'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


23. Kalenderwoche - Montag, 1. - Sonntag, 7. Juni 2026

OB-Karl-Lehr-Brückenzug mit Käfer-Parade eröffnet: Zentrale Verbindung für Duisburg wieder freigegeben
Ein bedeutendes Verkehrsprojekt für Duisburg ist abgeschlossen: Der neue OB-Karl-Lehr-Brückenzug ist offiziell eröffnet und nach einer siebenwöchigen Sperrung wieder für den Verkehr freigegeben worden. Damit steht eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen im Duisburger Stadtgebiet sowie eine zentrale Anbindung an den Duisburger Hafen wieder zur Verfügung.

Eröffnungsfeier des OB-Karl-Lehr-Brückenzug am 06.06.2026 mit Oberbürgermeister Sören Link, Vorstand Sebastian Beck - Foto Wirtschaftsbetriebe Duisburg/Sarah Lampe

Der Neubau des OB-Karl-Lehr-Brückenzugs zählt zu den größten und technisch anspruchsvollsten Infrastrukturprojekten der Stadt. Mit der neuen Ruhrbrücke und der neuen Hafenkanalbrücke wurde eine leistungsfähige, zukunftssichere Verbindung geschaffen, die für den innerstädtischen Verkehr, die Hafenlogistik und die wirtschaftliche Entwicklung Duisburgs von großer Bedeutung ist. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 160 Millionen Euro brutto.

Eröffnungsfeier des OB-Karl-Lehr-Brückenzug am 06.06.2026 mit Oberbürgermeister Sören Link, Vorstand Sebastian Beck und geladenen Gästen. Fotos Wirtschaftsbetriebe Duisburg/Sarah Lampe

Oberbürgermeister Sören Link würdigt die Bedeutung des Projekts für die Stadt: „Der OB-Karl-Lehr-Brückenzug ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Duisburgs und die zentrale Achse für Hafen, Wirtschaft und Verkehr. Jetzt gewinnen wir ein wichtiges Stück Mobilität und Lebensqualität zurück. Und die neue Brücke zeigt: Duisburg kann große Herausforderungen meistern!“

Mit der Freigabe endet für viele Verkehrsteilnehmende eine herausfordernde Phase mit Umleitungen und Einschränkungen. Die Stadt Duisburg und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg danken allen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den betroffenen Unternehmen für ihr Verständnis während der Bauarbeiten und der siebenwöchigen Sperrung. Die Sperrung war erforderlich, um den Querverschub der neuen Brückenbauwerke sowie weitere abschließende Arbeiten sicher durchführen zu können.

Ein besonderer Meilenstein des Projekts war im April 2026 der Querverschub der beiden Brückenbauwerke. Die rund 6.200 Tonnen schwere Ruhrbrücke mit einer Stützweite von 182,20 Metern wurde dabei millimetergenau um 34,37 Meter von West nach Ost in ihre endgültige Lage verschoben. Auch die neue Hafenkanalbrücke mit einem Gewicht von rund 4.250 Tonnen und einer Stützweite von 125 Metern wurde im Zuge der Arbeiten erfolgreich in Position gebracht.

Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, betont die technische und organisatorische Leistung: „Der neue OB-Karl-Lehr-Brückenzug zeigt eindrucksvoll, was durch präzise Planung, technisches Know-how und das gute Zusammenspiel vieler Beteiligter möglich ist. Besonders die Verschubarbeiten an den Brücken waren ein herausragender Schritt in diesem Projekt. Wir freuen uns, dass diese wichtige Verbindung nun wieder für Duisburg zur Verfügung steht.“

Die neue Verbindung verbessert nicht nur die Erreichbarkeit des Hafens und wichtiger Wirtschaftsstandorte, sondern erleichtert auch den Alltag vieler Pendlerinnen und Pendler. Sie trägt dazu bei, Verkehrsströme wieder zu bündeln, Umleitungsverkehre zu reduzieren und die Mobilität auf dieser wichtigen Achse zu stärken.

Auch für den öffentlichen Nahverkehr bringt das Projekt Verbesserungen mit sich. Durch die vorgesehenen Beschleunigungsmaßnahmen für die Straßenbahnlinie 901 soll künftig ein wichtiger Beitrag zu einem leistungsfähigeren und zuverlässigeren ÖPNV auf dieser Achse geleistet werden.

Im Projektverlauf waren die Beteiligten wiederholt mit außergewöhnlichen Rahmenbedingungen konfrontiert. Dazu zählten unter anderem die Auswirkungen der Corona-Pandemie, Folgen internationaler Krisen und Kriege auf Lieferketten und Bauabläufe sowie Hoch- und Niedrigwasserereignisse. Hinzu kamen Kampfmittelfunde, die zusätzliche Abstimmungen und Maßnahmen erforderlich machten.

Zur Eröffnung des neuen Brückenzugs rollten auch historische Fahrzeuge über die Brücke: Mitglieder des Vereins Stammtisch Käfer & Co. Rhein-Ruhr e.V. begleiteten die Freigabe mit einer Fahrt über das neue Bauwerk und setzten damit ein besonderes Zeichen für die Verbindung von Duisburger Verkehrsgeschichte und moderner Infrastruktur.

Mit der Verkehrsfreigabe des Brückenzugs ist ein zentraler Abschnitt des Gesamtprojekts abgeschlossen. Das Gesamtprojekt wird jedoch fortgeführt: Im Anschluss folgt der Umbau des Kaßlerfelder Kreisverkehrs zu einer Kreuzung. Diese Arbeiten sind nach aktueller Planung ab Sommer 2027 vorgesehen.
Weitere Informationen zum Gesamtprojekt bietet die Internetseite www.ob-karl-lehr-bruecke.de.

OB-Karl-Lehr-Brückenzug wird eröffnet  
Ein bedeutendes Verkehrsprojekt für Duisburg ist abgeschlossen: Der neue OB-Karl-Lehr-Brückenzug wird am 06. Juni um 14.00 Uhr offiziell eröffnet und nach einer siebenwöchigen Sperrung wieder für den Verkehr freigegeben. 

Foto Copyright: neuartig/ Matthias Heuser

KölnRheinRuhr finalisiert Bewerbungskonzept für Olympia: Essen, Duisburg und Bochum als Austragungsorte gesetzt
KölnRheinRuhr hat die finalen Unterlagen für Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 und 2044 beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eingereicht. Das Bewerbungskonzept wurde noch einmal geschärft und an den Standorten Essen, Duisburg und Bochum angepasst. Die Wettbewerbe im Wasserball sollen nun am international erprobten Wasserball-Standort Duisburg stattfinden – und nicht wie vorab geplant in Wuppertal.

Die Finalwettkämpfe im Boxen sollen jetzt im Vonovia Ruhrstadion vor noch größerer Kulisse mit rund 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauern starten und nicht mehr in der Messe Essen. Dafür finden die Mountainbike-Wettbewerbe jetzt in Essen und nicht im Kreis Recklinghausen statt. In enger Abstimmung mit dem Sportfachverband und den beteiligten Kommunen fiel die Wahl für die Sportart Mountainbike auf den Brammentrail der Essener Schurenbachhalde im Besitz des Regionalverbandes Ruhr (RVR).

Weiterhin ergibt sich, dass neben der Leading City Köln, in der auch das Olympische Dorf sein wird, jetzt 14 Kommunen an der Bewerbung KölnRheinRuhr beteiligt sind: Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim am Rhein, Oberhausen, Pulheim und Wuppertal. Dazu kommen die Segelwettbewerbe in Kiel oder Warnemünde und Kanu-Slalom in Markkleeberg.

Die Bewerbung basiert auf der größten demokratischen Legitimation mit historischer Beteiligung von über 1,4 Millionen abgegebenen Stimmen und 66 Prozent Zustimmung von den Menschen in der Region. Die Abstimmung über Olympische und Paralympische Spiele in der Region KölnRheinRuhr war die größte Abstimmung in der olympischen Geschichte.

Noch nie wurden mehr Menschen befragt und mehr Städte in die Frage einbezogen, ob sie für die Ausrichtung der Spiele sind. Zu den Konkurrenten von KölnRheinRuhr gehören die Städte München und Berlin. Die abschließende Entscheidung, welche Region für die internationale Bewerbung ausgewählt wird, fällt dann auf der außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung am 26. September 2026 in Baden-Baden. idr - Weitere Informationen: https://olympiabewerbung.nrw/

6. Röttgersbacher Frühlingsfest – Nachbarschaft wird hier gefeiert!    
Rund um die Stadtteilbühne der Hamborner Wohnungsgenossenschaft und mit viel Engagement aus der Mitte der Röttgersbacher Bürgerinnen und Bürgern startet am kommenden Samstag, den 13.Juni von 12.00 Uhr bis 18.30 Uhr das 6.  Röttgersbacher Frühlingsfest auf der Festwiese am Revierpark Mattlerbusch, an der Ziegelhorststr.   Traditionell startet das Frühlingsfest mit einem ökumenischen Gottesdienst um 12.00 Uhr.

Wie in den vergangenen Jahren präsentieren sich im Anschluss Röttgersbacher Vereine und Schulen ab 12.30 Uhr auf der offenen Stadtteilbühne der Hamborner Wohnungsgenossenschaft.  Den ganzen Tag präsentieren sich Röttgersbacher Vereine und Geschäftsleute mit Spielattraktionen für Kinder. Neben einem Bierwagen, den das Röttgersbacher Senftöpfchen organisiert, werden unsere Röttgersbacher Vereine für reichlich süße und herzhafte Gaumenfreuden sorgen.

Torben Engel, Edeka Jörg Stratenhoff, St. Barbara Andreas Hallek, Edeka Renate Gutowski, Ratsfrau Michael Fastrich, WISAG Frank Börner, Landtagsabgeordneter Michael Kautz, Reisebüro Michael Marzein, Senftöpfchen Axle Kocar, Hamborner Wohnungsgenossenschaft

Die Terminverschiebungen im Überblick:
Freitag, 5. Juni 2026, statt Donnerstag, 4. Juni 2026
Samstag, 6. Juni 2026,  statt Freitag, 5. Juni 2026
Wer seinen persönlichen Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. Dank der Erinnerungsfunktion in der App werden Nutzerinnen und Nutzer rechtzeitig über alle Terminänderungen informiert. In der gedruckten Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der Wertstofftonne bereits berücksichtigt.

Recyclinghöfe bleiben geschlossen
Alle vier Duisburger Recyclinghöfe bleiben am Donnerstag, den 4. Juni 2026, geschlossen. Ab Freitag, 5. Juni 2026, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten. Kundenservicecenter Zusätzlich ist das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg wegen der Feiertagsregelung ausnahmsweise auch am Samstag, 6. Juni 2026, erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger können sich dort von 8 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203 283-4000 melden. An den übrigen Werktagen gelten weiterhin die gewohnten Servicezeiten von montags bis freitags, jeweils von 7 bis 17 Uhr.


Diego Maradona und die Hand Gottes - Superintendent Dr. Christoph Urban zum Fußballtor des Jahrhunderts
Dr. Christoph Urban erinnert in einem Videostatement an das WM-Spiel vor nun fast 40 Jahren, in dem Diego Maradona seine Hand zu Hilfe nahm, um ein irreguläres Tor zu erzielen.

„Die Hand Gottes“ - den Beinamen bekam das Tor - symbolisiere zwar etwas anderes, bemerkt der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg: „Sie steht für Gottes Handeln in der Welt – sein Eingreifen, seine Nähe, seine Kraft.“

"Dieses Tor habe er dennoch geliebt, ergänzt er augenzwinkernd.  Zu sehen ist das Video auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.  

Ich muss gestehen: Ich habe dieses Tor geliebt. 1986, WM-Viertelfinale in Mexiko. England gegen Argentinien. Diego Armando Maradona springt hoch – und bugsiert den Ball mit der Hand ins Tor. Der Schiedsrichter sieht nichts. Später sagt er: „Das war die Hand Gottes.”

Nun, die Hand Gottes ist eigentlich etwas anderes. Sie steht für Gottes Handeln in der Welt – sein Eingreifen, seine Nähe, seine Kraft. In der Bibel heißt es: „Der Herr hat uns mit starker Hand aus Ägypten geführt.” Ob Gott dafür auch mal tricksen musste? Nein. Aber sein Bodenpersonal schon. Maradona hat im selben Spiel noch ein zweites Tor geschossen. Ebenfalls legendär – das sogenannte Tor des Jahrhunderts. Aber geliebt habe ich das andere.

Gastro-Gewerkschaft fordert Fair Play zur WM: „Gute Dienstpläne und 6 Prozent mehr Lohn“
Gastronomie in Duisburg: Bloß kein „Foul gegen die Fußballstimmung“   Zur Fußball-WM: Kein „Foulspiel“ in Biergärten, Gaststätten und Restaurants in Duisburg. Es geht um „faire Dienstpläne“ für die rund 7.060 Gastro-Beschäftigten in Duisburg – in den Küchen und im Service, an den Theken und Bars. Dafür macht sich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kurz vor dem Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft jetzt stark. Die WM-Arbeitszeiten sollten frühzeitig abgesprochen werden.

Gehört für die meisten Fußballfans zusammen: Bier und Ball – erst recht zur WM. Aber auch die, die für frisch gezapftes Bier sorgen, brauchen Fair Play: „In Biergärten, Gaststätten und Restaurants muss es faire Dienstpläne geben. Es darf keine WM-Überstunden bis zum Abwinken geben. Und Gastro-Beschäftigte brauchen dringend ein Lohn-Plus: 6 Prozent mehr im Portemonnaie“, fordert Adnan Kandemir von der Gastro-Gewerkschaft NGG Nordrhein.

„Eines darf es auf keinen Fall geben: Alles rechts ran für den Fußball und WM-Überstunden bis zum Abwinken. Gastronomen, die das verlangen, spielen sich ins Abseits“, so Adnan Kandemir von der NGG Nordrhein. Bei den Dienstplänen müsse auf die Kellnerin mit Kind genauso Rücksicht genommen werden wie auf die Köchin, die zu Hause einen Angehörigen pflege. Mit gut geplanten WM-Schichten in der Gastronomie lasse sich der Fußball dann auch in Duisburg prima feiern. Zudem müsse es zu den Spitzenzeiten der Fußballübertragung zusätzliches Personal geben.

„Das darf keine ‚Überstunden-WM‘ werden. Mal ganz abgesehen davon, dass jede Überstunde von den Wirten und Restaurantbetreibern auch bezahlt werden muss. Denn in der Gastronomie sind selbst die spannendsten WM-Spiele Arbeits- und keine Freizeit. Daran ändert auch König Fußball nichts“, so Adnan Kandemir. Jedem Gastronomen, der da auf andere Ideen komme, werde die NGG Nordrhein die Rote Karte zeigen.

Außerdem, so die Gewerkschaft, lege die Fußball-WM einen ganz anderen Ball auf den Elfmeterpunkt: „Es ist höchste Zeit, endlich ein ‚Lohn-Tor‘ für Köche, Kellner & Co. in Duisburg zu schießen.“ Die NGG fordert dabei 6 Prozent mehr Lohn. „Das ist genau die Hälfte von dem, was den Gastronomen vom Staat durch die Steuersenkung geschenkt wurde: Schon seit Januar zahlt die Gastronomie nur 7 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer – satte 12 Prozent weniger als vorher“, rechnet Adnan Kandemir vor.

Die Gäste hätten davon allerdings in den meisten Fällen nichts gemerkt. Und auch bei fast allen Beschäftigten sei „kein Cent mehr angekommen“. Immerhin würde eine 6-prozentige Lohnerhöhung für einen gelernten Koch oder Kellner mit Vollzeitjob mindestens 164 Euro mehr pro Monat auf dem Lohnkonto bedeuten, so der NGG-Geschäftsführer.

Mit ihrer Lohn-Forderung will die NGG in der Woche nach dem WM-Start in die Tarifrunde für die Gastronomie in Nordrhein-Westfalen gehen (Hinweis f.d. Red.: Auftakt der Tarifverhandlung ist am Mittwoch, 17. Juni). Sie trifft dabei auf den Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA).

„Bleibt zu hoffen, dass die Arbeitgeber im DEHOGA auf Fair Play setzen und sich in der WM-Phase kein Eigentor schießen. Das würden ihnen die Beschäftigten übelnehmen. Und mit einem Team, das nicht mitspielt, sind auch keine Tore zu machen – vor allem in der Gastronomie nicht“, so Adnan Kandemir. Vom Kneipenwirt bis zur Hotel-Chefin sollten alle Gastronomen in Duisburg alles daransetzen, „kein Foul gegen die Fußballstimmung zu machen“, warnt die NGG Nordrhein.

Hochschultag am 25. Juni UDE kennenlernen – von A bis Z
Geschafft – endlich ist das Abitur in der Tasche! Und wie geht's jetzt weiter? Kurz vor Bewerbungsschluss für zulassungsbeschränkte Studiengänge lädt die Universität Duisburg-Essen (UDE) alle Studieninteressierte zum Hochschultag ein. Am Donnerstag, 25. Juni, können sie sich über die vielfältigen Studienmöglichkeiten und Stipendien informieren und die Uni kennenlernen – von 8 bis 19.30 Uhr.

Wie sieht ein Hörsaal aus? Was lernt man dort eigentlich genau? Und muss man für ein Stipendium ein Überflieger sein? Fragen, die sich viele Studieninteressierte stellen. Beantwortet werden sie ganztägig bei Campus- und Laborführungen, Schnuppervorlesungen, Vorträgen und an diversen Info-Ständen in Duisburg und Essen. Außerdem findet das Sommerfest der UDE am Campus in Essen statt.

Beste Gelegenheit, echtes Uni-Feeling zu erleben.
Programm: 8-15 Uhr: Veranstaltungen der Studiengänge (Infoveranstaltungen, Laborführungen, Campus-Touren, Schnuppervorlesungen): Teilweise sind Anmeldungen erforderlich: https://www.uni-due.de/abz/studieninteressierte/hochschultag#Veranstaltungen
13 Uhr: Beginn Sommerfest auf dem Campus in Essen: https://www.uni-due.de/de/ude_sommerfest/ 16-18 Uhr:
UDE Stipendientag im Glaspavillon (R12) in Essen: https://www.uni-due.de/abz/stipendien/stipstiphurra.php 16-19.30 Uhr: Langer Abend der Studienberatung im Glaspavillon (R12). Beratung und Vorträge (Bewerbung, Einschreibung, Lehramt) und Studis erzählen aus ihrem Alltag (Hörsaal R11 T00 D05): https://www.uni-due.de/abz/studieninteressierte/langer_abend_der_studienberatung.shtml
Weitere Informationen: http://www.uni-due.de/abz/studieninteressierte/hochschultag



NRW-Industrie: Produktion im April 2026 um 2,6 % gestiegen
* Energieintensive mit 3,9 % und übrige Industrie mit 2,1 % im Plus
* Produktionsanstiege in der Metallerzeugung und -bearbeitung und der Chemie, Rückgang in der Kokerei- und Mineralölverarbeitung
* Maschinenbau im Plus, KFZ-Industrie rückläufig

Die Produktion der NRW-Industrie ist im April 2026 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 2,6 % gegenüber März 2026 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 3,9 %.

Die Produktion in der übrigen Industrie stieg gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 2,1 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Produktion um 1,9 % zurück. Die der energieintensiven Industrie stieg um 0,9 %; die Produktion der übrigen Industrie war hingegen um 3,3 % rückläufig.



Metallerzeugung und -bearbeitung und Chemie mit Produktionsanstiegen von 6,5 % bzw. 5,8 %, Kokerei und Mineralölverarbeitung um 4,5 % rückläufig
Im Vergleich zu März 2026 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im April 2026 unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsanstieg von 6,5 % ermittelt. Die chemische Industrie vermeldete ein Produktionsplus von 5,8 %.

In der Kokerei und Mineralölverarbeitung sank die Produktion hingegen um 4,5 %. Die Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden verzeichnete einen Rückgang von 3,1 %. Maschinenbau stieg um 12,5 %, KFZ-Industrie sank um 10,4 % Auch in den Branchen der übrigen Industrie zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen: Im Maschinenbau wurde ein Produktionsplus von 12,5 % erzielt.

Die Produktionsleistung der Möbelherstellung stieg um 6,5 % und die der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen um 6,0 %. Die KFZ-Industrie konstatierte hingegen einen Produktionsrückgang von 10,4 %. Die Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen musste Produktionseinbußen in Höhe von 6,8 % hinnehmen.

Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion im April 2026 insgesamt um 11,9 % (–14,0 % in der energieintensiven Industrie; –10,5 % in der übrigen Industrie). Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag der revidierte kalender- und saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat März 2026 um 0,4 % unter dem Vormonats- und 7,3 % unter dem Vorjahreswert.

Ende 2025 hatten knapp 2 Millionen Menschen in NRW einen Schwerbehindertenausweis
* Vier von fünf Schwerbehinderten waren älter als 54 Jahre
* Krankheit ist mit 94 % die häufigste Ursache einer Schwerbehinderung
* Die Art der schwersten Behinderung war bei 52 % eine körperliche Behinderung

Zum Jahresende 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen rund 1,99 Millionen Menschen mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis gezählt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 2,4 % mehr als bei der letzten Erhebung zum Jahresende 2023.
Menschen mit einem Grad der Behinderung von 50 oder mehr können sich einen Schwerbehindertenausweis ausstellen lassen.

Die Angaben sind für alle Städte und Gemeinden in NRW verfügbar. Vier von fünf Schwerbehinderten waren älter als 54 Jahre Schwerbehinderungen treten vergleichsweise selten bei jungen Menschen auf und entstehen häufig erst im höheren Lebensalter: 80 % der Menschen mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis waren Ende 2025 älter als 54 Jahre, 36 % hatten das 75. Lebensjahr überschritten.



Insgesamt ist rund die Hälfte der schwerbehinderten Menschen weiblich (50 %).
Die höchste Frauenquote verzeichnete mit 55 % die Altersgruppe 75 Jahre und älter. Auch in der Bevölkerung insgesamt stellen Frauen in diesem Alter aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung mehr als die Hälfte: Ende 2024 lag ihr Anteil bei 60 %. In fast allen anderen Altersgruppen gab es mehr männliche als weibliche Personen mit einem Schwerbehindertenausweis.

Krankheit bei 94 % die Ursache der Schwerbehinderung
In den meisten Fällen war eine Krankheit ursächlich für die Schwerbehinderung (94 %). Bei 4 % der schwerbehinderten Menschen war die schwerste Behinderung angeboren und bei 1 % durch einen Unfall oder eine Berufskrankheit verursacht.

Mehr als die Hälfte der Schwerbehindertenausweise wurden aufgrund einer körperlichen Behinderung ausgestellt
Bei etwas mehr als der Hälfte der Schwerbehinderungen (52 %) wurde als Art der schwersten Behinderung eine körperliche Behinderung festgestellt. Dazu zählen unter anderem: Beeinträchtigungen der Funktion von inneren Organen bzw. Organsystemen (24 %), Einschränkungen der Funktion von Armen und/oder Beinen (10 %) oder der Wirbelsäule und/oder des Rumpfes (8 %), Blindheit oder Sehbehinderungen (4 %) sowie Schwerhörigkeit, Taubheit, Gleichgewichts- oder Sprachstörungen (4 %).

Bei 13 % der Personen mit einem Schwerbehindertenausweis wurde als Art der schwersten Behinderung eine geistig-seelische Behinderung diagnostiziert und bei 8 % eine hirnorganische Störung. Bei den restlichen 27 % konnte die Art der Behinderung keiner der Kategorien zugeordnet werden.

Digitale Helfer, aber keine Freunde: Wie Kids und Teens ChatGPT & Co sicher nutzen
KI-Chatbots bergen die Gefahr emotionaler Abhängigkeit. KI-Antworten richtig einordnen und überprüfen. Persönliche Informationen schützen. TÜV-Verband gibt Hinweise, wie Kinder und Jugendliche KI-Tools sicher nutzen und was Eltern beachten sollten.

TÜV-Verband / iStock

Berlin, 27. Mai 2026 – KI-Chatbots gehören für viele Kinder und Jugendliche zum digitalen Alltag. Sie beantworten Fragen, helfen bei Hausaufgaben und liefern Ideen für Schule und Freizeit. Doch die Technik birgt auch Risiken: falsche Informationen, problematische Inhalte, Datenschutzprobleme, eine zu enge Bindung an digitale Gesprächspartner oder der Verlust eigenen kritischen Denkens.

Der TÜV-Verband warnt deshalb vor einem unkritischen Umgang mit KI-Anwendungen. „KI-Chatbots sind nützliche Alltagshelfer, aber keine garantiert fehlerfreie Lexika – und dürfen nicht mit verlässlichen sozialen Gegenübern verwechselt werden“, sagt Patrick Gilroy, Referent für KI und Bildung beim TÜV-Verband. „Nutzer:innen müssen die Grenzen von KI-Tools kennen. Viele Chatbots klingen sehr überzeugend, auch wenn ihre Antworten fehlerhaft oder frei erfunden sind.“

Das könne bei Kindern und Jugendlichen zu Missverständnissen führen, wenn Inhalte ungeprüft übernommen werden. Gilroy: „Ob jung oder alt: Wer mit KI arbeitet, muss lernen, gute Fragen zu stellen und auch sinnvoll klingende, vermeintlich hilfreiche Antworten einzuordnen und zu überprüfen. Das ist eine wichtige digitale Kompetenz.“ Welche weiteren Risiken bei der Nutzung von KI-Chatbots bestehen und wie sich Eltern, Kinder und Jugendliche wappnen können, beschreibt der TÜV-Verband.

Die Risiken - Falsche Informationen
KI-Chatbots lösen Suchmaschinen zunehmend als Instrument für Recherchen im Internet ab. In ihren zusammenfassenden Antworten können KI-Chatbots Inhalte erfinden oder Zusammenhänge falsch oder unausgeglichen darstellen – auch wenn sie sehr plausibel klingen. Bei Recherchen für die Schule können beispielsweise Fehler entstehen und Schüler:innen Desinformation, falsche Quellen oder veraltete Informationen als gesichertes Wissen übernehmen. „Der dauerhafte Griff zur KI birgt zudem das Risiko eines ‚Deskilling‘“, sagt Gilroy. „Ohne vertiefte Auseinandersetzung mit einer Materie gehen wertvolle Lerneffekte verloren.“

Datenschutz und Privatsphäre
Je nach Anbieter, Kontoart und Einstellungen können in den Chatbots gestellte Fragen, hochgeladene Dokumente oder andere Eingaben von den KI-Anbietern gespeichert und weiterverarbeitet werden. Sie nutzen diese Informationen, um ihre KI-Modelle weiter zu trainieren. Durch Hacks und Sicherheitslücken können ungewollt sensible persönliche Daten wie Namen, Adressen oder Passwörter an die Öffentlichkeit gelangen oder nach Cyberangriffen missbraucht werden.

Emotionale Abhängigkeit
KI-Modelle sind darauf trainiert, einfühlsam, hilfsbereit und menschlich zu wirken. Manche Kinder und Jugendliche bauen daher eine starke emotionale Bindung zu den empathisch wirkenden Chatbots auf. Sie nutzen den digitalen Begleiter beispielsweise, um emotionale Unterstützung zu erhalten oder sich weniger einsam zu fühlen. Es kommt auch vor, dass sich Nutzer:innen in einen Chatbot oder in einen KI-Avatar verlieben. Gerade junge Menschen sind dann anfällig für Manipulation und emotionale Abhängigkeit. Diese Scheinbeziehungen können mitunter dramatische Folgen bis hin zum Suizid haben.

Suchtgefahr und Realitätsflucht
Der ständige Austausch mit KI-Chatbots kann soziale Isolation fördern und zu einer Abhängigkeit führen, ähnlich wie bei Social-Media- oder Online-Spielsucht. Warnsignale können sein: Rückzug, Schlafprobleme, Leistungsabfall, Vernachlässigung von Hobbys, Freunden oder der Familie, geringes Selbstwertgefühl oder verminderte Konzentrationsfähigkeit. Typisch ist auch starke Unruhe oder „schlechte Laune“, wenn der Dienst nicht genutzt werden kann.

Ungeeignete oder verstörende Inhalte
Je nach Dienst können sexualisierte, gewalttätige, extremistische oder sonstige problematische Inhalte auftauchen, da die KI-Modelle auch mit Daten aus dem offenen Internet trainiert werden. Die Inhalte können zum Beispiel durch Missverständnisse beim Prompten entstehen. Nicht zuletzt können junge Menschen selbst dazu verleitet werden, mit KI-Tools Inhalte zu erstellen und zu teilen, mit denen andere herabgesetzt, bloßgestellt oder auf andere Weise gemobbt werden.

Tipps für einen konstruktiv-kritischen Umgang mit KI-Chatbots
Nicht alles glauben
KI-Antworten kritisch hinterfragen und bei Recherchen immer weitere Quellen konsultieren. Den KI-Chatbot auffordern, seine Quellen zu nennen, diese nachverfolgen und Inhalte auf Plausibilität prüfen. Ergänzend autoritative Quellen wie Schulbücher und vertrauenswürdige Websites einbeziehen sowie das Gespräch mit Eltern, Mitschüler:innen oder Lehrenden suchen.

KI als Werkzeug nutzen
Bei Hausaufgaben oder Referaten ist die Versuchung groß, sich mit Hilfe einer KI komplette Antworten oder den gesamten Vortrag erstellen zu lassen. Die eigene Leistung ist dann eher gering. KI sollte stattdessen als Hilfsmittel bzw. Werkzeug verstanden werden. KI kann beim Verstehen, Strukturieren, Erklären, Üben, Gegenchecken und Visualisieren helfen – die Bewertung, Auswahl und eigene Formulierung müssen bei den Schüler:innen bleiben.

Persönliche Daten schützen
Keine persönlichen Daten wie echte Namen, Adressen, Telefonnummern, Schulnamen oder Passwörter preisgeben. Am besten Pseudonyme bzw. Spitznamen (Nicknames) verwenden. Niemals private Fotos, Videos oder auch Sprachaufnahmen hochladen, da sie für Deepfakes missbraucht werden könnten.

Emotionaler Abhängigkeit vorbeugen
Nicht alles mit der KI besprechen: Bei privaten Konflikten, Krisen oder psychischen Belastungen sollte ein Chatbot nie der einzige Ansprechpartner sein. Besser mit Eltern, Vertrauenslehrern, anderen vertrauten Erwachsenen oder guten Freunden reden. Wer Unterstützung in Krisensituationen sucht, findet rund um die Uhr anonyme Hilfe beim Notruf (112), der TelefonSeelsorge (0800 111 0 111) oder speziell für junge Menschen und Eltern bei der ‚Nummer gegen Kummer‘ (116 111 bzw. 0800 111 0 550).

Tipps für Eltern: Aufklärung und Dialog
Mit Kindern und Jugendlichen über KI sprechen: Wie funktioniert KI? Wo liegen die Grenzen? Worauf ist zu achten? KI ist eine noch recht junge Technologie. Daher ist es sinnvoll, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Gemeinsam können gute und schlechte Antworten verglichen werden, Quellen geprüft, erlaubte Plattformen definiert, Grenzen besprochen und Regeln regelmäßig angepasst werden. Nutzungszeiten und Verbote sollten klar kommuniziert werden, zum Beispiel keine persönlichen Daten preisgeben oder problematische Inhalte erstellen und teilen.

Altersgerechte Nutzung
Altersfreigaben für KI-Tools sind uneinheitlich und leicht zu umgehen. ChatGPT und Gemini sind in den App-Stores ab 13 Jahren angegeben, Claude, Perplexity oder Character.AI erst ab 18 Jahren. Eltern müssen daher selbst entscheiden, ab welchem Alter sie eine Nutzung erlauben. Grundsätzlich gilt: Am Anfang sollte die Nutzung immer gemeinsam erfolgen, bevor Kinder oder Jugendliche die KI allein anwenden.

Technische Schutzmaßnahmen einrichten
Kindersicherung einrichten über einen gemeinsamen Familien-Account, das Betriebssystem oder die Nutzerverwaltung. Privatsphäre-Einstellungen prüfen und zum Beispiel Chatverlauf und die Nutzung von Eingaben zu Trainingszwecken deaktivieren. Gespeicherte Chats regelmäßig löschen.

Im Notfall handeln
Bei Cybermobbing oder Belästigung, zum Beispiel mit KI-generierten Fake-Bildern, Stimmen-Imitationen oder Bloßstellungs-Memes: Beweise sichern (etwa Screenshots). Plattform melden, zum Beispiel bei jugendschutz.net. Falls nötig, Schule oder Polizei einschalten. Bei Suchtverhalten: Nutzung einschränken und Alternativen in der realen Welt anbieten. Wenn keine Besserung erkennbar ist, psychosoziale Beratungsangebote nutzen.

Heizkostenprognose: Fossile Heizungen werden auch mit Bio-Treppe zur Kostenfalle
Wer heute eine neue Heizung einbaut, trifft eine Entscheidung für die nächsten 20 Jahre – und damit auch für die zukünftigen Energiekosten. Die neue „co2online Heizkostenprognose“ zeigt: Das Heizen mit Gas- oder Ölheizung wird in den kommenden 20 Jahren deutlich teurer als mit klimafreundlichen Alternativen wie Wärmepumpen.


Über einen Zeitraum von 20 Jahren entstehen laut Berechnung Mehrkosten von bis zu 42.000 Euro. Gründe sind steigende CO₂-Preise, höhere Netzkosten sowie gesetzlich vorgesehene Beimischungen von Biomethan, Wasserstoff oder Bio-Heizöl. Die sogenannte „Bio-Treppe“ erhöht die Kosten fossiler Heizsysteme zusätzlich.

Für die Prognose hat die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online die Heizkosten verschiedener Systeme für ein durchschnittliches Einfamilienhaus bis 2045 berechnet. Grundlage sind aktuelle Daten des Heizspiegels und des Umweltbundesamtes. „Zu oft liegt bei der Heizungswahl der Fokus auf den Anschaffungskosten. Entscheidender sind die Gesamtkosten über die Lebensdauer“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online.

„Unsere Berechnung zeigt, dass fossile Heizungen für Haushalte zur Kostenfalle werden. Davor schützt auch keine Bio-Treppe.“ Wärmepumpen mit deutlichem Kostenvorteil Besonders deutlich werden die Unterschiede beim Blick auf die langfristigen Heizkosten: Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe fallen zwischen 2026 und 2045 nach der co2online Heizkostenprognose rund 24.500 Euro an.

Eine Gasheizung verursacht im selben Zeitraum dagegen rund 55.600 Euro, eine Ölheizung sogar rund 67.200 Euro Heizkosten. Noch teurer wird fossiles Heizen durch die vorgesehenen Beimischungen, da Brennstoffe, wie Biomethan, Wasserstoff und Bio-Heizöl, teuer und nur begrenzt verfügbar sind. Mit Biomethan steigen die Kosten einer Gasheizung auf 65.100 Euro, mit Wasserstoff auf 66.500 Euro.

Für Bio-Heizöl liegen derzeit keine belastbaren Langfristdaten vor, es ist jedoch mit zusätzlichen Mehrkosten gegenüber klassischem Heizöl zu rechnen. Damit kostet das Heizen mit Gas oder Öl langfristig rund 31.000 bis 42.000 Euro mehr als das Heizen mit einer Wärmepumpe. Hinzu kommt, dass bestehende Heizungsanlagen nicht immer ohne Weiteres für höhere Beimischungen geeignet sind.

Eigentümer müssen daher unter Umständen mit zusätzlichen Investitionen für Umbauten oder Nachrüstungen rechnen. Warum Wärmepumpen günstiger sind Wärmepumpen arbeiten deutlich effizienter als fossile Heizungen. Sie erzeugen aus einer Kilowattstunde Strom im Schnitt etwa vier Kilowattstunden Wärme. Gleichzeitig wird Strom zunehmend aus erneuerbaren Energien erzeugt und unterliegt keinem CO₂-Preis.

Dadurch entwickeln sich die Kosten deutlich stabiler als bei fossilen Energieträgern. Auch Fernwärme zeigt in der Prognose vergleichsweise stabile Kosten. Pelletheizungen bleiben günstiger als Öl und Gas, werden langfristig aber ebenfalls teurer als Wärmepumpen.

Eigentümer zögern beim Heizungstausch
„Die aktuellen Gesetzesüberlegungen verstärken die Unsicherheiten bei Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern. Das Resultat: Entscheidungsstress“, so Loitz. „Dabei stehen ausgereifte technische und wirtschaftliche Lösungen zur Verfügung, die uns unabhängig von Energieimporten machen und zudem wirklich klimafreundlich sind.“

Um Eigentümer bei der Entscheidung zu unterstützen, bietet co2online mit dem kostenlosen ModernisierungsCheck (www.co2online.de/modernisierungscheck) eine individuelle Online-Beratung an. Dort lassen sich zukünftige Heizkosten, Sparpotenziale und die Wirtschaftlichkeit von Modernisierungsmaßnahmen für das eigene Gebäude berechnen.

Zur Methodik
Die co2online Heizkostenprognose betrachtet die Entwicklung der Heizkosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern Wohnfläche im Zeitraum 2026 bis 2045. Grundlage der Berechnung sind Daten des aktuellen Heizspiegels, Energiepreisannahmen des Umweltbundesamtes (Stand Mai 2026) und die derzeit bekannten Anforderungen des geplanten Gebäudemodernisierungsgesetzes.

Die Berechnung bildet eine Prognose und keine Garantie für zukünftige Preise ab. Politische Rahmenbedingungen sowie globale Entwicklungen können die tatsächliche Kostenentwicklung verändern.

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online (www.co2online.de) steht für Klimaschutz, der wirkt. Mehr als 50 Energie- und Kommunikationsexperten machen sich seit 2003 mit Kampagnen, Energierechnern und PraxisChecks stark dafür, den Strom- und Heizenergieverbrauch in privaten Haushalten auf ein Minimum zu senken.

Die Handlungsimpulse, die diese Aktionen auslösen, tragen messbar zur CO2-Minderung bei. Im Fokus stehen Strom und Heizenergie in Gebäuden, Modernisierung, Bau sowie Hilfe im Umgang mit Fördermitteln. Unterstützt wird co2online unter anderem vom Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt sowie von Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.


TÜV Baurechtsreport 2026: Mängel bei sicherheitsrelevanter Gebäudetechnik auf Höchststand
Der TÜV-Verband veröffentlicht den Baurechtsreport 2026. Die technische Gebäudesicherheit verschlechtert sich über nahezu alle Anlagentypen hinweg. Bei einzelnen Sicherheitssystemen liegt der Anteil wesentlicher Mängel inzwischen bei über 40 Prozent. Der TÜV-Verband fordert mehr Fokus auf resiliente Gebäudetechnik.

© TÜV-Verband

Berlin, 03. Juni 2026 – Die sicherheits- und brandschutzrelevante Gebäudetechnik in Deutschland weist zunehmend gravierende Mängel auf. Laut dem aktuellen „TÜV Baurechtsreport 2026“ hatten im vergangenen Jahr gute jede dritte der wiederkehrend geprüften Anlagen „wesentliche Mängel“ (35,9 Prozent), ein deutlicher Anstieg von 9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr (2024: 26,9 Prozent).

Weitere 37,2 Prozent der Anlagen wiesen geringfügige Mängel auf. Nur noch gut jede vierte Anlage war mängelfrei (26,9 Prozent). Besonders hohe Mängelquoten zeigen sich bei Lüftungsanlagen, Feuerlöschanlagen und Sicherheitsstrom- und Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Mehrere zentrale Sicherheitssysteme erreichen inzwischen Mängelquoten von deutlich über 30 Prozent. Gleichzeitig sinkt der Anteil mängelfreier Systeme in vielen Bereichen.

„Die Ergebnisse des aktuellen Baurechtsreports zeigen eine systemische Verschlechterung der technischen Gebäudesicherheit und des Brandschutzes“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Gerade in Sonderbauten wie Krankenhäusern, Schulen, Hochhäusern oder Veranstaltungsstätten müssen sicherheitsrelevante Anlagen im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Wenn Mängelquoten in nahezu allen Anlagentypen steigen, ist das ein ernstzunehmendes Warnsignal.“

Mängel bei Lüftungs- und Feuerlöschanlagen nehmen deutlich zu
Besonders kritisch ist die Entwicklung bei Lüftungsanlagen. Bei fast jeder zweiten geprüften Anlage (44,2 Prozent) stellten die Sachverständigen wesentliche Mängel fest. Rund jede vierte Anlage wies zudem geringfügige Mängel auf (25,7 Prozent) und nur 30,1 Prozent blieben mängelfrei. Damit erreichen Lüftungsanlagen im Jahr 2025 den höchsten Anteil erheblicher Mängel unter allen geprüften Anlagentypen. Im Vorjahr lag die Quote wesentlicher Mängel noch bei 34,8 Prozent.

„Die hohen Mängelquoten zeigen, dass Defizite bei der Wartung, Instandhaltung und Abstimmung sicherheitsrelevanter Anlagen erhebliche Auswirkungen haben können“, sagt Bühler. „Gerade zentrale Brandschutzsysteme müssen im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Fallen Lüftungs- oder Feuerlöschanlagen aus, kann sich ein Brand schneller ausbreiten und Flucht- und Rettungswege beeinträchtigen.“

Auch Feuerlöschanlagen entwickelten sich auffällig negativ. Bei vier von zehn geprüften Anlagen (40,6 Prozent) stellten die Sachverständigen wesentliche Mängel fest. Damit stieg die Quote innerhalb eines Jahres um mehr als 10 Prozentpunkte (2024: 30,4 Prozent). Weitere 30,4 Prozent der Anlagen wiesen geringfügige Mängel auf, lediglich 29,0 Prozent blieben ohne Beanstandung. Feuerlöschanlagen gehören zu den zentralen Sicherheitssystemen eines Gebäudes und sollen Brände bereits in der Entstehungsphase eindämmen oder löschen.

Zuverlässigkeit zentraler Sicherheitssysteme sinkt
Aus Sicht des TÜV-Verbands wird die Resilienz von Gebäuden angesichts hybrider Bedrohungen immer wichtiger. „Sicherheitsrelevante Anlagen müssen auch unter außergewöhnlichen Bedingungen zuverlässig funktionieren“, so Bühler. Wie anfällig zentrale Sicherheitssysteme schon heute sind, zeigen auch die hohen Mängelquoten bei Anlagen für die Bereitstellung von Sicherheitsstrom und Sicherheitsbeleuchtung. Bei Sicherheitsstromversorgungsanlagen stieg der Anteil wesentlicher Mängel innerhalb eines Jahres von 30,0 auf 35,2 Prozent.

Gleichzeitig war nur noch knapp jede fünfte Anlage mängelfrei (18,2 Prozent), während fast jede zweite Anlage geringfügige Mängel aufwies (46,6 Prozent). „Wie wichtig eine verlässliche Notstromversorgung für Kliniken, Pflegeheime, Schulen, Notunterkünfte oder Einkaufszentren ist, hat der Stromausfall in Berlin gezeigt“, sagt Bühler. „Hier sind die Betreiber gefordert, in die Wartung und Pflege der Anlagen zu investieren.“

Besonders deutlich verschlechtert hat sich auch die Situation der Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Bei rund jeder dritten geprüften Anlage (35,0 Prozent) wurden wesentliche Mängel festgestellt, ein Anstieg um fast 10 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Weitere 45,1 Prozent der Anlagen hatten geringfügige Mängel, nur 19,9 Prozent blieben mängelfrei. Bühler: „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die technische Resilienz vieler Gebäude nicht mit den wachsenden Anforderungen Schritt hält. Wenn zentrale Systeme im Ernstfall nicht zuverlässig arbeiten, stoßen Sicherheitskonzepte schnell an ihre Grenzen.“

Gebäudesicherheit ganzheitlicher denken
Auffällig ist zudem die Entwicklung bei den erstmaligen Prüfungen vor Inbetriebnahme. Nachdem sich der Anteil wesentlicher Mängel in den vergangenen Jahren auf vergleichsweise konstantem Niveau bewegte (2021: 17,0 Prozent; 2024: 19,7 Prozent), stieg er im Jahr 2025 deutlich auf 26,3 Prozent an. „Der deutliche Anstieg wesentlicher Mängel bei erstmaligen Prüfungen zeigt, dass viele Probleme schon in der Planungs- und Errichtungsphase entstehen“, sagt Bühler.

 „Sicherheitsrelevante Anlagen müssen deshalb über den gesamten Gebäudelebenszyklus hinweg stärker in den Fokus rücken, von der Planung über die Inbetriebnahme bis zum laufenden Betrieb. Nur so lassen sich Gebäude langfristig sicher und resilient betreiben. Besonders in Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur ist eine funktionierende Gebäudetechnik im Ernstfall entscheidend.“

Die steigenden Mängelquoten haben aus Sicht des TÜV-Verbands mehrere Ursachen. Moderne Gebäude werden technisch immer komplexer, gleichzeitig geraten Wartung und Instandhaltung vielerorts unter Kostendruck. Hinzu kommt, dass der Betrieb sicherheitstechnischer Anlagen zunehmend spezialisiertes Fachwissen erfordert. Fehler an Schnittstellen zwischen verschiedenen technischen Systemen, unzureichende Wartung oder fehlende personelle Ressourcen können dazu führen, dass Mängel entstehen oder über längere Zeit bestehen bleiben. Daher leitet der TÜV-Verband aus den Ergebnissen des diesjährigen Baurechtsreports drei zentrale Handlungsempfehlungen ab:

Prüfung und Wartung verbindlich stärken: Sicherheitsrelevante Anlagen müssen bundesweit nach einheitlichen Standards geprüft, gewartet und dokumentiert werden.
Mängel konsequent beseitigen: Festgestellte erhebliche Mängel dürfen nicht folgenlos bleiben. Betreiber müssen sicherstellen, dass sie zeitnah behoben und anschließend unabhängig nachgeprüft werden.
Gebäude besser auf Krisen vorbereiten: Betreiber müssen die Resilienz ihrer Gebäude stärker in den Blick nehmen. Dazu gehören funktionierende Notstromsysteme, klare Zuständigkeiten für den Ernstfall und regelmäßig überprüfte Notfall- und Betriebskonzepte.

Vokalensemble Cámara gibt Konzert in Neumühl
Das Ensemble „Cámara“ präsentiert am 29. Juni um 15 Uhr in der Gnadenkirche in Duisburg Neumühl sein neues musikalisches Konzertprogramm „Hoffnung auf ein besseres Leben“. Dessen Mitglieder singen fröhlich-stimmungsvolle Songs, aber auch nachdenklich-einfühlsame Lieder. Zu hören sind Werke, Songs und Lieder von Claudio Monteverdi, Leonard Bernstein, Billy Joel, Karl Jenkins,Victor Jara, den Beach Boys und anderen.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird herzlich gebeten. Sie kommt zu gleichen Teilen der Veranstaltungen der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl und dem Ensemble „Cámara“ zugute. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird herzlich gebeten. Sie kommt zu gleichen Teilen der Veranstaltungen der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl und dem Ensemble „Cámara“ zugute. 

Mitglieder des Ensembles (Foto: Ensemble Cámara). 

PottPraise-Jugendgottesdienst zum Thema „Perfekt sein?“  
 Duisburg, 4. Juni 2026 - Am Samstag, den 20. Juni 2026, lädt das Team von „PottPraise“ um 17 Uhr zu einem besonderen Jugendgottesdienst in die Evangelische Kirche Meiderich, Auf dem Damm 6, 47137 Duisburg, ein. Unter dem Thema „Perfekt sein?“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein moderner Gottesdienst mit Musik, Impulsen und interaktiven Aktionen zum Nachdenken und Mitmachen.

Gemeinsam soll der Frage nachgegangen werden, welchen Einfluss Schönheitsideale, Social Media und die Erwartungen anderer auf das eigene Leben haben – und was Gott dazu sagt. Im Anschluss besteht bei Snacks und Getränken die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Menschen kennenzulernen und den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene – aber auch alle Interessierten sind herzlich willkommen. Infos zu „PottPraise“ und der evangelischen Jugend gibt es im Netz unter www.evangelische-jugend-duisburg.de und bei Christina Schubert und Sebastian Wittke vom Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg (jugendreferat.duisburg@ekir.de, 0172 - 29 19 98 6). 

Christina Schubert und Sebastian Wittke vom Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg (Foto: Rolf Schotsch).  

Orgelfestival.Ruhr startet in Salvator... mit Gast aus Wien Konstantin Reymaier, der Organist des weltbekannten Wiener Stephansdoms, eröffnet in diesem Jahr am Sonntag, den 21. Juni um 18 Uhr das internationale Orgelfestival.Ruhr an der Kuhn-Orgel der Salvatorkirche Duisburg. Es ist der Startschuss für zwölf hochkarätige Konzerte zwischen Duisburg und Dortmund, dazu kommen ein Kinderkonzert und die mittlerweile legendäre „Last Night“ in Essen. 

Reymaier, der auch Priester ist, herrscht über die größte Orgel Österreichs, in Fachkreisen auch „Wiener Riesenorgel“ genannt. Sie hat sage und schreibe 130 Register. Im Gepäck hat der Organist „Transkriptionen“, d.h. er spielt Musik auf der Orgel, die eigentlich für andere Instrumente oder Ensembles gedacht war, eine in allen Jahrhunderten geübte Praxis. Neben Kantatensätzen von Bach und den „Nachstücken“ von Robert Schumann ist auch ein Symphoniesatz von Anton Bruckner u.a. zu hören. 

Tickets zu 12 Euro (Schüler und Studenten zahlen nichts) gibt vor dem Konzert an der Konzertkasse. Im Anschluss sind alle Besucher eingeladen bei einem Glas Wein mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen. Mehr zum Orgelfestival unter www.orgelfestival.ruhr, zur Salvatorkirche unter www.salvatorkirche.de.

Konstantin Reymaier (Foto: Markus Willinger)

Offener Mitsingabend im Duisburger Süden
Annette Erdmann, Kantorin der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd weiß, welche positiven Auswirkungen aktives Singen auf das menschliche Wohlbefinden hat. Sie lädt alle, die Spaß am Singen haben ein zu einem offenen Mitsingabend. Ob mit oder ohne Vorerfahrungen - alle sind herzlich willkommen beim gemeinsamen Singen am Donnerstag, 25. Juni, um 19 Uhr in der Großenbaumer Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 23.

Es gibt eine bunte Auswahl beliebter Lieder aus Gospel, Pop, Schlager, Volksmusik und Klassik, und die Liedtexte werden auf eine Leinwand projiziert. Neben Annette Erdmann, die anleitet und Klavier spielt wirken Christine Gladbach, Gesang, und Christian Söhring, Schlagzeug, mit. „Kommen Sie vorbei und singen Sie mit.

 Wir freuen uns auf einen lebendigen Abend voller Musik und Begegnung“ richtet Annette Erdmann im Vorfeld aus und beantwortet Rückfragen gerne (Tel.: 0203 / 767709). Die Teilnahme ist kostenfrei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.

Schule, Sport, Sicherheit: Diese Themen bestimmten die Jugendsprechstunde mit dem Oberbürgermeister
Was bewegt die Jugend in Duisburg?
Was wünscht sie sich für ihre Zukunft in ihrer Heimatstadt?
Das wollte Oberbürgermeister Sören Link genauer wissen und hatte erneut Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren zur Jugendsprechstunde ins Rathaus eingeladen. Die Jungen und Mädchen nutzten ihr Mitsprachrecht rege, stellten dem OB zahlreiche Fragen und griffen die Gelegenheit auf, ihn auf Themen aufmerksam zu machen, die ihren Alltag maßgeblich bestimmen.

Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Engagiert wurden Sichtweise ausgetauscht und intensiv diskutiert. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Situation an Duisburger Schulen, die Bedeutung des Sports sowie das Sicherheitsgefühl in der Stadt. Die 16-jährige Sejla von der Gesamtschule Globus am Dellplatz zieht ein positives Fazit: „Ich habe mich als Jugendliche gehört gefühlt und gemerkt, dass dem Oberbürgermeister unsere Themen wichtig sind und unsere Stimmen ernst genommen werden.“

Dies bekräftigte Oberbürgermeister Sören Link. Er möchte auch künftig Jugendliche nach ihren Erfahrungen und Ideen befragen und sie aktiv einbeziehen. „Jede Stimme, jede Meinung ist wichtig, wenn wir darüber sprechen, wie wir Duisburg für alle Generationen lebenswert gestalten wollen. Vor allem, wenn es um die Zukunft geht, sollten wir Kindern und Jugendlichen ganz genau zuhören.“

Die nächste Jugendsprechstunde findet voraussichtlich im Herbst statt. Mehr Infos finden sich im Internet unter www.duisburg.de/jugendsprechstunde.

Förderbescheid für Duisburg: Rückenwind für Strukturwandel und neue Arbeitsplätze
Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt den Strukturwandel in Duisburg weiterhin mit finanziellen Mitteln. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur übergab jetzt einen Förderbescheid für die nächsten vier Jahre an das Duisburger Projektbüro des „5-StandorteProgramms“. Das Büro entwickelt Innovationsprojekte, wirbt Fördergelder ein und begleitet Vorhaben in diversen Zukunftsfeldern. Ziel ist es, neue Unternehmen und Arbeitsplätze in Duisburg anzusiedeln.

Förderbescheid für Duisburg: Romy Seifert (v.l.), Mona Neubaur, Katrin Pinkwart, Elena Zander - Foto MWIKE NRW

„Mehr wissensintensive Branchen in Duisburg anzusiedeln und gleichzeitig den industriellen Kern Duisburgs erhalten, ist das Ziel und die Vorgabe des Stadtrates“, erläutert Romy Seifert, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaft bei der Stadt Duisburg. „Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung und dem Bau des geplanten Technologiezentrums in Duisburg-Wedau. Das wird ein wichtiger Baustein für die Innovationsinfrastruktur unserer Stadt.“

Das Projektbüro begleitet bereits Vorhaben mit dem Schwerpunkt Künstlicher Intelligenz, Mobilfunktechnologie und 3D-Druck. „Das sind Projekte mit hoher technologischer und wirtschaftlicher Relevanz, darunter das Zentrum für angewandte Künstliche Intelligenz, CellPort sowie das D3AM-FieldLab“, erläutert Katrin Pinkwart, Leiterin des Projektbüros.

„Insgesamt sind das bereits rund 25 Millionen Euro, die wir für Duisburg sichern konnten.“ Mit der gesicherten Weiterförderung kann das Projektbüro seine Arbeit konsequent fortsetzen und den Strukturwandel in Duisburg aktiv und nachhaltig mitgestalten.

A3/A516: Betuwe-Brücke kurz vor der Fertigstellung - nächtliche Verbindungssperrungen im Autobahnkreuz Oberhausen
Nach einer schnellen Bauzeit von nur vier Monaten wird die A3-Brücke in Fahrtrichtung Köln über den Gleisen der Betuwe-Bahnlinie in Oberhausen Mitte Juni für den Verkehr freigegeben. Die erste Brückenhälfte in Fahrtrichtung Arnheim wurde bereits im vergangenen September fertiggestellt, die zweite Brückenhälfte wird voraussichtlich ab dem 15.6. vollständig befahrbar sein.

In Vorbereitung auf die Verkehrsfreigabe sperrt die Autobahn GmbH von Montag (8.6.) bis Sonntag (14.6.) jeweils nachts zwischen 20 Uhr und 5 Uhr im Autobahnkreuz Oberhausen die Verbindung von der A516 auf die A3 in Fahrtrichtung Köln. In diesen Nächten wird die Baustellenverkehrsführung schrittweise zurückgebaut. Eine Umleitung ist mit dem roten Punkt beschildert.

Nur vier Monate nach Baubeginn im Februar 2026 wird die zweite Brückenhälfte für den Verkehr freigegeben – deutlich schneller als geplant. Ursprünglich war eine Bauzeit von sechs Monaten pro Seite vorgesehen. Auch bei der zuerst neu errichtete Brückenhälfte in Fahrtrichtung Arnheim war es der Autobahn GmbH gelungen, die Bauzeit auf nur vier Monate zu verkürzen.

Die gesamte Brücke wurde im beschleunigten Verfahren errichtet. Zwei besondere Merkmale des Verfahrens sind: die Verwendung von Fertigbauteilen für das Brückenbauwerk sowie das angewandte leistungsbezogene Vergabemodell mit integriertem Verfügbarkeitskostenmodell.

Baubeginn: April 2025 - Bauende Teilbauwerk 1: September 2025 - Bauende gesamt: voraussichtlich August 2026 - Baulänge: ca. 600 m inkl. Herstellung von Mittelstreifenüberfahrten und Deckensanierung Fahrtrichtung Arnheim (vor und hinter dem Bauwerk) - Quelle Autobahn GmbH

Die Fertigteile wurden im Werk vorproduziert und anschließend vor Ort eingehoben. Durch diese Bauweise konnten die Fertigteile wetterunabhängig produziert werden und die Logistik der Baustelle deutlich effizienter geplant werden. Der Einhub der Bauteile konnte in eng abgestimmten Zeitfenstern erfolgen – teilweise nachts oder am Wochenende – und trug wesentlich zur Verkürzung der Bauzeit bei.

Das gewählte Vergabemodell setzte gezielte Anreize für effiziente Bauabläufe und berücksichtigt neben den Kosten auch volkswirtschaftliche Auswirkungen und Nachhaltigkeitsaspekte. Das Ergebnis: eine deutlich verkürzte Bauzeit bei gleichzeitig hoher Qualität.

Auch beim Lärmschutz setzt das Projekt neue Maßstäbe: Erstmalig kam das innovativen Lärmschutzsystems MetaWindow auf einer deutschen Autobahn zum Einsatz. Das von der Deutschen Bahn und dem italienischen Start-up Phononic Vibes entwickelte System reduziert Verkehrslärm um bis zu 37 Dezibel. Gleichzeitig sind 58 Prozent der Schutzwände transparent gestaltet, was Sichtachsen und Tageslicht erhält, das Stadt- und Landschaftsbild schont und Angsträume reduziert.

Das Projekt steht für eine neue Qualität im Infrastrukturbau:
Effizienz durch Fertigteilbauweise und eine hochorganisierte Baulogistik
Innovation durch neue Lärmschutztechnologie
Optimierung der Bauzeit durch ein leistungsbezogenes Vergabemodell

Die Autobahn GmbH zeigt mit dem Brückenbauwerk über die Betuwe-Linie, wie moderne Infrastrukturprojekte erfolgreich umgesetzt werden können – mit hoher Akzeptanz, nachhaltiger Wirkung und einem klaren Ziel: Eine leistungsfähige, sichere und zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur für Bürger und Wirtschaft.

Preisrückgang an den Tankstellen setzt sich fort
Super E10 und Diesel sinken um mehr als sechs Cent / Niedrigere Rohölpreise bieten aber Potenzial für weitere Preissenkungen
Die Spritpreise sind im Vergleich zur Vorwoche erneut deutlich gesunken. Laut einer aktuellen Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 1,918 Euro. Das bedeutet einen Rückgang von 6,3 Cent gegenüber der Vorwoche.

Bei Diesel ist der Rückgang mit 6,9 Cent sogar geringfügig höher; für einen Liter müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer aktuell 1,883 Euro bezahlen. Der weitere Rückgang ist eine erfreuliche Entwicklung für die Autofahrerinnen und Autofahrer. Allerdings sollte nach Ansicht des ADAC Sprit aktuell sogar noch einige Cent je Liter günstiger sein.

Die seit 1. Mai geltende Energiesteuersenkung scheint zwar an den Zapfsäulen angekommen zu sein, durch den sehr deutlich gesunkenen Brent-Rohölpreis gerade innerhalb der letzten beiden Wochen – von Werten über 110 US-Dollar auf aktuell deutlich unter 100 US-Dollar – befinden sich beide Kraftstoffsorten nach Einschätzung des ADAC allerdings auf zu hohem Niveau.



Hier zeigt sich erneut das Prinzip, dass Preissenkungen nur langsam, Preiserhöhungen aber oftmals sehr schnell an die Verbraucher weitergegeben werden. Wer im Tagesverlauf günstig tanken will, sollte nach Empfehlung des ADAC möglichst kurz vor 12 Uhr mittags zur Tankstelle fahren.

Um 12 Uhr steigen die Preise stark an und fallen danach langsam wieder ab. Auch der Vergleich zwischen den Tankstationen hilft beim Sparen: Die Spritpreis-App „ADAC Drive“ informiert rund um die Uhr über die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.

Nachbarschaft feiert neugestalteten Biegerpark
Der Biegerpark lädt zum Feiern ein: Am Freitag, 17. Juli, dem letzten Tag vor den Sommerferien, findet von 12 bis 17 Uhr das Biegerparkfest statt. Gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt Duisburg lädt das Projektteam die Nachbarschaft herzlich ein, den Park neu zu entdecken und den Ferienstart im Grünen zu genießen. Anlass für das Fest ist der in großen Teilen abgeschlossene Umbau des Biegerparks.

Als Teilprojekt der „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ wurde die Anlage in den vergangenen Monaten umfassend aufgewertet. Wege wurden saniert, neue Bänke aufgestellt und eine Klimaroute mit sechs Stationen eingerichtet. Gemeinsam mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, den Urbanisten e.V. und der Planergruppe aus Essen wurden im Rahmen eines Beteiligungsprozesses Ideen für die Zukunft des Parks und für eine anschauliche Umweltbildung entwickelt.

So sind ein „Grünes Klassenzimmer“, ein Gemeinschaftsgarten, ein Auenrundweg und Schattenhäuschen Teil der Klimaroute. Informationstafeln vermitteln Wissenswertes rund um Klima und Natur im Park. Darüber hinaus haben die Urbanisten das Urban Game „Mission Biegerpark“ entwickelt, bei dem Kinder und Jugendliche durch unterschiedliche Aufgaben zu Hüterinnen und Hütern des Parks werden können.

Aktuell wird das Programm für das Biegerparkfest gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren wie dem Deutschen Roten Kreuz, der Kindernothilfe, der Imkerin Pia Aumeier und der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet auf die Beine gestellt. Weitere Initiativen, Gruppen und Engagierte, die sich mit einer Aktion oder einem Beitrag beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Ansprechpartnerin hierfür ist Anne Jonderko: a.jonderko@wb-duisburg.de.

Stadt und Quartiersbüro laden zum „Runden Tisch Hochheide“ ein
Zum „Runden Tisch Hochheide“ laden die Stadt Duisburg und das Quartiersbüro Hochheide interessierte Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, 17. Juni, um 18 Uhr in das AWO-Begegnungszentrum an der Ehrenstraße 18 ein. An diesem Abend stellt sich das neue Team des Quartiersbüros mit seinen Zielen und Aufgaben vor und freut sich über einen regen Austausch.

Darüber hinaus werden durch die Teilnehmenden des Runden Tisches bei diesem Treffen auch die Mitglieder für die neue Stadtteil-Jury gewählt. Die Mitglieder der Jury entscheiden zukünftig über die eingereichten Projekte des Verfügungs- und Zentrenfonds und sind darüber hinaus ein wichtiges Rückkopplungsgremium für die Stadtteilentwicklung.

Für die Stadtteil-Jury lief bereits in den vergangenen Wochen das Bewerbungsverfahren. Mit diesem Auftakt soll der Runde Tisch als Austausch- und Netzwerkplattform des Stadtteils Hochheide wiederbelebt werden, um zukünftig regelmäßig zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen zusammenzukommen und gemeinsam die Stadtteilentwicklung von Hochheide positiv zu gestalten.

Um die Veranstaltung besser planen zu können, wird um Anmeldung für den Runden Tisch beim Quartiersbüro telefonisch unter 02066 9937660 oder per E-Mail an qm@du-hochheide.de gebeten.

Die Luftqualität in Duisburg im Fokus
Die Volkshochschule und das Umweltamt der Stadt Duisburg laden am Mittwoch, 17. Juni, von 18.30 bis 21 Uhr in die VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein. Sie geben einen Ausblick auf die Herausforderungen zur Verbesserung der Luftsituation im Stadtgebiet, berichten über die Messungen der Deutschen Umwelthilfe und stellen den aktuellen Stand des Messprojekts zur Innenraumluftqualität und der staatlichen Luftreinhalteplanung vor.

Potenzielle Maßnahmen möchten VHS und Umweltamt mit den Teilnehmenden diskutieren. Welche finden Akzeptanz? Welche weiteren werden als erforderlich angesehen? Diese und weitere Fragen können an diesem Abend besprochen werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei, Anmeldungen nimmt Marissa Turaç von der VHS telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de entgegen. Eine Anmeldung ist zudem online auf https://www.vhs-duisburg.de/ unter Angabe der Kursnummer SZ1226 möglich.

Sonntagskonzert im Volkspark Rheinhausen mit dem Männer- und Frauenchor Rumeln
Der Männer- und Frauenchor Rumeln tritt am kommenden Sonntag, 7. Juni, um 15 Uhr im Volkspark Rheinhausen bei einem Sonntagskonzert mit einem Mix verschiedener Genres auf der Bühne auf. Die Musikerinnen und Musiker präsentieren neben Volksliedern auch Hits von Frank Sinatra, Musical-Melodien von Andrew Lloyd Webber oder Songs der „Neuen Deutschen Welle“.

Aber auch bekannte Hits von Marius Müller- Westernhagen und Helene Fischer gehören zu ihrem Repertoire. Der Eintritt ist frei. Noch bis zum 9. August spielen bei der Sonntagskonzertreihe wöchentlich, immer sonntags um 15 Uhr, wechselnde Musikerinnen und Musiker. Die Konzerte werden durch den Bauverein Rheinhausen und den Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens & Rumeln-Kaldenhausens e.V. unterstützt.

Terminübersicht:
14.06.2026 – Musikvereinigung Du-West DSB e.V.
21.06.2026 – Bläsersymphonie Abtei Hamborn
28.06.2026 – 1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V.
05.07.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
12.07.2026 – Eddy & Friends
19.07.2026 – Shanty Chor Duisburg – WSP NRW
26.07.2026 – BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951
02.08.2026 – Duisburger Hafenchor
09.08.2026 – Die Bergsteirer
Weitere Termine im Volkspark Rheinhausen
20.06.2026 – Musical Kids
27.06.2026 – Institut für Popularmusik: Big Bands
11.07.2026 – Institut für Popularmusik: Orchester und Ensemble
29.08.2026 – Westside im Park
Aktuelle Informationen: https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/


Projektchor Obermeiderich gibt Jubiläumskonzert 
Duisburg, 3. Juni 2026 - Gundula Heller hat in zwei Jahrzehnten nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene fürs gemeinsame Singen begeistern können. Vor ihrem Abschied in den Ruhestand feiert die Kantorin der Evangelischen Gemeinde Obermeiderich aber noch „20 Jahre Projektchor“... natürlich mit einem Jubiläumskonzert - ein Projekt, bei dem „ihre“ Sängerinnen und Sänger besonders gerne mitwirken.

Unter Leitung von Gundula Heller singen sie am Sonntag, 21. Juni um 17 Uhr in der Kirche, Emilstraße 27, Songs und Balladen von Micha Keding, Heather Sorenson, Mary McDonald, John Rutter und Daniel Drückes. Zu Gast ist auch der Chor „PraiSing“, der mit einem Ständchen sowie einem gemeinsamen Song zur Feststimmung beiträgt.

Der Eintritt ist frei, Gemeinde, Projektchor und Kirchenmusikerin laden herzlich zu dem Musikevent und der Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Der aktuelle Projektchor mit Gundula Heller  (Foto: www.obermeiderich).

Sommerkonzert für Violine und Klavier in der Hamborner Friedenskirche
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn lädt für Sonntag, den 21. Juni um 17 Uhr zu einem besonderen Sommerkonzert in die Friedenskirche, Duisburger Straße 174, ein: Das Publikum kann sich auf einen musikalischen Abend mit der Geigerin Sesim Bezdüz und der Pianistin Nihan Ulutan freuen.

Foto: www.nihanulutan.com

Auf dem Programm stehen Werke von Mozart, Debussy, Piazzolla und Fauré. Zu hören sind unter anderem Mozarts Violinsonaten in G-Dur und e-Moll, Debussys stimmungsvolles „Beau Soir“, Faurés „Après un rêve“ sowie Piazzollas temperamentvolle „Histoire du Tango“.

Im Anschluss an das Konzert sind alle Besucherinnen und Besucher eingeladen, bei Getränken und einem Buffet gemeinsam den Sommer zu begrüßen. Der Eintritt ist frei, eine Spende gerne gesehen. ZUSATZINFOS Sesim Bezdüz studierte in der Türkei, Belgien und Deutschland und ist heute Mitglied des Düsseldorfer Symphonieorchesters. Als Solistin und Kammermusikerin begeistert sie ihr Publikum europaweit mit einem vielfach ausgezeichneten Repertoire.

Nihan Ulutan absolvierte ihr Studium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf mit Auszeichnung. Sie gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe und konzertiert als Solistin und Kammermusikerin in Europa und der Türkei.

Wiesengottesdienst am Turm der Duisserner Lutherkirche
Das weite Grün hinter dem Kirchturm der Lutherkirche, Martinstr. 35, bietet einen schönen Blick auf das Gotteshaus. Deshalb lädt der Duisserner Bezirk der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg schon seit mehreren Jahren im Sommer zum schon traditionellen Wiesengottesdienst.

Den nächsten feiert die Gemeinde mit allen Gästen am Sonntag, 21. Juni um 11 Uhr zum Thema „Das Gänseblümchen und die zärtliche Gegenwart Gottes!“ Anschließend lädt die Evangelische Gemeinde Alt-Duisburg zum Kirchencafé im Freien. Bei schlechtem Wetter wird der Gottesdienst kurzfristig in die Kirche verlegt, die nur einen Katzensprung entfernt ist. Infos zur Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg gibt es im Netz unter www.ekadu.de.


Karaoke-Party in der Obermarxloher Lutherkirche
Bonhoeffer Gemeinde lädt zum Rock, Pop und auch Schlager
Nach dem Erfolg der Karaoke-Party im letzten Jahr lädt die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh wieder zum Singen mit viel Spaß in die Lutherkirche, Wittenberger Straße 15, ein und das Gotteshaus wird zur Bühne und Tanzfläche.

Ob alleine, zu zweit oder als Gruppe vor dem Micro oder mit anderen zusammen - am 20. Juni können sich ab 18 Uhr Musik- und Singfans stimmlich ausprobieren und die auf der Leinwand angezeigten Texte ganz bekannter Songs aus vollem Herzen singen.

Die Playlist wird spontan nach den Wünschen der Teilnehmenden und des Publikums zusammengestellt: Von bekannten Schlagern über Rock- und Pop-Hits der vergangenen Jahre bis hin zu aktuellen Chartstürmern ist wieder alles erlaubt und erwünscht. So entsteht ein buntes und vielfältiges Programm, bei dem alle auf ihre Kosten kommen.  

Der Eintritt ist frei. Diese Veranstaltung ist Teil der „Wirkstatt“ im Rahmen des Erprobungsraumes der Gemeinde: Hier können alle ihre Ideen einbringen, kreativ werden und Gemeinschaft neu erleben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org

Duisburgs Mega-Wochenende: Drei Großevents locken in City und Innenhafen
- 25. Drachenboot Funregatta,
- DU_Kultur|en Festival,
- Marina Markt zwischen dem 12. und dem 14. Juni.
Die Jubiläums-Regatta bringt erstmals „Little China Town“ in den Innenhafen. Das DU_Kultur|en Festival mit Zoe Wees auf dem König-Heinrich-Platz und der Marina- Markt komplettieren das Veranstaltungswochenende.

„Drei große Veranstaltungen an drei Tagen, verteilt auf Innenstadt und Innenhafen, machen dieses Wochenende zu einem starken Statement für Duisburg“, erklären die Duisburg Kontor-Geschäftsführer Uwe Kluge und Christoph Späh begeistert. Der Duisburger Innenhafen und die Innenstadt werden vom 12. bis 14. Juni zur Bühne für eines der größten Veranstaltungswochenenden des Jahres.

Fotos Ilja Höpping

Mit der 25. Drachenboot-Fun-Regatta im Innenhafen, dem DU_Kultur|en Festival auf dem König- Heinrich-Platz und dem Marina-Markt erwartet die Stadt ein buntes Programm aus Sport, Kultur, Musik und Genuss. Allein bei der Jubiläumsregatta gehen 133 Teams mit knapp 2.000 Paddlerinnen und Paddlern an den Start.

Besondere Akzente setzt die Drachenboot-Fun-Regatta in ihrem Jubiläumsjahr mit mehreren Neuerungen. Erstmals entsteht im Innenhafen ein „Little China Town“, das Besucherinnen und Besuchern die kulturellen Wurzeln des Drachenbootsports näherbringen soll. Chinesische Kampfsportvorführungen, traditionelle Papierfaltkunst, Teezeremonien und weitere kulturelle Angebote ergänzen das sportliche Programm und schaffen neue Erlebniswelten entlang der Promenade.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Samstag mit den traditionellen Promi-Rennen. Beim Fun Cup treten Teams aus Duisburger Unternehmen, Vereinen, Institutionen und der Kommunalpolitik gegeneinander an. Die Rennen gehören seit Jahren zu den beliebtesten Programmpunkten der Veranstaltung und sorgen regelmäßig für besondere Stimmung und zahlreiche Zuschauer entlang der Strecke.

Parallel dazu setzt das DU_Kultur|en Festival am Freitag und Samstag auf dem König-Heinrich-Platz ein Zeichen für kulturelle Vielfalt, gesellschaftlichen Zusammenhalt und interkulturelle Begegnung. Mit seiner zentralen Lage im Herzen der Duisburger Innenstadt wird der Platz erneut zum kulturellen Mittelpunkt.

Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit internationalen Musik-, Tanz- und Kulturbeiträgen, Mitmachangeboten und einem vielfältigen Bühnenprogramm. Besonderes Highlight des Festivals ist der Auftritt der international erfolgreichen Sängerin Zoe Wees am Samstagabend. Mit ihren weltweiten Charterfolgen zählt sie zu den bekanntesten deutschen Pop-Künstlerinnen ihrer Generation.

Den Abschluss des Veranstaltungswochenendes bildet am Sonntag der Marina- Markt im Innenhafen. Regionale Spezialitäten, Kunsthandwerk, Designprodukte und gastronomische Angebote laden in maritimer Atmosphäre zum Flanieren und Genießen ein.

„Gemeinsam zeigen die drei Veranstaltungen die ganze Bandbreite Duisburgs – von sportlichem Wettbewerb über internationale Kultur bis hin zu urbaner Lebensqualität am Wasser“ resümieren die beiden Duisburg Kontor-Chefs.

Sonderkontrolle von DVG und NIAG: 129 Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen das Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit der Polizei Duisburg auf Schwerpunktkontrollen. Dabei werden über mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste daraufhin überprüft, ob sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind.

 Die DVG führte eine solche Kontrolle erstmalig gemeinsam mit der Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft (NIAG) durch. So kontrollierte das Prüfpersonal von DVG und NIAG am Dienstag, 2. Juni, an der Haltestelle „Friedrich-Alfred-Straße“ in Duisburg-Rheinhausen gemeinsam mit der Polizei Duisburg insgesamt 2.545 Fahrgäste.

DVG und NIAG stärken damit ihre Zusammenarbeit und gehen gemeinsam gegen das Fahren ohne Ticket vor. Das Ergebnis: 129 Fahrgäste wurden ohne gültiges Ticket angetroffen.  
Fahren ohne Ticket ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Fahrgäste, die wiederholt ohne gültigen Fahrschein angetroffen werden, erhalten daher eine Strafanzeige. Die Zahlung des erhöhten Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt dabei nicht zu einer Entlastung. Als Wiederholungstäter und -täterinnen gelten diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in Bussen und Bahnen angetroffen wurden.

Gemeinde lädt zum Evensong in die Pauluskirche
Mit einem „Evensong“ können Besucherinnen und Besucher in der Pauluskirche in Duisburg Hochfeld, Wanheimer Straße 80, am Samstag, 20. Juni um 18 Uhr eine besondere gottesdienstliche Form erleben: Der Evensong ist entstanden aus dem Abendgebet der Anglikanischen Kirche.

 Durch die lange Tradition dieser Abendandacht, gibt es zahllose Chorstücke aus vielen Jahrhunderten, die das Abendgebet gestalten. Daneben gehören Psalm-Lesungen, kurze Ansprache, sowie Gebete dazu. Auch in der Pauluskirche klingt der Tag so aus - und zwar mit dem Orgelspiel von Ada Tanir, dem Gesang des Chores „Friends of Thomas Tallis“ und der Ansprache von Sören Asmus.

 Pfarrer Asmus sieht im Evensong den „Zauber der kleinen Form“: Für die einen ist es mehr ein geistliches Konzert, für die Anderen trägt die Form, bei der man nichts mitgestalten muss, durch das Gebet und eröffnet Raum für eigene Gedanken. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Pauluskirche in Duisburg-Hochfeld  Foto: Tanja Pickartz).  

Literaturabend mit amüsanten Geschichten und Bildern rund um den Garten
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Meiderich lädt zum nächsten kulturellen Leckerbissen in das Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a: Dort nimmt am 16. Juni um 19 Uhr Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés, die Gäste mit amüsanten Geschichten und Bildern mit in die Welt der Gärten und des Sommers. Das Thema lautet schließlich „Rund um den Garten“.

Interessierte sind herzlich zum Literaturabend eingeladen, der Eintritt ist frei. Mehr Infos hat Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.  

Yvonne de Temple-Hannappel. Foto: www.kirche-meiderich.de 

Durchblicke-Gottesdienst zum Thema „Mehr geht leider nicht“   
Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier herzlich in die evangelische Kirche Duisburg Obermeiderich, Emilstraße 27, ein. Dort geht es am 14. Juni 2026 um 18 Uhr angeregt ein Lied von Herbert Grönemeyer um das Thema „Mehr geht leider nicht“ und auch um die Frag, wie die Liebe Gottes sich auf das Leben der Menschen auswirkt.

Dazu gibt es wieder viel Musik, biblische Texte und Impulse. Nach dem Gottesdienst ist wie immer Gelegenheit, bei Abendessen und Getränken gute Begegnungen miteinander zu erleben. Auch dazu lädt das Durchblicke-Team herzlich ein. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de/durchblicke.

Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum Mitmachen ein. Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 17. Juni 2026 um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 18. Juni 2026 um 15 Uhr im Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45.

Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder.     

Gemeinschaftliches Singen mit Daniel Drückes - im Hintergrund (am Mikro Foto: Maria Hönes).  





NRW: 1,3 % mehr Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude fertiggestellt
• 2.566 neue Nichtwohngebäude im Jahr 2025 errichtet.  
• Baukosten stiegen um 7,8 % gegenüber 2024• Rauminhalt stieg um 7,3 % 

Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen 2.566 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude fertiggestellt. Wie das Statistische Landesamt auf Basis der Statistik der Baufertigstellungen mitteilt, waren das 33 Fertigstellungen oder 1,3 % mehr als im Jahr zuvor. Der Rauminhalt dieser neuen sogenannten Nichtwohngebäude stieg um 7,3 % auf rund 30 Millionen Kubikmeter.

Investiert wurden hierfür 5,35 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 7,8 % im Vergleich zu den Baukosten im Jahr 2024, die bei 4,96 Milliarden Euro lagen.  Rund 30 % der 2025 fertiggestellten Nichtwohngebäude in NRW waren Handels- und Lagergebäude  (775;  –7,0 % im Vergleich zu 2024). Bei weiteren knapp 22 % handelte es sich um landwirtschaftliche Betriebsgebäude (560; +8,1 %). Außerdem wurden 259 Fabrik- und Werkstattgebäude (+4,0 %) und 245 Büro- und Verwaltungsgebäude (–6,5 %) fertiggestellt.

Bei den übrigen 727 Nichtwohngebäuden lag der Zuwachs bei 8,3 %, hier wurden 56 Gebäude mehr fertiggestellt als 2024. Der Rauminhalt gemessen in Kubikmetern – als Indikator für das Ausmaß der Bauaktivität bei Nichtwohngebäuden – stieg gegenüber 2024 um 7,3 % auf rund 30 Millionen Kubikmeter. 



Zuwachs des Rauminhaltes von über 16 % bei Handels- und Lagergebäuden Mehr als die Hälfte des neu umbauten Raumes entfiel mit 15,9 Millionen Kubikmetern auf Handels- und Lagergebäude – ein Zuwachs von 16,4 % – im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei Fabrik- und Werkstattgebäuden stieg der Rauminhalt um 22,3 % auf 3,5 Millionen Kubikmeter.

In der Kategorie übrige Nichtwohngebäude betrug der Anstieg 4,8 % bzw. 5,3 Millionen Kubikmeter. Bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden gab es hingegen einen Rückgang um 27,6 % auf 2,6 Millionen Kubikmeter und bei den landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden wurde ebenso eine negative Entwicklung verzeichnet mit –3,1 % auf 2,8 Millionen Kubikmeter.

NRW: Über 104.000 Einbürgerungsanträge im Jahr 2025
* Gut 90 % der Einbürgerungsanträge von Personen mit Nicht-EU-Staatsangehörigkeit – am häufigsten von Syrerinnen und Syrern
* Düsseldorf, Köln, Essen, Duisburg und Dortmund mit den meisten Anträgen
* Rund 87 % der Einbürgerungsverfahren mündeten in einer Einbürgerung

Im Jahr 2025 haben insgesamt 104.371 Ausländerinnen und Ausländer einen Einbürgerungsantrag in nordrhein-westfälischen Einbürgerungsbehörden gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis der im Jahr 2025 erstmals erhobenen Einbürgerungsantragsstatistik mitteilt, waren unter den Antragstellenden etwa gleich viele Männer (50,6 %) und Frauen (49,4 %).

Regional betrachtet, wurden im Jahr 2025 in Düsseldorf mit 7.052 die meisten Einbürgerungsanträge gestellt. Auf den weiteren Rängen folgen Köln mit 6.822 Anträgen, Essen (5.624), Duisburg (5.117) und Dortmund (5.033).
Großteil der Einbürgerungsanträge von Nicht-EU-Staatsangehörigen eingereicht – Syrien auf Rang 1.
Insgesamt 94.468 Einbürgerungsanträge wurden von Personen mit einer Nicht-EU-Staatsangehörigkeit gestellt – dies entspricht einem Anteil von 90,5 % an allen Einbürgerungsanträgen. Darunter waren am häufigsten Personen mit einer syrischen Staatsangehörigkeit (21.290) vertreten, gefolgt von Türkinnen und Türken (16.912) und Irakerinnen und Irakern (6.355).



Rund 87 % der abgeschlossenen Einbürgerungsverfahren mündeten in einer Einbürgerung Im Jahr 2025 wurden in NRW insgesamt 87.789 Einbürgerungsverfahren abgeschlossen. Mit einem Anteil von 86,7 % mündete der überwiegende Teil der Verfahren in einer Einbürgerung.

Bei 5,8 % der Verfahrenserledigungen erfolgte eine Rücknahme des Einbürgerungsantrags und in 5,2 % der Fälle wurde der Einbürgerungsantrag abgelehnt. In weiteren 2,3 % wurde das Einbürgerungsverfahren aus sonstigen Gründen, wie beispielsweise Tod oder Fortzug der antragstellenden Person ins Ausland, eingestellt.

Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger machen sich auf eine lange WM-Reise.

Thomas Hitzlsperger, Ex-Profi und ARD-Experte, und Esther Sedlaczek, Moderatorin. © SWR/Patricia Neligan

"WM-Wahnsinn und Titel-Träume: Deutschland bei der Mega-WM"
Eine Reportagereise mit Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger / ab 4. Juni 2026 in der ARD Mediathek und am 10. Juni, 20:15 Uhr im Ersten Es wird die größte WM aller Zeiten, fünf Wochen, quer über den zerrissenen nordamerikanischen Kontinent. Mehr Spiele, mehr Teams, mehr Anstoßzeiten - keine WM für Fußballromantiker:innen. Oder doch?

Für die einen ist es der Triumpf des Gigantismus und des Kommerzes, für andere zeigt es, wie global, wie attraktiv und wie einzigartig der Fußball ist. Die Reportagereise "WM-Wahnsinn und Titel-Träume: Deutschland bei der Mega-WM" mit Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger steht ab 4. Juni in der ARD Mediathek zum Abruf bereit und wird am 10. Juni um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Exklusive Einblicke in den deutschen WM-Traum Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger machen sich auf eine lange WM-Reise. Sie besuchen alle drei Gastgeberländer treffen Stars wie Leon Draisaitl - Eishockey-Idol in Kanada und in Deutschland. Mit Marco Reus erkunden sie den Fußball in Kalifornien in den USA, mit Fans erleben sie den kleinen Fußball-Grenzverkehr nach Tijuana in Mexiko. Vor allem sind sie aber nahe an der deutschen Mannschaft.

Und natürlich träumen Deutschlands Elitekicker von einer erfolgreichen WM und dem Pokal. Exklusive Interviews mit Bundestrainer Julian Nagelsmann, DFB-Sportdirektor Rudi Völler und Nico Schlotterbeck geben erstaunliche Einblicke.

Ein Fußball-Turnier der Extreme
Die Fans in Curaçao feiern die erste WM-Teilnahme ihrer kleinen Karibik-Insel und fiebern dem Spiel gegen Deutschland entgegen. Kritiker:innen bemängeln den Gigantismus dieser Mega-WM mit über 100 Spielen, den überbordenden Kommerz, die mangelnde Rücksicht auf Spieler und deren Gesundheit. Astronomische Ticketpreise machen die WM für viele Fans unbezahlbar.

Die angespannte politische Weltlage und die äußerst umstrittene Männerfreundschaft von US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino belasten dieses Turnier zusätzlich. Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger auf WM-Entdeckungsreise Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger treffen auf ihrer Reise Freizeitkicker, Wirtschaftsfachleute, Fußballmanager, Spielerberater und den König der Athleten.

Aus all diesen Begegnungen wird am Ende ein Bild, das zeigt, was diese WM kann und soll - aber auch, was sie nicht kann und vielleicht auch nicht soll. Produktion "WM-Wahnsinn und Titel-Träume: Deutschland bei der Mega-WM" ist eine Produktion des SWR, Autor: Philipp Sohmer, Redaktion: Thomas Wehrle. Die Reportage steht ab 4.6.2026 in der ARD Mediathek, Ausstrahlung im Ersten am 10.6., um 20:15 Uhr.

Weltblutspendetag am 14. Juni: Blutversorgung über den Sommer sichern
Wenn immer weniger Menschen regelmäßig Blut spenden, ist das ein gefährliches Spiel auf Zeit. Eine stabile Blutversorgung darf nicht dauerhaft auf den Schultern einer kleiner werdenden Gruppe besonders engagierter Spenderinnen und Spender ruhen.

Zwar konnten in den vergangenen Jahren saisonale Engpässe deutlich reduziert werden, doch was kurzfristig Stabilität schafft, macht das System langfristig anfälliger. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels bleibt es deshalb entscheidend, neue und insbesondere jüngere Menschen dauerhaft für die Blutspende zu gewinnen.

Rund um den Weltblutspendetag am 14. Juni rufen die DRK-Blutspendedienste bundesweit dazu auf, gerade in den Sommermonaten Blut zu spenden. Hohe Temperaturen, Ferienbeginn und Reisezeit sorgen erfahrungsgemäß dafür, dass weniger Menschen Blut spenden gehen. Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Blutpräparaten in den Kliniken unverändert hoch. Täglich werden Blutspenden für die Versorgung von Unfallopfern, Krebspatientinnen und -patienten, Menschen mit schweren Erkrankungen oder bei komplizierten Operationen benötigt.

Die Herausforderungen für die Blutversorgung werden durch den demografischen Wandel zusätzlich verschärft. Die deutsche Bevölkerung altert zunehmend, gleichzeitig werden die nachfolgenden Generationen kleiner. Zugleich erreichen die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer das Rentenalter. Damit wächst die Zahl älterer Menschen, die medizinisch versorgt werden müssen, während gleichzeitig weniger junge Menschen nachkommen, die potenziell Blut spenden können.

Diese Entwicklung verändert die Struktur der Blutspende bereits heute spürbar.
Der Weltblutspendetag ist jedoch nicht nur ein Tag des Appells, sondern auch des Dankes. Gewidmet ist er den Menschen, die sich regelmäßig und selbstlos mit ihrer Blutspende in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Ihr Engagement ist Ausdruck gelebter Solidarität, auf die sich tagtäglich tausende schwerkranke und verletzte Menschen jeden Alters verlassen müssen.

Die DRK-Blutspendedienste appellieren insbesondere an junge Erwachsene und Erstspenderinnen und Erstspender, sich mit dem Thema Blutspende auseinanderzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Jede einzelne Blutspende kann Leben retten. Infos und Termine: www.drk-blutspende.de

Blutspenden in NRW, RLP und dem Saarland
Aktuelle Termine und Informationen zur Blutspende im Westen finden sich unter:
www.blutspende.jetzt

Wer unsicher ist, ob eine Blutspende – zum Beispiel wegen der Einnahme bestimmter Medikamente – möglich ist, kann sich kostenfrei bei der Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11 949 11 beraten lassen. Alternativ steht unter www.blutspende.jetzt ein praktischer Online-Check zur Verfügung.

Warum ist die Blutspende beim DRK so wichtig?
Der DRK-Blutspendedienst West gewährleistet eine sichere medizinische Grundversorgung für mehr als 23 Millionen Menschen in seinem Einzugsgebiet. Insgesamt stellt das DRK 78 Prozent des gesamten Blutbedarfs bereit.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Zum Termin bitte den Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Die eigentliche Blutspende dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten – und kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten helfen.

Fußball-WM 2026: Die wichtigsten Regeln zu Autokorso, Deko & Co.
Von Fahnen am Fahrzeug bis zur Heimfahrt nach dem Public Viewing: Der ACV erklärt, was Autofahrer während der WM wissen sollten

Beim Autokorso nach dem WM-Spiel gelten klare Regeln. / Bildrechte: Getty Images/iStockphoto

Es dauert nicht mehr lange, bis die Fußball-WM 2026 beginnt: Am 11. Juni startet das Turnier in Mexiko, Kanada und den USA. Auch in Deutschland steigt damit die Vorfreude auf spannende Spiele, gemeinsame Fußballabende und ausgelassene Feiern. Fahnen am Auto oder spontane Autokorsos gehören für viele Fans fest zur Turnierzeit dazu. Damit die WM-Euphorie nicht zu gefährlichen Situationen, Bußgeldern oder Punkten in Flensburg führt, erklärt der ACV Automobil-Club Verkehr, was Autofahrer wissen sollten.

Auto-Deko: Flaggen, Spiegelüberzüge & Fanschals
Wenn die Vorfreude auf das Turnier steigt, sind sie wieder überall zu sehen: Fahnen auf der Motorhaube, Fanschals auf der Hutablage und Spiegelüberzüge in Landesfarben. Für viele Fans gehört es zu einer Fußball-WM dazu, das eigene Auto passend zur Lieblingsnation zu schmücken.

Grundsätzlich ist das auch erlaubt, solange die Verkehrssicherheit nicht darunter leidet. Problematisch wird es dann, wenn die Deko nicht richtig befestigt ist oder die Sicht beeinträchtigt, zum Beispiel durch große Fahnen am Seitenfenster. Auch integrierte Blinker in den Außenspiegeln dürfen durch Spiegelüberzüge (sogenannte Spiegelsocken) nicht verdeckt werden.

Vor allem auf der Autobahn und bei höheren Geschwindigkeiten wird schlecht befestigte Deko schnell zum Risiko. Löst sich etwa ein Fanschal oder eine Fahne während der Fahrt, können sie andere Verkehrsteilnehmer behindern oder gefährden. Kommt es dadurch zu einem Unfall, drohen Bußgelder und Punkte in Flensburg.

Darauf ist bei der Auto-Deko zu achten:
Das Sichtfeld des Fahrers darf nicht eingeschränkt sein
Die Kennzeichen müssen vollständig sichtbar bleiben
Integrierte Blinker in den Außenspiegeln dürfen nicht verdeckt werden
Die Dekoration muss sicher befestigt sein
Keine losen oder abstehenden Teile
Vor längeren Fahrten oder auf der Autobahn sollte die Auto-Deko vorsichtshalber abgenommen werden.

Autokorso: Hupen, Kreuzungen & rote Ampeln
Spätestens nach einem wichtigen Sieg bilden sich vielerorts spontane Autokorsos. Was für viele Fans zum Feiern einfach dazugehört, ist straßenverkehrsrechtlich allerdings nicht ganz unproblematisch. Denn unnötiges Hin- und Herfahren sowie vermeidbare Lärmbelästigung sind grundsätzlich untersagt.
Während großer Fußballturniere werden Autokorsos vielerorts zwar geduldet, solange die Verkehrssicherheit nicht gefährdet wird. Die allgemeinen Verkehrsregeln gelten jedoch weiterhin. Wer sich nicht daran hält, riskiert schnell Bußgelder und Punkte.

Beispielsweise ist das Hupen nur zur Warnung vor Gefahren oder außerhalb geschlossener Ortschaften zur Ankündigung eines Überholvorgangs erlaubt (§ 16 Abs. 1 StVO). Bei Autokorsos wird das Hupen zwar häufig toleriert, verlassen sollte man sich darauf jedoch nicht.

Klar ist auch: Wer einfach weiterfährt, obwohl die Ampel bereits auf Rot gesprungen ist, begeht einen Verstoß. Auch das Blockieren von Kreuzungen, etwa um den Korso zusammenzuhalten, kann schnell als Verkehrsbehinderung gewertet werden. Kritisch wird es spätestens dann, wenn Einsatzfahrzeuge behindert werden oder keine Rettungsgasse mehr gebildet werden kann.

Wichtig für Autokorsos:
Alle Verkehrsregeln gelten ohne Ausnahme
Rote Ampeln und Vorfahrt dürfen nicht ignoriert werden
Absichtliches Blockieren von Kreuzungen ist unzulässig
Alle Insassen müssen angeschnallt sein und auf zugelassenen Sitzplätzen sitzen
Warnblinkanlage, Hupe und Lichthupe dürfen nicht missbräuchlich verwendet werden
Die Rettungswege müssen jederzeit frei bleiben

Nicht nur beim Fahren ist Wachsamkeit angesagt, sondern auch beim Parken. Vor allem rund um Public-Viewing-Veranstaltungen werden Halteverbote, Einfahrten oder Rettungswege in der Feierlaune schnell übersehen. Wer unachtsam parkt, riskiert schnell ein Bußgeld oder sogar das Abschleppen des Fahrzeugs.

Feiernde Mitfahrer: Fenster, Schiebedach & Ladeflächen
In der Euphorie nach einem Sieg verschwimmen die Grenzen schnell. Was im einen Moment Freude ausdrückt, kann im anderen Moment zu einer Gefahr im Straßenverkehr werden.
Zum Beispiel dann, wenn Mitfahrer nicht mehr richtig gesichert sind. Wer sich während der Fahrt aus dem Fenster oder Schiebedach lehnt, riskiert bei Bremsungen oder einem Ausweichmanöver ernsthafte Verletzungen. Mitfahrer dürfen grundsätzlich nur angeschnallt und auf zugelassenen Sitzplätzen mitfahren.

Verboten ist es auch, große Fahnen an langen Stangen oder andere Gegenstände während der Fahrt aus dem Fenster zu halten. Sie können andere Verkehrsteilnehmer behindern oder bei höheren Geschwindigkeiten schnell zur Gefahr werden. Pyrotechnik wie Bengalos oder Feuerwerkskörper hat im Auto und während der Fahrt nichts verloren.

Auch wenn solche Szenen immer wieder zu sehen sind, handelt es sich um klare Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung. Wer andere gefährdet, muss mit Bußgeldern und Punkten rechnen. Kommt es dabei zu einem Unfall, kann außerdem die Haftungsfrage eine Rolle spielen.

WM-Liveticker im Auto: Smartphone & Tablet
Für Autofahrer, die während eines Spiels unterwegs sind, kann es verlockend sein, die WM im Auto auf einem mobilen Gerät zu streamen.

Aber: Für Autofahrer ist die Nutzung von Smartphone oder Tablet während der Fahrt nur sehr eingeschränkt erlaubt. Das Gerät darf nicht in die Hand genommen oder aktiv bedient werden. Wer dagegen verstößt, muss mit mindestens 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Kommt es dabei zu einer Gefährdung oder einem Unfall, können die Strafen deutlich höher ausfallen.

Auch ein WM-Livestream auf einem fest montierten Gerät ist während der Fahrt problematisch, wenn bewegte Bilder für den Fahrer sichtbar sind und vom Verkehr ablenken können. Das kann selbst dann als Verstoß gewertet werden, wenn das Gerät nicht in die Hand genommen wird. Schon ein kurzer Blick aufs Display kann reichen, um bei Tempo 50 mehr als 25 Meter „blind“ zurückzulegen.

Eine bessere Alternative ist die klassische Live-Reportage im Radio. So bleiben Fußballfans auf dem Laufenden, ohne sich vom Verkehr ablenken zu lassen. Noch einfacher wird es mit Mitfahrern: Sie können das Spiel verfolgen und den Fahrer auf dem Laufenden halten. Doch auch hier sollten dem Fahrer selbst kurze Spielszenen während der Fahrt nicht gezeigt werden.

Alkohol am Steuer: Auto, Fahrrad & E-Scooter
Für viele Fans gehört auch Alkohol zu einem WM-Spiel dazu. Gerade wenn Spiele spät am Abend stattfinden, fallen Feier und Heimweg schnell zusammen. Umso wichtiger ist es, die geltenden Promillegrenzen im Blick zu behalten.

Für Autofahrer liegt die Grenze bei 0,5 Promille. Doch bereits ab 0,3 Promille kann es kritisch werden, wenn Fahrfehler oder Ausfallerscheinungen hinzukommen. In solchen Fällen spricht man von relativer Fahruntüchtigkeit. Dann kann bereits eine Straftat vorliegen, auch wenn die Promillegrenze von 0,5 noch nicht erreicht ist.

Für Fahranfänger in der Probezeit gilt ein absolutes Alkoholverbot.
Die wichtigsten Promillegrenzen im Überblick:
Autofahrer: 0,5 Promille
Straftat möglich ab 0,3 Promille bei Ausfallerscheinungen
0,0 Promille in der Probezeit
Fahrradfahrer: absolute Fahruntüchtigkeit ab 1,6 Promille
E-Scooter: gleiche Regeln wie beim Auto

Gerade E-Scooter werden häufig unterschätzt. Viele gehen davon aus, dass hier lockerere Regeln gelten, tatsächlich greifen jedoch die gleichen Promillegrenzen wie beim Autofahren. Wer nach einer Feier alkoholisiert mit dem E-Scooter fährt, riskiert schnell Bußgelder und Punkte.

ACV Info: Müdigkeit nach späten Spielen nicht unterschätzen
Gerade nach späten Spielen sollte die eigene Müdigkeit nicht unterschätzt werden. Sie kann die Reaktionsfähigkeit ähnlich stark beeinträchtigen wie Alkohol. Bereits ein kurzer Sekundenschlaf kann dazu führen, dass Gefahrensituationen zu spät erkannt werden. Wer sich nicht mehr fit fühlt, sollte auf alternative Verkehrsmittel setzen oder sich fahren lassen.

Vollversammlung stimmt gegen Vereinigung: Fusion von IHK Essen und Mittleres Ruhrgebiet geplatzt
Die Vollversammlung der IHK Mittleres Ruhrgebiet hat gegen eine Vereinigung der Kammer mit der IHK zu Essen gestimmt. Damit haben die ehrenamtlichen Mitglieder entschieden, die wirtschaftliche Selbstverwaltung in den Kammerstädten Bochum, Herne, Witten und Hattingen eigenständig fortzuführen. In den vergangenen Monaten hatten die IHK Mittleres Ruhrgebiet und die IHK zu Essen die wirtschaftlichen, organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen einer möglichen Vereinigung geprüft.

Ziel war es, die wirtschaftlichen Kräfte beider IHK-Regionen zu bündeln sowie zusätzliche Leistungen für Mitgliedsunternehmen zu schaffen. Die IHK Mittleres Ruhrgebiet begründete die Ablehnung der Fusion damit, "dass das Projekt zum jetzigen Zeitpunkt nicht entscheidungsreif ist", so Kammerpräsident Philipp Böhme. Gleichzeitig gab die IHK Mittleres Ruhrgebiet bekannt, ihren Hauptgeschäftsführer Michael Bergmann zeitlich befristet zu beurlauben, "um verschiedene Sachverhalte zu klären". Weitere Details wurden nicht genannt. idr

32. Walsumer Sommerfest rund um das Schul- und Sportzentrum „Am Driesenbusch“
Das traditionelle 32. Walsumer Sommerfest findet am Sonntag, 14. Juni, von 11 bis 18 Uhr rund um das Schul- und Sportzentrum „Am Driesenbusch“ an der Waldstraße 50 statt. Der Eintritt ist frei. Künstlerinnen und Künstler zeigen auf zwei Bühnen ihr Können und gestalten das bunte Bühnenprogramm.

Zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten fehlen ebenfalls nicht und lassen keine Wünsche offen. Bei einer „Kinderaktion“ können die kleinen Besucherinnen und Besucher tolle Preise gewinnen. Vereine, Institutionen und Hobbyisten ohne gewerblichen Hintergrund präsentieren vor Ort ein abwechslungsreiches Angebot und bieten teilweise ihre Waren an.

Das beliebte Sommerfest ist seit vielen Jahren nur dank der Unterstützung von Walsumer und Duisburger Unternehmen und Institutionen sowie den aktiven Mitgliedsvereine des Bezirkssportbundes, der Walsumer Kulturvereine, kirchlichen Gruppen und Einrichtungen, Schulen und Kindergärten, Jugendgruppen und Künstlern möglich.

Interessierte Standbetreiber oder Bühnenteilnehmer können sich noch kurzfristig bei der Bezirksverwaltung Walsum telefonisch unter (0203) 283- 5720 oder per E-Mail an veranstaltungen.walsum@stadt-duisburg.de anmelden, um am Sommerfest teilzunehmen.

Online-Escape-Game in der Zentralbibliothek
Im Rahmen der Duisburger Umweltwochen lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt zu einem spannenden Online- Escape-Game rund um das Thema „Fast Fashion“ ein. Am 18. Juni, am 26. Juni und am 3. Juli haben alle ab 13 Jahren die Möglichkeit, spielerisch in eine Geschichte einzutauchen, in der gestohlene Beweise gefunden und wichtige Informationen gerettet werden müssen, bevor sie für immer verloren gehen.

Das Escape-Game verbindet Rätselspaß mit Wissensvermittlung und regt dazu an, sich kritisch mit den Auswirkungen der Modeindustrie auseinanderzusetzen. Das Spiel findet jeweils von 16.30 bis 18.30 Uhr statt. Gespielt wird in der Bibliothek in kleinen Gruppen. Wer an den genannten Terminen keine Zeit hat, muss nicht auf das Escape- Game verzichten.

Während der gesamten Umweltwochen kann das Spiel auch selbstständig in der Bibliothek gespielt werden. Alles, was dafür benötigt wird, erhalten Interessierte im dritten Obergeschoss der Zentralbibliothek. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de unter „Veranstaltungen“ ist erforderlich.

Neumühl hat sein ehemaliges Pfarrerehepaar nicht vergessen

Anke Claßen und Dietmar Reumann-Claßen haben im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg und ganz besonders in der Gemeinde Neumühl Zeichen gesetzt und nachhaltige Spuren hinterlassen. Das engagierte Pfarrerehepaar wollte nach 19 Jahren im Revier noch einmal etwas Neues wagen und übernahm im September 2012 Pfarrstellen in der Gemeinde Blexen im Kirchenkreis Nordenham nahe der Wesermündung.

Jetzt hieß es für die beiden, auch dort Abschied zu nehmen, denn zum 1. Juni sind sie in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Beim Abschiedsgottesdienst in der historischen, über 900 Jahre alten St. Hippolyt-Kirche in Blexen gab es für die zwei „Neumühler a.D.“ eine Riesenüberraschung, mit der sie „nie und nimmer“ gerechnet hatten: Presbyter Reiner Terhorst und Küstervertreter Christoph Schultz machten sich zum Abschiedsgottesdienst auf den Weg in die Wesermarsch nach Blexen, um noch einmal den Dank und gute Wünsche der Neumühler Gemeinde zu überbringen.

„Die Überraschung ist Euch gelungen“, meinten sie sichtlich gerührt.  Das Pfarrerehepaar hat in seiner Neumühler Zeit durch den Umbau der Gnadenkirche zu einer Multifunktionskirche mit überregionaler Bedeutung die Weichen für eine gute Zukunft gestellt und sich stets engagiert in das Stadtteil-Leben eingebracht.

Dietmar Reuman-Claßen hatte zudem als stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Duisburg viele zusätzliche Aufgaben übernommen, die zu einer Stärkung des Kirchenkreises führten.

Anke Claßen und Dietmar Reumann-Claßen mit dem Neumühler Presbyter Reiner Terhorst (Mitte), der den beiden Leckereien aus Ostfriesland und Duisburg und viel Dank überbringt. (Foto: Ev. Gemeinde Duisburg Neumühl).

Bach, Telemann und der biblische David Konzert mit Lesung im Neudorfer Gemeindezentrum
Musik kann starke Emotionen wecken. Dass sie auch Geschichten erzählen kann, erlebt das Publikum am 14. Juni um 17 Uhr im Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstr. 31. Im Zentrum stehen zwei Sonaten aus dem Zyklus „Biblische Historien“ des Leipziger Thomaskantors Johann Kuhnau (1660–1722). Sie veranschaulichen alttestamentliche Erzählungen musikalisch, wie etwa diese: „Der von David vermittelst der Musik curierte Saul“.

Pfarrer Sören Asmus trägt begleitende Texte aus dem Notenmaterial vor und führt mit seiner Moderation durch das Konzert. Neben den biblischen Historien erklingen Werke von Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach für Viola da Gamba und Cembalo.
 Kirchenmusikerin Ada Tanir spielt auf ihrem zweimanualigen Cembalo, an der Viola da Gamba ist Torben Klaes als Gastmusiker zu hören. Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.  

Ada Tanir mit Torben Klaes (links) und Pfarrer Sören Asmus (Foto: hochfeld-neudorf.de). 




NRW: Zahl der Scheidungen um 4,2 % gestiegen 
* 30.821 Ehepaare ließen sich 2025 scheiden
* Die meisten Scheidungen erfolgten nach 7 Ehejahren
* Rund 30.000 minderjährige Kinder von Scheidungen betroffen

Im Jahr 2025 haben sich in Nordrhein-Westfalen 30.821 Ehepaare scheiden lassen. Das waren 4,2 % mehr als im Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg damit die Scheidungsanzahl das zweite Jahr in Folge leicht an.

Zuvor war sie kontinuierlich von 46.098 im Jahr 2008 auf 29.116 im Jahr 2023 gesunken.  Unter den Geschiedenen im Jahr 2025 waren 380 gleichgeschlechtliche Paare. Ein Jahr zuvor waren 331 gleichgeschlechtliche Ehen gerichtlich geschieden worden.


Die meisten Scheidungen erfolgten nach 7 Ehejahren 5,7 % der Ehen wurden 2025 nach 7 Ehejahren geschieden: Damit entfiel der größte Anteil der Ehelösungen auf Ehen mit Heiratsjahr 2018. Es folgten nach der Statistik der rechtskräftigen Beschlüsse in Eheauflösungssachen Scheidungen von Ehen, die 2017 bzw. 2019 geschlossen worden waren. Es gab vergleichsweise wenige Scheidungen von Personen, deren Eheschließung vor 1980 lag.


Rund 30.000 minderjährige Kinder von Scheidungen betroffen Bei den 30.821 Scheidungen im Jahr 2025 handelte es sich in fast der Hälfte der Fälle um Ehen ohne minderjährige Kinder. In rund 23 % der Fälle war 1 minderjähriges Kind von der Scheidung betroffen und in rund 21 % der Fälle waren es 2. Bei rund 1 % der Scheidungen wurden Ehen von Ehepartnern gelöst, die 5 oder mehr minderjährige Kinder hatten.

Insgesamt betrafen die Ehelösungen im Jahr 2025 rund 30.000 minderjährige Kinder. Scheidung in etwas mehr als der Hälfte der Fälle von der Frau beantragt Bei 16.659 Scheidungen und damit etwas mehr als der Hälfte hatte die Frau die Ehelösung beantragt; in 1.198 Fällen erfolgte dies ohne Zustimmung des Partners oder der Partnerin.

Demgegenüber hatten 12.645 Männer die Initiative zur Ehelösung ergriffen, in 800 Fällen ohne Zustimmung der Partnerin oder des Partners. Beide Eheleute hatten in 1.517 Fällen die Scheidung beantragt. Hinweise zur Statistik Basis ist die Statistik rechtskräftiger Urteile in Ehesachen. 

Diese wertet die Meldungen der Familiengerichte aus. Sie differenziert nach der Art der Entscheidung, der Antragstellung, der Ehedauer sowie nach den persönlichen Merkmalen der Eheleute und weist die Anzahl der Kinder aus diesen Ehen aus.

Schulische Gesundheitsausbildung in NRW: Zwei Drittel der Auszubildenden sind weiblich
* Hohe Frauenanteile bei Ausbildungen zur pharmazeutisch-technischen Assistenz und in der Ergotherapie
* Relativ ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in der Physiotherapieausbildung
* Bei der Ausbildung zum Notfallsanitäter besteht Männerüberschuss

Rund 81 % der Schulen des Gesundheitswesens in NRW haben an einer freiwilligen Erhebung teilgenommen und 20.270 Personen gemeldet, die sich zum Stichtag 15.10.2025 in einer schulischen Ausbildung im Gesundheitswesen befanden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren rund zwei Drittel der Auszubildenden weiblich.

Mehr männliche Auszubildende in der Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter
Unter den 5 größten schulischen Ausbildungen im Gesundheitswesen war der Frauenanteil mit rund 84 % in den Ausbildungen zur pharmazeutisch-technischen Assistenz und in der Ergotherapie überdurchschnittlich hoch. Während das Geschlechterverhältnis in der Physiotherapieausbildung relativ ausgeglichen war, gab es einzig in der Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter einen Männerüberschuss: Hier waren zwei Drittel der Azubis männlich.



Frauen beim Pflegenachwuchs in der Überzahl
Auch die Ausbildung zur Pflegeassistenz findet an den Schulen des Gesundheitswesens statt. Zum Stichtag 15.10.2025 waren hier rund drei Viertel der Auszubildenden weiblich. Die seit dem Jahr 2020 in Kraft getretene generalistische Ausbildung zur Pflegefachkraft wird gesondert in der Pflegeausbildungsstatistik erhoben. Auch dort waren die weiblichen Auszubildenden in der Überzahl; ihr Anteil lag zuletzt bei mehr als zwei Dritteln.

Die Statistik an den Schulen des Gesundheitswesens umfasst alle in NRW ansässigen und staatlich anerkannten Schulen des Gesundheitswesens, die dem Statistischen Landesamt ganzjährig von den zuständigen Bezirksregierungen gemeldet werden. Schulen des Gesundheitswesens sind Ausbildungsstätten für Heilhilfs- bzw. Pflegeassistenzberufe, die in der Regel einen staatlich anerkannten Abschluss vermitteln.

Zu den übrigen Gesundheitsberufen zählen z. B. Logopädie, medizinische Technologinnen und Technologen oder die Familienpflege. Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass sich das Erhebungsjahr vom 16.10. des Vorjahres bis zum 15.10. des Erhebungsjahres erstreckt.

Der Durchschnittsmensch in Deutschland ist 1,73 Meter groß und wiegt 78,3 Kilo - Frauen im Schnitt 13 Zentimeter kleiner und 16,8 Kilo leichter als Männer
Der Durchschnittsmensch in Deutschland ist 1,73 Meter groß und wiegt 78,3 Kilo. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mit. Danach hat sich die durchschnittliche Körpergröße von Erwachsenen in den vergangenen Jahren kaum verändert: Im Jahr 2021 hatte sie ebenfalls 1,73 Meter betragen, im Jahr 2017 einen Zentimeter weniger (1,72 Meter).



Das Durchschnittsgewicht ist dagegen leicht angestiegen: 2021 war der Durchschnittsmensch hierzulande noch 77,7 Kilo schwer, im Jahr 2017 waren es 77,0 Kilo.

Frauen im Schnitt 1,66 Meter groß, Männer 1,79 Meter
Im Jahr 2025 war die Durchschnittsfrau 1,66 Meter groß und 69,7 Kilogramm schwer. Sie war damit 13 Zentimeter kleiner als der Durchschnittsmann (1,79 Meter) und 16,8 Kilo leichter. Der Durchschnittsmann wog zuletzt 86,5 Kilo.

Junge Menschen am größten, mittlere Altersgruppen am schwersten
Die durchschnittliche Körpergröße Erwachsener geht mit zunehmendem Alter zurück. Am größten waren zuletzt die 18- bis 24-Jährigen mit im Schnitt 1,75 Meter, am kleinsten die Altersgruppe 75plus mit 1,68 Meter. Dagegen steigt das durchschnittliche Körpergewicht bis ins mittlere Alter an und geht dann wieder zurück.

Am schwersten sind die Durchschnittsmenschen in der Altersgruppe 50- bis 59 Jahre mit 81,3 Kilo. Am leichtesten sind die 18- bis 24-Jährigen mit 72,5 Kilo. 53,4 % der Erwachsenen gelten als übergewichtig. Die Weltgesundheitsorganisation stuft Erwachsene mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 25 als übergewichtig ein.

Im Jahr 2025 traf das auf gut die Hälfte der Erwachsenen (53,4 %) in Deutschland zu. Mit einem BMI über 30 gelten Erwachsene als stark übergewichtig (adipös) – das galt für 17,9 % der Bevölkerung.
Männer sind häufiger übergewichtig als Frauen.
Knapp zwei Drittel der Männer (62,6 %) hatten im Jahr 2025 einen BMI über 25, ein Fünftel (19,9 %) galt als adipös. Bei den Frauen galten 43,8 % als übergewichtig und 15,8 % mit einem BMI über 30 als stark übergewichtig.


Fast 1.700 Wohnungen im Dichterviertel erhalten klimafreundliche Fernwärme
Die Stadtwerke Duisburg und die Fernwärme Duisburg setzen gemeinsam mit dem Wohnungsunternehmen VIVAWEST ein starkes Zeichen für die Wärmewende im urbanen Raum: Seit Juli 2025 werden im Dichterviertel in Obermarxloh insgesamt 1.673 Wohneinheiten in 374 Gebäuden schrittweise an das Fernwärmenetz angeschlossen. Dafür werden rund 4,2 Kilometer Fernwärmeleitungen verlegt und 165 Hausanschlüsse errichtet.

Das Bauhauskarree im Dichterviertel in Obermarxloh steht unter Denkmalschutz. Mit dem Anschluss an die Fernwärme kann für die Immobilien die Wärmewende ohne große Umbaumaßnahmen an den Gebäuden erreicht werden. Quelle: Fernwärme Duisburg

Ab Mitte des Jahres werden die ersten 200 Wohneinheiten in 45 Gebäuden per Fernwärme versorgt. Die Arbeiten für weitere 315 Wohnungen in 66 Gebäuden folgen starten, unterteilt in zwei Bauabschnitte, noch in diesem Jahr. Nach Abschluss des Projekts beträgt die gesamte Anschlussleistung rund 9 Megawatt (MW). Die Arbeiten werden voraussichtlich noch bis zum Jahr 2029 andauern – bis dahin sollen alle der fast 400 Gebäude des Gelsenkirchener Wohnungsunternehmens angeschlossen sein.

Mit dem Vorhaben setzen die Stadtwerke, die Fernwärme Duisburg und VIVAWEST auf eine der zentralen Technologien für eine klimafreundliche Wärmeversorgung in dicht besiedelten Gebieten. Fernwärme gilt insbesondere im urbanen Umfeld als eine der effizientesten und nachhaltigsten Lösungen zur Umsetzung der Wärmewende.

In der jüngst vom Rat der Stadt Duisburg beschlossenen kommunalen Wärmeplanung gehört das Dichterviertel zu einem der ausgewiesenen Gebiete für die Verdichtung der Fernwärme. „Dieses Projekt ist beispielhaft für die Transformation der Wärmeversorgung in Städten“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie bei den Stadtwerken Duisburg.

Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie der Stadtwerke Duisburg, und Marion Karrenberg, Leiterin VIVAWEST-Kundencenter Rhein-Ruhr, stellten die Arbeiten für die kommenden Jahre im Dichterviertel vor, wo fast 1.700 Wohnungen der VIVAWEST an die Fernwärme angeschlossen werden. Quelle: Fernwärme Duisburg

„Vor allem in dicht bebauten Quartieren bietet Fernwärme enorme Vorteile: Sie ermöglicht eine effiziente, platzsparende und langfristig klimafreundliche Versorgung vieler Haushalte gleichzeitig. Gemeinsam mit VIVAWEST schaffen wir hier eine Infrastruktur, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird.“

Alle weiteren Informationen zu geplanten Ausbaugebieten und zur kommunalen Wärmeplanung gibt es im Internet unter du-heizt.de. Auch Projektpartner VIVAWEST sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung. „Um einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, investieren so viel wie nie zuvor in die energetische Modernisierung.

In Duisburg sind wir schon heute sehr gut aufgestellt– rund die Hälfte unserer über 9.200 Wohnungen wird bereits per Fernwärme versorgt. Mit dem Anschluss des Dichterviertels folgt der nächste Meilenstein, mit dem wir den Fernwärme-Anteil konsequent ausbauen. Dadurch profitieren die rund 5.000 Menschen, die dort in unseren Wohnungen leben, künftig von einer klimafreundlichen und langfristig sicheren Wärmeversorgung“, erklärt Marion Karrenberg, Leiterin VIVAWEST-Kundencenter Rhein-Ruhr.

Stadtwerke und Fernwärme Duisburg investieren mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes gezielt in die nachhaltige Entwicklung der Stadt. Die neue Infrastruktur schafft die Grundlage dafür, perspektivisch weitere regenerative Wärmequellen einzubinden und den CO₂-Ausstoß im Gebäudesektor deutlich zu senken.

Während der Bauarbeiten kann es abschnittsweise zu Einschränkungen im Straßenraum kommen. Die Maßnahmen werden bei Anwohnerinnen und Anwohnern jeweils frühzeitig angekündigt. Die Zufahrt zu den einzelnen Gebäuden bleibt zu jederzeit möglich

Fernwärme Duisburg  versorgt 70.000 Haushalte. Bereits vor 100 Jahren versorgte die hiesige Industrie Werkswohnungen mit industrieller Abwärme. Eine Technik, die von uns kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Als Tochtergesellschaft der Stadtwerke Duisburg AG und der Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH versorgen wir mittlerweile rund 70.000 Privathaushalte, öffentliche Gebäude und Immobilienunternehmen mit Fernwärme.

Die Fernwärme wird zu großen Teilen aus der sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung in unserem Kraftwerk in Duisburg-Wanheim und unseren wasserstofffähigen Blockheizkraftwerken in Duisburg-Hochfeld erzeugt. Außerdem nutzen wir zunehmend Abwärme sowie Wärme aus Biomasse. So wird Fernwärme zu einer ökonomisch interessanten Energieversorgung für den Raum Duisburg.

VIVAWEST
Als eines der führenden Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen bewirtschaftet VIVAWEST knapp 120.000 Wohnungen in circa 100 Kommunen an Rhein und Ruhr und gibt etwa 300.000 Menschen ein Zuhause. Unsere Immobilien-Dienstleistungsunternehmen erbringen Serviceleistungen rund um das Wohnen und gewährleisten so Sicherheit und Wohnqualität für unsere Kunden – vom Grünflächenmanagement über Handwerksdienstleistungen, Multimediaversorgung bis hin zu Mess- und Abrechnungsdiensten.

Im Rahmen eines nachhaltigen Geschäftsmodells verbindet VIVAWEST ökonomische und ökologische Effizienz mit sozialer Verantwortung für Kunden, Mitarbeiter und die Region und bietet allen Einkommensgruppen der Bevölkerung guten Wohnraum in lebens- und liebenswerten Quartieren.

3. Deutsche Meisterschaft: Streetdance „All Style Battle - Duisburg Beatz Racism“
Die 3. Deutsche Meisterschaft „Streetdance – All Style Battle“ für alle talentierten Tänzerinnen und Tänzer aus dem ganzen Bundesgebiet findet am Samstag, 27. Juni, ab 10 Uhr in der Event-Location BORA, Dellplatz 16a im Duisburger Dellviertel, statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Jugendamt mit dem Kulturverein T.K.M. e. V. und der „Street Dance Factory“ organisiert.

3. Deutsche Meisterschaft – Streetdance „All Style Battle - Duisburg Beatz Racism“ C Stadt Duisburg

Die Teilnehmenden können sich in verschiedenen Kategorien messen und ihre Leidenschaft für Streetdance zeigen. Nach zwei erfolgreichen Meisterschaften 2024 und 2025 ist klar, dass dieses mitreißende Event fortgeführt wird und sich dauerhaft in der Kulturlandschaft Duisburgs etabliert. Hier entsteht eine Plattform, die Solidarität und Respekt fördert – unabhängig von Hautfarbe, Religion, sozialer Herkunft oder Geschlecht.

Die Veranstaltung bietet Raum für kreative Begegnungen, Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Projekte. Unter dem Titel „All Style Battle – Duisburg Beatz Racism“ setzt die Veranstaltung ein klares Zeichen gegen Rassismus. Die Performances der Tänzerinnen und Tänzer transportieren Botschaften von Toleranz, Zusammenhalt und Gleichberechtigung.

Die Idee einer offenen Meisterschaft für alle Streetdance-Stile ist deutschlandweit einzigartig. Es werden Battles in den Kategorien 1vs1, 2vs2 sowie Crew vs Crew (drei bis acht Personen) ausgetragen. Stilmäßig sind HipHop, Popping und Breakdance vertreten. Als Judges werden die Tanzikonen Ibra, Lil Amok und Neso erwartet.

Im Vorfeld hat der T.K.M. e.V. kostenfreie Tanzworkshops an Schulen und Jugendzentren in Duisburg und Umgebung angeboten, um Kinder und Jugendliche für Streetdance zu begeistern. Die Teilnahme ist kostenlos, auch der Eintritt für alle Zuschauenden ist frei. Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es im Internet unter https://www.streetdancefactory.de

Führung im Stadtmuseum: Duisburg nach dem Ende der Industrie
Das Kultur- und Stadthistorische Museum der Stadt Duisburg, Johannes- Corputius-Platz 1 am Innenhafen, lädt am Sonntag, 7. Juni 2026, um 15 Uhr zu der Themenführung „Der große Bruch: Duisburg nach dem Ende der Industrie“ ein. Die Führung mit Harald Küst beleuchtet die Wirtschaftsentwicklung der Stadt ab dem Ende des Wirtschaftswunders.

Der Schock der Ölkrise in den 1970er- Jahren und der erbitterte Widerstand der Stahlarbeiter in Rheinhausen im Jahr 1987 werden ebenso thematisiert wie die offene Frage, ob die Logistikbranche allein das Problem des Strukturwandels lösen kann. Ein Vergleich mit anderen Städten rundet die Führung ab. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher zwei Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind im Internet unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Bandonion Freunde Essen im Jubiläumshain
Die Bandonion Freunde Essen sind am Sonntag, 7. Juni, um 11 Uhr bei den Parkkonzerten im Jubiläumshain an der Ziegelhorststraße in Hamborn zu Gast. Das letzte Bandonion-Orchester im Ruhrgebiet ist über die Grenzen Nordrhein-Westfalens bekannt. Das Publikum kann sich auf Volksmusik und Tangos freuen. Auf der Bühne erklingen vor allem Walzer, Slowfox, Märsche, Polka und Rumba.

Bis zum 19. Juli spielen wöchentlich immer sonntags um 11 Uhr wechselnde Musikerinnen und Musiker bei freiem Eintritt. Unterstützt werden die Konzerte vom Lions-Club Duisburg-Hamborn.
Die weiteren Termine:
14.06.2026 – Musikvereinigung Duisburg West DSB e.V.
21.06.2026 – Gitarrenduo Saitenweise 28.06.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn
12.07.2026 – Blasorchester Lohmühle e.V. 1964
19.07.2026 – Die Bergsteirer Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter: https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn

Atempause in der Wanheimer Kirche: Eddi Hüneke gibt Konzert in der Rheingemeinde
Nach dem großen Erfolg seines Konzerts 2024 ist der Singer-Songwriter Eddi Hüneke aus Hürth bei Köln zum zweiten Mal zu Gast in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Der ehemalige Sänger der „Wise Guys“ präsentiert am Samstag, 13. Juni 2026 um 20 Uhr in der der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße - Ecke Wanheimer, sein neues Konzertprogramm „Atempause“.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang bittet die Gemeinde um eine Spende. Einlass in die Kirche ist um 19.30 Uhr. Und das Besondere: Eddi wird vor dem Konzert mit den Sängerinnen und Sängern der Gemeinde-Chöre einen Workshop veranstalten, dessen Ergebnis auch im Konzert zu hören sein wird.     

Konzert in Duisburg Wanheim 2024  (Foto: Nicole Kleine Kuhlmann), mit Eddi Hünecke und Daniel Drückes, dem Popkantor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg.

Gemeinde lädt zum Fußballrudelgucken ein
In der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg gibt es jede Menge Fußballfans. Sie werden die Spiele mit deutscher Beteiligung zusammen auf großer Leinwand im Jugendraum am Gemeindezentrum Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort sehen, und sie laden weitere Fußballbegeisterte zum Mitfiebern ein.

Die Fantreffen beginnen immer 45 Minuten vor Anpfiff. Es wird gegrillt, gefeiert und mitgefiebert. Los geht es mit dem Spiel am 14. Juni ab 18.15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Rückfragen beantwortet Jürgen Muthmann. Gemeindepfarrer mit großem Sportlerherz (Tel.: 01578 5720450; E-Mail: juergen.muthmann@ekir.de).  

Die Freude am Singen erleben
Gemeinde lädt zum Sommerlieder-Fest in die Marxloher Kreuzeskirche ein  
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt zum beliebten Sommerlieder-Singen in der Kreuzeskirche ein: Die bekannten Songs, in denen sich alles um die sonnige Jahreszeit dreht, werden am 18. Juni ab 14.30 Uhr in dem Gotteshaus, Kaiser-Friedrich-Straße 40, angestimmt.

Kirchenmusiker Karl Hülskämper wird Singfans aller Generationen durch den Nachmittag führen und ihnen ein unvergessliches Erlebnis bieten. Das Singen ist mit Klönen, Kaffee und Kuchen im Anschluss verbunden. Eine Anmeldung im Gemeindebüro (0203 75969700) ist unbedingt erforderlich. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.  

Chicken Fried Rice und natürlich lecker Nachtisch
Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein

Für Freitag, 12. Juni 2026 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zu „Emils Pub“ ein. Bei dem beliebten Gemeindetreffpunkt können Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen.

 Diesmal gibt’s leckeren Chicken Fried Rice mit Salat... und wie immer ein leckeres Dessert. Der Durst kann wie immer mit verschiedenen Biersorten, Wein und Softgetränken gelöscht werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Erste Teilbereiche des neuen Quartierparks „Stadtpark Hochheide“ eröffnet
Die ersten Bereiche des neuen Quartierparks „Stadtpark Hochheide“ wurden am Sonntag, 31. Mai, durch Oberbürgermeister Sören Link eröffnet. Ab sofort stehen die zwei neuen Boulebahnen mit Picknicktisch sowie der Kletterfelsen allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

Dies ist ein erster sichtbarer Schritt auf dem Weg zum neuen Stadtpark und zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für die Nachbarschaft, die die Entwicklung des Projekts in den vergangenen Jahren mit Geduld und großem Engagement begleitet hat.

„Die Menschen sollen sich hier wieder wohlfühlen, deshalb freue ich mich besonders, dass die ersten Bereiche jetzt schon genutzt werden können. Der neue Park schafft mehr Raum für Begegnung, Bewegung und gemeinsame Zeit – für Kinder, Jugendliche und Familien. So steigern wir in Hochheide spürbar die Lebensqualität“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Mit den neuen Boulebahnen mit Picknicktisch sowie dem Kletterfelsen werden erstmals Bereiche des neuen Stadtparks für Bürgerinnen und Bürger zugänglich gemacht. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg:

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren bei der Eröffnung dabei und nahmen an einem Rundgang über die Baustelle teil, um sich über die weiteren Planungen zu informieren. Eine Boulegruppe war ebenfalls vor Ort und erklärte Interessierten die Regeln und brachte ihnen die Grundlagen des Spiels näher.

Am Kletterfelsen begleitete ein Coach die ersten Aktivitäten und zeigte Besucherinnen und Besuchern die Grundlagen des Boulderns. Auch die weiteren Arbeiten am neuen Stadtpark Hochheide verlaufen weiterhin planmäßig.

Die Pumptracks sowie weitere Bewegungs- und Aufenthaltsflächen sollen im Sommer fertiggestellt werden. Die nächsten Schritte zur Umsetzung des zweiten und dritten Bauabschnitts werden bereits vorbereitet

Schifferbörse fordert: Wasserstraßen stärken
Maritimer Koordinator der Bundesregierung in Duisburg  
2028 wird Duisburg zum Schauplatz der Nationalen Maritimen Konferenz der Bundesregierung. Das hat Bundeskanzler Merz kürzlich bekanntgegeben. Die ehemalige Hansestadt erwartet dann fast 1.000 Teilnehmer. Schon jetzt war Dr. Christop Ploß, Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, in Duisburg. Er war Gast des Hafenfrühstücks der Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort e.V.

Gemeinsam mit Unternehmern diskutierte er über die Zukunft der Binnenschifffahrt. Und welche Rolle sie in der Industrie und beim wirtschaftlichen Wandel spielt.   „Wer an Häfen und maritime Wirtschaft denkt, dem fällt oft zuerst die Küste ein. Und Städte wie Hamburg, Bremen oder Kiel. Aber auch das Binnenland zählt dazu. Viele sind verwundert, dass die NRW-Häfen jedes Jahr genauso viele Güter umschlagen wie Hamburg: rund 100 Millionen Tonnen“, so Frank Wittig, Gastgeber und Vorstand der Schifferbörse.  

Anlass des Besuchs aus Berlin ist das 125-jährige Bestehen der Börse. Ihre Geschichte zeigt, wie wichtig Schifffahrt und Häfen für NRW waren und immer noch sind. Um 1900 wurden erstmalig Frachtpreise für Transporte auf dem Schiff an der Börse notiert. Damit hat sie maßgeblich dazu beigetragen, dass der industrielle Aufstieg an Rhein und Ruhr so schnell und erfolgreich verlief.

Die Frachtenbörse sorgte dafür, dass Schiffer, Reeder, Verlader sowie Spediteure sicherer planen und so auch in neue Schiffe investieren konnten.   Wittig nutzte den Blick auf die Entwicklung der Börse, um beim maritimen Koordinator für mehr Unterstützung für die Binnenschifffahrt durch Berlin zu werben.

„Was 1900 galt, gilt auch heute noch: Investitionen in die Wasserstraßen zahlen sich langfristig für den Standort und die Wirtschaft aus“, so Wittig. Denn der Zustand der Infrastruktur bereitet Sorgen. Jede dritte Schleuse ist älter als 100 Jahre. Das Risiko, dass ein Kanalabschnitt plötzlich dicht ist, steigt. Die finanziellen Mittel müssen deshalb dringend weiter aufgestockt werden, so die Botschaft der Unternehmen.  

Dr. Christoph Ploß zeigte sich beeindruckt vom größten Binnenhafen der Welt und von seiner Bedeutung für die Industrie. Er lobte die Anstrengungen, Prozesse weiter zu automatisieren und zu digitalisieren. Forschungseinrichtungen wie das Entwicklungszentrum der Binnenschifffahrt hätten dazu maßgeblich beigetragen.

„Dass die Nationale Maritime Konferenz 2028 nach Duisburg kommt, ist ein wichtiges Signal: Unsere Häfen und Wasserstraßen sind zentral für die Versorgungssicherheit, die Exportwirtschaft und die Verteidigungsfähigkeit ganz Deutschlands. Die Bundesregierung hat in ihrem ersten Jahr schon viel für die maritime Wirtschaft erreicht – von einem 400-Millionen-Euro-Programm für Häfen und Schifffahrt bis hin zu Investitionen in Autobahnen, Schienennetz und Hinterlandanbindungen. Diese Investitionen werden wir in den nächsten Jahren erhöhen.“  

Steckbrief
Die Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort wurde am 31. Oktober 1901 mit dem Ziel gegründet, Frachtraum und Waren unter fairen Bedingungen zusammen zu bringen. Heute ist ihre Hauptaufgabe die Förderung der Zusammenarbeit der am Binnenschiffsverkehr beteiligten Gruppen und die gemeinsame Interessenvertretung gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. ® www.schifferboerse.org  

Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort.  v.l.n.r.: Frank Wittig, Vorstand der Schifferbörse, Dr. Christoph Ploß, der maritime Koordinator der Bundesregierung und Ocke Hamann, Geschäftsführer der Niederrheinischen IHK.

Fußballbilder-Tauschbörsen in der Bibliothek
Zur beginnenden Fußballweltmeisterschaft lädt die Duisburger Stadtbibliothek an verschiedenen Standorten zur Fußballbilder-Tauschbörse ein. Los geht es am Freitag, 12. Juni, jeweils von 14 bis 18 Uhr in Großenbaum (Großenbaumer Allee 168 bis 174) und in Vierlinden (Franz- Lenze-Platz 43).

Fußballfans aller Altersgruppen sind eingeladen, ihre Sticker zu tauschen und so ihre Sammlungen in geselliger Atmosphäre zu vervollständigen. Bis Mitte Juli gibt es insgesamt 16 Termine im ganzen Stadtgebiet. Die einzelnen Termine sind auf www.stadtbibliothek-duisburg.de unter „Veranstaltungen“ zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Manga-Workshop in der Hamborner Bibliothek
Die Hamborner Bezirksbibliothek im Rathaus-Center an der Schreckerstraße 10 lädt am Samstag, 13. Juni, zu einem Manga-Zeichenworkshop ein. Kinder von acht bis zwölf Jahren können von 10 bis 12.30 Uhr mit der Künstlerin Jen Satora in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga- Heldinnen und -Helden eintauchen oder eigene Figuren erfinden.

Bei dem Workshop wird vermittelt, wie man Stilmittel richtig einsetzt und mit den typischen Materialien arbeitet. Anfängerinnen und Anfänger sind herzlich willkommen. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann seine Werke gerne mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen holen. Die Anmeldung ist online auf der Internetseite www.stadtbibliothek- duisburg.de unter „Veranstaltungen“ möglich.

NRW-Außenhandel: Leichter Zuwachs bei den Exporten im März 2026
* Wirtschaft exportierte Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro – 2,6 % mehr als im März 2025
* Importsumme wächst um 6,5 % auf 26 Milliarden Euro an
* Quartalsergebnis konstatiert rückläufige Entwicklung bei Ex- und Import

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im März 2026 Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 2,6 % mehr als im März 2025. Damals lag die Exportsumme bei knapp 20 Milliarden Euro.



Der Importwert lag mit 26,0 Milliarden Euro um 6,5 % höher als ein Jahr zuvor.  Für das erste Quartal 2026 ergibt sich eine Exportsumme von ca. 55 Milliarden Euro. Das entspricht 3,3 % weniger als noch im ersten Quartal des Jahres 2025 (damals: 56,9 Milliarden Euro). Auf der Importseite gab es mit einer Summe von 72,1 Milliarden Euro einen Rückgang von –-1,76 % (damals: 70,8 Milliarden Euro). 



NRW: Rund 3 % mehr Einkommensmillionärinnen und -millionäre in NRW 2022
* Insgesamt 8.123 Millionärinnen und Millionäre in NRW
* Erneute Steigerung der Quote auf rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner
* Höchste Millionärsdichte in Meerbusch mit einer Quote von 24,7

Die Zahl der in Nordrhein-Westfalen lebenden Einkommensmillionärinnen und Einkommensmillionäre ist 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % auf 8.123 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2022 mitteilt, waren das 252 mehr als 2021.

Die Zahl der Steuerpflichtigen mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von über einer Million Euro war zuletzt jährlich gestiegen. Rein rechnerisch ergab sich in NRW für 2022 durchschnittlich eine Quote von rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner. 2021 hatte diese Quote bei 4,4 gelegen.



Höchste Millionärsdichte erneut in Meerbusch
Unter den 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden hatte erneut Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss im Jahr 2022 mit einer Quote von 24,7 je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die höchste Millionärsdichte; gefolgt von Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis mit einer Quote von 12,6 und Ahaus im Kreis Borken mit einer Quote von 12,3.

Die sechsthöchste Millionärsdichte aller Städte und Gemeinden zwischen Rhein und Weser wies Düsseldorf mit 11,8 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern auf. Dies stellt den Spitzenwert unter den Großstädten dar. 

Bonn erreichte mit einer Quote von 7,7 und Platz 39 den nächsthöheren Wert unter den Großstädten, gefolgt von Köln mit einer Quote von 7,4 und Platz 43. In absoluten Zahlen liegen Köln und Düsseldorf auf den ersten Plätzen In absoluten Zahlen betrachtet rangierten die Städte Köln und Düsseldorf mit 757 bzw. 723 Einkommensmillionärinnen und -millionären auf den ersten Plätzen.

Unter den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes folgte der Rhein-Kreis Neuss mit zusammen 313 Einkommensmillionärinnen und -millionären. Dies liegt in erster Linie am hohen Wert in der kreisangehörigen Gemeinde Meerbusch.

Fronleichnam: Änderungen bei Abfuhrterminen und den Recyclinghöfen  
Rund um Fronleichnam kommt es in Duisburg zu Änderungen bei der Abfallentsorgung. Aufgrund des Feiertags am Donnerstag, 04. Juni 2026, verschieben sich die Leerungstermine jeweils um einen Tag nach hinten. Die Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg bleiben am Feiertag geschlossen.

Die Terminverschiebungen im Überblick:
Freitag, 5. Juni 2026, statt Donnerstag, 4. Juni 2026
Samstag, 6. Juni 2026,  statt Freitag, 5. Juni 2026
Wer seinen persönlichen Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. Dank der Erinnerungsfunktion in der App werden Nutzerinnen und Nutzer rechtzeitig über alle Terminänderungen informiert. In der gedruckten Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der Wertstofftonne bereits berücksichtigt.

Recyclinghöfe bleiben geschlossen
Alle vier Duisburger Recyclinghöfe bleiben am Donnerstag, den 4. Juni 2026, geschlossen. Ab Freitag, 5. Juni 2026, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten. Kundenservicecenter Zusätzlich ist das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg wegen der Feiertagsregelung ausnahmsweise auch am Samstag, 6. Juni 2026, erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger können sich dort von 8 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203 283-4000 melden. An den übrigen Werktagen gelten weiterhin die gewohnten Servicezeiten von montags bis freitags, jeweils von 7 bis 17 Uhr.


Deine Ideen für Duisburg – Jugendsprechstunde mit dem Oberbürgermeister
Was nervt in Duisburg? Was läuft schon gut? Und was sollte sich aus Sicht junger Menschen verändern? Darüber möchte Oberbürgermeister Sören Link mit Jugendlichen direkt sprechen. Deshalb lädt er Duisburgerinnen und Duisburger im Alter von 14 bis 17 Jahren zu einer weiteren Jugendsprechstunde ins Rathaus ein.

Am Dienstag, 2. Juni, von 15 bis 16.30 Uhr haben Jugendliche die Möglichkeit, in lockerer Runde mit dem Oberbürgermeister ins Gespräch zu kommen. Sie können Fragen stellen, Kritik äußern und eigene Vorschläge machen – zu allem, was ihren Alltag in Duisburg betrifft. Die Jugendsprechstunde soll jungen Menschen eine direkte Stimme geben.

Ihre Erfahrungen, Ideen und Erwartungen sind wichtig, wenn es darum geht, Duisburg weiterzuentwickeln. Jugendliche, die teilnehmen möchten, können sich bis 13. Mai anmelden – per E-Mail an jugendsprechstunde@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283-6111.

Kirchenparlament beschließt: Evangelisches Bildungswerk soll eine gGmbH werden
Der Konzentrationsprozess „Wirken mit Weniger“ zur Zukunft kreiskirchlicher Einrichtungen und Werke steht nach wie vor im Mittelpunkt der Tagungen der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Die Mitglieder des Kirchenparlamentes beschlossen auf der Frühjahrstagung am letzten Wochenende, dass das Evangelische Bildungswerk (EBW) in eine gemeinnützige GmbH überführt werden soll.

Das Kirchenparlament folgt damit der Empfehlung der Arbeitsgruppe, das EBW nicht wie zuerst geplant sofort in die Diakoniewerk Duisburg GmbH zu integrieren, sondern eine Ausgründung des EBW als gGmbH vorzunehmen. Einerseits werde das EBW als Bildungseinrichtung wirtschaftlich und konzeptionell gestärkt. Zudem werden die betrieblichen Strukturen an andere Sozialunternehmen angepasst.

„Eine engere Verbindung mit der Diakonie und anderen kreiskirchlichen Unternehmungen bleibt möglich und besteht weiterhin als Ziel – jedoch zu einem späteren Zeitpunkt“ hieß es in der Beschlussvorlage. Die Geschäftsführung des EBW wird beauftragt, alle für die Gründung erforderlichen Schritte und rechtlichen Voraussetzungen vorzubereiten und die notwendigen Unterlagen auszuarbeiten.

Sollte die Synode bereits auf ihrer Novembertagung 2026 den Gesellschaftsvertrag beschließen, könnte die gGmbH im Januar 2027 an den Start gehen. Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg Moers könnte zum 1. Januar 2028 in diakonische Trägerschaft überführt werden. Die Duisburger Synode befürwortete auf ihrer aktuellen Tagung, dass der Vorstand der Beratungsstelle diese Möglichkeit weiter prüft.

Ebenso befürworten die Abgeordneten des Kirchenparlaments, dass dazu Gespräche zwischen den Kirchenkreisen Moers und Duisburg sowie der Grafschafter Diakonie und der Diakoniewerk GmbH weiter fortgeführt werden. Vor Beratungsende zückten die Synodalen ein letztes Mal ihre Stimmkarten und besetzen durch ihre Voten einige Fachausschüsse.

Sie wählte zudem Pfarrerin Sabine Schmitz zur Stellvertretung der theologischen Abgeordneten der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Theologische Abgeordnete des Duisburger Kirchenkreises für die Landessynode ist Pfarrerin Dörthe Lahann. Ihre Stellvertreterin war bislang Pfarrerin Esther Immer, die inzwischen in die Pfarrvertretung gewählt wurde.

Zur nächsten Tagung kommt die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg am 6. und 7. November 2026 zusammen. Infos zum Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.

Stichwort Kreissynode: Die Kreissynode leitet den Kirchenkreis. Die Kreissynode setzt sich zusammen aus Pfarrerinnen und Pfarrer, gewählten Presbyterinnen und Presbyter, die von den einzelnen Kirchengemeinden als Delegierte entsandt werden, sowie berufenen Mitgliedern. Laut Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland dürfen Theologen in einer Kreissynode nicht in der Mehrzahl sein. Die Kreissynode trifft sich in der Regel zweimal im Jahr und tagt ein oder zwei Tage.  

Synoden-Tagung 2026 (Foto: Rolf Schotsch)



7. Juni: UNESCO-Welterbetag 2026
 Mehr als 500 Veranstaltungen machen Welterbe in ganz Deutschland erlebbar / Regensburg eröffnet bundesweiten Aktionstag / Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet

Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ laden die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland am Sonntag, 7. Juni 2026, bundesweit dazu ein, das Kultur- und Naturerbe zu entdecken – bei Führungen, Konzerten, Mitmachaktionen und Veranstaltungen für die ganze Familie.

Der UNESCO-Welterbetag wird um 11 Uhr mit einem Festakt im historischen Reichssaal in Regensburg eröffnet. Die Welterbestadt verbindet die Eröffnung mit einem besonderen Jubiläum: 20 Jahre UNESCO-Welterbetitel „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“.
UNESCO-Welterbetag
#WelterbeVerbindet
Welterbe in Deutschland

Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, betont: „Welterbe gehört allen Menschen. Am UNESCO‑Welterbetag zeigen Stätten in ganz Deutschland, wie vielfältig und lebendig unser Kultur- und Naturerbe ist. So wird sichtbar, warum Welterbe mehr ist als ein Titel. Es ist ein gemeinsamer Auftrag für Frieden und Verständigung, für heute und für kommende Generationen. Die Welterbestätten haben diese Botschaft mit großem Engagement aufgenommen. Bundesweit wird es so viele Veranstaltungen am Aktionstag geben wie nie zuvor.“

Fritz S. Ahrberg, Vorsitzender des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland, erklärt: „Welterbestätten sind Orte der Begegnung. Sie ermöglichen es, Geschichte gemeinsam zu erleben, neue Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Genau das wird am UNESCO-Welterbetag bundesweit erlebbar – mit hunderten Veranstaltungen, die zeigen, wie Welterbe Menschen verbinden kann. Dazu laden wir herzlich ein.“

Bundesweit stehen rund 550 Veranstaltungen auf dem Programm. So können Besucherinnen und Besucher im Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb an mehrsprachigen Führungen teilnehmen, in Haithabu mit Kindern Geschichte praktisch entdecken, in Hildesheim zum Fotowalk aufbrechen, im Kloster Lorsch über den UNESCO-Auftrag diskutieren, im Bauhaus Dessau Führungen durch Kuratorinnen und Kuratoren erleben oder auf Zeche Zollverein das neue Welterbe-Forum kennenlernen.

Beim Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet können Interessierte bis zum 9. Juni ihre persönlichen Perspektiven auf die 55 Welterbestätten in Deutschland zeigen und sichtbar machen, was sie mit dem Jahresmotto verbinden. Alle Veranstaltungen, der Fotowettbewerb und viele weitere Informationen sind auf www.unesco-welterbetag.de zu finden.

1.248 UNESCO-Welterbestätten in 170 Ländern weltweit machen die Geschichte der Menschheit und des Planeten erlebbar. Welterbestätten sind Zeugnisse vergangener Kulturen, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften. Der Schutz und Erhalt dieser Stätten liegt in der Verantwortung der gesamten Weltgemeinschaft.

Insgesamt 55 Kultur- und Naturerbestätten zählen in Deutschland zum UNESCO-Welterbe. Vom Wattenmeer über den Kölner Dom und die Alten Buchenwälder bis hin zu den Königsschlössern Ludwigs II. zeugen sie von der menschlichen Schaffenskraft und den Wundern der Natur. Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ präsentieren sich diese bedeutenden Orte am diesjährigen UNESCO-Welterbetag mit Programmen für alle Generationen.

Die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland haben den UNESCO‑Welterbetag 2005 ins Leben gerufen. Seitdem entdecken jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni Tausende Menschen die Welterbestätten im ganzen Land.

Wanderausstellung auf dem Bahnhofsvorplatz
Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie der Stadt Duisburg zeigt vom 2. bis zum 27. Juni 2026 auf dem Bahnhofsvorplatz die kostenfrei zu besichtigende Wanderausstellung des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.V. „Zwischen Erfolg und Verfolgung: Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“.

Die Ausstellung würdigt den bedeutenden Beitrag jüdischer Athletinnen und Athleten zur Entwicklung des modernen Sports in Deutschland. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wurden sie im Nationalsozialismus ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gezwungen oder ermordet.


Entwickelt wurde die Ausstellung anlässlich der European Maccabi Games, die 2015 erstmals in Deutschland stattfanden. Seitdem war sie in zahlreichen deutschen Städten zu sehen. In Duisburg wird die Ausstellung um die Geschichte der Familie Burg ergänzt, insbesondere der Brüder Arthur, Erich und Walter Burg.

Die Familie lebte von 1908 bis zu ihrer Flucht nach Argentinien in den Jahren 1937 und 1939 in Hamborn. Die Brüder waren begeisterte Sportler; ihre Paradedisziplinen waren Kugelstoßen und Diskuswurf. Begleitend zur Ausstellung findet ein Programm mit Führungen und Diskussionsformaten statt.

Im Mittelpunkt stehen neben der jüdischen Sportgeschichte auch aktuelle Fragen von Diskriminierung und Rassismus im Sport, insbesondere in Duisburg. Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Internetseite des Zentrums für Erinnerungskultur unter https://www.erinnerungskultur- duisburg.de/aktuelles/veranstaltungen/.

AUSGERUFEN | Ralf Röder und Michael Mann
Als letztes Konzert vor einer Sommerpaise bringt die Reihe AUSGERUFEN noch einmal bluesiges auf die Bühne am Neumarkt im Kreativquartier Ruhrort, das am Wochenende hoffentlich auch wieder über die OB-Karl-Lehr-Brücke aus Richtung Stadtmitte wieder erreichbar ist.

Zwei Musikseelen auf der Reise über das Meer der Harmonien und Klänge.
Michael Mann, ein Urgestein der Musikszene am Niederrhein, schreibt eigene Songs, die er mit einer seiner Band "Waiting für Louise" auf Vinyl wie CD veröffentlicht. Einen Namen gemacht hat er sich mit den Bands "Rusty Nails" (vorrangig Bluesrock) und "Songs To The Siren" (?), die vorrangig Coversongs von Künstlern wie Tim Buckley, Nick Drake, The Velvet Underground oder King Crimson performen.

Er singt, spielt Gitarre, Harmonium, Mundharmonika, Melodika und sorgt mit allerlei Percussion für einen coolen Rhythmus.  Dagegen kam Ralf Röder erst recht spät auf die Bühne. Mit seinen Coverversionen der Songs von Künstlern wie Lou Reed, Willie Nelson, JJ Cale, John Hiatt oder Van Morrison sowie seinen Blues-Interpretationen hat er sich schnell Freunde in der hiesigen Musikszene gemacht. Ralf singt, spielt Gitarre und begleitet auch an Percussion-Instrumenten.  

Ralf Röder und Michael Mann

Gemeinsam spielen sie ihre Songs im Stile von amerikanischen Hootenannys. Das Publikum erwartet dabei ein bunter Strauß von groovigen wie melodiösen Songs und eine kurzweilige Unterhaltung durch zwei charakterstarke Musiker.  

AUSGERUFEN | Ralf Röder und Michael Mann. Samstag, 6. Juni 2026, 19 Uhr.
Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort. Eintritt frei(willig) - solidarische Hutveranstaltung

Flugärger im Urlaub? Neue Musterbriefe helfen Passagieren, ihre Rechte geltend zu machen
Verspäteter Flug, Annullierung oder beschädigtes Gepäck: Viele Reisende wissen nicht, welche Rechte sie haben – und noch seltener, wie sie diese korrekt bei der Airline geltend machen können. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland stellt pünktlich zur Hauptreisezeit neue, kostenlose Musterbriefe zu Flugproblemen bereit.

Warten am Flughafen: Viele Reisende sind unsicher, welche Rechte ihnen bei Flugproblemen zustehen. Foto: Adobe Stock / rh2010

Flugprobleme gehören zu den häufigsten Beschwerden, mit denen sich das EVZ Deutschland befasst. Allein im vergangenen Jahr bearbeiteten die Juristinnen und Juristen über 1900 grenzüberschreitende Anfragen von Verbraucherinnen und Verbrauchern aus Deutschland rund um Flugverspätungen, Annullierungen und Gepäckprobleme.

„In unserer Fallarbeit sehen wir täglich, dass Reisende unsicher sind, wie sie ihre Ansprüche gegenüber der Airline richtig formulieren und geltend machen können“, erklärt Mareike Boguet, Juristin beim EVZ Deutschland.

Neue Musterbriefe auf Deutsch und Englisch
Die neuen Musterbriefe sind auf die jeweilige Situation zugeschnitten und helfen Reisenden, ihre Ansprüche direkt bei der Fluggesellschaft geltend zu machen. Sie stehen auf Deutsch und Englisch zur Verfügung.

Flugpassagiere sollten ihre Beschwerde am besten über das Kontaktformular der Fluggesellschaft einreichen. Das EVZ stellt hierfür eine Übersicht von Kontaktformularen europäischer Airlines zur Verfügung. Alternativ ist auch eine Beschwerde per E-Mail an den Kundenservice oder an die im Impressum angegebene Adresse möglich.

Wichtig: Wer ein Kontaktformular nutzt, sollte einen Screenshot des eingegebenen Beschwerdetextes samt Datum als Nachweis speichern. Bei einer Beschwerde per E-Mail empfiehlt es sich, die gesamte Korrespondenz sorgfältig aufzubewahren.

Typische Probleme im Flugverkehr
Zu den häufigsten Problemen im Flugverkehr gehören nach den Erfahrungen des EVZ:
- Ankunft am Zielort mit mehr als drei Stunden Verspätung
- kurzfristige Flugstreichungen
- beschädigtes oder verspätetes Gepäck

In diesen Fällen stehen Reisenden, die von einem Flughafen in der EU abfliegen oder mit einer EU-Airline auf einem Flughafen in der EU landen, je nach Situation Ausgleichszahlungen (zwischen 250 und 600 Euro), Betreuungsleistungen oder Schadensersatz zu.

Reisende sollten vor der Kontaktaufnahme mit der Airline prüfen, welche Rechte ihnen konkret zustehen, zum Beispiel mithilfe des Online-Tools des EVZ. Nach nur wenigen Klicks erfahren Nutzerinnen und Nutzer, ob und welche Rechte ihnen zustehen.

Wichtig bei Gepäckproblemen: Fristen beachten
Bei Gepäckproblemen ist es sehr wichtig, dass Betroffene noch am Flughafen den Serviceschalter der Fluggesellschaft im Gepäckermittlungsbereich (Lost-&-Found) aufsuchen und einen sogenannten „Property Irregularity Report“ (PIR) ausfüllen lassen.

Beschädigungen müssen innerhalb von sieben Tagen, Gepäckverspätungen innerhalb von 21 Tagen nach Erhalt des Gepäcks zusätzlich schriftlich bei der Airline gemeldet werden.

Wenn die Airline nicht reagiert
Nach den Erfahrungen des EVZ lehnen Fluggesellschaften auch berechtigte Forderungen häufig zunächst ab. Reisende können sich dann – je nach Konstellation – an das EVZ Deutschland oder an eine Schlichtungsstelle wenden, etwa die Schlichtungsstelle Reise & Verkehr oder die Schlichtungsstelle Luftverkehr. Alle genannten Stellen werden für Verbraucherinnen und Verbraucher kostenfrei tätig.
Musterbriefe für Flugprobleme

Vor 10 Jahren in der BZ:

Extremer Starkregen im Kreis Wesel - Feuerwehr Duisburg im Einsatz
Am Abend des 01.06.2016 gegen 22:00 Uhr wurde die Feuerwehr Duisburg von der Kreisleitstelle in Wesel um Hilfe bei der Bewältigung von Einsätzen durch Starkregen gebeten.

Nach heftigen Regenfällen kam es im Kreis Wesel zu mehreren Hundert Einsätzen, die von der Feuerwehr im Kreis Wesel nicht mehr alleine bewältigt werden konnten.
Um die Kollegen in Wesel zu unterstützen schickte die Feuerwehr Duisburg 2 Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr mit einer entsprechenden Führungseinheit in das Schadensgebiet. Außerdem wurden Sandsäcke und eine Sandsackfüllanlage auf den Weg geschickt.

Gegen 5:00 Uhr wurden weitere 6 Mitarbeiter mit Stabsausbildung zur Ablösung der Einsatzleitung in die Leitstelle nach Wesel entsand.
Somit hat die Feuerwehr Duisburg insgesamt 44 Mitarbeiter der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr in Wesel im Einsatz. Im Stadtgebiet Duisburg konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Unwetter bedingten Einsätze verzeichnet werden.

 

Vor 10 Jahren in der BZ:
Echte Hingucker: T-Shirts der neuen DU!SBURG-Kollektion
Die hippen T-Shirts der neuen DU!SBURG-Kollektion stellen im Juni das Monatsangebot der Tourist Information dar. Ob Landschaftspark, Tiger & Turtle oder Mercator-Globus. Alle drei Motive sind ein echter Hingucker und repräsentieren Highlights der Stadt Duisburg. Passend zur Eröffnung der Tourist Information am neuen (alten) Standort auf der Königstraße 86 ist auch die neue T-Shirt-Kollektion erschienen.

Schlicht gehalten, mit weißem Bild-Motiv auf schwarzem Grund, und pfiffig umgesetzt mit unverkennbaren Duisburger Wahrzeichen. Ob Damen- oder Herrenshirt, ob Landschaftspark-, Tiger & Turtle- oder Mercator-Fan, in der Tourist Information Duisburg werden die beliebten T-Shirts den gesamten Monat Juni über zum Sonderpreis von nur 14,90 Euro erhältlich sein. Die Öffnungszeiten der Tourist Information: Montag bis Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr

Motive: Tiger & Turtle, Landschaftspark und Gerhard Mercator der DU!SBURG-Kollektion - Foto Duisburg Kontor GmbH


7. Juni: UNESCO-Welterbetag 2026
Mehr als 500 Veranstaltungen machen Welterbe in ganz Deutschland erlebbar / Regensburg eröffnet bundesweiten Aktionstag / Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet

Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ laden die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland am Sonntag, 7. Juni 2026, bundesweit dazu ein, das Kultur- und Naturerbe zu entdecken – bei Führungen, Konzerten, Mitmachaktionen und Veranstaltungen für die ganze Familie. Der UNESCO-Welterbetag wird um 11 Uhr mit einem Festakt im historischen Reichssaal in Regensburg eröffnet.

Die Welterbestadt verbindet die Eröffnung mit einem besonderen Jubiläum: 20 Jahre UNESCO-Welterbetitel „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, betont: „Welterbe gehört allen Menschen. Am UNESCO‑Welterbetag zeigen Stätten in ganz Deutschland, wie vielfältig und lebendig unser Kultur- und Naturerbe ist.

So wird sichtbar, warum Welterbe mehr ist als ein Titel. Es ist ein gemeinsamer Auftrag für Frieden und Verständigung, für heute und für kommende Generationen. Die Welterbestätten haben diese Botschaft mit großem Engagement aufgenommen. Bundesweit wird es so viele Veranstaltungen am Aktionstag geben wie nie zuvor.“

Fritz S. Ahrberg, Vorsitzender des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland, erklärt: „Welterbestätten sind Orte der Begegnung. Sie ermöglichen es, Geschichte gemeinsam zu erleben, neue Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Genau das wird am UNESCO-Welterbetag bundesweit erlebbar – mit hunderten Veranstaltungen, die zeigen, wie Welterbe Menschen verbinden kann. Dazu laden wir herzlich ein.“

Bundesweit stehen rund 550 Veranstaltungen auf dem Programm. So können Besucherinnen und Besucher im Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb an mehrsprachigen Führungen teilnehmen, in Haithabu mit Kindern Geschichte praktisch entdecken, in Hildesheim zum Fotowalk aufbrechen, im Kloster Lorsch über den UNESCO-Auftrag diskutieren, im Bauhaus Dessau Führungen durch Kuratorinnen und Kuratoren erleben oder auf Zeche Zollverein das neue Welterbe-Forum kennenlernen.

Damit bietet der Aktionstag zahlreiche Anlässe für regionale Berichterstattung, Bildtermine und Gespräche mit Welterbe-Expertinnen und -Experten vor Ort. Beim Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet können Interessierte bis zum 9. Juni ihre persönlichen Perspektiven auf die 55 Welterbestätten in Deutschland zeigen und sichtbar machen, was sie mit dem Jahresmotto verbinden.

Alle Veranstaltungen, der Fotowettbewerb und viele weitere Informationen sind auf www.unesco-welterbetag.de zu finden. 

Hintergrund
1.248 UNESCO-Welterbestätten in 170 Ländern weltweit machen die Geschichte der Menschheit und des Planeten erlebbar. Welterbestätten sind Zeugnisse vergangener Kulturen, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften. Der Schutz und Erhalt dieser Stätten liegt in der Verantwortung der gesamten Weltgemeinschaft. Insgesamt 55 Kultur- und Naturerbestätten zählen in Deutschland zum UNESCO-Welterbe.

Vom Wattenmeer über den Kölner Dom und die Alten Buchenwälder bis hin zu den Königsschlössern Ludwigs II. zeugen sie von der menschlichen Schaffenskraft und den Wundern der Natur. Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ präsentieren sich diese bedeutenden Orte am diesjährigen UNESCO-Welterbetag mit Programmen für alle Generationen.

Die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland haben den UNESCO‑Welterbetag 2005 ins Leben gerufen. Seitdem entdecken jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni Tausende Menschen die Welterbestätten im ganzen Land.


VHS: Lesung und Talk über ADHS
ADHS ist das Thema einer Lesung und eines Talks, die am Dienstag, 2. Juni, um 19.30 Uhr im Saal des Stadtfensters an der Steinschen Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt stattfinden. ADHS ist weder eine Modekrankheit noch das „Zappelphilipp-Syndrom“. ADHS betrifft nur etwa fünf Prozent der Kinder – und doch sorgt die Diagnose für zahlreiche Diskussionen, Missverständnisse und Vorurteile. Warum ist das so? Und was bedeutet ADHS wirklich für betroffene Familien?

Autorin Ursula Frühe liest aus ihrem Buch „Neuronengewitter” und berichtet offen von ihrem Alltag mit zwei betroffenen Kindern. Sie weiß, wie belastend und nervenraubend es ist, ein oder mehrere Kinder mit ADHS zu erziehen. Sie kennt den Kampf um die täglichen Hausaufgaben, die Gespräche mit Lehrerinnen und Lehrern, die gesellschaftlichen Vorurteile und Schuldzuweisungen. Sie weiß aber auch, dass es Hilfe und Unterstützung geben kann.

Gemeinsam mit dem Publikum räumt Ursula Frühe mit Mythen auf, beantwortet Fragen und möchte vor allem eines: betroffene Familien stärken. Auch Interessierte ohne persönliche Betroffenheit sind herzlich willkommen. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Anmeldungen werden online über https://www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de erbeten. Weitere Informationen gibt es unter 0203 283-984609.

Drehorgelkonzert in der Salvatorkirche
„Ferdi´s Drehorgelorchester“ aus Duisburg lädt alle Freunde dieser mechanischen Musikinstrumente zum Konzert in die Salvatorkirche ein. Am 14. Juni um 17 Uhr sind dort Stücke von Martin Luther über Beethoven und Wagner bis Roland Kaiser, Wolfgang Petry und Maite Kelly zu hören. Dazu werden mehrere Drehorgeln im Chorraum der Salvatorkirche postiert und gleichzeitig „angekurbelt“.

Bereits zum wiederholten Male präsentiert sich der Duisburger Ferdinand Bischof mit seiner Musikertruppe in Duisburgs Stadtkirche. Auch zu diesem Konzert kann sich das Publikum vorab unter www.ferdimusikanten.de Lieder wünschen - eine Auswahl gibt es unter www.orgelmusikanten.de. Der Eintritt ist frei, am Ende wird eine Spende erbeten.  

Ein rüherer Auftritt in der Salvatorkirche (Foto: www.ferdimusikanten.de)

Gemeinde-Café und Dreivierteltakt in Wanheimerort
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg öffnet zum Monatsausklang das „Café Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik genießen und dazu tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der zu seinem Spiel an der elektronischen Orgel auch singt.

Es gibt dabei nicht nur Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder haben Rhythmus und sind vielen bekannt. Das nächste gesellig-musikalische Treffen im Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 13. Juni 2026 um 15 Uhr. Bei sieben Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203 770134).  

Frank Rohde an seinem Keyboard (Foto: Maria Hönes). 

„Innehalten in der Woche“ in Wanheimerort 
Bei Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu kommen. Die Idee der besonderen Andacht zum Innehalten während der Woche hat sich in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg viele Jahre gut bewährt.  Die Freie Evangelische Gemeinde Wanheimerort und die Katholische Gemeinde Wanheimerort sind von dem Konzept auch überzeugt, so dass seit einiger Zeit alle drei Gemeinden alle zwei Monate gemeinsam zum „Innehalten in der Woche“ einladen.

Das nächste Zusammenkommen ist am Donnerstag, 11. Juni 2026 um 18 Uhr in der Gnadenkirche,  Paul-Gerhardt-Straße 1. Weitere Informationen haben Pfarrerin Almuth Seeger (Tel. 0203 / 770607) und Karen Sommer-Loeffen (Tel. 0203 / 727723).  

Das Organisationsteam - Pfarrerin Almuth Seeger (links), Karen Sommer-Loeffen und Pastor Roland Hölzl - am Eingang der Gnadenkirche Wanheimerort (Foto: Veronika Reiners).

Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.

Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am 9. Juni. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. „Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen.




Importpreise im April 2026: +5,3 % gegenüber April 2025

Stärkster Anstieg der Einfuhrpreise für Energie im Vorjahresvergleich seit Oktober 2022

Importpreise, April 2026
+5,3 % zum Vorjahresmonat
+1,2 % zum Vormonat
Exportpreise, April 2026
+2,9 % zum Vorjahresmonat
+0,8 % zum Vormonat

 Die Importpreise waren im April 2026 um 5,3 % höher als im April 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Januar 2023 (ebenfalls +5,3 % gegenüber Januar 2022). Im März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +2,3 % gelegen, im Februar 2026 bei -2,3 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im April 2026 gegenüber dem Vormonat um 1,2 %.



Die Exportpreise waren im April 2026 um 2,9 % höher als im April 2025.
Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit März 2023 (+3,3 % gegenüber März 2022). Im März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +1,5 % gelegen, im Februar 2026 bei -0,1 %. Gegenüber März 2026 stiegen die Ausfuhrpreise um 0,8 %.

Hohe Preisanstiege für importierte Vorleistungsgüter und Energie im Zuge des Iran-Kriegs
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im April 2026 gegenüber April 2025 hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter mit +7,8 % (+2,4 % gegenüber März 2026) und für Energie mit +31,0 % (+2,8 % gegenüber März 2026). Stärker gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen waren die Einfuhrpreise für Energie zuletzt im Oktober 2022 (+63,0 % gegenüber Oktober 2021).

Bei den Vorleistungsgütern waren insbesondere Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug mit +27,6 % deutlich teurer als im Vorjahresmonat, darunter Edelmetalle und deren Halbzeug mit +49,9 %. Auch die Preise für importierte Düngemittel und Stickstoffverbindungen lagen deutlich über denen von April 2025 (+22,9 %). Hier handelt es sich um Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die die Düngemittelpreise auch im Vormonatsvergleich deutlich ansteigen ließen (+7,6 %).

Noch stärker wirkte sich der Krieg im Nahen Osten auf die Erdöl-, Erdgas- Steinkohle- und Mineralölpreise im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich aus. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Preise für Mineralölerzeugnisse (+58,1 %), Erdöl (+47,5 ), Steinkohle (+8,1 %) und Erdgas (+6,9 %) deutlich.

Im Vergleich zum Vormonat März 2026 wurden fast alle Energieträger teurer: Steinkohle um 3,1 %, Erdöl um 7,5 %, und Mineralölerzeugnisse um 3,1%, darunter insbesondere Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin mit +2,7 %. Nur Erdgas wurde im Vormonatsvergleich um 0,4 % preiswerter. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die Importpreise im April 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,8 % (+1,0 % gegenüber März 2026).

Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 2,9 % über dem Stand von April 2025 (+0,9 % gegenüber März 2026). Auch importierte Investitionsgüter waren im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich teurer, und zwar um 1,5 % gegenüber April 2025 und um 0,5 % gegenüber März 2026.

Importierte landwirtschaftliche Güter und Konsumgüter günstiger als im Vorjahr Importierte landwirtschaftliche Güter waren im April 2026 im Durchschnitt 4,7 % billiger als im Vorjahresmonat (-2,2 % gegenüber März 2026). Die Preise für Rohkakao lagen 51,1 % unter denen von April 2025, stiegen jedoch im Vormonatsvergleich gegenüber März 2026 um 1,3 %. Lebende Schweine waren mit -17,1 % ebenfalls günstiger als im April 2025, wurden aber im Vormonatsvergleich mit +4,7 % deutlich teurer.

Rohkaffeeimporte waren 16,6 % preiswerter als vor einem Jahr und 1,9 % preiswerter als im Vormonat. Für importiertes Getreide wurde im April 2026 ebenfalls weniger bezahlt als im April 2025 (-6,1 %), auch gegenüber dem Vormonat März 2026 kostete es geringfügig weniger (-0,1 %). Dagegen waren insbesondere Tomaten im Vorjahresvergleich deutlich teurer (+25,8 % gegenüber April 2025).

Gegenüber März 2026 waren sie jedoch günstiger (-8,5 %). Importierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) waren im April 2026 um 1,4 % preiswerter als im Vorjahr (+0,1 % gegenüber März 2026). Die Preise für Gebrauchsgüter lagen 0,2 % unter denen des Vorjahresmonats (+0,1 % gegenüber März 2026), Verbrauchsgüter waren im Vorjahresvergleich 1,7 % billiger (+0,1 % gegenüber März 2026). Für Nahrungsmittel allgemein musste 5,4 % weniger bezahlt werden als im April 2025 (+0,2 % gegenüber März 2026).

Preisrückgänge gab es unter anderem bei Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl (-57,2 %), Frucht- und Gemüsesäften (-26,3 %), Milch und Milcherzeugnissen (-13,3 %) sowie Schweinefleisch (-13,3 %). Teurer als im April 2025 waren vor allem geschälte Haselnüsse (+29,7 %) und Rindfleisch (+6,6 %). Auswirkungen des Iran-Kriegs auch bei Exportpreisen deutlich spürbar: Hohe Preisanstiege für exportierte Vorleistungsgüter und Energie.

Bei den Exportpreisen hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter aufgrund ihres hohen Anteils am Gesamtindex den größten Einfluss auf die Vorjahresveränderungsrate. Die Vorleistungsgüterpreise lagen im Durchschnitt 4,3 % über denen von April 2025 und 1,7 % über denen von März 2026. Bei Investitionsgütern lag das Preisniveau 1,6 % über dem von April 2025 (+0,3 % gegenüber März 2026).

Zusammen decken beide Gütergruppen fast 75 % der ausgeführten Waren ab. Auch bei den Ausfuhrpreisen waren die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu spüren: Die Preise für Energieexporte lagen um 27,0 % über denen von April 2025 und um 4,0 % über denen von März 2026. Vor allem die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen deutlich um +52,4 %. Darunter waren Exporte von Flugturbinentreibstoff aus Kerosin 106,3 % teurer als im Vorjahr, zum Vormonat März 2026 wurden sie jedoch preiswerter (-2,8 ).

Auch Erdgas war gegenüber April 2025 teurer geworden (+7,9 %).
Landwirtschaftliche Güter wurden 5,7 % preiswerter exportiert als im Vorjahresmonat. Gegenüber März 2026 fielen die Preise hier um 0,7 %. Auch Konsumgüter (Exportanteil etwa 21 %) waren preiswerter als im April 2025 (-0,3 % gegenüber April 2025, aber +0,2 % gegenüber März 2026).

Während die Preise für Verbrauchsgüter 0,7 % unter denen von April 2025 lagen (+0,3 % gegenüber März 2026), waren die Preise für Gebrauchsgüter 1,7 % höher als im Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber März 2026). Bei den exportierten Verbrauchsgütern fielen insbesondere die Preise für Nahrungsmittel (-5,4 % gegenüber April 2025, aber +0,1 % gegenüber März 2026). Hier waren unter anderem die Preise für Kakaomasse, Kakaobutter, Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver mit -35,5 % deutlich niedriger als im April 2025 (+0,3 % gegenüber März 2026).

Auch Milch und Milcherzeugnisse waren mit -11,5 % im Durchschnitt deutlich billiger als vor einem Jahr (+1,2 % gegenüber März 2026), darunter besonders Butter und andere Fettstoffe aus Milch mit -41,3 % gegenüber April 2025 (+1,9 % gegenüber März 2026). Dagegen wurde unter anderem Rindfleisch, frisch oder gekühlt, zu 14,3 % höheren Preisen exportiert als im April 2025 (-1,4 % gegenüber März 2026).

Berechnung der Außenhandelspreisindizes ohne Steuern und Zölle Berechnungsgrundlage für die Indizes der Außenhandelspreise sind ausschließlich die in Verträgen vereinbarten Preise, zu denen inländische Unternehmen Waren aus dem Ausland einkaufen beziehungsweise ins Ausland verkaufen. Steuern und Zölle fließen demnach nicht in die Berechnung der Indizes ein.