Feier zum 70-jährigen Jubiläums der deutschen
NATO-Mitgliedschaft

Am 28. April 2025 empfing NATO-Generalsekretär Mark Rutte
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im NATO-Hauptquartier zum
Gedenken an den 70. Jahrestag des NATO-Beitritts der Bundesrepublik
Deutschland. NATO-Fotos

Bundespräsident Steinmeier und der Mark Rutte bei der
Kranzniederlegung

Bild links: v.l.: Der amtierende Verteidigungsminister Deutschlands
Boris Pistorius, Mark Rutte, Frank-Walter Steinmeier und der
Ständige Vertreter der NATO für Deutschland Dr. Gèza Andresa von
Geyr. Bild rechts der Bundespräsident mit dem Obersten Alliierten
Befehlshaber (SACEUR) General Christopher G. Cavoli
3. Mai: Internationaler Tag der Sonne - Regenerative
Energiequelle für sauberen Strom Die Stromerzeugung auf
dem eigenen Dach verzeichnet in den vergangenen Jahren enorme
Zuwachsraten. Tausende Anlagen sind in Duisburg und der Umgebung in
den vergangenen Jahren neu ans Netz gegangen und erschließen damit
ein erhebliches Potenzial aus der Kraft der Sonne.
Immer mehr
Duisburgerinnen und Duisburger machen sich mit der Errichtung einer
eigenen Photovoltaikanlage unabhängig von steigenden Strompreisen.
Für das Gelingen der Energiewende spielt der weitere Ausbau von
Photovoltaik-Anlagen deshalb eine bedeutende Rolle. Der
internationale Tag der Sonne, der jedes Jahr am 3. Mai stattfindet,
soll genau darauf aufmerksam machen.
Stadtwerke starten
Aktion zum Tag der Sonne Jedes Jahr am 3. Mai erinnert seit über
40 Jahren der internationale Tag der Sonne daran, dass die Sonne als
regenerative Energiequelle sauberen Strom liefert und
klimaschädliche Öl- und Erdgas-Ressourcen nur begrenzt zur Verfügung
stehen. Die Stadtwerke Duisburg wollen am internationalen Tag der
Sonne nicht nur auf die Vorzüge der Solarenergie hinweisen, sondern
die Duisburgerinnen und Duisburger konkret zum Handeln bewegen.
Im Aktionszeitraum vom 3. bis 25. Mai 2025 erhalten zukünftige
Solaranlagen-Besitzer wahlweise eine gratis Wallbox oder das Power
Modul des Batteriespeichers geschenkt. Die Vergünstigungen erhalten
alle, die im Aktionszeitraum einen individuellen und unverbindlichen
PV-Beratungstermin vereinbaren und es infolgedessen zum Kauf einer
PV-Anlage kommt.
Die Energiespezialisten der Stadtwerke
Duisburg beraten und unterstützen Hausbesitzerinnen und -besitzer
von der Planung über die Installation bis zur Wartung und
Instandhaltung. Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden
übersichtlich und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke
Standardpakete geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit einer Leistung von
10,25 kWp und einem 10-kWh-Speicher mit zehn Jahren Garantie gibt es
inklusive Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage und
elektronische Inbetriebnahme bereits für rund 19.000 Euro (abzüglich
der Rabattierungen).
Die Solarpakete können über
www.swdu.de/sonnentag konfiguriert und angefragt werden. Alle Infos
zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Themenseite
www.swdu.de/pv zusammengestellt.
Die Staatsministerin für Kultur und Medien,
Claudia Roth, erklärt zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai:
„Die Pressefreiheit ist das Rückgrat unserer demokratischen
Gesellschaft. Sie schützt die Vielfalt der Meinungen, ermöglicht
eine freie und faktenbasierte öffentliche Debatte und garantiert den
Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu verlässlichen Informationen.
Wo die Pressefreiheit eingeschränkt wird, ist auch die Demokratie in
Gefahr. Deshalb tragen wir alle eine besondere Verantwortung,
Journalistinnen und Journalisten sowie die Strukturen für
unabhängigen Journalismus zu schützen und zu stärken.
Die
aktuellen Entwicklungen stimmen besorgniserregend: Der jüngste
Bericht von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass sich die Zahl der
dokumentierten Übergriffe auf Medienschaffende im Jahr 2024 im
Vergleich zum Vorjahr in Deutschland mehr als verdoppelt hat.
Besonders auf Demonstrationen kam es wiederholt zu Angriffen und
Einschüchterungsversuchen gegenüber Journalistinnen und
Journalisten. Zunehmend sind auch Redaktionen selbst Ziel von
Bedrohungen und Übergriffen.
Auch international steht die
Pressefreiheit unter massivem Druck: In zahlreichen Konflikt- und
Krisenregionen werden Journalistinnen und Journalisten systematisch
behindert, bedroht oder getötet; weltweit sind inzwischen mehr als
550 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit inhaftiert. Diese
Entwicklung macht deutlich, dass der Schutz unabhängiger Medien eine
gemeinsame Aufgabe der internationalen Gemeinschaft bleibt, der wir
uns entschlossen stellen müssen.
Diese Gewaltakte sind nicht
nur Angriffe auf einzelne Personen, sondern ein Angriff auf unser
gemeinsames Grundrecht der Pressefreiheit. Umso wichtiger ist es,
die Rahmenbedingungen für die Arbeit von Medienschaffenden
konsequent zu verbessern. Gleichzeitig haben wir auf europäischer
Ebene wichtige Fortschritte erzielt: Mit dem European Media Freedom
Act (EMFA) und dem Digital Services Act (DSA) schaffen wir neue,
verbindliche Standards für die Wahrung der Medienfreiheit und die
Verantwortung großer Plattformen.
Diese neuen Rechtsrahmen
müssen nun in Deutschland konsequent umgesetzt und ggf.
weiterentwickelt werden, um die Presse- und Informationsfreiheit
auch im digitalen Raum effektiv zu sichern. Besonders in Zeiten
wachsender Desinformation und gezielter Manipulationsversuche,
verschärft durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und
algorithmischer Verstärkung in sozialen Medien, ist ein freier,
professioneller und faktenbasierter Journalismus unverzichtbar.
Nur wer Zugang zu sorgfältig recherchierten und unabhängig
aufbereiteten Informationen hat, kann seine demokratischen Rechte
vollumfänglich wahrnehmen. Insgesamt muss in unserer Gesellschaft
ein stärkeres Bewusstsein für die fundamentale Bedeutung der freien
und unabhängigen Presse geschaffen werden.
Denn bei allen
Meinungsunterschieden bleibt die freie Information und kritische
Einordnung von Tatsachen eine unverzichtbare Grundlage jeder
demokratischen Willensbildung. Die Pressefreiheit ist kein Privileg
von Medienschaffenden, sondern ein Recht, das uns allen dient – und
das wir gemeinsam verteidigen müssen.“
3. Mai: Welttag der Pressefreiheit im Zeichen Künstlicher
Intelligenz UNESCO-Kongress zu Medienfreiheit und KI am 7. Mai in
Brüssel Der 3. Mai ist Welttag der Pressefreiheit. Der
internationale Aktionstag, der von den Vereinten Nationen ins Leben
gerufen wurde, macht auf die fundamentale Bedeutung freier und
unabhängiger Medien für demokratische Gesellschaften aufmerksam.
Unter dem Titel „Berichterstattung in der schönen neuen Welt: Die
Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Pressefreiheit und Medien“
widmet sich der diesjährige Welttag den Chancen und
Herausforderungen neuer Technologien.
„In Zeiten großer
Umbrüche und Unsicherheit erwarten Menschen verlässliche
Nachrichten", erklärt Medienwissenschaftler Wolfgang Schulz,
Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission. „Künstliche
Intelligenz kann Medien dabei helfen, Informationen unter
wirtschaftlich herausfordernden Bedingungen ansprechend
aufzubereiten und zu verbreiten. Wenn die KI-Anwendungen
Medieninhalte nutzen, um ihre Informationen zu prüfen, und dann den
Medien selbst Konkurrenz machen, haben wir ein Problem. Hier sind
die richtigen technischen Weichenstellungen,
Kooperationsbereitschaft auf allen Seiten und notfalls auch neue
Regulierung gefragt“, so Schulz weiter.
Künstliche
Intelligenz kann den Zugang zu Informationen verbessern und
Medienschaffende dabei unterstützen, große Datenmengen effizient zu
verarbeiten. KI-Tools können etwa helfen, Fakten zu überprüfen,
Daten zu visualisieren und Informationen damit attraktiver und
zugänglicher machen. Aber der technische Fortschritt birgt Risiken.
So kann KI die Verbreitung von Desinformation beschleunigen und neue
Formen der Zensur ermöglichen.
Private Plattformen setzen
bereits heute zunehmend auf KI, um Inhalte zu filtern, zu moderieren
und zu kuratieren, wodurch sie sich zu Gatekeepern des
Informationszeitalters entwickeln. Zudem wird das Geschäftsmodell
unabhängiger Medien infrage gestellt, wenn KI-Systeme
journalistische Inhalte verwerten, sie aber nicht honorieren. Ohne
faire Modelle zu Sicherung und Aufteilung von Einnahmen werden
Erlöse von Medienunternehmen an Digital-Plattformen abfließen und
den Journalismus weiter unter Druck setzen.
Anlässlich des
Welttags richtet die UNESCO am 7. Mai einen internationalen Kongress
zu Pressefreiheit und KI in Brüssel aus. Im Rahmen der Veranstaltung
wird zudem der UNESCO/Guillermo Cano-Preis für Pressefreiheit
verliehen. Er zeichnet Personen und Organisationen aus, die oft
unter hohem Risiko einen herausragenden Beitrag zur Verteidigung der
Pressefreiheit leisten.
Hintergrund Auf Empfehlung der
UNESCO erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen 1993
den 3. Mai zum Welttag der Pressefreiheit. Dahinter steht die
Forderung, dass alle Journalistinnen und Journalisten das Recht
haben müssen, frei und ohne Angst berichten zu können. Der
UNESCO/Guillermo Cano-Preis für Pressefreiheit wird seit 1997
jährlich vergeben. Er ist nach dem kolumbianischen Journalisten
Guillermo Cano Isaza benannt, der 1986 vor dem Redaktionsgebäude
seiner Zeitung El Espectador in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá
ermordet wurde.
Die UNESCO hat das Mandat der Vereinten
Nationen, die Meinungs- und Pressefreiheit weltweit zu schützen. Sie
unterstützt den Aufbau unabhängiger und pluralistischer Medien.
Besonders in Krisen- und Konfliktregionen hilft die UNESCO freien
und unabhängigen Medien dabei, Prozesse der Konfliktlösung, der
Demokratisierung und der Friedenssicherung voranzutreiben und zu
gestalten. Mit zahlreichen regionalen Projekten fördert sie die Aus-
und Fortbildung von Journalistinnen und Journalisten. Auch die
Sicherheit von Medienschaffenden ist ein Aspekt der Meinungs- und
Pressefreiheit. Weitere Informationen:
Künstliche Intelligenz und die Zukunft des Journalismus
Welttag
der Pressefreiheit
UNESCO/Guillermo Cano-Preis für Pressefreiheit
„Star Wars Day“ in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek feiert am Samstag, 3. Mai, von 11 bis
15.30 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der
Stadtmitte erstmalig den „Star Wars Day“. Dabei freut sie sich über
die Unterstützung der German Garrison der 501st Legion.
Mitglieder des Star Wars Clubs werden mit ihren hochwertigen
Kostümen zu Gast sein und lassen sich gerne mit den Besucherinnen
und Besuchern fotografieren. Außerdem gibt es ein Star Wars
Familienquiz, es werden Masken gebastelt und für ein galaktisches
Fotoshooting steht ein Green Screen zur Verfügung.
Der
Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Besucherinnen und Besucher dürfen gerne ebenfalls im Kostüm kommen.
Weitere Informationen finden sich auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de.
Metal-Konzert im Neudorfer
Jugendzentrum Im Jugendzentrum ZAP Duisburg Neudorf,
Gustav-Adolf-Str. 65, wird es am 3. Mai ab 19 Uhr richtig laut, denn
Jugendleiter Sebastian Wittke und sein Team bieten gleich drei Bands
eine Konzertbühne: „Caratucay“ spielt Progressive Death Metal, die
Bands „Substation“ und „Biased“ gehen in Richtung Metalcore.
Tickets gibt es im Vorverkauf für Euro, an der Abendkasse zu
zehn Euro. Kontaktdaten zum Jugendzentrum gibt es auf der
Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Hochfeld:
https://www.hochfeld-neudorf.de.

Mitglieder der Band „Biased“ (Foto: "Biased")
MSV Duisburg – Wuppertaler SV: DVG setzt zusätzliche
Busse ein Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen
den Wuppertaler SV am Samstag, 3. Mai, um 14 Uhr in der
Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft
AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945
Richtung MSV Arena: ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um
12.06, 12.16, 12.26 Uhr ab „Bergstraße“ um 12.11, 12.21 und 12.31
Uhr ab „Meiderich Bahnhof“ ab 12.15 bis 12.40 Uhr alle fünf
Minuten ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.50 und 13.05 Uhr ab
„Betriebshof am Unkelstein“ ab 11.58 bis 12.23 Uhr alle fünf Minuten
ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 12.15 bis 13.35 Uhr alle
fünf Minuten ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.33 Uhr .

DVG-Foto
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit.
Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf
erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die
öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für
die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen,
ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter
www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer
0203 60 44 555 und in der myDVG Bus&Bahn-App.
Sonntag, 4. Mai 2025

Aufstiegstrubel wie 2017 zu erwarten
Straßensperrung:
Busse fahren in Duisburg-Stadtmitte eine Umleitung Am
Sonntag, 4. Mai, von circa 10.30 Uhr, 18 Uhr, müssen die Busse der
Linien 928, 929 und 933 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)
aufgrund der Aufstiegsfeier des MSV Duisburg auf dem
Rathausvorplatz und der damit einhergehenden Sperrung der
Poststraße und Schwanenstraße eine örtliche Umleitung fahren.
Linie 928: Die Busse fahren ab der Haltestelle
„Friedrich-Wilhelm-Platz“ eine örtliche Umleitung über die Steinsche
Gasse, Marientorstraße, Werftstraße, Vulkanstraße, Heerstraße und
Steinsche Gasse zur Haltestelle „Marientorstraße“.
Linie
929: Die Busse fahren in Fahrtrichtung Neukirchen-Vluyn ab der
Haltestelle „Friedrich-Wilhelm-Platz“ eine örtliche Umleitung über
die Steinsche Gasse, Marientorstraße, Schifferstraße und Ruhrorter
Straße. Ab da gilt der normale Linienweg. In Fahrtrichtung
Duisburg Hauptbahnhof Osteingang fahren die Busse ab der Haltestelle
„Landesarchiv NRW“ eine örtliche Umleitung über die Schifferstraße,
Marientorstraße, Werftstraße, Vulkanstraße, Heerstraße, Steinsche
Gasse und Friedrich-Wilhelm-Platz. Ab da gilt der normale Linienweg.
Linie 933: In Fahrtrichtung Rheindeich fahren die Busse ab
der Haltestelle „Duisburg Hauptbahnhof“ eine örtliche Umleitung über
die Mercatorstraße, Friedrich-Wilhelm-Straße,
Friedrich-Wilhelm-Platz, Steinsche Gasse, Marientorstraße und
Essenbergerstraße. Ab da gilt der normale Linienweg.
In
Fahrtrichtung Uni-Nord fahren die Busse ab der Haltestelle
„Sperrschleuse“ eine örtliche Umleitung über die Marientorstraße,
Werftstraße, Vulkanstraße, Heerstraße, Steinsche Gasse und
Friedrich-Wilhelm-Platz. Ab da gilt der normale Linienweg.
Mercator Matinée: „Philosophie des Meeres“ - ein Vortrag
von Prof. Dr. Gunter Scholtz Zur Mercator Matinée am
Sonntag, 4. Mai, um 11.15 Uhr wird Prof. Dr. Gunter Scholtz im
Kultur- und Stadthistorischen Museum (Johannes-Corputius-Platz 1)
über die „Philosophie des Meeres“ sprechen. Die europäische
Philosophie begann – wie man sagt - mit Thales von Milet. Dabei
wurde sie sogleich mit dem Wasser aus dem Mittelmeer getauft und sie
hat das Meer nicht mehr vergessen.
 Prof.
Dr. Gunter Scholtz - Foto Mathias Bothor/Photoselection
In
vielfältiger Weise begegnet man dem Meer in der Geschichte der
Philosophie: als Ursprungsort allen Lebens und als seine Bedrohung,
als Bereich der Freiheit, als Beispiel für die Erhabenheit der
Natur, als Bildgeber für die Launen des Schicksals und für die
Gefährdungen der menschlichen Existenz, als bestimmender Faktor für
die Entwicklung der Weltgeschichte.
Metaphysik, Ethik,
Ästhetik, Politische und Geschichtsphilosophie nahmen alle Bezug zu
dem feuchten Element, das für den Menschen immer geheimnisvoll,
verlockend und bedrohlich war – und das heute selbst bedroht ist.
Die Teilnahme an dem Vortrag kostet für Erwachsene 6 Euro, ermäßigt
4 Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de
abrufbar.
Matineekonzert im Centrum Westende mit jungen Preisträgern
des Clara-Schumann-Wettbewerbs Leipzig Bei einem
Matineekonzert im Centrum Westende in Duisburg-Mittelmeiderich
präsentieren am Sonntag, 4. Mai, ab 11 Uhr hochbegabte junge
Musikerinnen und Musiker im Alter von 10 bis 16 Jahren ihr Können.
Die jungen Talente sind Preisträgerinnen und Preisträger des
renommierten Clara-SchumannWettbewerbs Leipzig, der von der Neuen
Leipziger Chopin-Gesellschaft ins Leben gerufen wurde. Das Publikum
darf sich auf ein abwechslungsreiches Repertoire und musikalische
Virtuosität am Klavier auf höchstem Niveau freuen.
Die
Musikerinnen und Musiker begeisterten bereits beim Wettbewerb durch
ihr außergewöhnliches Können und ihre musikalische Ausdruckskraft.
Auf dem Programm des Vormittags stehen unter anderem Werke von
Fryderyk Chopin, Maurice Ravel, Emilie Mayer, Fanny Hensel und Clara
Schumann.
Die jungen Künstlerinnen und Künstler stammen
sowohl aus der Jugendabteilung der Folkwang-Musikhochschule aus der
Klasse von Prof. Dr. Sakel, sowie aus dem musischen Nachwuchs der
Musikstadt Leipzig. Das Konzert ist nicht nur ein musikalisches
Highlight mit der nächsten Generation klassischer Pianistinnen und
Pianisten, sondern auch eine gute Gelegenheit, Zeit mit der Familie
zu verbringen.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit dem AKSUS
e.V. und der Bezirksverwaltung DuisburgMeiderich/Beeck ins Leben
gerufen und gefördert. Weitere Informationen gibt es per E-Mail
unter
kultur.meiderich@stadt-duisburg.de.
Preisträger des 6. Leipziger Clara Schumann-Wettbewerbs 2024
(Klavier): Felicitas Kern, 10 Jahre, Leipzig Johanna Petter, 15
Jahre, Leipzig Luca Nikolaj Zocher, 16 Jahre, Essen Lakeisha
Koprowski, 16 Jahre, Essen
Ausstellung „Gerechte unter den Völkern - Erinnerungen an
Menschen, die sich während der NS-Diktatur für Verfolgte und
Entrechtete einsetzten“ Anfang Mai kommt die
Ausstellung „Gerechte unter den Völkern“ nach Duisburg. 24
großflächige RollUps erinnern an Menschen, die sich während der
NS-Diktatur für Verfolgte und Entrechtete einsetzten.

Die Ausstellung ist von der Yad-Vashem-Stiftung kuratiert und wird
nach der Präsentation in der Salvatorkirche dem evangelischen
Schulreferat Duisburg Niederrhein zur Verfügung gestellt und kann
somit auch an weiteren Ausstellungsorten gezeigt werden.
Unterstützt wird die Ausstellung in Duisburg durch die Vereinigung
„Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“. Eine weiteres RollUp
erinnert mit einem Zeitungs-Artikel an Annemarie Möller. Auch sie
wird in Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern geehrt – als
einzige Duisburgerin.
Annemarie Möller versteckte 1944 in
ihrer Apotheke in Neuenkamp die Jüdin Hanna Jordan, die so den II.
Weltkrieg überlebte.
Neue Ausstellung in der
Bezirksbibliothek Buchholz Die Bezirksbibliothek
Buchholz, Sittardsberger Allee 14, zeigt ab Dienstag, 6. Mai, die
Ausstellung „Was mir gefällt“ der Duisburger Künstlerin Bea Wissen.
Präsentiert werden ausgewählte Acryl-Werke der Künstlerin.
Am Donnerstag, 8. Mai, um 11 Uhr besteht die Gelegenheit, mit der
Künstlerin vor Ort ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung kann zu
den regulären Öffnungszeiten der Bibliothek bis zum 28. Juni
besichtigt werden (dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und
von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr). Der Eintritt
ist frei.
Buchholzer Bücherzirkel mit Sabine Justen
Die Bezirksbibliothek Buchholz, Sittardsberger Allee
14, lädt am Mittwoch, 7. Mai, um 17 Uhr zum Buchholzer Bücherzirkel
ein. Die Duisburger Journalistin Sabine Justen freut sich auf einen
anregenden Austausch mit ihren Gästen. Alle, die gerne lesen und
immer auf der Suche nach aktuellen Titeln und gutem Lesestoff sind,
sind herzlich eingeladen.
Bei einer Tasse Kaffee dreht sich
alles um Bücher verschiedener Genres – ob anspruchsvoll oder
unterhaltsam, Sachbuch oder Roman, Liebesgeschichte, Krimi oder
Thriller. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist online
unter www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
Fragen
beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder
telefonisch unter 0203/283-7284. Die Öffnungszeiten sind dienstags
bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr sowie
samstags von 10 bis 13 Uhr.
Hennes Bender liest
Ruhrpott-Asterix in Großenbaum Die Großenbaumer
Bibliothek an der Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168-174, lädt
am Mittwoch, 7. Mai, gemeinsam mit der Kleinkunstbühne Meiderich zu
einem Asterix-Abend mit Hennes Bender ein. Hennes Bender ist ein
Comedian, Autor und Moderator aus dem Ruhrpott.

Foto (C) Marvin Ruppert
Der 57-jährige Bochumer moderiert
regelmäßig das Kabarettfest auf WDR5, ist Podcaster und tritt
regelmäßig im Fernsehen sowie auf Bühnen in ganz Deutschland auf.
Darüber hinaus überträgt er seit vielen Jahren AsterixComics ins
Ruhrdeutsche. Beim Lesen von Obelix-Zitaten wie „Hättn ma n 'bissken
tränieren können, bevoa se sich vahkloppen lassen!“ bleibt
garantiert kein Auge trocken.
Karten gibt es zum Preis von
14 Euro zuzüglich Gebühren auf www.stadtbibliothek-duisburg.de unter
„Veranstaltungen“, bei eventim und den bekannten Vorverkaufsstellen.
Geschichten über die Rettung
von Jüdinnen und Juden während des Holocaust -
Yad-Vashem-Ausstellung über „Gerechte der Volker“ in Duisburg
Ab dem 4. Mai ist die Ausstellung „Gerechte unter den
Völkern“ in der Duisburger Salvatorkirche zu sehen. Großflächige
RollUps erinnern an Menschen, die sich während der NS-Diktatur für
Verfolgte und Entrechtete einsetzten, indem sie - unter oft großer
Gefahr - Zivilcourage zeigten und so Leben retten.
Die
Ausstellung stellt 17 Geschichten über die Rettung von Jüdinnen und
Juden während des Holocaust in den Mittelpunkt. Eine zusätzliches
RollUp erinnert mit einem Zeitungs-Artikel an Annemarie Möller. Auch
sie wird in Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern geehrt – als
einzige Duisburgerin.
Annemarie Möller versteckte 1944 in
ihrer Apotheke in Neuenkamp die Jüdin Hanna Jordan, die so den II.
Weltkrieg überlebte. Die Ausstellung ist von der Yad-Vashem-Stiftung
kuratiert und wird nach der Präsentation in der Salvatorkirche dem
evangelischen Schulreferat Duisburg Niederrhein zur Verfügung
gestellt und kann somit auch an weiteren Ausstellungsorten gezeigt
werden.
Unterstützt wird die Ausstellung in Duisburg durch
die Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“. Eröffnet
wird die Ausstellung mit einem Gottesdienst in der Salvatorkirche am
4. Mai um 10 Uhr und ist ab dann für vier Wochen – bis zum 1. Juni -
zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen: dienstags bis samstags, von
10 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 13 Uhr. Der Eintritt ist
frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

Pfarrer Martin Winterberg von der Evangelischen Kirchengemeinde
Alt-Duisburg (rechts), Pfarrerin Sabine Schmitz vom Evangelischen
Schulreferat Duisburg Niederrhein und Wolfgang Braun, von „Gegen
Vergessen - Für Demokratie e.V., RAG Rhein-Ruhr West“, nach dem
Aufbau der Ausstellung.
Klarinettenchor spielt Jazz, Folk und Klassik in der
Marienkirche Zu einer Matinee lädt der
Klarinettenchor der deutschen Klarinettengesellschaft am Sonntag,
4. Mai um 12 Uhr in die Duisburger Marienkirche,
Josef-Kiefer-Str. 10, ein. Unter Leitung von Prof. Christof
Hilger sind bekannte Werke aus Jazz, Folk und Klassik zu hören,
darunter auch Auszüge aus Händels Wassermusik und Mozarts „Gran
Partita“.
Das Konzert dauert eine Stunde, der Eintritt
ist frei, um eine Spende wird gebeten. Die deutsche
Klarinettengesellschaft kümmert sich um Förderung des
Klarinettenspiels unter musikalischen und technischen Aspekten,
der Weiterentwicklung des Instrumentenbaus und der Vorbereitung
und Durchführung von Konzerten und Wettbewerben. Das Konzert
markiert das Ende einer Tagung in Duisburg. Infos zum
Veranstaltungsort gibt es im Netz unter
www.ekadu.de.

Die im Jahr 2021 renovierten Marienkirche (Foto: Ulrich Sorbe)
Gemeinde lädt Groß und Klein zum Neudorfer
Frühlingscafé Das jährliche Frühlingscafé im
Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstr. 31, zieht immer viele kleine
und große Gäste an. Engagierte der Evangelischen Kirchengemeinde
Hochfeld Neudorf bereiten eine Neuauflage für den 3. Mai vor
So kann die Zeit der Begegnung zwischen 15 und 17.30 Uhr für
alle ein Genuss werden - mit Kaffee, Kuchen, kurzweiligen
Geschichten und Frühlingsliedern zum Mitsingen und Mitsummen. Und
natürlich fehlt aus diesmal nicht sie Spiele- und Bastelecke für
die Jüngsten.
Anmeldungen sind ab jetzt möglich im
Gemeindebüro über Tel.: 0203-353149, Mobil: 0179 / 5050750 oder
Mail: gemeindebuero.hochfeld-neudorf@ekir.de. Mehr Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Frühlingscafé 2023 an der Neudorfer Wildstraße (Foto: Mike Kim).
Gemeinde lädt zum
Marktcafé in Meiderich Zu Kaffee und lecker
Frühstück mit Geselligkeit und Freundlichkeit lädt die
Evangelische Kirchengemeinde Meiderich jeden zweiten Samstag zu
den Marktzeiten in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, ein. Den
nächsten Termin zum Schlemmen und Klönen gibt es am 3. Mai 2025.
Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde ab 9.30 Uhr und
somit zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am Meidericher
Wochenmarkt machen. Nach kurzem Fußweg lässt sich im
Gemeindezentrum bei Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst- und
Käseaufschnitt und Marmeladen der Einkaufsstress vergessen.
Das Angebot bereiten Ehrenamtliche zu, das Frühstück gibt´s
zum Selbstkostenpreis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.
Neumühler Turmcafé Klönen, Kaffee und jede Menge
Kuchen Am Sonntag, 4. Mai, öffnet wieder das
beliebte Turmcafé der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl von
15 bis 17 Uhr in der Gnadenkirche am
Hohenzollernplatz/Obermarxloher Straße seine Türen. Auch dieses
Mal gibt es zu Kaffee und Tee leckere, zum größten Teil
selbstgebackene Kuchen.
Das Turmcafé wird immer von
unterschiedlichen Gruppen der Gemeinde durchgeführt.
Organisation, Service und Bewirtung übernehmen diesmal die
frühere Presbyterin und „Turmcafé-Urgestein“ Gisela Usche und ihr
Team. Der Verkaufserlös von Kaffee und Kuchen fließt wieder in
die Instandhaltung der Gnadenkirche. Kuchenspenden sind gern
gesehen und können im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40,
Tel. 0203 / 580448, abgegeben werden

NRW-Inflationsrate liegt im April 2025 bei 1,8 Prozent
Der Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen
ist von April 2024 bis April 2025 um 1,8 Prozent gestiegen
(Basisjahr 2020 = 100). Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg
der Preisindex gegenüber dem Vormonat (März 2025) um 0,4 Prozent.
Vorjahresvergleich: Kraftstoffe durchschnittlich um
9,2 Prozent gesunken Zwischen April 2024 und April 2025 stiegen
u. a. die Preise für Obst (+8,0 Prozent, darunter Erdbeeren,
Himbeeren, Stachelbeeren oder Ähnliches +27,2 Prozent und
Zitrusfrüchte +17,6 Prozent) und Gemüse (+5,3 Prozent, darunter
Tomaten +31,6 Prozent und Paprika +26,3 Prozent).

Für Wohnungsnebenkosten mussten Verbraucherinnen und
Verbraucher 3,5 Prozent mehr ausgeben. Die Energiepreise sanken
im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 4,8 Prozent.
Haushaltsenergien wurden um 1,9 Prozent billiger angeboten
(darunter Heizöl einschließlich Betriebskosten −11,5 Prozent),
die Kraftstoffpreise sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat im
Durchschnitt um 9,2 Prozent.
Im Nahrungsmittelbereich
wurden z. B. Möhren (−14,6 Prozent), Kartoffeln (−11,3 Prozent)
und Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (−3,0 Prozent) günstiger
angeboten. Vormonatsvergleich: Gurken um 18,3 Prozent günstiger
als im März 2025 Zwischen März 2025 und April 2025 verteuerten
sich Gemüsesorten wie z. B. Paprika (+17,3 Prozent), Tomaten
(+9,3 Prozent) und Kopf- oder Eisbergsalat (+6,7 Prozent).
Preisrückgänge verzeichneten u. a. Gurken (−18,3 Prozent),
Weintrauben (−9,6 Prozent), Toastbrot (−8,3 Prozent) und Quark
(−4,7 Prozent). Die Übernachtungspreise sanken im Vergleich zum
Vormonat ebenfalls (−1,1 Prozent). (IT.NRW)
Importpreise im März 2025: +2,1
% gegenüber März 2024 Importpreise, März 2025 +2,1 %
zum Vorjahresmonat -1,0 % zum Vormonat Exportpreise, März 2025
+2,0 % zum Vorjahresmonat -0,4 % zum Vormonat
Die
Importpreise waren im März 2025 um 2,1 % höher als im März 2024.
Im Februar 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem
Vorjahresmonat bei +3,6 % gelegen, im Januar 2025 bei +3,1 %. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die
Einfuhrpreise im März 2025 gegenüber dem Vormonat Februar 2025 um
1,0 %.

Die Exportpreise lagen im März 2025 um 2,0 % über dem Stand
von März 2024. Im Februar 2025 hatte die
Vorjahresveränderungsrate bei +2,5 % gelegen, im Januar 2025 bei
+2,4 %. Gegenüber Februar 2025 fielen die Ausfuhrpreise um 0,4 %.
Konsumgüter mit größtem Einfluss auf Anstieg der Importpreise im
Vorjahresvergleich Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung
der Importpreise im März 2025 hatte der Anstieg der Preise für
Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) um 3,6 % gegenüber dem
Vorjahresmonat (-0,6 % gegenüber Februar 2025).
Die
Preise für importierte Verbrauchsgüter lagen dabei 4,2 % über
denen von März 2024 (-0,5 % gegenüber Februar 2025),
Gebrauchsgüter waren 1,0 % teurer (-1,0 % gegenüber Februar
2025). Bei den Verbrauchsgütern musste insbesondere für
Nahrungsmittel mit +9,8 % deutlich mehr bezahlt werden als im
März 2024 (+0,3 % gegenüber Februar 2025).
Mehr als im
März 2024 kosteten vor allem Orangensaft (+52,6 %), Süßwaren
(ohne Dauerbackwaren) (+39,8 %), Apfelsaft (+37,2 %),
Geflügelfleisch (+25,9 %), Rindfleisch (+24,9 %) sowie Milch und
Milcherzeugnisse (+12,9 %). Bei den Süßwaren lag die Teuerung
hauptsächlich an den gestiegenen Preisen für Kakaobutter,
Kakaofett und Kakaoöl (+62,7 %) sowie für Schokolade und andere
Süßwaren (+31,5 %).
Gestiegene Preise auch bei
landwirtschaftlichen Gütern, Energie, Vorleistungs- und
Investitionsgütern Die Preise für importierte
landwirtschaftliche Güter lagen im März 2025 um 12,3 % über denen
des Vorjahresmonats (+1,6 % gegenüber Februar 2025). Insbesondere
Rohkaffee war deutlich teurer als vor einem Jahr (+69,8 %),
gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise hier um 3,6 %. Rohkakao
war 61,0 % teurer als im März 2024 (+0,4 % gegenüber Februar
2025).
Geflügel und Eier kosteten 12,2 % mehr als im
Vorjahresmonat. Dagegen waren unter anderem Speisezwiebeln
(-27,2 %) und lebende Schweine (-25,4 %) preiswerter als vor
einem Jahr. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise für
Speisezwiebeln (+13,2 %) und lebende Schweine (+9,6 %) aber
deutlich an.
Auch importierte Energie war teurer als im
März 2024 (+2,4 %). Gegenüber Februar 2025 fielen die Preise hier
aber deutlich um 6,6 %. Die Einfuhrpreise für elektrischen Strom
waren 46,5 % höher als im März 2024 (-26,7 % gegenüber Februar
2025), für Erdgas lagen sie 34,6 % höher (-5,6 % gegenüber
Februar 2025).
Günstiger als im März 2024 waren dagegen
importierte Steinkohle (-20,7 %), rohes Erdöl (-12,8 %) und
Mineralölerzeugnisse (-12,5 %). Gegenüber dem Vormonat
verbilligten sich Mineralölerzeugnisse um 7,0 %, Steinkohle um
5,5 % und Erdöl um 5,2 %. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise
waren die Importpreise im März 2025 um 2,2 % höher als im März
2024.
Gegenüber Februar 2025 fielen sie aber um 0,3 %.
Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag
der Importpreisindex 3,2 % über dem Stand von März 2024 und 0,8 %
unter dem Stand von Februar 2025. Die Preise für
Vorleistungsgüter lagen 1,9 % über denen des Vorjahresmonats
(-0,4 % gegenüber Februar 2025), für Investitionsgüter waren sie
0,2 % höher als im Vorjahresmonat (-0,4 % gegenüber Februar
2025).
Einfluss auf Entwicklung der Exportpreise im
Vorjahresvergleich am größten bei Vorleistungs-, Konsum- und
Investitionsgütern Bei der Ausfuhr hatten im März 2025 die
Preissteigerungen bei Vorleistungs-, Konsum- und
Investitionsgütern den größten Einfluss auf die Preisentwicklung.
Ausgeführte Vorleistungsgüter verteuerten sich um 1,6 %,
Investitionsgüter um 1,3 % gegenüber März 2024.
Gegenüber
dem Vormonat musste für Vorleistungsgüter aber im Durchschnitt
0,1 % und für Investitionsgüter 0,3 % weniger bezahlt werden. Bei
den Vorleistungsgütern lagen vor allem die Preise für
Nicht-Eisen-Metalle und Halbzeug daraus mit +11,6 % deutlich über
dem Vorjahresniveau.
Insbesondere Edelmetalle und
Halbzeug daraus waren hier mit +32,5 % und Rohaluminium mit
+17,3 % teurer als im März 2024. Bei den Investitionsgütern
beeinflussten die Entwicklung im Wesentlichen die gegenüber dem
Vorjahr gestiegenen Preise für Maschinen (+1,7 %) sowie für
Kraftwagen und Kraftwagenteile (+1,5 %). Exportierte Konsumgüter
waren 2,5 % teurer als im März 2024 (+0,1 % gegenüber Februar
2025).
Während Gebrauchsgüter im Vorjahresvergleich 1,5 %
teurer waren, lagen die Preise für Verbrauchsgüter 2,8 % über
denen von März 2024. Insbesondere Kaffee (entkoffeiniert oder
geröstet) wurde zu 53,1 % höheren Preisen exportiert als im März
2024.
Die Preise für Butter und andere Fettstoffe aus
Milch lagen 27,0 % über denen des Vorjahresmonats (-5,3 %
gegenüber Februar 2025), Süßwaren ohne Dauerbackwaren waren
24,2 % teurer, darunter insbesondere Kakaomasse, Kakaobutter,
Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver mit einem Preisanstieg von
29,1 %. Energieexporte waren 13,2 % teurer als im Vorjahresmonat,
aber 7,5 % billiger als im Februar 2025.
Unter anderem
lagen die Erdgaspreise 49,3 % über denen des Vorjahresmonats
(-3,0 % gegenüber Februar 2025). Dagegen waren
Mineralölerzeugnisse 12,3 % billiger als im Vorjahr (-6,0 %
gegenüber Februar 2025). Für exportierte landwirtschaftliche
Güter musste 6,4 % mehr bezahlt werden als im März 2024 (-0,7 %
gegenüber Februar 2025).
Berechnung der
Außenhandelspreisindizes ohne Steuern und Zölle
Berechnungsgrundlage für die Indizes der Außenhandelspreise sind
ausschließlich die in Verträgen vereinbarten Preise, zu denen
inländische Unternehmen Waren aus dem Ausland einkaufen
beziehungsweise ins Ausland verkaufen. Steuern und Zölle fließen
demnach nicht in die Berechnung der Indizes ein.
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