'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    18. Kalenderwoche: 2. Mai
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Samstag, 3., Sonntag, 4. Mai 2025

Feier zum 70-jährigen Jubiläums der deutschen NATO-Mitgliedschaft

Am 28. April 2025 empfing NATO-Generalsekretär Mark Rutte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im NATO-Hauptquartier zum Gedenken an den 70. Jahrestag des NATO-Beitritts der Bundesrepublik Deutschland. NATO-Fotos

Bundespräsident  Steinmeier und der Mark Rutte bei der Kranzniederlegung

Bild links: v.l.: Der amtierende Verteidigungsminister Deutschlands Boris Pistorius, Mark Rutte, Frank-Walter Steinmeier und der Ständige Vertreter der NATO für Deutschland Dr. Gèza Andresa von Geyr. Bild rechts der Bundespräsident mit dem Obersten Alliierten Befehlshaber (SACEUR) General Christopher G. Cavoli


3. Mai: Internationaler Tag der Sonne - Regenerative Energiequelle für sauberen Strom
Die Stromerzeugung auf dem eigenen Dach verzeichnet in den vergangenen Jahren enorme Zuwachsraten. Tausende Anlagen sind in Duisburg und der Umgebung in den vergangenen Jahren neu ans Netz gegangen und erschließen damit ein erhebliches Potenzial aus der Kraft der Sonne.

Immer mehr Duisburgerinnen und Duisburger machen sich mit der Errichtung einer eigenen Photovoltaikanlage unabhängig von steigenden Strompreisen. Für das Gelingen der Energiewende spielt der weitere Ausbau von Photovoltaik-Anlagen deshalb eine bedeutende Rolle. Der internationale Tag der Sonne, der jedes Jahr am 3. Mai stattfindet, soll genau darauf aufmerksam machen.


Stadtwerke starten Aktion zum Tag der Sonne
Jedes Jahr am 3. Mai erinnert seit über 40 Jahren der internationale Tag der Sonne daran, dass die Sonne als regenerative Energiequelle sauberen Strom liefert und klimaschädliche Öl- und Erdgas-Ressourcen nur begrenzt zur Verfügung stehen. Die Stadtwerke Duisburg wollen am internationalen Tag der Sonne nicht nur auf die Vorzüge der Solarenergie hinweisen, sondern die Duisburgerinnen und Duisburger konkret zum Handeln bewegen.

Im Aktionszeitraum vom 3. bis 25. Mai 2025 erhalten zukünftige Solaranlagen-Besitzer wahlweise eine gratis Wallbox oder das Power Modul des Batteriespeichers geschenkt. Die Vergünstigungen erhalten alle, die im Aktionszeitraum einen individuellen und unverbindlichen PV-Beratungstermin vereinbaren und es infolgedessen zum Kauf einer PV-Anlage kommt.


Die Energiespezialisten der Stadtwerke Duisburg beraten und unterstützen Hausbesitzerinnen und -besitzer von der Planung über die Installation bis zur Wartung und Instandhaltung. Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden übersichtlich und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke Standardpakete geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit einer Leistung von 10,25 kWp und einem 10-kWh-Speicher mit zehn Jahren Garantie gibt es inklusive Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage und elektronische Inbetriebnahme bereits für rund 19.000 Euro (abzüglich der Rabattierungen).

Die Solarpakete können über www.swdu.de/sonnentag konfiguriert und angefragt werden. Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Themenseite www.swdu.de/pv zusammengestellt.


Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth, erklärt zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai:
„Die Pressefreiheit ist das Rückgrat unserer demokratischen Gesellschaft. Sie schützt die Vielfalt der Meinungen, ermöglicht eine freie und faktenbasierte öffentliche Debatte und garantiert den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu verlässlichen Informationen. Wo die Pressefreiheit eingeschränkt wird, ist auch die Demokratie in Gefahr. Deshalb tragen wir alle eine besondere Verantwortung, Journalistinnen und Journalisten sowie die Strukturen für unabhängigen Journalismus zu schützen und zu stärken.

Die aktuellen Entwicklungen stimmen besorgniserregend: Der jüngste Bericht von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass sich die Zahl der dokumentierten Übergriffe auf Medienschaffende im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr in Deutschland mehr als verdoppelt hat. Besonders auf Demonstrationen kam es wiederholt zu Angriffen und Einschüchterungsversuchen gegenüber Journalistinnen und Journalisten. Zunehmend sind auch Redaktionen selbst Ziel von Bedrohungen und Übergriffen.

Auch international steht die Pressefreiheit unter massivem Druck: In zahlreichen Konflikt- und Krisenregionen werden Journalistinnen und Journalisten systematisch behindert, bedroht oder getötet; weltweit sind inzwischen mehr als 550 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit inhaftiert. Diese Entwicklung macht deutlich, dass der Schutz unabhängiger Medien eine gemeinsame Aufgabe der internationalen Gemeinschaft bleibt, der wir uns entschlossen stellen müssen.

Diese Gewaltakte sind nicht nur Angriffe auf einzelne Personen, sondern ein Angriff auf unser gemeinsames Grundrecht der Pressefreiheit. Umso wichtiger ist es, die Rahmenbedingungen für die Arbeit von Medienschaffenden konsequent zu verbessern.  Gleichzeitig haben wir auf europäischer Ebene wichtige Fortschritte erzielt: Mit dem European Media Freedom Act (EMFA) und dem Digital Services Act (DSA) schaffen wir neue, verbindliche Standards für die Wahrung der Medienfreiheit und die Verantwortung großer Plattformen.

Diese neuen Rechtsrahmen müssen nun in Deutschland konsequent umgesetzt und ggf. weiterentwickelt werden, um die Presse- und Informationsfreiheit auch im digitalen Raum effektiv zu sichern. Besonders in Zeiten wachsender Desinformation und gezielter Manipulationsversuche, verschärft durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und algorithmischer Verstärkung in sozialen Medien, ist ein freier, professioneller und faktenbasierter Journalismus unverzichtbar.

Nur wer Zugang zu sorgfältig recherchierten und unabhängig aufbereiteten Informationen hat, kann seine demokratischen Rechte vollumfänglich wahrnehmen. Insgesamt muss in unserer Gesellschaft ein stärkeres Bewusstsein für die fundamentale Bedeutung der freien und unabhängigen Presse geschaffen werden.

Denn bei allen Meinungsunterschieden bleibt die freie Information und kritische Einordnung von Tatsachen eine unverzichtbare Grundlage jeder demokratischen Willensbildung. Die Pressefreiheit ist kein Privileg von Medienschaffenden, sondern ein Recht, das uns allen dient – und das wir gemeinsam verteidigen müssen.“

3. Mai: Welttag der Pressefreiheit im Zeichen Künstlicher Intelligenz
UNESCO-Kongress zu Medienfreiheit und KI am 7. Mai in Brüssel

Der 3. Mai ist Welttag der Pressefreiheit. Der internationale Aktionstag, der von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde, macht auf die fundamentale Bedeutung freier und unabhängiger Medien für demokratische Gesellschaften aufmerksam. Unter dem Titel „Berichterstattung in der schönen neuen Welt: Die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Pressefreiheit und Medien“ widmet sich der diesjährige Welttag den Chancen und Herausforderungen neuer Technologien.

„In Zeiten großer Umbrüche und Unsicherheit erwarten Menschen verlässliche Nachrichten", erklärt Medienwissenschaftler Wolfgang Schulz, Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission. „Künstliche Intelligenz kann Medien dabei helfen, Informationen unter wirtschaftlich herausfordernden Bedingungen ansprechend aufzubereiten und zu verbreiten. Wenn die KI-Anwendungen Medieninhalte nutzen, um ihre Informationen zu prüfen, und dann den Medien selbst Konkurrenz machen, haben wir ein Problem. Hier sind die richtigen technischen Weichenstellungen, Kooperationsbereitschaft auf allen Seiten und notfalls auch neue Regulierung gefragt“, so Schulz weiter.

Künstliche Intelligenz kann den Zugang zu Informationen verbessern und Medienschaffende dabei unterstützen, große Datenmengen effizient zu verarbeiten. KI-Tools können etwa helfen, Fakten zu überprüfen, Daten zu visualisieren und Informationen damit attraktiver und zugänglicher machen. Aber der technische Fortschritt birgt Risiken. So kann KI die Verbreitung von Desinformation beschleunigen und neue Formen der Zensur ermöglichen.

Private Plattformen setzen bereits heute zunehmend auf KI, um Inhalte zu filtern, zu moderieren und zu kuratieren, wodurch sie sich zu Gatekeepern des Informationszeitalters entwickeln. Zudem wird das Geschäftsmodell unabhängiger Medien infrage gestellt, wenn KI-Systeme journalistische Inhalte verwerten, sie aber nicht honorieren. Ohne faire Modelle zu Sicherung und Aufteilung von Einnahmen werden Erlöse von Medienunternehmen an Digital-Plattformen abfließen und den Journalismus weiter unter Druck setzen.

Anlässlich des Welttags richtet die UNESCO am 7. Mai einen internationalen Kongress zu Pressefreiheit und KI in Brüssel aus. Im Rahmen der Veranstaltung wird zudem der UNESCO/Guillermo Cano-Preis für Pressefreiheit verliehen. Er zeichnet Personen und Organisationen aus, die oft unter hohem Risiko einen herausragenden Beitrag zur Verteidigung der Pressefreiheit leisten.

Hintergrund
Auf Empfehlung der UNESCO erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen 1993 den 3. Mai zum Welttag der Pressefreiheit. Dahinter steht die Forderung, dass alle Journalistinnen und Journalisten das Recht haben müssen, frei und ohne Angst berichten zu können. Der UNESCO/Guillermo Cano-Preis für Pressefreiheit wird seit 1997 jährlich vergeben. Er ist nach dem kolumbianischen Journalisten Guillermo Cano Isaza benannt, der 1986 vor dem Redaktionsgebäude seiner Zeitung El Espectador in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá ermordet wurde.

Die UNESCO hat das Mandat der Vereinten Nationen, die Meinungs- und Pressefreiheit weltweit zu schützen. Sie unterstützt den Aufbau unabhängiger und pluralistischer Medien. Besonders in Krisen- und Konfliktregionen hilft die UNESCO freien und unabhängigen Medien dabei, Prozesse der Konfliktlösung, der Demokratisierung und der Friedenssicherung voranzutreiben und zu gestalten. Mit zahlreichen regionalen Projekten fördert sie die Aus- und Fortbildung von Journalistinnen und Journalisten. Auch die Sicherheit von Medienschaffenden ist ein Aspekt der Meinungs- und Pressefreiheit. Weitere Informationen:

Künstliche Intelligenz und die Zukunft des Journalismus
Welttag der Pressefreiheit
UNESCO/Guillermo Cano-Preis für Pressefreiheit


„Star Wars Day“ in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek feiert am Samstag, 3. Mai, von 11 bis 15.30 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte erstmalig den „Star Wars Day“. Dabei freut sie sich über die Unterstützung der German Garrison der 501st Legion.

Mitglieder des Star Wars Clubs werden mit ihren hochwertigen Kostümen zu Gast sein und lassen sich gerne mit den Besucherinnen und Besuchern fotografieren. Außerdem gibt es ein Star Wars Familienquiz, es werden Masken gebastelt und für ein galaktisches Fotoshooting steht ein Green Screen zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Besucherinnen und Besucher dürfen gerne ebenfalls im Kostüm kommen. Weitere Informationen finden sich auf www.stadtbibliothek-duisburg.de.


Metal-Konzert im Neudorfer Jugendzentrum
Im Jugendzentrum ZAP Duisburg Neudorf, Gustav-Adolf-Str. 65, wird es am 3. Mai ab 19 Uhr richtig laut, denn Jugendleiter Sebastian Wittke und sein Team bieten gleich drei Bands eine Konzertbühne: „Caratucay“ spielt Progressive Death Metal, die Bands „Substation“ und „Biased“ gehen in Richtung Metalcore.

Tickets gibt es im Vorverkauf für Euro, an der Abendkasse zu zehn Euro. Kontaktdaten zum Jugendzentrum gibt es auf der Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Hochfeld: https://www.hochfeld-neudorf.de.    

Mitglieder der Band „Biased“ (Foto: "Biased")


MSV Duisburg – Wuppertaler SV: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den Wuppertaler SV am Samstag, 3. Mai, um 14 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 12.06, 12.16, 12.26 Uhr
ab „Bergstraße“ um 12.11, 12.21 und 12.31 Uhr
ab „Meiderich Bahnhof“ ab 12.15 bis 12.40 Uhr alle fünf Minuten
ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.50 und 13.05 Uhr
ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 11.58 bis 12.23 Uhr alle fünf Minuten
ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 12.15 bis 13.35 Uhr alle fünf Minuten
ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.33 Uhr .

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der myDVG Bus&Bahn-App.

Sonntag, 4. Mai 2025

Aufstiegstrubel wie 2017 zu erwarten

Straßensperrung: Busse fahren in Duisburg-Stadtmitte eine Umleitung
 
Am Sonntag, 4. Mai, von circa 10.30 Uhr, 18 Uhr, müssen die Busse der Linien 928, 929 und 933 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) aufgrund der Aufstiegsfeier des MSV Duisburg auf dem Rathausvorplatz und der damit einhergehenden Sperrung der Poststraße und Schwanenstraße eine örtliche Umleitung fahren.  
 
Linie 928: Die Busse fahren ab der Haltestelle „Friedrich-Wilhelm-Platz“ eine örtliche Umleitung über die Steinsche Gasse, Marientorstraße, Werftstraße, Vulkanstraße, Heerstraße und Steinsche Gasse zur Haltestelle „Marientorstraße“.  

Linie 929: Die Busse fahren in Fahrtrichtung Neukirchen-Vluyn ab der Haltestelle „Friedrich-Wilhelm-Platz“ eine örtliche Umleitung über die Steinsche Gasse, Marientorstraße, Schifferstraße und Ruhrorter Straße. Ab da gilt der normale Linienweg.  
In Fahrtrichtung Duisburg Hauptbahnhof Osteingang fahren die Busse ab der Haltestelle „Landesarchiv NRW“ eine örtliche Umleitung über die Schifferstraße, Marientorstraße, Werftstraße, Vulkanstraße, Heerstraße, Steinsche Gasse und Friedrich-Wilhelm-Platz. Ab da gilt der normale Linienweg.  

Linie 933: In Fahrtrichtung Rheindeich fahren die Busse ab der Haltestelle „Duisburg Hauptbahnhof“ eine örtliche Umleitung über die Mercatorstraße, Friedrich-Wilhelm-Straße, Friedrich-Wilhelm-Platz, Steinsche Gasse, Marientorstraße und Essenbergerstraße. Ab da gilt der normale Linienweg.  

In Fahrtrichtung Uni-Nord fahren die Busse ab der Haltestelle „Sperrschleuse“ eine örtliche Umleitung über die Marientorstraße, Werftstraße, Vulkanstraße, Heerstraße, Steinsche Gasse und Friedrich-Wilhelm-Platz. Ab da gilt der normale Linienweg.  


Mercator Matinée: „Philosophie des Meeres“ - ein Vortrag von Prof. Dr. Gunter Scholtz
Zur Mercator Matinée am Sonntag, 4. Mai, um 11.15 Uhr wird Prof. Dr. Gunter Scholtz im Kultur- und Stadthistorischen Museum (Johannes-Corputius-Platz 1) über die „Philosophie des Meeres“ sprechen. Die europäische Philosophie begann – wie man sagt - mit Thales von Milet. Dabei wurde sie sogleich mit dem Wasser aus dem Mittelmeer getauft und sie hat das Meer nicht mehr vergessen.

 Prof. Dr. Gunter Scholtz - Foto Mathias Bothor/Photoselection

In vielfältiger Weise begegnet man dem Meer in der Geschichte der Philosophie: als Ursprungsort allen Lebens und als seine Bedrohung, als Bereich der Freiheit, als Beispiel für die Erhabenheit der Natur, als Bildgeber für die Launen des Schicksals und für die Gefährdungen der menschlichen Existenz, als bestimmender Faktor für die Entwicklung der Weltgeschichte.

Metaphysik, Ethik, Ästhetik, Politische und Geschichtsphilosophie nahmen alle Bezug zu dem feuchten Element, das für den Menschen immer geheimnisvoll, verlockend und bedrohlich war – und das heute selbst bedroht ist. Die Teilnahme an dem Vortrag kostet für Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


Matineekonzert im Centrum Westende mit jungen Preisträgern des Clara-Schumann-Wettbewerbs Leipzig
Bei einem Matineekonzert im Centrum Westende in Duisburg-Mittelmeiderich präsentieren am Sonntag, 4. Mai, ab 11 Uhr hochbegabte junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 10 bis 16 Jahren ihr Können. Die jungen Talente sind Preisträgerinnen und Preisträger des renommierten Clara-SchumannWettbewerbs Leipzig, der von der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft ins Leben gerufen wurde. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Repertoire und musikalische Virtuosität am Klavier auf höchstem Niveau freuen.

Die Musikerinnen und Musiker begeisterten bereits beim Wettbewerb durch ihr außergewöhnliches Können und ihre musikalische Ausdruckskraft. Auf dem Programm des Vormittags stehen unter anderem Werke von Fryderyk Chopin, Maurice Ravel, Emilie Mayer, Fanny Hensel und Clara Schumann.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler stammen sowohl aus der Jugendabteilung der Folkwang-Musikhochschule aus der Klasse von Prof. Dr. Sakel, sowie aus dem musischen Nachwuchs der Musikstadt Leipzig. Das Konzert ist nicht nur ein musikalisches Highlight mit der nächsten Generation klassischer Pianistinnen und Pianisten, sondern auch eine gute Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit dem AKSUS e.V. und der Bezirksverwaltung DuisburgMeiderich/Beeck ins Leben gerufen und gefördert. Weitere Informationen gibt es per E-Mail unter kultur.meiderich@stadt-duisburg.de.

Preisträger des 6. Leipziger Clara Schumann-Wettbewerbs 2024 (Klavier):
Felicitas Kern, 10 Jahre, Leipzig Johanna Petter, 15 Jahre, Leipzig Luca Nikolaj Zocher, 16 Jahre, Essen Lakeisha Koprowski, 16 Jahre, Essen

Ausstellung „Gerechte unter den Völkern - Erinnerungen an Menschen, die sich während der NS-Diktatur für Verfolgte und Entrechtete einsetzten“
Anfang Mai kommt die Ausstellung „Gerechte unter den Völkern“ nach Duisburg. 24 großflächige RollUps erinnern an Menschen, die sich während der NS-Diktatur für Verfolgte und Entrechtete einsetzten.

Die Ausstellung ist von der Yad-Vashem-Stiftung kuratiert und wird nach der Präsentation in der Salvatorkirche dem evangelischen Schulreferat Duisburg Niederrhein zur Verfügung gestellt und kann somit auch an weiteren Ausstellungsorten gezeigt werden.

Unterstützt wird die Ausstellung in Duisburg durch die Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“. Eine weiteres RollUp erinnert mit einem Zeitungs-Artikel an Annemarie Möller. Auch sie wird in Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern geehrt – als einzige Duisburgerin.

Annemarie Möller versteckte 1944 in ihrer Apotheke in Neuenkamp die Jüdin Hanna Jordan, die so den II. Weltkrieg überlebte.

Neue Ausstellung in der Bezirksbibliothek Buchholz
Die Bezirksbibliothek Buchholz, Sittardsberger Allee 14, zeigt ab Dienstag, 6. Mai, die Ausstellung „Was mir gefällt“ der Duisburger Künstlerin Bea Wissen. Präsentiert werden ausgewählte Acryl-Werke der Künstlerin.

Am Donnerstag, 8. Mai, um 11 Uhr besteht die Gelegenheit, mit der Künstlerin vor Ort ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten der Bibliothek bis zum 28. Juni besichtigt werden (dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr). Der Eintritt ist frei.

Buchholzer Bücherzirkel mit Sabine Justen
Die Bezirksbibliothek Buchholz, Sittardsberger Allee 14, lädt am Mittwoch, 7. Mai, um 17 Uhr zum Buchholzer Bücherzirkel ein. Die Duisburger Journalistin Sabine Justen freut sich auf einen anregenden Austausch mit ihren Gästen. Alle, die gerne lesen und immer auf der Suche nach aktuellen Titeln und gutem Lesestoff sind, sind herzlich eingeladen.

Bei einer Tasse Kaffee dreht sich alles um Bücher verschiedener Genres – ob anspruchsvoll oder unterhaltsam, Sachbuch oder Roman, Liebesgeschichte, Krimi oder Thriller. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.

Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder telefonisch unter 0203/283-7284. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

Hennes Bender liest Ruhrpott-Asterix in Großenbaum
Die Großenbaumer Bibliothek an der Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168-174, lädt am Mittwoch, 7. Mai, gemeinsam mit der Kleinkunstbühne Meiderich zu einem Asterix-Abend mit Hennes Bender ein. Hennes Bender ist ein Comedian, Autor und Moderator aus dem Ruhrpott.

Foto (C) Marvin Ruppert


Der 57-jährige Bochumer moderiert regelmäßig das Kabarettfest auf WDR5, ist Podcaster und tritt regelmäßig im Fernsehen sowie auf Bühnen in ganz Deutschland auf. Darüber hinaus überträgt er seit vielen Jahren AsterixComics ins Ruhrdeutsche. Beim Lesen von Obelix-Zitaten wie „Hättn ma n 'bissken tränieren können, bevoa se sich vahkloppen lassen!“ bleibt garantiert kein Auge trocken.

Karten gibt es zum Preis von 14 Euro zuzüglich Gebühren auf www.stadtbibliothek-duisburg.de unter „Veranstaltungen“, bei eventim und den bekannten Vorverkaufsstellen.

Geschichten über die Rettung von Jüdinnen und Juden während des Holocaust - Yad-Vashem-Ausstellung über „Gerechte der Volker“ in Duisburg
Ab dem 4. Mai ist die Ausstellung „Gerechte unter den Völkern“ in der Duisburger Salvatorkirche zu sehen. Großflächige RollUps erinnern an Menschen, die sich während der NS-Diktatur für Verfolgte und Entrechtete einsetzten, indem sie - unter oft großer Gefahr - Zivilcourage zeigten und so Leben retten.

Die Ausstellung stellt 17 Geschichten über die Rettung von Jüdinnen und Juden während des Holocaust in den Mittelpunkt. Eine zusätzliches RollUp erinnert mit einem Zeitungs-Artikel an Annemarie Möller. Auch sie wird in Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern geehrt – als einzige Duisburgerin.

Annemarie Möller versteckte 1944 in ihrer Apotheke in Neuenkamp die Jüdin Hanna Jordan, die so den II. Weltkrieg überlebte. Die Ausstellung ist von der Yad-Vashem-Stiftung kuratiert und wird nach der Präsentation in der Salvatorkirche dem evangelischen Schulreferat Duisburg Niederrhein zur Verfügung gestellt und kann somit auch an weiteren Ausstellungsorten gezeigt werden.

Unterstützt wird die Ausstellung in Duisburg durch die Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“. Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Gottesdienst in der Salvatorkirche am 4. Mai um 10 Uhr und ist ab dann für vier Wochen – bis zum 1. Juni - zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen: dienstags bis samstags, von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 13 Uhr. Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.  

Pfarrer Martin Winterberg von der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg (rechts), Pfarrerin Sabine Schmitz vom Evangelischen Schulreferat Duisburg Niederrhein und Wolfgang Braun, von „Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V., RAG Rhein-Ruhr West“, nach dem Aufbau der Ausstellung.



Klarinettenchor spielt Jazz, Folk und Klassik in der Marienkirche
Zu einer Matinee lädt der Klarinettenchor der deutschen Klarinettengesellschaft am Sonntag, 4. Mai um 12 Uhr in die Duisburger Marienkirche, Josef-Kiefer-Str. 10, ein. Unter Leitung von Prof. Christof Hilger sind bekannte Werke aus Jazz, Folk und Klassik zu hören, darunter auch Auszüge aus Händels Wassermusik und Mozarts „Gran Partita“.

Das Konzert dauert eine Stunde, der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Die deutsche Klarinettengesellschaft kümmert sich um Förderung des Klarinettenspiels unter musikalischen und technischen Aspekten, der Weiterentwicklung des Instrumentenbaus und der Vorbereitung und Durchführung von Konzerten und Wettbewerben. Das Konzert markiert das Ende einer Tagung in Duisburg. Infos zum Veranstaltungsort gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

Die im Jahr 2021 renovierten Marienkirche (Foto: Ulrich Sorbe)


Gemeinde lädt Groß und Klein zum Neudorfer Frühlingscafé
Das jährliche Frühlingscafé im Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstr. 31, zieht immer viele kleine und große Gäste an. Engagierte der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld Neudorf bereiten eine Neuauflage für den 3. Mai vor

So kann die Zeit der Begegnung zwischen 15 und 17.30 Uhr für alle ein Genuss werden - mit Kaffee, Kuchen, kurzweiligen Geschichten und Frühlingsliedern zum Mitsingen und Mitsummen. Und natürlich fehlt aus diesmal nicht sie Spiele- und Bastelecke für die Jüngsten.

Anmeldungen sind ab jetzt möglich im Gemeindebüro über Tel.: 0203-353149, Mobil: 0179 / 5050750 oder Mail: gemeindebuero.hochfeld-neudorf@ekir.de. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Frühlingscafé 2023 an der Neudorfer Wildstraße (Foto: Mike Kim).  



Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich
Zu Kaffee und lecker Frühstück mit Geselligkeit und Freundlichkeit lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich jeden zweiten Samstag zu den Marktzeiten in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, ein. Den nächsten Termin zum Schlemmen und Klönen gibt es am 3. Mai 2025.

Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde ab 9.30 Uhr und somit zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am Meidericher Wochenmarkt machen. Nach kurzem Fußweg lässt sich im Gemeindezentrum bei Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst- und Käseaufschnitt und Marmeladen der Einkaufsstress vergessen.

Das Angebot bereiten Ehrenamtliche zu, das Frühstück gibt´s zum Selbstkostenpreis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.

Neumühler Turmcafé Klönen, Kaffee und jede Menge Kuchen
Am Sonntag, 4. Mai, öffnet wieder das beliebte Turmcafé der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl von 15 bis 17 Uhr in der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz/Obermarxloher Straße seine Türen. Auch dieses Mal gibt es zu Kaffee und Tee leckere, zum größten Teil selbstgebackene Kuchen.

Das Turmcafé wird immer von unterschiedlichen Gruppen der Gemeinde durchgeführt. Organisation, Service und Bewirtung übernehmen diesmal die frühere Presbyterin und „Turmcafé-Urgestein“ Gisela Usche und ihr Team. Der Verkaufserlös von Kaffee und Kuchen fließt wieder in die Instandhaltung der Gnadenkirche. Kuchenspenden sind gern gesehen und können im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Tel. 0203 / 580448, abgegeben werden



NRW-Inflationsrate liegt im April 2025 bei 1,8 Prozent
Der Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen ist von April 2024 bis April 2025 um 1,8 Prozent gestiegen (Basisjahr 2020 = 100). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (März 2025) um 0,4 Prozent.

Vorjahresvergleich: Kraftstoffe durchschnittlich um 9,2 Prozent gesunken Zwischen April 2024 und April 2025 stiegen u. a. die Preise für Obst (+8,0 Prozent, darunter Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren oder Ähnliches +27,2 Prozent und Zitrusfrüchte +17,6 Prozent) und Gemüse (+5,3 Prozent, darunter Tomaten +31,6 Prozent und Paprika +26,3 Prozent).



Für Wohnungsnebenkosten mussten Verbraucherinnen und Verbraucher 3,5 Prozent mehr ausgeben. Die Energiepreise sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 4,8 Prozent. Haushaltsenergien wurden um 1,9 Prozent billiger angeboten (darunter Heizöl einschließlich Betriebskosten −11,5 Prozent), die Kraftstoffpreise sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat im Durchschnitt um 9,2 Prozent.

Im Nahrungsmittelbereich wurden z. B. Möhren (−14,6 Prozent), Kartoffeln (−11,3 Prozent) und Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (−3,0 Prozent) günstiger angeboten. Vormonatsvergleich: Gurken um 18,3 Prozent günstiger als im März 2025 Zwischen März 2025 und April 2025 verteuerten sich Gemüsesorten wie z. B. Paprika (+17,3 Prozent), Tomaten (+9,3 Prozent) und Kopf- oder Eisbergsalat (+6,7 Prozent).

Preisrückgänge verzeichneten u. a. Gurken (−18,3 Prozent), Weintrauben (−9,6 Prozent), Toastbrot (−8,3 Prozent) und Quark (−4,7 Prozent). Die Übernachtungspreise sanken im Vergleich zum Vormonat ebenfalls (−1,1 Prozent). (IT.NRW)


Importpreise im März 2025: +2,1 % gegenüber März 2024
Importpreise, März 2025 +2,1 % zum Vorjahresmonat -1,0 % zum Vormonat Exportpreise, März 2025 +2,0 % zum Vorjahresmonat -0,4 % zum Vormonat

Die Importpreise waren im März 2025 um 2,1 % höher als im März 2024. Im Februar 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +3,6 % gelegen, im Januar 2025 bei +3,1 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Einfuhrpreise im März 2025 gegenüber dem Vormonat Februar 2025 um 1,0 %.



Die Exportpreise lagen im März 2025 um 2,0 % über dem Stand von März 2024.
Im Februar 2025 hatte die Vorjahresveränderungsrate bei +2,5 % gelegen, im Januar 2025 bei +2,4 %. Gegenüber Februar 2025 fielen die Ausfuhrpreise um 0,4 %. Konsumgüter mit größtem Einfluss auf Anstieg der Importpreise im Vorjahresvergleich Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im März 2025 hatte der Anstieg der Preise für Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) um 3,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat (-0,6 % gegenüber Februar 2025).

Die Preise für importierte Verbrauchsgüter lagen dabei 4,2 % über denen von März 2024 (-0,5 % gegenüber Februar 2025), Gebrauchsgüter waren 1,0 % teurer (-1,0 % gegenüber Februar 2025). Bei den Verbrauchsgütern musste insbesondere für Nahrungsmittel mit +9,8 % deutlich mehr bezahlt werden als im März 2024 (+0,3 % gegenüber Februar 2025).

Mehr als im März 2024 kosteten vor allem Orangensaft (+52,6 %), Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) (+39,8 %), Apfelsaft (+37,2 %), Geflügelfleisch (+25,9 %), Rindfleisch (+24,9 %) sowie Milch und Milcherzeugnisse (+12,9 %). Bei den Süßwaren lag die Teuerung hauptsächlich an den gestiegenen Preisen für Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl (+62,7 %) sowie für Schokolade und andere Süßwaren (+31,5 %).

Gestiegene Preise auch bei landwirtschaftlichen Gütern, Energie, Vorleistungs- und Investitionsgütern
Die Preise für importierte landwirtschaftliche Güter lagen im März 2025 um 12,3 % über denen des Vorjahresmonats (+1,6 % gegenüber Februar 2025). Insbesondere Rohkaffee war deutlich teurer als vor einem Jahr (+69,8 %), gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise hier um 3,6 %. Rohkakao war 61,0 % teurer als im März 2024 (+0,4 % gegenüber Februar 2025).

Geflügel und Eier kosteten 12,2 % mehr als im Vorjahresmonat. Dagegen waren unter anderem Speisezwiebeln (-27,2 %) und lebende Schweine (-25,4 %) preiswerter als vor einem Jahr. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise für Speisezwiebeln (+13,2 %) und lebende Schweine (+9,6 %) aber deutlich an.

Auch importierte Energie war teurer als im März 2024 (+2,4 %). Gegenüber Februar 2025 fielen die Preise hier aber deutlich um 6,6 %. Die Einfuhrpreise für elektrischen Strom waren 46,5 % höher als im März 2024 (-26,7 % gegenüber Februar 2025), für Erdgas lagen sie 34,6 % höher (-5,6 % gegenüber Februar 2025).

Günstiger als im März 2024 waren dagegen importierte Steinkohle (-20,7 %), rohes Erdöl (-12,8 %) und Mineralölerzeugnisse (-12,5 %). Gegenüber dem Vormonat verbilligten sich Mineralölerzeugnisse um 7,0 %, Steinkohle um 5,5 % und Erdöl um 5,2 %. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise waren die Importpreise im März 2025 um 2,2 % höher als im März 2024.

Gegenüber Februar 2025 fielen sie aber um 0,3 %. Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 3,2 % über dem Stand von März 2024 und 0,8 % unter dem Stand von Februar 2025. Die Preise für Vorleistungsgüter lagen 1,9 % über denen des Vorjahresmonats (-0,4 % gegenüber Februar 2025), für Investitionsgüter waren sie 0,2 % höher als im Vorjahresmonat (-0,4 % gegenüber Februar 2025).

Einfluss auf Entwicklung der Exportpreise im Vorjahresvergleich am größten bei Vorleistungs-, Konsum- und Investitionsgütern Bei der Ausfuhr hatten im März 2025 die Preissteigerungen bei Vorleistungs-, Konsum- und Investitionsgütern den größten Einfluss auf die Preisentwicklung. Ausgeführte Vorleistungsgüter verteuerten sich um 1,6 %, Investitionsgüter um 1,3 % gegenüber März 2024.

Gegenüber dem Vormonat musste für Vorleistungsgüter aber im Durchschnitt 0,1 % und für Investitionsgüter 0,3 % weniger bezahlt werden. Bei den Vorleistungsgütern lagen vor allem die Preise für Nicht-Eisen-Metalle und Halbzeug daraus mit +11,6 % deutlich über dem Vorjahresniveau.

Insbesondere Edelmetalle und Halbzeug daraus waren hier mit +32,5 % und Rohaluminium mit +17,3 % teurer als im März 2024. Bei den Investitionsgütern beeinflussten die Entwicklung im Wesentlichen die gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Preise für Maschinen (+1,7 %) sowie für Kraftwagen und Kraftwagenteile (+1,5 %). Exportierte Konsumgüter waren 2,5 % teurer als im März 2024 (+0,1 % gegenüber Februar 2025).

Während Gebrauchsgüter im Vorjahresvergleich 1,5 % teurer waren, lagen die Preise für Verbrauchsgüter 2,8 % über denen von März 2024. Insbesondere Kaffee (entkoffeiniert oder geröstet) wurde zu 53,1 % höheren Preisen exportiert als im März 2024.

Die Preise für Butter und andere Fettstoffe aus Milch lagen 27,0 % über denen des Vorjahresmonats (-5,3 % gegenüber Februar 2025), Süßwaren ohne Dauerbackwaren waren 24,2 % teurer, darunter insbesondere Kakaomasse, Kakaobutter, Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver mit einem Preisanstieg von 29,1 %. Energieexporte waren 13,2 % teurer als im Vorjahresmonat, aber 7,5 % billiger als im Februar 2025.

Unter anderem lagen die Erdgaspreise 49,3 % über denen des Vorjahresmonats (-3,0 % gegenüber Februar 2025). Dagegen waren Mineralölerzeugnisse 12,3 % billiger als im Vorjahr (-6,0 % gegenüber Februar 2025). Für exportierte landwirtschaftliche Güter musste 6,4 % mehr bezahlt werden als im März 2024 (-0,7 % gegenüber Februar 2025).

Berechnung der Außenhandelspreisindizes ohne Steuern und Zölle Berechnungsgrundlage für die Indizes der Außenhandelspreise sind ausschließlich die in Verträgen vereinbarten Preise, zu denen inländische Unternehmen Waren aus dem Ausland einkaufen beziehungsweise ins Ausland verkaufen. Steuern und Zölle fließen demnach nicht in die Berechnung der Indizes ein.