'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


12. Kalenderwoche: Montag, 16. - Sonntag, 22. März 2026

Duisburg: 74 Bäckereien mit 1.880 Beschäftigten
„Laden-Alarm“ für Bäckereien in Duisburg: Ohne Lohn-Plus laufen Bäckermeistern die Verkäuferinnen weg  
Mehr Brötchen verdienen: Die rund 1.880 Bäckerei-Beschäftigten in Duisburg sollen alle am Monatsende mehr Geld auf dem Lohnzettel haben. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „1 Euro mehr pro Stunde – für jeden Bäcker und auch für jede Verkäuferin. Denn es wird höchste Zeit, dass es für den Verkauf im Laden das gleiche Lohn-Plus gibt wie fürs Backen am Ofen“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Nordrhein.

Frisches Brot vom Bäcker nebenan. Die, die es backen und verkaufen, sollen künftig
mehr verdienen – nämlich einen Euro pro Stunde. Das fordert die Bäckerei-
Gewerkschaft NGG Nordrhein. Foto: NGG | Tobias Seifert

In der laufenden Tarifrunde für das Bäckerhandwerk Nordrhein-Westfalen geht es der Gewerkschaft vor allem darum, dass „die Verkaufstresen in den 74 Bäckereien und deren Filialen in Duisburg nicht verwaisen“. Denn die NGG Nordrhein schlägt „Laden-Alarm“: „Mit Billiglöhnen werden es die Bäckereien in Duisburg demnächst nicht mehr schaffen, ihre Ladentheken zu besetzen.

Tatsächlich haben die Arbeitgeber für angelernte Verkäuferinnen, für Helfer in Produktion und Verwaltung und für Bedienungen in den Cafés, die frisch dabei sind, einen Stundenlohn angeboten, der gerade einmal 20 Cent über dem gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 Euro liegt.

Im nächsten Jahr soll der Abstand zum Mindestlohn dann sogar nur noch 10 Cent betragen. Wenn das ihr Ernst ist, dann laufen den Bäckermeistern die Verkäuferinnen weg“, sagt Adnan Kandemir.

Immerhin sei die Arbeit in Bäckereien kein „08/15-Job“: „Da werden Allroundtalente gebraucht“, so Adnan Kandemir. Brot, Brötchen, süße Teilchen und Kuchen zu verkaufen, erfordere Beratung und oft genug auch „starke Nerven, wenn der Laden zu Stoßzeiten rappelvoll“ sei.

„Gerade der Job am Bäckereitresen ist ein Mix aus Ernährungsberatung und Kummerkasten. Es geht um guten Service. Denn an der Ladentheke wird der Umsatz gemacht“, so NGG-Geschäftsführer Kandemir. Fachverkäuferinnen seien früh auf den Beinen.

„Zur Arbeit gehört oft auch das Schmieren von Brötchen für den Verkauf auf die Hand. Genauso das Frühstückmachen und das Ausschenken von Kaffee, Tee, Cappuccino & Co.“, so Kandemir. Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein appelliert an die Bäckermeister in Duisburg, Druck auf den Bäckerinnungsverband West zu machen.

Dieser müsse bei der dritten Verhandlungsrunde in der kommenden Woche (Hinweis f.d. Red.: Dienstag, 17. März) „endlich ein ordentliches Angebot auf den Tisch legen“. „Andernfalls werden mehr und mehr Beschäftigte den Bäckereien in Duisburg den Rücken kehren“, warnt Adnan Kandemir von der Bäckerei-Gewerkschaft.

Besonders für den Bäckerei-Nachwuchs sieht der Geschäftsführer schwarz: „Wenn Fachkräfte nach dem Willen der Gegenseite gerade einmal 35 Cent mehr verdienen sollen, hat das eine verheerende Signalwirkung für potenzielle Azubis. So lässt sich kein Zuwachs an Fachkräften gewinnen, der ohnehin schon seit Jahren wegbricht. Das ist nicht tragbar für die Zukunft der Branche.“

Band-Wettbewerb: Metal-Festival „Rage Against Racism“ gibt Newcomern eine Chance
Nachwuchs- und Newcomer-Bands der Region treten am Samstag, 28. März, im städtischen Kinder- und Jugendzentrum „Die Mühle“ an der Clarenbachstraße 14 in Friemersheim in einem Band-Wettbewerb um den letzten begehrten Platz beim diesjährigen „Rage Against Racism“-Metal- Festival gegeneinander an.

Der Einlass startet um 18 Uhr. Das Festival setzt seit mehr als 20 Jahren als kostenfreies Open-Air-Event in Duisburg ein lautes Zeichen gegen Rassismus. In diesem Jahr läuft es am 5. und 6. Juni. Beim Band-Wettbewerb treten mehrere Bands auf und haben je 45 Minuten Spielzeit, um das Publikum von sich zu überzeugen.

Die Reihenfolge der Auftritte bleibt bis zum Abend geheim, sodass alle Bands die gleiche Ausgangslage haben. Am Ende entscheidet eine Publikumsabstimmung, welche Band sich durchsetzt und im Sommer auf der Festivalbühne stehen wird. Die teilnehmenden Bands sind Voracious (Duisburg), Grave Intentions (Datteln), Erst Arren (Wolfsburg), Justify (Essen) und Onyxsin (Duisburg).

Der Eintritt zum Wettbewerb beträgt 5 Euro. Die Einnahmen dienen zur Deckung der Veranstaltungs- und späteren Festivalkosten. Alle Organisatoren und Helfer arbeiten ehrenamtlich, um das Festival weiterhin als kostenloses „Umsonst & Draußen“-Open-Air für Musikbegeisterte zu ermöglichen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Festivals unter www.rageagainstracism.de.

Nachhaltig gärtnern – aber wie?
Was hinter naturnahem Gärtnern, Permakultur und biodynamischen Ansätzen steckt.
Begriffe wie „naturnah“, „Permakultur“ oder „biodynamisch“ werden oft gleichgesetzt, stehen jedoch für unterschiedliche Konzepte mit eigener Geschichte und eigenen Prinzipien.

„Viele dieser Ansätze verfolgen ähnliche Ziele, werden aber häufig vermischt“, sagt Dr. Lutz Popp, Experte für Gartenbauwissenschaften beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege (BLGL). „Für eine sachliche Einordnung lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhalte und auf das, was sie jeweils nicht sind.“
Naturnahe Gärten sind nicht ungepflegt, sondern bewusst gestaltete Lebensräume. (Quelle: BLGL)

Naturnahes Gärtnern: Ökologische Funktionen im Mittelpunkt
Naturnahes Gärtnern ist kein geschütztes Label und kein festes Regelwerk, sondern eine fachliche Leitidee. Sie orientiert sich an natürlichen Lebensräumen und deren Funktionsweise. Ziel sind unter anderem stabile Lebensgemeinschaften durch standortgerechte Pflanzen und Strukturvielfalt.

Praktisch heißt das: heimische Pflanzen wählen, Blühangebote sichern, Totholz oder Hecken integrieren und organisches Material über Kompost wieder in den Boden zurückführen.

„Naturnah bedeutet nicht ungepflegt, sondern bewusst gestaltete Lebensräume mit regelmäßiger Pflege.“ betont Dr. Popp.
- Permakultur: Gestaltung mit ethischem Fundament
- Permakultur wurde in den 1970er Jahren von den Australiern Bill Mollison und David
 -Holmgren entwickelt. Sie versteht sich als ganzheitliches Planungssystem von Lebensräumen.

Im Zentrum stehen drei ethische Leitsätze:
- Sorge für die Erde (Earth Care) – Boden, Wasser und Biodiversität erhalten
- Sorge für den Menschen (People Care) – Bedürfnisse decken und Gemeinschaft stärken
- Gerechtes Teilen (Fair Share) – Ressourcen maßvoll nutzen

Diese Prinzipien bilden den Rahmen für konkrete Planungsmethoden. Typisch sind Mischkulturen, die Bevorzugung mehrjähriger Systeme, die Nutzung natürlicher Energieflüsse sowie eine geschickte Flächennutzung.
„Permakultur denkt vom Gesamtsystem her“, erklärt Dr. Popp. „Sie verbindet ökologische Gestaltung mit sozialen Fragestellungen.“

Wichtig ist jedoch: Permakultur ist kein geschütztes Siegel. Die Umsetzung variiert, systematische Langzeitstudien sind bislang begrenzt. Sie ist weder ein Ertragsversprechen noch ein festgelegter Standard, sondern ein ethisch fundierter Planungsrahmen.

Biodynamisch und biologisch: Was bedeutet das für den Hausgarten?
Der ökologische Landbau ist in der EU rechtlich geregelt. Er verzichtet auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und setzt auf Fruchtfolgen, organische Düngung und weitgehend geschlossene Nährstoffkreisläufe – Prinzipien, die sich auch im Hausgarten gut umsetzen lassen.

Die biodynamische Wirtschaftsweise baut darauf auf, geht jedoch konzeptionell weiter. Sie geht auf Rudolf Steiner (1924) zurück und versteht den Hof als möglichst geschlossenen Organismus. In der Praxis gehört dazu idealerweise auch Tierhaltung, um betriebseigene Nährstoffkreisläufe zu sichern. Zudem spielen bestimmte Präparate sowie eine Orientierung an kosmischen und rhythmischen Zusammenhängen eine Rolle. Entsprechende Betriebe können nach den Richtlinien von Demeter zertifiziert werden.

Für private Gärten ist dieses Gesamtsystem jedoch nur eingeschränkt übertragbar. Relevanz haben vor allem praktische Maßnahmen wie Kompostwirtschaft oder Mischkulturen – nicht jedoch zwingend die weltanschaulichen Elemente.

„Für Hausgärten ist entscheidend, welche Maßnahmen fachlich sinnvoll sind“, so Dr. Popp. „Die weltanschauliche Grundlage der Biodynamik ist keine Voraussetzung für ökologisch orientiertes Gärtnern. Im Hausgarten bleibt davon vor allem die Idee geschlossener Stoffkreisläufe und der Verzicht auf chemisch-synthetische Düngung und Pflanzenschutzmittel relevant.“

Wie lässt sich das im eigenen Garten umsetzen?
Für private Gärten lassen sich Elemente aus allen Ansätzen kombinieren. Humusaufbau durch Kompost, vielfältige Pflanzengesellschaften, strukturreiche Gestaltung oder Mischkulturen sind fachlich sinnvolle Maßnahmen, unabhängig vom gewählten Etikett. „Entscheidend ist nicht der Begriff, sondern die konkrete Praxis“, betont Dr. Popp.

VHS: Umweltamt stellt Hitzeaktionsplanung vor
Um die Hitzeaktionsplanung in Duisburg geht es in einem Vortrag des stellvertretenden Umweltamtsleiters Dr. Thomas Griebe am Montag, 23. März, um 20 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. Extreme Hitzeereignisse sind eine zunehmende Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung in Duisburg und stellen eine wachsende Herausforderung für die Stadtgesellschaft dar.

In dem Vortrag geht es unter anderem um zentrale Aspekte für einen effektiven Hitzeschutz und Maßnahmen zum Schutz der Menschen vor Gesundheitsrisiken. Auch zeigt Griebe auf, welche Maßnahmen schon durchgeführt werden und wie die zukünftige Gesetzgebung mit dem Thema Hitzeschutz umgeht. Der Vortrag ist entgeltfrei, um vorherige Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Josip Sosic unter 0203 283-984617.

Clean Up Day in Marxloh – „Halte Deinen Stadtteil sauber“
„Halte Deinen Stadtteil sauber“ – unter diesem Motto läuft am Freitag, 27. März, der diesjährige „Clean Up Day“ in Duisburg-Marxloh. Viele engagierte Akteure – darunter Kitas, Grundschulen und Familiengrundschulzentren, weiterführende Schulen, das Quartiersmanagement Marxloh sowie die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) – packen gemeinsam an und schließen sich zusammen.

Kinder, Jugendliche und Eltern machen sich eigenverantwortlich auf den Weg, um Müll in ihrem Stadtteil zu sammeln und so aktiv für ein sauberes Umfeld zu sorgen. Der Treffpunkt zur Abgabe des gesammelten Mülls ist ab 10 Uhr der Schulhof der KGS Henriettenstraße, Henriettenstraße 25, 47169 Duisburg. Dort steht ein Container bereit.

Die Aktion dauert bis 13 Uhr. Im Anschluss können die teilnehmenden Kinder und Eltern auf dem Schulhof zusammen Zeit verbringen und sich mit einem gesunden Snack aus frischem Obst stärken. Außerdem erwartet die jungen Helfer ein kreativer Parcours zum Thema Müll sowie einige Bastelaktionen, die für das Thema Umweltschutz sensibilisieren.

 Müllhelfer der WBD helfen mit Übersetzungen und Erklärungen in verschiedenen Sprachen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der präventive Aspekt: Kinder und Jugendliche sollen einen verantwortungsbewussten Umgang mit Müll lernen und ihr Wissen als Multiplikatoren weitertragen, um ein nachhaltiges Verhalten zu fördern. Interessenten können sich für weitere Informationen bei Judith Crichton unter Tel. 01516 5036850 oder per E-Mail (j.crichton@stadt-duisburg.de) melden.

Nachhaltig reparieren im Recyclingzentrum Mitte

Kaputte Alltagsgegenstände müssen nicht im Müll landen: Am Freitag, 20. März 2026, öffnet das Repair-Café Hochfeld erneut seine Türen im Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

Von 14.00 bis 17.00 Uhr dreht sich dort alles um nachhaltiges Handeln, praktisches Reparieren und nachbarschaftlichen Austausch. Aufgrund einer Baustelle am bisherigen Standort im Citywohnpark findet die Veranstaltung weiterhin im Recyclingzentrum Mitte statt.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski 

Dort unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten Bürgerinnen und Bürger dabei, defekte Gegenstände wieder funktionstüchtig zu machen. Ob Elektrogeräte, kleinere Möbelstücke oder andere Alltagshelfer – gemeinsam wird geprüft, geschraubt, gelötet und repariert.

Das Ziel: Ressourcen schonen, Abfälle vermeiden und die Lebensdauer von Gebrauchsgegenständen verlängern. Gleichzeitig bietet das Repair-Café Raum für Begegnung und gegenseitige Unterstützung. Organisiert wird die Initiative von engagierten Freiwilligen sowie den Reparaturexperten des Vereins DUISentrieb, die ihr Fachwissen und handwerkliches Können unentgeltlich einbringen.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Datum: Freitag, 20. März 2026 von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. 

„UmweltKids“ in der Stadtteilbibliothek Wanheimerort
Das Programm „UmweltKids“ lädt mit drei spannenden Veranstaltungen zum Thema Umwelt Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren in die Stadtteilbibliothek Wanheimerort an der Düsseldorfer Straße 544 ein. Die Veranstaltungsreihe beginnt am Samstag, 21. März, von 11 bis 12.30 Uhr mit dem Workshop „Die Mischung macht’s“.

Die Kinder lernen hier das Ökosystem Wiese kennen und erfahren, wie wichtig das Zusammenspiel aller Pflanzen und Tiere für diesen Lebensraum ist. Anschließend entdecken sie, wie sie die Natur schützen und unterstützen können. Weiter geht es am Samstag, 28. März, von 11 bis 12.30 Uhr mit dem Thema „Upcycling: Immer neu?“.

Die Kinder werfen einen Blick darauf, wie viel im Alltag verbraucht wird und wo die Dinge herkommen, die sie täglich nutzen. Sie lernen, wie Materialien durch Upcycling länger genutzt und sinnvoll umgestaltet werden können. Den Abschluss bildet der Workshop „Volle Power“ am Samstag, 18. April, von 11 bis 12.30 Uhr.

Die jungen Teilnehmenden erfahren, was Energie eigentlich ist und wie elektrischer Strom entsteht. Gemeinsam erkunden sie verschiedene Wege der Stromerzeugung und erhalten einen altersgerechten Einblick in erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen erforderlich.

Fragen beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096. Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

Welche Checks nach der Winterpause sind wichtig, damit das Wohnmobil sicher in die erste Tour des Jahres startet
Nach der Winterpause wird es für viele Camper Zeit, das Wohnmobil wieder startklar zu machen. Denn Kälte, Feuchtigkeit und lange Standzeiten können Technik, Reifen, Dichtungen und Bordsysteme belasten. Der ACV Automobil-Club Verkehr erklärt, worauf es vor der ersten Fahrt ankommt und welche Kontrollen dabei helfen, sicher und ohne böse Überraschungen in die neue Camping-Saison zu starten.

Im Frühling beginnt die Camper Saison /Getty Images

Außenreinigung und Sichtprüfung
Zu Beginn steht eine gründliche Reinigung, idealerweise in einer SB-Waschanlage. Dabei sollte der Wasserdruck nicht zu hoch eingestellt werden, um Lack, Kunststoffteile oder Lüftungsgitter nicht zu beschädigen. Ein mildes Reinigungsmittel löst Schmutz und Salzrückstände, die sich über den Winter angesammelt haben.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen Windschutzscheibe, Dach, Unterboden und Radkästen. Beim Reinigen lohnt sich außerdem ein Blick auf Rahmen und tragende Teile, um Rost oder Korrosion frühzeitig zu erkennen. Markise, Dachaufbauten und andere Anbauteile sollten auf Beschädigungen geprüft und einmal getestet werden. Abschließend empfiehlt sich die Pflege der Gummidichtungen an Türen und Fenstern.

Innenraum und Wassersystem startklar machen
Auch wenn das Wohnmobil vor der Winterpause gereinigt wurde, lohnt sich vor der ersten Fahrt eine erneute Kontrolle. Möbel, Polster und Stauräume sollten von Staub und Schmutz befreit werden, Küche, Kühlschrank und Bad gründlich gereinigt werden.

Die Dichtungen der Camping-Toilette sollten geprüft werden. Frisch- und Abwassertanks sollten nach längerer Standzeit gespült und desinfiziert werden. Anschließend empfiehlt sich ein Nachspülen mit klarem Wasser. Leitungen, Armaturen und Wasserpumpe sollten auf mögliche Frostschäden überprüft werden. Tropfstellen, Druckverlust oder ungewöhnliche Geräusche können Hinweise auf Undichtigkeiten sein. Gegebenenfalls eingesetzte Wasserfilter sollten ebenfalls überprüft werden.

Zusätzlich sollten Stauräume, Polster und Ecken auf Feuchtigkeit oder Schimmel kontrolliert werden. Während der Reinigung hilft gründliches Lüften, um das Fahrzeug vollständig zu trocknen.

Reifen, Bremsen und Flüssigkeiten prüfen
Nach längerer Standzeit zählen Reifen zu den häufigsten Schwachstellen. Wichtig sind Profiltiefe, Luftdruck und Alter der Reifen. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter Restprofil. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt der ACV bei Sommerreifen mindestens drei Millimeter, bei Winter- und Ganzjahresreifen mindestens vier Millimeter, um bei Nässe eine sichere Fahrt zu gewährleisten und das Risiko von Aquaplaning zu verringern.

Das Alter lässt sich an der DOT-Nummer auf der Reifenflanke ablesen. Ab etwa sechs Jahren sollten Reifen kritisch geprüft werden. Bei Tempo-100-Gespannen dürfen sie maximal sechs Jahre alt sein.

Zusätzlich sollten folgende Flüssigkeiten kontrolliert werden:
Motoröl
Kühlmittel
Bremsflüssigkeit
Scheibenwischwasser

Auch die Bremsanlage sollte geprüft werden. Nach längerer Standzeit kann sich Flugrost auf den Bremsscheiben bilden. Ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen bei einer Probefahrt sollten ernst genommen werden.

Batterie und Bordelektrik testen
Starter- und Aufbaubatterie verlieren während der Winterpause häufig an Leistung. Daher sollte der Ladezustand geprüft und bei Bedarf nachgeladen werden.

Ebenso empfiehlt sich ein Test der gesamten Bordelektrik. Dazu zählen Innen- und Außenbeleuchtung, 12-Volt-Anlage, Steckdosen, Ladegerät und Hupe. Bei entsprechender Ausstattung sollten auch Solaranlage, Wechselrichter und Klimaanlage überprüft werden. Landstromkabel, Sicherungen und der FI-Schutzschalter sollten ebenfalls kontrolliert werden. Bei Sicherungen und Leitungen empfiehlt sich eine Prüfung auf sichtbare Schäden.

Gasanlage und Sicherheitsausstattung
Gasbetriebene Geräte wie Heizung, Kocher oder Kühlschrank müssen einwandfrei funktionieren. Für Wohnmobile und Wohnwagen mit fest verbauter Flüssiggasanlage ist die Gasprüfung seit dem 19. Juni 2025 alle zwei Jahre vorgeschrieben. Die Prüfpflicht ergibt sich aus § 60 StVZO und gilt unabhängig von der Hauptuntersuchung.

Schläuche, Druckminderer und Anschlüsse sollten auf sichtbare Schäden geprüft werden. Ebenso wichtig ist die Abschaltsicherung der Gasgeräte. Erlischt die Flamme, muss die Gaszufuhr automatisch unterbrochen werden.
Auch die Sicherheitsausstattung gehört zum Check: Verbandskasten, Warndreieck, Warnwesten sowie Rauch- oder CO-Melder und ein Feuerlöscher sollten vollständig und funktionsfähig sein.

Gewicht und Beladung beachten
Das zulässige Gesamtgewicht ist in der Zulassungsbescheinigung unter F1 angegeben, das Leergewicht unter G. Die Differenz ergibt die mögliche Zuladung.
Da optionales Zubehör häufig nicht im Leergewicht enthalten ist, kann eine Kontrolle auf einer öffentlichen Waage sinnvoll sein. Schwere Gegenstände sollten möglichst tief und nahe der Fahrzeugmitte verstaut werden. Überladung kann Bußgelder nach sich ziehen und die Fahrstabilität beeinträchtigen.

Hauptuntersuchung im Blick behalten
Wohnmobile bis 3,5 Tonnen müssen erstmals nach 36 Monaten, danach alle 24 Monate zur Hauptuntersuchung.
Wohnmobile von 3,5 bis 7,5 Tonnen müssen in den ersten sechs Jahren alle zwei Jahre, ab dem siebten Jahr jährlich zur HU.
Für Wohnmobile über 7,5 Tonnen gilt der jährliche Rhythmus.

ACV Checkliste: Vor der ersten größeren Tour sollten geprüft werden
Außenreinigung und Dichtungen
Innenraum und Wassersystem
Reifen, Luftdruck und Alter
Bremsen und Flüssigkeiten
Batterien und Bordelektrik
Gasanlage und Prüfstatus
Gewicht und Beladung
HU-Termin
Eine kurze Probefahrt rundet den Wohnmobil-Check ab. Dabei lassen sich Bremsverhalten, Lenkung und Fahrstabilität überprüfen.

Besonderheiten bei Wohnwagen-Gespannen
Bei Wohnwagen-Gespannen ist zusätzlich die Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger zu prüfen. Dazu gehören Anhängerkupplung, Steckverbindung, Auflaufbremse und Abreißseil. Auch eine gegebenenfalls vorhandene Antischlingerkupplung sollte kontrolliert werden.

Wichtig sind außerdem die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs und die vorgeschriebene Stützlast. Beide Werte müssen eingehalten werden.

Datenreport 2025: Mehr Bus- und Lkw-Prüfungen
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Konstante Nachfrage nach Führerscheinen für Lkw und Busse.
-  Durchfallquoten bleiben stabil und liegen deutlich unter den Pkw-Quoten.

Anzahl der durchgeführten theoretischen Fahrerlaubnisprüfungen in Klasse C ©TÜV-Verband

Die Zahl der Fahrerlaubnisprüfungen für Berufskraftfahrer:innen in den Klassen C für Lkw und D für Busse hat im Jahr 2025 neue Höchstwerte erreicht. Das zeigt eine Auswertung des TÜV-Verbands auf Basis von Erhebungen der „TÜV | DEKRA arge tp 21“. In den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE) wurden insgesamt 123.414 theoretische und 123.746 praktische Fahrerlaubnisprüfungen abgelegt. Das entspricht einem Plus von rund 3.500 Theorie- (3 Prozent) und rund 4.700 Praxisprüfungen (4 Prozent) gegenüber 2024.

Auch im Busverkehr blieben die Prüfungszahlen im Jahr 2025 auf einem hohen Niveau. In den Bus-Klassen (D1/D1E/D/DE) wurden bundesweit 15.518 theoretische Prüfungen durchgeführt - ein Rückgang um etwa 250 Prüfungen im Vergleich zum Vorjahr (minus 1,5 Prozent). Gleichzeitig stieg die Zahl der praktischen Prüfungen auf 20.688. Das sind rund 2.000 Prüfungen mehr als im Jahr 2024 (plus 11 Prozent).

„Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer sind für Wirtschaft und Daseinsvorsorge unverzichtbar, im Nahverkehr ebenso wie in der Logistik“, sagt Fani Zaneta, Referentin Fahrerlaubnis, Fahreignung und Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband. „Die hohen Prüfungszahlen zeigen ein anhaltendes Interesse an diesem Berufsweg. Gerade der Zuwachs bei den Bus-Prüfungen ist ein gutes Signal für den ÖPNV.“

Hohe Bestehensquoten bei Berufskraftfahrer:innen
Berufskraftfahrer:innen sind in den Fahrerlaubnisprüfungen erfolgreicher als Fahrschüler:innen der Pkw-Klasse und das, obwohl der Prüfungsumfang höher ist. In der Klasse B liegt die Nichtbestehensquote bei 44 Prozent in der Theorie und bei 37 Prozent in der Praxis. In den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE) liegt die Nichtbestehensquote bei 14 Prozent in der Theorie und bei 15 Prozent in der Praxis.

Entsprechend bestehen sechs von sieben Fahrschüler:innen die Theorieprüfung (86 Prozent) und die praktische Prüfung (85 Prozent). Im Vergleich zu 2024 (jeweils 15 Prozent) sinkt die Theorie-Nichtbestehensquote um einen Prozentpunkt, während die Praxisquote unverändert bleibt. Die Nichtbestehensquoten sind seit zehn Jahren weitestgehend stabil. Im Jahr 2016 scheiterten 16 Prozent in der Theorieprüfung für den Lkw-Führerschein und 13 Prozent in der praktischen Prüfung.

Bus-Fahrschüler:innen schneiden in Prüfungen gut ab
Auch die Bus-Fahrschüler:innen schneiden in den Prüfungen besser ab als Prüflinge in Klasse B. Im Jahr 2025 haben 83 Prozent die Theorieprüfung und 76 Prozent die praktische Prüfung für die Bus-Führerschein bestanden, 17 Prozent scheiterten in der Theorie und 24 Prozent in der Praxis.

Gegenüber 2024 hat sich die Theorie-Nichtbestehensquote um zwei Prozentpunkte verbessert (2024: 19 Prozent), während die Nichtbestehensquote in der praktischen Prüfung um zwei Prozentpunkte schlechter geworden ist (2024: 22 Prozent). In der längerfristigen Betrachtung zeigt sich insgesamt eine leichte Verschlechterung: Im Jahr 2016 haben 16 Prozent die Theorieprüfung für den Bus-Führerschein und 15 Prozent die praktische Prüfung nicht bestanden.

„Wer Busse und schwere Lkw fährt, trägt eine besondere Verantwortung für die Sicherheit von Fahrgästen und anderen Verkehrsteilnehmenden“, sagt Zaneta. „Wer solche Fahrzeuge führt, muss Regeln beherrschen und in der Praxis sicher fahren. Die hohen Bestehensquoten zeigen, wie professionell sich viele Bewerberinnen und Bewerber auf die Prüfungen und ihren Berufseinstieg vorbereiten und, dass sie ihre Verantwortung für die Verkehrssicherheit ernst nehmen.“

Nachfrage nach Führerscheinen für Bus und Lkw: Langzeittrend ist positiv
Seit 2016 stieg die Zahl der Prüfungen in den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE) um 30 Prozent (Theorie) und 35 Prozent (Praxis). Auch bei den Bus-Klassen (D1/D1E/D/DE) liegen die Werte aus dem Jahr 2025 deutlich über dem Niveau von 2016: Die Zahl der Prüfungen stieg in zehn Jahren um 44 Prozent in der Theorie und um 47 Prozent in der Praxis.

Seit dem Jahr 2021 ist die Entwicklung in den Bus-Klassen besonders dynamisch: die Theorieprüfungen nahmen um 70 Prozent zu und die praktischen Prüfungen um 75 Prozent. „Die steigenden Prüfungszahlen sind ein gutes Signal: Mehr qualifiziertes Fahrpersonal ist eine Grundvoraussetzung, damit der Nahverkehr ausgebaut und die Ziele der Verkehrswende erreicht werden können“, sagt Zaneta.

In der Zehnjahresbetrachtung zeige sich ein klarer Aufwärtstrend, allerdings reiche das nicht aus, um die Fachkräftelücke zu schließen. Nach Angaben des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) fehlen aktuell etwa 100.000 Berufskraftfahrer:innen. Auch in der Personenbeförderung fehlen Fachkräfte. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) beziffert den Engpass aktuell auf rund 20.000 Busfahrer:innen; bis 2030 wird ein zusätzlicher Fehlbedarf von rund 50.000 bis 60.000 Personen erwartet.

Fachkräftesicherung und Reform der Fahrausbildung
Für eine nachhaltige Fachkräftesicherung müssen Maßnahmen zusammen gedacht werden: das Berufsbild stärken, den Zugang in die Qualifizierung praxistauglich gestalten und gleichzeitig die Verkehrssicherheit absichern.

„Wir müssen mehr Menschen für diese Berufe gewinnen und wir müssen sie so qualifizieren, dass sie die Anforderungen im Alltag sicher beherrschen“, sagt Zaneta. „Fahrerlaubnisprüfungen schaffen dafür einen verlässlichen Sicherheitsstandard, weil sie Fahrkompetenz und Regelkenntnis verbindlich überprüfen.“ Das ist insbesondere mit Blick auf Fahrzeuge mit hohem Gewicht oder vielen Fahrgästen essenziell.

Die kürzlich bekannt gewordenen Reformvorschläge des Bundesverkehrsministeriums zur Fahrausbildung greifen ein wichtiges Modernisierungsziel auf: die stärkere Nutzung digitaler Lernformen. Aus Sicht des TÜV-Verbands ist die Verankerung digitaler Elemente in der Fahrausbildung überfällig: Online-Theoriekurse zur Vor- und Nachbereitung des Präsenzunterrichts sowie Fahrsimulatoren können sinnvoll sein, wenn sie qualitätsgesichert in eine strukturierte Ausbildung eingebettet sind.

Digitalisierung sollte da wirksam werden, wo sie Qualifizierung und Verfahren besser macht: moderne Lern- und Übungsformate sowie effizientere Abläufe im Führerscheinprozess – von Antrag und Nachweisen bis zur Terminsteuerung und Kommunikation zwischen Behörden, Fahrschulen und Prüfstellen.

Der TÜV-Verband warnt davor die Verkehrssicherheit zugunsten vermeintlicher Effizienzgewinne aufs Spiel zu setzen: „Die pauschale Absenkung von Anforderungen – etwa bei der Prüfungsdauer für die Fahrerlaubnisklassen C und D und den besonderen Ausbildungsfahrten, sind ein Sicherheitsrisiko“, sagt Zaneta.

„Busse und Lkw sind Fahrzeuge mit hoher Masse, langen Bremswegen und großen toten Winkeln, sie führen eine erhebliche kinetische Energie mit entsprechend gravierenden Folgen im Ernstfall.“

Die guten Bestehensquoten in Klasse C und D gäben zudem keinerlei Anlass, die bestehenden Anforderungen abzusenken. Ausbildung und Prüfung der Klasse C und D dürfen daher nicht auf ‚weniger‘ getrimmt werden, sondern müssen verlässlich nachweisen, dass Regeln und Fahrpraxis sicher beherrscht werden.


Komödie „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“ in Walsum
Die Komödie „Einszweiundzwanzig vor dem Ende” von Matthieu Delaporte gastiert am Mittwoch, 18. März, um 20 Uhr in der Stadthalle Walsum an der Waldstraße 50. Der Einlass beginnt bereits um 19 Uhr.

Das Theaterstück erzählt die Geschichte von Bertrand, der das Gefühl hat, sein Leben verpasst zu haben: keine Frau, ein langweiliger Job, keine Ambitionen. Nach dem missglückten Versuch, durch einen Autounfall zu sterben, will er nun den Sprung aus dem Fenster wagen. Auch dieser Versuch scheitert jedoch, als plötzlich ein Fremder vor der Wohnungstür des 38- Jährigen auftaucht.

Der Besucher hält Bertrand sofort eine Pistole vor die Nase und droht, ihn erschießen zu wollen. Als der seltsam schrullige Möchtegern-Mörder jedoch zögert, ermutigt Bertrand ihn. Zwischen den beiden Herren entspinnt sich ein urkomischer Dialog, der die Gründe für den Freitod des einen und die Anwesenheit des anderen beleuchtet.

Als der Mann sich als der Tod vorstellt, glaubt Bertrand seinem Gegenüber zunächst kein Wort. Doch als dieser einen Anruf erhält und schließlich erkennt, dass er sich im Stockwerk geirrt hat, wird es Bertrand bang um die hübsche Clémence, die über ihm wohnt und von ihm insgeheim schon lange verehrt wird… Matthieu Delaporte ist bekannt für seine intelligenten Komödien mit geschliffenen Dialogen.

Erfolge feierte der 1971 geborene Film- und Drehbuchautor bereits zusammen mit Alexandre de La Patellière mit „Der Vorname“ und „Das Abschiedsdinner“. Für das Theaterstück der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf und der Bezirksverwaltung Walsum sind ab sofort Karten montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr in der Bezirksverwaltung an der Friedrich-Ebert- Straße 152 (Zimmer 315) erhältlich; nach telefonischer Absprache auch außerhalb dieser Zeiten.

Die Karten sind in drei Preisklassen zu 16 Euro, 21 Euro und 25 Euro verfügbar. Weitere Informationen zu den Theaterkarten gibt es telefonisch unter 0203 283-5731 oder per E-Mail an c.klapheck@stadt-duisburg.de

Lesung mit Ira Peter in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Journalistin und Podcasterin Ira Peter liest am Donnerstag, 19. März, um 18 Uhr in der Bezirksbibliothek Hamborn im Rathaus-Center an der Schreckerstraße aus ihrem Buch „Deutsch genug? Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen“.

Peter, die als Neunjährige selbst mit ihrer Familie von Kasachstan nach Deutschland übersiedelte, erzählt von der Scham über ihre sowjetische Migrationsgeschichte und dem Gefühl des Unerwünschtseins.

C Ira Peter

Ihr Buch lädt zum Nachdenken über Geschichte, Identität und Integration ein. Gleichzeitig hinterfragt sie stereotype Bilder wie „Russlanddeutsche wählen rechtsradikal, sprechen nur Russisch und verehren Putin“ – und plädiert für ein differenzierteres Verständnis dieser heterogenen Gemeinschaft.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann- Haus im Rahmen des Tags der Demokratiegeschichte statt. Um Anmeldung auf der Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen wird gebeten.

„DER DA VINCI CODE – SAKRILEG“ LIVE ON STAGE im Theater am Marientor
Ab März 2026 auf großer Tournee durch Deutschland und Österreich
Dan Browns Thriller-Sensation DER DA VINCI CODE – SAKRILEG hielt über 80 Millionen Leser weltweit in Atem, war unglaubliche 48 Wochen lang auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und faszinierte knapp sechs Millionen Kinobesucher allein in Deutschland.

Nun kommt das weltweite Bestseller-Phänomen erstmals auf die Theaterbühnen in ganz Deutschland und Österreich. Das Publikum erlebt die packende Geschichte um Robert Langdons Suche nach dem Heiligen Gral durch ganz Europa so wie noch nie zuvor – in der offiziellen, filmreifen Bühnenversion mit einem neuen, epischen Soundtrack – live und hautnah!

Mit dieser talentierten Besetzung ist die Bühne bereit, Dan Browns packende Thrillergeschichte in voller Dramatik und Spannung zum Leben zu erwecken.

CAST HIGHLIGHTS
Robert Langdon – Hannes Levianto
Sophie Neveu – Helena Charlotte Sigal
Jacques Saunière / Sir Leigh Teabing – Cusch Jung
Silas – Silvio Römer
Rémy und andere – Elias Reichert
Bezu Fache – Dave Wilcox
Lieutenant Collet und andere – Christoph Bangerter
Schwester Sandrine / Marie Chauvel – Susanna Panzner
Vernet und andere – Lucia Schulz
Ensemble – Rene Eichinger, Annika Böbel
Swing – Benjamin Muth, Lukas Kaack, Daja Fuhrmann, Maria Mucha
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FACT SHEET MIT CAST BIOS
Die größte Verschwörung der Geschichte der Menschheit
Harvard-Professor Robert Langdon wird eines Nachts in den Pariser Louvre gerufen, wo Chefkurator Jacques Saunière direkt vor der Mona Lisa in einem Pentagramm ermordet wurde. Gefragt ist Langdons Expertise, um den symbolträchtigen Mord mit Hilfe von kryptischen Hinweisen in Werken von Leonardo Da Vincis aufzuklären – doch schnell wird er zum Hauptverdächtigen! Gemeinsam mit der Kryptologin Sophie Neveu begibt er sich auf die

Flucht und es beginnt ein Rennen gegen die Zeit, um seine Unschuld zu beweisen und vor seinen mächtigen Widersachern ein Jahrtausende-altes Mysterium aufzudecken, welches die Grundfesten der Kirche erschüttern könnte…

Der Thriller-Papst Dan Brown
Dan Brown zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern dieses Jahrtausends. Seine Bücher werden weltweit in 54 Sprachen übersetzt und führen regelmäßig über Monate die Bestsellerlisten an. DER DA VINCI CODE – SAKRILEG gilt nicht erst seit dem Blockbuster mit Tom Hanks, Audrey Tautou, Ian McKellen und Jean Reno als weltweites Phänomen. Browns Markenzeichen sind fesselnde Geschichten an der Schnittstelle von Kunst, Geschichte und Religion – vollgepackt mit Rätseln, Symbolik und atemloser Spannung. Zu seinen weiteren Bestsellern gehören u. a. Illuminati und Inferno (beides ebenfalls erfolgreiche Hollywood-Verfilmungen), Origin und Diabolus.

Workshop Manga zeichnen in der Zentralbibliothek
Zu einem Manga-Zeichenworkshop lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am Samstag, 21. März, von 11 bis 13.30 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Die Teilnehmenden können mit der Künstlerin Jen Satora in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen und -Helden eintauchen oder eigene Figuren erfinden.

Sie lernen, wie sie Stilmittel richtig einsetzen und mit typischen Materialien arbeiten. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann seine Sachen mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen holen. Die Teilnahme ist kostenfrei, alle Materialien werden gestellt. Der Workshop gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Eine Anmeldung ist online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.


Globale Perspektiven lokal verbunden
Videoinstallation ausgewählter Fotoarbeiten internationaler Künstler
Die Videoinstallation von Dieter Schwabe (c) Ina Busken, aka Mononom präsentiert auf großen Displays ausgewählte Fotos seiner über zwölftausend Mitglieder zählenden internationalen Facebook-Fotogruppen SHOT! und AAP im Kreativquartier Ruhrort.

Die Fotoarbeiten wurden von Fotografen aus über 50 Ländern veröffentlicht und thematisieren Begegnungen, spontane Straßenmomente und die Natur, bis hin zu intimen Einblicken in fremde Kulturen und nicht zuletzt neue künstlerische Realitäten in kreativen, surrealen oder abstrakten Arbeiten.

Besucher können spontan vorbeikommen, reflektieren und vielleicht sogar eigene Fotos in den beiden Facebookgruppen teilen. Diese partizipative Kunstform schafft echte Begegnungen auf Augenhöhe, wie es das Festival anstrebt: In einer individualisierten Welt bietet sie Raum, um Unterschiede zu feiern und Gemeinsamkeiten zu entdecken. sogar eigene Fotos in den beiden Facebookgruppen teilen.

Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort
Schaufensterausstellung. Doppel-Finissage: 22.3.2026, 19 Uhr

Feministische Entgegnung 1:
Blutschwestern“ – eine feministische Schaufenster- und Rauminstallation
"Blutschwestern" ist eine visuelle Entgegnung auf den Trennungszusammenhang von unterschiedlichen Lebensrealitäten, Unterdrückung und Emanzipation. Die raumgreifende Installation thematisiert den Umgang mit kulturell unterschiedlichen, doch strukturell verwandten Formen von Ausgrenzung – durch Geschlechtsmuster, ungleiche Machtverhältnisse und Menstruationen.

Mitwirkende: Aurora Garcia Lecue, Layla Reg, Maribel Medina Rodriguez
Finissage: So. 22.03.26, 18.30 h, Lokal Harmonie
Ausstellung im Raum: zur Vernissage und Finissage & zu Veranstaltungen im Lokal Harmonie. Ausstellung im Schaufenster: dauerhaft 04.03.26 bis 22.03.26

Feministische Entgegnung 2:
„Mit Binden und Banden“ – performativer Tanztee
Einladung zum gemeinschaftlichen Tee Trinken und Mitbinden.
Eine explorativ kollaborative Begegnungsperformance im Format eines Tanztees. In einem variablen Ritual der Anschmiegsamkeit begegnen sich aufeinander eingestimmte Körper der Besucher*innen im Schwingungsverhältnis von Distanz und Resonanz. Gemeinsam wird ein immersives Netzwerk geknüpft – ein Raum der Verbindung, in dem Differenz nicht trennt.

Von und mit Böckler & Berndt: Strahlproduktion
So, 22.3., 17.00 bis 18.00 Uhr, Lokal Harmonie

Der Duisburger Norden im Film  
Unter dem Titel „Der Duisburger Norden im Film“ laden die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn und die „Kinemathek im Ruhrgebiet“ zu einer Reise in die Vergangenheit. Das Filmprogramm in der Friedenskirche, Duisburger Straße 174, startet am 20. März um 18 Uhr mit einer Einführung von Paul Hofmann von der „Kinemathek im Ruhrgebiet“.

Danach sind „Gefahren des Verkehrs“ und „Vom Ende einer Straße im Revier - Kein Knappenchor singt...“ von 1967 zu sehen.  Beim ersten Film handelt es sich um einen Stummfilm von 1930 mit Zwischentiteln, der vier Arbeitsuchende auf der Jagd nach einem freigewordenen Arbeitsplatz zeigt - quer durch Duisburg, per Fahrrad, Motorrad, Kraftwagen und mit Bus und Straßenbahn.

Der ungewöhnliche Verkehrssicherheitsfilm wurde im Auftrag der Duisburger Verkehrswacht gedreht - als aufwendiger Kurzspielfilm vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise gegen Ende der Weimarer Republik. „Vom Ende einer Straße im Revier - Kein Knappenchor singt ...“ ist von 1967, dauert 44 Minuten und begleitet Bewohner einer Zechensiedlung in Duisburg-Neumühl, die aufgrund städtebaulicher Umstrukturierungen (Abriss von Bergarbeiterkolonien) um ihr Zuhause bangen. Der Eintritt zu dem Filmabend ist frei, Spenden sind willkommen. 



Champignonernte 2025 um 1,4 % gestiegen
• Champignon-Erntemenge steigt bei nahezu unveränderter Erntefläche
• Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen weiterhin bedeutendste Speisepilz-Anbauländer

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 78 400 Tonnen Speisepilze in Betrieben mit mindestens 0,1 Hektar Produktionsfläche geerntet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Erntemenge an Speisepilzen insgesamt damit um 1,0 % oder 760 Tonnen gegenüber dem Vorjahr.

Im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt von 2015 bis 2024 lag die Ernte um 4,4 % oder 3 280 Tonnen höher. Der Schwerpunkt der Speisepilzerzeugung in Deutschland liegt auf Champignons: Sie machten mit 76 800 Tonnen 97,9 % der gesamten Speisepilzernte im Jahr 2025 aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Champignon-Ernte 2025 um 1,4 % und im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt um 4,6 %. Die übrige Erntemenge setzte sich aus Kräuter- und Austernseitlingen, Shiitake und sonstigen Spezialpilzkulturen zusammen.

47,4 % der Speisepilze (37 200 Tonnen) wurden in Betrieben produziert, die ihre Flächen ökologisch bewirtschaften. Auch hier waren Champignons mit 98,2 % (36 500 Tonnen) die bei Weitem bedeutendste Speisepilzart.

Gesamte Erntefläche für Speisepilze fast unverändert zum Vorjahr
Die gesamte Erntefläche für Speisepilze belief sich im Jahr 2025 auf 355 Hektar, das waren 0,2 % mehr als im Vorjahr und 4,2 % mehr als im Durchschnitt 2015 bis 2024. Die Hälfte dieser Fläche (50,1 %) wurde ökologisch bewirtschaftet. Die Erntefläche für Champignons stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % auf 342 Hektar. Sie lag damit 3,8 % über dem zehnjährigen Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024. Größte Speisepilz-Ernteflächen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Die beiden bedeutendsten Bundesländer für die Speisepilzproduktion waren 2025 wie in den Vorjahren Niedersachsen mit einer Erntefläche von 200 Hektar und Nordrhein-Westfalen mit einer Erntefläche von 80 Hektar.