'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    8.Kalenderwoche: 22. Februar
BaustellenDVG-UmleitungBahn-VRR


Freitag, 23. Februar 2024

Wetterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.

TÜV-Verband kritisiert Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung hinsichtlich Cannabiskonsum
Der Bundestag hat heute über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zum kontrollierten Umgang mit Cannabis entschieden. Dabei wird auch über eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung hinsichtlich des Konsums von Cannabis und das Führen eines Kraftfahrzeugs abgestimmt. Die Änderungen der Fahrerlaubnis-Verordnung kommentiert Richard Goebelt, Fachbereichsleiter Fahrzeug & Mobilität beim TÜV-Verband: „Die heutige Entscheidung der Ampelregierung den Besitz und Konsum von Cannabis auch im Straßenverkehr eingeschränkt zuzulassen ist eine Bankrotterklärung für die Vision Zero in Deutschland. Rauschfahrten unter Einfluss von Cannabis gehören zu den gefährlichsten Delikten im Straßenverkehr. Die Legalisierung des Cannabiskonsums als Genussmittel darf Rauschfahrten nicht legitimieren, sonst schaffen wir eine Risikosituation mit noch nicht abschätzbaren negativen Folgen für die Verkehrssicherheit.“


„Nach diesem Schnellschuss braucht es dringend Klarheit über einen wissenschaftlich fundierten Grenzwert und ein absolutes Cannabisverbot für Fahranfänger:innen in der Probezeit, Gefahrguttransporte und Personenbeförderung. Wir fordern auch eine breit angelegte Präventionskampagne zur Aufklärung über die Risiken der Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluss von Cannabis.“


Mehr als 4.500 Photovoltaik-Anlagen in Duisburg – Stadtwerke bieten Komplettpakete
1.549 Photovoltaik-Anlagen sind im Jahr 2023 in Duisburg in Betrieb gegangen. Das ist eine Steigerung von 268 Prozent zum Jahr 2022, als 578 Anlagen neu ans Netz gingen. Einen größeren jährlichen Zuwachs an Anlagen zur Stromerzeugung aus Sonnenkraft hat es bislang in den vergangenen 20 Jahren in Duisburg nicht gegeben.

Insgesamt gab es damit zum Ende des Jahres 2023 in der Stadt an Rhein und Ruhr 4.532 Solarkraftwerke, die in Betrieb sind und deren Erzeugungsleistung größer ist als 1 Kilowatt peak (1 kWp). Insgesamt haben diese Sonnenkraftwerke eine Bruttoleistung von 66,22 Megawatt peak (MWp). Allein 21,1 MWp Leistung sind durch den Zubau der Anlagen im Jahr 2023 hinzugekommen. Rein rechnerisch kann nun in Duisburg der jährliche Durchschnittsverbrauch von rund 20.700 Haushalten durch die Erzeugung von Solarstrom gedeckt werden. Im Vorjahr waren das noch „nur“ rund 14.800 Haushalte.  


 Immer mehr Menschen in Duisburg entscheiden sich dafür, den von ihnen benötigen Strom zu Teilen selbst und auf dem eigenen Dach zu erzeugen. Die Stadtwerke Duisburg sind der erste Ansprechpartner in der Stadt, wenn es um die Planung einer solchen Anlage geht. Dabei beraten und unterstützen die Energiespezialisten der Stadtwerke Duisburg von der Planung über die Installation bis zur Wartung und Instandhaltung.


„Das Interesse ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Eine auf den eigenen Verbrauch perfekt abgestimmte Anlage amortisiert sich schon nach wenigen Jahren“, sagt Andreas Burchert, Leiter des Teams für Erneuerbare Energien und Elektromobilität bei den Stadtwerken Duisburg.   Noch bis Ende Februar bietet der lokale Energiedienstleister allen Interessierten eine besondere Aktion an: Alle Kundinnen und Kunden, die sich bis Ende des Monats für eine PV-Anlage der Stadtwerke Duisburg entscheiden, erhalten jedes 5. Solarmodul ihrer neuen Anlage oder eine 11kW starke Wallbox zum Laden eines Elektroautos zur PV-Anlage gratis hinzu.  


Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden übersichtlich und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke Standardpakete geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit einer Leistung von 10,25 kWp und einem 5-kWh-Speicher gibt es inklusive Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage und elektronischer Inbetriebnahme bereits für rund 19.900 Euro (abzüglich der Rabattierungen).  


Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite swdu.de/pv zusammengestellt. Eine erste Kalkulation ist live auf der Website oder per Telefon (0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei bis drei Tagen erfolgt der Versand eines unverbindlichen Angebotes, nach der Bauplanung und Terminfindung vergehen dann in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten nutzbaren Kilowattstunde.    


Internationales Expertentreffen German Microwave Conference  
Neuste Entwicklungen, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse: Expert:innen aus Forschung und Industrie aus den Bereichen Mikrowellentechnologie und Hochfrequenz zieht es ins Ruhrgebiet. Vom 11. bis 13. März lädt die Universität Duisburg-Essen zur 15. Fachtagung „German Microwave Conference (GeMiC)“ in die Mercatorhalle Duisburg ein. Erwartet werden rund 250 Fachleute aus dem In- und Ausland.  


Drei Tage lang referieren, diskutieren und netzwerken Forschende von Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Europa, USA und Japan, auch im Austausch mit Experten aus der Industrie. Ein Fokus der diesjährigen GeMiC ist die Funktechnik bei höchsten Frequenzen, den Terahertz-Wellen, die auch an der UDE in drei Forschungsnetzwerken - gefördert von Bund und Land - einen Forschungsschwerpunkt bilden.


Die Anwendungen der Terahertz-Wellen reichen von Mobilfunk in zukünftigen 6G-Netzen über hochauflösende  Radartechnologie für intelligente Robotik bis hin zu medizinischer Bildgebung und Sensorik für die ressourcenschonende Landwirtschaft.   Neben mehr als 80 wissenschaftlichen Beiträgen sind mehrere hochkarätige internationale eingeladene Vorträge im Programm. Die GeMiC 2024 wird von der Elektro- und Informationstechnik in der Fakultät Ingenieurwissenschaften der UDE organisiert.


Was brauchen Jugendliche?  
Geschlechtsidentitäten, Digitalisierung, Extremismus, Klimaschutz, Armut und Einsamkeit sind Themen, die für viele Jugendliche mittlerweile den Alltag bestimmen. Eine neue Publikation des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. fragt nach passenden Unterstützungskonzepten der Jugendhilfe.  

„Welche Jugendhilfe brauchen Jugendliche?“ , fragt die neue Publikation des Deutschen Vereins und stellt Forschungsergebnisse und Praxisberichte vor. „Die aktuellen Lebens- und Problemlagen Jugendlicher sind vielfältig und erfordern spezifische Angebote der Jugendhilfe“, so Nora Schmidt, Geschäftsführerin des Deutschen Vereins. „Unser Themenheft zeigt innovative Ansätze auf, um Jugendliche auch in prekären Situationen zu erreichen und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu sichern.“  


Wie wichtig z.B. Mitsprache für Jugendliche in vielen Bereichen ihres Lebens und der Gesellschaft ist, betont Ekin Deligöz (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) im Vorwort. Die Chancen auf Partizipation sind besser geworden, aber ausbaufähig. Auch die Problematik sozialer Vereinsamung und damit verbundene psychische Belastungen für Jugendliche sind ein Thema im Heft.


Abgehandelt wird ebenso „Klimaangst“, die bei Jugendlichen weit verbreitet ist. Wie sich eine Einrichtung der stationären Jugendhilfe zum Klimaschutz stellen kann, wird praxisbezogen erörtert.
Welche Jugendhilfe brauchen Jugendliche?

Archiv für Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit 1/2024  
88 Seiten, kart., 18,20 Euro, für Mitglieder des Deutschen Vereins 14,50 Euro.
ISBN 978-3-7841-3702-5 E-Book 978-3-7841-3703-2  


Frauen-Empowerment feiert Auftaktveranstaltung für Ausstellung
Am Sonntag, den 18. Februar 2024, lud die Duisburger Werkkiste zum Auftakt der Ausstellung „Empowerment für Frauen – Lebensgeschichten“ ins Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Frauen, die sich bereit erklärt hatten, von ihren Flucht- und Ankommenserfahrungen zu berichten und diese öffentlich auszustellen.

V.l.: Shabnam Shariatpanahi und Sabrina Hanisch (Werkkiste); Frau Dr. Sommer (Museumsdirektorin), Edeltraut Klabuhn (Bürgermeisterin), Cornelius Schwarz (BAMF) und Frauen der Empowerment-Gruppe


Etwa 50 Menschen kamen am Sonntagvormittag zum Ausstellungsbeginn, die durch die Museumsdirektorin, Frau Dr. Sommer, eröffnet wurden. Bürgermeisterin Edeltraut Klabuhn würdigte den Mut und die Fertigkeiten der Frauen und hob die Relevanz der Integrationsarbeit vor Ort hervor. Extra aus Nürnberg angereist war auch ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), aus dem Finanzgeberprojekt „Gesellschaftlicher Zusammenhalt vor Ort“ um die Eröffnung zu begleiten.

Mit musikalischer Begleitung und anschließendem Ausklang kamen die Besucher*innen ins Gespräch. Shabnam Shariatpanahi, die die Frauen im Projekt begleitet sagt dazu: „ich finde es wichtig, dass durch die Geschichten der Frauen eine Sensibilisierung in der Öffentlichkeit angestoßen wird. Ich freue mich für die Frauen, die heute ihre Stärken und Fähigkeiten in den Fokus gerückt haben und auf alle Besucher*innen der Ausstellung.“ Die zehn Werke der Frauen sind vom 26.02.2024 – 30.04.2024 in der Zentralbibliothek Duisburg zu besichtigen.


Ferien-Schreibwerkstatt für Jugendliche in Buchholz

Die Bezirksbibliothek Buchholz, Sittardsberger Allee 14, lädt Jugendliche von 9 bis 13 Jahren ab Dienstag, 26. März, zu einer mehrtägigen Schreibwerkstatt ein. An insgesamt fünf Ferientagen nimmt die Journalistin und Autorin Monika Hanewinkel die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils von 10.30 bis 13 Uhr mit auf ein Abenteuer rund um Käpt´n Crown und seine wilde Piratenhorde. Interessierte, die Lust auf Geschichten haben, Fantasie und gute Laune mitbringen, sind willkommen.


Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, denn in der Schreibwerkstatt werden Tipps und Techniken vermittelt, wie man spannend schreibt, Figuren entwirft und eine packende Handlung entwickelt. Außerdem wird gerätselt, gespielt, gemalt und gelacht. Das Angebot wird gefördert durch das Programm „Schreibland NRW“.

Die Teilnahme kostet zehn Euro. Anmeldungen sind ab sofort unter www.stadtbibliothek-duisburg.de (im Bereich „Veranstaltungen“) möglich. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284. Die Bibliothek ist dienstags bis donnerstags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.


Kleidertauschbörse im Stadtfenster
Im Stadtfenster in der Duisburger Innenstadt, Steinsche Gasse 26, findet am Samstag, 2. März, ab 11 Uhr die nächste Kleidertauschbörse statt. Wer sich für Mode interessiert, aber seinen Geldbeutel und die Umwelt schonen möchte, kann hier kostenfrei seine Garderobe auffrischen. So geht’s: Von 11 bis 12 Uhr können bis zu zehn gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben werden. Angenommen wird alles außer Kinderbekleidung.


Für jedes Teil erhält man einen Gutschein, den man von 13 bis 14 Uhr gegen ein anderes Kleidungsstück eintauschen kann. Kleidung, die keinen neuen Besitzer findet, wird im Anschluss gespendet oder dem Recycling zugeführt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Kleidertauschbörse ist eine Kooperation der Stadtbibliothek mit der Duisburger Volkshochschule und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.


VHS-Vortrag: Dachbegrünung - Klimaschutz mit finanzieller Förderung voranbringen
Interessierte können sich bei einem Vortrag am Dienstag, 27. Februar, um 18 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte zum Thema „Dachbegrünung“ informieren und erhalten Informationen über finanzielle Förderaspekte der Stadt Duisburg. Referentin Gundula Jung berät seit vielen Jahren Privatleute und Unternehmen. Dachbegrünung ist eine seit der Antike bekannte Technologie, die auch heute Haus- und Immobilienbesitzern ökologische und ökonomische Vorteile bringt.


Als CO2- und Wasserspeicher sowie Dämmschutz vor Kälte oder übermäßiger Hitze trägt Dachbegrünung effektiv zum Klimaschutz bei, sorgt für ein angenehmes Raumklima und hilft Energiekosten einzusparen. Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Anmeldung und weitere Information: Marissa Turac, Fachbereichsleiterin VHS Duisburg, (0203) 283-3220 oder per E-Mail an Nicole Hübner (n.huebner@stadt-duisburg.de).


Schnupperangebot – Bibliothek für Seniorinnen und Senioren
Die Zentralbibliothek im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, lädt am Mittwoch, 6. März, um 9.30 Uhr zu einem Schnupperangebot für Seniorinnen und Senioren ein. Die Besucherinnen und Besucher erhalten einen Überblick über den Medienbestand vor Ort, aber auch über die digitalen Angebote. Schritt für Schritt wird erklärt, wie man gesuchte Titel findet, wie man die Automaten bedient und wo man bei Bedarf Hilfe bekommt.


Die Einführung endet im Café, wo noch einmal Gelegenheit für Fragen und zum Austausch besteht. Treffpunkt ist das Foyer des Stadtfensters. Das Angebot ist kostenfrei und dauert etwa 90 Minuten. Eine vorherige Anmeldung ist online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de, telefonisch unter 0203 283-4218 oder persönlich an der Information im Erdgeschoss der Zentralbibliothek erforderlich. Die Öffnungszeiten sind montags von 13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr


25 Jahre Route Industriekultur: Auch im Jubiläumsjahr Stempel sammeln mit dem Entdeckerpass
Die Route Industriekultur wird 25! Spannende Einblicke in das touristische Netzwerk bietet auch im Jubiläumsjahr der Entdeckerpass, den Regionalverband Ruhr (RVR) und Ruhr Tourismus GmbH herausgeben. Die Broschüre hält Informationen zu allen 27 Ankerpunkten, 17 Panoramen und 13 Siedlungen der Route bereit. Und anlässlich des Geburtstages der Route erhalten fleißige Entdeckerinnen und Entdecker eine besonders attraktive Belohnung.


Wie gewohnt bietet die bebilderte Broschüre auf rund 170 Seiten einen umfassenden Überblick über die Industriekultur mit allen ihren Sehenswürdigkeiten. Angaben zu Barrierefreiheit sowie zur Anfahrt mit Pkw, Fahrrad und ÖPNV ergänzen den Entdeckerpass. Hinzu kommen Informationen zum radrevier.ruhr, mit dem die Route Industriekultur per Rad "erfahren" werden kann. Auch die App "Perspektivwechsel – Ruhrgebietsgeschichte erleben" wird vorgestellt.


So kann die Entdeckungstour rund um die Route Industriekultur im Jubiläumsjahr spielend leicht geplant werden. Wer seinen Entdeckerpass an mindestens acht Ankerpunkten abstempeln lässt, kann sich eine Belohnung im Besucherzentrum Ruhr auf dem Welterbe Zollverein in Essen oder im Besucherzentrum Hoheward in Herten/Recklinghausen abholen. Im Jubiläumsjahr gibt es eine Powerbank (nur solange der Vorrat reicht).

Der kostenlose Entdeckerpass liegt an den Ankerpunkten der Route sowie an zahlreichen touristischen Informationsstellen der Metropole Ruhr, kulturellen Standorten wie Bibliotheken und Volkshochschulen sowie an Radstationen aus. Die Broschüre kann im Onlineshop des RVR unter https://www.shop.rvr.ruhr bestellt oder in der Mediathek unter http://www.mediathek.rvr.ruhr heruntergeladen werden.

Gegen Erstattung der Versandkosten ist auch die postalische Bestellung möglich.


Das sind die Ankerpunkte der Route Industriekultur:
- Bochum: Deutsches Bergbau-Museum, Eisenbahnmuseum Bochum, Jahrhunderthalle Bochum
- Dortmund: DASA Arbeitswelt Ausstellung, Kokerei Hansa, Zeche Zollern
- Duisburg: Innenhafen Duisburg, Landschaftspark Duisburg-Nord, Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
- Essen: Unesco-Welterbe Zollverein, Villa Hügel Gelsenkirchen: Nordsternpark Hagen: LWL-Freilichtmuseum, Hohenhof
- Hamm: Maximilianpark Mülheim: Aquarius Wassermuseum
- Oberhausen: Gasometer, Peter-Behrens-Bau, St. Antony Hütte
- Ennepe-Ruhr-Kreis: Henrichshütte Hattingen, Zeche Nachtigall in Witten
- Kreis Recklinghausen: Zeche Ewald in Herten, Chemiepark Marl, Umspannwerk Recklinghausen, Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop
- Kreis Unna: Lindenbrauerei in Unna
- Kreis Wesel: Zechenpark Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort

Das industriekulturelle Netzwerk in der Trägerschaft des Regionalverbandes Ruhr (RVR) feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag mit zahlreichen Veranstaltungen im gesamten Ruhrgebiet. Das Jubiläumsjahr startet am 29. Mai mit einem Festakt auf dem Welterbe Zollverein - auf den Tag zweieinhalb Jahrzehnte, nachdem dort die Route offiziell eröffnet wurde. Und auch die ExtraSchicht feiert das Jubiläum am 1. Juni mit.


Die Route Industriekultur entstand aus der Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher Park. Sie verbindet das industrielle Erbe des Ruhrgebiets auf einem Straßenrundkurs von 400 Kilometern. Alternativ lässt sich die Route auf einem 300 Kilometer langen Rundkurs per Rad erleben. Das Kerngerüst bilden 27 herausragende Denkmäler, die sogenannten Ankerpunkte. Die Ankerpunkte wurden in den vergangenen 25 Jahren von rund 115 Millionen Menschen besucht. Infos und Download Entdeckerpass: https://www.route-industriekultur.ruhr

„Jugend musiziert“
Schülerinnen und Schüler der Musik- und Kunstschule Duisburg präsentierten sich überaus erfolgreich im diesjährigen Wettbewerb „Jugend musiziert“ Die insgesamt 27 Teilnehmenden zwischen 7 und 18 Jahren erreichten 15 erste Preise, von denen acht in den Landeswettbewerb Anfang März weitergeleitet werden, und einen zweiten Preis. In den diesjährigen Kategorien Bläser solo, E-Bass, Klavier vier- bis achthändig, Duo Klavier und ein Streichinstrument sowie in den besonderen Ensemblebesetzungen maßen sich die jungen Duisburger Talente in der Region mit Musizierenden aus Dinslaken, Mülheim und Oberhausen.


„Die Leistungen begeistern mich immer wieder aufs Neue! Wie die ebenso talentierten wie fleißigen jungen Menschen nicht nur tolle Auftritte bewältigen, sondern mit ihrer Musik die Herzen ihres Publikums erobern, gibt viel Zuversicht“, freut sich Dezernentin Astrid Neese. Großzügig unterstützt wird die Veranstaltung des renommierten Wettbewerbs seit Jahren von der Sparkasse Duisburg, die auch zusätzliche Förderpreise verleiht.


Das Preisträger-Konzert mit Übergabe der Urkunden durch Astrid Neese findet am Sonntag, 18. Februar, um 11 Uhr im Saal der Folkwang Universität der Künste, Abteilung Duisburg statt. In einem weiteren Konzert am Freitag, 23. Februar, um 18 Uhr spielen alle in den Landeswettbewerb weitergeleiteten Musizierenden ihr Wertungsprogramm in der Lutherkirche in Neudorf. Der Landeswettbewerb Jugend musiziert für Nordrhein-Westfalen findet vom 8. bis zum 12. März in Köln statt. Die Wertungsspiele sind öffentlich, die Teilnehmenden freuen sich über Unterstützung durch ein wohlwollendes Publikum.


Die Ergebnisse im Einzelnen:
Thees Bente vom Stein Horn Altersgruppe Ia: 1. Preis (25 Punkte)
Emmi Claeys Horn Altersgruppe II: 1. Preis mit Weiterleitung (23 Punkte)
Sara da Silva Antunes Alves, Horn Altersgruppe III: 1. Preis mit Weiterleitung (24 Punkte)
Jakob Süßmilch Trompete Altersgruppe Ib: 1. Preis (23 Punkte)
Constantin Oemler Trompete Altersgruppe III: 1. Preis mit Weiterleitung (23 Punkte)


Merle Gindera Querflöte Altersgruppe Ib: 1. Preis (24 Punkte)
Charlotte Sebald Querflöte Altersgruppe III: 1. Preis mit Weiterleitung (25 Punkte)
Clara Sebald Querflöten Begleitung am Klavier Altersgruppe Ib: 1. Preis (25 Punkte)
Sebastian Yilong Baumann Saxophon Altersgruppe IV: 1. Preis mit Weiterleitung (25 Punkte)
Luisa van Stiphaut E-Bass Altersgruppe IV: 1. Preis mit Weiterleitung (23 Punkte)


Aaron Stahlbaum und Sumin Mun Klavier vier- bis achthändig oder an zwei Klavieren Altersgruppe Ib: 1. Preis (24 Punkte)
Alessia Anderson und Mila Zalac Klavier vier- bis achthändig oder an zwei Klavieren Altersgruppe II: 1. Preis mit Weiterleitung (24 Punkte)
Ben Trautvetter und Alice Shiqian Li Duo Klavier und ein Streichinstrument (Violoncello) Altersgruppe Ib 1. Preis (21 Punkte)
Emilian Aquino und Lilly Jiaxuan Li Duo Klavier und ein Streichinstrument (Klavier/Violine) Altersgruppe II: 1. Preis (21 Punkte)
Emma Magiera und Lilly Jiaxuan Li Duo Klavier und ein Streichinstrument Altersgruppe III: 2. Preis (19 Punkte)
Lena da Silva Antunes Alves, Valeria Fedosejew (Oberhausen), Malaika Kaprowski (Essen), Carolin de Bruijn, Emmi Rupprecht, Besondere Besetzung Klassik, Romantik, Spätromantik und Impressionismus (Violine) Altersgruppe V: 1. Preis mit Weiterleitung (23 Punkte)

TANZtage Duisburg 2024 starten
Die 34. TANZtage Duisburg starten am Freitag, 23. Februar, mit ihren Vorentscheiden („First Level“) in der Rheinhausen-Halle auf der Beethovenstraße. Die besten Tanzgruppen des „First Level“ treten am Samstag und Sonntag, 16. und 17. März, im Theater der Stadt in den großen Finalshows – unterteilt in Kids, Teens und Adults – an, um eine der begehrten Skulpturen, die jeweils für die besten Performances vergeben werden, zu erhalten.


„Die TANZtage Duisburg haben sich über die Jahre zu einem festen und glanzvollen Höhepunkt im Kulturkalender unserer Stadt entwickelt. Es ist eine Freude zu sehen, wie dieses Festival nicht nur die Tanzgemeinschaft zusammenbringt, sondern auch das kulturelle Leben in Duisburg bereichert“, sagt Kulturdezernentin Linda Wagner. Die enorme Nachfrage nach Tickets und die Vielfalt der Teilnehmenden bestätigen den besonderen Stellenwert dieses Events.


„Innerhalb von 24 Stunden nach Vorverkaufsbeginn war mit rund 5.500 Tickets für die insgesamt 17 Shows der TANZtage mehr als die Hälfte des Kartenkontingents verkauft. Dieser Zuspruch motiviert und bestärkt uns jedes Jahr aufs Neue, alles für eine gute Organisation des größten Amateurtanzevents des Landes zu geben“, zeigt sich Petra Schröder, Geschäftsleiterin der Kulturbetriebe Duisburg, beeindruckt von der anhaltenden Begeisterung für die TANZtage. Die Volksbank Rhein Ruhr ist seit vielen Jahren Hauptsponsor des TanzFestivals.


Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes: „Es ist immer wieder faszinierend, mit wieviel Herz und Freude die Tänzerinnen und Tänzer und auch das Publikum die TANZtage Duisburg be- und erleben“. Damit die Freude auch nach den TANZtagen bleibt, hat das Festivalbüro wieder TANZtage-Merchandise-Artikel produzieren lassen. Neben den TShirts und Hoodies – jeweils mit der Adaption des diesjährigen Plakats – wird es Tassen und Trinkflaschen geben. Festivalkoordinatorin Nicole Richter freut sich über die Anmeldung von 369 Tanzgruppen mit insgesamt 5.088 Tänzerinnen und Tänzern.


Die jüngste Teilnehmerin ist fünf, die älteste Teilnehmerin 72 Jahre alt. Die angemeldeten Tanzgruppen reisen aus fast allen Bundesländern an. Karten für alle Veranstaltungen gibt es im Servicebüro des Theater Duisburg, Opernplatz (Neckarstr. 1), Telefon 0203 283-62100, oder per E-Mail an karten@theater-duisburg.de. Karten sind auch im Online-Ticketshop unter www.tanztage-duisburg.de sowie unter www.reservix.de und bundesweit in über 3.000 angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Soweit noch verfügbar, können (Rest)-Tickets an der Tages-/Abendkasse vor Ort erworben werden.



Spieleabend in der Rheinhauser Bibliothek
Der nächste Spieleabend in der Bezirksbibliothek Rheinhausen, Händelstr. 6, findet am Freitag, 23. Februar, ab 19 Uhr statt. Die Bibliothek verwandelt sich dann in ein großes Wohnzimmer mit vielen Tischen, an denen sich Spielbegeisterte jeden Alters treffen. Das Angebot ist vielfältig – Klassiker wie Rummikub und Carcassonne kommen ebenso auf den Tisch wie ganz neue Titel. Wer möchte, kann gerne ein eigenes Spiel mitbringen, um es auszuprobieren oder vorzustellen.

Die zahlreichen Stammspielerinnen und -spieler freuen sich über neu hinzukommende Gäste. Auch Einzelpersonen finden garantiert schnell Anschluss. Für kleine Snacks und Getränke ist gesorgt. Gerne kann hierzu noch etwas beigetragen werden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen steht das Team der Rheinhauser Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter 02065 905-4235 gerne zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis donnerstags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.


Zentralbibliothek: Lesung „Sommer in Odessa“ von Irina Kilimnik
Die Zentralbibliothek lädt am Freitag, 23. Februar, um 20 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einer Lesung von Irina Kilimnik ein. Die Lesung erzählt die Geschichte einer chaotischen Familie, der jungen Frau Olga auf der Suche nach ihrem Weg und dem schönen Odessa vor dem Krieg. Olga, eine Medizinstudentin wider Willen, lebt mit ihrer großen Familie in Odessa am Schwarzen Meer.


Der Sommer in der Stadt ist unbeschwert, doch Olgas Leben ist es nicht. Ihr Großvater ist das unumstrittene Oberhaupt der Familie und verbirgt seine Enttäuschung darüber, dass seine Nachkommen ausschließlich Frauen sind, kaum. Lichtblicke in Olgas Leben sind ihre Freunde Mascha und Radj sowie eine aufblitzende Perspektive der Befreiung. Irina Kilimnik kam im Alter von 15 Jahren aus der Ukraine nach Deutschland.

Foto (c) Simone Hawlisch

Ihr Roman ist auch eine Hymne an das lebendige und multikulturelle Zusammenleben in Odessa. Karten für diese Veranstaltung des Vereins für Literatur und der Stadtbibliothek sind zum Preis von zehn Euro zuzüglich Gebühren erhältlich unter www.stadtbibliothek-duisburg.de sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen.


TÜV: Partikelmessung bei der Abgasuntersuchung zeigt Wirkung
Erste Auswertung von fast 1 Millionen Fahrzeugen seit Einführung des neuen Messverfahrens.  
Groß-Verschmutzer mit defekten Filtersystemen werden aus dem Verkehr gezogen.
Ergebnisse bestätigen Notwendigkeit einer realen Emissionsmessung am Auspuff.
TÜV-Verband fordert Ausweitung der Partikelmessung auf weitere Fahrzeugtypen. 

Seit Juli 2023 wird in Deutschland bei Kraftfahrzeugen im Rahmen der Abgasuntersuchung (AU) die Partikelanzahlkonzentration gemessen (PN-Messung): Betroffen sind Fahrzeuge mit Dieselmotor ab der Emissionsklasse Euro 6/VI. Eine erste Auswertung durchgeführter Abgasuntersuchungen im Zeitraum 1. August bis zum 30. Oktober 2023 hat die Wirksamkeit der neuen Messmethode gezeigt. Kraftfahrzeuge mit zu hohen Schadstoffemissionen werden sicher identifiziert. Die Auswertung berücksichtigt die Ergebnisse der PN-Messung von 950.809 Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 6/VI. Davon haben 32.285 im ersten Anlauf die Prüfung nicht bestanden, was einer Durchfallquote von 3,4 Prozent entspricht.


„Die Ergebnisse zeigen die Wirksamkeit des Verfahrens und unterstreichen die Notwendigkeit einer regelmäßigen Modernisierung der Abgasuntersuchung an den Stand der Fahrzeugtechnik“, sagt Richard Goebelt, Fachbereichsleiter Fahrzeug & Mobilität beim TÜV-Verband. „Wer bei der AU durchfällt, muss mit dem Fahrzeug umgehend in die Werkstatt, um den Mangel zu beheben.“ 
Aus Sicht des TÜV-Verbands sollte die Messung der Partikelanzahlkonzentration zukünftig nicht nur auf Euro 6/VI-Dieselfahrzeuge beschränkt sein. „Wir empfehlen die Messung auf Kraftfahrzeuge der Emissionsklasse Euro 5b sowie auf Benziner mit Direkteinspritzung ab Klasse 6 auszuweiten“, sagt Goebelt.


„Für Fahrzeuge ab dieser Emissionsklasse gilt bereits im Rahmen der EU-Abgastypgenehmigung ein strenger Grenzwert für die Partikelanzahl, der in der Regel nur durch den Einbau eines Partikelfilters erreichbar ist. Mit der vorhandenen Messtechnik können wir sicherstellen, dass die Filter dieser Fahrzeuge einwandfrei funktionieren.“ Fahrzeuge mit defekten oder manipulierten Filtersystemen gelten als „Groß-Verschmutzer“ (Gross Polluter), die für einen großen Teil schädlicher Emissionen im Verkehrssektor verantwortlich sind.


Abgasuntersuchung reduziert Schadstoffemissionen
Die Abgasuntersuchung (ASU) ist seit 1985 für alle mehrspurigen Kraftfahrzeuge verpflichtend und seit 2010 Teil der Hauptuntersuchung (HU). Die AU dient der Überwachung der Emissionen aller Fahrzeuge in der EU und stellt sicher, dass Fahrzeuge keine übermäßigen Mengen an schädlichen Gasen wie Kohlenmonoxid (CO) beim Benziner und Rußpartikel beim Diesel ausstoßen. Feinstpartikel aus Verbrennungsmotoren bilden stabile Aerosole in der Atmosphäre, die das Sonnenlicht absorbieren und so die Atmosphäre aufheizen. Damit trägt die AU zur Einhaltung der Umweltvorschriften und zur Minimierung der Umwelt- und Klimaauswirkungen des Straßenverkehrs bei.


Sollten mit einer neuen EU-Luftqualitätsrichtlinie zudem die in der EU geltenden Immissionsgrenzwerte angehoben werden, kann eine modernisierte Abgasuntersuchung dazu beitragen, mögliche Fahrverbote für Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren zu vermeiden. „Die regelmäßige Überprüfung und Wartung der Fahrzeug-Abgassysteme ist eine der effizientesten Maßnahmen, Umwelt- und Klimabelastungen durch den Straßenverkehr zu reduzieren, die Luftqualität zu verbessern und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen“, sagt Goebelt.  PN-Messung bei Euro 6/VI-Fahrzeugen: Durchfallquote steigt mit Laufleistung Mit der PN-Messung ab Euro 6/VI ziehen TÜV-Verband, DEKRA, KÜS, ZDK und ASA-Verband eine erste Zwischenbilanz des neuen Messverfahrens.


„Die Ergebnisse zeigen, dass die Durchfallquote bei der Abgasuntersuchung mit steigender Laufleistung der Fahrzeuge zunimmt“, sagt Goebelt. Bei Fahrzeugen mit einer Laufleistung bis 50.000 Kilometern liegt die Durchfallquote bei 2,8 Prozent. In der Gruppe von 50.000 bis 160.000 Kilometern beträgt die Durchfallquote 3,3 Prozent und bei Fahrzeugen mit mehr als 160.000 Kilometern sind es 4,7 Prozent. Die Auswertung hat auch gezeigt, dass nur 0,72 Prozent der untersuchten Fahrzeuge aufgrund der im On-Board-Diagnose (OBD)-System gespeicherten Fehlercodes und Fehlfunktionen durchgefallen sind. Bis Ende 2017 konnte die Abgasuntersuchung allein als OBD-AU durchgeführt werden. Wurde damals beim Auslesen der OBD festgestellt, dass die Eigendiagnose abgeschlossen war, konnte auf die Endrohrmessung verzichtet werden.

Goebelt: „Die Untersuchung belegt erneut den Mehrwert einer Kombination aus Endrohrmessung und Auslesen der OBD, um Defekte oder Manipulationen der Abgasreinigung sicher nachzuweisen.“  Die vollständigen Ergebnisse der Untersuchung sind abrufbar unter: „Feinstaub-Messung bei der Abgasuntersuchung – Hoher Nutzen für Umwelt und Nachhaltigkeit“



Frauen in Duisburg feiern den Ökumenischen Weltgebetstag  
Den Ökumenischen Weltgebetstag feiern Christinnen und Christen in über 150 Ländern der Erde jedes Jahr am ersten Freitag im März; auch in Duisburg. „...durch das Band des Friedens“ ist das Motto des Gottesdienstes am 1.März diesen Jahres, zu dem Christinnen aus Palästina einladen. Bis zum Jahr 2022 haben sie Gebete, Lieder und Texte zusammengestellt. Im Kontext der dramatischen Ereignisse in Israel und Palästina seit dem 7.Oktober 2023 wurde durch das deutsche Weltgebetstagskomitee eine aktualisierte Version der Liturgie erarbeitet. Damit wurde auch auf die Kritik und Antisemitismusvorwürfe reagiert.


Das Vorbereitungsteam um Pfarrerin Esther Immer und Pastoralreferentin Marianne Philippi plädiert dafür, mit dem überarbeiteten Gottesdienstentwurf zu feiern, der die aktuelle Situation berücksichtigt. Angesichts der Terroranschläge der Hammas auf Israel und des Kriegs in Gaza ist es für die Duisburger Frauen wichtig, für ein Ende des Sterbens zu beten. Denn das Band des Friedens soll alle verbinden, finden die beiden.  Die meisten Duisburger Gottesdienste beginnen zwischen 15 und 18 Uhr, der Gottesdienst in der Karmelkirche, Karmelplatz 1 -3, richtet sich insbesondere an Berufstätige und beginnt deshalb erst um 20 Uhr. 

Eine Übersicht der Termine gibt es im Internet unter www.kirche-duisburg.de, mehr Infos zum Weltgebetstag gibt es im Netz unter www.weltgebetstag.de. Im Anhang senden wir Ihnen eine Übersicht der Weltgebetstagsgottesdienste der Frauen 2024 in Duisburg.






Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer im 1. Halbjahr 2023 um 33,5 % niedriger als im 1. Halbjahr 2022
• Pro-Kopf-Einnahmen in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg am höchsten, gefolgt vom Flächenland Brandenburg
• Preisrückgänge bei Wohnimmobilien im 1. Halbjahr 2023 in Rekordhöhe
• Bauland: Zahl der Käufe und deren Gesamtwert haben sich nach vorläufigen Zahlen im 1. Halbjahr 2023 gegenüber 1. Halbjahr 2022 halbiert

 Die Zurückhaltung beim Kauf von Grundstücken und Immobilien hat die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer einbrechen lassen. Im 1. Halbjahr 2023 nahmen die Bundesländer rund 6,3 Milliarden Euro aus der Grunderwerbsteuer ein. Das war ein Minus von 33,5 % gegenüber dem Höchststand von knapp 9,5 Milliarden Euro im 1. Halbjahr 2022, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Zugleich fielen die Einnahmen auf den tiefsten Stand seit mehr als sechs Jahren: Weniger brachte die Grunderwerbsteuer letztmals im 2. Halbjahr 2016 ein – mit damals gut 6,2 Milliarden Euro.




Wie viel Wasser verbraucht die Welt? WELTWASSERTAG - Stand 21.02.2024
Der Weltwassertag der Vereinten Nationen am 22. März steht in diesem Jahr unter dem Motto "Water for Peace" ("Wasser für den Frieden"). Weltweit haben 2,2 Milliarden Menschen laut Unicef keinen regelmäßigen Zugang zu Trinkwasser. Durch den Klimawandel verschärft sich die Lage weiter. In Deutschland ist der Wasserverbrauch pro Kopf gegenüber dem Jahr 1990 deutlich gesunken. Laut den aktuellsten verfügbaren OECD-Daten verbrauchte Deutschland im Jahr 2019 im Schnitt 249.000 Liter Wasser pro Kopf.


Gründe für den geringeren Verbrauch waren ein bewussterer Umgang mit der Ressource Wasser sowie verbesserte Technologien bei Geräten wie Waschmaschinen. Im weltweiten Vergleich zählen die Bundesbürger damit aber immer noch zu den Vielverbrauchern. In vielen afrikanischen Ländern liegt der jährliche Wasserverbrauch beispielsweise unter 100.000 Liter pro Kopf.


Zu den Ländern mit dem höchsten Wasserverbrauch zählen die südamerikanischen Länder Kolumbien und Peru sowie Aserbaidschan, mit über einer Millionen Liter pro Einwohner:in im Jahr. In die Daten der OECD zählt neben dem privaten Wasserverbrauch für Körperpflege, Wäschewaschen, Toilettenspülung und Geschirrspüler auch der industrielle Wasserverbrauch, mit Ausnahme von Wasserkraftanlagen. Renè Bocksch
Infografik: Wie viel Wasser verbraucht die Welt? | Statista

Welche Mineralwässer trinken die Deutschen?
Deutsche Mineralbrunnen setzen pro Jahr rund zehn Milliarden Liter Mineral- und Heilwasser ab, auch die Umsätze liegen seit Jahren jenseits von drei Milliarden Euro jährlich. Aber Mineralwasser ist nicht gleich Mineralwasser – sowohl hinsichtlich des Geschmacks als auch der Beliebtheit. Wie eine Auswertung der Statista Consumer Insights zeigt, stammen die am häufigsten konsumierten Mineralwässer in Deutschland hauptsächlich von hiesigen Firmen.


45 Prozent der Befragten geben beispielsweise an, in den vergangenen zwölf Monaten Gerolsteiner getrunken zu haben. Mehrheitseigner der Firma ist mit knapp 51 Prozent die Bitburger Holding, eigentlich bekannt für ihre Biermarken Bitburger, Köstritzer oder König Pilsener. Den zweiten Platz nimmt mit 40 Prozent Volvic ein, das zum Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé gehört. Dieser taucht mit San Pellegrino auch ein zweites Mal in den Top 8 der meist getrunkenen Mineralwassermarken auf, während die US-Firma Coca-Cola mit ViO den vierten Platz belegt.


Beide multinationalen Konglomerate standen in der Vergangenheit in der Kritik, Ökosysteme und Grundwasserspiegel durch angeblich zu intensive Wasserentnahme aus zahlreichen Quellen weltweit zu gefährden. Die restlichen viel konsumierten Marken wie Hella oder Vilsa sind alle deutschen Konzernen zuzuordnen. Fast allen Dachfirmen der Top-8-Marken ist die gewinnorientierte Geschäftsführung gemein.

Eine Ausnahme gibt es allerdings. Alleingesellschafter der Adelholzener Quellen, die unter anderem die Marke Adelholzener vertreiben, sind die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, eine bayerische Ordensgemeinschaft. Nach Kostendeckung fließen die Gewinne mit Adelholzener-Produkten laut eigenen Angaben komplett in die zum Orden gehörenden sozialen Einrichtungen, darunter zwei Krankenhäuser und einige Altenheime. Florian Zandt
Infografik: Welche Mineralwässer trinken die Deutschen? | Statista

Wie groß ist der Markt für deutsche Mineralwässer?
2022 haben die rund 150 im Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) organisierten Firmen knapp über zehn Milliarden Liter Mineral- und Heilwässer abgesetzt. Damit konnten die Unternehmen Umsätze in Höhe von fast vier Milliarden Euro generien. Das entspricht einer Steigerung von neun Prozent gegenüber dem letzten Prä-Pandemie-Jahr, in dem allerdings auch deutlich weniger Wasser vertrieben wurde. Wie unsere Grafik auf Basis aktueller Branchendaten zeigt, machen zwei Varianten von Mineralwasser den Großteil des Absatzvolumens aus.


Während aromatisierte und Heilwässer eine verschwindend geringe Bedeutung für deutsche Mineralbrunnen haben, sind vor allem mit Kohlensäure versetzte, in Flaschen abgefüllte Mineralwässer für die Branche relevant. Drei Viertel des gesamten Volumens oder rund 7,6 Milliarden Liter entfielen auf Angebote mit viel oder wenig Kohlensäure, gefolgt von kohlensäurefreien Produkten mit 2,2 Milliarden Liter. Die Rolle von deutschem Wasser auf der internationalen Bühne ist hingegen relativ gering. Laut vom VDM zitierten Daten des Statistischen Bundesamts wurden 2022 etwa 360 Millionen Liter Mineralwasser exportiert und im Gegenzug 1,1 Milliarden Liter importiert.


Ob der Konsum von 2022 rund 130 Litern Mineralwasser pro Kopf und Jahr prinzipiell nötig wäre, steht schon seit längerem zur Diskussion. Während sich die Abfüller auf besondere Mineraliengehalte der jeweiligen Quellen berufen, führen Gegner:innen das Argument an, dass Trinkwasser aus dem Wasserhahn deutlich günstiger und von ähnlicher Qualität sei. Letzteres trifft allerdings nicht immer uneingeschränkt zu.


In der Vergangenheit waren Grundwasserproben aus bestimmten Gebieten Deutschlands durch erhöhte Nitratwerte aufgefallen, die weit über dem in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwert lagen und sich auf die übermäßige Düngung nahegelegener landwirtschaftlicher Betriebsflächen zurückführen ließen. Da deutsches Trinkwasser allerdings vergleichsweise hohen Prüfstandards unterliegt, sei der Konsum laut Institutionen wie der Techniker Krankenkasse in den allermeisten Fällen unbedenklich, so lange sich keine alten Bleirohre in den entsprechenden Wohngebäuden befinden.
Infografik: Wie groß ist der Markt für deutsche Mineralwässer? | Statista

Trinkwasser aus der Flasche oder aus dem Hahn
"Leitungswasser hat in Deutschland eine gute bis sehr gute Qualität. Sie können es bedenkenlos trinken, sofern keine Bleileitungen im Haus sind", so die Verbraucherzentrale. Trotzdem konsumieren fast zwei Drittel der für die Statista Consumer Insights hierzulande befragten Menschen regelmäßig in Flaschen abgefülltes Wasser. Dabei ist das nicht nur aus qualitätsgründen unnötig.

So kostet ein Liter Leitungswasser durchschnittlich 0,02 Euro, während es im Discounter bereits 0,18 Euro (1,5-Liter-Flasche Quellbrunn bei Aldi) sind - und das Wasser aus dem Einzelhandel muss auch noch nach Hause getragen werden. Und wie sieht es im übrigen Europa aus? In Italien ist Flaschenwasser noch ein ganzes Stück weiter verbreitet als hier. Dagegen bilden die Flaschentrinker:innen in den Niederlanden und Schweden eine Minderheit. Mathias Brandt
Infografik: Trinkwasser aus der Flasche oder aus dem Hahn | Statista

Softdrinks sind in Mexiko besonders beliebt
Softdrinks sind insbesondere in Mexiko, Dänemark, den USA und dem Vereinigten Königreich beliebt. Hier ist der Anteil der Menschen, die regelmäßig zu dieser Art von Getränken greifen, besonders hoch. Das zeigt die Grafik auf Basis von Daten der Statista Consumer Insights. In Deutschland hat jeder Zweite der Befragten angegeben, regelmäßig Softdrinks zu konsumieren. In Japan sind sie hingegen weniger beliebt: weniger als ein Drittel der Befragten trinken regelmäßig Getränke wie Cola, Fanta & Co.


Alkoholfreie Erfrischungsgetränke werden im Sprachgebrauch gerne als Softdrinks bezeichnet. Zur Sparte der Erfrischungsgetränke zählen neben Softdrinks auch Säfte und Saftschorlen, doch die oft süßen Limonaden und Cola-Getränke stehen in der Beliebtheit der Konsumenten weiter oben. Die Basis der Getränke ist dabei Wasser, dem verschiedene Aromen, Zucker, Mineralstoffe, Kohlensäure und andere Inhalte hinzugefügt werden. Aufgrund des hohen Zuckergehalts stehen Softdrinks oft in der Kritik - ein übermäßiger Konsum birgt negative Folgen für die Gesundheit, wie etwa Übergewicht.


In der Vergangenheit wurde in Deutschland vermehrt über eine Zuckersteuer für Produkte mit einem verhältnismäßig hohen Zuckergehalt diskutiert, um den Konsum zu reduzieren. Bislang wurde eine solche steuerliche Abgabe jedoch nicht eingeführt. Angebotene Light-Produkte versuchen den Konsumenten den gleichen Geschmack mit einem reduzierten Zuckergehalt zu bieten, doch auch diese Produktsegmente werden vermehrt kritisch hinterfragt. Aufgrund der Versetzung mit Kohlensäure werden die Erfrischungsgetränke in der englischen Sprache oft als Carbonated Soft Drinks (CSD) bezeichnet. Die Bezeichnung des "soften" (weichen) ist durch Abgrenzung zu Getränken mit Alkohol zu erklären. Matthias Janson
Infografik: Softdrinks sind in Mexiko besonders beliebt | Statista