'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    27.Kalenderwoche: 6. Juli


Freitag, 7. Juli 2023 - Wieder ein Datum für Hochzeiten

Wetterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.

Wiederöffnung des Rhein-Ruhr Bades
Die intensive Personalakquise der Stadt Duisburg ermöglicht kurzfristig die Wiederöffnung des Rhein-Ruhr-Bades. Ab Montag, 10. Juli, öffnet das Bad wieder zu den gewohnten Zeiten seine Pforten.

Allerdings kann das 25-Meter Sport- und Vereinsbecken aufgrund der weiterhin angespannten personellen Situation noch nicht wieder für den Betrieb freigegeben werden. Um auch hier bald die Öffnung zu ermöglichen, geht die Personalakquise unter Hochdruck weiter.


Überschwemmungsgebiet der Ruhr in Oberhausen, Duisburg, Essen und Mülheim an der Ruhr angepasst
 
Die Bezirksregierung Düsseldorf hat die ordnungsbehördliche Verordnung zur Festsetzung des Überschwemmungsgebietes der Ruhr von Kilometer 2,6 bis Kilometer 49,2 rechtes Ufer und Kilometer 50,7 linkes Ufer im Regierungsbezirk Düsseldorf geändert. Die Änderung des festgesetzten Überschwemmungsgebietes betrifft Flächen im Bereich der Städte Oberhausen, Duisburg, Mülheim an der Ruhr und Essen. Die Änderungsverordnung tritt am 13.07.2023 in Kraft.  

Die Festsetzung des Überschwemmungsgebiets der Ruhr trat am 14.04.2016 in Kraft. Eine Überprüfung der Abgrenzung des Überschwemmungsgebietes Ruhr in dem Teilbereich der Lanfermannfähre hat ergeben, dass die bislang als Überschwemmungsgebiet erfasste Fläche durch erneuerte und erhöhte Uferwege bei einem statistisch einmal in 100 Jahren zu erwartenden Hochwasser (HQ100) nicht überschwemmt wird. Außerdem wurde festgestellt, dass die Schleuseninsel in Mülheim an der Ruhr überschwemmt wird und bisher noch nicht als Überschwemmungsgebiet ausgewiesen war.

Dies lag vor allem daran, dass das damalige Berechnungsmodell nicht in der Lage war, die in diesem Abschnitt bestehenden komplexen Abflussverhältnisse vollständig abzubilden. Die Übersichtskarte und die Detailkarten 4 und 11 wurden daraufhin angepasst.  

Die Unterlagen für die geänderte Festsetzung des Überschwemmungsgebietes können ab dem 06.07.2023 bei den Städten Oberhausen, Duisburg, Mülheim an der Ruhr und Essen sowie bei der Bezirksregierung Düsseldorf während der Dienstzeiten eingesehen werden. Darüber hinaus kann das ermittelte Überschwemmungsgebiet auch im Internetauftritt der Bezirksregierung Düsseldorf aufgerufen werden unter: https://www.brd.nrw.de/themen/umwelt-natur/wasserwirtschaft/hochwasserrisiken-und-hochwasserschutz/festgesetzte-16  

Medizinischer Notfall oder nicht? – G-BA definiert Vorgaben für die Ersteinschätzung in Notaufnahmen

Berlin, 6. Juli 2023 – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat entsprechend seines gesetzlichen Auftrags Vorgaben für ein qualifiziertes und standardisiertes Ersteinschätzungsverfahren in Notaufnahmen von Krankenhäusern definiert. Er beschloss unter anderem Mindestanforderungen an das Verfahren, das digitale Assistenzsystem und die Qualifikation des beteiligten medizinischen Personals. Mit Hilfe des Ersteinschätzungsverfahrens soll schnell und verlässlich beurteilt werden, wie dringend bei Hilfesuchenden der Behandlungsbedarf ist.

Nur wenn ein sofortiger Behandlungsbedarf festgestellt wird, soll die Patientin oder der Patient ambulant im Krankenhaus behandelt oder ggf. auch stationär aufgenommen werden. In allen anderen Fällen soll die Behandlung grundsätzlich in der vertragsärztlichen Versorgung erfolgen. Der Beschluss des G-BA sieht für die Krankenhäuser verschiedene Übergangsfristen vor, um beispielsweise das benötigte Personal weiterzubilden und ein digitales Assistenzsystem zu implementieren.

Weiterleitung in die vertragsärztliche Versorgung
Bereits jetzt wird in Notaufnahmen die Dringlichkeit einer ärztlichen, unmittelbar notwendigen Behandlung mit Hilfe von sogenannten Triagesystemen festgestellt: So werden Hilfesuchende mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung oder Verletzung schnellstmöglich identifiziert und behandelt. Bei Hilfesuchenden, bei denen kein sofortiger Behandlungsbedarf besteht, schließt sich zukünftig ein erweitertes Ersteinschätzungsverfahren an, das aufbauend auf dem Ergebnis der Triage das Zeitfenster bis zur Behandlung und die Versorgungsebene vorgibt.


Je nachdem, ob eine ärztliche Behandlung innerhalb von 24 Stunden beginnen sollte oder nicht, werden zwei sogenannte Dringlichkeitsgruppen unterschieden: Bei Dringlichkeitsgruppe 1 sollte die Behandlung innerhalb von 24 Stunden beginnen: Entweder ambulant im Krankenhaus oder in einer im oder am Krankenhaus gelegenen Notdienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) beziehungsweise einem entsprechenden Medizinischen Versorgungszentrum des Krankenhauses. Bei Dringlichkeitsgruppe 2 ist keine Behandlung innerhalb von 24 Stunden erforderlich. Die Versicherten erhalten einen Vermittlungscode, mit dem sie über die Terminservicestelle der KV einen Termin buchen können.


Vor 10 Jahren in der BZ: Bäume der Mercatorstraße und Sitzung des  Stadtrates

Bei der Übergabe am Montag waren es 2356 Unterschriften. Inzwischen ist die Anzahl insgesamt auf 2833 angestiegen ! Für Montag den 08.07. bleibt unabhängig von dem vorgezogenen Termin der Unterschiftenübergabe, die Demonstration in der Zeit von 13:00 - 15:00 vor dem Rathaus bestehen.

Mercartorstraße 2013 - Foto haje


Auch wenn die Übergabe bereits am Freitag stattfand, wird der BUND die über das Wochenende
eintreffenden Unterschriftenlisten am Montag dem Rat zur Kenntnis geben. Bei der Übergabe  am Freitag anwesend waren neben OB Link, der Planungsdezernent Tum und der Umweltdezernent Krumpholz. Der Vorschlag des OB war, dass er dem Rat als Verwaltungs-Chef empfiehlt die Drucksache zu genehmigen, allerdings die Fällung der Bäume soweit aufzuschieben, bis geklärt sei, ob es Alternativen zur Planung gibt. Hierzu wurde dem BUND sowohl ein Fachgespräch als auch eine öffentliche Veranstaltung zugesagt.

Nach Aussage von Link und Tum sei die Planungssicherheit wichtig und daher solle der Rat der Vorlage zustimmen. Auf die Frage, warum denn aus der Vorlage nicht schlichtweg der Punkt "Fällung der Bäume" zunächst raus genommen wird und alles andere verabschiedet wird, wurde uns mitgeteilt, dass der Rat die Fällung gar nicht entscheiden würde, sondern lediglich zur Kenntnis nehmen würde, da die Bezirksvertretung Mitte die Fällung bereits beschlossen habe. Hier könne der Rat die Entscheidung der BV Mitte nichts mehr entgegen halten, das sei so in den Statuten der Zuständigkeiten der Stadt festgeschrieben.

Der BUND fordert vom Stadtplanungsamt eindeutig eine Planung unter Beibehaltung der Bäume, denn es kann nicht die Aufgabe von ehrenamtlichen Mitgliedern eines Umweltverbandes sein, die Arbeit der Verwaltung zu übernehmen. Der BUND hat auf die dargestellt, dass es Alternativen gibt, da man ja immer argumentiert hat, die Verkehrsführung und die Fällung der Bäume sei "alternativlos". Nun soll die Verwaltung doch bitte mal Ihre Arbeit im Sinne der Wünsche der Bevölkerung machen.
Der BUND fordert die Offenlage der Abwägungen warum nach Ansicht der Stadtverwaltung eine Planung derzeit ohne die Fällung nicht möglich sei. Sowohl der OB als auch der Planungsdezernent mußten zugeben, dass "dies wohl nicht genügende kommuniziert worden sei". 


Erfolgreicher Abschluss für das Klavier-Festival Ruhr: 40.000 Gäste kamen
40.000 Besucherinnen und Besucher kamen zu den 67 Konzerten des diesjährigen Klavier-Festivals Ruhr - knapp 50 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Mit dieser positiven Bilanz schließt das Festival heute (6. Juli) seine Spielzeit. Allein 1.600 Gäste zählte der Klaviermarathon bei der ExtraSchicht. Das Festival endet morgen (7. Juli) mit der Uraufführung des neuen Klavierkonzerts des amerikanischen Komponisten Philip Glass mit der Pianistin Maki Namekawa und dem MDR Sinfonieorchester unter Dennis Russell Davies in Wuppertal.

In seiner letzten Spielzeit konnte der scheidende Intendant Franz Xaver Ohnesorg zahlreiche Künstlerinnen und Künstler begrüßen, die dem Festival zum Teil seit Jahrzehnte die Treue halten. So kam Pierre-Laurent Aimard zum 36. Mal, Elisabeth Leonskaja zum 26. Mal, Igor Levit zum 19. Mal und Jan Lisiecki zum 16. Mal. Den Rekord mit 54 Auftritten seit 1996 hält der Liedpianist Graham Johnson. Der Preis des Klavier-Festivals Ruhr 2023 ging an Anne-Sophie Mutter. Die Geigerin trat bisher 14 Mal beim Klavierfestival Ruhr auf.

Zu den Festival-Höhepunkten gehörte der ausverkaufte Auftritt von Helge Schneider in der Essener Lichtburg mit seinen Improvisationen zu Charlie Chaplins Film "The Kid". Franz Xaver Ohnesorg wird sich zusammen mit einer Reihe von Festivalkünstlern, die ihm ihre Auftritte schenken, mit drei Benefiz-Galakonzerten zugunsten der Stiftung Klavier-Festival Ruhr in Duisburg, Essen und Wuppertal von seinem Publikum verabschieden.

Zur ersten Benefiz-Gala am Freitag, 27. Oktober, 20 Uhr in der Historischen Stadthalle Wuppertal werden hochkarätige Pianisten wie Pierre-Laurent Aimard, Alfred Brendel, Till Fellner, Fabian Müller und Sir András Schiff erwartet. Die Jazz-Gala am Samstag, 4. November, 19 Uhr versammelt in der Mercatorhalle Duisburg Größen von Till Brönner über Jerry Lu bis Helge Schneider.

Am Samstag, 25. November, 19 Uhr, geben sich in der Philharmonie Essen u.a. Klavierlegende Martha Argerich, Star-Geiger Renaud Capuçon, Ausnahmepianist Lang Lang und das international hoch renommierte Klavierduo Yaara Tal und Andreas Groethuysen die Ehre. Der Vorverkauf beginnt am 4. September. idr - Informationen unter http://www.klavierfestival.de


Sommer-Warnung an „Draußen-Jobber“: Mehr UV-Schutz, mehr trinken
IG BAU fordert: „Sonnenmilch-Flatrate“ für Bauarbeiter in Duisburg  
Eine Sommer-Flatrate für Wasser und Sonnencreme auf dem Bau: Bauarbeiter, Fassadenreiniger oder Garten- und Landschaftsbauer in Duisburg sollen gesund durch den Sommer kommen und im Job keine „Sonnen-Kompromisse“ machen. Das fordert die IG BAU Duisburg-Niederrhein.


„Wer unter freiem Himmel arbeitet, hat ein enormes UV-Risiko. Gefährlich ist längst nicht nur der akute Sonnenbrand. Die Haut vergisst nichts. Sie sammelt die Sonnenstunden – Jahr für Jahr: Die ständige Einstrahlung lässt die Haut früher altern und kann zu Hautkrebs führen“, sagt Karina Pfau. Die Bezirksvorsitzende der IG BAU warnt davor, „die Sonne auf die leichte Schulter zu nehmen“. Pfau fordert die Betriebe auf, beim Arbeitsschutz in den Sommermodus zu schalten: „Sonnencreme und Wasser muss es für die, die draußen arbeiten, kostenlos geben. Es geht um eine Flatrate für Sonnenmilch und Wasser – bezahlt vom Chef.

Wichtig dabei: Das ist kein Goodie, kein freiwilliger Service vom Betrieb. Nein, Durstlöschen ist Sache vom Chef. Genauso wie der Schutz vor intensiver Sonne.“ Was mit der Handdesinfektion in der Corona-Pandemie geklappt habe, müsse jetzt auch beim Sonnenschutz am „Open-Air-Arbeitsplatz“ zu schaffen sein: „Aus Desinfektionsmittel-Spendern sollten Sonnenmilch-Spender werden. Und die muss es auf allen Baustellen geben. Überall, wo unter praller Sonne gearbeitet wird, sollte es Gratis-Sonnencreme zum Einreiben geben – aus der Tube, aus der Flasche oder am besten eben gleich aus dem Spender. Das ist gut investiertes Geld der Unternehmen in den Arbeitsschutz“, sagt Karina Pfau.

Vorbild beim Umrüsten der Spender von Hygiene auf Sonnenschutz seien die Niederlande. Dort gebe es in diesem Sommer an öffentlichen Plätzen bereits kostenlose Sonnencreme aus umfunktionierten Desinfektionsspendern. Die IG BAU Duisburg-Niederrhein rät allen „Draußen-Jobbern“, auch selbst auf eine Sonnencreme mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor zu achten.

„Gerade wer einen hellen Hauttyp hat, sollte zu einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30, besser aber 50 greifen. Auch regelmäßiges Wassertrinken ist ein Muss. Sonnenmilch und Wasserflasche gehören genauso zum Job wie Mörtel und Maurerkelle“, so IG BAU-Bezirksvorsitzende Pfau. Die Faustregel beim Wassertrinken sei einfach: An heißen Arbeitstagen alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas – mindestens aber zweieinhalb Liter Flüssigkeit am Tag, so die Empfehlung der IG BAU. „Mineralwasser oder kalte Tees gratis – das gehört zu jedem Sommerprogramm beim Arbeitsschutz“, erklärt Karina Pfau.

Und die Gewerkschafterin bringt es noch einmal deutlich auf den Punkt: „Arbeitgeber sind bei Hitzearbeit dazu verpflichtet, Wasser oder andere nicht alkoholische Getränke zur Verfügung zu stellen.“ Das sei in der Arbeitsstättenverordnung klar geregelt. Heikel werde es vor allem in der Mittagszeit. Dann sei besondere Vorsicht geboten. „Diese Faustregel hilft: Wenn der eigene Schatten kleiner ist als die Körpergröße, dann ist die Gesundheitsgefahr besonders hoch. Zwischen 12 und 14 Uhr sollte der Großteil der Arbeiten in den Schatten verlegt werden. Dann ist maximaler Schutz angesagt“, so Karina Pfau.

Grundsätzlich sei bei Arbeiten zwischen 11 und 16 Uhr besondere Vorsicht geboten. Wichtig sei außerdem, möglichst viele Teile des Körpers mit Kleidung zu bedecken. Dazu ein Praxis-Tipp der IG BAU-Bezirksvorsitzenden: „Ein am Helm fixierter Nackenschutz ist eine Kleinigkeit, die aber viel bringt.“ Für alle, die unter freiem Himmel arbeiten, hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) Tipps zum Schutz vor UV-Strahlung online gestellt: www.bgbau.de/uv-schutz


Baustellen  DVG-Umleitungen Bahn - VRR 

A42/A59: Engpass und Verbindungssperrung im Kreuz Duisburg-Nord
Die Autobahn GmbH Rheinland arbeitet von Freitag (7.7.) um 20 Uhr bis Montag (10.7.) um 5 Uhr im Autobahnkreuz Duisburg-Nord an der Entwässerung und sondiert den Boden für den zukünftigen Ausbau der A59. In dieser Zeit ist auf der A42 im Autobahnkreuz Duisburg-Nord in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort nur ein Fahrstreifen frei.

Während gearbeitet wird, sperrt die Autobahn GmbH außerdem die Verbindung von der A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf auf die A42 in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort. Die Umleitung für die gesperrte Verbindung ist mit dem roten Punkt beschildert und führt über die Anschlussstelle Duisburg-Ruhrort.

Grafik Autobahn GmbH


A 40, Erweiterung der A 40 inkl. Ersatzneubau Rheinbrücke Neuenkamp: Verkehrseinschränkungen von 14. bis 17. Juli
Im Zusammenhang mit der Erweiterung der Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen einschließlich Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp informieren wir Sie über folgende Verkehrseinschränkungen: 
Von Freitag, 14. Juli, 20 Uhr, bis Montag, 17. Juli, 5 Uhr, wird die A 40 in Fahrtrichtung Essen zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Häfen und Am Brink auf einer Länge von rund 300 Metern auf einen Fahrstreifen eingeengt. Grund für die Einstreifigkeit sind Arbeiten an der Mittelstreifenüberfahrt im Streckenabschnitt.


Duisburg-Kaßlerfeld: Teilsperrung des Kreisverkehrs an der Ruhrorter Straße
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Montag, 17. Juli, Straßenbauarbeiten im Kreisverkehr Kaßlerfeld (Ruhrorter Straße) durch. Dafür ist während dieser Arbeiten nur eine Spur im Kreisverkehr befahrbar.

Von der Ruhrorter Straße und der Straße Am Brink aus kommend, entfällt ebenfalls jeweils eine Fahrspur zur Einfahrt in den Kreisverkehr. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich weiterhin passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte August andauern.

Duisburg-Mitte: Vollsperrung der Straße „Am Schlütershof“ (unter der Brücke der A40)
Die Autobahn GmbH führt am Freitag, 21. Juli, ab 6 Uhr Arbeiten auf der Straße „Am Schlütershof“ durch. Dafür wird die Straße „Am Schlütershof“ im Bereich unterhalb der Brücke der A40 voll gesperrt. Umleitungen werden eingerichtet. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich weiterhin passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich am selben Tag gegen 22 Uhr abgeschlossen.


Straßenbauarbeiten: Busse fahren in Duisburg-Rheinhausen eine Umleitung

Von Samstag, 8. Juli, Betriebsbeginn, bis Sonntag, 9. Juli, Betriebsende, müssen die Busse der Linien 920, 921 und NE2 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Duisburg-Rheinhausen eine Umleitung fahren. Grund hierfür ist die Installation einer Baustellensignalanlage im Verteilerkreis an der Brücke der Solidarität.  

In Fahrtrichtung Rheinhausen fahren die Busse der Linien 920, 921 und NE2 ab der Haltestelle „Hochfeld Brückenkopf“ eine örtliche Umleitung über die Moerser Straße, Duisburger Straße, Werthauser Straße und Margarethenstraße. Ab da gilt der normale Linienweg.  


In Fahrtrichtung Stadtmitte fahren die Busse der Linien 920, 921 und NE2 ab der Haltestelle „Atroper Straße“ eine örtliche Umleitung über die Atroper Straße, Friedrich-Alfred-Straße, Europaallee, Osloer Straße und Moerser Straße. Ab da gilt der normale Linienweg. Die Haltestelle „Werthauser Straße“ entfällt. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestelle „Atroper Straße“ zu nutzen.  



STATISTIK


2 % mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2022
• Frauenanteil an den Habilitationen gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozentpunkte auf 37 % gestiegen
• 9 % weniger Habilitationen von Männern, Gesamtzahl der Habilitationen dadurch 5 % niedriger als im Vorjahr
Insgesamt 1 535 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2022 ihre Habilitation an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, nahm die Gesamtzahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr (1 621 Habilitationen) um 5 % ab. Während die Zahl der Habilitationen von Männern sogar um 9 % auf 974 zurückging, stieg die Zahl der Habilitationen von Frauen um 2 % auf 561.


Aufstiegs-BAföG 2022: Milliardengrenze beim Fördervolumen erstmals überschritten

• Förderbetrag 8 % höher als im Vorjahr
• 78 % der in Vollzeitform geförderten Teilnehmenden hatten kein Einkommen
• Erzieherinnen und Erzieher wurden weiter am häufigsten gefördert

Im Jahr 2022 wurde erstmals mehr als eine Milliarde Euro im Rahmen des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG oder Aufstiegs-BAföG) ausgezahlt.
Wie Destatis mitteilt, stieg das Fördervolumen gegenüber dem Vorjahr um 75 Millionen Euro oder 8 % auf 1 027 Millionen Euro. Dabei blieb die Zahl der geförderten Personen mit 192 000 nahezu unverändert. Mit dem Aufstiegs-BAföG werden Teilnehmende an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung durch Beiträge zu den Kosten der Bildungsmaßnahme und zum Lebensunterhalt finanziell unterstützt. 

7,5 Prozent verdienen mehr als 100.000 Euro
Bundesfamilienministerin Lisa Paus plant die Grenze der Einkommen für diejenigen, die Elterngeld beziehen können, auf 150.000 Euro abzusenken. Die Grünen Politikerin schätzt, dass davon rund 60.000 Familien betroffen sein könnten. Tatsächlich ist die Gruppe derjenigen, die auf ein Einkommen in dieser Größenordnung kommen recht übersichtlich, wie der aktuellste Bericht zur Lohn- und Einkommensteuer des Statistischen Bundesamtes zeigt.

Demnach kamen 2019 hierzulande etwas mehr als drei Millionen Menschen auf Jahreseinkünfte von 100.000 Euro oder mehr - das sind 7,5 Prozent aller Einkommensteuerpflichtigen in Deutschland. Zum Vergleich: Etwas weniger als 50 Prozent kommen auf maximal 30.000 Euro, weitere 31 Prozent landen zwischen 30.000 und 50.000 Euro. Mathias Brandt
Infografik: 7,5 Prozent verdienen mehr als 100.000 Euro | Statista

Der Bundeshaushalt 2024
Finanzminister Lindner hat die Pläne für den Bundeshaushalt 2024 vorgelegt. Der Plan sieht einen strikten Haushaltskurs mit starken Kürzungen in den Ministerien für Wirtschaft, Gesundheit und im Auswärtigen Amt vor. Zusätzlich sollen auch beim Elterngeld Einschnitte gemacht werden. Diese Maßnahmen und ihre Auswirkungen auf die betroffenen Bereiche sorgen schon jetzt für Diskussionsstoff. Das Finanzministerium sieht in den kommenden Jahren einen deutlichen Handlungsbedarf – rund 14,4 Milliarden Euro müssen eingespart werden.

Gleichzeitig soll die Neuverschuldung 2024 bei schätzungsweise 16,6 Milliarden Euro liegen. Die Ampel-Regierung hatte lange um die Zusammensetzung des neuen Bundeshaushalts gestritten. Am Mittwoch sollen die Pläne nun aber endgültig verabschiedet werden. Mit 171,7 Milliarden Euro den größten Etat, wird wie im Vorjahr das Ministerium für Arbeit und Soziales bekommen.

Den zweitgrößten Posten füllt das Verteidigungsministerium (51,8 Milliarden) aus. Dieses ist zudem das einzige Ministerium, in dem keine größeren Einsparungen vorgesehen sind. Neben Digitalisierung, Klimaschutz und demografischer Entwicklung, zählt die Verteidigung zu den priorisierten Aufgabenfeldern der kommenden Jahre. Renè Boksch
Infografik: Der Bundeshaushalt 2024 | Statista




So setzen sich Länder und Kommunen für Radler:innen ein
Neben dem ÖPNV ist das Fahrrad, egal ob als klassisches Modell oder E-Bike, ein wichtiger Bausteine in der Verkehrswende, vor allem in dicht besiedelten urbanen Zentren. Allerdings scheinen die Investitionen in die Radwegeinfrastruktur in Deutschland noch ausbaufähig zu sein, wie eine gemeinsame Umfrage von Statista und YouGov zeigt. 36 Prozent der Befragten nehmen beispielsweise keinerlei Maßnahmen zum Bau neuer oder zur Optimierung vorhandener Radwege in ihrem Umfeld wahr. Die subjektiv am häufigsten sichtbare Maßnahme ist der Ausbau von Fahrradspuren im Straßennetz. 29 Prozent geben an, Bemühungen zum Bau von mehr oder breiteren Spuren für Radler:innen zu beobachten.

Jeweils 17 Prozent geben an, dass Lücken im Wegenetz geschlossen und Bordsteine abgesenkt werden würden, um die Nutzung von Fahrrädern attraktiver zu machen. Der Ausbau einer geregelteren Verkehrsführung über Fahrradampeln ist hingegen nur acht Prozent der Umfrageteilnehmer:innen aufgefallen. Das Thema Radinfrastruktur wird derzeit intensiv diskutiert. Die Ankündigung der Berliner Verkehrssenatorin Manja Schreiner, Radwegprojekte zu stoppen sofern dadurch Parkplätze oder Fahrstreifen wegfallen würden, resultierte beispielsweise in kritischen Stimmen von Verbänden und Bezirkspolitiker:innen sowie Fahrraddemos, die unter anderem in der Bundeshauptstadt am vergangenen Sonntag mehrere tausend Radfahrer:innen auf die Straße brachten.

Laut Angaben des Branchenverbandes Zweirad-Industrie-Verband betrug der Fahrradbestand in Deutschland 2022 82,8 Millionen, auf jede:n Einwohner:in kommt also ungefähr ein Zweirad. Dazu gehören auch rund zehn Millionen E-Bikes, die im vergangenen Jahr 48 Prozent der insgesamten Absatzmenge von 4,6 Millionen Rädern ausmachten. Der in Deutschland meistverkaufte Radtyp bei normalen Fahrrädern war 2022 das Trekkingrad, im E-Bereich machte das Mountainbike-Segment mit 38 Prozent den größten Marktanteil aus. Florian Zandt
Infografik: So setzen sich Länder und Kommunen für Radler:innen ein | StatistaInfografik: Ob alt oder jung: Jede:r Zehnte tritt täglich in die Pedale | Statista

Ob alt oder jung: Jede:r Zehnte tritt täglich in die Pedale

Rund ein Viertel der Deutschen in jeder Altersgruppe fährt mindestens mehrmals in der Woche Fahrrad. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Umfrage von Statista und YouGov. Wie unsere Grafik zeigt nimmt der Anteil derjenigen, die so gut wie nie oder nie Fahrrad fahren mit dem Alter deutlich zu. In der Gruppe der 18- bis 24 Jährigen steigen beispielsweise etwa 27 Prozent nie auf das Rad, bei den über 55-Jährigen sind es knapp die Hälfte. Mögliche Gründe dafür könnten der Renteneintritt und die damit verbundene fehlende Pendelnotwendigkeit sowie die mit dem Alter zunehmenden gesundheitlichen Probleme in Zusammenhang mit dem Bewegungsapparat sein.

Laut der Erhebung Gesundheit in Deutschland des Robert Koch Instituts gaben beispielsweise 2022 etwa 20 Prozent der Befragten in der Altersgruppe 45 bis 64 an, unter Arthrose zu leiden, unter den 65- bis 79-Jährigen waren es rund ein Drittel. Laut Angaben des Branchenverbandes Zweirad-Industrie-Verband betrug der Fahrradbestand in Deutschland 2022 82,8 Millionen, auf jede:n Einwohner:in kommt also ungefähr ein Zweirad. Dazu gehören auch rund zehn Millionen E-Bikes, die im vergangenen Jahr 48 Prozent der insgesamten Absatzmenge von 4,6 Millionen Rädern ausmachten. Der in Deutschland meistverkaufte Radtyp bei normalen Fahrrädern war 2022 das Trekkingrad, im E-Bereich machte das Mountainbike-Segment mit 38 Prozent den größten Marktanteil aus.