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Neue Studie zur Verkehrssicherheit: Hohes Unfallrisiko für
Lieferdienst-Fahrer Fahrerinnen und Fahrer
App-basierter Lieferdienste für Essen, Lebensmittel und Waren prägen
seit der Covid-Pandemie zunehmend das urbane Stadtbild. Doch der
Arbeitsalltag der sogenannten „Delivery Rider“ ist mit erheblichen
Verkehrsrisiken verbunden. Eine veröffentlichte Studie der
Technischen Universität Dresden im Auftrag des Deutschen
Verkehrssicherheitsrates (DVR) zeigt eine hohe Unfallbelastung:
Innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten wurde eine Ereignisrate
von 0,9 Unfällen pro Person festgestellt. Im Durchschnitt erlebten
damit alle Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer knapp einen Unfall
pro Jahr.

© Christoph Rieger, DVR
„Die Studie belegt, dass der
Straßenraum für Riderinnen und Rider mit besonderen Risiken
verbunden ist“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Wenn neue,
fahrradbasierte Geschäftsmodelle unsere Städte verändern, darf
dieser Wandel nicht zulasten der Menschen gehen, die ihn
ermöglichen. Der Schutz der Gesundheit von Lieferdienst-Fahrerinnen
und -Fahrern muss immer Vorrang haben.“
Lieferdienst-Unfallquote branchenübergreifend hoch Um das
Unfallrisiko von Riderinnen und Ridern mit anderen Branchen
vergleichen zu können, berechneten die Forschenden die
Tausend-Mann-Quote, die angibt, wie viele von 1.000
Vollzeitbeschäftigten pro Jahr einen meldepflichtigen Arbeitsunfall
erleiden. Das Ergebnis ist alarmierend: Mit rund 298 Betroffenen
liegt die Unfallquote der Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer
deutlich über den Vergleichswerten anderer Wirtschaftszweige. Zum
Vergleich: In der Verkehrswirtschaft, Postlogistik und
Telekommunikation lag die Unfallquote im Jahr 2024 durchschnittlich
bei rund 34 Betroffenen.
Große Gefahr bei Berufseinsteigern
und in der Lieferdienst-Rushhour Riderinnen und Rider mit weniger
als einem Jahr Erfahrung weisen im Durchschnitt eine Rate von etwa
fünf Unfällen pro Jahr auf. Mit zunehmender Tätigkeitsdauer nimmt
dieser Wert kontinuierlich ab und stabilisiert sich ab einer
Berufserfahrung von drei Jahren bei etwa einem Unfall pro Jahr.
Besonders häufig ereignen sich Unfälle während der klassischen
Lieferdienst-Rushhour zwischen 18 und 21 Uhr, wenn das
Bestellaufkommen besonders hoch ist. Rund die Hälfte aller Unfälle
fällt in diesen Zeitraum, der häufig von Zeitdruck und Dunkelheit
geprägt ist.
Häufige Unfallursachen: Witterung und
mangelhafte Infrastruktur 71 Prozent der erfassten
Verkehrsunfälle von Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrern sind
Alleinunfälle. Als häufigste Ursache nannten 72 Prozent der
Befragten rutschige Oberflächen durch Laub, Nässe oder Eis. Weitere
relevante Faktoren sind unebene Untergründe durch Schlaglöcher oder
Baumwurzeln (37 Prozent), Straßenbahnschienen (32 Prozent) und
Bordsteinkanten (24 Prozent). Auffällig sind Unterschiede zwischen
verschiedenen Fahrradtypen: Pedelec-Fahrende stürzen aufgrund
glatter Oberflächen deutlich häufiger als Personen auf Fahrrädern
ohne Motorunterstützung (50 gegenüber 37 Prozent).
Bei
Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmenden waren am häufigsten
Pkw-Fahrende (23 Prozent) sowie Fußgängerinnen und Fußgänger (19
Prozent) beteiligt. Das sogenannte Dooring – also Unfälle durch
plötzlich geöffnete Autotüren parkender Fahrzeuge – machte 11
Prozent aller Unfallsituationen aus.
Jeder zweite Unfall
endet mit Verletzungen Bei etwa jedem zweiten Unfall erlitten
Riderinnen und Rider Verletzungen. Besonders betroffen waren Beine
und Füße (73 Prozent) sowie Schultern, Arme und Hände (62 Prozent).
Zudem deckte die Studie eine erhebliche Dunkelziffer auf: 26
Prozent der verunfallten Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer haben
noch nie einen Unfall an ihren Arbeitgeber gemeldet. Lediglich zwölf
Prozent meldeten ausnahmslos jeden Unfall. Während Unfälle mit einer
Arbeitsunfähigkeit von mindestens vier Tagen – der gesetzlichen
Meldeschwelle – zu 94 Prozent gemeldet werden, bleiben Unfälle ohne
längere Krankschreibung häufig unerfasst: 53 Prozent verzichteten in
diesen Fällen auf eine offizielle Meldung.
Handlungsansätze
für Arbeitgeber, Kommunen und Präventionsakteure Aus den
vorliegenden Ergebnissen wurden erste Handlungsansätze abgeleitet.
Entscheidend ist, das komplexe Zusammenspiel verschiedener
Einflussfaktoren gemeinsam zu betrachten: Qualität und Quantität der
Radinfrastruktur, Fahrerfahrung, Risikokompetenz,
Witterungsverhältnisse, Zeitdruck und Routenplanung.
Dort, wo
Beschäftigungsverhältnisse von Riderinnen und Ridern unklar sind –
beispielsweise in Folge von Subunternehmerstrukturen – muss zunächst
die Verantwortlichkeit als Arbeitgeber klar zugeordnet werden. Nur
so können die Präventionsangebote der Berufsgenossenschaften die
Beschäftigten tatsächlich erreichen. Derzeit bereitet das
Bundesministerium für Arbeit und Soziales die nationale Umsetzung
der EU-Richtlinie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der
Plattformarbeit vor. Zeitgemäße Regeln für Arbeitsschutz und
Transparenz in der plattformgetriebenen Wirtschaft müssen dabei auch
auf mehr Verkehrssicherheit zielen.
Arbeitgeber müssen zudem
die technische Ausgestaltung ihrer Plattformen weiterentwickeln.
Sinnvoll sind verpflichtende Schlechtwetter-Regeln mit automatischen
App-Pausen sowie witterungsangepasste Routenempfehlungen. Während
der abendlichen Stoßzeiten sollten zusätzliche Zeitpuffer in die
Lieferalgorithmen integriert werden. Ergänzend sind verpflichtende
Schulungen zu den zentralen Sturzursachen sowie ein schnelles,
mehrsprachiges App-Reporting für Unfälle notwendig. Leitfäden für
einen konstruktiven Umgang mit Fehlern – sogenannte
„No-Blame-Leitfäden“ – können Lieferdiensten helfen, eine angstfreie
Kultur bei Unfallmeldungen zu etablieren.
Die Kommunen sind
gefordert, Radverkehrsanlagen sicher, durchgehend und
regelwerksgerecht zu planen, regelmäßig zu prüfen und ganzjährig
verkehrssicher zu halten. Zudem sollten im städtischen Raum
Lieferbereiche geschaffen und beschildert werden, um gefährliches
Parken auf Gehwegen zu verhindern.
Die
Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer selbst wünschen sich
mehrsprachige digitale Kurzinformationen für das Smartphone, etwa zu
den wichtigsten Risiken. Gemeinsam mit Präventionsakteuren und
Unternehmen sollte der DVR deren Entwicklung unterstützen. Die
Studie zeigt außerdem: Erfahrungen mit dem Fahrradfahren in Kindheit
und Jugend sind ein relevanter Faktor für das Unfallrisiko.
Besonders Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie Personen
mit geringer Fahrraderfahrung sollten daher gezielt in der
Präventionsarbeit angesprochen werden.
„Hinter jeder
Lieferung steht ein Mensch. Es ist nicht akzeptabel, dass Riderinnen
und Rider täglich ihre Gesundheit aufs Spiel setzen müssen“, sagt
Manfred Wirsch. „Erste Handlungsempfehlungen liegen auf dem Tisch –
jetzt müssen wir sie umsetzen, um unsere Straßen von Gefahrenzonen
in sichere Arbeitsplätze weiterzuentwickeln.“
Hintergrund:
Wer sind die „Delivery Rider“? Die befragten
Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer sind überwiegend männlich (93
Prozent), im Durchschnitt 30 Jahre alt und zu 75 Prozent im Ausland
aufgewachsen. Die häufigsten Herkunftsländer sind Indien,
Bangladesch, Pakistan, die Türkei und Syrien. Rund 70 Prozent
verfügen über einen Bachelorabschluss oder eine höhere akademische
Qualifikation. Für ihre Arbeit nutzen die Riderinnen und Rider
mehrheitlich Pedelecs (63 Prozent), gefolgt von konventionellen
Fahrrädern (34 Prozent).
Über die Studie Die Studie
„Sicher unterwegs auf zwei Rädern: Verkehrsunfälle und
Präventionspotenziale im Arbeitsalltag von Rider*innen“ wurde von
der Professur für Verkehrspsychologie der Technischen Universität
Dresden im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates und in
Zusammenarbeit mit diesem durchgeführt. Online befragt wurde eine
Stichprobe von 709 aktiv Fahrenden von Fahrrädern, Pedelecs und
Lastenrädern im urbanen Raum. Die Erhebung fand vom 18. Februar bis
zum 19. April 2026 statt.
Die Studie wurde von Dipl.-Psych.
Juliane Anke, Simon Heintzen (M.Sc.), Clara Moeller (B.Sc.) und
Prof. Dr. rer. nat. habil. Tibor Petzoldt erarbeitet. Seitens des
DVR wurde das Projekt von Dr. Coline Kuche, Claire Borowski und Kay
Schulte umgesetzt.
Shanty Chor Duisburg tritt bei
Sonntagskonzert auf Der „Shanty Chor Duisburg – WSP
NRW“ spielt am Sonntag, 19. Juli, ab 15 Uhr ein Freiluftkonzert im
Volkspark Rheinhausen. Mit maritimen Hits und bekannten
Seemannsliedern, die zum Mitsingen einladen, nimmt der Chor sein
Publikum mit auf eine musikalische Reise zu fernen Häfen und auf
hohe See.
Die Konzerte werden durch den Bauverein
Rheinhausen und den Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege
Rheinhausens & Rumeln- Kaldenhausens e.V. unterstützt. Der Eintritt
ist frei.

Weitere Termine: 26. Juli – BSW Mandolinen-Orchester
Krefeld-Oppum 1951 2. August – Duisburger Hafenchor 9.
August – Die Bergsteirer 29. August – Westside im Park (15 bis
22 Uhr) Mehr Informationen gibt es auch im Internet unter:
https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/
„Die Bergsteirer“ beschließen Parkkonzertsaison
Mit dem beliebten Duo „Die Bergsteirer“ endet die diesjährige
Parkkonzertreihe unter freiem Himmel: Am Sonntag, 19. Juli, spielen
die Musiker ab 11 Uhr im Jubiläumshain Stimmungsschlager und
traditionelle Volksmusik auf der steirischen Harmonika. Dabei nehmen
sie ihr Publikum mit auf eine klangvolle Reise vom Ruhrgebiet über
Tirol und die Steiermark bis nach Oberkrain.

(C) Kulturbüro Stadt Duisburg
Seit Mitte Mai hatte das
Kulturbüro der Stadt Duisburg wöchentlich wechselnde Musikerinnen
und Musiker bei freiem Eintritt in die Ziegelhorststraße eingeladen.
Das abwechslungsreiche Programm begeisterte das Publikum mit einer
großen musikalischen Bandbreite: Chöre sangen Seemannslieder,
Blechbläser präsentierten Unterhaltungsmusik und Filmmelodien.
Ein Gitarrenduo weckte mit Klassikern, Oldies und Evergreens
nostalgische Erinnerungen, während weitere Ensembles mit Walzern,
Slowfox, Märschen, Polkas und Rumbas für Tanzmusik sorgten. Außerdem
gehörten aktuelle Rock- und Schlagertitel zum auf der Freilichtbühne
gezeigten Repertoire.
Der Lions
Club Duisburg-Hamborn unterstützte auch in diesem Jahr die
Parkkonzertreihe als zuverlässiger Partner. Aktuelle Informationen
gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn
Viel Zulauf bei der Aktion von Kirchen, Diakonie und
Caritas am Marina-Markt Ein Zeichen, wie Begegnung,
Austausch und Gemeinschaft gelingen können Die Bänke am langen Tisch
bei der gestrigen Aktion von Kirchen, Diakonie und Caritas am
Marina-Markt waren ab 11 durchgehend gut gefüllt. Am mobilen
Backofen fanden die 500 frischen, kostenfreien Brote schnell ihre
Abnehmerinnen und Abnehmer - bis 17 Uhr waren alle weg.
Der
amerikanische Schulbus der katholischen Kirche war die ganze Zeit
über beliebter Selfie-Spot, und bis zum Ende um 18 Uhr malten im
Schatten der Pavillons Kinder Vorlagen für ihre Buttons zum
Mitnehmen aus, während Engagierte aus allen Arbeitsbereichen von
Kirchen, Diakonie und Caritas dort mit Gästen und auch untereinander
ins Gespräch kamen.

(v.l.) Superintendent Dr. Urban vom Evangelischen Kirchenkreis
Duisburg, Petra Keysers vom Caritasverband Duisburg, Bürgermeisterin
Sylvia Linn, Pfarrerin Barbara Montag, Sprecherin der Diakonie
Duisburg und Geschäftsführerin im Diakoniewerk Duisburg, und Pfarrer
Andreas Brocke, Stadtdechant der Katholischen Stadtkirche in
Duisburg. Foto: Larissa
BraunöhlerFoto: Larissa Braunöhler
Mit auf den Weg
gab es für Groß und Klein Armbänder mit Botschaft: „DU bist ein
Segen!“. Diese besondere Begegnung am Innenhafen beim Marina-Markt
hatte Duisburg Kontor dankenswerterweise ermöglicht. Sarah Philipp,
Landtagabgeordnete für Duisburg, war einer der vielen, gut gelaunten
Besucherinnen. Sie beschrieb die ökumenische Aktion treffend:
„Manchmal braucht es gar nicht viel, um miteinander ins Gespräch zu
kommen.

Landtagabgeordnete Sarah Philipp mit
Engagierten der ökumenischen Aktion vor dem Brotstand am Marina-Mark
Foto: Lars BrehmerFoto: Lars Brehmer
Einen
gemeinsamen Tisch, ein Stück Brot und die Bereitschaft zuzuhören.“
Ein (schönes) Lob bekamen die Kirchen und die beiden
Wohlfahrtsverbände auch mit auf den Weg: „Ein schönes Zeichen dafür,
wie Begegnung, Austausch und Gemeinschaft gelingen können.“

Foto: Rolf
Schotsch
Denn genau dies war das Ziel der Aktion, die
Pfarrerin Barbara Montag, Sprecherin der Diakonie Duisburg und
Geschäftsführerin im Diakoniewerk Duisburg, Petra Keysers,
Vorständin und Direktorin des Caritasverbandes Duisburg, Pfarrer
Andreas Brocke, Stadtdechant der Katholischen Stadtkirche in
Duisburg und Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des
Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ins Leben riefen: Brot teilen,
miteinander ins Gespräch kommen und einander in den Blick nehmen. Es
scheint, als sei eine Fortsetzung von „DU bist eingeladen“ nicht
ausgeschlossen.
Campus Marxloh feierlich
eröffnet - Zeichen setzen für Bildung, Begegnung und Zusammenhalt
Mit einem bunten Fest und zahlreichen Gästen ist am
Freitag der Campus Marxloh offiziell eröffnet worden. Gemeinsam mit
dem Stadtteilschulfest der Herbert-Grillo-Gesamtschule stand der Tag
unter dem Motto „Marxloh verbindet – der Campus vereint“.

Der Bau
wurde anteilig über Mittel der Städtebauförderung (EFRE- und
Landesmittel) gefördert und von der Stadt Duisburg finanziert.
Organisator des Betriebs und Träger des Bildungszentrums ist das
Dezernat für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg. Fotos
Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, den
neuen Bildungs- und Begegnungsort kennenzulernen, miteinander ins
Gespräch zu kommen und gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt,
Nachbarschaft und Zusammenhalt im Stadtteil zu setzen.
Nach
intensiver Planungs- und Bauzeit hatte der Campus Marxloh bereits im
vergangenen Jahr seinen Betrieb aufgenommen. Er ist schon jetzt ein
lebendiger Ort, an dem neben der Herbert-Grillo-Gesamtschule weitere
Schulen aus Marxloh sowie zahlreiche Institutionen, Vereine und
Initiativen eng zusammenarbeiten und vielfältige Angebote aus den
Bereichen Bildung, Beratung, Kultur, Begegnung und Gesundheit für
den Stadtteil gestalten.
„Der Campus Marxloh zeigt
eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn viele engagierte Menschen
ein gemeinsames Ziel verfolgen. Hier werden Bildung, Begegnung und
Teilhabe miteinander verbunden. Der Campus stärkt den
gesellschaftlichen Zusammenhalt und schafft neue Perspektiven für
die Menschen in Marxloh“, so Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn bei
der Eröffnungsfeier.
„Der Campus lebt von den Menschen, die
ihn mit Angeboten bereichern. Schulen, Vereine, Initiativen und
viele weitere Partner gestalten diesen Ort gemeinsam und schaffen
Angebote, die den Stadtteil stärken. Die große Resonanz auf das
Eröffnungsfest zeigt, dass der Campus bereits heute als Treffpunkt
für die Menschen in Marxloh angekommen ist“, freut sich Klaus Peter
Müller, Leiter der Stabsstelle Campus Marxloh.

Klasse 5a, Herbert Grillo-Gesamtschule bei der Eröffnungsfeier des
Campus Marxloh.
Das Fest bot ein abwechslungsreiches
Programm für die ganze Familie. Kinderschminken, Bastelaktionen,
Spiele, sportliche Angebote, digitale Lernstationen, Fotobox,
Informationsstände, Ausstellungen und vieles mehr luden zum
Mitmachen ein. Auf der Bühne sorgten Musik-, Tanz- und
Theateraufführungen für Unterhaltung. Ergänzt wurde das Programm
durch zahlreiche Stände mit internationalen Speisen, Getränken und
selbstgemachten Spezialitäten, die die kulturelle Vielfalt des
Stadtteils widerspiegelten.
Mit der offiziellen Eröffnung
ist der Campus Marxloh als Ort des Lernens, der Begegnung und der
Zusammenarbeit sichtbar geworden. Künftig soll er die Vernetzung der
Akteurinnen und Akteure im Stadtteil weiter fördern und neue Impulse
für Bildung, Integration und das nachbarschaftliche Miteinander im
Stadtteil setzen.
„Zeugnis-Telefon" der Bezirksregierung Düsseldorf
Am Freitag, 17.07.2026, erhalten viele Schülerinnen und Schüler ihre
Zeugnisse. Aus diesem Anlass bietet die Bezirksregierung Düsseldorf
– neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen –
wieder ein Zeugnis-Telefon an.
Eltern sowie Schülerinnen
und Schüler können dort vor allem rechtliche Fragen klären, etwa
wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur
Schullaufbahn haben. Das Zeugnistelefon zu Fragen aus den
Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und
Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg ist unter der Rufnummer 0211
475-4002 an folgenden Tagen erreichbar:
Freitag,
17.07.2026 Montag, 20.07.2026 Dienstag, 21.07.2026 jeweils von
10:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr. Duisburg:
0203
940000203 94000
In den Grundschulen werden die
Zeugnisse im Laufe der letzten Unterrichtswoche ausgegeben. Zu
Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule
ist das Zeugnistelefon der Bezirksregierung bei den jeweiligen
Schulämtern der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf Kreise im
Regierungsbezirk Düsseldorf eingerichtet.
Neue Artenschutzregeln der EU: Meldepflicht betrifft private
Tierhaltung Walhaie, Mantarochen, Meerechsen oder Okapis
gehören mit zu den Tierarten, deren Schutzstatus sich durch neue
Beschlüsse verändert hat. Die Europäische Union setzt damit
Ergebnisse der 20. Artenschutzkonferenz des Washingtoner
Artenschutzübereinkommens CITES in europäisches Recht um.
Dadurch verändert sich der Schutzstatus zahlreicher Tier- und
Pflanzenarten. Was zunächst nach einer Regelung für Zoos oder den
internationalen Wildtierhandel klingt, kann auch die private
Tierhaltung in Duisburg betreffen. Das gilt etwa dann, wenn
Kernknacker, Blattschwanzgeckos oder auch Vogelspinnen sowie weitere
geschützte Arten als Haustiere gehalten werden.
Wer
Reptilien, Vögel, Vogelspinnen oder anderen geschützte Arten hält,
sollte sich informieren, ob die Haustiere von den Neuerungen
betroffen sind oder bereits einer Meldepflicht unterliegen. Auf der
Webseite der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt
(https://www.duisburg.de/handelsartenschutz) finden Tierhaltende in
der Rubrik „Meldepflicht“ eine aktuelle Übersicht zu den Arten,
deren Schutzstatus sich nun verändert hat.
Auch die
Datenbank WISIA, das Informationssystem des Bundesamtes für
Naturschutz, kann Halterinnen und Haltern helfen, den Schutzstatus
ihrer exotischen Tiere zu ermitteln. Wer unsicher ist, sollte sich
an die Untere Naturschutzbehörde wenden. Für fast alle besonders
oder streng geschützt lebenden Wirbeltiere gilt eine gesetzliche
Meldepflicht. Das bedeutet, dass die Haltung der zuständigen Unteren
Naturschutzbehörde gemeldet werden muss.
In Duisburg erfolgt
die Anmeldung über ein Online-Meldeportal oder per Post. Neben dem
Erwerb eines Tieres fallen weitere Bestandsveränderungen unter die
Meldepflicht. Dazu gehören zum Beispiel die Geburt von Nachzuchten,
der Verkauf oder die Abgabe eines Tieres sowie dessen Tod.
„Dabei hat die Meldepflicht einen ernsten Hintergrund und ist ein
wichtiger Baustein im internationalen Artenschutz“, erklärt
Christian Schreiner, Artenschutzbeauftragter für den Handel mit
geschützten Arten bei der Unteren Naturschutzbehörde in Duisburg.
„Denn sie hilft dabei, legale Nachzuchten von illegal aus der Natur
entnommenen Tieren zu unterscheiden und den Handel mit bedrohten
Arten nachvollziehbar zu machen.“
Schreiner betont außerdem:
„Wer geschützte Tiere hält, trägt deshalb Verantwortung – und ist
verpflichtet, die artenschutzrechtlichen Vorgaben eigenständig
einzuhalten.“ Die Änderungen zum Schutzstatus einiger Arten sind ein
guter Anlass, eigene Unterlagen zu prüfen und gegebenenfalls
fehlende Meldungen bei der Stadt nachzuholen.
Griechische
Landschildkröte, Kongo-Graupapagei oder schrecklicher
Pfeilgiftfrosch: Der Fachbereich Handelsartenschutz der Unteren
Naturschutzbehörde überwacht und kontrolliert den Handel mit
geschützten Arten. Dazu gehören auch die mehr als 21.000 exotischen
Tiere in etwa 4500 privaten Haltungen, die derzeit im Stadtgebiet
gemeldet sind.
Außerdem erteilt der Fachbereich
Vermarktungsgenehmigungen, prüft den legalen Erwerb geschützter
Arten und führt artenschutzrechtliche Kontrollen durch. Bei Fragen
zum Handelsartenschutz stehen die Mitarbeitenden per E-Mail an
artenschutz@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Weitere Infos gibt es
unter www.duisburg.de.
Berufsorientierung „to go“ am Hauptbahnhof - IHK-Beratung
zur Ausbildung in Duisburg Berufsorientierung beim
Stadtbummel oder zwischen Bus und Bahn: Die mobile Beratungsstelle
für Aus- und Weiterbildung öffnet ab heute, Montag, 13. Juli, ihre
Türen am Portsmouthplatz in Duisburg. Den Startschuss gaben Werner
Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, und
Oberbürgermeister Sören Link.
Von Montag bis Freitag kann
jeder Interessierte spontan in der Zeit von 13 bis 17 Uhr
vorbeikommen. Samstag ist der Container von 11 bis 16 Uhr geöffnet.
In einem umgebauten Schiffscontainer können junge Erwachsene erste
Eindrücke aus der Berufswelt sammeln: Welches Werkzeug wird wofür
eingesetzt? Was gehört auf einen klassisch gedeckten Tisch?
Es gibt einen Mini-Stapler-Parkour und ein Quiz zur Pflanzenkunde.
Unternehmen aus der Region stellen vor, was sie anbieten und wen sie
suchen. Dabei stehen ihnen IHK-Berater Rede und Antwort zu
Ausbildungsberufen und Karriere-Möglichkeiten mit einer Ausbildung.

Oberbürgermeister Sören Link und IHK-Präsident Werner Schaurte
Küppers eröffneten die Roadshow. Fotos: Niederrheinische IHK/Gruppe
C Photography
Zur Eröffnung schalteten IHK-Präsident Werner
Schaurte-Küppers und Oberbürgermeister Sören Link die digitale
Medienfassade ein. Mit dabei waren Vertreter aus Wirtschaft und
Verwaltung, Schüler des Franz-Haniel-Gymnasiums und der
Sekundarschule am Biegerpark sowie viele interessierte Bürger.
Berufsorientierung dort, wo Menschen sind Der Präsident
der Niederrheinischen IHK, Werner Schaurte-Küppers, betonte: „Wir
gehen dorthin, wo junge Menschen ohnehin unterwegs sind.
Berufsorientierung darf keine Hürde sein, sie muss einladend und
greifbar werden.“
Oberbürgermeister Sören Link unterstrich
den Wert des Standorts: „Dorthin gehen, wo sich junge Menschen
bewegen – und mit ihnen über das sprechen, was sie bewegt: Mit
diesem Ansatz setzt die Duisburger Wirtschaft ein starkes Zeichen.
Wir begleiten Nachwuchskräfte auf ihrem Weg in den Beruf, geben
Orientierung und stehen ihnen als verlässliche Ansprechpartner zur
Seite.“
Aktionstag am Freitag und Termine für Schulklassen
Am Freitag wartet eine Torwand-Aktion: Wer als Erster dreimal
oben und dreimal unten trifft, gewinnt einen Einkaufsgutschein im
Wert von 250 Euro. Außerdem: Die ersten 100 Jugendlichen, die mit
ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten ein attraktives „Goodie-Bag“.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bis
Samstag, 18. Juli, steht der Container am Portsmouthplatz.
Ausbildungsinteressierte können täglich von 13 bis 17 Uhr spontan
vorbeikommen. Am Samstag von 11 bis 16 Uhr. Schulklassen können sich
für einen Termin am Vormittag anmelden.
Gemeinsame Aktion
für das Ruhrgebiet Die IHK-Roadshow „Pop-up Aus- und
Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ ist eine gemeinsame
Initiative der Ruhr-IHKs. Bereits in Dortmund, Hagen, Bochum,
Gelsenkirchen und Essen hatte der Container Station gemacht. Damit
machen die Ruhr-IHKs die bundesweite IHK-Azubikampagne #könnenlernen
vor Ort greifbar.

Vom 13. Bis 18. Juli wird der Portsmouth-Platz in Duisburg zur
mobilen Beratungsstelle für Aus- und Weiterbildung.
Bürgerspaziergang mit
Oberbürgermeister Sören Link: Auf künstlerischen Spuren in Duisburgs
Stadtmitte Kunst ist überall – man muss nur genau
hinschauen: Davon konnten sich am vergangenen Samstag zahlreiche
Bürgerinnen und Bürgern beim gemeinsamen Bürgerspaziergang mit
Oberbürgermeister Sören Link in der Duisburger Innenstadt
überzeugen. Sie lernten die vielfältige Streetart-Szene der Stadt
kennen.
 Beim
Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link geht es am
Samstag, 11.07.2026 durch die Duisburger Innenstadt vor allem um das
Thema „Streetart“. Gianna Reich und Prof. Dr. Ferdinand Leuxner
informieren über Kunstwerke und Hintergründe zur vielfältigen
Kulturszene. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die Experten Gianna Reich und Ferdinand Leuxner brachten den
Teilnehmenden mit fundiertem Fachwissen und großer Begeisterung die
Welt der urbanen Kunst näher. Entlang ausgewählter Kunstwerke im
öffentlichen Raum erläuterten sie deren Entstehung, Hintergründe und
die Bedeutung von Streetart für das Stadtbild.

Dabei konnten nicht nur großformatige Werke an Hausfassaden
(sogenannte Murals) bewundert werden, sondern auch Sticker-Spots und
Paste-ups (Plakatbilder), die die kreative Vielfalt und
Ausdruckskraft der Duisburger Streetart-Szene eindrucksvoll
verdeutlichen.

Der Bürgerspaziergang bot zugleich die Gelegenheit, mit dem
Oberbürgermeister über Eindrücke und Anregungen zur Entwicklung der
Duisburger Innenstadt ins Gespräch zu kommen, und zeigte, wie
kulturelle Angebote die Identifikation der Bürgerschaft mit ihrer
Stadt stärken und öffentliche Räume als Orte der Begegnung und des
Austauschs erlebbar werden.

Oberbürgermeister Sören Link zieht ein positives Fazit: „Diese
direkte Art des Dialogs macht die Bürgerspaziergänge immer wieder
wertvoll. Der spannende und lehrreiche Exkurs in unsere lebendige
Kunstszene hat den Austausch zudem auf besondere Weise bereichert.“
Naturkosmetik selbst herstellen – Sommerferien-Workshop in
der Rheinhauserei Duisburg-Rheinhausen. Wie lassen
sich Lippenbalsam, Deo, Trockenshampoo oder ein Zuckerpeeling aus
natürlichen Zutaten selbst herstellen? Antworten darauf gibt ein
Naturkosmetik-Workshop am Samstag, 25. Juli 2026, von 11 bis 13 Uhr
in der Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67.
Gemeinsam
mit dem Team der Wirtschaftsbetriebe Duisburg lernen die
Teilnehmenden, wie aus einfachen natürlichen Zutaten
alltagstaugliche Pflegeprodukte entstehen. Neben dem praktischen
Ausprobieren erhalten sie Anregungen für einen bewussten Umgang mit
Ressourcen und erfahren, wie sich viele Pflegeprodukte unkompliziert
selbst herstellen lassen. Alle benötigten Zutaten werden von den
Veranstaltern bereitgestellt.
Die selbst hergestellten
Produkte dürfen anschließend mit nach Hause genommen werden. Aus
Gründen der Nachhaltigkeit werden die Teilnehmenden gebeten, eigene
saubere Gläser oder Tiegel mitzubringen. Empfehlenswert sind
Behälter in unterschiedlichen Größen – beispielsweise kleine
Marmeladengläser für das Zuckerpeeling oder Cremedosen und kleine
Honiggläser für den Lippenbalsam.

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten ( ab 12
Jahren), die Freude am Selbermachen haben und natürliche
Alternativen für den Alltag kennenlernen möchten. Termin: Samstag,
25. Juli 2026, 11:00 bis 13:00 Uhr Ort: Rheinhauserei,
Friedrich-Alfred-Straße 67, Duisburg-Rheinhausen Anmeldung für die
kostenlose Teilnahme über die Webseite:
www.du-bist-rheinhausen.de/termine/
Vielfältiges Literaturprogramm für Duisburg: Verein für
Literatur stellt Saison 2026/2027 vor Der Verein für
Literatur Duisburg hat sein Jahresprogramm für die Saison 2026/2027
veröffentlicht. In Kooperation mit der Stadtbibliothek Duisburg lädt
er zu insgesamt acht Lesungen in die Zentralbibliothek an der
Steinschen Gasse 26 ein. Die diesjährige Reihe besticht durch ihre
besondere Bandbreite und setzt gezielt Akzente bei neuen
literarischen Stimmen. Gleichzeitig vereint das Programm Sachbücher,
literarische Entdeckungen und prominente Namen.
Zum Auftakt
am Dienstag, 15. September, liest Ronald Reng aus „Der deutsche
Sommer“. Darin schildert er die Zeit der Leichtigkeit im Sommer 2006
und fragt, ob so ein Hochgefühl heute noch möglich ist. Es folgt am
Dienstag, 22. September, Annika Büsing mit „Magisch“. Es ist der
vierte Roman der im Ruhrgebiet lebenden Autorin, in dem es auch um
die Frage nach der Brandmauer in der eigenen Familie geht.
Am Montag, 5. Oktober, ist mit Nefeli Kavouras eine der
Debütautorinnen des Programms zu Gast, die ihren vielbeachteten
ersten Roman „Gelb, auch ein schöner Gedanke“ vorstellt. Ein
weiteres Debüt präsentiert Manuel Bittorf am Mittwoch, 18. November,
mit „Goldener Retriever“. Bittorf ist als Musiker unter dem Namen
Betterov bekannt und zählt derzeit zu den erfolgreichsten deutschen
Popkünstlern. Sein literarisches Debüt stößt bereits im Vorfeld auf
große Aufmerksamkeit.
Fast schon ein Stammgast des Vereins
ist Frank Goosen, der am Dienstag, 13. Oktober, mit „Lovely Rita“
den Kosmos einer Ruhrgebietskneipe beleuchtet. Am Donnerstag, 5.
November, bringt Alain Kniebs ein besonderes biografisches Sachbuch
ins Programm.
In „Irene
Janetzky – ein Leben im Zeitalter des belgischen Rundfunks“ zeichnet
Kniebs den Weg einer in Duisburg geborenen Frau nach, die als
Radiostimme begann und sich in einer männerdominierten Medienwelt zu
einer politischen Brückenbauerin entwickelte.
Am Donnerstag,
3. Dezember, folgt Safia Al Bagdadi mit „Unser Haus mit Rutsche“.
Den Abschluss der Reihe bildet am Donnerstag, 14. Januar 2027, Julia
Franck mit ihrem Werk „Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen
Liebe. Rilkes letzte Geliebte.“
Alle Veranstaltungen
beginnen um 20 Uhr. Tickets für jeweils 8 Euro und weitere
Informationen sind auf https://www.stadtbibliothek-duisburg.de
erhältlich. Vor Ort gibt es Karten an den bekannten
Vorverkaufsstellen.
Gelungene Aktion „Das Ruhrgebiet spricht“ mit starken Worten
aus Duisburg
„Loswerden, was einem auf dem
Herzen liegt“ Luke Barton-Andrews, 17jähriger
Schüler am Landfermann-Gymnasium, bringt es auf den Punkt: „Hier
kann ich loswerden, was mir auf dem Herzen liegt und ich rede mit
Menschen, mit denen ich sonst niemals ins Gespräch gekommen wäre.
Tolle Aktion“.
„Das Ruhrgebiet spricht“ heißt die Aktion, zu
der vier evangelische Citykirchen in Dortmund, Essen, Bochum und
Duisburg am vergangenen Samstag interessierte Menschen eingeladen
hatte. Auf der Wiese hinter Salvatorkirche kamen gut 30
„Meinungsträgerinnen und Meinungsträger“ zusammen, um sich in
ungezwungener Atmosphäre auszutauschen. In Zweier- und Dreiergruppen
hielt niemand mit seiner Auffassung hinter dem Berg.
Der
Evangelische Kirchenkreis Duisburg, gut unterstützt von den
Evangelischen Diensten und der VHS, bewies erneut, dass Zuhören
verbindet und Verständigung möglich ist. Für Duisburgs
Superintendent Dr. Christoph Urban ist es dabei wichtig, offen zu
bleiben auch für andere Meinungen: „Jeder soll seine Meinung sagen
und in einen Austausch kommen, dafür wollen wir als Kirche einen
breiten Raum bieten.“
Man hat eine ganze Reihe von Themen
angesprochen und abgearbeitet. Eines davon war der Klimawandel. Ist
die Diskussion darüber übertrieben und ruft unnötige Ängste hervor?
Oder ist es bereits fünf nach zwölf, wenn man die steigende Zahl an
Naturkatastrophen vor Augen hat?
„Wir spüren den Klimawandel
am eigenen Leib“, betonte eingangs Martin Winterberg, Pfarrer an
Salvator und Duisburger Ansprechpartner und Wegbereiter der Aktion.
Einige angemeldete Teilnehmer hatten aufgrund der Hitze abgesagt.
Die Anwesenden suchten sich ein schattiges Plätzchen, so dass
gelegentliches Stühlerücken angesagt war, wenn die Sonne ihre Runde
machte.

Winterberg (links) und Superintendent Dr. Urban (Fotos Bartosz
Galus).
„Reden über Klimawandel ist die eine Seite, etwas
Konkretes gegen die Erderwärmung tun, die andere“, lautete der Tenor
in mehreren Gesprächsgruppen. Panikmache nutze nichts, aber
Maßnahmen und Entscheidungen, die jeder verstehe, schon. Und damit
hatte man den Bogen zu einem weiteren Thema gespannt, der Nutzung
von Social Media oder KI.
Was da im Netz verbreitet werde an
Falschinformationen oder „ungefiltertem Schlucken von KI-News“, sei
irreführend und könne eine Gesellschaft irritieren oder gar spalten.
Reiner Siebert, gestandener älterer Aktivposten im Evangelischen
Kirchenkreis Duisburg, befürwortete im Dialog mit seinem wesentlich
jüngeren Gesprächspartner Luke zum Schutz von Kindern und
Jugendlichen klare Regel im Netz.

Luke Barton-Andrews und Reiner Siebert (rechts) im Meinungsaustausch
bei "Das Ruhrgebiet spricht" 2026
„Verantwortung statt
Verunglimpfung“ müsse sich breit machen. Das aber, so Luke, setze
Aufklärung voraus. Und die beginne schon früh, etwa in der Schule.
An „seinem“ Landfermann-Gymnasium gebe es schon so etwas wie eine
Informations- und Gesprächskultur innerhalb der Schülerschaft und
mit den Lehrern.
Und, so machte der Jugendliche dem älteren
Semester Reiner Siebert deutlich, die digitalen Möglichkeiten seien
auch eine Chance. Er beispielsweise nutze sie einerseits zur
Entspannung im Spiel, aber auch und gerade zur Weiterbildung und zum
Blick über den Tellerrand. Da müsse man nicht alles akzeptieren,
aber vieles reflektieren.
Ein paar Tische weiter befand sich
seine Mutter Verena im „Reflektionsgespräch“. Luke hatte ihr von dem
Termin an der Salvatorkirche erzählt und sie ermuntert, mitzukommen,
denn schließlich werde ja auch zuhause viel über Politik,
Gesellschaft und Zukunft gesprochen.
Mit ihren Mit-Diskutantinnen Conny und Andrea war
sie bei einigen Themen auf einer Wellenlänge, bei anderen gab es
keine Übereinstimmung. Aber wichtig war, dass man die Meinung der
anderen, wenn nicht akzeptiere, so doch respektiere. Respekt vor
Andersdenkenden sei maßgeblich für eine intakte Gesellschaft. Durch
Verteufelung entstehe schnell Hass, waren sich die drei einig.
Nach gut eineinhalb Stunden war die diesjährige Aktion am
Standort Salvatorkirche beendet. Alle lobten die ungefilterte
Diskussion und die ungezwungene Atmosphäre, zu der Silvester Pece
mit seinen Akkordeonklängen im Stil einer anregenden Caféhaus-Musik
sorgte. Passend dazu auch das Kaffeemobil der katholischen Kirche.
Martin Winterberg zog ein erstes Fazit: „Gelungen. Kreativ.
Zukunftsorientiert. Mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus
Dortmund, Essen und Bochum werde ich das weitere Vorgehen besprechen
und die Weichen für eine neuen Aufschlag stellen.“ Reiner Terhorst
WDR feiert NRW-Geburtstag in Duisburg - Voting zu schönsten
Urlaubsorten in NRW startet Duisburg Zum 80.
Landesgeburtstag lädt der WDR am 25. Juli zu einer großen
Sommer‑Party am Duisburger Rheinufer ein. Gleichzeitig läuft bereits
eine landesweite Abstimmung über "die schönsten Urlaubsorte im
Westen". Besonders für das Ruhrgebiet ist die Abstimmung spannend:
Zahlreiche Orte aus der Region, von Halden über Industriekultur bis
zu grünen Oasen, stehen zur Wahl und haben gute Chancen auf vordere
Plätze.
Die Ergebnisse werden am 25. Juli in der
Live‑Sendung zur WDR‑Sommer‑Party direkt vom Duisburger Rheinufer
präsentiert. Die Show zum 80. NRW‑Geburtstag wird ab 20.15 Uhr im
WDR‑Fernsehen und in der ARD‑Mediathek übertragen.
Der WDR
sucht zudem noch Teilnehmende für die "Sommer-Challenges" der
Sendung. Einzelpersonen sowie Teams mit bis zu drei Personen können
sich über eine erfolgreiche Teilnahme beim Quiz "Spiel für deine
Region!" bewerben. Das Quiz sowie die Abstimmung sind unter
http://sommer.wdr.de zu finden.
idr - Infos:
https://presse.wdr.de/plounge/wdr/programm/2026/07/20260710
wdr_sommer_party.html
Geänderte Öffnungszeiten an Salvator Zum
Beginn der Sommerferien ändern sich die Öffnungszeiten an der
Salvatorkirche: Die über 700 Jahre alte Citykirche neben dem Rathaus
ist für Besucherinnen und Besucher zur Besichtigung oder zum
Innehalten und dem Anzünden einer Kerze dienstags bis samstags von
10 bis 17 Uhr geöffnet.
Montags ist das Gotteshaus
geschlossen, sonntags ist die Kirche zu den Gottesdienstzeiten
geöffnet (aktuelle Gottesdienstangaben gibt es unter
www.salvatorkirche.de). Die Evangelische Kirchengemeinde
Alt-Duisburg lädt herzlich zum Besuch der Salvatorkirche ein, die
jetzt im Sommer ein guter Ort zur Abkühlung ist - an Hitzetagen über
30 Grad wird zusätzlich kühles Mineralwasser angeboten.

Türgriff am Eingang zur Salvatorkirche (Foto: Rolf Schotsch).

NRW: Zahl der zugelassenen Wohnmobile um 7 % gestiegen
* 211.800 Wohnmobile in NRW zugelassen – dies entspricht einer
Dichte von 118 Wohnmobilen je 10.000 Personen * Anzahl der
Wohnmobile seit 2022 um 35,7 % gestiegen * Kreis Coesfeld
Spitzenreiter bei Wohnmobildichte
Am Stichtag 1. Januar 2026 waren in
Nordrhein-Westfalen insgesamt 211.800 Wohnmobile zugelassen. Wie das
Statistische Landesamt anhand von Ergebnissen des
Kraftfahrt-Bundesamts mitteilt, ist der Wohnmobilbestand damit
gegenüber dem 1. Januar 2025 um 7,0 % und gegenüber dem 1. Januar
2022 um 35,7 % gestiegen.
Bezogen auf die Gesamtbevölkerung
in NRW waren Anfang 2026 rein rechnerisch 118 Wohnmobile je 10.000
Einwohnerinnen und Einwohner zugelassen. Damit lag NRW leicht
unterhalb der bundesweiten Wohnmobildichte von 125 zugelassenen
Wohnmobilen je 10.000 Personen.
Wohnmobildichte in Kreisen höher als in kreisfreien Städten – Kreis
Coesfeld war Spitzenreiter Während am 01. Januar 2026 in Kreisen
149.400 Wohnmobile zugelassen waren, lag die Anzahl in kreisfreien
Städten bei nur 62.400 Wohnmobilen. Im Vergleich zum Stichtag 2022
entsprach dies bei kreisfreien Städten einem Anstieg von 32,7 %, bei
Kreisen sogar 37,0 %.
Anfang des Jahres 2026 waren in allen
Kreisen und kreisfreien Städten in NRW mehr Wohnmobile zugelassen
als noch ein Jahr zuvor – die einzige Ausnahme war die Stadt
Mönchengladbach mit einem Rückgang von 3,8 %.

Die Wohnmobildichte war in den Kreisen mit 139 Wohnmobilen je 10.000
Personen rund 61,3 % höher als in den kreisfreien Städten mit 86
Wohnmobilen je 10.000 Personen. Am 1. Januar 2025 hatte die
Wohnmobildichte in den Kreisen noch bei 129 Wohnmobilen und in den
kreisfreien Städten bei 82 Wohnmobilen je 10.000 Personen gelegen.
Am höchsten war die Wohnmobildichte – wie in den letzten
fünf Jahren - im Kreis Coesfeld mit rund 197 Wohnmobilen (1. Januar
2025: 182). Die niedrigste Wohnmobildichte gab es mit rund 56
zugelassenen Wohnmobilen je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern
weiterhin in der Stadt Gelsenkirchen (1. Januar 2025: 50).
Im Vergleich zum Vorjahr hatte der Kreis Höxter mit 12,0 % die
größte Zunahme bei der Wohnmobildichte zu verzeichnen. Am 1. Januar
2025 lag diese bei 121 Wohnmobilen je 10.000 Personen und stieg zum
1. Januar 2026 auf 135 Wohnmobile je 10.000 Personen an.
7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen leben in Deutschland
• 9,4 % der Gesamtbevölkerung haben eine schwere
Behinderung • Knapp die Hälfte der schwerbehinderten Menschen
zwischen 55 und 74 Jahre alt, gut ein Drittel 75 Jahre und älter
• 9 von 10 schweren Behinderungen durch eine Krankheit verursacht
• Gut ein Fünftel der Schwerbehinderten mit höchstem
Behinderungsgrad
Zum
Jahresende 2025 lebten in Deutschland gut 7,8 Millionen Menschen mit
schwerer Behinderung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, waren somit 9,4 % der Menschen in Deutschland
schwerbehindert. 49,9 % der Schwerbehinderten waren Männer, 50,1 %
waren Frauen.
Zum Jahresende 2023, dem Zeitpunkt der letzten
Erhebung, waren knapp 7,9 Millionen Menschen der Bevölkerung
schwerbehindert. Das waren rund 27 000 mehr als zum Jahresende 2025.
Die Vergleichbarkeit von 2025 zu 2023 ist allerdings aufgrund
starker Bereinigung der Verwaltungsdaten in Hessen und Sachsen
eingeschränkt.
Die Zahl der in beiden Bundesländern zum
Jahresende 2025 erfassten schwerbehinderten Menschen lag aufgrund
der Datenbereinigung zusammen um rund 195 000 Personen niedriger als
2023. Es ist davon auszugehen, dass zuvor eine Übererfassung vorlag.
Als schwerbehindert gelten Personen, denen die Versorgungsämter
einen Behinderungsgrad von mindestens 50 zuerkannt sowie einen
gültigen Ausweis ausgehändigt haben.
Knapp die Hälfte der
schwerbehinderten Menschen zwischen 55 und 74 Jahre alt
Behinderungen bestehen vergleichsweise selten seit der Geburt oder
im Kindesalter, sondern entstehen meist erst im fortgeschrittenen
Alter. So war gut ein Drittel (34 % oder 2,7 Millionen) der
schwerbehinderten Menschen zum Jahresende 2025 im Alter ab
75 Jahren.
Etwas weniger als die Hälfte (45 % oder
3,5 Millionen) der Schwerbehinderten gehörte der Altersgruppe von 55
bis 74 Jahren an. 3 % oder 231 000 waren Kinder und Jugendliche
unter 18 Jahren.
9 von 10 schweren Behinderungen durch eine
Krankheit verursacht Gut 91 % der schweren Behinderungen wurden
durch eine Krankheit verursacht. 3 % der Behinderungen waren
angeboren oder traten im ersten Lebensjahr auf. Gut 1 % der
Behinderungen waren auf einen Unfall oder eine Berufskrankheit
zurückzuführen. Die übrigen Ursachen summieren sich auf gut 4 %.
Körperliche Behinderungen hatten 57 % der schwerbehinderten
Menschen: Bei 27 % waren die inneren Organe beziehungsweise
Organsysteme betroffen. Bei 10 % waren Arme und/oder Beine in ihrer
Funktion eingeschränkt, bei weiteren 9 % Wirbelsäule und Rumpf. In
weiteren 4 % der Fälle lag Blindheit oder eine Sehbehinderung vor.
Ebenfalls 4 % litten unter Schwerhörigkeit, Gleichgewichts-
oder Sprachstörungen. Der Verlust einer oder beider Brüste war bei
2 % Grund für die Schwerbehinderung. Geistige oder seelische
Behinderungen hatten insgesamt 16 % der schwerbehinderten Menschen,
zerebrale Störungen lagen in 9 % der Fälle vor.
Bei den
übrigen Personen (19 %) war die Art der schwersten Behinderung nicht
ausgewiesen. Gut ein Fünftel der Schwerbehinderten mit höchstem
Behinderungsgrad Bei etwas mehr als einem Fünftel der Menschen mit
schwerer Behinderung (21 %) war vom Versorgungsamt der höchste Grad
der Behinderung von 100 festgestellt worden. Über ein Drittel (36 %)
der Schwerbehinderten wiesen einen Behinderungsgrad von 50 auf.
Bundesrat macht Weg für Durchführungsgesetz zum AI Act frei.
Der TÜV-Verband begrüßt die geplante Bündelung der
KI-Marktüberwachung bei der Bundesnetzagentur und fordert jetzt
einen schnellen Aufbau leistungsfähiger Marktaufsichts- und
Notifizierungsprozesse.

©TÜV-Verband / Tobias Koch
Der
TÜV-Verband begrüßt, dass der Bundesrat den Weg für das deutsche
Durchführungsgesetz (KI-MIG) zur europäischen KI-Verordnung (AI Act)
freigemacht hat. Positiv bewertet der TÜV-Verband auch die
Verständigung von Bund und Ländern, die KI-Marktüberwachung künftig
bei der Bundesnetzagentur zu bündeln und bewährte sektorspezifische
Aufsichtsstrukturen zu erhalten. Das schafft die Grundlage für eine
einheitliche und effiziente Umsetzung des AI Acts.
„Die
Verständigung von Bund und Ländern ist ein wichtiger Schritt für
eine einheitliche und wirksame KI-Aufsicht“, sagt Dr. Patrick
Gilroy, Referent Künstliche Intelligenz und Bildung beim
TÜV-Verband. „Unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe und
Doppelstrukturen müssen vermieden werden. Jetzt kommt es darauf an,
die Verwaltungsvereinbarung direkt nach der Sommerpause
abzuschließen und die Bundesnetzagentur personell und technisch so
auszustatten, dass sie ihre Aufgaben von Beginn an wirksam erfüllen
kann.“
Der TÜV-Verband begrüßt zudem, dass in den
drittprüfungspflichtigen Produktbereichen die bewährten
sektorspezifischen Marktüberwachungs- und Notifizierungsstrukturen
weiter genutzt werden. So bleiben vorhandene Expertise und
etablierte Verfahren erhalten und unnötige Bürokratie wird
vermieden.
„Unternehmen und Prüfstellen brauchen schlanke
Verfahren statt neuer Behördenwege“, sagt Gilroy. „Bestehende
Akkreditierungen und Notifizierungen sollten durch eine schlanke
Erweiterung ihres Geltungsbereichs um die KI-spezifischen
Anforderungen ergänzt werden können. Gleichzeitig müssen die
Akkreditierungs- und Notifizierungsverfahren deutlich beschleunigt
und von der Bundesnetzagentur über ihr Koordinierungs- und
Kompetenzzentrum eng begleitet werden.“
Die
Bundesnetzagentur muss gemeinsam mit der Deutschen
Akkreditierungsstelle (DAkkS), dem Bundesamt für Sicherheit in der
Informationstechnik (BSI) und den zuständigen notifizierenden
Behörden für einen koordinierten und zügigen Hochlauf der
Akkreditierungs- und Notifizierungsverfahren sorgen.
Nur
wenn Aufsicht, Akkreditierung und Notifizierung reibungslos
ineinandergreifen, können die Anforderungen des AI Acts zügig,
einheitlich und praxisgerecht umgesetzt werden. Über den
TÜV-Verband: Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen
Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen
Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und
digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen,
Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein.
Grundlage dafür
sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und
qualifizierte Weiterbildung. Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der
technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu
schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im
regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen
und Verbraucher:innen.
Förderung für bundesweit erste industrielle
CO₂-Mineralisierungsanlage aus Marl Die Co-reactive
GmbH aus Marl gehört zu den neun Unternehmen aus
Nordrhein-Westfalen, die sich in der vierten Runde des Förderaufrufs
"Produktives.NRW" im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW durchgesetzt
haben. Das Förderprogramm wird gemeinsam vom
NRW-Wirtschaftsministerium und Umweltministerium umgesetzt. Mit dem
Projekt Carbon2MinerMarl plant das Unternehmen den Bau der ersten
industriell betriebenen Anlage zur CO₂-Mineralisierung in
Deutschland.
Ziel ist es, Kohlendioxid aus
Industrieemissionen sowie aus der Umgebungsluft zu nutzen, um
industrielle Nebenprodukte in klimafreundliche Ersatzstoffe für die
Zementherstellung umzuwandeln. Das CO₂ wird dabei dauerhaft gebunden
und gleichzeitig die Herstellung nachhaltiger Baustoffe ermöglicht.
Mit dem Förderaufruf "Produktives.NRW" setzt das Land NRW die
europäische Plattform STEP um.
Ziel ist es, strategische
Abhängigkeiten zu verringern, den Ausbau von Spitzentechnologien
"made in Europe" voranzutreiben und dem Fachkräftemangel in der
Europäischen Union entgegenzuwirken. Für die in der vierten
Förderrunde ausgewählten Projekte stehen insgesamt rund 90 Millionen
Euro zur Verfügung. idr Weitere Informationen:
https://www.efre.nrw/einfach-machen/foerderung-finden/produktivesnrw
Berufsorientierung: IHK-Beratung zur Ausbildung am Duisburger
Hauptbahnhof
Unter dem Motto „Pop-up Aus- und
Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ berät die
Niederrheinische IHK vom 13. bis 18. Juli 2026 auf dem
Portsmouthplatz vor dem Duisburger Hauptbahnhof. In einem umgebauten
Schiffscontainer gibt es persönliche Beratung und Mitmachaktionen.
Am Freitag, 17. Juli, können junge Erwachsene ihr Glück beim
Torwand-Schießen versuchen und einen Einkaufsgutschein gewinnen.
Schüler, die am Freitag mit ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten
eine Überraschung. Statt trockener Vorträge erwartet die Besucher im
IHK-Container ein offener und persönlicher Austausch.

Neben Ausbildungsberatung bietet das Format Mitmachaktionen, um
Ausbildungsberufe in der Praxis zu erleben. So gibt es zum Beispiel
einen Mini-Stapler-Parkour und ein Quiz zur Pflanzenkunde.
Unternehmen aus der Region stellen vor, was sie anbieten und wen sie
suchen. Wer bereits in Ausbildung ist oder den nächsten Schritt
plant, findet Infos zu Weiterbildungsmöglichkeiten der IHK.
Janine Peters, IHK-Teamleiterin für Ausbildungsmarkt und
Fachkräfte, unterstreicht: „Wir wollen junge Menschen abseits des
Klassenraums erreichen, mitten im Alltag. Die mobile Beratung bringt
Ausbildung auf die Straße. Wer vorbeikommt, soll spüren: Hier gibt
es echte Perspektiven.“
Aktionstag am Freitag und Termine
für Schulklassen Am Freitag wartet eine Torwand-Aktion: Wer als
Erster dreimal oben und dreimal unten trifft, gewinnt einen
Einkaufsgutschein im Wert von 250 Euro. Außerdem: Die ersten 100
Jugendlichen, die mit ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten ein
attraktives „Goodie-Bag“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bis Samstag, 18. Juli, steht der Container am Portsmouthplatz.
Ausbildungsinteressierte können täglich von 13 bis 17 Uhr spontan
vorbeikommen. Am Samstag von 11 bis 16 Uhr. Schulklassen können sich
für einen Termin am Vormittag anmelden.
Gemeinsame Aktion für das Ruhrgebiet Die IHK-Roadshow „Pop-up Aus-
und Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ ist eine gemeinsame
Initiative der Ruhr-IHKs. Bereits in Dortmund, Hagen, Bochum,
Gelsenkirchen und Essen hatte der Container Station gemacht. Damit
machen die Ruhr-IHKs die bundesweite IHK-Azubikampagne #könnenlernen
vor Ort greifbar.
NGG Nordrhein: „Gastronomie ständig auf Personalsuche“ – 122
offene Stellen
Vom Hotel über das Restaurant bis zum Biergarten: Rund
7.100 Gastro-Beschäftigte arbeiten in den Küchen, im Service, an den
Rezeptionen, Theken und Bars in Duisburg. Aber es könnten mehr sein:
„Hoteliers, Restaurantbetreiber und Wirte sind händeringend auf der
Suche nach Verstärkung – und zwar immer“, sagt Adnan Kandemir von
der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.

Für den Geschäftsführer der NGG Nordrhein hat die Gastronomie in
Duisburg einen „Personal-Dauerbedarf“. Aktuell sind in Duisburg bei
der Arbeitsagentur nach Angaben der Gewerkschaft 122 offene Stellen
in der Gastronomie gemeldet. Dazu noch einmal 33 unbesetzte
Ausbildungsplätze. Adnan Kandemir wundert das nicht: „Die
Gastronomie muss ihre Jobs – branchentypisch zu sagen – einfach
‚leckerer‘ machen.
Vor allem die Löhne: Sie muss die Menschen
einfach besser bezahlen. Denn im Hochsommer in der heißen Küche zu
stehen oder bis 22 Uhr draußen zu bedienen und danach noch die
Tische und Stühle zusammenzustellen – darum reißt sich keiner“, so
Adnan Kandemir.
Die NGG fordert daher ein Lohn-Plus von
6 Prozent für die Gastro-Beschäftigten – egal, ob sie in der Küche
oder im Service arbeiten. Für die Auszubildenden der Branche soll es
zusätzlich zu den 6 Prozent noch mehr geben: „Exakt so viel, wie ein
Deutschland-Ticket kostet. Wer sich als Jugendlicher für den
Berufseinstieg in die Gastronomie entscheidet, bekommt damit eine
Ausbildung inklusive Mobilität mit den Öffis“, so Adnan Kandemir.
Scharfe Kritik übt die NGG Nordrhein an dem Deutschen Hotel-
und Gaststättenverband (Dehoga) in Nordrhein-Westfalen. „Die
Arbeitgeber haben bei der ersten Tarifrunde eine ‚Gastro-Null‘
serviert: Sie haben kein Angebot vorgelegt. Der Dehoga NRW spielt
auf Zeit. Er spielt aber leider auch mit der Geduld der
Beschäftigten“, macht Adnan Kandemir deutlich.
Dabei gehe es
allerdings „eher um Geiz als um Geldsorgen“. Grundsätzlich sei die
Gastronomie in Duisburg nämlich keine Branche, die „knapp bei Kasse
ist“: Immerhin zahlten die Betriebe schon seit Januar deutlich
weniger Umsatzsteuer, nachdem diese für die Gastronomie von 19 auf
7 Prozent gesenkt wurde.
„Das ist ein kräftiges
Steuergeschenk von 12 Prozent. Wenn ein Gastronom in Duisburg
daraufhin die Preise auf der Speisekarte gesenkt hat, soll er sich
melden: Ich kenne keinen, der fair für seine Gäste nachkalkuliert
hat. Und auch bei den Beschäftigten ist davon bislang kaum ein Cent
angekommen. Es wird deshalb höchste Zeit, dass sich das jetzt
ändert“, sagt Adnan Kandemir.
Die von der NGG geforderte
Lohnerhöhung würde für einen gelernten Koch oder Kellner mit
Vollzeitjob mindestens 164 Euro mehr pro Monat auf dem Lohnkonto
bedeuten, rechnet die Gastro-Gewerkschaft vor. In der nächsten Woche
(Hinweis f.d. Red.: Donnerstag, 16. Juli) kommen NGG und Dehoga NRW
zur zweiten Tarifrunde zusammen.
Sammelkarten-Tauschbörse im Bezirksrathaus Homberg
Zur Sammelkarten-Tauschbörse „KartenKiez!“ öffnet das Bezirksrathaus
Homberg am Bismarckplatz 1 am Mittwoch, 15. Juli, von 16 bis 19 Uhr
seine Türen. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die
Sammelkarten tauschen und neue Kontakte zwischen Sammlerinnen und
Sammlern knüpfen wollen.
Egal, ob Pokémon, Star Wars,
Yu-Gi-Oh oder Panini – alle Arten von Sammelkarten sind willkommen.
Der kommerzielle Handel mit den Karten ist nicht gestattet. Die
Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ein weiterer Termin folgt am 14. Oktober. Fragen beantwortet das
Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203 283-987892 oder
per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de.
Auf Spurensuche: Kolonialismus in Duisburg – Kostenlose
Stadtführung macht koloniale Spuren sichtbar Das
Zentrum für Erinnerungskultur lädt am Mittwoch, 15. Juli, um 17.30
Uhr zu einer kostenlosen Außenführung ein. Diese geht der Frage
nach, welche Spuren der Kolonialismus in Duisburg hinterlassen hat
und wie diese bis heute nachwirken. Unter der Leitung von Naomi Dibu
und Christa Frins erkunden die Teilnehmenden die Duisburger
Innenstadt aus einer neuen Perspektive.
Ausgangspunkt ist
das Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5. Während des Rundgangs
werden Orte vorgestellt, die auf den ersten Blick unscheinbar
wirken, deren Geschichten jedoch eng mit dem deutschen Kolonialismus
verbunden sind. So erinnern ehemalige Geschäfte, in denen Waren wie
Kaffee oder Tabak aus den Kolonien verkauft wurden, ebenso an diese
Vergangenheit wie Straßennamen, deren kolonialer Bezug heute oft
kaum noch bekannt ist.

Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und
Demokratie.(ZfE) zeigt die Ausstellung „ÜBERSEeHEN" im
Stadthistorischen Museum. v.l.: Naomi Dibu und Christa Frins
(Kuratorin der Ausstellung) Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Die Führung macht diese häufig übersehenen historischen
Zusammenhänge sichtbar. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung
ist erwünscht und per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de oder
telefonisch unter 0203 283-2640 möglich.
Gemeinsam reparieren und Ressourcen schonen
Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg erhalten defekte Alltagsgegenstände
eine zweite Chance. Am Freitag, 17. Juli 2026, unterstützen
ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins
DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, kaputte
Elektrokleingeräte, wackelige Kleinmöbel und weitere Gegenstände
wieder gebrauchsfähig zu machen.
Dabei steht nicht nur die
Reparatur selbst im Mittelpunkt. Nach dem Prinzip der Hilfe zur
Selbsthilfe können die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung
selbst Hand anlegen, Reparaturwissen erwerben und praktische
Fähigkeiten für zukünftige Reparaturen entwickeln. So stärkt das
Repair-Café den selbstständigen und bewussten Umgang mit
Alltagsgegenständen.
Mit dem monatlichen Angebot möchten die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen praktischen Beitrag zur
Abfallvermeidung und Ressourcenschonung leisten. Denn Gegenstände,
die repariert und weiterverwendet werden, müssen nicht entsorgt und
ersetzt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.
Datum: Freitag,
17. Juli 2026 Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr Ort:
Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg Das
Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist
vorhanden.
Der darauffolgende Termin findet am Freitag, 14.
August 2026, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte
statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der
Abfallberatung per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder
telefonisch unter (0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Nachbarschaft feiert neugestalteten Biegerpark
Der Biegerpark lädt zum Feiern ein: Am Freitag, 17. Juli, dem
letzten Tag vor den Sommerferien, findet von 12 bis 17 Uhr das
Biegerparkfest statt. Gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt Duisburg
lädt das Projektteam die Nachbarschaft herzlich ein, den Park neu zu
entdecken und den Ferienstart im Grünen zu genießen. Anlass für das
Fest ist der in großen Teilen abgeschlossene Umbau des Biegerparks.
Als Teilprojekt der „Duisburger Schrittsteine zum
Klimaschutz“ wurde die Anlage in den vergangenen Monaten umfassend
aufgewertet. Wege wurden saniert, neue Bänke aufgestellt und eine
Klimaroute mit sechs Stationen eingerichtet. Gemeinsam mit den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg, den Urbanisten e.V. und der
Planergruppe aus Essen wurden im Rahmen eines Beteiligungsprozesses
Ideen für die Zukunft des Parks und für eine anschauliche
Umweltbildung entwickelt.
So sind ein „Grünes
Klassenzimmer“, ein Gemeinschaftsgarten, ein Auenrundweg und
Schattenhäuschen Teil der Klimaroute. Informationstafeln vermitteln
Wissenswertes rund um Klima und Natur im Park. Darüber hinaus haben
die Urbanisten das Urban Game „Mission Biegerpark“ entwickelt, bei
dem Kinder und Jugendliche durch unterschiedliche Aufgaben zu
Hüterinnen und Hütern des Parks werden können.
Aktuell wird
das Programm für das Biegerparkfest gemeinsam mit Akteurinnen und
Akteuren wie dem Deutschen Roten Kreuz, der Kindernothilfe, der
Imkerin Pia Aumeier und der Biologischen Station Westliches
Ruhrgebiet auf die Beine gestellt. Weitere Initiativen, Gruppen und
Engagierte, die sich mit einer Aktion oder einem Beitrag beteiligen
möchten, sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Ansprechpartnerin
hierfür ist Anne Jonderko:
a.jonderko@wb-duisburg.de.
Quartiersmanagement „Stark im Norden“ lädt zum
Stadtteilforum und Finissage der Ausstellung „Hamborner
Perspektiven“ ein Beim kommenden Stadtteilforum
Alt-Hamborn am Donnerstag, 16. Juli, informiert das
Quartiersmanagement des Modellvorhabens „Stark im Norden“ in der
Zeit von 17 bis 19 Uhr über den aktuellen Stand der laufenden
Projekte im Stadtteil.
Die Veranstaltung findet zum fünften
Mal statt und wird in diesem Jahr interaktiv gestaltet: Die
Projektstände sind als Ausstellungsstationen sowohl im Stadtteilbüro
als auch im Außenbereich an den „Grünen Bänken“ vor dem Büro
aufgebaut. Besucherinnen und Besucher können sich dort selbstständig
informieren und mit den jeweils anwesenden Ansprechpartnerinnen und
Ansprechpartnern ins Gespräch kommen.
Parallel dazu wird im
Stadtteilbüro am Hamborner Altmarkt 8 die Finissage der Ausstellung
„Hamborner Perspektiven“ des Künstlers Stephanus Schmitz gefeiert.
Die Ausstellung zeigt in Gemälden und Linoldrucken die Sichtweisen
von drei Generationen der Familie Schmitz auf den Stadtteil.
Die Begrüßung der Finissage übernimmt Asli Sevindim, Leiterin
der Abteilung „Integration“ im Ministerium für Kinder, Jugend,
Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes
Nordrhein-Westfalen. Sie steht im Anschluss für einen Austausch zur
Verfügung. Für erfrischend-sommerliche Getränken und kleine Snacks
wird gesorgt.

Workshop: Manga-Zeichnen in Großenbaum Die
Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168
bis 174, lädt am Samstag, 18. Juli, zu einem Manga-Zeichenworkshop
für Kinder von 10 bis 14 Jahren ein. Zwischen 10.30 und 13 Uhr zeigt
Künstlerin Jen Satora, wie man eigene Figuren erfindet oder in die
Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen
und Helden eintauchen kann.
Im Workshop wird gezeigt, wie
man Stilmittel richtig einsetzt und mit den typischen Materialien
arbeitet. Stifte und Papier werden gestellt. Anfängerinnen und
Anfänger sind herzlich willkommen. Wer selbst schon gezeichnet hat,
kann seine Sachen gerne mitbringen und sich weitere Tipps und
Anregungen holen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei und
gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Die Anmeldung ist online
auf der Internetseite https://www.stadtbibliothek-duisburg.de unter
der Rubrik „Veranstaltungen“ möglich.
„Musik im Rathaus“ mit besonderer Sommerausgabe
Zur Sommerausgabe der Veranstaltungsreihe „Musik im Rathaus“
lädt ein farbenreiches Konzert am Samstag, 18. Juli, um 19 Uhr ins
Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1 ein. Der Einlass beginnt
bereits um 18.30 Uhr. Mit einer einzigartigen Kombination aus
sanftem Gesang und meisterhaftem Gitarrenspiel kreieren an diesem
Abend Florence Mankenda und Tarik Mujadzic einen Sound, der sowohl
romantisch als auch bewegend ist.
Ihre Musik ist eine
vielfältige Mischung aus Soul und Pop, die von der ersten Note an in
ihren Bann zieht. Florences sanfter Gesang verschmilzt perfekt mit
Tariks gefühlvollem Gitarrenspiel und schafft so eine Atmosphäre,
die zeitlos wirkt. Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf
Coverversionen und einzigartige Interpretationen freuen. Ein
Abschluss an der ArtEZ University of the Arts Arnhem krönt die
Karriere des Ausnahmetalents Tarik Mujadzic.
Bekannt durch
zahlreiche Bandprojekte wie “Echo Appartment” oder als Gitarrist für
Stina Holmquist, bespielt er Bühnen bundesweit und hat in der freien
Szene einen festen Platz. Florence Mankenda bahnte sich ihre
Karriere über eigene Solo- Veröffentlichungen hin zu
Songwriting-Aufträgen für die bekannten Labels der Warner Music
Group und Universal.
Beide Künstler sind in Duisburg aufgewachsen und freuen sich auf
dieses „echte Heimspiel“ in ihrer Heimatstadt. Der Eintritt ist
frei, eine Anmeldung ist per E-Mail an kultur.homberg@stadt-
duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-987818 erforderlich.
Kirchenkneipe in Neudorf Gemeinde lädt zum
Auspannen ein Am Freitag, 17. Juli 2026 gibt es in
der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute
Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18
Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die
Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet
wieder die Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten,
laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter
www.hochfeld-neudorf.de.
Bonhoeffergemeinde lädt
Kinder zum Sommerferienspaß Diakonin Nicole Enders
hat mit ihrem Team in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh
Obermarxloh ein spannendes Ferienprogramm erarbeitet und lädt Kinder
im Vor- und Grundschulalter zum Mitmachen ein. Treffpunkt ist in den
beiden Sommerferienwoche vom 20. bis 24. Juli und vom 27. bis 31.
Juli von 9 bis 16 Uhr das Gemeindezentrum an der Lutherkirche
Duisburg Obermarxloh, Wittenberger Str. 15.
Dort können die
Kids Spaß und Gemeinschaft, Basteln und Spielen, Singen und
Quatschen sowie Essen und Trinken erwarten - es ist für alles
gesorgt. Anmeldungen sind für eine der beiden Wochen möglich (kosten
je 35 Euro, Geschwisterkinder zahlen den halben Beitrag), es sind
noch wenige Plätze frei. Mehr Infos hat Nicole Enders (Mobil: 0173
7344055 oder Mail: nicole.enders@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt
es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Fußball-Gottesdienst bei Hertha Hamborn
Neumühler Ferienkirche mit der Bonhoeffer Gemeinde und
Hamborn Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg
Neumühl hat den Fußball-WM-Finaltag schon früh zum Anlass genommen,
den Start ihrer traditionellen Ferienkirche an dem Tag auf den
Fußballplatz zu verlegen. Daher lädt sie herzlich zur diesjährigen
„Ferienkirche zuhause“ am Sonntag, 19. Juli, 11 Uhr, auf der
Platzanlage des SC Hertha Hamborn, Gerlingstraße / Iltispark, ein.
Pfarrer Jens Storm, selbst „eingefleischter Fußball-Fan mit
Herzblut und Leidenschaft“, leitet den Gottesdienst. Natürlich wird
der Fußball in seiner Predigt eine Rolle spielen, und auch
Begeisterung, Gemeinschaft und das Miteinander kommen ebenfalls
nicht zu kurz. Die Neumühler Gemeinde feiert diesen Gottesdienst
übrigens als Regionalen Gottesdienst gemeinsam mit der Evangelischen
Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und der Evangelischen
Gemeinde Hamborn.
Dieser Gottesdienst setzt die beliebte
Reihe der „Gottesdienste am anderen Ort“ fort. Und es ist nicht das
erste Mal, dass die Gemeinde zu Gast bei der Hamborner Hertha ist,
die zu den engagierten Traditionsvereinen in Neumühl zählt. Vor neun
Jahren gab es dort schon einmal einen „Fußball-Gottesdienst“.
Seitdem hat sich in der Gemeinde, aber auch bei der Hertha
einiges verändert. Die rote Asche auf dem Fußballfeld ist einem
Kunstrasen gewichen, die Tribüne gibt es auch nicht mehr.
Vorsitzender ist nach wie vor der damalige Kirchmeister der
Evangelischen Gemeinde, Christian Birken, und der amtierende
Baukirchmeister Sebastian Schulz hat ebenfalls wichtige Funktionen
im Verein inne.
„Das wird ein Tag des Miteinanders“, sagt
Christian Birken, und weist zudem darauf hin, dass die
Gottesdienstbesucher anschließend noch die Gelegenheit haben, die 1.
Mannschaft ab 15 Uhr bei einem Vorbereitungsspiel auf die neue
Saison anzufeuern. Direkt nach dem Gottesdienst wird das Neumühler
Ferienkirchenteam übrigens gemeinsam mit den Herthanern für das
leibliche Wohl sorgen.
Aller Voraussicht nach wird gegrillt
und dazu gibt es verschiedene Salate und Obst. Um das Essen besser
planen zu können, bittet die Gemeinde um Anmeldung zur „Ferienkirche
zuhause“ bis Dienstag, 14. Juli, im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher
Straße 40, Tel. 0203 / 580448. Reiner Terhorst

Vor neun Jahren nahmen über 80 Besucher am Gottesdienst mit dem
damaligen Pfarrer Michael Hüter auf dem Platz von Hertha Hamborn
teil, sangen, beteten und freuten sich über die gelebte
Gemeinsamkeit beim anschließenden Grillen. Die Tribüne gibt es nicht
mehr, der Aschenplatz wurde durch einen Kunstrasen ersetzt. Aber das
„leckere Miteinander“ gibt es auch in diesem Jahr am 19. Juli. Foto
Reiner Terhorst
Kraft tanken bei der
Worship-Night am Vogelsangplatz Mit Musik und Impulsen
Kraft tanken, das können die Besucherinnen und Besucher der
Worship-Night in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg am
Samstag, 18. Juli um 19 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort,
Vogelsangplatz 1.
Dieser Abend mit rockig-fetzigen, aber
auch besinnlichen Lobpreis- und Anbetungsliedern sowie Texten und
Impulsen und bestimmt auch wieder einem spannenden Spiel lädt alle
ein, die vom Alltag abschalten wollen und mit Gesang und Musik Gott
begegnen wollen. Es spielt die Band um Popkantor Daniel Drückes mit
Christine Gladbach, Wolfgang Willeke, Lukas Rissel und Tim Hofer.
Pfarrer Jürgen Muthmann führt durch den Abend. Und natürlich gibt es
auch wieder Snacks und Getränke.

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