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Duisburg, 7. Februar 2026 - Das
lange Ringen um die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) in
Duisburg hat ein Ende. Die gute Nachricht: Das
zweitgrößte Stahlwerk Deutschlands bleibt in Betrieb.
Thyssenkrupp Steel (TKSE) und Salzgitter einigten sich heute
darauf, dass Salzgitter die Hüttenwerke allein fortführt.
1000 Jobs bleiben.

Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der
Niederrheinischen IHK, dazu: „Für den Industrie-Standort
Duisburg ist das eine gute Nachricht. Auch wenn sich HKM
voraussichtlich verkleinern wird und Arbeitsplätze wegfallen
werden. Wir alle sind erleichtert, dass Beschäftigte und
Unternehmensleitung nun eine Perspektive haben. Das festigt
Europas größten Stahlstandort bei uns in Duisburg ein Stück
weit. Es ist gut, dass Düsseldorf und Berlin die
Transformation der Stahlindustrie finanziell unterstützen.
Aufgaben für die Politik aber bleiben: Energiekosten
verringern, CO2-Kosten senken und die Betriebe vor
ausländischen Dumping-Produkten schützen.“
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