'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv33. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


34. Kalenderwoche
Montag, 17. - 23. August 2026

Niedrigwasser am Rhein: „Wir müssen dringend handeln“
Die anhaltende Niedrigwassersituation am Rhein stellt Binnenschifffahrt, Industrie und Logistik weiterhin vor erhebliche Herausforderungen. Niedrige Pegelstände führen dazu, dass Binnenschiffe weniger Ladung transportieren können, Transportketten umgeplant werden müssen und zusätzliche Kosten entstehen. Betroffen sind nicht nur Schifffahrt und Häfen, sondern zahlreiche industrielle Wertschöpfungsketten entlang des Rheins.

„Die aktuelle Niedrigwassersituation zeigt, wie dringend wir handeln müssen“, sagte Nordrhein-Westfalens Umweltminister Oliver Krischer - links im Bild - bei einem Besuch im größten Binnenhafen der Welt in Duisburg. Gemeinsam mit Markus Bangen, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG (duisport), diskutierte er die aktuelle Lage sowie notwendige Schritte zur Stärkung des Systems Wasserstraße.

Politik muss vereinbarte Maßnahmen beschleunigen
Umweltminister Oliver Krischer: „Leider kommen die Maßnahmen zur Verbesserung der Schiffbarkeit des Rheins viel zu langsam voran. Dabei wurde die Abladeoptimierung schon vor der Dürre 2018 als prioritäre Maßnahme festgeschrieben. Für Nordrhein-Westfalen bleibt die Optimierung der Fahrrinne zwischen Duisburg und Stürzelberg zentral.

Der Bund muss jetzt die notwendigen Mittel personell und finanziell bereitstellen und baureife Maßnahmen zügig umsetzen. Das gilt auch für den Abschnitt zwischen Krefeld und Düsseldorf-Nord, für den die Planungen bereits abgeschlossen sind. Die Aussage des Bundeskanzlers, baureife Maßnahmen kurzfristig umzusetzen, muss deshalb auch für die Abladeoptimierung Niederrhein gelten.

Gleichzeitig brauchen wir eine stärkere Förderung von niedrigwassertauglichen Schiffen. Wenn wir mehr Güter auf der klimafreundlichen Wasserstraße transportieren wollen, müssen wir dafür sorgen, dass der Rhein auch bei Niedrigwasser leistungsfähig bleibt. Wir müssen jetzt handeln, damit unsere Wasserstraßen auch beim nächsten Niedrigwasser leistungsfähig bleiben.“

Aus Sicht beider Gesprächspartner braucht es kurzfristige Entlastungen für die Logistikbranche, eine bessere Vorsorge für zukünftige Niedrigwasserphasen und eine beschleunigte Umsetzung bereits geplanter Infrastrukturprojekte. Ziel ist es, die Wettbewerbs- und Widerstandsfähigkeit der Industrie und Wirtschaft langfristig zu gewährleisten.

Vertrauen in das System Wasserstraße muss gestärkt werden
duisport-CEO Markus Bangen: „Die aktuelle Situation zeigt, wie eng die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandortes mit leistungsfähigen Wasserstraßen und Häfen verbunden ist. Um das Vertrauen in die Verlässlichkeit des Systems Wasserstraße zu erhalten, braucht Deutschland einen nationalen Schulterschluss. Wer resiliente Lieferketten will, muss die dafür notwendige Infrastruktur konsequent stärken und modernisieren.“

Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass die Politik auf drei Ebenen ansetzen muss: Kurzfristig können pragmatische Lösungen wie Transporterleichterungen im Straßenverkehr dazu beitragen, die Auswirkungen extremer Niedrigwasserphasen abzufedern. Auch die Koordinierung von Infrastrukturmaßnahmen spielt eine wichtige Rolle, damit Baustellen auf Straße und Wasserstraße die angespannte Situation nicht zusätzlich verschärfen.

Mittelfristig kommt es darauf an, die Widerstandsfähigkeit des gesamten Systems Wasserstraße zu erhöhen. Hierzu gehören eine frühzeitige Koordinierung aller Beteiligten, verlässliche Informationen über die Entwicklung der Wasserstände sowie die Schaffung planbarer Alternativen für Industrie und Logistik. Das Zusammenspiel von Wasserstraße, Schiene und Straße bleibt dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Langfristig sehen Ministerium und duisport eine zentrale Aufgabe darin, die Leistungsfähigkeit des Rheins auch bei Niedrigwasser zu sichern. Im Mittelpunkt steht dabei die sogenannte Abladeoptimierung am Niederrhein. Ziel ist die Beseitigung von Engstellen und Untiefen sowie die Verbesserung der Fahrrinnenverhältnisse, damit Schiffe auch bei niedrigen Wasserständen größere Mengen transportieren können. Ebenso müssen die Entwicklung und der Bau von Niedrigwasser geeigneten Schiffen vorangetrieben werden, um die Resilienz des Gesamtsystems Wasserstraße in Niedrigwasserphasen zu erhöhen.

Duisburger Hafen federt Folgen für Industrie ab
Trotz der angespannten Situation bleibt der größte Binnenhafen der Welt weiterhin leistungsfähig. Während weite Teile des Mittel- und Oberrheins nur noch eingeschränkt befahrbar sind, können große Binnenschiffe Duisburg weiterhin erreichen. Die Folgen des Niedrigwassers sind jedoch deutlich spürbar: Auf einzelnen Streckenabschnitten liegen die Transportkapazitäten der Schiffe derzeit nur noch bei rund einem Drittel der regulären Auslastung. Gleichzeitig verzeichnet der Duisburger Hafen gegenüber den Vormonaten rund 50 bis 60 Prozent mehr Schiffsanläufe, da identische Gütermengen auf deutlich mehr Schiffseinheiten verteilt werden müssen.

Besonders betroffen sind Branchen, die auf den Transport großer Gütermengen über den Rhein angewiesen sind. Dazu zählen insbesondere die Stahl- und Chemieindustrie, die Energiewirtschaft sowie Bau- und Massengutverkehre. Unternehmen müssen zusätzliche Transportkapazitäten organisieren und Lieferketten flexibel anpassen.

Um die Versorgung der Industrie sicherzustellen, werden Verkehre im Duisburger Hafen auf kleinere Schiffe, zusätzliche Bahnverbindungen und den Lkw verteilt. Darüber hinaus nutzen zahlreiche Operateure aus dem Mittel- und Oberrhein Duisburg als logistische Drehscheibe und greifen auf zusätzliche Terminalkapazitäten, Sonderzüge und Shuttleverkehre zurück. Das trimodale Verkehrssystem des Duisburger Hafens trägt damit wesentlich dazu bei, die Auswirkungen des Niedrigwassers auf Wirtschaft und Industrie abzufedern.

Regionalplan Ruhr: Ruhrparlament stimmt Nichtzulassungsbeschwerde einstimmig zu / Neuaufstellung wird ab sofort vorbereitet
Der Regionalverband Ruhr (RVR) wird gegen die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster Nichtzulassungsbeschwerde einlegen. Das OVG hatte in seinem Urteil Mitte Juni dieses Jahres den Regionalplan Ruhr für ungültig erklärt und keine Revision zugelassen. Das Ruhrparlament hat heute in einer Sondersitzung einstimmig zugestimmt, dagegen rechtlich vorzugehen. Zudem verabschiedete die Verbandsversammlung einen gemeinsamen Antrag von SPD, CDU und den Grünen, „unverzüglich die fachlichen, rechtlichen und organisatorischen Vorbereitungen für die Neuaufstellung des Regionalplans Ruhr aufzunehmen“.

Regionaldirektor Duin betonte in der Sondersitzung: „Wir werden uns für unseren Standpunkt und für den Regionalplan juristisch einsetzen. Aber wir kalkulieren den Fall ein, dass das jetzige Urteil des OVG Münster in Gänze Rechtskraft entfaltet und der gesamte Regionalplan unwirksam wird. Deshalb ist unsere klare Entscheidung: Wir beginnen unabhängig von den weiteren juristischen Schritten mit der Neuaufstellung des Regionalplans.“

Der Fraktionsantrag formuliert das Ziel, der Verbandsversammlung spätestens in der Sitzung im Oktober 2027 – soweit dies nach dem Stand des Rechtsmittelverfahrens und der rechtlichen Prüfung erforderlich ist – einen Aufstellungsbeschluss zur Entscheidung vorzulegen.

Mit Blick auf die klagenden Kommunen im Kreis Wesel setzt die Regionalplanung im RVR beim Neustart für den Regionalplan Ruhr auf fachliche Kooperation – auf Augenhöhe und von Beginn an. Garrelt Duin: „Ich lade daher sowohl die Kommunen als auch die Unternehmen im Kreis Wesel ein, Gespräche über die Ziele, das Verfahren und die nächsten Schritte zu führen.“

Bei der Nichtzulassungsbeschwerde führt der RVR drei Fragen von grundsätzlicher Bedeutung an, die das Urteil des OVG Münster aufwirft. Darin geht es um die Beteiligung der Öffentlichkeit, verfassungsrechtliche Fehlerfolgen sowie die Teil- und Gesamtunwirksamkeit des Regionalplans Ruhr. „Wir wollen auf diesem Weg wichtige Grundsatzfragen der Raumordnung klären lassen, die für Planungsbehörden auch weit über das Ruhrgebiet hinaus von Bedeutung sind“, so Regionaldirektor Duin.

Nach Ansicht des OVG ist der Regionalplan Ruhr verfahrensfehlerhaft zustande gekommen, weil die erste öffentliche Bekanntmachung in den Amtsblättern aus dem Jahr 2018 eine Formulierung enthielt, der zufolge handschriftliche Stellungnahmen nur berücksichtigt werden könnten, wenn sie in lesbaren Druckbuchstaben verfasst seien.

Der zuständige Senat wertete diese Vorgabe als unzulässige Einschränkung der Beteiligungsmöglichkeit, die geeignet sei, interessierte Bürger von der Abgabe einer Stellungnahme abzuhalten und daher zur Unwirksamkeit des Plans führe. Eine Einschätzung, die aus Sicht des RVR sowohl im Hinblick auf die einschlägigen Vorgaben des Raumordnungsgesetzes als auch unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten Fragen aufwirft.

Nach Ansicht des RVR ist dieser Aspekt des Urteils daher ebenso klärungsbedürftig wie die vom OVG vertretene Auffassung, einzelne Abwägungsmängel bei der Planung der Abgrabungsbereiche für Kies und Sand führten zur Unwirksamkeit des gesamten Regionalplans.

Der RVR hat nach dem positiven Votum der Verbandsversammlung einen Monat Zeit, seine schriftliche Begründung beim OVG in Münster einzureichen. Hält das Oberverwaltungsgericht die Beschwerde für unzulässig oder unbegründet, legt es diese unverzüglich dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig vor, das abschließend entscheiden wird. Durch die Beschwerde bleibt der Regionalplan Ruhr bis auf Weiteres rechtswirksam. idr


Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027)
IGA 2027 nimmt Gestalt an: Bürgerinnen und Bürger blicken mit dem Oberbürgermeister hinter die Bauzäune

Die Baustellenführungen zur IGA 2027 im Duisburger RheinPark erfreuen sich großer Beliebtheit: Alle angebotenen Termine sind bis auf den letzten Platz ausgebucht. Eine besondere Führung fand nun mit Oberbürgermeister Sören Link statt. Rund 30 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich bei einem zweistündigen Rundgang über den aktuellen Stand der Arbeiten zu informieren.

Fotos - Copyright: WBD

Die Baufortschritte sind inzwischen an vielen Stellen deutlich sichtbar: Auf dem rund 4.000 Quadratmeter großen inklusiven Spielplatz ist ein Großteil der Spielgeräte bereits aufgebaut und vermittelt einen sehr guten Eindruck vom künftigen Spielspaß. Der Platz rund um den Wasserturm ist neugestaltet, der Eingangspavillon steht bereits zu großen Teilen und wirkt schon jetzt beeindruckend. Auch die Hochfeldallee nimmt zusehends Formen an; hier wird in Kürze zudem ein neuer Spielbereich entstehen.

Vom rund neun Meter hohen Skywalk hatten die Teilnehmenden einen besonders guten Überblick über das Gelände und die verschiedenen Projekte.

Am 20.08.2026 fand auf dem IGA-Gelände in Duisburg eine Führung mit 25 Personen statt, an der auch Oberbürgermeister Sören Link teilnahm. Dabei wurden einzelne Stationen sowie der aktuelle Stand auf dem Gelände der IGA vorgestellt.
Fotos - Copyright: WBD

„Wer heute durch den RheinPark geht, sieht längst nicht mehr nur eine Baustelle. Inklusiver Spielplatz, neuer Eingangspavillon, der Platz am Wasserturm und die Hochfeldallee zeigen sehr konkret, was hier entsteht. Der RheinPark verändert sich sichtbar – und man kann bereits erahnen, welche Anziehungskraft er künftig entwickeln wird“, sagte Oberbürgermeister Sören Link.

Während des Rundgangs erläuterten Mitarbeitende aus dem IGA-Team der Wirtschaftsbetriebe Duisburg die einzelnen Projekte und beantworteten zahlreiche Fragen. Die sichtbaren Fortschritte, der offene Austausch und der neue Blick auf den RheinPark sorgten bei den Teilnehmenden für große Vorfreude auf die IGA 2027 – und auf einen Park, der Duisburg noch lange darüber hinaus bereichern wird.

Ausbau der Haltestelle „Kulturstraße“: Verkehrsführung ändert sich erneut
Im Zuge des barrierefreien Ausbaus der Haltestelle „Kulturstraße“ der Linie U79 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ändert sich von Montag, 24. August, Betriebsbeginn, bis Montag, 26. Oktober, Betriebsende, erneut die Verkehrsführung auf der Düsseldorfer Straße in Fahrtrichtung Duisburg-Stadtmitte.

Die Maßnahme hat Auswirkungen auf die Buslinien 937 und 947 sowie auf einen möglichen Schienenersatzverkehr (SEV) der Linie U79.

Änderungen bei den Haltestellen der Linien 937 und 947:
• Die Haltestelle „Kulturstraße“ wird in die Wacholderstraße zur Haltestelle „Kulturstraße“ des NE4 verlegt.
• Die Haltestelle „Im Schlenk“ entfällt ersatzlos. Fahrgäste werden auf die Linie U79 beziehungsweise während einer Linientrennung auf den Schienenersatzverkehr (SEV) der U79 verwiesen.
• Die Haltestelle „Zum Lith“ wird in die Straße „Im Schlenk“ in Höhe der Hausnummer 63 zurückverlegt.
Änderung bei den Haltestellen des SEV Linie U79
• Die Haltestelle „Kulturstraße“ wird in die Wacholderstraße zur Haltestelle „Kulturstraße“ des NE4 verlegt.
• Die Haltestelle „Im Schlenk“ wird in die Düsseldorfer Straße in Höhe der Hausnummer 515 verlegt.

Fahrgäste werden gebeten, die geänderten Fahrwege zu beachten und sich auf den Wegfall der Haltestelle einzustellen sowie gegebenenfalls zusätzliche Zeit für ihre Fahrt einzuplanen.

Die DVG arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der Modernisierung der Infrastruktur für einen zukunftsfähigen und klimafreundlichen und nachhaltigen ÖPNV. In den vergangenen Jahren haben DVG und Stadt bereits viel erreicht. Die DVG baut nun gemeinsam mit der Stadt Duisburg die Stadtbahnhaltestelle „Kulturstraße“ der Linie U79 in Duisburg-Wanheimerort barrierefrei aus.

Der neue Hochbahnsteig bietet den Fahrgästen wesentlich mehr Komfort und erleichtert vor allem mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Ein- und Ausstieg. DVG und Stadt Duisburg investieren damit weiter in die Infrastruktur und in einen modernen, zukunftsfähigen ÖPNV.

Kreativworkshop im Stadtmuseum: „Trauminseln – Wo Tiere so leben, wie sie es sich wünschen würden“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Samstag, 22. August, von 14 bis 16 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen in einem Kreativworkshop der Reihe WerkStadtMuseum dazu ein, die Welt aus der Sicht der Tiere zu betrachten. Mithilfe der Künstlerin Eden Lumaja und dem Zauber von Wasserfarben erhält jedes Tier eine eigene Trauminsel – einen Ort mit genügend Platz, Sicherheit und der Möglichkeit, seinen natürlichen Bedürfnissen nachzugehen.

Illustration und (C) Eden Lumaja

Es entstehen liebevoll gestaltete Illustrationen, die verdeutlichen, wie groß der Unterschied zwischen dem natürlichen Lebensraum und der Realität vieler Tiere ist – sei es im Tierheim, im Zoo oder in der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Ziel des Projekts ist es, zum Nachdenken anzuregen und das Bewusstsein dafür zu stärken, wie wichtig es ist, Tieren ein Leben zu ermöglichen, das ihren Bedürfnissen gerecht wird.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe WerkStadtMuseum, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat stattfindet. Interessierte jeden Alters sind willkommen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen zwei Euro. Es können auch Familienkarten erworben werden.
Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige Programm des Stadtmuseums ist im Internet unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Der Vorlesefriseur kommt nach Duisburg
Kinder und Jugendliche, die einen neuen flotten Haarschnitt benötigen, können am Samstag, 22. August, zwischen 11 und 13 Uhr in die Duisburger Innenstadt kommen. Auf Einladung der Stadtbibliothek und des Literaturbüros Ruhr stylt Vorlesefriseur Danny Beuerbach ganz in der Nähe des Forums auf seinem fliegenden Teppich kostenlos die Haarpracht – allerdings nur, wenn man ihm dabei etwas vorliest.

(C) Danny Beuerbach

Das Buch kann man dabei entweder mitbringen oder eins von seinen aussuchen. Der renommierte Speed Cutter und Festivalfriseur möchte gemeinsam mit der Duisburger Stadtbibliothek und dem Literaturbüro Lust aufs Lesen machen – denn Haareschneiden und Lesen ist beides gut für den Kopf. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



MSV Duisburg – SV Elversberg: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des DFB-Pokalspiels MSV Duisburg gegen SV Elversberg am Samstag, 22. August, um 15.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena
ab Salmstraße Meiderich Abfahrt um 13.36, 13.46 und 13.56 Uhr
ab Bergstraße Meiderich Abfahrt um 13.41, 13.51 und 14.01 Uhr
ab Meiderich Bf Abfahrt um 13.45 bis 14.10 Uhr alle 5 Minuten
ab Großenbaum Bf Ost um 14.20 und 14.35 Uhr
ab Betriebshof Unkelstein um 13.28 bis 13.53 Uhr alle 5 Minuten
Duisburg Hbf. Verknüpfungshalle um 13.40 bis 15.05 Uhr alle 5 Minuten
Ab Businesspark Nord um 14.03 Uhr

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“ zu nutzen.

Stadtwerke übergeben historisches Riesentrikot an MSV-Museum
Ein besonderes Stück Vereinsgeschichte kehrt an einen würdigen Ort zurück: Die Stadtwerke Duisburg haben dem MSV-Museum ein spektakuläres Exponat übergeben – ein riesiges Fahnentrikot im Format von 23 mal 25 Metern.

Das Block-Trikot, das vor 15 Jahren im Rahmen des DFB-Pokalfinales 2011 in Berlin zum Einsatz kam, wurde von den Stadtwerken an Klaus Dings, den Archivar des MSV-Museums, übergeben. Damit wird ein bedeutendes Symbol der gemeinsamen Vergangenheit von Verein und dem lokalen Energieversorger dauerhaft für Fans sowie Besucherinnen und Besucher erhalten.

„Das Trikot steht für einen unvergesslichen Moment in der jüngeren Vereinsgeschichte und für die enge Verbundenheit der Stadtwerke mit dem MSV Duisburg. Wir freuen uns, dass dieses Unikat nun im Museum die richtige Heimat findet“, sagt Volker Baumann, Vorstandssprecher des MSV-Museum e.V., der an diesem Termin verhindert war.

Erinnerung an sensationelle Pokalsaison 2011
Die Entstehung des Riesentrikots ist eng mit einem der größten sportlichen Erfolge des MSV Duisburg der letzten Jahrzehnte verknüpft. In der Saison 2010/2011 spielte sich der MSV als Zweitligist sensationell bis ins Finale des DFB-Pokals. Als damaliger Haupt- und Trikotsponsor wollte die Marke R(H)EINPOWER der Stadtwerke diesen Moment nutzen, um den Fans für ihre bedingungslose Unterstützung zu danken.

Pünktlich zum Endspiel am 21. Mai 2011 im Berliner Olympiastadion gegen den FC Schalke 04 war das gigantische Block-Trikot fertig, das im Fanbereich für eine einzigartige Atmosphäre sorgte. Auch wenn das Spiel selbst mit 0:5 verloren ging, bleibt der Einzug ins Finale als kollektives Erlebnis unvergessen. Das Sponsoring-Engagement der Stadtwerke reicht dabei weit zurück: Bereits von 2009 bis 2011 sowie erneut von 2012 bis 2014 zierte das Logo von R(H)EINPOWER die Brust der Zebras.

Symbol für regionale Partnerschaft
Mit der Übergabe unterstreichen die Stadtwerke ihr anhaltendes Engagement für den Sport in der Region. „Sport verbindet Menschen und schafft Identität. Dass wir dieses besondere Stück Geschichte nun dem Museum übereignen können, zeigt, wie wichtig uns die Pflege dieser gemeinsamen Kultur ist“, so Anke Schymanski, Marketingreferentin der Stadtwerke.

Die Partnerschaft lebt auch heute weiter: Ob durch das aktuelle Trikotgewinnspiel, die Unterstützung als Partner der Einlaufeskorte oder gemeinsame Projekte wie die MSV-Wallboxen, den „Zebrastrom“ oder Rabatte im Zebrashop mit der Stadtwerke-Kundenkarte– die Verbindung zwischen dem Energieversorger und dem Traditionsverein bleibt stark.

Klaus Dings, Archivar des MSV-Museums, nahm das Riesentrikot gerne in Empfang: „Solche Exponate sind das Herzstück unserer Sammlung. Sie erzählen nicht nur von sportlichen Ereignissen, sondern auch von der Leidenschaft der Fans und der Unterstützung durch lokale Partner. Das Block-Trikot wird ein absoluter Blickfang in unserer Ausstellung sein.“ Die genaue Präsentation und der zukünftige Ausstellungsort im Museum wird derzeit noch detailliert geplant.

Hintergrund: MSV-Museum und Stadtwerke-Engagement
Das MSV-Museum bewahrt die Erinnerung an die bewegte Geschichte des Clubs und bietet Fans einen Ort der Begegnung. Die Stadtwerke Duisburg unterstützen den Breitensport und den Leistungssport in der Stadt auf vielfältige Weise.

Überreichten das Block-Trikot an Archivar Klaus Dings: Meral Alici (li.) und Anke Schymanski, Marketingreferentinnen der Stadtwerke am Unternehmenssitz der Stadtwerke:Duisburg. Fotos Stadtwerke


Spieleabend in der Rheinhauser Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am Freitag, 28. August, zum Spieleabend ein. Von 19 bis 22.30 Uhr kommen Spieleinteressierte in den Räumlichkeiten an der Händelstraße 6 zusammen, um gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen und neue Titel kennenzulernen. Die Spielesammlung bietet eine abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten Klassikern und aktuellen Neuanschaffungen.

Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür, dass sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge passende Angebote finden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek Rheinhausen freut sich auf einen lebendigen Abend und zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter 02065 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Kaffee, Tee und Gespräche am Lastenrad auf dem Hamborner Friedhof  
Wenn Trauernde am 29. August die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde auf dem evangelischen Friedhof in Hamborn besuchen, können sie sich vor Ort mit einem frischen, warmen Kaffee oder Tee aufwärmen.

Dazu laden Tiina Henke, Heike Köller und Oliver Miosczka herzlich ein, denn die drei haben ein Lastenrad mit einer Kaffeemaschine ausgestattet worden, so dass sie dort unter freiem Himmel Getränke frisch zubereiten. Sie schenken zwischen 14 und 16 Uhr die schmackhafte Wärme gerne aus und werden die Aktion, gerne wiederholen. Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn freut sich über die tolle Idee der Gemeindemitglieder und dankt den dreien für das Engagement sehr.  
 



NRW: 2025 wurde Bauland im Wert von 1,9 Milliarden Euro verkauft
Rund 10 Millionen Quadratmeter Bauland wurden abgesetzt 3.130 Hektar landwirtschaftliche Flächen wurden 2025 zu einem Gesamtkaufwert von 253 Millionen Euro veräußert Bauland im Reg.-Bez. Düsseldorf und landwirtschaftliche Flächen im Reg.-Bez. Münster am teuersten

Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen 6.558 Baulandverkäufe mit einer Gesamtfläche von rund 10 Millionen Quadratmetern getätigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, betrug der Gesamtkaufwert rund 1,9 Milliarden Euro, was rein rechnerisch 193,98 Euro pro Quadratmeter Bauland entspricht. Im Jahr 2024 lag der durchschnittliche Kaufwert noch bei 177,69 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 17,3 % mehr Baugrundstücke veräußert.

Höchster durchschnittlicher Kaufwert im Regierungsbezirk Düsseldorf
Den höchsten Durchschnittspreis verzeichnete der Regierungsbezirk Düsseldorf mit 254,58 Euro je Quadratmeter Bauland, gefolgt vom Regierungsbezirk Köln mit 245,87 Euro. Der niedrigste durchschnittliche Kaufwert wurde 2025 für den Regierungsbezirk Arnsberg mit 129,00 Euro pro Quadratmeter ermittelt.



Landwirtschaftliche Flächen im Wert von rund 253 Millionen Euro verkauft Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden im vergangenen Jahr 1.907 landwirtschaftliche Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 3.130 Hektar veräußert. Der Kaufwert lag insgesamt bei rund 253 Millionen Euro. Damit lag der durchschnittliche Kaufwert 2025 bei 80.732 Euro je Hektar bzw. 8,07 Euro je Quadratmeter landwirtschaftlicher Fläche.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden 28,6 % mehr landwirtschaftliche Grundstücke veräußert. Durchschnittlicher Kaufwert für landwirtschaftliche Flächen im Regierungsbezirk Münster am höchsten Der höchste durchschnittliche Kaufwert für landwirtschaftliche Flächen wurde im Regierungsbezirk Münster mit 121.503 Euro je Hektar registriert; der niedrigste im Regierungsbezirk Arnsberg mit 45.178 Euro.



Kitas und allgemeinbildende Schulen in NRW: Mehr private Einrichtungen als vor 20 Jahren
2025 gab es 18,2 % mehr Kitas in freier Trägerschaft, aber nur 1,7 % mehr öffentliche Kitas als 2006 Zahl der allgemeinbildenden Privatschulen seit dem Schuljahr 2005/2006 um 36,7 % gestiegen, 24,0 % weniger öffentliche Schulen Anteil der Kinder in Kitas in freier Trägerschaft und Privatschulen leicht gestiegen

Die Zahl der Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft für Kinder ist in Nordrhein-Westfalen in den letzten 20 Jahren gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, gab es 2025 rund 8.300 Kitas in freier Trägerschaft und damit 18,2 % mehr als im Jahr 2006. An allgemeinbildenden Schulen fiel das Wachstum privater Einrichtungen seit dem Schuljahr 2005/06 mit 36,7 % noch deutlicher aus: Im Schuljahr 2025/26 gab es 428 private Ersatzschulen in NRW.

Zu den freien Trägern von Kitas zählen die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege sowie unabhängige, gemeinnützige und nicht gemeinnützige Unternehmen oder Vereine. Schulen in freier Trägerschaft, auch private Ersatzschulen bzw. hier Privatschulen genannt, sind Schulen, die nicht vom Land, den Kommunen oder sonstigen öffentlichen Schulträgern geführt werden. Sie können konfessionell, weltanschaulich oder durch besondere pädagogische Interessen und Konzepte geprägt sein. 20-Jahresvergleich: Mehr Kitas in freier Trägerschaft, aber weniger religiöse Träger.


 

Insgesamt ist die Zahl der Kindertageseinrichtungen in den letzten 20 Jahren um 13,8 % gestiegen. Der Gesamtanstieg ist dabei vor allem auf die Kitas in freier Trägerschaft zurückzuführen: Die Zahl der Einrichtungen öffentlicher Träger wuchs um lediglich 1,7 %. Damit befanden sich 2025 76,3 % aller Kindertageseinrichtungen in freier Trägerschaft; 2006 lag ihr Anteil noch bei 73,5 %.

Bei den freien Trägern nahm die Zahl nicht-religiöser privat-gemeinnütziger Träger, worunter bspw. der Paritätische Wohlfahrtsverband fällt, am meisten zu. In den letzten 20 Jahren stieg ihre Zahl um 58,0 %. Währenddessen ging die Zahl der Kitas in religiöser privat-gemeinnütziger Trägerschaft (z. B. Caritasverband) um 4,6 % zurück.

Insgesamt stellten 2025 dennoch katholische Träger die meisten Einrichtungen, gefolgt von Jugendämtern und evangelischen Trägern. Mehr Privatschulen, weniger öffentliche Schulen Auch im Schulsystem Nordrhein-Westfalens ist eine Entwicklung hin zu mehr privaten Einrichtungen erkennbar: Ihre Zahl wuchs, während die Gesamtzahl der allgemeinbildenden Schulen um 21,0 % zurückging.

Ausschlaggebend dafür war insbesondere der Rückgang öffentlicher Schulen. Im 20-Jahresvergleich stieg der Anteil privater Schulen am allgemeinbildenden Schulangebot von 4,9 % auf 8,5 %.



Hinsichtlich der schülerstärksten allgemeinbildenden Schulformen zeigten sich jedoch Unterschiede. So waren private Gymnasien schon im Schuljahr 2005/06 mit 16,8 % recht verbreitet; im Schuljahr 2025/26 waren es lediglich drei private Gymnasien mehr. Bei den Grundschulen hat sich die Zahl hingegen von 26 auf 79 nahezu verdreifacht.

Anteilig machten private Grundschulen zuletzt allerdings nur 2,8 % des Grundschulangebots aus. Anteil der Kinder und Jugendlichen in privaten Kitas und Schulen leicht gestiegen Neben der steigenden Anzahl von privaten Einrichtungen besuchen mittlerweile auch mehr Kinder und Jugendliche diese Kitas und Schulen.

Der Anteil der Kinder, die eine Tageseinrichtung in privater Trägerschaft besuchen, ist innerhalb von 20 Jahren leicht gestiegen: Von 71,0 % im Jahr 2006 auf 73,1 % im Jahr 2025. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Privatschulen lag im Schuljahr 2025/26 bei 8,3 %.

Das waren 1,3 Prozentpunkte mehr als im Schuljahr 2005/06, als der Anteil bei 7,0 % lag. Allerdings gab es nach kontinuierlichen Zuwächsen ab dem Schuljahr 2021/22 eine leicht rückläufige Entwicklung.

Die 10.000-Euro-Frage: Wofür gilt diese Obergrenze wirklich?
Ob Bargeld im Reisegepäck, Schmuck aus dem Urlaub oder eine größere Barzahlung im Ausland: Auf Reisen gelten je nach Situation unterschiedliche Betragsgrenzen. Weil die Zahl von 10.000 Euro in verschiedenen Zusammenhängen auftaucht, kommt es dabei immer wieder zu Verwechslungen.

https://www.evz.de/themen/finanzen-versicherungen/bezahlen-eu/bargeldobergrenze


Ein Beratungsfall des Europäischen Verbraucherzentrums (EVZ) Deutschland zeigt, wie teuer dieser Irrtum werden kann – und warum Reisende unbedingt genauer hinschauen sollten.

10.000 Euro, 1.000 Euro oder 430 Euro? Wer bei den verschiedenen Betragsgrenzen den Überblick verliert, riskiert auf Reisen teure Überraschungen. (Bild: KI-generiert)

Ein frisch verheiratetes Paar kehrt aus Indien nach Deutschland zurück. Im Gepäck: Ein Goldschmuckset, das die Eltern des Bräutigams der Braut zur Hochzeit geschenkt haben. Der Wert liegt unter 10.000 Euro. Für das Paar scheint die Sache damit erledigt. Die viel diskutierte Grenze ist schließlich nicht erreicht. An der Zollkontrolle folgt dann aber die Überraschung.
Denn entscheidend ist in diesem Fall gar nicht die Bargeldgrenze, sondern die Freigrenze für Waren. Die Freude über das Hochzeitsgeschenk währt deshalb nur kurz. Es folgen eine hohe Rechnung für die Nachverzollung und ein Steuerstrafverfahren.

„Wer nur auf die Zahl schaut, kann leicht die falschen Schlüsse ziehen“, erklärt André Schulze-Wethmar. „Denn je nachdem, ob es um Bargeld, Waren oder Barzahlungen geht, greifen unterschiedliche Vorschriften.“

Der Fall zeigt, wie leicht sich verschiedene Betragsgrenzen verwechseln lassen – und welche Folgen das haben kann. Denn die viel diskutierte 10.000-Euro-Grenze ist längst nicht die einzige Grenze, die Reisende kennen sollten.

Welche Grenze gilt wann?
Für Waren, die Reisende ab 16 Jahren aus einem Nicht-EU-Staat mitbringen, gilt bei der Einreise per Flugzeug oder Schiff grundsätzlich eine Freigrenze von 430 Euro pro Person. Wer auf dem Landweg, etwa mit dem Auto oder Zug, einreist, darf Waren im Wert von bis zu 300 Euro abgabenfrei mitbringen. Die Freigrenze kann nicht auf Mitreisende übertragen werden. Wird sie überschritten, müssen die Waren beim Zoll angemeldet werden – unabhängig davon, ob sie gekauft oder geschenkt wurden. Dabei werden grundsätzlich die gesamten Waren verzollt und versteuert, nicht nur der Wert oberhalb der Freigrenze.

Wer 10.000 Euro oder mehr an Bargeld über eine EU-Außengrenze bringt, muss diese beim Zoll proaktiv anmelden. Diese Regel dient der Geldwäschebekämpfung und hat nichts mit den Zollfreigrenzen für Waren zu tun.

Ab Mitte 2027 kommt schließlich eine dritte Regel hinzu: Dann gilt in der Europäischen Union erstmals eine Obergrenze von 10.000 Euro für Barzahlungen an Unternehmen. Sie soll Geldwäsche erschweren, organisierte Kriminalität bekämpfen und für einheitlichere Wettbewerbsbedingungen sorgen. Für Länder wie Deutschland oder Luxemburg, die bislang keine allgemeine Bargeldobergrenze kennen, gilt damit erstmals überhaupt eine Obergrenze. Sie betrifft jedoch ausschließlich Barzahlungen an Unternehmen, nicht Geschäfte zwischen Privatpersonen.

Einheitliche Obergrenze, unterschiedliche Vorschriften
Mit der neuen EU-Regel gilt ab dem kommenden Jahr erstmals eine gemeinsame Obergrenze für Barzahlungen an Unternehmen in allen EU-Mitgliedstaaten. Aber: Die Mitgliedstaaten dürfen weiterhin niedrigere nationale Bargeldobergrenzen festlegen oder bestehende Grenzen beibehalten.

Die Unterschiede sind aktuell erheblich. Während Deutschland und Luxemburg bislang keine allgemeine Bargeldobergrenze kennen, gilt in den Niederlanden bereits eine Grenze von 3.000 Euro. In Italien sind es 5.000 Euro, in Spanien grundsätzlich 1.000 Euro bei Barzahlungen an Unternehmen.

„Die EU zieht mit der neuen Regel eine Grenze nach oben. Mitgliedstaaten dürfen ihre strengeren nationalen Bargeldobergrenzen aber behalten oder neue einführen“, sagt Schulze-Wethmar. „Nicht nur bei größeren Anschaffungen lohnt sich deshalb ein Blick auf die Regeln des jeweiligen Landes.“

Wer sich vor einer Reise informieren möchte, findet auf der Internetseite des Europäischen Verbraucherzentrums eine Übersicht zu den Bargeldobergrenzen. Das EVZ Deutschland hat sie gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern (ECC-Net) aus ganz Europa auf den neusten Stand gebracht. Sie zeigt, welche Obergrenzen derzeit gelten, wo Ausnahmen bestehen und welche Änderungen die neue Geldwäscheverordnung ab 2027 tatsächlich bringt. Für Fragen zur Einfuhr von Waren aus Nicht-EU-Staaten oder anderen konkreten Fragen hilft außerdem der Abgabenrechner für den Reiseverkehr des Zolls weiter.

Bewerbungsfrist für Duisburger Aufenthaltsstipendium 2027 endet
Kunstschaffende unter 40 Jahren haben noch bis Montag, 31. August, die Gelegenheit, ihre Bewerbungsunterlagen für das Aufenthaltsstipendium 2027 der Stadt Duisburg und der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler einzureichen. Auf die Stipendiatin oder den Stipendiaten warten ein kostenfreies Atelier, eine eigene Ausstellung, eine Publikation, eine mietfreie Wohnung inklusive Nebenkosten sowie ein Deutschlandticket.

Die Förderung richtet sich an Kunstschaffende aus den Bereichen Bildende Kunst, Fotografie, Illustration, Performance oder Videokunst. Voraussetzung ist, dass der Abschluss einer entsprechenden Ausbildung oder eines Studiums mindestens ein Jahr zurückliegt. Die aktuelle Aufenthaltsstipendiatin, Lisa Wölfel, zog Anfang des Jahres von Leipzig nach Duisburg. Seitdem präsentierte sie ihre Kunst einem interessierten Publikum im Kunstraum Schmale Gasse. Außerdem beteiligte sie sich am Kulturfestival „Kunstwerkhalle 3“ und zeigte dort erstmals ihr bislang größtes Kunstwerk.

Ab November wird sie mit einem Projekt im Ludwigturm zu sehen sein. Über ihre Zeit in Duisburg sagt sie: „Das Duisburg- Stipendium bietet absolute Ruhe zum künstlerischen Arbeiten in einem geräumigen Atelier und viel Raum zur selbstständigen Gestaltung. Ich wurde äußerst herzlich von den Duisburger Kunstschaffenden empfangen und bei Fragen ist von städtischer Seite immer jemand ansprechbar.“

Künstlerin Lisa Wölfel ist seit Anfang Januar in Duisburg. Bilder: Ilja Höpping Stadt

Wölfel beschreibt das künstlerische Umfeld so: „Es ist erfrischend, offen und kollegial, was sehr bedeutsam für einen gelungenen Stipendienaufenthalt in unseren von Konkurrenz geprägten Zeiten ist. Viel Erfolg bei der Bewerbung.“ Die Stadt Duisburg fördert Kunst und Kultur seit Jahrzehnten und stellt unter anderem fast 40 städtische Ateliers dauerhaft mietfrei zur Verfügung.

Seit 2018 haben bereits acht Menschen von dem Aufenthaltsstipendium profitiert. Es eröffnet Raum für neue Impulse, künstlerischen Austausch und frische Perspektiven. Einige ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten sind auch nach Ablauf des Förderjahres in Duisburg geblieben. Sie bereichern seitdem nachhaltig die junge Kunstszene der Stadt.

Die Bewerbungsunterlagen können digital bis zum 31. August 2026 an Claudia Bohndorf von den Kulturbetrieben per E-Mail an c.bohndorf@stadt- duisburg.de gesendet werden. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-983870 oder im Internet unter http://www.duisburg.de/aufenthaltsstipendium.

Nach der Sichtung der Bewerbungsunterlagen entscheidet eine unabhängige Fachjury über die Platzvergabe. In der Bewerbung soll überzeugend dargelegt werden, warum Duisburg der richtige Ort für künstlerische Arbeit ist. Die Entscheidung über die Vergabe des Aufenthaltsstipendiums fällt Ende Oktober.

Targobank Run: Vorrang für Läuferinnen und Läufer wirkt sich auf Fahrplan der DVG aus
Am Mittwoch, 26. August, steht die Duisburger Innenstadt wieder im Zeichen des Targobank Runs. Um den Teilnehmenden einen sicheren Laufweg zu gewährleisten, sind am Veranstaltungstag zwischen 16 und 24 Uhr zeitweise Umleitungen und Sperrungen innerstädtischer Durchgangsstraßen notwendig. Da die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) auch von diesen Maßnahmen betroffen ist, kommt es zu verkehrsbedingten Einschränkungen und zu Haltestellenverlegungen.

Betroffene Linien:
923, 926, 928, 929, 931, 933, 937, 947, SB10 und SB30
Haltestellen:
Ab 16 Uhr bis 24 Uhr
Die Haltestellen „Stadttheater“ und „Schäferturm“ der Linien 931, 937 und 947 entfallen in beide Fahrtrichtungen.

Von 18.20 bis circa 19.45 Uhr
Die Haltestelle „Innenhafen“ (Linie 934) wird zur Ersatzhaltestelle „Innenhafen“ in die Max-Peters-Straße verlegt.
Die Haltestellen „Stapeltor“, „Holzhafen“ und „Hansegracht“ (Linie 934) entfallen in beide Fahrtrichtungen.

Von 18.20 bis circa 20.15 Uhr
Die Haltestellen „Friedrich-Wilhelm-Platz“ und „Marientor“ (926, 928, 929, 933, SB10 und SB30) in Fahrtrichtung Neuenkamp, Birkenstraße, Bruchstraße, Vluyn bzw. Geldern, werden in die Plessingstraße vor die Einmündung Steinsche Gasse verlegt,
Die Haltestellen „Schwanentor“ und „Schifferstraße“ (Linie 933) Fahrtrichtung Neuenkamp, werden in die Essenberger Straße zur Haltestelle „Sperrschleuse“ verlegt.
„Stapeltor“ und „Kuhtor“ (Linie 928) entfallen.

Fahrgäste werden gebeten, die geänderten Fahrwege zu beachten und sich auf den Wegfall der Haltestelle einzustellen sowie gegebenenfalls zusätzliche Zeit für ihre Fahrt einzuplanen.

Kochen lernen an der VHS Duisburg
Die Volkshochschule Duisburg erweitert ihr Angebot im Bereich der praktischen Erwachsenenbildung und bietet im Herbstsemester ab September drei Grundkochkurse für unterschiedliche Ernährungsformen an. Ob vegetarische, ayurvedische oder fleischhaltige Küche: Die Teilnehmenden erwerben grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, die ihnen einen bewussten und selbstständigen Umgang mit Lebensmitteln ermöglichen.

Neben der praktischen Zubereitung von Speisen vermitteln die erfahrenen Dozentinnen Wissenswertes über Lebensmittel, deren Herkunft, Qualität, Verarbeitung und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Die Kurse richten sich an Anfängerinnen und Anfänger sowie an alle Interessierten, die ihre Kochkenntnisse erweitern und neue Ernährungsformen kennenlernen möchten. Eine Anmeldung zu den Kursen per E-Mail an n.huebner@stadt-duisburg.de ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0202 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.

Kreativworkshop „Seasons of Imladris“ in der Zentralbibliothek
Die Stadtbibliothek Duisburg lädt Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren zu einem ganz besonderen Kulturprojekt ein. Unter dem Titel „Seasons of Imladris“ können die Teilnehmenden gemeinsam mit der Band Faelend in die faszinierende Welt von J. R. R. Tolkien eintauchen und eine eigene Musiktheater-Performance entwickeln.

Der Workshop startet am Samstag, 12. September, in der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt und erstreckt sich über insgesamt sieben Termine. Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen kennen und gestalten daraus gemeinsam ein Bühnenprogramm.

Im Mittelpunkt steht der Song „Seasons of Imladris“ der Band Faelend, der als kreative Grundlage für das Projekt dient. Während der Workshopreihe gibt es Einblicke in Gesang, Trommeltechniken, Harfen- und Lautenspiel, Tanz, Schauspiel sowie Kostümgestaltung und die Grundlagen von Bühnentechnik.

Höhepunkt ist die Aufführung des Ergebnisses am Samstag, 17. Oktober, für Familien, Freundinnen und Freunde. Der Workshop beginnt am Samstag, 12. September, von 12 bis 15 Uhr. Die weiteren Termine finden jeweils an den Freitagen 18. September, 25. September, 2. Oktober, 9. Oktober und 16. Oktober von 15.30 bis 18 Uhr statt.

Die Abschlussaufführung startet am Samstag, 17. Oktober, um 12 Uhr. Das Projekt wird im Rahmen des Programms Kulturrucksack NRW gefördert. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen ist erforderlich.

Werke von Bach, seinen Vorbildern und Zeitgenossen beim Sommerorgelkonzert in der Hamborner Friedenskirche - am 26.8.
Beim letzten Musikabend der Reihe „Sommerliche Orgelkonzerte“ am 26. August um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, seinen Vorbildern und seinen Zeitgenossen.

Das interessante Programm hat Andy von Oppenkowski (Foto (C) Oppenkowski), seit 2007 Kantor an der Kreuzeskirche Essen und künstlerischer Leiter des Forum Kreuzeskirche Essen e.V. sowie Mitinitiator des Orgelfestival.Ruhr, zusammengestellt: Der Musiker spielt an der Eule-Orgel der Hamborner Friedenskirche u.a. Bach´s Präludium (Toccata), „Liebster Jesu, wir sind hier“ (BWV 730 und 731), die Fuge E-Dur BWV 566 und die Passacaglia c-Moll BWV 582, aber auch Dietrich Buxtehudes „Ciacona in e“, die Fuge in g von Johann Adam Reincken und Michelangelo Rossi´s „Toccata settima“.  

Der Eintritt kostet zehn Euro; ermäßigt fünf Euro. Auch für das letzte Konzert der Reihe gilt: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Bei Rückfragen können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden. 


Orgelfestival.Ruhr in Salvator wird zur „Tour de France“
Frankreich gilt nicht nur als DAS Orgelland mit herausragenden Kathedralen und Instrumenten, sondern auch als DIE Fahrradnation. Dies inspirierte Kirchenmusikdirektor, selbst großer Frankreich- und Rad-Fan Marcus Strümpe zu dem Programm seines diesjährigen Festivalkonzerts in der Salvatorkirche Duisburg: Ausschließlich französische Komponisten mit herausragenden Werken.

Auf dem einstündigen Parcours sind Stücke von Jean Langlais, Claude Debussy, Olivier Messiaen, Marcel Dupré und am Ende die berühmte Toccata in F-Dur von Charles M. Widor zu hören. „Alles in allem ein auf und ab durch vier Jahrhunderte französische Orgelmusik“ findet der Salvatororganist, der sich jetzt schon auf die musikalische Tour freut: Sie findet statt am Sonntag, den 30. August um 18 Uhr, Zaungäste sind herzlich willkommen und zahlen an der Abendkasse 12 Euro, Schüler und Studenten haben freien Eintritt.

Am Ziel gibt es ein Glas mit französischem Weißwein. Infos zum Orgelfestival gibt es unter www.orgelfestival.ruhr, zur Salvatorkirche unter www.salvatorkirche.de.

Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe in Tour-de-France-Stimmung vor "seiner" Orgel  (Foto: Raphael Dinter)
  

Rock vorm Treppchen Open-air-Livemusik in Neudorf 
Die Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf lädt mit dem Begegnungs- und Beratungszentrum der Evangelischen Dienste Duisburg wieder zum Open-Air-Konzert vor dem Gemeindehaus auf der Gustav-Adolf-Straße 65 in Neudorf. Die Musik-Party mit Snacks und Getränken steigt am 28. August 2025 ab 16 Uhr und steht wie im letzten Jahr unter dem Motto „Rock vorm Treppchen“.

Für Stimmung sorgt die Band „100 Kühe“ mit ihrem Mix aus Rockklassikern und Liedermachersongs. Von Rolling Stones über Black Sabbath bis Georg Danzer ist für alle etwas dabei. Außerdem treten noch weitere Bands aus dem Umfeld der Gemeinde an diesem Nachmittag auf. Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de, zum BBZ unter www.edd.de.  

Die Band "100 Kühe" beim Konzert "Rock vorm Treppchen" von 2025 in Neudorf (Foto: Hartmut Hansen).

 





NRW: Zahl der gemeldeten Prostituierten erstmals seit 2020 wieder gesunken
8.339 Prostituierte waren Ende 2025 in NRW offiziell angemeldet – 51 weniger als im Vorjahr Rumänische Staatsangehörigkeit am häufigsten vertreten (40 %) 76 % der gemeldeten Prostituierten waren 21 bis 44 Jahre alt

Ende 2025 waren in Nordrhein-Westfalen 8.339 Personen nach dem Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) angemeldet. Das waren 51 Personen weniger als zum Jahresende 2024. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist damit die Zahl der gemeldeten Prostituierten erstmals seit 2020 wieder leicht gesunken. Ende 2019, vor der Corona-Pandemie, lag ihre Zahl mit 9.472 deutlich höher.


40 % der gemeldeten Prostituierten hatten die rumänische Staatsangehörigkeit
Mit 40 % hatten die in NRW gemeldeten Prostituierten Ende 2025 am häufigsten die rumänische Staatsangehörigkeit und 18 % waren Deutsche. An dritter Stelle stand die bulgarische Staatsangehörigkeit (12 %) gefolgt von der spanischen (6 %) und der polnischen (4 %) Staatsangehörigkeit. Mehr als drei Viertel (76 %) der angemeldeten Prostituierten waren 21 bis 44 Jahre alt. Weitere 21 % waren 45 Jahre oder älter und 3 % waren im Alter von 18 bis 20 Jahren.

Entlastung der Unternehmen von Berichtspflichten im EU-Binnenhandel
• Nur jedes zwanzigste Unternehmen mit Warenverkehren zwischen Deutschland und anderen EU-Staaten war im Jahr 2025 meldepflichtig zur Intrahandelsstatistik
• Zahl der meldepflichtigen Unternehmen im Vergleich zu 2021 um 40 % verringert
• Umfrage der EU-Statistikbehörde Eurostat zeigt: Deutschland bei Entlastung der Unternehmen im europäischen Vergleich unter den Top 3

Seit dem vergangenen Jahr müssen in Deutschland deutlich weniger Unternehmen als zuvor Meldungen zur Außenhandelsstatistik abgeben, wenn sie Waren innerhalb der Europäischen Union (EU) handeln: Mit dem novellierten Außenhandelsstatistikgesetz wurden 2025 die jährlichen Meldeschwellen, ab denen Unternehmen Angaben zur Statistik machen müssen, bei Exporten im EU- Binnenmarkt von 500 000 Euro auf 1 Million Euro verdoppelt und bei Importen von 800 000 Euro auf 3 Millionen Euro mehr als verdreifacht.

Dadurch waren im Jahr 2025 in Deutschland 40 % oder 29 400 Unternehmen weniger zur Intrahandelsstatistik meldepflichtig als noch 2021. Eine Umfrage der europäischen Statistikbehörde Eurostat zeigt, dass Deutschland damit nach Estland (-57 %) und Bulgarien (-52 %) die EU-weit dritthöchste Bürokratieentlastung im Intrahandel erreicht hat.

Der Intrahandel – also der Warenhandel mit anderen EU-Staaten – machte 2025 mehr als die Hälfte des gesamten deutschen Außenhandels aus. Die Daten zur Intrahandelsstatistik erhebt das Statistische Bundesamt (Destatis) monatlich direkt von den Unternehmen.

Der Außenhandel mit Nicht-EU-Mitgliedstaaten (Extrahandel) wird dagegen fast vollständig über die Zollverwaltung nach den zollrechtlichen Bestimmungen erhoben. Hier kann das Statistische Bundesamt keine Meldebefreiungen festlegen.

Beim Abbau von statistischen Meldepflichten muss immer die Entlastung der Unternehmen von Bürokratie gegen die erforderliche Qualität der Ergebnisse abgewogen werden: Einerseits sollen möglichst viele Unternehmen von den Berichtspflichten entlastet werden, andererseits sollen qualitativ hochwertige Aussagen über die konjunkturelle und strukturelle Entwicklung des Außenhandels Deutschlands möglich bleiben.

Daher werden Meldeschwellen festgelegt, die sowohl den Entlastungsmöglichkeiten als auch dem Qualitätsaspekt Rechnung tragen. Nur 5,4 % der Unternehmen mit Warenverkehren zwischen Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten waren im Jahr 2025 meldepflichtig .

Im Zeitraum von 2021 bis 2025 waren jährlich durchschnittlich 5,7 Millionen Unternehmen in der EU im innergemeinschaftlichen Warenhandel aktiv. Davon waren im Schnitt jedes Jahr rund 430 000 Unternehmen meldepflichtig zur Intrahandelsstatistik.

Der Anteil der meldepflichtigen Unternehmen an allen Außenhandel betreibenden Unternehmen sank zwischen 2021 und 2025 EU-weit von 8,3 % auf 6,8 %. In Deutschland nahm der Anteil der meldepflichtigen Unternehmen im selben Zeitraum von 8,3 % auf 5,4 % der außenhandelsaktiven Unternehmen ab. Damit waren nur etwa 43 800 von 803 900 Unternehmen oder jedes zwanzigste außenhandelsaktive Unternehmen zu Angaben gegenüber der Statistik verpflichtet.

Import: Zahl der meldepflichtigen Unternehmen seit 2021 mehr als halbiert Importseitig hat sich der Zahl der meldepflichtigen Unternehmen in Deutschland 2025 gegenüber 2021 mehr als halbiert (-57 %). In der Rangfolge der EU-weit höchsten Entlastungen belegt Deutschland damit hinter Estland den zweiten Platz.

2025 mussten durch die Anhebung der Meldeschwelle nur noch 2,7 % der Unternehmen in Deutschland, die Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten importierten, Meldungen zur Intrahandelsstatistik abgeben. Damit hat sich auch der Anteil der meldepflichtigen Unternehmen im Vergleich zu 2021 (5,8 %) mehr als halbiert.

Dabei werden weiterhin über 90 % des Wertes der aus der EU nach Deutschland importierten Waren primärstatistisch erfasst. Importseitig gibt es keine EU-weite Anforderung an die Höhe des Abdeckungsgrads. Die EU-Staaten müssen die Qualität der Ergebnisse durch die Festlegung der Meldeschwelle eigenverantwortlich sicherstellen.

Auch nach der jüngsten Anhebung der Meldeschwelle bleibt die Qualität der Außenhandelsergebnisse hoch, da die Importe der Unternehmen, die von der Meldepflicht befreit wurden, auf Basis von Exportdaten der anderen EU-Mitgliedstaaten aus dem europäischen Mikrodatenaustausch (MDE) ergänzt werden. Deshalb konnte die Meldeschwelle – ohne größere Qualitätseinbußen – importseitig bedeutend stärker angehoben werden als exportseitig.

Export: 30 % weniger meldepflichtige Unternehmen als im Jahr 2021 Im Jahr 2025 wurden exportseitig 30 % der im Jahr 2021 noch meldepflichtigen exportierenden Unternehmen von der Meldepflicht zur Intrahandelsstatistik befreit. Damit liegt Deutschland EU-weit auf dem vierten Platz hinter Bulgarien (-57 %), Portugal (-34 %) und Estland (-30 %).

Mit der Verdopplung der Meldeschwelle konnte die akkumulierte Inflation seit der vorherigen Anpassung mehr als ausgeglichen werden und somit auch auf der Exportseite inflationsbereinigt eine Entlastung der Unternehmen erreicht werden. Im Jahr 2025 waren nur noch 16,1 % der in die EU exportierenden Unternehmen meldepflichtig zur Statistik, 2021 waren es noch 19,1 % gewesen.

Die Meldeschwelle bei Exporten innerhalb der EU ist durch europäische Vorgaben nach oben begrenzt. Demnach müssen mindestens 95 % des Wertes der innergemeinschaftlichen Exporte direkt erhoben werden. Dies sichert die Qualität der unter den nationalen Statistikbehörden ausgetauschten Exportdaten und ermöglicht erst die weitreichenden Entlastungen auf der Importseite.

Spiel, Sport und Spaß in Hamborn
Zur Sommerferienaktion „Bewegungspower trifft Brettspielspaß“ laden die Bezirksverwaltung Hamborn, die Sportjugend des Stadtsportbundes sowie die Bezirksbibliothek Hamborn am Freitag, 21. August, von 14 bis 18 Uhr alle Kinder, Jugendlichen und Familien in die Bezirksverwaltung am Rathausplatz ein.

Besucherinnen und Besucher können sich an zahlreichen Spiel- und Sportgeräten wie einer Jonglierstation, beim Hockey oder beim Badminton auspowern sowie bei Brett- und Kartenspielen ihr strategisches Geschick beweisen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen sind per E-Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283-987894 möglich.

Wärmewende für ein Bauwerk aus dem Mittelalter: Salvatorkirche erhält Fernwärme
Eine Kirche, deren Grundstein vermutlich bereits 1316 gelegt wurde, wird künftig mit Fernwärme beheizt. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Heizungstausch klingt, ist tatsächlich ein Beispiel dafür, wie die Wärmewende auch bei besonders anspruchsvollen Gebäuden gelingen kann.

Mit dem Anschluss der denkmalgeschützten Salvatorkirche setzt die Fernwärme Duisburg gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und der Stadt Duisburg ein Zeichen dafür, dass Klimaschutz und Denkmalschutz kein Widerspruch sein müssen. Die Salvatorkirche als Duisburger Stadtkirche gehört zu den bedeutendsten spätgotischen Bauwerken am Niederrhein.

Die Salvatorkirche macht mit dem Anschluss an die Fernwärme einen wichtigen Schritt in Richtung Wärmewende. Quelle: Fernwärme Duisburg

Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1415 ist sie eine der besonderen Landmarken der Stadt an Rhein und Ruhr. Gleichzeitig steht sie stellvertretend für viele historische Gebäude, deren energetische Modernisierung nur eingeschränkt möglich ist. Außendämmungen, Veränderungen an der Fassade oder technische Umbauten sind häufig ausgeschlossen oder nur unter strengen Auflagen zulässig.

Gerade deshalb gewinnen Lösungen an Bedeutung, die den Ausstieg aus fossilen Energieträgern ermöglichen, ohne den Charakter des Gebäudes zu verändern. Die Idee, die Kirche an das Fernwärmenetz anzuschließen, entstand auf Initiative von Oberbürgermeister Sören Link, der den Kontakt zwischen den Beteiligten herstellte. Ausschlaggebend für die Umsetzung waren der Wunsch nach einer klimafreundlicheren Wärmeversorgung, langfristige Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Aspekte gleichermaßen.

„Die Salvatorkirche zeigt eindrucksvoll, dass Klimaschutz und Denkmalschutz gemeinsam funktionieren können. Wir machen ein Gebäude, das seit Jahrhunderten unsere Stadt prägt, fit für die Zukunft – ohne seine historische Identität zu verändern. Dieses Projekt kann Vorbild für viele weitere besondere Gebäude sein“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Bislang wurde die Kirche mit einer Gaszentralheizung beheizt. Künftig übernimmt Fernwärme diese Aufgabe. Die Anschlussleistung beträgt 400 Kilowatt (kW). Für die Besucherinnen und Besucher der Kirche ändert sich dabei kaum etwas und sie werden den Heizungstausch kaum bemerken: Die bestehende Wärmeverteilung bleibt erhalten, lediglich der Wärmeerzeuger wird ausgetauscht.

„Für uns als Kirche ist die Bewahrung der Schöpfung ein zentrales Anliegen unseres Handelns. Wir haben uns für alle unsere Gebäude die Vorgabe gemacht, bis im nächsten Jahrzehnt klimaneutral zu werden. Mit dem Umstieg auf Fernwärme sparen wir sofort Emissionen ein und können unsere Kirche trotzdem weiter wie gewohnt auch in den kalten Monaten nutzen“, erklärt Martin Winterberg, Pfarrer an der Salvatorkirche und Vorsitzender des Presbyteriums.

Planungen laufen seit Dezember 2024
Die Planungen für den Fernwärmeanschluss der Salvatorkirche begannen bereits im Dezember 2024. Die Bauarbeiten starteten dann Mitte Juni dieses Jahres. Dabei wurde auch der bisherige Gasanschluss zurückgebaut. Parallel erfolgen im Gebäude vorbereitende Arbeiten für die Installation der Fernwärme-Übergabestation.

Die größte Herausforderung lag jedoch nicht unter der Straße, sondern im Gebäude selbst. Aufgrund des Denkmalschutzes durfte die historische Bausubstanz nur minimal verändert werden. Üblicherweise erfolgt ein Fernwärmeanschluss über eine neue Hauseinführung oder – falls dies nicht möglich ist – über ein kleines oberirdisches Anschlussbauwerk.

Beides kam bei der Salvatorkirche nicht infrage. Nach intensiven Abstimmungen mit den zuständigen Behörden entwickelte die Fernwärme Duisburg eine individuelle Lösung: Die bestehende Hauseinführung des ehemaligen Gasanschlusses wird künftig auch für die Fernwärmeleitungen genutzt. So bleiben sowohl die historische Fassade als auch das äußere Erscheinungsbild der Kirche vollständig erhalten.

„Gerade denkmalgeschützte Gebäude verlangen maßgeschneiderte Lösungen. Dieses Projekt zeigt, dass Fernwärme auch unter schwierigen baulichen Rahmenbedingungen technisch zuverlässig umgesetzt werden kann. Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir einen Weg gefunden, der sowohl den Anforderungen des Denkmalschutzes als auch einer modernen Wärmeversorgung gerecht wird“, sagt Joel Schlüter, der das Projekt für die Fernwärme Duisburg leitet.

Die Salvatorkirche ist dabei weit mehr als ein Einzelprojekt. Sie steht beispielhaft für viele Bestandsgebäude, deren energetische Sanierung nur eingeschränkt möglich oder wirtschaftlich kaum darstellbar ist. Moderne Wärmepumpen können zwar heute auch höhere Vorlauftemperaturen erreichen, ihre Einsatzmöglichkeiten hängen jedoch stark von den jeweiligen Gebäudegegebenheiten ab. Gerade in dicht bebauten Innenstädten, bei denkmalgeschützten Gebäuden oder dort, wo Platz für Außengeräte fehlt, stoßen sie mitunter an Grenzen.

Fernwärme liefert hohe Vorlauftemperaturen Fernwärme bietet in solchen Fällen oft eine überzeugende Alternative. Sie liefert die erforderlichen Vorlauftemperaturen unmittelbar, sodass bestehende Heizkörper häufig weiter genutzt werden können. Gleichzeitig sind keine sichtbaren Außengeräte erforderlich und Eingriffe in die Gebäudesubstanz bleiben gering.

Für viele historische Gebäude eröffnet sie damit einen praktikablen Weg, fossile Energieträger zu ersetzen, ohne den Gebäudecharakter zu verändern. Mit dem Ausbau der Wärmenetze wächst zugleich ihr Beitrag zum Klimaschutz. Während eine Gasheizung dauerhaft auf fossile Brennstoffe angewiesen bleibt, entwickelt sich die Fernwärme kontinuierlich weiter.

Bereits heute setzt die Fernwärme Duisburg auf einen Energiemix aus Erdgas, industrieller Abwärme, Biomasse und Großwärmepumpen. Außerdem soll die Wärmeerzeugung ab 2035 vollständig CO₂-neutral erfolgen. Jeder neu angeschlossene Kunde profitiert damit automatisch von der fortschreitenden Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung.

Der Anschluss der Salvatorkirche zeigt, dass die Wärmewende nicht nur in Neubaugebieten stattfinden kann. Auch historische Kirchen, öffentliche Gebäude und andere schwer sanierbare Bestandsimmobilien können ihren Beitrag leisten.  

Der alte Gasanschluss der Salvatorkirche wird zurückgebaut. Die Hauseinführung wird für den Anschluss an die Fernwärme genutzt. Quelle: Fernwärme Duisburg

Rezessionsrisiko leicht gesunken – IMK Konjunkturindikator schaltet auf gelb-grün – „Erholung braucht politischen Rückenwind“
Die konjunkturellen Aussichten für die kommenden Monate hellen sich auf, die deutsche Wirtschaft dürfte weiter moderat wachsen. Das signalisiert der monatliche Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, der die neuesten verfügbaren Daten zu den wichtigsten wirtschaftlichen Kenngrößen bündelt. Für den Zeitraum von August bis Ende Oktober 2026 weist der Indikator eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 24,6 Prozent aus.

Anfang Juli betrug sie für die folgenden drei Monate noch 26,8 Prozent. Zusätzlich ist die statistische Streuung im Indikator gesunken von 10,2 auf 7,2 Prozent, was auf eine geringere Verunsicherung unter Wirtschaftsakteuren hindeutet. Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator schaltet deshalb von „gelb-rot“ (erhöhte konjunkturelle Unsicherheit) auf die günstigere Phase „gelb-grün“ (moderater Wachstumspfad).

„Die konjunkturelle Stabilisierung ist angesichts der andauernden Kriege im Iran und der Ukraine durchaus bemerkenswert, aber auch mit Vorsicht zu betrachten“, sagt IMK-Konjunkturexperte Dr. Thomas Theobald über das Konjunkturbild. Tendenzen wie die zuletzt aufwärtsgerichteten Auftragseingänge aus Ländern außerhalb der EU an die deutsche Industrie und eine leichte Erholung der Exporte seien Indizien für die grundsätzliche erhebliche Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

In Zeiten von US-Zöllen, aggressiver chinesischer Industriepolitik und politisch verursachten Energiepreisschocks bräuchten „die konjunkturellen Fortschritte auch politisch weiteren Rücken- und keinen Gegenwind“, sagt Prof. Dr. Sebastian Dullien, der wissenschaftliche Direktor des IMK. Die staatlichen Mehrausgaben für Infrastruktur und Verteidigung zeigten mittlerweile positive Effekte, aber aktuell sei mehr notwendig, so Dullien.

„Damit uns nicht die Zeit wegläuft, braucht Deutschland schnell eine wirtschaftspolitische Wende hin zu einer offensiven und kraftvollen Industriepolitik. Ohne geht es in der aktuellen Weltlage einfach nicht.“ Die Krise der Wirtschaft und insbesondere der Industrie sei kein Problem einfacher mangelnder preislicher Wettbewerbsfähigkeit. „Versuche, die Wettbewerbsfähigkeit mit Lohnkürzungen oder Einschnitten bei den Sozialleistungen zu verbessern, gehen am Problem vorbei“, betont der Ökonom.

Wenn Chinas Regierung beschließe, dass möglichst keine Autos westlicher Hersteller mehr in China verkauft werden sollen oder dass die Infrastruktur Chinas weitgehend ohne ausländische Technologie auskommen soll, „dann helfen ein paar Prozent niedrigere Lohnkosten in Deutschland wenig“, sagt Dullien. „Gefragt sind deshalb nun die konsequente Anwendung von Local-Content-Klauseln für europäische Produkte bei öffentlicher Beschaffung und staatlicher Förderung etwa von E-Autos, selektive Schutzzölle für Schlüsselbranchen und gezielte Förderung von Zukunftstechnologien.“

Maßgeblich für den leichten Rückgang der Rezessionswahrscheinlichkeit sind vor allem Aufhellungen bei einigen Finanzmarkt- und Stimmungsindikatoren. Dazu zählen unter anderem ein geringerer Finanzmarkstress, den das IMK anhand eines breiten Datenkranzes misst, und eine positive Entwicklung beim S&P Einkaufsmanagerindex, der erstmals seit März 2026 über die Expansionsschwelle kletterte. Einen stärkeren Rückgang der Rezessionswahrscheinlichkeit verhindert hat ein weiterer Anstieg der Geldmarktzinsen, der nach Theobalds Analyse die Markterwartung widerspiegelt, dass die Europäische Zentralbank (EZB) in Folge des Energiepreisschocks im September den Leitzins erhöhen wird.


Schlüsselrolle Sachverständiger
Unabhängige Experten schaffen Vertrauen in der Wirtschaft
Am Niederrhein gibt es aktuell 61 öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige. Sie sind zum Beispiel in den Bereichen Brandschutz, Gebäudeschäden und Trinkwasserhygiene tätig. Die öffentliche Bestellung und Vereidigung durch die IHK gelten dabei als Qualitätssiegel.

Denn: Der Titel Sachverständiger ist nicht geschützt. „Durch die öffentliche Bestellung und Vereidigung können sich Gerichte und Unternehmen darauf verlassen, dass sie einen Experten beauftragen, der überdurchschnittlich qualifiziert, neutral und unabhängig ist“, erklärt Eva-Maria Mayer, stellvertretende Geschäftsführerin Recht und Steuern bei der Niederrheinischen IHK.

Auf der Suche nach Experten-Nachwuchs
Und diese Experten sind gefragt. Zum einen wegen des demographischen Wandels. Viele Sachverständige werden in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen. „Durch die Transformation der Wirtschaft – beispielsweise den Einsatz von Wasserstoff – entstehen zudem weitere Felder, für die wir in Zukunft (neue) Sachverständige brauchen“, erklärt Norbert Fleuren, Unternehmer und Vorsitzender des IHK-Sachverständigenausschusses.

Fachliche Kompetenz ist ein Baustein
Dabei sollte die Person sowohl fachlich als auch persönlich für die Aufgabe geeignet sein. „Viele glauben, dass ein Sachverständiger ein Studium abgeschlossen haben muss. Das ist aber nicht so. Wichtig ist, dass die Sachkunde nachgewiesen wurde. Außerdem geht es nicht nur um Fachwissen, sondern auch um die persönliche Eignung. Der Sachverständigenausschuss gibt eine Empfehlung ab, ob die öffentliche Bestellung erfolgen bzw. verlängert werden kann“, so Fleuren.

Sachverständigen-Tag NRW am 9. September
Die Wirtschaft braucht unabhängige Experten. Die Industrie- und Handelskammern in NRW möchten die wichtige Tätigkeit der Sachverständigen deshalb gemeinsam in den Fokus rücken. Sie laden öffentlich bestellte Sachverständige und alle, die sich für die öffentliche Bestellung interessieren, am 9. September nach Essen ein. Dort findet im Haus der Technik der Sachverständigen-Tag NRW statt. Nähere Informationen und Anmeldung unter www.ihk-nrw.de/sachverstaendigentag

Eva-Maria Mayer und Norbert Fleuren machen sich stark für qualifizierte Sachverständigenleistungen für die Wirtschaft am Niederrhein. Norbert Fleuren ist Vorsitzender des Sachverständigenausschusses und Mitglied der IHK-Vollversammlung. Er führt gemeinsam mit seinem Sohn Max die Fleuren Engingeering GmbH und die Fleuren Elektro-Technik GmbH in Kleve.

Zudem ist er von der Handwerkskammer Düsseldorf als Sachverständiger für das Elektroinstallateur- und Elektromechanikerhandwerk öffentlich bestellt und vereidigt. Eva-Maria Meyer ist stellvertretende IHK-Geschäftsführerin Recht und Steuern. Fotos Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski

Mehrwert durch Expertise Unternehmen brauchen Sachverständige
Gesellschaftliches Engagement war für Dr. Birgit Beisheim schon immer wichtig. Die promovierte Chemikerin war in der Politik aktiv und hat sich ehrenamtlich eingebracht. Seit fünf Jahren ist sie auch im IHK-Sachverständigenausschuss als stellvertretende Vorsitzende tätig.

In ihrem Unternehmensalltag greift sie selbst regelmäßig auf die Expertise öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger zurück. Frau Beisheim, angenommen ich dürfte in meinem Briefkopf die Bezeichnung „öffentlich bestellt und vereidigt“ führen. Was würde mir das bringen? Dr. Birgit Beisheim: Dann können Sie davon ausgehen, dass Ihre Expertise sehr gefragt ist.

Ganz egal in welchem Fachbereich: Ob in der Baubranche, im Kfz- Bereich oder bei Erneuerbaren Energien. Immer wieder werden unabhängige Experten benötigt, die aufgrund ihrer großen Erfahrung in der Lage sind, strittige Sachverhalte objektiv zu klären. Warum ist gerade in Ihrer Branche die Expertise von Sachverständigen so wichtig?

Ich mache mal ein Beispiel. Stellen Sie sich vor, dass Sie 50 Tonnen edelmetallhaltige Rohstoffe zu einem Recyclingbetrieb verschiffen lassen. Da geht es oft um sehr viel Geld. Dann ist es wichtig, dass unabhängige Sachverständige diese Lieferung vorab ordentlich untersuchen und bewerten. Damit Sie am Ende das Geld bekommen, das Ihnen zusteht. Das zu organisieren und gerichtsfest zu dokumentieren, gehört unter
anderem zu unseren Aufgaben.

So können Probleme zwischen Lieferanten und Empfängern dauerhaft ausgeschlossen werden. Sie sind mit Ihrem Unternehmen europaweit aktiv. Wie funktioniert das? Wir haben uns ein großes Netzwerk aufgebaut und arbeiten mit zahlreichen Sachverständigen zusammen. Das funktioniert sehr gut. Jeder von ihnen hat sein eigenes Spezialgebiet. Der eine ist beispielsweise ein Fachmann für Elektronikschrott, jemand anderes kennt sich sehr gut aus mit Kupfer. Und wieder jemand anderes hat eine besondere Expertise im Bereich Holzhackschnitzel.

Bei einem so hohen Grad an Spezialisierung ist es wahrscheinlich gar nicht so einfach, entsprechende Sachverständige zu finden? Das wird tatsächlich immer schwieriger. Wir müssen aufmerksam beobachten, wie sich diese Situation in den kommenden Jahren entwickelt. Wie kann es denn gelingen, einem Mangel an öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen vorzubeugen? Wir müssen immer wieder das Gespräch mit möglichen Interessenten suchen.

Die Erfahrung zeigt, wie wichtig der persönliche Kontakt ist. Ich konnte zum Beispiel einen Kollegen dafür begeistern die öffentliche Bestellung und Vereidigung anzustreben, da er bereits Gutachten geschrieben und jahrelange Berufserfahrung hatte. Grundsätzlich gilt es, mehr Menschen mit diesem Berufsbild in Berührung zu bringen. Die Möglichkeiten aufzuzeigen.

Das erfordert aber zuweilen einen langen Atem. Es wäre wünschenswert, dass dies gelingt. Schließlich genießt der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige einen hohen Stellenwert. Genau. Das ist eine Aufwertung des Berufes. Ganz egal, wo sie tätig sind, sei es nun im Hafen oder auf dem Bau: mit einem Siegel wie „öffentlich bestellt und vereidigt“ genießen sie automatisch ein ganz anderes Vertrauen.
Foto: Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski

Hamborner Gemeinde: Tauschtag von Kuchentellern- und Tortenplatten in die Friedenskirche ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn lädt wieder zum Tauschtag in die Sakristei der Friedenskirche, Duisburger Straße 174, ein. Dort können Interessierte am Freitag, 28. August von 15 bis 17 Uhr diesmal Kuchenteller und Tortenplatten im Tausch für andere - vielleicht kleinere, passendere - erhalten.

Die Idee zu dem Tauschtag - es ging auch schon um gemalte Bilder, Osterdeko, Vasen, CD´s und Körbe - hatten Engagierte der Gemeinde, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen und es schade finden, wenn gut erhaltene, schöne oder praktische Dinge einfach entsorgt werden. Daher lädt das Team um Edith Bauer (Tel. 0203 554460) jetzt zum Kuchenteller- und Tortenplatten-Tausch ein. Der Eintritt ist frei.  



Gamescom: So zockt NRW – 5 Fakten zum Thema Gaming
* 1,5 Mio. Menschen ab 10 Jahren spielten 2022 täglich an PC oder Spielekonsole
* 15 % der 16- bis 74-Jährigen kauften 2025 Computer- oder Videospiele online zum Download
* Fakten zu Spieldauer, Konsolen und Umsätzen der Gaming-Industrie hat IT.NRW als Statistisches Landesamt zusammengestellt

Anlässlich der Gamescom, die am 26. August 2026 startet, wirft das Statistische Landesamt einen Blick auf Zahlen und Entwicklungen rund um das Thema Gaming. Wie viele Stunden am Tag zocken die Menschen in NRW? Im Jahr 2022 spielten knapp 10 % der etwa 16 Millionen Personen ab 10 Jahren täglich Spiele an PC oder Spielekonsole.

Die Spielenden wendeten dafür durchschnittlich 2 Stunden und 43 Minuten pro Tag auf. Besonders bei Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren war das Interesse am Gaming hoch. Rund 28 % in dieser Altersgruppe verbrachten täglich im Schnitt 3 Stunden und 11 Minuten mit virtuellen Spielen.

Datenquelle ist die Zeitverwendungserhebung (ZVE). Weitere Infos finden Sie in der PressemitteilungEckdatentabelle oder in diesem Artikel. Wie viele Haushalte in NRW besitzen mindestens eine Spielekonsole?

Anfang 2024 besaßen 3,2 Millionen und damit 39 % der 8,2 Millionen NRW-Haushalte mindestens eine Spielekonsole. Im Schnitt verfügten diese Haushalte über zwei Geräte. Spielekonsolen waren insbesondere in Haushalten mit Kindern unter 18 Jahren vorhanden: 70 % besaßen mindestens eines dieser Geräte. Der Anteil der Haushalte mit Spielekonsolen hat sich damit seit 2006 mehr als verdoppelt, von 15 % im Jahr 2006 auf 39 % im Jahr 2024.

Datenquelle sind die „Laufenden Wirtschaftsrechnungen” (LWR) und mehr Infos dazu finden Sie in der PressemitteilungEckdatentabelle oder in der Landesdatenbank NRW. Wie viele Menschen in NRW spielen Online-Games? Im Jahr 2024 gaben 29 % der 16- bis 74-Jährigen in NRW an, in den letzten drei Monaten Online-Spiele gespielt bzw. Spiele (einschließlich Updates, Upgrades oder Spieleerweiterungen) heruntergeladen zu haben.

Mit 45 % war der Anteil der 16- bis 44-Jährigen mehr als doppelt so hoch wie bei den 45- bis 74-Jährigen mit 17 %. Zudem lag der Anteil bei den Männern mit 35 % höher als bei den Frauen mit 23 %. Datenquelle ist die Europäische Erhebung über die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten (IKT).

Wie viele Menschen in NRW kaufen Videospiele online?
Im Jahr 2025 kauften 15 % der 16- bis 74-Jährigen in NRW innerhalb der letzten drei Monate vor der Befragung Computer- oder Videospiele online zum Download, einschließlich kostenpflichtiger Upgrades und Spielerweiterungen. Ein kostenpflichtiges Abonnement für Cloud Gaming besaßen zudem 7 % in dieser Altersgruppe. Datenquelle ist die Europäische Erhebung über die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten (IKT).

Welche Rolle spielt die Gaming-Industrie in der Kultur- und Kreativwirtschaft?
Die Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW erzielte im Jahr 2023 einen Gesamtumsatz von 49,1 Milliarden Euro und trug damit rund 2 % zum Gesamtumsatz des Landes bei. Die Software- und Games-Industrie in NRW erwirtschaftete 2023 mit rund einem Drittel den größten Anteil am Gesamtumsatz innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft. Fast 40 % der abhängig Beschäftigten in der Kultur- und Kreativwirtschaft waren im Teilmarkt Software- und Games-Industrie tätig.

10 % mehr Anerkennungen ausländischer Berufsabschlüsse 2025
• Anstieg fällt geringer aus als in den Vorjahren
• Deutlich mehr Anerkennungen aus Syrien, weniger Anerkennungen aus Bosnien und Herzegowina

Die Zahl der im Ausland erworbenen und in Deutschland anerkannten Berufsabschlüsse ist im Jahr 2025 erneut gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 2025 rund 86 600 Anerkennungsanträge positiv beschieden, das sind knapp 10 % mehr als im Jahr 2024 (79 100).

Damit zeigt sich allerdings eine Verlangsamung des Wachstums, das in den beiden vorherigen Jahren wesentlich höher lag (2024: +21 %, 2023: +25 %). Knapp 84 % der positiv beschiedenen Anerkennungsverfahren gingen im Jahr 2025 auf nach Bundesrecht geregelte Berufe zurück, 16 % auf nach Landesrecht geregelte Berufe.

2025 wurden insgesamt 102 900 Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen bearbeitet, darunter 76 200 Neuanträge, das heißt Anträge, die im Jahr 2025 eingereicht wurden. Dies entspricht einem Zuwachs von 7 % im Vergleich zum Vorjahr. Damit steigt auch diese Zahl deutlich langsamer als in den Vorjahren (2024: 71 000; 2023: 62 100; 2022: 49 500).

Deutlicher Rückgang bei Berufsqualifikationen aus Bosnien und Herzegowina
Die meisten Anerkennungen stammen wie in den vergangenen Jahren auch 2025 aus der Türkei (9 800), dies entspricht einem Anteil von 11 % an allen Anerkennungen. Mit einem Anteil von 10 % wurden rund 8 300 Anerkennungen aus der Ukraine gemeldet.

Unter den Top 5 finden sich außerdem Berufsabschlüsse aus Syrien (6 100), Indien und Tunesien (jeweils 5 400). Die Zahl der in Syrien erworbenen Berufsqualifikationen stieg mit einem Zuwachs von 42 % im Vergleich zum Vorjahr am stärksten unter diesen fünf Staaten. Ein deutlicher Rückgang zeigt sich beim Anteil der positiv beschiedenen Anerkennungsverfahren für Berufsabschlüsse aus Bosnien und Herzegowina.

Aus dem Westbalkanstaat stammten in den Jahren 2016 bis 2023 die meisten oder zweitmeisten anerkannten Berufsqualifikationen, dies entsprach zwischen 6 % und 9 % aller positiv beschiedenen Anträge. Seit 2024 ist die Zahl der aus Bosnien und Herzegowina insgesamt gestellten Anträge (2025: 3 200, 2024: 4 500) sowie der positiv beschiedenen Verfahren (2025: 2 800, 2024: 4 000) rückläufig.

Die positiv beschiedenen Verfahren aus Bosnien und Herzegowina machten 2025 noch einen Anteil von 3 % an allen positiv beschiedenen Verfahren aus. Pflegefachfrau/-mann auch 2025 der am häufigsten anerkannte Beruf Der mit Abstand am häufigsten anerkannte Beruf war mit 32 000 Anerkennungen im Jahr 2025 erneut der Beruf der Pflegefachfrau/des Pflegefachmanns (einschließlich der Vorgängerberufe Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in sowie Gesundheits- und Krankenpfleger/-in).

Am zweit- und dritthäufigsten wurden unverändert zu den Vorjahren die Berufe der Ärztin/des Arztes (13 900), der im Rahmen der Approbationserteilung anerkannt werden kann, und der Ingenieurin/des Ingenieurs (4 600) anerkannt. Diese drei Berufe machten 58 % aller anerkannten Berufe aus.

Dank Wetterwechsel: Feuerwerk beim Hafenfest findet statt             
Der Regen rettet das Feuerwerk beim Ruhrorter Hafenfest am Freitag. „Die Abstimmung mit allen beteiligten Behörden hat grünes Licht ergeben, wenn die Wetterbedingungen so bleiben wie die aktuellen Vorhersagen“, erklärt Duisburg Kontor-Sprecher Alexander Klomparend.

Das Feuerwerk über dem Rhein zieht traditionell viele tausend Besucher in den Hafenstadtteil und ist überregional bekannt. Während des Feuerwerks gab es in den zurückliegenden Jahren immer einen Schiffskorso auf dem Strom. Der wird allerdings in diesem so nicht stattfinden können.

„Die Wasserstände lassen das in der gewohnten Form nicht zu. Aber wir rechnen mit etwa sechs Schiffen, die einen sehr geringen Tiefgang haben und bei den aktuellen Rheinpegeln fahren können“, so der Sprecher. Wegen der Trockenheit in den vergangenen Wochen und Monaten war bisher unklar, ob das große Höhenfeuerwerk zum Ruhrorter Hafenfest stattfinden kann.  

Abfalltrenndiplom
Am 29. August 2026 ab 11.00 Uhr lädt der Verein Du bist Rheinhausen mit Unterstützung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und dem Bauverein Rheinhausen wieder zum Umweltworkshop für Groß und Klein in die Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67 (Fußgängerzone), 47226 Duisburg ein!

Gemeinsam wollen wir entdecken, was eigentlich mit unserem Müll passiert, warum Müll in den Mülleimer gehört und richtige Mülltrennung wichtig ist und wie wir im Alltag ganz einfach bewusster mit unseren wertvollen Ressourcen umgehen können. Um eine kurze Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme unter du-bist-rheinhausen.de wird gebeten.  

RhineCleanUp
Am 12. September 2026 ist es wieder soweit. Der Verein Du bist Rheinhausen unterstützt lokal den bundesweiten Aktionstag RhineCleanUp und will von 10 Uhr bis 13 Uhr das Ufer der Rheinwiesen in Rheinhausen von Müll befreien. Treffpunkt zur Teilnahme an der Aktion ist der Wassersportverein Rheinhausen Fährstraße 29, 47228 Duisburg.

Allen denen die Natur der Rheinwiesen am Herzen liegt sind eingeladen mitzumachen. Utensilien wie Müllsäcke, Eimer, Handschuhe und Greifer werden zur Verfügung gestellt. Im Anschluss gibt es eine kleine Bewirtung und Getränke. Um eine kurze Anmeldung unter rhinecleanup.org/de/cleanup/du-bist-rheinhausen-rhinecleanup wird gebeten.  

Du bist Rheinhausen e.V. Otto-Schulenberg-Straße 38, 47228 Duisburg Du bist Rheinhausenist eine Plattform für alle Menschen im Stadtteil, die gemeinsam mit uns anpacken und unseren Stadtteil mit gestalten wollen, für ein l(i)ebenswertes und zukunftsfähiges Leben in Rheinhausen. Für Rückfragen: horst@du-bist-rheinhausen.de

DVG erneuert Haltestellenschilder im gesamten Liniennetz  
Die DVG investiert weiter in eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur und erneuert im gesamten Liniennetz die Haltestellenschilder an Bus- und Bahnhaltestellen. Die Vorteile sind eine bessere Lesbarkeit, mehr Informationen und ein einheitliches Erscheinungsbild im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Mehr als 1.400 Schilder an Bus- und Bahnhaltestellen werden in den kommenden Jahren nach und nach ausgetauscht.  

„Wir erhöhen den Komfort für unsere Fahrgäste weiter“, sagt Philipp Gebel, Teamleiter Haltestellen bei der DVG. „Die neuen Schilder werden größer, übersichtlicher und besser lesbar. Statt der bisherigen dunkelblauen Gestaltung erhalten unsere Schilder einen anthrazitfarbenen Hintergrund mit weißer Schrift. Der stärkere Kontrast soll dafür sorgen, dass vor allem Fahrgäste mit Sehbehinderung die Informationen an den Haltestellen schneller und leichter erfassen können.“  

An der Haltestelle „Kuhtor“ in der Duisburger Innenstadt ist bereits eines der neuen Schilder angebracht.  Foto DVG

Außerdem zeigen die Schilder künftig nicht mehr nur die Liniennummer, sondern auch das jeweilige Endziel der Linie an. Damit erhalten Fahrgäste bereits auf den ersten Blick eine bessere Orientierung. Neben der besseren Lesbarkeit bietet das neue System einen weiteren Vorteil: Die Informationen zu den einzelnen Linien werden künftig auf separaten Segmenten dargestellt.

Ändert sich beispielsweise eine Linie oder deren Endziel, muss nicht mehr das komplette Haltestellenschild erneuert werden. Stattdessen kann das entsprechende Segment einzeln ausgetauscht werden. Mit der neuen Gestaltung vereinheitlicht die DVG zugleich das Erscheinungsbild ihrer Haltestellen mit dem Standard im VRR. Viele Verkehrsunternehmen im Verbund setzen die Gestaltung bereits ein.  

Die DVG beginnt ab sofort schrittweise mit der Umrüstung im gesamten Liniennetz. Dabei startet die DVG zwar in allen Stadtteilen, nimmt zunächst aber vor allem Haltestellen entlang der Bahnlinien sowie stark frequentierte Haltestellen in den Blick. In einer ersten großen Phase sollen bis Ende des Jahres 2026 rund 600 Schilder ausgetauscht werden. Die weiteren Haltestellen folgen schrittweise in den Jahren 2027 und 2028. Die Arbeiten erfolgen im laufenden Betrieb. Die DVG investiert rund 1,6 Millionen Euro in die Erneuerung ihrer Haltestellenschilder.  

Stadtranderholung: Fußballturnier im Stadtpark Meiderich
Während der Stadtranderholung findet am Montag, 24. August, ein besonderes Fußballturnier im Stadtpark Meiderich statt. Rund 300 Kinder und Jugendliche von vier Standorten sowie 40 Betreuerinnen und Betreuer werden erwartet.

Sie haben sich bereits im Vorfeld in standortinternen Turnieren gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt und vertreten nun ihre jeweiligen Einrichtungen als Siegermannschaften bei diesem Fußballturnier. Das Turnier beginnt um 10 Uhr. Nach einer gemeinsamen Mittagspause ist die Siegerehrung gegen 14.45 Uhr vorgesehen.

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 25. August, wenn sie um 12.30 Uhr Nudelsalat mit Bockwürstchen servieren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.  

Einstufung und Beratung für Sprachkurse in der VHS
Die Volkshochschule Duisburg lädt am Mittwoch, 19. August, von 10 bis 18 Uhr zu einem Einstufungs- und Beratungstag für Fremdsprachenkurse in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein. Interessierte haben die Möglichkeit, sich kostenfrei und individuell testen und beraten zu lassen.

Das Angebot umfasst neben Englisch, Spanisch und Französisch auch zahlreiche weitere Fremdsprachen des VHS-Programms außer Deutsch. Die Fachbereichsleiterinnen Barbara Ramírez Jaimes und Franziska Russ- Yardimci führen persönliche Einzelgespräche, um je nach Vorkenntnissen und gewünschtem Lerntempo den passenden Kurs zu finden. Im Anschluss können sich Interessierte direkt für einen Sprachkurs anmelden.

Die Mitarbeiterinnen der Volkshochschule beantworten alle Fragen und unterstützen bei der Anmeldung. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Wer an diesem Tag verhindert ist, kann sich vom 25. August bis zum 3. September immer dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr beraten lassen. Telefonische und Beratung per E-Mail sind ebenfalls jederzeit möglich. Die Kontaktdaten sind abrufbar unter https://vhs-duisburg.de/programm/sprachen.


Viertägiger Manga-Workshop in der Zentralbibliothek
Zu einem kostenfreien, viertägigen Manga-Workshop lädt die Zentralbibliothek Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren von Dienstag, 18. August, bis Freitag, 21. August, täglich von 11 bis 13.30 Uhr in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein. Unter Anleitung von Jen Satora lernen die Teilnehmenden, wie aus einer einfachen Skizze ausdrucksstarke und detailreiche Manga-Motive entstehen.

Außerdem vermittelt die Künstlerin typische Stilmittel des Manga-Zeichnens und zeigt, wie Figuren mehr Dynamik und Persönlichkeit erhalten. Der Workshop richtet sich sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an Jugendliche mit ersten Zeichenerfahrungen. Sämtliche Materialien werden zur Verfügung gestellt.

 Wer bereits eigene Zeichensachen besitzt, kann diese gerne mitbringen und sich zusätzliche Tipps und Anregungen holen. Der Workshop wird durch das Programm „Kulturrucksack NRW“ gefördert. Eine Anmeldung ist online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.


Wespe im Auto: Ruhe bewahren – und was im Schadenfall gilt
Experte der HUK-COBURG betont: Eine Wespe im Auto ist unangenehm, aber die Situation sollte erst geklärt werden, wenn das Fahrzeug steht – Sicherheit im Straßenverkehr geht vor. Aktuell sind Wespen wieder besonders aktiv.

Laut Umweltbundesamt gibt es in Deutschland rund 700 Wespenarten; aber nur zwei davon sind echte Plagegeister. Und trotzdem reicht das schon, wenn diese auf der Suche nach Süßem und Eiweiß sind. Dann machen sie vor wenig halt – auch nicht vor Autos. Eine einzige Wespe im Innenraum reicht aus, um viele Fahrer aus der Ruhe zu bringen.

Wespe im Auto: Ruhe bewahren und schnell anhalten. Foto: HUK-COBURG

Vorsichtiger Respekt ist die Regel; Panikreaktionen sind keine Seltenheit. Was auf der Terrasse oder in der Eisdiele meist glimpflich endet, kann im Auto gefährlich wer- den. Wer erschrickt, wild nach der Wespe schlägt oder abrupt lenkt und bremst, riskiert schnell einen Unfall. Die HUK-COBURG erklärt, wie man gelassen bleibt – und was im Schaden-fall gilt.

Wespe im Auto: Was tun?
- Ruhe bewahren: Auch wenn das schwerfällt – hektische Bewegungen machen die Situation meist schlimmer.
- Nicht anpusten: Der hohe Kohlendioxidgehalt der Atemluft ist für Wespen ein Alarmsignal und kann sie eher zum Angriff reizen.
- Geschwindigkeit reduzieren: Möglichst kontrolliert langsamer werden, Abstand halten und nicht plötzlich bremsen.
- Warnblinker einschalten: So wird signalisiert, dass das Fahrzeug langsamer wird oder stehenbleibt
- Sicheren Platz zum Anhalten suchen: Wenn möglich auf einen Parkplatz, Seitenstreifen oder eine Ausfahrt fahren.
- Fenster oder Türen öffnen: Erst anhalten, dann dem ungebetenen Fahrgast einen Weg nach draußen anbieten – ohne ihn zusätzlich zu reizen.

Wer zahlt bei „Wespen-Unfällen“?
Kommt es durch eine Schreckreaktion zu einem Unfall, übernimmt die Kfz-Haftpflichtversi- cherung die Schäden anderer Beteiligter. Für den Schaden am eigenen Auto kommt in den meisten Fällen die Vollkaskoversicherung auf.

Wichtig ist: „Sicherheit im Straßenverkehr geht vor. Eine Wespe im Auto ist unangenehm, be- wahren Sie dennoch Ruhe und klären Sie die Situation erst, wenn das Fahrzeug steht. So reduzieren Sie das Risiko eines Unfalls deutlich“, sagt Karl Kräußlich, Experte für Kfz-Versicherungen bei der HUK-COBURG. So muss selbst eine überraschende Wespen-Begegnung im Auto nicht im Chaos enden.

Tag der Oststraße in Neudorf – Ein Fest für die ganze Familie
Am Donnerstag, dem 3. September, ab 11 Uhr, lädt der Bürgerverein Neudorf gemeinsam mit Gewerbetreibenden und Händlern herzlich zum „Tag der Oststraße“ ein. Entlang der Oststraße erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm mit zahlreichen Attraktionen, Präsentationen, kulinarischen Angeboten sowie vielfältigen Ständen von Vereinen und Verbänden.

Der Tag bietet Gelegenheit, die Oststraße als lebendige Einkaufs- und Begegnungsmeile zu erleben und gleichzeitig die Gemeinschaft im Stadtteil zu stärken. „Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit den Anwohnern und Geschäftsleuten die Oststraße zu feiern und ihre Vielfalt zu präsentieren“, so der Vorstand des Bürgervereins Neudorf.

Bereits am Donnerstag verwöhnen uns Winzer mit ihren edlen Tropfen, um dann am Freitag, dem 4. September, ab 11 Uhr, mit dem traditionellen Weinfest  uns in gemütlicher Atmosphäre und mit kulinarische Spezialitäten zum Verweilen und Genießen einzuladen. Der Kreativmarkt rundet auch in diesem Jahr den Tag ab.

Führung nimmt Geschichte der Königstraße in den Blick
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 23. August, zu einer Innenführung mit Harald Küst durch die Geschichte der Duisburger Königstraße ein. Los geht es um 15 Uhr unter dem Titel „Königstraße im Spiegel der Zeit: Ein Streifzug durch die Jahrzehnte“ in den Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen.

Heute ist die Königstraße das Zentrum der Duisburger Innenstadt. Doch ihre Geschichte begann außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern: 1820 entstand das erste Haus vor dem Kuhtor, 1833 wurde das Kuhtor als letztes Duisburger Stadttor abgerissen. Aus dem ursprünglich geplanten Marktplatz vor der Stadt wurde eine von Ulmen gesäumte Allee. Zunächst trug ihr erster Abschnitt bis zum damaligen Friedhof am heutigen König-Heinrich-Platz den Namen „Schwedenallee“.

Nach dem Besuch des Königs von Preußen, Friedrich Wilhelm IV., im Jahr 1847 wurde sie in Königstraße umbenannt. Wo sich heute an der Nordseite markante Bankgebäude erheben, drehten sich um 1850 noch die Flügel einer Windmühle; in weitläufigen Gärten lagen vornehme Villen.

Die Führung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise vom Stadtrand zur Einkaufsstraße und erzählt von Aufbruch und Blüte, aber auch von Krieg, Wiederaufbau, Strukturwandel und den Veränderungen im Einzelhandel. Zugleich richtet sie den Blick auf die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Duisburger Innenstadt.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.

IHK-Lehrgang für Einsteiger im Controlling  
Eine Fachkraft für Controlling analysiert aktuelle Daten und entwickelt Prognosen. Sie hilft dabei, Unternehmenszahlen zu interpretieren und leitet daraus Maßnahmen für das Unternehmen ab. Der Kurs „Fachkraft für Controlling (IHK)“ richtet sich an Einsteiger, die sich Grundkenntnisse im Controlling aneignen möchten.

Darüber hinaus ist er für Fachkräfte aus dem Finanz- und Rechnungswesen sowie für Inhaberinnen und Inhaber kleiner und mittelständischer Unternehmen aus Handel, Handwerk, Dienstleistung und Industrie geeignet.  

Der Online-Lehrgang findet vom 18. August bis 24. September statt und umfasst 60 Unterrichtseinheiten. Ansprechpartnerin bei Fragen ist Sabrina Althoff, 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen  

Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamtes: Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen:   „Dreizehn Monate in Folge steigende Genehmigungszahlen und ein Plus von gut 15 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025: Der Wohnungsbau kommt zurück. Das ist kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis zielgerichteter Politik.

Der Bau-Turbo nimmt Fahrt auf, unsere Förderprogramme werden breit angenommen und das Upgrade des Baugesetzbuchs steht in den Startlöchern. Zugleich sage ich klar: Wir kommen von einem niedrigen Niveau, und wir sind noch längst nicht dort, wo dieses Land beim Wohnungsbau stehen muss. Genau deshalb legen wir nach: mit einem massiven Mitteleinsatz für den sozialen Wohnungsbau, dem weiteren Abbau von Bürokratie und der Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft des Bundes für mehr bezahlbaren Wohnraum."



Baugenehmigungen für Wohnungen im Juni 2026: +13,8 % zum Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im Neubau im 1. Halbjahr 2026 zum Vorjahreszeitraum:
+15,8 % bei Wohnungen in Wohngebäuden insgesamt
+12,7 % bei Einfamilienhäusern
+27,3 % bei Zweifamilienhäusern
+16,9 % bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
Im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 15,1 % mehr Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum

Im Juni 2026 wurde in Deutschland der Bau von 21 600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 13,8 % oder 2 600 Baugenehmigungen mehr als im Juni 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 14,1 % oder 2 200 auf 17 800. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im Juni 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,1 % oder 400 auf 3 900.



1. Halbjahr 2026: Stärkster Anstieg der Baugenehmigungen für Wohnungen seit 2016 Im gesamten 1. Halbjahr 2026 wurden in Deutschland Baugenehmigungen für 126 300 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden erteilt. Das waren 15,1 % oder 16 600 Wohnungen mehr als im 1. Halbjahr 2025.

Stärker war die Zahl der Baugenehmigungen in der ersten Jahreshälfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum zuletzt im Jahr 2016 gestiegen (+30,4 % oder +42 700 auf 182 800 Wohnungen im 1. Halbjahr 2016). Allerdings erfolgte der aktuelle Anstieg vom niedrigen Niveau der ersten sechs Monate der Jahre 2024 und 2025 (106 700 bzw. 109 800 Wohnungen).

Einen ähnlich niedrigen Wert hatte es zuvor im 1 Halbjahr 2011 (108 600 Wohnungen) gegeben. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 103 100 Wohnungen genehmigt, das waren 15,8 % oder 14 100 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 12,7 % (+2 700) auf 24 000.

Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 27,3 % (+1 700) auf 7 700 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 67 000 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 16,9 % (+9 700) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen veränderte sich dagegen mit +0,9 % auf 4 400 Wohnungen (+40) nur leicht. In neuen Nichtwohngebäuden wurden im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 2 400 Wohnungen (+42,7 %; +700) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.

Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 20 800 Wohnungen genehmigt, das waren 9,2 % oder 1 800 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.


NRW-Landesjubiläum: Lebenserwartung der Bevölkerung in den vergangenen 80 Jahren deutlich gestiegen
* Neugeborene Jungen leben heute im Schnitt 22 Jahre länger als vor 80 Jahren - Mädchen knapp 20 Jahre
* Seniorenanteil an der Bevölkerung hat sich gegenüber 1946 mehr als verdoppelt
* Anteil der Einpersonenhaushalte in NRW stark angestiegen

Die Menschen in Nordrhein-Westfalen werden statistisch gesehen immer älter. Dies wird beim Blick zurück ins Gründungsjahr 1946 deutlich. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des 80-jährigen Landesjubiläums am 23. August 2026 mitteilt, werden neugeborene Jungen heute im Schnitt 78,5 Jahre und Mädchen 82,8 Jahre alt.

Vor 80 Jahren lag die Lebenserwartung noch bei 56,1 Jahren bei Jungen und 63,1 Jahren bei Mädchen. Damit ist die Lebenserwartung bei neugeborenen Jungen um mehr als 20 Jahre und bei Mädchen um knapp 20 Jahre gestiegen. Die relativ niedrige Lebenserwartung im Jahr 1946 ist zu einem Teil auf die mangelnde Versorgungslage und die Folgen des Zweiten Weltkrieges zurückzuführen.

Bereits in den Jahren 1949/51 erreichte die mittlere Lebenserwartung in NRW bei Geburt bei den Jungen einen Wert von 63,7 Jahren und bei den Mädchen von 67,9 Jahren.



2025 war fast jede vierte Person in NRW mindestens 65 Jahre alt
Die gestiegene Lebenserwartung spiegelt sich auch in einem immer höheren Anteil von Seniorinnen und Senioren (Menschen im Alter von 65+) an der NRW-Gesamtbevölkerung wider. So lag der Seniorenanteil 1946 bei gerade einmal 8,5 %.

Weniger als jede zehnte Person war in NRW demnach 65 Jahre oder älter. Ende 2025 war fast jede vierte Person in NRW mindestens 65 Jahre alt (22,4 %). Ein weiterer Aspekt, der sich in unserer Bevölkerung in den vergangenen Jahren deutlich verändert hat, ist die Art des Zusammenlebens.

Heute sind 40,7 % aller Haushalte in NRW Einpersonenhaushalte. 1946 betrug der Anteil gerade einmal 14,1 %. Entgegengesetzt dazu hat sich der Anteil der Haushalte entwickelt, in denen vier und mehr Personen wohnen. So lag dieser Anteil im Gründungsjahr unseres Bundeslandes noch bei 32,8 %, also bei etwa einem Drittel aller Haushalte. 2025 war gerade einmal jeder siebte Haushalt in NRW ein Haushalt mit mindestens vier Personen (13,7 %).

80 Jahre NRW I
m August 2026 feiern wir 80 Jahre Nordrhein-Westfalen.
Die Britische Militärregierung gründete das Bundesland im August 1946. Aus dem nördlichen Teil der preußischen Rheinprovinz mit den Regierungsbezirken Aachen, Düsseldorf und Köln sowie der preußischen Provinz Westfalen wurde das Land Nordrhein-Westfalen gebildet.

1947/1948 wurde zusätzlich das Land Lippe in das Bundesland NRW integriert. Aus diesem Anlass wirft IT.NRW als Statistisches Landesamt einen Blick zurück: Wie sah NRW vor 80 Jahren aus? Was hat sich im Land verändert? In Pressemitteilungen und auf einer Themenseite zeigt das Statistische Landesamt spannende Daten von damals und heute.

Smart-Home: 78 % der Haushalte waren 2024 mit smarter Technik
ausgestattet
* Ausstattungsgrad der Haushalte stieg innerhalb von zwei Jahren um 6 Prozentpunkte * Ältere Haushalte holten mit +7 Prozentpunkten bei der smarten Ausstattung auf * Smart-TV waren mit 72 % am weitesten verbreitet

Rund 78 % der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen verfügten im Jahr 2024 über mindestens ein smartes Gerät oder System. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg der Ausstattungsgrad innerhalb von zwei Jahren um 6 Prozentpunkte – von 72 % im Jahr 2022 auf 78 % im Jahr 2024.

Smarte Geräte oder Systeme sind internetfähige oder vernetzte Geräte, die sich per App oder Sprachsteuerung bedienen lassen und zusätzliche digitale Funktionen bieten. Ältere Haushalte holten bei der smarten Ausstattung auf Haushalte mit einer Haupteinkommensperson unter 65 Jahren verfügten 2024 mit 83 % häufiger über ein smartes Gerät oder System als Haushalte mit einer Haupteinkommensperson ab 65 Jahren mit 62 %.

Während die Ausstattung bei den älteren Haushalten gegenüber 2022 um 7 Prozentpunkte zunahm, fiel der Zuwachs bei den jüngeren Haushalten mit 5 Prozentpunkten geringer aus. Der Abstand zwischen beiden Gruppen verringerte sich dadurch leicht. (Grafik IT.NRW)



Smart-TV am weitesten verbreitet
Unter den smarten Geräten und Systemen waren Smart-TV in den NRW-Haushalten am weitesten verbreitet. 2024 verfügten 72 % der privaten Haushalte über einen internetfähigen Fernseher mit integrierten Apps und vernetzten Funktionen, 2022 waren es noch 64 %. Intelligente Lautsprecher beziehungsweise Smart-Speaker besaßen 26 % und damit mehr Haushalte als 2022 mit 20 %.



Auch smarte Haushaltsgeräte wie Saugroboter, Kühlschränke oder Waschmaschinen gewannen an Bedeutung. Die Ausstattung der Haushalte stieg von 14 % im Jahr 2022 auf 19 % im Jahr 2024 an. Energiemanagementsysteme, etwa zur Steuerung von Thermostaten, Stromzählern oder Beleuchtung, waren 2024 in 18 % der Haushalte vorhanden und damit weiter verbreitet als 2022; damals verfügten lediglich 11 % der Haushalte über eine derartige Ausstattung. Smarte Sicherheitssysteme, beispielsweise Alarmanlagen, Rauchmelder oder Überwachungskameras, hatten 2024 14 % der Haushalte; im Jahr 2022 waren es 11 %.


Buchholz: Versuchter Mord – Tatverdächtige in Untersuchungshaft
Am späten Donnerstagabend (13. August, 21:45 Uhr) kam es in einem Haus an der Lüderitzallee zu einem versuchten Tötungsdelikt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass eine Frau ihren ehemaligen Lebensgefährten (beide 62) im noch gemeinsam bewohnten Haus mit einem Messer angriff. einer Auseinandersetzung zwischen einer Frau und einem Mann.

Schwer verletzt gelang es dem 62-Jährigen zu einer Nachbarin (35) zu flüchten, die daraufhin Rettungskräfte verständigte. Während ein Notarzt und Sanitäter den Verletzten an Ort und Stelle behandelten, sicherten Polizisten den Tatort und begaben sich auf die Suche nach der 62-Jährigen, die das Haus noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte verlassen hatte.

Ein Rettungswagen brachte den Mann zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als versuchten Mord. Unter ihrer Sachleitung richtete das Kriminalkommissariat 11 der Duisburger Polizei noch am Donnerstagabend eine Mordkommission ein.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durchsuchten Einsatzkräfte das Haus und stellten Beweismittel, darunter auch die vermeintliche Tatwaffe, sicher. Bei der Fahndung nach der Tatverdächtigen kam in der Nacht auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Polizisten konnten die 62-Jährige nach einem Zeugenhinweis auf der Remberger Straße stellen und vorläufig festnehmen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ eine Richterin am Amtsgericht Duisburg am Samstag (15. August) einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Mordes. Die Ermittlungen zur Motivlage und Hintergründen der Tat dauern derzeit an. Der verletzte 62-Jährige ist derzeit außer Lebensgefahr.

Landesregierung, Unternehmensverbände und Gewerkschaften unterzeichnen gemeinsame Erklärung für Olympia KölnRheinRuhr
Die nordrhein-westfälische Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele erhält weitere Unterstützung: Heute (17. August) haben der Chef der NRW-Staatskanzlei Nathanael Liminski, Unternehmerpräsident Arndt G. Kirchhoff und der nordrhein-westfälische DGB-Vorsitzende Thorben Albrecht in Düsseldorf die Erklärung "Wir gemeinsam für KölnRheinRuhr" unterzeichnet.

In der Erklärung betonen sie die wirtschaftlichen und strukturellen Chancen der Spiele sowie die Impulse für Beschäftigung und Wohlstand. Die Unterzeichner rufen Unternehmen, Beschäftigte und deren Vertretungen dazu auf, die Bewerbung aktiv zu unterstützen, sich einzubringen und die Chancen dieses Projekts gemeinsam zu nutzen.

Zuvor hatten sich mehr als 40 Unternehmen hinter die Bewerbung KölnRheinRuhr gestellt; auch die Religionsgemeinschaften unterstützen die Bewerbung. Und im April hatte die Bevölkerung in den geplanten Austragungsstädten bei Ratsbürgerentscheiden mit breiter Mehrheit für eine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 gestimmt.

Im Ruhrgebiet sind Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen und Recklinghausen mit Wettkampfstätten und Stadien dabei. Die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für eine deutsche Bewerberstadt fällt Ende September. Zu den innerdeutschen Konkurrenten von KölnRheinRuhr gehören die Städte Berlin und München. idr - Informationen: https://www.land.nrw/media/37822

Neuer Tisch auf dem Ruhrorter Neumarkt lädt zum Verweilen ein: Ein Kunstwerk voller Kiez-Liebe und witziger Details
Auf dem Ruhrorter Neumarkt gibt es einen neuen, ganz besonderen Blickfang und Treffpunkt: Der bisherige Tisch am beliebten Platz der Bürgerschaft wurde am Sonntag, den 16. August, durch ein handgemachtes Unikat ersetzt. In reiner ehrenamtlicher Arbeit gestaltet, gebaut und aufgestellt, ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt entstanden, das die Liebe zum Stadtteil widerspiegelt.

​Fotograf Gernot Schwarz

Die künstlerische Gestaltung der Tischfläche übernahmen die beiden Ruhrorter Künstlerfreundinnen Die Dotty und Maren Thiel. Mit Pinsel und Spraydose haben sich die beiden Kreativen kurzerhand selbst mit ins Bild geschlichen. Sie verwandelten die Oberfläche in ein detailreiches Kiez-Wimmelbild, das zum genaueren Hinsehen einlädt, um all die witzigen und liebevollen Besonderheiten zu entdecken. Als symbolischer Mittelpunkt prangt ein großer Anker mit dem Schriftzug „Ruhrort ist bunt“ im Zentrum des Bildes.

​Fotograf Ennio Thiel

Die robuste Unterkonstruktion für dieses besondere Kunstwerk wurde durch Ingo Ruhrmann von (Stahlideen Ruhrmann) gefertigt.

​Auf über 3 Quadratmetern wimmelt es rundherum nur so von lokalen Highlights, die das Herz jedes Ruhrorters höherschlagen lassen: Neben Sehenswürdigkeiten, Denkmälern und Landmarken – bei deren Darstellung auf der Mercatorinsel die Freiheit besonders großgeschrieben wurde – finden sich auch echte Legenden und Kult-Orte wieder. So sind unter anderem die unvergessene Kultkneipe „Tante Olga“, die bekannte Kultfigur Horst Schimanski sowie Willi der Wal verewigt. Sogar der Ruhrorter Pegel wurde liebevoll dargestellt – und zwar mit dem perfekten Pegelstand von 4,26 Metern, von dem man im Moment wohl nur träumen kann.

​Die Neumarkt Community wächst stetig: Die beiden Neumarkt-Bewohner und Rentner Siggi und Manfred haben sich kurzerhand zusammengetan und direkt eine neue Bank für den Tisch gebaut. Fünf weitere neue Bänke sind aktuell sogar schon in Planung, um den Platz noch gemütlicher zu gestalten.

​Der neue Tisch soll ab sofort ein lebendiger Treffpunkt sein, an dem man wunderbar neue Menschen kennenlernen und ganz unkompliziert dazukommen kann – sei es zum Verweilen nach einem langen Arbeitstag, für eine kurze Rast während einer Radtour an Rhein und Ruhr oder einfach für den gemütlichen Plausch mit den Nachbarn. Jeder ist hier willkommen und eingeladen. Passend dazu fand direkt nach dem Aufstellen die spontane Einweihung des neuen Tisches im Kreis von rund 30 Nachbarn und Freunden statt, die den neuen Mittelpunkt begeistert in Empfang nahmen.

​„Der Tisch zeigt, wie sehr wir unseren Kiez und unsere Gemeinschaft lieben! Wir wollen unseren Stadtteil bunter machen und den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wir hoffen, dass er Bürgerinnen und Bürgern viel Freude, gemeinsame Stunden mit Freunden und nette Erlebnisse bringt. Schon jetzt wurde übrigens der Wunsch geäußert, Postkarten des Kiez-Tisches fertigen zu lassen – man darf also gespannt sein auf kommende Projekte“, so Maren Thiel.

​Perfekter Start beim Hafenfest:
Besucherinnen und Besucher haben am kommenden Sonntag die nächste Gelegenheit, das neue Kunstwerk live zu bestaunen. Dann findet auf dem Neumarkt im Rahmen des Ruhrorter Hafenfests der beliebte Kunst- und Kulturmarkt statt.

​Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz dieses Herzensprojekt für Ruhrort möglich gemacht haben.

Schneller Basketball und starker Teamgeist: Das Finale der„3x3 Basketball Series 2026“ macht Station in Duisburg
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Mein_EinkaufsBahnhof bringt das große Finale der 3x3 Basketball-Tour am 22. und 23. August an den Duisburger Hauptbahnhof – der Eintritt ist für alle Besucher:innen kostenlos.
- Erlebnis abseits des Courts: Mit Musik, Mitmach-Aktionen und den Shopping- und Gastronomieangeboten im Bahnhof wird das Turnier zum Wochenendausflug für Groß und Klein.
- Olympiasiegerin Sonja Greinacher ist am Court mit dabei und feuert die Teams live vor Ort an.
- Mehr Spannung durch neues Ligasystem: In diesem Jahr kämpfen die Teams erstmals um wertvolle Punkte für ein übergreifendes Gesamtranking.

Die „3x3 Basketball Series 2026“ ist in vollem Gange und legt ihren finalen Tour-Stopp in Duisburg ein. Am Samstag, den 22., und Sonntag, den 23. August, verwandelt sich der Portsmouthplatz vor dem Duisburger Hauptbahnhof wieder in einen Basketball-Court. Mit dabei ist in diesem Jahr ein ganz besonderer Gast: Olympiasiegerin Sonja Greinacher wird die Teams am Samstag, den 22. August vor Ort anfeuern und steht im Zeitraum von 14 bis 17 Uhr für Autogramme zur Verfügung.

© MEKB GmbH

Schnelle Action auf dem Halbfeld
Gespielt wird die olympische Disziplin 3x3 – eine schnelle und dynamische Variante des klassischen Basketballs, bei der zwei Teams mit je drei Spieler:innen auf einem halben Feld und nur auf einem Korb gegeneinander antreten. Die Partien sind intensiv und erfordern neben hoher Präzision vor allem starken Teamgeist. Eine entscheidende Neuerung der diesjährigen Tour bringt zusätzliche Dynamik ins Spiel:

Erstmals wird die 3x3 Basketball Series im Jahr 2026 als deutschlandweite Team Tour mit durchgängiger Ligastruktur ausgetragen. An sechs Tourstopps sammelten die teilnehmenden Mannschaften wichtige Punkte für das Gesamtranking, bevor nun beim siebten und letzten Event das große Saisonfinale ausgetragen wird. Für dieses entscheidende Ereignis stehen die zehn besten Teams der Liga bereits fest, die nun gemeinsam mit zwei Wildcard-Teams um den Gesamtsieg kämpfen.

Den letzten Tourstopp in Magdeburg sicherte sich „The Streets“ (Berlin) mit dem Turniersieg und kletterte dadurch direkt auf Platz 4 der Gesamtwertung. Zweiter in Magdeburg wurde das „Team3x3Kiel“, das damit ebenfalls den Sprung in die Top 10 schaffte. Als Tabellenführer geht die Mannschaft „Der Stamm“ (Aachen) ins große Finale.

Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 32.000 Euro vom Veranstalter expema event management & consulting ausgeschüttet. Mit diesem neuen Ligaformat entsteht erstmals eine deutschlandweite Saison im 3x3 Basketball – ein wichtiger Meilenstein für die olympische Disziplin und der nächste große Entwicklungsschritt für den 3x3-Sport in Deutschland.

„Die 3x3 Basketball Series bringt packenden Sport und echte Gemeinschaft direkt zu den Menschen“, sagt Ursula Sollors-Dettmer von der MEKB GmbH. „Der Duisburger Hauptbahnhof bietet dafür den idealen Rahmen. Wir freuen uns auf faire Spiele, begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer und ein sportliches Wochenende, bei dem der Spaß am Basketball im Mittelpunkt steht.“

Ein Sportfestival für die ganze Familie
Das Event richtet sich ausdrücklich nicht nur an Basketball-Begeisterte, sondern bietet ein abwechslungsreiches Programm für Familien, Nachbar:innen und Passant:innen. Während auf dem Court die packenden Spiele der Herren-, Damen- und Jugendklassen laufen, wird abseits des Spielfelds für die passende musikalische Kulisse und gute Stimmung gesorgt.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Auch wer nicht aktiv am offiziellen Turnier teilnimmt, kann in Duisburg selbst zum Ball greifen. In den Spielpausen wird der Court für das Publikum geöffnet, sodass Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam Körbe werfen können.

Besondere Highlights für den Nachwuchs und alle Zuschauer:innen sind die verschiedenen Side-Events: Während beim spektakulären Dunk-Contest die Athletik im Vordergrund steht, sind beim beliebten „Bump-Out“-Wurfspiel für Kinder sowie beim Shooting Contest Präzision und Nervenstärke gefragt. Auf die treffsichersten Spieler:innen warten beim Shooting Contest am Samstag und Sonntag jeweils zwei Gutscheine von Best Western Hotels.

Anmeldung für Teams weiterhin geöffnet
Für das Finale in Duisburg gibt es noch freie Plätze: Ambitionierte Teams, die sich auf dem Court beweisen möchten, können sich also noch bis zum 20.08.2026 registrieren. Die Startgebühr beträgt für Duisburg 40 Euro pro Team. Neben dem sportlichen Wettkampf winken hochwertige Preise. Alle Informationen zur Anmeldung und den genauen Spielzeiten für das Wochenende sind unter www.bahnhof.de/entdecken/3x3-tour-2026 zu finden.

Finale Station der 3x3 Basketball Series Tour 2026:
22.–23.08.2026 | Duisburg (Portsmouthplatz): Großes Finale der Turnierserie; Besuch von Olympiasiegerin Sonja Greinacher

Mein_EinkaufsBahnhof: Die MEKB GmbH mit Sitz in Berlin ist eine 100%ige Tochter der DB InfraGO AG und bündelt seit 2018 unter der Marke „Mein_EinkaufsBahnhof“ die Marketingaktivitäten für die Einkaufsbahnhöfe in Deutschland.

Die vielfältigen Angebote aus Handel, Gastronomie und Services unterstützt die MEKB mit abwechslungsreichen Aktionen, Events und Kulturveranstaltungen. Diese besonderen Ereignisse gestalten den Ort Bahnhof täglich zu lebendigen Treffpunkten, steigern die Aufenthaltsqualität und fördern das urbane Lebensgefühl – 365 Tage im Jahr.

Für jede Lebensphase das passende Angebot - das neue Kursprogramm des Evangelischen Bildungswerkes
Ob erste Krabbelgruppe, Entspannung nach dem Arbeitsalltag oder ein kreativer Workshop – die Familienbildung des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg startet mit einem vielseitigen neuen Kursprogramm in die zweite Jahreshälfte. Das Programm richtet sich an Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen.

Einen Schwerpunkt bilden die Kurse für Familien mit Babys und Kleinkindern. Angebote wie PEKiP, Kinderturnen oder Eltern-Kind-Spielgruppen begleiten junge Familien durch die ersten Lebensjahre ihrer Kinder und bieten gleichzeitig Gelegenheit zum Austausch mit anderen Eltern. Ganz neu im Programm sind Rückbildungskurse für junge Mütter – mit oder ohne Baby.

Sie ergänzen die Angebotspalette rund um Schwangerschaft und Geburt, zu denen auch „Yoga für Schwangere“ zählt, aber ebenso zahlreiche „Elternstart-Treffs“. Daneben umfasst das neue Programm zahlreiche Gesundheits- und Bewegungsangebote, Kreativ- und Kochkurse sowie Sprach- und Bildungsangebote für Erwachsene.

Auch Themen wie Digitalisierung und Medienkompetenz finden ihren Platz. Ziel ist es, Menschen unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen Möglichkeiten zum Lernen, Ausprobieren und Begegnen zu bieten. Deutlich ausgeweitet wurden die Wochenend-Workshops im Entspannungs- und Kreativbereich. Von „Lach-Yoga“ über Qigong zum Kerzengießen und Tetrapack-Druck – die Workshops bieten vielfältige Möglichkeiten um Neues auszuprobieren.

Auch Anja Lerch, die bekannte Duisburger Sängerin, ist wieder mit Angeboten im neuen Kursprogramm vertreten. Ihr „Singseminar für Frauen“ hat als Motto: „Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen“, einen Satz von Yehudi Menuhin.

Ein besonderes Highlight ist der neue kostenlose Spieletreff für Jung und Alt. Unter dem Motto: „Duissern spielt“ öffnet das Bildungswerk an drei Samstagen von 16.30 bis 21 Uhr sein Foyer und stellt unterschiedliche Spiele zur Verfügung, damit sich Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen beim Spielen begegnen und gemeinsam Spaß haben.

Die Abteilungsleiterinnen Antje Knuettel und Birgit Hoechter  

Antje Knüttel, eine der beiden Leiterinnen der Familienbildung, würde sich sehr freuen, wenn es gelingt, diesen Treff dauerhaft zu etablieren: „Wir wollen mit unseren Kursangeboten Orte der Begegnung schaffen. Für uns bedeutet Familienbildung viel mehr als nur Wissensvermittlung. Wir bieten Menschen Anlässe um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu unterstützen.“

Passend dazu werden auch die ebenfalls kostenlosen „Kochkurse für Verwitwete“ noch ausgeweitet, die bereits im ersten Halbjahr gut angenommen wurden. Gerade diese kostenlosen Kursangebote sind für Antje Knüttel eine „Herzensangelegenheit“.

„Gesellschaftliche Teilhabe darf nicht vom Einkommen abhängen. Daher sind wir froh und stolz, dass rund 100 unserer 330 Angebote unentgeltlich sind.“ Ab sofort sind Anmeldungen für das Herbstsemester 2026 auf der Homepage www.ebw-duisburg.de möglich, aber auch telefonisch unter 0203/2951-2800.

Raum für Bildung und Begegnung gibt es dabei nicht nur im „Haus der Familie“ in Duissern, Hinter der Kirche 34, sondern auch in evangelischen Familienzentren, Kitas, den Kirchengemeinden und bei anderen Kooperationspartnern in den unterschiedlichen Duisburger Stadtteilen. Dort liegt das neue Programmheft „fabian“ als Broschüre aus.

Eigenheim: Eigenverbrauch von Solarstrom gewinnt an Bedeutung
Die Rahmenbedingungen für private Photovoltaikanlagen verändern sich. Die Bundesregierung will den Ausbau erneuerbarer Energien künftig stärker an den Anforderungen des Strommarktes und der Netze ausrichten. Die Ende Juli vom Bundeskabinett beschlossene EEG-Novelle sieht unter anderem Veränderungen bei der Förderung neuer Photovoltaikanlagen vor. Damit rückt für Eigentümerinnen und Eigentümer stärker die Frage in den Fokus, wie sich selbst erzeugter Strom wirtschaftlich und sinnvoll im eigenen Haushalt einsetzen lässt.

Für private Haushalte gewinnt damit neben der Stromerzeugung auf dem eigenen Dach auch der Eigenverbrauch an Bedeutung. Die Stadtwerke Duisburg greifen diese Entwicklung mit ihrer diesjährigen Sommeraktion auf. Wer zwischen dem 17. August und 20. September 2026 eine Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher erwirbt, erhält die Hardware für eine Split-Klimaanlage, bestehend aus einer Innen- und einer Außeneinheit, ohne zusätzliche Kosten dazu. Hinter dem Angebot steht ein Ansatz, der für die dezentrale Energiewende zunehmend relevant wird: Strom nicht nur selbst zu erzeugen, sondern möglichst dann zu verbrauchen, wenn er vor Ort verfügbar ist.

Batteriespeicher spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie ermöglichen es, einen Teil der tagsüber erzeugten Energie zwischenzuspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen. Gleichzeitig wächst die Zahl elektrischer Anwendungen im Haushalt – von der Wärmepumpe über das Elektroauto bis hin zur Gebäudekühlung. „Die Energiewende im Eigenheim entwickelt sich weiter. Lange stand vor allem die Frage im Vordergrund, wie viel Solarstrom auf dem eigenen Dach erzeugt werden kann. Zunehmend geht es darum, wie dieser Strom möglichst sinnvoll im eigenen Haushalt genutzt und verschiedene Anwendungen miteinander verbunden werden können“, sagt Christopher Locke, Berater Energiedienstleistungen Photovoltaik bei den Stadtwerken Duisburg.

Gerade die Kühlung von Wohnräumen bietet dafür ein anschauliches Beispiel. Der Kühlbedarf ist häufig an heißen und sonnigen Tagen besonders hoch – also zu Zeiten, in denen eine Photovoltaikanlage in der Regel ebenfalls viel Strom produziert. Eine Split-Klimaanlage kann dann zumindest teilweise mit dem unmittelbar auf dem Dach erzeugten Strom betrieben werden. Solche Klimaanlagen arbeiten technisch nach dem Prinzip einer Luft-Luft-Wärmepumpe. Eine Innen- und eine Außeneinheit sind über einen Kältemittelkreislauf miteinander verbunden. Beim Kühlen wird Wärme aus dem Gebäude aufgenommen und nach außen transportiert. Viele Geräte können diesen Prozess auch umkehren und damit zusätzlich zum Heizen eingesetzt werden.

Aus Sicht der Stadtwerke zeigt die Kombination exemplarisch, wie sich die Rolle privater Haushalte im Energiesystem verändert: Sie werden zunehmend zugleich zu Erzeugern, Speichern und Verbrauchern von Energie. Entscheidend ist dabei nicht allein die installierte Leistung einer Photovoltaikanlage, sondern auch die Frage, welcher Anteil des erzeugten Stroms direkt vor Ort eingesetzt werden kann.

Sommeraktion vom 17. August bis 20. September
Im Rahmen der Sommeraktion erhalten Kundinnen und Kunden, die zwischen dem 17. August und 20. September 2026 einen Kaufvertrag für eine Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher bei den Stadtwerken Duisburg abschließen, die Hardware für eine Split-Klimaanlage ohne zusätzliche Kosten. Die Anlage umfasst eine Innen- und eine Außeneinheit. Montage, Anschluss und Inbetriebnahme sowie erforderliche Installations- und Zusatzarbeiten sind nicht Bestandteil der Aktion und werden separat berechnet. Das Angebot gilt solange der Vorrat reicht und vorbehaltlich der technischen Umsetzbarkeit vor Ort.

Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite www.swdu.de/pv-aktion zusammengestellt. Eine erste Kalkulation ist live auf der Website oder per Telefon (0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei bis drei Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung und Terminabstimmung vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten nutzbaren Kilowattstunde.

84 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren in Duisburg ohne Berufsabschluss  
Es ist nie zu spät: Wer jetzt noch eine Berufsausbildung sucht, hat gute Chancen. Insgesamt bieten die Betriebe in Duisburg noch 733 Ausbildungsplätze. Darunter allein 29 im Baugewerbe. Außerdem haben 5 Jugendliche noch die Chance, eine Ausbildung als Maler oder Lackierer anzufangen. Und wer einen der höchsten Jobs in Duisburg machen möchte: Dachdeckerbetriebe suchen noch 4 Azubis.

Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die IG BAU Duisburg-Niederrhein beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur. Das Spektrum der freien Ausbildungsplätze sei breit. „Wichtig ist, sich einen Ruck zu geben und jetzt einen Ausbildungsbetrieb zu suchen. Denn mit einer Ausbildung in der Tasche sind die Jobs, die man ein Berufsleben lang macht, in der Regel sicherer und vor allem auch deutlich besser bezahlt“, sagt Karina Pfau.

Die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein rät allen ohne Berufsausbildung, sich „doch noch den ‚Ausbildungs-Kick‘ zu geben“. Immerhin haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Nordrhein-Westfalen rund 642.000 junge Erwachsene im Alter von 20 bis 34 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung und keinen Ausbildungsplatz. Und 84 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren in Duisburg haben nach Angaben der Arbeitsagentur keinen Berufsabschluss. Gerade ihnen rät die IG BAU, sich noch einmal auf dem Ausbildungsmarkt umzusehen.

„Jetzt im August und September starten die Ausbildungen. Aber selbst im Oktober stellen Ausbildungsbetriebe noch ein“, so Karina Pfau. Die IG BAU Duisburg-Niederrhein rät Interessierten, eine Berufsberatung zu nutzen. Eine gute Adresse, um sich zu orientieren, sei dabei die Jugendberufsagentur (JBA): www.servicestelle-jba.de.

Außerdem seien auch bei der Arbeitsagentur gute Tipps zu bekommen – vor Ort oder digital: www.arbeitsagentur.de/bildung. Das direkte Beratungsgespräch lohne sich immer, so die Gewerkschaft. „Außerdem gilt: Mutig auf die Betriebe zugehen. Wer direkt nachfragt, holt oft auch etwas für sich heraus – ein Praktikum, vielleicht aber auch einen Ausbildungsplatz. Wichtig ist, dabei Firmen auszusuchen, die fair ausbilden und bezahlen.

Unternehmen also, bei denen es auch einen Tarifvertrag gibt“, rät Pfau. Wer einen Ausbildungsplatz suche, für den zähle vor allem der Beruf. Aber auch die Ausbildungsqualität und die Perspektiven, die der Betrieb nach der Ausbildung biete, seien wichtig.

Hinter den Kulissen des Hafens: Freie Plätze bei der Ruhrorter Hafenwoche
Wer schon immer mal hinter die Kulissen des Duisburger Hafens blicken wollte, hat während der Ruhrorter Hafenwoche vor dem Hafenfest mehrere Gelegenheiten dazu. Die Hafenwoche vor dem großen Fest bietet Hafenfest-Veranstalter Duisburg Kontor seit drei Jahren an.

Dabei blicken die Gäste den Machern über die Schulter, können selbst ausprobieren und einzelne Teile des Hafens und seiner Unternehmen und Institutionen besser kennenlernen. Den Anfang macht die DUISPORT AG selbst.
Die Duisburger Hafengesellschaft bietet am Montag, den 17. August eine Hafenführung per Bus.

Dabei können die Teilnehmenden nicht nur Bereiche sehen, die sonst nicht zugänglich sind, sondern erhalten auch einen Einblick in die Geschichte des größten Binnenhafens der Welt.
Am Dienstag, den 18. August öffnet der bekannte Schiffsausrüster Wittig GmbH seine Türen. Das Familienunternehmen ist mehr als 120 Jahre alt und seit der Gründung im Jahr 1898 im Duisburger Hafen ansässig.

Dass die Schifffahrt auch wissenschaftlich ein großes Thema ist, zeigt das DST Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme ebenfalls am Dienstag, den 18. August. Bei einem Rundgang durch das Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme erhalten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten rund um die Automatisierung und Digitalisierung der Binnenschifffahrt.

Besichtigt werden unter anderem der Schlepptank, die Modellbauwerkstatt, der Forschungssimulator VeLABi sowie das Hafenforschungslabor HaFoLa im Maßstab 1:16. Wer wissen will, wie man Binnenschiffer wird, kann am Mittwoch, den 19.8. das Schulschiff Rhein im Homberger Hafen besuchen. Das umgebaute Schiff liegt seit rund 70 Jahren dort vor Anker und dient als Berufsschule für die Auszubildenden der Binnenschifffahrt.

Das Unternehmen Haniel ist eng mit der Geschichte des Ruhrgebiets verbunden. Bei einer Führung am Donnerstag, den 20. August, zeigt das Unternehmen im eigenen Haniel-Museum die Geschichte des Weltkonzerns, die gleichzeitig ein wichtiger Teil der Historie der Region zwischen Rhein und Ruhr ist. Alle Angebote sind in der Tourist Information auf der Königstraße oder online unter duisburg-tourismus.de buchbar. Der Kostenbeitrag von fünf Euro pro Person und Buchung fließt an einen guten Zweck.

Erster Gesundheitstag für Familien im Campus Marxloh
Gesundheitsinformationen, Mitmachangebote und persönliche Beratung für die ganze Familie: Am Freitag, 28. August, veranstaltet das Gesundheitsamt gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern von 10 bis 14 Uhr erstmals einen Gesundheitstag für Familien in den neuen Räumlichkeiten des Campus Marxloh, An der Paulskirche 6.

„Gesundheit soll für alle Menschen erreichbar sein – unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialer Situation. Mit dem Gesundheitstag möchten wir Familien wohnortnah informieren, beraten und dabei unterstützen, Angebote für ihre Gesundheit und die ihrer Kinder kennenzulernen“, betont Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für Erwachsene und Kinder.

Neben Yoga- und Entspannungsangeboten, Ernährungsberatung und allgemeinen Gesundheitsinformationen stehen verschiedene Gesundheitschecks auf dem Programm. Dazu gehören unter anderem ein Herz-Kreislauf-Check, ein Blutzuckertest und ein Balance-Test. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Impfschutz. Interessierte können sich in Fachvorträgen informieren und vor Ort individuell beraten lassen.

Die Frühen Hilfen stellen ihre Unterstützungsangebote für Familien mit kleinen Kindern vor. Zudem stehen zwei Familienhebammen für Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege zur Verfügung. Darüber hinaus informiert das Jobcenter über Präventionsgutscheine, die den Zugang zu gesundheitsfördernden Angeboten erleichtern.

Die Volkshochschule (VHS) sowie Beratungsstellen zum Bildungs- und Teilhabepaket präsentieren ihre Angebote. Bastel- und Bewegungsaktionen für Kinder ergänzen das Programm. Sprachmittlerinnen und Sprachmittler unterstützen Familien bei Gesprächen und Beratungen.

Mit dem Aktionstag möchten das Gesundheitsamt, die Frühen Hilfen, die Volkshochschule, das Jobcenter, der Stadtsportbund, die AOK, teamw()rk für Gesundheit und Arbeit sowie die AWO Integration Familien in Marxloh niedrigschwellig über Gesundheitsangebote informieren, Prävention stärken und den Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen erleichtern. Der Gesundheitstag ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Spiel, Sport und Spaß in Hamborn
Zur Sommerferienaktion „Bewegungspower trifft Brettspielspaß“ laden die Bezirksverwaltung Hamborn, die Sportjugend des Stadtsportbundes sowie die Bezirksbibliothek Hamborn am Freitag, 21. August, von 14 bis 18 Uhr alle Kinder, Jugendlichen und Familien in die Bezirksverwaltung am Rathausplatz ein.

Besucherinnen und Besucher können sich an zahlreichen Spiel- und Sportgeräten wie einer Jonglierstation, beim Hockey oder beim Badminton auspowern sowie bei Brett- und Kartenspielen ihr strategisches Geschick beweisen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen sind per E-Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283-987894 möglich.

LESEFÖRDERUNG MIT HAARSCHNITT
Das Literaturbüro Ruhr holt den „Vorlesefriseur“ Danny Beuerbach in die Städte Duisburg und Oberhausen, Bochum und Dortmund, Essen und Gladbeck – vom 22. bis zum 24. August 2026. Wer ihm vorliest, bekommt einen Haarschnitt umsonst! Bis zum HEIMSPIEL, unserem großen Vorlesefestival an Schulen im November, dauert es noch einige Monate.

Zur Überbrückung haben wir uns eine tolle Ferienaktion ausgedacht: In den sechs Austragungsorten des HEIMSPIELs lassen wir den Münchner Friseur Danny Beuerbach mit seinem Event „Book a look and read my book“ auftreten. Alle Kinder und Jugendlichen, die ihm aus einem Buch vorlesen, während er ihnen auf seinem fliegenden Teppich die Haare schneidet, bekommen den Haarschnitt umsonst!

Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnahme ist selbstverständlich gratis. Die Termine und Standorte (soweit möglich, findet alles draußen statt): Samstag, 22.8., 11 bis 13 Uhr Duisburg: Königstraße, Nähe „Forum“ In Kooperation mit der Stadtbibliothek Duisburg.

Der Vorlesefriseur Danny Beuerbach ist ausgebildeter Friseur. Er arbeitete in renommierten Salons und machte sich als „Speed Cutter“ und Festivalfriseur einen Namen. Er lebt als freiberuflicher Hairstylist in München und tourt als „Vorlesefriseur“ regelmäßig durch Deutschland und viele andere Länder. Es gibt sogar ein Buch zu „Book a look and read my book“: „Der magische Frisör“ von Danny Beuerbach und Patrick Wirbeleit ist im Ravensburger Verlag erschienen.

(Fotos: ©Danny Beuerbach)

Eine Aktion des Literaturbüro Ruhr mit seinen Kooperationspartnern Stadtbibliothek Duisburg, Literaturhaus Oberhausen, jugendstil nrw in Dortmund, Schaubüdchen Bochum, Diakoniewerk Essen. Weitere Informationen: literaturbuero-ruhr.de/programm/ literaturbuero-ruhr.de/heimspiel/

Der Vorlesefriseur kommt nach Duisburg
Kinder und Jugendliche, die einen neuen flotten Haarschnitt benötigen, können am Samstag, 22. August, zwischen 11 und 13 Uhr in die Duisburger Innenstadt kommen. Auf Einladung der Stadtbibliothek und des Literaturbüros Ruhr stylt Vorlesefriseur Danny Beuerbach ganz in der Nähe des Forums auf seinem fliegenden Teppich kostenlos die Haarpracht – allerdings nur, wenn man ihm dabei etwas vorliest.

(C) Danny Beuerbach

Das Buch kann man dabei entweder mitbringen oder eins von seinen aussuchen. Der renommierte Speed Cutter und Festivalfriseur möchte gemeinsam mit der Duisburger Stadtbibliothek und dem Literaturbüro Lust aufs Lesen machen – denn Haareschneiden und Lesen ist beides gut für den Kopf. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.




Stellenabbau in der Automobilindustrie: 42 300 weniger Beschäftigte zum Ende des 1. Halbjahres 2026 als ein Jahr zuvor
• So wenig Beschäftigte in der Automobilindustrie wie noch nie seit 2005
• Stellenabbau bei Autoherstellern und Zulieferern von Teilen und Zubehör, Stellenzuwächse bei Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern
• Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt um 144 100 (-2,7 %) gesunken

In der deutschen Industrie wurden zuletzt viele Stellen abgebaut. Besonders betroffen ist die Automobilindustrie. Zum Ende des 1. Halbjahres 2026 arbeiteten 42 300 weniger Beschäftigte in der Branche als noch ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Das entsprach einem Rückgang von 5,8 % – so hoch wie in keiner anderen großen Industriebranche mit mehr als 200 000 Beschäftigten.

Mit 691 500 hat die Zahl der Beschäftigten in der Automobilindustrie einen weiteren Tiefstand erreicht: Seit 2005 waren noch nie weniger Menschen in der Branche beschäftigt. Dennoch bleibt die Automobilindustrie gemessen an der Beschäftigtenzahl die zweitgrößte Industriebranche nach dem Maschinenbau mit 905 900 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 2026.

Zum Vergleich: Im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt waren 5,29 Millionen Beschäftigte tätig. Dies entsprach einem Rückgang von 144 100 oder 2,7 % binnen eines Jahres. Zulieferer von Teilen und Zubehör bauen innerhalb der Automobilindustrie am stärksten Stellen ab Innerhalb der Automobilindustrie haben die Autohersteller sowie die Zulieferer von Teilen und Zubehör Stellen abgebaut. Bei den Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern nahm hingegen zum Ende des 1. Halbjahres 2026 die Zahl der Beschäftigten zu.

Im Bereich der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren waren mit insgesamt 429 200 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 6,1 % weniger Personen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Im Zulieferbereich der Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen betrug der Beschäftigtenrückgang 7,6 % auf zuletzt 219 500. In der kleineren Zulieferbranche der Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern stieg die Zahl der Beschäftigten um 10,0 % auf 42 800.



Weitere Zulieferer außerhalb der Automobilindustrie, wie zum Beispiel in der Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen, wurden in der Auswertung nicht berücksichtigt. Beschäftigtenrückgang auch in allen anderen großen Industriebranchen Nicht nur in der Automobilindustrie wurden Stellen abgebaut, auch in anderen großen Industriebranchen ging die Zahl der Beschäftigten zuletzt zurück.

In der Herstellung von Metallerzeugnissen sank sie binnen eines Jahres um 3,8 % auf 471 700 zum Ende des 1. Halbjahres 2026. In der Metallerzeugung und -bearbeitung ging die Beschäftigtenzahl im selben Zeitraum um 3,7 % zurück auf 207 200. Höher als im Durchschnitt fiel der Beschäftigtenrückgang auch in der chemischen Industrie
(-3,6 % auf 312 000) sowie in der Herstellung von elektrischer Ausrüstung (-3,4 % auf 374 500) aus.

Die Zahl der Beschäftigten im Maschinenbau sank binnen eines Jahres um 2,7 % und damit so stark wie in der gesamten Industrie: Hier waren Ende des 1. Halbjahres 2026 rund 905 900 Personen beschäftigt.
In der Kunststoffindustrie (-2,2 % auf 311 800), in der Nahrungsmittelindustrie (-1,3 % auf 503 400) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-1,0 % auf 307 100) war der Beschäftigtenrückgang unterdurchschnittlich.

Unter EU-Schnitt: 10,0 % der 20- bis 24-Jährigen in Deutschland sind nicht in Ausbildung oder Beschäftigung
• EU-weit lag der Anteil 2025 bei 12,9 %
• In den Niederlanden (5,6 %) sind junge Menschen am seltensten betroffen, in Rumänien (22,8 %) am häufigsten
• Betreuungspflichten sind ein häufiger Grund für den Nichterwerbsstatus junger Menschen

Der Anteil junger Menschen, die nicht in Ausbildung oder Beschäftigung sind, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. In Deutschland lag er unter den 20- bis 24-Jährigen im Jahr 2025 bei 10,0 %, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis internationaler Vergleichsdaten der europäischen Statistikbehörde Eurostat mitteilt. In den vergangenen Jahren ist der Anteil hierzulande kontinuierlich leicht gestiegen: Im Jahr 2022 waren noch 8,8 % der 20- bis 24-Jährigen nicht in Ausbildung oder Beschäftigung.



Trotz Anstiegs hierzulande anteilig weniger junge Menschen betroffen als im EU-Schnitt Im Vergleich der 27 EU-Staaten hat Deutschland trotz des Anstiegs eine vergleichsweise niedrige NEET-Quote (Not in Employment, Education or Training - Nicht in Ausbildung, Weiterbildung oder Beschäftigung). Im EU-Schnitt waren 12,9 % der 20- bis 24-Jährigen nicht in Ausbildung oder Beschäftigung. Am niedrigsten war der Anteil in den Niederlanden (5,6 %), Schweden (7,3 %) und Tschechien (7,6 %).

In Rumänien (22,8 %), Bulgarien (17,3 %) und Frankreich (16,2 %) waren junge Menschen anteilig am häufigsten nicht in Ausbildung oder Beschäftigung. Für Luxemburg liegen keine Daten für das Jahr 2025 vor (2024: 10,8 %). Anteil junger Frauen etwas höher als der junger Männer Unter jungen Frauen ist der Anteil derjenigen, die nicht in Ausbildung oder Beschäftigung sind, etwas höher als unter jungen Männern. 2025 waren in Deutschland 10,5 % der jungen Frauen und 9,6 % der jungen Männer im Alter von 20 bis 24 Jahren betroffen.

Im EU-Schnitt waren es 13,2 % der jungen Frauen und 12,5 % der jungen Männer. In knapp zwei von drei EU-Staaten waren junge Frauen stärker betroffen als junge Männer. Mit Blick auf die Situation junger Menschen in größeren Städten und ländlichen Gebieten ergibt sich ein uneinheitliches Bild. In Deutschland waren junge Menschen in größeren Städten (10,6 %) häufiger nicht in Ausbildung oder Beschäftigung als in ländlichen Gebieten (7,9 %).

In der EU insgesamt waren dagegen junge Menschen in ländlichen Gebieten (15,4 %) deutlich häufiger betroffen als in größeren Städten (11,5 %). Betreuungspflichten, gesundheitliche Einschränkungen und Suche nach Ausbildung oder Studium sind häufige Gründe Warum junge Menschen im Alter von 20 bis 24 Jahren weder in einer Bildungsmaßnahme noch in einer Beschäftigung sind, kann unterschiedliche Gründe haben.

Für Deutschland liegen dazu Angaben aus dem nationalen Bildungsbericht für das Jahr 2024 vor. Demnach waren 25 % von ihnen arbeitssuchend, sie gelten als Erwerbslose. 66 % standen dem Arbeitsmarkt dagegen nicht zur Verfügung und gelten damit als Nichterwerbspersonen. Weitere 6 % starteten demnächst eine Ausbildung oder ein Studium und 4 % standen vor einem neuen Job.

Unter den 20- bis 24-jährigen Nichterwerbspersonen nannten 20 % Betreuungspflichten und 18 % gesundheitliche Einschränkungen als Grund. Weitere 17 % suchten aus bildungsbezogenen Gründen keine Arbeit, möglicherweise weil sie auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz warteten.


Viertägiger Manga-Workshop in der Zentralbibliothek
Zu einem kostenfreien, viertägigen Manga-Workshop lädt die Zentralbibliothek Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren von Dienstag, 18. August, bis Freitag, 21. August, täglich von 11 bis 13.30 Uhr in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein. Unter Anleitung von Jen Satora lernen die Teilnehmenden, wie aus einer einfachen Skizze ausdrucksstarke und detailreiche Manga-Motive entstehen.

Außerdem vermittelt die Künstlerin typische Stilmittel des Manga-Zeichnens und zeigt, wie Figuren mehr Dynamik und Persönlichkeit erhalten. Der Workshop richtet sich sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an Jugendliche mit ersten Zeichenerfahrungen. Sämtliche Materialien werden zur Verfügung gestellt.

 Wer bereits eigene Zeichensachen besitzt, kann diese gerne mitbringen und sich zusätzliche Tipps und Anregungen holen. Der Workshop wird durch das Programm „Kulturrucksack NRW“ gefördert. Eine Anmeldung ist online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.

Einstufung und Beratung für Sprachkurse in der VHS
Die Volkshochschule Duisburg lädt am Mittwoch, 19. August, von 10 bis 18 Uhr zu einem Einstufungs- und Beratungstag für Fremdsprachenkurse in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein. Interessierte haben die Möglichkeit, sich kostenfrei und individuell testen und beraten zu lassen.

Das Angebot umfasst neben Englisch, Spanisch und Französisch auch zahlreiche weitere Fremdsprachen des VHS-Programms außer Deutsch. Die Fachbereichsleiterinnen Barbara Ramírez Jaimes und Franziska Russ- Yardimci führen persönliche Einzelgespräche, um je nach Vorkenntnissen und gewünschtem Lerntempo den passenden Kurs zu finden. Im Anschluss können sich Interessierte direkt für einen Sprachkurs anmelden.

Die Mitarbeiterinnen der Volkshochschule beantworten alle Fragen und unterstützen bei der Anmeldung. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Wer an diesem Tag verhindert ist, kann sich vom 25. August bis zum 3. September immer dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr beraten lassen. Telefonische und Beratung per E-Mail sind ebenfalls jederzeit möglich. Die Kontaktdaten sind abrufbar unter https://vhs-duisburg.de/programm/sprachen.


IHK-Lehrgang für Einsteiger im Controlling  
Eine Fachkraft für Controlling analysiert aktuelle Daten und entwickelt Prognosen. Sie hilft dabei, Unternehmenszahlen zu interpretieren und leitet daraus Maßnahmen für das Unternehmen ab. Der Kurs „Fachkraft für Controlling (IHK)“ richtet sich an Einsteiger, die sich Grundkenntnisse im Controlling aneignen möchten.

Darüber hinaus ist er für Fachkräfte aus dem Finanz- und Rechnungswesen sowie für Inhaberinnen und Inhaber kleiner und mittelständischer Unternehmen aus Handel, Handwerk, Dienstleistung und Industrie geeignet.  

Der Online-Lehrgang findet vom 18. August bis 24. September statt und umfasst 60 Unterrichtseinheiten. Ansprechpartnerin bei Fragen ist Sabrina Althoff, 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen  


Kreativworkshop im Stadtmuseum: „Trauminseln – Wo Tiere so leben, wie sie es sich wünschen würden“

Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Samstag, 22. August, von 14 bis 16 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen in einem Kreativworkshop der Reihe WerkStadtMuseum dazu ein, die Welt aus der Sicht der Tiere zu betrachten. Mithilfe der Künstlerin Eden Lumaja und dem Zauber von Wasserfarben erhält jedes Tier eine eigene Trauminsel – einen Ort mit genügend Platz, Sicherheit und der Möglichkeit, seinen natürlichen Bedürfnissen nachzugehen.

Illustration und (C) Eden Lumaja

Es entstehen liebevoll gestaltete Illustrationen, die verdeutlichen, wie groß der Unterschied zwischen dem natürlichen Lebensraum und der Realität vieler Tiere ist – sei es im Tierheim, im Zoo oder in der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Ziel des Projekts ist es, zum Nachdenken anzuregen und das Bewusstsein dafür zu stärken, wie wichtig es ist, Tieren ein Leben zu ermöglichen, das ihren Bedürfnissen gerecht wird.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe WerkStadtMuseum, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat stattfindet. Interessierte jeden Alters sind willkommen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen zwei Euro. Es können auch Familienkarten erworben werden.
Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige Programm des Stadtmuseums ist im Internet unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Tag der offenen Tür bei der Feuer- und Rettungswache Walsum
Die Feuer- und Rettungswache 4 sowie der Löschzug 410 Walsum laden am Sonntag, 23. August, von 11 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür in die Räumlichkeiten an der Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße 200 bis 202 in Walsum ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Informationen, Einsatzübungen, Führungen und der Möglichkeit, selbst aktiv zu werden.

Neben dem Löschzug und dem Rettungsdienst stellen sich die Sondereinheiten der Feuerwehr, darunter die ABC-Gefahrenabwehr sowie die Rüst- und Dekontaminationseinheiten, vor. In verschiedenen Vorführungen zeigen die Spezialkräfte ihr Können. Auch der Grundausbildungslehrgang der Berufsfeuerwehr demonstriert die technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall mithilfe eines hydraulischen Rettungsgeräts.

Darüber hinaus werden eine Einsatzübung zur Brandbekämpfung sowie eine Fettexplosion vorgeführt. Die kleinsten Besucherinnen und Besucher können sich auf einer Hüpfburg austoben oder an der Spritzenwand spielerisch ein Feuer löschen. Exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Löschzuges 410 der Freiwilligen Feuerwehr bieten Führungen durch das neue Gerätehaus. Die Kameradinnen und Kameraden geben dabei Einblicke in den Dienstalltag der Freiwilligen Feuerwehr.

Zudem können die Räumlichkeiten sowie die auf der Wache stationierten Fahrzeuge besichtigt werden. Auch historische Löschfahrzeuge der Feuerwehr Duisburg können besichtigt werden. Darunter befindet sich der ehemalige Feuerwehrkran aus dem Jahr 1963. Ein besonderer Programmpunkt ist die geplante Landung des Rettungshubschraubers „Christoph 9“ (vorbehaltlich der Einsatzlage).

Die Besatzung gibt Einblicke in ihre Einsätze sowie die Ausstattung und Technik des Hubschraubers. Diverse Informationsstände runden das Programm ab. Interessierte können sich unter anderem beim Förderverein Christoph 9, der Polizei NRW und der Modellbaugruppe informieren. Speisen und Getränke können vor Ort erworben werden.

Der Tag der offenen Tür findet anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Feuer- und Rettungswache 4 sowie der Inbetriebnahme des neuen Gerätehauses des Löschzuges 410 Walsum statt. Das neue Gerätehaus zählt zu den modernsten Feuerwehrstandorten in Duisburg und wird wenige Tage zuvor offiziell an die Feuerwehr übergeben.

Internationale Konzerte und lokale Acts am Neumarkt in Ruhrort
Mit einer Reihe von internationalen Gästen und lokalen Musikern präsentiert sich die Konzertreihe AUSGERUFEN im Spätsommer 2026.

Nach der Sommerpause startet gleich nach dem Hafenfest die Konzertreihe AUSGERUFEN im Projektladen des Kreativquartier Ruhrort – dem Das PLUS am Neumarkt am Sonntag, 30. August um 18 Uhr mit dem finnischen Sänger und Gitarristen JUHANI IIVONEN. Irgendwie klingt seine Musik auch so: Ein bisschen melancholisch, ein bisschen wie eine einsame Hütte im Wald. Aber auch nach der unvergleichlichen Schönheit der finnischen Landschaft.

Am Samstag, 12. September um 19 Uhr ist dann Tett (der Landstreicher), deutschsprachiger Sänger und Liederschreiber aus dem Teutoburger Wald, auf der heimeligen Bühne zu Gast. Bei diesem Konzert spielt er seine Werke gemeinsam mit dem studierten Gitarristen Daniel Friedrich aus Duisburg.

Kerry Kenny aus Bloomsburg/Pennsylvania (USA) ist eine brillante Bandleaderin, Songwriterin und Gesangsvirtuosin. Ihr musikalischer Background stammt aus dem Irish Pub ihrer Familie genauso wie aus den Beatles LPs ihres Vaters. Mit ihrer Tour-Band gibt sie am Dienstag, 15. September um 19 Uhr ein erneutes Gastspiel in Ruhrort.

Mit Ice Dream Social gastiert am Dienstag, 22. September um 19 Uhr ein Alt-Pop Duo aus Berlin und Köln, bestehend aus Sebastian Maier und Jirka Wunsch. Ihre Spielart moderner Popmusik durch die Verbindung von Sebastians klarer und doch vulnerabler Stimme, seinen eingängigen und zugleich verspielten Gesangsmelodien und Jirkas Faible für experimentelles Sampling sind Ausgangspunkte ihres Schaffens.

Zwei Gitarrenkonzerte leiten die Musikreihe dann melodisch in den Herbst:
Der Dortmunder Gitarrist Andreas Heuser ist ein Wanderer zwischen den musikalischen Welten und ein genreübergreifender, instrumentaler Geschichtenerzähler.Er komponiert, spielt und improvisiert im Konzert am 26. September um 19 Uhr Musik, die seine vielfältigen musikalischen Erfahrungen widerspiegelt und in welcher die Grenzen zwischen Klassik, Jazz, Fingerstyle Gitarre und Weltmusik bedeutungslos werden.

Bereits zum dritten mal kommt der kanadische Gitarrenvirtuose, Singer-Songwriter und Gewinner zahlreicher internationaler Preise Don Alder in den kulturell umtriebigen Ort im Herzen des Hafenstadtteils. Mit atemberaubender Fingerstyle-Technik, außergewöhnlichem Songwriting und einer angenehmen Stimme entführt Don Alder sein Publikum am 7. Oktober um 19 Uhr in eine Welt voller Klangfarben und Emotionen.

Alle Konzerte Im Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort sind solidarische Hutveranstaltungen. AUSGERUFEN (bezieht sich auf die Kunst der Marktschreier auf dem vor der Tür angesiedelten Wochenmarkt) ist die Konzertreihe im Das PLUS am Neumarkt. Vorwiegend hausgemachte, handgefertigte Musik mit ehrlichen Texten, die das Leben inspiriert.

Das Konzept der Hutveranstaltung soll die einbeziehen, die sich Kulturerlebnisse nicht, oder nur unter Problemen leisten können. Die, die es sich leisten können, geben dafür ein wenig mehr, um die Wertschätzung für die künstlerische Leistung zu würdigen, denn der Hut geht komplett an die Musiker und Musikerinnen. Weitere Infos online unter dasplusamneumarkt.de/ausgerufen


Deutschlands Städte im Check: So hat sich die Anwaltsbranche entwickelt
Lernplattform Jurafuchs vergleicht Namen, Titel und Standorte von über 189.300 Anwälten in Deutschland und analysiert die Entwicklung seit 2025
Frankfurt am Main bleibt Juristen-Hochburg, größtes Plus verzeichnet Lahr im Schwarzwald
Anzahl an Fachanwälten im Insolvenz- und Sanierungsrecht steigt deutlich an, Anzahl im Familien- und Sozialrecht rückläufig

Ob in den Fachbereichen, bei den Vornamen und den Standorten: Deutschlands Anwaltschaft befindet sich im Wandel. Das geht aus einer Analyse der führenden juristischen Lernplattform Jurafuchs hervor. Dabei wurden insgesamt 189.394 Einträge aus dem Anwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer im Hinblick auf die 200 größten deutschen Städte, Namen und Titel analysiert und mit den Vorjahreszahlen verglichen. Demnach stieg der Frauenanteil unter Deutschlands Anwälten leicht an. Zudem hat sich die Zahl der Juristinnen und Juristen je nach Standort und Fachbereich teils deutlich verändert.

So hat sich die Anzahl an Anwälten in den Städten entwickelt
Frankfurt am Main führt mit durchschnittlich 17,07 Anwälten pro 1.000 Einwohner zwar erneut das Ranking der Anwalts-Hochburg an, gefolgt von Düsseldorf (14,89) und München (11,88). Das größte Plus an Anwälten verzeichnet hingegen das im Schwarzwald gelegene Lahr: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl an Anwälten in der Stadt um 14,5 Prozent an.

Einen deutlichen Zuwachs an Anwälten verzeichnet auch das nordrhein-westfälische Viersen mit einem Plus von 7,6 Prozent und das niedersächsische Nordhorn (+7,1 Prozent). In Delmenhorst (+6,8 Prozent) und Ravensburg (+5,6 Prozent) sind ebenfalls mehr Juristinnen und Juristen tätig als noch im Vorjahr. Zum Vergleich: Im Bundesschnitt ist die Anzahl an Anwälten um 0,6 Prozent angestiegen.

Anzahl an Anwälten in über der Hälfte aller Städte rückläufig
Es gibt aber auch Städte, in denen die Zahlen zurückgehen. Besonders deutlich ist der Rückgang im rheinland-pfälzischen Neustadt an der Weinstraße, wo die Anzahl an Anwälten seit dem Vorjahr um 15,5 Prozent zurückgegangen ist. Ähnlich stark fällt der Rückgang in zwei norddeutschen Städten aus: In Emden ging die Zahl der Anwälte um 11,8 Prozent zurück, im nahegelegenen Wilhelmshaven um 10,8 Prozent. Langenfeld und Frankfurt (Oder) folgen mit einem Minus von jeweils 9,1 Prozent. Insgesamt ist die Anzahl an Anwälten in 102 der 200 untersuchten Städte zurückgegangen.

Rechtswesen wird weiblicher
Im Hinblick auf die Geschlechterverteilung sind aktuell 39,1 Prozent aller Anwälte weiblich. Vor einem Jahr lag die Frauenquote laut Jurafuchs-Analyse noch bei 38,7 Prozent. Besonders in Dorsten (+12,7 Prozent), Wilhelmshaven und Dormagen (je +12,2 Prozent) ist der Anteil an weiblichen Anwälten angestiegen. Deutlich gesunken ist die Frauenquote hingegen in Ludwigshafen (-26,9 Prozent) und Cuxhaven (-11,7 Prozent).

Insgesamt bleibt Sindelfingen mit 47,2 Prozent die Stadt mit dem höchsten Anteil an weiblichen Anwälten, gefolgt von Unna und Elmshorn mit einer Frauenquote von 45,5 bzw. 44,6 Prozent.

Am unteren Ende der Skala bleiben die Schlusslichter wie 2025 gleich: In Bad Kreuznach und Wolfenbüttel liegt die Quote bei jeweils 20,2 Prozent, in der Universitätsstadt Greifswald bei 21,6 Prozent – nur rund halb so hoch wie bei den Spitzenreitern.

Diese Fachbereiche erleben einen Boom
Je nach Fachbereich, in dem sich Deutschlands Anwälte spezialisiert haben, gibt es im Vorjahresvergleich teilweise deutliche Veränderungen. Deutlich im Plus liegt das Vergaberecht mit 6,6 Prozent. Einen großen Sprung macht auch das Insolvenz- und Sanierungsrecht, das Unternehmen in wirtschaftlichen Krisen rechtlich zur Seite steht: Die Zahl der darauf spezialisierten Fachanwälte wuchs um 5,2 Prozent.

Ein möglicher Auslöser: Laut Statistischem Bundesamt stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2025 um 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit verzeichnen besonders die Fachbereiche der lukrativen Wirtschaftsrechtsgebiete einen Zuwachs. Doch auch gesellschaftliche Entwicklungen spiegeln sich wider: Die Zahl der Fachanwälte für Migrationsrecht nahm um 4,5 Prozent zu.

Einen leichten Rückgang gibt es hingegen im Familienrecht und im Sozialrecht: Verglichen mit den Zahlen von 2025 ist die Anzahl an Fachanwälten für Familien- und Sozialrecht um jeweils 1,9 Prozent gesunken. Beide Bereiche gehören in der Regel zu weniger lukrativen Feldern der privaten Lebens- und staatlichen Fürsorge. Ein Minus von 0,6 Prozent verzeichnet der Fachbereich Steuerrecht.

Mehr Anwälte namens Niklas, Lukas und Mohammed
Bei den Vornamen führen Anwälte namens Michael (4.423), Christian (4.204) und Thomas (3.888) weiterhin das Ranking an. Jedoch holen andere Vornamen auf: Im Vorjahresvergleich ist der Anteil an Anwälten mit dem Vornamen Niclas bzw. Niklas um 13 Prozent und Lucas bzw. Lukas um 11,7 Prozent angestiegen. Auch Mohammed (alternative Schreibweisen Muhammed bzw. Mohamed) gehört zu den Vornamen, die mit einem Plus von 10 Prozent häufiger vertreten sind als 2025.

Unter den weiblichen Vornamen sind unverändert Maria (1.984) und Julia (1.721) an der Spitze. Anna rückt mit 1.609 Anwältinnen, die den Namen tragen, um einen Rang nach oben. Im Hinblick auf den höchsten Anstieg landen Anwältinnen mit dem Vornamen Marie ganz vorne (+9,6 Prozent). Mit Aylin gehört ein weiterer Vorname, der auf einen Migrationshintergrund hinweist, mit 9,1 Prozent zu den Namen mit dem größten Plus. Auch Anwältinnen namens Lena gibt es seit dem Vorjahr um 6,8 Prozent häufiger.

Jurafuchs-Gründer: Branche wandelt sich vor dem Hintergrund herausfordernder Zeiten.
„Unsere Analyse zeigt, dass der Frauenanteil unter Deutschlands Anwältinnen und Anwälten zuletzt leicht angestiegen ist. Angesichts dessen, dass mittlerweile rund 60 Prozent der Studienanfänger im Fach Jura weiblich sind und eine überwiegend männlich geprägte Juristengeneration in den kommenden Jahren in den Ruhestand geht, dürfte sich dieser Wandel künftig zudem noch verstärken. Das bringt frische Impulse und Perspektiven in die Kanzleien, was ein gutes Zeichen ist“, kommentiert Dr. Carl-Wendelin Neubert, Mitgründer von Jurafuchs. Er ergänzt:

„Der Vergleich zeigt aber auch, wie eng wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen mit dem Rechtswesen verknüpft sind. Besonders sichtbar wird das bei den Fachgebieten: Während insbesondere das Insolvenz- und Sanierungsrecht sowie das Migrationsrecht wachsen, verzeichnen das Familien- und Sozialrecht zuletzt rückläufige Zahlen.

Umso wichtiger wird eine zeitgemäße juristische Ausbildung, damit dem Nachwuchs die passenden Werkzeuge für die Praxis von morgen an die Hand gegeben werden. Mit unserem innovativen digitalen Lernansatz bei Jurafuchs, KI-gestützten Lerntools und praxisnahen Fallbeispielen wollen wir genau hier ansetzen und den Nachwuchs optimal auf diese Zukunft vorbereiten.“

Alle Ergebnisse des Vergleichs stehen grafisch aufbereitet unter dem nachfolgenden Link bereit: https://www.jurafuchs.de/presse/deutschlands-st%C3%A4dte-im-check-so-hat-sich-die-anwaltsbranche-entwickelt

Über die Untersuchung
Für den Vergleich wurden insgesamt 189.394 Einträge aus dem Anwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer berücksichtigt und im Hinblick auf den Standort, Namen und Titel ausgewertet. Für den Städtevergleich wurden die 200 größten deutschen Städte herangezogen (Stand der Untersuchung: 15. Juli 2026). Darüber hinaus wurden die Zahlen mit den Ergebnissen 2025 verglichen.





Jurafuchs (www.jurafuchs.de) ist Deutschlands führende juristische Lernplattform. Die App vermittelt prüfungsrelevantes Wissen und juristische Fähigkeiten für das gesamte Jurastudium, das Rechtsreferendariat und darüber hinaus. Auf Grundlage aktueller lernwissenschaftlicher Erkenntnisse ermöglicht Jurafuchs effektives und anwendungsorientiertes Lernen durch Interaktion, Gamification, Microlearning, KI-gestützte Funktionen und eine aktive Community von fast 20.000 Jurastudenten und Referendaren.

Mit über 10 Millionen gelösten interaktiven Aufgaben pro Monat ist Jurafuchs die meistgenutzte Plattform ihrer Art. Strategische Partnerschaften mit 25 Top-Kanzleien und führenden Universitäten, diverse Auszeichnungen als „beliebtestes digitales Lernmittel" und die Verleihung der prestigeträchtigen Comenius Edu Media Medaille 2025 unterstreichen die Marktführerschaft. Das Unternehmen wurde 2018 von Christian Leupold-Wendling, LLM. (Cambridge), Rechtsanwalt Dr. Carl-Wendelin Neubert und Steffen Schebesta gegründet.

Kirchenkneipe in Neudorf: Gemeinde lädt zum Auspannen ein  
Am Freitag, 21. August 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang.

Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.