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Straßburg/Duisburg, 23. Februar
2026 - Am Dienstag wird der ukrainische Präsident
Wolodymyr Selenskyj während einer Sondersitzung des
Europäischen Parlaments zu den Abgeordneten
sprechen, vier Jahre nach Russlands Vollinvasion.
Die Sitzung beginnt um 10.15 Uhr. Nach Präsident
Selenskyjs Rede - er wird aus Kyjiw zugeschaltet
werden - debattieren die Abgeordneten Russlands
Angriffskrieg und den europäischen Beitrag zu einem
gerechten Frieden und nachhaltiger Sicherheit für
die Ukraine. Um 11.30 Uhr wird über eine
Entschließung abgestimmt.
Parlamentspräsidentin Roberta Metsola erklärte, die
Sitzung sende ein „wichtiges Signal“ für das
unerschütterliche Engagement für die Ukraine. EU und
Parlament unterstützen die Ukraine seit Februar
2022, etwa durch die Verhängung von Sanktionen sowie
durch umfassende finanzielle, politische,
militärische und humanitäre Hilfe. Am 11. Februar
billigte das Parlament ein
EU-Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro.
Das Parlament bekräftigt seine Solidarität mit der
Ukraine unter anderem auch durch die Einweihung
einer ständigen Präsenz in Kyjiw im September 2025, Besuche
von Präsidentin Metsola in Kyjiw und in der
Werchowna Rada sowie Ansprachen
des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyy vor
dem Europäischen Parlament.
Das Parlament unterstützt auch die
EU-Beitrittsbemühungen der Ukraine nachdrücklich. In
Anerkennung der außergewöhnlichen Leistungen des
Landes unter schwierigsten Bedingungen forderten
die Abgeordneten die ukrainischen Behörden auf, den
derzeitigen Reformkurs beizubehalten, und erwarten
von der Europäischen Kommission die rasche Eröffnung
von Verhandlungsclustern, um den
EU-Beitrittsprozess voranzubringen.
Sie können die Sitzung hier
live verfolgen.
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