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Duisburg: 74 Bäckereien mit 1.880 Beschäftigten
„Laden-Alarm“ für Bäckereien in Duisburg: Ohne Lohn-Plus laufen
Bäckermeistern die Verkäuferinnen weg Mehr Brötchen
verdienen: Die rund 1.880 Bäckerei-Beschäftigten in Duisburg sollen
alle am Monatsende mehr Geld auf dem Lohnzettel haben. Das fordert
die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „1 Euro mehr pro
Stunde – für jeden Bäcker und auch für jede Verkäuferin. Denn es
wird höchste Zeit, dass es für den Verkauf im Laden das gleiche
Lohn-Plus gibt wie fürs Backen am Ofen“, sagt Adnan Kandemir von der
NGG Nordrhein.

Frisches Brot vom Bäcker nebenan. Die, die es backen und verkaufen,
sollen künftig mehr verdienen – nämlich einen Euro pro Stunde.
Das fordert die Bäckerei- Gewerkschaft NGG Nordrhein. Foto: NGG |
Tobias Seifert
In der laufenden Tarifrunde für das
Bäckerhandwerk Nordrhein-Westfalen geht es der Gewerkschaft vor
allem darum, dass „die Verkaufstresen in den 74 Bäckereien und deren
Filialen in Duisburg nicht verwaisen“. Denn die NGG Nordrhein
schlägt „Laden-Alarm“: „Mit Billiglöhnen werden es die Bäckereien in
Duisburg demnächst nicht mehr schaffen, ihre Ladentheken zu
besetzen.
Tatsächlich haben die Arbeitgeber für angelernte
Verkäuferinnen, für Helfer in Produktion und Verwaltung und für
Bedienungen in den Cafés, die frisch dabei sind, einen Stundenlohn
angeboten, der gerade einmal 20 Cent über dem gesetzlichen
Mindestlohn von 13,90 Euro liegt.
Im nächsten Jahr soll der
Abstand zum Mindestlohn dann sogar nur noch 10 Cent betragen. Wenn
das ihr Ernst ist, dann laufen den Bäckermeistern die Verkäuferinnen
weg“, sagt Adnan Kandemir.
Immerhin sei die Arbeit in
Bäckereien kein „08/15-Job“: „Da werden Allroundtalente gebraucht“,
so Adnan Kandemir. Brot, Brötchen, süße Teilchen und Kuchen zu
verkaufen, erfordere Beratung und oft genug auch „starke Nerven,
wenn der Laden zu Stoßzeiten rappelvoll“ sei.
„Gerade der
Job am Bäckereitresen ist ein Mix aus Ernährungsberatung und
Kummerkasten. Es geht um guten Service. Denn an der Ladentheke wird
der Umsatz gemacht“, so NGG-Geschäftsführer Kandemir.
Fachverkäuferinnen seien früh auf den Beinen.
„Zur Arbeit
gehört oft auch das Schmieren von Brötchen für den Verkauf auf die
Hand. Genauso das Frühstückmachen und das Ausschenken von Kaffee,
Tee, Cappuccino & Co.“, so Kandemir. Der Geschäftsführer der NGG
Nordrhein appelliert an die Bäckermeister in Duisburg, Druck auf den
Bäckerinnungsverband West zu machen.
Dieser müsse bei der
dritten Verhandlungsrunde in der kommenden Woche (Hinweis f.d. Red.:
Dienstag, 17. März) „endlich ein ordentliches Angebot auf den Tisch
legen“. „Andernfalls werden mehr und mehr Beschäftigte den
Bäckereien in Duisburg den Rücken kehren“, warnt Adnan Kandemir von
der Bäckerei-Gewerkschaft.
Besonders für den
Bäckerei-Nachwuchs sieht der Geschäftsführer schwarz: „Wenn
Fachkräfte nach dem Willen der Gegenseite gerade einmal 35 Cent mehr
verdienen sollen, hat das eine verheerende Signalwirkung für
potenzielle Azubis. So lässt sich kein Zuwachs an Fachkräften
gewinnen, der ohnehin schon seit Jahren wegbricht. Das ist nicht
tragbar für die Zukunft der Branche.“
Band-Wettbewerb: Metal-Festival „Rage Against Racism“ gibt Newcomern
eine Chance Nachwuchs- und Newcomer-Bands der Region
treten am Samstag, 28. März, im städtischen Kinder- und
Jugendzentrum „Die Mühle“ an der Clarenbachstraße 14 in Friemersheim
in einem Band-Wettbewerb um den letzten begehrten Platz beim
diesjährigen „Rage Against Racism“-Metal- Festival gegeneinander an.
Der Einlass startet um 18 Uhr. Das Festival setzt seit mehr
als 20 Jahren als kostenfreies Open-Air-Event in Duisburg ein lautes
Zeichen gegen Rassismus. In diesem Jahr läuft es am 5. und 6. Juni.
Beim Band-Wettbewerb treten mehrere Bands auf und haben je 45
Minuten Spielzeit, um das Publikum von sich zu überzeugen.
Die Reihenfolge der Auftritte bleibt bis zum Abend geheim, sodass
alle Bands die gleiche Ausgangslage haben. Am Ende entscheidet eine
Publikumsabstimmung, welche Band sich durchsetzt und im Sommer auf
der Festivalbühne stehen wird. Die teilnehmenden Bands sind
Voracious (Duisburg), Grave Intentions (Datteln), Erst Arren
(Wolfsburg), Justify (Essen) und Onyxsin (Duisburg).
Der
Eintritt zum Wettbewerb beträgt 5 Euro. Die Einnahmen dienen zur
Deckung der Veranstaltungs- und späteren Festivalkosten. Alle
Organisatoren und Helfer arbeiten ehrenamtlich, um das Festival
weiterhin als kostenloses „Umsonst & Draußen“-Open-Air für
Musikbegeisterte zu ermöglichen. Weitere Informationen gibt es auf
der Internetseite des Festivals unter
www.rageagainstracism.de.
Nachhaltig gärtnern – aber wie?
Was hinter naturnahem Gärtnern, Permakultur und
biodynamischen Ansätzen steckt. Begriffe wie „naturnah“,
„Permakultur“ oder „biodynamisch“ werden oft gleichgesetzt, stehen
jedoch für unterschiedliche Konzepte mit eigener Geschichte und
eigenen Prinzipien.
„Viele dieser Ansätze verfolgen ähnliche
Ziele, werden aber häufig vermischt“, sagt Dr. Lutz Popp, Experte
für Gartenbauwissenschaften beim Bayerischen Landesverband für
Gartenbau und Landespflege (BLGL). „Für eine sachliche Einordnung
lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhalte und auf das, was sie
jeweils nicht sind.“
Naturnahe Gärten sind nicht ungepflegt, sondern bewusst gestaltete
Lebensräume. (Quelle: BLGL)
Naturnahes Gärtnern: Ökologische
Funktionen im Mittelpunkt Naturnahes Gärtnern ist kein
geschütztes Label und kein festes Regelwerk, sondern eine fachliche
Leitidee. Sie orientiert sich an natürlichen Lebensräumen und deren
Funktionsweise. Ziel sind unter anderem stabile Lebensgemeinschaften
durch standortgerechte Pflanzen und Strukturvielfalt.
Praktisch heißt das: heimische Pflanzen wählen, Blühangebote
sichern, Totholz oder Hecken integrieren und organisches Material
über Kompost wieder in den Boden zurückführen.
„Naturnah
bedeutet nicht ungepflegt, sondern bewusst gestaltete Lebensräume
mit regelmäßiger Pflege.“ betont Dr. Popp. - Permakultur:
Gestaltung mit ethischem Fundament - Permakultur wurde in den
1970er Jahren von den Australiern Bill Mollison und David
-Holmgren entwickelt. Sie versteht sich als ganzheitliches
Planungssystem von Lebensräumen.
Im Zentrum stehen drei
ethische Leitsätze: - Sorge für die Erde (Earth Care) – Boden,
Wasser und Biodiversität erhalten - Sorge für den Menschen
(People Care) – Bedürfnisse decken und Gemeinschaft stärken -
Gerechtes Teilen (Fair Share) – Ressourcen maßvoll nutzen
Diese Prinzipien bilden den Rahmen für konkrete Planungsmethoden.
Typisch sind Mischkulturen, die Bevorzugung mehrjähriger Systeme,
die Nutzung natürlicher Energieflüsse sowie eine geschickte
Flächennutzung. „Permakultur denkt vom Gesamtsystem her“, erklärt
Dr. Popp. „Sie verbindet ökologische Gestaltung mit sozialen
Fragestellungen.“
Wichtig ist jedoch: Permakultur ist kein
geschütztes Siegel. Die Umsetzung variiert, systematische
Langzeitstudien sind bislang begrenzt. Sie ist weder ein
Ertragsversprechen noch ein festgelegter Standard, sondern ein
ethisch fundierter Planungsrahmen.
Biodynamisch und
biologisch: Was bedeutet das für den Hausgarten? Der ökologische
Landbau ist in der EU rechtlich geregelt. Er verzichtet auf
chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und setzt auf
Fruchtfolgen, organische Düngung und weitgehend geschlossene
Nährstoffkreisläufe – Prinzipien, die sich auch im Hausgarten gut
umsetzen lassen.
Die biodynamische Wirtschaftsweise baut
darauf auf, geht jedoch konzeptionell weiter. Sie geht auf Rudolf
Steiner (1924) zurück und versteht den Hof als möglichst
geschlossenen Organismus. In der Praxis gehört dazu idealerweise
auch Tierhaltung, um betriebseigene Nährstoffkreisläufe zu sichern.
Zudem spielen bestimmte Präparate sowie eine Orientierung an
kosmischen und rhythmischen Zusammenhängen eine Rolle. Entsprechende
Betriebe können nach den Richtlinien von Demeter zertifiziert
werden.
Für private Gärten ist dieses Gesamtsystem jedoch nur
eingeschränkt übertragbar. Relevanz haben vor allem praktische
Maßnahmen wie Kompostwirtschaft oder Mischkulturen – nicht jedoch
zwingend die weltanschaulichen Elemente.
„Für Hausgärten ist
entscheidend, welche Maßnahmen fachlich sinnvoll sind“, so Dr. Popp.
„Die weltanschauliche Grundlage der Biodynamik ist keine
Voraussetzung für ökologisch orientiertes Gärtnern. Im Hausgarten
bleibt davon vor allem die Idee geschlossener Stoffkreisläufe und
der Verzicht auf chemisch-synthetische Düngung und
Pflanzenschutzmittel relevant.“
Wie lässt sich das im eigenen
Garten umsetzen? Für private Gärten lassen sich Elemente aus
allen Ansätzen kombinieren. Humusaufbau durch Kompost, vielfältige
Pflanzengesellschaften, strukturreiche Gestaltung oder Mischkulturen
sind fachlich sinnvolle Maßnahmen, unabhängig vom gewählten Etikett.
„Entscheidend ist nicht der Begriff, sondern die konkrete Praxis“,
betont Dr. Popp.
VHS: Umweltamt stellt Hitzeaktionsplanung vor
Um die Hitzeaktionsplanung in Duisburg geht es in einem
Vortrag des stellvertretenden Umweltamtsleiters Dr. Thomas Griebe am
Montag, 23. März, um 20 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der
Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. Extreme Hitzeereignisse sind
eine zunehmende Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung in Duisburg
und stellen eine wachsende Herausforderung für die Stadtgesellschaft
dar.
In dem Vortrag geht es unter anderem um zentrale
Aspekte für einen effektiven Hitzeschutz und Maßnahmen zum Schutz
der Menschen vor Gesundheitsrisiken. Auch zeigt Griebe auf, welche
Maßnahmen schon durchgeführt werden und wie die zukünftige
Gesetzgebung mit dem Thema Hitzeschutz umgeht. Der Vortrag ist
entgeltfrei, um vorherige Anmeldung wird gebeten. Weitere
Informationen gibt es telefonisch bei Josip Sosic unter 0203
283-984617.
Clean Up Day in Marxloh – „Halte Deinen
Stadtteil sauber“ „Halte Deinen Stadtteil sauber“ –
unter diesem Motto läuft am Freitag, 27. März, der diesjährige
„Clean Up Day“ in Duisburg-Marxloh. Viele engagierte Akteure –
darunter Kitas, Grundschulen und Familiengrundschulzentren,
weiterführende Schulen, das Quartiersmanagement Marxloh sowie die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) – packen gemeinsam an und
schließen sich zusammen.
Kinder, Jugendliche und Eltern
machen sich eigenverantwortlich auf den Weg, um Müll in ihrem
Stadtteil zu sammeln und so aktiv für ein sauberes Umfeld zu sorgen.
Der Treffpunkt zur Abgabe des gesammelten Mülls ist ab 10 Uhr der
Schulhof der KGS Henriettenstraße, Henriettenstraße 25, 47169
Duisburg. Dort steht ein Container bereit.
Die Aktion dauert
bis 13 Uhr. Im Anschluss können die teilnehmenden Kinder und Eltern
auf dem Schulhof zusammen Zeit verbringen und sich mit einem
gesunden Snack aus frischem Obst stärken. Außerdem erwartet die
jungen Helfer ein kreativer Parcours zum Thema Müll sowie einige
Bastelaktionen, die für das Thema Umweltschutz sensibilisieren.
Müllhelfer der WBD helfen mit Übersetzungen und
Erklärungen in verschiedenen Sprachen. Im Mittelpunkt der
Veranstaltung steht der präventive Aspekt: Kinder und Jugendliche
sollen einen verantwortungsbewussten Umgang mit Müll lernen und ihr
Wissen als Multiplikatoren weitertragen, um ein nachhaltiges
Verhalten zu fördern. Interessenten können sich für weitere
Informationen bei Judith Crichton unter Tel. 01516 5036850 oder per
E-Mail (j.crichton@stadt-duisburg.de) melden.
Nachhaltig reparieren im Recyclingzentrum Mitte Kaputte
Alltagsgegenstände müssen nicht im Müll landen: Am Freitag, 20. März
2026, öffnet das Repair-Café Hochfeld erneut seine Türen im
Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
Von
14.00 bis 17.00 Uhr dreht sich dort alles um nachhaltiges Handeln,
praktisches Reparieren und nachbarschaftlichen Austausch. Aufgrund
einer Baustelle am bisherigen Standort im Citywohnpark findet die
Veranstaltung weiterhin im Recyclingzentrum Mitte statt.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Dort unterstützen
ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten Bürgerinnen und
Bürger dabei, defekte Gegenstände wieder funktionstüchtig zu machen.
Ob Elektrogeräte, kleinere Möbelstücke oder andere Alltagshelfer –
gemeinsam wird geprüft, geschraubt, gelötet und repariert.
Das Ziel: Ressourcen schonen, Abfälle vermeiden und die Lebensdauer
von Gebrauchsgegenständen verlängern. Gleichzeitig bietet das
Repair-Café Raum für Begegnung und gegenseitige Unterstützung.
Organisiert wird die Initiative von engagierten Freiwilligen sowie
den Reparaturexperten des Vereins DUISentrieb, die ihr Fachwissen
und handwerkliches Können unentgeltlich einbringen.
Die
Teilnahme ist kostenlos. Datum: Freitag, 20. März 2026 von 14.00
bis 17.00 Uhr Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053
Duisburg Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt.
„UmweltKids“ in der
Stadtteilbibliothek Wanheimerort Das Programm
„UmweltKids“ lädt mit drei spannenden Veranstaltungen zum Thema
Umwelt Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren in die
Stadtteilbibliothek Wanheimerort an der Düsseldorfer Straße 544 ein.
Die Veranstaltungsreihe beginnt am Samstag, 21. März, von 11 bis
12.30 Uhr mit dem Workshop „Die Mischung macht’s“.
Die
Kinder lernen hier das Ökosystem Wiese kennen und erfahren, wie
wichtig das Zusammenspiel aller Pflanzen und Tiere für diesen
Lebensraum ist. Anschließend entdecken sie, wie sie die Natur
schützen und unterstützen können. Weiter geht es am Samstag, 28.
März, von 11 bis 12.30 Uhr mit dem Thema „Upcycling: Immer neu?“.
Die Kinder werfen einen Blick darauf, wie viel im Alltag
verbraucht wird und wo die Dinge herkommen, die sie täglich nutzen.
Sie lernen, wie Materialien durch Upcycling länger genutzt und
sinnvoll umgestaltet werden können. Den Abschluss bildet der
Workshop „Volle Power“ am Samstag, 18. April, von 11 bis 12.30 Uhr.
Die jungen Teilnehmenden erfahren, was Energie eigentlich
ist und wie elektrischer Strom entsteht. Gemeinsam erkunden sie
verschiedene Wege der Stromerzeugung und erhalten einen
altersgerechten Einblick in erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist
kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de
unter Veranstaltungen erforderlich.
Fragen beantwortet das
Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096.
Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr,
freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von
10 bis 13 Uhr.
Welche Checks nach der Winterpause
sind wichtig, damit das Wohnmobil sicher in die erste Tour des
Jahres startet Nach der Winterpause wird es für viele
Camper Zeit, das Wohnmobil wieder startklar zu machen. Denn Kälte,
Feuchtigkeit und lange Standzeiten können Technik, Reifen,
Dichtungen und Bordsysteme belasten. Der ACV Automobil-Club Verkehr
erklärt, worauf es vor der ersten Fahrt ankommt und welche
Kontrollen dabei helfen, sicher und ohne böse Überraschungen in die
neue Camping-Saison zu starten.

Im Frühling beginnt die Camper Saison /Getty Images
Außenreinigung und Sichtprüfung Zu Beginn steht eine gründliche
Reinigung, idealerweise in einer SB-Waschanlage. Dabei sollte der
Wasserdruck nicht zu hoch eingestellt werden, um Lack,
Kunststoffteile oder Lüftungsgitter nicht zu beschädigen. Ein mildes
Reinigungsmittel löst Schmutz und Salzrückstände, die sich über den
Winter angesammelt haben.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen
Windschutzscheibe, Dach, Unterboden und Radkästen. Beim Reinigen
lohnt sich außerdem ein Blick auf Rahmen und tragende Teile, um Rost
oder Korrosion frühzeitig zu erkennen. Markise, Dachaufbauten und
andere Anbauteile sollten auf Beschädigungen geprüft und einmal
getestet werden. Abschließend empfiehlt sich die Pflege der
Gummidichtungen an Türen und Fenstern.
Innenraum und
Wassersystem startklar machen Auch wenn das Wohnmobil vor der
Winterpause gereinigt wurde, lohnt sich vor der ersten Fahrt eine
erneute Kontrolle. Möbel, Polster und Stauräume sollten von Staub
und Schmutz befreit werden, Küche, Kühlschrank und Bad gründlich
gereinigt werden.
Die Dichtungen der Camping-Toilette sollten
geprüft werden. Frisch- und Abwassertanks sollten nach längerer
Standzeit gespült und desinfiziert werden. Anschließend empfiehlt
sich ein Nachspülen mit klarem Wasser. Leitungen, Armaturen und
Wasserpumpe sollten auf mögliche Frostschäden überprüft werden.
Tropfstellen, Druckverlust oder ungewöhnliche Geräusche können
Hinweise auf Undichtigkeiten sein. Gegebenenfalls eingesetzte
Wasserfilter sollten ebenfalls überprüft werden.
Zusätzlich
sollten Stauräume, Polster und Ecken auf Feuchtigkeit oder Schimmel
kontrolliert werden. Während der Reinigung hilft gründliches Lüften,
um das Fahrzeug vollständig zu trocknen.
Reifen, Bremsen und
Flüssigkeiten prüfen Nach längerer Standzeit zählen Reifen zu den
häufigsten Schwachstellen. Wichtig sind Profiltiefe, Luftdruck und
Alter der Reifen. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6
Millimeter Restprofil. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt der ACV bei
Sommerreifen mindestens drei Millimeter, bei Winter- und
Ganzjahresreifen mindestens vier Millimeter, um bei Nässe eine
sichere Fahrt zu gewährleisten und das Risiko von Aquaplaning zu
verringern.
Das Alter lässt sich an der DOT-Nummer auf der
Reifenflanke ablesen. Ab etwa sechs Jahren sollten Reifen kritisch
geprüft werden. Bei Tempo-100-Gespannen dürfen sie maximal sechs
Jahre alt sein.
Zusätzlich sollten folgende Flüssigkeiten
kontrolliert werden: Motoröl Kühlmittel Bremsflüssigkeit
Scheibenwischwasser
Auch die Bremsanlage sollte geprüft
werden. Nach längerer Standzeit kann sich Flugrost auf den
Bremsscheiben bilden. Ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen bei
einer Probefahrt sollten ernst genommen werden.
Batterie und
Bordelektrik testen Starter- und Aufbaubatterie verlieren während
der Winterpause häufig an Leistung. Daher sollte der Ladezustand
geprüft und bei Bedarf nachgeladen werden.
Ebenso empfiehlt
sich ein Test der gesamten Bordelektrik. Dazu zählen Innen- und
Außenbeleuchtung, 12-Volt-Anlage, Steckdosen, Ladegerät und Hupe.
Bei entsprechender Ausstattung sollten auch Solaranlage,
Wechselrichter und Klimaanlage überprüft werden. Landstromkabel,
Sicherungen und der FI-Schutzschalter sollten ebenfalls kontrolliert
werden. Bei Sicherungen und Leitungen empfiehlt sich eine Prüfung
auf sichtbare Schäden.
Gasanlage und Sicherheitsausstattung
Gasbetriebene Geräte wie Heizung, Kocher oder Kühlschrank müssen
einwandfrei funktionieren. Für Wohnmobile und Wohnwagen mit fest
verbauter Flüssiggasanlage ist die Gasprüfung seit dem 19. Juni 2025
alle zwei Jahre vorgeschrieben. Die Prüfpflicht ergibt sich aus § 60
StVZO und gilt unabhängig von der Hauptuntersuchung.
Schläuche, Druckminderer und Anschlüsse sollten auf sichtbare
Schäden geprüft werden. Ebenso wichtig ist die Abschaltsicherung der
Gasgeräte. Erlischt die Flamme, muss die Gaszufuhr automatisch
unterbrochen werden. Auch die Sicherheitsausstattung gehört zum
Check: Verbandskasten, Warndreieck, Warnwesten sowie Rauch- oder
CO-Melder und ein Feuerlöscher sollten vollständig und
funktionsfähig sein.
Gewicht und Beladung beachten Das
zulässige Gesamtgewicht ist in der Zulassungsbescheinigung unter F1
angegeben, das Leergewicht unter G. Die Differenz ergibt die
mögliche Zuladung. Da optionales Zubehör häufig nicht im
Leergewicht enthalten ist, kann eine Kontrolle auf einer
öffentlichen Waage sinnvoll sein. Schwere Gegenstände sollten
möglichst tief und nahe der Fahrzeugmitte verstaut werden.
Überladung kann Bußgelder nach sich ziehen und die Fahrstabilität
beeinträchtigen.
Hauptuntersuchung im Blick behalten
Wohnmobile bis 3,5 Tonnen müssen erstmals nach 36 Monaten, danach
alle 24 Monate zur Hauptuntersuchung. Wohnmobile von 3,5 bis 7,5
Tonnen müssen in den ersten sechs Jahren alle zwei Jahre, ab dem
siebten Jahr jährlich zur HU. Für Wohnmobile über 7,5 Tonnen gilt
der jährliche Rhythmus.
ACV Checkliste: Vor der ersten
größeren Tour sollten geprüft werden Außenreinigung und
Dichtungen Innenraum und Wassersystem Reifen, Luftdruck und
Alter Bremsen und Flüssigkeiten Batterien und Bordelektrik
Gasanlage und Prüfstatus Gewicht und Beladung HU-Termin
Eine kurze Probefahrt rundet den Wohnmobil-Check ab. Dabei lassen
sich Bremsverhalten, Lenkung und Fahrstabilität überprüfen.
Besonderheiten bei Wohnwagen-Gespannen Bei Wohnwagen-Gespannen
ist zusätzlich die Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger zu
prüfen. Dazu gehören Anhängerkupplung, Steckverbindung,
Auflaufbremse und Abreißseil. Auch eine gegebenenfalls vorhandene
Antischlingerkupplung sollte kontrolliert werden.
Wichtig
sind außerdem die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs und die
vorgeschriebene Stützlast. Beide Werte müssen eingehalten werden.
Datenreport 2025: Mehr Bus- und Lkw-Prüfungen -
Konstante Nachfrage nach Führerscheinen für Lkw und Busse.
- Durchfallquoten bleiben stabil und liegen deutlich unter den
Pkw-Quoten.

Anzahl der durchgeführten theoretischen
Fahrerlaubnisprüfungen in Klasse C ©TÜV-Verband
Die Zahl der
Fahrerlaubnisprüfungen für Berufskraftfahrer:innen in den Klassen C
für Lkw und D für Busse hat im Jahr 2025 neue Höchstwerte erreicht.
Das zeigt eine Auswertung des TÜV-Verbands auf Basis von Erhebungen
der „TÜV | DEKRA arge tp 21“. In den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE)
wurden insgesamt 123.414 theoretische und 123.746 praktische
Fahrerlaubnisprüfungen abgelegt. Das entspricht einem Plus von rund
3.500 Theorie- (3 Prozent) und rund 4.700 Praxisprüfungen (4
Prozent) gegenüber 2024.
Auch im Busverkehr blieben die
Prüfungszahlen im Jahr 2025 auf einem hohen Niveau. In den
Bus-Klassen (D1/D1E/D/DE) wurden bundesweit 15.518 theoretische
Prüfungen durchgeführt - ein Rückgang um etwa 250 Prüfungen im
Vergleich zum Vorjahr (minus 1,5 Prozent). Gleichzeitig stieg die
Zahl der praktischen Prüfungen auf 20.688. Das sind rund 2.000
Prüfungen mehr als im Jahr 2024 (plus 11 Prozent).
„Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer sind für Wirtschaft
und Daseinsvorsorge unverzichtbar, im Nahverkehr ebenso wie in der
Logistik“, sagt Fani Zaneta, Referentin Fahrerlaubnis, Fahreignung
und Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband. „Die hohen Prüfungszahlen
zeigen ein anhaltendes Interesse an diesem Berufsweg. Gerade der
Zuwachs bei den Bus-Prüfungen ist ein gutes Signal für den ÖPNV.“
Hohe Bestehensquoten bei Berufskraftfahrer:innen
Berufskraftfahrer:innen sind in den Fahrerlaubnisprüfungen
erfolgreicher als Fahrschüler:innen der Pkw-Klasse und das, obwohl
der Prüfungsumfang höher ist. In der Klasse B liegt die
Nichtbestehensquote bei 44 Prozent in der Theorie und bei 37 Prozent
in der Praxis. In den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE) liegt die
Nichtbestehensquote bei 14 Prozent in der Theorie und bei 15 Prozent
in der Praxis.
Entsprechend bestehen sechs von sieben
Fahrschüler:innen die Theorieprüfung (86 Prozent) und die praktische
Prüfung (85 Prozent). Im Vergleich zu 2024 (jeweils 15 Prozent)
sinkt die Theorie-Nichtbestehensquote um einen Prozentpunkt, während
die Praxisquote unverändert bleibt. Die Nichtbestehensquoten sind
seit zehn Jahren weitestgehend stabil. Im Jahr 2016 scheiterten 16
Prozent in der Theorieprüfung für den Lkw-Führerschein und 13
Prozent in der praktischen Prüfung.
Bus-Fahrschüler:innen
schneiden in Prüfungen gut ab Auch die Bus-Fahrschüler:innen
schneiden in den Prüfungen besser ab als Prüflinge in Klasse B. Im
Jahr 2025 haben 83 Prozent die Theorieprüfung und 76 Prozent die
praktische Prüfung für die Bus-Führerschein bestanden, 17 Prozent
scheiterten in der Theorie und 24 Prozent in der Praxis.
Gegenüber 2024 hat sich die Theorie-Nichtbestehensquote um zwei
Prozentpunkte verbessert (2024: 19 Prozent), während die
Nichtbestehensquote in der praktischen Prüfung um zwei Prozentpunkte
schlechter geworden ist (2024: 22 Prozent). In der längerfristigen
Betrachtung zeigt sich insgesamt eine leichte Verschlechterung: Im
Jahr 2016 haben 16 Prozent die Theorieprüfung für den
Bus-Führerschein und 15 Prozent die praktische Prüfung nicht
bestanden.
„Wer Busse und schwere Lkw fährt, trägt eine
besondere Verantwortung für die Sicherheit von Fahrgästen und
anderen Verkehrsteilnehmenden“, sagt Zaneta. „Wer solche Fahrzeuge
führt, muss Regeln beherrschen und in der Praxis sicher fahren. Die
hohen Bestehensquoten zeigen, wie professionell sich viele
Bewerberinnen und Bewerber auf die Prüfungen und ihren
Berufseinstieg vorbereiten und, dass sie ihre Verantwortung für die
Verkehrssicherheit ernst nehmen.“
Nachfrage nach
Führerscheinen für Bus und Lkw: Langzeittrend ist positiv Seit
2016 stieg die Zahl der Prüfungen in den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE)
um 30 Prozent (Theorie) und 35 Prozent (Praxis). Auch bei den
Bus-Klassen (D1/D1E/D/DE) liegen die Werte aus dem Jahr 2025
deutlich über dem Niveau von 2016: Die Zahl der Prüfungen stieg in
zehn Jahren um 44 Prozent in der Theorie und um 47 Prozent in der
Praxis.
Seit dem Jahr 2021 ist die Entwicklung in den
Bus-Klassen besonders dynamisch: die Theorieprüfungen nahmen um 70
Prozent zu und die praktischen Prüfungen um 75 Prozent. „Die
steigenden Prüfungszahlen sind ein gutes Signal: Mehr qualifiziertes
Fahrpersonal ist eine Grundvoraussetzung, damit der Nahverkehr
ausgebaut und die Ziele der Verkehrswende erreicht werden können“,
sagt Zaneta.
In der Zehnjahresbetrachtung zeige sich ein
klarer Aufwärtstrend, allerdings reiche das nicht aus, um die
Fachkräftelücke zu schließen. Nach Angaben des Bundesverbands
Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) fehlen aktuell etwa
100.000 Berufskraftfahrer:innen. Auch in der Personenbeförderung
fehlen Fachkräfte. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)
beziffert den Engpass aktuell auf rund 20.000 Busfahrer:innen; bis
2030 wird ein zusätzlicher Fehlbedarf von rund 50.000 bis 60.000
Personen erwartet.
Fachkräftesicherung und Reform der
Fahrausbildung Für eine nachhaltige Fachkräftesicherung müssen
Maßnahmen zusammen gedacht werden: das Berufsbild stärken, den
Zugang in die Qualifizierung praxistauglich gestalten und
gleichzeitig die Verkehrssicherheit absichern.
„Wir müssen
mehr Menschen für diese Berufe gewinnen und wir müssen sie so
qualifizieren, dass sie die Anforderungen im Alltag sicher
beherrschen“, sagt Zaneta. „Fahrerlaubnisprüfungen schaffen dafür
einen verlässlichen Sicherheitsstandard, weil sie Fahrkompetenz und
Regelkenntnis verbindlich überprüfen.“ Das ist insbesondere mit
Blick auf Fahrzeuge mit hohem Gewicht oder vielen Fahrgästen
essenziell.
Die kürzlich bekannt gewordenen Reformvorschläge
des Bundesverkehrsministeriums zur Fahrausbildung greifen ein
wichtiges Modernisierungsziel auf: die stärkere Nutzung digitaler
Lernformen. Aus Sicht des TÜV-Verbands ist die Verankerung digitaler
Elemente in der Fahrausbildung überfällig: Online-Theoriekurse zur
Vor- und Nachbereitung des Präsenzunterrichts sowie Fahrsimulatoren
können sinnvoll sein, wenn sie qualitätsgesichert in eine
strukturierte Ausbildung eingebettet sind.
Digitalisierung
sollte da wirksam werden, wo sie Qualifizierung und Verfahren besser
macht: moderne Lern- und Übungsformate sowie effizientere Abläufe im
Führerscheinprozess – von Antrag und Nachweisen bis zur
Terminsteuerung und Kommunikation zwischen Behörden, Fahrschulen und
Prüfstellen.
Der TÜV-Verband warnt davor die
Verkehrssicherheit zugunsten vermeintlicher Effizienzgewinne aufs
Spiel zu setzen: „Die pauschale Absenkung von Anforderungen – etwa
bei der Prüfungsdauer für die Fahrerlaubnisklassen C und D und den
besonderen Ausbildungsfahrten, sind ein Sicherheitsrisiko“, sagt
Zaneta.
„Busse und Lkw sind Fahrzeuge mit hoher Masse,
langen Bremswegen und großen toten Winkeln, sie führen eine
erhebliche kinetische Energie mit entsprechend gravierenden Folgen
im Ernstfall.“
Die guten Bestehensquoten in Klasse C und D
gäben zudem keinerlei Anlass, die bestehenden Anforderungen
abzusenken. Ausbildung und Prüfung der Klasse C und D dürfen daher
nicht auf ‚weniger‘ getrimmt werden, sondern müssen verlässlich
nachweisen, dass Regeln und Fahrpraxis sicher beherrscht werden.
Komödie „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“ in Walsum
Die Komödie „Einszweiundzwanzig vor dem Ende” von Matthieu Delaporte
gastiert am Mittwoch, 18. März, um 20 Uhr in der Stadthalle Walsum
an der Waldstraße 50. Der Einlass beginnt bereits um 19 Uhr.
Das Theaterstück
erzählt die Geschichte von Bertrand, der das Gefühl hat, sein Leben
verpasst zu haben: keine Frau, ein langweiliger Job, keine
Ambitionen. Nach dem missglückten Versuch, durch einen Autounfall zu
sterben, will er nun den Sprung aus dem Fenster wagen. Auch dieser
Versuch scheitert jedoch, als plötzlich ein Fremder vor der
Wohnungstür des 38- Jährigen auftaucht.
Der Besucher hält
Bertrand sofort eine Pistole vor die Nase und droht, ihn erschießen
zu wollen. Als der seltsam schrullige Möchtegern-Mörder jedoch
zögert, ermutigt Bertrand ihn. Zwischen den beiden Herren entspinnt
sich ein urkomischer Dialog, der die Gründe für den Freitod des
einen und die Anwesenheit des anderen beleuchtet.
Als der
Mann sich als der Tod vorstellt, glaubt Bertrand seinem Gegenüber
zunächst kein Wort. Doch als dieser einen Anruf erhält und
schließlich erkennt, dass er sich im Stockwerk geirrt hat, wird es
Bertrand bang um die hübsche Clémence, die über ihm wohnt und von
ihm insgeheim schon lange verehrt wird… Matthieu Delaporte ist
bekannt für seine intelligenten Komödien mit geschliffenen Dialogen.
Erfolge feierte der 1971 geborene Film- und Drehbuchautor
bereits zusammen mit Alexandre de La Patellière mit „Der Vorname“
und „Das Abschiedsdinner“. Für das Theaterstück der
Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf und der
Bezirksverwaltung Walsum sind ab sofort Karten montags bis freitags
von 8 bis 12 Uhr in der Bezirksverwaltung an der Friedrich-Ebert-
Straße 152 (Zimmer 315) erhältlich; nach telefonischer Absprache
auch außerhalb dieser Zeiten.
Die Karten sind in drei
Preisklassen zu 16 Euro, 21 Euro und 25 Euro verfügbar. Weitere
Informationen zu den Theaterkarten gibt es telefonisch unter 0203
283-5731 oder per E-Mail an c.klapheck@stadt-duisburg.de
Lesung mit Ira Peter in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Journalistin und Podcasterin Ira Peter liest am Donnerstag, 19.
März, um 18 Uhr in der Bezirksbibliothek Hamborn im Rathaus-Center
an der Schreckerstraße aus ihrem Buch „Deutsch genug? Warum wir
endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen“.
Peter, die
als Neunjährige selbst mit ihrer Familie von Kasachstan nach
Deutschland übersiedelte, erzählt von der Scham über ihre
sowjetische Migrationsgeschichte und dem Gefühl des
Unerwünschtseins.

C Ira Peter
Ihr Buch lädt zum Nachdenken über Geschichte,
Identität und Integration ein. Gleichzeitig hinterfragt sie
stereotype Bilder wie „Russlanddeutsche wählen rechtsradikal,
sprechen nur Russisch und verehren Putin“ – und plädiert für ein
differenzierteres Verständnis dieser heterogenen Gemeinschaft.
Die Veranstaltung
findet in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann- Haus im
Rahmen des Tags der Demokratiegeschichte statt. Um Anmeldung auf der
Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen
wird gebeten.
„DER
DA VINCI CODE – SAKRILEG“ LIVE ON STAGE im Theater am Marientor
Ab März 2026 auf großer Tournee durch Deutschland und Österreich
Dan Browns Thriller-Sensation DER DA VINCI CODE – SAKRILEG hielt über
80 Millionen Leser weltweit in Atem, war unglaubliche 48 Wochen lang auf
Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und faszinierte knapp sechs
Millionen Kinobesucher allein in Deutschland.
Nun kommt das weltweite Bestseller-Phänomen erstmals auf die
Theaterbühnen in ganz Deutschland und Österreich. Das Publikum erlebt
die packende Geschichte um Robert Langdons Suche nach dem Heiligen Gral
durch ganz Europa so wie noch nie zuvor – in der offiziellen, filmreifen
Bühnenversion mit einem neuen, epischen Soundtrack – live und hautnah!
Mit dieser talentierten Besetzung ist die Bühne bereit, Dan Browns
packende Thrillergeschichte in voller Dramatik und Spannung zum Leben zu
erwecken.

CAST HIGHLIGHTS
Robert Langdon – Hannes Levianto
Sophie Neveu – Helena Charlotte Sigal
Jacques Saunière / Sir Leigh Teabing – Cusch Jung
Silas – Silvio Römer
Rémy und andere – Elias Reichert
Bezu Fache – Dave Wilcox
Lieutenant Collet und andere – Christoph Bangerter
Schwester Sandrine / Marie Chauvel – Susanna Panzner
Vernet und andere – Lucia Schulz
Ensemble – Rene Eichinger, Annika Böbel
Swing – Benjamin Muth, Lukas Kaack, Daja Fuhrmann, Maria Mucha
FACT SHEET MIT CAST BIOS
Die größte Verschwörung der Geschichte der Menschheit
Harvard-Professor Robert Langdon wird eines Nachts in den Pariser Louvre
gerufen, wo Chefkurator Jacques Saunière direkt vor der Mona Lisa in
einem Pentagramm ermordet wurde. Gefragt ist Langdons Expertise, um den
symbolträchtigen Mord mit Hilfe von kryptischen Hinweisen in Werken von
Leonardo Da Vincis aufzuklären – doch schnell wird er zum
Hauptverdächtigen! Gemeinsam mit der Kryptologin Sophie Neveu begibt er
sich auf die
Flucht und es beginnt ein Rennen gegen die Zeit, um seine Unschuld zu
beweisen und vor seinen mächtigen Widersachern ein Jahrtausende-altes
Mysterium aufzudecken, welches die Grundfesten der Kirche erschüttern
könnte…
Der Thriller-Papst Dan Brown
Dan Brown zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern dieses
Jahrtausends. Seine Bücher werden weltweit in 54 Sprachen übersetzt
und führen regelmäßig über Monate die Bestsellerlisten an. DER DA
VINCI CODE – SAKRILEG gilt nicht erst seit dem Blockbuster mit Tom
Hanks, Audrey Tautou, Ian McKellen und Jean Reno als weltweites
Phänomen. Browns Markenzeichen sind fesselnde Geschichten an der
Schnittstelle von Kunst, Geschichte und Religion – vollgepackt mit
Rätseln, Symbolik und atemloser Spannung. Zu seinen weiteren Bestsellern
gehören u. a. Illuminati und Inferno (beides ebenfalls erfolgreiche
Hollywood-Verfilmungen), Origin und Diabolus.
Workshop Manga zeichnen in der Zentralbibliothek
Zu einem Manga-Zeichenworkshop lädt die Zentralbibliothek an der
Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am Samstag, 21. März, von 11 bis
13.30 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder und Jugendliche von
10 bis 14 Jahren. Die Teilnehmenden können mit der Künstlerin Jen Satora
in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen
und -Helden eintauchen oder eigene Figuren erfinden.
Sie lernen, wie sie Stilmittel richtig einsetzen und mit typischen
Materialien arbeiten. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann seine Sachen
mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen holen. Die Teilnahme
ist kostenfrei, alle Materialien werden gestellt. Der Workshop gehört
zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Eine Anmeldung ist online auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
Globale Perspektiven lokal verbunden
Videoinstallation ausgewählter Fotoarbeiten internationaler
Künstler
Die Videoinstallation von Dieter Schwabe (c) Ina Busken, aka Mononom
präsentiert auf großen Displays ausgewählte Fotos seiner über
zwölftausend Mitglieder zählenden internationalen Facebook-Fotogruppen
SHOT! und AAP im Kreativquartier Ruhrort.

Die Fotoarbeiten wurden von Fotografen aus über 50 Ländern
veröffentlicht und thematisieren Begegnungen, spontane Straßenmomente
und die Natur, bis hin zu intimen Einblicken in fremde Kulturen und
nicht zuletzt neue künstlerische Realitäten in kreativen, surrealen oder
abstrakten Arbeiten.
Besucher können spontan vorbeikommen, reflektieren und vielleicht sogar
eigene Fotos in den beiden Facebookgruppen teilen. Diese partizipative
Kunstform schafft echte Begegnungen auf Augenhöhe, wie es das Festival
anstrebt: In einer individualisierten Welt bietet sie Raum, um
Unterschiede zu feiern und Gemeinsamkeiten zu entdecken. sogar eigene
Fotos in den beiden Facebookgruppen teilen.
Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort
Schaufensterausstellung.
Doppel-Finissage: 22.3.2026, 19 Uhr
Feministische Entgegnung 1:
„Blutschwestern“ – eine feministische Schaufenster- und
Rauminstallation
"Blutschwestern" ist eine visuelle Entgegnung auf den
Trennungszusammenhang von unterschiedlichen Lebensrealitäten,
Unterdrückung und Emanzipation. Die raumgreifende Installation
thematisiert den Umgang mit kulturell unterschiedlichen, doch
strukturell verwandten Formen von Ausgrenzung – durch
Geschlechtsmuster, ungleiche Machtverhältnisse und Menstruationen.
Mitwirkende: Aurora Garcia Lecue, Layla Reg, Maribel Medina
Rodriguez
Finissage: So. 22.03.26, 18.30 h, Lokal Harmonie
Ausstellung im Raum: zur Vernissage und Finissage & zu
Veranstaltungen im Lokal Harmonie.
Ausstellung im Schaufenster: dauerhaft 04.03.26 bis 22.03.26
Feministische Entgegnung 2:
„Mit Binden und Banden“ – performativer Tanztee
Einladung zum gemeinschaftlichen Tee Trinken und Mitbinden.
Eine explorativ kollaborative Begegnungsperformance im Format eines
Tanztees. In einem variablen Ritual der Anschmiegsamkeit begegnen
sich aufeinander eingestimmte Körper der Besucher*innen im
Schwingungsverhältnis von Distanz und Resonanz. Gemeinsam wird ein
immersives Netzwerk geknüpft – ein Raum der Verbindung, in dem
Differenz nicht trennt.

Von und mit Böckler & Berndt: Strahlproduktion
So, 22.3., 17.00 bis 18.00 Uhr, Lokal Harmonie
Der
Duisburger Norden im Film
Unter dem Titel „Der Duisburger Norden im Film“ laden die
Evangelische Kirchengemeinde Hamborn und die „Kinemathek im
Ruhrgebiet“ zu einer Reise in die Vergangenheit. Das Filmprogramm in
der Friedenskirche, Duisburger Straße 174, startet am 20. März um 18
Uhr mit einer Einführung von Paul Hofmann von der „Kinemathek im
Ruhrgebiet“.
Danach sind „Gefahren des Verkehrs“ und „Vom
Ende einer Straße im Revier - Kein Knappenchor singt...“ von 1967 zu
sehen. Beim ersten Film handelt es sich um einen Stummfilm von 1930
mit Zwischentiteln, der vier Arbeitsuchende auf der Jagd nach einem
freigewordenen Arbeitsplatz zeigt - quer durch Duisburg, per
Fahrrad, Motorrad, Kraftwagen und mit Bus und Straßenbahn.
Der ungewöhnliche Verkehrssicherheitsfilm wurde im Auftrag der
Duisburger Verkehrswacht gedreht - als aufwendiger Kurzspielfilm vor
dem Hintergrund der Wirtschaftskrise gegen Ende der Weimarer
Republik. „Vom Ende einer Straße im Revier - Kein Knappenchor singt
...“ ist von 1967, dauert 44 Minuten und begleitet Bewohner einer
Zechensiedlung in Duisburg-Neumühl, die aufgrund städtebaulicher
Umstrukturierungen (Abriss von Bergarbeiterkolonien) um ihr Zuhause
bangen. Der Eintritt zu dem Filmabend ist frei, Spenden sind
willkommen.

Champignonernte 2025 um 1,4 % gestiegen •
Champignon-Erntemenge steigt bei nahezu unveränderter Erntefläche
• Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen weiterhin bedeutendste
Speisepilz-Anbauländer
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 78
400 Tonnen Speisepilze in Betrieben mit mindestens 0,1 Hektar
Produktionsfläche geerntet. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, stieg die Erntemenge an Speisepilzen insgesamt
damit um 1,0 % oder 760 Tonnen gegenüber dem Vorjahr.
Im
Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt von 2015 bis 2024 lag die
Ernte um 4,4 % oder 3 280 Tonnen höher. Der Schwerpunkt der
Speisepilzerzeugung in Deutschland liegt auf Champignons: Sie
machten mit 76 800 Tonnen 97,9 % der gesamten Speisepilzernte im
Jahr 2025 aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Champignon-Ernte
2025 um 1,4 % und im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt um 4,6
%. Die übrige Erntemenge setzte sich aus Kräuter- und
Austernseitlingen, Shiitake und sonstigen Spezialpilzkulturen
zusammen.
47,4 % der Speisepilze (37 200 Tonnen) wurden in
Betrieben produziert, die ihre Flächen ökologisch bewirtschaften.
Auch hier waren Champignons mit 98,2 % (36 500 Tonnen) die bei
Weitem bedeutendste Speisepilzart.
Gesamte Erntefläche für Speisepilze fast unverändert zum
Vorjahr Die gesamte Erntefläche für Speisepilze belief sich im
Jahr 2025 auf 355 Hektar, das waren 0,2 % mehr als im Vorjahr und
4,2 % mehr als im Durchschnitt 2015 bis 2024. Die Hälfte dieser
Fläche (50,1 %) wurde ökologisch bewirtschaftet. Die Erntefläche für
Champignons stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % auf 342 Hektar. Sie
lag damit 3,8 % über dem zehnjährigen Durchschnitt der Jahre 2015
bis 2024. Größte Speisepilz-Ernteflächen in Niedersachsen und
Nordrhein-Westfalen Die beiden bedeutendsten Bundesländer für die
Speisepilzproduktion waren 2025 wie in den Vorjahren Niedersachsen
mit einer Erntefläche von 200 Hektar und Nordrhein-Westfalen mit
einer Erntefläche von 80 Hektar.
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