'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv34. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


35. Kalenderwoche
Montag, 24. - Sonntag,  30. August 2026

Vorsicht vor dubiosen Online-Angeboten: Apotheken in Duisburg warnen bei „Abnehmpille“ und Vitamin D
Die Apotheken in Duisburg warnen vor dem unkontrollierten Bezug von Arzneimitteln und hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln über zweifelhafte Internetangebote.

Arzneimittel aus dem Internet: Vorsicht bei dubiosen Angeboten Quelle: Adobe Stock, Rawpixel.com

Aktuelle Fälle rund um eine neue verschreibungspflichtige Semaglutid-Tablette zur Gewichtsreduktion und die schwere Vitamin-D-Vergiftung eines Säuglings zeigen: Bei Gesundheitsprodukten können falsche Berater, eine unpassende Produktauswahl, eine fehlerhafte Dosierung oder eine unsachgemäße Anwendung gravierende Folgen haben.

„Arzneimittel sind keine gewöhnlichen Konsumgüter, aber auch Nahrungsergänzungsmittel können – insbesondere bei Fehlgebrauch – massive Auswirkungen auf die Gesundheit haben“, erklärt Christoph Herrmann, Pressesprecher der Apotheken in Duisburg.

„In der Apotheke vor Ort erhalten die Menschen nicht nur ein sicheres Arzneimittel. Sie erhalten zudem eine fachliche Prüfung, eine verständliche Beratung und einen verantwortungsvollen An-sprechpartner, dem die Gesundheit seiner Patienten am Herzen liegt. Genau das schützt vor Fehlanwendungen und vermeidbaren Gesundheitsschäden.“

Neue „Abnehmpille“ erfordert sorgfältige Begleitung Bereits vor der erwarteten Markteinführung von Semaglutid-Tabletten zur Gewichtsreduk- tion im September werben fragwürdige Internetportale mit Verordnungen und Vorbestellungen. Das verschreibungspflichtige Arzneimittel steht zwar auf der Liste der Lifestyle-Arzneimittel, ist aber dennoch ein hochwirksames verschreibungspflichtiges Medikament mit möglichen unerwünschten Wirkungen und Risiken sowie mit besonderen Einnahmebedingungen.

Apothekerinnen und Apotheker prüfen ärztliche Verordnungen unabhängig, berücksichtigen weitere Medikamente und Erkrankungen und erklären die korrekte Einnahme. Diese phar- mazeutische Kontrolle ist entscheidend für eine sichere und erfolgreiche Behandlung. „Für eine sichere Therapie reicht nicht ein Klick auf einen Bestellbutton“, betont Apotheker Herrmann.

„Sie braucht eine ärztliche Diagnose und eine qualifizierte pharmazeutische Be- gleitung. Gerade bei komplexen Arzneimitteln können Apotheken Anwendungsfehler erkennen, Risiken vermindern und die Patientinnen und Patienten während der Behandlung persönlich und individuell unterstützen.“

Vitamin-D-Vergiftung zeigt Risiken falscher Produktauswahl
Wie schwerwiegend die Folgen einer falschen Produktauswahl sein können, zeigt ein im Juli dieses Jahres bekannt gewordener Fall in Deutschland: Ein sechs Monate alter Säugling musste wegen einer schweren Vitamin-D-Vergiftung stationär behandelt werden. Statt eines für Säuglinge geeigneten Präparats war ein hochdosiertes Vitamin-D-Produkt für Erwachsene verabreicht worden.

Eltern sollten deshalb ausschließlich Präparate verwenden, die ausdrücklich für Säuglinge geeignet sind. Hochkonzentrierte Erwachsenenprodukte dürfen nicht eigenständig auf eine Dosierung für Kinder umgerechnet werden. „Ähnlich aussehende Produkte können völlig unterschiedliche Wirkstoffmengen enthalten“, warnt Herrmann.

„Die Apotheke prüft, ob ein Präparat für das jeweilige Alter geeignet ist, welche Dosierung vorgesehen ist und wie es sicher angewendet wird. Eine persönliche Beratung kann im entscheidenden Moment vor einer gefährlichen Fehlanwendung schützen.“

Apotheken sind zentrale Sicherheitsinstanz zwischen Verordnung und Anwendung
Apotheken vor Ort verbinden die zuverlässige und niedrigschwellige Versorgung mit Arznei- mitteln mit persönlicher pharmazeutischer Beratung. Sie prüfen Verordnungen, erkennen Wechselwirkungen und Dosierungsfehler, beraten zur sicheren Anwendung und Selbstmedikation, finden Lösungen bei Lieferengpässen und gewährleisten die Versorgung im Nacht- und Notdienst.

„Apotheken sind weit mehr als Abgabestellen“, sagt Herrmann. „Sie sind eine zentrale Sicherheitsinstanz zwischen Verordnung und Anwendung. Sie erkennen Probleme, bevor daraus Schäden entstehen können und sind für die Menschen persönlich, wohnortnah und unmittelbar erreichbar. Gerade in einem immer unübersichtlicheren Gesundheitsmarkt ist diese verlässliche Beratung unverzichtbar.“

Die Apotheken in Duisburg empfehlen, verschreibungspflichtige Arzneimittel ausschließlich nach ärztlicher Verordnung und mit pharmazeutischer Beratung anzuwenden. Insbesondere bei hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln sowie Präparaten für Kinder und Säuglinge sollten sich Verbraucher vor der Anwendung in ihrer Apotheke vor Ort zur richtigen Auswahl und Dosierung beraten lassen.



Herbstsemester der Volkshochschule Duisburg startet
Die Volkshochschule Duisburg bietet für das Herbstsemester, das am 31. August startet, fast 1200 Weiterbildungsveranstaltungen an. Das Programm ist breit gefächert, von der Grundbildung über die Gesellschaftskunde, die kulturelle und gesundheitliche Bildung, die berufliche Bildung bis zu Sprachkursen in Deutsch, sechzehn Fremdsprachen und in der deutschen Gebärdensprache.

Es handelt sich bei den Angeboten um mehr als 500 semesterlange Kurse, knapp 170 Seminare, 180 Einzelveranstaltungen, knapp 40 Bildungsurlaube sowie mehr als 40 Prüfungen, die sich in der ganzen Stadt verteilen. „Wir nutzen Unterrichtsräume im gesamten Stadtgebiet, um mit unseren Angeboten nah bei den Menschen zu sein“, sagt VHS-Direktor Volker Heckner.

Die VHS ist eine gemeinwohlorientierte Weiterbildungseinrichtung mit moderaten Preisen. Großzügige Ermäßigungsregelungen ermöglichen es auch Menschen mit niedrigen Einkommen, sich weiterzubilden. Wer weiß, welches Angebot er sucht, kommt über die Suchfunktion auf der Homepage der VHS unter http://www.vhs-duisburg.de am schnellsten dorthin.

Über die Homepage kann man sich auch bequem von überall aus anmelden. Wer sich von den Weiterbildungsangeboten überraschen lassen möchte, sollte das 380-seitige Programmbuch aufmerksam von vorne bis hinten durcharbeiten. Das Programmbuch zum Herbstsemester wurde schon vor den Sommerferien an die über 100 Auslageorte in der Stadt zur kostenlosen Mitnahme verteilt.

Sollte jemand noch kein Exemplar ergattert haben, gibt es noch Exemplare in den Geschäftsstellen der VHS. Auf Wunsch schickt die VHS das Programmbuch per Post zu. Dafür muss man lediglich Namen und Adresse an programmbuch@vhs-duisburg.de senden.

Die VHS hat insgesamt drei Geschäftsstellen, eine in der Zentrale im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Stadtmitte, eine in der Parallelstraße 7 in Hamborn und eine in der Händelstraße 6 in Rheinhausen. Für alle, die sich persönlich anmelden möchten, haben die Geschäftsstellen in Stadtmitte und in Hamborn in der ersten Semesterwoche, vom 31. August bis 4. September, länger geöffnet. Weitere Informationen gibt es auch ab sofort telefonisch unter 0203 283-94977.

Stadtmuseum: Führung durch die Dauerausstellung „Cash! Eine Geschichte des Geldes“
Roland Wolf führt am Sonntag, 30. August, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen durch die Dauerausstellung „Cash! Eine Geschichte des Geldes“. Geld ist allgegenwärtig – und zugleich erstaunlich magisch. Es funktioniert, weil wir an seinen Wert glauben. Es motiviert zu Handlungen, weil wir auf seine Wirkmacht vertrauen.

Ob man es liebt oder verachtet: Geld prägt unseren Alltag und unsere Gesellschaft. Aber was ist Geld eigentlich? Woher kommt die Idee, dass ein Stück Metall, ein bedrucktes Stück Papier oder eine Zahl auf einem Konto etwas wert sein kann? Und vor allem: Wie kam das Geld überhaupt in die Welt? Die Führung durch „Cash!“ geht diesen Fragen nach und erzählt die Geschichte des Geldes von seinen frühen Formen bis zur Gegenwart.

Sie zeigt, wie Menschen Geld erfanden, welche Funktionen es übernahm und warum sich unser Umgang mit ihm immer wieder verändert hat. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum- duisburg.de einsehbar.

Sicherheit 360° - Gesundheit, Prävention, Innovation
Unter diesem Motto findet am 10.09.2026 (Beginn 13:00 bis 18:00 Uhr) am Haniel Campus in Duisburg Ruhrort eine Fachveranstaltung und Themenmesse der mekontor GmbH & Co. KG statt. Gemeinsam mit Unternehmen aus den Bereichen Arbeitsschutz, Ausbildung, betriebsärztliche Versorgung, Brandschutz, Defibrillatoren und Erste-Hilfe werden im Rahmen der Themenmesse, in Vorträgen und Workshops aktuelle Anforderungen und Innovationen praxisnah vermittelt.

Im Rahmen der Workshops können Produkte direkt ausprobiert werden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Betriebe Sicherheit künftig einfacher, verlässlicher und digitaler organisieren können. Teilnehmende profitieren von frischem Wissen und attraktiven Messeangeboten.

Der Eintritt ist kostenfrei. Genauere Informationen können unter jedeminute.de/event-anmeldung abgerufen werden. Es wird um eine vorherige Anmeldung über das Anmeldeformular gebeten. Veranstaltungsinformationen Termin 10.09.2026 von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Veranstaltungsort: Franz-Haniel-Platz 1, 47119 Duisburg.

Anmeldung über jedeminute.de/event-anmeldung Eintritt kostenfrei

Über mekontor GmbH & Co. KG
Unter der Marke jedeminute bietet mekontor gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen jedeminute Akademie GmbH & Co. KG Defibrillatoren und Dienstleistungen rund um die betriebliche Erste-Hilfe und Brandschutz an.
Zum Angebot gehören Beratung und Vertrieb von AED-Systemen, Einweisungen, technische Prüfungen, Wartungen und Servicekonzepte sowie Erste-Hilfe und Brandschutz-Ausbildung und digitale Lösungen zur Organisation betrieblicher Schutzaufgaben.

19. TARGOBANK Run Duisburg: Verkehrsbeschränkungen am 26.8.
Am Mittwoch haben ab 16 Uhr 6.000 Firmenläufer Vorfahrt in der City Aufgrund des 19. TARGOBANK Runs Duisburg kommt es ab Mittwochnachmittag (26.08.2026) zu umfangreichen Verkehrsbeschränkungen in weiten Teilen der Duisburger Innenstadt.

Die Köhnenstraße und die Landfermannstraße sowie der Opernplatz sind ab 16 Uhr (zwischen Mainstraße und Pulverweg) vollständig gesperrt. Das Fahrverbot wird – im Bereich des Opernplatzes – erst zum Ende der Veranstaltung (nicht vor 22.30 Uhr) aufgehoben. Andere Streckenabschnitte des Firmenlaufs mit 6.000 Teilnehmenden sind bereits ab ca. 20.00 Uhr wieder befahrbar.

Von den Sperrungen sind vielfach auch die Ausfahrten aus den anliegenden Parkhäusern betroffen. Um 18 Uhr wird die Ausfahrt aus der Landgerichtsstraße kurzzeitig ebenfalls für den Bambinilauf gesperrt. Die gesamte Laufstrecke von 5,2 Kilometern in der Innenstadt wird um 18:15 Uhr für die Läufer vom Verkehr freigehalten.

Das gilt unter anderem für die Steinsche Gasse zwischen Oberstraße und Friedrich-Wilhelm-Platz, die Friedrich-Wilhelm-Straße bis Düsseldorfer Straße sowie den Innenhafen mit Philosophenweg, Stresemannstraße und Schifferstraße. Auch die rechte Abbiegespur Richtung Rathaus der Ausfahrt der A59 an Anschlussstelle Duissern aus dem Norden kommend wird gesperrt, sodass sich nur Richtung Duissern abbiegen lässt.

Die Beschränkungen werden schnellstmöglich abschnittsweise aufgehoben Um 20:15 Uhr sind die Letzten im Ziel Die Veranstalter des TARGOBANK Runs rechnen damit, dass die letzten Läuferinnen und Läufer spätestens um 20:15 Uhr im Ziel sind und die gesamte Strecke mit Ausnahme des Opernplatzes, der Köhnenstraße und der Landfermannstraße dann wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

Darüber hinaus gibt es aufgrund des Laufs umfangreiche Halteverbotszonen im Bereich des Theaters und entlang der Laufstrecke. Die Sicherheit von 6.000 Läuferinnen und Läufern aus 275 Unternehmen und sowie von mehreren 10.000 Zuschauern hat absoluten Vorrang. Deshalb werden Fahrzeuge, die gegen die eingerichteten Haltverbote verstoßen, kostenpflichtig abgeschleppt.

Ein Schwerpunkt der Abschleppmaßnahmen waren in der Vergangenheit die Friedrich-Wilhelm-Straße, die Landfermann- und die Köhnenstraße. Dort hatten sich im vergangenen Jahr besonders viele Autofahrer nicht an die Haltverbote gehalten.

Veranstalter des Firmenlaufs ist die TARGO Dienstleistungs GmbH Duisburg. Ausrichter ist der Stadtsportbund Duisburg in Zusammenarbeit mit der Bunert Events GmbH. Weitere Informationen: www.targobank-run.de. Den Streckenverlauf finden Sie hier: www.targobank-run.de/strecke/

Appell an Anwohner
Liebe Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Laufstrecke des 19. TARGOBANK Run,
am Mittwoch, 26.08.2026, findet der 19. TARGOBANK Run Duisburg statt.
Bei diesem beliebten Firmenlauf gehen Mitarbeitende aus Unternehmen, Behörden und
Institutionen an den Start – vom Auszubildenden bis zur Führungskraft, vom ambitionierten Läufer bis zum Freizeitjogger.

Im Mittelpunkt stehen der gemeinsame Spaß an Bewegung und eine fröhliche, entspannte Atmosphäre.
Zur 19. Auflage des TARGOBANK Run Duisburg werden über 6.000 Läuferinnen und Läufer erwartet. Start und Ziel befinden sich auf dem Opernplatz vor dem Theater der Stadt Duisburg.

Die Laufstrecke hat eine Länge von 5,2 Kilometern.
Damit die Veranstaltung sicher und reibungslos durchgeführt werden kann, werden am
Veranstaltungstag Halteverbotszonen eingerichtet. Zudem kommt es im Zeitraum von
18:00 Uhr bis ca. 20:30 Uhr teilweise im Bereich der Laufstrecke zu Vollsperrungen
auf folgenden Straßen:


Aufgrund der genannten Straßensperrungen kann es auch in den folgenden Anwohnerstraßen zu Beeinträchtigungen kommen:



Fahrplanwechsel – Änderungen für DVG-Fahrgäste ab dem 2. September
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) optimiert zum Schuljahresbeginn das Fahrplanangebot. Ab Mittwoch, 2. September, werden verschiedene Verbesserungen im Busnetz umgesetzt. Darunter fallen Haltestellenumbenennungen und Änderungen im Schul- und Busverkehr.

Linienwegänderung 942/942E
Die Neubausiedlung Sechs-Seen-Wedau wird künftig von den Bussen der Linie 942/942E über die Haltestellen „Lummerland Straße“ und „Wasserturm“ angefahren.

Änderung von Linienbezeichnungen im Schulverkehr
Die DVG passt die Linienbezeichnungen der Schulbusse an die Bezeichnung der Linienbusse an:


Anpassung der Schulfahrten der Linie 942E für den temporären Standort der Gesamtschule Mitte/Süd in DU-Neudorf: Die Busse der Linie 942E erhalten teilweise geänderte Fahrtzeiten, weil sich die Schulzeiten ändern:


Änderungen bei den Haltestellennamen
Die DVG passt die Haltestellennamen an, weil einige von ihnen Bezug auf Gegebenheiten vor Ort nehmen, die nicht mehr existieren. Andere wiederum bekommen einen Namen, der deutlicher der Umgebung zugeordnet werden kann.

Alter Name                                       Neuer Name

Gesamtschule Großenbaum         Gesamtschule Süd

Eibenweg                                          Gesamtschule Süd

Neuapostolische Kirche                Sterneckstraße

Wedau Bf.                                        Wedau Alter Bahnhof

Rahm Bf.                                           Rahm Bf. Ost

St. Barbara Hospital                       Dörnbergstraße

Berufsschulen                                 Hamborn Berufsschulen

Obermeiderich Schule                    Lipperheider Straße

Meiderich Post                                Meiderich Alte Post 

St. Joseph Hospital                        Rhein Klinik

Marienhospital                                Marien Klinik / IGA Park

St. Anna Krankenhaus                    St. Anna Klinik


Diese und weitere Infos zu allen Fahrplananpassungen gibt es auf der Webseite der DVG unter dvg-duisburg.de/fahrplanaenderungen.

Kreativ- und Kulturangebote an der VHS Regionalstelle Nord
Mit einem vielseitigen Programm lädt die Regionalstelle Nord der Volkshochschule Duisburg Bürgerinnen und Bürger dazu ein, ihre kreativen Fähigkeiten zu entfalten, kulturelle Zusammenhänge kennenzulernen und die Geschichte ihrer Region aus neuen Perspektiven zu entdecken.

Das Angebot verbindet praktische Weiterbildung, kulturelle Bildung und gemeinschaftliches Erleben. Die Kurse und Workshops schaffen Raum für kreatives Arbeiten, kulturellen Austausch und lebenslanges Lernen. Dabei werden traditionelle Handwerkstechniken ebenso vermittelt wie moderne kreative Ausdrucksformen. Teilnehmende erwerben neue Fertigkeiten, lernen kulturelle Hintergründe kennen und können ihre eigenen Ideen verwirklichen.

Zum Programm gehören unter anderem Floristik-Workshops, Kurse zur Herstellung von Pflegesalben, Duftkerzen, Duftsteinen und Erkältungsbalsam sowie die Kreativwerkstatt Découpage. Mit Brettchenweben – Çarpana wird zudem eine jahrtausendealte Webtradition vorgestellt, die einen Einblick in historische Handwerkskunst und kulturelles Erbe bietet.

Auch Musik, Tanz und Fotografie spielen eine wichtige Rolle im neuen Programm. Trommel- und Fotoworkshops, Kurse in afrikanischen und schottischen Tänzen sowie kreative Outdoor-Angebote wie Indian Summer Fotografie, Glaskugelfotografie und Lightpainting fördern die künstlerische Ausdrucksfähigkeit und eröffnen neue Perspektiven auf die eigene Umgebung.

Einen besonderen Schwerpunkt bildet die kulturelle Bildung. Zahlreiche Führungen und Architekturspaziergänge machen die Geschichte Hamborns lebendig. Themen wie „Die Brotfahrer-Prozesse vor 90 Jahren“, „Die Geschichte des Hamborner Nordfriedhofs“, „Mit dem Rad durch Marxloh und Bruckhausen“ oder „Köpi und Currywurst“ verbinden historische Hintergründe mit lokalem Wissen und laden dazu ein, die eigene Heimat neu zu entdecken.

Die Führungen durch das Recyclingzentrum Nord vermitteln Erwachsenen und Familien darüber hinaus spannende Einblicke in die Arbeit der Entsorgungsbetriebe und sensibilisieren für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Auch der Bereich der Sprach- und Kulturvermittlung ist fester Bestandteil des Programms.

Angebote wie der italienische Konversationskurs sowie Türkisch- und Zazaisch-Kurse auf verschiedenen Niveaustufen eröffnen neue sprachliche und kulturelle Perspektiven und fördern interkulturelles Verständnis. Mit den Hamborner Klangabenden widmet sich die VHS zudem bedeutenden Kapiteln der Musikgeschichte.

Im Mittelpunkt steht die legendäre Künstlergruppe „Rat Pack“, deren Mitglieder Dean Martin, Sammy Davis Jr. und Frank Sinatra eine ganze musikalische Ära geprägt haben. Für die Teilnahme an den Kursen und Veranstaltungen ist eine Anmeldung unter http://www.vhs-duisburg.de erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac von der VHS telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.

NRW-Reporter 2026 gestartet: Nachwuchstalente lernen journalistisches Handwerk
STUDIO 47 startet sechste Auflage des geförderten Ausbildungsprogramms    
Heute ist bei STUDIO 47 in Duisburg die sechste Auflage des Ausbildungsprojekts „NRW-Reporter“ gestartet. In den kommenden rund sieben Wochen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen praxisnahen Einblick in den Journalismus und lernen unterschiedliche Bereiche der modernen Medienarbeit kennen.  

Das Programm richtet sich an Abiturienten, Schulabgänger und Quereinsteiger, die sich für einen Einstieg in die Medienbranche interessieren. Anders als bei einem klassischen Praktikum verbindet das Bootcamp eine strukturierte journalistische Ausbildung mit unmittelbarer Praxiserfahrung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dabei von erfahrenen Journalistinnen und Journalisten sowie externen Dozenten begleitet.  

Auf dem Programm stehen unter anderem Recherche und Schreiben, Moderation, Social Media, Podcast, Mobile Reporting und crossmediales Storytelling. Einen besonderen Schwerpunkt bilden moderne Produktionsprozesse und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Journalismus. Das journalistische Handwerk und die Frage, wie sich professioneller Journalismus von Meinungsmache und ungeprüften Inhalten in sozialen Netzwerken unterscheidet, bilden dabei die Grundlage der Ausbildung.  

Neben den Theorie- und Workshopphasen sammeln die NRW-Reporter praktische Erfahrungen in realen redaktionellen Abläufen. Dafür arbeitet STUDIO 47 mit rund 20 Kooperationspartnern in ganz Nordrhein-Westfalen zusammen. Dazu gehören TV- und Radiosender, Print- und Online-Redaktionen sowie Unternehmen und Agenturen aus den Bereichen PR und Kommunikation.

So lernen die Nachwuchstalente unterschiedliche Berufsbilder und Arbeitsweisen kennen und können bereits während des Programms Kontakte in die Medienbranche knüpfen. „Gerade in Zeiten von Social Media, Desinformation und einem sich rasant verändernden Medienmarkt brauchen wir gut ausgebildete junge Journalistinnen und Journalisten.

Das gilt ganz besonders für den lokalen und regionalen Journalismus“, sagt Sascha Devigne, Chefredakteur von STUDIO 47. „Mit den NRW-Reportern wollen wir journalistisches Handwerk vermitteln, Talente für diesen Beruf begeistern und ihnen gleichzeitig möglichst viele Türen in die Branche öffnen.“  

Das Ausbildungsprojekt wird bereits zum sechsten Mal von STUDIO 47 umgesetzt. Es versteht sich zugleich als Beitrag gegen den Nachwuchs- und Fachkräftemangel in der Medienbranche: Die beteiligten Medienunternehmen lernen potenzielle Nachwuchskräfte frühzeitig kennen, während die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedliche berufliche Perspektiven unmittelbar in der Praxis erproben können.  

Der diesjährige Kurs läuft bis zum 9. Oktober 2026. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Projekt „NRW-Reporter“ wird von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein qualifiziertes Zertifikat.    

Die NRW-Reporter 2026 - die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Ausbildungsprogramms sind heute bei STUDIO 47 in Duisburg in ihr siebenwöchiges journalistisches Bootcamp gestartet. (Foto: STUDIO 47)    
Kontakt: Dinah Dorgaten, Fon 0203.47 993 47, Mail d.dorgaten@studio47.de




NRW: Mehr als die Hälfte der Grundschüler/-innen nutzte im Schuljahr 2025/26 die Ganztagsbetreuung an Schulen
Anteil ist in den letzten 10 Jahren um fast 14 Prozentpunkte gestiegen Höchster Anteil an Grundschüler/-innen im Ganztagsbetrieb in Köln – niedrigster im Kreis Olpe 99°% aller Ganztagsschüler/-innen besuchten ein Angebot des offenen Ganztags

Mehr als die Hälfte der Grundschülerinnen und Grundschüler in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Schuljahr 2025/26 ein Angebot des offenen oder gebundenen Ganztags an Schulen besucht. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Beginns des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter mitteilt, stieg dieser Anteil in den letzten Jahren stetig an.

Hatten im Schuljahr 2015/16 noch 42,4 % aller Grundschüler/-innen am offenen oder gebundenen Ganztag teilgenommen, so waren es im Schuljahr 2025/26 bereits 56,2 %. Das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) regelt die stufenweise Einführung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter, beginnend 2026 mit der ersten Klassenstufe. Im vorherigen Schuljahr 2025/26 nahmen bereits 58,1 % der Grundschülerinnen und -schüler, die die erste Klasse besuchten, an einem Ganztagsangebot an einer Schule teil.



Unterschiede zwischen Kreisen und kreisfreien Städten – Köln mit höchstem und Kreis Olpe mit niedrigstem Anteil Auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte war der Anteil in Köln mit 86,5 % NRW-weit am höchsten, gefolgt von Leverkusen mit 83,8 % und Oberhausen mit 80,3 %. 

Am niedrigsten war der Anteil in den Kreisen Olpe (31,1 %), Borken (32,7 %), Siegen-Wittgenstein (33,6 %) und dem Hochsauerlandkreis (33,6 %). Tendenziell sind die Anteile der Ganztagsschülerinnen und -schüler an Grundschulen in den kreisfreien Städten höher als in den Kreisen.



99 % der Grundschüler/-innen im Ganztag besuchten ein Angebot des offenen Ganztags
Insgesamt nahmen 409.835 Grundschüler/-innen im Schuljahr 2025/26 ein Angebot des schulischen Ganztagsbetriebs wahr. Mehr als 99 % von ihnen besuchten ein Angebot des offenen Ganztags. In einer offenen Ganztagsschule nimmt dieser Teil der Schülerinnen und Schüler an den außerunterrichtlichen Angeboten teil.

Die Anmeldung bindet für die Dauer eines Schuljahres und verpflichtet in der Regel zur regelmäßigen und täglichen Teilnahme an diesen Angeboten. Lediglich 3.615 Kinder waren im Schuljahr 2025/26 im gebundenen Ganztagsbetrieb. In einer gebundenen Ganztagsschule nehmen alle Schülerinnen und Schüler der Schule verpflichtend an den Ganztagsangeboten teil.

Gemeinsam gegen Brände: Neue KI-Technologie auf dem Weg
Duisburg, 19. August 2026 – Das Zentrum für angewandte Künstliche Intelligenz Duisburg (ZaKI.D) und das Duisburger Entsorgungsunternehmen Blumenroth GmbH arbeiten gemeinsam an einem KI‑gestützten System, das Batterien und Akkus im Abfall frühzeitig identifizieren soll.

Ziel ist es, Brandrisiken in Recyclingbetrieben deutlich zu reduzieren und die Sicherheit der Anlagen nachhaltig zu erhöhen. Der jüngste Brand im Recyclingbetrieb Blumenroth bestätigt die Dringlichkeit unseres Entwicklungsprojekts und zeigt erneut eindrücklich, wie herausfordernd der Umgang mit falsch entsorgten Batterien ist. Falsch behandelte Lithium‑Ionen‑Akkus können sich unbemerkt entzünden und erhebliche Schäden verursachen.

(C) ZaKI.D / Blumenroth

Genau hier setzt das gemeinsame Projekt an: Die KI kann Batterien bereits beim Eingang des Materials erkennen und so potenzielle Gefahrenquellen sichtbar machen, bevor sie zu einem Risiko werden.

Warum Batterien im Abfall gefährlich sind
Lithium‑Ionen‑Batterien sind in vielen Alltagsgeräten verbaut: von Smartphones und Werkzeugen über E‑Bikes bis hin zu Einweg-E-Zigaretten (Vapes). Gerade Vapes stellen aufgrund ihrer zunehmenden Verbreitung eine wachsende Gefahr für Recyclingbetriebe dar, da sie häufig unerkannt im Restmüll landen.

Werden sie unsachgemäß entsorgt, können sie sich durch Druck, Beschädigung oder Kontakt mit leitfähigen Materialien entzünden. Die Folge ist ein sogenannter Thermal Runaway, ein chemischer Prozess, der explosionsartige Hitzeentwicklung auslöst.

Brände in Recyclinganlagen sind daher nicht nur gefährlich, sondern auch schwer zu bekämpfen. Sie verursachen hohe Sachschäden und gefährden Mitarbeitende sowie die Umwelt. Das Projekt von ZaKI.D und Blumenroth zielt darauf ab, diese Risiken durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz deutlich zu verringern.

Projektziel und Vorgehen
Die gemeinsame Initiative „Abfallsortierung und Recycling“ verfolgt das Ziel, ein KI‑basiertes Erkennungssystem zu entwickeln, das Batterien im Abfallstrom automatisch identifiziert. Die Technologie soll in bestehende Sortierprozesse integriert werden und dort als Frühwarnsystem dienen.

Die Grundlage für das Vorhaben wurde bereits in einer ZaKI.D-Machbarkeitsstudie geschaffen. Dabei konnte gezeigt werden, dass KI-basierte Bildverarbeitung Batterien und Akkus in Abfallströmen zuverlässig erkennen kann. Die aktuellen Vorfälle sowohl bei Blumenroth als auch auf der sogenannten „Schrottinsel“ verdeutlichen den dringenden Handlungsbedarf.

Ziel der laufenden Gespräche zwischen ZaKI.D, Blumenroth und der Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI) ist es nun, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie in ein praxistaugliches System zu überführen und den Einsatz im industriellen Maßstab vorzubereiten.

Über die Blumenroth GmbH
Die Blumenroth GmbH ist ein etabliertes Duisburger Entsorgungs- und Recyclingunternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Abfallwirtschaft. Das Unternehmen steht für zuverlässige Dienstleistungen, moderne Anlagen und einen klaren Fokus auf Sicherheit und Nachhaltigkeit. Blumenroth setzt sich aktiv dafür ein, innovative Technologien in bestehende Prozesse zu integrieren, um die Qualität und Sicherheit der Recyclingabläufe kontinuierlich zu verbessern.

Die Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI) ist die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft der Stadt Duisburg. Sie unterstützt Unternehmen, Investoren und Start-ups bei Ansiedlung, Wachstum und Innovation und fördert die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Duisburg. Gemeinsam mit der Stadt Duisburg arbeitet die DBI daran, die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken, Innovationen voranzutreiben und zukunftsorientierte Projekte zu begleiten. Als zentrale Ansprechpartnerin für Wirtschaftsförderung vernetzt sie Unternehmen, Wissenschaft und öffentliche Akteure, um nachhaltiges Wachstum und neue Wertschöpfung in Duisburg zu ermöglichen.

Über ZaKI.D
Das Zentrum für angewandte Künstliche Intelligenz Duisburg (ZaKI.D) ist ein wegweisendes Projekt der Stadt Duisburg. Es erhielt als erstes Projekt im 5-StandorteProgramm eine Förderung über ca. 18 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE).

Das Projekt konzentriert sich darauf, Künstliche Intelligenz (KI) auf sehr kleinen Geräten wie Sensoren einzusetzen. Dadurch können Datenschutzprobleme vermieden, wertvolle Ressourcen geschont und neue Services direkt in Geräten oder Maschinen angeboten werden. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen in der Region zu helfen, KI in ihre Betriebe und Produkte einzubinden.

Das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS, die Universität Duisburg-Essen und die KROHNE Messtechnik GmbH arbeiten gemeinsam an dem Projekt. Die Stadt Duisburg ist assoziierte Partnerin.

Campus Marxloh: Vielfältiges Bildungs-, Begegnungs- und Sportangebot
Lernen, bewegen und Menschen treffen: Mit dem neuen Campus Marxloh an der Straße „An der Paulskirche 6“ ist ein Ort entstanden, der Bildung, Begegnung und gemeinschaftliches Engagement miteinander verbindet. Nach der offiziellen Eröffnung im Juli 2026 steht die neue Einrichtung Trägern, Initiativen und Bürgerinnen und Bürgern als moderner Bildungs- und Begegnungsort zur Verfügung.

Die Volkshochschule Duisburg bereichert den Campus mit einem vielseitigen Bildungs- und Sportangebot. Das Programm richtet sich an Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen. Dabei verbindet die VHS Duisburg klassische Weiterbildung mit gesundheitsfördernden Bewegungsangeboten und schafft gleichzeitig Räume für Austausch und soziale Kontakte.

Interessierte können unter anderem an Qigong-, Zumba-, Näh- oder Deutschkursen teilnehmen. Darüber hinaus werden ein Integrationskurs sowie erstmals ein Berufssprachkurs auf B2-Niveau angeboten. Damit leistet die VHS einen wichtigen Beitrag zur sprachlichen Bildung, beruflichen Qualifizierung und gesellschaftlichen Teilhabe.

Auch der Sport- und Gesundheitsbereich ist am Campus Marxloh vertreten: Beim Qigong stehen Entspannung, Beweglichkeit und ein achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper im Mittelpunkt. Zumba verbindet Bewegung, Musik und Gemeinschaft zu einem motivierenden Trainingserlebnis.

Die Kurse fördern nicht nur die körperliche Fitness, sondern schaffen zugleich Gelegenheiten, neue Menschen kennenzulernen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Kreative Begegnungen ermöglicht der Kurs „Stoffkörbchen nähen“. Hier lernen Teilnehmende handwerkliche Techniken, können eigene Ideen umsetzen und kleine selbstgemachte Geschenke für Familie und Freunde gestalten.

Gleichzeitig bietet der Kurs Raum für Austausch, gemeinsame Erlebnisse und das Knüpfen neuer Kontakte. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, per E-Mail an b.callea@stadt-duisburg.de. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 sowie per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.


VHS-Radtour zu Urban Gardening und offenen Gärten in Duisburg
Wie können Gärten die Lebensqualität in der Stadt verbessern? Welche Möglichkeiten bietet Urban Gardening für nachhaltiges und gemeinschaftliches Handeln? Antworten auf diese und viele weitere Fragen vermittelt eine besondere Fahrradtour der Volkshochschule Duisburg in Kooperation mit dem ADFC Duisburg und dem IGA-2027-Projektbüro.

Anlässlich des Tags der offenen Gärten am Samstag, 12. September, präsentiert sich Duisburg von 11 bis 16 Uhr als vielfältige Gartenlandschaft für interessierte Besucherinnen und Besucher. Bürgerinnen und Bürger gewähren Einblicke in ihre privaten Gärten und laden dazu ein, Ideen auszutauschen, Anregungen mitzunehmen und die Vielfalt urbaner Gartenkultur kennenzulernen.

In allen sieben Duisburger Stadtbezirken wird zudem jeweils ein Garten durch ein Kunstangebot bereichert. Die von Herbert Fürmann geleitete Radtour führt zu ausgewählten Gärten sowie verschiedenen Urban-Gardening-Projekten. Im Mittelpunkt steht dabei das Lernen vor Ort: An den einzelnen Stationen informieren die Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer über ihre Konzepte, Anbaumethoden und Erfahrungen.

Die Teilnehmenden erhalten so praxisnahe Einblicke in Themen wie nachhaltige Stadtentwicklung, ökologische Gartengestaltung, Artenvielfalt und bürgerschaftliches Engagement. Die Tour hat eine Länge von rund 30 Kilometern und dauert etwa sechseinhalb Stunden. Auf Wunsch ist zum Abschluss eine gemeinsame Einkehr vorgesehen.

Teilnehmende zahlen zehn Euro. Eine Anmeldung per E-Mail an n.huebner@stadt-duisburg.de ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.


Niederrhein in Zahlen: IHK veröffentlicht Daten aus der Region

Sechs Jahre Stagnation haben ihre Spuren hinterlassen –mehr Insolvenzen, weniger Produktion, kaum Investitionen. Die Publikation „Niederrhein in Zahlen“ der Niederrheinischen IHK bündelt Wirtschaftsdaten aus der Region.

Alarmierend sind die hohen Unternehmensinsolvenzen. Seit 2021 ist ihre Zahl am Niederrhein um 45 Prozent gestiegen. Die Betriebe bewerten ihre Geschäftslage schlechter als in den Vorjahren. Hohe Energiepreise, Bürokratie und wirtschaftspolitische Unsicherheit machen ihnen zu schaffen. Positiv ist, dass viel gegründet wird. Es gab 2025 über drei Prozent mehr Unternehmens-Gründungen als im Vorjahr.

Industrie spürt die Krise besonders
Die Industrie ist ein zentraler Wirtschaftszweig der Region. In Duisburg sank die industrielle Wertschöpfung seit 2024 um zwölf Prozent. Das spürt der gesamte Standort. Wenn die Industrie weniger produziert und investiert, trifft das auch Zulieferer und Dienstleister.

Neue Auszubildende für die Binnenschifffahrt
Extremwetter und die weltpolitische Lage wirken sich schnell auf die Häfen aus. Die Region ist eng mit internationalen Warenströmen verbunden. Der Schiffsumschlag ist von 2024 auf 2025 um mehr als sechs Prozent gesunken. Wie wichtig Wasserstraßen für unsere Wirtschaft sind, ist beim Fachkräfte-Nachwuchs angekommen: Der Beruf des Binnenschiffers ist beliebter geworden. Die Anzahl der Ausbildungsverhältnisse ist von 19 im Jahr 2024 auf 29 im Jahr 2025 gestiegen.

Umfassender Blick auf den Niederrhein
Neben Wirtschaft und Industrie wirft die Publikation einen Blick auf den Tourismus, den Einzelhandel, Ausbildungsverhältnisse und die Gesundheitswirtschaft. Grafiken, Karten und Kennzahlen geben einen kompakten Überblick und ihre Entwicklung. Die vollständige Ausgabe ist unter ihk.de/niederrhein/niz abrufbar.






Umfassender Blick auf den Niederrhein Neben Wirtschaft und Industrie wirft die Publikation einen Blick auf den Tourismus, den Einzelhandel, Ausbildungsverhältnisse und die Gesundheitswirtschaft. Grafiken, Karten und Kennzahlen geben einen kompakten Überblick und ihre Entwicklung. Die vollständige Ausgabe ist unter ihk.de/niederrhein/niz abrufbar.


Stadtranderholung: Fußballturnier im Stadtpark Meiderich
Während der Stadtranderholung findet am Montag, 24. August, ein besonderes Fußballturnier im Stadtpark Meiderich statt. Rund 300 Kinder und Jugendliche von vier Standorten sowie 40 Betreuerinnen und Betreuer werden erwartet.

Sie haben sich bereits im Vorfeld in standortinternen Turnieren gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt und vertreten nun ihre jeweiligen Einrichtungen als Siegermannschaften bei diesem Fußballturnier. Das Turnier beginnt um 10 Uhr. Nach einer gemeinsamen Mittagspause ist die Siegerehrung gegen 14.45 Uhr vorgesehen.

Targobank Run: Vorrang für Läuferinnen und Läufer wirkt sich auf Fahrplan der DVG aus
Am Mittwoch, 26. August, steht die Duisburger Innenstadt wieder im Zeichen des Targobank Runs. Um den Teilnehmenden einen sicheren Laufweg zu gewährleisten, sind am Veranstaltungstag zwischen 16 und 24 Uhr zeitweise Umleitungen und Sperrungen innerstädtischer Durchgangsstraßen notwendig. Da die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) auch von diesen Maßnahmen betroffen ist, kommt es zu verkehrsbedingten Einschränkungen und zu Haltestellenverlegungen.

Betroffene Linien:
923, 926, 928, 929, 931, 933, 937, 947, SB10 und SB30
Haltestellen:
Ab 16 Uhr bis 24 Uhr
Die Haltestellen „Stadttheater“ und „Schäferturm“ der Linien 931, 937 und 947 entfallen in beide Fahrtrichtungen.

Von 18.20 bis circa 19.45 Uhr
Die Haltestelle „Innenhafen“ (Linie 934) wird zur Ersatzhaltestelle „Innenhafen“ in die Max-Peters-Straße verlegt.
Die Haltestellen „Stapeltor“, „Holzhafen“ und „Hansegracht“ (Linie 934) entfallen in beide Fahrtrichtungen.

Von 18.20 bis circa 20.15 Uhr
Die Haltestellen „Friedrich-Wilhelm-Platz“ und „Marientor“ (926, 928, 929, 933, SB10 und SB30) in Fahrtrichtung Neuenkamp, Birkenstraße, Bruchstraße, Vluyn bzw. Geldern, werden in die Plessingstraße vor die Einmündung Steinsche Gasse verlegt,
Die Haltestellen „Schwanentor“ und „Schifferstraße“ (Linie 933) Fahrtrichtung Neuenkamp, werden in die Essenberger Straße zur Haltestelle „Sperrschleuse“ verlegt.
„Stapeltor“ und „Kuhtor“ (Linie 928) entfallen.

Fahrgäste werden gebeten, die geänderten Fahrwege zu beachten und sich auf den Wegfall der Haltestelle einzustellen sowie gegebenenfalls zusätzliche Zeit für ihre Fahrt einzuplanen.


Sommerferienaktion: Bewegungspower trifft Brettspielspaß
Kinder, Jugendliche und Familie können am Donnerstag, 27. August, auf dem Walsumer Kometenplatz zwischen 14 und 18 Uhr gemeinsam aktiv werden. Die Sportjugend des Stadtsportbundes, die Bezirksbibliothek Walsum sowie die Bezirksverwaltung Walsum verwandeln den Platz in eine riesige Spielearena.

Zahlreiche Spiel- und Sportgeräte werden angeboten, so dass man sich bei Hockey, einer Jonglierstation oder Badminton auspowern kann. Auch clevere Brettspiele und Kartenspiele stehen zur Verfügung, so dass die Teilnehmenden ihr strategisches Geschick beweisen können – hier ist für jeden etwas dabei.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich – man kann einfach vorbeikommen und einen großartigen Nachmittag unter freiem Himmel genießen. Für Rückfragen steht Frau Keutel telefonisch unter 0203 283-987894 oder per E-Mail an kultur.walsum@stadt-duisburg.de zur Verfügung.

Erster Gesundheitstag für Familien im Campus Marxloh
Gesundheitsinformationen, Mitmachangebote und persönliche Beratung für die ganze Familie: Am Freitag, 28. August, veranstaltet das Gesundheitsamt gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern von 10 bis 14 Uhr erstmals einen Gesundheitstag für Familien in den neuen Räumlichkeiten des Campus Marxloh, An der Paulskirche 6.

„Gesundheit soll für alle Menschen erreichbar sein – unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialer Situation. Mit dem Gesundheitstag möchten wir Familien wohnortnah informieren, beraten und dabei unterstützen, Angebote für ihre Gesundheit und die ihrer Kinder kennenzulernen“, betont Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für Erwachsene und Kinder.

Neben Yoga- und Entspannungsangeboten, Ernährungsberatung und allgemeinen Gesundheitsinformationen stehen verschiedene Gesundheitschecks auf dem Programm. Dazu gehören unter anderem ein Herz-Kreislauf-Check, ein Blutzuckertest und ein Balance-Test. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Impfschutz. Interessierte können sich in Fachvorträgen informieren und vor Ort individuell beraten lassen.

Die Frühen Hilfen stellen ihre Unterstützungsangebote für Familien mit kleinen Kindern vor. Zudem stehen zwei Familienhebammen für Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege zur Verfügung. Darüber hinaus informiert das Jobcenter über Präventionsgutscheine, die den Zugang zu gesundheitsfördernden Angeboten erleichtern.

Die Volkshochschule (VHS) sowie Beratungsstellen zum Bildungs- und Teilhabepaket präsentieren ihre Angebote. Bastel- und Bewegungsaktionen für Kinder ergänzen das Programm. Sprachmittlerinnen und Sprachmittler unterstützen Familien bei Gesprächen und Beratungen.

Mit dem Aktionstag möchten das Gesundheitsamt, die Frühen Hilfen, die Volkshochschule, das Jobcenter, der Stadtsportbund, die AOK, teamw()rk für Gesundheit und Arbeit sowie die AWO Integration Familien in Marxloh niedrigschwellig über Gesundheitsangebote informieren, Prävention stärken und den Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen erleichtern. Der Gesundheitstag ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Spieleabend in der Rheinhauser Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am Freitag, 28. August, zum Spieleabend ein. Von 19 bis 22.30 Uhr kommen Spieleinteressierte in den Räumlichkeiten an der Händelstraße 6 zusammen, um gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen und neue Titel kennenzulernen. Die Spielesammlung bietet eine abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten Klassikern und aktuellen Neuanschaffungen.

Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür, dass sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge passende Angebote finden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek Rheinhausen freut sich auf einen lebendigen Abend und zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter 02065 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Fledermäuse im Biegerpark: Kostenfreie Abendexkursion für Familien
Das Projekt „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ lädt am Freitag, 28. August, von 20.30 bis 22.30 Uhr zu einer Fledermausexkursion in den Erholungspark Biegerhof in Huckingen ein. Gemeinsam mit der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet erhalten Familien mit Kindern spannende Einblicke in die Lebensweise, Orientierung und Jagdtechniken der Fledermäuse.

Ziel der kostenfreien Veranstaltung ist es, Naturerfahrungen direkt vor der eigenen Haustür zu ermöglichen und den „Biegerpark“ als wertvollen Lebensraum in der Stadt erlebbar zu machen. Wenn die Dämmerung einsetzt, beginnt die aktive Zeit der Fledermäuse. Während der Führung erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über die faszinierenden Nachtjäger, ihre Bedeutung für das Ökosystem sowie ihre außergewöhnliche Fähigkeit, sich mittels Echoortung zu orientieren und Beute aufzuspüren.

Mit etwas Glück können die Tiere auch in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Teilnehmende sollten wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Für die Fledermausexkursion wird zusätzlich eine Taschenlampe empfohlen. Treffpunkt ist der Biegerpark-Kiosk. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Um eine Anmeldung per E-Mail an verena.niehuis@bswr.de wird gebeten. Die Veranstaltung ist Teil der naturpädagogischen Exkursionsreihe des Projekts „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“. Nach der erfolgreichen Durchführung im vergangenen Jahr werden auch in diesem Jahr wieder mehrere Entdeckungstouren durch den Biegerpark angeboten.

Die Angebote richten sich insbesondere an Kinder mit Begleitpersonen und vermitteln auf anschauliche Weise Wissen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Informationen zu weiteren Exkursionen und zum Projekt gibt es unter https://www.schrittsteine-duisburg.de/.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: „Alle an Bord!“ – Kinderfest kehrt nach mehrjähriger Pause zurück
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: „Alle an Bord!“ – Kinderfest kehrt nach mehrjähriger Pause zurück
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) lädt am Sonntag, 30. August, von 10 bis 17 Uhr in der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort zum großen Kinderfest „Alle an Bord!“ ein. Unter neuem Namen führt das Fest die Tradition des ehemaligen „Maritimen Kinderfests“ fort.

„Wir freuen uns, das Kinderfest rund um das Museum wieder aufleben zu lassen. Viele Duisburger Vereine und Institutionen unterstützen uns an diesem Tag. Gemeinsam möchten wir Familien zu einem Tag voller Spiel, Spaß und spannender Entdeckungen einladen“, sagt Organisatorin Susanne Schumacher vom Binnenschifffahrtsmuseum.

Im Museum und auf dem Außengelände erwartet Familien ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen, Spielen und Leckereien. Zu den Highlights gehören ein fast zehn Meter langes Wikingerschiff mit Wikingerlager, der Besuch des MSV-Maskottchens Ennatz und von Hugo von den zebrakids e. V. sowie Begegnungen mit einer Piratin und Matrosen.

Auch die Feuerwehr und die Polizei sind mit ihren Fahrzeugen vor Ort. Außerdem beteiligen sich zahlreiche weitere Duisburger Vereine und Institutionen und machen das Kinderfest zu einem bunten Erlebnis für Groß und Klein. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung gibt es im Internet unter https://www.binnenschifffahrtsmuseum.de/alle-an-bord/

Leseclub für junge Mütter: Bildung, Begegnung und persönliche Auszeit in der Volkshochschule Duisburg
Mit dem Leseclub „Reading Moms“ schafft die Volkshochschule ab Montag, 7. September, von 16.30 bis 19.30 Uhr im Stadtteilbüro „Stark im Norden“ am Hamborner Altmarkt 8 in Duisburg-Hamborn an fünf Terminen einen Bildungs- und Begegnungsort speziell für junge Mütter und junge Frauen.

Der Leseclub verbindet Literatur, persönliche Weiterentwicklung und sozialen Austausch. In gemütlicher Atmosphäre erhalten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen, neue Bücher kennenzulernen und mit anderen leseinteressierten Müttern und jungen Frauen ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam werden Werke aus unterschiedlichen Genres gelesen und diskutiert.

Dabei stehen Meinungen, Gedanken und individuelle Interpretationen im Mittelpunkt. Lesen eröffnet neue Perspektiven, stärkt die Sprach- und Lesekompetenz und fördert den Austausch über gesellschaftliche, kulturelle und persönliche Themen. Gerade für junge Mütter bietet der Kurs die Möglichkeit, persönliche Interessen weiterzuentwickeln, den eigenen Horizont zu erweitern und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Teilnehmerinnen sind zudem eingeladen, ihre Ideen aktiv einzubringen und bei der Gestaltung des Leseclubs mitzuwirken. So entsteht ein lebendiger Lernort, der Bildung, Kreativität und Gemeinschaft miteinander verbindet. Das Entgelt beträgt 72,50 Euro. Eine Anmeldung unter http://www.vhs- duisburg.de ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac von der VHS telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.

Graffiti-Workshop auf dem Kometenplatz
Die Bezirksverwaltung Walsum lädt am Mittwoch, 9. September, von 16 bis 18 Uhr auf dem Kometenplatz zu einem kostenfreien Graffiti-Workshop ein. Unter fachkundiger Anleitung besteht hier die Möglichkeit, ein eigenes Graffiti-Kunstwerk auf einer Leinwand zu gestalten und umzusetzen. Mit dem Workshop soll unter anderem die Kreativität und künstlerische Ausdrucksfähigkeit der Teilnehmenden gefördert werden.

Zudem gibt es Wissenswertes rund um das Thema Graffiti und zu legal freigegebenen Flächen („Hall of Fame“) in Duisburg und den Nachbarstädten, die farbenfroh gestaltet werden können. Die Veranstaltung richtet sich an Anfänger sowie Fortgeschrittene ab neun Jahren und ist auf 25 Personen begrenzt.

Eine verbindliche Anmeldung ist daher erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es bei Kerstin Keutel von der Bezirksverwaltung Walsum, telefonisch (0203/283- 987894) und per E-Mail (kultur.walsum@stadt-duisburg.de).

Kranzkunst: Im Workshop eigenen Blumenkranz binden
Aus Blumen einen Kranz zu binden, das ist eine Kunst für sich. Die Bezirksverwaltung Hamborn lädt am 10. September zu dem Workshop „Kranzkunst – Binde deinen eigenen Blumenkranz“ ein.

Kreative und Naturfreunde haben die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung und am Beispiel zweier Musterblumenkränze ihren eigenen liegenden Blumenkranz zu gestalten. Mit frischen Blumen, Gräsern und weiteren Naturmaterialien entstehen einzigartige Dekorationen für Haus und Garten.

Erlernt werden dabei unter anderem handwerkliche Techniken zum Kranzbinden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle Materialien werden bereitgestellt. Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten alle Teilnehmenden weitere Informationen. Die Plätze sind auf 15 Personen begrenzt.

Die Veranstaltung ist kostenlos und barrierefrei zugänglich. Eine Anmeldung
ist bis 1. September erforderlich. Wann: 10. September in der Zeit von 17 bis 21 Uhr
Wo: Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Hamborn, Duisburger Str. 213, 47166 Duisburg. Rückfragen und Anmeldung: kultur.hamborn@stadt-duisburg.de; Telefon:
0203 / 283 987894

Neue Veranstaltungsreihe „Naturschutz im Dialog“ startet
Die Volkshochschule Duisburg und die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Duisburg setzen ihre langjährige Zusammenarbeit mit einer neuen gemeinsamen Veranstaltungsreihe fort. Unter dem Titel „Naturschutz im Dialog“ erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich fundiert über aktuelle Themen des Naturschutzes in Duisburg zu informieren und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Die achtteilige Informations- und Bildungsreihe vermittelt zwischen September und Januar 2027 in den Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Zuständigkeiten der Unteren Naturschutzbehörde. Dabei stehen neben fachlichen Informationen auch der Austausch mit der Öffentlichkeit sowie die Sensibilisierung für den Schutz von Natur und Landschaft im urbanen Raum im Mittelpunkt.

Die Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit, mehr über lokale Naturschutzthemen, den Erhalt der biologischen Vielfalt und die Bedeutung natürlicher Lebensräume für die Lebensqualität in der Stadt zu erfahren. Gleichzeitig bietet die Reihe Raum für Fragen, Diskussionen und den direkten Austausch mit Expertinnen und Experten der Verwaltung.

Zum Auftakt der Reihe am Mittwoch, 9. September, steht das Thema „Naturschutzgebiete in Duisburg“ im Fokus. Die Teilnehmenden erfahren, welche Schutzgebiete es im Stadtgebiet gibt, welche Funktionen sie erfüllen und welche Herausforderungen mit ihrem Erhalt verbunden sind.

Die Veranstaltung läuft immer mittwochs von 18.30 bis 20 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist per E-Mail an n.huebner@stadt-duisburg.de erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.

Sammelkarten-Tauschbörse „Karten Kiez“ im Bezirksrathaus Rheinhausen
Sammelkarten-Fans aufgepasst: Die Türen des Bezirksrathauses Rheinhausen öffnen am Dienstag, 15. September, von 16 bis 19 Uhr am Körnerplatz 1 für die nächste Tauschbörse „Karten Kiez“.

In dieser Zeit darf getauscht werden, was die Sammlung so hergibt – egal ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh!, Fußball- und andere Sportkarten. Der Eintritt ist frei. Sammlerinnen und Sammler jeden Alters können ohne Anmeldung teilnehmen. Zur Stärkung steht kostenlos frisches Popcorn bereit.

Ab jetzt Tickets für die Arlberger-Revival-Party 
Gleich mehrere Generationen in Duisburg Buchholz nennen und nannten „ihren“ Stadtteil-Treffpunkt im Kindes- und Jugendalter einfach „das Arlberger“. Jetzt wird das Jugendzentrum an der Arlberger Str. 10 62 Jahre alt, und die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis lädt deshalb zur „Arlberger-Revival-Party“ ein, bei der ein DJ die beste Musik aus den letzten Jahrzenten bunt gemischt auflegt.

Besucherinnen und Besucher werde ihre Hits hören, zu denen sie schon vor Jahren im Jugendzentrum getanzt oder gechillt haben. Vom Kartenerlös zu zehn Euro wird der DJ bezahlt. Tickets für das Event am 26. September - es startet um 19.30 Uhr - gibt es für alle ab 16 Jahren jetzt schon im Vorverkauf im Jugendzentrum oder benachbarten Gemeindebüro (Tel. 0203 / 738 26 93). Infos zur Kirchengemeinde und zum Arlberger Jugendzentrum gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 Das Jugendzentrum „Arlberger“ ist ein offener Ort für alle jungen Menschen ab sechs Jahren und eine durch die Stadt Duisburg geförderte Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Es zeichnet sich durch die gemeindliche und auch offene Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien aus. Die Jugendfreizeitstätte Arlberger wurde 1964 eröffnet und bis 1983 ehrenamtlich geführt. 1984 stellte die damalige Gemeinde Buchholz eine hauptamtliche Leitung, erst für halbe Tage und nach zwei Jahren für ganze Tage ein.

Mit der hauptamtlichen Leitung wurde dieses Haus offiziell zum evangelischen Jugendzentrum „Arlberger“ - mit Bastelraum, Kicker-Raum, den Tobe-Raum, Disco und einem großen Garten. Hier können Kinder und Jugendliche chillen, spielen, Musik hören, lesen, kreativ sein, Tischtennis oder Billard spielen, zocken, kochen, backen und vieles mehr. Wasser gibt es jederzeit kostenlos.  

Gutes Essen und gute Gemeinschaft Evangelische Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur an einem Sonntag - meist dem letzten - im Monat zur gemeinsamen Mahlzeit nach dem Gottesdienst in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 ein.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen. Beim nächsten Mittagstisch, am 30. August kommen um 12 Uhr Nudelauflauf sowie ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.  

Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele guttun.

Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter dem Projekt steht und selbst mit anpackt. 

Den gemeindlichen Mittagstisch gibt es seit November 2022 - seitdem haben die Ehrenamtlichen, die den Mittagstisch wuppen, mehr als 3.000 Portionen Essen und Dessert gezaubert und verteilt.

"Die sehr lieb gewonnenen Teilnehmer sind Menschen aus unterschiedlichen Stadtteilen, vornehmlich aus dem Duisburger Norden" sagt Pfarrer i.R. Hans-Bernd Preuß, einer der Ehrenamtlichen aus der Gemeinde und ergänzt: "Die Nachfrage an unserem Mittagstisch wird immer größer, die letzten Male hatten wir oft ca. 100 Menschen zum Essen da."

Foto: www.obermeiderich.de



Ausgaben für Sozialhilfe im Jahr 2025 um 6,1 % gestiegen
Steigender Anteil der Hilfe zur Pflege an den Gesamtausgaben

Im Jahr 2025 haben die Sozialhilfeträger in Deutschland 21,5 Milliarden Euro netto für Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Ausgaben damit gegenüber dem Vorjahr um 6,1 %.

Anteil der Ausgaben für Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sinkt bei insgesamt steigenden Ausgaben
Der Großteil der Ausgaben für Sozialhilfeleistungen ging mit 54,9 % wie in den Vorjahren auf die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zurück: Auf diese Leistungen, die vollständig aus Erstattungsmitteln des Bundes an die Länder finanziert werden, entfielen im Jahr 2025 nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 11,8 Milliarden Euro.

Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zwar um 2,9 %, ihr Anteil an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe ging jedoch im dritten Jahr in Folge zurück (2022: 59,0 %). Niedriger fiel der Anstieg gegenüber dem Vorjahr zuletzt im Jahr 2016 aus (+2,5 % gegenüber 2015).

Zum 1. Januar 2025 blieben die Regelsätze der Sozialhilfe für den monatlichen Lebensunterhalt erstmals seit Inkrafttreten des Regelbedarfs-Ermittlungsgesetzes zum 1. Januar 2011 unverändert. In den Vorjahren 2023 und 2024 hatte es im Rahmen der jährlichen Fortschreibung der Regelbedarfe jeweils starke Erhöhungen der Regelsätze gegeben.

Entsprechend stiegen die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in diesen beiden Jahren stark an. Anteil der Ausgaben für Hilfe zur Pflege zum dritten Mal gestiegen Die Nettoausgaben für Hilfe zur Pflege stiegen um 13,3 % auf 6 Milliarden Euro. Damit stieg der Anteil der Ausgaben für die Hilfe zur Pflege an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe im dritten Jahr in Folge an und beträgt im Jahr 2025 somit 27,8 %.

Im Jahr 2022 hatte der Anteil noch 23,6 % betragen. Für die Hilfe zum Lebensunterhalt wurden 1,7 Milliarden Euro ausgegeben, das waren 4,4 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe ging auch bei der Hilfe zum Lebensunterhalt zum dritten Mal in Folge zurück, auf 8,0 % im Jahr 2025 (2022: 8,5 %.

In die Hilfen zur Gesundheit, die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten sowie die Hilfe in anderen Lebenslagen flossen zusammen 2 Milliarden Euro und damit 6,7 % mehr als im Jahr 2024.