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2016/17:
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25 Jahre Füchse  

690 Duisburger
Jakub Wiecki 690.

Cracks seit 1971:

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Oberliga-Play-offs 2016/17
Warten auf den Gegner: Füchse starten am 17 März mit Heimspiel in die Play-offs

Am 17.03.2017 startet der Eishockey-Oberligist Füchse Duisburg mit Heimvorteil in die Play-offs 2017. Der Gegner, der spätestens am 14.03.2017 feststeht, wird entweder aus Wedemark, Hannover oder Halle kommen. Die nachfolgenden Hintergründe und Rahmendaten sind für alle Duisburger Eishockeyfans und –interessierte zu beachten.

Modus:  

Die Teilnehmer der Oberliga Meisterschafts- und Aufstiegs-Playoffs zur DEL2 sind die 8 Mannschaften der Oberliga-Süd Meisterrunde, die 8 Mannschaften der Oberliga-Nord Meisterrunde sowie die 2 bestplatzierten Mannschaften der Oberliga-Nord Qualifikationsrunde.

In der Zeit vom 10.03.2017 bis zum 14.03.2017 spielen die 2 bestplatzierten Mannschaften der Oberliga-Nord Qualifikationsrunde sowie der Tabellensiebte und –achte der Oberliga-Nord Meisterrunde eine Pre-Play-Off-Runde im Modus „best of three“ aus. Die Sieger der zwei Paarungen haben sich für das Achtelfinale qualifiziert, die Verlierer scheiden aus, für sie ist die Saison beendet.

Die Playoffs werden anschließend analog der Vorsaison im Modus „best of five“ durchgeführt. Sprich die erste Playoff-Runde der Oberliga-Nord wird intern ausgespielt. Die vier Sieger spielen im Viertelfinale über Kreuz gegen vier Clubs der Oberliga-Süd.

Termine:  

Achtelfinale (Oberliga Nord intern) 

1. Spieltag: 17.03.2017
2. Spieltag: 19.03.2017
3. Spieltag: 21.03.2017
4. Spieltag: 24.03.2017
5. Spieltag: 26.03.2017

Viertelfinale 

1. Spieltag: 31.03.2017
2. Spieltag: 02.04.2017
3. Spieltag: 04.04.2017
4. Spieltag: 07.04.2017
5. Spieltag: 09.04.2017

Halbfinale 

1. Spieltag: 11.04.2017
2. Spieltag: 13.04.2017
3. Spieltag: 15.04.2017
4. Spieltag: 17.04.2017
5. Spieltag: 19.04.2017

Finale 

1. Spieltag: 21.04.2017
2. Spieltag: 33.04.2017
3. Spieltag: 25.04.2017
4. Spieltag: 28.04.2017
5. Spieltag: 30.04.2017

Neuer Fan-Shop in der Altstadt
Nach langen Umbauarbeiten ist es nun endlich soweit: die Füchse Duisburg eröffnen am Mittwoch, den 08.03.2017 um 18.00 Uhr ihren neuen Fan-Shop in der Duisburger Altstadt.
Rechtzeitig zu den Play-offs können sich dann alle Fans mit ausreichend Fanartikeln und Tickets „versorgen“. Aber auch der persönliche Small-Talk wird nicht zu kurz kommen – regelmäßig werden Füchse-Spieler und -Verantwortliche während der Öffnungszeiten zu einem „Plausch“ mit den Fans vorbeischauen. So natürlich auch zur Eröffnung.

Aufholjagd mit Overtime-Sieg beendet - Füchse Zweiter dank Essener Schützenhilfe

Saale Bulls - Füchse Duisburg 3:4 (1:0 2:2 0:1 0:1) n.V.

  Meisterrunde Sp S SnV N NnV Tore GT +/- Pte Pte Pte
nach Tordifferenz neu alt ges.
2. Füchse Duisburg 14 8 1 5 0 219 126 93 26 68 94
3. Moskitos Essen 14 8 3 2 0 181 107 74 31 61 94
4. Tilburg Trappers 14 8 0 5 1 201 102 99 24 68 93

 

  Meisterrunde Sp S SnV N NnV Tore GT +/- Pte
neu
Pte
alt
Pte
ges.
 
1. Herner EV 14 8 0 6 0 54 45 9 24 78 102  
2. Füchse Duisburg 14 8 1 5 0 63 40 23 26 68 94  
3. Moskitos Essen 14 9 3 2 0 56 35 21 33 61 94  
4. Tilburg Trappers 14 8 0 5 1 53 38 15 25 68 93  
5. Crocodiles Hamb. 14 6 0 7 1 54 64 -10 19 62 81  
6. Icefighters Leipzig 14 5 0 7 2 52 54 -2 17 52 69  
7. MEC Halle 04 14 4 1 8 1 41 64 -23 15 54 69  
8. Wedemark Scorp. 14 3 0 11 0 39 72 -33 9 47 56  
                           


Duisburg, 05. März 2017 - Die Ausgangslage  für den letzten Spieltag der Meisterrunde wurde noch einmal auf die Spitze getrieben. Die Füchse müssen bei den Saale Bulls drei Punkte einfahren und darauf hoffen, dass Essen punktet. Jeder Punktverlust der mit besserem Torverhältnis ausgestatteten Trappers würde die Füchse dann auf Rang zwei hieven.



Tore: 1:0 (02:43) Artur Tegkaev/5-4 - Strafe Krämer,

2:0 (29:17) Maximilian Schaludek (Alexander Spister, Johannes Ehemann),
2:1 (29:36) Raphael Joly (Norman Martens, Andre Huebscher),
3:1 (34:57) Maximilian Schaludek (Johannes Ehemann, Igor Bacek),
3:2 (37:39) Raphael Joly (Lars Grözinger),


3:3 (45:10) Andre Huebscher (Norman Martens, Raphael Joly/5-4),

Overtime:

3:4 (64:46) Patrick Klöpper (Lukas Koziol, Norman Martens)


Strafminuten: Halle 16 - Duisburg 6+10 (Unsportliches Verhalten) Justin Schrörs. Zuschauer: 1273

Füchse:

Torhüter
59 Justin Schroers
96 Lucas di Berado

Verteidiger:
33 Manuel Neumann
9 Normann Martens
95 Mike Schmitz
18 Yannis Walch
14 Finn Walkowski

Stürmer:
11 Barta Björn
13 Lars Grözinger
17 Jari Neugebauer
61 Andre Huebscher
71 Viktor Beck
77 Cornelius Krämer
91 Raphael Joly
94 Patrick Klöpper
21 Dominik Ochmann

24 Lois Spitzner
84 Lukas Koziol
86 Cody Bradley

72 Jakub Wiecki 

97 Tom Schmitz


Dreikampf um Platz zwei geht bis zur letzten Minute am Sonntag:
Füchse und Trappers siegen klar - Essen drehte das Spiel noch

Füchse Duisburg - Herner EV 5:1 (0:1 2:0 3:0)

Duisburg, 03. März 2017 - Das Derby gegen den Ligenprimus der Meisterrunde ist sozusagen das abschließende Highlight dieser Runde. Für die Füchse wäre alles bei normalem Rundenablauf ohne 6-Punktebazug ein willkommer Ausklang vor den Play-offs gewesen, nun mahlen aber ganz andere Mühlen. 

Gegen die nur mit 13 Feldspielern angetretenen Cracks vom Gysenbergpark

waren die Füchse mit zunehmender Spieldauer auch torgefählicher udn treffsicher, fats so wie beim letzten Spiel gegen das Pretossa-Team, als aber ein 0:4-Rückstand wettgemacht wurde.

 

 

Tore: 0:1 (11:14) Aaron McLeod (Damian Schneider, Thomas Richter),
 
1:1 (34:50) Jakub Wiecki (Viktor Beck, Lois Spitzner),
2:1 (37:49)Jari Neugebauer (Cornelius Krämer, Mike Schmitz),

3:1 (54:33) Cody Bradley (Mike Schmitz, Domink Ochmann),
4:1 (58:38) Jakub Wiecki/ENG

5:1 (59:50)Patrick Klöpper (Lukas Koziol).

Strafminuten: Füchse 6 - Herne 10. Zuschauer: 1939

  Meisterrunde
nach Tordifferenz
Sp S SnV N NnV Tore GT +/- Pte
neu
Pte
alt
Pte
ges.
2. Tilburg Trappers 13 8 0 5 0 200 100 100 24 68 92
3. Füchse Duisburg 13 8 0 5 0 215 123 92 24 68 92
4. Moskitos Essen 13 8 2 2 0 179 106 73 31 61 92

 

Füchse - Herne
Das 57. Derby am 03.03.2017 ging mit 5:1 (40. Sieg) klar an die Füchse
Tore EVD Heim 141  
Tore EVD auswärts 138  
gesamt 279  
Tore Herne Heim 113  
Tore Herne auswärts  87 Füchse-Bilanz:
Gesamt 200 S 40   U 11   N 6
Plus 7:6 n.P. Testssieg in Herne 16.09.16    

 

Füchse:

Torhüter
59 Justin Schroers
96 Lucas di Berado

Verteidiger:
33 Manuel Neumann
9 Normann Martens
95 Mike Schmitz
18 Yannis Walch verletzt
14 Finn Walkowski

Stürmer:
11 Barta Björn
13 Lars Grözinger
17 Jari Neugebauer
61 Andre Huebscher
71 Viktor Beck
77 Cornelius Krämer
91 Raphael Joly
94 Patrick Klöpper
21 Dominik Ochmann

24 Lois Spitzner
84 Lukas Koziol
86 Cody Bradley

72 Jakub Wiecki 

97 Tom Schmitz fehlt

 

Fritz Hesselmann ist tot

Am Freitag, 24. Februar 2017 ist Fritz Hesselmann - geboren am 04. April 1931 - im Alter von 85 Jahren gestorben. Der Name Hesselmann ist in vielen Bereichen in Duisburg - und weit darüber hinaus - allgegenwärtig. Wer den Manager und Macher auf die Duisburger Eishockeyzsene reduziert liegt schwer daneben.
Der Gastronom (Eishallen- und Eintracht-Gaststätte und Hotelbeteiber an der Buchholzstraße in Duisburg-Wanheimerort war 1970 Prinz aber auch Hofmarschall 1969, 1973 und 1978.
Zu seinem 80. Geburtstag gab es die 50-Jahr-Feier als Gastronom, das 35. Hoteljubiläum und auch die Goldene Hochzeit mit Ehefrau Hannelore zu feiern.
Nun ist die kritische Stimme in Hinsicht auf das Eishockeygeschen generell und dem Duisburger Karneval verstummt. Wenn es in einigen Versammlungen hoch her ging, klingt mir heute noch sein "ach hört doch auf Kinder" in den Ohren. Egal was anlag, er konnte immer etwas zur Diskussion beitragen. Bei den weltweiten Kontakten im Eishockey sowieso, zum Karneval immer. Wenn ich mit Trainern oder Spielern in Übersee sprach kam fast immer die Frage auf, wie es denn dem Fritz geht. Immer!

Rückblende 

Eine gravierende Entscheidung fiel August 1974. Die Multifunktionär Fritz HesselmannEissporthalle ging in den Besitz der Stadt Duisburg über. Die IBACO war in finanziell schweres Fahrwasser geraten und die im Vertrag mit der Stadt geregelte "Heimfall-Klausel" sorgte dafür, dass die Stadt die Halle übernehmen konnte, Kämmerer Dr. Wolfgang Dumas dafür aber nichts zu bezahlen hatte. Die Duisburger Betriebsgesellschaft übernahm die Regie.
Später kam auch mit Fritz Hesselmann ein neuer Gastronom ins Restaurant, der im Duisburger Eishockey führend und zur bekanntesten Person wurde, aber auch mit für den Passskandal 1980 verantwortlich war.

Im Eishockey ging es beim DSC in der 2. Bundesliga weiter. Dieser Liga gehörte der Klub lange Jahre mit wechselndem Erfolg an, ehe ihm in der Saison 1978/79 sogar der Sprung in
die Eliteliga gelang. Die damaligen Kanadier, die dies mit Toren und Fäusten schafften, hießen Lynn Powis, Ken Baird und Gerald Hangsleben, die zu Duisburger Legenden wurden.

Eine Legende: Lynn Powis

Ken Baird beim Schußtraining (im Hintergrund Otto Schneitberger)

Gerald Hangsleben

 

Sie sorgten mit dem damaligen Team für einen ungeheuren Boom und viele ausverkaufte Spiele. Die Karten wurden zum Teil wie Erbhöfe gehandelt. Ein dunkles Kapitel mit Passfälschungen folgte 1980/81, danach der Absturz und der Neuaufbau 1981/82 als
Duisburger SC Eishockey in der 2. Bundesliga – allerdings mit Schulden, die fast die Millionenhöhe erreichten. Der Konkurs ließ sich aber nur hinauszögern, zu groß war der finanzielle Schaden durch das Skandaljahr. Aber erst 1986/87 wurden die Schulden übermächtig und ein Schlussstrich gezogen.

Der alte DSC Kaiserberg war tot, der neue Duisburger Schlittschuhverein 1987 sollte lange leben – dachte das "Familienunternehmen Hesselmann" 1987. Mit einem blutjungen Team, dem neuen Trainer Jan Opial und den Nordamerikanern Darrin Sceviour und Jeff Pyle – der später wieder in Duisburg auftauchte – sollte der Neustart beginnen. Ein Jahr später wurden mit Benoit Doucet und Francois Sills zwei Kanadier verpflichtet, die noch lange in Deutschland von sich reden machen sollten.
Mit dabei war auch Ralph Krueger, der zum einen mit dem Team 1988/89 zum neuen Höhenflug ansetzte und später in Europa für Furore sorgen sollte. Bei den genannten Verpflichtungen war stets Fritz Hesselmann der entscheidende mann im Hintergrund.
Doch der sportliche Absturz konnte nicht verhindert werden. Fehlplanungen sorgten für Zuschauer- und Vertrauensschwund bei Lieferanten und Sponsoren zugleich. Schon im Oktober 1991 war es vorbei mit dem DSV 87 und der Zweitbundesliga-Zugehörigkeit. Der EV Duisburg wurde ohne Fritz Hesselmann gegründet.
Harald Jeschke