'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    2.Kalenderwoche: 15. Januar
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Dienstag, 16. Januar 2024

Wetterwarnung update 14:00 Uhr
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.


Wetterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.


Wohnungsbrand in Duisburg-Obermarxloh
Der Feuerwehr Duisburg wurde heute gegen 12 Uhr ein Brand in einer Wohnung auf der Markgrafenstraße in Obermarxloh gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Wohnung in der zweiten Etage eines Mehrfamilienhauses bereits in Vollbrand. Da sich keine Personen mehr in dem Gebäude aufhielten, wurde umgehend ein umfangreicher Löschangriff mit insgesamt drei C-Rohren durchgeführt. Nach etwa 20 Minuten war das Feuer unter Kontrolle.


Durch die Maßnahmen wurde eine Ausbreitung des Brands auf den Dachstuhl verhindert. Die Brandwohnung ist derzeit unbewohnbar. Zwei Personen wurden rettungsdienstlich versorgt, wovon eine mit Brandverletzungen und einer leichten Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.


Vor Ort waren zwei Einheiten der Berufs- und zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr sowie zwei Notarztfahrzeuge und drei Rettungswagen und somit rund 70 Einsatzkräfte. Der Einsatz dauert noch an, kann aber voraussichtlich gegen 14 Uhr beendet werden. Die Einsatzstelle wird dann der Polizei übergeben, welche die Ermittlungen zur Brandursache übernimmt.

 

Zahl des Monats Januar: 19,7 Millionen Arztbesuche aufgrund einer akuten respiratorischen Erkrankung in Deutschland seit Beginn der aktuellen Saison (40.-52. KW 2023)

Die Zahl des Monats Januar - 19,7 Millionen - bezeichnet die Zahl der Arztbesuche aufgrund einer akuten respiratorischen Erkrankung seit Beginn der aktuellen Saison, der 40. Kalenderwoche (Anfang Oktober) bis einschließlich 52. Kalenderwoche. Die Zahl stammt aus der syndromischen Surveillance für akute respiratorische Erkrankungen (ARE), die das RKI schon vor Jahren auf- und ausgebaut hat und die auch in der COVID-19-Pandemie wichtige Daten geliefert und Vergleiche mit der vorpandemischen Zeit ermöglicht hat.


Um die Krankheitslast auf Bevölkerungsebene zu bestimmen, melden mehrere hundert Haus- und Kinderarztpraxen dem RKI wöchentlich die Zahl der Patienten mit akuten Atemwegserkrankungen und als Bezugsgröße die Zahl aller Patienten, die in der jeweiligen Woche die Praxis aufgesucht haben. Weitere Sentinelpraxen für die ARE-Überwachung werden gesucht. Für die Einschätzung der Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen sind mehrere Datenquellen erforderlich, die zusammen bewertet werden müssen, immer mittwochs im ARE-Wochenbericht. Mehr »


Kanzelrede in der Duisburger Salvatorkirche brachte Wissensvermittlung zur Klimakrise
„Mit den Gesetzen der Physik kann man nicht verhandeln“ Einen Gastredner, der es schafft, komplizierte Zusammenhänge verständlich zu vermitteln, begrüßte am letzten Sonntag der Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, zur ersten Kanzelrede des neuen Jahres in der gut gefüllten Salvatorkirche.

Professor Doktor Mojib Latif zählt weltweit zu den am häufigsten zitierten Wissenschaftlern. Der Meteorologe, Ozeanograph und Klimaforscher ist Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Sein Thema war „Die Klimakrise als globale Herausforderung: Wie wir als Gesellschaft auf die Bedrohung durch den Klimawandel reagieren können“. „Wir wissen, dass wir Menschen den Zustand der Erde leider oft negativ beeinflussen, deshalb gehört die Bewahrung der Schöpfung zur Selbstverpflichtung der Kirche“, führte Superintendent Urban (links im Bild) die Besucher zum Thema hin.  Fotos Bartosz Galus


Latif bestieg die Salvatorkanzel ohne ein schriftliches Konzept bei sich zu haben. Sein flüssiger, dicht mit Informationen bestückter Vortrag verzichtete ganz auf wissenschaftliches Spezialvokabular und vermittelte eine Ahnung davon, warum er so gerne zitiert wird.  
„Mit den Gesetzen der Physik kann man nicht verhandeln und keine Kompromisse schließen“, sagte er und wies darauf hin, dass die wesentlichen Fakten zum Treibhauseffekt schon seit einer wissenschaftlichen Arbeit aus dem Jahr 1896 bekannt sind. Bei 68 Prozent Stickstoff und 21 Prozent Sauerstoff in der Atmosphäre und 0,9 Prozent Argon, von dem nur Gott allein wisse, wofür es gut sei, bleibe nur ein geringer Anteil für die sogenannten Spurengase, von denen CO2 eins sei. Sinke der Anteil von CO2 stark ab, dann sinken auch die Temperaturen auf der Erde, steigt es an, dann kommt die Erderwärmung in Gang.

„Es ist völlig gleichgültig, an welcher Stelle der Welt das CO2 ausgestoßen wird, das Gas verteilt sich innerhalb von Wochen um den ganzen Erdball und bleibt für Jahrhunderte in der Atmosphäre“, sagte Latif zur Erklärung, warum nur alle Länder der Welt das globale Problem der Klimakrise gemeinsam lösen könnten. Dass es diese Klimakrise geben wird, ist spätestens seit 1972 klar, als der Club of Rome mit der Veröffentlichung des Buches „Grenzen des Wachstums“ treffsicher prognostizierte, wohin der sich stets erhöhende Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Öl, Kohle und Gas in absehbarer Zeit führen würde.


„Wir haben also kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem“, schlussfolgerte Latif. Und führte die Gründe dafür auf die menschliche Natur zurück. „Die Neurowissenschaftler sagen, dass unser Hirn auf die Lösung kurzfristiger Probleme ausgelegt ist, aber langfristige Entwicklungen lassen sich leichter ignorieren“, bedauerte der Professor. Als Konsequenz schlug Latif vor, mehr Anreize für klimaschonendes Verhalten zu schaffen.


„Das System darf umweltschädliches Verhalten nicht weiter belohnen. Gerade in der Landwirtschaft subventionieren wir im großen Stil Umweltverschmutzung. Im Ergebnis sind biologisch erzeugte Lebensmittel teurer als konventionell erzeugte, das müsste umgekehrt sein“, sagte Latif, „die Menschen möchten nicht immer nur belastet werden, sondern Vorteile für vernünftiges Verhalten sehen.“


Er ließ Hoffnung aufkommen, als er vorrechnete, dass zwar der weltweite Ausstoß von CO2 seit 1990 um 60 Prozent zugenommen habe, in Deutschland aber um 46 Prozent gesunken sei. Aber er räumte auch ein, dass Deutschlands Anteil am weltweiten Ausstoß mit nur zwei Prozent keinen großen Beitrag zur Entschärfung der Lage leisten könne. Besser als die 28 Klimakonferenzen, die wenig austrügen, sei es, an Gesellschaftsmodellen zu arbeiten, die den Beteiligten Ländern Vorteile brächten. Wenn Saudi-Arabien die guten Voraussetzungen zur Erzeugung von grünem Wasserstoff nutzen könnte und garantierte Absatzmärkte hätte, dann wäre das ein gutes Argument, die Ölfördermengen zu drosseln.   


Den Zuhörern riet er zum Fahrradfahren, Herbert Fürmann, der anwesende Vorstandssprecher des Duisburger Fahrradclubs (adfc) hörte es mit stiller Freude. Auch ein Tempolimit setzt Mojib Latif privat selbsttätig durch. „Ich fahre konsequent nicht mehr als einhundert Stundenkilometer auf der Autobahn, jetzt werden einige von Ihnen vielleicht sagen: Ach, Sie sind das! Ja, ich stehe dazu und habe ausgerechnet, dass ich dabei im Jahr mehrere hundert Euro spare.“   Die Zuhörenden zeigten sich angetan und ließen Latif mit einem großen Applaus wissen, dass sein Vortrag im besten Sinne erhellend war. Sabine Merkelt-Rahm

Das Format „Kanzelreden“ hat der Evangelische Kirchenkreis Duisburg anlässlich des 400-jährigen Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode entwickelt, die vom 7. bis 11. September 1610 in der Salvatorkirche tagte. Diese Synode hat nicht nur bleibend die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland geprägt, sondern hat auch erstmals in der Geschichte der Kirchen Nicht-Theologen auf Augenhöhe und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen.


Dieser Impuls wurde in den Kanzelreden aufgenommen, wo gezielt Nicht-Theologen gebeten werden, zu relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen das Wort zu ergreifen. Dies haben seit 2010 u. a. Charlotte Knobloch, Dr. Jürgen Schmude, Fritz Pleitgen, Manni Breuckmann, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Norbert Lammert, Dr. Gregor Gysi, Katrin Göring-Eckardt, Dr. Mark Benecke und zuletzt Dr. Mojib Latif getan.  Infos zum Evangelischen Kirchenkreis Duisburg gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de


Was sind die größten Risiken für die Erde? GLOBALE RISIKEN
In den nächsten zehn Jahren werden der Klimawandel und seine Folgen das größte Risiko für die Welt darstellen. Zu diesem Schluss kommen rund 1.500 internationale Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, die für die jährliche Umfrage des Weltwirtschaftsforums zur Wahrnehmung globaler Risiken globaler Risiken befragt wurden. Kurzfristig sieht der Global Risks Report 2024 aber erstmal vor allem Fehl- und Desinformation als größtes Risiko.


Das liegt auch daran, dass in den kommenden zwei Jahren fast drei Milliarden Menschen neue Regierungen wählen können. Außerdem finden sich mit gesellschaftlicher Spaltung, Cyberunsicherheit und bewaffneten Konflikten noch drei weitere Risiken in den Top 5, die nichts mit der Umwelt zu tun haben. Indes wird sich das mittelfristig ändern. Bereits in zehn Jahren werden die drei größten Risiken, denen die Welt ausgesetzt ist, allesamt mit dem Klimawandel zusammenhängen. Das sind namentlich extreme Wetterereignisse, kritische Veränderungen der Erdsysteme (z.B. Anstieg des Meeresspiegels, kollabierender Eisschild) sowie der Verlust der biologischen Vielfalt und der Zusammenbruch von Ökosystemen. Mathias Brandt
Infografik: Was sind die größten Risiken für die Erde? | Statista



Rodungsarbeiten an der Steinschen Gasse
Die GEBAG führt ab dem 16. Januar Rodungsarbeiten auf dem Grundstück an der Steinschen Gasse durch. Grund für die Arbeiten sind geplante 3D-Vermessungen des Grundstücks, die für eine digitale Planung des Grundstücks im Sinne von BIM benötigt werden. BIM steht für „Building Information Modeling“, hierbei werden Grundstücksdaten und -eigenschaften in ein digitales 3D-Modell überführt.  

Das 7500 Quadratmeter große Grundstück an der Steinschen Gasse wird durch die GEBAG im Auftrag der Stadt Duisburg entwickelt. Das 3D-Aufmaß dient unter anderem zur Katalogisierung der archäologischen Bodenfunde und bildet die Grundlage für die weiteren Planungen für das Grundstück.   Die Rodungsarbeiten werden in enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde durchgeführt und werden voraussichtlich am 29. Februar beendet.


In der BZ am 16. Januar 2014: In Duisburg wurde ein Bündnis für Familie geschlossen

Die Bündnis-Partner wollen in einem ersten Schritt familienfreundliche Unternehmen auszeichnen.
Die Stadt Duisburg und Oberbürgermeister Sören Link haben den Vorschlag der Wirtschaft zur Gründung eines Bündnisses für Familie aufgegriffen und wichtige Akteure nun an einen Tisch geholt. Bei der ersten Kuratoriumssitzung des Bündnisses im Rathaus wurde der Gründungsaufruf von allen Beteiligten einstimmig verabschiedet.


Gemeinsam geht es den Partnern darum, die Bedeutung der Familienfreundlichkeit für die Zukunft der Stadt herauszustellen. Die Unterzeichner des Aufrufs sehen ihren Pakt als Antwort auf den demographischen Wandel, der gerade auch die Stadt Duisburg betrifft. Das eindeutige Bekenntnis zu Familie und Kindern sei entscheidend. Neben den Rahmenbedingungen für Kinder und junge Familien sieht das Bündnis aber auch in der Pflege älterer Familienangehöriger eine große Zukunftsaufgabe.  
Aus Sicht der Wirtschaft kommt der Familienfreundlichkeit in Zeiten des Fachkräftebedarfs eine besondere Bedeutung zu.

Es sei im Interesse der Unternehmen selbst und des Wirtschaftsstandorts insgesamt, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Rahmenbedingungen zu bieten, die neben der Arbeit ein Leben in der Familie – auch über mehrere Generationen hinweg – ermöglichen, unterstrichen Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes und Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der IHK Niederrhein einmütig bei der Gründung. Deswegen habe die Wirtschaft auch die Initiative ergriffen, um für familienfreundliche Arbeits- und Lebensbedingungen in der Stadt zu werben.  

Um Familienfreundlichkeit in der Stadt herauszustellen, haben sich namhafte Verbände und Organisationen zusammengefunden. Mit dabei in der Gründungssitzung waren neben dem Unternehmerverband und der IHK Niederrhein, der DGB Niederrhein, die Duisburger Wirtschaftsjunioren, die Kreishandwerkerschaft, die Agentur für Arbeit Duisburg, das Jobcenter Duisburg und die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg.
Oberbürgermeister Sören Link freute sich über die breite Unterstützung des Bündnisses und betonte, dass der Zusammenschluss offen sei für weitere Organisationen und Verbände.


Link unterstrich die Bedeutung des Bündnisses für Duisburg: „Duisburg ist eine familien- und kinderfreundliche Stadt. Es lohnt sich die vielfältigen Anstrengungen in diesem Bereich herauszustellen, um so auch als Wohnort für Familien attraktiv zu bleiben.“ Dem Oberbürgermeister sieht in dem Aufbau eines Netzwerkes für Familien ein große Chance für die Stadt.  


Die Bündnispartner haben sich darauf verständigt, in einem ersten Schritt die Familienfreundlichkeit in den Unternehmen der Stadt in den Mittelpunkt zu stellen. Es geht darum, das Engagement von Unternehmen der Stadt am Beispiel konkreter Maßnahmen herauszustellen und auszuzeichnen.
„Wir wollen erreichen, dass vorbildliche familienfreundliche Arbeit sichtbar und zur Nachahmung empfohlen wird. Die Unterzeichner sind darüber hinaus der festen Überzeugung, dass sie so auch einen Beitrag zur Verbesserung des Images der Stadt gerade bei Familien erreichen können“, heißt es im Aufruf. Weitere konkrete Schritte zum Bewerbungsverfahren und zur Auszeichnung der Unternehmen sollen in den nächsten Wochen vereinbart und veröffentlicht werden.  

Die Initiatoren des Bündnisses für Familie trafen sich mit Oberbürgermeister Sören Link im Rathaus zur ersten Kuratoriumssitzung.



Bezirksbibliothek Buchholz: Kinderveranstaltungen im Januar
Die Bezirksbibliothek auf der Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Buchholz lädt im neuen Jahr Kinder aller Altersgruppen zu Veranstaltungen mit spannenden und lustigen Geschichten und anschließendem Basteln oder Malen ein. Auch für die Kleinsten ist ein Termin dabei: Am Schoßkinderprogramm „SchoKi“ am Dienstag, 16. Januar, können um 16 Uhr schon Kleinkinder zwischen zwei und drei Jahren mit ihren Eltern teilnehmen.


Informationen und Anmeldemöglichkeiten zu diesen und allen weiteren Terminen sind im Internet auf www.stadtbibliothek-duisburg.de (unter „Veranstaltungen“) zu finden. Fragen beantworten die Mitarbeitenden der Bibliothek gerne während der Öffnungszeiten von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 10.30 bis 13 und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr.


Neuer Bücherzirkel in der Zentralbibliothek

Bücherfreundinnen und -freunde, die sich über Bücher austauschen möchten, sind am Dienstag, 16. Januar, um 17 Uhr in die Zentralbibliothek, Steinsche Gasse 26, in der Duisburger Innenstadt eingeladen. Im Café im Stadtfenster trifft sich zum ersten Mal der Duisburger Bücherzirkel. Wer immer auf der Suche nach lesenswerten Titeln ist, ist hier genau richtig. Dabei ist es egal, ob die eigenen Vorlieben eher bei der Belletristik oder Sachliteratur liegen, ob man sich für Aktuelles interessiert oder lieber in Klassikern schmökert.


Moderiert wird der Bücherzirkel von Elfie Baumann, die lange Jahre bei der Stadtbibliothek gearbeitet hat und sich ein Leben ohne Bücher gar nicht vorstellen kann. Folgetermine sind geplant für den 19. März und 21. Mai. Die Teilnahme ist (abgesehen vom eigenen Verzehr im Café) kostenfrei. Die Anmeldung ist online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de (unter „Veranstaltungen“) möglich. Auskunft erteilt das Team der Zentralbibliothek gerne persönlich oder telefonisch unter 0203 283 4218 (Öffnungszeiten: montags von 13 – 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 – 19 Uhr, samstags von 11 – 16 Uhr).


Buden können wieder mitmachen: Anmeldestart für Tag der Trinkhallen im Ruhrgebiet
Der vierte Tag der Trinkhallen verspricht am 17. August ein vielfältiges Programm, interessante Begegnungen und authentische Budenkultur. Ab heute bis zum 15. März können sich interessierte Budenbetreiber für das bunte Kultevent anmelden. 40 der angemeldeten Trinkhallen erhalten ein von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) finanziertes und organisiertes Kulturprogramm.


Das Prinzip für den "Feiertag der Budenkultur" bleibt dabei dasselbe wie in den vergangenen Jahren: Die teilnehmenden Büdchen sollten einen eigenen Beitrag leisten, um den Tag zu etwas Besonderem zu machen – sei es durch künstlerische Darbietungen oder andere Aktionen. Alle angemeldeten Trinkhallen erhalten kostenlose einheitliche Erkennungszeichen und werden auf einer virtuellen Karte verzeichnet.

40 ausgewählte Bunden werden zur Bühne für eine vielfältige Mischung aus Fußball, (Live-)Musik, Kleinkunst, Kabarett und zu einem spannenden Begegnungsort im Zeichen des interkulturellen Austauschs. Die Auswahl dieser Trinkhallen erfolgt erneut durch eine Jury, deren Entscheidung voraussichtlich Anfang Mai bekannt gegeben wird. Der Tag der Trinkhallen wird weiterhin durch den Regionalverband Ruhr (RVR) und das NRW-Kulturministerium finanziert. idr
Infos und Anmeldungen: https://www.tagdertrinkhallen.ruhr


Demokratie erleben in jungen Jahren
Wie können wir Schülerinnen und Schüler noch besser am Schulleben beteiligen und ihnen dadurch Demokratiekompetenz vermitteln – darum geht es bei einem neuen Programm, welches das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) startet. In den kommenden zwei Jahren sollen neue Beteiligungsformate zur Stärkung der Demokratiekompetenz von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler geschaffen werden.  


Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller erklärte: „Wie können wir Schülerinnen und Schüler besser am Schulleben beteiligen? Bei dieser Frage geht es nicht nur darum, die Vorstellungen der Schülerschaft kennenzulernen, sondern auch um die Vermittlung von Demokratiekompetenz. In unserer Demokratie können die Menschen in Frieden und Freiheit auf der Grundlage des Rechts miteinander leben. Das ist keine Kleinigkeit und selbstverständlich ist es auch nicht. Damit das auch in Zukunft so bleibt, wollen wir die demokratischen Kompetenzen der jungen Menschen stärken. Wir beginnen damit in unseren Schulen.
Hier können Kinder und Jugendliche früh lernen, ihre eigenen Interessen zu vertreten, aber auch andere Meinungen zu respektieren. Diese Fähigkeiten wollen wir mit unserem neuen Programm gezielt fördern. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Wege gehen können. Wir geben keine Themen und Formate vor, sondern setzen auf einen Prozess von unten. Das Signal lautet: Wir hören Euch und wir nehmen Euch ernst!“  


Ziel des Prozesses zur Stärkung der Demokratiekompetenz ist es, bis zum Jahr 2026 neue demokratische Foren an Schulen zu installieren, die weit über die Vermittlung von Fachwissen über Staatsformen im Unterricht und die Organisation von Schülerparlamenten hinausgehen. Zu diesem Zweck sammeln das Schulministerium und die DKJS zunächst Ideen und Themen, die Schülerinnen und Schüler im ganzen Bundesland beschäftigen.
Was ist ihnen wichtig?
Was erwarten sie von Politik? Wie soll die Schule von morgen aussehen?
Und wo möchten Sie gerne mitgestalten?
Antworten auf diese und andere Fragen sollen eine neue Mitbestimmungspraxis an den Schulen prägen. „Wir wollen nichts verordnen oder überstülpen“, betonte Ministerin Feller, „wir nehmen die Schülerinnen und Schüler ernst und bauen alles Weitere auf ihren Gedanken und Wünschen auf.“  


Die DKJS setzt sich seit 30 Jahren dafür ein, junge Menschen zu beteiligen, insbesondere an der Gestaltung ihrer Lebens- und Lernorte. Auch auf diesen Erfahrungen wird das neue Programm aufbauen. „Sich willkommen fühlen, gehört zu werden und aktiver Teil einer Gemeinschaft zu sein, sind wichtige Voraussetzungen, um sich mit dem Lebens- und Lernort Schule zu identifizieren. Gleichzeitig ist Beteiligung eine grundlegende Erfahrung, damit sich junge Menschen als handlungsfähig und selbstwirksam erleben, um mit Krisen umgehen zu können und als Persönlichkeiten und Demokratinnen und Demokraten zu wachsen.

Wie wollen junge Menschen an ihren Schulen leben und lernen, was brauchen sie dafür, was sind ihre Bedarfe, Wünsche und Ideen?“, sagte die Geschäftsführungsvorsitzende Anne Rolvering. „Die Fähigkeiten, anderen zuzuhören, Kompromisse einzugehen und Entscheidungen auszuhandeln, sind wichtige Erfahrungen für unser gemeinsames demokratisches Miteinander. Darauf zielt das neue Beteiligungsvorhaben ab“, fügte sie hinzu.  


Eckpunkte des Beteiligungsprozesses zur Stärkung der Demokratiekompetenz: Im Zeitraum von 2024 bis 2026 soll ein umfangreicher Beteiligungsprozess zur Stärkung der Demokratiekompetenz an bis zu 250 Schulen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt werden. Das Programm richtet sich zunächst an Schülerinnen und Schüler der 6. bis 8. Jahrgangsstufe von allgemeinbildenden Schulen aller Schulformen in Nordrhein-Westfalen. Ein modulares Konzept bietet unterschiedliche Bausteine, um Schülerinnen und Schüler individuell nach ihren Bedürfnissen und Kapazitäten an dem Prozess zu beteiligen.  


Die nächsten Schritte: In den kommenden Wochen werden wichtige Akteure des Schullebens und der Jugendbeteiligung wie etwa die Landesschülervertretung und der Landesjugendring eingebunden. Ab März 2024 werden alle Schulen der Sek I durch Mailings, eine digitale Informationsveranstaltung und eine Website über das Vorhaben informiert und zur Teilnahme eingeladen. Nach den Osterferien können sich interessierte Schulen online für eine Teilnahme bewerben.


Nach den Sommerferien haben dann Schülerinnen und Schüler an bis zu 250 Schulen die Möglichkeit, mit Unterstützung durch die DKJS über einen längeren Zeitraum die eigene Schule zu erkunden und Ideen für Veränderung zu entwickeln. Die DKJS bietet dazu begleitende Beratungen für Lehrerinnen und Lehrer und weitere pädagogische Fachkräfte der Schulen an. Darauf aufbauend erhalten in einem weiteren Schritt Schülerinnen und Schüler an bis zu 25 Schulen die Möglichkeit, vertiefende Angebote des Programms zu nutzen. Dazu gehören unter anderem Workshops und Barcamp-Formate.


Alle Angebote bauen auf den Interessen und Themen der Schülerinnen und Schüler auf. Die an dieser Vertiefungsphase beteiligten Schulen können bis zu 1.000 Euro zur Umsetzung von Beteiligungsprojekten beantragen. Begleitende pädagogische Fachkräfte an den Schulen erhalten parallel Fachimpulse und Möglichkeiten zum Austausch.


Als Höhepunkt des Beteiligungsprozesses und als Ausdruck der Wertschätzung ist im Jahr 2026 ein Jugendkongress im nordrhein-westfälischen Landtag geplant. Dazu werden etwa 200 Schülerinnen und Schüler eingeladen, ihre Ideen vorzustellen, mit anderen Schülerinnen und Schülern zu diskutieren und die erarbeiteten Ideen weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse fließen in weitere Dialogformate auf regionaler und landesweiter Ebene ein.  


„Sicherheit durch Vorsorge – Naturgefahren im Fokus“ – BBK, DFV und vfdb stellen neues Lehr- und Bildungsangebot zum Thema Selbstschutz vor
Die gemeinsam von allen drei Partnern entwickelten Informationsblätter „Sicherheit durch Vorsorge – Naturgefahren im Fokus“ sind ein Ergebnis der Kooperationsvereinbarung zwischen BBK, DFV und vfdb, in der sich die Beteiligten 2022 darauf verständigt haben, gemeinschaftlich die Öffentlichkeit für Vorsorge und richtiges Verhalten in Krisen und Katastrophen zu sensibilisieren.


Fundierte Methoden, geprüfte Inhalte, leichte Auffindbarkeit, schnelle Handhabbarkeit – diesen Maximen folgen die neuen Informationsblätter, die das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) gemeinsam entwickelt haben.


Auf jedem Blatt werden bestehende Materialien, Konzepte und digitale Angebote zu jeweils einer Notsituation so präsentiert, dass Multiplikatorinnen und Multiplikatoren schnell einen Überblick über das Angebot gewinnen, Materialien via QR-Code herunterladen und dann flexibel für eigene Unterrichtseinheiten nutzen können. Die ersten fünf erschienenen Blätter widmen sich Naturgefahren wie Sturm und Gewitter, Hochwasser und Erdbeben, aber auch übergreifenden Themen wie Stromausfall oder Bevölkerungsschutz. Die Aufbereitung weiterer Selbstschutzthemen in dem neuen Format ist für den Einsatz in der Lehre und Ausbildung verschiedener Zielgruppen – ab Kindesalter an – geplant.


BBK-Präsident Ralph Tiesler betont in diesem Zusammenhang: „Das Ziel, die Selbstschutzfähigkeiten auch und gerade junger Menschen frühzeitig auszubilden, nehmen wir im Bevölkerungsschutz sehr ernst. Die Kenntnis- und Wissensvermittlung muss überall dort stattfinden, wo junge Menschen Neues aufnehmen und Erlerntes verinnerlichen können. Ich freue mich darum, dass wir durch unsere Kooperation mit DFV und vfdb das Wissen unserer spezialisierten BBK-Fachleute Lehrkräften zur Verfügung stellen können, um diese herausfordernden Themen effektiv im Unterricht zu integrieren.“



vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner ergänzt: „Ich freue mich, dass wir hier Erfahrung und Wissen bündeln und weitergeben können. Unser gemeinsames großes Netzwerk gibt uns die Möglichkeit, aus einer Hand verbindliche Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stellen zu können. Damit bieten wir den Ausbildenden eine gute, fundierte Orientierungshilfe.“ DFV-Präsident Karl-Heinz Banse knüpft hieran an: „Die Feuerwehren sind überall vor Ort und eine vertrauensvolle Ansprechstelle für die Menschen. Die fachlich hochwertigen, gemeinsam erarbeiteten Informationsblätter erleichtern den Feuerwehrangehörigen die Vermittlung von Wissen zum Selbstschutz – egal, bei welcher Zielgruppe!“


Die fünf bisher erschienenen Informationsblätter wurden auf der Website des BBK unter dem Link www.bbk.bund.de/sicherheit-durch-vorsorge veröffentlicht und können dort zur eigenen freien Nutzung heruntergeladen werden. Für die Zukunft arbeiten die Kooperationspartner bereits an der Umsetzung weiterer Projekte, die sich der Entwicklung neuer, praxisnaher Angebote für die Arbeit mit Kindern unter 7 Jahren und mit Jugendlichen ab 14 Jahren widmen.



Beschwerdemanagement in Jobcentern für eine Verbesserung der Zusammenarbeit nutzen  

Die Anliegen der Menschen ernst nehmen: Die meisten Jobcenter gehen professionell damit um, wenn Bürgergeldbeziehende unzufrieden sind und sich beschweren. Der Deutsche Verein unterstützt dies und hat dafür Empfehlungen für Jobcenter in ganz Deutschland herausgegeben. Den Lebensunterhalt und das Wohnen sichern, in sozialen Problemlagen unterstützen und in Qualifizierung oder Arbeit vermitteln: „Die tägliche Arbeit in den Jobcenter ist anspruchsvoll“, hebt Dr. Irme Stetter-Karp hervor, Präsidentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. „Die Fachkräfte in den Jobcentern beraten und unterstützen Menschen in schwierigen Lebenslagen in persönlichen Gesprächen. Da kommt es unvermeidlich auch zu Spannungen und Konflikten.“  

 

Der Deutsche Verein hat deshalb Empfehlungen für Jobcenter in ganz Deutschland herausgegeben. Genutzt werden können diese für die Einrichtung eines professionellen Beschwerdemanagements sowie eines Schlichtungsverfahren. Konkreter Anlass ist die Einführung des Bürgergeld-Gesetzes in diesem Jahr. Nach diesem Gesetz sollen Bürgergeldbeziehende stärker als bisher „auf Augenhöhe“ beraten und unterstützt werden. Das macht auch einen veränderten Umgang mit Konflikten und Spannungen erforderlich.  


In seinen Empfehlungen für die Jobcenter plädiert der Deutsche Verein für eine neue Sichtweise – Beschwerden sind nicht einfach etwas Lästiges, zu Vermeidendes, sondern eine „Aufforderung zum Dialog“. Sie sind Anlass, die Zusammenarbeit zu verbessern. Hierzu müssen die Fachkräfte auch in schwierigen Situationen beraten und unterstützen können. Sie brauchen ein professionelles Beschwerdemanagement im Rücken, das – im Jobcenter fest verankert – verlässliche Wege aufzeigt, mit Beschwerden umzugehen.


Einrichtungen außerhalb des Jobcenters, an die sich Bürgergeldbeziehende wenden können, wie Ombudsstellen oder soziale Beratungsstellen, sollten als Partner in das Beschwerdemanagement einbezogen werden. Kommen die beratenden Fachkräfte im Jobcenter nicht weiter, sollen sie, wie auch die beratenen Bürgergeldbeziehenden, eine fachkundige Mediation anrufen können.    


„Beschwerden ernst zu nehmen und aktiv auf ihre Lösung hinzuwirken, heißt gerichtliche Verfahren zu vermeiden. Das Handeln der Jobcenter wird verständlicher und nachvollziehbarer. Das trägt letztendlich auch zum Bürokratieabbau bei“, erläutert Dr. Irme Stetter-Karp. Mit seinen Empfehlungen bietet der Deutsche Verein deshalb Jobcentern Begleitung an, Beschwerdemanagement als Bestandteil ihrer Organisationskultur zu etablieren.



Die beliebtesten Skigebiete der Saison 2023/24
Mehr als 14 Millionen Gelegenheitsskifahrer haben auf die Skisaison hingefiebert. Trotz Schneemangel geht es vielerorts wieder los und alle wollen die Pisten erobern!  In unserer letzten Pressemitteilung haben wir über 680 Skigebiete aus Deutschland analysiert und herausgefunden welche Skiorte in dieser Saison besonders beliebt sind. Das Ergebnis?  8 von 11 der beliebtesten Skiorte Deutschlands liegen in den deutschen Alpen. 


Der beliebteste Skiort mit den meisten Pistenkilometern liegt im Allgäu. 41 Pistenkilometer hat das größte beliebteste Skigebiet. 29.600 monatliche Google-Suchanfragen hat das beliebteste Skigebiet. Die beliebtesten Skigebiete im Überblick: Hätten Sie gerne noch mehr Informationen, um das Thema noch spannender für Ihre Leser zu gestalten? Gerne stellen wir Ihnen die Auswertung für Ihre Berichterstattung kostenfrei zur Verfügung. 



Zwölf Minuten für Gott Ökumenische Marktandachten in Neumühl
Wenn freitags in Duisburg Neumühl Markttag ist, sind die Türen der benachbarten Gnadenkirche, Obermarxloher Str. 40, geöffnet, denn evangelische und katholische Kirche laden um 10.30 Uhr zur kleinen Auszeit, zur ökumenischen Marktandacht, ein. Auch in diesem Jahr gibt es zum Markttag die „12 Minuten für Gott“ - so heißt das Andachtsformat. 


Pfarrer Michael Hüter, Annette Pellny, Pater Tobias und Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand sind Teil des ökumenischen Teams und gestalten abwechselnd mit den beiden mitwirkenden Kirchenmusikern  Karl Hülskämper und Markus Kämmerling das Innenhalten vor dem Wochenende.   

Team der Ökumenischen Marktandachten in Neumühl: (v.l.) Pfarrer Michael Hüter, Annette Pellny, Pater Tobias und Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand (Foto: Bartosz Galus) 

 


Italienischer Kochabend in Duisburg Obermarxloh
Petra Rettkowski kann jetzt auf eine 36jährige Dienstzeit in der Gemeinde zurückblicken, doch immer wieder kommt die Leiterin des Familienzentrums an der Wittenberger Straße 15 mit neuen Ideen. So lädt sie gemeinsam mit einem Team und ihrer Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh dorthin zum gemeinsamen Kochabend ein. Das kulinarische Motto fürs Austoben mit Kochgeräten und –Utensilien ist am Freitag, 19. Januar 2024 um 19 Uhr in der großen Küche des Familienzentrums „Italien“.


Wer sich bis zum 17. Januar verbindlich anmeldet und zehn Euro einplant, sorgt sich nicht um die Einkäufe fürs Kochen – dies erledigen Engagierte der Gemeinde. Was an dem Kochabend genau gezaubert und dazu getrunken wird, weiß Petra Rettkowski, welche die Anmeldungen (Tel.: 0203 / 75969702, ev.kindergarten.obermarxloh@arcor.de) entgegen nimmt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org. Petra Rettkowski und wurde anlässlich ihres Dienstjubiläums im letzten Jahr aufgenommen (Foto: Anja Humbert).






Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken
Die Folgen der globalen Krisen belasten die deutsche Wirtschaft
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. „Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken“, sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz „Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland“ in Berlin.


„Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort“, so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona- Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.




Wie viele Bauernhöfe gibt es in Deutschland? Stand 15.01.2024
Annährend 269.000 landwirtschaftliche Betriebe zählt das Statistische Bundesamt für das Jahr 2022. Zum Vergleich acht Jahre zuvor waren es noch knapp über 28.000 mehr. Dabei zeigen die Daten, dass vor allem kleine und mittlere Betriebe aufgeben. Dagegen ist die Zahl der Betrieb mit 200 Hektar oder mehr seit 2014 um rund 2.000 gestiegen. Die fortschreitende Konzentration der Landwirtschaft hat dazu geführt, dass 5,3 Prozent der Betriebe (200 bis 1.000 Hektar und mehr) fast 40 Prozent der landwirtschaftlichen Gesamtfläche bewirtschaften.


Der landwirtschaftliche Strukturwandel ist übrigens auch Thema von Bauernprotesten. So findet unter dem Motto „Wir haben es satt“ demnächst eine Demo statt, die sich auch mit dem sogenannten Höfesterben beschäftigt; vor allem aber für eine „bäuerliche und umweltgerechte Landwirtschaft“ eintritt. Mathias Brandt
Infografik: Wie viele Bauernhöfe gibt es in Deutschland? | Statista

Kühnert ist Talkshowkönig - Stand 10.01.2024
Kevin Kühnert war im Jahr 2023 der häufigste Gast in den Talkshows des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Der SPD-Politiker beerbt damit den Talkshowkönig des Vorjahres Norbert Röttgen. Ganze 18-mal besuchte der Kühnert die Talk-Formate von beispielsweise Anne Will oder Markus Lanz. Niemand sonst hatte laut MEEDIAs jährlicher Auswertung in den vergangenen 12 Monaten so viele Auftritte. Den zweiten Rang teilen sich Jens Spahn (CDU) und Christian Dürr (FDP) mit 15 Teilnahmen.


Ein Blick auf das Ranking zeigt, dass die Regierungsparteien am häufigsten an den Polittalks teilnehmen. Aber auch die Opposition ist mit der CDU dreimal unter den Top-Teilnehmern vertreten. Insgesamt waren Unions-Politiker:innen am häufigsten Talkshowgäste (143 Mal), gefolgt von SPD (116 Mal) und den Grünen (96 Mal). Wiederkehrende Themenkomplexe in den Talkshows waren laut MEEDIA 2023 der Ukraine-Krieg (20 Mal), Energie- sowie Asylpolitik (jeweils 12 Mal) und der Gaza-Konflikt (9 Mal). Renè Bocksch
Infografik: Kühnert ist Talkshowkönig | Statista


Nur wenige verweigern Cookies das Ausspähen
Die Deutschen sind Internet-Cookies gegenüber offenbar nicht besonders skeptisch eingestellt. Wie eine Umfrage der Statista Consumer Insights ergeben hat, stimmen lediglich sieben Prozent der Befragten der Verwendung von Cookies auf den eigenen Geräten üblicherweise nicht zu. Rund zwei Drittel der Befragten stimmen der Cookie-Nutzung hingegen direkt zu. Fast ebenso groß ist allerdings der Anteil der Befragten, die hier unterschiedlich agieren.


Der Google-Browser Chrome wird künftig über eine Tracking Protection verfügen. Mit deren Hilfe können Drittanbieter-Cookies abgeschaltet und somit personalisierte Online-Werbung unterdrückt werden. Vergangene Woche wurde die Tracking-Protection für ein Prozent aller Chrome-Nutzer weltweit eingeführt. In der zweiten Hälfte des Jahres 2024 will Google die Funktion für alle verfügbar machen.

Wie ein Eurostat-Ländervergleich ergeben hat, haben in Deutschland etwas weniger als die Hälfte der Befragten schon einmal Cookies mit Hilfe von Browsereinstellungen auf ihren Geräten eingeschränkt oder verhindert. Damit liegt die Bundesrepublik im Mittelfeld. Cookies sind kleine Textdateien, die über eine Webseite im Internetbrowser eines Nutzers gespeichert werden können. Cookies können von Webseitenbetreibern oder von Dritten gesetzt werden. Matthias Janson
Infografik: Nur wenige verweigern Cookies das Ausspähen | Statista


Cookie-Skepsis in Finnland besonders groß
Der Google-Browser Chrome wird künftig über eine Tracking Protection verfügen. Mit deren Hilfe können Drittanbieter-Cookies abgeschaltet und somit personalisierte Online-Werbung unterdrückt werden. Wie eine Eurostat-Umfrage ergeben hat, haben in Deutschland etwas weniger als die Hälfte der Befragten schon einmal Cookies mit Hilfe von Browsereinstellungen auf ihren Geräten eingeschränkt oder verhindert. Damit liegt die Bundesrepublik im Mittelfeld. Besonders groß ist die Cookie-Skepsis dagegen in Finnland, wo bereits rund zwei Drittel der Befragten schon einmal Cookies mit Hilfe der Browsereinstellungen zu Leibe gerückt sind. Recht sorglos sind dagegen offenbar die Menschen in Italien, wo nur etwas mehr als jeder Vierte schon einmal entsprechende Einstellungen vorgenommen hat.


Cookies sind kleine Textdateien, die über eine Webseite im Internetbrowser eines Nutzers gespeichert werden können. Cookies können von Webseitenbetreibern oder von Dritten gesetzt werden. Bei Cookies, die von Dritten gesetzt werden, handelt es sich um sogenannte Drittanbieter-Cookies. Diese werden häufig von Werbetreibenden gesetzt. Mit der neuen Funktion des Chrome-Browsers können Internetnutzer ab sofort selbst bestimmen, ob ihre Aktivitäten über mehrere Internetseiten hinweg verfolgt werden können oder nicht. Vergangene Woche wurde die Tracking-Protection für ein Prozent aller Chrome-Nutzer weltweit eingeführt. In der zweiten Hälfte des Jahres 2024 will Google die Funktion für alle verfügbar machen. Google Chrome ist heute der meistgenutzte Webbrowser weltweit.
Infografik: Cookie-Skepsis in Finnland besonders groß | Statista