'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv12. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


Umstellung Winter- auf Sommerzeit: So. 29.03.2026 Uhr-Umstellung von 2 auf 3 Uhr.



13. Kalenderwoche - Montag, 23. - Sonntag, 29. März 2026

Frühlingsbasar im Johanniter-Stift Duisburg in der Neudorfer Wildstraße
Freuen Sie sich auf unseren kleinen Basar mit allerlei Handarbeiten, Keramik, Osterdekorationen, Schmuck und Floristik. Verschiedene Anbietende laden am 28. März 2026 in der Zeit von 14 bis 17 Uhr  zum guten Zweck an frühlingshaften Ständen im Stift zum Bummeln und Stöbern ein. 

Mit Musik, Kaffee, frisch gebackenen Waffeln, Kuchen und beliebten „Eierflip-Cocktail“ lassen wir die Sonne rein und wärmen das Gemüt! Die Cafeteria hat regulär geöffnet. Sie möchten sich mit einem eigenen Stand an unserem Basar beteiligen? Restplätze können bis zum 20.03.2026 unter Telefon 0203 9308-455 angefragt werden.

VHS-Workshop nimmt das Thema Achtsamkeit in den Blick
Halt und Ankerpunkte in einem schnellen und bewegten Leben: Um Achtsamkeit geht es in einem VHS-Seminar am Samstag, 28. März, von 10 bis 17 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt.

Der Workshop zeigt, wie sich Achtsamkeit leicht, lebendig und praktikabel in den Alltag integrieren lässt. Teilnehmende entdecken mithilfe erlebnisorientierter Methoden der Psychosynthese den Zugang zur Achtsamkeit und erlernen Übungen, die sie in ihrem täglichen Leben umsetzen können.
Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro. Eine Anmeldung online auf www.vhs- duisburg.de ist erforderlich.


Bastelworkshop im Kultur- und Stadthistorischem Museum
Passend zum Frühlingsstart lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Samstag, 28. März, von 14 bis 16 Uhr zu einem Bastelworkshop in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. Im Workshop tauchen die Teilnehmenden mit Farina und Sascha Graßmann in die Vielfalt des Frühlings ein.

Mit Naturmaterialien gestalten sie farbenfrohe Dekorationen und können ihre Frühlings-Kunstwerke anschließend mit nach Hause nehmen. Mitmachen können sowohl Kinder als auch Erwachsene – Kinder unter sechs Jahren sollten von einer Begleitperson betreut werden. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat stattfindet.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und Ermäßigte 2 Euro. Eine Anmeldung per E-Mail ksm- service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird aufgrund begrenzter Plätze empfohlen. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

„UmweltKids“ in der Stadtteilbibliothek Wanheimerort
Das Programm „UmweltKids“ lädt mit drei spannenden Veranstaltungen zum Thema Umwelt Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren in die Stadtteilbibliothek Wanheimerort an der Düsseldorfer Straße 544 ein.
Die Kinder lernen hier das Ökosystem Wiese kennen und erfahren, wie wichtig das Zusammenspiel aller Pflanzen und Tiere für diesen Lebensraum ist. Anschließend entdecken sie, wie sie die Natur schützen und unterstützen können. Weiter geht es am Samstag, 28. März, von 11 bis 12.30 Uhr mit dem Thema „Upcycling: Immer neu?“.

Die Kinder werfen einen Blick darauf, wie viel im Alltag verbraucht wird und wo die Dinge herkommen, die sie täglich nutzen. Sie lernen, wie Materialien durch Upcycling länger genutzt und sinnvoll umgestaltet werden können. Den Abschluss bildet der Workshop „Volle Power“ am Samstag, 18. April, von 11 bis 12.30 Uhr.

Die jungen Teilnehmenden erfahren, was Energie eigentlich ist und wie elektrischer Strom entsteht. Gemeinsam erkunden sie verschiedene Wege der Stromerzeugung und erhalten einen altersgerechten Einblick in erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen erforderlich.

Fragen beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096. Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

Pflanzentauschbörse bringt Naturfreunde in Rheinhausen zusammen
Unter dem Motto „Gemeinsam wächst mehr“ findet am Samstag, 28. März 2026, von 11 bis 13 Uhr in der Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67, 47226 Duisburg, eine Pflanzentauschbörse statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, Pflanzen, Samen oder Blumenzwiebeln mitzubringen und mit anderen Garten- und Pflanzenbegeisterten zu tauschen.

Copyright: Neuartig Media, Matthias Heuser

Ob Zimmerpflanze, Staude, Kräuterableger oder Samen für Balkon und Garten – willkommen ist alles, was wächst und Freude macht. Ziel der Veranstaltung ist es, Ressourcen nachhaltig zu teilen, neues Grün in Duisburg zu fördern und Menschen im Stadtteil miteinander ins Gespräch zu bringen. Neben dem Pflanzentausch bietet die Aktion Gelegenheit zum Austausch über naturnahe Gärten und praktische Tipps für mehr Biodiversität im eigenen Umfeld.

In lockerer, nachbarschaftlicher Atmosphäre gibt es außerdem Kaffee und Waffeln. Auch die Regenagentur der Wirtschaftsbetriebe Duisburg ist mit einem Stand vor Ort vertreten und informiert über ihr Förderprogramm sowie über Möglichkeiten der Starkregenvorsorge. Im Fokus stehen dabei die Entsiegelung von Vorgärten, Stellplätzen und Innenhöfen sowie die Begrünung von Dächern.

Interessierte erhalten dazu Informationsmaterialien und können sich direkt beraten lassen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Pflanzen lieben, nachhaltig handeln oder einfach neugierig auf neue Kontakte und Ideen sind.

Mit der Pflanzentauschbörse möchten der Verein Du bist Rheinhausen, der Verein NaturGarten sowie die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zeigen, wie einfach gemeinschaftliches Handeln, Umweltbewusstsein und Nachbarschaft zusammenfinden können – durch Teilen, Weitergeben und gemeinsames Wachsen.

 

Durchsuchungsmaßnahme in Betrugsverfahren
Die Staatsanwaltschaft Duisburg führt ein Ermittlungsverfahren gegen eine Lehrerin des Berufskollegs Wesel wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges. Auf Grund der Presseberichterstattung über eine von ihr vorgetäuschte Dienstunfähigkeit im vergangenen Jahr wurde hier ein Prüfvorgang angelegt.

Im Rahmen von Vorermittlungen wurden dabei u.a. Unterlagen von der Bezirksregierung Düsseldorf angefordert, insbesondere das dort eingeholte amtsärztliche Gutachten vom 25. November 2025 über die Beschuldigte. Nachdem diese Unterlagen im Februar 2026 vollständig vorlagen, ergaben sich nach hiesiger Bewertung zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht des gewerbsmäßigen Betruges.

Daher wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen die Beschuldigte eingeleitet. Der Beschuldigten wird vorgeworfen, über einen – strafrechtlich relevanten – Zeitraum von vier Jahren zu Unrecht Dienstbezüge erhalten zu haben. Die Beschuldigte soll gegenüber ihrem Dienstherrn, dem Land Nordrhein-Westfalen, bewusst der Wahrheit zuwider angegeben haben, auf Grund einer Erkrankung dienstunfähig gewesen zu sein, obwohl sie als Heilpraktikerin tätig gewesen und an einem Gründungswettbewerb teilgenommen haben soll.

In diesem Ermittlungsverfahren erließ das Amtsgericht Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einen Durchsuchungsbeschluss, der am 24. März 2026 vollstreckt wurde. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen konnten beweiserhebliche Unterlagen und elektronische Datenträger sichergestellt werden.
Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der sichergestellten Beweismittel, dauern an. Es wird darauf hingewiesen, dass bis zum rechtskräftigen Abschluss die Unschuldsvermutung gilt.

Meute, Kettcar und White Lies kommen zum Traumzeit-Festival Duisburg
Mit einer neuen Bandwelle begrüßt das Traumzeit-Festival den Frühling: Ganz frisch im Line-up sind unter anderem die Techno Marching Band "Meute", die Urgesteine der deutschen Indie-Szene von "Kettcar" und mit "White Lies" eine der wichtigsten Gitarrenbands Großbritanniens. Darüber hinaus gehören zum Festivalprogramm bekannte Namen wie Apparat, Betterov, Marlo Grosshardt oder die Lokalmatadorin Stina Holmquist.
Mit 28 Acts ist das Festival, das vom 19. bis 21. Juni im Landschaftspark Duisburg-Nord stattfindet, damit fast komplett, teilen die Veranstalter mit. idr - Informationen und Tickets: https://www.traumzeit-festival.de/

Vereinfachter Zugang zur Ehrenamtskarte NRW
Die landesweit gültigen Zugangsvoraussetzungen für den Erhalt der Ehrenamtskarte NRW wurden deutlich gesenkt: Statt bislang fünf Wochenstunden bzw. 250 Stunden im Jahr genügt künftig ein nachgewiesener ehrenamtlicher Einsatz von vier Stunden pro Woche bzw. 200 Stunden pro Jahr. Eine weitere positive Neuerung: Ehrenamtliche können nun eine Aufwandsentschädigung erhalten – sofern diese die steuerlichen Freibeträge der Ehrenamtspauschale (960 Euro) oder der Übungsleiterpauschale (3.300 Euro) nicht übersteigt.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Änderungen: „Das Ehrenamt spielt in allen gesellschaftlichen Bereichen unserer Stadt eine wichtige Rolle. Der vereinfachte Zugang zur Ehrenamtskarte ist deshalb ein verdientes Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die vielen engagierten Freiwilligen.“


Neben den landesweiten Kriterien gilt auch, dass alle Duisburgerinnen und Duisburger die Karte beantragen können, die sich seit mindestens einem Jahr ehrenamtlich einbringen – egal, wo sie ihr ehrenamtliches Engagement ausüben. Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW oder der Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW können nicht nur lokale Ermäßigungen in Duisburg nutzen, sondern profitieren inzwischen landesweit von rund 5000 Vergünstigungen bei Unternehmen und Einrichtungen.
Die Änderungen hatte zuletzt der Landtag NRW verabschiedet. Weitere Informationen zur Ehrenamtskarte: https://duisburg.de/microsites/buergerengagement/rubrik1/ehrenamtskarte

Heimat-Preis 2026: Jetzt Kandidatinnen und Kandidaten nominieren!
Duisburg sucht bis zum 31. Mai wieder seine Mutmacher, Möglichmacher, Brückenbauer: Die Kulturbetriebe der Stadt starten den Aufruf zum „Heimat- Preis 2026“. Gesucht werden nachhaltige Projekte, die von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ehrenamtlich gestaltet werden und eindrucksvoll zeigen, wie vielfältig Heimat sein kann. Mit 15.000 Euro ausgezeichnet wird lokales, bürgerliches Engagement, das Duisburg lebendig zusammenhält, Orte der Begegnung schafft und Generationen verbindet.

Fotos C Stadt Duisburg

„Wir wissen, dass es sie gibt – die vielen engagierten Duisburgerinnen und Duisburger, die sich leidenschaftlich für ihre Mitmenschen sowie Heimat einsetzen. Genau diese Geschichten wollen wir erzählen und zeigen. Der Heimat-Preis ist unsere Einladung, hinzuschauen und nun diejenigen zu nominieren, die unsere Stadt jeden Tag ein Stück besser, offener und solidarischer machen“, betont Kulturdezernentin Linda Wagner.



Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn verleiht den Heimat-Preis an drei Einrichtungen, die sich mit außergewöhnlichem, generationsübergreifendem Einsatz für ein starkes und solidarisches Stadtleben einsetzen. Neben dem KOM’MA Duisburger Kinder- und Jugendtheater erhält sowohl der Freundes- und Förderkreis Damwildgehege Rheinhausen e. V. als auch die Mercator Gesellschaft e. V. Mercators Nachbarn die begehrte Auszeichnung. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Welche Wirkung der Preis entfalten kann, zeigt ein Blick auf ausgezeichnete Projekte des vergangenen Jahres – wie auf das von „Mercators Nachbarn“: „Dass die Beschäftigung mit und die Vermittlung von Heimatwissen ein grundlegend demokratisches Bewusstsein befördern kann, war für uns in den vergangenen Jahren eine wertvolle, immer wieder erlebte Erkenntnis.“

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn verleiht den Heimat-Preis Foto: Tanja Pickartz

Auch das Damwildgehege Rheinhausen nahm 2025 den Heimat-Preis entgegen. Sandra Niedzwiedz, 1. Vorsitzende, erklärte: „Wir bieten durch ehrenamtliches Engagement für Duisburger Bürgerinnen und Bürger ein kostenfreies Angebot und schaffen Raum für unterschiedlichste kulturelle Begegnungen. Der Heimat-Preis ist für uns eine sehr große Anerkennung und Ehre für unsere engagierte Vereinsarbeit.“

Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Mitgliedern des Kulturausschusses. Bis zu drei Preisträgerinnen und Preisträger erhalten die Auszeichnung traditionell zum Ende des Jahres im Opernfoyer des Theater Duisburg. Der Duisburger Heimat-Preis ist Teil der Landesinitiative #NRWheimatet und wird vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW gefördert.

Ab sofort können Nominierungen mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße. 1, 47051 Duisburg oder per E-Mail an kulturbuero@stadt-duisburg.de gerichtet werden. Gerne kann das auf der Internetseite des Kulturbüros verfügbare Formular: https://antrag.duisburg.de/metaform/Form- Solutions/sid/assistant/69735aedd760665d23240a70 genutzt werden. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen. Für Rückfragen steht Anika Huskic telefonisch unter (0203) 283-62188 zur Verfügung

Gesucht: Nominierungen für die Mercator-Ehrennadel 2026
Die Suche läuft: Wer soll in diesem Jahr die Mercator-Ehrennadel erhalten? Die Kulturbetriebe Duisburg nehmen bis zum 31. Mai wieder Nominierungen entgegen. Mit der Mercator-Ehrennadel würdigt die Stadt Duisburg seit mehr als zwei Jahrzehnten besonderes ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Kultur, Bildung und Stadtgeschichte.

Auch 2026 werden erneut drei Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet, die das kulturelle Leben der Stadt kontinuierlich und nachhaltig prägen. Kulturdezernentin Linda Wagner hebt die Relevanz der Würdigung hervor: „Viele Ehrenamtliche setzen sich mit großer Leidenschaft unermüdlich für unsere Stadtgesellschaft ein. Die Mercator-Ehrennadel ist ein klares Zeichen: Wir sehen dieses herausragende bürgerliche Engagement und schätzen es sehr.“

Vorschlagsberechtigt sind Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen, deren Einsatz eine stadtweite Wirkung entfaltet – durch Projekte, Publikationen oder besondere Initiativen in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Bildung, Heimat- und Brauchtumspflege oder Stadtgeschichte. Die eingereichten Vorschläge sollten neben dem Namen und der Anschrift der vorgeschlagenen Person oder Institution auch eine aussagekräftige Darstellung der Arbeit, eine Kurzbiografie sowie eine nachvollziehbare Begründung enthalten. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen.

Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des Kulturausschusses, entscheidet dann über die Vergabe der Mercator-Ehrennadel. Die Verleihung findet Ende des Jahres im Duisburger Rathaus statt. Die Dokumente können postalisch an folgende Adresse gesendet werden: Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Kulturbüro, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg. Alternativ ist auch eine E-Mail möglich an: kulturbuero@stadt-duisburg.de.

Oder eine Nominierung über das Kontaktformular: https://antrag.duisburg.de/metaform/Form- Solutions/sid/assistant/69735b6dd760665d23240a71 Für Rückfragen steht Gudrun Tomberg telefonisch unter 0203 283-62264 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.duisburg.de (Stichwort: Mercator Ehrennadel).

Fernwärmepreise in Walsum und Homberg bleiben stabil  
Die Preise der Fernwärme Duisburg GmbH bleiben trotz der Krisen im Mittleren Osten derzeit stabil. Aufgrund der vertraglich festgelegten Preisgleitklausel, die Preisindizes der vergangenen 6 Monate berücksichtigt, werden die aktuellen Preisschwankungen an den internationalen Energiemärkten noch nicht sichtbar.
Auf längere Sicht ist für die Preise entscheidend, wie lang der Konflikt im Iran anhält und wie sich die geopolitische Lage entwickelt.  

Die Fernwärme Duisburg passt zum 1. April 2026 ihre Preise für Fernwärme in den Versorgungsgebieten Walsum und Homberg an. Für ein beispielhaftes Einfamilienhaus bleiben die Heizkosten nahezu unverändert und erhöhen sich minimal um nur 0,12 Prozent.  

Die Anpassung der Fernwärmepreise erfolgt vertragsgemäß jeweils am 1. April und am 1. Oktober eines Jahres. in den Versorgungsgebieten Homberg und Walsum. Die Preisanpassung ist dabei an vertraglich vereinbarte Preisänderungsklauseln gekoppelt. Die Preisänderungsklausel besteht aus Börsenpreisen und Indizes des statistischen Bundesamts. Verändern sich diese Faktoren, erfolgt auch eine Anpassung des Fernwärmepreises.  

Der Arbeitspreis für eine Kilowattstunde (kWh) Fernwärme beträgt ab 1. April 9,8 Cent (brutto) und bleibt damit nahezu unverändert. Der Grundpreis beträgt 56,19 Euro pro Kilowatt Anschlusswert im Jahr und ist leicht um 0,13 Cent gestiegen.

Für einen Haushalt mit einem Wärmeanschlusswert von 15 Kilowatt und einem Jahreswärmeverbrauch von 22.500 Kilowattstunden für ein beispielhaftes Einfamilienhaus ergeben sich auf den Jahresverbrauch hochgerechnet minimale Mehrkosten zu den bisherigen Preisen von knapp 4 Euro.  

Die Preisanpassung für Kunden der Fernwärme Duisburg im Versorgungsgebiet Mitte-Süd-Rheinhausen und Hamborn erfolgt vertragsgemäß jeweils zum 1. Januar und 1. Juli jedes Jahres.  

Zeitumstellung: Geänderte Abfahrtszeiten für die Nachtexpress-Linien  
Am Sonntag, 29. März, werden die Uhren wieder von Winterzeit auf Sommerzeit umgestellt. Die Zeitumstellung um eine Stunde, von 2 auf 3 Uhr, wirkt sich auf die Abfahrtszeiten der Nachtexpress-Linien NE1, NE2, NE3, NE4, NE5, NE6, NE7 und NE11 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) aus.

Für alle Nachtexpress-Linien ergibt sich in der Zeit von 2 bis 3 Uhr eine Fahrt weniger. Alle Infos und die genauen Abfahrtszeiten der einzelnen Linien finden die Fahrgäste in der Fahrplanauskunft auf der DVG-Webseite sowie in der myDVG Bus&Bahn-App. Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der myDVG Bus&Bahn-App.

Gebäude-Modernisierungsgesetz: Stadtwerke Duisburg helfen bei der Heizungssanierung
Die geplanten Anpassungen des Gebäude-Modernisierungsgesetzes (GMG) der Bundesregierung rücken die Heizungsmodernisierung erneut in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit. Für Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien in Duisburg bedeutet dies vor allem eines: Der Handlungsdruck, sich frühzeitig mit der Zukunft der eigenen Wärmeversorgung zu beschäftigen, steigt.

Die Stadtwerke Duisburg bieten hierbei umfassende Unterstützung und fördern die Umrüstung auf eine Wärmepumpe mit einem aktuellen Aktionsrabatt. Ziel der gesetzlichen Weiterentwicklung ist es, den Anteil erneuerbarer Energien im Gebäudebereich weiter zu erhöhen und langfristig CO₂-Emissionen zu reduzieren.

Für viele Bestandsgebäude wird damit perspektivisch ein Umstieg auf klimafreundlichere Heizsysteme erforderlich. Parallel dazu verteuern sich fossile Energieträger zunehmend – nicht zuletzt durch den weiter steigenden CO₂-Preis, der den Einsatz von Öl und Gas schrittweise verteuert. Hinzu kommen aktuelle Entwicklungen auf den Energiemärkten.

Die geopolitische Lage, insbesondere der Krieg im Iran, sorgt für zusätzliche Unsicherheiten und Preisschwankungen bei fossilen Energieträgern. Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird damit die langfristige Kalkulierbarkeit von Heizkosten zunehmend schwieriger. Vor diesem Hintergrund gewinnen elektrische Wärmepumpen weiter an Bedeutung.

Sie nutzen Umweltenergie aus Luft, Erde oder Wasser und ermöglichen – insbesondere in Kombination mit einem passenden Stromtarif – eine weitgehend unabhängige und planbare Wärmeversorgung. 1.000 Euro Rabatt beim Kauf einer neuen Wärmepumpe Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Eigentümerinnen und Eigentümer bei der Umstellung auf diese Technologie umfassend.

Das Angebot reicht von der individuellen Beratung über die technische Planung bis hin zur fachgerechten Installation der Anlage. Um den Einstieg zu erleichtern, bieten die Stadtwerke aktuell eine besondere Aktion an: Bis zum 19. April 2026 erhalten Kundinnen und Kunden beim Kauf einer Wärmepumpe einen Sonderrabatt in Höhe von 1.000 Euro.

Waermepumpe: Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzer bei der Heizungsmodernisierung und bieten zudem einen Aktionsrabatt an. Quelle: Stadtwerke Duisburg

Alle Informationen zur Aktion gibt es online unter swdu.de/wp. Ergänzend dazu wird ein Bonus von 80 Euro auf den passenden Wärmepumpentarif gewährt. Der Tarif PartnerStrom Vario Modul 1ist ein besonderer Tarif ausschließlich für sogenannte steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen.

Mit diesem Tarif profitieren Nutzerinnen und Nutzer von einer Reduzierung der Netzentgelte und damit von langfristig planbaren Einsparungen. Ein zusätzlicher Stromzähler ist dabei nicht erforderlich. Immobilienbesitzerinnen und -besitzer, die sich über ihre individuellen Möglichkeiten informieren möchten, können sich direkt an die Energieberater der Stadtwerke Duisburg wenden.

Diese sind montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0203 – 604 1111 erreichbar. Eine frühzeitige Planung bietet die Chance, von aktuellen Förderbedingungen zu profitieren und die eigene Wärmeversorgung zukunftssicher aufzustellen.  

Ostern in NRW: Eierpreise innerhalb eines Jahres um rund 16 % gestiegen
* Preise für Butter deutlich gesunken; Bohnenkaffee hingegen teurer.
* Tiefgefrorener Fisch und Fischfilets im Vergleich zu Februar 2025 um 1,6 % gestiegen.
* Eier- und Schokoladenpreise in den letzten 5 Jahren um 66,0 % bzw. 59,8 % gestiegen.

Egal ob bunt gefärbt, im Garten versteckt oder auf dem Frühstückstisch: Eier gehören zu Ostern einfach dazu. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt zum anstehenden Osterfest mitteilt, sind die Preise für Eier im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,2 % gestiegen (Basis 2020 = 100).


Insgesamt stiegen die Nahrungsmittelpreise im selben Zeitraum um 0,6 % und die Verbraucherpreise insgesamt um 1,8 %. Sinkende Preise beim Oster-Frühstück – Butter 33,0 % günstiger Der Blick auf den Kassenzettel dürfte beim Einkauf für den Osterbrunch etwas erfreulicher ausfallen, denn bei einigen Lebensmitteln sind die Preise im Februar 2026 gesunken.

Insbesondere beim Kauf von Butter konnten die Verbraucherinnen und Verbraucher im Vergleich zum Vorjahresmonat sparen (−33,0 %). Toastbrot wurde um 13,6 % günstiger angeboten, vegetarische oder vegane Getreideprodukte um 7,8 %, Vollmilch um 7,5 % und Orangensaft oder ähnlicher Fruchtsaft um 6,5 %. Die Preise für Schnittkäse (−5,7 %), Honig (−2,1 %) und Wurstaufschnitt (−1,7 %) sanken ebenfalls.

Als deutlicher Preistreiber auf dem Frühstückstisch erwies sich im vergangenen Monat hingegen Bohnenkaffee mit einer Steigerung um 24,6 %. Schokoladen und Pralinen wurden teurer; Karotten dagegen günstiger Schokoladeneier und Schoko-Osterhasen gehören für viele zu den Klassikern im Osternest – wer im vergangenen Monat bereits eingekauft hat, musste mehr Geld ausgeben als ein Jahr zuvor.



Die Preise für Schokoladen sind zwischen Februar 2025 und Februar 2026 um 10,0 % gestiegen. Pralinen verteuerten sich derweil um 15,4 %. Gute Nachrichten für den Osterhasen: Karotten kosteten weniger als noch im Februar 2025 (−3,1 %).

 Preissteigerungen um 1,6 % bei tiefgefrorenem Fisch und Fischfilets
Vor Karfreitag blieb der Preisanstieg bei frischem Fisch vergleichsweise gering: Die Preise für tiefgefrorenen Fisch und Fischfilets sind im Vergleich zu Februar 2025 um 1,6 % gestiegen. Für frischen oder gekühlten Fisch und Fischfilets blieben die Preise nahezu konstant (+0,1 %).

Eier- und Schokoladenpreise in den letzten 5 Jahren deutlich gestiegen
Die Klassiker im Osternest haben sich nicht nur im Vergleich zum Vorjahr verteuert: Besonders über die letzten 5 Jahre hinweg war der Preisanstieg deutlich sichtbar. Die Preise für Eier sind zwischen Februar 2021 und Februar 2026 insgesamt um 66,0 % gestiegen.

Die höchste Veränderungsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde innerhalb der letzten fünf Jahre im April 2022 mit 28,4 % gemessen; die niedrigste im April 2021 mit −0,7 %. Die Preise für Schokoladen sind innerhalb der letzten 5 Jahre um 59,8 % gestiegen. Die höchste Veränderungsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde innerhalb dieses Zeitraums im Juni 2023 mit 23,5 %, die niedrigste im April 2022 mit −2,5 % festgestellt.

NRW: Vollzeitbeschäftigte in der Kokerei und Mineralölverarbeitung zählten 2025 zu den Spitzenverdienern
* Bruttojahresverdienste in der Gesamtwirtschaft lagen bei 64.561 Euro brutto.
* Vollzeitbeschäftigte in der Fischerei und Aquakultur mit 34.423 Euro brutto am unteren Ende der Verdienstskala.

Im Jahr 2025 haben vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer/innen in Nordrhein-Westfalen 64.561 Euro brutto (inklusive Sonderzahlungen) verdient. Mit einem durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von 115.930 Euro lagen vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer/innen im Bereich der „Kokerei und Mineralölverarbeitung” an der Spitze der Verdienste in Nordrhein-Westfalen. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren ihre Verdienste damit fast doppelt so hoch wie der Durchschnittswert aller Wirtschaftsabteilungen.



Zu den Spitzenverdienern gehörten im Jahr 2025 ferner die Vollzeitbeschäftigten der Wirtschaftsabteilungen Kohlenbergbau (93.191 Euro), Energieversorgung (90.088 Euro), Telekommunikation (88.284 Euro) und Herstellung von chemischen Erzeugnissen (87.345 Euro).

Am unteren Ende der Verdienstskala befanden sich die Vollzeitbeschäftigen in den Bereichen Fischerei und Aquakultur (34.423 Euro), Landwirtschaft, Jagd und damit verbundene Tätigkeiten (36.351 Euro), Erbringung von sonst. überwiegend persönlichen Dienstleistungen wie z. B. Reinigungen, Friseursalons, Bestattungsinstitute (38.153 Euro), Gastronomie (40.595 Euro) und die Beherbergung (41.401 Euro).


Berlin, 26. März im Bundestag beschlossen: Maßnahmen der Bundesregierung gegen hohe Spritpreise
In Folge des Iran-Nahost-Konflikts und der Sperrung der Schifffahrtsroute von Hormus ist der Ölpreis auf dem Weltmarkt um etwa 30 Prozent gestiegen.

Vor allem die stark gestiegenen Kraftstoffpreise in Folge des Iran-Nahost-Konflikts sorgen viele Menschen. Die Bundesregierung hat daher ein Gesetzespaket auf den Weg gebracht, um gegen die vielen täglichen Preiserhöhungen an den Tankstellen vorzugehen.

Das Paket enthält drei wesentliche Maßnahmen: Ein neues Gesetz zur Anpassung der Kraftstoffpreise sowie zwei Änderungen im GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen), um gegen missbräuchliche Preiserhöhungen bei Kraftstoffen leichter und schärfer vorzugehen.

Nach dem Bundestag wird der Bundesrat bereits am 27. März abschließend über das Paket beraten. Die neuen Regelungen sollen möglichst noch vor Ostern eingeführt werden.

Ab wann dürfen die Preise für Benzin und Diesel an Tankstellen nicht mehr mehrmals täglich erhöht werden?
Tankstellen in Deutschland sollen in Kürze nur noch einmal am Tag ihre Spritpreise erhöhen dürfen: um 12:00 Uhr. Preissenkungen sollen jederzeit möglich sein. Die Bundesregierung orientiert sich an dem vor 15 Jahren in Österreich eingeführten Modell. Das neue Gesetz zur Anpassung von Kraftstoffpreisen sorgt für Verlässlichkeit und mehr Transparenz für Autofahrerinnen und Pendler.

Denn derzeit ändert sich der Spritpreis bis zu 22 Mal pro Tag im Durchschnitt. Das ist für Autofahrerinnen und Pendler sehr intransparent und ärgerlich. Bei Verstößen gegen das Verbot täglich mehrfacher Preiserhöhungen drohen künftig Bußgelder bis zu 100.000 Euro.

Das Verbot soll den vom Bundeskartellamt beobachteten „Rakete- und Feder-Effekt“ durchbrechen: Bisher stiegen Kraftstoffpreise bei steigenden Rohölpreisen oft sehr schnell, wogegen sie bei sinkenden Rohölpreisen nur langsam zurückgingen. Nach einem Jahr wird die Bundesregierung über die Wirksamkeit und Wirkungen in der Praxis berichten.

Wird gegen missbräuchliche Preiserhöhungen künftig stärker vorgegangen?
Ja, die Bundesregierung will die kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht im Kraftstoffsektor verschärfen. Künftig soll das Bundeskartellamt einfacher gegen marktbeherrschende oder marktmächtige Unternehmen aus dem Kraftstoffbereich vorgehen, wenn Hinweise auf unangemessen hohe Preise vorliegen. Damit sollen insbesondere auch überhöhte Preise gegenüber freien Tankstellen verhindert werden.

Bei Verdacht auf missbräuchlich überhöhte Kraftstoffpreise müssen die Unternehmen dann darlegen, dass die Erhöhungen gerechtfertigt sind. Verschärfte Kontrollen bei Kosten und Preisen sind eine Voraussetzung für Preisdämpfungen.

Zudem soll das Bundeskartellamt künftig strukturelle Wettbewerbsstörungen einfacher feststellen und damit schneller beheben können.

Bleibt für Deutschland noch genügend Öl übrig, wenn die Reserven freigegeben werden?
In Folge des Iran-Nahost-Konflikts und der Sperrung der Schifffahrtsroute von Hormus ist der Ölpreis auf dem Weltmarkt um etwa 30 Prozent gestiegen und in vielen Ländern die Lage angespannt – das gilt insbesondere auch für Deutschlands Partnerländer in Asien, beispielsweise Japan und Südkorea, die mit großen Mengen an Rohöl aus der Region beliefert werden. Deutschland bezieht nur einen kleinen Teil seiner Ölimporte aus dem Nahen Osten (siehe unten).

Deshalb hat die IEA ihre Mitgliedsstaaten gebeten, Ölreserven im Umfang von insgesamt 400 Millionen Barrel (gut 54 Millionen Tonnen) freizugeben. Die Freigabe ist ein wichtiges Signal an den Weltmarkt, dass genug Öl vorhanden ist. Ziel ist, die aktuelle Marktlage zu entspannen und so den weltweiten Preisanstieg zu dämpfen.

Deutschland ist bereit, hierfür einen solidarischen Beitrag zu leisten und einen Teil seiner Reserve freizugeben. Die Freigabe wurde mit Inkrafttreten der Verordnung der Bundeswirtschaftsministerin am 18. März erteilt. Deutschlands Notfallreserve für etwa 90 Tage umfasst insgesamt etwa 20  Millionen Tonnen Rohöl und Ölprodukte. Die IEA hatte Deutschland gebeten, 2,6 Millionen Tonnen aus seiner Reserve freizugeben. Dies bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass sie auch tatsächlich abgerufen werden müssen. In jedem Fall bleibt die Versorgung mit Diesel, Benzin und Heizöl in Deutschland weiterhin gesichert.

Woher kommen die Kraftstoffe, die in Deutschland verwendet werden?
Deutschland bezieht nur etwa sechs Prozent seines Rohöls aus dem Nahen Osten. Rohöl kommt vor allem aus Norwegen, den USA, Libyen, Kasachstan und Großbritannien hierher. Mineralölprodukte – also etwa Benzin und Diesel – werden überwiegend in Deutschland aus importiertem Rohöl hergestellt. Importe kommen hier vor allem aus den Niederlanden, den USA, Norwegen und Belgien.

Spritpreis-Umfrage: Mittelstand verschiebt bereits Investitionen, DMB-Chef Tenbieg sieht Spritpreispaket nur als ersten Schritt
Das heute (26. März) vom Bundestag beschlossene Kraftstoffpreisanpassungsgesetz kann nur der symbolische Startschuss für ein größeres Entlastungspaket sein. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) leiden massiv unter den derzeit hohen Energie- und Spritkosten, zeigt eine aktuelle Mitgliederbefragung des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB).

„Die Bundesregierung muss dringend gegensteuern“, betont Verbands-Chef Marc S. Tenbieg. Aus Sicht des DMB reicht das Kraftstoffmaßnahmenpaket nicht aus, um die dramatische Lage vieler Unternehmen zu verbessern. Über 90 Prozent der 450 befragten Mittelständler beklagen einen teils dramatischen Kostensprung bei Energie und Sprit seit Beginn des Irankriegs.

Rund ein Drittel der Unternehmen verzeichnet einen erheblichen Preisanstieg von über 30 Prozent. Dies hat bereits ernstzunehmende Konsequenzen: Über die Hälfte der Befragten spricht von einer deutlichen oder sogar kritischen Belastung für den laufenden Geschäftsbetrieb. Entsprechende Sparmaßnahmen wurden von den KMU ergriffen, zeigen die Umfrageergebnisse: Am häufigsten sahen sich die Unternehmen gezwungen, Investitionen zu verschieben oder zu reduzieren, gefolgt von der gezielten Senkung des Energieverbrauchs.

Auch Preiserhöhungen wurden seit dem 28. Februar vorgenommen, um die Mehrkosten abzufedern. Verbands-Chef Tenbieg: „Es braucht weitere Maßnahmen, um KMU unter die Arme zu greifen.“
„Ordnungspolitisch ist es das richtige Signal, nicht in den Markt einzugreifen und Preise zu deckeln. Wenn Tankstellenbetreiber nur einmal pro Tag die Preise erhöhen dürfen, schafft das Transparenz und Planbarkeit – nicht zuletzt für den Mittelstand, der massiv von der gegenwärtigen Krise betroffen ist.
Das Spritpreispaket wird aber anders als sein Name vermuten lässt voraussichtlich nicht dazu führen, dass Tanken kurzfristig wieder günstiger wird. Es braucht deshalb weitere Maßnahmen, um KMU unter die Arme zu greifen und einer Inflationsgefahr entgegenzuwirken. Unsere Mitgliedsunternehmen reduzieren oder verschieben schon jetzt geplante Investitionen, weil sie auf die gestiegenen Energie- und Spritkosten reagieren müssen.
Hier muss die Bundesregierung dringend gegensteuern – etwa durch steuerliche Entlastungen, um neue Investitionsspielräume für Betriebe zu schaffen. Das Kraftstoffpreisanpassungsgesetz muss jetzt der symbolische Startschuss sein, auf den ein größeres Maßnahmenpaket folgt.

Flankierend zu schnellen Hilfen für KMU kommt es nun darauf an, die Energiewende konsequent voranzutreiben. Verdeutlicht der Irankrieg doch einmal mehr Deutschlands gefährliche Abhängigkeit von fossilen Energieträgern“, sagt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB.

Zu den Auswirkungen der Energie- und Spritpreissteigerung seit Beginn des Irankriegs am 28. Februar hat der DMB im Zeitraum 24.03. – 25.03.2026 seine Mitgliedsunternehmen befragt. An der Befragung haben branchenübergreifend 450 kleine und mittlere Unternehmen teilgenommen.

Karl-Lehr-Brücke: Wirtschaft vor harten Wochen
Anbindung an Duisburger Hafen ab April gesperrt
Die letzte Bauphase am OB-Karl-Lehr-Brückenzug in Duisburg beginnt: Vom 17. April bis voraussichtlich 5. Juni wird die Brücke vollständig gesperrt. Die Stadt Duisburg hat die Umleitungen veröffentlicht. Unternehmer und Bürger können sich durch die frühe Information besser vorbereiten, sagt die Niederrheinische IHK. Gleichzeitig verweist sie darauf, dass die Belastungen für die Wirtschaft erheblich sein werden.

Der Brückenzug ist eine zentrale Nord-Süd-Verbindung in Duisburg und wichtig für den Hafen. „Die Vollsperrung wird sich deutlich auf den Stadtverkehr und die Abläufe der Unternehmen auswirken“, erklärt Fabian Griewel, Leiter Verkehr und Logistik der Niederrheinischen IHK (Foto: DBT / Stella von Saldern).

„Umso wichtiger ist es, dass sich Betriebe frühzeitig auf die Situation einstellen können.“ Positiv bewertet Griewel deshalb, dass die Stadt Duisburg die Umleitungen vier Wochen vorher veröffentlicht hat. Allerdings: „Die Routen über Ruhrdeich und Emmericher Straße gehören schon jetzt zu den hochfrequentierten Achsen im Duisburger Straßennetz. Während der Sperrung müssen Betriebe mit noch mehr Stau und stockendem Verkehr rechnen.“

Der Neubau des Brückenzugs ist ein wichtiges Projekt für die Unternehmer in Duisburg und Umgebung: „Nach vielen Jahren Bauzeit wird eine zentrale Verbindung im Duisburger Hafen endlich fertiggestellt. Das freut uns. Wir müssen aber schneller werden“, sagt Griewel. Projekte dieser Größenordnung bringen Kommunen oft an ihre Grenzen. „Das Land sollte Städte bei Planung, Bau und Finanzierung stärker unterstützen. Zudem brauchen wir einfachere und schnellere Planungsverfahren, damit neue Infrastruktur künftig zügiger fertig wird“, so Griewel.

Jennefer Soboll und Daniel Hermann sind neue Bezirksdienstmitarbeiter für den Bezirk Meiderich/Beeck
Der Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes hat Verstärkung bekommen. Jennefer Soboll und Daniel Hermann sind ab sofort für Beeck, Beeckerwerth, Bruckhausen, Laar und Meiderich zuständig.

Hermann betont: „Ich freue mich, ganz nah an den Menschen in Duisburg zu sein und möchte nicht nur für Ordnung sorgen, sondern als verlässlicher Ansprechpartner wahrgenommen werden. Besonders wichtig ist mir, als Bindeglied des Bürger- und Ordnungsamts vor Ort zu wirken, damit die Bürgerinnen und Bürger wissen, dass ihre Anliegen bei mir in guten Händen sind.“

Seine Kollegin ergänzt: „Besonders freue ich mich darauf, noch enger mit den Menschen im Bezirk in Kontakt zu kommen und als vertraute Ansprechpartnerin der Stadtverwaltung wahrgenommen zu werden. Mein primäres Ziel ist die nachhaltige Förderung des Sicherheitsempfindens der Bürgerinnen und Bürger im Bezirk.“

Im Stadtbezirk Meiderich/Beeck leben mehr als 74.000 Einwohnerinnen und Einwohner auf über 30 Quadratkilometern. „Die Bergbau- und Industriegeschichte prägt bis heute die Mentalität der Menschen im Bezirk – man packt gemeinsam an und hält zusammen. Mit dieser Haltung kann ich mich sehr gut identifizieren“, so Hermann. Und auch Soboll fühlt sich in dem Bezirk wohl: „Ich mag vor allem die Kontraste und die Industriekultur: die direkte Nähe zum Rhein in Laar, die ,Blaue Lagune‘ in Beeckerwerth, die Gewerbevielfalt in Beeck und das lebendige Miteinander in Bruckhausen.“

An seiner Heimatstadt schätzt der 38-jährige Hermann, dass Duisburg „eine Stadt mit echtem Charakter – mit Ecken und Kanten, aber auch mit viel Herz“ sei. „Am meisten beeindruckt mich die Bodenständigkeit. Duisburg ist ehrlich und direkt – genauso wie die Menschen hier, die geradeaus sind und das Herz am rechten Fleck haben. Und wo sonst hat man diesen einzigartigen Mix aus Industriekultur und Natur?“

Jennefer Soboll unterstreicht diesen Eindruck: „Duisburg ist für mich im besten Sinne eine ehrliche Arbeiterstadt mit tief verwurzelter Kumpel- Mentalität. Man begegnet sich locker und direkt und das gegebene Wort hat Gewicht. Duisburger haben das Herz auf der Zunge – diese Verlässlichkeit und Bodenständigkeit machen die Arbeit im Bezirksdienst so besonders.“

Der Verwaltungsfachangestellte Daniel Hermann ist seit 2018 beim Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes beschäftigt, bevor er zum Bezirksdienst wechselte. Privat ist er gerne sportlich aktiv: beim Wandern oder einer Partie Badminton. Mit seiner Frau teilt er die Leidenschaft für gutes Essen und lange Spaziergänge.

Jennefer Soboll ist 40 Jahre alt, Bürokauffrau und seit 2021 beim Städtischen Außendienst beschäftigt. Privat ist Soboll viel mit ihrer Familie und ihrem Hund in der Natur unterwegs oder auf dem Campingplatz am Rheinufer.

Der städtische Bezirksdienst
Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich weitestgehend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende zuzugehen. Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein.

Im jeweiligen Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen, beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.

Jennefer Soboll und Daniel Hermann können – genau wie ihre Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an sad@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich Weitere Informationen online unter www.duisburg.de/bezirksdienst.

Zollverein feiert 25-jähriges Jubiläum als Welterbe
Das Unesco-Welterbe Zollverein in Essen feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. 2001 wurden Zeche und Kokerei in die Welterbeliste aufgenommen. Unter dem Motto "Denk mal Zukunft" will die Stiftung Zollverein die Stätte als lebendigen Ort weiterentwickeln und neue Zielgruppen gewinnen.

Als Zukunftsprojekt des Jubiläumsjahres testet die Stiftung eine KI-gestützte Live-Übersetzung für Führungen. Künstliche Intelligenz übersetzt die Erklärungen des Guides in sechs Sprachen und zusätzlich in einfache Sprache. Mit dem virtuellen Bergmann Horst Rudnik kommt ein zweites innovatives Vermittlungsprojekt hinzu. Er soll als digitale Vermittlungsfigur Einblicke in die Geschichte und den Wandel des Standorts geben.

Das Jubiläumsjahr startet mit der Saisoneröffnung am 29. März. Besucher erwartet ein kostenfreies Programm mit Führungen, Ausstellungen und Mitmach-Angeboten. Einen fotografischen Schwerpunkt setzt die Ausstellung "bau1haus – die Moderne von Essen bis Asmara!", die vom 10. Mai bis 2. August Aufnahmen des Berliner Künstlers Jean Molitor zeigt.

Zudem geht eine Auswahl großformatiger Architekturfotografien aus der Ausstellung "Faszination Zollverein" von Thomas Stachelhaus auf Reisen und wird u.a. in der NRW-Repräsentanz in Berlin gezeigt. idr - Infos: http://www.zollverein.de

Monumentaler Orgelzyklus in Salvator an Karfreitag
Als diesjährige Karfreitagsmusik erklingt am 3. April um 17 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche ein monumentaler Orgelzyklus: Marcel Dupré gilt als Vater aller französischen Organisten. Der virtuose Musiker war zudem auch Komponist. Sein Orgelzyklus „Der Kreuzweg“ dürfte die bekannteste Passionsmusik für die Königin der Instrumente sein.

Die Musik illustriert 14 Kreuzwegstationen von heftigen Gefühlsausbrüchen bis zu meditativer Kontemplation. Der Krefelder Organist Heinz-Peter Kortmann spielt den Zyklus am Karfreitag an der Kuhn-Orgel der Salvatorkirche. Dazu werden Illustrationen des niederländischen Künstlers Jan Kalff auf der Leinwand gezeigt. Sie beleuchten das Karfreitagsgeschehen.

Kalff hat sich mit bedeutenden Ausstellungen in ganz Deutschland und den Niederlanden einen Namen gemacht. Karten zu dem einstündigen Konzert kosten 10 Euro, Schüler und Studierende zahlen 6 Euro. Infos zur Citykirche gibt es im Netz unter www.salvatorkirche.de.  

Heinz-Peter Kortmann (Foto: www.kortmannonline.de, Olaf D. Hennig). 

Zwei neue anbieteroffene Paketautomaten in Mittelmeiderich und Röttgersbach in Betrieb  
Das Unternehmen DeinFach baut sein bundesweites Netz anbieteroffener Paketautomaten weiter aus. Auch in Duisburg können Kund:innen ab sofort zwei neue DeinFach Automaten für den Versand und Empfang ihrer Sendungen nutzen.
Der Automat in Mittelmeiderich an der Dr.-Martin-Kaehler-Str. 3 verfügt über 67 Fächer und der Automat in Röttgersbach am Kreyenbergshof 43 verfügt über 48 Paketfächer.

„DeinFach ist der erste Paketautomat, den Verbraucher:innen für DHL-Pakete und die Sendungen weiterer Paketdienste und Händler nutzen können. Aktuell stehen mit DHL und UPS zwei führende Logistikdienstleister als integrierte Services zur Verfügung – weitere Partner werden kontinuierlich angebunden. Damit ermöglichen wir den Nutzer:innen rund um die Uhr einen besonders flexiblen, einfachen und komfortablen Empfang und Versand ihrer Pakete.

Zudem leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Vereinfachung der Versandlogistik. Wir freuen uns, nun in Duisburg zwei weitere Automaten in Betrieb zu nehmen und unser Netz sukzessive auszubauen“, erklärt Lukas Beckedorff, Geschäftsführer von DeinFach. DeinFach bietet allen Paketdienstleistern und Händlern ein offenes Automatennetzwerk.

Die teilnehmenden Partner ermöglichen ihren Endkund:innen, ihre Sendungen bundesweit unkompliziert und öffnungszeitenunabhängig über die DeinFach Automaten zu versenden und abzuholen. Dabei können sie auf die bewährten und bekannten Bedienprozesse der jeweiligen Dienstleister zurückzugreifen. Mit den neuen Automaten will DeinFach die Paketabwicklung sowohl für Nutzer:innen als auch für Zustelldienste und Händler vereinfachen und den steigenden Anforderungen moderner Logistik gerecht werden.
So entlasten Paketautomaten zum Beispiel den innerstädtischen Verkehr, indem Paketdienstleister mit nur einem Stopp mehrere Sendungen gleichzeitig zustellen und entnehmen können. Offene Automatensysteme, die für Pakete verschiedener Dienstleister genutzt werden können, ersparen den Kund:innen zudem zusätzliche Wege.

LKA-NRW: Polizei und Staatsanwaltschaft führen umfangreiche Einsatzmaßnahmen durch
Im Rahmen eines laufenden Ermittlungsverfahrens führen die Staats-anwaltschaft Düsseldorf und das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen seit den frühen Morgenstunden umfangreiche Einsatzmaßnahmen durch. Diese richten sich gegen mehrere Beschuldigte im Zusammenhang mit dem Verdacht von Straftaten aus dem Bereich der Wirtschafts- und Finanzkriminalität.
Mehr als 400 Ermittler suchten in 49 Objekten in sechs Ländern .

Dabei wurde nach Medienberichten der Düsseldorfer Immobilienunternehmer und Centrum Gründer Uwe Reppegeter in seinem Haus in Ibizza morgens um 6 Uhr morgens wegen Betrugsvedracht, Bankrott, Privatinsolvenz und Untreue festgenommen

Die Maßnahmen umfassen unter anderem Durchsuchungen und werden aktuell u. a. durch Kräfte des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Die Ermittlungen werden durch die Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung von Wirtschafts- und Finanzkriminalität (ZeFin NRW) bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf geführt. Zwei Beschuldigte konnten aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen werden.

Aus ermittlungstaktischen Gründen können zum jetzigen Zeitpunkt keine weitergehenden Angaben gemacht werden, ins-besondere nicht zu den konkreten Tatvorwürfen, zur Anzahl der Maßnahmen oder zu sichergestellten Gegenständen. Eine weitergehende Information der Öffentlichkeit ist vorgesehen, so-bald dies ohne Gefährdung der laufenden Maßnahmen möglich ist.

Das Jugendamt sucht wieder engagierte „Bufdis“

Viele Schülerinnen und Schüler stehen kurz vor ihrem Schulabschluss, doch wissen einige von ihnen noch nicht genau, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchten. Hier bietet der Bundesfreiwilligendienst jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren eine ideale Gelegenheit, vor dem Start ins Berufsleben praktische Erfahrungen zu sammeln und neue Eindrücke zu gewinnen, die bei der beruflichen Orientierung helfen.

Auch das Jugendamt beteiligt sich wieder an dem Angebot und eröffnet Schulabgängerinnen und Schulabgängern die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst in verschieden sozialen Bereichen zu absolvieren. Als „Bufdi“ erhält man hier wertvolle Einblicke in die unterschiedlichen Berufsfelder und arbeitet dabei aktiv mit Kindern und Jugendlichen zusammen.

Einsatzmöglichkeiten bestehen unter anderem in Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, in Kinder- und Jugendzentren, auf Abenteuerspielplätzen sowie im Haustechnischen Dienst. Für das freiwillige Engagement wird zudem ein kleines Taschengeld gezahlt.

Weitere Informationen gibt es online auf der städtischen Internetseite unter www.duisburg.de (Suchbegriff: „Bundesfreiwilligendienst“). Interessierte können sich bei Fragen telefonisch (0203/283-983602) oder per E-Mail (s.michler@stadt-duisburg.de) an Sven Michler-Temme vom Jugendamt wenden. Bewerbungen können entweder über die vorgenannte E-Mail oder per Post (Stadt Duisburg, Jugendamt, Sven Michler-Temme, Steinsche Gasse 31, 47051 Duisburg) eingereicht werden.

Pflegereform muss Pflege durch Angehörige stärken - BAGSO-Verbände treffen Bundesseniorenministerin zum pflegepolitischen Austausch 
Die von der Bundesregierung angekündigte Pflegereform muss nachhaltige Lösungen für die Sicherstellung der häuslichen Pflege umfassen. Das hat die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen zusammen mit Verbänden im Gespräch mit Bundesfamilienministerin Karin Prien gefordert. Die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) hatte am 16. März 2026 zu einem pflegepolitischen Austausch in Berlin eingeladen, an dem auch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V., wir pflegen e.V., die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. teilnahmen.

Gemeinsam setzten sich die Verbände für die Stärkung von pflegenden Angehörigen und die Verbesserung der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ein. Die Vertreterinnen und Vertreter der Verbände warben insbesondere für die zeitnahe Einführung einer Lohnersatzleistung für berufstätige pflegende Angehörige zusammen mit Freistellungsansprüchen im Sinne einer Pflegezeit.

Zu den Anspruchsberechtigten müssen auch nicht-verwandtschaftliche, nahestehende Personen zählen, die Pflegeverantwortung übernehmen. Die Verbände forderten, dass die Leistungen pflegender Angehöriger, die einem Wert von rund 200 Milliarden Euro im Jahr entsprechen, endlich adäquat honoriert werden.

Die Einführung einer Lohnersatzleistung ist zentraler Bestandteil der Empfehlungen des Unabhängigen Beirats der Bundesregierung für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, der in dem Gespräch ebenfalls vertreten war. Zur Einführung einer Lohnersatzleistung wurde im Koalitionsvertrag und in den Eckpunkten der Bund-Länder-AG „Zukunftspakt Pflege“ ein Prüfauftrag formuliert, der nach Ansicht der Verbände dringend konkretisiert werden muss.

Sie forderten, die sozio-ökonomischen Folgewirkungen der Einführung einer Lohnersatzleistung möglichst konkret zu modellieren. Positive Effekte sind unter anderem im Hinblick auf  Einsparungen von Kosten für professionelle Pflege zu erwarten. Gleichzeitig können Angehörige sowohl erwerbstätig bleiben und Pflegeaufgaben übernehmen.

Dies ist gesamtgesellschaftlich sowie gleichstellungspolitisch von Vorteil und dient zugleich der Prävention von Altersarmut. Neben den Potenzialen und Grenzen von Ehrenamt in der Betreuung und Pflege älterer Menschen wurde die Notwendigkeit einer guten und flächendeckenden hospizlichen und palliativen Versorgung erörtert.



NRW: Erwerbstätige leisteten 2025 pro Kopf vier Arbeitsstunden mehr als ein Jahr zuvor
* Zahl der geleisteten Arbeitsstunden stieg um 0,5 % gegenüber 2024 und um 4,8 % gegenüber dem Krisenjahr 2020.
* Landesweites pro-Kopf-Arbeitsvolumen um neun Stunden unter dem Bundeswert.
* „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei” mit höchster Arbeitsleistung je Erwerbstätigen.

Die Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2025 insgesamt rund 13 Milliarden Stunden gearbeitet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist das Arbeitsvolumen, d. h. die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden insgesamt um rund 59,2 Millionen Stunden bzw. 0,5 % gegenüber dem Jahr 2024 gestiegen.

Verglichen mit dem Krisenjahr 2020 stieg die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden um 4,8 % bzw. rund 600 Millionen Stunden. 2015 hatte die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden insgesamt noch bei rund 12,6 Milliarden gelegen.

Pro-Kopf-Arbeitsvolumen in NRW niedriger als der Bundeswert
Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden je erwerbstätiger Person fiel im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen mit 1.323 (+0,3 % bzw. +4 Stunden ggü. 2024) um neun Stunden niedriger aus als bundesweit (1.332  Stunden; −0,1 % bzw. −2 Stunden ggü. 2024).



Erbracht wurde die Arbeitsleistung von den 9,8 Millionen Erwerbstätigen in NRW; deren Zahl blieb 2025 mit einem Zuwachs um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. 2015 hatte die geleistete Arbeitsstundenzahl je erwerbstätiger Person noch bei 1.367 gelegen.

Binnen zehn Jahren hat sich dieser Wert demnach um 3,2 % bzw. 44 Stunden verringert, während im gleichen Zeitraum die Erwerbstätigenzahl um 6,5 % bzw. rund 600.000 Personen zugenommen hat.



Zahl der Arbeitsstunden im produzierenden Gewerbe trotz weniger Erwerbstätigen nahezu auf Vorjahresniveau
Die Zahl der Arbeitsstunden je erwerbstätiger Person entwickelte sich im Jahr 2025 in den Wirtschaftszweigen unterschiedlich: Zwar schneidet der „Dienstleistungsbereich” (1.288 Stunden; +0,5 % ggü. 2024) im Vorjahresvergleich hinsichtlich der geleisteten Stundenzahl positiver ab, als das „Produzierende Gewerbe” (1.443 Stunden; +0,1 %).

Allerdings gab es im Produzierenden Gewerbe einen Rückgang der Erwerbstätigenzahl um 1,5 % ggü. 2024, was bedeutet, dass sich die Arbeitsleistung trotz weniger tätigen Personen nicht verringert hat. Der Bereich „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei” wies mit 1.601 Stunden den höchsten pro-Kopf-Wert aller Wirtschaftsabschnitte auf; dies war mit −1,3 % bzw. −21 Stunden zugleich auch der stärkste Rückgang gegenüber 2024.

Den zweiten Platz der am meisten geleisteten Arbeitsstunden pro Kopf belegte das „Baugewerbe” mit 1.518 Stunden (−0,2 %); diese Werte verringern sich seit fünf Jahren beständig.

NRW: 2025 wurde rund 4 % weniger Spargel geerntet als im Vorjahr
* Ertragsfähige Anbauflächen um 7,0 % gesunken.
* Größte Spargelfläche im Regierungsbezirk Münster.
* NRW war zweitgrößtes Anbaugebiet in Deutschland.

Im Jahr 2025 haben 265 landwirtschaftliche Betriebe in Nordrhein-Westfalen 17.600 Tonnen Spargel produziert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand endgültiger Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilt, war die Erntemenge um 4,4 % geringer als im Vorjahr.



Eine Ursache war die Verringerung der ertragsfähigen Fläche, d. h. der Fläche, auf der die mehrjährige Pflanze geerntet werden konnte. 2025 betrug die Gesamtanbaufläche für Spargel rund 4.100 Hektar, davon waren fast 3.500 Hektar ertragsfähig. Damit ist die ertragsfähige Anbaufläche von Spargel gegenüber 2024 (3.700 Hektar) um 7,0 % gesunken.

Der meiste Spargel kommt aus dem Regierungsbezirk Münster
Die landwirtschaftlichen Betriebe im Regierungsbezirk Münster produzierten 2025 mit 7.400 Tonnen rund zwei Fünftel (42 %) der landesweiten Erntemenge. Es folgten die Regierungsbezirke Düsseldorf (22,3 %) und Detmold (20,4 %). Bundesweit lag in NRW nach Niedersachsen mit 4.300 Hektar das zweitgrößte Anbaugebiet.

Ruhr-IHKs sagen Ja zu Olympia

„Duisburg hat für die olympischen Spiele viel zu bieten. Mit dem Sportpark Duisburg verfügt die Stadt über eines der größten und vielseitigsten Sport-, Freizeit- und Erholungsgebiete Deutschlands. Dazu gehören die renommierte Sportschule Wedau sowie die international bekannte Regattabahn.  

Schon heute ist Duisburg ein zentraler Austragungsort für nationale und internationale Meisterschaften. Zum Beispiel für die FISU World University Games 2025, das weltweit größte Multisport-Event für studentische Spitzensportler, oder die geplante U23-Weltmeisterschaft im Rudern 2026.  

Für den Niederrhein und ganz NRW wäre Olympia ein starker wirtschaftlicher Impuls: Die Region rückt international in den Fokus, was Investitionen in Infrastruktur, Mobilität und Tourismus anzieht. Davon profitieren insbesondere Handel und Dienstleistungen, die deutlich gestärkt werden. Duisburg hätte dabei eine tragende Rolle – und zugleich würde das ganze Land davon profitieren.“  Jürgen Kaiser, Geschäftsführer International der Niederrheinischen IHK

Mitglieder-Aussagen aus dem IHK-Tourismusausschuss.

„Olympia wäre der internationale Schub, den unsere Region verdient. Große Projekte ziehen Talente, Innovation und Investitionen an – davon profitieren wir alle.“

Veronika Henschel-Grontzki, IntercityHotel Duisburg

 

„Mit Olympia kämen viele neue Gäste, die nicht nur die Hotellerie, sondern auch Freizeitangebote und regionale Sehenswürdigkeiten verstärkt nachfragen würden. Diese zusätzliche Nachfrage sorgt für eine stabile Auslastung und stärkt die touristische Wertschöpfung in der Region.“ Eva Welling, Wellings Parkhotel

 

„Großveranstaltungen wie Olympia steigern erfahrungsgemäß die touristische Nachfrage. Für Campingplätze bedeutet das eine höhere Auslastung, zusätzliche Buchungen und mehr Sichtbarkeit in neuen Zielgruppen – Impulse, die langfristig die regionale touristische Infrastruktur stärken.“ Leo Ingenlath, Campingpark Kerstgenshof

 

„Olympia würde mehr Menschen in die Region bringen – und damit auch mehr Aufmerksamkeit für unsere lokalen Produkte. Für uns Händler bedeutet das zusätzliche Nachfrage und eine Stärkung der regionalen Wertschöpfung.“

Susanne Schmitz, onemillionfruits

 
„Olympia würde viele neue Gäste in die Region bringen – eine echte Chance für die Wirtschaft. Mehr Besucher bedeuten volle Tische und frische Impulse für die gesamte Region.“ Jutta Rozanski und Marc Weber, Webster Brauhaus

 

„Olympia würde die touristische Aufmerksamkeit deutlich erhöhen und zusätzliche Gäste in die Region bringen. Für Freizeitparks bedeutet das mehr Besucher und eine stärkere Auslastung – ein klarer Gewinn für den regionalen Freizeitsektor.“ Benedikt Tebartz van Elst, Irrland GmbH & Co. KG

IHK-Umfrage Going International: Zölle sind größtes Handelshemmnis
IHK NRW fordert weniger Bürokratie und eine klare EU-Linie gegenüber den USA
Zölle, Auflagen und geopolitische Unsicherheiten belasten das internationale Geschäft der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. In der NRW-Auswertung der diesjährigen IHK-Umfrage „Going International“ berichten knapp drei Viertel der Betriebe von zunehmenden weltweiten Handelshemmnissen – ein Rekordwert.

Hinzu kommt aus Sicht vieler Unternehmen ein wachsender bürokratischer Aufwand in Deutschland und Europa: „87 Prozent der Unternehmen sehen die deutsche und europäische Bürokratie inzwischen als Belastung für ihr Auslandsgeschäft“, mahnt Ralf Stoffels, Präsident von IHK NRW.

„Deutschland und Europa müssen Regulierungen spürbar abbauen und Verfahren deutlich vereinfachen. Neue Hürden dürfen gar nicht erst entstehen“, so Stoffels weiter. Als besonders belastend gelten Vorgaben zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, EU-Verpackungsregeln sowie CBAM und EUDR (Entwaldungsverordnung).

Auch die US-Handelspolitik trifft die Unternehmen spürbar: Knapp 85 Prozent berichten von negativen Auswirkungen auf ihr internationales Geschäft. Mehr Unsicherheit sowie zusätzliche Kosten und Bürokratie im Zollverfahren setzen die Betriebe unter Druck. Die höheren Zollkosten wirken sich unmittelbar aus: Drei Viertel der Unternehmen geben sie ganz oder teilweise an ihre Kunden weiter.

Ralf Schlindwein, Fachpolitischer Sprecher Außenwirtschaft bei IHK NRW, sagt zum Handel mit den USA: „Die USA sind für die NRW-Wirtschaft weiterhin der drittwichtigste Exportmarkt. Wenn Zollankündigungen, Vorgaben und Verfahren sich laufend ändern, fehlt den Betrieben die notwendige Planungssicherheit. Das belastet nicht nur Unternehmen mit direktem US-Geschäft, sondern ganze Liefer- und Wertschöpfungsketten.“

IHK NRW fordert von der EU ein konsequentes und geschlossenes Vorgehen im Handel mit den USA, einen stärkeren Binnenmarkt und deutlich weniger Regulierung. Nötig sind aus Sicht der Wirtschaft verhältnismäßige, umsetzbare und letztlich weniger Regeln, um Unternehmen zu entlasten

Hintergrund: An der IHK-Umfrage „Going International“ vom 2. bis 13. Februar 2026 beteiligten sich bundesweit 2.419 auslandsaktive Unternehmen, darunter 462 aus Nordrhein-Westfalen. Die Gesamtergebnisse der Auswertung finden Sie hier: ihk-nrw.de/goinginternational. Mehr...



Note: „Ausreichend“ - IHK: Duisburg muss mehr für Wirtschaft tun
Wie wirtschaftsfreundlich ist Duisburg? Darüber hat sich die IHK-Spitze mit Oberbürgermeister Sören Link und Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher ausgetauscht. Die Standort-Analyse der IHK macht deutlich: Duisburg punktet mit seiner Universität. Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten gut zusammen. Die kommunale Verwaltung schneidet schlecht ab.

„Duisburg ist stark in Bildung und Forschung. Das ist gut für unsere Unternehmen. Sie profitieren von innovativen Lösungen und qualifizierten Fachkräften“, lobt Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK. Auch kurze Wege zu Lieferanten und Kunden sind für die Unternehmen ein Pluspunkt. Umso mehr ärgern sich die Betriebe über die vielen Baustellen und maroden Straßen in der Stadt. „Duisburg hat den größten Binnenhafen der Welt. Wir sind Logistik-Hotspot. Und dann ist die Infrastruktur so kaputt, dass Lkw ständig Umwege fahren und im Stau stecken bleiben. Das ist Gift für den Erfolg des Standorts“, warnt Schaurte-Küppers.

Viele Baustellen auch abseits der Straßen
Die Antworten der Betriebe in der IHK-Analyse zeigen deutlich, wo Duisburgs Defizite liegen. Für das Angebot an Gewerbeflächen, die Stadtverwaltung und die Innenstadt hagelt es schlechte Noten. „Duisburg nutzt seine Potenziale nicht. Damit es unseren Unternehmen besser geht, muss sich dringend etwas ändern. Die Wirtschaft braucht mehr Gewerbeflächen, um zu wachsen. Mehr Servicementalität in der Verwaltung, damit Prozesse schneller und besser laufen. Und noch mehr Kapazitäten für das City Management, damit die Innenstadt wieder attraktiver wird – für Betriebe und Bürger“, ergänzt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK.

Standortkosten belasten Betriebe
Zusätzlich drücken die Kosten auf die Stimmung der Unternehmer. Und auf ihre Wettbewerbsfähigkeit. In den Bereichen Steuern und Abgaben geben sie der Stadt die schlechtesten Noten. „Duisburg hat erkannt, dass hohe Steuern die Unternehmen ausbremsen. Als eine von wenigen Städten in Nordrhein-Westfalen hat Duisburg die Gewerbesteuer in den letzten Jahren gesenkt. Nun möchte die Stadt auch zu einem niedrigeren, einheitlichen Hebesatz für die Grundsteuer B für Privathaushalte und Unternehmen zurückkehren. Dieser Schritt ist richtig und gut. Die Entlastung ist nötig“, lobt IHK-Präsident Schaurte-Küppers.

„Unser Ziel ist es, Planungsprozesse zu vereinfachen, Kostenstrukturen zu optimieren und noch mehr Flächen bereitzustellen. Der Austausch mit der Niederrheinischen IHK ist wichtig für uns, um bei Bedarfen und Anforderungen der Unternehmen immer auf dem aktuellsten Stand zu sein“, erklärte Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.

„Die Entwicklung des Geländes rund um Wedau-Nord zu einem Technologiezentrum ist eine riesige Chance für unseren Wirtschaftsstandort. Hier können wir Gewerbeflächen und gleichzeitig Zukunftsprojekte ermöglichen – genau das also, was sich die Unternehmen von uns wünschen. Gleichzeitig haben wir eine aktive Wirtschaftsförderung, die Innenstadt und Stadtteilzentren stärkt.

Neben Landesfördermitteln kommt dabei insbesondere der städtische Anmietungsfonds zum Einsatz, mit dem Leerstände gezielt reduziert und neue Nutzungen ermöglicht werden. Wir sind dran!“, so Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher.
Die Standortanalyse basiert auf 121 Rückmeldungen von Duisburger Unternehmen aus dem Sommer 2025.

Von links: IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger im Gespräch mit Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher, Oberbürgermeister Sören Link und IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers. Foto: Niederrheinische IHK

Feiertagsgesetz-Anwendung an Gründonnerstag und Karfreitag sowie Ladenöffnungsgesetz zum Verkauf am Ostermontag
Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg weist auch in diesem Jahr wieder darauf hin, dass aufgrund des Gesetzes über die Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz NRW) am Gründonnerstag (2. April) ab 18 Uhr öffentlicher Tanz sowie am Karfreitag ab 0 Uhr bis zum Karsamstag, 6 Uhr, alle musikalischen und sonstigen unterhaltenden Darbietungen jeder Art (einschließlich Tanz) verboten sind.

Damit sind beispielsweise auch der Betrieb von Spielhallen und die gewerbliche Annahme von Wetten am Karfreitag nicht zulässig. Außerdem dürfen nach dem Gesetz zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (Ladenöffnungsgesetz NRW) am Ostermontag Verkaufsstellen, deren Warenangebot überwiegend aus Blumen und Pflanzen, Zeitungen und Zeitschriften oder Back- oder Konditorwaren besteht – in der Regel sind dies beispielsweise Bäckereien oder Blumengeschäfte – nicht geöffnet sein.

Um unerwünschte „Osterüberraschungen“ zu vermeiden, bittet das Bürger- und Ordnungsamt um Beachtung dieser Vorschriften. An den genannten Tagen werden stichprobenartige Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Sollten dabei Verstöße festgestellt werden, können diese als Ordnungswidrigkeit mit einer empfindlichen Geldbuße geahndet werden.

Bürgerspaziergang mit OB Sören Link durch Beeckerwerth
Oberbürgermeister Sören Link lädt interessierte Duisburgerinnen und
Duisburger zum nächsten Bürgerspaziergang ein. Am Samstag, 25. April,
geht es von 13 bis 16 Uhr durch den Stadtteil Beeckerwerth.

Anmeldungen sind ab sofort bis einschließlich Mittwoch, 8. April, per E-Mail
an unterwegs.mit.dem.ob@stadt-duisburg.de möglich. Da das Interesse
erfahrungsgemäß sehr hoch ist, werden die verfügbaren Plätze per
Losverfahren vergeben.
Eine Anmeldebestätigung sowie Informationen zum genauen Treffpunkt und
Ablauf erhalten die Teilnehmenden rechtzeitig vorab per E-Mail.

27. „DuisBuch“: Inspirierende Reise durch die Bücherwelt
Zur 27. „DuisBuch“ lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am Mittwoch, 15. April, um 20 Uhr ein. Der Einlass startet bereits um 19.30 Uhr. Die Duisburger Buchhändlerinnen Elisabeth Evertz, Gabi Scheibe, Linda Broszeit (Buchhandlung Scheuermann), Kitty Görner (Flummi – Die Buchhandlung) sowie Özlem Saghir von der Bibliothek stellen als leidenschaftliche Leserinnen die schönsten Neuerscheinungen des Frühjahrs, Wiederentdecktes sowie besondere Fundstücke vor.

Lesebegeisterte erhalten Literaturempfehlungen aus erster Hand und können die Titel auch gleich vor Ort erwerben. Der Eintritt kostet fünf Euro zugunsten der Duisburger Bibliotheksstiftung. Karten gibt es in den Buchhandlungen Scheuermann und Flummi, online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Verkehrsministerkonferenz: Führerscheinreform – mehr Qualität, weniger Kosten
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat im Oktober 2025 Vorschläge zur Reform der Fahrausbildung vorgelegt, um den Führerschein günstiger zu machen. Darüber berät die Verkehrsministerkonferenz am 25. und 26. März in Lindau. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) schlägt verschiedene Maßnahmen vor, um die Qualität der Fahrausbildung zu steigern – und gleichzeitig auch Kosten zu senken.

© Daniela Stanek, DVR

„Ein Führerschein darf kein Privileg sein, aber bei der Sicherheit darf es keine Abstriche geben“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Wenn die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister die Fahrausbildung jetzt klug optimieren, werden Kosten gesenkt, ohne dass die Sicherheit gefährdet wird.“Top-Forderungen des DVR an die Politik


Simulatoren gezielt einsetzen
Der DVR spricht sich dafür aus, Fahrsimulatoren offiziell in die reguläre Fahrausbildung zu integrieren, statt sie wie bisher nur als freiwilliges Extra zu behandeln. Dafür müssen zeitnah technische Standards definiert und pädagogische Konzepte entwickelt werden.

Sobald diese vorliegen, können zwei der fünf vorgeschriebenen Überlandfahrten auf Bundes- oder Landstraßen am Simulator absolviert werden. So lassen sich komplexe Verkehrssituationen wie das Überholen gefahrlos trainieren. Auch eine der vier Autobahnfahrten – um das Bilden einer Rettungsgasse zu trainieren – sowie eine der drei Nachtfahrten können auf einem Simulator durchgeführt werden. Zudem lässt sich das manuelle Schalten am Simulator besonders effizient üben.

„Manche Gefahrensituationen lassen sich im echten Verkehr nicht ohne Risiko trainieren“, sagt Manfred Wirsch. „Der Simulator bietet einen geschützten Raum. Hier kann man lernen, scheitern und reflektieren – ohne dass jemand Schaden nimmt. Sicherheit beginnt dort, wo Erfahrung zunächst risikofrei erlebbar ist.“

Theorieausbildung nicht nur online
Der DVR begrüßt grundsätzlich auch digitale Lernformate, warnt aber davor, die Theorie auf ein rein digitales Selbststudium zu reduzieren. Themen wie Emotionen, Stress, Verkehrswahrnehmung und Gefahrenvermeidung erfordern den direkten Austausch mit Fahrlehrern und untereinander – entweder in Präsenz oder in interaktiven digital synchronen Formaten mit begrenzter Gruppengröße. Eine Verkleinerung des Fragenkatalogs befürwortet der DVR zwar, fordert aber, das Ergebnis der bereits laufenden Überarbeitung abzuwarten. Prüfungsanforderungen dürfen in sicherheitsrelevanten Bereichen keinesfalls gesenkt werden.

„Nicht alles lässt sich allein am Bildschirm lernen“, erklärt Manfred Wirsch. „Wie man in brenzligen Situationen ruhig bleibt, wie man unter Stress andere Verkehrsteilnehmer richtig einschätzt – das lernt man am besten im Dialog, begleitet in einem Schulungsraum oder digital synchron. Theorie ist mehr als Faktenwissen – sie ist auch geteilte Erfahrung.“

Referenzlehrplan einführen und Lernfortschritte erfassen
Der DVR fordert einen transparenten und verbindlichen Referenzlehrplan für alle Fahrschulen in Deutschland. Zudem sollen Fahrschulen den Lernstand der Schülerinnen und Schüler systematisch dokumentieren und regelmäßig Rückmeldung zum Lernfortschritt geben. So bleibt die Ausbildungsqualität auch bei einem Wechsel der Fahrlehrer konstant hoch.

„Fahrschulen formen Selbstvertrauen, Urteilsfähigkeit und Verantwortung“, sagt Manfred Wirsch. „Mit einem klaren Lehrplan und klaren Rückmeldungen vermitteln wir diese Werte noch effizienter. Das schafft ein wichtiges Fundament, auf dem nicht nur technisches Fahrkönnen, sondern eine echte Kultur des sicheren Miteinanders entsteht.“

Pilotprojekt zum begleiteten Fahren
Der DVR schlägt vor, ein wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt zum begleiteten Fahren vor der praktischen Fahrerlaubnisprüfung zu starten. Ziel ist es, Fahrschülerinnen und Fahrschülern mehr Fahrpraxis zu ermöglichen und die Sicherheit zu erhöhen. Voraussetzung: Fahrlehrer müssen vorab die grundsätzliche Fahrkompetenz der Lernenden bestätigen. Außerdem müssen die Rahmenbedingungen unter Einbindung von Expertinnen und Experten definiert werden.

„Schon heute vermitteln Eltern und andere Begleitpersonen Fahranfängerinnen und Fahranfängern auf Verkehrsübungsplätzen wichtige Grundlagen“, sagt Manfred Wirsch. „Dieses Engagement wollen wir stärken. Ein solches Pilotprojekt kann bei positiver Evaluation die Fahrausbildung sinnvoll ergänzen. Es gibt jungen Menschen die nötige Zeit, um echtes Selbstvertrauen am Steuer zu entwickeln.“

Landstraßen, Radverkehr, Lieferroboter, Dooring: Mehr Sicherheit
Neben der Führerscheinreform stehen weitere Themen auf der Agenda der Verkehrsministerkonferenz: Da sich rund 60 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle auf Landstraßen ereignen, fordert der DVR ambitionierte Maßnahmenprogramme von Bund und Ländern.

Zudem müssen Länder und Kommunen die Planungssicherheit bei den Fördermitteln für den Radverkehr bis 2029 nutzen – auch um die Sicherheit an außerörtlichen Kreuzungen zu erhöhen.

Bund und Länder sollen außerdem zügig einen Rechtsrahmen für autonome Lieferroboter entwickeln, der die Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit für Fußgängerinnen und Fußgänger gewährleistet.

Zur Vermeidung von Dooring-Unfällen ist ein Dreiklang aus Aufklärungskampagnen, technischen Warnsystemen und rechtlichen Anpassungen in Bezug auf die direkte Blickzuwendung zum fließenden Verkehr sinnvoll. Der DVR empfiehlt, Autotüren mit der Hand zu öffnen, die der Tür abgewandt ist – dem sogenannten Holländischen Griff.

„Verkehrssicherheit entsteht nicht durch eine einzelne Entscheidung – sie ist das Ergebnis vieler aufeinander abgestimmter Maßnahmen”, resümiert Manfred Wirsch. „Wer jetzt zögert, gefährdet Leben. Nur wenn Bund, Länder, Kommunen, Fahrzeughersteller und wir alle gemeinsam entschlossen handeln, werden unsere Straßen zu Orten, an denen Unfälle nicht länger als unvermeidbares Schicksal hingenommen werden.“

UA Ruhr eröffnet neues Research Center für nachhaltige Chemie
Die Universitätsallianz (UA) Ruhr baut ihre internationale Spitzenforschung immer weiter aus: Mit dem Research Center "Chemical Sciences and Sustainability" bündelt das Bündnis aus Ruhr-Universität Bochum, Technischer Universität Dortmund und Universität Duisburg-Essen seine Kompetenzen in der Erforschung umweltfreundlicher chemischer Prozesse.

Am 25. März 2026 wurde das Forschungszentrum offiziell im Deutschen Bergbau-Museum Bochum eröffnet. Das Research Center basiert auf der Expertise zahlreicher Forschungskonsortien, darunter das Exzellenzcluster Resolv der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund. Es widmet sich u. a. der Frage, wie die chemische Industrie ohne fossile Rohstoffe auskommen kann. Die Erkenntnisse sollen auch in der Biotechnologie und Medikamentenherstellung Anwendung finden.

In insgesamt vier Research Centern und einem College for Social Sciences and Humanities bündeln die drei Hochschulen der Universitätsallianz Ruhr ihre Kompetenzen, um zentrale Zukunftsfragen interdisziplinär und international zu bearbeiten. Themenschwerpunkte sind Gesundheit, Nachhaltigkeit, Energie und Digitalisierung. idr

Manifesta zeigt mehr als 50 künstlerische Arbeiten in zwölf Ruhrgebietskirchen / Alle Angebote sind kostenlos
Wie können ungenutzte Kirchenbauten neu gedacht werden? Und wie kann ihre Transformation zu Orten des zivilgesellschaftlichen Lebens und der gemeinschaftlichen Begegnung führen? Mit diesen Fragen setzt sich die Manifesta 16 Ruhr, die europäische nomadische Biennale für zeitgenössische Kunst, vom 21. Juni bis 4. Oktober 2026 in Essen, Bochum, Gelsenkirchen und Duisburg auseinander.

Mehr als 100 internationale Künstler und Kollektive sind beteiligt. Erstmalig wird die Manifesta vollständig kostenfrei stattfinden. Veranstaltungsstätten sind zwölf ehemalige oder leerstehende Kirchen. Anstelle traditioneller kuratorischer Strukturen haben für die Manifesta 16 Ruhr sogenannte Creative Mediators gemeinsam mit Fachleuten aus den Bereichen Architektur und Migrationsgeschichte individuelle ortsspezifische Ansätze für jedes Gebäude entwickelt.

50 Arbeiten sind zu sehen. Thematisiert werden Aspekte wie Migration, Desinformation, Polarisierung, kollektive Gedächtnisprozesse und die Schaffung lebenswerterer urbaner Räume. Mit dabei ist u. a. die Essener Künstlerin Katharina Fritsch, deren "Hahn und Podest" jetzt im Folkwang-Museum zu sehen ist. Ihr "Birkenkreuz" wird in der Marienkirche in Essen-Karnap realisiert.

In der Thomaskirche in Gelsenkirchen wird die Migrationsgeschichte von Frauen in einem Erinnerungsprojekt aufgearbeitet. Auch lokale Projekte werden in die Manifesta eingebunden: 16 Basisinitiativen stellen Gemeinschaftsprojekte in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets vor.
Zahlreiche Bildungs- und Vermittlungsprojekte begleiten das Programm. Mit Youth Shift bringt eine neue Initiative die kritischen Ansichten junger Menschen aus dem Ruhrgebiet ein. Die offizielle Eröffnung der Manifesta 16 Ruhr findet am 20. Juni auf dem Welterbe Zeche Zollverein in Essen statt. idr Infos: http://www.manifesta16.org

Geschäftsentwicklung 2025
Sparda-Bank in Duisburg mit starken Zahlen im Jahr des IT-Wechsels
Die Sparda-Bank in Duisburg ist auch im besonderen Jahr des IT-Wechsels der Bank weiter gewachsen. Das belegen die Werte der Geschäftsentwicklung für das Jahr 2025. Insbesondere das Geschäftsvolumen entwickelte sich deutlich nach oben: Es stieg von 711 auf 737 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 3,6 Prozent.

Kundeneinlagen und Kundenkredite wachsen weiter
Die gute Bilanz verdankt die Sparda-Bank in Duisburg ihrer starken operativen Entwicklung. Die Kundeneinlagen sind 2025 um 4,7 Prozent auf 385 Millionen Euro gestiegen (2024: 368 Millionen Euro). Verantwortlich dafür waren vor allem die kurzfristigen Einlagen.

Wachstum verzeichnete die Sparda-Bank auch bei den Kundenkrediten: Der Bestand ist auf gut 235 Millionen Euro und damit um 4,0 Prozent gewachsen (2024: 226 Millionen Euro). Den größten Anteil daran hatten die Baufinanzierungen, ein zentrales Geschäftsfeld der Sparda-Bank in Duisburg. Ihr Volumen erhöhte sich um 3,6 Prozent auf mehr als 232 Millionen Euro (2024: 224 Millionen Euro) mit einem Neugeschäft von 34 Millionen Euro.

Mitglieder und Kunden – Sparda-Bank West arbeitet an Trendwende
Nach wie vor ist die Steigerung der Mitglieder- und Kundenzahlen für die Sparda-Bank in Duisburg ein wichtiger Schwerpunkt. Zwar gingen die Mitgliederzahlen im vergangenen Jahr leicht zurück; die Kundenzahlen dagegen beliefen sich auf dem Vorjahresniveau. Ende 2025 zählte die Filiale in Duisburg 17.501 Mitglieder (–2,6 Prozent) und 23.220 Kundinnen und Kunden (+0,5 Prozent).

Wie die Bank die Trendwende vollziehen und die Bekanntheit ihrer Marke steigern will, zeigt sich unter anderem aktuell auf vielen Fernseh- und Social-Media-Kanälen. Alle elf Sparda-Banken, darunter die Sparda-Bank West, zu der auch die Duisburger Filiale gehört, präsentieren sich dort unter dem Motto „da, wenn’s zählt“ in einer bundesweiten Markenkampagne als verlässlicher Begleiter in allen finanziellen Lebenslagen.

Insgesamt ist Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg, mit dem Abschluss des Jubiläumsjahres – die Bank feierte 2025 ihren 125. Geburtstag – sehr zufrieden. Für die Sparda-Bank West sei der Wechsel des Rechenzentrums und die gleichzeitige technische Zusammenführung von vier zu nur noch einer Bankleitzahl „eine echte technische Revolution“ gewesen.

Dominik Kanders betont: „2025 war durch unser IT-Vorhaben ein sehr anspruchsvolles Geschäftsjahr. Trotzdem haben wir unsere positive Geschäftsentwicklung fortsetzen können. Darauf sind wir stolz und ich bedanke mich bei meinem Team hier in der Filiale in Duisburg, das im letzten Jahr unglaublich engagiert gearbeitet hat.“

Er ergänzt: „Gemeinsam haben wir zum Wohle unserer Mitglieder viel erreicht. Besonders freue ich mich, dass wir ihnen mit zwei After-Work-Konzerten sowie zwei Blumenworkshops in unserer Filiale und unserem SB-Center in Wedau auch in diesem Jahr wieder ganz besondere Erlebnisse bieten konnten.“ Die vielseitigen Events zeigen, wie wichtig der Duisburger Genossenschaftsbank attraktive Angebote und Services für ihre Mitglieder sind. Aus diesem Grund hat sie erst kürzlich das SB-Center am Wedauer Markt 11-13 in Duisburg-Wedau umgebaut und um einen zweiten Geldautomaten erweitert.

Ausblick – die Ziele für 2026
Auch im Geschäftsjahr 2026 will die Sparda-Bank in Duisburg ihre Geschäftsentwicklung weiter voranbringen: Geplant ist die Gewinnung von weiteren neuen Girokundinnen und -kunden mit einem besonderen Fokus auf jüngere Zielgruppen.

Im Baufinanzierungsgeschäft strebt die Bank ein Neugeschäftsvolumen mindestens auf dem Niveau des Vorjahres an. Neben Kauf- und Anschlussfinanzierungen sollen insbesondere Modernisierungs- und Sanierungsvorhaben stärker adressiert werden. Zudem soll die Einlagenbasis weiter ausgebaut werden. Dominik Kanders fasst zusammen: „Wir haben den Anspruch, nachhaltig zu wachsen und unsere Ertragskraft zu stärken. Zugleich wollen wir unsere Rolle als verlässlicher Finanzpartner in unserer Region weiterhin festigen.“

Die Sparda-Bank in Duisburg
Die Sparda-Bank bietet als Genossenschaftsbank für den privaten Kunden seit 1980 in Duisburg faire und kompetente Finanzberatung. Sie ist im Mercator One am Duisburger Hauptbahnhof mit einer großen, modernen Filiale vertreten. Filialleiter Dominik Kanders und sein Team von 15 Mitarbeitenden betreuen in Duisburg mehr als 23.000 Kunden. SB-Center befinden sich in der Hansastraße 15 sowie am Wedauer Markt 11–13 in Duisburg-Wedau.



Preise für Wohnimmobilien im 4. Quartal 2025: +3,0 % zum Vorjahresquartal
Im Jahresdurchschnitt 2025 erster Anstieg der Immobilienpreise seit 2022 Preise für Wohnimmobilien,
4. Quartal 2025 (vorläufig)
+3,0 % zum Vorjahresquartal
+0,1 % zum Vorquartal Preise für Wohnimmobilien, Jahr 2025 (vorläufig) +3,2 % Jahresdurchschnitt 2025 gegenüber 2024

Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland sind im 4. Quartal 2025 um durchschnittlich 3,0 % gegenüber dem 4. Quartal 2024 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies der fünfte Anstieg im Vorjahresvergleich in Folge. Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich die Preise um 0,1 %. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Preise im Jahresdurchschnitt 2025 um 3,2 % und damit zum ersten Mal seit 2022.



Preise in allen Regionen gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen, gegenüber dem Vorquartal teilweise gesunken
Im 4. Quartal 2025 kosteten Wohnimmobilien in allen Regionen Deutschlands im Durchschnitt mehr als im Vorjahresquartal. Für Eigentumswohnungen zahlten Käuferinnen und Käufer im 4. Quartal 2025 in dünn besiedelten ländlichen Kreisen 5,4 % und in kreisfreien Großstädten außerhalb der TOP-7-Metropolen 4,8 % mehr als im 4. Quartal 2024.

In den sieben größten Städten Deutschlands (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf) stiegen die Preise um 2,1 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch die Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahresquartal mit 3,2 % am stärksten in den dünn besiedelten Kreisen und mit 3,1 % in den kreisfreien Großstädten.

In den Metropolen verteuerten sich Ein- und Zweifamilienhäuser um 1,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Gegenüber dem Vorquartal sind die Preise für Wohnimmobilien in einigen Regionen gestiegen und in anderen gefallen. Niedriger als im Vorquartal waren die Preise beispielsweise für Eigentumswohnungen in den Metropolen mit -1,6 % und in kreisfreien Großstädten mit -0,1 %. I

n den dünn besiedelten ländlichen Kreisen stiegen die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen hingegen um 2,6 %. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sanken gegenüber dem Vorquartal in den kreisfreien Städten um 1,5 %, in den dünn besiedelten ländlichen Kreisen um 0,3 %.

In den Metropolen kosteten Ein- und Zweifamilienhäuser hingegen 0,9 % mehr als im 3. Quartal 2025. Erster Preisanstieg im Jahresdurchschnitt seit 2022 Im Jahresdurchschnitt 2025 sind die Preise für Wohnimmobilien nach vorläufigen Ergebnissen um 3,2 % gegenüber dem Jahr 2024 gestiegen. 2024 und 2023 waren die Jahresdurchschnittspreise im Vorjahresvergleich noch gesunken: Während 2024 die Preise durchschnittlich um 1,5 % niedriger waren als im Vorjahr, kosteten 2023 Wohnimmobilien durchschnittlich 8,4 % weniger als noch 2022.

Zuletzt war der Jahresdurchschnitt 2022 um 6,1 % gegenüber 2021 angestiegen. Mit der aktuellen Veröffentlichung wurde das Ergebnis des 3. Quartals 2025 für den bundesweiten Häuserpreisindex um 0,2 Prozentpunkte nach unten revidiert (vorläufiger Wert: +3,3 % zum Vorjahresquartal, revidierter Wert: +3,1 %). Revisionen werden regelmäßig durchgeführt, um nachträgliche Meldungen zu berücksichtigen.

NRW: Russland-Importe stark rückläufig während China deutlich zulegt
* Rückgang von 96 % bei den Importen aus Russland
* Arzneiwaren als wichtigstes Exportgut nach Russland und China
* Importe von Metallen aus Russland und Datenverarbeitungsgeräten aus China dominant 

Der Warenhandel zwischen Nordrhein-Westfalen und Russland ist im Zeitraum von 10 Jahren stark zurückgegangen. Nach vorläufigen Daten wurden 2025 Waren im Wert von 696 Millionen Euro aus Nordrhein-Westfalen in die Russische Föderation exportiert. Das entspricht einem Rückgang um 78 % im Gegensatz zu 2015 (damals: 3,2 Milliarden Euro). Besonders deutlich zeigt sich der Rückgang bei den Importen: Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert von 152 Millionen Euro aus Russland importiert.

Damit ist die Importsumme im Vergleich zu 2015 um 96 % gesunken (damals: 3,88 Milliarden Euro). Ein Grund für diese Entwicklung dürfte das am 24. Februar 2022 von der EU beschlossene Sanktionspaket gegen Russland infolge des Angriffskriegs auf die Ukraine sein.



Wichtigste Exportgüter nach Russland sind Arzneiwaren
Zu den wichtigsten Exportgütern aus Nordrhein-Westfalen in die Russische Föderation zählten im Jahr 2025 Pharmazeutische Spezialitäten und Erzeugnisse mit einem Wert von 150,7 Millionen Euro. Auf dem zweiten Platz folgten Maschinen für die Landwirtschaft mit 95 Millionen Euro. 10 Jahre zuvor waren es besonders Kunststoffe in Primärformen im Wert von 211,7 Millionen Euro, gefolgt von Karosserieteilen (Andere Teile u. a. Zubehör für Kraftwagen) mit einem Wert von knapp 158,2 Millionen Euro.

Auf der Importseite bildeten 2025 Nichteisenmetalle und Halbzeug daraus die größte Warengruppe. Aus Russland wurden in diesem Segment Waren im Wert von 73,3 Millionen Euro nach Nordrhein-Westfalen eingeführt. Es folgte Aluminium und Halbzeug daraus mit rund 21 Millionen Euro. Im Jahr 2015 waren es dagegen noch Erdöl mit einem Importwert von knapp 1,5 Milliarden Euro und Aluminium und Halbzeug daraus im Wert von 337 Millionen Euro die wichtigsten Importgüter. 



Rückgang bei Exporten nach China bei gleichzeitiger Steigerung der Importe
Auch der Warenhandel mit der Volksrepublik China hat sich in den letzten 10 Jahren verändert: Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert von 9,1 Milliarden Euro aus NRW in die Volksrepublik China exportiert. Bei einer Exportsumme von 10,3 Milliarden Euro im Jahr 2015 entspricht das einem Rückgang von ca. 11,2 %.
Auf der Seite des Imports hingegen ist 2025 mit einer Importsumme von 36,9 Milliarden Euro eine Steigerung von über 44 % zu erkennen (2015: 25,5 Milliarden Euro). 

Exporte von Arzneiwaren und Importe von technischen Geräten geprägt
Die wichtigsten Exportgüter im Jahr 2025 in die Volksrepublik China waren ebenfalls Pharmazeutische Spezialitäten und Erzeugnisse mit einem Wert von 646,3 Millionen Euro. Auf Platz zwei folgten Kunststoffe in Primärformen mit einer Exportsumme von 491,4 Millionen Euro.

Im Jahr 2015 waren ebenfalls Pharmazeutische Spezialitäten und Erzeugnisse (794,3 Millionen Euro) mit der höchsten Exportsumme in die Volksrepublik China an der Spitze. Damals folgten allerdings Andere Teile u. a. Zubehör für Kraftwagen mit einer Exportsumme von 532,3 Millionen Euro auf Rang zwei. Der Import aus der Volkrepublik China war 2025 besonders durch den Import von Datenverarbeitungsgeräten mit einer Summe von 5,9 Milliarden Euro geprägt.

Darauf folgten mit einer Importsumme von knapp 3,1 Milliarden Euro Geräte und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik. 2015 standen mit einer Importsumme von 5,6 Milliarden Euro ebenfalls Datenverarbeitungsgeräte an der Spitze der Importe aus der Volksrepublik China. Ebenfalls gefolgt von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik mit einer Importsumme von 2,0 Milliarden Euro.

Solaratlas: Zahl der Photovoltaik-Anlagen in Duisburg wächst in 2025 um 34 Prozent
Die Energiewende in den Privathaushalten läuft weiter auf Hochtouren: Immer mehr Menschen entscheiden sich für die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach und produzieren damit umweltfreundlich ihren eigenen Strom. Gleichzeitig machen sie sich unabhängiger von schwankenden Energiepreisen.

2025 veröffentlichte der lokale Energiedienstleister erstmals einen Solaratlas für Duisburg, der jetzt seine zweite Auflage erfährt. Die Datenauswertung des Markstammdatenregisters der Bundesnetzagentur zeigt deutlich: Duisburg erlebt weiterhin einen enormen Zuwachs an PV-Anlagen, insgesamt waren mit Ende des vergangenen Jahres 11.561 Anlagen in Betrieb.



2.917 PV-Anlagen sind in Duisburg im Jahr 2025 in Betrieb genommen worden. 1.596 dieser Anlagen sind sogenannte Balkonkraftwerke, also Solaranlagen mit einer Nettoleistung von maximal 800 Watt. Bei diesen Kleinanlagen ist die Zuwachsrate besonders enorm und liegt bei 62 Prozent.

Weil Privatpersonen und Unternehmen ihre neuen PV-Anlagen vor allem auf eine hohe Eigenverbrauchsquote des erzeugten Stroms ausrichten, ist auch die Zahl der Batteriespeicher in Duisburg deutlich angestiegen. Mehr als 1.700 Batteriespeicher wurden im Jahr 2025 in Duisburg neu gemeldet.



Detaillierte Daten für die einzelnen Stadtbezirke
Der Solaratlas der Stadtwerke Duisburg betrachtet nicht nur die Entwicklung in der gesamten Stadt, sondern auch in den einzelnen Ortsteilen: 2025 verzeichnete der Postleitzahlenbereich von Wedau und Bissingheim einen Zuwachs bei den Anlagen von 55 Prozent. Dort sind nun 319 Anlagen in Betrieb.



Enorm war auch der Zubau im Postleitzahlenbereich von Mittelmeiderich mit 54 Prozent, wo nun 274 Anlagen für ressourcenschonende Stromerzeugung sorgen. In allen Ortsteilen in Duisburg sind die Zuwachsraten auch im Jahr 2025 deutlich zweistellig und liegen mindestens bei 21 Prozent.



Meiste PV-Erzeugung ist in Bergheim zu finden
Die meisten Anlagen in der Stadt stehen weiterhin in Bergheim. Fast 1.400 Anlagen sorgen dort für eine Erzeugungsleistung von 12.800 Kilowatt peak (kWp). Insgesamt bringen es alle in Duisburg gemeldeten Anlagen auf eine Brutto-Erzeugungsleistung von 114.400 kWp. 26.600 kWp sind erst im vergangenen Jahr hinzugekommen.


Die enormen Zuwachsraten machen deutlich, welches Potenzial in dieser Form der Energieerzeugung weiterhin im urbanen Raum liegt. Der Solaratlas schlüsselt auf, in welchen Postleitzahlenbereichen welche Erzeugungsleistung schon heute erreicht wird.



Aktionsmonat März: Jedes 5. PV-Modul geschenkt
Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer dabei, selbst in die Stromproduktion auf dem eigenen Dach einzusteigen. Im Aktionsmonat März gibt es attraktive Angebote, bei denen es jedes 5. Modul einer Anlage bis 24,99 kWp geschenkt gibt.


Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden übersichtlich und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke Standardpakete geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit einer Leistung von 10,25 kWp gibt es inklusive Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage und elektronischer Inbetriebnahme bereits für unter 13.000 Euro.



Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite www.swdu.de/pv-aktion zusammengestellt. Eine erste Kalkulation ist live auf der Website oder per Telefon (0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei bis drei Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung und Terminabstimmung vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten nutzbaren Kilowattstunde.

ADAC-Stauprognose: 27. bis 29. März 2026 - Hohe Belastung auf den Fernstraßen / 10 Bundesländer starten in die Osterferien

Mit dem Start der Osterferien am Wochenende vom 27. bis 29. März 2026 steigt die Staugefahr auf den deutschen Autobahnen deutlich. In Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein beginnen die Ferien. Bremen und Niedersachsen haben bereits seit einer Woche Osterferien.

Der verkehrsreichste Tag des Wochenendes wird der Freitag, der 27. März, sein. Vor allem am Nachmittag treffen Berufsverkehr und Reisewelle aufeinander. Lange Staus sind insbesondere auf den Hauptverbindungen in Richtung Nord- und Ostsee sowie in die Alpen und Mittelgebirge zu erwarten. Aufgrund der frühen Osterferien zieht es viele Urlauber in Wintersportgebiete. Auch am Samstagvormittag bleibt die Staugefahr hoch, erst im Tagesverlauf entspannt sich die Verkehrslage etwas. Der Sonntag dürfte insgesamt deutlich ruhiger verlaufen.

Die Bautätigkeit auf den Autobahnen nimmt weiter zu und sorgt zusätzlich für Engpässe, obwohl die Zahl der Baustellen ihren Jahreshöchststand noch nicht erreicht hat. zu den besonders staugefährdeten Autobahnen zählen unter anderem:
A1 Fehmarn - Lübeck – Hamburg – Bremen - Osnabrück; Köln - Dortmund
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Berliner Ring
A3 Arnheim - Oberhausen – Köln; Würzburg – Nürnberg - Passau
A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden - Görlitz
A5 Karlsruhe – Basel; Frankfurt – Kassel
A6 Heilbronn – Nürnberg - Pilsen
A7 Hamburg – Hannover – Kassel - Fulda; Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe - Stuttgart – München – Salzburg
A9 Halle/Leipzig - Nürnberg – München
A10 Berliner Ring
A93 Rosenheim – Kiefersfelden
A94 München – Passau
A95 München – Garmisch-Partenkirchen
A96 München - Lindau
A99 Autobahnring München

Auch im benachbarten Ausland muss auf wichtigen Reiserouten mit Staus gerechnet werden. In Österreich sind davon vor allem die Tauernautobahn (A10), die Inntalautobahn (A12) und die Brennerautobahn (A13) zwischen Innsbruck und dem Brennerpass betroffen. Baustellen und hohes Verkehrsaufkommen können dort für Verzögerungen sorgen.

Zu den besonders belasteten Strecken in der Schweiz zählen die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 von Luzern über den Gotthard bis nach Chiasso sowie die A3 von Basel nach Chur.
In Italien ist insbesondere die Brennerroute (A22) staugefährdet. Darüber hinaus kann es in den beliebten Urlaubsregionen Südtirols, beispielsweise im Pustertal, Grödnertal, Gadertal und Vinschgau, zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen.

Ausblick auf das Osterwochenende:
Der Gründonnerstag zählte im Jahr 2025 zu den zehn staureichsten Tagen des Jahres. Vor allem in den Nachmittags- und Abendstunden war die Staugefahr besonders hoch. Auch in diesem Jahr erwartet der ADAC den meisten Reiseverkehr am Gründonnerstag. Am Ostermontag, dem 6. April, ist nachmittags auf den Rückreiserouten mit erhöhtem Verkehr zu rechnen. Am Ostersonntag wird es hingegen sehr ruhig auf den Fernstraßen sein. Informationen auf www.adac.de.

Zeichen für den Klimaschutz: Ruhrgebietsstädte machen mit bei der Earth Hour
Rund 25 Städte und Gemeinden im Ruhrgebiet machen bei der diesjährigen Earth Hour der Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) mit. Am Samstag, 28. März, um 20.30 Uhr, setzen sie ein Zeichen für den Klimaschutz und schalten für eine Stunde die Beleuchtung markanter Orte und Bauwerke aus.

So erlischt das Licht z. B. am Gasometer Oberhausen, am Bergbaumuseum in Bochum und am Glaselefanten im Maximilianpark Hamm, im Landschaftspark Duisburg-Nord und im Gelsenkirchener Nordsternpark. Die Emschergenossenschaft löscht das Licht sogar über das gesamte Wochenende, etwa an der Emscherkunst-Brücke "Slinky Springs to Fame" in Oberhausen. idr - Infos: http://www.wwf.de/earthhour

Regierungspläne zur Riester-Reform laufen auf noch stärkere soziale Schieflage hinaus – besser gesetzliche Rente stärken
Die 2001 eingeführte Riester-Rente sollte breiten Bevölkerungsschichten zu einer privaten Altersvorsorge verhelfen. Damit soll die Lücke geschlossen werden, die durch eine Schwächung der gesetzlichen Rentenversicherung erst geschaffen wurde. Funktioniert hat das nicht. Zu gering ist die Verbreitung, zu unübersichtlich ist der Markt der Vorsorgeprodukte, zu gering sind die Renditen.

C Hans-Böckler-Stiftung

Immerhin eines kann man den Müttern und Vätern der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge aber zugutehalten, so Dr. Florian Blank, Rentenexperte des Wirtschats- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung: Sie haben sich wenigstens bemüht, die Förderung so zu konstruieren, dass Menschen mit geringeren Einkommen und Menschen mit Kindern von den staatlichen Zulagen besonders profitieren. Gemessen an ihren eigenen Sparbeiträgen bekommen Geringverdienende mit Riester-Rente bislang mehr vom Staat als Besserverdienende.

Wer hat, dem wird gegeben...


Die aktuelle Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag vorgenommen, die Riester-Rente zu reformieren. Inzwischen liegt ein Entwurf mit einer neuen Fördersystematik vor und wird im Bundestag beraten. Blank hat in einer neuen Studie die neuen Regelungen mit den alten verglichen.* Sein Fazit: „Wer hat, dem wird gegeben.“ Der Regierungsentwurf beende „die bisherige Praxis, Menschen mit geringem Einkommen besonders profitieren zu lassen“.



Die Förderung der privaten Altersvorsorge geschieht auf zwei Wegen: erstens durch direkte Zuschüsse, zweitens durch Abzug der Vorsorgeaufwendungen vom zu versteuernden Einkommen. Im ersten Fall profitieren vor allem kleine Einkommen, im zweiten größere.
Nach dem neuen Modell treten an die Stelle pauschaler Zuschüsse prozentuale Beträge – je nach Höhe des selbst aufgebrachten Sparbetrags. Und die Obergrenze für die steuerlich abzugsfähigen Aufwendungen für die Altersvorsorge steigt. Die Zulagenförderung soll laut Gesetzentwurf 2029 für Sparbeiträge im unteren Bereich noch einmal angehoben werden.



Ergebnis der Analyse: „Personen mit einem höheren Vorsorgeaufwand profitieren damit deutlich und umso mehr, je höher der Grenzsteuersatz liegt“, sprich: je höher ihr Einkommen ist. Während der Sonderausgabenabzug bisher auf maximal 2100 Euro begrenzt war, können durch die neue Berechnung beispielsweise für eine Person mit zwei Kindern jetzt fast 2900 Euro daraus werden – was bei hohen Grenzsteuersätzen über 1300 Euro Steuerersparnis bringen kann.

Die finanziellen Folgen hat Blank exemplarisch für Personen mit unterschiedlichen Einkommen, mit und ohne Kinder, durchgerechnet. Dabei geht der Forscher davon aus, dass jeweils vier Prozent vom Einkommen für die private Altersvorsorge angelegt werden – im alten Recht einschließlich der Zulagen. Der Vergleich zeigt konkret, wie der soziale Ausgleich im neuen Zulagensystem vor allem für Menschen mit geringerem Einkommen sinken würde.

Beispielsweise erhält eine alleinstehende Person mit 1000 Euro monatlichem Bruttoeinkommen nach dem alten Recht eine Förderung von 175 Euro pro Jahr. Nach dem neuen Recht würde der Betrag auf 144 Euro sinken, wenn diese Person 4 Prozent ihres Bruttoeinkommens und damit sogar mehr als bisher spart. Bei 2000 Euro Monatsbrutto ändert sich kaum etwas, jenseits davon fließen nach dem neuen Recht höhere Zulagen. Bei einer kinderlosen Person mit einem sehr hohen Monatseinkommen von 8000 Euro brutto werden so beispielsweise aus bisher rund 990 Euro jährlicher Förderung rund 1060 Euro. Bei Personen mit Kindern ist das grundsätzliche Muster ähnlich, die Schieflage sogar noch ausgeprägter.

Etwas weniger drastisch, aber trotzdem spürbar sind die Konsequenzen, wenn man vergleicht, wie hoch der Anteil der staatlichen Förderung an den gesamten Vorsorgeaufwendungen der Beispielpersonen ist. Bei kinderlosen Alleinstehenden mit 1000 Euro Monatsbrutto liegt diese Quote im alten Recht bei gut einem Drittel, bei noch geringeren Einkommen sogar bei bis zu 75 Prozent. In diesem Einkommensbereich würde die Förderung nach den Plänen der Bundesregierung geringer ausfallen, insbesondere bei Menschen, die kaum über Einkommen verfügen. Oberhalb davon würde nach dem vorgeschlagenen neuen Recht wie bisher die Förderquote jenseits von 2000 Euro Monatsbrutto kontinuierlich ansteigen und bei sehr hohen Monatseinkommen zwischen 8000 und 11000 Euro brutto Werte von mehr als 45 Prozent erreichen.

Kritisches Fazit des WSI-Experten: „Die öffentlich geförderte private Vorsorge hat sich in der bisherigen Form als Irrweg erwiesen. Anstatt sie generell auf den Prüfstand zu stellen und eine konsistente Alterssicherung aufzubauen, die der öffentlichen Rentenversicherung die zentrale Rolle zuweist, soll nun die private Vorsorge verschlimmbessert werden“, so Blank.

Das bekräftigt Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, wissenschaftliche Direktorin des WSI: „Die Politik wäre gut beraten, die Reform der Förderung unter sozialen Gesichtspunkten zu überprüfen und zu verändern und die Förderung für Menschen mit niedrigen Einkommen besonders zu betonen.

Mit Änderungen sollte auch nicht bis 2029 gewartet werden. Wichtiger als diese Reform der privaten Vorsorge ist die Fokussierung auf das Gesamtsystem der Alterssicherung und die dauerhafte Stärkung der gesetzlichen Rente – die Koalition vergeudet hier politisches Kapital.“

Mercator Matinée: Die Entstehung des Corputius-Plans
Zum Auftakt der diesjährigen „Mercator Matinéen“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Sonntag, 29. März, um 11.15 Uhr in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 ein. Sie stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Stadt“.

In einer szenischen Lesung und einem Podiumsgespräch nehmen „Mercators Nachbarn“ das frühneuzeitliche Duisburg in den Blick. Der älteste vermessene Stadtplan von Duisburg ist nicht nur ein ästhetisches Meisterwerk, sondern zugleich ein bedeutendes Dokument der Stadtgeschichte: der Corputius-Plan von 1566.

Die Perspektive aus Nordwesten zeigt Duisburg noch in seiner fast mittelalterlichen Struktur. Geschaffen wurde der Plan von Johannes Corputius, einem Studenten aus Breda, der bei Gerhard Mercator Landvermessung und Kupferstechen erlernte. Die großformatige Karte entstand zu einer Zeit, als Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg den Bau einer Universität in Duisburg plante.

In zwei Spielszenen führen „Mercators Nachbarn“ in die Entstehungszeit des Plans zurück – an zentrale Orte wie Mercators Werkstatt und mitten hinein in die Herausforderungen, mit denen Corputius zu kämpfen hatte. In einem anschließenden Podiumsgespräch erläutern sie, wie das Leben im frühneuzeitlichen Duisburg eigentlich aussah.
Die Teilnahme kostet für Erwachsene sechs Euro (ermäßigt vier Euro); eine Kartenreservierung wird empfohlen. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.stadtmuseum-duisburg.de.


„Schiene NRW“ braucht regionale und fachliche Kompetenz
Schienennetz von großer Bedeutung für Standort NRW

Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert Stärkung von regionaler Kompetenz und Sachkompetenz und bessere finanzielle Ausstattung der Organisation des Schienenverkehrs. In der Anhörung von Experten vor dem Landtag NRW am 27. März 2026 wird der Fahrgastverband diesen Standpunkt deutlich machen. Anlass ist die Beratung über die Gründung eines zentralen Aufgabenträgers „Schiene NRW“. Hierfür liegt dem Landtag NRW eine Novellierung des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNVG) vor.


In Nordrhein-Westfalen soll die Organisation des Schienenverkehrs durch Gründung des Dachaufgabenträgers Schiene.NRW gebündelt werden, der die Aufgaben der bisher drei zuständigen Zweckverbände VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr), NWL (Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe) und go.Rheinland übernehmen soll.

Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die Bildung einer schlagkräftigen Organisation, die künftig den Schienenverkehr für die Bürger zwischen Rheine und Siegen, zwischen Aachen und Minden zentral gestalten soll, fordert aber weiterhin Verbesserungen der Organisation. mehr...


Atommülltransporte durch Duisburg und Moers
- BUND ruft zur Mahnwache auf Hochradiaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn
- Mahnwache zur CASTOR-Transport-Beobachtung 
Die seit langem drohenden Transporte von hochradioaktivem Atommüll aus Jülich nach Ahaus stehen unmittelbar bevor. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) geht davon aus, dass diese in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auch über Duisburger und Moerser Stadtgebiet rollen werden. Die Umweltorganisation ruft in der Nähe der Autobahnbrücke der A42 am Dienstag ab 20.00 Uhr zu einer Mahnwache auf. 

Nachdem der Eilantrag des BUND zur Verhinderung der Atommülltransporte vom Oberverwaltungsgericht Brandenburg abschlägig beschieden wurde, gibt es zunächst grünes Licht für die Castortransporte. Die Entscheidung im Hauptverfahren steht zwar noch aus, aber trotzdem ist mit dem Beginn der Transporte ist nun am Dienstag, dem 24.3. zu rechnen. Auch zur Frage der bislang als Geheimsache eingestufte Transportstrecke ist inzwischen klar, dass diese über Moerser und Duisburger Stadtgebiet rollen werden.

Dabei wird die Transportstrecke für die 130 Tonnen schweren Transportfahrzeuge über die Baerler Brücke der A 42 führen. Dies gilt als gesichert, weil erst vor wenigen Tagen vom Bundesverkehrsministerium eine Drohenflugverbotszone entlang einer möglichen Strecke ausgewiesen wurde, die eben auch diese Brücke betrifft. 

Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND und Sprecherin der Kreisgruppe Duisburg erläutert: "Wir halten es für unverantwortlich, diese Transporte durchzuführen - besonders in diesen unsicheren Zeiten und über kaum zu schützende Autobahnen. Dieser Atommüll gehört nicht auf die Autobahnen oder in ein unsicheres Zwischenlager in Ahaus. Der Atommüll soll in Jülich bleiben, auch wenn das bedeutet, dort ein neues Lager zu errichten."

Michael Zerkübel, BUND Moers ergänzt: "Wir haben im vergangen Sommer hilflos zusehen müssen, wie Drohen die deutsche Flughäfen lahmgelegt haben. Wer garantiert, dass dies jetzt nicht über der Transportstrecke auftauchen?!"

Mit der angekündigten und polizeilich genehmigten Mahnwache möchte der BUND die Menschen in der Region sensibilisieren, denn es drohen noch Dutzende weitere solcher Transporte. Diese beginnt um 20.00 Uhr auf dem Pendlerparkplatz Hegentweg, Ecke Rheindeichstrasse und wird enden, nachdem der Castortransport die Brücke passiert hat, spätestens aber in der Nacht zum Mittwoch um 4.00.

Aufgrund des begrenzten Parkraums werden die Teilnehmer*innen gebeten, Parkmöglichkeiten in näheren Umfeld, z.B. Kohlenhuckstrasse zu nutzen und zu Fuß zum Veranstaltungsgelände zu kommen. 



Spargelanbau in Deutschland geht zurück
• Erntemenge (-9 %), Anbaufläche (-13 %) und Zahl der Betriebe (-29 %) im Jahr 2025 gegenüber 2015 gesunken
• 79 % des im Jahr 2025 importierten Spargels während der Saison von März bis Juni eingeführt

Der Spargelanbau in Deutschland geht zurück: Sowohl Erntemenge und Anbaufläche als auch die Zahl der Spargel anbauenden Betriebe ist in den vergangenen zehn Jahren gesunken. Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 103 900 Tonnen Spargel geerntet. Das waren 3,9 % weniger als im Jahr 2024 (108 100 Tonnen) und 8,5 % weniger als zehn Jahre zuvor (2015: 113 600 Tonnen), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Ein Grund für die geringere Spargelernte ist der Rückgang der Anbaufläche: Im Jahr 2025 umfasste die gesamte Anbaufläche für Spargel deutschlandweit 22 500 Hektar – das waren 1,5 % weniger als im Jahr zuvor (22 800 Hektar) und 12,5 % weniger als im Jahr 2015 mit 25 700 Hektar.



Vor allem kleinere Betriebe haben sich in den vergangenen Jahren aus dem Spargelanbau zurückgezogen. Dadurch nahm die Zahl der Betriebe deutlich stärker ab als Anbaufläche und Erntemenge: von 1 900 im Jahr 2015 auf 1 350 im Jahr 2025 – ein Rückgang um 29,3 %.

Die meisten Betriebe gab es 2025 in Bayern (290), Nordrhein-Westfalen (265) und Baden-Württemberg (210). Die größten Anbauflächen lagen in Niedersachsen (4 300 Hektar), Nordrhein-Westfalen (4 100 Hektar) und Brandenburg (4 000 Hektar). 24 500 Tonnen Spargel wurden 2025 importiert, vor allem aus Spanien, Mexiko und Griechenland Spargel kommt nicht nur aus heimischem Anbau, sondern wird auch aus dem Ausland eingeführt.

Im Jahr 2025 wurden 24 500 Tonnen Spargel nach Deutschland importiert, das entspricht einem Viertel der einheimischen Produktion. Die Spargel-Importe waren gegenüber dem Jahr zuvor um 6,4 % gestiegen (2024: 23 100 Tonnen), gegenüber dem Jahr 2015 um 3,4 % (23 700 Tonnen). Der überwiegende Teil des Import-Spargels wird eingeführt, wenn auch hierzulande Saison für das Gemüse ist: 79,4 % des im Jahr 2025 importierten Spargels wurde in den Monaten März bis Juni eingeführt.

Wichtigstes Herkunftsland für Spargel war im Jahr 2025 Spanien: 26,8 % des importierten Spargels kam von dort (6 600 Tonnen). Es folgten Mexiko mit einem Anteil von 19,7 % (4 800 Tonnen) und Griechenland mit einem Anteil von 19,6 % (4 800 Tonnen). Im Jahr 2025 wurden 4 500 Tonnen Spargel aus Deutschland exportiert. Das waren 2,7 % weniger als im Jahr 2024 (4 600 Tonnen) und 13,0 % mehr als im Jahr 2015 (4 000 Tonnen).

NRW: Güterumschlag der Binnenschifffahrt 2025 um fast 2 % gesunken
* Umschlag bei Erzen, Steinen und Erden um 8,5 % zurückgegangen
* Rund ein Drittel der gesamten Tonnage waren Gefahrgüter
* Rhein weiterhin wichtigste Wasserstraße in NRW S

In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden im Jahr 2025 insgesamt 97,9 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag der Güterumschlag der Binnenschiffe damit um 1,9 % unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums.

Güterumschlag von Erzen, Steinen und Erden um 8,5 % gesunken 71,9 % der im Jahr 2025 umgeschlagenen Güter stammten aus vier Güterabteilungen: 25,9 Millionen Tonnen waren Erze, Steine und Erden, das sind 8,5 % weniger als im gleichen Zeitraum 2024; 22,0 Millionen Tonnen Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (+2,3 %); 11,6 Millionen Tonnen Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (+0,8 %) und 10,8 Millionen Tonnen chemische Erzeugnisse (–0,1 %).



Gefahrgüter machten rund ein Drittel an der gesamten Tonnage aus
 Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden im Jahr 2025 rund 28,7 Millionen Tonnen Gefahrgut, z. B. flüssige Mineralölerzeugnisse, in den NRW-Häfen empfangen oder versandt, das waren 1,5 % mehr als von Januar bis Dezember 2024. Damit machten Gefahrgüter, die in verschiedenen Güterabteilungen vorkommen können, 29,3 % der insgesamt umgeschlagenen Tonnage aus. 



Drei Viertel der Güter wurden in Rhein-Häfen umgeschlagen
Die bedeutendste Binnenwasserstraße in Nordrhein-Westfalen blieb der Rhein. Von Januar bis Dezember 2025 wurden drei Viertel (75,0 %) aller beförderten Güter in Häfen entlang dieser Wasserstraße umgeschlagen. Auf den Plätzen zwei und drei rangierten das Westdeutsche Kanalgebiet (23,3 %) und der Mittellandkanal (1,7 %).

Das Schlusslicht bildete das Wesergebiet (0,1 %). Je nach Wasserstraße wurden schwerpunktmäßig unterschiedliche Güter umgeschlagen: In den Rhein-Häfen dominierten Erze, Steine und Erden (33,0 %) sowie Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (16,8 %).

Auf Binnenschiffen im Westdeutschen Kanalgebiet wurden vor allem Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (40,9 %) sowie Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (17,5 %) umgeschlagen. Im Mittellandkanal-Gebiet überwogen Erze, Steine und Erden mit 24,8 %, gefolgt von Kokerei- und Mineralölerzeugnissen mit 22,6 %. Auf der Weser machten landwirtschaftliche Erzeugnisse mit 51,3 % den größten Anteil aus.

Knapp 4,0 Millionen Erwerbstätige leisten Nachtarbeit
Anteil der Erwerbstätigen mit Nachtarbeit 2024 bei Männern (11,7 %) fast doppelt so hoch wie bei Frauen (6,5 %)

Für Nachtarbeitende bedeutet die Umstellung auf Sommerzeit eine Stunde weniger Arbeit. Knapp 4,0 Millionen Erwerbstätige in Deutschland haben im Jahr 2024 Nachtarbeit geleistet. Damit arbeiteten 9,3 % der 42,6 Millionen Erwerbstätigen zumindest gelegentlich zwischen 23 Uhr und 6 Uhr. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zur Zeitumstellung in der Nacht von Samstag auf Sonntag (29. März 2026) nach Ergebnissen des Mikrozensus 2024 mit.

Demnach war der Anteil der nachts arbeitenden Erwerbstätigen unter Männern (11,7 %) fast doppelt so hoch wie bei Frauen (6,5 %). Zudem ist Nachtarbeit bei Erwerbstätigen im jungen Alter (bis 34 Jahre: 10,6 %) und im mittleren Alter (35 bis 54 Jahre: 9,6 %) verbreiteter als bei denjenigen ab 55 Jahren (7,4 %).



Bei vorbereitenden Baustellenarbeiten, der Bauinstallation und dem sonstigen Ausbaugewerbe arbeiteten mit einem Anteil von 1,8 % die wenigsten Erwerbstätigen nachts – gefolgt von IT-Dienstleistungen (3,6 %) sowie Erziehung und Unterricht (3,8 %).

Fünf Euro Rabatt mit dem eezy-Tarif auf Fahrten rund um Ostern  
Von Samstag, 28. März, bis einschließlich Sonntag, 12. April, erhalten Fahrgäste, die mit dem eezy-Tarif Busse und Bahnen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und anderer Verkehrsgesellschaften im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) nutzen, fünf Euro Rabatt auf ihre Fahrt.  

Zur Aktivierung des Rabatts geben Fahrgäste einfach den Code „OSTERN2026“ beim Check-in in das dafür vorgesehene Gutschein-Feld in der myDVG Bus&Bahn-App ein. Der Rabatt wird dann automatisch bei der Abrechnung abgezogen. Rund um Ostern können Fahrgäste die fünf Euro dann über beliebig viele Fahrten nutzen, bis sie aufgebraucht sind. Restbeträge, die am 13. April noch bestehen, verfallen.  

Der eezy-Tarif ist ein elektronischer Tarif für NRW, der neben einem Grundpreis nur die tatsächlich gefahrenen Kilometer erfasst. Dafür sind keine Tarifzonen und keine Tickets nötig. Weitere Informationen zu eezy und der Aktion gibt es auf der DVG-Webseite unter www.dvg-duisburg.de/eezy.  

Innenhafen: So schön wird der erste Marina Markt 2026 am Ostersonntag
Der Frühling steht im Duisburger Innenhafen in den Startlöchern. Und der erste Marina Markt des Jahres am Ostersonntag, den 5. April ist sozusagen der Saisonauftakt. Veranstalter Duisburg Kontor wirbt mit einem vielseitigen Angebot für den mediterranen Markt am Wasser. Der Marina Markt ist in der Region längst kein Geheimtipp mehr, sondern hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe in den Kalendern von Duisburgern und Gästen etabliert.

Kein Wunder: Die Mischung aus vielfältiger Kulinarik, Kunsthandwerk und großem Kinderprogramm im Duisburger Innenhafen ist einzigartig in der Region. Für den Saisonbeginn am Ostersonntag hat sich der Osterhase auch höchstpersönlich angekündigt, schreiben die Verantwortlichen von Duisburg Kontor in einer Pressemitteilung. Außerdem für die Kinder dabei: Töpfern und antikes Handwerk zum Mitmachen, das schauinslandreisen-Spielmobil und die Hüpfburg der Stadtwerke.

Der Genuss steht beim Marina Markt bekanntlich an erster Stelle, bei der Erstausgabe 2026 gibt es unter anderem französischen Käse, Fischspezialitäten, Reibekuchen und Crêpe, außerdem handwerklich hergestelltes Pesto und Spezial-Senfe aus der Monschauer Senfmühle. Ein echtes Original ist auch dabei: Ex-MSV- und Schalke-Profi Didi Schacht bringt seine legendäre Currywurst mit an den Innenhafen.

Zum Beginn der Marina Markt-Saison haben sich zudem viele Kunsthandwerksstände angekündigt. Das Angebot soll nach Veranstalterangaben Holzerzeugnisse, Schmuck, Gestricktes und Gefilztes, Genähtes und Geschmiedetes umfassen. Angeboten werden sollen individueller Schmuck, Taschen, Bekleidung, Spielzeug, Kerzen und vieles mehr. Der Markt am Ostersonntag ist der erste des Jahres, das Event findet in den Sommermonaten an jedem ersten Sonntag eines Monats statt.

Foto: Duisburg Kontor GmbH

Ostereier-Aktion auf vielen Duisburger Wochenmärkten startet am Mittwoch
Der städtische Marktveranstalter Duisburg Kontor will die Besucherinnen und Besucher zahlreicher Wochenmärkte in den Wochen vor Ostern überraschen. Am kommenden Mittwoch, den 25. März, von 9:00 Uhr an werden auf dem Markt in Neumühl bunte Ostereier und wiederverwendbare Einkaufstaschen an die Kunden verschenkt.

Die Aktion soll am Donnerstagvormittag ab 9 Uhr auf dem Wochenmarkt in Wanheimerort, am Freitag in Aldenrade fortgesetzt werden. Am Samstag ist der Markt in Vierlinden eingeplant, dort startet die Aktion gegen 9:30 Uhr. Am Dienstag der kommenden Woche sollen die Kundinnen und Kunden auf dem Wochenmarkt in Friemersheim überrascht werden, mittwochs werden dann Eier und Taschen auf dem Hochfelder Markt verteilt.

Am Donnerstag nächster Woche sind die Teams auf den Märkten in Rumeln und Hamborn unterwegs. Am Karsamstag endet die Osteraktion mit Verteilungen auf den Wochenmärkten in Hochheide und Hochemmerich.    

Foto Duisburg Kontor GmbH

Trödelsaison startet im April: Veranstalter mit Terminübersicht
Die beliebten Trödelmärkte im Duisburger Stadtgebiet starten mit dem Mittwochströdel am 1. April. Der größere Sportpark-Trödel erlebt in diesem Jahr am Wochenende vom 11. auf den 12. April seine Premiere, beide Märkte finden jeweils auf dem Parkplatz der schauinsland reisen-Arena am Kalkweg, Ecke Kruppstraße statt.

Der Altmarkt-Trödelmarkt in Hamborn hat seine diesjährige Erstausgabe am 19. April und der Ruhrorter Hafentrödel startet in diesem Jahr am 16. und 17. Mai. Der Rheinpark-Trödel kann wegen der Bauarbeiten für die IGA 2027 aktuell nicht mehr stattfinden.
Das teilt Veranstalter Duisburg Kontor mit. Informationen zu Öffnungszeiten und Teilnahmegebühren für Händler haben die Veranstalter auf ihrer Website www.duisburgkontor.de zusammengefasst.

Foto: krischerfotografie

LKA-NRW: Menschen in NRW fühlen sich überwiegend sicher
- Landeskriminalamt NRW stellt erste Ergebnisse der Dunkelfeldstudie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2024" (SKiD 2024) vor
Die Mehrheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen fühlt sich in ihrer Wohngegend sicher und vertraut der Polizei. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Ergebnisse der über den Fond für die Innere Sicherheit der Europäischen Union kofinanzierten Dunkelfeldstudie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2024" (SKiD 2024) für Nordrhein-Westfalen, dass ein Teil der erlebten Straftaten nicht angezeigt wird und somit im sogenannten Dunkelfeld bleibt.

Die Studie ergänzt die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), indem sie Erfahrungen mit Kriminalität, das Anzeigeverhalten, Einstellungen zur Polizei und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erfasst. Die periodisch angelegte bundesweite Studie wird in Nordrhein-Westfalen durch die Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle (KKF) des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen begleitet.

Die zweite Erhebungswelle der Studie fand im Frühjahr 2024 statt. Bundesweit wurden mehr als 186.000 Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren befragt. Davon entfielen rund 40.000 Befragte auf Nordrhein-Westfalen. Der Rücklauf in Nordrhein-Westfalen betrug 35,6 % und umfasste rund 14.000 auswertbare Fragebögen. Damit wurde erneut eine sehr große Datengrundlage geschaffen. Die Ergebnisse sind für die nordrhein-westfälische Wohnbevölkerung ab 16 Jahren repräsentativ.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen überwiegend
sicher in ihrer Wohngegend fühlen. Unsicherheitsgefühle treten insbesondere nachts an bestimmten Örtlichkeiten auf - etwa in Parks oder Parkanlagen sowie im öffentlichen Personennahverkehr. Insgesamt fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger im Vergleich zur ersten Erhebung im Jahr 2020 im öffentlichen Raum etwas sicherer.

Befragte waren durchschnittlich eher wenig beunruhigt davor, Opfer bestimmter Straftaten zu werden. Am stärksten war dabei die Sorge vor Kriminalität ohne Gewalt, etwa Betrug im Internet oder Sachbeschädigungen. Die deliktspezifische Unsicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist dabei im Vergleich zur ersten Erhebungswelle etwas angestiegen.

Die Befragung zeigt auch, wie viele Menschen tatsächlich Opfer von Straftaten werden. 35,2 Prozent der Befragten in Nordrhein-Westfalen gaben an, im Referenzjahr 2023 mindestens einmal Opfer von einer der abgefragten Formen von Kriminalität ohne Gewaltanwendung geworden zu sein. Erfahrungen mit mindestens einer der abgefragten Formen von Gewaltkriminalität gaben rund 22,1 Prozent der nordrhein-westfälischen Bürgerinnen und Bürger an.

Zu den am häufigsten berichteten Delikten gehören:
- Beleidigung außerhalb des Internets: 13,6 %
- Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen: 10,5 %
- Waren- und Dienstleistungsbetrug im Internet: 8,3 %
- Missbrauch persönlicher Daten im Internet: 7,6 %
- Fahrraddiebstahl: 6,8 %
- Beleidigung im Internet: 4,9 %

Die Ergebnisse zeigen zugleich: Ein erheblicher Teil der Straftaten wird nicht angezeigt. Von 12.154 berichteten Viktimisierungserfahrungen mit Formen von Kriminalität ohne Gewaltanwendung wurden 33,7 Prozent der Fälle der Polizei gemeldet. Erfahrungen mit Gewaltkriminalität (insgesamt 2.437 Fälle) wurden sogar nur in 7,4 Prozent der Fälle der Polizei gemeldet.

Innenminister Herbert Reul
"Die Studie zeigt, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen sicher fühlen. Das sind gute Ergebnisse und passen zu den aktuellen Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik: Gewaltdelikte und Straßenkriminalität sind zurückgegangen. Gleichzeitig ist klar: Nicht überall ist alles top. Denn sich sicher fühlen und sicher sein sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Die Polizei ist rund um die Uhr unterwegs, um Sicherheit zu gewährleisten und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken.

Wie wirksam allein ihre sichtbare
Präsenz ist, wird oft unterschätzt. Die Studie hat auch das Vertrauen in die Polizei beleuchtet: Das Bild ist überwiegend positiv, aber viele sehen, dass die Polizei an ihre Grenzen kommt. Genau deshalb habe ich die Effizienzinitiative gestartet: Wir prüfen sehr konkret, welche Aufgaben die Polizei heute erledigt, für die eigentlich andere zuständig sind. Von solchen Altlasten wollen wir sie befreien, damit sie mehr Zeit für ihre Kernaufgabe hat: Sicherheit."

Direktor des Landeskriminalamt NRW Ingo Wünsch "Dunkelfeldstudien sind ein wichtiger Baustein moderner Kriminalitätsforschung. Sie helfen uns noch besser zu verstehen, welche Straftaten nicht angezeigt werden und wo Menschen Unsicherheiten wahrnehmen. Diese Erkenntnisse sind somit mitentscheidend für eine wirksame Präventions- und Polizeiarbeit."

Ausblick
Die Studie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland" ist periodisch angelegt, um Entwicklungen über die Zeit beobachten zu können. In Nordrhein-Westfalen wurde der bundesweit eingesetzte Fragebogen in der aktuellen Erhebung zusätzlich um vertiefende Fragen zur Zivilcourage und zum Verhalten bei einem Notruf erweitert. Die Ergebnisse hierzu werden in einem gesonderten Bericht veröffentlicht. Die nächste Erhebungswelle wird im Frühjahr 2026 durchgeführt.

Fragen zu Reiseübelkeit und Tipps zur Vorbeugung
Mit Blick auf die bevorstehenden Osterferien stehen häufig längere Autofahrten an. Auf dem Weg in den Urlaub oder zu Verwandten kann Reiseübelkeit die Fahrt belasten. Besonders oft betroffen sind Kinder, aber auch Erwachsene können Beschwerden entwickeln. Schon wenige Kurven, Hitze, schlechte Luft oder der Blick aufs Display können Übelkeit auslösen. Der ACV beantwortet die wichtigsten Fragen rund um Reiseübelkeit im Auto: Warum entsteht sie, was hilft sofort und wie lässt sich wirksam vorbeugen?

Kündigt sich Übelkeit im Auto an, sollte möglichst schnell reagiert werden/Getty Images

Warum wird einem im Auto überhaupt schlecht?
Reiseübelkeit entsteht, wenn das Gehirn widersprüchliche Informationen über Bewegung erhält. Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr registriert Kurven, Bremsen und Beschleunigung. Die Augen nehmen diese Bewegung jedoch nicht immer wahr.

Das passiert beispielsweise, wenn man während der Fahrt auf etwas Statisches im Innenraum schaut, wie etwa ein Buch oder ein Display. Dabei sehen die Augen etwas Ruhiges, während der Körper gleichzeitig die Bewegung des Autos spürt.

Das Gehirn kann diese widersprüchlichen Signale nicht eindeutig einordnen und reagiert mit Übelkeit. Dass Menschen am Steuer meist nicht schlecht wird, zeigt den Zusammenhang gut: Wer selbst fährt, schaut auf die Straße und sieht die Bewegung des Autos.

Kinder sind besonders häufig betroffen. Ihr Gleichgewichtssystem und die Verarbeitung von Bewegungsreizen sind noch empfindlicher, sodass dieser Konflikt zwischen Bewegung und Sehen schneller Übelkeit auslösen kann.

Was hilft sofort gegen Übelkeit im Auto?
Kündigt sich Übelkeit im Auto an, sollte möglichst schnell reagiert werden. Oft helfen schon ein paar einfache Maßnahmen:

Blick nach vorne auf die Straße oder in die Ferne richten
Buch, Handy oder Tablet weglegen
den Kopf möglichst ruhig halten
Fenster öffnen und frische Luft ins Auto lassen
wenn möglich kurz anhalten und aussteigen

Manchen hilft auch etwas Kühles im Nacken oder im Gesicht. Dafür reicht oft schon ein Taschentuch, das mit etwas Wasser aus der Trinkflasche befeuchtet wird.

Wie kann man Übelkeit im Auto vorbeugen?
Der richtige Sitzplatz
Wer schnell unter Reiseübelkeit leidet, fühlt sich auf dem Beifahrersitz oft wohler als auf der Rückbank. Dort ist der Blick nach vorne freier, und Bewegungen lassen sich besser einschätzen. Ob das für Kinder infrage kommt, hängt von Alter, Größe und dem passenden Kindersitz ab.

Auf der Rückbank kann ein Platz mit möglichst freiem Blick nach vorne günstiger sein. Von dort lässt sich die Straße oft besser im Blick behalten und die Bewegung des Autos leichter wahrnehmen.

Fahrzeit gut planen
Manche Familien machen die Erfahrung, dass längere Fahrten leichter fallen, wenn Kinder einen Teil der Strecke verschlafen. Deshalb kann es helfen, längere Etappen in eine gewohnte Schlafenszeit oder in den frühen Morgen zu legen. Wichtig ist aber, dass die fahrende Person ausgeruht ist.

Gerüche, Luft und Temperatur im Auto
Gerüche können ebenfalls Übelkeit auslösen. In einem geschlossenen Auto werden Essensreste, süße Getränke, stark duftende Lufterfrischer, Zigarettenrauch oder Dampf von E-Zigaretten schnell unangenehm. Sie können auch an Kleidung haften und im Innenraum wahrnehmbar bleiben.

Hinzu kommt die Temperatur im Auto. Hitze im Innenraum bekommt vielen Menschen nicht gut. Deshalb hilft es, zwischendurch kurz zu lüften oder die Klimaanlage moderat einzustellen. Wichtig ist dabei, dass der Luftstrom nicht direkt ins Gesicht gerichtet ist.

Beschäftigung statt Bildschirm
Lesen, Filme schauen oder lange auf ein Smartphone blicken verstärken Reiseübelkeit häufig. Besser ist es, den Blick nach draußen oder in die Ferne zu richten.

Gerade auf längeren Fahrten mit Kindern helfen Beschäftigungen, bei denen der Blick nach draußen geht, etwa Kennzeichenraten oder „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Auch Hörspiele, Musik oder gemeinsames Singen können gut ablenken.

ACV Tipp: Wenn sich der Blick aufs Display nicht vermeiden lässt
Wenn sich der Blick aufs Display während der Fahrt nicht vermeiden lässt, kann man auf Apple-Geräten die Funktion „Vehicle Motion Cues“ aktivieren. Dabei erscheinen bewegte Punkte am Bildschirmrand, die Fahrzeugbewegungen optisch nachvollziehbarer machen sollen. Laut Hersteller kann das helfen, Unwohlsein während der Fahrt zu verringern.

Einstellungen > Bedienungshilfen > Bewegung > Fahrzeug-Bewegungshinweise
Für Android gibt es ebenfalls Apps, die mit ähnlichen visuellen Effekten arbeiten.

Was sollte man vor und während einer Autofahrt essen?
Vor einer Autofahrt sollte man nicht zu viel essen. Ein sehr voller Magen kann Übelkeit verstärken, weil große oder schwere Mahlzeiten die Verdauung belasten. Ganz ohne Essen loszufahren ist aber auch keine gute Idee. Ein leerer Magen kann schneller ein flaues Gefühl auslösen.

Besser sind kleine, milde Snacks, die den Magen nicht zusätzlich reizen. Trockene Lebensmittel wie Brot, Toast, Cracker, Salzgebäck oder Zwieback werden oft besser vertragen als große, fettige oder stark gewürzte Speisen. Auch Apfelstücke oder eine Banane vertragen viele Menschen gut.

Bei Getränken vertragen viele stilles Wasser oder milden Tee besser als kohlensäurehaltige Getränke. Manche Menschen empfinden auch Ingwer als angenehm gegen Reiseübelkeit, etwa als Tee, Bonbon oder kandiert.

Wann sind Medikamente gegen Reiseübelkeit sinnvoll?
Wenn andere Maßnahmen nicht helfen, können Medikamente gegen Reiseübelkeit eine Option sein. Viele Mittel enthalten Wirkstoffe wie Dimenhydrinat. Sie dämpfen bestimmte Signale im Gehirn und können so Übelkeit und Erbrechen lindern. Am besten werden sie vor der Fahrt eingenommen und nicht erst dann, wenn die Beschwerden bereits stark sind.

Wichtig: Medikamente gegen Reiseübelkeit sind bei Kindern nicht die erste Wahl. Sie sollten nur nach Rücksprache mit einem Kinderarzt eingesetzt werden. Die Mittel machen meist müde oder benommen. Manchmal reagieren Kinder auch mit Unruhe oder Reizbarkeit. Wenn Kinder dadurch sehr schläfrig sind, trinken sie manchmal weniger. Kommt dann noch Erbrechen dazu, kann das das Risiko für Flüssigkeitsmangel erhöhen.

Auch Erwachsene sollten vorsichtig sein. Manche Medikamente können die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Wer selbst fährt, sollte daher besonders auf mögliche Nebenwirkungen achten.

Was tun, wenn es im Auto zum Erbrechen kommt?
Wenn jemand während der Autofahrt plötzlich erbrechen muss, gilt zuerst: ruhig bleiben und weiter auf den Verkehr achten. Wenn möglich, schnell eine Tüte oder einen Spuckbeutel reichen.

Während der Fahrt darf niemand abgeschnallt werden. Auf der Autobahn sollte möglichst bis zur nächsten Ausfahrt oder zu einem Rastplatz weitergefahren werden. Der Seitenstreifen ist grundsätzlich nicht zum Anhalten gedacht. Besteht jedoch eine akute Gefahr, etwa durch Atemnot oder drohendes Ersticken, handelt es sich um einen Notfall. Dann hat die sofortige Sicherung von Fahrzeug und Kind Vorrang.

Frische Luft, ein paar Schlucke Wasser und etwas Ruhe helfen oft schnell. Feuchttücher oder ein Ersatzshirt sind praktisch, um Kleidung und Sitz grob zu reinigen. Weitergefahren werden sollte erst, wenn sich alle wieder besser fühlen.

Bei kleinen Kindern oder wiederholtem Erbrechen sollte auf Anzeichen von Flüssigkeitsmangel geachtet werden. Wird ein Kind auffällig schlapp, trinkt kaum noch oder verschlechtert sich der Zustand deutlich, ist ärztlicher Rat sinnvoll.

ACV Checkliste gegen Übelkeit im Auto
vor der Abfahrt leicht verdaulich essen und ausreichend trinken
Wasser und leichte Snacks einpacken
einen Sitzplatz mit Blick nach vorne wählen
Hörspiele oder Spiele ohne Bildschirm vorbereiten
regelmäßige Pausen mit frischer Luft einplanen
bei bekannter Reiseübelkeit Medikamente vorher mit Arzt oder Apotheke abklären
Spuckbeutel, Feuchttücher und Wechselkleidung griffbereit im Auto haben



Zahl junger Menschen in Heimen und Pflegefamilien 2024 weiter gestiegen
• 134 000 junge Menschen in Heimen und 87 500 in Pflegefamilien
• Mit insgesamt rund 221 500 Betroffenen 3 % mehr als 2023
• Herkunftsfamilien: Eltern in fast jedem zweiten Fall alleinerziehend

Im Jahr 2024 wurden bundesweit rund 134 000 junge Menschen in einem Heim und knapp 87 500 in einer Pflegefamilie betreut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wuchsen damit zusammen rund 221 500 Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene zumindest zeitweise außerhalb der eigenen Familie auf.



Gegenüber 2023 ist die Zahl der Betroffenen um 3 % oder rund 7 000 Fälle gestiegen. Nach fünf Jahren Rückgang war dies bereits der zweite Anstieg in Folge (2023: +4 %).


Ein Grund für die erneute Zunahme sind die Entwicklungen rund um ehemals unbegleitet eingereiste Minderjährige: Nach einer vorübergehenden Inobhutnahme durch die Jugendämter werden sie oft in Heimen und betreuten Wohnformen oder - seltener - in Pflegefamilien untergebracht: Gut zwei Drittel des Anstiegs im Jahr 2024 (69 % oder 4 800 Fälle) können dadurch erklärt werden.

Insgesamt wurden 2024 rund 25 300 junge Menschen nach Inobhutnahmen aufgrund unbegleiteter Einreisen in Heimen oder Pflegefamilien betreut. Mit 94 % lebten die meisten von ihnen in Heimen, Wohngruppen oder anderen betreuten Wohnformen und nur 6 % in Pflegefamilien.

Herkunftsfamilien: Eltern waren in fast jedem zweiten Fall alleinerziehend
Die jungen Menschen, die 2024 in Heimen oder Pflegefamilien betreut wurden, waren etwas häufiger männlich (57 %) als weiblich (43 %). Etwa drei Viertel von ihnen waren noch minderjährig (76 %). Während Kinder bis 10 Jahren häufiger in Pflegefamilien aufwuchsen, überwog ab dem 11. Lebensjahr die Heimerziehung. Knapp ein weiteres Viertel (24 %) der Betroffenen waren „Careleaver“, also junge Volljährige im Übergang aus der öffentlichen Erziehungshilfe in ein selbstständiges Leben.

Die Eltern der Betroffenen waren in fast jedem zweiten Fall (47 %) – und damit besonders häufig – alleinerziehend. Bei knapp einem Fünftel (18 %) der Herkunftsfamilien handelte es sich um zusammenlebende Elternpaare und in weiteren 16 % um Elternteile in neuer Partnerschaft. In den verbleibenden Fällen – zum Beispiel in den Betreuungsfällen nach unbegleiteter Einreise – war die Familiensituation unbekannt (17 %) oder die Eltern verstorben (2 %).

Im Schnitt endete die Betreuung außerhalb der eigenen Familie nach 2,4 Jahren, wobei die Unterbringung in einem Heim mit durchschnittlich 1,8 Jahren deutlich kürzer war als in einer Pflegefamilie mit 4,3 Jahren. Gründe für Neu-Unterbringungen: Ausfall der Bezugsperson, eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern und Gefährdung des Kindeswohls.

Knapp 61 100 junge Menschen wurden 2024 neu in einem Heim oder einer Pflegefamilie aufgenommen. Der am häufigsten genannte Hauptgrund war mit 19 % der Ausfall der Bezugsperson dieser jungen Menschen (Unversorgtheit), etwa infolge einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland oder der Erkrankung eines Elternteils.

An zweiter Stelle stand 2024 die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern (15 %), beispielsweise durch Erziehungsunsicherheit oder pädagogische Überforderung. Dritthäufigster Grund für eine neue Unterbringung war die Gefährdung des Kindeswohls durch Vernachlässigung, Misshandlungen oder sexuelle Gewalt (13 %).



NRW: Tourismus startet mit hohen Ankunfts- und Übernachtungszahlen ins neue Jahr

* Januar 2026: 7,9 % mehr Gästeankünfte und 4,5 % mehr Übernachtungen
* Anteil ausländischer Gäste steigt um mehr als 23 %
* Vorjahreszeitvergleiche für Campingplätze ab 2026 durch Änderungen in der Methodik nicht mehr darstellbar 

In den nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetrieben ist die Zahl der Gästeankünfte im Januar 2026 mit rund 1,63 Millionen um 7,9 % höher ausgefallen als im Januar 2025. Damals wurden rund 1,51 Millionen Ankünfte verzeichnet. Wie das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg gleichzeitig die Gesamtzahl der Übernachtungen auf rund 3,56 Millionen (Januar 2025: 3,41 Millionen). Dies entspricht einer Zunahme von 4,5 %.



Anteil ausländischer Gäste steigt im Januar 2026 um mehr als 23 % Im Januar 2026 lag die Zahl der Ankünfte von Gästen aus dem Ausland mit 0,38 Millionen um 14 % höher als im Januar 2025 (damals: 0,33 Millionen). Die Übernachtungszahlen von ausländischen Gästen übertrafen diese positive Veränderung mit 0,75 Millionen Übernachtungen und einer Zunahme von 12,5 % zum Januar 2025 (damals: rund 0,75 Millionen).

Der Anteil ausländischer Gäste an den Gästen insgesamt betrug rund 23,4 %. Die Übernachtungen ausländischer Gäste hatten einen Anteil von rund 21,1 % an den gesamten Übernachtungen. Methodische Änderungen bei den Campingplätzen Über 20.000 Ankünfte und über 43.700 Übernachtungen wurden im Januar 2026 auf den nordrhein-westfälischen Campingplätzen verzeichnet. Ab dem Berichtsjahr 2026 werden hierzu auch reine Stellplätze für Wohnmobile gezählt. Damit wird ein Zeitvergleich mit den Zahlen zu Campingplätzen vor 2026 erschwert. 

Protesttag:
Apotheken in Duisburg fordern schnelle wirtschaftliche Stabilisierung

Die Apotheken in Duisburg beteiligen sich am bundesweiten Protesttag der Apothekerschaft am 23. März 2026 unter dem Motto „Apothekensterben stoppen  Koalitionsvertrag umsetzen“. Hintergrund sind die seit Jahren unzureichenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Apotheken sowie die anhaltende Schließungswelle in Deutschland. 

Der Protest dient dazu, die Bundesregierung und Bundesgesundheitsministerin Warken darin zu bestärken, die zugesagte wirtschaftliche Stabilisierung der Vor-Ort-Apotheken zur Sicherstellung der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort schnell umzusetzen.

„Am Protesttag bleiben viele Apotheken in Duisburg geschlossen. Die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung wird über die diensthabenden Notdienst-Apotheken sichergestellt. Patientinnen und Patienten wird empfohlen, Rezepte möglichst vor dem Protesttag einzulösen“, erklärt Christoph Herrmann, Pressesprecher der Apotheker in Duisburg.


Bundesweiter Protest - auch mit zentraler Kundgebung in Düsseldorf

Bundesweit wird der Protest von zentralen Kundgebungen in Berlin, Düsseldorf, Hannover und München begleitet. Auch Apothekerinnen, Apotheker und Apothekenteams aus Duisburg beteiligen sich, um gemeinsam mit der gesamten Apothekerschaft den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen. Die Botschaft ist eindeutig: Wer die Vor-Ort-Apotheken weiter wirtschaftlich ausbluten lässt, gefährdet die flächendeckende, sichere und schnelle Arzneimittelversorgung für Bürgerinnen und Bürger“.

Politik darf nicht länger zögern

Anlass des Protesttags ist die aktuelle Beratung des Apothekenversorgungs- Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) im Deutschen Bundestag. Aus Sicht der Apothekerschaft reicht es jedoch nicht länger, die Krise nur zu beschreiben. Thomas Preis, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), und Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK), begrüßen die parlamentarische Befassung, machen aber zugleich deutlich, wie dramatisch die Lage inzwischen ist:
„Nach 13 Jahren Honorarstillstand setzt sich das Apothekensterben ungebremst fort, mittlerweile schließt in Deutschland etwa alle 20 Stunden eine Apotheke dauerhaft. Die Wege für unsere Patientinnen und Patienten zur nächsten Apotheke werden damit immer weiter und komplizierter.
Es ist daher nur folgerichtig, dass die Regierungsfraktionen in ihrem Koalitionsvertrag eine wirtschaftliche Stärkung der Apotheken festgelegt haben. Jetzt muss aber auch schnell ohne jede Verzögerung und ohne Wenn und Aber die Umsetzung erfolgen. Sonst wird das fatale Folgen für die Versorgung der Menschen haben.“

Honorare stagnieren, Kosten explodieren Viele Apotheken arbeiten seit Jahren auf wirtschaftlich nicht mehr tragfähiger Grund- lage. Das gesetzlich festgelegte Honorar für verschreibungspflichtige Arzneimittel, die rund 85 Prozent des Umsatzes ausmachen, wurde seit 2004 nur einmal vor 13 Jahren um rund 3 Prozent angepasst.

Allein in den letzten 13 Jahren sind die Betriebskosten – vor allem für Personal, Energie, Miete, Digitalisierung und regulatorische Anforderungen – jedoch um rund 65 Prozent gestiegen. Immer mehr Apotheken rutschen da- her in die roten Zahlen und müssen schließen. Apothekensterben erreicht Städte und Ballungsräume Seit 2013 haben bundesweit rund 20 Prozent der Apotheken geschlossen.

Die Folgen treffen inzwischen nicht mehr nur den ländlichen Raum, sondern zunehmend auch Städte und Ballungsräume Es geht um die Zukunft der Arzneimittelversorgung „Mit unserem Protest stärken wir der Bundesregierung den Rücken, damit die ange- kündigte Apothekenstärkung jetzt schnell umgesetzt wird“, erklärt Christoph Herrmann. „Es geht nicht um die Interessen einzelner Betriebe, sondern um die Zu- kunft einer sicheren, persönlichen und flächendeckenden Arzneimittelversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger in unserer Region.“

Verwaltungsvereinbarungen zum Sozialen Wohnungsbau 2026 und 2027 in Kraft getreten
Die Verwaltungsvereinbarungen für den Sozialen Wohnungsbau und das Junge Wohnen für die Programmjahre 2026 und 2027 sind in Kraft getreten. Alle 16 Bundesländer haben die Vereinbarungen unterzeichnet. Im Programmjahr 2026 stellt der Bund den Ländern insgesamt vier Milliarden Euro zur Verfügung, davon 500 Millionen Euro für das Programm Junges Wohnen. Für das Programmjahr 2027 sollen die Programmmittel weiter aufwachsen auf insgesamt fünf Milliarden Euro. Davon sollen die Programmmittel für das Junge Wohnen auf eine Milliarde Euro verdoppelt werden.

Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (Foto Markus C. Hurek)
: „Sozialer Wohnungsbau gibt vielen Menschen ein Zuhause, besonders denen mit kleineren Einkommen. Wir helfen dem Sektor nicht nur mit Worten und Baubeschleunigung, sondern auch mit viel Geld. Wir haben deshalb die Programmmittel in diesem Jahr auf vier Milliarden Euro angehoben und planen im kommenden Jahr mit fünf Milliarden Euro.

So wollen wir die Trendwende beim Sozialwohnungsbestand schaffen. Bezahlbares Wohnen kennt kein Mindestalter: 500 Millionen Euro davon gehen ins Junge Wohnen und nächstes Jahr verdoppeln wir auf eine Milliarde. Durch die zweijährige Vereinbarung erhalten die Länder mehr Planungssicherheit.“

Weitere Informationen:
Der Soziale Wohnungsbau hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Stabilitätsanker für den gesamten Wohnungsbau entwickelt. Im Jahr 2024 wurden von den Ländern insgesamt rund 62.000 Wohneinheiten im Bereich des Sozialen Wohnungsbaus gefördert. Das waren rund 50 Prozent mehr als in 2022 und rund 25 Prozent mehr als im Vorjahr – und das trotz gestiegener Bau- und Finanzierungskosten und sinkender Baugenehmigungen im Gesamtmarkt.

Mehr bezahlbaren Wohnraum in Deutschland schaffen, steht für das Bundesbauministerium an erster Stelle. Deshalb bauen wir den Sozialen Wohnungsbau weiter aus. Bis zum Jahr 2029 investiert der Bund die Rekordsumme von 23,5 Milliarden Euro. Zusammen mit den Mitteln der Länder steht so erfahrungsgemäß eine mehr als doppelt so hohe Summe zur Verfügung.

164 Zertifikate werden vergeben Feierstunde für Frühstudierende
MINT ist beliebt Hörsaal und Labor statt Klassenzimmer
119 Schüler:innen aus der Region nahmen im vergangenen Semester am
Frühstudium der Universität Duisburg-Essen (UDE) teil. Sie besuchten Veranstaltungen gemeinsam mit regulär Studierenden und legten oft auch Prüfungen ab. Besonders beliebt waren MINT-Fächer. Am kommenden Dienstagnachmittag, 24. März, erhalten die Jugendlichen in einer Feierstunde am Campus Duisburg ihre Zertifikate – beachtliche 164 sind es insgesamt.

Frühstudierende beeindrucken: Sie sind neugierig und wissensdurstig und nehmen teils weite Wege in Kauf, um Uni-Luft zu schnuppern. Vielen gefällt es so gut, dass sie sich erneut anmelden. Das war im vergangenen Semester bei einem Viertel der Teilnehmenden der Fall. Vor allem Veranstaltungen aus der Informatik, Mathematik, Biologie, Chemie und den Wirtschaftswissenschaften waren beliebt bei den 119 Schüler:innen, die zwischen 13 und 18 Jahre jung waren.

Insgesamt 42 Schulen aus der der Metropole Ruhr und vom Niederrhein ermöglichten es ihren Schüler:innen, parallel zum Unterricht die UDE kennenzulernen. Am stärksten vertreten war erneut das Karl-Ziegler-Gymnasium aus Mülheim/Ruhr mit 22 Teilnehmenden.

„Das Frühstudium der Universität Duisburg-Essen zeigt eindrucksvoll, wie wichtig gezielte Förderung für besonders motivierte und leistungsstarke Jugendliche ist. Sie erhalten frühzeitig Einblicke in die Hochschulwelt und können ihren Weg schon vor Studienbeginn erproben. Damit leisten wir nicht nur einen Beitrag zur Studienorientierung, sondern fördern gezielt Talente in der Region“, erklärt Judith Spickers vom Akademischen Beratungs-Zentrum der Uni.

 Das Frühstudium wird unterstützt von der Nationalbank, der Jörg-Keller-Stiftung und dem Förderverein der UDE, die einen Teil der Fahrtkosten übernehmen.

WWF Earth Hour 2026: Licht aus für den Klimaschutz auch in Duisburg
Die Umweltschutz-Organisation World Wide Fund For Nature (WWF) ruft auch 2026 wieder dazu auf, bei der Veranstaltung „Earth Hour – Die Stunde der Erde“ für eine Stunde das Licht auszuschalten. Die Stunde beginnt am Samstag, 28. März, um 20.30 Uhr. Die Earth Hour möchte die Themen Klima und Klimaschutz in den Fokus rücken und das Bewusstsein für Ressourcenschutz stärken.

Auch in Duisburg ist diese Initiative schon zu einer guten Tradition geworden. Die Stadt Duisburg beteiligt sich in diesem Jahr gemeinsam mit der Stadtwerke Duisburg AG und dem Landschaftspark Duisburg-Nord an der Earth Hour. So werden die Außenbeleuchtungen des Rathauses und der Salvatorkirche in der Zeit von 20.30 bis 21.30 Uhr erlöschen.

Ebenso wird die grüne Beleuchtung des Stadtwerketurms sowie die Beleuchtung des Kühlturms und des Wärmespeichers des Stadtwerke-Kraftwerks Wanheimerort für eine Stunde ausgeschaltet. Auch die Lichtinstallationen im Landschaftspark werden für eine Stunde abgeschaltet. Duisburgerinnen und Duisburger sind zudem aufgerufen, sich ebenfalls an der Aktion zu beteiligen.

Die Earth Hour des WWF findet dieses Jahr bereits zum 20. Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in mehr als 190 Ländern durchgeführt. Weltweit nehmen rund 7000 Städte teil. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.wwf.de/earthhour. Dort finden Interessierte auch eine interaktive Karte mit Informationen zu allen teilnehmenden Städten.


Band-Wettbewerb: Metal-Festival „Rage Against Racism“ gibt Newcomern eine Chance
Nachwuchs- und Newcomer-Bands der Region treten am Samstag, 28. März, im städtischen Kinder- und Jugendzentrum „Die Mühle“ an der Clarenbachstraße 14 in Friemersheim in einem Band-Wettbewerb um den letzten begehrten Platz beim diesjährigen „Rage Against Racism“-Metal- Festival gegeneinander an.

Der Einlass startet um 18 Uhr. Das Festival setzt seit mehr als 20 Jahren als kostenfreies Open-Air-Event in Duisburg ein lautes Zeichen gegen Rassismus. In diesem Jahr läuft es am 5. und 6. Juni. Beim Band-Wettbewerb treten mehrere Bands auf und haben je 45 Minuten Spielzeit, um das Publikum von sich zu überzeugen.

Die Reihenfolge der Auftritte bleibt bis zum Abend geheim, sodass alle Bands die gleiche Ausgangslage haben. Am Ende entscheidet eine Publikumsabstimmung, welche Band sich durchsetzt und im Sommer auf der Festivalbühne stehen wird. Die teilnehmenden Bands sind Voracious (Duisburg), Grave Intentions (Datteln), Erst Arren (Wolfsburg), Justify (Essen) und Onyxsin (Duisburg).

Der Eintritt zum Wettbewerb beträgt 5 Euro. Die Einnahmen dienen zur Deckung der Veranstaltungs- und späteren Festivalkosten. Alle Organisatoren und Helfer arbeiten ehrenamtlich, um das Festival weiterhin als kostenloses „Umsonst & Draußen“-Open-Air für Musikbegeisterte zu ermöglichen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Festivals unter www.rageagainstracism.de.

Vor 10 Jahren in der BZ: SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Bischoff soll Franz Hering beerben

Der Nachfolger des Stadtsportbundvorsitzenden Franz Hering (CDU) Duisburg sollte dessen Vize Otto Schulte werden, der aber zu Weihnachten 2015 starb. Nun soll es der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff (57) werden, der Sprecher der SPD-Fraktion im Sportausschuss des Landtages ist. Festgezurrt weden soll dies am 14. April 2016 im Huckinger Steinhof.


"Nachdem ich  vor rund drei Jahren den hauptamtlichen Bereich beim Deutschen Gewerkschaftsbund abgegeben habe, ist da genügend Raum für diese verantwortungsvolle Aufgabe, zumal die Geschäftsstelle ja hervorragend besetzt ist", ist sich Rainer Bischoff sicher.


Stadtmuseum: Die Spuren des Silbers
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 22. März, um 15 Uhr zu einer Lesung von Tillmann Bendikowski aus seinem neuen Buch „Die Spur des Silbers“ ein. Silber ist ein sagenhaftes Element. Über Jahrhunderte brachte es Macht und Reichtum, zugleich aber auch Ausbeutung und Leid. Kaum ein anderes Metall hat die Welt so geprägt – und tut es bis heute als Rohstoff, Handelsgut und Wertanlage.

In seinem neuen Buch erzählt Tillmann Bendikowski die Geschichte des glänzenden Edelmetalls: von der Ausbeutung der Silberminen durch die Spanier über die legendären Silberflotten und den globalen Handel mit all seinen Schattenseiten bis hin zum NS-Raubsilber und dem Familiensilber unserer Zeit.

Es sind Geschichten von Königen und Sklaven, von Piraten und Kaufleuten – ein Panorama menschlicher Gier, Macht und Sehnsüchte. Ohne die Geschichte des Silbers, so zeigt Bendikowski, lässt sich die Welt von heute nicht verstehen. Der Journalist und Historiker Dr. Tillmann Bendikowski ist Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg.

Er schreibt Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit 2020 ist er zudem regelmäßig in der Reihe "DAS! historisch" im NDR sowie als Gesprächspartner bei Spiegel TV zu sehen.


Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2,00 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


„UmweltKids“ in der Stadtteilbibliothek Wanheimerort
Das Programm „UmweltKids“ lädt mit drei spannenden Veranstaltungen zum Thema Umwelt Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren in die Stadtteilbibliothek Wanheimerort an der Düsseldorfer Straße 544 ein.
Die Kinder lernen hier das Ökosystem Wiese kennen und erfahren, wie wichtig das Zusammenspiel aller Pflanzen und Tiere für diesen Lebensraum ist. Anschließend entdecken sie, wie sie die Natur schützen und unterstützen können. Weiter geht es am Samstag, 28. März, von 11 bis 12.30 Uhr mit dem Thema „Upcycling: Immer neu?“.

Die Kinder werfen einen Blick darauf, wie viel im Alltag verbraucht wird und wo die Dinge herkommen, die sie täglich nutzen. Sie lernen, wie Materialien durch Upcycling länger genutzt und sinnvoll umgestaltet werden können. Den Abschluss bildet der Workshop „Volle Power“ am Samstag, 18. April, von 11 bis 12.30 Uhr.

Die jungen Teilnehmenden erfahren, was Energie eigentlich ist und wie elektrischer Strom entsteht. Gemeinsam erkunden sie verschiedene Wege der Stromerzeugung und erhalten einen altersgerechten Einblick in erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen erforderlich.

Fragen beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096. Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

Café del Mundo - Tournee 2026
24.03.2026 – Duisburg, Theater am Marientor
https://www.youtube.com/watch?v=oZkj5Ccc8C8&list=RDoZkj5Ccc8C8&start_radio=1

AC/DC, Hans Zimmer, Ennio Morricone, Sergej Rachmaninow, Michael Jackson & Coldplay auf einem Album? Das geht nicht? Und ob!
Alexander Kilian und Jan Pascal, besser bekannt als das Gitarren-Duo "Café del Mundo", beweisen dies sehr eindrucksvoll mit ihrem neuen Album "GuitaRevolution Symphonic", welches in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg entstanden ist. Erschienen ist dieser Hörgenuss am 10.10.2025. Und ab Februar 2026 kann man die beiden Ausnahmekünstler auch live auf deutschen Bühnen erleben (Termine s.u.).

Hier nun die Infos:
Café del Mundo - GuitaRevolution Symphonic
& Deutsches Filmorchester Babelsberg

(C) Alek Sander  scaled

Frühlingsbasar im Johanniter-Stift Duisburg in der Neudorfer Wildstraße
Freuen Sie sich auf unseren kleinen Basar mit allerlei Handarbeiten, Keramik, Osterdekorationen, Schmuck und Floristik. Verschiedene Anbietende laden am 28. März 2026 in der Zeit von 14 bis 17 Uhr  zum guten Zweck an frühlingshaften Ständen im Stift zum Bummeln und Stöbern ein. 

Mit Musik, Kaffee, frisch gebackenen Waffeln, Kuchen und beliebten „Eierflip-Cocktail“ lassen wir die Sonne rein und wärmen das Gemüt! Die Cafeteria hat regulär geöffnet. Sie möchten sich mit einem eigenen Stand an unserem Basar beteiligen? Restplätze können bis zum 20.03.2026 unter Telefon 0203 9308-455 angefragt werden.


Bastelworkshop im Kultur- und Stadthistorischem Museum
Passend zum Frühlingsstart lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Samstag, 28. März, von 14 bis 16 Uhr zu einem Bastelworkshop in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. Im Workshop tauchen die Teilnehmenden mit Farina und Sascha Graßmann in die Vielfalt des Frühlings ein.

Mit Naturmaterialien gestalten sie farbenfrohe Dekorationen und können ihre Frühlings-Kunstwerke anschließend mit nach Hause nehmen. Mitmachen können sowohl Kinder als auch Erwachsene – Kinder unter sechs Jahren sollten von einer Begleitperson betreut werden. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat stattfindet.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und Ermäßigte 2 Euro. Eine Anmeldung per E-Mail ksm- service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird aufgrund begrenzter Plätze empfohlen. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


Workshop „Gesichter im Portrait“ mit Künstler Jörg Mazur
Der Workshop „Gesichter im Portrait“ findet am Sonntag, 29. März, von 15 bis 17 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius- Platz 1 am Innenhafen statt. Künstler Jörg Mazur zeigt den Teilnehmenden, wie sie mit wenigen Strichen ein charaktervolles Gesicht aufs Papier bringen können. Zunächst geht es darum, sich zeichnerisch dem Portrait anzunähern – anschließend werden mit Wasserfarben und Buntstiften Schattierungen und Details ergänzt.

„Gesichter im Portrait“  C Jörg Mazur

Für den Workshop sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme am Workshop und das Material sind im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung wird empfohlen, telefonisch unter 0203 283-2640 oder per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Evangelisches Bildungswerk lädt zum Kochen für Verwitwete
Zusammen is(s)t man weniger allein

Das Evangelische Bildungswerk Duisburg bietet eine Vielzahl verschiedener Kochkurse an und lädt jetzt aber zu einem bisher einzigartigen ein: Beim „Kochen für Verwitwete“ geht es nicht nur darum, Fertigkeiten in der Küche zu vermitteln, sondern Raum zum Austausch zu bieten. Gemeinsam als Gruppe von Verwitweten und unter Anleitung Kursleiterin Serife Savas wird beim Kochen, Essen und Abspülen erzählt, erinnert und gelacht. Das Motto lautet: „Zusammen is(s)t man weniger allein“.

Die Gruppe bereitet einfache Gerichte zu, damit auch Personen, die bisher nicht gekocht haben, sich im Kurs gut aufgehoben fühlen. Was verbindet, ist nicht nur die Neugier Leckeres zuzubereiten, sondern auch die Erfahrung des Verlustes. Der erste Kurstermin ist am 14. April im Haus der Familie in Duissern, wo die angemeldeten Kochfreudigen von 11.15 bis 14.15 Uhr in der großen Lehrküche zusammenkommen.

Weitere Termine gibt es am 5.5., 2.6. und 30.6. zur gleichen Uhrzeit am gleichen Ort. Anmeldungen (Kursnummer D-6307 angeben) sind möglich unter www.ebw-duisburg.de oder per Telefon unter 0203/2951 2800. Es fallen keine Kursgebühren an, es wird nur eine Lebensmittelumlage von fünf Euro pro Abend berechnet. Eventuell anfallende zusätzliche Mehrkosten für die Lebensmittel werden an dem jeweiligen Abend abgerechnet.

Ostern in den elf Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg
Auferstehung, Osterfeuer, Eiersuche und mehr Die elf Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg haben zu Ostern 63 Gottesdienste vorbereitet und laden zur Feier des ältesten und zugleich bedeutsamsten Festes der Christenheit ein. Vom nördlichen Marxloh bis nach Ungelsheim im Duisburger Süden werden in den Kirchen und Gemeindehäusern Andachten und besondere Gottesdienste gefeiert.

Allein am Gründonnerstag gibt es acht Gottesdienste; an Karfreitag haben Gläubige 15 Gottesdienste zur Wahl. Am Samstag feiern viele Gemeinden die Osternacht mit Spätgottesdiensten; bei einigen kommen die Menschen nach den Gottesdiensten draußen an Osterfeuern zusammenkommen.

Am Ostersonntag sind viele Gottesdienste mit dem anschließenden Ostereiersuchen für Kinder oder einem Frühstück verbunden – beides hat in manchen Gemeinden eine lange Tradition. Am Ostermontag wiederum feiern manche Gemeinden einen gemeinsamen zentralen Gottesdienst, in der Hochfelder Pauluskirche wird der Gottesdienst um 11 Uhr mit der spanisch sprechenden Gemeinde gefeiert.

Details zu allen Gottesdiensten finden Interessierte unter www.kirche-duisburg.de und auf den Internetseiten der Gemeinden.  

Osterfeuer vor der Duisserner Lutherkirche. (Foto: Stefan Korn)

Meisterhaftes Barock in der Marienkirche
Die klassische „Musik am Marientor“ 2026 steht am 29. März ganz im Zeichen der Triosonate. Es ist das erste Barockkonzert mit Originalinstrumenten in der Duisburger Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10, und Tonio Schibel sowie Katja Suglobina (beide Violine), Misung Kim (Cembalo), Bea Sallaberger (Violoncello) und Liza Solovey (Theorbe) spielen u.a. Triosonaten der Komponisten Uccellini, Vivaldi und Bach aber auch von Marini, Buonamente und Merula.

 Die Namen der letzten drei mögen heute nicht mehr bekannt sein, „die Begegnung mit ihren Werken ist jedoch absolut lohnenswert“ verspricht die Ankündigung. Karten für das um 17 Uhr beginnende Konzert gibt es an der Abendkasse für 20 Euro, vorab zum gleichen Preis zzgl. Gebühren bei Eventim. Infos zu den Konzerten gibt es unter www.eratoakademie.de, zur Marienkirche und zur Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg unter www.ekadu.de.



Erzeugerpreise Februar 2026: -3,3 % gegenüber Februar 2025
Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), Februar 2026
-3,3 % zum Vorjahresmonat
-0,5 % zum Vormonat

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Februar 2026 um 3,3 % niedriger als im Februar 2025. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise im Februar 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,5 %.



Hauptursächlich für den Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat waren auch im Februar 2026 die niedrigeren Energiepreise. Auch Verbrauchsgüter waren günstiger als vor einem Jahr. Hingegen waren Investitionsgüter, Gebrauchsgüter sowie Vorleistungsgüter teurer als im Vorjahresmonat.

Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat im Februar 2026 um 1,0 %, gegenüber Januar 2026 stiegen sie um 0,2 %. Rückgang der Energiepreise gegenüber dem Vorjahresmonat Energie war im Februar 2026 um 12,5 % billiger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Januar 2026 fielen die Energiepreise um 1,8 %.

Den höchsten Einfluss auf die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei Energie hatten die Preisrückgänge bei Erdgas in der Verteilung. Über alle Abnehmergruppen betrachtet fielen die Erdgaspreise gegenüber Februar 2025 um 14,3 %. Auch elektrischer Strom kostete deutlich weniger (-13,4 %) als im Februar 2025, Fernwärme war nur leicht günstiger (-0,5 %) als im Vorjahresmonat.

Die Preise für Mineralölerzeugnisse fielen gegenüber Februar 2025 um 7,0 %, gegenüber Januar 2026 stiegen sie um 1,1 %. Leichtes Heizöl kostete 6,4 % weniger als im Februar 2025, aber 1,9 % mehr als im Januar 2026. Kraftstoffe kosteten 1,6 % mehr als im Februar 2025 und 0,9 % mehr als im Januar 2026.

Auf die Februarergebnisse der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte hatten die Kriegshandlungen im Iran und dem Nahen Osten seit dem 28. Februar 2026 keinen Einfluss.

Preisanstiege bei Investitionsgütern und Gebrauchsgütern, Preisrückgänge bei Verbrauchsgütern
Die Preise für Investitionsgüter waren im Februar 2026 um 1,7 % höher als im Vorjahresmonat (+0,2 % gegenüber Januar 2026). Maschinen kosteten 1,7 % mehr, die Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen um 1,2 % gegenüber Februar 2025. Gebrauchsgüter waren im Februar 2026 um 2,0 % teurer als im Vorjahresmonat (+0,1 % gegenüber Januar 2026).

Die in Deutschland produzierten und verkauften Verbrauchsgüter kosteten dagegen 0,6 % weniger als im Vorjahresmonat und 0,3 % weniger als im Januar 2026. Unter den Verbrauchsgütern fielen die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 1,9 %. Deutlich billiger als im Februar 2025 waren Butter (-42,8 %) und Schweinefleisch (-12,5 %). Teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat waren dagegen Rindfleisch (+19,9 %) und Kaffee (+16,1 %).

Preisanstiege auch bei Vorleistungsgütern
Die Preise für Vorleistungsgüter waren im Februar 2026 um 1,1 % höher als im Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber Januar 2026). Für den Preisanstieg gegenüber Februar 2025 sorgten vor allem die höheren Preise von Metallen (+6,5 %). Insbesondere die Preise für Edelmetalle (+66,8 %) stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich an. Auch für Kupfer und Halbzeug daraus (+13,8 %) musste mehr bezahlt werden als im Vorjahr.

Billiger als im Vorjahr waren dagegen Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (-1,9 %), darunter auch Betonstahl (-1,4 %). Holz sowie Holz- und Korkwaren (+6,4 %) waren ebenfalls teurer als im Vorjahresmonat, darunter Nadelschnittholz mit +12,8 % und Laubschnittholz mit +2,6 %. Erhebliche Preisanstiege gab es bei Pellets, Briketts und Scheiten mit +34,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat (+4,2 % gegenüber Januar 2026).

Die Preise für Glas und Glaswaren stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,3 %. Darunter war veredeltes und bearbeitetes Flachglas 7,1 % teurer, wohingegen die Preise für Hohlglas (-1,9 %) gegenüber Februar 2025 sanken. Preisrückgänge gegenüber Februar 2025 gab es ebenfalls bei chemischen Grundstoffen (-3,0 %), darunter stiegen allerdings die Preise für Düngemittel um 4,2 %. Papier, Pappe und Waren daraus kosteten 2,3 % weniger als im Vorjahresmonat. Futtermittel für Nutztiere (-8,1 %) und Getreidemehl (-5,6 %) kosteten ebenfalls deutlich weniger als im Februar 2025.

54,7 % der deutschen Exportgeschäfte mit Drittstaaten im Jahr 2025 in Euro abgewickelt
• US-Dollar mit einem Anteil von 26,4 % zweitwichtigste Währung bei Warenexporten in Nicht-EU-Staaten
• Importe aus Drittstaaten zu 45,2 % in US-Dollar und zu 43,8 % in Euro bezahlt • Statistisches Bundesamt bietet ab sofort monatliche Auswertungen zum Außenhandel nach Rechnungswährungen

Im Jahr 2025 war der Euro bei deutschen Warenexporten in Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) das meistverwendete Zahlungsmittel. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden nach vorläufigen Ergebnissen 54,7 % der deutschen Exportgeschäfte in die Drittstaaten in Euro abgewickelt. In US-Dollar wurden 26,4 % der Exporte abgerechnet.

Danach folgten Exportgeschäfte in britischem Pfund mit einem Anteil von 4,8 %, chinesischem Renminbi Yuan mit 2,7 % und Schweizer Franken mit 2,4 %. Die restlichen 8,9 % der Exporte in Drittstaaten wurden in anderen Währungen bezahlt. Ab dem Berichtsmonat Januar 2026 bietet das Statistische Bundesamt monatliche Auswertungen zum Außenhandel nach Rechnungswährungen in einem neuen Statistischen Bericht an.

Deutsche Importe: US-Dollar wichtigstes Zahlungsmittel
Importseitig war der US-Dollar im Jahr 2025 das am weitesten verbreitete Zahlungsmittel im Warenhandel mit Drittstaaten. 45,2 % der Importgeschäfte wurden in US-Dollar bezahlt. In Euro wurden 43,8 %, in chinesischem Renminbi Yuan 3,6 %, in Schweizer Franken 2,8 % und in britischem Pfund 1,7 %der Importgeschäfte abgerechnet.

In anderen Währungen wurden nur 2,9 % der Importe bezahlt. Exporte in die Vereinigten Staaten werden zu über zwei Dritteln in US-Dollar bezahlt Im Handel mit den wichtigsten Empfängerländern deutscher Waren außerhalb der Europäischen Union (EU) unterscheiden sich die Anteile der bei Exportgeschäften genutzten Rechnungswährungen stark. So wurden die Exporte in die Vereinigten Staaten im Jahr 2025 zu 68,6 % in US-Dollar und zu 30,6 % in Euro abgerechnet.

Nur 0,8 % der exportierten Waren wurden in anderen Währungen gezahlt. Demgegenüber wurden die von Deutschland nach China exportierten Waren im Jahr 2025 hauptsächlich in Euro bezahlt (61,0 %). Danach folgten die chinesische Währung Renminbi Yuan mit einem Anteil von 23,0 % und der US-Dollar mit 15,1 %. In anderen Währungen wurden lediglich 0,9 % der Exportgeschäfte mit China abgewickelt.

Auch im Handel mit dem Vereinigten Königreich wurden 2025 die meisten deutschen Exporte in Euro bezahlt (48,5 %). Der US-Dollar spielte mit einem Anteil von 8,1 % nur eine untergeordnete Rolle. Weitaus mehr Exporte in das Vereinigte Königreich wurden in britischem Pfund abgerechnet (41,4 %). Andere Währungen hatten bei den deutschen Exportgeschäften mit dem Vereinigten Königreich einen Anteil von 2,0 %.

Beim Handel mit der Schweiz dominierten im Jahr 2025 die Exporte, die in Euro abgewickelt wurden. Der Euro lag mit einem Anteil von 71,0 % weit vor dem Schweizer Franken mit 22,0 % und dem US-Dollar mit 4,4 % an den Rechnungswährungen. Andere Währungen hatten lediglich einen Anteil von 2,6 %.

Importe aus China meist in US-Dollar abgewickelt
Auch bei den Importen nach Deutschland aus den wichtigsten Lieferländern außerhalb der EU ergab sich für die Zahlungsabwicklung nach Währungen ein differenziertes Bild. Im Handel mit China wurden im Jahr 2025 mit einem Anteil von 50,8 % die meisten Wareneinfuhren in US-Dollar abgerechnet.

In Euro wurden 31,1 % und in chinesischem Renminbi Yuan nur 16,7 % der Importgeschäfte abwickelt (andere Währungen: 1,4 %). Bei den Importen aus den Vereinigten Staaten hatte der US-Dollar in Jahr 2025 mit einem Anteil von 78,4 % eine noch größere Bedeutung als bei den Exportgeschäften. In Euro wurden lediglich 20,0 % der Importwaren gezahlt (andere Währungen: 1,7 %).

Bei Importgeschäften mit der Schweiz hingegen spielte der US-Dollar im Jahr 2025 mit einem Anteil von 6,6 % nur eine untergeordnete Rolle. Hier dominierte der Euro mit einem Anteil von 67,0 % der abgerechneten Währungen, gefolgt vom Schweizer Franken mit einem Anteil von 23,4 % (andere Währungen: 3,1 %). Der Handel mit dem Vereinigten Königreich wurde auch importseitig hauptsächlich in Euro abgerechnet.

Im Jahr 2025 lag der Euro mit einem Anteil von 50,3 % an den fakturierten Währungen vor dem US-Dollar mit 25,9 % und dem britischen Pfund mit 23,2 % (andere Währungen: 0,6 %). Exporte in Drittstaaten machen 44,1 % der gesamten deutschen Exporte aus Im Jahr 2025 machte der Handel mit Drittstaaten 44,1 % der deutschen Gesamtexporte und 34,6 % der Gesamtimporte aus.

Dieser Außenhandel über die EU-Grenzen hinweg (Extrahandel) wird von der Zollverwaltung abgewickelt, dabei werden die jeweiligen Rechnungswährungen erfasst. Für den Handel mit anderen EU-Staaten (Intrahandel) liegen in der Außenhandelsstatistik keine Angaben zu den fakturierten Währungen vor.