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Duisburg, 21.
Februar 2026 - An der nördlichen Uferböschung des
Innenhafens ist an zwei Stellen die Natursteinbefestigung
großflächig abgerutscht. Die betroffenen Bereiche befinden
sich auf Höhe des Landesamts für Zentrale Polizeiliche
Dienste NRW und erstrecken sich über eine Länge von etwa 10
beziehungsweise 30 Metern.

Wie es zu dem Schaden kommen konnte, ist noch nicht
abschließend geklärt. Es besteht jedoch der Verdacht, dass
sich die Abbruchflächen bei weiter fallendem Wasserstand
vergrößern könnten. Ein sinkender Pegel begünstigt
Umströmungen, die den Unterbau der Böschung weiter ausspülen
können. Aktuell sind die Schadstellen bei einem Ruhrorter
Pegel von 7,19 Metern etwa zur Hälfte wasserüberdeckt. Eine
abschließende Begutachtung der Konstruktion, insbesondere
des rückverankerten Kopfbalkens der unterhalb der
Schadensstellen befindlichen Spundwand, ist angesichts des
aktuellen Wasserstands noch nicht möglich. Nach aktuellen
Prognosen ist ab Mitte der kommenden Woche mit einem weiter
sinkenden Pegel zu rechnen, sodass danach auch das
Schadensbild besser beurteilt werden kann. Zur
Sicherung des Bereichs werden in Abstimmung mit den
zuständigen Fachstellen vorsorgliche Maßnahmen ergriffen.
Heute (20.2.2026) wird oberhalb der betroffenen Böschung auf
einer Länge von rund 144 Metern ein Bauzaun mit einem
Abstand von drei Metern zur Böschungskante aufgestellt. Der
Geh- und Radweg, der zugleich als Feuerwehrzufahrt dient,
bleibt weiterhin nutzbar. Zusätzlich ist eine
temporäre wasserseitige Auffüllung der offenen Flächen mit
Schüttmaterial vorgesehen, um weitere Ausspülungen zu
verhindern. Es finden täglich Begehungen statt, sodass
bauliche Veränderungen umgehend erkannt und erforderliche
Schritte schnellstmöglich eingeleitet werden können.
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