'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv28. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


29. Kalenderwoche
Montag, 13. - 19. Juli 2026

Neue Studie zur Verkehrssicherheit: Hohes Unfallrisiko für Lieferdienst-Fahrer
Fahrerinnen und Fahrer App-basierter Lieferdienste für Essen, Lebensmittel und Waren prägen seit der Covid-Pandemie zunehmend das urbane Stadtbild. Doch der Arbeitsalltag der sogenannten „Delivery Rider“ ist mit erheblichen Verkehrsrisiken verbunden.
Eine veröffentlichte Studie der Technischen Universität Dresden im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) zeigt eine hohe Unfallbelastung: Innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten wurde eine Ereignisrate von 0,9 Unfällen pro Person festgestellt. Im Durchschnitt erlebten damit alle Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer knapp einen Unfall pro Jahr.

© Christoph Rieger, DVR

„Die Studie belegt, dass der Straßenraum für Riderinnen und Rider mit besonderen Risiken verbunden ist“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Wenn neue, fahrradbasierte Geschäftsmodelle unsere Städte verändern, darf dieser Wandel nicht zulasten der Menschen gehen, die ihn ermöglichen. Der Schutz der Gesundheit von Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrern muss immer Vorrang haben.“

Lieferdienst-Unfallquote branchenübergreifend hoch
Um das Unfallrisiko von Riderinnen und Ridern mit anderen Branchen vergleichen zu können, berechneten die Forschenden die Tausend-Mann-Quote, die angibt, wie viele von 1.000 Vollzeitbeschäftigten pro Jahr einen meldepflichtigen Arbeitsunfall erleiden. Das Ergebnis ist alarmierend: Mit rund 298 Betroffenen liegt die Unfallquote der Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer deutlich über den Vergleichswerten anderer Wirtschaftszweige. Zum Vergleich: In der Verkehrswirtschaft, Postlogistik und Telekommunikation lag die Unfallquote im Jahr 2024 durchschnittlich bei rund 34 Betroffenen.

Große Gefahr bei Berufseinsteigern und in der Lieferdienst-Rushhour
Riderinnen und Rider mit weniger als einem Jahr Erfahrung weisen im Durchschnitt eine Rate von etwa fünf Unfällen pro Jahr auf. Mit zunehmender Tätigkeitsdauer nimmt dieser Wert kontinuierlich ab und stabilisiert sich ab einer Berufserfahrung von drei Jahren bei etwa einem Unfall pro Jahr.

Besonders häufig ereignen sich Unfälle während der klassischen Lieferdienst-Rushhour zwischen 18 und 21 Uhr, wenn das Bestellaufkommen besonders hoch ist. Rund die Hälfte aller Unfälle fällt in diesen Zeitraum, der häufig von Zeitdruck und Dunkelheit geprägt ist.

Häufige Unfallursachen: Witterung und mangelhafte Infrastruktur
71 Prozent der erfassten Verkehrsunfälle von Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrern sind Alleinunfälle. Als häufigste Ursache nannten 72 Prozent der Befragten rutschige Oberflächen durch Laub, Nässe oder Eis. Weitere relevante Faktoren sind unebene Untergründe durch Schlaglöcher oder Baumwurzeln (37 Prozent), Straßenbahnschienen (32 Prozent) und Bordsteinkanten (24 Prozent). Auffällig sind Unterschiede zwischen verschiedenen Fahrradtypen: Pedelec-Fahrende stürzen aufgrund glatter Oberflächen deutlich häufiger als Personen auf Fahrrädern ohne Motorunterstützung (50 gegenüber 37 Prozent).

Bei Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmenden waren am häufigsten Pkw-Fahrende (23 Prozent) sowie Fußgängerinnen und Fußgänger (19 Prozent) beteiligt. Das sogenannte Dooring – also Unfälle durch plötzlich geöffnete Autotüren parkender Fahrzeuge – machte 11 Prozent aller Unfallsituationen aus.

Jeder zweite Unfall endet mit Verletzungen
Bei etwa jedem zweiten Unfall erlitten Riderinnen und Rider Verletzungen. Besonders betroffen waren Beine und Füße (73 Prozent) sowie Schultern, Arme und Hände (62 Prozent).

Zudem deckte die Studie eine erhebliche Dunkelziffer auf: 26 Prozent der verunfallten Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer haben noch nie einen Unfall an ihren Arbeitgeber gemeldet. Lediglich zwölf Prozent meldeten ausnahmslos jeden Unfall. Während Unfälle mit einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens vier Tagen – der gesetzlichen Meldeschwelle – zu 94 Prozent gemeldet werden, bleiben Unfälle ohne längere Krankschreibung häufig unerfasst: 53 Prozent verzichteten in diesen Fällen auf eine offizielle Meldung.

Handlungsansätze für Arbeitgeber, Kommunen und Präventionsakteure
Aus den vorliegenden Ergebnissen wurden erste Handlungsansätze abgeleitet. Entscheidend ist, das komplexe Zusammenspiel verschiedener Einflussfaktoren gemeinsam zu betrachten: Qualität und Quantität der Radinfrastruktur, Fahrerfahrung, Risikokompetenz, Witterungsverhältnisse, Zeitdruck und Routenplanung.

Dort, wo Beschäftigungsverhältnisse von Riderinnen und Ridern unklar sind – beispielsweise in Folge von Subunternehmerstrukturen – muss zunächst die Verantwortlichkeit als Arbeitgeber klar zugeordnet werden. Nur so können die Präventionsangebote der Berufsgenossenschaften die Beschäftigten tatsächlich erreichen. Derzeit bereitet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die nationale Umsetzung der EU-Richtlinie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Plattformarbeit vor. Zeitgemäße Regeln für Arbeitsschutz und Transparenz in der plattformgetriebenen Wirtschaft müssen dabei auch auf mehr Verkehrssicherheit zielen.

Arbeitgeber müssen zudem die technische Ausgestaltung ihrer Plattformen weiterentwickeln. Sinnvoll sind verpflichtende Schlechtwetter-Regeln mit automatischen App-Pausen sowie witterungsangepasste Routenempfehlungen. Während der abendlichen Stoßzeiten sollten zusätzliche Zeitpuffer in die Lieferalgorithmen integriert werden. Ergänzend sind verpflichtende Schulungen zu den zentralen Sturzursachen sowie ein schnelles, mehrsprachiges App-Reporting für Unfälle notwendig. Leitfäden für einen konstruktiven Umgang mit Fehlern – sogenannte „No-Blame-Leitfäden“ – können Lieferdiensten helfen, eine angstfreie Kultur bei Unfallmeldungen zu etablieren.

Die Kommunen sind gefordert, Radverkehrsanlagen sicher, durchgehend und regelwerksgerecht zu planen, regelmäßig zu prüfen und ganzjährig verkehrssicher zu halten. Zudem sollten im städtischen Raum Lieferbereiche geschaffen und beschildert werden, um gefährliches Parken auf Gehwegen zu verhindern.

Die Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer selbst wünschen sich mehrsprachige digitale Kurzinformationen für das Smartphone, etwa zu den wichtigsten Risiken. Gemeinsam mit Präventionsakteuren und Unternehmen sollte der DVR deren Entwicklung unterstützen. Die Studie zeigt außerdem: Erfahrungen mit dem Fahrradfahren in Kindheit und Jugend sind ein relevanter Faktor für das Unfallrisiko. Besonders Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie Personen mit geringer Fahrraderfahrung sollten daher gezielt in der Präventionsarbeit angesprochen werden.

„Hinter jeder Lieferung steht ein Mensch. Es ist nicht akzeptabel, dass Riderinnen und Rider täglich ihre Gesundheit aufs Spiel setzen müssen“, sagt Manfred Wirsch. „Erste Handlungsempfehlungen liegen auf dem Tisch – jetzt müssen wir sie umsetzen, um unsere Straßen von Gefahrenzonen in sichere Arbeitsplätze weiterzuentwickeln.“

Hintergrund: Wer sind die „Delivery Rider“?
Die befragten Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer sind überwiegend männlich (93 Prozent), im Durchschnitt 30 Jahre alt und zu 75 Prozent im Ausland aufgewachsen. Die häufigsten Herkunftsländer sind Indien, Bangladesch, Pakistan, die Türkei und Syrien. Rund 70 Prozent verfügen über einen Bachelorabschluss oder eine höhere akademische Qualifikation. Für ihre Arbeit nutzen die Riderinnen und Rider mehrheitlich Pedelecs (63 Prozent), gefolgt von konventionellen Fahrrädern (34 Prozent).

Über die Studie
Die Studie „Sicher unterwegs auf zwei Rädern: Verkehrsunfälle und Präventionspotenziale im Arbeitsalltag von Rider*innen“ wurde von der Professur für Verkehrspsychologie der Technischen Universität Dresden im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates und in Zusammenarbeit mit diesem durchgeführt. Online befragt wurde eine Stichprobe von 709 aktiv Fahrenden von Fahrrädern, Pedelecs und Lastenrädern im urbanen Raum. Die Erhebung fand vom 18. Februar bis zum 19. April 2026 statt.

Die Studie wurde von Dipl.-Psych. Juliane Anke, Simon Heintzen (M.Sc.), Clara Moeller (B.Sc.) und Prof. Dr. rer. nat. habil. Tibor Petzoldt erarbeitet. Seitens des DVR wurde das Projekt von Dr. Coline Kuche, Claire Borowski und Kay Schulte umgesetzt.

Shanty Chor Duisburg tritt bei Sonntagskonzert auf
Der „Shanty Chor Duisburg – WSP NRW“ spielt am Sonntag, 19. Juli, ab 15 Uhr ein Freiluftkonzert im Volkspark Rheinhausen. Mit maritimen Hits und bekannten Seemannsliedern, die zum Mitsingen einladen, nimmt der Chor sein Publikum mit auf eine musikalische Reise zu fernen Häfen und auf hohe See.

Die Konzerte werden durch den Bauverein Rheinhausen und den Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens & Rumeln- Kaldenhausens e.V. unterstützt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
26. Juli – BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951
2. August – Duisburger Hafenchor
9. August – Die Bergsteirer
29. August – Westside im Park (15 bis 22 Uhr)
Mehr Informationen gibt es auch im Internet unter: https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/

„Die Bergsteirer“ beschließen Parkkonzertsaison
Mit dem beliebten Duo „Die Bergsteirer“ endet die diesjährige Parkkonzertreihe unter freiem Himmel: Am Sonntag, 19. Juli, spielen die Musiker ab 11 Uhr im Jubiläumshain Stimmungsschlager und traditionelle Volksmusik auf der steirischen Harmonika. Dabei nehmen sie ihr Publikum mit auf eine klangvolle Reise vom Ruhrgebiet über Tirol und die Steiermark bis nach Oberkrain.

(C) Kulturbüro Stadt Duisburg

Seit Mitte Mai hatte das Kulturbüro der Stadt Duisburg wöchentlich wechselnde Musikerinnen und Musiker bei freiem Eintritt in die Ziegelhorststraße eingeladen. Das abwechslungsreiche Programm begeisterte das Publikum mit einer großen musikalischen Bandbreite: Chöre sangen Seemannslieder, Blechbläser präsentierten Unterhaltungsmusik und Filmmelodien.

Ein Gitarrenduo weckte mit Klassikern, Oldies und Evergreens nostalgische Erinnerungen, während weitere Ensembles mit Walzern, Slowfox, Märschen, Polkas und Rumbas für Tanzmusik sorgten. Außerdem gehörten aktuelle Rock- und Schlagertitel zum auf der Freilichtbühne gezeigten Repertoire.

Der Lions Club Duisburg-Hamborn unterstützte auch in diesem Jahr die Parkkonzertreihe als zuverlässiger Partner. Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter: https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn


Viel Zulauf bei der Aktion von Kirchen, Diakonie und Caritas am Marina-Markt 
Ein Zeichen, wie Begegnung, Austausch und Gemeinschaft gelingen können Die Bänke am langen Tisch bei der gestrigen Aktion von Kirchen, Diakonie und Caritas am Marina-Markt waren ab 11 durchgehend gut gefüllt. Am mobilen Backofen fanden die 500 frischen, kostenfreien Brote schnell ihre Abnehmerinnen und Abnehmer - bis 17 Uhr waren alle weg.

Der amerikanische Schulbus der katholischen Kirche war die ganze Zeit über beliebter Selfie-Spot, und bis zum Ende um 18 Uhr malten im Schatten der Pavillons Kinder Vorlagen für ihre Buttons zum Mitnehmen aus, während Engagierte aus allen Arbeitsbereichen von Kirchen, Diakonie und Caritas dort mit Gästen und auch untereinander ins Gespräch kamen.

(v.l.) Superintendent Dr. Urban vom Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, Petra Keysers vom Caritasverband Duisburg, Bürgermeisterin Sylvia Linn, Pfarrerin Barbara Montag, Sprecherin der Diakonie Duisburg und Geschäftsführerin im Diakoniewerk Duisburg, und Pfarrer Andreas Brocke, Stadtdechant der Katholischen Stadtkirche in Duisburg. Foto: Larissa BraunöhlerFoto: Larissa Braunöhler

Mit auf den Weg gab es für Groß und Klein Armbänder mit Botschaft: „DU bist ein Segen!“. Diese besondere Begegnung am Innenhafen beim Marina-Markt hatte Duisburg Kontor dankenswerterweise ermöglicht. Sarah Philipp, Landtagabgeordnete für Duisburg, war einer der vielen, gut gelaunten Besucherinnen. Sie beschrieb die ökumenische Aktion treffend: „Manchmal braucht es gar nicht viel, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Landtagabgeordnete Sarah Philipp mit Engagierten der ökumenischen Aktion vor dem Brotstand am Marina-Mark Foto: Lars BrehmerFoto: Lars Brehmer

Einen gemeinsamen Tisch, ein Stück Brot und die Bereitschaft zuzuhören.“ Ein (schönes) Lob bekamen die Kirchen und die beiden Wohlfahrtsverbände auch mit auf den Weg: „Ein schönes Zeichen dafür, wie Begegnung, Austausch und Gemeinschaft gelingen können.“

Foto: Rolf Schotsch

Denn genau dies war das Ziel der Aktion, die Pfarrerin Barbara Montag, Sprecherin der Diakonie Duisburg und Geschäftsführerin im Diakoniewerk Duisburg, Petra Keysers, Vorständin und Direktorin des Caritasverbandes Duisburg, Pfarrer Andreas Brocke, Stadtdechant der Katholischen Stadtkirche in Duisburg und Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ins Leben riefen: Brot teilen, miteinander ins Gespräch kommen und einander in den Blick nehmen. Es scheint, als sei eine Fortsetzung von „DU bist eingeladen“ nicht ausgeschlossen.  


Campus Marxloh feierlich eröffnet - Zeichen setzen für Bildung, Begegnung und Zusammenhalt
Mit einem bunten Fest und zahlreichen Gästen ist am Freitag der Campus Marxloh offiziell eröffnet worden. Gemeinsam mit dem Stadtteilschulfest der Herbert-Grillo-Gesamtschule stand der Tag unter dem Motto „Marxloh verbindet – der Campus vereint“.

Der Bau wurde anteilig über Mittel der Städtebauförderung (EFRE- und Landesmittel) gefördert und von der Stadt Duisburg finanziert. Organisator des Betriebs und Träger des Bildungszentrums ist das Dezernat für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg


Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, den neuen Bildungs- und Begegnungsort kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Nachbarschaft und Zusammenhalt im Stadtteil zu setzen.

Nach intensiver Planungs- und Bauzeit hatte der Campus Marxloh bereits im vergangenen Jahr seinen Betrieb aufgenommen. Er ist schon jetzt ein lebendiger Ort, an dem neben der Herbert-Grillo-Gesamtschule weitere Schulen aus Marxloh sowie zahlreiche Institutionen, Vereine und Initiativen eng zusammenarbeiten und vielfältige Angebote aus den Bereichen Bildung, Beratung, Kultur, Begegnung und Gesundheit für den Stadtteil gestalten.

„Der Campus Marxloh zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn viele engagierte Menschen ein gemeinsames Ziel verfolgen. Hier werden Bildung, Begegnung und Teilhabe miteinander verbunden. Der Campus stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und schafft neue Perspektiven für die Menschen in Marxloh“, so Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn bei der Eröffnungsfeier.

„Der Campus lebt von den Menschen, die ihn mit Angeboten bereichern. Schulen, Vereine, Initiativen und viele weitere Partner gestalten diesen Ort gemeinsam und schaffen Angebote, die den Stadtteil stärken. Die große Resonanz auf das Eröffnungsfest zeigt, dass der Campus bereits heute als Treffpunkt für die Menschen in Marxloh angekommen ist“, freut sich Klaus Peter Müller, Leiter der Stabsstelle Campus Marxloh.

Klasse 5a, Herbert Grillo-Gesamtschule bei der Eröffnungsfeier des Campus Marxloh.

Das Fest bot ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Kinderschminken, Bastelaktionen, Spiele, sportliche Angebote, digitale Lernstationen, Fotobox, Informationsstände, Ausstellungen und vieles mehr luden zum Mitmachen ein. Auf der Bühne sorgten Musik-, Tanz- und Theateraufführungen für Unterhaltung. Ergänzt wurde das Programm durch zahlreiche Stände mit internationalen Speisen, Getränken und selbstgemachten Spezialitäten, die die kulturelle Vielfalt des Stadtteils widerspiegelten.

Mit der offiziellen Eröffnung ist der Campus Marxloh als Ort des Lernens, der Begegnung und der Zusammenarbeit sichtbar geworden. Künftig soll er die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure im Stadtteil weiter fördern und neue Impulse für Bildung, Integration und das nachbarschaftliche Miteinander im Stadtteil setzen.

„Zeugnis-Telefon" der Bezirksregierung Düsseldorf  
Am Freitag, 17.07.2026, erhalten viele Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse. Aus diesem Anlass bietet die Bezirksregierung Düsseldorf – neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen – wieder ein Zeugnis-Telefon an.  

Eltern sowie Schülerinnen und Schüler können dort vor allem rechtliche Fragen klären, etwa wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur Schullaufbahn haben. Das Zeugnistelefon zu Fragen aus den Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg ist unter der Rufnummer 0211 475-4002 an folgenden Tagen erreichbar:  

Freitag, 17.07.2026 Montag, 20.07.2026 Dienstag, 21.07.2026  jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr.
Duisburg: 0203 940000203 94000

In den Grundschulen werden die Zeugnisse im Laufe der letzten Unterrichtswoche ausgegeben. Zu Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule ist das Zeugnistelefon der Bezirksregierung bei den jeweiligen Schulämtern der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf Kreise im Regierungsbezirk Düsseldorf eingerichtet. 

Neue Artenschutzregeln der EU: Meldepflicht betrifft private Tierhaltung
Walhaie, Mantarochen, Meerechsen oder Okapis gehören mit zu den Tierarten, deren Schutzstatus sich durch neue Beschlüsse verändert hat. Die Europäische Union setzt damit Ergebnisse der 20. Artenschutzkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES in europäisches Recht um.

Dadurch verändert sich der Schutzstatus zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Was zunächst nach einer Regelung für Zoos oder den internationalen Wildtierhandel klingt, kann auch die private Tierhaltung in Duisburg betreffen. Das gilt etwa dann, wenn Kernknacker, Blattschwanzgeckos oder auch Vogelspinnen sowie weitere geschützte Arten als Haustiere gehalten werden.

Wer Reptilien, Vögel, Vogelspinnen oder anderen geschützte Arten hält, sollte sich informieren, ob die Haustiere von den Neuerungen betroffen sind oder bereits einer Meldepflicht unterliegen. Auf der Webseite der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt (https://www.duisburg.de/handelsartenschutz) finden Tierhaltende in der Rubrik „Meldepflicht“ eine aktuelle Übersicht zu den Arten, deren Schutzstatus sich nun verändert hat.

Auch die Datenbank WISIA, das Informationssystem des Bundesamtes für Naturschutz, kann Halterinnen und Haltern helfen, den Schutzstatus ihrer exotischen Tiere zu ermitteln. Wer unsicher ist, sollte sich an die Untere Naturschutzbehörde wenden. Für fast alle besonders oder streng geschützt lebenden Wirbeltiere gilt eine gesetzliche Meldepflicht. Das bedeutet, dass die Haltung der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde gemeldet werden muss.

In Duisburg erfolgt die Anmeldung über ein Online-Meldeportal oder per Post. Neben dem Erwerb eines Tieres fallen weitere Bestandsveränderungen unter die Meldepflicht. Dazu gehören zum Beispiel die Geburt von Nachzuchten, der Verkauf oder die Abgabe eines Tieres sowie dessen Tod.

„Dabei hat die Meldepflicht einen ernsten Hintergrund und ist ein wichtiger Baustein im internationalen Artenschutz“, erklärt Christian Schreiner, Artenschutzbeauftragter für den Handel mit geschützten Arten bei der Unteren Naturschutzbehörde in Duisburg. „Denn sie hilft dabei, legale Nachzuchten von illegal aus der Natur entnommenen Tieren zu unterscheiden und den Handel mit bedrohten Arten nachvollziehbar zu machen.“

Schreiner betont außerdem: „Wer geschützte Tiere hält, trägt deshalb Verantwortung – und ist verpflichtet, die artenschutzrechtlichen Vorgaben eigenständig einzuhalten.“ Die Änderungen zum Schutzstatus einiger Arten sind ein guter Anlass, eigene Unterlagen zu prüfen und gegebenenfalls fehlende Meldungen bei der Stadt nachzuholen.

Griechische Landschildkröte, Kongo-Graupapagei oder schrecklicher Pfeilgiftfrosch: Der Fachbereich Handelsartenschutz der Unteren Naturschutzbehörde überwacht und kontrolliert den Handel mit geschützten Arten. Dazu gehören auch die mehr als 21.000 exotischen Tiere in etwa 4500 privaten Haltungen, die derzeit im Stadtgebiet gemeldet sind.

Außerdem erteilt der Fachbereich Vermarktungsgenehmigungen, prüft den legalen Erwerb geschützter Arten und führt artenschutzrechtliche Kontrollen durch. Bei Fragen zum Handelsartenschutz stehen die Mitarbeitenden per E-Mail an artenschutz@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Weitere Infos gibt es unter www.duisburg.de.

Berufsorientierung „to go“ am Hauptbahnhof - IHK-Beratung zur Ausbildung in Duisburg  
Berufsorientierung beim Stadtbummel oder zwischen Bus und Bahn: Die mobile Beratungsstelle für Aus- und Weiterbildung öffnet ab heute, Montag, 13. Juli, ihre Türen am Portsmouthplatz in Duisburg. Den Startschuss gaben Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, und Oberbürgermeister Sören Link.

Von Montag bis Freitag kann jeder Interessierte spontan in der Zeit von 13 bis 17 Uhr vorbeikommen. Samstag ist der Container von 11 bis 16 Uhr geöffnet.   In einem umgebauten Schiffscontainer können junge Erwachsene erste Eindrücke aus der Berufswelt sammeln: Welches Werkzeug wird wofür eingesetzt? Was gehört auf einen klassisch gedeckten Tisch?

Es gibt einen Mini-Stapler-Parkour und ein Quiz zur Pflanzenkunde. Unternehmen aus der Region stellen vor, was sie anbieten und wen sie suchen. Dabei stehen ihnen IHK-Berater Rede und Antwort zu Ausbildungsberufen und Karriere-Möglichkeiten mit einer Ausbildung.  

Oberbürgermeister Sören Link und IHK-Präsident Werner Schaurte Küppers eröffneten die Roadshow. Fotos: Niederrheinische IHK/Gruppe C Photography

Zur Eröffnung schalteten IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers und Oberbürgermeister Sören Link die digitale Medienfassade ein. Mit dabei waren Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung, Schüler des Franz-Haniel-Gymnasiums und der Sekundarschule am Biegerpark sowie viele interessierte Bürger.    

Berufsorientierung dort, wo Menschen sind
Der Präsident der Niederrheinischen IHK, Werner Schaurte-Küppers, betonte: „Wir gehen dorthin, wo junge Menschen ohnehin unterwegs sind. Berufsorientierung darf keine Hürde sein, sie muss einladend und greifbar werden.“

Oberbürgermeister Sören Link unterstrich den Wert des Standorts: „Dorthin gehen, wo sich junge Menschen bewegen – und mit ihnen über das sprechen, was sie bewegt: Mit diesem Ansatz setzt die Duisburger Wirtschaft ein starkes Zeichen. Wir begleiten Nachwuchskräfte auf ihrem Weg in den Beruf, geben Orientierung und stehen ihnen als verlässliche Ansprechpartner zur Seite.“  

Aktionstag am Freitag und Termine für Schulklassen
Am Freitag wartet eine Torwand-Aktion: Wer als Erster dreimal oben und dreimal unten trifft, gewinnt einen Einkaufsgutschein im Wert von 250 Euro. Außerdem: Die ersten 100 Jugendlichen, die mit ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten ein attraktives „Goodie-Bag“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bis Samstag, 18. Juli, steht der Container am Portsmouthplatz. Ausbildungsinteressierte können täglich von 13 bis 17 Uhr spontan vorbeikommen. Am Samstag von 11 bis 16 Uhr. Schulklassen können sich für einen Termin am Vormittag anmelden.  

Gemeinsame Aktion für das Ruhrgebiet
Die IHK-Roadshow „Pop-up Aus- und Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ ist eine gemeinsame Initiative der Ruhr-IHKs. Bereits in Dortmund, Hagen, Bochum, Gelsenkirchen und Essen hatte der Container Station gemacht. Damit machen die Ruhr-IHKs die bundesweite IHK-Azubikampagne #könnenlernen vor Ort greifbar.  

Vom 13. Bis 18. Juli wird der Portsmouth-Platz in Duisburg zur mobilen Beratungsstelle für Aus- und Weiterbildung.                               

Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link: Auf künstlerischen Spuren in Duisburgs Stadtmitte
Kunst ist überall – man muss nur genau hinschauen: Davon konnten sich am vergangenen Samstag zahlreiche Bürgerinnen und Bürgern beim gemeinsamen Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link in der Duisburger Innenstadt überzeugen. Sie lernten die vielfältige Streetart-Szene der Stadt kennen.

Beim Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link geht es am Samstag, 11.07.2026 durch die Duisburger Innenstadt vor allem um das Thema „Streetart“. Gianna Reich und Prof. Dr. Ferdinand Leuxner informieren über Kunstwerke und Hintergründe zur vielfältigen Kulturszene. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg 

Die Experten Gianna Reich und Ferdinand Leuxner brachten den Teilnehmenden mit fundiertem Fachwissen und großer Begeisterung die Welt der urbanen Kunst näher. Entlang ausgewählter Kunstwerke im öffentlichen Raum erläuterten sie deren Entstehung, Hintergründe und die Bedeutung von Streetart für das Stadtbild.

Dabei konnten nicht nur großformatige Werke an Hausfassaden (sogenannte Murals) bewundert werden, sondern auch Sticker-Spots und Paste-ups (Plakatbilder), die die kreative Vielfalt und Ausdruckskraft der Duisburger Streetart-Szene eindrucksvoll verdeutlichen.

Der Bürgerspaziergang bot zugleich die Gelegenheit, mit dem Oberbürgermeister über Eindrücke und Anregungen zur Entwicklung der Duisburger Innenstadt ins Gespräch zu kommen, und zeigte, wie kulturelle Angebote die Identifikation der Bürgerschaft mit ihrer Stadt stärken und öffentliche Räume als Orte der Begegnung und des Austauschs erlebbar werden.

Oberbürgermeister Sören Link zieht ein positives Fazit: „Diese direkte Art des Dialogs macht die Bürgerspaziergänge immer wieder wertvoll. Der spannende und lehrreiche Exkurs in unsere lebendige Kunstszene hat den Austausch zudem auf besondere Weise bereichert.“

Naturkosmetik selbst herstellen – Sommerferien-Workshop in der Rheinhauserei Duisburg-Rheinhausen.
Wie lassen sich Lippenbalsam, Deo, Trockenshampoo oder ein Zuckerpeeling aus natürlichen Zutaten selbst herstellen? Antworten darauf gibt ein Naturkosmetik-Workshop am Samstag, 25. Juli 2026, von 11 bis 13 Uhr in der Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67.

Gemeinsam mit dem Team der Wirtschaftsbetriebe Duisburg lernen die Teilnehmenden, wie aus einfachen natürlichen Zutaten alltagstaugliche Pflegeprodukte entstehen. Neben dem praktischen Ausprobieren erhalten sie Anregungen für einen bewussten Umgang mit Ressourcen und erfahren, wie sich viele Pflegeprodukte unkompliziert selbst herstellen lassen. Alle benötigten Zutaten werden von den Veranstaltern bereitgestellt.

Die selbst hergestellten Produkte dürfen anschließend mit nach Hause genommen werden. Aus Gründen der Nachhaltigkeit werden die Teilnehmenden gebeten, eigene saubere Gläser oder Tiegel mitzubringen. Empfehlenswert sind Behälter in unterschiedlichen Größen – beispielsweise kleine Marmeladengläser für das Zuckerpeeling oder Cremedosen und kleine Honiggläser für den Lippenbalsam.


Der Workshop richtet sich an alle Interessierten ( ab 12 Jahren), die Freude am Selbermachen haben und natürliche Alternativen für den Alltag kennenlernen möchten. Termin: Samstag, 25. Juli 2026, 11:00 bis 13:00 Uhr Ort: Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67, Duisburg-Rheinhausen Anmeldung für die kostenlose Teilnahme über die Webseite: www.du-bist-rheinhausen.de/termine/

Vielfältiges Literaturprogramm für Duisburg: Verein für Literatur stellt Saison 2026/2027 vor
Der Verein für Literatur Duisburg hat sein Jahresprogramm für die Saison 2026/2027 veröffentlicht. In Kooperation mit der Stadtbibliothek Duisburg lädt er zu insgesamt acht Lesungen in die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 ein. Die diesjährige Reihe besticht durch ihre besondere Bandbreite und setzt gezielt Akzente bei neuen literarischen Stimmen. Gleichzeitig vereint das Programm Sachbücher, literarische Entdeckungen und prominente Namen.

Zum Auftakt am Dienstag, 15. September, liest Ronald Reng aus „Der deutsche Sommer“. Darin schildert er die Zeit der Leichtigkeit im Sommer 2006 und fragt, ob so ein Hochgefühl heute noch möglich ist. Es folgt am Dienstag, 22. September, Annika Büsing mit „Magisch“. Es ist der vierte Roman der im Ruhrgebiet lebenden Autorin, in dem es auch um die Frage nach der Brandmauer in der eigenen Familie geht.

Am Montag, 5. Oktober, ist mit Nefeli Kavouras eine der Debütautorinnen des Programms zu Gast, die ihren vielbeachteten ersten Roman „Gelb, auch ein schöner Gedanke“ vorstellt. Ein weiteres Debüt präsentiert Manuel Bittorf am Mittwoch, 18. November, mit „Goldener Retriever“. Bittorf ist als Musiker unter dem Namen Betterov bekannt und zählt derzeit zu den erfolgreichsten deutschen Popkünstlern. Sein literarisches Debüt stößt bereits im Vorfeld auf große Aufmerksamkeit.

Fast schon ein Stammgast des Vereins ist Frank Goosen, der am Dienstag, 13. Oktober, mit „Lovely Rita“ den Kosmos einer Ruhrgebietskneipe beleuchtet. Am Donnerstag, 5. November, bringt Alain Kniebs ein besonderes biografisches Sachbuch ins Programm.

In „Irene Janetzky – ein Leben im Zeitalter des belgischen Rundfunks“ zeichnet Kniebs den Weg einer in Duisburg geborenen Frau nach, die als Radiostimme begann und sich in einer männerdominierten Medienwelt zu einer politischen Brückenbauerin entwickelte.

Am Donnerstag, 3. Dezember, folgt Safia Al Bagdadi mit „Unser Haus mit Rutsche“. Den Abschluss der Reihe bildet am Donnerstag, 14. Januar 2027, Julia Franck mit ihrem Werk „Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte.“

Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr. Tickets für jeweils 8 Euro und weitere Informationen sind auf https://www.stadtbibliothek-duisburg.de erhältlich. Vor Ort gibt es Karten an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Gelungene Aktion „Das Ruhrgebiet spricht“ mit starken Worten aus Duisburg
„Loswerden, was einem auf dem Herzen liegt“
Luke Barton-Andrews, 17jähriger Schüler am Landfermann-Gymnasium, bringt es auf den Punkt: „Hier kann ich loswerden, was mir auf dem Herzen liegt und ich rede mit Menschen, mit denen ich sonst niemals ins Gespräch gekommen wäre. Tolle Aktion“.

„Das Ruhrgebiet spricht“ heißt die Aktion, zu der vier evangelische Citykirchen in Dortmund, Essen, Bochum und Duisburg am vergangenen Samstag interessierte Menschen eingeladen hatte. Auf der Wiese hinter Salvatorkirche kamen gut 30 „Meinungsträgerinnen und Meinungsträger“ zusammen, um sich in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen. In Zweier- und Dreiergruppen hielt niemand mit seiner Auffassung hinter dem Berg.

Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg, gut unterstützt von den Evangelischen Diensten und der VHS, bewies erneut, dass Zuhören verbindet und Verständigung möglich ist. Für Duisburgs Superintendent Dr. Christoph Urban ist es dabei wichtig, offen zu bleiben auch für andere Meinungen: „Jeder soll seine Meinung sagen und in einen Austausch kommen, dafür wollen wir als Kirche einen breiten Raum bieten.“

Man hat eine ganze Reihe von Themen angesprochen und abgearbeitet. Eines davon war der Klimawandel. Ist die Diskussion darüber übertrieben und ruft unnötige Ängste hervor? Oder ist es bereits fünf nach zwölf, wenn man die steigende Zahl an Naturkatastrophen vor Augen hat?

„Wir spüren den Klimawandel am eigenen Leib“, betonte eingangs Martin Winterberg, Pfarrer an Salvator und Duisburger Ansprechpartner und Wegbereiter der Aktion. Einige angemeldete Teilnehmer hatten aufgrund der Hitze abgesagt. Die Anwesenden suchten sich ein schattiges Plätzchen, so dass gelegentliches Stühlerücken angesagt war, wenn die Sonne ihre Runde machte.

Winterberg (links) und Superintendent Dr. Urban (Fotos Bartosz Galus).  

„Reden über Klimawandel ist die eine Seite, etwas Konkretes gegen die Erderwärmung tun, die andere“, lautete der Tenor in mehreren Gesprächsgruppen. Panikmache nutze nichts, aber Maßnahmen und Entscheidungen, die jeder verstehe, schon. Und damit hatte man den Bogen zu einem weiteren Thema gespannt, der Nutzung von Social Media oder KI.

Was da im Netz verbreitet werde an Falschinformationen oder „ungefiltertem Schlucken von KI-News“, sei irreführend und könne eine Gesellschaft irritieren oder gar spalten. Reiner Siebert, gestandener älterer Aktivposten im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, befürwortete im Dialog mit seinem wesentlich jüngeren Gesprächspartner Luke zum Schutz von Kindern und Jugendlichen klare Regel im Netz.

Luke Barton-Andrews und Reiner Siebert (rechts) im Meinungsaustausch bei "Das Ruhrgebiet spricht" 2026

„Verantwortung statt Verunglimpfung“ müsse sich breit machen. Das aber, so Luke, setze Aufklärung voraus. Und die beginne schon früh, etwa in der Schule. An „seinem“ Landfermann-Gymnasium gebe es schon so etwas wie eine Informations- und Gesprächskultur innerhalb der Schülerschaft und mit den Lehrern.

Und, so machte der Jugendliche dem älteren Semester Reiner Siebert deutlich, die digitalen Möglichkeiten seien auch eine Chance. Er beispielsweise nutze sie einerseits zur Entspannung im Spiel, aber auch und gerade zur Weiterbildung und zum Blick über den Tellerrand. Da müsse man nicht alles akzeptieren, aber vieles reflektieren.

Ein paar Tische weiter befand sich seine Mutter Verena im „Reflektionsgespräch“. Luke hatte ihr von dem Termin an der Salvatorkirche erzählt und sie ermuntert, mitzukommen, denn schließlich werde ja auch zuhause viel über Politik, Gesellschaft und Zukunft gesprochen.

Mit ihren Mit-Diskutantinnen Conny und Andrea war sie bei einigen Themen auf einer Wellenlänge, bei anderen gab es keine Übereinstimmung. Aber wichtig war, dass man die Meinung der anderen, wenn nicht akzeptiere, so doch respektiere. Respekt vor Andersdenkenden sei maßgeblich für eine intakte Gesellschaft. Durch Verteufelung entstehe schnell Hass, waren sich die drei einig.

Nach gut eineinhalb Stunden war die diesjährige Aktion am Standort Salvatorkirche beendet. Alle lobten die ungefilterte Diskussion und die ungezwungene Atmosphäre, zu der Silvester Pece mit seinen Akkordeonklängen im Stil einer anregenden Caféhaus-Musik sorgte. Passend dazu auch das Kaffeemobil der katholischen Kirche.

Martin Winterberg zog ein erstes Fazit: „Gelungen. Kreativ. Zukunftsorientiert. Mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus Dortmund, Essen und Bochum werde ich das weitere Vorgehen besprechen und die Weichen für eine neuen Aufschlag stellen.“ Reiner Terhorst

WDR feiert NRW-Geburtstag in Duisburg - Voting zu schönsten Urlaubsorten in NRW startet Duisburg
Zum 80. Landesgeburtstag lädt der WDR am 25. Juli zu einer großen Sommer‑Party am Duisburger Rheinufer ein. Gleichzeitig läuft bereits eine landesweite Abstimmung über "die schönsten Urlaubsorte im Westen". Besonders für das Ruhrgebiet ist die Abstimmung spannend: Zahlreiche Orte aus der Region, von Halden über Industriekultur bis zu grünen Oasen, stehen zur Wahl und haben gute Chancen auf vordere Plätze.

Die Ergebnisse werden am 25. Juli in der Live‑Sendung zur WDR‑Sommer‑Party direkt vom Duisburger Rheinufer präsentiert. Die Show zum 80. NRW‑Geburtstag wird ab 20.15 Uhr im WDR‑Fernsehen und in der ARD‑Mediathek übertragen.

Der WDR sucht zudem noch Teilnehmende für die "Sommer-Challenges" der Sendung. Einzelpersonen sowie Teams mit bis zu drei Personen können sich über eine erfolgreiche Teilnahme beim Quiz "Spiel für deine Region!" bewerben. Das Quiz sowie die Abstimmung sind unter http://sommer.wdr.de zu finden. idr - Infos: https://presse.wdr.de/plounge/wdr/programm/2026/07/20260710
wdr_sommer_party.html

Geänderte Öffnungszeiten an Salvator
Zum Beginn der Sommerferien ändern sich die Öffnungszeiten an der Salvatorkirche: Die über 700 Jahre alte Citykirche neben dem Rathaus ist für Besucherinnen und Besucher zur Besichtigung oder zum Innehalten und dem Anzünden einer Kerze dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Montags ist das Gotteshaus geschlossen, sonntags ist die Kirche zu den Gottesdienstzeiten geöffnet (aktuelle Gottesdienstangaben gibt es unter www.salvatorkirche.de). Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt herzlich zum Besuch der Salvatorkirche ein, die jetzt im Sommer ein guter Ort zur Abkühlung ist - an Hitzetagen über 30 Grad wird zusätzlich kühles Mineralwasser angeboten.    

Türgriff am Eingang zur Salvatorkirche (Foto: Rolf Schotsch).




NRW: Zahl der zugelassenen Wohnmobile um 7 % gestiegen
* 211.800 Wohnmobile in NRW zugelassen – dies entspricht einer Dichte von 118 Wohnmobilen je 10.000 Personen
* Anzahl der Wohnmobile seit 2022 um 35,7 % gestiegen
* Kreis Coesfeld Spitzenreiter bei Wohnmobildichte

Am Stichtag 1. Januar 2026 waren in Nordrhein-Westfalen insgesamt 211.800 Wohnmobile zugelassen. Wie das Statistische Landesamt anhand von Ergebnissen des Kraftfahrt-Bundesamts mitteilt, ist der Wohnmobilbestand damit gegenüber dem 1. Januar 2025 um 7,0 % und gegenüber dem 1. Januar 2022 um 35,7 % gestiegen.

Bezogen auf die Gesamtbevölkerung in NRW waren Anfang 2026 rein rechnerisch 118 Wohnmobile je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner zugelassen. Damit lag NRW leicht unterhalb der bundesweiten Wohnmobildichte von 125 zugelassenen Wohnmobilen je 10.000 Personen.

Wohnmobildichte in Kreisen höher als in kreisfreien Städten – Kreis Coesfeld war Spitzenreiter
Während am 01. Januar 2026 in Kreisen 149.400 Wohnmobile zugelassen waren, lag die Anzahl in kreisfreien Städten bei nur 62.400 Wohnmobilen. Im Vergleich zum Stichtag 2022 entsprach dies bei kreisfreien Städten einem Anstieg von 32,7 %, bei Kreisen sogar 37,0 %.

Anfang des Jahres 2026 waren in allen Kreisen und kreisfreien Städten in NRW mehr Wohnmobile zugelassen als noch ein Jahr zuvor – die einzige Ausnahme war die Stadt Mönchengladbach mit einem Rückgang von 3,8 %.


Die Wohnmobildichte war in den Kreisen mit 139 Wohnmobilen je 10.000 Personen rund 61,3 % höher als in den kreisfreien Städten mit 86 Wohnmobilen je 10.000 Personen. Am 1. Januar 2025 hatte die Wohnmobildichte in den Kreisen noch bei 129 Wohnmobilen und in den kreisfreien Städten bei 82 Wohnmobilen je 10.000 Personen gelegen.

Am höchsten war die Wohnmobildichte – wie in den letzten fünf Jahren - im Kreis Coesfeld mit rund 197 Wohnmobilen (1. Januar 2025: 182). Die niedrigste Wohnmobildichte gab es mit rund 56 zugelassenen Wohnmobilen je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern weiterhin in der Stadt Gelsenkirchen (1. Januar 2025: 50). 

Im Vergleich zum Vorjahr hatte der Kreis Höxter mit 12,0 % die größte Zunahme bei der Wohnmobildichte zu verzeichnen. Am 1. Januar 2025 lag diese bei 121 Wohnmobilen je 10.000 Personen und stieg zum 1. Januar 2026 auf 135 Wohnmobile je 10.000 Personen an.

7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen leben in Deutschland
• 9,4 % der Gesamtbevölkerung haben eine schwere Behinderung
• Knapp die Hälfte der schwerbehinderten Menschen zwischen 55 und 74 Jahre alt, gut ein Drittel 75 Jahre und älter
• 9 von 10 schweren Behinderungen durch eine Krankheit verursacht
• Gut ein Fünftel der Schwerbehinderten mit höchstem Behinderungsgrad

 Zum Jahresende 2025 lebten in Deutschland gut 7,8 Millionen Menschen mit schwerer Behinderung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren somit 9,4 % der Menschen in Deutschland schwerbehindert. 49,9 % der Schwerbehinderten waren Männer, 50,1 % waren Frauen.

Zum Jahresende 2023, dem Zeitpunkt der letzten Erhebung, waren knapp 7,9 Millionen Menschen der Bevölkerung schwerbehindert. Das waren rund 27 000 mehr als zum Jahresende 2025. Die Vergleichbarkeit von 2025 zu 2023 ist allerdings aufgrund starker Bereinigung der Verwaltungsdaten in Hessen und Sachsen eingeschränkt.

Die Zahl der in beiden Bundesländern zum Jahresende 2025 erfassten schwerbehinderten Menschen lag aufgrund der Datenbereinigung zusammen um rund 195 000 Personen niedriger als 2023. Es ist davon auszugehen, dass zuvor eine Übererfassung vorlag. Als schwerbehindert gelten Personen, denen die Versorgungsämter einen Behinderungsgrad von mindestens 50 zuerkannt sowie einen gültigen Ausweis ausgehändigt haben.  

Knapp die Hälfte der schwerbehinderten Menschen zwischen 55 und 74 Jahre alt Behinderungen bestehen vergleichsweise selten seit der Geburt oder im Kindesalter, sondern entstehen meist erst im fortgeschrittenen Alter. So war gut ein Drittel (34 % oder 2,7 Millionen) der schwerbehinderten Menschen zum Jahresende 2025 im Alter ab 75 Jahren.

Etwas weniger als die Hälfte (45 % oder 3,5 Millionen) der Schwerbehinderten gehörte der Altersgruppe von 55 bis 74 Jahren an. 3 % oder 231 000 waren Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

9 von 10 schweren Behinderungen durch eine Krankheit verursacht
Gut 91 % der schweren Behinderungen wurden durch eine Krankheit verursacht. 3 % der Behinderungen waren angeboren oder traten im ersten Lebensjahr auf. Gut 1 % der Behinderungen waren auf einen Unfall oder eine Berufskrankheit zurückzuführen. Die übrigen Ursachen summieren sich auf gut 4 %.

Körperliche Behinderungen hatten 57 % der schwerbehinderten Menschen: Bei 27 % waren die inneren Organe beziehungsweise Organsysteme betroffen. Bei 10 % waren Arme und/oder Beine in ihrer Funktion eingeschränkt, bei weiteren 9 % Wirbelsäule und Rumpf. In weiteren 4 % der Fälle lag Blindheit oder eine Sehbehinderung vor.

Ebenfalls 4 % litten unter Schwerhörigkeit, Gleichgewichts- oder Sprachstörungen. Der Verlust einer oder beider Brüste war bei 2 % Grund für die Schwerbehinderung. Geistige oder seelische Behinderungen hatten insgesamt 16 % der schwerbehinderten Menschen, zerebrale Störungen lagen in 9 % der Fälle vor.

Bei den übrigen Personen (19 %) war die Art der schwersten Behinderung nicht ausgewiesen. Gut ein Fünftel der Schwerbehinderten mit höchstem Behinderungsgrad Bei etwas mehr als einem Fünftel der Menschen mit schwerer Behinderung (21 %) war vom Versorgungsamt der höchste Grad der Behinderung von 100 festgestellt worden. Über ein Drittel (36 %) der Schwerbehinderten wiesen einen Behinderungsgrad von 50 auf.


Bundesrat macht Weg für Durchführungsgesetz zum AI Act frei.
Der TÜV-Verband begrüßt die geplante Bündelung der KI-Marktüberwachung bei der Bundesnetzagentur und fordert jetzt einen schnellen Aufbau leistungsfähiger Marktaufsichts- und Notifizierungsprozesse.

©TÜV-Verband / Tobias Koch

Der TÜV-Verband begrüßt, dass der Bundesrat den Weg für das deutsche Durchführungsgesetz (KI-MIG) zur europäischen KI-Verordnung (AI Act) freigemacht hat. Positiv bewertet der TÜV-Verband auch die Verständigung von Bund und Ländern, die KI-Marktüberwachung künftig bei der Bundesnetzagentur zu bündeln und bewährte sektorspezifische Aufsichtsstrukturen zu erhalten. Das schafft die Grundlage für eine einheitliche und effiziente Umsetzung des AI Acts.

„Die Verständigung von Bund und Ländern ist ein wichtiger Schritt für eine einheitliche und wirksame KI-Aufsicht“, sagt Dr. Patrick Gilroy, Referent Künstliche Intelligenz und Bildung beim TÜV-Verband. „Unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe und Doppelstrukturen müssen vermieden werden. Jetzt kommt es darauf an, die Verwaltungsvereinbarung direkt nach der Sommerpause abzuschließen und die Bundesnetzagentur personell und technisch so auszustatten, dass sie ihre Aufgaben von Beginn an wirksam erfüllen kann.“

Der TÜV-Verband begrüßt zudem, dass in den drittprüfungspflichtigen Produktbereichen die bewährten sektorspezifischen Marktüberwachungs- und Notifizierungsstrukturen weiter genutzt werden. So bleiben vorhandene Expertise und etablierte Verfahren erhalten und unnötige Bürokratie wird vermieden.

„Unternehmen und Prüfstellen brauchen schlanke Verfahren statt neuer Behördenwege“, sagt Gilroy. „Bestehende Akkreditierungen und Notifizierungen sollten durch eine schlanke Erweiterung ihres Geltungsbereichs um die KI-spezifischen Anforderungen ergänzt werden können. Gleichzeitig müssen die Akkreditierungs- und Notifizierungsverfahren deutlich beschleunigt und von der Bundesnetzagentur über ihr Koordinierungs- und Kompetenzzentrum eng begleitet werden.“

Die Bundesnetzagentur muss gemeinsam mit der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS), dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und den zuständigen notifizierenden Behörden für einen koordinierten und zügigen Hochlauf der Akkreditierungs- und Notifizierungsverfahren sorgen.

Nur wenn Aufsicht, Akkreditierung und Notifizierung reibungslos ineinandergreifen, können die Anforderungen des AI Acts zügig, einheitlich und praxisgerecht umgesetzt werden. Über den TÜV-Verband: Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein.

Grundlage dafür sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung. Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen.

Förderung für bundesweit erste industrielle CO₂-Mineralisierungsanlage aus Marl

Die Co-reactive GmbH aus Marl gehört zu den neun Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, die sich in der vierten Runde des Förderaufrufs "Produktives.NRW" im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW durchgesetzt haben. Das Förderprogramm wird gemeinsam vom NRW-Wirtschaftsministerium und Umweltministerium umgesetzt. Mit dem Projekt Carbon2MinerMarl plant das Unternehmen den Bau der ersten industriell betriebenen Anlage zur CO₂-Mineralisierung in Deutschland.

Ziel ist es, Kohlendioxid aus Industrieemissionen sowie aus der Umgebungsluft zu nutzen, um industrielle Nebenprodukte in klimafreundliche Ersatzstoffe für die Zementherstellung umzuwandeln. Das CO₂ wird dabei dauerhaft gebunden und gleichzeitig die Herstellung nachhaltiger Baustoffe ermöglicht. Mit dem Förderaufruf "Produktives.NRW" setzt das Land NRW die europäische Plattform STEP um.

Ziel ist es, strategische Abhängigkeiten zu verringern, den Ausbau von Spitzentechnologien "made in Europe" voranzutreiben und dem Fachkräftemangel in der Europäischen Union entgegenzuwirken. Für die in der vierten Förderrunde ausgewählten Projekte stehen insgesamt rund 90 Millionen Euro zur Verfügung. idr Weitere Informationen: https://www.efre.nrw/einfach-machen/foerderung-finden/produktivesnrw


Berufsorientierung: IHK-Beratung zur Ausbildung am Duisburger Hauptbahnhof  
 
Unter dem Motto „Pop-up Aus- und Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ berät die Niederrheinische IHK vom 13. bis 18. Juli 2026 auf dem Portsmouthplatz vor dem Duisburger Hauptbahnhof. In einem umgebauten Schiffscontainer gibt es persönliche Beratung und Mitmachaktionen.

Am Freitag, 17. Juli, können junge Erwachsene ihr Glück beim Torwand-Schießen versuchen und einen Einkaufsgutschein gewinnen. Schüler, die am Freitag mit ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten eine Überraschung. Statt trockener Vorträge erwartet die Besucher im IHK-Container ein offener und persönlicher Austausch.


Neben Ausbildungsberatung bietet das Format Mitmachaktionen, um Ausbildungsberufe in der Praxis zu erleben. So gibt es zum Beispiel einen Mini-Stapler-Parkour und ein Quiz zur Pflanzenkunde. Unternehmen aus der Region stellen vor, was sie anbieten und wen sie suchen. Wer bereits in Ausbildung ist oder den nächsten Schritt plant, findet Infos zu Weiterbildungsmöglichkeiten der IHK.  

Janine Peters, IHK-Teamleiterin für Ausbildungsmarkt und Fachkräfte, unterstreicht: „Wir wollen junge Menschen abseits des Klassenraums erreichen, mitten im Alltag. Die mobile Beratung bringt Ausbildung auf die Straße. Wer vorbeikommt, soll spüren: Hier gibt es echte Perspektiven.“  

Aktionstag am Freitag und Termine für Schulklassen Am Freitag wartet eine Torwand-Aktion: Wer als Erster dreimal oben und dreimal unten trifft, gewinnt einen Einkaufsgutschein im Wert von 250 Euro. Außerdem: Die ersten 100 Jugendlichen, die mit ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten ein attraktives „Goodie-Bag“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bis Samstag, 18. Juli, steht der Container am Portsmouthplatz. Ausbildungsinteressierte können täglich von 13 bis 17 Uhr spontan vorbeikommen. Am Samstag von 11 bis 16 Uhr. Schulklassen können sich für einen Termin am Vormittag anmelden.  

Gemeinsame Aktion für das Ruhrgebiet Die IHK-Roadshow „Pop-up Aus- und Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ ist eine gemeinsame Initiative der Ruhr-IHKs. Bereits in Dortmund, Hagen, Bochum, Gelsenkirchen und Essen hatte der Container Station gemacht. Damit machen die Ruhr-IHKs die bundesweite IHK-Azubikampagne #könnenlernen vor Ort greifbar.

NGG Nordrhein: „Gastronomie ständig auf Personalsuche“ – 122 offene Stellen
Vom Hotel über das Restaurant bis zum Biergarten: Rund 7.100 Gastro-Beschäftigte arbeiten in den Küchen, im Service, an den Rezeptionen, Theken und Bars in Duisburg. Aber es könnten mehr sein: „Hoteliers, Restaurantbetreiber und Wirte sind händeringend auf der Suche nach Verstärkung – und zwar immer“, sagt Adnan Kandemir von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.

Für den Geschäftsführer der NGG Nordrhein hat die Gastronomie in Duisburg einen „Personal-Dauerbedarf“. Aktuell sind in Duisburg bei der Arbeitsagentur nach Angaben der Gewerkschaft 122 offene Stellen in der Gastronomie gemeldet. Dazu noch einmal 33 unbesetzte Ausbildungsplätze. Adnan Kandemir wundert das nicht: „Die Gastronomie muss ihre Jobs – branchentypisch zu sagen – einfach ‚leckerer‘ machen.

Vor allem die Löhne: Sie muss die Menschen einfach besser bezahlen. Denn im Hochsommer in der heißen Küche zu stehen oder bis 22 Uhr draußen zu bedienen und danach noch die Tische und Stühle zusammenzustellen – darum reißt sich keiner“, so Adnan Kandemir.

Die NGG fordert daher ein Lohn-Plus von 6 Prozent für die Gastro-Beschäftigten – egal, ob sie in der Küche oder im Service arbeiten. Für die Auszubildenden der Branche soll es zusätzlich zu den 6 Prozent noch mehr geben: „Exakt so viel, wie ein Deutschland-Ticket kostet. Wer sich als Jugendlicher für den Berufseinstieg in die Gastronomie entscheidet, bekommt damit eine Ausbildung inklusive Mobilität mit den Öffis“, so Adnan Kandemir.

Scharfe Kritik übt die NGG Nordrhein an dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Nordrhein-Westfalen. „Die Arbeitgeber haben bei der ersten Tarifrunde eine ‚Gastro-Null‘ serviert: Sie haben kein Angebot vorgelegt. Der Dehoga NRW spielt auf Zeit. Er spielt aber leider auch mit der Geduld der Beschäftigten“, macht Adnan Kandemir deutlich.

Dabei gehe es allerdings „eher um Geiz als um Geldsorgen“. Grundsätzlich sei die Gastronomie in Duisburg nämlich keine Branche, die „knapp bei Kasse ist“: Immerhin zahlten die Betriebe schon seit Januar deutlich weniger Umsatzsteuer, nachdem diese für die Gastronomie von 19 auf 7 Prozent gesenkt wurde.

„Das ist ein kräftiges Steuergeschenk von 12 Prozent. Wenn ein Gastronom in Duisburg daraufhin die Preise auf der Speisekarte gesenkt hat, soll er sich melden: Ich kenne keinen, der fair für seine Gäste nachkalkuliert hat. Und auch bei den Beschäftigten ist davon bislang kaum ein Cent angekommen. Es wird deshalb höchste Zeit, dass sich das jetzt ändert“, sagt Adnan Kandemir.

Die von der NGG geforderte Lohnerhöhung würde für einen gelernten Koch oder Kellner mit Vollzeitjob mindestens 164 Euro mehr pro Monat auf dem Lohnkonto bedeuten, rechnet die Gastro-Gewerkschaft vor. In der nächsten Woche (Hinweis f.d. Red.: Donnerstag, 16. Juli) kommen NGG und Dehoga NRW zur zweiten Tarifrunde zusammen.

Sammelkarten-Tauschbörse im Bezirksrathaus Homberg
Zur Sammelkarten-Tauschbörse „KartenKiez!“ öffnet das Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1 am Mittwoch, 15. Juli, von 16 bis 19 Uhr seine Türen. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die Sammelkarten tauschen und neue Kontakte zwischen Sammlerinnen und Sammlern knüpfen wollen.

Egal, ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh oder Panini – alle Arten von Sammelkarten sind willkommen. Der kommerzielle Handel mit den Karten ist nicht gestattet. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ein weiterer Termin folgt am 14. Oktober. Fragen beantwortet das Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203 283-987892 oder per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de.


Auf Spurensuche: Kolonialismus in Duisburg – Kostenlose Stadtführung macht koloniale Spuren sichtbar
Das Zentrum für Erinnerungskultur lädt am Mittwoch, 15. Juli, um 17.30 Uhr zu einer kostenlosen Außenführung ein. Diese geht der Frage nach, welche Spuren der Kolonialismus in Duisburg hinterlassen hat und wie diese bis heute nachwirken. Unter der Leitung von Naomi Dibu und Christa Frins erkunden die Teilnehmenden die Duisburger Innenstadt aus einer neuen Perspektive.

Ausgangspunkt ist das Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5. Während des Rundgangs werden Orte vorgestellt, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken, deren Geschichten jedoch eng mit dem deutschen Kolonialismus verbunden sind. So erinnern ehemalige Geschäfte, in denen Waren wie Kaffee oder Tabak aus den Kolonien verkauft wurden, ebenso an diese Vergangenheit wie Straßennamen, deren kolonialer Bezug heute oft kaum noch bekannt ist.

Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie.(ZfE) zeigt die Ausstellung „ÜBERSEeHEN" im Stadthistorischen Museum. v.l.: Naomi Dibu und Christa Frins (Kuratorin der Ausstellung) Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die Führung macht diese häufig übersehenen historischen Zusammenhänge sichtbar. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht und per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 möglich.



Gemeinsam reparieren und Ressourcen schonen
Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg erhalten defekte Alltagsgegenstände eine zweite Chance. Am Freitag, 17. Juli 2026, unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, kaputte Elektrokleingeräte, wackelige Kleinmöbel und weitere Gegenstände wieder gebrauchsfähig zu machen.

Dabei steht nicht nur die Reparatur selbst im Mittelpunkt. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe können die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung selbst Hand anlegen, Reparaturwissen erwerben und praktische Fähigkeiten für zukünftige Reparaturen entwickeln. So stärkt das Repair-Café den selbstständigen und bewussten Umgang mit Alltagsgegenständen.

Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen praktischen Beitrag zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung leisten. Denn Gegenstände, die repariert und weiterverwendet werden, müssen nicht entsorgt und ersetzt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Datum: Freitag, 17. Juli 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist vorhanden.

Der darauffolgende Termin findet am Freitag, 14. August 2026, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski


Nachbarschaft feiert neugestalteten Biegerpark
Der Biegerpark lädt zum Feiern ein: Am Freitag, 17. Juli, dem letzten Tag vor den Sommerferien, findet von 12 bis 17 Uhr das Biegerparkfest statt. Gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt Duisburg lädt das Projektteam die Nachbarschaft herzlich ein, den Park neu zu entdecken und den Ferienstart im Grünen zu genießen. Anlass für das Fest ist der in großen Teilen abgeschlossene Umbau des Biegerparks.

Als Teilprojekt der „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ wurde die Anlage in den vergangenen Monaten umfassend aufgewertet. Wege wurden saniert, neue Bänke aufgestellt und eine Klimaroute mit sechs Stationen eingerichtet. Gemeinsam mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, den Urbanisten e.V. und der Planergruppe aus Essen wurden im Rahmen eines Beteiligungsprozesses Ideen für die Zukunft des Parks und für eine anschauliche Umweltbildung entwickelt.

So sind ein „Grünes Klassenzimmer“, ein Gemeinschaftsgarten, ein Auenrundweg und Schattenhäuschen Teil der Klimaroute. Informationstafeln vermitteln Wissenswertes rund um Klima und Natur im Park. Darüber hinaus haben die Urbanisten das Urban Game „Mission Biegerpark“ entwickelt, bei dem Kinder und Jugendliche durch unterschiedliche Aufgaben zu Hüterinnen und Hütern des Parks werden können.

Aktuell wird das Programm für das Biegerparkfest gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren wie dem Deutschen Roten Kreuz, der Kindernothilfe, der Imkerin Pia Aumeier und der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet auf die Beine gestellt. Weitere Initiativen, Gruppen und Engagierte, die sich mit einer Aktion oder einem Beitrag beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Ansprechpartnerin hierfür ist Anne Jonderko: a.jonderko@wb-duisburg.de.

Quartiersmanagement „Stark im Norden“ lädt zum Stadtteilforum und Finissage der Ausstellung „Hamborner Perspektiven“ ein
Beim kommenden Stadtteilforum Alt-Hamborn am Donnerstag, 16. Juli, informiert das Quartiersmanagement des Modellvorhabens „Stark im Norden“ in der Zeit von 17 bis 19 Uhr über den aktuellen Stand der laufenden Projekte im Stadtteil.

Die Veranstaltung findet zum fünften Mal statt und wird in diesem Jahr interaktiv gestaltet: Die Projektstände sind als Ausstellungsstationen sowohl im Stadtteilbüro als auch im Außenbereich an den „Grünen Bänken“ vor dem Büro aufgebaut. Besucherinnen und Besucher können sich dort selbstständig informieren und mit den jeweils anwesenden Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern ins Gespräch kommen.

Parallel dazu wird im Stadtteilbüro am Hamborner Altmarkt 8 die Finissage der Ausstellung „Hamborner Perspektiven“ des Künstlers Stephanus Schmitz gefeiert. Die Ausstellung zeigt in Gemälden und Linoldrucken die Sichtweisen von drei Generationen der Familie Schmitz auf den Stadtteil.

Die Begrüßung der Finissage übernimmt Asli Sevindim, Leiterin der Abteilung „Integration“ im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie steht im Anschluss für einen Austausch zur Verfügung. Für erfrischend-sommerliche Getränken und kleine Snacks wird gesorgt.



Workshop: Manga-Zeichnen in Großenbaum
Die Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168 bis 174, lädt am Samstag, 18. Juli, zu einem Manga-Zeichenworkshop für Kinder von 10 bis 14 Jahren ein. Zwischen 10.30 und 13 Uhr zeigt Künstlerin Jen Satora, wie man eigene Figuren erfindet oder in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen und Helden eintauchen kann.

Im Workshop wird gezeigt, wie man Stilmittel richtig einsetzt und mit den typischen Materialien arbeitet. Stifte und Papier werden gestellt. Anfängerinnen und Anfänger sind herzlich willkommen. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann seine Sachen gerne mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen holen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Die Anmeldung ist online auf der Internetseite https://www.stadtbibliothek-duisburg.de unter der Rubrik „Veranstaltungen“ möglich.

„Musik im Rathaus“ mit besonderer Sommerausgabe
Zur Sommerausgabe der Veranstaltungsreihe „Musik im Rathaus“ lädt ein farbenreiches Konzert am Samstag, 18. Juli, um 19 Uhr ins Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1 ein. Der Einlass beginnt bereits um 18.30 Uhr. Mit einer einzigartigen Kombination aus sanftem Gesang und meisterhaftem Gitarrenspiel kreieren an diesem Abend Florence Mankenda und Tarik Mujadzic einen Sound, der sowohl romantisch als auch bewegend ist.

Ihre Musik ist eine vielfältige Mischung aus Soul und Pop, die von der ersten Note an in ihren Bann zieht. Florences sanfter Gesang verschmilzt perfekt mit Tariks gefühlvollem Gitarrenspiel und schafft so eine Atmosphäre, die zeitlos wirkt. Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf Coverversionen und einzigartige Interpretationen freuen. Ein Abschluss an der ArtEZ University of the Arts Arnhem krönt die Karriere des Ausnahmetalents Tarik Mujadzic.

Bekannt durch zahlreiche Bandprojekte wie “Echo Appartment” oder als Gitarrist für Stina Holmquist, bespielt er Bühnen bundesweit und hat in der freien Szene einen festen Platz. Florence Mankenda bahnte sich ihre Karriere über eigene Solo- Veröffentlichungen hin zu Songwriting-Aufträgen für die bekannten Labels der Warner Music Group und Universal.

Beide Künstler sind in Duisburg aufgewachsen und freuen sich auf dieses „echte Heimspiel“ in ihrer Heimatstadt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist per E-Mail an kultur.homberg@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-987818 erforderlich.



Kirchenkneipe in Neudorf Gemeinde lädt zum Auspannen ein  
Am Freitag, 17. Juli 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Bonhoeffergemeinde lädt Kinder zum Sommerferienspaß
Diakonin Nicole Enders hat mit ihrem Team in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh ein spannendes Ferienprogramm erarbeitet und lädt Kinder im Vor- und Grundschulalter zum Mitmachen ein. Treffpunkt ist in den beiden Sommerferienwoche vom 20. bis 24. Juli und vom 27. bis 31. Juli von 9 bis 16 Uhr das Gemeindezentrum an der Lutherkirche Duisburg Obermarxloh, Wittenberger Str. 15.

Dort können die Kids Spaß und Gemeinschaft, Basteln und Spielen, Singen und Quatschen sowie Essen und Trinken erwarten - es ist für alles gesorgt. Anmeldungen sind für eine der beiden Wochen möglich (kosten je 35 Euro, Geschwisterkinder zahlen den halben Beitrag), es sind noch wenige Plätze frei. Mehr Infos hat Nicole Enders (Mobil: 0173 7344055 oder Mail: nicole.enders@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.  


Fußball-Gottesdienst bei Hertha Hamborn
Neumühler Ferienkirche mit der Bonhoeffer Gemeinde und Hamborn
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl hat den Fußball-WM-Finaltag schon früh zum Anlass genommen, den Start ihrer traditionellen Ferienkirche an dem Tag auf den Fußballplatz zu verlegen. Daher lädt sie herzlich zur diesjährigen „Ferienkirche zuhause“ am Sonntag, 19. Juli, 11 Uhr, auf der Platzanlage des SC Hertha Hamborn, Gerlingstraße / Iltispark, ein.

Pfarrer Jens Storm, selbst „eingefleischter Fußball-Fan mit Herzblut und Leidenschaft“, leitet den Gottesdienst. Natürlich wird der Fußball in seiner Predigt eine Rolle spielen, und auch Begeisterung, Gemeinschaft und das Miteinander kommen ebenfalls nicht zu kurz. Die Neumühler Gemeinde feiert diesen Gottesdienst übrigens als Regionalen Gottesdienst gemeinsam mit der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und der Evangelischen Gemeinde Hamborn.

Dieser Gottesdienst setzt die beliebte Reihe der „Gottesdienste am anderen Ort“ fort. Und es ist nicht das erste Mal, dass die Gemeinde zu Gast bei der Hamborner Hertha ist, die zu den engagierten Traditionsvereinen in Neumühl zählt. Vor neun Jahren gab es dort schon einmal einen „Fußball-Gottesdienst“.

Seitdem hat sich in der Gemeinde, aber auch bei der Hertha einiges verändert. Die rote Asche auf dem Fußballfeld ist einem Kunstrasen gewichen, die Tribüne gibt es auch nicht mehr. Vorsitzender ist nach wie vor der damalige Kirchmeister der Evangelischen Gemeinde, Christian Birken, und der amtierende Baukirchmeister Sebastian Schulz hat ebenfalls wichtige Funktionen im Verein inne.

„Das wird ein Tag des Miteinanders“, sagt Christian Birken, und weist zudem darauf hin, dass die Gottesdienstbesucher anschließend noch die Gelegenheit haben, die 1. Mannschaft ab 15 Uhr bei einem Vorbereitungsspiel auf die neue Saison anzufeuern. Direkt nach dem Gottesdienst wird das Neumühler Ferienkirchenteam übrigens gemeinsam mit den Herthanern für das leibliche Wohl sorgen.

Aller Voraussicht nach wird gegrillt und dazu gibt es verschiedene Salate und Obst. Um das Essen besser planen zu können, bittet die Gemeinde um Anmeldung zur „Ferienkirche zuhause“ bis Dienstag, 14. Juli, im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Tel. 0203 / 580448. Reiner Terhorst

Vor neun Jahren nahmen über 80 Besucher am Gottesdienst mit dem damaligen Pfarrer Michael Hüter auf dem Platz von Hertha Hamborn teil, sangen, beteten und freuten sich über die gelebte Gemeinsamkeit beim anschließenden Grillen. Die Tribüne gibt es nicht mehr, der Aschenplatz wurde durch einen Kunstrasen ersetzt. Aber das „leckere Miteinander“ gibt es auch in diesem Jahr am 19. Juli. Foto Reiner Terhorst


Kraft tanken bei der Worship-Night am Vogelsangplatz 

Mit Musik und Impulsen Kraft tanken, das können die Besucherinnen und Besucher der Worship-Night in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg am Samstag, 18. Juli um 19 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1.

Dieser Abend mit rockig-fetzigen, aber auch besinnlichen Lobpreis- und Anbetungsliedern sowie Texten und Impulsen und bestimmt auch wieder einem spannenden Spiel lädt alle ein, die vom Alltag abschalten wollen und mit Gesang und Musik Gott begegnen wollen. Es spielt die Band um Popkantor Daniel Drückes mit Christine Gladbach, Wolfgang Willeke, Lukas Rissel und Tim Hofer. Pfarrer Jürgen Muthmann führt durch den Abend. Und natürlich gibt es auch wieder Snacks und Getränke.