'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    7.Kalenderwoche: 16. Februar
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Samstag, 17., Sonntag, 18. Februar 2024

Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft: Eröffnung des FutureLab.NRW – digitalisiertes Modelllabor für die miniaturisierte, instrumentelle und wirkungsbezogene Analytik der Zukunft
Die Wissenschaftsministerin des Landes NRW, Ina Brandes, eröffnet am 19. Februar 2024 ab 14 Uhr in den Räumlichkeiten des JRF-Instituts IUTA – Institut für Umwelt & Energie, Technik & Analytik – in Duisburg das „FutureLab.NRW – digitalisiertes Modelllabor für die miniaturisierte instrumentelle und wirkungsbezogene Analytik der Zukunft“.


Die Forschungsinfrastruktur „FutureLab.NRW“ zielt darauf ab, die Digitalisierung des Labors, die Entwicklung miniaturisierter Trenn- und Analyseverfahren, die Kopplung von Messverfahren und die Verbindung von instrumenteller und wirkungsbasierter Analytik voranzutreiben.

Eine besondere Herausforderung liegt dabei im Umgang mit hochtoxischen Substanzen. FutureLab.NRW stellt die Forschung für die Praxis und den Transfer in Unternehmen in der Region und darüber hinaus in den Vordergrund.


Die Zusammenarbeit mit insbesondere mittelständischen Unternehmen aus den Bereichen Pharmazie, chemische Analytik, Messgeräteherstellung, Laborausrüstung und Gebäudetechnik ist wichtiger Bestandteil der Arbeiten. Das Projekt „FutureLab.NRW“ wird von der nordrhein-westfälischen Landesregierung über die Förderlinie „Forschungsinfrastrukturen NRW“ aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.


Die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft ist die Forschungsgemeinschaft des Landes NRW. Aktuell zählt sie 16 wissenschaftliche Institute mit mehr als 1.600 MitarbeiterInnen in NRW und einem Jahresumsatz von über 124 Millionen Euro. Gegründet hat sich der gemeinnützige Verein 2014 als Dachorganisation für landesgeförderte, rechtlich selbstständige, außeruniversitäre und gemeinnützige Forschungsinstitute.


Unter dem Leitbild „Forschung ‚Made in NRW‘ für Gesellschaft, Wirtschaft, Politik“ arbeiten die JRF-Institute fachübergreifend zusammen, betreiben eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, fördern wissenschaftlichen Nachwuchs und werden von externen GutachterInnen evaluiert. Neben den wissenschaftlichen Mitgliedern ist das Land NRW ein Gründungsmitglied, vertreten durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Weitere Informationen unter www.jrf.nrw.


Das IUTA ist ein Mitgliedsinstitut der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft im Bereich der Energie- und Umwelttechnik. Es arbeitet in den Leitthemen „Aerosole & Partikeltechnik“, „Luftreinhaltung & Gasprozesstechnik“, „Kreislaufwirtschaft & Wassertechnik“, „Analytik & Messtechnik“ und bildet die Brücke zwischen Grundlagenforschung und industrieller Anwendung.

Ziele der Forschung sind sowohl die Gewinnung von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden als auch der Transfer der Erkenntnisse in die Praxis. Die ca. 130 MitarbeiterInnen arbeiten hauptsächlich an anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit Industriepartnern. Zur Unterstützung der anwendungsnahen Forschung werden zudem grundlagenorientierte Projekte mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen durchgeführt. Weitere Informationen unter: www.iuta.de.


6-Seen-Wedau: Vermarktung von Grundstücken an private Bauherren gestartet
Nächster Schritt in Sachen Vermarktung beim Projekt 6-Seen-Wedau: Die GEBAG hat den Vertrieb von 17 Grundstücken im Quartier „Am Uferpark“ an private Bauherren gestartet. Die Grundstücke sind zwischen ca. 458 und 700 Quadratmetern groß.  

 6-Seen-Wedau: „Quartier am Uferpark“ - Foto GEBAG



Die Vergabe der Grundstücke erfolgt über ein notariell begleitetes Bieterverfahren gegen Höchstgebot. Der Mindestkaufpreis liegt bei 730,00 Euro pro Quadratmeter plus Erwerbsnebenkosten. Die Bewerbungsphase läuft vom 15. Februar bis einschließlich 15. April 2024. Gebaut werden dürfen freistehende Einfamilien- oder Doppelhäuser, in den Einfamilienhäusern kann zusätzlich auch eine untergeordnete Einliegerwohnung realisiert werden. Die Errichtung von klassischen Mehrfamilienhäusern ist nicht möglich. Die GEBAG pflegt eine Liste mit aktuell rund 1.900 vorgemerkten Interessenten.  


GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer freut sich über die nächste Stufe im Vertriebsprozess: „Die nun zum Verkauf stehenden Grundstücke bieten Raum für individuelles Wohnen. Im Quartier ‚Am Uferpark‘ sind eine geringere bauliche Dichte und individuellere Bauformen als im restlichen Teil von 6-Seen-Wedau vorgesehen. So können sich private Bauherrinnen und Bauherren den Traum vom Eigenheim in einem der spannendsten Stadtentwicklungsprojekte in Deutschland erfüllen.“  


Alle Interessenten, die bei der GEBAG für das Projekt 6-Seen-Wedau vorgemerkt sind, werden automatisch über den Vertriebsstart informiert. Das Verkaufsexposé findet sich auch online unter www.6-seen-wedau.de/expose.


Gesetz über Digitale Dienste gilt ab dem 17. Februar 2024 in der ganzen EU
Am Samstag ist es so weit: Das Gesetz über Digitale Dienste, kurz DSA (Digital Services Act) gilt ab dem 17. Februar in der ganzen EU. Damit müssen Online-Vermittler und -Plattformen, beispielsweise Online-Marktplätze, soziale Netzwerke, Content-Sharing-Plattformen, App-Stores und Online-Reise- und Beherbergungsplattformen, illegale Inhalte aufdecken, kennzeichnen und entfernen. Wichtig: das Gesetz legt nicht fest, welche Inhalte illegal sind. Das Gesetz trat im November 2022 in Kraft und galt bisher für nur für sehr große Online-Plattformen und Suchmaschinen (VLOPs und VLOSEs).


Exekutiv-Vizepräsidentin Margrethe Vestager sagte: „Ab morgen gelten die Vorschriften des Gesetzes über digitale Dienste für alle Online-Plattformen, auf die die Nutzerinnen und Nutzer in der EU zugreifen. Nutzer, Mitgliedstaaten und Plattformen können nun die Instrumente des DSA nutzen, um eine sicherere und transparentere Online-Welt zu gestalten. Dies ist ein großer Meilenstein, der unsere grundlegenden Werte und Prinzipien der EU widerspiegelt.“


EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton unterstrich: „Wir sind in vollem Einsatz, um die vollständige Umsetzung des DSA zu gewährleisten, und wir ermutigen alle Mitgliedstaaten, das Beste aus unserem neuen Regelwerk zu machen. Eine wirksame Durchsetzung ist der Schlüssel zum Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger vor illegalen Inhalten und zur Wahrung ihrer Rechte.“
Focus on the keys of a laptop
Ab dem 17. Februar gelten die neuen Regeln für alle Online-Plattformen, während die VLOPs und VLOSEs zusätzliche Verpflichtungen haben. Ausgenommen sind Klein- und Kleinstunternehmen, die weniger als 50 Personen beschäftigen und einen Jahresumsatz von weniger als 10 Millionen Euro erzielen. Darüber, dass die sehr großen Plattformen und Suchmaschinen die neuen Regeln einhalten, wacht die EU-Kommission.


Ab Samstag kann sie dazu die vollständige Palette ihrer Ermittlungs- und Sanktionsbefugnisse nutzen und beispielsweise bei Verstößen gegen den DSA Bußgelder verhängen. Für kleinere Plattformen sind die nationalen DSA-Koordinatoren in den Mitgliedstaaten zuständig. Sie dienen auch als zentrale Beschwerdestelle für Bürgerinnen und Bürger. In Deutschland soll die Bundesnetzagentur gemeinsam mit weiteren deutschen Stellen diese Aufgabe übernehmen.


Alle Online-Plattformen mit Nutzern in der EU, müssen folgende Maßnahmen ergreifen: Bekämpfung illegaler Inhalte, Waren und Dienstleistungen: Online-Plattformen müssen den Nutzern die Möglichkeit geben, illegale Inhalte, Waren und Dienstleistungen zu melden. Darüber hinaus müssen Online-Plattformen mit "vertrauenswürdigen Hinweisgebern" (trusted flaggers) zusammenarbeiten, d. h. mit spezialisierten Stellen, deren Hinweise von den Plattformen vorrangig behandelt werden müssen.


Schutz von Minderjährigen, einschließlich eines vollständigen Verbots, Minderjährige mit Werbung anzusprechen, die auf Profiling oder persönlichen Daten basiert. Den Nutzern müssen Informationen über die ihnen angezeigte Werbung zur Verfügung gestellt werden, z. B. warum die Werbung ihnen gezeigt wird und wer für die Werbung bezahlt hat. Verbot von Werbung, die sich an Nutzer auf der Grundlage sensibler Daten wie politischer oder religiöser Überzeugungen, sexueller Orientierung usw. richtet. Einem Nutzer, der von einer Entscheidung zur Inhaltsmoderation betroffen ist, z. B. Entfernung von Inhalten, Sperrung des Kontos usw., eine Begründung zukommen lassen und die Begründung in die DSA-Transparenzdatenbank hochladen.


Den Nutzern Zugang zu einem Beschwerdemechanismus gewähren, damit Entscheidungen zur Inhaltsmoderation angefochten werden können. Sie veröffentlichen mindestens einmal jährlich einen Bericht über ihre Verfahren zur Inhaltsmoderation. Sie stellen den Nutzern klare Geschäftsbedingungen zur Verfügung und geben die wichtigsten Parameter an, auf deren Grundlage ihre Systeme zur Empfehlung von Inhalten funktionieren.


Benennung eines Ansprechpartners für die Behörden und die Nutzer. Geltungsbereich Neben Online-Plattformen gilt das Gesetz über digitale Dienste auch für Hosting-Dienste (z. B. Cloud-Dienste oder Domain-Namen-Systeme, Hintergrunddienste, die Nutzer mit angeforderten Website-Adressen verbinden) sowie für Online-Vermittler (z. B. Internetdienstanbieter oder Domains). Hosting-Dienste und Online-Vermittler unterliegen einem Teil der Verpflichtungen des DSA.


Sehr große Online-Plattformen und Suchmaschinen
Seit Ende August 2023 gilt der DSA bereits für die 19 im April 2023 benannten sehr großen Online-Plattformen (VLOPs) und Suchmaschinen (VLOSEs) (mit durchschnittlich mehr als 45 Millionen monatlichen Nutzern). Drei weitere Plattformen, die im Dezember 2023 als VLOPs benannt wurden, haben bis Ende April Zeit, die zusätzlichen VLOP-Verpflichtungen des DSA zu erfüllen. Ab morgen gelten jedoch für sie auch die allgemeinen DSA-Verpflichtungen.


Nationale Koordinatoren für digitale Dienste in den Mitgliedstaaten Plattformen, die nicht als VLOPs oder VLOSEs ausgewiesen sind, werden auf Ebene der Mitgliedstaaten von einer unabhängigen Regulierungsbehörde überwacht, die als nationaler Koordinator für digitale Dienste (DSC) fungiert. Die DSCs sind dafür verantwortlich, dass sich diese Plattformen an die Regeln halten. Die DSCs werden den DSA für die in ihrem Hoheitsgebiet ansässigen Plattformen überwachen und durchsetzen.


Aufgaben der Koordinatoren für digitale Dienste
Der Koordinator für digitale Dienste ist die erste Anlaufstelle für Beschwerden von Nutzern über Verstöße gegen den DSA durch eine Plattform, einschließlich VLOPs und VLOSEs. Der DSC leitet die Beschwerde gegebenenfalls zusammen mit einer Stellungnahme an den Koordinator für digitale Dienste des Mitgliedstaats weiter, in dem die Plattform niedergelassen ist. Bescheinigung bestehender außergerichtlicher Rechtsbehelfsmechanismen für Nutzer, um Beschwerden vorzubringen und Entscheidungen über die Moderation von Inhalten anzufechten.


Bewertung und Verleihung des Status eines vertrauensvollen Hinweisgebers „Trusted Flaggers" an geeignete Bewerber oder unabhängige Stellen, die nachweislich über Fachwissen bei der Aufdeckung, Identifizierung und Meldung illegaler Online-Inhalte verfügen. Bearbeitung der Anträge von Forschern auf Zugang zu VLOP- und VLOSE-Daten für bestimmte Forschungszwecke. Der DSC überprüfen die Forscher und beantragen den Zugang zu den Daten in ihrem Namen.


Der DSC wird mit starken Ermittlungs- und Durchsetzungsbefugnissen ausgestattet, um die Einhaltung des DSA durch die in ihrem Gebiet niedergelassenen Anbieter sicherzustellen. Sie werden in der Lage sein, bei einem mutmaßlichen Verstoß gegen den DSA Inspektionen anzuordnen, Geldbußen gegen Online-Plattformen zu verhängen, die den DSA nicht einhalten, und im Falle einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des öffentlichen Lebens einstweilige Maßnahmen zu ergreifen.


Stadtwerke Duisburg laden am 9. März zum großen Eislaufspaß ein  
Die Stadtwerke-Eislaufbahn ist seit vielen Jahren eine der Attraktionen auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt und lockt tausende Kufenflitzer aufs Eis. Bereits im vergangenen Jahr haben die Stadtwerke ein weiteres Schlittschuh-Highlight durchgeführt, das auch in diesem Jahr wieder viele Besucher begeistern wird: Am Samstag, 9. März, lädt der lokale Energiedienstleister zum Stadtwerke Eislaufspaß in die PreZero Rheinlandhalle an der Margaretenstraße 17-19 ein. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr können alle Kundenkarten-Inhaber hier kostenlos nach Herzenslust über das Eis sausen und auch drumherum wird jede Menge Abwechslung geboten.  

Eislaufspaß - Fotos SWDU

Die Eisfläche in der Halle wird in drei Bereiche geteilt, so dass für jeden großen und kleinen Besucher etwas dabei sein wird: Auf einem Drittel der Eisfläche werden viele bunte Kinderspiele stattfinden, im nächsten Drittel können nach Herzenslust Runden auf dem Eis gedreht werden und in einem weiteren Drittel wird Eishockey gespielt. Und natürlich wird es auch in diesem Jahr ein buntes Rahmenprogramm geben.


Direkt vor der Eislaufhalle lockt das Stadtwerke-Spieleparadies mitsamt Hüpfburg. Auch 2024 stehen wieder rasante Bobbycar-Rennen an. Schon im vergangenen Jahr ging es beim Mattenrutschen um das beste Gleiten auf dem Eis und wer es nicht so mit den scharfen Kufen der Schlittschuhe hat, für den stehen auch Schlitten bereit.  


Natürlich sind auch die „Hausherren“ mit von der Partie und Spieler der Füchse werden Autogrammwünsche erfüllen und werden dabei auch vom Füchse-Maskottchen begleitet. Neben der Eisfläche lädt die Fotobox zu Erinnerungsfotos ein – für die Kleinen steht vorher auch das Kinderschminken auf dem Programm. Wem nach so vielen Aktivitäten der Magen knurrt, kann sich bei einer kostenlosen Waffel samt Kinderpunsch wieder stärken. Für die restlichen Angebote beim Eislaufimbiss gelten darüber hinaus reduzierte Preise.  

Anmeldung auf 800 Teilnehmer begrenzt
Weil die Teilnehmerzahl auf 800 begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung unter www.swdu.de/eislaufspass erforderlich. Pro Kundenkarte können maximal die im Haushalt lebenden Personen teilnehmen. Die Anzahl steht auf der Kundenkarte. Die Personenzahl muss bei der Anmeldung angegeben werden.

Der Einlass am Veranstaltungstag ist nur bei Vorlage der Kundenkarte möglich. Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg, die noch keine Kundenkarte haben, können diese kostenfrei unter www.stadtwerke-kundenkarte.de bestellen und danach bei tausenden Rabattpartnern in ganz Deutschland direkt bares Geld sparen.  


Streit unter zwei Männern eskaliert - versuchtes Tötungsdelikt
Am Donnerstagmittag (15. Februar, 13:40 Uhr) wurde die Polizei von der Mitarbeiterin einer Tankstelle an der Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg zu einer Auseinandersetzung gerufen, bei der auch ein Messer zum Einsatz kam. Nach derzeitigen Erkenntnissen begann der Streit, bei dem ein Mann (32) von einem 49-Jährigen mit einem Messer im Gesicht verletzt worden sein soll, bereits auf offener Straße. Der Verletzte flüchtete daraufhin in den Verkaufsraum der Tankstelle, wo sein Verfolger mehrfach auf ihn einzustechen versuchte.


Als die Einsatzkräfte am Tatort ankamen, konnten sie den Tatverdächtigen widerstandslos festnehmen und das vermeintliche Tatmesser sicherstellen. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus, wobei zu keiner Zeit Lebensgefahr bestand. Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt woraufhin eine Mordkommission eingerichtet wurde. Die Ermittler haben unter anderem Zeugen vernommen und die Spurensicherung am Tatort durchgeführt.

Aktuelle Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Beziehungsstreitigkeiten zu der Tat geführt haben könnten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird der 49-Jährige unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Mordes am Freitag (16. Februar) einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.


Verwaltungsbetrieb, IT oder Bauingenieurwesen: Stadt Duisburg bietet weiterhin attraktive Ausbildungs- und Studienplätze an
Die Stadtverwaltung Duisburg bietet für das Jahr 2024 insgesamt 333 Ausbildungs- und Studienplätze an. Die Bewerbungsphase läuft auf Hochtouren und es sind bereits über 3.000 Bewerbungen eingegangen. Für einige Ausbildungsplätze gibt es bereits ausreichend Bewerbungen, beispielsweise für die Verwaltungswirte oder die praxisintegrierte Ausbildung als Erzieher. Für andere Berufsbilder besteht für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber noch die Möglichkeit sich zu bewerben und an einem Auswahlverfahren teilzunehmen. Dieses besteht aus einem Online-Test und einem persönlichen Gespräch.


Die Stadt Duisburg bietet vielfältige Berufsbilder an. Neben den klassischen Berufsbildern, wie beispielsweise dem Bachelorstudiengang für den Verwaltungsbetrieb, kann man sich ebenfalls noch für ein duales Studium im Bereich Vermessung oder Bauingenieurwesen bewerben. Ebenfalls attraktiv und zukunftssicher ist eine Ausbildung im IT-Bereich. Sowohl während als auch nach der Ausbildung bietet die Stadt Duisburg ihren Mitarbeitenden gute Verdienstmöglichkeiten, einen abwechslungsreichen Berufsalltag, eine gesunde Work-Life-Balance und einen zukunftssicheren Job.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten und zum Bewerbungsprozess gibt es im Internet unter www.duisburg.de/ausbildung. Die Bewerbungen werden dort online entgegengenommen. Einblicke in den Alltag der Auszubildenden gibt es über die Social-MediaKanäle unter www.facebook.de/ausbildung.DU oder www.instagram.com/stadtduisburg_ausbildung


Wasserstoffversorgung der ersten Direktreduktionsanlage für grünen Stahl ausgeschrieben
thyssenkrupp Steel startet die Ausschreibung für die Wasserstoffversorgung seiner ersten Direktreduktionsanlage. Ziel ist es, die Anlage im Jahr 2029 zu 100 Prozent mit Wasserstoff zu betreiben. Die im größten europäischen Hüttenwerk in Duisburg entstehende Direktreduktionsanlage bildet zusammen mit zwei innovativen Einschmelzern das Herzstück des ersten Transformationsschritts der Dekarbonisierung von thyssenkrupp im Rahmen des Projekts tkH2Steel.


Im Vollbetrieb können mit dem Einsatz von rund 143.000 Tonnen Wasserstoff (entsprechen 5,6 Terawattstunden) bis zu 3,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden - bei einer Produktionskapazität von 2,5 Millionen Tonnen direkt reduziertem Eisen pro Jahr. Der Ausschreibungsprozess verläuft in drei Phasen und richtet sich an alle potenziellen Wasserstofflieferanten, die über Projekte zur Erzeugung von erneuerbarem grünem oder CO2-armem blauem Wasserstoff mit Liefermöglichkeiten nach Duisburg verfügen.


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und das Land Nordrhein-Westfalen fördern das innovative Anlagenprojekt und den damit verbundenen Wasserstoffhochlauf mit rund zwei Milliarden Euro. idr - Informationen auch unter: http://www.thyssenkrupp-steel.com
 

15 Auszubildende haben ihren Abschluss geschafft – noch Ausbildungsplätze frei  
15 Auszubildende des DVV-Konzerns haben die IHK-Prüfung bestanden und damit ihre Berufsausbildung abgeschlossen. Von den sechs Kaufleuten und neun technisch-gewerblichen Auszubildenden haben sechs sogar vorzeitig ihre Prüfung erfolgreich absolviert.


Der DVV-Konzern bietet seinen Auszubildenen aber vor allem berufliche Perspektiven: Bis auf eine Ausnahme haben alle von Ihnen im Anschluss einen festen Arbeitsvertrag erhalten und sind nun in verschiedenen Bereichen des Konzerns und in den Tochtergesellschaften wie den Stadtwerken Duisburg und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) beschäftigt.  


„Ich freue mich über den Erfolg unserer Azubis. Wir setzen darauf, die Fachkräfte, die wir für die Zukunft brauchen, selbst auszubilden“, sagt DVV-Geschäftsführer Axel Prasch, der im Konzern das Personalressort verantwortet. „Wir haben spannende Aufgaben und bieten jungen Menschen die Möglichkeit, die Energie- und Verkehrswende mitzugestalten. Auch für dieses Jahr haben wir noch freie Ausbildungsplätze zu vergeben.“  


Freie Ausbildungsstellen für 2024 Für den Start im September gibt es in den technischen Berufsfeldern Ausbildungsplätze zum Elektroniker für Betriebstechnik (auch mit dualem Studium), zum Industriemechaniker, Anlagenmechaniker, Fachinformatiker, IT-Systemelektroniker, Fachlageristen und zum Geomatiker. Im Jahrgang 2024 gibt es insgesamt 47 Ausbildungsplätze in neun Berufen, darunter auch Industriekaufleute (auch mit dualem Studium) und Kaufleute für Bürokommunikation. Aktuell sind im DVV-Konzern 89 Auszubildende in den genannten Berufsbildern beschäftigt. Alle Informationen zur Ausbildung sind auch hier zu finden: https://azubi-karriere.dvv.de/      

Neun der 15 Auszubildenden, die jetzt im DVV-Konzern in den Beruf starten (von links): die Industriemechaniker Semih Eren und Nico Paur, Fachinformatiker Phillip Olawsky, Industriekaufmann Robin Götz, Marie Dulich als Kauffrau für Bürokommunikation sowie die Industriekaufleute Niclas Baldus, Jacqueline Steinbach, Emily Tecklenburg und Maike Garczynski. Quelle: DVV


Ruhrparlament wählt Garrelt Duin einstimmig zum neuen Regionaldirektor
Garrelt Duin wird neuer Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR) mit Sitz in Essen. Das Ruhrparlament hat den 55-jährigen Juristen am Freitag (16. Februar) einstimmig in das Amt gewählt. Garrelt Duin tritt die Nachfolge der langjährigen Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel an, die bereits im Oktober 2023 bekannt gegeben hatte, dass sie in diesem Jahr ihr Amt für eine Nachfolge zur Verfügung stellen wird.


Die Juristin (65 Jahre) aus Lünen stand mehr als zwölf Jahre an der Spitze des Verbandes. "Karola Geiß-Netthöfel hat den RVR seit 2011 geprägt. Ein ganz wesentlicher Meilenstein war dabei sicher die Verabschiedung des neuen Regionalplans im vergangenen Jahr“, sagt Dr. Frank Dudda, Vorsitzender der Verbandsversammlung, zum Amtswechsel an der Spitze des Verbandes und ergänzt: "Mit der Wahl von Garrelt Duin hat die Verbandsversammlung nun ein neues Kapitel aufgeschlagen. Wir gewinnen einen bestens vernetzten Fachmann, der das Ruhrgebiet aus seiner Zeit als NRW-Wirtschaftsminister sehr gut kennt und unsere Vision von der Weiterentwicklung der Region teilt. Als Vorsitzender der RVR-Verbandsversammlung und Oberbürgermeister der Stadt Herne freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Garrelt Duin.“

Dr. Frank Dudda (links), Vorsitzender des Ruhrparlaments, gratuliert dem neuen Regionaldirektoren des RVR, Garrelt Duin. Foto: RVR

Garrelt Duin selber sagt zu seiner Wahl als Regionaldirektor: "Ich danke der Verbandsversammlung für das Vertrauen und freue mich sehr auf diese Aufgabe. Ich bin der Überzeugung, dass die vor uns liegenden Jahre entscheidend für die positive Entwicklung des Ruhrgebietes sind. Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten: als Motor und Antreiber, als Moderator, als sicht- und hörbarer Repräsentant des Ruhrgebietes.“


Garrelt Duin verantwortete als Minister in der NRW-Landesregierung von 2012 bis 2017 neben dem Bereich Wirtschaft auch die Energie-, Industrie-, Mittelstands- und Handwerkspolitik sowie die Landesplanung in NRW. Der Jurist war zuletzt bis Ende 2023 Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln. Zuvor war er unter anderem Mitglied sowohl des Deutschen Bundestages als auch des Europäischen Parlaments. Duin lebt seit vielen Jahren mit seiner Familie in Essen, kennt das Ruhrgebiet gut, und wird als Regionaldirektor Anfang April seine neue Tätigkeit beim RVR aufnehmen. idr


IHK-Ehrenpräsident Dr. Ulrich F. Kleier ist 70 Jahre alt geworden
Niederrheinische IHK würdigt sein Engagement  
Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich Dr. Ulrich F. Kleier, Ehrenpräsident der Niederrheinischen IHK, für die Wirtschaft am Niederrhein. Am 13. Februar feierte er seinen 70. Geburtstag.  
Dr. Ulrich Kleier, geschäftsführender Gesellschafter der Friedrich Kleier GmbH in Moers, begann sein ehrenamtliches Wirken bei den Wirtschaftsjunioren in Duisburg. In dieser Zeit initiierte er die bekannte Duisburger Landmarke „Rheinorange“. 1993 wurde der promovierte Jurist erstmalig in die Vollversammlung der Niederrheinischen IHK – dem Parlament der regionalen Wirtschaft – gewählt. 2001 wurde er zum IHK-Präsidenten gewählt und nach seiner Amtszeit 2006 zum Ehrenpräsidenten ernannt.


Während seiner Präsidentschaft setzte er sich besonders für die Belange junger Menschen ein, beispielsweise durch das Projekt „Schule-Wirtschaft“. Dieses hilft bis heute jungen Leuten, sich beruflich zu orientieren. Ein besonderes Anliegen Kleiers war und ist es, die Innenstädte am Niederrhein voranzubringen.  


Sein Engagement in zahlreichen Ehrenämtern, wie beim Handelsverband NRW Niederrhein, als Mitglied im Freundeskreis des Wilhelm-Lehmbruck-Museums, in den Fördervereinen der Hochschulen am Niederrhein und bei Rotary, haben ihm Wertschätzung und großen Respekt eingebracht.

„Ulrich Kleier hat sich um Duisburg und den Niederrhein sehr verdient gemacht. Sein Einsatz für unsere IHK ist herausragend. Wir danken ihm herzlich und gratulieren zu seinem Geburtstag“, so Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK.   Seine zahlreichen Verdienste wurden im Oktober 2023 mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes verdient gewürdigt.


MSV Duisburg – FC Viktoria Köln: DVG setzt zusätzliche Busse ein  
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den FC Viktoria Köln am Samstag, 17. Februar, um 14 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.  
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena  
- ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 12.06, 12.16, 12.26 Uhr
- ab „Bergstraße“ um 12.11, 12.21 und 12.31 Uhr
- ab „Meiderich Bahnhof“  ab 12.15 bis 12.40 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.50 und 13.05 Uhr
- ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 11.58 bis 12.23 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Duisburg Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 12.15 bis 13.35 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.33 Uhr.

 Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos


Tierisch schöne Osterferien auf dem AWO-Ingenhammshof
Anmeldung für die Woche auf dem Lernbauernhof ab sofort möglich
   
Aufsatteln für die erste Reitstunde oder Ärmel hochkrempeln zum Hühner füttern, Ziegen streicheln und Ställe misten! Auf dem AWO-Ingenhammshof werden die Osterferien zum Fest. Jungen und Mädchen ab 6 Jahren können vom 25. bis 28. März sowie vom 2. bis 5. April Landleben pur genießen. Für alle Pferdenarren bietet der Lernbauernhof der AWO-Integration an den gleichen Tagen Reiterfreizeiten an. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Ostern ist dieses Jahr früh und die Plätze sind heiß begehrt.   Die Ferien auf dem Bauernhof sind aber auch ausgesprochen attraktiv.


Bei der AWO-Integration dürfen Kinder kräftig mit anpacken und vieles selbst ausprobieren. Wissenswertes über Tiere und Natur erfahren die Bauernhofkinder dabei mit Leichtigkeit und ganz selbstverständlich.
Was fressen die Ziegen?
Wie kommt der Hase an die Ostereier?
Was bedeutet eigentlich „Ia“ der Esel?  

Während der Reiterferien lernen die Kinder mehr, als nur fest im Sattel zu sitzen. Thomas Glasen-Stein, der den AWO-Bauernhof leitet, beschreibt das Programm: „In kleinen Gruppen tasten wir uns vorsichtig an die Pferde ran, lernen sie zu putzen, führen und satteln. Erst dann werden im Sattel erste Reiterfahrungen gemacht.“ Auch diesmal wird zusätzlich eine Esel- und Ponywoche für Kinder von 6 bis 8 Jahren angeboten. Auf den Shetlandponys können die Ferienkinder erste Erfahrungen im Umgang mit den beliebten Tieren machen.  


Die Ferientage beginnen jeweils um 9 Uhr. Nach einem Vormittag mit Einsatz für die Tiere, stärkt ein frisch zubereitetes Mittagessen für das Nachmittagsprogramm. Um 16 Uhr wird es dann Zeit, sich auf den nächsten AWO-Tag zu freuen.   Das Hofteam freut sich mit den Ferienkindern auf eine tierische Ferienzeit in der 1. Woche vom 25.03. – 28.03.2024 und in der 2. Woche vom 02.04.- 05.04.2024.   Infos und Anmeldung ab sofort von 10 bis 14 Uhr unter 0203 424133.
 

Sonntagsführung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Das Binnenschifffahrtsmuseum bietet am kommenden Sonntag, 18. Februar, um 15 Uhr an der Apostelstraße 84 in Ruhrort eine 60-minütige Sonntagsführung durch das Museum und die Ausstellungen an. Die Kosten betragen einen Euro für die Führung sowie Eintritt von 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro.


Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt zeigt Schifffahrts-Geschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart als multimediales Erlebnis auf drei Etagen mit vielen detailgetreuen Modellen und zahlreichen Exponaten zum Anfassen. Blickfang und Mittelpunkt in der ehemaligen Herren-Schwimmhalle ist die Tjalk „Goede Verwachting“, ein Lastensegler aus dem Jahre 1913 unter vollen Segeln. Das Binnenschifffahrtsmuseum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-94140 sowie unter www.binnenschifffahrtsmuseum.de.



DUISentrieb - Bauwerke aus Strohhalmen konstruieren (Samstag 17.02.)
Am Samstag wollen wir Bauwerke aus Strohhalmen konstruieren und laden euch hierfür am Samstag, den 17.02. von 15:00 bis 18:00 Uhr zum DUISentrieb (Heerstraße 31) ein! https://www.duisentrieb.de/#konstruktion2024 Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eltern als Unterstützer oder auch als Besucher zum "nur mal gucken", sind ebenfalls sehr willkommen.

Weitere Termine (www.duisentrieb.de ->Kalender) Ihr habt Interesse an einem Film Workshop, der von Profis mit Fernseh- und YouTube-Erfahrung geleitet wird? Oder euch würde interessieren, wie es aussieht, wenn Roboter Musik malen? Dann schaut auch unbedingt in das Ferienprogramm des ZDI in Essen rein (siehe Anhang)! Alle sind willkommen. Für eine bessere Lesbarkeit wurde sowohl auf das Siezen wie auch auf das Gendern verzichtet, selbstverständlich soll das niemandem gegenüber respektlos sein noch irgendeinen Menschen ausschließen.




Auf kolonialer Spurensuche in Duisburg
Bei einer Führung durch die Duisburger Innenstadt beschäftigt sich Christa Frins vom Zentrum für Erinnerungskultur am Sonntag, 18. Februar, um 15 Uhr mit der Frage, ob sich in Duisburg Spuren des Kolonialismus finden lassen. Ob Tabak der Firma Böninger oder sogenannte Völkerschauen, die in Duisburg gastierten: Bei einem Rundgang durch die Innenstadt lassen sich zahlreiche Hinweise finden.


Während der Binnenhafen an Rhein und Ruhr Umschlagsplatz für Kolonialwaren war und kolonialrassistische Werbung stereotype Bilder vermittelte, trugen Duisburger Missionare und Siedler im deutschen Kolonialgebiet zur Ausbeutung der indigenen Bevölkerung bei. Treffpunkt ist der Eingang des Kultur- und Stadthistorischen Museums. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder (und ermäßigt) 2 Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

(c) krischerfotografie


Schnell anmelden für die Kinderkleiderbörse in Neudorf
Der Elternrat der Kita der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-Ost lädt zum Stöbern, Kaufen, Verkaufen und Klönen bei Kaffee, Kuchen und Snacks bei der Kleiderbörse „Rund ums Kind" ein. Die Börse im Gemeindezentrum an der Wildstr. 31 ist am Samstag, 16. März  2024 von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Die Standgebühr beträgt fünf Euro und eine Kuchenspende oder Finger-food-Spende; ein Verkaufs-Tisch muss aber vorab reserviert werden (Vanessa-nuessner@qmx·de), und zwar bis zum 1. März. Die Einnahmen kommen der Kita-Arbeit zugute. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://www.hochfeld-neudorf.de/.  


Ungelsheimer Gemeindekino unterm Kirchturm zeigt Wortmanns „Contra“   

Im Ungelsheimer „Kino unterm Kirchturm“ läuft am Freitag, 23. Februar 2024 um 19 Uhr im Gemeindezentrum am Sandmüllersweg die sozialkritische Komödie „Contra“. In dem vielfach ausgezeichneten Spielfilm von Regisseur Sönke Wortman geht es um Jura-Professor Richard Pohl, der die Verspätung zur Vorlesung seiner Studentin Naima Hamid unangemessen kommentiert und ein Video davon mit rassistischen Sprüchen durch das weltweite Netz geht.


Der Präsident der Universität sieht nur eine Chance, den Professor nicht entlassen zu müssen: Pohl und Hamid sind von dem Vorschlag zunächst beide nicht angetan, lassen sich aber darauf ein. Das Vorhaben scheint zu gelingen, bis der Studentin klar wird, dass sie nur dazu benutzt wird, Pohl vor dem Verlust seiner Professur zu bewahren und das Ansehen der Universität zu sichern.  
Die Kinofans sind eingeladen, nach der Vorführung bei einem Getränk über das Gesehene und Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist wie immer frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://www.evgds.de


Das Schlemmen in netter Gesellschaft beim Gemeindefrühstück in Wanheimerort fällt aus
In der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg treffen sich freitags um 9.30 Uhr im Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 Gemeindemitglieder und Leute aus dem Stadtteil zum gemeinsamen Frühstück. Das Schlemmen an diesem Freitag, 16. Februar muss aus Krankheitsgründen kurzfristig abgesagt werden. Infos zum nächsten Treffen gibt es unter Tel.: 0203 / 770134. Infos zur Rheingemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de und www.wanheimerort.ekir.de.




NRW: Steuerpflichtiges Durchschnittseinkommen war 2019 in Meerbusch am höchsten
In Nordrhein-Westfalen erzielten im Jahr 2019 etwa 8,9 Millionen Einkommensteuerpflichtige Gesamteinkünfte in Höhe von 388,1 Milliarden Euro (2018: 373,2 Milliarden Euro). Wie das Statistische Landesamt anhand vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik mitteilt, ergibt sich daraus rein rechnerisch ein durchschnittliches Jahreseinkommen (vor Steuern) von 43 454 Euro je Steuerpflichtigen. Das waren 3,2 Prozent mehr als 2018 (damals: 42 102 Euro).


Von allen 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden verzeichneten Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss) mit durchschnittlich 72 981 Euro je Steuerpflichtigen, Odenthal (Rheinisch-Bergischer Kreis) mit 62 106 Euro und Roetgen (Städteregion Aachen) mit 61 287 Euro die höchsten Durchschnittseinkommen. Die Großstädte mit den höchsten Durchschnittswerten zwischen Rhein und Weser waren Düsseldorf mit 54 314 Euro je Steuerpflichtigen auf Platz 14 sowie Bergisch Gladbach im Rheinisch-Bergischen Kreis (52 838 Euro) und Bonn (50 170 Euro) auf den Plätzen 19 und 33. Am unteren Ende der Einkommensskala rangierten Herne (33 880 Euro), Duisburg (33 749 Euro) und Gelsenkirchen mit 33 513 Euro je Steuerpflichtigen.


Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass zusammen veranlagte Ehegatten bei dieser Erhebung als ein Steuerpflichtiger gezählt werden. Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2019. Sie können erst veröffentlicht werden, wenn die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden frühestens nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden. Die hier veröffentlichten Informationen sind damit die aktuellsten, die derzeit verfügbar sind. (IT.NRW)




26,2 % mehr beantragte Regelinsolvenzen im Januar 2024 als im Januar 2023
• 15,3 % mehr Unternehmensinsolvenzen im November 2023 als im November 2022
• 1,0 % weniger Verbraucherinsolvenzen im November 2023 gegenüber November 2022

Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Januar 2024 um 26,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im Dezember 2023 hatte sie um 12,3 % gegenüber Dezember 2022 zugenommen. Seit Juni 2023 sind damit durchgängig zweistellige Zuwachsraten im Vorjahresvergleich zu beobachten, wobei die Insolvenzzahlen für diesen Zeitraum insgesamt noch leicht unter dem Niveau des Vor-Corona-Zeitraums Juni 2019 bis Januar 2020 lagen.


Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor. Die Insolvenzstatistik bildet nur Geschäftsaufgaben ab, die im Zuge eines Insolvenzverfahrens ablaufen, nicht jedoch solche aus anderen Gründen beziehungsweise vor Eintritt akuter Zahlungsschwierigkeiten. Diese und weitere Hinweise sind bei der Interpretation der Insolvenzstatistiken zu beachten.




NRW: Immer mehr Auszubildende im Handwerk haben (Fach-)Abitur
Auszubildende im NRW-Handwerk haben einen immer höheren Schulabschluss. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, hatten 22,7 Prozent der 27 819 neuen Auszubildenden im Handwerk im Jahr 2022 eine Hoch- oder Fachhochschulreife (6 303 Auszubildende). 2013 besaßen 14,8 Prozent der 30 189 Azubis mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag ein (Fach-)Abitur (4 482 Auszubildende).


Der größte Teil der Auszubildenden im Handwerk verfügte im Jahr 2022 bei Vertragsabschluss über eine Fachoberschulreife. Der Anteil der Auszubildenden mit diesem Schulabschluss stieg von 34,2 Prozent im Jahr 2013 auf 42,7 Prozent im Jahr 2022. Dagegen sank der Anteil der Auszubildenden mit Hauptschulabschluss im Zehnjahresvergleich von 48,2 Prozent auf 30,0 Prozent. Hatten 2013 noch 14 541 Azubis mit Hauptschulabschluss eine Ausbildung im Handwerk begonnen, waren es 2022 nur noch 8 331 (−42,7 Prozent). 44,2 Prozent der angehenden Tischler und Tischlerinnen haben (Fach-)Abitur.


Die Anteile der Auszubildenden mit einer Hoch- oder Fachhochschulreife lagen im Jahr 2022 bei den TOP-5-Ausbildungsberufen im Handwerk zwischen 8,1 Prozent und 44,2 Prozent. Für den beliebtesten Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugmechatroniker(in) entschieden sich 816 Auszubildende mit Hoch- oder Fachhochschulreife; dies waren 20,1  Prozent aller neuen Azubis in diesem Beruf (4 071). Eine besonders hohe schulische Vorbildung bei Vertragsabschluss hatten 2022 die Auszubildenen im Beruf Tischler(in). 786 der insgesamt 1 782 neuen Azubis in diesem Beruf verfügten über eine Hoch- oder Fachhochschulreife (44,2 Prozent).


Den geringsten Anteil der Auszubildenden mit Hoch- oder Fachhochschulreife gab es bei den Maler(inne)n und Lackierer(inne)n (8,1 Prozent). 41,8 Prozent der neuen Auszubildenden insgesamt hatten im Jahr 2022 (Fach-)Abitur Ähnlich wie im Handwerk ist auch bei allen Auszubildenden im dualen System ein Trend zu höherer schulischer Vorbildung zu erkennen. So hatten 41,8 Prozent aller Azubis mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag im Jahr 2022 (Fach-)Abitur. Im Jahr 2013 waren es lediglich 37,8 Prozent gewesen.



Liebe überwindet Landesgrenzen
Rund 10 Prozent aller Eheschließungen in Deutschland waren im Jahr 2022 bi-national, das heißt eine deutsche Frau oder ein deutscher Mann hat eine(n) Partner:in aus dem Ausland geheiratet. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamts zeigt, stammen die meisten dieser Partner:innen dabei aus der Türkei, Italien und Polen. Nach Kontinenten aufgegliedert stammten die meisten ausländischen Ehepartner:innen aus Europa (23.928 Personen), gefolgt von Asien (7.277 Personen), Amerika (2.737 Personen) und Afrika (1.175 Personen).


Aus Australien und Ozeanien kamen dagegen nur 77 Personen. Haben Sie eine(n) Partner:in aus dem Ausland geheiratet? Dann kann Ihnen der Verband binationaler Familien und Partnerschaften bei der Bewältigung von alltäglichen und juristischen Fragen behilflich sein. Der Verband ist auf Bundes-, Länder- und zugleich auf kommunaler Ebene eine Interessenvertretung binationaler, migrantischer und transnationaler Familien und Paare. Er engagiert sich diskriminierungs- und rassismuskritisch für die Grund- und Menschenrechte aller hier lebenden Familien und Paare. Matthias Janson
Infografik: Liebe überwindet Landesgrenzen | Statista

Wie verbreitet ist Online-Dating bei Menschen in Partnerschaften?
DATING-APPS - Stand 14.02.2024
Zwölf Prozent der für die Statista Consumer Insights befragten verheirateten US-Amerikaner:innen und sieben Prozent derjenigen, die in einer Beziehung leben, nutzen Dating-Apps. In Deutschland ist der Anteil der Vergebenen, die Tinder und Co. im Einsatz haben, dagegen deutlich geringer, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Oder vielleicht sind die Menschen in den USA auch einfach nur ehrlicher. Denn wer in einer Partnerschaft Dating-Apps nutzt, nimmt es mit der Treue möglicherweise nicht allzu genau und das braucht ja niemand zu wissen, auch kein Online-Fragenbogen einer anonymisierten Studie. Mathias Brandt
Infografik: Wie verbreitet ist Online-Dating bei Menschen in Partnerschaften? | Statista


Die meisten Ehen enden nicht vor Gericht - SCHEIDUNGEN
Bis dass der Tod euch scheidet – dieses Eheversprechen halten die meisten Paare in Deutschland ein. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigt, werden mehr Ehen durch den Tod eines Ehepartners gelöst als durch einen Scheidungsrichter. Wie der Verlauf der beiden Kurven in der Grafik zeigt, war die Zahl der Ehelösungen durch Tod eines Ehepartners seit den 1970er Jahren rückläufig, während die Zahl der richterlichen Scheidungen stieg – dieser Trend hat sich zu Beginn des neuen Jahrtausends umgekehrt.


Die Ursache für die Entwicklung können auch Experten nicht genau benennen. Möglicherweise liegt es an einer steigenden Wertschätzung konservativer Werte, mutmaßt etwa Michaela Kreyenfeld, Soziologieprofessorin an der Hertie School in Berlin. Denkbar sei aber auch, dass Paare heute nicht mehr so leichtfertig heiraten wie früher. Denn heute leben immer mehr Paare auch ohne Trauschein lange zusammen. „Denkbar ist deshalb, dass diejenigen, die überhaupt noch heiraten, es dann auch ernster meinen“, sagt Kreyenfeld.
Infografik: Die meisten Ehen enden nicht vor Gericht | Statista

Am Ende wollen wir alle das Gleiche #ZUSAMMENLAND
Rechte Populist:innen behaupten Migrant:innen hätten andere Werte als die Deutschen und ihre Lebensweise sei nicht mit unserer vereinbar. Laut Umfragedaten der Statista Consumer Insights sind die Personen mit und ohne migrantischen Hintergrund (erste und zweite Generation) gar nicht so verschieden. Auf die Frage nach den drei persönlich wichtigsten Lebensaspekten kamen von beiden Seiten ähnliche Antworten, wie die Statista-Grafik zeigt. Sowohl Migrant:innen als auch Deutsche nannten am häufigsten “eine glückliche Partnerschaft” als den wichtigsten Lebensaspekt.


Unter Personen mit ausländischem Hintergrund ist “Sicherheit und Schutz” mit 40 Prozent die zweithäufigste Antwort. Bei den Deutschen liegt diese Antwort mit 42 Prozent auf Rang drei, knapp hinter dem Verlangen “ein ehrliches und anständiges Leben zu führen” (43 Prozent). Dieser bescheidene Wunsch ist bei Migrant:innen wiederum auf Platz drei. Die Top drei Antworten sind also bei Eingeborenen sowie Einwanderern sehr ähnlich. Größere Unterschiede gibt es beispielsweise im Berufsleben.


Für die Zugewanderten fällt der Aspekt “Erfolg” mit 29 Prozent zu 16 Prozent (Deutsche) deutlich mehr ins Gewicht. Auch was die Karriere angeht, zeigen die Migrant:innen mehr Ehrgeiz als hier Geborene ohne Migrationshintergrund. Für sie wiegt hingegen die Selbstbestimmung und die Freiheit eigene Entscheidungen zu treffen um neun Prozentpunkte mehr als bei Neubürger:innen. René Bocksch
Infografik: Am Ende wollen wir alle das Gleiche | Statista


Manchesters Erfolg ist teuer erkauft. TRANSFERAUSGABEN - Stand Februar 2024
Manchester City ist die Mannschaft der Stunde im europäischen Spitzenfußball. In der vergangenen Saison konnten sie das Triple aus Ligameisterschaft, Pokal und Champions League gewinnen. Einen nicht unerheblichen Anteil am Erfolg der "Citizens" haben aber auch die finanzstarken Investoren der Abu Dhabi United Group. Seit der Übernahme des Investmentunternehmens aus dem arabischen Emirat wurde City siebenmal englischer Meister, gewann dreimal den FA-Cup und sechs Ligapokale.
Kein anderer Premier-League-Klub war im gleichen Zeitraum erfolgreicher.


Wie die folgende Grafik auf Basis von Daten von transfermarkt.de zeigt, hat der Erfolg jedoch einen stolzen Preis. Demnach übersteigen Citys Transferausgaben in den letzten knapp 16 Jahren die Einnahmen um rund 1,6 Milliarden Euro. Doch auch andere Klubs weisen mittlerweile ähnlich einseitige Transferbilanzen aus. Lokalrivale Manchester United hat innerhalb der letzten zwei Saisons ein Minus von weiteren 400 Millionen Euro angehäuft und steht somit nur noch knapp hinter den Citizens. Ebenfalls locker sitzt die Geldbörse bei Chelsea und Paris Saint-Germain – beide Fußballvereine haben eine negative Transferbilanz von über einer Milliarde Euro. Renè Bocksch
Infografik: Manchesters Erfolg ist teuer erkauft | Statista