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Bruce Springsteen mit brandaktuellem Anti-Trump und
Anti-Ice-Song "Streets of Minneapolis" Rock- und
Megastars in den USA machen mobil gegen Trump und der besonderen
Trump-Migrations-Behörder ICE. Mit Trillerpfeifen gehen die Menschen
in Minneapolis nach der Erschießung der 37-jährigen Dreifach-Mutter
Renee Good und zuletzt des 31-jährigen Intensivpflegers Alex Pretti
auf die Straßen.
Bruce Springsteen hatte schon auf seiner Europ-Tour Trump
verbal massiv angegriffen. Nun veröffenlichte er den Anti-Trump-Song
"Streets of Minneapolis" auf unnanchahmliche Weise und nannte
darin "Ross und Reiter" sowie namentlich die Erschossenen Menschen.
Insgesamt 5.000 Euro: Preisgelder winken für gelungene
Fassadengestaltung Alljährlich zeichnet eine
Veranstaltergemeinschaft beim Wettbewerb MAKE UP DUISBURG aktuelle
Beispiele für Fassaden aus, die zur Aufwertung des Stadtbilds
beitragen. Der Wettbewerb wird in diesem Jahr 53 Jahre alt. Make-up
Duisburg wurde 1973 ins Leben gerufen. Seither werden in jedem Jahr
besonders gelungene Beispiele für die Gestaltung von Fassaden im
Duisburger Stadtgebiet prämiert.
Ins Leben gerufen wurde die
Aktion mit dem Ziel, Hauseigentümer zu ehren, die mit der Gestaltung
ihrer Fassaden zur Verschönerung des Stadtbilds beitragen. Der
Wettbewerb umfasst insgesamt vier Kategorien, in denen Vorschläge
eingereicht werden können. Zwei davon beziehen sich auf reine
Fassadengestaltung jeweils mit und ohne Stuck.
In einer
weiteren werden Hinterfronten und Hinterhöfe von Gebäuden prämiert,
in der vierten Kategorie Wohnsiedlung und Wohnanlagen werden
herausragende Lösungen für größere Gebäudeensemble ausgezeichnet.
Eigentümer können sich über die Website www.make-up-duisburg.de
bewerben.
Ausgerichtet wird der Wettbewerb alljährlich von
einer Gemeinschaft aus Veranstaltern und Sponsoren, denen neben der
Stadt- Tochter Duisburg Kontor die Maler- und Lackiererinnung, der
Verein der Haus- und Grundeigentümer Groß-Duisburg, die Sparkasse
und der Farben- und Lackhersteller Caparol angehören.
Der
Erfolg von Make up Duisburg über inzwischen 53 Jahre sei nur
möglich, weil sich Eigentümer und Handwerksbetriebe immer wieder
fragten, wie sie zur Aufwertung des Stadtbilds beitragen könnten,
heißt es in einer Pressemitteilung zum diesjährigen Wettbewerb.
Bewerbungsschluss für die Auszeichnung in diesem Jahr ist der 31.
März 2026.

Beispielbild einer prämierten Fassade - Foto Ilja Höpping Stadt
Duisburg /
Studie: NRW braucht pro Jahr 17.900 neue
Sozialwohnungen Jüngere und Ältere sind die Verlierer auf dem
Wohnungsmarkt in Duisburg Jüngere und ältere Menschen
gehören zu den Verlierern, wenn es ums Wohnen geht: „Etliche der
rund 7.930 Azubis in Duisburg wohnen noch bei ihren Eltern. Und das
nicht immer ganz freiwillig. Denn eine eigene Wohnung können sie
sich oft nicht leisten“, sagt Karina Pfau von der
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).
Das Wohnen
werde gerade auch für Azubis mehr und mehr zum Problem. Das zeigt,
so die IG BAU Duisburg-Niederrhein, der aktuelle „Soziale
Wohn-Monitor“ vom Pestel-Institut, den die Gewerkschaft mit in
Auftrag gegeben hat.

Mehr davon: „Herzenssache Wohnungsbau“. Gerade Sozialwohnungen
garantieren günstiges Wohnen. Vor allem Azubis und Studierende sind
darauf angewiesen. Aber immer häufiger auch Ältere, die sich ihre
bisherige Wohnung nicht mehr leisten können, wenn sie in Rente
gehen, sagt die IG BAU Duisburg-Niederrhein.
„Tragisch ist
es, wenn ein Ausbildungsvertrag nicht zustande kommt, weil das
Wohnen zu teuer ist. Etwa dann, wenn Jugendliche weder eine Wohnung
noch ein WG-Zimmer in der Nähe des Ausbildungsbetriebs bezahlen
können“, so Karina Pfau. Die Bezirksvorsitzende der IG BAU
Duisburg-Niederrhein warnt: „Wenn Ausbildungsverträge am
Wohnungsmangel und an zu hohen Mieten scheitern, dann ist das Maß
voll. Das kann sich die heimische Wirtschaft nicht erlauben“, so
Karina Pfau.
Deshalb sollten der Bund und das Land
Nordrhein-Westfalen den Neubau von Azubi-Wohnungen unterstützen –
vor allem im Umfeld von Ausbildungszentren. Karina Pfau spricht sich
dabei auch für Steueranreize aus, wenn ein Betrieb dafür sorgt, dass
seine Auszubildenden ein Dach über dem Kopf bekommen. Probleme auf
dem Wohnungsmarkt hätten auch Studierende. „Deshalb muss es auch in
Universitätsstädten eine gezielte Förderung für den Neubau von
Studi-Wohnungen geben“, so Pfau.
Darüber hinaus warnt die IG
BAU Duisburg-Niederrhein vor „Wohnarmut im Alter“. Sie hat dabei die
geburtenstarken Jahrgänge im Blick: rund 54.900 Baby-Boomer in
Duisburg, die nach Berechnungen des Pestel-Instituts bis 2035
komplett in Rente sein werden. „Viele der Baby-Boomer in
Duisburg bekommen nur eine niedrige Rente. Denn sie haben oft Phasen
von Arbeitslosigkeit hinter sich. Außerdem haben sie ganz häufig
auch für niedrige Löhne gearbeitet. Wenn die Baby-Boomer in den
nächsten Jahren in Rente gehen, werden etliche sich ihre bisherige
Wohnung kaum oder gar nicht mehr leisten können: Sie wohnen sich
regelrecht arm“, sagt Karina Pfau.
Die IG BAU warnt vor einer
weiteren Verschärfung auf dem Wohnungsmarkt. „Mieten kennen seit
Jahren nur eine Richtung: nach oben. Das muss sich ändern. Wir
brauchen wieder sinkende und damit bezahlbare Mieten“, fordert IG
BAU-Bezirkschefin Pfau. Ein wichtiger Schritt, um dahin zu kommen,
seien mehr Sozialwohnungen. „Nur mehr günstiger Wohnraum sorgt für
Druck auf die Mieten am Markt. Der Neubau von Sozialwohnungen muss
zur politischen Herzenssache und zur Sache der politischen Vernunft
werden“, so Karina Pfau.
Der „Soziale Wohn-Monitor“ vom
Pestel-Institut nenne dabei eine erste Zielmarke: die Verdopplung
von derzeit 1 auf 2 Millionen Sozialwohnungen bundesweit bis zur
Mitte des nächsten Jahrzehnts. Für Nordrhein-Westfalen bedeute das
konkret: „Bis 2035 muss es in ganz Nordrhein-Westfalen 454.900
Sozialwohnungen geben“, so Karina Pfau. Der „Soziale Wohn-Monitor“
lege damit eine deutliche Messlatte: 17.900 zusätzliche
Sozialwohnungen für Nordrhein-Westfalen pro Jahr.
Um diese
Zielmarke bei den Sozialwohnungen zu erreichen, sei eine intensive
Förderung durch den Bund und das Land Nordrhein-Westfalen notwendig.
„Die Fördergelder des Bundes müssen dabei schon gleich zum Baubeginn
bereitstehen. Sie dürfen nicht erst über Jahre verteilt
ausgeschüttet werden“, fordert Pfau.
Ein wichtiger Punkt
seien auch die Baukosten: Um günstiger bauen zu können, biete der
Regelstandard „Erleichtertes Bauen“ eine ideale Lösung. „Es geht
darum, einfacher zu bauen – und damit fürs gleiche Geld mehr
Sozialwohnungen bauen zu können. Und das trotzdem in guter Qualität,
mit niedrigen Instandhaltungskosten“, erläutert Karina Pfau.
Außerdem müsse das Land eine öffentliche Statistik führen: „Es ist
wichtig, zu wissen, wo in Nordrhein-Westfalen wie viele
Sozialwohnungen pro Monat neu gebaut worden sind“, sagt die
Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein.
IW-Studie: Ruhrgebiet ist die lebenswerteste Metropolregion
Region führt deutschlandweites Ranking an
Im Ruhrgebiet lässt es sich am besten leben. Zu diesem Ergebnis
kommt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)
im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Bei einem Vergleich von
zwölf deutschen Metropolregionen belegt das Ruhrgebiet Platz eins
vor dem Rheinland und Rhein-Neckar-Region und setzt sich damit
deutlich von den Millionenstädten München, Hamburg und Berlin ab.

Grundlage der Studie sind 23 Indikatoren in den Bereichen
Familie, Wohnen, Ausgehen, Kultur und Gesellschaft, Sport und
Freizeit sowie Verkehr und Versorgung; bei 15 Indikatoren steht die
Metropole Ruhr an der Spitze.
"Im Ruhrgebiet gibt es alles,
was einen Standort lebenswert macht: erschwinglichen Wohnraum, gute
Anbindungen und ein großes Freizeit- und Kulturangebot. Das macht
die Region für Familien, Fachkräfte, Studierende und Unternehmen zum
idealen Lebensmittelpunkt", so RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.
Das Ruhrgebiet ist polyzentrisch geprägt mit vielen dicht
beieinander liegenden Stadtzentren. Dementsprechend kurz sind
vielerorts die Wege zu Bus, Bahn, Schule oder Kita. Im Ruhrgebiet
und der Metropolregion Rhein-Neckar sparen gerade Familien täglich
rund 26 Minuten gegenüber dem Bundesdurchschnitt. So ist die nächste
Grundschule im Ruhrgebiet nur knapp fünf Minuten mit dem Auto
entfernt, in der Metropolregion Nürnberg sind es durchschnittlich
mehr als sieben Minuten.
Die Distanzen zu Kindertagesstätten
mit rund drei Minuten Fahrzeit und zu Spielplätzen mit knapp elf
Gehminuten sind im Ruhrgebiet am schnellsten zu bewältigen. Neben
kurzen Wegen ist günstiger Wohnraum essenziell für die Attraktivität
von Städten und Regionen. Führend unter den zwölf Metropolregionen
ist in der Gesamtkategorie Mitteldeutschland, das Ruhrgebiet liegt
in dieser Kategorie auf Rang drei.
Bei den Mieten für Wohnungen (durchschnittlich 8,30
Euro/Quadratmeter) und den Preisen für Eigentumswohnungen (2.271
Euro/Quadratmeter) liegt die Metropole Ruhr sogar jeweils auf Platz
zwei.
Bei Freizeit- und Kultur schneidet das Ruhrgebiet
spitzenmäßig ab: Mit seiner Event-, Club-, Kino-, Museums- und
Operndichte liegt die Region im bundesweiten Vergleich ganz vorne.
Mit durchschnittlich 5,2 Prozent weist das Ruhrgebiet auch den
größten Anteil an Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen unter den
deutschen Metropolregionen auf. idr

Erzählcafé im Stadtarchiv: Die Geschichte der Beecker Kirmes
Das Stadtarchiv Duisburg lädt am Mittwoch, 5. Februar, um 18.15 Uhr
zu einem Erzählcafé über die Beecker Kirmes in die DenkStätte am
Karmelplatz 5 am Innenhafen ein.
Nach einem Kurzvortrag von
Dr. Bastian Gillner vom Landesarchiv NRW über die Geschichte der
Kirmes, teilen der langjährige Platzmeister der Beecker Kirmes,
Norbert Bouten, und Wilma Hohmann, Vorsitzende des Vereins „Netzwerk
Oberhof“, ihre Erinnerungen, Anekdoten und persönlichen Geschichten
rund um die Beecker Kirmes.
Wie hat sich das
traditionsreiche Volksfest im Laufe der Jahrzehnte verändert? Welche
Erlebnisse sind besonders in Erinnerung geblieben? Und welche
Bedeutung hat die Beecker Kirmes heute? Der Journalist Tobias Appelt
vom Redaktionsbüro Ruhr moderiert den Abend.
Das Erzählcafé
bietet Raum für Austausch, Zuhören und gemeinsames Erinnern.
Beiträge aus dem Publikum sind willkommen. Die Teilnahme ist
kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl
ist allerdings auf maximal 60 Personen beschränkt.
SoWi-Kurs besucht den Landtag
Der SoWi-Kurs der Jahrgangsstufe 11 der
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule besuchte heute den
SPD-Abgeordneten Frank Börner im Landtag. Die SchülerInnen konnten
eine Plenardebatte live auf der Besuchertribüne mitverfolgen.
In der sich anschließenden Fragerunde stellten sie Börner alle
Fragen, die ihnen unter den Nägeln brannten. Neben vielen
allgemeinen Themen wurde besonders der neue Wehrdienst diskutiert.
Eine Veränderung, die auf alle jungen Männer ab Jahrgang 2008
zutrifft.

Foto Büro Börner
„Natürlich braucht die Bundeswehr fähige
personelle Verstärkung. Ich bin froh, dass das im Rahmen der
Freiwilligkeit geschieht“, erklärt Börner. Des Weiteren wollten sie
von Börner wissen, wie er in die Politik kam und was ihn bis heute
antreibt. „Ich bin beeindruckt, wie gut vorbereitet und interessiert
die Jugendlichen waren. Demokratie braucht Demokraten und deshalb
ist mir ein Austausch mit Kindern und Jugendlichen so wichtig.“
Studie untersucht Einstellungen zum
lebenslangen Lernen
Viele Menschen an Weiterbildung interessiert – werden über
Förderungen aber nicht gut informiert. Lebenslanges
Lernen wird immer wichtiger, wenn sich die Arbeitswelt rapide
wandelt. Doch viele Menschen in Deutschland wissen nicht, was es an
öffentlichen Weiterbildungsförderungen bereits gibt. So kennen rund
zwei Drittel etwa die Bildungszeitgesetze der Länder nicht. Das
ergibt eine neue von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie von
Erziehungswissenschaftler*innen der Justus-Liebig-Universität (JLU)
Gießen.*
Im Forschungsprojekt „Einstellungen zum Lebenslangen
Lernen in der Bevölkerung“ (EIBE) führte das JLU-Forschungsteam
unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Käpplinger in Kooperation mit dem
Meinungsforschungsinstitut Verian eine Befragung unter 3122 Menschen
zwischen 18 und 67 Jahren in Deutschland durch. Die Befragten wurden
aus einem etablierten Panel zufällig ausgewählt. Ihnen wurden u.a.
verschiedene Situationsbeschreibungen („Vignetten“) vorgelegt, um
realistisch zu ermitteln, für welche Weiterbildungen sie sich
interessieren würden oder nicht.
Mit Blick auf die
Rahmenbedingungen rund um diese individuellen Einstellungen und
Entscheidungen zeigt sich, dass viele Befragte gar nicht wissen,
dass es in 14 von 16 Bundesländern Bildungszeitgesetze gibt, um
Weiterbildung zeitlich möglich zu machen. Dies erklärt nach Analyse
der Forschenden zum Teil die relativ geringe Nutzung dieser Gesetze,
wobei jedoch bundesweit jährlich trotzdem hochgerechnet rund 500000
Menschen ihr Recht auf Bildungszeit beanspruchen.
Die Studie
zeigt auch, dass insbesondere Ältere und Menschen mit
Migrationshintergrund sehr weiterbildungsinteressiert sind und
überwiegend positive Einstellungen zu Weiterbildungen haben.
„Unsere Ergebnisse machen deutlich, dass allgemein und
zielgruppenspezifisch mehr Werbung für Weiterbildung gemacht werden
müsste und dies möglichst konkret und nicht nur per
Online-Plattformen, Sonntagsreden oder Slogans“, erklärt
Studienleiter Käpplinger. „Der persönliche Kontakt ist sehr wichtig,
was nicht nur Bildungsberatung meint, sondern auch Präsenz in den
jeweiligen Milieus.“
Ein weiteres Ergebnis: Die finanzielle
Verantwortung für Weiterbildung sehen die Befragten insbesondere
beim Arbeitgeber oder beim Staat. „Erwerbstätige Frauen, nehmen fast
doppelt so häufig wie Männer an individuell-berufsbezogenen
Weiterbildungen teil, die sie dann aber zumeist auch selbst – und
nicht durch den Betrieb - finanzieren müssen. Sie wünschen sich
mehr staatliche Unterstützung sowie mehr Information und Beratung
über die Möglichkeiten“, so Käpplinger. „Staatliches und
betriebliches Handeln ist hier gefragt, wobei auch zu klären wäre,
wie viele Menschen eine Weiterbildung nicht zahlen können – oder
nicht dazu bereit sind.“
Schutz vor teuren Arztkosten
im Skiurlaub - Gesetzliche Krankenkasse zahlt in vielen
Fällen nicht - Auslandskrankenversicherung übernimmt Kosten für
Bergung und Krankenrücktransport Seit der Jahreswende locken die
Skigebiete mit traumhaften Bedingungen. Doch leider wird der Spaß
für viele zum Albtraum: ein Sturz auf die Schulter, eine
Unachtsamkeit oder ein verdrehtes Knie – schon ist medizinische
Hilfe gefragt. Und das kann vor allem im Ausland teuer werden, denn
in vielen Fällen zahlt die gesetzliche Krankenversicherung dafür
nicht. Deswegen rät der ADAC dringend zum Abschluss einer
Auslandskrankenversicherung, um am Ende nicht auf hohen Kosten
sitzenzubleiben.
„Eine Auslandskrankenversicherung übernimmt
auch bei einem Ski- oder Rodelunfall medizinisch notwendige
Behandlungskosten, egal ob stationär in einer Klinik oder ambulant
bei einem Arzt“, erklärt Marc Kottmann, Vorstand für Schaden bei der
ADAC Versicherung. „Der Schutz gilt weltweit. Bei Fernreisen wird
daran meist gedacht, beim kurzen Skiurlaub über die Grenze dagegen
oft nicht.“
Das kann fatale Folgen haben: Denn nur über eine
Auslandskranken-Versicherung kann der Schaden direkt abgerechnet
werden, der Verunglückte muss in der Regel nicht in Vorleistung
gehen. Und nicht nur die Behandlung oder eine Operation sind
kostspielig. Richtig ins Geld geht es, wenn Skifahrer mit einem
Helikopter geborgen und abtransportiert werden müssen.
„Hier
entstehen schnell Kosten im vier- oder fünfstelligen Bereich,“
schildert Kottmann. „Auch hierfür springt der ADAC
Auslandskrankenschutz bis zu einer Höhe von 12.000 Euro ein.“ Und
das ist keine Seltenheit: Allein Für ADAC Versicherte oder
Premium-Mitglieder trat dieser Fall in der vergangenen Wintersaison
(Dezember bis März 2025) 1.282 Mal ein. Im Schnitt kostete eine
Bergung 2.062 Euro, die teuerste Rettung sogar 11.145 Euro.
Wer zahlt was bei einem Unfall in den Bergen? Die gesetzliche
Krankenkasse übernimmt nur die Kosten, die auch in Deutschland für
die Behandlung angefallen wären. Im Ausland gelten andere, meist
höhere Gebührensätze. Besonders teuer kann es werden, wenn eine
private Praxis oder Klinik aufgesucht wird oder Leistungen in
Anspruch genommen werden, die nicht zum öffentlichen
Gesundheitssystem gehören.
Diese Kosten sind nämlich durch
die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) nicht abgedeckt.
Eine nachträgliche Kostenübernahme ist kaum möglich und so bringen
Patienten neben der Verletzung noch ein teures Mitbringsel aus dem
Skiurlaub mit, weil sie auf den Rechnungen sitzenbleiben.
„Wichtig ist, dass Versicherte ihre Auslandskrankenversicherung
umgehend informieren, damit sie die Kosten beispielsweise für ein
MRT auch bezahlt bekommen,“ erklärt Kottmann. „Denn was viele nicht
wissen, auch die Auslandskrankenversicherung übernimmt nicht immer
alle Kosten der Behandlung – besonders wenn sie nicht ortsüblich,
überteuert oder übertrieben waren.“
ADAC bringt im Winter
täglich zwölf Verletzte zurück in die Heimat Ebenfalls ins Geld
geht ein Krankenrücktransport nach Deutschland. Auch hierfür steht
die gesetzliche Krankenkasse nicht ein und deswegen sollte dieses
Risiko ebenfalls über eine Auslandskrankenversicherung abgedeckt
werden.
„Über unseren ADAC Ambulanz-Service haben wir im
vergangenen Winter allein aus Österreich 1.016 und aus Italien 333
Verletzte zurückgebracht“, rechnet Kottmann vor, etliche Fälle gab
es auch in der Schweiz und Frankreich. Die Gelben Engel waren
zwischen Dezember und März dafür durchschnittlich also mehr als
zwölfmal täglich unterwegs und garantierten einen fachgerechten
Transport sowie eine Betreuung durch geschultes medizinisches
Personal.
Drei wichtige Tipps für den Skiurlaub 1. Eine
gut sortierte Reiseapotheke ermöglicht die schnelle Behandlung
kleiner Beschwerden und vermeidet unnötige Arztbesuche. Vor
Reiseantritt sollte eine umfassende Auslandskrankenversicherung
abgeschlossen werden, idealerweise mit 24/7-Notrufzentrale. Beim
ADAC stehen deutschsprachige Experten rund um die Uhr bereit,
übernehmen die Organisation und vermitteln qualifizierte Ärzte oder
Dolmetscher.
2. Bei Unfall oder im Krankheitsfall ist
zunächst die eigene Auslandskrankenversicherung zu kontaktieren.
ADAC Versicherte können Hilfe unter 0049 89 76 76 77 anfordern oder
über die ADAC Medical App direkt einen Arzttermin buchen – die
Kosten werden direkt vom ADAC bezahlt, Vorkasse ist nicht nötig.
3. Das weltweite Expertennetzwerk des ADAC gewährleistet
medizinische Versorgung ohne lokale Barrieren. Die erfahrenen
Berater kennen die jeweiligen Gesundheitssysteme und empfehlen
qualifizierte Kliniken. Hotelärzte mit unklaren Preisangaben oder
Barzahlungsforderungen sollten gemieden werden. Leistungen und
Preise sollten stets schriftlich bestätigt werden, um spätere
Unstimmigkeiten zu vermeiden.

Wichtig: Eine online abgeschlossene ADAC
Auslandskrankenversicherung gilt sofort. „Sie muss jedoch vor
Grenzübertritt in das Ausland abgeschlossen werden und es darf noch
kein Versicherungsfall eingetreten sein“, erklärt Marc Kottmann. Nur
so ist man auf dem Weg zum Pistenspaß und vom ersten Schwung an
sicher unterwegs und umfassend geschützt.
Blick über
den Zaun: Zweite Bremer Sondermünze vorgestellt Die
neue 2-Euro-Gedenkmünze aus Anlass der Bundesratspräsidentschaft des
Landes Bremen ist ab dem 29. Januar 2026 in Umlauf. Mit dem
Klimahaus Bremerhaven zeigt sie ein prägnantes Wahrzeichen des
Stadtstaates.

Andreas Bovenschlulte mit Münz-Set © Senatskanzlei Bremen
Zur
Veröffentlichung der neuen Sammelmünze erklärte Bundesratspräsident
Andreas Bovenschulte: „Die neue 2-Euro-Münze zeigt, wofür Bremen
steht: Weltoffenheit, Wissen und Verantwortung. Das Klimahaus
Bremerhaven ist dafür ein starkes und schönes Symbol. Die Münze
passt damit wunderbar zum Motto der Bremer Bundesratspräsidentschaft
‚VIELE STÄRKEN - EIN LAND‘. Wie schön, dass wir ab heute mit einem
Stück Bremerhaven in der Tasche im ganzen Euro-Raum bezahlen können:
vom Fischbrötchen an der Nordsee bis zur Pizza am Mittelmeer.“
Bildnis einer interaktiven Klima-Erlebniswelt

Foto: Außenaufnahme des Gebäudes bei Nacht. Außenansicht des
Klimahauses Bremerhaven © Ralph Langer | Klimahaus Bremerhaven
Das markante Gebäude des Klimahauses in den Havenwelten am
Weserdeich ist längst zu einem Wahrzeichen der Seestadt Bremerhaven
geworden. Das wissenschaftliche Ausstellungshaus wurde im Juni 2009
eröffnet und konnte bereits die Sieben-Millionen-Besucher-Marke
knacken. Auf der Münze ist das futuristische Ensemble der Wissens-
und Erlebniswelt in einer überraschenden und eindrucksvollen
Perspektive von schräg unten dargestellt. Der schiffsartige Eindruck
der Architektur, die zwei Möwen am Himmel sowie die Andeutung des
Hafens verbildlichen stark und anschaulich Bremen als maritimen
Wissenschaftsstandort.
30 Millionen Stück im Umlauf Die
Auswahl des Motivs für die Zwei-Euro-Rückseite ist Ländersache.
Jährlich wird ein Bundesland durch die Ausgabe einer
Zwei-Euro-Gedenkmünze mit einem prägnanten Wahrzeichen gewürdigt.
Die Reihenfolge der Länder richtet sich nach der Präsidentschaft im
Bundesrat. Das Motiv der Bremer Münze wurde in einer
Gestaltungswerkstatt entwickelt, in der sich der Entwurf des
Künstlers Bodo Broschat aus Berlin durchsetzen konnte.

Die neue Sondermünze "Bremen". Foto: Vorder- und Rückseite der Münze
© BVA
Die Münze ist ein offizielles Zahlungsmittel im
gesamten Euro-Raum und wird mit einer Auflage von 30 Millionen Stück
in allen fünf staatlichen Prägestätten hergestellt. Sie ist Teil der
Münzserie „Bundesländer II“, die 2023 mit Hamburg und der
Elbphilharmonie gestartet wurde. Nach dem markanten „Königsstuhl“
auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern, 2024), der „Saarschleife“
(Saarland, 2025) und dem diesjährigen Klimahaus Bremerhaven, ziert
dann 2027 der Aachener Dom unter der Bundesratspräsidentschaft von
Nordrhein-Westfalen die Zwei-Euro-Rückseite.
Bereits 2010
präsentierte Bremen in der Vorgängerserie „Bundesländer“ mit dem
Rathaus und Roland die republikanische Geschichte und Tradition der
Hansestadt auf einer Zwei-Euro-Münze.
Ungewohnte
Klänge in der Obermeidericher Kirche Evangelische
Nordgemeinden laden zum musikalischen Gottesdienst mit Akkordeon,
Tango und Klavier Die sechs Nordgemeinden im Evangelischen
Kirchenkreis Duisburg feiern wieder einen gemeinsamen
Regionen-Gottesdienst. Diesmal am 1. Februar in der Obermeidericher
Kirche, Emilststr. 27, wo schon zu Beginn um 11 Uhr ungewohnte
Klänge die Gläubigen empfangen.
Zu Gast ist nämlich
Silvester Pece mit seinem Akkordeon. So sind dann das Prelude und
die Variation op.18 von César Franck gemeinsam musiziert von
Akkordeon und Orgel zu hören. Pece spielt auch das berühmte Stück
„Libertango“ von Astor Piazolla auf dem Akkordeon. Schließlich sind
alle zum Mitsingen eingeladen – von Liedern, deren Text oder Musik
aus unterschiedlichen Ländern stammt, die aber alle wunderbar in
Gemeinschaft angestimmt werden können. Es predigt Pfarrerin Sarah
Süselbeck.

Silvester Pece bei einer Veranstaltung 2025 vor der Salvatorkirche
Duisburg (Foto: Bartosz Galus).

NRW: Bauproduktion im November 2025 um 3,7 % gesunken
* Bauproduktion im Hoch- und Tiefbau gesunken. * Größter
Rückgang im gewerblichen und industriellen Hochbau. * Rückgänge
im gewerblichen und industriellen Tiefbau und im Straßenbau.
Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im
November 2025 real (kalender-/preisbereinigt) um 3,7 % niedriger
gewesen als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die
Produktion im Hochbau um 6,1 % und im Tiefbau um 1,2 % niedriger als
im November 2024.

Größter Rückgang im gewerblichen und industriellen Hochbau
Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker im November 2025
unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Bausparten: Im
öffentlichen Hochbau war ein Anstieg der Bauproduktion gegenüber dem
vergleichbaren Vorjahresmonat zu konstatieren (+5,4 %).
Im
Wohnungsbau (−2,3 %) sowie im gewerblichen und industriellen Hochbau
(−11,7 %) fiel die Bauproduktion niedriger als im November 2024 aus.
Rückgänge im gewerblichen und industriellen Tiefbau und im
Straßenbau Innerhalb des Tiefbaus entwickelten sich die
Bauleistungen in den einzelnen Bausparten ebenfalls unterschiedlich:
Im sonstigen öffentlichen Tiefbau stieg die Bauproduktion (+1,4 %)
gegenüber dem Vorjahresmonat. Rückgänge waren im Straßenbau (−1,4 %)
und im gewerblichen und industriellen Tiefbau (−2,9 %) zu
verzeichnen.
Anstieg der Bauproduktion gegenüber November
2019 Im November 2025 ermittelten die Statistiker im Vergleich
zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 einen
kalender-/preisbereinigten Anstieg der Bauproduktion im
Bauhauptgewerbe (+21,8 %). Sowohl im Hochbau (+13,6 %) als auch im
Tiefbau (+30,7 %) lag die Bauproduktion über dem Niveau von November
2019.
Zu diesem Produktionsergebnis haben die einzelnen
Bausparten ausnahmslos positiv beigetragen. In den Bausparten waren
Zuwachsraten zwischen 8,2 % (gewerblicher und industrieller Hochbau)
und 42,6 % (gewerblicher und industrieller Tiefbau) zu beobachten.
Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten elf
Monate des Jahres 2025 war kalender-/preisbereinigt um 2,1 %
niedriger als in der entsprechenden Vergleichsperiode 2024.
Süßwaren aus NRW: Produktion 2024 um 5 %
gesunken * Leichter Produktionsrückgang auch in den ersten drei
Quartalen 2025 * Ein Drittel der Bundesproduktion entfiel auf
NRW.
Im Jahr 2024 haben Betriebe des nordrhein-westfälischen
Verarbeitenden Gewerbes 764.000 Tonnen Süßwaren produziert. Bezogen
auf die Einwohnerinnen- und Einwohnerzahl des Landes sind das
116 Gramm Süßwaren pro Kopf und Tag. Wie das Statistische Landesamt
anlässlich der internationalen Süßwaren-Messe ISM vom 01. bis
04. Februar 2026 in Köln mitteilt, sank die zum Absatz bestimmte
Produktionsmenge von Süßwaren um 42.000 Tonnen bzw. 5,2 % zum
Vorjahr.

Der Absatzwert stieg dagegen nominal um 73,2 Millionen Euro bzw.
1,9 % auf 4,0 Milliarden Euro. Durchschnittlicher Absatzwert auf
10-Jahres-Hoch Der durchschnittliche Absatzwert je Kilogramm
Süßwaren erreichte im Jahr 2024 den höchsten Stand der letzten zehn
Jahre: Mit 5,24 Euro war er um 7,5 % höher als ein Jahr zuvor und um
35,4 % höher als im Jahr 2015 mit damals 3,87 Euro je Kilogramm.
Von der NRW-Süßwarenproduktion des Jahres 2024 entfiel der
größte Anteil mit 419.000 Tonnen (−6,4 % gegenüber 2023) auf
Süßwaren ohne Kakaogehalt (einschl. weißer Schokolade). Darunter
befanden sich 258.000 Tonnen (−7,7 %) Dragees, Gummibonbons und
Gelee-Erzeugnisse. Ferner wurden 336.000 Tonnen (−1,8 %) Schokolade
u. a. kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen produziert.
Ein
Drittel des deutschlandweiten Absatzwertes entfiel auf NRW
Bundesweit stieg der Absatzwert der Süßwarenproduktion im Jahr 2024
um 0,7 % auf 12,0 Milliarden Euro. Davon entfielen 33,3 % auf
nordrhein-westfälische Betriebe. 42,5 % des nordrhein-westfälischen
Absatzwertes wurde in Betrieben des Regierungsbezirkes Köln erzielt,
gefolgt von Betrieben in den Regierungsbezirken Detmold (32,5 %),
Düsseldorf (19,6 %), Münster (4,1 %) und Arnsberg mit 1,3 %.
Rückgang der Süßwaren-Produktion auch in den ersten drei
Quartalen 2025 Nach vorläufigem Ergebnis sank die Absatzproduktion
von Süßwaren in den ersten drei Quartalen 2025 gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 0,5 % auf 567.000 Tonnen, während der
Absatzwert nominal um 17,6 % auf 3,4 Milliarden Euro stieg. Der
durchschnittliche Absatzwert pro Kilogramm stieg gegenüber dem
entsprechenden Vorjahreszeitraum um 18,2 % und gegenüber den ersten
drei Quartalen 2021 um 52,8 % auf 5,91 Euro.
Stadt Duisburg bringt Abstimmung über Bewerbung für
Olympische und Paralympische Spiele auf den Weg
Duisburg ist Teil der gemeinsamen Bewerbung der Region unter dem
Namen „KölnRheinRuhr“ um Olympische und Paralympische Spiele in den
Jahren 2036, 2040 oder 2044. Der Rat der Stadt Duisburg wird
deswegen in seiner nächsten Sitzung am 24. Februar darüber
entscheiden, ob die Bürgerinnen und Bürger in Duisburg über die
Teilnahme an der Bewerbung abstimmen können.
Vorbehaltlich
der Zustimmung des Rats können dann rund 350.000
abstimmungsberechtigte Duisburgerinnen und Duisburger für oder gegen
die Beteiligung votieren. Das Votum ist ein zentraler Schritt, weil
die Bewerbung ausdrücklich an die Zustimmung der Bevölkerung
geknüpft ist.
„Mit dem Ratsbürgerentscheid legen wir diese
Frage bewusst in die Hände der Duisburgerinnen und Duisburger. Das
schafft Klarheit und eine breite demokratische Legitimation“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link. „Ich hoffe auf ein positives Votum,
weil ich überzeugt bin, dass Duisburg als sportbegeisterte Stadt und
mit ihr auch die gesamte Region an Rhein und Ruhr das Potenzial für
die Spiele haben.“
Eine Zustimmung zur Bewerbung ist noch keine Entscheidung darüber,
ob Olympische oder Paralympische Wettbewerbe tatsächlich in Duisburg
stattfinden. Zwischen einer kommunalen Beteiligung und einer
möglichen Austragung liegen weitere Auswahl- und Prüfverfahren sowie
Entscheidungen auf anderen Ebenen.
So läuft der
Ratsbürgerentscheid ab, falls der Rat diesem zustimmt: • Die
Abstimmung erfolgt ausschließlich per Brief. • Die Unterlagen
werden den Abstimmungsberechtigten automatisch ab Mitte März
zugesandt, ein Antrag ist nicht erforderlich. •
Abstimmungsberechtigt sind die Duisburgerinnen und Duisburger, die
zu Kommunalwahlen wahlberechtigt sind, also rund 350.000. • Als
konkrete Frage wird folgende Formulierung festgelegt: „Sind Sie
dafür, dass sich die Stadt Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung der
Region KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im
Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 beteiligt?“
Als
Antwort kann nur mit "Ja" oder "Nein" abgestimmt werden. • Als
angenommen gilt die Antwort, die die meisten Stimmen erhält,
vorausgesetzt, ausreichend Abstimmungsberechtigte haben sich
beteiligt. Das sind in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen
und Einwohnern mindestens zehn Prozent. • Die
Abstimmungsunterlagen müssen der Stadt spätestens am Sonntag, 19.
April, vorliegen und können postalisch zurückgeschickt oder noch am
entsprechenden Sonntag bis 16 Uhr abgegeben werden: im Rathaus
(Burgplatz 19, 47051 Duisburg) oder im Wahlamt der Stadt, (In den
Haesen 84, 47198 Duisburg).
• Die Abstimmung wird zeitgleich
in allen 17 Kommunen durchgeführt, die sich an der Olympia-Bewerbung
beteiligen. Die Stimmen werden am 19. April ausgezählt. Das
Duisburger Ergebnis wird Sonntagabend u.a. auf duisburg.de und den
Social-Media-Kanälen der Stadt veröffentlicht.
Die Stadt Duisburg schätzt die Kosten für den Ratsbürgerentscheid
aktuell auf rund 580.000 Euro, wovon 85 Prozent vom Land
Nordrhein-Westfalen übernommen werden sollen. Der Eigenanteil der
Stadt läge dann bei ca. 87.000 Euro.
Hintergrund:
Duisburg wäre bei Olympischen und Paralympischen Spielen nach
derzeitigem Konzept mit folgenden etablierten und international
erprobten Sportstätten vertreten: • Regattabahn im Sportpark
Duisburg als Austragungsort für die Wettbewerbe im olympischen
Rudern sowie im olympischen Kanu und im Para Rudern und Para Kanu.
• Schauinsland-Reisen-Arena für das olympische und paralympische
Sportklettern.
Vorgesehen sind die Disziplinen Bouldern,
Lead und Speed. Die Bewerbung von KölnRheinRuhr hat bereits die
zweite Stufe im Prozess des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)
erreicht. Nach Abschluss der Bürgerbeteiligungen in den 17
beteiligten Kommunen wird der DOSB voraussichtlich am 26. September
2026 die finale Entscheidung über die nationale Bewerbung treffen.
Weitere Interessenten sind Berlin, Hamburg und München.
Wie DVG und Stadt Duisburg weiter in die Zukunft
des ÖPNV investieren Die Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) arbeitet gemeinsam mit der Stadt
Duisburg an der Modernisierung der Infrastruktur für einen
zukunftsfähigen ÖPNV. In den vergangenen Jahren haben DVG und Stadt
durch den Ausbau barrierefreier Haltestellen, die Modernisierung von
Gleisen, Fahrtreppen und Fahrleitungen sowie den Neubau von
Haltestellen bereits viel erreicht. Zudem wird das ÖPNV-Angebot für
die Fahrgäste stetig verbessert.
DVG und Stadt setzen den
Weg fort, Bus und Bahn attraktiver zu machen, um möglichst vielen
Menschen mit einem komfortablen, klimafreundlichen und zuverlässigen
ÖPNV eine echte Alternative zum Auto zu bieten. Allein im
vergangenen Jahr hat die DVG über 13 Millionen Euro in neue
Haltestellen, Gleise, Fahrtreppen und Fahrleitungen investiert.
Gleisbau- und Fahrleitungsmaßnahmen Die DVG hat im Jahr 2025
rund 2,1 Kilometer Gleise und 2,7 Kilometer Fahrleitung erneuert.
Neben großen Gleisbaumaßnahmen wie beispielsweise den Arbeiten an
der Haltestelle „Bronkhorststraße“ in Duisburg-Meiderich, hat die
DVG zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen an Gleisen im Stadtgebiet
durchgeführt – unter anderem zwischen den Haltestellen „Landesarchiv
NRW“ und „Obermarxloh Schleife“ sowie zwischen „Meiderich Bf“ und
„Hamborn Rathaus“.

Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
Fahrleitungen
wurden beispielsweise auf der Linie 903 zwischen den Haltestellen
„Landschaftspark Nord“ und „Hamborn Feuerwache“ erneuert. Die DVG
investierte gemeinsam mit der Stadt Duisburg rund 6,6 Millionen Euro
in den Gleisbau und etwa 2,3 Millionen Euro in die Modernisierung
von Fahrleitungen.
Barrierefreier Ausbau von Haltestellen
Zudem haben DVG und Stadt Duisburg den Ausbau barrierefreier
Haltestellen weiter vorangetrieben. So wurden im Jahr 2025 die
Haltestellen „Neanderstraße“, „Bronkhorststraße“, „Laar Kirche“,
„Stockumer Straße“ und „Brauerei“ barrierefrei ausgebaut. Außerdem
wurde an der Haltestelle „Karl-Jarres-Straße“ eine
Busvorrangschaltung eingerichtet.

Zusätzlich haben Stadt Duisburg und DVG insgesamt zehn
Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. 25 Wetterschutzeinrichtungen
sind erneuert und aufgestellt worden. Die barrierefreien
Haltestellen bieten wesentlich mehr Komfort und erleichtern vor
allem mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Ein- und Ausstieg.
DVG und Stadt investierten über zwei Millionen Euro in die
Maßnahmen. Teile davon wurden durch das Land NRW gefördert.

Für das Jahr 2026 plant die DVG den barrierefreien Ausbau der
Haltestellen „Kulturstraße“ auf der Linie U79 sowie die Erneuerung
der Haltestellen „Mannesmann Tor 1“, „Rheinstahl“, „Ehingerstraße“,
„Watereck“, „Pollenkamp“ und „Bärenstraße“ auf der Linie 903.
Modernisierung von Fahrtreppen Auch die Modernisierung der
Fahrtreppen läuft auf Hochtouren. Im Jahr 2025 hat die DVG weitere
Fahrtreppen an den Haltestellen „Steinsche Gasse“ und „Duisburg Hbf“
erneuert. DVG und Stadt Duisburg haben im Jahr 2025 dabei fast zwei
Millionen Euro in die wichtigen Infrastrukturmaßnahmen investiert,
ein Teil davon wurde vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gefördert.
EU-Abkommen mit Indien stärkt Niederrhein - IHK: Richtige
Antwort auf Abschottungspolitik Das
EU-Indien-Handelsabkommen steht. Ein Signal zur richtigen Zeit, sagt
Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der
Niederrheinischen IHK: Offene Märkte, freier Handel, sinkende Zölle
sind die richtige Antwort auf die Abschottungspolitik der USA. Das
bringt Chancen für die Unternehmen am Niederrhein.
„Diese
Nachrichten sind Lichtblicke für unsere stagnierende Wirtschaft.
Indien wächst rasant. Das Abkommen hilft, Zölle und Hürden zu
senken. Davon profitiert der Industriestandort, besonders die Stahl-
und Chemiebranche als auch die Autoindustrie“, sagt Dietzfelbinger.
Das Abkommen schafft neue Chancen für Unternehmen am
Niederrhein. Es stärkt internationale Partnerschaften und den freien
Handel. „Diese Chance muss die EU nutzen. Der Marktzugang muss
schnell und ohne neue Bürokratie-Hürden klappen. Auch das
Mercosur-Abkommen muss final werden – besser gestern als heute“, so
Dietzfelbinger.
Handel zwischen NRW und Indien Derzeit
befindet sich Indien auf Rang 22 der deutschen Handelspartner. Über
1000 NRW-Unternehmen sind bereits heute in Indien aktiv. Das sollte
sich nun mit dem Abkommen ändern. Durch bessere Handelsbeziehungen
hofft die NRW-Wirtschaft auf Wachstum.
2024 importierte
NRW-Waren im Wert von 3,1 Milliarden Euro aus Indien, vorranging
Kleidung und chemische Erzeugnisse. NRW exportierte Waren im Wert
von 2,8 Milliarden Euro, vor allem Maschinen und chemische
Erzeugnisse.
NRW schneidet günstig ab:
Currywurstpreise deutlich unter dem Durchschnitt

©AdobeStock_ai_katrin Berlin oder Hamburg – wer hat’s
erfunden? Diese Frage sorgt seit Jahrzehnten für augenzwinkernde
Debatten, und gleich mehrere Städte erheben Anspruch auf die wahre
Heimat der Currywurst. Eines steht jedoch fest: Unabhängig von ihrem
Ursprungsort ist die Currywurst heute in ganz Deutschland ein fester
Bestandteil der Alltags- und Reisekultur.
Ob als schneller
Snack auf dem Städtetrip, nach dem Stadionbesuch oder zwischen zwei
Terminen – der Kult-Imbiss gehört einfach dazu. Doch wie stark
unterscheiden sich die Preise je nach Stadt? Das Reiseportal
tripz.de hat die Currywurstpreise in deutschen Großstädten
untersucht und einen Currywurst-Preisindex erstellt. Insgesamt
wurden die Preise in 78 Großstädten ausgewertet.
Nordrhein-Westfalen schneidet im Currywurst-Preisindex besonders
günstig ab und liegt mit seinen Städten klar unter dem bundesweiten
Durchschnitt.
Key Findings Ø 3,92 € deutschlandweit: So
viel kostet eine Currywurst im Schnitt über alle 78 untersuchten
Großstädte. Preis-Spannweite von 2,70 €: Zwischen der günstigsten
und der teuersten Stadt liegen fast drei Euro Unterschied – konkret
2,83 € vs. 5,50 €. NRW besonders günstig: Nordrhein-Westfalen
kommt im Schnitt auf nur 3,53 € (über 30 Städte) – preiswerter als
jedes andere Bundesland.
Moers als Spar-Hochburg: Mit Ø 2,83
€ führt Moers das Ranking als günstigste Currywurst-Stadt
Deutschlands deutlich unter dem Bundesmittel an. Teuer-Rekord
Ingolstadt: Die teuerste Currywurst gibt es überraschenderweise
nicht in München, sondern in Ingolstadt – Ø 5,50 € pro Wurst im
Schnitt. Hamburg oder Berlin? Beim Preis ist die Frage
entschieden: Die Berliner Currywurst ist im Schnitt fast 1 €
günstiger als ihr Pendant in Hamburg.
Die vollständige
Auswertung mit allen verglichenen Großstädten finden Interessierte
hier. Wo die Currywurst am günstigsten ist – und wo am teuersten
Top 3 – Die günstigsten Currywurst-Städte
Platz 1: Moers – Ø
2,83 € Moers führt den Index an und ist bundesweit die günstigste
Currywurst-Stadt. Die Kleinstadt am Niederrhein erweist sich damit
als Paradies für Currywurst-Fans: Mit durchschnittlich 2,83 € pro
Wurst liegt Moers deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Ein
beliebter Anlaufpunkt vor Ort ist der Balkangrill Moers, wo
„Currywurst oder Bockwurst“ für 3,50 € auf der Tafel steht.
Platz 2: Gelsenkirchen – Ø 3,05 € Auf Rang zwei folgt
Gelsenkirchen. Die Ruhrgebietsstadt – Heimat des Fußballclubs
Schalke 04 – bleibt mit 3,05 € klar unter dem Bundesdurchschnitt.
Auch kulinarisch gibt man sich hier bodenständig: Als beliebter Spot
gilt der Akropolis-Grill, in dessen Speisekarte die Currywurst mit
3,80 € ausgewiesen ist.
Platz 3: Potsdam – Ø 3,07 € Den
dritten Platz belegt Potsdam mit einem Durchschnittspreis von 3,07
€. Die brandenburgische Landeshauptstadt, bekannt für Schloss
Sanssouci und das Filmstudio Babelsberg, beweist damit, dass
günstiger Currywurst-Genuss nicht nur im Ruhrpott möglich ist. Vor
Ort genießen mehrere Imbisse Kultstatus – darunter Cathi’s
Currywurst in Babelsberg, die in Online-Bewertungen regelmäßig als
Top-Spot genannt wird.
Wer jetzt schon Lust bekommen hat,
sich auf dem nächsten Kurztrip selbst von den Currywurst-Ständen der
Großstädte zu überzeugen, findet hier genau das richtige Angebot
dafür.
Flop 3 – Die teuersten Currywurst-Städte Flop 1:
Ingolstadt – Ø 5,50 € Überraschung: Die teuerste Currywurst
Deutschlands gibt es nicht etwa in der Millionenstadt München,
sondern in der vergleichsweise beschaulichen Audi-Stadt Ingolstadt.
Im Schnitt werden hier satte 5,50 € fällig – Currywurst zum
Luxus-Tarif. Offenbar wird in Ingolstadt Premium nicht nur auf vier
Rädern, sondern auch am Imbiss großgeschrieben.
Flop 2:
München – Ø 5,32 € In München schlägt die Currywurst mit
durchschnittlich 5,32 € zu Buche. Damit gehört die Isar-Metropole
erwartungsgemäß zu den teuersten Pflastern für Imbiss-Fans. Das
Leben in der bayerischen Landeshauptstadt ist eben kostspielig –
sogar am Würstchenstand.
Flop 3: Nürnberg – Ø 4,97 €
Nürnberg liegt in der Spitzengruppe der teuersten Currywurst-Städte.
Mit knapp 5 € im Schnitt kostet die Currywurst in der fränkischen
Metropole deutlich mehr als im bundesweiten Mittel. Ausgerechnet in
der Stadt der berühmten Rostbratwürste liegt der Currywurstpreis
rund 1 € über dem bundesweiten Durchschnitt.
Regionalvergleich: Süden teuer, Westen günstig Ein Blick auf die
Großregionen zeigt deutliche Preisunterschiede. Am günstigsten isst
man die Currywurst im Westen – hier kostet sie im Schnitt nur 3,66 €
(41 Städte) und liegt damit klar unter dem Bundesdurchschnitt. Der
Osten folgt mit 3,77 € (8 Städte) ebenfalls unter der 4-Euro-Marke.
Im Norden müssen bereits rund 4,18 € (12 Städte) gezahlt werden. Am
teuersten ist es im Süden mit 4,45 € (17 Städte). Das Ergebnis zeigt
ein klares Gefälle: Je weiter südlich man kommt, desto höher steigen
offenbar die Currywurstpreise – umgekehrt isst man im Westen am
günstigsten.
Bundesländer-Vergleich: Bayern vorne, NRW am
günstigsten Auf Länderebene führt Bayern mit einem
Durchschnittspreis von 4,65 € (8 Städte) das Ranking der teuersten
Currywurst-Regionen an. Ebenfalls im oberen Preisfeld liegen
Baden-Württemberg mit 4,27 € (9 Städte) sowie der Stadtstaat Hamburg
mit 4,51 € (1 Stadt).
Nordrhein-Westfalen hingegen erweist
sich als wahres Spar-Revier: Über 30 Städte hinweg liegt der
Currywurst-Preis dort durchschnittlich bei nur 3,53 €. NRW ist damit
das Paradies für preisbewusste Currywurst-Esser und rangiert im
Bundesländervergleich am günstigsten. Noch niedriger liegt zwar
Brandenburg mit Ø 3,07 € – allerdings basiert dieser Wert
ausschließlich auf der einzigen untersuchten Stadt Potsdam.
Imbiss-Vergleich: Currywurst, Döner und Pommes Im Vergleich zu
anderen klassischen Snacks bleibt die Currywurst vielerorts eine
vergleichsweise moderate Option. Laut Statista und Lieferando liegt
der durchschnittliche Dönerpreis in Deutschland aktuell bei rund
8,00 €, in einzelnen Städten teils deutlich darüber. Eine weitere
Statista-Auswertung zeigt, dass eine Portion Pommes frites je nach
Stadt im Schnitt zwischen etwa 3,50 € und knapp 5,00 € kostet.
Mit einem bundesweiten Durchschnittspreis von 3,92 €
positioniert sich die Currywurst damit preislich häufig unterhalb
von Döner und vieler Pommes-Angebote.
https://www.tripz.de/reisemagazin/currywurst-preisindex-deutschland/
Gitarrenkurs startet an der VHS in Rheinhausen
Ein 13-wöchiger Gitarrenkurs startet an der VHS
Duisburg West an der Arndstraße in Rheinhausen. Beginnend am Montag,
2. Februar, läuft der Kurs immer montags von 18 bis 19.30 Uhr. Neben
einer eigenen Gitarre müssen Interessierte ein Stimmgerät (am besten
elektronisch), Schreibmaterial und eine Aufnahmemöglichkeit (etwa
ein Handy) mitbringen.
Teilnehmende zahlen 72,50 Euro, ein
Einstieg ist bis zum dritten Kurstag möglich. Eine Anmeldung für den
Kurs ist online über die Webseite der VHS Duisburg unter
www.vhs-duisburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es bei Eva
Fastabend, telefonisch unter 0203 283-984580 oder per E-Mail an
e.fastabend@stadt-duisburg.de
Beiträge für Kurzfilmwettbewerb Drehmomente
gesucht Der Kurzfilmwettbewerb Drehmomente gibt jungen
Filmemacherinnen und Filmemachern wieder eine Bühne: Zum bereits
elften Mal sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz
Nordrhein-Westfalen eingeladen, ihre Perspektiven filmisch
umzusetzen.
Ob mit dem Smartphone oder der Kamera: Der
Wettbewerb will junge Filmschaffende bis 25 Jahre ermutigen, ihre
eigenen Geschichten zu erzählen und darüber zu berichten, wie sie
die Welt betrachten und was sie aktuell bewegt.
Der
Wettbewerb ist offen für alle Genres und Themen. Einsendeschluss ist
der 1. März. Die besten Filme werden von einer Fachjury prämiert.
Alle eingereichten Beiträge werden zudem online präsentiert, und das
Publikum darf online aktiv mitbestimmen.
Die Preisverleihung
findet am Freitag, 29. Mai, im Dortmunder U statt. idr Infos und
Einreichungen:
https://www.drehmomente-nrw.de/drehmomente-kurzfilmwettbewerb/filmanmeldung-wettbewerb-2026/
Koloniale Spuren in Duisburg: Workshop für
Lehrkräfte im Zentrum für Erinnerungskultur Das
Zentrum für Erinnerungskultur (ZfE) bietet im Rahmen der Ausstellung
„ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ einen
praxisorientierten Workshop zu den Themen Kolonialismus,
rassistische Kontinuitäten und antirassistischer Widerstand an.
Der kostenfreie Austausch läuft am Mittwoch, 25. Februar, von 10
bis 14 Uhr in der Tarık-Turhan-Galerie am Karmelplatz 5 am
Innenhafen (Eingang über das Stadtarchiv) und richtet sich an
Lehrkräfte aus Schule und politischer Bildung.
Am Beispiel Duisburgs lernen die Teilnehmenden, koloniale Spuren zu
erkennen und deren Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft zu
reflektieren – von historischen Ursprüngen bis zu aktuellen Formen
von Rassismus und Diskriminierung. Zudem wird die Bedeutung von
antirassistischem Widerstand und einer solidarischen
Stadtgesellschaft thematisiert.
Der Workshop soll dabei
helfen, konkrete Ansätze zu entwickeln, wie Wissen über koloniale
Strukturen und ihre heutige Relevanz in die eigene Bildungsarbeit
integriert und kritische Lernprozesse angeregt werden können.
Eine Anmeldung bis zum 22. Februar ist per E-Mail an
zfe@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es auf der
Webseite des Zentrums für Erinnerungskultur unter
www.erinnerungskultur-duisburg.de.
Dramödie „Extrawurst“ in der Stadthalle
Walsum Die bekannte Dramödie „Extrawurst“ ist am
Montag, 23. Februar, um 20 Uhr in der Stadthalle Walsum an der
Waldstraße 50 zu sehen. Der Einlass startet um 19 Uhr. Der
Boulevard-Hit, dessen Verfilmung im Januar dieses Jahres in die
Kinos kam, erzählt die Geschichte eines Tennisvereins.
Dessen Vorsitzender gerät wegen eines Nutzungskonflikts um einen
Vereinsgrill auf politisch vermintes Gelände: Heiß diskutiert wird
die mögliche Anschaffung eines Extra-Grills für das einzige
muslimische Vereinsmitglied. Plötzlich geht es um viel mehr als eine
Extrawurst: Es geht darum, wie wir zusammenleben wollen.
Für
das Theaterstück der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion
Landgraf und der Bezirksverwaltung Walsum können Interessierte
Karten ab sofort montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr in der
Bezirksverwaltung an der Friedrich-Ebert-Straße 152 (Zimmer 315)
erwerben.
Eintrittskarten sind in drei Preisklassen (16
Euro, 21 Euro und 25 Euro) verfügbar. Weitere Informationen zu den
Theaterkarten gibt es bei der Bezirksverwaltung telefonisch unter
0203 283-5731 oder per E-Mail an c.klapheck@stadt- duisburg.de.
Karl-Lehr-Brücke: Wichtiges Großprojekt endet - IHK:
Umleitungen müssen funktionieren Ab dem 17. April
wird der OB-Karl-Lehr-Brückenzug in Duisburg für sieben Wochen
vollständig gesperrt. Die Straßenbahn sogar für zwölf Wochen. Das
Langzeitprojekt kommt nun in die finale Phase. Die Niederrheinische
IHK begrüßt den Fortschritt, aber mahnt: Pendler, Wirtschaft und
Hafen sind auf verlässliche Umleitungen angewiesen.
Der
Karl-Lehr-Brückenzug wird fertiggestellt. Ein wichtiger Schritt für
die Stadt und die regionale Wirtschaft. „Es ist gut und wichtig,
dass dieses kommunale Jahrhundertprojekt nun endlich zum Abschluss
kommt. Die neue Brücke ist für die Erreichbarkeit und Vernetzung des
Wirtschaftsstandorts Duisburg von zentraler Bedeutung“, freut sich
Fabian Griewel, IHK-Teamleiter für Verkehr.
 Foto: DBT/Stella von
Saldern
Umleitungen entscheiden über Erreichbarkeit Für
einen Industrie- und Logistikstandort wie Duisburg sind
leistungsfähige Verkehrswege unverzichtbar. Mit der Sperrung der
Brücke fällt eine der wichtigsten innerstädtischen Verbindungen
Duisburgs weg. Täglich nutzen mehr als 25.000 Fahrzeuge die Strecke,
viele davon Lastwagen. Während der Bauphase werden sie auf Routen
wie die A59 ausweichen müssen, die bereits stark befahren sind.
„Die Verkehrsbehörden müssen die mehrwöchige Sperrung
professionell begleiten. Für die Duisburger Wirtschaft, den Hafen
und viele Pendler ist entscheidend, dass Umleitungen frühzeitig
ausgewiesen und klar kommuniziert werden. Jetzt kommt es auf eine
enge und funktionierende Zusammenarbeit an. Nur so lassen sich
Verkehrschaos und wirtschaftliche Schäden so gering wie möglich
halten. Nur weil ein wichtiges Großprojekt in der finalen Phase ist,
dürfen wir nicht vergessen, dass die Baustellen auf der A40 und der
A59 uns ebenfalls noch belasten“, betont Griewel.
Duisburg muss man wollen
Sebastian Wittke verstärkt evangelisches Jugendreferat Christina
Schubert vom Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg
freut sich extrem, denn erstens ist die zweite Stelle in ihrem
Arbeitsbereich seit Januar wieder besetzt, und zweitens mit
Sebastian Wittke. Denn die Chemie zwischen den beiden stimmt.
Sebastian Wittke übernimmt die praktische Jugendarbeit und
organisiert die Jugendgottesdienste „PottPraise“,
Jugendleiterschulungen sowie Freizeiten und Ausflüge auf
Kirchenkreisebene für Kinder und Jugendlichen aus den Gemeinden.
Christina Schubert, die das verwaltende Backoffice verantwortet,
kümmert sich um Arbeitsbereiche wie Verwaltung, Finanzen, politische
Themen, Verbindung zu anderen Verbänden, Jugend und Politik.
Sie versteht sich aber auch als „helfende Hand bei den
praktischen Veranstaltungen“ im Jugendreferat. Sebastian Wittke ist
auch deshalb froh, im Tandem mit seiner Kollegin arbeiten zu können,
denn „klassische Jugendarbeit mit nur einem Hauptamtlichen fühlt
sich oft einzelkämpferisch an“. Zuvor war der 37jährige
Jugendleiter in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf.
Der ausgebildete Diakon ist gebürtiger Moerser und gesteht:
„Zunächst konnte ich mit Duisburg nichts anfangen. Der Rhein stellte
für mich eine Grenze zu einer anderen Welt dar.“ Der frühe Wunsch,
Erzieher zu werden, brachte ihn dann doch über den Strom, denn: „Der
Schulweg nach Duisburg war schlicht näher.“ Es war eine andere Welt,
die er mit Duisburg betrat, sagt er. Duisburg habe er dann langsam
kennengelernt und „super Zeiten“ erlebt.
„Duisburg muss man
eben wollen“ sagt Sebastian Wittke. Und er will Duisburg. Seine
Kollegin ist da ohne Frage ganz bei ihm - als gebürtige
Meidericherin und MSV-Fan mit Dauerkarte. Infos zum Jugendreferat
des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg gibt es im Netz unter
https://jugend-duisburg.ekir.de.

100% des Jugendreferats im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg:
Christina Schubert und Sebastian Wittke. (Foto: Rolf Schotsch).
„Innehalten in der Woche“ in Wanheimerort Bei
Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu
kommen. Die Idee der besonderen Andacht zum Innehalten während der
Woche hat sich in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg viele
Jahre gut bewährt.
Die Freie Evangelische Gemeinde
Wanheimerort und die Katholische Gemeinde Wanheimerort sind von dem
Konzept auch überzeugt, so dass seit einiger Zeit alle drei
Gemeinden alle zwei Monate gemeinsam zum „Innehalten in der Woche“
einladen.
Das nächste Zusammenkommen ist am Donnerstag, 5.
Februar 2026 um 18 Uhr in der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße 1.
Weitere Informationen haben Pfarrerin Almuth Seeger (Tel. 0203 /
770607) und Karen Sommer-Loeffen (Tel. 0203 / 727723).
Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich
Zu Kaffee und lecker Frühstück mit Geselligkeit und
Freundlichkeit lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich
mehrmals im Jahr samstags zu den Marktzeiten in das Gemeindezentrum,
Auf dem Damm 8, ein. Den nächsten Termin zum Schlemmen und Klönen
gibt es am 7. Februar 2026. Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde
ab 9.30 Uhr und somit zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am
Meidericher Wochenmarkt machen.
Nach kurzem Fußweg lässt
sich im Gemeindezentrum bei Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst- und
Käseaufschnitt und Marmeladen der Einkaufsstress vergessen. Das
Angebot bereiten Ehrenamtliche zu, das Frühstück gibt´s zum
Selbstkostenpreis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.

1,7 % mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen 2024 •
Beschäftigungsanstieg vor allem in (teil-)stationären Einrichtungen,
geringere Zunahme in der ambulanten Gesundheitsversorgung •
Stärkere Wachstumsrate bei Pflegehelferinnen und -helfern als bei
examinierten Pflegekräften
Zum 31. Dezember 2024 arbeiteten
knapp 6,2 Millionen Menschen im Gesundheitswesen. Dies waren 102 000
oder 1,7 % mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, ist das Personal im Gesundheitswesen
2024 seit dem Höhepunkt der Corona-Pandemie im Jahr 2021 erstmals
wieder um mehr als ein Prozent gewachsen (2021: +2,8 %, 2022: +0,5
%, 2023: +0,4 %).

Die Zahl der auf die volle Arbeitszeit umgerechneten
Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) lag Ende 2024 bei gut
4,4 Millionen und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 %
(2021: +1,9 %, 2022: +0,4 %, 2023: +0,5 %).
Personalzuwachs
in allen (teil-)stationären Einrichtungen Im Jahr 2024 ist die
Zahl der Beschäftigten in (teil-)stationären Einrichtungen mit einem
Zuwachs von 64 000 oder 3,0 % wesentlich stärker gestiegen als im
ambulanten Sektor (+32 000 oder +1,3 %). In allen (teil-)stationären
Einrichtungen hat die Zahl der Beschäftigten zugenommen: in
Krankenhäusern um 38 000 Personen oder 2,9 %, in Vorsorge- oder
Rehabilitationseinrichtungen um 5 000 Personen oder 4,2 % und in
(teil-)stationären Pflegeeinrichtungen um 21 000 Personen oder
2,8 %.
Zuwachs in ambulanten Einrichtungen insbesondere in
der Pflege und in Praxen sonstiger medizinischer Berufe Die
Entwicklung der Beschäftigtenzahl war im Jahr 2024 in den
verschiedenen Bereichen des ambulanten Sektors unterschiedlich.
Beschäftigungszuwächse gab es in der ambulanten Pflege (+11 000 oder
+2,6 %), in Praxen sonstiger medizinischer Berufe, zum Beispiel in
der Physio- und Ergotherapie (+14 000 oder +2,4 %) sowie in
Arztpraxen und Zahnarztpraxen (jeweils +4 000 oder +0,5 % bzw.
+1,0 %).
Hingegen blieb das Personal in Apotheken mit
insgesamt 237 000 Beschäftigten und im Einzelhandel mit
augenoptischen, medizinischen und orthopädischen Artikeln mit
insgesamt 136 000 Beschäftigten unverändert.
Höhere
Zuwachsrate bei Pflegehelferinnen und -helfern als bei examinierten
Pflegekräften Die Zahl der Pflegekräfte in Krankenhäusern, Vorsorge-
oder Rehabilitationseinrichtungen sowie in ambulanten und
(teil-)stationären Pflegeeinrichtungen ist gegenüber dem Vorjahr
deutlich angestiegen. Insgesamt arbeiteten in diesen Einrichtungen
49 000 oder 3,4 % Pflegekräfte mehr als im Jahr 2023.
Hierbei
stieg die Zahl der Pflegehelferinnen und -helfer mit +5,2 % deutlich
stärker als die der examinierten Pflegekräfte (+2,6 %). In absoluten
Zahlen bedeutet dies einen Anstieg um 24 000 auf insgesamt
485 000 Pflegehelferinnen und -helfer und um 25 000 examinierte
Pflegekräfte auf insgesamt rund 1 Million. Hiermit setzt sich der
Trend der letzten zehn Jahre mit höheren Wachstumsraten bei
Pflegehelferinnen und -helfern als bei examinierten Pflegekräften
fort.
NRW: Verfügbares Einkommen je Einwohnerin
und Einwohner im Jahr 2023 um 5,7 % gestiegen *
Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss mit 42.314 Euro Spitzenreiter. *
Verfügbares Einkommen je Einwohnerin und Einwohner in nahezu allen
Städten und Gemeinden in NRW gestiegen.
Im Jahr 2023 ist das
verfügbare Einkommen je Einwohnerin und Einwohner in
Nordrhein-Westfalen um 5,7 % auf 27.754 Euro gestiegen. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, standen jeder Einwohnerin und jedem Einwohner in
NRW somit durchschnittlich 1.506 Euro mehr für Konsum und Sparen zur
Verfügung als ein Jahr zuvor. Insgesamt belief sich das verfügbare
Einkommen auf rund 504,2 Milliarden Euro.
Zur Einordnung
wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den dargestellten
Kennzahlen um nominale, also nicht preisbereinigte Werte handelt.
Meerbusch ist Spitzenreiter beim verfügbaren Einkommen je
Einwohnerin und Einwohner Mit 42.314 Euro wies Meerbusch im
Rhein-Kreis Neuss zum wiederholten Mal das höchste verfügbare
Einkommen je Einwohnerin und Einwohner aller 396 Städte und
Gemeinden in Nordrhein-Westfalen auf.
Herdecke im
Ennepe-Ruhr-Kreis (39.609 Euro) und Olpe im Kreis Olpe (39.214 Euro)
folgten auf den Plätzen zwei und drei. Am unteren Ende der Skala
rangierten Duisburg (21.102 Euro), Kranenburg im Kreis Kleve
(20.646 Euro) und Gelsenkirchen (20.138 Euro).

Daten der Abbildung
https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/21_26_kartogramm.xlsx
XLSX, 23,14 KB Städte Köln und Düsseldorf mit den höchsten
Einkommenssummen
|
Verwaltungsbezirk |
Verfügbares
Einkommen je Einwohnerin und Einwohner im Jahr
2023 in Euro |
|
Nordrhein-Westfalen |
27 754 |
|
Düsseldorf, Stadt |
32
446 |
|
Duisburg, Stadt |
21
102 |
|
Essen, Stadt |
25
872 |
|
Krefeld, Stadt |
26
689 |
|
Mönchengladbach, Stadt |
25
482 |
|
Mülheim an der Ruhr, Stadt |
28
598 |
|
Oberhausen, Stadt |
23
142 |
|
Remscheid, Stadt |
26
862 |
|
Solingen, Stadt |
28
618 |
|
Wuppertal, Stadt |
25
304 |
|
Bedburg-Hau |
27
104 |
|
Emmerich am Rhein, Stadt |
22
142 |
|
Geldern, Stadt |
28
096 |
|
Goch, Stadt |
24
211 |
|
Issum |
28
589 |
|
Kalkar, Stadt |
27
142 |
|
Kerken |
31
558 |
|
Kevelaer, Stadt |
28
496 |
|
Kleve, Stadt |
22
123 |
|
Kranenburg |
20
646 |
|
Rees, Stadt |
26
671 |
|
Rheurdt |
33
009 |
|
Straelen, Stadt |
30
751 |
|
Uedem |
28
342 |
|
Wachtendonk |
29
915 |
|
Weeze |
22
736 |
Von allen Städten und Gemeinden des Landes wiesen Köln mit
31,2 Milliarden Euro und Düsseldorf mit 20,4 Milliarden Euro die
höchsten Summen des verfügbaren Einkommens auf. Rein rechnerisch
kamen damit auf jede Einwohnerin und jeden Einwohner in Köln
28.764 Euro. In der Landeshauptstadt lag das verfügbare Einkommen je
Einwohnerin und Einwohner bei durchschnittlich 32.446 Euro.
Verfügbares Einkommen in allen Städten und Gemeinden in NRW
gestiegen Die höchsten Zuwächse beim verfügbaren Einkommen im
Vergleich zum Jahr 2022 ermittelte das Statistische Landesamt für
Inden im Kreis Düren (+7,8 %) und Rheinberg im Kreis Wesel (+7,7 %).
Das geringste Wachstum gab es in Dahlem im Kreis Euskirchen (+4,3 %)
und Legden im Kreis Borken (+3,9 %). Somit verzeichneten alle Städte
und Gemeinden in NRW einen Zuwachs im verfügbaren Einkommen.
NRW meldete einen Anstieg von 6,5 % und lag damit unter dem
Bundeswert von +6,9 %. Das Statistische Landesamt weist darauf hin,
dass für die überarbeiteten Berechnungen der Jahre 2004 bis 2022
aktualisierte Daten vorlagen (z. B. Landesergebnisse für die gesamte
Zeitreihe und Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik
2021) und dass diese Ergebnisse im Rahmen der Revision 2024
revidiert wurden.
Unter dem verfügbaren Einkommen wird die
Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus
selbstständiger Arbeit und Vermögen) verstanden, die den privaten
Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich
Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener
Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur
Verfügung steht.
Es ist als Indikator für die finanziellen
Verhältnisse der Bevölkerung der Gemeinden zu verstehen und
ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft, wobei die
regionale Preisentwicklung (etwa bei den Mieten) unberücksichtigt
bleibt und regionale Vergleiche nur bedingt möglich sind.
Duisburg treibt Neubau der Eissporthalle voran – Übergangslösung
ab 2026 geplant -
Zukunft des Duisburger Eissports wird durch Neubau
gesichert Der Sportpark Duisburg ist das
Herzstück der Sportstadt Duisburg. Damit dort auch der Eissport
künftig weiterhin eine starke Rolle spielt, entscheidet der Haupt-
und Finanzausschuss des Rates am Donnerstag, 29. Januar, mittels
Eilbeschluss über den Neubau einer modernen Eissporthalle.
Hintergrund ist, dass die bestehende Halle aus dem Jahr 1971
aufgrund ihres baulichen Zustandes nur noch bis zum Ende der Saison
2025/2026 genutzt werden kann.
Die neue Eissporthalle soll
künftig am bisherigen Standort zwei Eisflächen umfassen. Darunter
eine mit einer Tribüne, auf der 2.500 Zuschauer Platz finden. Die
zweite ist eine Trainingsfläche. Damit reagiert die Stadt auch auf
die hohen Bedarfe im Schul-, Breiten- und Vereinssport. Bislang
können drei bis vier Schulklassen täglich Eislaufen – künftig
könnten bis zu acht Klassen Schlittschuh fahren.
Auch der
Freizeiteislauf, der aktuell rund 30.000 Besucherinnen und Besucher
pro Jahr lockt, könnte dank der Kapazitätserweiterung bis zu 120.000
Personen jährlich anziehen. Für Vereine wie die Füchse Duisburg gäbe
es zudem deutlich bessere Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten.
„Der Eissport ist ein wichtiger Bestandteil unserer Sportstadt. Wir
wollen ihn nicht nur sichern, sondern zukunftsfähig machen.
Eine moderne Eishalle mit zwei Eisflächen stärkt den Schul-,
Vereins- und Freizeitsport“, betont Oberbürgermeister Sören Link.
Während der rund zweieinhalbjährigen Bauzeit ist eine temporäre
Eishalle im direkten Umfeld auf der Bezirkssportanlage Wedau I
vorgesehen. Sie soll rechtzeitig zur Saison 2026/2027 in Betrieb
gehen und ermöglicht Vereinen, Schulen und Freizeitsportlern einen
nahtlosen Übergang.
Mit dem Neubau setzt Duisburg zudem auf
moderne, nachhaltige Technik: Die neue Halle soll CO₂-neutral
betrieben werden, unter anderem durch Photovoltaik auf dem Dach und
die Nutzung der Abwärme für das benachbarte Schwimmstadion. Ziel ist
es, die neue Eissporthalle zur Saison 2029/2030 zu eröffnen.
Der Sportpark Duisburg ist das Herzstück der
Sportstadt Duisburg. Damit dort auch der Eissport künftig weiterhin
eine starke Rolle spielt, entscheidet der Haupt- und Finanzausschuss
des Rates am Donnerstag, 29. Januar, mittels Eilbeschluss über den
Neubau einer modernen Eissporthalle. Hintergrund ist, dass die
bestehende Halle aus dem Jahr 1971 aufgrund ihres baulichen
Zustandes nur noch bis zum Ende der Saison 2025/2026 genutzt werden
kann.
Die neue Eissporthalle soll künftig am bisherigen
Standort zwei Eisflächen umfassen. Darunter eine mit einer Tribüne,
auf der 2.500 Zuschauer Platz finden. Die zweite ist eine
Trainingsfläche. Damit reagiert die Stadt auch auf die hohen Bedarfe
im Schul-, Breiten- und Vereinssport. Bislang können drei bis vier
Schulklassen täglich Eislaufen – künftig könnten bis zu acht Klassen
Schlittschuh fahren.
Auch der Freizeiteislauf, der aktuell
rund 30.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr lockt, könnte dank
der Kapazitätserweiterung bis zu 120.000 Personen jährlich anziehen.
Für Vereine wie die Füchse Duisburg gäbe es zudem deutlich bessere
Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten. „Der Eissport ist ein
wichtiger Bestandteil unserer Sportstadt. Wir wollen ihn nicht nur
sichern, sondern zukunftsfähig machen.
Eine moderne Eishalle
mit zwei Eisflächen stärkt den Schul-, Vereins- und Freizeitsport“,
betont Oberbürgermeister Sören Link. Während der rund
zweieinhalbjährigen Bauzeit ist eine temporäre Eishalle im direkten
Umfeld auf der Bezirkssportanlage Wedau I vorgesehen. Sie soll
rechtzeitig zur Saison 2026/2027 in Betrieb gehen und ermöglicht
Vereinen, Schulen und Freizeitsportlern einen nahtlosen Übergang.
Mit dem Neubau setzt Duisburg zudem auf moderne, nachhaltige
Technik: Die neue Halle soll CO₂-neutral betrieben werden, unter
anderem durch Photovoltaik auf dem Dach und die Nutzung der Abwärme
für das benachbarte Schwimmstadion. Ziel ist es, die neue
Eissporthalle zur Saison 2029/2030 zu eröffnen.
Kommentar
Man hat es in Duisburg fast nicht mehr für möglich gehalten, dass
ein einstimmiger Ratsbeschluss vom 23. September 2024 nun doch
umgesetzt werden soll. Das stärkt in einer wieder einmal durch viele
Einflüsse und zum Teil extremen Finanzproblemen gebeutelten Stadt
wie Duisburg die Zukunft angepackt wird. Es ist ein besonderes
Zeichen für den Sport oder der Kultur (stark renovierungbedürftiges
Stadttheater) vor allem für die Bürger der Stadt. Es geht um
Verlässlichkeit politischer Beschlüsse und Vertrauen.
Harald Jeschke

Blick auf die Eissporthalle,d ie
Homebase der Füchse sowie deren treuer Anhang, des Nachwuchses
und der Laufzeiten. Foto
Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Die
Vorankündigung, dass die Sanierung der altehrwürdigen Eissporthalle
im Sportpark Duisburg im Neudorfer Süden eigentlich keinen Sinn
macht, ließ anfang September 2024 aufhorchen. Auch schon lange zuvor
wurde diskutiert, ob der Bau einer neuen Halle nicht effektiver sei.
Das kam alles im September ins Rollen, als mehrere Ausschüsse im Rat
der Stadt den mehr als logischen Vorschlag umzusetzten und von der
Ertüchtigung einer alten Halle Abvstand zu nehmen. Die letzte
(einstimmige) Entscheidung am Montag, 23. September im Rat der Stadt
entschied. Es soll neu gebaut werden.
Empfang der
neuen Masterstudierenden der NRW-School of Governance
Oberbürgermeister Sören Link empfing gestern Studierende der NRW-
School of Governance und viele weitere Gäste aus den Reihen der
Universität Duisburg-Essen und der Kommunalpolitik in feierlichem
Rahmen im Duisburger Rathaus. Als Teil des Direktoriums sprach Prof.
Dr. Susanne Pickel zu den geladenen Gästen. Auch zwei Studentinnen
hielten Ansprachen.

Neujahrsempfang für die Studierenden im Bereich
„Politikwissenschaften“ der NRW SCHOOL OF GOVERNANCE . Fotos Malte
Werning / Stadt Duisburg
Rund 30 Studierende haben im Oktober
letzten Jahres ihr Studium im Master „Politikmanagement, Public
Policy und öffentliche Verwaltung“ in Duisburg aufgenommen. Der
Masterstudiengang baut auf den Bachelor-Studiengang
„Politikwissenschaft“ der Universität Duisburg-Essen oder einen
vergleichbaren Abschluss anderer Hochschulen auf. Dieser wird
gemeinsam von der NRW-School of Governance am Institut für
Politikwissenschaften der Universität Duisburg-Essen und der
Fakultät für Gesellschaftswissenschaften angeboten.

Es handelt sich um eine interdisziplinär aufgestellte Initiative zur
Exzellenzförderung, in der Sozial- und Verwaltungswissenschaftler,
Juristen, Kommunikationswissenschaftler und Ökonomen in das Lehr-
und Forschungsprogramm eingebunden sind. Ziel ist es, den
Studierenden Schlüsselqualifikationen für verantwortungsvolle
Tätigkeiten in Verbänden, Unternehmen und der Verwaltung zu
vermitteln.
27. Januar - Tag des Gedenkens an
die Opfer des Nationalsozialismus
27. Januar: Wolfgang Amadeus Mozart - vollständiger Name: Johannes
Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart (* 27. Januar 1756 in
Salzburg; † 5. Dezember 1791 in Wien) war ein Komponist der Wiener
Klassik
Jugendkonferenz „YOUth Day“ startet im
Jugendzentrum „Die Insel“ Was belastet Jugendliche
aktuell? Auf welche Ressourcen können sie zurückgreifen? Und
welche Wünsche haben sie für die Zukunft? Das und mehr wollten
Studierende der Sozialen Arbeit an der Hochschule Düsseldorf wissen.
Im Wintersemester besuchten sie verschiedene Duisburger
Jugendeinrichtungen, um mit den Besucherinnen und Besuchern ins
Gespräch zu kommen.
Die Ergebnisse werden jetzt bei der
Jugendkonferenz „YOUth Day“ präsentiert. Die Konferenz ist eine
Kooperation zwischen der Stadt Duisburg und einem Projektteam der
Hochschule und richtet sich an Jugendliche aus Duisburg im Alter
zwischen zwölf und 17 Jahren.
Haniel Museum öffnet
für Besuchergruppen Das Haniel Museum auf dem
Franz-Haniel-Platz in Duisburg-Ruhrort ist ab Februar wieder für
Besuchergruppen zugänglich. Interessierte erhalten im historischen
Gründungshaus Einblicke in mehr als 270 Jahre Unternehmens- und
Ruhrgebietsgeschichte – dort, wo die Geschichte des
Familienunternehmens Haniel ihren Anfang nahm.
Das Haniel
Museum befindet sich im historischen Packhaus in Duisburg-Ruhrort.
Auf drei Etagen erleben Besucherinnen und Besucher anhand von
Original-Schriftstücken, historischen Möbeln sowie liebevoll
restaurierten Wohn- und Arbeitsräumen, wie sich Haniel von einem
lokalen Handelsunternehmen zu einer international tätigen
Unternehmensgruppe entwickelte.
Die Ausstellung zeigt
zugleich, wie eng die Geschichte Haniels mit der Wirtschafts- und
Industriegeschichte des Ruhrgebiets verbunden ist. Sie dokumentiert
den Beitrag des Unternehmens zur Industrialisierung und seine
prägende Rolle am Standort Ruhrort.
Gründungshaus aus dem
Jahr 1756: Genehmigung von Preußen-König Friedrich II. ebnete den
Weg
Das Packhaus selbst ist ein zentraler Bestandteil dieser
Geschichte. Errichtet im Jahr 1756 vor den Toren Ruhrorts, diente es
im 18. Jahrhundert sowohl als Lager für sogenannte „Kolonialwaren“
wie Gewürze, Tabak, Kaffee oder Baumwolle als auch als Wohn- und
Kontorhaus der Familie Haniel.
Franz Haniel wurde dort 1779
geboren. Das Gebäude geht auf Aletta Haniel, geborene Noot, und
ihren Vater Jan Willem Noot zurück, der als Zollbeseher in Ruhrort
tätig war. Die Baugenehmigung für das Packhaus erteilte der
preußische König Friedrich II. am 10. Februar 1756. Dieses Datum
gilt als Gründungsjahr des heutigen Unternehmens Franz Haniel & Cie.
GmbH, das damit auf eine 270-jährige Tradition zurückblickt.
„Die Ausstellung verdeutlicht, wie sich Haniel im Laufe seiner
Geschichte immer wieder gewandelt hat, um erfolgreich zu bleiben.
Diese Entwicklung erleben Besucherinnen und Besucher im
Gründungshaus von 1756 aus nächster Nähe“, sagt Julia Heitmann,
Museumsleiterin und Head of Communications & CSR des Duisburger
Unternehmens.
Führungen und Buchung Geführte, 90-minütige
Rundgänge finden an jedem dritten Donnerstag im Monat statt (außer
im August), jeweils um 15:00 Uhr und um 17:00 Uhr. Die erste
buchbare Führung ist am 19. Februar.
Die Buchung erfolgt über
die Tourismus-Webseite von Duisburg Kontor unter
https://www.duisburg.de/tourismus/stadt_erleben/museen/haniel-museum.php.
Eintrittspreise: 10 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder (8
bis einschließlich 13 Jahre). Maximale Gruppengröße: 20
Besucherinnen und Besucher
Buden können wieder
mitmachen: Anmeldestart für Tag der Trinkhallen im Ruhrgebiet
Der Tag der Trinkhallen (Kioske) verspricht am 29. August
authentische Budenkultur und ein vielfältiges Rahmenprogramm
verteilt auf das gesamte Ruhrgebiet. Ab heute (27. Januar) und bis
zum 15. März können sich interessierte Budenbetreiber für das bunte
und kostenlose Kultevent anmelden. Der von der Ruhr Tourismus GmbH
(RTG) organisierte "Feiertag der Budenkultur" bleibt dabei bewusst
offen: Die teilnehmenden Büdchen sollten einen eigenen Beitrag
leisten, um den Tag zu etwas Besonderem zu machen – sei es durch
künstlerische Darbietungen oder andere Aktionen.
Alle
angemeldeten Trinkhallen erhalten kostenlose einheitliche
Erkennungszeichen und werden auf einer virtuellen Karte verzeichnet.
30 der angemeldeten Trinkhallen erhalten ein von der RTG
finanziertes und organisiertes Kulturprogramm. Welche Trinkhallen in
dieses Programm aufgenommen werden, entscheidet eine Jury im Mai.
Der Tag der Trinkhallen wird durch den Regionalverband Ruhr
(RVR) sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen gefördert. idr Infos und Anmeldungen:
https://www.tagdertrinkhallen.ruhr
Führung im
Kultur- und Stadthistorischen Museum: Geld – die älteste Religion?
Um die Bedeutung von Geld aus kulturhistorischer
Perspektive geht es bei einer Führung durch die Dauerausstellung
„Cash!“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum am
Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen. Gästeführer Roland Wolf
startet den Rundgang am Sonntag, 1. Februar, um 15 Uhr unter dem
Titel „Geld – die älteste Religion?“.
Geld ist so
allgegenwärtig wie magisch zugleich. Es funktioniert, weil wir alle
daran glauben. Es motiviert zu Handlungen, weil wir auf seine
Wirkmacht vertrauen. Ob man es liebt oder verachtet: Wir alle
brauchen Geld. Aber was ist Geld überhaupt? Und warum ist etwas
wertvoll?
Wer mag, darf gern etwas für das Tauschregal
mitbringen – und sich im Gegenzug eins der Mitbringsel der anderen
Gäste aussuchen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und
kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro. Das
vollständige Programm und weitere Informationen sind unter
www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Datenschutz-Tag 2026: Tipps
zum Schutz vor Datenmissbrauch „Woher haben die meine
Daten?“, fragen sich viele, wenn unbekannte Abbuchungen auf dem
eigenen Konto auftauchen. Manchmal flattert auch ein Strafzettel aus
dem Ausland ins Haus, ohne dass die Person dort im Urlaub war.
Häufige Ursache: unbedachte Weitergabe sensibler Daten.
Anlässlich des EU-Datenschutztages am 28. Januar erklärt das
Europäische Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ), wo Verbraucher mit
persönlichen Informationen vorsichtig umgehen sollten. Machen Sie
sich bewusst, wo Sie persönliche Infos eingeben und wozu Sie
zustimmen. Manchmal werden Daten an Dritte weitergegeben.

(Bild: stock.adobe.com/OMEGA)
Daten als ‚Währung‘ Stimmen Sie
der Verarbeitung Ihrer Daten zu? – Seien Sie ehrlich, diese Meldung
haben Sie im Internet doch schon oft mit einem Klick auf „ja“
schnell weggeklickt, ohne zu überprüfen, was mit Ihren Daten (Name,
Anschrift oder E-Mailadresse) wirklich passiert.
Ob beim
Newsletter-Abo, kostenlosen E-Book oder Kundenkarten, zu 100 Prozent
gratis sind diese Angebote meist selten: „Im Netz gibt es eigentlich
nichts, was komplett kostenlos ist. Verbraucher bezahlen für Apps
oder Dienste oft mit ihren Kundendaten und erhalten dann
beispielsweise personalisierte Angebote“, berichtet Alexander Wahl
aus dem EVZ-Juristenteam.
Nicht selten werden diese Daten an
Dritte weitergegeben. Deshalb sollten sich Verbraucher immer bewusst
machen, wo sie ihre persönlichen Informationen eingeben und zu was
sie ihr Einverständnis erteilen. Fragen Sie sich, ob die Daten für
den Zweck wirklich notwendig sind. Braucht ein Modehändler
beispielsweise das Geburtsdatum?
„Oder ist es wirklich
notwendig, ein Kundenkonto zu erstellen? Für einmalige Bestellungen
gibt es in einigen Online-Shops die Möglichkeit, als ‚Gast‘ zu
bestellen“, sagt Wahl. Problematisch: Ausweiskopie versenden Ein
exemplarischer Fall: Mario W. (Name geändert) staunt, als er einen
Blick in das Schreiben wirft, das er aus seinem Briefkasten gefischt
hat: Er soll 70 Euro Bußgeld zahlen, weil er in Frankreich mit dem
Mietwagen zu schnell gefahren ist?
Dabei war Mario zum
angegebenen Zeitpunkt gar nicht im Urlaub und schon gar nicht in
Frankreich. Name und Anschrift stimmen überein, aber einen Wagen
über die genannte Autovermietung hat er nie genutzt – weder kürzlich
noch in der Vergangenheit. Was ihm aber vor einiger Zeit passiert
war: Die Kopie seines Personalausweises gelang bei der Buchung einer
Ferienwohnung über eine Online-Plattform in die Hände von Betrügern.
Mithilfe der Ausweiskopie konnte eine andere Person ein Auto
mieten und losrasen. Wie können Verbraucher das verhindern? Damit
Ihnen nicht das Gleiche passiert wie Mario W. empfiehlt der
EVZ-Experte äußerst sparsam mit Kopien des Personalausweises
umzugehen. In Deutschland dürfen Verbraucher zwar in bestimmten
Fällen, zum Beispiel bei der Eröffnung eines Kontos, dazu
aufgefordert werden, eine Ausweiskopie vorzulegen, sie dürfen aber
irrelevante Informationen abdecken.
Wahl rät:
„Ausweisdokumente nur mit einem Wasserzeichen weitergeben, um sie
als Kopie zu kennzeichnen. Nicht benötigte Infos wie die
Seriennummer schwärzen.“ Kritisch: Bezahldaten hinterlegen oder
irgendwo eingeben Auch wenn es auf den ersten Blick bequem ist,
raten die EVZ-Verbraucherschützer: Niemals Kreditkarten als
Zahlungsmittel in Online-Shops dauerhaft hinterlegen, sondern jedes
Mal händisch eingeben.
Das verhindert, dass fremde Personen
Zugriff auf das Konto bekommen und auf Kosten des Verbrauchers
einkaufen können oder unbemerkt Abos abgeschlossen werden. Ein
sicheres, starkes Passwort ist das Minimum. Noch besser ist laut
Wahl: „Die Zwei-Faktor-Authentifizierung, wie sie mittlerweile beim
Bezahlen via Online-Banking gesetzlich vorgeschrieben ist, schützt
ebenfalls vor Zugriffen aufs Bankkonto. Sie kann daher auch für
andere Nutzerkonten sinnvoll sein.“
Achtung vor Phishing und
Smishing! Vorsicht walten lassen sollten Verbraucher, wenn diese
in einer E-Mail oder SMS dazu aufgefordert werden, über einen Link
persönliche Daten (z. B. Kreditkartendaten) auf einer Seite
einzugeben. Betrüger nutzen diesen Trick, um Nutzerdaten
abzugreifen. Tippen Sie dann sensible Informationen ein, spielen Sie
Kriminellen direkt in die Karten.
Identitätsdiebstahl? Das ist zu tun
Vor 10
Jahren: Einstimmiger Beschluss der BV Mitte: Denkmalschutz -
Waldfriedhof-Eingangsanlage mit Baulichkeiten
Düsseldorfer Straße
Gemäß § 3 Abs. 2 Ziffer 2 2.
Strich der Bezirkssatzung entscheiden die
Bezirksvertretungen über die Denkmaleigenschaft nach
dem Denkmalschutzgesetz.
Der als Anlage beigefügte Unterschutzstellungstext,
zu dem mit dem Landschaftsverband Rheinland das
erforderliche Benehmen hergestellt wurde, benennt
alle wesentlichen, das Denkmal konstituierenden
Elemente und liefert die Begründung für die
Unterschutzstellung im Sinne von § 2, Abs. 1 DSchG
NRW: „Denkmäler sind Sachen, Mehrheiten von Sachen
und Teile von Sachen, an deren Erhaltung und Nutzung
ein öffentliches Interesse besteht.
Ein öffentliches Interesse besteht, wenn die Sachen
bedeutend für die Geschichte des Menschen, für
Städte und Siedlungen oder für die Entwicklung der
Arbeits- und Produktionsverhältnisse sind und für
die Erhaltung und Nutzung künstlerische,
wissenschaftliche, volkskundliche oder
städtebauliche Gründe vorliegen.“ Die Örtlichkeit
ist aus den weiteren Anlagen mit Lageplan und Fotos
zu entnehmen.

Wesentliche
charakteristische Merkmale des Denkmals
Die Eingangsanlage, mehrflügelig in Art eines
Ehrenhofes, besteht aus drei Wohn und
Verwaltungsgebäuden, einer ehem. Einsegnungshalle
(Alte Kapelle), zwei gemauerten Torbauten und einem
verbindendenmit Pfeiler-Kolonnaden , zum Ehrenhof
hin, geöffneten Wandelgang. Einheitlich mit dunklen
„Oldenburger Klinkern“ verkleidet, errichtet mit
Anlegung des Friedhofes 1921-25 nach Entwurf des
Stadtbauamtes (Karl Pregizer, Hermann Bräuhäuser).
Verbindendes Element der verschiedenen Bauten ist
neben der Geschlossenheit, die durch den
zusammenfassenden Wandelgang entsteht, die
einheitliche Verblendung mit „Oldenburger Klinkern“
und die dazu passende Eindeckung der flach geneigten
Dachflächen mit Schiefer. Baulicher Höhepunkt des
Ensembles ist die ehemalige Einsegnungshalle, heute
als Kapelle (unter Abbruch der ehemals zugehörigen
Leichenhalle) in das 2000-2002 neu errichtete
Krematorium integriert.
Sie erhebt sich als annähernd würfelförmiger Kubus
auf quadratischer Grundfläche, wie 321 2 die anderen
Bauten klinkerverkleidet und mit einem flach
geneigten und abgeschleppten verschieferten Walmdach
gedeckt. Ursprünglich allseitig geschlossene
Wandflächen, die lediglich durch den Eingang im
Süden (vom Ehrenhof aus) und eine umlaufende Reihe
kleiner quadratischer Fenster unterhalb der Traufe
(pro Seite 5, an der Eingangsseite 4 und mittig eine
Uhr) gegliedert war; heute in der zum Ehrenhof
gerichteten Südwand ein modernes, über EG wandhohes
Glasmalerei-Fenster, seitlich davon das Ziffernblatt
der Uhr.
Yoga in der Lutherkirche
für den guten Zweck Die Evangelische
Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt zum
Yoga in die Lutherkirche, Wittenberger Str. 15, ein.
Dort werden am 7. Februar um 11 Uhr die Stühle weit
weg zur Seite gerückt und die Teilnehmenden suchen
sich mit ihren Yogamatten und Kissen in der
beheizten Kirche einen gemütlichen Platz für die
gemeinsamen Übungen.
Die zwei Stunden in
dieser besonderen Atmosphäre sind kostenfrei, die
freiwillige Kursgebühr bestimmten alle selbst, denn
sie geht als Spende an das Tierheim Duisburg. Wer
mitmachen möchte, meldet sich bitte vorher bei
larakelling@gmail.com an. Gemeinde und
Organisationsteam hoffen auf viele Teilnehmende und
große Spendenbereitschaft.
Diese
Veranstaltung ist Teil der „Wirkstatt“ im Rahmen des
Erprobungsraumes der Gemeinde: Hier können alle ihre
Ideen einbringen, kreativ werden und Gemeinschaft
neu erleben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Himmlischer Karneval in Meiderich:
Kartenvorverkauf endet am 6.2.
Am 11. Februar 2026 wird das Meidericher
Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, um 15 Uhr zur
Karnevalsbühne. Die Evangelische Kirchengemeinde
Meiderich und die Evangelischen Dienste Duisburg
laden Seniorinnen und Senioren herzlich ein, diesen
fröhlichen Nachmittag gemeinsam mit anderen
mitzuerleben.
Ein kreatives und gut
gelauntes Team aus der Gemeinde hat ein
„himmlisches“ Programm vorbereitet, das mit Humor
und guter Stimmung begeistert. Dazu gehört auch
schwungvolle Live-Musik, die zum Tanzen einlädt.
Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt:
Kaffee, Berliner Ballen und Snacks stehen bereit.
Kaltgetränke können zusätzlich erworben werden.
Der Eintritt kostet sechs Euro, Karten gibt es
bis zum 6. Februar im Gemeindebüro (0203 451 96 22)
und im Begegnungs- und Beratungszentren (0203 410
1052). Infos zur Gemeinde gibt es hier:
www.kirche-meiderich.de, zu den Evangelischen
Dienste Duisburg hier:
www.edd.de.

Die Karnevalsfeier 2025 im Meidericher Gemeindezentrum (Foto:
kirche-meiderich.de).

15 % der Erwerbstätigen unter 35 Jahren sind für ihre Tätigkeit
formal überqualifiziert
Erwerbstätige junge Frauen (16 %) häufiger betroffen als
gleichaltrige Männer (13 %)
Gut jede und jeder siebte junge Erwerbstätige ist für die ausgeübte
Tätigkeit überqualifiziert: 15 % der Erwerbstätigen im Alter von 15
bis 34 Jahren gaben an, einen höheren Bildungsabschluss als für ihre
aktuelle Tätigkeit erforderlich zu haben. Das teilt das Statistische
Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen des Zusatzmoduls der
Arbeitskräfteerhebung 2024 (Labour Force Survey, LFS) mit. Bei 78 %
der jungen Erwerbstätigen stimmte der Bildungsabschluss mit der
Tätigkeit überein, 7 % hatten einen niedrigeren Abschluss als
erforderlich, waren also formal unterqualifiziert.
Junge Frauen häufiger überqualifiziert und seltener
unterqualifiziert als junge Männer
Erwerbstätige Frauen unter 35 Jahren (16 %) gaben etwas häufiger als
gleichaltrige Männer (13 %) an, einen höheren Bildungsabschluss als
für ihre Tätigkeit erforderlich zu haben. Gleichzeitig hatten mehr
Männer (9 %) als Frauen (5 %) einen niedrigeren Bildungsabschluss
als erforderlich.

15- bis 34-Jährige mit Einwanderungsgeschichte
häufiger überqualifiziert, aber auch öfter unterqualifiziert Dass
der Bildungsabschluss mit der Tätigkeit der Erwerbstätigen unter
35 Jahren übereinstimmt, trifft auf junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte seltener
zu als auf Gleichaltrige ohne Einwanderungsgeschichte.
Demnach hatten 15- bis 34-Jährige mit Einwanderungsgeschichte
häufiger einen höheren Bildungsabschluss (18 %), als ihre Tätigkeit
erforderte. Bei Gleichaltrigen ohne Einwanderungsgeschichte hatten
nur 14 % einen höheren Abschluss als erforderlich. Unter den
Erwerbstätigen von 15 bis 34 Jahren mit Einwanderungsgeschichte war
der Anteil der formal Überqualifizierten mit 19 % unter denjenigen
am höchsten, die selbst zugewandert waren.
Erwerbstätige von
15 bis 34 Jahren mit Einwanderungsgeschichte hatten allerdings auch
häufiger einen niedrigeren Bildungsabschluss als erforderlich
(11 %). Bei Gleichaltrigen ohne Einwanderungsgeschichte war das
seltener der Fall (6 %). Am höchsten war der Anteil der formal
Unterqualifizierten mit 14 % wiederum unter denjenigen mit
Einwanderungsgeschichte, die selbst zugewandert waren.
15-
bis 34-Jährige mit Einwanderungsgeschichte arbeiten häufiger
fachfremd Dass die Fachrichtung ihrer Berufsqualifikation nur
teilweise, eher nicht oder überhaupt nicht zur aktuellen Tätigkeit
passt, gaben laut Arbeitskräfteerhebung 2024 insgesamt 22 % der
Erwerbstätigen von 15 bis 34 Jahren an. Dieser Anteil fiel für
Frauen und Männer gleich hoch aus.
Deutlich höher war der
Anteil derjenigen, die in einer teilweise bis völlig abweichenden
Fachrichtung arbeiteten, unter jungen Erwerbstätigen mit
Einwanderungsgeschichte (28 %). Am höchsten war er unter denjenigen,
die selbst zugewandert waren (30 %). Dagegen gaben nur 20 % der
Gleichaltrigen ohne Einwanderungsgeschichte an, dass ihre
Fachrichtung nur teilweise bis überhaupt nicht zur aktuellen
Tätigkeit passt.
Empfang zum Deutsch-Französischen Tag im Rathaus
Die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg (DFG) feierte am
vergangenen Freitag mit einem Empfang im Duisburger Rathaus den
Deutsch-Französischen Tag. Gleichzeitig eröffnete sie auch die von
ihr veranstaltete französische Woche.
Neben Bürgermeisterin
Edeltraud Klabuhn nahm der französische Generalkonsul (und zugleich
Leiter des Institut Français in Düsseldorf) Dr. Etienne Sur an dem
Empfang teil. Im Anschluss hielt der Landtagspräsident a. D.,
Regisseur und Frankreichkenner Oliver Keymis einen launigen Vortrag
zum deutsch- französischen Verhältnis unter dem Motto „Ziemlich
allerbeste Freunde“.

Etienne Sur, Französischer Generalkonsul begrüßt die Gäste. Fotos
Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Der Deutsch-Französische Tag
hat eine lange Tradition. Seit 2004 wird er alljährlich in
Deutschland und Frankreich (als Journée franco-allemande) gefeiert,
nachdem der damalige deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der
französische Staatspräsident Charles de Gaulle am 22. Januar 1963 im
Pariser Élysée-Palast den Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag
unterzeichneten.
Auf zivilgesellschaftlicher Ebene leisten
die Deutsch- Französischen Gesellschaften seit den 1950er-Jahren
einen wertvollen Beitrag zur grenzüberschreitenden Verständigung. In
dieser Tradition wirkt auch ihr Ableger in Duisburg. Die
französische Woche setzt sich am Montag im filmforum fort.

Führerscheinausbildung bezahlbar machen, ohne die Sicherheit zu
gefährden. Ablenkung am Steuer konsequent bekämpfen
Beim Verkehrsgerichtstag in Goslar wird vom 29. bis 30. Januar 2026
erneut über Empfehlungen zu zentralen Fragen der Verkehrssicherheit
beraten. Der ACV Automobil-Club Verkehr bezieht im Vorfeld Stellung
zu zwei Arbeitskreisen.
Arbeitskreis VI: „Überhöhte
Anforderungen bei der Führerscheinprüfung?“ Das Bundesministerium
für Verkehr hat bereits eine Reform der Fahrausbildung angekündigt.
Klares Ziel ist es, den Führerscheinerwerb kostengünstiger zu
gestalten. Der ACV begrüßt grundsätzlich das politische Anliegen,
den Zugang zum Führerschein finanziell zu erleichtern. Gleichzeitig
macht der Club deutlich: Bezahlbarkeit darf nicht durch Abstriche
bei der Verkehrssicherheit erkauft werden. Die Fahrausbildung ist
ein entscheidender Baustein für sicheres Verhalten im Straßenverkehr
und muss diesem Anspruch auch künftig gerecht werden.
Mehr
Qualität statt geringerer Anforderungen Nach Auffassung des ACV
liegt der Ansatz für eine Entlastung der Fahrschüler nicht in
geringeren Anforderungen. Entscheidend ist vielmehr eine gezielte
Verbesserung der Ausbildungsqualität und der organisatorischen
Abläufe. Eine strukturierte Erfassung des individuellen
Lernfortschritts ermöglicht eine bessere Steuerung der Ausbildung
und verhindert Brüche im Lernprozess. Verbindliche und transparente
Ausbildungsstrukturen helfen zudem, unnötige Zusatzfahrten zu
vermeiden und die Zahl kostenintensiver Wiederholungsprüfungen zu
senken.
Fahrsimulatoren nur mit klaren Regeln
Fahrsimulatoren können die Fahrausbildung sinnvoll ergänzen, etwa
bei der sicheren Einübung anspruchsvoller oder risikoreicher
Verkehrssituationen. Voraussetzung dafür sind jedoch
bundeseinheitliche technische Vorgaben und tragfähige pädagogische
Konzepte. Erst auf dieser Basis lässt sich beurteilen, in welchem
Umfang einzelne Ausbildungsinhalte (wie zum Beispiel das Fahren mit
Schaltgetriebe) verantwortungsvoll im Simulator vermittelt werden
können.
Digitale Formate gezielt einsetzen Bei der
grundsätzlich zu begrüßenden Digitalisierung der Fahrausbildung
sieht der ACV klare Grenzen für zeitlich unabhängige Lernangebote.
Asynchrone digitale Formate sollten nur dort eingesetzt werden, wo
ihre Qualität nachweislich gleichwertig ist. Inhalte, die Austausch,
Reflexion und soziales Lernen erfordern, müssen weiterhin in Präsenz
oder in synchronen digitalen Formaten vermittelt werden.
Dazu zählen insbesondere Themen wie Verantwortung, Rücksichtnahme,
Regelbewusstsein und soziale Kompetenz im Straßenverkehr. Für die
digitalen Formate sind verbindliche Qualitätsstandards notwendig, um
bundesweit ein einheitlich hohes Ausbildungsniveau sicherzustellen.
Prüfung als Sicherheitsfilter stärken Die Führerscheinprüfung
selbst ist aus Sicht des ACV ein zentrales Instrument der
Verkehrssicherheitsarbeit. Ihre Funktion als Sicherheitsfilter darf
nicht abgeschwächt werden. Formale Verkürzungen oder Vereinfachungen
lehnt der Club ab, wenn sie die Aussagekraft der Prüfung
beeinträchtigen. Stattdessen spricht sich der ACV für eine
Weiterentwicklung aus, die reale Risikofaktoren stärker
berücksichtigt und die tatsächliche Handlungskompetenz im
Straßenverkehr zuverlässig abbildet.
Arbeitskreis III:
Unfallrisiko Ablenkung am Steuer durch Handy & Co. Ablenkung
gehört zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Bereits
eine Sekunde Unaufmerksamkeit kann im Straßenverkehr gravierende
Folgen haben. Wer bei Tempo 100 nur kurz aufs Handy schaut, legt
rund 30 Meter im Blindflug zurück. Der ACV sieht dringenden
Handlungsbedarf, um Ablenkung am Steuer wirksam zu reduzieren.
Monocams: wirksames Instrument gegen Handyverstöße Der ACV
begrüßt den Einsatz sogenannter Monocams zur Ahndung von
Handyverstößen im Straßenverkehr. Die Kameras erfassen den
Fahrzeuginnenraum aus erhöhter Position und erkennen mithilfe
KI-gestützter Bildauswertung, ob während der Fahrt ein Mobiltelefon
unerlaubt genutzt wird. Die Auswertung und Ahndung erfolgen
anschließend durch geschultes Personal.
Positiv bewertet der
ACV die Erfahrungen aus Rheinland-Pfalz. Dort wurde eine klare
rechtliche Grundlage für den Einsatz geschaffen. Seit Jahresbeginn
laufen die Geräte im Regelbetrieb.
Aus Sicht des ACV sind
Monocams ein zeitgemäßes und verhältnismäßiges Mittel, um eine der
gefährlichsten Unfallursachen gezielt zu bekämpfen. Der Club spricht
sich deshalb dafür aus, die Technik bundesweit zu verwenden und
rechtssicher zu verankern.
Fahrzeugbedienung darf nicht
selbst zur Ablenkungsfalle werden Neben der Nutzung von
Smartphones rückt zunehmend auch die Gestaltung moderner
Fahrzeugbedienung in den Fokus. Große Touchscreens, teils
verschachtelte Menüs und fehlende haptische Rückmeldungen können die
Aufmerksamkeit von Autofahrern erheblich beanspruchen und damit
selbst zur Ablenkung beitragen.
Der ACV sieht hier die
Fahrzeughersteller klar in der Verantwortung. Bedienkonzepte müssen
intuitiv, verständlich und während der Fahrt sicher nutzbar sein.
Insbesondere sicherheitsrelevante Kernfunktionen wie Licht,
Scheibenwischer oder Belüftung dürfen nicht unnötig kompliziert oder
ausschließlich über Touchscreens erreichbar sein. Sie sollten
weiterhin über klar erkennbare, haptische Bedienelemente gesteuert
werden können.
Aus Sicht des ACV ist es daher wichtig, an
einer herstellerübergreifenden Grundorientierung festzuhalten.
Autofahrer müssen sich unabhängig vom Fahrzeugmodell schnell
zurechtfinden, ohne den Blick lange von der Straße abzuwenden.
Einheitliche Logiken in der Bedienung moderner Fahrzeuge leisten
einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit.
Isabel Varell „Die guten alten Zeiten sind jetzt“ Live in Duisburg
31. Januar 2026 im Steinhof Duisburg Mit ihrem
aktuellen Programm „Die guten alten Zeiten sind jetzt“ lädt Isabel
Varell zu einem Abend voller Humor, Musik und gelebter
Lebensweisheit ein. Die vielseitige Künstlerin – bekannt als
Sängerin, Schauspielerin, Moderatorin, Musicaldarstellerin und
Autorin – zeigt einmal mehr, dass sie sich in keine Schublade
stecken lässt. Auf der Bühne begegnet man einer Frau, die ihre drei
großen L’s verkörpert: Lebenslust, Leidenschaft und Liebe.

Mit ihrem warmen Charme, ihrem feinen Humor und einer spürbaren
Leichtigkeit nimmt Isabel Varell das Publikum mit auf eine Reise
durch Höhen und Tiefen des Lebens. Sie erzählt von Momenten des
Loslassens, vom Scheitern als wertvoller Erfahrung und von der
Kunst, das Älterwerden mit Zuversicht und Freude anzunehmen.
In ihren Geschichten blitzt immer wieder ihr augenzwinkernder
Blick auf die kleinen und großen Eigenheiten des Alltags durch –
ehrlich, berührend und stets unterhaltsam. Musikalisch spannt sie
einen weiten Bogen: von der kleinen Bar in Paris über die bunten
Gestalten der Rue Lamarck bis hin zu den schrägen Erlebnissen auf
dem Ballermann.
Sie besingt Einsamkeit ebenso wie die Lust
am Leben und verrät dabei ihr ganz eigenes „Rezept Varell“. Darin
geht es um nichts Geringeres als die Kunst, Ballast abzuwerfen –
etwa drei Kilo Angst – und die eigenen zehn Gebote für ein
glückliches Älterwerden zu entdecken. Das Publikum darf sich auf
einen Abend freuen, der gleichermaßen leichtfüßig wie tiefgründig
ist.
Isabel Varell gelingt es, mit Esprit und Empathie zum
Lachen zu bringen und zugleich berührende Momente zu schaffen. Die
Presse urteilt begeistert: „Dieser Abend ersetzt Ihnen den Coach!“
(Hape Kerkeling). Oder wie es eine weitere Stimme treffend
formuliert: „Großartige Unterhaltung. Mit Varell ist es einfach
wunderbar zu lachen.“ Ein Bühnenabend, der zeigt: Die guten alten
Zeiten sind nicht Vergangenheit – sie sind genau jetzt.
https://www.steinhof-duisburg.de/veranstaltung/isabel-varell
DLRG zeigt moderne Wasserrettung auf der BOOT Düsseldorf
Auf der internationalen Wassersportmesse BOOT Düsseldorf
präsentierte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
gemeinsam mit den Landesverbänden DLRG Nordrhein und DLRG Westfalen
aktuelle Entwicklungen und moderne Technik der Wasserrettung.

Messestand der DLRG auf der Messe Boot 2026
Unterstützt wurde
der Messeauftritt durch Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe
Moers-Rheinkamp, die sowohl am Messestand als auch am Ausprobierpool
im Einsatz waren. Während am Messestand Fachgespräche und
Informationsangebote zu verschiedenen Themen der Wasserrettung
stattfanden, lag der Fokus am Pool auf der praktischen Absicherung
von Wassersportaktivitäten.

Unterwasserdrohne zum Ausprobieren am Messestand der DLRG
„Für die DLRG ist die Messe eine gute Gelegenheit, die vielfältige
Arbeit der DLRG – von Schwimmausbildung über Wasserrettung bis hin
zur Jugendarbeit – sichtbar zu machen", erklärt Sven Kattelans,
Ortsgruppenleiter der DLRG Moers-Rheinkamp. Im Mittelpunkt des
Messeauftritts stand das Motto „Moderne Technik in der
Wasserrettung".
Besonderes Highlight des Messestands war
dabei eine Unterwasserdrohne mit Kamera, Sonar und Greifarm, die von
den Besucherinnen und Besuchern selbst ausprobiert werden konnte und
auf großes Interesse stieß. Die Drohne wurde intensiv genutzt und
vermittelte anschaulich, wie moderne Technik heute bei der Suche,
Erkundung und Sicherung unter Wasser unterstützen kann.
NightWash Live Theater am Marientor Am
22.02.2026 um 19:00 Uhr sind dabei: Jeannine Michaelsen
(Moderatorin)
 ©
Guido Schröder
Meine Name ist Jeannine Michaelsen. Ich bin
eine Frau. Ich bin 40. Ich arbeite beim Fernsehen. In diesem
Universum verzweifle ich regelmäßig an den Strukturen, Männern,
Frauen, Tierbabys, Sexismus, schlechtem Kaffee und mir selbst. Ein
Kind hab ich auch. Selbst gemacht und selbst verkorkst.
Zwischendrin menstruiere ich immer noch regelmäßig. Wenn es ganz
verrückt läuft, passieren diese Dinge sogar parallel. Wie konnte das
alles passieren, fragen sie sich? Zu Recht! Und, genau so wichtig:
was musste alles passieren, und was konnte alles nicht passieren,
damit das passiert? Klären wir.

Sandra Sprünken

© Stefan Braunbarth
Sandra Sprünken - von allen nur Sprünky
genannt - ist Impro- und Stand Up- Comedienne, Moderatorin und
Deutschlands bekanntestes Kind des Ruhrgebiets - gleich nach Herbert
Grönemeyer, Atze Schröder, Nena, Micky Beisenherz und und und (okay,
gibt vielleicht doch paar Bekanntere). Sprünky ist eine der
schnellsten Zungen überhaupt - oft hat der Kopf Probleme zu folgen.
Das stand schon in ihrem Grundschulzeugnis so drin.
Sie
spricht über ihre Jugend als Nerd, ihre vielen merkwürdigen Hobbys,
Dating, Beziehungen und Freundschaften. Sprünky wurde mal passend
beschrieben als eine Frau zwischen Stil und Stadionverbot - wobei
das eher eine ¼ - ¾ Aufteilung ist. Es geht ihr um die grossen und
wichtigen Fragen des Lebens wie "Muss ich heute wirklich schon die
Haare waschen?" oder die großen Mutproben des Erwachsen-Seins, wie
etwas im Internet kaufen ohne vorher sieben Stunden Bewertungen zu
lesen.
Wenn sie nicht auf der Bühne steht, beim
Improvisations- Theater Springmaus, 1LIVE Generation Gag, Nightwash
oder Olafs Klub, ist sie zwischendurch auf Youtube, in den
Mediatheken dieser Welt oder im TV zu sehen. Zum Beispiel in der
neuen Staffel des Erfolgsformats ,,Comedystreet" Pro7/JOYN, bei
"7Tage, 7 Köpfe" oder bei Bratwurst und Baklava - die Show.
Sie ist Teil des erfolgreichen Podcasts ,,1a B-Ware - der
(Anti)Selbstoptimierungspodcast". Ab September 2025 ist Sprünky mit
ihrem ersten Solo-Programm ,,Mutprobe!" deutschlandweit zu sehen.
Matilde Keizer © Guido Schröder Matilde ist eine italienische
Comedienne und Schauspielerin. Nach 18 Jahren in Rom und fünf Jahren
in New York, ist sie nach Berlin gezogen, wo sie überraschenderweise
mehr lacht.
Matilde Keizer

© Guido Schröder
Matilde ist eine italienische Comedienne
und Schauspielerin. Nach 18 Jahren in Rom und fünf Jahren in New
York, ist sie nach Berlin gezogen, wo sie überraschenderweise mehr
lacht. Sie hat einen Comedy Podcast: ,,Matilde und Georg produzieren
Unterhaltung", einen feministischen Impro Podcast ,,Schamlos" und
kann oft auf Englisch bei ,,Radio Spätkauf" gehört werden. Ja, sie
verbringt viel Zeit hinter einem Mikrofon.
Auf der Bühne ist
sie auch oft hinter einem Mikrofon bei unterschiedlichsten Comedy
Formaten auf Deutsch und Englisch. Matilde ist in Rom aufgewachsen
und das beeinflusst auch ihre Comedy. In ihrem Programm bekommt man
alles von italienischer Politik bis Angst vorm Kinder kriegen. Ohne
ihre Mutter hätte sie zwar weniger Traumata, aber auch weniger
Comedy Material.
Aber das gute ist ja, dass man auch das mit
Humor verarbeiten kann. Matilde redet über alles was sie will, mit
genügend Selbstironie, dass man nicht anders kann als mitlachen. Als
ausgebildete Schauspielerin (an einer Elite Uni in New York, das ist
ihr wichtig) benutzt Matilde dieses Training, um Workshops zu geben
für Stand up und Schauspiel. Sie hat schon Workshops für Filiz
Tasdan, Philipp Uckel, Daniel Luis, Maria Clara Groppler, Kristina
Bogansky u.a. gegeben.
Sie macht auch seit acht Jahren
Improv Comedy nach amerikanischem Beispiel im Comedy Cafe Berlin.
Nach einem kleinen Ausflug als Autorin (Shapira Shapira/ZDF, Gute
Nacht Alter/funk) hat sie entschieden, sie schreibt doch am liebsten
für sich selbst. Sie hatte schon Auftritte fürs ZDF, in den
Wühlmäusen, im Admiralspalast und in Comedy Central Sketchen. Sie
ist schon in New York, Reykjavik, Edinburgh, Sankt Petersburg,
Barcelona, Rom, Leipzig, München, Berlin, und Köln aufgetreten.
Außerdem ist sie sehr vergesslich, deshalb habt ihr sie sicherlich
auch noch in anderen Formaten oder Städten gesehen.
Anissa
Loucif

© Marina Rosa Weigl Anissa Loucif ist Komikerin aus Berlin. Im
Duden steht ihr Name neben dem Begriff: 'Nichts Halbes und Nichts
Ganzes': Halb Algerierin, halb Deutsche. Halbtags Ärztin und
halbtags Comedienne. Sie haut die Leute um - zumindest wenn sie ihre
Narkosemittel dabei hat. Als Anästhesistin bringt sie Menschen zum
Einschlafen, mit ihrer Comedy macht sie das Gegenteil.
Sie
ist aufgewachsen mit muslimischen Eltern und christlichen Großeltern
zwischen Zuckerfest, Weihnachten und FKK. Zum Haareraufen? Nicht bei
ihr. Denn mit ihrem Kopftuch und einer großen Portion Humor kann sie
diesem Chaos trotzen.
Björn von Morgenstern

© Sophie Schwarzenberger Björn von Morgenstern ist gefragter
StandUp-Newcomer und hat im Alter von 15-18 Theater gespielt. Er
belegte 2013 beim Abitur (im Doppeljahrgang) in der Kategorie
,,Sprücheklopfer" den 1. Platz. Es war seit diesem Moment klar, dass
er irgendwann mit seinen Geschichten auf die Bühne geht und diese
Zeit ist jetzt gekommen. Björn spricht über sein Leben und
Missverständnisse, die er erlebt hat.
Er führt das Publikum
gerne in eine falsche Richtung, um am Ende doch ganz anders
abzubiegen. Bekannt ist er vor allem für sein süffisantes Grinsen -
und am Schluss fühlt es sich an, als wären wir alle längst
befreundet. Björn ist Finalist des NightWash Talent Award 2024,
Gewinner des Kölner ComedyClash 2025 und hat neben Auftritten im
Downstairs Comedy Club, bei NightWash oder dem Quatsch Comedy Club
in wenigen Monaten mit bereits über 250 Auftritten auf Mixshow
Bühnen viel Erfahrung sammeln dürfen, wo er regelmäßig das Publikum
begeistert.
Im April 2025 gingen ein paar Videos auf Björns
Instagram-Kanal viral, wodurch er quasi über Nacht 30.000 follower
erzielt und sich eine neue treue Community aufgebaut hat. Björn
ernährt sich zudem vegan und isst viele bunten Pflanzen.
BORA

© Bora Ahmet Altun BORA, eine Dampflok mit viel Herz. Er ist
alles zwischen sozialer Kritik, philosophieren an einem Spätsommer
Abend mit Wein, Zigarette und einem Earth, Wind & Fire Song.
Manchmal aber auch genau das Gegenteil.
Aber egal wie, immer
liebevoll. NightWash bringt die frischeste Stand-Up Comedy
angesagter Comedians und Newcomer, überraschende Showeinlagen
gepaart mit dem allerbesten Publikum auf die Bühne. Jede Show ein
Unikat auf höchstem Niveau. Hier bleibt garantiert kein Auge
trocken! Comedy der Extraklasse.
Mit der Kirchengemeinde auf den Spuren Jesu -
Vorbesprechung am 4. Februar zur Jordanien-Reise
Neben Israel ist Jordanien das andere Land der Bibel, in dem
zahlreiche Episoden des Alten und Neuen Testaments verortet werden.
Nach der Reise ins Heilige Land in 2018 begibt sich die Evangelische
Kirchengemeinde Trinitatis deshalb vom 16. bis 23. September in
Jordanien auf die Spuren Jesu.
Wer sich für die Reise und
das Land interessiert, ist herzlich zum Mitfahren und zu einem
Reise-Info-Abend am 4. Februar um 18.30 Uhr im Wedauer
Gemeindezentrum, Am See 8, eingeladen. Die Reise führt von Amman,
dem antiken Philadelphia, nach Umm Qais, nach Al-Maghtas, der
Taufstelle Jesu am Jordan, zur Festung Machärus bis hin zur
berühmten Felsenstadt Petra und zum ebenso bekannten Wadi Rum.
Die Kosten betragen ca. 2.700 EUR pro Person im Doppelzimmer
inklusiv Halbpension und Flug ab und nach Düsseldorf. Die Zahl der
zur Verfügung stehenden Plätze ist begrenzt. Detailinfos zur Reise
hat Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 / 72 65 75; E-Mail:
dirk.sawatzki@ekir.de), weitere Infos zur Reise und zur Gemeinde
gibt es auch im Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de.

Foto von Pfarrer Dirk Sawatzki 1998 auf seiner Jordanien-Reise in
Petra
Taizégottesdienst in Hamborn Am
Sonntag, 1. Februar feiert die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn
um 17.30 Uhr in der Friedenskirche Duisburg Hamborn, Duisburger Str.
174, einen Taizé-Gottesdienst. Fester Bestandteil sind die besondere
Lichtatmosphäre und die Taizé-Melodien, die erklingen werden.
Bei den für Taizé so typischen Gesängen begleitet Christian
Spließ die Singenden am Klavier. Die Gemeinde lädt herzlich ein,
sich auf diese Erfahrung einzulassen und von der besonderen Stimmung
mittragen zu lassen.
In der „Communité de Taizé“,
gegründet 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund, haben
Nächstenliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung. Die
Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam
für diese Gottesdienste.

Kohlenmonoxid-Vergiftungen in NRW: Zahl der
Krankenhausbehandlungen in 2024 um rund 8 % gestiegen *
Im Vergleich zu 2014 ging die Anzahl allerdings um über 44 % zurück.
* Den höchsten Anteil an Behandlungsfällen gab es in Bottrop.
* Rückgang der Todesfälle aufgrund einer
Kohlenmonoxid-Vergiftung um fast 48 % gegenüber 2014.
Im
Jahr 2024 sind 513 Menschen aus Nordrhein-Westfalen wegen einer
Kohlenmonoxid-Vergiftung vollstationär im Krankenhaus behandelt
worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 8,2 % mehr als 2023. Im
Jahr 2014 hatte es noch 923 solcher Behandlungsfälle gegeben. Damit
ist die Zahl dieser Behandlungen in den letzten zehn Jahren um
44,2 % zurückgegangen.

Das Durchschnittsalter der behandelten Personen lag 2024 bei
42 Jahren. Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas. Ursachen
für Kohlenmonoxid-Vergiftungen können unter anderem defekte Öfen,
Heizungen und Schornsteinanlagen, Wohnungsbrände oder Grillen in
Innenräumen sein.
Höchster Anteil an Behandlungsfällen in
Bottrop Die höchste Zahl an Behandlungsfällen aufgrund einer
Kohlenmonoxid-Vergiftung je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner hat
es mit 7,6 Fällen 2024 in Bottrop gegeben, gefolgt von Solingen mit
6,6 Fällen und Bochum mit 6,4 Fällen. Landesweit gab es 2,8
Behandlungsfälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Aus
Mülheim an der Ruhr wurden keine Personen mit
Kohlenmonoxid-Vergiftung vollstationär behandelt.
Gering war
die Quote auch im Kreis Unna mit 0,5 Fällen und in Leverkusen mit
0,6 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Zahl der
Todesfälle aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gegenüber 2014
fast halbiert Im Jahr 2024 starben 81 Menschen aus
Nordrhein-Westfalen an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung.
Damit
hat sich die Anzahl der aus diesem Grund Gestorbenen gegenüber 2014
mit einem Rückgang von 47,7 % nahezu halbiert. In den letzten Jahren
ist Zahl der Todesfälle jedoch wieder gestiegen: im Vergleich zum
Vorjahr um 11,0 %. Mehr als drei Viertel bzw. 76,5 % der Sterbefälle
durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung waren Suizide.
Der NATO-Generalsekretär wird vor dem Europäischen Parlament
sprechen Am Montag, dem 26. Januar 2026 , wird der
NATO-Generalsekretär Mark Rutte vor dem Ausschuss für auswärtige
Angelegenheiten (AFET) und dem Ausschuss für Sicherheit und
Verteidigung (SEDE) des Europäischen Parlaments in Brüssel sprechen.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg: Kostenfreie
Umweltbildung für Kitas und Schulen Anlässlich des
Welttags der Umweltbildung am 26. Januar 2026 machen die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg auf ihre vielfältigen kostenfreien
Angebote im Bereich Umwelt- und Abfallbildung aufmerksam. Mit
praxisnahen Materialien, anschaulichen Erlebnisprogrammen und
individuell abgestimmten Aktionen unterstützen sie Duisburger Kitas,
Schulen, Vereine und weitere Einrichtungen dabei, Umweltbewusstsein
zu fördern und nachhaltiges Handeln im Alltag zu verankern.
Umweltbildung als Grundlage für nachhaltige Stadtentwicklung
Umweltbildung ist ein zentraler Baustein für eine nachhaltige
Stadtentwicklung. Wer frühzeitig lernt, Abfälle zu vermeiden und
richtig zu trennen, entwickelt ein dauerhaftes Bewusstsein für
Ressourcen- und Klimaschutz. Genau hier setzen die Angebote der
Abfallberatung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg an: Sie richten sich
an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und verbinden fundiertes
Wissen mit praktischem Erleben.
Spielerisch lernen – von der
Kita bis zur Schule Bereits Kinder ab fünf Jahren werden mit dem
Mal- und Bastelbuch „Abfälle richtig sortieren“ spielerisch an das
Thema herangeführt. Auf den Duisburger Recyclinghöfen können
Vorschulkinder im Rahmen des „Kita-Erlebnisprogramms“ erste
Abfallprojekte praktisch umsetzen, unterschiedliche Sammelsysteme
kennenlernen und erleben, wohin Abfälle gelangen, die nicht in die
klassische Mülltonne passen.
Mit den neuen Schulprogrammen
„BesserTrenner“ (1.–6. Klasse) und „AbfallKenner“ (5.–6. Klasse)
kommen Mitarbeitende der Abfallberatung direkt in die Schulen. Ziel
ist es, die richtige Abfalltrennung nachhaltig zu verankern und im
„AbfallKenner“-Programm zusätzlich das Wissen über
Recyclingkreisläufe praxisnah zu vermitteln.
Darüber hinaus
können Kinder das Recyclingzentrum Nord erkunden. Entlang eines
Abfalllernpfads mit sechs Erlebnisstationen – darunter Kaufladen,
Sortierband, Komposthaufen und Müllwaage – erfahren sie anschaulich,
wie Abfall entsteht, richtig getrennt wird und welchen Einfluss das
eigene Verhalten auf Umwelt und Klima hat. Ergänzt wird das Angebot
durch eine Führung über den Recyclinghof.
Gemeinsam für ein
sauberes Duisburg Gemeinschaftliche Aufräumaktionen können als
eigenständige Projekte oder im Rahmen von Bildungsangeboten
durchgeführt werden. In Kooperation mit dem Verein Offensive für ein
sauberes Duisburg stellen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Materialien bereit und organisieren die Abholung der gesammelten
Abfälle. Weitere Informationen gibt es unter
www.sauberes-duisburg.de, per E-Mail info@sauberes-duisburg.de oder
telefonisch unter (0203) 933 19 03.
Praktische Unterstützung
für Alltag und Veranstaltungen Abfallsortierspiele, Themenkoffer,
eine Papierwerkstatt sowie Mehrwegtrinkbecher stehen als
kostenfreier Verleihservice zur Verfügung. Zudem erhalten Duisburger
Einrichtungen Abfallsortierhilfen, Mal- und Bastelbücher sowie
Aufkleber für Vorsortiergefäße in der benötigten Stückzahl
kostenlos.
Darüber hinaus entwickelt das Team der
Abfallberatung individuelle Angebote, etwa für Familienaktionen,
Ferienprogramme oder Sonderformate. Erreichbar ist das Team per
E-Mail abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203)
283 30 00.
Große Filmmusik in Duisburg
Zum Monatsbeginn dürfen sich Filmmusik-Fans in Duisburg auf gleich
zwei eindrucksvolle Live-Erlebnisse freuen: Am 05. Februar 2026
verwandelt sich die Mercatorhalle in die endlosen Weiten der
afrikanischen Savanne mit „Der König der Löwen – The Music Live in
Concert“. Bereits einen Tag später folgt mit „Game of Thrones &
House of the Dragon – Das Konzert“ eine epische Reise in die Welt
von Westeros.

„Der König der Löwen – The Music Live in Concert“ widmet sich einem
der beliebtesten Soundtracks der Filmgeschichte. Die Musik von Sir
Elton John und Hans Zimmer, ergänzt durch die unverwechselbaren
afrikanischen Chorgesänge von Lebo M., hat Maßstäbe gesetzt –
emotional, mitreißend und zeitlos. Live gespielt und gesungen
entfalten die Kompositionen eine ganz neue Intensität.
Von
„Can You Feel the Love Tonight“ bis „Hakuna Matata“ lassen die
weltbekannten Melodien Erinnerungen aufleben und laden zum
Mitschwingen ein. Ob langjährige Fans oder neue Entdecker: Dieses
Konzert ist eine musikalische Hommage an den ewigen Kreislauf des
Lebens.
Mit „Game of Thrones & House of the Dragon – Das
Konzert“ zieht anschließend die klanggewaltige Welt von Westeros und
Haus Targaryen in die Mercatorhalle ein. Basierend auf den vielfach
ausgezeichneten Kompositionen von Ramin Djawadi präsentieren die
Cinema Festival Symphonics die Musik beider Erfolgsserien live.
Großes Orchester, Chor sowie Solistinnen und Solisten treffen
auf eindrucksvolle Leinwandanimationen und schaffen ein
Konzerterlebnis, das weit über reine Nostalgie hinausgeht. Szenische
Lichtstimmungen und visuelle Projektionen lassen das Publikum tief
in die epischen Geschichten eintauchen.

•
Der König der Löwen - The Music live in Concert,
05.02.2026, 20 Uhr, Mercatorhalle, Duisburg
•
Game of Thrones and House of the Dragon - Das
Konzert, 06.02.2026, 20 Uhr, Mercatorhalle, Duisburg. Tickets und
Infos unter
www.highlight-concerts.de
Inflation 2025 für 8 von 9
Haushaltstypen bei oder unter 2 Prozent, aber Preisniveau bei
Lebensmitteln und Energie weiter hoch Die Inflationsrate
in Deutschland ist im Dezember 2025 mit 1,8 Prozent unter das
Inflationsziel der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent
gesunken. Im Gesamtjahr 2025 lag sie mit 2,2 Prozent noch leicht
darüber.
Ähnlich ist das Muster, wenn man auf die
Inflationsraten von neun exemplarischen Haushaltstypen blickt, die
sich nach Einkommen und Personenzahl unterscheiden: Im Dezember
wiesen alle von ihnen Inflationsraten an oder unter dem
Inflationsziel auf. Im Gesamtjahr hatte nur ein Haushaltstyp eine
Inflationsrate oberhalb des EZB-Ziels. Das zeigt der neue monatliche
IMK Inflationsmonitor.*
Im neuen Jahr weist der zu
erwartende Trend bei der Teuerung weiter leicht nach unten, so Dr.
Silke Tober, Inflationsexpertin des Instituts für Makroökonomie und
Konjunkturforschung (IMK) und Autorin des Inflationsmonitors.
Während der Inflations-Ausblick für die nächste Zukunft damit
unproblematisch ist, offenbart Tobers Auswertung im Vergleich der
vergangenen Jahre ein weiterhin deutlich erhöhtes Preisniveau:
Seit 2019, dem Jahr vor Coronapandemie und Ukrainekrieg, ist der
Verbraucherpreisindex um 22,5 Prozent gestiegen und damit knapp zehn
Prozentpunkte stärker als im Einklang mit dem EZB-Ziel gewesen wäre
(kumuliert 12,6 Prozent). Besonders deutlich ist längerfristig
zwischen 2019 und 2025 das Preisniveau bei Nahrungsmitteln (39,1
Prozent) und, trotz Preisrückgängen in letzter Zeit, bei Energie
(36,8 Prozent) angestiegen.
Für die Geldpolitik der
Zentralbank sind indes die mittlerweile wieder entspannte
Preisentwicklung und die normalisierte mittelfristige Perspektive
maßgeblich, betont Ökonomin Tober. Zumal die Wirtschaftsentwicklung
im Euroraum und insbesondere in Deutschland 2025 wieder schwach war.
Daher hält die Autorin des IMK Inflationsmonitors weitere
Zinsschritte für erforderlich.
„Die ruhige Inflationslage
liefert der EZB bereits seit geraumer Zeit den geldpolitischen
Spielraum, um die Konjunktur zu stützen und insbesondere die
kriselnde Industrie zu entlasten, die unter hohen Energiepreisen,
den US-Zöllen und der starken Euro-Aufwertung leidet“, schreibt
Tober. „Diesen Spielraum sollte sie zeitnah nutzen.“
Das IMK
berechnet seit Anfang 2022 monatlich spezifische Teuerungsraten für
neun repräsentative Haushaltstypen, die sich nach Zahl und Alter der
Mitglieder sowie nach dem Einkommen unterscheiden (mehr zu den Typen
und zur Methode unten). In einer Datenbank liefert der
Inflationsmonitor zudem ein erweitertes Datenangebot: Online lassen
sich Trends der Inflation für alle sowie für ausgewählte einzelne
Haushalte im Zeitverlauf in interaktiven Grafiken abrufen.

Die längerfristige Betrachtung illustriert, dass Haushalte mit
niedrigem bis mittlerem Einkommen von der starken Teuerung nach dem
russischen Überfall auf die Ukraine besonders stark betroffen waren,
weil Güter des Grundbedarfs wie Nahrungsmittel und Energie in ihrem
Budget eine größere Rolle spielen. Diese wirkten lange als die
stärksten Preistreiber. So betrug auf dem Höhepunkt der
Inflationswelle im Oktober 2022 die Teuerungsrate für Familien mit
niedrigen Einkommen 11 Prozent, die für ärmere Alleinlebende 10,5
Prozent. Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen hatten damals mit
7,9 Prozent die mit Abstand niedrigste Inflationsrate.
Zuletzt waren die Abstände weit weniger groß und das Muster anders,
weil sich vor allem noch Dienstleistungen deutlich verteuert haben,
die Haushalte mit höheren Einkommen stärker nachfragen als Ärmere.
So hatten Familien mit niedrigen Einkommen im Dezember 2025 und im
Gesamtjahr mit 1,5 bzw. 1,6 Prozent im Haushaltsvergleich die
niedrigste Inflationsrate, bei Alleinstehenden mit niedrigen
Einkommen betrug sie 1,6 bzw. 1,7 Prozent. Am anderen Ende des
Haushaltsvergleichs standen Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen,
allerdings mit recht geringem Abstand.
Im Dezember lag auch
deren Inflationsrate mit 2,0 Prozent nicht über dem EZB-Ziel, im
Gesamtjahr mit 2,2 Prozent leicht darüber. Die Inflationsraten der
übrigen sechs Haushaltstypen lagen dazwischen und überschritten auch
im Gesamtjahr nicht die 2-Prozent-Marke. Im Sechs-Jahres-Vergleich
seit 2019 tragen einkommensstarke Alleinlebende mit kumuliert 20,8
Prozent nach wie vor die niedrigste Inflationsbelastung unter allen
untersuchten Haushalten.

Informationen zum Inflationsmonitor Für den IMK
Inflationsmonitor werden auf Basis der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamts die für
unterschiedliche Haushalte typischen Konsummuster ermittelt. So
lässt sich gewichten, wer für zahlreiche verschiedene Güter und
Dienstleistungen – von Lebensmitteln über Mieten, Energie und
Kleidung bis hin zu Kulturveranstaltungen und Pauschalreisen – wie
viel ausgibt und daraus die haushaltsspezifische Preisentwicklung
errechnen. Die Daten zu den Haushaltseinkommen stammen ebenfalls aus
der EVS.
Im Inflationsmonitor werden neun repräsentative
Haushaltstypen betrachtet: Paarhaushalte mit zwei Kindern und
niedrigem (2000-2600 Euro), mittlerem (3600-5000 Euro), höherem
(mehr als 5000 Euro) monatlichem Haushaltsnettoeinkommen; Haushalte
von Alleinerziehenden mit einem Kind und mittlerem (2000-2600 Euro)
Nettoeinkommen; Singlehaushalte mit niedrigem (unter 900 Euro),
mittlerem (1500-2000 Euro), höherem (2000-2600 Euro) und hohem (mehr
als 5000 Euro) Haushaltsnettoeinkommen sowie Paarhaushalte ohne
Kinder mit mittlerem Haushaltsnettoeinkommen zwischen 3600 und 5000
Euro monatlich. Der IMK Inflationsmonitor wird monatlich
aktualisiert.
Närrischer Prinzenempfang im Bezirksamt
Meiderich/Beeck Zum offiziellen Prinzenempfang lädt
Bezirksbürgermeister Eren Yantaki interessierte Bürgerinnen und
Bürger am Freitag, 30. Januar, von 11.11 bis 13.33 Uhr ins
Bezirksamt an der Von-der-Mark-Straße 36 in Meiderich. Im
Mittelpunkt dieses karnevalistischen Vormittags steht die
Vorstellung des amtierenden Duisburger Stadtprinzen Toni I., der in
der laufenden Session das närrische Zepter führt.
Musik,
Tanz und karnevalistische Beiträge gehören zum Begleitprogramm. „Der
Karneval gehört fest zur kulturellen Identität unserer Stadtteile.
Der Prinzenempfang ist eine schöne Gelegenheit, Tradition, Ehrenamt
und Lebensfreude zusammenzubringen“, betont Bezirksbürgermeister
Eren Yantaki.
„Ich freue mich sehr, den Duisburger Prinzen
und die Karnevalsvereine bei uns willkommen zu heißen und gemeinsam
mit den Bürgerinnen und Bürgern zu feiern.“ Der Eintritt zum Empfang
ist frei. Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten bittet die
Bezirksverwaltung bis zum 25. Januar um Anmeldung per E-Mail an
kultur.meiderich@stadt-duisburg.de.
Spielen am Vormittag in Großenbaum Die
Bibliothek an der Großenbaumer Alle 168-174 (Gesamtschule Süd) lädt
am Samstag, 31. Januar, von 10 bis 13 Uhr zum gemeinsamen Spielen
ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bürgerverein
Großenbaum/Rahm und der Initiative „Spiel des Jahres“ statt. An dem
Vormittag werden Brett- und Kartenspiele aus der Aktion „Spielend
für Toleranz“ sowie aus dem eigenen Bibliotheksbestand vorgestellt.
Die ausgewählten Spiele sind leicht zugänglich und fördern
Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben – ganz unter dem Motto
„Nur ein faires Spiel ist ein gutes Spiel“. Mitspielen können alle –
unabhängig von Alter, Spielerfahrung oder Sprachkenntnissen. Der
Eintritt ist frei. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne
persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284. Die
Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und
14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
Schwarze Komödie „Bis dass der Tod“ in der
Rheinhausen-Halle Die schwarze Komödie „Bis dass der
Tod“ von Stefan Vögel ist am Donnerstag, 5. Februar 2026, um 20 Uhr
in der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße 20 zu sehen. Der
Einlass startet bereits um 19 Uhr. Die Komödie erzählt die
Geschichte der Unternehmerin Helena. Sie muss auf schmerzliche Weise
erfahren, dass Geld allein nicht glücklich macht.
Ihr Gatte
Gregor hat sie nur ihres Vermögens wegen geheiratet und sich auf
ihre Kosten seinen luxuriösen Lebenswandel finanziert. Bei Gregors
bestem Freund Pascal findet Helena Trost. Sie will die Scheidung.
Doch Gregor will nicht einwilligen, ohne die Hälfte von Helenas
Kapital mitzunehmen – und das sind immerhin elf Millionen. Da sie
juristisch nicht gegen Gregor gewinnen kann, will Helena das Problem
auf andere Weise aus der Welt schaffen. Gregor muss sterben. Und
auch Gregor hegt längst Mordpläne, die er seinem Freund Pascal
anvertraut.
Helena will Pascal gleichfalls in ihren
Racheplan an Gregor einbeziehen. Zunächst scheint Pascal unschlüssig
zwischen den Fronten zu stehen, doch als er schließlich zustimmt,
den jeweils anderen umbringen zu lassen, ahnen Gregor und Helena
nicht, dass Pascal unterdessen ganz eigene Ziele verfolgt.
Für das Theaterstück der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion
Landgraf und der Bezirksverwaltung Rheinhausen können Interessierte
Karten ab sofort montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr in der
Bezirksverwaltung (Zimmer 205, Körnerplatz 1, 47226 Duisburg)
erwerben.
Theaterkarten sind in drei Preisklassen verfügbar (17 Euro, 22 Euro
und 27 Euro). Nähere Informationen zu den Theaterkarten gibt es bei
der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203/283-8245 oder per
E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de.
Vor 10 Jahren: 2016 ist Jahr der Trinkhalle
Zahnpasta vergessen, Kaffee fürs Frühstück oder das
Feierabendbier? Kein Problem, in dieser Region gibt es da Abhilfe
mit Tradition - die Trinkhalle bietet nahezu alles, was gebraucht
wird für den täglichen Bedarf.
Trotz verlängerter
Öffnungszeiten bei Supermärkten und der Konkurrenz von Tankstellen
kann sich "die Bude" vor allem auch als sozialer Treffpunkt
behaupten - diese ruhrgebietstypische Institution soll 2016
gewürdigt werden. Die Metropole Ruhr feiert ihre Buden-Kultur. (idr)
Kiosk-Kultur der Bürgerzeitung aus 2012
Die VHS
startet ins Frühjahrssemester Die Volkshochschule
Duisburg startet am Montag, 2. Februar, in ein neues
Frühjahrssemester. Mit über 1.200 Angeboten und mehr als 30.000
Unterrichtseinheiten bietet das kommunale Weiterbildungszentrum
wieder ein vielfältiges Programm an.
•
Demokratie leben und Zukunft gestalten In Zeiten
gesellschaftlicher Herausforderungen setzt die VHS einen klaren
Schwerpunkt auf Demokratiebildung. Getreu dem Motto „Demokratie als
Lebensform“ laden Formate wie der „Gesellschaftsdiskurs“ oder die
„Kommunalpolitische Werkstatt“ zum Mitreden ein. E
•
in besonderer Höhepunkt: Der Kurs „‘Tatort‘ im
Gespräch“, der den Sonntagskrimi als Aufhänger für aktuelle
gesellschaftspolitische Debatten nutzt. Auch wird ein Blick in die
Zukunft geworfen: In Kooperation mit dem Umweltamt startet die Reihe
„Naturschutz im Dialog“, Imker-Kurse fördern die Artenvielfalt und
exklusive Führungen geben bereits jetzt Einblicke in das Gelände der
IGA 2027.
•
Fit für den Job: Von Resilienz bis KI Der
Fachbereich Berufliche Bildung rückt in diesem Semester „New Work“
und mentale Stärke in den Fokus. Neue Angebote zu Resilienz,
emotionaler Stärke und agilem Mindset unterstützen Berufstätige
dabei, in fordernden Umfeldern gesund und fokussiert zu bleiben.
Im IT-Bereich reicht das Spektrum vom Smartphone-Basiskurs bis zur
Experten-Fortbildung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema
„Künstliche Intelligenz“ sowie auf kreativen Tools wie Canva und
Photoshop.
•
Gesundheit, Kultur und Sprachen Ob
Stressbewältigung durch Yoga und Qigong (auch als Bildungsurlaub)
oder „Training am Rollator“ für Senioren, der Gesundheitsbereich
bietet den passenden Ausgleich zum Alltag. Kulturell blickt die VHS
zurück, aber auch nach vorn: Zum 30. Jubiläum der „Les
Misérables“-Premiere in Duisburg gibt es spannende Rückblicke,
ergänzt durch Beiträge zum Festival „Duisburger Akzente“.
Sprachinteressierte können aus 15 Fremdsprachen wählen.
•
Der Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ wird zudem
durch neue Intensivkurse in Kleingruppen deutlich ausgebaut. Das
komplette Programm ist online unter www.vhs-duisburg.de abrufbar.
Das gedruckte Programmbuch liegt in den Geschäftsstellen und an
vielen Auslageorten im Stadtgebiet kostenlos bereit. Weitere
Informationen gibt es auch telefonisch unter 0203/283-94977
(Allgemeine Weiterbildung) und 0203/283-94944 (Abteilung
Sprachen/Deutsch).
VHS-Angebot: Mit Gleichgesinnten
über den Sonntagskrimi reden Die Volkshochschule
Duisburg bietet interessierten „Tatort“-Fans die Gelegenheit, sich
mit Gleichgesinnten über die jeweils jüngste Folge auszutauschen.
Das Angebot „‘Tatort‘ im Gespräch“ findet ab dem 2. Februar immer
montags von 18 bis 19.30 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der
Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte statt.
Der „Tatort“
ist eine der wenigen verbliebenen Sendungen, die noch Millionen
Zuschauer vor den TV-Geräten versammelt. Neben den eigentlichen
Kriminalfällen transportieren die Folgen, die in ausgewählten
Städten des deutschsprachigen Raums mit ganz unterschiedlichen
Ermittlerpaaren besetzt sind, meist auch aktuelle
gesellschaftspolitische Themen. Diese geben oft Anlass zu
Kontroversen, die häufig in den sozialen Medien ausgetragen werden.
Die VHS empfiehlt Interessierten für dieses Angebot, eine
VHS-Karte zu kaufen und sich dann verbindlich unter
www.vhs-duisburg.de anzumelden. Die VHS-Karte kostet 19 Euro, gilt
ein Semester lang und reduziert alle VHS- Angebote um fünf Euro. So
kann man dann zum Beispiel auch alle kostenpflichtigen Vorträge ohne
weitere Kosten besuchen. Weiterführende Informationen gibt es
telefonisch bei Josip Sosic unter 0203 283-984617.
VHS-Vortrag zur Architektur in der DDR Welchen
architektonischen Weg die DDR nach dem Zweiten Weltkrieg
eingeschlagen hat, ist das Thema eines Vortrags, der am Montag, 2.
Februar, um 20 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster, Steinsche
Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, gehalten wird. Die Teilnahme
kostet fünf Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere
Informationen gibt es telefonisch bei Josip Sosic unter der
Rufnummer 0203 283-984617
VHS-Vortrag: Wie sehr
beeinflussen Superreiche die Politik? „Die Macht der
Superreichen“ – so lautet der Titel eines Vortrags von Dr. Franz
Steltemeier am Montag, 9. Februar, um 20 Uhr in der VHS im
Stadtfenster. Der Redner geht der Frage nach, welchen Einfluss
übermäßig wohlhabende Menschen auf politische Entscheidungen nehmen
können und was das für die Demokratie bedeutet.
Das
Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich. Weiterführende Informationen können telefonisch unter
0203 283 984617 erfragt werden.
Jetzt anmelden:
VHS-Diskussionszirkel „Gesellschaftsdiskurs“ Der
Diskussionszirkel „Gesellschaftsdiskurs“ der Volkshochschule
Duisburg unter Leitung von Dr. Ralf Kleinfeld erfreut sich immer
größerer Beliebtheit, sodass in diesem Semester zwei Gruppen
eingerichtet wurden und somit weitere Plätze frei geworden sind.
Vom 11. Februar bis 20. Mai werden immer mittwochs in der VHS im
Stadtfenster, Steinschen Gasse 26, von 15.15 Uhr bis 16.45 Uhr
aktuelle gesellschaftspolitische Themen diskutiert, die die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorher selbst ausgewählt haben. Das
Thema des Tages der ersten Veranstaltung wird vom Kursleiter
festgelegt.
Das Teilnahmeentgelt beträgt 43 Euro. Es gibt
auch Ermäßigungen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Für
weitere Informationen steht Josip Sosic unter Tel. 0203-283 984617
zur Verfügung.
Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen
nach Untermeiderich In der Evangelischen Gemeinde
Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im
Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche
an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 27. Januar,
wenn sie um 12 Uhr eine Spitzkohl-Hackfleisch-Pfanne servieren. Eine
Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei.
„Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und
gemeinsam Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die
Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail:
detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine
stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.
Konzert in Neudorf mit lyrischen Kostbarkeiten -
Kammermusik zwischen Renaissance und Klassik Am 1.
Februar überreicht im Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstr. 31, um 18
Uhr die Kölner Mezzosopranistin Marie Borger zusammen mit drei
jungen Musikerinnen, mit denen sie bereits seit einem Jahrzehnt
musiziert, dem Publikum einen ganzen Strauß lyrischer Kostbarkeiten:
Zu hören ist Kammermusik zwischen Renaissance und Klassik, auf einer
faszinierenden Reise von Folksongs über Dowland und Bach bis zu
moderneren Kompositionen, die eigens für sie geschrieben wurden.
Mit dabei ist der Duisburger Gitarrist Thorsten Töpp, der die
vier Musikerinnen seit ihrer Jugendzeit begleitet. Mit diesem
Konzert startet eine neue Konzertreihe mit vielfältigen Programmen
zwischen Hochfelder Pauluskirche und Neudorfer Gemeindezentrum
Wildstr. Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld Neudorf
und die Organisatoren - Dr. Hans-Joachim Heßler und Thorsten Töpp -
laden herzlich zu dem Konzert ein. Der Eintritt ist frei, die
Künstlerinnen freuen sich über Spenden. Infos zur Gemeinde gibt es
im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Emily Oberschachtsiek, Marie Borger, Katja Tegethoff und Annika
Wilde (Foto: Claudia Hellbach).

Straßenverkehrsunfälle im November 2025: 1 % mehr
Verletzte als im Vorjahresmonat Zahl der Verkehrstoten
gegenüber November 2024 um 16 Personen gestiegen
Im November
2025 sind in Deutschland rund 28 400 Menschen bei
Straßenverkehrsunfällen verletzt worden. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren
das 1 % mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verkehrstoten stieg
um 16 auf 211 Personen. Insgesamt registrierte die Polizei im
November 2025 rund 224 600 Straßenverkehrsunfälle, das waren 2 %
oder 4 700 mehr als im Vorjahresmonat.

Im Zeitraum Januar bis November 2025 erfasste die Polizei
2,29 Millionen Straßenverkehrsunfälle und damit 1 % weniger als im
Vorjahreszeitraum (-17 700). Darunter waren 271 400 Unfälle mit
Personenschaden, bei denen 2 582 Menschen getötet wurden. Damit
ist die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um
27 gestiegen, während die Zahl der Unfälle mit Personenschaden in
etwa gleichgeblieben ist. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr
sank im selben Zeitraum um 1 % oder 2 500 auf 338 000 Personen.
0,2 % mehr versteuerte Zigaretten im Jahr 2025
• Seit 1991 hat sich die versteuerte Menge an Zigaretten mehr als
halbiert • Absatz von Tabak-Substituten nimmt im
Vorjahresvergleich um 18,2 % zu
Im Jahr 2025 wurden in
Deutschland 66,4 Milliarden Zigaretten versteuert. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,2 % oder 0,1
Milliarden Stück mehr als im Jahr 2024. Im langfristigen Vergleich
zum Jahr 1991 (146,5 Milliarden) ging der Zigarettenabsatz
allerdings um mehr als die Hälfte zurück.
Der
Pro-Kopf-Verbrauch lag im Jahr 2025 bei 795 Zigaretten (1991: 1
831). Die Menge des versteuerten Tabak-Feinschnitts verringerte sich
im Vorjahresvergleich um 1,2 % auf 24 864 Tonnen. Der Absatz von
Zigarren und Zigarillos sank im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um
6,6 % auf 2,1 Milliarden Stück.

Der Absatz von Wasserpfeifentabak belief sich im Jahr 2025 auf
1 162 Tonnen und sank damit um 8,8 % gegenüber dem Vorjahr. Seit dem
Inkrafttreten der geänderten Tabaksteuerverordnung zum 1. Juli 2024
sind für Wasserpfeifentabak wieder alle Packungsgrößen zulässig, die
zum 1. Juli 2022 eingeführte Packungshöchstmenge von 25 Gramm wurde
aufgehoben. I
m Unterschied zum Wasserpfeifentabak stieg der
Absatz von klassischem Pfeifentabak um 2,9 % gegenüber dem Vorjahr
auf 323 Tonnen. 18,2 % mehr Tabak-Ersatzprodukte versteuert als im
Vorjahr Die Menge der im Jahr 2025 versteuerten Substitute für
Tabakwaren (z. B. Liquids für E-Zigaretten bzw. Verdampfer) betrug
1,5 Millionen Liter. Damit war die abgesetzte Menge an
Tabak-Substituten um 18,2 % höher als im Vorjahr.
Steuertarife: Wasserpfeifentabak und Liquids erst seit 2022 mit
eigener Besteuerung Für die unterschiedlichen Tabakprodukte
beziehungsweise Substitute fallen nach dem Tabaksteuergesetz
unterschiedliche Steuersätze an, die wiederum zu unterschiedlichen
Zeitpunkten schrittweise erhöht werden. So wurde zum 1. Januar 2022
ein separater Steuertarif für Wasserpfeifentabak und erhitzten Tabak
eingeführt.
Vorher wurden diese wie Pfeifentabak und somit
niedriger versteuert. Für Liquids fiel ab 1. Juli 2022 erstmals
Tabaksteuer an. Vorher waren Liquids nicht in der Statistik erfasst,
weswegen hier noch keine längerfristigen Zeitvergleiche möglich
sind. Die aktuelle Fassung des Tabaksteuergesetzes regelt die unterschiedlichen
Steuertarife bis zum Jahr 2027.
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