'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


14. KW: Montag, 30. März - Sonntag, 5. April 2026

Fast jede:r Zweite spart: Ostern 2026 fällt kleiner aus
Für viele Menschen fällt Ostern 2026 kleiner aus als früher. Kurz vor den Osterfeiertagen und inmitten heftiger Preissteigerungen bei Lebensmitteln, Süßwaren und vor allem Kraftstoffen wollte Vergleich.org wissen, ob und wie die Deutschen beim Osterfest sparen. Fast jede:r Zweite gab an, angesichts der Teuerungen sparen zu wollen. Dabei setzen die Befragten unterschiedliche Prioritäten.

Ja, an Ostern wird dieses Jahr mehr gespart. Fast jede:r Zweite der von Vergleich.org Befragten gab an, dieses Jahr wegen steigender Preise ein kleineres Osterfest zu feiern als früher. 38 % wollen sich nicht einschränken, sondern Ostern so genießen, wie sie es jedes Jahr machen. Lediglich 19 % wollen Ostern von vornherein nicht groß feiern. Hier wollte es Vergleich.org genauer wissen und fragte nach, in welchen Bereichen der Gürtel enger geschnallt wird.



Besonders deutlich zeigt sich der Sparwille bei Leckereien und beim Essen. 50 % derjenigen, die an Ostern sparen, würden zuerst bei Oster-Süßigkeiten großer Schokoladen-Marken kürzer treten. Statt Markenware werden eher kleinere, günstigere Produkte für Ostern gekauft. Kaum dahinter folgt die Osterdeko: 48 % wollen auf neue Dekoration verzichten und lieber auf Vorhandenes aus dem letzten Jahr zurückgreifen oder selbst basteln.

Weniger Geschenke, weniger Eier: Wir sparen vor allem an den Klassikern des Osterfests Auch beim Schenken wird spürbar gespart. 34 % derjenigen mit Sparvorhaben sagen, dass bei ihnen zuerst Ostergeschenke wegfallen oder deutlich reduziert werden. Geschenkt wird, wenn überhaupt, nur noch im engsten Familienkreis. Das zeigt einen klaren Rückgang.

Zum Vergleich: Laut einer Umfrage des IfH Köln* waren zu Ostern 2025 noch knapp 78 % der Befragten bereit, Lebensmittel zum Verschenken zu besorgen. Etwas mehr als die Hälfte (55 %) gab an, Spielwaren für Ostern kaufen zu wollen. Etwas seltener, aber immer noch deutlich, trifft der Sparkurs die Osterfeiertraditionen. Ein gutes Viertel (26 %) spart bei bunten Eiern.

Die aktuelle Knappheit auf Grund von Lieferausfällen bei Eiern sowie gestiegene Preise erklären dieses (Ei)nsparverhalten. Und ohnehin: In vielen Familien bleibt nach Ostern noch viel Ei übrig. Zuhause statt unterwegs: Ein Viertel spart bei Ausflügen und Reisen in den Osterferien Ebenfalls 26 % gaben an, dieses Jahr auf Reisen und Ausflüge rund um die Ostertage zu verzichten.

Stattdessen wird zuhause im Familienkreis die gemeinsame Zeit gefeiert. Hierauf dürften auch die explosionsartig gestiegenen Kraftstoffpreise einzahlen, die Fahrten in die Ferien deutlich teurer werden lassen. Am wenigsten wird beim gemeinsamen Essen gestrichen: Dennoch geben auch hier 24 % an, dass Brunch oder großes Festessen für sie in diesem Jahr kleiner ausfallen oder ganz wegfallen.

Ob kleiner oder so wie immer: Immerhin 81 % der Befragten wollten auf die ein oder andere Weise Ostern feiern. Bei schönem Wetter bietet sich zum Beispiel der klassisch Goethesche Osterspaziergang an oder ein Besuch des regionalen, traditionellen Osterfeuers. Oder warum nicht mal die Hefegebäcke und bunten Eier einpacken und ein schönes Picknick veranstalten?

Am Ende ist das Zusammensein und Verbringen fröhlicher Stunden immer wichtiger als der teure Schokoladenosterhase im Osternest. Woher kamen die Ergebnisse: Vergleich.org hat mit Hilfe von MakeOpinion 509 Personen in Deutschland befragt. Die Umfrage startete am 19. März 2026 und lief ca. 24 Stunden. Mehrfachantworten waren möglich. *

Quelle: Statista 2026, Deutschland; IfH Köln; 2025; 501 Befragte; 18–69 Jahre Bildnachweise: Adobe Stock/cobaltstock; ActionGP; MstMukta; Lucky Dragon; The 2R Artificiality; valeriya_dor; teilweise KI-generiert

Vergleich.org ist ein unabhängiges Verbraucherportal und bietet seinen Leser:innen eine umfassende Kaufberatung für Produkte sowie Dienstleistungen des täglichen Bedarfs. Kostenlose Ratgeber, Testberichte und Vergleichstabellen helfen Leserinnen und Lesern, kleine und große Kaufentscheidungen richtig zu treffen.

Damit erreicht das Team aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten monatlich über 5.900.000 Konsument:innen (Stand: Februar 2026). Herausgeber von Vergleich.org ist die VGL Publishing AG mit Sitz in Berlin.


Stadtmuseum: Osterworkshop „Kompass basteln“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Ostersonntag, 5. April, von 13 bis 17 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen im Rahmen des Marina-Marktes alle kleinen und großen Gäste zu einem Osterworkshop ein, um die spannende Welt der Navigation kennenzulernen.

Gemeinsam mit Patrick Hayes können die Besucherinnen und Besucher einen eigenen Kompass gestalten und dabei ganz nebenbei mehr über Navigation und Orientierung erfahren, beispielsweise warum eine Kompassnadel immer nach Norden zeigt. Auch die Frage, wer Johannes Corputius war, nach dem der Platz vor dem Museum benannt ist, wird an diesem Tag beantwortet.

Das „Mercator Café“ ist an diesem Tag mit heißen und kalten Getränken sowie leckerem Kuchen geöffnet. Der Eintritt ist frei. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.


Innenhafen: So schön wird der erste Marina Markt 2026 am Ostersonntag

Der Frühling steht im Duisburger Innenhafen in den Startlöchern. Und der erste Marina Markt des Jahres am Ostersonntag, den 5. April ist sozusagen der Saisonauftakt. Veranstalter Duisburg Kontor wirbt mit einem vielseitigen Angebot für den mediterranen Markt am Wasser. Der Marina Markt ist in der Region längst kein Geheimtipp mehr, sondern hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe in den Kalendern von Duisburgern und Gästen etabliert.

Kein Wunder: Die Mischung aus vielfältiger Kulinarik, Kunsthandwerk und großem Kinderprogramm im Duisburger Innenhafen ist einzigartig in der Region. Für den Saisonbeginn am Ostersonntag hat sich der Osterhase auch höchstpersönlich angekündigt, schreiben die Verantwortlichen von Duisburg Kontor in einer Pressemitteilung.

Außerdem für die Kinder dabei: Töpfern und antikes Handwerk zum Mitmachen, das schauinslandreisen-Spielmobil und die Hüpfburg der Stadtwerke.

Den Abschluss bildet am Samstag, 11. April, von 13 bis 14.30 Uhr eine Präsentation der entstandenen Werke. Eltern, Großeltern und Freundinnen und Freunde sind herzlich eingeladen, die Comics der jungen Künstlerinnen und Künstler bei Getränken und Gebäck zu entdecken. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung auf der Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de unter „Veranstaltungen“ erforderlich.

Foto: Duisburg Kontor GmbH



Schienenkreuzfahrten mit der Walsumbahn im westlichen Ruhrgebiet

Am Ostersonntag gibt es eine Schienenkreuzfahrt über Bahnanlagen, die dem

"normalen" Fahrgast in der Regel verborgen bleiben. Unsere Fahrt führt uns von Essen
Hbf über Mülheim nach Oberhausen Hbf, wo die regulär befahrenen
Personenzugstrecken verlassen und die Fahrt auf der sogenannten. Walsumbahn nach
Spellen fortgesetzt wird.

Diese Strecke war einst sehr bedeutend für die Montanindustrie im Duisburger Norden
sowie die Anbindung diverser Kraftwerke. Derzeit verfügt die Strecke über keinen
planmäßigen Personenverkehr.

Im Anschluss befahren wir noch die großen Güterbahnhöfe Oberhausen West und
Duisburg-Ruhrort Hafen, bevor es zurück zu den Abfahrtsbahnhöfen geht. Der Zug
besteht aus mehreren Wagen aus den 1920er-1960er Jahren, welche von

verschiedenen Vereinen gepflegt und instand gehalten werden.

Dabei bieten einige der eingesetzten Wagen die Möglichkeit, sich auf den Plattformen an
den Wagenenden die frische Frühlingsluft um die Nase wehen zu lassen. Für das
leibliche Wohl während der Fahrt sorgt das freundliche Personal im Barwagen, welches
kleine Snacks und verschiedene Getränke für Gäste bereit hält.





IMK-Prognose: Iran-Krieg bremst Wachstum 2026 auf 0,9 Prozent, 1,6 Prozent Wachstum 2027
Die deutsche Wirtschaft kann in diesem Jahr um 0,9 Prozent und 2027 um 1,6 Prozent wachsen. Voraussetzung dafür ist, dass der Iran-Krieg nicht über den Sommer hinaus andauert, die Energielieferungen durch die Straße von Hormus im Sommer dann wieder ungehindert laufen und die Öl- und Gas-Infrastruktur der arabischen Golfstaaten nicht substanziell beschädigt ist. Von diesem Szenario geht das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung in seiner neuen Konjunkturprognose aus.*

Quelle Hans-Böckler-Stiftung

Der aktuelle Höhenflug der Energiepreise wird sich danach bis zum Jahresende 2026 zurückbilden. Ab dem zweiten Halbjahr dürften die positiven Impulse erhöhter staatlicher Investitionen und eines wieder anziehenden privaten Konsums die Wirtschaftsentwicklung bestimmen. Die Inflation steigt im Jahresdurchschnitt 2026 moderat auf 2,4 Prozent, 2027 läge die Verbraucherpreisentwicklung mit 1,7 Prozent unter dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Am Arbeitsmarkt würde sich kaum etwas bewegen, die Arbeitslosenquote bliebe in beiden Jahren bei durchschnittlich 6,3 Prozent, wie schon 2025.

Zudem betrachtet das IMK ein Szenario eines länger anhaltenden Anstiegs der Energiepreise durch den Iran-Krieg. Sollten die kriegerischen Auseinandersetzungen der USA und Israels mit dem Iran länger anhalten oder der Konflikt weiter eskalieren, könnte der bis zum Kriegsausbruch erwartete wirtschaftliche Aufschwung im laufenden Jahr ausfallen: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) würde nach diesem Risikoszenario des IMK 2026 um allenfalls 0,2 Prozent zunehmen und 2027 um 1,4 Prozent.

Neben der Dauer des Konflikts als dominierender Variable nennen die Ökonom*innen weitere Faktoren, die die EZB und die Bundesregierung selbst beeinflussen können. Bei einem Kriegsende bis zum Sommer seien „die Bedingungen für einen selbsttragenden Aufschwung noch gegeben“, schreiben sie. „Vorausgesetzt sind allerdings eine besonnene Geldpolitik und eine aktive Wirtschaftspolitik der Bundesregierung, die transformative Investitionen vorantreibt und gegebenenfalls einen Beitrag zur Sicherung der Preisstabilität leistet.“

Konkret solle die EZB umgehend signalisieren, dass sie die Leitzinsen nur erhöhen würde, wenn die Versorgungsengpässe über den Sommer hinaus anhalten und der Energiepreisschub Zweitrundeneffekte auslöst. Die Politik solle unbedingt sicherstellen, dass die Mittel aus dem Sondervermögen wirklich in zusätzliche Investitionen fließen. Für den – aktuell unwahrscheinlichen – Fall einer verfestigten höheren Inflation sollte sie Vorbereitungen treffen, indem sie beispielsweise Maßnahmen zur Deckelung von Energiepreisen ins Auge fasst, eine Neuauflage der Inflationsprämie oder eine zielgerichtete Senkung indirekter Steuern.

Gegenüber seiner vorherigen Prognose vom Dezember 2025 reduziert das IMK die Wachstumserwartung beim BIP für dieses Jahr im Hauptszenario um 0,3 Prozentpunkte. Für 2027 geben die Düsseldorfer Konjunkturexpert*innen erstmals eine Prognose ab.

„Im Februar haben wir noch darüber nachgedacht, die Prognose für 2026 anzuheben, weil zunehmend positive Signale kamen, bis hin zu den Industrieaufträgen. Eine durchgreifende Erholung war absehbar. Das verhageln nun zumindest zum Teil die wirtschaftlichen Effekte des Kriegs, und schlimmstenfalls verschärfen sie das Risiko einer Deindustrialisierung in Deutschland“, sagt Prof. Dr. Sebastian Dullien, der wissenschaftliche Direktor des IMK.

Es sei in dieser Situation besonders wichtig, die Ursachen für den Rückschlag sauber einzuordnen, betont der Ökonom: „Die deutsche Wirtschaft leidet unter Entscheidungen ausländischer Politiker, nicht unter klassischen Standort- oder Wettbewerbsproblemen.

Zugespitzt gesagt: Wenn der Iran-Krieg die Energiepreise hochtreibt oder die amerikanische und die chinesische Regierung durch Zollbarrieren, Subventionen oder gezielte Abwertung ihrer Währungen Exporte aus Europa ausbremsen, hilft es nichts, im Inland mit Druck auf Löhne, Deregulierung bei der Arbeitszeit oder aktionistischen Einschnitten bei der sozialen Sicherung zu reagieren. Im Gegenteil: Damit schwächen wir den privaten Konsum als aktuell besonders wichtigen Stabilitätsfaktor.“  Mehr...
Kerndaten der Prognose







Diesel im März 2026 im Durchschnitt so teuer wie noch nie
- ADAC Auswertung: 31. März bei beiden Sorten teuerster Tag des Jahres
- Dieselpreis im März im Schnitt bei 2,164 Euro je Liter, Super E10 bei 2,022 Euro 
- Österreich-Modell führt zu Preisaufschlägen von fast acht Cent um 12 Uhr

Die Kraftstoffpreise sind im März 2026 massiv gestiegen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kostete ein Liter Diesel im Monatsmittel 2,164 Euro – nie zuvor war Diesel im Monatsschnitt teurer! Teuerster Diesel-Monat aller Zeiten war bisher der März 2022, kurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs, mit durchschnittlich 2,140 Euro. Auch Super E10 hat sich zuletzt sehr stark verteuert und kostete im März im Schnitt 2,022 Euro.

Damit blieb der Preis zwar noch um 4,7 Cent unter dem des Rekordmonats März 2022, als für einen Liter Super E10 im Schnitt 2,069 zu bezahlen waren. Allerdings war der März damit für Super E10 der drittteuerste Monat aller Zeiten. Wie der Blick auf die jeweils günstigsten und teuersten Tank-Tage des Monats zeigt, ging es bei den Spritpreisen im März fast nur nach oben.

So war der 1. März bei beiden Kraftstoffsorten der günstigste Tag zum Tanken. Super kostete im Tagesmittel zum Monatsbeginn 1,794 Euro, Diesel 1,759 Euro je Liter. Teuerster Tag des Monats war mit dem 31. März der letzte Tag des Monats mit 2,107 Euro für einen Liter Super E10 und 2,316 Euro für einen Liter Diesel. Diesel liegt damit nur noch knapp unter dem Allzeithoch aus dem März 2022.

Benzin hat sich damit binnen eines Monats um 31,3 Cent verteuert, Diesel um 55,7 Cent je Liter. Anders als üblich liegt der Dieselpreis zudem deutlich über dem Preis von Benzin, trotz einer deutlich geringeren Besteuerung. Die Bundesregierung hatte zuletzt verschiedene Maßnahmen angekündigt, um Autofahrer zu entlasten.

Die erste, unmittelbar feststellbare Maßnahme ist das so genannte Österreich-Modell, das seit heute auch in Deutschland gilt. Preiserhöhungen bei Kraftstoffen dürfen ab sofort nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags vorgenommen werden, während Preissenkungen weiterhin jederzeit möglich sind.



Wie eine erste Auswertung der Kraftstoffpreise um kurz nach 12 Uhr am 1. April zeigt, kletterte der Preis im Vergleich zu kurz vor 12 Uhr für Super E10 um 7,6 Cent auf 2,175 Euro, der Dieselpreis um 7,5 Cent auf 2,376 Euro.



Bis zum 2. April, 12 Uhr, dürfen die Spritpreise nach der neuen Regelung nur noch gleichbleiben oder abgesenkt werden, nicht aber steigen. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet die neue Regelung: Besonders der Vormittag vor dem im Tagesverlauf einzig möglichen Erhöhungszeitpunkt dürfte künftig der günstigste Moment zum Tanken sein.

Der ADAC wird genau beobachten, wie sich das neue System auf die Preisentwicklung auswirkt und die Autofahrer eng mit Informationen begleiten. Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.

Stärkung der europäischen und ukrainischen Verteidigungsindustrie: Kommission verabschiedet Arbeitsprogramm in Höhe von 1,5 Milliarden Euro
Die Europäische Kommission hat ein Arbeitsprogramm im Umfang von 1,5 Milliarden Euro im Rahmen des Programms für die Europäische Verteidigungsindustrie (EDIP) gebilligt. Ziel ist es, die europäische Verteidigungsindustrie zu stärken und die Produktionskapazitäten zu steigern. 

Andrius Kubilius, Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt, erklärte: „In nur wenigen Monaten haben wir die EDIP-Verordnung in konkrete Möglichkeiten umgesetzt. Nun können die Mitgliedstaaten, Norwegen und – als erstes Land im Rahmen eines EU-Verteidigungsindustrieprogramms – die Ukraine sowie deren Industrieunternehmen Fördermöglichkeiten nutzen, um die Verteidigungszusammenarbeit zu stärken und die Produktion anzukurbeln.“

MSV Duisburg – VFL Osnabrück: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den VFL Osnabrück am Dienstag, 7. April, um 19 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die DVG ihre Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
· ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 17.06, 17.16, 17.26 Uhr
· ab „Bergstraße“ um 17.11, 17.21 und 17.31 Uhr
· ab „Meiderich Bahnhof“ ab 17.15 bis 17.40 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 17.50 und 17.05 Uhr
· ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 16.58 bis 17.23 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 17.15 bis 18.35 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 17.33 Uhr

DVG-Foto


Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Hinweis:
Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“.

Zum 100. Geburtstag: Deutsche Post krönt Queen Elizabeth II mit einer Sonderbriefmarke
Post-Bereichsvorstand Bernd Gemein: „Die Queen war auch in Deutschland als Symbol der Versöhnung, moralische Autorität und Verkörperung von Pflichtbewusstsein und Stabilität hoch angesehen und beliebt“

Entwurf des Postwertzeichens: Thomas Steinacker, Bonn Motiv: Queen Elizabeth II in gelbem Outfit (125 Cent). Bildrechte: © NASA/Bill Ingalls

Andrew Mitchell, Britischer Botschafter in Deutschland: „Queen Elizabeth II. hatte einen besonderen Platz im Herzen vieler Menschen in Deutschland. Ihre Besuche, ihre Herzlichkeit und ihr unerschütterliches Engagement für die Stärkung der Partnerschaft zwischen unseren Ländern hinterließen einen bleibenden Eindruck. Diese Gedenkbriefmarke ist eine berührende Würdigung ihres Vermächtnisses und der tiefen, beständigen Verbundenheit zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland“
Sondermarke ab sofort in Postfilialen und online erhältlich

Am 21. April wäre Queen Elizabeth II 100 Jahre alt geworden. Royal-Fans in Deutschland, von denen es bekanntlich viele gibt, können sich nun freuen, denn: Die Deutsche Post ehrt „die Queen“ zu diesem besonderen Anlass posthum mit einer Sonderbriefmarke. Gemeinsam mit dem Britischen Botschafter, Andrew Mitchell, wurde die Marke heute in der Botschaft des Vereinigten Königreichs offiziell vorgestellt.

Sie zeigt die Monarchin in einem kanariengelben Kostüm und einem für sie typischen, markanten gelben Hut. Die Briefmarke hat den Portowert 125 Cent und kann zum Versand eines Briefs oder einer Postkarte ins Ausland genutzt werden. Sie erscheint in einer Auflage von 1,3 Millionen Stück und ist ab heute in Postfilialen, im Online-Shop oder telefonisch beim Bestellservice der Deutschen Post erhältlich.

Auch für Interessierte aus dem Ausland gibt es eine Bestellmöglichkeit (E-Mail: Premiumservice-Weiden@deutschepost.de). Offizieller Herausgeber der Briefmarke ist das Bundesministerium der Finanzen, entworfen hat sie Thomas Steinacker, Briefmarken-Designer der Deutschen Post.

Bernd Gemein, Bereichsvorstand der Deutschen Post: „Mit unseren Briefmarken würdigen wir historisch bedeutsame Persönlichkeiten, kulturelle und politische Leistungen sowie besondere Jubiläen. Dies alles kommt hier in der Person von Queen Elizabeth II zusammen. Die Queen war auch in Deutschland als Symbol der Versöhnung, moralische Autorität und Verkörperung von Pflichtbewusstsein und Stabilität hoch angesehen und beliebt. Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt für alle Royal- und Briefmarken-Fans diese Sondermarke zu ihrem 100. Geburtstag herausbringen können.“

Andrew Mitchell, Britischer Botschafter in Deutschland: „Queen Elizabeth II. hatte einen besonderen Platz im Herzen vieler Menschen in Deutschland. Ihre Besuche, ihre Herzlichkeit und ihr unerschütterliches Engagement für die Stärkung der Partnerschaft zwischen unseren Ländern hinterließen einen bleibenden Eindruck. Diese Gedenkbriefmarke ist eine berührende Würdigung ihres Vermächtnisses und der tiefen, beständigen Verbundenheit zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland.“

Deutschland und die Queen
Queen Elizabeth II und Deutschland – das war seit Beginn eine besondere Beziehung. Nicht nur gab es starke historische und familiäre Verbindungen zwischen den britischen Royals und Deutschland. So hatte der Ehemann von Königin Elisabeth II., Prinz Philip, deutsche Vorfahren, und das Haus Windsor selbst war ursprünglich das Haus Sachsen-Coburg und Gotha. 1965 besuchte Queen Elizabeth II die Bundesrepublik Deutschland.

Der Besuch war die erste Visite eines britischen Monarchen in Deutschland seit 1909. Elf Tage lang reiste die Königin, begleitet von ihrem Mann Prince Philip, durch die Bundesrepublik. In Berlin soll damals knapp eine Million Menschen die Straßen gesäumt haben, um einen Blick auf die Königin zu erhaschen. Insgesamt war Queen Elizabeth II vier Mal zu offiziellen Staatsbesuchen in Deutschland. An ihrem Tod nahmen viele Menschen in Deutschland Anteil. Die Live‑Übertragungen des Staatsbegräbnisses von Queen Elizabeth II am 19. September 2022 erreichten in Deutschland ein Millionenpublikum.

Biographie
Elizabeth Alexandra Mary Windsor, Prinzessin von York, kam am 21. April 1926 als älteste Tochter von Herzog Albert, dem späteren König George VI, und dessen Ehefrau Elizabeth (geborene Bowes-Lyon, später Lady Bowes-Lyon) in London zur Welt. Für die Thronfolge war sie ursprünglich nicht vorgesehen, rückte aber als Zehnjährige auf, nachdem ihr Onkel, König Edward VIII, 1936 seine Abdankung erklärt hatte und sein jüngerer Bruder, Prinzessin Elizabeth’s Vater, die Regentschaft übernahm. Während des Zweiten Weltkrieges schloss sich die Kronprinzessin der Frauenabteilung des britischen Heeres an und absolvierte eine Ausbildung zur Lastwagenfahrerin und Mechanikerin.

Am 20. November 1947 heiratete sie den Marineoffizier Philip Mountbatten, Prinz von Griechenland und Dänemark, nunmehr Herzog von Edinburgh, den sie mit dreizehn Jahren kennengelernt hatte. Als König George VI am 6. Februar 1952 starb, wurde Kronprinzessin Elizabeth im Alter von fünfundzwanzig Jahren Königin. Sie wählte den Namen Elizabeth II und konnte am 2. Juni 1953 in der Londoner Westminster-Abtei zur Königin gekrönt werden – ein Ereignis, das weltweit Millionen Menschen live im Fernsehen verfolgten.

Queen Elizabeth II war von Februar 1952 bis zu ihrem Tod Königin von Großbritannien und Nordirland sowie von weiteren Staaten des Commonwealth. Ihre über siebzig Jahre währende Regentschaft war die längste in der Geschichte des Königreichs. Die Monarchin erfüllte ihre repräsentativen Aufgaben als Staatsoberhaupt mit großem Pflichtgefühl und verkörperte Beständigkeit und Kontinuität. Zu ihren privaten Vorlieben ist wenig bekannt.
Doch dass die passionierte Reiterin und Pferdezüchterin eine Schwäche für die Hunderasse Welsh Corgi Pembroke und für farbenfrohe Kostüme mit passenden Hutkreationen pflegte, war kein Geheimnis. Queen Elizabeth II starb am 8. September 2022 im Alter von sechsundneunzig Jahren auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral in Schottland.

Bundesweiter Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb startete in 11.Runde
Ab sofort sind Menschen in ganz Deutschland eingeladen, ihre Flächen naturnah zu gestalten und Lebensräume für Wildbienen und andere Insekten zu schaffen. Insekten sind die Grundlage für vielfältige Lebensräume. Der Wettbewerb zeigt, wie viel sich schon mit kleinen Veränderungen erreichen lässt.

Heimische Stauden und Wildblumen, Kräuter, Totholz, offene Bodenstellen oder kleine Sandbereiche bieten Nahrung und Nistmöglichkeiten für zahlreiche Insektenarten. Gleichzeitig entstehen Orte, an denen Natur direkt erlebt werden kann. Teilnehmen, so geht’s: Interessierte laden ihren Beitrag ab 1. April (bis spätestens 31. Juli 2026) auf der Wettbe­werbsplattform hoch: https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/


Gewünscht ist eine Kurzbeschreibung der Aktion mit Vorher-Nachher-Fotos der neu gestalteten Fläche mit heimischen Blüh­pflanzen und Gartenstrukturen. Egal, ob die Fläche zwei Quadratmeter oder 5.000 Quadratmeter groß ist, öffentlich oder privat – für alle Interessierten gibt es eine passende Kategorie.

„Ein besonderes Merkmal des Deutschland summt!-Pflanzwettbewerbs ist, dass nicht nur die Gestaltung der Fläche zählt. Auch das Engagement der Teilnehmenden spielt eine wichtige Rolle.“, so die Gründerin der Initiative, Dr. Corinna Hölzer. Die Jury bewertet deshalb auch, wie es den Beteiligten gelingt, andere Menschen für naturnahes Gärtnern zu begeistern, etwa durch gemeinsame Pflanzaktionen, Informationsangebote oder Veranstaltungen.

„Der Wettbewerb ist so konzipiert, dass auch Interessierte mit wenigen Vorkenntnissen in Sachen naturnaher Gestaltung teilnehmen können. Auf unserer Website geben wir unter ‚Tipps & Tricks‘ zahlreiche Infos dazu“, so Julia Sander, Leiterin des Deutschland summt!-Pflanzwettbewerbs.

Schirmherr der Aktion sollte in diesem Jahr der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesumweltministeriums, Carsten Träger, sein. Dieser ist leider vor wenigen Tagen plötzlich verstorben. Seine Worte „Jetzt beim Wettbewerb mitmachen! Gemeinsam für Artenvielfalt“ bleiben in seinem Andenken Ansporn für uns alle.

Infomaterial rund um den Wettbewerb
Die Stiftung für Mensch und Umwelt bietet kostenfreie Flyer, Sharepics etc. zur weiteren Bekanntmachung des Deutschland summt!-Pflanzwettbewerbs an. Machen Sie gern davon Gebrauch: https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/infomaterial.html Hintergrund zu Wildbienen und zur biologischen Vielfalt Unsere Welt ist aktuell von einem massiven globalen Artensterben geprägt.

Wie die IUCN mitteilt, sind von den über 166.000 bewerteten Arten 28 % vom Aussterben bedroht. Laut des Bundesamts für Naturschutz sind in Deutschland über ein Viertel der Insektenarten in ihrem Bestand gefährdet. „Etwa 48 % der 557 in der Roten Liste bewerteten Bienenarten sind bestandsgefährdet oder schon ausgestorben“, so das Rote Liste Zentrum.

Eine Ursache für den Rückgang und die Gefährdung der Insekten liegt im Verlust ihrer Lebensräume. Wildbienen und andere Insekten spielen eine wichtige Rolle in allen Ökosystemen. Nimmt ihr Bestand ab, hat dies auch Folgen für uns.

Deutscher Verein plädiert für bundeseinheitliche Umsetzung des Gewalthilfegesetzes  
Ab Januar 2027 müssen die Bundesländer auf Grundlage des Gewalthilfegesetzes (GewHG) des Bundes ein Netz an ausreichenden, niedrigschwelligen, fachlichen sowie bedarfsgerechte Schutz- und Beratungsangebote für Mädchen, Frauen und ihre Kinder bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt sicherstellen.

In seinen jüngsten Empfehlungen gibt der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. Hinweise, was die Bundesländer beachten sollten, um dieses Ziel zu erreichen und umzusetzen. Er hält dabei ein abgestimmtes Vorgehen der Länder erforderlich, damit für jede gewaltbetroffene Frau unabhängig von ihrem Wohnort ein Zugang zu Schutz und Beratung gewährleistet ist.  

 „Gewalttaten gegen Frauen und Kinder sind ein gewichtiges Problem in Deutschland und bereits die Zahlen des sogenannten Hellfelds erschüttern. Nunmehr hat die Dunkelfeldstudie „LeSuBiA“, die die Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag untersucht, ganz aktuell gezeigt, wie groß das Ausmaß nicht angezeigter Gewalttaten gegen Frauen in Deutschland ist: weniger als 5 % der Gewalttaten in Partnerschaften werden zur Anzeige gebracht“, so Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Deutschen Vereins. „Hier braucht es ein gemeinsames Tätigwerden aller Akteur*innen, um einen umfassenden Gewaltschutz zu erreichen.“  

Ende Februar 2025 ist mit dem Gewalthilfegesetz in Deutschland erstmals eine spezifische rechtliche Regelung geschaffen worden, die den Ausbau und die Verbesserung des derzeitigen Hilfesystems bewirken soll und ab 2032 einen bundesweiten Rechtsanspruch für Frauen und Kinder bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt vorsieht. Die Bundesländer sind für die Umsetzung des GewHG verantwortlich – auch finanziell. Sie haben aktuell bestimmte Umsetzungsaufgaben und -fragen zu klären, die bis Ende 2026 in Länderregelungen umzusetzen sind.  

Das GewHG stellt die Länder nicht nur vor zeitliche Herausforderungen. Denn dieses gibt ihnen nur einen Rahmen vor, d.h. maßgebliche inhaltliche Anforderungen werden für länderspezifische Lösungen offengelassen und einige unbestimmte Rechtsbegriffe verwendet, die nun ausgefüllt werden müssen. Die an die Länder gerichteten Empfehlungen legen einen Fokus auf unmittelbar anstehende Aufgaben zur Realisierung ihrer Sicherstellungsverantwortung und auf Handlungsschritte, die diese für den Aufbau eines bedarfsgerechten und niedrigschwelligen Hilfesystems dringend berücksichtigen sollten.  

Für die Umsetzung des Gesetzes empfiehlt der Deutsche Verein den Ländern, die Analyse und Planung des Hilfesystems gemeinsam mit den Akteur*innen der Versorgungspraxis vorzunehmen und deren Expertise einzubeziehen. Besondere Aufmerksamkeit müsse den Bedarfen vulnerabler gewaltbetroffener Frauen sowie (mit)betroffener Kinder und Jugendlicher gelten, etwa bei Behinderung, psychischer Beeinträchtigung, Wohnungs- oder Obdachlosigkeit sowie Migrations- oder Fluchtbiografien.

Zu einem wirksamen Gewalthilfesystem gehören nach Auffassung des Deutschen Vereins zudem Prävention, Öffentlichkeits- und Täterarbeit sowie eine enge Vernetzung der Angebote. Datenschutz und Anonymität müssten zum Schutz der Betroffenen oberste Priorität haben.  

Die Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur Umsetzung des Gewalthilfegesetzes (GewHG) sind unter https://www.deutscher-verein.de/empfehlungen-stellungnahmen/detail/empfehlungen-des-deutschen-vereins-fuer-oeffentliche-und-private-fuersorge-ev-zur-umsetzung-des-gewalthilfegesetzes-gewhg/ abrufbar.

Europäisches Parlament stimmt für Digital-Omnibus zum AI Act.
Hochrisiko-Produktbereiche sollen aus dem AI Act herausgelöst und sektoral geregelt werden. Die Folge wäre ein langjähriges Regulierungsvakuum und ein Flickenteppich von Einzelregelungen.

Das Plenum des Europäischen Parlaments hat heute im Rahmen des „Digital-Omnibus“ für Änderungen an der KI-Verordnung (AI Act) gestimmt. Neben unstrittigen Verbesserungen wie längeren Umsetzungsfristen, Erleichterungen für KMU und einem Verbot so genannter „Nudifier“-Anwendungen enthält das Paket aus Sicht des TÜV-Verbands auch einige sehr kritische Regelungen.

Zentrale Hochrisiko-Produktbereiche wie Medizinprodukte, Maschinen oder Spielzeuge sollen aus dem unmittelbaren Anwendungsbereich der KI-Verordnung herausgelöst werden. Stattdessen sollen entsprechende KI-Anforderungen in sektoralen Rechtsakten geregelt werden.

„Mit diesem Vorgehen wird der ursprüngliche Ansatz des AI Act ausgehebelt, einheitliche Regelungen für zahlreiche Produktgruppen zu schaffen“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Stattdessen wird die Festlegung von Sicherheitsanforderungen für risikoreiche Produkte und Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben.“

Die Folge wäre ein Regulierungsvakuum in den kommenden fünf bis zehn Jahren und anschließend ein Flickenteppich von Einzelregelungen für die unterschiedlichen Sektoren. Bühler: „In den Trilog-Verhandlungen sind die Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission gefordert, den horizontalen Ansatz des AI Acts zu erhalten und die Sicherheit für Hochrisiko-KI-Systeme zu gewährleisten.“

Zu KI-Systemen mit hohem Risiko gehören Anwendungen, bei denen Fehlfunktionen oder Fehlentscheidungen gravierende Auswirkungen auf Sicherheit, Gesundheit und die Grundrechte von Personen haben können, etwa in der Medizin, der Robotik, in Bewerbungsverfahren oder beim Zugang zu Dienstleistungen wie der Kreditvergabe.

 Bühler: „Gerade bei industriellen und verbrauchernahen Hochrisiko-KI-Systemen brauchen wir einheitliche Vorgaben für Robustheit, Datenqualität, Transparenz, Risikomanagement und menschliche Aufsicht, damit Sicherheit, Gesundheit und Grundrechte wirksam geschützt werden.“

Sektorar-Exit schafft Flickenteppich bei KI-Regulierung
Die vorgeschlagene sektorale Verlagerung ("Sektor-Exit") würde den europäischen Rechtsrahmen für Hochrisiko-KI-Systeme aus Sicht des TÜV-Verbands nicht vereinfachen, sondern weiter zersplittern. „KI-Anforderungen müssten dann in zahlreiche sektorale Richtlinien und Verordnungen eingearbeitet werden – mit unterschiedlichen Standards, Verfahren und Umsetzungsfristen“, sagt Bühler. „Das würde nicht zu mehr Klarheit führen, sondern neue Unsicherheiten schaffen.“

Hinzu kommt: KI entwickelt sich deutlich schneller, als sektorale Regulierung angepasst werden kann. Ein solcher Sektor-Exit würde die Regulierung von Hochrisiko-KI deshalb erheblich ausbremsen. KI-spezifische Vorgaben müssten mühsam in viele einzelne Regelwerke übernommen und dort fortlaufend nachgeschärft werden. Bühler: „Das wäre kein Bürokratieabbau, sondern der Einstieg in einen regulatorischen Flickenteppich – mit mehr Aufwand, mehr Unsicherheit und langfristig höheren Belastungen für Unternehmen.“

Der TÜV-Verband hat bereits gemeinsam mit AlgorithmWatch, AI Policy Lab, ALLAI, BSI - United Kingdom, DEKRA, ForHumanity, Open Knowledge Foundation, The Future Society und TÜV AI.Lab in einem offenen Brief an die Bundesregierung vor einem Sektor-Exit gewarnt. Den offenen Brief einer breiten Allianz aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gegen den Sektor-Exit im AI Act finden Sie hier.




Mittlerer Bruttojahresverdienst lag 2025 bei 54 066 Euro
• Die oberen 10 % der Vollzeitbeschäftigten verdienten 100 719 Euro brutto oder mehr • Die unteren 10 % erzielten 33 828 Euro brutto oder weniger

Der mittlere Bruttojahresverdienst, gemessen am Median, lag 2025 in Deutschland einschließlich Sonderzahlungen bei 54 066 Euro. Somit verdiente die Hälfte der Beschäftigten mehr oder genau diesen Betrag, während die andere Hälfte weniger erhielt. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der mittlere Bruttojahresverdienst um 1 907 Euro.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erzielten die obersten 10 % der Vollzeitbeschäftigten 2025 einen Bruttojahresverdienst von 100 719 Euro oder mehr. Die 10 % am unteren Ende der aufsteigend sortierten Verteilung verdienten 33 828 Euro brutto oder weniger. Das oberste Prozent der Vollzeitbeschäftigten erzielte 2025 einen Bruttojahresverdienst von 219 110 Euro oder mehr.

Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst einschließlich Sonderzahlungen aller Vollzeitbeschäftigten gemessen am arithmetischen Mittel betrug 64 441 Euro brutto, im Vorjahr lag er bei 62 235 Euro brutto. Der Unterschied zum Median von 54 066 Euro verdeutlicht, dass besonders hohe Verdienste den Durchschnittsverdienst nach oben beeinflussen.

Werden alle Vollzeitbeschäftigten nach ihrem Bruttojahresverdienst sortiert, können Aussagen darüber getroffen werden, wie viel Prozent der Vollzeitbeschäftigten einen Verdienst oberhalb eines bestimmten Werts erzielten. 70 % aller Vollzeitbeschäftigten verdienten im Jahr 2025 beispielsweise 44 215 Euro brutto oder mehr. Mit einem Verdienst von rund 44 000 Euro gehörte man also zu den 30 % mit den niedrigsten Verdiensten. Mit einem Verdienst von rund 80 000 Euro gehörte man zu den 20 % mit den höchsten Verdiensten.



Größere Unterschiede im Medianverdienst zwischen Ost- und Westdeutschland und den Wirtschaftsabschnitten
Der mittlere Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten lag 2025 in den östlichen Bundesländern (ohne Berlin) bei 46 013 Euro und in den westlichen Bundesländern bei 55 435 Euro. Der Abstand zwischen den Medianverdiensten betrug somit 9 422 Euro. Auch zwischen den Wirtschaftsabschnitten gab es 2025 größere Unterschiede im mittleren Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten.

Den höchsten Medianverdienst verzeichnete 2025 die Energieversorgung mit 77 522 Euro, gefolgt von der Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit 76 594 Euro. Im Gastgewerbe und in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei war der Medianverdienst mit 35 545 beziehungsweise 35 689 Euro brutto im Vergleich der Wirtschaftsabschnitte am geringsten.

Psychische Erkrankungen 2024 die Ursache für 18,9 % der Krankenhausbehandlungen von 10- bis 19-Jährigen
• Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen
• Zahl der wegen psychischen Erkrankungen stationär behandelten Kinder und Jugendlichen gegenüber Vorjahr um 3,4 % gestiegen
• Depressionen sind über alle Altersgruppen hinweg häufigste Diagnose für stationäre Behandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen

Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen waren im Jahr 2024 die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen. Gut 116 300 der rund 615 300 Krankenhauspatientinnen und - patienten im Alter von 10 bis 19 Jahren wurden aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen stationär behandelt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltgesundheitstag am 7. April mitteilt, entsprach das knapp einem Fünftel (18,9 %) aller Krankenhausbehandlungen in dieser Altersgruppe. Zum Vergleich: Unter allen Krankenhauspatientinnen und - patienten machte die Diagnose knapp 1,1 Millionen oder 5,9 % der insgesamt gut 17,9 Millionen Behandlungen aus.

Zahl der wegen psychischer Erkrankungen stationär behandelten Kinder und Jugendlichen gegenüber Vorjahr gestiegen Die Zahl der aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen im Krankenhaus behandelten Kinder und Jugendlichen ist nach Rückgängen in den Jahren 2018 bis 2020 und 2023 zuletzt wieder gestiegen.

Während es im Jahr 2023 noch rund 112 500 solcher Fälle unter den 10- bis 19-Jährigen gab, waren es 2024 gut 116 300 – ein Anstieg von 3,4 %. Insgesamt stieg die Zahl der stationären Behandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen in diesem Zeitraum leicht um 1,3 %.

Im 20-Jahres-Vergleich hat die Zahl der Behandlungen wegen psychischer Erkrankungen in fast allen Altersgruppen zugenommen, am stärksten jedoch bei den 10- bis 19-Jährigen: 2024 waren 36,5 % mehr psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche in stationärer Behandlung als noch 2004 mit gut 85 200 Patientinnen und Patienten.

In der Altersgruppe 80plus nahmen die Behandlungsfälle in diesem Zeitraum um 18,8 % zu, bei den 60- bis 79-Jährigen waren es 15,7 % mehr. Die 20- bis 39-Jährigen verzeichneten ein leichtes Plus von 2,4 %. Nur bei den 40- bis 59-Jährigen gab es einen Rückgang um 8,6 %. Insgesamt stieg die Zahl der Behandlungsfälle aufgrund der Diagnose von 2004 bis 2024 um 4,0 %.

Die meisten Krankenhausbehandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen von 10- bis 19-Jährigen gab es im Jahr 2017 mit gut 125 500 Fällen. Über alle Altersgruppen hinweg wurde der bisherige Höchststand 2014 mit rund 1,2 Millionen Fällen erreicht.



Depression häufigste Diagnose bei Kindern und Jugendlichen Psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche werden am häufigsten wegen Depressionen im Krankenhaus behandelt. Im Jahr 2024 waren gut 33 900 der 10- bis 19-Jährigen wegen sogenannter depressiver Episoden oder wiederkehrender depressiver Störungen stationär in Behandlung.

Das entspricht einem Anteil von 29,1 % an allen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen stationär behandelten Kindern und Jugendlichen. Bei rund 11 700 oder 10,1 % standen Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen im Fokus der Behandlung. Alkoholbedingte Erkrankungen wie etwa Abhängigkeits- und Entzugssyndrome waren mit gut 9 900 Behandlungsfällen die dritthäufigste Diagnose für Kinder und Jugendliche (8,5).

Wegen Essstörungen wurden gut 7 300 Kinder und Jugendliche stationär behandelt (6,3 %). Depressionen insgesamt die häufigste Diagnose Über alle Altersgruppen hinweg wurden Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen ebenfalls am häufigsten wegen Depressionen behandelt.

Im Jahr 2024 machten sie mit gut 261 600 Fällen knapp ein Viertel (24,7 %) aus. Auf Alkoholmissbrauch waren weitere 21,7 % oder knapp 229 900 Krankenhausaufenthalte zurückzuführen. Schizophrenie war mit rund 80 500 Behandlungsfällen die dritthäufigste Diagnose (7,6 %).

Innerhalb der verschiedenen Altersgruppen sind Depressionen beziehungsweise alkoholbedingte psychische Erkrankungen durchgängig die beiden häufigsten Diagnosen bei stationären Krankenhausbehandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen. Eine Ausnahme bildet die Altersgruppe 80plus: Hier dominiert eine altersbedingte psychische Erkrankung – die Diagnose Delir (akuter Verwirrtheitszustand), nicht durch Alkohol oder andere psychotrope Substanzen bedingt.

Im Jahr 2024 machte sie mehr als ein Drittel (36,8 %) der stationären Krankenhausaufenthalte aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen in dieser Altersgruppe aus, gefolgt von Depressionen (19,8 %) und Demenz (16,8 %).



Frauen in der Musikgeschichte beim Konzert in Neudorf
Susanne Hochscheid (Blockflöte) und Niclas Floer (Klavier) verbinden in ihrem Konzert „Frauen in der Musikgeschichte“ am 12. April um 18 Uhr im Neudorfer Gemeindesaal, Wildstraße 31, Werke von Komponistinnen wie Hildegard von Bingen, Barbara Strozzi und Clara Schumann mit eigenen Kompositionen und modernen Klängen.

Im Spiel des Duos mit Originalwerken und weitreichenden stilübergreifenden Interpretationen werden die Grenzen zwischen den Epochen aufgelöst: Eine Hommage an die Musik-Pionierinnen und eine kraftvolle, zeitgenössische Klangerfahrung. Der Eintritt ist frei. Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld Neudorf lädt herzlich zu dem Konzert ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.  

Superintendent Dr. Urban und Daniel Drückes wünschen frohe Ostern
Gott schenkt einen neuen Anfang Superintendent Dr. Christoph Urban und Popkantor Daniel Drückes wünschen frohe Ostern Dr. Christoph Urban wünscht in seinem aktuellen Video diesmal zusammen mit Daniel Drückes allen Christinnen und Christen frohe Ostern.

Der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg hat mit dem Popkantor des Kirchenkreises neun kurze Gesänge für die einzelnen Stationen im Osternachtgottesdienst produziert: Daniel Drückes komponierte die Musik, Dr. Urban schrieb die Texte. Im Ostervideo erklingt natürlich die wunderbare Botschaft der Auferstehung: „‚Seht, das Grab ist leer.‘ Das Ende ist kein Ende mehr, denn das Grab ist leer.“

Superintendent Urban beendet die Ansprache mit den österlichen Worten: „Wo Lebensträume zerplatzen, wo Hoffnung schwindet, wo Schuld niederdrückt, da schenkt Gott einen neuen Anfang.“
Zu sehen ist das Video auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.  

Die Frauen am Ostermorgen. Sie entdecken das leere Grab. Sie wollen zu Jesus. Aber er ist nicht da.  Stattdessen treffen sie einen Engel. Mit einer wunderbaren Botschaft. (Gesang Daniel Drückes) Der Engel sagt: „Er ist nicht hier. Seht, das Grab ist leer.“ Das Ende ist kein Ende mehr, denn das Grab ist leer. Jesus ist auferstanden. Auch unsere Enden müssen nicht endgültig bleiben.

Wo Lebensträume zerplatzen, wo Hoffnung schwindet, wo Schuld niederdrückt, da schenkt Gott einen neuen Anfang. (Gesang Daniel Drückes) Der Engel sagt: „Er ist nicht hier. Seht, das Grab ist leer.“ Das Ende ist kein Ende mehr, denn das Grab ist leer.

Die Citykirche kennenlernen - Kostenfreie Führung durch Salvator
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem Rathaus.

Am Sonntag, 12. April 2026 um 15 Uhr macht Folker Nießalla mit Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.

Salvator-Fenster - BZ-Foto Baje


„Unsere Muttersprache ist die Seelsorge“- Abschiedsgottesdienst und Dankeschön-Empfang für Pfarrer Bodo Kaiser in Huckingen
Zum 1. Mai wird Bodo Kaiser, engagierter, beliebter und bestens „verankerter“ Pfarrer der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd, in den Ruhestand gehen und mit seiner Frau Annette nach Brandenburg ziehen. Dort geht es in die Heimat der Mutter seiner Frau. Aus den vielen Besuchen und Urlauben seit der Wende wird nun eine „Heimat auf Dauer“.

„Da ich dann 63 Jahre alt bin, hat meine Familie jetzt einfach Vorrang“, sagt er und betont, dass diese Entscheidung halt ausschließlich persönliche Gründe habe, denn er hat gerne in „seiner“ lebendig-engagierten Gemeinde im Duisburger Süden gestaltet und gewirkt. Jetzt nimmt er dankbar und wehmütig zugleich Abschied. Und mit denselben emotionalen Gefühlen und herzlichen Empfindungen verabschiedet die Gemeinde ihn am Sonntag, 12. April, im Gottesdienst um 11 Uhr im Gemeindehaus Huckingen.

Anschließend ist reichlich Zeit für Begegnungen, Gespräche und Erinnerungen. Ob es Verkündigung, Seelsorge, Diakonie, Bildungsarbeit, das „Einnehmen und Mitnehmen“, der generationenübergreifende Dienst am und für den Menschen sind, die Arbeit und das Wirken von Bodo Kaiser hatte viele Facetten, und vor allem hat sie „dankbare Spuren“ hinterlassen.

„Unsere Muttersprache ist die Seelsorge“, hat er einmal gesagt und damit zum Ausdruck gebracht, was ihm am Herzen liegt. Glaube, so wird es in Gesprächen mit ihm deutlich, ist für ihn wirklich eine Herzensangelegenheit, verbunden mit Verstand, Verständnis und Engagement. Geboren in Essen, ist er in einer sozial und kirchlich engagierten Familie aufgewachsen.

Aus seiner Mitarbeit im Kindergottesdienst und in der Konfirmandenarbeit sowie dem CVJM stammt seine Wertschätzung der biblischen Überlieferung und der verbindlichen Struktur von Mitarbeit. In seiner langjährigen Mitarbeit bei amnesty international lernte Bodo Kaiser gleichzeitig die Bedeutung der gesellschaftspolitischen Ebene kennen. Für ihn heißt das: Glaube ist immer persönlich, aber nie privat.

Der Wert kirchlichen Engagements ohne Eigeninteressen wurde ihm in der offenen Jugendarbeit als Zivildienstleistender besonders bewusst. Nach dem Studium in Wuppertal, Bochum und Marburg hatte er Vikariat und Probedienst in verschiedenen Quartieren in Düsseldorf absolviert.

Von 1994 bis 2017 war Bodo Kaiser dann Pfarrer in Düsseldorf-Unterrath. Zusammen mit seiner Frau Annette hat er zwei inzwischen erwachsene Töchter. Seit 2017 sind Bodo und Annette Kaiser im Duisburger Süden heimisch geworden. „Meiner Frau Annette und mir war es ein Vergnügen und ein Geschenk, hier in Duisburg neun Jahre lang gearbeitet und gelebt zu haben“, blickt der „Lebensbegleiter in Leid und Freude“ dankbar zurück. Und die Gemeinde wird Bodo Kaiser ebenfalls voller Dankbarkeit als Geschenk betrachten. Reiner Terhorst

Pfarrer Kaiser beim gemeinsamen Luftsprung mit Konfirmandinnen und Konfirmanden. Foto: www.evgds.de

Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.

Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am 14. April. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

„Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen. Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.



Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 auf 538 Milliarden Euro gestiegen
• Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung mit +11,3 % am stärksten gestiegen
• Auf den ambulanten Sektor entfielen die meisten Ausgaben
• Hohes Ausgabenwachstum für pflegerische Leistungen und Arzneimittel
• Schätzung für 2025 geht von einem erneuten deutlichen Anstieg aus

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland beliefen sich im Jahr 2024 auf 538,2 Milliarden Euro. Das waren 6 444 Euro je Einwohnerin und Einwohner. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltgesundheitstag am 7. April 2026 weiter mitteilt, stiegen die Gesundheitsausgaben insgesamt um 37,9 Milliarden Euro oder 7,6 % gegenüber 2023. Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2024 bei 12,4 % und damit 0,6 Prozentpunkte höher als im Vorjahr.

Gesundheitsausgaben haben sich in den vergangenen 30 Jahren verdreifacht Im Jahr 1994 betrugen die Gesundheitsausgaben in Deutschland 175,3 Milliarden Euro. Die Ausgaben haben sich damit in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdreifacht. Umgerechnet entsprach dies damals 2 161 Euro je Einwohnerin beziehungsweise Einwohner und einem Anteil am BIP von 9,5 %.



Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung mit +11,3 % am stärksten gestiegen Gegenüber 2023 verzeichnete die soziale Pflegeversicherung im Vergleich aller Ausgabenträger den stärksten Anstieg von 11,3 % oder 6,5 Milliarden Euro auf 64,7 Milliarden Euro. Dieser ist insbesondere auf die weiter steigenden Kosten im Zusammenhang mit Pflegegeld und Pflegesachleistungen sowie die Leistungszuschläge für vollstationäre Eigenanteile nach § 43c SGB XI zurückzuführen.

Der Anteil der sozialen Pflegeversicherung an den Gesundheitsausgaben entsprach 12,0 %. Mit einem Ausgabenanteil von 55,9 % war die gesetzliche Krankenversicherung auch im Jahr 2024 der größte Ausgabenträger im Gesundheitswesen. Ihre Ausgaben beliefen sich auf 300,8 Milliarden Euro und lagen somit 7,8 % oder 21,7 Milliarden Euro über denen des Jahres 2023.

Die privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck bildeten 2024 mit Gesundheitsausgaben in Höhe von 65 Milliarden Euro oder 12,1 % den zweitgrößten Ausgabenträger. Im Vorjahresvergleich wiesen sie einen Ausgabenanstieg von 5,4 % oder 3,3 Milliarden Euro auf.

Die Ausgaben der privaten Krankenversicherung stiegen um 9,7 % oder 3,9 Milliarden Euro auf 44,8 Milliarden Euro. Auf sie entfielen 8,3 % der Gesundheitsausgaben. Auf den ambulanten Sektor entfielen die meisten Ausgaben Gegliedert nach Einrichtungen des Gesundheitswesens (unter anderem ambulante, teil- und vollstationäre Einrichtungen sowie Rettungsdienste und Gesundheitsschutz) entfiel 2024 mit 259,4 Milliarden Euro fast die Hälfte der Gesundheitsausgaben (48,2 %) auf ambulante Einrichtungen wie zum Beispiel Apotheken oder Arztpraxen.

In (teil-) stationären Einrichtungen –­ hierzu zählen Krankenhäuser, Einrichtungen der (teil-) stationären Pflege sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen – wurden insgesamt 197,7 Milliarden Euro aufgewendet, das entsprach 36,7 % aller Ausgaben.   Im Vergleich zum Vorjahr sind in fast allen Einrichtungen die Gesundheitsausgaben deutlich gestiegen.

Lediglich in der Einrichtung Gesundheitsschutz, zu der unter anderem die Gesundheitsämter, das Robert Koch-Institut (RKI) und das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zählen, war nochmals ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Milliarden Euro (-18,5 %) auf 5,9 Milliarden Euro festzustellen.

Hintergrund sind im Jahr 2023 noch weiterhin geleistete Corona-Ausgaben, die 2024 nahezu vollständig entfielen. Ein Vergleich mit dem Vor-Corona-Jahr 2019 zeigt jedoch beim Gesundheitsschutz den stärksten prozentualen Anstieg aller Einrichtungen der vergangenen fünf Jahre. Dieser lag bei 61,5 % oder 2,2 Milliarden Euro. Maßgeblich hierfür sind die unternommenen Anstrengungen, unter anderem durch den Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst, den Gesundheitsschutz zu stärken.

Hohes Ausgabenwachstum für pflegerische Leistungen und Arzneimittel
Neben ärztlichen, therapeutischen und pflegerischen Leistungen zählen unter anderem die Gewährleistung von Zahnersatz, das Bereitstellen von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln sowie von Unterkunft und Verpflegung zum Leistungsspektrum der Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Mit 135,9 Milliarden Euro oder 25,3 % bildeten die pflegerischen Leistungen, zu der unter anderem die ambulant und stationär geleistete Grund-, Behandlungs- und Intensivpflege zählen, die größte Ausgabenposition. Mit einem Anstieg von 14,2 Milliarden Euro beziehungsweise 11,6 % war die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr am größten. Grund hierfür sind insbesondere die gestiegenen Pflegepersonalkosten im stationären Bereich sowie die Pflegegeldzahlungen in der häuslichen Pflege.

Starke Ausgabenzuwächse gab es daneben bei den Arzneimitteln.
Unter anderem durch das Auslaufen des für 2023 einmalig angehobenen Herstellerrabatts für erstattungsfähige Arzneimittel stiegen die Ausgaben im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um 7,2 Milliarden Euro beziehungsweise 9,3 % auf 85,1 Milliarden Euro.

Schätzung für 2025 geht von einem erneuten deutlichen Anstieg aus Für das Jahr 2025 wird auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte ein weiterer deutlicher Anstieg der Gesundheitsausgaben auf 579,5 Milliarden Euro geschätzt. Das wären 41,3 Milliarden Euro oder 7,7 % mehr als im Jahr 2024.

NRW-Industrie: Schokoladenproduktion 2025 leicht gesunken
* Absatzwert der Produktion stieg um fast ein Viertel.
* Höchster durchschnittlicher Absatzwert der letzten 10 Jahre.
* Produktionsschwerpunkte in den Regierungsbezirken Köln und Detmold.

Im Jahr 2025 sind nach vorläufigen Ergebnissen 328.141 Tonnen Schokolade u. a. kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen (ohne weiße Schokolade) in NRW industriell hergestellt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 2,3 % weniger als im Jahr 2024. Rein rechnerisch könnten mit der im Jahr 2025 produzierten Menge jede Einwohnerin und jeder Einwohner des Landes monatlich mit etwa 1,5 Kilogramm Schokolade versorgt werden.



In 34 der 9.622 produzierenden Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in NRW wurde im vergangenen Jahr Schokolade produziert. Der Absatzwert der in NRW produzierten Schokolade und anderen kakaohaltigen Lebensmittelzubereitungen erreichte 2025 mit rund 3,2 Milliarden Euro seinen bisher höchsten Wert; er war damit nominal (also nicht preisbereinigt) um 594,8 Millionen Euro bzw. 23,2 % höher als ein Jahr zuvor.

Durchschnittlicher Absatzwert auf 10-Jahres-Hoch
Der durchschnittliche Absatzwert je Kilogramm Süßwaren erreichte im Jahr 2025 den höchsten Stand der letzten zehn Jahre: Mit 9,62 Euro war er um 26,1 % höher als ein Jahr zuvor und um 72,5 % höher als im Jahr 2015 mit damals 5,58 Euro je Kilogramm.

Beinahe die Hälfte der NRW-Absatzmenge wurde im Regierungsbezirk Köln hergestellt Mit 149.973 Tonnen bzw. 45,7 % wurde fast die Hälfte der nordrhein-westfälischen Absatzmenge von Betrieben aus dem Regierungsbezirk Köln erzeugt, gefolgt von Betrieben aus dem Regierungsbezirk Detmold mit 112.758 Tonnen bzw. 34,4 %.

NRW: Bauproduktion im Januar 2026 real um rund 4 % gesunken
* NRW-Bauproduktion sinkt im Hochbau um 9,0 % und steigt im Tiefbau um 1,8 %.
* Rückgänge in allen Bausparten des Hochbaus; Zuwächse in allen Sparten des Tiefbaus.
* Anstieg der Bauproduktion um 23,2 % gegenüber Januar 2019. S

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im Januar 2026 real (kalender-/preisbereinigt) um 4,1 % niedriger gewesen als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 9,0 % niedriger und im Tiefbau um 1,8 % höher als im Januar 2025.

Bauproduktion in allen Bausparten des Hochbaus rückläufig
Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker im Januar 2026 in sämtlichen Bausparten eine rückläufige Entwicklung der Bauproduktion: Im Wohnungsbau war ein Rückgang der Bauproduktion gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat von 7,0 % zu konstatieren.



Im gewerblichen und industriellen Hochbau (−10,3 %) sowie im öffentlichen Hochbau (−12,6 %) war die Bauproduktion ebenfalls niedriger als im Januar 2025. Zuwächse in allen Bausparten des Tiefbaus Innerhalb des Tiefbaus konnten im Januar 2026 durchweg positive Entwicklungen der Bauproduktion in den einzelnen Bausparten beobachtet werden: Den stärksten Anstieg gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat erzielte der Straßenbau mit 3,2 %, gefolgt vom sonstigen öffentlichen Tiefbau mit 1,4 % und vom gewerblichen und industriellen Tiefbau mit 1,4 %.

Anstieg der Bauproduktion um 23,2 % gegenüber Januar 2019 Im Januar 2026 ermittelten die Statistiker im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 einen kalender-/preisbereinigten Anstieg der Bauproduktion im Bauhauptgewerbe von 23,2 %. Sowohl im Hochbau (+8,4 %) als auch im Tiefbau (+43,5 %) lag die Bauproduktion über dem Niveau von Januar 2019.


Zu diesem Produktionsergebnis haben die einzelnen Bausparten ausnahmslos positiv beigetragen. In den einzelnen Bausparten waren Zuwachsraten zwischen 5,5 % (gewerblicher und industrieller Hochbau) und 55,0 % (gewerblicher und industrieller Tiefbau) zu beobachten.

Stadtwerke bieten Familien in den Osterferien Blick hinter die Kulissen der Trinkwassererzeugung  
Während der Osterferien können kleine und große Duisburgerinnen und Duisburger einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen der Trinkwassererzeugung werfen. Am kommenden Mittwoch, 8. April 2026, sind Familien in die Wasserwerke in Düsseldorf Wittlaer und Bockum eingeladen. Experten erklären bei der Führung durch die Wasserwerke, was alles getan wird, um Duisburg Tag für Tag zuverlässig mit rund 85 Millionen Liter Trinkwasser in Lebensmittelqualität zu versorgen.  

Noch sind Plätze frei Die Führung startet um 15 Uhr und dauert circa 3 Stunden. Während der kostenlosen Führung durch das Wasserwerk Wittlaer zeigen Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg, wie Trinkwasser gefördert und aufbereitet wird. Anschließend gibt es eine Besichtigung des historischen Wasserwerks Bockum, bei der die Familien erfahren, wie die Trinkwasserversorgung vor über 100 Jahren funktioniert hat.

Anmeldungen zur Familienführung in den Osterferien sind unter www.swdu.de/fuehrung möglich. Treffpunkt ist am Wasserwerk Wittlaer, Bockumer Straße 79, 40489 Düsseldorf-Wittlaer. Parkplätze sind vorhanden.  

Foto Stadtwerke Duisburg

2025: Stadtwerke feierten 150 Jahre Wasserversorgung Die Wasserversorgung in Duisburg wurde im vergangenen Jahr 150 Jahre alt. Im Frühjahr 1875 begann die Erfolgsgeschichte mit den Arbeiten zur Errichtung des ersten städtischen Wasserwerks an der Aakerfähre. Seitdem werden die Bürgerinnen und Bürger an Rhein und Ruhr zuverlässig mit sauberem Trinkwasser versorgt. Einen Überblick über die historische Entwicklung der Duisburger Trinkwasserversorgung mit zahlreichen Bildern haben die Stadtwerke unter www.swdu.de/wasser-150 zusammengestellt.  

Was das Rekorddefizit mit Schultoiletten und Schlaglöchern zu tun hat
Duisburg, 1. April 2026 (Kein Aprilscherz sondern finstere Wahrheit) Die Städte und Gemeinden in Deutschland hatten 2025 fast 32 Milliarden Euro zu wenig. Das geht aus nun veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamts hervor. Besonders bitter für die Betroffenen: Aktuell ist keine Hilfe aus Berlin oder den Landeshauptstädten in Sicht.

Kinder laufen in der Schulpause nach Hause, um dort auf die Toilette zu gehen, weil der Zustand in der Schule nicht zumutbar ist. Autofahrer sehen auf ihrer täglichen Strecke jeden Tag dasselbe Schlagloch. Szenen wie diese sind in vielen Städten trauriger Alltag. Und anstatt einer Verbesserung der Situation wird es schlimmer: Zum zweiten Mal in Folge besteht ein historisch schlechtes Finanzdefizit.

Die neue Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts stellt fest, dass in den Kern- und Extra-Haushalten der Kommunen im vergangenen Jahr 31,9 Milliarden Euro fehlten – 7,1 Milliarden Euro mehr als noch 2024 und so viel wie noch nie. Der Anstieg der Ausgaben um 22,4 Milliarden Euro (5,6 Prozent) konnte durch zusätzliche Einnahmen in Höhe von 15,3 Milliarden Euro nur zu gut zwei Drittel ausgeglichen werden.

Wegen dieses Rekorddefizits können die Städte und Gemeinden die beschriebenen Probleme nicht mehr angehen. Im Gegenteil: Die Investitionen werden zurückgehen. Die Kommunen müssen wieder Kredite aufnehmen oder Steuern und Abgaben erhöhen, um die Aufgaben überhaupt erfüllen zu können, die ihnen Bund und Länder übertragen haben.

Bei einer Reihe dieser Aufgaben sind die Kosten in jüngster Vergangenheit schier explodiert, etwa bei der „Jugendhilfe“ (8,8 Prozent) und der „Eingliederungshilfe“ (11,2 Prozent). Das hat neben gestiegenen Personalausgaben (6,5 Prozent) und der wirtschaftsbedingten Steuerschwäche wesentlich zu dem Rekorddefizit geführt.

Für die Kommunen heißt das, dass sie ihren Bürgerinnen und Bürgern wieder mehr Einschnitte zumuten müssen. Schwimmbäder, Sporthallen und Büchereien sind betroƯen, wichtige Sanierungen bleiben erkennbar aus. Das verstärkt den Vertrauensverlust bei den Menschen vor Ort. Studien und die jüngsten Wahlergebnisse zeigen, dass die Neigung zu einer extremistischen Stimm-Abgabe dort besonders hoch ist, wo die finanziellen Probleme am stärksten sind.

Bisher ist dennoch nicht zu erkennen, dass die Betroffnen Unterstützung bekommen. „Wir erfahren in Berlin und den Landeshauptstädten viel Verständnis, aber keine Hilfe“, sagen Martin Murrack und Silke Ehrbar-Wulfen, Sprecher des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“.

Dabei ist mit dem Rekorddefizit eindeutig zu erkennen, was den Kommunen strukturell fehlt: Sie brauchen Sofort-Maßnahmen in Höhe von 32 Milliarden Euro jährlich, um ihren freien Fall zu stoppen. Diese müssen Bund und Länder jeweils zur Hälfte zur Verfügung stellen.

Kaputtsparen, dass zeigt die Vergangenheit, ist keine Lösung, sondern der Einstieg in noch viel größere Probleme. Dies gilt es zu verhindern. Gleichfalls müssen die Kommunen aber auch zügig von bürokratischen Lasten befreit werden. Das muss schneller gehen, um auch Kosten reduzieren zu können.

Hintergrund-Informationen
Im Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ haben sich 73 Kommunen aus acht Bundesländern zusammengeschlossen. In den Städten und Kreisen leben rund zehn Millionen Menschen. Die Kommunen sind besonders vom Strukturwandel betroffen, deshalb haben sie geringe Einnahmen aus Steuern und hohe Ausgaben, insbesondere im Sozialbereich.

Die Mitglieder sind: Bad Schmiedeberg, Bergkamen, Bischofsheim, Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Cottbus, Landkreis Cuxhaven, Cuxhaven, Dietzenbach, Dinslaken, Dorsten, Dortmund, Duisburg, Ennepetal, Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen, Frankenthal, Frankfurt am Main, Geestland, Gelsenkirchen, Ginsheim-Gustavsburg, Gladbeck, Kreis Groß-Gerau, Hagen, Hamm, Hamminkeln, Hattingen, Herne, Herten, Kaiserslautern, Koblenz, Krefeld, Lahnstein, Leverkusen, Löhne, Ludwigshafen, Lünen, Mainz, Mayen, Mettmann, Moers, Mönchengladbach, Mörfelden-Walldorf, Mülheim an der Ruhr, Neustadt an der Weinstraße, Neuwied, Oberhausen, Obertshausen, Oer-Erkenschwick, OƯenbach, Pirmasens, Recklinghausen, Kreis Recklinghausen, Remscheid, Saarbrücken, Salzgitter, Schwerin, Schwerte, Solingen, Trier, Kreis Unna, Unna, Voerde, Völklingen, Waltrop, Werne, Wesel, Witten, Worms, Wülfrath, Wuppertal und Zweibrücken. www.fuerdiewuerde.de




Kommunen verzeichnen im Jahr 2025 neues Rekorddefizit von 31,9 Milliarden Euro
• Deckungslücke der kommunalen Haushalte immer größer
• Ausgaben der kommunalen Kern- und Extrahaushalte wachsen mit +5,6 % zum Vorjahr stärker als die Einnahmen mit +4,1 %
• Grundsteuern 2025 aufkommensneutral

Die Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne Stadtstaaten) in Deutschland wiesen im Jahr 2025 ein Finanzierungsdefizit von 31,9 Milliarden Euro auf. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik mitteilt, war dies das höchste kommunale Finanzierungsdefizit seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Das Defizit übertraf den bisherigen Rekordwert des Jahres 2024 (24,8 Milliarden Euro) um weitere 7,1 Milliarden Euro.



Im Jahr 2025 waren damit 7,5 % der Ausgaben nicht durch reguläre Einnahmen gedeckt und mussten zunehmend durch die Aufnahme von Kassenkrediten finanziert werden. So verzeichnete die vierteljährliche Schuldenstatistik zum 30. September 2025 eine um 16,5 % höhere Verschuldung durch kommunale Kassenkredite als ein Jahr zuvor. Der Schuldenstand zum Jahresende 2025 wird am 9. April 2026 veröffentlicht.

Das Defizit ist vor allem auf die kommunalen Kernhaushalte zurückzuführen: Mit 29,4 Milliarden Euro war es um 5,1 Milliarden Euro größer als im Vorjahr. Das Defizit der Extrahaushalte verfünffachte sich im Jahr 2025 auf 2,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Als Extrahaushalte gelten diejenigen Fonds, Einrichtungen und Unternehmen in kommunaler Trägerschaft, deren Finanzierung überwiegend aus Zuschüssen der Kommunen erfolgt.

Die wachsenden Defizite bedeuten, dass die Extrahaushalte einen höheren Zuschussbedarf von den kommunalen Kernhaushalten haben. Wachstum der Investitionsausgaben rückläufig Das Defizit in den Kern- und Extrahaushalten wuchs, weil die Ausgaben erneut schneller stiegen als die Einnahmen: Die bereinigten Ausgaben der Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände stiegen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 % oder 22,4 Milliarden Euro auf 423,3 Milliarden Euro.

Die Personalausgaben stiegen mit +6,8 % auf 113,4 Milliarden Euro überdurchschnittlich. Die Gründe dafür liegen in der Tariferhöhung für die Beschäftigten von Bund und Kommunen im April 2025 und dem Ausbau des Personalstands. Die Ausgaben für den laufenden Sachaufwand stiegen weniger stark als in den Vorjahren um nun 3,9 % auf 99,1 Milliarden Euro.

Die kommunalen Kern- und Extrahaushalte gaben 90,0 Milliarden Euro im Jahr 2025 für Sozialleistungen aus (+5,9 %). Die größten Zuwächse waren für jene Sozialleistungen zu verzeichnen, deren Kosten vor allem die Kommunen und weniger der Bund und die Länder tragen: Die Ausgaben für Eingliederungshilfen nach SGB IX wuchsen deutlich um 2,5 Milliarden Euro (+11,2 %) auf nunmehr 25,2 Milliarden Euro.

Die Ausgaben zur Kinder- und Jugendhilfe nach SGB VIII stiegen um 1,6 Milliarden Euro (+8,8 %) auf 20,0 Milliarden Euro. Bei den Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz war hingegen ein deutlicher Rückgang um 10,9 % auf 3,4 Milliarden Euro zu verzeichnen. Die Ausgaben für Sachinvestitionen beliefen sich 2025 auf 53,9 Milliarden Euro. Sie stiegen gegenüber dem Vorjahr um +3,5 %.

In den beiden Jahren davor lag das Wachstum bei +12,5 % (2024) und +11,9 % (2023). Die Ausgaben für Baumaßnahmen stiegen 2025 um 4,3 % auf 38,0 Milliarden Euro. Grundsteuern 2025 aufkommensneutral Die bereinigten Einnahmen der kommunalen Kern- und Extrahaushalte waren im Jahr 2025 mit 391,4 Milliarden Euro um 4,1 % oder 15,3 Milliarden Euro höher als im Jahr 2024. Die Einnahmen aus Steuern (netto) stiegen im Jahr 2025 wieder etwas stärker um 3,4 % auf 136,5 Milliarden Euro.

Ausschlaggebend war das kräftige Plus von 7,5 % beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer. Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer stieg um 4,3 %, während die Einnahmen aus Gewerbesteuer (netto) um 1,0 % wuchsen. Im Jahr des Wirksamwerdens der Grundsteuerreform blieb das Aufkommen aus Grundsteuern in der Summe aller Kommunen (ohne Stadtstaaten) unverändert bei 14,5 Milliarden Euro.


NRW: Zahl der neuen Ausbildungsverträge im dualen System 2025 erstmalig unter 100.000
* 2025 wurden nach vorläufigen Ergebnissen 5,4 % weniger neue Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr.
* Zahl der Azubis im dualen System auch insgesamt rückläufig.
* Stärkster Rückgang der neuen Ausbildungsverträge im Bereich Industrie, Handel u. a.

Im Jahr 2025 wurden 99.246 Ausbildungsverträge im dualen System in NRW neu abgeschlossen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag die Zahl der neuen Ausbildungsverträge damit erstmals seit Beginn der Erhebung der Berufsbildungsstatistik in den 1970er Jahren unter 100.000.



Im Jahr 2015 hatten noch 115.956 Azubis eine Ausbildung in NRW begonnen. Damit sank die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im Zehnjahresvergleich um 14,4 %. Im Vergleich zum Jahr 2024 hat die Zahl der Neuabschlüsse um 5,4 % abgenommen. Im Zeitvergleich wurde der zweitniedrigste Wert der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zu Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 erreicht; damals wurden 103.188 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen.

Insgesamt befanden sich zum 31.12.2025 laut vorläufiger Ergebnisse 263.511 Personen in NRW in einem dualen Ausbildungsverhältnis; das waren 3,1 % weniger als im Vorjahr. Stärkster Rückgang der neuen Ausbildungsverträge im Bereich Industrie, Handel u. a. Mit Blick auf die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge gab es im Jahr 2025 im Ausbildungsbereich Industrie, Handel u. a. mit 55.677 die meisten neuen Azubis.



Damit sank die Zahl der Neuabschlüsse im größten Ausbildungsbereich des dualen Systems im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 % und im Zehnjahresvergleich um 21,4 %. Mit 27.474 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Jahr 2025 war das Handwerk der zweitgrößte Ausbildungsbereich im dualen System.

Im Vergleich zu 2024 wurden im Handwerk 2,2 % weniger neue Ausbildungsverträge abgeschlossen; im Zehnjahresvergleich sank die Zahl der Neuabschlüsse um 4,8 %. Der drittgrößte Ausbildungsbereich Freie Berufe, zu dem unter anderem medizinische Fachangestellte sowie Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte zählen, verzeichnete im Jahr 2025 mit 10.674 Neuabschlüssen einen Rückgang von 3,0 % im Vergleich zum Vorjahr.

Im Vergleich zu 2015 stieg die Zahl der neuen Ausbildungsverträge in diesem Ausbildungsbereich hingegen um 1,1 %. Im Bereich Landwirtschaft wurden im Jahr 2025 laut vorläufiger Ergebnisse 2.241 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen; im öffentlichen Dienst begannen 3.117 Azubis ihre Ausbildung. Weitere 66 Ausbildungsverträge wurden im Bereich Sonstige (Hauswirtschaft) neu abgeschlossen.

Vandalismus am sanierten Pavillon in Duisburg-Kaßlerfeld  
Am Bolzplatz an der Wrangelstraße in Duisburg-Kaßlerfeld ist es erneut zu mutwilligen Beschädigungen gekommen. Betroffen ist der dortige Pavillon beziehungsweise Unterstand, der in den vergangenen Wochen umfassend saniert worden war. Hintergrund der Sanierungsmaßnahme war, dass das Dach undicht und der Pavillon zwischenzeitlich nicht mehr verkehrssicher genutzt werden konnte.  

Im Zuge der Sanierung wurde das Dach erneuert. Außerdem wurde der Holzboden auf einer Fläche von rund 30 Quadratmetern neu gefliest. Die Pfosten des Pavillons sollten in einem weiteren Schritt noch vertäfelt werden. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf rund 37.000 Euro.   Bereits im Vorfeld war der Pavillon aus Sicherheitsgründen mit Bauzäunen abgesperrt worden. Schon in dieser Zeit wurden die Bauzäune wiederholt mutwillig beschädigt und kaputtgetreten.  

 Nun kam es erneut zu einer mutwilligen Beschädigung: Im Laufe des 31.03.2026 wurde der neu hergerichtete Boden zerstört. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Boden am Morgen noch unversehrt. Als Mitarbeitende das Gelände gegen Mittag erneut aufsuchten, waren die Bodenfliesen bereits beschädigt.  

Der Boden soll nun nicht noch einmal gefliest werden. Stattdessen ist vorgesehen, widerstandfähige Siebdruckplatten zu verlegen. Die jetzt entstandenen Schäden bedeuten einen erneuten Rückschlag für die Instandsetzung des Pavillons.  

Es wurde Anzeige erstatte. Wer im Laufe des 31.03. Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den Beschädigungen geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer des Kundenservice (0203) 283 - 4000 zu melden.  

Thyssenkrupp schließt Verkauf von Automation Engineering ab
Thyssenkrupp Automotive Technology hat den Verkauf seiner Sparte Automation Engineering an die Agile Robots SE, München, abgeschlossen. Der Schritt ist Teil der 2025 eingeleiteten Neuaufstellung des Unternehmens.

Das Segment konzentriert sich künftig auf die vier Kernbereiche Chassis, Komponenten, Aftermarket und Schmiedegeschäft. Thyssenkrupp Automotive Technology beschäftigte im Geschäftsjahr 2024/2025 rund 28.900 Mitarbeiter und erzielte sieben Milliarden Euro Umsatz. idr

Trödelsaison startet im April: Veranstalter mit Terminübersicht
Die beliebten Trödelmärkte im Duisburger Stadtgebiet starten mit dem Mittwochströdel am 1. April. Der größere Sportpark-Trödel erlebt in diesem Jahr am Wochenende vom 11. auf den 12. April seine Premiere, beide Märkte finden jeweils auf dem Parkplatz der schauinsland reisen-Arena am Kalkweg, Ecke Kruppstraße statt.

Der Altmarkt-Trödelmarkt in Hamborn hat seine diesjährige Erstausgabe am 19. April und der Ruhrorter Hafentrödel startet in diesem Jahr am 16. und 17. Mai. Der Rheinpark-Trödel kann wegen der Bauarbeiten für die IGA 2027 aktuell nicht mehr stattfinden.
Das teilt Veranstalter Duisburg Kontor mit. Informationen zu Öffnungszeiten und Teilnahmegebühren für Händler haben die Veranstalter auf ihrer Website www.duisburgkontor.de zusammengefasst.

Foto: krischerfotografie



Richtfest des Neubaus für den Löschzug 210 in Duisburg-Meiderich  
Gemeinsam mit der Duisburger Infrastrukturgesellschaft (dig) wird am 8. April um 12 Uhr auf dem Baugelände des neuen Gerätehauses an der Emmericher Str. 121-133 das  Richtfest des neuen Gerätehauses für den Löschzug 210 in Duisburg-Meiderich gefeiert.  
Mit dem Neubau entsteht ein zentraler, moderner Standort für die Freiwillige Feuerwehr in Meiderich und Beeck, der die bisherigen Standorte der Löschgruppen 201 und 202 zusammenführt und optimale Bedingungen für Einsatz, Ausbildung und Organisation schafft.

Das neue Gerätehaus ist funktional auf die Anforderungen des Feuerwehralltags ausgerichtet, bietet zeitgemäße Infrastruktur und stärkt langfristig die Einsatzfähigkeit sowie die Attraktivität des Ehrenamts. Im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link wird gemeinsam das Richtfest für den Neubau gefeiert.

Sprechstunde zum Glasfaserausbau in der Bezirksverwaltung Süd
Die Stadt Duisburg bietet am Dienstag, 14. April, von 8 bis 16 Uhr, in der Bezirksverwaltung Süd an der Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Buchholz wieder eine Sprechstunde zum Glasfaserausbau an. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier rund um das Thema Breitbandausbau informieren sowie beraten lassen.

Gigabitkoordinator Falko König von der Stabsstelle Digitalisierung, gibt Auskünfte zu sämtlichen Fragen rund um die moderne Breitbandversorgung. Zur besseren Planung und um Wartezeiten zu vermeiden, wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Die Buchung kann ganz einfach über das Formular unter https://breitband.duisburg.de vorgenommen werden oder alternativ per E-Mail unter breitbandausbau@stadt-duisburg.de erfolgen. Zusätzlich zu den vor Ort angebotenen Terminen können auch individuelle Online-Sprechstunden via Microsoft Teams vereinbart werden. Eine entsprechende Einladung zur persönlichen Sprechstunde wird den Teilnehmenden dann per E-Mail zugestellt.

Stadt erwirbt AOK-Gebäude für schulische Nutzung
Die Stadt Duisburg hat das Bürogebäude an der Falkstraße 35–41 in Duisburg-Duissern von Regulus Invest erworben. Das Objekt liegt auf einem ca. 5.156 m² großen Grundstück gegenüber einer Schule, es soll ebenfalls als Schule genutzt werden. Von den 5.100 m² Gesamtfläche entfallen etwa 4.255 m² auf Büros, ca. 325 m² auf eine Kantine sowie etwa 520 m² auf Lagerflächen.

Die Immobilie diente bislang als Duisburger Geschäftsstelle der AOK Rheinland/Hamburg und wird von dieser noch bis Ende 2027 genutzt. Die zur Regulus Invest gehörende FOM Advisory war in den Verkauf eingebunden, der von Ruhr Real vermittelt wurde.

TSC Real Estate erwirbt Gesundheitszentrum in Duisburg
TSC Real Estate hat das umfangreich renovierte Gesundheitszentrum "Sonnenhof" an der Mülheimer Straße in Duisburg erworben. Verkäufer ist Aurelis, Hackenberg & Co. hat vermittelt.

Bewerbungsfrist für Fakir-Baykurt-Kulturpreis läuft
Die Stadt Duisburg setzt auch in diesem Jahr mit der Ausschreibung des Fakir-Baykurt-Kulturpreis ein starkes Zeichen für interkulturellen Dialog, künstlerische Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gesucht werden Einzelkünstlerinnen und -künstler, freie Gruppen, Initiativen, Vereine oder Verbände, die sich in den Bereichen Bildende Kunst, Film/Video, Fotografie, Literatur, Musik, Tanz oder Theater engagieren.

Auch soziokulturelle und multikulturelle Projekte haben die Chance auf die begehrte Auszeichnung. Das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro wird von der Sparkasse Duisburg gestiftet. Alle Duisburgerinnen und Duisburger sind eingeladen, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten schriftlich vorzuschlagen. Voraussetzung ist, dass die Nominierten in Duisburg wohnen oder arbeiten.

Über die Vergabe entscheidet ein eigens berufenes Gremium. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen. Erforderlich ist eine detaillierte Darstellung der kulturellen Leistung (max. eine DIN-A4-Seite, Angaben zu Inhalt, Zielsetzung und möglichen Kooperationen). Neben Name und Adresse gehört ein Lebenslauf der vorgeschlagenen Person/Gruppe in die Bewerbungsmappe. Sie wird mit einer Begründung der Preiswürdigkeit abgerundet.

Die Verleihung des Fakir-Baykurt-Kulturpreises erfolgt im Rathaus der Stadt Duisburg. Weitere Informationen sowie ein Formular zur Einreichung der Vorschläge gibt es im Internet auf www.duisburg.de (Stichwort: „Fakir-Baykurt-Kulturpreis“). Bewerbungsunterlagen sind bis zum 30. Juni 2026 postalisch zu richten an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Kulturbüro, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg.

Für Rückfragen steht Claudia Bohndorf telefonisch unter 0203 283- 62269 oder per E-Mail an c.bohndorf@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Der zum siebten Mal ausgeschriebene und im zweijährigen Rhythmus verliehene Preis erinnert an den 1999 in Homberg verstorbenen Schriftsteller Fakir Baykurt und würdigt Kulturschaffende, die das positive Miteinander der Nationen in Duisburg aktiv und kreativ mitgestalten.

Der Verein Mabilda aus Obermarxloh erhält den Fakir Baykurt-Kulturpreis der Stadt Duisburg. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Kunst für kranke Kinder
Im Rahmen der 47. Duisburger Akzente wurde im Kunstverein die Ausstellung „Miteinander – Kunst spricht alle Sprachen – we, nous, noi, vi, biz, mbl, my“ gezeigt. Die Ausstellung widmete sich künstlerischen Formen der Begegnung und Verbindung in einer von Wandel, Verunsicherung und gesellschaftlichen Spannungen geprägten Gegenwart.

Ein zentrales Element war die MailArt-Losaktion, bei der Originalarbeiten zugunsten des Bunten Kreis Duisburg e. V. – Niederrhein und westliches Ruhrgebiet verlost wurden. Damit verband der Kunstverein die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema „Miteinander“ mit einem sozialen Engagement in der Stadtgesellschaft.

Bei der Finissage konnte die Vorstandsvorsitzende des Bunten Kreises e.V. Frau Dr. Weber die Spende entgegennehmen, für die sie sich strahlend bedankte: „Unser Büro liegt quasi in der Nachbarschaft des Kunstvereins. Wie schön, dass Künstlerinnen und Künstler mit ihrer kreativen Kunst die Arbeit des Bunten Kreises unterstützen. Unsere Mitarbeiterinnen begleiten seit 24 Jahren Familien mit frühgeborenen und schwerkranken Kindern von der Entlassung aus der Klinik in ein gut organisiertes Leben zuhause. Wir würden uns sehr freuen, wenn es noch weitere gemeinsame Aktionen geben könnte!“

Von links nach rechts: Gudrun Kleffel, Jutta Brandt-Stracke, Dr. Gabriele Weber, Agniezka Dutkiewicz und Gabriele Weide

Wiedereröffnung des Seitenrad-Dampfschleppers OSCAR HUBER
Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten begrüßt das Team des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) ab Freitag, 10. April, Besucherinnen und Besucher wieder an Bord des Seitenrad- Dampfschleppers OSCAR HUBER.

Das technische Kulturdenkmal aus dem Jahr 1922 wird nach seiner fünfmonatigen Instandsetzung im vergangenen Jahr wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dann können Interessierte neben dem Maschinenraum auch ehemalige Mannschafts- und Wohnräume besichtigen.

Museumsdirektor Dr. Dennis Niewerth, Diplomingenieur Jörg Backhaus von der „Neuen Ruhrorter Schiffswerft“ und Korrosionsschützer Bedri Kavas erläutern am Mittwoch, 8. April, um 11 Uhr Hintergründe der Sanierung und geben Einblicke in die Binnenschifffahrtsgeschichte.

Stadtwerke Duisburg nehmen sechs neue Ladepunkte in Betrieb
In den vergangenen Wochen hat der lokale Energiedienstleister weitere sechs neue Ladepunkte an zwei Standorten in Betrieb genommen. Gleich vier neue Ladepunkte sind ab sofort am Zoo Duisburg an der Mülheimer Straße 220 verfügbar. Zwei weitere Ladepunkte können außerdem in Rheinhausen „Am Geisbusch“ auf Höhe der Hausnummer 2 genutzt werden.

Der lokale Energiedienstleister betreibt insgesamt 434 Ladepunkte an 178 Standorten im Stadtgebiet. Davon sind 60 Ladepunkte sogenannte Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung zwischen 49 und 150 kW.
Die Stadtwerke treiben den Ausbau kontinuierlich voran. Das Ziel ist, einen Bestand von 500 Ladepunkten aufzubauen. Die neu installierten Ladesäulen entsprechen dem neuesten Stand der Technik und den aktuellen Anforderungen des Mess- und Eichrechts. Die Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg sind an den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 275 Anbieter von Ladeinfrastruktur gehören.

Insgesamt stehen über 105.000 Ladepunkte in ganz Deutschland zur Verfügung. Durch Kooperationen auf internationaler Ebene kommen europaweit rund 390.000 Ladepunkte hinzu. Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg können mit einer entsprechenden Stadtwerke-Ladekarte an diesen Säulen ihr Elektroauto laden. Das Laden ist neben der Ladekarte auch durch das Scannen des angebrachten QR-Codes oder der „ladeapp“ an allen Ladestationen der Stadtwerke Duisburg möglich. Somit gibt es auch die Möglichkeit, den Ladevorgang ganz bequem spontan zu starten.

Eine Ladekarte der Stadtwerke Duisburg können Interessierte über das Online-Formular unter swdu.de/ladekarte bestellen. Kundinnen und Kunden profitieren dabei von einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro im Jahr.

Die Energieberaterinnen und -berater der Stadtwerke Duisburg stehen Interessierten bei allen Fragen rund um die Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur heimischen Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif telefonisch unter 0203-604 1111 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auch im Internet auf https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p.

Auch Geschäftskunden, die ihren gesamten Fuhrpark auf Elektroautos umstellen wollen, erhalten bei den Stadtwerken kompetente Beratung zu möglichen Fahrzeugmodellen und Planung einer effizienten Ladeinfrastruktur auf dem eigenen Firmengelände. Weitere Informationen gibt es auch hierzu im Internet unter https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-g.

Ladesaeule_Zoo: Am Zoo Duisburg an der Mülheimer Straße können Elektroautos ab sofort an vier Ladepunkten der Stadtwerke Duisburg geladen werden. Quelle: Stadtwerke Duisburg

Sammelkarten-Tauschbörse im Bezirksrathaus Homberg
Die beliebte Sammelkarten-Tauschbörse „KartenKiez!“ findet wieder am Mittwoch, 15. April, von 16 bis 19 Uhr im Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1 statt. Sie richtet sich an Menschen, die Sammelkarten tauschen und neue Kontakte zwischen Sammlerinnen und Sammlern herstellen wollen. Egal, ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh oder Panini – alle Arten von Sammelkarten sind willkommen.

Der kommerzielle Handel mit den Karten ist nicht gestattet. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine folgen am 15. Juli sowie am 14. Oktober. Fragen beantwortet das Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203 283- 8832 oder per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de.

Diskussion um PV-Einspeisevergütung: Stadtwerke verlängern Aktionszeitraum
Die aktuellen politischen Diskussionen um eine mögliche Abschaffung der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen ab 2027 sorgen derzeit für Verunsicherung bei Immobilienbesitzerinnen und -besitzern. Vor dem Hintergrund entsprechender Vorschläge von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche für eine Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) weisen die Stadtwerke Duisburg darauf hin, dass Interessierte, die noch von der bestehenden Einspeisevergütung profitieren möchten, ihre Investitionsentscheidung zeitnah treffen sollten.

Die Einspeisevergütung ist seit vielen Jahren ein zentraler Baustein für den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Sie bietet Anlagenbetreibenden Planungssicherheit und trägt wesentlich zur Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen bei. Eine Abschaffung oder grundlegende Veränderung dieses Instruments könnte die Rahmenbedingungen für neue Anlagen deutlich verändern.

Derzeit erhalten Anlagenbetreiber von Anlagen bis 10 Kilowatt peak (kWp) 7,78 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde (kWh) Strom. Diese Einspeisevergütung wird garantiert für 20 Jahre ausgezahlt. Eine Abschaffung der Einspeisevergütung könnte die hohe Dynamik der Energiewende der vergangenen Jahre in Duisburg nachhaltig ausbremsen.

Foto Stadtwerke Duisburg

Die Entwicklung in Duisburg zeigt aktuell eine hohe Nachfrage: Allein im Jahr 2025 ist die Zahl der installierten Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerke um 34 Prozent gestiegen. Insgesamt sind in diesem Zeitraum fast 3.000 neue Anlagen ans Netz gegangen. Diese Dynamik verdeutlicht das große Interesse von privaten Haushalten und Gewerbebetrieben an der eigenen Stromerzeugung.

Die Stadtwerke Duisburg haben die Entwicklung des vergangenen Jahres genau ausgewertet und den zweiten, umfassenden Solaratlas für die Stadt Duisburg veröffentlicht: www.swdu.de/solaratlas Unabhängig von der politischen Entwicklung bleibt die Investition in eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich attraktiv.

 In vielen Fällen amortisieren sich die Anschaffungskosten bereits nach wenigen Jahren. Neben der Einspeisevergütung tragen vor allem der Eigenverbrauch des erzeugten Stroms sowie steigende Energiepreise zur Wirtschaftlichkeit bei. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der lokale Energiedienstleister allen Interessierten, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen und konkrete Projekte zügig zu prüfen.

Wer noch von den aktuell geltenden Rahmenbedingungen profitieren möchte, sollte eine zeitnahe Umsetzung in Betracht ziehen. Die Einspeisevergütung sinkt aktuell immer am 1. Februar und 1. August eines Jahres um jeweils 1 Prozent.

Jedes 5. Modul gratis: PV-Aktion verlängert
Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer dabei, selbst in die Stromproduktion auf dem eigenen Dach einzusteigen. Aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen wollen die Stadtwerke Duisburg vielen Immobilienbesitzern noch die Möglichkeit bieten, von der Einspeisevergütung zu profitieren. Deshalb wird die PV-Aktion aus dem Monat März verlängert und weiterhin gibt es attraktive Angebote, bei denen es jedes 5. Modul einer Anlage bis 24,99 kWp geschenkt gibt.

Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden übersichtlich und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke Standardpakete geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit einer Leistung von 10,25 kWp gibt es inklusive Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage und elektronischer Inbetriebnahme bereits für unter 13.000 Euro.

Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite www.swdu.de/pv-aktion zusammengestellt. Eine erste Kalkulation ist live auf der Website oder per Telefon (0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei bis drei Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung und Terminabstimmung vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten nutzbaren Kilowattstunde.

RVR und Verbraucherzentrale NRW setzen Online-Vortragsreihe über Solarenergie fort
Der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Verbraucherzentrale NRW legen ihre Online-Vortragsreihe zu Solarenergie in diesem Jahr wieder auf. In sechs Zoom-Vorträgen werden zentrale Themen erklärt und Fragen beantwortet. Los geht's am Dienstag, 14. April, mit Informationen zu "Sonnenstrom vom Balkon – Steckersolargeräte".

Zwei Tage später, am 16. April, dreht sich alles um "Sonnenstrom vom Dach – Photovoltaik Dachanlagen". Die "Solarpflicht bei Dachsanierungen in NRW ab 2026" ist am Dienstag, 21. April, Thema eines Vortrags. Am Dienstag, 28. April, stehen "Photovoltaik und Mehrfamilienhäuser" im Fokus.

Weitere Vorträge setzten sich mit den Fragen "Photovoltaik-Anlagen mieten oder kaufen?" (5. Mai) und "Dynamische Stromtarife – eine lohnende Sache?" (12. Mai) auseinander. Alle Angebote sind kostenlos. Die Vorträge beginnen immer um 18 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist gegen 20 Uhr.

Die Vortragsreihe ist ein Angebot der Solarmetropole Ruhr, die der RVR und das Handwerk Region Ruhr initiiert haben. Sie richtet sich sowohl an Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer als auch an Bewohnerinnen und Bewohner von Mehrfamilienhäusern.

Eine vorherige Online-Anmeldung unter https://solarmetropole.ruhr/veranstaltungen ist erforderlich. In den letzten vier Jahren nutzten rund 4.000 Menschen die kostenlosen und neutralen Vortragsangebote der Solarmetropole Ruhr. idr


Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) - Führungen zeigen IGA-Fortschritt im RheinPark

Wer sehen möchte, wie der Zukunftsgarten RheinPark Duisburg Schritt für Schritt zum Standort der Internationalen Gartenausstellung 2027 wird, kann das jetzt direkt vor Ort erleben: Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bieten geführte Rundgänge durch das Gelände an und geben Einblicke in die aktuellen Entwicklungen auf dem Weg zur IGA 2027.

Bei den Führungen wird sichtbar, wie sich der RheinPark verändert und welche Projekte das Gelände bereits heute prägen. So erfahren die Teilnehmenden mehr über den Umbau des Kultushafens, wo ein neuer Freiraum am Wasser entsteht, über die neugestaltete Hochfeldallee als attraktiven Zugang zum Park und über den Skywalk, der neue Ausblicke auf den Rhein eröffnet.

Die Führungen zeigen damit ganz konkret, wie aus dem heutigen RheinPark nach und nach ein attraktiver Ort für Freizeit, Aufenthalt und Ausstellung wächst. Interessierte erhalten Informationen aus erster Hand und können die baulichen Fortschritte unmittelbar vor Ort nachvollziehen.

Folgende Termine werden angeboten:
Rundgänge am Samstag von 11.00 bis 13.00 Uhr
11.04.
25.04.
09.05.
30.05.
Feierabendrundgänge von 17.00 bis 19.00 Uhr
16.04.
30.04.
13.05.
20.05.
Ein besonderer Termin im Rahmen des Angebots ist eine Führung mit Oberbürgermeister Sören Link, der den Rundgang persönlich begleiten wird:
Do, 20.08., von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Drei weitere Führungen werden vom Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Sebastian Beck übernommen:
Sa, 04.07., von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr
So, 05.07., von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Sa, 05.09., von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Treffpunkt für die Führungen ist jeweils am Eingang des RheinParks an der Liebigstraße an der Infotafel. An den Führungen können pro Termin maximal 20 Personen teilnehmen. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter anmeldung@wb-duisburg.de wird gebeten. Interessierte erhalten eine Rückmeldung, wenn sie an der Führung teilnehmen können. Aufgrund der Baustellen-Tätigkeiten im RheinPark ist das Tragen von festem Schuhwerk verpflichtend.

Arbeitslosigkeit im März im Ruhrgebiet leicht gesunken
Im März waren im Ruhrgebiet 283.454 Menschen arbeitslos gemeldet. Damit sank ihre Zahl im Vergleich im Februar leicht um 0,8 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Zahl der Arbeitslosen um 1.272 Personen oder 0,5 Prozent zu. Die Entwicklung entspricht dem im Frühjahr üblichen Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Sie ist dabei stärker als in den vergangenen beiden Jahren ausgefallen, was angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage nicht unbedingt zu erwarten war. Die Arbeitslosenquote blieb im Vergleich zum Vormonat unverändert und lag im Ruhrgebiet bei 10,3 Prozent. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichneten dabei die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (15,3 Prozent) und Duisburg (13,3 Prozent).

Mit 7,3 Prozent weisen der Ennepe-Ruhr-Kreis und der Kreis Wesel die niedrigsten Arbeitslosenquoten auf. Hinweis für die Redaktion: Die in der Meldung genannten Arbeitslosenzahlen für das Ruhrgebiet wurden vom Statistikteam des Regionalverbandes Ruhr (RVR) errechnet. Sie weichen von den Daten der NRW-Arbeitsagentur ab, da auch die Zahlen für den Kreis Wesel eingebunden werden. idr

Koloniales Erbe: Rundgang durch die Duisburger Innenstadt
Zu einem Stadtrundgang durch die Duisburger Innenstadt lädt das Zentrum für Erinnerungskultur am Freitag, 10. April, um 17 Uhr ein. Im Mittelpunkt stehen das koloniale Erbe und seine Spuren. Davina Donaldson und Christa Frins rücken Orte und Geschichten in den Fokus, die an die Kolonialzeit erinnern – von ehemaligen Kolonialwarengeschäften bis hin zu Straßennamen, die bis heute an diese Vergangenheit erinnern.

Der Rundgang basiert auf dem digitalen Audiowalk „duisburg.colonialtracks.de“, der in Zusammenarbeit mit dem Verein „Exile“ entstanden ist. Eine vertiefende Auseinandersetzung bietet die Ausstellung „ÜBERSEHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“, die noch bis Januar 2027 im Kultur- und Stadthistorischen Museum zu sehen ist.

Treffpunkt für den Rundgang ist das Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 am Innenhafen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640. Das vollständige Programm ist im Internet abrufbar unter www.stadtmuseum- duisburg.de.

2,5 Millionen Euro für automatisierte Elektrodenherstellung an der Universität Duisburg-Essen
Mit 2,5 Millionen Euro fördern die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das NRW-Wissenschaftsministerium die Anschaffung eines Großgeräts an der Universität Duisburg-Essen zum automatisierten Herstellen und Testen von Elektroden. Die drei Tonnen schwere Anlage wird Anfang 2027 installiert.

Sie soll Elektroden für Wasserstofftechnologien optimieren. Die Elektroden müssen immer gleich hergestellt werden, damit die Testergebnisse zuverlässig sind und nicht durch Abweichungen verfälscht werden. Außerdem müssen viele Testvarianten produziert werden. Wegen des hohen Probendurchsatzes und der erforderlichen Reproduzierbarkeit ist es wichtig, die Elektroden automatisiert herzustellen. idr

Osterferien - Noch freie Plätze auf dem AWO-Ingenhammshof  
Das Osterferienprogramm auf dem Lernbauernhof Ingenhammshof ist bereits in vollem Gange. Für die zweite Ferienwoche vom 7. – 10. April stehen noch wenige Plätze zur Verfügung.   Ob beim Füttern der Hühner, beim Streicheln der Ziegen oder beim Helfen im Stall auf dem Hof gibt es viel zu entdecken und auszuprobieren.

Hautnah können die Kids erleben, wie Tiere versorgt werden und was zum Leben auf einem Bauernhof dazugehört.  Pferdebegeisterte Kinder kommen besonders auf ihre Kosten. In kleinen Gruppen lernen sie Schritt für Schritt den sicheren Umgang mit den Tieren vom Putzen und Führen über das Satteln bis hin zu ersten Reitversuchen.  

Die Ferientage beginnen um 9 Uhr und enden, nach einem Tag mit vielen Eindrücken und Aktivitäten, um 16 Uhr. Mittags können sich alle mit einem frisch gekochten Mittagessen stärken.   Infos und Anmeldung ab sofort von 10 bis 14 Uhr unter 0203 424133 oder per E-Mail an ingenhammshof@awo-integration.de.

Viel Verkehr, wenig Platz: Der ACV erklärt, worauf es in Autobahn-Baustellen ankommt
Mit dem Start der Osterferien rollt derzeit die erste große Reisewelle des Jahres über Deutschlands Autobahnen. In zahlreichen Bundesländern haben die Ferien bereits begonnen oder starten in diesen Tagen. Gleichzeitig sind nach Angaben der Autobahn GmbH aktuell knapp 800 Baustellen registriert. Gerade dort kann es bei dichtem Verkehr schnell unübersichtlich werden.

Eine Autobahnbaustelle in Deutschland / Getty Images

Verengte Fahrstreifen, geänderte Verkehrsführungen und fehlende Ausweichmöglichkeiten erhöhen das Risiko zusätzlich. Der ACV Automobil-Club Verkehr beantwortet die wichtigsten Fragen für eine sichere Fahrt durch Autobahn-Baustellen.

Warum sind Autobahn-Baustellen besonders gefährlich?
In Baustellenbereichen sind die Fahrstreifen häufig deutlich schmaler als auf normalen Autobahnabschnitten. Reguläre Autobahnspuren sind meist etwa 3,5 bis 3,75 Meter breit. In Baustellen wird der Platz neu aufgeteilt: Die rechte Spur ist oft etwa 3 Meter, während die linke Spur häufig nur 2,10 bis 2,50 Meter breit ist. Zusätzlich fehlt häufig der Standstreifen, sodass kaum Ausweichmöglichkeiten bestehen.

Typische Risikofaktoren in Baustellen sind:
geringer seitlicher Abstand zwischen den Fahrzeugen
versetzte Fahrspuren (Spurverschwenkungen)
ungewohnte Verkehrsführung durch gelbe statt weiße Fahrbahnmarkierungen
dichter Verkehr bei gleichzeitig reduziertem Tempo
abruptes Bremsen oder plötzliche Spurwechsel

Viele Fahrer unterschätzen, wie wenig Platz in solchen Bereichen bleibt. Schon eine kleine Lenkbewegung oder ein unerwarteter Spurwechsel kann schnell zu einer Kollision führen. Es kann daher helfen, nicht dauerhaft auf gleicher Höhe mit dem Fahrzeug auf der Nachbarspur zu bleiben, sondern leicht versetzt zu fahren.

ACV Tipp: Blickführung in der Baustelle
Autofahrer sollten sich möglichst auf den eigenen Fahrstreifen konzentrieren. Eine einfache Faustregel lautet: Wo man hinschaut, fährt man auch hin. Wer ständig auf Gegenverkehr oder Baustellenarbeiten neben der Spur blickt, kann unbewusst von der eigenen Spur abweichen.

Reißverschlussverfahren – gesetzliche Pflicht
Taucht während der Fahrt eine Autobahn-Baustelle auf, verengen sich häufig die Fahrstreifen oder eine Spur fällt ganz weg. Dann müssen sich Autofahrer gemäß § 7 Abs. 4 StVO im Reißverschlussverfahren einfädeln.

Beide Spuren werden bis unmittelbar vor der Engstelle genutzt. Erst dort wird im Wechsel eingefädelt. Wer sich schon deutlich früher einordnet, verlängert häufig nur den Stau.
Das Reißverschlussverfahren ist keine freiwillige Höflichkeitsregel, sondern eine gesetzliche Verpflichtung. Autofahrer müssen anderen Fahrzeugen das Einfädeln ermöglichen.

Welche Geschwindigkeit gilt in Autobahn-Baustellen?
In nahezu jeder Autobahn-Baustelle gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Häufig sind 80 km/h oder 60 km/h erlaubt, in besonders engen Abschnitten auch weniger. Dieses Tempolimit ist verbindlich und dient der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Eine geringere Geschwindigkeit verkürzt den Bremsweg und hilft, das Fahrzeug auch auf schmalen Fahrstreifen sicher zu kontrollieren. Gerade bei verengten Spuren, ungewohnter Verkehrsführung oder dichtem Verkehr können kleine Fahrfehler sonst schnell gefährlich werden. In Baustellen sollte deshalb auch der Abstand zum Vordermann größer gewählt werden, damit bei plötzlichem Bremsen genügend Reaktionsraum bleibt.

Die Geschwindigkeit wird in Autobahn-Baustellen zudem häufig kontrolliert. Mobile oder temporäre Blitzer sind dort keine Seltenheit. Wer das Tempolimit deutlich überschreitet, riskiert Bußgelder, Punkte in Flensburg oder sogar ein Fahrverbot.

Überholen in der Baustelle – was ist erlaubt?
Ein generelles Überholverbot besteht in Autobahn-Baustellen nicht. Überholen ist jedoch nur erlaubt, wenn kein entsprechendes Verkehrszeichen ein Verbot anordnet.

Grundsätzlich gilt auf Autobahnen ein Rechtsüberholverbot. Auch in Baustellen darf rechts daher normalerweise nicht überholt werden. Bei zähfließendem Verkehr oder Stau gibt es jedoch eine Ausnahme: Bewegen sich die Fahrzeuge auf den Fahrstreifen nur langsam, dürfen Autofahrer rechts vorsichtig vorbeifahren.

Besonders wichtig ist außerdem die sogenannte 2-Meter-Regel. In vielen Baustellen ist die linke Spur ausschließlich für Fahrzeuge mit maximal 2,00 Metern Breite freigegeben.

Entscheidend ist die tatsächliche Fahrzeugbreite inklusive Außenspiegel. Viele moderne Pkw sind breiter als zwei Meter. Deshalb dürfen in manchen Baustellen selbst Fahrzeuge der Kompaktklasse die linke Spur nicht nutzen.

Wer mit einem breiteren Fahrzeug die linke Spur nutzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und riskiert im Schadensfall eine Mitschuld.

ACV Hinweis: Fahrzeugbreite korrekt messen
Die im Fahrzeugschein angegebene Fahrzeugbreite bezieht sich meist nur auf die Karosserie. Außenspiegel sind darin in der Regel nicht enthalten. Dadurch kann ein Fahrzeug tatsächlich breiter sein, als viele Fahrer vermuten.

Im Zweifel kann die Breite selbst nachgemessen werden: von Außenspiegel zu Außenspiegel. Am besten zu zweit mit einem Maßband durch die geöffneten Fenster.

Rettungsgasse auch in Autobahn-Baustellen bilden
Kommt es in einer Autobahn-Baustelle zu Stau, muss wie auf allen Autobahnen eine Rettungsgasse gebildet werden. Auch wenn der Platz dort oft begrenzt ist, müssen Einsatzfahrzeuge die Unfallstelle erreichen können.

Bei nur zwei Fahrstreifen wird die Rettungsgasse zwischen diesen beiden Spuren gebildet: Fahrzeuge auf der linken Spur fahren möglichst weit nach links, Fahrzeuge auf der rechten Spur möglichst weit nach rechts. So entsteht zwischen den Spuren eine freie Gasse für Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr.

Unfall in der Autobahn-Baustelle – richtig handeln
Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Unfall, steht die eigene Sicherheit an erster Stelle.

Das Fahrzeug sollte möglichst weit rechts zum Stillstand gebracht werden. Anschließend sind Warnblinklicht einzuschalten und die Unfallstelle abzusichern.

Befindet sich das Fahrzeug auf der linken Spur, sollte es wenn möglich auf der fahrbahnabgewandten Seite verlassen werden. Anschließend gilt: hinter die Leitplanke begeben und die Fahrbahn nicht überqueren. Das ungesicherte Überqueren von Fahrspuren kann lebensgefährlich sein. Möglichst hinter der Leitplanke bleiben, bis Polizei oder Einsatzkräfte die Unfallstelle sichern.

ACV Checkliste: Sicher durch die Autobahn-Baustelle
Tempolimit einhalten
Abstand zum Vordermann vergrößern
2-Meter-Regel auf der linken Spur beachten
Überholverbotsschilder respektieren
Reißverschlussverfahren korrekt anwenden
Defensiv und vorausschauend fahren



Strompreise für Haushalte im 2. Halbjahr 2025 um 1,6 % gestiegen
Gaspreise, 2. Halbjahr 2025 zum 1. Halbjahr 2025
Private Haushalte: +0,8 %
Nicht-Haushalte: -8,4 %
Strompreise, 2. Halbjahr 2025 zum 1. Halbjahr 2025
Private Haushalte: +1,6 %
Nicht-Haushalte: -0,6 %

Die privaten Haushalte in Deutschland haben im 2. Halbjahr 2025 im Durchschnitt 12,23 Cent je Kilowattstunde Erdgas gezahlt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Gaspreise damit gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 um 0,8 %. Im saisonalen Vergleich mit dem 2. Halbjahr 2024 gaben die Durchschnittspreise jedoch etwas nach (-0,4 %).

Im Vergleich zur 2. Jahreshälfte 2021, dem Vergleichszeitraum vor dem russischen Angriff auf die Ukraine und der sich verstärkenden Energiekrise, lagen die Gaspreise für Haushaltskunden 79,1 % höher. Strom kostete die privaten Verbraucherinnen und Verbraucher im 2. Halbjahr 2025 durchschnittlich 40,55 Cent je Kilowattstunde.

Das waren 1,6 % mehr als im 1. Halbjahr 2025, -1,6 % gegenüber dem 2. Halbjahr 2024 und noch fast ein Viertel mehr (+23,4 %) als in der 2. Jahreshälfte 2021.

Gesunkene Beschaffungskosten für Erdgas und Strom für private Haushalte kompensieren gestiegene Belastungen durch Steuern, Umlagen und Abgaben Die Energiebeschaffung und der Vertrieb von Erdgas vergünstigten sich im 2. Halbjahr 2025 für private Haushalte im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 leicht um 0,8 %.

Gegenüber dem 2. Halbjahr 2024 zeigte sich ein deutlicher Rückgang von 10,0 %. Die Belastung durch Steuern, Umlagen und Abgaben stagnierte im 2. Halbjahr 2025 mit 3,86 Cent je Kilowattstunde gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 für alle privaten Erdgaskundinnen und ‑kunden.

Im Vergleich zum 2. Halbjahr 2024 wuchs die Belastung insgesamt jedoch um 5,8 %. Letzteres war die Folge von Erhöhungen der CO2‑Steuer und der Gasspeicherumlage ab dem 1. Januar 2025. In Verbindung mit zusätzlich steigenden Netzentgelten (+19,7 %) sank der Durchschnittspreis durch die wachsenden Belastungen letztlich nur leicht gegenüber dem 2. Halbjahr 2024 (-0,4 %).

Für Energiebeschaffung und Vertrieb zahlten die privaten Stromkundinnen und ‑kunden im 2. Halbjahr 2025 durchschnittlich 1,2 % mehr als im 1. Halbjahr 2025. Gegenüber dem 2. Halbjahr 2024 fiel dieser Preisbestandteil allerdings um 8,6 % niedriger aus.

Die Netzentgelte fielen um 1,4 % gegenüber dem 2. Halbjahr 2024.
Steuern, Abgaben und Umlagen stiegen allerdings im Vergleich zum 2. Halbjahr 2024 um 8,3 %, verursacht hauptsächlich durch die seit 1. Januar 2025 erhöhte Offshore-Netzumlage sowie den höheren Aufschlag für besondere Netznutzung.

Insgesamt mussten private Haushalte für Strom somit 1,6 % weniger bezahlen als im 2. Halbjahr 2024. Strom- und Gaspreise für Nicht-Haushalte rückläufig, aber auf hohem Niveau Nicht-Haushalte, zum Beispiel Unternehmen, Gewerbebetriebe oder Behörden, zahlten im 2. Halbjahr 2025 für Erdgas ohne Mehrwertsteuer und andere abzugsfähige Steuern durchschnittlich 6,18 Cent je Kilowattstunde.

Das waren 8,4 % weniger als im 1. Halbjahr 2025 und ein Rückgang von 2,7 % gegenüber dem 2. Halbjahr 2024. Im längerfristigen Vergleich mit dem 2. Halbjahr 2021 lagen die Preise jedoch insgesamt auf einem um 33,5 % höheren Niveau. Die Erdgaspreise für Nicht-Haushalte entwickelten sich je nach Jahresverbrauch sehr unterschiedlich.

Bei einem vergleichsweise geringen Verbrauch zwischen 1 000 und unter 10 000 Gigajoule mussten Nicht-Haushalte im 2. Halbjahr 2025 durchschnittlich 8,60 Cent je Kilowattstunde zahlen. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 blieben die Preise damit stabil, verglichen mit dem 2. Halbjahr 2021 war das Preisniveau für diese Verbrauchsgruppe aber fast doppelt so hoch (+93,3 %).

Lag der Jahresverbrauch über 4 Millionen Gigajoule, kostete Erdgas 4,52 Cent je Kilowattstunde und damit 14,7 % weniger als im 1. Halbjahr 2025. Im Vergleich zum 2. Halbjahr 2021 sanken die Durchschnittspreise für diese Großverbraucher im 2. Halbjahr 2025 sogar um 20,4 %.

Grund dafür ist das hohe Niveau im 2. Halbjahr 2021. Damals stiegen die Gaspreise rasant an, teilweise um das Vierfache gegenüber dem 1. Halbjahr 2021. Diese Preissteigerungen trafen damals insbesondere Großverbraucher, wohingegen die Preise für kleinere und mittlere Verbraucher aufgrund längerfristiger Verträge langsamer stiegen.

Für Strom zahlten Nicht-Haushalte im 2. Halbjahr 2025 durchschnittlich 19,22 Cent je Kilowattstunde ohne Mehrwertsteuer und andere abzugsfähige Steuern. Damit war Strom im 2. Halbjahr 2025 um 0,6 % günstiger als im 1. Halbjahr 2025 und 6,5 % günstiger als im 2. Halbjahr 2024. Im längerfristigen Vergleich zum 2. Halbjahr 2021 war die Kilowattstunde Strom 15,4 % teurer.

Nicht-Haushalte mit einem Jahresverbrauch unter 20 Megawattstunden zahlten im 2. Halbjahr 2025 mit 32,58 Cent je Kilowattstunde 0,7 % weniger als im 1. Halbjahr 2025. In der längerfristigen Betrachtung gegenüber dem 2. Halbjahr 2021 stiegen die Preise um 28,1 %.

In der größten Jahresverbrauchsgruppe mit mehr als 150 000 Megawattstunden kostete Strom im 2. Halbjahr 2025 mit 13,07 Cent je Kilowattstunde 2,3 % weniger als im 1. Halbjahr 2025. Gegenüber dem 2. Halbjahr 2021 (13,11 Cent je Kilowattstunde) lagen die Durchschnittspreise für diese Großverbraucher auf ähnlichem Niveau.

69 % der importierten Eier 2025 stammen aus den Niederlanden
Menschen in Deutschland verbrauchen im Jahr 252 Eier pro Kopf
Ob bemalt, gefärbt oder ausgeblasen – bunte Eier gehören an Ostern für viele dazu. Ein Teil der hiesigen Versorgung mit Hühnereiern wird durch Importe aus den Nachbarländern sichergestellt. Aus den Niederlanden stammten 3,7 Milliarden (68,7 %) der im Jahr 2025 importierten frischen Hühnereier, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Weitere wichtige Eier- Lieferanten waren Polen mit einem Anteil an den Eier-Einfuhren von 15,9 % (861 Millionen) und Belgien mit 3,5 % (190 Millionen).
Insgesamt wurden 5,4 Milliarden Eier im Jahr 2025 importiert. Demgegenüber standen Exporte von 1,2 Milliarden Eiern und eine heimische Produktion von 13,7 Milliarden Eiern. Die Zahl der importierten Eier ist zurückgegangen: Im Jahr 2025 wurden 3,8 % weniger Eier importiert als im Vorjahr (5,6 Milliarden).

In den vergangenen zehn Jahren sank die Importmenge um 20,9 % (2015: 6,9 Milliarden Eier). Auch die Zahl der exportierten Eier ist gesunken: Im Jahr 2025 waren es 11,6 % weniger ausgeführte Eier als im Vorjahr (1,4 Milliarden) und 40,1 % weniger als im Jahr 2015 (2,1 Milliarden). Die inländische Eierproduktion hingegen ist in den vergangenen zehn Jahren um 16,4 % gestiegen (2015: 11,8 Milliarden).



Eier-Verbrauch pro Kopf gestiegen
Ob als Osterei, Backzutat oder Frühstücksei: Der Verbrauch von Eiern in Deutschland ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Der durchschnittliche Verbrauch lag im Jahr 2025 nach vorläufigen Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bei 252 Eiern pro Kopf. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Verbrauch um vier Eier pro Kopf. 2015 waren es 228 Eier pro Kopf.


Blutspende-Routine – ein Schlüssel für stabile Versorgung in Deutschland

Die gemeinnützigen Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die rund 75 Prozent der Blutversorgung in Deutschland sichern, verzeichneten bundesweit im Jahr 2025 ein leicht gestiegenes Blutspendeaufkommen. Insgesamt 3.182.081 Spendewillige sind auf den 40.506 organisierten Blutspendeterminen der DRK-Blutspendedienste erschienen. Das entspricht einem moderaten Plus von knapp 1% gegenüber dem Vorjahr.

Parallel setzt sich ein Trend fort: Die Quote der Erstspendewilligen sinkt weiter. Der DRK-Blutspendedienst West hat im Jahr 2025 insgesamt rund 775.900 Spendewillige auf seinen Blutspendeterminen begrüßt.

Versorgungsgebiete DRK-Blutspendedienste
Der Anstieg ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Menschen, die ohnehin schon spenden, dies noch kontinuierlicher tun. Gleichzeitig zeigt sich eine strukturelle Entwicklung mit bundesweiter Relevanz: Die Zahl der aktiven Spenderinnen und Spender ist leicht zurückgegangen, während die durchschnittliche Spendefrequenz gestiegen ist. Ein wachsender Anteil der Blutversorgung wird damit von besonders engagierten Stammspenderinnen und Stammspendern getragen.



Auch das bundesweite Durchschnittsalter der Spenderinnen und Spender liegt mit 46,7 Jahren weiterhin auf einem konstant hohen Niveau. Eine spürbare Verjüngung der Spenderbasis ist bislang nicht erkennbar. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnt diese Entwicklung für die zukünftige Sicherung der Blutversorgung zusätzlich an Bedeutung.

Parallel setzt sich ein Trend fort: Die Quote der Erstspendewilligen sinkt weiter. Bundesweit registrierten die DRK-Blutspendedienste im Jahr 2025 insgesamt 283.054 Erstspendewillige. Das sind zwar nur knapp zwei Prozent weniger als im Vorjahr – für eine nachhaltige Stabilisierung der Blutversorgung wäre jedoch eine deutlich stärkere Dynamik beim Spendernachwuchs erforderlich.

Die aktuellen Zahlen zeigen daher ein differenziertes Bild: Viele langjährige Spenderinnen und Spender helfen weiterhin zuverlässig – dafür gebührt ihnen höchster Respekt und Anerkennung. Bislang gelingt es jedoch noch nicht ausreichend, Menschen, die noch nicht oder erst seit Kurzem Blut spenden, dauerhaft zum regelmäßigen Blutspenden zu motivieren.



Gerade deshalb bleibt eine breite und verlässliche Spenderbasis eine zentrale Voraussetzung für die Resilienz des Gesundheitswesens. Eine jederzeit gesicherte Versorgung mit Blutpräparaten gehört zur unverzichtbaren Infrastruktur der medizinischen Versorgung – im Klinikalltag ebenso wie in außergewöhnlichen Belastungssituationen.

Die DRK-Blutspendedienste appellieren deshalb bundesweit an die Bevölkerung: Wer gesund ist und Blut spenden kann, sollte regelmäßig einen Termin wahrnehmen. Ohne eine verlässliche Blutspende-Routine wird es zunehmend schwieriger, eine dauerhaft sichere Versorgung mit Blutpräparaten zu gewährleisten.

Gleichzeitig bleibt es entscheidend, insbesondere jüngere Menschen frühzeitig für die Blutspende zu begeistern und sie langfristig als Spenderinnen und Spender zu gewinnen.

NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland: Versorgungssicherheit hängt stärker von engagierten Stammspendern ab
Der DRK-Blutspendedienst West hat im Jahr 2025 insgesamt rund 775.900 Spendewillige auf seinen rund 13.000 Blutspendeterminen begrüßt. Der Anteil der Erstspendewilligen lag 2025 im Durchschnitt bei rund 11 Prozent. Eine stabile Blutversorgung gelingt daher vor allem dort, wo regelmäßige Spenden und die Gewinnung neuer Blutspender zusammenwirken – insbesondere mit Blick auf Feiertage und saisonale Schwankungen im Spendeaufkommen.

Nach der angespannten Versorgungssituation im Januar dieses Jahres richtet sich der Blick nun auch auf die Spenderinnen und Spender, die zu Beginn des Jahres ad hoc geholfen haben. Für viele von ihnen ist inzwischen der Zeitpunkt erreicht, nach der Wartezeit von mindestens acht Wochen zwischen zwei Blutspenden erneut zu spenden und damit zur Stabilisierung der Versorgung beizutragen.
Aktuelle Termine und Informationen zur Blutspende finden sich unter: www.blutspende.jetzt

Fernwärme Duisburg passt Servicezeiten an  
Die Fernwärme Duisburg GmbH passt ihre Servicezeiten für Kundinnen und Kunden an. Ab dem 1. April ist das Kundencenter der Fernwärme Duisburg an der Gerhard-Malina-Straße in Dinslaken wie gewohnt Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Freitags ist der persönliche Kundenservice dann von 8 Uhr bis 13 Uhr zu erreichen.  

Telefonische Erreichbarkeit wird ausgebaut
Den telefonischen Kundenservice unter der Rufnummer 0800 604 604 0 können Kundinnen und Kunden der Fernwärme Duisburg ab dem 1. April zu erweiterten Servicezeiten erreichen. Und zwar Montag bis Donnerstag jeweils von 8 Uhr bis 18 Uhr und am Freitag von 8 Uhr bis 15 Uhr.

Fernwärme-Kundenportal online jederzeit erreichbar
Selbstverständlich jederzeit erreichbar ist der Online-Kundenservice der Fernwärme Duisburg unter portal.fernwaerme-duisburg.de. Hier können Kundinnen und Kunden fast alles rund um ihre Verträge ganz bequem von zuhause erledigen. Sie haben beispielsweise Zugriff auf Rechnungs- und Adressdaten und können diese komfortabel verwalten.

Die folgenden Dinge können Kundinnen und Kunden jederzeit im Kundenportal erledigen:  
• Kontaktdaten ändern
• SEPA-Mandat erteilen/ändern
• Rechnungen einsehen und downloaden
• Rechnungserläuterung einsehen und downloaden
• Abschläge unkompliziert anpassen • Verbräuche einsehen, prüfen und erfassen

Einfach im Kundenportal registrieren
Auch der Weg zum flexiblen Online-Kundenservice der Fernwärme Duisburg ist ganz einfach und lohnt sich: auf der Webseite portal.fernwaerme-duisburg.de mit Zählernummer, Vertragskontonummer und E-Mail-Adresse registrieren. Über den Button “Jetzt registrieren” auf der Startseite des Kundenportals öffnet sich ein Formular zum Ausfüllen. 

Highspeed-Internet für Baerl: DCC sammelt Interessenten
Die Duisburg CityCom (DCC) treibt gemeinsam mit der Stadt Duisburg den Ausbau des Glasfasernetzes konsequent weiter voran und dabei wurden in den vergangenen Jahren bereits große Erfolge erzielt. Schon über 25.000 Haushalte in Duisburg kann die DCC inzwischen mit Hochgeschwindigkeits-Internet versorgen. Für das Jahr 2026 plant die DCC den weiteren Ausbau des eigenen Glasfasernetzes, darunter den Ausbau im Stadtteil Baerl.

Dafür ist die Hilfe der Anwohnerinnen und Anwohner unbedingt notwendig. Deshalb startet die DCC ab dem 1. April im Rahmen einer Nachfragebündelung damit, Interessentinnen und Interessenten zu sammeln. Sobald mindestens 40 Prozent der Haushalte in Baerl ihr Interesse an einem Anschluss bekunden, kann mit dem Ausbau begonnen werden. Die Abfrage läuft bis Ende Juli 2026.

Im Rahmen dieser Nachfragebündelung entfallen für alle Interessentinnen und Interessenten die Ausbau- und Anschlusskosten in Höhe von 850 Euro. Außerdem gibt es das schnellste Internet schon ab 19,99 Euro pro Monat. Weil die DCC den Anschluss bis in die Wohnung verlegt (Fiber To The Home), sind allerschnellste Datenübertragungsraten möglich. So sind beim Produkt „Glasfaser Home 1000“ beispielsweise 1000 Mbit/s Download und 500 Mbit/s Upload gleichzeitig möglich. Der Hausanschluss ans Glasfasernetz ist im Rahmen dieser Nachfragebündelung kostenlos.

Für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Baerl wird es außerdem eine Infoveranstaltung am 19. Mai um 18.30 Uhr in der Glückauf-Halle geben. An dieser wird auch Falko König, der Gigabitkoordinator der Stadt Duisburg, teilnehmen. Er wird unter anderem Fragen im Zusammenhang mit dem vorherigen Kooperationspartner, Deutsche GigaNetz GmbH, beantworten können.

Zur besseren Planung wird um eine Voranmeldung auf www.glasfaserduisburg.de/baerl gebeten. Auf der Internetseite glasfaserduisburg.de/baerl gibt es außerdem alle Infos rund um die erreichte Quote, den geplanten Ausbau sowie den aktuellen Stand des Projektes. In den kommenden Tagen werden alle Haushalte in Baerl mit einem Informationsschreiben der DCC über die Ausbaupläne informiert. Wer kein Anschreiben in seinem Briefkasten vorfindet, erhält im EDEKA-Markt Daniels dort ausgelegte Infoschreiben. Somit haben auch die Baerlerinnen und Baerler mit dem Briefkastenaufkleber „Keine Werbung“ die Möglichkeit, die notwendigen Informationen zu erhalten.

Weitere Informationen zu Angeboten und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Baerl – gibt es im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de. Dort finden Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20 Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Die DCC Duisburg CityCom ist ein kommunaler IT- und Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und Kunden Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer, Speicherlösungen und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür betreibt die DCC ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere zertifizierte Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.

Die DCC, für die mehr als 230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV). Zum DVV-Konzern mit rund 4400 Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke Duisburg oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften aus den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in Duisburg beitragen.

MINI Cooper im Wert von 30.000 Euro geht an Kunden der Sparda-Bank in Duisburg
Ein Kunde der Sparda-Bank in Duisburg kann sich über einen ganz besonderen Gewinn freuen: Bei der März-Auslosung des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West gewann er den Hauptpreis – einen MINI Cooper C Cabrio im Wert von 30.000 Euro. Die feierliche Übergabe des Fahrzeugs fand vor der Filiale der Genossenschaftsbank in der Mercatorstraße 1b statt. Dort nahm der glückliche Gewinner, Herr Ulrich R., gemeinsam mit seiner Frau Marion R. den blauen Flitzer entgegen.

Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg, zeigt sich begeistert: „Das war eine wunderbare Überraschung. Wir freuen uns sehr darüber, dass der Hauptpreis dieses Mal an einen Kunden aus unserer Filiale gegangen ist. Das Gewinnsparen ist bei unseren Kundinnen und Kunden sehr beliebt, denn es vereint gleich drei Vorteile: Man kann etwas ansparen, unterstützt gemeinnützige Projekte und hat gleichzeitig die Chance auf tolle Preise wie Autos, Reisen oder attraktive Geldgewinne.“ Ulrich und Marion R. freuen sich sehr über ihr neues Fahrzeug, das künftig für viele gemeinsame Ausflüge sorgen wird.

Das Gewinnsparen bei der Sparda-Bank West bietet regelmäßig spannende Chancen: In den Monaten März, Mai, Juli, September und November werden sportliche Autos verlost. Darüber hinaus haben alle Gewinnsparerinnen und -sparer Monat für Monat die Möglichkeit, 50.000 Euro sowie viele weitere attraktive Geld- und Sachpreise zu gewinnen – darunter beispielsweise Reise- und Elektronikgutscheine.

Das Gewinnsparen bei der Sparda-Bank West funktioniert sehr einfach: Kunden, die Gewinnsparlose zum Preis von jeweils 5 Euro erwerben, sparen 3,75 Euro und setzen 1,25 Euro ein, um tolle Preise zu gewinnen und über die Reinerträge des Gewinnsparens Gutes zu ermöglichen. Denn von jedem Gewinnspielanteil über 1,25 Euro werden 31,25 Cent eingesetzt, um gemeinnützige Vereine und Initiativen bei ihrem gesellschaftlich wichtigen Engagement beispielsweise in den Bereichen Kunst und Kultur, Soziales, Sport, Natur- und Umweltschutz sowie Tierschutz nachhaltig zu unterstützen.

Gewinnsparer und Hauptgewinner Herr Ulrich R. und seine Frau Marion R. nehmen den nagelneuen Cooper C Cabrio bei der offiziellen Fahrzeugübergabe von Dominik Kanders (links), Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg, entgegen.

Stauprognose 2. bis 6. April
Zum langen Osterwochenende ist auf den deutschen Autobahnen mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Urlaubsreisen in Richtung Süden, Verwandtenbesuche sowie zahlreiche Kurztrips und Ausflugsfahrten werden für eine spürbar höhere Verkehrsdichte sorgen. Neben den klassischen Reisezielen, den Küstenregionen an Nord- und Ostsee, sind auch die höher gelegenen Wintersportgebiete der Alpen weiterhin sehr beliebt.

In zwölf Bundesländern haben die Osterferien bereits begonnen. Nun starten mit Sachsen, Thüringen und dem Saarland weitere Bundesländer in die schulfreie Zeit. Entsprechend dürfte sich der Reiseverkehr nochmals verdichten.

Schon am Mittwoch vor Gründonnerstag ist mit einer deutlichen Zunahme des Verkehrs zu rechnen, da viele Reisende bewusst einen früheren Start wählen, um den Hauptreisetag zu umgehen. Am Gründonnerstag selbst erreicht die Staugefahr ihren Höhepunkt. Insbesondere am Nachmittag und in den Abendstunden muss auf den Fernstraßen mit erheblichen Verzögerungen gerechnet werden. Deutlich entspannter ist die Lage am Karsamstag und Ostersonntag, die als die verkehrsärmsten Tage des Wochenendes gelten.

Mit einer erneuten Belastungswelle ist am Ostermontag zu rechnen. Vor allem am Nachmittag und Abend führt der Rückreiseverkehr vieler Urlauberinnen und Urlauber zu zahlreichen Staus. Auch in den Tagen danach bleibt die Verkehrslage regional angespannt, da in mehreren norddeutschen Bundesländern die Ferien enden.

Die Feiertagsfahrverbote für Lkw über 7,5 Tonnen an Karfreitag und Ostermontag jeweils von 0 bis 22 Uhr sorgen für eine gewisse Entlastung. Dennoch ist die Staugefahr insgesamt hoch.

Besonders belastete Autobahnen (beide Fahrtrichtungen):
A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg
A1/A3/A4 Kölner Ring
A2 Oberhausen – Dortmund und Braunschweig – Magdeburg
A3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe und Görlitz – Dresden – Chemnitz
A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel
A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A7 Frankfurt – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte und Hannover – Flensburg
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Berlin – Nürnberg – München
A10 Berliner Ring
A44 Dortmund – Kassel
A81 Heilbronn – Stuttgart – Singen
A93 Inntaldreieck – Kufstein
A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
A96 Lindau – München
A99 Autobahnring München

Auch auf wichtigen Urlaubsrouten in den Nachbarländern muss weiterhin mit Verzögerungen gerechnet werden. In Österreich sind davon insbesondere die Tauernautobahn, die Inntalautobahn und die Brennerautobahn zwischen Innsbruck und dem Brenner betroffen.

In der Schweiz zählen die Autobahnen A1, A2 und A3 zu den staugefährdeten Strecken. In Italien ist vor allem die Brennerroute betroffen. Zudem kann es im Pustertal, im Grödnertal, im Gadertal und im Vinschgau zu mehr Verkehr kommen. Bei der Einreise nach Deutschland sind weiterhin Grenzkontrollen möglich. Dadurch kann es zu Wartezeiten an einzelnen Übergängen kommen.

Der ADAC empfiehlt, vor Fahrtantritt aktuelle Verkehrsinformationen zu prüfen. Insbesondere bei Reisen in die Alpen sollte man ausreichend Zeit einplanen. Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.

Rundgang durch die Stadtgeschichte: Religiöses Leben im Fokus
Das religiöse Leben steht im Fokus einer Führung durch die Stadtgeschichte- Ausstellung am Freitag, 3. April, um 15 Uhr mit Werner Pöhling im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen.

Schon weit vor der Einführung des Christentums in der Region zeugen archäologische Funde, wie etwa Bestattungssitten, von festen Glaubensvorstellungen der hiesigen Menschen. Durch Schriftstücke und Überlieferungen weitet sich das Wissen über die Religion im Mittelalter wesentlich aus.

Nach der Reformation und dem 30-jährigen Krieg verändert sich in Duisburg das religiöse Leben hin zum Protestantismus, bis die Zuwanderung im beginnenden Industriezeitalter erneut viele katholische Menschen ins Ruhrgebiet brachte.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Stadtmuseum: Osterworkshop „Kompass basteln“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Ostersonntag, 5. April, von 13 bis 17 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen im Rahmen des Marina-Marktes alle kleinen und großen Gäste zu einem Osterworkshop ein, um die spannende Welt der Navigation kennenzulernen.

Gemeinsam mit Patrick Hayes können die Besucherinnen und Besucher einen eigenen Kompass gestalten und dabei ganz nebenbei mehr über Navigation und Orientierung erfahren, beispielsweise warum eine Kompassnadel immer nach Norden zeigt. Auch die Frage, wer Johannes Corputius war, nach dem der Platz vor dem Museum benannt ist, wird an diesem Tag beantwortet.

Das „Mercator Café“ ist an diesem Tag mit heißen und kalten Getränken sowie leckerem Kuchen geöffnet. Der Eintritt ist frei. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

I Finton spielt Konzert im Bezirksrathaus Homberg
Der aus Simbabwe stammende Sänger und Songwriter I Finton spielt am Samstag, 18. April, um 19 Uhr ein Konzert im Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1. Der Einlass startet um 18.30 Uhr. Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf ein besonderes Highlight freuen.

So ist der Abend als 360-Grad-Konzert geplant, bei dem das Publikum den Künstler aus allen Perspektiven erleben kann. I Finton verbindet klassischen Reggae mit modernen afrikanischen Rhythmen und schafft so einen Sound, der sofort ins Ohr geht und mühelos zum Tanzen einlädt. Seine Musik strahlt Lebensfreude, Wärme und positive Energie aus – ein Markenzeichen, für das er weit über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus geschätzt wird.

Seit seiner Teilnahme an der TV-Show „The Voice of Germany“ im Jahr 2020 hat sich I Finton zu einem ausdrucksstarken Live-Künstler entwickelt, der gemeinsam mit seiner Band umfangreiche Bühnenerfahrung gesammelt hat.

Auftritte beim „Afrika-Karibik-Festival“ in Wassertrüdingen oder auf der Olympia-Seebühne München zur UEFA Fan Zone der EM 2024 zeigen eindrucksvoll, wie stark seine Musik auch große Open-Air-Bühnen füllt. Das Konzert ist kostenfrei, eine Anmeldung aufgrund der begrenzten Platzzahl ist erforderlich. Möglich ist das per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283-8832.

Snirtje Bra: Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Für Freitag, 10. April 2026 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zu „Emils Pub“ ein. Bei dem beliebten Gemeindetreffpunkt können Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen.

Diesmal gibt’s Snirtje Bra, ein traditionelles Gericht aus dem nordwestlichen Niedersachsen,... und wie immer ein leckeres Dessert. Der Durst kann wie immer mit verschiedenen Biersorten, Wein und Softgetränken gelöscht werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.  




NRW-Inflationsrate liegt im März 2026 bei 2,7 %
* Kraftstoffpreise gegenüber März 2025 um 20,6 % gestiegen.
* Nahrungsmittel verteuerten sich durchschnittlich um 0,4 %.
* Preisrückgänge gab es u. a. bei Speisefetten/-ölen.

Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im März 2026 bei 2,7 %. Das ist der höchste Wert seit Januar 2024 (damals: +3,0 %). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Februar 2026) um 1,2 %.



Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen März 2025 und März 2026 um 2,4 % gestiegen. Vorjahresvergleich: Kraftstoffpreise stiegen durchschnittlich um 20,6 % Zwischen März 2025 und März 2026 sind die Energiepreise insgesamt um 8,3 % gestiegen.

Besonders preissteigernd waren, u. a. vor dem Hintergrund der aktuellen Lage im Nahen Osten, Kraftstoffe mit einem Anstieg von 20,6 %. Darunter verteuerte sich Dieselkraftstoff um 30,7 % und Superbenzin um 17,8 %. Ebenso stiegen die Preise für Heizöl um 21,7 %. Günstiger als im Vorjahresmonat waren Fernwärme (−2,3 %) und Strom (−2,6 %). Die Preise für Nahrungsmittel stiegen um 0,4 %. Dabei verteuerte sich insbesondere Obst mit 4,8 %.

Einen deutlichen Anstieg verzeichneten darunter Obstkonserven mit 31,2 %. Für Fleisch und Fleischwaren mussten Verbraucherinnen und Verbraucher diesen Monat 3,2 % mehr ausgeben als noch ein Jahr zuvor. Hierbei wurde insbesondere Rind- und Kalbfleisch mit 11,9 % teurer. Die Preise für Speisefette/-öle sanken durchschnittlich um 19,3 % (darunter: Butter −31,6 %) und vegetarische oder vegane Getreideprodukte wurden um 13,0 % günstiger.

Bei Dienstleistungen wurden Preissteigerungen u. a. für Übernachtungen (+6,3 %) und Kulturdienstleistungen (+3,6 %) ermittelt. Vormonatsvergleich: Preise für Kinderbekleidung gestiegen Zwischen Februar 2026 und März 2026 verteuerten sich im Energiebereich sowohl die Preise für Heizöl um 27,2 % als auch die für Kraftstoffe um 15,9 %. Dabei stiegen die Preise für Diesel um 23,5 % und die für Superbenzin um 13,6 %. Die Preise für Bekleidung (+4,1 %) zogen im Vergleich zum Vormonat ebenfalls an, darunter verteuerte sich vor allem Bekleidung für Kinder mit 6,6 % und Bekleidung für Damen mit 5,0 %.

Bei Nahrungsmitteln sanken die Preise für Gurken um 22,6 % sowie Kopfsalat oder Eisbergsalat um 8,6 %. Passend zum Beginn der Grillsaison sanken auch die Preise für Bratwurst (−3,9 %) und Tomatenketchup oder Gewürzketchup (−3,8 %). Verbraucherpreisindex für NRW im März 2026 – vorläufige Ergebnisse (Wichtige Preisveränderungen) https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/078_26.xlsx XLSX, 25,79 KB

NRW: Wirtschaftsleistung im Jahr 2025 um 0,3 % gestiegen
* Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in NRW liegt leicht über dem Bundesdurchschnitt (0,2 %).
* Wachstumsimpulse in den Dienstleistungsbereichen federn Einbußen in der Industrie ab.
* Neue Kachel „Investitionen, Anlagevermögen” im interaktiven Dashboard »VGR Monitor der Länder« verfügbar.

Die Wirtschaftsleistung in Nordrhein-Westfalen ist nach ersten vorläufigen Berechnungen für das Jahr 2025 preisbereinigt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Wirtschaftsleistung damit nach zwei rückläufigen Jahren wieder leicht an.

Der Anstieg der Wirtschaftsleistung fiel in NRW etwas stärker aus als im Bundesdurchschnitt (0,2 %). Arbeitsproduktivität um 0,2 % gestiegen Durchschnittlich hat jede erwerbstätige Person in NRW im Jahr 2025 eine Wirtschaftsleistung in jeweiligen Preisen von 92.426 Euro erzielt. Damit war die Arbeitsproduktivität, die als Verhältnis des Bruttoinlandsprodukts zur Anzahl der erwerbstätigen Personen definiert ist, um 3,2 % höher als 2024.



Preisbereinigt war 2025 die Arbeitsproduktivität um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Wachstumsimpulse aus den Dienstleistungsbereichen federn Einbußen in der Industrie ab Die Entwicklung der preisbereinigten Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2025 in den Wirtschaftssektoren unterschiedlich: Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe sank preisbereinigt um 1,3 % gegenüber dem Vorjahr.

Damit fiel der Rückgang stärker aus als im gesamten Bundesgebiet (−1,1 %). Maßgebliche Beiträge zum Rückgang der Bruttowertschöpfung kamen aus dem Verarbeitenden Gewerbe, das einen Anteil von 16,5 % der gesamten Bruttowertschöpfung in NRW ausmacht. Der preisbereinigte Wert sank in diesem Bereich um 1,6 %. Lediglich der Rückgang im Baugewerbe fiel stärker aus als im Verarbeitenden Gewerbe.



Die hohen Preise im Baugewerbe führten zu einem nominalen Anstieg von 4,6 %. Preisbereinigt war die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe um 2,0 % gesunken. Der Anstieg in den Dienstleistungsbereichen, die einen Anteil von 74,5 % an der gesamten Bruttowertschöpfung umfassen, konnte diese negative Entwicklung ausgleichen.

Die Dienstleistungsbereiche verzeichneten einen preisbereinigten Anstieg von 0,7 % und lagen dabei über dem bundesweiten Durchschnitt (+0,6 %). Innerhalb der Dienstleistungsbereiche verzeichnete der Bereich „Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, Private Haushalte mit Hauspersonal” (+1,1 %) den höchsten Anstieg.

Trödelsaison startet im April: Veranstalter mit Terminübersicht

Die beliebten Trödelmärkte im Duisburger Stadtgebiet starten mit dem Mittwochströdel am 1. April. Der größere Sportpark-Trödel erlebt in diesem Jahr am Wochenende vom 11. auf den 12. April seine Premiere, beide Märkte finden jeweils auf dem Parkplatz der schauinsland reisen-Arena am Kalkweg, Ecke Kruppstraße statt.

Der Altmarkt-Trödelmarkt in Hamborn hat seine diesjährige Erstausgabe am 19. April und der Ruhrorter Hafentrödel startet in diesem Jahr am 16. und 17. Mai. Der Rheinpark-Trödel kann wegen der Bauarbeiten für die IGA 2027 aktuell nicht mehr stattfinden.
Das teilt Veranstalter Duisburg Kontor mit. Informationen zu Öffnungszeiten und Teilnahmegebühren für Händler haben die Veranstalter auf ihrer Website www.duisburgkontor.de zusammengefasst.

Foto: krischerfotografie

Innenhafen: So schön wird der erste Marina Markt 2026 am Ostersonntag
Der Frühling steht im Duisburger Innenhafen in den Startlöchern. Und der erste Marina Markt des Jahres am Ostersonntag, den 5. April ist sozusagen der Saisonauftakt. Veranstalter Duisburg Kontor wirbt mit einem vielseitigen Angebot für den mediterranen Markt am Wasser. Der Marina Markt ist in der Region längst kein Geheimtipp mehr, sondern hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe in den Kalendern von Duisburgern und Gästen etabliert.

Kein Wunder: Die Mischung aus vielfältiger Kulinarik, Kunsthandwerk und großem Kinderprogramm im Duisburger Innenhafen ist einzigartig in der Region. Für den Saisonbeginn am Ostersonntag hat sich der Osterhase auch höchstpersönlich angekündigt, schreiben die Verantwortlichen von Duisburg Kontor in einer Pressemitteilung. Außerdem für die Kinder dabei: Töpfern und antikes Handwerk zum Mitmachen, das schauinslandreisen-Spielmobil und die Hüpfburg der Stadtwerke.

Der Genuss steht beim Marina Markt bekanntlich an erster Stelle, bei der Erstausgabe 2026 gibt es unter anderem französischen Käse, Fischspezialitäten, Reibekuchen und Crêpe, außerdem handwerklich hergestelltes Pesto und Spezial-Senfe aus der Monschauer Senfmühle. Ein echtes Original ist auch dabei: Ex-MSV- und Schalke-Profi Didi Schacht bringt seine legendäre Currywurst mit an den Innenhafen.

Zum Beginn der Marina Markt-Saison haben sich zudem viele Kunsthandwerksstände angekündigt. Das Angebot soll nach Veranstalterangaben Holzerzeugnisse, Schmuck, Gestricktes und Gefilztes, Genähtes und Geschmiedetes umfassen. Angeboten werden sollen individueller Schmuck, Taschen, Bekleidung, Spielzeug, Kerzen und vieles mehr. Der Markt am Ostersonntag ist der erste des Jahres, das Event findet in den Sommermonaten an jedem ersten Sonntag eines Monats statt.

Foto: Duisburg Kontor GmbH

Abfallabfuhr verschiebt sich rund um Ostern – Recyclinghöfe am Karsamstag geöffnet
Rund um die Osterfeiertage ändern sich in Duisburg die Termine für die Abfallabfuhr. Grund dafür sind die beiden Feiertage Karfreitag (3. April 2026) und Ostermontag (6. April 2026). Auch bei den Öffnungszeiten der Recyclinghöfe gibt es rund um die Feiertage Besonderheiten.

Da am Karfreitag, 3. April 2026, keine Abfalltonnen geleert werden, verschieben sich die Abfuhrtermine entsprechend. Die Leerung vom Freitag erfolgt stattdessen am Samstag, 4. April. Auch der Ostermontag (6. April 2026) bringt eine Terminverschiebung mit sich. Alle Abfuhrtermine rutschen in dieser Woche jeweils einen Tag nach hinten.

Copyright: WBD / Nikolay Dimitrov

Die Terminverschiebungen im Überblick
Samstag, 04.04.2026, statt Freitag, 03.04.2026,
Dienstag, 07.04.2026, statt Montag, 06.04.2026,
Mittwoch, 08.04.2026, statt Dienstag, 07.04.2026,
Donnerstag, 09.04.2026, statt Mittwoch, 08.04.2026,
Freitag, 10.04.2026, statt Donnerstag, 09.04.2026,
Samstag, 11.04.2026, statt Freitag, 10.04.2026

Gut zu wissen
Alle Verschiebungen für die Wertstofftonne sind in der Druckversion des Abfallkalenders bereits berücksichtigt. Im Online-Abfallkalender und in der WBD App sind die Terminverschiebungen für alle Abfallarten aufgeführt.

Bei Fragen rund um die Abfuhr ist das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg erreichbar. Zusätzlich zum regulären Service bietet das Team an den Samstagen 4. und 11. April 2026 eine telefonische Beratung von 8 bis 13 Uhr an unter 0203 / 283-4000. An Werktagen ist der Kundenservice wie gewohnt montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr erreichbar.

Recyclinghöfe an Feiertagen geschlossen – Karsamstag geöffnet
Wer rund um Ostern seine Abfälle entsorgen möchte, kann weiterhin die vier Duisburger Recyclinghöfe nutzen. Diese bleiben lediglich an den Feiertagen Karfreitag und Ostermontag geschlossen. Am Karsamstag, 4. April 2026, sind alle Höfe regulär von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Fahrgastverband PRO BAHN fordert umfassendes Verkehrskonzept für Olympia-Bewerbung
Erfolgreiche Olympische Spiele mit geplanten rund 14 Millionen Tickets brauchen beim schon jetzt überlastetem Schienenverkehr dringendst einen Ausbau der Bahninfrastruktur. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert daher von den Verantwortlichen ein realistisches Konzept, wie die gravierenden Flaschenhälse im Schienennetz bis zu einer solchen Großveranstaltung beseitigt werden können, damit Spielstätten ohne Stau erreichbar sind.

Sowohl die Olympischen Spiele in München 1972 als auch die Expo 2000 in Hannover brachten riesige Vorteile für den öffentlichen Verkehr: Beide Städte bekamen eine S-Bahn, der Hauptbahnhof in Hannover wurde modernisiert und Hannover bekam den Messebahnhof in Laatzen.

Auch Nordrhein-Westfalen kann mit der Ausrichtung Olympischer Spiele in ähnlicher Weise ein zukunftsfähiges Schienennetz erhalten, wenn sich das Land und die Metropolregion Rhein-Ruhr um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben.

„Gegenwärtig haben sowohl die geplante Olympiaregion mit den meisten Spielstätten zwischen Köln und Dortmund als auch die Zubringerstrecken viele Flaschenhälse bei der Schiene, die bis zum Olympiastart behoben werden müssen“, weiß Dr. Thomas Probol, stv. Bundesvorsitzender beim Fahrgastverband PRO BAHN. „Dies kann durch Ausbau vorhandener Strecken, Reaktivierung von Ausweichstrecken und konsequenter Digitalisierung geschehen.“

„Wenn sich Land und Metropolregion für die Bewerbung entscheiden, dann muss die Schieneninfrastruktur schneller und umfangreicher ausgebaut werden als bisher vorgesehen“, sagt Dr. Andreas Schröder, Landesvorsitzender PRO BAHN NRW.

„Beispielhaft liegen sieben der 26 als offiziell vom Infrastrukturbetreiber DB InfraGO für überlastet erklärten Schienenwege in NRW, auch die Strecke Gelsenkirchen – Münster, die jetzt schon unter großer Überlast ächzt“, ergänzt Probol. „Diese Überlastungen müssen für Olympia Rhein-Ruhr, soweit es irgendwie geht, durch Ausbau und Digitalisierung verringert werden, damit mehr Züge verlässlicher fahren können.“

Schröder mahnt: „Gerade der Ausbau der Achse Köln – Düsseldorf – Duisburg – Dortmund, also der Ausbau des Rhein-Ruhr-Express (RRX), muss unbedingt bis zum Beginn der Olympischen Spiele fertiggestellt sein. Die Reaktivierung der Ratinger Weststrecke, also von Duisburg über Ratingen nach Düsseldorf, schafft zusätzliche Kapazitäten und dient nach Fertigstellung als wichtige Ausweichstrecke, falls der RRX zwischen Düsseldorf und Duisburg eingeschränkt wird.“

Schröder und Probol halten auch das Vorziehen des schon beschlossenen zweigleisigen Ausbaus der Strecke Münster – Lünen für dringend notwendig, der die Kapazität zwischen Dortmund und Münster für Nah- und Fernverkehr massiv erhöht.

Probol freut sich über den Ausbau des jetzt schon chronisch überlasteten Kölner S-Bahn-Netzes: „Hier ist die Erweiterung der drei Stammstreckenbahnhöfe Hansaring, Köln Hbf und Köln-Messe/ Deutz mit je 2 Bahnsteigkanten pro S-Bahn-Richtung hervorzuheben, der bis zum Olympiastart fertiggestellt sein muss.


Auch die Kölner Westspange als wichtige Entlastung Richtung Bonn und Eifel muss bis dahin fertig ausgebaut sein. Die auszubauenden Strecken von Mönchengladbach nach Köln und von Bedburg nach Düsseldorf sollen große olympische Spielstätten bedienen und sind damit auch Bau seine im Anfahrtpuzzle.“

Probol bringt noch einen anderen, wichtigen Aspekt ins Spiel: „Bei vielen Bahnhöfen, z. B. in Köln und Düsseldorf, gibt es schon jetzt in Stoßzeiten dichtes Gedränge. Hier wird man sich Gedanken machen müssen, wie die zusätzlichen Fahrgäste transportiert werden können.“

„Die Bewerbung für die Olympischen Spiele braucht eine sofortige, schonungslose Analyse der Schwachstellen der Bahn, die sonst häufig vom Tuch des Schweigens bedeckt werden“, bemerkt Schröder. „Neben den schon erwähnten Engpässen haben wir leider auch noch weitere im Schienennetz. Erst mit einer Analyse werden die Schwachstellen sichtbar.“

Zusammenfassend meinen Schröder und Probol: „Viele Linien sind heute schon massiv ausgelastet und in Stoßzeiten regelrecht überfüllt. 14 Millionen Ticketverkäufe für Wettkämpfe führen NRW ohne Schienenausbau ins Verkehrschaos.“ PRO BAHN begrüßt, wenn go.Rheinland, VRR und NWL als zuständige Aufgabenträger zeitnah ein konkretes Ausbaukonzept mit bis zum Olympiastart fertiggestellten Strecken veröffentlichen.

„Dann bekommen wir und andere Mobilitätsverbände ein besseres Gespür dafür, was an Sinnvollem schon angedacht ist und was noch zu ergänzen wäre“, bemerkt Schröder. Die Olympischen Spiele Köln-Rhein-Ruhr sind eine große Chance für den öffentlichen Verkehr in Nordrhein-Westfalen, genau wie die Großevents 1972 und 2000 es schon waren. Wenn dann das Geld für den Ausbau auch in die Hand genommen wird, wird nach den Spielen ganz NRW langfristig davon profitieren.

Deutsche Post startet Briefwettbewerb: Junge Menschen schreiben darüber, wie wertvoll persönliche Verbindungen sind
Deutscher Schreibwettbewerb ist Teil einer gemeinsamen Aktion der UN-Sonderorganisationen Weltpostverein, WHO und UNESCO Einladung an junge Menschen: “Schreibt einen Brief an eine(n) Freund(in), warum persönliche Begegnungen in einer digitalen Welt wichtig sind“

Erstplatzierter Brief in Deutschland nimmt an internationalem Wettbewerb des Weltpostvereins teil Alter: 9 bis 15 Jahre, Einsendeschluss: 24. April 2026 Bonn, 26. März 2026: Digitale Kommunikation gehört zum Alltag junger Menschen. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach Momenten, die man nicht einfach „wegscrollt“.

Mit einem deutschlandweiten Schreibwettbewerb lädt die Deutsche Post Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 15 Jahren dazu ein, sich Gedanken über den Wert menschlicher Beziehungen zu machen. Idee: Schreibt einen Brief an eine(n) Freund(in) mit der Frage, warum persönliche Begegnungen in einer digitalen Welt wichtig sind – und teilt ihn mit der Deutschen Post.

Die Gewinnerin oder der Gewinner nimmt dann an einem internationalen Briefschreibwettbewerb zum gleichen Thema teil, den die drei UN-Sonderorganisationen Weltpostverein (UPU), Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) durchführen. Einsendeschluss für den deutschen Beitrag ist der 24. April 2026. Weitere Informationen unter: deutschepost.de/briefschreibwettbewerb.

Dazu Benjamin Rasch, Leiter Marketing und Produktmanagement der Deutschen Post: „Gerade, weil digitale Kanäle so selbstverständlich geworden sind, ist die persönliche Begegnung besonders wertvoll. Sie schafft Nähe und ein Gefühl von Gemeinsamkeit, das online nicht in der gleichen Qualität entstehen kann.

Ein handgeschriebener Brief erinnert daran, wie wir mit kleinen Gesten unser Miteinander neu entdecken können. Wir möchten junge Menschen dazu ermuntern zum Stift zu greifen, über ihre Beziehungen zu reflektieren und in ihren Briefen aufzuzeigen, wie Freundschaften gepflegt und menschliche Bindungen – online wie offline – gestärkt werden können.“

Wer beim nationalen Wettbewerb mitmachen möchte, schickt seinen Brief (auf Deutsch) bis spätestens 24. April an folgende Adresse: Deutsche Post AG Abteilung Kommunikation, Raum 31.116 Stichwort: Briefschreib-Wettbewerb Charles-de-Gaulle-Str. 20 53113 Bonn

Schienenkreuzfahrten mit der Walsumbahn im westlichen Ruhrgebiet

Am Ostersonntag gibt es eine Schienenkreuzfahrt über Bahnanlagen, die dem

"normalen" Fahrgast in der Regel verborgen bleiben. Unsere Fahrt führt uns von Essen
Hbf über Mülheim nach Oberhausen Hbf, wo die regulär befahrenen
Personenzugstrecken verlassen und die Fahrt auf der sogenannten. Walsumbahn nach
Spellen fortgesetzt wird.

Diese Strecke war einst sehr bedeutend für die Montanindustrie im Duisburger Norden
sowie die Anbindung diverser Kraftwerke. Derzeit verfügt die Strecke über keinen
planmäßigen Personenverkehr.

Im Anschluss befahren wir noch die großen Güterbahnhöfe Oberhausen West und
Duisburg-Ruhrort Hafen, bevor es zurück zu den Abfahrtsbahnhöfen geht. Der Zug
besteht aus mehreren Wagen aus den 1920er-1960er Jahren, welche von

verschiedenen Vereinen gepflegt und instand gehalten werden.

Dabei bieten einige der eingesetzten Wagen die Möglichkeit, sich auf den Plattformen an
den Wagenenden die frische Frühlingsluft um die Nase wehen zu lassen. Für das
leibliche Wohl während der Fahrt sorgt das freundliche Personal im Barwagen, welches
kleine Snacks und verschiedene Getränke für Gäste bereit hält.




VHS-Bildungsurlaub: Stressbewältigung mit Qigong

Zu einem Qigong-Bildungsurlaub lädt die VHS Duisburg von Dienstag, 31. März, bis Donnerstag, 2. April, jeweils von 10 bis 17 Uhr in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 ein. Qigong ist eine traditionelle chinesische Methode, die seit Jahrhunderten zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit eingesetzt wird.

Während der dreitägigen Veranstaltung lernen die Teilnehmenden zwei Qigong-Formen kennen: das Stille Qigong, bei dem die bewusste Lenkung der Aufmerksamkeit im Stehen, Sitzen oder Liegen im Mittelpunkt steht, sowie das Bewegte Qigong, das aus einzelnen Bewegungen und kurzen Bewegungsabfolgen besteht.

Die ausgewählten Übungen lassen sich leicht in den Alltag integrieren und unterstützen dabei, wiederkehrende Belastungen gelassener und nachhaltiger zu bewältigen. Der Bildungsurlaub ist im Rahmen des Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes anerkannt. Eine Anmeldung ist online auf www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.

Ostern in den elf Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg
- Ostern im Duisburger Norden
- Ostern in der Duisburger Stadtmitte
- Ostern im Duisburger Süden


Pfarrerin Esther Immer am Service-Telefon der evang. Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 30. März von Esther Immer, Pfarrerin  in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und Seelsorgerin bei den Evangelischen Diensten Duisburg, besetzt. 




3,8 % mehr Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahr 2024
• Insgesamt 137,1 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung im Jahr 2024
• Anteil der Forschungs- und Entwicklungsausgaben steigt auf Höchststand von 3,17 % des Bruttoinlandsprodukts
• Ziel der Wachstumsstrategie "Europa 2020" erneut übertroffen, nationales Ziel für 2025 noch nicht erreicht

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland sind im Jahr 2024 um 3,8 % gegenüber dem Vorjahr auf 137,1 Milliarden Euro gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach bei 3,17 % und erreichte damit den höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995 (2023: 3,13 %).

Deutschland hat damit das Ziel der EU-Wachstumsstrategie "Europa 2020", mindestens 3 % des BIP für Forschung und Entwicklung aufzuwenden, im Jahr 2024 erneut übertroffen. Das nationale Ziel, wonach die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bis 2025 auf 3,5 % des BIP steigen sollen, wurde dagegen noch nicht erreicht. In die Zahlen fließen alle Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft, an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen ein.

Wirtschaft trägt mehr als zwei Drittel der Ausgaben für Forschung und Entwicklung Einen bedeutsamen Ausgabenzuwachs im Bereich Forschung und Entwicklung von 2,3 % gegenüber dem Vorjahr auf 92,5 Milliarden Euro verzeichneten im Jahr 2024 die Unternehmen. Damit bestritt die Wirtschaft weiterhin mehr als zwei Drittel der Gesamtausgaben in diesem Bereich.

Die Ausgaben der Hochschulen stiegen um 4,7 % auf 24,1 Milliarden Euro. Außeruniversitäre Einrichtungen für Forschung und Entwicklung, zu denen öffentliche und überwiegend öffentlich geförderte Forschungseinrichtungen zählen, wendeten 20,4 Milliarden Euro auf. Das war eine überdurchschnittliche Zunahme von 10,1 %. N

aturwissenschaften und Mathematik führend bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung in außeruniversitären Forschungseinrichtungen
Im Jahr 2024 entfiel ein Großteil (39,9 %) der Ausgaben für Forschung und Entwicklung der außeruniversitären Einrichtungen auf Institutionen, die im Wissenschaftszweig Naturwissenschaften und Mathematik aktiv sind. Hier stiegen die Ausgaben im Vorjahresvergleich um 22,8 % auf 8,2 Milliarden Euro.

Wesentliche Treiber dieser Entwicklung waren die Wissenschaftsgebiete Physik und Astronomie mit Ausgaben von insgesamt 4,4 Milliarden Euro. Dieses Plus von 46,2 % im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf hohe Investitionen bei einer Großforschungseinrichtung zurückzuführen.

Bund und Länder investieren weiterhin hohe Summen in Einrichtungen für Forschung und Entwicklung
Mit einem Zuwachs von 4,6 % gegenüber dem Vorjahr auf 14,5 Milliarden Euro im Jahr 2024 nahmen die etwa 300 gemeinsam von Bund und Ländern geförderten Einrichtungen ohne Erwerbszweck, wie etwa die Institute der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft, bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung den Spitzenplatz ein.

Die übrigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wendeten im gleichen Zeitraum zusammen 6,0 Milliarden Euro (+26,0 %) für Forschung und Entwicklung auf. Den prozentual stärksten Zuwachs erzielten dabei mit +54,9 % zum Vorjahr die sonstigen öffentlich geförderten Organisationen ohne Erwerbszweck, zu denen auch die bereits erwähnte Großforschungseinrichtung gehört.

Leichte Personalzuwächse in außeruniversitären Forschungseinrichtungen
Die Personalsituation in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen verbesserte sich auch im Jahr 2024. Diese Entwicklung folgt einem langjährigen Trend, der sowohl das wissenschaftliche Personal als auch die Beschäftigten insgesamt im Bereich der Forschung und Entwicklung betrifft.

So nahm die Zahl der auf die volle Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten für Forschung und Entwicklung (Vollzeitäquivalente) beim wissenschaftlichen Personal um 2,1 % auf 67 200 Personen zu. Bei dem weiblichen Forschungspersonal mit wissenschaftlichen Aufgaben war der Anstieg mit +4,1 % ausgeprägter als bei den männlichen Beschäftigten (+0,9 %).

Mit einem Anteil der Frauen von 36,7 % an allen wissenschaftlichen Beschäftigten konnte beim wissenschaftlichen Personal im Jahr 2024 erneut keine Geschlechterparität erreicht werden, wenngleich der Frauenanteil gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte stieg (2023: 36,0 %). Etwas günstiger stellte sich die Situation beim insgesamt in der Forschung und Entwicklung tätigen Personal dar: Hier lag der Frauenanteil im Jahr 2024 bei 42,2 % (2023: 41,9 %).