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Fast jede:r Zweite spart:
Ostern 2026 fällt kleiner aus Für viele Menschen fällt
Ostern 2026 kleiner aus als früher. Kurz vor den Osterfeiertagen und
inmitten heftiger Preissteigerungen bei Lebensmitteln, Süßwaren und
vor allem Kraftstoffen wollte Vergleich.org wissen, ob und wie die
Deutschen beim Osterfest sparen. Fast jede:r Zweite gab an,
angesichts der Teuerungen sparen zu wollen. Dabei setzen die
Befragten unterschiedliche Prioritäten.
Ja, an Ostern wird
dieses Jahr mehr gespart. Fast jede:r Zweite der von Vergleich.org
Befragten gab an, dieses Jahr wegen steigender Preise ein kleineres
Osterfest zu feiern als früher. 38 % wollen sich nicht einschränken,
sondern Ostern so genießen, wie sie es jedes Jahr machen. Lediglich
19 % wollen Ostern von vornherein nicht groß feiern. Hier wollte es
Vergleich.org genauer wissen und
fragte nach, in welchen Bereichen der Gürtel enger geschnallt wird.

Besonders deutlich zeigt sich der Sparwille bei Leckereien und
beim Essen. 50 % derjenigen, die an Ostern sparen, würden zuerst bei
Oster-Süßigkeiten großer Schokoladen-Marken kürzer treten. Statt
Markenware werden eher kleinere, günstigere Produkte für Ostern
gekauft. Kaum dahinter folgt die
Osterdeko: 48 %
wollen auf neue Dekoration verzichten und lieber auf Vorhandenes aus
dem letzten Jahr zurückgreifen oder selbst basteln.
Weniger
Geschenke, weniger Eier: Wir sparen vor allem an den Klassikern des
Osterfests Auch beim Schenken wird spürbar gespart. 34 % derjenigen
mit Sparvorhaben sagen, dass bei ihnen zuerst Ostergeschenke
wegfallen oder deutlich reduziert werden. Geschenkt wird, wenn
überhaupt, nur noch im engsten Familienkreis. Das zeigt einen klaren
Rückgang.
Zum Vergleich: Laut einer Umfrage des IfH Köln*
waren zu Ostern 2025 noch knapp 78 % der Befragten bereit,
Lebensmittel zum Verschenken zu besorgen. Etwas mehr als die Hälfte
(55 %) gab an, Spielwaren für Ostern kaufen zu wollen. Etwas
seltener, aber immer noch deutlich, trifft der Sparkurs die
Osterfeiertraditionen. Ein gutes Viertel (26 %) spart bei
bunten Eiern.
Die aktuelle Knappheit auf Grund von Lieferausfällen bei
Eiern sowie gestiegene Preise erklären dieses (Ei)nsparverhalten.
Und ohnehin: In vielen Familien bleibt nach Ostern noch viel Ei
übrig. Zuhause statt unterwegs: Ein Viertel spart bei Ausflügen und
Reisen in den Osterferien Ebenfalls 26 % gaben an, dieses Jahr auf
Reisen und Ausflüge rund um die Ostertage zu verzichten.
Stattdessen wird zuhause im Familienkreis die gemeinsame Zeit
gefeiert. Hierauf dürften auch die explosionsartig gestiegenen
Kraftstoffpreise einzahlen, die Fahrten in die Ferien deutlich
teurer werden lassen. Am wenigsten wird beim gemeinsamen Essen
gestrichen: Dennoch geben auch hier 24 % an, dass Brunch oder großes
Festessen für sie in diesem Jahr kleiner ausfallen oder ganz
wegfallen.
Ob kleiner oder so wie immer: Immerhin 81 % der
Befragten wollten auf die ein oder andere Weise Ostern feiern. Bei
schönem Wetter bietet sich zum Beispiel der klassisch Goethesche
Osterspaziergang an oder ein Besuch des regionalen, traditionellen
Osterfeuers. Oder warum nicht mal die Hefegebäcke und bunten Eier
einpacken und ein schönes
Picknick veranstalten?
Am Ende ist das Zusammensein und
Verbringen fröhlicher Stunden immer wichtiger als der teure
Schokoladenosterhase im Osternest. Woher kamen die Ergebnisse:
Vergleich.org hat mit Hilfe von MakeOpinion 509 Personen in
Deutschland befragt. Die Umfrage startete am 19. März 2026 und lief
ca. 24 Stunden. Mehrfachantworten waren möglich. *
Quelle:
Statista 2026, Deutschland; IfH Köln; 2025; 501 Befragte; 18–69
Jahre Bildnachweise: Adobe Stock/cobaltstock; ActionGP; MstMukta;
Lucky Dragon; The 2R Artificiality; valeriya_dor; teilweise
KI-generiert
Vergleich.org ist ein
unabhängiges Verbraucherportal und bietet seinen Leser:innen eine
umfassende Kaufberatung für Produkte sowie Dienstleistungen des
täglichen Bedarfs. Kostenlose Ratgeber, Testberichte und
Vergleichstabellen helfen Leserinnen und Lesern, kleine und große
Kaufentscheidungen richtig zu treffen.
Damit erreicht das
Team aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten monatlich über
5.900.000 Konsument:innen (Stand: Februar 2026). Herausgeber von
Vergleich.org ist die VGL Publishing AG mit Sitz in Berlin.
Stadtmuseum: Osterworkshop „Kompass basteln“
Das Kultur- und
Stadthistorische Museum lädt am Ostersonntag, 5. April, von 13 bis 17
Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen im Rahmen des
Marina-Marktes alle kleinen und großen Gäste zu einem Osterworkshop ein,
um die spannende Welt der Navigation kennenzulernen.
Gemeinsam mit Patrick Hayes können die Besucherinnen und Besucher einen
eigenen Kompass gestalten und dabei ganz nebenbei mehr über Navigation
und Orientierung erfahren, beispielsweise warum eine Kompassnadel immer
nach Norden zeigt. Auch die Frage, wer Johannes Corputius war, nach dem
der Platz vor dem Museum benannt ist, wird an diesem Tag beantwortet.
Das „Mercator Café“ ist an diesem Tag mit heißen und
kalten Getränken sowie leckerem Kuchen geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.
Innenhafen: So schön wird der erste Marina Markt 2026 am Ostersonntag
Der Frühling steht im Duisburger Innenhafen in den Startlöchern. Und
der erste Marina Markt des Jahres am Ostersonntag, den 5. April ist
sozusagen der Saisonauftakt. Veranstalter Duisburg Kontor wirbt mit
einem vielseitigen Angebot für den mediterranen Markt am Wasser. Der
Marina Markt ist in der Region längst kein Geheimtipp mehr, sondern
hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe in den Kalendern
von Duisburgern und Gästen etabliert.
Kein Wunder: Die Mischung aus vielfältiger Kulinarik, Kunsthandwerk
und großem Kinderprogramm im Duisburger Innenhafen ist einzigartig
in der Region. Für den Saisonbeginn am Ostersonntag hat sich der
Osterhase auch höchstpersönlich angekündigt, schreiben die
Verantwortlichen von Duisburg Kontor in einer Pressemitteilung.
Außerdem für die Kinder dabei: Töpfern und antikes Handwerk zum
Mitmachen, das schauinslandreisen-Spielmobil und die Hüpfburg der
Stadtwerke.
Den Abschluss bildet am Samstag, 11. April, von 13 bis 14.30 Uhr
eine Präsentation der entstandenen Werke. Eltern, Großeltern und
Freundinnen und Freunde sind herzlich eingeladen, die Comics der
jungen Künstlerinnen und Künstler bei Getränken und Gebäck zu
entdecken. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung auf der
Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de unter
„Veranstaltungen“ erforderlich.

Foto: Duisburg Kontor GmbH
Schienenkreuzfahrten mit der Walsumbahn im
westlichen Ruhrgebiet
Am Ostersonntag gibt es eine
Schienenkreuzfahrt über Bahnanlagen, die dem
"normalen" Fahrgast in der Regel verborgen bleiben.
Unsere Fahrt führt uns von Essen
Hbf über
Mülheim nach Oberhausen Hbf, wo die regulär befahrenen
Personenzugstrecken verlassen und die
Fahrt auf der sogenannten. Walsumbahn nach
Spellen
fortgesetzt wird.

Diese Strecke war einst sehr bedeutend für die
Montanindustrie im Duisburger Norden
sowie die
Anbindung diverser Kraftwerke. Derzeit verfügt die Strecke über keinen
planmäßigen Personenverkehr.

Im Anschluss befahren wir noch die großen
Güterbahnhöfe
Oberhausen West und
Duisburg-Ruhrort Hafen, bevor es
zurück zu den Abfahrtsbahnhöfen geht. Der Zug
besteht aus
mehreren Wagen aus den 1920er-1960er Jahren, welche von
verschiedenen Vereinen gepflegt und instand
gehalten werden.
Dabei bieten einige der eingesetzten Wagen die
Möglichkeit,
sich auf den Plattformen an
den Wagenenden die frische
Frühlingsluft um die Nase wehen zu lassen.
Für das
leibliche Wohl während der Fahrt sorgt das freundliche Personal im
Barwagen, welches
kleine Snacks und verschiedene Getränke für Gäste bereit hält.

IMK-Prognose: Iran-Krieg bremst Wachstum 2026 auf 0,9
Prozent, 1,6 Prozent Wachstum 2027 Die deutsche
Wirtschaft kann in diesem Jahr um 0,9 Prozent und 2027 um 1,6
Prozent wachsen. Voraussetzung dafür ist, dass der Iran-Krieg nicht
über den Sommer hinaus andauert, die Energielieferungen durch die
Straße von Hormus im Sommer dann wieder ungehindert laufen und die
Öl- und Gas-Infrastruktur der arabischen Golfstaaten nicht
substanziell beschädigt ist. Von diesem Szenario geht das Institut
für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der
Hans-Böckler-Stiftung in seiner neuen Konjunkturprognose aus.*

Quelle Hans-Böckler-Stiftung
Der aktuelle Höhenflug der
Energiepreise wird sich danach bis zum Jahresende 2026 zurückbilden.
Ab dem zweiten Halbjahr dürften die positiven Impulse erhöhter
staatlicher Investitionen und eines wieder anziehenden privaten
Konsums die Wirtschaftsentwicklung bestimmen. Die Inflation steigt
im Jahresdurchschnitt 2026 moderat auf 2,4 Prozent, 2027 läge die
Verbraucherpreisentwicklung mit 1,7 Prozent unter dem Inflationsziel
der Europäischen Zentralbank (EZB). Am Arbeitsmarkt würde sich kaum
etwas bewegen, die Arbeitslosenquote bliebe in beiden Jahren bei
durchschnittlich 6,3 Prozent, wie schon 2025.
Zudem
betrachtet das IMK ein Szenario eines länger anhaltenden Anstiegs
der Energiepreise durch den Iran-Krieg. Sollten die kriegerischen
Auseinandersetzungen der USA und Israels mit dem Iran länger
anhalten oder der Konflikt weiter eskalieren, könnte der bis zum
Kriegsausbruch erwartete wirtschaftliche Aufschwung im laufenden
Jahr ausfallen: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) würde nach
diesem Risikoszenario des IMK 2026 um allenfalls 0,2 Prozent
zunehmen und 2027 um 1,4 Prozent.
Neben der Dauer des
Konflikts als dominierender Variable nennen die Ökonom*innen weitere
Faktoren, die die EZB und die Bundesregierung selbst beeinflussen
können. Bei einem Kriegsende bis zum Sommer seien „die Bedingungen
für einen selbsttragenden Aufschwung noch gegeben“, schreiben sie.
„Vorausgesetzt sind allerdings eine besonnene Geldpolitik und eine
aktive Wirtschaftspolitik der Bundesregierung, die transformative
Investitionen vorantreibt und gegebenenfalls einen Beitrag zur
Sicherung der Preisstabilität leistet.“
Konkret solle die
EZB umgehend signalisieren, dass sie die Leitzinsen nur erhöhen
würde, wenn die Versorgungsengpässe über den Sommer hinaus anhalten
und der Energiepreisschub Zweitrundeneffekte auslöst. Die Politik
solle unbedingt sicherstellen, dass die Mittel aus dem
Sondervermögen wirklich in zusätzliche Investitionen fließen. Für
den – aktuell unwahrscheinlichen – Fall einer verfestigten höheren
Inflation sollte sie Vorbereitungen treffen, indem sie
beispielsweise Maßnahmen zur Deckelung von Energiepreisen ins Auge
fasst, eine Neuauflage der Inflationsprämie oder eine zielgerichtete
Senkung indirekter Steuern.
Gegenüber seiner vorherigen
Prognose vom Dezember 2025 reduziert das IMK die Wachstumserwartung
beim BIP für dieses Jahr im Hauptszenario um 0,3 Prozentpunkte. Für
2027 geben die Düsseldorfer Konjunkturexpert*innen erstmals eine
Prognose ab.
„Im Februar haben wir noch darüber nachgedacht,
die Prognose für 2026 anzuheben, weil zunehmend positive Signale
kamen, bis hin zu den Industrieaufträgen. Eine durchgreifende
Erholung war absehbar. Das verhageln nun zumindest zum Teil die
wirtschaftlichen Effekte des Kriegs, und schlimmstenfalls
verschärfen sie das Risiko einer Deindustrialisierung in
Deutschland“, sagt Prof. Dr. Sebastian Dullien, der
wissenschaftliche Direktor des IMK.
Es sei in dieser
Situation besonders wichtig, die Ursachen für den Rückschlag sauber
einzuordnen, betont der Ökonom: „Die deutsche Wirtschaft leidet
unter Entscheidungen ausländischer Politiker, nicht unter
klassischen Standort- oder Wettbewerbsproblemen.
Zugespitzt
gesagt: Wenn der Iran-Krieg die Energiepreise hochtreibt oder die
amerikanische und die chinesische Regierung durch Zollbarrieren,
Subventionen oder gezielte Abwertung ihrer Währungen Exporte aus
Europa ausbremsen, hilft es nichts, im Inland mit Druck auf Löhne,
Deregulierung bei der Arbeitszeit oder aktionistischen Einschnitten
bei der sozialen Sicherung zu reagieren. Im Gegenteil: Damit
schwächen wir den privaten Konsum als aktuell besonders wichtigen
Stabilitätsfaktor.“
Mehr... Kerndaten der Prognose


Diesel im März 2026 im
Durchschnitt so teuer wie noch nie -
ADAC Auswertung: 31. März bei beiden Sorten teuerster Tag des Jahres
- Dieselpreis im März im Schnitt bei 2,164 Euro je Liter, Super
E10 bei 2,022 Euro - Österreich-Modell führt zu
Preisaufschlägen von fast acht Cent um 12 Uhr
Die
Kraftstoffpreise sind im März 2026 massiv gestiegen. Wie die
aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt,
kostete ein Liter Diesel im Monatsmittel 2,164 Euro – nie zuvor war
Diesel im Monatsschnitt teurer! Teuerster Diesel-Monat aller Zeiten
war bisher der März 2022, kurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs, mit
durchschnittlich 2,140 Euro. Auch Super E10 hat sich zuletzt sehr
stark verteuert und kostete im März im Schnitt 2,022 Euro.
Damit blieb der Preis zwar noch um 4,7 Cent unter dem des
Rekordmonats März 2022, als für einen Liter Super E10 im Schnitt
2,069 zu bezahlen waren. Allerdings war der März damit für Super E10
der drittteuerste Monat aller Zeiten. Wie der Blick auf die jeweils
günstigsten und teuersten Tank-Tage des Monats zeigt, ging es bei
den Spritpreisen im März fast nur nach oben.
So war der 1.
März bei beiden Kraftstoffsorten der günstigste Tag zum Tanken.
Super kostete im Tagesmittel zum Monatsbeginn 1,794 Euro, Diesel
1,759 Euro je Liter. Teuerster Tag des Monats war mit dem 31. März
der letzte Tag des Monats mit 2,107 Euro für einen Liter Super E10
und 2,316 Euro für einen Liter Diesel. Diesel liegt damit nur noch
knapp unter dem Allzeithoch aus dem März 2022.
Benzin hat
sich damit binnen eines Monats um 31,3 Cent verteuert, Diesel um
55,7 Cent je Liter. Anders als üblich liegt der Dieselpreis zudem
deutlich über dem Preis von Benzin, trotz einer deutlich geringeren
Besteuerung. Die Bundesregierung hatte zuletzt verschiedene
Maßnahmen angekündigt, um Autofahrer zu entlasten.
Die
erste, unmittelbar feststellbare Maßnahme ist das so genannte
Österreich-Modell, das seit heute auch in Deutschland gilt.
Preiserhöhungen bei Kraftstoffen dürfen ab sofort nur noch einmal
täglich um 12 Uhr mittags vorgenommen werden, während Preissenkungen
weiterhin jederzeit möglich sind.

Wie eine erste Auswertung der Kraftstoffpreise um kurz nach 12
Uhr am 1. April zeigt, kletterte der Preis im Vergleich zu kurz vor
12 Uhr für Super E10 um 7,6 Cent auf 2,175 Euro, der Dieselpreis um
7,5 Cent auf 2,376 Euro.

Bis zum 2. April, 12 Uhr, dürfen die Spritpreise nach der neuen
Regelung nur noch gleichbleiben oder abgesenkt werden, nicht aber
steigen. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet die neue
Regelung: Besonders der Vormittag vor dem im Tagesverlauf einzig
möglichen Erhöhungszeitpunkt dürfte künftig der günstigste Moment
zum Tanken sein.
Der ADAC wird genau beobachten, wie sich
das neue System auf die Preisentwicklung auswirkt und die Autofahrer
eng mit Informationen begleiten. Unterstützung bei der Suche nach
preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier
lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als
14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche
Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter
www.adac.de/tanken.
Stärkung der europäischen und ukrainischen
Verteidigungsindustrie: Kommission verabschiedet Arbeitsprogramm in
Höhe von 1,5 Milliarden Euro Die Europäische Kommission hat
ein Arbeitsprogramm im Umfang von 1,5 Milliarden Euro im Rahmen des
Programms für die Europäische Verteidigungsindustrie (EDIP)
gebilligt. Ziel ist es, die europäische Verteidigungsindustrie zu
stärken und die Produktionskapazitäten zu steigern.
Andrius
Kubilius, Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt, erklärte: „In
nur wenigen Monaten haben wir die EDIP-Verordnung in konkrete
Möglichkeiten umgesetzt. Nun können die Mitgliedstaaten, Norwegen
und – als erstes Land im Rahmen eines
EU-Verteidigungsindustrieprogramms – die Ukraine sowie deren
Industrieunternehmen Fördermöglichkeiten nutzen, um die
Verteidigungszusammenarbeit zu stärken und die Produktion
anzukurbeln.“
MSV Duisburg –
VFL Osnabrück: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den VFL Osnabrück am
Dienstag, 7. April, um 19 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena,
setzt die DVG ihre Sportlinie 945 ein.
Abfahrtszeiten
Buslinie 945 Richtung MSV Arena: · ab „Salmstraße“ (Meiderich)
Abfahrt um 17.06, 17.16, 17.26 Uhr · ab „Bergstraße“ um 17.11,
17.21 und 17.31 Uhr · ab „Meiderich Bahnhof“ ab 17.15 bis 17.40
Uhr alle fünf Minuten · ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 17.50 und
17.05 Uhr · ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 16.58 bis 17.23 Uhr
alle fünf Minuten · ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab
17.15 bis 18.35 Uhr alle fünf Minuten · ab „Businesspark Nord“
(Asterlagen) um 17.33 Uhr

DVG-Foto
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt
bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im
Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können
kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt
benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre
Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Hinweis: Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf
Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der
Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden
Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in
Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu
nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena
kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“.
Zum 100. Geburtstag: Deutsche Post krönt Queen Elizabeth II mit
einer Sonderbriefmarke Post-Bereichsvorstand Bernd
Gemein: „Die Queen war auch in Deutschland als Symbol der
Versöhnung, moralische Autorität und Verkörperung von
Pflichtbewusstsein und Stabilität hoch angesehen und beliebt“

Entwurf des Postwertzeichens: Thomas Steinacker, Bonn Motiv: Queen
Elizabeth II in gelbem Outfit (125 Cent). Bildrechte: © NASA/Bill
Ingalls
Andrew Mitchell, Britischer Botschafter in
Deutschland: „Queen Elizabeth II. hatte einen besonderen Platz im
Herzen vieler Menschen in Deutschland. Ihre Besuche, ihre
Herzlichkeit und ihr unerschütterliches Engagement für die Stärkung
der Partnerschaft zwischen unseren Ländern hinterließen einen
bleibenden Eindruck. Diese Gedenkbriefmarke ist eine berührende
Würdigung ihres Vermächtnisses und der tiefen, beständigen
Verbundenheit zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland“
Sondermarke ab sofort in Postfilialen und online erhältlich
Am 21. April wäre Queen Elizabeth II 100 Jahre alt geworden.
Royal-Fans in Deutschland, von denen es bekanntlich viele gibt,
können sich nun freuen, denn: Die Deutsche Post ehrt „die Queen“ zu
diesem besonderen Anlass posthum mit einer Sonderbriefmarke.
Gemeinsam mit dem Britischen Botschafter, Andrew Mitchell, wurde die
Marke heute in der Botschaft des Vereinigten Königreichs offiziell
vorgestellt.
Sie zeigt die Monarchin in einem kanariengelben
Kostüm und einem für sie typischen, markanten gelben Hut. Die
Briefmarke hat den Portowert 125 Cent und kann zum Versand eines
Briefs oder einer Postkarte ins Ausland genutzt werden. Sie
erscheint in einer Auflage von 1,3 Millionen Stück und ist ab heute
in Postfilialen, im Online-Shop oder telefonisch beim Bestellservice
der Deutschen Post erhältlich.
Auch für Interessierte aus
dem Ausland gibt es eine Bestellmöglichkeit (E-Mail:
Premiumservice-Weiden@deutschepost.de). Offizieller Herausgeber der
Briefmarke ist das Bundesministerium der Finanzen, entworfen hat sie
Thomas Steinacker, Briefmarken-Designer der Deutschen Post.
Bernd Gemein, Bereichsvorstand der Deutschen Post: „Mit unseren
Briefmarken würdigen wir historisch bedeutsame Persönlichkeiten,
kulturelle und politische Leistungen sowie besondere Jubiläen. Dies
alles kommt hier in der Person von Queen Elizabeth II zusammen. Die
Queen war auch in Deutschland als Symbol der Versöhnung, moralische
Autorität und Verkörperung von Pflichtbewusstsein und Stabilität
hoch angesehen und beliebt. Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt für
alle Royal- und Briefmarken-Fans diese Sondermarke zu ihrem 100.
Geburtstag herausbringen können.“
Andrew Mitchell, Britischer
Botschafter in Deutschland: „Queen Elizabeth II. hatte einen
besonderen Platz im Herzen vieler Menschen in Deutschland. Ihre
Besuche, ihre Herzlichkeit und ihr unerschütterliches Engagement für
die Stärkung der Partnerschaft zwischen unseren Ländern hinterließen
einen bleibenden Eindruck. Diese Gedenkbriefmarke ist eine
berührende Würdigung ihres Vermächtnisses und der tiefen,
beständigen Verbundenheit zwischen dem Vereinigten Königreich und
Deutschland.“
Deutschland und die Queen Queen Elizabeth II
und Deutschland – das war seit Beginn eine besondere Beziehung.
Nicht nur gab es starke historische und familiäre Verbindungen
zwischen den britischen Royals und Deutschland. So hatte der Ehemann
von Königin Elisabeth II., Prinz Philip, deutsche Vorfahren, und das
Haus Windsor selbst war ursprünglich das Haus Sachsen-Coburg und
Gotha. 1965 besuchte Queen Elizabeth II die Bundesrepublik
Deutschland.
Der Besuch war die erste Visite eines
britischen Monarchen in Deutschland seit 1909. Elf Tage lang reiste
die Königin, begleitet von ihrem Mann Prince Philip, durch die
Bundesrepublik. In Berlin soll damals knapp eine Million Menschen
die Straßen gesäumt haben, um einen Blick auf die Königin zu
erhaschen. Insgesamt war Queen Elizabeth II vier Mal zu offiziellen
Staatsbesuchen in Deutschland. An ihrem Tod nahmen viele Menschen in
Deutschland Anteil. Die Live‑Übertragungen des Staatsbegräbnisses
von Queen Elizabeth II am 19. September 2022 erreichten in
Deutschland ein Millionenpublikum.
Biographie Elizabeth
Alexandra Mary Windsor, Prinzessin von York, kam am 21. April 1926
als älteste Tochter von Herzog Albert, dem späteren König George VI,
und dessen Ehefrau Elizabeth (geborene Bowes-Lyon, später Lady
Bowes-Lyon) in London zur Welt. Für die Thronfolge war sie
ursprünglich nicht vorgesehen, rückte aber als Zehnjährige auf,
nachdem ihr Onkel, König Edward VIII, 1936 seine Abdankung erklärt
hatte und sein jüngerer Bruder, Prinzessin Elizabeth’s Vater, die
Regentschaft übernahm. Während des Zweiten Weltkrieges schloss sich
die Kronprinzessin der Frauenabteilung des britischen Heeres an und
absolvierte eine Ausbildung zur Lastwagenfahrerin und Mechanikerin.
Am 20. November 1947 heiratete sie den Marineoffizier Philip
Mountbatten, Prinz von Griechenland und Dänemark, nunmehr Herzog von
Edinburgh, den sie mit dreizehn Jahren kennengelernt hatte. Als
König George VI am 6. Februar 1952 starb, wurde Kronprinzessin
Elizabeth im Alter von fünfundzwanzig Jahren Königin. Sie wählte den
Namen Elizabeth II und konnte am 2. Juni 1953 in der Londoner
Westminster-Abtei zur Königin gekrönt werden – ein Ereignis, das
weltweit Millionen Menschen live im Fernsehen verfolgten.
Queen Elizabeth II war von Februar 1952 bis zu ihrem Tod Königin von
Großbritannien und Nordirland sowie von weiteren Staaten des
Commonwealth. Ihre über siebzig Jahre währende Regentschaft war die
längste in der Geschichte des Königreichs. Die Monarchin erfüllte
ihre repräsentativen Aufgaben als Staatsoberhaupt mit großem
Pflichtgefühl und verkörperte Beständigkeit und Kontinuität. Zu
ihren privaten Vorlieben ist wenig bekannt. Doch dass die
passionierte Reiterin und Pferdezüchterin eine Schwäche für die
Hunderasse Welsh Corgi Pembroke und für farbenfrohe Kostüme mit
passenden Hutkreationen pflegte, war kein Geheimnis. Queen Elizabeth
II starb am 8. September 2022 im Alter von sechsundneunzig Jahren
auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral in Schottland.
Bundesweiter Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb startete in
11.Runde Ab sofort sind Menschen in ganz
Deutschland eingeladen, ihre Flächen naturnah zu gestalten und
Lebensräume für Wildbienen und andere Insekten zu schaffen. Insekten
sind die Grundlage für vielfältige Lebensräume. Der Wettbewerb
zeigt, wie viel sich schon mit kleinen Veränderungen erreichen
lässt.
Heimische Stauden und Wildblumen, Kräuter, Totholz,
offene Bodenstellen oder kleine Sandbereiche bieten Nahrung und
Nistmöglichkeiten für zahlreiche Insektenarten. Gleichzeitig
entstehen Orte, an denen Natur direkt erlebt werden kann.
Teilnehmen, so geht’s: Interessierte laden ihren Beitrag ab 1. April
(bis spätestens 31. Juli 2026) auf der Wettbewerbsplattform hoch:
https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/

Gewünscht ist
eine Kurzbeschreibung der Aktion mit Vorher-Nachher-Fotos der neu
gestalteten Fläche mit heimischen Blühpflanzen und
Gartenstrukturen. Egal, ob die Fläche zwei Quadratmeter oder 5.000
Quadratmeter groß ist, öffentlich oder privat – für alle
Interessierten gibt es eine passende Kategorie.
„Ein
besonderes Merkmal des Deutschland summt!-Pflanzwettbewerbs ist,
dass nicht nur die Gestaltung der Fläche zählt. Auch das Engagement
der Teilnehmenden spielt eine wichtige Rolle.“, so die Gründerin der
Initiative, Dr. Corinna Hölzer. Die Jury bewertet deshalb auch, wie
es den Beteiligten gelingt, andere Menschen für naturnahes Gärtnern
zu begeistern, etwa durch gemeinsame Pflanzaktionen,
Informationsangebote oder Veranstaltungen.
„Der Wettbewerb
ist so konzipiert, dass auch Interessierte mit wenigen
Vorkenntnissen in Sachen naturnaher Gestaltung teilnehmen können.
Auf unserer Website geben wir unter ‚Tipps & Tricks‘ zahlreiche
Infos dazu“, so Julia Sander, Leiterin des Deutschland
summt!-Pflanzwettbewerbs.
Schirmherr der Aktion sollte in
diesem Jahr der Parlamentarische Staatssekretär des
Bundesumweltministeriums, Carsten Träger, sein. Dieser ist leider
vor wenigen Tagen plötzlich verstorben. Seine Worte „Jetzt beim
Wettbewerb mitmachen! Gemeinsam für Artenvielfalt“ bleiben in seinem
Andenken Ansporn für uns alle.
Infomaterial rund um den
Wettbewerb Die Stiftung für Mensch und Umwelt bietet kostenfreie
Flyer, Sharepics etc. zur weiteren Bekanntmachung des Deutschland
summt!-Pflanzwettbewerbs an. Machen Sie gern davon Gebrauch:
https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/infomaterial.html Hintergrund zu
Wildbienen und zur biologischen Vielfalt Unsere Welt ist aktuell von
einem massiven globalen Artensterben geprägt.
Wie die IUCN
mitteilt, sind von den über 166.000 bewerteten Arten 28 % vom
Aussterben bedroht. Laut des Bundesamts für Naturschutz sind in
Deutschland über ein Viertel der Insektenarten in ihrem Bestand
gefährdet. „Etwa 48 % der 557 in der Roten Liste bewerteten
Bienenarten sind bestandsgefährdet oder schon ausgestorben“, so das
Rote Liste Zentrum.
Eine Ursache für den Rückgang und
die Gefährdung der Insekten liegt im Verlust ihrer Lebensräume.
Wildbienen und andere Insekten spielen eine wichtige Rolle in allen
Ökosystemen. Nimmt ihr Bestand ab, hat dies auch Folgen für uns.
Deutscher Verein plädiert für bundeseinheitliche
Umsetzung des Gewalthilfegesetzes Ab Januar 2027
müssen die Bundesländer auf Grundlage des Gewalthilfegesetzes
(GewHG) des Bundes ein Netz an ausreichenden, niedrigschwelligen,
fachlichen sowie bedarfsgerechte Schutz- und Beratungsangebote für
Mädchen, Frauen und ihre Kinder bei geschlechtsspezifischer und
häuslicher Gewalt sicherstellen.
In seinen jüngsten
Empfehlungen gibt der Deutsche Verein für öffentliche und private
Fürsorge e.V. Hinweise, was die Bundesländer beachten sollten, um
dieses Ziel zu erreichen und umzusetzen. Er hält dabei ein
abgestimmtes Vorgehen der Länder erforderlich, damit für jede
gewaltbetroffene Frau unabhängig von ihrem Wohnort ein Zugang zu
Schutz und Beratung gewährleistet ist.
„Gewalttaten
gegen Frauen und Kinder sind ein gewichtiges Problem in Deutschland
und bereits die Zahlen des sogenannten Hellfelds erschüttern.
Nunmehr hat die Dunkelfeldstudie „LeSuBiA“, die die Lebenssituation,
Sicherheit und Belastung im Alltag untersucht, ganz aktuell gezeigt,
wie groß das Ausmaß nicht angezeigter Gewalttaten gegen Frauen in
Deutschland ist: weniger als 5 % der Gewalttaten in Partnerschaften
werden zur Anzeige gebracht“, so Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin
des Deutschen Vereins. „Hier braucht es ein gemeinsames Tätigwerden
aller Akteur*innen, um einen umfassenden Gewaltschutz zu erreichen.“
Ende Februar 2025 ist mit dem Gewalthilfegesetz in
Deutschland erstmals eine spezifische rechtliche Regelung geschaffen
worden, die den Ausbau und die Verbesserung des derzeitigen
Hilfesystems bewirken soll und ab 2032 einen bundesweiten
Rechtsanspruch für Frauen und Kinder bei geschlechtsspezifischer und
häuslicher Gewalt vorsieht. Die Bundesländer sind für die Umsetzung
des GewHG verantwortlich – auch finanziell. Sie haben aktuell
bestimmte Umsetzungsaufgaben und -fragen zu klären, die bis Ende
2026 in Länderregelungen umzusetzen sind.
Das GewHG stellt
die Länder nicht nur vor zeitliche Herausforderungen. Denn dieses
gibt ihnen nur einen Rahmen vor, d.h. maßgebliche inhaltliche
Anforderungen werden für länderspezifische Lösungen offengelassen
und einige unbestimmte Rechtsbegriffe verwendet, die nun ausgefüllt
werden müssen. Die an die Länder gerichteten Empfehlungen legen
einen Fokus auf unmittelbar anstehende Aufgaben zur Realisierung
ihrer Sicherstellungsverantwortung und auf Handlungsschritte, die
diese für den Aufbau eines bedarfsgerechten und niedrigschwelligen
Hilfesystems dringend berücksichtigen sollten.
Für die
Umsetzung des Gesetzes empfiehlt der Deutsche Verein den Ländern,
die Analyse und Planung des Hilfesystems gemeinsam mit den
Akteur*innen der Versorgungspraxis vorzunehmen und deren Expertise
einzubeziehen. Besondere Aufmerksamkeit müsse den Bedarfen
vulnerabler gewaltbetroffener Frauen sowie (mit)betroffener Kinder
und Jugendlicher gelten, etwa bei Behinderung, psychischer
Beeinträchtigung, Wohnungs- oder Obdachlosigkeit sowie Migrations-
oder Fluchtbiografien.
Zu einem wirksamen Gewalthilfesystem
gehören nach Auffassung des Deutschen Vereins zudem Prävention,
Öffentlichkeits- und Täterarbeit sowie eine enge Vernetzung der
Angebote. Datenschutz und Anonymität müssten zum Schutz der
Betroffenen oberste Priorität haben.
Die Empfehlungen des Deutschen
Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur Umsetzung des
Gewalthilfegesetzes (GewHG) sind unter
https://www.deutscher-verein.de/empfehlungen-stellungnahmen/detail/empfehlungen-des-deutschen-vereins-fuer-oeffentliche-und-private-fuersorge-ev-zur-umsetzung-des-gewalthilfegesetzes-gewhg/
abrufbar.
Europäisches Parlament stimmt für
Digital-Omnibus zum AI Act. Hochrisiko-Produktbereiche
sollen aus dem AI Act herausgelöst und sektoral geregelt werden. Die
Folge wäre ein langjähriges Regulierungsvakuum und ein
Flickenteppich von Einzelregelungen.
Das Plenum des
Europäischen Parlaments hat heute im Rahmen des „Digital-Omnibus“
für Änderungen an der KI-Verordnung (AI Act) gestimmt. Neben
unstrittigen Verbesserungen wie längeren Umsetzungsfristen,
Erleichterungen für KMU und einem Verbot so genannter
„Nudifier“-Anwendungen enthält das Paket aus Sicht des TÜV-Verbands
auch einige sehr kritische Regelungen.
Zentrale
Hochrisiko-Produktbereiche wie Medizinprodukte, Maschinen oder
Spielzeuge sollen aus dem unmittelbaren Anwendungsbereich der
KI-Verordnung herausgelöst werden. Stattdessen sollen entsprechende
KI-Anforderungen in sektoralen Rechtsakten geregelt werden.
„Mit diesem Vorgehen wird der ursprüngliche Ansatz des AI Act
ausgehebelt, einheitliche Regelungen für zahlreiche Produktgruppen
zu schaffen“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des
TÜV-Verbands. „Stattdessen wird die Festlegung von
Sicherheitsanforderungen für risikoreiche Produkte und Anwendungen
mit Künstlicher Intelligenz auf den Sankt-Nimmerleins-Tag
verschoben.“
Die Folge wäre ein Regulierungsvakuum in den
kommenden fünf bis zehn Jahren und anschließend ein Flickenteppich
von Einzelregelungen für die unterschiedlichen Sektoren. Bühler: „In
den Trilog-Verhandlungen sind die Mitgliedsstaaten und die
EU-Kommission gefordert, den horizontalen Ansatz des AI Acts zu
erhalten und die Sicherheit für Hochrisiko-KI-Systeme zu
gewährleisten.“
Zu KI-Systemen mit hohem Risiko gehören
Anwendungen, bei denen Fehlfunktionen oder Fehlentscheidungen
gravierende Auswirkungen auf Sicherheit, Gesundheit und die
Grundrechte von Personen haben können, etwa in der Medizin, der
Robotik, in Bewerbungsverfahren oder beim Zugang zu Dienstleistungen
wie der Kreditvergabe.
Bühler: „Gerade bei
industriellen und verbrauchernahen Hochrisiko-KI-Systemen brauchen
wir einheitliche Vorgaben für Robustheit, Datenqualität,
Transparenz, Risikomanagement und menschliche Aufsicht, damit
Sicherheit, Gesundheit und Grundrechte wirksam geschützt werden.“
Sektorar-Exit schafft Flickenteppich bei KI-Regulierung Die
vorgeschlagene sektorale Verlagerung ("Sektor-Exit") würde den
europäischen Rechtsrahmen für Hochrisiko-KI-Systeme aus Sicht des
TÜV-Verbands nicht vereinfachen, sondern weiter zersplittern.
„KI-Anforderungen müssten dann in zahlreiche sektorale Richtlinien
und Verordnungen eingearbeitet werden – mit unterschiedlichen
Standards, Verfahren und Umsetzungsfristen“, sagt Bühler. „Das würde
nicht zu mehr Klarheit führen, sondern neue Unsicherheiten
schaffen.“
Hinzu kommt: KI entwickelt sich deutlich
schneller, als sektorale Regulierung angepasst werden kann. Ein
solcher Sektor-Exit würde die Regulierung von Hochrisiko-KI deshalb
erheblich ausbremsen. KI-spezifische Vorgaben müssten mühsam in
viele einzelne Regelwerke übernommen und dort fortlaufend
nachgeschärft werden. Bühler: „Das wäre kein Bürokratieabbau,
sondern der Einstieg in einen regulatorischen Flickenteppich – mit
mehr Aufwand, mehr Unsicherheit und langfristig höheren Belastungen
für Unternehmen.“
Der TÜV-Verband hat bereits gemeinsam mit
AlgorithmWatch, AI Policy Lab, ALLAI, BSI - United Kingdom, DEKRA,
ForHumanity, Open Knowledge Foundation, The Future Society und TÜV
AI.Lab in einem offenen Brief an die Bundesregierung vor einem
Sektor-Exit gewarnt. Den offenen Brief einer breiten Allianz aus
Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gegen den Sektor-Exit
im AI Act finden Sie hier.

Mittlerer Bruttojahresverdienst lag 2025 bei 54 066 Euro
• Die oberen 10 % der Vollzeitbeschäftigten verdienten 100 719 Euro
brutto oder mehr • Die unteren 10 % erzielten 33 828 Euro brutto
oder weniger
Der mittlere Bruttojahresverdienst, gemessen am
Median, lag 2025 in Deutschland einschließlich Sonderzahlungen bei
54 066 Euro. Somit verdiente die Hälfte der Beschäftigten mehr oder
genau diesen Betrag, während die andere Hälfte weniger erhielt.
Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der mittlere
Bruttojahresverdienst um 1 907 Euro.
Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erzielten die obersten 10 %
der Vollzeitbeschäftigten 2025 einen Bruttojahresverdienst von 100
719 Euro oder mehr. Die 10 % am unteren Ende der aufsteigend
sortierten Verteilung verdienten 33 828 Euro brutto oder weniger.
Das oberste Prozent der Vollzeitbeschäftigten erzielte 2025 einen
Bruttojahresverdienst von 219 110 Euro oder mehr.
Der
durchschnittliche Bruttojahresverdienst einschließlich
Sonderzahlungen aller Vollzeitbeschäftigten gemessen am
arithmetischen Mittel betrug 64 441 Euro brutto, im Vorjahr lag er
bei 62 235 Euro brutto. Der Unterschied zum Median von 54 066 Euro
verdeutlicht, dass besonders hohe Verdienste den
Durchschnittsverdienst nach oben beeinflussen.
Werden alle
Vollzeitbeschäftigten nach ihrem Bruttojahresverdienst sortiert,
können Aussagen darüber getroffen werden, wie viel Prozent der
Vollzeitbeschäftigten einen Verdienst oberhalb eines bestimmten
Werts erzielten. 70 % aller Vollzeitbeschäftigten verdienten im Jahr
2025 beispielsweise 44 215 Euro brutto oder mehr. Mit einem
Verdienst von rund 44 000 Euro gehörte man also zu den 30 % mit den
niedrigsten Verdiensten. Mit einem Verdienst von rund 80 000 Euro
gehörte man zu den 20 % mit den höchsten Verdiensten.

Größere Unterschiede im Medianverdienst zwischen Ost- und
Westdeutschland und den Wirtschaftsabschnitten Der mittlere
Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten lag 2025 in den
östlichen Bundesländern (ohne Berlin) bei 46 013 Euro und in den
westlichen Bundesländern bei 55 435 Euro. Der Abstand zwischen den
Medianverdiensten betrug somit 9 422 Euro. Auch zwischen den
Wirtschaftsabschnitten gab es 2025 größere Unterschiede im mittleren
Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten.
Den
höchsten Medianverdienst verzeichnete 2025 die Energieversorgung mit
77 522 Euro, gefolgt von der Erbringung von Finanz- und
Versicherungsdienstleistungen mit 76 594 Euro. Im Gastgewerbe und in
der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei war der Medianverdienst mit
35 545 beziehungsweise 35 689 Euro brutto im Vergleich der
Wirtschaftsabschnitte am geringsten.
Psychische Erkrankungen 2024 die Ursache für 18,9 % der
Krankenhausbehandlungen von 10- bis 19-Jährigen •
Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für stationäre
Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen • Zahl der
wegen psychischen Erkrankungen stationär behandelten Kinder und
Jugendlichen gegenüber Vorjahr um 3,4 % gestiegen • Depressionen
sind über alle Altersgruppen hinweg häufigste Diagnose für
stationäre Behandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen
Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen waren im Jahr
2024 die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen
von Kindern und Jugendlichen. Gut 116 300 der rund 615 300
Krankenhauspatientinnen und - patienten im Alter von 10 bis 19
Jahren wurden aufgrund von psychischen Erkrankungen und
Verhaltensstörungen stationär behandelt.
Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltgesundheitstag am 7. April
mitteilt, entsprach das knapp einem Fünftel (18,9 %) aller
Krankenhausbehandlungen in dieser Altersgruppe. Zum Vergleich: Unter
allen Krankenhauspatientinnen und - patienten machte die Diagnose
knapp 1,1 Millionen oder 5,9 % der insgesamt gut 17,9 Millionen
Behandlungen aus.
Zahl der wegen psychischer Erkrankungen
stationär behandelten Kinder und Jugendlichen gegenüber Vorjahr
gestiegen Die Zahl der aufgrund von psychischen Erkrankungen und
Verhaltensstörungen im Krankenhaus behandelten Kinder und
Jugendlichen ist nach Rückgängen in den Jahren 2018 bis 2020 und
2023 zuletzt wieder gestiegen.
Während es im Jahr 2023 noch
rund 112 500 solcher Fälle unter den 10- bis 19-Jährigen gab, waren
es 2024 gut 116 300 – ein Anstieg von 3,4 %. Insgesamt stieg die
Zahl der stationären Behandlungen aufgrund von psychischen
Erkrankungen und Verhaltensstörungen in diesem Zeitraum leicht um
1,3 %.
Im 20-Jahres-Vergleich hat die Zahl der Behandlungen
wegen psychischer Erkrankungen in fast allen Altersgruppen
zugenommen, am stärksten jedoch bei den 10- bis 19-Jährigen: 2024
waren 36,5 % mehr psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche in
stationärer Behandlung als noch 2004 mit gut 85 200 Patientinnen und
Patienten.
In der Altersgruppe 80plus nahmen die
Behandlungsfälle in diesem Zeitraum um 18,8 % zu, bei den 60- bis
79-Jährigen waren es 15,7 % mehr. Die 20- bis 39-Jährigen
verzeichneten ein leichtes Plus von 2,4 %. Nur bei den 40- bis
59-Jährigen gab es einen Rückgang um 8,6 %. Insgesamt stieg die Zahl
der Behandlungsfälle aufgrund der Diagnose von 2004 bis 2024 um
4,0 %.
Die meisten Krankenhausbehandlungen aufgrund von
psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen von 10- bis
19-Jährigen gab es im Jahr 2017 mit gut 125 500 Fällen. Über alle
Altersgruppen hinweg wurde der bisherige Höchststand 2014 mit rund
1,2 Millionen Fällen erreicht.

Depression häufigste Diagnose bei Kindern und Jugendlichen Psychisch
erkrankte Kinder und Jugendliche werden am häufigsten wegen
Depressionen im Krankenhaus behandelt. Im Jahr 2024 waren gut 33 900
der 10- bis 19-Jährigen wegen sogenannter depressiver Episoden oder
wiederkehrender depressiver Störungen stationär in Behandlung.
Das entspricht einem Anteil von 29,1 % an allen aufgrund von
psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen stationär
behandelten Kindern und Jugendlichen. Bei rund 11 700 oder 10,1 %
standen Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen
im Fokus der Behandlung. Alkoholbedingte Erkrankungen wie etwa
Abhängigkeits- und Entzugssyndrome waren mit gut
9 900 Behandlungsfällen die dritthäufigste Diagnose für Kinder und
Jugendliche (8,5).
Wegen Essstörungen wurden gut
7 300 Kinder und Jugendliche stationär behandelt (6,3 %).
Depressionen insgesamt die häufigste Diagnose Über alle
Altersgruppen hinweg wurden Patientinnen und Patienten mit
psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen ebenfalls am
häufigsten wegen Depressionen behandelt.
Im Jahr 2024
machten sie mit gut 261 600 Fällen knapp ein Viertel (24,7 %) aus.
Auf Alkoholmissbrauch waren weitere 21,7 % oder knapp
229 900 Krankenhausaufenthalte zurückzuführen. Schizophrenie war mit
rund 80 500 Behandlungsfällen die dritthäufigste Diagnose (7,6 %).
Innerhalb der verschiedenen Altersgruppen sind Depressionen
beziehungsweise alkoholbedingte psychische Erkrankungen durchgängig
die beiden häufigsten Diagnosen bei stationären
Krankenhausbehandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen und
Verhaltensstörungen. Eine Ausnahme bildet die Altersgruppe 80plus:
Hier dominiert eine altersbedingte psychische Erkrankung – die
Diagnose Delir (akuter Verwirrtheitszustand), nicht durch Alkohol
oder andere psychotrope Substanzen bedingt.
Im Jahr 2024
machte sie mehr als ein Drittel (36,8 %) der stationären
Krankenhausaufenthalte aufgrund von psychischen Erkrankungen und
Verhaltensstörungen in dieser Altersgruppe aus, gefolgt von
Depressionen (19,8 %) und Demenz (16,8 %).

Frauen in der Musikgeschichte beim Konzert in Neudorf
Susanne Hochscheid (Blockflöte) und Niclas Floer (Klavier) verbinden
in ihrem Konzert „Frauen in der Musikgeschichte“ am 12. April um 18
Uhr im Neudorfer Gemeindesaal, Wildstraße 31, Werke von
Komponistinnen wie Hildegard von Bingen, Barbara Strozzi und Clara
Schumann mit eigenen Kompositionen und modernen Klängen.
Im
Spiel des Duos mit Originalwerken und weitreichenden
stilübergreifenden Interpretationen werden die Grenzen zwischen den
Epochen aufgelöst: Eine Hommage an die Musik-Pionierinnen und eine
kraftvolle, zeitgenössische Klangerfahrung. Der Eintritt ist frei.
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld Neudorf lädt
herzlich zu dem Konzert ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter
www.hochfeld-neudorf.de.
Superintendent Dr.
Urban und Daniel Drückes wünschen frohe Ostern Gott
schenkt einen neuen Anfang Superintendent Dr. Christoph Urban und
Popkantor Daniel Drückes wünschen frohe Ostern Dr. Christoph Urban
wünscht in seinem aktuellen Video diesmal zusammen mit Daniel
Drückes allen Christinnen und Christen frohe Ostern.
Der
Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg hat mit dem
Popkantor des Kirchenkreises neun kurze Gesänge für die einzelnen
Stationen im Osternachtgottesdienst produziert: Daniel Drückes
komponierte die Musik, Dr. Urban schrieb die Texte. Im Ostervideo
erklingt natürlich die wunderbare Botschaft der Auferstehung:
„‚Seht, das Grab ist leer.‘ Das Ende ist kein Ende mehr, denn das
Grab ist leer.“

Superintendent Urban beendet die Ansprache mit den österlichen
Worten: „Wo Lebensträume zerplatzen, wo Hoffnung schwindet, wo
Schuld niederdrückt, da schenkt Gott einen neuen Anfang.“ Zu
sehen ist das Video auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“.
Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im
Netz unter
www.kirche-duisburg.de.
Die Frauen am Ostermorgen. Sie
entdecken das leere Grab. Sie wollen zu Jesus. Aber er ist nicht
da. Stattdessen treffen sie einen Engel. Mit einer wunderbaren
Botschaft. (Gesang Daniel Drückes) Der Engel sagt: „Er ist nicht
hier. Seht, das Grab ist leer.“ Das Ende ist kein Ende mehr, denn
das Grab ist leer. Jesus ist auferstanden. Auch unsere Enden müssen
nicht endgültig bleiben.
Wo Lebensträume zerplatzen, wo
Hoffnung schwindet, wo Schuld niederdrückt, da schenkt Gott einen
neuen Anfang. (Gesang Daniel Drückes) Der Engel sagt: „Er ist nicht
hier. Seht, das Grab ist leer.“ Das Ende ist kein Ende mehr, denn
das Grab ist leer.
Die Citykirche kennenlernen -
Kostenfreie Führung durch Salvator Die Salvatorkirche
am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten
Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren
geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte,
den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten
Stadtkirche neben dem Rathaus.
Am Sonntag, 12. April 2026 um
15 Uhr macht Folker Nießalla mit Interessierten an verschiedensten
Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und
Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle
Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum
Gotteshaus gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

Salvator-Fenster - BZ-Foto Baje
„Unsere Muttersprache ist
die Seelsorge“- Abschiedsgottesdienst und Dankeschön-Empfang für
Pfarrer Bodo Kaiser in Huckingen Zum 1. Mai wird Bodo
Kaiser, engagierter, beliebter und bestens „verankerter“ Pfarrer der
Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd, in den Ruhestand
gehen und mit seiner Frau Annette nach Brandenburg ziehen. Dort geht
es in die Heimat der Mutter seiner Frau. Aus den vielen Besuchen und
Urlauben seit der Wende wird nun eine „Heimat auf Dauer“.
„Da ich dann 63 Jahre alt bin, hat meine Familie jetzt einfach
Vorrang“, sagt er und betont, dass diese Entscheidung halt
ausschließlich persönliche Gründe habe, denn er hat gerne in
„seiner“ lebendig-engagierten Gemeinde im Duisburger Süden gestaltet
und gewirkt. Jetzt nimmt er dankbar und wehmütig zugleich Abschied.
Und mit denselben emotionalen Gefühlen und herzlichen Empfindungen
verabschiedet die Gemeinde ihn am Sonntag, 12. April, im
Gottesdienst um 11 Uhr im Gemeindehaus Huckingen.
Anschließend ist reichlich Zeit für Begegnungen, Gespräche und
Erinnerungen. Ob es Verkündigung, Seelsorge, Diakonie,
Bildungsarbeit, das „Einnehmen und Mitnehmen“, der
generationenübergreifende Dienst am und für den Menschen sind, die
Arbeit und das Wirken von Bodo Kaiser hatte viele Facetten, und vor
allem hat sie „dankbare Spuren“ hinterlassen.
„Unsere
Muttersprache ist die Seelsorge“, hat er einmal gesagt und damit zum
Ausdruck gebracht, was ihm am Herzen liegt. Glaube, so wird es in
Gesprächen mit ihm deutlich, ist für ihn wirklich eine
Herzensangelegenheit, verbunden mit Verstand, Verständnis und
Engagement. Geboren in Essen, ist er in einer sozial und kirchlich
engagierten Familie aufgewachsen.
Aus seiner Mitarbeit im
Kindergottesdienst und in der Konfirmandenarbeit sowie dem CVJM
stammt seine Wertschätzung der biblischen Überlieferung und der
verbindlichen Struktur von Mitarbeit. In seiner langjährigen
Mitarbeit bei amnesty international lernte Bodo Kaiser gleichzeitig
die Bedeutung der gesellschaftspolitischen Ebene kennen. Für ihn
heißt das: Glaube ist immer persönlich, aber nie privat.
Der
Wert kirchlichen Engagements ohne Eigeninteressen wurde ihm in der
offenen Jugendarbeit als Zivildienstleistender besonders bewusst.
Nach dem Studium in Wuppertal, Bochum und Marburg hatte er Vikariat
und Probedienst in verschiedenen Quartieren in Düsseldorf
absolviert.
Von 1994 bis 2017 war Bodo Kaiser dann Pfarrer
in Düsseldorf-Unterrath. Zusammen mit seiner Frau Annette hat er
zwei inzwischen erwachsene Töchter. Seit 2017 sind Bodo und Annette
Kaiser im Duisburger Süden heimisch geworden. „Meiner Frau Annette
und mir war es ein Vergnügen und ein Geschenk, hier in Duisburg neun
Jahre lang gearbeitet und gelebt zu haben“, blickt der
„Lebensbegleiter in Leid und Freude“ dankbar zurück. Und die
Gemeinde wird Bodo Kaiser ebenfalls voller Dankbarkeit als Geschenk
betrachten. Reiner Terhorst

Pfarrer Kaiser beim gemeinsamen Luftsprung mit Konfirmandinnen und
Konfirmanden. Foto: www.evgds.de
Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf In
der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im
Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die
Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört
der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.
Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits
leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an
jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am
14. April. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.
„Wir
freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent
im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch
Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen. Rückfragen
beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail
armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.

Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 auf 538 Milliarden Euro
gestiegen • Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung
mit +11,3 % am stärksten gestiegen • Auf den ambulanten Sektor
entfielen die meisten Ausgaben • Hohes Ausgabenwachstum für
pflegerische Leistungen und Arzneimittel • Schätzung für 2025
geht von einem erneuten deutlichen Anstieg aus
Die
Gesundheitsausgaben in Deutschland beliefen sich im Jahr 2024 auf
538,2 Milliarden Euro. Das waren 6 444 Euro je Einwohnerin und
Einwohner. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum
Weltgesundheitstag am 7. April 2026 weiter mitteilt, stiegen die
Gesundheitsausgaben insgesamt um 37,9 Milliarden Euro oder 7,6 %
gegenüber 2023. Der Anteil der Gesundheitsausgaben am
Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2024 bei 12,4 % und damit 0,6
Prozentpunkte höher als im Vorjahr.
Gesundheitsausgaben haben sich in den vergangenen 30 Jahren
verdreifacht Im Jahr 1994 betrugen die Gesundheitsausgaben in
Deutschland 175,3 Milliarden Euro. Die Ausgaben haben sich damit in
den vergangenen 30 Jahren mehr als verdreifacht. Umgerechnet
entsprach dies damals 2 161 Euro je Einwohnerin beziehungsweise
Einwohner und einem Anteil am BIP von 9,5 %.

Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung mit +11,3 % am
stärksten gestiegen Gegenüber 2023 verzeichnete die soziale
Pflegeversicherung im Vergleich aller Ausgabenträger den stärksten
Anstieg von 11,3 % oder 6,5 Milliarden Euro auf
64,7 Milliarden Euro. Dieser ist insbesondere auf die weiter
steigenden Kosten im Zusammenhang mit Pflegegeld und
Pflegesachleistungen sowie die Leistungszuschläge für vollstationäre
Eigenanteile nach § 43c SGB XI zurückzuführen.
Der Anteil
der sozialen Pflegeversicherung an den Gesundheitsausgaben entsprach
12,0 %. Mit einem Ausgabenanteil von 55,9 % war die gesetzliche
Krankenversicherung auch im Jahr 2024 der größte Ausgabenträger im
Gesundheitswesen. Ihre Ausgaben beliefen sich auf
300,8 Milliarden Euro und lagen somit 7,8 % oder
21,7 Milliarden Euro über denen des Jahres 2023.
Die
privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck
bildeten 2024 mit Gesundheitsausgaben in Höhe von 65 Milliarden Euro
oder 12,1 % den zweitgrößten Ausgabenträger. Im Vorjahresvergleich
wiesen sie einen Ausgabenanstieg von 5,4 % oder 3,3 Milliarden Euro
auf.
Die Ausgaben der privaten
Krankenversicherung stiegen um 9,7 % oder 3,9 Milliarden Euro auf
44,8 Milliarden Euro. Auf sie entfielen 8,3 % der
Gesundheitsausgaben. Auf den ambulanten Sektor entfielen die meisten
Ausgaben Gegliedert nach Einrichtungen des Gesundheitswesens (unter
anderem ambulante, teil- und vollstationäre Einrichtungen sowie
Rettungsdienste und Gesundheitsschutz) entfiel 2024 mit
259,4 Milliarden Euro fast die Hälfte der Gesundheitsausgaben
(48,2 %) auf ambulante Einrichtungen wie zum Beispiel Apotheken oder
Arztpraxen.
In (teil-) stationären Einrichtungen – hierzu
zählen Krankenhäuser, Einrichtungen der (teil-) stationären Pflege
sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen – wurden insgesamt
197,7 Milliarden Euro aufgewendet, das entsprach 36,7 % aller
Ausgaben. Im Vergleich zum Vorjahr sind in fast allen
Einrichtungen die Gesundheitsausgaben deutlich gestiegen.
Lediglich in der Einrichtung Gesundheitsschutz, zu der unter anderem
die Gesundheitsämter, das Robert Koch-Institut (RKI) und das
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zählen, war
nochmals ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Milliarden Euro
(-18,5 %) auf 5,9 Milliarden Euro festzustellen.
Hintergrund
sind im Jahr 2023 noch weiterhin geleistete Corona-Ausgaben, die
2024 nahezu vollständig entfielen. Ein Vergleich mit dem
Vor-Corona-Jahr 2019 zeigt jedoch beim Gesundheitsschutz den
stärksten prozentualen Anstieg aller Einrichtungen der vergangenen
fünf Jahre. Dieser lag bei 61,5 % oder 2,2 Milliarden Euro.
Maßgeblich hierfür sind die unternommenen Anstrengungen, unter
anderem durch den Pakt
für den öffentlichen Gesundheitsdienst, den Gesundheitsschutz zu
stärken.
Hohes Ausgabenwachstum für pflegerische Leistungen
und Arzneimittel Neben ärztlichen, therapeutischen und
pflegerischen Leistungen zählen unter anderem die Gewährleistung von
Zahnersatz, das Bereitstellen von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln
sowie von Unterkunft und Verpflegung zum Leistungsspektrum der
Einrichtungen des Gesundheitswesens.
Mit 135,9 Milliarden
Euro oder 25,3 % bildeten die pflegerischen Leistungen, zu der unter
anderem die ambulant und stationär geleistete Grund-, Behandlungs-
und Intensivpflege zählen, die größte Ausgabenposition. Mit einem
Anstieg von 14,2 Milliarden Euro beziehungsweise 11,6 % war die
Veränderung im Vergleich zum Vorjahr am größten. Grund hierfür sind
insbesondere die gestiegenen Pflegepersonalkosten im stationären
Bereich sowie die Pflegegeldzahlungen in der häuslichen Pflege.
Starke Ausgabenzuwächse gab es daneben bei den Arzneimitteln.
Unter anderem durch das Auslaufen des für 2023 einmalig
angehobenen Herstellerrabatts für erstattungsfähige Arzneimittel
stiegen die Ausgaben im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um
7,2 Milliarden Euro beziehungsweise 9,3 % auf 85,1 Milliarden Euro.
Schätzung für 2025 geht von einem
erneuten deutlichen Anstieg aus Für das Jahr 2025 wird auf Basis
bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte ein weiterer
deutlicher Anstieg der Gesundheitsausgaben auf 579,5 Milliarden Euro
geschätzt. Das wären 41,3 Milliarden Euro oder 7,7 % mehr als im
Jahr 2024.
NRW-Industrie: Schokoladenproduktion 2025
leicht gesunken * Absatzwert der Produktion stieg um
fast ein Viertel. * Höchster durchschnittlicher Absatzwert der
letzten 10 Jahre. * Produktionsschwerpunkte in den
Regierungsbezirken Köln und Detmold.
Im Jahr 2025 sind nach
vorläufigen Ergebnissen 328.141 Tonnen Schokolade u. a. kakaohaltige
Lebensmittelzubereitungen (ohne weiße Schokolade) in NRW industriell
hergestellt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren
das 2,3 % weniger als im Jahr 2024. Rein rechnerisch könnten mit der
im Jahr 2025 produzierten Menge jede Einwohnerin und jeder Einwohner
des Landes monatlich mit etwa 1,5 Kilogramm Schokolade versorgt
werden.

In 34 der 9.622 produzierenden Betriebe des Verarbeitenden
Gewerbes in NRW wurde im vergangenen Jahr Schokolade produziert. Der
Absatzwert der in NRW produzierten Schokolade und anderen
kakaohaltigen Lebensmittelzubereitungen erreichte 2025 mit rund
3,2 Milliarden Euro seinen bisher höchsten Wert; er war damit
nominal (also nicht preisbereinigt) um 594,8 Millionen Euro bzw.
23,2 % höher als ein Jahr zuvor.
Durchschnittlicher
Absatzwert auf 10-Jahres-Hoch Der durchschnittliche Absatzwert
je Kilogramm Süßwaren erreichte im Jahr 2025 den höchsten Stand der
letzten zehn Jahre: Mit 9,62 Euro war er um 26,1 % höher als ein
Jahr zuvor und um 72,5 % höher als im Jahr 2015 mit damals 5,58 Euro
je Kilogramm.
Beinahe die Hälfte der NRW-Absatzmenge wurde
im Regierungsbezirk Köln hergestellt Mit 149.973 Tonnen bzw. 45,7 %
wurde fast die Hälfte der nordrhein-westfälischen Absatzmenge von
Betrieben aus dem Regierungsbezirk Köln erzeugt, gefolgt von
Betrieben aus dem Regierungsbezirk Detmold mit 112.758 Tonnen bzw.
34,4 %.
NRW: Bauproduktion im Januar 2026 real um
rund 4 % gesunken * NRW-Bauproduktion sinkt im Hochbau
um 9,0 % und steigt im Tiefbau um 1,8 %. * Rückgänge in allen
Bausparten des Hochbaus; Zuwächse in allen Sparten des Tiefbaus.
* Anstieg der Bauproduktion um 23,2 % gegenüber Januar 2019. S
Die Produktion im
nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im Januar 2026 real
(kalender-/preisbereinigt) um 4,1 % niedriger gewesen als ein Jahr
zuvor. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Produktion
im Hochbau um 9,0 % niedriger und im Tiefbau um 1,8 % höher als im
Januar 2025.
Bauproduktion in allen Bausparten des Hochbaus
rückläufig Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker
im Januar 2026 in sämtlichen Bausparten eine rückläufige Entwicklung
der Bauproduktion: Im Wohnungsbau war ein Rückgang der Bauproduktion
gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat von 7,0 % zu
konstatieren.

Im gewerblichen und industriellen Hochbau (−10,3 %) sowie im
öffentlichen Hochbau (−12,6 %) war die Bauproduktion ebenfalls
niedriger als im Januar 2025. Zuwächse in allen Bausparten des
Tiefbaus Innerhalb des Tiefbaus konnten im Januar 2026 durchweg
positive Entwicklungen der Bauproduktion in den einzelnen Bausparten
beobachtet werden: Den stärksten Anstieg gegenüber dem
vergleichbaren Vorjahresmonat erzielte der Straßenbau mit 3,2 %,
gefolgt vom sonstigen öffentlichen Tiefbau mit 1,4 % und vom
gewerblichen und industriellen Tiefbau mit 1,4 %.
Anstieg
der Bauproduktion um 23,2 % gegenüber Januar 2019 Im Januar 2026
ermittelten die Statistiker im Vergleich zum entsprechenden
Monatsergebnis des Jahres 2019 einen kalender-/preisbereinigten
Anstieg der Bauproduktion im Bauhauptgewerbe von 23,2 %. Sowohl im
Hochbau (+8,4 %) als auch im Tiefbau (+43,5 %) lag die Bauproduktion
über dem Niveau von Januar 2019.

Zu diesem Produktionsergebnis
haben die einzelnen Bausparten ausnahmslos positiv beigetragen. In
den einzelnen Bausparten waren Zuwachsraten zwischen 5,5 %
(gewerblicher und industrieller Hochbau) und 55,0 % (gewerblicher
und industrieller Tiefbau) zu beobachten.
Stadtwerke
bieten Familien in den Osterferien Blick hinter die Kulissen der
Trinkwassererzeugung Während der Osterferien können
kleine und große Duisburgerinnen und Duisburger einen ganz
besonderen Blick hinter die Kulissen der Trinkwassererzeugung
werfen. Am kommenden Mittwoch, 8. April 2026, sind Familien in die
Wasserwerke in Düsseldorf Wittlaer und Bockum eingeladen. Experten
erklären bei der Führung durch die Wasserwerke, was alles getan
wird, um Duisburg Tag für Tag zuverlässig mit rund 85 Millionen
Liter Trinkwasser in Lebensmittelqualität zu versorgen.
Noch sind Plätze frei Die Führung startet um 15 Uhr und dauert circa
3 Stunden. Während der kostenlosen Führung durch das Wasserwerk
Wittlaer zeigen Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg, wie Trinkwasser
gefördert und aufbereitet wird. Anschließend gibt es eine
Besichtigung des historischen Wasserwerks Bockum, bei der die
Familien erfahren, wie die Trinkwasserversorgung vor über 100 Jahren
funktioniert hat.
Anmeldungen zur Familienführung in den
Osterferien sind unter
www.swdu.de/fuehrung möglich. Treffpunkt ist am Wasserwerk
Wittlaer, Bockumer Straße 79, 40489 Düsseldorf-Wittlaer. Parkplätze
sind vorhanden.

Foto Stadtwerke Duisburg
2025: Stadtwerke feierten 150 Jahre
Wasserversorgung Die Wasserversorgung in Duisburg wurde im
vergangenen Jahr 150 Jahre alt. Im Frühjahr 1875 begann die
Erfolgsgeschichte mit den Arbeiten zur Errichtung des ersten
städtischen Wasserwerks an der Aakerfähre. Seitdem werden die
Bürgerinnen und Bürger an Rhein und Ruhr zuverlässig mit sauberem
Trinkwasser versorgt. Einen Überblick über die historische
Entwicklung der Duisburger Trinkwasserversorgung mit zahlreichen
Bildern haben die Stadtwerke unter www.swdu.de/wasser-150
zusammengestellt.
Was das Rekorddefizit mit
Schultoiletten und Schlaglöchern zu tun hat Duisburg,
1. April 2026 (Kein Aprilscherz sondern finstere Wahrheit)
Die Städte und Gemeinden in Deutschland hatten 2025 fast 32
Milliarden Euro zu wenig. Das geht aus nun veröffentlichten Daten
des Statistischen Bundesamts hervor.
Besonders bitter für die Betroffenen: Aktuell ist keine Hilfe aus
Berlin oder den Landeshauptstädten in Sicht.

Kinder laufen in der Schulpause nach Hause, um dort auf die Toilette
zu gehen, weil der Zustand in der Schule nicht zumutbar ist.
Autofahrer sehen auf ihrer täglichen Strecke jeden Tag dasselbe
Schlagloch. Szenen wie diese sind in vielen Städten trauriger
Alltag. Und anstatt einer Verbesserung der Situation wird es
schlimmer: Zum zweiten Mal in Folge besteht ein historisch
schlechtes Finanzdefizit.
Die neue Veröffentlichung des
Statistischen Bundesamts stellt fest, dass in den Kern- und
Extra-Haushalten der Kommunen im vergangenen Jahr 31,9 Milliarden
Euro fehlten – 7,1 Milliarden Euro mehr als noch 2024 und so viel
wie noch nie. Der Anstieg der Ausgaben um 22,4 Milliarden Euro (5,6
Prozent) konnte durch zusätzliche Einnahmen in Höhe von 15,3
Milliarden Euro nur zu gut zwei Drittel ausgeglichen werden.
Wegen dieses Rekorddefizits können die Städte und Gemeinden die
beschriebenen Probleme nicht mehr angehen. Im Gegenteil: Die
Investitionen werden zurückgehen. Die Kommunen müssen wieder Kredite
aufnehmen oder Steuern und Abgaben erhöhen, um die Aufgaben
überhaupt erfüllen zu können, die ihnen Bund und Länder übertragen
haben.
Bei einer Reihe dieser Aufgaben sind die Kosten in
jüngster Vergangenheit schier explodiert, etwa bei der „Jugendhilfe“
(8,8 Prozent) und der „Eingliederungshilfe“ (11,2 Prozent). Das hat
neben gestiegenen Personalausgaben (6,5 Prozent) und der
wirtschaftsbedingten Steuerschwäche wesentlich zu dem Rekorddefizit
geführt.
Für die Kommunen heißt das, dass sie ihren
Bürgerinnen und Bürgern wieder mehr Einschnitte zumuten müssen.
Schwimmbäder, Sporthallen und Büchereien sind betroƯen, wichtige
Sanierungen bleiben erkennbar aus. Das verstärkt den
Vertrauensverlust bei den Menschen vor Ort. Studien und die jüngsten
Wahlergebnisse zeigen, dass die Neigung zu einer extremistischen
Stimm-Abgabe dort besonders hoch ist, wo die finanziellen Probleme
am stärksten sind.
Bisher ist dennoch nicht
zu erkennen, dass die Betroffnen Unterstützung bekommen. „Wir
erfahren in Berlin und den Landeshauptstädten viel Verständnis, aber
keine Hilfe“, sagen Martin Murrack und Silke Ehrbar-Wulfen, Sprecher
des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“.
Dabei
ist mit dem Rekorddefizit eindeutig zu erkennen, was den Kommunen
strukturell fehlt: Sie brauchen Sofort-Maßnahmen in Höhe von 32
Milliarden Euro jährlich, um ihren freien Fall zu stoppen. Diese
müssen Bund und Länder jeweils zur Hälfte zur Verfügung stellen.
Kaputtsparen, dass zeigt die Vergangenheit, ist keine Lösung,
sondern der Einstieg in noch viel größere Probleme. Dies gilt es zu
verhindern. Gleichfalls müssen die Kommunen aber auch zügig von
bürokratischen Lasten befreit werden. Das muss schneller gehen, um
auch Kosten reduzieren zu können.
Hintergrund-Informationen
Im Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ haben sich 73
Kommunen aus acht Bundesländern zusammengeschlossen. In den Städten
und Kreisen leben rund zehn Millionen Menschen. Die Kommunen sind
besonders vom Strukturwandel betroffen, deshalb haben sie geringe
Einnahmen aus Steuern und hohe Ausgaben, insbesondere im
Sozialbereich.
Die Mitglieder sind: Bad Schmiedeberg,
Bergkamen, Bischofsheim, Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Cottbus,
Landkreis Cuxhaven, Cuxhaven, Dietzenbach, Dinslaken, Dorsten,
Dortmund, Duisburg, Ennepetal, Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen,
Frankenthal, Frankfurt am Main, Geestland, Gelsenkirchen,
Ginsheim-Gustavsburg, Gladbeck, Kreis Groß-Gerau, Hagen, Hamm,
Hamminkeln, Hattingen, Herne, Herten, Kaiserslautern, Koblenz,
Krefeld, Lahnstein, Leverkusen, Löhne, Ludwigshafen, Lünen, Mainz,
Mayen, Mettmann, Moers, Mönchengladbach, Mörfelden-Walldorf, Mülheim
an der Ruhr, Neustadt an der Weinstraße, Neuwied, Oberhausen,
Obertshausen, Oer-Erkenschwick, OƯenbach, Pirmasens, Recklinghausen,
Kreis Recklinghausen, Remscheid, Saarbrücken, Salzgitter, Schwerin,
Schwerte, Solingen, Trier, Kreis Unna, Unna, Voerde, Völklingen,
Waltrop, Werne, Wesel, Witten, Worms, Wülfrath, Wuppertal und
Zweibrücken.
www.fuerdiewuerde.de

Kommunen verzeichnen im Jahr 2025 neues
Rekorddefizit von 31,9 Milliarden Euro
• Deckungslücke der kommunalen Haushalte immer größer •
Ausgaben der kommunalen Kern- und Extrahaushalte wachsen mit +5,6 %
zum Vorjahr stärker als die Einnahmen mit +4,1 % • Grundsteuern
2025 aufkommensneutral
Die Kern- und Extrahaushalte der
Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne Stadtstaaten) in Deutschland
wiesen im Jahr 2025 ein Finanzierungsdefizit von 31,9 Milliarden
Euro auf. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen
Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik mitteilt, war dies
das höchste kommunale Finanzierungsdefizit seit der deutschen
Vereinigung im Jahr 1990. Das Defizit übertraf den bisherigen
Rekordwert des Jahres 2024 (24,8 Milliarden Euro) um weitere 7,1
Milliarden Euro.

Im Jahr 2025 waren damit 7,5 % der Ausgaben nicht durch reguläre
Einnahmen gedeckt und mussten zunehmend durch die Aufnahme von
Kassenkrediten finanziert werden. So verzeichnete die vierteljährliche
Schuldenstatistik zum 30. September 2025 eine um 16,5 % höhere
Verschuldung durch kommunale Kassenkredite als ein Jahr zuvor. Der
Schuldenstand zum Jahresende 2025 wird am 9. April 2026
veröffentlicht.
Das Defizit ist vor allem auf die
kommunalen Kernhaushalte zurückzuführen:
Mit 29,4 Milliarden Euro war es um 5,1 Milliarden Euro größer als im
Vorjahr. Das Defizit der Extrahaushalte verfünffachte
sich im Jahr 2025 auf 2,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr.
Als Extrahaushalte gelten diejenigen Fonds, Einrichtungen und
Unternehmen in kommunaler Trägerschaft, deren Finanzierung
überwiegend aus Zuschüssen der Kommunen erfolgt.
Die
wachsenden Defizite bedeuten, dass die Extrahaushalte einen höheren
Zuschussbedarf von den kommunalen Kernhaushalten haben. Wachstum der
Investitionsausgaben rückläufig Das Defizit in den Kern- und
Extrahaushalten wuchs, weil die Ausgaben erneut schneller stiegen
als die Einnahmen: Die bereinigten Ausgaben der Kern- und
Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände stiegen im
Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 % oder
22,4 Milliarden Euro auf 423,3 Milliarden Euro.
Die
Personalausgaben stiegen mit +6,8 % auf 113,4 Milliarden Euro
überdurchschnittlich. Die Gründe dafür liegen in der Tariferhöhung
für die Beschäftigten von Bund und Kommunen im April 2025 und dem
Ausbau des Personalstands. Die Ausgaben für den laufenden
Sachaufwand stiegen weniger stark als in den Vorjahren um nun 3,9 %
auf 99,1 Milliarden Euro.
Die kommunalen Kern- und
Extrahaushalte gaben 90,0 Milliarden Euro im Jahr 2025 für
Sozialleistungen aus (+5,9 %). Die größten Zuwächse waren für jene
Sozialleistungen zu verzeichnen, deren Kosten vor allem die Kommunen
und weniger der Bund und die Länder tragen: Die Ausgaben für
Eingliederungshilfen nach SGB IX wuchsen deutlich um
2,5 Milliarden Euro (+11,2 %) auf nunmehr 25,2 Milliarden Euro.
Die Ausgaben zur Kinder- und Jugendhilfe nach SGB VIII stiegen
um 1,6 Milliarden Euro (+8,8 %) auf 20,0 Milliarden Euro. Bei den
Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz war hingegen ein
deutlicher Rückgang um 10,9 % auf 3,4 Milliarden Euro zu
verzeichnen. Die Ausgaben für Sachinvestitionen beliefen sich 2025
auf 53,9 Milliarden Euro. Sie stiegen gegenüber dem Vorjahr um
+3,5 %.
In den beiden Jahren davor lag das Wachstum bei
+12,5 % (2024) und +11,9 % (2023). Die Ausgaben für Baumaßnahmen
stiegen 2025 um 4,3 % auf 38,0 Milliarden Euro. Grundsteuern 2025
aufkommensneutral Die bereinigten Einnahmen der kommunalen Kern- und
Extrahaushalte waren im Jahr 2025 mit 391,4 Milliarden Euro um 4,1 %
oder 15,3 Milliarden Euro höher als im Jahr 2024. Die Einnahmen aus
Steuern (netto) stiegen im Jahr 2025 wieder etwas stärker um 3,4 %
auf 136,5 Milliarden Euro.
Ausschlaggebend war das kräftige
Plus von 7,5 % beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer. Der
Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer stieg um 4,3 %, während die
Einnahmen aus Gewerbesteuer (netto) um 1,0 % wuchsen. Im Jahr des
Wirksamwerdens der Grundsteuerreform blieb das Aufkommen aus
Grundsteuern in der Summe aller Kommunen (ohne Stadtstaaten)
unverändert bei 14,5 Milliarden Euro.
NRW:
Zahl der neuen Ausbildungsverträge im dualen System 2025 erstmalig
unter 100.000 * 2025 wurden nach vorläufigen
Ergebnissen 5,4 % weniger neue Ausbildungsverträge abgeschlossen als
im Vorjahr. * Zahl der Azubis im dualen System auch insgesamt
rückläufig. * Stärkster Rückgang der neuen Ausbildungsverträge
im Bereich Industrie, Handel u. a.
Im Jahr 2025 wurden
99.246 Ausbildungsverträge im dualen System in NRW neu
abgeschlossen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag
die Zahl der neuen Ausbildungsverträge damit erstmals seit Beginn
der Erhebung der Berufsbildungsstatistik in den 1970er Jahren unter
100.000.

Im Jahr 2015 hatten noch 115.956 Azubis eine Ausbildung in NRW
begonnen. Damit sank die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im
Zehnjahresvergleich um 14,4 %. Im Vergleich zum Jahr 2024 hat die
Zahl der Neuabschlüsse um 5,4 % abgenommen. Im Zeitvergleich wurde
der zweitniedrigste Wert der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge
zu Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 erreicht; damals wurden
103.188 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen.
Insgesamt
befanden sich zum 31.12.2025 laut vorläufiger Ergebnisse 263.511
Personen in NRW in einem dualen Ausbildungsverhältnis; das waren
3,1 % weniger als im Vorjahr. Stärkster Rückgang der neuen
Ausbildungsverträge im Bereich Industrie, Handel u. a. Mit Blick auf
die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge gab es im Jahr 2025 im
Ausbildungsbereich Industrie, Handel u. a. mit 55.677 die meisten
neuen Azubis.

Damit sank die Zahl der Neuabschlüsse im größten
Ausbildungsbereich des dualen Systems im Vergleich zum Vorjahr um
7,5 % und im Zehnjahresvergleich um 21,4 %. Mit 27.474 neu
abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Jahr 2025 war das Handwerk
der zweitgrößte Ausbildungsbereich im dualen System.
Im
Vergleich zu 2024 wurden im Handwerk 2,2 % weniger neue
Ausbildungsverträge abgeschlossen; im Zehnjahresvergleich sank die
Zahl der Neuabschlüsse um 4,8 %. Der drittgrößte Ausbildungsbereich
Freie Berufe, zu dem unter anderem medizinische Fachangestellte
sowie Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte zählen, verzeichnete
im Jahr 2025 mit 10.674 Neuabschlüssen einen Rückgang von 3,0 % im
Vergleich zum Vorjahr.
Im Vergleich zu 2015 stieg die Zahl
der neuen Ausbildungsverträge in diesem Ausbildungsbereich hingegen
um 1,1 %. Im Bereich Landwirtschaft wurden im Jahr 2025 laut
vorläufiger Ergebnisse 2.241 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen;
im öffentlichen Dienst begannen 3.117 Azubis ihre Ausbildung.
Weitere 66 Ausbildungsverträge wurden im Bereich Sonstige
(Hauswirtschaft) neu abgeschlossen.
Vandalismus am
sanierten Pavillon in Duisburg-Kaßlerfeld Am
Bolzplatz an der Wrangelstraße in Duisburg-Kaßlerfeld ist es erneut
zu mutwilligen Beschädigungen gekommen. Betroffen ist der dortige
Pavillon beziehungsweise Unterstand, der in den vergangenen Wochen
umfassend saniert worden war. Hintergrund der Sanierungsmaßnahme
war, dass das Dach undicht und der Pavillon zwischenzeitlich nicht
mehr verkehrssicher genutzt werden konnte.
Im Zuge der
Sanierung wurde das Dach erneuert. Außerdem wurde der Holzboden auf
einer Fläche von rund 30 Quadratmetern neu gefliest. Die Pfosten des
Pavillons sollten in einem weiteren Schritt noch vertäfelt werden.
Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf rund 37.000 Euro.
Bereits im Vorfeld war der Pavillon aus Sicherheitsgründen mit
Bauzäunen abgesperrt worden. Schon in dieser Zeit wurden die
Bauzäune wiederholt mutwillig beschädigt und kaputtgetreten.
Nun kam es erneut zu einer mutwilligen Beschädigung: Im
Laufe des 31.03.2026 wurde der neu hergerichtete Boden zerstört.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der Boden am Morgen noch
unversehrt. Als Mitarbeitende das Gelände gegen Mittag erneut
aufsuchten, waren die Bodenfliesen bereits beschädigt.
Der
Boden soll nun nicht noch einmal gefliest werden. Stattdessen ist
vorgesehen, widerstandfähige Siebdruckplatten zu verlegen. Die jetzt
entstandenen Schäden bedeuten einen erneuten Rückschlag für die
Instandsetzung des Pavillons.
Es wurde Anzeige erstatte.
Wer im Laufe des 31.03. Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu
den Beschädigungen geben kann, wird gebeten, sich unter der
Rufnummer des Kundenservice (0203) 283 - 4000 zu melden.
Thyssenkrupp schließt Verkauf von Automation Engineering ab
Thyssenkrupp Automotive Technology hat den Verkauf
seiner Sparte Automation Engineering an die Agile Robots SE,
München, abgeschlossen. Der Schritt ist Teil der 2025 eingeleiteten
Neuaufstellung des Unternehmens.
Das Segment konzentriert sich
künftig auf die vier Kernbereiche Chassis, Komponenten, Aftermarket
und Schmiedegeschäft. Thyssenkrupp Automotive Technology
beschäftigte im Geschäftsjahr 2024/2025 rund 28.900 Mitarbeiter und
erzielte sieben Milliarden Euro Umsatz. idr
Trödelsaison startet im April: Veranstalter
mit Terminübersicht
Die beliebten Trödelmärkte im Duisburger
Stadtgebiet starten mit dem Mittwochströdel am 1. April. Der größere
Sportpark-Trödel erlebt in diesem Jahr am Wochenende vom 11. auf den 12.
April seine Premiere, beide Märkte finden jeweils auf dem Parkplatz der
schauinsland reisen-Arena am Kalkweg, Ecke Kruppstraße statt.
Der Altmarkt-Trödelmarkt in Hamborn hat seine diesjährige Erstausgabe am
19. April und der Ruhrorter Hafentrödel startet in diesem Jahr am 16.
und 17. Mai. Der Rheinpark-Trödel kann wegen der Bauarbeiten für die IGA
2027 aktuell nicht mehr stattfinden.
Das teilt Veranstalter Duisburg Kontor mit. Informationen zu
Öffnungszeiten und Teilnahmegebühren für Händler haben die Veranstalter
auf ihrer Website www.duisburgkontor.de zusammengefasst.

Foto: krischerfotografie
Richtfest des
Neubaus für den Löschzug 210 in Duisburg-Meiderich
Gemeinsam mit der Duisburger Infrastrukturgesellschaft (dig) wird am
8. April um 12 Uhr auf dem Baugelände des neuen Gerätehauses an der
Emmericher Str. 121-133 das Richtfest des neuen Gerätehauses
für den Löschzug 210 in Duisburg-Meiderich gefeiert. Mit dem
Neubau entsteht ein zentraler, moderner Standort für die Freiwillige
Feuerwehr in Meiderich und Beeck, der die bisherigen Standorte der
Löschgruppen 201 und 202 zusammenführt und optimale Bedingungen für
Einsatz, Ausbildung und Organisation schafft.
Das neue Gerätehaus ist
funktional auf die Anforderungen des Feuerwehralltags ausgerichtet,
bietet zeitgemäße Infrastruktur und stärkt langfristig die
Einsatzfähigkeit sowie die Attraktivität des Ehrenamts. Im Beisein
von Oberbürgermeister Sören Link wird gemeinsam das Richtfest für
den Neubau gefeiert.
Sprechstunde zum
Glasfaserausbau in der Bezirksverwaltung Süd Die Stadt
Duisburg bietet am Dienstag, 14. April, von 8 bis 16 Uhr, in der
Bezirksverwaltung Süd an der Sittardsberger Allee 14 in
Duisburg-Buchholz wieder eine Sprechstunde zum Glasfaserausbau an.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier rund um das
Thema Breitbandausbau informieren sowie beraten lassen.
Gigabitkoordinator Falko König von der Stabsstelle Digitalisierung,
gibt Auskünfte zu sämtlichen Fragen rund um die moderne
Breitbandversorgung. Zur besseren Planung und um Wartezeiten zu
vermeiden, wird um vorherige Anmeldung gebeten.
Die Buchung
kann ganz einfach über das Formular unter
https://breitband.duisburg.de vorgenommen werden oder alternativ per
E-Mail unter breitbandausbau@stadt-duisburg.de erfolgen. Zusätzlich
zu den vor Ort angebotenen Terminen können auch individuelle
Online-Sprechstunden via Microsoft Teams vereinbart werden. Eine
entsprechende Einladung zur persönlichen Sprechstunde wird den
Teilnehmenden dann per E-Mail zugestellt.
Stadt
erwirbt AOK-Gebäude für schulische Nutzung Die Stadt
Duisburg hat das Bürogebäude an der Falkstraße 35–41 in
Duisburg-Duissern von Regulus Invest erworben. Das Objekt liegt auf
einem ca. 5.156 m² großen Grundstück gegenüber einer Schule, es soll
ebenfalls als Schule genutzt werden. Von den 5.100 m² Gesamtfläche
entfallen etwa 4.255 m² auf Büros, ca. 325 m² auf eine Kantine sowie
etwa 520 m² auf Lagerflächen.
Die Immobilie diente bislang
als Duisburger Geschäftsstelle der AOK Rheinland/Hamburg und wird
von dieser noch bis Ende 2027 genutzt. Die zur Regulus Invest
gehörende FOM Advisory war in den Verkauf eingebunden, der von Ruhr
Real vermittelt wurde.
TSC Real Estate erwirbt
Gesundheitszentrum in Duisburg TSC Real Estate hat das
umfangreich renovierte Gesundheitszentrum "Sonnenhof" an der
Mülheimer Straße in Duisburg erworben. Verkäufer ist Aurelis,
Hackenberg & Co. hat vermittelt.
Bewerbungsfrist für
Fakir-Baykurt-Kulturpreis läuft Die Stadt Duisburg setzt
auch in diesem Jahr mit der Ausschreibung des
Fakir-Baykurt-Kulturpreis ein starkes Zeichen für interkulturellen
Dialog, künstlerische Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Gesucht werden Einzelkünstlerinnen und -künstler, freie Gruppen,
Initiativen, Vereine oder Verbände, die sich in den Bereichen
Bildende Kunst, Film/Video, Fotografie, Literatur, Musik, Tanz oder
Theater engagieren.
Auch soziokulturelle und multikulturelle
Projekte haben die Chance auf die begehrte Auszeichnung. Das
Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro wird von der Sparkasse Duisburg
gestiftet. Alle Duisburgerinnen und Duisburger sind eingeladen,
geeignete Kandidatinnen und Kandidaten schriftlich vorzuschlagen.
Voraussetzung ist, dass die Nominierten in Duisburg wohnen oder
arbeiten.
Über die Vergabe entscheidet ein eigens berufenes
Gremium. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen. Erforderlich ist eine
detaillierte Darstellung der kulturellen Leistung (max. eine
DIN-A4-Seite, Angaben zu Inhalt, Zielsetzung und möglichen
Kooperationen). Neben Name und Adresse gehört ein Lebenslauf der
vorgeschlagenen Person/Gruppe in die Bewerbungsmappe. Sie wird mit
einer Begründung der Preiswürdigkeit abgerundet.
Die
Verleihung des Fakir-Baykurt-Kulturpreises erfolgt im Rathaus der
Stadt Duisburg. Weitere Informationen sowie ein Formular zur
Einreichung der Vorschläge gibt es im Internet auf www.duisburg.de
(Stichwort: „Fakir-Baykurt-Kulturpreis“). Bewerbungsunterlagen sind
bis zum 30. Juni 2026 postalisch zu richten an die Stadt Duisburg,
Kulturbetriebe, Kulturbüro, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg.
Für Rückfragen steht Claudia Bohndorf telefonisch unter 0203 283-
62269 oder per E-Mail an c.bohndorf@stadt-duisburg.de zur Verfügung.
Der zum siebten Mal ausgeschriebene und im zweijährigen Rhythmus
verliehene Preis erinnert an den 1999 in Homberg verstorbenen
Schriftsteller Fakir Baykurt und würdigt Kulturschaffende, die das
positive Miteinander der Nationen in Duisburg aktiv und kreativ
mitgestalten.

Der Verein Mabilda aus Obermarxloh erhält den Fakir
Baykurt-Kulturpreis der Stadt Duisburg. Foto: Tanja Pickartz / Stadt
Duisburg
Kunst für kranke Kinder Im
Rahmen der 47. Duisburger Akzente wurde im Kunstverein die
Ausstellung „Miteinander – Kunst spricht alle Sprachen – we, nous,
noi, vi, biz, mbl, my“ gezeigt. Die Ausstellung widmete sich
künstlerischen Formen der Begegnung und Verbindung in einer von
Wandel, Verunsicherung und gesellschaftlichen Spannungen geprägten
Gegenwart.
Ein zentrales Element war die MailArt-Losaktion,
bei der Originalarbeiten zugunsten des Bunten Kreis Duisburg e. V. –
Niederrhein und westliches Ruhrgebiet verlost wurden. Damit verband
der Kunstverein die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema
„Miteinander“ mit einem sozialen Engagement in der
Stadtgesellschaft.
Bei der Finissage konnte die
Vorstandsvorsitzende des Bunten Kreises e.V. Frau Dr. Weber die
Spende entgegennehmen, für die sie sich strahlend bedankte: „Unser
Büro liegt quasi in der Nachbarschaft des Kunstvereins. Wie schön,
dass Künstlerinnen und Künstler mit ihrer kreativen Kunst die Arbeit
des Bunten Kreises unterstützen. Unsere Mitarbeiterinnen begleiten
seit 24 Jahren Familien mit frühgeborenen und schwerkranken Kindern
von der Entlassung aus der Klinik in ein gut organisiertes Leben
zuhause. Wir würden uns sehr freuen, wenn es noch weitere gemeinsame
Aktionen geben könnte!“

Von links nach rechts: Gudrun Kleffel, Jutta Brandt-Stracke, Dr.
Gabriele Weber, Agniezka Dutkiewicz und Gabriele Weide
Wiedereröffnung des Seitenrad-Dampfschleppers OSCAR HUBER
Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten begrüßt das Team des Museums
der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) ab Freitag, 10. April,
Besucherinnen und Besucher wieder an Bord des Seitenrad-
Dampfschleppers OSCAR HUBER.
Das technische Kulturdenkmal aus
dem Jahr 1922 wird nach seiner fünfmonatigen Instandsetzung im
vergangenen Jahr wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dann
können Interessierte neben dem Maschinenraum auch ehemalige
Mannschafts- und Wohnräume besichtigen.
Museumsdirektor Dr. Dennis
Niewerth, Diplomingenieur Jörg Backhaus von der „Neuen Ruhrorter
Schiffswerft“ und Korrosionsschützer Bedri Kavas erläutern am
Mittwoch, 8. April, um 11 Uhr Hintergründe der Sanierung und geben
Einblicke in die Binnenschifffahrtsgeschichte.
Stadtwerke Duisburg nehmen sechs neue Ladepunkte in Betrieb
In den vergangenen Wochen hat der lokale Energiedienstleister
weitere sechs neue Ladepunkte an zwei Standorten in Betrieb
genommen. Gleich vier neue Ladepunkte sind ab sofort am Zoo Duisburg
an der Mülheimer Straße 220 verfügbar. Zwei weitere Ladepunkte
können außerdem in Rheinhausen „Am Geisbusch“ auf Höhe der
Hausnummer 2 genutzt werden.
Der lokale Energiedienstleister
betreibt insgesamt 434 Ladepunkte an 178 Standorten im Stadtgebiet.
Davon sind 60 Ladepunkte sogenannte Schnellladepunkte mit einer
Ladeleistung zwischen 49 und 150 kW. Die Stadtwerke treiben den
Ausbau kontinuierlich voran. Das Ziel ist, einen Bestand von 500
Ladepunkten aufzubauen. Die neu installierten Ladesäulen entsprechen
dem neuesten Stand der Technik und den aktuellen Anforderungen des
Mess- und Eichrechts. Die Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg sind an
den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 275 Anbieter von
Ladeinfrastruktur gehören.
Insgesamt stehen über 105.000
Ladepunkte in ganz Deutschland zur Verfügung. Durch Kooperationen
auf internationaler Ebene kommen europaweit rund 390.000 Ladepunkte
hinzu. Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg können mit einer
entsprechenden Stadtwerke-Ladekarte an diesen Säulen ihr Elektroauto
laden. Das Laden ist neben der Ladekarte auch durch das Scannen des
angebrachten QR-Codes oder der „ladeapp“ an allen Ladestationen der
Stadtwerke Duisburg möglich. Somit gibt es auch die Möglichkeit, den
Ladevorgang ganz bequem spontan zu starten.
Eine Ladekarte
der Stadtwerke Duisburg können Interessierte über das
Online-Formular unter swdu.de/ladekarte bestellen. Kundinnen und
Kunden profitieren dabei von einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro
im Jahr.
Die Energieberaterinnen und -berater der Stadtwerke
Duisburg stehen Interessierten bei allen Fragen rund um die
Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur heimischen
Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif telefonisch unter 0203-604
1111 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auch im Internet
auf https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p.
Auch
Geschäftskunden, die ihren gesamten Fuhrpark auf Elektroautos
umstellen wollen, erhalten bei den Stadtwerken kompetente Beratung
zu möglichen Fahrzeugmodellen und Planung einer effizienten
Ladeinfrastruktur auf dem eigenen Firmengelände. Weitere
Informationen gibt es auch hierzu im Internet unter
https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-g.

Ladesaeule_Zoo: Am Zoo Duisburg an der Mülheimer Straße können
Elektroautos ab sofort an vier Ladepunkten der Stadtwerke Duisburg
geladen werden. Quelle: Stadtwerke Duisburg
Sammelkarten-Tauschbörse im Bezirksrathaus Homberg
Die beliebte Sammelkarten-Tauschbörse „KartenKiez!“ findet wieder am
Mittwoch, 15. April, von 16 bis 19 Uhr im Bezirksrathaus Homberg am
Bismarckplatz 1 statt. Sie richtet sich an Menschen, die
Sammelkarten tauschen und neue Kontakte zwischen Sammlerinnen und
Sammlern herstellen wollen. Egal, ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh
oder Panini – alle Arten von Sammelkarten sind willkommen.
Der kommerzielle Handel mit den Karten ist nicht gestattet. Die
Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Termine folgen am 15. Juli sowie am 14. Oktober. Fragen
beantwortet das Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203
283- 8832 oder per E-Mail an
kultur.homberg@stadt-duisburg.de.
Diskussion um
PV-Einspeisevergütung: Stadtwerke verlängern Aktionszeitraum Die aktuellen politischen Diskussionen um eine mögliche Abschaffung
der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen ab 2027 sorgen
derzeit für Verunsicherung bei Immobilienbesitzerinnen und
-besitzern. Vor dem Hintergrund entsprechender Vorschläge von
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche für eine Neufassung des
Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) weisen die Stadtwerke Duisburg
darauf hin, dass Interessierte, die noch von der bestehenden
Einspeisevergütung profitieren möchten, ihre
Investitionsentscheidung zeitnah treffen sollten.
Die
Einspeisevergütung ist seit vielen Jahren ein zentraler Baustein für
den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Sie bietet
Anlagenbetreibenden Planungssicherheit und trägt wesentlich zur
Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen bei. Eine Abschaffung
oder grundlegende Veränderung dieses Instruments könnte die
Rahmenbedingungen für neue Anlagen deutlich verändern.
Derzeit erhalten Anlagenbetreiber von Anlagen bis 10 Kilowatt peak
(kWp) 7,78 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde (kWh) Strom. Diese
Einspeisevergütung wird garantiert für 20 Jahre ausgezahlt. Eine
Abschaffung der Einspeisevergütung könnte die hohe Dynamik der
Energiewende der vergangenen Jahre in Duisburg nachhaltig
ausbremsen.
 Foto
Stadtwerke Duisburg
Die Entwicklung in Duisburg zeigt aktuell
eine hohe Nachfrage: Allein im Jahr 2025 ist die Zahl der
installierten Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerke um 34 Prozent
gestiegen. Insgesamt sind in diesem Zeitraum fast 3.000 neue Anlagen
ans Netz gegangen. Diese Dynamik verdeutlicht das große Interesse
von privaten Haushalten und Gewerbebetrieben an der eigenen
Stromerzeugung.
Die Stadtwerke Duisburg haben die
Entwicklung des vergangenen Jahres genau ausgewertet und den
zweiten, umfassenden Solaratlas für die Stadt Duisburg
veröffentlicht:
www.swdu.de/solaratlas Unabhängig von der politischen
Entwicklung bleibt die Investition in eine Photovoltaikanlage
wirtschaftlich attraktiv.
In vielen Fällen amortisieren
sich die Anschaffungskosten bereits nach wenigen Jahren. Neben der
Einspeisevergütung tragen vor allem der Eigenverbrauch des erzeugten
Stroms sowie steigende Energiepreise zur Wirtschaftlichkeit bei. Vor
diesem Hintergrund empfiehlt der lokale Energiedienstleister allen
Interessierten, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen
und konkrete Projekte zügig zu prüfen.
Wer noch von den
aktuell geltenden Rahmenbedingungen profitieren möchte, sollte eine
zeitnahe Umsetzung in Betracht ziehen. Die Einspeisevergütung sinkt
aktuell immer am 1. Februar und 1. August eines Jahres um jeweils 1
Prozent.
Jedes 5. Modul gratis: PV-Aktion verlängert Die
Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzerinnen und
Immobilienbesitzer dabei, selbst in die Stromproduktion auf dem
eigenen Dach einzusteigen. Aufgrund der aktuellen politischen
Entwicklungen wollen die Stadtwerke Duisburg vielen
Immobilienbesitzern noch die Möglichkeit bieten, von der
Einspeisevergütung zu profitieren. Deshalb wird die PV-Aktion aus
dem Monat März verlängert und weiterhin gibt es attraktive Angebote,
bei denen es jedes 5. Modul einer Anlage bis 24,99 kWp geschenkt
gibt.
Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden
übersichtlich und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke
Standardpakete geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit einer Leistung von
10,25 kWp gibt es inklusive Wechselrichter, Unterkonstruktion,
Montage und elektronischer Inbetriebnahme bereits für unter 13.000
Euro.
Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke
auf ihrer Internetseite
www.swdu.de/pv-aktion zusammengestellt. Eine erste Kalkulation
ist live auf der Website oder per Telefon (0203/604-1111) möglich.
Bereits nach zwei bis drei Tagen findet ein erster Beratungstermin
statt. Nach Bauplanung und Terminabstimmung vergehen in der Regel
nur wenige Wochen bis zur ersten nutzbaren Kilowattstunde.
RVR und Verbraucherzentrale NRW setzen Online-Vortragsreihe
über Solarenergie fort Der Regionalverband Ruhr (RVR)
und die Verbraucherzentrale NRW legen ihre Online-Vortragsreihe zu
Solarenergie in diesem Jahr wieder auf. In sechs Zoom-Vorträgen
werden zentrale Themen erklärt und Fragen beantwortet. Los geht's am
Dienstag, 14. April, mit Informationen zu "Sonnenstrom vom Balkon –
Steckersolargeräte".
Zwei Tage später, am 16. April, dreht
sich alles um "Sonnenstrom vom Dach – Photovoltaik Dachanlagen". Die
"Solarpflicht bei Dachsanierungen in NRW ab 2026" ist am Dienstag,
21. April, Thema eines Vortrags. Am Dienstag, 28. April, stehen
"Photovoltaik und Mehrfamilienhäuser" im Fokus.
Weitere
Vorträge setzten sich mit den Fragen "Photovoltaik-Anlagen mieten
oder kaufen?" (5. Mai) und "Dynamische Stromtarife – eine lohnende
Sache?" (12. Mai) auseinander. Alle Angebote sind kostenlos. Die
Vorträge beginnen immer um 18 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist
gegen 20 Uhr.
Die Vortragsreihe ist ein Angebot der
Solarmetropole Ruhr, die der RVR und das Handwerk Region Ruhr
initiiert haben. Sie richtet sich sowohl an Gebäudeeigentümerinnen
und -eigentümer als auch an Bewohnerinnen und Bewohner von
Mehrfamilienhäusern.
Eine vorherige Online-Anmeldung unter
https://solarmetropole.ruhr/veranstaltungen ist erforderlich. In
den letzten vier Jahren nutzten rund 4.000 Menschen die kostenlosen
und neutralen Vortragsangebote der Solarmetropole Ruhr. idr
Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) - Führungen
zeigen IGA-Fortschritt im RheinPark Wer sehen möchte,
wie der Zukunftsgarten RheinPark Duisburg Schritt für Schritt zum
Standort der Internationalen Gartenausstellung 2027 wird, kann das
jetzt direkt vor Ort erleben: Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg
bieten geführte Rundgänge durch das Gelände an und geben Einblicke
in die aktuellen Entwicklungen auf dem Weg zur IGA 2027.
Bei
den Führungen wird sichtbar, wie sich der RheinPark verändert und
welche Projekte das Gelände bereits heute prägen. So erfahren die
Teilnehmenden mehr über den Umbau des Kultushafens, wo ein neuer
Freiraum am Wasser entsteht, über die neugestaltete Hochfeldallee
als attraktiven Zugang zum Park und über den Skywalk, der neue
Ausblicke auf den Rhein eröffnet.
Die Führungen zeigen damit
ganz konkret, wie aus dem heutigen RheinPark nach und nach ein
attraktiver Ort für Freizeit, Aufenthalt und Ausstellung wächst.
Interessierte erhalten Informationen aus erster Hand und können die
baulichen Fortschritte unmittelbar vor Ort nachvollziehen.
Folgende Termine werden angeboten: Rundgänge am Samstag von 11.00
bis 13.00 Uhr 11.04. 25.04. 09.05. 30.05.
Feierabendrundgänge von 17.00 bis 19.00 Uhr 16.04. 30.04.
13.05. 20.05. Ein besonderer Termin im Rahmen des Angebots
ist eine Führung mit Oberbürgermeister Sören Link, der den Rundgang
persönlich begleiten wird: Do, 20.08., von 18.00 Uhr bis 20.00
Uhr Drei weitere Führungen werden vom Vorstand der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Sebastian Beck übernommen: Sa,
04.07., von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr So, 05.07., von 11.00 Uhr bis
13.00 Uhr Sa, 05.09., von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Treffpunkt für die Führungen ist jeweils am Eingang des RheinParks
an der Liebigstraße an der Infotafel. An den Führungen können pro
Termin maximal 20 Personen teilnehmen. Der Eintritt ist frei, um
Anmeldung unter anmeldung@wb-duisburg.de wird gebeten. Interessierte
erhalten eine Rückmeldung, wenn sie an der Führung teilnehmen
können. Aufgrund der Baustellen-Tätigkeiten im RheinPark ist das
Tragen von festem Schuhwerk verpflichtend.
Arbeitslosigkeit im März im Ruhrgebiet leicht gesunken
Im März waren im Ruhrgebiet 283.454 Menschen arbeitslos gemeldet.
Damit sank ihre Zahl im Vergleich im Februar leicht um 0,8 Prozent.
Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Zahl der Arbeitslosen um 1.272
Personen oder 0,5 Prozent zu. Die Entwicklung entspricht dem im
Frühjahr üblichen Rückgang der Arbeitslosigkeit.
Sie ist
dabei stärker als in den vergangenen beiden Jahren ausgefallen, was
angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage nicht unbedingt zu
erwarten war. Die Arbeitslosenquote blieb im Vergleich zum Vormonat
unverändert und lag im Ruhrgebiet bei 10,3 Prozent. Die höchsten
Arbeitslosenquoten verzeichneten dabei die kreisfreien Städte
Gelsenkirchen (15,3 Prozent) und Duisburg (13,3 Prozent).
Mit 7,3 Prozent weisen der Ennepe-Ruhr-Kreis und der Kreis Wesel die
niedrigsten Arbeitslosenquoten auf. Hinweis für die Redaktion: Die
in der Meldung genannten Arbeitslosenzahlen für das Ruhrgebiet
wurden vom Statistikteam des Regionalverbandes Ruhr (RVR) errechnet.
Sie weichen von den Daten der NRW-Arbeitsagentur ab, da auch die
Zahlen für den Kreis Wesel eingebunden werden. idr
Koloniales Erbe: Rundgang durch die Duisburger Innenstadt
Zu einem Stadtrundgang durch die Duisburger Innenstadt lädt das
Zentrum für Erinnerungskultur am Freitag, 10. April, um 17 Uhr ein.
Im Mittelpunkt stehen das koloniale Erbe und seine Spuren. Davina
Donaldson und Christa Frins rücken Orte und Geschichten in den
Fokus, die an die Kolonialzeit erinnern – von ehemaligen
Kolonialwarengeschäften bis hin zu Straßennamen, die bis heute an
diese Vergangenheit erinnern.
Der Rundgang basiert auf dem
digitalen Audiowalk „duisburg.colonialtracks.de“, der in
Zusammenarbeit mit dem Verein „Exile“ entstanden ist. Eine
vertiefende Auseinandersetzung bietet die Ausstellung „ÜBERSEHEN.
Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“, die noch bis Januar
2027 im Kultur- und Stadthistorischen Museum zu sehen ist.
Treffpunkt für den Rundgang ist
das Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 am Innenhafen. Die
Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an
zfe@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640. Das
vollständige Programm ist im Internet abrufbar unter
www.stadtmuseum- duisburg.de.
2,5 Millionen Euro für
automatisierte Elektrodenherstellung an der Universität
Duisburg-Essen Mit 2,5 Millionen Euro fördern die
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das
NRW-Wissenschaftsministerium die Anschaffung eines Großgeräts an der
Universität Duisburg-Essen zum automatisierten Herstellen und Testen
von Elektroden. Die drei Tonnen schwere Anlage wird Anfang 2027
installiert.
Sie soll Elektroden für Wasserstofftechnologien
optimieren. Die Elektroden müssen immer gleich hergestellt werden,
damit die Testergebnisse zuverlässig sind und nicht durch
Abweichungen verfälscht werden. Außerdem müssen viele Testvarianten
produziert werden. Wegen des hohen Probendurchsatzes und der
erforderlichen Reproduzierbarkeit ist es wichtig, die Elektroden
automatisiert herzustellen. idr
Osterferien - Noch
freie Plätze auf dem AWO-Ingenhammshof Das
Osterferienprogramm auf dem Lernbauernhof Ingenhammshof ist bereits
in vollem Gange. Für die zweite Ferienwoche vom 7. – 10. April
stehen noch wenige Plätze zur Verfügung. Ob beim Füttern der
Hühner, beim Streicheln der Ziegen oder beim Helfen im Stall auf dem
Hof gibt es viel zu entdecken und auszuprobieren.

Hautnah können die Kids erleben, wie Tiere versorgt werden und was
zum Leben auf einem Bauernhof dazugehört. Pferdebegeisterte Kinder
kommen besonders auf ihre Kosten. In kleinen Gruppen lernen sie
Schritt für Schritt den sicheren Umgang mit den Tieren vom Putzen
und Führen über das Satteln bis hin zu ersten Reitversuchen.
Die Ferientage beginnen um 9 Uhr und enden, nach einem Tag mit
vielen Eindrücken und Aktivitäten, um 16 Uhr. Mittags können sich
alle mit einem frisch gekochten Mittagessen stärken. Infos und
Anmeldung ab sofort von 10 bis 14 Uhr unter 0203 424133 oder per
E-Mail an
ingenhammshof@awo-integration.de.
Viel Verkehr,
wenig Platz: Der ACV erklärt, worauf es in Autobahn-Baustellen
ankommt Mit dem Start der Osterferien rollt derzeit die
erste große Reisewelle des Jahres über Deutschlands Autobahnen. In
zahlreichen Bundesländern haben die Ferien bereits begonnen oder
starten in diesen Tagen. Gleichzeitig sind nach Angaben der Autobahn
GmbH aktuell knapp 800 Baustellen registriert. Gerade dort kann es
bei dichtem Verkehr schnell unübersichtlich werden.

Eine Autobahnbaustelle in Deutschland / Getty Images
Verengte
Fahrstreifen, geänderte Verkehrsführungen und fehlende
Ausweichmöglichkeiten erhöhen das Risiko zusätzlich. Der ACV
Automobil-Club Verkehr beantwortet die wichtigsten Fragen für eine
sichere Fahrt durch Autobahn-Baustellen.
Warum sind
Autobahn-Baustellen besonders gefährlich? In Baustellenbereichen
sind die Fahrstreifen häufig deutlich schmaler als auf normalen
Autobahnabschnitten. Reguläre Autobahnspuren sind meist etwa 3,5 bis
3,75 Meter breit. In Baustellen wird der Platz neu aufgeteilt: Die
rechte Spur ist oft etwa 3 Meter, während die linke Spur häufig nur
2,10 bis 2,50 Meter breit ist. Zusätzlich fehlt häufig der
Standstreifen, sodass kaum Ausweichmöglichkeiten bestehen.
Typische Risikofaktoren in Baustellen sind: geringer seitlicher
Abstand zwischen den Fahrzeugen versetzte Fahrspuren
(Spurverschwenkungen) ungewohnte Verkehrsführung durch gelbe
statt weiße Fahrbahnmarkierungen dichter Verkehr bei gleichzeitig
reduziertem Tempo abruptes Bremsen oder plötzliche Spurwechsel
Viele Fahrer unterschätzen, wie wenig Platz in solchen Bereichen
bleibt. Schon eine kleine Lenkbewegung oder ein unerwarteter
Spurwechsel kann schnell zu einer Kollision führen. Es kann daher
helfen, nicht dauerhaft auf gleicher Höhe mit dem Fahrzeug auf der
Nachbarspur zu bleiben, sondern leicht versetzt zu fahren.
ACV Tipp: Blickführung in der Baustelle Autofahrer sollten sich
möglichst auf den eigenen Fahrstreifen konzentrieren. Eine einfache
Faustregel lautet: Wo man hinschaut, fährt man auch hin. Wer ständig
auf Gegenverkehr oder Baustellenarbeiten neben der Spur blickt, kann
unbewusst von der eigenen Spur abweichen.
Reißverschlussverfahren – gesetzliche Pflicht Taucht während der
Fahrt eine Autobahn-Baustelle auf, verengen sich häufig die
Fahrstreifen oder eine Spur fällt ganz weg. Dann müssen sich
Autofahrer gemäß § 7 Abs. 4 StVO im Reißverschlussverfahren
einfädeln.
Beide Spuren werden bis unmittelbar vor der
Engstelle genutzt. Erst dort wird im Wechsel eingefädelt. Wer sich
schon deutlich früher einordnet, verlängert häufig nur den Stau.
Das Reißverschlussverfahren ist keine freiwillige Höflichkeitsregel,
sondern eine gesetzliche Verpflichtung. Autofahrer müssen anderen
Fahrzeugen das Einfädeln ermöglichen.
Welche Geschwindigkeit
gilt in Autobahn-Baustellen? In nahezu jeder Autobahn-Baustelle
gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Häufig sind 80 km/h oder 60
km/h erlaubt, in besonders engen Abschnitten auch weniger. Dieses
Tempolimit ist verbindlich und dient der Sicherheit aller
Verkehrsteilnehmer.
Eine geringere Geschwindigkeit verkürzt
den Bremsweg und hilft, das Fahrzeug auch auf schmalen Fahrstreifen
sicher zu kontrollieren. Gerade bei verengten Spuren, ungewohnter
Verkehrsführung oder dichtem Verkehr können kleine Fahrfehler sonst
schnell gefährlich werden. In Baustellen sollte deshalb auch der
Abstand zum Vordermann größer gewählt werden, damit bei plötzlichem
Bremsen genügend Reaktionsraum bleibt.
Die Geschwindigkeit
wird in Autobahn-Baustellen zudem häufig kontrolliert. Mobile oder
temporäre Blitzer sind dort keine Seltenheit. Wer das Tempolimit
deutlich überschreitet, riskiert Bußgelder, Punkte in Flensburg oder
sogar ein Fahrverbot.
Überholen in der Baustelle – was ist
erlaubt? Ein generelles Überholverbot besteht in
Autobahn-Baustellen nicht. Überholen ist jedoch nur erlaubt, wenn
kein entsprechendes Verkehrszeichen ein Verbot anordnet.
Grundsätzlich gilt auf Autobahnen ein Rechtsüberholverbot. Auch in
Baustellen darf rechts daher normalerweise nicht überholt werden.
Bei zähfließendem Verkehr oder Stau gibt es jedoch eine Ausnahme:
Bewegen sich die Fahrzeuge auf den Fahrstreifen nur langsam, dürfen
Autofahrer rechts vorsichtig vorbeifahren.
Besonders wichtig
ist außerdem die sogenannte 2-Meter-Regel. In vielen Baustellen ist
die linke Spur ausschließlich für Fahrzeuge mit maximal 2,00 Metern
Breite freigegeben.
Entscheidend ist die tatsächliche
Fahrzeugbreite inklusive Außenspiegel. Viele moderne Pkw sind
breiter als zwei Meter. Deshalb dürfen in manchen Baustellen selbst
Fahrzeuge der Kompaktklasse die linke Spur nicht nutzen.
Wer
mit einem breiteren Fahrzeug die linke Spur nutzt, begeht eine
Ordnungswidrigkeit und riskiert im Schadensfall eine Mitschuld.
ACV Hinweis: Fahrzeugbreite korrekt messen Die im
Fahrzeugschein angegebene Fahrzeugbreite bezieht sich meist nur auf
die Karosserie. Außenspiegel sind darin in der Regel nicht
enthalten. Dadurch kann ein Fahrzeug tatsächlich breiter sein, als
viele Fahrer vermuten.
Im Zweifel kann die Breite selbst
nachgemessen werden: von Außenspiegel zu Außenspiegel. Am besten zu
zweit mit einem Maßband durch die geöffneten Fenster.
Rettungsgasse auch in Autobahn-Baustellen bilden Kommt es in
einer Autobahn-Baustelle zu Stau, muss wie auf allen Autobahnen eine
Rettungsgasse gebildet werden. Auch wenn der Platz dort oft begrenzt
ist, müssen Einsatzfahrzeuge die Unfallstelle erreichen können.
Bei nur zwei Fahrstreifen wird die Rettungsgasse zwischen diesen
beiden Spuren gebildet: Fahrzeuge auf der linken Spur fahren
möglichst weit nach links, Fahrzeuge auf der rechten Spur möglichst
weit nach rechts. So entsteht zwischen den Spuren eine freie Gasse
für Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr.
Unfall in der
Autobahn-Baustelle – richtig handeln Kommt es trotz aller
Vorsicht zu einem Unfall, steht die eigene Sicherheit an erster
Stelle.
Das Fahrzeug sollte möglichst weit rechts zum
Stillstand gebracht werden. Anschließend sind Warnblinklicht
einzuschalten und die Unfallstelle abzusichern.
Befindet sich
das Fahrzeug auf der linken Spur, sollte es wenn möglich auf der
fahrbahnabgewandten Seite verlassen werden. Anschließend gilt:
hinter die Leitplanke begeben und die Fahrbahn nicht überqueren. Das
ungesicherte Überqueren von Fahrspuren kann lebensgefährlich sein.
Möglichst hinter der Leitplanke bleiben, bis Polizei oder
Einsatzkräfte die Unfallstelle sichern.
ACV Checkliste:
Sicher durch die Autobahn-Baustelle Tempolimit einhalten
Abstand zum Vordermann vergrößern 2-Meter-Regel auf der linken
Spur beachten Überholverbotsschilder respektieren
Reißverschlussverfahren korrekt anwenden Defensiv und
vorausschauend fahren

Strompreise für Haushalte im 2. Halbjahr 2025 um 1,6 % gestiegen
Gaspreise, 2. Halbjahr 2025 zum 1. Halbjahr 2025
Private Haushalte: +0,8 % Nicht-Haushalte: -8,4 %
Strompreise, 2. Halbjahr 2025 zum 1. Halbjahr 2025 Private
Haushalte: +1,6 % Nicht-Haushalte: -0,6 %
Die privaten
Haushalte in Deutschland haben im 2. Halbjahr 2025 im Durchschnitt
12,23 Cent je Kilowattstunde Erdgas gezahlt. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Gaspreise damit
gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 um 0,8 %. Im saisonalen Vergleich mit
dem 2. Halbjahr 2024 gaben die Durchschnittspreise jedoch etwas nach
(-0,4 %).
Im Vergleich zur 2. Jahreshälfte 2021, dem
Vergleichszeitraum vor dem russischen Angriff auf die Ukraine und
der sich verstärkenden Energiekrise, lagen die Gaspreise für
Haushaltskunden 79,1 % höher. Strom kostete die privaten
Verbraucherinnen und Verbraucher im 2. Halbjahr 2025
durchschnittlich 40,55 Cent je Kilowattstunde.
Das waren 1,6
% mehr als im 1. Halbjahr 2025, -1,6 % gegenüber dem 2. Halbjahr
2024 und noch fast ein Viertel mehr (+23,4 %) als in der 2.
Jahreshälfte 2021.
Gesunkene
Beschaffungskosten für Erdgas und Strom für private Haushalte
kompensieren gestiegene Belastungen durch Steuern, Umlagen und
Abgaben Die Energiebeschaffung und der Vertrieb von Erdgas
vergünstigten sich im 2. Halbjahr 2025 für private Haushalte im
Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 leicht um 0,8 %.
Gegenüber
dem 2. Halbjahr 2024 zeigte sich ein deutlicher Rückgang von 10,0 %.
Die Belastung durch Steuern, Umlagen und Abgaben stagnierte im 2.
Halbjahr 2025 mit 3,86 Cent je Kilowattstunde gegenüber dem
1. Halbjahr 2025 für alle privaten Erdgaskundinnen und ‑kunden.
Im Vergleich zum 2. Halbjahr 2024 wuchs die Belastung insgesamt
jedoch um 5,8 %. Letzteres war die Folge von Erhöhungen der
CO2‑Steuer und der Gasspeicherumlage ab dem 1. Januar 2025. In
Verbindung mit zusätzlich steigenden Netzentgelten (+19,7 %) sank
der Durchschnittspreis durch die wachsenden Belastungen letztlich
nur leicht gegenüber dem 2. Halbjahr 2024 (-0,4 %).
Für
Energiebeschaffung und Vertrieb zahlten die privaten Stromkundinnen
und ‑kunden im 2. Halbjahr 2025 durchschnittlich 1,2 % mehr als im
1. Halbjahr 2025. Gegenüber dem 2. Halbjahr 2024 fiel dieser
Preisbestandteil allerdings um 8,6 % niedriger aus.
Die
Netzentgelte fielen um 1,4 % gegenüber dem 2. Halbjahr 2024.
Steuern, Abgaben und Umlagen stiegen allerdings im Vergleich zum
2. Halbjahr 2024 um 8,3 %, verursacht hauptsächlich durch die seit
1. Januar 2025 erhöhte Offshore-Netzumlage sowie den höheren
Aufschlag für besondere Netznutzung.
Insgesamt mussten
private Haushalte für Strom somit 1,6 % weniger bezahlen als im
2. Halbjahr 2024. Strom- und Gaspreise für Nicht-Haushalte
rückläufig, aber auf hohem Niveau Nicht-Haushalte, zum Beispiel
Unternehmen, Gewerbebetriebe oder Behörden, zahlten im
2. Halbjahr 2025 für Erdgas ohne Mehrwertsteuer und andere
abzugsfähige Steuern durchschnittlich 6,18 Cent je Kilowattstunde.
Das waren 8,4 % weniger als im 1. Halbjahr 2025 und ein
Rückgang von 2,7 % gegenüber dem 2. Halbjahr 2024. Im
längerfristigen Vergleich mit dem 2. Halbjahr 2021 lagen die Preise
jedoch insgesamt auf einem um 33,5 % höheren Niveau. Die
Erdgaspreise für Nicht-Haushalte entwickelten sich je nach
Jahresverbrauch sehr unterschiedlich.
Bei einem
vergleichsweise geringen Verbrauch zwischen 1 000 und unter 10
000 Gigajoule mussten Nicht-Haushalte im 2. Halbjahr 2025
durchschnittlich 8,60 Cent je Kilowattstunde zahlen. Gegenüber dem
1. Halbjahr 2025 blieben die Preise damit stabil, verglichen mit dem
2. Halbjahr 2021 war das Preisniveau für diese Verbrauchsgruppe aber
fast doppelt so hoch (+93,3 %).
Lag der Jahresverbrauch über
4 Millionen Gigajoule, kostete Erdgas 4,52 Cent je Kilowattstunde
und damit 14,7 % weniger als im 1. Halbjahr 2025. Im Vergleich zum
2. Halbjahr 2021 sanken die Durchschnittspreise für diese
Großverbraucher im 2. Halbjahr 2025 sogar um 20,4 %.
Grund
dafür ist das hohe Niveau im 2. Halbjahr 2021. Damals stiegen die
Gaspreise rasant an, teilweise um das Vierfache gegenüber dem
1. Halbjahr 2021. Diese Preissteigerungen trafen damals insbesondere
Großverbraucher, wohingegen die Preise für kleinere und mittlere
Verbraucher aufgrund längerfristiger Verträge langsamer stiegen.
Für Strom zahlten Nicht-Haushalte im 2. Halbjahr 2025
durchschnittlich 19,22 Cent je Kilowattstunde ohne Mehrwertsteuer
und andere abzugsfähige Steuern. Damit war Strom im 2. Halbjahr 2025
um 0,6 % günstiger als im 1. Halbjahr 2025 und 6,5 % günstiger als
im 2. Halbjahr 2024. Im längerfristigen Vergleich zum
2. Halbjahr 2021 war die Kilowattstunde Strom 15,4 % teurer.
Nicht-Haushalte mit einem Jahresverbrauch unter
20 Megawattstunden zahlten im 2. Halbjahr 2025 mit 32,58 Cent je
Kilowattstunde 0,7 % weniger als im 1. Halbjahr 2025. In der
längerfristigen Betrachtung gegenüber dem 2. Halbjahr 2021 stiegen
die Preise um 28,1 %.
In der größten Jahresverbrauchsgruppe
mit mehr als 150 000 Megawattstunden kostete Strom im
2. Halbjahr 2025 mit 13,07 Cent je Kilowattstunde 2,3 % weniger als
im 1. Halbjahr 2025. Gegenüber dem 2. Halbjahr 2021 (13,11 Cent je
Kilowattstunde) lagen die Durchschnittspreise für diese
Großverbraucher auf ähnlichem Niveau.
69 % der
importierten Eier 2025 stammen aus den Niederlanden Menschen in
Deutschland verbrauchen im Jahr 252 Eier pro Kopf Ob
bemalt, gefärbt oder ausgeblasen – bunte Eier gehören an Ostern für
viele dazu. Ein Teil der hiesigen Versorgung mit Hühnereiern wird
durch Importe aus den Nachbarländern sichergestellt. Aus den
Niederlanden stammten 3,7 Milliarden (68,7 %) der im Jahr 2025
importierten frischen Hühnereier, wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt.
Weitere wichtige Eier- Lieferanten
waren Polen mit einem Anteil an den Eier-Einfuhren von 15,9 % (861
Millionen) und Belgien mit 3,5 % (190 Millionen).
Insgesamt wurden 5,4 Milliarden Eier im Jahr 2025 importiert.
Demgegenüber standen Exporte von 1,2 Milliarden Eiern und eine heimische
Produktion von 13,7 Milliarden Eiern. Die Zahl der
importierten Eier ist zurückgegangen: Im Jahr 2025 wurden 3,8 %
weniger Eier importiert als im Vorjahr (5,6 Milliarden).
In den vergangenen zehn Jahren
sank die Importmenge um 20,9 % (2015: 6,9 Milliarden Eier). Auch die
Zahl der exportierten Eier ist gesunken: Im Jahr 2025 waren es
11,6 % weniger ausgeführte Eier als im Vorjahr (1,4 Milliarden) und
40,1 % weniger als im Jahr 2015 (2,1 Milliarden). Die
inländische Eierproduktion hingegen ist in den vergangenen zehn
Jahren um 16,4 % gestiegen (2015: 11,8 Milliarden).

Eier-Verbrauch pro Kopf gestiegen Ob als Osterei,
Backzutat oder Frühstücksei: Der Verbrauch von Eiern in Deutschland
ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Der durchschnittliche
Verbrauch lag im Jahr 2025 nach vorläufigen Angaben der
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bei 252 Eiern
pro Kopf. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Verbrauch um vier Eier pro
Kopf. 2015 waren es 228 Eier pro Kopf.
Blutspende-Routine – ein
Schlüssel für stabile Versorgung in Deutschland Die
gemeinnützigen Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes (DRK),
die rund 75 Prozent der Blutversorgung in Deutschland sichern,
verzeichneten bundesweit im Jahr 2025 ein leicht gestiegenes
Blutspendeaufkommen. Insgesamt 3.182.081 Spendewillige sind auf den
40.506 organisierten Blutspendeterminen der DRK-Blutspendedienste
erschienen. Das entspricht einem moderaten Plus von knapp 1%
gegenüber dem Vorjahr.
Parallel setzt sich ein Trend fort:
Die Quote der Erstspendewilligen sinkt weiter. Der
DRK-Blutspendedienst West hat im Jahr 2025 insgesamt rund 775.900
Spendewillige auf seinen Blutspendeterminen begrüßt.
Versorgungsgebiete DRK-Blutspendedienste Der Anstieg ist vor
allem darauf zurückzuführen, dass Menschen, die ohnehin schon
spenden, dies noch kontinuierlicher tun. Gleichzeitig zeigt sich
eine strukturelle Entwicklung mit bundesweiter Relevanz: Die Zahl
der aktiven Spenderinnen und Spender ist leicht zurückgegangen,
während die durchschnittliche Spendefrequenz gestiegen ist. Ein
wachsender Anteil der Blutversorgung wird damit von besonders
engagierten Stammspenderinnen und Stammspendern getragen.

Auch das bundesweite Durchschnittsalter der Spenderinnen und
Spender liegt mit 46,7 Jahren weiterhin auf einem konstant hohen
Niveau. Eine spürbare Verjüngung der Spenderbasis ist bislang nicht
erkennbar. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnt
diese Entwicklung für die zukünftige Sicherung der Blutversorgung
zusätzlich an Bedeutung.
Parallel setzt sich ein Trend fort:
Die Quote der Erstspendewilligen sinkt weiter. Bundesweit
registrierten die DRK-Blutspendedienste im Jahr 2025 insgesamt
283.054 Erstspendewillige. Das sind zwar nur knapp zwei Prozent
weniger als im Vorjahr – für eine nachhaltige Stabilisierung der
Blutversorgung wäre jedoch eine deutlich stärkere Dynamik beim
Spendernachwuchs erforderlich.
Die aktuellen Zahlen zeigen
daher ein differenziertes Bild: Viele langjährige Spenderinnen und
Spender helfen weiterhin zuverlässig – dafür gebührt ihnen höchster
Respekt und Anerkennung. Bislang gelingt es jedoch noch nicht
ausreichend, Menschen, die noch nicht oder erst seit Kurzem Blut
spenden, dauerhaft zum regelmäßigen Blutspenden zu motivieren.

Gerade
deshalb bleibt eine breite und verlässliche Spenderbasis eine
zentrale Voraussetzung für die Resilienz des Gesundheitswesens. Eine
jederzeit gesicherte Versorgung mit Blutpräparaten gehört zur
unverzichtbaren Infrastruktur der medizinischen Versorgung – im
Klinikalltag ebenso wie in außergewöhnlichen Belastungssituationen.
Die DRK-Blutspendedienste appellieren deshalb bundesweit an die
Bevölkerung: Wer gesund ist und Blut spenden kann, sollte regelmäßig
einen Termin wahrnehmen. Ohne eine verlässliche Blutspende-Routine
wird es zunehmend schwieriger, eine dauerhaft sichere Versorgung mit
Blutpräparaten zu gewährleisten.
Gleichzeitig bleibt es
entscheidend, insbesondere jüngere Menschen frühzeitig für die
Blutspende zu begeistern und sie langfristig als Spenderinnen und
Spender zu gewinnen.
NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland:
Versorgungssicherheit hängt stärker von engagierten Stammspendern ab
Der DRK-Blutspendedienst West hat im Jahr 2025 insgesamt rund
775.900 Spendewillige auf seinen rund 13.000 Blutspendeterminen
begrüßt. Der Anteil der Erstspendewilligen lag 2025 im Durchschnitt
bei rund 11 Prozent. Eine stabile Blutversorgung gelingt daher vor
allem dort, wo regelmäßige Spenden und die Gewinnung neuer
Blutspender zusammenwirken – insbesondere mit Blick auf Feiertage
und saisonale Schwankungen im Spendeaufkommen.
Nach der
angespannten Versorgungssituation im Januar dieses Jahres richtet
sich der Blick nun auch auf die Spenderinnen und Spender, die zu
Beginn des Jahres ad hoc geholfen haben. Für viele von ihnen ist
inzwischen der Zeitpunkt erreicht, nach der Wartezeit von mindestens
acht Wochen zwischen zwei Blutspenden erneut zu spenden und damit
zur Stabilisierung der Versorgung beizutragen. Aktuelle Termine
und Informationen zur Blutspende finden sich unter:
www.blutspende.jetzt
Fernwärme Duisburg passt
Servicezeiten an Die Fernwärme Duisburg GmbH passt
ihre Servicezeiten für Kundinnen und Kunden an. Ab dem 1. April ist
das Kundencenter der Fernwärme Duisburg an der Gerhard-Malina-Straße
in Dinslaken wie gewohnt Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 17 Uhr
geöffnet. Freitags ist der persönliche Kundenservice dann von 8 Uhr
bis 13 Uhr zu erreichen.
Telefonische Erreichbarkeit wird
ausgebaut Den telefonischen Kundenservice unter der Rufnummer
0800 604 604 0 können Kundinnen und Kunden der Fernwärme Duisburg ab
dem 1. April zu erweiterten Servicezeiten erreichen. Und zwar Montag
bis Donnerstag jeweils von 8 Uhr bis 18 Uhr und am Freitag von 8 Uhr
bis 15 Uhr.
Fernwärme-Kundenportal online jederzeit
erreichbar Selbstverständlich jederzeit erreichbar ist der
Online-Kundenservice der Fernwärme Duisburg unter
portal.fernwaerme-duisburg.de. Hier können Kundinnen und Kunden fast
alles rund um ihre Verträge ganz bequem von zuhause erledigen. Sie
haben beispielsweise Zugriff auf Rechnungs- und Adressdaten und
können diese komfortabel verwalten.
Die folgenden Dinge
können Kundinnen und Kunden jederzeit im Kundenportal erledigen:
• Kontaktdaten ändern • SEPA-Mandat erteilen/ändern •
Rechnungen einsehen und downloaden • Rechnungserläuterung
einsehen und downloaden • Abschläge unkompliziert anpassen •
Verbräuche einsehen, prüfen und erfassen
Einfach im
Kundenportal registrieren Auch der Weg zum flexiblen
Online-Kundenservice der Fernwärme Duisburg ist ganz einfach und
lohnt sich: auf der Webseite portal.fernwaerme-duisburg.de mit
Zählernummer, Vertragskontonummer und E-Mail-Adresse registrieren.
Über den Button “Jetzt registrieren” auf der Startseite des
Kundenportals öffnet sich ein Formular zum Ausfüllen.
Highspeed-Internet für Baerl: DCC sammelt Interessenten
Die Duisburg CityCom (DCC) treibt gemeinsam mit der Stadt Duisburg
den Ausbau des Glasfasernetzes konsequent weiter voran und dabei
wurden in den vergangenen Jahren bereits große Erfolge erzielt.
Schon über 25.000 Haushalte in Duisburg kann die DCC inzwischen mit
Hochgeschwindigkeits-Internet versorgen. Für das Jahr 2026 plant die
DCC den weiteren Ausbau des eigenen Glasfasernetzes, darunter den
Ausbau im Stadtteil Baerl.
Dafür ist die Hilfe der
Anwohnerinnen und Anwohner unbedingt notwendig. Deshalb startet die
DCC ab dem 1. April im Rahmen einer Nachfragebündelung damit,
Interessentinnen und Interessenten zu sammeln. Sobald mindestens 40
Prozent der Haushalte in Baerl ihr Interesse an einem Anschluss
bekunden, kann mit dem Ausbau begonnen werden. Die Abfrage läuft bis
Ende Juli 2026.
Im Rahmen dieser Nachfragebündelung entfallen
für alle Interessentinnen und Interessenten die Ausbau- und
Anschlusskosten in Höhe von 850 Euro. Außerdem gibt es das
schnellste Internet schon ab 19,99 Euro pro Monat. Weil die DCC den
Anschluss bis in die Wohnung verlegt (Fiber To The Home), sind
allerschnellste Datenübertragungsraten möglich. So sind beim Produkt
„Glasfaser Home 1000“ beispielsweise 1000 Mbit/s Download und 500
Mbit/s Upload gleichzeitig möglich. Der Hausanschluss ans
Glasfasernetz ist im Rahmen dieser Nachfragebündelung kostenlos.
Für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Baerl wird es außerdem
eine Infoveranstaltung am 19. Mai um 18.30 Uhr in der Glückauf-Halle
geben. An dieser wird auch Falko König, der Gigabitkoordinator der
Stadt Duisburg, teilnehmen. Er wird unter anderem Fragen im
Zusammenhang mit dem vorherigen Kooperationspartner, Deutsche
GigaNetz GmbH, beantworten können.
Zur besseren Planung wird
um eine Voranmeldung auf www.glasfaserduisburg.de/baerl gebeten. Auf
der Internetseite glasfaserduisburg.de/baerl gibt es außerdem alle
Infos rund um die erreichte Quote, den geplanten Ausbau sowie den
aktuellen Stand des Projektes. In den kommenden Tagen werden alle
Haushalte in Baerl mit einem Informationsschreiben der DCC über die
Ausbaupläne informiert. Wer kein Anschreiben in seinem Briefkasten
vorfindet, erhält im EDEKA-Markt Daniels dort ausgelegte
Infoschreiben. Somit haben auch die Baerlerinnen und Baerler mit dem
Briefkastenaufkleber „Keine Werbung“ die Möglichkeit, die
notwendigen Informationen zu erhalten.
Weitere Informationen
zu Angeboten und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Baerl – gibt
es im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de. Dort finden
Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag
erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20
Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für
Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail
unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der
Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für
Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
Die DCC Duisburg CityCom ist ein kommunaler IT- und
Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und Kunden
Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer,
Speicherlösungen und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür
betreibt die DCC ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere
zertifizierte Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.
Die DCC, für
die mehr als 230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV). Zum DVV-Konzern mit
rund 4400 Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke
Duisburg oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften
aus den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die
entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur
in Duisburg beitragen.
MINI Cooper im Wert von 30.000
Euro geht an Kunden der Sparda-Bank in Duisburg Ein
Kunde der Sparda-Bank in Duisburg kann sich über einen ganz
besonderen Gewinn freuen: Bei der März-Auslosung des
Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West gewann er den Hauptpreis
– einen MINI Cooper C Cabrio im Wert von 30.000 Euro. Die feierliche
Übergabe des Fahrzeugs fand vor der Filiale der Genossenschaftsbank
in der Mercatorstraße 1b statt. Dort nahm der glückliche Gewinner,
Herr Ulrich R., gemeinsam mit seiner Frau Marion R. den blauen
Flitzer entgegen.
Dominik Kanders, Filialleiter der
Sparda-Bank in Duisburg, zeigt sich begeistert: „Das war eine
wunderbare Überraschung. Wir freuen uns sehr darüber, dass der
Hauptpreis dieses Mal an einen Kunden aus unserer Filiale gegangen
ist. Das Gewinnsparen ist bei unseren Kundinnen und Kunden sehr
beliebt, denn es vereint gleich drei Vorteile: Man kann etwas
ansparen, unterstützt gemeinnützige Projekte und hat gleichzeitig
die Chance auf tolle Preise wie Autos, Reisen oder attraktive
Geldgewinne.“ Ulrich und Marion R. freuen sich sehr über ihr neues
Fahrzeug, das künftig für viele gemeinsame Ausflüge sorgen wird.
Das Gewinnsparen bei der Sparda-Bank West bietet regelmäßig
spannende Chancen: In den Monaten März, Mai, Juli, September und
November werden sportliche Autos verlost. Darüber hinaus haben alle
Gewinnsparerinnen und -sparer Monat für Monat die Möglichkeit,
50.000 Euro sowie viele weitere attraktive Geld- und Sachpreise zu
gewinnen – darunter beispielsweise Reise- und Elektronikgutscheine.
Das Gewinnsparen bei der Sparda-Bank West funktioniert sehr
einfach: Kunden, die Gewinnsparlose zum Preis von jeweils 5 Euro
erwerben, sparen 3,75 Euro und setzen 1,25 Euro ein, um tolle Preise
zu gewinnen und über die Reinerträge des Gewinnsparens Gutes zu
ermöglichen. Denn von jedem Gewinnspielanteil über 1,25 Euro werden
31,25 Cent eingesetzt, um gemeinnützige Vereine und Initiativen bei
ihrem gesellschaftlich wichtigen Engagement beispielsweise in den
Bereichen Kunst und Kultur, Soziales, Sport, Natur- und Umweltschutz
sowie Tierschutz nachhaltig zu unterstützen.

Gewinnsparer und Hauptgewinner Herr Ulrich R. und seine Frau Marion
R. nehmen den nagelneuen Cooper C Cabrio bei der offiziellen
Fahrzeugübergabe von Dominik Kanders (links), Filialleiter der
Sparda-Bank in Duisburg, entgegen.
Stauprognose 2.
bis 6. April Zum langen Osterwochenende ist auf den
deutschen Autobahnen mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen
zu rechnen. Urlaubsreisen in Richtung Süden, Verwandtenbesuche sowie
zahlreiche Kurztrips und Ausflugsfahrten werden für eine spürbar
höhere Verkehrsdichte sorgen. Neben den klassischen Reisezielen, den
Küstenregionen an Nord- und Ostsee, sind auch die höher gelegenen
Wintersportgebiete der Alpen weiterhin sehr beliebt.
In zwölf
Bundesländern haben die Osterferien bereits begonnen. Nun starten
mit Sachsen, Thüringen und dem Saarland weitere Bundesländer in die
schulfreie Zeit. Entsprechend dürfte sich der Reiseverkehr nochmals
verdichten.
Schon am Mittwoch vor Gründonnerstag ist mit
einer deutlichen Zunahme des Verkehrs zu rechnen, da viele Reisende
bewusst einen früheren Start wählen, um den Hauptreisetag zu
umgehen. Am Gründonnerstag selbst erreicht die Staugefahr ihren
Höhepunkt. Insbesondere am Nachmittag und in den Abendstunden muss
auf den Fernstraßen mit erheblichen Verzögerungen gerechnet werden.
Deutlich entspannter ist die Lage am Karsamstag und Ostersonntag,
die als die verkehrsärmsten Tage des Wochenendes gelten.
Mit
einer erneuten Belastungswelle ist am Ostermontag zu rechnen. Vor
allem am Nachmittag und Abend führt der Rückreiseverkehr vieler
Urlauberinnen und Urlauber zu zahlreichen Staus. Auch in den Tagen
danach bleibt die Verkehrslage regional angespannt, da in mehreren
norddeutschen Bundesländern die Ferien enden.
Die
Feiertagsfahrverbote für Lkw über 7,5 Tonnen an Karfreitag und
Ostermontag jeweils von 0 bis 22 Uhr sorgen für eine gewisse
Entlastung. Dennoch ist die Staugefahr insgesamt hoch.
Besonders belastete Autobahnen (beide Fahrtrichtungen): A1 Köln –
Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg A1/A3/A4 Kölner
Ring A2 Oberhausen – Dortmund und Braunschweig – Magdeburg A3
Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau A4
Heerlen/Aachen – Köln – Olpe und Görlitz – Dresden – Chemnitz A5
Heidelberg – Karlsruhe – Basel A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A7 Frankfurt – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte und Hannover –
Flensburg A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg A9
Berlin – Nürnberg – München A10 Berliner Ring A44 Dortmund –
Kassel A81 Heilbronn – Stuttgart – Singen A93 Inntaldreieck –
Kufstein A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen A96 Lindau –
München A99 Autobahnring München
Auch auf wichtigen
Urlaubsrouten in den Nachbarländern muss weiterhin mit Verzögerungen
gerechnet werden. In Österreich sind davon insbesondere die
Tauernautobahn, die Inntalautobahn und die Brennerautobahn zwischen
Innsbruck und dem Brenner betroffen.
In der Schweiz zählen
die Autobahnen A1, A2 und A3 zu den staugefährdeten Strecken. In
Italien ist vor allem die Brennerroute betroffen. Zudem kann es im
Pustertal, im Grödnertal, im Gadertal und im Vinschgau zu mehr
Verkehr kommen. Bei der Einreise nach Deutschland sind weiterhin
Grenzkontrollen möglich. Dadurch kann es zu Wartezeiten an einzelnen
Übergängen kommen.
Der ADAC empfiehlt, vor Fahrtantritt
aktuelle Verkehrsinformationen zu prüfen. Insbesondere bei Reisen in
die Alpen sollte man ausreichend Zeit einplanen. Weitere
Informationen finden Sie auf
www.adac.de.
Rundgang durch die Stadtgeschichte:
Religiöses Leben im Fokus Das religiöse Leben steht im
Fokus einer Führung durch die Stadtgeschichte- Ausstellung am
Freitag, 3. April, um 15 Uhr mit Werner Pöhling im Kultur- und
Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am
Innenhafen.
Schon weit vor der Einführung des Christentums
in der Region zeugen archäologische Funde, wie etwa
Bestattungssitten, von festen Glaubensvorstellungen der hiesigen
Menschen. Durch Schriftstücke und Überlieferungen weitet sich das
Wissen über die Religion im Mittelalter wesentlich aus.
Nach
der Reformation und dem 30-jährigen Krieg verändert sich in Duisburg
das religiöse Leben hin zum Protestantismus, bis die Zuwanderung im
beginnenden Industriezeitalter erneut viele katholische Menschen ins
Ruhrgebiet brachte.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt
enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und
ermäßigte Besucher 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere
Informationen sind unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.
Stadtmuseum: Osterworkshop „Kompass basteln“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Ostersonntag, 5.
April, von 13 bis 17 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen
im Rahmen des Marina-Marktes alle kleinen und großen Gäste zu einem
Osterworkshop ein, um die spannende Welt der Navigation
kennenzulernen.
Gemeinsam mit Patrick Hayes können die
Besucherinnen und Besucher einen eigenen Kompass gestalten und dabei
ganz nebenbei mehr über Navigation und Orientierung erfahren,
beispielsweise warum eine Kompassnadel immer nach Norden zeigt. Auch
die Frage, wer Johannes Corputius war, nach dem der Platz vor dem
Museum benannt ist, wird an diesem Tag beantwortet.
Das „Mercator Café“ ist an diesem
Tag mit heißen und kalten Getränken sowie leckerem Kuchen geöffnet.
Der Eintritt ist frei. Das gesamte Programm ist unter
www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.
I Finton
spielt Konzert im Bezirksrathaus Homberg Der aus
Simbabwe stammende Sänger und Songwriter I Finton spielt am Samstag,
18. April, um 19 Uhr ein Konzert im Bezirksrathaus Homberg am
Bismarckplatz 1. Der Einlass startet um 18.30 Uhr. Zuschauerinnen
und Zuschauer können sich auf ein besonderes Highlight freuen.
So ist der Abend als 360-Grad-Konzert geplant, bei dem das
Publikum den Künstler aus allen Perspektiven erleben kann. I Finton
verbindet klassischen Reggae mit modernen afrikanischen Rhythmen und
schafft so einen Sound, der sofort ins Ohr geht und mühelos zum
Tanzen einlädt. Seine Musik strahlt Lebensfreude, Wärme und positive
Energie aus – ein Markenzeichen, für das er weit über die Grenzen
seines Heimatlandes hinaus geschätzt wird.
Seit seiner
Teilnahme an der TV-Show „The Voice of Germany“ im Jahr 2020 hat
sich I Finton zu einem ausdrucksstarken Live-Künstler entwickelt,
der gemeinsam mit seiner Band umfangreiche Bühnenerfahrung gesammelt
hat.
Auftritte beim „Afrika-Karibik-Festival“ in
Wassertrüdingen oder auf der Olympia-Seebühne München zur UEFA Fan
Zone der EM 2024 zeigen eindrucksvoll, wie stark seine Musik auch
große Open-Air-Bühnen füllt. Das Konzert ist kostenfrei, eine
Anmeldung aufgrund der begrenzten Platzzahl ist erforderlich.
Möglich ist das per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de sowie
telefonisch unter 0203 283-8832.
Snirtje Bra: Kirche
Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein Für
Freitag, 10. April 2026 lädt die Evangelische Kirchengemeinde
Duisburg Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27
zu „Emils Pub“ ein. Bei dem beliebten Gemeindetreffpunkt können
Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr bei Getränken aller Art und
gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen
über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen.
Diesmal gibt’s Snirtje Bra, ein traditionelles Gericht aus
dem nordwestlichen Niedersachsen,... und wie immer ein leckeres
Dessert. Der Durst kann wie immer mit verschiedenen Biersorten, Wein
und Softgetränken gelöscht werden. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter www.obermeiderich.de.

NRW-Inflationsrate liegt im März 2026 bei 2,7 % *
Kraftstoffpreise gegenüber März 2025 um 20,6 % gestiegen. *
Nahrungsmittel verteuerten sich durchschnittlich um 0,4 %. *
Preisrückgänge gab es u. a. bei Speisefetten/-ölen.
Die
Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des
Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im März 2026 bei
2,7 %. Das ist der höchste Wert seit Januar 2024 (damals: +3,0 %).
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat
(Februar 2026) um 1,2 %.

Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung
bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation
bezeichnet – ist zwischen März 2025 und März 2026 um 2,4 %
gestiegen. Vorjahresvergleich: Kraftstoffpreise stiegen
durchschnittlich um 20,6 % Zwischen März 2025 und März 2026 sind die
Energiepreise insgesamt um 8,3 % gestiegen.
Besonders
preissteigernd waren, u. a. vor dem Hintergrund der aktuellen Lage
im Nahen Osten, Kraftstoffe mit einem Anstieg von 20,6 %. Darunter
verteuerte sich Dieselkraftstoff um 30,7 % und Superbenzin um
17,8 %. Ebenso stiegen die Preise für Heizöl um 21,7 %. Günstiger
als im Vorjahresmonat waren Fernwärme (−2,3 %) und Strom (−2,6 %).
Die Preise für Nahrungsmittel stiegen um 0,4 %. Dabei verteuerte
sich insbesondere Obst mit 4,8 %.
Einen deutlichen Anstieg
verzeichneten darunter Obstkonserven mit 31,2 %. Für Fleisch und
Fleischwaren mussten Verbraucherinnen und Verbraucher diesen Monat
3,2 % mehr ausgeben als noch ein Jahr zuvor. Hierbei wurde
insbesondere Rind- und Kalbfleisch mit 11,9 % teurer. Die Preise für
Speisefette/-öle sanken durchschnittlich um 19,3 % (darunter: Butter
−31,6 %) und vegetarische oder vegane Getreideprodukte wurden um
13,0 % günstiger.
Bei Dienstleistungen wurden
Preissteigerungen u. a. für Übernachtungen (+6,3 %) und
Kulturdienstleistungen (+3,6 %) ermittelt. Vormonatsvergleich:
Preise für Kinderbekleidung gestiegen Zwischen Februar 2026 und März
2026 verteuerten sich im Energiebereich sowohl die Preise für Heizöl
um 27,2 % als auch die für Kraftstoffe um 15,9 %. Dabei stiegen die
Preise für Diesel um 23,5 % und die für Superbenzin um 13,6 %. Die
Preise für Bekleidung (+4,1 %) zogen im Vergleich zum Vormonat
ebenfalls an, darunter verteuerte sich vor allem Bekleidung für
Kinder mit 6,6 % und Bekleidung für Damen mit 5,0 %.
Bei
Nahrungsmitteln sanken die Preise für Gurken um 22,6 % sowie
Kopfsalat oder Eisbergsalat um 8,6 %. Passend zum Beginn der
Grillsaison sanken auch die Preise für Bratwurst (−3,9 %) und
Tomatenketchup oder Gewürzketchup (−3,8 %). Verbraucherpreisindex
für NRW im März 2026 – vorläufige Ergebnisse (Wichtige
Preisveränderungen)
https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/078_26.xlsx
XLSX, 25,79 KB
NRW: Wirtschaftsleistung im Jahr 2025
um 0,3 % gestiegen * Anstieg des preisbereinigten
Bruttoinlandsprodukts in NRW liegt leicht über dem
Bundesdurchschnitt (0,2 %). * Wachstumsimpulse in den
Dienstleistungsbereichen federn Einbußen in der Industrie ab. *
Neue Kachel „Investitionen, Anlagevermögen” im interaktiven
Dashboard »VGR Monitor der Länder« verfügbar.
Die
Wirtschaftsleistung in Nordrhein-Westfalen ist nach ersten
vorläufigen Berechnungen für das Jahr 2025 preisbereinigt um 0,3 %
im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die
Wirtschaftsleistung damit nach zwei rückläufigen Jahren wieder
leicht an.
Der Anstieg der Wirtschaftsleistung fiel in NRW
etwas stärker aus als im Bundesdurchschnitt (0,2 %).
Arbeitsproduktivität um 0,2 % gestiegen Durchschnittlich hat jede
erwerbstätige Person in NRW im Jahr 2025 eine Wirtschaftsleistung in
jeweiligen Preisen von 92.426 Euro erzielt. Damit war die
Arbeitsproduktivität, die als Verhältnis des Bruttoinlandsprodukts
zur Anzahl der erwerbstätigen Personen definiert ist, um 3,2 % höher
als 2024.

Preisbereinigt war 2025 die Arbeitsproduktivität um 0,2 %
gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wachstumsimpulse aus den
Dienstleistungsbereichen federn Einbußen in der Industrie ab Die
Entwicklung der preisbereinigten Bruttowertschöpfung verlief im Jahr
2025 in den Wirtschaftssektoren unterschiedlich: Die
Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe sank preisbereinigt um
1,3 % gegenüber dem Vorjahr.
Damit fiel der Rückgang stärker
aus als im gesamten Bundesgebiet (−1,1 %). Maßgebliche Beiträge zum
Rückgang der Bruttowertschöpfung kamen aus dem Verarbeitenden
Gewerbe, das einen Anteil von 16,5 % der gesamten
Bruttowertschöpfung in NRW ausmacht. Der preisbereinigte Wert sank
in diesem Bereich um 1,6 %. Lediglich der Rückgang im Baugewerbe
fiel stärker aus als im Verarbeitenden Gewerbe.

Die hohen Preise im Baugewerbe führten zu einem nominalen
Anstieg von 4,6 %. Preisbereinigt war die Bruttowertschöpfung im
Baugewerbe um 2,0 % gesunken. Der Anstieg in den
Dienstleistungsbereichen, die einen Anteil von 74,5 % an der
gesamten Bruttowertschöpfung umfassen, konnte diese negative
Entwicklung ausgleichen.
Die Dienstleistungsbereiche
verzeichneten einen preisbereinigten Anstieg von 0,7 % und lagen
dabei über dem bundesweiten Durchschnitt (+0,6 %). Innerhalb der
Dienstleistungsbereiche verzeichnete der Bereich „Öffentliche und
sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, Private Haushalte
mit Hauspersonal” (+1,1 %) den höchsten Anstieg.
Trödelsaison startet im
April: Veranstalter mit Terminübersicht Die
beliebten Trödelmärkte im Duisburger Stadtgebiet starten mit dem
Mittwochströdel am 1. April. Der größere Sportpark-Trödel erlebt in
diesem Jahr am Wochenende vom 11. auf den 12. April seine Premiere,
beide Märkte finden jeweils auf dem Parkplatz der schauinsland
reisen-Arena am Kalkweg, Ecke Kruppstraße statt.
Der
Altmarkt-Trödelmarkt in Hamborn hat seine diesjährige Erstausgabe am
19. April und der Ruhrorter Hafentrödel startet in diesem Jahr am
16. und 17. Mai. Der Rheinpark-Trödel kann wegen der Bauarbeiten für
die IGA 2027 aktuell nicht mehr stattfinden. Das teilt
Veranstalter Duisburg Kontor mit. Informationen zu Öffnungszeiten
und Teilnahmegebühren für Händler haben die Veranstalter auf ihrer
Website www.duisburgkontor.de zusammengefasst.

Foto: krischerfotografie
Innenhafen: So schön wird der erste Marina Markt 2026 am
Ostersonntag Der Frühling steht im Duisburger Innenhafen in
den Startlöchern. Und der erste Marina Markt des Jahres am
Ostersonntag, den 5. April ist sozusagen der Saisonauftakt.
Veranstalter Duisburg Kontor wirbt mit einem vielseitigen Angebot
für den mediterranen Markt am Wasser. Der Marina Markt ist in der
Region längst kein Geheimtipp mehr, sondern hat sich in den
vergangenen Jahren als feste Größe in den Kalendern von Duisburgern
und Gästen etabliert.
Kein Wunder: Die Mischung aus
vielfältiger Kulinarik, Kunsthandwerk und großem Kinderprogramm im
Duisburger Innenhafen ist einzigartig in der Region. Für den
Saisonbeginn am Ostersonntag hat sich der Osterhase auch
höchstpersönlich angekündigt, schreiben die Verantwortlichen von
Duisburg Kontor in einer Pressemitteilung. Außerdem für die Kinder
dabei: Töpfern und antikes Handwerk zum Mitmachen, das
schauinslandreisen-Spielmobil und die Hüpfburg der Stadtwerke.
Der Genuss steht beim Marina Markt bekanntlich an erster Stelle,
bei der Erstausgabe 2026 gibt es unter anderem französischen Käse,
Fischspezialitäten, Reibekuchen und Crêpe, außerdem handwerklich
hergestelltes Pesto und Spezial-Senfe aus der Monschauer Senfmühle.
Ein echtes Original ist auch dabei: Ex-MSV- und Schalke-Profi Didi
Schacht bringt seine legendäre Currywurst mit an den Innenhafen.
Zum Beginn der Marina Markt-Saison haben sich zudem viele
Kunsthandwerksstände angekündigt. Das Angebot soll nach
Veranstalterangaben Holzerzeugnisse, Schmuck, Gestricktes und
Gefilztes, Genähtes und Geschmiedetes umfassen. Angeboten werden
sollen individueller Schmuck, Taschen, Bekleidung, Spielzeug, Kerzen
und vieles mehr. Der Markt am Ostersonntag ist der erste des Jahres,
das Event findet in den Sommermonaten an jedem ersten Sonntag eines
Monats statt.

Foto: Duisburg Kontor GmbH
Abfallabfuhr
verschiebt sich rund um Ostern – Recyclinghöfe am Karsamstag geöffnet
Rund um die Osterfeiertage ändern sich in Duisburg die Termine für
die Abfallabfuhr. Grund dafür sind die beiden Feiertage Karfreitag
(3. April 2026) und Ostermontag (6. April 2026). Auch bei den
Öffnungszeiten der Recyclinghöfe gibt es rund um die Feiertage
Besonderheiten.
Da am Karfreitag, 3. April 2026, keine
Abfalltonnen geleert werden, verschieben sich die Abfuhrtermine
entsprechend. Die Leerung vom Freitag erfolgt stattdessen am
Samstag, 4. April. Auch der Ostermontag (6. April 2026) bringt eine
Terminverschiebung mit sich. Alle Abfuhrtermine rutschen in dieser
Woche jeweils einen Tag nach hinten.

Copyright: WBD / Nikolay Dimitrov
Die Terminverschiebungen im Überblick Samstag, 04.04.2026,
statt Freitag, 03.04.2026, Dienstag, 07.04.2026, statt Montag,
06.04.2026, Mittwoch, 08.04.2026, statt Dienstag, 07.04.2026,
Donnerstag, 09.04.2026, statt Mittwoch, 08.04.2026, Freitag,
10.04.2026, statt Donnerstag, 09.04.2026, Samstag, 11.04.2026,
statt Freitag, 10.04.2026
Gut zu wissen Alle
Verschiebungen für die Wertstofftonne sind in der Druckversion des
Abfallkalenders bereits berücksichtigt. Im Online-Abfallkalender und
in der WBD App sind die Terminverschiebungen für alle Abfallarten
aufgeführt.
Bei Fragen rund um die Abfuhr ist das
Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg erreichbar.
Zusätzlich zum regulären Service bietet das Team an den Samstagen 4.
und 11. April 2026 eine telefonische Beratung von 8 bis 13 Uhr an
unter 0203 / 283-4000. An Werktagen ist der Kundenservice wie
gewohnt montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr erreichbar.
Recyclinghöfe an Feiertagen geschlossen – Karsamstag geöffnet Wer
rund um Ostern seine Abfälle entsorgen möchte, kann weiterhin die
vier Duisburger Recyclinghöfe nutzen. Diese bleiben lediglich an den
Feiertagen Karfreitag und Ostermontag geschlossen. Am Karsamstag, 4.
April 2026, sind alle Höfe regulär von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Fahrgastverband PRO BAHN fordert umfassendes
Verkehrskonzept für Olympia-Bewerbung Erfolgreiche
Olympische Spiele mit geplanten rund 14 Millionen Tickets brauchen
beim schon jetzt überlastetem Schienenverkehr dringendst einen
Ausbau der Bahninfrastruktur. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert
daher von den Verantwortlichen ein realistisches Konzept, wie die
gravierenden Flaschenhälse im Schienennetz bis zu einer solchen
Großveranstaltung beseitigt werden können, damit Spielstätten ohne
Stau erreichbar sind.

Sowohl die Olympischen Spiele in München 1972 als auch die Expo 2000
in Hannover brachten riesige Vorteile für den öffentlichen Verkehr:
Beide Städte bekamen eine S-Bahn, der Hauptbahnhof in Hannover wurde
modernisiert und Hannover bekam den Messebahnhof in Laatzen.
Auch Nordrhein-Westfalen kann mit der Ausrichtung Olympischer Spiele
in ähnlicher Weise ein zukunftsfähiges Schienennetz erhalten, wenn
sich das Land und die Metropolregion Rhein-Ruhr um die Ausrichtung
der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben.
„Gegenwärtig haben sowohl die geplante Olympiaregion mit den meisten
Spielstätten zwischen Köln und Dortmund als auch die
Zubringerstrecken viele Flaschenhälse bei der Schiene, die bis zum
Olympiastart behoben werden müssen“, weiß Dr. Thomas Probol, stv.
Bundesvorsitzender beim Fahrgastverband PRO BAHN. „Dies kann durch
Ausbau vorhandener Strecken, Reaktivierung von Ausweichstrecken und
konsequenter Digitalisierung geschehen.“
„Wenn sich Land und
Metropolregion für die Bewerbung entscheiden, dann muss die
Schieneninfrastruktur schneller und umfangreicher ausgebaut werden
als bisher vorgesehen“, sagt Dr. Andreas Schröder,
Landesvorsitzender PRO BAHN NRW.
„Beispielhaft liegen sieben
der 26 als offiziell vom Infrastrukturbetreiber DB InfraGO für
überlastet erklärten Schienenwege in NRW, auch die Strecke
Gelsenkirchen – Münster, die jetzt schon unter großer Überlast
ächzt“, ergänzt Probol. „Diese Überlastungen müssen für Olympia
Rhein-Ruhr, soweit es irgendwie geht, durch Ausbau und
Digitalisierung verringert werden, damit mehr Züge verlässlicher
fahren können.“
Schröder mahnt: „Gerade der Ausbau der Achse
Köln – Düsseldorf – Duisburg – Dortmund, also der Ausbau des
Rhein-Ruhr-Express (RRX), muss unbedingt bis zum Beginn der
Olympischen Spiele fertiggestellt sein. Die Reaktivierung der
Ratinger Weststrecke, also von Duisburg über Ratingen nach
Düsseldorf, schafft zusätzliche Kapazitäten und dient nach
Fertigstellung als wichtige Ausweichstrecke, falls der RRX zwischen
Düsseldorf und Duisburg eingeschränkt wird.“
Schröder und Probol halten auch das Vorziehen des
schon beschlossenen zweigleisigen Ausbaus der Strecke Münster –
Lünen für dringend notwendig, der die Kapazität zwischen Dortmund
und Münster für Nah- und Fernverkehr massiv erhöht.
Probol
freut sich über den Ausbau des jetzt schon chronisch überlasteten
Kölner S-Bahn-Netzes: „Hier ist die Erweiterung der drei
Stammstreckenbahnhöfe Hansaring, Köln Hbf und Köln-Messe/ Deutz mit
je 2 Bahnsteigkanten pro S-Bahn-Richtung hervorzuheben, der bis zum
Olympiastart fertiggestellt sein muss.
Auch die Kölner Westspange als wichtige
Entlastung Richtung Bonn und Eifel muss bis dahin fertig ausgebaut
sein. Die auszubauenden Strecken von Mönchengladbach nach Köln und
von Bedburg nach Düsseldorf sollen große olympische Spielstätten
bedienen und sind damit auch Bau seine im Anfahrtpuzzle.“
Probol bringt noch einen anderen, wichtigen Aspekt ins Spiel: „Bei
vielen Bahnhöfen, z. B. in Köln und Düsseldorf, gibt es schon jetzt
in Stoßzeiten dichtes Gedränge. Hier wird man sich Gedanken machen
müssen, wie die zusätzlichen Fahrgäste transportiert werden können.“
„Die Bewerbung für die Olympischen Spiele braucht eine
sofortige, schonungslose Analyse der Schwachstellen der Bahn, die
sonst häufig vom Tuch des Schweigens bedeckt werden“, bemerkt
Schröder. „Neben den schon erwähnten Engpässen haben wir leider auch
noch weitere im Schienennetz. Erst mit einer Analyse werden die
Schwachstellen sichtbar.“
Zusammenfassend meinen Schröder und
Probol: „Viele Linien sind heute schon massiv ausgelastet und in
Stoßzeiten regelrecht überfüllt. 14 Millionen Ticketverkäufe für
Wettkämpfe führen NRW ohne Schienenausbau ins Verkehrschaos.“ PRO
BAHN begrüßt, wenn go.Rheinland, VRR und NWL als zuständige
Aufgabenträger zeitnah ein konkretes Ausbaukonzept mit bis zum
Olympiastart fertiggestellten Strecken veröffentlichen.
„Dann bekommen wir und andere Mobilitätsverbände
ein besseres Gespür dafür, was an Sinnvollem schon angedacht ist und
was noch zu ergänzen wäre“, bemerkt Schröder. Die Olympischen Spiele
Köln-Rhein-Ruhr sind eine große Chance für den öffentlichen Verkehr
in Nordrhein-Westfalen, genau wie die Großevents 1972 und 2000 es
schon waren. Wenn dann das Geld für den Ausbau auch in die Hand
genommen wird, wird nach den Spielen ganz NRW langfristig davon
profitieren.
Deutsche Post startet Briefwettbewerb:
Junge Menschen schreiben darüber, wie wertvoll persönliche
Verbindungen sind Deutscher Schreibwettbewerb ist Teil
einer gemeinsamen Aktion der UN-Sonderorganisationen Weltpostverein,
WHO und UNESCO Einladung an junge Menschen: “Schreibt einen Brief an
eine(n) Freund(in), warum persönliche Begegnungen in einer digitalen
Welt wichtig sind“

Erstplatzierter Brief in Deutschland nimmt an internationalem
Wettbewerb des Weltpostvereins teil Alter: 9 bis 15 Jahre,
Einsendeschluss: 24. April 2026 Bonn, 26. März 2026: Digitale
Kommunikation gehört zum Alltag junger Menschen. Gleichzeitig wächst
die Sehnsucht nach Momenten, die man nicht einfach „wegscrollt“.
Mit einem deutschlandweiten Schreibwettbewerb lädt die Deutsche
Post Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 15 Jahren dazu ein, sich
Gedanken über den Wert menschlicher Beziehungen zu machen. Idee:
Schreibt einen Brief an eine(n) Freund(in) mit der Frage, warum
persönliche Begegnungen in einer digitalen Welt wichtig sind – und
teilt ihn mit der Deutschen Post.
Die Gewinnerin oder der
Gewinner nimmt dann an einem internationalen Briefschreibwettbewerb
zum gleichen Thema teil, den die drei UN-Sonderorganisationen
Weltpostverein (UPU), Weltgesundheitsorganisation (WHO) und
Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und
Kultur (UNESCO) durchführen. Einsendeschluss für den deutschen
Beitrag ist der 24. April 2026. Weitere Informationen unter:
deutschepost.de/briefschreibwettbewerb.
Dazu Benjamin Rasch,
Leiter Marketing und Produktmanagement der Deutschen Post: „Gerade,
weil digitale Kanäle so selbstverständlich geworden sind, ist die
persönliche Begegnung besonders wertvoll. Sie schafft Nähe und ein
Gefühl von Gemeinsamkeit, das online nicht in der gleichen Qualität
entstehen kann.
Ein handgeschriebener Brief erinnert daran,
wie wir mit kleinen Gesten unser Miteinander neu entdecken können.
Wir möchten junge Menschen dazu ermuntern zum Stift zu greifen, über
ihre Beziehungen zu reflektieren und in ihren Briefen aufzuzeigen,
wie Freundschaften gepflegt und menschliche Bindungen – online wie
offline – gestärkt werden können.“
Wer beim nationalen
Wettbewerb mitmachen möchte, schickt seinen Brief (auf Deutsch) bis
spätestens 24. April an folgende Adresse: Deutsche Post AG Abteilung
Kommunikation, Raum 31.116 Stichwort: Briefschreib-Wettbewerb
Charles-de-Gaulle-Str. 20 53113 Bonn
Schienenkreuzfahrten mit der Walsumbahn im
westlichen Ruhrgebiet
Am Ostersonntag gibt es eine
Schienenkreuzfahrt über Bahnanlagen, die dem
"normalen" Fahrgast in der Regel verborgen bleiben.
Unsere Fahrt führt uns von Essen
Hbf über
Mülheim nach Oberhausen Hbf, wo die regulär befahrenen
Personenzugstrecken verlassen und die
Fahrt auf der sogenannten. Walsumbahn nach
Spellen
fortgesetzt wird.

Diese Strecke war einst sehr bedeutend für die
Montanindustrie im Duisburger Norden
sowie die
Anbindung diverser Kraftwerke. Derzeit verfügt die Strecke über keinen
planmäßigen Personenverkehr.

Im Anschluss befahren wir noch die großen
Güterbahnhöfe
Oberhausen West und
Duisburg-Ruhrort Hafen, bevor es
zurück zu den Abfahrtsbahnhöfen geht. Der Zug
besteht aus
mehreren Wagen aus den 1920er-1960er Jahren, welche von
verschiedenen Vereinen gepflegt und instand
gehalten werden.
Dabei bieten einige der eingesetzten Wagen die
Möglichkeit,
sich auf den Plattformen an
den Wagenenden die frische
Frühlingsluft um die Nase wehen zu lassen.
Für das
leibliche Wohl während der Fahrt sorgt das freundliche Personal im
Barwagen, welches
kleine Snacks und verschiedene Getränke für Gäste bereit hält.

VHS-Bildungsurlaub: Stressbewältigung mit
Qigong
Zu einem Qigong-Bildungsurlaub lädt
die VHS Duisburg von Dienstag, 31. März, bis Donnerstag, 2. April,
jeweils von 10 bis 17 Uhr in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse
26 ein. Qigong ist eine traditionelle chinesische Methode, die seit
Jahrhunderten zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit eingesetzt
wird.
Während der dreitägigen Veranstaltung lernen die Teilnehmenden zwei
Qigong-Formen kennen: das Stille Qigong, bei dem die bewusste Lenkung
der Aufmerksamkeit im Stehen, Sitzen oder Liegen im Mittelpunkt steht,
sowie das Bewegte Qigong, das aus einzelnen Bewegungen und kurzen
Bewegungsabfolgen besteht.
Die ausgewählten Übungen lassen sich leicht in den Alltag integrieren
und unterstützen dabei, wiederkehrende Belastungen gelassener und
nachhaltiger zu bewältigen. Der Bildungsurlaub ist im Rahmen des
Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes anerkannt. Eine Anmeldung ist online
auf www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de
möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203
283-984609.
Ostern in den elf Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises
Duisburg
- Ostern im Duisburger Norden
- Ostern in der Duisburger Stadtmitte
- Ostern im Duisburger Süden
Pfarrerin Esther Immer am Service-Telefon der evang.
Kirche in Duisburg „Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“
oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie
auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende
beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in
Duisburg.
Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch
immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen
und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und
haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das
Service-Telefon ist am Montag, 30. März von Esther Immer, Pfarrerin
in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und Seelsorgerin
bei den Evangelischen Diensten Duisburg, besetzt.

3,8 % mehr Ausgaben für Forschung und Entwicklung im
Jahr 2024 • Insgesamt 137,1 Milliarden Euro für
Forschung und Entwicklung im Jahr 2024 • Anteil der Forschungs-
und Entwicklungsausgaben steigt auf Höchststand von 3,17 % des
Bruttoinlandsprodukts • Ziel der Wachstumsstrategie "Europa
2020" erneut übertroffen, nationales Ziel für 2025 noch nicht
erreicht
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in
Deutschland sind im Jahr 2024 um 3,8 % gegenüber dem Vorjahr auf
137,1 Milliarden Euro gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, lag ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP)
demnach bei 3,17 % und erreichte damit den höchsten Stand seit
Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995 (2023: 3,13 %).
Deutschland hat damit das Ziel der EU-Wachstumsstrategie "Europa
2020", mindestens 3 % des BIP für Forschung und Entwicklung
aufzuwenden, im Jahr 2024 erneut übertroffen. Das nationale Ziel,
wonach die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bis 2025 auf 3,5 %
des BIP steigen sollen, wurde dagegen noch nicht erreicht. In die
Zahlen fließen alle Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der
Wirtschaft, an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen ein.
Wirtschaft trägt mehr als zwei Drittel der Ausgaben für
Forschung und Entwicklung Einen bedeutsamen Ausgabenzuwachs im
Bereich Forschung und Entwicklung von 2,3 % gegenüber dem Vorjahr
auf 92,5 Milliarden Euro verzeichneten im Jahr 2024 die Unternehmen.
Damit bestritt die Wirtschaft weiterhin mehr als zwei Drittel der
Gesamtausgaben in diesem Bereich.
Die Ausgaben der
Hochschulen stiegen um 4,7 % auf 24,1 Milliarden Euro.
Außeruniversitäre Einrichtungen für Forschung und Entwicklung, zu
denen öffentliche und überwiegend öffentlich geförderte
Forschungseinrichtungen zählen, wendeten 20,4 Milliarden Euro auf.
Das war eine überdurchschnittliche Zunahme von 10,1 %. N
aturwissenschaften und Mathematik führend bei den Ausgaben für
Forschung und Entwicklung in außeruniversitären
Forschungseinrichtungen Im Jahr 2024 entfiel ein Großteil
(39,9 %) der Ausgaben für Forschung und Entwicklung der
außeruniversitären Einrichtungen auf Institutionen, die im
Wissenschaftszweig Naturwissenschaften und Mathematik aktiv sind.
Hier stiegen die Ausgaben im Vorjahresvergleich um 22,8 % auf
8,2 Milliarden Euro.
Wesentliche Treiber dieser Entwicklung
waren die Wissenschaftsgebiete Physik und Astronomie mit Ausgaben
von insgesamt 4,4 Milliarden Euro. Dieses Plus von 46,2 % im
Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf hohe Investitionen bei
einer Großforschungseinrichtung zurückzuführen.
Bund und
Länder investieren weiterhin hohe Summen in Einrichtungen für
Forschung und Entwicklung Mit einem Zuwachs von 4,6 % gegenüber
dem Vorjahr auf 14,5 Milliarden Euro im Jahr 2024 nahmen die etwa
300 gemeinsam von Bund und Ländern geförderten Einrichtungen ohne
Erwerbszweck, wie etwa die Institute der Max-Planck- und
Fraunhofer-Gesellschaft, bei den Ausgaben für Forschung und
Entwicklung den Spitzenplatz ein.
Die übrigen
außeruniversitären Forschungseinrichtungen wendeten im gleichen
Zeitraum zusammen 6,0 Milliarden Euro (+26,0 %) für Forschung und
Entwicklung auf. Den prozentual stärksten Zuwachs erzielten dabei
mit +54,9 % zum Vorjahr die sonstigen öffentlich geförderten
Organisationen ohne Erwerbszweck, zu denen auch die bereits erwähnte
Großforschungseinrichtung gehört.
Leichte Personalzuwächse
in außeruniversitären Forschungseinrichtungen Die
Personalsituation in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen
verbesserte sich auch im Jahr 2024. Diese Entwicklung folgt einem
langjährigen Trend, der sowohl das wissenschaftliche Personal als
auch die Beschäftigten insgesamt im Bereich der Forschung und
Entwicklung betrifft.
So nahm die Zahl der auf die volle
Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten für Forschung und
Entwicklung (Vollzeitäquivalente) beim wissenschaftlichen Personal
um 2,1 % auf 67 200 Personen zu. Bei dem weiblichen
Forschungspersonal mit wissenschaftlichen Aufgaben war der Anstieg
mit +4,1 % ausgeprägter als bei den männlichen Beschäftigten
(+0,9 %).
Mit einem Anteil der Frauen von 36,7 % an allen
wissenschaftlichen Beschäftigten konnte beim wissenschaftlichen
Personal im Jahr 2024 erneut keine Geschlechterparität erreicht
werden, wenngleich der Frauenanteil gegenüber dem Vorjahr um
0,7 Prozentpunkte stieg (2023: 36,0 %). Etwas günstiger stellte sich
die Situation beim insgesamt in der Forschung und Entwicklung
tätigen Personal dar: Hier lag der Frauenanteil im Jahr 2024 bei
42,2 % (2023: 41,9 %).
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