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OB-Karl-Lehr-Brückenzug mit Käfer-Parade eröffnet: Zentrale Verbindung für Duisburg
wieder freigegeben Ein bedeutendes Verkehrsprojekt für
Duisburg ist abgeschlossen: Der neue OB-Karl-Lehr-Brückenzug ist
offiziell eröffnet und nach einer siebenwöchigen Sperrung wieder für
den Verkehr freigegeben worden. Damit steht eine der wichtigsten
Nord-Süd-Verbindungen im Duisburger Stadtgebiet sowie eine zentrale
Anbindung an den Duisburger Hafen wieder zur Verfügung.

Eröffnungsfeier des OB-Karl-Lehr-Brückenzug am 06.06.2026 mit
Oberbürgermeister Sören Link, Vorstand Sebastian Beck - Foto
Wirtschaftsbetriebe Duisburg/Sarah Lampe
Der Neubau des
OB-Karl-Lehr-Brückenzugs zählt zu den größten und technisch
anspruchsvollsten Infrastrukturprojekten der Stadt. Mit der neuen
Ruhrbrücke und der neuen Hafenkanalbrücke wurde eine
leistungsfähige, zukunftssichere Verbindung geschaffen, die für den
innerstädtischen Verkehr, die Hafenlogistik und die wirtschaftliche
Entwicklung Duisburgs von großer Bedeutung ist. Die Gesamtkosten des
Projekts belaufen sich auf rund 160 Millionen Euro brutto.

Eröffnungsfeier des OB-Karl-Lehr-Brückenzug am 06.06.2026 mit
Oberbürgermeister Sören Link, Vorstand Sebastian Beck und geladenen
Gästen. Fotos Wirtschaftsbetriebe Duisburg/Sarah Lampe
Oberbürgermeister Sören Link würdigt die Bedeutung des Projekts für
die Stadt: „Der OB-Karl-Lehr-Brückenzug ist eine der wichtigsten
Nord-Süd-Verbindungen Duisburgs und die zentrale Achse für Hafen,
Wirtschaft und Verkehr. Jetzt gewinnen wir ein wichtiges Stück
Mobilität und Lebensqualität zurück. Und die neue Brücke zeigt:
Duisburg kann große Herausforderungen meistern!“

Mit der Freigabe endet für viele Verkehrsteilnehmende eine
herausfordernde Phase mit Umleitungen und Einschränkungen. Die Stadt
Duisburg und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg danken allen
Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den betroffenen Unternehmen für
ihr Verständnis während der Bauarbeiten und der siebenwöchigen
Sperrung. Die Sperrung war erforderlich, um den Querverschub der
neuen Brückenbauwerke sowie weitere abschließende Arbeiten sicher
durchführen zu können.

Ein besonderer Meilenstein des Projekts war im April 2026 der
Querverschub der beiden Brückenbauwerke. Die rund 6.200 Tonnen
schwere Ruhrbrücke mit einer Stützweite von 182,20 Metern wurde
dabei millimetergenau um 34,37 Meter von West nach Ost in ihre
endgültige Lage verschoben. Auch die neue Hafenkanalbrücke mit einem
Gewicht von rund 4.250 Tonnen und einer Stützweite von 125 Metern
wurde im Zuge der Arbeiten erfolgreich in Position gebracht.
Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, betont
die technische und organisatorische Leistung: „Der neue
OB-Karl-Lehr-Brückenzug zeigt eindrucksvoll, was durch präzise
Planung, technisches Know-how und das gute Zusammenspiel vieler
Beteiligter möglich ist. Besonders die Verschubarbeiten an den
Brücken waren ein herausragender Schritt in diesem Projekt. Wir
freuen uns, dass diese wichtige Verbindung nun wieder für Duisburg
zur Verfügung steht.“
Die neue Verbindung verbessert nicht
nur die Erreichbarkeit des Hafens und wichtiger
Wirtschaftsstandorte, sondern erleichtert auch den Alltag vieler
Pendlerinnen und Pendler. Sie trägt dazu bei, Verkehrsströme wieder
zu bündeln, Umleitungsverkehre zu reduzieren und die Mobilität auf
dieser wichtigen Achse zu stärken.
Auch für den öffentlichen
Nahverkehr bringt das Projekt Verbesserungen mit sich. Durch die
vorgesehenen Beschleunigungsmaßnahmen für die Straßenbahnlinie 901
soll künftig ein wichtiger Beitrag zu einem leistungsfähigeren und
zuverlässigeren ÖPNV auf dieser Achse geleistet werden.
Im
Projektverlauf waren die Beteiligten wiederholt mit
außergewöhnlichen Rahmenbedingungen konfrontiert. Dazu zählten unter
anderem die Auswirkungen der Corona-Pandemie, Folgen internationaler
Krisen und Kriege auf Lieferketten und Bauabläufe sowie Hoch- und
Niedrigwasserereignisse. Hinzu kamen Kampfmittelfunde, die
zusätzliche Abstimmungen und Maßnahmen erforderlich machten.
Zur Eröffnung des neuen Brückenzugs rollten auch historische
Fahrzeuge über die Brücke: Mitglieder des Vereins Stammtisch Käfer &
Co. Rhein-Ruhr e.V. begleiteten die Freigabe mit einer Fahrt über
das neue Bauwerk und setzten damit ein besonderes Zeichen für die
Verbindung von Duisburger Verkehrsgeschichte und moderner
Infrastruktur.
Mit der Verkehrsfreigabe des Brückenzugs ist
ein zentraler Abschnitt des Gesamtprojekts abgeschlossen. Das
Gesamtprojekt wird jedoch fortgeführt: Im Anschluss folgt der Umbau
des Kaßlerfelder Kreisverkehrs zu einer Kreuzung. Diese Arbeiten
sind nach aktueller Planung ab Sommer 2027 vorgesehen. Weitere
Informationen zum Gesamtprojekt bietet die Internetseite
www.ob-karl-lehr-bruecke.de.
OB-Karl-Lehr-Brückenzug wird eröffnet Ein
bedeutendes Verkehrsprojekt für Duisburg ist abgeschlossen: Der neue
OB-Karl-Lehr-Brückenzug wird am 06. Juni um 14.00 Uhr offiziell
eröffnet und nach einer siebenwöchigen Sperrung wieder für den
Verkehr freigegeben.

Foto Copyright: neuartig/ Matthias Heuser
KölnRheinRuhr finalisiert Bewerbungskonzept für Olympia:
Essen, Duisburg und Bochum als Austragungsorte gesetzt
KölnRheinRuhr hat die finalen Unterlagen für Olympische und
Paralympische Spiele 2036, 2040 und 2044 beim Deutschen Olympischen
Sportbund (DOSB) eingereicht. Das Bewerbungskonzept wurde noch
einmal geschärft und an den Standorten Essen, Duisburg und Bochum
angepasst. Die Wettbewerbe im Wasserball sollen nun am international
erprobten Wasserball-Standort Duisburg stattfinden – und nicht wie
vorab geplant in Wuppertal.
Die
Finalwettkämpfe im Boxen sollen jetzt im Vonovia Ruhrstadion vor
noch größerer Kulisse mit rund 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauern
starten und nicht mehr in der Messe Essen. Dafür finden die
Mountainbike-Wettbewerbe jetzt in Essen und nicht im Kreis
Recklinghausen statt. In enger Abstimmung mit dem Sportfachverband
und den beteiligten Kommunen fiel die Wahl für die Sportart
Mountainbike auf den Brammentrail der Essener Schurenbachhalde im
Besitz des Regionalverbandes Ruhr (RVR).
Weiterhin ergibt
sich, dass neben der Leading City Köln, in der auch das Olympische
Dorf sein wird, jetzt 14 Kommunen an der Bewerbung KölnRheinRuhr
beteiligt sind: Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf,
Essen, Gelsenkirchen, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim
am Rhein, Oberhausen, Pulheim und Wuppertal. Dazu kommen die
Segelwettbewerbe in Kiel oder Warnemünde und Kanu-Slalom in
Markkleeberg.
Die Bewerbung basiert auf der größten
demokratischen Legitimation mit historischer Beteiligung von über
1,4 Millionen abgegebenen Stimmen und 66 Prozent Zustimmung von den
Menschen in der Region. Die Abstimmung über Olympische und
Paralympische Spiele in der Region KölnRheinRuhr war die größte
Abstimmung in der olympischen Geschichte.
Noch nie wurden
mehr Menschen befragt und mehr Städte in die Frage einbezogen, ob
sie für die Ausrichtung der Spiele sind. Zu den Konkurrenten von
KölnRheinRuhr gehören die Städte München und Berlin. Die
abschließende Entscheidung, welche Region für die internationale
Bewerbung ausgewählt wird, fällt dann auf der außerordentlichen
DOSB-Mitgliederversammlung am 26. September 2026 in Baden-Baden. idr
- Weitere Informationen:
https://olympiabewerbung.nrw/
6. Röttgersbacher
Frühlingsfest – Nachbarschaft wird hier gefeiert!
Rund um die Stadtteilbühne der Hamborner Wohnungsgenossenschaft und
mit viel Engagement aus der Mitte der Röttgersbacher Bürgerinnen und
Bürgern startet am kommenden Samstag, den 13.Juni von 12.00 Uhr bis
18.30 Uhr das 6. Röttgersbacher Frühlingsfest auf der Festwiese am
Revierpark Mattlerbusch, an der Ziegelhorststr. Traditionell
startet das Frühlingsfest mit einem ökumenischen Gottesdienst um
12.00 Uhr.
Wie in den vergangenen Jahren präsentieren sich
im Anschluss Röttgersbacher Vereine und Schulen ab 12.30 Uhr auf der
offenen Stadtteilbühne der Hamborner Wohnungsgenossenschaft. Den
ganzen Tag präsentieren sich Röttgersbacher Vereine und
Geschäftsleute mit Spielattraktionen für Kinder. Neben einem
Bierwagen, den das Röttgersbacher Senftöpfchen organisiert, werden
unsere Röttgersbacher Vereine für reichlich süße und herzhafte
Gaumenfreuden sorgen.

Torben Engel, Edeka Jörg Stratenhoff, St. Barbara Andreas Hallek,
Edeka Renate Gutowski, Ratsfrau Michael Fastrich, WISAG Frank
Börner, Landtagsabgeordneter Michael Kautz, Reisebüro Michael
Marzein, Senftöpfchen Axle Kocar, Hamborner Wohnungsgenossenschaft
Die Terminverschiebungen im
Überblick: Freitag, 5. Juni 2026, statt Donnerstag, 4. Juni 2026
Samstag, 6. Juni 2026, statt Freitag, 5. Juni 2026 Wer seinen
persönlichen Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im
Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. Dank der
Erinnerungsfunktion in der App werden Nutzerinnen und Nutzer
rechtzeitig über alle Terminänderungen informiert. In der gedruckten
Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der
Wertstofftonne bereits berücksichtigt.
Recyclinghöfe bleiben geschlossen Alle vier Duisburger
Recyclinghöfe bleiben am Donnerstag, den 4. Juni 2026, geschlossen.
Ab Freitag, 5. Juni 2026, gelten wieder die regulären
Öffnungszeiten. Kundenservicecenter Zusätzlich ist das
Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg wegen der
Feiertagsregelung ausnahmsweise auch am Samstag, 6. Juni 2026,
erreichbar.
Bürgerinnen und Bürger können sich dort von 8 bis
13 Uhr unter der Rufnummer 0203 283-4000 melden. An den übrigen
Werktagen gelten weiterhin die gewohnten Servicezeiten von montags
bis freitags, jeweils von 7 bis 17 Uhr.
Diego Maradona und die Hand Gottes - Superintendent Dr.
Christoph Urban zum Fußballtor des Jahrhunderts Dr.
Christoph Urban erinnert in einem Videostatement an das WM-Spiel vor
nun fast 40 Jahren, in dem Diego Maradona seine Hand zu Hilfe nahm,
um ein irreguläres Tor zu erzielen.
„Die Hand
Gottes“ - den Beinamen bekam das Tor - symbolisiere zwar etwas
anderes, bemerkt der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises
Duisburg: „Sie steht für Gottes Handeln in der Welt – sein
Eingreifen, seine Nähe, seine Kraft.“
"Dieses Tor habe er
dennoch geliebt, ergänzt er augenzwinkernd. Zu sehen ist das Video
auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum
Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter
www.kirche-duisburg.de.

Ich muss gestehen: Ich habe dieses Tor geliebt. 1986,
WM-Viertelfinale in Mexiko. England gegen Argentinien. Diego Armando
Maradona springt hoch – und bugsiert den Ball mit der Hand ins Tor.
Der Schiedsrichter sieht nichts. Später sagt er: „Das war die Hand
Gottes.”
Nun, die Hand Gottes ist eigentlich etwas anderes.
Sie steht für Gottes Handeln in der Welt – sein Eingreifen, seine
Nähe, seine Kraft. In der Bibel heißt es: „Der Herr hat uns mit
starker Hand aus Ägypten geführt.” Ob Gott dafür auch mal tricksen
musste? Nein. Aber sein Bodenpersonal schon. Maradona hat im selben
Spiel noch ein zweites Tor geschossen. Ebenfalls legendär – das
sogenannte Tor des Jahrhunderts. Aber geliebt habe ich das andere.
Gastro-Gewerkschaft fordert Fair Play zur WM: „Gute
Dienstpläne und 6 Prozent mehr Lohn“ Gastronomie in
Duisburg: Bloß kein „Foul gegen die Fußballstimmung“ Zur
Fußball-WM: Kein „Foulspiel“ in Biergärten, Gaststätten und
Restaurants in Duisburg. Es geht um „faire Dienstpläne“ für die rund
7.060 Gastro-Beschäftigten in Duisburg – in den Küchen und im
Service, an den Theken und Bars. Dafür macht sich die Gewerkschaft
Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kurz vor dem Anpfiff der
Fußball-Weltmeisterschaft jetzt stark. Die WM-Arbeitszeiten sollten
frühzeitig abgesprochen werden.

Gehört für die meisten Fußballfans zusammen: Bier und Ball – erst
recht zur WM. Aber auch die, die für frisch gezapftes Bier sorgen,
brauchen Fair Play: „In Biergärten, Gaststätten und Restaurants muss
es faire Dienstpläne geben. Es darf keine WM-Überstunden bis zum
Abwinken geben. Und Gastro-Beschäftigte brauchen dringend ein
Lohn-Plus: 6 Prozent mehr im Portemonnaie“, fordert Adnan Kandemir
von der Gastro-Gewerkschaft NGG Nordrhein.
„Eines darf es
auf keinen Fall geben: Alles rechts ran für den Fußball und
WM-Überstunden bis zum Abwinken. Gastronomen, die das verlangen,
spielen sich ins Abseits“, so Adnan Kandemir von der NGG Nordrhein.
Bei den Dienstplänen müsse auf die Kellnerin mit Kind genauso
Rücksicht genommen werden wie auf die Köchin, die zu Hause einen
Angehörigen pflege. Mit gut geplanten WM-Schichten in der
Gastronomie lasse sich der Fußball dann auch in Duisburg prima
feiern. Zudem müsse es zu den Spitzenzeiten der Fußballübertragung
zusätzliches Personal geben.
„Das darf keine
‚Überstunden-WM‘ werden. Mal ganz abgesehen davon, dass jede
Überstunde von den Wirten und Restaurantbetreibern auch bezahlt
werden muss. Denn in der Gastronomie sind selbst die spannendsten
WM-Spiele Arbeits- und keine Freizeit. Daran ändert auch König
Fußball nichts“, so Adnan Kandemir. Jedem Gastronomen, der da auf
andere Ideen komme, werde die NGG Nordrhein die Rote Karte zeigen.
Außerdem, so die Gewerkschaft, lege die Fußball-WM einen
ganz anderen Ball auf den Elfmeterpunkt: „Es ist höchste Zeit,
endlich ein ‚Lohn-Tor‘ für Köche, Kellner & Co. in Duisburg zu
schießen.“ Die NGG fordert dabei 6 Prozent mehr Lohn. „Das ist genau
die Hälfte von dem, was den Gastronomen vom Staat durch die
Steuersenkung geschenkt wurde: Schon seit Januar zahlt die
Gastronomie nur 7 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer – satte 12 Prozent
weniger als vorher“, rechnet Adnan Kandemir vor.
Die Gäste
hätten davon allerdings in den meisten Fällen nichts gemerkt. Und
auch bei fast allen Beschäftigten sei „kein Cent mehr angekommen“.
Immerhin würde eine 6-prozentige Lohnerhöhung für einen gelernten
Koch oder Kellner mit Vollzeitjob mindestens 164 Euro mehr pro Monat
auf dem Lohnkonto bedeuten, so der NGG-Geschäftsführer.
Mit
ihrer Lohn-Forderung will die NGG in der Woche nach dem WM-Start in
die Tarifrunde für die Gastronomie in Nordrhein-Westfalen gehen
(Hinweis f.d. Red.: Auftakt der Tarifverhandlung ist am Mittwoch,
17. Juni). Sie trifft dabei auf den Hotel- und Gaststättenverband
(DEHOGA).
„Bleibt zu hoffen, dass die Arbeitgeber im DEHOGA
auf Fair Play setzen und sich in der WM-Phase kein Eigentor
schießen. Das würden ihnen die Beschäftigten übelnehmen. Und mit
einem Team, das nicht mitspielt, sind auch keine Tore zu machen –
vor allem in der Gastronomie nicht“, so Adnan Kandemir. Vom
Kneipenwirt bis zur Hotel-Chefin sollten alle Gastronomen in
Duisburg alles daransetzen, „kein Foul gegen die Fußballstimmung zu
machen“, warnt die NGG Nordrhein.
Hochschultag am
25. Juni UDE kennenlernen – von A bis Z Geschafft –
endlich ist das Abitur in der Tasche! Und wie geht's jetzt weiter?
Kurz vor Bewerbungsschluss für zulassungsbeschränkte Studiengänge
lädt die Universität Duisburg-Essen (UDE) alle Studieninteressierte
zum
Hochschultag ein. Am Donnerstag, 25. Juni, können sie sich über
die vielfältigen Studienmöglichkeiten und Stipendien informieren und
die Uni kennenlernen – von 8 bis 19.30 Uhr.
Wie sieht ein
Hörsaal aus? Was lernt man dort eigentlich genau? Und muss man für
ein Stipendium ein Überflieger sein? Fragen, die sich viele
Studieninteressierte stellen. Beantwortet werden sie ganztägig bei
Campus- und Laborführungen, Schnuppervorlesungen, Vorträgen und an
diversen Info-Ständen in Duisburg und Essen. Außerdem findet das
Sommerfest der UDE am Campus in Essen statt.
Beste
Gelegenheit, echtes Uni-Feeling zu erleben. Programm: 8-15 Uhr:
Veranstaltungen der Studiengänge (Infoveranstaltungen,
Laborführungen, Campus-Touren, Schnuppervorlesungen): Teilweise sind
Anmeldungen erforderlich:
https://www.uni-due.de/abz/studieninteressierte/hochschultag#Veranstaltungen
13 Uhr: Beginn Sommerfest auf dem Campus in Essen:
https://www.uni-due.de/de/ude_sommerfest/ 16-18 Uhr: UDE
Stipendientag im Glaspavillon (R12) in Essen:
https://www.uni-due.de/abz/stipendien/stipstiphurra.php 16-19.30
Uhr: Langer Abend der Studienberatung im Glaspavillon (R12).
Beratung und Vorträge (Bewerbung, Einschreibung, Lehramt) und Studis
erzählen aus ihrem Alltag (Hörsaal R11 T00 D05):
https://www.uni-due.de/abz/studieninteressierte/langer_abend_der_studienberatung.shtml
Weitere Informationen:
http://www.uni-due.de/abz/studieninteressierte/hochschultag

NRW-Industrie: Produktion im April 2026 um 2,6 %
gestiegen * Energieintensive mit 3,9 % und übrige
Industrie mit 2,1 % im Plus * Produktionsanstiege in der
Metallerzeugung und -bearbeitung und der Chemie, Rückgang in der
Kokerei- und Mineralölverarbeitung * Maschinenbau im Plus,
KFZ-Industrie rückläufig
Die Produktion der NRW-Industrie ist im April 2026 nach vorläufigen
Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 2,6 % gegenüber März
2026 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Produktion in den
energieintensiven Wirtschaftszweigen um 3,9 %.
Die
Produktion in der übrigen Industrie stieg gegenüber dem
entsprechenden Vormonat um 2,1 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat
ging die Produktion um 1,9 % zurück. Die der energieintensiven
Industrie stieg um 0,9 %; die Produktion der übrigen Industrie war
hingegen um 3,3 % rückläufig.

Metallerzeugung und -bearbeitung und Chemie mit
Produktionsanstiegen von 6,5 % bzw. 5,8 %, Kokerei und
Mineralölverarbeitung um 4,5 % rückläufig Im Vergleich zu März
2026 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im April 2026
unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der
energieintensiven Branchen wurde für die Metallerzeugung und
-bearbeitung ein Produktionsanstieg von 6,5 % ermittelt.
Die chemische Industrie vermeldete ein Produktionsplus von 5,8 %.
In der Kokerei und Mineralölverarbeitung sank die Produktion
hingegen um 4,5 %. Die Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik,
Verarbeitung von Steinen und Erden verzeichnete einen Rückgang von
3,1 %. Maschinenbau stieg um 12,5 %, KFZ-Industrie sank um 10,4 %
Auch in den Branchen der übrigen Industrie zeigten sich
unterschiedliche Entwicklungen: Im Maschinenbau wurde ein
Produktionsplus von 12,5 % erzielt.
Die
Produktionsleistung der Möbelherstellung stieg um 6,5 % und die
der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen um 6,0 %.
Die KFZ-Industrie konstatierte hingegen einen
Produktionsrückgang von 10,4 %. Die Herstellung von pharmazeutischen
Erzeugnissen musste Produktionseinbußen in Höhe von 6,8 % hinnehmen.
Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges in der
Ukraine, sank die Produktion im April 2026 insgesamt um 11,9 %
(–14,0 % in der energieintensiven Industrie; –10,5 % in der übrigen
Industrie). Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag
der revidierte kalender- und saisonbereinigte Wert für
den Berichtsmonat März 2026 um 0,4 % unter dem Vormonats- und 7,3 %
unter dem Vorjahreswert.
Ende 2025 hatten knapp 2 Millionen Menschen in NRW einen
Schwerbehindertenausweis * Vier von fünf
Schwerbehinderten waren älter als 54 Jahre * Krankheit ist mit
94 % die häufigste Ursache einer Schwerbehinderung * Die Art der
schwersten Behinderung war bei 52 % eine körperliche Behinderung
Zum Jahresende 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen
rund 1,99 Millionen Menschen mit einem gültigen
Schwerbehindertenausweis gezählt. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, waren das 2,4 % mehr als bei der letzten Erhebung zum
Jahresende 2023. Menschen mit einem Grad der Behinderung von 50
oder mehr können sich einen Schwerbehindertenausweis ausstellen
lassen.
Die Angaben sind für alle Städte und Gemeinden in
NRW verfügbar. Vier von fünf Schwerbehinderten waren älter als 54
Jahre Schwerbehinderungen treten vergleichsweise selten bei jungen
Menschen auf und entstehen häufig erst im höheren Lebensalter: 80 %
der Menschen mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis waren Ende
2025 älter als 54 Jahre, 36 % hatten das 75. Lebensjahr
überschritten.

Insgesamt ist rund die Hälfte der schwerbehinderten
Menschen weiblich (50 %). Die höchste Frauenquote verzeichnete
mit 55 % die Altersgruppe 75 Jahre und älter. Auch in der
Bevölkerung insgesamt stellen Frauen in diesem Alter aufgrund ihrer
höheren Lebenserwartung mehr als die Hälfte: Ende 2024 lag ihr
Anteil bei 60 %. In fast allen anderen Altersgruppen gab es mehr
männliche als weibliche Personen mit einem Schwerbehindertenausweis.
Krankheit bei 94 % die Ursache der Schwerbehinderung In
den meisten Fällen war eine Krankheit ursächlich für die
Schwerbehinderung (94 %). Bei 4 % der schwerbehinderten Menschen war
die schwerste Behinderung angeboren und bei 1 % durch einen Unfall
oder eine Berufskrankheit verursacht.
Mehr als die Hälfte der
Schwerbehindertenausweise wurden aufgrund einer körperlichen
Behinderung ausgestellt Bei etwas mehr als der Hälfte der
Schwerbehinderungen (52 %) wurde als Art der schwersten Behinderung
eine körperliche Behinderung festgestellt. Dazu zählen unter
anderem: Beeinträchtigungen der Funktion von inneren Organen bzw.
Organsystemen (24 %), Einschränkungen der Funktion von Armen
und/oder Beinen (10 %) oder der Wirbelsäule und/oder des Rumpfes
(8 %), Blindheit oder Sehbehinderungen (4 %) sowie Schwerhörigkeit,
Taubheit, Gleichgewichts- oder Sprachstörungen (4 %).
Bei
13 % der Personen mit einem Schwerbehindertenausweis wurde als Art
der schwersten Behinderung eine geistig-seelische
Behinderung diagnostiziert und bei 8 % eine hirnorganische Störung.
Bei den restlichen 27 % konnte die Art der Behinderung keiner der
Kategorien zugeordnet werden.
Digitale Helfer, aber keine Freunde: Wie Kids und Teens
ChatGPT & Co sicher nutzen KI-Chatbots bergen die
Gefahr emotionaler Abhängigkeit. KI-Antworten richtig einordnen und
überprüfen. Persönliche Informationen schützen. TÜV-Verband gibt
Hinweise, wie Kinder und Jugendliche KI-Tools sicher nutzen und was
Eltern beachten sollten.

TÜV-Verband / iStock
Berlin, 27. Mai 2026 – KI-Chatbots
gehören für viele Kinder und Jugendliche zum digitalen Alltag. Sie
beantworten Fragen, helfen bei Hausaufgaben und liefern Ideen für
Schule und Freizeit. Doch die Technik birgt auch Risiken: falsche
Informationen, problematische Inhalte, Datenschutzprobleme, eine zu
enge Bindung an digitale Gesprächspartner oder der Verlust eigenen
kritischen Denkens.
Der TÜV-Verband warnt deshalb vor einem
unkritischen Umgang mit KI-Anwendungen. „KI-Chatbots sind nützliche
Alltagshelfer, aber keine garantiert fehlerfreie Lexika – und dürfen
nicht mit verlässlichen sozialen Gegenübern verwechselt werden“,
sagt Patrick Gilroy, Referent für KI und Bildung beim TÜV-Verband.
„Nutzer:innen müssen die Grenzen von KI-Tools kennen. Viele Chatbots
klingen sehr überzeugend, auch wenn ihre Antworten fehlerhaft oder
frei erfunden sind.“
Das könne bei Kindern und Jugendlichen
zu Missverständnissen führen, wenn Inhalte ungeprüft übernommen
werden. Gilroy: „Ob jung oder alt: Wer mit KI arbeitet, muss lernen,
gute Fragen zu stellen und auch sinnvoll klingende, vermeintlich
hilfreiche Antworten einzuordnen und zu überprüfen. Das ist eine
wichtige digitale Kompetenz.“ Welche weiteren Risiken bei der
Nutzung von KI-Chatbots bestehen und wie sich Eltern, Kinder und
Jugendliche wappnen können, beschreibt der TÜV-Verband.
Die
Risiken - Falsche Informationen KI-Chatbots lösen Suchmaschinen
zunehmend als Instrument für Recherchen im Internet ab. In ihren
zusammenfassenden Antworten können KI-Chatbots Inhalte erfinden oder
Zusammenhänge falsch oder unausgeglichen darstellen – auch wenn sie
sehr plausibel klingen. Bei Recherchen für die Schule können
beispielsweise Fehler entstehen und Schüler:innen Desinformation,
falsche Quellen oder veraltete Informationen als gesichertes Wissen
übernehmen. „Der dauerhafte Griff zur KI birgt zudem das Risiko
eines ‚Deskilling‘“, sagt Gilroy. „Ohne vertiefte Auseinandersetzung
mit einer Materie gehen wertvolle Lerneffekte verloren.“
Datenschutz und Privatsphäre Je nach Anbieter, Kontoart und
Einstellungen können in den Chatbots gestellte Fragen, hochgeladene
Dokumente oder andere Eingaben von den KI-Anbietern gespeichert und
weiterverarbeitet werden. Sie nutzen diese Informationen, um ihre
KI-Modelle weiter zu trainieren. Durch Hacks und Sicherheitslücken
können ungewollt sensible persönliche Daten wie Namen, Adressen oder
Passwörter an die Öffentlichkeit gelangen oder nach Cyberangriffen
missbraucht werden.
Emotionale Abhängigkeit KI-Modelle
sind darauf trainiert, einfühlsam, hilfsbereit und menschlich zu
wirken. Manche Kinder und Jugendliche bauen daher eine starke
emotionale Bindung zu den empathisch wirkenden Chatbots auf. Sie
nutzen den digitalen Begleiter beispielsweise, um emotionale
Unterstützung zu erhalten oder sich weniger einsam zu fühlen. Es
kommt auch vor, dass sich Nutzer:innen in einen Chatbot oder in
einen KI-Avatar verlieben. Gerade junge Menschen sind dann anfällig
für Manipulation und emotionale Abhängigkeit. Diese
Scheinbeziehungen können mitunter dramatische Folgen bis hin zum
Suizid haben.
Suchtgefahr und Realitätsflucht Der ständige
Austausch mit KI-Chatbots kann soziale Isolation fördern und zu
einer Abhängigkeit führen, ähnlich wie bei Social-Media- oder
Online-Spielsucht. Warnsignale können sein: Rückzug, Schlafprobleme,
Leistungsabfall, Vernachlässigung von Hobbys, Freunden oder der
Familie, geringes Selbstwertgefühl oder verminderte
Konzentrationsfähigkeit. Typisch ist auch starke Unruhe oder
„schlechte Laune“, wenn der Dienst nicht genutzt werden kann.
Ungeeignete oder verstörende Inhalte Je nach Dienst können
sexualisierte, gewalttätige, extremistische oder sonstige
problematische Inhalte auftauchen, da die KI-Modelle auch mit Daten
aus dem offenen Internet trainiert werden. Die Inhalte können zum
Beispiel durch Missverständnisse beim Prompten entstehen. Nicht
zuletzt können junge Menschen selbst dazu verleitet werden, mit
KI-Tools Inhalte zu erstellen und zu teilen, mit denen andere
herabgesetzt, bloßgestellt oder auf andere Weise gemobbt werden.
Tipps für einen konstruktiv-kritischen Umgang mit KI-Chatbots
Nicht alles glauben KI-Antworten kritisch hinterfragen und bei
Recherchen immer weitere Quellen konsultieren. Den KI-Chatbot
auffordern, seine Quellen zu nennen, diese nachverfolgen und Inhalte
auf Plausibilität prüfen. Ergänzend autoritative Quellen wie
Schulbücher und vertrauenswürdige Websites einbeziehen sowie das
Gespräch mit Eltern, Mitschüler:innen oder Lehrenden suchen.
KI als Werkzeug nutzen Bei Hausaufgaben oder Referaten ist die
Versuchung groß, sich mit Hilfe einer KI komplette Antworten oder
den gesamten Vortrag erstellen zu lassen. Die eigene Leistung ist
dann eher gering. KI sollte stattdessen als Hilfsmittel bzw.
Werkzeug verstanden werden. KI kann beim Verstehen, Strukturieren,
Erklären, Üben, Gegenchecken und Visualisieren helfen – die
Bewertung, Auswahl und eigene Formulierung müssen bei den
Schüler:innen bleiben.
Persönliche Daten schützen Keine
persönlichen Daten wie echte Namen, Adressen, Telefonnummern,
Schulnamen oder Passwörter preisgeben. Am besten Pseudonyme bzw.
Spitznamen (Nicknames) verwenden. Niemals private Fotos, Videos oder
auch Sprachaufnahmen hochladen, da sie für Deepfakes missbraucht
werden könnten.
Emotionaler Abhängigkeit vorbeugen Nicht
alles mit der KI besprechen: Bei privaten Konflikten, Krisen oder
psychischen Belastungen sollte ein Chatbot nie der einzige
Ansprechpartner sein. Besser mit Eltern, Vertrauenslehrern, anderen
vertrauten Erwachsenen oder guten Freunden reden. Wer Unterstützung
in Krisensituationen sucht, findet rund um die Uhr anonyme Hilfe
beim Notruf (112), der TelefonSeelsorge (0800 111 0 111) oder
speziell für junge Menschen und Eltern bei der ‚Nummer gegen Kummer‘
(116 111 bzw. 0800 111 0 550).
Tipps für Eltern: Aufklärung
und Dialog Mit Kindern und Jugendlichen über KI sprechen: Wie
funktioniert KI? Wo liegen die Grenzen? Worauf ist zu achten? KI ist
eine noch recht junge Technologie. Daher ist es sinnvoll,
Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Gemeinsam können
gute und schlechte Antworten verglichen werden, Quellen geprüft,
erlaubte Plattformen definiert, Grenzen besprochen und Regeln
regelmäßig angepasst werden. Nutzungszeiten und Verbote sollten klar
kommuniziert werden, zum Beispiel keine persönlichen Daten
preisgeben oder problematische Inhalte erstellen und teilen.
Altersgerechte Nutzung Altersfreigaben für KI-Tools sind
uneinheitlich und leicht zu umgehen. ChatGPT und Gemini sind in den
App-Stores ab 13 Jahren angegeben, Claude, Perplexity oder
Character.AI erst ab 18 Jahren. Eltern müssen daher selbst
entscheiden, ab welchem Alter sie eine Nutzung erlauben.
Grundsätzlich gilt: Am Anfang sollte die Nutzung immer gemeinsam
erfolgen, bevor Kinder oder Jugendliche die KI allein anwenden.
Technische Schutzmaßnahmen einrichten Kindersicherung
einrichten über einen gemeinsamen Familien-Account, das
Betriebssystem oder die Nutzerverwaltung. Privatsphäre-Einstellungen
prüfen und zum Beispiel Chatverlauf und die Nutzung von Eingaben zu
Trainingszwecken deaktivieren. Gespeicherte Chats regelmäßig
löschen.
Im Notfall handeln Bei Cybermobbing oder
Belästigung, zum Beispiel mit KI-generierten Fake-Bildern,
Stimmen-Imitationen oder Bloßstellungs-Memes: Beweise sichern (etwa
Screenshots). Plattform melden, zum Beispiel bei jugendschutz.net.
Falls nötig, Schule oder Polizei einschalten. Bei Suchtverhalten:
Nutzung einschränken und Alternativen in der realen Welt anbieten.
Wenn keine Besserung erkennbar ist, psychosoziale Beratungsangebote
nutzen.
Heizkostenprognose: Fossile Heizungen werden auch mit Bio-Treppe
zur Kostenfalle Wer heute eine neue Heizung einbaut,
trifft eine Entscheidung für die nächsten 20 Jahre – und damit auch
für die zukünftigen Energiekosten. Die neue „co2online
Heizkostenprognose“ zeigt: Das Heizen mit Gas- oder Ölheizung wird
in den kommenden 20 Jahren deutlich teurer als mit klimafreundlichen
Alternativen wie Wärmepumpen.

Über einen Zeitraum von 20 Jahren entstehen laut Berechnung
Mehrkosten von bis zu 42.000 Euro. Gründe sind steigende CO₂-Preise,
höhere Netzkosten sowie gesetzlich vorgesehene Beimischungen von
Biomethan, Wasserstoff oder Bio-Heizöl. Die sogenannte „Bio-Treppe“
erhöht die Kosten fossiler Heizsysteme zusätzlich.
Für die
Prognose hat die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online die
Heizkosten verschiedener Systeme für ein durchschnittliches
Einfamilienhaus bis 2045 berechnet. Grundlage sind aktuelle Daten
des Heizspiegels und des Umweltbundesamtes. „Zu oft liegt bei der
Heizungswahl der Fokus auf den Anschaffungskosten. Entscheidender
sind die Gesamtkosten über die Lebensdauer“, sagt Tanja Loitz,
Geschäftsführerin von co2online.
„Unsere Berechnung zeigt,
dass fossile Heizungen für Haushalte zur Kostenfalle werden. Davor
schützt auch keine Bio-Treppe.“ Wärmepumpen mit deutlichem
Kostenvorteil Besonders deutlich werden die Unterschiede beim Blick
auf die langfristigen Heizkosten: Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe
fallen zwischen 2026 und 2045 nach der co2online Heizkostenprognose
rund 24.500 Euro an.
Eine Gasheizung verursacht im selben
Zeitraum dagegen rund 55.600 Euro, eine Ölheizung sogar rund 67.200
Euro Heizkosten. Noch teurer wird fossiles Heizen durch die
vorgesehenen Beimischungen, da Brennstoffe, wie Biomethan,
Wasserstoff und Bio-Heizöl, teuer und nur begrenzt verfügbar sind.
Mit Biomethan steigen die Kosten einer Gasheizung auf 65.100 Euro,
mit Wasserstoff auf 66.500 Euro.
Für Bio-Heizöl liegen
derzeit keine belastbaren Langfristdaten vor, es ist jedoch mit
zusätzlichen Mehrkosten gegenüber klassischem Heizöl zu rechnen.
Damit kostet das Heizen mit Gas oder Öl langfristig rund 31.000 bis
42.000 Euro mehr als das Heizen mit einer Wärmepumpe. Hinzu kommt,
dass bestehende Heizungsanlagen nicht immer ohne Weiteres für höhere
Beimischungen geeignet sind.
Eigentümer müssen daher unter
Umständen mit zusätzlichen Investitionen für Umbauten oder
Nachrüstungen rechnen. Warum Wärmepumpen günstiger sind Wärmepumpen
arbeiten deutlich effizienter als fossile Heizungen. Sie erzeugen
aus einer Kilowattstunde Strom im Schnitt etwa vier Kilowattstunden
Wärme. Gleichzeitig wird Strom zunehmend aus erneuerbaren Energien
erzeugt und unterliegt keinem CO₂-Preis.
Dadurch entwickeln
sich die Kosten deutlich stabiler als bei fossilen Energieträgern.
Auch Fernwärme zeigt in der Prognose vergleichsweise stabile Kosten.
Pelletheizungen bleiben günstiger als Öl und Gas, werden langfristig
aber ebenfalls teurer als Wärmepumpen.
Eigentümer zögern
beim Heizungstausch „Die aktuellen Gesetzesüberlegungen
verstärken die Unsicherheiten bei Hauseigentümerinnen und
Hauseigentümern. Das Resultat: Entscheidungsstress“, so Loitz.
„Dabei stehen ausgereifte technische und wirtschaftliche Lösungen
zur Verfügung, die uns unabhängig von Energieimporten machen und
zudem wirklich klimafreundlich sind.“
Um
Eigentümer bei der Entscheidung zu unterstützen, bietet co2online
mit dem kostenlosen ModernisierungsCheck (www.co2online.de/modernisierungscheck)
eine individuelle Online-Beratung an. Dort lassen sich zukünftige
Heizkosten, Sparpotenziale und die Wirtschaftlichkeit von
Modernisierungsmaßnahmen für das eigene Gebäude berechnen.
Zur Methodik Die co2online Heizkostenprognose betrachtet die
Entwicklung der Heizkosten für ein durchschnittliches
Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern Wohnfläche im Zeitraum 2026
bis 2045. Grundlage der Berechnung sind Daten des aktuellen
Heizspiegels, Energiepreisannahmen des Umweltbundesamtes (Stand Mai
2026) und die derzeit bekannten Anforderungen des geplanten
Gebäudemodernisierungsgesetzes.
Die
Berechnung bildet eine Prognose und keine Garantie für zukünftige
Preise ab. Politische Rahmenbedingungen sowie globale Entwicklungen
können die tatsächliche Kostenentwicklung verändern.
Die
gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online (www.co2online.de)
steht für Klimaschutz, der wirkt. Mehr als 50 Energie- und
Kommunikationsexperten machen sich seit 2003 mit Kampagnen,
Energierechnern und PraxisChecks stark dafür, den Strom- und
Heizenergieverbrauch in privaten Haushalten auf ein Minimum zu
senken.
Die Handlungsimpulse, die diese Aktionen auslösen,
tragen messbar zur CO2-Minderung bei. Im Fokus stehen Strom und
Heizenergie in Gebäuden, Modernisierung, Bau sowie Hilfe im Umgang
mit Fördermitteln. Unterstützt wird co2online unter anderem vom
Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt sowie von Medien,
Wissenschaft und Wirtschaft.
TÜV Baurechtsreport 2026: Mängel bei sicherheitsrelevanter
Gebäudetechnik auf Höchststand Der TÜV-Verband
veröffentlicht den Baurechtsreport 2026. Die technische
Gebäudesicherheit verschlechtert sich über nahezu alle Anlagentypen
hinweg. Bei einzelnen Sicherheitssystemen liegt der Anteil
wesentlicher Mängel inzwischen bei über 40 Prozent. Der TÜV-Verband
fordert mehr Fokus auf resiliente Gebäudetechnik.

© TÜV-Verband
Berlin, 03. Juni 2026 – Die sicherheits- und
brandschutzrelevante Gebäudetechnik in Deutschland weist zunehmend
gravierende Mängel auf. Laut dem aktuellen „TÜV Baurechtsreport
2026“ hatten im vergangenen Jahr gute jede dritte der wiederkehrend
geprüften Anlagen „wesentliche Mängel“ (35,9 Prozent), ein
deutlicher Anstieg von 9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr (2024:
26,9 Prozent).
Weitere 37,2 Prozent der Anlagen wiesen
geringfügige Mängel auf. Nur noch gut jede vierte Anlage war
mängelfrei (26,9 Prozent). Besonders hohe Mängelquoten zeigen sich
bei Lüftungsanlagen, Feuerlöschanlagen und Sicherheitsstrom- und
Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Mehrere zentrale Sicherheitssysteme
erreichen inzwischen Mängelquoten von deutlich über 30 Prozent.
Gleichzeitig sinkt der Anteil mängelfreier Systeme in vielen
Bereichen.
„Die Ergebnisse des aktuellen Baurechtsreports
zeigen eine systemische Verschlechterung der technischen
Gebäudesicherheit und des Brandschutzes“, sagt Dr. Joachim Bühler,
Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Gerade in Sonderbauten wie
Krankenhäusern, Schulen, Hochhäusern oder Veranstaltungsstätten
müssen sicherheitsrelevante Anlagen im Ernstfall zuverlässig
funktionieren. Wenn Mängelquoten in nahezu allen Anlagentypen
steigen, ist das ein ernstzunehmendes Warnsignal.“
Mängel bei
Lüftungs- und Feuerlöschanlagen nehmen deutlich zu Besonders
kritisch ist die Entwicklung bei Lüftungsanlagen. Bei fast jeder
zweiten geprüften Anlage (44,2 Prozent) stellten die
Sachverständigen wesentliche Mängel fest. Rund jede vierte Anlage
wies zudem geringfügige Mängel auf (25,7 Prozent) und nur 30,1
Prozent blieben mängelfrei. Damit erreichen Lüftungsanlagen im Jahr
2025 den höchsten Anteil erheblicher Mängel unter allen geprüften
Anlagentypen. Im Vorjahr lag die Quote wesentlicher Mängel noch bei
34,8 Prozent.
„Die hohen
Mängelquoten zeigen, dass Defizite bei der Wartung, Instandhaltung
und Abstimmung sicherheitsrelevanter Anlagen erhebliche Auswirkungen
haben können“, sagt Bühler. „Gerade zentrale Brandschutzsysteme
müssen im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Fallen Lüftungs- oder
Feuerlöschanlagen aus, kann sich ein Brand schneller ausbreiten und
Flucht- und Rettungswege beeinträchtigen.“
Auch
Feuerlöschanlagen entwickelten sich auffällig negativ. Bei vier von
zehn geprüften Anlagen (40,6 Prozent) stellten die Sachverständigen
wesentliche Mängel fest. Damit stieg die Quote innerhalb eines
Jahres um mehr als 10 Prozentpunkte (2024: 30,4 Prozent). Weitere
30,4 Prozent der Anlagen wiesen geringfügige Mängel auf, lediglich
29,0 Prozent blieben ohne Beanstandung. Feuerlöschanlagen gehören zu
den zentralen Sicherheitssystemen eines Gebäudes und sollen Brände
bereits in der Entstehungsphase eindämmen oder löschen.
Zuverlässigkeit zentraler Sicherheitssysteme sinkt Aus Sicht des
TÜV-Verbands wird die Resilienz von Gebäuden angesichts hybrider
Bedrohungen immer wichtiger. „Sicherheitsrelevante Anlagen müssen
auch unter außergewöhnlichen Bedingungen zuverlässig funktionieren“,
so Bühler. Wie anfällig zentrale Sicherheitssysteme schon heute
sind, zeigen auch die hohen Mängelquoten bei Anlagen für die
Bereitstellung von Sicherheitsstrom und Sicherheitsbeleuchtung. Bei
Sicherheitsstromversorgungsanlagen stieg der Anteil wesentlicher
Mängel innerhalb eines Jahres von 30,0 auf 35,2 Prozent.
Gleichzeitig war nur noch knapp jede fünfte Anlage mängelfrei (18,2
Prozent), während fast jede zweite Anlage geringfügige Mängel
aufwies (46,6 Prozent). „Wie wichtig eine verlässliche
Notstromversorgung für Kliniken, Pflegeheime, Schulen,
Notunterkünfte oder Einkaufszentren ist, hat der Stromausfall in
Berlin gezeigt“, sagt Bühler. „Hier sind die Betreiber gefordert, in
die Wartung und Pflege der Anlagen zu investieren.“
Besonders
deutlich verschlechtert hat sich auch die Situation der
Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Bei rund jeder dritten geprüften
Anlage (35,0 Prozent) wurden wesentliche Mängel festgestellt, ein
Anstieg um fast 10 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Weitere 45,1
Prozent der Anlagen hatten geringfügige Mängel, nur 19,9 Prozent
blieben mängelfrei. Bühler: „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die
technische Resilienz vieler Gebäude nicht mit den wachsenden
Anforderungen Schritt hält. Wenn zentrale Systeme im Ernstfall nicht
zuverlässig arbeiten, stoßen Sicherheitskonzepte schnell an ihre
Grenzen.“
Gebäudesicherheit ganzheitlicher denken
Auffällig ist zudem die Entwicklung bei den erstmaligen Prüfungen
vor Inbetriebnahme. Nachdem sich der Anteil wesentlicher Mängel in
den vergangenen Jahren auf vergleichsweise konstantem Niveau bewegte
(2021: 17,0 Prozent; 2024: 19,7 Prozent), stieg er im Jahr 2025
deutlich auf 26,3 Prozent an. „Der deutliche Anstieg wesentlicher
Mängel bei erstmaligen Prüfungen zeigt, dass viele Probleme schon in
der Planungs- und Errichtungsphase entstehen“, sagt Bühler.
„Sicherheitsrelevante Anlagen müssen deshalb über den gesamten
Gebäudelebenszyklus hinweg stärker in den Fokus rücken, von der
Planung über die Inbetriebnahme bis zum laufenden Betrieb. Nur so
lassen sich Gebäude langfristig sicher und resilient betreiben.
Besonders in Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur ist eine
funktionierende Gebäudetechnik im Ernstfall entscheidend.“
Die steigenden Mängelquoten haben aus Sicht des TÜV-Verbands mehrere
Ursachen. Moderne Gebäude werden technisch immer komplexer,
gleichzeitig geraten Wartung und Instandhaltung vielerorts unter
Kostendruck. Hinzu kommt, dass der Betrieb sicherheitstechnischer
Anlagen zunehmend spezialisiertes Fachwissen erfordert. Fehler an
Schnittstellen zwischen verschiedenen technischen Systemen,
unzureichende Wartung oder fehlende personelle Ressourcen können
dazu führen, dass Mängel entstehen oder über längere Zeit bestehen
bleiben. Daher leitet der TÜV-Verband aus den Ergebnissen des
diesjährigen Baurechtsreports drei zentrale Handlungsempfehlungen
ab:
Prüfung und Wartung verbindlich stärken:
Sicherheitsrelevante Anlagen müssen bundesweit nach einheitlichen
Standards geprüft, gewartet und dokumentiert werden. Mängel
konsequent beseitigen: Festgestellte erhebliche Mängel dürfen nicht
folgenlos bleiben. Betreiber müssen sicherstellen, dass sie zeitnah
behoben und anschließend unabhängig nachgeprüft werden. Gebäude
besser auf Krisen vorbereiten: Betreiber müssen die Resilienz ihrer
Gebäude stärker in den Blick nehmen. Dazu gehören funktionierende
Notstromsysteme, klare Zuständigkeiten für den Ernstfall und
regelmäßig überprüfte Notfall- und Betriebskonzepte.
Vokalensemble Cámara gibt Konzert in Neumühl
Das Ensemble „Cámara“ präsentiert am 29. Juni um 15 Uhr in der
Gnadenkirche in Duisburg Neumühl sein neues musikalisches
Konzertprogramm „Hoffnung auf ein besseres Leben“. Dessen Mitglieder
singen fröhlich-stimmungsvolle Songs, aber auch
nachdenklich-einfühlsame Lieder. Zu hören sind Werke, Songs und
Lieder von Claudio Monteverdi, Leonard Bernstein, Billy Joel, Karl
Jenkins,Victor Jara, den Beach Boys und anderen.
Der
Eintritt ist frei. Um eine Spende wird herzlich gebeten. Sie kommt
zu gleichen Teilen der Veranstaltungen der Evangelischen
Kirchengemeinde Duisburg Neumühl und dem Ensemble „Cámara“ zugute.
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird herzlich gebeten. Sie
kommt zu gleichen Teilen der Veranstaltungen der Evangelischen
Kirchengemeinde Duisburg Neumühl und dem Ensemble „Cámara“ zugute.

Mitglieder des Ensembles (Foto: Ensemble Cámara).
PottPraise-Jugendgottesdienst zum Thema
„Perfekt sein?“ Duisburg, 4. Juni 2026 - Am
Samstag, den 20. Juni 2026, lädt das Team von „PottPraise“ um 17 Uhr
zu einem besonderen Jugendgottesdienst in die Evangelische Kirche
Meiderich, Auf dem Damm 6, 47137 Duisburg, ein. Unter dem Thema
„Perfekt sein?“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein moderner
Gottesdienst mit Musik, Impulsen und interaktiven Aktionen zum
Nachdenken und Mitmachen.
Gemeinsam soll der Frage
nachgegangen werden, welchen Einfluss Schönheitsideale, Social Media
und die Erwartungen anderer auf das eigene Leben haben – und was
Gott dazu sagt. Im Anschluss besteht bei Snacks und Getränken die
Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Menschen
kennenzulernen und den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen zu
lassen.
Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind insbesondere
Jugendliche und junge Erwachsene – aber auch alle Interessierten
sind herzlich willkommen. Infos zu „PottPraise“ und der
evangelischen Jugend gibt es im Netz unter
www.evangelische-jugend-duisburg.de und bei Christina Schubert und
Sebastian Wittke vom Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises
Duisburg (jugendreferat.duisburg@ekir.de, 0172 - 29 19 98 6).

Christina Schubert und Sebastian Wittke vom Jugendreferat des
Evangelischen Kirchenkreises Duisburg (Foto: Rolf Schotsch).
Orgelfestival.Ruhr startet in Salvator... mit Gast aus
Wien Konstantin Reymaier, der Organist des weltbekannten
Wiener Stephansdoms, eröffnet in diesem Jahr am Sonntag, den 21.
Juni um 18 Uhr das internationale Orgelfestival.Ruhr an der
Kuhn-Orgel der Salvatorkirche Duisburg. Es ist der Startschuss für
zwölf hochkarätige Konzerte zwischen Duisburg und Dortmund, dazu
kommen ein Kinderkonzert und die mittlerweile legendäre „Last Night“
in Essen.
Reymaier, der auch Priester ist, herrscht über
die größte Orgel Österreichs, in Fachkreisen auch „Wiener
Riesenorgel“ genannt. Sie hat sage und schreibe 130 Register. Im
Gepäck hat der Organist „Transkriptionen“, d.h. er spielt Musik auf
der Orgel, die eigentlich für andere Instrumente oder Ensembles
gedacht war, eine in allen Jahrhunderten geübte Praxis. Neben
Kantatensätzen von Bach und den „Nachstücken“ von Robert Schumann
ist auch ein Symphoniesatz von Anton Bruckner u.a. zu hören.
Tickets zu 12 Euro (Schüler und Studenten zahlen nichts) gibt
vor dem Konzert an der Konzertkasse. Im Anschluss sind alle Besucher
eingeladen bei einem Glas Wein mit dem Künstler ins Gespräch zu
kommen. Mehr zum Orgelfestival unter www.orgelfestival.ruhr, zur
Salvatorkirche unter
www.salvatorkirche.de.

Konstantin Reymaier (Foto: Markus Willinger)
Offener
Mitsingabend im Duisburger Süden Annette Erdmann,
Kantorin der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd weiß,
welche positiven Auswirkungen aktives Singen auf das menschliche
Wohlbefinden hat. Sie lädt alle, die Spaß am Singen haben ein zu
einem offenen Mitsingabend. Ob mit oder ohne Vorerfahrungen - alle
sind herzlich willkommen beim gemeinsamen Singen am Donnerstag, 25.
Juni, um 19 Uhr in der Großenbaumer Versöhnungskirche, Lauenburger
Allee 23.
Es gibt eine bunte Auswahl beliebter Lieder aus
Gospel, Pop, Schlager, Volksmusik und Klassik, und die Liedtexte
werden auf eine Leinwand projiziert. Neben Annette Erdmann, die
anleitet und Klavier spielt wirken Christine Gladbach, Gesang, und
Christian Söhring, Schlagzeug, mit. „Kommen Sie vorbei und singen
Sie mit.
Wir freuen uns auf einen lebendigen Abend
voller Musik und Begegnung“ richtet Annette Erdmann im Vorfeld aus
und beantwortet Rückfragen gerne (Tel.: 0203 / 767709). Die
Teilnahme ist kostenfrei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.evgds.de.
Schule, Sport, Sicherheit: Diese Themen bestimmten die
Jugendsprechstunde mit dem Oberbürgermeister
Was bewegt die Jugend in Duisburg? Was wünscht sie sich für ihre
Zukunft in ihrer Heimatstadt? Das wollte Oberbürgermeister Sören
Link genauer wissen und hatte erneut Jugendliche im Alter von 14 bis
17 Jahren zur Jugendsprechstunde ins Rathaus eingeladen. Die Jungen
und Mädchen nutzten ihr Mitsprachrecht rege, stellten dem OB
zahlreiche Fragen und griffen die Gelegenheit auf, ihn auf Themen
aufmerksam zu machen, die ihren Alltag maßgeblich bestimmen.

Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Engagiert wurden
Sichtweise ausgetauscht und intensiv diskutiert. Im Mittelpunkt
standen dabei vor allem die Situation an Duisburger Schulen, die
Bedeutung des Sports sowie das Sicherheitsgefühl in der Stadt. Die
16-jährige Sejla von der Gesamtschule Globus am Dellplatz zieht ein
positives Fazit: „Ich habe mich als Jugendliche gehört gefühlt und
gemerkt, dass dem Oberbürgermeister unsere Themen wichtig sind und
unsere Stimmen ernst genommen werden.“

Dies bekräftigte Oberbürgermeister Sören Link. Er möchte auch
künftig Jugendliche nach ihren Erfahrungen und Ideen befragen und
sie aktiv einbeziehen. „Jede Stimme, jede Meinung ist wichtig, wenn
wir darüber sprechen, wie wir Duisburg für alle Generationen
lebenswert gestalten wollen. Vor allem, wenn es um die Zukunft geht,
sollten wir Kindern und Jugendlichen ganz genau zuhören.“
Die nächste Jugendsprechstunde findet voraussichtlich im Herbst
statt. Mehr Infos finden sich im Internet unter
www.duisburg.de/jugendsprechstunde. Förderbescheid für Duisburg: Rückenwind für Strukturwandel
und neue Arbeitsplätze
Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt den Strukturwandel in
Duisburg weiterhin mit finanziellen Mitteln. Wirtschaftsministerin
Mona Neubaur übergab jetzt einen Förderbescheid für die nächsten
vier Jahre an das Duisburger Projektbüro des „5-StandorteProgramms“.
Das Büro entwickelt Innovationsprojekte, wirbt Fördergelder ein und
begleitet Vorhaben in diversen Zukunftsfeldern. Ziel ist es, neue
Unternehmen und Arbeitsplätze in Duisburg anzusiedeln.

Förderbescheid für Duisburg: Romy Seifert (v.l.), Mona Neubaur,
Katrin Pinkwart, Elena Zander - Foto MWIKE NRW
„Mehr
wissensintensive Branchen in Duisburg anzusiedeln und gleichzeitig
den industriellen Kern Duisburgs erhalten, ist das Ziel und die
Vorgabe des Stadtrates“, erläutert Romy Seifert, Leiterin der
Stabsstelle Wirtschaft bei der Stadt Duisburg. „Ein besonderes
Augenmerk liegt auf der Entwicklung und dem Bau des geplanten
Technologiezentrums in Duisburg-Wedau. Das wird ein wichtiger
Baustein für die Innovationsinfrastruktur unserer Stadt.“
Das Projektbüro begleitet bereits Vorhaben mit dem Schwerpunkt
Künstlicher Intelligenz, Mobilfunktechnologie und 3D-Druck. „Das
sind Projekte mit hoher technologischer und wirtschaftlicher
Relevanz, darunter das Zentrum für angewandte Künstliche
Intelligenz, CellPort sowie das D3AM-FieldLab“, erläutert Katrin
Pinkwart, Leiterin des Projektbüros.
„Insgesamt sind das
bereits rund 25 Millionen Euro, die wir für Duisburg sichern
konnten.“ Mit der gesicherten Weiterförderung kann das Projektbüro
seine Arbeit konsequent fortsetzen und den Strukturwandel in
Duisburg aktiv und nachhaltig mitgestalten.
A3/A516: Betuwe-Brücke kurz vor der Fertigstellung - nächtliche
Verbindungssperrungen im Autobahnkreuz Oberhausen
Nach einer schnellen Bauzeit von nur vier Monaten wird die A3-Brücke
in Fahrtrichtung Köln über den Gleisen der Betuwe-Bahnlinie in
Oberhausen Mitte Juni für den Verkehr freigegeben. Die erste
Brückenhälfte in Fahrtrichtung Arnheim wurde bereits im vergangenen
September fertiggestellt, die zweite Brückenhälfte wird
voraussichtlich ab dem 15.6. vollständig befahrbar sein.
In
Vorbereitung auf die Verkehrsfreigabe sperrt die Autobahn GmbH von
Montag (8.6.) bis Sonntag (14.6.) jeweils nachts zwischen 20 Uhr und
5 Uhr im Autobahnkreuz Oberhausen die Verbindung von der A516 auf
die A3 in Fahrtrichtung Köln. In diesen Nächten wird die
Baustellenverkehrsführung schrittweise zurückgebaut. Eine Umleitung
ist mit dem roten Punkt beschildert.
Nur vier Monate nach Baubeginn im Februar 2026 wird die
zweite Brückenhälfte für den Verkehr freigegeben – deutlich
schneller als geplant. Ursprünglich war eine Bauzeit von sechs
Monaten pro Seite vorgesehen. Auch bei der zuerst neu errichtete
Brückenhälfte in Fahrtrichtung Arnheim war es der Autobahn GmbH
gelungen, die Bauzeit auf nur vier Monate zu verkürzen.
Die
gesamte Brücke wurde im beschleunigten Verfahren errichtet. Zwei
besondere Merkmale des Verfahrens sind: die Verwendung von
Fertigbauteilen für das Brückenbauwerk sowie das angewandte
leistungsbezogene Vergabemodell mit integriertem
Verfügbarkeitskostenmodell.
 Baubeginn: April 2025 - Bauende Teilbauwerk 1: September 2025 -
Bauende gesamt: voraussichtlich August 2026 - Baulänge: ca. 600 m
inkl. Herstellung von Mittelstreifenüberfahrten und Deckensanierung
Fahrtrichtung Arnheim (vor und hinter dem Bauwerk) - Quelle Autobahn
GmbH
Die Fertigteile wurden im Werk
vorproduziert und anschließend vor Ort eingehoben. Durch diese
Bauweise konnten die Fertigteile wetterunabhängig produziert werden
und die Logistik der Baustelle deutlich effizienter geplant werden.
Der Einhub der Bauteile konnte in eng abgestimmten Zeitfenstern
erfolgen – teilweise nachts oder am Wochenende – und trug wesentlich
zur Verkürzung der Bauzeit bei.
Das gewählte Vergabemodell setzte
gezielte Anreize für effiziente Bauabläufe und berücksichtigt neben
den Kosten auch volkswirtschaftliche Auswirkungen und
Nachhaltigkeitsaspekte. Das Ergebnis: eine deutlich verkürzte
Bauzeit bei gleichzeitig hoher Qualität.
Auch beim
Lärmschutz setzt das Projekt neue Maßstäbe: Erstmalig kam das
innovativen Lärmschutzsystems MetaWindow auf einer deutschen
Autobahn zum Einsatz. Das von der Deutschen Bahn und dem
italienischen Start-up Phononic Vibes entwickelte System reduziert
Verkehrslärm um bis zu 37 Dezibel. Gleichzeitig sind 58 Prozent der
Schutzwände transparent gestaltet, was Sichtachsen und Tageslicht
erhält, das Stadt- und Landschaftsbild schont und Angsträume
reduziert.
Das Projekt steht für eine neue Qualität im
Infrastrukturbau: Effizienz durch Fertigteilbauweise und eine
hochorganisierte Baulogistik Innovation durch neue
Lärmschutztechnologie Optimierung der Bauzeit durch ein
leistungsbezogenes Vergabemodell
Die Autobahn GmbH zeigt mit
dem Brückenbauwerk über die Betuwe-Linie, wie moderne
Infrastrukturprojekte erfolgreich umgesetzt werden können – mit
hoher Akzeptanz, nachhaltiger Wirkung und einem klaren Ziel: Eine
leistungsfähige, sichere und zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur
für Bürger und Wirtschaft.
Preisrückgang an den Tankstellen setzt sich fort
Super E10 und Diesel sinken um mehr als sechs Cent /
Niedrigere Rohölpreise bieten aber Potenzial für weitere
Preissenkungen Die Spritpreise sind im Vergleich zur Vorwoche
erneut deutlich gesunken. Laut einer aktuellen Auswertung der
Kraftstoffpreise in Deutschland kostet ein Liter Super E10 im
bundesweiten Mittel derzeit 1,918 Euro. Das bedeutet einen Rückgang
von 6,3 Cent gegenüber der Vorwoche.
Bei Diesel ist der
Rückgang mit 6,9 Cent sogar geringfügig höher; für einen Liter
müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer aktuell 1,883 Euro
bezahlen. Der weitere Rückgang ist eine erfreuliche Entwicklung für
die Autofahrerinnen und Autofahrer. Allerdings sollte nach Ansicht
des ADAC Sprit aktuell sogar noch einige Cent je Liter günstiger
sein.
Die seit 1. Mai geltende Energiesteuersenkung scheint
zwar an den Zapfsäulen angekommen zu sein, durch den sehr deutlich
gesunkenen Brent-Rohölpreis gerade innerhalb der letzten beiden
Wochen – von Werten über 110 US-Dollar auf aktuell deutlich unter
100 US-Dollar – befinden sich beide Kraftstoffsorten nach
Einschätzung des ADAC allerdings auf zu hohem Niveau.

Hier zeigt sich erneut das Prinzip, dass Preissenkungen nur
langsam, Preiserhöhungen aber oftmals sehr schnell an die
Verbraucher weitergegeben werden. Wer im Tagesverlauf günstig tanken
will, sollte nach Empfehlung des ADAC möglichst kurz vor 12 Uhr
mittags zur Tankstelle fahren.
Um 12 Uhr steigen die Preise
stark an und fallen danach langsam wieder ab. Auch der Vergleich
zwischen den Tankstationen hilft beim Sparen: Die Spritpreis-App
„ADAC Drive“ informiert rund um die Uhr über die aktuellen Preise an
den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland. Ausführliche
Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter
www.adac.de/tanken.
Nachbarschaft feiert neugestalteten Biegerpark
Der Biegerpark lädt zum Feiern ein: Am Freitag, 17. Juli, dem
letzten Tag vor den Sommerferien, findet von 12 bis 17 Uhr das
Biegerparkfest statt. Gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt Duisburg
lädt das Projektteam die Nachbarschaft herzlich ein, den Park neu zu
entdecken und den Ferienstart im Grünen zu genießen. Anlass für das
Fest ist der in großen Teilen abgeschlossene Umbau des Biegerparks.
Als Teilprojekt der „Duisburger Schrittsteine zum
Klimaschutz“ wurde die Anlage in den vergangenen Monaten umfassend
aufgewertet. Wege wurden saniert, neue Bänke aufgestellt und eine
Klimaroute mit sechs Stationen eingerichtet. Gemeinsam mit den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg, den Urbanisten e.V. und der
Planergruppe aus Essen wurden im Rahmen eines Beteiligungsprozesses
Ideen für die Zukunft des Parks und für eine anschauliche
Umweltbildung entwickelt.
So sind ein „Grünes
Klassenzimmer“, ein Gemeinschaftsgarten, ein Auenrundweg und
Schattenhäuschen Teil der Klimaroute. Informationstafeln vermitteln
Wissenswertes rund um Klima und Natur im Park. Darüber hinaus haben
die Urbanisten das Urban Game „Mission Biegerpark“ entwickelt, bei
dem Kinder und Jugendliche durch unterschiedliche Aufgaben zu
Hüterinnen und Hütern des Parks werden können.
Aktuell wird
das Programm für das Biegerparkfest gemeinsam mit Akteurinnen und
Akteuren wie dem Deutschen Roten Kreuz, der Kindernothilfe, der
Imkerin Pia Aumeier und der Biologischen Station Westliches
Ruhrgebiet auf die Beine gestellt. Weitere Initiativen, Gruppen und
Engagierte, die sich mit einer Aktion oder einem Beitrag beteiligen
möchten, sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Ansprechpartnerin
hierfür ist Anne Jonderko:
a.jonderko@wb-duisburg.de.
Stadt und Quartiersbüro laden zum „Runden Tisch Hochheide“
ein
Zum „Runden Tisch Hochheide“ laden die Stadt Duisburg und das
Quartiersbüro Hochheide interessierte Bürgerinnen und Bürger am
Mittwoch, 17. Juni, um 18 Uhr in das AWO-Begegnungszentrum an der
Ehrenstraße 18 ein. An diesem Abend stellt sich das neue Team des
Quartiersbüros mit seinen Zielen und Aufgaben vor und freut sich
über einen regen Austausch.
Darüber hinaus werden durch die
Teilnehmenden des Runden Tisches bei diesem Treffen auch die
Mitglieder für die neue Stadtteil-Jury gewählt. Die Mitglieder der
Jury entscheiden zukünftig über die eingereichten Projekte des
Verfügungs- und Zentrenfonds und sind darüber hinaus ein wichtiges
Rückkopplungsgremium für die Stadtteilentwicklung.
Für die
Stadtteil-Jury lief bereits in den vergangenen Wochen das
Bewerbungsverfahren. Mit diesem Auftakt soll der Runde Tisch als
Austausch- und Netzwerkplattform des Stadtteils Hochheide
wiederbelebt werden, um zukünftig regelmäßig zu unterschiedlichen
Schwerpunktthemen zusammenzukommen und gemeinsam die
Stadtteilentwicklung von Hochheide positiv zu gestalten.
Um
die Veranstaltung besser planen zu können, wird um Anmeldung für den
Runden Tisch beim Quartiersbüro telefonisch unter 02066 9937660 oder
per E-Mail an qm@du-hochheide.de gebeten.
Die Luftqualität in Duisburg im Fokus
Die Volkshochschule und das Umweltamt der Stadt Duisburg laden am
Mittwoch, 17. Juni, von 18.30 bis 21 Uhr in die VHS im Stadtfenster
an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein. Sie geben einen
Ausblick auf die Herausforderungen zur Verbesserung der
Luftsituation im Stadtgebiet, berichten über die Messungen der
Deutschen Umwelthilfe und stellen den aktuellen Stand des
Messprojekts zur Innenraumluftqualität und der staatlichen
Luftreinhalteplanung vor.
Potenzielle Maßnahmen möchten VHS
und Umweltamt mit den Teilnehmenden diskutieren. Welche finden
Akzeptanz? Welche weiteren werden als erforderlich angesehen? Diese
und weitere Fragen können an diesem Abend besprochen werden. Die
Veranstaltung ist kostenfrei, Anmeldungen nimmt Marissa Turaç von
der VHS telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an
m.turac@stadt-duisburg.de entgegen. Eine Anmeldung ist zudem online
auf https://www.vhs-duisburg.de/ unter Angabe der Kursnummer SZ1226
möglich.
Sonntagskonzert im Volkspark Rheinhausen mit
dem Männer- und Frauenchor Rumeln
Der Männer- und Frauenchor Rumeln tritt am kommenden Sonntag, 7.
Juni, um 15 Uhr im Volkspark Rheinhausen bei einem Sonntagskonzert
mit einem Mix verschiedener Genres auf der Bühne auf. Die
Musikerinnen und Musiker präsentieren neben Volksliedern auch Hits
von Frank Sinatra, Musical-Melodien von Andrew Lloyd Webber oder
Songs der „Neuen Deutschen Welle“.
Aber auch bekannte Hits
von Marius Müller- Westernhagen und Helene Fischer gehören zu ihrem
Repertoire. Der Eintritt ist frei. Noch bis zum 9. August spielen
bei der Sonntagskonzertreihe wöchentlich, immer sonntags um 15 Uhr,
wechselnde Musikerinnen und Musiker. Die Konzerte werden durch den
Bauverein Rheinhausen und den Förderverein für Kultur- und
Brauchtumspflege Rheinhausens & Rumeln-Kaldenhausens e.V.
unterstützt.

Terminübersicht: 14.06.2026 – Musikvereinigung Du-West DSB e.V.
21.06.2026 – Bläsersymphonie Abtei Hamborn 28.06.2026 – 1.
Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V. 05.07.2026 –
Musikgruppe „Wahre Freunde“ 12.07.2026 – Eddy & Friends
19.07.2026 – Shanty Chor Duisburg – WSP NRW 26.07.2026 – BSW
Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951 02.08.2026 – Duisburger
Hafenchor 09.08.2026 – Die Bergsteirer Weitere Termine im
Volkspark Rheinhausen 20.06.2026 – Musical Kids 27.06.2026 –
Institut für Popularmusik: Big Bands 11.07.2026 – Institut für
Popularmusik: Orchester und Ensemble 29.08.2026 – Westside im
Park Aktuelle Informationen:
https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/
Projektchor Obermeiderich gibt Jubiläumskonzert
Duisburg, 3. Juni 2026 - Gundula Heller hat in zwei
Jahrzehnten nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch
Erwachsene fürs gemeinsame Singen begeistern können. Vor ihrem
Abschied in den Ruhestand feiert die Kantorin der Evangelischen
Gemeinde Obermeiderich aber noch „20 Jahre Projektchor“... natürlich
mit einem Jubiläumskonzert - ein Projekt, bei dem „ihre“ Sängerinnen
und Sänger besonders gerne mitwirken.
Unter Leitung von
Gundula Heller singen sie am Sonntag, 21. Juni um 17 Uhr in der
Kirche, Emilstraße 27, Songs und Balladen von Micha Keding, Heather
Sorenson, Mary McDonald, John Rutter und Daniel Drückes. Zu Gast ist
auch der Chor „PraiSing“, der mit einem Ständchen sowie einem
gemeinsamen Song zur Feststimmung beiträgt.
Der Eintritt ist
frei, Gemeinde, Projektchor und Kirchenmusikerin laden herzlich zu
dem Musikevent und der Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter
www.obermeiderich.de.

Der aktuelle Projektchor mit Gundula Heller (Foto:
www.obermeiderich).
Sommerkonzert für Violine und Klavier in der Hamborner
Friedenskirche
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn lädt für
Sonntag, den 21. Juni um 17 Uhr zu einem besonderen Sommerkonzert in
die Friedenskirche, Duisburger Straße 174, ein: Das Publikum kann
sich auf einen musikalischen Abend mit der Geigerin Sesim Bezdüz und
der Pianistin Nihan Ulutan freuen.

Foto: www.nihanulutan.com
Auf dem Programm stehen Werke von
Mozart, Debussy, Piazzolla und Fauré. Zu hören sind unter anderem
Mozarts Violinsonaten in G-Dur und e-Moll, Debussys stimmungsvolles
„Beau Soir“, Faurés „Après un rêve“ sowie Piazzollas
temperamentvolle „Histoire du Tango“.
Im Anschluss an das
Konzert sind alle Besucherinnen und Besucher eingeladen, bei
Getränken und einem Buffet gemeinsam den Sommer zu begrüßen. Der
Eintritt ist frei, eine Spende gerne gesehen. ZUSATZINFOS Sesim
Bezdüz studierte in der Türkei, Belgien und Deutschland und ist
heute Mitglied des Düsseldorfer Symphonieorchesters. Als Solistin
und Kammermusikerin begeistert sie ihr Publikum europaweit mit einem
vielfach ausgezeichneten Repertoire.
Nihan Ulutan
absolvierte ihr Studium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
mit Auszeichnung. Sie gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe
und konzertiert als Solistin und Kammermusikerin in Europa und der
Türkei.
Wiesengottesdienst am Turm der Duisserner Lutherkirche
Das weite Grün hinter dem Kirchturm der Lutherkirche,
Martinstr. 35, bietet einen schönen Blick auf das Gotteshaus.
Deshalb lädt der Duisserner Bezirk der Evangelischen Kirchengemeinde
Alt-Duisburg schon seit mehreren Jahren im Sommer zum schon
traditionellen Wiesengottesdienst.
Den nächsten feiert die
Gemeinde mit allen Gästen am Sonntag, 21. Juni um 11 Uhr zum Thema
„Das Gänseblümchen und die zärtliche Gegenwart Gottes!“ Anschließend
lädt die Evangelische Gemeinde Alt-Duisburg zum Kirchencafé im
Freien. Bei schlechtem Wetter wird der Gottesdienst kurzfristig in
die Kirche verlegt, die nur einen Katzensprung entfernt ist. Infos zur Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg gibt es im
Netz unter www.ekadu.de.
Karaoke-Party in der Obermarxloher Lutherkirche
Bonhoeffer Gemeinde lädt zum Rock, Pop und auch Schlager
Nach dem Erfolg der Karaoke-Party im letzten Jahr lädt die
Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh wieder zum
Singen mit viel Spaß in die Lutherkirche, Wittenberger Straße 15,
ein und das Gotteshaus wird zur Bühne und Tanzfläche.
Ob
alleine, zu zweit oder als Gruppe vor dem Micro oder mit anderen
zusammen - am 20. Juni können sich ab 18 Uhr Musik- und Singfans
stimmlich ausprobieren und die auf der Leinwand angezeigten Texte
ganz bekannter Songs aus vollem Herzen singen.
Die Playlist
wird spontan nach den Wünschen der Teilnehmenden und des Publikums
zusammengestellt: Von bekannten Schlagern über Rock- und Pop-Hits
der vergangenen Jahre bis hin zu aktuellen Chartstürmern ist wieder
alles erlaubt und erwünscht. So entsteht ein buntes und vielfältiges
Programm, bei dem alle auf ihre Kosten kommen.
Der
Eintritt ist frei. Diese Veranstaltung ist Teil der „Wirkstatt“ im
Rahmen des Erprobungsraumes der Gemeinde: Hier können alle ihre
Ideen einbringen, kreativ werden und Gemeinschaft neu erleben. Infos
zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Duisburgs Mega-Wochenende: Drei Großevents locken in City
und Innenhafen - 25. Drachenboot Funregatta, - DU_Kultur|en
Festival, - Marina Markt zwischen dem 12. und dem 14. Juni.
Die Jubiläums-Regatta bringt erstmals „Little China Town“ in den
Innenhafen. Das DU_Kultur|en Festival mit Zoe Wees auf dem
König-Heinrich-Platz und der Marina- Markt komplettieren das
Veranstaltungswochenende.
„Drei große Veranstaltungen an
drei Tagen, verteilt auf Innenstadt und Innenhafen, machen dieses
Wochenende zu einem starken Statement für Duisburg“, erklären die
Duisburg Kontor-Geschäftsführer Uwe Kluge und Christoph Späh
begeistert. Der Duisburger Innenhafen und die Innenstadt werden vom
12. bis 14. Juni zur Bühne für eines der größten
Veranstaltungswochenenden des Jahres.

Fotos Ilja Höpping
Mit der 25. Drachenboot-Fun-Regatta im
Innenhafen, dem DU_Kultur|en Festival auf dem König- Heinrich-Platz
und dem Marina-Markt erwartet die Stadt ein buntes Programm aus
Sport, Kultur, Musik und Genuss. Allein bei der Jubiläumsregatta
gehen 133 Teams mit knapp 2.000 Paddlerinnen und Paddlern an den
Start.
Besondere Akzente setzt die Drachenboot-Fun-Regatta
in ihrem Jubiläumsjahr mit mehreren Neuerungen. Erstmals entsteht im
Innenhafen ein „Little China Town“, das Besucherinnen und Besuchern
die kulturellen Wurzeln des Drachenbootsports näherbringen soll.
Chinesische Kampfsportvorführungen, traditionelle Papierfaltkunst,
Teezeremonien und weitere kulturelle Angebote ergänzen das
sportliche Programm und schaffen neue Erlebniswelten entlang der
Promenade.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Samstag mit den
traditionellen Promi-Rennen. Beim Fun Cup treten
Teams aus Duisburger Unternehmen, Vereinen, Institutionen und der
Kommunalpolitik gegeneinander an. Die Rennen gehören seit Jahren zu
den beliebtesten Programmpunkten der Veranstaltung und sorgen
regelmäßig für besondere Stimmung und zahlreiche Zuschauer entlang
der Strecke.
Parallel dazu setzt das DU_Kultur|en
Festival am Freitag und Samstag auf dem König-Heinrich-Platz
ein Zeichen für kulturelle Vielfalt, gesellschaftlichen
Zusammenhalt und interkulturelle Begegnung. Mit seiner zentralen
Lage im Herzen der Duisburger Innenstadt wird der Platz erneut zum
kulturellen Mittelpunkt.
Die Gäste erwartet ein
abwechslungsreiches Programm mit internationalen Musik-, Tanz- und
Kulturbeiträgen, Mitmachangeboten und einem vielfältigen
Bühnenprogramm. Besonderes Highlight des Festivals ist der Auftritt
der international erfolgreichen Sängerin Zoe Wees am Samstagabend.
Mit ihren weltweiten Charterfolgen zählt sie zu den bekanntesten
deutschen Pop-Künstlerinnen ihrer Generation.
Den Abschluss
des Veranstaltungswochenendes bildet am Sonntag der Marina- Markt im
Innenhafen. Regionale Spezialitäten, Kunsthandwerk, Designprodukte
und gastronomische Angebote laden in maritimer Atmosphäre zum
Flanieren und Genießen ein.

„Gemeinsam zeigen die drei Veranstaltungen die ganze Bandbreite
Duisburgs – von sportlichem Wettbewerb über internationale Kultur
bis hin zu urbaner Lebensqualität am Wasser“ resümieren die beiden
Duisburg Kontor-Chefs.
Sonderkontrolle von DVG und
NIAG: 129 Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein Die
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen das
Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den
täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit der
Polizei Duisburg auf Schwerpunktkontrollen. Dabei werden über
mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste daraufhin überprüft, ob
sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind.
Die DVG
führte eine solche Kontrolle erstmalig gemeinsam mit der
Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft (NIAG) durch.
So kontrollierte das Prüfpersonal von DVG und NIAG am Dienstag,
2. Juni, an der Haltestelle „Friedrich-Alfred-Straße“ in
Duisburg-Rheinhausen gemeinsam mit der Polizei Duisburg insgesamt
2.545 Fahrgäste.
DVG und NIAG stärken damit ihre
Zusammenarbeit und gehen gemeinsam gegen das Fahren ohne Ticket vor.
Das Ergebnis: 129 Fahrgäste wurden ohne gültiges Ticket angetroffen.
Fahren ohne Ticket ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine
Straftat. Fahrgäste, die wiederholt ohne gültigen Fahrschein
angetroffen werden, erhalten daher eine Strafanzeige. Die Zahlung
des erhöhten Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt
dabei nicht zu einer Entlastung. Als Wiederholungstäter und
-täterinnen gelten diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in
Bussen und Bahnen angetroffen wurden.
Gemeinde lädt zum Evensong in die
Pauluskirche Mit einem „Evensong“ können Besucherinnen
und Besucher in der Pauluskirche in Duisburg Hochfeld, Wanheimer
Straße 80, am Samstag, 20. Juni um 18 Uhr eine besondere
gottesdienstliche Form erleben: Der Evensong ist entstanden aus dem
Abendgebet der Anglikanischen Kirche.
Durch die lange Tradition dieser
Abendandacht, gibt es zahllose Chorstücke aus vielen Jahrhunderten,
die das Abendgebet gestalten. Daneben gehören Psalm-Lesungen, kurze
Ansprache, sowie Gebete dazu. Auch in der Pauluskirche klingt der
Tag so aus - und zwar mit dem Orgelspiel von Ada Tanir, dem Gesang
des Chores „Friends of Thomas Tallis“ und der Ansprache von Sören
Asmus.
Pfarrer Asmus sieht im Evensong den „Zauber
der kleinen Form“: Für die einen ist es mehr ein geistliches
Konzert, für die Anderen trägt die Form, bei der man nichts
mitgestalten muss, durch das Gebet und eröffnet Raum für eigene
Gedanken. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.

Pauluskirche in Duisburg-Hochfeld Foto: Tanja Pickartz).
Literaturabend mit amüsanten Geschichten und Bildern
rund um den Garten Die Evangelische Kirchengemeinde
Duisburg Meiderich lädt zum nächsten kulturellen Leckerbissen in das
Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a: Dort nimmt am 16. Juni um
19 Uhr Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés,
die Gäste mit amüsanten Geschichten und Bildern mit in die Welt der
Gärten und des Sommers. Das Thema lautet schließlich „Rund um den
Garten“.
Interessierte sind herzlich zum Literaturabend
eingeladen, der Eintritt ist frei. Mehr Infos hat Yvonne de
Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57
92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt
es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.

Yvonne de Temple-Hannappel. Foto:
www.kirche-meiderich.de
Durchblicke-Gottesdienst zum Thema „Mehr geht leider
nicht“ Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues
Thema für den nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und
lädt zur Feier herzlich in die evangelische Kirche Duisburg
Obermeiderich, Emilstraße 27, ein. Dort geht es am 14. Juni 2026 um
18 Uhr angeregt ein Lied von Herbert Grönemeyer um das Thema „Mehr
geht leider nicht“ und auch um die Frag, wie die Liebe Gottes sich
auf das Leben der Menschen auswirkt.
Dazu gibt es wieder
viel Musik, biblische Texte und Impulse. Nach dem Gottesdienst ist
wie immer Gelegenheit, bei Abendessen und Getränken gute Begegnungen
miteinander zu erleben. Auch dazu lädt das Durchblicke-Team herzlich
ein. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de/durchblicke.
Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die
Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der
Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum
Mitmachen ein. Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 17.
Juni 2026 um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1;
der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 18. Juni 2026
um 15 Uhr im Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45.
Auf dem Programm stehen wie immer bekannte
Lieder, Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für
Kaffee und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen
hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria
Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge
Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto
„Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder.

Gemeinschaftliches Singen mit Daniel Drückes - im
Hintergrund (am Mikro Foto: Maria Hönes).

NRW: 1,3 % mehr Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude
fertiggestellt
• 2.566 neue Nichtwohngebäude im Jahr 2025 errichtet.
• Baukosten stiegen um 7,8 % gegenüber 2024• Rauminhalt stieg um
7,3 %
Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen 2.566 neue Betriebs-,
Büro- und Verwaltungsgebäude fertiggestellt. Wie das Statistische
Landesamt auf Basis der Statistik der Baufertigstellungen mitteilt,
waren das 33 Fertigstellungen oder 1,3 % mehr als im Jahr zuvor.
Der Rauminhalt dieser neuen sogenannten Nichtwohngebäude stieg um
7,3 % auf rund 30 Millionen Kubikmeter.
Investiert wurden
hierfür 5,35 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 7,8 % im Vergleich zu
den Baukosten im Jahr 2024, die bei 4,96 Milliarden Euro lagen.
Rund 30 % der 2025 fertiggestellten Nichtwohngebäude in NRW
waren Handels- und Lagergebäude (775; –7,0 % im Vergleich zu
2024). Bei weiteren knapp 22 % handelte es sich
um landwirtschaftliche Betriebsgebäude (560; +8,1 %). Außerdem
wurden 259 Fabrik- und Werkstattgebäude (+4,0 %) und 245 Büro- und
Verwaltungsgebäude (–6,5 %) fertiggestellt.
Bei den übrigen
727 Nichtwohngebäuden lag der Zuwachs bei 8,3 %, hier wurden
56 Gebäude mehr fertiggestellt als 2024. Der Rauminhalt gemessen in
Kubikmetern – als Indikator für das Ausmaß der Bauaktivität bei
Nichtwohngebäuden – stieg gegenüber 2024 um 7,3 % auf rund
30 Millionen Kubikmeter.

Zuwachs des Rauminhaltes von über 16 % bei Handels-
und Lagergebäuden Mehr als die Hälfte des neu umbauten Raumes
entfiel mit 15,9 Millionen Kubikmetern auf Handels- und
Lagergebäude – ein Zuwachs von 16,4 % – im Vergleich zum Vorjahr.
Auch bei Fabrik- und Werkstattgebäuden stieg der Rauminhalt um
22,3 % auf 3,5 Millionen Kubikmeter.
In der Kategorie übrige
Nichtwohngebäude betrug der Anstieg 4,8 % bzw. 5,3 Millionen
Kubikmeter. Bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden gab es hingegen
einen Rückgang um 27,6 % auf 2,6 Millionen Kubikmeter und bei
den landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden wurde ebenso eine negative
Entwicklung verzeichnet mit –3,1 % auf 2,8 Millionen Kubikmeter.
NRW: Über 104.000 Einbürgerungsanträge im Jahr 2025
* Gut 90 % der Einbürgerungsanträge von Personen mit
Nicht-EU-Staatsangehörigkeit – am häufigsten von Syrerinnen und
Syrern * Düsseldorf, Köln, Essen, Duisburg und Dortmund mit den
meisten Anträgen * Rund 87 % der Einbürgerungsverfahren mündeten
in einer Einbürgerung
Im Jahr 2025 haben insgesamt 104.371
Ausländerinnen und Ausländer einen Einbürgerungsantrag in
nordrhein-westfälischen Einbürgerungsbehörden gestellt. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt auf Basis der im Jahr 2025 erstmals erhobenen
Einbürgerungsantragsstatistik mitteilt, waren unter den
Antragstellenden etwa gleich viele Männer (50,6 %) und Frauen
(49,4 %).
Regional betrachtet, wurden im Jahr 2025 in
Düsseldorf mit 7.052 die meisten Einbürgerungsanträge gestellt. Auf
den weiteren Rängen folgen Köln mit 6.822 Anträgen, Essen (5.624),
Duisburg (5.117) und Dortmund (5.033). Großteil der
Einbürgerungsanträge von Nicht-EU-Staatsangehörigen eingereicht –
Syrien auf Rang 1. Insgesamt 94.468 Einbürgerungsanträge wurden
von Personen mit einer Nicht-EU-Staatsangehörigkeit gestellt – dies
entspricht einem Anteil von 90,5 % an allen Einbürgerungsanträgen.
Darunter waren am häufigsten Personen mit einer syrischen
Staatsangehörigkeit (21.290) vertreten, gefolgt von Türkinnen und
Türken (16.912) und Irakerinnen und Irakern (6.355).

Rund 87 % der abgeschlossenen Einbürgerungsverfahren mündeten in
einer Einbürgerung Im Jahr 2025 wurden in NRW insgesamt 87.789
Einbürgerungsverfahren abgeschlossen. Mit einem Anteil von 86,7 %
mündete der überwiegende Teil der Verfahren in einer Einbürgerung.
Bei 5,8 % der Verfahrenserledigungen erfolgte eine Rücknahme des
Einbürgerungsantrags und in 5,2 % der Fälle wurde der
Einbürgerungsantrag abgelehnt. In weiteren 2,3 % wurde das
Einbürgerungsverfahren aus sonstigen Gründen, wie beispielsweise Tod
oder Fortzug der antragstellenden Person ins Ausland, eingestellt.
Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger machen sich auf eine
lange WM-Reise.
 Thomas Hitzlsperger, Ex-Profi und ARD-Experte, und Esther Sedlaczek,
Moderatorin. © SWR/Patricia Neligan
"WM-Wahnsinn und
Titel-Träume: Deutschland bei der Mega-WM" Eine Reportagereise
mit Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger / ab 4. Juni 2026 in
der ARD Mediathek und am 10. Juni, 20:15 Uhr im Ersten Es wird die
größte WM aller Zeiten, fünf Wochen, quer über den zerrissenen
nordamerikanischen Kontinent. Mehr Spiele, mehr Teams, mehr
Anstoßzeiten - keine WM für Fußballromantiker:innen. Oder doch?
Für die einen ist es der Triumpf des Gigantismus und des
Kommerzes, für andere zeigt es, wie global, wie attraktiv und wie
einzigartig der Fußball ist. Die Reportagereise "WM-Wahnsinn und
Titel-Träume: Deutschland bei der Mega-WM" mit Esther Sedlaczek und
Thomas Hitzlsperger steht ab 4. Juni in der ARD Mediathek zum Abruf
bereit und wird am 10. Juni um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.
Exklusive Einblicke in den deutschen WM-Traum Esther Sedlaczek
und Thomas Hitzlsperger machen sich auf eine lange WM-Reise. Sie
besuchen alle drei Gastgeberländer treffen Stars wie Leon Draisaitl
- Eishockey-Idol in Kanada und in Deutschland. Mit Marco Reus
erkunden sie den Fußball in Kalifornien in den USA, mit Fans erleben
sie den kleinen Fußball-Grenzverkehr nach Tijuana in Mexiko. Vor
allem sind sie aber nahe an der deutschen Mannschaft.
Und
natürlich träumen Deutschlands Elitekicker von einer erfolgreichen
WM und dem Pokal. Exklusive Interviews mit Bundestrainer Julian
Nagelsmann, DFB-Sportdirektor Rudi Völler und Nico Schlotterbeck
geben erstaunliche Einblicke.
Ein Fußball-Turnier der
Extreme Die Fans in Curaçao feiern die erste WM-Teilnahme ihrer
kleinen Karibik-Insel und fiebern dem Spiel gegen Deutschland
entgegen. Kritiker:innen bemängeln den Gigantismus dieser Mega-WM
mit über 100 Spielen, den überbordenden Kommerz, die mangelnde
Rücksicht auf Spieler und deren Gesundheit. Astronomische
Ticketpreise machen die WM für viele Fans unbezahlbar.
Die
angespannte politische Weltlage und die äußerst umstrittene
Männerfreundschaft von US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident
Gianni Infantino belasten dieses Turnier zusätzlich. Esther
Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger auf WM-Entdeckungsreise Esther
Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger treffen auf ihrer Reise
Freizeitkicker, Wirtschaftsfachleute, Fußballmanager, Spielerberater
und den König der Athleten.
Aus all diesen Begegnungen wird
am Ende ein Bild, das zeigt, was diese WM kann und soll - aber auch,
was sie nicht kann und vielleicht auch nicht soll. Produktion
"WM-Wahnsinn und Titel-Träume: Deutschland bei der Mega-WM" ist eine
Produktion des SWR, Autor: Philipp Sohmer, Redaktion: Thomas Wehrle.
Die Reportage steht ab 4.6.2026 in der ARD Mediathek, Ausstrahlung
im Ersten am 10.6., um 20:15 Uhr.
Weltblutspendetag am 14. Juni:
Blutversorgung über den Sommer sichern
Wenn immer
weniger Menschen regelmäßig Blut spenden, ist das ein gefährliches
Spiel auf Zeit. Eine stabile Blutversorgung darf nicht dauerhaft auf
den Schultern einer kleiner werdenden Gruppe besonders engagierter
Spenderinnen und Spender ruhen.
Zwar konnten in den vergangenen
Jahren saisonale Engpässe deutlich reduziert werden, doch was
kurzfristig Stabilität schafft, macht das System langfristig
anfälliger. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels bleibt es
deshalb entscheidend, neue und insbesondere jüngere Menschen
dauerhaft für die Blutspende zu gewinnen.

Rund um den Weltblutspendetag am 14. Juni rufen die
DRK-Blutspendedienste bundesweit dazu auf, gerade in den
Sommermonaten Blut zu spenden. Hohe Temperaturen, Ferienbeginn und
Reisezeit sorgen erfahrungsgemäß dafür, dass weniger Menschen Blut
spenden gehen. Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Blutpräparaten in
den Kliniken unverändert hoch. Täglich werden Blutspenden für die
Versorgung von Unfallopfern, Krebspatientinnen und -patienten,
Menschen mit schweren Erkrankungen oder bei komplizierten
Operationen benötigt.
Die Herausforderungen für die
Blutversorgung werden durch den demografischen Wandel zusätzlich
verschärft. Die deutsche Bevölkerung altert zunehmend, gleichzeitig
werden die nachfolgenden Generationen kleiner. Zugleich erreichen
die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer das
Rentenalter. Damit wächst die Zahl älterer Menschen, die medizinisch
versorgt werden müssen, während gleichzeitig weniger junge Menschen
nachkommen, die potenziell Blut spenden können.
Diese
Entwicklung verändert die Struktur der Blutspende bereits heute
spürbar. Der Weltblutspendetag ist jedoch nicht nur ein Tag des
Appells, sondern auch des Dankes. Gewidmet ist er den Menschen, die
sich regelmäßig und selbstlos mit ihrer Blutspende in den Dienst der
Gemeinschaft stellen. Ihr Engagement ist Ausdruck gelebter
Solidarität, auf die sich tagtäglich tausende schwerkranke und
verletzte Menschen jeden Alters verlassen müssen.

Die DRK-Blutspendedienste appellieren insbesondere an junge
Erwachsene und Erstspenderinnen und Erstspender, sich mit dem Thema
Blutspende auseinanderzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Jede
einzelne Blutspende kann Leben retten. Infos und Termine:
www.drk-blutspende.de
Blutspenden in NRW, RLP und dem
Saarland Aktuelle Termine und Informationen zur Blutspende im
Westen finden sich unter: www.blutspende.jetzt
Wer
unsicher ist, ob eine Blutspende – zum Beispiel wegen der Einnahme
bestimmter Medikamente – möglich ist, kann sich kostenfrei bei der
Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11 949 11 beraten
lassen. Alternativ steht unter www.blutspende.jetzt ein praktischer
Online-Check zur Verfügung.
Warum ist die Blutspende beim DRK
so wichtig? Der DRK-Blutspendedienst West gewährleistet eine
sichere medizinische Grundversorgung für mehr als 23 Millionen
Menschen in seinem Einzugsgebiet. Insgesamt stellt das DRK 78
Prozent des gesamten Blutbedarfs bereit.
Blut spenden kann
jeder ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Eine obere Altersgrenze
gibt es nicht mehr. Zum Termin bitte den Personalausweis oder
Führerschein mitbringen. Die eigentliche Blutspende dauert nur etwa
fünf bis zehn Minuten – und kann bis zu drei Schwerkranken oder
Verletzten helfen.
Fußball-WM 2026: Die wichtigsten
Regeln zu Autokorso, Deko & Co. Von Fahnen am Fahrzeug
bis zur Heimfahrt nach dem Public Viewing: Der ACV erklärt, was
Autofahrer während der WM wissen sollten

Beim Autokorso nach dem WM-Spiel gelten klare Regeln. / Bildrechte:
Getty Images/iStockphoto
Es dauert nicht mehr lange, bis die
Fußball-WM 2026 beginnt: Am 11. Juni startet das Turnier in Mexiko,
Kanada und den USA. Auch in Deutschland steigt damit die Vorfreude
auf spannende Spiele, gemeinsame Fußballabende und ausgelassene
Feiern. Fahnen am Auto oder spontane Autokorsos gehören für viele
Fans fest zur Turnierzeit dazu. Damit die WM-Euphorie nicht zu
gefährlichen Situationen, Bußgeldern oder Punkten in Flensburg
führt, erklärt der ACV Automobil-Club Verkehr, was Autofahrer wissen
sollten.
Auto-Deko: Flaggen, Spiegelüberzüge & Fanschals
Wenn die Vorfreude auf das Turnier steigt, sind sie wieder überall
zu sehen: Fahnen auf der Motorhaube, Fanschals auf der Hutablage und
Spiegelüberzüge in Landesfarben. Für viele Fans gehört es zu einer
Fußball-WM dazu, das eigene Auto passend zur Lieblingsnation zu
schmücken.
Grundsätzlich ist das auch erlaubt, solange die
Verkehrssicherheit nicht darunter leidet. Problematisch wird es
dann, wenn die Deko nicht richtig befestigt ist oder die Sicht
beeinträchtigt, zum Beispiel durch große Fahnen am Seitenfenster.
Auch integrierte Blinker in den Außenspiegeln dürfen durch
Spiegelüberzüge (sogenannte Spiegelsocken) nicht verdeckt werden.
Vor allem auf der Autobahn und bei höheren Geschwindigkeiten
wird schlecht befestigte Deko schnell zum Risiko. Löst sich etwa ein
Fanschal oder eine Fahne während der Fahrt, können sie andere
Verkehrsteilnehmer behindern oder gefährden. Kommt es dadurch zu
einem Unfall, drohen Bußgelder und Punkte in Flensburg.
Darauf ist bei der Auto-Deko zu achten: Das Sichtfeld des Fahrers
darf nicht eingeschränkt sein Die Kennzeichen müssen vollständig
sichtbar bleiben Integrierte Blinker in den Außenspiegeln dürfen
nicht verdeckt werden Die Dekoration muss sicher befestigt sein
Keine losen oder abstehenden Teile Vor längeren Fahrten oder auf
der Autobahn sollte die Auto-Deko vorsichtshalber abgenommen werden.
Autokorso: Hupen, Kreuzungen & rote Ampeln Spätestens nach
einem wichtigen Sieg bilden sich vielerorts spontane Autokorsos. Was
für viele Fans zum Feiern einfach dazugehört, ist
straßenverkehrsrechtlich allerdings nicht ganz unproblematisch. Denn
unnötiges Hin- und Herfahren sowie vermeidbare Lärmbelästigung sind
grundsätzlich untersagt. Während großer Fußballturniere werden
Autokorsos vielerorts zwar geduldet, solange die Verkehrssicherheit
nicht gefährdet wird. Die allgemeinen Verkehrsregeln gelten jedoch
weiterhin. Wer sich nicht daran hält, riskiert schnell Bußgelder und
Punkte.
Beispielsweise ist das Hupen nur zur Warnung vor
Gefahren oder außerhalb geschlossener Ortschaften zur Ankündigung
eines Überholvorgangs erlaubt (§ 16 Abs. 1 StVO). Bei Autokorsos
wird das Hupen zwar häufig toleriert, verlassen sollte man sich
darauf jedoch nicht.
Klar ist auch: Wer einfach weiterfährt,
obwohl die Ampel bereits auf Rot gesprungen ist, begeht einen
Verstoß. Auch das Blockieren von Kreuzungen, etwa um den Korso
zusammenzuhalten, kann schnell als Verkehrsbehinderung gewertet
werden. Kritisch wird es spätestens dann, wenn Einsatzfahrzeuge
behindert werden oder keine Rettungsgasse mehr gebildet werden kann.
Wichtig für Autokorsos: Alle Verkehrsregeln gelten ohne
Ausnahme Rote Ampeln und Vorfahrt dürfen nicht ignoriert werden
Absichtliches Blockieren von Kreuzungen ist unzulässig Alle
Insassen müssen angeschnallt sein und auf zugelassenen Sitzplätzen
sitzen Warnblinkanlage, Hupe und Lichthupe dürfen nicht
missbräuchlich verwendet werden Die Rettungswege müssen jederzeit
frei bleiben
Nicht nur beim Fahren ist Wachsamkeit angesagt,
sondern auch beim Parken. Vor allem rund um
Public-Viewing-Veranstaltungen werden Halteverbote, Einfahrten oder
Rettungswege in der Feierlaune schnell übersehen. Wer unachtsam
parkt, riskiert schnell ein Bußgeld oder sogar das Abschleppen des
Fahrzeugs.
Feiernde Mitfahrer: Fenster, Schiebedach &
Ladeflächen In der Euphorie nach einem Sieg verschwimmen die
Grenzen schnell. Was im einen Moment Freude ausdrückt, kann im
anderen Moment zu einer Gefahr im Straßenverkehr werden. Zum
Beispiel dann, wenn Mitfahrer nicht mehr richtig gesichert sind. Wer
sich während der Fahrt aus dem Fenster oder Schiebedach lehnt,
riskiert bei Bremsungen oder einem Ausweichmanöver ernsthafte
Verletzungen. Mitfahrer dürfen grundsätzlich nur angeschnallt und
auf zugelassenen Sitzplätzen mitfahren.
Verboten ist es auch,
große Fahnen an langen Stangen oder andere Gegenstände während der
Fahrt aus dem Fenster zu halten. Sie können andere
Verkehrsteilnehmer behindern oder bei höheren Geschwindigkeiten
schnell zur Gefahr werden. Pyrotechnik wie Bengalos oder
Feuerwerkskörper hat im Auto und während der Fahrt nichts verloren.
Auch wenn solche Szenen immer wieder zu sehen sind, handelt es
sich um klare Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung. Wer andere
gefährdet, muss mit Bußgeldern und Punkten rechnen. Kommt es dabei
zu einem Unfall, kann außerdem die Haftungsfrage eine Rolle spielen.
WM-Liveticker im Auto: Smartphone & Tablet Für Autofahrer,
die während eines Spiels unterwegs sind, kann es verlockend sein,
die WM im Auto auf einem mobilen Gerät zu streamen.
Aber: Für
Autofahrer ist die Nutzung von Smartphone oder Tablet während der
Fahrt nur sehr eingeschränkt erlaubt. Das Gerät darf nicht in die
Hand genommen oder aktiv bedient werden. Wer dagegen verstößt, muss
mit mindestens 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg
rechnen. Kommt es dabei zu einer Gefährdung oder einem Unfall,
können die Strafen deutlich höher ausfallen.
Auch ein
WM-Livestream auf einem fest montierten Gerät ist während der Fahrt
problematisch, wenn bewegte Bilder für den Fahrer sichtbar sind und
vom Verkehr ablenken können. Das kann selbst dann als Verstoß
gewertet werden, wenn das Gerät nicht in die Hand genommen wird.
Schon ein kurzer Blick aufs Display kann reichen, um bei Tempo 50
mehr als 25 Meter „blind“ zurückzulegen.
Eine bessere
Alternative ist die klassische Live-Reportage im Radio. So bleiben
Fußballfans auf dem Laufenden, ohne sich vom Verkehr ablenken zu
lassen. Noch einfacher wird es mit Mitfahrern: Sie können das Spiel
verfolgen und den Fahrer auf dem Laufenden halten. Doch auch hier
sollten dem Fahrer selbst kurze Spielszenen während der Fahrt nicht
gezeigt werden.
Alkohol am Steuer: Auto, Fahrrad & E-Scooter
Für viele Fans gehört auch Alkohol zu einem WM-Spiel dazu. Gerade
wenn Spiele spät am Abend stattfinden, fallen Feier und Heimweg
schnell zusammen. Umso wichtiger ist es, die geltenden
Promillegrenzen im Blick zu behalten.
Für Autofahrer liegt
die Grenze bei 0,5 Promille. Doch bereits ab 0,3 Promille kann es
kritisch werden, wenn Fahrfehler oder Ausfallerscheinungen
hinzukommen. In solchen Fällen spricht man von relativer
Fahruntüchtigkeit. Dann kann bereits eine Straftat vorliegen, auch
wenn die Promillegrenze von 0,5 noch nicht erreicht ist.
Für
Fahranfänger in der Probezeit gilt ein absolutes Alkoholverbot.
Die wichtigsten Promillegrenzen im Überblick: Autofahrer: 0,5
Promille Straftat möglich ab 0,3 Promille bei
Ausfallerscheinungen 0,0 Promille in der Probezeit
Fahrradfahrer: absolute Fahruntüchtigkeit ab 1,6 Promille
E-Scooter: gleiche Regeln wie beim Auto
Gerade E-Scooter
werden häufig unterschätzt. Viele gehen davon aus, dass hier
lockerere Regeln gelten, tatsächlich greifen jedoch die gleichen
Promillegrenzen wie beim Autofahren. Wer nach einer Feier
alkoholisiert mit dem E-Scooter fährt, riskiert schnell Bußgelder
und Punkte.
ACV Info: Müdigkeit nach späten Spielen nicht
unterschätzen Gerade nach späten Spielen sollte die eigene
Müdigkeit nicht unterschätzt werden. Sie kann die Reaktionsfähigkeit
ähnlich stark beeinträchtigen wie Alkohol. Bereits ein kurzer
Sekundenschlaf kann dazu führen, dass Gefahrensituationen zu spät
erkannt werden. Wer sich nicht mehr fit fühlt, sollte auf
alternative Verkehrsmittel setzen oder sich fahren lassen.
Vollversammlung stimmt gegen Vereinigung: Fusion von IHK
Essen und Mittleres Ruhrgebiet geplatzt Die
Vollversammlung der IHK Mittleres Ruhrgebiet hat gegen eine
Vereinigung der Kammer mit der IHK zu Essen gestimmt. Damit haben
die ehrenamtlichen Mitglieder entschieden, die wirtschaftliche
Selbstverwaltung in den Kammerstädten Bochum, Herne, Witten und
Hattingen eigenständig fortzuführen. In den vergangenen Monaten
hatten die IHK Mittleres Ruhrgebiet und die IHK zu Essen die
wirtschaftlichen, organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen
einer möglichen Vereinigung geprüft.
Ziel war es, die
wirtschaftlichen Kräfte beider IHK-Regionen zu bündeln sowie
zusätzliche Leistungen für Mitgliedsunternehmen zu schaffen. Die IHK
Mittleres Ruhrgebiet begründete die Ablehnung der Fusion damit,
"dass das Projekt zum jetzigen Zeitpunkt nicht entscheidungsreif
ist", so Kammerpräsident Philipp Böhme. Gleichzeitig gab die IHK
Mittleres Ruhrgebiet bekannt, ihren Hauptgeschäftsführer Michael
Bergmann zeitlich befristet zu beurlauben, "um verschiedene
Sachverhalte zu klären". Weitere Details wurden nicht genannt. idr
32. Walsumer Sommerfest rund um das Schul- und
Sportzentrum „Am Driesenbusch“ Das traditionelle 32.
Walsumer Sommerfest findet am Sonntag, 14. Juni, von 11 bis 18 Uhr
rund um das Schul- und Sportzentrum „Am Driesenbusch“ an der
Waldstraße 50 statt. Der Eintritt ist frei. Künstlerinnen und
Künstler zeigen auf zwei Bühnen ihr Können und gestalten das bunte
Bühnenprogramm.
Zahlreiche
kulinarische Köstlichkeiten fehlen ebenfalls nicht und lassen keine
Wünsche offen. Bei einer „Kinderaktion“ können die kleinen
Besucherinnen und Besucher tolle Preise gewinnen. Vereine,
Institutionen und Hobbyisten ohne gewerblichen Hintergrund
präsentieren vor Ort ein abwechslungsreiches Angebot und bieten
teilweise ihre Waren an.
Das beliebte Sommerfest ist seit
vielen Jahren nur dank der Unterstützung von Walsumer und Duisburger
Unternehmen und Institutionen sowie den aktiven Mitgliedsvereine des
Bezirkssportbundes, der Walsumer Kulturvereine, kirchlichen Gruppen
und Einrichtungen, Schulen und Kindergärten, Jugendgruppen und
Künstlern möglich.
Interessierte Standbetreiber oder
Bühnenteilnehmer können sich noch kurzfristig bei der
Bezirksverwaltung Walsum telefonisch unter (0203) 283- 5720 oder per
E-Mail an veranstaltungen.walsum@stadt-duisburg.de anmelden, um am
Sommerfest teilzunehmen.
Online-Escape-Game in der
Zentralbibliothek Im Rahmen der Duisburger Umweltwochen
lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der
Innenstadt zu einem spannenden Online- Escape-Game rund um das Thema
„Fast Fashion“ ein. Am 18. Juni, am 26. Juni und am 3. Juli haben
alle ab 13 Jahren die Möglichkeit, spielerisch in eine Geschichte
einzutauchen, in der gestohlene Beweise gefunden und wichtige
Informationen gerettet werden müssen, bevor sie für immer verloren
gehen.
Das Escape-Game verbindet Rätselspaß mit
Wissensvermittlung und regt dazu an, sich kritisch mit den
Auswirkungen der Modeindustrie auseinanderzusetzen. Das Spiel findet
jeweils von 16.30 bis 18.30 Uhr statt. Gespielt wird in der
Bibliothek in kleinen Gruppen. Wer an den genannten Terminen keine
Zeit hat, muss nicht auf das Escape- Game verzichten.
Während der gesamten Umweltwochen kann das Spiel auch selbstständig
in der Bibliothek gespielt werden. Alles, was dafür benötigt wird,
erhalten Interessierte im dritten Obergeschoss der
Zentralbibliothek. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung auf
www.stadtbibliothek- duisburg.de unter „Veranstaltungen“ ist
erforderlich.
Neumühl hat sein ehemaliges
Pfarrerehepaar nicht vergessen
Anke Claßen und Dietmar Reumann-Claßen
haben im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg und ganz
besonders in der Gemeinde Neumühl Zeichen gesetzt und
nachhaltige Spuren hinterlassen. Das engagierte
Pfarrerehepaar wollte nach 19 Jahren im Revier noch
einmal etwas Neues wagen und übernahm im September 2012
Pfarrstellen in der Gemeinde Blexen im Kirchenkreis
Nordenham nahe der Wesermündung.
Jetzt hieß es
für die beiden, auch dort Abschied zu nehmen, denn zum 1.
Juni sind sie in den wohlverdienten Ruhestand getreten.
Beim Abschiedsgottesdienst in der historischen, über 900
Jahre alten St. Hippolyt-Kirche in Blexen gab es für die
zwei „Neumühler a.D.“ eine Riesenüberraschung, mit der
sie „nie und nimmer“ gerechnet hatten: Presbyter Reiner
Terhorst und Küstervertreter Christoph Schultz machten
sich zum Abschiedsgottesdienst auf den Weg in die
Wesermarsch nach Blexen, um noch einmal den Dank und gute
Wünsche der Neumühler Gemeinde zu überbringen.
„Die Überraschung ist Euch gelungen“, meinten sie
sichtlich gerührt. Das Pfarrerehepaar hat in seiner Neumühler Zeit
durch den Umbau der Gnadenkirche zu einer Multifunktionskirche mit
überregionaler Bedeutung die Weichen für eine gute Zukunft gestellt
und sich stets engagiert in das Stadtteil-Leben eingebracht.
Dietmar Reuman-Claßen hatte zudem als
stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Duisburg viele
zusätzliche Aufgaben übernommen, die zu einer Stärkung des
Kirchenkreises führten.

Anke Claßen und Dietmar Reumann-Claßen mit dem Neumühler Presbyter
Reiner Terhorst (Mitte), der den beiden Leckereien aus Ostfriesland
und Duisburg und viel Dank überbringt. (Foto: Ev. Gemeinde Duisburg
Neumühl).
Bach, Telemann und der biblische David Konzert mit
Lesung im Neudorfer Gemeindezentrum Musik kann starke
Emotionen wecken. Dass sie auch Geschichten erzählen kann, erlebt
das Publikum am 14. Juni um 17 Uhr im Neudorfer Gemeindezentrum,
Wildstr. 31. Im Zentrum stehen zwei Sonaten aus dem Zyklus
„Biblische Historien“ des Leipziger Thomaskantors Johann Kuhnau
(1660–1722). Sie veranschaulichen alttestamentliche Erzählungen
musikalisch, wie etwa diese: „Der von David vermittelst der Musik
curierte Saul“.
Pfarrer Sören Asmus trägt begleitende Texte
aus dem Notenmaterial vor und führt mit seiner Moderation durch das
Konzert. Neben den biblischen Historien erklingen Werke von Georg
Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach für Viola da Gamba und
Cembalo. Kirchenmusikerin Ada Tanir spielt auf ihrem
zweimanualigen Cembalo, an der Viola da Gamba ist Torben Klaes als
Gastmusiker zu hören. Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt
es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.

Ada Tanir mit Torben Klaes (links) und Pfarrer Sören Asmus
(Foto: hochfeld-neudorf.de).

NRW: Zahl der Scheidungen um 4,2 % gestiegen
* 30.821 Ehepaare ließen sich 2025 scheiden * Die meisten
Scheidungen erfolgten nach 7 Ehejahren * Rund 30.000
minderjährige Kinder von Scheidungen betroffen
Im Jahr 2025 haben sich in Nordrhein-Westfalen 30.821 Ehepaare
scheiden lassen. Das waren 4,2 % mehr als im Jahr zuvor. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, stieg damit die Scheidungsanzahl das zweite Jahr
in Folge leicht an.
Zuvor war sie kontinuierlich von 46.098
im Jahr 2008 auf 29.116 im Jahr 2023 gesunken. Unter den
Geschiedenen im Jahr 2025 waren 380 gleichgeschlechtliche Paare. Ein
Jahr zuvor waren 331 gleichgeschlechtliche Ehen gerichtlich
geschieden worden.

Die meisten Scheidungen erfolgten nach 7 Ehejahren 5,7 % der Ehen
wurden 2025 nach 7 Ehejahren geschieden: Damit entfiel der größte
Anteil der Ehelösungen auf Ehen mit Heiratsjahr 2018. Es folgten
nach der Statistik der rechtskräftigen Beschlüsse in
Eheauflösungssachen Scheidungen von Ehen, die 2017 bzw. 2019
geschlossen worden waren. Es gab vergleichsweise wenige Scheidungen
von Personen, deren Eheschließung vor 1980 lag.

Rund 30.000 minderjährige Kinder von Scheidungen betroffen Bei den
30.821 Scheidungen im Jahr 2025 handelte es sich in fast der Hälfte
der Fälle um Ehen ohne minderjährige Kinder. In rund 23 % der Fälle
war 1 minderjähriges Kind von der Scheidung betroffen und in rund
21 % der Fälle waren es 2. Bei rund 1 % der Scheidungen wurden Ehen
von Ehepartnern gelöst, die 5 oder mehr minderjährige Kinder hatten.
Insgesamt betrafen die Ehelösungen im Jahr 2025 rund 30.000
minderjährige Kinder. Scheidung in etwas mehr als der Hälfte der
Fälle von der Frau beantragt Bei 16.659 Scheidungen und damit etwas
mehr als der Hälfte hatte die Frau die Ehelösung beantragt; in 1.198
Fällen erfolgte dies ohne Zustimmung des Partners oder der
Partnerin.
Demgegenüber hatten 12.645 Männer die Initiative
zur Ehelösung ergriffen, in 800 Fällen ohne Zustimmung der Partnerin
oder des Partners. Beide Eheleute hatten in 1.517 Fällen die
Scheidung beantragt. Hinweise zur Statistik Basis ist die Statistik
rechtskräftiger Urteile in Ehesachen.
Diese wertet die
Meldungen der Familiengerichte aus. Sie differenziert nach der Art
der Entscheidung, der Antragstellung, der Ehedauer sowie nach den
persönlichen Merkmalen der Eheleute und weist die Anzahl der Kinder
aus diesen Ehen aus.
Schulische Gesundheitsausbildung in NRW: Zwei Drittel der
Auszubildenden sind weiblich
* Hohe Frauenanteile bei Ausbildungen zur pharmazeutisch-technischen
Assistenz und in der Ergotherapie * Relativ ausgeglichenes
Geschlechterverhältnis in der Physiotherapieausbildung * Bei der
Ausbildung zum Notfallsanitäter besteht Männerüberschuss
Rund 81 % der Schulen des Gesundheitswesens in NRW haben an einer
freiwilligen Erhebung teilgenommen und 20.270 Personen gemeldet, die
sich zum Stichtag 15.10.2025 in einer schulischen Ausbildung im
Gesundheitswesen befanden. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren rund
zwei Drittel der Auszubildenden weiblich.
Mehr männliche
Auszubildende in der Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum
Notfallsanitäter Unter den 5 größten schulischen Ausbildungen im
Gesundheitswesen war der Frauenanteil mit rund 84 % in den
Ausbildungen zur pharmazeutisch-technischen Assistenz und in der
Ergotherapie überdurchschnittlich hoch. Während das
Geschlechterverhältnis in der Physiotherapieausbildung relativ
ausgeglichen war, gab es einzig in der Ausbildung zur
Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter einen Männerüberschuss:
Hier waren zwei Drittel der Azubis männlich.

Frauen beim Pflegenachwuchs in der Überzahl Auch die Ausbildung
zur Pflegeassistenz findet an den Schulen des Gesundheitswesens
statt. Zum Stichtag 15.10.2025 waren hier rund drei Viertel der
Auszubildenden weiblich. Die seit dem Jahr 2020 in Kraft getretene
generalistische Ausbildung zur Pflegefachkraft wird gesondert in der
Pflegeausbildungsstatistik erhoben. Auch dort waren die weiblichen
Auszubildenden in der Überzahl; ihr Anteil lag zuletzt bei mehr als
zwei Dritteln.
Die Statistik an den Schulen des
Gesundheitswesens umfasst alle in NRW ansässigen und staatlich
anerkannten Schulen des Gesundheitswesens, die dem Statistischen
Landesamt ganzjährig von den zuständigen Bezirksregierungen gemeldet
werden. Schulen des Gesundheitswesens sind Ausbildungsstätten für
Heilhilfs- bzw. Pflegeassistenzberufe, die in der Regel einen
staatlich anerkannten Abschluss vermitteln.
Zu den übrigen
Gesundheitsberufen zählen z. B. Logopädie, medizinische
Technologinnen und Technologen oder die Familienpflege. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass sich das Erhebungsjahr
vom 16.10. des Vorjahres bis zum 15.10. des Erhebungsjahres
erstreckt.
Der Durchschnittsmensch in Deutschland
ist 1,73 Meter groß und wiegt 78,3 Kilo - Frauen im
Schnitt 13 Zentimeter kleiner und 16,8 Kilo leichter als Männer
Der Durchschnittsmensch in Deutschland ist 1,73 Meter
groß und wiegt 78,3 Kilo. Das teilt das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mit. Danach hat
sich die durchschnittliche Körpergröße von Erwachsenen in den
vergangenen Jahren kaum verändert: Im Jahr 2021 hatte sie ebenfalls
1,73 Meter betragen, im Jahr 2017 einen Zentimeter weniger (1,72
Meter).

Das Durchschnittsgewicht ist dagegen leicht angestiegen: 2021
war der Durchschnittsmensch hierzulande noch 77,7 Kilo schwer, im
Jahr 2017 waren es 77,0 Kilo.
Frauen im Schnitt 1,66 Meter
groß, Männer 1,79 Meter Im Jahr 2025 war die Durchschnittsfrau
1,66 Meter groß und 69,7 Kilogramm schwer. Sie war damit
13 Zentimeter kleiner als der Durchschnittsmann (1,79 Meter) und
16,8 Kilo leichter. Der Durchschnittsmann wog zuletzt 86,5 Kilo.
Junge
Menschen am größten, mittlere Altersgruppen am schwersten Die
durchschnittliche Körpergröße Erwachsener geht mit zunehmendem Alter
zurück. Am größten waren zuletzt die 18- bis 24-Jährigen mit im
Schnitt 1,75 Meter, am kleinsten die Altersgruppe 75plus mit
1,68 Meter. Dagegen steigt das durchschnittliche Körpergewicht bis
ins mittlere Alter an und geht dann wieder zurück.
Am
schwersten sind die Durchschnittsmenschen in der Altersgruppe 50-
bis 59 Jahre mit 81,3 Kilo. Am leichtesten sind die 18- bis
24-Jährigen mit 72,5 Kilo. 53,4 % der Erwachsenen gelten als
übergewichtig. Die Weltgesundheitsorganisation stuft Erwachsene mit
einem Body-Mass-Index (BMI) über 25 als übergewichtig ein.
Im Jahr 2025 traf das auf gut die Hälfte der Erwachsenen (53,4 %) in
Deutschland zu. Mit einem BMI über 30 gelten Erwachsene als stark
übergewichtig (adipös) – das galt für 17,9 % der Bevölkerung.
Männer sind häufiger übergewichtig als Frauen. Knapp zwei
Drittel der Männer (62,6 %) hatten im Jahr 2025 einen BMI über 25,
ein Fünftel (19,9 %) galt als adipös. Bei den Frauen galten 43,8 %
als übergewichtig und 15,8 % mit einem BMI über 30 als stark
übergewichtig.
Fast 1.700 Wohnungen im Dichterviertel erhalten klimafreundliche
Fernwärme
Die Stadtwerke Duisburg und die Fernwärme Duisburg setzen gemeinsam
mit dem Wohnungsunternehmen VIVAWEST ein starkes Zeichen für die
Wärmewende im urbanen Raum: Seit Juli 2025 werden im Dichterviertel
in Obermarxloh insgesamt 1.673 Wohneinheiten in 374 Gebäuden
schrittweise an das Fernwärmenetz angeschlossen. Dafür werden rund
4,2 Kilometer Fernwärmeleitungen verlegt und 165 Hausanschlüsse
errichtet.

Das Bauhauskarree im Dichterviertel in Obermarxloh steht unter
Denkmalschutz. Mit dem Anschluss an die Fernwärme kann für die
Immobilien die Wärmewende ohne große Umbaumaßnahmen an den Gebäuden
erreicht werden. Quelle: Fernwärme Duisburg
Ab Mitte des
Jahres werden die ersten 200 Wohneinheiten in 45 Gebäuden per
Fernwärme versorgt. Die Arbeiten für weitere 315 Wohnungen in 66
Gebäuden folgen starten, unterteilt in zwei Bauabschnitte, noch in
diesem Jahr. Nach Abschluss des Projekts beträgt die gesamte
Anschlussleistung rund 9 Megawatt (MW). Die Arbeiten werden
voraussichtlich noch bis zum Jahr 2029 andauern – bis dahin sollen
alle der fast 400 Gebäude des Gelsenkirchener Wohnungsunternehmens
angeschlossen sein.
Mit dem Vorhaben setzen die Stadtwerke,
die Fernwärme Duisburg und VIVAWEST auf eine der zentralen
Technologien für eine klimafreundliche Wärmeversorgung in dicht
besiedelten Gebieten. Fernwärme gilt insbesondere im urbanen Umfeld
als eine der effizientesten und nachhaltigsten Lösungen zur
Umsetzung der Wärmewende.
In der jüngst vom Rat der Stadt
Duisburg beschlossenen kommunalen Wärmeplanung gehört das
Dichterviertel zu einem der ausgewiesenen Gebiete für die
Verdichtung der Fernwärme. „Dieses Projekt ist beispielhaft für die
Transformation der Wärmeversorgung in Städten“, sagt Andreas
Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie bei den Stadtwerken
Duisburg.

Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie der
Stadtwerke Duisburg, und Marion Karrenberg, Leiterin
VIVAWEST-Kundencenter Rhein-Ruhr, stellten die Arbeiten für die
kommenden Jahre im Dichterviertel vor, wo fast 1.700 Wohnungen der
VIVAWEST an die Fernwärme angeschlossen werden. Quelle: Fernwärme
Duisburg
„Vor allem in dicht bebauten Quartieren bietet
Fernwärme enorme Vorteile: Sie ermöglicht eine effiziente,
platzsparende und langfristig klimafreundliche Versorgung vieler
Haushalte gleichzeitig. Gemeinsam mit VIVAWEST schaffen wir hier
eine Infrastruktur, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird.“
Alle weiteren Informationen zu geplanten Ausbaugebieten und
zur kommunalen Wärmeplanung gibt es im Internet unter du-heizt.de.
Auch Projektpartner VIVAWEST sieht in dem Projekt einen wichtigen
Schritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung. „Um einen klimaneutralen
Gebäudebestand zu erreichen, investieren so viel wie nie zuvor in
die energetische Modernisierung.
In Duisburg sind wir schon
heute sehr gut aufgestellt– rund die Hälfte unserer über 9.200
Wohnungen wird bereits per Fernwärme versorgt. Mit dem Anschluss des
Dichterviertels folgt der nächste Meilenstein, mit dem wir den
Fernwärme-Anteil konsequent ausbauen. Dadurch profitieren die rund
5.000 Menschen, die dort in unseren Wohnungen leben, künftig von
einer klimafreundlichen und langfristig sicheren Wärmeversorgung“,
erklärt Marion Karrenberg, Leiterin VIVAWEST-Kundencenter
Rhein-Ruhr.
Stadtwerke und Fernwärme Duisburg investieren
mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes gezielt in die nachhaltige
Entwicklung der Stadt. Die neue Infrastruktur schafft die Grundlage
dafür, perspektivisch weitere regenerative Wärmequellen einzubinden
und den CO₂-Ausstoß im Gebäudesektor deutlich zu senken.
Während der Bauarbeiten kann es abschnittsweise zu Einschränkungen
im Straßenraum kommen. Die Maßnahmen werden bei Anwohnerinnen und
Anwohnern jeweils frühzeitig angekündigt. Die Zufahrt zu den
einzelnen Gebäuden bleibt zu jederzeit möglich
Fernwärme Duisburg versorgt 70.000 Haushalte. Bereits vor 100
Jahren versorgte die hiesige Industrie Werkswohnungen mit
industrieller Abwärme. Eine Technik, die von uns kontinuierlich
weiterentwickelt wurde. Als Tochtergesellschaft der Stadtwerke
Duisburg AG und der Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH versorgen
wir mittlerweile rund 70.000 Privathaushalte, öffentliche Gebäude
und Immobilienunternehmen mit Fernwärme.
Die Fernwärme wird
zu großen Teilen aus der sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung in unserem
Kraftwerk in Duisburg-Wanheim und unseren wasserstofffähigen
Blockheizkraftwerken in Duisburg-Hochfeld erzeugt. Außerdem nutzen
wir zunehmend Abwärme sowie Wärme aus Biomasse. So wird Fernwärme zu
einer ökonomisch interessanten Energieversorgung für den Raum
Duisburg.
VIVAWEST Als eines der führenden
Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen bewirtschaftet VIVAWEST
knapp 120.000 Wohnungen in circa 100 Kommunen an Rhein und Ruhr und
gibt etwa 300.000 Menschen ein Zuhause. Unsere
Immobilien-Dienstleistungsunternehmen erbringen Serviceleistungen
rund um das Wohnen und gewährleisten so Sicherheit und Wohnqualität
für unsere Kunden – vom Grünflächenmanagement über
Handwerksdienstleistungen, Multimediaversorgung bis hin zu Mess- und
Abrechnungsdiensten.
Im Rahmen eines nachhaltigen
Geschäftsmodells verbindet VIVAWEST ökonomische und ökologische
Effizienz mit sozialer Verantwortung für Kunden, Mitarbeiter und die
Region und bietet allen Einkommensgruppen der Bevölkerung guten
Wohnraum in lebens- und liebenswerten Quartieren.
3. Deutsche Meisterschaft: Streetdance „All Style Battle - Duisburg
Beatz Racism“
Die 3. Deutsche Meisterschaft „Streetdance – All Style Battle“ für
alle talentierten Tänzerinnen und Tänzer aus dem ganzen Bundesgebiet
findet am Samstag, 27. Juni, ab 10 Uhr in der Event-Location BORA,
Dellplatz 16a im Duisburger Dellviertel, statt. Die Veranstaltung
wird gemeinsam vom Jugendamt mit dem Kulturverein T.K.M. e. V. und
der „Street Dance Factory“ organisiert.

3. Deutsche Meisterschaft – Streetdance „All Style Battle - Duisburg
Beatz Racism“ C Stadt Duisburg
Die Teilnehmenden können sich
in verschiedenen Kategorien messen und ihre Leidenschaft für
Streetdance zeigen. Nach zwei erfolgreichen Meisterschaften 2024 und
2025 ist klar, dass dieses mitreißende Event fortgeführt wird und
sich dauerhaft in der Kulturlandschaft Duisburgs etabliert. Hier
entsteht eine Plattform, die Solidarität und Respekt fördert –
unabhängig von Hautfarbe, Religion, sozialer Herkunft oder
Geschlecht.
Die Veranstaltung bietet Raum für kreative
Begegnungen, Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Projekte.
Unter dem Titel „All Style Battle – Duisburg Beatz Racism“ setzt die
Veranstaltung ein klares Zeichen gegen Rassismus. Die Performances
der Tänzerinnen und Tänzer transportieren Botschaften von Toleranz,
Zusammenhalt und Gleichberechtigung.
Die Idee einer offenen
Meisterschaft für alle Streetdance-Stile ist deutschlandweit
einzigartig. Es werden Battles in den Kategorien 1vs1, 2vs2 sowie
Crew vs Crew (drei bis acht Personen) ausgetragen. Stilmäßig sind
HipHop, Popping und Breakdance vertreten. Als Judges werden die
Tanzikonen Ibra, Lil Amok und Neso erwartet.
Im Vorfeld hat
der T.K.M. e.V. kostenfreie Tanzworkshops an Schulen und
Jugendzentren in Duisburg und Umgebung angeboten, um Kinder und
Jugendliche für Streetdance zu begeistern. Die Teilnahme ist
kostenlos, auch der Eintritt für alle Zuschauenden ist frei. Weitere
Informationen und die Anmeldung gibt es im Internet unter
https://www.streetdancefactory.de
Führung im
Stadtmuseum: Duisburg nach dem Ende der Industrie Das
Kultur- und Stadthistorische Museum der Stadt Duisburg, Johannes-
Corputius-Platz 1 am Innenhafen, lädt am Sonntag, 7. Juni 2026, um
15 Uhr zu der Themenführung „Der große Bruch: Duisburg nach dem Ende
der Industrie“ ein. Die Führung mit Harald Küst beleuchtet die
Wirtschaftsentwicklung der Stadt ab dem Ende des Wirtschaftswunders.
Der Schock der Ölkrise in den 1970er- Jahren und der
erbitterte Widerstand der Stahlarbeiter in Rheinhausen im Jahr 1987
werden ebenso thematisiert wie die offene Frage, ob die
Logistikbranche allein das Problem des Strukturwandels lösen kann.
Ein Vergleich mit anderen Städten rundet die Führung ab. Die
Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene
4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher zwei Euro. Das
vollständige Programm und weitere Informationen sind im Internet
unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Bandonion Freunde Essen im Jubiläumshain Die Bandonion
Freunde Essen sind am Sonntag, 7. Juni, um 11 Uhr bei den
Parkkonzerten im Jubiläumshain an der Ziegelhorststraße in Hamborn
zu Gast. Das letzte Bandonion-Orchester im Ruhrgebiet ist über die
Grenzen Nordrhein-Westfalens bekannt. Das Publikum kann sich auf
Volksmusik und Tangos freuen. Auf der Bühne erklingen vor allem
Walzer, Slowfox, Märsche, Polka und Rumba.
Bis zum 19. Juli
spielen wöchentlich immer sonntags um 11 Uhr wechselnde Musikerinnen
und Musiker bei freiem Eintritt. Unterstützt werden die Konzerte vom
Lions-Club Duisburg-Hamborn. Die weiteren Termine:
14.06.2026 – Musikvereinigung Duisburg West DSB e.V. 21.06.2026
– Gitarrenduo Saitenweise 28.06.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn 12.07.2026 –
Blasorchester Lohmühle e.V. 1964 19.07.2026 – Die Bergsteirer
Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn
Atempause in der Wanheimer Kirche: Eddi Hüneke gibt Konzert in der
Rheingemeinde Nach dem großen Erfolg seines Konzerts
2024 ist der Singer-Songwriter Eddi Hüneke aus Hürth bei Köln zum
zweiten Mal zu Gast in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Der
ehemalige Sänger der „Wise Guys“ präsentiert am Samstag, 13. Juni
2026 um 20 Uhr in der der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße -
Ecke Wanheimer, sein neues Konzertprogramm „Atempause“.
Der
Eintritt ist frei, am Ausgang bittet die Gemeinde um eine Spende.
Einlass in die Kirche ist um 19.30 Uhr. Und das Besondere: Eddi wird
vor dem Konzert mit den Sängerinnen und Sängern der Gemeinde-Chöre
einen Workshop veranstalten, dessen Ergebnis auch im Konzert zu
hören sein wird.

Konzert in Duisburg Wanheim 2024 (Foto: Nicole Kleine
Kuhlmann), mit Eddi Hünecke und Daniel Drückes, dem Popkantor des
Evangelischen Kirchenkreises Duisburg.
Gemeinde lädt
zum Fußballrudelgucken ein In der Evangelischen
Rheingemeinde Duisburg gibt es jede Menge Fußballfans. Sie werden
die Spiele mit deutscher Beteiligung zusammen auf großer Leinwand im
Jugendraum am Gemeindezentrum Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort
sehen, und sie laden weitere Fußballbegeisterte zum Mitfiebern ein.
Die Fantreffen beginnen immer 45 Minuten vor Anpfiff. Es wird
gegrillt, gefeiert und mitgefiebert. Los geht es mit dem Spiel am
14. Juni ab 18.15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Rückfragen beantwortet
Jürgen Muthmann. Gemeindepfarrer mit großem Sportlerherz (Tel.:
01578 5720450; E-Mail: juergen.muthmann@ekir.de).
Die Freude am Singen erleben Gemeinde lädt zum
Sommerlieder-Fest in die Marxloher Kreuzeskirche ein
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt zum
beliebten Sommerlieder-Singen in der Kreuzeskirche ein: Die
bekannten Songs, in denen sich alles um die sonnige Jahreszeit
dreht, werden am 18. Juni ab 14.30 Uhr in dem Gotteshaus,
Kaiser-Friedrich-Straße 40, angestimmt.
Kirchenmusiker Karl
Hülskämper wird Singfans aller Generationen durch den Nachmittag
führen und ihnen ein unvergessliches Erlebnis bieten. Das Singen ist
mit Klönen, Kaffee und Kuchen im Anschluss verbunden. Eine Anmeldung
im Gemeindebüro (0203 75969700) ist unbedingt erforderlich. Infos
zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Chicken Fried Rice und natürlich lecker Nachtisch Kirche
Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein Für Freitag,
12. Juni 2026 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg
Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zu „Emils
Pub“ ein. Bei dem beliebten Gemeindetreffpunkt können Besucherinnen
und Besucher ab 19 Uhr bei Getränken aller Art und gutem Essen zum
Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die
Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen.
Diesmal
gibt’s leckeren Chicken Fried Rice mit Salat... und wie immer ein
leckeres Dessert. Der Durst kann wie immer mit verschiedenen
Biersorten, Wein und Softgetränken gelöscht werden. Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
Erste Teilbereiche des neuen Quartierparks „Stadtpark Hochheide“
eröffnet
Die ersten Bereiche des neuen Quartierparks „Stadtpark Hochheide“
wurden am Sonntag, 31. Mai, durch Oberbürgermeister Sören Link
eröffnet. Ab sofort stehen die zwei neuen Boulebahnen mit
Picknicktisch sowie der Kletterfelsen allen Bürgerinnen und Bürgern
zur Verfügung.
Dies ist ein erster sichtbarer Schritt auf
dem Weg zum neuen Stadtpark und zugleich ein Zeichen der
Wertschätzung für die Nachbarschaft, die die Entwicklung des
Projekts in den vergangenen Jahren mit Geduld und großem Engagement
begleitet hat.
„Die Menschen sollen sich hier wieder
wohlfühlen, deshalb freue ich mich besonders, dass die ersten
Bereiche jetzt schon genutzt werden können. Der neue Park schafft
mehr Raum für Begegnung, Bewegung und gemeinsame Zeit – für Kinder,
Jugendliche und Familien. So steigern wir in Hochheide spürbar die
Lebensqualität“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Mit den neuen Boulebahnen mit Picknicktisch sowie dem Kletterfelsen
werden erstmals Bereiche des neuen Stadtparks für Bürgerinnen und
Bürger zugänglich gemacht. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg:
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren bei der
Eröffnung dabei und nahmen an einem Rundgang über die Baustelle
teil, um sich über die weiteren Planungen zu informieren. Eine
Boulegruppe war ebenfalls vor Ort und erklärte Interessierten die
Regeln und brachte ihnen die Grundlagen des Spiels näher.
Am
Kletterfelsen begleitete ein Coach die ersten Aktivitäten und zeigte
Besucherinnen und Besuchern die Grundlagen des Boulderns. Auch die
weiteren Arbeiten am neuen Stadtpark Hochheide verlaufen weiterhin
planmäßig.
Die Pumptracks sowie weitere Bewegungs- und
Aufenthaltsflächen sollen im Sommer fertiggestellt werden. Die
nächsten Schritte zur Umsetzung des zweiten und dritten
Bauabschnitts werden bereits vorbereitet
Schifferbörse fordert: Wasserstraßen stärken Maritimer
Koordinator der Bundesregierung in Duisburg
2028 wird Duisburg zum Schauplatz der Nationalen Maritimen Konferenz
der Bundesregierung. Das hat Bundeskanzler Merz kürzlich
bekanntgegeben. Die ehemalige Hansestadt erwartet dann fast 1.000
Teilnehmer. Schon jetzt war Dr. Christop Ploß, Koordinator der
Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, in Duisburg.
Er war Gast des Hafenfrühstücks der Schifferbörse zu
Duisburg-Ruhrort e.V.
Gemeinsam mit Unternehmern diskutierte
er über die Zukunft der Binnenschifffahrt. Und welche Rolle sie in
der Industrie und beim wirtschaftlichen Wandel spielt. „Wer an
Häfen und maritime Wirtschaft denkt, dem fällt oft zuerst die Küste
ein. Und Städte wie Hamburg, Bremen oder Kiel. Aber auch das
Binnenland zählt dazu. Viele sind verwundert, dass die NRW-Häfen
jedes Jahr genauso viele Güter umschlagen wie Hamburg: rund 100
Millionen Tonnen“, so Frank Wittig, Gastgeber und Vorstand der
Schifferbörse.
Anlass des Besuchs aus Berlin ist das
125-jährige Bestehen der Börse. Ihre Geschichte zeigt, wie wichtig
Schifffahrt und Häfen für NRW waren und immer noch sind. Um 1900
wurden erstmalig Frachtpreise für Transporte auf dem Schiff an der
Börse notiert. Damit hat sie maßgeblich dazu beigetragen, dass der
industrielle Aufstieg an Rhein und Ruhr so schnell und erfolgreich
verlief.
Die Frachtenbörse sorgte dafür, dass Schiffer,
Reeder, Verlader sowie Spediteure sicherer planen und so auch in
neue Schiffe investieren konnten. Wittig nutzte den Blick auf die
Entwicklung der Börse, um beim maritimen Koordinator für mehr
Unterstützung für die Binnenschifffahrt durch Berlin zu werben.
„Was 1900 galt, gilt auch heute noch: Investitionen in die
Wasserstraßen zahlen sich langfristig für den Standort und die
Wirtschaft aus“, so Wittig. Denn der Zustand der Infrastruktur
bereitet Sorgen. Jede dritte Schleuse ist älter als 100 Jahre. Das
Risiko, dass ein Kanalabschnitt plötzlich dicht ist, steigt. Die
finanziellen Mittel müssen deshalb dringend weiter aufgestockt
werden, so die Botschaft der Unternehmen.
Dr. Christoph
Ploß zeigte sich beeindruckt vom größten Binnenhafen der Welt und
von seiner Bedeutung für die Industrie. Er lobte die Anstrengungen,
Prozesse weiter zu automatisieren und zu digitalisieren.
Forschungseinrichtungen wie das Entwicklungszentrum der
Binnenschifffahrt hätten dazu maßgeblich beigetragen.
„Dass
die Nationale Maritime Konferenz 2028 nach Duisburg kommt, ist ein
wichtiges Signal: Unsere Häfen und Wasserstraßen sind zentral für
die Versorgungssicherheit, die Exportwirtschaft und die
Verteidigungsfähigkeit ganz Deutschlands. Die Bundesregierung hat in
ihrem ersten Jahr schon viel für die maritime Wirtschaft erreicht –
von einem 400-Millionen-Euro-Programm für Häfen und Schifffahrt bis
hin zu Investitionen in Autobahnen, Schienennetz und
Hinterlandanbindungen. Diese Investitionen werden wir in den
nächsten Jahren erhöhen.“
Steckbrief Die Schifferbörse
zu Duisburg-Ruhrort wurde am 31. Oktober 1901 mit dem Ziel
gegründet, Frachtraum und Waren unter fairen Bedingungen zusammen zu
bringen. Heute ist ihre Hauptaufgabe die Förderung der
Zusammenarbeit der am Binnenschiffsverkehr beteiligten Gruppen und
die gemeinsame Interessenvertretung gegenüber Politik, Verwaltung
und Öffentlichkeit. ®
www.schifferboerse.org

Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort. v.l.n.r.: Frank Wittig,
Vorstand der Schifferbörse, Dr. Christoph Ploß, der maritime
Koordinator der Bundesregierung und Ocke Hamann, Geschäftsführer der
Niederrheinischen IHK.
Fußballbilder-Tauschbörsen in der Bibliothek
Zur beginnenden Fußballweltmeisterschaft lädt die Duisburger
Stadtbibliothek an verschiedenen Standorten zur
Fußballbilder-Tauschbörse ein. Los geht es am Freitag, 12. Juni,
jeweils von 14 bis 18 Uhr in Großenbaum (Großenbaumer Allee 168 bis
174) und in Vierlinden (Franz- Lenze-Platz 43).
Fußballfans
aller Altersgruppen sind eingeladen, ihre Sticker zu tauschen und so
ihre Sammlungen in geselliger Atmosphäre zu vervollständigen. Bis
Mitte Juli gibt es insgesamt 16 Termine im ganzen Stadtgebiet. Die
einzelnen Termine sind auf www.stadtbibliothek-duisburg.de unter
„Veranstaltungen“ zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Manga-Workshop in der Hamborner Bibliothek
Die Hamborner Bezirksbibliothek im Rathaus-Center an der
Schreckerstraße 10 lädt am Samstag, 13. Juni, zu einem
Manga-Zeichenworkshop ein. Kinder von acht bis zwölf Jahren können
von 10 bis 12.30 Uhr mit der Künstlerin Jen Satora in die Welt von
Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga- Heldinnen und
-Helden eintauchen oder eigene Figuren erfinden.
Bei dem
Workshop wird vermittelt, wie man Stilmittel richtig einsetzt und
mit den typischen Materialien arbeitet. Anfängerinnen und Anfänger
sind herzlich willkommen. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann
seine Werke gerne mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen
holen. Die Anmeldung ist online auf der Internetseite
www.stadtbibliothek- duisburg.de unter „Veranstaltungen“ möglich.
NRW-Außenhandel: Leichter Zuwachs bei den Exporten im März
2026
* Wirtschaft exportierte Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro –
2,6 % mehr als im März 2025 * Importsumme wächst um 6,5 % auf 26
Milliarden Euro an * Quartalsergebnis konstatiert rückläufige
Entwicklung bei Ex- und Import
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte
im März 2026 Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro. Wie Information
und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand
vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 2,6 % mehr als im März
2025. Damals lag die Exportsumme bei knapp 20 Milliarden Euro.

Der Importwert lag mit 26,0 Milliarden Euro um 6,5 % höher als
ein Jahr zuvor. Für das erste Quartal 2026 ergibt sich eine
Exportsumme von ca. 55 Milliarden Euro. Das entspricht 3,3 % weniger
als noch im ersten Quartal des Jahres 2025 (damals: 56,9 Milliarden
Euro). Auf der Importseite gab es mit einer Summe von 72,1
Milliarden Euro einen Rückgang von –-1,76 % (damals: 70,8 Milliarden
Euro).

NRW: Rund 3 % mehr Einkommensmillionärinnen und -millionäre in
NRW 2022
* Insgesamt 8.123 Millionärinnen und Millionäre in NRW * Erneute
Steigerung der Quote auf rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro
10.000 Einwohnerinnen und Einwohner * Höchste Millionärsdichte
in Meerbusch mit einer Quote von 24,7
Die Zahl der in Nordrhein-Westfalen lebenden
Einkommensmillionärinnen und Einkommensmillionäre ist 2022 im
Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % auf 8.123 gestiegen. Wie Information
und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand
jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik
2022 mitteilt, waren das 252 mehr als 2021.
Die Zahl der
Steuerpflichtigen mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von über
einer Million Euro war zuletzt jährlich gestiegen. Rein rechnerisch
ergab sich in NRW für 2022 durchschnittlich eine Quote von rund 4,5
Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und
Einwohner. 2021 hatte diese Quote bei 4,4 gelegen.

Höchste Millionärsdichte erneut in Meerbusch Unter
den 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden hatte
erneut Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss im Jahr 2022 mit einer Quote
von 24,7 je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die höchste
Millionärsdichte; gefolgt von Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis mit
einer Quote von 12,6 und Ahaus im Kreis Borken mit einer Quote von
12,3.
Die sechsthöchste Millionärsdichte aller Städte und
Gemeinden zwischen Rhein und Weser wies Düsseldorf mit 11,8
Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und
Einwohnern auf. Dies stellt den Spitzenwert unter den Großstädten
dar.
Bonn erreichte mit einer Quote von 7,7 und Platz 39 den
nächsthöheren Wert unter den Großstädten, gefolgt von Köln mit einer
Quote von 7,4 und Platz 43. In absoluten Zahlen liegen Köln und
Düsseldorf auf den ersten Plätzen In absoluten Zahlen betrachtet
rangierten die Städte Köln und Düsseldorf mit 757 bzw. 723
Einkommensmillionärinnen und -millionären auf den ersten Plätzen.
Unter den
Kreisen und kreisfreien Städten des Landes folgte der Rhein-Kreis
Neuss mit zusammen 313 Einkommensmillionärinnen und -millionären.
Dies liegt in erster Linie am hohen Wert in der kreisangehörigen
Gemeinde Meerbusch.
Fronleichnam: Änderungen bei Abfuhrterminen und den Recyclinghöfen
Rund um Fronleichnam kommt es in Duisburg zu Änderungen bei der
Abfallentsorgung. Aufgrund des Feiertags am Donnerstag, 04. Juni
2026, verschieben sich die Leerungstermine jeweils um einen Tag nach
hinten. Die Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg bleiben
am Feiertag geschlossen.
Die Terminverschiebungen im
Überblick: Freitag, 5. Juni 2026, statt Donnerstag, 4. Juni 2026
Samstag, 6. Juni 2026, statt Freitag, 5. Juni 2026 Wer seinen
persönlichen Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im
Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. Dank der
Erinnerungsfunktion in der App werden Nutzerinnen und Nutzer
rechtzeitig über alle Terminänderungen informiert. In der gedruckten
Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der
Wertstofftonne bereits berücksichtigt.
Recyclinghöfe bleiben geschlossen Alle vier Duisburger
Recyclinghöfe bleiben am Donnerstag, den 4. Juni 2026, geschlossen.
Ab Freitag, 5. Juni 2026, gelten wieder die regulären
Öffnungszeiten. Kundenservicecenter Zusätzlich ist das
Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg wegen der
Feiertagsregelung ausnahmsweise auch am Samstag, 6. Juni 2026,
erreichbar.
Bürgerinnen und Bürger können sich dort von 8 bis
13 Uhr unter der Rufnummer 0203 283-4000 melden. An den übrigen
Werktagen gelten weiterhin die gewohnten Servicezeiten von montags
bis freitags, jeweils von 7 bis 17 Uhr.
Deine Ideen für Duisburg – Jugendsprechstunde mit dem
Oberbürgermeister
Was nervt in Duisburg? Was läuft schon gut? Und was sollte
sich aus Sicht junger Menschen verändern? Darüber möchte
Oberbürgermeister Sören Link mit Jugendlichen direkt sprechen.
Deshalb lädt er Duisburgerinnen und Duisburger im Alter von 14 bis
17 Jahren zu einer weiteren Jugendsprechstunde ins Rathaus ein.
Am Dienstag, 2. Juni, von 15 bis 16.30 Uhr haben Jugendliche die
Möglichkeit, in lockerer Runde mit dem Oberbürgermeister ins
Gespräch zu kommen. Sie können Fragen stellen, Kritik äußern und
eigene Vorschläge machen – zu allem, was ihren Alltag in Duisburg
betrifft. Die Jugendsprechstunde soll jungen Menschen eine direkte
Stimme geben.
Ihre Erfahrungen, Ideen und Erwartungen sind
wichtig, wenn es darum geht, Duisburg weiterzuentwickeln.
Jugendliche, die teilnehmen möchten, können sich bis 13. Mai
anmelden – per E-Mail an jugendsprechstunde@stadt-duisburg.de oder
telefonisch unter (0203) 283-6111.
Kirchenparlament beschließt: Evangelisches Bildungswerk
soll eine gGmbH werden Der
Konzentrationsprozess „Wirken mit Weniger“ zur Zukunft
kreiskirchlicher Einrichtungen und Werke steht nach wie
vor im Mittelpunkt der Tagungen der Synode des
Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Die Mitglieder des
Kirchenparlamentes beschlossen auf der Frühjahrstagung am
letzten Wochenende, dass das Evangelische Bildungswerk
(EBW) in eine gemeinnützige GmbH überführt werden soll.
Das Kirchenparlament folgt damit der Empfehlung
der Arbeitsgruppe, das EBW nicht wie zuerst geplant
sofort in die Diakoniewerk Duisburg GmbH zu integrieren,
sondern eine Ausgründung des EBW als gGmbH vorzunehmen.
Einerseits werde das EBW als Bildungseinrichtung
wirtschaftlich und konzeptionell gestärkt. Zudem werden
die betrieblichen Strukturen an andere Sozialunternehmen
angepasst.
„Eine engere Verbindung mit der
Diakonie und anderen kreiskirchlichen Unternehmungen
bleibt möglich und besteht weiterhin als Ziel – jedoch zu
einem späteren Zeitpunkt“ hieß es in der
Beschlussvorlage. Die Geschäftsführung des EBW wird
beauftragt, alle für die Gründung erforderlichen Schritte
und rechtlichen Voraussetzungen vorzubereiten und die
notwendigen Unterlagen auszuarbeiten.
Sollte die
Synode bereits auf ihrer Novembertagung 2026 den
Gesellschaftsvertrag beschließen, könnte die gGmbH im
Januar 2027 an den Start gehen. Die Evangelische
Beratungsstelle Duisburg Moers könnte zum 1. Januar 2028
in diakonische Trägerschaft überführt werden. Die
Duisburger Synode befürwortete auf ihrer aktuellen
Tagung, dass der Vorstand der Beratungsstelle diese
Möglichkeit weiter prüft.
Ebenso befürworten die
Abgeordneten des Kirchenparlaments, dass dazu Gespräche
zwischen den Kirchenkreisen Moers und Duisburg sowie der
Grafschafter Diakonie und der Diakoniewerk GmbH weiter
fortgeführt werden. Vor Beratungsende zückten die
Synodalen ein letztes Mal ihre Stimmkarten und besetzen
durch ihre Voten einige Fachausschüsse.
Sie
wählte zudem Pfarrerin Sabine Schmitz zur Stellvertretung
der theologischen Abgeordneten der Landessynode der
Evangelischen Kirche im Rheinland. Theologische
Abgeordnete des Duisburger Kirchenkreises für die
Landessynode ist Pfarrerin Dörthe Lahann. Ihre
Stellvertreterin war bislang Pfarrerin Esther Immer, die
inzwischen in die Pfarrvertretung gewählt wurde.
Zur nächsten Tagung kommt die Synode des Evangelischen
Kirchenkreises Duisburg am 6. und 7. November 2026
zusammen. Infos zum Evangelischen Kirchenkreis Duisburg,
den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter
www.kirche-duisburg.de.
Stichwort Kreissynode: Die Kreissynode leitet den
Kirchenkreis. Die Kreissynode setzt sich zusammen aus Pfarrerinnen
und Pfarrer, gewählten Presbyterinnen und Presbyter, die von den
einzelnen Kirchengemeinden als Delegierte entsandt werden, sowie
berufenen Mitgliedern. Laut Kirchenordnung der Evangelischen Kirche
im Rheinland dürfen Theologen in einer Kreissynode nicht in der
Mehrzahl sein. Die Kreissynode trifft sich in der Regel zweimal im
Jahr und tagt ein oder zwei Tage.
Synoden-Tagung 2026 (Foto: Rolf Schotsch)
7. Juni:
UNESCO-Welterbetag 2026 Mehr als 500
Veranstaltungen machen Welterbe in ganz Deutschland erlebbar /
Regensburg eröffnet bundesweiten Aktionstag / Fotowettbewerb
#WelterbeVerbindet
Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und
Verständigung“ laden die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein
UNESCO-Welterbestätten Deutschland am Sonntag, 7. Juni 2026,
bundesweit dazu ein, das Kultur- und Naturerbe zu entdecken – bei
Führungen, Konzerten, Mitmachaktionen und Veranstaltungen für die
ganze Familie.
Der UNESCO-Welterbetag wird um 11 Uhr mit
einem Festakt im historischen Reichssaal in Regensburg eröffnet. Die
Welterbestadt verbindet die Eröffnung mit einem besonderen Jubiläum:
20 Jahre UNESCO-Welterbetitel „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“.
UNESCO-Welterbetag
#WelterbeVerbindet
Welterbe in Deutschland
Maria Böhmer, Präsidentin der
Deutschen UNESCO-Kommission, betont: „Welterbe gehört allen
Menschen. Am UNESCO‑Welterbetag zeigen Stätten in ganz Deutschland,
wie vielfältig und lebendig unser Kultur- und Naturerbe ist. So wird
sichtbar, warum Welterbe mehr ist als ein Titel. Es ist ein
gemeinsamer Auftrag für Frieden und Verständigung, für heute und für
kommende Generationen. Die Welterbestätten haben diese Botschaft mit
großem Engagement aufgenommen. Bundesweit wird es so viele
Veranstaltungen am Aktionstag geben wie nie zuvor.“
Fritz S.
Ahrberg, Vorsitzender des Vereins UNESCO-Welterbestätten
Deutschland, erklärt: „Welterbestätten sind Orte der Begegnung. Sie
ermöglichen es, Geschichte gemeinsam zu erleben, neue Perspektiven
kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Genau das
wird am UNESCO-Welterbetag bundesweit erlebbar – mit hunderten
Veranstaltungen, die zeigen, wie Welterbe Menschen verbinden kann.
Dazu laden wir herzlich ein.“
Bundesweit stehen rund 550
Veranstaltungen auf dem Programm. So können Besucherinnen und
Besucher im Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb an mehrsprachigen
Führungen teilnehmen, in Haithabu mit Kindern Geschichte praktisch
entdecken, in Hildesheim zum Fotowalk aufbrechen, im Kloster Lorsch
über den UNESCO-Auftrag diskutieren, im Bauhaus Dessau Führungen
durch Kuratorinnen und Kuratoren erleben oder auf Zeche Zollverein
das neue Welterbe-Forum kennenlernen.
Beim Fotowettbewerb
#WelterbeVerbindet können Interessierte bis zum 9. Juni ihre
persönlichen Perspektiven auf die 55 Welterbestätten in Deutschland
zeigen und sichtbar machen, was sie mit dem Jahresmotto verbinden.
Alle Veranstaltungen, der Fotowettbewerb und viele weitere
Informationen sind auf www.unesco-welterbetag.de zu finden.
1.248 UNESCO-Welterbestätten in 170 Ländern weltweit machen die
Geschichte der Menschheit und des Planeten erlebbar. Welterbestätten
sind Zeugnisse vergangener Kulturen, künstlerische Meisterwerke und
einzigartige Naturlandschaften. Der Schutz und Erhalt dieser Stätten
liegt in der Verantwortung der gesamten Weltgemeinschaft.
Insgesamt 55 Kultur- und Naturerbestätten zählen in Deutschland zum
UNESCO-Welterbe. Vom Wattenmeer über den Kölner Dom und die Alten
Buchenwälder bis hin zu den Königsschlössern Ludwigs II. zeugen sie
von der menschlichen Schaffenskraft und den Wundern der Natur. Unter
dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ präsentieren
sich diese bedeutenden Orte am diesjährigen UNESCO-Welterbetag mit
Programmen für alle Generationen.
Die Deutsche
UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland
haben den UNESCO‑Welterbetag 2005 ins Leben gerufen. Seitdem
entdecken jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni Tausende Menschen die
Welterbestätten im ganzen Land.
Wanderausstellung auf dem
Bahnhofsvorplatz Das Zentrum für Erinnerungskultur,
Menschenrechte und Demokratie der Stadt Duisburg zeigt vom 2. bis
zum 27. Juni 2026 auf dem Bahnhofsvorplatz die kostenfrei zu
besichtigende Wanderausstellung des Zentrums deutsche
Sportgeschichte e.V. „Zwischen Erfolg und Verfolgung: Jüdische Stars
im deutschen Sport bis 1933 und danach“.
Die Ausstellung
würdigt den bedeutenden Beitrag jüdischer Athletinnen und Athleten
zur Entwicklung des modernen Sports in Deutschland. Aufgrund ihrer
jüdischen Herkunft wurden sie im Nationalsozialismus ausgegrenzt,
entrechtet, zur Flucht gezwungen oder ermordet.
Entwickelt wurde die Ausstellung
anlässlich der European Maccabi Games, die 2015 erstmals in
Deutschland stattfanden. Seitdem war sie in zahlreichen deutschen
Städten zu sehen. In Duisburg wird die Ausstellung um die Geschichte
der Familie Burg ergänzt, insbesondere der Brüder Arthur, Erich und
Walter Burg.
Die Familie lebte von 1908 bis zu ihrer Flucht
nach Argentinien in den Jahren 1937 und 1939 in Hamborn. Die Brüder
waren begeisterte Sportler; ihre Paradedisziplinen waren Kugelstoßen
und Diskuswurf. Begleitend zur Ausstellung findet ein Programm mit
Führungen und Diskussionsformaten statt.
Im Mittelpunkt
stehen neben der jüdischen Sportgeschichte auch aktuelle Fragen von
Diskriminierung und Rassismus im Sport, insbesondere in Duisburg.
Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Internetseite des
Zentrums für Erinnerungskultur unter https://www.erinnerungskultur-
duisburg.de/aktuelles/veranstaltungen/.
AUSGERUFEN |
Ralf Röder und Michael Mann Als letztes Konzert vor
einer Sommerpaise bringt die Reihe AUSGERUFEN noch einmal bluesiges
auf die Bühne am Neumarkt im Kreativquartier Ruhrort, das am
Wochenende hoffentlich auch wieder über die OB-Karl-Lehr-Brücke aus
Richtung Stadtmitte wieder erreichbar ist.
Zwei Musikseelen auf der Reise über das
Meer der Harmonien und Klänge. Michael Mann, ein Urgestein der
Musikszene am Niederrhein, schreibt eigene Songs, die er mit einer
seiner Band "Waiting für Louise" auf Vinyl wie CD veröffentlicht.
Einen Namen gemacht hat er sich mit den Bands "Rusty Nails"
(vorrangig Bluesrock) und "Songs To The Siren" (?), die vorrangig
Coversongs von Künstlern wie Tim Buckley, Nick Drake, The Velvet
Underground oder King Crimson performen.
Er singt, spielt
Gitarre, Harmonium, Mundharmonika, Melodika und sorgt mit allerlei
Percussion für einen coolen Rhythmus. Dagegen kam Ralf Röder erst
recht spät auf die Bühne. Mit seinen Coverversionen der Songs von
Künstlern wie Lou Reed, Willie Nelson, JJ Cale, John Hiatt oder Van
Morrison sowie seinen Blues-Interpretationen hat er sich schnell
Freunde in der hiesigen Musikszene gemacht. Ralf singt, spielt
Gitarre und begleitet auch an Percussion-Instrumenten.

Ralf Röder und Michael Mann
Gemeinsam spielen sie ihre Songs
im Stile von amerikanischen Hootenannys. Das Publikum erwartet dabei
ein bunter Strauß von groovigen wie melodiösen Songs und eine
kurzweilige Unterhaltung durch zwei charakterstarke Musiker.
AUSGERUFEN | Ralf Röder und Michael Mann. Samstag, 6. Juni 2026,
19 Uhr. Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119
Duisburg-Ruhrort. Eintritt frei(willig) - solidarische
Hutveranstaltung
Flugärger im
Urlaub? Neue Musterbriefe helfen Passagieren, ihre Rechte geltend zu
machen Verspäteter Flug, Annullierung oder beschädigtes
Gepäck: Viele Reisende wissen nicht, welche Rechte sie haben – und
noch seltener, wie sie diese korrekt bei der Airline geltend machen
können. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland stellt
pünktlich zur Hauptreisezeit neue, kostenlose Musterbriefe zu
Flugproblemen bereit.

Warten am Flughafen: Viele Reisende sind unsicher, welche Rechte
ihnen bei Flugproblemen zustehen. Foto: Adobe Stock / rh2010
Flugprobleme gehören zu den häufigsten Beschwerden, mit denen sich
das EVZ Deutschland befasst. Allein im vergangenen Jahr bearbeiteten
die Juristinnen und Juristen über 1900 grenzüberschreitende Anfragen
von Verbraucherinnen und Verbrauchern aus Deutschland rund um
Flugverspätungen, Annullierungen und Gepäckprobleme.
„In
unserer Fallarbeit sehen wir täglich, dass Reisende unsicher sind,
wie sie ihre Ansprüche gegenüber der Airline richtig formulieren und
geltend machen können“, erklärt Mareike Boguet, Juristin beim EVZ
Deutschland.
Neue Musterbriefe auf Deutsch und Englisch
Die neuen Musterbriefe sind auf die jeweilige Situation
zugeschnitten und helfen Reisenden, ihre Ansprüche direkt bei der
Fluggesellschaft geltend zu machen. Sie stehen auf Deutsch und
Englisch zur Verfügung.
Flugpassagiere sollten ihre
Beschwerde am besten über das Kontaktformular der Fluggesellschaft
einreichen. Das EVZ stellt hierfür eine Übersicht von
Kontaktformularen europäischer Airlines zur Verfügung. Alternativ
ist auch eine Beschwerde per E-Mail an den Kundenservice oder an die
im Impressum angegebene Adresse möglich.
Wichtig: Wer ein
Kontaktformular nutzt, sollte einen Screenshot des eingegebenen
Beschwerdetextes samt Datum als Nachweis speichern. Bei einer
Beschwerde per E-Mail empfiehlt es sich, die gesamte Korrespondenz
sorgfältig aufzubewahren.
Typische Probleme im Flugverkehr
Zu den häufigsten Problemen im Flugverkehr gehören nach den
Erfahrungen des EVZ: - Ankunft am Zielort mit mehr als drei
Stunden Verspätung - kurzfristige Flugstreichungen -
beschädigtes oder verspätetes Gepäck
In diesen Fällen stehen
Reisenden, die von einem Flughafen in der EU abfliegen oder mit
einer EU-Airline auf einem Flughafen in der EU landen, je nach
Situation Ausgleichszahlungen (zwischen 250 und 600 Euro),
Betreuungsleistungen oder Schadensersatz zu.
Reisende sollten
vor der Kontaktaufnahme mit der Airline prüfen, welche Rechte ihnen
konkret zustehen, zum Beispiel mithilfe des Online-Tools des EVZ.
Nach nur wenigen Klicks erfahren Nutzerinnen und Nutzer, ob und
welche Rechte ihnen zustehen.
Wichtig bei Gepäckproblemen:
Fristen beachten Bei Gepäckproblemen ist es sehr wichtig, dass
Betroffene noch am Flughafen den Serviceschalter der
Fluggesellschaft im Gepäckermittlungsbereich (Lost-&-Found)
aufsuchen und einen sogenannten „Property Irregularity Report“ (PIR)
ausfüllen lassen.
Beschädigungen müssen innerhalb von sieben
Tagen, Gepäckverspätungen innerhalb von 21 Tagen nach Erhalt des
Gepäcks zusätzlich schriftlich bei der Airline gemeldet werden.
Wenn die Airline nicht reagiert Nach den Erfahrungen des EVZ
lehnen Fluggesellschaften auch berechtigte Forderungen häufig
zunächst ab. Reisende können sich dann – je nach Konstellation – an
das EVZ Deutschland oder an eine Schlichtungsstelle wenden, etwa die
Schlichtungsstelle Reise & Verkehr oder die Schlichtungsstelle
Luftverkehr. Alle genannten Stellen werden für Verbraucherinnen und
Verbraucher kostenfrei tätig.
Musterbriefe für Flugprobleme
Vor 10 Jahren in der BZ:
Extremer Starkregen im Kreis Wesel - Feuerwehr
Duisburg im Einsatz
Am Abend des 01.06.2016
gegen 22:00 Uhr wurde die Feuerwehr Duisburg von der Kreisleitstelle
in Wesel um Hilfe bei der Bewältigung von Einsätzen durch Starkregen
gebeten.
Nach heftigen Regenfällen kam es im Kreis Wesel zu
mehreren Hundert Einsätzen, die von der Feuerwehr im Kreis Wesel
nicht mehr alleine bewältigt werden konnten. Um die Kollegen in
Wesel zu unterstützen schickte die Feuerwehr Duisburg 2 Löschzüge
der Freiwilligen Feuerwehr mit einer entsprechenden Führungseinheit
in das Schadensgebiet. Außerdem wurden Sandsäcke und eine
Sandsackfüllanlage auf den Weg geschickt.
Gegen 5:00 Uhr wurden weitere 6 Mitarbeiter mit
Stabsausbildung zur Ablösung der Einsatzleitung in die Leitstelle
nach Wesel entsand. Somit hat die Feuerwehr Duisburg insgesamt
44 Mitarbeiter der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr in Wesel im
Einsatz. Im Stadtgebiet Duisburg konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt
keine Unwetter bedingten Einsätze verzeichnet werden.
Vor 10 Jahren in der BZ: Echte Hingucker:
T-Shirts der neuen DU!SBURG-Kollektion
Die hippen
T-Shirts der neuen DU!SBURG-Kollektion stellen im Juni das
Monatsangebot der Tourist Information dar. Ob
Landschaftspark, Tiger & Turtle oder Mercator-Globus. Alle
drei Motive sind ein echter Hingucker und repräsentieren
Highlights der Stadt Duisburg. Passend zur Eröffnung der
Tourist Information am neuen (alten) Standort auf der
Königstraße 86 ist auch die neue T-Shirt-Kollektion
erschienen. Schlicht gehalten, mit weißem Bild-Motiv auf
schwarzem Grund, und pfiffig umgesetzt mit unverkennbaren
Duisburger Wahrzeichen. Ob Damen- oder Herrenshirt, ob
Landschaftspark-, Tiger & Turtle- oder Mercator-Fan, in der
Tourist Information Duisburg werden die beliebten T-Shirts
den gesamten Monat Juni über zum Sonderpreis von nur 14,90
Euro erhältlich sein. Die Öffnungszeiten der Tourist
Information: Montag bis Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Motive: Tiger & Turtle, Landschaftspark und Gerhard Mercator
der DU!SBURG-Kollektion - Foto Duisburg Kontor GmbH
7. Juni:
UNESCO-Welterbetag 2026
Mehr als 500 Veranstaltungen machen Welterbe in ganz Deutschland
erlebbar / Regensburg eröffnet bundesweiten Aktionstag /
Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet
Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ laden die
Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten
Deutschland am Sonntag, 7. Juni 2026, bundesweit dazu ein, das
Kultur- und Naturerbe zu entdecken – bei Führungen, Konzerten,
Mitmachaktionen und Veranstaltungen für die ganze Familie. Der
UNESCO-Welterbetag wird um 11 Uhr mit einem Festakt im historischen
Reichssaal in Regensburg eröffnet.
Die Welterbestadt
verbindet die Eröffnung mit einem besonderen Jubiläum: 20 Jahre
UNESCO-Welterbetitel „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“. Maria
Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, betont:
„Welterbe gehört allen Menschen. Am UNESCO‑Welterbetag zeigen
Stätten in ganz Deutschland, wie vielfältig und lebendig unser
Kultur- und Naturerbe ist. So wird sichtbar, warum Welterbe mehr
ist als ein Titel. Es ist ein gemeinsamer Auftrag für Frieden und
Verständigung, für heute und für kommende Generationen. Die
Welterbestätten haben diese Botschaft mit großem Engagement
aufgenommen. Bundesweit wird es so viele Veranstaltungen am
Aktionstag geben wie nie zuvor.“
Fritz S. Ahrberg,
Vorsitzender des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland,
erklärt: „Welterbestätten sind Orte der Begegnung. Sie ermöglichen
es, Geschichte gemeinsam zu erleben, neue Perspektiven
kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Genau das
wird am UNESCO-Welterbetag bundesweit erlebbar – mit hunderten
Veranstaltungen, die zeigen, wie Welterbe Menschen verbinden kann.
Dazu laden wir herzlich ein.“
Bundesweit stehen rund 550
Veranstaltungen auf dem Programm. So können Besucherinnen und
Besucher im Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb an mehrsprachigen
Führungen teilnehmen, in Haithabu mit Kindern Geschichte praktisch
entdecken, in Hildesheim zum Fotowalk aufbrechen, im Kloster Lorsch
über den UNESCO-Auftrag diskutieren, im Bauhaus Dessau Führungen
durch Kuratorinnen und Kuratoren erleben oder auf Zeche Zollverein
das neue Welterbe-Forum kennenlernen.
Damit bietet der
Aktionstag zahlreiche Anlässe für regionale Berichterstattung,
Bildtermine und Gespräche mit Welterbe-Expertinnen und -Experten vor
Ort. Beim
Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet können Interessierte bis zum
9. Juni ihre persönlichen Perspektiven auf die 55 Welterbestätten in
Deutschland zeigen und sichtbar machen, was sie mit dem Jahresmotto
verbinden.
Alle Veranstaltungen, der Fotowettbewerb und
viele weitere Informationen sind auf
www.unesco-welterbetag.de zu finden.
Hintergrund
1.248 UNESCO-Welterbestätten in 170 Ländern weltweit machen die
Geschichte der Menschheit und des Planeten erlebbar. Welterbestätten
sind Zeugnisse vergangener Kulturen, künstlerische Meisterwerke und
einzigartige Naturlandschaften. Der Schutz und Erhalt dieser Stätten
liegt in der Verantwortung der gesamten Weltgemeinschaft. Insgesamt
55 Kultur- und Naturerbestätten zählen in Deutschland zum
UNESCO-Welterbe.
Vom Wattenmeer über den Kölner Dom und die
Alten Buchenwälder bis hin zu den Königsschlössern Ludwigs II.
zeugen sie von der menschlichen Schaffenskraft und den Wundern der
Natur. Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“
präsentieren sich diese bedeutenden Orte am diesjährigen
UNESCO-Welterbetag mit Programmen für alle Generationen.
Die
Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten
Deutschland haben den UNESCO‑Welterbetag 2005 ins Leben gerufen.
Seitdem entdecken jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni Tausende
Menschen die Welterbestätten im ganzen Land.
VHS: Lesung und Talk über ADHS
ADHS ist das Thema einer Lesung und eines Talks, die am
Dienstag, 2. Juni, um 19.30 Uhr im Saal des Stadtfensters an der
Steinschen Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt stattfinden. ADHS
ist weder eine Modekrankheit noch das „Zappelphilipp-Syndrom“. ADHS
betrifft nur etwa fünf Prozent der Kinder – und doch sorgt die
Diagnose für zahlreiche Diskussionen, Missverständnisse und
Vorurteile. Warum ist das so? Und was bedeutet ADHS wirklich für
betroffene Familien?
Autorin Ursula Frühe liest aus ihrem Buch „Neuronengewitter”
und berichtet offen von ihrem Alltag mit zwei betroffenen Kindern.
Sie weiß, wie belastend und nervenraubend es ist, ein oder mehrere
Kinder mit ADHS zu erziehen. Sie kennt den Kampf um die täglichen
Hausaufgaben, die Gespräche mit Lehrerinnen und Lehrern, die
gesellschaftlichen Vorurteile und Schuldzuweisungen. Sie weiß aber
auch, dass es Hilfe und Unterstützung geben kann.
Gemeinsam
mit dem Publikum räumt Ursula Frühe mit Mythen auf, beantwortet
Fragen und möchte vor allem eines: betroffene Familien stärken. Auch
Interessierte ohne persönliche Betroffenheit sind herzlich
willkommen. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Anmeldungen werden
online über https://www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an
h.pieper@stadt-duisburg.de erbeten. Weitere Informationen gibt es
unter 0203 283-984609.
Drehorgelkonzert in der Salvatorkirche
„Ferdi´s Drehorgelorchester“ aus Duisburg lädt alle
Freunde dieser mechanischen Musikinstrumente zum Konzert in die
Salvatorkirche ein. Am 14. Juni um 17 Uhr sind dort Stücke von
Martin Luther über Beethoven und Wagner bis Roland Kaiser, Wolfgang
Petry und Maite Kelly zu hören. Dazu werden mehrere Drehorgeln im
Chorraum der Salvatorkirche postiert und gleichzeitig „angekurbelt“.
Bereits zum wiederholten Male präsentiert sich der
Duisburger Ferdinand Bischof mit seiner Musikertruppe in Duisburgs
Stadtkirche. Auch zu diesem Konzert kann sich das Publikum vorab
unter www.ferdimusikanten.de Lieder wünschen - eine Auswahl gibt es
unter www.orgelmusikanten.de. Der Eintritt ist frei, am Ende wird
eine Spende erbeten.

Ein rüherer Auftritt in der Salvatorkirche (Foto:
www.ferdimusikanten.de)
Gemeinde-Café und
Dreivierteltakt in Wanheimerort Die Evangelische
Rheingemeinde Duisburg öffnet zum Monatsausklang das „Café
Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee
und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik genießen und dazu
tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der zu seinem Spiel an
der elektronischen Orgel auch singt.
Es gibt dabei nicht nur
Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder haben Rhythmus und sind
vielen bekannt. Das nächste gesellig-musikalische Treffen im
Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort,
Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 13. Juni 2026 um 15 Uhr. Bei
sieben Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen
sind bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203 770134).

Frank Rohde an seinem Keyboard (Foto: Maria Hönes).
„Innehalten in der Woche“ in Wanheimerort Bei
Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu
kommen. Die Idee der besonderen Andacht zum Innehalten während der
Woche hat sich in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg viele
Jahre gut bewährt. Die Freie Evangelische Gemeinde Wanheimerort und
die Katholische Gemeinde Wanheimerort sind von dem Konzept auch
überzeugt, so dass seit einiger Zeit alle drei Gemeinden alle zwei
Monate gemeinsam zum „Innehalten in der Woche“ einladen.
Das
nächste Zusammenkommen ist am Donnerstag, 11. Juni 2026 um 18 Uhr in
der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße 1. Weitere Informationen
haben Pfarrerin Almuth Seeger (Tel. 0203 / 770607) und Karen
Sommer-Loeffen (Tel. 0203 / 727723).

Das Organisationsteam - Pfarrerin Almuth Seeger (links), Karen
Sommer-Loeffen und Pastor Roland Hölzl - am Eingang der Gnadenkirche
Wanheimerort (Foto: Veronika Reiners).
Kirche Obermeiderich lädt zu
Skat und Doppelkopf In der Evangelischen
Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der
Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine
gute Zeit zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig
Menschen zusammen Karten dreschen.

Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits
leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an
jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am
9. Juni. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. „Wir freuen uns
auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im
Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch
Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen.

Importpreise im April 2026: +5,3 % gegenüber April 2025
Stärkster Anstieg der Einfuhrpreise für Energie im
Vorjahresvergleich seit Oktober 2022
Importpreise, April 2026 +5,3 % zum Vorjahresmonat +1,2 % zum
Vormonat Exportpreise, April 2026 +2,9 % zum Vorjahresmonat
+0,8 % zum Vormonat
Die Importpreise waren im April 2026 um
5,3 % höher als im April 2025. Dies war der stärkste Anstieg
gegenüber dem Vorjahresmonat seit Januar 2023 (ebenfalls +5,3 %
gegenüber Januar 2022). Im März 2026 hatte die Veränderungsrate
gegenüber dem Vorjahresmonat bei +2,3 % gelegen, im Februar 2026 bei
-2,3 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt,
stiegen die Einfuhrpreise im April 2026 gegenüber dem Vormonat um
1,2 %.

Die Exportpreise waren im April 2026 um 2,9 % höher als im
April 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem
Vorjahresmonat seit März 2023 (+3,3 % gegenüber März 2022). Im
März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat
bei +1,5 % gelegen, im Februar 2026 bei -0,1 %. Gegenüber März 2026
stiegen die Ausfuhrpreise um 0,8 %.
Hohe Preisanstiege für
importierte Vorleistungsgüter und Energie im Zuge des Iran-Kriegs
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise
im April 2026 gegenüber April 2025 hatte der Anstieg der Preise für
Vorleistungsgüter mit +7,8 % (+2,4 % gegenüber März 2026) und für
Energie mit +31,0 % (+2,8 % gegenüber März 2026). Stärker gegenüber
dem Vorjahresmonat gestiegen waren die Einfuhrpreise für Energie
zuletzt im Oktober 2022 (+63,0 % gegenüber Oktober 2021).
Bei den Vorleistungsgütern waren insbesondere Nicht-Eisen-Metalle
und deren Halbzeug mit +27,6 % deutlich teurer als im
Vorjahresmonat, darunter Edelmetalle und deren Halbzeug mit +49,9 %.
Auch die Preise für importierte Düngemittel und
Stickstoffverbindungen lagen deutlich über denen von April 2025
(+22,9 %). Hier handelt es sich um Auswirkungen der Kriegshandlungen
im Iran und im Nahen Osten, die die Düngemittelpreise auch im
Vormonatsvergleich deutlich ansteigen ließen (+7,6 %).
Noch
stärker wirkte sich der Krieg im Nahen Osten auf die Erdöl-, Erdgas-
Steinkohle- und Mineralölpreise im Vorjahres- und im
Vormonatsvergleich aus. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die
Preise für Mineralölerzeugnisse (+58,1 %), Erdöl (+47,5 ),
Steinkohle (+8,1 %) und Erdgas (+6,9 %) deutlich.
Im
Vergleich zum Vormonat März 2026 wurden fast alle Energieträger
teurer: Steinkohle um 3,1 %, Erdöl um 7,5 %, und
Mineralölerzeugnisse um 3,1%, darunter insbesondere
Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin mit +2,7 %. Nur Erdgas wurde im
Vormonatsvergleich um 0,4 % preiswerter. Ohne Berücksichtigung der
Energiepreise stiegen die Importpreise im April 2026 gegenüber dem
Vorjahresmonat um 2,8 % (+1,0 % gegenüber März 2026).
Lässt
man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der
Importpreisindex 2,9 % über dem Stand von April 2025 (+0,9 %
gegenüber März 2026). Auch importierte Investitionsgüter waren im
Vorjahres- und im Vormonatsvergleich teurer, und zwar um 1,5 %
gegenüber April 2025 und um 0,5 % gegenüber März 2026.
Importierte landwirtschaftliche Güter und Konsumgüter günstiger als
im Vorjahr Importierte landwirtschaftliche Güter waren im April 2026
im Durchschnitt 4,7 % billiger als im Vorjahresmonat (-2,2 %
gegenüber März 2026). Die Preise für Rohkakao lagen 51,1 % unter
denen von April 2025, stiegen jedoch im Vormonatsvergleich gegenüber
März 2026 um 1,3 %. Lebende Schweine waren mit -17,1 % ebenfalls
günstiger als im April 2025, wurden aber im Vormonatsvergleich mit
+4,7 % deutlich teurer.
Rohkaffeeimporte waren 16,6 %
preiswerter als vor einem Jahr und 1,9 % preiswerter als im
Vormonat. Für importiertes Getreide wurde im April 2026 ebenfalls
weniger bezahlt als im April 2025 (-6,1 %), auch gegenüber dem
Vormonat März 2026 kostete es geringfügig weniger (-0,1 %). Dagegen
waren insbesondere Tomaten im Vorjahresvergleich deutlich teurer
(+25,8 % gegenüber April 2025).
Gegenüber März 2026 waren
sie jedoch günstiger (-8,5 %). Importierte Konsumgüter (Ge- und
Verbrauchsgüter) waren im April 2026 um 1,4 % preiswerter als im
Vorjahr (+0,1 % gegenüber März 2026). Die Preise für Gebrauchsgüter
lagen 0,2 % unter denen des Vorjahresmonats (+0,1 % gegenüber März
2026), Verbrauchsgüter waren im Vorjahresvergleich 1,7 % billiger
(+0,1 % gegenüber März 2026). Für Nahrungsmittel allgemein musste
5,4 % weniger bezahlt werden als im April 2025 (+0,2 % gegenüber
März 2026).
Preisrückgänge gab es unter anderem bei
Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl (-57,2 %), Frucht- und
Gemüsesäften (-26,3 %), Milch und Milcherzeugnissen (-13,3 %) sowie
Schweinefleisch (-13,3 %). Teurer als im April 2025 waren vor allem
geschälte Haselnüsse (+29,7 %) und Rindfleisch (+6,6 %).
Auswirkungen des Iran-Kriegs auch bei Exportpreisen deutlich
spürbar: Hohe Preisanstiege für exportierte Vorleistungsgüter und
Energie.
Bei den Exportpreisen hatte der Anstieg der Preise
für Vorleistungsgüter aufgrund ihres hohen Anteils am Gesamtindex
den größten Einfluss auf die Vorjahresveränderungsrate. Die
Vorleistungsgüterpreise lagen im Durchschnitt 4,3 % über denen von
April 2025 und 1,7 % über denen von März 2026. Bei
Investitionsgütern lag das Preisniveau 1,6 % über dem von April 2025
(+0,3 % gegenüber März 2026).
Zusammen decken beide
Gütergruppen fast 75 % der ausgeführten Waren ab. Auch bei den
Ausfuhrpreisen waren die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu spüren: Die
Preise für Energieexporte lagen um 27,0 % über denen von April 2025
und um 4,0 % über denen von März 2026. Vor allem die Preise für
Mineralölerzeugnisse stiegen deutlich um +52,4 %. Darunter waren
Exporte von Flugturbinentreibstoff aus Kerosin 106,3 % teurer als im
Vorjahr, zum Vormonat März 2026 wurden sie jedoch preiswerter
(-2,8 ).
Auch Erdgas war gegenüber April 2025 teurer
geworden (+7,9 %). Landwirtschaftliche Güter wurden 5,7 %
preiswerter exportiert als im Vorjahresmonat. Gegenüber März 2026
fielen die Preise hier um 0,7 %. Auch Konsumgüter (Exportanteil etwa
21 %) waren preiswerter als im April 2025 (-0,3 % gegenüber
April 2025, aber +0,2 % gegenüber März 2026).
Während die
Preise für Verbrauchsgüter 0,7 % unter denen von April 2025 lagen
(+0,3 % gegenüber März 2026), waren die Preise für Gebrauchsgüter
1,7 % höher als im Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber März 2026). Bei
den exportierten Verbrauchsgütern fielen insbesondere die Preise für
Nahrungsmittel (-5,4 % gegenüber April 2025, aber +0,1 % gegenüber
März 2026). Hier waren unter anderem die Preise für Kakaomasse,
Kakaobutter, Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver mit -35,5 % deutlich
niedriger als im April 2025 (+0,3 % gegenüber März 2026).
Auch Milch und Milcherzeugnisse waren mit -11,5 % im Durchschnitt
deutlich billiger als vor einem Jahr (+1,2 % gegenüber März 2026),
darunter besonders Butter und andere Fettstoffe aus Milch mit
-41,3 % gegenüber April 2025 (+1,9 % gegenüber März 2026). Dagegen
wurde unter anderem Rindfleisch, frisch oder gekühlt, zu 14,3 %
höheren Preisen exportiert als im April 2025 (-1,4 % gegenüber
März 2026).
Berechnung der Außenhandelspreisindizes ohne
Steuern und Zölle Berechnungsgrundlage für die Indizes der
Außenhandelspreise sind ausschließlich die in Verträgen vereinbarten
Preise, zu denen inländische Unternehmen Waren aus dem Ausland
einkaufen beziehungsweise ins Ausland verkaufen. Steuern und Zölle
fließen demnach nicht in die Berechnung der Indizes ein.
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