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Niedrigwasser am Rhein: „Wir müssen dringend handeln“
Die anhaltende Niedrigwassersituation am Rhein stellt
Binnenschifffahrt, Industrie und Logistik weiterhin vor erhebliche
Herausforderungen. Niedrige Pegelstände führen dazu, dass
Binnenschiffe weniger Ladung transportieren können, Transportketten
umgeplant werden müssen und zusätzliche Kosten entstehen. Betroffen
sind nicht nur Schifffahrt und Häfen, sondern zahlreiche
industrielle Wertschöpfungsketten entlang des Rheins.
„Die
aktuelle Niedrigwassersituation zeigt, wie dringend wir handeln
müssen“, sagte Nordrhein-Westfalens Umweltminister Oliver Krischer -
links im Bild - bei einem Besuch im größten Binnenhafen der Welt in
Duisburg. Gemeinsam mit Markus Bangen, Vorstandsvorsitzender der
Duisburger Hafen AG (duisport), diskutierte er die aktuelle Lage
sowie notwendige Schritte zur Stärkung des Systems Wasserstraße.

Politik muss vereinbarte Maßnahmen beschleunigen Umweltminister
Oliver Krischer: „Leider kommen die Maßnahmen zur Verbesserung der
Schiffbarkeit des Rheins viel zu langsam voran. Dabei wurde die
Abladeoptimierung schon vor der Dürre 2018 als prioritäre Maßnahme
festgeschrieben. Für Nordrhein-Westfalen bleibt die Optimierung der
Fahrrinne zwischen Duisburg und Stürzelberg zentral.
Der Bund muss jetzt die notwendigen Mittel personell und finanziell
bereitstellen und baureife Maßnahmen zügig umsetzen. Das gilt auch
für den Abschnitt zwischen Krefeld und Düsseldorf-Nord, für den die
Planungen bereits abgeschlossen sind. Die Aussage des
Bundeskanzlers, baureife Maßnahmen kurzfristig umzusetzen, muss
deshalb auch für die Abladeoptimierung Niederrhein gelten.
Gleichzeitig brauchen wir eine stärkere Förderung von
niedrigwassertauglichen Schiffen. Wenn wir mehr Güter auf der
klimafreundlichen Wasserstraße transportieren wollen, müssen wir
dafür sorgen, dass der Rhein auch bei Niedrigwasser leistungsfähig
bleibt. Wir müssen jetzt handeln, damit unsere Wasserstraßen auch
beim nächsten Niedrigwasser leistungsfähig bleiben.“
Aus
Sicht beider Gesprächspartner braucht es kurzfristige Entlastungen
für die Logistikbranche, eine bessere Vorsorge für zukünftige
Niedrigwasserphasen und eine beschleunigte Umsetzung bereits
geplanter Infrastrukturprojekte. Ziel ist es, die Wettbewerbs- und
Widerstandsfähigkeit der Industrie und Wirtschaft langfristig zu
gewährleisten.
Vertrauen in das System Wasserstraße muss
gestärkt werden duisport-CEO Markus Bangen: „Die aktuelle
Situation zeigt, wie eng die Wettbewerbsfähigkeit unseres
Industriestandortes mit leistungsfähigen Wasserstraßen und Häfen
verbunden ist. Um das Vertrauen in die Verlässlichkeit des Systems
Wasserstraße zu erhalten, braucht Deutschland einen nationalen
Schulterschluss. Wer resiliente Lieferketten will, muss die dafür
notwendige Infrastruktur konsequent stärken und modernisieren.“
Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass die Politik auf
drei Ebenen ansetzen muss: Kurzfristig können pragmatische Lösungen
wie Transporterleichterungen im Straßenverkehr dazu beitragen, die
Auswirkungen extremer Niedrigwasserphasen abzufedern. Auch die
Koordinierung von Infrastrukturmaßnahmen spielt eine wichtige Rolle,
damit Baustellen auf Straße und Wasserstraße die angespannte
Situation nicht zusätzlich verschärfen.
Mittelfristig kommt
es darauf an, die Widerstandsfähigkeit des gesamten Systems
Wasserstraße zu erhöhen. Hierzu gehören eine frühzeitige
Koordinierung aller Beteiligten, verlässliche Informationen über die
Entwicklung der Wasserstände sowie die Schaffung planbarer
Alternativen für Industrie und Logistik. Das Zusammenspiel von
Wasserstraße, Schiene und Straße bleibt dabei ein wesentlicher
Erfolgsfaktor.
Langfristig sehen Ministerium und duisport
eine zentrale Aufgabe darin, die Leistungsfähigkeit des Rheins auch
bei Niedrigwasser zu sichern. Im Mittelpunkt steht dabei die
sogenannte Abladeoptimierung am Niederrhein. Ziel ist die
Beseitigung von Engstellen und Untiefen sowie die Verbesserung der
Fahrrinnenverhältnisse, damit Schiffe auch bei niedrigen
Wasserständen größere Mengen transportieren können. Ebenso müssen
die Entwicklung und der Bau von Niedrigwasser geeigneten Schiffen
vorangetrieben werden, um die Resilienz des Gesamtsystems
Wasserstraße in Niedrigwasserphasen zu erhöhen.
Duisburger
Hafen federt Folgen für Industrie ab Trotz der angespannten
Situation bleibt der größte Binnenhafen der Welt weiterhin
leistungsfähig. Während weite Teile des Mittel- und Oberrheins nur
noch eingeschränkt befahrbar sind, können große Binnenschiffe
Duisburg weiterhin erreichen. Die Folgen des Niedrigwassers sind
jedoch deutlich spürbar: Auf einzelnen Streckenabschnitten liegen
die Transportkapazitäten der Schiffe derzeit nur noch bei rund einem
Drittel der regulären Auslastung. Gleichzeitig verzeichnet der
Duisburger Hafen gegenüber den Vormonaten rund 50 bis 60 Prozent
mehr Schiffsanläufe, da identische Gütermengen auf deutlich mehr
Schiffseinheiten verteilt werden müssen.
Besonders betroffen
sind Branchen, die auf den Transport großer Gütermengen über den
Rhein angewiesen sind. Dazu zählen insbesondere die Stahl- und
Chemieindustrie, die Energiewirtschaft sowie Bau- und
Massengutverkehre. Unternehmen müssen zusätzliche
Transportkapazitäten organisieren und Lieferketten flexibel
anpassen.
Um die Versorgung der Industrie sicherzustellen,
werden Verkehre im Duisburger Hafen auf kleinere Schiffe,
zusätzliche Bahnverbindungen und den Lkw verteilt. Darüber hinaus
nutzen zahlreiche Operateure aus dem Mittel- und Oberrhein Duisburg
als logistische Drehscheibe und greifen auf zusätzliche
Terminalkapazitäten, Sonderzüge und Shuttleverkehre zurück. Das
trimodale Verkehrssystem des Duisburger Hafens trägt damit
wesentlich dazu bei, die Auswirkungen des Niedrigwassers auf
Wirtschaft und Industrie abzufedern.
Regionalplan
Ruhr: Ruhrparlament stimmt Nichtzulassungsbeschwerde einstimmig zu /
Neuaufstellung wird ab sofort vorbereitet Der
Regionalverband Ruhr (RVR) wird gegen die Entscheidung des
Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster Nichtzulassungsbeschwerde
einlegen. Das OVG hatte in seinem Urteil Mitte Juni dieses Jahres
den Regionalplan Ruhr für ungültig erklärt und keine Revision
zugelassen. Das Ruhrparlament hat heute in einer Sondersitzung
einstimmig zugestimmt, dagegen rechtlich vorzugehen. Zudem
verabschiedete die Verbandsversammlung einen gemeinsamen Antrag von
SPD, CDU und den Grünen, „unverzüglich die fachlichen, rechtlichen
und organisatorischen Vorbereitungen für die Neuaufstellung des
Regionalplans Ruhr aufzunehmen“.
Regionaldirektor Duin
betonte in der Sondersitzung: „Wir werden uns für unseren Standpunkt
und für den Regionalplan juristisch einsetzen. Aber wir kalkulieren
den Fall ein, dass das jetzige Urteil des OVG Münster in Gänze
Rechtskraft entfaltet und der gesamte Regionalplan unwirksam wird.
Deshalb ist unsere klare Entscheidung: Wir beginnen unabhängig von
den weiteren juristischen Schritten mit der Neuaufstellung des
Regionalplans.“
Der Fraktionsantrag formuliert das Ziel, der
Verbandsversammlung spätestens in der Sitzung im Oktober 2027 –
soweit dies nach dem Stand des Rechtsmittelverfahrens und der
rechtlichen Prüfung erforderlich ist – einen Aufstellungsbeschluss
zur Entscheidung vorzulegen.
Mit Blick auf die klagenden
Kommunen im Kreis Wesel setzt die Regionalplanung im RVR beim
Neustart für den Regionalplan Ruhr auf fachliche Kooperation – auf
Augenhöhe und von Beginn an. Garrelt Duin: „Ich lade daher sowohl
die Kommunen als auch die Unternehmen im Kreis Wesel ein, Gespräche
über die Ziele, das Verfahren und die nächsten Schritte zu führen.“
Bei der Nichtzulassungsbeschwerde führt der RVR drei Fragen von
grundsätzlicher Bedeutung an, die das Urteil des OVG Münster
aufwirft. Darin geht es um die Beteiligung der Öffentlichkeit,
verfassungsrechtliche Fehlerfolgen sowie die Teil- und
Gesamtunwirksamkeit des Regionalplans Ruhr. „Wir wollen auf diesem
Weg wichtige Grundsatzfragen der Raumordnung klären lassen, die für
Planungsbehörden auch weit über das Ruhrgebiet hinaus von Bedeutung
sind“, so Regionaldirektor Duin.
Nach Ansicht des OVG ist der
Regionalplan Ruhr verfahrensfehlerhaft zustande gekommen, weil die
erste öffentliche Bekanntmachung in den Amtsblättern aus dem Jahr
2018 eine Formulierung enthielt, der zufolge handschriftliche
Stellungnahmen nur berücksichtigt werden könnten, wenn sie in
lesbaren Druckbuchstaben verfasst seien.
Der zuständige
Senat wertete diese Vorgabe als unzulässige Einschränkung der
Beteiligungsmöglichkeit, die geeignet sei, interessierte Bürger von
der Abgabe einer Stellungnahme abzuhalten und daher zur
Unwirksamkeit des Plans führe. Eine Einschätzung, die aus Sicht des
RVR sowohl im Hinblick auf die einschlägigen Vorgaben des
Raumordnungsgesetzes als auch unter verfassungsrechtlichen
Gesichtspunkten Fragen aufwirft.
Nach Ansicht des RVR ist
dieser Aspekt des Urteils daher ebenso klärungsbedürftig wie die vom
OVG vertretene Auffassung, einzelne Abwägungsmängel bei der Planung
der Abgrabungsbereiche für Kies und Sand führten zur Unwirksamkeit
des gesamten Regionalplans.
Der RVR hat nach dem positiven
Votum der Verbandsversammlung einen Monat Zeit, seine schriftliche
Begründung beim OVG in Münster einzureichen. Hält das
Oberverwaltungsgericht die Beschwerde für unzulässig oder
unbegründet, legt es diese unverzüglich dem Bundesverwaltungsgericht
in Leipzig vor, das abschließend entscheiden wird. Durch die
Beschwerde bleibt der Regionalplan Ruhr bis auf Weiteres
rechtswirksam. idr
Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) IGA 2027 nimmt
Gestalt an: Bürgerinnen und Bürger blicken mit dem Oberbürgermeister
hinter die Bauzäune Die Baustellenführungen zur IGA
2027 im Duisburger RheinPark erfreuen sich großer Beliebtheit: Alle
angebotenen Termine sind bis auf den letzten Platz ausgebucht. Eine
besondere Führung fand nun mit Oberbürgermeister Sören Link statt.
Rund 30 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich bei
einem zweistündigen Rundgang über den aktuellen Stand der Arbeiten
zu informieren.

Fotos - Copyright: WBD
Die Baufortschritte sind inzwischen an
vielen Stellen deutlich sichtbar: Auf dem rund 4.000 Quadratmeter
großen inklusiven Spielplatz ist ein Großteil der Spielgeräte
bereits aufgebaut und vermittelt einen sehr guten Eindruck vom
künftigen Spielspaß. Der Platz rund um den Wasserturm ist
neugestaltet, der Eingangspavillon steht bereits zu großen Teilen
und wirkt schon jetzt beeindruckend. Auch die Hochfeldallee nimmt
zusehends Formen an; hier wird in Kürze zudem ein neuer Spielbereich
entstehen.
Vom rund neun Meter hohen Skywalk hatten die
Teilnehmenden einen besonders guten Überblick über das Gelände und
die verschiedenen Projekte.

Am 20.08.2026 fand auf dem IGA-Gelände in Duisburg eine Führung mit
25 Personen statt, an der auch Oberbürgermeister Sören Link
teilnahm. Dabei wurden einzelne Stationen sowie der aktuelle Stand
auf dem Gelände der IGA vorgestellt. Fotos - Copyright: WBD
„Wer heute durch den RheinPark geht, sieht längst nicht mehr nur
eine Baustelle. Inklusiver Spielplatz, neuer Eingangspavillon, der
Platz am Wasserturm und die Hochfeldallee zeigen sehr konkret, was
hier entsteht. Der RheinPark verändert sich sichtbar – und man kann
bereits erahnen, welche Anziehungskraft er künftig entwickeln wird“,
sagte Oberbürgermeister Sören Link.

Während des Rundgangs erläuterten Mitarbeitende aus dem IGA-Team der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg die einzelnen Projekte und
beantworteten zahlreiche Fragen. Die sichtbaren Fortschritte, der
offene Austausch und der neue Blick auf den RheinPark sorgten bei
den Teilnehmenden für große Vorfreude auf die IGA 2027 – und auf
einen Park, der Duisburg noch lange darüber hinaus bereichern wird.
Ausbau der Haltestelle „Kulturstraße“:
Verkehrsführung ändert sich erneut Im Zuge des
barrierefreien Ausbaus der Haltestelle „Kulturstraße“ der Linie U79
der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ändert sich von Montag,
24. August, Betriebsbeginn, bis Montag, 26. Oktober, Betriebsende,
erneut die Verkehrsführung auf der Düsseldorfer Straße in
Fahrtrichtung Duisburg-Stadtmitte.
Die Maßnahme hat
Auswirkungen auf die Buslinien 937 und 947 sowie auf einen möglichen
Schienenersatzverkehr (SEV) der Linie U79.
Änderungen bei
den Haltestellen der Linien 937 und 947: • Die Haltestelle
„Kulturstraße“ wird in die Wacholderstraße zur Haltestelle
„Kulturstraße“ des NE4 verlegt. • Die Haltestelle „Im Schlenk“
entfällt ersatzlos. Fahrgäste werden auf die Linie U79
beziehungsweise während einer Linientrennung auf den
Schienenersatzverkehr (SEV) der U79 verwiesen. • Die Haltestelle
„Zum Lith“ wird in die Straße „Im Schlenk“ in Höhe der Hausnummer 63
zurückverlegt. Änderung bei den Haltestellen des SEV Linie U79
• Die Haltestelle „Kulturstraße“ wird in die Wacholderstraße zur
Haltestelle „Kulturstraße“ des NE4 verlegt. • Die Haltestelle „Im
Schlenk“ wird in die Düsseldorfer Straße in Höhe der Hausnummer 515
verlegt.
Fahrgäste werden gebeten, die geänderten Fahrwege zu
beachten und sich auf den Wegfall der Haltestelle einzustellen sowie
gegebenenfalls zusätzliche Zeit für ihre Fahrt einzuplanen.
Die DVG arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der
Modernisierung der Infrastruktur für einen zukunftsfähigen und
klimafreundlichen und nachhaltigen ÖPNV. In den vergangenen Jahren
haben DVG und Stadt bereits viel erreicht. Die DVG baut nun
gemeinsam mit der Stadt Duisburg die Stadtbahnhaltestelle
„Kulturstraße“ der Linie U79 in Duisburg-Wanheimerort barrierefrei
aus.
Der neue Hochbahnsteig bietet den Fahrgästen wesentlich
mehr Komfort und erleichtert vor allem mobilitätseingeschränkten
Fahrgästen den Ein- und Ausstieg. DVG und Stadt Duisburg investieren
damit weiter in die Infrastruktur und in einen modernen,
zukunftsfähigen ÖPNV.
Kreativworkshop im Stadtmuseum: „Trauminseln – Wo Tiere so
leben, wie sie es sich wünschen würden“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Samstag, 22. August,
von 14 bis 16 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen in einem
Kreativworkshop der Reihe WerkStadtMuseum dazu ein, die Welt aus der
Sicht der Tiere zu betrachten. Mithilfe der Künstlerin Eden Lumaja
und dem Zauber von Wasserfarben erhält jedes Tier eine eigene
Trauminsel – einen Ort mit genügend Platz, Sicherheit und der
Möglichkeit, seinen natürlichen Bedürfnissen nachzugehen.

Illustration und (C) Eden Lumaja
Es entstehen liebevoll gestaltete Illustrationen, die verdeutlichen,
wie groß der Unterschied zwischen dem natürlichen Lebensraum und der
Realität vieler Tiere ist – sei es im Tierheim, im Zoo oder in der
landwirtschaftlichen Tierhaltung. Ziel des Projekts ist es, zum
Nachdenken anzuregen und das Bewusstsein dafür zu stärken, wie
wichtig es ist, Tieren ein Leben zu ermöglichen, das ihren
Bedürfnissen gerecht wird.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe WerkStadtMuseum, die regelmäßig
am vierten Samstag im Monat stattfindet. Interessierte jeden Alters
sind willkommen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und
kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen
zwei Euro. Es können auch Familienkarten erworben werden.
Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt- duisburg.de oder
telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze
begrenzt sind. Das vollständige Programm des Stadtmuseums ist im
Internet unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Der Vorlesefriseur kommt nach Duisburg
Kinder und Jugendliche, die einen neuen flotten Haarschnitt
benötigen, können am Samstag, 22. August, zwischen 11 und 13 Uhr in
die Duisburger Innenstadt kommen. Auf Einladung der Stadtbibliothek
und des Literaturbüros Ruhr stylt Vorlesefriseur Danny Beuerbach
ganz in der Nähe des Forums auf seinem fliegenden Teppich kostenlos
die Haarpracht – allerdings nur, wenn man ihm dabei etwas vorliest.

(C) Danny Beuerbach
Das Buch kann man dabei entweder mitbringen oder eins von seinen
aussuchen. Der renommierte Speed Cutter und Festivalfriseur möchte
gemeinsam mit der Duisburger Stadtbibliothek und dem Literaturbüro
Lust aufs Lesen machen – denn Haareschneiden und Lesen ist beides
gut für den Kopf. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
MSV Duisburg – SV Elversberg: DVG setzt zusätzliche Busse
ein Für Gäste des DFB-Pokalspiels MSV Duisburg gegen SV
Elversberg am Samstag, 22. August, um 15.30 Uhr in der
Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft
AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945
Richtung MSV Arena ab Salmstraße Meiderich Abfahrt um 13.36,
13.46 und 13.56 Uhr ab Bergstraße Meiderich Abfahrt um 13.41,
13.51 und 14.01 Uhr ab Meiderich Bf Abfahrt um 13.45 bis 14.10
Uhr alle 5 Minuten ab Großenbaum Bf Ost um 14.20 und 14.35 Uhr
ab Betriebshof Unkelstein um 13.28 bis 13.53 Uhr alle 5 Minuten
Duisburg Hbf. Verknüpfungshalle um 13.40 bis 15.05 Uhr alle 5
Minuten Ab Businesspark Nord um 14.03 Uhr

DVG-Foto
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die
Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine
Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine
Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen
Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste,
die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die
Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Die Haltestelle
„Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende)
komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem
gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG
bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle
„Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus
Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und
„Meiderich Kirche“ zu nutzen.
Stadtwerke übergeben historisches Riesentrikot an MSV-Museum Ein besonderes Stück Vereinsgeschichte kehrt an einen würdigen Ort
zurück: Die Stadtwerke Duisburg haben dem MSV-Museum ein
spektakuläres Exponat übergeben – ein riesiges Fahnentrikot im
Format von 23 mal 25 Metern.
Das Block-Trikot, das vor 15 Jahren im Rahmen des DFB-Pokalfinales
2011 in Berlin zum Einsatz kam, wurde von den Stadtwerken an Klaus
Dings, den Archivar des MSV-Museums, übergeben. Damit wird ein
bedeutendes Symbol der gemeinsamen Vergangenheit von Verein und dem
lokalen Energieversorger dauerhaft für Fans sowie Besucherinnen und
Besucher erhalten.
„Das Trikot steht für einen
unvergesslichen Moment in der jüngeren Vereinsgeschichte und für die
enge Verbundenheit der Stadtwerke mit dem MSV Duisburg. Wir freuen
uns, dass dieses Unikat nun im Museum die richtige Heimat findet“,
sagt Volker Baumann, Vorstandssprecher des MSV-Museum e.V., der an
diesem Termin verhindert war.
Erinnerung an sensationelle
Pokalsaison 2011 Die Entstehung des Riesentrikots ist eng mit
einem der größten sportlichen Erfolge des MSV Duisburg der letzten
Jahrzehnte verknüpft. In der Saison 2010/2011 spielte sich der MSV
als Zweitligist sensationell bis ins Finale des DFB-Pokals. Als
damaliger Haupt- und Trikotsponsor wollte die Marke R(H)EINPOWER der
Stadtwerke diesen Moment nutzen, um den Fans für ihre bedingungslose
Unterstützung zu danken.
Pünktlich zum Endspiel am 21. Mai
2011 im Berliner Olympiastadion gegen den FC Schalke 04 war das
gigantische Block-Trikot fertig, das im Fanbereich für eine
einzigartige Atmosphäre sorgte. Auch wenn das Spiel selbst mit 0:5
verloren ging, bleibt der Einzug ins Finale als kollektives Erlebnis
unvergessen. Das Sponsoring-Engagement der Stadtwerke reicht dabei
weit zurück: Bereits von 2009 bis 2011 sowie erneut von 2012 bis
2014 zierte das Logo von R(H)EINPOWER die Brust der Zebras.
Symbol für regionale Partnerschaft Mit der Übergabe
unterstreichen die Stadtwerke ihr anhaltendes Engagement für den
Sport in der Region. „Sport verbindet Menschen und schafft
Identität. Dass wir dieses besondere Stück Geschichte nun dem Museum
übereignen können, zeigt, wie wichtig uns die Pflege dieser
gemeinsamen Kultur ist“, so Anke Schymanski, Marketingreferentin der
Stadtwerke.
Die Partnerschaft lebt auch heute weiter: Ob durch das aktuelle
Trikotgewinnspiel, die Unterstützung als Partner der Einlaufeskorte
oder gemeinsame Projekte wie die MSV-Wallboxen, den „Zebrastrom“
oder Rabatte im Zebrashop mit der Stadtwerke-Kundenkarte– die
Verbindung zwischen dem Energieversorger und dem Traditionsverein
bleibt stark.
Klaus Dings, Archivar des MSV-Museums, nahm
das Riesentrikot gerne in Empfang: „Solche Exponate sind das
Herzstück unserer Sammlung. Sie erzählen nicht nur von sportlichen
Ereignissen, sondern auch von der Leidenschaft der Fans und der
Unterstützung durch lokale Partner. Das Block-Trikot wird ein
absoluter Blickfang in unserer Ausstellung sein.“ Die genaue
Präsentation und der zukünftige Ausstellungsort im Museum wird
derzeit noch detailliert geplant.
Hintergrund: MSV-Museum und
Stadtwerke-Engagement Das MSV-Museum bewahrt die Erinnerung an
die bewegte Geschichte des Clubs und bietet Fans einen Ort der
Begegnung. Die Stadtwerke Duisburg unterstützen den Breitensport und
den Leistungssport in der Stadt auf vielfältige Weise.
 
Überreichten das Block-Trikot an Archivar Klaus Dings: Meral Alici
(li.) und Anke Schymanski, Marketingreferentinnen der Stadtwerke am
Unternehmenssitz der Stadtwerke:Duisburg. Fotos
Stadtwerke
Spieleabend in der Rheinhauser
Bibliothek Die Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am
Freitag, 28. August, zum Spieleabend ein. Von 19 bis 22.30 Uhr
kommen Spieleinteressierte in den Räumlichkeiten an der Händelstraße
6 zusammen, um gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen und neue
Titel kennenzulernen. Die Spielesammlung bietet eine
abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten Klassikern und aktuellen
Neuanschaffungen.
Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür,
dass sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge
passende Angebote finden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek Rheinhausen freut
sich auf einen lebendigen Abend und zahlreiche Besucherinnen und
Besucher.
Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort
oder telefonisch unter 02065 905-4235 zur Verfügung. Die
Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr
sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Kaffee, Tee und Gespräche am Lastenrad auf dem Hamborner
Friedhof Wenn Trauernde am 29. August die Gräber
ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde auf dem evangelischen
Friedhof in Hamborn besuchen, können sie sich vor Ort mit einem
frischen, warmen Kaffee oder Tee aufwärmen.
Dazu laden Tiina
Henke, Heike Köller und Oliver Miosczka herzlich ein, denn die drei
haben ein Lastenrad mit einer Kaffeemaschine ausgestattet worden, so
dass sie dort unter freiem Himmel Getränke frisch zubereiten. Sie
schenken zwischen 14 und 16 Uhr die schmackhafte Wärme gerne aus und
werden die Aktion, gerne wiederholen. Die Evangelische
Kirchengemeinde Duisburg Hamborn freut sich über die tolle Idee der
Gemeindemitglieder und dankt den dreien für das Engagement sehr. 

NRW: 2025 wurde Bauland im Wert von 1,9 Milliarden Euro verkauft
Rund 10 Millionen Quadratmeter Bauland wurden
abgesetzt 3.130 Hektar landwirtschaftliche Flächen wurden 2025 zu
einem Gesamtkaufwert von 253 Millionen Euro veräußert Bauland im
Reg.-Bez. Düsseldorf und landwirtschaftliche Flächen im Reg.-Bez.
Münster am teuersten
Im Jahr 2025 wurden
in Nordrhein-Westfalen 6.558 Baulandverkäufe mit einer Gesamtfläche
von rund 10 Millionen Quadratmetern getätigt. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
betrug der Gesamtkaufwert rund 1,9 Milliarden Euro, was rein
rechnerisch 193,98 Euro pro Quadratmeter Bauland entspricht. Im Jahr
2024 lag der durchschnittliche Kaufwert noch bei 177,69 Euro. Im
Vergleich zum Vorjahr wurden 17,3 % mehr Baugrundstücke veräußert.
Höchster durchschnittlicher Kaufwert im Regierungsbezirk
Düsseldorf Den höchsten Durchschnittspreis verzeichnete der
Regierungsbezirk Düsseldorf mit 254,58 Euro je Quadratmeter Bauland,
gefolgt vom Regierungsbezirk Köln mit 245,87 Euro. Der niedrigste
durchschnittliche Kaufwert wurde 2025 für den Regierungsbezirk
Arnsberg mit 129,00 Euro pro Quadratmeter ermittelt.

Landwirtschaftliche Flächen im Wert von rund 253
Millionen Euro verkauft Wie das Statistische Landesamt weiter
mitteilt, wurden im vergangenen Jahr 1.907 landwirtschaftliche
Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 3.130 Hektar veräußert. Der
Kaufwert lag insgesamt bei rund 253 Millionen Euro. Damit lag der
durchschnittliche Kaufwert 2025 bei 80.732 Euro je Hektar bzw.
8,07 Euro je Quadratmeter landwirtschaftlicher Fläche.
Im
Vergleich zum Vorjahr wurden 28,6 % mehr landwirtschaftliche
Grundstücke veräußert. Durchschnittlicher Kaufwert für
landwirtschaftliche Flächen im Regierungsbezirk Münster am höchsten
Der höchste durchschnittliche Kaufwert für landwirtschaftliche
Flächen wurde im Regierungsbezirk Münster mit 121.503 Euro je Hektar
registriert; der niedrigste im Regierungsbezirk Arnsberg mit
45.178 Euro.

Kitas und allgemeinbildende Schulen in NRW: Mehr private
Einrichtungen als vor 20 Jahren 2025 gab es 18,2 %
mehr Kitas in freier Trägerschaft, aber nur 1,7 % mehr öffentliche
Kitas als 2006 Zahl der allgemeinbildenden Privatschulen seit dem
Schuljahr 2005/2006 um 36,7 % gestiegen, 24,0 % weniger öffentliche
Schulen Anteil der Kinder in Kitas in freier Trägerschaft und
Privatschulen leicht gestiegen
Die Zahl der
Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft für Kinder ist in
Nordrhein-Westfalen in den letzten 20 Jahren gestiegen. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, gab es 2025 rund 8.300 Kitas in
freier Trägerschaft und damit 18,2 % mehr als im Jahr 2006. An
allgemeinbildenden Schulen fiel das Wachstum privater Einrichtungen
seit dem Schuljahr 2005/06 mit 36,7 % noch deutlicher aus: Im
Schuljahr 2025/26 gab es 428 private Ersatzschulen in NRW.
Zu den freien Trägern von Kitas zählen die Spitzenverbände der
freien Wohlfahrtspflege sowie unabhängige, gemeinnützige und nicht
gemeinnützige Unternehmen oder Vereine. Schulen in freier
Trägerschaft, auch private Ersatzschulen bzw. hier Privatschulen
genannt, sind Schulen, die nicht vom Land, den Kommunen oder
sonstigen öffentlichen Schulträgern geführt werden. Sie können
konfessionell, weltanschaulich oder durch besondere pädagogische
Interessen und Konzepte geprägt sein. 20-Jahresvergleich: Mehr Kitas
in freier Trägerschaft, aber weniger religiöse Träger.
 
Insgesamt ist die Zahl der Kindertageseinrichtungen in
den letzten 20 Jahren um 13,8 % gestiegen. Der Gesamtanstieg ist
dabei vor allem auf die Kitas in freier Trägerschaft zurückzuführen:
Die Zahl der Einrichtungen öffentlicher Träger wuchs um lediglich
1,7 %. Damit befanden sich 2025 76,3 % aller
Kindertageseinrichtungen in freier Trägerschaft; 2006 lag ihr Anteil
noch bei 73,5 %.
Bei den freien Trägern nahm die Zahl
nicht-religiöser privat-gemeinnütziger Träger, worunter bspw. der
Paritätische Wohlfahrtsverband fällt, am meisten zu. In den letzten
20 Jahren stieg ihre Zahl um 58,0 %. Währenddessen ging die Zahl der
Kitas in religiöser privat-gemeinnütziger Trägerschaft (z. B.
Caritasverband) um 4,6 % zurück.
Insgesamt stellten 2025
dennoch katholische Träger die meisten Einrichtungen, gefolgt von
Jugendämtern und evangelischen Trägern. Mehr Privatschulen, weniger
öffentliche Schulen Auch im Schulsystem Nordrhein-Westfalens ist
eine Entwicklung hin zu mehr privaten Einrichtungen erkennbar: Ihre
Zahl wuchs, während die Gesamtzahl der allgemeinbildenden Schulen um
21,0 % zurückging.
Ausschlaggebend dafür war insbesondere
der Rückgang öffentlicher Schulen. Im 20-Jahresvergleich stieg der
Anteil privater Schulen am allgemeinbildenden Schulangebot von 4,9 %
auf 8,5 %.

Hinsichtlich der schülerstärksten allgemeinbildenden Schulformen
zeigten sich jedoch Unterschiede. So waren private Gymnasien schon
im Schuljahr 2005/06 mit 16,8 % recht verbreitet; im Schuljahr
2025/26 waren es lediglich drei private Gymnasien mehr. Bei den
Grundschulen hat sich die Zahl hingegen von 26 auf 79 nahezu
verdreifacht.
Anteilig machten private Grundschulen zuletzt
allerdings nur 2,8 % des Grundschulangebots aus. Anteil der Kinder
und Jugendlichen in privaten Kitas und Schulen leicht gestiegen
Neben der steigenden Anzahl von privaten Einrichtungen besuchen
mittlerweile auch mehr Kinder und Jugendliche diese Kitas und
Schulen.
Der Anteil der Kinder, die eine Tageseinrichtung in
privater Trägerschaft besuchen, ist innerhalb von 20 Jahren leicht
gestiegen: Von 71,0 % im Jahr 2006 auf 73,1 % im Jahr 2025. Der
Anteil der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden
Privatschulen lag im Schuljahr 2025/26 bei 8,3 %.
Das waren 1,3 Prozentpunkte mehr als im Schuljahr 2005/06, als der
Anteil bei 7,0 % lag. Allerdings gab es nach kontinuierlichen
Zuwächsen ab dem Schuljahr 2021/22 eine leicht rückläufige
Entwicklung.
Die 10.000-Euro-Frage:
Wofür gilt diese Obergrenze wirklich? Ob Bargeld im
Reisegepäck, Schmuck aus dem Urlaub oder eine größere Barzahlung im
Ausland: Auf Reisen gelten je nach Situation unterschiedliche
Betragsgrenzen. Weil die Zahl von 10.000 Euro in verschiedenen
Zusammenhängen auftaucht, kommt es dabei immer wieder zu
Verwechslungen.
https://www.evz.de/themen/finanzen-versicherungen/bezahlen-eu/bargeldobergrenze
Ein Beratungsfall des Europäischen Verbraucherzentrums (EVZ)
Deutschland zeigt, wie teuer dieser Irrtum werden kann – und warum
Reisende unbedingt genauer hinschauen sollten.

10.000 Euro, 1.000 Euro oder 430 Euro? Wer bei den verschiedenen
Betragsgrenzen den Überblick verliert, riskiert auf Reisen teure
Überraschungen. (Bild: KI-generiert)
Ein frisch verheiratetes
Paar kehrt aus Indien nach Deutschland zurück. Im Gepäck: Ein
Goldschmuckset, das die Eltern des Bräutigams der Braut zur Hochzeit
geschenkt haben. Der Wert liegt unter 10.000 Euro. Für das Paar
scheint die Sache damit erledigt. Die viel diskutierte Grenze ist
schließlich nicht erreicht. An der Zollkontrolle folgt dann aber die
Überraschung. Denn entscheidend ist in diesem Fall gar nicht die
Bargeldgrenze, sondern die Freigrenze für Waren. Die Freude über das
Hochzeitsgeschenk währt deshalb nur kurz. Es folgen eine hohe
Rechnung für die Nachverzollung und ein Steuerstrafverfahren.
„Wer nur auf die Zahl schaut, kann leicht die falschen Schlüsse
ziehen“, erklärt André Schulze-Wethmar. „Denn je nachdem, ob es um
Bargeld, Waren oder Barzahlungen geht, greifen unterschiedliche
Vorschriften.“
Der Fall zeigt, wie leicht sich verschiedene
Betragsgrenzen verwechseln lassen – und welche Folgen das haben
kann. Denn die viel diskutierte 10.000-Euro-Grenze ist längst nicht
die einzige Grenze, die Reisende kennen sollten.
Welche
Grenze gilt wann? Für Waren, die Reisende ab 16 Jahren aus einem
Nicht-EU-Staat mitbringen, gilt bei der Einreise per Flugzeug oder
Schiff grundsätzlich eine Freigrenze von 430 Euro pro Person. Wer
auf dem Landweg, etwa mit dem Auto oder Zug, einreist, darf Waren im
Wert von bis zu 300 Euro abgabenfrei mitbringen. Die Freigrenze kann
nicht auf Mitreisende übertragen werden. Wird sie überschritten,
müssen die Waren beim Zoll angemeldet werden – unabhängig davon, ob
sie gekauft oder geschenkt wurden. Dabei werden grundsätzlich die
gesamten Waren verzollt und versteuert, nicht nur der Wert oberhalb
der Freigrenze.
Wer 10.000 Euro oder mehr an Bargeld über
eine EU-Außengrenze bringt, muss diese beim Zoll proaktiv anmelden.
Diese Regel dient der Geldwäschebekämpfung und hat nichts mit den
Zollfreigrenzen für Waren zu tun.
Ab Mitte 2027 kommt
schließlich eine dritte Regel hinzu: Dann gilt in der Europäischen
Union erstmals eine Obergrenze von 10.000 Euro für Barzahlungen an
Unternehmen. Sie soll Geldwäsche erschweren, organisierte
Kriminalität bekämpfen und für einheitlichere Wettbewerbsbedingungen
sorgen. Für Länder wie Deutschland oder Luxemburg, die bislang keine
allgemeine Bargeldobergrenze kennen, gilt damit erstmals überhaupt
eine Obergrenze. Sie betrifft jedoch ausschließlich Barzahlungen an
Unternehmen, nicht Geschäfte zwischen Privatpersonen.
Einheitliche Obergrenze, unterschiedliche Vorschriften Mit der
neuen EU-Regel gilt ab dem kommenden Jahr erstmals eine gemeinsame
Obergrenze für Barzahlungen an Unternehmen in allen
EU-Mitgliedstaaten. Aber: Die Mitgliedstaaten dürfen weiterhin
niedrigere nationale Bargeldobergrenzen festlegen oder bestehende
Grenzen beibehalten.
Die Unterschiede sind aktuell erheblich.
Während Deutschland und Luxemburg bislang keine allgemeine
Bargeldobergrenze kennen, gilt in den Niederlanden bereits eine
Grenze von 3.000 Euro. In Italien sind es 5.000 Euro, in Spanien
grundsätzlich 1.000 Euro bei Barzahlungen an Unternehmen.
„Die EU zieht mit der neuen Regel eine Grenze nach oben.
Mitgliedstaaten dürfen ihre strengeren nationalen Bargeldobergrenzen
aber behalten oder neue einführen“, sagt Schulze-Wethmar. „Nicht nur
bei größeren Anschaffungen lohnt sich deshalb ein Blick auf die
Regeln des jeweiligen Landes.“
Wer sich vor einer Reise
informieren möchte, findet auf der Internetseite des Europäischen
Verbraucherzentrums eine Übersicht zu den Bargeldobergrenzen. Das
EVZ Deutschland hat sie gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern
(ECC-Net) aus ganz Europa auf den neusten Stand gebracht. Sie zeigt,
welche Obergrenzen derzeit gelten, wo Ausnahmen bestehen und welche
Änderungen die neue Geldwäscheverordnung ab 2027 tatsächlich bringt.
Für Fragen zur Einfuhr von Waren aus Nicht-EU-Staaten oder anderen
konkreten Fragen hilft außerdem der Abgabenrechner für den
Reiseverkehr des Zolls weiter.
Bewerbungsfrist für
Duisburger Aufenthaltsstipendium 2027 endet Kunstschaffende
unter 40 Jahren haben noch bis Montag, 31. August, die Gelegenheit,
ihre Bewerbungsunterlagen für das Aufenthaltsstipendium 2027 der
Stadt Duisburg und der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler
einzureichen. Auf die Stipendiatin oder den Stipendiaten warten ein
kostenfreies Atelier, eine eigene Ausstellung, eine Publikation,
eine mietfreie Wohnung inklusive Nebenkosten sowie ein
Deutschlandticket.
Die Förderung richtet sich an
Kunstschaffende aus den Bereichen Bildende Kunst, Fotografie,
Illustration, Performance oder Videokunst. Voraussetzung ist, dass
der Abschluss einer entsprechenden Ausbildung oder eines Studiums
mindestens ein Jahr zurückliegt. Die aktuelle
Aufenthaltsstipendiatin, Lisa Wölfel, zog Anfang des Jahres von
Leipzig nach Duisburg. Seitdem präsentierte sie ihre Kunst einem
interessierten Publikum im Kunstraum Schmale Gasse. Außerdem
beteiligte sie sich am Kulturfestival „Kunstwerkhalle 3“ und zeigte
dort erstmals ihr bislang größtes Kunstwerk.
Ab November
wird sie mit einem Projekt im Ludwigturm zu sehen sein. Über ihre
Zeit in Duisburg sagt sie: „Das Duisburg- Stipendium bietet absolute
Ruhe zum künstlerischen Arbeiten in einem geräumigen Atelier und
viel Raum zur selbstständigen Gestaltung. Ich wurde äußerst herzlich
von den Duisburger Kunstschaffenden empfangen und bei Fragen ist von
städtischer Seite immer jemand ansprechbar.“

Künstlerin Lisa Wölfel ist seit Anfang Januar in Duisburg. Bilder:
Ilja Höpping Stadt
Wölfel beschreibt das künstlerische Umfeld
so: „Es ist erfrischend, offen und kollegial, was sehr bedeutsam für
einen gelungenen Stipendienaufenthalt in unseren von Konkurrenz
geprägten Zeiten ist. Viel Erfolg bei der Bewerbung.“ Die Stadt
Duisburg fördert Kunst und Kultur seit Jahrzehnten und stellt unter
anderem fast 40 städtische Ateliers dauerhaft mietfrei zur
Verfügung.

Seit 2018 haben bereits acht Menschen von dem Aufenthaltsstipendium
profitiert. Es eröffnet Raum für neue Impulse, künstlerischen
Austausch und frische Perspektiven. Einige ehemalige Stipendiatinnen
und Stipendiaten sind auch nach Ablauf des Förderjahres in Duisburg
geblieben. Sie bereichern seitdem nachhaltig die junge Kunstszene
der Stadt.
Die Bewerbungsunterlagen können digital bis zum
31. August 2026 an Claudia Bohndorf von den Kulturbetrieben per
E-Mail an c.bohndorf@stadt- duisburg.de gesendet werden. Weitere
Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-983870 oder im
Internet unter
http://www.duisburg.de/aufenthaltsstipendium.
Nach der Sichtung der Bewerbungsunterlagen entscheidet eine
unabhängige Fachjury über die Platzvergabe. In der Bewerbung soll
überzeugend dargelegt werden, warum Duisburg der richtige Ort für
künstlerische Arbeit ist. Die Entscheidung über die Vergabe des
Aufenthaltsstipendiums fällt Ende Oktober.
Targobank
Run: Vorrang für Läuferinnen und Läufer wirkt sich auf Fahrplan der
DVG aus Am Mittwoch, 26. August, steht die Duisburger
Innenstadt wieder im Zeichen des Targobank Runs. Um den
Teilnehmenden einen sicheren Laufweg zu gewährleisten, sind am
Veranstaltungstag zwischen 16 und 24 Uhr zeitweise Umleitungen und
Sperrungen innerstädtischer Durchgangsstraßen notwendig. Da die
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) auch von diesen Maßnahmen
betroffen ist, kommt es zu verkehrsbedingten Einschränkungen und zu
Haltestellenverlegungen.
Betroffene Linien: 923, 926,
928, 929, 931, 933, 937, 947, SB10 und SB30 Haltestellen: Ab
16 Uhr bis 24 Uhr Die Haltestellen „Stadttheater“ und
„Schäferturm“ der Linien 931, 937 und 947 entfallen in beide
Fahrtrichtungen.
Von 18.20 bis circa 19.45 Uhr Die
Haltestelle „Innenhafen“ (Linie 934) wird zur Ersatzhaltestelle
„Innenhafen“ in die Max-Peters-Straße verlegt. Die Haltestellen
„Stapeltor“, „Holzhafen“ und „Hansegracht“ (Linie 934) entfallen in
beide Fahrtrichtungen.
Von 18.20 bis circa 20.15 Uhr Die
Haltestellen „Friedrich-Wilhelm-Platz“ und „Marientor“ (926, 928,
929, 933, SB10 und SB30) in Fahrtrichtung Neuenkamp, Birkenstraße,
Bruchstraße, Vluyn bzw. Geldern, werden in die Plessingstraße vor
die Einmündung Steinsche Gasse verlegt, Die Haltestellen
„Schwanentor“ und „Schifferstraße“ (Linie 933) Fahrtrichtung
Neuenkamp, werden in die Essenberger Straße zur Haltestelle
„Sperrschleuse“ verlegt. „Stapeltor“ und „Kuhtor“ (Linie 928)
entfallen.
Fahrgäste werden gebeten, die geänderten Fahrwege
zu beachten und sich auf den Wegfall der Haltestelle einzustellen
sowie gegebenenfalls zusätzliche Zeit für ihre Fahrt einzuplanen.
Kochen lernen an der VHS Duisburg Die
Volkshochschule Duisburg erweitert ihr Angebot im Bereich der
praktischen Erwachsenenbildung und bietet im Herbstsemester ab
September drei Grundkochkurse für unterschiedliche Ernährungsformen
an. Ob vegetarische, ayurvedische oder fleischhaltige Küche: Die
Teilnehmenden erwerben grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, die
ihnen einen bewussten und selbstständigen Umgang mit Lebensmitteln
ermöglichen.
Neben der praktischen Zubereitung von Speisen
vermitteln die erfahrenen Dozentinnen Wissenswertes über
Lebensmittel, deren Herkunft, Qualität, Verarbeitung und den
verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Die Kurse
richten sich an Anfängerinnen und Anfänger sowie an alle
Interessierten, die ihre Kochkenntnisse erweitern und neue
Ernährungsformen kennenlernen möchten. Eine Anmeldung zu den Kursen
per E-Mail an n.huebner@stadt-duisburg.de ist erforderlich. Weitere
Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0202
283-984623 oder per E-Mail an
m.turac@stadt-duisburg.de.
Kreativworkshop „Seasons of Imladris“ in der
Zentralbibliothek Die Stadtbibliothek Duisburg lädt
Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren zu einem ganz
besonderen Kulturprojekt ein. Unter dem Titel „Seasons of Imladris“
können die Teilnehmenden gemeinsam mit der Band Faelend in die
faszinierende Welt von J. R. R. Tolkien eintauchen und eine eigene
Musiktheater-Performance entwickeln.
Der Workshop startet am
Samstag, 12. September, in der Zentralbibliothek an der Steinschen
Gasse 26 in der Innenstadt und erstreckt sich über insgesamt sieben
Termine. Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche künstlerische
Ausdrucksformen kennen und gestalten daraus gemeinsam ein
Bühnenprogramm.
Im Mittelpunkt steht der Song „Seasons of
Imladris“ der Band Faelend, der als kreative Grundlage für das
Projekt dient. Während der Workshopreihe gibt es Einblicke in
Gesang, Trommeltechniken, Harfen- und Lautenspiel, Tanz, Schauspiel
sowie Kostümgestaltung und die Grundlagen von Bühnentechnik.
Höhepunkt ist die Aufführung des Ergebnisses am Samstag, 17.
Oktober, für Familien, Freundinnen und Freunde. Der Workshop beginnt
am Samstag, 12. September, von 12 bis 15 Uhr. Die weiteren Termine
finden jeweils an den Freitagen 18. September, 25. September, 2.
Oktober, 9. Oktober und 16. Oktober von 15.30 bis 18 Uhr statt.
Die Abschlussaufführung startet am Samstag, 17. Oktober, um 12
Uhr. Das Projekt wird im Rahmen des Programms Kulturrucksack NRW
gefördert. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter
www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen ist
erforderlich.
Werke von Bach, seinen Vorbildern und Zeitgenossen
beim Sommerorgelkonzert in der Hamborner Friedenskirche - am 26.8.
Beim letzten Musikabend der Reihe „Sommerliche
Orgelkonzerte“ am 26. August um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in
Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, erklingen Werke von Johann
Sebastian Bach, seinen Vorbildern und seinen Zeitgenossen.
Das interessante Programm hat Andy von Oppenkowski (Foto (C)
Oppenkowski), seit 2007 Kantor an der Kreuzeskirche Essen und
künstlerischer Leiter des Forum Kreuzeskirche Essen e.V. sowie
Mitinitiator des Orgelfestival.Ruhr, zusammengestellt: Der Musiker
spielt an der Eule-Orgel der Hamborner Friedenskirche u.a. Bach´s
Präludium (Toccata), „Liebster Jesu, wir sind hier“ (BWV 730 und
731), die Fuge E-Dur BWV 566 und die Passacaglia c-Moll BWV 582,
aber auch Dietrich Buxtehudes „Ciacona in e“, die Fuge in g von
Johann Adam Reincken und Michelangelo Rossi´s „Toccata settima“.

Der Eintritt kostet zehn Euro; ermäßigt fünf Euro. Auch für das
letzte Konzert der Reihe gilt: Wenn das Wetter mitspielt, kann das
kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden
nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Bei
Rückfragen können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta
Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden.
Orgelfestival.Ruhr in Salvator wird zur „Tour de France“
Frankreich gilt nicht nur als DAS Orgelland mit herausragenden
Kathedralen und Instrumenten, sondern auch als DIE Fahrradnation.
Dies inspirierte Kirchenmusikdirektor, selbst großer Frankreich- und
Rad-Fan Marcus Strümpe zu dem Programm seines diesjährigen
Festivalkonzerts in der Salvatorkirche Duisburg: Ausschließlich
französische Komponisten mit herausragenden Werken.
Auf dem
einstündigen Parcours sind Stücke von Jean Langlais, Claude Debussy,
Olivier Messiaen, Marcel Dupré und am Ende die berühmte Toccata in
F-Dur von Charles M. Widor zu hören. „Alles in allem ein auf und ab
durch vier Jahrhunderte französische Orgelmusik“ findet der
Salvatororganist, der sich jetzt schon auf die musikalische Tour
freut: Sie findet statt am Sonntag, den 30. August um 18 Uhr,
Zaungäste sind herzlich willkommen und zahlen an der Abendkasse 12
Euro, Schüler und Studenten haben freien Eintritt.
Am Ziel
gibt es ein Glas mit französischem Weißwein. Infos zum Orgelfestival
gibt es unter www.orgelfestival.ruhr, zur Salvatorkirche unter
www.salvatorkirche.de.

Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe in Tour-de-France-Stimmung vor
"seiner" Orgel (Foto: Raphael Dinter)
Rock vorm Treppchen
Open-air-Livemusik in Neudorf Die
Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf lädt mit
dem Begegnungs- und Beratungszentrum der Evangelischen
Dienste Duisburg wieder zum Open-Air-Konzert vor dem
Gemeindehaus auf der Gustav-Adolf-Straße 65 in Neudorf.
Die Musik-Party mit Snacks und Getränken steigt am 28.
August 2025 ab 16 Uhr und steht wie im letzten Jahr unter
dem Motto „Rock vorm Treppchen“.
Für Stimmung
sorgt die Band „100 Kühe“ mit ihrem Mix aus
Rockklassikern und Liedermachersongs. Von Rolling Stones
über Black Sabbath bis Georg Danzer ist für alle etwas
dabei. Außerdem treten noch weitere Bands aus dem Umfeld
der Gemeinde an diesem Nachmittag auf. Der Eintritt ist
frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de, zum BBZ unter
www.edd.de.

Die Band "100 Kühe" beim Konzert "Rock vorm
Treppchen" von 2025 in Neudorf (Foto: Hartmut Hansen).

NRW: Zahl der gemeldeten Prostituierten erstmals seit
2020 wieder gesunken 8.339 Prostituierte
waren Ende 2025 in NRW offiziell angemeldet – 51 weniger
als im Vorjahr Rumänische Staatsangehörigkeit am
häufigsten vertreten (40 %) 76 % der gemeldeten
Prostituierten waren 21 bis 44 Jahre alt
Ende 2025 waren in Nordrhein-Westfalen 8.339 Personen
nach dem Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG)
angemeldet. Das waren 51 Personen weniger als zum
Jahresende 2024. Wie das Statistische Landesamt mitteilt,
ist damit die Zahl der gemeldeten Prostituierten erstmals
seit 2020 wieder leicht gesunken. Ende 2019, vor der
Corona-Pandemie, lag ihre Zahl mit 9.472 deutlich höher.

40 % der gemeldeten Prostituierten hatten die rumänische
Staatsangehörigkeit Mit 40 % hatten die in NRW
gemeldeten Prostituierten Ende 2025 am häufigsten die
rumänische Staatsangehörigkeit und 18 % waren Deutsche.
An dritter Stelle stand die bulgarische
Staatsangehörigkeit (12 %) gefolgt von der spanischen
(6 %) und der polnischen (4 %) Staatsangehörigkeit. Mehr
als drei Viertel (76 %) der angemeldeten Prostituierten
waren 21 bis 44 Jahre alt. Weitere 21 % waren 45 Jahre
oder älter und 3 % waren im Alter von 18 bis 20 Jahren.
Entlastung der Unternehmen von
Berichtspflichten im EU-Binnenhandel • Nur
jedes zwanzigste Unternehmen mit Warenverkehren zwischen
Deutschland und anderen EU-Staaten war im Jahr 2025
meldepflichtig zur Intrahandelsstatistik • Zahl der
meldepflichtigen Unternehmen im Vergleich zu 2021 um 40 %
verringert • Umfrage der EU-Statistikbehörde Eurostat
zeigt: Deutschland bei Entlastung der Unternehmen im
europäischen Vergleich unter den Top 3
Seit dem vergangenen Jahr müssen in Deutschland deutlich
weniger Unternehmen als zuvor Meldungen zur
Außenhandelsstatistik abgeben, wenn sie Waren innerhalb
der Europäischen Union (EU) handeln: Mit dem novellierten
Außenhandelsstatistikgesetz wurden 2025 die jährlichen
Meldeschwellen, ab denen Unternehmen Angaben zur
Statistik machen müssen, bei Exporten im EU- Binnenmarkt
von 500 000 Euro auf 1 Million Euro verdoppelt und bei
Importen von 800 000 Euro auf 3 Millionen Euro mehr als
verdreifacht.
Dadurch waren im Jahr 2025 in
Deutschland 40 % oder 29 400 Unternehmen weniger zur
Intrahandelsstatistik meldepflichtig als noch 2021. Eine
Umfrage der europäischen Statistikbehörde Eurostat zeigt,
dass Deutschland damit nach Estland (-57 %) und Bulgarien
(-52 %) die EU-weit dritthöchste Bürokratieentlastung im
Intrahandel erreicht hat.
Der Intrahandel – also
der Warenhandel mit anderen EU-Staaten – machte 2025 mehr
als die Hälfte des gesamten deutschen Außenhandels aus.
Die Daten zur Intrahandelsstatistik erhebt das
Statistische Bundesamt (Destatis) monatlich direkt von
den Unternehmen.
Der Außenhandel mit
Nicht-EU-Mitgliedstaaten (Extrahandel) wird dagegen fast
vollständig über die Zollverwaltung nach den
zollrechtlichen Bestimmungen erhoben. Hier kann das
Statistische Bundesamt keine Meldebefreiungen festlegen.
Beim Abbau von statistischen
Meldepflichten muss immer die Entlastung der Unternehmen
von Bürokratie gegen die erforderliche Qualität der
Ergebnisse abgewogen werden: Einerseits sollen möglichst
viele Unternehmen von den Berichtspflichten entlastet
werden, andererseits sollen qualitativ hochwertige
Aussagen über die konjunkturelle und strukturelle
Entwicklung des Außenhandels Deutschlands möglich
bleiben.
Daher werden Meldeschwellen festgelegt,
die sowohl den Entlastungsmöglichkeiten als auch dem
Qualitätsaspekt Rechnung tragen. Nur 5,4 % der
Unternehmen mit Warenverkehren zwischen Deutschland und
anderen EU-Mitgliedstaaten waren im Jahr 2025
meldepflichtig .
Im Zeitraum von 2021 bis 2025
waren jährlich durchschnittlich 5,7 Millionen Unternehmen
in der EU im innergemeinschaftlichen Warenhandel aktiv.
Davon waren im Schnitt jedes Jahr rund
430 000 Unternehmen meldepflichtig zur
Intrahandelsstatistik.
Der Anteil der
meldepflichtigen Unternehmen an allen Außenhandel
betreibenden Unternehmen sank zwischen 2021 und 2025
EU-weit von 8,3 % auf 6,8 %. In Deutschland nahm der
Anteil der meldepflichtigen Unternehmen im selben
Zeitraum von 8,3 % auf 5,4 % der außenhandelsaktiven
Unternehmen ab. Damit waren nur etwa 43 800 von
803 900 Unternehmen oder jedes zwanzigste
außenhandelsaktive Unternehmen zu Angaben gegenüber der
Statistik verpflichtet.
Import: Zahl der
meldepflichtigen Unternehmen seit 2021 mehr als halbiert
Importseitig hat sich der Zahl der meldepflichtigen
Unternehmen in Deutschland 2025 gegenüber 2021 mehr als
halbiert (-57 %). In der Rangfolge der EU-weit höchsten
Entlastungen belegt Deutschland damit hinter Estland den
zweiten Platz.
2025 mussten durch die Anhebung
der Meldeschwelle nur noch 2,7 % der Unternehmen in
Deutschland, die Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten
importierten, Meldungen zur Intrahandelsstatistik
abgeben. Damit hat sich auch der Anteil der
meldepflichtigen Unternehmen im Vergleich zu 2021 (5,8 %)
mehr als halbiert.
Dabei werden weiterhin über
90 % des Wertes der aus der EU nach Deutschland
importierten Waren primärstatistisch erfasst.
Importseitig gibt es keine EU-weite Anforderung an die
Höhe des Abdeckungsgrads. Die EU-Staaten müssen die
Qualität der Ergebnisse durch die Festlegung der
Meldeschwelle eigenverantwortlich sicherstellen.
Auch nach der jüngsten Anhebung der Meldeschwelle bleibt
die Qualität der Außenhandelsergebnisse hoch, da die
Importe der Unternehmen, die von der Meldepflicht befreit
wurden, auf Basis von Exportdaten der anderen
EU-Mitgliedstaaten aus dem europäischen
Mikrodatenaustausch (MDE) ergänzt werden. Deshalb konnte
die Meldeschwelle – ohne größere Qualitätseinbußen –
importseitig bedeutend stärker angehoben werden als
exportseitig.
Export: 30 % weniger
meldepflichtige Unternehmen als im Jahr 2021 Im Jahr 2025
wurden exportseitig 30 % der im Jahr 2021 noch
meldepflichtigen exportierenden Unternehmen von der
Meldepflicht zur Intrahandelsstatistik befreit. Damit
liegt Deutschland EU-weit auf dem vierten Platz hinter
Bulgarien (-57 %), Portugal (-34 %) und Estland (-30 %).
Mit der Verdopplung der Meldeschwelle konnte die
akkumulierte Inflation seit der vorherigen Anpassung mehr
als ausgeglichen werden und somit auch auf der
Exportseite inflationsbereinigt eine Entlastung der
Unternehmen erreicht werden. Im Jahr 2025 waren nur noch
16,1 % der in die EU exportierenden Unternehmen
meldepflichtig zur Statistik, 2021 waren es noch 19,1 %
gewesen.
Die Meldeschwelle bei Exporten innerhalb
der EU ist durch europäische Vorgaben nach oben begrenzt.
Demnach müssen mindestens 95 % des Wertes der
innergemeinschaftlichen Exporte direkt erhoben werden.
Dies sichert die Qualität der unter den nationalen
Statistikbehörden ausgetauschten Exportdaten und
ermöglicht erst die weitreichenden Entlastungen auf der
Importseite.
Spiel, Sport und Spaß in Hamborn
Zur Sommerferienaktion „Bewegungspower trifft Brettspielspaß“ laden
die Bezirksverwaltung Hamborn, die Sportjugend des Stadtsportbundes
sowie die Bezirksbibliothek Hamborn am Freitag, 21. August, von 14
bis 18 Uhr alle Kinder, Jugendlichen und Familien in die
Bezirksverwaltung am Rathausplatz ein.
Besucherinnen und Besucher können sich an zahlreichen Spiel- und
Sportgeräten wie einer Jonglierstation, beim Hockey oder beim
Badminton auspowern sowie bei Brett- und Kartenspielen ihr
strategisches Geschick beweisen. Die Veranstaltung ist kostenfrei,
eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen sind per E-Mail an
kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203
283-987894 möglich.
Wärmewende für ein
Bauwerk aus dem Mittelalter: Salvatorkirche erhält Fernwärme
Eine Kirche, deren Grundstein vermutlich bereits 1316 gelegt wurde,
wird künftig mit Fernwärme beheizt. Was zunächst wie ein
gewöhnlicher Heizungstausch klingt, ist tatsächlich ein Beispiel
dafür, wie die Wärmewende auch bei besonders anspruchsvollen
Gebäuden gelingen kann.
Mit dem Anschluss der
denkmalgeschützten Salvatorkirche setzt die Fernwärme Duisburg
gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und der
Stadt Duisburg ein Zeichen dafür, dass Klimaschutz und Denkmalschutz
kein Widerspruch sein müssen. Die Salvatorkirche als Duisburger
Stadtkirche gehört zu den bedeutendsten spätgotischen Bauwerken am
Niederrhein.

Die Salvatorkirche macht mit dem Anschluss an die Fernwärme einen
wichtigen Schritt in Richtung Wärmewende. Quelle: Fernwärme Duisburg
Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1415 ist sie
eine der besonderen Landmarken der Stadt an Rhein und Ruhr.
Gleichzeitig steht sie stellvertretend für viele historische
Gebäude, deren energetische Modernisierung nur eingeschränkt möglich
ist. Außendämmungen, Veränderungen an der Fassade oder technische
Umbauten sind häufig ausgeschlossen oder nur unter strengen Auflagen
zulässig.
Gerade deshalb gewinnen Lösungen an Bedeutung, die
den Ausstieg aus fossilen Energieträgern ermöglichen, ohne den
Charakter des Gebäudes zu verändern. Die Idee, die Kirche an das
Fernwärmenetz anzuschließen, entstand auf Initiative von
Oberbürgermeister Sören Link, der den Kontakt zwischen den
Beteiligten herstellte. Ausschlaggebend für die Umsetzung waren der
Wunsch nach einer klimafreundlicheren Wärmeversorgung, langfristige
Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Aspekte gleichermaßen.
„Die Salvatorkirche zeigt eindrucksvoll, dass Klimaschutz und
Denkmalschutz gemeinsam funktionieren können. Wir machen ein
Gebäude, das seit Jahrhunderten unsere Stadt prägt, fit für die
Zukunft – ohne seine historische Identität zu verändern. Dieses
Projekt kann Vorbild für viele weitere besondere Gebäude sein“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link.
Bislang wurde die Kirche mit
einer Gaszentralheizung beheizt. Künftig übernimmt Fernwärme diese
Aufgabe. Die Anschlussleistung beträgt 400 Kilowatt (kW). Für die
Besucherinnen und Besucher der Kirche ändert sich dabei kaum etwas
und sie werden den Heizungstausch kaum bemerken: Die bestehende
Wärmeverteilung bleibt erhalten, lediglich der Wärmeerzeuger wird
ausgetauscht.
„Für uns als Kirche ist die Bewahrung der
Schöpfung ein zentrales Anliegen unseres Handelns. Wir haben uns für
alle unsere Gebäude die Vorgabe gemacht, bis im nächsten Jahrzehnt
klimaneutral zu werden. Mit dem Umstieg auf Fernwärme sparen wir
sofort Emissionen ein und können unsere Kirche trotzdem weiter wie
gewohnt auch in den kalten Monaten nutzen“, erklärt Martin
Winterberg, Pfarrer an der Salvatorkirche und Vorsitzender des
Presbyteriums.
Planungen laufen seit Dezember 2024 Die
Planungen für den Fernwärmeanschluss der Salvatorkirche begannen
bereits im Dezember 2024. Die Bauarbeiten starteten dann Mitte Juni
dieses Jahres. Dabei wurde auch der bisherige Gasanschluss
zurückgebaut. Parallel erfolgen im Gebäude vorbereitende Arbeiten
für die Installation der Fernwärme-Übergabestation.
Die
größte Herausforderung lag jedoch nicht unter der Straße, sondern im
Gebäude selbst. Aufgrund des Denkmalschutzes durfte die historische
Bausubstanz nur minimal verändert werden. Üblicherweise erfolgt ein
Fernwärmeanschluss über eine neue Hauseinführung oder – falls dies
nicht möglich ist – über ein kleines oberirdisches Anschlussbauwerk.
Beides kam bei der Salvatorkirche nicht infrage. Nach intensiven
Abstimmungen mit den zuständigen Behörden entwickelte die Fernwärme
Duisburg eine individuelle Lösung: Die bestehende Hauseinführung des
ehemaligen Gasanschlusses wird künftig auch für die
Fernwärmeleitungen genutzt. So bleiben sowohl die historische
Fassade als auch das äußere Erscheinungsbild der Kirche vollständig
erhalten.
„Gerade denkmalgeschützte Gebäude verlangen maßgeschneiderte
Lösungen. Dieses Projekt zeigt, dass Fernwärme auch unter
schwierigen baulichen Rahmenbedingungen technisch zuverlässig
umgesetzt werden kann. Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir
einen Weg gefunden, der sowohl den Anforderungen des Denkmalschutzes
als auch einer modernen Wärmeversorgung gerecht wird“, sagt Joel
Schlüter, der das Projekt für die Fernwärme Duisburg leitet.
Die Salvatorkirche ist dabei weit mehr als ein Einzelprojekt.
Sie steht beispielhaft für viele Bestandsgebäude, deren energetische
Sanierung nur eingeschränkt möglich oder wirtschaftlich kaum
darstellbar ist. Moderne Wärmepumpen können zwar heute auch höhere
Vorlauftemperaturen erreichen, ihre Einsatzmöglichkeiten hängen
jedoch stark von den jeweiligen Gebäudegegebenheiten ab. Gerade in
dicht bebauten Innenstädten, bei denkmalgeschützten Gebäuden oder
dort, wo Platz für Außengeräte fehlt, stoßen sie mitunter an
Grenzen.
Fernwärme liefert hohe Vorlauftemperaturen
Fernwärme bietet in solchen Fällen oft eine überzeugende
Alternative. Sie liefert die erforderlichen Vorlauftemperaturen
unmittelbar, sodass bestehende Heizkörper häufig weiter genutzt
werden können. Gleichzeitig sind keine sichtbaren Außengeräte
erforderlich und Eingriffe in die Gebäudesubstanz bleiben gering.
Für viele historische Gebäude eröffnet sie damit einen
praktikablen Weg, fossile Energieträger zu ersetzen, ohne den
Gebäudecharakter zu verändern. Mit dem Ausbau der Wärmenetze wächst
zugleich ihr Beitrag zum Klimaschutz. Während eine Gasheizung
dauerhaft auf fossile Brennstoffe angewiesen bleibt, entwickelt sich
die Fernwärme kontinuierlich weiter.
Bereits heute setzt die
Fernwärme Duisburg auf einen Energiemix aus Erdgas, industrieller
Abwärme, Biomasse und Großwärmepumpen. Außerdem soll die
Wärmeerzeugung ab 2035 vollständig CO₂-neutral erfolgen. Jeder neu
angeschlossene Kunde profitiert damit automatisch von der
fortschreitenden Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung.
Der
Anschluss der Salvatorkirche zeigt, dass die Wärmewende nicht nur in
Neubaugebieten stattfinden kann. Auch historische Kirchen,
öffentliche Gebäude und andere schwer sanierbare Bestandsimmobilien
können ihren Beitrag leisten.
 Der alte
Gasanschluss der Salvatorkirche wird zurückgebaut. Die
Hauseinführung wird für den Anschluss an die Fernwärme genutzt.
Quelle: Fernwärme Duisburg
Rezessionsrisiko leicht
gesunken – IMK Konjunkturindikator schaltet auf gelb-grün –
„Erholung braucht politischen Rückenwind“ Die
konjunkturellen Aussichten für die kommenden Monate hellen sich auf,
die deutsche Wirtschaft dürfte weiter moderat wachsen. Das
signalisiert der monatliche Konjunkturindikator des Instituts für
Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der
Hans-Böckler-Stiftung, der die neuesten verfügbaren Daten zu den
wichtigsten wirtschaftlichen Kenngrößen bündelt. Für den Zeitraum
von August bis Ende Oktober 2026 weist der Indikator eine
Rezessionswahrscheinlichkeit von 24,6 Prozent aus.
Anfang
Juli betrug sie für die folgenden drei Monate noch 26,8 Prozent.
Zusätzlich ist die statistische Streuung im Indikator gesunken von
10,2 auf 7,2 Prozent, was auf eine geringere Verunsicherung unter
Wirtschaftsakteuren hindeutet. Der nach dem Ampelsystem arbeitende
Indikator schaltet deshalb von „gelb-rot“ (erhöhte konjunkturelle
Unsicherheit) auf die günstigere Phase „gelb-grün“ (moderater
Wachstumspfad).
„Die konjunkturelle Stabilisierung ist
angesichts der andauernden Kriege im Iran und der Ukraine durchaus
bemerkenswert, aber auch mit Vorsicht zu betrachten“, sagt
IMK-Konjunkturexperte Dr. Thomas Theobald über das Konjunkturbild.
Tendenzen wie die zuletzt aufwärtsgerichteten Auftragseingänge aus
Ländern außerhalb der EU an die deutsche Industrie und eine leichte
Erholung der Exporte seien Indizien für die grundsätzliche
erhebliche Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.
In
Zeiten von US-Zöllen, aggressiver chinesischer Industriepolitik und
politisch verursachten Energiepreisschocks bräuchten „die
konjunkturellen Fortschritte auch politisch weiteren Rücken- und
keinen Gegenwind“, sagt Prof. Dr. Sebastian Dullien, der
wissenschaftliche Direktor des IMK. Die staatlichen Mehrausgaben für
Infrastruktur und Verteidigung zeigten mittlerweile positive
Effekte, aber aktuell sei mehr notwendig, so Dullien.
„Damit
uns nicht die Zeit wegläuft, braucht Deutschland schnell eine
wirtschaftspolitische Wende hin zu einer offensiven und kraftvollen
Industriepolitik. Ohne geht es in der aktuellen Weltlage einfach
nicht.“ Die Krise der Wirtschaft und insbesondere der Industrie sei
kein Problem einfacher mangelnder preislicher Wettbewerbsfähigkeit.
„Versuche, die Wettbewerbsfähigkeit mit Lohnkürzungen oder
Einschnitten bei den Sozialleistungen zu verbessern, gehen am
Problem vorbei“, betont der Ökonom.
Wenn Chinas Regierung
beschließe, dass möglichst keine Autos westlicher Hersteller mehr in
China verkauft werden sollen oder dass die Infrastruktur Chinas
weitgehend ohne ausländische Technologie auskommen soll, „dann
helfen ein paar Prozent niedrigere Lohnkosten in Deutschland wenig“,
sagt Dullien. „Gefragt sind deshalb nun die konsequente Anwendung
von Local-Content-Klauseln für europäische Produkte bei öffentlicher
Beschaffung und staatlicher Förderung etwa von E-Autos, selektive
Schutzzölle für Schlüsselbranchen und gezielte Förderung von
Zukunftstechnologien.“
Maßgeblich für den leichten Rückgang
der Rezessionswahrscheinlichkeit sind vor allem Aufhellungen bei
einigen Finanzmarkt- und Stimmungsindikatoren. Dazu zählen unter
anderem ein geringerer Finanzmarkstress, den das IMK anhand eines
breiten Datenkranzes misst, und eine positive Entwicklung beim S&P
Einkaufsmanagerindex, der erstmals seit März 2026 über die
Expansionsschwelle kletterte. Einen stärkeren Rückgang der
Rezessionswahrscheinlichkeit verhindert hat ein weiterer Anstieg der
Geldmarktzinsen, der nach Theobalds Analyse die Markterwartung
widerspiegelt, dass die Europäische Zentralbank (EZB) in Folge des
Energiepreisschocks im September den Leitzins erhöhen wird.
Schlüsselrolle
Sachverständiger Unabhängige Experten schaffen Vertrauen in der
Wirtschaft Am Niederrhein gibt es aktuell 61 öffentlich
bestellte und vereidigte Sachverständige. Sie sind zum Beispiel in
den Bereichen Brandschutz, Gebäudeschäden und Trinkwasserhygiene
tätig. Die öffentliche Bestellung und Vereidigung durch die IHK
gelten dabei als Qualitätssiegel.
Denn: Der Titel
Sachverständiger ist nicht geschützt. „Durch die öffentliche
Bestellung und Vereidigung können sich Gerichte und Unternehmen
darauf verlassen, dass sie einen Experten beauftragen, der
überdurchschnittlich qualifiziert, neutral und unabhängig ist“,
erklärt Eva-Maria Mayer, stellvertretende Geschäftsführerin Recht
und Steuern bei der Niederrheinischen IHK.
Auf der Suche
nach Experten-Nachwuchs Und diese Experten sind gefragt. Zum
einen wegen des demographischen Wandels. Viele Sachverständige
werden in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen. „Durch die
Transformation der Wirtschaft – beispielsweise den Einsatz von
Wasserstoff – entstehen zudem weitere Felder, für die wir in Zukunft
(neue) Sachverständige brauchen“, erklärt Norbert Fleuren,
Unternehmer und Vorsitzender des IHK-Sachverständigenausschusses.
Fachliche Kompetenz ist ein Baustein Dabei sollte die Person
sowohl fachlich als auch persönlich für die Aufgabe geeignet sein.
„Viele glauben, dass ein Sachverständiger ein Studium abgeschlossen
haben muss. Das ist aber nicht so. Wichtig ist, dass die Sachkunde
nachgewiesen wurde. Außerdem geht es nicht nur um Fachwissen,
sondern auch um die persönliche Eignung. Der
Sachverständigenausschuss gibt eine Empfehlung ab, ob die
öffentliche Bestellung erfolgen bzw. verlängert werden kann“, so
Fleuren.
Sachverständigen-Tag NRW am 9. September Die
Wirtschaft braucht unabhängige Experten. Die Industrie- und
Handelskammern in NRW möchten die wichtige Tätigkeit der
Sachverständigen deshalb gemeinsam in den Fokus rücken. Sie laden
öffentlich bestellte Sachverständige und alle, die sich für die
öffentliche Bestellung interessieren, am 9. September nach Essen
ein. Dort findet im Haus der Technik der Sachverständigen-Tag NRW
statt. Nähere Informationen und Anmeldung unter
www.ihk-nrw.de/sachverstaendigentag
Eva-Maria Mayer und
Norbert Fleuren machen sich stark für qualifizierte
Sachverständigenleistungen für die Wirtschaft am Niederrhein.
Norbert Fleuren ist Vorsitzender des Sachverständigenausschusses und
Mitglied der IHK-Vollversammlung. Er führt gemeinsam mit seinem Sohn
Max die Fleuren Engingeering GmbH und die Fleuren Elektro-Technik
GmbH in Kleve.

Zudem ist er von der Handwerkskammer Düsseldorf als Sachverständiger
für das Elektroinstallateur- und Elektromechanikerhandwerk
öffentlich bestellt und vereidigt. Eva-Maria Meyer ist
stellvertretende IHK-Geschäftsführerin Recht und Steuern. Fotos
Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski
Mehrwert
durch Expertise Unternehmen brauchen Sachverständige
Gesellschaftliches Engagement war für Dr. Birgit Beisheim schon
immer wichtig. Die promovierte Chemikerin war in der Politik aktiv
und hat sich ehrenamtlich eingebracht. Seit fünf Jahren ist sie auch
im IHK-Sachverständigenausschuss als stellvertretende Vorsitzende
tätig.
In ihrem Unternehmensalltag greift sie selbst
regelmäßig auf die Expertise öffentlich bestellter und vereidigter
Sachverständiger zurück. Frau Beisheim, angenommen ich dürfte in
meinem Briefkopf die Bezeichnung „öffentlich bestellt und vereidigt“
führen. Was würde mir das bringen? Dr. Birgit Beisheim: Dann können
Sie davon ausgehen, dass Ihre Expertise sehr gefragt ist.
Ganz egal in welchem Fachbereich: Ob in der Baubranche, im Kfz-
Bereich oder bei Erneuerbaren Energien. Immer wieder werden
unabhängige Experten benötigt, die aufgrund ihrer großen Erfahrung
in der Lage sind, strittige Sachverhalte objektiv zu klären. Warum
ist gerade in Ihrer Branche die Expertise von Sachverständigen so
wichtig?
Ich mache mal ein Beispiel. Stellen Sie sich vor,
dass Sie 50 Tonnen edelmetallhaltige Rohstoffe zu einem
Recyclingbetrieb verschiffen lassen. Da geht es oft um sehr viel
Geld. Dann ist es wichtig, dass unabhängige Sachverständige diese
Lieferung vorab ordentlich untersuchen und bewerten. Damit Sie am
Ende das Geld bekommen, das Ihnen zusteht. Das zu organisieren und
gerichtsfest zu dokumentieren, gehört unter
anderem zu unseren Aufgaben.
So können Probleme zwischen
Lieferanten und Empfängern dauerhaft ausgeschlossen werden. Sie sind
mit Ihrem Unternehmen europaweit aktiv. Wie funktioniert das? Wir
haben uns ein großes Netzwerk aufgebaut und arbeiten mit zahlreichen
Sachverständigen zusammen. Das funktioniert sehr gut. Jeder von
ihnen hat sein eigenes Spezialgebiet. Der eine ist beispielsweise
ein Fachmann für Elektronikschrott, jemand anderes kennt sich sehr
gut aus mit Kupfer. Und wieder jemand anderes hat eine besondere
Expertise im Bereich Holzhackschnitzel.
Bei einem so hohen
Grad an Spezialisierung ist es wahrscheinlich gar nicht so einfach,
entsprechende Sachverständige zu finden? Das wird tatsächlich immer
schwieriger. Wir müssen aufmerksam beobachten, wie sich diese
Situation in den kommenden Jahren entwickelt. Wie kann es denn
gelingen, einem Mangel an öffentlich bestellten und vereidigten
Sachverständigen vorzubeugen? Wir müssen immer wieder das Gespräch
mit möglichen Interessenten suchen.
Die Erfahrung zeigt, wie
wichtig der persönliche Kontakt ist. Ich konnte zum Beispiel einen
Kollegen dafür begeistern die öffentliche Bestellung und Vereidigung
anzustreben, da er bereits Gutachten geschrieben und jahrelange
Berufserfahrung hatte. Grundsätzlich gilt es, mehr Menschen mit
diesem Berufsbild in Berührung zu bringen. Die Möglichkeiten
aufzuzeigen.
Das erfordert aber zuweilen einen langen Atem.
Es wäre wünschenswert, dass dies gelingt. Schließlich genießt der
öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige einen hohen
Stellenwert. Genau. Das ist eine Aufwertung des Berufes. Ganz egal,
wo sie tätig sind, sei es nun im Hafen oder auf dem Bau: mit einem
Siegel wie „öffentlich bestellt und vereidigt“ genießen sie
automatisch ein ganz anderes Vertrauen.
Foto: Niederrheinische
IHK/Jacqueline Wardeski
Hamborner Gemeinde:
Tauschtag von Kuchentellern- und Tortenplatten in die Friedenskirche
ein Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn
lädt wieder zum Tauschtag in die Sakristei der Friedenskirche,
Duisburger Straße 174, ein. Dort können Interessierte am Freitag,
28. August von 15 bis 17 Uhr diesmal Kuchenteller und Tortenplatten
im Tausch für andere - vielleicht kleinere, passendere - erhalten.
Die Idee zu dem Tauschtag - es ging auch schon um gemalte
Bilder, Osterdeko, Vasen, CD´s und Körbe - hatten Engagierte der
Gemeinde, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen und es schade
finden, wenn gut erhaltene, schöne oder praktische Dinge einfach
entsorgt werden. Daher lädt das Team um Edith Bauer (Tel. 0203
554460) jetzt zum Kuchenteller- und Tortenplatten-Tausch ein. Der
Eintritt ist frei.

Gamescom: So zockt NRW – 5 Fakten zum Thema Gaming
* 1,5 Mio. Menschen ab 10 Jahren spielten 2022 täglich an PC oder
Spielekonsole * 15 % der 16- bis 74-Jährigen kauften 2025
Computer- oder Videospiele online zum Download * Fakten zu
Spieldauer, Konsolen und Umsätzen der Gaming-Industrie hat IT.NRW
als Statistisches Landesamt zusammengestellt
Anlässlich der Gamescom, die am 26. August 2026 startet, wirft das
Statistische Landesamt einen Blick auf Zahlen und Entwicklungen rund
um das Thema Gaming. Wie viele Stunden am Tag zocken die Menschen in
NRW? Im Jahr 2022 spielten knapp 10 % der etwa 16 Millionen Personen
ab 10 Jahren täglich Spiele an PC oder Spielekonsole.
Die
Spielenden wendeten dafür durchschnittlich 2 Stunden und 43 Minuten
pro Tag auf. Besonders bei Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren
war das Interesse am Gaming hoch. Rund 28 % in dieser Altersgruppe
verbrachten täglich im Schnitt 3 Stunden und 11 Minuten mit
virtuellen Spielen.
Datenquelle ist die
Zeitverwendungserhebung (ZVE). Weitere Infos finden Sie in der Pressemitteilung, Eckdatentabelle oder
in diesem Artikel.
Wie viele Haushalte in NRW besitzen mindestens eine Spielekonsole?
Anfang 2024 besaßen 3,2 Millionen und damit 39 % der
8,2 Millionen NRW-Haushalte mindestens eine Spielekonsole. Im
Schnitt verfügten diese Haushalte über zwei Geräte. Spielekonsolen
waren insbesondere in Haushalten mit Kindern unter 18 Jahren
vorhanden: 70 % besaßen mindestens eines dieser Geräte. Der Anteil
der Haushalte mit Spielekonsolen hat sich damit seit 2006 mehr als
verdoppelt, von 15 % im Jahr 2006 auf 39 % im Jahr 2024.
Datenquelle sind die „Laufenden Wirtschaftsrechnungen” (LWR) und
mehr Infos dazu finden Sie in der Pressemitteilung, Eckdatentabelle oder
in der Landesdatenbank
NRW. Wie viele Menschen in NRW spielen Online-Games? Im Jahr
2024 gaben 29 % der 16- bis 74-Jährigen in NRW an, in den letzten
drei Monaten Online-Spiele gespielt bzw. Spiele (einschließlich
Updates, Upgrades oder Spieleerweiterungen) heruntergeladen zu
haben.
Mit 45 % war der Anteil der 16- bis 44-Jährigen mehr
als doppelt so hoch wie bei den 45- bis 74-Jährigen mit 17 %. Zudem
lag der Anteil bei den Männern mit 35 % höher als bei den Frauen mit
23 %. Datenquelle ist die Europäische Erhebung über die Nutzung von
Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten
(IKT).
Wie viele Menschen in NRW kaufen Videospiele online?
Im Jahr 2025 kauften 15 % der 16- bis 74-Jährigen in NRW
innerhalb der letzten drei Monate vor der Befragung Computer- oder
Videospiele online zum Download, einschließlich kostenpflichtiger
Upgrades und Spielerweiterungen. Ein kostenpflichtiges Abonnement
für Cloud Gaming besaßen zudem 7 % in dieser Altersgruppe.
Datenquelle ist die Europäische Erhebung über die Nutzung von
Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten
(IKT).
Welche Rolle spielt die Gaming-Industrie in der
Kultur- und Kreativwirtschaft? Die Kultur- und Kreativwirtschaft
in NRW erzielte im Jahr 2023 einen Gesamtumsatz von 49,1 Milliarden
Euro und trug damit rund 2 % zum Gesamtumsatz des Landes bei. Die
Software- und Games-Industrie in NRW erwirtschaftete 2023 mit rund
einem Drittel den größten Anteil am Gesamtumsatz innerhalb der
Kultur- und Kreativwirtschaft. Fast 40 % der abhängig Beschäftigten
in der Kultur- und Kreativwirtschaft waren im Teilmarkt Software-
und Games-Industrie tätig.
10 % mehr Anerkennungen
ausländischer Berufsabschlüsse 2025 • Anstieg fällt
geringer aus als in den Vorjahren • Deutlich mehr Anerkennungen
aus Syrien, weniger Anerkennungen aus Bosnien und Herzegowina
Die Zahl der im Ausland erworbenen und in Deutschland
anerkannten Berufsabschlüsse ist im Jahr 2025 erneut gestiegen. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 2025 rund 86
600 Anerkennungsanträge positiv beschieden, das sind knapp 10 % mehr
als im Jahr 2024 (79 100).
Damit zeigt sich allerdings eine
Verlangsamung des Wachstums, das in den beiden vorherigen Jahren
wesentlich höher lag (2024: +21 %, 2023: +25 %). Knapp 84 % der
positiv beschiedenen Anerkennungsverfahren gingen im Jahr 2025 auf
nach Bundesrecht geregelte Berufe zurück, 16 % auf nach Landesrecht
geregelte Berufe. 2025 wurden insgesamt
102 900 Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen
bearbeitet, darunter 76 200 Neuanträge, das heißt Anträge, die im
Jahr 2025 eingereicht wurden. Dies entspricht einem Zuwachs von 7 %
im Vergleich zum Vorjahr. Damit steigt auch diese Zahl deutlich
langsamer als in den Vorjahren (2024: 71 000; 2023: 62 100;
2022: 49 500).
Deutlicher Rückgang bei Berufsqualifikationen
aus Bosnien und Herzegowina Die meisten Anerkennungen stammen
wie in den vergangenen Jahren auch 2025 aus der Türkei (9 800), dies
entspricht einem Anteil von 11 % an allen Anerkennungen. Mit einem
Anteil von 10 % wurden rund 8 300 Anerkennungen aus der Ukraine
gemeldet.
Unter den Top 5 finden sich außerdem
Berufsabschlüsse aus Syrien (6 100), Indien und Tunesien (jeweils
5 400). Die Zahl der in Syrien erworbenen Berufsqualifikationen
stieg mit einem Zuwachs von 42 % im Vergleich zum Vorjahr am
stärksten unter diesen fünf Staaten. Ein deutlicher Rückgang zeigt
sich beim Anteil der positiv beschiedenen Anerkennungsverfahren für
Berufsabschlüsse aus Bosnien und Herzegowina.
Aus dem
Westbalkanstaat stammten in den Jahren 2016 bis 2023 die meisten
oder zweitmeisten anerkannten Berufsqualifikationen, dies entsprach
zwischen 6 % und 9 % aller positiv beschiedenen Anträge. Seit 2024
ist die Zahl der aus Bosnien und Herzegowina insgesamt gestellten
Anträge (2025: 3 200, 2024: 4 500) sowie der positiv beschiedenen
Verfahren (2025: 2 800, 2024: 4 000) rückläufig.
Die positiv
beschiedenen Verfahren aus Bosnien und Herzegowina machten 2025 noch
einen Anteil von 3 % an allen positiv beschiedenen Verfahren aus.
Pflegefachfrau/-mann auch 2025 der am häufigsten anerkannte Beruf
Der mit Abstand am häufigsten anerkannte Beruf war mit
32 000 Anerkennungen im Jahr 2025 erneut der Beruf der
Pflegefachfrau/des Pflegefachmanns (einschließlich der
Vorgängerberufe Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in sowie
Gesundheits- und Krankenpfleger/-in).
Am zweit- und
dritthäufigsten wurden unverändert zu den Vorjahren die Berufe der
Ärztin/des Arztes (13 900), der im Rahmen der Approbationserteilung
anerkannt werden kann, und der Ingenieurin/des Ingenieurs (4 600)
anerkannt. Diese drei Berufe machten 58 % aller anerkannten Berufe
aus.
Dank Wetterwechsel: Feuerwerk beim Hafenfest findet
statt Der Regen rettet das Feuerwerk beim
Ruhrorter Hafenfest am Freitag. „Die Abstimmung mit allen
beteiligten Behörden hat grünes Licht ergeben, wenn die
Wetterbedingungen so bleiben wie die aktuellen Vorhersagen“, erklärt
Duisburg Kontor-Sprecher Alexander Klomparend.
Das Feuerwerk
über dem Rhein zieht traditionell viele tausend Besucher in den
Hafenstadtteil und ist überregional bekannt. Während des Feuerwerks
gab es in den zurückliegenden Jahren immer einen Schiffskorso auf
dem Strom. Der wird allerdings in diesem so nicht stattfinden
können.
„Die Wasserstände lassen das in der gewohnten Form
nicht zu. Aber wir rechnen mit etwa sechs Schiffen, die einen sehr
geringen Tiefgang haben und bei den aktuellen Rheinpegeln fahren
können“, so der Sprecher. Wegen der Trockenheit in den vergangenen
Wochen und Monaten war bisher unklar, ob das große Höhenfeuerwerk
zum Ruhrorter Hafenfest stattfinden kann.
Abfalltrenndiplom Am 29. August 2026 ab 11.00 Uhr lädt
der Verein Du bist Rheinhausen mit Unterstützung der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg und dem Bauverein Rheinhausen wieder
zum Umweltworkshop für Groß und Klein in die Rheinhauserei,
Friedrich-Alfred-Straße 67 (Fußgängerzone), 47226 Duisburg ein!
Gemeinsam wollen wir entdecken, was eigentlich mit unserem Müll
passiert, warum Müll in den Mülleimer gehört und richtige
Mülltrennung wichtig ist und wie wir im Alltag ganz einfach
bewusster mit unseren wertvollen Ressourcen umgehen können. Um eine
kurze Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme unter
du-bist-rheinhausen.de wird gebeten.

RhineCleanUp Am 12. September 2026 ist es wieder soweit. Der
Verein Du bist Rheinhausen unterstützt lokal den bundesweiten
Aktionstag RhineCleanUp und will von 10 Uhr bis 13 Uhr das Ufer der
Rheinwiesen in Rheinhausen von Müll befreien. Treffpunkt zur
Teilnahme an der Aktion ist der Wassersportverein Rheinhausen
Fährstraße 29, 47228 Duisburg.
Allen denen die Natur der
Rheinwiesen am Herzen liegt sind eingeladen mitzumachen. Utensilien
wie Müllsäcke, Eimer, Handschuhe und Greifer werden zur Verfügung
gestellt. Im Anschluss gibt es eine kleine Bewirtung und Getränke.
Um eine kurze Anmeldung unter
rhinecleanup.org/de/cleanup/du-bist-rheinhausen-rhinecleanup
wird gebeten.

Du bist Rheinhausen e.V. Otto-Schulenberg-Straße 38, 47228 Duisburg
Du bist Rheinhausenist eine Plattform für alle Menschen im
Stadtteil, die gemeinsam mit uns anpacken und unseren Stadtteil mit
gestalten wollen, für ein l(i)ebenswertes und zukunftsfähiges Leben
in Rheinhausen. Für Rückfragen: horst@du-bist-rheinhausen.de
DVG erneuert Haltestellenschilder im gesamten
Liniennetz Die DVG investiert weiter in eine moderne
und zukunftsfähige Infrastruktur und erneuert im gesamten Liniennetz
die Haltestellenschilder an Bus- und Bahnhaltestellen. Die Vorteile
sind eine bessere Lesbarkeit, mehr Informationen und ein
einheitliches Erscheinungsbild im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR).
Mehr als 1.400 Schilder an Bus- und Bahnhaltestellen werden in den
kommenden Jahren nach und nach ausgetauscht.
„Wir erhöhen
den Komfort für unsere Fahrgäste weiter“, sagt Philipp Gebel,
Teamleiter Haltestellen bei der DVG. „Die neuen Schilder werden
größer, übersichtlicher und besser lesbar. Statt der bisherigen
dunkelblauen Gestaltung erhalten unsere Schilder einen
anthrazitfarbenen Hintergrund mit weißer Schrift. Der stärkere
Kontrast soll dafür sorgen, dass vor allem Fahrgäste mit
Sehbehinderung die Informationen an den Haltestellen schneller und
leichter erfassen können.“

An der Haltestelle „Kuhtor“ in der Duisburger Innenstadt ist bereits
eines der neuen Schilder angebracht. Foto DVG
Außerdem
zeigen die Schilder künftig nicht mehr nur die Liniennummer, sondern
auch das jeweilige Endziel der Linie an. Damit erhalten Fahrgäste
bereits auf den ersten Blick eine bessere Orientierung. Neben der
besseren Lesbarkeit bietet das neue System einen weiteren Vorteil:
Die Informationen zu den einzelnen Linien werden künftig auf
separaten Segmenten dargestellt.
Ändert sich beispielsweise
eine Linie oder deren Endziel, muss nicht mehr das komplette
Haltestellenschild erneuert werden. Stattdessen kann das
entsprechende Segment einzeln ausgetauscht werden. Mit der neuen
Gestaltung vereinheitlicht die DVG zugleich das Erscheinungsbild
ihrer Haltestellen mit dem Standard im VRR. Viele
Verkehrsunternehmen im Verbund setzen die Gestaltung bereits ein.
Die DVG beginnt ab sofort schrittweise mit der Umrüstung im
gesamten Liniennetz. Dabei startet die DVG zwar in allen
Stadtteilen, nimmt zunächst aber vor allem Haltestellen entlang der
Bahnlinien sowie stark frequentierte Haltestellen in den Blick. In
einer ersten großen Phase sollen bis Ende des Jahres 2026 rund 600
Schilder ausgetauscht werden. Die weiteren Haltestellen folgen
schrittweise in den Jahren 2027 und 2028. Die Arbeiten erfolgen im
laufenden Betrieb. Die DVG investiert rund 1,6 Millionen Euro in die
Erneuerung ihrer Haltestellenschilder.
Stadtranderholung: Fußballturnier im Stadtpark Meiderich
Während der Stadtranderholung findet am Montag, 24. August, ein
besonderes Fußballturnier im Stadtpark Meiderich statt. Rund 300
Kinder und Jugendliche von vier Standorten sowie 40 Betreuerinnen
und Betreuer werden erwartet.
Sie haben sich bereits im
Vorfeld in standortinternen Turnieren gegen ihre Mitbewerber
durchgesetzt und vertreten nun ihre jeweiligen Einrichtungen als
Siegermannschaften bei diesem Fußballturnier. Das Turnier beginnt um
10 Uhr. Nach einer gemeinsamen Mittagspause ist die Siegerehrung
gegen 14.45 Uhr vorgesehen.
Kirche kocht und lädt
zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat
„Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a,
stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum
Beispiel am 25. August, wenn sie um 12.30 Uhr Nudelsalat mit
Bockwürstchen servieren.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig,
das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne
Momente schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt Yvonne de
Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57
92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die
nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter www.kirche-meiderich.de.
Einstufung und Beratung für Sprachkurse in der VHS
Die Volkshochschule Duisburg lädt am Mittwoch, 19. August,
von 10 bis 18 Uhr zu einem Einstufungs- und Beratungstag für
Fremdsprachenkurse in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26
in der Innenstadt ein. Interessierte haben die Möglichkeit, sich
kostenfrei und individuell testen und beraten zu lassen.
Das Angebot umfasst neben Englisch, Spanisch und Französisch auch
zahlreiche weitere Fremdsprachen des VHS-Programms außer Deutsch.
Die Fachbereichsleiterinnen Barbara Ramírez Jaimes und Franziska
Russ- Yardimci führen persönliche Einzelgespräche, um je nach
Vorkenntnissen und gewünschtem Lerntempo den passenden Kurs zu
finden. Im Anschluss können sich Interessierte direkt für einen
Sprachkurs anmelden.
Die Mitarbeiterinnen der Volkshochschule beantworten alle Fragen und
unterstützen bei der Anmeldung. Eine Terminvereinbarung ist nicht
erforderlich. Wer an diesem Tag verhindert ist, kann sich vom 25.
August bis zum 3. September immer dienstags bis donnerstags von 10
bis 16 Uhr beraten lassen. Telefonische und Beratung per E-Mail sind
ebenfalls jederzeit möglich. Die Kontaktdaten sind abrufbar unter
https://vhs-duisburg.de/programm/sprachen.
Viertägiger Manga-Workshop in der Zentralbibliothek
Zu einem kostenfreien, viertägigen Manga-Workshop lädt die
Zentralbibliothek Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren von
Dienstag, 18. August, bis Freitag, 21. August, täglich von 11 bis
13.30 Uhr in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der
Innenstadt ein. Unter Anleitung von Jen Satora lernen die
Teilnehmenden, wie aus einer einfachen Skizze ausdrucksstarke und
detailreiche Manga-Motive entstehen.
Außerdem vermittelt die Künstlerin typische Stilmittel des
Manga-Zeichnens und zeigt, wie Figuren mehr Dynamik und
Persönlichkeit erhalten. Der Workshop richtet sich sowohl an
Anfängerinnen und Anfänger als auch an Jugendliche mit ersten
Zeichenerfahrungen. Sämtliche Materialien werden zur Verfügung
gestellt.
Wer bereits eigene Zeichensachen besitzt, kann diese gerne mitbringen und
sich zusätzliche Tipps und Anregungen holen. Der Workshop wird durch
das Programm „Kulturrucksack NRW“ gefördert. Eine Anmeldung ist
online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
Wespe im Auto: Ruhe bewahren – und was im
Schadenfall gilt
Experte der HUK-COBURG betont: Eine Wespe im Auto ist unangenehm,
aber die Situation sollte erst geklärt werden, wenn das Fahrzeug
steht – Sicherheit im Straßenverkehr geht vor. Aktuell sind Wespen
wieder besonders aktiv.
Laut Umweltbundesamt gibt es in
Deutschland rund 700 Wespenarten; aber nur zwei davon sind echte
Plagegeister. Und trotzdem reicht das schon, wenn diese auf der
Suche nach Süßem und Eiweiß sind. Dann machen sie vor wenig halt –
auch nicht vor Autos. Eine einzige Wespe im Innenraum reicht aus, um
viele Fahrer aus der Ruhe zu bringen.

Wespe im Auto: Ruhe bewahren und schnell anhalten. Foto: HUK-COBURG
Vorsichtiger Respekt ist die Regel; Panikreaktionen sind keine
Seltenheit. Was auf der Terrasse oder in der Eisdiele meist
glimpflich endet, kann im Auto gefährlich wer- den. Wer erschrickt,
wild nach der Wespe schlägt oder abrupt lenkt und bremst, riskiert
schnell einen Unfall. Die HUK-COBURG erklärt, wie man gelassen
bleibt – und was im Schaden-fall gilt.
Wespe im Auto: Was
tun? - Ruhe bewahren: Auch wenn das schwerfällt – hektische
Bewegungen machen die Situation meist schlimmer. - Nicht
anpusten: Der hohe Kohlendioxidgehalt der Atemluft ist für Wespen
ein Alarmsignal und kann sie eher zum Angriff reizen. -
Geschwindigkeit reduzieren: Möglichst kontrolliert langsamer werden,
Abstand halten und nicht plötzlich bremsen. - Warnblinker
einschalten: So wird signalisiert, dass das Fahrzeug langsamer wird
oder stehenbleibt
- Sicheren Platz zum Anhalten suchen: Wenn möglich auf einen
Parkplatz, Seitenstreifen oder eine Ausfahrt fahren. - Fenster
oder Türen öffnen: Erst anhalten, dann dem ungebetenen Fahrgast
einen Weg nach draußen anbieten – ohne ihn zusätzlich zu reizen.
Wer zahlt bei „Wespen-Unfällen“? Kommt es durch eine
Schreckreaktion zu einem Unfall, übernimmt die Kfz-Haftpflichtversi-
cherung die Schäden anderer Beteiligter. Für den Schaden am eigenen
Auto kommt in den meisten Fällen die Vollkaskoversicherung auf.
Wichtig ist: „Sicherheit im Straßenverkehr geht vor. Eine Wespe
im Auto ist unangenehm, be- wahren Sie dennoch Ruhe und klären Sie
die Situation erst, wenn das Fahrzeug steht. So reduzieren Sie das
Risiko eines Unfalls deutlich“, sagt Karl Kräußlich, Experte für
Kfz-Versicherungen bei der HUK-COBURG. So muss selbst eine
überraschende Wespen-Begegnung im Auto nicht im Chaos enden.
Tag der Oststraße in Neudorf – Ein Fest für die ganze Familie
Am Donnerstag, dem 3. September, ab 11 Uhr, lädt der Bürgerverein
Neudorf gemeinsam mit Gewerbetreibenden und Händlern herzlich zum
„Tag der Oststraße“ ein. Entlang der Oststraße erwartet die
Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm mit zahlreichen
Attraktionen, Präsentationen, kulinarischen Angeboten sowie
vielfältigen Ständen von Vereinen und Verbänden.
Der Tag
bietet Gelegenheit, die Oststraße als lebendige Einkaufs- und
Begegnungsmeile zu erleben und gleichzeitig die Gemeinschaft im
Stadtteil zu stärken. „Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit den
Anwohnern und Geschäftsleuten die Oststraße zu feiern und ihre
Vielfalt zu präsentieren“, so der Vorstand des Bürgervereins
Neudorf.
Bereits am Donnerstag verwöhnen uns Winzer mit
ihren edlen Tropfen, um dann am Freitag, dem 4. September, ab 11
Uhr, mit dem traditionellen Weinfest uns in gemütlicher Atmosphäre
und mit kulinarische Spezialitäten zum Verweilen und Genießen
einzuladen. Der Kreativmarkt rundet auch in diesem Jahr den Tag ab.
Führung nimmt Geschichte der Königstraße in den Blick
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 23. August,
zu einer Innenführung mit Harald Küst durch die Geschichte der
Duisburger Königstraße ein. Los geht es um 15 Uhr unter dem Titel
„Königstraße im Spiegel der Zeit: Ein Streifzug durch die
Jahrzehnte“ in den Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am
Innenhafen.
Heute ist die Königstraße das Zentrum der
Duisburger Innenstadt. Doch ihre Geschichte begann außerhalb der
mittelalterlichen Stadtmauern: 1820 entstand das erste Haus vor dem
Kuhtor, 1833 wurde das Kuhtor als letztes Duisburger Stadttor
abgerissen. Aus dem ursprünglich geplanten Marktplatz vor der Stadt
wurde eine von Ulmen gesäumte Allee. Zunächst trug ihr erster
Abschnitt bis zum damaligen Friedhof am heutigen
König-Heinrich-Platz den Namen „Schwedenallee“.
Nach dem Besuch des Königs von Preußen, Friedrich Wilhelm IV., im
Jahr 1847 wurde sie in Königstraße umbenannt. Wo sich heute an der
Nordseite markante Bankgebäude erheben, drehten sich um 1850 noch
die Flügel einer Windmühle; in weitläufigen Gärten lagen vornehme
Villen.
Die Führung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit
auf eine Reise vom Stadtrand zur Einkaufsstraße und erzählt von
Aufbruch und Blüte, aber auch von Krieg, Wiederaufbau,
Strukturwandel und den Veränderungen im Einzelhandel. Zugleich
richtet sie den Blick auf die aktuellen Herausforderungen und
Zukunftsperspektiven der Duisburger Innenstadt.
Die
Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene
4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher 2 Euro. Das
vollständige Programm und weitere Informationen sind unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.
IHK-Lehrgang für Einsteiger im Controlling
Eine Fachkraft für Controlling analysiert aktuelle Daten und
entwickelt Prognosen. Sie hilft dabei, Unternehmenszahlen zu
interpretieren und leitet daraus Maßnahmen für das Unternehmen ab.
Der Kurs „Fachkraft für Controlling (IHK)“ richtet sich an
Einsteiger, die sich Grundkenntnisse im Controlling aneignen
möchten.
Darüber hinaus ist er für Fachkräfte aus dem Finanz- und
Rechnungswesen sowie für Inhaberinnen und Inhaber kleiner und
mittelständischer Unternehmen aus Handel, Handwerk, Dienstleistung
und Industrie geeignet.
Der
Online-Lehrgang findet vom 18. August bis 24. September statt und
umfasst 60 Unterrichtseinheiten. Ansprechpartnerin bei Fragen ist
Sabrina Althoff, 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Weitere
Informationen und Anmeldung unter
www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen
Baugenehmigungszahlen des
Statistischen Bundesamtes: Verena Hubertz,
Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen:
„Dreizehn Monate in Folge steigende Genehmigungszahlen und ein Plus
von gut 15 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025: Der
Wohnungsbau kommt zurück. Das ist kein Selbstläufer, sondern das
Ergebnis zielgerichteter Politik.
Der Bau-Turbo nimmt Fahrt auf, unsere Förderprogramme werden breit
angenommen und das Upgrade des Baugesetzbuchs steht in den
Startlöchern. Zugleich sage ich klar: Wir kommen von einem niedrigen
Niveau, und wir sind noch längst nicht dort, wo dieses Land beim
Wohnungsbau stehen muss. Genau deshalb legen wir nach: mit einem
massiven Mitteleinsatz für den sozialen Wohnungsbau, dem weiteren
Abbau von Bürokratie und der Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft
des Bundes für mehr bezahlbaren Wohnraum."

Baugenehmigungen für Wohnungen im Juni 2026: +13,8 % zum
Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im Neubau im 1. Halbjahr 2026 zum
Vorjahreszeitraum: +15,8 % bei Wohnungen in Wohngebäuden
insgesamt +12,7 % bei Einfamilienhäusern +27,3 % bei
Zweifamilienhäusern +16,9 % bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
Im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 15,1 % mehr
Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum
Im Juni 2026 wurde
in Deutschland der Bau von 21 600 Wohnungen genehmigt. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 13,8 % oder 2
600 Baugenehmigungen mehr als im Juni 2025. Dabei stieg die Zahl der
genehmigten Wohnungen im Neubau um 14,1 % oder 2 200 auf 17 800. Die
Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude
entstehen, stieg im Juni 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,1 %
oder 400 auf 3 900.

1. Halbjahr 2026: Stärkster Anstieg der
Baugenehmigungen für Wohnungen seit 2016 Im gesamten
1. Halbjahr 2026 wurden in Deutschland Baugenehmigungen für
126 300 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden
erteilt. Das waren 15,1 % oder 16 600 Wohnungen mehr als im
1. Halbjahr 2025.
Stärker war die Zahl der Baugenehmigungen
in der ersten Jahreshälfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum zuletzt
im Jahr 2016 gestiegen (+30,4 % oder +42 700 auf 182 800 Wohnungen
im 1. Halbjahr 2016). Allerdings erfolgte der aktuelle Anstieg vom
niedrigen Niveau der ersten sechs Monate der Jahre 2024 und 2025
(106 700 bzw. 109 800 Wohnungen).
Einen ähnlich niedrigen
Wert hatte es zuvor im 1 Halbjahr 2011 (108 600 Wohnungen) gegeben.
In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im 1. Halbjahr 2026
insgesamt 103 100 Wohnungen genehmigt, das waren 15,8 % oder
14 100 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg
die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 12,7 %
(+2 700) auf 24 000.
Bei den Zweifamilienhäusern nahm die
Zahl genehmigter Wohnungen um 27,3 % (+1 700) auf 7 700 zu. In
Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart,
genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 67 000 Neubauwohnungen. Das war
ein Anstieg um 16,9 % (+9 700) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen veränderte sich
dagegen mit +0,9 % auf 4 400 Wohnungen (+40) nur leicht. In neuen
Nichtwohngebäuden wurden im 1. Halbjahr 2026 insgesamt
2 400 Wohnungen (+42,7 %; +700) genehmigt. Hierunter fallen zum
Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in
Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.
Als Umbaumaßnahme in
bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden im 1. Halbjahr 2026
insgesamt 20 800 Wohnungen genehmigt, das waren 9,2 % oder
1 800 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.
NRW-Landesjubiläum: Lebenserwartung der
Bevölkerung in den vergangenen 80 Jahren deutlich gestiegen
* Neugeborene Jungen leben heute im Schnitt 22
Jahre länger als vor 80 Jahren - Mädchen knapp 20 Jahre *
Seniorenanteil an der Bevölkerung hat sich gegenüber 1946 mehr als
verdoppelt * Anteil der Einpersonenhaushalte in NRW stark
angestiegen
Die Menschen in Nordrhein-Westfalen werden
statistisch gesehen immer älter. Dies wird beim Blick zurück ins
Gründungsjahr 1946 deutlich. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des
80-jährigen Landesjubiläums am 23. August 2026 mitteilt, werden
neugeborene Jungen heute im Schnitt 78,5 Jahre und Mädchen
82,8 Jahre alt.
Vor 80 Jahren lag die Lebenserwartung noch
bei 56,1 Jahren bei Jungen und 63,1 Jahren bei Mädchen. Damit ist
die Lebenserwartung bei neugeborenen Jungen um mehr als 20 Jahre und
bei Mädchen um knapp 20 Jahre gestiegen. Die relativ niedrige
Lebenserwartung im Jahr 1946 ist zu einem Teil auf die mangelnde
Versorgungslage und die Folgen des Zweiten Weltkrieges
zurückzuführen.
Bereits in den Jahren 1949/51 erreichte die
mittlere Lebenserwartung in NRW bei Geburt bei den Jungen einen Wert
von 63,7 Jahren und bei den Mädchen von 67,9 Jahren.

2025 war fast jede vierte Person in NRW mindestens
65 Jahre alt Die gestiegene Lebenserwartung spiegelt sich auch
in einem immer höheren Anteil von Seniorinnen und Senioren (Menschen
im Alter von 65+) an der NRW-Gesamtbevölkerung wider. So lag der
Seniorenanteil 1946 bei gerade einmal 8,5 %.
Weniger als
jede zehnte Person war in NRW demnach 65 Jahre oder älter. Ende 2025
war fast jede vierte Person in NRW mindestens 65 Jahre alt (22,4 %).
Ein weiterer Aspekt, der sich in unserer Bevölkerung in den
vergangenen Jahren deutlich verändert hat, ist die Art des
Zusammenlebens.
Heute sind 40,7 % aller Haushalte in NRW
Einpersonenhaushalte. 1946 betrug der Anteil gerade einmal 14,1 %.
Entgegengesetzt dazu hat sich der Anteil der Haushalte entwickelt,
in denen vier und mehr Personen wohnen. So lag dieser Anteil im
Gründungsjahr unseres Bundeslandes noch bei 32,8 %, also bei etwa
einem Drittel aller Haushalte. 2025 war gerade einmal jeder siebte
Haushalt in NRW ein Haushalt mit mindestens vier Personen (13,7 %).
80 Jahre NRW I m August 2026 feiern wir 80 Jahre
Nordrhein-Westfalen. Die Britische Militärregierung gründete das
Bundesland im August 1946. Aus dem nördlichen Teil der preußischen
Rheinprovinz mit den Regierungsbezirken Aachen, Düsseldorf und Köln
sowie der preußischen Provinz Westfalen wurde das Land
Nordrhein-Westfalen gebildet.
1947/1948 wurde zusätzlich das
Land Lippe in das Bundesland NRW integriert. Aus diesem Anlass wirft
IT.NRW als Statistisches Landesamt einen Blick zurück: Wie sah NRW
vor 80 Jahren aus? Was hat sich im Land verändert? In
Pressemitteilungen und auf einer Themenseite zeigt
das Statistische Landesamt spannende Daten von damals und heute.
Smart-Home: 78 % der Haushalte waren 2024 mit
smarter Technik ausgestattet
* Ausstattungsgrad der Haushalte stieg innerhalb
von zwei Jahren um 6 Prozentpunkte * Ältere Haushalte holten
mit +7 Prozentpunkten bei der smarten Ausstattung auf *
Smart-TV waren mit 72 % am weitesten verbreitet
Rund 78 % der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen
verfügten im Jahr 2024 über mindestens ein smartes Gerät
oder System. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg
der Ausstattungsgrad innerhalb von zwei Jahren um
6 Prozentpunkte – von 72 % im Jahr 2022 auf 78 % im Jahr
2024.
Smarte Geräte oder Systeme sind internetfähige oder
vernetzte Geräte, die sich per App oder Sprachsteuerung
bedienen lassen und zusätzliche digitale Funktionen bieten.
Ältere Haushalte holten bei der smarten Ausstattung auf
Haushalte mit einer Haupteinkommensperson unter 65 Jahren
verfügten 2024 mit 83 % häufiger über ein smartes Gerät oder
System als Haushalte mit einer Haupteinkommensperson ab
65 Jahren mit 62 %.
Während die Ausstattung bei den älteren Haushalten gegenüber
2022 um 7 Prozentpunkte zunahm, fiel der Zuwachs bei den
jüngeren Haushalten mit 5 Prozentpunkten geringer aus. Der
Abstand zwischen beiden Gruppen verringerte sich dadurch
leicht. (Grafik IT.NRW)

Smart-TV am weitesten verbreitet
Unter den smarten Geräten und Systemen waren Smart-TV in den
NRW-Haushalten am weitesten verbreitet. 2024 verfügten 72 %
der privaten Haushalte über einen internetfähigen Fernseher
mit integrierten Apps und vernetzten Funktionen, 2022 waren
es noch 64 %. Intelligente Lautsprecher
beziehungsweise Smart-Speaker besaßen 26 % und damit mehr
Haushalte als 2022 mit 20 %.

Auch smarte Haushaltsgeräte wie Saugroboter, Kühlschränke
oder Waschmaschinen gewannen an Bedeutung. Die Ausstattung
der Haushalte stieg von 14 % im Jahr 2022 auf 19 % im Jahr
2024 an. Energiemanagementsysteme, etwa zur Steuerung von
Thermostaten, Stromzählern oder Beleuchtung, waren 2024 in
18 % der Haushalte vorhanden und damit weiter verbreitet als
2022; damals verfügten lediglich 11 % der Haushalte über
eine derartige Ausstattung. Smarte Sicherheitssysteme,
beispielsweise Alarmanlagen, Rauchmelder oder
Überwachungskameras, hatten 2024 14 % der Haushalte; im Jahr
2022 waren es 11 %.
Buchholz: Versuchter Mord – Tatverdächtige in
Untersuchungshaft Am späten Donnerstagabend (13.
August, 21:45 Uhr) kam es in einem Haus an der Lüderitzallee zu
einem versuchten Tötungsdelikt. Nach derzeitigem Stand der
Ermittlungen ist davon auszugehen, dass eine Frau ihren ehemaligen
Lebensgefährten (beide 62) im noch gemeinsam bewohnten Haus mit
einem Messer angriff. einer Auseinandersetzung zwischen einer Frau
und einem Mann.
Schwer verletzt gelang es dem 62-Jährigen zu
einer Nachbarin (35) zu flüchten, die daraufhin Rettungskräfte
verständigte. Während ein Notarzt und Sanitäter den Verletzten an
Ort und Stelle behandelten, sicherten Polizisten den Tatort und
begaben sich auf die Suche nach der 62-Jährigen, die das Haus noch
vor Eintreffen der Einsatzkräfte verlassen hatte.
Ein
Rettungswagen brachte den Mann zur stationären Behandlung ins
Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als
versuchten Mord. Unter ihrer Sachleitung richtete das
Kriminalkommissariat 11 der Duisburger Polizei noch am
Donnerstagabend eine Mordkommission ein.
Auf Anordnung der
Staatsanwaltschaft durchsuchten Einsatzkräfte das Haus und stellten
Beweismittel, darunter auch die vermeintliche Tatwaffe, sicher. Bei
der Fahndung nach der Tatverdächtigen kam in der Nacht auch ein
Polizeihubschrauber zum Einsatz. Polizisten konnten die 62-Jährige
nach einem Zeugenhinweis auf der Remberger Straße stellen und
vorläufig festnehmen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Duisburg erließ eine Richterin am Amtsgericht Duisburg am Samstag
(15. August) einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Mordes.
Die Ermittlungen zur Motivlage und Hintergründen der Tat dauern
derzeit an. Der verletzte 62-Jährige ist derzeit außer Lebensgefahr.
Landesregierung, Unternehmensverbände und
Gewerkschaften unterzeichnen gemeinsame Erklärung für Olympia
KölnRheinRuhr Die nordrhein-westfälische Bewerbung für
Olympische und Paralympische Spiele erhält weitere Unterstützung:
Heute (17. August) haben der Chef der NRW-Staatskanzlei Nathanael
Liminski, Unternehmerpräsident Arndt G. Kirchhoff und der
nordrhein-westfälische DGB-Vorsitzende Thorben Albrecht in
Düsseldorf die Erklärung "Wir gemeinsam für KölnRheinRuhr"
unterzeichnet.
In der Erklärung betonen sie die
wirtschaftlichen und strukturellen Chancen der Spiele sowie die
Impulse für Beschäftigung und Wohlstand. Die Unterzeichner rufen
Unternehmen, Beschäftigte und deren Vertretungen dazu auf, die
Bewerbung aktiv zu unterstützen, sich einzubringen und die Chancen
dieses Projekts gemeinsam zu nutzen.
Zuvor hatten sich mehr
als 40 Unternehmen hinter die Bewerbung KölnRheinRuhr gestellt; auch
die Religionsgemeinschaften unterstützen die Bewerbung. Und im April
hatte die Bevölkerung in den geplanten Austragungsstädten bei
Ratsbürgerentscheiden mit breiter Mehrheit für eine Bewerbung um die
Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044
gestimmt.
Im Ruhrgebiet sind Bochum, Dortmund, Duisburg,
Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen und Recklinghausen mit
Wettkampfstätten und Stadien dabei. Die Entscheidung des Deutschen
Olympischen Sportbundes (DOSB) für eine deutsche Bewerberstadt fällt
Ende September. Zu den innerdeutschen Konkurrenten von KölnRheinRuhr
gehören die Städte Berlin und München. idr - Informationen:
https://www.land.nrw/media/37822
Neuer Tisch auf
dem Ruhrorter Neumarkt lädt zum Verweilen ein: Ein Kunstwerk voller
Kiez-Liebe und witziger Details Auf dem Ruhrorter
Neumarkt gibt es einen neuen, ganz besonderen Blickfang und
Treffpunkt: Der bisherige Tisch am beliebten Platz der Bürgerschaft
wurde am Sonntag, den 16. August, durch ein handgemachtes Unikat
ersetzt. In reiner ehrenamtlicher Arbeit gestaltet, gebaut und
aufgestellt, ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt entstanden, das die
Liebe zum Stadtteil widerspiegelt.

Fotograf Gernot Schwarz
Die künstlerische Gestaltung der
Tischfläche übernahmen die beiden Ruhrorter Künstlerfreundinnen Die
Dotty und Maren Thiel. Mit Pinsel und Spraydose haben sich die
beiden Kreativen kurzerhand selbst mit ins Bild geschlichen. Sie
verwandelten die Oberfläche in ein detailreiches Kiez-Wimmelbild,
das zum genaueren Hinsehen einlädt, um all die witzigen und
liebevollen Besonderheiten zu entdecken. Als symbolischer
Mittelpunkt prangt ein großer Anker mit dem Schriftzug „Ruhrort ist
bunt“ im Zentrum des Bildes.

Fotograf Ennio Thiel
Die robuste Unterkonstruktion für
dieses besondere Kunstwerk wurde durch Ingo Ruhrmann von (Stahlideen
Ruhrmann) gefertigt.
Auf über 3 Quadratmetern wimmelt es
rundherum nur so von lokalen Highlights, die das Herz jedes
Ruhrorters höherschlagen lassen: Neben Sehenswürdigkeiten,
Denkmälern und Landmarken – bei deren Darstellung auf der
Mercatorinsel die Freiheit besonders großgeschrieben wurde – finden
sich auch echte Legenden und Kult-Orte wieder. So sind unter anderem
die unvergessene Kultkneipe „Tante Olga“, die bekannte Kultfigur
Horst Schimanski sowie Willi der Wal verewigt. Sogar der Ruhrorter
Pegel wurde liebevoll dargestellt – und zwar mit dem perfekten
Pegelstand von 4,26 Metern, von dem man im Moment wohl nur träumen
kann.
Die Neumarkt Community wächst stetig: Die beiden
Neumarkt-Bewohner und Rentner Siggi und Manfred haben sich
kurzerhand zusammengetan und direkt eine neue Bank für den Tisch
gebaut. Fünf weitere neue Bänke sind aktuell sogar schon in Planung,
um den Platz noch gemütlicher zu gestalten.

Der neue Tisch soll ab sofort ein lebendiger Treffpunkt sein, an
dem man wunderbar neue Menschen kennenlernen und ganz unkompliziert
dazukommen kann – sei es zum Verweilen nach einem langen Arbeitstag,
für eine kurze Rast während einer Radtour an Rhein und Ruhr oder
einfach für den gemütlichen Plausch mit den Nachbarn. Jeder ist hier
willkommen und eingeladen. Passend dazu fand direkt nach dem
Aufstellen die spontane Einweihung des neuen Tisches im Kreis von
rund 30 Nachbarn und Freunden statt, die den neuen Mittelpunkt
begeistert in Empfang nahmen.
„Der Tisch zeigt, wie sehr wir
unseren Kiez und unsere Gemeinschaft lieben! Wir wollen unseren
Stadtteil bunter machen und den Menschen ein Lächeln ins Gesicht
zaubern. Wir hoffen, dass er Bürgerinnen und Bürgern viel Freude,
gemeinsame Stunden mit Freunden und nette Erlebnisse bringt. Schon
jetzt wurde übrigens der Wunsch geäußert, Postkarten des
Kiez-Tisches fertigen zu lassen – man darf also gespannt sein auf
kommende Projekte“, so Maren Thiel.
Perfekter Start beim
Hafenfest: Besucherinnen und Besucher haben am kommenden Sonntag
die nächste Gelegenheit, das neue Kunstwerk live zu bestaunen. Dann
findet auf dem Neumarkt im Rahmen des Ruhrorter Hafenfests der
beliebte Kunst- und Kulturmarkt statt.
Ein herzliches
Dankeschön gilt allen Beteiligten, die mit ihrem ehrenamtlichen
Einsatz dieses Herzensprojekt für Ruhrort möglich gemacht haben.
Schneller Basketball und starker Teamgeist: Das Finale der„3x3
Basketball Series 2026“ macht Station in Duisburg -
Mein_EinkaufsBahnhof bringt das große Finale der 3x3 Basketball-Tour
am 22. und 23. August an den Duisburger Hauptbahnhof – der Eintritt
ist für alle Besucher:innen kostenlos. - Erlebnis abseits des
Courts: Mit Musik, Mitmach-Aktionen und den Shopping- und
Gastronomieangeboten im Bahnhof wird das Turnier zum
Wochenendausflug für Groß und Klein. - Olympiasiegerin Sonja
Greinacher ist am Court mit dabei und feuert die Teams live vor Ort
an. - Mehr Spannung durch neues Ligasystem: In diesem Jahr
kämpfen die Teams erstmals um wertvolle Punkte für ein
übergreifendes Gesamtranking.
Die „3x3 Basketball Series
2026“ ist in vollem Gange und legt ihren finalen Tour-Stopp in
Duisburg ein. Am Samstag, den 22., und Sonntag, den 23. August,
verwandelt sich der Portsmouthplatz vor dem Duisburger Hauptbahnhof
wieder in einen Basketball-Court. Mit dabei ist in diesem Jahr ein
ganz besonderer Gast: Olympiasiegerin Sonja Greinacher wird die
Teams am Samstag, den 22. August vor Ort anfeuern und steht im
Zeitraum von 14 bis 17 Uhr für Autogramme zur Verfügung.

© MEKB GmbH
Schnelle Action auf dem Halbfeld Gespielt
wird die olympische Disziplin 3x3 – eine schnelle und dynamische
Variante des klassischen Basketballs, bei der zwei Teams mit je drei
Spieler:innen auf einem halben Feld und nur auf einem Korb
gegeneinander antreten. Die Partien sind intensiv und erfordern
neben hoher Präzision vor allem starken Teamgeist. Eine
entscheidende Neuerung der diesjährigen Tour bringt zusätzliche
Dynamik ins Spiel:
Erstmals wird die 3x3 Basketball Series im
Jahr 2026 als deutschlandweite Team Tour mit durchgängiger
Ligastruktur ausgetragen. An sechs Tourstopps sammelten die
teilnehmenden Mannschaften wichtige Punkte für das Gesamtranking,
bevor nun beim siebten und letzten Event das große Saisonfinale
ausgetragen wird. Für dieses entscheidende Ereignis stehen die zehn
besten Teams der Liga bereits fest, die nun gemeinsam mit zwei
Wildcard-Teams um den Gesamtsieg kämpfen.
Den letzten
Tourstopp in Magdeburg sicherte sich „The Streets“ (Berlin) mit dem
Turniersieg und kletterte dadurch direkt auf Platz 4 der
Gesamtwertung. Zweiter in Magdeburg wurde das „Team3x3Kiel“, das
damit ebenfalls den Sprung in die Top 10 schaffte. Als Tabellenführer
geht die Mannschaft „Der Stamm“ (Aachen) ins große Finale.
Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 32.000 Euro vom
Veranstalter expema event management & consulting ausgeschüttet. Mit
diesem neuen Ligaformat entsteht erstmals eine deutschlandweite
Saison im 3x3 Basketball – ein wichtiger Meilenstein für die
olympische Disziplin und der nächste große Entwicklungsschritt für
den 3x3-Sport in Deutschland.
„Die 3x3 Basketball Series
bringt packenden Sport und echte Gemeinschaft direkt zu den
Menschen“, sagt Ursula Sollors-Dettmer von der MEKB GmbH. „Der
Duisburger Hauptbahnhof bietet dafür den idealen Rahmen. Wir freuen
uns auf faire Spiele, begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer und
ein sportliches Wochenende, bei dem der Spaß am Basketball im
Mittelpunkt steht.“
Ein Sportfestival für die ganze Familie
Das Event richtet sich ausdrücklich nicht nur an
Basketball-Begeisterte, sondern bietet ein abwechslungsreiches
Programm für Familien, Nachbar:innen und Passant:innen. Während auf
dem Court die packenden Spiele der Herren-, Damen- und Jugendklassen
laufen, wird abseits des Spielfelds für die passende musikalische
Kulisse und gute Stimmung gesorgt.
Mitmachen ausdrücklich
erwünscht Auch wer nicht aktiv am offiziellen Turnier teilnimmt,
kann in Duisburg selbst zum Ball greifen. In den Spielpausen wird
der Court für das Publikum geöffnet, sodass Kinder, Jugendliche und
Erwachsene gemeinsam Körbe werfen können.
Besondere
Highlights für den Nachwuchs und alle Zuschauer:innen sind die
verschiedenen Side-Events: Während beim spektakulären Dunk-Contest
die Athletik im Vordergrund steht, sind beim beliebten
„Bump-Out“-Wurfspiel für Kinder sowie beim Shooting Contest
Präzision und Nervenstärke gefragt. Auf die treffsichersten
Spieler:innen warten beim Shooting Contest am Samstag und Sonntag
jeweils zwei Gutscheine von Best Western Hotels.
Anmeldung
für Teams weiterhin geöffnet Für das Finale in Duisburg gibt es
noch freie Plätze: Ambitionierte Teams, die sich auf dem Court
beweisen möchten, können sich also noch bis zum 20.08.2026
registrieren. Die Startgebühr beträgt für Duisburg 40 Euro pro Team.
Neben dem sportlichen Wettkampf winken hochwertige Preise. Alle
Informationen zur Anmeldung und den genauen Spielzeiten für das
Wochenende sind unter www.bahnhof.de/entdecken/3x3-tour-2026 zu
finden.
Finale Station der 3x3 Basketball Series Tour 2026:
22.–23.08.2026 | Duisburg (Portsmouthplatz): Großes Finale der
Turnierserie; Besuch von Olympiasiegerin Sonja Greinacher
Mein_EinkaufsBahnhof: Die MEKB GmbH mit Sitz in Berlin
ist eine 100%ige Tochter der DB InfraGO AG und bündelt seit 2018
unter der Marke „Mein_EinkaufsBahnhof“ die Marketingaktivitäten für
die Einkaufsbahnhöfe in Deutschland.
Die vielfältigen
Angebote aus Handel, Gastronomie und Services unterstützt die MEKB
mit abwechslungsreichen Aktionen, Events und Kulturveranstaltungen.
Diese besonderen Ereignisse gestalten den Ort Bahnhof täglich zu
lebendigen Treffpunkten, steigern die Aufenthaltsqualität und
fördern das urbane Lebensgefühl – 365 Tage im Jahr.
Für jede Lebensphase das passende Angebot - das neue
Kursprogramm des Evangelischen Bildungswerkes Ob erste
Krabbelgruppe, Entspannung nach dem Arbeitsalltag oder ein kreativer
Workshop – die Familienbildung des Evangelischen Bildungswerkes
Duisburg startet mit einem vielseitigen neuen Kursprogramm in die
zweite Jahreshälfte. Das Programm richtet sich an Menschen in ganz
unterschiedlichen Lebensphasen.
Einen Schwerpunkt bilden die
Kurse für Familien mit Babys und Kleinkindern. Angebote wie PEKiP,
Kinderturnen oder Eltern-Kind-Spielgruppen begleiten junge Familien
durch die ersten Lebensjahre ihrer Kinder und bieten gleichzeitig
Gelegenheit zum Austausch mit anderen Eltern. Ganz neu im Programm
sind Rückbildungskurse für junge Mütter – mit oder ohne Baby.

Sie ergänzen die Angebotspalette rund um Schwangerschaft und Geburt,
zu denen auch „Yoga für Schwangere“ zählt, aber ebenso zahlreiche
„Elternstart-Treffs“. Daneben umfasst das neue Programm zahlreiche
Gesundheits- und Bewegungsangebote, Kreativ- und Kochkurse sowie
Sprach- und Bildungsangebote für Erwachsene.
Auch Themen wie
Digitalisierung und Medienkompetenz finden ihren Platz. Ziel ist es,
Menschen unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen Möglichkeiten zum
Lernen, Ausprobieren und Begegnen zu bieten. Deutlich ausgeweitet
wurden die Wochenend-Workshops im Entspannungs- und Kreativbereich.
Von „Lach-Yoga“ über Qigong zum Kerzengießen und Tetrapack-Druck –
die Workshops bieten vielfältige Möglichkeiten um Neues
auszuprobieren.
Auch Anja Lerch, die bekannte Duisburger
Sängerin, ist wieder mit Angeboten im neuen Kursprogramm vertreten.
Ihr „Singseminar für Frauen“ hat als Motto: „Singen ist die
eigentliche Muttersprache des Menschen“, einen Satz von Yehudi
Menuhin.
Ein besonderes Highlight ist der neue kostenlose
Spieletreff für Jung und Alt. Unter dem Motto: „Duissern spielt“
öffnet das Bildungswerk an drei Samstagen von 16.30 bis 21 Uhr sein
Foyer und stellt unterschiedliche Spiele zur Verfügung, damit sich
Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen beim Spielen
begegnen und gemeinsam Spaß haben.

Die Abteilungsleiterinnen Antje Knuettel und Birgit Hoechter
Antje Knüttel, eine der beiden Leiterinnen der
Familienbildung, würde sich sehr freuen, wenn es gelingt, diesen
Treff dauerhaft zu etablieren: „Wir wollen mit unseren Kursangeboten
Orte der Begegnung schaffen. Für uns bedeutet Familienbildung viel
mehr als nur Wissensvermittlung. Wir bieten Menschen Anlässe um
miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu unterstützen.“
Passend dazu werden auch die ebenfalls kostenlosen „Kochkurse
für Verwitwete“ noch ausgeweitet, die bereits im ersten Halbjahr gut
angenommen wurden. Gerade diese kostenlosen Kursangebote sind für
Antje Knüttel eine „Herzensangelegenheit“.
„Gesellschaftliche Teilhabe darf nicht vom Einkommen abhängen. Daher
sind wir froh und stolz, dass rund 100 unserer 330 Angebote
unentgeltlich sind.“ Ab sofort sind Anmeldungen für das
Herbstsemester 2026 auf der Homepage www.ebw-duisburg.de möglich,
aber auch telefonisch unter 0203/2951-2800.
Raum für Bildung
und Begegnung gibt es dabei nicht nur im „Haus der Familie“ in
Duissern, Hinter der Kirche 34, sondern auch in evangelischen
Familienzentren, Kitas, den Kirchengemeinden und bei anderen
Kooperationspartnern in den unterschiedlichen Duisburger
Stadtteilen. Dort liegt das neue Programmheft „fabian“ als Broschüre
aus.
Eigenheim: Eigenverbrauch von Solarstrom gewinnt an
Bedeutung Die Rahmenbedingungen für private
Photovoltaikanlagen verändern sich. Die Bundesregierung will den
Ausbau erneuerbarer Energien künftig stärker an den Anforderungen
des Strommarktes und der Netze ausrichten. Die Ende Juli vom
Bundeskabinett beschlossene EEG-Novelle sieht unter anderem
Veränderungen bei der Förderung neuer Photovoltaikanlagen vor. Damit
rückt für Eigentümerinnen und Eigentümer stärker die Frage in den
Fokus, wie sich selbst erzeugter Strom wirtschaftlich und sinnvoll
im eigenen Haushalt einsetzen lässt.
Für private Haushalte
gewinnt damit neben der Stromerzeugung auf dem eigenen Dach auch der
Eigenverbrauch an Bedeutung. Die Stadtwerke Duisburg greifen diese
Entwicklung mit ihrer diesjährigen Sommeraktion auf. Wer zwischen
dem 17. August und 20. September 2026 eine Photovoltaikanlage
inklusive Batteriespeicher erwirbt, erhält die Hardware für eine
Split-Klimaanlage, bestehend aus einer Innen- und einer
Außeneinheit, ohne zusätzliche Kosten dazu. Hinter dem Angebot steht
ein Ansatz, der für die dezentrale Energiewende zunehmend relevant
wird: Strom nicht nur selbst zu erzeugen, sondern möglichst dann zu
verbrauchen, wenn er vor Ort verfügbar ist.
Batteriespeicher
spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie ermöglichen es, einen Teil
der tagsüber erzeugten Energie zwischenzuspeichern und zu einem
späteren Zeitpunkt zu nutzen. Gleichzeitig wächst die Zahl
elektrischer Anwendungen im Haushalt – von der Wärmepumpe über das
Elektroauto bis hin zur Gebäudekühlung. „Die Energiewende im
Eigenheim entwickelt sich weiter. Lange stand vor allem die Frage im
Vordergrund, wie viel Solarstrom auf dem eigenen Dach erzeugt werden
kann. Zunehmend geht es darum, wie dieser Strom möglichst sinnvoll
im eigenen Haushalt genutzt und verschiedene Anwendungen miteinander
verbunden werden können“, sagt Christopher Locke, Berater
Energiedienstleistungen Photovoltaik bei den Stadtwerken Duisburg.
Gerade die Kühlung von Wohnräumen bietet dafür ein anschauliches
Beispiel. Der Kühlbedarf ist häufig an heißen und sonnigen Tagen
besonders hoch – also zu Zeiten, in denen eine Photovoltaikanlage in
der Regel ebenfalls viel Strom produziert. Eine Split-Klimaanlage
kann dann zumindest teilweise mit dem unmittelbar auf dem Dach
erzeugten Strom betrieben werden. Solche Klimaanlagen arbeiten
technisch nach dem Prinzip einer Luft-Luft-Wärmepumpe. Eine Innen-
und eine Außeneinheit sind über einen Kältemittelkreislauf
miteinander verbunden. Beim Kühlen wird Wärme aus dem Gebäude
aufgenommen und nach außen transportiert. Viele Geräte können diesen
Prozess auch umkehren und damit zusätzlich zum Heizen eingesetzt
werden.
Aus Sicht der Stadtwerke zeigt die Kombination
exemplarisch, wie sich die Rolle privater Haushalte im Energiesystem
verändert: Sie werden zunehmend zugleich zu Erzeugern, Speichern und
Verbrauchern von Energie. Entscheidend ist dabei nicht allein die
installierte Leistung einer Photovoltaikanlage, sondern auch die
Frage, welcher Anteil des erzeugten Stroms direkt vor Ort eingesetzt
werden kann.
Sommeraktion vom 17. August bis 20. September
Im Rahmen der Sommeraktion erhalten Kundinnen und Kunden, die
zwischen dem 17. August und 20. September 2026 einen Kaufvertrag für
eine Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher bei den
Stadtwerken Duisburg abschließen, die Hardware für eine
Split-Klimaanlage ohne zusätzliche Kosten. Die Anlage umfasst eine
Innen- und eine Außeneinheit. Montage, Anschluss und Inbetriebnahme
sowie erforderliche Installations- und Zusatzarbeiten sind nicht
Bestandteil der Aktion und werden separat berechnet. Das Angebot
gilt solange der Vorrat reicht und vorbehaltlich der technischen
Umsetzbarkeit vor Ort.
Alle Infos zum Thema Photovoltaik
haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite www.swdu.de/pv-aktion
zusammengestellt. Eine erste Kalkulation ist live auf der Website
oder per Telefon (0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei bis drei
Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung und
Terminabstimmung vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis zur
ersten nutzbaren Kilowattstunde.
84 Prozent der
Arbeitslosen unter 25 Jahren in Duisburg ohne Berufsabschluss
Es ist nie zu spät: Wer jetzt noch eine Berufsausbildung sucht, hat
gute Chancen. Insgesamt bieten die Betriebe in Duisburg noch
733 Ausbildungsplätze. Darunter allein 29 im Baugewerbe. Außerdem
haben 5 Jugendliche noch die Chance, eine Ausbildung als Maler oder
Lackierer anzufangen. Und wer einen der höchsten Jobs in Duisburg
machen möchte: Dachdeckerbetriebe suchen noch 4 Azubis.
Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die
IG BAU Duisburg-Niederrhein beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen
der Arbeitsagentur. Das Spektrum der freien Ausbildungsplätze sei
breit. „Wichtig ist, sich einen Ruck zu geben und jetzt einen
Ausbildungsbetrieb zu suchen. Denn mit einer Ausbildung in der
Tasche sind die Jobs, die man ein Berufsleben lang macht, in der
Regel sicherer und vor allem auch deutlich besser bezahlt“, sagt
Karina Pfau.

Die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein rät allen ohne
Berufsausbildung, sich „doch noch den ‚Ausbildungs-Kick‘ zu geben“.
Immerhin haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in
Nordrhein-Westfalen rund 642.000 junge Erwachsene im Alter von 20
bis 34 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung und keinen
Ausbildungsplatz. Und 84 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren in
Duisburg haben nach Angaben der Arbeitsagentur keinen
Berufsabschluss. Gerade ihnen rät die IG BAU, sich noch einmal auf
dem Ausbildungsmarkt umzusehen.
„Jetzt im August und
September starten die Ausbildungen. Aber selbst im Oktober stellen
Ausbildungsbetriebe noch ein“, so Karina Pfau. Die IG BAU
Duisburg-Niederrhein rät Interessierten, eine Berufsberatung zu
nutzen. Eine gute Adresse, um sich zu orientieren, sei dabei die
Jugendberufsagentur (JBA):
www.servicestelle-jba.de.
Außerdem seien auch bei der
Arbeitsagentur gute Tipps zu bekommen – vor Ort oder digital:
www.arbeitsagentur.de/bildung. Das direkte Beratungsgespräch lohne
sich immer, so die Gewerkschaft. „Außerdem gilt: Mutig auf die
Betriebe zugehen. Wer direkt nachfragt, holt oft auch etwas für sich
heraus – ein Praktikum, vielleicht aber auch einen Ausbildungsplatz.
Wichtig ist, dabei Firmen auszusuchen, die fair ausbilden und
bezahlen.
Unternehmen also, bei denen es auch einen
Tarifvertrag gibt“, rät Pfau. Wer einen Ausbildungsplatz suche, für
den zähle vor allem der Beruf. Aber auch die Ausbildungsqualität und
die Perspektiven, die der Betrieb nach der Ausbildung biete, seien
wichtig.
Hinter den Kulissen des Hafens: Freie Plätze bei der
Ruhrorter Hafenwoche Wer schon immer mal hinter die
Kulissen des Duisburger Hafens blicken wollte, hat während der
Ruhrorter Hafenwoche vor dem Hafenfest mehrere Gelegenheiten dazu.
Die Hafenwoche vor dem großen Fest bietet Hafenfest-Veranstalter
Duisburg Kontor seit drei Jahren an.
Dabei blicken die Gäste
den Machern über die Schulter, können selbst ausprobieren und
einzelne Teile des Hafens und seiner Unternehmen und Institutionen
besser kennenlernen. Den Anfang macht die DUISPORT AG selbst.
• Die Duisburger Hafengesellschaft bietet am Montag, den 17.
August eine Hafenführung per Bus.
Dabei können die
Teilnehmenden nicht nur Bereiche sehen, die sonst nicht zugänglich
sind, sondern erhalten auch einen Einblick in die Geschichte des
größten Binnenhafens der Welt.
• Am Dienstag, den 18. August öffnet der bekannte
Schiffsausrüster Wittig GmbH seine Türen. Das Familienunternehmen
ist mehr als 120 Jahre alt und seit der Gründung im Jahr 1898 im
Duisburger Hafen ansässig.
Dass die Schifffahrt auch
wissenschaftlich ein großes Thema ist, zeigt das DST
Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme
ebenfalls am Dienstag, den 18. August. Bei einem Rundgang durch das
Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme erhalten
die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten rund um
die Automatisierung und Digitalisierung der Binnenschifffahrt.
Besichtigt werden unter anderem der Schlepptank, die
Modellbauwerkstatt, der Forschungssimulator VeLABi sowie das
Hafenforschungslabor HaFoLa im Maßstab 1:16. Wer wissen will, wie
man Binnenschiffer wird, kann am Mittwoch, den 19.8. das Schulschiff
Rhein im Homberger Hafen besuchen. Das umgebaute Schiff liegt seit
rund 70 Jahren dort vor Anker und dient als Berufsschule für die
Auszubildenden der Binnenschifffahrt.
Das Unternehmen Haniel
ist eng mit der Geschichte des Ruhrgebiets verbunden. Bei einer
Führung am Donnerstag, den 20. August, zeigt das Unternehmen im
eigenen Haniel-Museum die Geschichte des Weltkonzerns, die
gleichzeitig ein wichtiger Teil der Historie der Region zwischen
Rhein und Ruhr ist. Alle Angebote sind in der Tourist Information
auf der Königstraße oder online unter duisburg-tourismus.de buchbar.
Der Kostenbeitrag von fünf Euro pro Person und Buchung fließt an
einen guten Zweck.
Erster Gesundheitstag für Familien im Campus Marxloh
Gesundheitsinformationen, Mitmachangebote und
persönliche Beratung für die ganze Familie: Am Freitag, 28. August,
veranstaltet das Gesundheitsamt gemeinsam mit zahlreichen
Kooperationspartnern von 10 bis 14 Uhr erstmals einen Gesundheitstag
für Familien in den neuen Räumlichkeiten des Campus Marxloh, An der
Paulskirche 6.
„Gesundheit soll für alle Menschen erreichbar
sein – unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialer Situation. Mit
dem Gesundheitstag möchten wir Familien wohnortnah informieren,
beraten und dabei unterstützen, Angebote für ihre Gesundheit und die
ihrer Kinder kennenzulernen“, betont Linda Wagner, Dezernentin für
Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur.
Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für
Erwachsene und Kinder.
Neben Yoga- und
Entspannungsangeboten, Ernährungsberatung und allgemeinen
Gesundheitsinformationen stehen verschiedene Gesundheitschecks auf
dem Programm. Dazu gehören unter anderem ein Herz-Kreislauf-Check,
ein Blutzuckertest und ein Balance-Test. Ein weiterer Schwerpunkt
ist das Thema Impfschutz. Interessierte können sich in Fachvorträgen
informieren und vor Ort individuell beraten lassen.
Die
Frühen Hilfen stellen ihre Unterstützungsangebote für Familien mit
kleinen Kindern vor. Zudem stehen zwei Familienhebammen für Fragen
rund um Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege zur Verfügung.
Darüber hinaus informiert das Jobcenter über Präventionsgutscheine,
die den Zugang zu gesundheitsfördernden Angeboten erleichtern.
Die Volkshochschule (VHS) sowie Beratungsstellen zum Bildungs-
und Teilhabepaket präsentieren ihre Angebote. Bastel- und
Bewegungsaktionen für Kinder ergänzen das Programm.
Sprachmittlerinnen und Sprachmittler unterstützen Familien bei
Gesprächen und Beratungen.
Mit dem Aktionstag möchten das
Gesundheitsamt, die Frühen Hilfen, die Volkshochschule, das
Jobcenter, der Stadtsportbund, die AOK, teamw()rk für Gesundheit und
Arbeit sowie die AWO Integration Familien in Marxloh
niedrigschwellig über Gesundheitsangebote informieren, Prävention
stärken und den Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen
erleichtern. Der Gesundheitstag ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.
Spiel, Sport und Spaß in Hamborn Zur
Sommerferienaktion „Bewegungspower trifft Brettspielspaß“ laden die
Bezirksverwaltung Hamborn, die Sportjugend des Stadtsportbundes
sowie die Bezirksbibliothek Hamborn am Freitag, 21. August, von 14
bis 18 Uhr alle Kinder, Jugendlichen und Familien in die
Bezirksverwaltung am Rathausplatz ein.
Besucherinnen und
Besucher können sich an zahlreichen Spiel- und Sportgeräten wie
einer Jonglierstation, beim Hockey oder beim Badminton auspowern
sowie bei Brett- und Kartenspielen ihr strategisches Geschick
beweisen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Rückfragen sind per E-Mail an
kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203
283-987894 möglich.
LESEFÖRDERUNG MIT HAARSCHNITT
Das Literaturbüro Ruhr holt den „Vorlesefriseur“ Danny Beuerbach in
die Städte Duisburg und Oberhausen, Bochum und Dortmund, Essen und
Gladbeck – vom 22. bis zum 24. August 2026. Wer ihm vorliest,
bekommt einen Haarschnitt umsonst! Bis zum HEIMSPIEL, unserem großen
Vorlesefestival an Schulen im November, dauert es noch einige
Monate.

Zur Überbrückung haben wir uns eine tolle Ferienaktion ausgedacht:
In den sechs Austragungsorten des HEIMSPIELs lassen wir den Münchner
Friseur Danny Beuerbach mit seinem Event „Book a look and read my
book“ auftreten. Alle Kinder und Jugendlichen, die ihm aus einem
Buch vorlesen, während er ihnen auf seinem fliegenden Teppich die
Haare schneidet, bekommen den Haarschnitt umsonst!
Eine
Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnahme ist selbstverständlich
gratis. Die Termine und Standorte (soweit möglich, findet alles
draußen statt): Samstag, 22.8., 11 bis 13 Uhr Duisburg: Königstraße,
Nähe „Forum“ In Kooperation mit der Stadtbibliothek Duisburg.
Der Vorlesefriseur Danny Beuerbach ist ausgebildeter Friseur. Er
arbeitete in renommierten Salons und machte sich als „Speed Cutter“
und Festivalfriseur einen Namen. Er lebt als freiberuflicher
Hairstylist in München und tourt als „Vorlesefriseur“ regelmäßig
durch Deutschland und viele andere Länder. Es gibt sogar ein Buch zu
„Book a look and read my book“: „Der magische Frisör“ von Danny
Beuerbach und Patrick Wirbeleit ist im Ravensburger Verlag
erschienen.

(Fotos: ©Danny Beuerbach)
Eine Aktion des Literaturbüro Ruhr
mit seinen Kooperationspartnern Stadtbibliothek Duisburg,
Literaturhaus Oberhausen, jugendstil nrw in Dortmund, Schaubüdchen
Bochum, Diakoniewerk Essen. Weitere Informationen:
literaturbuero-ruhr.de/programm/ literaturbuero-ruhr.de/heimspiel/
Der Vorlesefriseur kommt nach Duisburg
Kinder und Jugendliche, die einen neuen flotten Haarschnitt
benötigen, können am Samstag, 22. August, zwischen 11 und 13 Uhr in
die Duisburger Innenstadt kommen. Auf Einladung der Stadtbibliothek
und des Literaturbüros Ruhr stylt Vorlesefriseur Danny Beuerbach
ganz in der Nähe des Forums auf seinem fliegenden Teppich kostenlos
die Haarpracht – allerdings nur, wenn man ihm dabei etwas vorliest.

(C) Danny Beuerbach
Das Buch kann man dabei entweder
mitbringen oder eins von seinen aussuchen. Der renommierte Speed
Cutter und Festivalfriseur möchte gemeinsam mit der Duisburger
Stadtbibliothek und dem Literaturbüro Lust aufs Lesen machen – denn
Haareschneiden und Lesen ist beides gut für den Kopf. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich.

Stellenabbau in der Automobilindustrie: 42 300 weniger
Beschäftigte zum Ende des 1. Halbjahres 2026 als ein Jahr zuvor
• So wenig Beschäftigte in der Automobilindustrie wie noch nie seit
2005 • Stellenabbau bei Autoherstellern und Zulieferern von
Teilen und Zubehör, Stellenzuwächse bei Zulieferern von Karosserien,
Aufbauten und Anhängern • Zahl der Beschäftigten im
Verarbeitenden Gewerbe insgesamt um 144 100 (-2,7 %) gesunken
In der deutschen Industrie wurden zuletzt viele Stellen
abgebaut. Besonders betroffen ist die Automobilindustrie. Zum Ende
des 1. Halbjahres 2026 arbeiteten 42 300 weniger Beschäftigte in der
Branche als noch ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt. Das entsprach einem Rückgang von 5,8 % – so
hoch wie in keiner anderen großen Industriebranche mit mehr als
200 000 Beschäftigten.
Mit 691 500 hat die Zahl der
Beschäftigten in der Automobilindustrie einen weiteren Tiefstand
erreicht: Seit 2005 waren noch nie weniger Menschen in der Branche
beschäftigt. Dennoch bleibt die Automobilindustrie gemessen an der
Beschäftigtenzahl die zweitgrößte Industriebranche nach dem
Maschinenbau mit 905 900 Beschäftigten zum Ende des
1. Halbjahres 2026.
Zum Vergleich: Im Verarbeitenden Gewerbe
insgesamt waren 5,29 Millionen Beschäftigte tätig. Dies entsprach
einem Rückgang von 144 100 oder 2,7 % binnen eines Jahres.
Zulieferer von Teilen und Zubehör bauen innerhalb der
Automobilindustrie am stärksten Stellen ab Innerhalb der
Automobilindustrie haben die Autohersteller sowie die Zulieferer von
Teilen und Zubehör Stellen abgebaut. Bei den Zulieferern von
Karosserien, Aufbauten und Anhängern nahm hingegen zum Ende des
1. Halbjahres 2026 die Zahl der Beschäftigten zu.
Im Bereich
der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren waren mit
insgesamt 429 200 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 6,1 %
weniger Personen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Im Zulieferbereich
der Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen betrug der
Beschäftigtenrückgang 7,6 % auf zuletzt 219 500. In der kleineren
Zulieferbranche der Herstellung von Karosserien, Aufbauten und
Anhängern stieg die Zahl der Beschäftigten um 10,0 % auf 42 800.

Weitere Zulieferer außerhalb der Automobilindustrie, wie zum
Beispiel in der Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen,
wurden in der Auswertung nicht berücksichtigt. Beschäftigtenrückgang
auch in allen anderen großen Industriebranchen Nicht nur in der
Automobilindustrie wurden Stellen abgebaut, auch in anderen großen
Industriebranchen ging die Zahl der Beschäftigten zuletzt zurück.
In der Herstellung von Metallerzeugnissen sank sie binnen eines
Jahres um 3,8 % auf 471 700 zum Ende des 1. Halbjahres 2026. In der
Metallerzeugung und -bearbeitung ging die Beschäftigtenzahl im
selben Zeitraum um 3,7 % zurück auf 207 200. Höher als im
Durchschnitt fiel der Beschäftigtenrückgang auch in der chemischen
Industrie (-3,6 % auf 312 000) sowie in der Herstellung von
elektrischer Ausrüstung (-3,4 % auf 374 500) aus.
Die Zahl der Beschäftigten im Maschinenbau sank binnen eines
Jahres um 2,7 % und damit so stark wie in der gesamten Industrie:
Hier waren Ende des 1. Halbjahres 2026 rund 905 900 Personen
beschäftigt. In der Kunststoffindustrie (-2,2 % auf 311 800), in
der Nahrungsmittelindustrie (-1,3 % auf 503 400) sowie in der
Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und
optischen Erzeugnissen (-1,0 % auf 307 100) war der
Beschäftigtenrückgang unterdurchschnittlich.
Unter
EU-Schnitt: 10,0 % der 20- bis 24-Jährigen in Deutschland sind nicht
in Ausbildung oder Beschäftigung • EU-weit lag der
Anteil 2025 bei 12,9 % • In den Niederlanden (5,6 %) sind junge
Menschen am seltensten betroffen, in Rumänien (22,8 %) am häufigsten
• Betreuungspflichten sind ein häufiger Grund für den
Nichterwerbsstatus junger Menschen
Der Anteil junger
Menschen, die nicht in Ausbildung oder Beschäftigung sind, ist in
den vergangenen Jahren gestiegen. In Deutschland lag er unter den
20- bis 24-Jährigen im Jahr 2025 bei 10,0 %, wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) auf Basis internationaler Vergleichsdaten der
europäischen Statistikbehörde Eurostat mitteilt. In den vergangenen
Jahren ist der Anteil hierzulande kontinuierlich leicht gestiegen:
Im Jahr 2022 waren noch 8,8 % der 20- bis 24-Jährigen nicht in
Ausbildung oder Beschäftigung.

Trotz Anstiegs hierzulande anteilig weniger junge Menschen
betroffen als im EU-Schnitt Im Vergleich der 27 EU-Staaten hat
Deutschland trotz des Anstiegs eine vergleichsweise niedrige
NEET-Quote (Not in Employment, Education or Training - Nicht in
Ausbildung, Weiterbildung oder Beschäftigung). Im EU-Schnitt waren
12,9 % der 20- bis 24-Jährigen nicht in Ausbildung oder
Beschäftigung. Am niedrigsten war der Anteil in den Niederlanden
(5,6 %), Schweden (7,3 %) und Tschechien (7,6 %).
In
Rumänien (22,8 %), Bulgarien (17,3 %) und Frankreich (16,2 %) waren
junge Menschen anteilig am häufigsten nicht in Ausbildung oder
Beschäftigung. Für Luxemburg liegen keine Daten für das Jahr 2025
vor (2024: 10,8 %). Anteil junger Frauen etwas höher als der junger
Männer Unter jungen Frauen ist der Anteil derjenigen, die nicht in
Ausbildung oder Beschäftigung sind, etwas höher als unter jungen
Männern. 2025 waren in Deutschland 10,5 % der jungen Frauen und
9,6 % der jungen Männer im Alter von 20 bis 24 Jahren betroffen.
Im EU-Schnitt waren es 13,2 % der jungen Frauen und 12,5 % der
jungen Männer. In knapp zwei von drei EU-Staaten waren junge Frauen
stärker betroffen als junge Männer. Mit Blick auf die Situation
junger Menschen in größeren Städten und ländlichen Gebieten ergibt
sich ein uneinheitliches Bild. In Deutschland waren junge Menschen
in größeren Städten (10,6 %) häufiger nicht in Ausbildung oder
Beschäftigung als in ländlichen Gebieten (7,9 %).
In der EU
insgesamt waren dagegen junge Menschen in ländlichen Gebieten
(15,4 %) deutlich häufiger betroffen als in größeren Städten
(11,5 %). Betreuungspflichten, gesundheitliche Einschränkungen und
Suche nach Ausbildung oder Studium sind häufige Gründe Warum junge
Menschen im Alter von 20 bis 24 Jahren weder in einer
Bildungsmaßnahme noch in einer Beschäftigung sind, kann
unterschiedliche Gründe haben.
Für Deutschland liegen dazu
Angaben aus dem nationalen Bildungsbericht für
das Jahr 2024 vor. Demnach waren 25 % von ihnen arbeitssuchend, sie
gelten als Erwerbslose. 66 % standen dem Arbeitsmarkt dagegen nicht
zur Verfügung und gelten damit als Nichterwerbspersonen. Weitere 6 %
starteten demnächst eine Ausbildung oder ein Studium und 4 % standen
vor einem neuen Job.
Unter den 20- bis 24-jährigen
Nichterwerbspersonen nannten 20 % Betreuungspflichten und 18 %
gesundheitliche Einschränkungen als Grund. Weitere 17 % suchten aus
bildungsbezogenen Gründen keine Arbeit, möglicherweise weil sie auf
einen Studien- oder Ausbildungsplatz warteten.
Viertägiger Manga-Workshop in der Zentralbibliothek
Zu einem kostenfreien, viertägigen Manga-Workshop lädt
die Zentralbibliothek Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren von
Dienstag, 18. August, bis Freitag, 21. August, täglich von 11 bis
13.30 Uhr in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der
Innenstadt ein. Unter Anleitung von Jen Satora lernen die
Teilnehmenden, wie aus einer einfachen Skizze ausdrucksstarke und
detailreiche Manga-Motive entstehen.
Außerdem vermittelt die
Künstlerin typische Stilmittel des Manga-Zeichnens und zeigt, wie
Figuren mehr Dynamik und Persönlichkeit erhalten. Der Workshop
richtet sich sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an
Jugendliche mit ersten Zeichenerfahrungen. Sämtliche Materialien
werden zur Verfügung gestellt.
Wer bereits eigene
Zeichensachen besitzt, kann diese gerne mitbringen und sich
zusätzliche Tipps und Anregungen holen. Der Workshop wird durch das
Programm „Kulturrucksack NRW“ gefördert. Eine Anmeldung ist online
auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
Einstufung und Beratung für Sprachkurse in der VHS
Die Volkshochschule Duisburg lädt am Mittwoch, 19.
August, von 10 bis 18 Uhr zu einem Einstufungs- und Beratungstag für
Fremdsprachenkurse in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26
in der Innenstadt ein. Interessierte haben die Möglichkeit, sich
kostenfrei und individuell testen und beraten zu lassen.
Das
Angebot umfasst neben Englisch, Spanisch und Französisch auch
zahlreiche weitere Fremdsprachen des VHS-Programms außer Deutsch.
Die Fachbereichsleiterinnen Barbara Ramírez Jaimes und Franziska
Russ- Yardimci führen persönliche Einzelgespräche, um je nach
Vorkenntnissen und gewünschtem Lerntempo den passenden Kurs zu
finden. Im Anschluss können sich Interessierte direkt für einen
Sprachkurs anmelden.
Die Mitarbeiterinnen der
Volkshochschule beantworten alle Fragen und unterstützen bei der
Anmeldung. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Wer an
diesem Tag verhindert ist, kann sich vom 25. August bis zum 3.
September immer dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr beraten
lassen. Telefonische und Beratung per E-Mail sind ebenfalls
jederzeit möglich. Die Kontaktdaten sind abrufbar unter
https://vhs-duisburg.de/programm/sprachen.
IHK-Lehrgang für Einsteiger im Controlling Eine
Fachkraft für Controlling analysiert aktuelle Daten und entwickelt
Prognosen. Sie hilft dabei, Unternehmenszahlen zu interpretieren und
leitet daraus Maßnahmen für das Unternehmen ab. Der Kurs „Fachkraft
für Controlling (IHK)“ richtet sich an Einsteiger, die sich
Grundkenntnisse im Controlling aneignen möchten.
Darüber
hinaus ist er für Fachkräfte aus dem Finanz- und Rechnungswesen
sowie für Inhaberinnen und Inhaber kleiner und mittelständischer
Unternehmen aus Handel, Handwerk, Dienstleistung und Industrie
geeignet.
Der
Online-Lehrgang findet vom 18. August bis 24. September statt und
umfasst 60 Unterrichtseinheiten. Ansprechpartnerin bei Fragen ist
Sabrina Althoff, 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Weitere
Informationen und Anmeldung unter
www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen
Kreativworkshop im Stadtmuseum: „Trauminseln – Wo Tiere so
leben, wie sie es sich wünschen würden“ Das Kultur- und
Stadthistorische Museum lädt am Samstag, 22. August, von 14 bis 16
Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen in einem
Kreativworkshop der Reihe WerkStadtMuseum dazu ein, die Welt aus der
Sicht der Tiere zu betrachten. Mithilfe der Künstlerin Eden Lumaja
und dem Zauber von Wasserfarben erhält jedes Tier eine eigene
Trauminsel – einen Ort mit genügend Platz, Sicherheit und der
Möglichkeit, seinen natürlichen Bedürfnissen nachzugehen.

Illustration und (C) Eden Lumaja
Es entstehen liebevoll
gestaltete Illustrationen, die verdeutlichen, wie groß der
Unterschied zwischen dem natürlichen Lebensraum und der Realität
vieler Tiere ist – sei es im Tierheim, im Zoo oder in der
landwirtschaftlichen Tierhaltung. Ziel des Projekts ist es, zum
Nachdenken anzuregen und das Bewusstsein dafür zu stärken, wie
wichtig es ist, Tieren ein Leben zu ermöglichen, das ihren
Bedürfnissen gerecht wird.
Die Veranstaltung ist Teil der
Reihe WerkStadtMuseum, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat
stattfindet. Interessierte jeden Alters sind willkommen. Die
Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene
4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen zwei Euro. Es können
auch Familienkarten erworben werden. Eine Anmeldung per E-Mail
an ksm-service@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203
283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das
vollständige Programm des Stadtmuseums ist im Internet unter
http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Tag der offenen Tür bei der Feuer- und Rettungswache Walsum
Die Feuer- und Rettungswache 4 sowie der Löschzug 410
Walsum laden am Sonntag, 23. August, von 11 bis 16 Uhr zum Tag der
offenen Tür in die Räumlichkeiten an der Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße
200 bis 202 in Walsum ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet
ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Informationen,
Einsatzübungen, Führungen und der Möglichkeit, selbst aktiv zu
werden.

Neben dem Löschzug und dem Rettungsdienst stellen sich die
Sondereinheiten der Feuerwehr, darunter die ABC-Gefahrenabwehr sowie
die Rüst- und Dekontaminationseinheiten, vor. In verschiedenen
Vorführungen zeigen die Spezialkräfte ihr Können. Auch der
Grundausbildungslehrgang der Berufsfeuerwehr demonstriert die
technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall mithilfe eines
hydraulischen Rettungsgeräts.
Darüber hinaus werden eine
Einsatzübung zur Brandbekämpfung sowie eine Fettexplosion
vorgeführt. Die kleinsten Besucherinnen und Besucher können sich auf
einer Hüpfburg austoben oder an der Spritzenwand spielerisch ein
Feuer löschen. Exklusive Einblicke hinter die Kulissen des
Löschzuges 410 der Freiwilligen Feuerwehr bieten Führungen durch das
neue Gerätehaus. Die Kameradinnen und Kameraden geben dabei
Einblicke in den Dienstalltag der Freiwilligen Feuerwehr.
Zudem können die Räumlichkeiten sowie die auf der Wache
stationierten Fahrzeuge besichtigt werden. Auch historische
Löschfahrzeuge der Feuerwehr Duisburg können besichtigt werden.
Darunter befindet sich der ehemalige Feuerwehrkran aus dem Jahr
1963. Ein besonderer Programmpunkt ist die geplante Landung des
Rettungshubschraubers „Christoph 9“ (vorbehaltlich der Einsatzlage).
Die Besatzung gibt Einblicke in ihre Einsätze sowie die
Ausstattung und Technik des Hubschraubers. Diverse
Informationsstände runden das Programm ab. Interessierte können sich
unter anderem beim Förderverein Christoph 9, der Polizei NRW und der
Modellbaugruppe informieren. Speisen und Getränke können vor Ort
erworben werden.
Der Tag der offenen Tür findet anlässlich
des 50-jährigen Bestehens der Feuer- und Rettungswache 4 sowie der
Inbetriebnahme des neuen Gerätehauses des Löschzuges 410 Walsum
statt. Das neue Gerätehaus zählt zu den modernsten
Feuerwehrstandorten in Duisburg und wird wenige Tage zuvor offiziell
an die Feuerwehr übergeben.
Internationale Konzerte und lokale Acts am Neumarkt
in Ruhrort Mit einer Reihe von internationalen Gästen
und lokalen Musikern präsentiert sich die Konzertreihe AUSGERUFEN im
Spätsommer 2026.
Nach der Sommerpause startet gleich nach dem
Hafenfest die Konzertreihe AUSGERUFEN im Projektladen des
Kreativquartier Ruhrort – dem Das PLUS am Neumarkt am Sonntag, 30.
August um 18 Uhr mit dem finnischen Sänger und Gitarristen JUHANI
IIVONEN. Irgendwie klingt seine Musik auch so: Ein bisschen
melancholisch, ein bisschen wie eine einsame Hütte im Wald. Aber
auch nach der unvergleichlichen Schönheit der finnischen Landschaft.

Am Samstag, 12. September um 19 Uhr ist dann Tett (der
Landstreicher), deutschsprachiger Sänger und Liederschreiber aus dem
Teutoburger Wald, auf der heimeligen Bühne zu Gast. Bei diesem
Konzert spielt er seine Werke gemeinsam mit dem studierten
Gitarristen Daniel Friedrich aus Duisburg.
Kerry Kenny aus
Bloomsburg/Pennsylvania (USA) ist eine brillante Bandleaderin,
Songwriterin und Gesangsvirtuosin. Ihr musikalischer Background
stammt aus dem Irish Pub ihrer Familie genauso wie aus den Beatles
LPs ihres Vaters. Mit ihrer Tour-Band gibt sie am Dienstag, 15.
September um 19 Uhr ein erneutes Gastspiel in Ruhrort.
Mit
Ice Dream Social gastiert am Dienstag, 22. September um 19 Uhr ein
Alt-Pop Duo aus Berlin und Köln, bestehend aus Sebastian Maier und
Jirka Wunsch. Ihre Spielart moderner Popmusik durch die Verbindung
von Sebastians klarer und doch vulnerabler Stimme, seinen
eingängigen und zugleich verspielten Gesangsmelodien und Jirkas
Faible für experimentelles Sampling sind Ausgangspunkte ihres
Schaffens.
Zwei Gitarrenkonzerte leiten die Musikreihe dann
melodisch in den Herbst: Der Dortmunder Gitarrist Andreas Heuser
ist ein Wanderer zwischen den musikalischen Welten und ein
genreübergreifender, instrumentaler Geschichtenerzähler.Er
komponiert, spielt und improvisiert im Konzert am 26. September um
19 Uhr Musik, die seine vielfältigen musikalischen Erfahrungen
widerspiegelt und in welcher die Grenzen zwischen Klassik, Jazz,
Fingerstyle Gitarre und Weltmusik bedeutungslos werden.
Bereits zum dritten mal kommt der kanadische Gitarrenvirtuose,
Singer-Songwriter und Gewinner zahlreicher internationaler Preise
Don Alder in den kulturell umtriebigen Ort im Herzen des
Hafenstadtteils. Mit atemberaubender Fingerstyle-Technik,
außergewöhnlichem Songwriting und einer angenehmen Stimme entführt
Don Alder sein Publikum am 7. Oktober um 19 Uhr in eine Welt voller
Klangfarben und Emotionen.

Alle Konzerte Im Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119
Duisburg-Ruhrort sind solidarische Hutveranstaltungen. AUSGERUFEN
(bezieht sich auf die Kunst der Marktschreier auf dem vor der Tür
angesiedelten Wochenmarkt) ist die Konzertreihe im Das PLUS am
Neumarkt. Vorwiegend hausgemachte, handgefertigte Musik mit
ehrlichen Texten, die das Leben inspiriert.
Das Konzept der
Hutveranstaltung soll die einbeziehen, die sich Kulturerlebnisse
nicht, oder nur unter Problemen leisten können. Die, die es sich
leisten können, geben dafür ein wenig mehr, um die Wertschätzung für
die künstlerische Leistung zu würdigen, denn der Hut geht komplett
an die Musiker und Musikerinnen. Weitere Infos online unter
dasplusamneumarkt.de/ausgerufen
Deutschlands Städte im Check: So hat sich die
Anwaltsbranche entwickelt Lernplattform Jurafuchs
vergleicht Namen, Titel und Standorte von über 189.300 Anwälten in
Deutschland und analysiert die Entwicklung seit 2025 Frankfurt am
Main bleibt Juristen-Hochburg, größtes Plus verzeichnet Lahr im
Schwarzwald Anzahl an Fachanwälten im Insolvenz- und
Sanierungsrecht steigt deutlich an, Anzahl im Familien- und
Sozialrecht rückläufig
Ob in den Fachbereichen, bei den
Vornamen und den Standorten: Deutschlands Anwaltschaft befindet sich
im Wandel. Das geht aus einer Analyse der führenden juristischen
Lernplattform Jurafuchs hervor. Dabei wurden insgesamt 189.394
Einträge aus dem Anwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer im
Hinblick auf die 200 größten deutschen Städte, Namen und Titel
analysiert und mit den Vorjahreszahlen verglichen. Demnach stieg der
Frauenanteil unter Deutschlands Anwälten leicht an. Zudem hat sich
die Zahl der Juristinnen und Juristen je nach Standort und
Fachbereich teils deutlich verändert.
So hat sich die Anzahl
an Anwälten in den Städten entwickelt Frankfurt am Main führt mit
durchschnittlich 17,07 Anwälten pro 1.000 Einwohner zwar erneut das
Ranking der Anwalts-Hochburg an, gefolgt von Düsseldorf (14,89) und
München (11,88). Das größte Plus an Anwälten verzeichnet hingegen
das im Schwarzwald gelegene Lahr: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die
Anzahl an Anwälten in der Stadt um 14,5 Prozent an.
Einen
deutlichen Zuwachs an Anwälten verzeichnet auch das
nordrhein-westfälische Viersen mit einem Plus von 7,6 Prozent und
das niedersächsische Nordhorn (+7,1 Prozent). In Delmenhorst (+6,8
Prozent) und Ravensburg (+5,6 Prozent) sind ebenfalls mehr
Juristinnen und Juristen tätig als noch im Vorjahr. Zum Vergleich:
Im Bundesschnitt ist die Anzahl an Anwälten um 0,6 Prozent
angestiegen.
Anzahl an Anwälten in über der Hälfte aller
Städte rückläufig Es gibt aber auch Städte, in denen die Zahlen
zurückgehen. Besonders deutlich ist der Rückgang im
rheinland-pfälzischen Neustadt an der Weinstraße, wo die Anzahl an
Anwälten seit dem Vorjahr um 15,5 Prozent zurückgegangen ist.
Ähnlich stark fällt der Rückgang in zwei norddeutschen Städten aus:
In Emden ging die Zahl der Anwälte um 11,8 Prozent zurück, im
nahegelegenen Wilhelmshaven um 10,8 Prozent. Langenfeld und
Frankfurt (Oder) folgen mit einem Minus von jeweils 9,1 Prozent.
Insgesamt ist die Anzahl an Anwälten in 102 der 200 untersuchten
Städte zurückgegangen.
Rechtswesen wird weiblicher Im
Hinblick auf die Geschlechterverteilung sind aktuell 39,1 Prozent
aller Anwälte weiblich. Vor einem Jahr lag die Frauenquote laut
Jurafuchs-Analyse noch bei 38,7 Prozent. Besonders in Dorsten (+12,7
Prozent), Wilhelmshaven und Dormagen (je +12,2 Prozent) ist der
Anteil an weiblichen Anwälten angestiegen. Deutlich gesunken ist die
Frauenquote hingegen in Ludwigshafen (-26,9 Prozent) und Cuxhaven
(-11,7 Prozent).
Insgesamt bleibt Sindelfingen mit 47,2
Prozent die Stadt mit dem höchsten Anteil an weiblichen Anwälten,
gefolgt von Unna und Elmshorn mit einer Frauenquote von 45,5 bzw.
44,6 Prozent.
Am unteren Ende der Skala bleiben die
Schlusslichter wie 2025 gleich: In Bad Kreuznach und Wolfenbüttel
liegt die Quote bei jeweils 20,2 Prozent, in der Universitätsstadt
Greifswald bei 21,6 Prozent – nur rund halb so hoch wie bei den
Spitzenreitern.
Diese Fachbereiche erleben einen Boom Je
nach Fachbereich, in dem sich Deutschlands Anwälte spezialisiert
haben, gibt es im Vorjahresvergleich teilweise deutliche
Veränderungen. Deutlich im Plus liegt das Vergaberecht mit 6,6
Prozent. Einen großen Sprung macht auch das Insolvenz- und
Sanierungsrecht, das Unternehmen in wirtschaftlichen Krisen
rechtlich zur Seite steht: Die Zahl der darauf spezialisierten
Fachanwälte wuchs um 5,2 Prozent.
Ein möglicher Auslöser:
Laut Statistischem Bundesamt stieg die Zahl der
Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2025 um 10,3 Prozent gegenüber dem
Vorjahr. Damit verzeichnen besonders die Fachbereiche der lukrativen
Wirtschaftsrechtsgebiete einen Zuwachs. Doch auch gesellschaftliche
Entwicklungen spiegeln sich wider: Die Zahl der Fachanwälte für
Migrationsrecht nahm um 4,5 Prozent zu.
Einen leichten
Rückgang gibt es hingegen im Familienrecht und im Sozialrecht:
Verglichen mit den Zahlen von 2025 ist die Anzahl an Fachanwälten
für Familien- und Sozialrecht um jeweils 1,9 Prozent gesunken. Beide
Bereiche gehören in der Regel zu weniger lukrativen Feldern der
privaten Lebens- und staatlichen Fürsorge. Ein Minus von 0,6 Prozent
verzeichnet der Fachbereich Steuerrecht.
Mehr Anwälte namens
Niklas, Lukas und Mohammed Bei den Vornamen führen Anwälte namens
Michael (4.423), Christian (4.204) und Thomas (3.888) weiterhin das
Ranking an. Jedoch holen andere Vornamen auf: Im Vorjahresvergleich
ist der Anteil an Anwälten mit dem Vornamen Niclas bzw. Niklas um 13
Prozent und Lucas bzw. Lukas um 11,7 Prozent angestiegen. Auch
Mohammed (alternative Schreibweisen Muhammed bzw. Mohamed) gehört zu
den Vornamen, die mit einem Plus von 10 Prozent häufiger vertreten
sind als 2025.
Unter den weiblichen Vornamen sind unverändert
Maria (1.984) und Julia (1.721) an der Spitze. Anna rückt mit 1.609
Anwältinnen, die den Namen tragen, um einen Rang nach oben. Im
Hinblick auf den höchsten Anstieg landen Anwältinnen mit dem
Vornamen Marie ganz vorne (+9,6 Prozent). Mit Aylin gehört ein
weiterer Vorname, der auf einen Migrationshintergrund hinweist, mit
9,1 Prozent zu den Namen mit dem größten Plus. Auch Anwältinnen
namens Lena gibt es seit dem Vorjahr um 6,8 Prozent häufiger.
Jurafuchs-Gründer: Branche wandelt sich vor dem Hintergrund
herausfordernder Zeiten. „Unsere Analyse zeigt, dass der
Frauenanteil unter Deutschlands Anwältinnen und Anwälten zuletzt
leicht angestiegen ist. Angesichts dessen, dass mittlerweile rund 60
Prozent der Studienanfänger im Fach Jura weiblich sind und eine
überwiegend männlich geprägte Juristengeneration in den kommenden
Jahren in den Ruhestand geht, dürfte sich dieser Wandel künftig
zudem noch verstärken. Das bringt frische Impulse und Perspektiven
in die Kanzleien, was ein gutes Zeichen ist“, kommentiert Dr.
Carl-Wendelin Neubert, Mitgründer von Jurafuchs. Er ergänzt:
„Der Vergleich zeigt aber auch, wie eng wirtschaftliche und
gesellschaftliche Entwicklungen mit dem Rechtswesen verknüpft sind.
Besonders sichtbar wird das bei den Fachgebieten: Während
insbesondere das Insolvenz- und Sanierungsrecht sowie das
Migrationsrecht wachsen, verzeichnen das Familien- und Sozialrecht
zuletzt rückläufige Zahlen.
Umso wichtiger wird eine
zeitgemäße juristische Ausbildung, damit dem Nachwuchs die passenden
Werkzeuge für die Praxis von morgen an die Hand gegeben werden. Mit
unserem innovativen digitalen Lernansatz bei Jurafuchs,
KI-gestützten Lerntools und praxisnahen Fallbeispielen wollen wir
genau hier ansetzen und den Nachwuchs optimal auf diese Zukunft
vorbereiten.“
Alle Ergebnisse des Vergleichs stehen grafisch
aufbereitet unter dem nachfolgenden Link bereit:
https://www.jurafuchs.de/presse/deutschlands-st%C3%A4dte-im-check-so-hat-sich-die-anwaltsbranche-entwickelt
Über die Untersuchung Für den Vergleich wurden insgesamt
189.394 Einträge aus dem Anwaltsverzeichnis der
Bundesrechtsanwaltskammer berücksichtigt und im Hinblick auf den
Standort, Namen und Titel ausgewertet. Für den Städtevergleich
wurden die 200 größten deutschen Städte herangezogen (Stand der
Untersuchung: 15. Juli 2026). Darüber hinaus wurden die Zahlen mit
den Ergebnissen 2025 verglichen.


Jurafuchs (www.jurafuchs.de)
ist Deutschlands führende juristische Lernplattform. Die App
vermittelt prüfungsrelevantes Wissen und juristische Fähigkeiten für
das gesamte Jurastudium, das Rechtsreferendariat und darüber hinaus.
Auf Grundlage aktueller lernwissenschaftlicher Erkenntnisse
ermöglicht Jurafuchs effektives und anwendungsorientiertes Lernen
durch Interaktion, Gamification, Microlearning, KI-gestützte
Funktionen und eine aktive Community von fast 20.000 Jurastudenten
und Referendaren.
Mit über 10 Millionen gelösten
interaktiven Aufgaben pro Monat ist Jurafuchs die meistgenutzte
Plattform ihrer Art. Strategische Partnerschaften mit 25
Top-Kanzleien und führenden Universitäten, diverse Auszeichnungen
als „beliebtestes digitales Lernmittel" und die Verleihung der
prestigeträchtigen Comenius Edu Media Medaille 2025 unterstreichen
die Marktführerschaft. Das Unternehmen wurde 2018 von Christian
Leupold-Wendling, LLM. (Cambridge), Rechtsanwalt Dr. Carl-Wendelin
Neubert und Steffen Schebesta gegründet.
Kirchenkneipe in Neudorf: Gemeinde lädt zum Auspannen ein
Am Freitag, 21. August 2026 gibt es in der Evangelischen
Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen
und zum gemütlichen Wochenausklang.
Um 18 Uhr geht es in
Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im
Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die
Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden
herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.
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