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Duisburgs Eishockey-Geschichte 1971 - 1991| Trainer in Duisburg 



Einsätze ab 1971

Spieler ab 1971

DSC Kaiserberg 1947|Duisburger SV 87| 55 Jahre DU-Eishockey
Spieler 1971 - 1990/91
|Spieler 1991/92 - 2025 |EVD-Jahre
Spiele 1 - 1000|1001 -1501 |1500 - 2000|www.evd-archiv.de
80 Endrunden-Spiele 1996/97 - 03 2025|ab 1991
|24-25|23-24
Cortina 2026|ab 1928|Teilnehmer|Gegner WM 2026|50.U20 WM
Füchse 2025/26|Tabelle OL Nord | EVD-Ergebnisse ab 1991



Black Dragons - Füchse 1:3 (1:0 0:2 0:1) Mit Dreier in der Kartoffelhalle

Rang vier erobert

Erfurt/Duisburg, 16. Januar 2026 - Jeder Punkt zählt. Das wissen die Gastgeber, das wissen die Füchse. Mit aktuell 45 Punkten aus 34 Spielen haben die Black Dragons noch den Blick auf die obere Play-off-Runde.
Ganz eng wurde es, als 67 Sekunden vor dem Ende der regulären Zeit Michael Ackers eine Strafe kassierte - die zunächst als Tor der Füchse in de Anzeige auftauchte.
Im vorauseilendem Gehorsam sozusagen wurde das 3:1 der Füchse dann tatsächlich real. Dies fiel 19 Sekunden vor dem Ende. Sandis Zolmanis traf mit dem 111. Saisontor ins verwaiste gegnerische Tor.

 
Bis zu diesem dritten Treffer der Füchse war die Partie in der Kartoffelhalle spannend und umkämpft. Die Black Dragons kämpten um ihre letzte Chance, doch noch im Kampf um die obere Runde eingreifen zu können.
Da Halle spielfrei hatte und Leipzig deutlich mit 1:5 bei den Scorpions Federn ließ (Tabellensechster), erstürmten die Füchse mit nun 60 Punkten (ein Spiel mehr als Halle mit 57 Punkten) Platz vier.

Nach dem erfolgreichen Erfurt-Spiel haben die Füchse am Sonntag spielfrei, bevor am Dienstag die Trappers aufkreuzen. Danach geht es noch nach Rostock und Halle, als letztes Spiel  leibt das Heimspiel gegen die Scorpions.


Black Dragons - Füchse 1:2 (1:0 0:2 0:0
1:0 (18:08) Keil (Denner, Gerstung)
1:1 (30:15) Sanche (Kiedewicz, Grosse/PP1)
1:2 (36:13) Kiedewicz (Virch, Nagtzaam)
1:3 (59:41) EN Zolmanis (Üffing, Virch)

SOG: Erfurt - Duisburg 44:43 (16:17, 12:19, 16:7)
PIM: Erfurt 10 - Duisburg 10
Schewe und Schmidt
Zuschauer: 1040
Vergleiche der Füchse mit den Black Dragons Erfurt

Zolmanis legte auf, Snanche traf zum 1:1! Und Zolmanis erzielte den 3:1-Endstand

Adam Kiedewicz zum 2:1 für die Füchse

Line up der Füchse: 

#73 Leon Willerscheid, #53 Marcko Brlic
1. Reihe: #72 Nicklas Mannes, #19 Pascal Grosse
#42 Luis Üffing, #9 Sandis Zolmanis, #55 Philipp Sanche,

2. Reihe:#91 Michael Ackers, #21 Philip Kuschel,
#88 Martin Schymainski, #76 Edwin Schitz, #68 Michael Fomin,

3. Reihe:#18 Erek-Dirk Virch, #15 Noah Münzenberger,  
#71 Adam Kiedewicz, #10 Nardo Nagtzaam, #92 Bence Farkas,

 
4. Reihe: #82 Adam Zoweil

 Das aber setzt auf jeden Fall Sieg in den nächsten Spielen voraus. Für die Füchse gilt, die gute Position zu verteidigen was das Zeug hält, um die tiefer platzierten Teams auf Distanz und gleichzeitig das Fernduell mit den Saale Buls auf heißer Flamme zu halten.


Eisbären - Füchse 1:2 (0:0 1:0 0:1 0:1) OT-  Nach Rückstand erst den Ausgleich und in der Overtime in Überzahl den Siegtreffer erzielt

Hamm/Duisburg, 11. Januar 2026 - Es war erneut eine weitere Partie mit „Play-off-Charakter“. Und cool bleibende Füchse nutzten nach dem Ausgleich in der Overtime eine Überzahl zum Siegtreffer. Im Vorwärtsgang der Füchs war unter anderem Sandis Zolmanis mit einem Tor und einer Beihilfe einer der Sieg-Garanten.
Und das alles auswärts zum 55. Jubiläum dr Spielbezrebsaiufnahme der Duisburger Eissporthalle.

Sandis Zolmanis
Es war ein Spiel der verpassten Gelegenheiten des Gastes, da die Füchse eigentlich schon im ersten Drittel hätten führen können. Und später folgten Lattentreffer (38. Grosse) und eine Zwangspause, als ein Eismaschinendefekt behoben werden musste. Es hätte auch zum Spiel-Abbruch kommen können

Das Erreichen der oberen Play-off-Runde bleibt immer noch eine höchst spannende Angelegenheit. Halle (4., 35 Spiele) und Duisburg (5., 35 Spiele) haben mit je 57 Punkten Hautkontakt. Leipzig folgt mit 51 Zählern aus 34 Spielen auf Rang sechs.  Hamm hat mit nun schon 36 Spielen und 50 Punkten kaum noch Chancen ins obere Feld rutschen zu können.
Das Restprogram der Füchse ist aber nicht von Pappe. Man muss nach Erfurt, Rostock und Halle, zuhause bleiben die Spiele gegen die Trappers und den Scorpions.

Eisbären - Füchse 1:2 (0:0 1:0 0:1 0:1) OT
1:0 (31:24) Frick (P. Wernesson Libäck, Flade)
1:1 (54:07) Fomin (Zolmanis, Grosse)
1:2 (62:40) Zolmanis (Sanche, Üffing/4-3 PP1)

Michael Fomin erzielte den 1:1-Ausgleich

SOG: Hamm - Duisburg 38:36  (12:7. 12:16, 13:10, 1:3)
PIM: Eisbären 6  Füchse 8
Chriastian Perlitz und Chris Otten
Zuschauer: 891
Vergleiche der Füchse mit den Hammer Eisbären

Line up der Füchse: 

#73 Leon Willerscheid, #53 Marcko Brlic
1. Reihe: #72 Nicklas Mannes, #19 Pascal Grosse
#42 Luis Üffing, #9 Sandis Zolmanis, #55 Philipp Sanche,

2. Reihe:#91 Michael Ackers, #21 Philip Kuschel,
#88 Martin Schymainski, #76 Edwin Schitz, #68 Michael Fomin,

3. Reihe:#18 Erek-Dirk Virch, #15 Noah Münzenberger,  
#71 Adam Kiedewicz, #10 Nardo Nagtzaam, #92 Bence Farkas,

 
4. Reihe: #82 Adam Zoweil

Die Vorzeichen haben sich nach einigen schwachen Spieltagen der Füchse mit einem energischen Zwischenspurt und 6 Punkten in Folge etwas in Richtung positiv geändert.

Füchse - Indians 3:0 (1:0 1:0 1:0) Rang fünf gefestigt
Am Sonntag steigt das Duell bei den Eisbären

Duisburg, 9. Januar 2026 - Neue Besen kehren gut! Getreu dieser Devise handelten die Indians-Vernaawortlichen. Nach drei Niederlagen in fünf Partien trennten sich die Indians von Raphael Joy und schickten Igor Bacek und Greg Thomson an die Bande.

Bei den Fehlen fehlten neben Klavs Planics, dessen Ausfalldauer noch nicht final feststeht, die Kölner Förderlizenzspieler, sodass die Füchse mit 3 Reihen agieren werden.

Die Bemühungen um die Spielgenehmigung von Neuzugang Philippe Sanche hatten Erfolg. Was gut war. Denn er führte sich direkt mit einem Tor ein.

Nach sechs Niederlagen in Folge gab es endlich wieder einen Sieg gegen das Team aus dem Indianerland. Und das mit einem Shutout für Goaly Willerscheid.
Mit dem überraschend klaren Erfolg festigten die Füchse nicht nur Rang fünf. Da die Eisbären in Tilburg deutlich verloren, haben die heimischen Cracks (55 Punkte, 34 Spiele) nun sechs Zähler Vorsprung bei immer noch einem Spiel minus gegenüber Hamm (49 Punkte 35 Spiele) auf dem Buckel.

Und das ist er. Ganz rechts schaut Philippe Sanche erfreut in die Begrüßungsorgie

Der Neuzugang schlug zum 2:0 zu. Ein guter Einstand!

Der Rückhalt mit Shutout

Da kam Freude auf

Junge und erfahrene Füchse

Gemeinsam geht`s

Na, war doch gut

Füchse - Indians 3:0 (1:0 1:0 1:0

1:0 (14:49) Nagtzaam (Grosse, Üffing/PP1)
2:0 (37:55) Sanche (Üffing)
3:0 (46:38) Schymainski (Fomin, Schitz)

SOG: Duisburg - Hannover 37:43 (12:16, 14:14, 11:13)
PIM: Füchse 10 - Indians 6
Tony Engelmann und Christian Perlitz
Zuschauer: 1275
Vergleiche der Füchse mit den Hannover Indians

Line up der Füchse: 

#73 Leon Willerscheid, #53 Marcko Brlic
1. Reihe: #72 Nicklas Mannes, #19 Pascal Grosse
#42 Luis Üffing, #9 Sandis Zolmanis, #55 Philipp Sanche,

2. Reihe:#91 Michael Ackers, #21 Philip Kuschel,
#68 Michael Fomin, #76 Edwin Schitz, #88 Martin Schymainski, 

3. Reihe:#18 Erek-Dirk Virch, #15 Noah Münzenberger,  
#71 Adam Kiedewicz, #10 Nardo Nagtzaam, #92 Bence Farkas,

 
4. Reihe: #82 Adam Zoweil

Oberliga Nord: Vorläufiger Spielplan für Zwischenrunde fixiert

München, 8. Januar 2026 - Die Oberliga Nord geht ab Sonntag, den 1. Februar 2026, in die entscheidende Phase der Saison. Mit der Zwischenrunde wird im Norden die Pre-Playoff-Runde ersetzt. Der vorläufige Spielplan gibt einen ersten Überblick über die anstehenden Begegnungen der teilnehmenden elf Mannschaften.

Qualifikationskriterien & Spielmodus
Die Zwischenrunde wird in zwei Gruppen ausgetragen. In Gruppe 1 treten die fünf bestplatzierten Mannschaften der Hauptrunde gegeneinander an, in Gruppe 2 die sechs letztplatzierten Teams der Hauptrunde. Alle bis dahin erreichten Punkt werden in die Zwischenrunde mitgenommen.

Die fünf Top Teams spielen dabei die Heimrechte für die Playoffs untereinander aus. Die sechs verbleibenden Mannschaften spielen um die letzten drei Playoff-Plätze. Gespielt wird an zehn Spieltagen, die im Februar und Anfang März 2026 stattfinden. In Gruppe 1 hat an jedem Spieltag jeweils eine Mannschaft spielfrei.

Spielplan Gruppe 1
1. Spieltag – Sonntag, 01.02.2026
HR5 – HR2
HR3 – HR4
Spielfrei: HR1

Gruppe 2 
1. Spieltag – Sonntag, 01.02.2026
HR6 – HR10
HR7 – HR11
HR8 – HR9

Der gesamte Spielplan ist hier abrufbar:
https://deb-online.live/liga/herren/oberliga-nord/?divisionId=19895 (Zwischenrunde Gr. 1)
https://deb-online.live/liga/herren/oberliga-nord/?divisionId=19896 (Zwischenrunde Gr. 2)



Übrigens: Als Vater Peter Draisaitl (Wohnort Köln) "Kurz-Coach) bei den Füchsen war (DEL, 2007/08) stand auch "Klein-Leon" (heute 30 Jahre mit 14 Mio. Dollar Gehalt) auf den Schlittschuhen in der nun 55 Jahre "alten Dame" Eissporthalle Duisburg.



Füchse - Ice Dragons 2:3 (2:0 0:2 0:1) Spiel gedreht, Dreier eingefahren
Platz 5 erobert und Kanadier Philippe Sanche verpflichtet

Wieder auswärts Farbe bekannt
Herford/
Duisburg, 6. Januar 2026 - Die erneute Heimniederlage schmerzt natürlich. Ungeactet dessen musste aber auch Konkurrent um Platz fünf Hamm am Sonntag gegen Herne überraschend Federn lassen. Füchse und Eisbären kommen jetzt auf 49 Punkte, wobei Hamm als aktuell Fünfter ein Spiel mehr absolvierte. Also haben es die Füchse im Restprogramm immer noch selbst in der Hand. Allerdings wäre eine erneute Niederlage vom Kaliber des 30. Dezembers (2:7) fatal.

Heute verkündeten die Füchse, dass sie sich sich mit dem 30-jährigen Kanadier Philippe Sanche (29.05.1995) eine Importstelle im Sturm besetzen. Zuletzt war Philippe in der nordamerikanischen Liga LNAH aktiv, die man bezüglich der Spielstärke mit der Oberliga vergleichen kann. Dort gelangen ihm für Saint-Hyacinthe Bataillon in 16 Spielen 25 Punkte.

In den vergangenen Spielzeiten lief der Rechtsschütze vor allem in der britischen EIHL für Dundee und Glasgow auf. In 4 Spielzeiten gelang ihm fast exakt ein Punkt pro Spiel, nämlich 75 Tore und 93 Assists. Auch bei seiner kurzen Stippvisite in Sterzing (Alps Hockey League) bewies er mit 4 Toren in 5 Partien Torriecher.
Der Neuzugang ist der 661. EVD-Spieler und 850. seit es in Duisburg Eishockey gibt.

Der 1,65m große quirlige Stürmer soll mit seinen läuferischen Qualitäten und flinken Händen helfen, die Effizienz im Angriff zu erhöhen. Frank Petrozza zu dieser Verpflichtung: „Philippe ist ein ehrgeiziger Spieler, so berichten es ehemalige Mitspieler. Er weiß, wo das Tor steht, und kann das Spiel gut lesen. In der britischen Liga konnte er sich gut durchsetzen.“

Philippe reist am Donnerstag an und könnte – wenn alles klappt – schon am Freitag im Heimspiel gegen die Hannover Indians auflaufen. Ob Lette Egils Kalns bleibt oder eventuell zum Regionalligisten Eagles Essen-West wechselt ist vielleicht ein Thema. Pechvogel Klavs Planics ist nach wie vor verletzt.

Herford - Duisburg 2:3 (2:0 0:2 0:1)

1:0 (05:53) Pierson (Garten, Lindgren)
2:0 (19:55) Lindgren (Kovacs, Pierson
1:2 (35:28) Üffing (Zolmanis, Mannes)
2:2 (39:25) Kiedewicz (Zolmanis)
2:3 (50:15) Schymainski (Schitz, Fomin)

Luis Üffing zum 1:2-Anschluss - Adam Kiedewicz mit dem 2:2-Ausgleich

Martin Schymainski mit der 3:2-Führung

SOG: Duisburg - Herford 32:27 (11:11, 8:10, 13:6)
PIM: Herford 2 - Duisburg 4
Seedo Jannsen und John-Darren laudan
Zuschauer: 605
Vergleiche der Füchse mit den Herford Ice Dragons

Line up der Füchse: 

#73 Leon Willerscheid, #53 Marcko Brlic
1. Reihe: #72 Nicklas Mannes, #19 Pascal Grosse
#42 Luis Üffing, #9 Sandis Zolmanis,, #71 Adam Kiedewicz,

2. Reihe:#91 Michael Ackers, #21 Philip Kuschel,
#68 Michael Fomin, #76 Edwin Schitz, #88 Martin Schymainski, 

3. Reihe:#18 Erek-Dirk Virch, #15 Noah Münzenberger,  
#92 Bence Farkas, #10 Nardo Nagtzaam, #24 Tobin Brandt,

 
4. Reihe: #56 Dominik Klein, #82 Adam Zoweil, #55 Max Ziergiebel,



11. Januar 2026: 55 Jahre Puckgeschichte in Duisburg - Und was folgt?

Duisburg, 5. Januar 2026 - Am 11. Januar 2026 haben die Füchse leider ein Oberligaspiel in Hamm. Ein vielleicht entscheidendes sogar. Aber es ist erneut ein "Kult-Datum", da vor 55 Jahren der Betrieb auf dem Eis mit dem Puck anlief. Und wie!

Foto Füchse+Creator

Zahlenwerke
Am 11. Januar 2026 haben die Füchse seit 1991 insgesamt (Punkte, Test,- und Pokalspiele) 2010 Partien auf dem Buckel. Mit den 6 Vorbereitungsspielen (Ur-Spiele genannt), die von September 1970 bis November 1970 auf fremden Eis ausgetragen wurden.
Es gab 910 Spiele des DSC und 278 des Duisburger SV 87, also summa summarum 3204 Eishockeyspiele in Duisburg und anderswo mit Duisburger Teams statt.

Real gesehen fanden mit DEB-Länderspielen, Olympia-Qualifkationen, den Internationalen Begegningen um Europäische Pokale wie 1992/93 mit dem Mailänder-Team von Fensehinhaberr Berlusconi mit der DEG in Duisburg mehr als 1500 Spiele in der jetzt 55 Jahren "alten Dame" statt.

Im Dezember 1970 stieg der dritte Akt des neuen Duisburger Kindes Eissporthalle. Die Halle stand, das erste "Eis wurde gekocht". Am zweiten Weihnachtstag 1970 wurde die Eisfläche erstmals für den Probelauf kostenlos der Duisburger Bevölkerung angeboten.
Um 15 Uhr war draußen leichter Schneefall, drinnen war der Innenausbau noch nicht ganz abgeschlossen, aber die ersten Duisburger wagten sich auf das gefrorene Gebiet. Darunter auch das spätere Ehepaar Ute und Günter Michel, die Jahre später Funktionen im Duisburger Eishockey übernehmen sollten. Am Mittwoch, den 27. Januar 1971 nahm das Bauordnungsamt die Eissporthalle ab und gab die Eisfläche frei.


Vor sage und schreibe 2000 Fans gab es am 11. Januar 1971 einen 14:0-Erfolg über die Pokalmannschaft von Preußen Krefeld. "Mensch Rudi, was hast du denn hier für eine riesige Truppe auf die Beine gestellt?", wunderten sich Gegner und Funktionäre anderer Klubs gleichermaßen.

Die Duisburger waren neugierig geworden. Auch das zweite Spiel fand vor ebenso großer Kulisse statt. Dem Gegner, einer kanadischen Soldatenmannschaft aus Soest, verging Hören und Sehen. "Die hatten wir so im Griff, dass wir schon in der neutralen Zone Karten spielen wollten", schmunzelte Ivars Weide über den 23:2-Erfolg.

Bei der Taufe waren über 2000, beim ersten Aufstiegsspiel
schon 4500 Fans dabei
Der legendäre Duisburger SC Kaiserberg 
Von Harald Jeschke
 
"Das waren noch schöne Zeiten", erinnert sich Ivars Weide, der damalige Duisburger "Wayne Gretzky", nur zu gern an die ersten Tage im Duisburger Eishockey-Geschehen, obwohl es ihn später ganz besonders hart traf.
 Vater Rudi sollte die erste entscheidende Randfigur im Duisburger Puckgeschehen werden. Der gebürtige Lette aus Riga brachte das Know-how zur schnellsten Mannschaftssportart der Welt mit und setzte dieses Wissen nebst seinen guten Kontakten in Duisburg sofort voll um.

"Die Spieler haben damals keine Ablöse gekostet und die Vereine halfen prächtig", erinnerte sich der am Möhnesee lebende Pensionär im Jahre 1991. "Aber ohne die tatkräftige Hilfe der Stadt und vor allen Dingen von Sportdirektor Hermann Eichhorn hätten wir kaum etwas bewegen können", stellte Rudi Weide fest. Nach dem Trockentraining begann der DSC Kaiserberg mit Freundschaftsspielen, nachdem die Wedau-Eissporthalle fertiggestellt worden war.

Das erste Heimspiel
Vor sage und schreibe 2000 Fans gab es am 11. Januar 1971 einen 14:0-Erfolg über die Pokalmannschaft von Preußen Krefeld. "Mensch Rudi, was hast du denn hier für eine riesige Truppe auf die Beine gestellt?", wunderten sich Gegner und Funktionäre anderer Klubs gleichermaßen.

Die Duisburger waren neugierig geworden. Auch das zweite Spiel fand vor ebenso großer Kulisse statt. Dem Gegner, einer kanadischen Soldatenmannschaft aus Soest, verging Hören und Sehen. "Die hatten wir so im Griff, dass wir schon in der neutralen Zone Karten spielen wollten", schmunzelte Ivars Weide über den 23:2-Erfolg.

Erst am 13. März 1971 gab es die erste Niederlage für den DSC Kaiserberg. Eine Kombination DSV/Krefelder EV unterlag vor wiederum 2000 Besuchern den Tilburg Trappers aus den Niederlanden mit 5:7. Eine Woche später hatte dieses Einmalereignis die Truppe des Erstligisten vom altehrwürdigen VfL Bad Nauheim auszubaden. Vor der "Standardkulisse" von 2000 Fans musste sich die arrivierte Mannschaft aus der Badestadt der Duisburg/ Krefelder Kombination mit 5:6 geschlagen geben.

Im Oktober 1971, kurz vor dem Beginn der ersten Regionalliga-Meisterschaft, wurde der damalige Oberligist EC Deilinghofen mit 5:3 und der SG Nürnberg mit 11:4 besiegt.

Lediglich gegen ein Team aus Stockholm gab es eine 4:5-Niederlage. Von da an war der Puck König in Duisburg. Am 23. Oktober 1971 schlug der DSC den HTSV Bremen mit 16:0 (3:0, 4:0, 9:0) vor – ganz klar – 2000 Fans.

Die "Stammgemeinde" von 2000 Fans des DSC bejubelten die Tore von Heiner Bayer (8), Leo Priedigkeit (4), Rolf "Schnuffi" Dentges (2), Peter Schmitz und Frieder Brase. Am 30. Oktober ging es der 1-b-Vertretung vom berühmten Berliner Schlittschuhklub nur unmerklich besser als den Hanseaten zuvor – der DSC siegte in Berlin mit 13:4.

Im Tor standen Paul Hotstegs (der später in Krefeld Vorsitzender wurde) und Claudius Lott. Neben den schon erwähnten Torschützen spielten noch Bernd Elberg, Dieter Hilger, Herbert Just, Volker Kaiser, Dieter König, Horst Metzer, Manfred "Manni Schlemmerle" Schlemmer, Jochen Schmidt, Jürgen Volland und Ivars Weide.

Die Spiele des ersten Jahres der Spielbetriebsaufnahme 1971 mit den Heimspielen:
Freundschaftsspiele 1970/71  
Datum Spiel T GT   Art
im Sept.1970 Kölner EK - Duisburger SC 1 11   Ur 1
im Sept.1970 Krefelder EV - Duisburger SC 0 3   Ur 2
im Sept.1970 Kölner EK - Duisburger SC 3 3   Ur 3
im Nov.1970 Kanadische Militärauswahl - Duisburger SC 2 8 in Soest Ur 4
im Nov.1970 ERC Westfalen Dortmund - Duisburger SC 3 5   Ur 5
im Nov.1970 Kombination des Krefelder EV - Duisburger SC 5 10   Ur 6
             
11.01.1971 Duisburger SC - Preußen Krefeld 14 0 Das 1. Heimspiel 1
31.01.1971 Düsseldorfer EG Reserve - Duisburger SC 3 7   2
14.02.1971 Duisburger SC - Kanadische Militärauswahl 23 2   3
13.03.1971 Duisburger SC - Tilburg Trappers 5 7   4
20.03.1971 Duisburger SC - VfL Bad Nauheim 6 5   5
Freundschaftsspiele 1971/72  
25.07.1971 VfL Bad Nauheim - Duisburger SC 13 1 (2:0, 6:0, 5:1) 6
26.08.1971 Duisburger SC - Krefelder EV 1b 9 4 (3:2, 4:1, 2:1) 7
02.09.1971 Krefelder EV 1b - Duisburger SC 5 4   8
09.09.1971 Duisburger SC - ERC Westfalen Dortmund     8:3 aus der
Erinnerung
9
22.09.1971 Kölner EK - Duisburger SC 2 6 (0:1, 1:2, 0:3) 10
26.09.1971 Duisburger SC - Düsseldorfer EG Reserve 7 4 (1:3, 4:1, 2:0) 11
01.10.1971 Duisburger SC - EC Deilinghofen 3 5   12
09.10.1971 Duisburger SC - SG Nürnberg 11 4 (2:1, 6:0, 3:3) 13
15.10.1971 Duisburger SC - Ösmo GIF 4 5 (1:3, 2:2, 1:0) 14
Regionalliga Nord 1971/72  
23.10.1971 Duisburger SC - HTSV Bremen 16 0 (3:0, 4:0, 9:0) 15
30.10.1971 Berliner SC 1b - Duisburger SC 4 13 (1:3, 0:8, 3:2) 16
31.10.1971 EHC Nord Berlin - Duisburger SC  1 24 (1:9, 0:8, 1:7) 17
06.11.1971 Duisburger SC - EHC Nord Berlin 21 1 (10:1, 7:0, 4:0) 18
05.12.1971 Duisburger SC - EC Hannover  18 2 (10:0, 4:1, 4:1) 19
12.12.1971 Duisburger SC - IJC Nijmegen Freundschaft 5 0 (1:0, 2:0, 2:0) 20
17.12.1971 Duisburger SC - Berliner SC 1b 14 2   21
18.12.1971 HTSV Bremen - Duisburger SC 4 11 (4:3, 0:5, 0:5) 22



Füchse - Leipzig 1:2 (0:1 1:0 0:0 0:1) Wieder Punktverluste
Schymainski mit dem 100. Saisontor, 4 Fans fehlten zur 20.000er Marke

Duisburg, 4. Januar 2026 - Im letzten Spiel der Hauptrunde gegen Leipzig führte eine doppelte Unterzahl zur Gästeführung. Neben dem ersten Trefer der Füchse -- es wäre das 100. Saisontor - fehlten auch noch 4 Besucher für das Erreichen der 20.000er Marke. Das Anrennen der Füchse verdeutlichte die 20:9-Schussstatistik im zweiten Abschnitt - ein Tor wollte zunächst nicht gelingen.

Üffings Versuch war (noch) nicht erfolgreich

Wer abzieht kann ein Tor erzielen - Martin Schymainski traf mit dem 100. Saisontor der Füchse zum 1:1-Ausgleich

 Geblockt

Kein Durchkommen

Die Unterstützung ist immer gegeben

Duisburg - Leipzig 1:2 (0:1 1:0 0:0 0:1) OT

0:1 (19:57) Alasaari ( Volkmann, Hejcman,/PP2 - Strafen Mannes, Münzenberger)
1:1 (38:48) Schymainski (Schitz, Fomin)
1:2 (63:09) Alasaari (Aronsson, Vantuch) OT

SOG: Duisburg Leipzig 42:32 (14:13, 20:9, 7:9, 1:1)
PIM: Duisburg 10 - Leipzig 10
Tijana Haack und Eugen Berger - Es gab viel Kritik für das Duo

Zuschauer: 1108
Vergleiche der Füchse mit den Icefighters Leipzig

Line up der Füchse: 

#73 Leon Willerscheid, #53 Marcko Brlic
1. Reihe: #72 Nicklas Mannes, #19 Pascal Grosse
#42 Luis Üffing, #9 Sandis Zolmanis,, #71 Adam Kiedewicz,

2. Reihe:#91 Michael Ackers, #21 Philip Kuschel,
#68 Michael Fomin, #76 Edwin Schitz, #88 Martin Schymainski, 

3. Reihe:#18 Erek-Dirk Virch, #15 Noah Münzenberger,  
#92 Bence Farkas, #10 Nardo Nagtzaam, #24 Tobin Brandt,

 
4. Reihe: #56 Dominik Klein, #82 Adam Zoweil, #55 Max Ziergiebel,

Mutierte das Duisburger Team in den letzten Partien der Oberliga zur "Wundertüte"? Nach einem 3:7-Debakel auf heimischen Eis folgte ein furioser 8:3-Sieg in Herne. Das war ein echtes Wechselbad der Gefühle für alle Beteiligten.
Und was geht heute bei den Füchsen? Gegen die Icefighter hat das Petrozza-Ensemble zuletzt zwei Erfolge feiern können. Ein weiteres Punktesammeln wäre echt von Vorteil, da es im Fernduell z.B. mit  Hamms Eisbären ein enges Rennen bleiben wird. Heute soll dasselbe Team wie in Herne auflaufen.

Herne - Füchse 3:8 (3:1 0:5 0:2) Revanche gelungen - und die Füchse setzten mit dem 8:3-Ausrufezeichen mehr als nur ein Lebenszeichen

Herne/Duisburg, 2. Januar 2026 - Bei den Füchsen hieß es vor dem Spiel: Egils Kalns wird heute nicht im Kader stehen. „Wir waren mit seiner Leistung in den letzten Wochen nicht zufrieden.“

Nach dem 1:3-Rückstand im ersten Drittel vor 2116 Besuchern sah es wieder nach einem Debakel für die Füchse aus. Im zweiten Drittel ging etwas ungewöhnliches vor: Beim Aktivitätsgrad Torschüsse waren die Füchse oft genug das bessere, aber auch das erfolglose Team. Im Gysenbergpark aber war heute alles anders.

Mit 22:2-Torschüssen und fünf Buden des Petrozza-Teams konnte man sprachlos oder als Füchse-Fans ohne Stimme sein. Zur Erinnerung: am 5. Dezember kassierten die Füchse ebenfals in Herne nach 1:0-Führung 5 Tore im zweiten Drittel um mit 3:7 zu verlieren.
Es gab ein echtes Juniorentor zum 3:3-Ausgleich (Farkas und Brandt) und ein Doppelschlag von Michael Fomin (sogar in Unterzahl), ein Treffer von Martin Schymainski und, und...
Da im Schlussabschnitt auch Luis Üffing als Doppelpacker auftrat stand am Ende ein 8:3-Ausrufezeichen, was mehr als nur ein Lebenszeichen war. Damit war auch die Revanche zur 3:7-Schlappe an gleicher Stelle mehr als nur geglückt.

Mit nun 48 Zählern rückten Füchse den heute mit 5:8 unterlegenen Eisbären (Fünfter) bei den Saale Bulls bis auf einen Punkt Rückstand auf den Eisbären-Pelz. Der Konkurrent um Rang 5 hat aber ein Spiel mehr absolviert. Am Sonntag geht es auf heimnischen Eis gegen Leipzig.

Bence Farkas zum 3:3 und Miachel Fomin per Doppelschhlag zum 5:3

Herne - Duisburg 3:8 (3:1 0:5 0:2

1:0 (09:38) Hoffman (Galfinger, Herbold)
2:0 (12:47) Ford (Meyl)
2:1 (16:39) Kuschel (Schitz, Schymainski)
3:1 (17:15) Ford (Municiello, Müller)
3:2 (24:04) Grosse (Zolmanis, Kiedewicz/PP1)
3:3 (27:43) Farkas (Brandt)
3:4 (31:46) Fomin
3:5 (32:54) Fomin/SH1
3:6 (37:40) Schymainski (Zolmanis)
3:7 (47:51) Üffing (Zolmanis, Grosse/PP1)
3:8 (53:1e) Üffing (Kiedewicz, Mannes)

Egils Kalns wurde nicht berücksichtigt - Philiip Kuschel traf zum 1:3

Pavel Grosse traf in Überzahl zum 2:3 und neben Michael Fomin langte Luis Üffing auch doppelt zu

SOG: Herne - Duisburg 13:40 (10:12, 2:22 1:6)

PIM: Herne - Duisburg 8:8
Sebastian Lehmann und Armin Finkel
Zuschauer: 2116
Vergleiche der Füchse mit den Miners vom Herner EV

Line up der Füchse heute mit Umstellungen: 

#73 Leon Willerscheid, #53 Marcko Brlic
1. Reihe: #72 Nicklas Mannes, #19 Pascal Grosse
#42 Luis Üffing, #9 Sandis Zolmanis,, #71 Adam Kiedewicz,

2. Reihe:#91 Michael Ackers, #21 Philip Kuschel,
#68 Michael Fomin, #76 Edwin Schitz, #88 Martin Schymainski, 

3. Reihe:#18 Erek-Dirk Virch, #15 Noah Münzenberger,  
#92 Bence Farkas, #10 Nardo Nagtzaam, #24 Tobin Brandt,

 

4. Reihe: #56 Dominik Klein, #82 Adam Zoweil, #55 Max Ziergiebel,

Wie präsentiert sich das Team nach dem 2:7-Desaster gegen Herford am Gysenberg? Am 5. Dezember kassierten die Füchse nach einer 1:0-Führung im ersten Drittel allein im zweiten Abschnitt fünf Gegentore zum 3:7-Endstand. Also auch im Gysenbergpark haben die Füchse einiges auf der To-Do-Liste.
Es ist ein neues Jahr und es könnte vielleicht so etwas wie ein Neustart im Kampf um Platz fünf werden. Könnte...