'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    9.Kalenderwoche: 1. März
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Samstag, 2., Sonntag, 3. März 2024 
Welttag des Artenschutzes und Welttag des Hörens am 3. März

Es reicht mit diesem gefährlichen Zündeln
Duisburger Superintendent spricht Klartext bei der Demo für Zusammenhalt und Vielfalt 
"Duisburg ist bunt, das kann man hier sehen, ein beeindruckendes Bild. Die kruden Vorstellungen einiger Ewig-Gestriger haben das Land in Bewegung gebracht und auch uns hier zusammengebracht. Remigration. Als Vertreter der Kirchen sage ich: Das ist nicht nur zutiefst undemokratisch, sondern auch zutiefst unchristlich. Es reicht mit diesem gefährlichen Zündeln.

Wachsamkeit ist ein biblisches Gebot und es ist das Gebot der Stunde. Als Kirchen stehen wir hier auch aus Solidarität für unsere christlichen Geschwister, die aus aller Herren Länder kommen, auch hier in Duisburg, und auch in Solidarität mit den Gläubigen anderer Religionen. Viele von ihnen fragen sich gegenwärtig, ob sie noch richtig in diesem Land sind. Wir müssen ihnen ein deutliches Zeichen senden - Ihr seid hier richtig! Und sagen: Andere sind irgendwo nicht richtig, und zwar im Kopf. Daher ist dieser Tag für mich eine Ermutigung. Wir zeigen Gesicht für Demokratie, für Vielfalt und für Menschenfreundlichkeit. Amen."

Fotos BZ Jeschke



Gemeinsame Presseerklärung der diakonischen Einrichtungen in Duisburg, Dinslaken und Oberhausen - Rassismus, Hass und Hetze haben in unserer Welt keinen Platz 


Duisburg, 26. Februar 2024 - In den diakonischen Einrichtungen in Duisburg, Dinslaken und Oberhausen arbeiten Menschen aus nahezu 100 verschiedenen Nationen. Sie alle verbindet eines: ihr täglicher Einsatz für Kranke, Alte und sozial Benachteiligte, für die Stärkung des Gemeinwohls, der sozialen Gerechtigkeit und der Nächstenliebe. Alle diese Menschen arbeiten gemeinsam auf der Basis unseres Selbstverständnisses als Träger von sozialen Diensten und Bildungseinrichtungen, das auf christlichen Werten beruht, seinen Ursprung aber letztendlich in einem respektvollen Miteinander unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung hat.  










Umso mehr sind wir erschüttert und tief besorgt über die Entwicklungen, die wir in Teilen der deutschen Gesellschaft beobachten, und die geprägt sind von Fremdenhass und einem zunehmenden Rechtsruck auf der einen, einem immer weiter ansteigenden Klima der Angst auf der anderen Seite. Für uns als diakonische Einrichtungen steht fest: Wir stehen für eine offene, demokratische und pluralistische Gesellschaft. In unseren Augen sind alle Menschen gleich und haben die gleichen, nicht verhandelbaren Rechte. Im Sinne dieser Überzeugung werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, Menschen in Not zu unterstützen, Integration und Bildung zu fördern und Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und alle weiteren rechtsgerichteten Tendenzen zu setzen.  


Deshalb rufen wir gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund und einem breiten Bündnis aus demokratischen Parteien, gesellschaftlichen Gruppen, Glaubensgemeinschaften, Vereinen und weiteren Beteiligten zur Teilnahme an der Demonstration „Duisburg ist echt BUNT“ am 2. März ab 13 Uhr auf dem Vorplatz des Duisburger Hauptbahnhofs auf. Wir sind Teil einer breiten Mehrheit, der gesellschaftlichen Mitte. Und wir werden an diesem Tag deutlich formulieren, dass das Zusammenleben und –wirken von Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund für uns nicht nur ein Eckpfeiler unserer täglichen Arbeit ist, sondern die Basis unserer Gesellschaft, die wir erhalten, verteidigen und ausbauen wollen.  

Die diakonischen Einrichtungen in Duisburg, Dinslaken und Oberhausen stehen fest zu den Werten einer lebendigen, interkulturellen Demokratie. Rassismus, Hass und Hetze haben in unserer Welt keinen Platz. 

Wegen Großdemo am Samstag: Bauernmarkt in der City fällt am 2. März aus
Der Bauernmarkt in der City wird am Samstag, den 2. März nicht stattfinden. Das teilt Wochenmarkt-Veranstalter Duisburg Kontor mit. Grund ist die Demonstration gegen Rechtsextremismus, die am gleichen Tag stattfinden wird. Der Demo-Zug soll auf der Königstraße enden, wo auch eine Bühne für die Abschlusskundgebung aufgebaut werden wird. Der Bauernmarkt muss daher aus Sicherheitsgründen an diesem Tag ausfallen.

Letter of Intent für Hochfelder Theisen-Gelände unterschrieben
Die Entwicklung des Theisen-Geländes in Duisburg-Hochfeld nimmt wieder Fahrt auf: Heute (1. März 2024) haben die Stadt Duisburg, die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GEBAG und die gemeinnützige Montag Stiftung Urbane Räume einen Letter of Intent unterzeichnet und sich so auf gemeinsame Ziele für die weitere soziale Quartiersentwicklung verständigt.  


„Das Gelände bietet beste Möglichkeiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Hochfeld. Unser Ziel muss es sein, ein modernes und offenes Quartier zu gestalten, in dem man gern zu Hause ist“, bekräftigte Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link bei der Unterzeichnung. Im Herbst 2020 hatten die GEBAG und die Stadt Duisburg gemeinsam einen RPW-Planungswettbewerb für die Entwicklung der Theisen-Kabelwerke in Duisburg Hochfeld durchgeführt.

GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer, OB Sören Link und Stefan Anspach, Vorsitzender der Montag Stiftung Urbane Räume - Foto Ilja Hoepping


Im Mittelpunkt des Verfahrens stand der Entwurf eines Konzeptes für das zukünftige Wohnquartier. Dabei sollten vorwiegend geförderter, aber auch freifinanzierter Wohnungsbau, zudem Nahversorgungsmöglichkeiten und eine Kita berücksichtigt werden. Zum Sieger kürte die Jury den Entwurf des Teams Schönborn Schmitz Architekten aus Berlin mit Querfeldeins Landschaft, Dresden, der Geschosswohnungsbau, eine Kita und die Revitalisierung der denkmalgeschützten Hallen vorsah.   Innovative Wohnkonzepte – mit neuen Partnern „Der Siegerentwurf wird uns nun auch in unserer weiteren Arbeit im Rahmen der Quartiersentwicklung begleiten“, so GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer.


„Die GEBAG wird sich im weiteren Verlauf natürlich vorrangig um die Entwicklung der Wohnbebauung auf dem Gelände kümmern, hier möchten wir auch innovative und inklusive Wohn- und Lebenskonzepte berücksichtigen.“ Für die zukunftsfähige Entwicklung der Fläche wird eine sozial- und bürgerorientierte Quartiersentwicklung angestrebt. Hierfür konnten die GEBAG und die Stadt Duisburg die Montag Stiftungen Urbane Räume als Partnerin für eine gemeinsame Entwicklung des Theisen-Geländes gewinnen.  


Chancengerechte Stadtentwicklung
„Gemeinsam mit Stadt und GEBAG möchten wir uns für eine chancengerechte Stadtteilentwicklung und das Gemeinwohl in Duisburg engagieren. Das Theisen-Gelände bietet sich hervorragend als Ort für eine Entwicklung nach dem Initialkapital-Prinzip an. Ob ein solches Projekt möglich ist und welche Teile des Geländes dafür in Frage kommen, werden wir als Nächstes zusammen mit Nachbarn und Experten untersuchen“, verdeutlichte Stefan Anspach, Vorsitzender der Montag Stiftung Urbane Räume, beim Ortstermin.  


Die unabhängige und gemeinnützige Stiftung gehört zur Gruppe der Bonner Montag Stiftungen und engagiert sich im Sinne ihres Leitmotivs „Handeln und Gestalten in sozialer Verantwortung“ als unabhängige Partnerin von Kommunen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Initiativen dort, wo Stadtteile von besonderen sozialen und ökonomischen Rahmendbedingungen geprägt sind. Im Mittelpunkt steht die Idee des Initialkapitals für eine chancengerechte Stadtteilentwicklung: Die Überschüsse, die durch Bewirtschaftung einer Immobilie entstehen, kommen lokalen Akteuren zugute, die sich für das Gemeinwohl engagieren. Diesen Ansatz realisiert die Montag Stiftung Urbane Räume seit zehn Jahren bereits bei Projekten unter anderem in Krefeld, Bochum oder Wuppertal.  

Foto zu Wettbewrb 2022

Das Theisen-Gelände soll partnerschaftlich von der Stadt Duisburg, der GEBAG und der Montag Stiftung Urbane Räume mit dem Ziel einer Aktivierung und Stärkung sowohl des Stadtquartiers (auf stadtplanerischer Ebene) und seiner Bewohnerinnen und Bewohner (auf sozialer Ebene) entwickelt werden. Das Ziel ist eine gemeinsame Entwicklung des Gesamtgeländes unter Berücksichtigung der Infrastrukturbedarfe im Stadtteil und des Bedarfs an hochwertigem und bezahlbarem Wohnraum. Ein wesentlicher Baustein soll auf Basis des Initialkapital-Prinzips durch die Montag Stiftung Urbane Räume entwickelt werden.


Der Siegerentwurf des RPW-Wettbewerbs dient hierbei als Grundlage, anhand dessen Entwicklungsmöglichkeiten und mögliche Nutzungskonzepte erarbeitet werden sollen. In den kommenden Monaten wird zunächst gemeinschaftlich eine umfassende Quartiersuntersuchung durchgeführt, auf die dann ein Nutzungskonzept folgt, das auch die technische und wirtschaftliche Machbarkeit berücksichtigt.  


Über das Theisen-Gelände Die GEBAG hat das zentral in Hochfeld in der Musfeldstraße gelegene Gelände der ehemaligen Theisen-Kabelwerke Ende 2017 gekauft. Durch diverse Zukäufe im direkten Umfeld, u. a. durch die ehemalige Feuerwache in der Heerstraße, ist die zu beplanende Gesamtfläche mittlerweile auf eine Größe von rund drei Hektar angewachsen. Die Gebäude auf dem Gelände wurden im Jahr 1900 für einen Schlachthof errichtet und 1928 erweitert. Mitte der 1950er Jahre zogen hier die Produktionshallen der Theisen-Kabelwerke ein. In den letzten Jahren wurde die Fläche hauptsächlich gewerblich genutzt.


A59: Nächtliche Engpässe zwischen dem Kreuz Duisburg-Süd und Duisburg-Wanheimerort  
Die Autobahn GmbH Rheinland sperrt auf der A59 zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg-Süd und der Anschlussstelle Duisburg-Wanheimerort in den Nächten von Montag (4.3.) auf Dienstag (5.3.) und von Dienstag (5.3.) auf Mittwoch (6.3.) jeweils von 19 Uhr bis 5 Uhr einen Fahrstreifen pro Fahrtrichtung.

In den Nächten wird die Baustellenverkehrsführung auf der Strecke umgebaut. Während gearbeitet wird, ist sowohl in Richtung Dinslaken als auch in Richtung Düsseldorf nur ein Fahrstreifen frei.


Sonntag ist Welttag des Hörens: Aktion Kindertraum erhält 15.000 Euro von Amplifon für Projekt Aus der Stille in den Klang
„Auch in diesem Jahr war es uns wichtig, ein gemeinnütziges Projekt zu unterstützen. Dieses sollte möglichst nah an unserem Ziel sein, Menschen dabei zu helfen, die Emotionen des Klangs wiederzuentdecken“, erklärt Dorothee Thielmann, Teamleiterin für Kundenbeziehungsmanagement (CRM) bei Amplifon, dem Weltmarktführer für Hörlösungen und -services.
 Im Internet fand das Team von Dorothee Thielmann dann genau die richtige Adresse: Das musiktherapeutisches Projekt „Aus der Stille in den Klang“ von Aktion Kindertraum.


Denn dieses wissenschaftlich begleitete Pilotprojekt fördert Kinder mit Hörminderung. Dabei lernen die Kinder, die ein Cochlea-Implantat oder eine andere elektronische Hörhilfe besitzen, Geige oder Klavier spielen, um so schneller besser hören zu lernen. Sechs Wochen lang sammelten Amplifon Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den mehr als 600 Fachgeschäften in Deutschland Spenden für dieses Projekt. Amplifon-Bestandskundinnen und -kunden wurden dazu bundesweit in der Vorweihnachtszeit eingeladen, einen Hörtest zu machen, um bei dem Familienfest an den Feiertagen mit ihrer Hörlösung bestmöglich hören und sich an den Gesprächen mit Familien und Freunden aktiv beteiligen zu können.


Für jeden durchgeführten Hörtest steckte Amplifon einen Beitrag in die Spendenkasse. Und die war prall gefüllt: 15.000 Euro kamen bei der Hilfsaktion zusammen. Einen Scheck über diese Summe übergab Dorothee Thielmann jetzt symbolisch an Ute Friese, die vor 25 Jahren Aktion Kindertraum gegründet hatte und der CRS-Teamleaderin von Amplifon sowohl über das Projekt „Aus der Stille in den Klang“ als auch den Werdegang ihrer deutschlandweiten Hilfsorganisation berichtete. Ute Friese bedankte sich:„Wir sind wirklich überwältigt. Was für ein Glück, dass Sie unser Projekt im Internet gefunden haben. Und wie schön, dass Sie auch Ihre Kundinnen und Kunden darüber informiert haben. So wissen jetzt wieder viel mehr Menschen, dass wir mit ,Aus der Stille in den Klang' hörgeschädigte Kinder unterstützen. Vielen Dank für diese tolle Aktion!“


Weitere Informationen über dieses spannende Projekt erfahren Sie auf unserem Blog von Aktion Kindertraum. Stichwort: „Aus der Stille in den Klang“ Über das Projekt „Aus der Stille in den Klang“ wurde übrigens unter anderem auch im TV berichtet. Hier können Sie die NDR-Dokumentation „Mit dem Körper hören“ in der Mediathek anschauen. Zahlen, Daten, Fakten zum Thema Hörminderung / Schwerhörigkeit: Laut aerzteblatt.de variieren die „Angaben über Hörstörungen im Kindesalter stark. Allgemein gilt, daß von 1.000 Neugeborenen ein bis zwei an einer relevanten Schwerhörigkeit leiden. In Deutschland (alte Bundesländer) gibt es nach einer Schätzung 7.000 bis 8.000 hochgradig schwerhörige Kinder und 80.000 bis 150.000 mittelgradig schwerhörige Kinder.


Drei bis vier Prozent aller Schulkinder leiden an einer leichtgradigen Schwerhörigkeit. Somit ergibt sich eine Gesamtzahl von weit mehr als 500.000 Kindern mit behandlungsbedürftigen Hörstörungen, wobei in den genannten Angaben noch nicht die Kinder mit zentralen Hörstörungen berücksichtigt wurden. Laut Deutschem Schwerhörigenbund e.V. gibt es in Deutschland schätzungsweise 13,3 Millionen hörbeeinträchtigte Menschen über 14 Jahre.


Aktion Kindertraum: Mehr als 3.750 erfüllte Wünsche, mehr als 60.000 glückliche Erlebnisse für Kinder und Jugendliche, deren Leben durch Behinderung, Krankheit oder traumatische Ereignisse außerordentlich belastet ist: Das ist die Bilanz von Aktion Kindertraum, der deutschlandweit agierenden Hilfsaktion mit Sitz in Hannover nach mehr als 25 Jahren. Weil die Geschwisterkinder ebenfalls oft zurückstecken müssen, erfüllt Aktion Kindertraum auch ihnen gern einen Wunsch. Übrigens: Aktion Kindertraum ist Mitglied der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und erfüllt deren Standards „für grundlegende Transparenz in gemeinnützigen Organisationen.“


Zahl der Woche: Die erfolgreiche Rückkehr von Adebar: 705 Storchen-Brutpaare in NRW
Anlässlich des internationalen Tags des Artenschutzes am dritten März ruft Umweltminister Oliver Krischer zu einem konsequenten Schutz der Artenvielfalt in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen auf. Viele engagierte Projekte zeigen, wie wichtig Natur- und Artenschutz sind.

Wurden im Jahr 1991 landesweit nur noch drei Brutpaare des Weißstorches gezählt, konnten im Jahr 2022 wieder 705 Paare mit insgesamt 1.203 ausgeflogenen Jungvögeln in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen werden. Zur aktuellen Zahl der Woche: https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/die-erfolgreiche-rueckkehr-von-adebar-705-storchen-brutpaare-in-nordrhein-westfalen-1709284847   



Welttag des Artenschutzes: Stadtwerke Duisburg unterstützen Schutz der Biodiversität  
Der Welttag des Artenschutzes am 3. März hebt den Schutz der Biodiversität, den Schutz von Tieren und ihren Lebensräumen in das Bewusstsein der Menschen. Überall auf der Welt, auch in Deutschland, geht die Artenvielfalt dramatisch zurück und es braucht dringend Maßnahmen, um die Vielfalt des Lebens auf dem Planeten zu bewahren.  

In Duisburg engagiert sich der Zoo Duisburg durch eine Vielzahl an Projekten für den Erhalt der Artenvielfalt. Seit vielen Jahren unterstützen die Stadtwerke Duisburg den Tierpark am Kaiserberg. Seit 2023 vor allem mit der Stadtwerke-Wasserwelt mit der imposanten Tropenhalle Rio Negro und dem facettenreichen Aquarium. Die Tropenhalle Rio Negro beherbergt eine vielfältige Auswahl an exotischen Tieren, unter anderem das Patentier der Stadtwerke Duisburg, Seekuh „Pablo“, aber auch Goldene Löwenäffchen, die nur durch das Engagements von Zoos weltweit vor dem Aussterben gerettet werden konnten.

Fotos Stadtwerke Duisburg AG.

Im Aquarium erleben die Besucherinnen und Besucher verschiedene Lebensräume der Meere, Seen und Flüsse. Durch die Arbeit des Zoos können nicht nur viele Menschen von der beeindruckenden Artenvielfalt des Planeten lernen. Ebenso finanziert der Zoo weltweit Projekte zum Schutz bedrohter Tierarten, beteiligt sich an der Auswilderung von Tieren und trägt durch seine pädagogische Arbeit mit Schülerinnen und Schülern dazu bei, das Bewusstsein für Artenschutz zu fördern.  


Auch an anderen Stellen engagieren sich die Stadtwerke Duisburg aktiv für den Schutz bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume. Die Stadtwerke Duisburg setzen sich für die Aufwertung des Waldbestandes ein. Durch gezielte Nachpflanzung werden gefällte, nicht standortgerechte Bäume durch standorttypische und robuste Bäume ersetzt. Die heimischen Wälder werden dadurch gestärkt und aufgewertet, damit ein gesundes und ökologisch wertvolles Wachsen möglich ist.

Somit wird ein Lebens-, Schutz- und Rückzugsraum für viele Tierarten, die sonst in der Region vom Aussterben bedroht wären, erhalten. Für noch mehr Bäume in der Stadt sorgt der lokale Energiedienstleister seit vielen Jahren mit seiner Baumpflanzaktion. Im Jahr 2024 findet die bereits zwölfte Baumpflanzaktion statt, nach der dann insgesamt rund 13.800 Bäume von den Stadtwerken Duisburg gemeinsam mit ihren Kundinnen und Kunden gepflanzt sein werden. Das schützt und schont das Klima in Duisburg nachhaltig.


Die Anmeldung zur Baumpflanzaktion für alle Naturstrom- und Naturgas-Kunden läuft noch bis zum 18. März und ist online swdu.de/baumpflanzaktion möglich. Die Stadtwerke Duisburg unterstützen außerdem das Anlegen von Lerchenfenstern. Auf bepflanzten Ackerflächen richten die landwirtschaftlichen Pächter der Stadtwerke Duisburg jährlich gezielt angelegte Lücken ein, die Lerchenfenster genannt werden. Diese Lerchenfenster stehen den Lerchen und anderen bodenbrütenden Vögeln als Habitat zur Verfügung. Der Bestand an Feldlerchen ist in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken.


Die Einrichtung der Lerchenfenster kann dabei helfen, einen Ausgleich gestörter Feldlerchen- oder anderer Bodenbrüterreviere zu erzielen, sodass Brutplätze in der Natur geschützt entstehen und die Artenvielfalt erhalten bleibt.   Im Wasserschutzgebiet gibt es seit einigen Monaten außerdem einen Storchenmast, der den Langschnäbeln als Nisthilfe dient. Die Störche haben so die Möglichkeit, jedes Jahr an einen sicheren Platz zurückzukehren und dort den Sommer über zu nisten.


Zusätzlich haben die Stadtwerke Duisburg auf ihren Wasserwerksgeländen Brut- und Nistkästen platziert, damit heimische Vogelarten einen Rückzugsort haben, um sich um ihren Nachwuchs bei der Brut zu kümmern. Gleichzeitig bieten die Nistkästen Schutz für Vögel, Kleinsauger und Insekten vor ihren Fressfeinden. Schutz und Rückzugsraum für Insekten und Bienen bieten die Stadtwerke Duisburg mit einer Reihe von Wildblumenwiesen, die für die Tiere außerdem eine wichtige Nahrungsquelle sind.  

Eine Übersicht über das Engagement zum Natur- und Artenschutz der Stadtwerke Duisburg hat der lokale Energiedienstleister auf seiner Internetseite zusammengestellt: swdu.de/naturschutz  


Neustart für die Radstation im Landschaftspark  
Ab dem 14. März 2024, pünktlich zu den NRW-Osterferien, wird die Radstation im Landschaftspark neu eröffnet. Ab sofort kümmert sich die PHG Duisburg gGmbH in Kooperation mit NiederrheinRad dort um die touristische Vermietung von Rädern und ist bis zum Ende der NRW-Herbstferien dann täglich von 10 bis 18 Uhr für Gäste des Parks geöffnet.


Die Radstation bietet Tagesleihen an: Der Mietpreis für ein NiederrheinRad beträgt 10,00 EUR pro Person / Tag. Das Pedelec liegt bei 25,00 EUR pro Person / Tag. Die Pedelecs werden zu Beginn lediglich in überschaubarer Größenordnung zur Verfügung stehen. Bei vorhandener Nachfrage wird das Angebot weiter ausgebaut. Die Räder können bis zu 7 Tage gemietet werden.  


Mit dem Verleihsystem wird ein besonderer Service angeboten. Die Räder können ausgeliehen und entweder an der gleichen oder ganz flexibel an beliebigen Fahrradverleihstationen der PHG oder des Anbieters NiederrheinRad abgegeben werden. Der nächste Standort der PHG ist die Radstation am Duisburger Hauptbahnhof mit ihren 450 Abstellplätzen und der Werkstatt, die von Fachpersonal geführt wird.   Der bisherige Betreiber der Station musste im vergangenen August Insolvenz anmelden, die Radstation im Landschaftspark geschlossen werden. Das Team des Parks sei daher froh, den Service mit den neuen Betreibern künftig wieder anbieten zu können, heißt es in einer Pressemitteilung.  


Informationen zu Mietpreisen der Station im Landschaftspark Duisburg-Nord können unter
www.landschaftspark.de eingesehen werden. Eine Ladestation für Elektro-Bikes befindet sich im Hauptschalthaus. Ob über Gleistrassen oder ehemalige Bauernhöfe: Der Landschaftspark Duisburg-Nord bietet eine Vielzahl an Fahrradrouten, die individuell nach Lust und Laune eine Strecke ergeben. Alle Routen sind ebenfalls auf der Website www.landschaftspark.de zu finden.  

Der Landschaftspark feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag am 1. Juni 2024 im Rahmen der langen Nacht der Industriekultur und mit weiteren Highlights im Geburtstagsjahr.


„Tag der Archive“: Quellen und Geschichten vom Essen und Trinken
Am bundesweiten „Tag der Archive“ am Samstag, 2. März, beteiligen sich die Duisburger Archive von 11 bis 17 Uhr mit einer Gemeinschaftsveranstaltung. Sechs Duisburger Archive präsentieren sich im Gebäude des Stadtarchivs am Karmelplatz 5 in der Duisburger Innenstadt: Archiv für alternatives Schrifttum, Grillo-Archiv, Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, Stadtarchiv, thyssenkrupp Corporate Archives, Universitätsarchiv DuisburgEssen und das Archiv des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt. Die Veranstaltung bietet einer breiten Öffentlichkeit Gelegenheit, Archive vor Ort mit ihrer Überlieferung und ihren Angeboten kennenzulernen.

In diesem Jahr steht der Tag der Archive unter dem Motto „Essen und Trinken“. Passend zu diesem Rahmenthema zeigen die Duisburger Archive im Gebäude des Stadtarchivs eine Ausstellung mit Quellen aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Bildung und Bürgerbewegungen, die das Essen und Trinken in seinem kulturgeschichtlichen Kontext beleuchten. Darüber hinaus bieten das Stadtarchiv, das Landesarchiv und das Archiv für alternatives Schrifttum Führungen durch ihre Häuser an. In Workshops können Besucherinnen und Besucher das Duisburger Stadtsiegel in Schokolade nachgießen und gemeinsam historische Rezepte entziffern und lesen.


Der Workshop „Gummibärchen auf Abwegen“ zeigt in der Restaurierungswerkstatt des Stadtarchivs, wie mit Hilfe von Materialien, die auch in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden (z. B. Gelatine), Schäden am Archivgut behandelt werden können. Ein Büchertrödel lädt im Stadtarchiv zum Stöbern ein. Café Kurz aus Ruhrort bietet den Tag über im Stadtarchiv Kaffee und Kuchen an. Mit einem besonderen Angebot beteiligen sich in diesem Jahr „Mercators Nachbarn“ am Tag der Archive. Anlässlich des bevorstehenden Krekelentages präsentieren sie eine szenische Lesung mit anschließender kurzer Führung.


Dieser Programmpunkt erinnert an die Abwehr eines Angriffs des Kölner Erzbischofs Dietrich von Moers auf die Stadt Duisburg im März 1445. Zur Feier dieses Tages wurden früher sogenannte Krekelen, kleine süße Brezeln, an die Kinder verteilt. Alle Veranstaltungen – mit Ausnahme der Führungen im Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland und im Archiv für alternatives Schrifttum – finden im Gebäude des Stadtarchivs Duisburg statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Für die Führungen und Workshops in der Restaurierungswerkstatt ist die Teilnehmerzahl begrenzt, kostenlose Eintrittskarten sind am Veranstaltungstag am Infopunkt im Stadtarchiv erhältlich.

Vertreterinnen und Vertreter der am Tag der Archive teilnehmenden Institutionen, v. l. n. r. Dr. Monika Fehse (Grillo-Archiv), Astrid (c) Stadtarchiv Duisburg



Familiengrundschulzentrum Regenbogenschule
2021 gab es den Startschuss für die ersten Familiengrundschulzentren in Duisburg. Seitdem gibt es sie an sieben Standorten in den Stadtteilen Marxloh, Hochfeld und Meiderich. Heute besuchten Oberbürgermeister Sören Link, Bildungsdezernentin Astrid Neese und der Leiter des Amtes für Schulische Bildung Ralph Kalveram die Regenbogenschule in Marxloh, an der die Angebote von der AWO Familienbildung realisiert werden.


Anika Saliver, Fachbereichsleiterin der AWO Familienbildung, erläuterte das Konzept und begleitete die Gäste mit Schulleiter Haris Kondza beispielhaft zum Sprachkurs für Eltern. Durch Elterncafés, angeleitete Hausaufgabenhilfe für Eltern und Kind oder das zusätzliche Bastelangebot am Nachmittag, gelingt es, Schule für die Menschen im Stadtteil zu öffnen und die Eltern dadurch schrittweise an die Bildungsinstitution heranzuführen.


„Seit einigen Jahren werden im Kitabereich Familienzentren ausgezeichnet. Dieses Erfolgsmodell setzen wir jetzt für Kinder im Grundschulalter und deren Eltern fort. So können wir Familien direkt vor Ort unterstützen und Bildungschancen ganz erheblich erhöhen“, so Oberbürgermeister Sören Link. „Im Sinne der Quartiersentwicklung stehen die Angebote allen Eltern im Stadtteil offen, unabhängig vom Ort der Beschulung ihrer Kinder,“ ergänzt Astrid Neese, Beigeordnete für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg.


„Für uns als Schule ist es viel leichter, Schwerpunkte im Bereich Bewegung, Sprache oder Bildung zu setzen. Da sich die Eltern zwischen den Angeboten an einzelnen Schulen bewegen können, wird es langfristig auch leichter, sie in entfernt gelegene Beratungs- oder Bildungsangebote anzubinden, die sie für eine gelingende Integration brauchen werden“, erklärt Haris Kondza, Schulleiter der Regenbogenschule Die Stadt Duisburg ist beteiligte Kommune der Initiative Familiengrundschulzentren NRW.


Seit 2021 werden an insgesamt sieben Standorten in den Stadtteilen Marxloh, Hochfeld und Meiderich Familiengrundschulzentren betrieben. In Hochfeld ist das DRK verantwortlicher Träger für die drei Grundschulstandorte, in Marxloh und Meiderich sind neben der AWO noch das Evangelische Bildungswerk und DIE KURBEL (Katholisches Jugendwerk Oberhausen gGmbH) als ausführende Träger beteiligt. Angebote der Familiengrundschulzentren gibt es auf der neuen Webseite unter www.duisburg.de/familiengrundschulzentren.



Bushaltestelle „Sittardsberg“ ist barrierefrei ausgebaut  

Die Stadt Duisburg und die die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) investieren weiter in eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur und haben die Bushaltestelle „Sittardsberg“ in Duisburg-Buchholz barrierefrei ausgebaut. Fahrgäste können die neue Haltestelle der Linien 940E, 941, 942, 942E und NE4 ab sofort wieder nutzen.  


Die neue Haltestelle bietet wesentlich mehr Komfort und erleichtert vor allem mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Ein- und Ausstieg. Die DVG hat unter anderem die Haltestelle mit einem taktilen Leitsystem, neuen Sitzgelegenheiten und neuen Fahrgastvitrinen ausgestattet.  

Mehr Komfort für Fahrgäste: Die Bushaltestelle „Sittardsberg“ ist jetzt barrierefrei ausgebaut. Bildquelle: Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

Umfassende Betreuung für werdende Mütter: Neue Hebammensprechstunde ab März in der Helios St. Anna Klinik  
Die Suche nach einer passenden Hebamme kann für werdende Mütter oft eine Herausforderung darstellen. Für Schwangere, die keine Hebamme gefunden haben, bietet die Helios St. Anna Klinik im Duisburger Süden eine Hebammensprechstunde an. Frauen, die in der Klinik entbinden möchten oder bereits entbunden haben, können ab März das umfassende Beratungsangebot in Anspruch nehmen. Individuelle Termine können unter der Telefonnummer (0203) 755-1421 vereinbart werden.


Unter dem Leitspruch "Neun Monate im Bauch und ein Leben lang im Herzen" begleiten die Hebammen der Helios St. Anna Klinik werdende Mütter auch nach der Entbindung. Das Leistungsangebot umfasst unter anderem eine Hyperemesis-Sprechstunde, Anbindung an die Stillambulanz, CTG-Kontrollen, Unterstützung bei möglichen Schwangerschaftsbeschwerden, Taping zur Linderung von Rückenbeschwerden sowie Rat und Unterstützung durch Tipps und Tricks.

Im Wochenbett stehen Kontrollen zur Rückbildung, Beratung bei möglichen Geburtsverletzungen, Ernährungsberatung für das Kind (Stillhilfe/Formulamilch), Gewichtsentwicklungskontrolle, Begutachtung des Allgemeinzustands des Kindes und Nabelpflege zur Verfügung.

MSV Duisburg – Borussia Dortmund II: DVG setzt zusätzliche Busse ein  
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen Borussia Dortmund II am Sonntag, 3. März, um 19.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.   Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
- ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 17.36, 17.46, 17.56 Uhr
- ab „Bergstraße“ um 17.41, 17.51 und 18.01 Uhr
- ab „Meiderich Bahnhof“ ab 17.45 bis 18.10 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 18.20 und 18.35 Uhr
- ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 17.28 bis 17.53 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Duisburg Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 17.45 bis 19.05 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 18.03 Uhr.
 

 Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.


Buchholzer Jugendleseclub trifft sich in der Bibliothek
Der Buchholzer Jugendleseclub lädt am Samstag, 2. März, um 11 Uhr zum nächsten Treffen in die Bezirksbibliothek an der Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Buchholz ein. Junge Bücherfans ab 13 Jahren haben hier die Möglichkeit, sich über neuen Lesestoff und andere Medien auszutauschen. Wer möchte, kann seinen aktuellen Lieblingstitel vorstellen. Außerdem bestimmt der Club darüber mit, welche Jugendbücher die Bezirksbibliothek Buchholz in der nächsten Zeit neu anschafft. Der Jugendleseclub trifft sich immer am ersten Samstag im Monat.


Die Teilnahme ist kostenlos, Voraussetzung ist ein gültiger (und für Jugendliche kostenloser) Bibliotheksausweis. Anmeldungen sind ab sofort unter www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich. Bei Fragen steht das Team der Bibliothek gerne persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284 zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis donnerstags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr.


Mercator Matinée: „François Rabelais und ‚Gargantua‘ – oder wie die Renaissance nach Frankreich kam
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum, Johannes-Corputius-Platz 1 am Duisburger Innenhafen, steht der diesjährige Zyklus der „Mercator Matinéen“ unter dem Motto „Von Freiheit, Lust und Fegefeuer“. Am Sonntag, 3. März, liest Dirk Schäfer ab 11.15 Uhr aus dem Romanzyklus „Gargantua und Pantagruel“ von François Rabelais (1494-1553). Wolfgang Schwarzer führt in das Thema der Renaissance ein, die von Freiheit und Fröhlichkeit ebenso geprägt war wie vom Erkenntnisdrang. Rabelais artikulierte mit seinem Zyklus das Lebensgefühl der Renaissance.


Die „Wiedergeburt“ der antiken Philosophie und Wissenschaft in Italien setzte sich in Frankreich fort und kollidierte mit dem katholisch geprägten Mittelalter. Diese Zeitenwende erschütterte sowohl die hohe Politik, die Wissenschaft wie auch das öffentliche Leben. Die Welt veränderte sich durch Kolumbus‘ Landung in Amerika, durch Gutenbergs Drucktechnik, aber auch durch Mercators Seekarte mit der nach ihm benannten Projektion. Und Rabelais schuf mit revolutionärer Sprachgewalt und scharfer Satire einen neuen Blick auf seine Epoche.

Die Veranstaltung findert in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg e. V. statt. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseumduisburg.de abrufbar.



Vor Gott sind alle Menschen gleich - Klar sichtbares Statement der Gemeinde Obermeiderich an ihrer Kirche
Seit einigen Tagen ist an der Kirche an der Emilstraße von weitem ein riesiges Banner mit deutlichen Aussagen zu sehen: „Vor Gott sind alle Menschen gleich“, „#niewiederistjetzt“ und „Obermeiderich gegen Faschismus“. Die klare Haltung, hinter der die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich mit einstimmigem Beschluss der Presbyteriumsmitglieder steht, ist auch auf einem Banner in der Kirche zu sehen.  „Das Statement ist klar, dem ist nichts mehr hinzuzufügen“ sagt Peter Fackert, der stellvertretende Vorsitzende des Presbyteriums. Er und alle anderen Mitglieder des Leitungsgremiums sehen die Gemeinde als Teil der Stadtgesellschaft, die nicht schweigt, wenn Hetze und Hass versuchen, diese Gesellschaft zu spalten. 

Das will die Gemeinde auch mit der Teilnahme an der Demo für Zusammenhalt und Vielfalt am 2.3. zeigen und lädt zum Mitmachen ein: um 12 Uhr geht´s gemeinsam los vom Gemeindezentrum an der Emilstraße zum Hauptbahnhof - um Flagge zu zeigen.  Damit alles richtig bunt wird, laden Engagierte der Gemeinde zum gemeinsamen Bannerbasteln ein:  Am 1.3.2024 um 18 Uhr startet im Gemeindezentrum an der Emilstraße das große Plakatmalen. „Ihr seid herzlich eingeladen, vorbei zu kommen und mitzumachen“ heißt es auf der Internetseite der Gemeinde www.obermeiderich.de. 

Presbyteriumsmitglieder mit dem Banner in der Kirche (Foto: www.obermeiderich.de). 

Team der Duisburger Notfallseelsorge wächst um neun Ehrenamtliche
Die ökumenische Notfallseelsorge (NFS) in Duisburg bekommt Verstärkung. Nach erfolgreicher absolvierter Ausbildung mit 120 Stunden Lerninhalten und Pflichtpraktika sind nun neun weitere ehrenamtliche Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger bereit für den Einsatz.   


Sie wurden feierlich am 29. Februar ihr Ehren-Amt feierlich in einem Gottesdienst in der Duisburger Salvatorkirche eingeführt; Mitglieder des Teams der NFS Duisburg, Freunde und Verwandte der neuen Ehrenamtlichen sowie Mitglieder von Feuerwehr und Polizei feierten den Gottesdienst mit.  


Durch Musik und die Predigt von Stadtdechant Brocke wurde deutlich, worauf es auch in der Notfallseelsorge ankommt: Achtsam aufeinander hören, Sensibilität, Kooperation, dem Gegenüber Raum geben. Auch deshalb hat Superintendent Dr. Christoph Urban, der den Gottesdienst mitfeierte, vor der ökumenischen Notfallseelsorge - aber auch vor Polizei und Feuerwehr - großen Respekt: „Sie helfen da, wo viele nur drum herumstehen.“  

Auch die neuen Notfallseelsorgenden werden nun im Auftrag der Kirche zum Beispiel bei der Überbringung von Todesnachrichten die Polizei begleiten, Unfallzeugen Beistand leisten und auch bei Großeinsatzlagen, wie der Flutkatastrophe oder der Loveparade mit vor Ort sind.


Weitere gut ausgebildete „Ersthelfer für die Seele“ werden gebraucht, denn das ehemals durch Pfarrer und Pfarrerinnen getragene System ist im Umbruch, zurzeit sind neben zehn hauptamtlichen bereits 24 ehrenamtliche Notfallseelsorgende im Dienst. Hinzu kommen jetzt die neun „Neuen“: Im Hauptberuf sind sie Sachbearbeiterin, Sozialpädagoge, Dozent, Heilpraktikerin oder Erzieherin.   


Nähere Informationen zum Ehrenamt in der ökumenischen Notfallseelsorge gibt es bei den beiden Koordinatoren Diakon Stephan Koch, Tel.: 0177 616 7293, stephan.koch@bistum-essen.de und bei Pfarrer Martin Behnisch-Wittig, Tel.: 02845 298 117, martin.behnisch-wittig@ekir.de.

Einführung der neuen Ehrenamtlichen der Ökumenischen Notfallseelsorge Duisburg zur honorarfreien Verwendung (Foto: Notfallseelsorge Duisburg).  



Die Citykirche kennenlernen Kostenfreie Führung durch Salvator
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Ehrenamtliche über die Geschichte, den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem Rathaus.

Am Sonntag, 3. März 2024 um 15 Uhr macht Frank Piel mit Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gottesshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.    



Sechs von zehn Erwerbstätigen in Reinigungsberufen haben eine Einwanderungsgeschichte
• Auch in der Gastronomie sind überdurchschnittlich viele Erwerbstätige (46 %) oder deren Elternteile nach Deutschland eingewandert
• Dagegen sind Menschen mit Einwanderungsgeschichte bei Polizei und Justiz (6 %) sowie in Lehrberufen (11 %) unterrepräsentiert
• Insgesamt betrug der Anteil von Menschen mit Einwanderungsgeschichte an den Erwerbstätigen 25 %

Um den Folgen des demografischen Wandels auf dem Arbeitsmarkt zu begegnen, ist Deutschland auf die Zuwanderung von Fach- und Arbeitskräften aus dem Ausland angewiesen. Bereits heute leisten Menschen mit Einwanderungsgeschichte in vielen Berufen einen wichtigen Beitrag auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus für das Jahr 2022 mitteilt, sind Personen mit Einwanderungsgeschichte besonders in Gastronomie und Reinigungsberufen überdurchschnittlich stark vertreten.


So hatten 60 % der 15- bis 64-jährigen Beschäftigten in Reinigungsberufen eine Einwanderungsgeschichte. In der Gastronomie traf dies auf 46 % der Beschäftigten zu, unter den Köchinnen und Köchen sogar auf gut die Hälfte (51 %). Insgesamt hatten ein Viertel (25 %) aller Erwerbstätigen von 15 bis 64 Jahren eine Einwanderungsgeschichte. Damit lag ihr Anteil an den Erwerbstätigen etwas unter ihrem Bevölkerungsanteil von 28 %. Als Person mit Einwanderungsgeschichte wird bezeichnet, wer seit dem Jahr 1950 selbst nach Deutschland eingewandert ist oder wessen beide Elternteile seit dem Jahr 1950 eingewandert sind.



"Banken" bunkern Billionen auf den Caymans. STEUEROASE - Stand 29.02.2024
Die Vermögenswerte der Schattenbanken auf den Cayman Islands haben im Jahr 2022 ein Volumen von mehr als acht Billionen US-Dollar erreicht. Die Daten des Financial Stability Board zeigen eine stetige Zunahme der Schattenwirtschaft auf dem britischen Überseegebiet im westlichen Karibikraum. Im Zeitraum von 2012 bis 2022 ist der Umfang der Vermögenswerte um etwa 130 Prozent angestiegen. Diese Schattenbanken sind im Wesentlichen nicht traditionelle Finanzintermediäre, die außerhalb der regulären Bankenvorschriften operieren.


Sie beteiligen sich an Aktivitäten ähnlich wie traditionelle Banken, wie z.B. Investitionen und Kreditvergabe, umgehen jedoch die Regulierungen konventioneller Kreditinstitute. Aufgrund der liberalen Gesetzgebung und Steuerfreiheit gelten die Cayman Islands somit als attraktiver Standort für internationale Investitionen – insbesondere in Bezug auf Hedge-Fonds, von denen ein Großteil hier seinen Sitz hat.


Die nachgewiesene Erhöhung des Assets Under Management (AUM) unterstreicht die anhaltende Attraktivität der Caymans als globale Steueroase trotz internationaler Debatten um Transparenz und Steuergerechtigkeit. Neben dem ausgeprägten Finanzdienstleistungssektor fußt die Wirtschaft der Caymans vor allem auf dem Tourismus. Jährlich empfangen die Inseln mehr als eine halbe Million Tourist:innen aus den USA und sind außerdem ein beliebtes Kreuzfahrtziel. René Bocksch
Infografik: "Banken" bunkern Billionen auf den Caymans | Statista

Die globalen Hotspots der Schattenwirtschaft
Die Welt verliert jährlich $483 Milliarden durch Steuermissbrauch multinationaler Unternehmen und wohlhabender Individuen. Besonders schädlich ist dieser Verlust für einkommensschwächere Länder, die große Teile ihres öffentlichen Budgets durch solche Aktivitäten einbüßen. Von den verlorenen $483 Milliarden gehen $171 Milliarden auf das Konto der Steuerhinterziehung durch reiche Einzelpersonen, ermöglicht durch finanzielle Geheimhaltung und Schlupflöcher. Darunter fallen etwa Steuervergehen, Geldwäsche und damit verbundene Korruption sowie Sanktionsumgehungen.


Der Financial Secrecy Index untersucht die Finanz- und Rechtssysteme jedes Landes, um die Hauptverantwortlichen für den Steuerraub zu identifizieren und gesetzliche Schlupflöcher aufzudecken. Eine hohe Bewertung bedeutet dementsprechend, dass diese Länder es Individuen leicht machen ihre finanziellen Machenschaften vor dem Gesetz zu verbergen. Der Index basiert u.a. auf dem sogenannten Geheimhaltungswert und dem Anteil des jeweiligen Landes am globalen Markt für grenzüberschreitende Finanzdienstleistungen. Laut aktuellem Bericht konnte der Grad der weltweiten Finanzgeheimnisse zuletzt leicht verringert werden.


Grund dafür sind striktere Durchsetzung von Eigentümerregistrierungsgesetzen und verbesserte internationale Kooperationen. Erheblich behindert wird dieser Fortschritt allerdings durch G7-Staaten wie den USA und auch Deutschland. Die USA stehen im Financial Secrecy Ranking mit deutlichem Abstand auf dem ersten Platz. Deutschlands schlechtes Abschneiden im Index ist hauptsächlich auf die unzureichende Umsetzung neuer Transparenzgesetze zurückzuführen, die das Land vor der Ausgabe 2020 des Financial Secrecy Index verabschiedet hat.

Durch die neuen Gesetze, die verlangen, dass wirtschaftliche Profiteure von Unternehmen, Stiftungen und Partnerschaften ihre Informationen registrieren, fiel Deutschland erstmals 2020 aus den Top 10 des Index. Die Einschränkungen des öffentlichen Zugang zu diesen Informationen, haben Deutschland allerdings wieder auf den siebten Rang befördert.
Infografik: Die globalen Hotspots der Schattenwirtschaft | Statista

Frauen nutzen Finanzprodukte oft nicht so häufig wie Männer - AKTIEN & CO.
Frauen haben Aufholbedarf in Sachen Finanzprodukte. Diese werden im Schnitt oft mehr von Männern benutzt, wie eine Erhebung der Statista Consumer Insights zeigt. Besonders groß ist der Vorsprung der Männer bei Kryptowährungen und Kapitalbeteiligungen wie Aktien und Investmentfonds. In etwa auf gleichem Niveau ist der Geschlechteranteil dagegen bei Hypotheken und Versicherungen mit Anlageelementen. Es fällt auf, dass Frauen insbesondere bei risikoreicheren Finanzprodukten zurückhaltender sind als Männer.


Dies deckt sich mit den Ergebnissen verschiedener Kantar-Umfrage, nach denen Frauen beim Thema Geldanlage sicherheitsbewusster sind und sich weniger zutrauen als Männer. Nach einer Umfrage des Verbands der Privaten Bausparkassen nimmt das Girokonto im Frühjahr 2023 die Spitzenposition unter den genutzten Geldanlagemöglichkeiten ein (38 Prozent). Dahinter folgt das Sparbuch bzw. Spareinlagen - etwa 33 Prozent der befragten Deutschen geben an, dass sie diese Form der Geldanlage derzeit nutzen. Im Jahr 2015 waren es noch mehr als 50 Prozent der Befragten.

Renten- und Kapitallebensversicherungen werden im Frühjahr 2023 von ca. 24 Prozent der Bundesbürger:innen genutzt. Auf dem siebten Platz der Top 10 der beliebtesten Geldanlagen der Deutschen stehen mit etwa 20 Prozent Aktien. Matthias Janson
Infografik: Frauen nutzen Finanzprodukte oft nicht so häufig wie Männer | Statista

Wem die Deutschen ihr Geld anvertrauen
Ende 2022 gab es in Deutschland laut Erhebung der Deutschen Bundesbank rund 1.500 Kreditinstitute in Deutschland, aufgeteilt in Sparkassen, Privatbanken, Direktbanken, Genossenschaftsbanken und Spezialbanken wie Bausparkassen. Wie unsere Statista Consumer Insights zeigen, dominiert ein Banktyp hinsichtlich des hauptsächlich genutzten Kontos der Befragten. 35 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen geben an, ihr Hauptkonto bei einem der 362 Sparkassen-Institute zu haben.


Im Gegensatz zu Privatbanken wie der Deutschen Bank oder der Postbank sind die Sparkassen in der Hand der jeweiligen Kreise, Gemeinden oder Länder, das Geschäftsgebiet ist in der Regel auf den Einzugsbereich des Trägers begrenzt. An zweiter Stelle stehen mit 13 Prozent Volksbanken und Raiffeisenbanken, die zu den sogenannten Genossenschaftsbanken zählen. Dabei handelt es sich um Institute, an denen die Kund:innen Anteile erwerben und damit Mitglieder der Bank werden können, was unter anderem in der Auszahlung von Dividenden gemäß des Anteils resultiert.


Mit der ING und DKB schaffen es auch zwei Direktbanken mit fünf respektive vier Prozent der Befragten in die Top 8. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine Filialen besitzen und sämtliche Geschäfte online, per Post oder Telefon abgewickelt werden. Während dieser Banktyp gerade in den vergangenen Jahren durch Angebote wie Tomorrow oder N26 bei jüngeren Generationen immer beliebter wurde, entstanden die erste Direktbanken in Deutschland schon in den 1960er Jahren. Mit der Netbank, die von sieben Sparda-Banken gegründet wurde, gab es schon 1998 eine deutsche Bank, die ihre Dienstleistungen ausschließlich im Internet anbot. Florian Zandt
Infografik: Wem die Deutschen ihr Geld anvertrauen | Statista

So viel Privatvermögen wird automatisch verwaltet
Das Internet und die zugrundeliegende Technologie hat seit seiner Einführung und vor allem in den letzten zwei Dekaden nahezu alle Lebensbereiche beeinflusst und in manchen Fällen auch revolutioniert. Auch der Finanzsektor wurde durch Neuerungen wie das Online-Banking, Kryptowährung oder automatisierte Anlageberatung nachhaltig verändert. Letztere hat in Form von Robo-Advisors auch in Deutschland Fuß gefasst. Darunter versteht man auf Algorithmen basierende Programme, die innerhalb streng reglementierter gesetzlicher Vorgaben Finanzberatung und Portfolioverwaltung übernehmen und häufig auch mit persönlicher Beratung durch eine:n Anlageberater:in kombiniert werden.


Das damit verwaltete Vermögen hält sich hierzulande allerdings in Grenzen, wie unsere Grafik zeigt. Daten unserer Statista Market Insights zufolge sollen 2023 geschätzte 133 Milliarden Euro mittels Robo-Advisors verwaltet werden, über 120 Milliarden Euro mehr als noch 2017. Bis 2027 soll das verwaltete Vermögen bis knapp an die 200-Milliarden-Marke heranreichen, was einer Steigerung von 3.400 Prozent gegenüber 2017 entspricht. Auch die geschätzten Umsätze mit Robo-Advisors haben in den vergangen sechs Jahren ein explosionsartiges Wachstum hingelegt.


Waren es 2017 noch nur 200 Millionen Euro, sollen 2023 mit entsprechenden Angeboten etwa vier Milliarden Euro umgesetzt werden. Marktführer in Deutschland mit einem Markenanteil von 41 Prozent ist die 2008 gegründete US-Firma Charles Schwab. Betrachtet man diese Zahlen perspektivisch, machen Robo-Advisor sowohl im globalen Vergleich als auch in Relation zum gesamten Anlagevermögen hierzulande allerdings einen relativ geringen Anteil aus. So werden dieses Jahr weltweit in etwa 2,7 Billionen Euro von Robo-Advisors verwaltet, Deutschland hat daran einen Anteil von rund fünf Prozent. Laut Daten der Deutschen Bundesbank betrug allein das private Anlagevermögen in Form von börsennotierten Aktien und Investmentfonds Ende 2022 etwa 1,3 Billionen Euro. Durch Robo-Advisor wurden zu diesem Zeitpunkt geschätzte 101 Milliarden Euro verwaltet. Florian Zandt
Infografik: So viel Privatvermögen wird automatisch verwaltet | Statista