'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv4. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


5. Kalenderwoche Montag, 26.1. - 1. Februar 2026

Bruce Springsteen mit brandaktuellem Anti-Trump und Anti-Ice-Song "Streets of Minneapolis"
Rock- und Megastars in den USA machen mobil gegen Trump und der besonderen Trump-Migrations-Behörder ICE. Mit Trillerpfeifen gehen die Menschen in Minneapolis nach der Erschießung der 37-jährigen Dreifach-Mutter Renee Good und zuletzt des 31-jährigen Intensivpflegers Alex Pretti auf die Straßen.

Bruce Springsteen hatte schon auf seiner Europ-Tour Trump  verbal massiv angegriffen. Nun veröffenlichte er den Anti-Trump-Song "Streets of Minneapolis" auf  unnanchahmliche Weise und nannte darin "Ross und Reiter" sowie namentlich die Erschossenen Menschen.

Insgesamt 5.000 Euro: Preisgelder winken für gelungene Fassadengestaltung
Alljährlich zeichnet eine Veranstaltergemeinschaft beim Wettbewerb MAKE UP DUISBURG aktuelle Beispiele für Fassaden aus, die zur Aufwertung des Stadtbilds beitragen. Der Wettbewerb wird in diesem Jahr 53 Jahre alt. Make-up Duisburg wurde 1973 ins Leben gerufen. Seither werden in jedem Jahr besonders gelungene Beispiele für die Gestaltung von Fassaden im Duisburger Stadtgebiet prämiert.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion mit dem Ziel, Hauseigentümer zu ehren, die mit der Gestaltung ihrer Fassaden zur Verschönerung des Stadtbilds beitragen. Der Wettbewerb umfasst insgesamt vier Kategorien, in denen Vorschläge eingereicht werden können. Zwei davon beziehen sich auf reine Fassadengestaltung jeweils mit und ohne Stuck.

In einer weiteren werden Hinterfronten und Hinterhöfe von Gebäuden prämiert, in der vierten Kategorie Wohnsiedlung und Wohnanlagen werden herausragende Lösungen für größere Gebäudeensemble ausgezeichnet. Eigentümer können sich über die Website www.make-up-duisburg.de bewerben.

Ausgerichtet wird der Wettbewerb alljährlich von einer Gemeinschaft aus Veranstaltern und Sponsoren, denen neben der Stadt- Tochter Duisburg Kontor die Maler- und Lackiererinnung, der Verein der Haus- und Grundeigentümer Groß-Duisburg, die Sparkasse und der Farben- und Lackhersteller Caparol angehören.

Der Erfolg von Make up Duisburg über inzwischen 53 Jahre sei nur möglich, weil sich Eigentümer und Handwerksbetriebe immer wieder fragten, wie sie zur Aufwertung des Stadtbilds beitragen könnten, heißt es in einer Pressemitteilung zum diesjährigen Wettbewerb. Bewerbungsschluss für die Auszeichnung in diesem Jahr ist der 31. März 2026.

Beispielbild einer prämierten Fassade - Foto Ilja Höpping Stadt Duisburg /

Studie: NRW braucht pro Jahr 17.900 neue Sozialwohnungen
Jüngere und Ältere sind die Verlierer auf dem Wohnungsmarkt in Duisburg
Jüngere und ältere Menschen gehören zu den Verlierern, wenn es ums Wohnen geht: „Etliche der rund 7.930 Azubis in Duisburg wohnen noch bei ihren Eltern. Und das nicht immer ganz freiwillig. Denn eine eigene Wohnung können sie sich oft nicht leisten“, sagt Karina Pfau von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

Das Wohnen werde gerade auch für Azubis mehr und mehr zum Problem. Das zeigt, so die IG BAU Duisburg-Niederrhein, der aktuelle „Soziale Wohn-Monitor“ vom Pestel-Institut, den die Gewerkschaft mit in Auftrag gegeben hat.

Mehr davon: „Herzenssache Wohnungsbau“. Gerade Sozialwohnungen garantieren günstiges Wohnen. Vor allem Azubis und Studierende sind darauf angewiesen. Aber immer häufiger auch Ältere, die sich ihre bisherige Wohnung nicht mehr leisten können, wenn sie in Rente gehen, sagt die IG BAU Duisburg-Niederrhein.

„Tragisch ist es, wenn ein Ausbildungsvertrag nicht zustande kommt, weil das Wohnen zu teuer ist. Etwa dann, wenn Jugendliche weder eine Wohnung noch ein WG-Zimmer in der Nähe des Ausbildungsbetriebs bezahlen können“, so Karina Pfau. Die Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein warnt: „Wenn Ausbildungsverträge am Wohnungsmangel und an zu hohen Mieten scheitern, dann ist das Maß voll. Das kann sich die heimische Wirtschaft nicht erlauben“, so Karina Pfau.

Deshalb sollten der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen den Neubau von Azubi-Wohnungen unterstützen – vor allem im Umfeld von Ausbildungszentren. Karina Pfau spricht sich dabei auch für Steueranreize aus, wenn ein Betrieb dafür sorgt, dass seine Auszubildenden ein Dach über dem Kopf bekommen. Probleme auf dem Wohnungsmarkt hätten auch Studierende. „Deshalb muss es auch in Universitätsstädten eine gezielte Förderung für den Neubau von Studi-Wohnungen geben“, so Pfau.

Darüber hinaus warnt die IG BAU Duisburg-Niederrhein vor „Wohnarmut im Alter“. Sie hat dabei die geburtenstarken Jahrgänge im Blick: rund 54.900 Baby-Boomer in Duisburg, die nach Berechnungen des Pestel-Instituts bis 2035 komplett in Rente sein werden.
„Viele der Baby-Boomer in Duisburg bekommen nur eine niedrige Rente. Denn sie haben oft Phasen von Arbeitslosigkeit hinter sich. Außerdem haben sie ganz häufig auch für niedrige Löhne gearbeitet. Wenn die Baby-Boomer in den nächsten Jahren in Rente gehen, werden etliche sich ihre bisherige Wohnung kaum oder gar nicht mehr leisten können: Sie wohnen sich regelrecht arm“, sagt Karina Pfau.

Die IG BAU warnt vor einer weiteren Verschärfung auf dem Wohnungsmarkt. „Mieten kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Das muss sich ändern. Wir brauchen wieder sinkende und damit bezahlbare Mieten“, fordert IG BAU-Bezirkschefin Pfau. Ein wichtiger Schritt, um dahin zu kommen, seien mehr Sozialwohnungen. „Nur mehr günstiger Wohnraum sorgt für Druck auf die Mieten am Markt. Der Neubau von Sozialwohnungen muss zur politischen Herzenssache und zur Sache der politischen Vernunft werden“, so Karina Pfau.

Der „Soziale Wohn-Monitor“ vom Pestel-Institut nenne dabei eine erste Zielmarke: die Verdopplung von derzeit 1 auf 2 Millionen Sozialwohnungen bundesweit bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts. Für Nordrhein-Westfalen bedeute das konkret: „Bis 2035 muss es in ganz Nordrhein-Westfalen 454.900 Sozialwohnungen geben“, so Karina Pfau. Der „Soziale Wohn-Monitor“ lege damit eine deutliche Messlatte: 17.900 zusätzliche Sozialwohnungen für Nordrhein-Westfalen pro Jahr.

Um diese Zielmarke bei den Sozialwohnungen zu erreichen, sei eine intensive Förderung durch den Bund und das Land Nordrhein-Westfalen notwendig. „Die Fördergelder des Bundes müssen dabei schon gleich zum Baubeginn bereitstehen. Sie dürfen nicht erst über Jahre verteilt ausgeschüttet werden“, fordert Pfau.

Ein wichtiger Punkt seien auch die Baukosten: Um günstiger bauen zu können, biete der Regelstandard „Erleichtertes Bauen“ eine ideale Lösung. „Es geht darum, einfacher zu bauen – und damit fürs gleiche Geld mehr Sozialwohnungen bauen zu können. Und das trotzdem in guter Qualität, mit niedrigen Instandhaltungskosten“, erläutert Karina Pfau.

Außerdem müsse das Land eine öffentliche Statistik führen: „Es ist wichtig, zu wissen, wo in Nordrhein-Westfalen wie viele Sozialwohnungen pro Monat neu gebaut worden sind“, sagt die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein.

IW-Studie: Ruhrgebiet ist die lebenswerteste Metropolregion
Region führt deutschlandweites Ranking an
Im Ruhrgebiet lässt es sich am besten leben. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Bei einem Vergleich von zwölf deutschen Metropolregionen belegt das Ruhrgebiet Platz eins vor dem Rheinland und Rhein-Neckar-Region und setzt sich damit deutlich von den Millionenstädten München, Hamburg und Berlin ab.


Grundlage der Studie sind 23 Indikatoren in den Bereichen Familie, Wohnen, Ausgehen, Kultur und Gesellschaft, Sport und Freizeit sowie Verkehr und Versorgung; bei 15 Indikatoren steht die Metropole Ruhr an der Spitze.

"Im Ruhrgebiet gibt es alles, was einen Standort lebenswert macht: erschwinglichen Wohnraum, gute Anbindungen und ein großes Freizeit- und Kulturangebot. Das macht die Region für Familien, Fachkräfte, Studierende und Unternehmen zum idealen Lebensmittelpunkt", so RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.

Das Ruhrgebiet ist polyzentrisch geprägt mit vielen dicht beieinander liegenden Stadtzentren. Dementsprechend kurz sind vielerorts die Wege zu Bus, Bahn, Schule oder Kita. Im Ruhrgebiet und der Metropolregion Rhein-Neckar sparen gerade Familien täglich rund 26 Minuten gegenüber dem Bundesdurchschnitt. So ist die nächste Grundschule im Ruhrgebiet nur knapp fünf Minuten mit dem Auto entfernt, in der Metropolregion Nürnberg sind es durchschnittlich mehr als sieben Minuten.

Die Distanzen zu Kindertagesstätten mit rund drei Minuten Fahrzeit und zu Spielplätzen mit knapp elf Gehminuten sind im Ruhrgebiet am schnellsten zu bewältigen. Neben kurzen Wegen ist günstiger Wohnraum essenziell für die Attraktivität von Städten und Regionen. Führend unter den zwölf Metropolregionen ist in der Gesamtkategorie Mitteldeutschland, das Ruhrgebiet liegt in dieser Kategorie auf Rang drei.

Bei den Mieten für Wohnungen (durchschnittlich 8,30 Euro/Quadratmeter) und den Preisen für Eigentumswohnungen (2.271 Euro/Quadratmeter) liegt die Metropole Ruhr sogar jeweils auf Platz zwei.

Bei Freizeit- und Kultur schneidet das Ruhrgebiet spitzenmäßig ab: Mit seiner Event-, Club-, Kino-, Museums- und Operndichte liegt die Region im bundesweiten Vergleich ganz vorne. Mit durchschnittlich 5,2 Prozent weist das Ruhrgebiet auch den größten Anteil an Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen unter den deutschen Metropolregionen auf. idr



Erzählcafé im Stadtarchiv: Die Geschichte der Beecker Kirmes
Das Stadtarchiv Duisburg lädt am Mittwoch, 5. Februar, um 18.15 Uhr zu einem Erzählcafé über die Beecker Kirmes in die DenkStätte am Karmelplatz 5 am Innenhafen ein.

Nach einem Kurzvortrag von Dr. Bastian Gillner vom Landesarchiv NRW über die Geschichte der Kirmes, teilen der langjährige Platzmeister der Beecker Kirmes, Norbert Bouten, und Wilma Hohmann, Vorsitzende des Vereins „Netzwerk Oberhof“, ihre Erinnerungen, Anekdoten und persönlichen Geschichten rund um die Beecker Kirmes.

Wie hat sich das traditionsreiche Volksfest im Laufe der Jahrzehnte verändert? Welche Erlebnisse sind besonders in Erinnerung geblieben? Und welche Bedeutung hat die Beecker Kirmes heute? Der Journalist Tobias Appelt vom Redaktionsbüro Ruhr moderiert den Abend.

Das Erzählcafé bietet Raum für Austausch, Zuhören und gemeinsames Erinnern. Beiträge aus dem Publikum sind willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist allerdings auf maximal 60 Personen beschränkt.

SoWi-Kurs besucht den Landtag  
Der SoWi-Kurs der Jahrgangsstufe 11 der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule besuchte heute den SPD-Abgeordneten Frank Börner im Landtag. Die SchülerInnen konnten eine Plenardebatte live auf der Besuchertribüne mitverfolgen.

In der sich anschließenden Fragerunde stellten sie Börner alle Fragen, die ihnen unter den Nägeln brannten. Neben vielen allgemeinen Themen wurde besonders der neue Wehrdienst diskutiert. Eine Veränderung, die auf alle jungen Männer ab Jahrgang 2008 zutrifft.

Foto Büro Börner

„Natürlich braucht die Bundeswehr fähige personelle Verstärkung. Ich bin froh, dass das im Rahmen der Freiwilligkeit geschieht“, erklärt Börner. Des Weiteren wollten sie von Börner wissen, wie er in die Politik kam und was ihn bis heute antreibt. „Ich bin beeindruckt, wie gut vorbereitet und interessiert die Jugendlichen waren. Demokratie braucht Demokraten und deshalb ist mir ein Austausch mit Kindern und Jugendlichen so wichtig.“

Studie untersucht Einstellungen zum lebenslangen Lernen
Viele Menschen an Weiterbildung interessiert – werden über Förderungen aber nicht gut informiert. Lebenslanges Lernen wird immer wichtiger, wenn sich die Arbeitswelt rapide wandelt. Doch viele Menschen in Deutschland wissen nicht, was es an öffentlichen Weiterbildungsförderungen bereits gibt. So kennen rund zwei Drittel etwa die Bildungszeitgesetze der Länder nicht. Das ergibt eine neue von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie von Erziehungswissenschaftler*innen der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen.*

Im Forschungsprojekt „Einstellungen zum Lebenslangen Lernen in der Bevölkerung“ (EIBE) führte das JLU-Forschungsteam unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Käpplinger in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut Verian eine Befragung unter 3122 Menschen zwischen 18 und 67 Jahren in Deutschland durch. Die Befragten wurden aus einem etablierten Panel zufällig ausgewählt. Ihnen wurden u.a. verschiedene Situationsbeschreibungen („Vignetten“) vorgelegt, um realistisch zu ermitteln, für welche Weiterbildungen sie sich interessieren würden oder nicht.

Mit Blick auf die Rahmenbedingungen rund um diese individuellen Einstellungen und Entscheidungen zeigt sich, dass viele Befragte gar nicht wissen, dass es in 14 von 16 Bundesländern Bildungszeitgesetze gibt, um Weiterbildung zeitlich möglich zu machen. Dies erklärt nach Analyse der Forschenden zum Teil die relativ geringe Nutzung dieser Gesetze, wobei jedoch bundesweit jährlich trotzdem hochgerechnet rund 500000 Menschen ihr Recht auf Bildungszeit beanspruchen.

Die Studie zeigt auch, dass insbesondere Ältere und Menschen mit Migrationshintergrund sehr weiterbildungsinteressiert sind und überwiegend positive Einstellungen zu Weiterbildungen haben.

„Unsere Ergebnisse machen deutlich, dass allgemein und zielgruppenspezifisch mehr Werbung für Weiterbildung gemacht werden müsste und dies möglichst konkret und nicht nur per Online-Plattformen, Sonntagsreden oder Slogans“, erklärt Studienleiter Käpplinger. „Der persönliche Kontakt ist sehr wichtig, was nicht nur Bildungsberatung meint, sondern auch Präsenz in den jeweiligen Milieus.“

Ein weiteres Ergebnis: Die finanzielle Verantwortung für Weiterbildung sehen die Befragten insbesondere beim Arbeitgeber oder beim Staat. „Erwerbstätige Frauen, nehmen fast doppelt so häufig wie Männer an individuell-berufsbezogenen Weiterbildungen teil, die sie dann aber zumeist auch selbst – und nicht durch den Betrieb - finanzieren müssen.
Sie wünschen sich mehr staatliche Unterstützung sowie mehr Information und Beratung über die Möglichkeiten“, so Käpplinger. „Staatliches und betriebliches Handeln ist hier gefragt, wobei auch zu klären wäre, wie viele Menschen eine Weiterbildung nicht zahlen können – oder nicht dazu bereit sind.“

Schutz vor teuren Arztkosten im Skiurlaub
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Gesetzliche Krankenkasse zahlt in vielen Fällen nicht
- Auslandskrankenversicherung übernimmt Kosten für Bergung und Krankenrücktransport
Seit der Jahreswende locken die Skigebiete mit traumhaften Bedingungen. Doch leider wird der Spaß für viele zum Albtraum: ein Sturz auf die Schulter, eine Unachtsamkeit oder ein verdrehtes Knie – schon ist medizinische Hilfe gefragt. Und das kann vor allem im Ausland teuer werden, denn in vielen Fällen zahlt die gesetzliche Krankenversicherung dafür nicht. Deswegen rät der ADAC dringend zum Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, um am Ende nicht auf hohen Kosten sitzenzubleiben.

„Eine Auslandskrankenversicherung übernimmt auch bei einem Ski- oder Rodelunfall medizinisch notwendige Behandlungskosten, egal ob stationär in einer Klinik oder ambulant bei einem Arzt“, erklärt Marc Kottmann, Vorstand für Schaden bei der ADAC Versicherung. „Der Schutz gilt weltweit. Bei Fernreisen wird daran meist gedacht, beim kurzen Skiurlaub über die Grenze dagegen oft nicht.“

Das kann fatale Folgen haben: Denn nur über eine Auslandskranken-Versicherung kann der Schaden direkt abgerechnet werden, der Verunglückte muss in der Regel nicht in Vorleistung gehen. Und nicht nur die Behandlung oder eine Operation sind kostspielig. Richtig ins Geld geht es, wenn Skifahrer mit einem Helikopter geborgen und abtransportiert werden müssen.

„Hier entstehen schnell Kosten im vier- oder fünfstelligen Bereich,“ schildert Kottmann. „Auch hierfür springt der ADAC Auslandskrankenschutz bis zu einer Höhe von 12.000 Euro ein.“ Und das ist keine Seltenheit: Allein Für ADAC Versicherte oder Premium-Mitglieder trat dieser Fall in der vergangenen Wintersaison (Dezember bis März 2025) 1.282 Mal ein. Im Schnitt kostete eine Bergung 2.062 Euro, die teuerste Rettung sogar 11.145 Euro.

Wer zahlt was bei einem Unfall in den Bergen?
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt nur die Kosten, die auch in Deutschland für die Behandlung angefallen wären. Im Ausland gelten andere, meist höhere Gebührensätze. Besonders teuer kann es werden, wenn eine private Praxis oder Klinik aufgesucht wird oder Leistungen in Anspruch genommen werden, die nicht zum öffentlichen Gesundheitssystem gehören.

Diese Kosten sind nämlich durch die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) nicht abgedeckt. Eine nachträgliche Kostenübernahme ist kaum möglich und so bringen Patienten neben der Verletzung noch ein teures Mitbringsel aus dem Skiurlaub mit, weil sie auf den Rechnungen sitzenbleiben.
„Wichtig ist, dass Versicherte ihre Auslandskrankenversicherung umgehend informieren, damit sie die Kosten beispielsweise für ein MRT auch bezahlt bekommen,“ erklärt Kottmann. „Denn was viele nicht wissen, auch die Auslandskrankenversicherung übernimmt nicht immer alle Kosten der Behandlung – besonders wenn sie nicht ortsüblich, überteuert oder übertrieben waren.“

ADAC bringt im Winter täglich zwölf Verletzte zurück in die Heimat
Ebenfalls ins Geld geht ein Krankenrücktransport nach Deutschland. Auch hierfür steht die gesetzliche Krankenkasse nicht ein und deswegen sollte dieses Risiko ebenfalls über eine Auslandskrankenversicherung abgedeckt werden.

„Über unseren ADAC Ambulanz-Service haben wir im vergangenen Winter allein aus Österreich 1.016 und aus Italien 333 Verletzte zurückgebracht“, rechnet Kottmann vor, etliche Fälle gab es auch in der Schweiz und Frankreich. Die Gelben Engel waren zwischen Dezember und März dafür durchschnittlich also mehr als zwölfmal täglich unterwegs und garantierten einen fachgerechten Transport sowie eine Betreuung durch geschultes medizinisches Personal.

Drei wichtige Tipps für den Skiurlaub
1. Eine gut sortierte Reiseapotheke ermöglicht die schnelle Behandlung kleiner Beschwerden und vermeidet unnötige Arztbesuche. Vor Reiseantritt sollte eine umfassende Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden, idealerweise mit 24/7-Notrufzentrale. Beim ADAC stehen deutschsprachige Experten rund um die Uhr bereit, übernehmen die Organisation und vermitteln qualifizierte Ärzte oder Dolmetscher.

2. Bei Unfall oder im Krankheitsfall ist zunächst die eigene Auslandskrankenversicherung zu kontaktieren. ADAC Versicherte können Hilfe unter 0049 89 76 76 77 anfordern oder über die ADAC Medical App direkt einen Arzttermin buchen – die Kosten werden direkt vom ADAC bezahlt, Vorkasse ist nicht nötig.

3. Das weltweite Expertennetzwerk des ADAC gewährleistet medizinische Versorgung ohne lokale Barrieren. Die erfahrenen Berater kennen die jeweiligen Gesundheitssysteme und empfehlen qualifizierte Kliniken. Hotelärzte mit unklaren Preisangaben oder Barzahlungsforderungen sollten gemieden werden. Leistungen und Preise sollten stets schriftlich bestätigt werden, um spätere Unstimmigkeiten zu vermeiden.



Wichtig: Eine online abgeschlossene ADAC Auslandskrankenversicherung gilt sofort. „Sie muss jedoch vor Grenzübertritt in das Ausland abgeschlossen werden und es darf noch kein Versicherungsfall eingetreten sein“, erklärt Marc Kottmann. Nur so ist man auf dem Weg zum Pistenspaß und vom ersten Schwung an sicher unterwegs und umfassend geschützt.

Blick über den Zaun: Zweite Bremer Sondermünze vorgestellt
Die neue 2-Euro-Gedenkmünze aus Anlass der Bundesratspräsidentschaft des Landes Bremen ist ab dem 29. Januar 2026 in Umlauf. Mit dem Klimahaus Bremerhaven zeigt sie ein prägnantes Wahrzeichen des Stadtstaates.

Andreas Bovenschlulte mit Münz-Set © Senatskanzlei Bremen

Zur Veröffentlichung der neuen Sammelmünze erklärte Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte: „Die neue 2-Euro-Münze zeigt, wofür Bremen steht: Weltoffenheit, Wissen und Verantwortung. Das Klimahaus Bremerhaven ist dafür ein starkes und schönes Symbol. Die Münze passt damit wunderbar zum Motto der Bremer Bundesratspräsidentschaft ‚VIELE STÄRKEN - EIN LAND‘. Wie schön, dass wir ab heute mit einem Stück Bremerhaven in der Tasche im ganzen Euro-Raum bezahlen können: vom Fischbrötchen an der Nordsee bis zur Pizza am Mittelmeer.“

Bildnis einer interaktiven Klima-Erlebniswelt

Foto: Außenaufnahme des Gebäudes bei Nacht. Außenansicht des Klimahauses Bremerhaven © Ralph Langer | Klimahaus Bremerhaven

Das markante Gebäude des Klimahauses in den Havenwelten am Weserdeich ist längst zu einem Wahrzeichen der Seestadt Bremerhaven geworden. Das wissenschaftliche Ausstellungshaus wurde im Juni 2009 eröffnet und konnte bereits die Sieben-Millionen-Besucher-Marke knacken. Auf der Münze ist das futuristische Ensemble der Wissens- und Erlebniswelt in einer überraschenden und eindrucksvollen Perspektive von schräg unten dargestellt. Der schiffsartige Eindruck der Architektur, die zwei Möwen am Himmel sowie die Andeutung des Hafens verbildlichen stark und anschaulich Bremen als maritimen Wissenschaftsstandort.

30 Millionen Stück im Umlauf
Die Auswahl des Motivs für die Zwei-Euro-Rückseite ist Ländersache. Jährlich wird ein Bundesland durch die Ausgabe einer Zwei-Euro-Gedenkmünze mit einem prägnanten Wahrzeichen gewürdigt. Die Reihenfolge der Länder richtet sich nach der Präsidentschaft im Bundesrat. Das Motiv der Bremer Münze wurde in einer Gestaltungswerkstatt entwickelt, in der sich der Entwurf des Künstlers Bodo Broschat aus Berlin durchsetzen konnte.

Die neue Sondermünze "Bremen". Foto: Vorder- und Rückseite der Münze
© BVA

Die Münze ist ein offizielles Zahlungsmittel im gesamten Euro-Raum und wird mit einer Auflage von 30 Millionen Stück in allen fünf staatlichen Prägestätten hergestellt. Sie ist Teil der Münzserie „Bundesländer II“, die 2023 mit Hamburg und der Elbphilharmonie gestartet wurde. Nach dem markanten „Königsstuhl“ auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern, 2024), der „Saarschleife“ (Saarland, 2025) und dem diesjährigen Klimahaus Bremerhaven, ziert dann 2027 der Aachener Dom unter der Bundesratspräsidentschaft von Nordrhein-Westfalen die Zwei-Euro-Rückseite.

Bereits 2010 präsentierte Bremen in der Vorgängerserie „Bundesländer“ mit dem Rathaus und Roland die republikanische Geschichte und Tradition der Hansestadt auf einer Zwei-Euro-Münze.

Ungewohnte Klänge in der Obermeidericher Kirche
Evangelische Nordgemeinden laden zum musikalischen Gottesdienst mit Akkordeon, Tango und Klavier Die sechs Nordgemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg feiern wieder einen gemeinsamen Regionen-Gottesdienst. Diesmal am 1. Februar in der Obermeidericher Kirche, Emilststr. 27, wo schon zu Beginn um 11 Uhr ungewohnte Klänge die Gläubigen empfangen.

Zu Gast ist nämlich Silvester Pece mit seinem Akkordeon. So sind dann das Prelude und die Variation op.18 von César Franck gemeinsam musiziert von Akkordeon und Orgel zu hören. Pece spielt auch das berühmte Stück „Libertango“ von Astor Piazolla auf dem Akkordeon. Schließlich sind alle zum Mitsingen eingeladen – von Liedern, deren Text oder Musik aus unterschiedlichen Ländern stammt, die aber alle wunderbar in Gemeinschaft angestimmt werden können. Es predigt Pfarrerin Sarah Süselbeck.

Silvester Pece bei einer Veranstaltung 2025 vor der Salvatorkirche Duisburg (Foto: Bartosz Galus).




NRW: Bauproduktion im November 2025 um 3,7 % gesunken
* Bauproduktion im Hoch- und Tiefbau gesunken.
* Größter Rückgang im gewerblichen und industriellen Hochbau.
* Rückgänge im gewerblichen und industriellen Tiefbau und im Straßenbau.

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im November 2025 real (kalender-/preisbereinigt) um 3,7 % niedriger gewesen als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 6,1 % und im Tiefbau um 1,2 % niedriger als im November 2024.



Größter Rückgang im gewerblichen und industriellen Hochbau
Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker im November 2025 unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Bausparten: Im öffentlichen Hochbau war ein Anstieg der Bauproduktion gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat zu konstatieren (+5,4 %).

Im Wohnungsbau (−2,3 %) sowie im gewerblichen und industriellen Hochbau (−11,7 %) fiel die Bauproduktion niedriger als im November 2024 aus. Rückgänge im gewerblichen und industriellen Tiefbau und im Straßenbau Innerhalb des Tiefbaus entwickelten sich die Bauleistungen in den einzelnen Bausparten ebenfalls unterschiedlich: Im sonstigen öffentlichen Tiefbau stieg die Bauproduktion (+1,4 %) gegenüber dem Vorjahresmonat. Rückgänge waren im Straßenbau (−1,4 %) und im gewerblichen und industriellen Tiefbau (−2,9 %) zu verzeichnen.

Anstieg der Bauproduktion gegenüber November 2019
Im November 2025 ermittelten die Statistiker im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 einen kalender-/preisbereinigten Anstieg der Bauproduktion im Bauhauptgewerbe (+21,8 %). Sowohl im Hochbau (+13,6 %) als auch im Tiefbau (+30,7 %) lag die Bauproduktion über dem Niveau von November 2019.

Zu diesem Produktionsergebnis haben die einzelnen Bausparten ausnahmslos positiv beigetragen. In den Bausparten waren Zuwachsraten zwischen 8,2 % (gewerblicher und industrieller Hochbau) und 42,6 % (gewerblicher und industrieller Tiefbau) zu beobachten.
Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten elf Monate des Jahres 2025 war kalender-/preisbereinigt um 2,1 % niedriger als in der entsprechenden Vergleichsperiode 2024.

Süßwaren aus NRW: Produktion 2024 um 5 % gesunken
* Leichter Produktionsrückgang auch in den ersten drei Quartalen 2025
* Ein Drittel der Bundesproduktion entfiel auf NRW.

Im Jahr 2024 haben Betriebe des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes 764.000 Tonnen Süßwaren produziert. Bezogen auf die Einwohnerinnen- und Einwohnerzahl des Landes sind das 116 Gramm Süßwaren pro Kopf und Tag. Wie das Statistische Landesamt anlässlich der internationalen Süßwaren-Messe ISM vom 01. bis 04. Februar 2026 in Köln mitteilt, sank die zum Absatz bestimmte Produktionsmenge von Süßwaren um 42.000 Tonnen bzw. 5,2 % zum Vorjahr.



Der Absatzwert stieg dagegen nominal um 73,2 Millionen Euro bzw. 1,9 % auf 4,0 Milliarden Euro. Durchschnittlicher Absatzwert auf 10-Jahres-Hoch Der durchschnittliche Absatzwert je Kilogramm Süßwaren erreichte im Jahr 2024 den höchsten Stand der letzten zehn Jahre: Mit 5,24 Euro war er um 7,5 % höher als ein Jahr zuvor und um 35,4 % höher als im Jahr 2015 mit damals 3,87 Euro je Kilogramm.

Von der NRW-Süßwarenproduktion des Jahres 2024 entfiel der größte Anteil mit 419.000 Tonnen (−6,4 % gegenüber 2023) auf Süßwaren ohne Kakaogehalt (einschl. weißer Schokolade). Darunter befanden sich 258.000 Tonnen (−7,7 %) Dragees, Gummibonbons und Gelee-Erzeugnisse. Ferner wurden 336.000 Tonnen (−1,8 %) Schokolade u. a. kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen produziert.

Ein Drittel des deutschlandweiten Absatzwertes entfiel auf NRW
Bundesweit stieg der Absatzwert der Süßwarenproduktion im Jahr 2024 um 0,7 % auf 12,0 Milliarden Euro. Davon entfielen 33,3 % auf nordrhein-westfälische Betriebe. 42,5 % des nordrhein-westfälischen Absatzwertes wurde in Betrieben des Regierungsbezirkes Köln erzielt, gefolgt von Betrieben in den Regierungsbezirken Detmold (32,5 %), Düsseldorf (19,6 %), Münster (4,1 %) und Arnsberg mit 1,3 %.

Rückgang der Süßwaren-Produktion auch in den ersten drei Quartalen 2025 Nach vorläufigem Ergebnis sank die Absatzproduktion von Süßwaren in den ersten drei Quartalen 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,5 % auf 567.000 Tonnen, während der Absatzwert nominal um 17,6 % auf 3,4 Milliarden Euro stieg. Der durchschnittliche Absatzwert pro Kilogramm stieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 18,2 % und gegenüber den ersten drei Quartalen 2021 um 52,8 % auf 5,91 Euro.

Stadt Duisburg bringt Abstimmung über Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele auf den Weg
Duisburg ist Teil der gemeinsamen Bewerbung der Region unter dem Namen „KölnRheinRuhr“ um Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Der Rat der Stadt Duisburg wird deswegen in seiner nächsten Sitzung am 24. Februar darüber entscheiden, ob die Bürgerinnen und Bürger in Duisburg über die Teilnahme an der Bewerbung abstimmen können.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Rats können dann rund 350.000 abstimmungsberechtigte Duisburgerinnen und Duisburger für oder gegen die Beteiligung votieren. Das Votum ist ein zentraler Schritt, weil die Bewerbung ausdrücklich an die Zustimmung der Bevölkerung geknüpft ist.

„Mit dem Ratsbürgerentscheid legen wir diese Frage bewusst in die Hände der Duisburgerinnen und Duisburger. Das schafft Klarheit und eine breite demokratische Legitimation“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Ich hoffe auf ein positives Votum, weil ich überzeugt bin, dass Duisburg als sportbegeisterte Stadt und mit ihr auch die gesamte Region an Rhein und Ruhr das Potenzial für die Spiele haben.“

Eine Zustimmung zur Bewerbung ist noch keine Entscheidung darüber, ob Olympische oder Paralympische Wettbewerbe tatsächlich in Duisburg stattfinden. Zwischen einer kommunalen Beteiligung und einer möglichen Austragung liegen weitere Auswahl- und Prüfverfahren sowie Entscheidungen auf anderen Ebenen.

So läuft der Ratsbürgerentscheid ab, falls der Rat diesem zustimmt:
• Die Abstimmung erfolgt ausschließlich per Brief.
• Die Unterlagen werden den Abstimmungsberechtigten automatisch ab Mitte März zugesandt, ein Antrag ist nicht erforderlich.
• Abstimmungsberechtigt sind die Duisburgerinnen und Duisburger, die zu Kommunalwahlen wahlberechtigt sind, also rund 350.000.
• Als konkrete Frage wird folgende Formulierung festgelegt: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung der Region KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 beteiligt?“

Als Antwort kann nur mit "Ja" oder "Nein" abgestimmt werden.
• Als angenommen gilt die Antwort, die die meisten Stimmen erhält, vorausgesetzt, ausreichend Abstimmungsberechtigte haben sich beteiligt. Das sind in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mindestens zehn Prozent.
• Die Abstimmungsunterlagen müssen der Stadt spätestens am Sonntag, 19. April, vorliegen und können postalisch zurückgeschickt oder noch am entsprechenden Sonntag bis 16 Uhr abgegeben werden: im Rathaus (Burgplatz 19, 47051 Duisburg) oder im Wahlamt der Stadt, (In den Haesen 84, 47198 Duisburg).

• Die Abstimmung wird zeitgleich in allen 17 Kommunen durchgeführt, die sich an der Olympia-Bewerbung beteiligen. Die Stimmen werden am 19. April ausgezählt. Das Duisburger Ergebnis wird Sonntagabend u.a. auf duisburg.de und den Social-Media-Kanälen der Stadt veröffentlicht.

Die Stadt Duisburg schätzt die Kosten für den Ratsbürgerentscheid aktuell auf rund 580.000 Euro, wovon 85 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen werden sollen. Der Eigenanteil der Stadt läge dann bei ca. 87.000 Euro.

Hintergrund:
Duisburg wäre bei Olympischen und Paralympischen Spielen nach derzeitigem Konzept mit folgenden etablierten und international erprobten Sportstätten vertreten:
• Regattabahn im Sportpark Duisburg als Austragungsort für die Wettbewerbe im olympischen Rudern sowie im olympischen Kanu und im Para Rudern und Para Kanu.
• Schauinsland-Reisen-Arena für das olympische und paralympische Sportklettern.

Vorgesehen sind die Disziplinen Bouldern, Lead und Speed. Die Bewerbung von KölnRheinRuhr hat bereits die zweite Stufe im Prozess des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erreicht.
Nach Abschluss der Bürgerbeteiligungen in den 17 beteiligten Kommunen wird der DOSB voraussichtlich am 26. September 2026 die finale Entscheidung über die nationale Bewerbung treffen. Weitere Interessenten sind Berlin, Hamburg und München.

Wie DVG und Stadt Duisburg weiter in die Zukunft des ÖPNV investieren
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der Modernisierung der Infrastruktur für einen zukunftsfähigen ÖPNV. In den vergangenen Jahren haben DVG und Stadt durch den Ausbau barrierefreier Haltestellen, die Modernisierung von Gleisen, Fahrtreppen und Fahrleitungen sowie den Neubau von Haltestellen bereits viel erreicht. Zudem wird das ÖPNV-Angebot für die Fahrgäste stetig verbessert.

DVG und Stadt setzen den Weg fort, Bus und Bahn attraktiver zu machen, um möglichst vielen Menschen mit einem komfortablen, klimafreundlichen und zuverlässigen ÖPNV eine echte Alternative zum Auto zu bieten. Allein im vergangenen Jahr hat die DVG über 13 Millionen Euro in neue Haltestellen, Gleise, Fahrtreppen und Fahrleitungen investiert.

Gleisbau- und Fahrleitungsmaßnahmen
Die DVG hat im Jahr 2025 rund 2,1 Kilometer Gleise und 2,7 Kilometer Fahrleitung erneuert. Neben großen Gleisbaumaßnahmen wie beispielsweise den Arbeiten an der Haltestelle „Bronkhorststraße“ in Duisburg-Meiderich, hat die DVG zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen an Gleisen im Stadtgebiet durchgeführt – unter anderem zwischen den Haltestellen „Landesarchiv NRW“ und „Obermarxloh Schleife“ sowie zwischen „Meiderich Bf“ und „Hamborn Rathaus“.

Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

Fahrleitungen wurden beispielsweise auf der Linie 903 zwischen den Haltestellen „Landschaftspark Nord“ und „Hamborn Feuerwache“ erneuert. Die DVG investierte gemeinsam mit der Stadt Duisburg rund 6,6 Millionen Euro in den Gleisbau und etwa 2,3 Millionen Euro in die Modernisierung von Fahrleitungen.

Barrierefreier Ausbau von Haltestellen
Zudem haben DVG und Stadt Duisburg den Ausbau barrierefreier Haltestellen weiter vorangetrieben. So wurden im Jahr 2025 die Haltestellen „Neanderstraße“, „Bronkhorststraße“, „Laar Kirche“, „Stockumer Straße“ und „Brauerei“ barrierefrei ausgebaut. Außerdem wurde an der Haltestelle „Karl-Jarres-Straße“ eine Busvorrangschaltung eingerichtet.

Zusätzlich haben Stadt Duisburg und DVG insgesamt zehn Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. 25 Wetterschutzeinrichtungen sind erneuert und aufgestellt worden. Die barrierefreien Haltestellen bieten wesentlich mehr Komfort und erleichtern vor allem mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Ein- und Ausstieg. DVG und Stadt investierten über zwei Millionen Euro in die Maßnahmen. Teile davon wurden durch das Land NRW gefördert.

Für das Jahr 2026 plant die DVG den barrierefreien Ausbau der Haltestellen „Kulturstraße“ auf der Linie U79 sowie die Erneuerung der Haltestellen „Mannesmann Tor 1“, „Rheinstahl“, „Ehingerstraße“, „Watereck“, „Pollenkamp“ und „Bärenstraße“ auf der Linie 903.

Modernisierung von Fahrtreppen
Auch die Modernisierung der Fahrtreppen läuft auf Hochtouren. Im Jahr 2025 hat die DVG weitere Fahrtreppen an den Haltestellen „Steinsche Gasse“ und „Duisburg Hbf“ erneuert. DVG und Stadt Duisburg haben im Jahr 2025 dabei fast zwei Millionen Euro in die wichtigen Infrastrukturmaßnahmen investiert, ein Teil davon wurde vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gefördert.

EU-Abkommen mit Indien stärkt Niederrhein - IHK: Richtige Antwort auf Abschottungspolitik  
Das EU-Indien-Handelsabkommen steht. Ein Signal zur richtigen Zeit, sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK: Offene Märkte, freier Handel, sinkende Zölle sind die richtige Antwort auf die Abschottungspolitik der USA. Das bringt Chancen für die Unternehmen am Niederrhein.  

„Diese Nachrichten sind Lichtblicke für unsere stagnierende Wirtschaft. Indien wächst rasant. Das Abkommen hilft, Zölle und Hürden zu senken. Davon profitiert der Industriestandort, besonders die Stahl- und Chemiebranche als auch die Autoindustrie“, sagt Dietzfelbinger.  

Das Abkommen schafft neue Chancen für Unternehmen am Niederrhein. Es stärkt internationale Partnerschaften und den freien Handel. „Diese Chance muss die EU nutzen. Der Marktzugang muss schnell und ohne neue Bürokratie-Hürden klappen. Auch das Mercosur-Abkommen muss final werden – besser gestern als heute“, so Dietzfelbinger.  

Handel zwischen NRW und Indien Derzeit befindet sich Indien auf Rang 22 der deutschen Handelspartner. Über 1000 NRW-Unternehmen sind bereits heute in Indien aktiv. Das sollte sich nun mit dem Abkommen ändern. Durch bessere Handelsbeziehungen hofft die NRW-Wirtschaft auf Wachstum.

2024 importierte NRW-Waren im Wert von 3,1 Milliarden Euro aus Indien, vorranging Kleidung und chemische Erzeugnisse. NRW exportierte Waren im Wert von 2,8 Milliarden Euro, vor allem Maschinen und chemische Erzeugnisse.

NRW schneidet günstig ab: Currywurstpreise deutlich unter dem Durchschnitt

©AdobeStock_ai_katrin
 
Berlin oder Hamburg – wer hat’s erfunden? Diese Frage sorgt seit Jahrzehnten für augenzwinkernde Debatten, und gleich mehrere Städte erheben Anspruch auf die wahre Heimat der Currywurst. Eines steht jedoch fest: Unabhängig von ihrem Ursprungsort ist die Currywurst heute in ganz Deutschland ein fester Bestandteil der Alltags- und Reisekultur.

Ob als schneller Snack auf dem Städtetrip, nach dem Stadionbesuch oder zwischen zwei Terminen – der Kult-Imbiss gehört einfach dazu. Doch wie stark unterscheiden sich die Preise je nach Stadt? Das Reiseportal tripz.de hat die Currywurstpreise in deutschen Großstädten untersucht und einen Currywurst-Preisindex erstellt. Insgesamt wurden die Preise in 78 Großstädten ausgewertet.

Nordrhein-Westfalen schneidet im Currywurst-Preisindex besonders günstig ab und liegt mit seinen Städten klar unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Key Findings
Ø 3,92 € deutschlandweit: So viel kostet eine Currywurst im Schnitt über alle 78 untersuchten Großstädte.
Preis-Spannweite von 2,70 €: Zwischen der günstigsten und der teuersten Stadt liegen fast drei Euro Unterschied – konkret 2,83 € vs. 5,50 €.
NRW besonders günstig: Nordrhein-Westfalen kommt im Schnitt auf nur 3,53 € (über 30 Städte) – preiswerter als jedes andere Bundesland.

Moers als Spar-Hochburg: Mit Ø 2,83 € führt Moers das Ranking als günstigste Currywurst-Stadt Deutschlands deutlich unter dem Bundesmittel an.
Teuer-Rekord Ingolstadt: Die teuerste Currywurst gibt es überraschenderweise nicht in München, sondern in Ingolstadt – Ø 5,50 € pro Wurst im Schnitt.
Hamburg oder Berlin? Beim Preis ist die Frage entschieden: Die Berliner Currywurst ist im Schnitt fast 1 € günstiger als ihr Pendant in Hamburg.

Die vollständige Auswertung mit allen verglichenen Großstädten finden Interessierte hier.
Wo die Currywurst am günstigsten ist – und wo am teuersten
Top 3 – Die günstigsten Currywurst-Städte

Platz 1: Moers – Ø 2,83 €
Moers führt den Index an und ist bundesweit die günstigste Currywurst-Stadt. Die Kleinstadt am Niederrhein erweist sich damit als Paradies für Currywurst-Fans: Mit durchschnittlich 2,83 € pro Wurst liegt Moers deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Ein beliebter Anlaufpunkt vor Ort ist der Balkangrill Moers, wo „Currywurst oder Bockwurst“ für 3,50 € auf der Tafel steht.

Platz 2: Gelsenkirchen – Ø 3,05 €
Auf Rang zwei folgt Gelsenkirchen. Die Ruhrgebietsstadt – Heimat des Fußballclubs Schalke 04 – bleibt mit 3,05 € klar unter dem Bundesdurchschnitt. Auch kulinarisch gibt man sich hier bodenständig: Als beliebter Spot gilt der Akropolis-Grill, in dessen Speisekarte die Currywurst mit 3,80 € ausgewiesen ist.

Platz 3: Potsdam – Ø 3,07 €
Den dritten Platz belegt Potsdam mit einem Durchschnittspreis von 3,07 €. Die brandenburgische Landeshauptstadt, bekannt für Schloss Sanssouci und das Filmstudio Babelsberg, beweist damit, dass günstiger Currywurst-Genuss nicht nur im Ruhrpott möglich ist. Vor Ort genießen mehrere Imbisse Kultstatus – darunter Cathi’s Currywurst in Babelsberg, die in Online-Bewertungen regelmäßig als Top-Spot genannt wird.

Wer jetzt schon Lust bekommen hat, sich auf dem nächsten Kurztrip selbst von den Currywurst-Ständen der Großstädte zu überzeugen, findet hier genau das richtige Angebot dafür.

Flop 3 – Die teuersten Currywurst-Städte
Flop 1: Ingolstadt – Ø 5,50 €
Überraschung: Die teuerste Currywurst Deutschlands gibt es nicht etwa in der Millionenstadt München, sondern in der vergleichsweise beschaulichen Audi-Stadt Ingolstadt. Im Schnitt werden hier satte 5,50 € fällig – Currywurst zum Luxus-Tarif. Offenbar wird in Ingolstadt Premium nicht nur auf vier Rädern, sondern auch am Imbiss großgeschrieben.

Flop 2: München – Ø 5,32 €
In München schlägt die Currywurst mit durchschnittlich 5,32 € zu Buche. Damit gehört die Isar-Metropole erwartungsgemäß zu den teuersten Pflastern für Imbiss-Fans. Das Leben in der bayerischen Landeshauptstadt ist eben kostspielig – sogar am Würstchenstand.

Flop 3: Nürnberg – Ø 4,97 €
Nürnberg liegt in der Spitzengruppe der teuersten Currywurst-Städte. Mit knapp 5 € im Schnitt kostet die Currywurst in der fränkischen Metropole deutlich mehr als im bundesweiten Mittel. Ausgerechnet in der Stadt der berühmten Rostbratwürste liegt der Currywurstpreis rund 1 € über dem bundesweiten Durchschnitt.

Regionalvergleich: Süden teuer, Westen günstig
Ein Blick auf die Großregionen zeigt deutliche Preisunterschiede. Am günstigsten isst man die Currywurst im Westen – hier kostet sie im Schnitt nur 3,66 € (41 Städte) und liegt damit klar unter dem Bundesdurchschnitt. Der Osten folgt mit 3,77 € (8 Städte) ebenfalls unter der 4-Euro-Marke. Im Norden müssen bereits rund 4,18 € (12 Städte) gezahlt werden. Am teuersten ist es im Süden mit 4,45 € (17 Städte). Das Ergebnis zeigt ein klares Gefälle: Je weiter südlich man kommt, desto höher steigen offenbar die Currywurstpreise – umgekehrt isst man im Westen am günstigsten.

Bundesländer-Vergleich: Bayern vorne, NRW am günstigsten
Auf Länderebene führt Bayern mit einem Durchschnittspreis von 4,65 € (8 Städte) das Ranking der teuersten Currywurst-Regionen an. Ebenfalls im oberen Preisfeld liegen Baden-Württemberg mit 4,27 € (9 Städte) sowie der Stadtstaat Hamburg mit 4,51 € (1 Stadt).

Nordrhein-Westfalen hingegen erweist sich als wahres Spar-Revier: Über 30 Städte hinweg liegt der Currywurst-Preis dort durchschnittlich bei nur 3,53 €. NRW ist damit das Paradies für preisbewusste Currywurst-Esser und rangiert im Bundesländervergleich am günstigsten. Noch niedriger liegt zwar Brandenburg mit Ø 3,07 € – allerdings basiert dieser Wert ausschließlich auf der einzigen untersuchten Stadt Potsdam.

Imbiss-Vergleich: Currywurst, Döner und Pommes
Im Vergleich zu anderen klassischen Snacks bleibt die Currywurst vielerorts eine vergleichsweise moderate Option. Laut Statista und Lieferando liegt der durchschnittliche Dönerpreis in Deutschland aktuell bei rund 8,00 €, in einzelnen Städten teils deutlich darüber. Eine weitere Statista-Auswertung zeigt, dass eine Portion Pommes frites je nach Stadt im Schnitt zwischen etwa 3,50 € und knapp 5,00 € kostet.

Mit einem bundesweiten Durchschnittspreis von 3,92 € positioniert sich die Currywurst damit preislich häufig unterhalb von Döner und vieler Pommes-Angebote.
 https://www.tripz.de/reisemagazin/currywurst-preisindex-deutschland/

Gitarrenkurs startet an der VHS in Rheinhausen
Ein 13-wöchiger Gitarrenkurs startet an der VHS Duisburg West an der Arndstraße in Rheinhausen. Beginnend am Montag, 2. Februar, läuft der Kurs immer montags von 18 bis 19.30 Uhr. Neben einer eigenen Gitarre müssen Interessierte ein Stimmgerät (am besten elektronisch), Schreibmaterial und eine Aufnahmemöglichkeit (etwa ein Handy) mitbringen.

Teilnehmende zahlen 72,50 Euro, ein Einstieg ist bis zum dritten Kurstag möglich. Eine Anmeldung für den Kurs ist online über die Webseite der VHS Duisburg unter www.vhs-duisburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es bei Eva Fastabend, telefonisch unter 0203 283-984580 oder per E-Mail an e.fastabend@stadt-duisburg.de

Beiträge für Kurzfilmwettbewerb Drehmomente gesucht
Der Kurzfilmwettbewerb Drehmomente gibt jungen Filmemacherinnen und Filmemachern wieder eine Bühne: Zum bereits elften Mal sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Nordrhein-Westfalen eingeladen, ihre Perspektiven filmisch umzusetzen.

Ob mit dem Smartphone oder der Kamera: Der Wettbewerb will junge Filmschaffende bis 25 Jahre ermutigen, ihre eigenen Geschichten zu erzählen und darüber zu berichten, wie sie die Welt betrachten und was sie aktuell bewegt.

Der Wettbewerb ist offen für alle Genres und Themen. Einsendeschluss ist der 1. März. Die besten Filme werden von einer Fachjury prämiert. Alle eingereichten Beiträge werden zudem online präsentiert, und das Publikum darf online aktiv mitbestimmen.

Die Preisverleihung findet am Freitag, 29. Mai, im Dortmunder U statt. idr Infos und Einreichungen: https://www.drehmomente-nrw.de/drehmomente-kurzfilmwettbewerb/filmanmeldung-wettbewerb-2026/

Koloniale Spuren in Duisburg: Workshop für Lehrkräfte im Zentrum für Erinnerungskultur
Das Zentrum für Erinnerungskultur (ZfE) bietet im Rahmen der Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ einen praxisorientierten Workshop zu den Themen Kolonialismus, rassistische Kontinuitäten und antirassistischer Widerstand an.

Der kostenfreie Austausch läuft am Mittwoch, 25. Februar, von 10 bis 14 Uhr in der Tarık-Turhan-Galerie am Karmelplatz 5 am Innenhafen (Eingang über das Stadtarchiv) und richtet sich an Lehrkräfte aus Schule und politischer Bildung.

Am Beispiel Duisburgs lernen die Teilnehmenden, koloniale Spuren zu erkennen und deren Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft zu reflektieren – von historischen Ursprüngen bis zu aktuellen Formen von Rassismus und Diskriminierung. Zudem wird die Bedeutung von antirassistischem Widerstand und einer solidarischen Stadtgesellschaft thematisiert.

Der Workshop soll dabei helfen, konkrete Ansätze zu entwickeln, wie Wissen über koloniale Strukturen und ihre heutige Relevanz in die eigene Bildungsarbeit integriert und kritische Lernprozesse angeregt werden können.
Eine Anmeldung bis zum 22. Februar ist per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Zentrums für Erinnerungskultur unter www.erinnerungskultur-duisburg.de.

Dramödie „Extrawurst“ in der Stadthalle Walsum
Die bekannte Dramödie „Extrawurst“ ist am Montag, 23. Februar, um 20 Uhr in der Stadthalle Walsum an der Waldstraße 50 zu sehen. Der Einlass startet um 19 Uhr. Der Boulevard-Hit, dessen Verfilmung im Januar dieses Jahres in die Kinos kam, erzählt die Geschichte eines Tennisvereins.

Dessen Vorsitzender gerät wegen eines Nutzungskonflikts um einen Vereinsgrill auf politisch vermintes Gelände: Heiß diskutiert wird die mögliche Anschaffung eines Extra-Grills für das einzige muslimische Vereinsmitglied. Plötzlich geht es um viel mehr als eine Extrawurst: Es geht darum, wie wir zusammenleben wollen.

Für das Theaterstück der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf und der Bezirksverwaltung Walsum können Interessierte Karten ab sofort montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr in der Bezirksverwaltung an der Friedrich-Ebert-Straße 152 (Zimmer 315) erwerben.

Eintrittskarten sind in drei Preisklassen (16 Euro, 21 Euro und 25 Euro) verfügbar. Weitere Informationen zu den Theaterkarten gibt es bei der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203 283-5731 oder per E-Mail an c.klapheck@stadt- duisburg.de.

Karl-Lehr-Brücke: Wichtiges Großprojekt endet - IHK: Umleitungen müssen funktionieren  
Ab dem 17. April wird der OB-Karl-Lehr-Brückenzug in Duisburg für sieben Wochen vollständig gesperrt. Die Straßenbahn sogar für zwölf Wochen. Das Langzeitprojekt kommt nun in die finale Phase. Die Niederrheinische IHK begrüßt den Fortschritt, aber mahnt: Pendler, Wirtschaft und Hafen sind auf verlässliche Umleitungen angewiesen.  

Der Karl-Lehr-Brückenzug wird fertiggestellt. Ein wichtiger Schritt für die Stadt und die regionale Wirtschaft. „Es ist gut und wichtig, dass dieses kommunale Jahrhundertprojekt nun endlich zum Abschluss kommt. Die neue Brücke ist für die Erreichbarkeit und Vernetzung des Wirtschaftsstandorts Duisburg von zentraler Bedeutung“, freut sich Fabian Griewel, IHK-Teamleiter für Verkehr.  

Foto: DBT/Stella von Saldern

Umleitungen entscheiden über Erreichbarkeit
Für einen Industrie- und Logistikstandort wie Duisburg sind leistungsfähige Verkehrswege unverzichtbar. Mit der Sperrung der Brücke fällt eine der wichtigsten innerstädtischen Verbindungen Duisburgs weg. Täglich nutzen mehr als 25.000 Fahrzeuge die Strecke, viele davon Lastwagen. Während der Bauphase werden sie auf Routen wie die A59 ausweichen müssen, die bereits stark befahren sind.

„Die Verkehrsbehörden müssen die mehrwöchige Sperrung professionell begleiten. Für die Duisburger Wirtschaft, den Hafen und viele Pendler ist entscheidend, dass Umleitungen frühzeitig ausgewiesen und klar kommuniziert werden. Jetzt kommt es auf eine enge und funktionierende Zusammenarbeit an. Nur so lassen sich Verkehrschaos und wirtschaftliche Schäden so gering wie möglich halten. Nur weil ein wichtiges Großprojekt in der finalen Phase ist, dürfen wir nicht vergessen, dass die Baustellen auf der A40 und der A59 uns ebenfalls noch belasten“, betont Griewel.

Duisburg muss man wollen
Sebastian Wittke verstärkt evangelisches Jugendreferat Christina Schubert vom Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg freut sich extrem, denn erstens ist die zweite Stelle in ihrem Arbeitsbereich seit Januar wieder besetzt, und zweitens mit Sebastian Wittke. Denn die Chemie zwischen den beiden stimmt.

Sebastian Wittke übernimmt die praktische Jugendarbeit und organisiert die Jugendgottesdienste „PottPraise“, Jugendleiterschulungen sowie Freizeiten und Ausflüge auf Kirchenkreisebene für Kinder und Jugendlichen aus den Gemeinden. Christina Schubert, die das verwaltende Backoffice verantwortet, kümmert sich um Arbeitsbereiche wie Verwaltung, Finanzen, politische Themen, Verbindung zu anderen Verbänden, Jugend und Politik.

Sie versteht sich aber auch als „helfende Hand bei den praktischen Veranstaltungen“ im Jugendreferat. Sebastian Wittke ist auch deshalb froh, im Tandem mit seiner Kollegin arbeiten zu können, denn „klassische Jugendarbeit mit nur einem Hauptamtlichen fühlt sich oft einzelkämpferisch an“.  Zuvor war der 37jährige Jugendleiter in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf.

Der ausgebildete Diakon ist gebürtiger Moerser und gesteht: „Zunächst konnte ich mit Duisburg nichts anfangen. Der Rhein stellte für mich eine Grenze zu einer anderen Welt dar.“ Der frühe Wunsch, Erzieher zu werden, brachte ihn dann doch über den Strom, denn: „Der Schulweg nach Duisburg war schlicht näher.“ Es war eine andere Welt, die er mit Duisburg betrat, sagt er. Duisburg habe er dann langsam kennengelernt und „super Zeiten“ erlebt.

„Duisburg muss man eben wollen“ sagt Sebastian Wittke. Und er will Duisburg. Seine Kollegin ist da ohne Frage ganz bei ihm - als gebürtige Meidericherin und MSV-Fan mit Dauerkarte. Infos zum Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg gibt es im Netz unter https://jugend-duisburg.ekir.de.

100% des Jugendreferats im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg: Christina Schubert und Sebastian Wittke. (Foto: Rolf Schotsch)

„Innehalten in der Woche“ in Wanheimerort 
Bei Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu kommen. Die Idee der besonderen Andacht zum Innehalten während der Woche hat sich in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg viele Jahre gut bewährt. 

Die Freie Evangelische Gemeinde Wanheimerort und die Katholische Gemeinde Wanheimerort sind von dem Konzept auch überzeugt, so dass seit einiger Zeit alle drei Gemeinden alle zwei Monate gemeinsam zum „Innehalten in der Woche“ einladen.

Das nächste Zusammenkommen ist am Donnerstag, 5. Februar 2026 um 18 Uhr in der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße 1. Weitere Informationen haben Pfarrerin Almuth Seeger (Tel. 0203 / 770607) und Karen Sommer-Loeffen (Tel. 0203 / 727723).  


Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich
Zu Kaffee und lecker Frühstück mit Geselligkeit und Freundlichkeit lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mehrmals im Jahr samstags zu den Marktzeiten in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, ein. Den nächsten Termin zum Schlemmen und Klönen gibt es am 7. Februar 2026. Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde ab 9.30 Uhr und somit zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am Meidericher Wochenmarkt machen.

Nach kurzem Fußweg lässt sich im Gemeindezentrum bei Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst- und Käseaufschnitt und Marmeladen der Einkaufsstress vergessen. Das Angebot bereiten Ehrenamtliche zu, das Frühstück gibt´s zum Selbstkostenpreis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.



1,7 % mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen 2024
• Beschäftigungsanstieg vor allem in (teil-)stationären Einrichtungen, geringere Zunahme in der ambulanten Gesundheitsversorgung
• Stärkere Wachstumsrate bei Pflegehelferinnen und -helfern als bei examinierten Pflegekräften

Zum 31. Dezember 2024 arbeiteten knapp 6,2 Millionen Menschen im Gesundheitswesen. Dies waren 102 000 oder 1,7 % mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist das Personal im Gesundheitswesen 2024 seit dem Höhepunkt der Corona-Pandemie im Jahr 2021 erstmals wieder um mehr als ein Prozent gewachsen (2021: +2,8 %, 2022: +0,5 %, 2023: +0,4 %).



Die Zahl der auf die volle Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) lag Ende 2024 bei gut 4,4 Millionen und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 % (2021: +1,9 %, 2022: +0,4 %, 2023: +0,5 %).

Personalzuwachs in allen (teil-)stationären Einrichtungen
Im Jahr 2024 ist die Zahl der Beschäftigten in (teil-)stationären Einrichtungen mit einem Zuwachs von 64 000 oder 3,0 % wesentlich stärker gestiegen als im ambulanten Sektor (+32 000 oder +1,3 %). In allen (teil-)stationären Einrichtungen hat die Zahl der Beschäftigten zugenommen: in Krankenhäusern um 38 000 Personen oder 2,9 %, in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen um 5 000 Personen oder 4,2 % und in (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen um 21 000 Personen oder 2,8 %.

Zuwachs in ambulanten Einrichtungen insbesondere in der Pflege und in Praxen sonstiger medizinischer Berufe Die Entwicklung der Beschäftigtenzahl war im Jahr 2024 in den verschiedenen Bereichen des ambulanten Sektors unterschiedlich. Beschäftigungszuwächse gab es in der ambulanten Pflege (+11 000 oder +2,6 %), in Praxen sonstiger medizinischer Berufe, zum Beispiel in der Physio- und Ergotherapie (+14 000 oder +2,4 %) sowie in Arztpraxen und Zahnarztpraxen (jeweils +4 000 oder +0,5 % bzw. +1,0 %).

Hingegen blieb das Personal in Apotheken mit insgesamt 237 000 Beschäftigten und im Einzelhandel mit augenoptischen, medizinischen und orthopädischen Artikeln mit insgesamt 136 000 Beschäftigten unverändert.

Höhere Zuwachsrate bei Pflegehelferinnen und -helfern als bei examinierten Pflegekräften Die Zahl der Pflegekräfte in Krankenhäusern, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen sowie in ambulanten und (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen ist gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen. Insgesamt arbeiteten in diesen Einrichtungen 49 000 oder 3,4 % Pflegekräfte mehr als im Jahr 2023.

Hierbei stieg die Zahl der Pflegehelferinnen und -helfer mit +5,2 % deutlich stärker als die der examinierten Pflegekräfte (+2,6 %). In absoluten Zahlen bedeutet dies einen Anstieg um 24 000 auf insgesamt 485 000 Pflegehelferinnen und -helfer und um 25 000 examinierte Pflegekräfte auf insgesamt rund 1 Million. Hiermit setzt sich der Trend der letzten zehn Jahre mit höheren Wachstumsraten bei Pflegehelferinnen und -helfern als bei examinierten Pflegekräften fort.

NRW: Verfügbares Einkommen je Einwohnerin und Einwohner im Jahr 2023 um 5,7 % gestiegen
* Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss mit 42.314 Euro Spitzenreiter.
* Verfügbares Einkommen je Einwohnerin und Einwohner in nahezu allen Städten und Gemeinden in NRW gestiegen.

Im Jahr 2023 ist das verfügbare Einkommen je Einwohnerin und Einwohner in Nordrhein-Westfalen um 5,7 % auf 27.754 Euro gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, standen jeder Einwohnerin und jedem Einwohner in NRW somit durchschnittlich 1.506 Euro mehr für Konsum und Sparen zur Verfügung als ein Jahr zuvor. Insgesamt belief sich das verfügbare Einkommen auf rund 504,2 Milliarden Euro.

Zur Einordnung wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den dargestellten Kennzahlen um nominale, also nicht preisbereinigte Werte handelt. Meerbusch ist Spitzenreiter beim verfügbaren Einkommen je Einwohnerin und Einwohner Mit 42.314 Euro wies Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss zum wiederholten Mal das höchste verfügbare Einkommen je Einwohnerin und Einwohner aller 396 Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen auf.

Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis (39.609 Euro) und Olpe im Kreis Olpe (39.214 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Am unteren Ende der Skala rangierten Duisburg (21.102 Euro), Kranenburg im Kreis Kleve (20.646 Euro) und Gelsenkirchen (20.138 Euro).



Daten der Abbildung https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/21_26_kartogramm.xlsx XLSX, 23,14 KB Städte Köln und Düsseldorf mit den höchsten Einkommenssummen
Verwaltungsbezirk Verfügbares Einkommen je Einwohnerin und Einwohner  im Jahr 2023 in Euro
Nordrhein-Westfalen  27 754  
    Düsseldorf, Stadt  32 446  
    Duisburg, Stadt  21 102  
    Essen, Stadt  25 872  
    Krefeld, Stadt  26 689  
    Mönchengladbach, Stadt  25 482  
    Mülheim an der Ruhr, Stadt  28 598  
    Oberhausen, Stadt  23 142  
    Remscheid, Stadt  26 862  
    Solingen, Stadt  28 618  
    Wuppertal, Stadt  25 304  
      Bedburg-Hau  27 104  
      Emmerich am Rhein, Stadt  22 142  
      Geldern, Stadt  28 096  
      Goch, Stadt  24 211  
      Issum  28 589  
      Kalkar, Stadt  27 142  
      Kerken  31 558  
      Kevelaer, Stadt  28 496  
      Kleve, Stadt  22 123  
      Kranenburg  20 646  
      Rees, Stadt  26 671  
      Rheurdt  33 009  
      Straelen, Stadt  30 751  
      Uedem  28 342  
      Wachtendonk  29 915  
      Weeze  22 736  

Von allen Städten und Gemeinden des Landes wiesen Köln mit 31,2 Milliarden Euro und Düsseldorf mit 20,4 Milliarden Euro die höchsten Summen des verfügbaren Einkommens auf. Rein rechnerisch kamen damit auf jede Einwohnerin und jeden Einwohner in Köln 28.764 Euro. In der Landeshauptstadt lag das verfügbare Einkommen je Einwohnerin und Einwohner bei durchschnittlich 32.446 Euro.

Verfügbares Einkommen in allen Städten und Gemeinden in NRW gestiegen
Die höchsten Zuwächse beim verfügbaren Einkommen im Vergleich zum Jahr 2022 ermittelte das Statistische Landesamt für Inden im Kreis Düren (+7,8 %) und Rheinberg im Kreis Wesel (+7,7 %). Das geringste Wachstum gab es in Dahlem im Kreis Euskirchen (+4,3 %) und Legden im Kreis Borken (+3,9 %). Somit verzeichneten alle Städte und Gemeinden in NRW einen Zuwachs im verfügbaren Einkommen.

NRW meldete einen Anstieg von 6,5 % und lag damit unter dem Bundeswert von +6,9 %. Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass für die überarbeiteten Berechnungen der Jahre 2004 bis 2022 aktualisierte Daten vorlagen (z. B. Landesergebnisse für die gesamte Zeitreihe und Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2021) und dass diese Ergebnisse im Rahmen der Revision 2024 revidiert wurden.

Unter dem verfügbaren Einkommen wird die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen) verstanden, die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.

Es ist als Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung der Gemeinden zu verstehen und ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft, wobei die regionale Preisentwicklung (etwa bei den Mieten) unberücksichtigt bleibt und regionale Vergleiche nur bedingt möglich sind.

Duisburg treibt Neubau der Eissporthalle voran – Übergangslösung ab 2026 geplant - Zukunft des Duisburger Eissports wird durch Neubau gesichert
Der Sportpark Duisburg ist das Herzstück der Sportstadt Duisburg. Damit dort auch der Eissport künftig weiterhin eine starke Rolle spielt, entscheidet der Haupt- und Finanzausschuss des Rates am Donnerstag, 29. Januar, mittels Eilbeschluss über den Neubau einer modernen Eissporthalle. Hintergrund ist, dass die bestehende Halle aus dem Jahr 1971 aufgrund ihres baulichen Zustandes nur noch bis zum Ende der Saison 2025/2026 genutzt werden kann.

Die neue Eissporthalle soll künftig am bisherigen Standort zwei Eisflächen umfassen. Darunter eine mit einer Tribüne, auf der 2.500 Zuschauer Platz finden. Die zweite ist eine Trainingsfläche. Damit reagiert die Stadt auch auf die hohen Bedarfe im Schul-, Breiten- und Vereinssport. Bislang können drei bis vier Schulklassen täglich Eislaufen – künftig könnten bis zu acht Klassen Schlittschuh fahren.

Auch der Freizeiteislauf, der aktuell rund 30.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr lockt, könnte dank der Kapazitätserweiterung bis zu 120.000 Personen jährlich anziehen. Für Vereine wie die Füchse Duisburg gäbe es zudem deutlich bessere Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten. „Der Eissport ist ein wichtiger Bestandteil unserer Sportstadt. Wir wollen ihn nicht nur sichern, sondern zukunftsfähig machen.

Eine moderne Eishalle mit zwei Eisflächen stärkt den Schul-, Vereins- und Freizeitsport“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Während der rund zweieinhalbjährigen Bauzeit ist eine temporäre Eishalle im direkten Umfeld auf der Bezirkssportanlage Wedau I vorgesehen. Sie soll rechtzeitig zur Saison 2026/2027 in Betrieb gehen und ermöglicht Vereinen, Schulen und Freizeitsportlern einen nahtlosen Übergang.

Mit dem Neubau setzt Duisburg zudem auf moderne, nachhaltige Technik: Die neue Halle soll CO₂-neutral betrieben werden, unter anderem durch Photovoltaik auf dem Dach und die Nutzung der Abwärme für das benachbarte Schwimmstadion. Ziel ist es, die neue Eissporthalle zur Saison 2029/2030 zu eröffnen.

Der Sportpark Duisburg ist das Herzstück der Sportstadt Duisburg. Damit dort auch der Eissport künftig weiterhin eine starke Rolle spielt, entscheidet der Haupt- und Finanzausschuss des Rates am Donnerstag, 29. Januar, mittels Eilbeschluss über den Neubau einer modernen Eissporthalle. Hintergrund ist, dass die bestehende Halle aus dem Jahr 1971 aufgrund ihres baulichen Zustandes nur noch bis zum Ende der Saison 2025/2026 genutzt werden kann.

Die neue Eissporthalle soll künftig am bisherigen Standort zwei Eisflächen umfassen. Darunter eine mit einer Tribüne, auf der 2.500 Zuschauer Platz finden. Die zweite ist eine Trainingsfläche. Damit reagiert die Stadt auch auf die hohen Bedarfe im Schul-, Breiten- und Vereinssport. Bislang können drei bis vier Schulklassen täglich Eislaufen – künftig könnten bis zu acht Klassen Schlittschuh fahren.

Auch der Freizeiteislauf, der aktuell rund 30.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr lockt, könnte dank der Kapazitätserweiterung bis zu 120.000 Personen jährlich anziehen. Für Vereine wie die Füchse Duisburg gäbe es zudem deutlich bessere Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten. „Der Eissport ist ein wichtiger Bestandteil unserer Sportstadt. Wir wollen ihn nicht nur sichern, sondern zukunftsfähig machen.

Eine moderne Eishalle mit zwei Eisflächen stärkt den Schul-, Vereins- und Freizeitsport“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Während der rund zweieinhalbjährigen Bauzeit ist eine temporäre Eishalle im direkten Umfeld auf der Bezirkssportanlage Wedau I vorgesehen. Sie soll rechtzeitig zur Saison 2026/2027 in Betrieb gehen und ermöglicht Vereinen, Schulen und Freizeitsportlern einen nahtlosen Übergang.

Mit dem Neubau setzt Duisburg zudem auf moderne, nachhaltige Technik: Die neue Halle soll CO₂-neutral betrieben werden, unter anderem durch Photovoltaik auf dem Dach und die Nutzung der Abwärme für das benachbarte Schwimmstadion. Ziel ist es, die neue Eissporthalle zur Saison 2029/2030 zu eröffnen.

Kommentar
Man hat es in Duisburg fast nicht mehr für möglich gehalten, dass ein einstimmiger Ratsbeschluss vom 23. September 2024 nun doch umgesetzt werden soll. Das stärkt in einer wieder einmal durch viele Einflüsse und zum Teil extremen Finanzproblemen gebeutelten Stadt wie Duisburg die Zukunft angepackt wird.
Es ist ein besonderes Zeichen für den Sport oder der Kultur (stark renovierungbedürftiges Stadttheater) vor allem für die Bürger der Stadt. Es geht um Verlässlichkeit politischer Beschlüsse und Vertrauen. Harald Jeschke

Blick auf die Eissporthalle,d ie Homebase der Füchse sowie deren treuer Anhang, des Nachwuchses und der Laufzeiten. Foto Tanja Pickartz / Stadt Duisburg


Die Vorankündigung, dass die Sanierung der altehrwürdigen Eissporthalle im Sportpark Duisburg im Neudorfer Süden eigentlich keinen Sinn macht, ließ anfang September 2024 aufhorchen. Auch schon lange zuvor wurde diskutiert, ob der Bau einer neuen Halle nicht effektiver sei. Das kam alles im September ins Rollen, als mehrere Ausschüsse im Rat der Stadt den mehr als logischen Vorschlag umzusetzten und von der Ertüchtigung einer alten Halle Abvstand zu nehmen. Die letzte (einstimmige) Entscheidung am Montag, 23. September im Rat der Stadt entschied. Es soll neu gebaut werden.


Empfang der neuen Masterstudierenden der NRW-School of Governance Oberbürgermeister Sören Link empfing gestern Studierende der NRW- School of Governance und viele weitere Gäste aus den Reihen der Universität Duisburg-Essen und der Kommunalpolitik in feierlichem Rahmen im Duisburger Rathaus. Als Teil des Direktoriums sprach Prof. Dr. Susanne Pickel zu den geladenen Gästen. Auch zwei Studentinnen hielten Ansprachen.

Neujahrsempfang für die Studierenden im Bereich „Politikwissenschaften“ der NRW SCHOOL OF GOVERNANCE . Fotos Malte Werning / Stadt Duisburg

Rund 30 Studierende haben im Oktober letzten Jahres ihr Studium im Master „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ in Duisburg aufgenommen. Der Masterstudiengang baut auf den Bachelor-Studiengang „Politikwissenschaft“ der Universität Duisburg-Essen oder einen vergleichbaren Abschluss anderer Hochschulen auf. Dieser wird gemeinsam von der NRW-School of Governance am Institut für Politikwissenschaften der Universität Duisburg-Essen und der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften angeboten.

Es handelt sich um eine interdisziplinär aufgestellte Initiative zur Exzellenzförderung, in der Sozial- und Verwaltungswissenschaftler, Juristen, Kommunikationswissenschaftler und Ökonomen in das Lehr- und Forschungsprogramm eingebunden sind. Ziel ist es, den Studierenden Schlüsselqualifikationen für verantwortungsvolle Tätigkeiten in Verbänden, Unternehmen und der Verwaltung zu vermitteln.

27. Januar  - Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
27. Januar: Wolfgang Amadeus Mozart - vollständiger Name: Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart (* 27. Januar 1756 in Salzburg; † 5. Dezember 1791 in Wien) war ein Komponist der Wiener Klassik

Jugendkonferenz „YOUth Day“ startet im Jugendzentrum „Die Insel“
Was belastet Jugendliche aktuell? Auf welche Ressourcen können sie zurückgreifen?
Und welche Wünsche haben sie für die Zukunft? Das und mehr wollten Studierende der Sozialen Arbeit an der Hochschule Düsseldorf wissen. Im Wintersemester besuchten sie verschiedene Duisburger Jugendeinrichtungen, um mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Die Ergebnisse werden jetzt bei der Jugendkonferenz „YOUth Day“ präsentiert. Die Konferenz ist eine Kooperation zwischen der Stadt Duisburg und einem Projektteam der Hochschule und richtet sich an Jugendliche aus Duisburg im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren.

Haniel Museum öffnet für Besuchergruppen
Das Haniel Museum auf dem Franz-Haniel-Platz in Duisburg-Ruhrort ist ab Februar wieder für Besuchergruppen zugänglich. Interessierte erhalten im historischen Gründungshaus Einblicke in mehr als 270 Jahre Unternehmens- und Ruhrgebietsgeschichte – dort, wo die Geschichte des Familienunternehmens Haniel ihren Anfang nahm.

Das Haniel Museum befindet sich im historischen Packhaus in Duisburg-Ruhrort. Auf drei Etagen erleben Besucherinnen und Besucher anhand von Original-Schriftstücken, historischen Möbeln sowie liebevoll restaurierten Wohn- und Arbeitsräumen, wie sich Haniel von einem lokalen Handelsunternehmen zu einer international tätigen Unternehmensgruppe entwickelte.

Die Ausstellung zeigt zugleich, wie eng die Geschichte Haniels mit der Wirtschafts- und Industriegeschichte des Ruhrgebiets verbunden ist. Sie dokumentiert den Beitrag des Unternehmens zur Industrialisierung und seine prägende Rolle am Standort Ruhrort.

Gründungshaus aus dem Jahr 1756: Genehmigung von Preußen-König Friedrich II. ebnete den Weg

Das Packhaus selbst ist ein zentraler Bestandteil dieser Geschichte. Errichtet im Jahr 1756 vor den Toren Ruhrorts, diente es im 18. Jahrhundert sowohl als Lager für sogenannte „Kolonialwaren“ wie Gewürze, Tabak, Kaffee oder Baumwolle als auch als Wohn- und Kontorhaus der Familie Haniel.

Franz Haniel wurde dort 1779 geboren. Das Gebäude geht auf Aletta Haniel, geborene Noot, und ihren Vater Jan Willem Noot zurück, der als Zollbeseher in Ruhrort tätig war. Die Baugenehmigung für das Packhaus erteilte der preußische König Friedrich II. am 10. Februar 1756. Dieses Datum gilt als Gründungsjahr des heutigen Unternehmens Franz Haniel & Cie. GmbH, das damit auf eine 270-jährige Tradition zurückblickt.

„Die Ausstellung verdeutlicht, wie sich Haniel im Laufe seiner Geschichte immer wieder gewandelt hat, um erfolgreich zu bleiben. Diese Entwicklung erleben Besucherinnen und Besucher im Gründungshaus von 1756 aus nächster Nähe“, sagt Julia Heitmann, Museumsleiterin und Head of Communications & CSR des Duisburger Unternehmens.

Führungen und Buchung
Geführte, 90-minütige Rundgänge finden an jedem dritten Donnerstag im Monat statt (außer im August), jeweils um 15:00 Uhr und um 17:00 Uhr. Die erste buchbare Führung ist am 19. Februar.

Die Buchung erfolgt über die Tourismus-Webseite von Duisburg Kontor unter https://www.duisburg.de/tourismus/stadt_erleben/museen/haniel-museum.php.

Eintrittspreise: 10 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder (8 bis einschließlich 13 Jahre). Maximale Gruppengröße: 20 Besucherinnen und Besucher

Buden können wieder mitmachen: Anmeldestart für Tag der Trinkhallen im Ruhrgebiet
Der Tag der Trinkhallen (Kioske) verspricht am 29. August authentische Budenkultur und ein vielfältiges Rahmenprogramm verteilt auf das gesamte Ruhrgebiet. Ab heute (27. Januar) und bis zum 15. März können sich interessierte Budenbetreiber für das bunte und kostenlose Kultevent anmelden. Der von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) organisierte "Feiertag der Budenkultur" bleibt dabei bewusst offen: Die teilnehmenden Büdchen sollten einen eigenen Beitrag leisten, um den Tag zu etwas Besonderem zu machen – sei es durch künstlerische Darbietungen oder andere Aktionen.

Alle angemeldeten Trinkhallen erhalten kostenlose einheitliche Erkennungszeichen und werden auf einer virtuellen Karte verzeichnet. 30 der angemeldeten Trinkhallen erhalten ein von der RTG finanziertes und organisiertes Kulturprogramm. Welche Trinkhallen in dieses Programm aufgenommen werden, entscheidet eine Jury im Mai.

Der Tag der Trinkhallen wird durch den Regionalverband Ruhr (RVR) sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. idr Infos und Anmeldungen: https://www.tagdertrinkhallen.ruhr

Führung im Kultur- und Stadthistorischen Museum: Geld – die älteste Religion?
Um die Bedeutung von Geld aus kulturhistorischer Perspektive geht es bei einer Führung durch die Dauerausstellung „Cash!“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen. Gästeführer Roland Wolf startet den Rundgang am Sonntag, 1. Februar, um 15 Uhr unter dem Titel „Geld – die älteste Religion?“.

Geld ist so allgegenwärtig wie magisch zugleich. Es funktioniert, weil wir alle daran glauben. Es motiviert zu Handlungen, weil wir auf seine Wirkmacht vertrauen. Ob man es liebt oder verachtet: Wir alle brauchen Geld. Aber was ist Geld überhaupt? Und warum ist etwas wertvoll?

Wer mag, darf gern etwas für das Tauschregal mitbringen – und sich im Gegenzug eins der Mitbringsel der anderen Gäste aussuchen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


Datenschutz-Tag 2026: Tipps zum Schutz vor Datenmissbrauch
Woher haben die meine Daten?“, fragen sich viele, wenn unbekannte Abbuchungen auf dem eigenen Konto auftauchen. Manchmal flattert auch ein Strafzettel aus dem Ausland ins Haus, ohne dass die Person dort im Urlaub war. Häufige Ursache: unbedachte Weitergabe sensibler Daten.

Anlässlich des EU-Datenschutztages am 28. Januar erklärt das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ), wo Verbraucher mit persönlichen Informationen vorsichtig umgehen sollten. Machen Sie sich bewusst, wo Sie persönliche Infos eingeben und wozu Sie zustimmen. Manchmal werden Daten an Dritte weitergegeben.

(Bild: stock.adobe.com/OMEGA)

Daten als ‚Währung‘ Stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zu? – Seien Sie ehrlich, diese Meldung haben Sie im Internet doch schon oft mit einem Klick auf „ja“ schnell weggeklickt, ohne zu überprüfen, was mit Ihren Daten (Name, Anschrift oder E-Mailadresse) wirklich passiert.

Ob beim Newsletter-Abo, kostenlosen E-Book oder Kundenkarten, zu 100 Prozent gratis sind diese Angebote meist selten: „Im Netz gibt es eigentlich nichts, was komplett kostenlos ist. Verbraucher bezahlen für Apps oder Dienste oft mit ihren Kundendaten und erhalten dann beispielsweise personalisierte Angebote“, berichtet Alexander Wahl aus dem EVZ-Juristenteam.

Nicht selten werden diese Daten an Dritte weitergegeben. Deshalb sollten sich Verbraucher immer bewusst machen, wo sie ihre persönlichen Informationen eingeben und zu was sie ihr Einverständnis erteilen. Fragen Sie sich, ob die Daten für den Zweck wirklich notwendig sind. Braucht ein Modehändler beispielsweise das Geburtsdatum?

„Oder ist es wirklich notwendig, ein Kundenkonto zu erstellen? Für einmalige Bestellungen gibt es in einigen Online-Shops die Möglichkeit, als ‚Gast‘ zu bestellen“, sagt Wahl. Problematisch: Ausweiskopie versenden Ein exemplarischer Fall: Mario W. (Name geändert) staunt, als er einen Blick in das Schreiben wirft, das er aus seinem Briefkasten gefischt hat: Er soll 70 Euro Bußgeld zahlen, weil er in Frankreich mit dem Mietwagen zu schnell gefahren ist?

Dabei war Mario zum angegebenen Zeitpunkt gar nicht im Urlaub und schon gar nicht in Frankreich. Name und Anschrift stimmen überein, aber einen Wagen über die genannte Autovermietung hat er nie genutzt – weder kürzlich noch in der Vergangenheit. Was ihm aber vor einiger Zeit passiert war: Die Kopie seines Personalausweises gelang bei der Buchung einer Ferienwohnung über eine Online-Plattform in die Hände von Betrügern.

Mithilfe der Ausweiskopie konnte eine andere Person ein Auto mieten und losrasen. Wie können Verbraucher das verhindern? Damit Ihnen nicht das Gleiche passiert wie Mario W. empfiehlt der EVZ-Experte äußerst sparsam mit Kopien des Personalausweises umzugehen. In Deutschland dürfen Verbraucher zwar in bestimmten Fällen, zum Beispiel bei der Eröffnung eines Kontos, dazu aufgefordert werden, eine Ausweiskopie vorzulegen, sie dürfen aber irrelevante Informationen abdecken.

Wahl rät: „Ausweisdokumente nur mit einem Wasserzeichen weitergeben, um sie als Kopie zu kennzeichnen. Nicht benötigte Infos wie die Seriennummer schwärzen.“ Kritisch: Bezahldaten hinterlegen oder irgendwo eingeben Auch wenn es auf den ersten Blick bequem ist, raten die EVZ-Verbraucherschützer: Niemals Kreditkarten als Zahlungsmittel in Online-Shops dauerhaft hinterlegen, sondern jedes Mal händisch eingeben.

Das verhindert, dass fremde Personen Zugriff auf das Konto bekommen und auf Kosten des Verbrauchers einkaufen können oder unbemerkt Abos abgeschlossen werden. Ein sicheres, starkes Passwort ist das Minimum. Noch besser ist laut Wahl: „Die Zwei-Faktor-Authentifizierung, wie sie mittlerweile beim Bezahlen via Online-Banking gesetzlich vorgeschrieben ist, schützt ebenfalls vor Zugriffen aufs Bankkonto. Sie kann daher auch für andere Nutzerkonten sinnvoll sein.“

Achtung vor Phishing und Smishing!
Vorsicht walten lassen sollten Verbraucher, wenn diese in einer E-Mail oder SMS dazu aufgefordert werden, über einen Link persönliche Daten (z. B. Kreditkartendaten) auf einer Seite einzugeben. Betrüger nutzen diesen Trick, um Nutzerdaten abzugreifen. Tippen Sie dann sensible Informationen ein, spielen Sie Kriminellen direkt in die Karten. Identitätsdiebstahl? Das ist zu tun

Vor 10 Jahren: Einstimmiger Beschluss der BV Mitte: Denkmalschutz - Waldfriedhof-Eingangsanlage mit Baulichkeiten Düsseldorfer Straße

Gemäß § 3 Abs. 2 Ziffer 2 2. Strich der Bezirkssatzung entscheiden die Bezirksvertretungen über die Denkmaleigenschaft nach dem Denkmalschutzgesetz.
Der als Anlage beigefügte Unterschutzstellungstext, zu dem mit dem Landschaftsverband Rheinland das erforderliche Benehmen hergestellt wurde, benennt alle wesentlichen, das Denkmal konstituierenden Elemente und liefert die Begründung für die Unterschutzstellung im Sinne von § 2, Abs. 1 DSchG NRW: „Denkmäler sind Sachen, Mehrheiten von Sachen und Teile von Sachen, an deren Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht.

Ein öffentliches Interesse besteht, wenn die Sachen bedeutend für die Geschichte des Menschen, für Städte und Siedlungen oder für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse sind und für die Erhaltung und Nutzung künstlerische, wissenschaftliche, volkskundliche oder städtebauliche Gründe vorliegen.“ Die Örtlichkeit ist aus den weiteren Anlagen mit Lageplan und Fotos zu entnehmen.

 

Wesentliche charakteristische Merkmale des Denkmals
Die Eingangsanlage, mehrflügelig in Art eines Ehrenhofes, besteht aus drei Wohn und Verwaltungsgebäuden, einer ehem. Einsegnungshalle (Alte Kapelle), zwei gemauerten Torbauten und einem verbindendenmit Pfeiler-Kolonnaden , zum Ehrenhof hin, geöffneten Wandelgang. Einheitlich mit dunklen „Oldenburger Klinkern“ verkleidet, errichtet mit Anlegung des Friedhofes 1921-25 nach Entwurf des Stadtbauamtes (Karl Pregizer, Hermann Bräuhäuser).

Verbindendes Element der verschiedenen Bauten ist neben der Geschlossenheit, die durch den zusammenfassenden Wandelgang entsteht, die einheitliche Verblendung mit „Oldenburger Klinkern“ und die dazu passende Eindeckung der flach geneigten Dachflächen mit Schiefer. Baulicher Höhepunkt des Ensembles ist die ehemalige Einsegnungshalle, heute als Kapelle (unter Abbruch der ehemals zugehörigen Leichenhalle) in das 2000-2002 neu errichtete Krematorium integriert.

Sie erhebt sich als annähernd würfelförmiger Kubus auf quadratischer Grundfläche, wie 321 2 die anderen Bauten klinkerverkleidet und mit einem flach geneigten und abgeschleppten verschieferten Walmdach gedeckt. Ursprünglich allseitig geschlossene Wandflächen, die lediglich durch den Eingang im Süden (vom Ehrenhof aus) und eine umlaufende Reihe kleiner quadratischer Fenster unterhalb der Traufe (pro Seite 5, an der Eingangsseite 4 und mittig eine Uhr) gegliedert war; heute in der zum Ehrenhof gerichteten Südwand ein modernes, über EG wandhohes Glasmalerei-Fenster, seitlich davon das Ziffernblatt der Uhr.

Yoga in der Lutherkirche für den guten Zweck
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt zum Yoga in die Lutherkirche, Wittenberger Str. 15, ein. Dort werden am 7. Februar um 11 Uhr die Stühle weit weg zur Seite gerückt und die Teilnehmenden suchen sich mit ihren Yogamatten und Kissen in der beheizten Kirche einen gemütlichen Platz für die gemeinsamen Übungen.

Die zwei Stunden in dieser besonderen Atmosphäre sind kostenfrei, die freiwillige Kursgebühr bestimmten alle selbst, denn sie geht als Spende an das Tierheim Duisburg. Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte vorher bei larakelling@gmail.com an. Gemeinde und Organisationsteam hoffen auf viele Teilnehmende und große Spendenbereitschaft.

Diese Veranstaltung ist Teil der „Wirkstatt“ im Rahmen des Erprobungsraumes der Gemeinde: Hier können alle ihre Ideen einbringen, kreativ werden und Gemeinschaft neu erleben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.


Himmlischer Karneval in Meiderich: Kartenvorverkauf endet am 6.2.
Am 11. Februar 2026 wird das Meidericher Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, um 15 Uhr zur Karnevalsbühne. Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich und die Evangelischen Dienste Duisburg laden Seniorinnen und Senioren herzlich ein, diesen fröhlichen Nachmittag gemeinsam mit anderen mitzuerleben.

Ein kreatives und gut gelauntes Team aus der Gemeinde hat ein „himmlisches“ Programm vorbereitet, das mit Humor und guter Stimmung begeistert. Dazu gehört auch schwungvolle Live-Musik, die zum Tanzen einlädt. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt: Kaffee, Berliner Ballen und Snacks stehen bereit. Kaltgetränke können zusätzlich erworben werden.

Der Eintritt kostet sechs Euro, Karten gibt es bis zum 6. Februar im Gemeindebüro (0203 451 96 22) und im Begegnungs- und Beratungszentren (0203 410 1052). Infos zur Gemeinde gibt es hier: www.kirche-meiderich.de, zu den Evangelischen Dienste Duisburg hier: www.edd.de.

Die Karnevalsfeier 2025 im Meidericher Gemeindezentrum (Foto: kirche-meiderich.de). 



15 % der Erwerbstätigen unter 35 Jahren sind für ihre Tätigkeit formal überqualifiziert
Erwerbstätige junge Frauen (16 %) häufiger betroffen als gleichaltrige Männer (13 %)

Gut jede und jeder siebte junge Erwerbstätige ist für die ausgeübte Tätigkeit überqualifiziert: 15 % der Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 34 Jahren gaben an, einen höheren Bildungsabschluss als für ihre aktuelle Tätigkeit erforderlich zu haben. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen des Zusatzmoduls der Arbeitskräfteerhebung 2024 (Labour Force Survey, LFS) mit. Bei 78 % der jungen Erwerbstätigen stimmte der Bildungsabschluss mit der Tätigkeit überein, 7 % hatten einen niedrigeren Abschluss als erforderlich, waren also formal unterqualifiziert.

Junge Frauen häufiger überqualifiziert und seltener unterqualifiziert als junge Männer
Erwerbstätige Frauen unter 35 Jahren (16 %) gaben etwas häufiger als gleichaltrige Männer (13 %) an, einen höheren Bildungsabschluss als für ihre Tätigkeit erforderlich zu haben. Gleichzeitig hatten mehr Männer (9 %) als Frauen (5 %) einen niedrigeren Bildungsabschluss als erforderlich.



15- bis 34-Jährige mit Einwanderungsgeschichte häufiger überqualifiziert, aber auch öfter unterqualifiziert Dass der Bildungsabschluss mit der Tätigkeit der Erwerbstätigen unter 35 Jahren übereinstimmt, trifft auf junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte seltener zu als auf Gleichaltrige ohne Einwanderungsgeschichte.

Demnach hatten 15- bis 34-Jährige mit Einwanderungsgeschichte häufiger einen höheren Bildungsabschluss (18 %), als ihre Tätigkeit erforderte. Bei Gleichaltrigen ohne Einwanderungsgeschichte hatten nur 14 % einen höheren Abschluss als erforderlich. Unter den Erwerbstätigen von 15 bis 34 Jahren mit Einwanderungsgeschichte war der Anteil der formal Überqualifizierten mit 19 % unter denjenigen am höchsten, die selbst zugewandert waren.

Erwerbstätige von 15 bis 34 Jahren mit Einwanderungsgeschichte hatten allerdings auch häufiger einen niedrigeren Bildungsabschluss als erforderlich (11 %). Bei Gleichaltrigen ohne Einwanderungsgeschichte war das seltener der Fall (6 %). Am höchsten war der Anteil der formal Unterqualifizierten mit 14 % wiederum unter denjenigen mit Einwanderungsgeschichte, die selbst zugewandert waren.

15- bis 34-Jährige mit Einwanderungsgeschichte arbeiten häufiger fachfremd Dass die Fachrichtung ihrer Berufsqualifikation nur teilweise, eher nicht oder überhaupt nicht zur aktuellen Tätigkeit passt, gaben laut Arbeitskräfteerhebung 2024 insgesamt 22 % der Erwerbstätigen von 15 bis 34 Jahren an. Dieser Anteil fiel für Frauen und Männer gleich hoch aus.

Deutlich höher war der Anteil derjenigen, die in einer teilweise bis völlig abweichenden Fachrichtung arbeiteten, unter jungen Erwerbstätigen mit Einwanderungsgeschichte (28 %). Am höchsten war er unter denjenigen, die selbst zugewandert waren (30 %). Dagegen gaben nur 20 % der Gleichaltrigen ohne Einwanderungsgeschichte an, dass ihre Fachrichtung nur teilweise bis überhaupt nicht zur aktuellen Tätigkeit passt.

Empfang zum Deutsch-Französischen Tag im Rathaus
Die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg (DFG) feierte am vergangenen Freitag mit einem Empfang im Duisburger Rathaus den Deutsch-Französischen Tag. Gleichzeitig eröffnete sie auch die von ihr veranstaltete französische Woche.

Neben Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn nahm der französische Generalkonsul (und zugleich Leiter des Institut Français in Düsseldorf) Dr. Etienne Sur an dem Empfang teil. Im Anschluss hielt der Landtagspräsident a. D., Regisseur und Frankreichkenner Oliver Keymis einen launigen Vortrag zum deutsch- französischen Verhältnis unter dem Motto „Ziemlich allerbeste Freunde“.

Etienne Sur, Französischer Generalkonsul begrüßt die Gäste. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Der Deutsch-Französische Tag hat eine lange Tradition. Seit 2004 wird er alljährlich in Deutschland und Frankreich (als Journée franco-allemande) gefeiert, nachdem der damalige deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle am 22. Januar 1963 im Pariser Élysée-Palast den Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag unterzeichneten.

Auf zivilgesellschaftlicher Ebene leisten die Deutsch- Französischen Gesellschaften seit den 1950er-Jahren einen wertvollen Beitrag zur grenzüberschreitenden Verständigung. In dieser Tradition wirkt auch ihr Ableger in Duisburg. Die französische Woche setzt sich am Montag im filmforum fort.


Führerscheinausbildung bezahlbar machen, ohne die Sicherheit zu gefährden. Ablenkung am Steuer konsequent bekämpfen
Beim Verkehrsgerichtstag in Goslar wird vom 29. bis 30. Januar 2026 erneut über Empfehlungen zu zentralen Fragen der Verkehrssicherheit beraten. Der ACV Automobil-Club Verkehr bezieht im Vorfeld Stellung zu zwei Arbeitskreisen.

Arbeitskreis VI: „Überhöhte Anforderungen bei der Führerscheinprüfung?“
Das Bundesministerium für Verkehr hat bereits eine Reform der Fahrausbildung angekündigt. Klares Ziel ist es, den Führerscheinerwerb kostengünstiger zu gestalten. Der ACV begrüßt grundsätzlich das politische Anliegen, den Zugang zum Führerschein finanziell zu erleichtern. Gleichzeitig macht der Club deutlich: Bezahlbarkeit darf nicht durch Abstriche bei der Verkehrssicherheit erkauft werden. Die Fahrausbildung ist ein entscheidender Baustein für sicheres Verhalten im Straßenverkehr und muss diesem Anspruch auch künftig gerecht werden.

Mehr Qualität statt geringerer Anforderungen
Nach Auffassung des ACV liegt der Ansatz für eine Entlastung der Fahrschüler nicht in geringeren Anforderungen. Entscheidend ist vielmehr eine gezielte Verbesserung der Ausbildungsqualität und der organisatorischen Abläufe. Eine strukturierte Erfassung des individuellen Lernfortschritts ermöglicht eine bessere Steuerung der Ausbildung und verhindert Brüche im Lernprozess. Verbindliche und transparente Ausbildungsstrukturen helfen zudem, unnötige Zusatzfahrten zu vermeiden und die Zahl kostenintensiver Wiederholungsprüfungen zu senken.

Fahrsimulatoren nur mit klaren Regeln
Fahrsimulatoren können die Fahrausbildung sinnvoll ergänzen, etwa bei der sicheren Einübung anspruchsvoller oder risikoreicher Verkehrssituationen. Voraussetzung dafür sind jedoch bundeseinheitliche technische Vorgaben und tragfähige pädagogische Konzepte. Erst auf dieser Basis lässt sich beurteilen, in welchem Umfang einzelne Ausbildungsinhalte (wie zum Beispiel das Fahren mit Schaltgetriebe) verantwortungsvoll im Simulator vermittelt werden können.

Digitale Formate gezielt einsetzen
Bei der grundsätzlich zu begrüßenden Digitalisierung der Fahrausbildung sieht der ACV klare Grenzen für zeitlich unabhängige Lernangebote. Asynchrone digitale Formate sollten nur dort eingesetzt werden, wo ihre Qualität nachweislich gleichwertig ist. Inhalte, die Austausch, Reflexion und soziales Lernen erfordern, müssen weiterhin in Präsenz oder in synchronen digitalen Formaten vermittelt werden.

Dazu zählen insbesondere Themen wie Verantwortung, Rücksichtnahme, Regelbewusstsein und soziale Kompetenz im Straßenverkehr. Für die digitalen Formate sind verbindliche Qualitätsstandards notwendig, um bundesweit ein einheitlich hohes Ausbildungsniveau sicherzustellen.

Prüfung als Sicherheitsfilter stärken
Die Führerscheinprüfung selbst ist aus Sicht des ACV ein zentrales Instrument der Verkehrssicherheitsarbeit. Ihre Funktion als Sicherheitsfilter darf nicht abgeschwächt werden. Formale Verkürzungen oder Vereinfachungen lehnt der Club ab, wenn sie die Aussagekraft der Prüfung beeinträchtigen. Stattdessen spricht sich der ACV für eine Weiterentwicklung aus, die reale Risikofaktoren stärker berücksichtigt und die tatsächliche Handlungskompetenz im Straßenverkehr zuverlässig abbildet.

Arbeitskreis III: Unfallrisiko Ablenkung am Steuer durch Handy & Co.
Ablenkung gehört zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Bereits eine Sekunde Unaufmerksamkeit kann im Straßenverkehr gravierende Folgen haben. Wer bei Tempo 100 nur kurz aufs Handy schaut, legt rund 30 Meter im Blindflug zurück. Der ACV sieht dringenden Handlungsbedarf, um Ablenkung am Steuer wirksam zu reduzieren.

Monocams: wirksames Instrument gegen Handyverstöße
Der ACV begrüßt den Einsatz sogenannter Monocams zur Ahndung von Handyverstößen im Straßenverkehr. Die Kameras erfassen den Fahrzeuginnenraum aus erhöhter Position und erkennen mithilfe KI-gestützter Bildauswertung, ob während der Fahrt ein Mobiltelefon unerlaubt genutzt wird. Die Auswertung und Ahndung erfolgen anschließend durch geschultes Personal.

Positiv bewertet der ACV die Erfahrungen aus Rheinland-Pfalz. Dort wurde eine klare rechtliche Grundlage für den Einsatz geschaffen. Seit Jahresbeginn laufen die Geräte im Regelbetrieb.

Aus Sicht des ACV sind Monocams ein zeitgemäßes und verhältnismäßiges Mittel, um eine der gefährlichsten Unfallursachen gezielt zu bekämpfen. Der Club spricht sich deshalb dafür aus, die Technik bundesweit zu verwenden und rechtssicher zu verankern.

Fahrzeugbedienung darf nicht selbst zur Ablenkungsfalle werden
Neben der Nutzung von Smartphones rückt zunehmend auch die Gestaltung moderner Fahrzeugbedienung in den Fokus. Große Touchscreens, teils verschachtelte Menüs und fehlende haptische Rückmeldungen können die Aufmerksamkeit von Autofahrern erheblich beanspruchen und damit selbst zur Ablenkung beitragen.

Der ACV sieht hier die Fahrzeughersteller klar in der Verantwortung. Bedienkonzepte müssen intuitiv, verständlich und während der Fahrt sicher nutzbar sein. Insbesondere sicherheitsrelevante Kernfunktionen wie Licht, Scheibenwischer oder Belüftung dürfen nicht unnötig kompliziert oder ausschließlich über Touchscreens erreichbar sein. Sie sollten weiterhin über klar erkennbare, haptische Bedienelemente gesteuert werden können.

Aus Sicht des ACV ist es daher wichtig, an einer herstellerübergreifenden Grundorientierung festzuhalten. Autofahrer müssen sich unabhängig vom Fahrzeugmodell schnell zurechtfinden, ohne den Blick lange von der Straße abzuwenden. Einheitliche Logiken in der Bedienung moderner Fahrzeuge leisten einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Isabel Varell „Die guten alten Zeiten sind jetzt“ Live in Duisburg
31. Januar 2026 im Steinhof Duisburg
Mit ihrem aktuellen Programm „Die guten alten Zeiten sind jetzt“ lädt Isabel Varell zu einem Abend voller Humor, Musik und gelebter Lebensweisheit ein. Die vielseitige Künstlerin – bekannt als Sängerin, Schauspielerin, Moderatorin, Musicaldarstellerin und Autorin – zeigt einmal mehr, dass sie sich in keine Schublade stecken lässt. Auf der Bühne begegnet man einer Frau, die ihre drei großen L’s verkörpert: Lebenslust, Leidenschaft und Liebe.


Mit ihrem warmen Charme, ihrem feinen Humor und einer spürbaren Leichtigkeit nimmt Isabel Varell das Publikum mit auf eine Reise durch Höhen und Tiefen des Lebens. Sie erzählt von Momenten des Loslassens, vom Scheitern als wertvoller Erfahrung und von der Kunst, das Älterwerden mit Zuversicht und Freude anzunehmen.

In ihren Geschichten blitzt immer wieder ihr augenzwinkernder Blick auf die kleinen und großen Eigenheiten des Alltags durch – ehrlich, berührend und stets unterhaltsam. Musikalisch spannt sie einen weiten Bogen: von der kleinen Bar in Paris über die bunten Gestalten der Rue Lamarck bis hin zu den schrägen Erlebnissen auf dem Ballermann.

Sie besingt Einsamkeit ebenso wie die Lust am Leben und verrät dabei ihr ganz eigenes „Rezept Varell“. Darin geht es um nichts Geringeres als die Kunst, Ballast abzuwerfen – etwa drei Kilo Angst – und die eigenen zehn Gebote für ein glückliches Älterwerden zu entdecken. Das Publikum darf sich auf einen Abend freuen, der gleichermaßen leichtfüßig wie tiefgründig ist.

Isabel Varell gelingt es, mit Esprit und Empathie zum Lachen zu bringen und zugleich berührende Momente zu schaffen. Die Presse urteilt begeistert: „Dieser Abend ersetzt Ihnen den Coach!“ (Hape Kerkeling). Oder wie es eine weitere Stimme treffend formuliert: „Großartige Unterhaltung. Mit Varell ist es einfach wunderbar zu lachen.“ Ein Bühnenabend, der zeigt: Die guten alten Zeiten sind nicht Vergangenheit – sie sind genau jetzt.  https://www.steinhof-duisburg.de/veranstaltung/isabel-varell

DLRG zeigt moderne Wasserrettung auf der BOOT Düsseldorf
Auf der internationalen Wassersportmesse BOOT Düsseldorf präsentierte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) gemeinsam mit den Landesverbänden DLRG Nordrhein und DLRG Westfalen aktuelle Entwicklungen und moderne Technik der Wasserrettung.

Messestand der DLRG auf der Messe Boot 2026

Unterstützt wurde der Messeauftritt durch Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp, die sowohl am Messestand als auch am Ausprobierpool im Einsatz waren. Während am Messestand Fachgespräche und Informationsangebote zu verschiedenen Themen der Wasserrettung stattfanden, lag der Fokus am Pool auf der praktischen Absicherung von Wassersportaktivitäten.

Unterwasserdrohne zum Ausprobieren am Messestand der DLRG

„Für die DLRG ist die Messe eine gute Gelegenheit, die vielfältige Arbeit der DLRG – von Schwimmausbildung über Wasserrettung bis hin zur Jugendarbeit – sichtbar zu machen", erklärt Sven Kattelans, Ortsgruppenleiter der DLRG Moers-Rheinkamp. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stand das Motto „Moderne Technik in der Wasserrettung".

Besonderes Highlight des Messestands war dabei eine Unterwasserdrohne mit Kamera, Sonar und Greifarm, die von den Besucherinnen und Besuchern selbst ausprobiert werden konnte und auf großes Interesse stieß. Die Drohne wurde intensiv genutzt und vermittelte anschaulich, wie moderne Technik heute bei der Suche, Erkundung und Sicherung unter Wasser unterstützen kann.

NightWash Live Theater am Marientor
Am 22.02.2026 um 19:00 Uhr sind dabei: Jeannine Michaelsen (Moderatorin)

 © Guido Schröder

Meine Name ist Jeannine Michaelsen. Ich bin eine Frau. Ich bin 40. Ich arbeite beim Fernsehen. In diesem Universum verzweifle ich regelmäßig an den Strukturen, Männern, Frauen, Tierbabys, Sexismus, schlechtem Kaffee und mir selbst. Ein Kind hab ich auch. Selbst gemacht und selbst verkorkst.

Zwischendrin menstruiere ich immer noch regelmäßig. Wenn es ganz verrückt läuft, passieren diese Dinge sogar parallel. Wie konnte das alles passieren, fragen sie sich? Zu Recht! Und, genau so wichtig: was musste alles passieren, und was konnte alles nicht passieren, damit das passiert? Klären wir.


Sandra Sprünken

© Stefan Braunbarth

Sandra Sprünken - von allen nur Sprünky genannt - ist Impro- und Stand Up- Comedienne, Moderatorin und Deutschlands bekanntestes Kind des Ruhrgebiets - gleich nach Herbert Grönemeyer, Atze Schröder, Nena, Micky Beisenherz und und und (okay, gibt vielleicht doch paar Bekanntere). Sprünky ist eine der schnellsten Zungen überhaupt - oft hat der Kopf Probleme zu folgen. Das stand schon in ihrem Grundschulzeugnis so drin.

Sie spricht über ihre Jugend als Nerd, ihre vielen merkwürdigen Hobbys, Dating, Beziehungen und Freundschaften. Sprünky wurde mal passend beschrieben als eine Frau zwischen Stil und Stadionverbot - wobei das eher eine ¼ - ¾ Aufteilung ist. Es geht ihr um die grossen und wichtigen Fragen des Lebens wie "Muss ich heute wirklich schon die Haare waschen?" oder die großen Mutproben des Erwachsen-Seins, wie etwas im Internet kaufen ohne vorher sieben Stunden Bewertungen zu lesen.

Wenn sie nicht auf der Bühne steht, beim Improvisations- Theater Springmaus, 1LIVE Generation Gag, Nightwash oder Olafs Klub, ist sie zwischendurch auf Youtube, in den Mediatheken dieser Welt oder im TV zu sehen. Zum Beispiel in der neuen Staffel des Erfolgsformats ,,Comedystreet" Pro7/JOYN, bei "7Tage, 7 Köpfe" oder bei Bratwurst und Baklava - die Show.

Sie ist Teil des erfolgreichen Podcasts ,,1a B-Ware - der (Anti)Selbstoptimierungspodcast". Ab September 2025 ist Sprünky mit ihrem ersten Solo-Programm ,,Mutprobe!" deutschlandweit zu sehen. Matilde Keizer © Guido Schröder Matilde ist eine italienische Comedienne und Schauspielerin. Nach 18 Jahren in Rom und fünf Jahren in New York, ist sie nach Berlin gezogen, wo sie überraschenderweise mehr lacht.

Matilde Keizer

© Guido Schröder

Matilde ist eine italienische Comedienne und Schauspielerin. Nach 18 Jahren in Rom und fünf Jahren in New York, ist sie nach Berlin gezogen, wo sie überraschenderweise mehr lacht. Sie hat einen Comedy Podcast: ,,Matilde und Georg produzieren Unterhaltung", einen feministischen Impro Podcast ,,Schamlos" und kann oft auf Englisch bei ,,Radio Spätkauf" gehört werden. Ja, sie verbringt viel Zeit hinter einem Mikrofon.

Auf der Bühne ist sie auch oft hinter einem Mikrofon bei unterschiedlichsten Comedy Formaten auf Deutsch und Englisch. Matilde ist in Rom aufgewachsen und das beeinflusst auch ihre Comedy. In ihrem Programm bekommt man alles von italienischer Politik bis Angst vorm Kinder kriegen. Ohne ihre Mutter hätte sie zwar weniger Traumata, aber auch weniger Comedy Material.

Aber das gute ist ja, dass man auch das mit Humor verarbeiten kann. Matilde redet über alles was sie will, mit genügend Selbstironie, dass man nicht anders kann als mitlachen. Als ausgebildete Schauspielerin (an einer Elite Uni in New York, das ist ihr wichtig) benutzt Matilde dieses Training, um Workshops zu geben für Stand up und Schauspiel. Sie hat schon Workshops für Filiz Tasdan, Philipp Uckel, Daniel Luis, Maria Clara Groppler, Kristina Bogansky u.a. gegeben.

Sie macht auch seit acht Jahren Improv Comedy nach amerikanischem Beispiel im Comedy Cafe Berlin. Nach einem kleinen Ausflug als Autorin (Shapira Shapira/ZDF, Gute Nacht Alter/funk) hat sie entschieden, sie schreibt doch am liebsten für sich selbst. Sie hatte schon Auftritte fürs ZDF, in den Wühlmäusen, im Admiralspalast und in Comedy Central Sketchen. Sie ist schon in New York, Reykjavik, Edinburgh, Sankt Petersburg, Barcelona, Rom, Leipzig, München, Berlin, und Köln aufgetreten. Außerdem ist sie sehr vergesslich, deshalb habt ihr sie sicherlich auch noch in anderen Formaten oder Städten gesehen.

Anissa Loucif

© Marina Rosa
Weigl Anissa Loucif ist Komikerin aus Berlin. Im Duden steht ihr Name neben dem Begriff: 'Nichts Halbes und Nichts Ganzes': Halb Algerierin, halb Deutsche. Halbtags Ärztin und halbtags Comedienne. Sie haut die Leute um - zumindest wenn sie ihre Narkosemittel dabei hat. Als Anästhesistin bringt sie Menschen zum Einschlafen, mit ihrer Comedy macht sie das Gegenteil.

Sie ist aufgewachsen mit muslimischen Eltern und christlichen Großeltern zwischen Zuckerfest, Weihnachten und FKK. Zum Haareraufen? Nicht bei ihr. Denn mit ihrem Kopftuch und einer großen Portion Humor kann sie diesem Chaos trotzen.

Björn von Morgenstern

© Sophie Schwarzenberger
Björn von Morgenstern ist gefragter StandUp-Newcomer und hat im Alter von 15-18 Theater gespielt. Er belegte 2013 beim Abitur (im Doppeljahrgang) in der Kategorie ,,Sprücheklopfer" den 1. Platz. Es war seit diesem Moment klar, dass er irgendwann mit seinen Geschichten auf die Bühne geht und diese Zeit ist jetzt gekommen. Björn spricht über sein Leben und Missverständnisse, die er erlebt hat.

Er führt das Publikum gerne in eine falsche Richtung, um am Ende doch ganz anders abzubiegen. Bekannt ist er vor allem für sein süffisantes Grinsen - und am Schluss fühlt es sich an, als wären wir alle längst befreundet. Björn ist Finalist des NightWash Talent Award 2024, Gewinner des Kölner ComedyClash 2025 und hat neben Auftritten im Downstairs Comedy Club, bei NightWash oder dem Quatsch Comedy Club in wenigen Monaten mit bereits über 250 Auftritten auf Mixshow Bühnen viel Erfahrung sammeln dürfen, wo er regelmäßig das Publikum begeistert.

Im April 2025 gingen ein paar Videos auf Björns Instagram-Kanal viral, wodurch er quasi über Nacht 30.000 follower erzielt und sich eine neue treue Community aufgebaut hat. Björn ernährt sich zudem vegan und isst viele bunten Pflanzen.

BORA

© Bora Ahmet
Altun BORA, eine Dampflok mit viel Herz. Er ist alles zwischen sozialer Kritik, philosophieren an einem Spätsommer Abend mit Wein, Zigarette und einem Earth, Wind & Fire Song. Manchmal aber auch genau das Gegenteil.

Aber egal wie, immer liebevoll. NightWash bringt die frischeste Stand-Up Comedy angesagter Comedians und Newcomer, überraschende Showeinlagen gepaart mit dem allerbesten Publikum auf die Bühne. Jede Show ein Unikat auf höchstem Niveau. Hier bleibt garantiert kein Auge trocken! Comedy der Extraklasse.

Mit der Kirchengemeinde auf den Spuren Jesu - Vorbesprechung am 4. Februar zur Jordanien-Reise 
Neben Israel ist Jordanien das andere Land der Bibel, in dem zahlreiche Episoden des Alten und Neuen Testaments verortet werden. Nach der Reise ins Heilige Land in 2018 begibt sich die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis deshalb vom 16. bis 23. September in Jordanien auf die Spuren Jesu.

Wer sich für die Reise und das Land interessiert, ist herzlich zum Mitfahren und zu einem Reise-Info-Abend am 4. Februar um 18.30 Uhr im Wedauer Gemeindezentrum, Am See 8, eingeladen. Die Reise führt von Amman, dem antiken Philadelphia, nach Umm Qais, nach Al-Maghtas, der Taufstelle Jesu am Jordan, zur Festung Machärus bis hin zur berühmten Felsenstadt Petra und zum ebenso bekannten Wadi Rum.

Die Kosten betragen ca. 2.700 EUR pro Person im Doppelzimmer inklusiv Halbpension und Flug ab und nach Düsseldorf. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze ist begrenzt. Detailinfos zur Reise hat Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 / 72 65 75; E-Mail: dirk.sawatzki@ekir.de), weitere Infos zur Reise und zur Gemeinde gibt es auch im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

Foto von Pfarrer Dirk Sawatzki 1998 auf seiner Jordanien-Reise in Petra 

Taizégottesdienst in Hamborn
Am Sonntag, 1. Februar feiert die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn um 17.30 Uhr in der Friedenskirche Duisburg Hamborn, Duisburger Str. 174, einen Taizé-Gottesdienst. Fester Bestandteil sind die besondere Lichtatmosphäre und die Taizé-Melodien, die erklingen werden.

Bei den für Taizé so typischen Gesängen begleitet Christian Spließ die Singenden am Klavier. Die Gemeinde lädt herzlich ein, sich auf diese Erfahrung einzulassen und von der besonderen Stimmung mittragen zu lassen.  

In der „Communité de Taizé“, gegründet 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund, haben Nächstenliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung. Die Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam für diese Gottesdienste.



Kohlenmonoxid-Vergiftungen in NRW: Zahl der Krankenhausbehandlungen in 2024 um rund 8 % gestiegen

* Im Vergleich zu 2014 ging die Anzahl allerdings um über 44 % zurück.
* Den höchsten Anteil an Behandlungsfällen gab es in Bottrop.
* Rückgang der Todesfälle aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung um fast 48 % gegenüber 2014.

Im Jahr 2024 sind 513 Menschen aus Nordrhein-Westfalen wegen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung vollstationär im Krankenhaus behandelt worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 8,2 % mehr als 2023. Im Jahr 2014 hatte es noch 923 solcher Behandlungsfälle gegeben. Damit ist die Zahl dieser Behandlungen in den letzten zehn Jahren um 44,2 % zurückgegangen.



Das Durchschnittsalter der behandelten Personen lag 2024 bei 42 Jahren. Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas. Ursachen für Kohlenmonoxid-Vergiftungen können unter anderem defekte Öfen, Heizungen und Schornsteinanlagen, Wohnungsbrände oder Grillen in Innenräumen sein.

Höchster Anteil an Behandlungsfällen in Bottrop
Die höchste Zahl an Behandlungsfällen aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner hat es mit 7,6 Fällen 2024 in Bottrop gegeben, gefolgt von Solingen mit 6,6 Fällen und Bochum mit 6,4 Fällen. Landesweit gab es 2,8 Behandlungsfälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Aus Mülheim an der Ruhr wurden keine Personen mit Kohlenmonoxid-Vergiftung vollstationär behandelt.

Gering war die Quote auch im Kreis Unna mit 0,5 Fällen und in Leverkusen mit 0,6 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Zahl der Todesfälle aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gegenüber 2014 fast halbiert Im Jahr 2024 starben 81 Menschen aus Nordrhein-Westfalen an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Damit hat sich die Anzahl der aus diesem Grund Gestorbenen gegenüber 2014 mit einem Rückgang von 47,7 % nahezu halbiert. In den letzten Jahren ist Zahl der Todesfälle jedoch wieder gestiegen: im Vergleich zum Vorjahr um 11,0 %. Mehr als drei Viertel bzw. 76,5 % der Sterbefälle durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung waren Suizide.

Der NATO-Generalsekretär wird vor dem Europäischen Parlament sprechen

Am Montag,  dem 26. Januar 2026 , wird der NATO-Generalsekretär Mark Rutte vor dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten (AFET) und dem Ausschuss für Sicherheit und Verteidigung (SEDE) des Europäischen Parlaments in Brüssel sprechen.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg: Kostenfreie Umweltbildung für Kitas und Schulen
Anlässlich des Welttags der Umweltbildung am 26. Januar 2026 machen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg auf ihre vielfältigen kostenfreien Angebote im Bereich Umwelt- und Abfallbildung aufmerksam. Mit praxisnahen Materialien, anschaulichen Erlebnisprogrammen und individuell abgestimmten Aktionen unterstützen sie Duisburger Kitas, Schulen, Vereine und weitere Einrichtungen dabei, Umweltbewusstsein zu fördern und nachhaltiges Handeln im Alltag zu verankern.

Umweltbildung als Grundlage für nachhaltige Stadtentwicklung
Umweltbildung ist ein zentraler Baustein für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Wer frühzeitig lernt, Abfälle zu vermeiden und richtig zu trennen, entwickelt ein dauerhaftes Bewusstsein für Ressourcen- und Klimaschutz. Genau hier setzen die Angebote der Abfallberatung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg an: Sie richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und verbinden fundiertes Wissen mit praktischem Erleben.

Spielerisch lernen – von der Kita bis zur Schule
Bereits Kinder ab fünf Jahren werden mit dem Mal- und Bastelbuch „Abfälle richtig sortieren“ spielerisch an das Thema herangeführt. Auf den Duisburger Recyclinghöfen können Vorschulkinder im Rahmen des „Kita-Erlebnisprogramms“ erste Abfallprojekte praktisch umsetzen, unterschiedliche Sammelsysteme kennenlernen und erleben, wohin Abfälle gelangen, die nicht in die klassische Mülltonne passen.

Mit den neuen Schulprogrammen „BesserTrenner“ (1.–6. Klasse) und „AbfallKenner“ (5.–6. Klasse) kommen Mitarbeitende der Abfallberatung direkt in die Schulen. Ziel ist es, die richtige Abfalltrennung nachhaltig zu verankern und im „AbfallKenner“-Programm zusätzlich das Wissen über Recyclingkreisläufe praxisnah zu vermitteln.

Darüber hinaus können Kinder das Recyclingzentrum Nord erkunden. Entlang eines Abfalllernpfads mit sechs Erlebnisstationen – darunter Kaufladen, Sortierband, Komposthaufen und Müllwaage – erfahren sie anschaulich, wie Abfall entsteht, richtig getrennt wird und welchen Einfluss das eigene Verhalten auf Umwelt und Klima hat. Ergänzt wird das Angebot durch eine Führung über den Recyclinghof.

Gemeinsam für ein sauberes Duisburg
Gemeinschaftliche Aufräumaktionen können als eigenständige Projekte oder im Rahmen von Bildungsangeboten durchgeführt werden. In Kooperation mit dem Verein Offensive für ein sauberes Duisburg stellen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg Materialien bereit und organisieren die Abholung der gesammelten Abfälle. Weitere Informationen gibt es unter www.sauberes-duisburg.de, per E-Mail info@sauberes-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 933 19 03.

Praktische Unterstützung für Alltag und Veranstaltungen
Abfallsortierspiele, Themenkoffer, eine Papierwerkstatt sowie Mehrwegtrinkbecher stehen als kostenfreier Verleihservice zur Verfügung. Zudem erhalten Duisburger Einrichtungen Abfallsortierhilfen, Mal- und Bastelbücher sowie Aufkleber für Vorsortiergefäße in der benötigten Stückzahl kostenlos.

Darüber hinaus entwickelt das Team der Abfallberatung individuelle Angebote, etwa für Familienaktionen, Ferienprogramme oder Sonderformate. Erreichbar ist das Team per E-Mail abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283 30 00.

Große Filmmusik in Duisburg
Zum Monatsbeginn dürfen sich Filmmusik-Fans in Duisburg auf gleich zwei eindrucksvolle Live-Erlebnisse freuen: Am 05. Februar 2026 verwandelt sich die Mercatorhalle in die endlosen Weiten der afrikanischen Savanne mit „Der König der Löwen – The Music Live in Concert“. Bereits einen Tag später folgt mit „Game of Thrones & House of the Dragon – Das Konzert“ eine epische Reise in die Welt von Westeros.

„Der König der Löwen – The Music Live in Concert“ widmet sich einem der beliebtesten Soundtracks der Filmgeschichte. Die Musik von Sir Elton John und Hans Zimmer, ergänzt durch die unverwechselbaren afrikanischen Chorgesänge von Lebo M., hat Maßstäbe gesetzt – emotional, mitreißend und zeitlos. Live gespielt und gesungen entfalten die Kompositionen eine ganz neue Intensität.

Von „Can You Feel the Love Tonight“ bis „Hakuna Matata“ lassen die weltbekannten Melodien Erinnerungen aufleben und laden zum Mitschwingen ein. Ob langjährige Fans oder neue Entdecker: Dieses Konzert ist eine musikalische Hommage an den ewigen Kreislauf des Lebens.

Mit „Game of Thrones & House of the Dragon – Das Konzert“ zieht anschließend die klanggewaltige Welt von Westeros und Haus Targaryen in die Mercatorhalle ein. Basierend auf den vielfach ausgezeichneten Kompositionen von Ramin Djawadi präsentieren die Cinema Festival Symphonics die Musik beider Erfolgsserien live.

Großes Orchester, Chor sowie Solistinnen und Solisten treffen auf eindrucksvolle Leinwandanimationen und schaffen ein Konzerterlebnis, das weit über reine Nostalgie hinausgeht. Szenische Lichtstimmungen und visuelle Projektionen lassen das Publikum tief in die epischen Geschichten eintauchen.

Der König der Löwen - The Music live in Concert, 05.02.2026, 20 Uhr, Mercatorhalle, Duisburg
Game of Thrones and House of the Dragon - Das Konzert, 06.02.2026, 20 Uhr, Mercatorhalle, Duisburg. Tickets und Infos unter www.highlight-concerts.de

Inflation 2025 für 8 von 9 Haushaltstypen bei oder unter 2 Prozent, aber Preisniveau bei Lebensmitteln und Energie weiter hoch
Die Inflationsrate in Deutschland ist im Dezember 2025 mit 1,8 Prozent unter das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent gesunken. Im Gesamtjahr 2025 lag sie mit 2,2 Prozent noch leicht darüber.

Ähnlich ist das Muster, wenn man auf die Inflationsraten von neun exemplarischen Haushaltstypen blickt, die sich nach Einkommen und Personenzahl unterscheiden: Im Dezember wiesen alle von ihnen Inflationsraten an oder unter dem Inflationsziel auf. Im Gesamtjahr hatte nur ein Haushaltstyp eine Inflationsrate oberhalb des EZB-Ziels. Das zeigt der neue monatliche IMK Inflationsmonitor.*

Im neuen Jahr weist der zu erwartende Trend bei der Teuerung weiter leicht nach unten, so Dr. Silke Tober, Inflationsexpertin des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und Autorin des Inflationsmonitors. Während der Inflations-Ausblick für die nächste Zukunft damit unproblematisch ist, offenbart Tobers Auswertung im Vergleich der vergangenen Jahre ein weiterhin deutlich erhöhtes Preisniveau:

Seit 2019, dem Jahr vor Coronapandemie und Ukrainekrieg, ist der Verbraucherpreisindex um 22,5 Prozent gestiegen und damit knapp zehn Prozentpunkte stärker als im Einklang mit dem EZB-Ziel gewesen wäre (kumuliert 12,6 Prozent). Besonders deutlich ist längerfristig zwischen 2019 und 2025 das Preisniveau bei Nahrungsmitteln (39,1 Prozent) und, trotz Preisrückgängen in letzter Zeit, bei Energie (36,8 Prozent) angestiegen.

Für die Geldpolitik der Zentralbank sind indes die mittlerweile wieder entspannte Preisentwicklung und die normalisierte mittelfristige Perspektive maßgeblich, betont Ökonomin Tober. Zumal die Wirtschaftsentwicklung im Euroraum und insbesondere in Deutschland 2025 wieder schwach war. Daher hält die Autorin des IMK Inflationsmonitors weitere Zinsschritte für erforderlich.

„Die ruhige Inflationslage liefert der EZB bereits seit geraumer Zeit den geldpolitischen Spielraum, um die Konjunktur zu stützen und insbesondere die kriselnde Industrie zu entlasten, die unter hohen Energiepreisen, den US-Zöllen und der starken Euro-Aufwertung leidet“, schreibt Tober. „Diesen Spielraum sollte sie zeitnah nutzen.“

Das IMK berechnet seit Anfang 2022 monatlich spezifische Teuerungsraten für neun repräsentative Haushaltstypen, die sich nach Zahl und Alter der Mitglieder sowie nach dem Einkommen unterscheiden (mehr zu den Typen und zur Methode unten). In einer Datenbank liefert der Inflationsmonitor zudem ein erweitertes Datenangebot: Online lassen sich Trends der Inflation für alle sowie für ausgewählte einzelne Haushalte im Zeitverlauf in interaktiven Grafiken abrufen.



Die längerfristige Betrachtung illustriert, dass Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen von der starken Teuerung nach dem russischen Überfall auf die Ukraine besonders stark betroffen waren, weil Güter des Grundbedarfs wie Nahrungsmittel und Energie in ihrem Budget eine größere Rolle spielen. Diese wirkten lange als die stärksten Preistreiber. So betrug auf dem Höhepunkt der Inflationswelle im Oktober 2022 die Teuerungsrate für Familien mit niedrigen Einkommen 11 Prozent, die für ärmere Alleinlebende 10,5 Prozent. Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen hatten damals mit 7,9 Prozent die mit Abstand niedrigste Inflationsrate.

Zuletzt waren die Abstände weit weniger groß und das Muster anders, weil sich vor allem noch Dienstleistungen deutlich verteuert haben, die Haushalte mit höheren Einkommen stärker nachfragen als Ärmere. So hatten Familien mit niedrigen Einkommen im Dezember 2025 und im Gesamtjahr mit 1,5 bzw. 1,6 Prozent im Haushaltsvergleich die niedrigste Inflationsrate, bei Alleinstehenden mit niedrigen Einkommen betrug sie 1,6 bzw. 1,7 Prozent. Am anderen Ende des Haushaltsvergleichs standen Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen, allerdings mit recht geringem Abstand.

Im Dezember lag auch deren Inflationsrate mit 2,0 Prozent nicht über dem EZB-Ziel, im Gesamtjahr mit 2,2 Prozent leicht darüber. Die Inflationsraten der übrigen sechs Haushaltstypen lagen dazwischen und überschritten auch im Gesamtjahr nicht die 2-Prozent-Marke. Im Sechs-Jahres-Vergleich seit 2019 tragen einkommensstarke Alleinlebende mit kumuliert 20,8 Prozent nach wie vor die niedrigste Inflationsbelastung unter allen untersuchten Haushalten.



Informationen zum Inflationsmonitor
Für den IMK Inflationsmonitor werden auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamts die für unterschiedliche Haushalte typischen Konsummuster ermittelt. So lässt sich gewichten, wer für zahlreiche verschiedene Güter und Dienstleistungen – von Lebensmitteln über Mieten, Energie und Kleidung bis hin zu Kulturveranstaltungen und Pauschalreisen – wie viel ausgibt und daraus die haushaltsspezifische Preisentwicklung errechnen. Die Daten zu den Haushaltseinkommen stammen ebenfalls aus der EVS.

Im Inflationsmonitor werden neun repräsentative Haushaltstypen betrachtet: Paarhaushalte mit zwei Kindern und niedrigem (2000-2600 Euro), mittlerem (3600-5000 Euro), höherem (mehr als 5000 Euro) monatlichem Haushaltsnettoeinkommen; Haushalte von Alleinerziehenden mit einem Kind und mittlerem (2000-2600 Euro) Nettoeinkommen; Singlehaushalte mit niedrigem (unter 900 Euro), mittlerem (1500-2000 Euro), höherem (2000-2600 Euro) und hohem (mehr als 5000 Euro) Haushaltsnettoeinkommen sowie Paarhaushalte ohne Kinder mit mittlerem Haushaltsnettoeinkommen zwischen 3600 und 5000 Euro monatlich. Der IMK Inflationsmonitor wird monatlich aktualisiert.


Närrischer Prinzenempfang im Bezirksamt Meiderich/Beeck
Zum offiziellen Prinzenempfang lädt Bezirksbürgermeister Eren Yantaki interessierte Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 30. Januar, von 11.11 bis 13.33 Uhr ins Bezirksamt an der Von-der-Mark-Straße 36 in Meiderich. Im Mittelpunkt dieses karnevalistischen Vormittags steht die Vorstellung des amtierenden Duisburger Stadtprinzen Toni I., der in der laufenden Session das närrische Zepter führt.

Musik, Tanz und karnevalistische Beiträge gehören zum Begleitprogramm. „Der Karneval gehört fest zur kulturellen Identität unserer Stadtteile. Der Prinzenempfang ist eine schöne Gelegenheit, Tradition, Ehrenamt und Lebensfreude zusammenzubringen“, betont Bezirksbürgermeister Eren Yantaki.

„Ich freue mich sehr, den Duisburger Prinzen und die Karnevalsvereine bei uns willkommen zu heißen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu feiern.“ Der Eintritt zum Empfang ist frei. Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten bittet die Bezirksverwaltung bis zum 25. Januar um Anmeldung per E-Mail an kultur.meiderich@stadt-duisburg.de.

Spielen am Vormittag in Großenbaum
Die Bibliothek an der Großenbaumer Alle 168-174 (Gesamtschule Süd) lädt am Samstag, 31. Januar, von 10 bis 13 Uhr zum gemeinsamen Spielen ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bürgerverein Großenbaum/Rahm und der Initiative „Spiel des Jahres“ statt. An dem Vormittag werden Brett- und Kartenspiele aus der Aktion „Spielend für Toleranz“ sowie aus dem eigenen Bibliotheksbestand vorgestellt.

Die ausgewählten Spiele sind leicht zugänglich und fördern Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben – ganz unter dem Motto „Nur ein faires Spiel ist ein gutes Spiel“. Mitspielen können alle – unabhängig von Alter, Spielerfahrung oder Sprachkenntnissen. Der Eintritt ist frei. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284.
Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

Schwarze Komödie „Bis dass der Tod“ in der Rheinhausen-Halle
Die schwarze Komödie „Bis dass der Tod“ von Stefan Vögel ist am Donnerstag, 5. Februar 2026, um 20 Uhr in der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße 20 zu sehen. Der Einlass startet bereits um 19 Uhr. Die Komödie erzählt die Geschichte der Unternehmerin Helena. Sie muss auf schmerzliche Weise erfahren, dass Geld allein nicht glücklich macht.

Ihr Gatte Gregor hat sie nur ihres Vermögens wegen geheiratet und sich auf ihre Kosten seinen luxuriösen Lebenswandel finanziert. Bei Gregors bestem Freund Pascal findet Helena Trost. Sie will die Scheidung. Doch Gregor will nicht einwilligen, ohne die Hälfte von Helenas Kapital mitzunehmen – und das sind immerhin elf Millionen. Da sie juristisch nicht gegen Gregor gewinnen kann, will Helena das Problem auf andere Weise aus der Welt schaffen. Gregor muss sterben. Und auch Gregor hegt längst Mordpläne, die er seinem Freund Pascal anvertraut.

Helena will Pascal gleichfalls in ihren Racheplan an Gregor einbeziehen. Zunächst scheint Pascal unschlüssig zwischen den Fronten zu stehen, doch als er schließlich zustimmt, den jeweils anderen umbringen zu lassen, ahnen Gregor und Helena nicht, dass Pascal unterdessen ganz eigene Ziele verfolgt.

Für das Theaterstück der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf und der Bezirksverwaltung Rheinhausen können Interessierte Karten ab sofort montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr in der Bezirksverwaltung (Zimmer 205, Körnerplatz 1, 47226 Duisburg) erwerben.

Theaterkarten sind in drei Preisklassen verfügbar (17 Euro, 22 Euro und 27 Euro). Nähere Informationen zu den Theaterkarten gibt es bei der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203/283-8245 oder per E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de.

Vor 10 Jahren: 2016 ist Jahr der Trinkhalle
Zahnpasta vergessen, Kaffee fürs Frühstück oder das Feierabendbier? Kein Problem, in dieser Region gibt es da Abhilfe mit Tradition - die Trinkhalle bietet nahezu alles, was gebraucht wird für den täglichen Bedarf.

Trotz verlängerter Öffnungszeiten bei Supermärkten und der Konkurrenz von Tankstellen kann sich "die Bude" vor allem auch als sozialer Treffpunkt behaupten - diese ruhrgebietstypische Institution soll 2016 gewürdigt werden. Die Metropole Ruhr feiert ihre Buden-Kultur. (idr)  Kiosk-Kultur der Bürgerzeitung aus 2012

Die VHS startet ins Frühjahrssemester
Die Volkshochschule Duisburg startet am Montag, 2. Februar, in ein neues Frühjahrssemester. Mit über 1.200 Angeboten und mehr als 30.000 Unterrichtseinheiten bietet das kommunale Weiterbildungszentrum wieder ein vielfältiges Programm an.

Demokratie leben und Zukunft gestalten
In Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen setzt die VHS einen klaren Schwerpunkt auf Demokratiebildung. Getreu dem Motto „Demokratie als Lebensform“ laden Formate wie der „Gesellschaftsdiskurs“ oder die „Kommunalpolitische Werkstatt“ zum Mitreden ein. E

in besonderer Höhepunkt: Der Kurs „‘Tatort‘ im Gespräch“, der den Sonntagskrimi als Aufhänger für aktuelle gesellschaftspolitische Debatten nutzt. Auch wird ein Blick in die Zukunft geworfen: In Kooperation mit dem Umweltamt startet die Reihe „Naturschutz im Dialog“, Imker-Kurse fördern die Artenvielfalt und exklusive Führungen geben bereits jetzt Einblicke in das Gelände der IGA 2027.

Fit für den Job: Von Resilienz bis KI
Der Fachbereich Berufliche Bildung rückt in diesem Semester „New Work“ und mentale Stärke in den Fokus. Neue Angebote zu Resilienz, emotionaler Stärke und agilem Mindset unterstützen Berufstätige dabei, in fordernden Umfeldern gesund und fokussiert zu bleiben.
Im IT-Bereich reicht das Spektrum vom Smartphone-Basiskurs bis zur Experten-Fortbildung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema „Künstliche Intelligenz“ sowie auf kreativen Tools wie Canva und Photoshop.

Gesundheit, Kultur und Sprachen
Ob Stressbewältigung durch Yoga und Qigong (auch als Bildungsurlaub) oder „Training am Rollator“ für Senioren, der Gesundheitsbereich bietet den passenden Ausgleich zum Alltag. Kulturell blickt die VHS zurück, aber auch nach vorn: Zum 30. Jubiläum der „Les Misérables“-Premiere in Duisburg gibt es spannende Rückblicke, ergänzt durch Beiträge zum Festival „Duisburger Akzente“. Sprachinteressierte können aus 15 Fremdsprachen wählen.

Der Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ wird zudem durch neue Intensivkurse in Kleingruppen deutlich ausgebaut. Das komplette Programm ist online unter www.vhs-duisburg.de abrufbar. Das gedruckte Programmbuch liegt in den Geschäftsstellen und an vielen Auslageorten im Stadtgebiet kostenlos bereit. Weitere Informationen gibt es auch telefonisch unter 0203/283-94977 (Allgemeine Weiterbildung) und 0203/283-94944 (Abteilung Sprachen/Deutsch).

VHS-Angebot: Mit Gleichgesinnten über den Sonntagskrimi reden
Die Volkshochschule Duisburg bietet interessierten „Tatort“-Fans die Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten über die jeweils jüngste Folge auszutauschen. Das Angebot „‘Tatort‘ im Gespräch“ findet ab dem 2. Februar immer montags von 18 bis 19.30 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte statt.

Der „Tatort“ ist eine der wenigen verbliebenen Sendungen, die noch Millionen Zuschauer vor den TV-Geräten versammelt. Neben den eigentlichen Kriminalfällen transportieren die Folgen, die in ausgewählten Städten des deutschsprachigen Raums mit ganz unterschiedlichen Ermittlerpaaren besetzt sind, meist auch aktuelle gesellschaftspolitische Themen. Diese geben oft Anlass zu Kontroversen, die häufig in den sozialen Medien ausgetragen werden.

Die VHS empfiehlt Interessierten für dieses Angebot, eine VHS-Karte zu kaufen und sich dann verbindlich unter www.vhs-duisburg.de anzumelden. Die VHS-Karte kostet 19 Euro, gilt ein Semester lang und reduziert alle VHS- Angebote um fünf Euro. So kann man dann zum Beispiel auch alle kostenpflichtigen Vorträge ohne weitere Kosten besuchen. Weiterführende Informationen gibt es telefonisch bei Josip Sosic unter 0203 283-984617.

VHS-Vortrag zur Architektur in der DDR
Welchen architektonischen Weg die DDR nach dem Zweiten Weltkrieg eingeschlagen hat, ist das Thema eines Vortrags, der am Montag, 2. Februar, um 20 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, gehalten wird. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Josip Sosic unter der Rufnummer 0203 283-984617

VHS-Vortrag: Wie sehr beeinflussen Superreiche die Politik?
„Die Macht der Superreichen“ – so lautet der Titel eines Vortrags von Dr. Franz Steltemeier am Montag, 9. Februar, um 20 Uhr in der VHS im Stadtfenster. Der Redner geht der Frage nach, welchen Einfluss übermäßig wohlhabende Menschen auf politische Entscheidungen nehmen können und was das für die Demokratie bedeutet.

Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weiterführende Informationen können telefonisch unter 0203 283 984617 erfragt werden.

Jetzt anmelden: VHS-Diskussionszirkel „Gesellschaftsdiskurs“
Der Diskussionszirkel „Gesellschaftsdiskurs“ der Volkshochschule Duisburg unter Leitung von Dr. Ralf Kleinfeld erfreut sich immer größerer Beliebtheit, sodass in diesem Semester zwei Gruppen eingerichtet wurden und somit weitere Plätze frei geworden sind.

Vom 11. Februar bis 20. Mai werden immer mittwochs in der VHS im Stadtfenster, Steinschen Gasse 26, von 15.15 Uhr bis 16.45 Uhr aktuelle gesellschaftspolitische Themen diskutiert, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorher selbst ausgewählt haben. Das Thema des Tages der ersten Veranstaltung wird vom Kursleiter festgelegt.

Das Teilnahmeentgelt beträgt 43 Euro. Es gibt auch Ermäßigungen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Für weitere Informationen steht Josip Sosic unter Tel. 0203-283 984617 zur Verfügung.

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 27. Januar, wenn sie um 12 Uhr eine Spitzkohl-Hackfleisch-Pfanne servieren. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei.

„Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

Konzert in Neudorf mit lyrischen Kostbarkeiten - Kammermusik zwischen Renaissance und Klassik
Am 1. Februar überreicht im Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstr. 31, um 18 Uhr die Kölner Mezzosopranistin Marie Borger zusammen mit drei jungen Musikerinnen, mit denen sie bereits seit einem Jahrzehnt musiziert, dem Publikum einen ganzen Strauß lyrischer Kostbarkeiten: Zu hören ist Kammermusik zwischen Renaissance und Klassik, auf einer faszinierenden Reise von Folksongs über Dowland und Bach bis zu moderneren Kompositionen, die eigens für sie geschrieben wurden.

Mit dabei ist der Duisburger Gitarrist Thorsten Töpp, der die vier Musikerinnen seit ihrer Jugendzeit begleitet. Mit diesem Konzert startet eine neue Konzertreihe mit vielfältigen Programmen zwischen Hochfelder Pauluskirche und Neudorfer Gemeindezentrum Wildstr. Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld Neudorf und die Organisatoren - Dr. Hans-Joachim Heßler und Thorsten Töpp - laden herzlich zu dem Konzert ein. Der Eintritt ist frei, die Künstlerinnen freuen sich über Spenden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.


Emily Oberschachtsiek, Marie Borger, Katja Tegethoff und Annika Wilde (Foto: Claudia Hellbach). 



Straßenverkehrsunfälle im November 2025: 1 % mehr Verletzte als im Vorjahresmonat
Zahl der Verkehrstoten gegenüber November 2024 um 16 Personen gestiegen

Im November 2025 sind in Deutschland rund 28 400 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 1 % mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verkehrstoten stieg um 16 auf 211 Personen. Insgesamt registrierte die Polizei im November 2025 rund 224 600 Straßenverkehrsunfälle, das waren 2 % oder 4 700 mehr als im Vorjahresmonat.



Im Zeitraum Januar bis November 2025 erfasste die Polizei 2,29 Millionen Straßenverkehrsunfälle und damit 1 % weniger als im Vorjahreszeitraum (-17 700). Darunter waren 271 400 Unfälle mit Personenschaden, bei denen 2 582 Menschen getötet wurden.
Damit ist die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 gestiegen, während die Zahl der Unfälle mit Personenschaden in etwa gleichgeblieben ist. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr sank im selben Zeitraum um 1 % oder 2 500 auf 338 000 Personen.

0,2 % mehr versteuerte Zigaretten im Jahr 2025
• Seit 1991 hat sich die versteuerte Menge an Zigaretten mehr als halbiert
• Absatz von Tabak-Substituten nimmt im Vorjahresvergleich um 18,2 % zu

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 66,4 Milliarden Zigaretten versteuert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,2 % oder 0,1 Milliarden Stück mehr als im Jahr 2024. Im langfristigen Vergleich zum Jahr 1991 (146,5 Milliarden) ging der Zigarettenabsatz allerdings um mehr als die Hälfte zurück.

Der Pro-Kopf-Verbrauch lag im Jahr 2025 bei 795 Zigaretten (1991: 1 831). Die Menge des versteuerten Tabak-Feinschnitts verringerte sich im Vorjahresvergleich um 1,2 % auf 24 864 Tonnen. Der Absatz von Zigarren und Zigarillos sank im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 6,6 % auf 2,1 Milliarden Stück.



Der Absatz von Wasserpfeifentabak belief sich im Jahr 2025 auf 1 162 Tonnen und sank damit um 8,8 % gegenüber dem Vorjahr. Seit dem Inkrafttreten der geänderten Tabaksteuerverordnung zum 1. Juli 2024 sind für Wasserpfeifentabak wieder alle Packungsgrößen zulässig, die zum 1. Juli 2022 eingeführte Packungshöchstmenge von 25 Gramm wurde aufgehoben. I

m Unterschied zum Wasserpfeifentabak stieg der Absatz von klassischem Pfeifentabak um 2,9 % gegenüber dem Vorjahr auf 323 Tonnen. 18,2 % mehr Tabak-Ersatzprodukte versteuert als im Vorjahr Die Menge der im Jahr 2025 versteuerten Substitute für Tabakwaren (z. B. Liquids für E-Zigaretten bzw. Verdampfer) betrug 1,5 Millionen Liter. Damit war die abgesetzte Menge an Tabak-Substituten um 18,2 % höher als im Vorjahr.

Steuertarife: Wasserpfeifentabak und Liquids erst seit 2022 mit eigener Besteuerung Für die unterschiedlichen Tabakprodukte beziehungsweise Substitute fallen nach dem Tabaksteuergesetz unterschiedliche Steuersätze an, die wiederum zu unterschiedlichen Zeitpunkten schrittweise erhöht werden. So wurde zum 1. Januar 2022 ein separater Steuertarif für Wasserpfeifentabak und erhitzten Tabak eingeführt.

Vorher wurden diese wie Pfeifentabak und somit niedriger versteuert. Für Liquids fiel ab 1. Juli 2022 erstmals Tabaksteuer an. Vorher waren Liquids nicht in der Statistik erfasst, weswegen hier noch keine längerfristigen Zeitvergleiche möglich sind. Die aktuelle Fassung des Tabaksteuergesetzes regelt die unterschiedlichen Steuertarife bis zum Jahr 2027.