'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    9.Kalenderwoche: 2. März
BaustellenDVG-UmleitungBahn-VRR


Montag, 4. März 2024

A59: Nächtliche Engpässe zwischen dem Kreuz Duisburg-Süd und Duisburg-Wanheimerort  
Die Autobahn GmbH Rheinland sperrt auf der A59 zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg-Süd und der Anschlussstelle Duisburg-Wanheimerort in den Nächten von Montag (4.3.) auf Dienstag (5.3.) und von Dienstag (5.3.) auf Mittwoch (6.3.) jeweils von 19 Uhr bis 5 Uhr einen Fahrstreifen pro Fahrtrichtung.

In den Nächten wird die Baustellenverkehrsführung auf der Strecke umgebaut. Während gearbeitet wird, ist sowohl in Richtung Dinslaken als auch in Richtung Düsseldorf nur ein Fahrstreifen frei.


DVG wird am 5. und 6. März bestreikt – Nachtexpressbusse fahren tagsüber durchgängig  
Für kommenden Dienstag, 5. März, und Mittwoch, 6. März, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst erneut zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Belegschaft der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ganztägig zum Streik aufgerufen worden, so dass keine Busse und Bahnen fahren werden.

Ausnahme sind die sechs Nachtexpresslinien (NE) der DVG. Diese werden dann nicht nur in der Nacht, sondern ganztägig fahren. Die DVG bietet den Fahrgästen, die zwingend auf den ÖPNV angewiesen sind, damit eine Möglichkeit, trotz des Streiks von A nach B zu kommen.  


Die Nachtexpressbusse fahren ganztägig jede Stunde. So fährt beispielsweise der NE1 üblicherweise um 23.25 Uhr ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“.
Der NE1 fährt an den beiden Streiktagen demnach immer um 25 Minuten nach der vollen Stunde ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“.

Für die anderen Nachtexpresslinien gilt diese Systematik genauso. Die Fahrpläne und Linienwege der Nachtexpressbusse gibt es in der elektronischen Fahrplanauskunft auf der DVG-Webseite und im Downloadcenter als Fahrplan. Die aktuellen Abfahrtszeiten finden Fahrgäste in der myDVG Bus&Bahn-App und an den elektronischen Haltestellenanzeigern.   myBUS fährt von Montag, 4. März, auf Dienstag, 5. März, bis 2.30 Uhr und dann wieder am Donnerstag, 7. März, ab 18 Uhr.  


Die DVG bittet die Fahrgäste dennoch, sich um Alternativen wie Fahrgemeinschaften zu bemühen oder auf S-Bahnen und Regionalzüge auszuweichen.   Auch das DVG-Kundencenter am Duisburger Hauptbahnhof ist betroffen und bleibt deshalb am 5. und 6. März geschlossen. Der telefonische Kundenservice ist erreichbar.  
Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der myDVG Bus&Bahn-App.


DER MSV DUISBURG IST ZURÜCK IM STUDIO
Zu Besuch im Studio Duisburg war der MSV Duisburg. Fotografiert von Lars David Neill und Patrick Krabownik entstanden neue Bilder für diverse Verwendungszwecke. Das Ergebnis: Frische Portraits für für den MSV, die sich sehen lassen können und viel Spaß am Set, so wie hier bei Winterzugang Erik Zenga.


ASCHKOBAR DREHT MUSIKVIDEO BEI UNS IM STUDIO
Asche, auch bekannt unter seinem Namen Aschkobar, hat sein neues Musikvideo im Studio Duisburg gedreht. Neben einem Taxi spielten mehrere Schauspieler im Video mit, und ein aufwändiges Lichtsetup sorgte für die passende Stimmung. Wir sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis und freuen uns darauf, es euch bald hier zeigen zu können. Stay tuned



Kostenlose regionale Hotline für Arbeitgebende im Rahmen des Job-Turbos ab 4. März freigeschaltet
Unternehmen brauchen dringend Fach- und Arbeitskräfte. Viele geflüchtete Menschen sind gut qualifiziert und immer mehr planen, langfristig in Deutschland zu leben. Mit dem Job-Turbo gilt es, dieses Potenzial zu nutzen und Menschen zeitnah in Arbeit zu bringen. Um Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern in der Region schnell und einfach bei der Besetzung offener Stellen zu helfen, haben sich die Agenturen für Arbeit und Jobcenter in mehreren Städten im westlichen Ruhrgebiet (Bottrop, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim, Oberhausen) sowie im Kreis Wesel zusammengeschlossen.

Sie bieten eine spezielle Hotline an, unter der Arbeitgebende von einer effizienten Unterstützung profitieren können. Die kostenfreie Job-Turbo-Hotline mit der Nummer 0800 4 5555 29 steht Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr zur Verfügung und wird ab dem 4. März aktiviert.


Duisburg: Heimat hat viele Wurzeln - Heimat-Preis 2024: Bewerbungen bis 31. Mai 2024 möglich

Unter dem Motto „Duisburg - Heimat hat viele Wurzeln wird auch in diesem Jahr der Heimat-Preis Duisburg verliehen. „Heimat ist ein Gefühl, Heimat verbindet. Zum Glück gibt es so viele Menschen und Vereine, die sich in Duisburg dafür einsetzen, dass dieses Gefühl gestärkt wird. Der Heimat-Preis ist eine tolle Würdigung für dieses außergewöhnliche Engagement“, so Kulturdezernentin Linda Wagner. Der Heimat-Preis ist eine Initiative des NRW-Ministeriums für Heimat, Bau Kommunales und Digitalisierung, um in den Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.


Mit dem mit 15.000 Euro dotierten Preis soll ehrenamtliches Engagement mit nachahmenswerten Praxisbeispielen ausgezeichnet werden. Der Preis kann auf bis zu drei Preisträger aufgeteilt werden. Der Rat der Stadt Duisburg hat die Preiskriterien festgelegt. Ausgezeichnet werden sollen demnach Projekte, die von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und unterschiedlicher Herkunft gemeinsam gestaltet werden und die sich durch ein hohes ehrenamtliches Engagement auszeichnen, die generationsübergreifend sind und Zeichen setzen für ein offenes und tolerantes Miteinander.


Die kompletten Richtlinien sowie alle weiteren Informationen zum HeimatPreis Duisburg können auf der Internetseite des Kulturbüros eingesehen werden: https://www.duisburg.de/microsites/kulturbuero-duisburg/foerderung/heimatpreis.php Ab sofort können Vorschläge für eine Ehrung mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße. 1, 47051 Duisburg oder per E-Mail an kulturbuero@stadt-duisburg.de gerichtet werden.


Gerne kann für Vorschläge auch das auf der Internetseite des Kulturbüros verfügbare Formular (https://ffw.duisburg.de/lip/action/invoke.do?id=100493) genutzt werden. Für Rückfragen steht Anika Huskic telefonisch unter (0203) 283-62188 zur Verfügung. Einsendeschluss ist der 31 Mai 2024. Eigenbewerbungen bleiben unberücksichtigt.

Johann Esser: Die Entstehung des Moorsoldatenlieds
Das Zentrum für Erinnerungskultur im Stadtarchiv, Karmelplatz 5 in der Duisburger Innenstadt, lädt am Dienstagabend, 5. März, um 19 Uhr zu einem Podiumsgespräch mit Lesung und musikalischer Begleitung ein. Die Veranstaltung ist Johann Esser, einem dichtenden Bergmann aus Rheinhausen, und seinem „Moorsoldatenlied“ gewidmet. Esser engagierte sich als Gewerkschaftsmitglied und trat der KPD bei. Damit geriet er ins Visier der Nationalsozialisten, die ihn und viele andere politische Gegner 1933 in „Schutzhaft“ nahmen und ins KZ Börgermoor brachten. Foto (c) Ralf Zimmermann, Köln

Als Lied des Widerstands verfasste Johann Esser dort das Moorsoldatenlied. Die Widerstandshymne wurde über die Lagergrenzen hinweg zu einer Stimme gegen Verfolgung und Unterdrückung. Nach seiner Entlassung erlebten Johann Esser und seine Familie die Zeit des Nationalsozialismus mit der dauernden Angst vor erneuter Inhaftierung und in großer wirtschaftlicher Not. Das Schreiben von Gedichten führte er auch nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu seinem Tod 1971 fort.


In einem Podiumsgespräch mit Jutta Esser, der Enkelin von Johann Esser, sowie Ulrich Hecker, dem Vorsitzenden des Moerser Vereins „Erinnern für die Zukunft“, und dem Duisburger Schauspieler Patrick John Dollas, zeichnet die Veranstaltung die Lebensspuren des dichtenden Gewerkschafters nach. Musikalisch wird die Veranstaltung von La Kejoca begleitet. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Duisburger Akzente statt und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Schulkunst in der Bezirksbibliothek Meiderich
In der Bezirksbibliothek Meiderich, Von-der-Mark-Str. 71, eröffnet am Donnerstag, 7. März, um 9 Uhr die 30. Ausstellung „Schulkunst“. Die Ausstellung ist bis zum 18. April während der Öffnungszeiten (dienstags bis donnerstags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr) zu sehen.

Der Eintritt ist frei. Ausgestellt werden vielfältige Arbeiten, die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Stadtbezirk Meiderich/Beeck während des Kunstunterrichts erstellt haben. Die Eröffnung wird musikalisch von der Bläserklasse des Max-Planck-Gymnasiums begleitet. Für Fragen steht das Team der Bibliothek auch telefonisch unter 0203 4499366 zur Verfügung.


VHS-Vortrag: Familienbande im Alten Testament
Richard Köchling hält am Donnerstag, 7. März, um 18.30 Uhr, in der VHS im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, einen Vortrag über die Familienbande in den Erzählungen des Alten Testaments. Der Vortrag ist Teil des Programms der Duisburger Akzente. Von Eva und Adam bis zu König David mit seinen kriminellen Frauengeschichten berichtet das Alte Testament (beziehungsweise die Hebräische Bibel) von dramatischen Familien- und Clangeschichten, die einer modernen TV-Serie in nichts nachstehen würden.


Künstler aller Epochen haben sich dieser Thematik angenommen. Köchling setzt etliche ausgewählte Beispiele in den vorgestellten Erzählungen anschaulich ins Bild. Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.


Bastelkreis in der Bezirksbibliothek Meiderich
Die Bezirksbibliothek Meiderich lädt am Donnerstag, 14. März, von 16 bis 18 Uhr in der Zweigstelle auf der Von-der-Mark-Straße 71 zu einem ersten Basteltreff für alle ein, die Interesse am kreativen Umgang mit Papier, Tonkarton und anderen Materialien haben. Jeder kann sein bevorzugtes Bastelmaterial mitbringen, um selbst etwas zu gestalten. Klebestifte, kleine Scheren, Buntstifte, Tonpapier und Tonkarton stehen zur Verfügung.


Bastelbücher zu verschiedenen Themen sind ebenfalls vorhanden und können vor Ort genutzt oder mit einem gültigen Bibliotheksausweis ausgeliehen werden. Die nächsten Termine sind für jeden zweiten Donnerstag im Monat geplant. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen steht das Team der Bibliothek auch telefonisch unter (0203) 4499366 zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis donnerstags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.


Handarbeitskreis in der Bezirksbibliothek Meiderich
Die Bezirksbibliothek Meiderich auf der Von-der-Mark-Straße 71 lädt alle, die sich für Stricken, Häkeln oder andere Handarbeiten interessieren, am 7. und 21. März, jeweils um 16 Uhr zu einem Handarbeitskreis ein. Wer noch ganz am Anfang steht, kann sich Tipps und Ratschläge holen, Fortgeschrittene erhalten Anregungen und Inspiration für neue Projekte. Der Treff findet jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr statt.


Eigenes Handarbeitsmaterial sollte mitgebracht werden. Bücher und Zeitschriften mit aktuellen Anleitungen sind vorhanden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen steht das Team der Bibliothek auch telefonisch unter (0203) 4499366 zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis donnerstags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.


Binnenschifffahrtsmuseum: Sonderausstellung über Schifferfamilien
Im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84 in DuisburgRuhrort, findet ab Samstag, 23. März, eine Sonderausstellung mit dem Titel „Familien unter Dampf – Leben und Arbeiten an Bord zwischen 1830 und 1970“ statt. Im Vordergrund steht die Schifferfamilie während der Ära der Schleppschifffahrt. Das Besondere an der Zeit der Schleppschifffahrt war, dass die Familien der Kapitäne und manchmal auch die der Matrosen mit an Bord lebten.


Für Schifferkinder war das Schiff völlig selbstverständlich Wohnort und Spielplatz sowie Arbeitsort und Fahrzeug der Eltern in einem. Es gab kaum eine Trennung zwischen Berufsleben und Privatleben. Ehefrauen konnten viel Zeit mit ihren Männern, Kinder viel Zeit mit ihren Vätern verbringen. Dafür war es schwer, Kontakt zu Menschen an Land zu halten. Mit der gesetzlichen Schulpflicht der Kinder war diese Lebensweise ebenfalls nur schwerlich vereinbar.


In der Ausstellung erwarten die Besucherinnen und Besucher viele Familienfotos und Alltagsgegenstände von Bord, informative Texte und Hörstationen, an denen Ausschnitte aus Interviews mit ehemaligen Schifferkindern zu hören sind. Am Eröffnungstag ist der Eintritt frei. Eine Kuratorenführung beginnt um 14 Uhr.


Rheinhausen-Halle präsentiert die Komödie „Rent a Friend“
Mit der turbulenten Komödie „Rent a Friend“ endet die Spielzeit „Theater im Rampenlicht“ 2023/2024 in der Rheinhausen-Halle. Die Komödie ist am Freitag, 22. März, um 20 Uhr in der Rheinhausen-Halle auf der Beethovenstraße 20 zu sehen. Turbulent und witzig wird in dem Theaterstück der Frage nachgegangen, warum wir uns lieber mit Heldengeschichten schmücken, statt unsere Niederlagen, Fehler und kleinen Schwächen einzugestehen.


Bei der erfolgreichen Single-Frau Sarah (Saskia Valencia) hat sich Familienbesuch angekündigt. Ihr Vater (Torsten Münchow), der mit seiner vierten Ehefrau in der Karibik lebt, möchte Sarahs Verlobten kennenlernen. Nur gibt es den gar nicht. Bei der Agentur „Rent a Friend“, deren Geschäftsmodell auf der Vermietung von „Familienmitgliedern“ in allen Lebenslagen beruht, mietet Sarah kurzerhand einen „Verlobten“, der den hohen Erwartungen von Big Daddy entsprechen soll. Statt des gebuchten George Clooney-Doubles, steht allerdings Gabriel (Tommaso Cacciapuoti), ein viel zu junger Mann im Skaterlook, vor der Tür.


Dieser war eigentlich als Spaßvogel für einen Kindergeburtstag gebucht. Schnell wird Gabriel über die wesentlichsten Details seiner angeblichen Beziehung zu Sarah unterrichtet. Gabriel improvisiert und lügt, was das Zeug hält. Doch wie sieht es eigentlich mit der Wahrhaftigkeit der übrigen Gäste aus? Kritisch hinterfragt Folke Brabands turbulente Komödie ein Geschäftsmodell, das auf vorgetäuschten sozialen Bindungen basiert – ohne dabei aber jemals den Humor aus den Augen zu verlieren!


Karten für diese witzige Beziehungskomödie unter der Leitung des TourneeTheaters THESPISKARREN sind ab sofort in der Bezirksverwaltung Rheinhausen, Körnerplatz 1, Zimmer 205) in der Zeit von 8.30 bis 12.30 Uhr erhältlich. Karten gibt es in drei verschiedenen Preisklassen 17 Euro, 22 Euro und 27 Euro zzgl. 10 Prozent Vorverkaufsgebühr zu erhalten. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-8245.


Berufsende in Sicht?! Ratgeber der BAGSO in aktualisierter Auflage erschienen
Der Eintritt in den sogenannten Ruhestand markiert den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Dieser umfasst heute eine wesentlich längere Lebensspanne als früher. Im besten Fall liegen viele Jahre und sogar Jahrzehnte in guter Gesundheit vor einem. Der Ratgeber „Berufsende in Sicht?! – Annäherungen an eine neue Lebensphase“ der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen gibt Anregungen und Impulse, wie die nachberufliche Phase bewusst gestaltet werden kann. Er ermutigt, sich frühzeitig mit den eigenen Erwartungen und Unsicherheiten zu beschäftigen und dann „in Ruhe aktiv“ zu werden.


Die kostenlose Broschüre ist nun in aktualisierter Auflage erschienen. Der Ratgeber richtet sich an alle, die sich auf den Renteneintritt vorbereiten oder bereits in der nachberuflichen Lebensphase angekommen sind. Er beleuchtet Veränderungen des Alltags und der sozialen Kontakte, die mit dem Übergang in die Rente verbunden sind. Zahlreiche Anregungen, Denkimpulse und Arbeitsblätter sollen dazu beitragen, den neuen Lebensabschnitt nach den eigenen Wünschen sinnvoll, befriedigend und zugleich möglichst gesund zu gestalten. Die Broschüre gibt zudem Einblicke in Erkenntnisse der Alternsforschung, denn eine Auseinandersetzung mit dem Ruhestand ist zugleich immer auch eine Beschäftigung mit dem eigenen Älterwerden.  


Der Ratgeber „Berufsende in Sicht?! – Annäherungen an eine neue Lebensphase“ kann kostenfrei und auch in großer Stückzahl bei der BAGSO bestellt werden, unter www.bagso.de/berufsende und unter der Telefonnummer 0221/24 99 93 11. Der Ratgeber ist auch als barrierefreies Hörbuch im DAISY-Format erhältlich.  


Mit Daten zu mehr Verkehrssicherheit: HUK-COBURG und Initiative für sichere Straßen arbeiten zusammen
Deutschlandweite Kooperation Telematik-Daten helfen Gefahrenschwerpunkte frühzeitig zu erkennen Erste Pilotprojekte im Raum Aachen und Bonn erfolgreich abgeschlossen Coburg, .29.02.2024 Die HUK-COBURG und die Initiative für sichere Straßen GmbH haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ab sofort liefert die HUK-COBURG anonymisierte Fahrdaten aus ihrem Telematik-Tarif an die Verkehrssicherheitsinitiative aus Bonn.


Ziel ist es, mittels Datenanalysen potenzielle Gefahrenstellen frühzeitig zu erkennen und Verkehrsteilnehmende zu warnen, um Unfälle möglichst zu verhindern. Aktuell nutzen mehr als 500.000 Kundinnen und Kunden den Telematik-Tarif der HUK-COBURG. Die aufgezeichneten Fahrdaten dienen zur Berechnung eines Rabatts auf den Beitrag in der Kfz-Versicherung. In aggregierter und anonymisierter Form geben diese Daten, die zum Beispiel zum Bremsverhalten erhoben werden, aber auch Hinweise auf Gefahrenstellen im Verkehr. Diese Erkenntnisse fließen ab sofort in eine Karte ein, die über die Seite www.gefahrenstellen.de abgerufen werden kann.


Dort können Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sich über besonders unfallträchtige Stellen informieren. „Nach zwei Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit im Rahmen von Forschungsprojekten freuen wir uns, dass wir die Kooperation ausweiten“, so Dr. Jörg Rheinländer, Vorstandsmitglied der HUK-COBURG. „Hier zeigt sich der Nutzen von Big Data: Alle, die unseren Telematik-Tarif nutzen, können helfen, den Verkehr ein Stück sicherer zu machen“, ergänzt Rheinländer. Zusätzlich möchte die Initiative auf Basis dieser Erkenntnisse zuständige Behörden informieren, um gegebenenfalls bauliche oder sonstige Maßnahmen zur Gefahrenbeseitigung zu ergreifen.


„Die Telematik-Daten schließen eine wichtige Lücke beim Erkennen von Gefahrenstellen, denn sie helfen Probleme frühzeitig zu erkennen, bevor Menschen zu Schaden kommen“, erklärt Arno Wolter, Geschäftsführer der Initiative für sichere Straßen GmbH. „Seit unserer Gründung setzen wir uns für mehr Sicherheit im Verkehr ein, um der Vision Zero ein Stück näher zu kommen“, begründet Wolter das Engagement. Die Telematik-Daten werden unter Wahrung der datenschutzrechtlichen Vorgaben anonymisiert übermittelt. Rückschlüsse auf Einzelpersonen sind somit nicht möglich.


Initiative für sichere Straßen GmbH
Die Initiative für sichere Straßen setzt sich seit 2014 für die Vision Zero (keine Verkehrsunfälle mit Todesfolge oder schweren Personenschäden) ein. Ziel ist es, die Sicherheit auf den Straßen signifikant zu erhöhen, um insbesondere schwächere Verkehrsteilnehmende nachhaltig zu schützen, das Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu schärfen und die Verkehrswende zu fördern. Die Initiative für sichere Straßen entwickelt innovative digitale Tools für die Nutzung im Web und in Apps. Über eigens entwickelte Pattformen können Daten gesammelt, analysiert und sinnstiftend verwertbar gemacht werden.


Einführung der Presbyterien in Duisburger Kirchengemeinden
Am 18. Februar 2024 gab es in vielen Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland Presbyteriumswahlen. In fünf Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg wurde gewählt; in sieben Gemeinden mussten keine Stimmen abgegeben werden, da es für die Leitungsgremien genauso viele Kandidierende wie Plätze im Presbyterium gab, und die Kandidierenden gelten deshalb als gewählt. Jetzt werden in diesen zwölf Gemeinden – außer in Hamborn, wo 2025 gewählt wird – in Gottesdiensten insgesamt 141 Presbyteriumsmitglieder feierlich und offiziell in ihr Amt eingeführt.


Dabei legen neue Mitglieder ein Gelübde ab, amtierende werden daran erinnert. Ihnen und insbesondere den ausscheidenden Mitgliedern wird für ihr Engagement gedankt. Die Gewählten übernehmen viel Verantwortung: Gemeinsam mit Pfarrerinnen und Pfarrern entscheiden sie in den Presbyterien u.a. Fragen zu Finanzen, der Personalentwicklung oder des theologischen Profils der Gemeinde. Eine Übersicht der Gottesdienste ist auf www.kirche-duisburg.de zu finden.


Übersicht der Gottesdienste (mit den Namen der gewählten Presbyteriumsmitglieder – inkl. Mitarbeitendenpresbyterinnen und -presbyter):
Alt-Duisburg: 17.3.2024, 10 Uhr, Salvatorkirche Innenstadt
Dagmar Brans, Wiebke Breustedt, Joachim Giersch, Eileen Reinemann, Heike Johanna Börgmann, Helmut Robert Becker, Renate Manco, Elga Thyselius, Elke Lindner, Anna-Lena Eichenberg, Jan Christian Fischer, Tabea Heidemann, Alexander Höbelt und Holger Kanaß, Andreas Lüken sowie Frank Meurer


Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, 10.3.2024, 11 Uhr, Kreuzeskirche Marxloh
Tim Bäumken, Markus Grzella, Dietmar Kaupel, Martin Künstler, Ernst-Reinhard Kuppe, Christian Pollmann, Olaf Pütz, Kerstin Kräuter, Dana Pfeiffer, Aida Rohanifar, Christian Mroß, Petra Rettkowski und Silke Dittberner-Rejek


Hochfeld: 17.3.2024, 9.30 Uhr Pauluskirche, Wanheimer Str.
Ursula Bartels, Elke Braun, Carina Bardét, Wolfgang Czaja, Simon Kunz, Sebastian Wittke und Tim Rudolph Meiderich: 17.3.2024, 11 Uhr,


Kirche Mittelmeiderich, Auf dem Damm 6
Nicole Baucks, Max Werner, Heidi Kloppert, Yao Moto, Christina Schubert, Christian Arens, Alexandra Flüchter, Marc Graffmann, Katja Hüther, Uta Rogalla und Daniel Winter


Neudorf-Ost: 17.3.2024, 11 Uhr, Gemeindezentrum Wildstr. 31
Ruth Eickmann-Knitter, Mike Kim, Annette Schmidt, Reinhard Schmidt, Hanif Gheisarnejad, Patricia Roßmüller, Marion Pfitzner-Erlenbach, Heike Schleeberger und Marion Wahl


Neudorf-West: 17.3.2024, 11 Uhr, Gemeindezentrum Wildstr. 31
Ines Auffermann, Silke Hansen, Andreas Keßel, Helmut Schwend, Reiner Siebert, Alfred Viehöfer, Volker Nies und Marlies Thiele


Neumühl: 3.3.2024, 11 Uhr, Gnadenkirche, Hohenzollernplatz
Marcel Grohnert, Emily Hölsken, Sebastian  Schulz, Felix Usche, Karina Keller, Beate Becker und Reiner Terhorst

Obermeiderich: 8.3.2024, 18 Uhr, Kirche Emilstr. 27
Katrin Skulimma, Peter Fackert, Ulrike Wehner, Silja Kollek, Malte Hollenberg, Anika Orlic, Ellen Kubelius, Lukas Rissel, Andre Welters, Alexandra Kiauka, Wolfgang Pauli und Gisela Rastfeld


Rheingemeinde Duisburg (Wanheim / Wanheimerort) 17.3.2024, 10 Uhr, Kirche Wanheimerstr. 661
Hartmut Bartl, Joachim Blaschak, Kai Bruckmann, Sven Hallwass, Doris Kamphausen, Lisa Kathrin Röhr, Gerald Manthey, Torsten Steinke, Claudia Baur, Maria Claeßens, Veronika Reiners, Anke Bendokat, Eric Hansen, Ellen Ohst, Werner Prost, Frank-Michael Rich, Stephanie Scharwächter, Verena Quast, Heike Schönrock, Maria Hönes, Frank Rohde, Ute Theisen, Leni Iffland und Henrike Meybohm


Trinitatis (Buchholz / Wedau): 17.3.2024, 17.30 Uhr, Jesus-Christus-Kirche Buchholz, Arlberger Str. 8
Anja Brockschmidt, Ingrid Bürgers, Thomas  Daube, Nina Dietzel-Wallner, Ralf Drückes, Helga Drzisga, Karl-Martin Faeser, Nils-Felix Finke, Kirsten Kadereit-Weschta, Heike Lingnau, Klaus Matthes, Beate Michel, Tobias Kroll und Claudia Knothe-Warrelmann

Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd (Ungelsheim / Hüttenheim / Huckingen / Serm / Großenbaum / Rahm): 10.3.2024, 11 Uhr, Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße
Brunhild Blum, Lars Gundtoft, Eva Waltraud Giesen, Ronald Reichards, Heike Bader, Anette Gebauer-Berlinghof, Dirk Thiel, Ulrike Kaden, Lars Bollmann, Michaela Hahn, Ulrike Kobbe, Jasmin Rudolph, Karoline Mai-Wiethoff, Gabriele Wiedemann-Baaske, Michael Böhmer, Sabrina Kiesler, Holger Sandten, Max Konrad Schulte, Holger Klomp und Ulrike Peters.


Heaven can wait - Gemeinde lädt zu Spotlight-Gottesdiensten in die Jesus-Christus-Kirche
Zentrale Fragen des Glaubens schlaglichtartig und mit unkonventionellen Methoden beleuchten: Das ist das neue Gottesdienstformat „Spotlight“, das in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis am 10. März in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche um 17.30 Uhr Premiere feiert. Im Vorfeld von Ostern wird es dabei um die Auferstehung und Fragen zu diesem „Spotlight“ gehen: „Was kommt nach dem Tod? Wie kann ein Leben nach dem Tod sein?“


Ein Team junger Erwachsener der Gemeinde um Pfarrerin Sara Randow hat viel zum Thema „Heaven can wait“ ("Der Himmel kann warten") vorbereitet, die passende musikalische Begleitung durch Worship-Songs kommt von Popkantor Daniel Drückes und einer Band. Das Unkonventionelle und besondere an allen „Spotlight“-Gottesdiensten ist: Es gibt die Möglichkeit sich an Tischen zu setzen, es wird zu Mitmach-Aktionen eingeladen, und wer mag, kann vor Ort Fürbitten formulieren, die direkt im Gottesdienst aufgegriffen werden.

Weitere Besonderheit: Zum Schluss kann bei einem Getränk beim sogenannten „Afterglow“ der Gottesdienst mit anderen nachwirken. „Spotlight“ gibt es immer einmal im Quartal sonntags um 17.30 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche statt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

Vorbereitungsteam zu den "Spotlight"-Gottesdiensten bei einem Planungstreffen (Foto: www.trinitatis-duisburg.de). 


Pfarrerin Buchmüller-Brand am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte.

Das Service-Telefon ist am Montag, 4. März 2024 von Anja Buchmüller-Brand, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl, besetzt.  (Foto: www.ekir.de/neumuehl).  






6,0 Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen im Jahr 2022
• Leichter Anstieg um 0,6 % gegenüber dem Vorjahr trotz Abbau von zusätzlichem Personal zur Pandemiebekämpfung • Deutlicher Beschäftigungszuwachs in der Pharmaindustrie
• Zahl der Pflegefachkräfte in Krankenhäusern geringfügig gestiegen

 Die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen in Deutschland ist im Jahr 2022 nahezu konstant geblieben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren zum Jahresende gut 6,0 Millionen Personen im Gesundheitswesen beschäftigt. Das waren 0,6 % oder 35 000 Beschäftigte mehr Ende 2021. Im Corona-Jahr 2021 war als die Zahl der Beschäftigten noch um 165 000 oder 2,8 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.


Der Grund für den geringeren Anstieg war der teilweise Abbau von zusätzlichem Personal zur Pandemiebekämpfung, etwa in der Kontaktnachverfolgung von Infizierten sowie in Corona-Teststellen und Impfzentren. Gleichzeitig gab es einen deutlichen Beschäftigungszuwachs in der pharmazeutischen Industrie sowie einen geringen Anstieg der Pflegefachkräfte in Krankenhäusern.



Tarifverdienste 2023 um 3,7 % höher als im Vorjahr
Tarifliche Verdienste deutlich weniger gestiegen als die Verbraucherpreise

Die Tarifverdienste in Deutschland sind im Jahr 2023 im Durchschnitt um 3,7 % gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2022 gestiegen. Dies geht aus dem Index der tariflichen Monatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen hervor. Die Tarifverdienste ohne Sonderzahlungen sind 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 % gestiegen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt. Im selben Zeitraum erhöhten sich die Verbraucherpreise um 5,9 %.


Damit setzte sich der Trend aus den Jahren 2022 und 2021 fort, in denen die Verbraucherpreise ebenfalls stärker als die Tarifverdienste angestiegen waren. In den Jahren davor war die Entwicklung noch umgekehrt gewesen. Der deutlich stärkere Anstieg der Tarifverdienste mit Sonderzahlungen ist auf ausgezahlte Inflationsausgleichprämien im Jahr 2023 zurückzuführen.



Anstieg der tariflichen Verdienste im Bereich wirtschaftliche Dienstleistungen und im Gastgewerbe am höchsten
Die stärksten Anstiege der Tarifverdienste mit Sonderzahlungen sind in den Wirtschaftsabschnitten Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (+7,8 %), im Gastgewerbe (+7,1 %) und im wirtschaftlich bedeutsamen Verarbeitenden Gewerbe (+5,4 %) zu verzeichnen. Dagegen fielen die Erhöhungen im Handel mit 1,9 % sowie im Bereich Erziehung und Unterricht mit 2,0 % am wenigsten stark aus.

Ebenfalls unterdurchschnittlich entwickelten sich die tariflichen Verdienste in der Öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung sowie im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung (jeweils 2,6 %), im Grundstücks- und Wohnungswesen (+2,8 %) sowie im Baugewerbe (+2,9 %).



Sollten Deepfakes verboten werden? KI-MANIPULATION - 1.3.2024
KI-manipulierte Videos, Fotos und Tonaufnahmen verunsichern die deutschen Internetnutzer:innen. Eine Umfrage von Bitkom verdeutlicht, dass eine Mehrheit der Deutschen für ein gesetzliches Verbot von den sogenannten Deepfakes eintritt. Rund 84 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen fordern zumindest eine Kennzeichnungspflicht für KI-veränderte Medien. Die Daten zeigen außerdem, dass 60 Prozent der Befragten Deepfakes als ernsthafte Bedrohung der Demokratie ansehen.


Für die meisten Menschen sind Deepfakes nämlich gar nicht oder nur schwer zu erkennen - das bestätigen rund 81 Prozent der Befragten. Zugleich geben 44 Prozent zu, zumindest einmal auf ein Deepfake hereingefallen zu sein. Eine weitere aufschlussreiche Erkenntnis ist, dass ein Drittel der Deutschen noch nie von Deepfakes gehört haben, dementsprechend leicht sind diese Menschen mit Manipulationen zu täuschen. Obwohl mehr als die Hälfte der Befragten Potenziale in Kunst und Kultur sehen, bleibt das Misstrauen vorherrschend.


Ganze 70 Prozent der Deutschen verlieren das Vertrauen in Fotos und Videos als zuverlässige Quellen. Die Ergebnisse unterstreichen die Forderung der Gesellschaft nach klaren regulatorischen Rahmenbedingungen. Der Gesetzgeber aber auch die Betreiber der sozialen Netzwerk sind nun gefordert, entsprechende Schritte einzuleiten. Renè Bocksch
Infografik: Sollten Deepfakes verboten werden? | Statista

US-Privatwirtschaft im KI-Hype. KI-INVESTITIONEN
Der Technologiebereich Künstliche Intelligenz (KI) hat 2022 private Investitionen von mehr als 90 Milliarden US-Dollar erhalten. Das geht aus dem Artificial Intelligence Index Report 2023 der Stanford University in Kalifornien hervor. Wie die Statista-Grafik verdeutlicht stammt der Großteil der Zuschüsse aus den USA. Mit einem Investmentvolumen von rund 47,4 Mrd. US-Dollar wurde hier rund dreimal so viel Geld in die zukunftsweisende Technologie gesteckt wie beispielsweise in China (13,4 Mrd.


US-Dollar). Auch Deutschland bestätigt die Ambitionen ein Hauptakteur im KI-Bereich zu sein - der Kapitaleinsatz von rund 2,4 Milliarden US-Dollar ist jedoch noch weit von der Weltspitze entfernt. Während der Schwerpunkt der Investitionen im Vorjahr im Bereich Datenmanagement, -verarbeitung und Cloud lag, flossen 2022 die meisten Geldmittel in den Gesundheitssektor (6,1 Milliarden US-Dollar) gefolgt von Datenmanagement (5,9 Mrd. US-Dollar) und Fintech (5,5 Mrd. US-Dollar). Im Vergleich zu 2021 waren die Investitionen in den meisten Schwerpunktbereichen rückläufig. Einen Zuwachs verzeichnen jedoch beispielsweise Halbleiter, industrielle Automatisierung und Cybersicherheit. René Bocksch
Infografik: US-Privatwirtschaft im KI-Hype | Statista

Wer profitiert von Krypto-Hacks? CYBERKRIMINALITÄT
Befürworter:innen gelten Kryptowährungen aufgrund der vermeintlichen Anonymität ihrer Käufer- und Verkäufer:innen und ihrer dezentralen Natur als bessere Alternative zu anderen Finanzinvestitionen wie Aktien oder Sparplänen von Kreditinstituten. Die mangelhafte Regulierung und Anonymität schafft allerdings auch Räume für Cyberkriminalität, beispielsweise eine "risikoärmere" Möglichkeit zur Unterstützung von Terrororganisationen oder sanktionierten Personen oder Institutionen. In manchen Fällen ist diese Unterstützung alles andere als freiwillig.


Laut des diesjährigen Crypto Crime Report der Blockchain-Analyseplattform Chainalysis konnten Kriminelle im vergangenen Jahr rund 1,7 Milliarden US-Dollar durch Hacks von Krypto-Börsen oder -Plattformen erbeuten. Der Großteil entfiel dabei auf Diebstähle im DeFi-Bereich, also auf dezentrale Finanzmärkte, auf denen Nutzer:innen direkt miteinander handeln können. Zu den gängigsten Methoden in diesem Segment gehören Preismanipulation und der Einsatz privater Schlüssel, die durch Schwachstellen in Software abseits der Blockchain oder Leaks in die Hände von Hacker:innen gelangten. Auch bei den wichtigsten Akteuren hinsichtlich des Werts der erbeuteten Kryptowährungen lässt sich eine dominante Partei ausmachen.


Wie unsere Infografik zeigt, gehen Chainalysis-Expert:innen davon aus, dass rund eine Milliarde US-Dollar oder knapp 60 Prozent aller 2023 gestohlenen Werte auf die Aktionen nordkoreanischer Hacker:innen zurückzuführen sind. Im Vorjahr entfielen rund 43 Prozent des Krypto-Hack-Volumens auf den asiatischen Staat, der zu den am stärksten sanktionierten der Welt gehört.


Expert:innen gehen davon aus, dass Cyberkriminalität wie der Diebstahl von Kryptowährungen maßgeblich zur Finanzierung des Atomwaffenprogramms Nordkoreas beiträgt. Dadurch steigt auch die Gefahr einer Wiederaufnahme des Koreakrieges, der nie offiziell beendet worden war: Im September 2022 verabschiedete der Machthaber Kim Jong-Un ein Gesetz, das atomare Präventivschläge ermöglichen soll, ein Jahr später wurde der Bau von Atomwaffen im Grundrecht verankert. Florian Zandt
Infografik: Wer profitiert von Krypto-Hacks? | Statista


Wer organisiert in Beziehungen den Alltag? UMFRAGE
Wie sind alltägliche Aufgaben in Ihrer Partnerschaft verteilt? Wer erstellt zum Beispiel To-Do-Listen für den nächsten Einkauf, wer vereinbart von Arzt- oder Verwaltungstermine für die Familienmitglieder und wer erinnert an den nächsten Geburtstag der Eltern? Wie eine aktuelle Umfrage des Wirtschats- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) des Hans Böckler Instituts nahe legt, übernehmen oftmals Frauen diese Form der Alltagsarbeit. Rund 44 Prozent haben angegeben, dass sie diese Arbeit überwiegend selbst übernehmen.


Bei den Männern waren es hingegen nur 16 Prozent der Meinung, dass die Hauptlast dafür bei Ihnen liegt. Offenkundig herrscht bei den Geschlechtern auch Uneinigkeit darüber, ob die Organisation des Alltags in etwa gleichen Teilen von statten geht. Das denken nämlich 66 Prozent der Männer, aber nur 35 Prozent der Frauen. Immerhin geben rund 12 Prozent der Männer an, dass diese Arbeit überwiegend von ihrer jeweiligen Partnerin bzw. ihrem jeweiligen Partner übernommen wird.


Die regelmäßige Übernahme von derartigen Alltagsaufgaben kann eine emotionale Belastung für die betreffende Person zur Folge haben. Sozialwissenschaftler sprechen hierbei von dem Phänomen des Mental Loads. In der aktuellen öffentlichen nationalen und internationalen Debatte wird diesem Konzept zunehmend Beachtung geschenkt. Mental Load ist dabei das Denken, Planen, Terminieren und Organisieren von notwendigen Alltagsaufgaben und umfasst dabei auch das Gefühl, sich darum kümmern bzw. dafür verantwortlich sein zu müssen sowie die emotionalen Folgen dieser Arbeit.


Die Daten zur Statista-Infografik wurden der WSI-Erhebung "Mental Load - Frauen tragen die überwiegende Last" entnommen. Hinweis: Die Quelle hat nicht angegeben, zu welchen Teilen hetero- bzw. homosexuelle Personen, die in Partnerschaft leben, an der Umfrage teilgenommen haben. Es ist aber zu vermuten, dass heterosexuelle Paare die Mehrheit darstellen. Matthias Janson
Infografik: Wer organisiert in Beziehungen den Alltag? | Statista

Studis leben mehrheitlich von weniger als 1.000€ im Monat
Studenten in Deutschland leben mehrheitlich von einem Nettoeinkommen, das unter dem Betrag von 1.000 Euro liegt. Bezogen auf die gesamte Bevölkerung in Deutschland trifft das nur auf knapp ein Drittel der Menschen zu. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten der Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA). Bei der Einkommensspanne zwischen 1.000 und 1.500 Euro nähern beide Gruppen sich an.


Studenten mit hohem Nettoeinkommen von 1.500 Euro und mehr sind vergleichsweise selten, in der Gesamtbevölkerung stellt diese Einkommensgruppe dagegen die Mehrheit dar. Den Lebensunterhalt von maximal 1.000 Euro netto im Monat zu bestreiten dürfte insbesondere dann schwierig sein, wenn davon auch ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft bezahlt werden muss. Wie diese Statista-Grafik zeigt, liegen die Warmmieten für ein unmöblierten WG-Zimmers, das zwischen 10 m² und 30 m² groß ist groß ist, in den beliebten Metropolen zwischen 490 und 650 Euro. Vergleichsweise geringe WG-Mieten gibt es dagegen in viele ostdeutschen Städten, wie etwa Magdeburg, Halle an der Salle oder Erfurt.
Infografik: Studis leben mehrheitlich von weniger als 1.000€ im Monat | Statista