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Aktuelle Erkältungswelle in NRW: Ärztliche Hilfe auch per
Videosprechstunde möglich · Online oder per
Telefon: passende Hilfe per 116 117 · Videosprechstunden speziell
für Kinder und Erwachsene
Die Grippe- und Erkältungssaison
im Land ist in vollem Gange. Entsprechend hoch ist derzeit die
Auslastung von Haus- und Kinderarztpraxen sowie des ambulanten
Notdienstes. Vor allem von der Influenza sind laut
Robert-Koch-Institut (RKI) momentan nahezu alle Altersgruppen
betroffen. Ebenso sind RSV- und Corona-Erkrankungen zunehmend
verbreitet.
Empfehlung: bei Symptomen besser auskurieren
„Die Lage in den Praxen ist insgesamt zwar noch nicht
besorgniserregend, dennoch sollten wir mit Blick auf die nahenden
Tage des Straßenkarnevals achtsam sein. Das heißt: Wer Symptome
verspürt, an Fieber, Husten und Schmerzen leidet, bleibt am besten
zu Hause und kuriert sich in Ruhe aus.
Ebenso helfen
Hygienemaßnahmen wie das Einhalten der Husten- und Niesetikette,
regelmäßiges Händewaschen oder Abstandhalten. Vulnerable Gruppen
sollten in diesen Tagen besonders auf sich achten, damit sie
unbeschadet durch die Winterzeit kommen“, sagt der
Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein
(KVNO), Dr. med. Frank Bergmann.
Ärztlicher Rat, ohne das
Haus zu verlassen: Videosprechstunde Und wenn es doch ärztlicher
Rat gefragt ist? „Außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten der
Haus- und Fachärzte, vor allem am Wochenende oder an Feiertagen,
hilft Erkrankten in Nordrhein der ärztliche Bereitschaftsdienst“,
sagt Dr. Bergmann. „Und das verlässlich, niedrigschwellig und ohne
Umwege über die Klinik.“
Erste Anlaufstelle ist die
kostenlose Servicenummer 116 117. Sie ist rund um die Uhr erreichbar
und führt Patientinnen und Patienten nach einer strukturierten
Ersteinschätzung direkt zum passenden Angebot: entweder in eine der
rund 90 Notdienstpraxen der KVNO oder – wenn nötig – vermittelt sie
einen ärztlicher Hausbesuch bei immobilen Personen. Die dritte
Möglichkeit verspricht ebenfalls Hilfe ohne das Haus zu verlassen:
eine Videosprechstunde – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Videosprechstunden im ambulanten Bereitschaftsdienst Die
Videosprechstunden der KVNO machen medizinische Hilfe besonders
schnell und unkompliziert: Kinder, Jugendliche und Erwachsene können
Beschwerden per Video-Gespräch mit einem Arzt/einer Ärztin zunächst
abklären, geeignete Behandlungsschritte besprechen und bei Bedarf
ein eRezept erhalten – häufig erübrigt sich danach der Besuch in der
Praxis. Der Zugang läuft über die Rufnummer 116 117 oder direkt über
die Seiten www.kvno.de/kinder bzw. www.kvno.de/erwachsene
Nach der Anmeldung kommt der Terminlink per E‑Mail. Notwendig sind
nur die Versichertendaten, eine stabile Internetverbindung sowie
Smartphone, Tablet oder Computer mit Kamera und Mikrofon –
idealerweise in ruhiger Umgebung.
Die kinderärztliche
Videosprechstunde ist samstags, sonntags und feiertags von 10 bis 22
Uhr verfügbar, das Angebot für Erwachsene samstags, sonntags und
feiertags von 9 bis 21 Uhr.
Ärztliche Hausbesuche vor allem
für Bettlägerige möglich Für nicht mobile Patientinnen und
Patienten organisiert die 116 117 einen ärztlichen Hausbesuch. Auf
Wunsch informiert der Service über die Erreichbarkeit fachärztlicher
Notdienste im Landesteil, etwa Augenheilkunde, HNO und Kinder.
Adressen und Öffnungszeiten der Notdienstpraxen in Nordrhein
stehen online unter www.kvno.de/notdienst

Foto „KVNO“
NATO-Generalsekretär Marc Rutte trifft
sich mit dem dänischen Verteidigungsminister und dem grönländischen
Minister für auswärtige Angelegenheiten und Forschung.
 Am Montag,
19. Januar 2026, wird der NATO-Generalsekretär, Herr Mark Rutte, den
dänischen Verteidigungsminister, Herrn Troels Lund Poulsen, und die
grönländische Ministerin für auswärtige Angelegenheiten und
Forschung, Frau Vivian Motzfeldt, im NATO-Hauptquartier in Brüssel
treffen.
Programmvorstellung der 47. Duisburger
Akzente Duisburgs größtes Kulturfestival steht in den
Startlöchern: Vom 27. Februar bis zum 22. März präsentieren die 47.
Duisburger Akzente über 90 Veranstaltungen an rund 40 Spiel- und
Ausstellungsorten unter dem Motto: „Begegnungen – was uns trennt,
was uns verbindet“.
Besucherinnen und Besucher können sich
auf Aufführungen, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Filme,
Rundgänge und Vorträge freuen. Auch das beliebte Theatertreffen ist
wieder Teil der Duisburger Akzente und bringt renommierte Ensembles
aus dem gesamten Bundesgebiet ins Theater Duisburg.
Kulturdezernentin Linda Wagner, Petra Schröder, Geschäftsleiterin
der Kulturbetriebe, sowie Clemens Richert, Projektleiter und
Koordinator der Duisburger Akzente, stellen am Donnerstag, 22.
Januar 2026, um 15 Uhr im Theater Duisburg das diesjährige
Programm und die vielfältigen Highlights vor.

v.l.: Petra Schröder, Leiterin Kulturamt, Clemens Richert,
Festivalbüro und Kulturdezernentin Linda Wagner stellen das
Plakat für die 47. Duisburger Akzente vor. Foto: Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
Ticket-Sonderkontrolle: 173 Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen
das Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu
den täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit
der Polizei Duisburg auf Schwerpunktkontrollen. Dabei werden über
mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste daraufhin überprüft, ob
sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind.
Eine solche
mehrstündige Kontrolle fand am Donnerstag, 15. Januar, an der
Haltestelle „Steinsche Gasse“ in Duisburg-Stadtmitte statt. Das
Prüfpersonal der DVG kontrollierte gemeinsam mit der Polizei
Duisburg insgesamt 3.792 Fahrgäste. Das Ergebnis: 173 Fahrgäste
wurden ohne gültiges Ticket angetroffen.
Fahren ohne
Ticket ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Fahrgäste,
die wiederholt ohne gültigen Fahrschein angetroffen werden, erhalten
daher eine Strafanzeige. Die Zahlung des erhöhten
Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt dabei nicht zu
einer Entlastung. Als Wiederholungstäter und -täterinnen gelten
diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in Bussen und Bahnen
angetroffen wurden.
„Silent Book Club“ in der
Zentralbibliothek Die Zentralbibliothek auf der
Steinschen Gasse 26 lädt am Mittwoch, 28. Januar, von 17 Uhr bis 19
Uhr erneut zum „Silent Book Club“ ein. Es besteht die Möglichkeit,
in Gesellschaft von Gleichgesinnten in Stille für sich zu lesen.
Anders als bei traditionellen Lesezirkeln gibt es beim „Silent Book
Club“ keine Lektüre-Vorgaben.
Jeder bringt sein eigenes Buch
mit oder greift auf das vielfältige Angebot der Stadtbibliothek
zurück. Gelesen wird bis circa 18.15 Uhr. Anschließend kann jeder
über das Gelesene den Austausch suchen. Es besteht natürlich kein
Gesprächszwang. Treffpunkt ist im zweiten Obergeschoss der
Bibliothek. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Weitere Informationen finden sich auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen.
Spieleabend in der Bezirksbibliothek Rheinhausen
Der nächste Spieleabend in der Bezirksbibliothek Rheinhausen
startet am Freitag, 30. Januar. Ab 19 Uhr sind in den Räumlichkeiten
an der Händelstraße 6 wieder alle willkommen, die Lust haben
gemeinsam zu spielen. Für eine gemütliche Atmosphäre sorgen Snacks
und Getränke.
Wer möchte, kann gerne noch etwas mitbringen.
Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung nicht nötig. Fragen
beantwortet das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter
02065 905-4234. Die Bibliothek öffnet dienstags bis freitags von
10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis
13 Uhr.
Evangelische Gemeinde Obermeiderich lädt wieder
zum kostenfreien Mittagstisch ein Die
Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich
startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle
Suppe – eine Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien
Mittagstisch. Sie lädt seitdem weiterhin alle Menschen
unabhängig von Religion und Kultur an einem Sonntag -
meist dem letzten - im Monat um zwölf Uhr zur gemeinsamen
Mahlzeit in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 ein.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen ist
gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen. Beim
nächsten Mittagstisch, am 25. Januar 2026 kommen um 12
Uhr Schweinebraten mit Klößen und Rotkohl und natürlich
ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit Liebe
gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
Beim Mittagstisch
geht es der Gemeinde und dem Team der Ehrenamtlichen, die
vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen alles
selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe
benötigen. Und um mehr: „Menschen brauchen in unserer
herausfordernden und unsicheren Zeit Angebote, die sowohl
dem Leib als auch der Seele guttun. Hunger hat viele
Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils Mittagstisch neben
einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“ sagt auch
Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter
dem Projekt steht und selbst mit anpackt.
Jugendpastorin Kobbe wird Gemeindepfarrerin -
Presbyterium lädt zum Einführungsgottesdienst nach
Ungelsheim Das Presbyterium der
Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd hat Anfang
Dezember Pastorin Ulrike Kobbe einstimmig zur Pfarrerin
der 2. Pfarrstelle der Gemeinde gewählt. Jetzt lädt das
Leitungsgremium der Gemeinde zum Einführungsgottesdienst
in die Ungelsheimer Auferstehungskirche, Sandmüllersweg
31, wo Ulrike Kobbe am Sonntag, 22. Februar um 15 Uhr
feierlich in ihr neues Amt eingeführt wird.

(Foto: www.evgds.de)
Im Anschluss an den
Gottesdienst ist Raum für Begegnung und Gratulation -
auch ein „Gästebuch“ liegt aus, in das gerne Grußworte
geschrieben oder in schriftlicher Form eingeklebt werden
können. Groß vorstellen muss sich Ulrike Kobbe in der
Gemeinde nicht, denn dort und im gesamten Duisburger
Süden ist sie allen seit Jahren als engagierte
Jugendpastorin bekannt.
Presbyterium und Ulrike
Kobbes Pfarrkollegen Ernst Schmidt und Bodo Kaiser freuen
sich über die geglückte Besetzung, so kommt aber ab
sofort die nächste Herausforderung auf die Gemeinde zu:
Es muss gelingen, die nun freie Stelle der Jugendpastorin
neu zu besetzen und z.B. eine Gemeindepädagogin oder
einen Diakon für diese Aufgabe zu finden.
Die 2.
Pfarrstelle der Gemeinde war mehr als ein halbes Jahr
unbesetzt, da Rainer Kaspers - Ulrike Kobbes Vorgänger -
im Nachbarkirchenkreis Düsseldorf-Mettmann zum
Superintendenten gewählt wurde. Informationen zur
Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.
Rheingemeinde lädt zum
Spieleabend nach Wanheim Am 26. Januar 2026 ist wieder Spieleabend
in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von
Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich um
17 Uhr im Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, um
gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu
haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln.
Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno
Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen.
Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein
Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen.
Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048,
ute.theisen.1@ekir.de.

Baugenehmigungen für Wohnungen im November 2025: +12,5 % zum
Vorjahresmonat Baugenehmigungen im Neubau von Januar
bis November 2025 Vorjahreszeitraum: +13,9 % bei Wohngebäuden
insgesamt +17,0 % bei Einfamilienhäusern -1,6 % bei
Zweifamilienhäusern +13,5 % bei Mehrfamilienhäusern
Im
November 2025 wurde in Deutschland der Bau von 20 100 Wohnungen
genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren
das 12,5 % oder 2 200 Baugenehmigungen mehr als im November 2024.
Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 12,4 %
oder 1 800 auf 16 300. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den
Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im November 2025
gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,6 % oder 400 auf 3 800.

Januar bis November 2025: Aufwärtstrend bei Ein- und
Mehrfamilienhäusern hält an Im Zeitraum von Januar bis November
2025 wurde in Deutschland der Bau von 215 500 Wohnungen in neuen
sowie bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 11,3 % oder
21 900 Wohnungen mehr als von Januar bis November 2024.
In
neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis November 2025
insgesamt 175 200 Wohnungen genehmigt, das waren 13,9 % oder
21 400 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg
die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 17,0 %
(+5 900) auf 40 700.
Bei den Zweifamilienhäusern nahm die
Zahl genehmigter Wohnungen um 1,6 % (-200) auf 11 500 ab. In
Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart,
genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 114 800 Neubauwohnungen. Das
war einen Anstieg um 13,5 % (+13 700) gegenüber dem
Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der genehmigten Wohnungen in
Wohnheimen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32,9 %
(+2 000) auf 8 200 Wohnungen. In neuen Nichtwohngebäuden wurden von
Januar bis November 2025 insgesamt 3 500 Wohnungen (-15,7 %; -700)
genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in
Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.
Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden
wurden von Januar bis November 2025 insgesamt 36 800 Wohnungen
genehmigt, das waren 3,1 % oder 1 100 Wohnungen mehr als im gleichen
Zeitraum des Jahres 2024.
NRW-Industrie: Absatzwert der Möbelproduktion 2024
um fast 8 % gesunken * Regierungsbezirk Detmold mit
größter Möbelproduktion. * Küchenmöbel bilden weiterhin den
Schwerpunkt. * NRW erneut bundesweit Küchenmöbelland Nummer Eins
Im Jahr 2024 sind in 331 der 9.746 produzierenden Betriebe des
nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes Möbel im Wert von
6,6 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der
internationalen Möbelmesse imm cologne vom 20. bis 23. Januar 2026
in Köln mitteilt, waren das nominal 548,0 Millionen Euro bzw. 7,7 %
weniger als ein Jahr zuvor.
Zum Vergleich: Deutschlandweit
sank im Jahr 2024 der Absatzwert der Möbelproduktion um
1,3 Milliarden Euro bzw. 6,8 %. Gegenüber dem Jahr 2020 sank der
NRW-Absatzwert um 205,8 Millionen Euro bzw. 3,0 %. Über drei Viertel
(76,1 %) des nordrhein-westfälischen Absatzwertes wurde 2024 in
Betrieben im Regierungsbezirk Detmold erzielt.

Produktion von Küchenmöbeln rückläufig Mit einer Absatzmenge
von 12,5 Millionen Stück (−4,9 % gegenüber 2023) und einem nominalen
Absatzwert von 3,5 Milliarden Euro (−5,2 %) entfiel der größte
Anteil aller im Jahr 2024 in NRW produzierten Möbel – wie bereits in
den Vorjahren – auf Küchenmöbel aus Holz. Hierbei handelte es sich
zum größten Teil um Einbauküchenelemente.
Der Schwerpunkt
der Küchenmöbelproduktion lag auch hier im Regierungsbezirk Detmold:
94,8 % der in NRW hergestellten Küchenmöbel stammten von dort.
Absatzwert von Matratzen mit positiver Entwicklung Des Weiteren
wurde in NRW mit Sitzmöbeln und Teilen dafür ein Absatzwert von
1,1 Milliarden Euro erzielt; ein Rückgang von 14,0 % gegenüber dem
Jahr 2023.
Es folgten sonstige Möbel wie z. B. Wohn-,
Schlaf-, Ess- und Badezimmermöbel mit 1,0 Milliarden Euro (−9,3 %)
und Büro- und Ladenmöbel mit 728,9 Millionen Euro (−8,5 %). Der
Absatzwert der Matratzenproduktion stieg dagegen um 2,6 % auf
168,6 Millionen Euro.
NRW mit größtem Anteil am bundesweiten Möbel-Absatzwert Der
Anteil von NRW am bundesweiten Absatzwert der Möbelproduktion lag
2024 bei 38,3 % (2023: 38,7 %). Bei aus Holz hergestellten
Küchenmöbeln erreichte NRW einen gesamtdeutschen Wertanteil von
64,3 %. Des Weiteren lag der Wertanteil nordrhein-westfälischer
Hersteller bei sonstigen Möbeln bei 27,6 % und bei Sitzmöbeln und
Teilen dafür bei 24,8 %.
Bei Büro- und Ladenmöbeln waren es
25,5 % und bei der Matratzenherstellung 33,4 %. Absatzwert in den
ersten drei Quartalen 2025 weiter gesunken In den ersten drei
Quartalen 2025 sind in NRW nach vorläufigen Ergebnissen in 308
Betrieben Möbel im Wert von 4,8 Milliarden Euro hergestellt worden.
Das waren 3,2 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
15. Januar:
Martin-Luther-King-Tag - 100. Geburtstag von Maria
Schell (1926) - - 25 Jahre wikipedia
Erfolgreicher Auftakt des ersten Moot-Court Sozialrecht am
Bundessozialgericht Der erste sozialrechtliche
Moot-Court am Bundessozialgericht war ein voller Erfolg. Am 14.
Januar 2026 traten zehn Studierendenteams aus verschiedenen
deutschen Universitäten in einer simulierten Gerichtsverhandlung
gegeneinander an und stellten ihr juristisches Können unter Beweis.
Zuvor hatten sie vorbereitende Schriftsätze angefertigt und
eingereicht.
"Sozialrecht ist kein Nebenschauplatz und
sollte es auch in der juristischen Ausbildung nicht sein. Es ist
vielmehr ein Kerngebiet der Konkretisierung des
Sozialstaatsprinzips", so Dr. Christine Fuchsloch, Präsidentin des
Bundessozialgerichts in ihrer Begrüßung.
Gegenstand des
Wettbewerbs war ein sozialrechtlicher Fall aus dem Bereich der
gesetzlichen Rentenversicherung. Die Teams trugen ihre rechtlichen
Argumente vor einer Jury aus Richterinnen und Richtern des
Bundessozialgerichts vor. Die Veranstaltung endete mit einer
Preisverleihung, bei der die besten Teams mit wertvollen
Buchpräsenten für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet
wurden. Das Team der Humboldt-Universität zu Berlin belegte den
ersten Platz. Auf den zweiten Platz kam das Team der Universität
Bonn, gefolgt von dem Team I der Universität Bochum.
Der
erstmals am Bundessozialgericht durchgeführte Moot-Court hat für die
Studierenden eine wertvolle Gelegenheit geboten, praxisorientierte
Erfahrungen in einer echten Gerichtsumgebung zu sammeln und ihre
Fähigkeiten in der mündlichen Präsentation ihrer Argumente zu
demonstrieren. Die Veranstaltung fand im Elisabeth-Selbert-Saal des
Bundessozialgerichts statt und zog zahlreiche Zuschauerinnen und
Zuschauer an.
"Wir haben heute junge Juristinnen und Juristen
erlebt, die uns mit ihrem Engagement und ihrem Auftreten begeistert
haben. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung des Moot-Court
Sozialrecht am Bundessozialgericht", so Dr. Fuchsloch abschließend.
Das Moot-Court-Team des Bundessozialgerichts bedankt sich bei
allen teilnehmenden Teams für ihr besonderes Engagement und ihre
hervorragende Arbeit und freut sich, auch in Zukunft eine Plattform
für den Austausch über sozialrechtliche Themen bieten zu können.
Azubis machen Lust auf Lehre: 51 Ausbildungsbotschafter von IHK
ausgezeichnet Ausbildungsbotschafter besuchen Schulen
in der Region und geben Einblicke in ihre duale Ausbildung. So
erfahren Schüler, wie der Alltag im Betrieb und in der Berufsschule
aussieht. Am 14. Januar ehrte die Niederrheinische IHK 51
Auszubildende aus Duisburg sowie den Kreisen Wesel und Kleve für ihr
Engagement.
Viele Jugendliche wissen noch nicht, wie es
nach der Schule weitergehen soll. Damit sie wissen, wie der Alltag
in einer dualen Ausbildung aussieht, gehen Azubis nochmal in die
Klassenzimmer zurück. Dort berichten sie offen über ihre Erfahrungen
und beantworten Fragen auf Augenhöhe.
„Unsere
Ausbildungsbotschafter zeigen, wie vielfältig eine Ausbildung im
Betrieb ist“, sagt Matthias Wulfert, Geschäftsführer für Aus- und
Weiterbildung bei der Niederrheinischen IHK. „Mit ihren persönlichen
Geschichten machen sie die Berufswelt greifbar und geben
Orientierung für die Zukunft.“

IHK-Geschäftsführer für Aus- und Weiterbildung Matthias Wulfert
betonte, welch wichtige Arbeit die Azubis leisten. Fotos
Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov
Die IHK schult die
Botschafter in Kommunikation und Präsentation. Im Jahr 2025 wurden
128 Azubis vorbereitet, die insgesamt über 2.500 Schüler in der
Region erreicht haben. Die Initiative ist wichtig, um junge Menschen
für diesen Berufsweg zu begeistern.
Ansprechpartner
Interessierte Unternehmen und Schulen können sich bei
IHK-Ansprechpartnerin Meike Komatowsky melden:
komatowsky@niederrhein.ihk.de, 0203 2821-495.

51 Ausbildungsbotschafter wurden von der IHK geehrt.
HALLELUJA, NRW! SISTER ACT LIVE IN DUISBURG UND KÖLN vom
09. bis 12. April 2026 im Theater am Marientor DAS
HIMMLISCHE MUSICAL ist zurück! Nach über 100.000 begeisterten
Besuchern kehren die Nonnen im Frühjahr 2026 nach Deutschland und
Österreich zurück und bringen das mitreißende Show-Erlebnis nach dem
gleichnamigen Kultfilm auf die Bühne.
 Vom 09. bis 12. April
2026 heißt es in Duisburg im Theater am Marientor: Glitzer, Gospel
und Feel-Good-Entertainment voller Humor, Herz und himmlischer Hits.
Vom 14. bis 19. April 2026 zieht das himmlische Musical dann weiter
in die Domstadt Köln, wo die Nonnen in der Motorworld erneut für
Begeisterung sorgen.
Mit liebgewonnenen Charakteren,
sprühender Energie und einem mitreißenden Soundtrack fegt das
göttliche Musical den Staub von den Gesangsbüchern und reißt das
Publikum garantiert von den Sitzen.
Showtime im Kloster
Als die Disco-Diva Deloris plötzlich im Kloster untertauchen
muss, treffen zwei Welten aufeinander: Mit ihrem Groove wirbelt sie
den Kirchenchor auf, schlägt ganz neue Töne aus der Feder vom
8-fachen Oscar-Preisträger Alan Menken (u. a. Disneys ALADDIN & DIE
SCHÖNE UND DAS BIEST) an und sorgt für göttliches Chaos.

Eine Diva, ein Nonnen-Chor und ein Plan Die Nachtclubsängerin
Deloris van Cartier wird nach ihrem Auftritt zufällig Zeugin eines
Mordes – und findet sich plötzlich im Zeugenschutzprogramm wieder.
Anstatt glamouröser Bühnenlichter erwartet sie ein konservatives
Kloster, wo sie als bescheidene Nonne untertauchen soll – zum
Leidwesen der strengen Mutter Oberin…

Im Kirchenchor soll die Sängerin Teil der Gemeinde werden, doch die
Nonnen treffen keinen Ton und so übernimmt Deloris die Leitung. Mit
ihr wird jeder Gottesdienst zum Event und die Messen ziehen immer
mehr Publikum an – als sie schließlich vor dem Papst auftreten
sollen, kommen die Gangster Deloris auf die Spur und die Nonnen
schweben unverhofft in großer Gefahr… 
SHOWSLOT PRÄSENTIERT IN ZUSAMMENARBEIT MIT JAMIE WILSON PRODUCTIONS
SISTER ACT – DAS HIMMLISCHE MUSICAL Tour 2026 09.04.-12.04.2026
– DUISBURG, Theater am Marientor 14.04.-19.04.2026 – KÖLN,
Motorworld

Am Broadway produziert von Whoopi Goldberg & Stage Entertainment in
Verbindung mit The Shubert Organization und Disney Theatrical
Productions Die Originalproduktion wurde in Verbindung mit Peter
Schneider & Michael Reno entwickelt und von Stage Entertainment
produziert Vorverkauf Eventim, Oeticket und an allen bekannten
Vorverkaufsstellen Preise 39,90 € bis 129,90 € zzgl. Gebühren
der Vorverkaufsstelle Show-Dauer ca. 2,5 Stunden inkl. einer Pause
Sprache Alle Songs und Dialoge in deutscher Sprache Informationen
www.sisteract-tour.com
Die Sparda-Bank in
Duisburg unterstützt die Bahnhofsmission vor Ort mit einer Zuwendung
in Höhe von rund 2.600 Euro. Dominik Kanders und
Natalie Hampf, Filialleiter und stellvertretende Filialleiterin der
Sparda-Bank in Duisburg, überreichten gemeinsam in den
Räumlichkeiten der Bahnhofsmission einen symbolischen Scheck an die
Leiter der Bahnhofsmission Bodo Gräßer vom Diakoniewerk Duisburg und
Jonas Roch vom Caritasverband Duisburg e.V.
Die Förderung
stammt aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins bei der
Sparda-Bank West und wird für die Ehrenamtsarbeit eingesetzt. Die
Sparda-Bank West, zu der auch die Filiale in Duisburg gehört,
fördert mit ihrer traditionellen Zuwendung zum Weihnachtsfest die
Arbeit von insgesamt 19 Bahnhofsmissionen im gesamten
Geschäftsgebiet der Genossenschaftsbank.
Den Einrichtungen
kommen auf diese Weise insgesamt 50.000 Euro zugute. Filialleiter
Dominik Kanders freut sich, dass auch die Bahnhofsmission in
Duisburg mit einer Zuwendung bedacht wird. „Die Bahnhofsmission ist
für viele Menschen ein unverzichtbarer Ankerpunkt“, sagt Dominik
Kanders.
„Die Mitarbeitenden begegnen den
unterschiedlichsten Herausforderungen mit großer Professionalität
und Menschlichkeit. Mit unserer Zuwendung möchten wir diese wichtige
Arbeit stärken und dazu beitragen, dass die Angebote der Einrichtung
weiterhin zuverlässig zur Verfügung stehen.“
Die diesjährige
Zuwendung der Sparda-Bank West unterstreicht erneut das Engagement
der Genossenschaftsbank für soziale Einrichtungen in der Region und
setzt ein klares Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und
Solidarität. Als ehemalige Eisenbahnerbank fühlt sich die
Sparda-Bank West den Bahnhofsmissionen zudem in besonderer Weise
verbunden.

Dominik Kanders (2.v.l.) und Natalie Hampf (2.v.r.), Filialleiter
und stellvertretende Filialleiterin der Sparda-Bank-Filiale in
Duisburg, überreichen einen symbolischen Scheck an die Leiter der
Bahnhofsmission Bodo Gräßer vom Diakoniewerk Duisburg und Jonas Roch
vom Caritasverband Duisburg e.V. - Foto Sparda-Bank West
SportBildungswerk ist mit neuem Programm gestartet Sport und
Feriencamps für Kids Auch im neuen Jahr lädt das
SportBildungswerk Duisburg wieder die ganze Familie zum Sporttreiben
ein. Neben dem bewährten Sport- und Gesundheitsangebot für
Erwachsene gibt es in diesem Jahr einige Neuheiten für Kinder. Egal
ob beim Streetdance oder Dance-Mix (8-12 Jahre), Kinderturnen (6-10)
oder den Stunt-Scooter Workshops (6-14), die Bewegungserfahrungen
mit Spaß und in der Gruppe stehen immer im Mittelpunkt.
Auch
in einem Schwimmkurs (Bronze/Silber) sind noch ein paar letzte
Plätze frei. Zudem kann das bewährte Ferienangebot im Sportpark
Duisburg erstmalig in den Osterferien angeboten werden (4 Tage,
8-16.30 Uhr, 127,-€) Die Anmeldung ist unter
www.sportangebote-duisburg.de möglich. Weitere Informationen
erhalten Sie sehr gerne auch telefonisch unter 0203 3000 880 bzw.
per E-Mail an
sportbildungswerk@ssb-duisburg.de.
Umzug ins Pflegeheim,
Patientenverfügung etc. - Wie sage ich es den
Eltern? Das Begegnungs- und Beratungszentrum
lädt kümmernde Menschen zum Infoabend Wenn Angehörige bemerken, dass Seniorinnen
oder Senioren hilfsbedürftig werden, gibt es meist mehr
Fragen als Antworten. Und bei sensiblen Themen wie
Patientenverfügung oder Umzug ins Alten- und Pflegeheim
ist es oft schwierig, die Eltern von diesen und anderen
Hilfsmöglichkeiten zu überzeugen.
Kirsten
Beukenbusch vom Begegnungs- und Beratungszentrums
Meiderich der Evangelischen Dienste Duisburg bietet genau
zu diesem Thema einen Infoabend für Kinder von
Seniorinnen und Senioren an. Sie möchte gerne am 20.
Januar 2026 um 18 Uhr im Obermeidericher Gemeindehaus
Emilstraße mit den kümmernden Menschen ins Gespräch
kommen und Ansatzpunkte zur Konfliktlösung bieten.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht
nötig. Fragen vorab beantwortet Kirsten Beukenbusch unter
Tel. 0203 4101052, Mobil: 0178 5410029 oder per Mail:
kirsten.beukenbusch@edd.de.
Gemeinsam Reparieren im Recyclingzentrum Mitte
Reparieren statt wegwerfen: Mit diesem einfachen Prinzip setzt das
Repair-Café Hochfeld auch 2026 ein starkes Zeichen gegen die
Wegwerfgesellschaft. Am Freitag, 16. Januar 2026, verwandelt sich
das Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg erneut
in eine Werkstatt für Nachhaltigkeit und Nachbarschaftshilfe.
Aufgrund einer Baustelle am bisherigen Veranstaltungsort im
Citywohnpark findet die beliebte Veranstaltung weiterhin bei den
Wirtschaftsbetrieben statt. Das Repair-Café setzt ein Zeichen
gegen die Wegwerfgesellschaft. Ehrenamtliche Reparaturexpertinnen
und -experten unterstützen Bürgerinnen und Bürger dabei, defekte
Alltagsgegenstände wieder instand zu setzen. Ob Toaster, Lampe oder
Stuhlbein – gemeinsam wird geschraubt, gelötet und repariert. Ziel
ist es, Ressourcen zu schonen, Abfall zu vermeiden und die
Lebensdauer von Gebrauchsgegenständen zu verlängern.

Copyright: Adrian Chodkowski / Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Organisiert wird das Repair-Café von engagierten Freiwilligen
sowie den Reparaturexperten des Vereins DUISentrieb, die ihr Wissen
und ihre handwerklichen Fähigkeiten unentgeltlich zur Verfügung
stellen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Datum: Freitag, 16.
Januar 2026 Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr Ort:
Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg Das
Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt.
Ein
neues Recht auf Reparatur: Gesetzentwurf zur Stärkung von
Verbraucherrechten veröffentlicht Verbraucherinnen und
Verbraucher sollen ein neues Recht auf Reparatur bekommen. Es soll
für bestimmte technische Geräte wie insbesondere Waschmaschinen,
Kühlschränke und Smartphones gelten. Hersteller sollen künftig
verpflichtet sein, diese Produkte mehrere Jahre zu einem
angemessenen Preis zu reparieren.
Das sieht ein Gesetzentwurf
vor, den das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
heute veröffentlicht hat. Er sieht weitere Neuerungen vor, mit denen
nachhaltiger Konsum gefördert und Verbraucherrechte gestärkt werden
sollen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen einen Anreiz
erhalten, sich bei einem defekten Produkt für eine Reparatur zu
entscheiden, wenn sie auch eine Neulieferung verlangen könnten:
Ihr Recht auf Mangelgewährleistung soll sich bei einer Entscheidung
für eine Reparatur von zwei auf drei Jahre verlängern. Der
Gesetzentwurf stellt außerdem klar: Lässt sich ein Produkt nicht
reparieren, obwohl bei dieser Art von Produkt eine Reparierbarkeit
üblicherweise erwartet werden kann, begründet dies einen Sachmangel
– und die Käuferin oder der Käufer kann Gewährleistungsrechte
geltend machen. Der Gesetzentwurf geht auf die EU-Richtlinie zum
Recht auf Reparatur zurück.
Bundesministerin der Justiz und
für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig erklärt dazu:
„Reparieren ist besser als Wegwerfen. Es schont die Umwelt und auch
den Geldbeutel. Mit dem neuen Recht auf Reparatur wollen wir es
Verbraucherinnen und Verbrauchern einfacher machen, sich für eine
Reparatur zu entscheiden. Egal ob Smartphone, Waschmaschine oder
Kühlschrank: Hersteller sollen bei bestimmten Produktgruppen künftig
verpflichtet sein, Reparaturen vorzunehmen und Ersatzteile vorrätig
zu halten.
Außerdem sollen Verbraucherinnen und Verbraucher
einen konkreten Anreiz erhalten, sich für eine Reparatur zu
entscheiden statt für die Lieferung eines neuen Produkts. Es geht
uns um eine Stärkung der Verbraucherinnen und Verbraucher und um
mehr Nachhaltigkeit. Die Wegwerfgesellschaft hat keine Zukunft. Wir
brauchen eine neue Kultur des Reparierens. Das Recht kann dazu einen
wichtigen Beitrag leisten.“
Der heute veröffentlichte
Gesetzentwurf setzt 1:1 die vollharmonisierende
EU-Recht-auf-Reparatur-Richtlinie um. Die Vorgaben der Richtlinie
sind bis zum 31. Juli 2026 in nationales Recht umzusetzen.
Der Gesetzentwurf sieht insbesondere folgende Änderungen vor:
Neues Recht auf Reparatur Wer bestimmte technische Produkte wie
Waschmaschinen, Kühlschränke und Smartphones herstellt, soll künftig
verpflichtet sein, die Geräte unentgeltlich oder zu einem
angemessenen Preis zu reparieren, wenn diese nach Kauf defekt gehen.
Das Recht auf Reparatur soll mehrere Jahre geltend gemacht werden
können; zum Beispiel bei Waschmaschinen für mindestens zehn Jahre
und bei Smartphones für mindestens sieben Jahre. Die zehn bzw.
sieben Jahre beginnen in dem Moment, in dem die Produktion des
Modells eingestellt wurde (und nicht etwa schon bei der
Markteinführung). Das Recht auf Reparatur soll für alle Produkte
gelten, für die die Hersteller bereits nach geltendem Recht
Ersatzteile für eine bestimmte Zeit vorrätig halten müssen. In
dieser Zeit sollen die Hersteller die Produkte künftig auch
reparieren müssen.
Das neue Recht auf Reparatur wird
insbesondere nach Ablauf der Gewährleistungsfrist relevant werden:
wenn also keine Mängelgewährleistungsrechte gegenüber dem Verkäufer
mehr bestehen. Es greift aber auch, wenn ein Produkt nicht schon bei
Gefahrübergang mangelhaft war, sondern der Mangel erst später
entstanden ist, oder wenn sich nicht beweisen lässt, dass der Mangel
schon von Anfang an bestand. Verbraucherinnen und Verbraucher
bekommen so die Möglichkeit, ihr Produkt reparieren zu lassen, statt
es wegzuwerfen. Hersteller werden nicht unverhältnismäßig belastet.
Vorgaben zur Reparierbarkeit Der Gesetzentwurf stellt klar:
Lässt sich ein Produkt nicht reparieren, obwohl bei dieser Art von
Produkt eine Reparierbarkeit normalerweise erwartet werden kann,
begründet das einen Sachmangel – und die Käuferin oder der Käufer
kann Gewährleistungsrechte geltend machen.
Insbesondere
Hersteller von Waschmaschinen, Kühlschränken oder Smartphones sollen
künftig die Ersatzteile und Werkzeuge für die Reparatur zu einem
angemessenen Preis zur Verfügung stellen müssen. Sie sollen künftig
grundsätzlich keine Software einsetzen oder technische
Schutzmaßnahmen nutzen dürfen, die eine Reparatur behindern. Das
gilt auch für eine Reparatur durch unabhängige Dritte oder eine
Reparatur unter Verwendung anderer als der Originalersatzteile.
Verlängerung der Gewährleistungsfrist bei Entscheidung für eine
Reparatur (und gegen eine Neulieferung) Entscheiden sich
Verbraucherinnen und Verbraucher bei einem mangelhaften Produkt, es
reparieren zu lassen, obwohl sie auch eine Neulieferung verlangen
könnten, soll sich die Gewährleistungsfrist gegenüber dem Verkäufer
von zwei auf drei Jahre verlängern. So soll es für Verbraucherinnen
und Verbraucher attraktiver werden, ein Produkt reparieren zu
lassen, statt es auszutauschen. Die Dauer der Beweislastumkehr, bei
der vermutet wird, dass ein Mangel bereits bei Übergabe vorhanden
war, verbleibt unverändert bei einem Jahr.
Der
Referentenentwurf wurde heute an die Länder und Verbände versandt
und auf der Internetseite des BMJV veröffentlicht. Die
interessierten Kreise haben nun Gelegenheit, bis zum 13. Februar
2026 Stellung zu nehmen. Die Stellungnahmen werden auf der
Internetseite des BMJV veröffentlicht.
Den Gesetzentwurf
sowie weitergehende Informationen und Antworten auf häufige Fragen
finden Sie
hier.
Handreichung zur
grenzüberschreitenden Einzelfallarbeit in der Kinder- und
Jugendhilfe aktualisiert Jugendämter und Gerichte sind
zunehmend mit grenzüberschreitenden Fragestellungen bei
Kinderschutz, Kindesentführungen, Platzierungen im Ausland und der
Schnittstelle zum Migrationsrecht konfrontiert. Um Fachkräfte der
Kinder- und Jugendhilfe zu unterstützen, hat der Deutsche Verein für
öffentliche und private Fürsorge e.V. seine Handreichung
aktualisiert.
Jeder Staat verfügt über ein eigenes
Familienrecht und Jugendhilfesystem. Bei der Bearbeitung von Fällen
mit Auslandsbezug kommen kulturelle Unterschiede und Sprachbarrieren
hinzu, was leicht zu Missverständnissen führen und den Hilfeprozess
erschweren kann. Zusätzlich müssen internationale Übereinkommen
zwischen den Staaten und auf europäischer Ebene beachtet werden.
„Ländergrenzen überschreitende Fälle in der Kinder- und
Jugendhilfe erfordern ein sorgfältiges Zusammenspiel von rechtlichem
Wissen, kulturellem Verständnis und praktischer Erfahrung, um die
bestmögliche Unterstützung für die betroffenen Kinder zu
gewährleisten“, sagt Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des
Deutschen Vereins für öffentlichen und private Fürsorge e.V.
„Orientierungshilfen und die Förderung von Kooperation zwischen den
beteiligten Stellen sind unerlässlich.“
Die Handreichung
wurde aufgrund aktueller Reformen, wie dem Kinder- und
Jugendstärkungsgesetz und der Brüssel-IIb-Verordnung, überarbeitet.
Sie zeigt anhand von Beispielen aus der täglichen Praxis des
Internationalen Sozialdienstes (ISD) im Deutschen Verein mögliche
Handlungswege zu typischen Konstellationen auf, gibt Informationen
zum rechtlichen Rahmen, formuliert Verfahrensabläufe und benennt
Ansprechpartner*innen. Dabei werden die Themen Kinderschutz,
Kindesentführung, Platzierung im Ausland, unbegleitete minderjährige
Geflüchtete, Handel mit und Ausbeutung von Minderjährigen,
Verschleppung, sowie Umgangs- und Sorgerechtskonflikte näher
beleuchtet.
Um die unterschiedlichen Lösungsansätze im
Bereich der Einzelfallarbeit mit Auslandsbezug zu veranschaulich,
werden beispielhaft die Jugendhilfesysteme von Polen, Spanien und
dem Libanon skizziert.
Die Handreichung des Deutschen Vereins
für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur grenzüberschreitenden
Einzelfallarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe ist unter
https://www.deutscher-verein.de/fileadmin/user_upload/dv/pdfs/Empfehlungen_Stellungnahmen/2025/DV-14-25_Handreichung_Grenzueberschreitende_Einzelfallarbeit.pdf
abrufbar.

Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2025 um 0,2 % gewachsen
Wirtschaftsleistung in Deutschland nimmt nach zwei
Rezessionsjahren wieder leicht zu Das preisbereinigte
Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2025 nach ersten Berechnungen
des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,2 % höher als im
Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Anstieg der
Wirtschaftsleistung in Deutschland 0,3 %.
"Nach zwei
Rezessionsjahren ist die deutsche Wirtschaft wieder leicht
gewachsen. Das Wachstum ist vor allem auf die gestiegenen
Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates
zurückzuführen", sagte Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen
Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2025" in
Berlin.
"Demgegenüber gaben die Exporte erneut nach. Die
Exportwirtschaft sah sich heftigem Gegenwind ausgesetzt durch die
höheren US-Zölle, die Euro-Aufwertung und die stärkere Konkurrenz
aus China. Zudem hielt die Investitionsschwäche an. Sowohl in
Ausrüstungen als auch Bauten wurde weniger investiert als im
Vorjahr", so Brand weiter.

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt Veränderung
gegenüber dem Vorjahr in %

Bruttoinlandsprodukt, preis- und kalenderbereinigt Veränderung
gegenüber dem Vorjahr in %

Bruttowertschöpfung
sinkt im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe erneut, gemischtes
Bild im Dienstleistungsbereich
Die Bruttowertschöpfung ging
2025 insgesamt leicht zurück. Preisbereinigt lag sie 0,1 % niedriger
als im Vorjahr. Zwischen den Branchen gab es aber große
Unterschiede.
Im Verarbeitenden Gewerbe wurde 2025 im dritten
Jahr in Folge weniger erwirtschaftet. Die preisbereinigte
Bruttowertschöpfung nahm gegenüber dem Vorjahr um 1,3 % ab. Der
Rückgang war damit weniger stark als in den beiden Vorjahren. Vor
allem große Bereiche wie die Automobilindustrie und der Maschinenbau
hatten Einbußen zu verzeichnen. Beide Branchen sahen sich
stärkerer Konkurrenz auf den weltweiten Absatzmärkten ausgesetzt. In
der Chemieindustrie und anderen energieintensiven Industriezweigen
unterschritt die wirtschaftliche Aktivität das niedrige Niveau der
Vorjahre nochmals leicht.
Auch für das Baugewerbe war 2025
erneut ein schwieriges Jahr. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung
sank nochmals um 3,6 %, die Zahl der Insolvenzen nahm zu. Anhaltend
hohe Baupreise bremsten insbesondere den Hochbau und das
Ausbaugewerbe deutlich aus. Besser war die Lage im Tiefbau: Der
Neubau und die Instandsetzung etwa von Straßen, Bahnstrecken oder
Energienetzen sorgten dafür, dass das Vorjahresniveau leicht
übertroffen wurde.
Im Dienstleistungsbereich zeigte sich ein
gemischtes Bild: So sank die preisbereinigte Bruttowertschöpfung der
Unternehmensdienstleister im Vorjahresvergleich (-0,8 %). Die
sonstigen Dienstleister, etwa für Sport, Unterhaltung und Erholung,
mussten ebenfalls Einbußen hinnehmen (-0,3 %).
Im Bereich
Handel, Verkehr, Gastgewerbe stieg die preisbereinigte
Bruttowertschöpfung dagegen an (+1,2 %). Hierzu trug insbesondere
der Einzelhandel bei. Das Gastgewerbe erwirtschaftete hingegen
weniger als im Vorjahr. Im Bereich Öffentliche Dienstleister,
Erziehung, Gesundheit wuchs die Wertschöpfung erneut (+1,4 %).
Konsumausgaben stützen das BIP, Investitionen gehen erneut
zurück Sowohl die privaten als auch die staatlichen
Konsumausgaben stiegen im Jahr 2025 preisbereinigt deutlich
gegenüber dem Vorjahr. Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben
nahmen insgesamt um 1,4 % zu. Besonders für Gesundheit gaben die
privaten Haushalte mehr Geld aus als im Vorjahr (+3,8 %).
Auch die Ausgaben für Mobilität nahmen zu (+2,7 %). Dazu trugen vor
allem gestiegene Pkw-Käufe bei. Weniger als im Vorjahr gaben die
privaten Haushalte dagegen erneut für Gastronomie und Beherbergung
aus (‑0,6 %). Der Staatskonsum stieg 2025 mit einem preisbereinigten
Zuwachs von 1,5 % noch etwas stärker als der private Konsum.
Hauptursache für den Anstieg war, dass die Sozialversicherung mehr
Geld für Krankenhaus- und Arztbehandlungen, Medikamente sowie Pflege
ausgeben musste. Auch das vom Staat gezahlte Arbeitnehmerentgelt
erhöhte sich weiter.
Die Bruttoanlageinvestitionen sanken
insgesamt um 0,5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Bauinvestitionen
gingen um 0,9 % zurück und damit das fünfte Mal in Folge. Anhaltend
hohe Baupreise dürften dazu geführt haben, dass vor allem Vorhaben
im Wohnungsbau nicht realisiert wurden. Mehr investiert wurde
dagegen in Nichtwohnbauten wie Straßen, Brücken, Fabriken oder
Bürogebäude.
Die Investitionen in Ausrüstungen – also
Maschinen, Geräte und Fahrzeuge – nahmen 2025 noch stärker ab als
die Bauinvestitionen. Preisbereinigt lagen sie im Vergleich zum
Vorjahr um 2,3 % niedriger. Deutlich gestiegene investive Ausgaben
des Staates, vor allem für Verteidigung, glichen dabei das Minus bei
den gewerblichen Ausrüstungsinvestitionen nicht aus.
Exporte
von Waren und Dienstleistungen insgesamt sinken leicht, Warenimporte
steigen dagegen kräftig In einem für den deutschen Außenhandel
turbulenten Jahr gingen die Exporte 2025 nochmals zurück (-0,3 %),
das war der dritte Rückgang in Folge. Ursächlich waren die
Warenausfuhren, die das Vorjahresniveau preisbereinigt um 0,7 %
unterschritten. Betroffen waren Kernbereiche der deutschen
Exportwirtschaft: Nach den bislang vorliegenden Daten der
Außenhandelsstatistik bis Oktober 2025 wurden weniger Kraftwagen und
Kraftwagenteile, Maschinen und chemische Erzeugnisse exportiert. Die
Dienstleistungsexporte waren dagegen preisbereinigt 1,1 % höher als
im Vorjahr.
Auf der Importseite war die Situation im Jahr
2025 gänzlich anders: Nach zwei Jahren mit Rückgängen legten die
Einfuhren preisbereinigt kräftig um 3,6 % zu. Treiber waren die
Warenimporte, die deutlich um 5,1 % anstiegen. Unter anderem wurden
mehr Maschinen, elektrische Ausrüstungen, pharmazeutische
Erzeugnisse und Nahrungsmittel importiert als im Jahr 2024. Die
Einfuhren von Dienstleistungen fielen mit einem Zuwachs von 0,2 %
hinter die Wachstumsraten der Vorjahre zurück.
Langjähriger
Anstieg der Erwerbstätigenzahl kommt zum Erliegen Im
Jahresdurchschnitt 2025 waren 46,0 Millionen Menschen mit Arbeitsort
in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber dem Vorjahr blieb der Wert
nahezu unverändert. Mit Ausnahme des Corona-Jahres 2020 war die
Erwerbstätigenzahl seit 2006 durchgängig gewachsen. Allerdings
hatte der Anstieg seit Anfang 2024 deutlich an Dynamik verloren und
kam nun 2025 zum Erliegen. Wie im Vorjahr legte die Beschäftigung
ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen zu, vor allem im
Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit. Die Zahl
der Erwerbstätigen im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe sank
dagegen erneut.
Defizitquote des Staates geringer als im
Vorjahr Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2025 nach
vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von rund 107
Milliarden Euro. Wie im Vorjahr schlossen sowohl der Bund als auch
die Länder, die Gemeinden und die Sozialversicherung mit einem
Defizit. Das Finanzierungsdefizit lag knapp 8 Milliarden Euro
niedriger als im Jahr 2024, da die Einnahmen des Staates mit +5,8 %
stärker zunahmen als die Ausgaben mit +5,1 %.
Bezogen auf das BIP in
jeweiligen Preisen, das um 3,3 % zunahm, ergibt sich für Deutschland
im Jahr 2025 eine Defizitquote von 2,4 %. Diese fällt damit geringer
aus als im Vorjahr (2,7 %) und liegt unterhalb des Referenzwertes
von 3 % aus dem europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt. Die
Staatsquote, die als Verhältnis der Staatsausgaben zum BIP berechnet
wird, lag im Jahr 2025 bei 50,3 % und stieg damit erstmals seit den
Corona-Jahren 2020 und 2021 wieder auf einen Wert über 50 %.
Finanzierungsdefizit / -überschuss des Staates in Milliarden Euro

BIP im
4. Quartal 2025 nach bisherigen Erkenntnissen zum Vorquartal
gestiegen Im aktuellen Ergebnis für das Bruttoinlandsprodukt 2025
ist eine erste sehr frühe Schätzung für das 4. Quartal 2025
enthalten. Diese basiert auf einer unvollständigeren Datenbasis als
die reguläre Quartalsrechnung und ist daher unsicherer.
Nach
bisherigen Erkenntnissen stieg das BIP im 4. Quartal 2025 preis-,
saison- und kalenderbereinigt um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal.
Auch die ersten drei Quartale des Jahres 2025 wurden überarbeitet.
Daraus resultierte für das 1. Quartal 2025 preis-, saison- und
kalenderbereinigt eine um 0,1 Prozentpunkte bessere
Wirtschaftsentwicklung gegenüber dem Vorquartal als bisher
veröffentlicht.
Die reguläre
Schnellschätzung für das Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2025
wird das Statistische Bundesamt am 30. Januar 2026 veröffentlichen.
Detaillierte Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen
folgen am 25. Februar 2026.
15. Januar:
Martin-Luther-King-Tag - 100. Geburtstag von Maria
Schell (1926)- 25 Jahre wikipedia
Emscher in Dinslaken: Renaturierung und
Hochwassersicherheit Ökologischer Schwerpunkt Wehofen
Vorbereitungen für Ökologischen Schwerpunkt Wehofen beginnen in
Kürze. Im Rahmen der Deichschutzverordnung muss die
Emschergenossenschaft zudem den Baumbewuchs auf den Deichen
entfernen
Die Emschergenossenschaft beginnt im kommenden Jahr
mit dem Bau des ökologischen Schwerpunktes Wehofen. In diesem
Bereich wird der Fluss umfangreich renaturiert und erhält eine
großzügige Aue. Erste Vorbereitungen für diese ökologische Maßnahme
starten bereits in Kürze mit der Herrichtung der künftigen
Bauflächen – hierfür wird die Emschergenossenschaft zunächst Bäume
und Buschwerk entnehmen.
Darüber hinaus muss die
Emschergenossenschaft in den kommenden drei bis fünf Jahren den
Baumbewuchs im Bereich der Emscher-Deiche in Dinslaken zur
Gewährleistung der Hochwassersicherheit weitestgehend entfernen. Die
Emschergenossenschaft ist als Betreiberin der Deiche verpflichtet,
die gesetzlich vorgegebenen Standards für die Deichsicherheit
einzuhalten.
Grundlage hierfür sind die
Deichschutzverordnung der Bezirksregierung Düsseldorf sowie die DIN
19712 (Norm für den Neubau, die Sanierung, Unterhaltung, Überwachung
und Verteidigung von Hochwasserschutzanlagen an Fließgewässern). Die
Emschergenossenschaft bittet für beide Maßnahmen um Verständnis.
Ökologischer Schwerpunkt Wehofen Für den „Ökologischen
Schwerpunkt Wehofen“, dessen Baubeginn für Anfang 2027 geplant ist,
wird eine zirka 37.000 Quadratmeter große Auenfläche im Dreieck
zwischen der Landwehrstraße und der Brinkstraße angelegt. Innerhalb
dieser neuen Aue, für die unter anderem der rechtsseitige Deich in
Richtung Norden zurückverlegt wird, entsteht ein zirka 600 Meter
langes neues Flussbett für die Emscher.

Ziel dieses Projektes ist eine eigendynamische Entwicklung des
Gewässers mit einer standortgerechten Flora und Fauna zur
ökologischen Verbesserung des durch industrielle Nutzung stark
geprägten Flusses.
Der neu entstehende Deich an der Emscher
wird auf seiner gesamten Länge von knapp 950 Metern für ein
200-jährliches Hochwasser angelegt werden. Die Baumaßnahme, in die
der öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsverband rund acht
Millionen investiert, sollen etwa zwei Jahre dauern und im Frühjahr
2029 abgeschlossen sein.
Hochwassersichere Deiche Die
Anpassungen am Baumbewuchs auf den Deich-Abschnitten an der Emscher
in Dinslaken sind auf der Grundlage gesetzlicher Vorgaben notwendig.
Die Regelungen gelten nicht nur an der Emscher, sondern für alle
Hochwasserschutzanlagen im Land Nordrhein-Westfalen. Hintergrund
ist, dass die Wurzeln der Bäume den Deichkörper destabilisieren und
damit den Hochwasserschutz gefährden könnten. In Dinslaken ist der
Abschnitt zwischen der Kläranlage der Emschergenossenschaft an der
Turmstraße und der Emscher-Mündung in den Rhein betroffen.
Bei den im Zuge dieser Maßnahme zu entfernenden Bäumen handelt es
sich um Laubbäume, eine Vielzahl sind Pappeln. Eine exakte Aufnahme
bzgl. der Größe, der Art und der Standorte der Gehölze erfolgt
zurzeit durch die Emschergenossenschaft. Der aktuelle Zeitplan sieht
vor, dass die Bäume an den Deichen und jeweiligen Schutzzonen in den
nächsten drei bis fünf Jahren entfernt werden. Nicht betroffen sind
die Bereiche, in denen keine Deiche, sondern lediglich Hochufer
vorhanden sind.
Die ersten Rodungen sollen noch in der
aktuellen Fällperiode (bis Ende Februar 2026) starten. Die Abfolge
der Entnahme richtet sich nach einer Gefährdungskategorisierung.
Ganz aktuell erfolgen noch die Aufnahme und Kartierung der Bäume.
Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis für die
erforderliche Maßnahme, die ausschließlich der Sicherheit der
Bevölkerung im Hochwasserfall dient. Über die weiteren Schritte wird
der öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsverband informieren.
Emschergenossenschaft Am 14. Dezember 1899 als erster
deutscher Wasserwirtschaftsverband gegründet, ist die
Emschergenossenschaft heute gemeinsam mit dem 1926 gegründeten
Lippeverband Deutschlands größter Betreiber von Kläranlagen und
Pumpwerken. Die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Unternehmens
sind die Abwasserentsorgung, der Hochwasserschutz sowie die
Klimafolgenanpassung.
Ihr bekanntestes Projekt ist der
Emscher-Umbau (1992-2021), bei dem die Emschergenossenschaft im
Herzen des Ruhrgebietes eine moderne Abwasserinfrastruktur baute.
Dafür wurden 436 Kilometer an neuen unterirdischen Abwasserkanälen
verlegt und vier Großkläranlagen gebaut.
Rund 340 Kilometer
an Gewässern werden insgesamt renaturiert. Parallel entstanden in
enger Kooperation mit den kommunalen Partnern über 360 Kilometer an
Rad- und Fußwegen, die das neue blaugrüne Leben an der Emscher und
ihren Nebenläufen erleb- und erfahrbar machen. www.eglv.de
|
Planungen zum
Spielplatz Tempoli
BZ-Anfrage an die nun ausführenden
Gesellschaft (Wirtschaftsbetriebe Duisburg, vorher GeBAG und davor
das IMD Immobilienmanagement Duisburg)
Wann genau soll der Abriss des
bestehenden Containergebäudes beginnen?
Der Abriss des Bestandsgebäudes
beginnt im Dezember 2025 und soll bis Ende Januar 2026
abgeschlossen sein.
Wie lange wird die
Ersatzcontaineranlage genutzt?
Die Ersatzcontaineranlage wird
voraussichtlich bis ins erste Quartal 2027 genutzt.
Wann ist der Baustart des neuen
Gebäudes vorgesehen? Wann soll es fertiggestellt und in
Betrieb genommen werden?
Der Baustart für das neue
Jugendzentrum beginnt mit der Herrichtung des Geländes
(aktuell geplant für Ende März / Anfang April 2026). Der
Neubau soll dann Ende 2026 fertiggestellt und Anfang 2027 in
Betrieb genommen werden.
Wie ist aktuell der Stand der
Abstimmung mit dem Fördermittelgeber? Liegt inzwischen der
endgültige Zuwendungsbescheid vor?
Der Zuwendungsbescheid liegt vor.
Allerdings ist aufgrund der Umsetzung dieses Projektes als
Modulbau durch den Fördermittelempfänger noch eine
verlängerte baufachliche Prüfung seitens des
Fördermittelgebers erforderlich. Diese erwarten wir noch in
diesem Jahr.
Im ersten Ratsbeschluss aus 2020
stand, bis Ende 2025 werde die Fertigstellung angestrebt.
Warum hat sich der Neubau so stark verzögert?
Die Verzögerung ist auf mehrere
Faktoren zurückzuführen: Dazu zählen die Umstrukturierung
des Projekts hinsichtlich der Zuständigkeiten (vom IMD über
die GEBAG bis hin zu den Wirtschaftsbetrieben Duisburg)
sowie erhebliche Baukostensteigerungen und finanzielle
Unsicherheiten infolge der Corona-Pandemie und des
Ukraine-Krieges. Hinzu kamen notwendige Abstimmungen zum
Modulbau sowie die rechtliche und finanzielle Absicherung
des Projekts.
Außengelände:
Wie weit ist die Planung der
Außenspielfläche fortgeschritten?
Der Förderantrag für die
Außenspielfläche soll im Jahr 2026 gestellt werden, eine
konkrete Planung liegt dementsprechend derzeit noch nicht
vor.
Wurde bereits ein Planungsbüro
beauftragt – falls ja, welches?
Nein, es wurde noch kein
Planungsbüro beauftragt, da bislang kein zugesagtes
Förderprogramm für die Außenspielfläche besteht.
Welche Maßnahmen aus dem
Ratsbeschluss vom 2. Dezember 2024 sind noch aktuell, welche
wurden verworfen?
Das wird
sich erst nach der erteilten Förderung und der daraus
folgenden Planung klären, daher können wir zum aktuellen
Zeitpunkt noch keine genaueren Angaben zu den konkreten
Maßnahmen machen.
Gibt es einen Zeitrahmen für den
Beginn und Abschluss der Bauarbeiten?
Auch der zeitliche Rahmen steht in
Abhängigkeit zur Bewilligung eines Förderprogramms, sodass
wir auch hier noch keine abschließenden Auskünfte erteilen
können.
Soll der Umbau des Geländes
zeitlich parallel oder erst nach Abschluss des Neubaus
erfolgen?
Der Neubau wird vor den
Außenanlagen fertiggestellt. Der Umbau des Geländes erfolgt
somit vorbehaltlich eines Förderprogrammes nach Abschluss
des Neubaus.
Umbau insgesamt:
Inwiefern werden der Betrieb des
Spielplatzes und die pädagogische Betreuung während des
Umbaus eingeschränkt? Können Schulklassen und Besucher
weiter empfangen werden? Wo kommen die Tiere unter?
Der Betrieb
bleibt während der Baumaßnahmen grundsätzlich gewährleistet.
Schulklassen und Besucherinnen und Besucher werden weiterhin
empfangen, allerdings steht der Hauptzugang während der
Baumaßnahmen nicht zur Verfügung. Stattdessen wird es eine
temporäre Zuwegung über Seiteneingänge geben, über die das
Tempoli gesondert informiert.
Aufgrund der Arbeiten sind einzelne Bereiche des
Abenteuerspielplatzes nur eingeschränkt nutzbar, die
pädagogische Betreuung läuft jedoch unverändert weiter. Auch
die Tiere bleiben während des Umbaus in ihren gewohnten
Stallungen.
Mit welchen Gesamtkosten
rechnen Sie derzeit? Wie haben sich die Kosten der beiden
Maßnahmen entwickelt? Falls sich Kosten erhöht haben, warum
und in welchem Ausmaß?
Derzeit wird auf Grundlage des
Mehrkostenbeschlusses durch den Rat weiterhin mit 1,75
Millionen Euro für den Ersatzneubau gerechnet; für die
provisorische Containeranlage und deren Versorgung werden
Zusatzkosten entstehen. Die Kosten für die Neugestaltung des
Außengeländes können aus oben genannten Gründen aktuell noch
nicht final prognostiziert werden.
Welcher Kostenanteil wird durch
Fördergeld finanziert? Aus welchen Förderprogrammen stammen
diese Mittel?
Die Förderung für den Ersatzneubau
beträgt 1,35 Millionen Euro, die Mittel stammen aus dem
Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in
den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.
Wann soll der gesamte Umbau des
Abenteuerspielplatzes abgeschlossen sein?
Der Neubau des Jugendzentrums soll
Ende 2026 erfolgen, zum Zeitplan für den Außenbereich können
wir – aus zuvor erläuterten Gründen – aktuell noch keine
belastbaren Aussagen treffen. Die BZ dankt den
Wirtschaftsbetrieben
|
Bahn und Flug im Winterchaos – das gilt für EU-Reisende
Vergangene Woche sank gemeinsam mit den Temperaturen auch die
Zuverlässigkeit von Bahn- und Flugverbindungen. Schnee und Eis
führten vielerorts zu Verspätungen und Ausfällen. Das Europäische
Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland informiert Reisende über ihre
Rechte und gibt praktische Tipps, wie sie ihre Ansprüche durchsetzen
können.

Schnee und Eis führten zuletzt zu Verspätungen und Ausfällen. Bild:
KI-generiert EU-weite Rechte für Reisende
Sind Sie in den
vergangenen Wochen verspätet an Ihrem Zielort angekommen?
Verzögerungen im Bahn- und Flugverkehr sind keineswegs Schnee von
gestern – möglicherweise stehen Ihnen Erstattungen zu.
Auch
wenn der Winter den Verkehr ausbremst, müssen Passagiere nicht auf
ihre Rechte verzichten. Europaweit gelten klare Regeln: die
EU-Bahngastrechte-Verordnung und die EU-Fluggastrechte-Verordnung.
Fahrgastrechte bei Bahnfahrten Ab 60 Minuten Verspätung steht
Reisenden eine kostenlose Umbuchung auf einen anderen Zug zu,
außerdem eine angemessene Verpflegung, sofern dies praktisch
durchführbar ist. Bei 60 bis 119 Minuten Verzögerung können
Fahrgäste bei einer einfachen Fahrt 25 Prozent des Ticketpreises
zurückverlangen, ab 120 Minuten sind es 50 Prozent.
Wird der
Reiseantritt für Bahngäste durch eine erwartete Verspätung von
mindestens 60 Minuten sinnlos, zum Beispiel da sie einen wichtigen
Termin verpassen, können sie den vollständigen Fahrpreis von der
Bahn zurückverlangen. Aber: Die Bahngesellschaft erstattet keine
Folgekosten, etwa die Kosten eines Hotelzimmers, das Reisende wegen
des Reiseabbruchs nicht nutzen konnten.
Bei einem Zugausfall
haben Passagiere Anspruch auf eine kostenlose Umbuchung oder
alternative Optionen. Kann die Weiterreise nicht mehr am selben Tag
erfolgen, muss die Bahn eine Hotelübernachtung übernehmen.
Das EVZ bündelt auf seiner Website detaillierte Informationen zu den
Bahngastrechten. Mithilfe des interaktiven Bahn-Tools können
Reisende individuell ihre Rechte prüfen.
Gut zu wissen: Die
Fahrt liegt schon etwas zurück? Da Reisende ihre Ansprüche bis zu
drei Monate nach der Fahrt geltend machen können, können sie auch
noch eine Fahrt aus der Vorweihnachtszeit reklamieren.
Verspäteter Flug oder Annullierung? Das gilt für Fluggäste Für
Ausgleichszahlungen bei einer Flugverspätung ist die Voraussetzung,
dass diese am Zielflughafen mindestens drei Stunden beträgt. Die
Höhe der Entschädigung richtet sich nach der Flugstrecke und kann
bis zu 600€ betragen. Bei einer Verzögerung von mindestens fünf
Stunden können Passagiere alternativ den vollen Ticketpreis
zurückverlangen.
Ansprüche auf Verpflegung hängen von der
Dauer der Wartezeit und der Flugstrecke ab. Kann die Weiterreise
erst am nächsten Tag erfolgen, etwa weil der Flug erst am Morgen
startet, greift die volle Betreuungspflicht: Die Airline organisiert
und übernimmt die Hotelübernachtung und den Transfer.
Fällt
ein Flug aus, haben Passagiere Anspruch auf eine Erstattung des
vollständigen Ticketpreises oder auf eine Ersatzbeförderung. Eine
Entschädigung richtet sich nach der zeitlichen Abweichung des
angebotenen Ersatzflugs.
Mit dem Flug-Tool des EVZ lassen
sich Ansprüche interaktiv und schnell prüfen. Das EVZ bietet zudem
eine Übersicht zu Entschädigungsansprüchen und erläutert, wie
Flugpassagiere ihre Beschwerde einreichen können.
Wann
besteht kein Anspruch auf Entschädigung? Winterwetter allein
entbindet Verkehrsunternehmen nicht automatisch von ihren Pflichten.
Ob Schnee und Eis als höhere Gewalt gelten, hängt davon ab, wie
außergewöhnlich das Wetter tatsächlich ist. Ob ein
Entschädigungsanspruch zusteht, entscheidet sich daher im
Einzelfall. Andere Rechte, wie der Anspruch auf Verpflegung und
Umbuchung, bestehen in solchen Fällen jedoch weiterhin. Fahrgäste
sollten daher nicht zögern, ihre Forderung geltend zu machen.
Wie Sie sich rechtlich warm anziehen: Tipps für Reisende -
Zeitpuffer einplanen: Planen Sie bei wichtigen Terminen oder
Anschlussverbindungen bewusst mehr Zeit ein. -
Push-Benachrichtigungen aktivieren: Schalten Sie App- und E-Mail--
Benachrichtigungen ein, um frühzeitig über Änderungen informiert zu
werden. - Störungen dokumentieren: Halten Sie Verspätungen und
Ausfälle mittels Fotos fest. - Verpflegung klären: Fragen Sie
zunächst beim Beförderer nach, ob Verpflegung und- Übernachtung
organisiert werden, bevor Sie sie selbst organisieren und die Kosten
vorstrecken. - Belege sammeln: Dokumentieren Sie alle Ausgaben
für Essen, Taxi oder Hotel, um entstandene Kosten später geltend
machen zu können.
Kostenlose Unterstützung Auf der Website
des EVZ finden Bahn- und Fluggäste Informationen, Online-Tools und
Musterbriefe, mit welchen sie ihre Rechte bei europaweiten Reisen
durchsetzen können. Auch Schlichtungsstellen für die Bereiche Flug-,
Bahn- und Pauschalreisen können kostenfrei genutzt werden, falls Sie
selbst nicht mehr weiterkommen.
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(1899 geboren)
Duisburg:
410 Dachdecker in 54 Betrieben: 16,60 Euro pro Stunde ist das neue
„Dachdecker-Minimum“ Höherer Lohn für die „höchsten
Jobs“ in Duisburg: Für Dachdecker gibt es einen speziellen
Mindestlohn. Und der geht jetzt im Januar nach oben: Wer seinen
Gesellenbrief als Dachdecker in der Tasche hat, verdient ab sofort
mindestens 16,60 Euro pro Stunde. Darauf hat die
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen.

Bereit, den Menschen in Duisburg aufs Dach zu steigen. Und das für
einen höheren Lohn: Dachdecker in der Stadt bekommen ab sofort
mindestens 16,60 Euro pro Stunde für ihre der Stadt. Darauf hat die
IG BAU DuisburgNiederrhein hingewiesen
„Dachdecker haben
damit bei einem Vollzeitjob am Monatsende gut 100 Euro mehr in der
Tasche“, sagt Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein. Auch
der Mindestlohn für ungelernte Kräfte in den 54 Dachdeckerbetrieben
in Duisburg steige: „Er liegt jetzt bei 14,96 Euro pro Stunde“, so
die Bezirksvorsitzende Pfau. Die IG BAU Duisburg-Niederrhein ruft
die Dachdecker in der Stadt, die statt des Tariflohns lediglich den
Mindestlohn verdienen, dazu auf, ihre Lohnabrechnung für den Januar
zu kontrollieren.
Die Gewerkschaft unterstützt sie dabei: 02
03 – 298 87 – 0 | duisburg@igbau.de. Die IG BAU hat zudem bereits
für die kommenden beiden Jahre eine weitere Steigerung des
Dachdecker-Mindestlohns am Verhandlungstisch durchgesetzt. Insgesamt
arbeiten in Duisburg nach Angaben der IG BAU rund 410 Beschäftigte
im Dachdeckerhandwerk. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf
Angaben der Arbeitsagentur.
NRW: Bis zu 1,2
Millionen Jobs könnten von der jüngsten Mindestlohnerhöhung
profitieren * 0,9 Millionen Jobs davon in nicht
tarifgebundenen Betrieben. * 61 % aller geringfügig
Beschäftigten und jede sechste Frau von Anhebung begünstigt. *
51 % der Beschäftigten im Gastgewerbe profitieren.
Nach
neuesten Berechnungen auf Basis der Verdiensterhebung vom April
2025, könnten bis zu 1,2 Millionen Beschäftigungsverhältnisse in
Nordrhein-Westfalen von der geplanten Erhöhung des gesetzlichen
Mindestlohns auf 13,90 Euro pro Stunde zum 1. Januar 2026 begünstigt
sein. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lagen im April 2025
damit 14 % aller Jobs in NRW unterhalb des geplanten Mindestlohns
von 13,90 Euro.
Von diesen Jobs entfallen 78 % (rund
0,9 Millionen), auf Beschäftigungsverhältnisse in nicht
tarifgebundenen Betrieben. In den nicht tarifgebundenen Betrieben
würden rund ein Fünftel (21 %) der Beschäftigten von der
Mindestlohnerhöhung profitieren. Geringfügig entlohnte Beschäftigte
und Frauen profitieren Geringfügig entlohnte Beschäftigte und Frauen
würden ebenfalls in besonderem Maße von der Mindestlohnerhöhung
profitieren.
Bezogen auf alle geringfügig entlohnten
Beschäftigten würden die Verdienste von 61 % dieser Beschäftigten
angehoben werden. Innerhalb der Beschäftigtengruppe der Frauen wäre
jede sechste Beschäftigte, das sind 16 % der weiblichen
Beschäftigten, von der Anhebung betroffen. Jeder zweite Beschäftigte
im Gastgewerbe profitiert
Mit etwas mehr als 1 Millionen
Beschäftigungsverhältnissen würden auch insbesondere die
Beschäftigten im Dienstleistungsbereich von der Mindestlohnanpassung
profitieren. Besonders betroffen wäre das Gastgewerbe, hier würde
jede/-r zweite Beschäftigte (51 %) den erhöhten Mindestlohn
erhalten.
Auch in den Wirtschaftsabschnitten Grundstücks-
und Wohnungswesen (30 %), Handel; Instandhaltung und Reparatur von
Kraftfahrzeugen (24 %) sowie Verkehr und Lagerei (22 %) würde sich
die Mindestlohnerhöhung besonders bemerkbar machen.
1,0 Millionen Sterbefälle im Jahr 2025 Im Jahr 2025 sind
in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) gut 1,0 Millionen Menschen gestorben. Die
Zahl der Sterbefälle ist damit im Vergleich zum Vorjahr in etwa
gleichgeblieben (-4 600 Fälle oder -0,5 %).

Die ersten Ergebnisse für das Jahr 2025 zeigen nun, dass die
Sterbefallzahlen im Vergleich zum Vorjahr in etwa gleich geblieben
sind. Die Lebenserwartung dürfte somit weiter angestiegen sein
(Ergebnisse zur Lebenserwartung 2025 veröffentlicht das Statistische
Bundesamt im Sommer 2026).

Grippewelle im Februar/März, danach Sterbefallzahlen unter den
Vergleichswerten Im Januar 2025 lagen die Sterbefallzahlen
insgesamt im Bereich des mittleren Wertes der Jahre 2021 bis 2024,
Ende Januar lagen sie leicht darüber. Im Februar betrug die
Differenz zum mittleren Wert der vier Vorjahre insgesamt +10 %. Im
März ging der Unterschied zum Vergleichswert etwas zurück und betrug
noch +6 %.
Die erhöhten Sterbefallzahlen ab Ende Januar
traten zeitgleich mit einer vergleichsweise
starken Verbreitung von Atemwegserkrankungen auf. Die Zahl
schwer verlaufender Atemwegserkrankungen war im März und April stark
rückläufig, die Grippewelle galt Anfang April als beendet.
Die Sterbefallzahlen lagen im weiteren Jahresverlauf, mit Ausnahme
einer Hitzewoche Anfang Juli, unter den Vergleichswerten der vier
Vorjahre oder in deren Bereich. Zum Jahresende fielen die
Sterbefallzahlen besonders deutlich unter die Vergleichswerte –
nach aktuellem Ergebnis der Hochrechnung für Dezember 2025 um 13 %.
Dass die Sterbefallzahlen im Jahresverlauf 2025 teils
erkennbar unter dem mittleren Wert der vier Vorjahre lagen, hängt
mit den zeitweise deutlich erhöhten Sterbefallzahlen in den Jahren
2021 und 2022 aus dem Vergleichszeitraum zusammen. Es bedeutet nicht
zwangsläufig, dass die Sterblichkeit in diesen Phasen
außergewöhnlich niedrig war.
So hat sich beispielsweise in
den Jahren der Corona-Pandemie ein saisonales Muster gezeigt, bei
dem die Sterbefallzahlen zum Jahresende deutlich und im Vergleich zu
vorpandemischen Jahren in ungewöhnlichem Maße angestiegen sind.
Dieses Muster wird im aktuellen Vergleich der Sterbefallzahlen des
Jahres 2025 mit dem mittleren Wert der vier Vorjahre 2021 bis 2024
noch teilweise berücksichtigt.
Dass die Sterbefallzahlen zum
Jahresende nun im dritten Jahr in Folge vergleichsweise niedrig
waren, bestätigt somit eine Rückkehr zu dem saisonalen Muster, das
vor der Pandemie in fast allen Jahren beobachtet wurde.
Jahresbilanz
2025: Straßenverkehrsamt stellt statistische Zahlen vor
Zulassungen, Genehmigungen und mehr: Die Zulassungs- und
Fahrerlaubnisbehörde sowie der Personen- und Güterverkehr des
Straßenverkehrsamtes kümmern sich in Duisburg um alle
Dienstleistungen rund um die Verkehrsmobilität. Wie haben sich die
Zahlen 2025 entwickelt? Das Amt zieht Bilanz.
Fahrerlaubnisbehörde Die Fahrerlaubnisbehörde ist für alle
Führerscheinangelegenheiten (wie beispielsweise Umtausch, Erteilung,
Neuerteilung), Eignungsüberprüfungen, Verzicht auf die
Fahrerlaubnis, Maßnahmen nach dem Punktesystem sowie
Fahrlehrerlaubnis- und Fahrschulangelegenheiten zuständig.
Im Jahr 2025 haben die Mitarbeitenden insgesamt 27.911
Fahrerlaubnisanträge bearbeitet (2024: 26.957). Dabei handelte es
sich unter anderem um Anträge auf begleitetes Fahren ab 17 Jahren,
Ersterteilungen, Erweiterungen sowie Neuerteilungen von
Fahrerlaubnissen. Darüber hinaus gab das Team 1.313 Fahrerkarten aus
(2024: 1.565). Diese personengebundenen Nachweise mit Speicherchip
dokumentieren Fahr- und Arbeitszeiten. Davon entfielen 40
Fahrerkarten auf Frauen (2024: 42). Die Zahl der Fahrverbote blieb
nahezu konstant.
2025 hat das Amt 1.434 Fahrverbote
registriert, im Vorjahr waren es 1.476. Weiterhin ist ein deutlicher
Anstieg bei den Anträgen auf Fahrerlaubnisse zur Fahrgastbeförderung
(Taxi/Mietwagen) zu verzeichnen. Insgesamt wurden 1.159 Anträge
gestellt (2024: 986; 2023: 852; 2022: 647). Im Jahr 2025 gab es
20.373 persönliche Vorsprachen bei der Fahrerlaubnisbehörde (2024:
19.302). Davon entfielen 1.664 auf Notfalltermine.
Deutlich
angestiegen sind zudem die Führerschein-Umtauschvorgänge,
insbesondere im Rahmen des Pflichtumtausches, mit 7.874 Fällen
(2024: 5.150). Auch den sogenannten „Walk-by“-Schalter, an dem
Dienstleistungen ohne vorherige Terminvereinbarung möglich sind,
haben die Duisburgerinnen und Duisburger häufiger genutzt. Mehr als
6.400 nahmen dieses Angebot in Anspruch (2024: 4.100).
Insgesamt stieg die Zahl der Vorsprachen damit auf mehr als 28.437
(2024: 23.400). Im Bereich der Fahreignung hat die Behörde 263
Fahrerlaubnisse entzogen (2024: 372). Zusätzlich verzichteten 300
Personen im Rahmen von Eignungsprüfungen freiwillig auf ihre
Fahrerlaubnis.
Gerichte haben zudem 190 Fahrerlaubnisse
entzogen (2024: 234) sowie weitere 98 Fahrerlaubnisse sichergestellt
(2024: 119). In 2.607 Fällen ordnete die Fahrerlaubnisbehörde
medizinisch-psychologische oder fachärztliche Gutachten an (2024:
1.598). Bei Fahrerlaubnisinhaberinnen und -inhabern in der Probezeit
hat das Team insgesamt 1.063 Maßnahmen angeordnet, darunter
Aufbauseminare und Verwarnungen.
Im Rahmen des
Punktebewertungssystems erfolgten 2.202 Maßnahmen, davon 1.814
Ermahnungen (1. Stufe) und 388 Verwarnungen (2. Stufe). Darüber
hinaus gingen über 2.213 Mitteilungen und Anzeigen von Polizei und
Gerichten zur Eignungsüberprüfung ein. Positiv zu vermerken
ist die Entwicklung im Bereich der Fahrlehrerlaubnisse. Trotz
anhaltenden Fahrlehrermangels konnten im vergangenen Jahr 15
Fahrlehrererlaubnisse erteilt werden (2024: 20; vor zehn Jahren: 3).
Zulassungsbehörde Die Zulassungsbehörde des
Straßenverkehrsamtes kümmert sich neben der Zulassung von Fahrzeugen
unter anderem auch um die Umschreibung von Fahrzeugen,
Kurzzeitkennzeichen, Ausfuhrkennzeichen, Saisonkennzeichen,
Umkennzeichnung auf ein Wunschkennzeichen oder Kfz-Ersatzpapiere.
In Duisburg gab es im Jahr 2025 insgesamt 69.243 Zulassungen
für Pkw, Motorräder, Roller, Lkw, Busse und andere Fahrzeuge. Im
Jahr 2024 waren es 68.479 Zulassungen. Aktuell sind insgesamt
306.526 Fahrzeuge in Duisburg zugelassen. Zum Vergleich: Im Jahr
2016 waren es 277.514 Fahrzeuge. Insgesamt erfolgten im vergangenen
Jahr 11.545 Neuzulassungen, im Jahr 2024 waren es 13.008.
Abgemeldet wurden 44.274 Fahrzeuge (2024: 38.959). Die Zahl der
Elektro- und Hybridfahrzeuge in Duisburg hat seit 2016 zugenommen:
Im Jahr 2016 gab es nur 79 Elektrofahrzeuge und 598 Hybridfahrzeuge.
2024 zählte die Zulassungsbehörde 5.583 Elektrofahrzeuge sowie
15.776 Hybridfahrzeuge. Im Jahr 2025 waren es 6.994 Elektrofahrzeuge
sowie 19.957 Hybridfahrzeuge.
Personen- und Güterverkehr
Der Bereich Personen- und Güterverkehr ist unter anderem
Genehmigungsbehörde für den gewerblichen Güterverkehr. Eine große
Herausforderung für die Bearbeitung der Anträge zur Durchführung von
Schwer- und Großraumtransporten war im vergangenen Jahr die
Baustellensituation im Stadtgebiet Duisburg, wie beispielsweise die
A40- Rheinbrücke, der A3-Brückenneubau am Kreuz Kaiserberg und die
Herabsetzung der Belastbarkeit der A 59 im Bereich der Berliner
Brücke, was zur Umfahrung über das Duisburger Stadtgebiet führte.
Die Mitarbeitenden mussten aufgrund von vorübergehenden
Sperrungen bei der Streckenführung Umleitungen vorgeben. Insgesamt
haben sie 2.583 Anträge genehmigt und 7.121 Anhörungen,
beispielsweise für die Fahrt durch Duisburger Stadtgebiet,
bearbeitet. Zusätzlich hat das Team 768 verkehrsrechtliche
Anordnungen erstellt.
Dabei handelt es sich um spezielle
Regelungen mit Auflagen zum Schutz der Infrastruktur oder der
Verkehrssicherheit. Sie können beispielsweise die Vorgaben
bestimmter Routen, Zeitfenster für die Durchführung des Transports
oder die Begleitung durch Sicherungsfahrzeuge umfassen.
Online-Termine Grundsätzlich ist ein Besuch der Zulassungs- und
Fahrerlaubnisbehörde des Straßenverkehrsamtes nur mit einem
gebuchten Online-Termin möglich: www.duisburg.de/termine. Im
Straßenverkehrsamt arbeiten rund 90 Mitarbeitende sowie
Auszubildende aus den Bereichen Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde
sowie Personenund Güterverkehr.
Vortrag im
Stadtarchiv: Über den Quellenwert des Corputius-Plans
Um den Corputius-Plan und seinen Wert für die Archäologie geht es in
einem Vortrag am Donnerstag, 22. Januar, ab 18.15 Uhr in der
DenkStätte des Stadtarchivs am Karmelplatz 5 am Innenhafen.
Der Duisburger Fotograf und Grafiker Frank Napierola präsentiert zum
ersten Mal den neubearbeiteten Corputius-Plan und berichtet von den
aufwendigen Schritten, den Plan in seiner ursprünglichen farblichen
Brillanz neu zu schaffen. So ist es möglich, den Plan in seinem
Facettenreichtum neu zu bewerten und ihn als Quelle für die
Stadtgeschichte neu zu erschließen.

Ausschnitt Corputius-Plan mit Salvatorkirche C Stadt Duisburg
Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz erläutert, wie er zu dem
Ergebnis kommt, dass die vermeintliche mangelnde geometrische
Genauigkeit des Corputius-Planes eine bewusste Komposition seines
Schöpfers, Johannes Corputius, darstellt. Abschließend berichtet
Karina Schnakenberg über neue Aspekte zur spätmittelalterlichen
Geschichte Duisburgs, an denen sie in ihrer Dissertation „Genese des
westlichen Ruhrgebiets“ arbeitet. Die Teilnahme an dem Vortrag
ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die
Teilnehmerzahl ist auf maximal 60 Personen beschränkt.
Sauberes Trinkwasser: Zusätzliche EU-weite
Schutzmaßnahmen gegen PFAS treten in Kraft
Seit dem 12.1.2026 müssen die EU-Mitgliedstaaten die
Gehalte von per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) im
Trinkwasser systematisch überwachen, um neue, europaweite Grenzwerte
einzuhalten. Das trägt unmittelbar dazu bei, das Recht auf sicheres
Trinkwasser für die Menschen in Europa durchzusetzen, eines der
Ziele der EU-Wasserresilienz-Strategie.
PFAS schnell
erkennen und handeln Jessika Roswall, EU-Kommissarin für Umwelt,
Wasserresilienz und eine wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft,
erklärte: „Die PFAS-Verschmutzung ist ein wachsendes Problem für das
Trinkwasser in ganz Europa. Mit harmonisierten Grenzwerten und einer
obligatorischen Überwachung, die jetzt in Kraft sind, verfügen die
Mitgliedstaaten über die Regeln und Instrumente, um PFAS zum Schutz
der öffentlichen Gesundheit rasch zu erkennen und zu bekämpfen.“
Einheitliches Vorgehen europaweit Die verstärkte Überwachung
hatten die EU-Staaten und Europäisches Parlament im Rahmen der
Neufassung der Trinkwasserrichtlinie 2020 beschlossen. Um eine
einheitliche Überwachung in der gesamten EU zu unterstützen, hatte
die Kommission 2024 technische
Leitlinien veröffentlicht. Die EU-Staaten müssen die Kommission
über die Ergebnisse ihrer Überwachung unterrichten.
Bei
Überschreitung der Grenzwerte müssen die Mitgliedstaaten Maßnahmen
ergreifen, um den PFAS-Wert zu senken, um die öffentliche Gesundheit
zu schützen und die Öffentlichkeit zu informieren. Konsequenzen
könnten beispielsweise die Schließung kontaminierter Brunnen, das
Hinzufügen von Behandlungsschritten zur Entfernung von PFAS oder die
Einschränkung der Trinkwasserversorgung umfassen, und zwar solange
die Überschreitung anhält.
Tanzabend "Grey Area" im
Theater Duisburg Mit Grey Area ist der neue Tanzabend
überschrieben, der am 16. Januar, 19.30 Uhr, im Theater Duisburg
Premiere feiert. Im Zentrum des Abends steht David Dawsons
titelgebender Klassiker über einen ungreifbaren und zugleich
hoffnungsvollen Zustand zwischen Ende und Wiederbeginn.
Nicht das Ziel, sondern der Weg selbst ist Ausgangspunkt für Bridget
Breiners neue Kreation "Shards", in der sie wertvolle Momente des
Dazwischen-Seins erforscht. Den Abschluss dieser Auslotung von
Zwischenräumen macht die kanadische Choreographin Lesley Telford mit
"Threshold of a Fall".
https://www.theater-duisburg.de
Große
Gartenmythen – Gartenbauexperte klärt auf
Kaffee gegen Schnecken? Am wirksamsten sind Hühner oder
Laufenten als natürliche Schneckenjäger.
 Quelle: pixabay
Planungen für die neue Gartensaison laufen bereits und bei
der Recherche zur richtigen Vorbereitung des Gartenjahres stoßen
Gartenbegeisterte immer wieder auf kuriose Tipps oder Bauernregeln.
Um keine Fehler zu begehen, nimmt Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte
vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.
(BLGL), fünf weit verbreitete Mythen unter die Lupe und klärt auf,
was an den Ratschlägen dran ist.
Mythos: Kaffee schützt vor
Schnecken Kaffee hat – wie so viele andere landläufig immer
wieder genannte Substanzen oder Maßnahmen – keine gesicherte Wirkung
gegen Schnecken. Laut Pflanzenschutzgesetz ist das Ausbringen von
Kaffeesud, ebenso wie anderer, selbst zusammengebrauter
Pflanzenschutzmittel („Hausmittel“) sogar verboten.
Gartenbauexperte Dr. Lutz Popp rät, zu Alternativen zu greifen: „Es
gibt deutlich effektivere Methoden, um Schneckenschäden an den
Pflanzen zu vermeiden, etwa Absammeln, Bierfallen oder
Schneckenzäune. Wessen Gartengröße es zulässt, kann auch Hühner und
Laufenten als Schneckenvertilger einsetzen. Im Idealfall kombiniert
man viele verschiedene Maßnahmen miteinander.“
Mythos: Viel
Dünger = optimaler Ertrag Dieser Mythos stimmt nicht: Düngergaben
erhöhen den Ertrag nur dann, wenn der Boden mit Nährstoffen
unterversorgt ist, und auch nur so weit, bis ein „Sättigungspunkt“
erreicht wird. Bei dessen Überschreiten stagniert der Ertrag oder
sinkt bei noch höherer Düngung sogar ab.
Viele
Untersuchungen der letzten Jahre und Jahrzehnte haben ergeben, dass
die meisten Gartenflächen in Deutschland durch langjährig zu hohe
Düngergaben stark überdüngt sind – mit negativen Auswirkungen auf
den Ertrag, die Pflanzenqualität und die Umwelt, z. B. Nitrat im
Grundwasser. Dr. Popp empfiehlt, vor Düngungsmaßnahmen eine
Bodenanalyse durchzuführen, die Aufschluss über den tatsächlichen
Bedarf an Nährstoffen gibt.
Mythos: Kompost stinkt immer
Auch dies ist falsch! Richtig aufgesetzter und „gepflegter“ Kompost
riecht angenehm erdig oder nach Waldboden. Gestank tritt meist nur
dann auf, wenn der Kompost zu feucht ist, unter Sauerstoffmangel
leidet und anaerobe Prozesse ablaufen. „Ursache hierfür sind zu
viele weiche und feuchte Abfälle.
Der Kompost soll deshalb
von Anfang an mit trockenem, strukturreichem Material versetzt
werden. Außerdem ist der Kompost in regelmäßigen Abständen
umzusetzen, am besten mit einer Grabgabel. So kann immer wieder
ausreichend Sauerstoff eintreten, die Bildung verdichteter Klumpen
vermieden und der mikrobiologische Rotteprozess aerob am Laufen
gehalten werden“, so der Experte des BLGL.
Mythos: Tomaten
reifen schneller, wenn man sie ins Haus bringt Richtig – sofern
es draußen bedingt durch das Voranschreiten der Jahreszeiten an
Sonne und Wärme fehlt. Im Herbst bei niedrigen Tages- und vor allem
Nachttemperaturen können Tomaten grün oder leicht gelblich bis
orange geerntet und ins Haus gebracht werden, denn Temperaturen um
20 °C beschleunigen die Reife deutlich.
Dr. Popps Tipp: „Die
Tomaten sollten in einer trockenen Schachtel oder Papiertüte
gelagert werden, am besten in Gesellschaft von einer reifen Banane
oder einem Apfel, denn diese produzieren das Reifegas Ethylen. Ein
heller Standort mit starkem Lichteinfall ist nicht nötig, jedoch
eine regelmäßige Kontrolle, um eventuell faulende Früchte frühzeitig
auszusortieren.“
Mythos: Verblühte Stauden umgehend
zurückschneiden Falsch, denn das Belassen verblühter Stauden
sorgt für den Verbleib nährstoffreicher Stängel- und Blattmassen auf
den Beeten. Zusätzlich stellen verblühte Pflanzen samt ihrer
Fruchtstände Rückzugs- und Lebensraum sowie Nahrungsangebote für
viele Kleintiere dar.
Erst im ausgehenden Winter oder
beginnenden Frühjahr sind die dann leichten, trockenen Stängel zu
entfernen – die Methode vereint also einen hohen ökologischen Wert
mit weniger Arbeitsaufwand und verbessert die Bodenqualität. „Nur
wenn es zu Fäulnis kommt, das Aussamen ausbreitungsfreudiger Arten
verhindert werden oder eventuell eine Nachblüte angeregt werden
soll, ist ein umgehender Rückschnitt notwendig“, informiert Dr.
Popp.
Die Analyse zeigt: Die Beratung durch einen Experten
hilft dabei, Halb- oder Falschwissen zu enttarnen und Tipps zu
erfahren, die wirklich funktionieren. Wenn durch falsche Ratschläge
versprochene Ergebnisse im Garten nicht eintreten, entsteht schnell
Frust. Das Aufklären von Mythen trägt deshalb nicht nur dazu bei,
den Garten nachhaltiger und effizienter zu gestalten, sondern bringt
letztlich auch mehr Freude am Gärtnern.
Vom Feiern
und Fürchten: Kirchen laden zur ökumenischen Bibelwoche
Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck und
die katholische Nachbargemeinde sowie Pfarrerin Lisa
Federl, Pater Gereon und Pfarrer i.R. Tijmen Aukes laden
herzlich zur Ökumenischen Bibelwoche 2026 ein.
Es
geht unter dem Motto „Vom Feiern und Fürchten“ an vier
gemütlichen Abenden im Gemeindehaus am Ostackerweg 75, -
vom 19. bis zum 22. Januar, immer um 18 Uhr - um das
biblische Buch Esther. Dazu heißt es in der Ankündigung:
„Die spannende Story handelt davon, wie die jüdische
Gemeinschaft unter persischer Herrschaft in der Diaspora
lebt, angefeindet und bedroht, weil sie an ihrem Glauben
festhält. Die Fragen, die das Buch aufwirft, sind so
aktuell, dass sie fast aus der Zeitung stammen könnten –
perfekt für einen regen Austausch!“
Eine
Anmeldung ist möglich, aber nicht zwingend, Rückfragen
beantwortet Pfarrerin Federl gerne (lisa.federl@ekir.de
oder 0170 7449838). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter
www.ruhrort-beeck.de.

Gemeindezentrum Ostacker (Foto: www.ruhrort-beeck.de).
Barocke Musik aus italienischen Landen...
beim Konzert in Neudorf
Am 18. Januar ist um
17 Uhr erneut "Embiscara Consort" zu Gast im Neudorfer
Gemeindezentrum, Wildstraße 31. Unter der Leitung von Ada
Tanir präsentiert das Ensemble ein vielfältiges Programm
unter dem Titel „Barocke Musik aus italienischen Landen“.

Ensemble "Embiscara Consort" - (Foto: Embiscara Consort)
Es erklingen Werke für die Kirche, zum Tanzen und zum
Singen – Musik, die die Natur nachahmt und barocke
Virtuosität eindrucksvoll zur Geltung bringt. Wie gewohnt
bringt das Ensemble eine Auswahl historischer
Instrumente, passende Requisiten sowie die Freude am
gemeinsamen Musizieren mit. Auch die Tänzerinnen und
Tänzer des Consorts werden wieder mitwirken und dem
Konzert ein lebendiges, barockes Flair verleihen.
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld
Neudorf lädt ein zu einem stimmungsvollen Nachmittag
voller barocker Klänge und italienischer Lebensfreude!
Eintritt frei – Spenden willkommen. Infos zur Gemeinde:
www.hochfeld-neudorf.de.
Wenn
Gefühle überkochen:Vortrag mit Tipps für den
Erziehungsalltag
Wut und Trotz gehören zur
Entwicklung und stellen Kinder wie Erwachsene vor
Herausforderungen. Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde
Marxloh Obermarxloh lädt ein zu einem Vortragsabend, bei
dem auch wichtige Impulse für den Erziehungsalltag
gegeben werden.
Dies übernimmt am 20. Januar um
18 Uhr im Familienzentrum Obermarxloh, Wittenberger Str.
15, Dozent Roland Schild vom Evangelischen Bildungswerk.
Er wird davon sprechen, wie wichtig für den Alltag die
Fähigkeit ist, Gefühle zu erkennen, zu benennen und
Schritt für Schritt regulieren zu lernen.
Zudem
geht es um Themen wie Impulskontrolle,
Frustrationstoleranz und den Umgang mit Bedürfnissen.
Anmeldung sind im Familienzentrum erbeten: Telefonnummer:
0203/75969702. Infos zur Gemeinde gibt es im netz unter
www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Aktionsbündnisses "Für die Würde unserer Städte":
Rekord-Minus: Kommunen fordern Soforthilfe
Das Defizit in den Haushalten der Städte
und Gemeinden ist im dritten Quartal weiter gewachsen. Das
Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ schlägt deshalb eine
höhere Beteiligung des Bundes an den Sozialkosten vor.
Das
Statistische Bundesamt hatte am Donnerstag (8. Januar) keine guten
Nachrichten für die Kommunen in Deutschland. In den ersten drei
Quartalen des vergangenen Jahres lag das Minus in den Etats der
Städte und Gemeinden bei 28,3 Milliarden Euro – und damit noch
einmal 2,4 Milliarden Euro höher als im bitteren Rekordjahr 2024.
Auf NRW entfallen 8,5 Milliarden Euro. Zugleich steigt damit die
Gefahr dramatisch, dass am Ende des Jahres 2025 bundesweit die
30-Milliarden-Euro-Grenze deutlich überschritten wird.
Eine
wesentliche Ursache für den ungebrochenen Trend sind neben der
schwachen Steuereinnahmenentwicklung die explodierenden
Sozialausgaben. Sie wuchsen in den ersten drei Quartalen um vier
Milliarden Euro: Insbesondere die Ausgaben für die
Eingliederungshilfe für behinderte Menschen und für die Jugendhilfe
nahmen um gut 11 Prozent zu. An diesen vom Bund veranlassten
Aufgaben, die am Ende des Jahren 2025 gut 45 Milliarden Euro kosten
werden (ohne Stadtstaaten) beteiligt sich der Bund bisher nicht.
Um die Entwicklung endlich umzukehren, fordert das
Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ eine notwendige
Sofortmaßnahme. „Bund und Länder müssen sich stärker an Sozialkosten
beteiligen, nach unserer Ansicht sind die Kosten der Unterkunft
dafür sehr gut geeignet. Wir fordern eine 100-prozentige Übernahme
des Bundes“, sagt Martin Murrack, Sprecher des Aktionsbündnisses, in
dem sich finanzschwache Kommunen zusammengeschlossen haben.
Die Kosten der Unterkunft haben sich in der Vergangenheit schon
einmal als passendes Instrument für eine Soforthilfe erwiesen.
Damals erhöhte der Bund seinen Anteil auf rund 75 Prozent und
entlastete die Städte und Gemeinden spürbar. Eine Komplettübernahme
der Kosten der Unterkunft könnte nun ähnliches bewirken. Dass die
Kommunen diese Aufgabe dann in Bundesauftragsverwaltung übernehmen,
ist ihnen bewusst und wird vom Aktionsbündnis akzeptiert.
„Für die Würde unserer Städte“ hat bei seinen jüngsten Gesprächen in
Berlin Signale wahrgenommen, dass der Bund zu einer Hilfe bereit
ist. Diese sollte möglichst direkt bei den Kommunen ankommen und
nicht erst bei den Ländern. Das Aktionsbündnis appelliert daher an
die Länder, an einer konstruktiven Lösung mitzuarbeiten und nicht
wie beim Sondervermögen Infrastruktur zum Teil „klebrige Finger“ zu
bekommen.
Diese notwendige Sofortmaßnahme wäre ein wichtiger
Schritt, dem allerdings weitere folgen müssen. Dabei geht es nicht
allein um mehr Geld. In gleicher Weise wichtig ist es, Bürokratie
abzubauen und den Sozialstaat insgesamt zu reformieren:
1.
Bund und Länder müssen insbesondere bei den stark steigenden
kommunalen Ausgaben für die Hilfen zur Erziehung und die
Eingliederungshilfe Lösungen finden.
2. Im Rahmen der
Sozialstaatskommission muss das System der existenzsichernden
Leistungen auf neue Füße gestellt werden, um die Hilfen besser und
effektiver zum Einsatz zu bringen.
3. Die Finanzausstattung
der Kommunen muss grundsätzlich verbessert werden, damit vor allem
Investitionen kontinuierlich den Infrastrukturbestand sichern und
damit auch den Wirtschaftsstandort attraktiv halten. Dabei sollten
Kommunen mit hohem Finanzierungsbedarf besonders berücksichtigt
werden.
4. Die Förderpolitik muss so reformiert werden, dass
der bürokratische Aufwand für die Kommunen deutlich reduziert wird
und sie mehr Geld pauschal erhalten.
5. Der Bund muss seine
Altschuldenregelung für die Kommunen aufstocken. 250 Millionen Euro
pro Jahr sind angesichts von Altschulden in Höhe von rund 35
Milliarden Euro zu wenig. Mehr zum Aktionsbündnis „Für die Würde
unserer Städte“ finden Sie auf www.fuerdiewuerde.de
Dringender Appell zur Blutspende: Blut wird JETZT
benötigt!
In den vergangenen Wochen mussten zahlreiche
Blutspendetermine witterungsbedingt kurzfristig abgesagt werden.
Viele der dennoch durchgeführten Termine waren deutlich schwächer
besucht als üblich. Gleichzeitig führt die anhaltende Grippe- und
Erkältungswelle dazu, dass viele potenzielle Spenderinnen und
Spender vorübergehend nicht spenden können.
Bereits zu
Jahresbeginn ist das Spendenaufkommen deshalb, und wegen der
Feiertage, unter dem notwendigen Niveau geblieben. Die Auswirkungen
sind deutlich spürbar: Die Vorräte sinken, die Lagerreichweite
beträgt aktuell nur noch rund 1,5 Tage.
Der DRK-Blutspendedienst West ruft die Bevölkerung
eindringlich zur Blutspende in NRW, Rheinland-Pfalz und im Saarland
auf. Die Versorgung mit Blutpräparaten ist aktuell angespannt und
droht sich weiter zu verschärfen. Winterwetter, eine ausgeprägte
Infektwelle und ein schwacher Start ins Spendenjahr treffen auf
einen unverändert hohen Bedarf in den Kliniken.
Blutpräparate sind nur begrenzt haltbar und können nicht auf Vorrat
produziert werden. Schon wenige Tage mit zu wenigen Spenden wirken
sich unmittelbar auf die Patientenversorgung aus. „Die Situation ist
ernst. Krankenhäuser benötigen täglich Blut für Operationen,
Notfälle, Krebstherapien und die Behandlung chronisch kranker
Menschen. Diese Versorgung darf nicht ins Wanken geraten“, erklärt
Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes.
„Blutspenden lassen sich nicht aufschieben – was heute nicht
gespendet wird, fehlt morgen in den Kliniken“, so Küpper weiter. Der
DRK-Blutspendedienst geht verantwortungsvoll mit den knappen
Beständen um. Eine nachhaltige Stabilisierung der Versorgung ist
jedoch nur möglich, wenn kurzfristig deutlich mehr Menschen Blut
spenden.
Das DRK appelliert daher an alle gesunden und
spendefähigen Bürgerinnen und Bürger, jetzt Verantwortung zu
übernehmen und zeitnah einen Termin zur Blutspende wahrzunehmen.
Bereits wenige Tage mit hoher Spendenbereitschaft können
entscheidend dazu beitragen, die Lage zu entspannen.
Aktuelle Termine und Informationen zur Blutspende finden sich unter:
www.blutspende.jetzt Wer
unsicher ist, ob eine Blutspende – zum Beispiel wegen der Einnahme
bestimmter Medikamente – möglich ist, kann sich kostenfrei bei der
Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11 949 11 beraten
lassen. Alternativ steht unter
www.blutspende.jetzt ein praktischer Online-Check zur Verfügung.
Warum ist die Blutspende beim DRK so wichtig? Der
DRK-Blutspendedienst West gewährleistet eine sichere medizinische
Grundversorgung für mehr als 23 Millionen Menschen in seinem
Einzugsgebiet. Insgesamt stellt das DRK 78 Prozent des gesamten
Blutbedarfs bereit.

Blutspenden werden dringend benötigt
Blutspende-Termin
reservieren und Leben retten Um Wartezeiten zu vermeiden und die
Abläufe optimal zu gestalten, bittet das Rote Kreuz darum, sich
vorab unter
www.blutspende.jetzt oder über die Hotline einen Termin zu
reservieren. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich gesund
fühlt. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Zum Termin
bitte den Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Die
eigentliche Blutspende dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten – und
kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten helfen.
Novelle des ElektroG ab 2026: Was sich für
Duisburger Bürgerinnen und Bürger ändert
Zum 1. Januar 2026 ist die Novelle des Elektro- und
Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) in Kraft getreten. Ziel ist es,
die getrennte Sammlung von Elektroaltgeräten zu verbessern und
Brandrisiken durch falsch entsorgte Batterien zu reduzieren.
Deutschland erreicht bislang nur rund 38 Prozent der von der EU
geforderten Sammelquote von 65 Prozent. Die neuen Regelungen sollen
dazu beitragen, diese Quote langfristig zu steigern.
Elektroaltgeräte enthalten sowohl wertvolle Rohstoffe wie Kupfer,
Aluminium oder Gold als auch Schadstoffe wie Blei, Cadmium oder
quecksilberhaltige Bestandteile. Eine sachgerechte Entsorgung ist
daher für den Umwelt- und Gesundheitsschutz von besonderer
Bedeutung. Die Novelle des ElektroG konkretisiert bestehende
Vorgaben und schafft bundesweit einheitlichere Rahmenbedingungen für
Rücknahme und Sammlung.
Bundesweite Neuerungen im Überblick
Auch wenn viele Änderungen in erster Linie den Handel betreffen,
sind sie auch für Verbraucherinnen und Verbraucher relevant:
Erweiterte Rücknahmepflichten im Handel: Händler mit mehr als 400
Quadratmetern Verkaufsfläche sowie größere Onlinehändler sind
verpflichtet, Elektroaltgeräte zurückzunehmen – auch unabhängig von
einem Neukauf. Rücknahmepflicht für E-Zigaretten und Vapes:
Verkaufsstellen von E-Zigaretten, Mehrweg-Vapes und Tabakerhitzern
müssen entsprechende Altgeräte künftig annehmen. Verschärfte
Kennzeichnungs- und Informationspflichten: Hersteller müssen
deutlicher darauf hinweisen, dass Elektrogeräte nicht über den
Restmüll entsorgt werden dürfen und ihre Waren entsprechend
kennzeichnen. Händler sind dazu verpflichtet, über bestehende
Rückgabemöglichkeiten in ihren Betrieben zu informieren.
Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg setzen die neuen gesetzlichen Vorgaben
seit dem Jahreswechsel um und haben ihre Abläufe an allen
Recyclinghöfen entsprechend angepasst.
Annahme von
Elektroaltgeräten über das Recyclinghof-Personal Elektroaltgeräte
dürfen künftig nicht mehr völlig eigenständig in Sammelcontainer
eingeworfen werden. Die Annahme und Sortierung erfolgt bei
Kleingeräten oder batteriebetrieben Geräten wie Lampen, Bildschirme
oder Monitore durch das geschulte Fachpersonal der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Großgeräte wie Kühlschränke,
Waschmaschinen, Photovoltaik-Elemente oder Wärmeträger dürfen nur
noch unter Aufsicht in den entsprechenden Sammelbehältern entsorgt
werden. Ziel ist es, Fehlwürfe zu vermeiden und Sicherheitsrisiken –
insbesondere im Zusammenhang mit Lithium-Ionen-Batterien – weiter zu
reduzieren.
Kostenfreie Abgabe bleibt bestehen Die Abgabe
von großen und kleinen Elektroaltgeräten bleibt für Bürgerinnen und
Bürger weiterhin kostenfrei. Die Geräte werden wie bisher in
Sammelgruppen erfasst; die Sortierung erfolgt künftig vollständig
durch das Personal.
Weitere Rückgabemöglichkeiten im
Stadtgebiet Kleingeräte können weiterhin über die e-Tonne
entsorgt werden. Kleinstgeräte wie Mobiltelefone werden auch vom
Schadstoffmobil angenommen. Großgeräte können wie gewohnt im
Rahmen der Sperrgutabfuhr angemeldet werden. Ergänzend besteht
die Möglichkeit, funktionsfähige Laptops und Tablets über das
Netzwerk Labdoo für Bildungszwecke weiterzugeben.
Hinweise
für die Abgabe Leicht entnehmbare Batterien und Akkus sind vor
der Abgabe zu entfernen. Persönliche Daten sollten vor allem von
Smartphones, Tablets und Laptops gelöscht werden.
Hintergrund: Mehr Sicherheit und hochwertiges Recycling Durch die
Annahme über geschultes Personal und die verbesserte Vorsortierung
wird eine sichere und hochwertige Verwertung der Elektroaltgeräte
ermöglicht. Schadstoffe können gezielt entfernt und wertvolle
Rohstoffe zurückgewonnen werden. So lassen sich aus 14 Tonnen
Elektroaltgeräten etwa eine Tonne Kupfer recyceln – ein wichtiger
Beitrag zur Ressourcenschonung.
Die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg bitten alle Bürgerinnen und Bürger, die neuen Abläufe ab
dem 1. Januar 2026 zu berücksichtigen und Elektroaltgeräte weiterhin
konsequent getrennt abzugeben. Damit leisten sie einen wichtigen
Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz sowie zur Sicherheit auf
den Recyclinghöfen.

Entwicklung der Nebenkosten 2025 in NRW: Heizöl mit stärkstem
Preisrückgang unter den Energieträgern
* Preise für Haushaltsenergien im Vergleich zum Vorjahr
um 0,6 % gesunken. * Anstieg bei Preisen für Strom um 1,7 %.
* Schornsteinfegerentgelte um 8,8 % und Reinigungskosten für Straßen
und Bürgersteige um 7,7 % gestiegen.
Die Preise für
Haushaltsenergien, die Strom, Gas und andere Brennstoffe umfassen,
sind in Nordrhein-Westfalen zwischen 2024 und 2025 um 0,6 %
gesunken. Dies teilt das Statistische Landesamt anlässlich der
kalten Jahreszeit mit, in der die Nebenkosten für viele
Verbraucherinnen und Verbraucher in den Fokus rücken.
Während
die Preise für Strom im genannten Zeitraum um 1,7 % gestiegen sind,
wurden bei weiteren Energieträgern größtenteils sinkende Preise
beobachtet. Sinkende Betriebskosten für Ölzentralheizungen
ursächlich für überdurchschnittlichen Preisrückgang beim Heizöl Den
stärksten Preisrückgang verzeichneten dabei die Gesamtkosten für
Heizöl, einschließlich Betriebskosten, mit −7,0 %.

Dabei sorgten vor allem die sinkenden Betriebskosten für
Ölzentralheizungen (−10,4 %) für den überdurchschnittlichen
Preisrückgang. Die reinen Preise für Heizöl sanken im selben
Zeitraum um 4,5 %. Die Gesamtkosten für Erdgas, einschließlich
Betriebskosten, sind zwischen 2024 und 2025 ebenfalls gesunken
(−2,3 %). Auch hier fielen insbesondere die Betriebskosten für
Gaszentralheizungen niedriger aus als im Vorjahr (−5,6 %), während
die Preise für Erdgas selbst um 0,4 % stiegen.
Weitere
Energieträger wie Brennholz, Holzpellets oder andere feste
Brennstoffe (−4,1 %) und Fernwärme (−1,6 %) verzeichneten ebenfalls
sinkende Preise. Trotz zuletzt rückläufiger Tendenzen bewegten sich
die Preise für Haushaltsenergien nach wie vor auf einem höheren
Niveau als vor dem Ukraine-Krieg.
Steigende Preise bei
Wasserver- und Abwasserentsorgung Neben den Haushaltsenergien
bilden die Kosten für Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und
Müllentsorgung einen wesentlichen Bestandteil der Nebenkosten. Im
Jahr 2025 zeigten sich bei allen drei Positionen Preissteigerungen.
Die Preise für Wasserversorgung stiegen um 4,4 %, die für
Abwasserentsorgung um 5,5 % und die Preise für Müllabfuhr um 2,3 %.
Reinigungskosten für Straßen und Bürgersteige gestiegen
Schornsteinfegerentgelte stiegen zwischen 2024 und 2025 um 8,8 %.
Auch die Preise für Bürgersteigreinigung oder Straßenreinigung
(+7,7 %) und Dienstleistungen für Gartenpflege (+4,9 %) waren höher
als ein Jahr zuvor.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher, die 2025 Reparaturen,
Wartungen, Instandhaltungen oder Handwerkerarbeiten in Auftrag geben
mussten, fielen höhere Kosten an als noch im Jahr zuvor.
Elektrikerarbeiten verteuerten sich um 5,8 %, Arbeiten an Gas-,
Wasser- und Entwässerungsanlagen um 5,1 % und Arbeiten an Heizungs-
und Wassererwärmungsanlagen um 4,5 %.
Mikrozensus 2026 gesstartet – IT.NRW befragt als
Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen 80.000 Haushalte
* Der Mikrozensus ist die größte jährliche Erhebung der
amtlichen Statistik. * Jedes Jahr wird ein Prozent der Bevölkerung
befragt. * Ehrenamtlich tätige Erhebungsbeauftragte unterstützen
bei der Ortsbegehung.
Auch in diesem Jahr befragt
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt im Rahmen des Mikrozensus rund 80.000 Haushalte in NRW.
Diese seit 1957 bundesweit durchgeführte Haushaltsbefragung gibt
Antworten auf häufig gestellte Fragen aus Politik, Wissenschaft und
Medien. Hierzu zählen u. a.: - Unter welchen Bedingungen leben
die Menschen in Nordrhein-Westfalen? - Wie ist ihre Bildungs- und
Erwerbssituation? - Wie viele Familien mit Kindern gibt es in
NRW? - Wie viele nordrhein-westfälische Mieterhaushalte mit
minderjährigen Kindern zahlen mehr als 30 % ihres Nettoeinkommens
für die Bruttokaltmiete? - Wie hoch ist die Mietbelastung bei
Alleinstehenden?
Der Mikrozensus ist die größte jährliche
Erhebung der amtlichen Statistik Der Mikrozensus wird jedes Jahr bei
einem Prozent aller Haushalte im gesamten Bundesgebiet durchgeführt.
Die Auswahl der Haushalte erfolgt gemäß einer sog.
Flächenstichprobe. Demnach werden Straßenzüge bzw. Gebäude nach
einem mathematischen Zufallsverfahren ausgewählt und die darin
lebenden Haushalte dann innerhalb von fünf aufeinanderfolgenden
Kalenderjahren bis zu viermal befragt.
Um die an den
ausgewählten Anschriften aktuell lebenden Haushalte zu ermitteln,
nutzt das Statistische Landesamt Melderegisterangaben und setzt
unterstützend rund 100 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte für
Ortsbegehungen ein. Diese nehmen die Namen auf den Klingelanlagen
bzw. Briefkästen auf.
Die sorgfältig ausgewählten und
geschulten Erhebungsbeauftragten sind zur strikten Verschwiegenheit
verpflichtet und können sich durch einen Ausweis legitimieren.
Befragungen finden das ganze Jahr über statt Die Befragungen der
Haushalte sind gleichmäßig auf alle Wochen des Jahres verteilt.
Im Januar 2026 werden beispielsweise in 53 zufällig ausgewählten
Essener Auswahlbezirken etwa 480 Haushalte befragt (die
durchschnittliche Zahl je Auswahlbezirk liegt bei etwa neun
Haushalten). Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem
Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht. Abgefragt werden z. B.
persönliche Merkmale wie Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit,
Schulbesuch und Erwerbstätigkeit. Dank der Auskünfte der Befragten
liegt ein solides Datenfundament für belastbare Statistiken über NRW
und Deutschland vor.
Siedlungs- und Verkehrsfläche wächst jeden Tag um 50
Hektar
Die Siedlungs- und Verkehrsfläche ist in den Jahren 2021
bis 2024 um durchschnittlich 50 Hektar am Tag gewachsen. Zum
Vergleich: Vatikanstadt als kleinster Staat der Welt hat mit
insgesamt 44 Hektar eine ähnlich große Fläche.
Der tägliche Anstieg im vierjährigen Mittel nahm hierzulande damit
um rund einen Hektar gegenüber dem Zeitraum der Vorjahre ab (51
Hektar pro Tag in den Jahren 2020 bis 2023), wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt. Im Mittel der Jahre 2019 bis 2022 war
er mit 49 Hektar pro Tag schon einmal noch niedriger ausgefallen.

Die Siedlungs- und Verkehrsfläche kann nicht mit
versiegelter Fläche gleichgesetzt werden, weil sie auch
unversiegelte Frei- und Grünflächen enthält. Dazu zählen
beispielsweise alle Flächen, die zu Gebäuden gehören, wie Haus- und
Vorgärten.
Aber auch Campingplätze, Parks, Spielplätze und
Friedhöfe zählen zur Siedlungs- und Verkehrsfläche. 72 % des
Wachstums gehen auf Flächen für Wohnbau, Industrie und Gewerbe sowie
öffentliche Einrichtungen zurück Der größte Teil des Wachstums geht
auf Flächen für Wohnbau, Industrie- und Gewerbefläche sowie
öffentliche Einrichtungen zurück: Sie wuchsen im Schnitt um
36 Hektar pro Tag im Mittel der Jahre 2021 bis 2024.
Sport-,
Freizeit- und Erholungs- sowie Friedhofsflächen nahmen um 14 Hektar
pro Tag zu. Die Verkehrsflächen blieben nahezu unverändert. 14,6 %
der Fläche Deutschlands wird für Siedlung und Verkehr genutzt Trotz
des anhaltenden Anstiegs der Siedlungs- und Verkehrsfläche machte
diese auch im Jahr 2024 14,6 % (5,2 Millionen Hektar) der gesamten
Bodenfläche Deutschlands aus.
Davon werden 3,4 Millionen
Hektar für Siedlungszwecke (einschließlich Bergbaubetriebe, Tagebau,
Grube und Steinbruch) und 1,8 Millionen Hektar für Verkehr genutzt.
Insgesamt umfasst die Fläche Deutschlands 35,8 Millionen Hektar.
Die Fläche für Vegetation bildet mit 83,1 % den höchsten Anteil
(29,7 Millionen Hektar). Diese besteht im Wesentlichen aus Flächen
für Landwirtschaft mit 50,2 % (18,0 Millionen Hektar) und
Waldflächen mit 29,9 % (10,7 Millionen Hektar). Lediglich 2,3 % der
bundesdeutschen Fläche sind mit Gewässern (0,8 Millionen Hektar)
bedeckt.
Boot, Technik, Zukunft: Universität Duisburg-Essen und DST
auf der boot
Ab Samstag, 17. Januar 2026, wird Düsseldorf zum Dreh- und
Angelpunkt der Bootsbegeisterten. Die Universität Duisburg-Essen
(UDE) und das DST präsentieren ihre neuesten Forschungsexponate.
Besonderes Highlight: das autonom fahrende Forschungsschiff NOVA.
Wer Schiffe, autonome Systeme und Hafenlogistik selbst
erforschen möchte, bekommt hier spannende Einblicke, wie praxisnah
und innovativ ein Studium an der UDE ist. Auf der NOVA wird
autonomes Fahren erforscht.

Copyright: Ilja Höpping/Stadt Duisburg
An ihrem Stand
präsentieren die UDE und das DST innovative Entwicklungen und
aktuelle Forschungsprojekte – das absolute Highlight ist das
Forschungsschiff NOVA, ein autonomes, emissionsfreies Schiff mit
Elektroantrieb und unterstützender Photovoltaik-Anlage. Hier
erproben Wissenschaftler:innen alternative Antriebe und
selbstfahrende Systeme für eine nachhaltige Binnenschifffahrt.
Ein weiterer Publikumsmagnet und Schwerpunkt am gemeinsamen
Stand auf der boot ist das von der UDE und dem DST mitentwickelte
Fernsteuersystem für Binnenschiffe. Ein erfahrener Kapitän wird ein
reales Güterschiff live auf dem Rhein vom Fernsteuerstand aus
steuern – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren.
Besucher:innen können im Fernsteuersystem, das gleichzeitig
als Simulator genutzt werden kann, ein Containerschiff durch den
virtuellen Duisburger Hafen und auf dem Rhein steuern. Als eine der
wenigen Universitäten in Deutschland forscht und lehrt die UDE zu
nachhaltigen maritimen Systemen, moderner KI-gestützter Binnen- und
Küstenschifffahrt sowie Hafenlogistik.
In Studiengängen und
Kreativlaboren bildet sie praxisnah Ingenieur:innen aus. Das DST ist
national und international mit seiner Spitzenforschung in vielen
Projekten engagiert und kooperiert eng mit der Industrie sowie den
Forschungsinstituten an der UDE. Auch die Studienberatung der UDE
ist vor Ort und informiert über Studiengänge wie "Nachhaltige und
autonome maritime Systeme", Maschinenbau, Energy Science und weitere
Fächer.
Wer praxisnah forschen und aktiv an
zukunftsweisenden Technologien mitarbeiten möchte, sollte diesen
Stand nicht verpassen. Die UDE und das DST freuen sich auf
Besucher:innen in Halle 15 (Stand C58).
Die Exponate am
UDE-/DST-Stand: - Forschungsschiff NOVA: Autonomes,
emissionsfreies Schiff mit Solar- und Elektroantrieb; Erprobung
alternativer Antriebe und automatisierter Systeme. -
Fernsteuerstand und Schiffssimulator VeLABi mit virtuellem Testfeld
VERA: Deutschlandweit einzigartig, zeigt er die ferngesteuerte und
virtuelle Schiffsführung. - Rennkatamaran: Studierende
präsentieren ihr Renn-Tretboot „ „Close to Perfection“. -
Modell-Kavitationstunnel: Zeigt, wie Kavitation an Schiffspropellern
entsteht. - Autonome Modellschiffe: Schiffsmodelle, mit denen
Studierende die Entwicklung autonomer Schiffssysteme lernen. -
Windturbine: Demonstriert, wie elektrische Energie an Land und auf
See erzeugt werden kann. - Flexible Wellen (Flex-Line N-FLEX):
Innovative Antriebswelle aus Faserverbund- und Elastomermaterial.
- Aqua Speeder: Europas erster voll-elektrischer, geräuschloser
Jetski, mitentwickelt von UDE-Ingenieur:innen. - CoCreation Lab:
3D-Drucker und Scanner zeigen Produktinnovationen; Mini-Novas und
Giveaways werden live gedruckt.
13. Januar 2016: Mehr als 550 Bücher aus dem
Stadtarchiv vor dem Zerfall gerettet Das
Stadtarchiv Duisburg hat über 550 Bücher aus der
Bibliothek des Stadtarchivs, darunter eine umfangreiche
Serie städtischer Verwaltungsberichte, konservatorisch
behandeln lassen. Mit Hilfe eines Entsäuerungsmittels
wurde die im Papier enthaltene Säure neutralisiert und auf
diese Weise die verbräunten und teilweise bereits
brüchigen Seiten der historischen Bücher stabilisiert.
„Wie in allen Archiven ist auch im Stadtarchiv Duisburg
ein Großteil der historischen Überlieferung von
säurebedingtem Zerfall bedroht, die es zu retten galt“,
erklärt Kulturdezernent Thomas Krützberg die Aktion.
Insbesondere die ab 1850 industriell hergestellten
Papiere sind stark holzschliffhaltig. Durch den
Holzschliff und die bei der Leimung der Papiere
eingesetzten Substanzen gelangt Säure in das Papier. Die
Säure bewirkt, dass das Papier in Akten, Amtsbüchern oder
auch Zeitungen relativ rasch vergilbt und seine Festigkeit
verliert. Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs
bestätigt: „Zahlreiche Bestände aus dem Stadtarchiv
Duisburg sind bereits jetzt stark geschädigt; teilweise
sind sie im Original nicht mehr benutzbar.“ Mit der
Landesinitiative Substanzerhalt hat die Landesregierung
von Nordrhein-Westfalen 2006 ein Förderprogramm ins Leben
gerufen, das es den Archiven ermöglicht, besonders stark
vom Säurezerfall bedrohte Bestände entsäuern zu lassen.
Von 2006 bis 2010 wurde im Rahmen der Landesinitiative im
Stadtarchiv Duisburg ein sogenanntes Unterzentrum
eingerichtet, das Entsäuerungsmaßnahmen für die Archive
der näheren Umgebung koordiniert und vorbereitet hat.
Bereits damals wurden aus dem Stadtarchiv selbst über
3.400 Akten (Bestand Walsum) entsäuert und auch neu
verpackt. Die Entsäuerungsmaßnahme wurde vom ZFB -
Zentrum für Bucherhaltung GmbH in Leipzig durchgeführt und
aus Mitteln der Landesinitiative Substanzerhalt zu 70
Prozent gefördert. Die Koordination der
Entsäuerungsmaßnahme und der Fördermittel oblag dem LVR-
Archivberatungs- und Fortbildungszentrum in
Pulheim-Brauweiler.

Dr. Andreas Pilger, Leiter der Stadtarchivs Thomas Krützberg,
Beigeordneter der Stadt,
Thomas Hingst und Dr. Peter Weber vom LVR
Uwe Franzen (davor), Restaurator des Stadtarchivs
Spielenachmittag in Obermarxloh für Jung und Alt
Zu einem Spielenachmittag lädt die Evangelische
Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh in das Kinder-
und Familienzentrum Lutherkirche, Wittenberger Straße 15,
ein.
Dort sind am Sonntag, 18. Januar 2026 um 15
Uhr Karten-, Brett-, Taktik-, Geschicklichkeits- und
Familienspiele bereits aufgebaut. Der Eintritt ist frei.
Diese Veranstaltung ist Teil der „Wirkstatt“ im Rahmen
des Erprobungsraumes der Gemeinde: Hier können alle ihre
Ideen einbringen, kreativ werden und Gemeinschaft neu
erleben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Suppenküche zieht in die Beecker Kirche
Duisburg, 9 Januar 2026 - Warme Mahlzeiten ab sofort in
neuem Ambiente. Die beliebte Suppenküche der
Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck hat einen
neuen Standort gefunden: Nach Jahren im Gemeindehaus am
Ostackerweg werden die warmen Mahlzeiten ab sofort in der
Beecker Kirche serviert.
Der Umzug markiert
einen neuen Abschnitt für das soziale Angebot, das
Menschen in Beeck eine kostenlose warme Mahlzeit bietet.
Auch an Sonntagen ohne Gottesdienst öffnet die
Suppenküche ihre Türen und lädt ab 12.30 Uhr zum
gemeinsamen Essen ein.
„Die Kirche bietet nicht
nur Raum für Gottesdienste, sondern ist ein Ort der
Gemeinschaft und der praktischen Nächstenliebe“, so
Pfarrerin Lisa Federl. „Wir freuen uns, dass die
Suppenküche nun in unseren Kirchenräumen ein neues
Zuhause gefunden hat.“
Jede und jeder ist
willkommen – unabhängig von der persönlichen Situation.
Ein Nachweis der Bedürftigkeit wird nicht verlangt. Die
Suppenküche lebt von der Solidarität und dem Engagement
vieler Menschen: Finanziert wird das Angebot durch
Spenden, darunter auch die großzügige Unterstützung der
MSV-Ultras, die 5.560 Euro beigesteuert haben. Gäste
sind herzlich willkommen, jeden Sonntag ab 12.30 Uhr in
der Beecker Kirche vorbeizukommen. Infos zur Gemeinde
gibt es im Netz unter
www.ruhrort-beeck.de.

Maik Züllinger, Hausmeister in der Evangelischen
Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck, beim Einschenken einer
Suppenportion (Foto: ruhrort-beeck.de).
Ruhe finden... beim ökumenischen Taizé-Gottesdienst in
Buchholz Auch in diesem Jahr wird die
Buchholzer Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Straße
zum ökumenischen Taizégottesdienst im warmen Schein
vieler Kerzenlichtern erleuchten.
Die
Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis und die
katholische Pfarrei St. Judas Thaddäus sowie Pfarrerin
Sara Randow, Pastor Stephan Markgraf und die
Kirchenmusiker Daniel Drückes, Ulrich van Ooy laden
herzlich ein, am 18. Januar um 17.30 Uhr in dem
Gotteshaus - inmitten der Hektik und Unruhe des Alltags -
die Seele zu weiten und nach jener Ruhe zu suchen, die
nur Gott schenken kann.
Unter dem Titel: „Rest
for my soul – Ruhe in Dir“ geht es in kurzen Impulsen,
Gebeten und Momenten der Stille um die Frage, wo und wie
im Leben Orte der Ruhe zu finden sind. Besucherinnen und
Besucher sind eingeladen, nah beieinander Platz zu nehmen
und die Atmosphäre der Taizé-Gemeinschaft zu erleben. Wer
eine Meditationsbank oder ein Kissen („Yogakissen“) hat,
darf dies gerne mitbringen. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de.

Jesus-Christus-Kirche Buchholz nach der Renovierung 2019
(Foto: www.trinitatis-duisburg.de).
Konzentration auf das Wesentliche Taizé-Gottesdienst in
Meiderich Am 18. Januar feiert die
evangelische Gemeinde Duisburg Meiderich um 18 Uhr in der
Kirche, Auf dem Damm 6, einen festlichen
Taizé-Gottesdienst. Wichtiger Bestandteil sind die
besondere Lichtatmosphäre und die Taizé-Melodien.
Die meditativen Gesänge von Taizé laden dazu ein, zur
Ruhe zu kommen und bei Gesang, Gebet, Stille und
persönlichem Nachdenken sich der Gegenwart Gottes im
eigenen Leben zu öffnen und neu Kraft zu schöpfen.
Begleitet wird der Gottesdienst vom Chor der Gemeinde und
Kirchenmusiker Christian Spließ. Infos zur Gemeinde gibt
es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.

Evangelische Kirche Meiderich, Auf dem Damm (Foto: kirche-meiderich.de).
IGA 2027: Umbau des Grünen Rings Mitte startet
Ab dieser Woche beginnen die Umbauarbeiten im mittleren
Abschnitt des Grünen Rings zwischen Rheinhauser Straße und
Sedanstraße in Duisburg-Hochfeld. Auf einer Fläche von
über 65.000 Quadratmetern entstehen neue Grünflächen,
klimaresiliente Pflanzungen sowie attraktive Aufenthalts-,
Spiel- und Bewegungsangebote für unterschiedliche
Altersgruppen.
Damit wird der Bereich insgesamt
aufgewertet und als durchgehende Wegeverbindung für
Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende gestärkt – als
wichtiger Baustein der Internationalen Gartenausstellung
2027 in Duisburg und mit Wirkung weit über die Gartenschau
hinaus.
Im Zuge der Umgestaltung werden unter
anderem neue Spiel- und Bewegungsangebote wie
Tischtennisplatten und weitere Aufenthaltsmöglichkeiten
ergänzt; zudem ist die Anlage eines Pumptracks in der Nähe
des Jugendzentrums vorgesehen. Darüber hinaus werden
umfangreiche Begrünungsmaßnahmen umgesetzt, darunter die
Pflanzung von über 200 klimaresilienten Bäumen.
Ziel ist es, den Grünen Ring Mitte als vielseitig
nutzbaren Freiraum weiterzuentwickeln, der Erholung,
Bewegung und ökologische Qualität miteinander verbindet.
Zunächst laufen umfassende Rodungsarbeiten. In den
kommenden Monaten folgen unter anderem Abbrucharbeiten,
Erdarbeiten und Leitungsbau. Der Abschluss der Arbeiten
ist für Anfang 2027 vorgesehen – rechtzeitig zur Eröffnung
der Internationalen Gartenausstellung am 23. April
desselben Jahres.
Während der Bauarbeiten stehen
den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin alternative Grün-
und Spielflächen zur Verfügung. Als Ausweichmöglichkeiten
bieten sich der Grüne Ring Nord mit dem Spielpunkt
Immendal an der Ecke Walzenstraße sowie ein weiterer
Grünzug mit Spielpunkt am Platanenhof an, der über die
Brücke an der Heerstraße erreichbar ist. Auch der
nahegelegene Böninger Park lädt während der Bauzeit zum
Aufenthalt ein.
Der Grüne Ring ist eine
parkähnliche Grünverbindung, mit der eine zusammenhängende
und weitgehend kreuzungsfreie Fuß- und Radwegeverbindung
von der Duisburger Innenstadt an den Rhein entsteht. Der
Grüne Ring wird so zu einer zentralen grünen Achse der
Stadtentwicklung, die Bewegung, Aufenthalt und
Orientierung im Stadtraum verbindet und über die
Internationalen Gartenausstellung 2027 hinaus dauerhaft
wirksam ist.
Die gesamte Umbaumaßnahme des
Grünen Rings wird durch Mittel der Städtebauförderung
gefördert, die Maßnahme am Grünen Ring Mitte erhält eine
zusätzliche Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds
für regionale Entwicklung (EFRE).
Betreuerinnen und Betreuer für die 74. Stadtranderholung
gesucht
Wir brauchen Dich! So das Jugendamt Duisburg. Es startet
die Bewerbungsphase für die Stadtranderholung 2026. Gesucht werden
engagierte Jugendliche und junge Erwachsene, die in den Sommerferien
Verantwortung übernehmen und Kindern unvergessliche Ferien
ermöglichen möchten.

Stadtranderholung 2025 auf dem Spielplatz Tempoli. Bilder Ilja
Höpping / Stadt Duisburg
Für den Einsatz wird eine
steuerfreie Vergütung von 500 Euro gezahlt. Bewerbungen sind ab dem
heutigen 12. Januar 2026 möglich, Bewerbungsschluss ist der 20.
Februar. Die beliebte Stadtranderholung geht 2026 bereits in ihre
74. Runde.
Vom 10. bis 28. August 2026 erleben Kinder ab der
zweiten Grundschulklasse bis zum 13. Lebensjahr an insgesamt 18
Standorten im gesamten Stadtgebiet ein abwechslungsreiches und
spannendes Ferienprogramm. Gleichzeitig profitieren Eltern von einer
verlässlichen Betreuung ihrer Kinder montags bis freitags von 8 bis
16 Uhr.
Angesprochen sind motivierte Jugendliche und junge
Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren, die in der zweiten Hälfte
der Sommerferien Zeit haben, gerne mit Kindern arbeiten und sich
gemeinsam mit vielen anderen jungen Menschen im Team engagieren
möchten.

Für die Tätigkeit als Betreuerin oder Betreuer sind keine speziellen
Vorkenntnisse erforderlich. Voraussetzung sind ein Mindestalter von
16 Jahren sowie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Zur
Vorbereitung bietet das Jugendamt verpflichtende Wochenendschulungen
sowie Erste-Hilfe-Kurse an, die gezielt auf die Aufgaben während der
Stadtranderholung vorbereiten.
Weitere Informationen sowie
der Link zur Online-Bewerbung stehen im Internet unter
www.duisburg.de/stadtranderholung bereit.
Vonovia installiert ersten Wärmepumpen-Cube in
Duisburg mit österreichischem Start-up EnerCube
18 Wohnungen erhalten innovatives Heizungssystem auf
Wärmepumpen-Basis Serielle Lösung ermöglicht schnelle Umsetzung der
Wärmewende Pilotprojekt zeigt: Energiekostenreduktion um 40 Prozent
Vonovia setzt die strombasierte Wärmewende auch in
Nordrhein-Westfalen weiter fort: Nach der ersten Installation in
Dortmund-Huckarde realisiert das Wohnungsunternehmen das neuartige
Wärmepumpen-System nun in der Berliner Straße in
Duisburg-Obermeiderich. Damit schafft Vonovia eine eigene zentrale
Nahwärmeversorgung für 18 Wohnungen und rund 1.112 Quadratmeter
Wohnfläche. Die Investitionssumme beträgt rund 13.600 Euro pro
Wohneinheit.
Von außen ein Kasten, im Innern viel Hightech und Ingenieurskunst:
Wärmepumpe, Warmwasserbereitung und sämtliche Komponenten, die
bislang in den Heizungskellern verbaut werden, sind hier in einem
Modul vereint. „Damit gelingt uns eine zentrale Nahwärmeversorgung,
die effizient, nachhaltig und alltagstauglich funktioniert“, freut
sich Christian Goffloo, Referent Technisches Assetmanagement bei
Vonovia im Geschäftsbereich West.
Als zertifizierter
Energieberater kümmert er sich aktuell um den Einbau der
containergroßen Bauelemente in der Region und ist begeistert von dem
System. „In anderen Quartieren wie in Dortmund-Huckarde haben wir
bereits gezeigt, dass sich sämtliche Wohnungen zuverlässig beheizen
und sogar bestehende Heizkörper nutzen lassen. Die Anlagen lassen
sich zudem digital steuern und fernwarten.“
Schnelle
Installation mit minimalem Eingriff Die Installation verläuft
unkompliziert: Eine 80 cm starke Schicht aus verdichtetem Schotter
als Fundament genügt. Von dort aus wird das Plug-and-Heat-System an
die vorhandenen Leitungen angeschlossen. Der Anschluss geht noch
schneller: Innerhalb weniger Stunden können die Gebäude auf die
effizienten Wärmepumpen umgestellt werden.
„Die Wohnungen
bleiben warm und bewohnbar, denn Warmwasser und Heizung stehen nach
kürzester Unterbrechung wieder zur Verfügung“, erklärt
Modernisierungsexperte Goffloo. Das Konzept bietet zudem einen
integrierten Schallschutz, wodurch die Bewohnerinnen und Bewohner
vom leisen Betrieb der Anlagen bereits in wenigen Metern Abstand
nichts mehr wahrnehmen.
Vorteile für Klima, Kosten und
Quartier Das neue Wärmepumpen-System senkt den CO2-Ausstoß
erheblich. So spart das vergleichbare Pilotprojekt in Donauwörth
jährlich Emissionen in der Größenordnung eines CO2-Verbrauchs von
zwölf Mittelklasse-Pkws. Auch für die Mieterinnen und Mieter lohnt
sich die Umstellung: In Zeiten hoher und steigender Gaspreise sinken
die Betriebskosten.
Versorgt wird das Wärmepumpen-System
auch von einer neuen Photovoltaik-Anlage (sofern schneeefrei), die
Vonovia auf den Dächern der Berliner Straße installierte. Mehr als
150 Module mit einer Gesamtleistung von 69,5 KWp unterstützen die
Gesamtinstallation mit nachhaltiger Solarenergie.
Vonovia
Regionalbereichsleiter Sebastian Lott erklärt: „Mit dem System
beweisen wir, dass energetische Modernisierungsmaßnahmen schnell,
effizient und komfortabel für unsere Mieterinnen und Mieter
umgesetzt werden können.“
Langfristige Kooperation für die
Wärmewende Vonovia und das österreichische Start-up EnerCube, das
die Wärmepumpen-Cubes entwickelt hat, haben vereinbart, bis 2029
rund 1.000 Anlagen in Vonovia Quartieren zu installieren. 2026
startet Vonovia dazu in Aachen gemeinsam mit der DFA
Demonstrationsfabrik am Campus Melaten die Serienproduktion des
Wärmepumpen-Cubes. Damit können die Partner bis zu 50 Wohnungen
schnell und effizient auf klimaneutrale Beheizung umzustellen – ein
wichtiger Schritt für das Klimaziel des Wohnungsunternehmens: ein
klimaneutraler Gebäudebestand bis 2045.
„Die Wärmewende
wird ohne Innovation nicht gelingen. Mit dem Wärmepumpen-Cube haben
wir eine Lösung, die in großem Maßstab im Bestand funktioniert. Das
ist ein wichtiger Schritt, um Klimaschutz und Wohnkomfort
miteinander zu verbinden“, ergänzt Sebastian Lott.

In kurzer Zeit installiert und betriebsbereit – mit
Wärmepumpen-Systemen von EnerCube ermöglicht Vonovia die Beheizung
von Wohnungen unabhängig von fossilen Energien. Foto: Vonovia /
Bierwald
STUDIO 47 startet KI-Wettervorschau mit
Kachelmann-Avatar
Premiere für Eigenentwicklung und Lizenzmodell in
Kooperation mit Jörg Kachelmann

Zwischen Kamera und KI – Jörg Kachelmann vor der
Greenscreen von STUDIO 47 bei der Produktion seines Wetter-Avatars.
Bei STUDIO 47 steht Anfang Februar eine besondere Premiere
auf dem Programm: Die Wettervorhersage beim einzigen regionalen
TV-Sender in NRW wird künftig von Jörg Kachelmann präsentiert.
Genauer gesagt von seinem digitalen Avatar, der gemeinsam mit
Kachelmann in den Duisburger Studios produziert wurde.
Grundlage ist NewsHub, die von STUDIO 47 eigenentwickelte
KI-Plattform für automatisierte TV-Produktionen. In dieser
Kombination ist das Projekt erstmals im deutschen Fernsehen zu
sehen: ein prominenter Wetterexperte, regelmäßig „on air“ vertreten
durch einen professionell produzierten Avatar, unter redaktioneller
Kontrolle.
Die Kooperation verbindet journalistische
Erfahrung mit neuer Produktionslogik. Der Avatar wurde in mehreren
Varianten erstellt, um unterschiedliche Settings und Einsätze zu
ermöglichen. Die täglichen Ausgaben entstehen über NewsHub:
Redaktionen pflegen Texte ein oder lassen diese KI-gestützt
vorbereiten und generieren daraus automatisiert sendefähige
TV-Beiträge und Videos.
„Mit dem Kachelmann-Avatar zeigen
wir, wie KI-gestützte Produktion praktisch funktioniert, effizient,
transparent und verantwortet“, so Sascha Devigne, Chefredakteur von
STUDIO 47. „Das ist Innovation mit klarem Mehrwert für
Redaktionen.“. Jörg Kachelmann betont den inhaltlichen Anspruch:
„Wetter ist Information, sie muss verständlich, präzise und
verlässlich sein. Das Avatar-Format eröffnet neue Wege, diese
Qualität regelmäßig und effizient ins Programm zu bringen.“
Zum Start läuft die neue Wetterrubrik zunächst bei STUDIO 47.
Parallel bereitet der Sender die Lizenzierung vor: Regional- und
Lokalsender sowie digitale Publisher sollen das System inklusive
Produktionspipeline nutzen können, als skalierbares Modul für
Nachrichten- und Magazinstrecken. Geplant ist ein kompaktes Format,
das flexibel integrierbar ist und gemeinsam weiterentwickelt wird.
STUDIO 47 stellt klar, dass die Avatar-Moderation transparent
gekennzeichnet wird und die Inhalte redaktionell verantwortet
bleiben.
Jörg Kachelmann zählt zu den bekanntesten Wettergesichtern im
deutschsprachigen Raum. Der Schweizer Moderator, Journalist und
Unternehmer wurde über viele Jahre als „Wettermann“ der ARD einem
Millionenpublikum bekannt und steht heute für detaillierte,
datenbasierte Wetteranalyse. Er betreibt erfolgreiche
Wetter-Plattformen und gilt als profilierter Kommentator des Wetter-
und Klimageschehens.
Nach dem Start bei STUDIO 47 können sich interessierte Sender
und Publisher melden, um Informationen zu Lizenzpaketen, technischen
Voraussetzungen und Pilot-Setups zu erhalten.
Von
Zeitzeugen bis Ikonen: Deutsche Post sucht Deutschlands schönste
Briefmarke 2025 - 56 Briefmarken stehen
zur Auswahl – vom Superhelden „Superman“ - über Rocklegende Tina
Turner bis hin zur Zeitzeugin Margot Friedländer -
Online-Befragung startet am 13. Januar und läuft bis 10. Februar
2026
Es gehört mittlerweile zur postalischen Tradition: Auch
2026 fragt die Deutsche Post ihre Kundinnen und Kunden sowie Freunde
der Briefkultur, welche Briefmarke die schönste im vergangenen Jahr
war. Dazu ruft sie alle Interessierten auf, an der öffentlichen
Online-Abstimmung des Unternehmens teilzunehmen. Diese läuft im
Zeitraum 13. Januar bis einschließlich 10. Februar 2026.
Dazu Benjamin Rasch, Leiter Marketing und Produktmanagement der
Deutschen Post: „Wir freuen uns über jede Stimme bei der Wahl. So
erfahren wir, welche Motive besonders gut ankommen und wie wir
unseren Kundinnen und Kunden eine Freude machen können. Eine
passende Briefmarke macht den Brief noch persönlicher und
unterstreicht seine Botschaft.“ Mitmachen kann man unter diesem
Link:
www.deutschepost.de/briefmarkenwahl
Auch im vergangenen Jahr war wieder für jeden
Briefmarken-Geschmack etwas dabei: Sportfans konnten sich an den
Sondermarken zu Deutschlands populärsten Mannschaftssportarten
Fußball, Handball und Basketball erfreuen. Für Musikfreunde gab es
die Marke zur Rocklegende Tina Turner. In der Serie „Helden der
Kindheit“ erschienen Motive von Tom & Jerry und Bugs Bunny.
Für Tierfreunde hatte die Deutsche Post Briefmarken mit Kaninchen,
Seeadler, Biber und Wolf im Angebot. Neben populären Motiven
erschienen auch Briefmarken, die an die Verbrechen des
Nationalsozialismus erinnern – unter anderem mit der Zeitzeugin
Margot Friedländer und der Initiative Stolpersteine.
Nicht
zur Wahl stehen die sogenannten „Aktionsmarken“, wie sie die
Deutsche Post für besondere Anlässe in Eigenregie herausgibt. Im
vergangenen Jahr war das beispielsweise das 60-jährige
Bühnenjubiläum der „Scorpions“, Deutschlands erfolgreichster
Hardrockband. Bei diesen Marken handelt es sich um eine andere
Briefmarken-Kategorie als die Sonderbriefmarken mit Aufdruck
„Deutschland“, die vom Bundesministerium der Finanzen herausgegeben
werden.
Die Gewinner der zurückliegenden Umfragen Bereits
in den vergangenen fünf Jahren hat die Deutsche Post eine Wahl zur
schönsten Briefmarke durchgeführt. Gewinnerin im vergangenen Jahr
war Deutschlands erste klingende Briefmarke „Die
Weihnachtsbäckerei“, die unter Mitwirkung von Liedermacher Rolf
Zuckowski und der Firma Ravensburger entstand.

Zur schönsten Briefmarke 2023 wurde das Motiv „100 Jahre Disney“
gewählt. 2022 war das „Polarlicht“ das Siegermotiv. 2021 landete die
„Sendung mit der Maus“-Marke ganz oben auf dem Siegertreppchen, 2020
„Die Biene Maja“.
In der anonymen Online-Befragung werden
zudem einige wenige Fragen zu Briefmarken und deren Nutzung
gestellt. Wer möchte, nimmt an einem Gewinnspiel mit Preisen rund um
Post und Briefmarken teil.
Jedes Jahr erscheinen mehr als 50
neue Briefmarken. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann Themen für ein
Briefmarkenmotiv vorschlagen. Diese werden im sogenannten
„Programmbeirat“ besprochen und festgelegt, anschließend entscheidet
der „Kunstbeirat“ über die jeweiligen Motive. Beide Gremien sind mit
Politikern, Vertretern des Bundesfinanzministeriums und der
Deutschen Post sowie Philatelisten besetzt, der Kunstbeirat
zusätzlich mit Grafikprofessoren.
Etwa die Hälfte der Motive
gestaltet die Deutsche Post mit eigenen Grafikern selbst.
Offizieller Herausgeber der Postwertzeichen mit dem Aufdruck
„Deutschland“ ist das Bundesministerium der Finanzen. Erhältlich
sind die Briefmarken in Postfilialen und online im Shop der
Deutschen Post. Weitere Einzelheiten zu Briefmarken unter
deutschepost.de/briefmarke.

Beantragte Regelinsolvenzen im Dezember 2025: +15,2 % zum
Vorjahresmonat Oktober 2025: 4,8 % mehr Unternehmens-
und 7,6 % mehr Verbraucherinsolvenzen als im Vorjahresmonat
Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in
Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) im Dezember 2025 um 15,2 % gegenüber dem
Vorjahresmonat gestiegen. Bei den Ergebnissen ist zu
berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung
des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche
Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei
Monate davor.

4,8 % mehr Unternehmensinsolvenzen im Oktober 2025 als im
Oktober 2024 Für Oktober 2025 meldeten die Amtsgerichte nach
endgültigen Ergebnissen insgesamt 2 108 beantragte
Unternehmensinsolvenzen. Das waren 4,8 % mehr als im Vorjahresmonat.
Die Forderungen der Gläubiger aus den vom Oktober 2025 gemeldeten
Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund
2,6 Milliarden Euro.
Im Oktober 2024 hatten die Forderungen
bei rund 3,8 Milliarden Euro gelegen. Dieser Rückgang der
Forderungen trotz steigender Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist
darauf zurückzuführen, dass im Oktober 2024 mehr wirtschaftlich
bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als im Oktober
2025.
Insolvenzhäufigkeit im Bereich Verkehr und Lagerei am
höchsten Bezogen auf 10 000 Unternehmen gab es im Oktober 2025
in Deutschland insgesamt 6,1 Unternehmensinsolvenzen. Die meisten
Insolvenzen je 10 000 Unternehmen entfielen auf den
Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 12,3 Fällen.
Danach folgte das Gastgewerbe mit 10,5 Fällen sowie das Baugewerbe
mit 8,5 Insolvenzen je 10 000 Unternehmen. 7,6 % mehr
Verbraucherinsolvenzen im Oktober 2025 als im Vorjahresmonat Im
Oktober 2025 gab es insgesamt 6 709 Verbraucherinsolvenzen. Das
waren 7,6 % mehr als im Vorjahresmonat.
Montag kein Präsenzunterricht wegen Glättegefahr
Schulministerium ordnet aufgrund amtlicher landesweiter
Vorab-Unwetterwarnung an, dass Schülerinnen und Schüler zu Hause
bleiben sollen / Ministerin Feller: Gesundheit und Sicherheit haben
für uns oberste Priorität
An den nordrhein-westfälischen
Schulen findet am kommenden Montag, den 12. Januar, kein
Präsenzunterricht statt. Diese Entscheidung hat das Schulministerium
getroffen, die Schulen hierüber heute per Mail informiert und die
Schulen gebeten, in den dafür im Erlass vorgesehenen
Distanzunterricht zu wechseln. Die Bezirksregierungen begleiten die
Schulen bei der Umsetzung und stehen als Ansprechpartner zur
Verfügung.
Grund für die Entscheidung, den Präsenzunterricht
am kommenden Montag auszusetzen, ist eine amtliche landesweite
Vorabwarnung des Deutschen Wetterdienstes vom 11. Januar 2026:
Demnach wird für den Montagmorgen überall im Bundesland Regen
erwartet, der aufgrund der kalten Temperaturen auf Straßen und Böden
gefrieren und flächendeckend Glätte verursachen wird.
„Die
Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für
uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt
entschieden“, erläuterte Schulministerin Dorothee Feller. „Wir haben
die Entscheidung zur Aussetzung des Präsenzunterrichts bereits auf
der Grundlage der landesweiten Vorabwarnung getroffen, damit wir die
Schulen, Eltern und Kinder so früh wie möglich informieren konnten.“
Mit einer endgültigen amtlichen Unwetterwarnung des Deutschen
Wetterdienstes ist heute erst spät am Tag zu rechnen.
Die
Regelungen für den Unterricht basieren auf dem Erlass „Regelungen zu
schulischen Maßnahmen bei Unwetterwarnungen und extremen
Wetter-Ereignissen“. Schülerinnen und Schüler, die trotz der
Anordnung zum ausfallenden Präsenzunterricht in die Schulen kommen,
erhalten dort eine angemessene Betreuung. Für Eltern und
Schülerinnen und Schüler können Schulen zum Beispiel auf ihrer
Homepage weitere Informationenanbieten. Weitere Hintergründe zum
Umgang der Schulen mit extremen Witterungsverhältnissen finden Sie
hier.
Am Schneeschieben führt kein Weg vorbei -
Wann ist der Griff zu Schaufel und Schieber nötig" -
Wie oft muss geräumt werden" - Welche Streumittel sind richtig"
„Endlich Schnee“, freuen sich die einen.
„Wieder früher aufstehen und Schnee schaufeln“, murren die anderen.
Richtig ist: Winterliche Straßenverhältnisse bringen Fußgänger
leicht ins Rutschen. Ein Bein ist schnell gebrochen. Passiert das
vor der eigenen Haustür, können Mieter oder Eigentümer eines Hauses
eventuell zur Verantwortung gezogen werden.
Warum? Das
erklärt die HUK-COBURG. Beide sind im Winter verpflichtet, für einen
eisfreien Fußweg zu sorgen. Mieter müssen immer dann zu
Schneeschieber und Streumittel greifen, wenn ihnen per Mietvertrag
die Räum- und Streupflicht übertragen wurde und das ist eher die
Regel als die Ausnahme.
Passiert ein Unfall, weil die
Winterpflichten nur ungenügend erledigt oder gleich ganz vergessen
wurden, kann der Säumige für die Folgen verantwortlich gemacht
werden. Ohne private Haftpflichtversicherung ein teures Vergessen:
Neben Behandlungskosten lassen sich vom Geschädigten auch
Verdienstausfall oder Schmerzensgeld geltend machen.
Räum-
und Streupflicht Wann und wie oft Schneeschieben oder Streuen
angesagt sind? Auf diese Frage gibt es keine Auskunft von der
Stange: Ausschlaggebend ist immer die jeweilige Satzung, mit der
jede Kommune den Winterdienst regelt. Oftmals kann man sich auf den
Websites von Städten und Gemeinden schlaumachen. Ein anderer Weg ist
ein Anruf beim örtlichen Bau- oder Ordnungsamt. Hier lässt sich
erfragen, in welchem Zeitraum der Griff zum Schneeschieber
erforderlich ist und wie breit der freie Gehweg sein muss.
Die Häufigkeit des Räumens hängt letztlich von der Witterung und der
Verkehrsbedeutung eines Weges ab. Bei extremem Schneefall oder
heftiger Glatteisbildung ist gerade auf stark frequentierten Wegen
außergewöhnlicher Einsatz gefordert. Nur wenn Räumen und Streuen
witterungsbedingt zwecklos sind, kann man warten, bis beispielsweise
der Schneefall nachlässt oder ganz aufhört.
Auch müssen Wege
meist nicht in ihrer gesamten Breite geräumt werden. In der Regel
genügt es, einen Streifen frei zu schaufeln oder auf einer
bestimmten Breite zu streuen. Eine Faustregel besagt: Zwei Fußgänger
müssen auf dem geräumten Weg aneinander vorbeigehen können.
Kommunen können diese Frage aber auch klar in ihrer Satzung regeln.
Dort lässt sich auch nachlesen, zu welchen Streumitteln man greifen
sollte. Salz ist oft gar nicht oder nur bei extremer Glätte
zugelassen. Allerdings kann niemand im Winter einen durchgängig eis-
oder schneefreien Bürgersteig erwarten.
Wer in der kalten
Jahreszeit unterwegs ist, muss mit winterlichen Straßenverhältnissen
rechnen und sich entsprechend vorsichtig bewegen. Dazu gehört auch
das Tragen von Winterschuhen, die ein entsprechend tiefes und
rutschfestes Profil haben.
TÜV-Verband fordert
bessere Wartung und regelmäßige Prüfung von Notstromanlagen in
kritischen Gebäuden wie Kliniken oder Pflegeheimen Drei
von vier Anlagen haben sicherheitsrelevante Mängel. Ganzheitliche
Konzepte für die Sicherung kritischer Infrastrukturen notwendig.
Der großflächige Stromausfall in Berlin hat deutlich gemacht, wie
verletzlich die technische Infrastruktur in Deutschland ist.
Besonders in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen, Kitas und
anderen so genannten Sonderbauten ist eine funktionierende
Notstromversorgung lebenswichtig – doch viele Anlagen sind nicht in
einwandfreiem Zustand.
Laut dem TÜV-Baurechtsreport 2025 ist
bei den Prüfungen der so genannten
Sicherheitsstromversorgungsanlagen fast jede dritte Anlage (30
Prozent) mit gravierenden Mängeln beanstandet worden, weitere 45
Prozent mit geringen Mängeln. Sicherheitsrelevante Mängel sind unter
anderem nicht startende Notstromaggregate, unzureichender oder
veralteter Kraftstoff oder defekte Batterien.
Lediglich jede
vierte Notstromanlage (25 Prozent) war mängelfrei. „Der aktuelle
Stromausfall in Berlin ist ein Weckruf“, sagt Dr. Joachim Bühler,
Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Wenn im Notfall die
Sicherheitsstromversorgung ausfällt, stehen lebenswichtige
Schutzsysteme still – etwa Lüftung, Brandmeldeanlagen oder Aufzüge.
Betreiber müssen ihre Verantwortung ernst nehmen und die Anlagen
regelmäßig prüfen lassen und Instand halten.“
Nach den
Bauordnungen der Länder gelten neben Kliniken, Pflegeheimen, Schulen
und Kitas unter anderem auch Hochhäuser, Einkaufszentren und
Versammlungsstätten wie Kinos oder Theater als Sonderbauten. Für sie
ist eine Notstromversorgung gesetzlich vorgeschrieben, um auch bei
einem Stromausfall oder im Fall eines Brandes den Betrieb
sicherheitsrelevanter Systeme aufrechtzuerhalten.
Der
TÜV-Verband fordert, die Resilienz der kritischen Infrastruktur in
Deutschland stärker in den Fokus zu rücken. Dazu gehören
verbindliche Prüfintervalle, ausreichend qualifiziertes Fachpersonal
und die konsequente Umsetzung der Prüfergebnisse. „Wir müssen unsere
Infrastruktur besser schützen und in Schuss halten“, sagt Bühler.
„Resilienz bedeutet, vorbereitet zu sein – nicht nur auf Krisen zu
reagieren. Mit unseren wiederkehrenden Prüfungen leisten die
TÜV-Unternehmen ihren Beitrag, die Sicherheit der
Gebäudeinfrastruktur zu gewährleisten.“
Ganzheitlicher Ansatz
für die Sicherung kritischer Infrastrukturen notwendig Der
TÜV-Verband setzt sich für ganzheitliche Konzepte zur Sicherung
kritischer Infrastrukturen ein. Insbesondere bei Stromausfällen ist
es erforderlich, nicht nur einzelne Anlagen, sondern gesamte
Versorgungsketten zu betrachten. Zentrale Fragen lauten: Welche
Systeme müssen im Ausfallfall zwingend funktionsfähig bleiben? Wie
lange ist ein Ausfall realistisch zu erwarten? Für welchen Zeitraum
ist die Notstromversorgung vorgesehen?
Wie ist die
Kraftstofflogistik für Notstromaggregate organisiert? In der Praxis
zeigt sich, dass Kraftstoffvorräte häufig nur 12 bis 24 Stunden
ausgelegt sind. Bei länger andauernden Ausfällen stellt sich die
Frage der Nachversorgung unter erschwerten Bedingungen:
eingeschränkte Logistik, ausgefallene Kommunikationsnetze,
blockierte Verkehrswege. Bühler: „Resilienz endet nicht bei der
technischen Anlage. Sie umfasst organisatorische, logistische und
personelle Aspekte und muss regelmäßig überprüft, geübt und
angepasst werden.“
Weitere Informationen liefert ein
aktueller Fachartikel des TÜV-Verbands mit dem Titel
„Stromversorgung als Fundament öffentlicher Sicherheit“, der hier
abrufbar ist:
https://www.tuev-verband.de/anlagen/elektro-und-gebaeudetechnik. Die
Autoren sind Mitglieder der Kommission Elektro- und Gebäudetechnik
sowie des Arbeitskreises Baurecht im TÜV-Verband.
Methodik-Hinweis: Die Angaben zu den Mängeln an
Sicherheitsstromversorgungsanlagen stammen aus dem „TÜV
Baurechtsreport 2025“.
Klimaschutz-Wettbewerb für Schulen startet: Wer wird
Energiesparmeister 2026 in Nordrhein-Westfalen? -
Bundesweiter Wettbewerb prämiert beste Klimaschutzprojekte -
2.500 Euro für den Landessieger - Bewerbung bis 20. März 2026 auf
www.energiesparmeister.de
Welche Schule in
Nordrhein-Westfalen überzeugt 2026 mit ihrem Klimaschutzprojekt? Der
Energiesparmeister-Wettbewerb sucht erneut engagierte Schülerinnen,
Schüler und Lehrkräfte aller Klassenstufen und Schulformen, die mit
kreativen und wirksamen Aktivitäten zeigen, wie Klimaschutz im
Schulalltag gelebt werden kann. Bewerbungen sind bis zum 20. März
2026 unter www.energiesparmeister.de möglich.
Der
Landessieger von Nordrhein-Westfalen erhält 2.500 Euro Preisgeld und
hat außerdem die Chance auf den bundesweiten Titel
„Energiesparmeister Gold“, der mit weiteren 2.500 Euro dotiert ist.
Welche Schule den Bundessieg holt, entscheidet sich im Juni bei
einem Online-Voting. Auch ehemalige Gewinnerschulen können erneut
teilnehmen: Für kontinuierliches Engagement wird ein Sonderpreis im
Wert von 1.000 Euro vergeben.
Nach der Bewerbungsphase wählt
eine Fachjury Ende April das beste Projekt jedes Bundeslandes aus.
Alle 16 Landessieger erhalten neben dem Preisgeld und der
Auszeichnung „Energiesparmeister 2026“ Unterstützung bei der
Öffentlichkeitsarbeit durch einen Partner aus Wirtschaft oder
Gesellschaft aus ihrer Region. Jeder Landessieger nimmt automatisch
am Online-Voting um den Bundessieg teil.
Energiesparmeister
2025 in Nordrhein-Westfalen: Berufskolleg der Stadt Bottrop Die
Berufsschule überzeugte die Jury im vergangenen Jahr mit ihrer Idee
„BKB goes green!“ und dem Ziel, über das Nachhaltigkeitskonzept
hinaus in allen Bereichen grüner zu werden, Energie zu sparen und
Ressourcen zu schonen.
Dazu gehören die Betreuung der
schuleigenen PV-Anlage, Energieberatungen durch Schülerinnen und
Schüler für Bottroper Haushalte, die Schulhofbegrünung und
Projektwochen. Zusätzlich punkten konnte das Berufskolleg mit dem
Unterrichtsfach Nachhaltigkeit, verstärkter Demokratiebildung und
einem Workshop zu Fake-News, um Schülerinnen und Schüler gegen
Falschmeldungen zum Klimawandel zu wappnen.
Eine Übersicht
aller bisherigen Preisträger ist unter
www.energiesparmeister.de/preisträger zu finden.
Paten und
Unterstützer des Wettbewerbs Neben dem Preisgeld erhalten die
Siegerschulen eine Patenschaft mit einem Unternehmen oder einer
Institution aus der Region. Die Paten unterstützen ihren
Energiesparmeister bei der Öffentlichkeitsarbeit.
Die
diesjährigen Paten des Wettbewerbs sind: atmosfair gGmbH, Bremer
Energiehaus-Genossenschaft eG, eins energie in sachsen GmbH & Co.
KG, Finanztip, Gesellschaft für Energie und Klimaschutz
Schleswig-Holstein GmbH (EKSH), Landesenergie- und
Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV),
Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA), Ostdeutscher
Sparkassenverband, Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg,
Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen, Sparkassenverband Bayern,
die Sparkassen in Niedersachsen, Techem Energy Services GmbH und
ZEBAU – Planungs- und Beratungsgesellschaft gGmbH.
Zusätzlich
unterstützen den Wettbewerb Florida-Eis Manufaktur GmbH, Spreeprint
Textildruck e.K., Vaude GmbH & Co. KG, der Zentralverband Sanitär
Heizung Klima sowie das Naturkostmagazin Schrot&Korn.
Der Karnevalsverein Obermarxloh (KVO) feiert den Karneval
Der Karnevalsverein Obermarxloh freut sich, dass er
auch in diesem Jahr wieder mit zwei großen Veranstaltungen aufwarten
können. „Wir werden diese Session besonders zünftig ganz im Stil der
Piraten angehen!“ so KVO Präsidentin Bettina Berane.
Gestartet wird mit der Herrensitzung am Samstag, den 17. Januar ab
18.11 Uhr.
Weiter geht’s mit der Damensitzung am Samstag,
den 24. Januar ab 18.11 Uhr. Beide großen Sitzungen des KVO werden
in der bewährten Clauberghalle, Kampstraße 23, veranstaltet. „Es
gibt noch einige Restkarten für beide Sitzungen, die bei Klaus
Möller (0203 / 47 4212) bestellt werden können.“ So Bettina Berane.
Workshops „Plotten für Einsteiger“ in der
Zentralbibliothek Wer sich für die faszinierende Welt
des Plottens interessiert, kann am Freitag, 16. Januar, um 16 Uhr
und am Samstag, 24. Januar, um 11 Uhr in der „MachBar“ der
Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Duisburger
Innenstadt spannende Einblicke erhalten. Hier findet ein kostenloser
Workshop für Einsteiger ab 14 Jahren statt.
Wer sich mit
DIY-Projekten beschäftigt, kommt derzeit an innovativen
Schneideplottern nicht vorbei. Mit diesen Geräten und der dazu
gehörenden App im Smartphone können kreative Designs aus
unterschiedlichsten Materialien gezeichnet, gefalzt und geschnitten
werden. Im Anschluss kann man damit zum Beispiel kreative Karten
und Dekorationen gestalten, Porzellanobjekte verzieren, Stoffe
bedrucken und vieles mehr. Eine Anmeldung auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de (unter der Kachel
„Veranstaltungen/Kartenvorverkauf“) ist erforderlich.
Offener Roboter-Treff in der Bezirksbibliothek
Homberg-Hochheide Tüfteln, programmieren und Roboter
entdecken: Am Mittwoch, 14. Januar 2026, lädt die Bezirksbibliothek
Homberg-Hochheide von 16 bis 18 Uhr in die Ehrenstraße 20 zum
„Offenen Roboter-Treff“ ein. Kinder ab fünf Jahren können hier
spielerisch erste Erfahrungen mit Programmierung und Robotik
sammeln. Ob Einsteigerinnen und Einsteiger oder routiniertere
Technikfans – jeder darf nach Herzenslust ausprobieren, bauen und
programmieren.
Der kreative und gemeinsame Spaß an moderner
Technik steht dabei im Vordergrund. Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen steht das Team der
Homberger Bibliothek persönlich oder unter Tel. 02066/34650 zur
Verfügung. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30
bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
Stadtbibliothek: Manga-Zeichenworkshop in Hamborn
Die Hamborner Bibliothek lädt am Mittwoch, 14. Januar,
16 bis 18.30 Uhr im Rathaus-Center auf der Schreckerstraße zu einem
Manga-Zeichenworkshop ein. Kinder von acht bis zwölf Jahren können
mit der Künstlerin Jen Satora in die Welt von Ash und Pikachu,
Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen und Helden eintauchen oder
eigene Figuren erfinden.
Bei dem Workshop wird vermittelt,
wie man Stilmittel richtig einsetzt und mit den typischen
Materialien arbeitet. Anfängerinnen und Anfänger sind herzlich
willkommen. Die Teilnahme kostet zwei Euro zugunsten der Duisburger
Bibliotheksstiftung. Alle Materialien werden gestellt. Die Anmeldung
ist online auf der Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de
unter „Veranstaltungen“ möglich.
Spielabend in der
Schul- und Stadtteilbibliothek Großenbaum Die Schul-
und Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd lädt am Freitag, 16.
Januar, von 18 bis 22 Uhr in die Räumlichkeiten an der Großenbaumer
Alle 168-174 zu einem Spieleabend ein. Unter dem Motto „Nur ein
faires Spiel ist ein gutes Spiel“ werden Brett-, Karten- und
Aktionsspiele aus der Aktion „Spielend für Toleranz“ sowie aus dem
eigenen Bibliotheksbestand vorgestellt.
Die ausgewählten
Spiele sind leicht zugänglich und fördern Begegnung, Austausch und
gemeinsames Erleben. Mitspielen kann jeder, unabhängig von Alter,
Spielerfahrung oder Sprachkenntnissen. Die Veranstaltung startet in
Kooperation mit dem Bürgerverein Großenbaum/ Rahm und der Initiative
„Spiel des Jahres“.
Der Eintritt ist frei. Fragen
beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch
unter 0203 283-7284. Die Bibliothek öffnet dienstags bis freitags
von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10
bis 13 Uhr.
Zentralbibliothek: Entdeckungsreise
durch die Welt der Romane Die Zentralbibliothek,
Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, lädt am Freitag,
16. Januar, um 16.30 Uhr zu einer Entdeckungsreise durch die Welt
der Romane ein. Bei einem Rundgang werden die unterschiedlichen
Facetten von Romanen, Hörbüchern, Filmen, Comics und Graphic Novels
vorgestellt.
Ein Rätsel ermöglicht weitere Einblicke in die
Bibliothek. Die Teilnahme ist kostenfrei. Mehr Informationen und die
Anmeldung finden sich auf www.stadtbibliothekduisburg.de. Bei Fragen
steht das Team der Bibliothek gerne persönlich oder telefonisch
unter 0203 283-4218 zur Verfügung. Die Servicezeiten sind montags
von 13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr sowie
samstags von 11 bis 16 Uhr.
Süß statt Bitter Orangen ohne Gift und Sklaverei kommen
wieder nach Duisburg Nach dem erfolgreichen Start vor
fast gut drei Jahren macht der Weltladen Duisburg auch jetzt wieder
mit der Orangen-Aktion „Süß statt bitter“ auf die unmenschlichen
Zustände bei der Obsternte in Süditalien aufmerksam. Und er setzt
mit dem Verkauf von „Orangen – ohne Gift und Sklaverei“ ein Zeichen.
Denn der Weltladen, in Neudorf an der Koloniestr. 92
gelegen, verkauft Orangen des Vereins SOS Rosarno in Süditalien, bei
dem Geflüchtete mit regulären Arbeitsverträgen ausschließlich
nachhaltig angebaute Zitrusfrüchte ernten. Der nächste Liefertermin
für den Duisburger Weltladen ist der 11. Februar 2026, letzte
Bestellungen werden nur bis zum 13. Januar angenommen.
Der
Duisburger Weltladen ist ein Fachgeschäft des fairen Handels und
wird als Verein seit über 40 Jahren durch ehrenamtliche
Mitarbeitende geführt und wirtschaftlich erfolgreich betrieben. Mehr
Informationen zur Orangenbestellung und Infos zum Weltladen gibt es
unter www.weltladen-duisburg.de oder unter Tel.: 0203 / 358692
bzw.weltladenduisburg@t-online.de.
Die Freude am Singen erleben Gemeinde lädt zum
Winterliedersingen in die Marxloher Kreuzeskirche ein
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt zum
Winterliederlieder-Singen in der Kreuzeskirche ein: Die bekannten
Songs, in denen sich auch viel um Schnee, Schlitten und warme Plätze
an vereisten Fenstern dreht, werden am 15. Januar um ab 14.30 Uhr in
dem Gotteshaus, Kaiser-Friedrich-Straße 40, angestimmt.
Kirchenmusiker Karl Hülskämper wird Singfans aller Generationen
durch den Nachmittag führen und ihnen ein unvergessliches Erlebnis
bieten. Egal ob geübte Sängerin oder einfach nur Musikliebhaber -
der Nachmittag verspricht Freude und Gemeinschaft durch die
verbindende Kraft der Musik.
Die Teilnehmenden lassen ihn
dann bei Kaffee und Kuchen ausklingen. Anmeldungen bis zum 13.
Januar sind erbeten: im Gemeindebüro (0203 / 75969700) oder per Mail
(bonhoeffer-duisburg@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Gemeinde lädt zum Eltern-Kind-Frühstück
Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt
Eltern, die früher mit ihrem Nachwuchs zu den Miniclubs
der Gemeinde kamen, zu einem Eltern-Kind-Frühstück ein,
bei dem es für die Großen und die Kleinen zwischen 0 und
sieben 7 Jahren kurzweilig und lecker zugeht.
Diese Runde erweitert die Gemeinden und lädt Mamas,
Papas, Omas, Opas und alle, die Lust zum Austausch über
das Leben mit dem Nachwuchs haben, mit den Kindern zum
nächsten Treffen ein. Geschlemmt wird am 17. Januar 2026
von 9 bis 11.30 Uhr im Gemeindezentrum an der Emilstraße.
Die Teilnahme ist kostenfrei, doch Diakonin
Gisela Rastfeld bitte um Anmeldung bis zum 13. Januar
(0157 3911 7304 oder grastfeld@obermeiderich.de) damit
alles gut vorbereitet werden kann und von allem genug da
ist. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.

Diakonin Gisel Rastfeld (Foto:
www.obermeiderich.de).
Schlemmen in netter Gesellschaft beim Gemeindefrühstück
in Wanheimerort In der Evangelischen Rheingemeinde
Duisburg gibt es im Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort am
16. Januar 2026 um 9.30 Uhr das nächste Schlemmen in netter
Gesellschaft. Auch bei diesem Frühstucks-Treffen gibt es am Büffet
wieder alles, was neben Lachs, Rührei, Marmeladen, Brötchen und
Kaffee zu einem guten Frühstück gehört.
Kosten von zehn Euro
sollten eingeplant werden. Maria Hönes, Ehrenamtskoordinatorin der
Gemeinde, beantwortet Fragen und nimmt Anmeldungen zum Frühstück
entgegen (Tel.: 0203 / 770134).

Exporte im November 2025: -2,5 % zum Oktober 2025
Exporte (kalender- und saisonbereinigte
Warenausfuhren), November 2025 128,1 Milliarden Euro
-2,5 % zum Vormonat -0,8 % zum Vorjahresmonat
Importe (kalender- und saisonbereinigte Wareneinfuhren),
November 2025 115,1 Milliarden Euro +0,8 % zum
Vormonat +5,4 % zum Vorjahresmonat
Im November
2025 sind die deutschen Exporte gegenüber Oktober 2025
kalender- und saisonbereinigt um 2,5 % gesunken und die
Importe um 0,8 % gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahresmonat November 2024 nahmen die Exporte um 0,8 %
ab und die Importe um 5,4 % zu, wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter
mitteilt.

Im November 2025 wurden kalender- und saisonbereinigt
Waren im Wert von 128,1 Milliarden Euro aus Deutschland
exportiert und Waren im Wert von 115,1 Milliarden Euro
nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz
schloss damit im November 2025 mit einem Überschuss von
13,1 Milliarden Euro ab.
Im Oktober 2025 hatte
der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelssaldo
+17,2 Milliarden Euro betragen. Im November 2024 hatte er
bei +20,0 Milliarden Euro gelegen. Außenhandel mit
EU-Staaten In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union
(EU) wurden im November 2025 kalender- und
saisonbereinigt Waren im Wert von 73,1 Milliarden Euro
exportiert und es wurden Waren im Wert von
58,7 Milliarden Euro von dort importiert.
Gegenüber Oktober 2025 sanken die kalender- und
saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 4,2 % und
die Importe aus diesen Staaten um 4,0 %. In die Staaten
der Eurozone wurden Waren im Wert von
50,8 Milliarden Euro (-3,9 %) exportiert und es wurden
Waren im Wert von 39,1 Milliarden Euro (-3,7 %) aus
diesen Staaten importiert.
In die EU-Staaten, die
nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von
22,2 Milliarden Euro (-4,8 %) exportiert und es wurden
Waren im Wert von 19,7 Milliarden Euro (-4,7 %) von dort
importiert. Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten In die
Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im
November 2025 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert
von 55,1 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren
im Wert von 56,3 Milliarden Euro aus diesen Staaten
importiert.
Gegenüber Oktober 2025 sanken die
Exporte in die Drittstaaten um 0,2 %, die Importe von
dort stiegen um 6,3 %. Die meisten deutschen Exporte
gingen im November 2025 in die Vereinigten Staaten.
Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im
Wert von 10,8 Milliarden Euro exportiert, das waren 4,2 %
weniger als im Oktober 2025.
Gegenüber dem
Vorjahresmonat November 2024 waren die Exporte in die
Vereinigten Staaten kalender- und saisonbereinigt um
22,9 % geringer. Die Exporte in die Volksrepublik China
stiegen im November 2025 im Vergleich zum Oktober 2025 um
3,4 % auf 6,5 Milliarden Euro.
Die Exporte in das
Vereinigte Königreich nahmen im Vergleich zum Vormonat um
8,1 % auf 6,0 Milliarden Euro ab. Die meisten Importe
kamen im November 2025 aus der Volksrepublik China. Von
dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert
von 14,9 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 8,0 % mehr
als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten
stiegen um 7,9 % auf 7,7 Milliarden Euro.
Die
Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen
Zeitraum um 10,9 % auf 3,4 Milliarden Euro zu. Die
Exporte in die Russische Föderation sanken im
November 2025 gegenüber Oktober 2025 kalender- und
saisonbereinigt um 5,5 % auf 0,6 Milliarden Euro.
Gegenüber November 2024 nahmen sie um 22,5 % ab.
Die Importe aus Russland stiegen im November 2025
gegenüber Oktober 2025 um 22,5 % auf 0,1 Milliarden Euro,
gegenüber November 2024 nahmen sie um 2,7 % ab.
Originalwerte für den Außenhandel (nicht kalender- und
saisonbereinigt) Nominal (nicht kalender- und
saisonbereinigt) wurden im November 2025 Waren im Wert
von 130,7 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und
Waren im Wert von 117,0 Milliarden Euro nach Deutschland
importiert.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat
November 2024 sanken die Exporte damit um 1,7 % und die
Importe stiegen um 4,4 % an. Die unbereinigte
Außenhandelsbilanz schloss im November 2025 mit einem
Überschuss von 13,7 Milliarden Euro ab. Im November 2024
hatte der Saldo +20,9 Milliarden Euro betragen.
Produktion im November 2025: +0,8 % zum Vormonat
Produktion in den Monaten Januar bis
November 2025 mit leichtem Minus Produktion im
Produzierenden Gewerbe November 2025 (real, vorläufig):
+0,8 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
+0,8 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt) Oktober
2025 (real, revidiert): +2,0 % zum Vormonat (saison-
und kalenderbereinigt) +1,0 % zum Vorjahresmonat
(kalenderbereinigt)
Die reale (preisbereinigte)
Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen
Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im
November 2025 gegenüber Oktober 2025 saison- und
kalenderbereinigt um 0,8 % gestiegen. Im weniger
volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion von
September 2025 bis November 2025 um 0,7 % höher als in
den drei Monaten zuvor.
Im Oktober 2025 stieg die
Produktion gegenüber September 2025 nach Revision der
vorläufigen Ergebnisse um 2,0 % (vorläufiger Wert: +1,8
%). Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024 war die
Produktion im November 2025 kalenderbereinigt 0,8 %
höher.

Deutlicher Anstieg in der Automobilindustrie Die
positive Entwicklung der Produktion im November 2025 ist
maßgeblich auf die Zuwächse in der Automobilindustrie
zurückzuführen (saison- und kalenderbereinigt +7,8 % zum
Vormonat). Auch die Anstiege im Maschinenbau (+3,2 %) und
in der Maschinenwartung und -montage (+10,5 %)
beeinflussten das Gesamtergebnis positiv.
Negativ
wirkte sich hingegen der Rückgang in der Energieerzeugung
(-7,8 %) aus. Die Industrieproduktion (Produzierendes
Gewerbe ohne Energie und Baugewerbe) stieg im November
2025 gegenüber Oktober 2025 saison- und kalenderbereinigt
um 2,1 %. Dabei stieg die Produktion von
Investitionsgütern um 4,9 %.
Die Produktion von
Vorleistungsgütern sank um 0,8 % und die Produktion von
Konsumgütern um 0,3 %. Außerhalb der Industrie sank die
Bauproduktion um 0,8 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat
November 2024 stieg die Industrieproduktion
kalenderbereinigt um 1,3 %.
Produktion in
energieintensiven Industriezweigen gesunken In den
energieintensiven Industriezweigen ist die Produktion im
November 2025 gegenüber Oktober 2025 saison- und
kalenderbereinigt um 1,5 % gesunken. Im
Dreimonatsvergleich war die Produktion in den
energieintensiven Industriezweigen von September 2025 bis
November 2025 um 0,1 % höher als in den drei Monaten
zuvor.
Verglichen mit dem Vorjahresmonat November
2024 war die energieintensive Produktion im November 2025
kalenderbereinigt um 3,3 % niedriger. Eine Analyse zum Produktionsindex
für energieintensive Industriezweige ist auf der
Themenseite "Industrie,
Verarbeitendes Gewerbe" im Internetangebot des
Statistischen Bundesamtes verfügbar.
Produktion
Januar bis November 2025 mit leichtem Minus, aber
positive Signale im letzten Quartal In den Monaten
Januar bis November des Jahres 2025 lag die Produktion im
Produzierenden Gewerbe kalenderbereinigt 1,2 % niedriger
als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Insbesondere in
der Industrie (-1,3 %) und im Baugewerbe (-1,7 %) ging
die Produktion zurück. Die Energieerzeugung stieg
hingegen um 2,0 %.
In der Industrie ist der
Rückgang maßgeblich auf die Entwicklung in der
Automobilindustrie (-2,4 %), in den energieintensiven
Industriezweigen (-2,6 %) und im Maschinenbau (-2,3 %)
zurückzuführen. Betrachtet man die längerfristige
Entwicklung in der Industrie, so war die Produktion in
den Jahren 2023 und 2024 überwiegend einem Abwärtstrend
gefolgt.
Ausgehend von einem Tiefpunkt im
Dezember 2024 war im Verlauf des Jahres 2025 zunächst
eine leichte Erholung zu beobachten, die Produktion lag
im 1. Halbjahr 2025 kalender- und saisonbereinigt um
0,2 % höher als im Halbjahr davor. Nach einem Einbruch im
August blieb die Produktion auch im September auf einem
niedrigen Niveau, maßgeblich beeinflusst von geringen
Produktionswerten in der Automobilindustrie.
Im
Oktober begann in der Industrieproduktion ein verhaltener
Erholungskurs, der sich im November fortsetzte. Für die
Einschätzung der Entwicklung der Produktion im Dezember
könnten positive Signale anderer Industrieindikatoren
relevant sein. So ist der Lkw-Maut-Fahrleistungsindex im
Dezember 2025 mit +3,2 % deutlich angestiegen (kalender-
und saisonbereinigte Vormonatsrate).
Weiterhin
haben sich die Auftragseingänge in der Industrie zuletzt
positiv entwickelt. Der Auftragseingangsindex im
Verarbeitenden Gewerbe lag im November 2025 kalender- und
saisonbereinigt um 5,6 % höher als im Vormonat. Ohne die
Berücksichtigung von Großaufträgen lag der
Auftragseingang im weniger volatilen Dreimonatsvergleich
von September 2025 bis November 2025 um 2,1 % höher als
in den drei Monaten zuvor.
Die vorläufigen
Ergebnisse zum Produktionsindex im Dezember 2025
erscheinen am 6. Februar 2026. In den energieintensiven
Industriezweigen ist für die Jahre 2024 und 2025
überwiegend eine Stagnation der Produktion zu beobachten,
nachdem sie in den Jahren 2022 und 2023 stark
zurückgegangen war. Im Durchschnitt der Monate Januar
2025 bis November 2025 lag die Produktion hier kalender-
und saisonbereinigt um 17,7 % niedriger als im Jahr 2021.
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