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Was für ein prächtiger
Frühlingsbote

BZ-Foto baje
Sanierung des Sportbeckens im Freibad
Homberg erforderlich Der Start der Freibadsaison 2026
im Freibad Homberg verzögert sich. Grund sind umfangreiche
Instandsetzungsarbeiten am Sportbecken, die mehrere Wochen in
Anspruch nehmen. Nach dem Ende der Frostperiode wurde das
Sportbecken vollständig geleert, um den Zustand von Boden und Wänden
genau zu prüfen. Dabei stellte sich heraus, dass der Belag in großen
Bereichen beschädigt und teilweise lose ist.
Die Stadt hat
sich entschieden, das Becken vollständig zu sanieren, weil
punktuelle Reparaturen den Anforderungen nicht gerecht würden. Die
Sanierung umfasst den Abbau des alten Belags und die Installation
einer neuen, widerstandsfähigen Folienauskleidung, die chlor- und
UV-beständig ist. So wird das Sportbecken langfristig stabil,
pflegeleicht und widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich rund 16 Wochen und sind
stark wetterabhängig, da die Folienverlegung nur bei trockenen
Bedingungen erfolgen kann. Die Sanierung des Sportbeckens wird
voraussichtlich rund 600.000 Euro kosten.
Duisburg:
70 Bäckereien mit 1.880 Beschäftigten - Bäckereien in
Duisburg setzen auf Brötchen, die „lecker und fair“ sind - NGG
Nordrhein wirbt fürs Handwerk: „Öfter mal zur Bäckerei um die Ecke
Öfter mal zur Bäckerei um die Ecke: „Die rund 70 Bäckereien und ihre
Filialen in Duisburg können mehr Kundschaft gebrauchen“, sagt Adnan
Kandemir von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Der
Geschäftsführer der NGG Nordrhein warnt vor einer „Kunden-Ebbe“ bei
Bäckereien in Duisburg.
„Mit dem Run auf die Brotregale beim
Discounter setzen die Menschen die Backtradition aufs Spiel. Schon
in den ersten Wochen dieses Jahres sind in vielen Bäckereien in
Duisburg weniger Brote und Brötchen, weniger Torten, Kuchen und süße
Teilchen über den Verkaufstresen gegangen“, so Adnan Kandemir. Das
mache Bäckereien wirtschaftlich zu schaffen. Es gehe jetzt darum,
den „Trend zur Tradition des Bäckerhandwerks“ neu zu beleben. Für
viele Kunden sei dabei „das gute Gewissen, Bewährtes zu erhalten und
fair bezahlte Arbeit in Duisburg zu unterstützen“, ein wichtiger
Punkt.
„Wer beim Bäcker um die Ecke kauft, kauft fair und
lecker“, so Adnan Kandemir von der Bäckerei-Gewerkschaft. So gebe es
ab April ein Lohn-Plus: „Bäckergesellen und Fachverkäuferinnen
bekommen ab diesem Monat 45 Cent pro Stunde mehr. Sie haben damit am
Monatsende 75 Euro zusätzlich auf dem Lohnzettel“, sagt Adnan
Kandemir. Darauf hätten sich die Bäckerei-Gewerkschaft NGG und der
Bäckerinnungsverband West am Tariftisch verständigt.
Auch
wer ohne Ausbildung zum Beispiel am Verkaufstresen bediene, bekomme
25 Cent pro Stunde mehr und habe damit monatlich ein Plus von knapp
42 Euro. Zudem würden alle Beschäftigten in Bäckereien eine
Einmalzahlung bekommen. Wer einen Vollzeitjob mache, erhalte für die
Monate Februar und März eine steuerfreie Zahlung von insgesamt
100 Euro. Auf die aktuellen Preise für Brot und Brötchen werde sich
der Tarifabschluss allerdings kaum auswirken.
„Es gibt also
keinen Grund, der Bäckerei den Rücken zu kehren. Im Gegenteil:
Fairer Lohn und gute Handwerksqualität sollten es wert sein, beim
Bäcker um die Ecke zu kaufen“, ist Adnan Kandemir überzeugt. Ohnehin
seien Bäckereien – auch beim Lohn – „sehr bodenständig“: „In
Duisburg geht keiner mit einem Stundenlohn unter 14,10 Euro nach
Hause, wenn er in einer Bäckerei arbeitet, die ordentlich bezahlt“,
sagt Kandemir.

Backen ist Handwerk: Es lohnt sich, öfter zum Bäcker um die Ecke zu
gehen, rät die NGG Nordrhein. „Das Brot ist lecker. Und die Löhne
sind fair“, so die Bäckerei-Gewerkschaft. NGG-Foto Tobias Seifert
Ein junger Bäckergeselle verdiene sogar 16,39 Euro pro Stunde.
Und eine Fachverkäuferin komme gleich nach ihrer Ausbildung auf
immerhin 15,32 Euro, so die NGG Nordrhein. Die Bäckerei-Gewerkschaft
NGG Nordrhein spricht von einem „fairen, frisch gebackenen
Handwerkslohn“, der die Jobs in den Backstuben und an den
Ladentheken in Duisburg attraktiv halte.
„Immerhin geht es
auch darum, die Beschäftigten im Bäckerhandwerk bei der Stange zu
halten. Vor allem aber auch, um junge Menschen zu gewinnen, damit
die sagen: ‚Wir backen’s‘“, so NGG-Geschäftsführer Adnan Kandemir.
Insgesamt arbeiten nach Angaben der Gewerkschaft in den Bäckereien
in Duisburg rund 1.880 Beschäftigte. Die NGG Nordrhein beruft sich
dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.
Stadtwerke
Duisburg nehmen 14 neue Ladepunkte in Betrieb Der Ausbau
von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in der gesamten Stadt
geht konsequent voran, um allen Menschen in Duisburg die Gelegenheit
zu geben, ihre Mobilität klimafreundlich zu gestalten. In den
vergangenen Wochen hat der lokale Energiedienstleister weitere 14
neue Ladepunkte an vier Standorten in Betrieb genommen.
Gleich vier neue Ladepunkte sind ab sofort an der Dr.-Kolb-Straße 2
in Hochheide verfügbar. Zwei der Ladepunkte dort sind mit einer
Schnellladefunktion ausgestattet. Ebenfalls vier neue Ladepunkte
wurden in Großenbaum an der Großenbaumer Allee gegenüber der
Hausnummer 2 in Betrieb genommen. In Wedau an der Wedauer Straße 389
stehen ab sofort zwei neue Schnellladepunkte zur Verfügung. Weitere
vier neue Ladepunkte gibt es ab sofort in Hamborn an der Kantstraße
30. Auch hier sind zwei der Ladepunkte mit einer Schnellladefunktion
ausgestattet.
Die Stadtwerke sind der erste Ansprechpartner
zu allen Fragen rund um die Elektromobilität in Duisburg. Der lokale
Energiedienstleister betreibt insgesamt 438 Ladepunkte an 177
Standorten im Stadtgebiet. Davon sind 66 Ladepunkte sogenannte
Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung zwischen 49 und 150 kW.
Eine Ladekarte der Stadtwerke Duisburg können Interessierte über das
Online-Formular unter swdu.de/ladekarte bestellen. Kundinnen und
Kunden profitieren dabei von einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro
im Jahr.
Die Energieberaterinnen und -berater der Stadtwerke
Duisburg stehen Interessierten bei allen Fragen rund um die
Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur heimischen
Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif telefonisch unter 0203-604
1111 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auch im Internet
auf https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p.
Auch
Geschäftskunden, die ihren gesamten Fuhrpark auf Elektroautos
umstellen wollen, erhalten bei den Stadtwerken kompetente Beratung
zu möglichen Fahrzeugmodellen und Planung einer effizienten
Ladeinfrastruktur auf dem eigenen Firmengelände. Weitere
Informationen gibt es auch hierzu im Internet unter
https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-g.

An der Wedauer Straße 389 können Elektroautos ab sofort an zwei
neuen Schnellladepunkten der Stadtwerke Duisburg geladen werden.
Quelle: Stadtwerke Duisburg
Solarbetriebene DHL
Packstation in Duisburg Alt-Homberg eröffnet - Bedienung
einfach per App mit dem Smartphone - Paketempfang und -versand
rund um die Uhr Die DHL hat eine neue Packstation in der Halener
Straße 25 bei Netto in Duisburg Alt-Homberg in Betrieb genommen.
Kundinnen und Kunden können dort ab sofort rund um die Uhr ihre
Pakete abholen, vorfrankierte Sendungen verschicken. Die
App-gesteuerte Packstation kommt dabei ohne Bildschirm aus. Für die
Nutzung benötigen Kundinnen und Kunden lediglich die kostenlose Post
& DHL App.

Für die Be- und Entladung der Packstationen stehen bundesweit
unter anderem bereits mehr als 35.000 Elektro-Fahrzeuge zur
Verfügung.
Ein Großteil der App-gesteuerten Packstationen –
so wie diese – ist mit Solarzellen auf dem Dach ausgestattet, sodass
sich der neue Packstationstyp mit regenerativen Energien komplett
selbst versorgen kann. „Da wir keine externe Stromquelle mehr
benötigen, können wir die DHL Packstation jetzt auch an Orten
aufstellen, wo dies vorher nicht möglich gewesen wäre. Wir bringen
unseren Service damit noch näher zu unseren Kunden“, sagt Holger
Bartels, Leiter des Multikanalvertriebs Post & Paket Deutschland der
DHL Group.
Schwofen, Kaffee, Kuchen im Gemeinde-Café
Dreivierteltakt in Wanheimerort Die Evangelische
Rheingemeinde Duisburg öffnet zum Monatsausklang das „Café
Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee
und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik genießen und dazu
tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der zu seinem Spiel an
der elektronischen Orgel auch singt. Es gibt dabei nicht nur Klänge
im Dreivierteltakt, doch alle Lieder haben Rhythmus und sind vielen
bekannt.
Das nächste gesellig-musikalische Treffen im
Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort,
Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 18. April 2026 um 15 Uhr.
Bei sieben Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen;
Anmeldungen sind bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203
770134).

Olympiabewerbung 2036 bis 2044: Region „KölnRheinRuhr“
mit höchster Bevölkerungszahl vor Berlin, Hamburg und München
* Rund 5,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in
der Region „KölnRheinRuhr“ * Region „KölnRheinRuhr“ mit
geringster Bevölkerungsdichte * Die meisten
Beherbergungsbetriebe in der Region „KölnRheinRuhr“
Mit rund
5,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern stellt die Region
„KölnRheinRuhr“ in NRW mit ihren 17 Bewerberstädten die
bevölkerungsreichste Region unter den Bewerbungskandidaten für die
aktuell laufende Bewerbungsphase der Olympischen Spiele 2036, 2040
oder 2044 dar. Neben der Region „KölnRheinRuhr“ gehen auch die
Hauptstadt Berlin, die Freie und Hansestadt Hamburg und die
bayerische Landeshauptstadt München für Deutschland ins Rennen.
Wie das Statistische Landesamt auf Basis der Regionaldatenbank
Deutschland mitteilt, folgen bei der Bevölkerungszahl hinter der
Region „KölnRheinRuhr“ Berlin mit etwa 3,7 Millionen, Hamburg mit
rund 1,9 Millionen und München mit 1,5 Millionen Einwohnerinnen und
Einwohnern. Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ hat Köln mit etwa
einer Million Einwohnerinnen und Einwohnern die höchste
Bevölkerungszahl.

Höchste Bevölkerungsdichte in München Ein anderes Bild zeigt
sich mit Blick auf die Bevölkerungsdichte zum 31. Dezember 2024:
Hier liegt München mit 4.843,9 Einwohnerinnen und Einwohnern je
Quadratkilometer an der Spitze, gefolgt von Berlin (4.135,5) und
Hamburg (2.466,7). Die Region „KölnRheinRuhr“ liegt mit 2.212,1
Einwohnerinnen und Einwohnern je Quadratkilometer auf dem vierten
Platz.

Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ führen Düsseldorf (2.845,7),
Oberhausen (2.771,4) und Essen (2.732,2) bei der Bevölkerungsdichte.
Die meisten Schlafgelegenheiten in Berlin Mit 986 geöffneten
Beherbergungsbetrieben im Jahr 2024 führt die Region „KölnRheinRuhr“
das Feld an. Dahinter folgen Berlin (749), München (470) und Hamburg
(403). Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ liegen Köln (252),
Düsseldorf (212) und Essen (112) vorn.

Die Reihenfolge ändert sich, wenn die angebotenen
Schlafgelegenheiten betrachtet werden. Hier führt Berlin mit ca.
148.000 Schlafgelegenheiten das Rennen an. Auf dem zweiten Platz
folgt die Region „KölnRheinRuhr“ mit ca.128.000 Schlafgelegenheiten
und den dritten Platz belegt München mit ca. 98.000 angebotenen
Schlafgelegenheiten. Hamburg liegt mit ca. 77.000
Schlafgelegenheiten auf dem vierten Platz.

Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ stechen insbesondere Köln
(38.096) und Düsseldorf (35.685) hervor. Unter „Schlafgelegenheiten“
versteht man die Anzahl der angebotenen Gästebetten in geöffneten
Beherbergungsbetrieben. Am 26.09.2026 entscheidet der Deutsche
Olympische Sportbund (DOSB), welcher der vier Bewerberregionen für
Deutschland in das internationale Rennen eintritt.
NRW: Stromerzeugung und -einspeisung zum dritten Mal in Folge
rückläufig * 2025 wurden 36,6 % weniger Strom erzeugt
und eingespeist als 2018 * Kohle verliert an Bedeutung, bleibt
aber wichtigster Energieträger * Einspeisung aus Photovoltaik
steigt um 20,3 % gegenüber 2024
Im Jahr 2025 sind in
Nordrhein-Westfalen 87.475 Gigawattstunden Strom erzeugt und in das
Netz zur allgemeinen Versorgung eingespeist worden. Wie das
Statistische Landesamt anhand endgültiger Daten mitteilt, nahm die
eingespeiste Menge gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % geringfügig ab. Im
Vergleich zu 2018 verringerte sich die Stromeinspeisung in NRW
jedoch um 36,6 %.
Die Stromeinspeisung aus Kohle sank
gegenüber dem Vorjahr um 7,2 % und setzte damit den seit 2023
rückläufigen Trend weiter fort. Erdgas und erneuerbare Energien
nahmen erneut zu: Gegenüber dem Vorjahr stieg die in 2025
eingespeiste Menge aus Erdgas um 9,0 % und aus erneuerbaren
Energien um 3,4 % an. Sonstige Energieträger wie z.B.
Dieselkraftstoffe oder Heizöl verbuchten einen Anstieg von 4,6 %.

Kohle weiterhin wichtigster Energieträger bei der
Stromeinspeisung, vor erneuerbaren Energien und Erdgas Anteilig
blieb Kohle 2025 der wichtigste Energieträger bei der
Stromeinspeisung. 43,6 % der gesamten eingespeisten Strommenge
stammte aus diesem Energieträger. Damit sank der Anteil gegenüber
2018 deutlich. Damals lag der Anteil mit 69,6 %, noch 26
Prozentpunkte über dem Wert von 2025. Die erneuerbaren Energien
legten auf 27,8 % zu. Erdgas rangierte mit einem Anteil von 25,6 %
an dritter Stelle.
Sonstige Energieträger machten 3,0 % am
Strommix aus. Diese Entwicklungen wurden durch politische Maßnahmen
wie z. B. dem Ausstieg aus dem subventionierten Steinkohlebergbau im
Jahr 2018, dem für 2030 anvisierten Braunkohleausstieg im
Rheinischen Revier sowie dem Ausbau und der Förderung von Wind- und
Photovoltaikanlagen beeinflusst.
Bei der Stromerzeugung aus
erneuerbaren Energien spielte auch die Witterung eine entscheidende
Rolle. Sie war einer der Gründe dafür, dass es im 1. Quartal 2025
bei der Windkraft eine rückläufige Entwicklung gegeben hatte. Lesen
Sie dazu auch unsere Pressemitteilung:
https://www.it.nrw/nrw-stromeinspeisung-aus-windkraft-im-1-quartal-2025.

Erneuerbare Energieträger: Anteil von Photovoltaik steigt auf
28,5 % an Unter den erneuerbaren Energieträgern verzeichnete die
Windkraft mit 52,2 % den höchsten Anteil an der Stromeinspeisung.
Der Anteil von Photovoltaik stieg gegenüber dem Vorjahr um vier
Prozentpunkte auf 28,5 % an. Es folgten Biogas mit einem Anteil von
9,9 %, sowie feste biogene Stoffe wie Holz mit 4,1 %.
Ölpreise belasten
Transportbranche massiv IHK: Energiesteuer senken, um Unternehmen
schnell zu helfen
Der Nahost-Konflikt belastet auch die Wirtschaft am Niederrhein. Die
stark gestiegenen Kraftstoffpreise setzen insbesondere die
Transportbranche unter Druck. Logistikunternehmen sowie Taxi- und
Busbetriebe müssen Mehrkosten tragen, die sie schwer bewältigen
können. Für viele Betriebe entwickelt sich die wirtschaftliche Lage
kritisch. Aus Sicht der Niederrheinischen IHK könnte eine niedrigere
Energiesteuer kurzfristig Abhilfe schaffen. Die Bundesregierung
müsse jetzt handeln, um Folgen für weitere Branchen und Verbraucher
zu verhindern.
„Die aktuellen Spritpreise sind für viele
Unternehmen eine enorme Belastung. Insbesondere für kleinere
Betriebe können sie mittelfristig existenzbedrohend werden.
Speditionen oder Taxiunternehmen können das auf Dauer nicht
durchhalten“, erklärt Fabian Griewel, Teamleiter Verkehr der
Niederrheinischen IHK.
Aus Sicht der IHK muss die
Bundesregierung dringend handeln. Die bisherigen Maßnahmen reichen
nicht aus. „Die sogenannte 12-Uhr-Regel bringt bisher keine
Entlastung für Unternehmen oder Verbraucher. Die Preise an der
Tankstelle müssen aber jetzt runter. Eine schnelle und wirksame
Möglichkeit wäre, die Energiesteuern für Benzin und Diesel auf das
europäische Mindestmaß zu senken. Das wären bei Benzin knapp 30 Cent
weniger, bei Diesel etwa 15 Cent. Das Ergebnis: sinkende Preise und
dadurch mehr Luft zum Atmen für unsere Unternehmen.“
Eine
steuerliche Entlastung sei zudem ein erprobtes Instrument: „Wir
haben bereits in der Energiekrise 2022 gesehen, dass sich eine
temporäre Senkung der Energiesteuern positiv auswirken kann. An
diese Erfahrungen sollte die Bundesregierung anknüpfen“, so Griewel.
Sechs Projekte der Provenienzforschung im Ruhrgebiet werden
gefördert
Im Ruhrgebiet werden fünf Museen und ein Archiv im Rahmen des
Förderprogramms "Provenienzen NRW" unterstützt. Mit den Projekten
zur Herkunftsforschung soll ein Beitrag zur Aufarbeitung
historischen Unrechts geleistet werden.

Landesarchiv Duisburg - BZ-Foto haje
Am Landesarchiv NRW in Duisburg etwa wird die
Digitalisierung von zwei Beständen zur Provenienzforschung
gefördert. Die Stiftung Ruhr Museum in Essen arbeitet die
Ethnologischen Sammlung auf, und das Kunstmuseum Gelsenkirchen
erforscht erstmals systematisch die Provenienz seines Bestandes.
Ebenfalls Unterstützung erhalten die Vorhaben des Stadtmuseums
Hagen, des Kunstmuseums in Mülheim an der Ruhr und der Kunsthalle
Recklinghausen. Insgesamt unterstützt das Land NRW in diesem Jahr 14
Museen, Archive und Bibliotheken bei der Provenienzforschung mit
rund 290.000 Euro. idr
Neue Studie: Schon
Grundschulkinder leiden unter Einsamkeit
Einsamkeit ist ein Problem, das schon in der Grundschule beginnt,
wie eine Studie der Universität Witten/Herdecke und des Instituts
für Sozialarbeit und Sozialpädagogik zeigt. Befragt wurden 428
Kinder an zehn Grundschulen mit schwachem Sozialindex in Herne,
Bochum und Gelsenkirchen.
Fast zwölf Prozent der Jungen und
Mädchen fühlen sich oft oder immer einsam. 24 Prozent gaben an, sich
manchmal einsam zu fühlen. Nur knapp ein Drittel fühlt sich nie
alleine. Die Studie ist Teil des Projekts "Inspire Youth", das die
SozialstiftungNRW mit insgesamt 700.000 Euro fördert. Umgesetzt wird
es an Offenen Ganztagsschulen in Trägerschaft der AWO im Westlichen
Westfalen.
Das Vorhaben will den sozialen Zusammenhalt bei
Kindern stärken. Sie lernen zum Beispiel durch Übungen, sich besser
in andere hineinzuversetzen und Ausgrenzung zu vermeiden. Zudem
werden die Selbstwahrnehmung und der Umgang mit eigenen Gefühlen
verbessert. idr - Infos:
https://awo-ww.de/inspire-youth
Richtfest für
das neue Gerätehaus für den Löschzug 210
Feierliche Stimmung in der Emmericher Straße 121–133 in
Duisburg-Meiderich: Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Duisburg,
der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) und der Duisburger
Infrastrukturgesellschaft (dig) feierten heute gemeinsam das
Richtfest für den Neubau des Gerätehauses des Löschzugs 210.

Fotos - Copyright: Wirtschaftsbetriebe Duisburg - Adrian Chodkowski
Mit dem Neubau entsteht ein zentraler, moderner Standort für
die Feuerwehr, der die bisherigen, in die Jahre gekommene Standorte
der Löschgruppen 201 und 202 zusammenführt. Die bestehenden Gebäude
in Laar und Meiderich werden den heutigen Anforderungen an Technik,
Funktionalität und Sicherheit nicht mehr gerecht.
Mit dem neuen Gerätehaus wird der Brandschutzbedarfsplan der Stadt
Duisburg konsequent umgesetzt und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr
in den Stadtteilen Ruhrort, Laar, Beeck, Beeckerwerth, Meiderich und
Bruckhausen nachhaltig gestärkt.
„Die Frauen und Männer der
Feuerwehr leisten täglich verlässliche Hilfe in Notlagen, sind immer
da, wenn es drauf ankommt. Davor habe ich den größten Respekt. Mit
dem Neubau schaffen wir optimale Voraussetzungen für diese so
wichtige Arbeit“, betonte Oberbürgermeister Sören Link beim
Richtfest.
Der Neubau umfasst eine Fahrzeughalle mit sechs
Stellplätzen, eine integrierte Waschhalle sowie einen separaten
Bereich für Technik und Lagerung. Direkt an die Fahrzeughalle
angeschlossen entsteht ein zweigeschossiges Sozial- und
Verwaltungsgebäude. Neben den funktionalen Einsatzbereichen werden
moderne Umkleiden, Schulungs- und Aufenthaltsräume sowie ein eigener
Bereich für die Jugendfeuerwehr realisiert.
Bereits in der
Planung wurde großer Wert auf eine nachhaltige und
zukunftsorientierte Bauweise gelegt. Eine Photovoltaikanlage,
moderne Wärmepumpentechnik und energieeffiziente Baukomponenten
gewährleisten eine ressourcenschonende Versorgung des Gebäudes.
Ein extensiv begrüntes Dach sowie zusätzliche begrünte
Außenflächen tragen gemeinsam mit einer sorgfältig gestalteten
Außenanlage zu einem angenehmen Umfeld und einem verbesserten
Mikroklima bei. Die Lärmschutzwand erhält eine nachhaltige
Verkleidung aus Bambus und fügt sich harmonisch in das Gesamtkonzept
ein. Ergänzt wird das Projekt durch barrierefreie Zugänge,
Fahrradstellplätze und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, ein
weiterer Schritt hin zu einem zeitgemäßen, zukunftsfähigen
Feuerwehrstandort.
„Wir schaffen hier einen modernen
Standort, der den Anforderungen der Feuerwehr von heute und morgen
gerecht wird. Das Gebäude bietet optimale Bedingungen für Einsatz,
Ausbildung und Organisation und ist damit eine wichtige Grundlage
für die Arbeit des Löschzugs 210“, erklärte Björn Metzler,
Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

Die Umsetzung des Projekts erfolgt durch die Duisburger
Infrastrukturgesellschaft. „Als ausführende Gesellschaft haben wir
hier gemeinsam mit allen Beteiligten ein sehr durchdachtes und
modernes Gebäudekonzept realisiert. Der Neubau ist funktional,
nachhaltig und zukunftsfähig und bietet beste Voraussetzungen für
die Arbeit der Feuerwehr“, so Geschäftsführer Matthias Palapys.
In den rund 1.558 Quadratmeter großen Neubau werden etwa 8,75
Millionen Euro investiert. Die Fertigstellung des Gerätehauses ist
nach aktueller Planung für Oktober 2026 vorgesehen.
Wiedereröffnung des historischen Seitenrad-Dampfschleppers OSCAR
HUBER
Willkommen zurück an Bord des Museumsschiffs OSCAR HUBER: Nach einer
aufwändigen, fünfmonatigen Instandsetzung im vergangenen Jahr ist
der Seitenrad-Dampfschlepper ab Freitag, 10. April, wieder für
Besucherinnern und Besucher zugänglich.

Die„Oscar Huber“ im Ruhrorter Hafen wir auf den Saisonstart
vorbereitet. Der letzte original erhaltene Radschleppdampfer auf dem
Rhein. Das einzigartige Kulturdenkmal aus dem Jahr 1922 steht für
über 100 Jahre Rheinschifffahrtsgeschichte. Fotos Ilja Höpping /
Stadt Duisburg
Auf der Neuen Ruhrorter Schiffswerft wurde
das 77 Meter lange und 9,60 Meter breite Schiff aufwändig
restauriert: Umfangreiche Korrosionsschutz- und Metallbaumaßnahmen
waren ebenso wie Reinigungs- und Holzarbeiten notwendig. Allein 12,5
Tonnen Muschelbewuchs mussten vom Schiffsboden entfernt werden,
bevor der Rumpf instandgesetzt und die Lackierung erneuert werden
konnten.

Die Gesamtkosten für den Werftaufenthalt beliefen sich auf rund
608.000 Euro. Sie werden getragen durch Fördermittel von Bund und
Land, Eigenmittel der Stadt Duisburg sowie Spenden. „Der OSCAR HUBER
ist das Leitobjekt unseres Museums und ein einmaliges Kultur- und
Technikdenkmal der deutschen Binnenschifffahrt“, sagt
Museumsdirektor Dr. Dennis Niewerth.
„Wir sind freudig
gespannt darauf, ihn nach dem langen Werftaufenthalt wieder für die
Öffentlichkeit zugänglich machen und seine bewegte Geschichte
erzählen zu können.“
Im Oktober kehrte OSCAR HUBER an seinen
Liegeplatz am Leinpfad an der Schifferbörse in Duisburg-Ruhrort
zurück. Bis vor Kurzem wurden dort noch abschließende Restarbeiten
getätigt und die Ausstellung installiert. Das 1922 gebaute Schiff
ist der letzte erhaltene Seitenrad-Dampfschlepper auf dem Rhein und
ein herausragendes technisches Kulturdenkmal.
Als Teil der
Sammlung des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) steht
OSCAR HUBER exemplarisch für eine Technologie, die die
Binnenschifffahrt über mehr als ein Jahrhundert prägte:
Dampfschlepper zogen einst an langen Stahlseilen ganze Verbände
unmotorisierter Frachtkähne über den Fluss. Erst das Aufkommen der
Schubboote ab den 1950er-Jahren löste diese Transportform
schrittweise ab.
Besucherinnen und Besucher haben nun wieder
die Gelegenheit, die eindrucksvolle Technik des Schiffs aus nächster
Nähe zu erleben: Neben dem Maschinenraum können auch die ehemaligen
Mannschafts- und Wohnräume begangen werden.
Der Eintritt für
das Museumsschiffe OSCAR HUBER beträgt für Erwachsene aktuell zwei
Euro, Kinder und ermäßigt: einen Euro. Das Kombiticket (Museum +
Schiffe) kostet Erwachsene 6,50 Euro und für Kinder sowie ermäßigt:
3 Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.binnenschifffahrtsmuseum.de.
Duisburg-Laar:
Breitbandausbau im Stadtgebiet
Aufgrund des Breitbandausbaus in Laar werden ab Mittwoch, 15. April,
Leerrohre im Stadtteil verlegt. Aus diesem Grund wird die
Rechtsabbiegerspur auf der Thomasstraße in Höhe der Hausnummern 1
bis 3 an wenigen Tagen vollständig gesperrt.
Eine genauere
Terminierung ist leider nicht möglich. Eine Umleitung wird
ausgeschildert. Wer zu Fuß unterwegs ist, kann den Bereich weiterhin
passieren. Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich Ende Mai 2026
abgeschlossen sein.
Duisburg stimmt sich auf die IGA
2027 ein – Gartenfestival wird im Stadtgebiet noch sichtbarer
Gut ein Jahr vor dem Start der Internationalen Gartenausstellung
2027 (IGA 2027) rückt das Großereignis zunehmend in den Fokus des
Duisburger Stadtbildes. Mit verschiedenen Aktionen und
Informationsangeboten machen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg auf
den Zukunftsgarten im RheinPark aufmerksam und laden die Bürgerinnen
und Bürger dazu ein, sich frühzeitig mit den Themen der IGA
auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt steht dabei die zentrale Frage
der Ausstellung: „Wie wollen wir morgen leben?“ – und wie sich
Antworten darauf ganz konkret vor Ort erleben lassen.

Fotos Copyright: Jana Schmücker / Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Ein besonderer Blickfang sind kleine, wachsende Botschafter der
IGA im Stadtgebiet: Rund 300 Stück sogenanntes Samenpapier werden in
Kürze in der Duisburger Innenstadt sowie an weiteren stark
frequentierten Orten wie dem Innenhafen, dem Landschaftspark und dem
Kantpark aufgehängt. Das umweltfreundliche Recyclingpapier enthält
eine Wildblumenmischung und kann nach dem Einweichen einfach
eingepflanzt werden – ein lebendiges Symbol für die Themen der IGA
rund um Nachhaltigkeit und die Gestaltung lebenswerter und grüner
Stadträume. Die Aktion wird bis zur IGA 2027 in wiederkehrenden
Abständen wiederholt.

Auch die Tourist Information Duisburg in der Königstraße steht in
Kürze ganz im Zeichen der IGA: Eine großflächige Folierung mit
IGA-Motiven macht den Standort zum zentralen Anlaufpunkt. Ergänzend
werden auf Bildschirmen aktuelle Informationen zur Ausstellung
gezeigt, während Flyer und Infomaterial zur Mitnahme bereitliegen.
Darüber hinaus wird das Informationsangebot zur IGA im
gesamten Stadtgebiet ausgeweitet. An zahlreichen Orten mit hohem
Publikumsverkehr – darunter das Rathaus, die Stadtbibliothek, die
Volkshochschule, das Umweltamt, das Kultur- und Stadthistorische
Museum, die Bezirksämter sowie der Zoo Duisburg – werden
Flyerständer im IGA-Design aufgestellt. Dort erhalten Interessierte
kompakte Informationen rund um die IGA 2027 in Duisburg.
Ein
besonderer Termin steht zudem bereits fest: Am 23. April 2026 –
genau ein Jahr vor Eröffnung der IGA – wird im Zukunftsgarten
RheinPark der „Tag der IGA“ gefeiert. Besucherinnen und Besucher
erwartet ein abwechslungsreicher Nachmittag mit Musik,
gastronomischen Angeboten und vielfältigen Informationen rund um die
Internationale Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet. Im Rahmen der
Veranstaltung fällt auch der Startschuss für den Verkauf der
Dauerkarten. Zudem besteht die Möglichkeit, bei Führungen einen
Einblick in den aktuellen Stand der Baustelle zu erhalten.
Mit den verschiedenen Maßnahmen machen die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg die IGA schon heute im Stadtbild erlebbar und laden dazu
ein, die Entwicklung des Zukunftsgartens aktiv zu begleiten – auf
dem Weg zu einer Ausstellung, die zeigt, wie wir morgen leben
wollen.

Kreativworkshop im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Zu einem Kreativworkshop lädt der Künstler Jörg Mazur am Samstag,
25. April, von 14 bis 16 Uhr ins Kultur- und Stadthistorische Museum
am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. Teilnehmende können
hier Raupen und Puppen mit Buntstiften und Wasserfarben malen, aus
denen Schmetterlinge auf Klappbildern entstehen.
Die
Veranstaltung ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig
am vierten Samstag eines jeden Monats startet. Mitmachen können
sowohl Erwachsene als auch Kinder; Teilnehmende unter sechs Jahren
müssen von einer Begleitperson betreut werden. Die Teilnahme ist im
Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für
Kinder und ermäßigt 2 Euro.
Eine Anmeldung per E-Mail an
ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640
wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige
Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum- duisburg.de
abrufbar.

Jörg Mazur @joergmazur
Besondere Aktionen zum Welttag
des Buches
Zum Welttag des Buches am Donnerstag, 23. April, lädt die
Stadtbibliothek Duisburg zu einem vielfältigen Programm ein, das in
der Zentralbibliothek sowie in den Bezirksbibliotheken Rheinhausen
und Meiderich stattfindet. Die Veranstaltungen richten sich an
Menschen jeden Alters und bieten zahlreiche Gelegenheiten zum Lesen,
Basteln, Entdecken und Mitmachen.
In der Zentralbibliothek
an der Steinschen Gasse 26 startet das Programm um 11 Uhr.
Besucherinnen und Besucher können sich auf ein Speed-Dating mit
Büchern sowie verschiedene kreative Angebote freuen, die ohne
Anmeldung besucht werden können. Für die Präsentationen der
Historischen Sammlung, die Führung durch die Romanabteilung und den
Workshop zum kreativen Schreiben ist eine Anmeldung erforderlich.
Eine Ausstellung mit den persönlichen Lieblingstiteln der
Mitarbeitenden begleitet den Tag. Im Kantpark ist das „BibBike“ zu
sehen, das von Mitarbeitenden genutzt wird, um über die Aktionen des
Tages zu informieren. Die Bezirksbibliothek Rheinhausen an der
Händelstraße 6 veranstaltet ab Donnerstag einen dreitägigen
Medientrödel. Am selben Tag findet ein Booktasting für Jugendliche
und Erwachsene statt, das ohne vorherige Anmeldung besucht werden
kann.
Am Freitag können Besucherinnen und Besucher eigene
Book-Faces erstellen, indem sie Buchcover in ihre Porträtfotos
einbeziehen. Am Samstag gestalten Kinder zwischen acht und zehn
Jahren im Rahmen eines Workshops Tiere aus alten Büchern.
Für dieses Bastelangebot ist eine Anmeldung erforderlich. In der
Bezirksbibliothek Meiderich an der Von-der-Mark-Straße 71 erwartet
Kinder am Donnerstag eine Lesung des Bilderbuchs „Der Lesewolf“ von
Bénédicte Carboneill mit anschließendem Basteln. Das vollständige
Programm zum Welttag des Buches sowie die Anmeldemöglichkeiten sind
online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden.
Digital-Kompass startet Initiative für mehr digitale Teilhabe
von Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten
Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie
Hubig, gab Startschuss für neue Verbraucherbildungsoffensive Berlin,
08.04.2026 – Mit dem Projekt “Digital einfach erklärt: Teilhabe für
Verbraucherinnen und Verbraucher mit Lern- und Leseschwierigkeiten
aktiv und verständlich gestalten” entwickelt der Digital-Kompass
neue Unterstützungsangebote für Menschen mit Lern- und
Leseschwierigkeiten.
Die Bundesministerin der Justiz und für
Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig, hat bei der
Auftaktveranstaltung in Berlin den offiziellen Startschuss gegeben.
Ziel der Initiative ist es, digitale Angebote verständlicher zu
machen und mehr Menschen eine selbstständige Nutzung digitaler
Dienste zu ermöglichen. Der Digital-Kompass wird von der BAGSO –
Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen und Deutschland
sicher im Netz e.V. durchgeführt und vom Bundesministerium der
Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert. Bundesministerin
der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig betont zum
Auftakt: „Unser Alltag wird zunehmend digital.
Gleichzeitig
stoßen viele Menschen bei der Nutzung digitaler Angebote auf
sprachliche und strukturelle Barrieren. Deshalb müssen wir für alle
den Zugang zur digitalen Welt sicherstellen und gezielt digitale
Kompetenzen stärken. Genau hier setzt das Projekt ‚Digital einfach
erklärt‘ an: Mit verständlicher Sprache, konkreten
Beratungsangeboten und praxisnaher Unterstützung, die Menschen fit
für den digitalen Alltag machen.“
Auftaktveranstaltung gibt
Impulse für verständliche digitale Angebote Die Auftaktveranstaltung
fand im Mehrgenerationenhaus Berlin-Gneisenaustraße, einem von
bundesweit knapp 300 Digital-Kompass-Standorten, statt. Rund 50
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft und
Praxis diskutierten, wie Einfache Sprache und verständliche
Vermittlungsformate digitale Teilhabe stärken können.
Die
Teilnehmenden wurden von Norbert Theobald, Vorstandsmitglied der
BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, und
Isabelle Rosière, Geschäftsführerin von Deutschland sicher im Netz
e.V., begrüßt. Isabelle Rosière, Geschäftsführerin von Deutschland
sicher im Netz e.V., sagte: „Digitale Teilhabe darf nicht davon
abhängen, wie gut jemand lesen oder komplexe Texte verstehen kann.
Mit dem Digital-Kompass unterstützen wir Menschen mit Lern- und
Leseschwierigkeiten dabei, digitale Angebote besser zu verstehen und
selbstständig zu nutzen.
Gleichzeitig stärken wir ein
bundesweites Netzwerk von Engagierten, die digitale Themen
verständlich vermitteln.“ Unterstützung für Multiplikatorinnen und
Multiplikatoren auf dem Weg zur digitalen Teilhabe Im Projekt
„Digital einfach erklärt” qualifiziert der Digital-Kompass
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, digitale Themen verständlich
weiterzugeben.
Welche Bedeutung solche
Unterstützungsangebote in der Praxis haben, unterstrich Norbert
Theobald, Vorstandsmitglied der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft
der Seniorenorganisationen: „Es ist wichtig, dass es Anlaufstellen
gibt, die Orientierung bieten und Fragen verständlich beantworten.
Der Digital-Kompass zeigt seit Jahren, wie wertvoll persönliche
Begleitung und praxistaugliche Materialien für einen sicheren
Einstieg ins Digitale sind.“
Der Digital-Kompass richtet
sich an Multiplikatorinnen, Multiplikatoren und andere Interessierte
und bietet kostenfreie Schulungen, Online-Veranstaltungen,
Netzwerktagungen und praxisnahe Materialien an. Fachlich unterstützt
wird das Projekt von Organisationen aus den Bereichen
Barrierefreiheit und Verbraucherinformation: dem Deutsche Blinden-
und Sehbehindertenverband, dem Deutschen Schwerhörigenbund sowie dem
Bundesverband Verbraucher Initiative e.V. Weitere Informationen
zum Projekt finden Sie unter www.digital-kompass.de.
Stadtwerke verlosen kostenlose Trikotsätze für
Jugendmannschaften
Die Stadtwerke Duisburg verlosen auf ihrer Website jeden Monat einen
Trikotsatz für Duisburger Jugendmannschaften. Ob es um die
Sportbekleidung von Fußball-, Handball-, Hockey-, Volleyball- oder
Basketball-Teams geht – teilnehmen können bis Ende November 2026
alle Jugendmannschaften des Duisburger Breitensports.
Die Gewinner erhalten einen kompletten Junioren-Trikotsatz in der
Farbe Grün. Mit dieser in und um Duisburg einzigartigen Aktion
unterstreichen die Stadtwerke Duisburg als lokaler Energieversorger
ihr Engagement für die Lebensqualität der Duisburger Bürger und die
Förderung des lokalen Breitensports.
Wenn es um die
Ausstattung ihrer Jugendteams geht, stehen Amateursportvereine oft
vor großen Herausforderungen. Angesichts schmaler Vereinsbudgets
werden neue Trikotsätze für die ehrenamtlich geführten Vereine oft
zum finanziellen Kraftakt. Als Ausdruck ihrer Nähe zum Standort
möchten die Stadtwerke Duisburg mit der Trikotaktion den Kindern,
Trainern und Eltern im Duisburger Breitensport unkompliziert unter
die Arme greifen.
„Unser Herz schlägt für Duisburg und für
seine Bürger. Und deshalb ist auch die Förderung des Jugendsports
für uns eine Herzensangelegenheit“, sagt Christian Theves,
Abteilungsleiter Privatkundenvertrieb der Stadtwerke Duisburg.
„Gerade im Jugendbereich erfüllt der Breitensport neben der
gesundheitlichen Funktion auch einen wichtigen gesellschaftlichen
Beitrag: Er sorgt nicht nur für Spaß und Bewegung, sondern
vermittelt Normen und Werte und bringt Menschen unterschiedlicher
Herkunft zusammen“, so Theves weiter.
Die Spielregeln für
die Trikotaktion sind ganz einfach: Duisburger Jugendmannschaften,
die einen Trikotsatz gewinnen möchten, müssen nur das
Bewerbungsformular auf der Internetseite der Stadtwerke Duisburg
ausfüllen und eine kurze Begründung nennen, warum gerade sie einen
neuen Trikotsatz verdient haben. Alle weiteren Infos zu der
monatlich stattfindenden Verlosung sind zu finden unter
www.swdu.de/trikot.
Neben dem Gewinnspiel bieten die
Stadtwerke Duisburg allen Kinder-, Jugend- oder Seniorenmannschaften
einen brandneuen Stadtwerke-Trikotsatz zum exklusiven Vorteilspreis.
Diese Trikotsätze lassen sich durch Vereinsfarben inklusive
Vereinswappen und Rückennummern individuell gestalten.

Die Stadtwerke Duisburg verlosen auf ihrer Website jeden Monat einen
Trikotsatz für Duisburger Jugendmannschaften. Foto Stadtwerke
Duisburg.
Solarbetriebene DHL-Packstation in
Duisburg-Wehofen eröffnet
- Bedienung einfach per App mit dem Smartphone - Paketempfang und
-versand rund um die Uhr Die DHL hat eine neue Packstation in der
Straße Auf dem Bögel 3 in Duisburg-Wehofen bei LEG Wohnen in Betrieb
genommen. Kundinnen und Kunden können dort ab sofort rund um die Uhr
ihre Pakete abholen, vorfrankierte Sendungen verschicken. Die
App-gesteuerte Packstation kommt dabei ohne Bildschirm aus. Für die
Nutzung benötigen Kundinnen und Kunden lediglich die kostenlose Post
& DHL App.
Für die Be- und Entladung der Packstationen stehen
bundesweit unter anderem bereits mehr als 35.000 Elektro-Fahrzeuge
zur Verfügung.
Die App-gesteuerte Packstation benötigt kein
Display, da die Kundin oder der Kunde sie ausschließlich mit seinem
Smartphone bedient. „Wir haben die App-gesteuerten Packstationen
intensiv getestet. Die Rückmeldungen der Kundinnen und Kunden sind
sehr positiv und es hat sich gezeigt, dass die allermeisten
Packstationskunden mit der Nutzung von Apps auf ihrem Smartphone
bestens vertraut sind. Ein Großteil der App-gesteuerten
Packstationen – so wie diese – ist mit Solarzellen auf dem Dach
ausgestattet, sodass sich der neue Packstationstyp mit regenerativen
Energien komplett selbst versorgen kann.

NRW: Realer Umsatz im Einzelhandel steigt seit 2016 um rund 13 %
* Umsätze im Großhandel 2025 im Vergleich zu 2016 um 3,0 %
rückläufig. * Handel mit Geräten der Informations- und
Kommunikationstechnik im Einzel- und Großhandel mit hohen
Umsatzzuwächsen. * Kfz-Handel mit stärkstem
Beschäftigungszuwachs.
Im Vergleich zu 2016 ist nach
vorläufigen Ergebnissen der reale Umsatz im NRW-Einzelhandel 2025 um
12,8 % gestiegen. Der Kfz-Handel konnte mit 0,8 % ebenfalls einen
realen Umsatzzuwachs verzeichnen. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren im
Vergleich die realen Umsätze im Großhandel mit einem Rückgang von
3,0 % hingegen unter dem Indexniveau von 2016.

Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik
im Einzel- und Großhandel mit hohen Umsatzzuwächsen Im
Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik
nahmen die realen Umsätze seit 2016 um 42,6 % zu. Auch die realen
Umsätze der Tankstellen konnten ein Plus von 41,2 % verzeichnen.
Ebenso konnte der Versand- und Internethandel in den vergangenen
zehn Jahren um 61,3 % zulegen.
Die Umsätze in den
Wirtschaftsabschnitten Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln,
Getränken und Tabakwaren (in Verkaufsräumen) und Einzelhandel an
Verkaufsständen und Märkten entwickelten sich in den vergangenen
zehn Jahren hingegen rückläufig. Verglichen mit dem Jahr 2016
konstatierte der Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln 2025
einen Umsatzrückgang von 19,3 %.
Ebenso lag der reale
Umsatzindex des Einzelhandels an Verkaufsständen und Märkten 2025 um
18,3 % unter dem Niveau von 2016. Entgegen der rückläufigen realen
Umsätze des Großhandels in NRW konnte der Großhandel mit Geräten der
Informations- und Kommunikationstechnik seit 2016 einen starken
Zuwachs von 34,0 % verzeichnen.
Beschäftigung im Kfz-Handel
legt um 13,9 % zu Die Beschäftigung nahm im Einzelhandel,
Großhandel und Kfz-Handel im Vergleich zu 2016 zu, wobei der
Kfz-Handel mit 13,9 % den stärksten Zuwachs aufwies. Insbesondere im
Handel mit Kraftwagen und im Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen
und –zubehör sowie der Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern
gab es deutliche Zuwächse der Beschäftigten.
Zwischen den
Jahren 2016 und 2025 stieg der Beschäftigungsindex beim Handel mit
Kraftwagen um 20,9 % und im Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen
und -zubehör um 30,0 %.
NRW: Holzeinschlag sinkt 2025 erneut – Schadholz
nicht mehr mit größtem Anteil * Holzeinschlag in NRW
2025 bei 2,6 Millionen Kubikmetern. * Anteil des Schadholzes
innerhalb eines Jahres fast halbiert. * Insektenbefall mit einem
Anteil von 49,7 % weiterhin häufigste Ursache für Schadholz.
Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt
2,6 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, entsprach dies einem Rückgang von 16,3 %
gegenüber dem Vorjahr. Erstmals seit 2017 stellte Schadholz
nicht mehr den größten Anteil am Holzeinschlag. Sein Anteil lag 2025
bei 28,4 % beziehungsweise 0,7 Millionen Kubikmetern. Im Vorjahr
hatte er noch 59,5 % betragen.

Holzeinschlag zum vierten Mal in Folge rückläufig Zwischen 2015
und 2021 war der Holzeinschlag in Nordrhein-Westfalen von
3,4 Millionen auf 19,3 Millionen Kubikmeter im Jahr 2021 gestiegen –
dem höchsten Wert der vergangenen zehn Jahre. Seitdem ging die
eingeschlagene Holzmenge wieder zurück: 2025 sank der Holzeinschlag
im vierten Jahr in Folge und lag mit 2,6 Millionen Kubikmetern
86,6 % unter dem Wert von 2021.
Insektenbefall ist häufigste
Ursache für Schadholz Mit einem Anteil von 49,7 %
(366.251 Kubikmeter) war der Befall durch Insekten 2025 erneut die
häufigste Ursache für das Schadholzaufkommen in den
nordrhein-westfälischen Wäldern. Das Jahr 2025 war in NRW insgesamt
zu warm und zu trocken. Anhaltende Dürre schwächt die Bäume, da sie
bei Wassermangel weniger Abwehrstoffe wie Harz bilden können.

Warme Temperaturen begünstigen die Vermehrung von Schädlingen
wie des Borkenkäfers, der sich vor allem auf geschwächten
Nadelbäumen ausbreitet. Neben Insekten spielten 2025 auch andere
Schadensursachen eine Rolle: 28,2 % des Schadholzes
(207.591 Kubikmeter) waren direkt auf Trockenheit zurückzuführen,
9,4 % (69.138 Kubikmeter) auf Wind und Sturm sowie 1,0 %
(7.012 Kubikmeter) auf Schnee und Duft (Duftbruch bezeichnet durch
Raureif verursachte Baumschäden).
Im Jahr 2021 zeigte sich
noch ein anderes Bild: Damals entfielen 91,8 % des Schadholzes
(16,6 Millionen Kubikmeter) auf Insektenbefall. Trockenheit machte
5,8 % (1,0 Millionen Kubikmeter) aus, Wind und Sturm 0,9 %
(164.672 Kubikmeter) sowie Schnee und Duft 0,2 %
(42.128 Kubikmeter). Einschlag von Nadelholz gesunken aber von
Laubholz gestiegen Nadelholz machte 2025 mit 58,9 % (1,5 Millionen
Kubikmetern) erneut den größten Teil des Holzeinschlags in
Nordrhein-Westfalen aus.
Gegenüber dem Vorjahr, in dem
2,3 Millionen Kubikmeter Nadelholz eingeschlagen wurden, sank die
Menge um 32,6 %. Beim Laubholz zeigte sich dagegen eine gegenläufige
Entwicklung: Hier stieg die Menge um 28,1 % von 832.724 Kubikmetern
im Jahr 2024 auf 1,1 Millionen Kubikmeter im Jahr 2025.
Nationale Verkehrssicherheitskonferenz: Bund setzt richtigen
Schwerpunkt – Gefahr auf Landstraßen entschärfen
Im Rahmen des „Pakts für Verkehrssicherheit“ haben sich das
Bundesverkehrsministerium (BMV), Länder, Kommunen und über 400
nichtstaatliche Akteure im Jahr 2021 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt:
Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen soll bis 2030 um
40 Prozent sinken. Anlässlich der zweiten Nationalen
Verkehrssicherheitskonferenz am 14. April zieht der Deutsche
Verkehrssicherheitsrat (DVR) eine kritische Zwischenbilanz.
 © Daniela Stanek,
DVR -
Top-Forderungen des DVR an die Politik
Während im Pandemie-Jahr 2021 noch 2.562 Menschen im Straßenverkehr
ums Leben kamen, stieg diese Zahl im Jahr 2024 auf 2.770 und 2025
sogar auf 2.814 an. Der DVR warnt, dass das selbst gesteckte
Reduktionsziel angesichts dieser Entwicklung kaum noch zu erreichen
ist. Gleichzeitig begrüßt der DVR ausdrücklich, dass der Bund auf
der Nationalen Verkehrssicherheitskonferenz mit der Entschärfung der
Gefahren auf Landstraßen einen richtigen strategischen Schwerpunkt
setzt.
„Die Statistik spricht eine klare Sprache: Bei der
Reduzierung der Todesfälle im Straßenverkehr kommen wir in den
letzten Jahren nicht voran – die Entwicklung stagniert“, erklärt
Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Wo sich Fehlentwicklungen
verfestigen, ist politische Führung gefragt. Es ist daher ein
wichtiges Signal, dass Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder den
Unfallhotspot Landstraße zu einem Kernthema der Konferenz gemacht
hat. Da fast 60 Prozent der im Straßenverkehr getöteten Menschen auf
Landstraßen verunglücken, liegt hier ein entscheidender Hebel.“
Bund und Länder: Landstraßen gemeinsam sicher machen Es ist
ein entscheidender Schritt, dass der Bundesverkehrsminister und die
Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister der Länder nicht nur
Maßnahmen für Bund, Länder und Kommunen festgelegt, sondern zur
Verbesserung der Sicherheit auf Landstraßen auch die Ministerien für
Inneres, Justiz und Gesundheit zu Beratungen aufgerufen haben. Nur
durch einen ressortübergreifenden Ansatz lässt sich der
grundgesetzliche Schutz von Leib und Leben auch auf Landstraßen
wirksam gewährleisten. Zudem gilt es, die enormen
volkswirtschaftlichen Kosten von Straßenverkehrsunfällen zu senken,
die 2024 erstmals die 40-Milliarden-Euro-Marke überschritten haben.
„Der Tod auf unseren Landstraßen ist kein unvermeidbares
Schicksal“, betont Manfred Wirsch. „Wenn Ministerien über
Ressortgrenzen hinweg an einem Strang ziehen, können wir Landstraßen
systematisch und nachhaltig sicherer machen. Landstraßen sind
Lebensadern: Sie verbinden Menschen, sichern Mobilität und
ermöglichen Handel. Das verlangt nach einer besonderen Verantwortung
in der Verkehrssicherheit. Es ist unsere Pflicht, das Leben der
Menschen auf diesen Straßen mit aller Kraft zu schützen.“
Bundesverkehrsministerium: Tempolimits auf Landstraßen senken
Anlässlich der Konferenz untermauert der DVR erneut seine Forderung:
Auf Landstraßen mit einer Fahrbahnbreite bis einschließlich sechs
Metern soll eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h gelten,
während das Tempo an Kreuzungen und Einmündungen auf Landstraßen auf
70 km/h begrenzt werden sollte. In der Fachwelt gelten
Geschwindigkeitsbegrenzungen als effektivste und am schnellsten
wirksame Maßnahme, um die Zahlen von Verkehrsopfern auf Landstraßen
signifikant zu verringern. Es liegt nun am Bundesverkehrsminister,
den notwendigen rechtlichen Rahmen für diese Tempolimits zu
schaffen.
„Wir rüsten unsere Fahrzeuge technisch immer weiter
auf, weigern uns aber, die einfachste Sicherheitssoftware der Welt
zu installieren: Ein Blechschild mit der Zahl 80“, sagt Manfred
Wirsch. „Wir alle kennen die Kreuze an den Landstraßen. Dabei
sollten wir lieber Schilder aufstellen statt Kreuze. Wir begrüßen,
dass die Verkehrsministerien von Bund und Ländern über die
Höchstgeschwindigkeiten beraten – und fordern den
Bundesverkehrsminister auf, hier eine klare Entscheidung im Sinne
der Verkehrssicherheit zu treffen.“
Verkehrsministerien der
Länder: Unfallhäufungsstellen beseitigen Der DVR fordert die
Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister der Länder auf, die
bundesweit mehr als 10.000 Unfallhäufungsstellen entschlossen zu
entschärfen. Um bauliche Maßnahmen kurzfristig umsetzen zu können,
sollten Landesstraßenbetriebe einen Teil der vorhandenen
finanziellen und personellen Ressourcen für diesen Zweck
reservieren. Diese Reserven sollten von den zuständigen
Baulastträgern unbürokratisch und zweckgebunden abgerufen werden
können. Zudem muss in allen Bundesländern eine verpflichtende
Sicherheitsprüfung für geplante und bestehende Straßen
vorgeschrieben sein und diese auch kontrolliert werden, um
gefährliche und kostspielige Fehlplanungen zu vermeiden.
„Wir
kennen die Koordinaten der Unfallhäufungsstellen in Deutschland sehr
präzise“, betont Manfred Wirsch. „Hinter jeder dieser Stellen stehen
Namen, Gesichter und Familien. Was wir brauchen, ist nicht nur
Mitgefühl nach einem Unfall, sondern Kapazitäten in den Ämtern, um
Gefahrenstellen zu entschärfen, bevor ein Unfall überhaupt erst
passiert.“
Innenministerien der Länder: Verkehrsüberwachung
ausbauen Der DVR fordert die Innenministerinnen und Innenminister
der Länder auf, die Verkehrsüberwachung systematisch auszubauen.
Damit die Polizei und die staatlichen Überwachungsorgane diesen
Auftrag effektiv erfüllen können, ist eine deutlich bessere
finanzielle und personelle Ausstattung zwingend erforderlich.
Der DVR empfiehlt den Innenministerinnen und Innenministern der
Länder zudem, die kamerabasierte Kontrolle von Ablenkungsverstößen
durch sogenannte „Handy-Blitzer“ zu verstärken. Ziel dieser
Kontrollen ist es, Verstöße gegen das Nutzungsverbot elektronischer
Geräte am Steuer flächendeckend zu dokumentieren und konsequent zu
sanktionieren. In Rheinland-Pfalz wurde der Einsatz dieser Systeme
durch eine Novelle des Landespolizeigesetzes ermöglicht und 2025
erfolgreich erprobt. Um einen Flickenteppich an Einzelregelungen zu
vermeiden, muss der Bund nun zeitnah eine bundeseinheitliche
Regelung schaffen.
„Es ist inakzeptabel, dass Menschen ihr
Leben verlieren, weil jemand am Steuer abgelenkt war“, sagt Manfred
Wirsch. „Und es ist nicht mehr zeitgemäß, dass die Polizei solche
Verstöße unter extremem Zeit- und Personalaufwand nachweisen muss.
Deutschland muss bei der kamerabasierten Kontrolle effektiver werden
– und darf sich hierbei ruhig ein Beispiel an erfolgreichen
Best-Practice-Beispielen aus dem Ausland nehmen.“
Justizministerien der Länder: Verkehrssünder sanktionieren Das
BMV hat im März in seinem Bericht für die Verkehrsministerkonferenz
auf eine kritische Lücke in der Verkehrsüberwachung hingewiesen:
Während sich die polizeiliche Geschwindigkeitsüberwachung
grundsätzlich an der Unfalllage orientiert, stößt die
Fahrererkennung bei Motorrädern regelmäßig an ihre Grenzen. Deshalb
wurden die Justizministerinnen und Justizminister der Länder
aufgefordert, diese Vollzugslücke zu schließen. Das Problem betrifft
nicht nur Motorräder, sondern auch Fälle, in denen Pkw-Fahrende zwar
geblitzt, aber nicht zweifelsfrei identifiziert und damit nicht
sanktioniert werden können.
Der DVR fordert daher wirksame
Regelungen, um die Ahndung solcher Verkehrsverstöße sicherzustellen.
Ein Lösungsansatz kann die Einführung einer Halterverantwortlichkeit
sein. Nach diesem Modell wäre zunächst der Fahrzeughalter
verantwortlich, könnte sich jedoch entlasten, wenn er den
tatsächlichen Fahrer benennt. Alternativ ist eine Regelung denkbar,
bei der die Verweigerung der Mitwirkung bei der Fahrerbenennung mit
einem Bußgeld geahndet wird.
„Es ist nicht vermittelbar, dass
Menschen gegen Verkehrsregeln verstoßen und am Ende niemand zur
Verantwortung gezogen werden kann“, sagt Manfred Wirsch. „Wer ein
Fahrzeug zulässt oder führt, trägt Verantwortung für alles, was
damit im Straßenverkehr geschieht. Wir brauchen in den Beratungen
der Verkehrs- und Justizministerien jetzt Durchsetzungskraft für
klare und wirksame Regeln, damit alle Verstöße rechtssicher geahndet
werden.“
Kommunen: In Sicherheit investieren Mit der
Reform des Straßenverkehrsgesetzes 2024 haben Kommunen neue
Handlungsspielräume erhalten, um eine sichere Verkehrsinfrastruktur
zu gestalten. Diese müssen sie jetzt nutzen, insbesondere zum Schutz
des Fuß- und Radverkehrs. Investitionen aus den Förderprogrammen
sollten gezielt für gut ausgebaute Fuß- und Radwege sowie geschützte
Querungsstellen eingesetzt werden.
Wo ein Umbau der
Infrastruktur kurzfristig nicht möglich ist, schafft die derzeitige
Erneuerung des Straßenverkehrsgesetzes bald die Rechtsgrundlage für
eine digitale Parkraumkontrolle. Kommunen können dann die
Effektivität von Parkraumkontrollen durch Scan Cars, die im
fließenden Verkehr mit moderner Messtechnik Falschparker automatisch
erfassen, deutlich steigern. So lassen sich etwa Kreuzungen und auch
Schulwege effizient von Falschparkern freihalten.
„Kommunen
müssen Sicherheit zur Priorität machen“, sagt Manfred Wirsch. „Wer
die Vision Zero ernst nimmt, nutzt vorhandenes Personal, setzt
verfügbare Investitionsmittel konsequent ein – und überlässt die
Sicherheit an Kreuzungen oder Schulwegen nicht dem Zufall, sondern
modernster Überwachungstechnik. Machen wir unsere Straßen zu Orten,
an denen Menschen jeden Alters ohne Angst und in Sicherheit an ihr
Ziel gelangen.“
Bürgerinnen und Bürger: Arbeitsplatz Straße
gemeinsam schützen Der DVR steht allen Partnern als starker
Verbündeter für die Umsetzung der Vision Zero – einer Welt, in der
niemand im Straßenverkehr sein Leben verliert oder schwere
Verletzungen erleidet – zur Seite. Im Zentrum dieses Engagements
steht der Mensch am Arbeitsplatz Straße. Ob in der
Baustellensicherung, im Fahrerhaus eines Lkw, im Entsorgungsfahrzeug
oder im Rettungswagen: Diese Menschen sind keine Hindernisse, sie
sind das Rückgrat unserer Gesellschaft.
„Wer auf der Straße
arbeitet, hält uns nicht auf – er hält unser Leben am Laufen“,
betont Manfred Wirsch. „Hinter jeder Warnweste und jedem Blaulicht
steht ein Mensch, der abends gesund zu seiner Familie zurückkehren
möchte. Baustellen und Einsatzfahrzeuge sind keine lästigen
Störungen, sondern Lebensadern unserer Mobilität und unserer
Wirtschaft. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger zu mehr Empathie
auf: Runter vom Gas, Abstand halten, Rücksicht nehmen. Sicherheit am
Arbeitsplatz ist keine Bitte, sondern eine Selbstverständlichkeit.“
50 Jahre Verbraucherzentrale in Duisburg
Seit einem halben Jahrhundert steht die Verbraucherzentrale NRW den
Menschen in Duisburg mit Rat und Tat zur Seite. Rund 881.000
Ratsuchende haben seit der Eröffnung bis heute auf die unabhängigen
Informationen und die rechtliche Unterstützung ihrer Anlaufstelle
für Verbraucherfragen gesetzt.
 Das
besondere Jubiläum feiert Duisburgs Bürgeranlaufstelle in punkto
Verbraucherfragen am 20. April 2026 in der Beratungsstelle in der
Friedrich-Wilhelm-Straße 30.
Regenreicher März trotz längerer
Trockenphasen
Monatliche Niederschlagsbilanz der
Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband
Nach einem trockenen Start des Wasserwirtschaftsjahres (Beginn
Oktober) fiel nach dem Februar auch der März zu nass aus. Das ist
das Ergebnis der aktuellen Niederschlagsauswertungen der Fachleute
von Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV).
Im
Emscher-Gebiet wurde im vergangenen Monat im Mittel eine
Niederschlagssumme von 70,2 mm (ein Millimeter entspricht einem
Liter pro Quadratmeter) erreicht. Zum Vergleich: Der langjährige
Durchschnittswert für den Monat März liegt bei 56 mm. Auch im
Lippeverbands-Gebiet fiel mit 62 mm Niederschlag mehr Regen als im
langjährigen Mittel (53 mm).
Die niedrigste Monatssumme in
den Verbandsgebieten an Emscher und Lippe erfasste die Station
Kläranlage Senden mit 56 mm im Einzugsgebiet des Lippeverbandes. Die
höchste Niederschlagssumme wurde im Emscher-Gebiet an der Station
Pumpwerk Gelsenkirchen-Horst mit 78,7 mm gemessen.
Trotz
zweier Trockenphasen regnete es im März überdurchschnittlich viel.
Insbesondere die Monatsmitte und das Ende des Monats waren
niederschlagsreich. An mehreren Tagen lagen die Tagessummen über 10
mm – die höchste Tagessumme wurde im Emscher-Gebiet am 13. März
erreicht. An diesem Tag fiel an der Station Pumpwerk Bochum-Riemke
17,9 mm Niederschlag. Auch im Lippe-Gebiet wurde die höchste
Tagessumme mit 19,8 mm im März erfasst.
Diese Regenmenge
fiel am 29. März an der Station Kläranlage Lüdinghausen. Tendenziell
fiel im Emscher-Gebiet etwas mehr Niederschlag als im
Lippeverbands-Gebiet. Emschergenossenschaft und Lippeverband
Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind
öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee
des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben.
Die
Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter
anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und
-reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der 1926 gegründete
Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im
nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss
Seseke naturnah um.
Gemeinsam haben Emschergenossenschaft
und Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands
größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und
Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer
Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de
Konsequente
Marktaufsicht und eine spürbare Entlastung für Autofahrer
Seit knapp einer Woche gilt die neue Regelung auf dem
Kraftstoffmarkt: Tankstellen dürfen ihre Preise nur noch einmal
täglich anheben, Preissenkungen bleiben weiterhin jederzeit möglich.
Die Maßnahme soll die Preisbildung transparenter machen und
kurzfristige Preissprünge begrenzen. Für Verbraucher ist eine
spürbare Entlastung bislang jedoch nicht erkennbar.
Das
politische Ziel, mehr Kontrolle über den Kraftstoffmarkt zu
gewinnen, ist richtig und überfällig. Entscheidend ist jetzt aus
Sicht des ACV Automobil-Club Verkehr, dass diese neuen Möglichkeiten
auch konsequent genutzt werden – und dass Entlastung dort ankommt,
wo sie gebraucht wird: bei den Menschen an der Zapfsäule.
Kartellamt in der Verantwortung Mit der neuen Regelung erhält das
Bundeskartellamt zusätzliche Möglichkeiten, die Preisbildung auf dem
Kraftstoffmarkt und das Verhalten der Mineralölkonzerne genauer zu
kontrollieren. Genau darin liegt der entscheidende Punkt: Neue
Befugnisse helfen nur dann, wenn sie auch konsequent eingesetzt
werden. Der ACV sieht das Bundeskartellamt deshalb in einer
besonderen Verantwortung, seine erweiterten Möglichkeiten in der
Marktbeobachtung und Missbrauchsaufsicht wirksam zu nutzen.
Gerade in verkehrsstarken Reisezeiten wie rund um Ostern erwarten
Verbraucher zu Recht, dass auffällige Preisentwicklungen besonders
aufmerksam beobachtet werden. „Der ACV erwartet, dass das
Bundeskartellamt seine neuen Befugnisse in der Missbrauchsaufsicht
jetzt konsequent nutzt und auffällige Preisentwicklungen zügig
überprüft“, sagt ACV Geschäftsführer Holger Küster.
Verbraucher müssen direkt entlastet werden Angesichts der weiter
hohen Spritpreise muss die Bundesregierung jetzt zusätzliche
Maßnahmen ergreifen, um die Bevölkerung spürbar zu entlasten.
Entscheidend ist jedoch, dass sich mögliche Maßnahmen an den
Lebensrealitäten der Menschen orientieren und im Alltag schnell,
spürbar und unabhängig vom Einkommen wirken.
Zu den derzeit
diskutierten Maßnahmen zählt auch eine weitere Ausweitung der
Pendlerpauschale. Sie kann zwar entlasten, erreicht Menschen mit
geringerem Einkommen aber nur begrenzt, weil steuerliche
Entlastungen bei ihnen systembedingt schwächer ankommen. Ähnliches
gilt für andere Instrumente wie allgemeine Entlastungen bei
Stromkosten. Sie können Haushalte insgesamt entlasten, kommen aber
beim Tanken nicht direkt an. Deshalb braucht es Maßnahmen, die die
Belastung für Verbraucher unmittelbar senken.
Dazu könnte
etwa eine befristete Senkung staatlicher Preisbestandteile auf
Kraftstoffe beitragen. Sie hätte allerdings nur dann einen echten
Nutzen, wenn die Entlastung eins zu eins an die Verbraucher
weitergegeben und nicht bei den Mineralölkonzernen hängen bleibt.
Hohe Spritpreise treiben weitere Kosten Für den ACV ist es
auch mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgeeffekte zwingend
notwendig, die Situation an Deutschlands Zapfsäulen zu
stabilisieren. Denn hohe Kraftstoffpreise belasten nicht nur
Autofahrer direkt. Sie treffen auch Unternehmen, Handwerksbetriebe,
Lieferdienste und den gesamten Wirtschaftsverkehr. Die Folge:
Steigende Mobilitätskosten können sich auf viele weitere Preise
auswirken. „Hohe Spritpreise treffen nicht nur Autofahrer. Sie
treiben am Ende auch viele andere Kosten nach oben. Genau diese
Negativspirale darf sich nicht weiter drehen“, sagt ACV
Geschäftsführer Holger Küster.
Jetzt bewerben für das
Aufenthaltsstipendium 2027 Ab Januar 2027 für ein Jahr
in Duisburg leben und künstlerisch arbeiten: Die Stadt Duisburg
vergibt zum neunten Mal gemeinsam mit der Interessensgemeinschaft
Duisburger Künstler das begehrte Aufenthaltsstipendium.
U40-Kulturschaffende aus dem ganzen Bundesgebiet sind eingeladen,
sich bis zum 31. August auf ein kostenfrei gestelltes Atelier im
Stadtteil Rheinhausen zu bewerben.
Außerdem erwartet die
Stipendiatin oder den Stipendiaten für die einjährige
Aufenthaltsdauer weitere Benefits, die frei gestellt sind: Neben
einer Wohnung und einem Deutschlandticket der Duisburger
Verkehrsgesellschaft gibt es eine eigene Ausstellung sowie eine
Publikation, die die künftigen Duisburger Arbeiten bündelt.
Lisa Wölfel, aktuelle Stipendiatin, kann bereits auf drei
erfolgreiche Monate zurückblicken, plant mehrere Einzelausstellungen
und wurde zu einer Gruppenschau eingeladen: „Ich wurde sehr, sehr
herzlich von den Duisburger Kunstschaffenden empfangen, und bei
Fragen ist von städtischer Seite immer jemand ansprechbar. Das
künstlerische Umfeld hier erlebe ich als erfrischend offen und
kollegial – ich finde, das ist bei diesem Stipendium wirklich
besonders hervorzuheben und in unseren von Konkurrenz geprägten
Zeiten für das Gelingen eines Stipendienaufenthaltes sehr
bedeutsam.“

Künstlerin Lisa Wölfel ist seit Anfang Januar in Duisburg..Sie ist
die neue Aufenthaltsstipendiatin...Bild: Ilja Höpping / Stadt
Duisburg
Wölfels Fazit: „Das Duisburg-Stipendium bietet
absolute Ruhe zum künstlerischen Arbeiten in einem geräumigen
Atelier, viel Raum zur selbstständigen Gestaltung und eine
professionelle mediale Begleitung meiner künstlerischen Arbeit durch
das Presse- und Social-Media-Team der Stadt.“
Duisburg
fördert Kunst sowie Kultur seit Jahrzehnten. So stehen in der
Ruhrgebietsstadt fast 40 städtische Ateliers dauerhaft mietfrei zur
Verfügung. Dabei bringt sich die Interessensgemeinschaft Duisburger
Künstler aktiv in die lokale Kunstszene ein. Das
Aufenthaltsstipendium soll motivieren, langfristig in Duisburg zu
bleiben. Bewerben können sich Interessierte aus den Bereichen
bildende Kunst, Fotografie, Illustration, Performance oder
Videokunst. Das Studium oder die Ausbildung muss seit mindestens
einem Jahr abgeschlossen sein.
Die Bewerbungsunterlagen sind
digital bis zum 31. August 2026 an die Kulturbetriebe der Stadt
Duisburg zu richten: c.bohndorf@stadt-duisburg.de. Im Anschluss
entscheidet eine unabhängige Fachjury über die Vergabe des
Stipendiums. Interessierte müssen begründen, warum Duisburg genau
der richtige Ort für ihre künstlerische Arbeit ist.
Wer den
Platz erhält, wird Ende Oktober bekanntgegeben. Weitere
Informationen gibt es telefonisch bei Claudia Bohndorf im Kulturbüro
unter 0203 283-62269 oder im Internet unter www.duisburg.de
(Stichwort: Aufenthaltsstipendium)
Instagram-Profil der Künstlerin Lisa Wölfel (Aktuelle Stipendiatin):
https://www.instagram.com/lisawoelfel/
Medizin im
Revier: Patientenveranstaltung Polyneuropathie am 14. April
Neurologen-Team informiert über Ursachen, Symptome und
Behandlungsmöglichkeiten Kribbeln in den Füßen, taube Finger oder
Schmerzen in den Beinen können Anzeichen einer Polyneuropathie sein.
Über dieses Krankheitsbild informiert das Evangelische Klinikum
Niederrhein im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin im Revier“ am
Dienstag, dem 14. April 2026.
Die Erkrankung kann den Alltag
der Betroffenen spürbar einschränken, beispielsweise durch
Schmerzen, Unsicherheit beim Gehen oder anhaltende Missempfindungen.
Umso wichtiger ist es, die Beschwerden frühzeitig abklären zu lassen
und gezielt zu behandeln.
Bei der Patientenveranstaltung im
Evangelischen Klinikum Niederrhein geben die Oberärzte der Klinik
für Neurologie, Dr. Larissa Dams und Nicolay Sabev, einen
verständlichen Überblick über Ursachen, Diagnose und moderne
Therapiemöglichkeiten. Sie erklären, welche Untersuchungen sinnvoll
sind, wie sich Beschwerden lindern lassen und worauf Betroffene im
Alltag achten können. Die Veranstaltung wird von Dr. Corina
Kiesewalter, Chefärztin der Klinik für Neurologie, moderiert.
Im Anschluss an die Vorträge haben Besucherinnen und Besucher
die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Team der Neurologie
persönlich ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung beginnt
um 17 Uhr im Evangelischen Klinikum Niederrhein. Die Teilnahme ist
kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eckdaten
der Veranstaltung: Titel: Polyneuropathie Datum & Uhrzeit:
Dienstag, 14. April 2026, um 17.00 Uhr Ort: Evangelisches
Klinikum Niederrhein, Konferenzzentrum im Verwaltungsgebäude Raum
CE.01, Fahrner Str. 133, 47169 Duisburg Eintritt: Frei, eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bei der
Veranstaltungsreihe „Medizin im Revier“ des Klinikverbunds
Evangelisches Klinikum Niederrhein werden regelmäßig medizinische
Themen von hoher gesellschaftlicher Relevanz behandelt. Sie bietet
Patientinnen und Patienten sowie Interessierten praxisnahe Einblicke
in moderne Diagnose- und Therapiemethoden und die Gelegenheit, mit
Fachexperten ins Gespräch zu kommen.
Kultur- und Stadthistorisches Museum: Führung durch die
Ausstellung „Cash! Eine Geschichte des Geldes“ Das
Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 12. April, um
15 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einer Führung
durch die aktuelle Ausstellung „Cash! Eine Geschichte des Geldes“
ein.
Roland Wolf nimmt die Besucherinnen und Besucher mit
auf eine Reise rund um die Welt zu verschiedenen Formen, Funktionen
und Folgen des Geldes im Laufe von sechs Jahrtausenden. Die Gäste
erfahren, was Geld eigentlich ist, ob es sich lohnt, steinreich zu
sein, wieso die Münze dreimal erfunden wurde und wie das älteste
Papiergeld der Welt aussieht.
Ein kleines Tauschregal in der
Ausstellung darf gern um ein Mitbringsel bereichert werden – dafür
darf man sich dann natürlich auch etwas mitnehmen. Die Teilnahme ist
im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro,
für Kinder und ermäßigte Besucher zwei Euro. Das gesamte Programm
ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
„Betriebsräte sind wie die Superzahl beim Lotto: 41 Prozent der
Unternehmen in Duisburg können dazugewinnen“ Stift,
Zettel, Kreuz – wirklich kompliziert ist es nicht, im Betrieb ein
Wörtchen mitzureden: Noch bis Ende Mai laufen die
Betriebsratswahlen. Möglich sind die in allen Firmen in Duisburg, in
denen fünf oder mehr Beschäftigte arbeiten. Dabei zählen Vollzeit-
und Teilzeitkräfte genauso wie Azubis und Mini-Jobber. Darauf hat
die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen.

„Wahlzeit“ hinterm Werkstor: In Duisburg sollen Belegschaften zu
Stift und Zettel greifen und Kreuze machen. Die IG BAU
Duisburg-Niederrhein ruft zu Betriebsratswahlen auf
Von der
Industrie über das Handwerk bis zur Dienstleistung: In Duisburg gibt
es rund 12.200 Unternehmen mit 218.200 Beschäftigten. In rund 41
Prozent der Firmen kann in Duisburg ein Betriebsrat gewählt werden,
so die IG BAU. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der
Arbeitsagentur.
„Gerade Handwerker in Duisburg sollten ihre
Chance, einen Betriebsrat zu wählen, besser nutzen: in
Bauunternehmen genauso wie bei Dachdecker- oder Malerbetrieben. Da
ist nämlich noch viel Luft nach oben, wenn es um die
Interessenvertretung der Beschäftigten gegenüber dem Chef geht“,
sagt Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein.
Aber
auch in der Gebäudereinigung sei ein Betriebsrat wichtig: „Immer
wieder gibt es gerade in der Reinigungsbranche in der Region Ärger
um Dienstpläne, um Urlaub und um fehlende Zulagen für die Arbeit an
Sonn- und Feiertagen. Vor allem aber auch, wenn der faire Tariflohn
nicht gezahlt wird. In solchen Fällen ist der Betriebsrat ein
wichtiges Sprachrohr gegenüber der Chef-Etage“, sagt Karina Pfau.
Für die Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein ist
der Betriebsrat ein „wichtiges Instrument, um Konflikte hinterm
Werkstor zu lösen“. Vor allem auch dann, wenn es um Arbeitsplätze
gehe: „Wenn Jobs wackeln, setzt der Betriebsrat alles daran,
Kündigungen zu vermeiden. Auch Azubis können sich auf den
Betriebsrat verlassen, wenn es bei der Ausbildung hakt“, so Pfau.
Außerdem kümmere sich ein Betriebsrat um die Fortbildung am
Arbeitsplatz.
Mit einem Betriebsrat im Unternehmen laufe es
deutlich besser, so die IG BAU Duisburg-Niederrhein. „Es ist wie mit
der Superzahl beim Lotto: Mit einem Betriebsrat hat man einfach
bessere Chancen, mehr für sich herauszuholen. Aber das hat nichts
mit Lotterie zu tun. Die Vorteile, die man mit einem Betriebsrat
hat, sind ein garantierter Gewinn für alle in der Firma“, macht
Karina Pfau deutlich.
Wer in Duisburg auf dem Bau, in der
Gebäudereinigung, im Garten- und Landschaftsbau, in der Forst- oder
Landwirtschaft arbeitet, kann sich bei Fragen rund um den
Betriebsrat an die IG BAU Duisburg-Niederrhein wenden. Die
Gewerkschaft unterstützt Beschäftigte, die in ihrer Firma einen
Betriebsrat wählen oder neu gründen wollen: 02 03 – 298 87 – 0 oder
duisburg@igbau.de.
„NRW entdecken“: Neue Wandertouren für 2026
Lebendige Industriekultur, großartige Panoramen und magisches
Naturabenteuer: In der aktuellen Ausgabe von „NRW entdecken“ ist für
jeden (Wander-)Geschmack etwas dabei. Die neun neuen
Wandererlebnisse sind bequem, nachhaltig und klimafreundlich mit dem
öffentlichen Personennahverkehr erreichbar. Zudem wird in diesem
Jahr erneut der NRW-Wanderbahnhof ausgezeichnet – ein Prädikat für
Stationen, die sich besonders gut als Ausgangspunkt für Wanderungen
eignen.

© Kompetenzcenter Marketing NRW (KCM)
Entdecken, einsteigen,
loswandern: Neue Touren von mobil.nrw Auch 2026 startet mobil.nrw
mit abwechslungsreichen Wandervorschlägen in die Saison: Ausgesucht
und erprobt wurden sie von den Reiseexpert*innen Jörg, Andrea samt
Familie sowie Nils und Isabell. In den Kategorien Natur, Erlebnis
und Urban stellen sie ihre Lieblingsrouten vor – so findet jeder
Outdoorfan die perfekte Tour nach eigener Vorliebe.
Alle
Start- und Zielpunkte der Wanderungen lassen sich mit Bus und Bahn
und dem passenden Ticket bequem erreichen. Wieder einmal zeigen die
Inspirationen, dass Nordrhein-Westfalen eine Vielfalt an Erlebnissen
bietet, die darauf warten, entdeckt zu werden – direkt vor der
Haustür und durch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr
nachhaltig und klimafreundlich.
Wer frische Luft, Stille und
das Unterwegssein im eigenen Rhythmus liebt, ist bei Reiseexperte
Jörg richtig. Er nimmt Naturinteressierte mit auf schmale Pfade, zu
tollen Aussichten und in die wohltuende Ruhe fernab des Alltags.
„Ich möchte andere dazu motivieren, selbst aktiv zu werden und die
Natur zu erleben“, sagt Jörg.
Seine Routen führen durch die
Elfringhauser Schweiz mit malerischen Weitblicken, ins idyllische
Pfengstbachtal im Bergischen Land und vor die Tore Münsters in ein
anerkanntes Vogelschutzgebiet. Reiseexpertin Andrea hat die besten
Tipps für Familien im Gepäck: „Das Abenteuer wartet vor der
Haustür“, ist die vierfache Mutter überzeugt. Ihre Tourvorschläge
zum Hexenpfad Dorf Olpe, in den Hardter Wald in Mönchengladbach und
nach Warburg in Ostwestfalen versprechen eine abwechslungsreiche
Mischung aus Rätseln, Mitmachstationen, Bewegung und Naturwissen für
Klein und Groß.
Die Reiseexpert*innen Isabell und Nils
lieben es, Städte, Ausflugsziele und die Natur zu erkunden. „Unsere
Touren verbinden schöne Ecken mit entspannten Stopps, Fotospots und
Einkehrmöglichkeiten“, fasst das Paar aus Korschenbroich zusammen.
Bei den beiden stehen spannende Ausflüge ins Ruhrgebiet zur
begehbaren Skulptur Tiger & Turtle ebenso auf dem Programm wie
entspannte Stadtbummel mit Insidertipps durch Aachen und Soest.
Optimale Startpunkte für Wanderungen durch die Region sind die
NRW-Wanderbahnhöfe. Gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt,
Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen hat mobil.nrw
bereits zwölf Bahnhöfe im Land mit diesem Ehrentitel ausgezeichnet –
ein weiterer kommt in diesem Jahr hinzu.
mobil.nrw ist eine
Gemeinschaftskampagne des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und
Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der
Verkehrsunternehmen, Zweckverbände, Verkehrsverbünde und
-gemeinschaften in Nordrhein-Westfalen. Seit 2008 veröffentlicht die
Initiative jedes Jahr Ausflugsinspirationen für Wanderfans, die mit
dem Öffentlichen Nahverkehr erreicht werden können.
„NRW
entdecken“ ist als kostenlose Printausgabe in vielen Kundencentern
der Verkehrsunternehmen in NRW, in Tourist-Informationen, bei
Wandervereinen und touristischen Zielen im Land erhältlich. Außerdem
finden Wanderfans alle Touren und Infos auch als E-Paper und
GPX-Dateien unter www.mobil.nrw/entdecken sowie startbereit bei
komoot im Kanal von mobil.nrw.
Das PLUS am Neumarkt
bis zum Maifeiertag Samstag, 11. April AUSGERUFEN |
Vätergenesungswerk Das Vätergenesungswerk sind zwei Duisburger
Musiker denen man die Spielfreude und die Liebe zur Live-Musik in
jedem Augenblick anmerkt. Dominik Hayk: Gesang, Gitarre, Drums,
Bassukulele Ansgar Ischinski: Gesang, Slide-Gitarre, Bluesharp,
Ukulele, Banjo
AUSGERUFEN | Vätergenesungswerk Samstag,
11. April 2026, 19 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119
Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) - solidarische
Hutveranstaltung

Foto: © Dr. Susanne Kaufmann
Samstag, 18. April AUSGERUFEN
| Wolf Wiedemann - Beatles & more-Rudelsingen Für Menschen, die
sich an die 60er Jahre erinnern oder neu kennenlernen möchten, hat
Wolf Wiedemann sein Soloprogramm "Beatles & more" entwickelt:
Eintauchen in die Geschichte und die Songs der "vier Pilzköpfe".
Und manchmal auch ein paar Songs mit zeitlosem Wiedererkennungswert
jenseits der Beatles aus der gleichen Zeit - der swingin' sixties
(z.B. Johnny Cash, Elvis Presley, Bob Dylan u.a.).

Rudelsingen unbedingt erwünscht.
AUSGERUFEN | Wolf Wiedemann
- Beatles & more-Rudelsingen Samstag, 18. April 2026, 19 Uhr
Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort
Eintritt frei(willig) - solidarische Hutveranstaltung Foto: ©
Wolf Wiedemann
Samstag, 25. April DARGEBOTEN | Die Dotty
- CoR||CerEbruM - Ausstellungseröffnung In CoR||CerEbruM setzt
sich DieDotty mit anatomischen Formen als bildnerischem
Ausgangspunkt auseinander. Herz und Gehirn erscheinen als konkrete,
körperliche Strukturen – untersucht, vergrößert, materialisiert und
in unterschiedliche Medien übersetzt. Die Arbeiten bewegen sich
zwischen Malerei und Objekt. Organische Details wie Gefäßverläufe,
Oberflächenstrukturen und Volumen werden betont, verfremdet oder
plastisch übersteigert.

Die Ausstellung zeigt Anatomie nicht als medizinische Illustration,
sondern als künstlerisches Untersuchungsfeld zwischen Präzision,
Überzeichnung und räumlicher Inszenierung. Stefanie Wenders
(Jahrgang 1985) ist unter dem Pseudonym "Die Dotty" vielen in der
Ruhrorter Kunstszene, insbesondere als Street-Art-Künstlerin
bekannt. Ihr Repertoire reicht von Stencil-Art über Aquarell- und
Acrylmalerei bis zu ausgefallenen Collagen und Karikaturen.
Die Ausstellungseröffnung wird vom Ruhrorter Liedermacher Fry Hafen
musikalisch begleitet. DARGEBOTEN | Die Dotty - CoR||CerEbruM -
Ausstellungseröffnung Samstag, 25. April 2026, 19 Uhr Das PLUS
am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt
frei(willig) - Hutveranstaltung
Die Ausstellung ist vom 25.4.
- 21.6.2026 zu den Öffnungszeiten des Projektladens zu besuchen:
Di, Mi + Do 10:00-13:00
Freitag, 1. Mai AUSGERUFEN | My
Sister Grenadine My Sister Grenadine spielt minimalistischen Folk
mit Liebe zum Detail. Ihre Musik ist eine Begegnung mit Klang und
Sprache, Nah und Fern, Offenheit und Reduktion. Free Folk, John Cage
Pop, radikale Softness.
My Sister Grenadine lebt an
verschiedenen Orten. In Gegenden die eigentlich Songs sind. Sie
bewegt sich zwischen Stille und Vielfalt, Fläche und Struktur,
Geräusch und Melodie. Sie erzählt von schüchternen Vulkanen und
heimatlosen Städten, von Neugier und Solidarität, von gekämmten
Zähnen und kollidierenden Landschaften. My Sister Grenadine ist
Vince Kokot: Ukulele, Gitarre, Text, Gesang.

Foto: © Barbara Dietl
AUSGERUFEN | My Sister Grenadine
Freitag, 1. Mai 2026, 18 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19,
47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) - solidarische
Hutveranstaltung
Ehrenamtliche schultern
Gemeindeaufgaben gemeinsam Trinitatis hat neue Gemeindeleitung
Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis hat eine neue
Gemeindeleitung, bei der Ehrenamtliche viele Aufgabenbereiche
übernehmen, so dass jetzt auch der Vorsitz ehrenamtlich besser
möglich ist. Der neue Aufgabenzuschnitt wurde nötig, denn mit dem
Ausfall von Pfarrerin Sara Randow und dem anstehenden Ruhestand von
Dirk Sawatzki wird das Pfarrteam kleiner, und die freiwerdenden
Stellen können wegen des Mitgliederrückgangs nicht neu besetzt
werden.
Die neue Organisationsstruktur im Presbyterium, dem
Leitungsgremium der Gemeinde, soll dem Pfarrteam den Rücken für die
Seelsorge freihalten. Die Verantwortung in der Gemeindeleitung hatte
vorher Pfarrer Dirk Sawatzki, jetzt übernimmt sie Dr. Tobias Kroll,
unterstützt von Heike Lingnau als Stellvertreterin. Beide sowie
weitere Ehrenamtliche wurden bereits bei den Presbyteriumswahlen
2024 gewählt.
Dr. Kroll ist im Hauptberuf IT-Projekt- und
Prozessmanager, Heike Lingnau ist ehemalige Fachkrankenschwester für
Kinderintensivmedizin - im Presbyterium bringen sie und weitere
engagierte Gemeindemitglieder ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus
ihrem Leben und ihrem Beruf in die Gemeindeleitung ein.
Die
Entlastung für den Vorsitz wurde u.a. möglich, weil jetzt neu das
Amt einer Personalkirchmeisterin eingeführt - sie ist erste
Ansprechperson für das beruflich mitarbeitende Personal, führt die
regelmäßigen Mitarbeitendengespräche, koordiniert die
Arbeitszeitkonten und Urlaubspläne. Das Amt der
Personalkirchmeisterin wurde im Februar erstmals besetzt mit Ingrid
Bürgers, die als frühere Sachgebietsleiterin berufliche Erfahrungen
auf diesem Gebiet mitbringt.
Die weiteren
„Kirchmeister-Teams“ wurden dann so besetzt: Finanzkirchmeister Ralf
Drückes (Krankenpfleger, Qualitäts- und Risikomanager), Vertretung
Helga Drzisga (Rentnerin); Baukirchmeister Ralf Drückes, Vertretung
Dr. Thomas Daube (Physiker). Auch der Vorsitz einiger gemeindlicher
Fachausschüsse wurde neu geregelt: Nina Dietzel-Wallner bringt als
Religions- und Pädagogiklehrerin die nötige Kompetenz zur Leitung
des Ausschusses für Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik mit.

Das Kirchmeister-Team (von links): Ingrid Bürgers (Personal), Helga
Drzisga (Personal und Finanzen), Ralf Drückes (Finanzen und Bau) und
Thomas Daube (Bau).
Heike Lingnau und Claudia
Knothe-Warrelmann (Gemeindesekretärin) leiten seit einiger Zeit nun
schon den Organisations-Ausschuss der Gemeinde. Der
Diakonie-Ausschuss wird geleitet von Ingrid Bürgers, die hier auch
für die Kooperation mit dem Netzwerk 55plus zuständig ist;
Vertreterin ist Helga Drzisga.
Pfarrer Dirk Sawatzki, der in
bald zwei Jahren in den Ruhestand geht, freut persönlich besonders
„mit wie viel Engagement, Freude, Ernsthaftigkeit und großer
Verantwortung die neuen Ämter inzwischen ausgefüllt werden! Es macht
Freude, in diesem Presbyterium mitarbeiten zu dürfen. Das
vielleicht ist auch eine kleine Entschädigung für alle, die sich
ehrenamtlich in so großem Maße in den Dienst für die Gemeinde
einbringen. Ihnen allen gilt in jedem Fall mein, besser: unser aller
Dank!“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de.

Der neue Vorsitz der Leitung der Evangelischen Kirchengemeinde
Trinitatis - Dr. Tobias Kroll und Heike Lingnau. (Foto: Dirk
Sawatzki)
Pfarrer Muthmann am Service-Telefon
der evangelischen Kirche in Duisburg „Zu welcher
Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“
oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser
Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der
evangelischen Kirche in Duisburg.
Es ist unter der Rufnummer
0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und
dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die
kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für
Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 13. April 2026
von Jürgen Muthmann, Pfarrer in der Evangelischen Rheingemeinde
Duisburg, besetzt.
Pfarrerin Lahann am nächsten
Freitag in der Kircheneintrittsstelle Immer freitags
können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in
der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern
und Prädikanten ins Gespräch kommen. Motive für den Kircheneintritt
gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben
bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich
zu gestalten.
Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der
Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17
Uhr. Am Freitag, 10. April 2026 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe
Lahann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus
herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

NRW-Industrie: Produktion im Februar 2026 um 1,1 % gestiegen
* Energieintensive mit 1,9 % und übrige Industrie mit 0,7 % im Plus.
* Metallerzeugung und -bearbeitung sowie Chemie mit
Produktionsanstiegen von 3,1 % und 0,9 %. * Maschinenbau mit
Anstieg um 4,6 %, KFZ-Industrie hingegen um 8,0 % rückläufig.
Die Produktion der NRW-Industrie ist im Februar 2026 nach
vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 1,1 %
gegenüber Januar 2026 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, stieg die Produktion in den energieintensiven
Wirtschaftszweigen um 1,9 %. Die Produktion in der übrigen Industrie
stieg gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 0,7 %.

Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Produktion um 4,8 %
zurück. Die der energieintensiven Industrie sank um 3,8 %; die
Produktion der übrigen Industrie war um 5,4 % rückläufig.
Produktionsanstiege bei Metallerzeugung und -bearbeitung sowie
Chemie Im Vergleich zu Januar 2026 waren in NRW für die
energieintensiven Branchen im Februar 2026 unterschiedliche
Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven
Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein
Produktionsanstieg von 3,1 % ermittelt.
In der chemischen
Industrie stieg die Produktion um 0,9 %. Die Herstellung von Glas
und Glaswaren, Keramik sowie Verarbeitung von Steinen und Erden
vermeldete hingegen einen Produktionsrückgang von 2,1 %.
Maschinenbau mit Anstieg um 4,6 %, KFZ-Industrie hingegen um 8.0 %
rückläufig Auch in den Branchen der übrigen Industrie zeigten sich
unterschiedliche Entwicklungen: Die Produktionsleistung im
Maschinenbau stieg um 4,6 %.
Im Bereich Herstellung von
elektrischen Ausrüstungen wurde ein Produktionsplus von 2,6 %
verzeichnet. Die KFZ-Industrie konstatierte hingegen einen
Produktionsrückgang von 8,0 %. Im Bereich Herstellung von Möbeln
sank die Produktion um 7,2 %. Im Vergleich zu Februar 2022, zu
Beginn des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion im Februar
2026 insgesamt um 13,5 % (−15,3 % in der energieintensiven
Industrie; −12,4 % in der übrigen Industrie). Wie das
Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag der endgültige kalender-
und saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat Januar 2026 um 2,9 %
unter dem Vormonats- und 4,6 % unter dem Vorjahreswert.
NRW: Verkehrsunternehmen beförderten im 4. Quartal
2025 etwa 4 % weniger Fahrgäste * Rund 541 Millionen
Fahrgäste wurden im Personennahverkehr befördert. *
Beförderungsleistung lag bei rund 4,6 Milliarden Personenkilometern.
* Fahrgastzahlen beim Eisenbahnverkehr etwa doppelt so hoch, wie
vor der Corona-Pandemie.
Die nordrhein-westfälischen
Verkehrsunternehmen haben im 4. Quartal 2025 rund 541 Millionen
Fahrgäste im Personennahverkehr befördert. Wie das Statistische
Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 4,2 %
weniger als im 4. Quartal 2024 und ebenfalls 4,2 % weniger als im
4. Quartal 2019.
Die Beförderungsleistung der Unternehmen
lag im 4. Quartal 2025 mit rund 4,6 Milliarden Personenkilometern um
3,8 % unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis, aber um 22,7 %
über dem des 4. Quartals 2019.

Fahrgastzahlen beim Eisenbahnnahverkehr fast doppelt so hoch wie
vor der Corona-Pandemie Die Fahrgastzahlen der
Eisenbahnverkehrsunternehmen aus NRW waren im 4. Quartal 2025 mit
etwa 45 Millionen Beförderten rund 2,9 % höher als im gleichen
Zeitraum 2024. Im Vergleich zum Vor-Corona Zeitraum, von Oktober bis
Dezember 2019, waren die Fahrgastzahlen um 104,0 % höher.
Die Beförderungsleistung der Eisenbahnverkehrsunternehmen lag mit
1,5 Milliarden Personenkilometern um 3,8 % über dem Ergebnis des
entsprechenden Vorjahresquartals. Im Schnitt fuhren Fahrgäste fast
33 Kilometer pro Reise, das sind rund 7 Kilometer mehr als im
Vergleichszeitraum 2019.
Ein möglicher Grund dafür könnte
sein, dass das Deutschlandticket den Eisenbahnnahverkehr für
mittlere Entfernungen attraktiver macht. Im Nahverkehr mit
Straßenbahnen wurden im 4. Quartal 2025 rund 164,3 Millionen
Personen und damit 6,3 % weniger Fahrgäste als im Vorjahresquartal
befördert.
Beim Nahverkehr mit Omnibussen wurden rund
350,2 Millionen Fahrgäste von den NRW-Unternehmen befördert, was
einem Rückgang von 3,9 % entspricht.
NATO-Generalsekretär zu Besuch in den Vereinigten Staaten
von Amerika Vom 8. bis 12. April 2026 wird
NATO-Generalsekretär Mark Rutte Washington DC besuchen.

Am 8. April trifft sich der Generalsekretär (Fotoa NATO) mit dem
Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald J. Trump, sowie mit dem
Außenminister, Marco Rubio, und dem Kriegsminister, Pete Hegseth.
Am 9. April wird Herr R
utte eine Rede halten und an einer Diskussion des Ronald Reagan
Presidential Foundation Institute teilnehmen.
ADAC Stauprognose: 10. bis
12. April
Ferienende in neun Bundesländern:
Ruhigeres Verkehrsgeschehen erwartet Im Vergleich zum Beginn der
Osterferien Ende März wird für das kommende Wochenende ein deutlich
geringeres Verkehrsaufkommen erwartet. Viele Reisende treten ihre
Rückreise nicht erst am letzten Ferienwochenende an, sondern
verteilen diese auf die Tage zuvor. Auch der Berufsverkehr unter der
Woche wird etwas entspannter ausfallen als üblich.
In
insgesamt neun Bundesländern enden die Osterferien:
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen,
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und
Schleswig-Holstein. Im Saarland und in Thüringen dauern die Ferien
noch eine weitere Woche an. Lange Staus auf deutschen Autobahnen
werden daher voraussichtlich ausbleiben. Auf einzelnen
Rückreiserouten sind jedoch weiterhin zeitweise Verzögerungen
möglich.
Das sind die staugefährdeten Autobahnen in
Deutschland: Großräume Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und
München A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen –
Hamburg A1/A3/A4 Kölner Ring A3 Oberhausen – Frankfurt –
Würzburg – Nürnberg – Passau A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe und
Görlitz – Dresden – Chemnitz A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel
A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg A7 Frankfurt – Würzburg – Ulm
– Füssen/Reutte und Hannover – Flensburg A8 Karlsruhe – Stuttgart
– München – Salzburg A9 Berlin – Nürnberg – München A10
Berliner Ring A44 Dortmund – Kassel A81 Heilbronn – Stuttgart
– Singen A93 Inntaldreieck – Kufstein A95/B2 München –
Garmisch-Partenkirchen A96 Lindau – München A99 Autobahnring
München
Auf den wichtigsten Reiserouten der Alpenländer
bleibt das Verkehrsaufkommen hoch, da in vielen europäischen
Regionen noch Osterferien sind. In Österreich kommt es vor allem auf
den großen Nord-Süd-Achsen, wie der West-, Tauern-, Inntal- und
Brennerautobahn, sowie auf der Fernpass-Route und rund um den
Arlberg zu Verzögerungen. Auch wichtige Bundesstraßen im Alpenraum
sind zeitweise stark belastet.
In der Schweiz sind
insbesondere die Gotthard- und die San-Bernardino-Route
staugefährdet. Zusätzlich kann es auf den Verbindungen zwischen
Bern, Zürich, Basel und Chur zu Engpässen kommen. In Italien
zählt die Brennerroute zu den Hauptbelastungspunkten. Auch die
Strecken zwischen Mailand und Bologna, zwischen Bologna und Florenz
sowie zwischen Verona und Venedig sind zeitweise stark frequentiert.
In den Niederlanden kommt es durch den Ausflugsverkehr rund um den
Keukenhof zu Verzögerungen im Raum Amsterdam, Den Haag und
Rotterdam.
Auf den Hauptverbindungen aus Polen und Tschechien
ist ebenfalls mit verstärktem Rückreiseverkehr zu rechnen.
Insbesondere an den Grenzübergängen kann es zu Wartezeiten kommen.
Auch bei der Einreise nach Deutschland können sich aufgrund von
Grenzkontrollen Verzögerungen ergeben.
MSV Duisburg –
VFL Osnabrück: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den VFL Osnabrück am
Dienstag, 7. April, um 19 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena,
setzt die DVG ihre Sportlinie 945 ein.
Abfahrtszeiten
Buslinie 945 Richtung MSV Arena: · ab „Salmstraße“ (Meiderich)
Abfahrt um 17.06, 17.16, 17.26 Uhr · ab „Bergstraße“ um 17.11,
17.21 und 17.31 Uhr · ab „Meiderich Bahnhof“ ab 17.15 bis 17.40
Uhr alle fünf Minuten · ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 17.50 und
17.05 Uhr · ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 16.58 bis 17.23 Uhr
alle fünf Minuten · ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab
17.15 bis 18.35 Uhr alle fünf Minuten · ab „Businesspark Nord“
(Asterlagen) um 17.33 Uhr

DVG-Foto
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt
bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im
Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können
kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt
benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre
Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Hinweis: Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf
Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der
Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden
Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in
Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu
nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena
kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“.
Klimaschutzprogramm: Sonderausschreibung für Windenergie durch
Netzeffizienz nutzbar machen. Die Bundesregierung hat
im Rahmen des neuen Klimaschutzprogramms eine Sonderausschreibung
von 12 Gigawatt Windenergie an Land bis 2030 angekündigt. Damit soll
der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt und bestehende
Engpässe in der EEG-Ausschreibung entschärft werden.
Die
Ausschreibungen waren in den letzten Jahren häufig überzeichnet,
wodurch v.a. Projekt in Süddeutschland keine Zuschläge erhalten
haben. Auch Bayern hat kürzlich eine Bundesratsinitiative für eine
Sonderausschreibung Windenergie in Hohe von 5 GW für 2026
eingebracht, um stockende Projekte in die Umsetzung zu bringen.
Die Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND) begrüßt das
Signal, warnt jedoch, dass der Erfolg solcher Maßnahmen maßgeblich
davon abhängt, wie effizient das bestehende Stromnetz genutzt wird.
Carolin Friedemann, Gründerin und Geschäftsführerin der IKND,
kommentiert: „12 Gigawatt mehr Windenergie sind ein wichtiges und
richtiges Signal. Das kann den in Süddeutschland für Wirtschaft und
Resilienz dringend benötigten Ausbau voranbringen. Doch solange
Netzengpässe Projekte ausbremsen, bleibt dieses Versprechen bloß
eine Zahl. Schon heute gibt es im Bestandsnetz ungenutzte
Kapazitäten, die wir mit klaren Regeln und smarter Betriebsführung
sofort heben könnten. Ohne diese Effizienzreserven zu nutzen, wird
kein Ausschreibungsplus die Energiewende wirklich beschleunigen.”
Die IKND hat analysiert, welche Maßnahmen parallel zum
Netzausbau ergriffen werden können, um die bestehende Infrastruktur
effizienter zu nutzen. Im Mittelpunkt steht, wie sich Kosten
reduzieren, Innovationspotenziale erschließen und regionale
Entwicklungen gezielt stärken lassen. Die Ergebnisse sind im
Factsheet „Herausforderung Netzanschluss: Vom Engpass zur Effizienz“
zusammengefasst.
https://initiative-klimaneutral.de/publikationen/herausforderung-netzanschluss-vom-engpass-zur-effizienz/
Kommt der Frühling immer früher? Was die Phänologie über
den Start der Wildbienensaison aussagt Die Tage werden
länger, die Sonne gewinnt an Kraft und auf den Weiden erscheinen
flauschige Kätzchen. Wer jetzt aufmerksam durch Parks, Gärten oder
an blühenden Sträuchern vorbeigeht, kann sie bereits entdecken: die
ersten Wildbienen des Jahres. An milden Frühlingstagen summen sie
von Blüte zu Blüte und starten damit in eine neue Saison.
Kommt der Frühling immer früher? Ob Wildbienen bereits fliegen,
lässt sich auch wissenschaftlich beobachten – über die sogenannte
Phänologie. Dabei werden Jahreszeiten nicht nach Kalenderdaten,
sondern nach der Entwicklung von Pflanzen bestimmt, etwa wenn Hasel,
Weiden oder Obstbäume zu blühen beginnen.

Die Große Weiden-Sandbiene ist eine typische Frühlingsbotschafterin.
(Quelle: Christoph Winter)
Erste Auswertungen der
phänologischen Frühjahrsbeobachtungen des Deutschen Wetterdienstes
(vgl. DWD‑Phänostatistik) zeigen, dass der Vorfrühling in diesem
Jahr rund eine Woche früher eingesetzt hat als im langjährigen
Mittel. Auch der ungewöhnlich warme Februar deutet darauf hin, dass
der phänologische Frühling 2026 früher starten könnte. Für viele
Wildbienenarten bedeutet das: Die Saison beginnt eher – und das
kurze Zeitfenster der ersten Blüten wird besonders wichtig.
Warum Wildbienen schon seit März fliegen Einige Wildbienenarten
gehören zu den besonders frühen Frühlingsboten. Sie schlüpfen,
bereits sobald die Temperaturen steigen, und nutzen die Frühblüher.
„Besonders wichtig sind dabei Weiden: Ihre Blüten liefern schon früh
im Jahr reichlich Pollen und Nektar,“ weiß Wildbienenexperte Tom
Strobl von Wildbiene + Partner. Für viele Wildbienen ist diese Phase
entscheidend, um Energie zu sammeln und ihre Nester anzulegen.
Drei Wildbienen, die du jetzt entdecken kannst Eine typische
Frühstarterin ist die Große Weiden-Sandbiene (Andrena vaga). Sie
fliegt meist ab März und sammelt ihre Pollen fast ausschließlich an
Weidenkätzchen. Ebenfalls früh aktiv ist die Frühlings-Seidenbiene
(Colletes cunicularius), die ihre Brutzellen mit einer
seidenartigen, wasserabweisenden Substanz auskleidet. Mit etwas
Glück lässt sich auch die Frühlings-Pelzbiene (Anophora plumipes)
beobachten, die viele verschiedene Blüten besucht und auch in Gärten
oder städtischen Grünflächen vorkommt.
Kleine Bestäuber mit
großer Bedeutung „Wildbienen spielen eine zentrale Rolle für
unsere Ökosysteme. In Deutschland leben rund 585 Wildbienenarten,
doch etwa die Hälfte gilt als gefährdet,“ warnt Strobl. Viele Arten
legen nur kurze Strecken zwischen Nest und Nahrung zurück. Deshalb
sind sie besonders darauf angewiesen, dass in ihrer unmittelbaren
Umgebung ausreichend Blüten wachsen.
Wildbienen beobachten –
jetzt auch digital Wer wissen möchte, welche Wildbienen im
eigenen Garten oder auf dem Balkon unterwegs sind, kann ihre
Aktivität inzwischen auch digital verfolgen. Mit der MyBeeHome App
von Wildbiene + Partner lassen sich Nisthilfen fotografieren und
automatisch auswerten. Eine integrierte Bilderkennung gibt Hinweise
darauf, welche Wildbienenarten eingezogen sind und wie sich die
Belegung im Laufe der Saison entwickelt.
Beobachtungen werden
in einem persönlichen Wildbienen-Tagebuch gespeichert, zusätzlich
erhalten Nutzerinnen und Nutzer saisonale Tipps zur Förderung von
Nahrungspflanzen und Nistmöglichkeiten. Auf einer anonymisierten
Karte werden außerdem bienenfreundliche Standorte sichtbar – aus
einzelnen Balkonen und Gärten entsteht so Schritt für Schritt ein
wachsendes Netzwerk für Wildbienen.
Was Wildbienen jetzt
besonders hilft Schon kleine Veränderungen können Wildbienen
helfen. Frühblühende Pflanzen wie Weiden, Krokusse oder heimische
Wildstauden bieten wichtige Nahrung im zeitigen Frühjahr. Auch
offene Bodenstellen, Totholz oder stehen gelassene Pflanzenstängel
können als Nistplätze dienen, denn rund 70 Prozent der
Wildbienenarten nisten im Boden.
Andere Arten nutzen
natürliche Hohlräume in Holz oder Pflanzenstängeln. Für diese können
spezielle Nistkästen im Garten oder auf dem Balkon angebracht
werden. Mit etwas Geduld lassen sich die Tiere auch gut beim Ein-
und Ausfliegen beobachten. Wer zudem auf Pestizide verzichtet,
schafft einen kleinen, aber wertvollen Lebensraum für die ersten
Bestäuber des Jahres.
„Jetzt ist eine wunderbare Zeit, um
Wildbienen zu entdecken. Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen
erscheinen, beginnen sie ihre Flugrunden. Wer genau hinschaut, kann
beobachten: Der Frühling beginnt oft im Kleinen, manchmal direkt vor
der eigenen Haustür“, so der Wildbienenliebhaber Tom Strobl.
Weitere Informationen finden Sie unter
https://wildbieneundpartner.de/.
HALLELUJA, NRW! SISTER ACT LIVE IN DUISBURG
von Donnerstag 09. bis Sonntag, 12. April 2026 im Theater am Marientor
DAS HIMMLISCHE MUSICAL ist zurück! Nach über 100.000
begeisterten Besuchern kehren die Nonnen im Frühjahr 2026 nach
Deutschland und Österreich zurück und bringen das mitreißende
Show-Erlebnis nach dem gleichnamigen Kultfilm auf die Bühne.

Vom 09. bis 12. April 2026 heißt es in Duisburg im Theater am Marientor:
Glitzer, Gospel und Feel-Good-Entertainment voller Humor,
Herz und
himmlischer Hits. Vom 14. bis 19. April 2026 zieht das himmlische
Musical dann weiter in die Domstadt Köln, wo die Nonnen
in der
Motorworld erneut für Begeisterung sorgen.
Mit liebgewonnenen Charakteren, sprühender Energie und einem
mitreißenden Soundtrack fegt das göttliche Musical den Staub von den
Gesangsbüchern und reißt das Publikum garantiert von den Sitzen.

Showtime im Kloster
Als die Disco-Diva Deloris plötzlich im Kloster untertauchen muss,
treffen zwei Welten aufeinander: Mit ihrem Groove wirbelt sie den
Kirchenchor auf, schlägt ganz neue Töne aus der Feder vom 8-fachen
Oscar-Preisträger Alan Menken (u. a. Disneys ALADDIN & DIE SCHÖNE UND
DAS BIEST) an und sorgt für göttliches Chaos.

Eine Diva, ein Nonnen-Chor und ein Plan
Die Nachtclubsängerin Deloris van Cartier wird nach ihrem Auftritt
zufällig Zeugin eines Mordes – und findet sich plötzlich im
Zeugenschutzprogramm wieder. Anstatt glamouröser Bühnenlichter erwartet
sie ein konservatives Kloster, wo sie als bescheidene Nonne untertauchen
soll – zum Leidwesen der strengen Mutter Oberin…
Im Kirchenchor soll die Sängerin Teil der Gemeinde werden, doch die
Nonnen treffen keinen Ton und so übernimmt Deloris die Leitung.
Mit ihr
wird jeder Gottesdienst zum Event und die Messen ziehen immer mehr
Publikum an – als sie schließlich vor dem Papst auftreten
sollen, kommen
die Gangster Deloris auf die Spur und die Nonnen schweben unverhofft in
großer Gefahr…

Am Broadway produziert von Whoopi Goldberg & Stage Entertainment in
Verbindung mit The Shubert Organization und Disney Theatrical
Productions
Die Originalproduktion wurde in Verbindung mit Peter Schneider & Michael
Reno entwickelt und von Stage Entertainment produziert
SHOWSLOT PRÄSENTIERT IN ZUSAMMENARBEIT MIT JAMIE WILSON PRODUCTIONS
SISTER ACT – DAS HIMMLISCHE MUSICAL
Tour 2026 09.04.-12.04.2026 – DUISBURG, Theater am Marientor
14.04.-19.04.2026 – KÖLN, Motorworld
Vorverkauf Eventim, Oeticket und an allen bekannten Vorverkaufsstellen
Preise 39,90 € bis 129,90 € zzgl. Gebühren der Vorverkaufsstelle
Show-Dauer ca. 2,5 Stunden inkl. einer Pause Sprache Alle Songs und
Dialoge in deutscher Sprache Informationen
www.sisteract-tour.com
Weltladen lädt zum Mode-Tag
und zur musikalischen Lesung mit Okko Herlyn zur Aktualität der
Menschenrechte Am 17. April um 19 Uhr präsentieren
Okko Herlyn und Heike Kehl im Weltladen auf der Koloniestraße 92
Lieder und Texte zur Aktualität der Menschenrechte: „Gleich an Würde
und Rechten“ lautet der Titel des Abends, bei dem durch das
Künstlerpaar Berichte von Betroffenen und Songs von Sting u.a. und
klassische Autoren wie Kurt Tucholsky und Bertold Brecht zu Wort
kommen.
Der Eintritt ist frei. Es wird ein Hut zu Gunsten
der Arbeit von Amnesty International rum gehen. Einen Tag später, am
18. April ist wieder Mode-Tag im Weltladen Duisburg: von 10 bis 16
ist stöbern im fair produzierten Frühjahrs- und Sommer-Sortiment
angesagt. Um 11 und um 14 Uhr wird der Weltladen zum Laufsteg, denn
das Team zeigt dann nachhaltige, fröhliche Bio- Mode.

Ehrenamtliche des Weltladens bei einem Planungstag im Januar 2025
Der Duisburger Weltladen ist ein Fachgeschäft des fairen
Handels und wird als Verein seit über 40 Jahren durch ausschließlich
ehrenamtliche Mitarbeitende geführt und wirtschaftlich erfolgreich
betrieben. Mehr Infos zum Weltladen gibt es unter
www.weltladen-duisburg.de oder unter Tel.: 0203 / 358692
bzw.weltladenduisburg@t-online.de.

Okko Herlyn und Heike Kehl (Foto: Tom Thöne).
Fötenzirkus und andere unerhörte
Darbietungen - Autorenlesung in der Beecker Kirche
Wolfgang Steinweg alias Pfarrer Klaus Fleckner stellt
am 16. April 2026 um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche Duisburg
Beeck, Friedrich-Ebert-Straße 370, sein Buch “Flötenzirkus und
andere unerhörte Darbietungen” vor. Die Geschichten zeichnen ein
humorvolles Bild der Zeit um die Jahrtausendwende und strahlen dabei
mit ihrer melancholischen Heiterkeit eine tief empfundene Humanität
aus.
Sie entführen in die traute Vergangenheit, als
Hilfebedürftige noch zu öffentlichen Telefonzellen hasten durften,
in der verzweifelten Hoffnung, dass die stählernen Fernsprecher ihre
Münzopfer gnädig annehmen würden.
Wolfgang Steinweg alias
Klaus Fleckner war bis zu seinem Ruhestand 2022 Pfarrer der
Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck. Geschichten, Sketche,
Gedichte u. a. hat er früher schon geschrieben und in seiner
Gemeindearbeit verwendet. Die Lacherfolge bei diesen Aktivitäten
(Vorlesen in Gemeindegruppen, Anspiele und Sketche mit Erwachsenen
oder Konfirmandengruppen im Gottesdienst) haben ihn motiviert,
dieses Hobby als Pensionär fortzusetzen.
Der Eintritt zur
Autorenlesung ist frei, eine Spende für die Kirchenmusik der
Gemeinde ist gerne gesehen. Infos zur Gemeinde gibt es unter
www.ruhrort-beeck.de.

Evangelische Kirche Beeck (Foto: Tim Aukes)
"Gospels
and more“ - Offenes Chorprojekt in Großenbaum Annette
Erdmann, Kantorin der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd
weiß, welche positiven Auswirkungen aktives Singen auf das
menschliche Wohlbefinden hat. Davon berichten ihr Chormitglieder und
sie kennt es aus eigener Erfahrung: „Singen heißt Energie tanken,
Stress abbauen und die Seele befreien“. Und: „Gerade in der
aktuellen Zeit tut es gut, gemeinsam von Hoffnung zu singen.“
Alle, die Freude am Singen haben, sind herzlich eingeladen, beim
Gospelprojekt der Kantorei mitzuwirken. Kraftvolle, mitreißende
Gospels und auch gefühlvolle Balladen stehen auf dem Programm,
darunter auch der bekannte Song "You raise me up". Geprobt wird
jeweils mittwochs von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr: am 15., 22. und 29.
April im Gemeindehaus, Lauenburger Allee 21 oder nach Absprache in
der Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 23.
Wer mitmachen
möchte, kann sich bis zum 12. April bei Kantorin Annette Erdmann
anmelden (per E-Mail an annette.erdmann@ekir.de oder telefonisch
0203 / 76 77 09). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.evgds.de

Chor in der Versöhnungskirche - mit Kantorin Annette Erdmann im
Vordergrund - (Foto: Rolf Schotsch)

Psychische Erkrankungen 2024 die Ursache für 18,9 % der
Krankenhausbehandlungen von 10- bis 19-Jährigen •
Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für stationäre
Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen • Zahl der
wegen psychischen Erkrankungen stationär behandelten Kinder und
Jugendlichen gegenüber Vorjahr um 3,4 % gestiegen • Depressionen
sind über alle Altersgruppen hinweg häufigste Diagnose für
stationäre Behandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen
Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen waren im Jahr
2024 die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen
von Kindern und Jugendlichen. Gut 116 300 der rund 615 300
Krankenhauspatientinnen und - patienten im Alter von 10 bis 19
Jahren wurden aufgrund von psychischen Erkrankungen und
Verhaltensstörungen stationär behandelt.
Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) zum
Weltgesundheitstag am 7. April mitteilt, entsprach das knapp
einem Fünftel (18,9 %) aller Krankenhausbehandlungen in dieser
Altersgruppe. Zum Vergleich: Unter allen Krankenhauspatientinnen und
- patienten machte die Diagnose knapp 1,1 Millionen oder 5,9 % der
insgesamt gut 17,9 Millionen Behandlungen aus.
Zahl der
wegen psychischer Erkrankungen stationär behandelten Kinder und
Jugendlichen gegenüber Vorjahr gestiegen Die Zahl der aufgrund von
psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen im Krankenhaus
behandelten Kinder und Jugendlichen ist nach Rückgängen in den
Jahren 2018 bis 2020 und 2023 zuletzt wieder gestiegen.
Während es im Jahr 2023 noch rund 112 500 solcher Fälle unter den
10- bis 19-Jährigen gab, waren es 2024 gut 116 300 – ein Anstieg von
3,4 %. Insgesamt stieg die Zahl der stationären Behandlungen
aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen in
diesem Zeitraum leicht um 1,3 %.
Im 20-Jahres-Vergleich hat
die Zahl der Behandlungen wegen psychischer Erkrankungen in fast
allen Altersgruppen zugenommen, am stärksten jedoch bei den 10- bis
19-Jährigen: 2024 waren 36,5 % mehr psychisch erkrankte Kinder und
Jugendliche in stationärer Behandlung als noch 2004 mit gut
85 200 Patientinnen und Patienten.
In der
Altersgruppe 80plus nahmen die Behandlungsfälle in diesem Zeitraum
um 18,8 % zu, bei den 60- bis 79-Jährigen waren es 15,7 % mehr. Die
20- bis 39-Jährigen verzeichneten ein leichtes Plus von 2,4 %. Nur
bei den 40- bis 59-Jährigen gab es einen Rückgang um 8,6 %.
Insgesamt stieg die Zahl der Behandlungsfälle aufgrund der Diagnose
von 2004 bis 2024 um 4,0 %.
Die meisten
Krankenhausbehandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen und
Verhaltensstörungen von 10- bis 19-Jährigen gab es im Jahr 2017 mit
gut 125 500 Fällen. Über alle Altersgruppen hinweg wurde der
bisherige Höchststand 2014 mit rund 1,2 Millionen Fällen erreicht.

Depression häufigste Diagnose bei Kindern und Jugendlichen
Psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche werden am häufigsten
wegen Depressionen im Krankenhaus behandelt. Im Jahr 2024 waren gut
33 900 der 10- bis 19-Jährigen wegen sogenannter depressiver
Episoden oder wiederkehrender depressiver Störungen stationär in
Behandlung. Das entspricht einem Anteil von 29,1 % an allen aufgrund
von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen stationär
behandelten Kindern und Jugendlichen.
Bei rund 11 700 oder
10,1 % standen Reaktionen auf schwere Belastungen und
Anpassungsstörungen im Fokus der Behandlung. Alkoholbedingte
Erkrankungen wie etwa Abhängigkeits- und Entzugssyndrome waren mit
gut 9 900 Behandlungsfällen die dritthäufigste Diagnose für Kinder
und Jugendliche (8,5 %). Wegen Essstörungen wurden gut 7 300 Kinder
und Jugendliche stationär behandelt (6,3 %).
Depressionen
insgesamt die häufigste Diagnose Über alle Altersgruppen hinweg
wurden Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen und
Verhaltensstörungen ebenfalls am häufigsten wegen Depressionen
behandelt. Im Jahr 2024 machten sie mit gut 261 600 Fällen knapp ein
Viertel (24,7 %) aus. Auf Alkoholmissbrauch waren weitere 21,7 %
oder knapp 229 900 Krankenhausaufenthalte zurückzuführen.
Schizophrenie war mit rund 80 500 Behandlungsfällen die
dritthäufigste Diagnose (7,6 %). Innerhalb der verschiedenen
Altersgruppen sind Depressionen beziehungsweise alkoholbedingte
psychische Erkrankungen durchgängig die beiden häufigsten Diagnosen
bei stationären Krankenhausbehandlungen aufgrund von psychischen
Erkrankungen und Verhaltensstörungen.

Eine Ausnahme bildet die Altersgruppe 80plus: Hier dominiert
eine altersbedingte psychische Erkrankung – die Diagnose Delir
(akuter Verwirrtheitszustand), nicht durch Alkohol oder andere
psychotrope Substanzen bedingt. Im Jahr 2024 machte sie mehr als ein
Drittel (36,8 %) der stationären Krankenhausaufenthalte aufgrund von
psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen in dieser
Altersgruppe aus, gefolgt von Depressionen (19,8 %) und Demenz
(16,8 %).
Mittlerer Bruttojahresverdienst lag 2025
bei 54 066 Euro • Die oberen 10 % der
Vollzeitbeschäftigten verdienten 100 719 Euro brutto oder mehr • Die
unteren 10 % erzielten 33 828 Euro brutto oder weniger
Der
mittlere Bruttojahresverdienst, gemessen am Median, lag 2025 in
Deutschland einschließlich Sonderzahlungen bei 54 066 Euro. Somit
verdiente die Hälfte der Beschäftigten mehr oder genau diesen
Betrag, während die andere Hälfte weniger erhielt. Gegenüber dem
Vorjahr erhöhte sich der mittlere Bruttojahresverdienst um 1 907
Euro.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, erzielten die obersten 10 % der Vollzeitbeschäftigten 2025
einen Bruttojahresverdienst von 100 719 Euro oder mehr. Die 10 % am
unteren Ende der aufsteigend sortierten Verteilung verdienten 33 828
Euro brutto oder weniger. Das oberste Prozent der
Vollzeitbeschäftigten erzielte 2025 einen Bruttojahresverdienst von
219 110 Euro oder mehr.

Größere Unterschiede im Medianverdienst zwischen Ost- und
Westdeutschland und den Wirtschaftsabschnitten Der mittlere
Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten lag 2025 in den
östlichen Bundesländern (ohne Berlin) bei 46 013 Euro und in den
westlichen Bundesländern bei 55 435 Euro. Der Abstand zwischen den
Medianverdiensten betrug somit 9 422 Euro. Auch zwischen den
Wirtschaftsabschnitten gab es 2025 größere Unterschiede im mittleren
Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten.
Den
höchsten Medianverdienst verzeichnete 2025 die Energieversorgung mit
77 522 Euro, gefolgt von der Erbringung von Finanz- und
Versicherungsdienstleistungen mit 76 594 Euro. Im Gastgewerbe und in
der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei war der Medianverdienst mit
35 545 beziehungsweise 35 689 Euro brutto im Vergleich der
Wirtschaftsabschnitte am geringsten.
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