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Frühlingsbasar im Johanniter-Stift Duisburg in der
Neudorfer Wildstraße
Freuen Sie sich auf unseren
kleinen Basar mit allerlei Handarbeiten, Keramik, Osterdekorationen,
Schmuck und Floristik. Verschiedene Anbietende laden am 28. März
2026 in der Zeit von 14 bis 17 Uhr zum guten Zweck
an frühlingshaften Ständen im Stift zum Bummeln und Stöbern ein.

Mit Musik, Kaffee, frisch gebackenen Waffeln, Kuchen und beliebten
„Eierflip-Cocktail“ lassen wir die Sonne rein und wärmen das Gemüt!
Die Cafeteria hat regulär geöffnet. Sie möchten sich mit einem
eigenen Stand an unserem Basar beteiligen? Restplätze können bis zum
20.03.2026 unter Telefon 0203 9308-455 angefragt werden.
VHS-Workshop
nimmt das Thema Achtsamkeit in den Blick
Halt und
Ankerpunkte in einem schnellen und bewegten Leben: Um Achtsamkeit geht
es in einem VHS-Seminar am Samstag, 28. März, von 10 bis 17 Uhr im
Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt.
Der Workshop zeigt, wie sich Achtsamkeit leicht, lebendig und
praktikabel in den Alltag integrieren lässt. Teilnehmende entdecken
mithilfe erlebnisorientierter Methoden der Psychosynthese den Zugang zur
Achtsamkeit und erlernen Übungen, die sie in ihrem täglichen Leben
umsetzen können.
Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro. Eine Anmeldung online auf www.vhs-
duisburg.de ist erforderlich.
Bastelworkshop im Kultur- und Stadthistorischem Museum
Passend zum Frühlingsstart lädt das Kultur- und
Stadthistorische Museum am Samstag, 28. März, von 14 bis 16 Uhr zu einem
Bastelworkshop in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am
Innenhafen ein. Im Workshop tauchen die Teilnehmenden mit Farina und
Sascha Graßmann in die Vielfalt des Frühlings ein.
Mit Naturmaterialien gestalten sie farbenfrohe Dekorationen und können
ihre Frühlings-Kunstwerke anschließend mit nach Hause nehmen. Mitmachen
können sowohl Kinder als auch Erwachsene – Kinder unter sechs Jahren
sollten von einer Begleitperson betreut werden. Die Veranstaltung ist
Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im
Monat stattfindet.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene
4,50 Euro, für Kinder und Ermäßigte 2 Euro. Eine Anmeldung per E-Mail
ksm- service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird
aufgrund begrenzter Plätze empfohlen. Das vollständige Programm ist im
Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
„UmweltKids“ in der
Stadtteilbibliothek Wanheimerort
Das Programm „UmweltKids“ lädt mit drei spannenden
Veranstaltungen zum Thema Umwelt Kinder im Alter von sieben bis zehn
Jahren in die Stadtteilbibliothek Wanheimerort an der Düsseldorfer
Straße 544 ein.
Die Kinder lernen hier das Ökosystem Wiese kennen und erfahren, wie
wichtig das Zusammenspiel aller Pflanzen und Tiere für diesen Lebensraum
ist. Anschließend entdecken sie, wie sie die Natur schützen und
unterstützen können. Weiter geht es am Samstag, 28. März, von 11 bis
12.30 Uhr mit dem Thema „Upcycling: Immer neu?“.
Die Kinder werfen einen Blick darauf, wie viel im Alltag verbraucht wird
und wo die Dinge herkommen, die sie täglich nutzen. Sie lernen, wie
Materialien durch Upcycling länger genutzt und sinnvoll umgestaltet
werden können. Den Abschluss bildet der Workshop „Volle Power“ am
Samstag, 18. April, von 11 bis 12.30 Uhr.
Die jungen Teilnehmenden erfahren, was Energie eigentlich ist und wie
elektrischer Strom entsteht. Gemeinsam erkunden sie verschiedene Wege
der Stromerzeugung und erhalten einen altersgerechten Einblick in
erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung auf
www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen erforderlich.
Fragen beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch
unter 0203 773096. Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von
14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie
samstags von 10 bis 13 Uhr.
Pflanzentauschbörse bringt Naturfreunde in Rheinhausen
zusammen
Unter dem Motto „Gemeinsam wächst mehr“ findet am Samstag, 28.
März 2026, von 11 bis 13 Uhr in der Rheinhauserei,
Friedrich-Alfred-Straße 67, 47226 Duisburg, eine Pflanzentauschbörse
statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen,
Pflanzen, Samen oder Blumenzwiebeln mitzubringen und mit anderen Garten-
und Pflanzenbegeisterten zu tauschen.

Copyright: Neuartig Media, Matthias Heuser
Ob Zimmerpflanze, Staude, Kräuterableger oder Samen für Balkon und
Garten – willkommen ist alles, was wächst und Freude macht. Ziel der
Veranstaltung ist es, Ressourcen nachhaltig zu teilen, neues Grün in
Duisburg zu fördern und Menschen im Stadtteil miteinander ins Gespräch
zu bringen. Neben dem Pflanzentausch bietet die Aktion Gelegenheit zum
Austausch über naturnahe Gärten und praktische Tipps für mehr
Biodiversität im eigenen Umfeld.
In lockerer, nachbarschaftlicher Atmosphäre gibt es außerdem Kaffee und
Waffeln. Auch die Regenagentur der Wirtschaftsbetriebe Duisburg ist mit
einem Stand vor Ort vertreten und informiert über ihr Förderprogramm
sowie über Möglichkeiten der Starkregenvorsorge. Im Fokus stehen dabei
die Entsiegelung von Vorgärten, Stellplätzen und Innenhöfen sowie die
Begrünung von Dächern.
Interessierte erhalten dazu Informationsmaterialien und können sich
direkt beraten lassen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die
Pflanzen lieben, nachhaltig handeln oder einfach neugierig auf neue
Kontakte und Ideen sind.
Mit der Pflanzentauschbörse möchten der Verein Du bist Rheinhausen, der
Verein NaturGarten sowie die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zeigen, wie
einfach gemeinschaftliches Handeln, Umweltbewusstsein und Nachbarschaft
zusammenfinden können – durch Teilen, Weitergeben und gemeinsames
Wachsen.

Durchsuchungsmaßnahme in Betrugsverfahren
Die Staatsanwaltschaft Duisburg führt ein Ermittlungsverfahren gegen
eine Lehrerin des Berufskollegs Wesel wegen des Verdachts des
gewerbsmäßigen Betruges. Auf Grund der Presseberichterstattung über
eine von ihr vorgetäuschte Dienstunfähigkeit im vergangenen Jahr
wurde hier ein Prüfvorgang angelegt.
Im Rahmen von
Vorermittlungen wurden dabei u.a. Unterlagen von der
Bezirksregierung Düsseldorf angefordert, insbesondere das dort
eingeholte amtsärztliche Gutachten vom 25. November 2025 über die
Beschuldigte. Nachdem diese Unterlagen im Februar 2026 vollständig
vorlagen, ergaben sich nach hiesiger Bewertung zureichende
tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht des gewerbsmäßigen
Betruges.
Daher wurde ein entsprechendes
Ermittlungsverfahren gegen die Beschuldigte eingeleitet. Der
Beschuldigten wird vorgeworfen, über einen – strafrechtlich
relevanten – Zeitraum von vier Jahren zu Unrecht Dienstbezüge
erhalten zu haben. Die Beschuldigte soll gegenüber ihrem
Dienstherrn, dem Land Nordrhein-Westfalen, bewusst der Wahrheit
zuwider angegeben haben, auf Grund einer Erkrankung dienstunfähig
gewesen zu sein, obwohl sie als Heilpraktikerin tätig gewesen und an
einem Gründungswettbewerb teilgenommen haben soll.
In diesem
Ermittlungsverfahren erließ das Amtsgericht Duisburg auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Duisburg einen Durchsuchungsbeschluss, der am 24.
März 2026 vollstreckt wurde. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen
konnten beweiserhebliche Unterlagen und elektronische Datenträger
sichergestellt werden. Die Ermittlungen, insbesondere die
Auswertung der sichergestellten Beweismittel, dauern an. Es wird
darauf hingewiesen, dass bis zum rechtskräftigen Abschluss die
Unschuldsvermutung gilt.
Meute, Kettcar und White
Lies kommen zum Traumzeit-Festival Duisburg Mit einer
neuen Bandwelle begrüßt das Traumzeit-Festival den Frühling: Ganz
frisch im Line-up sind unter anderem die Techno Marching Band
"Meute", die Urgesteine der deutschen Indie-Szene von "Kettcar" und
mit "White Lies" eine der wichtigsten Gitarrenbands Großbritanniens.
Darüber hinaus gehören zum Festivalprogramm bekannte Namen wie
Apparat, Betterov, Marlo Grosshardt oder die Lokalmatadorin Stina
Holmquist. Mit 28 Acts ist das Festival, das vom 19. bis 21.
Juni im Landschaftspark Duisburg-Nord stattfindet, damit fast
komplett, teilen die Veranstalter mit. idr - Informationen und
Tickets:
https://www.traumzeit-festival.de/
Vereinfachter
Zugang zur Ehrenamtskarte NRW Die landesweit gültigen
Zugangsvoraussetzungen für den Erhalt der Ehrenamtskarte NRW wurden
deutlich gesenkt: Statt bislang fünf Wochenstunden bzw. 250 Stunden
im Jahr genügt künftig ein nachgewiesener ehrenamtlicher Einsatz von
vier Stunden pro Woche bzw. 200 Stunden pro Jahr. Eine weitere
positive Neuerung: Ehrenamtliche können nun eine
Aufwandsentschädigung erhalten – sofern diese die steuerlichen
Freibeträge der Ehrenamtspauschale (960 Euro) oder der
Übungsleiterpauschale (3.300 Euro) nicht übersteigt.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die
Änderungen: „Das Ehrenamt spielt in allen gesellschaftlichen
Bereichen unserer Stadt eine wichtige Rolle. Der vereinfachte Zugang
zur Ehrenamtskarte ist deshalb ein verdientes Zeichen der
Anerkennung und Wertschätzung für die vielen engagierten
Freiwilligen.“
Neben den landesweiten Kriterien gilt auch,
dass alle Duisburgerinnen und Duisburger die Karte beantragen
können, die sich seit mindestens einem Jahr ehrenamtlich einbringen
– egal, wo sie ihr ehrenamtliches Engagement ausüben. Inhaberinnen
und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW oder der Jubiläums-Ehrenamtskarte
NRW können nicht nur lokale Ermäßigungen in Duisburg nutzen, sondern
profitieren inzwischen landesweit von rund 5000 Vergünstigungen bei
Unternehmen und Einrichtungen. Die Änderungen hatte zuletzt der
Landtag NRW verabschiedet. Weitere Informationen zur Ehrenamtskarte:
https://duisburg.de/microsites/buergerengagement/rubrik1/ehrenamtskarte
Heimat-Preis 2026: Jetzt Kandidatinnen und
Kandidaten nominieren! Duisburg sucht bis zum 31. Mai
wieder seine Mutmacher, Möglichmacher, Brückenbauer: Die
Kulturbetriebe der Stadt starten den Aufruf zum „Heimat- Preis
2026“. Gesucht werden nachhaltige Projekte, die von Menschen mit
unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ehrenamtlich gestaltet
werden und eindrucksvoll zeigen, wie vielfältig Heimat sein kann.
Mit 15.000 Euro ausgezeichnet wird lokales, bürgerliches Engagement,
das Duisburg lebendig zusammenhält, Orte der Begegnung schafft und
Generationen verbindet.

Fotos C Stadt Duisburg
„Wir wissen, dass es sie gibt – die
vielen engagierten Duisburgerinnen und Duisburger, die sich
leidenschaftlich für ihre Mitmenschen sowie Heimat einsetzen. Genau
diese Geschichten wollen wir erzählen und zeigen. Der Heimat-Preis
ist unsere Einladung, hinzuschauen und nun diejenigen zu nominieren,
die unsere Stadt jeden Tag ein Stück besser, offener und
solidarischer machen“, betont Kulturdezernentin Linda Wagner.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn verleiht den Heimat-Preis an drei
Einrichtungen, die sich mit außergewöhnlichem,
generationsübergreifendem Einsatz für ein starkes und solidarisches
Stadtleben einsetzen. Neben dem KOM’MA Duisburger Kinder- und
Jugendtheater erhält sowohl der Freundes- und Förderkreis
Damwildgehege Rheinhausen e. V. als auch die Mercator Gesellschaft
e. V. Mercators Nachbarn die begehrte Auszeichnung. Foto: Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
Welche Wirkung der Preis entfalten
kann, zeigt ein Blick auf ausgezeichnete Projekte des vergangenen
Jahres – wie auf das von „Mercators Nachbarn“: „Dass die
Beschäftigung mit und die Vermittlung von Heimatwissen ein
grundlegend demokratisches Bewusstsein befördern kann, war für uns
in den vergangenen Jahren eine wertvolle, immer wieder erlebte
Erkenntnis.“

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn verleiht den Heimat-Preis Foto:
Tanja Pickartz
Auch das Damwildgehege Rheinhausen nahm 2025
den Heimat-Preis entgegen. Sandra Niedzwiedz, 1. Vorsitzende,
erklärte: „Wir bieten durch ehrenamtliches Engagement für Duisburger
Bürgerinnen und Bürger ein kostenfreies Angebot und schaffen Raum
für unterschiedlichste kulturelle Begegnungen. Der Heimat-Preis ist
für uns eine sehr große Anerkennung und Ehre für unsere engagierte
Vereinsarbeit.“
Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus
Mitgliedern des Kulturausschusses. Bis zu drei Preisträgerinnen und
Preisträger erhalten die Auszeichnung traditionell zum Ende des
Jahres im Opernfoyer des Theater Duisburg. Der Duisburger
Heimat-Preis ist Teil der Landesinitiative #NRWheimatet und wird vom
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des
Landes NRW gefördert.
Ab sofort können Nominierungen mit
schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe,
Neckarstraße. 1, 47051 Duisburg oder per E-Mail an
kulturbuero@stadt-duisburg.de gerichtet werden. Gerne kann das auf
der Internetseite des Kulturbüros verfügbare Formular:
https://antrag.duisburg.de/metaform/Form-
Solutions/sid/assistant/69735aedd760665d23240a70 genutzt werden.
Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen. Für Rückfragen steht Anika
Huskic telefonisch unter (0203) 283-62188 zur Verfügung
Gesucht: Nominierungen für die Mercator-Ehrennadel 2026
Die Suche läuft: Wer soll in diesem Jahr die Mercator-Ehrennadel
erhalten? Die Kulturbetriebe Duisburg nehmen bis zum 31. Mai wieder
Nominierungen entgegen. Mit der Mercator-Ehrennadel würdigt die
Stadt Duisburg seit mehr als zwei Jahrzehnten besonderes
ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Kultur, Bildung und
Stadtgeschichte.
Auch 2026 werden erneut drei
Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet, die das
kulturelle Leben der Stadt kontinuierlich und nachhaltig prägen.
Kulturdezernentin Linda Wagner hebt die Relevanz der Würdigung
hervor: „Viele Ehrenamtliche setzen sich mit großer Leidenschaft
unermüdlich für unsere Stadtgesellschaft ein. Die
Mercator-Ehrennadel ist ein klares Zeichen: Wir sehen dieses
herausragende bürgerliche Engagement und schätzen es sehr.“
Vorschlagsberechtigt sind Bürgerinnen und Bürger sowie
Institutionen, deren Einsatz eine stadtweite Wirkung entfaltet –
durch Projekte, Publikationen oder besondere Initiativen in den
Bereichen Kultur, Wissenschaft, Bildung, Heimat- und
Brauchtumspflege oder Stadtgeschichte. Die eingereichten Vorschläge
sollten neben dem Namen und der Anschrift der vorgeschlagenen Person
oder Institution auch eine aussagekräftige Darstellung der Arbeit,
eine Kurzbiografie sowie eine nachvollziehbare Begründung enthalten.
Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen.
Eine Jury, bestehend
aus Mitgliedern des Kulturausschusses, entscheidet dann über die
Vergabe der Mercator-Ehrennadel. Die Verleihung findet Ende des
Jahres im Duisburger Rathaus statt. Die Dokumente können postalisch
an folgende Adresse gesendet werden: Stadt Duisburg, Kulturbetriebe,
Kulturbüro, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg. Alternativ ist auch eine
E-Mail möglich an:
kulturbuero@stadt-duisburg.de.
Oder eine Nominierung
über das Kontaktformular: https://antrag.duisburg.de/metaform/Form-
Solutions/sid/assistant/69735b6dd760665d23240a71 Für Rückfragen
steht Gudrun Tomberg telefonisch unter 0203 283-62264 zur Verfügung.
Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.duisburg.de
(Stichwort: Mercator Ehrennadel).
Fernwärmepreise in
Walsum und Homberg bleiben stabil Die Preise der
Fernwärme Duisburg GmbH bleiben trotz der Krisen im Mittleren Osten
derzeit stabil. Aufgrund der vertraglich festgelegten
Preisgleitklausel, die Preisindizes der vergangenen 6 Monate
berücksichtigt, werden die aktuellen Preisschwankungen an den
internationalen Energiemärkten noch nicht sichtbar. Auf längere
Sicht ist für die Preise entscheidend, wie lang der Konflikt im Iran
anhält und wie sich die geopolitische Lage entwickelt.
Die
Fernwärme Duisburg passt zum 1. April 2026 ihre Preise für Fernwärme
in den Versorgungsgebieten Walsum und Homberg an. Für ein
beispielhaftes Einfamilienhaus bleiben die Heizkosten nahezu
unverändert und erhöhen sich minimal um nur 0,12 Prozent.
Die Anpassung der Fernwärmepreise erfolgt vertragsgemäß jeweils am
1. April und am 1. Oktober eines Jahres. in den Versorgungsgebieten
Homberg und Walsum. Die Preisanpassung ist dabei an vertraglich
vereinbarte Preisänderungsklauseln gekoppelt. Die
Preisänderungsklausel besteht aus Börsenpreisen und Indizes des
statistischen Bundesamts. Verändern sich diese Faktoren, erfolgt
auch eine Anpassung des Fernwärmepreises.
Der Arbeitspreis
für eine Kilowattstunde (kWh) Fernwärme beträgt ab 1. April 9,8 Cent
(brutto) und bleibt damit nahezu unverändert. Der Grundpreis beträgt
56,19 Euro pro Kilowatt Anschlusswert im Jahr und ist leicht um 0,13
Cent gestiegen.
Für einen Haushalt mit einem
Wärmeanschlusswert von 15 Kilowatt und einem Jahreswärmeverbrauch
von 22.500 Kilowattstunden für ein beispielhaftes Einfamilienhaus
ergeben sich auf den Jahresverbrauch hochgerechnet minimale
Mehrkosten zu den bisherigen Preisen von knapp 4 Euro.
Die Preisanpassung für Kunden der Fernwärme
Duisburg im Versorgungsgebiet Mitte-Süd-Rheinhausen und Hamborn
erfolgt vertragsgemäß jeweils zum 1. Januar und 1. Juli jedes
Jahres.
Zeitumstellung: Geänderte Abfahrtszeiten
für die Nachtexpress-Linien Am Sonntag, 29. März,
werden die Uhren wieder von Winterzeit auf Sommerzeit umgestellt.
Die Zeitumstellung um eine Stunde, von 2 auf 3 Uhr, wirkt sich auf
die Abfahrtszeiten der Nachtexpress-Linien NE1, NE2, NE3, NE4, NE5,
NE6, NE7 und NE11 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) aus.
Für alle Nachtexpress-Linien ergibt sich in der Zeit von 2
bis 3 Uhr eine Fahrt weniger. Alle Infos und die genauen
Abfahrtszeiten der einzelnen Linien finden die Fahrgäste in der
Fahrplanauskunft auf der
DVG-Webseite sowie in der myDVG Bus&Bahn-App.
Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter
www.dvg-duisburg.de, bei
der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der
myDVG Bus&Bahn-App.
Gebäude-Modernisierungsgesetz:
Stadtwerke Duisburg helfen bei der Heizungssanierung
Die geplanten Anpassungen des Gebäude-Modernisierungsgesetzes (GMG)
der Bundesregierung rücken die Heizungsmodernisierung erneut in den
Fokus von Politik und Öffentlichkeit. Für Eigentümerinnen und
Eigentümer von Immobilien in Duisburg bedeutet dies vor allem eines:
Der Handlungsdruck, sich frühzeitig mit der Zukunft der eigenen
Wärmeversorgung zu beschäftigen, steigt.
Die Stadtwerke
Duisburg bieten hierbei umfassende Unterstützung und fördern die
Umrüstung auf eine Wärmepumpe mit einem aktuellen Aktionsrabatt.
Ziel der gesetzlichen Weiterentwicklung ist es, den Anteil
erneuerbarer Energien im Gebäudebereich weiter zu erhöhen und
langfristig CO₂-Emissionen zu reduzieren.
Für viele
Bestandsgebäude wird damit perspektivisch ein Umstieg auf
klimafreundlichere Heizsysteme erforderlich. Parallel dazu verteuern
sich fossile Energieträger zunehmend – nicht zuletzt durch den
weiter steigenden CO₂-Preis, der den Einsatz von Öl und Gas
schrittweise verteuert. Hinzu kommen aktuelle Entwicklungen auf den
Energiemärkten.
Die geopolitische Lage, insbesondere der
Krieg im Iran, sorgt für zusätzliche Unsicherheiten und
Preisschwankungen bei fossilen Energieträgern. Für Verbraucherinnen
und Verbraucher wird damit die langfristige Kalkulierbarkeit von
Heizkosten zunehmend schwieriger. Vor diesem Hintergrund gewinnen
elektrische Wärmepumpen weiter an Bedeutung.
Sie nutzen Umweltenergie aus Luft, Erde oder
Wasser und ermöglichen – insbesondere in Kombination mit einem
passenden Stromtarif – eine weitgehend unabhängige und planbare
Wärmeversorgung. 1.000 Euro Rabatt beim Kauf einer neuen Wärmepumpe
Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Eigentümerinnen und Eigentümer
bei der Umstellung auf diese Technologie umfassend.
Das
Angebot reicht von der individuellen Beratung über die technische
Planung bis hin zur fachgerechten Installation der Anlage. Um den
Einstieg zu erleichtern, bieten die Stadtwerke aktuell eine
besondere Aktion an: Bis zum 19. April 2026 erhalten Kundinnen und
Kunden beim Kauf einer Wärmepumpe einen Sonderrabatt in Höhe von
1.000 Euro.

Waermepumpe: Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzer
bei der Heizungsmodernisierung und bieten zudem einen Aktionsrabatt
an. Quelle: Stadtwerke Duisburg
Alle Informationen zur
Aktion gibt es online unter swdu.de/wp. Ergänzend dazu wird ein
Bonus von 80 Euro auf den passenden Wärmepumpentarif gewährt. Der
Tarif PartnerStrom Vario Modul 1ist ein besonderer Tarif
ausschließlich für sogenannte steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie
Wärmepumpen.
Mit diesem Tarif profitieren Nutzerinnen und
Nutzer von einer Reduzierung der Netzentgelte und damit von
langfristig planbaren Einsparungen. Ein zusätzlicher Stromzähler ist
dabei nicht erforderlich. Immobilienbesitzerinnen und -besitzer, die
sich über ihre individuellen Möglichkeiten informieren möchten,
können sich direkt an die Energieberater der Stadtwerke Duisburg
wenden.
Diese sind montags bis freitags in der Zeit von 8
bis 16 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0203 – 604 1111
erreichbar. Eine frühzeitige Planung bietet die Chance, von
aktuellen Förderbedingungen zu profitieren und die eigene
Wärmeversorgung zukunftssicher aufzustellen.
Ostern
in NRW: Eierpreise innerhalb eines Jahres um rund 16 % gestiegen
* Preise für Butter deutlich gesunken; Bohnenkaffee hingegen
teurer. * Tiefgefrorener Fisch und Fischfilets im Vergleich zu
Februar 2025 um 1,6 % gestiegen. * Eier- und Schokoladenpreise
in den letzten 5 Jahren um 66,0 % bzw. 59,8 % gestiegen.
Egal ob bunt gefärbt, im Garten versteckt oder auf dem
Frühstückstisch: Eier gehören zu Ostern einfach dazu. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt zum anstehenden Osterfest mitteilt, sind die Preise für
Eier im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,2 %
gestiegen (Basis 2020 = 100).

Insgesamt stiegen die Nahrungsmittelpreise im selben Zeitraum um
0,6 % und die Verbraucherpreise insgesamt um 1,8 %. Sinkende Preise
beim Oster-Frühstück – Butter 33,0 % günstiger Der Blick auf den
Kassenzettel dürfte beim Einkauf für den Osterbrunch etwas
erfreulicher ausfallen, denn bei einigen Lebensmitteln sind die
Preise im Februar 2026 gesunken.
Insbesondere beim Kauf von
Butter konnten die Verbraucherinnen und Verbraucher im Vergleich zum
Vorjahresmonat sparen (−33,0 %). Toastbrot wurde um 13,6 % günstiger
angeboten, vegetarische oder vegane Getreideprodukte um 7,8 %,
Vollmilch um 7,5 % und Orangensaft oder ähnlicher Fruchtsaft um
6,5 %. Die Preise für Schnittkäse (−5,7 %), Honig (−2,1 %) und
Wurstaufschnitt (−1,7 %) sanken ebenfalls.
Als deutlicher
Preistreiber auf dem Frühstückstisch erwies sich im vergangenen
Monat hingegen Bohnenkaffee mit einer Steigerung um 24,6 %.
Schokoladen und Pralinen wurden teurer; Karotten dagegen günstiger
Schokoladeneier und Schoko-Osterhasen gehören für viele zu den
Klassikern im Osternest – wer im vergangenen Monat bereits
eingekauft hat, musste mehr Geld ausgeben als ein Jahr zuvor.

Die Preise für Schokoladen sind zwischen Februar 2025 und
Februar 2026 um 10,0 % gestiegen. Pralinen verteuerten sich derweil
um 15,4 %. Gute Nachrichten für den Osterhasen: Karotten kosteten
weniger als noch im Februar 2025 (−3,1 %).
Preissteigerungen um 1,6 % bei
tiefgefrorenem Fisch und Fischfilets Vor Karfreitag blieb der
Preisanstieg bei frischem Fisch vergleichsweise gering: Die Preise
für tiefgefrorenen Fisch und Fischfilets sind im Vergleich zu
Februar 2025 um 1,6 % gestiegen. Für frischen oder gekühlten Fisch
und Fischfilets blieben die Preise nahezu konstant (+0,1 %).
Eier- und Schokoladenpreise in den letzten 5
Jahren deutlich gestiegen Die Klassiker im Osternest haben sich
nicht nur im Vergleich zum Vorjahr verteuert: Besonders über die
letzten 5 Jahre hinweg war der Preisanstieg deutlich sichtbar. Die
Preise für Eier sind zwischen Februar 2021 und Februar 2026
insgesamt um 66,0 % gestiegen.
Die höchste Veränderungsrate
im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde innerhalb der letzten fünf
Jahre im April 2022 mit 28,4 % gemessen; die niedrigste im April
2021 mit −0,7 %. Die Preise für Schokoladen sind innerhalb der
letzten 5 Jahre um 59,8 % gestiegen. Die höchste Veränderungsrate im
Vergleich zum Vorjahresmonat wurde innerhalb dieses Zeitraums im
Juni 2023 mit 23,5 %, die niedrigste im April 2022 mit −2,5 %
festgestellt.
NRW: Vollzeitbeschäftigte in der
Kokerei und Mineralölverarbeitung zählten 2025 zu den
Spitzenverdienern * Bruttojahresverdienste in der
Gesamtwirtschaft lagen bei 64.561 Euro brutto. *
Vollzeitbeschäftigte in der Fischerei und Aquakultur mit 34.423 Euro
brutto am unteren Ende der Verdienstskala.
Im Jahr 2025
haben vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer/innen in Nordrhein-Westfalen
64.561 Euro brutto (inklusive Sonderzahlungen) verdient. Mit einem
durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von 115.930 Euro lagen
vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer/innen im Bereich der „Kokerei und
Mineralölverarbeitung” an der Spitze der Verdienste in
Nordrhein-Westfalen. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt,
waren ihre Verdienste damit fast doppelt so hoch wie der
Durchschnittswert aller Wirtschaftsabteilungen.

Zu den Spitzenverdienern gehörten im Jahr 2025 ferner die
Vollzeitbeschäftigten der Wirtschaftsabteilungen Kohlenbergbau
(93.191 Euro), Energieversorgung (90.088 Euro), Telekommunikation
(88.284 Euro) und Herstellung von chemischen Erzeugnissen
(87.345 Euro).
Am unteren Ende der Verdienstskala befanden
sich die Vollzeitbeschäftigen in den Bereichen Fischerei und
Aquakultur (34.423 Euro), Landwirtschaft, Jagd und damit verbundene
Tätigkeiten (36.351 Euro), Erbringung von sonst. überwiegend
persönlichen Dienstleistungen wie z. B. Reinigungen, Friseursalons,
Bestattungsinstitute (38.153 Euro), Gastronomie (40.595 Euro) und
die Beherbergung (41.401 Euro).
Berlin, 26. März im Bundestag
beschlossen: Maßnahmen der Bundesregierung gegen hohe Spritpreise
In Folge des Iran-Nahost-Konflikts und der Sperrung
der Schifffahrtsroute von Hormus ist der Ölpreis auf dem Weltmarkt
um etwa 30 Prozent gestiegen.
Vor allem die stark gestiegenen
Kraftstoffpreise in Folge des Iran-Nahost-Konflikts sorgen viele
Menschen. Die Bundesregierung hat daher ein Gesetzespaket auf den
Weg gebracht, um gegen die vielen täglichen Preiserhöhungen an den
Tankstellen vorzugehen.
Das Paket enthält drei wesentliche
Maßnahmen: Ein neues Gesetz zur Anpassung der Kraftstoffpreise sowie
zwei Änderungen im GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen), um
gegen missbräuchliche Preiserhöhungen bei Kraftstoffen leichter und
schärfer vorzugehen.
Nach dem Bundestag wird der Bundesrat
bereits am 27. März abschließend über das Paket beraten. Die neuen
Regelungen sollen möglichst noch vor Ostern eingeführt werden.
Ab wann dürfen die Preise für Benzin und Diesel an Tankstellen
nicht mehr mehrmals täglich erhöht werden? Tankstellen in
Deutschland sollen in Kürze nur noch einmal am Tag ihre Spritpreise
erhöhen dürfen: um 12:00 Uhr. Preissenkungen sollen jederzeit
möglich sein. Die Bundesregierung orientiert sich an dem vor 15
Jahren in Österreich eingeführten Modell. Das neue Gesetz zur
Anpassung von Kraftstoffpreisen sorgt für Verlässlichkeit und mehr
Transparenz für Autofahrerinnen und Pendler.
Denn derzeit
ändert sich der Spritpreis bis zu 22 Mal pro Tag im Durchschnitt.
Das ist für Autofahrerinnen und Pendler sehr intransparent und
ärgerlich. Bei Verstößen gegen das Verbot täglich mehrfacher
Preiserhöhungen drohen künftig Bußgelder bis zu 100.000 Euro.
Das Verbot soll den vom Bundeskartellamt beobachteten „Rakete-
und Feder-Effekt“ durchbrechen: Bisher stiegen Kraftstoffpreise bei
steigenden Rohölpreisen oft sehr schnell, wogegen sie bei sinkenden
Rohölpreisen nur langsam zurückgingen. Nach einem Jahr wird die
Bundesregierung über die Wirksamkeit und Wirkungen in der Praxis
berichten.
Wird gegen missbräuchliche Preiserhöhungen künftig
stärker vorgegangen? Ja, die Bundesregierung will die
kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht im Kraftstoffsektor
verschärfen. Künftig soll das Bundeskartellamt einfacher gegen
marktbeherrschende oder marktmächtige Unternehmen aus dem
Kraftstoffbereich vorgehen, wenn Hinweise auf unangemessen hohe
Preise vorliegen. Damit sollen insbesondere auch überhöhte Preise
gegenüber freien Tankstellen verhindert werden.
Bei Verdacht
auf missbräuchlich überhöhte Kraftstoffpreise müssen die Unternehmen
dann darlegen, dass die Erhöhungen gerechtfertigt sind. Verschärfte
Kontrollen bei Kosten und Preisen sind eine Voraussetzung für
Preisdämpfungen.
Zudem soll das Bundeskartellamt künftig
strukturelle Wettbewerbsstörungen einfacher feststellen und damit
schneller beheben können.
Bleibt für Deutschland noch
genügend Öl übrig, wenn die Reserven freigegeben werden? In Folge
des Iran-Nahost-Konflikts und der Sperrung der Schifffahrtsroute von
Hormus ist der Ölpreis auf dem Weltmarkt um etwa 30 Prozent
gestiegen und in vielen Ländern die Lage angespannt – das gilt
insbesondere auch für Deutschlands Partnerländer in Asien,
beispielsweise Japan und Südkorea, die mit großen Mengen an Rohöl
aus der Region beliefert werden. Deutschland bezieht nur einen
kleinen Teil seiner Ölimporte aus dem Nahen Osten (siehe unten).
Deshalb hat die IEA ihre Mitgliedsstaaten gebeten, Ölreserven im
Umfang von insgesamt 400 Millionen Barrel (gut 54 Millionen Tonnen)
freizugeben. Die Freigabe ist ein wichtiges Signal an den Weltmarkt,
dass genug Öl vorhanden ist. Ziel ist, die aktuelle Marktlage zu
entspannen und so den weltweiten Preisanstieg zu dämpfen.
Deutschland ist bereit, hierfür einen solidarischen Beitrag zu
leisten und einen Teil seiner Reserve freizugeben. Die Freigabe
wurde mit Inkrafttreten der Verordnung der
Bundeswirtschaftsministerin am 18. März erteilt. Deutschlands
Notfallreserve für etwa 90 Tage umfasst insgesamt etwa 20 Millionen
Tonnen Rohöl und Ölprodukte. Die IEA hatte Deutschland gebeten, 2,6
Millionen Tonnen aus seiner Reserve freizugeben. Dies bedeutet
allerdings nicht zwangsläufig, dass sie auch tatsächlich abgerufen
werden müssen. In jedem Fall bleibt die Versorgung mit Diesel,
Benzin und Heizöl in Deutschland weiterhin gesichert.
Woher
kommen die Kraftstoffe, die in Deutschland verwendet werden?
Deutschland bezieht nur etwa sechs Prozent seines Rohöls aus dem
Nahen Osten. Rohöl kommt vor allem aus Norwegen, den USA, Libyen,
Kasachstan und Großbritannien hierher. Mineralölprodukte – also etwa
Benzin und Diesel – werden überwiegend in Deutschland aus
importiertem Rohöl hergestellt. Importe kommen hier vor allem aus
den Niederlanden, den USA, Norwegen und Belgien.
Spritpreis-Umfrage: Mittelstand verschiebt bereits Investitionen,
DMB-Chef Tenbieg sieht Spritpreispaket nur als ersten Schritt
Das heute (26. März) vom Bundestag beschlossene
Kraftstoffpreisanpassungsgesetz kann nur der symbolische Startschuss
für ein größeres Entlastungspaket sein. Kleine und mittlere
Unternehmen (KMU) leiden massiv unter den derzeit hohen Energie- und
Spritkosten, zeigt eine aktuelle Mitgliederbefragung des Deutschen
Mittelstands-Bunds (DMB).
„Die Bundesregierung muss dringend
gegensteuern“, betont Verbands-Chef Marc S. Tenbieg. Aus Sicht des
DMB reicht das Kraftstoffmaßnahmenpaket nicht aus, um die
dramatische Lage vieler Unternehmen zu verbessern. Über 90 Prozent
der 450 befragten Mittelständler beklagen einen teils dramatischen
Kostensprung bei Energie und Sprit seit Beginn des Irankriegs.
Rund ein Drittel der Unternehmen verzeichnet einen erheblichen
Preisanstieg von über 30 Prozent. Dies hat bereits ernstzunehmende
Konsequenzen: Über die Hälfte der Befragten spricht von einer
deutlichen oder sogar kritischen Belastung für den laufenden
Geschäftsbetrieb. Entsprechende Sparmaßnahmen wurden von den KMU
ergriffen, zeigen die Umfrageergebnisse: Am häufigsten sahen sich
die Unternehmen gezwungen, Investitionen zu verschieben oder zu
reduzieren, gefolgt von der gezielten Senkung des Energieverbrauchs.
Auch Preiserhöhungen wurden seit dem 28. Februar
vorgenommen, um die Mehrkosten abzufedern. Verbands-Chef Tenbieg:
„Es braucht weitere Maßnahmen, um KMU unter die Arme zu greifen.“
„Ordnungspolitisch ist es das richtige Signal, nicht in den
Markt einzugreifen und Preise zu deckeln. Wenn Tankstellenbetreiber
nur einmal pro Tag die Preise erhöhen dürfen, schafft das
Transparenz und Planbarkeit – nicht zuletzt für den Mittelstand, der
massiv von der gegenwärtigen Krise betroffen ist. Das
Spritpreispaket wird aber anders als sein Name vermuten lässt
voraussichtlich nicht dazu führen, dass Tanken kurzfristig wieder
günstiger wird. Es braucht deshalb weitere Maßnahmen, um KMU unter
die Arme zu greifen und einer Inflationsgefahr entgegenzuwirken.
Unsere Mitgliedsunternehmen reduzieren oder verschieben schon jetzt
geplante Investitionen, weil sie auf die gestiegenen Energie- und
Spritkosten reagieren müssen. Hier muss die Bundesregierung
dringend gegensteuern – etwa durch steuerliche Entlastungen, um neue
Investitionsspielräume für Betriebe zu schaffen. Das
Kraftstoffpreisanpassungsgesetz muss jetzt der symbolische
Startschuss sein, auf den ein größeres Maßnahmenpaket folgt.
Flankierend zu schnellen Hilfen für KMU kommt es nun darauf an,
die Energiewende konsequent voranzutreiben. Verdeutlicht der
Irankrieg doch einmal mehr Deutschlands gefährliche Abhängigkeit von
fossilen Energieträgern“, sagt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender
Vorstand des DMB.
Zu den Auswirkungen der Energie- und
Spritpreissteigerung seit Beginn des Irankriegs am 28. Februar hat
der DMB im Zeitraum 24.03. – 25.03.2026 seine Mitgliedsunternehmen
befragt. An der Befragung haben branchenübergreifend 450 kleine und
mittlere Unternehmen teilgenommen.
Karl-Lehr-Brücke:
Wirtschaft vor harten Wochen Anbindung an Duisburger Hafen ab
April gesperrt Die letzte Bauphase am
OB-Karl-Lehr-Brückenzug in Duisburg beginnt: Vom 17. April bis
voraussichtlich 5. Juni wird die Brücke vollständig gesperrt. Die
Stadt Duisburg hat die Umleitungen veröffentlicht. Unternehmer und
Bürger können sich durch die frühe Information besser vorbereiten,
sagt die Niederrheinische IHK. Gleichzeitig verweist sie darauf,
dass die Belastungen für die Wirtschaft erheblich sein werden.

Der Brückenzug ist eine zentrale Nord-Süd-Verbindung in Duisburg und
wichtig für den Hafen. „Die Vollsperrung wird sich deutlich auf den
Stadtverkehr und die Abläufe der Unternehmen auswirken“, erklärt
Fabian Griewel, Leiter Verkehr und Logistik der Niederrheinischen
IHK (Foto: DBT / Stella von Saldern).
„Umso wichtiger ist
es, dass sich Betriebe frühzeitig auf die Situation einstellen
können.“ Positiv bewertet Griewel deshalb, dass die Stadt Duisburg
die Umleitungen vier Wochen vorher veröffentlicht hat. Allerdings:
„Die Routen über Ruhrdeich und Emmericher Straße gehören schon jetzt
zu den hochfrequentierten Achsen im Duisburger Straßennetz. Während
der Sperrung müssen Betriebe mit noch mehr Stau und stockendem
Verkehr rechnen.“
Der Neubau des Brückenzugs ist ein
wichtiges Projekt für die Unternehmer in Duisburg und Umgebung:
„Nach vielen Jahren Bauzeit wird eine zentrale Verbindung im
Duisburger Hafen endlich fertiggestellt. Das freut uns. Wir müssen
aber schneller werden“, sagt Griewel. Projekte dieser Größenordnung
bringen Kommunen oft an ihre Grenzen. „Das Land sollte Städte bei
Planung, Bau und Finanzierung stärker unterstützen. Zudem brauchen
wir einfachere und schnellere Planungsverfahren, damit neue
Infrastruktur künftig zügiger fertig wird“, so Griewel.
Jennefer Soboll und Daniel Hermann sind neue
Bezirksdienstmitarbeiter für den Bezirk Meiderich/Beeck
Der Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und
Ordnungsamtes hat Verstärkung bekommen. Jennefer Soboll und Daniel
Hermann sind ab sofort für Beeck, Beeckerwerth, Bruckhausen, Laar
und Meiderich zuständig.
Hermann betont: „Ich freue mich, ganz nah an den
Menschen in Duisburg zu sein und möchte nicht nur für Ordnung
sorgen, sondern als verlässlicher Ansprechpartner wahrgenommen
werden. Besonders wichtig ist mir, als Bindeglied des Bürger- und
Ordnungsamts vor Ort zu wirken, damit die Bürgerinnen und Bürger
wissen, dass ihre Anliegen bei mir in guten Händen sind.“
Seine Kollegin ergänzt: „Besonders freue ich mich darauf, noch enger
mit den Menschen im Bezirk in Kontakt zu kommen und als vertraute
Ansprechpartnerin der Stadtverwaltung wahrgenommen zu werden. Mein
primäres Ziel ist die nachhaltige Förderung des
Sicherheitsempfindens der Bürgerinnen und Bürger im Bezirk.“
Im Stadtbezirk Meiderich/Beeck leben mehr als 74.000
Einwohnerinnen und Einwohner auf über 30 Quadratkilometern. „Die
Bergbau- und Industriegeschichte prägt bis heute die Mentalität der
Menschen im Bezirk – man packt gemeinsam an und hält zusammen. Mit
dieser Haltung kann ich mich sehr gut identifizieren“, so Hermann.
Und auch Soboll fühlt sich in dem Bezirk wohl: „Ich mag vor allem
die Kontraste und die Industriekultur: die direkte Nähe zum Rhein in
Laar, die ,Blaue Lagune‘ in Beeckerwerth, die Gewerbevielfalt in
Beeck und das lebendige Miteinander in Bruckhausen.“
An
seiner Heimatstadt schätzt der 38-jährige Hermann, dass Duisburg
„eine Stadt mit echtem Charakter – mit Ecken und Kanten, aber auch
mit viel Herz“ sei. „Am meisten beeindruckt mich die
Bodenständigkeit. Duisburg ist ehrlich und direkt – genauso wie die
Menschen hier, die geradeaus sind und das Herz am rechten Fleck
haben. Und wo sonst hat man diesen einzigartigen Mix aus
Industriekultur und Natur?“

Jennefer Soboll unterstreicht diesen Eindruck: „Duisburg ist für
mich im besten Sinne eine ehrliche Arbeiterstadt mit tief
verwurzelter Kumpel- Mentalität. Man begegnet sich locker und direkt
und das gegebene Wort hat Gewicht. Duisburger haben das Herz auf der
Zunge – diese Verlässlichkeit und Bodenständigkeit machen die Arbeit
im Bezirksdienst so besonders.“

Der Verwaltungsfachangestellte Daniel Hermann ist seit 2018 beim
Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes beschäftigt,
bevor er zum Bezirksdienst wechselte. Privat ist er gerne sportlich
aktiv: beim Wandern oder einer Partie Badminton. Mit seiner Frau
teilt er die Leidenschaft für gutes Essen und lange Spaziergänge.
Jennefer Soboll ist 40 Jahre alt, Bürokauffrau und seit 2021
beim Städtischen Außendienst beschäftigt. Privat ist Soboll viel mit
ihrer Familie und ihrem Hund in der Natur unterwegs oder auf dem
Campingplatz am Rheinufer.
Der städtische
Bezirksdienst Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich
weitestgehend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs,
um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und
Gewerbetreibende zuzugehen. Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken
je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein.
Im jeweiligen
Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen,
beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf
Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen
und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende
Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den
Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.
Jennefer Soboll
und Daniel Hermann können – genau wie ihre Kolleginnen und Kollegen
vom Bezirksdienst – jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen
werden. Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an
sad@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die
Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes
möglich Weitere Informationen online unter
www.duisburg.de/bezirksdienst.
Zollverein feiert
25-jähriges Jubiläum als Welterbe Das Unesco-Welterbe
Zollverein in Essen feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum.
2001 wurden Zeche und Kokerei in die Welterbeliste aufgenommen.
Unter dem Motto "Denk mal Zukunft" will die Stiftung Zollverein die
Stätte als lebendigen Ort weiterentwickeln und neue Zielgruppen
gewinnen.
Als Zukunftsprojekt des Jubiläumsjahres testet die
Stiftung eine KI-gestützte Live-Übersetzung für Führungen.
Künstliche Intelligenz übersetzt die Erklärungen des Guides in sechs
Sprachen und zusätzlich in einfache Sprache. Mit dem virtuellen
Bergmann Horst Rudnik kommt ein zweites innovatives
Vermittlungsprojekt hinzu. Er soll als digitale Vermittlungsfigur
Einblicke in die Geschichte und den Wandel des Standorts geben.
Das Jubiläumsjahr startet mit der Saisoneröffnung am 29. März.
Besucher erwartet ein kostenfreies Programm mit Führungen,
Ausstellungen und Mitmach-Angeboten. Einen fotografischen
Schwerpunkt setzt die Ausstellung "bau1haus – die Moderne von Essen
bis Asmara!", die vom 10. Mai bis 2. August Aufnahmen des Berliner
Künstlers Jean Molitor zeigt.
Zudem geht eine Auswahl
großformatiger Architekturfotografien aus der Ausstellung
"Faszination Zollverein" von Thomas Stachelhaus auf Reisen und wird
u.a. in der NRW-Repräsentanz in Berlin gezeigt. idr - Infos:
http://www.zollverein.de
Monumentaler Orgelzyklus in Salvator an Karfreitag
Als diesjährige Karfreitagsmusik erklingt am 3. April um 17 Uhr in
der Duisburger Salvatorkirche ein monumentaler Orgelzyklus: Marcel
Dupré gilt als Vater aller französischen Organisten. Der virtuose
Musiker war zudem auch Komponist. Sein Orgelzyklus „Der Kreuzweg“
dürfte die bekannteste Passionsmusik für die Königin der Instrumente
sein.
Die Musik illustriert 14 Kreuzwegstationen von
heftigen Gefühlsausbrüchen bis zu meditativer Kontemplation. Der
Krefelder Organist Heinz-Peter Kortmann spielt den Zyklus am
Karfreitag an der Kuhn-Orgel der Salvatorkirche. Dazu werden
Illustrationen des niederländischen Künstlers Jan Kalff auf der
Leinwand gezeigt. Sie beleuchten das Karfreitagsgeschehen.
Kalff hat sich mit bedeutenden Ausstellungen in ganz Deutschland und
den Niederlanden einen Namen gemacht. Karten zu dem einstündigen
Konzert kosten 10 Euro, Schüler und Studierende zahlen 6 Euro. Infos
zur Citykirche gibt es im Netz unter
www.salvatorkirche.de.

Heinz-Peter Kortmann (Foto: www.kortmannonline.de, Olaf D. Hennig).
Zwei neue anbieteroffene Paketautomaten in
Mittelmeiderich und Röttgersbach in Betrieb Das
Unternehmen DeinFach baut sein bundesweites Netz anbieteroffener
Paketautomaten weiter aus. Auch in Duisburg können Kund:innen ab
sofort zwei neue DeinFach Automaten für den Versand und Empfang
ihrer Sendungen nutzen. Der Automat in Mittelmeiderich an der
Dr.-Martin-Kaehler-Str. 3 verfügt über 67 Fächer und der Automat in
Röttgersbach am Kreyenbergshof 43 verfügt über 48 Paketfächer.
„DeinFach ist der erste Paketautomat, den Verbraucher:innen für
DHL-Pakete und die Sendungen weiterer Paketdienste und Händler
nutzen können. Aktuell stehen mit DHL und UPS zwei führende
Logistikdienstleister als integrierte Services zur Verfügung –
weitere Partner werden kontinuierlich angebunden. Damit ermöglichen
wir den Nutzer:innen rund um die Uhr einen besonders flexiblen,
einfachen und komfortablen Empfang und Versand ihrer Pakete.
Zudem leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Vereinfachung der
Versandlogistik. Wir freuen uns, nun in Duisburg zwei weitere
Automaten in Betrieb zu nehmen und unser Netz sukzessive
auszubauen“, erklärt Lukas Beckedorff, Geschäftsführer von DeinFach.
DeinFach bietet allen Paketdienstleistern und Händlern ein offenes
Automatennetzwerk.
Die teilnehmenden Partner ermöglichen
ihren Endkund:innen, ihre Sendungen bundesweit unkompliziert und
öffnungszeitenunabhängig über die DeinFach Automaten zu versenden
und abzuholen. Dabei können sie auf die bewährten und bekannten
Bedienprozesse der jeweiligen Dienstleister zurückzugreifen. Mit den
neuen Automaten will DeinFach die Paketabwicklung sowohl für
Nutzer:innen als auch für Zustelldienste und Händler vereinfachen
und den steigenden Anforderungen moderner Logistik gerecht werden.
So entlasten Paketautomaten zum Beispiel den innerstädtischen
Verkehr, indem Paketdienstleister mit nur einem Stopp mehrere
Sendungen gleichzeitig zustellen und entnehmen können. Offene
Automatensysteme, die für Pakete verschiedener Dienstleister genutzt
werden können, ersparen den Kund:innen zudem zusätzliche Wege.
LKA-NRW: Polizei und Staatsanwaltschaft führen
umfangreiche Einsatzmaßnahmen durch Im Rahmen eines
laufenden Ermittlungsverfahrens führen die Staats-anwaltschaft
Düsseldorf und das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen seit den
frühen Morgenstunden umfangreiche Einsatzmaßnahmen durch. Diese
richten sich gegen mehrere Beschuldigte im Zusammenhang mit dem
Verdacht von Straftaten aus dem Bereich der Wirtschafts- und
Finanzkriminalität. Mehr als 400 Ermittler suchten in 49
Objekten in sechs Ländern .
Dabei wurde nach Medienberichten der Düsseldorfer
Immobilienunternehmer und Centrum Gründer Uwe Reppegeter in seinem
Haus in Ibizza morgens um 6 Uhr morgens wegen Betrugsvedracht,
Bankrott, Privatinsolvenz und Untreue festgenommen
Die Maßnahmen umfassen unter anderem
Durchsuchungen und werden aktuell u. a. durch Kräfte des
Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Die Ermittlungen
werden durch die Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung von
Wirtschafts- und Finanzkriminalität (ZeFin NRW) bei der
Staatsanwaltschaft Düsseldorf geführt. Zwei Beschuldigte konnten
aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen werden.
Aus
ermittlungstaktischen Gründen können zum jetzigen Zeitpunkt keine
weitergehenden Angaben gemacht werden, ins-besondere nicht zu den
konkreten Tatvorwürfen, zur Anzahl der Maßnahmen oder zu
sichergestellten Gegenständen. Eine weitergehende Information der
Öffentlichkeit ist vorgesehen, so-bald dies ohne Gefährdung der
laufenden Maßnahmen möglich ist.
Das Jugendamt sucht wieder engagierte
„Bufdis“ Viele Schülerinnen und Schüler stehen kurz vor
ihrem Schulabschluss, doch wissen einige von ihnen noch nicht genau,
welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchten. Hier bietet der
Bundesfreiwilligendienst jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren
eine ideale Gelegenheit, vor dem Start ins Berufsleben praktische
Erfahrungen zu sammeln und neue Eindrücke zu gewinnen, die bei der
beruflichen Orientierung helfen.
Auch das Jugendamt
beteiligt sich wieder an dem Angebot und eröffnet Schulabgängerinnen
und Schulabgängern die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst
in verschieden sozialen Bereichen zu absolvieren. Als „Bufdi“ erhält
man hier wertvolle Einblicke in die unterschiedlichen Berufsfelder
und arbeitet dabei aktiv mit Kindern und Jugendlichen zusammen.
Einsatzmöglichkeiten bestehen unter anderem in Einrichtungen der
Offenen Kinder- und Jugendarbeit, in Kinder- und Jugendzentren, auf
Abenteuerspielplätzen sowie im Haustechnischen Dienst. Für das
freiwillige Engagement wird zudem ein kleines Taschengeld gezahlt.
Weitere Informationen gibt es online auf der städtischen
Internetseite unter www.duisburg.de (Suchbegriff:
„Bundesfreiwilligendienst“). Interessierte können sich bei Fragen
telefonisch (0203/283-983602) oder per E-Mail
(s.michler@stadt-duisburg.de) an Sven Michler-Temme vom Jugendamt
wenden. Bewerbungen können entweder über die vorgenannte E-Mail oder
per Post (Stadt Duisburg, Jugendamt, Sven Michler-Temme, Steinsche
Gasse 31, 47051 Duisburg) eingereicht werden.
Pflegereform muss Pflege durch Angehörige stärken - BAGSO-Verbände
treffen Bundesseniorenministerin zum pflegepolitischen Austausch
Die von der Bundesregierung angekündigte Pflegereform
muss nachhaltige Lösungen für die Sicherstellung der häuslichen
Pflege umfassen. Das hat die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen zusammen mit Verbänden im Gespräch mit
Bundesfamilienministerin Karin Prien gefordert. Die Bundesministerin
für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) hatte am
16. März 2026 zu einem pflegepolitischen Austausch in Berlin
eingeladen, an dem auch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.,
wir pflegen e.V., die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin
e.V. und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. teilnahmen.
Gemeinsam setzten sich die Verbände für die Stärkung von
pflegenden Angehörigen und die Verbesserung der Vereinbarkeit von
Pflege und Beruf ein. Die Vertreterinnen und Vertreter der Verbände
warben insbesondere für die zeitnahe Einführung einer
Lohnersatzleistung für berufstätige pflegende Angehörige zusammen
mit Freistellungsansprüchen im Sinne einer Pflegezeit.
Zu
den Anspruchsberechtigten müssen auch nicht-verwandtschaftliche,
nahestehende Personen zählen, die Pflegeverantwortung übernehmen.
Die Verbände forderten, dass die Leistungen pflegender Angehöriger,
die einem Wert von rund 200 Milliarden Euro im Jahr entsprechen,
endlich adäquat honoriert werden.
Die Einführung einer
Lohnersatzleistung ist zentraler Bestandteil der Empfehlungen des
Unabhängigen Beirats der Bundesregierung für die Vereinbarkeit von
Pflege und Beruf, der in dem Gespräch ebenfalls vertreten war. Zur
Einführung einer Lohnersatzleistung wurde im Koalitionsvertrag und
in den Eckpunkten der Bund-Länder-AG „Zukunftspakt Pflege“ ein
Prüfauftrag formuliert, der nach Ansicht der Verbände dringend
konkretisiert werden muss.
Sie forderten, die
sozio-ökonomischen Folgewirkungen der Einführung einer
Lohnersatzleistung möglichst konkret zu modellieren. Positive
Effekte sind unter anderem im Hinblick auf Einsparungen von Kosten
für professionelle Pflege zu erwarten. Gleichzeitig können
Angehörige sowohl erwerbstätig bleiben und Pflegeaufgaben
übernehmen.
Dies ist gesamtgesellschaftlich sowie
gleichstellungspolitisch von Vorteil und dient zugleich der
Prävention von Altersarmut. Neben den Potenzialen und Grenzen von
Ehrenamt in der Betreuung und Pflege älterer Menschen wurde die
Notwendigkeit einer guten und flächendeckenden hospizlichen und
palliativen Versorgung erörtert.

NRW: Erwerbstätige leisteten 2025 pro Kopf vier Arbeitsstunden
mehr als ein Jahr zuvor * Zahl der geleisteten
Arbeitsstunden stieg um 0,5 % gegenüber 2024 und um 4,8 % gegenüber
dem Krisenjahr 2020. * Landesweites pro-Kopf-Arbeitsvolumen um
neun Stunden unter dem Bundeswert. * „Land- und Forstwirtschaft,
Fischerei” mit höchster Arbeitsleistung je Erwerbstätigen.
Die Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2025
insgesamt rund 13 Milliarden Stunden gearbeitet. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, ist das Arbeitsvolumen, d. h. die
Zahl der geleisteten Arbeitsstunden insgesamt um rund 59,2 Millionen
Stunden bzw. 0,5 % gegenüber dem Jahr 2024 gestiegen.
Verglichen mit dem Krisenjahr 2020 stieg die Zahl der geleisteten
Arbeitsstunden um 4,8 % bzw. rund 600 Millionen Stunden. 2015 hatte
die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden insgesamt noch bei rund
12,6 Milliarden gelegen.
Pro-Kopf-Arbeitsvolumen in NRW
niedriger als der Bundeswert Die Zahl der geleisteten
Arbeitsstunden je erwerbstätiger Person fiel im vergangenen Jahr in
Nordrhein-Westfalen mit 1.323 (+0,3 % bzw. +4 Stunden ggü. 2024) um
neun Stunden niedriger aus als bundesweit (1.332 Stunden; −0,1 %
bzw. −2 Stunden ggü. 2024).

Erbracht wurde die Arbeitsleistung von den 9,8 Millionen
Erwerbstätigen in NRW; deren Zahl blieb 2025 mit einem Zuwachs um
0,2 % gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. 2015 hatte die
geleistete Arbeitsstundenzahl je erwerbstätiger Person noch bei
1.367 gelegen.
Binnen zehn Jahren hat sich dieser Wert
demnach um 3,2 % bzw. 44 Stunden verringert, während im gleichen
Zeitraum die Erwerbstätigenzahl um 6,5 % bzw. rund 600.000 Personen
zugenommen hat.

Zahl der Arbeitsstunden im produzierenden Gewerbe trotz weniger
Erwerbstätigen nahezu auf Vorjahresniveau Die Zahl der
Arbeitsstunden je erwerbstätiger Person entwickelte sich im Jahr
2025 in den Wirtschaftszweigen unterschiedlich: Zwar schneidet der
„Dienstleistungsbereich” (1.288 Stunden; +0,5 % ggü. 2024) im
Vorjahresvergleich hinsichtlich der geleisteten Stundenzahl
positiver ab, als das „Produzierende Gewerbe” (1.443 Stunden;
+0,1 %).
Allerdings gab es im Produzierenden Gewerbe einen
Rückgang der Erwerbstätigenzahl um 1,5 % ggü. 2024, was bedeutet,
dass sich die Arbeitsleistung trotz weniger tätigen Personen nicht
verringert hat. Der Bereich „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei”
wies mit 1.601 Stunden den höchsten pro-Kopf-Wert aller
Wirtschaftsabschnitte auf; dies war mit −1,3 % bzw. −21 Stunden
zugleich auch der stärkste Rückgang gegenüber 2024.
Den
zweiten Platz der am meisten geleisteten Arbeitsstunden pro Kopf
belegte das „Baugewerbe” mit 1.518 Stunden (−0,2 %); diese Werte
verringern sich seit fünf Jahren beständig.
NRW:
2025 wurde rund 4 % weniger Spargel geerntet als im Vorjahr
* Ertragsfähige Anbauflächen um 7,0 % gesunken. * Größte
Spargelfläche im Regierungsbezirk Münster. * NRW war
zweitgrößtes Anbaugebiet in Deutschland.
Im Jahr 2025 haben
265 landwirtschaftliche Betriebe in Nordrhein-Westfalen
17.600 Tonnen Spargel produziert. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand endgültiger
Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilt, war die Erntemenge um 4,4 %
geringer als im Vorjahr.

Eine Ursache war die Verringerung der ertragsfähigen Fläche,
d. h. der Fläche, auf der die mehrjährige Pflanze geerntet werden
konnte. 2025 betrug die Gesamtanbaufläche für Spargel rund
4.100 Hektar, davon waren fast 3.500 Hektar ertragsfähig. Damit ist
die ertragsfähige Anbaufläche von Spargel gegenüber 2024
(3.700 Hektar) um 7,0 % gesunken.
Der meiste Spargel kommt
aus dem Regierungsbezirk Münster Die landwirtschaftlichen
Betriebe im Regierungsbezirk Münster produzierten 2025 mit
7.400 Tonnen rund zwei Fünftel (42 %) der landesweiten Erntemenge.
Es folgten die Regierungsbezirke Düsseldorf (22,3 %) und Detmold
(20,4 %). Bundesweit lag in NRW nach Niedersachsen mit 4.300 Hektar
das zweitgrößte Anbaugebiet.
Ruhr-IHKs sagen Ja zu Olympia „Duisburg hat für die
olympischen Spiele viel zu bieten. Mit dem Sportpark Duisburg
verfügt die Stadt über eines der größten und vielseitigsten Sport-,
Freizeit- und Erholungsgebiete Deutschlands. Dazu gehören die
renommierte Sportschule Wedau sowie die international bekannte
Regattabahn.
Schon heute ist Duisburg ein zentraler
Austragungsort für nationale und internationale Meisterschaften. Zum
Beispiel für die FISU World University Games 2025, das weltweit
größte Multisport-Event für studentische Spitzensportler, oder die
geplante U23-Weltmeisterschaft im Rudern 2026.

Für den Niederrhein und ganz NRW wäre Olympia ein starker
wirtschaftlicher Impuls: Die Region rückt international in den
Fokus, was Investitionen in Infrastruktur, Mobilität und Tourismus
anzieht. Davon profitieren insbesondere Handel und Dienstleistungen,
die deutlich gestärkt werden. Duisburg hätte dabei eine tragende
Rolle – und zugleich würde das ganze Land davon profitieren.“
Jürgen Kaiser, Geschäftsführer International der Niederrheinischen
IHK
Mitglieder-Aussagen aus dem
IHK-Tourismusausschuss.

„Olympia
wäre der internationale Schub, den unsere Region verdient. Große
Projekte ziehen Talente, Innovation und Investitionen an – davon
profitieren wir alle.“
Veronika
Henschel-Grontzki, IntercityHotel Duisburg

„Mit Olympia
kämen viele neue Gäste, die nicht nur die Hotellerie, sondern auch
Freizeitangebote und regionale Sehenswürdigkeiten verstärkt
nachfragen würden. Diese zusätzliche Nachfrage sorgt für eine
stabile Auslastung und stärkt die touristische Wertschöpfung in der
Region.“
Eva
Welling, Wellings Parkhotel

„Großveranstaltungen wie Olympia steigern erfahrungsgemäß die
touristische Nachfrage. Für Campingplätze bedeutet das eine höhere
Auslastung, zusätzliche Buchungen und mehr Sichtbarkeit in neuen
Zielgruppen – Impulse, die langfristig die regionale touristische
Infrastruktur stärken.“
Leo Ingenlath, Campingpark Kerstgenshof
„Olympia
würde mehr Menschen in die Region bringen – und damit auch mehr
Aufmerksamkeit für unsere lokalen Produkte. Für uns Händler bedeutet
das zusätzliche Nachfrage und eine Stärkung der regionalen
Wertschöpfung.“

Susanne
Schmitz, onemillionfruits

„Olympia
würde viele neue Gäste in die Region bringen – eine echte Chance für
die Wirtschaft. Mehr Besucher bedeuten volle Tische und frische
Impulse für die gesamte Region.“
Jutta Rozanski und Marc Weber, Webster Brauhaus

„Olympia
würde die touristische Aufmerksamkeit deutlich erhöhen und
zusätzliche Gäste in die Region bringen. Für Freizeitparks bedeutet
das mehr Besucher und eine stärkere Auslastung – ein klarer Gewinn
für den regionalen Freizeitsektor.“
Benedikt Tebartz van Elst, Irrland GmbH & Co. KG
IHK-Umfrage Going International: Zölle sind größtes
Handelshemmnis IHK NRW fordert weniger Bürokratie und
eine klare EU-Linie gegenüber den USA Zölle, Auflagen und
geopolitische Unsicherheiten belasten das internationale Geschäft
der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. In der NRW-Auswertung der
diesjährigen IHK-Umfrage „Going International“ berichten knapp drei
Viertel der Betriebe von zunehmenden weltweiten Handelshemmnissen –
ein Rekordwert.
Hinzu kommt aus Sicht vieler Unternehmen ein
wachsender bürokratischer Aufwand in Deutschland und Europa: „87
Prozent der Unternehmen sehen die deutsche und europäische
Bürokratie inzwischen als Belastung für ihr Auslandsgeschäft“, mahnt
Ralf Stoffels, Präsident von IHK NRW.
„Deutschland und
Europa müssen Regulierungen spürbar abbauen und Verfahren deutlich
vereinfachen. Neue Hürden dürfen gar nicht erst entstehen“, so
Stoffels weiter. Als besonders belastend gelten Vorgaben zur
Nachhaltigkeitsberichterstattung, EU-Verpackungsregeln sowie CBAM
und EUDR (Entwaldungsverordnung).
Auch die US-Handelspolitik
trifft die Unternehmen spürbar: Knapp 85 Prozent berichten von
negativen Auswirkungen auf ihr internationales Geschäft. Mehr
Unsicherheit sowie zusätzliche Kosten und Bürokratie im
Zollverfahren setzen die Betriebe unter Druck. Die höheren
Zollkosten wirken sich unmittelbar aus: Drei Viertel der Unternehmen
geben sie ganz oder teilweise an ihre Kunden weiter.
Ralf
Schlindwein, Fachpolitischer Sprecher Außenwirtschaft bei IHK NRW,
sagt zum Handel mit den USA: „Die USA sind für die NRW-Wirtschaft
weiterhin der drittwichtigste Exportmarkt. Wenn Zollankündigungen,
Vorgaben und Verfahren sich laufend ändern, fehlt den Betrieben die
notwendige Planungssicherheit. Das belastet nicht nur Unternehmen
mit direktem US-Geschäft, sondern ganze Liefer- und
Wertschöpfungsketten.“
IHK NRW fordert von der EU ein
konsequentes und geschlossenes Vorgehen im Handel mit den USA, einen
stärkeren Binnenmarkt und deutlich weniger Regulierung. Nötig sind
aus Sicht der Wirtschaft verhältnismäßige, umsetzbare und letztlich
weniger Regeln, um Unternehmen zu entlasten
Hintergrund: An
der IHK-Umfrage „Going International“ vom 2. bis 13. Februar 2026
beteiligten sich bundesweit 2.419 auslandsaktive Unternehmen,
darunter 462 aus Nordrhein-Westfalen. Die Gesamtergebnisse der
Auswertung finden Sie hier: ihk-nrw.de/goinginternational.
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Note: „Ausreichend“ - IHK:
Duisburg muss mehr für Wirtschaft tun Wie
wirtschaftsfreundlich ist Duisburg? Darüber hat sich die IHK-Spitze
mit Oberbürgermeister Sören Link und Wirtschaftsdezernent Michael
Rüscher ausgetauscht. Die Standort-Analyse der IHK macht deutlich:
Duisburg punktet mit seiner Universität. Wirtschaft und Wissenschaft
arbeiten gut zusammen. Die kommunale Verwaltung schneidet schlecht
ab.
„Duisburg ist stark in Bildung und Forschung. Das ist
gut für unsere Unternehmen. Sie profitieren von innovativen Lösungen
und qualifizierten Fachkräften“, lobt Werner Schaurte-Küppers,
Präsident der Niederrheinischen IHK. Auch kurze Wege zu Lieferanten
und Kunden sind für die Unternehmen ein Pluspunkt. Umso mehr ärgern
sich die Betriebe über die vielen Baustellen und maroden Straßen in
der Stadt. „Duisburg hat den größten Binnenhafen der Welt. Wir sind
Logistik-Hotspot. Und dann ist die Infrastruktur so kaputt, dass Lkw
ständig Umwege fahren und im Stau stecken bleiben. Das ist Gift für
den Erfolg des Standorts“, warnt Schaurte-Küppers.
Viele
Baustellen auch abseits der Straßen Die Antworten der Betriebe in
der IHK-Analyse zeigen deutlich, wo Duisburgs Defizite liegen. Für
das Angebot an Gewerbeflächen, die Stadtverwaltung und die
Innenstadt hagelt es schlechte Noten. „Duisburg nutzt seine
Potenziale nicht. Damit es unseren Unternehmen besser geht, muss
sich dringend etwas ändern. Die Wirtschaft braucht mehr
Gewerbeflächen, um zu wachsen. Mehr Servicementalität in der
Verwaltung, damit Prozesse schneller und besser laufen. Und noch
mehr Kapazitäten für das City Management, damit die Innenstadt
wieder attraktiver wird – für Betriebe und Bürger“, ergänzt Dr.
Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen
IHK.
Standortkosten belasten Betriebe Zusätzlich drücken
die Kosten auf die Stimmung der Unternehmer. Und auf ihre
Wettbewerbsfähigkeit. In den Bereichen Steuern und Abgaben geben sie
der Stadt die schlechtesten Noten. „Duisburg hat erkannt, dass hohe
Steuern die Unternehmen ausbremsen. Als eine von wenigen Städten in
Nordrhein-Westfalen hat Duisburg die Gewerbesteuer in den letzten
Jahren gesenkt. Nun möchte die Stadt auch zu einem niedrigeren,
einheitlichen Hebesatz für die Grundsteuer B für Privathaushalte und
Unternehmen zurückkehren. Dieser Schritt ist richtig und gut. Die
Entlastung ist nötig“, lobt IHK-Präsident Schaurte-Küppers.
„Unser Ziel ist es, Planungsprozesse zu vereinfachen,
Kostenstrukturen zu optimieren und noch mehr Flächen
bereitzustellen. Der Austausch mit der Niederrheinischen IHK ist
wichtig für uns, um bei Bedarfen und Anforderungen der Unternehmen
immer auf dem aktuellsten Stand zu sein“, erklärte Duisburgs
Oberbürgermeister Sören Link.
„Die Entwicklung des Geländes
rund um Wedau-Nord zu einem Technologiezentrum ist eine riesige
Chance für unseren Wirtschaftsstandort. Hier können wir
Gewerbeflächen und gleichzeitig Zukunftsprojekte ermöglichen – genau
das also, was sich die Unternehmen von uns wünschen. Gleichzeitig
haben wir eine aktive Wirtschaftsförderung, die Innenstadt und
Stadtteilzentren stärkt.
Neben Landesfördermitteln kommt
dabei insbesondere der städtische Anmietungsfonds zum Einsatz, mit
dem Leerstände gezielt reduziert und neue Nutzungen ermöglicht
werden. Wir sind dran!“, so Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher.
Die Standortanalyse basiert auf 121 Rückmeldungen von Duisburger
Unternehmen aus dem Sommer 2025.
 Von links:
IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger im Gespräch mit
Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher, Oberbürgermeister Sören Link
und IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers. Foto: Niederrheinische
IHK
Feiertagsgesetz-Anwendung an Gründonnerstag und
Karfreitag sowie Ladenöffnungsgesetz zum Verkauf am Ostermontag
Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg weist auch
in diesem Jahr wieder darauf hin, dass aufgrund des Gesetzes über
die Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz NRW) am Gründonnerstag (2.
April) ab 18 Uhr öffentlicher Tanz sowie am Karfreitag ab 0 Uhr bis
zum Karsamstag, 6 Uhr, alle musikalischen und sonstigen
unterhaltenden Darbietungen jeder Art (einschließlich Tanz) verboten
sind.
Damit sind beispielsweise auch der Betrieb von
Spielhallen und die gewerbliche Annahme von Wetten am Karfreitag
nicht zulässig. Außerdem dürfen nach dem Gesetz zur Regelung der
Ladenöffnungszeiten (Ladenöffnungsgesetz NRW) am Ostermontag
Verkaufsstellen, deren Warenangebot überwiegend aus Blumen und
Pflanzen, Zeitungen und Zeitschriften oder Back- oder Konditorwaren
besteht – in der Regel sind dies beispielsweise Bäckereien oder
Blumengeschäfte – nicht geöffnet sein.
Um unerwünschte
„Osterüberraschungen“ zu vermeiden, bittet das Bürger- und
Ordnungsamt um Beachtung dieser Vorschriften. An den genannten Tagen
werden stichprobenartige Kontrollen im gesamten Stadtgebiet
durchgeführt. Sollten dabei Verstöße festgestellt werden, können
diese als Ordnungswidrigkeit mit einer empfindlichen Geldbuße
geahndet werden.
Bürgerspaziergang mit OB Sören Link
durch Beeckerwerth Oberbürgermeister Sören Link lädt
interessierte Duisburgerinnen und Duisburger zum nächsten
Bürgerspaziergang ein. Am Samstag, 25. April, geht es von 13 bis
16 Uhr durch den Stadtteil Beeckerwerth.
Anmeldungen sind ab
sofort bis einschließlich Mittwoch, 8. April, per E-Mail an
unterwegs.mit.dem.ob@stadt-duisburg.de möglich. Da das Interesse
erfahrungsgemäß sehr hoch ist, werden die verfügbaren Plätze per
Losverfahren vergeben. Eine Anmeldebestätigung sowie
Informationen zum genauen Treffpunkt und Ablauf erhalten die
Teilnehmenden rechtzeitig vorab per E-Mail.
27.
„DuisBuch“: Inspirierende Reise durch die Bücherwelt
Zur 27. „DuisBuch“ lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen
Gasse 26 in der Innenstadt am Mittwoch, 15. April, um 20 Uhr ein.
Der Einlass startet bereits um 19.30 Uhr. Die Duisburger
Buchhändlerinnen Elisabeth Evertz, Gabi Scheibe, Linda Broszeit
(Buchhandlung Scheuermann), Kitty Görner (Flummi – Die Buchhandlung)
sowie Özlem Saghir von der Bibliothek stellen als leidenschaftliche
Leserinnen die schönsten Neuerscheinungen des Frühjahrs,
Wiederentdecktes sowie besondere Fundstücke vor.
Lesebegeisterte erhalten Literaturempfehlungen aus erster Hand und
können die Titel auch gleich vor Ort erwerben. Der Eintritt kostet
fünf Euro zugunsten der Duisburger Bibliotheksstiftung. Karten gibt
es in den Buchhandlungen Scheuermann und Flummi, online auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de sowie bei allen bekannten
Vorverkaufsstellen.
Verkehrsministerkonferenz:
Führerscheinreform – mehr Qualität, weniger Kosten Das
Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat im Oktober 2025 Vorschläge
zur Reform der Fahrausbildung vorgelegt, um den Führerschein
günstiger zu machen. Darüber berät die Verkehrsministerkonferenz am
25. und 26. März in Lindau. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat
(DVR) schlägt verschiedene Maßnahmen vor, um die Qualität der
Fahrausbildung zu steigern – und gleichzeitig auch Kosten zu senken.

© Daniela Stanek, DVR
„Ein Führerschein darf kein Privileg
sein, aber bei der Sicherheit darf es keine Abstriche geben“, sagt
Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Wenn die Verkehrsministerinnen
und Verkehrsminister die Fahrausbildung jetzt klug optimieren,
werden Kosten gesenkt, ohne dass die Sicherheit gefährdet wird.“Top-Forderungen
des DVR an die Politik
Simulatoren gezielt einsetzen
Der DVR spricht sich dafür aus, Fahrsimulatoren offiziell in die
reguläre Fahrausbildung zu integrieren, statt sie wie bisher nur als
freiwilliges Extra zu behandeln. Dafür müssen zeitnah technische
Standards definiert und pädagogische Konzepte entwickelt werden.
Sobald diese vorliegen, können zwei der fünf vorgeschriebenen
Überlandfahrten auf Bundes- oder Landstraßen am Simulator absolviert
werden. So lassen sich komplexe Verkehrssituationen wie das
Überholen gefahrlos trainieren. Auch eine der vier Autobahnfahrten –
um das Bilden einer Rettungsgasse zu trainieren – sowie eine der
drei Nachtfahrten können auf einem Simulator durchgeführt werden.
Zudem lässt sich das manuelle Schalten am Simulator besonders
effizient üben.
„Manche Gefahrensituationen lassen sich im
echten Verkehr nicht ohne Risiko trainieren“, sagt Manfred Wirsch.
„Der Simulator bietet einen geschützten Raum. Hier kann man lernen,
scheitern und reflektieren – ohne dass jemand Schaden nimmt.
Sicherheit beginnt dort, wo Erfahrung zunächst risikofrei erlebbar
ist.“
Theorieausbildung nicht nur online Der DVR begrüßt
grundsätzlich auch digitale Lernformate, warnt aber davor, die
Theorie auf ein rein digitales Selbststudium zu reduzieren. Themen
wie Emotionen, Stress, Verkehrswahrnehmung und Gefahrenvermeidung
erfordern den direkten Austausch mit Fahrlehrern und untereinander –
entweder in Präsenz oder in interaktiven digital synchronen Formaten
mit begrenzter Gruppengröße. Eine Verkleinerung des Fragenkatalogs
befürwortet der DVR zwar, fordert aber, das Ergebnis der bereits
laufenden Überarbeitung abzuwarten. Prüfungsanforderungen dürfen in
sicherheitsrelevanten Bereichen keinesfalls gesenkt werden.
„Nicht alles lässt sich allein am Bildschirm lernen“, erklärt
Manfred Wirsch. „Wie man in brenzligen Situationen ruhig bleibt, wie
man unter Stress andere Verkehrsteilnehmer richtig einschätzt – das
lernt man am besten im Dialog, begleitet in einem Schulungsraum oder
digital synchron. Theorie ist mehr als Faktenwissen – sie ist auch
geteilte Erfahrung.“
Referenzlehrplan einführen und
Lernfortschritte erfassen Der DVR fordert einen transparenten und
verbindlichen Referenzlehrplan für alle Fahrschulen in Deutschland.
Zudem sollen Fahrschulen den Lernstand der Schülerinnen und Schüler
systematisch dokumentieren und regelmäßig Rückmeldung zum
Lernfortschritt geben. So bleibt die Ausbildungsqualität auch bei
einem Wechsel der Fahrlehrer konstant hoch.
„Fahrschulen
formen Selbstvertrauen, Urteilsfähigkeit und Verantwortung“, sagt
Manfred Wirsch. „Mit einem klaren Lehrplan und klaren Rückmeldungen
vermitteln wir diese Werte noch effizienter. Das schafft ein
wichtiges Fundament, auf dem nicht nur technisches Fahrkönnen,
sondern eine echte Kultur des sicheren Miteinanders entsteht.“
Pilotprojekt zum begleiteten Fahren Der DVR schlägt vor, ein
wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt zum begleiteten Fahren vor
der praktischen Fahrerlaubnisprüfung zu starten. Ziel ist es,
Fahrschülerinnen und Fahrschülern mehr Fahrpraxis zu ermöglichen und
die Sicherheit zu erhöhen. Voraussetzung: Fahrlehrer müssen vorab
die grundsätzliche Fahrkompetenz der Lernenden bestätigen. Außerdem
müssen die Rahmenbedingungen unter Einbindung von Expertinnen und
Experten definiert werden.
„Schon heute vermitteln Eltern und
andere Begleitpersonen Fahranfängerinnen und Fahranfängern auf
Verkehrsübungsplätzen wichtige Grundlagen“, sagt Manfred Wirsch.
„Dieses Engagement wollen wir stärken. Ein solches Pilotprojekt kann
bei positiver Evaluation die Fahrausbildung sinnvoll ergänzen. Es
gibt jungen Menschen die nötige Zeit, um echtes Selbstvertrauen am
Steuer zu entwickeln.“
Landstraßen, Radverkehr,
Lieferroboter, Dooring: Mehr Sicherheit Neben der
Führerscheinreform stehen weitere Themen auf der Agenda der
Verkehrsministerkonferenz: Da sich rund 60 Prozent der tödlichen
Verkehrsunfälle auf Landstraßen ereignen, fordert der DVR
ambitionierte Maßnahmenprogramme von Bund und Ländern.
Zudem
müssen Länder und Kommunen die Planungssicherheit bei den
Fördermitteln für den Radverkehr bis 2029 nutzen – auch um die
Sicherheit an außerörtlichen Kreuzungen zu erhöhen.
Bund und
Länder sollen außerdem zügig einen Rechtsrahmen für autonome
Lieferroboter entwickeln, der die Verkehrssicherheit und
Barrierefreiheit für Fußgängerinnen und Fußgänger gewährleistet.
Zur Vermeidung von Dooring-Unfällen ist ein Dreiklang aus
Aufklärungskampagnen, technischen Warnsystemen und rechtlichen
Anpassungen in Bezug auf die direkte Blickzuwendung zum fließenden
Verkehr sinnvoll. Der DVR empfiehlt, Autotüren mit der Hand zu
öffnen, die der Tür abgewandt ist – dem sogenannten Holländischen
Griff.
„Verkehrssicherheit entsteht nicht durch eine einzelne
Entscheidung – sie ist das Ergebnis vieler aufeinander abgestimmter
Maßnahmen”, resümiert Manfred Wirsch. „Wer jetzt zögert, gefährdet
Leben. Nur wenn Bund, Länder, Kommunen, Fahrzeughersteller und wir
alle gemeinsam entschlossen handeln, werden unsere Straßen zu Orten,
an denen Unfälle nicht länger als unvermeidbares Schicksal
hingenommen werden.“
UA Ruhr eröffnet neues Research
Center für nachhaltige Chemie Die Universitätsallianz
(UA) Ruhr baut ihre internationale Spitzenforschung immer weiter
aus: Mit dem Research Center "Chemical Sciences and Sustainability"
bündelt das Bündnis aus Ruhr-Universität Bochum, Technischer
Universität Dortmund und Universität Duisburg-Essen seine
Kompetenzen in der Erforschung umweltfreundlicher chemischer
Prozesse.
Am 25. März 2026 wurde das Forschungszentrum
offiziell im Deutschen Bergbau-Museum Bochum eröffnet. Das Research
Center basiert auf der Expertise zahlreicher Forschungskonsortien,
darunter das Exzellenzcluster Resolv der Ruhr-Universität Bochum und
der TU Dortmund. Es widmet sich u. a. der Frage, wie die chemische
Industrie ohne fossile Rohstoffe auskommen kann. Die Erkenntnisse
sollen auch in der Biotechnologie und Medikamentenherstellung
Anwendung finden.
In insgesamt vier Research Centern und
einem College for Social Sciences and Humanities bündeln die drei
Hochschulen der Universitätsallianz Ruhr ihre Kompetenzen, um
zentrale Zukunftsfragen interdisziplinär und international zu
bearbeiten. Themenschwerpunkte sind Gesundheit, Nachhaltigkeit,
Energie und Digitalisierung. idr
Manifesta zeigt mehr
als 50 künstlerische Arbeiten in zwölf Ruhrgebietskirchen / Alle
Angebote sind kostenlos Wie können ungenutzte
Kirchenbauten neu gedacht werden? Und wie kann ihre Transformation
zu Orten des zivilgesellschaftlichen Lebens und der
gemeinschaftlichen Begegnung führen? Mit diesen Fragen setzt sich
die Manifesta 16 Ruhr, die europäische nomadische Biennale für
zeitgenössische Kunst, vom 21. Juni bis 4. Oktober 2026 in Essen,
Bochum, Gelsenkirchen und Duisburg auseinander.
Mehr als 100
internationale Künstler und Kollektive sind beteiligt. Erstmalig
wird die Manifesta vollständig kostenfrei stattfinden.
Veranstaltungsstätten sind zwölf ehemalige oder leerstehende
Kirchen. Anstelle traditioneller kuratorischer Strukturen haben für
die Manifesta 16 Ruhr sogenannte Creative Mediators gemeinsam mit
Fachleuten aus den Bereichen Architektur und Migrationsgeschichte
individuelle ortsspezifische Ansätze für jedes Gebäude entwickelt.
50 Arbeiten sind zu sehen. Thematisiert werden Aspekte wie
Migration, Desinformation, Polarisierung, kollektive
Gedächtnisprozesse und die Schaffung lebenswerterer urbaner Räume.
Mit dabei ist u. a. die Essener Künstlerin Katharina Fritsch, deren
"Hahn und Podest" jetzt im Folkwang-Museum zu sehen ist. Ihr
"Birkenkreuz" wird in der Marienkirche in Essen-Karnap realisiert.
In der Thomaskirche in Gelsenkirchen wird die
Migrationsgeschichte von Frauen in einem Erinnerungsprojekt
aufgearbeitet. Auch lokale Projekte werden in die Manifesta
eingebunden: 16 Basisinitiativen stellen Gemeinschaftsprojekte in
verschiedenen Städten des Ruhrgebiets vor. Zahlreiche Bildungs-
und Vermittlungsprojekte begleiten das Programm. Mit Youth Shift
bringt eine neue Initiative die kritischen Ansichten junger Menschen
aus dem Ruhrgebiet ein. Die offizielle Eröffnung der Manifesta 16
Ruhr findet am 20. Juni auf dem Welterbe Zeche Zollverein in Essen
statt. idr Infos:
http://www.manifesta16.org
Geschäftsentwicklung
2025 Sparda-Bank in Duisburg mit starken Zahlen im Jahr des
IT-Wechsels
Die Sparda-Bank in Duisburg ist auch im besonderen Jahr des
IT-Wechsels der Bank weiter gewachsen. Das belegen die Werte der
Geschäftsentwicklung für das Jahr 2025. Insbesondere das
Geschäftsvolumen entwickelte sich deutlich nach oben: Es stieg von
711 auf 737 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 3,6 Prozent.
Kundeneinlagen und Kundenkredite wachsen weiter Die gute
Bilanz verdankt die Sparda-Bank in Duisburg ihrer starken operativen
Entwicklung. Die Kundeneinlagen sind 2025 um 4,7 Prozent auf 385
Millionen Euro gestiegen (2024: 368 Millionen Euro). Verantwortlich
dafür waren vor allem die kurzfristigen Einlagen.
Wachstum
verzeichnete die Sparda-Bank auch bei den Kundenkrediten: Der
Bestand ist auf gut 235 Millionen Euro und damit um 4,0 Prozent
gewachsen (2024: 226 Millionen Euro). Den größten Anteil daran
hatten die Baufinanzierungen, ein zentrales Geschäftsfeld der
Sparda-Bank in Duisburg. Ihr Volumen erhöhte sich um 3,6 Prozent auf
mehr als 232 Millionen Euro (2024: 224 Millionen Euro) mit einem
Neugeschäft von 34 Millionen Euro.
Mitglieder und Kunden –
Sparda-Bank West arbeitet an Trendwende Nach wie vor ist die
Steigerung der Mitglieder- und Kundenzahlen für die Sparda-Bank in
Duisburg ein wichtiger Schwerpunkt. Zwar gingen die Mitgliederzahlen
im vergangenen Jahr leicht zurück; die Kundenzahlen dagegen beliefen
sich auf dem Vorjahresniveau. Ende 2025 zählte die Filiale in
Duisburg 17.501 Mitglieder (–2,6 Prozent) und 23.220 Kundinnen und
Kunden (+0,5 Prozent).
Wie die Bank die Trendwende
vollziehen und die Bekanntheit ihrer Marke steigern will, zeigt sich
unter anderem aktuell auf vielen Fernseh- und Social-Media-Kanälen.
Alle elf Sparda-Banken, darunter die Sparda-Bank West, zu der auch
die Duisburger Filiale gehört, präsentieren sich dort unter dem
Motto „da, wenn’s zählt“ in einer bundesweiten Markenkampagne als
verlässlicher Begleiter in allen finanziellen Lebenslagen.
Insgesamt ist Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in
Duisburg, mit dem Abschluss des Jubiläumsjahres – die Bank feierte
2025 ihren 125. Geburtstag – sehr zufrieden. Für die Sparda-Bank
West sei der Wechsel des Rechenzentrums und die gleichzeitige
technische Zusammenführung von vier zu nur noch einer Bankleitzahl
„eine echte technische Revolution“ gewesen.
Dominik Kanders
betont: „2025 war durch unser IT-Vorhaben ein sehr anspruchsvolles
Geschäftsjahr. Trotzdem haben wir unsere positive
Geschäftsentwicklung fortsetzen können. Darauf sind wir stolz und
ich bedanke mich bei meinem Team hier in der Filiale in Duisburg,
das im letzten Jahr unglaublich engagiert gearbeitet hat.“
Er ergänzt: „Gemeinsam haben wir zum Wohle unserer Mitglieder viel
erreicht. Besonders freue ich mich, dass wir ihnen mit zwei
After-Work-Konzerten sowie zwei Blumenworkshops in unserer Filiale
und unserem SB-Center in Wedau auch in diesem Jahr wieder ganz
besondere Erlebnisse bieten konnten.“ Die vielseitigen Events
zeigen, wie wichtig der Duisburger Genossenschaftsbank attraktive
Angebote und Services für ihre Mitglieder sind. Aus diesem Grund hat
sie erst kürzlich das SB-Center am Wedauer Markt 11-13 in
Duisburg-Wedau umgebaut und um einen zweiten Geldautomaten
erweitert.
Ausblick – die Ziele für 2026 Auch im
Geschäftsjahr 2026 will die Sparda-Bank in Duisburg ihre
Geschäftsentwicklung weiter voranbringen: Geplant ist die Gewinnung
von weiteren neuen Girokundinnen und -kunden mit einem besonderen
Fokus auf jüngere Zielgruppen.
Im Baufinanzierungsgeschäft strebt die Bank
ein Neugeschäftsvolumen mindestens auf dem Niveau des Vorjahres an.
Neben Kauf- und Anschlussfinanzierungen sollen insbesondere
Modernisierungs- und Sanierungsvorhaben stärker adressiert werden.
Zudem soll die Einlagenbasis weiter ausgebaut werden. Dominik
Kanders fasst zusammen: „Wir haben den Anspruch, nachhaltig zu
wachsen und unsere Ertragskraft zu stärken. Zugleich wollen wir
unsere Rolle als verlässlicher Finanzpartner in unserer Region
weiterhin festigen.“
Die Sparda-Bank in Duisburg Die
Sparda-Bank bietet als Genossenschaftsbank für den privaten Kunden
seit 1980 in Duisburg faire und kompetente Finanzberatung. Sie ist
im Mercator One am Duisburger Hauptbahnhof mit einer großen,
modernen Filiale vertreten. Filialleiter Dominik Kanders und sein
Team von 15 Mitarbeitenden betreuen in Duisburg mehr als 23.000
Kunden. SB-Center befinden sich in der Hansastraße 15 sowie am
Wedauer Markt 11–13 in Duisburg-Wedau.

Preise für Wohnimmobilien im 4. Quartal 2025: +3,0 % zum
Vorjahresquartal
Im Jahresdurchschnitt 2025 erster Anstieg der
Immobilienpreise seit 2022 Preise für Wohnimmobilien, 4. Quartal
2025 (vorläufig) +3,0 % zum Vorjahresquartal +0,1 % zum
Vorquartal Preise für Wohnimmobilien, Jahr 2025 (vorläufig) +3,2 %
Jahresdurchschnitt 2025 gegenüber 2024
Die Preise für
Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland sind im 4. Quartal
2025 um durchschnittlich 3,0 % gegenüber dem 4. Quartal 2024
gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, war dies der fünfte Anstieg im Vorjahresvergleich in
Folge. Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich die Preise um 0,1 %.
Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Preise im Jahresdurchschnitt 2025
um 3,2 % und damit zum ersten Mal seit 2022.

Preise in allen Regionen gegenüber dem Vorjahresquartal
gestiegen, gegenüber dem Vorquartal teilweise gesunken Im
4. Quartal 2025 kosteten Wohnimmobilien in allen Regionen
Deutschlands im Durchschnitt mehr als im Vorjahresquartal. Für
Eigentumswohnungen zahlten Käuferinnen und Käufer im 4. Quartal 2025
in dünn besiedelten ländlichen Kreisen 5,4 % und in kreisfreien
Großstädten außerhalb der TOP-7-Metropolen 4,8 % mehr als im
4. Quartal 2024.
In den sieben größten Städten Deutschlands
(Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und
Düsseldorf) stiegen die Preise um 2,1 % gegenüber dem
Vorjahresquartal. Auch die Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten
sich im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahresquartal mit 3,2 % am
stärksten in den dünn besiedelten Kreisen und mit 3,1 % in den
kreisfreien Großstädten.
In den Metropolen verteuerten sich
Ein- und Zweifamilienhäuser um 1,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal.
Gegenüber dem Vorquartal sind die Preise für Wohnimmobilien in
einigen Regionen gestiegen und in anderen gefallen. Niedriger als im
Vorquartal waren die Preise beispielsweise für Eigentumswohnungen in
den Metropolen mit -1,6 % und in kreisfreien Großstädten mit -0,1 %.
I
n den dünn besiedelten ländlichen Kreisen stiegen die
Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen hingegen um 2,6 %. Die
Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sanken gegenüber dem
Vorquartal in den kreisfreien Städten um 1,5 %, in den dünn
besiedelten ländlichen Kreisen um 0,3 %.
In den Metropolen
kosteten Ein- und Zweifamilienhäuser hingegen 0,9 % mehr als im
3. Quartal 2025. Erster Preisanstieg im Jahresdurchschnitt seit 2022
Im Jahresdurchschnitt 2025 sind die Preise für Wohnimmobilien nach
vorläufigen Ergebnissen um 3,2 % gegenüber dem Jahr 2024 gestiegen.
2024 und 2023 waren die Jahresdurchschnittspreise im
Vorjahresvergleich noch gesunken: Während 2024 die Preise
durchschnittlich um 1,5 % niedriger waren als im Vorjahr, kosteten
2023 Wohnimmobilien durchschnittlich 8,4 % weniger als noch 2022.
Zuletzt war der Jahresdurchschnitt 2022 um 6,1 % gegenüber
2021 angestiegen. Mit der aktuellen Veröffentlichung wurde das
Ergebnis des 3. Quartals 2025 für den bundesweiten Häuserpreisindex
um 0,2 Prozentpunkte nach unten revidiert (vorläufiger Wert: +3,3 %
zum Vorjahresquartal, revidierter Wert: +3,1 %). Revisionen werden
regelmäßig durchgeführt, um nachträgliche Meldungen zu
berücksichtigen.
NRW: Russland-Importe stark
rückläufig während China deutlich zulegt
* Rückgang von 96 % bei den Importen aus Russland *
Arzneiwaren als wichtigstes Exportgut nach Russland und China *
Importe von Metallen aus Russland und Datenverarbeitungsgeräten aus
China dominant
Der Warenhandel zwischen Nordrhein-Westfalen
und Russland ist im Zeitraum von 10 Jahren stark zurückgegangen.
Nach vorläufigen Daten wurden 2025 Waren im Wert von 696 Millionen
Euro aus Nordrhein-Westfalen in die Russische Föderation exportiert.
Das entspricht einem Rückgang um 78 % im Gegensatz zu 2015 (damals:
3,2 Milliarden Euro). Besonders deutlich zeigt sich der Rückgang bei
den Importen: Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert von 152 Millionen
Euro aus Russland importiert.
Damit ist die Importsumme im
Vergleich zu 2015 um 96 % gesunken (damals: 3,88 Milliarden Euro).
Ein Grund für diese Entwicklung dürfte das am 24. Februar 2022 von
der EU beschlossene Sanktionspaket gegen Russland infolge des
Angriffskriegs auf die Ukraine sein.

Wichtigste Exportgüter nach Russland sind Arzneiwaren Zu den
wichtigsten Exportgütern aus Nordrhein-Westfalen in die Russische
Föderation zählten im Jahr 2025 Pharmazeutische Spezialitäten und
Erzeugnisse mit einem Wert von 150,7 Millionen Euro. Auf dem zweiten
Platz folgten Maschinen für die Landwirtschaft mit 95 Millionen
Euro. 10 Jahre zuvor waren es besonders Kunststoffe in Primärformen
im Wert von 211,7 Millionen Euro, gefolgt von Karosserieteilen
(Andere Teile u. a. Zubehör für Kraftwagen) mit einem Wert von knapp
158,2 Millionen Euro.
Auf der Importseite bildeten 2025
Nichteisenmetalle und Halbzeug daraus die größte Warengruppe. Aus
Russland wurden in diesem Segment Waren im Wert von 73,3 Millionen
Euro nach Nordrhein-Westfalen eingeführt. Es folgte Aluminium und
Halbzeug daraus mit rund 21 Millionen Euro. Im Jahr 2015 waren es
dagegen noch Erdöl mit einem Importwert von knapp 1,5 Milliarden
Euro und Aluminium und Halbzeug daraus im Wert von 337 Millionen
Euro die wichtigsten Importgüter.

Rückgang bei Exporten nach China bei gleichzeitiger Steigerung
der Importe Auch der Warenhandel mit der Volksrepublik China hat
sich in den letzten 10 Jahren verändert: Im Jahr 2025 wurden Waren
im Wert von 9,1 Milliarden Euro aus NRW in die Volksrepublik China
exportiert. Bei einer Exportsumme von 10,3 Milliarden Euro im Jahr
2015 entspricht das einem Rückgang von ca. 11,2 %. Auf der Seite
des Imports hingegen ist 2025 mit einer Importsumme von 36,9
Milliarden Euro eine Steigerung von über 44 % zu erkennen (2015:
25,5 Milliarden Euro).
Exporte von Arzneiwaren und Importe
von technischen Geräten geprägt Die wichtigsten Exportgüter im
Jahr 2025 in die Volksrepublik China waren ebenfalls Pharmazeutische
Spezialitäten und Erzeugnisse mit einem Wert von 646,3 Millionen
Euro. Auf Platz zwei folgten Kunststoffe in Primärformen mit einer
Exportsumme von 491,4 Millionen Euro.
Im Jahr 2015 waren
ebenfalls Pharmazeutische Spezialitäten und Erzeugnisse (794,3
Millionen Euro) mit der höchsten Exportsumme in die Volksrepublik
China an der Spitze. Damals folgten allerdings Andere Teile u. a.
Zubehör für Kraftwagen mit einer Exportsumme von 532,3 Millionen
Euro auf Rang zwei. Der Import aus der Volkrepublik China war 2025
besonders durch den Import von Datenverarbeitungsgeräten mit einer
Summe von 5,9 Milliarden Euro geprägt.
Darauf folgten mit
einer Importsumme von knapp 3,1 Milliarden Euro Geräte und
Einrichtungen der Telekommunikationstechnik. 2015 standen mit einer
Importsumme von 5,6 Milliarden Euro ebenfalls
Datenverarbeitungsgeräte an der Spitze der Importe aus der
Volksrepublik China. Ebenfalls gefolgt von Geräten und Einrichtungen
der Telekommunikationstechnik mit einer Importsumme von 2,0
Milliarden Euro.
Solaratlas: Zahl der
Photovoltaik-Anlagen in Duisburg wächst in 2025 um 34 Prozent
Die Energiewende in den Privathaushalten läuft weiter auf
Hochtouren: Immer mehr Menschen entscheiden sich für die
Installation einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach und
produzieren damit umweltfreundlich ihren eigenen Strom. Gleichzeitig
machen sie sich unabhängiger von schwankenden Energiepreisen.
2025 veröffentlichte der lokale Energiedienstleister erstmals
einen Solaratlas für Duisburg, der jetzt seine zweite Auflage
erfährt. Die Datenauswertung des Markstammdatenregisters der
Bundesnetzagentur zeigt deutlich: Duisburg erlebt weiterhin einen
enormen Zuwachs an PV-Anlagen, insgesamt waren mit Ende des
vergangenen Jahres 11.561 Anlagen in Betrieb.

2.917 PV-Anlagen sind in Duisburg im Jahr 2025 in Betrieb
genommen worden. 1.596 dieser Anlagen sind sogenannte
Balkonkraftwerke, also Solaranlagen mit einer Nettoleistung von
maximal 800 Watt. Bei diesen Kleinanlagen ist die Zuwachsrate
besonders enorm und liegt bei 62 Prozent.
Weil
Privatpersonen und Unternehmen ihre neuen PV-Anlagen vor allem auf
eine hohe Eigenverbrauchsquote des erzeugten Stroms ausrichten, ist
auch die Zahl der Batteriespeicher in Duisburg deutlich angestiegen.
Mehr als 1.700 Batteriespeicher wurden im Jahr 2025 in Duisburg neu
gemeldet.

Detaillierte Daten für die einzelnen Stadtbezirke Der
Solaratlas der Stadtwerke Duisburg betrachtet nicht nur die
Entwicklung in der gesamten Stadt, sondern auch in den einzelnen
Ortsteilen: 2025 verzeichnete der Postleitzahlenbereich von Wedau
und Bissingheim einen Zuwachs bei den Anlagen von 55 Prozent. Dort
sind nun 319 Anlagen in Betrieb.

Enorm war auch der Zubau im Postleitzahlenbereich von
Mittelmeiderich mit 54 Prozent, wo nun 274 Anlagen für
ressourcenschonende Stromerzeugung sorgen. In allen Ortsteilen in
Duisburg sind die Zuwachsraten auch im Jahr 2025 deutlich
zweistellig und liegen mindestens bei 21 Prozent.

Meiste PV-Erzeugung ist in Bergheim zu finden Die meisten
Anlagen in der Stadt stehen weiterhin in Bergheim. Fast 1.400
Anlagen sorgen dort für eine Erzeugungsleistung von 12.800 Kilowatt
peak (kWp). Insgesamt bringen es alle in Duisburg gemeldeten Anlagen
auf eine Brutto-Erzeugungsleistung von 114.400 kWp. 26.600 kWp sind
erst im vergangenen Jahr hinzugekommen.

Die enormen Zuwachsraten machen deutlich, welches Potenzial in
dieser Form der Energieerzeugung weiterhin im urbanen Raum liegt.
Der Solaratlas schlüsselt auf, in welchen Postleitzahlenbereichen
welche Erzeugungsleistung schon heute erreicht wird.

Aktionsmonat März: Jedes 5. PV-Modul geschenkt Die Stadtwerke
Duisburg unterstützen Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer
dabei, selbst in die Stromproduktion auf dem eigenen Dach
einzusteigen. Im Aktionsmonat März gibt es attraktive Angebote, bei
denen es jedes 5. Modul einer Anlage bis 24,99 kWp geschenkt gibt.

Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden übersichtlich und
einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke Standardpakete geschnürt:
Ein XL-Solarpaket mit einer Leistung von 10,25 kWp gibt es inklusive
Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage und elektronischer
Inbetriebnahme bereits für unter 13.000 Euro.

Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer
Internetseite www.swdu.de/pv-aktion zusammengestellt. Eine erste
Kalkulation ist live auf der Website oder per Telefon
(0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei bis drei Tagen findet ein
erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung und Terminabstimmung
vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten nutzbaren
Kilowattstunde.
ADAC-Stauprognose: 27. bis 29. März
2026 - Hohe Belastung auf den Fernstraßen / 10 Bundesländer starten
in die Osterferien Mit dem Start der Osterferien am
Wochenende vom 27. bis 29. März 2026 steigt die Staugefahr auf den
deutschen Autobahnen deutlich. In Baden-Württemberg, Bayern, Berlin,
Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Hessen,
Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein beginnen die
Ferien. Bremen und Niedersachsen haben bereits seit einer Woche
Osterferien.
Der verkehrsreichste Tag des Wochenendes wird
der Freitag, der 27. März, sein. Vor allem am Nachmittag treffen
Berufsverkehr und Reisewelle aufeinander. Lange Staus sind
insbesondere auf den Hauptverbindungen in Richtung Nord- und Ostsee
sowie in die Alpen und Mittelgebirge zu erwarten. Aufgrund der
frühen Osterferien zieht es viele Urlauber in Wintersportgebiete.
Auch am Samstagvormittag bleibt die Staugefahr hoch, erst im
Tagesverlauf entspannt sich die Verkehrslage etwas. Der Sonntag
dürfte insgesamt deutlich ruhiger verlaufen.
Die Bautätigkeit
auf den Autobahnen nimmt weiter zu und sorgt zusätzlich für
Engpässe, obwohl die Zahl der Baustellen ihren Jahreshöchststand
noch nicht erreicht hat. zu den besonders staugefährdeten Autobahnen
zählen unter anderem: A1 Fehmarn - Lübeck – Hamburg – Bremen -
Osnabrück; Köln - Dortmund A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover –
Berliner Ring A3 Arnheim - Oberhausen – Köln; Würzburg – Nürnberg
- Passau A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden -
Görlitz A5 Karlsruhe – Basel; Frankfurt – Kassel A6 Heilbronn
– Nürnberg - Pilsen A7 Hamburg – Hannover – Kassel - Fulda; Ulm –
Füssen/Reutte A8 Karlsruhe - Stuttgart – München – Salzburg A9
Halle/Leipzig - Nürnberg – München A10 Berliner Ring A93
Rosenheim – Kiefersfelden A94 München – Passau A95 München –
Garmisch-Partenkirchen A96 München - Lindau A99 Autobahnring
München
Auch im benachbarten Ausland muss auf wichtigen
Reiserouten mit Staus gerechnet werden. In Österreich sind davon vor
allem die Tauernautobahn (A10), die Inntalautobahn (A12) und die
Brennerautobahn (A13) zwischen Innsbruck und dem Brennerpass
betroffen. Baustellen und hohes Verkehrsaufkommen können dort für
Verzögerungen sorgen.
Zu den besonders belasteten Strecken in
der Schweiz zählen die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen,
die A2 von Luzern über den Gotthard bis nach Chiasso sowie die A3
von Basel nach Chur. In Italien ist insbesondere die Brennerroute
(A22) staugefährdet. Darüber hinaus kann es in den beliebten
Urlaubsregionen Südtirols, beispielsweise im Pustertal, Grödnertal,
Gadertal und Vinschgau, zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen.
Ausblick auf das Osterwochenende: Der Gründonnerstag zählte
im Jahr 2025 zu den zehn staureichsten Tagen des Jahres. Vor allem
in den Nachmittags- und Abendstunden war die Staugefahr besonders
hoch. Auch in diesem Jahr erwartet der ADAC den meisten Reiseverkehr
am Gründonnerstag. Am Ostermontag, dem 6. April, ist nachmittags auf
den Rückreiserouten mit erhöhtem Verkehr zu rechnen. Am Ostersonntag
wird es hingegen sehr ruhig auf den Fernstraßen sein. Informationen
auf www.adac.de.
Zeichen für den Klimaschutz:
Ruhrgebietsstädte machen mit bei der Earth Hour Rund 25
Städte und Gemeinden im Ruhrgebiet machen bei der diesjährigen Earth
Hour der Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF)
mit. Am Samstag, 28. März, um 20.30 Uhr, setzen sie ein Zeichen für
den Klimaschutz und schalten für eine Stunde die Beleuchtung
markanter Orte und Bauwerke aus.
So erlischt das Licht z. B.
am Gasometer Oberhausen, am Bergbaumuseum in Bochum und am
Glaselefanten im Maximilianpark Hamm, im Landschaftspark
Duisburg-Nord und im Gelsenkirchener Nordsternpark. Die
Emschergenossenschaft löscht das Licht sogar über das gesamte
Wochenende, etwa an der Emscherkunst-Brücke "Slinky Springs to Fame"
in Oberhausen. idr - Infos:
http://www.wwf.de/earthhour
Regierungspläne zur
Riester-Reform laufen auf noch stärkere soziale Schieflage hinaus –
besser gesetzliche Rente stärken Die 2001 eingeführte
Riester-Rente sollte breiten Bevölkerungsschichten zu einer privaten
Altersvorsorge verhelfen. Damit soll die Lücke geschlossen werden,
die durch eine Schwächung der gesetzlichen Rentenversicherung erst
geschaffen wurde. Funktioniert hat das nicht. Zu gering ist die
Verbreitung, zu unübersichtlich ist der Markt der Vorsorgeprodukte,
zu gering sind die Renditen.

C Hans-Böckler-Stiftung
Immerhin eines kann man den Müttern
und Vätern der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge aber
zugutehalten, so Dr. Florian Blank, Rentenexperte des Wirtschats-
und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der
Hans-Böckler-Stiftung: Sie haben sich wenigstens bemüht, die
Förderung so zu konstruieren, dass Menschen mit geringeren Einkommen
und Menschen mit Kindern von den staatlichen Zulagen besonders
profitieren. Gemessen an ihren eigenen Sparbeiträgen bekommen
Geringverdienende mit Riester-Rente bislang mehr vom Staat als
Besserverdienende.
Wer hat, dem wird gegeben...

Die aktuelle Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag
vorgenommen, die Riester-Rente zu reformieren. Inzwischen liegt ein
Entwurf mit einer neuen Fördersystematik vor und wird im Bundestag
beraten. Blank hat in einer neuen Studie die neuen Regelungen mit
den alten verglichen.* Sein Fazit: „Wer hat, dem wird gegeben.“ Der
Regierungsentwurf beende „die bisherige Praxis, Menschen mit
geringem Einkommen besonders profitieren zu lassen“.

Die Förderung der privaten Altersvorsorge geschieht auf zwei
Wegen: erstens durch direkte Zuschüsse, zweitens durch Abzug der
Vorsorgeaufwendungen vom zu versteuernden Einkommen. Im ersten Fall
profitieren vor allem kleine Einkommen, im zweiten größere. Nach
dem neuen Modell treten an die Stelle pauschaler Zuschüsse
prozentuale Beträge – je nach Höhe des selbst aufgebrachten
Sparbetrags. Und die Obergrenze für die steuerlich abzugsfähigen
Aufwendungen für die Altersvorsorge steigt. Die Zulagenförderung
soll laut Gesetzentwurf 2029 für Sparbeiträge im unteren Bereich
noch einmal angehoben werden.

Ergebnis der Analyse: „Personen mit einem höheren
Vorsorgeaufwand profitieren damit deutlich und umso mehr, je höher
der Grenzsteuersatz liegt“, sprich: je höher ihr Einkommen ist.
Während der Sonderausgabenabzug bisher auf maximal 2100 Euro
begrenzt war, können durch die neue Berechnung beispielsweise für
eine Person mit zwei Kindern jetzt fast 2900 Euro daraus werden –
was bei hohen Grenzsteuersätzen über 1300 Euro Steuerersparnis
bringen kann.
Die finanziellen Folgen hat Blank exemplarisch
für Personen mit unterschiedlichen Einkommen, mit und ohne Kinder,
durchgerechnet. Dabei geht der Forscher davon aus, dass jeweils vier
Prozent vom Einkommen für die private Altersvorsorge angelegt werden
– im alten Recht einschließlich der Zulagen. Der Vergleich zeigt
konkret, wie der soziale Ausgleich im neuen Zulagensystem vor allem
für Menschen mit geringerem Einkommen sinken würde.
Beispielsweise erhält eine alleinstehende Person mit 1000 Euro
monatlichem Bruttoeinkommen nach dem alten Recht eine Förderung von
175 Euro pro Jahr. Nach dem neuen Recht würde der Betrag auf 144
Euro sinken, wenn diese Person 4 Prozent ihres Bruttoeinkommens und
damit sogar mehr als bisher spart. Bei 2000 Euro Monatsbrutto ändert
sich kaum etwas, jenseits davon fließen nach dem neuen Recht höhere
Zulagen. Bei einer kinderlosen Person mit einem sehr hohen
Monatseinkommen von 8000 Euro brutto werden so beispielsweise aus
bisher rund 990 Euro jährlicher Förderung rund 1060 Euro. Bei
Personen mit Kindern ist das grundsätzliche Muster ähnlich, die
Schieflage sogar noch ausgeprägter.
Etwas weniger drastisch,
aber trotzdem spürbar sind die Konsequenzen, wenn man vergleicht,
wie hoch der Anteil der staatlichen Förderung an den gesamten
Vorsorgeaufwendungen der Beispielpersonen ist. Bei kinderlosen
Alleinstehenden mit 1000 Euro Monatsbrutto liegt diese Quote im
alten Recht bei gut einem Drittel, bei noch geringeren Einkommen
sogar bei bis zu 75 Prozent. In diesem Einkommensbereich würde die
Förderung nach den Plänen der Bundesregierung geringer ausfallen,
insbesondere bei Menschen, die kaum über Einkommen verfügen.
Oberhalb davon würde nach dem vorgeschlagenen neuen Recht wie bisher
die Förderquote jenseits von 2000 Euro Monatsbrutto kontinuierlich
ansteigen und bei sehr hohen Monatseinkommen zwischen 8000 und 11000
Euro brutto Werte von mehr als 45 Prozent erreichen.
Kritisches Fazit des WSI-Experten: „Die öffentlich geförderte
private Vorsorge hat sich in der bisherigen Form als Irrweg
erwiesen. Anstatt sie generell auf den Prüfstand zu stellen und eine
konsistente Alterssicherung aufzubauen, die der öffentlichen
Rentenversicherung die zentrale Rolle zuweist, soll nun die private
Vorsorge verschlimmbessert werden“, so Blank.
Das bekräftigt
Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, wissenschaftliche Direktorin des WSI:
„Die Politik wäre gut beraten, die Reform der Förderung unter
sozialen Gesichtspunkten zu überprüfen und zu verändern und die
Förderung für Menschen mit niedrigen Einkommen besonders zu betonen.
Mit Änderungen sollte auch nicht bis 2029 gewartet werden.
Wichtiger als diese Reform der privaten Vorsorge ist die
Fokussierung auf das Gesamtsystem der Alterssicherung und die
dauerhafte Stärkung der gesetzlichen Rente – die Koalition vergeudet
hier politisches Kapital.“
Mercator Matinée: Die
Entstehung des Corputius-Plans Zum Auftakt der
diesjährigen „Mercator Matinéen“ lädt das Kultur- und
Stadthistorische Museum am Sonntag, 29. März, um 11.15 Uhr in die
Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 ein. Sie stehen in
diesem Jahr unter dem Motto „Stadt“.
In einer szenischen
Lesung und einem Podiumsgespräch nehmen „Mercators Nachbarn“ das
frühneuzeitliche Duisburg in den Blick. Der älteste vermessene
Stadtplan von Duisburg ist nicht nur ein ästhetisches Meisterwerk,
sondern zugleich ein bedeutendes Dokument der Stadtgeschichte: der
Corputius-Plan von 1566.
Die Perspektive aus Nordwesten
zeigt Duisburg noch in seiner fast mittelalterlichen Struktur.
Geschaffen wurde der Plan von Johannes Corputius, einem Studenten
aus Breda, der bei Gerhard Mercator Landvermessung und Kupferstechen
erlernte. Die großformatige Karte entstand zu einer Zeit, als Herzog
Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg den Bau einer Universität in
Duisburg plante.
In zwei Spielszenen führen „Mercators
Nachbarn“ in die Entstehungszeit des Plans zurück – an zentrale Orte
wie Mercators Werkstatt und mitten hinein in die Herausforderungen,
mit denen Corputius zu kämpfen hatte. In einem anschließenden
Podiumsgespräch erläutern sie, wie das Leben im frühneuzeitlichen
Duisburg eigentlich aussah. Die Teilnahme kostet für Erwachsene
sechs Euro (ermäßigt vier Euro); eine Kartenreservierung wird
empfohlen. Weitere Informationen gibt es im Internet auf
www.stadtmuseum-duisburg.de.
„Schiene NRW“
braucht regionale und fachliche Kompetenz Schienennetz von großer
Bedeutung für Standort NRW Der Fahrgastverband PRO BAHN
fordert Stärkung von regionaler Kompetenz und Sachkompetenz und
bessere finanzielle Ausstattung der Organisation des
Schienenverkehrs. In der Anhörung von Experten vor dem Landtag NRW
am 27. März 2026 wird der Fahrgastverband diesen Standpunkt deutlich
machen. Anlass ist die Beratung über die Gründung eines zentralen
Aufgabenträgers „Schiene NRW“. Hierfür liegt dem Landtag NRW eine
Novellierung des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr
(ÖPNVG) vor.

In Nordrhein-Westfalen soll die Organisation des
Schienenverkehrs durch Gründung des Dachaufgabenträgers Schiene.NRW
gebündelt werden, der die Aufgaben der bisher drei zuständigen
Zweckverbände VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr), NWL (Zweckverband
Nahverkehr Westfalen-Lippe) und go.Rheinland übernehmen soll.
Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die Bildung einer
schlagkräftigen Organisation, die künftig den Schienenverkehr für
die Bürger zwischen Rheine und Siegen, zwischen Aachen und Minden
zentral gestalten soll, fordert aber weiterhin Verbesserungen der
Organisation. mehr...
Atommülltransporte durch Duisburg
und Moers - BUND ruft zur Mahnwache auf Hochradiaktiver
Atommüll gehört nicht auf die Autobahn - Mahnwache zur
CASTOR-Transport-Beobachtung Die seit langem
drohenden Transporte von hochradioaktivem Atommüll aus Jülich nach
Ahaus stehen unmittelbar bevor. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz
Deutschland (BUND) geht davon aus, dass diese in der Nacht von
Dienstag auf Mittwoch auch über Duisburger und Moerser Stadtgebiet
rollen werden. Die Umweltorganisation ruft in der Nähe der
Autobahnbrücke der A42 am Dienstag ab 20.00 Uhr zu einer Mahnwache
auf.
Nachdem der Eilantrag des BUND zur Verhinderung der
Atommülltransporte vom Oberverwaltungsgericht Brandenburg abschlägig
beschieden wurde, gibt es zunächst grünes Licht für die
Castortransporte. Die Entscheidung im Hauptverfahren steht zwar noch
aus, aber trotzdem ist mit dem Beginn der Transporte ist nun am
Dienstag, dem 24.3. zu rechnen. Auch zur Frage der bislang als
Geheimsache eingestufte Transportstrecke ist inzwischen klar, dass
diese über Moerser und Duisburger Stadtgebiet rollen werden.
Dabei wird die Transportstrecke für die 130 Tonnen schweren
Transportfahrzeuge über die Baerler Brücke der A 42 führen. Dies
gilt als gesichert, weil erst vor wenigen Tagen vom
Bundesverkehrsministerium eine Drohenflugverbotszone entlang einer
möglichen Strecke ausgewiesen wurde, die eben auch diese Brücke
betrifft.
Kerstin Ciesla, stellvertretende
Landesvorsitzende des BUND und Sprecherin der Kreisgruppe Duisburg
erläutert: "Wir halten es für unverantwortlich, diese Transporte
durchzuführen - besonders in diesen unsicheren Zeiten und über kaum
zu schützende Autobahnen. Dieser Atommüll gehört nicht auf die
Autobahnen oder in ein unsicheres Zwischenlager in Ahaus. Der
Atommüll soll in Jülich bleiben, auch wenn das bedeutet, dort ein
neues Lager zu errichten."
Michael Zerkübel, BUND Moers
ergänzt: "Wir haben im vergangen Sommer hilflos zusehen müssen, wie
Drohen die deutsche Flughäfen lahmgelegt haben. Wer garantiert, dass
dies jetzt nicht über der Transportstrecke auftauchen?!"
Mit
der angekündigten und polizeilich genehmigten Mahnwache möchte der
BUND die Menschen in der Region sensibilisieren, denn es drohen noch
Dutzende weitere solcher Transporte. Diese beginnt um 20.00 Uhr auf
dem Pendlerparkplatz Hegentweg, Ecke Rheindeichstrasse und wird
enden, nachdem der Castortransport die Brücke passiert hat,
spätestens aber in der Nacht zum Mittwoch um 4.00.
Aufgrund
des begrenzten Parkraums werden die Teilnehmer*innen gebeten,
Parkmöglichkeiten in näheren Umfeld, z.B. Kohlenhuckstrasse zu
nutzen und zu Fuß zum Veranstaltungsgelände zu kommen.

Spargelanbau in Deutschland geht zurück
• Erntemenge (-9 %), Anbaufläche (-13 %) und Zahl der
Betriebe (-29 %) im Jahr 2025 gegenüber 2015 gesunken • 79 % des
im Jahr 2025 importierten Spargels während der Saison von März bis
Juni eingeführt
Der Spargelanbau in Deutschland geht zurück:
Sowohl Erntemenge und Anbaufläche als auch die Zahl der Spargel
anbauenden Betriebe ist in den vergangenen zehn Jahren gesunken. Im
Jahr 2025 wurden in Deutschland 103 900 Tonnen Spargel geerntet. Das
waren 3,9 % weniger als im Jahr 2024 (108 100 Tonnen) und 8,5 %
weniger als zehn Jahre zuvor (2015: 113 600 Tonnen), wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Ein Grund für
die geringere Spargelernte ist der Rückgang der Anbaufläche: Im Jahr
2025 umfasste die gesamte Anbaufläche für Spargel deutschlandweit 22
500 Hektar – das waren 1,5 % weniger als im Jahr zuvor (22 800
Hektar) und 12,5 % weniger als im Jahr 2015 mit 25 700 Hektar.

Vor allem kleinere Betriebe haben sich in den
vergangenen Jahren aus dem Spargelanbau zurückgezogen. Dadurch nahm
die Zahl der Betriebe deutlich stärker ab als Anbaufläche und
Erntemenge: von 1 900 im Jahr 2015 auf 1 350 im Jahr 2025 – ein
Rückgang um 29,3 %.
Die meisten Betriebe gab es 2025 in
Bayern (290), Nordrhein-Westfalen (265) und Baden-Württemberg (210).
Die größten Anbauflächen lagen in Niedersachsen (4 300 Hektar),
Nordrhein-Westfalen (4 100 Hektar) und Brandenburg (4 000 Hektar).
24 500 Tonnen Spargel wurden 2025 importiert, vor allem aus Spanien,
Mexiko und Griechenland Spargel kommt nicht nur aus heimischem
Anbau, sondern wird auch aus dem Ausland eingeführt.
Im
Jahr 2025 wurden 24 500 Tonnen Spargel nach Deutschland importiert,
das entspricht einem Viertel der einheimischen Produktion. Die
Spargel-Importe waren gegenüber dem Jahr zuvor um 6,4 % gestiegen
(2024: 23 100 Tonnen), gegenüber dem Jahr 2015 um 3,4 %
(23 700 Tonnen). Der überwiegende Teil des Import-Spargels wird
eingeführt, wenn auch hierzulande Saison für das Gemüse ist: 79,4 %
des im Jahr 2025 importierten Spargels wurde in den Monaten März bis
Juni eingeführt.
Wichtigstes Herkunftsland für Spargel war
im Jahr 2025 Spanien: 26,8 % des importierten Spargels kam von dort
(6 600 Tonnen). Es folgten Mexiko mit einem Anteil von 19,7 %
(4 800 Tonnen) und Griechenland mit einem Anteil von 19,6 %
(4 800 Tonnen). Im Jahr 2025 wurden 4 500 Tonnen Spargel aus
Deutschland exportiert. Das waren 2,7 % weniger als im Jahr 2024
(4 600 Tonnen) und 13,0 % mehr als im Jahr 2015 (4 000 Tonnen).
NRW: Güterumschlag der Binnenschifffahrt 2025 um fast 2 %
gesunken * Umschlag bei Erzen, Steinen und Erden um
8,5 % zurückgegangen * Rund ein Drittel der gesamten Tonnage
waren Gefahrgüter * Rhein weiterhin wichtigste Wasserstraße in
NRW S
In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden im
Jahr 2025 insgesamt 97,9 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, lag der Güterumschlag der
Binnenschiffe damit um 1,9 % unter dem Ergebnis des entsprechenden
Vorjahreszeitraums.
Güterumschlag von Erzen, Steinen und
Erden um 8,5 % gesunken 71,9 % der im Jahr 2025 umgeschlagenen Güter
stammten aus vier Güterabteilungen: 25,9 Millionen Tonnen waren
Erze, Steine und Erden, das sind 8,5 % weniger als im gleichen
Zeitraum 2024; 22,0 Millionen Tonnen Kokerei- und
Mineralölerzeugnisse (+2,3 %); 11,6 Millionen Tonnen Kohle, rohes
Erdöl und Erdgas (+0,8 %) und 10,8 Millionen Tonnen chemische
Erzeugnisse (–0,1 %).

Gefahrgüter machten rund ein Drittel an der gesamten Tonnage aus Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, wurden im Jahr 2025 rund 28,7
Millionen Tonnen Gefahrgut, z. B. flüssige Mineralölerzeugnisse, in
den NRW-Häfen empfangen oder versandt, das waren 1,5 % mehr als von
Januar bis Dezember 2024. Damit machten Gefahrgüter, die in
verschiedenen Güterabteilungen vorkommen können, 29,3 % der
insgesamt umgeschlagenen Tonnage aus.

Drei Viertel der Güter wurden in Rhein-Häfen umgeschlagen
Die bedeutendste Binnenwasserstraße in Nordrhein-Westfalen blieb der
Rhein. Von Januar bis Dezember 2025 wurden drei Viertel (75,0 %)
aller beförderten Güter in Häfen entlang dieser Wasserstraße
umgeschlagen. Auf den Plätzen zwei und drei rangierten das
Westdeutsche Kanalgebiet (23,3 %) und der Mittellandkanal (1,7 %).
Das Schlusslicht bildete das Wesergebiet (0,1 %). Je nach
Wasserstraße wurden schwerpunktmäßig unterschiedliche Güter
umgeschlagen: In den Rhein-Häfen dominierten Erze, Steine und Erden
(33,0 %) sowie Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (16,8 %).
Auf Binnenschiffen im Westdeutschen Kanalgebiet wurden vor allem
Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (40,9 %) sowie Kohle, rohes Erdöl
und Erdgas (17,5 %) umgeschlagen. Im Mittellandkanal-Gebiet
überwogen Erze, Steine und Erden mit 24,8 %, gefolgt von Kokerei-
und Mineralölerzeugnissen mit 22,6 %. Auf der Weser machten
landwirtschaftliche Erzeugnisse mit 51,3 % den größten Anteil aus.
Knapp 4,0 Millionen Erwerbstätige leisten Nachtarbeit
Anteil der Erwerbstätigen mit Nachtarbeit 2024 bei Männern (11,7 %)
fast doppelt so hoch wie bei Frauen (6,5 %)
Für
Nachtarbeitende bedeutet die Umstellung auf Sommerzeit eine Stunde
weniger Arbeit. Knapp 4,0 Millionen Erwerbstätige in Deutschland
haben im Jahr 2024 Nachtarbeit geleistet. Damit arbeiteten 9,3 % der
42,6 Millionen Erwerbstätigen zumindest gelegentlich zwischen 23 Uhr
und 6 Uhr. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zur
Zeitumstellung in der Nacht von Samstag auf Sonntag (29. März 2026)
nach Ergebnissen des Mikrozensus 2024 mit.
Demnach war der
Anteil der nachts arbeitenden Erwerbstätigen unter Männern (11,7 %)
fast doppelt so hoch wie bei Frauen (6,5 %). Zudem ist Nachtarbeit
bei Erwerbstätigen im jungen Alter (bis 34 Jahre: 10,6 %) und im
mittleren Alter (35 bis 54 Jahre: 9,6 %) verbreiteter als bei
denjenigen ab 55 Jahren (7,4 %).

Bei vorbereitenden Baustellenarbeiten, der Bauinstallation
und dem sonstigen Ausbaugewerbe arbeiteten mit einem Anteil von
1,8 % die wenigsten Erwerbstätigen nachts – gefolgt von
IT-Dienstleistungen (3,6 %) sowie Erziehung und Unterricht (3,8 %).
Fünf Euro Rabatt mit dem eezy-Tarif auf Fahrten rund um Ostern
Von Samstag, 28. März, bis einschließlich Sonntag,
12. April, erhalten Fahrgäste, die mit dem eezy-Tarif Busse und
Bahnen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und anderer
Verkehrsgesellschaften im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) nutzen,
fünf Euro Rabatt auf ihre Fahrt.
Zur Aktivierung des
Rabatts geben Fahrgäste einfach den Code „OSTERN2026“ beim Check-in
in das dafür vorgesehene Gutschein-Feld in der myDVG Bus&Bahn-App
ein. Der Rabatt wird dann automatisch bei der Abrechnung abgezogen.
Rund um Ostern können Fahrgäste die fünf Euro dann über beliebig
viele Fahrten nutzen, bis sie aufgebraucht sind. Restbeträge, die am
13. April noch bestehen, verfallen.
Der eezy-Tarif ist ein
elektronischer Tarif für NRW, der neben einem Grundpreis nur die
tatsächlich gefahrenen Kilometer erfasst. Dafür sind keine
Tarifzonen und keine Tickets nötig. Weitere Informationen zu eezy
und der Aktion gibt es auf der DVG-Webseite unter
www.dvg-duisburg.de/eezy.
Innenhafen: So schön wird der erste Marina Markt
2026 am Ostersonntag Der Frühling steht im Duisburger
Innenhafen in den Startlöchern. Und der erste Marina Markt des
Jahres am Ostersonntag, den 5. April ist sozusagen der
Saisonauftakt. Veranstalter Duisburg Kontor wirbt mit einem
vielseitigen Angebot für den mediterranen Markt am Wasser. Der
Marina Markt ist in der Region längst kein Geheimtipp mehr, sondern
hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe in den Kalendern
von Duisburgern und Gästen etabliert.
Kein Wunder: Die
Mischung aus vielfältiger Kulinarik, Kunsthandwerk und großem
Kinderprogramm im Duisburger Innenhafen ist einzigartig in der
Region. Für den Saisonbeginn am Ostersonntag hat sich der Osterhase
auch höchstpersönlich angekündigt, schreiben die Verantwortlichen
von Duisburg Kontor in einer Pressemitteilung. Außerdem für die
Kinder dabei: Töpfern und antikes Handwerk zum Mitmachen, das
schauinslandreisen-Spielmobil und die Hüpfburg der Stadtwerke.
Der Genuss steht beim Marina Markt bekanntlich an erster Stelle,
bei der Erstausgabe 2026 gibt es unter anderem französischen Käse,
Fischspezialitäten, Reibekuchen und Crêpe, außerdem handwerklich
hergestelltes Pesto und Spezial-Senfe aus der Monschauer Senfmühle.
Ein echtes Original ist auch dabei: Ex-MSV- und Schalke-Profi Didi
Schacht bringt seine legendäre Currywurst mit an den Innenhafen.
Zum Beginn der Marina Markt-Saison haben sich zudem viele
Kunsthandwerksstände angekündigt. Das Angebot soll nach
Veranstalterangaben Holzerzeugnisse, Schmuck, Gestricktes und
Gefilztes, Genähtes und Geschmiedetes umfassen. Angeboten werden
sollen individueller Schmuck, Taschen, Bekleidung, Spielzeug, Kerzen
und vieles mehr. Der Markt am Ostersonntag ist der erste des Jahres,
das Event findet in den Sommermonaten an jedem ersten Sonntag eines
Monats statt.

Foto: Duisburg Kontor GmbH
Ostereier-Aktion auf
vielen Duisburger Wochenmärkten startet am Mittwoch Der
städtische Marktveranstalter Duisburg Kontor will die Besucherinnen
und Besucher zahlreicher Wochenmärkte in den Wochen vor Ostern
überraschen. Am kommenden Mittwoch, den 25. März, von 9:00 Uhr an
werden auf dem Markt in Neumühl bunte Ostereier und
wiederverwendbare Einkaufstaschen an die Kunden verschenkt.
Die Aktion soll am Donnerstagvormittag ab 9 Uhr auf dem Wochenmarkt
in Wanheimerort, am Freitag in Aldenrade fortgesetzt werden. Am
Samstag ist der Markt in Vierlinden eingeplant, dort startet die
Aktion gegen 9:30 Uhr. Am Dienstag der kommenden Woche sollen die
Kundinnen und Kunden auf dem Wochenmarkt in Friemersheim überrascht
werden, mittwochs werden dann Eier und Taschen auf dem Hochfelder
Markt verteilt.
Am Donnerstag nächster Woche sind die Teams
auf den Märkten in Rumeln und Hamborn unterwegs. Am Karsamstag endet
die Osteraktion mit Verteilungen auf den Wochenmärkten in Hochheide
und Hochemmerich.

Foto Duisburg Kontor GmbH
Trödelsaison startet im
April: Veranstalter mit Terminübersicht Die beliebten
Trödelmärkte im Duisburger Stadtgebiet starten mit dem
Mittwochströdel am 1. April. Der größere Sportpark-Trödel erlebt in
diesem Jahr am Wochenende vom 11. auf den 12. April seine Premiere,
beide Märkte finden jeweils auf dem Parkplatz der schauinsland
reisen-Arena am Kalkweg, Ecke Kruppstraße statt.
Der
Altmarkt-Trödelmarkt in Hamborn hat seine diesjährige Erstausgabe am
19. April und der Ruhrorter Hafentrödel startet in diesem Jahr am
16. und 17. Mai. Der Rheinpark-Trödel kann wegen der Bauarbeiten für
die IGA 2027 aktuell nicht mehr stattfinden. Das teilt
Veranstalter Duisburg Kontor mit. Informationen zu Öffnungszeiten
und Teilnahmegebühren für Händler haben die Veranstalter auf ihrer
Website www.duisburgkontor.de zusammengefasst.

Foto: krischerfotografie
LKA-NRW: Menschen in NRW fühlen sich überwiegend sicher
- Landeskriminalamt NRW stellt erste Ergebnisse der Dunkelfeldstudie
"Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2024" (SKiD 2024) vor
Die Mehrheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen fühlt sich in ihrer
Wohngegend sicher und vertraut der Polizei. Gleichzeitig zeigen die
aktuellen Ergebnisse der über den Fond für die Innere Sicherheit der
Europäischen Union kofinanzierten Dunkelfeldstudie "Sicherheit und
Kriminalität in Deutschland 2024" (SKiD 2024) für
Nordrhein-Westfalen, dass ein Teil der erlebten Straftaten nicht
angezeigt wird und somit im sogenannten Dunkelfeld bleibt.
Die Studie ergänzt die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), indem
sie Erfahrungen mit Kriminalität, das Anzeigeverhalten,
Einstellungen zur Polizei und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung
erfasst. Die periodisch angelegte bundesweite Studie wird in
Nordrhein-Westfalen durch die Kriminalistisch-Kriminologische
Forschungsstelle (KKF) des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen
begleitet.
Die zweite Erhebungswelle der Studie fand im
Frühjahr 2024 statt. Bundesweit wurden mehr als 186.000 Bürgerinnen
und Bürger ab 16 Jahren befragt. Davon entfielen rund 40.000
Befragte auf Nordrhein-Westfalen. Der Rücklauf in
Nordrhein-Westfalen betrug 35,6 % und umfasste rund 14.000
auswertbare Fragebögen. Damit wurde erneut eine sehr große
Datengrundlage geschaffen. Die Ergebnisse sind für die
nordrhein-westfälische Wohnbevölkerung ab 16 Jahren repräsentativ.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Menschen in
Nordrhein-Westfalen überwiegend sicher in ihrer Wohngegend
fühlen. Unsicherheitsgefühle treten insbesondere nachts an
bestimmten Örtlichkeiten auf - etwa in Parks oder Parkanlagen sowie
im öffentlichen Personennahverkehr. Insgesamt fühlen sich die
Bürgerinnen und Bürger im Vergleich zur ersten Erhebung im Jahr 2020
im öffentlichen Raum etwas sicherer.
Befragte waren
durchschnittlich eher wenig beunruhigt davor, Opfer bestimmter
Straftaten zu werden. Am stärksten war dabei die Sorge vor
Kriminalität ohne Gewalt, etwa Betrug im Internet oder
Sachbeschädigungen. Die deliktspezifische Unsicherheit der
Bürgerinnen und Bürger ist dabei im Vergleich zur ersten
Erhebungswelle etwas angestiegen.
Die Befragung zeigt auch,
wie viele Menschen tatsächlich Opfer von Straftaten werden. 35,2
Prozent der Befragten in Nordrhein-Westfalen gaben an, im
Referenzjahr 2023 mindestens einmal Opfer von einer der abgefragten
Formen von Kriminalität ohne Gewaltanwendung geworden zu sein.
Erfahrungen mit mindestens einer der abgefragten Formen von
Gewaltkriminalität gaben rund 22,1 Prozent der
nordrhein-westfälischen Bürgerinnen und Bürger an.
Zu den am
häufigsten berichteten Delikten gehören: - Beleidigung außerhalb
des Internets: 13,6 % - Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen: 10,5
% - Waren- und Dienstleistungsbetrug im Internet: 8,3 % -
Missbrauch persönlicher Daten im Internet: 7,6 % -
Fahrraddiebstahl: 6,8 % - Beleidigung im Internet: 4,9 %
Die Ergebnisse zeigen zugleich: Ein erheblicher Teil der Straftaten
wird nicht angezeigt. Von 12.154 berichteten
Viktimisierungserfahrungen mit Formen von Kriminalität ohne
Gewaltanwendung wurden 33,7 Prozent der Fälle der Polizei gemeldet.
Erfahrungen mit Gewaltkriminalität (insgesamt 2.437 Fälle) wurden
sogar nur in 7,4 Prozent der Fälle der Polizei gemeldet.
Innenminister Herbert Reul "Die Studie zeigt, dass sich viele
Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen sicher fühlen. Das
sind gute Ergebnisse und passen zu den aktuellen Zahlen der
Polizeilichen Kriminalstatistik: Gewaltdelikte und
Straßenkriminalität sind zurückgegangen. Gleichzeitig ist klar:
Nicht überall ist alles top. Denn sich sicher fühlen und sicher sein
sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Die Polizei ist rund um die Uhr
unterwegs, um Sicherheit zu gewährleisten und das Sicherheitsgefühl
der Menschen zu stärken.
Wie wirksam allein ihre sichtbare
Präsenz ist, wird oft unterschätzt. Die Studie hat auch das
Vertrauen in die Polizei beleuchtet: Das Bild ist überwiegend
positiv, aber viele sehen, dass die Polizei an ihre Grenzen kommt.
Genau deshalb habe ich die Effizienzinitiative gestartet: Wir prüfen
sehr konkret, welche Aufgaben die Polizei heute erledigt, für die
eigentlich andere zuständig sind. Von solchen Altlasten wollen wir
sie befreien, damit sie mehr Zeit für ihre Kernaufgabe hat:
Sicherheit."
Direktor des Landeskriminalamt NRW Ingo Wünsch
"Dunkelfeldstudien sind ein wichtiger Baustein moderner
Kriminalitätsforschung. Sie helfen uns noch besser zu verstehen,
welche Straftaten nicht angezeigt werden und wo Menschen
Unsicherheiten wahrnehmen. Diese Erkenntnisse sind somit
mitentscheidend für eine wirksame Präventions- und Polizeiarbeit."
Ausblick Die Studie "Sicherheit und Kriminalität in
Deutschland" ist periodisch angelegt, um Entwicklungen über die Zeit
beobachten zu können. In Nordrhein-Westfalen wurde der bundesweit
eingesetzte Fragebogen in der aktuellen Erhebung zusätzlich um
vertiefende Fragen zur Zivilcourage und zum Verhalten bei einem
Notruf erweitert. Die Ergebnisse hierzu werden in einem gesonderten
Bericht veröffentlicht. Die nächste Erhebungswelle wird im Frühjahr
2026 durchgeführt.
Fragen zu Reiseübelkeit und
Tipps zur Vorbeugung Mit Blick auf die bevorstehenden
Osterferien stehen häufig längere Autofahrten an. Auf dem Weg in den
Urlaub oder zu Verwandten kann Reiseübelkeit die Fahrt belasten.
Besonders oft betroffen sind Kinder, aber auch Erwachsene können
Beschwerden entwickeln. Schon wenige Kurven, Hitze, schlechte Luft
oder der Blick aufs Display können Übelkeit auslösen. Der ACV
beantwortet die wichtigsten Fragen rund um Reiseübelkeit im Auto:
Warum entsteht sie, was hilft sofort und wie lässt sich wirksam
vorbeugen?

Kündigt sich Übelkeit im Auto an, sollte möglichst schnell reagiert
werden/Getty Images
Warum wird einem im Auto überhaupt
schlecht? Reiseübelkeit entsteht, wenn das Gehirn
widersprüchliche Informationen über Bewegung erhält. Das
Gleichgewichtsorgan im Innenohr registriert Kurven, Bremsen und
Beschleunigung. Die Augen nehmen diese Bewegung jedoch nicht immer
wahr.
Das passiert beispielsweise, wenn man während der Fahrt
auf etwas Statisches im Innenraum schaut, wie etwa ein Buch oder ein
Display. Dabei sehen die Augen etwas Ruhiges, während der Körper
gleichzeitig die Bewegung des Autos spürt.
Das Gehirn kann
diese widersprüchlichen Signale nicht eindeutig einordnen und
reagiert mit Übelkeit. Dass Menschen am Steuer meist nicht schlecht
wird, zeigt den Zusammenhang gut: Wer selbst fährt, schaut auf die
Straße und sieht die Bewegung des Autos.
Kinder sind
besonders häufig betroffen. Ihr Gleichgewichtssystem und die
Verarbeitung von Bewegungsreizen sind noch empfindlicher, sodass
dieser Konflikt zwischen Bewegung und Sehen schneller Übelkeit
auslösen kann.
Was hilft sofort gegen Übelkeit im Auto?
Kündigt sich Übelkeit im Auto an, sollte möglichst schnell reagiert
werden. Oft helfen schon ein paar einfache Maßnahmen:
Blick
nach vorne auf die Straße oder in die Ferne richten Buch, Handy
oder Tablet weglegen den Kopf möglichst ruhig halten Fenster
öffnen und frische Luft ins Auto lassen wenn möglich kurz
anhalten und aussteigen
Manchen hilft auch etwas Kühles im
Nacken oder im Gesicht. Dafür reicht oft schon ein Taschentuch, das
mit etwas Wasser aus der Trinkflasche befeuchtet wird.
Wie
kann man Übelkeit im Auto vorbeugen? Der richtige Sitzplatz
Wer schnell unter Reiseübelkeit leidet, fühlt sich auf dem
Beifahrersitz oft wohler als auf der Rückbank. Dort ist der Blick
nach vorne freier, und Bewegungen lassen sich besser einschätzen. Ob
das für Kinder infrage kommt, hängt von Alter, Größe und dem
passenden Kindersitz ab.
Auf der Rückbank kann ein Platz mit
möglichst freiem Blick nach vorne günstiger sein. Von dort lässt
sich die Straße oft besser im Blick behalten und die Bewegung des
Autos leichter wahrnehmen.
Fahrzeit gut planen Manche
Familien machen die Erfahrung, dass längere Fahrten leichter fallen,
wenn Kinder einen Teil der Strecke verschlafen. Deshalb kann es
helfen, längere Etappen in eine gewohnte Schlafenszeit oder in den
frühen Morgen zu legen. Wichtig ist aber, dass die fahrende Person
ausgeruht ist.
Gerüche, Luft und Temperatur im Auto
Gerüche können ebenfalls Übelkeit auslösen. In einem geschlossenen
Auto werden Essensreste, süße Getränke, stark duftende
Lufterfrischer, Zigarettenrauch oder Dampf von E-Zigaretten schnell
unangenehm. Sie können auch an Kleidung haften und im Innenraum
wahrnehmbar bleiben.
Hinzu kommt die Temperatur im Auto.
Hitze im Innenraum bekommt vielen Menschen nicht gut. Deshalb hilft
es, zwischendurch kurz zu lüften oder die Klimaanlage moderat
einzustellen. Wichtig ist dabei, dass der Luftstrom nicht direkt ins
Gesicht gerichtet ist.
Beschäftigung statt Bildschirm
Lesen, Filme schauen oder lange auf ein Smartphone blicken
verstärken Reiseübelkeit häufig. Besser ist es, den Blick nach
draußen oder in die Ferne zu richten.
Gerade auf längeren
Fahrten mit Kindern helfen Beschäftigungen, bei denen der Blick nach
draußen geht, etwa Kennzeichenraten oder „Ich sehe was, was du nicht
siehst“. Auch Hörspiele, Musik oder gemeinsames Singen können gut
ablenken.
ACV Tipp: Wenn sich der Blick aufs Display nicht
vermeiden lässt Wenn sich der Blick aufs Display während der
Fahrt nicht vermeiden lässt, kann man auf Apple-Geräten die Funktion
„Vehicle Motion Cues“ aktivieren. Dabei erscheinen bewegte Punkte am
Bildschirmrand, die Fahrzeugbewegungen optisch nachvollziehbarer
machen sollen. Laut Hersteller kann das helfen, Unwohlsein während
der Fahrt zu verringern.
Einstellungen > Bedienungshilfen >
Bewegung > Fahrzeug-Bewegungshinweise Für Android gibt es
ebenfalls Apps, die mit ähnlichen visuellen Effekten arbeiten.
Was sollte man vor und während einer Autofahrt essen? Vor
einer Autofahrt sollte man nicht zu viel essen. Ein sehr voller
Magen kann Übelkeit verstärken, weil große oder schwere Mahlzeiten
die Verdauung belasten. Ganz ohne Essen loszufahren ist aber auch
keine gute Idee. Ein leerer Magen kann schneller ein flaues Gefühl
auslösen.
Besser sind kleine, milde Snacks, die den Magen
nicht zusätzlich reizen. Trockene Lebensmittel wie Brot, Toast,
Cracker, Salzgebäck oder Zwieback werden oft besser vertragen als
große, fettige oder stark gewürzte Speisen. Auch Apfelstücke oder
eine Banane vertragen viele Menschen gut.
Bei Getränken
vertragen viele stilles Wasser oder milden Tee besser als
kohlensäurehaltige Getränke. Manche Menschen empfinden auch Ingwer
als angenehm gegen Reiseübelkeit, etwa als Tee, Bonbon oder
kandiert.
Wann sind Medikamente gegen Reiseübelkeit sinnvoll?
Wenn andere Maßnahmen nicht helfen, können Medikamente gegen
Reiseübelkeit eine Option sein. Viele Mittel enthalten Wirkstoffe
wie Dimenhydrinat. Sie dämpfen bestimmte Signale im Gehirn und
können so Übelkeit und Erbrechen lindern. Am besten werden sie vor
der Fahrt eingenommen und nicht erst dann, wenn die Beschwerden
bereits stark sind.
Wichtig: Medikamente gegen Reiseübelkeit
sind bei Kindern nicht die erste Wahl. Sie sollten nur nach
Rücksprache mit einem Kinderarzt eingesetzt werden. Die Mittel
machen meist müde oder benommen. Manchmal reagieren Kinder auch mit
Unruhe oder Reizbarkeit. Wenn Kinder dadurch sehr schläfrig sind,
trinken sie manchmal weniger. Kommt dann noch Erbrechen dazu, kann
das das Risiko für Flüssigkeitsmangel erhöhen.
Auch
Erwachsene sollten vorsichtig sein. Manche Medikamente können die
Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Wer selbst fährt, sollte daher
besonders auf mögliche Nebenwirkungen achten.
Was tun, wenn
es im Auto zum Erbrechen kommt? Wenn jemand während der Autofahrt
plötzlich erbrechen muss, gilt zuerst: ruhig bleiben und weiter auf
den Verkehr achten. Wenn möglich, schnell eine Tüte oder einen
Spuckbeutel reichen.
Während der Fahrt darf niemand
abgeschnallt werden. Auf der Autobahn sollte möglichst bis zur
nächsten Ausfahrt oder zu einem Rastplatz weitergefahren werden. Der
Seitenstreifen ist grundsätzlich nicht zum Anhalten gedacht. Besteht
jedoch eine akute Gefahr, etwa durch Atemnot oder drohendes
Ersticken, handelt es sich um einen Notfall. Dann hat die sofortige
Sicherung von Fahrzeug und Kind Vorrang.
Frische Luft, ein
paar Schlucke Wasser und etwas Ruhe helfen oft schnell. Feuchttücher
oder ein Ersatzshirt sind praktisch, um Kleidung und Sitz grob zu
reinigen. Weitergefahren werden sollte erst, wenn sich alle wieder
besser fühlen.
Bei kleinen Kindern oder wiederholtem
Erbrechen sollte auf Anzeichen von Flüssigkeitsmangel geachtet
werden. Wird ein Kind auffällig schlapp, trinkt kaum noch oder
verschlechtert sich der Zustand deutlich, ist ärztlicher Rat
sinnvoll.
ACV Checkliste gegen Übelkeit im Auto vor der
Abfahrt leicht verdaulich essen und ausreichend trinken Wasser
und leichte Snacks einpacken einen Sitzplatz mit Blick nach vorne
wählen Hörspiele oder Spiele ohne Bildschirm vorbereiten
regelmäßige Pausen mit frischer Luft einplanen bei bekannter
Reiseübelkeit Medikamente vorher mit Arzt oder Apotheke abklären
Spuckbeutel, Feuchttücher und Wechselkleidung griffbereit im Auto
haben

Zahl junger Menschen in Heimen und Pflegefamilien 2024 weiter
gestiegen
• 134 000 junge Menschen in Heimen und 87 500 in
Pflegefamilien • Mit insgesamt rund 221 500 Betroffenen 3 % mehr
als 2023 • Herkunftsfamilien: Eltern in fast jedem zweiten Fall
alleinerziehend
Im Jahr 2024 wurden bundesweit rund 134 000
junge Menschen in einem Heim und knapp 87 500 in einer Pflegefamilie
betreut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wuchsen
damit zusammen rund 221 500 Kinder, Jugendliche oder junge
Erwachsene zumindest zeitweise außerhalb der eigenen Familie auf.

Gegenüber 2023 ist die Zahl der Betroffenen um 3 % oder rund 7
000 Fälle gestiegen. Nach fünf Jahren Rückgang war dies bereits der
zweite Anstieg in Folge (2023: +4 %).
Ein Grund für die erneute Zunahme
sind die Entwicklungen rund um ehemals unbegleitet eingereiste
Minderjährige: Nach einer vorübergehenden Inobhutnahme durch die
Jugendämter werden sie oft in Heimen und betreuten Wohnformen oder -
seltener - in Pflegefamilien untergebracht: Gut zwei Drittel des
Anstiegs im Jahr 2024 (69 % oder 4 800 Fälle) können dadurch erklärt
werden.
Insgesamt wurden 2024 rund 25 300 junge Menschen
nach Inobhutnahmen aufgrund unbegleiteter Einreisen in Heimen oder
Pflegefamilien betreut. Mit 94 % lebten die meisten von ihnen in
Heimen, Wohngruppen oder anderen betreuten Wohnformen und nur 6 % in
Pflegefamilien.
Herkunftsfamilien: Eltern waren in fast
jedem zweiten Fall alleinerziehend Die jungen Menschen, die 2024
in Heimen oder Pflegefamilien betreut wurden, waren etwas häufiger
männlich (57 %) als weiblich (43 %). Etwa drei Viertel von ihnen
waren noch minderjährig (76 %). Während Kinder bis 10 Jahren
häufiger in Pflegefamilien aufwuchsen, überwog ab dem 11. Lebensjahr
die Heimerziehung. Knapp ein weiteres Viertel (24 %) der Betroffenen
waren „Careleaver“, also junge Volljährige im Übergang aus der
öffentlichen Erziehungshilfe in ein selbstständiges Leben.
Die Eltern der Betroffenen waren in fast jedem zweiten Fall (47 %) –
und damit besonders häufig – alleinerziehend. Bei knapp einem
Fünftel (18 %) der Herkunftsfamilien handelte es sich um
zusammenlebende Elternpaare und in weiteren 16 % um Elternteile in
neuer Partnerschaft. In den verbleibenden Fällen – zum Beispiel in
den Betreuungsfällen nach unbegleiteter Einreise – war die
Familiensituation unbekannt (17 %) oder die Eltern verstorben (2 %).
Im Schnitt endete die Betreuung außerhalb der eigenen
Familie nach 2,4 Jahren, wobei die Unterbringung in einem Heim mit
durchschnittlich 1,8 Jahren deutlich kürzer war als in einer
Pflegefamilie mit 4,3 Jahren. Gründe für Neu-Unterbringungen:
Ausfall der Bezugsperson, eingeschränkte Erziehungskompetenz der
Eltern und Gefährdung des Kindeswohls.
Knapp
61 100 junge Menschen wurden 2024 neu in einem Heim oder einer
Pflegefamilie aufgenommen. Der am häufigsten genannte Hauptgrund war
mit 19 % der Ausfall der Bezugsperson dieser jungen Menschen
(Unversorgtheit), etwa infolge einer unbegleiteten Einreise aus dem
Ausland oder der Erkrankung eines Elternteils.
An zweiter
Stelle stand 2024 die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern
(15 %), beispielsweise durch Erziehungsunsicherheit oder
pädagogische Überforderung. Dritthäufigster Grund für eine neue
Unterbringung war die Gefährdung des Kindeswohls durch
Vernachlässigung, Misshandlungen oder sexuelle Gewalt (13 %).

NRW: Tourismus startet mit hohen Ankunfts- und
Übernachtungszahlen ins neue Jahr * Januar 2026: 7,9 %
mehr Gästeankünfte und 4,5 % mehr Übernachtungen * Anteil
ausländischer Gäste steigt um mehr als 23 % *
Vorjahreszeitvergleiche für Campingplätze ab 2026 durch Änderungen
in der Methodik nicht mehr darstellbar
In den
nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetrieben ist die Zahl der
Gästeankünfte im Januar 2026 mit rund 1,63 Millionen um 7,9 % höher
ausgefallen als im Januar 2025. Damals wurden rund 1,51 Millionen
Ankünfte verzeichnet. Wie das Statistische Landesamt anhand
vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg gleichzeitig die Gesamtzahl
der Übernachtungen auf rund 3,56 Millionen (Januar 2025: 3,41
Millionen). Dies entspricht einer Zunahme von 4,5 %.

Anteil ausländischer Gäste steigt im Januar 2026 um mehr als 23
% Im Januar 2026 lag die Zahl der Ankünfte von Gästen aus dem
Ausland mit 0,38 Millionen um 14 % höher als im Januar 2025 (damals:
0,33 Millionen). Die Übernachtungszahlen von ausländischen Gästen
übertrafen diese positive Veränderung mit 0,75 Millionen
Übernachtungen und einer Zunahme von 12,5 % zum Januar 2025 (damals:
rund 0,75 Millionen).
Der Anteil ausländischer Gäste an den
Gästen insgesamt betrug rund 23,4 %. Die Übernachtungen
ausländischer Gäste hatten einen Anteil von rund 21,1 % an den
gesamten Übernachtungen. Methodische Änderungen bei den
Campingplätzen Über 20.000 Ankünfte und über 43.700 Übernachtungen
wurden im Januar 2026 auf den nordrhein-westfälischen Campingplätzen
verzeichnet. Ab dem Berichtsjahr 2026 werden hierzu auch reine
Stellplätze für Wohnmobile gezählt. Damit wird ein Zeitvergleich mit
den Zahlen zu Campingplätzen vor 2026 erschwert.
Protesttag:
Apotheken in Duisburg fordern schnelle wirtschaftliche
Stabilisierung
Die Apotheken in Duisburg beteiligen sich am
bundesweiten Protesttag der Apothekerschaft am 23. März 2026 unter dem Motto
„Apothekensterben stoppen Koalitionsvertrag umsetzen“.
Hintergrund sind die seit Jahren unzureichenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Apotheken sowie die
anhaltende Schließungswelle in Deutschland.
Der
Protest dient dazu, die Bundesregierung und
Bundesgesundheitsministerin Warken darin zu bestärken, die zugesagte
wirtschaftliche Stabilisierung der Vor-Ort-Apotheken zur Sicherstellung der
Versorgung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort schnell umzusetzen.
„Am Protesttag bleiben viele Apotheken in
Duisburg geschlossen. Die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung
wird über die diensthabenden Notdienst-Apotheken sichergestellt.
Patientinnen und Patienten wird empfohlen, Rezepte möglichst vor dem
Protesttag einzulösen“, erklärt Christoph Herrmann,
Pressesprecher der Apotheker in Duisburg.
Bundesweiter Protest - auch mit zentraler
Kundgebung in Düsseldorf
Bundesweit wird der Protest von zentralen
Kundgebungen in Berlin, Düsseldorf, Hannover und München begleitet.
Auch Apothekerinnen, Apotheker und Apothekenteams aus Duisburg beteiligen sich, um gemeinsam
mit der gesamten Apothekerschaft den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen. Die
Botschaft ist eindeutig: Wer die
Vor-Ort-Apotheken weiter wirtschaftlich ausbluten lässt, gefährdet
die flächendeckende, sichere und schnelle
Arzneimittelversorgung für Bürgerinnen und Bürger“.
Politik darf nicht länger zögern
Anlass des Protesttags ist die aktuelle Beratung
des Apothekenversorgungs- Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) im
Deutschen Bundestag. Aus Sicht der Apothekerschaft reicht es jedoch nicht länger, die Krise
nur zu beschreiben. Thomas Preis, Präsident der Bundesvereinigung
Deutscher Apothekerverbände (ABDA), und Dr. Armin Hoffmann,
Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK), begrüßen die
parlamentarische Befassung, machen aber zugleich deutlich, wie
dramatisch die Lage inzwischen
ist: „Nach 13 Jahren
Honorarstillstand setzt sich das Apothekensterben ungebremst fort,
mittlerweile schließt in Deutschland etwa alle 20 Stunden eine
Apotheke dauerhaft. Die Wege für unsere Patientinnen und Patienten
zur nächsten Apotheke werden damit immer weiter und komplizierter.
Es ist daher nur folgerichtig, dass die Regierungsfraktionen
in ihrem Koalitionsvertrag eine wirtschaftliche Stärkung der
Apotheken festgelegt haben. Jetzt muss aber auch schnell ohne jede
Verzögerung und ohne Wenn und Aber die Umsetzung erfolgen. Sonst
wird das fatale Folgen für die Versorgung der Menschen haben.“
Honorare stagnieren, Kosten explodieren Viele Apotheken arbeiten
seit Jahren auf wirtschaftlich nicht mehr tragfähiger Grund- lage.
Das gesetzlich festgelegte Honorar für verschreibungspflichtige
Arzneimittel, die rund 85 Prozent des Umsatzes ausmachen, wurde seit
2004 nur einmal vor 13 Jahren um rund 3 Prozent angepasst.
Allein in den letzten 13 Jahren sind die Betriebskosten – vor allem
für Personal, Energie, Miete, Digitalisierung und regulatorische
Anforderungen – jedoch um rund 65 Prozent gestiegen. Immer mehr
Apotheken rutschen da- her in die roten Zahlen und müssen schließen.
Apothekensterben erreicht Städte und Ballungsräume Seit 2013 haben
bundesweit rund 20 Prozent der Apotheken geschlossen.
Die
Folgen treffen inzwischen nicht mehr nur den ländlichen Raum,
sondern zunehmend auch Städte und Ballungsräume Es geht um die
Zukunft der Arzneimittelversorgung „Mit unserem Protest stärken wir
der Bundesregierung den Rücken, damit die ange- kündigte
Apothekenstärkung jetzt schnell umgesetzt wird“, erklärt Christoph
Herrmann. „Es geht nicht um die Interessen einzelner Betriebe,
sondern um die Zu- kunft einer sicheren, persönlichen und
flächendeckenden Arzneimittelversorgung für alle Bürgerinnen und
Bürger in unserer Region.“
Verwaltungsvereinbarungen
zum Sozialen Wohnungsbau 2026 und 2027 in Kraft getreten
Die Verwaltungsvereinbarungen für den Sozialen Wohnungsbau und das
Junge Wohnen für die Programmjahre 2026 und 2027 sind in Kraft
getreten. Alle 16 Bundesländer haben die Vereinbarungen
unterzeichnet. Im Programmjahr 2026 stellt der Bund den Ländern
insgesamt vier Milliarden Euro zur Verfügung, davon 500 Millionen
Euro für das Programm Junges Wohnen. Für das Programmjahr 2027
sollen die Programmmittel weiter aufwachsen auf insgesamt fünf
Milliarden Euro. Davon sollen die Programmmittel für das Junge
Wohnen auf eine Milliarde Euro verdoppelt werden.

Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen,
Stadtentwicklung
und Bauwesen (Foto Markus C. Hurek): „Sozialer
Wohnungsbau gibt vielen Menschen ein Zuhause, besonders denen mit
kleineren Einkommen. Wir helfen dem Sektor nicht nur mit Worten und
Baubeschleunigung, sondern auch mit viel Geld. Wir haben deshalb die
Programmmittel in diesem Jahr auf vier Milliarden Euro angehoben und
planen im kommenden Jahr mit fünf Milliarden Euro.
So wollen
wir die Trendwende beim Sozialwohnungsbestand schaffen. Bezahlbares
Wohnen kennt kein Mindestalter: 500 Millionen Euro davon gehen ins
Junge Wohnen und nächstes Jahr verdoppeln wir auf eine Milliarde.
Durch die zweijährige Vereinbarung erhalten die Länder mehr
Planungssicherheit.“
Weitere Informationen: Der Soziale
Wohnungsbau hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen
Stabilitätsanker für den gesamten Wohnungsbau entwickelt. Im Jahr
2024 wurden von den Ländern insgesamt rund 62.000 Wohneinheiten im
Bereich des Sozialen Wohnungsbaus gefördert. Das waren rund 50
Prozent mehr als in 2022 und rund 25 Prozent mehr als im Vorjahr –
und das trotz gestiegener Bau- und Finanzierungskosten und sinkender
Baugenehmigungen im Gesamtmarkt.
Mehr bezahlbaren Wohnraum
in Deutschland schaffen, steht für das Bundesbauministerium an
erster Stelle. Deshalb bauen wir den Sozialen Wohnungsbau weiter
aus. Bis zum Jahr 2029 investiert der Bund die Rekordsumme von 23,5
Milliarden Euro. Zusammen mit den Mitteln der Länder steht so
erfahrungsgemäß eine mehr als doppelt so hohe Summe zur Verfügung.
164 Zertifikate werden vergeben
Feierstunde für Frühstudierende MINT ist beliebt
Hörsaal und Labor statt Klassenzimmer 119 Schüler:innen aus der
Region nahmen im vergangenen Semester am
Frühstudium der Universität Duisburg-Essen (UDE) teil. Sie
besuchten Veranstaltungen gemeinsam mit regulär Studierenden und
legten oft auch Prüfungen ab. Besonders beliebt waren MINT-Fächer.
Am kommenden Dienstagnachmittag, 24. März, erhalten die Jugendlichen
in einer Feierstunde am Campus Duisburg ihre Zertifikate –
beachtliche 164 sind es insgesamt.
Frühstudierende
beeindrucken: Sie sind neugierig und wissensdurstig und nehmen teils
weite Wege in Kauf, um Uni-Luft zu schnuppern. Vielen gefällt es so
gut, dass sie sich erneut anmelden. Das war im vergangenen Semester
bei einem Viertel der Teilnehmenden der Fall. Vor allem
Veranstaltungen aus der Informatik, Mathematik, Biologie, Chemie und
den Wirtschaftswissenschaften waren beliebt bei den 119
Schüler:innen, die zwischen 13 und 18 Jahre jung waren.
Insgesamt 42 Schulen aus der der Metropole Ruhr und vom Niederrhein
ermöglichten es ihren Schüler:innen, parallel zum Unterricht die UDE
kennenzulernen. Am stärksten vertreten war erneut das
Karl-Ziegler-Gymnasium aus Mülheim/Ruhr mit 22 Teilnehmenden.
„Das Frühstudium der Universität Duisburg-Essen zeigt
eindrucksvoll, wie wichtig gezielte Förderung für besonders
motivierte und leistungsstarke Jugendliche ist. Sie erhalten
frühzeitig Einblicke in die Hochschulwelt und können ihren Weg schon
vor Studienbeginn erproben. Damit leisten wir nicht nur einen
Beitrag zur Studienorientierung, sondern fördern gezielt Talente in
der Region“, erklärt Judith Spickers vom Akademischen
Beratungs-Zentrum der Uni.
Das Frühstudium wird
unterstützt von der Nationalbank, der Jörg-Keller-Stiftung und dem
Förderverein der UDE, die einen Teil der Fahrtkosten übernehmen.
WWF Earth Hour 2026:
Licht aus für den Klimaschutz auch in Duisburg Die
Umweltschutz-Organisation World Wide Fund For Nature (WWF) ruft auch
2026 wieder dazu auf, bei der Veranstaltung „Earth Hour – Die Stunde
der Erde“ für eine Stunde das Licht auszuschalten. Die Stunde
beginnt am Samstag, 28. März, um 20.30 Uhr. Die Earth Hour möchte
die Themen Klima und Klimaschutz in den Fokus rücken und das
Bewusstsein für Ressourcenschutz stärken.
Auch in Duisburg
ist diese Initiative schon zu einer guten Tradition geworden. Die
Stadt Duisburg beteiligt sich in diesem Jahr gemeinsam mit der
Stadtwerke Duisburg AG und dem Landschaftspark Duisburg-Nord an der
Earth Hour. So werden die Außenbeleuchtungen des Rathauses und der
Salvatorkirche in der Zeit von 20.30 bis 21.30 Uhr erlöschen.
Ebenso wird die grüne Beleuchtung des Stadtwerketurms sowie die
Beleuchtung des Kühlturms und des Wärmespeichers des
Stadtwerke-Kraftwerks Wanheimerort für eine Stunde ausgeschaltet.
Auch die Lichtinstallationen im Landschaftspark werden für eine
Stunde abgeschaltet. Duisburgerinnen und Duisburger sind zudem
aufgerufen, sich ebenfalls an der Aktion zu beteiligen.
Die
Earth Hour des WWF findet dieses Jahr bereits zum 20. Mal statt.
Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mittlerweile
wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in mehr als 190
Ländern durchgeführt. Weltweit nehmen rund 7000 Städte teil. Weitere
Informationen gibt es im Internet auf www.wwf.de/earthhour. Dort
finden Interessierte auch eine interaktive Karte mit Informationen
zu allen teilnehmenden Städten.
Band-Wettbewerb: Metal-Festival „Rage Against Racism“ gibt
Newcomern eine Chance Nachwuchs- und Newcomer-Bands der
Region treten am Samstag, 28. März, im städtischen Kinder- und
Jugendzentrum „Die Mühle“ an der Clarenbachstraße 14 in Friemersheim
in einem Band-Wettbewerb um den letzten begehrten Platz beim
diesjährigen „Rage Against Racism“-Metal- Festival gegeneinander an.
Der Einlass startet um 18 Uhr. Das Festival setzt seit mehr
als 20 Jahren als kostenfreies Open-Air-Event in Duisburg ein lautes
Zeichen gegen Rassismus. In diesem Jahr läuft es am 5. und 6. Juni.
Beim Band-Wettbewerb treten mehrere Bands auf und haben je 45
Minuten Spielzeit, um das Publikum von sich zu überzeugen.
Die Reihenfolge der Auftritte bleibt bis zum Abend geheim, sodass
alle Bands die gleiche Ausgangslage haben. Am Ende entscheidet eine
Publikumsabstimmung, welche Band sich durchsetzt und im Sommer auf
der Festivalbühne stehen wird. Die teilnehmenden Bands sind
Voracious (Duisburg), Grave Intentions (Datteln), Erst Arren
(Wolfsburg), Justify (Essen) und Onyxsin (Duisburg).
Der
Eintritt zum Wettbewerb beträgt 5 Euro. Die Einnahmen dienen zur
Deckung der Veranstaltungs- und späteren Festivalkosten. Alle
Organisatoren und Helfer arbeiten ehrenamtlich, um das Festival
weiterhin als kostenloses „Umsonst & Draußen“-Open-Air für
Musikbegeisterte zu ermöglichen. Weitere Informationen gibt es auf
der Internetseite des Festivals unter
www.rageagainstracism.de.
Vor 10 Jahren in der BZ: SPD-Landtagsabgeordneter
Rainer Bischoff soll
Franz Hering beerben
Der Nachfolger
des Stadtsportbundvorsitzenden Franz Hering (CDU) Duisburg sollte
dessen Vize Otto
Schulte werden, der aber zu Weihnachten 2015 starb.
Nun soll es der SPD-Landtagsabgeordnete
Rainer Bischoff (57) werden, der Sprecher
der SPD-Fraktion im Sportausschuss des Landtages
ist. Festgezurrt weden soll dies am 14. April 2016 im
Huckinger Steinhof.
"Nachdem ich vor rund drei
Jahren den hauptamtlichen Bereich beim Deutschen
Gewerkschaftsbund abgegeben habe, ist da genügend
Raum für diese verantwortungsvolle Aufgabe, zumal
die Geschäftsstelle ja hervorragend besetzt ist",
ist sich Rainer Bischoff sicher.
Stadtmuseum: Die Spuren des Silbers Das Kultur-
und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 22. März, um 15 Uhr zu
einer Lesung von Tillmann Bendikowski aus seinem neuen Buch „Die
Spur des Silbers“ ein. Silber ist ein sagenhaftes Element. Über
Jahrhunderte brachte es Macht und Reichtum, zugleich aber auch
Ausbeutung und Leid. Kaum ein anderes Metall hat die Welt so geprägt
– und tut es bis heute als Rohstoff, Handelsgut und Wertanlage.
In seinem neuen Buch erzählt Tillmann Bendikowski die Geschichte
des glänzenden Edelmetalls: von der Ausbeutung der Silberminen durch
die Spanier über die legendären Silberflotten und den globalen
Handel mit all seinen Schattenseiten bis hin zum NS-Raubsilber und
dem Familiensilber unserer Zeit.
Es sind Geschichten von
Königen und Sklaven, von Piraten und Kaufleuten – ein Panorama
menschlicher Gier, Macht und Sehnsüchte. Ohne die Geschichte des
Silbers, so zeigt Bendikowski, lässt sich die Welt von heute nicht
verstehen. Der Journalist und Historiker Dr. Tillmann Bendikowski
ist Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg.
Er schreibt Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die
wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und
historischen Ausstellungen. Seit 2020 ist er zudem regelmäßig in der
Reihe "DAS! historisch" im NDR sowie als Gesprächspartner bei
Spiegel TV zu sehen.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für
Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2,00 Euro. Das
vollständige Programm und weitere Informationen sind im Internet
unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
„UmweltKids“ in der
Stadtteilbibliothek Wanheimerort Das Programm
„UmweltKids“ lädt mit drei spannenden Veranstaltungen zum Thema
Umwelt Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren in die
Stadtteilbibliothek Wanheimerort an der Düsseldorfer Straße 544 ein.
Die Kinder lernen hier das Ökosystem Wiese kennen und erfahren, wie
wichtig das Zusammenspiel aller Pflanzen und Tiere für diesen
Lebensraum ist. Anschließend entdecken sie, wie sie die Natur
schützen und unterstützen können. Weiter geht es am Samstag, 28.
März, von 11 bis 12.30 Uhr mit dem Thema „Upcycling: Immer neu?“.
Die Kinder werfen einen Blick darauf, wie viel im Alltag
verbraucht wird und wo die Dinge herkommen, die sie täglich nutzen.
Sie lernen, wie Materialien durch Upcycling länger genutzt und
sinnvoll umgestaltet werden können. Den Abschluss bildet der
Workshop „Volle Power“ am Samstag, 18. April, von 11 bis 12.30 Uhr.
Die jungen Teilnehmenden erfahren, was Energie eigentlich
ist und wie elektrischer Strom entsteht. Gemeinsam erkunden sie
verschiedene Wege der Stromerzeugung und erhalten einen
altersgerechten Einblick in erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist
kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de
unter Veranstaltungen erforderlich.
Fragen beantwortet das
Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096.
Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr,
freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von
10 bis 13 Uhr.
Café del Mundo - Tournee 2026
24.03.2026 – Duisburg, Theater am Marientor
https://www.youtube.com/watch?v=oZkj5Ccc8C8&list=RDoZkj5Ccc8C8&start_radio=1
AC/DC, Hans Zimmer, Ennio Morricone, Sergej Rachmaninow, Michael Jackson
& Coldplay auf einem Album? Das geht nicht? Und ob!
Alexander Kilian und Jan Pascal, besser bekannt als das Gitarren-Duo
"Café del Mundo", beweisen dies sehr eindrucksvoll mit ihrem neuen Album
"GuitaRevolution Symphonic", welches in Zusammenarbeit mit dem Deutschen
Filmorchester Babelsberg entstanden ist. Erschienen ist dieser Hörgenuss
am 10.10.2025. Und ab Februar 2026 kann man die beiden Ausnahmekünstler
auch live auf deutschen Bühnen erleben (Termine s.u.).
Hier nun die Infos:
Café del Mundo - GuitaRevolution Symphonic
& Deutsches Filmorchester Babelsberg

(C) Alek Sander scaled
Frühlingsbasar im Johanniter-Stift Duisburg in der
Neudorfer Wildstraße Freuen Sie sich auf unseren
kleinen Basar mit allerlei Handarbeiten, Keramik, Osterdekorationen,
Schmuck und Floristik. Verschiedene Anbietende laden am 28. März
2026 in der Zeit von 14 bis 17 Uhr zum guten Zweck
an frühlingshaften Ständen im Stift zum Bummeln und Stöbern ein.

Mit Musik, Kaffee, frisch gebackenen Waffeln, Kuchen und beliebten
„Eierflip-Cocktail“ lassen wir die Sonne rein und wärmen das Gemüt!
Die Cafeteria hat regulär geöffnet. Sie möchten sich mit einem
eigenen Stand an unserem Basar beteiligen? Restplätze können bis zum
20.03.2026 unter Telefon 0203 9308-455 angefragt werden.
Bastelworkshop im Kultur- und Stadthistorischem Museum
Passend zum Frühlingsstart lädt das Kultur- und
Stadthistorische Museum am Samstag, 28. März, von 14 bis 16 Uhr zu einem
Bastelworkshop in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am
Innenhafen ein. Im Workshop tauchen die Teilnehmenden mit Farina und
Sascha Graßmann in die Vielfalt des Frühlings ein.
Mit Naturmaterialien gestalten sie farbenfrohe Dekorationen und können
ihre Frühlings-Kunstwerke anschließend mit nach Hause nehmen. Mitmachen
können sowohl Kinder als auch Erwachsene – Kinder unter sechs Jahren
sollten von einer Begleitperson betreut werden. Die Veranstaltung ist
Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im
Monat stattfindet.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene
4,50 Euro, für Kinder und Ermäßigte 2 Euro. Eine Anmeldung per E-Mail
ksm- service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird
aufgrund begrenzter Plätze empfohlen. Das vollständige Programm ist im
Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Workshop „Gesichter im Portrait“ mit Künstler Jörg Mazur
Der Workshop „Gesichter im Portrait“ findet am Sonntag, 29. März, von 15
bis 17 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am
Johannes-Corputius- Platz 1 am Innenhafen statt. Künstler Jörg Mazur
zeigt den Teilnehmenden, wie sie mit wenigen Strichen ein
charaktervolles Gesicht aufs Papier bringen können. Zunächst geht es
darum, sich zeichnerisch dem Portrait anzunähern – anschließend werden
mit Wasserfarben und Buntstiften Schattierungen und Details ergänzt.

„Gesichter im Portrait“ C Jörg Mazur
Für den Workshop sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme am
Workshop und das Material sind im Museumseintritt enthalten und kostet
für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung wird
empfohlen, telefonisch unter 0203 283-2640 oder per E-Mail an
ksm-service@stadt-duisburg.de. Das vollständige Programm ist im Internet
unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Evangelisches Bildungswerk lädt zum Kochen für Verwitwete
Zusammen is(s)t man weniger allein Das Evangelische
Bildungswerk Duisburg bietet eine Vielzahl verschiedener Kochkurse
an und lädt jetzt aber zu einem bisher einzigartigen ein: Beim
„Kochen für Verwitwete“ geht es nicht nur darum, Fertigkeiten in der
Küche zu vermitteln, sondern Raum zum Austausch zu bieten. Gemeinsam
als Gruppe von Verwitweten und unter Anleitung Kursleiterin Serife
Savas wird beim Kochen, Essen und Abspülen erzählt, erinnert und
gelacht. Das Motto lautet: „Zusammen is(s)t man weniger allein“.
Die Gruppe bereitet einfache Gerichte zu, damit auch Personen,
die bisher nicht gekocht haben, sich im Kurs gut aufgehoben fühlen.
Was verbindet, ist nicht nur die Neugier Leckeres zuzubereiten,
sondern auch die Erfahrung des Verlustes. Der erste Kurstermin ist
am 14. April im Haus der Familie in Duissern, wo die angemeldeten
Kochfreudigen von 11.15 bis 14.15 Uhr in der großen Lehrküche
zusammenkommen.
Weitere Termine gibt es am 5.5., 2.6. und
30.6. zur gleichen Uhrzeit am gleichen Ort. Anmeldungen (Kursnummer
D-6307 angeben) sind möglich unter www.ebw-duisburg.de oder per
Telefon unter 0203/2951 2800. Es fallen keine Kursgebühren an, es
wird nur eine Lebensmittelumlage von fünf Euro pro Abend berechnet.
Eventuell anfallende zusätzliche Mehrkosten für die Lebensmittel
werden an dem jeweiligen Abend abgerechnet.
Ostern
in den elf Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg
Auferstehung, Osterfeuer, Eiersuche und mehr Die elf
Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg haben zu Ostern 63
Gottesdienste vorbereitet und laden zur Feier des ältesten und
zugleich bedeutsamsten Festes der Christenheit ein. Vom nördlichen
Marxloh bis nach Ungelsheim im Duisburger Süden werden in den
Kirchen und Gemeindehäusern Andachten und besondere Gottesdienste
gefeiert.
Allein am Gründonnerstag gibt es acht
Gottesdienste; an Karfreitag haben Gläubige 15 Gottesdienste zur
Wahl. Am Samstag feiern viele Gemeinden die Osternacht mit
Spätgottesdiensten; bei einigen kommen die Menschen nach den
Gottesdiensten draußen an Osterfeuern zusammenkommen.
Am
Ostersonntag sind viele Gottesdienste mit dem anschließenden
Ostereiersuchen für Kinder oder einem Frühstück verbunden – beides
hat in manchen Gemeinden eine lange Tradition. Am Ostermontag
wiederum feiern manche Gemeinden einen gemeinsamen zentralen
Gottesdienst, in der Hochfelder Pauluskirche wird der Gottesdienst
um 11 Uhr mit der spanisch sprechenden Gemeinde gefeiert.
Details zu allen Gottesdiensten finden Interessierte unter
www.kirche-duisburg.de und auf den Internetseiten der Gemeinden.

Osterfeuer vor der Duisserner Lutherkirche. (Foto: Stefan Korn)
Meisterhaftes Barock in der Marienkirche
Die klassische „Musik am Marientor“ 2026 steht am 29. März ganz im
Zeichen der Triosonate. Es ist das erste Barockkonzert mit
Originalinstrumenten in der Duisburger Marienkirche,
Josef-Kiefer-Straße 10, und Tonio Schibel sowie Katja Suglobina
(beide Violine), Misung Kim (Cembalo), Bea Sallaberger (Violoncello)
und Liza Solovey (Theorbe) spielen u.a. Triosonaten der Komponisten
Uccellini, Vivaldi und Bach aber auch von Marini, Buonamente und
Merula.
Die Namen der letzten drei mögen heute nicht
mehr bekannt sein, „die Begegnung mit ihren Werken ist jedoch
absolut lohnenswert“ verspricht die Ankündigung. Karten für das um
17 Uhr beginnende Konzert gibt es an der Abendkasse für 20 Euro,
vorab zum gleichen Preis zzgl. Gebühren bei Eventim. Infos zu den
Konzerten gibt es unter www.eratoakademie.de, zur Marienkirche und
zur Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg unter www.ekadu.de.

Erzeugerpreise Februar 2026: -3,3 % gegenüber Februar
2025 Erzeugerpreise gewerblicher Produkte
(Inlandsabsatz), Februar 2026 -3,3 % zum Vorjahresmonat -0,5
% zum Vormonat
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte
waren im Februar 2026 um 3,3 % niedriger als im Februar 2025. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die
Erzeugerpreise im Februar 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,5 %.

Hauptursächlich für den Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber dem
Vorjahresmonat waren auch im Februar 2026 die niedrigeren
Energiepreise. Auch Verbrauchsgüter waren günstiger als vor einem
Jahr. Hingegen waren Investitionsgüter, Gebrauchsgüter sowie
Vorleistungsgüter teurer als im Vorjahresmonat.
Ohne
Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich
zum Vorjahresmonat im Februar 2026 um 1,0 %, gegenüber Januar 2026
stiegen sie um 0,2 %. Rückgang der Energiepreise gegenüber dem
Vorjahresmonat Energie war im Februar 2026 um 12,5 % billiger als im
Vorjahresmonat. Gegenüber Januar 2026 fielen die Energiepreise um
1,8 %.
Den höchsten Einfluss auf die Veränderungsrate
gegenüber dem Vorjahresmonat bei Energie hatten die Preisrückgänge
bei Erdgas in der Verteilung. Über alle Abnehmergruppen betrachtet
fielen die Erdgaspreise gegenüber Februar 2025 um 14,3 %. Auch
elektrischer Strom kostete deutlich weniger (-13,4 %) als im
Februar 2025, Fernwärme war nur leicht günstiger (-0,5 %) als im
Vorjahresmonat.
Die Preise für Mineralölerzeugnisse fielen
gegenüber Februar 2025 um 7,0 %, gegenüber Januar 2026 stiegen sie
um 1,1 %. Leichtes Heizöl kostete 6,4 % weniger als im Februar 2025,
aber 1,9 % mehr als im Januar 2026. Kraftstoffe kosteten 1,6 % mehr
als im Februar 2025 und 0,9 % mehr als im Januar 2026.
Auf
die Februarergebnisse der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte
hatten die Kriegshandlungen im Iran und dem Nahen Osten seit dem
28. Februar 2026 keinen Einfluss.
Preisanstiege bei
Investitionsgütern und Gebrauchsgütern, Preisrückgänge bei
Verbrauchsgütern Die Preise für Investitionsgüter waren im
Februar 2026 um 1,7 % höher als im Vorjahresmonat (+0,2 % gegenüber
Januar 2026). Maschinen kosteten 1,7 % mehr, die Preise für
Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen um 1,2 % gegenüber
Februar 2025. Gebrauchsgüter waren im Februar 2026 um 2,0 % teurer
als im Vorjahresmonat (+0,1 % gegenüber Januar 2026).
Die in
Deutschland produzierten und verkauften Verbrauchsgüter kosteten
dagegen 0,6 % weniger als im Vorjahresmonat und 0,3 % weniger als im
Januar 2026. Unter den Verbrauchsgütern fielen die
Nahrungsmittelpreise insgesamt um 1,9 %. Deutlich billiger als im
Februar 2025 waren Butter (-42,8 %) und Schweinefleisch (-12,5 %).
Teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat waren dagegen Rindfleisch
(+19,9 %) und Kaffee (+16,1 %).
Preisanstiege auch bei
Vorleistungsgütern Die Preise für Vorleistungsgüter waren im
Februar 2026 um 1,1 % höher als im Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber
Januar 2026). Für den Preisanstieg gegenüber Februar 2025 sorgten
vor allem die höheren Preise von Metallen (+6,5 %). Insbesondere die
Preise für Edelmetalle (+66,8 %) stiegen gegenüber dem
Vorjahresmonat deutlich an. Auch für Kupfer und Halbzeug daraus
(+13,8 %) musste mehr bezahlt werden als im Vorjahr.
Billiger als im Vorjahr waren dagegen Roheisen, Stahl und
Ferrolegierungen (-1,9 %), darunter auch Betonstahl (-1,4 %). Holz
sowie Holz- und Korkwaren (+6,4 %) waren ebenfalls teurer als im
Vorjahresmonat, darunter Nadelschnittholz mit +12,8 % und
Laubschnittholz mit +2,6 %. Erhebliche Preisanstiege gab es bei
Pellets, Briketts und Scheiten mit +34,9 % gegenüber dem
Vorjahresmonat (+4,2 % gegenüber Januar 2026).
Die Preise
für Glas und Glaswaren stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um
4,3 %. Darunter war veredeltes und bearbeitetes Flachglas 7,1 %
teurer, wohingegen die Preise für Hohlglas (-1,9 %) gegenüber
Februar 2025 sanken. Preisrückgänge gegenüber Februar 2025 gab es
ebenfalls bei chemischen Grundstoffen (-3,0 %), darunter stiegen
allerdings die Preise für Düngemittel um 4,2 %. Papier, Pappe und
Waren daraus kosteten 2,3 % weniger als im Vorjahresmonat.
Futtermittel für Nutztiere (-8,1 %) und Getreidemehl (-5,6 %)
kosteten ebenfalls deutlich weniger als im Februar 2025.
54,7 % der deutschen Exportgeschäfte mit Drittstaaten im
Jahr 2025 in Euro abgewickelt • US-Dollar mit einem
Anteil von 26,4 % zweitwichtigste Währung bei Warenexporten in
Nicht-EU-Staaten • Importe aus Drittstaaten zu 45,2 % in
US-Dollar und zu 43,8 % in Euro bezahlt • Statistisches Bundesamt
bietet ab sofort monatliche Auswertungen zum Außenhandel nach
Rechnungswährungen
Im Jahr 2025 war der Euro bei deutschen
Warenexporten in Staaten außerhalb der Europäischen Union
(Drittstaaten) das meistverwendete Zahlungsmittel. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden nach vorläufigen
Ergebnissen 54,7 % der deutschen Exportgeschäfte in die Drittstaaten
in Euro abgewickelt. In US-Dollar wurden 26,4 % der Exporte
abgerechnet.
Danach folgten Exportgeschäfte in britischem
Pfund mit einem Anteil von 4,8 %, chinesischem Renminbi Yuan mit 2,7
% und Schweizer Franken mit 2,4 %. Die restlichen 8,9 % der Exporte
in Drittstaaten wurden in anderen Währungen bezahlt. Ab dem
Berichtsmonat Januar 2026 bietet das Statistische Bundesamt
monatliche Auswertungen zum Außenhandel nach Rechnungswährungen in
einem neuen Statistischen Bericht an.
Deutsche Importe:
US-Dollar wichtigstes Zahlungsmittel Importseitig war der
US-Dollar im Jahr 2025 das am weitesten verbreitete Zahlungsmittel
im Warenhandel mit Drittstaaten. 45,2 % der Importgeschäfte wurden
in US-Dollar bezahlt. In Euro wurden 43,8 %, in chinesischem
Renminbi Yuan 3,6 %, in Schweizer Franken 2,8 % und in britischem
Pfund 1,7 %der Importgeschäfte abgerechnet.
In anderen
Währungen wurden nur 2,9 % der Importe bezahlt. Exporte in die
Vereinigten Staaten werden zu über zwei Dritteln in
US-Dollar bezahlt Im Handel mit den wichtigsten Empfängerländern
deutscher Waren außerhalb der Europäischen Union (EU) unterscheiden
sich die Anteile der bei Exportgeschäften genutzten
Rechnungswährungen stark. So wurden die Exporte in die Vereinigten
Staaten im Jahr 2025 zu 68,6 % in US-Dollar und zu 30,6 % in Euro
abgerechnet.
Nur 0,8 % der exportierten Waren wurden in
anderen Währungen gezahlt. Demgegenüber wurden die von Deutschland
nach China exportierten Waren im Jahr 2025 hauptsächlich in Euro
bezahlt (61,0 %). Danach folgten die chinesische Währung Renminbi
Yuan mit einem Anteil von 23,0 % und der US-Dollar mit 15,1 %. In
anderen Währungen wurden lediglich 0,9 % der Exportgeschäfte mit
China abgewickelt.
Auch im Handel mit dem Vereinigten
Königreich wurden 2025 die meisten deutschen Exporte in Euro bezahlt
(48,5 %). Der US-Dollar spielte mit einem Anteil von 8,1 % nur eine
untergeordnete Rolle. Weitaus mehr Exporte in das Vereinigte
Königreich wurden in britischem Pfund abgerechnet (41,4 %). Andere
Währungen hatten bei den deutschen Exportgeschäften mit dem
Vereinigten Königreich einen Anteil von 2,0 %.
Beim Handel
mit der Schweiz dominierten im Jahr 2025 die Exporte, die in Euro
abgewickelt wurden. Der Euro lag mit einem Anteil von 71,0 % weit
vor dem Schweizer Franken mit 22,0 % und dem US-Dollar mit 4,4 % an
den Rechnungswährungen. Andere Währungen hatten lediglich einen
Anteil von 2,6 %.
Importe aus China meist in
US-Dollar abgewickelt Auch bei den Importen nach Deutschland aus
den wichtigsten Lieferländern außerhalb der EU ergab sich für die
Zahlungsabwicklung nach Währungen ein differenziertes Bild. Im
Handel mit China wurden im Jahr 2025 mit einem Anteil von 50,8 % die
meisten Wareneinfuhren in US-Dollar abgerechnet.
In Euro
wurden 31,1 % und in chinesischem Renminbi Yuan nur 16,7 % der
Importgeschäfte abwickelt (andere Währungen: 1,4 %). Bei den
Importen aus den Vereinigten Staaten hatte der US-Dollar in
Jahr 2025 mit einem Anteil von 78,4 % eine noch größere Bedeutung
als bei den Exportgeschäften. In Euro wurden lediglich 20,0 % der
Importwaren gezahlt (andere Währungen: 1,7 %).
Bei
Importgeschäften mit der Schweiz hingegen spielte der US-Dollar im
Jahr 2025 mit einem Anteil von 6,6 % nur eine untergeordnete Rolle.
Hier dominierte der Euro mit einem Anteil von 67,0 % der
abgerechneten Währungen, gefolgt vom Schweizer Franken mit einem
Anteil von 23,4 % (andere Währungen: 3,1 %). Der Handel mit dem
Vereinigten Königreich wurde auch importseitig hauptsächlich in Euro
abgerechnet.
Im Jahr 2025 lag der Euro mit einem Anteil von
50,3 % an den fakturierten Währungen vor dem US-Dollar mit 25,9 %
und dem britischen Pfund mit 23,2 % (andere Währungen: 0,6 %).
Exporte in Drittstaaten machen 44,1 % der gesamten deutschen Exporte
aus Im Jahr 2025 machte der Handel mit Drittstaaten 44,1 % der
deutschen Gesamtexporte und 34,6 % der Gesamtimporte aus.
Dieser Außenhandel über die EU-Grenzen hinweg (Extrahandel) wird von
der Zollverwaltung abgewickelt, dabei werden die jeweiligen
Rechnungswährungen erfasst. Für den Handel mit anderen EU-Staaten
(Intrahandel) liegen in der Außenhandelsstatistik keine Angaben zu
den fakturierten Währungen vor.
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