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Zahl der Woche
Auslandsflüge im 1. Halbjahr 2024 um 3,1 % billiger als im Vorjahreshalbjahr
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 16. Juli 2024 - Ferienzeit ist Reisezeit – und viele Urlauberinnen und Urlauber sehnen sich nach einer Fernreise. Nach deutlichen Preissteigerungen im Vorjahr fielen die Preise für internationale Flüge im 1. Halbjahr 2024 gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um 3,1 %.
Betrachtet man die Preise bei Auslandsflügen in der Economy-Class, verbilligten sich die Tickets nach Mittelamerika deutlich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt: Hier zahlten Flugreisende im 1. Halbjahr 2024 rund 15,8 % weniger als noch im 1. Halbjahr des Vorjahres.
Aber auch Flugtickets nach Asien und Australien (-12,3 %), nach Nordamerika (-7,4 %) oder Südamerika (-3,8 %) waren im Vergleich zum 1. Halbjahr 2023 günstiger.
Preissteigerungen gab es dagegen bei Economy-Flugtickets nach Afrika (+4,1 %) und ins europäische Ausland (+2,7 %).
Insgesamt bleiben die Preise für internationale Flugtickets seit Ende der corona-bedingten Reisebeschränkungen auf einem vergleichsweise hohen Niveau: Internationale Flüge waren im 1. Halbjahr 2024 um 20,9 % teurer als im 1. Halbjahr 2022.  



93 Liter zuckerhaltige Erfrischungsgetränke pro Kopf wurden 2023 produziert
Wiesbaden/Duisburg, 9. Juli 2024 - Als Durstlöscher gerade an heißen Tagen sind hierzulande auch zuckerhaltige Erfrischungsgetränke beliebt. 7,76 Milliarden Liter solcher Erfrischungsgetränke wie Cola, Limonade, Saftschorlen oder Energydrinks wurden im Jahr 2023 in Deutschland produziert. Das waren rund 93 Liter pro Kopf, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Den größten Anteil haben Cola, Colamischgetränke und Limonade: 71 % oder 5,54 Milliarden Liter der zuckerhaltigen Erfrischungsgetränke entfielen darauf. Die gesamte Produktion zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke ist gegenüber 2022, als 7,32 Milliarden Liter hergestellt wurden, um 6,0 % gestiegen. Im Zehn-Jahres-Vergleich blieb sie dagegen nahezu konstant: 2013 wurden 7,74 Milliarden Liter Cola, Limo und Co. produziert.  



20,3% der Menschen in Deutschland leben allein
Anteil im Jahr 2023 deutlich über EU-Durchschnitt von 16,1%

Wiesbaden/Duisburg, 2. Juli 2024 - In Deutschland leben anteilig deutlich mehr Menschen allein als in den meisten anderen Staaten der Europäischen Union. Im Jahr 2023 betrug der Anteil Alleinlebender an der Bevölkerung hierzulande 20,3 % – und lag damit deutlich über dem EU-Durchschnitt von 16,1 %, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat mitteilt.
Nur in den fünf nord- beziehungsweise nordosteuropäischen Staaten Finnland (25,8 %), Litauen (24,6 %), Schweden (24,1 %), Dänemark (23,5 %) und Estland (21,5 %) wohnten im EU-Vergleich anteilig noch mehr Menschen allein.

In der Slowakei (3,8 %), Zypern (8,0 %) und Irland (8,3 %) lebten im EU- Vergleich anteilig die wenigsten Menschen allein.



17 200 Menschen wegen Konsums illegaler Drogen im Jahr 2022 stationär behandelt
Zahl der Fälle geht seit Jahren zurück, aber noch 81 % höher als 2002

Wiesbaden/Duisburg, 25. Juni 2024 - Rund 17 200 Menschen wurden wegen des Konsums illegaler Drogen im Jahr 2022 stationär im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Krankenhausbehandlungen wegen Drogenmissbrauchs lag damit 17 % unter dem Höchstwert von fast 20 800 Fällen im Jahr 2016 und ist seitdem kontinuierlich gesunken.
Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel an diesem Mittwoch (26. Juni) mit. Binnen 20 Jahren ist die Zahl stationärer Behandlungsfälle wegen Drogenmissbrauchs jedoch um 81 % gestiegen (2002: 9 500 Fälle).
Die Daten beziehen sich auf akute Intoxikationen und Vergiftungen durch illegale Substanzen wie etwa Heroin, Kokain oder LSD.
Krankenhausbehandlungen infolge von Cannabis-, Tabak- oder Alkoholkonsum zählen nicht dazu.



Paare mit Kindern im Haushalt schlafen im Schnitt 19 Minuten weniger pro Tag als Paare ohne Kinder
Menschen ab 10 Jahren schliefen mit durchschnittlich 8 Stunden 37 Minuten im Jahr 2022 pro Tag 8 Minuten mehr als zehn Jahre zuvor

Wiesbaden/Duisburg, 18. Juni 2024 - Paare mit Kindern im Haushalt zählen zu den Bevölkerungsgruppen, die am wenigsten schlafen. Im Jahr 2022 kamen sie im Durchschnitt auf 8 Stunden und 15 Minuten Schlaf pro Tag. Das waren 19 Minuten weniger Schlaf pro Tag als bei Paaren ohne Kinder im Haushalt, die im Schnitt 8 Stunden und 34 Minuten schliefen.

Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der Zeitverwendungserhebung 2022 anlässlich des nationalen Schlaftags der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin am 21. Juni mit. Auch Alleinerziehende schlafen mit 8 Stunden und 22 Minuten im Schnitt weniger als Alleinlebende ohne Kinder mit 8 Stunden und 32 Minuten, wenngleich der Unterschied mit 10 Minuten hier geringer ausfällt.



Großbetriebe erwirtschaften 2023 erstmals gut 1 Billion Euro Umsatz
Wiesbaden/Duisburg, 11. Juni 2024 - Die großen Betriebe in Deutschland haben im Jahr 2023 erstmals einen Umsatz von gut 1,0 Billion Euro erwirtschaftet. Das waren 4,7 % mehr als im Jahr zuvor.
2022 betrug der nominale, also nicht preisbereinigte Umsatz der Großbetriebe noch rund 955,6 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Betrachtet werden Betriebe mit mindestens 1 000 Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe und im Bergbau – davon gab es vergangenes Jahr 675 in Deutschland. Ein Grund für den Anstieg des nominalen Jahresumsatzes dürfte das ebenfalls gestiegene Preisniveau sein. Im Jahr 2023 lag die Inflationsrate bei 5,9 %.



Exporte von Plastikmüll in den letzten zehn Jahren um 48 % zurückgegangen
Wiesbaden/Duisburg, 4. Juni 2024 - Deutschland exportiert immer weniger Plastikmüll ins Ausland. Im Jahr 2023 wurden hierzulande gut 694 000 Tonnen Kunststoffabfälle ausgeführt.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welttag der Ozeane am 8. Juni mitteilt, hat sich die Menge der exportierten Kunststoffabfälle damit in den letzten zehn Jahren fast halbiert (-48 %). Ein Grund dafür sind die Einfuhrbeschränkungen einiger asiatischer Länder für Plastikmüll. Im Jahr 2013 waren noch gut 1,3 Millionen Tonnen aus Deutschland exportiert worden.
Im Vergleich zum Jahr 2022 nahm die Menge der Plastikmüll-Exporte im Jahr 2023 um 8 % ab.



75 % mehr stationäre Hautkrebsbehandlungen im Jahr 2022 als 20 Jahre zuvor
Wiesbaden/Duisburg, 28. Mai 2024 - Die Tage werden wärmer, und damit zieht es die Menschen zunehmend ins Freie.
Der Sonnenschein birgt jedoch auch Gesundheitsrisiken: Übermäßige UV-Strahlung und Sonnenbrände können Krankheiten wie Hautkrebs auslösen.
In den vergangenen 20 Jahren hat die Zahl der Krankenhausbehandlungen wegen Hautkrebs fast stetig zugenommen. 109 400 Menschen wurden 2022 mit der Diagnose Hautkrebs im Krankenhaus stationär behandelt. Das waren gut 75 % mehr Fälle als im Jahr 2002, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Zum Vergleich: Die Bevölkerung ist im selben Zeitraum um gut 2 % gewachsen auf 84,4 Millionen Menschen zum Jahresende 2022.  



Menschen in Deutschland machen im Schnitt 34 Minuten Sport am Tag
Wiesbaden/Duisburg, 21. Mai 2024 - Die Menschen in Deutschland treiben etwas mehr Sport als früher: 34 Minuten verbringen Menschen ab 10 Jahren durchschnittlich pro Tag mit Sport, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der Zeitverwendungserhebung 2022 mitteilt. Das waren täglich 5 Minuten mehr als zehn Jahre zuvor: Laut Zeitverwendungserhebung 2012/2013 hatten sich die Menschen damals im Schnitt noch 29 Minuten am Tag sportlich betätigt. Männer machen durchschnittlich mehr Sport als Frauen: Während Männer zuletzt 36 Minuten am Tag sportlich aktiv waren, verbrachten Frauen 32 Minuten des Tages mit Sport.



49 % der Bevölkerung leben in Familien – Anteil gesunken
Familien anteilig häufiger auf dem Land als in Großstädten, aber Unterschiede schwinden

Wiesbaden/Duisburg, 14. Mai 2024 - Immer weniger Menschen in Deutschland leben in Familien. Im Jahr 2023 traf dies auf 49 % der Bevölkerung beziehungsweise 41,3 Millionen Menschen hierzulande zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Tags der Familie am 15. Mai mitteilt. Im Jahr 2005 hatten noch gut 53 % der Bevölkerung in Familien gelebt; das waren 43,7 Millionen Menschen. Als Familien gelten in einem Haushalt lebende Eltern-Kind-Gemeinschaften, unabhängig von der Zahl der Elternteile und dem Alter der Kinder. Hintergrund für den Rückgang ist unter anderen die zunehmende Alterung der Bevölkerung.



1 Stunde und 19 Minuten pro Tag verbringen Väter mit Kinderbetreuung
Wiesbaden/Duisburg, 7. Mai 2024 - Väter verbringen mehr Zeit mit der Kinderbetreuung als früher, aber immer noch weniger als Mütter. Im Jahr 2022 betreuten Väter in Deutschland im Schnitt 1 Stunde und 19 Minuten pro Tag die Kinder, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der Zeitverwendungserhebung 2022 zum Vatertag am 9. Mai mitteilt. Zehn Jahre zuvor hatten Väter laut Zeitverwendungserhebung 2012/2013 insgesamt noch durchschnittlich 51 Minuten täglich mit der Kinderbetreuung verbracht und damit knapp eine halbe Stunde weniger als im Jahr 2022.



Preise für Brot und Brötchen überdurchschnittlich gestiegen: +34,4 % von 2019 bis 2023
Wiesbaden/Duisburg, 30. April 2024 - Ob zum Frühstück, für unterwegs oder als klassisches Abendbrot – Brot ist für viele Menschen hierzulande ein Grundnahrungsmittel. Allerdings mussten Verbraucherinnen und Verbraucher hierfür zuletzt tiefer in die Tasche greifen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Tag des deutschen Brotes am 5. Mai mitteilt, stiegen die Preise für Brot und Brötchen von 2019 bis 2023 um 34,4 %. Ähnlich wie bei anderen Nahrungsmitteln war die Teuerung damit überdurchschnittlich hoch.

Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 17,3 %, Nahrungsmittel verteuerten sich – wie Brot und Brötchen – um 34,4%. Gründe für die Preisanstiege könnten unter anderem gestiegene Kosten für Energie und Rohstoffe, aber auch steigende Personalausgaben sein.
Am aktuellen Rand schwächt sich der Preisanstieg bei Brot und Brötchen hingegen ab: Im März 2024 kosteten diese 2,9 % mehr als im Vorjahresmonat. Die Verbraucherpreise insgesamt legten im selben Zeitraum um 2,2 % zu.



Frauenanteil in der technischen Forschung und Entwicklung binnen zehn Jahren von 11% auf 18% gestiegen
Wiesbaden/Duisburg, 23. April 2024 - Geschlechterunterschiede in einigen klassischen Frauen- und Männerberufen nehmen ab Frauen sind in der IT oder Forschung und Entwicklung nach wie vor unterrepräsentiert, Männer in Körperpflegeberufen oder im Verkauf von Lebensmitteln. Doch das ändert sich zunehmend. So ist der Frauenanteil in der technischen Forschung und Entwicklung im Jahr 2023 auf 18 % gestiegen.
Rund 42 000 Frauen arbeiteten zuletzt in diesem Berufsfeld, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Girls’ Day und Boys’ Day am 25. April mitteilt. Zehn Jahre zuvor waren Frauen mit einem Anteil von 11 % in der technischen Forschung und Entwicklung noch stärker unterrepräsentiert.



Nur 5 % der Bevölkerung im Alter von 16 bis 74 Jahren in Deutschland sind offline
Wiesbaden/Duisburg, 9. April 2024 - Ob Terminvereinbarungen, Ticketbuchungen oder Überweisungen – viele Dienstleistungen werden (fast) nur noch online angeboten. Für Menschen ohne Internet wird der Alltag zunehmend schwieriger zu bewältigen.
Gut 5 % der Menschen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren waren im Jahr 2023 in Deutschland sogenannte Offliner – sie hatten noch nie das Internet genutzt. Das entspricht 3,1 Millionen Menschen in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt.



Gut 3.800 Studierende waren zuletzt jünger als 18 Jahre
Zahl im Wintersemester 2022/23 deutlich höher als zehn Jahre zuvor

Wiesbaden/Duisburg, 2. April 2024 - Mit dem neuen Sommersemester beginnt für viele junge Menschen der Hochschulalltag, darunter auch viele minderjährige Studierende. Im Wintersemester 2022/23 waren rund 3 800 der insgesamt gut 2,9 Millionen Studierenden an deutschen Hochschulen unter 18 Jahre alt.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten die minderjährigen Studierenden damit einen Anteil von lediglich 0,13 % an allen Studierenden. Wegen der seit 2011 ausgesetzten Wehrpflicht und der Einführung des verkürzten Abiturs in vielen Bundesländern war die Zahl der minderjährigen Studierenden zuletzt allerdings deutlich höher als zehn Jahre zuvor: Im Wintersemester 2012/13 waren 2 100 Studierende jünger als 18 Jahre (0,08 % der Studierenden). Nach einem zunächst deutlichen Anstieg auf 4 800 Studierende im Wintersemester 2018/19 ging deren Zahl in den letzten drei Jahren aber wieder zurück.



73,4%! Um diese Zahl sind die Importpreise für Kakaobohnen im Januar 2024 zu Januar 2023 gestiegen
Wiesbaden/Duisburg, 26. März 2024 - Osterhase und Ostereier aus Schokolade gehören für viele an Ostern einfach dazu. Doch eine wichtige Zutat für Schokolade hat sich zuletzt so stark verteuert wie seit gut 20 Jahren nicht mehr: Die Importpreise für Kakaobohnen und Kakaobohnenbruch sind im Januar 2024 um 73,4 % gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Größere Preissteigerungen beim Import von Kakaobohnen hatte es zuletzt im Oktober 2002 mit damals +87,4 % zum Vorjahresmonat gegeben. Auch die Einfuhr von Kakaomasse und Kakaobutter hat sich zuletzt stark verteuert – um 49,4 % im Januar 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat.



Zum Tag des Waldes: 52,5 Millionen Tonnen CO2 (6% der Emissionen) im Jahr 2021 netto vom Wald absorbiert
Wiesbaden/Duisburg, 19. März 2024 - Der Wald ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Erholungsraum für Menschen – und er bindet Kohlenstoff.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März mitteilt, haben die deutschen Wälder mit ihrem gesamten Ökosystem im Jahr 2021 rund 14,3 Millionen Tonnen Kohlenstoff neu aufgenommen. Das entspricht rund 52,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2). Die privaten Haushalte und die Wirtschaft, darunter die Industrie, Dienstleistungen oder die Landwirtschaft, sorgten demgegenüber für einen Ausstoß von rund 829,0 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2). Damit absorbierte das Waldökosystem im Jahr 2021 rechnerisch 6 % netto der jährlichen CO2-Emissionen in Deutschland.    



Siedlungs- und Verkehrsfläche wächst jeden Tag durchschnittlich um 52 Hektar
Wiesbaden/Duisburg, 12. März 2024 - Die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland ist in den Jahren 2019 bis 2022 durchschnittlich um 52 Hektar pro Tag gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm der tägliche Anstieg damit gegenüber dem entsprechenden Wert des Vorjahres ab, der 55 Hektar pro Tag in den Jahren 2018 bis 2021 betragen hatte.
Ziel der Bundesregierung in der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ist es, den täglichen Anstieg im Vierjahres-Durchschnitt bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar zu begrenzen.



Frauen in nationalen Parlamenten: Deutschland mit einem Anteil von 35,3% weltweit auf Platz 47
Wiesbaden/Duisburg, 5. März 2024 - Frauen sind weltweit in nationalen Parlamenten in aller Regel nach wie vor unterrepräsentiert.
Zum Stichtag 1. Februar 2024 lag der Frauenanteil im Deutschen Bundestag bei 35,3 %, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März mitteilt. Im weltweiten Ranking der Interparlamentarischen Union (IPU) nahm Deutschland damit Platz 47 von 184 ein.

Spitzenreiter war der ostafrikanische Staat Ruanda mit einem Frauenanteil von 61,3 % im Parlament.
In Kuba (55,7 %), Nicaragua (53,9 %) und Mexiko (50,4 %) waren ebenfalls mehr Frauen als Männer im Parlament vertreten.
Geschlechterparität erreichten die Parlamente von Andorra und den Vereinigten Arabischen Emiraten (jeweils 50,0 %).
In den Parlamenten des Oman, des Jemen und des pazifischen Inselstaates Tuvalu saßen hingegen keine weiblichen Abgeordneten.



23 % der 16- bis 74-Jährigen kaufen Lebensmittel oder Kosmetika online
Onlineshopping auch bei älteren Menschen zunehmend beliebt

Wiesbaden/Duisburg, 27. Februar 2024 - Onlineshopping wird in Deutschland längst nicht nur für Kleidung oder Medien genutzt, sondern auch für Waren des täglichen Bedarfs.
Im Jahr 2023 gab knapp ein Viertel (23 %) der 16- bis 74-Jährigen an, in den letzten drei Monaten solche Güter wie Lebensmittel, Waschmittel oder Kosmetika online gekauft zu haben. Am gängigsten sind allerdings nach wie vor Kleidung und Sportartikel: 51 % kauften sie im Internet, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Auch Bücher, Zeitschriften und Zeitungen (21 %), Arzneimittel (18 %) sowie Möbel, Heimzubehör und Gartenartikel (16 %) werden nicht selten online gekauft.



Seltener Geburtstag: Im Schaltjahr 2020 wurden 1.700 Babys am 29. Februar geboren
Wiesbaden/Duisburg, 20. Februar 2024 - In den Schaltjahren 2020 und 2016 kamen am 29.2. weniger Babys auf die Welt als an einem durchschnittlichen Februartag. Der 29. Februar ist ein seltener Geburtstag, nur alle vier Jahre im Schaltjahr können an diesem Tag Geborene so richtig zu ihrem Geburtsdatum feiern.

Zum ersten Mal gilt das in diesem Jahr für die 2020 Geborenen: 1 700 Babys kamen damals am 29. Februar in Deutschland auf die Welt, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Im Schaltjahr davor, im Jahr 2016, waren es 1 810.

Auffällig ist: In beiden Jahren wurden am Schalttag weniger Kinder geboren als an einem durchschnittlichen Februartag. Im Februar 2020 kamen pro Tag 2 024 Babys auf die Welt, im Februar 2016 waren es 2 072 Kinder. Im gesamten Schaltjahr 2020 wurden 773 144 Babys geboren, im Jahr 2016 warenes insgesamt 792 141.



Schnittblumen im Februar 2023 um 3,0 % teurer als im Jahresdurchschnitt
Wiesbaden/Duisburg, 13. Februar 2024 - Zum Valentinstag werden traditionell oft Blumen verschenkt.
Allerdings müssen Verbraucherinnen und Verbraucher hierfür am 14. Februar in der Regel tiefer in die Tasche greifen als sonst: Die Preise für Schnittblumen liegen im Februar häufig höher als in anderen Monaten des Jahres. So waren Schnittblumen im Februar 2023 um 3,0 % teurer als im Durchschnitt des gesamten Jahres 2023, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.



Trotz Schaltjahr: 0,6 Arbeitstage weniger im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr
Wiesbaden/Duisburg, 6. Februar 2024 - Das Schaltjahr beschert uns 2024 einen zusätzlichen Arbeitstag am 29. Februar. Damit gibt es dieses Jahr bundesweit im Schnitt 248,8 Arbeitstage – trotz Schaltjahr 0,6 Tage weniger als im Vorjahr mit 249,4 Arbeitstagen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Das liegt daran, dass Feiertage, Festtage wie Heiligabend und Silvester, aber auch die Wochenenden anders liegen als 2023. Im 1. Quartal 2024 gibt es trotz des Schaltjahres im bundesweiten Durchschnitt sogar 1,6 Arbeitstage weniger als im Vorjahresquartal, und zwar wegen der frühen Osterfeiertage.


CO2-Emissionen beim Heizen (nur beim Heizen?) binnen 20 Jahren um 12 % gesunken
Wiesbaden/Duisburg, 30. Januar 2024 - Private Haushalte verbrauchen durch Heizen die meiste Energie.

Anmerkung d. Redaktion: Welche Rolle spielt dabei die zentrale Warmwasserbereitung? Wird diese verbrauchte Energie hier trivial zum "Heizen" gerechnet? Und welche Rolle spielt die Umsetzuung der Trinkwasserverordnung seit 2013? Manchmal beweist "Statistik" nichts.


Damit verbunden ist meist auch die Freisetzung von Kohlendioxid (CO2). Die gesamten CO2-Emissionen privater Haushalte beim Heizen sind binnen 20 Jahren um 12 % gesunken. Im Jahr 2021 wurden knapp 147 Millionen Tonnen CO2 emittiert, um Wohnräume warm zu halten, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

2001 waren es noch knapp 167 Millionen Tonnen CO2. Dieser Rückgang hat mehrere Gründe: Zum einen wird seltener mit Öl geheizt, dafür stärker mit den emissionsärmeren Energieträgern Gas, Fernwärme oder Strom.
Darüber hinaus spielen Erneuerbare Energien für die Beheizung von Wohnräumen eine zunehmende Rolle. Zum anderen ist im selben Zeitraum auch der Energieverbrauch beim Heizen zurückgegangen: um knapp 13 % im Jahr 2021 gegenüber 2001.



24 % der Teilzeitbeschäftigten arbeiten aufgrund der Betreuung von Angehörigen reduziert
Großteil von ihnen möchte Betreuung selbst übernehmen

Wiesbaden/Duisburg, 16. Januar 2024 - Die Betreuung von Angehörigen ist einer der Hauptgründe für Teilzeittätigkeit in Deutschland. Im Jahr 2022 arbeitete knapp ein Viertel (24 %) der rund 12,6 Millionen Teilzeitbeschäftigten in reduziertem Umfang, um Kinder, Menschen mit Behinderungen oder pflegebedürftige Personen zu betreuen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, üben Frauen deshalb deutlich häufiger eine Teilzeitbeschäftigung aus als Männer: 29% der Frauen in Teilzeit gaben die Betreuung von Angehörigen als Grund für ihre Teilzeitarbeit an. Bei den Männern waren es 7 %.



Windkraftausbau: Nennleistung von Windkraftanlagen binnen fünf Jahren um 16 % gestiegen
Im September 2023 waren hierzulande 31 000 Windkraftanlagen installiert

Wiesbaden/Duisburg, 10. Januar 2024 -
Windkraft nimmt im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien zur Erreichung der Klimaziele eine wichtige Rolle ein. Im September 2023 waren hierzulande gut 31 000 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt knapp 68 400 Megawatt an Land und auf See installiert. Die Nennleistung ist die Leistung, die eine Anlage unter Normalbedingungen erbringen kann.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm die Nennleistung binnen fünf Jahren um 16 % zu. Die Zahl der Windkraftanlagen stieg im gleichen Zeitraum mit einem Plus von 3 % deutlich weniger stark an. Ein Grund hierfür könnte sein, dass alte Anlagen stillgelegt und durch leistungsstärkere ersetzt wurden. Im September 2018 hatte es rund 30 200 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von gut 58 800 Megawatt gegeben. Im vergangenen Jahr ist der Ausbau leicht gestiegen: Im September 2022 waren rund 30 600 Anlagen mit einer Nennleistung von gut 64 900 Megawatt installiert.



1.596 Euro gaben private Haushalte 2022 für Versicherungen aus
Wiesbaden/Duisburg,
2. Januar 2024 - Die Ausgaben für Versicherungen machen sich bei vielen Haushalten besonders zum Jahresbeginn bemerkbar, wenn häufig die Jahresbeiträge fällig werden. Durchschnittlich 1 596 Euro haben die privaten Haushalte im Jahr 2022 für Versicherungen ausgegeben, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Das sind knapp 39 % mehr als noch im Jahr 2012. Damals gaben die Privathaushalte im Schnitt 1 152 Euro für Versicherungsbeiträge aus.