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KinderKulturFestival ab 16. Mai im Duisburger Innenhafen
Das traditionelle KinderKulturFestival verwandelt vom 16. bis 24. Mai
den Duisburger Innenhafen in eine große Bühne für Fantasie, Kreativität
und Entdeckergeist. Besucherinnen und Besucher erwartet ein
umfangreiches und in Teilen kostenloses Angebot: Neben Theater,
Mitmachaktionen und interaktiven Installationen bietet das von den
Kulturbetrieben Duisburg organisierte Event Magie, Comedy, Tanz und
Live-Musik sowie Workshops zum Rätseln, Staunen und Tüfteln.
Internationale Künstler – das Programm im Detail
Im Mittelpunkt steht die Erlebnisausstellung „Tüfteln & Knobeln“. Hier
können kleine und große Besucherinnen und Besucher Codes knacken,
verrückte Puzzle lösen und ihre Geschicklichkeit testen: „Das
KinderKulturFestival steht seit vielen Jahren für Neugier, besondere
Begegnungen und kulturelle Teilhabe“, berichtet Festivalleiter Clemens
Richert.

© Karl Uhlenbrock
„Wir möchten Kinder ermutigen, Neues auszuprobieren, ihre Kreativität zu
entdecken, einfach mitzumachen. Das unterstreicht ebenfalls das
Plakatmotiv von Illustrator Karl Uhlenbrock.“
Daher wird der Innenhafen zu einem Ort voller Überraschungen: Die
katalanische Compagnie „Toc de Fusta“ präsentiert mit ihrer neuesten
Produktion „Arrels“ 20 großformatige Spiele aus aller Welt, während die
Schweizer „Compagnie Banjocircus“ zu einem Straßenspektakel einlädt.
Gemeinsam wird der „Twist“ getanzt.

Arrels ©Toc de Fusta
Beim „Circus Barbar“ aus Tschechien wartet ein hölzerner
Elefantenverleih auf neugierige Gäste und bei Martine Dufresne aus
Belgien lernen kleine Künstlerinnen und Künstler, lustige Papierhüte zu
basteln, mit denen man im Anschluss übers Festivalgelände flanieren
kann.

Circus Barbar © Waxwing Theatre
Traditionell spielt auch das Theater beim KinderKulturFestival eine
zentrale Rolle: „Los Hobos – Vagabunden“ zeigen als Auftakt eine
nonverbale Zirkusshow mit Live-Musik zum Thema Migration und
Zusammenhalt.
Das Theater „Zitadelle“ bringt erneut sein preisgekröntes Figurentheater
auf die Bühne und das wohl liebenswerteste Geschöpf der deutschen
Kinderliteratur, das Urmel, wird sich ebenfalls in einem Musical blicken
lassen: „Es ist immer wieder ein Highlight, dass wir so viele
internationale Künstlerinnen und Künstler hier in Duisburg begrüßen.
Gemeinsam machen wir Kinderkultur erlebbar“, sagt Clemens Richert.

Fuchs du hast die Angst gestohlen - ©Theater Zitadelle
Ein besonderer Dank gilt der langjährigen Partnerschaft der Sparkasse
Duisburg sowie der Firma Rheinfels, ohne deren Unterstützung das
Festival in dieser Form nicht möglich wäre. Ein Besuch in der
Ausstellung „Tüfteln & Knobeln“ oder einer Theatervorstellung kostet
drei Euro pro Person. Das Festivalbüro nimmt Kartenvorbestellungen (bis
einen Tag vor der Veranstaltung) telefonisch unter (0203) 283-62314 oder
per E-Mail an c.richert@stadt-duisburg.de entgegen.
Einen Verkaufsstand für noch freies Kartenkontingent gibt es zudem auf
dem Festivalgelände vor Ort. Alle weiteren Veranstaltungen des
KinderKulturFestivals sind kostenlos. Weitere Informationen zum
KinderKulturFestival sowie das Programmheft sind online abrufbar unter
www.kinderkulturfestival.de.
17.05.2026: Neumühler-Geburtstag

Saisonauftakt: Parkkonzertreihe im Jubiläumshain
startet
Immer wieder sonntags: Die beliebte Open-Air-Parkkonzertreihe startet am
17. Mai im Hamborner Jubiläumshain in die neue Saison. Bis zum 19. Juli
spielen wöchentlich ab 11 Uhr wechselnde Musikerinnen und Musiker an der
Ziegelhorststraße bei freiem Eintritt. Das Kulturbüro der Stadt Duisburg
realisiert gemeinsam mit dem Lions Club Duisburg Hamborn zehn
frühlingshafte Konzerte.
Landtagsabgeordneter Frank Börner wird zum Auftakt
Das Publikum begrüßen: „Unvergessliche musikalische Momente und warme
Begegnungen – dafür stehen die Parkkonzerte. Das ist gelebte Kultur für
alle. Treue Gäste, starke Künstlerinnen und Künstler und eine schöne
Kulisse machen die
Veranstaltung so besonders.“
Für den Marina Shanty-Chor Oberhausen e. V. ist die Teilnahme etwas
Besonderes. Harry Szymiczek, 1. Vorsitzender, erklärt: „Wir sind 30
Sänger, ein fester Bestandteil der regionalen Kulturszene und stehen
seit über 20 Jahren bei vielfältigen Anlässen auf unterschiedlichen
Bühnen – doch nun erstmals hier in Duisburg bei den Parkkonzerten. Ahoi,
wir freuen uns auf die Premiere und ein fröhliches Publikum.“
Eine Woche später können sich Besucherinnen und Besucher mit dem „Shanty
Chor Duisburg-WSP NRW“ erneut an die See träumen.
Zum Repertoire des „BSW Musikcorps Hohenbudberg" zählen aktuelle
Rock-und Schlagertitel, Märsche und Evergreens. Die „Bandonion-Freunde
Essen" präsentieren Volksmusik, während die „Musikvereinigung
Duisburg-West" einen Querschnitt durch viele Musikrichtungen und Epochen
zeigt.
Mit Gitarrensounds verzaubert das „Gitarrenduo Saitenweise" und mit
gefühlvollen Songs sowie einer guten Prise Humor begeistert die
Musikgruppe „Wahre Freunde". Bevor „Die Bergsteirer" mit
Stimmungsschlagern auf der steirischen Harmonika die Konzertreihe
beschließen, sorgen die „Bläsersymphonie der Abtei-Hamborn" und das
„Blasorchester Lohmühle" mit Unterhaltungsmusik für gute Stimmung.
Terminübersicht:
17.05.2026 – Marina Shanty Chor Oberhausen e.V.
24.05.2026 – Shanty Chor Duisburg-WSP NRW
31.05.2026 – BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973
07.06.2026 – Bandonion Freunde Essen
14.06.2026 – Musikvereinigung Duisburg-West DSB e.V.
21.06.2026 – Gitarrenduo Saitenweise
28.06.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn
12.07.2026 – Blasorchester Lohmühle e.V. 1964
19.07.2026 – Die Bergsteirer
Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn
Ehepaar Mercator führt durch die „Mercator-Schatzkammer“
Zu einer besonderen Führung lädt das Kultur-
und Stadthistorische Museum am Sonntag, 17. Mai, um 15 Uhr in die
Räumlichkeiten am Johannes- Corputius-Platz 1 im Innenhafen ein: Roland
Wolf und Margret Stohldreier mimen an diesem Tag Gerhard Mercator und
seine Frau Barbara Schellekens.
Gemeinsam führen die beiden durch die „Mercator-Schatzkammer“ und geben
Einblicke in ihr Leben – zwischen Gelehrtenstube, Werkstatt und
lebhaftem Familienalltag mit sechs Kindern und zahlreichen Studenten.
Während Gerhard von seinen bahnbrechenden Arbeiten berichtet, schildert
Barbara ihre Sicht auf die Dinge – mit persönlichen Anekdoten und
überraschenden Hintergrundinformationen.
Die Gäste erfahren nicht nur einiges über Mercators Werke, sondern
lernen auch den Menschen und seine Familie kennen. Die Teilnahme ist im
Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für
Kinder und ermäßigte Personen 2 Euro. Das vollständige Programm und
weitere Informationen sind unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de/
abrufbar.
Mit Spargelprinzessin und Paella: Zweites Marktfest am Samstag
in Hochemmerich
Weil die erste Ausgabe des Fests trotz schlechten Wetters sehr
erfolgreich war, lädt Marktveranstalter Duisburg Kontor zusammen mit den
Händlern am Samstag erneut zum Marktfest ein. Zu Beginn des Jahres war
der Hochemmericher Wochenmarkt neu aufgestellt worden. Bei Kunden und
Händlern kommt die neue Struktur seither gut an.
Am kommenden Samstag gibt’s dort von 8 Uhr bis 13 Uhr viel zu entdecken.
Neben Treue- und Rabattaktionen wird frische Paella angeboten. Highlight
ist der Wettbewerb im Spargelschälen, der von der Walbecker
Spargelprinzessin Moni und ihrem Grenadier begleitet wird. Beim
Glücksrad geht es um Spaß für die Großen und Kleinen. Kinder können sich
außerdem schminken lassen und sich auf einen Ballonkünstler freuen.

Spargelprinzessin Moni mit ihrem Grenadier
MOMENTUM: GRÜN - Eine “Mit-Mach-Ausstellung” im ruhrKUNSTort
• Fabrikstraße 23 • 47119 DU-Ruhrort
Information und Pressemitteilung Unter dem Titel :MOMENTUM: plant der
ruhrKUNSTort ein Projekt, mit dem Künstlerinnen und Künstler aufgerufen
werden, sich mit einem Kunstobjekt eigener Wahl an einer
Gemeinschaftsausstellung zu einem bestimmten Thema zu beteiligen. Nicht
zuletzt auch abhängig von Zuspruch und Resonanz ist an sich erstmal
grundsätzlich geplant, dass sich das Projekt „MOMENTUM“ jährlich und mit
einem jeweils neuen Thema wiederholt.

Zu diesen Zwecken stellt der ruhrKUNSTort an der Fabrikstraße 23 in
47119 Duisburg- Ruhrort 3 Wandflächen über gesamt ca. 30 Quadratmeter
sowie zugehörige Bodenflächen und in geringer Stückzahl ebenfalls
vorhandene Aufstellmöglichkeiten in Form von Podesten, usw., zur
Verfügung. Als mögliche Ausstellungsobjekte können grundsätzlich und
einstweilen zunächst formatunabhängig eingereicht werden Bilder aus
Fotografie und Malerei, Zeichnungen, Skizzen, Sketche, usw., sowie z.B.
auch Skulpturen, Plastiken oder sonstige Objekte.
Das Motto der :MOMENTUM: - Reihe in diesem Jahr lautet „GRÜN“. Die
Ausstellung ist geplant für die Zeit vom 16. Mai bis 14. Juni
2026 und soll mit einer Vernissage am 16. Mai ab 18:00 Uhr, zu
der natürlich die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sowie
interessierte Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen sind,
eröffnet werden. Für eine erste Kontaktaufnahme interessierter
Künstlerinnen und Künstler empfiehlt sich ein Besuch im ruhrKUNSTort
freitags von 16:00-18:00 Uhr oder sonntags von 15:00-18:00 Uhr oder
einfach eine eMail an ruhrkunstort[at]gmx.de
Duisburgs Infrastruktur profitiert von
Milliarden-Investitionen IHK und Schifferbörse im Gespräch mit
Staatssekretär Christian Hirte Infrastruktur
entscheidet über die Zukunft des Standorts Niederrhein. Deswegen
freut sich die Wirtschaft über den A59-Spatenstich. Der Bund
investiert viel in den kommenden Jahren. Allein in Duisburg
investiert er rund 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Berliner
Brücke.
Insgesamt fließen in die Autobahnen in und um Duisburg rund vier
Milliarden Euro – zusammen mit dem Umbau des Kreuzes Kaiserberg und
dem Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp. Dazu sprachen Unternehmer,
Schifferbörse und Niederrheinische IHK mit Christian Hirte,
Parlamentarischer Staatssekretär (CDU) beim Bundesministerium für
Verkehr.

V.l.n.r.: Stellvertretende Vorsitzende der Schifferbörse Terea
Rygielski, IHK-Vizepräsidentin Susanne Convent-Schramm,
Parlamentarischer Staatssekretär Christian Hirte,
IHK-Geschäftsführer Ocke Hamann und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr.
Stefan Dietzfelbinger beim Eintrag ins Goldene Buch der
Schifferbörse. Fotos: Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov
„Es ist gut, dass jetzt so viel Geld nach Duisburg fließt. Der Druck
ist riesig, eine gesperrte Brücke wäre für den Standort nicht zu
verkraften“, sagte IHK-Vizepräsidentin Susanne Convent-Schramm. In
Duisburg laufen mehrere Großprojekte gleichzeitig – darunter das
Kreuz Kaiserberg, die Rheinbrücke Neuenkamp und die Berliner Brücke
der A59. Anfang Mai war dort offizieller Spatenstich. Für die
Wirtschaft ist entscheidend, dass die Projekte schnell umgesetzt
werden. „Wenn wir unsere Infrastruktur zügig modernisieren, hat
unser Niederrhein die Nase vorn. Bei den Autobahnen sind wir in
Duisburg auf einem guten Weg“, so Convent-Schramm.
Wasserstraßen nicht vergessen Für den Niederrhein besonders
wichtig: die Wasserstraßen. Viele Schleusen im Kanalnetz sind mehr
als 100 Jahre alt, sie stammen aus der Kaiserzeit. Sie sind dringend
sanierungsbedürftig. Teresa Rygielski, Vorstandsmitglied der
Schifferbörse, betonte: „Für Industrie und Logistik sind
Wasserstraßen unverzichtbar. Ohne Binnenschifffahrt wären viele
Lieferketten am Niederrhein nicht denkbar. Eine Brückensperrung
lässt sich umfahren. Wenn eine Schleuse ausfällt, gibt es oft keine
Umleitung. Schiffe können nicht einfach ausweichen.“

Parlamentarischer Staatssekretär Christian Hirte spricht mit
Unternehmern, der Schifferbörse und der Niederrheinischen IHK über
die Modernisierung der Infrastruktur.
Hirte bestätigt, dass
die Bundesregierung die Binnenschifffahrt fest im Blick habe:
„Leistungsfähige Wasserstraßen sind das Rückgrat eines modernen
Industriestandorts – sie sichern klimafreundliche Logistik, stärken
unsere Lieferketten und erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit unserer
Wirtschaft. Deshalb treiben wir den bedarfsgerechten Erhalt der
Bundeswasserstraßen voran und wollen Planungs- und
Genehmigungsverfahren beschleunigen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen
die Wasserstraße als attraktiven Verkehrsträger weiter stärken und
Deutschland als Logistikstandort zukunftsfest machen.“
Wirtschaft fordert schnelle Verfahren Gleichzeitig gilt: Geld
allein hilft nicht. Lange Genehmigungen und komplizierte Verfahren
bremsen. Schon kleine Mängel in der Planung können Projekte über
Jahre verzögern. Die Unternehmen setzen deshalb Erwartungen in das
geplante Infrastruktur-Zukunftsgesetz der Bundesregierung. „Das ist
der richtige Weg. Der Entwurf darf jetzt nicht verwässert werden“,
sagte Convent-Schramm. „Wir brauchen einfachere und schnelle
Verfahren.“ Christian Hirte sicherte den Unternehmen zu, die
Gesetzesnovelle schnell durch das Parlament zu bringen.
Gesprächsanlass war auch das Jubiläum der Schifferbörse:
Leistungsfähige Infrastruktur war schon vor 125 Jahren die Grundlage
für Wachstum und Wohlstand am Niederrhein – und ist es bis heute
geblieben. Damit der Niederrhein auch künftig Industriestandort und
Logistikdrehscheibe bleibt, müssen Bund, Land und Region gemeinsam
anpacken.
„Wirtschaft droht verlorenes Jahrzehnt“-
IHK fordert sofortige Reformen Seit sechs Jahren
stagniert die Wirtschaft. Der Nahost-Konflikt verschärft die Lage:
Energiepreise explodieren, Lieferketten reißen ab. Vor allem
Industrie und Logistik sind auf bezahlbare Energie angewiesen, um
wettbewerbsfähig zu bleiben. Die bisherigen, kleinteiligen Maßnahmen
der Politik helfen nicht. Eine Rezession droht, wie die
Konjunktur-Umfrage der Niederrheinischen IHK zeigt.
Die
Wirtschaft war schon vor der Eskalation in der Straße von Hormus
geschwächt. Nun ist ein neuer Tiefstand erreicht: Der
Geschäftsklima-Index sinkt auf 80 Punkte. Steigende Energie- und
Rohstoffpreise sowie Lieferengpässe belasten alle Betriebe.
„Die Unternehmer blicken pessimistisch in die Zukunft. Nach Corona,
Ukraine-Krieg und jetzt Nahost-Konflikt geht ihnen die Luft aus. Wir
sind im Dauerkrisenmodus“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan
Dietzfelbinger.
Wirtschaft braucht spürbare Reformen
Besonders sichtbar wird die Krise bei den Investitionen: 40 Prozent
der Industrieunternehmen und 30 Prozent der Handelsbetriebe fahren
ihre Investitionen zurück. „Geopolitische Unsicherheiten treffen auf
eine unentschlossene Politik. Das Ergebnis: Kaum ein Unternehmen
kann investieren. Lediglich der Bestand wird repariert. Zudem planen
die Betriebe, Personal abzubauen. In diesem Umfeld kann kein
Wachstum entstehen. Es müssen echte Struktur-Reformen her:
Energiekosten runter, Steuern senken und Bürokratie-Abbau. Das
heißt: keine Zeit mehr für Trippel-Schritte. Sonst droht der
deutschen Wirtschaft ein verlorenes Jahrzehnt“, mahnt
Dietzfelbinger.

Foto: Niederrheinische IHK/Weissheiten Design
Rotaryclub Duisburg Rhein Ruhr ermöglicht TEACCH Projekt an der
Christy- Brown-Schule Unter dem Motto „Füreinander,
miteinander - gemeinsam stark für's Leben“ unterrichtet die Schule
seit 1972 kranke und behinderte Kinder und Jugendliche. Die
Christy-Brown-Schule in Duisburg sieht ihren pädagogischen Auftrag
in einer ganzheitlichen und individuellen Förderung ihrer Schüler
und Schülerinnen.

Dies bedeutet eine enge interdisziplinäre Kooperation zwischen
Pädagogik, Therapie und Pflege. Durch ein intensives Zusammenwirken
aller vorhandener Kompetenzen und Ressourcen soll eine optimale
individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler erreicht
werden. Je nach Behinderungs- und Krankheitsform liegen die
Schwerpunkte der individuellen Unterstützung mehr im
intellektuellen, lebenspraktischen oder therapeutischen Bereich.
Mit einer Summe von 1.300 Euro unterstützt der Rotaryclub Rhein
Ruhr ein TEACCH- Projekt. Das Kürzel steht für „Treatment and
Education of Autistic and related Communication handicapped
Children“ und meint einen pädagogischen Ansatz, der durch klare
Strukturen, visuelle Hilfen und individuell angepasste Lernangebote
Kinder in ihrer Selbstständigkeit und Orientierung begünstigt.

Mit den bereitgestellten Mitteln konnten Materialien angeschafft
werden, die auf die Anforderungen des TEACCH- Konzepts abgestimmt
sind. Dazu gehören zum Beispiel Motorik-Würfel sowie Sortier- und
Steckaufgaben. Lernbüros und Lärmschutzkopfhörer sorgen für eine
konzentrierte Arbeitsatmosphäre.

Die Materialien werden in der Schulbücherei aufbewahrt und stehen
den Kindern dort in einer reizarmen, ruhigen Umgebung zur Verfügung.
So können sie die Materialien konzentriert und ihrem individuellen
Lerntempo entsprechend bearbeiten. Die Schule zeigt sich sehr
dankbar für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit
dem Rotaryclub Rhein Ruhr, deren Unterstützung maßgeblich dazu
beiträgt, die Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler der
Christy- Brown-Schule nachhaltig zu verbessern.
Beschäftigte des DVV-Konzerns spenden 9.362,02 Euro an das Netzwerk
KipsE „Kleinvieh macht auch Mist“ heißt es
sprichwörtlich, wenn man auch kleinste Geldbeträge akribisch sammelt
und sie sich mit der Zeit zu einer stattlichen Summe anhäufen.
Vereinfacht gesagt ist das auch die Idee hinter der Aktion
„Restcentspende“ der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Duisburger
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) und all ihrer
Tochtergesellschaften.
Über 1.800 Beschäftigte beteiligen
sich und lassen Monat für Monat ihr Nettogehalt auf den nächsten
vollen Euro abrunden und spenden die so gesammelten „Restcents“ an
eine karitative Einrichtung in Duisburg. Ein Spendenempfänger darf
sich immer zwei Jahre in Folge über die Spende der DVV freuen.
936.202 Restcents sind im Jahr 2025 zusammengekommen, die
höchste Spendensumme, die es bis dato im DVV-Konzern gab. Diese
Restcent-Sammlung ist nun an das „Netzwerk zur Verbesserung der
Lebenslage von Kindern psychisch kranker und suchtkranker Eltern in
Duisburg“ (KipsE) gegangen. Auf Initiative der Psychosozialen
Arbeitsgemeinschaft und des Gesundheitsamts der Stadt Duisburg
engagiert sich das Netzwerk KipsE mit präventiven Projekten dafür,
dass das Risiko von Kindern psychisch kranker Eltern selbst auch zu
erkranken, minimiert wird.
In dem Netzwerk arbeiten
verschiedene Akteure der psychiatrischen und psychosozialen
Versorgungslandschaft sowie der Suchthilfe in verschiedenen
Stadtgebieten Duisburgs zusammen. Es ist bereits die zweite Spende
an das Netzwerk KipsE. Im vergangenen Jahr freute sich die
Initiative über mehr als 8.000 Euro.
Maria Malikowska,
Psychiatrie- und Suchtkoordinatorin der Stadt Duisburg und
Koordinatorin von KipsE, dankte im Namen der Kinder und Jugendlichen
für die stolze Summe und betonte, wie wertvoll das Geld für das
Netzwerk sei. Es werde dringend gebraucht, um die kostenfreien
Angebote zur psychosozialen Unterstützung aufrechtzuerhalten,
darunter Kurse zur Selbstbehauptung oder Kunsttherapie, die helfen,
gesunde Entwicklungen anzustoßen.
Tanja Hake, SAP-Beraterin
im DVV-Konzern, hat das Netzwerk für die Restcentspende
vorgeschlagen. Sie hat sich schon öfter für die DVV-Spendenaktion
stark gemacht und deshalb war es für sie Ehrensache, die mehr als
9.000 Euro zu übergeben.
Bisherige Spendenempfänger
Angeregt hatten die Aktion „Restcentspende“ bereits im Jahr 2010
Beschäftigte der damaligen Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH,
heute Netze Duisburg GmbH. Sie schlugen damals auch den ersten
Empfänger der Restcentspende vor. Das Kinderheim St. Josef in
Rheinhausen freute sich im September 2011 über die erste Spende in
Höhe von rund 4.000 Euro. Auch im Jahr 2012 ging die Spende wieder
an das Rheinhauser Kinderheim – erneut waren es rund 4.000 Euro.
Angeschafft wurde damals eine Kletterausrüstung. Außerdem konnte
eine Gruppe eine Reise ins Emsland veranstalten. 2013 erhielt das
Kinderheim Sankt Josef sogar über 4.200 Euro, die in eine
Kunsttherapie flossen. 2014 entschieden die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der DVV, die Spende einer anderen Einrichtung zukommen
zu lassen und spendeten 4.051,60 Euro an die Kindertagesstätte
Zaubersterne in Neuenkamp. Von dem Geld wurde ein Klettergerüst für
den Außenbereich angeschafft.
Im Jahr 2015 gingen die
Restcents in Höhe von 5.869,49 Euro an die Duisburger Werkstatt für
Menschen mit Behinderung und wurden damals für den Ausbau und die
Ausstattung der Fahrradwerkstatt verwendet. Danach freute sich der
Verein „livingroom e. V.“ in Meiderich zwei Jahre über die Spende
aus dem DVV-Konzern. An der Von-der-Mark-Straße wurde der Raum für
die Hausaufgabenbetreuung mit einer Klimaanlage ausgerüstet sowie
ein Werkraum im Keller ausgebaut und ausgestattet. Insgesamt gingen
in den zwei Jahren 9.204,89 Euro nach Meiderich.
Die
Spendensammlungen aus den Jahren 2018 und 2019 bekam das Kinderdorf
Duisburg in Großenbaum, wo mit den DVV-Restcents Klettergerüste für
die Außenspielfläche angeschafft wurden. Mehr als 12.000 Euro gingen
in den Jahren 2020 und 2021 an den ambulanten Kinder- und
Jugendhospizdienst St. Raphael der Malteser. Die Spendensammlungen
aus den Jahren 2022 und 2023 bekam der Verein Immersatt Kinder- und
Jugendtisch e. V. Immerstatt durfte sich über eine Summe von
insgesamt über 14.000 Euro freuen.
Duisburger Versorgungs-
und Verkehrsgesellschaft Die Duisburger Versorgungs- und
Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) ist ein Multidienstleistungskonzern
in den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services. Zum Konzern
gehören über 30 Gesellschaften wie die Stadtwerke Duisburg AG, die
Netze Duisburg GmbH, die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG, die DCC
Duisburg CityCom und die octeo Multiservices GmbH.
Mit rund
4.500 Beschäftigten zählt der DVV-Konzern zu den großen Arbeitgebern
in Duisburg und trägt entscheidend zur Bereitstellung einer
leistungsfähigen Infrastruktur in der Großstadt mit rund 500.000
Einwohnerinnen und Einwohnern bei.

Tanja Hake, SAP-Beraterin im DVV-Konzern (rechts), hat die
Restcentspende stellvertretend für die DVV übergeben an Maria
Malikowska und Ludwig Hoeren vom KipsE-Netzwerk. Foto-Quelle: DVV
Stadtbibliothek stellt auf Onleihe 3 um Wer als
Kundin oder Kunde der Duisburger Stadtbibliothek digitale Bücher,
Zeitschriften oder Hörbücher über die Onleihe nutzt, kann sich auf
Neuerungen durch die Umstellung auf die Onleihe 3 freuen. Sie
zeichnet sich nicht nur durch eine nutzungsfreundliche und
barrierearme Oberfläche aus, sondern hält auch viele neue Funktionen
bereit, wie beispielsweise die Möglichkeit zur Verlängerung der
Leihfrist aller Medienarten, eine unbegrenzte Merkliste, eine
Leih-Historie und den augenschonenden Dark Mode.
Wer ein
Smartphone oder Tablet nutzt, muss die „Onleihe 3“-App herunterladen
und sich dort neu anmelden. Für die Nutzung am PC, Laptop oder
E-Book-Reader ist seit der Umstellung ebenfalls eine neue Anmeldung
über die Webseite https://duisburg.onleihe.de/ erforderlich.
Wichtig: Vorhandene Merklisten, Vormerkungen und die aktuell
ausgeliehenen Titel wurden übernommen, nicht aber der Lesestand. Die
Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt
bietet mehrere Beratungstermine zur neuen Onleihe an. Diese
finden statt am Freitag, 15. Mai, von 15 bis 16 Uhr, am Dienstag,
19. Mai, von 15 bis 18 Uhr, am Freitag, 22. Mai, von 15 bis 16 Uhr
sowie am Freitag, 29. Mai, von 15 bis 16 Uhr. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es auf der
städtischen Webseite unter
https://www.duisburg.de/microsites/stadtbibliothek/
Ticket-Sonderkontrolle: 156 Fahrgäste ohne gültigen
Fahrschein Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)
geht weiter gegen das Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen
vor. Zusätzlich zu den täglich stattfindenden Überprüfungen setzt
die DVG gemeinsam mit der Polizei Duisburg auf
Schwerpunktkontrollen.
Dabei werden über mehrere
Stunden konsequent alle Fahrgäste daraufhin überprüft, ob sie mit
einem gültigen Ticket unterwegs sind. Eine solche mehrstündige
Kontrolle fand am Mittwoch, 13. Mai, an den Haltestellen „Lehmbruck
Museum“ und „Steinsche Gasse“ in der Duisburger Innenstadt statt.
Das Prüfpersonal der DVG kontrollierte gemeinsam mit der
Polizei Duisburg insgesamt 3.512 Fahrgäste. Das Ergebnis: 156
Fahrgäste wurden ohne gültiges Ticket angetroffen. Fahren ohne
Ticket ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Fahrgäste,
die wiederholt ohne gültigen Fahrschein angetroffen werden, erhalten
daher eine Strafanzeige. Die Zahlung des erhöhten
Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt dabei nicht zu
einer Entlastung. Als Wiederholungstäter und -täterinnen gelten
diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in Bussen und Bahnen
angetroffen wurden.
Metal-Konzert im Neudorfer
Jugendzentrum Im Jugendzentrum ZAP, Duisburg Neudorf,
Gustav-Adolf-Str. 65, wird es am 29. Mai ab 19 Uhr richtig laut,
denn die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neudorf bietet wie
vor einem Jahr gleich drei Bands eine Konzertbühne: „BIASED“ gaben
ihr allererstes Konzert in der Bandgeschichte im ZAP und spielen
Metalcore mit einer Mischung aus brachialen Riffs, emotionaler Wucht
und der rauen Energie des Ruhrpotts.
Außerdem treten
„Trinacria“ auf, die Alternative Metal spielen, und „The Monistic“,
die in Richtung Metalcore gehen. Alle Bands präsentieren ihre
aktuellen Songs und liefern eine energiegeladene Performance.
Tickets gibt es im Vorverkauf für zehn Euro bei evenfrog.de, an
der Abendkasse zu zwölf Euro. Infos und Kontaktdaten zum
Jugendzentrum gibt es auf der Internetseite der Evangelischen
Kirchengemeinde Neudorf-Hochfeld:
https://www.hochfeld-neudorf.de.

Mitglieder der Band „Biased“. (Foto: "Biased")
Tauffest im Norden mit drei Gemeinden, 300 Gästen und 25 Taufen
Das schlechte Wetter am Himmelfahrtstag hat dem großen Tauffest im
Duisburger Norden keinen Strich durch die Rechnung machen können:
Statt Open-Air und am Wasser beim Kanuverein Meiderich kamen die 300
Gäste zum Gottesdienst kurzerhand in der Obermeidericher Kirche an
der Emilstraße zusammen.

Die Taufstation, die am Kanal sein sollte, baute Pfarrerin Lisa
Federl mit viel Blau und Wasser mitten in der Kirche nach.
(Foto:sMichael Rogalla).

Pfarrerin Sarah Süselbeck stand im Schlauchboot in dem Gotteshaus.
So konnte es guten Gewissens beim geplanten Motto „Segen ahoi“
bleiben, das jetzt durch den perfekten schnellen Ortswechsel noch
besser passte: „Ob Flauten oder stürmische Zeiten, Gott ist bei uns
allen, er nennt uns bei unserem Namen“ war die Botschaft des
gesamten Taufteams an die große Festgemeinschaft und die 25
Täuflinge im Alter von wenigen Monaten bis hin zu 44 Jahren.

Diakonin Gisela Rastfeld, Pfarrer Frank Hufschmidt, Gemeindepädagoge
im gemeinsamen pastoralen Amt Dirk Strerath, Pfarrerin Lisa Federl,
Pfarrerin Sarah Süselbeck, Pastor i.R. Hans-Bernd Preuß und
Pfarrerin Dörthe Lahann feierten nach dem Gottesdienst kräftig mit:
es gab Leckeres an einem Buffet, Slusheis, Zuckerwatte, eine
Hüpfburg in der Kirche, Glitzer-Tattoos, Luftballontiere für Kinder,
Billard, Airhockey, und eine Taufstation wurde am Schluss zum
Entenangeln umgebaut.

Das gemeinsame Tauffest ist für die drei evangelischen Gemeinden
Meiderich, Obermeiderich und Ruhrort-Beeck ein Zeichen, dass sie auf
dem Weg des Zusammenschlusses Gutes auf die Beine stellen können,
ist die Bilanz des Taufteams und der drei Gemeinden selbst.

NRW: Ein Viertel der gesetzlich Krankenversicherten war
im Jahr 2023 als Familienangehörige/-r mitversichert *
3,86 Mio. Menschen waren 2023 in NRW als Familienangehörige
mitversichert * Gut jede zehnte Person in NRW (11,3 %) war
privat versichert * Rund eine halbe Millionen Mitversicherte in
NRW könnten nach Plänen der Bundesregierung künftig
beitragspflichtig werden
Rund 3,86 Millionen Menschen in NRW
waren 2023 als Familienangehörige in der gesetzlichen
Krankenversicherung kostenfrei mitversichert. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis
des Mikrozensus 2023 mitteilt, machten Familienmitversicherte damit
rund ein Viertel der insgesamt 15,74 Millionen gesetzlich
Krankenversicherten aus.
Privat krankenversichert waren
gemäß Mikrozensusergebnissen im Jahr 2023 2,0 Millionen Menschen und
damit gut jede/-r Zehnte in NRW. Der am 29. April 2026 vom
Bundeskabinett beschlossene Entwurf eines Gesetzes zur
GKV-Beitragssatzstabilisierung sieht vor, dass die
Familienmitversicherung nicht mehr für alle kostenfrei sein soll.
Folgender Personenkreis soll weiterhin beitragsfrei
mitversichert sein: Kinder, Eltern von Kindern unter 7 Jahren,
Eltern von Kindern mit Behinderung, die außerstande sind, sich
selbst zu unterhalten, pflegende Angehörige, Partner über der
Regelaltersgrenze (Rentner) sowie Ehegatten und Lebenspartner mit
vorliegender voller Erwerbsminderung.
Als annähernde
Größenordnung an die Zahl der künftig beitragspflichtig
Familienmitversicherten kann der Mikrozensus wie folgt herangezogen
werden: Im Jahr 2023 waren rund 503.000 Personen unter 66 Jahren als
Ehe- oder eingetragene Lebenspartner mitversichert, bei denen keine
Kinder im Haushalt lebten oder bei denen die im Haushalt lebenden
Kinder 7 Jahre alt oder älter waren. Das entspricht 13,0 % der
Familienmitversicherten.
Im Mikrozensus können allerdings
nur die im Haushalt lebenden Kinder ungeachtet der tatsächlichen
Familienverhältnisse zu den im Haushalt lebenden Erwachsenen
ausgewiesen werden. Außerdem liegen zu den weiteren Kriterien für
eine zukünftig beitragsfreie Familienmitversicherung, wie
Behinderung des Kindes, Pflege eines Angehörigen oder
Erwerbsminderung keine Angaben vor.
Ergebnisse zur Krankenversicherung nach Versicherungsverhältnis
Energieintensive Industriezweige mit
Produktionsrückgang um 15,2 % von Februar 2022 bis März 2026
• Produktion in der gesamten Industrie ging im selben
Zeitraum um 9,5 % zurück • 53 200 weniger Beschäftigte in
energieintensiven Industriezweigen • 75,6 % des gesamten
industriellen Energieverbrauchs entfielen 2024 auf energieintensive
Industriezweige
Höhere Energiepreise treffen die
energieintensive Industrie stärker als andere Wirtschaftsbereiche.
Das wirkt sich auch auf die Produktion aus. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Produktion der
energieintensiven Industriezweige in Deutschland von Februar 2022,
dem Monat des Beginns des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine
und der darauffolgenden Sanktionen, bis März 2026 saison- und
kalenderbereinigt um 15,2 % gesunken. Damit sank die Produktion in
diesen Branchen deutlich stärker als in der gesamten Industrie
(Verarbeitendes Gewerbe und Bergbau), wo sie um 9,5 % zurückging.

Zu den energieintensiven Industriezweigen zählen die
chemische Industrie, die Metallerzeugung und -verarbeitung, die
Herstellung von Glas, Glaswaren und Keramik sowie die Verarbeitung
von Steinen und Erden, die Papierindustrie und die
Mineralölverarbeitung. Der Energiebedarf dieser Branchen ist im
Verhältnis zu ihrer Bruttowertschöpfung besonders
hoch.
Produktionsrückgänge in fast allen
energieintensiven Industriezweigen Am deutlichsten fiel der
Produktionsrückgang in dem Wirtschaftszweig „Herstellung von Glas,
Glaswaren und Keramik sowie Verarbeitung von Steinen und Erden“ aus:
Dieser verzeichnete im März 2026 ein Minus von 25,0 % gegenüber
Februar 2022. Zu der Branche gehört auch die Herstellung von
Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein, die einen
besonders deutlichen Rückgang verzeichnete (-29,3 %).
Auch in
der Papierindustrie (-18,5 %) und in der chemischen Industrie
(-18,1 %) ging die Produktion in diesem Zeitraum deutlich zurück.
Etwas geringer fiel der Rückgang in der Metallerzeugung und
-verarbeitung aus (-12,9 %). Eine Ausnahme bildet die
Mineralölverarbeitung: Im Gegensatz zu den anderen energieintensive
Energiezweigen stieg die Produktion in dieser Branche um 24,6 %
gegenüber Februar 2022, nachdem dort seit Januar 2026 deutliche
Zuwächse verzeichnet wurden.

Beschäftigtenzahl in energieintensiven Industriezweigen
sinkt um 6,3 % Neben der Produktion ging auch die Zahl der
Beschäftigten in der energieintensiven Industrie zurück. Im
März 2026 arbeiteten 794 400 Beschäftigte in diesen Branchen. Das
waren 6,3 % weniger als im Februar 2022. Damals waren
847 700 Personen in den Betrieben der energieintensiven Industrie
beschäftigt.
Den größten Beschäftigtenrückgang gab es
anteilig in der Papierindustrie (-8,6 % oder -10 200). In der
Metallerzeugung und -verarbeitung sank die Beschäftigtenzahl um
7,1 % oder 16 000, in der Herstellung von Glas, Glaswaren und
Keramik sowie der Verarbeitung von Steinen und Erden um 6,4 %
beziehungsweise 9 800. Am geringsten war der Beschäftigtenrückgang
anteilig in der chemischen Industrie (-5,5 % oder -18 300).
Die Mineralölverarbeitung konnte als einziger energieintensiver
Industriezweig einen Zuwachs bei den Beschäftigten verzeichnen: Im
März 2026 arbeiteten 5,8 % oder 1 000 Beschäftigte mehr in dieser
Branche als im Februar 2022.
Chemische Industrie als größter Energieverbraucher der Industrie
Die energieintensiven Industriezweige benötigten im Jahr 2024
zusammen 75,6 % der insgesamt in der Industrie verbrauchten Energie.
Der größte Energieverbraucher war die chemische Industrie mit einem
Anteil von 27,9 % des Gesamtenergieverbrauchs, gefolgt von der
Metallerzeugung und -bearbeitung (23,7 %) sowie der
Mineralölverarbeitung (10,7 %). Auf die Papierindustrie und die
Herstellung von Glas, Glaswaren und Keramik sowie die Verarbeitung
von Steinen und Erden entfielen 6,7 % beziehungsweise 6,6 % des
gesamten industriellen Energieverbrauchs.

Die wichtigsten Energieträger in den energieintensiven
Industriezweigen waren im Jahr 2024 Erdgas (26,3 %), Mineralöle und
Mineralölprodukte (21,0 %), Kohle (18,1 %) sowie Strom (15,2 %).
Vatertag mit Gewitter, Hagel und mehr als 14 Liter auf den
Quadratmeter

Mehr Transparenz bei Ferienunterkünften: Neue EU-Regeln können das
Angebot in Urlaubsorten verändern Ab dem 20. Mai 2026
gilt in ganz Europa die EU-Verordnung 2024/1028 zu
Kurzzeitvermietungen über Buchungsplattformen. Sie schafft einen
einheitlichen technischen Rahmen für Registrierungssysteme und den
Datenaustausch zwischen Plattformen und Behörden.
Für
Reisende ändern sich die Buchungsregeln grundsätzlich nicht. In
stark regulierten Regionen kann es jedoch zum Start der Reisesaison
zu verstärkten Kontrollen kommen. Dadurch können Inserate ohne
gültige Registrierung von Plattformen deaktiviert werden.

Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland erklärt, was
dahintersteckt. Eine Registrierungsnummer kann dabei helfen, eine
Ferienwohnungsanzeige besser einzuordnen. Foto: alipko / Adobe Stock
Was regelt die EU-Verordnung? Die EU führt keine einheitliche
Registrierungspflicht für Ferienwohnungen ein. Ob eine Unterkunft
registriert werden muss, bestimmen weiterhin nationale, regionale
oder kommunale Vorschriften.
Neu ist: Jeder Mitgliedstaat
muss eine zentrale digitale Zugangsstelle einrichten, über die
Plattformen standardisierte Buchungsdaten an Behörden übermitteln
können. Registrierungssysteme müssen, sofern sie bestehen, nach
einheitlichen EU-Standards funktionieren.
Dadurch können
Behörden bestehende, nationale Regeln für Kurzzeitvermietungen
deutlich einfacher kontrollieren und Inserate eindeutig einer
registrierten Unterkunft zuordnen.
Welche Auswirkungen kann
das für Reisende zur Urlaubszeit haben? Dort, wo es bereits
strenge Vorgaben für Ferienwohnungen gibt, erhalten Behörden und
Plattformen bessere technische Möglichkeiten, diese auch
durchzusetzen. Je nach Region kann es deshalb vorkommen, dass
Inserate ohne gültige Registrierungsnummer deaktiviert werden.
Positiv für Reisende: Ordnungsgemäß registrierte Angebote sind
leichter erkennbar und es wird mehr Transparenz im Markt
hergestellt. Solche landesweiten Registrierungssysteme bestehen
bereits in beliebten Urlaubsländern wie z. B. Spanien, Italien und
Griechenland. In Deutschland gibt es dagegen bislang vor allem
kommunale Regelungen, insbesondere um Zweckentfremdung zu
untersagen. Ein einheitliches nationales Registrierungssystem
besteht derzeit nicht.
Was bedeutet das für bereits gebuchte
Ferienwohnungen? Auch bereits gebuchte Reisen können in
Einzelfällen betroffen sein – abhängig von lokalen Vorschriften und
deren Durchsetzung.
Folgende Szenarien sind möglich:
Unterkunft bleibt wie gebucht bestehen Hat der Vermieter alle
Vorgaben erfüllt oder gibt es vor Ort keine Registrierungspflicht,
ändert sich für Gäste nichts.
Inserat wird deaktiviert oder
Buchung storniert Fehlt eine vorgeschriebene
Registrierungsnummer, können Plattformen Inserate sperren oder
Vermieter müssen Buchungen infolge behördlicher Vorgaben stornieren,
falls sich ein rechtmäßiger Zustand nicht herstellen lässt. Gäste
müssen sich dann gegebenenfalls eine Ersatzunterkunft suchen. Welche
Rechte Urlaubern in diesem Fall zustehen, richtet sich nach der
konkreten Buchungssituation. Betroffene sollten sich rechtlichen Rat
holen.
Tipps für Reisende mit bestehender Buchung - Prüfen
Sie, ob die Buchung weiterhin im System der Plattform sichtbar ist.
- Achten Sie darauf, ob das Inserat aktuell wirkt und Bewertungen
vorliegen. - Sofern vorgeschrieben: Ist eine Registrierungsnummer
angegeben? - Prüfen Sie die Stornierungsbedingungen und
kontaktieren Sie bei Unsicherheiten den Vermieter.
Weitere Informationen zur EU-Regelung für Ferienwohnungen
Scheitern der Entlastungsprämie ist positives Signal für
den Mittelstand: Stimmen aus der Wirtschaft wurden gehört
Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) begrüßt ausdrücklich, dass der
Koalitionsausschuss sich darauf verständigt hat, die
Entlastungsprämie nicht weiter zu verfolgen. Aus Sicht des Verbands
ist die Zahlung der Prämie für viele Unternehmen in der aktuellen
Wirtschaftslage unmöglich. Darauf hatte der DMB bereits im April
nachdrücklich hingewiesen.
Die 1000-Euro-Prämie war der
falsche Weg, um Entlastung für den Mittelstand zu schaffen. Marc S.
Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB, betont: „Es war für
uns nicht nachvollziehbar, warum ein sogenannter Krisenbonus auf die
Unternehmen verlagert werden sollte. Schließlich stehen unsere
Unternehmen ohnehin unter einem hohen Kostendruck, verschieben
bereits Investitionen und sind zu personellen Anpassungen
gezwungen.“
Viele kleine und mittlere Unternehmen sind
derzeit gar nicht in der Lage, ihren Mitarbeitern eine derartige
Prämie zu zahlen. Deshalb ist es aus Verbandsperspektive positiv zu
bewerten, dass auch die Koalition die Stimmen aus der Wirtschaft
ernst nimmt und die Entlastungsprämie abgeräumt hat. Zuvor hatte der
Bundesrat die Pläne nach massiver Kritik aus dem Mittelstand
abgelehnt.
Jetzt muss die Bundesregierung den Fokus
konsequent auf mutige Strukturreformen legen, die den Mittelstand
entlasten und dessen Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die zentralen
Hebel sind dabei Bürokratieabbau, niedrigere Steuern und dauerhaft
stabile Sozialabgaben.
Verdi Masterclass in der Marienkirche mit
Abschlusskonzert am 24. Mai Vom 22. bis 24. Mai 2026
findet in der Duisburger Marienkirche, Josef-Kiefer-Str 6., eine
öffentliche Verdi Masterclass unter der Leitung der Sopranistin
Alexandra von der Weth statt. Gemeinsam mit dem Pianisten und Coach
Roland Techet arbeiten junge Sängerinnen und Sänger an Werken
Giuseppe Verdis und dem italienischen Opernrepertoire.
Bei
den Unterrichtseinheiten am 22. und 23. Mai - jeweils von 10.30 bis
17.30 Uhr - sind interessierte Musikfans im Publikum herzlich
willkommen! Der Eintritt ist frei. Das Abschlusskonzert ist am 24.
Mai 2026 um 17 Uhr in der Marienkirche. Der Eintritt kostet 18 Euro.
Mehr Infos zur Masterclass gibt es im Netz unter
www.alexandravonderweth.de, Infos zur Marienkirche unter
www.ekadu.de.

Sopranistin Alexandra von der Weth zur Verdi Masterclass (Foto:
Ariane Becker)
Freundschaft in Holz -
Blockflötenensemble aus Rio de Janiero spielt in Neudorf drei
Konzerte an einem Tag Im Rahmen des Projektes
„Freundschaft in Holz“ reist das brasilianische Blockflötenensemble
„Som Doce da Grota“ nach Deutschland und macht auch in Duisburg
Station - mit gleich drei Konzerten an einem Tag. Die jungen
Musikerinnen und Musiker kommen aus dem „Espaço Cultural da Grota in
Niterói“ (Rio de Janeiro), einem Sozialprojekt, das Kindern und
Jugendlichen durch Musik neue Perspektiven eröffnet.
Viele
der Ensemblemitglieder sind heute selbst Lehrende. Sie spielen
brasilianische Blockflötenmusik am Freitag, 22. Mai 2026 gegen 10
Uhr an wechselnden Orten auf der Oststraße in Neudorf... als
Straßenmusik. Um 11.30 Uhr spielt das Ensemble in St. Ludgerus in
Duisburg Neudorf.
Um 19 Uhr hingegen tritt die Gruppe um 19
Uhr gemeinsam mit Neudorfer Musikerinnen und Musikern im
Gemeindesaal, Wildstr. 31, auf. Der Eintritt ist zu allen Konzerten
frei, Spenden sind erwünscht, denn sie unterstützen „Freundschaft in
Holz“. Die Verbindung nach Duisburg und Deutschland entstand durch
eine Spendenaktion: Über 140 Holzblockflöten wurden gesammelt,
überholt und nach Brasilien weitergegeben. Daraus entwickelte sich
ein lebendiger musikalischer Austausch.
Die acht
Ensemblemitglieder kommen auch, um sich als Multiplikatoren für das
Sozialprojekt fortzubilden. Das Ensemble wird u.a. auch in Bochum zu
Gast sein und auch an den Blockflötenfesttagen in Bad Kissingen
teilnehmen. Eine Förderung aus Brasilien ermöglicht die Reise –
weitere Spenden aus Deutschland helfen, um den Aufenthalt in der
Evangelischen Kirchengengemeinde Duisburg Hochfeld-Neudorf zu
finanzieren.

Das Ensemble „Som Doce da Grota“ (Foto: Daniella Anatalicio).
Kaffee, Tee und Gespräche am Lastenrad auf dem
Hamborner Friedhof Wenn Trauernde am 23. Mai die Gräber
ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde auf dem evangelischen
Friedhof in Hamborn besuchen, können sie sich vor Ort mit einem
frischen, warmen Kaffee oder Tee aufwärmen.
Dazu laden Tiina Henke, Heike Köller und Oliver Miosczka herzlich
ein, denn die drei haben ein Lastenrad mit einer Kaffeemaschine
ausgestattet worden, so dass sie dort unter freiem Himmel Getränke
frisch zubereiten. Sie schenken zwischen 14 und 15 Uhr die
schmackhafte Wärme gerne aus und werden die Aktion, gerne
wiederholen.
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg
Hamborn freut sich über die tolle Idee der Gemeindemitglieder und
dankt den dreien für das Engagement sehr.

Foto: Ev. Kirchengemeinde Duisburg-Hamborn
Schlemmen in netter Gesellschaft beim Gemeindefrühstück in
Wanheimerort In der Evangelischen Rheingemeinde
Duisburg gibt es im Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort am
29. Mai 2026 um 9.30 Uhr das nächste Schlemmen in netter
Gesellschaft.
Auch bei diesem Frühstucks-Treffen gibt es am
Büffet wieder alles, was neben Lachs, Rührei, Marmeladen, Brötchen
und Kaffee zu einem guten Frühstück gehört. Kosten von zehn Euro
sollten eingeplant werden. Maria Hönes, Ehrenamtskoordinatorin der
Gemeinde, beantwortet Fragen und nimmt Anmeldungen zum Frühstück
entgegen (Tel.: 0203 / 770134).
Kirche kocht und
lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat
„Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a,
stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum
Beispiel am 26. Mai, wenn sie um 12.30 Uhr leckere Currypfanne
servieren.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist
kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente
schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt Yvonne de
Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57
92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die
nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter www.kirche-meiderich.de.
Meidericher Gemeinde lädt zur Kirchenkneipe ein An
einem der Freitage jeden Monats öffnet im Gemeindezentrum der
Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8,
die Kirchenkneipe.
So auch am 22. Mai 2026, wo Besucherinnen und Besucher nach dem
19-Uhr-Wochenabschlussandacht ab 19.30 Uhr wieder gute Getränke,
leckere Kleinigkeiten und eine gemütliche Atmosphäre erwarten
können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche
lässt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.

NRW: Rund 30 % der erwerbstätigen Mütter und 91 % der
erwerbstätigen Väter arbeiteten 2025 in Vollzeit *
Teilzeitquote von Vätern variierte nur wenig mit dem Alter des
jüngsten Kindes * Rund 93.000 Väter in NRW bezogen 2025
Elterngeld * Geplante Bezugsdauer von Elterngeld lag im
Durchschnitt bei Männern bei 4,0 und bei Frauen bei 15,1 Monaten
Im Jahr 2025 waren 88,8 % der insgesamt rund 1,5 Millionen Väter
in Nordrhein-Westfalen mit minderjährigen Kindern im Haushalt
erwerbstätig. Wie das Statistische Landesamt auf Basis von
Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilt, waren 91,0 % der
erwerbstätigen Väter in Vollzeit und 9,0 % in Teilzeit tätig.
Dagegen waren Mütter mit minderjährigen Kindern im Haushalt zu
zwei Dritteln (66,3 %) und damit deutlich seltener erwerbstätig als
Väter. Auch der Anteil der in Vollzeit erwerbstätigen Mütter lag mit
29,6 % niedriger als bei den Vätern.
Teilzeitquote von
Vätern variierte nur wenig mit dem Alter des jüngsten Kindes Von
den erwerbstätigen Vätern mit jüngstem Kind im Alter von unter drei
Jahren arbeiteten 9,2 % in Teilzeit. War das jüngste Kind drei bis
neun Jahre alt, lag die Teilzeitquote mit 10,0 % höher als in allen
anderen Altersgruppen. Dieser Verlauf über die Altersgruppen zeigte
sich auch bei den erwerbstätigen Müttern, allerdings bei insgesamt
deutlich höheren Teilzeitquoten.

IT.NRW
Geplante Bezugsdauer von Elterngeld
lag im Durchschnitt bei Männern bei 4,0 und bei Frauen bei 15,1
Monaten Laut der Statistik zum Elterngeld empfingen rund 373.000
Personen in NRW im Jahr 2025 Elterngeld. Darunter waren rund 279.000
Frauen und rund 93.000 Männer. Der sog. Väteranteil lag damit in NRW
bei rund 25 %. Bei der geplanten Bezugsdauer gab es deutliche
Geschlechterunterschiede: Die männlichen Elterngeldbeziehenden
planten, die Leistung im Schnitt 4,0 Monate in Anspruch zu nehmen.
Bei den Frauen lag die durchschnittliche geplante
Bezugsdauer bei 15,1 Monaten. Das Elterngeld soll Mütter und Väter
unterstützen, die ihr Kind nach der Geburt selbst betreuen und
deshalb nicht oder nicht voll erwerbstätig sein können.
Eltern können die Leistungen in Form von Basiselterngeld oder
Elterngeld Plus (mit/ohne Partnerschaftsbonus) beziehen oder beides
kombinieren. Das Elterngeld Plus soll insbesondere Teilzeitarbeit
nach der Geburt begünstigen. Im Jahr 2025 wählten rund 41 % aller
Beziehenden – zumindest anteilig – die Variante Elterngeld Plus.
Unter den männlichen Elterngeldempfängern war das Elterngeld
Plus mit einem Anteil von rund 27 % jedoch weniger verbreitet als
unter den weiblichen Beziehenden mit rund 45 %. Hinweise zur
Statistik Die hier vorgestellten Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit
basieren auf dem Mikrozensus, einer seit 1957 jährlich bei einem
Prozent der Bevölkerung durchgeführten Befragung der amtlichen
Statistik.
Betrachtet werden Eltern mit mindestens einem im
Haushalt lebenden minderjährigen Kind. Dargestellt wird hier das
Konzept der realisierten Erwerbstätigkeit: Eltern, die ihr
bestehendes Erwerbsverhältnis aufgrund von Mutterschutz oder
Elternzeit unterbrochen haben, gelten als (zeitweise) nicht
erwerbstätig. Weitere
Informationen zum Mikrozensus.
Grundlage der Auswertung
zum Elterngeld sind die Ergebnisse der Elterngeldstatistik des
Statistischen Bundesamtes. Die Höhe des Basiselterngeldes hängt vom
durchschnittlich verfügbaren Erwerbseinkommen im Jahr vor der Geburt
ab und beträgt mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro
monatlich.
Elterngeld Plus kann länger bezogen werden als
das Basiselterngeld, fällt jedoch in der Regel geringer aus. Das
Elterngeld Plus kann um einen Partnerschaftsbonus (bis zu vier
weitere Monate Elterngeld Plus pro Elternteil) ergänzt werden, wenn
beide Elternteile zwischen 24 und 32 Stunden pro Woche in Teilzeit
erwerbstätig sind. Der Väteranteil gibt den Anteil der Männer an
allen Elterngeldbeziehern und -bezieherinnen wieder. Mehr
Informationen zum Elterngeld.
Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit und Voll- bzw. Teilzeitarbeit von
Vätern und Müttern nach Alter des jüngsten Kindes im Haushalt
NRW: Nettozuwanderung aus dem Ausland 2025 auf niedrigstem
Stand seit 2010 * Wanderungsgewinn aus dem Ausland sank
2025 auf 27.261 Personen * Rückgang der Zuzüge aus dem Ausland
um 15,5 %; Anstieg der Fortzüge in das Ausland um 3,2 % gegenüber
2024 * Weniger Umzüge von Gemeinde zu Gemeinde in NRW
Im Jahr 2025 sind 27.261 mehr Personen aus
dem Ausland nach NRW gezogen als umgekehrt. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
fiel der Saldo der Zuzüge und Fortzüge zwischen NRW und dem Ausland
damit auf etwa ein Drittel des Vorjahreswertes (2024: +88.846).
Dies ist der niedrigste Wert seit 2010. Ein Grund für die
gesunkene Netto-zuwanderung nach NRW aus dem Ausland ist die
rückläufige Zuzugszahl bei gleichzeitig fortgesetztem Anstieg der
Fortzugszahl. Die Zahl der Zuzüge aus dem Ausland sank 2025 bereits
das dritte Jahr in Folge und betrug 291.143.
Gegenüber dem
Jahr 2024 mit damals 344.489 Zuzügen entspricht dies einem Rückgang
um 15,5 % bzw. 53.346 Personen. Demgegenüber stieg die Zahl der
Fortzüge aus NRW in das Ausland das fünfte Jahr in Folge an (+3,2 %
bzw. 8.239 Personen gegenüber 2024).
2025 zogen insgesamt
263.882 Personen von NRW in das Ausland, das ist der zweithöchste
Wert seit 1949. Nur im Jahr 2016 wurden im Zuge der erhöhten
Wanderungsbewegungen von Schutzsuchenden mehr Fortzüge in das
Ausland registriert als in 2025 (2016: 313.287).

Die größten Wanderungsgewinne aus dem Ausland
verzeichnete NRW im Jahr 2025 aus der Ukraine (+10.513), der Türkei
(+7.550), aus Syrien (+6.683) sowie aus Indien (+5.622) und
Afghanistan (+2.755). Zum Vergleich: Im Jahr 2024 gab es noch eine
weitaus höhere Nettozuwanderung, insbesondere aus der Ukraine
(+32.772) und aus Syrien (+19.967). Auch aus der Türkei (+8.879),
Indien (+6.060) und Afghanistan (+5.181) zogen 2024 im Saldo mehr
Menschen nach NRW als im Jahr 2025.
Nettoabwanderung in
andere Bundesländer auf Vorjahres-Niveau Die Zahl der Zu- und
Fortzüge zwischen NRW und den anderen Bundesländern bewegte sich
2025 etwa auf dem Vorjahresniveau. Der daraus resultierende
Wanderungssaldo in Höhe von −4.662 fiel weiterhin negativ aus und
lag nahe am Vorjahreswert (2024: −4.974).
Weniger Umzüge von
Gemeinde zu Gemeinde Von einer NRW-Gemeinde in eine Andere zogen im
Jahr 2025 insgesamt 560.213 Personen um. Gegenüber 2024 verringerte
sich die Zahl der Umzüge über die Gemeindegrenzen innerhalb des
Landes damit um 5,7 % (2024: 593.780).
Unter Berücksichtigung aller Wanderungen über die Gemeindegrenzen
konnten im Jahr 2025 insgesamt 229 Gemeinden einen positiven
Wanderungssaldo vorweisen, d. h. sie verzeichneten mehr Zuzüge als
Fortzüge. Eine negative Wanderungsbilanz zeigten hingegen 167
Gemeinden und registrierten damit mehr Fortzüge als Zuzüge.
Netze Duisburg verlegen 50 Kilometer Stromkabel in 165
Maßnahmen Die Netze Duisburg investieren jedes Jahr
Millionen Euro in den Ausbau, die Modernisierung und die
Instandhaltung von tausenden Kilometern Versorgungsnetzen in
Duisburg, damit rund 500.000 Menschen in Duisburg jederzeit sicher
versorgt sind. Auch im Jahr 2025 hat der lokale Verteilnetzbetreiber
wieder enorme Anstrengungen unternommen, um die Netze auszubauen und
dabei rund 90 Millionen Euro investiert.
Vor allem im
Bereich der Stromversorgung sind in den kommenden Jahren erhebliche
weitere Investitionen erforderlich, um das Netz für die zukünftigen
Anforderungen fit zu machen. Allein im vergangenen Jahr haben die
Netze Duisburg deshalb in dieser Versorgungssparte in 165
Baumaßnahmen rund 50 Kilometer Kabel in die Erde gebracht.
„Wir kennen unser Netz genau. Wir wissen, welcher Leitungsabschnitt
wie alt ist, wie stark er beansprucht wird und wir wissen auch, wie
sich das Netz zukünftig entwickelt. Deshalb modernisieren und
erweitern wir nach einem klaren strategischen Plan“, erklärt Andreas
Massing, Geschäftsführer der Netze Duisburg GmbH.
Insgesamt
betreibt der lokale Netzbetreiber 5.022 Kilometer Stromleitungen.
109 Kilometer davon sind Hochspannungsnetz mit einer Spannung von
110.000 Volt, 1.443 Kilometer sind im Bereich der Mittelspannung
zwischen 10.000 und 25.000 Volt und 3.470 Kilometer Netz betreiben
die Netze Duisburg in der Niederspannung von 400 Volt.
Damit
ist die Stadt aktuell vollumfänglich versorgt. Klar ist aber schon
heute, dass tausende Kilometer Netz in den kommenden Jahren
hinzugebaut werden müssen, um die zukünftigen Bedarfe zu bedienen.
„Durch den Hochlauf der Elektromobilität, den steigenden Einsatz von
Wärmepumpen und den Zubau von Photovoltaik-Anlagen im privaten und
gewerblichen Bereich müssen wir die Netze so ertüchtigen, dass alle
diese zukünftigen Verbraucher und Einspeiseanlagen das Netz nicht
überlasten“, erklärt Massing.

Grafiken Netze Duisburg
165 größere Einzel-Baumaßnahmen haben
die Netze Duisburg daher allein im Jahr 2025 umgesetzt. Besonders
aufwändig war dabei die Verbindung zweier Umspannwerke mit
Mittelspannungskabeln. An zahlreichen Stellen in der Stadt hat der
lokale Netzbetreiber solche Umspannwerke errichtet. Sie sind
zentrale Schaltstellen, um die Energie in der gesamten Stadt zu
verteilen und Spannungsebenen anzupassen. Im Rahmen der
Netzertüchtigung werden auch zusätzliche Umspannwerke gebaut, um die
Netzstabilität auch zukünftig zu sichern.
Im Jahr 2025 haben
die Netze Duisburg allein in der Versorgungssparte Strom fast 48
Millionen Euro in ihr Netz investiert.

Rund 12 Millionen Investitionen ins Gasnetz 1.706 Kilometer lang
ist das Gasnetz der Netze Duisburg Im Jahr 2025 wurden insgesamt 5,7
Kilometer Gasleitungen im Rahmen von Erneuerungs- und
Neubaumaßnahmen verlegt. Die größte Einzelmaßnahme war hierbei die
seit 2024 laufende Erneuerung der Gasdruckregelanlage am Unkelstein.
Das Projekt wird voraussichtlich in diesem Jahr abgeschlossen. Die
Gesamtinvestitionen in das Gasnetz beliefen sich im Jahr 2025 auf
11,7 Millionen Euro.
Ausbau der Fernwärme schreitet voran
Im vergangenen Jahr umfasste das Fernwärmenetz der Netze Duisburg
eine Gesamtlänge von rund 355 Kilometern. Im Verlauf des Jahres 2025
wurden zusätzlich 2,4 Kilometer Fernwärmeleitungen realisiert. Die
Umsetzung erfolgte im Rahmen von insgesamt 177 Einzelmaßnahmen,
darunter 152 Hausanschlüsse, 22 Leitungsprojekte sowie 3
Sanierungen.
Die größte Einzelmaßnahme war die Sanierung von
rund 155 Meter Fernwärmetrasse im Bereich der Prinzenstraße. Für den
Ausbau und die Weiterentwicklung der Fernwärmeinfrastruktur wurden
im Jahr 2025 insgesamt rund 9 Millionen Euro investiert.
14
Kilometer neue Wasserleitungen im Jahr 2025 In insgesamt 45
Baumaßnahmen im Jahr 2025 haben die Netze Duisburg rund 14 Kilometer
neue Wasserleitungen in Betrieb genommen. Damit umfasst das
Wassernetz in der Stadt 2.206 Kilometer.
Die größte
Einzelmaßnahme war die Erneuerung einer großen
Wassertransportleitung in der Emmericher Straße, deren Bau im Jahr
2024 begonnen wurde. Im Jahr 2025 wurden hier weitere 510 Meter
fertiggestellt. Die Gesamtinvestitionen im Bereich Wasser beliefen
sich im Jahr 2025 auf 20 Millionen Euro.
NGG
Nordrhein zu Gesundheitsreform: „Finger weg von der
Teilkrankschreibung“
Medikamente in den Apotheken in Duisburg günstiger und nicht teurer
machen Wenn das Kranksein demnächst aufs Portemonnaie drückt:
„Wer in Duisburg zum Hausarzt geht, für den wird es teurer“, sagt
Adnan Kandemir von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
(NGG).
Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein kritisiert das
geplante Sparpaket im Gesundheitsbereich, das die Bundesregierung
„stark zu Lasten der Versicherten verordnen“ wolle: „Für Medikamente
sollen Versicherte künftig bis zu 15 Euro dazuzahlen, mindestens
aber 7,50 Euro. Das läppert sich und drückt auf die Haushaltskasse –
neben hohen Ausgaben für Sprit, Lebensmittel, Miete & Co.“ Heute
dagegen liege die Zuzahlung bei 5 Euro und sei bei 10 Euro
gedeckelt.

Um Arzneimittel günstiger zu machen, spricht sich die NGG Nordrhein
für eine reduzierte Mehrwertsteuer bei Medikamenten aus. „Ob
Tabletten, Tropfen, Salben, Zäpfchen oder Infusionen: 7 statt 19
Prozent für das, was in den Apotheken in Duisburg an Arzneimitteln
über den Ladentisch geht. Das hätte einen enormen Effekt fürs
Portemonnaie der Menschen“, sagt Adnan Kandemir.
Wenn
Medikamente geringer besteuert würden, könnte dies vor allem auch
die gesetzlichen Krankenkassen entlasten. „Die geplanten Zuzahlungen
könnten dann wieder nach unten rutschen“, so der
NGG-Geschäftsführer.
Heftige Kritik kommt von der
Gewerkschaft an der Teilkrankschreibung, die die Bundesregierung
ebenfalls plant: „Wer länger krank ist, schleicht – oder besser
wohl: schleppt – sich dann in Etappen zurück zur Arbeit. Und das
ärztlich verordnet“, sagt Adnan Kandemir. Homeoffice und eine
Flexibilisierung der Arbeitszeiten sollen das möglich machen, wenn
es nach dem Willen der Bundesregierung geht. „Das sind aber blanke
Schreibtischplanungen“, ärgert sich Adnan Kandemir.
Der
NGG-Geschäftsführer verweist auf die Praxis: „Nehmen wir einen
Bäcker oder eine Köchin in Duisburg. Auch die sollen künftig zu 25,
50 oder 75 Prozent arbeitsfähig sein können, wenn sie eigentlich
krank sind. Sie gehen dann also zur Arbeit“, so Adnan Kandemir. Aber
in einer Backstube gebe es genauso wie in einer Restaurantküche „zu
jeder Minute Zeitdruck und Stress“. Denn die Brote müssten
morgens ab 2 Uhr in den Ofen und die Gerichte abends um 20 Uhr auf
den Teller. „Die Arbeit muss einfach gemacht werden. Sie nimmt keine
Rücksicht auf Halb- oder Dreiviertel-Kranke“, sagt der
NGG-Geschäftsführer. Das unterscheide die Arbeit in Bäckereien und
der Gastronomie vom „Schreibtisch-Job im Rathaus“.
Unterm
Strich sei die Gesundheitsreform in Sachen Teilkrankschreibung
nichts anderes als eine Verschärfung der Krankschreibung. Zwar
müssten Arbeitnehmer und Arbeitgeber zustimmen. „Aber gerade das ist
heikel. Die Gefahr, dass Chefs Beschäftigte, die schwer und damit
länger krank sind, dazu auffordern werden, an den Arbeitsplatz
zurückzukehren, ist groß. Das kann mit ‚sanftem Druck‘, aber auch
schroff mit einer Knallhart-Ansage passieren“, befürchtet Adnan
Kandemir. Beides sei jedoch „wenig hilfreich“, wenn es darum gehe,
gesund zu werden.
An die Adresse der CDU- und
SPD-Bundestagsabgeordneten aus Duisburg und der Region gerichtet,
appelliert der Geschäftsführer der NGG Nordrhein, „alles
daranzusetzen, die Gesundheitsreform in puncto Zuzahlung und
Medikamenten-Mehrwertsteuer zu ändern sowie von der
Teilkrankschreibung die Finger zu lassen“.
MSV
Duisburg – Viktoria Köln: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen Viktoria Köln am
Samstag, 16. Mai, um 13.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena,
setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie
945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena: ·
ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 11.36, 11.46, 11.56 Uhr ·
ab „Bergstraße“ um 11.41, 11.51 und 12.01 Uhr · ab „Meiderich
Bahnhof“ ab 11.45 bis 12.10 Uhr alle fünf Minuten · ab
„Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.20 und 12.35 Uhr · ab „Betriebshof
am Unkelstein“ ab 10.20 bis 11.53 Uhr alle fünf Minuten · ab
„Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 10.32 bis 13.05 Uhr alle fünf
Minuten · ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.03 Uhr

DVG-Foto
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die
Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine
Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine
Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen
Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste,
die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die
Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Die Haltestelle
„Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende)
komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem
gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG
bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle
„Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus
Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und
„Meiderich Kirche“.
Umfrage zur Zukunft der Altpapiersammlung in Duisburg
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) überprüfen derzeit die
Organisation der Altpapiersammlung in Duisburg. Ziel ist es,
Servicequalität, Wirtschaftlichkeit und ein sauberes Stadtbild
bestmöglich miteinander zu verbinden. Um die Perspektiven der
Bürgerinnen und Bürger in den Entscheidungsprozess einzubeziehen,
startet am 15. Mai eine digitale Umfrage zur Meinungsabfrage.
Aktuell gibt es in Duisburg zwei unterschiedliche Systeme zur
kostenlosen Sammlung von Altpapier aus Privathaushalten: die
14-tägliche Leerung der Papiertonne sowie die wöchentliche
Papierbündelsammlung. Zusätzlich besteht für alle Duisburgerinnen
und Duisburger die Möglichkeit, Altpapier auf den vier
Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg abzugeben.

Papierabholung in Duisburg: Altpapier liegt zur Abholung sowohl in
der Papiertonne als auch als Papierbündel bereit. Copyright: WBD/
Adrian Chodkowski
Im Rahmen einer Umfrage werden vier
mögliche Varianten für die zukünftige Organisation der
Altpapiersammlung vorgestellt. Diese unterscheiden sich insbesondere
hinsichtlich des Abholrhythmus und der Rolle der
Papierbündelsammlung. Zu den diskutierten vier Optionen zählen unter
anderem eine Anpassung der Leerungsintervalle mit einer
wöchentlichen Abholung sowohl der Papiertonnen als auch der
Papierbündel, ein einheitlicher 14-täglicher Abholrhythmus für
Tonnen und Bündel, eine Sammlung ausschließlich über Papiertonnen
mit 14-täglicher Leerung sowie die Beibehaltung des bisherigen
Systems.
Je nach Variante können sich unterschiedliche
Auswirkungen ergeben. Diese betreffen beispielsweise, die Sauberkeit
im Stadtbild, Entwicklung der Abfallgebühren, den Aufwand bei der
Sammlung und Logistikkosten. So könnten einzelne Varianten zu
steigenden Logistikkosten führen, während andere Einsparpotenziale
oder Verbesserungen bei Stadtsauberkeit bieten.
„Wir möchten
wissen, welche Aspekte den Bürgerinnen und Bürgern besonders wichtig
sind – etwa Stabilität der Abfallgebühren, ein sauberes Stadtbild,
praktische Handhabung oder ein einheitlicher Abholrhythmus“, so Ingo
Wiele, Geschäftsbereichsleiter Abfall bei den Wirtschaftsbetrieben
Duisburg. „Die Ergebnisse der Umfrage sollen eine wichtige Grundlage
für die weitere politische Beratung bilden“, ergänzt Wiele.
Die Umfrage ist Teil eines umfassenderen Partizipationsprozesses.
Neben der Online-Befragung werden auch politische Gremien in den
Austausch einbezogen. Ziel ist es, verschiedene Perspektiven
frühzeitig zu berücksichtigen und die Akzeptanz für eine spätere
Entscheidung zu stärken. Nach der Auswertung der Rückmeldungen
werden die Ergebnisse in die Beratungen der politischen Gremien
einfließen. Die Umsetzung der zukünftigen Organisation der
Altpapiersammlung ist nach Abschluss des Beteiligungsprozesses im
Jahr 2027 vorgesehen.
Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym
und dauert etwa drei Minuten. Sie ist ab dem 15. Mai online
verfügbar unter: www.wb-duisburg.de/umfrage. Teilnahmeschluss ist
Ende Juni 2026. Der Kundenservice der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg steht für Fragen zur Umfrage telefonisch unter (0203)
283-3000 oder per E-Mail an info@wb-duisburg.de zur Verfügung.
VRR vereinfacht Tarifgebiete
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Gelsenkirchen setzt seine
Tarifstrukturreform fort. Ab dem 1. Juni werden die Tarifgebiete
vereinfacht. Künftig entfallen die innerstädtischen Tarifgrenzen in
den bislang geteilten Kommunen Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen
und Wuppertal.
Darüber hinaus passt der VRR die Zuschnitte
der Tarifgebiete insbesondere am Niederrhein und in Teilen des
Ruhrgebiets an. Die neuen Grenzen orientieren sich stärker an
tatsächlichen Verkehrsströmen, Kreisgrenzen und Verkehrswegen. Ein
weiterer zentraler Schritt der Reform ist der Wegfall der
Wabenstruktur und des sogenannten 2‑Waben‑Tarifs. idr -
Informationen: https://www.vrr.de
Hochfeld: Immendaler Parkfest startet wieder
Ein vielfältiges Programm für Groß und Klein erwartet die
Besucherinnen und Besucher beim 12. Immendaler Parkfest am Dienstag,
19. Mai, rund um das Blaue Haus an der Sedanstraße 64 in Hochfeld.
Unter dem Motto „Hochfeld verbindet“ laden in der Zeit von 15 bis 19
Uhr zahlreiche Einrichtungen aus dem Quartier zu einem bunten
Stadtteilfest ein.
Besonders Kinder dürfen sich auf ein
breites Angebot an Mitmachaktionen freuen: Von kreativen
Bastelstationen über Spiel- und Bewegungsangebote wie Dosenwerfen
und Rollenrutsche bis hin zu Stockbrotbacken und Kinderschminken ist
für jeden etwas dabei. Ziel ist es, die Freude am Ausprobieren und
Entdecken der eigenen Fähigkeiten zu fördern und zugleich die
vielfältigen Angebote im Stadtteil kennenzulernen.
Auch
auf der Bühne wird einiges geboten: Ein abwechslungsreiches Programm
mit Vorführungen von lokalen Sport- und Akrobatikgruppen sowie Musik
sorgt während des Festes für Unterhaltung. Eine Neuheit in diesem
Jahr ist das Format „Hochfelder Talente“: Von 16 bis 17 Uhr haben
Hochfelder Jugendliche die Möglichkeit, ihr Können - ob z.B. Tanz,
Sprache oder Gesang - dem Publikum zu präsentieren.
Das
Parkfest wird gemeinschaftlich von verschiedenen Einrichtungen rund
um den Immendal organisiert. Dazu gehört die
Jugendfreizeiteinrichtung „Blaues Haus“ (Verein für Kinderhilfe
e.V.), der Stadtteiltreff Hochfeld (Stadt Duisburg), „Mittendrin in
Hochfeld“ (Diakoniewerk Duisburg GmbH), die AWO-Tagesgruppe, das
städtische Familienzentrum Immendal, die städtischen
Streetworkerinnen und Streetworker sowie das Stadtteilbüro Hochfeld.
Die Angebote sind kostenfrei.
Der Trauer auch ohne Worte
Ausdruck verleihen
Am 13. Mai trifft sich erstmals die „Trauergruppe Kreativ“ im
Malteser Hospizzentrum St. Raphael in Duisburg. Anmeldungen für das
kostenfreie Angebot sind ab sofort möglich.
Der Verlust eines nahestehenden Menschen hinterlässt oft
Sprachlosigkeit, Schmerz und viele offene Fragen. Aber: Trauer muss
nicht allein getragen werden. Mit der neuen „Trauergruppe Kreativ“
erweitert das Malteser Hospizzentrum St. Raphael in Duisburg sein
Angebot für Menschen in diesen schwierigen Lebenslagen. „In einem
geschützten und ruhigen Rahmen sind Betroffene eingeladen, sich
ihrer Trauer auf kreative Weise zu nähern“, erklärt
Trauerkoordinatorin Birgit Büge.
Die vier ehrenamtlichen und qualifizierten Trauerbegleiterinnen
Waltraud Mertens, Doris Behrendt, Sabine Stratemeier und
Diana Naendorf haben sich zusammengetan, um dieses Angebot zunächst
probeweise zu starten. Grundlage ist ihre Erfahrung, dass kreative
Prozesse helfen können, Emotionen sichtbar zu machen und den
Austausch zu erleichtern – auch zwischen Menschen, die sich zuvor
nicht kannten, aber ähnliche Verlusterfahrungen teilen.

Zum Auftakttermin am 13. Mai 2026 im Hospizzentrum an
der Remberger Straße 36 stehen Stifte, Farben und Papier im Fokus.
Beim Malen lassen sich Gefühle oft leichter ausdrücken als sie in
Worte zu fassen. Für die weiteren Termine am 5. August und 4.
November sind weitere kreative Ansätze denkbar, etwa das Formen mit
weichen Materialien oder das Gestalten von Blumengestecken. „Eine
künstlerische Vorbildung ist in allen Fällen natürlich nicht
erforderlich“, betont Birgit Büge.
Das Angebot richtet sich an Menschen, die einen Verlust erlebt haben
und sich Unterstützung wünschen – unabhängig davon, wie lange dieser
zurückliegt. Auch spielt es keine Rolle, ob bereits ein Kontakt zum
Hospiz bestanden hat oder nicht. Und: „Alle Teilnehmenden
entscheiden individuell für sich, ob sie über ihre Trauer sprechen
möchten oder die Zeit lieber mit stillem Gestalten verbringen
möchten“, sagt Birgit Büge. Jeder Termin ist einzeln buchbar. Die
Teilnahme ist kostenfrei, über eine Spende freuen sich die
Veranstalter.
Die neue Kreativgruppe ist Teil des umfassenden Trauerangebots des
Hospizzentrums. Die Nachfrage nach Unterstützung in der Trauer
wächst seit Jahren. „Es ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die
wir als Malteser deutlich beobachten“, sagt Hospizleiterin Katja
Arens. Immer mehr Menschen seien bereit, sich aktiv mit ihrer Trauer
auseinanderzusetzen – ein wichtiger Schritt, um Verluste zu
verarbeiten. Neben der neuen Kreativgruppe umfasst das Angebot
unter anderem ein offenes Trauer-Café sowie feste Trauergruppen.
Mit der vor einigen Monaten geschaffenen Stelle der
Trauerkoordinatorin werden diese Angebote gezielt gebündelt und
weiterentwickelt.
Anmeldungen für die „Trauergruppe Kreativ“ nimmt Birgit Büge entgegen: birgit.buege@malteser.org, Mobil 0151-14340856
www.malteser-straphael.de
„Offener Roboter-Treff“ in der
Bibliothek Homberg-Hochheide
Die Bibliothek Homberg-Hochheide, Ehrenstraße 20, lädt am
Mittwoch, 13. Mai, von 16 bis 17 Uhr zum „Offenen Roboter-Treff“
ein. Kinder ab fünf Jahren haben dort die Möglichkeit, spielerisch
in die Welt der Programmierung und Robotik einzutauchen.
Der „Offene Roboter-Treff“ richtet sich an junge Tüftlerinnen und
Tüftler, die Freude am Ausprobieren haben, sich für Technik
begeistern oder schon immer einmal Roboter programmieren wollten. In
entspannter Atmosphäre können erste Erfahrungen gesammelt, eigene
Ideen umgesetzt und neugierig Fragen gestellt werden.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – der Spaß am
Entdecken steht im Vordergrund. Das Angebot ist kostenlos und offen
für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Saisonauftakt: Parkkonzertreihe im Jubiläumshain startet
Immer wieder sonntags: Die beliebte Open-Air-Parkkonzertreihe
startet am 17. Mai im Hamborner Jubiläumshain in die neue Saison.
Bis zum 19. Juli spielen wöchentlich ab 11 Uhr wechselnde
Musikerinnen und Musiker an der Ziegelhorststraße bei freiem
Eintritt. Das Kulturbüro der Stadt Duisburg realisiert gemeinsam mit
dem Lions Club Duisburg Hamborn zehn frühlingshafte Konzerte.
Landtagsabgeordneter Frank Börner wird zum Auftakt Das
Publikum begrüßen: „Unvergessliche musikalische Momente und warme
Begegnungen – dafür stehen die Parkkonzerte. Das ist gelebte Kultur
für alle. Treue Gäste, starke Künstlerinnen und Künstler und eine
schöne Kulisse machen die Veranstaltung so besonders.“
Für
den Marina Shanty-Chor Oberhausen e. V. ist die Teilnahme etwas
Besonderes. Harry Szymiczek, 1. Vorsitzender, erklärt: „Wir sind 30
Sänger, ein fester Bestandteil der regionalen Kulturszene und stehen
seit über 20 Jahren bei vielfältigen Anlässen auf unterschiedlichen
Bühnen – doch nun erstmals hier in Duisburg bei den Parkkonzerten.
Ahoi, wir freuen uns auf die Premiere und ein fröhliches Publikum.“
Eine Woche später können sich Besucherinnen und Besucher mit dem
„Shanty Chor Duisburg-WSP NRW“ erneut an die See träumen. Zum
Repertoire des „BSW Musikcorps Hohenbudberg" zählen aktuelle
Rock-und Schlagertitel, Märsche und Evergreens. Die
„Bandonion-Freunde Essen" präsentieren Volksmusik, während die
„Musikvereinigung Duisburg-West" einen Querschnitt durch viele
Musikrichtungen und Epochen zeigt.
Mit Gitarrensounds
verzaubert das „Gitarrenduo Saitenweise" und mit gefühlvollen Songs
sowie einer guten Prise Humor begeistert die Musikgruppe „Wahre
Freunde". Bevor „Die Bergsteirer" mit Stimmungsschlagern auf der
steirischen Harmonika die Konzertreihe beschließen, sorgen die
„Bläsersymphonie der Abtei-Hamborn" und das „Blasorchester
Lohmühle" mit Unterhaltungsmusik für gute Stimmung.
Terminübersicht: 17.05.2026 – Marina Shanty Chor Oberhausen e.V.
24.05.2026 – Shanty Chor Duisburg-WSP NRW 31.05.2026 – BSW
Musikcorps Hohenbudberg 1973 07.06.2026 – Bandonion Freunde Essen
14.06.2026 – Musikvereinigung Duisburg-West DSB e.V. 21.06.2026 –
Gitarrenduo Saitenweise 28.06.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn 12.07.2026 –
Blasorchester Lohmühle e.V. 1964 19.07.2026 – Die Bergsteirer
Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn
ADAC Stauprognose: 13. bis 17. Mai
Langes Wochenende um Christi Himmelfahrt sorgt für hohe Staugefahr
ab Mittwoch Der ADAC rechnet zum langen Wochenende vom 13. bis
17. Mai 2026 mit sehr starkem Reiseverkehr auf den deutschen
Autobahnen. Viele Reisende nutzen den Feiertag am Donnerstag, dem
14. Mai, für einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende.
Die größte Staugefahr besteht bereits am Mittwochnachmittag und
-abend vor Christi Himmelfahrt. Schon 2025 war dieser Reisetag der
staureichste des Jahres. Auch am Donnerstagvormittag kann noch zu
Verzögerungen kommen.
Zusätzlichen Reiseverkehr verursachen
zudem regionale Ferientermine und schulfreie Tage. So ist
beispielsweise am Freitag in Berlin, Brandenburg, Bremen,
Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen schulfrei. In
Hamburg dauern die Ferien noch bis zum 15. Mai an. Christi
Himmelfahrt ist zudem auch in Österreich, der Schweiz und Belgien
ein Feiertag.
Freitag und Samstag dürften dagegen deutlich
entspannter verlaufen. Der Rückreiseverkehr erreicht am Sonntag, 17.
Mai, vor allem am Nachmittag und Abend seinen Höhepunkt.
Besonders belastet sind traditionell die Strecken in Richtung Süden
und Alpenraum, nach Österreich und Italien, insbesondere zum
Gardasee sowie die Routen an die Nord- und Ostsee, vor allem
Richtung Niederlande. Rund um Wien ist wegen des Eurovision Song
Contests mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Entlastend wirken könnten die Lkw-Fahrverbote am Donnerstag, 14.
Mai, und Sonntag, 17. Mai. Gleichzeitig bremsen bundesweit rund 1000
Autobahnbaustellen den Verkehrsfluss.
Besonders staugefährdet
sind unter anderem folgende Fernreiserouten: A1 Fehmarn – Hamburg
– Bremen – Dortmund – Köln A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover –
Magdeburg A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt; Passau – Linz A5
Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel A6 Mannheim – Heilbronn –
Nürnberg A7 Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg A9 Berlin –
Halle/Leipzig A10 Berliner Ring A24 Hamburg – Schwerin A81
Singen – Stuttgart A96 München – Lindau A99 Autobahnring
München
Auf den Auslandsrouten bleibt die Lage ebenfalls
angespannt. In Österreich führen Baustellen auf der A10 Tauern
Autobahn, der A12 Inntal Autobahn und der A13 Brenner Autobahn
weiterhin zu Verzögerungen. Zusätzlich ist am Freitag erneut eine
Blockabfertigung auf der A12 Inntalautobahn geplant.
Bei
starkem Reiseverkehr gelten zudem wieder Abfahrtssperren. In
Deutschland sind unter anderem die A7 im Ostallgäu, die A8 in
Oberbayern sowie die A93 und die Bundesstraßen rund um
Garmisch-Partenkirchen betroffen. In Tirol gelten an Wochenenden und
Feiertagen Fahrverbote auf zahlreichen Ausweichstrecken in den
Bezirken Innsbruck, Kufstein, Imst und Reutte. Wer kein konkretes
Fahrtziel in der Region nachweisen kann, muss auf den
Hauptverkehrsachsen bleiben.
Auch auf wichtigen Transitachsen
in der Schweiz und Italien ist mit Verzögerungen zu rechnen.
Betroffen sind insbesondere die Schweizer Autobahnen A1, A2 und A3,
sowie in Italien die Brennerroute A22.
Bei der Einreise nach
Deutschland kann es aufgrund der weiterhin bestehenden
Grenzkontrollen zusätzlich zu Wartezeiten kommen. Weitere
Informationen auf www.adac.de.
Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte übernimmt die
Schirmherrschaft für den 49. Internationalen Museumstag am 17. Mai
2026
Ort: deutschlandweit
Kalendereintrag herunterladen © Deutscher Museumsbund e.V.
Bundesratspräsident
Andreas Bovenschulte übernimmt die Schirmherrschaft für den
Internationalen Museumstag in Deutschland am Sonntag, dem 17. Mai
2026. Über 7.100 Museen in allen Bundesländern laden unter dem Motto
„Museen entdecken“ mit besonderen Aktionen in ihre Häuser ein.
Mit dem Aktionstag machen Museen weltweit auf ihre
gesellschaftliche Rolle aufmerksam. Neben klassischen Angeboten wie
Führungen oder freiem Eintritt finden sich unter den Programmpunkten
auch kreative Mitmach-Aktionen, akustische Highlights, Podcasts,
Museumsfeste und Einblicke hinter die Kulissen.
Museen als
Orte lebendiger Wissensvermittlung Als diesjähriger Schirmherr
betont Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte die besondere
Relevanz von Museen für das gesellschaftliche Miteinander: "Wir
haben allein in Deutschland mehr als 7.000 Museen und damit eine
breite Vielfalt, die es unbedingt zu erhalten gilt. Auch deshalb
steht der Museumstag in diesem Jahr unter dem Motto ‚Museen
entdecken‘. Denn die oftmals verbreitete Annahme, dass in Museen nur
verstaubte Dinge aus der Vergangenheit ausgestellt werden, hat mit
der Wirklichkeit wenig gemein. Museen sind lebhafte Orte, in
denen Wissen vermittelt wird – anschaulich, lehrreich, spannend und
unterhaltsam. Und nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft
gestalten. Mir ist es auch deshalb eine große Ehre, in diesem Jahr
die Schirmherrschaft für den internationalen Museumstag zu
übernehmen."

© Bundesrat | Henning Schacht
Der Internationale Museumstag
wurde vom Internationalen Museumsrat ICOM ins Leben gerufen und
findet 2026 bereits zum 49. Mal statt. Offizieller Termin ist
jeweils der 18. Mai. In Deutschland begehen Museen den Aktionstag
traditionell an einem nahegelegenen Sonntag. Der Museumstag soll auf
die Museen in Deutschland und weltweit aufmerksam machen und
Besucherinnen und Besucher einladen, die Vielfalt der Museen zu
entdecken.
Seit über 20 Jahren übernehmen in Deutschland die
Präsidentinnen und Präsidenten des Bundesrates die Schirmherrschaft
für die Veranstaltung. Den bundesweiten Museumstag koordiniert der
Deutsche Museumsbund in enger Kooperation mit den Museumsverbänden
und -ämtern der Länder. Er wird auf regionaler Ebene von den Museen
vor Ort umgesetzt.
Vielfältige Angebote in den Regionen

© Deutscher Museumsbund e.V.
Interessierte können sich auf
der Internetseite des Deutschen
Museumsbundes über die Aktionen in ihrer Region informieren.
Dort finden sich zahlreiche analoge und digitale Angebote. Darüber
hinaus sind auch weltweite Angebote auf einer interaktiven Karte
verlinkt. Weitere Informationen zum Museumstag bieten außerdem
regionale Veranstaltungsportale und örtliche Tourismuszentralen.
Homepage des Internationalen Museumstages:
Internationaler Museumstag
Mai 2016: Mit der Zeitmaschine durch 300 Jahren
Hafengeschichte
- duisport präsentiert Chronik und Kinderbuch zum
Hafenjubiläum
- Fahrradroute durch den Duisburger Hafen vorgestellt
- Landmarke "Leinpfad Ruhrort" gemeinsam mit NRW-
Verkehrsminister Groschek enthüllt Duisburg
Duisburg-Ruhrort, im Mai 2016 - Das Jubiläumsjahr des
Duisburger Hafens erlebte heute seinen ersten Höhepunkt -
und das bei herrlichem Sonnenschein. Im Beisein von
NRW-Verkehrsminister Michael Groschek wurden zwei Bücher zum
Hafengeburtstag präsentiert: das Jubiläumsbuch ,300 Jahre
Duisburger Hafen - Weltweit vernetzt, regional verankert"
sowie das Kinderbuch .Duisport Zeitreise".
Darüber hinaus haben Minister Groschek und Erich Staake,
Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, eine neue
Fahrradroute durch den Hafen vorgestellt und die erste von
insgesamt elf historischen Landmarken enthüllt. Bürger und
Interessierte haben so künftig die Möglichkeit, den Hafen
und seine Geschichte auf vielfältige Weise zu erleben.
"Der Duisburger Hafen ist ein Aushängeschild für das Land
NRW. In seiner 300-jährigen Geschichte war der Hafen immer
wieder Vorreiter richtungsweisender Entwicklungen.
Insbesondere in den letzten 20 Jahren hat sich der Hafen zum
Wachstums- und Innovationstreiber in der Logistikbranche
entwickelt und sichert heute mehr als 45.000 Arbeitsplätze",
sagte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek anlässlich der
Vorstellung des Jubiläumsbuchs.
Die Auseinandersetzung mit sowie die Aufarbeitung von 300
Jahren Hafengeschichte sind anspruchsvoll und zeitintensiv.
Aus diesem Grund hat duisport bereits vor über einem Jahr
das Kölner Geschichtsbüro Reder, Roeseling & Prüfer
beauftragt, die Hafengeschichte neu und lesergerecht
aufzuarbeiten.

Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, Dr. Alexander
Reder vom Kölner Geschichtsbüro und NRW-Bau- und
Verkehrsminister aus Oberhausen Michael Groschek mit dem
umfangreichen Geschichtswerk des Hafens -
Fotos von Harald Jeschke
Das umfangreiche Werk schildert in zehn
Kapiteln auf 256 Seiten (29.99 Euro Verkaufspreis)
die eindrucksvolle Entwicklung von den Anfängen des
Hafens als unbefestigter Ankerplatz an der Mündung von Rhein
und Ruhr bis hin zur führenden Logistikdrehscheibe in
Zentraleuropa.

Dabei stehen vor allem auch zahlreiche Bilder und die
Porträts von Persönlichkeiten im Vordergrund, die für die
Entwicklung des Hafens besonders wichtig waren. Damit
bekommt die Hafengeschichte ein Gesicht, die Leser können
sich anhand eindrucksvoller Grafiken und Fotos ein Bild
machen. Vergangenheit und Gegenwart der zentralen
Industrieregion in Deutschland werden zugänglich und
lebendig.

Kapitel für Kapitel schildern die Autoren in spannenden
Abschnitten nicht nur, wie sich der Hafen mit
Standfestigkeit und Erneuerungskraft seinen Weg durch drei
unglaublich bewegte Jahrhunderte gebahnt und immer wieder
die großen Herausforderungen der Zeit bewältigt hat.
In den Berichten spiegeln sich zugleich einige der
bahnbrechenden Erfindungen wider, die unsere Welt verändert
haben, als auch Namen großer Unternehmen und Unternehmer,
die Wirtschaftsgeschichte in diesem Land geschrieben haben",
betont Erich Staake. Sowohl Bundespräsident Joachim Gauck
als auch NRW- Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link widmen dem
Jubiläumsbuch ein Grußwort. Vom morgigen Tage an ist die
Chronik im Handel erhältlich.
Kinderbuch "Duisport Zeitreise"
Eine fliegende Barkasse namens .Düsi" und eine
Zeitmaschine, die dreihundert Jahre aus der Vergangenheit
holt - mit diesen Attraktionen sollen Mädchen und Jungen im
Vor- und Grundschulalter für die 1716 beginnende Geschichte
des Hafens und seine erfolgreiche Entwicklung hin zum
größten Binnenhafen der Welt begeistert werden.

Das mit bunten Zeichnungen und anschaulichen Texten gefüllte
Kinderbuch erzählt von einem jungen Geschwisterpaar
Emma und Leon, das zusammen mit dem
"Hafenmeister Harry" eine ungewöhnliche, reizvoll
bebilderte und spannend erzählte Reise durch die Zeit und
den Hafen unternimmt.
Die Kinder erfahren, wie aus bescheidenen Anfängen an der
Ruhr-Mündung in den Rhein im Laufe der Jahrhunderte zunächst
der Umschlagplatz des Ruhrgebiets für Kohle und Stahl
entstand und dieser sich dann, in jüngeren Zeiten, zur
weltweit vernetzten Logistikdrehscheibe weiter entwickelte.
Das Buch wurde in einer Startauflage von
20.000 Exemplaren gedruckt.
Interessierten Grundschulen aus der Region werden die Bücher
für den Unterricht geschenkt - so lange der Vorrat reicht.
Geplant sind weitere kleine Auflagen in englischer Sprache
und in einem chinesischen Dialekt - als kleine Gabe für die
duisport-Partner in aller Welt.
"Das Kinderbuch ist eine App
zum Blättern mit ernstem Hintergrund. Es ist auch eine
wunderbare Initiative, um Kinder für Hafen und Logistik zu
begeistern und sie spielerisch einer spannenden und weithin
unbekannten Berufswelt zu nähern. Eine gute Investition in
die Fachkräfte von morgen!", so SPD-Minister Groschek.
Algenbekämpfungsmaßnahmen in Hanse- und Speichergracht
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen in der Hanse- und
Speichergracht erneut Maßnahmen zur Bekämpfung von Fadenalgen durch.
Zuletzt wurden dort im Jahr 2025 Algen bekämpft.
Die Arbeiten werden von einem beauftragten
Fachunternehmen ausgeführt. Fadenalgen sind lange, fadenförmige
Grünalgen, die sich insbesondere bei warmen Temperaturen, viel
Sonnenlicht und einem erhöhten Nährstoffangebot im Wasser stark
vermehren können.
Sie sind grundsätzlich ein natürlicher
Bestandteil von Gewässern, können bei starkem Wachstum jedoch die
Wasserfläche sichtbar beeinträchtigen und das ökologische
Gleichgewicht belasten. Die Bekämpfung erfolgt im Rahmen einer
vierwöchigen Behandlungskur. Dabei wird einmal pro Woche
„Fadenalgenstopp“ in das Wasser eingebracht. Damit die Maßnahme ihre
volle Wirkung entfalten kann, muss das Wasser während der
Behandlungsphase möglichst ruhen.
Aus diesem Grund wurde der
Wasserzulauf an den Kopfseiten vorübergehend gestoppt. Infolgedessen
kann es während der Maßnahme zu einer Absenkung des Wasserspiegels
kommen. Nach Abschluss der Maßnahme werden Anfang Juni zudem zwei
neue Druckwasserleitungen in Betrieb genommen.
Diese fördern
Wasser aus dem Brunnen zwischen Hanse- und Speichergracht und sollen
künftig eine gezielte Regulierung des Wasserniveaus in den Grachten
ermöglichen. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten um Verständnis
für die vorübergehenden Einschränkungen.
Drei-Gemeinden-Tauffest am Himmelfahrtstag zieht
wegen Schlechtwetter in die Obermeidericher Kirche
Wegen der angekündigten Schlechtwetterlage feiern die
evangelischen Gemeinden Duisburg Meiderich, Obermeiderich und
Ruhrort-Beeck ihr großes Tauffest am 14. Mai nicht unter freiem
Himmel: Statt wie geplant am Meidericher Kanu Club kommen Gemeinden
und Tauffamilien um 11 Uhr gemeinsam an der evangelischen Kirche in
Obermeiderich, 27 - 29 zusammen.
Auch wenn das Fest nun nach
innen verlegt wird, bleibt ansonsten vieles wie geplant: Es wird
mehrere Taufstationen, Angebote für Kinder sowie Kaffee, Kuchen und
Getränke geben. Das Tauf-Team bereitet alles mit viel Herz vor,
damit die Familien und Gäste einen schönen und besonderen Tag
erleben können, und freut sich mit den drei Gemeinden auf einen
lebendigen Gottesdienst, viele Begegnungen und ein fröhliches Fest
der Taufe.
Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und
www.ruhrort-beeck.de.
Pfingstgottesdienst mit sieben Taufen am und im
Duisburger Wambachsee
Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis feiert auch in
diesem Jahr den traditionellen Open-Air-Gottesdienst am
Pfingstmontag am Duisburger Wambachsee – diesmal mit sechs Taufen.
Zu diesem besonderen Gottesdienst am 25. Mai um 10.30 Uhr auf dem
wunderschönen Gelände des Kanusportvereins, Kalkweg 242, sind nicht
nur die Familien der sieben Täuflinge (im Alter zwischen wenigen
Monaten und 20 Jahren), sondern alle Interessierten ganz herzlich
eingeladen.
Auf dem Gelände ist Platz genug für einen
großen, bunten und ereignisreichen Gottesdienst für alle
Generationen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de.

Früherer
Pfingstgottesdienst am Wambachsee, bei dem Pfarrerin Ute Sawatzki
ein Kind im Wasser taufte und die Eltern es begleiteten (Foto:
www.trinitatis-duisburg.de).
Evangelischer
Kirchenkreis Duisburg: Viele Pfingstgottesdienste und sieben Taufen
am See
Pfingsten feiert die Kirche die Sendung des Heiligen
Geistes. Es wird häufig als Gründungsgeschehen der Kirche
verstanden. Dieser „Geburtstag“ der Kirche wird auch im
Evangelischen Kirchenkreis Duisburg in vielen Gottesdiensten
gefeiert: In manchen werden Jugendliche konfirmiert, in anderen wird
getauft und einige werden ökumenisch gefeiert.
Tradition
haben auch die Pfingstgottesdienste unter freiem Himmel: der
ökumenische am Pfingstmontag, 25. Mai in der offenen Gießhalle im
Landschaftspark Nord – diesmal ist Einlass um 11.30 Uhr -, der
ökumenische Gottesdienst Pfingstmontag am Innenhafen am Garten der
Erinnerung – Beginn ist um 11 Uhr – und der
Pfingstmontagsgottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde
Trinitatis auf dem Gelände des Kanusportvereins am Wambachsee um
10.30 Uhr mit - diesmal sieben - Taufen direkt am und im See.
Angaben zu allen Gottesdiensten gibt es im Internet unter
www.kirche-duisburg.de.
12. Mai: Tag der Pflegenden – Herausforderungen der
Pflege jetzt angehen
Um die pflegerische Versorgung heute und in Zukunft zu
sichern, muss die anstehende Pflegereform die Weichen richtig
stellen und wichtige Entscheidungen treffen.
Um die
Finanzierung der Pflegeversicherung nachhaltig und langfristig zu
stabilisieren, müssen die Einnahmen gestärkt werden. Zentral ist ein
Steuerzuschuss für versicherungsfremde Leistungen. Zusätzlich muss
die Erweiterung der Beitragsbemessungsgrundlage z.B. durch die
Einbeziehung anderer Einkommensarten und eine Anhebung der
Beitragsbemessungsgrenze bei gleichzeitiger Anhebung der
Pflichtversicherungsgrenze geprüft und ein Ausgleich zwischen
privater und sozialer Pflegeversicherung geschaffen werden.
Pflegebedürftige Menschen dürfen dagegen nicht weiter belastet
werden. Der Deutsche Verein hat dem Gesetzgeber wiederholt
empfohlen, die pflegebedingten Eigenanteile ambulant und stationär
effektiv und nachhaltig zu reduzieren.
Zur Entlastung von
Pflegefachpersonen trägt eine konsequente Verringerung nicht
notwendiger Bürokratie bei. „Der Deutsche Verein für öffentliche und
private Fürsorge e.V. hält es für dringend geboten, Berichts- und
Dokumentationspflichten zu vereinfachen und zu minimieren, damit
Pflegefachpersonen dort eingesetzt werden können, wo sie wirklich
gebraucht werden“, so Vorständin Dr. Verena Staats.
Um
pflegende An- und Zugehörige bestmöglich zu unterstützen und zu
entlasten, ist eine zugängliche und verlässliche Beratungsstruktur
vor Ort unerlässlich. Die fachliche Beratung und Begleitung in der
Pflege, die der Zukunftspakt Pflege vorgeschlagen hat, muss dringend
umgesetzt werden. Eine häusliche Versorgung kann so stabilisiert,
Unterstützung- und Entlastungsangebote frühzeitig zugänglich gemacht
und Prävention sowie Rehabilitation rechtzeitig adressiert werden.
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge
e.V. führt am 8. und 9. Oktober 2026 eine Fachtagung zum Thema
„Beratungsstrukturen für ältere und pflegebedürftige Menschen“ in
Hannover durch
mehr Infos und zur
Anmeldung
Innovationsausschuss: Projekteinblicke anlässlich des
Internationalen Tags des Chronischen Erschöpfungssyndroms (ME/CFS)
am 12. Mai
Der Internationale Tag des Chronischen Erschöpfungssyndroms findet
jährlich am 12. Mai statt. Er wurde ins Leben gerufen, um das
Bewusstsein und die Aufmerksamkeit für diese Erkrankung zu stärken.
Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss fördert
auch Forschungsprojekte zu den Themenschwerpunkten ME/CFS und
Long/Post-COVID.
Einblicke in zwei der laufenden Projekte
sind nun auf der Website des Innovationsausschusses veröffentlicht:
Schnellere Diagnose als Hoffnung bei ME/CFS und Post-COVID Oft
dauert es lange, bis Post-COVID und ME/CFS richtig diagnostiziert
werden. Forschende im Projekt DiaMECO untersuchen die Ursachen dafür
– und wie sich dies ändern und damit auch die Versorgung der
Betroffenen verbessern lässt.
Zum vollständigen Projekteinblick BD-LC-PS zielt auf die
systematische Erfassung von Long-COVID Long-COVID betrifft viele
Menschen, doch über die genaue Häufigkeit, Schwere und Verläufe der
Erkrankung ist bislang zu wenig bekannt. Das Projekt BD-LC-PS will
hier Wissenslücken schließen und Grundlagen für eine bessere
Versorgung schaffen.

Inflationsrate im April 2026 bei +2,9 %
Verbraucherpreisindex, April 2026:
+2,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,6 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, April 2026: +2,9 % zum
Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,5 % zum
Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung
des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im April
2026 bei +2,9 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise
insgesamt verstärkt, nachdem sie im März 2026 bereits bei +2,7 %
gelegen hatte. Im Februar 2026 hatte sie noch +1,9 % betragen. So
hoch wie im April 2026 war die Inflationsrate zuletzt im Januar 2024
gewesen.
"Der erneute Anstieg der Energiepreise infolge
des Iran-Kriegs hat im zweiten Monat in Folge die Gesamtteuerung
verstärkt. Besonders der anhaltende Preisdruck bei Kraftstoffen ist
für die Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich spürbar", sagt
Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis).
Gegenüber dem Vormonat März 2026 stiegen die Verbraucherpreise im
April 2026 um 0,6 %.

Energieprodukte verteuerten sich um 10,1 % gegenüber April
2025 Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im April 2026 um 10,1 %
höher als im April 2025. Wie bereits im Vormonat März 2026 (+7,2 %)
erhöhten sich die Energiepreise damit deutlich, während noch im
Februar 2026 ein Preisrückgang von -1,9 % gegenüber dem
Vorjahresmonat zu beobachten war.
Diese Preisanstiege sind
maßgeblich auf die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten und
die dadurch ausgelöste Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt zurückzuführen.
Besonders deutlich verteuerten sich binnen Jahresfrist im April 2026
Kraftstoffe (+26,2 %).
Im Vergleich mit früheren Öl- und
Wirtschaftskrisen zeigt sich, dass die Preissteigerungen für
Energieprodukte unmittelbar nach Beginn des Ukraine-Kriegs deutlich
stärker ausgefallen waren (siehe Pressemitteilung
Nr. N029 vom 7. Mai 2026). Noch stärker als Kraftstoffe
verteuerte sich im April 2026 leichtes Heizöl (+55,1 % gegenüber
April 2025) als Teil der Haushaltsenergie.
Aufgrund des
geringen Anteils von leichtem Heizöl an den Konsumausgaben der
privaten Haushalte war Haushaltsenergie insgesamt mit -0,3 %
allerdings nach wie vor günstiger als im Vorjahresmonat. So blieben
Strom (-4,5 %), Erdgas einschließlich Betriebskosten (-3,0 %) und
Fernwärme (-1,1 %) gegenüber April 2025 weiterhin günstiger.
Dies ist unter anderem auf die bereits seit
Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen
der Bundesregierung zurückzuführen. Die aktuellsten Entlastungen
wie die Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe wirkten sich noch
nicht aus, da sie erst zum 1. Mai 2026 in Kraft traten.

Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit
+1,2 % unterdurchschnittlich Die Preise für Nahrungsmittel lagen
im April 2026 um 1,2 % höher als im Vorjahresmonat (März 2026:
+0,9 %). Preiserhöhungen im April 2026 zeigten sich weiterhin vor
allem bei Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (+6,6 %,
darunter Schokoladen:
+9,7 %). Teurer wurden auch Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte
(+3,7 %), Fleisch und Fleischwaren sowie Obst (beide +3,6 %).
Profitieren konnten die Verbraucherinnen und Verbraucher von
günstigeren Preisen für Speisefette und Speiseöle (-13,9 %,
darunter Butter:
-25,4 %; Olivenöl: -8,9 %). Zudem verbilligten sich Kartoffeln
(-14,4 %) und Molkereiprodukte (-5,6 %), während sich die Preise für
Eier (+14,6 %) deutlich erhöhten.
Inflationsrate ohne
Nahrungsmittel und Energie bei +2,3 % Im April 2026 lag die Inflationsrate
ohne Energie bei +2,2 %, die Inflationsrate ohne Heizöl und
Kraftstoffe betrug +1,9 %. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung
von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation
bezeichnet, lag im April 2026 bei +2,3 %.
Waren verteuerten
sich gegenüber April 2025 um 2,9 % Die Preise für Waren lagen im
April 2026 insgesamt um 2,9 % über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 4,2 % und Gebrauchsgüter
um 0,6 %. Neben Energieprodukten (+10,1 %) und Nahrungsmitteln
(+1,2 %) wurden auch andere Waren teurer, insbesondere alkoholfreie
Getränke (+4,1 %, darunter Kaffee, Tee und Kakao: +11,2 %) und
Tabakwaren (+6,2 %). Preisrückgänge zeigten sich dagegen unter
anderem bei Haushaltsgroßgeräten (-2,4 %) und Geräten der
Unterhaltungselektronik (-6,1 %).

Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um
2,8 % Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt stiegen im April 2026 um 2,8 % gegenüber dem
Vorjahresmonat. Damit lag die Teuerung für Dienstleistungen knapp
unterhalb der Gesamtteuerung. Besonders stark im Vorjahresvergleich
verteuerten sich Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+6,8 %)
sowie die kombinierte Personenbeförderung (+6,2 %).
Auch die
Preise für die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,0 %),
Freizeit- und Kulturdienstleistungen (+3,9 %), Wasserversorgung und
andere Dienstleistungen an der Wohnung sowie
Gaststättendienstleistungen (beide +3,2 %) waren im April 2026
deutlich höher als ein Jahr zuvor. Bedeutsam für die
Preisentwicklung insgesamt blieben im April 2026 die Nettokaltmieten mit
+1,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Nur wenige Dienstleistungen
waren günstiger als im Vorjahresmonat, darunter Pauschalreisen
(-3,5 %).

Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,6 %,
Energie um 2,1 % Gegenüber März 2026 stieg der
Verbraucherpreisindex im April 2026 um 0,6 %. Die Energiepreise
stiegen infolge der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten
binnen Monatsfrist erneut um 2,1 % (März gegenüber Februar 2026:
+7,7 %). Insbesondere beim Kauf von leichtem Heizöl (+4,7 %) und
Kraftstoffen (+4,3 %, darunter Dieselkraftstoff: +6,1 %) mussten die
Verbraucherinnen und Verbraucher einen spürbaren Preisanstieg
hinnehmen.
Die Nahrungsmittelpreise insgesamt stiegen mit
+0,4 % moderat. Teurer waren hier zum Beispiel frisches Gemüse
(+4,4 %) und Kartoffeln (+3,3 %), günstiger hingegen wurde vor allem
frisches Obst (-1,0 %). Auch Flugtickets (-3,2 %) und Pauschalreisen
(-2,9 %) wurden im April 2026 günstiger gegenüber März 2026.
NRW: Anteil der Schulabgänge ohne Abschluss steigt im
Abgangsjahr 2025 auf Zehnjahreshöchststand
* 7.430 bzw. 4,2 % der Schülerinnen und Schüler verließen
eine allgemeinbildende Schule ohne einen Abschluss * Anteil der
Schulabgänge ohne Abschluss im Vergleich zu 2015 um 2,0
Prozentpunkte gestiegen
Im Abgangsjahr 2025 haben 7.430 von insgesamt 178.135
Schülerinnen und Schülern in Nordrhein-Westfalen eine
allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen. Das entspricht
einem Anteil von 4,2 %. Wie das Statistische Landesamt mitteilt,
erreichte der Anteil der Schulabgänge ohne Abschluss damit den
höchsten Stand der vergangenen 10 Jahre.
2015 hatten 2,2 %
aller Abgängerinnen und Abgänger eine allgemeinbildende Schule ohne
Abschluss verlassen. In absoluten Zahlen ist die Zahl der
Schülerinnen und Schüler, die eine Schule ohne Abschluss verlassen
haben, im Vergleich zum Abgangsjahr 2015 um 3.105 gestiegen.
Gleichzeitig sank die Gesamtzahl der Schulabgänge in diesem Zeitraum
um 22.145.

Neuer Artikel von IT.NRW gibt einen detaillierten Einblick
in die Entwicklung der Schulabgänge ohne Abschluss Eine neu
veröffentlichte Kurzanalyse blickt anhand der amtlichen
Statistik im Detail auf die Entwicklung des Anteils der Schulabgänge
ohne Abschluss im Zeitraum von 2015 bis 2025. Diese Analyse zeigt
beispielsweise, dass durchgehend mehr Schüler als Schülerinnen ohne
Abschluss eine allgemeinbildende Schule verließen.
|
Verwaltungsbezirk |
Schulabgänge |
|
insgesamt |
darunter |
|
Abgangszeugnis ohne Abschluss |
|
Anzahl |
in % von Sp. 1 |
|
1 |
2 |
3 |
|
Land Nordrhein-Westfalen |
178 135 |
7 430 |
4,2 |
|
Reg.-Bez. Düsseldorf |
50 285 |
2 285 |
4,5 |
|
Krfr. Stadt Düsseldorf |
5 860 |
225 |
3,8 |
|
Krfr. Stadt Duisburg |
4 535 |
245 |
5,4 |
|
Krfr. Stadt Essen |
5 590 |
250 |
4,5 |
|
Krfr. Stadt Krefeld |
2 450 |
230 |
9,4 |
|
Krfr. Stadt Mönchengladbach |
2 720 |
160 |
5,9 |
|
Krfr. Stadt Mülheim an der Ruhr |
1 690 |
75 |
4,4 |
|
Krfr. Stadt Oberhausen |
1 820 |
125 |
6,9 |
|
Krfr. Stadt Remscheid |
1 230 |
35 |
2,8 |
|
Krfr. Stadt Solingen |
1 645 |
65 |
4,0 |
|
Krfr. Stadt Wuppertal |
3 690 |
225 |
6,1 |
|
Kreis Kleve |
2 800 |
115 |
4,1 |
|
Kreis Mettmann |
4 615 |
170 |
3,7 |
|
Rhein-Kreis Neuss |
4 485 |
120 |
2,7 |
|
Kreis Viersen |
2 855 |
85 |
3,0 |
|
Kreis Wesel |
4 300 |
155 |
3,6 |
Zudem ist der Anteil an Schulabgängen ohne Abschluss
insbesondere unter den ausländischen Abgängerinnen und Abgängern
gestiegen. Im Abgangsjahr 2025 blieben 15,3 % aller ausländischen
Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Abschluss; unter den
deutschen Abgängerinnen und Abgängern lag dieser Anteil bei 2,2 %.
NRW: Zahl der Schwangerschaftsabbrüche auf höchstem Stand
seit 2008
* 2025 gab es 23.545 Schwangerschaftsabbrüche; +0,4 % zum
Vorjahr * 2,7 % der Frauen waren noch minderjährig; 7,9 % waren
40 Jahre oder älter * Medikament Mifegyne® löst Vakuumaspiration
als häufigste Abbruchmethode ab
Für das Jahr 2025 haben Arztpraxen und Krankenhäuser 23.545
Schwangerschaftsabbrüche von Frauen mit Wohnsitz in
Nordrhein-Westfalen gemeldet. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist dies
die höchste Zahl seit 2008 (damals 24.120 Schwangerschaftsabbrüche).
Nach einem Rückgang in den Jahren 2020 und 2021 stieg die
Zahl der Schwangerschaftsabbrüche seit 2022 im Vergleich zum
jeweiligen Vorjahr. Am stärksten war der Anstieg von 2021 auf 2022
mit 13,4 %. In den Folgejahren fiel er mit 3,0 % in 2023, 0,9 % in
2024 und 0,4 % in 2025 deutlich schwächer aus.

Neun von zehn Frauen waren 2025 zwischen 18 und 39
Jahre alt – 2,7 % waren minderjährig Unter den Frauen, die 2025
einen Abbruch vornehmen ließen, waren 640 Minderjährige, das
entspricht einem Anteil von 2,7 % an allen Abbrüchen (2008: 4,8 %).
50 Mädchen waren jünger als 15 Jahre. Neun von zehn Frauen bzw.
89,4 % waren zum Zeitpunkt des Abbruchs 18 bis 39 Jahre alt; die
übrigen 7,9 % waren 40 Jahre oder älter.
Gut die Hälfte der
Frauen bzw. 54,2 % hatte vor dem Abbruch bereits mindestens ein Kind
geboren. Von diesen 12.760 Frauen hatten 3.040 bereits drei oder
vier Kinder. Weitere 520 Frauen hatten vor dem
Schwangerschaftsabbruch fünf oder mehr Kinder.
Bei rund der
Hälfte der Fälle erfolgte der Eingriff vor der siebten
Schwangerschaftswoche In 51,2 % der Fälle erfolgte der
Schwangerschaftsabbruch vor der siebten Schwangerschaftswoche.
29,8 % aller Schwangerschaften wurden ab der siebten und vor der
neunten Woche abgebrochen. 15,7 % der Schwangerschaftsabbrüche
wurden ab der neunten und vor der zwölften Woche durchgeführt.
95,6 % der Abbrüche erfolgten im Anschluss an
die gesetzlich vorgeschriebene Beratung. Indikationen aus
medizinischen Gründen oder aufgrund von Sexualdelikten waren in
4,4 % der Fälle die Begründung für den Abbruch. Mit 97,3 % wurden
die meisten Schwangerschaftsabbrüche ambulant in Arztpraxen
und Krankenhäusern durchgeführt; 2,7 % der Eingriffe erfolgten
stationär in Krankenhäusern.
Erstmals wurden 2025 die
meisten Schwangerschaftsabbrüche bzw. 42,9 % mit dem Medikament
Mifegyne® durchgeführt, gefolgt von der Vakuumaspiration mit 38,2 %,
die bis 2024 am häufigsten angewandt wurde.
„Gemeinsam stark, gemeinsam retten“: Duisburg
wirbt um Nachwuchs für die Freiwillige Feuerwehr
Die Stadt Duisburg und die Freiwillige
Feuerwehr starten die neue Nachwuchskampagne „Gemeinsam stark,
gemeinsam retten“. Ziel ist es, mehr Menschen für ein Ehrenamt bei
der Freiwilligen Feuerwehr zu gewinnen. Besonders angesprochen sind
Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die sich für die Sicherheit
in Duisburg engagieren möchten.
Die Kampagne läuft vor allem
online über Social Media und die Internetseite
duisburg.de/starkretten. Ergänzend werden Plakate und Flyer
eingesetzt. Im Mittelpunkt stehen Menschen aus der Freiwilligen
Feuerwehr, die zeigen, was das Ehrenamt ausmacht: Teamgeist,
Verantwortung, Ausbildung, Kameradschaft und der Wille, anderen zu
helfen.

In kurzen Videos und Sharepics erklären sie, warum sie mitmachen und
zeigen zum Beispiel auch, wie das Ehrenamt in ihren Alltag passt.
„Die Freiwillige Feuerwehr steht für gelebten Zusammenhalt in
unserer Stadt“, sagt Martin Murrack, Stadtdirektor und
Feuerwehrdezernent der Stadt Duisburg.
„Die Mitglieder
engagieren sich neben Beruf, Familie und Alltag für andere Menschen.
Wer sich hier einbringt, übernimmt Verantwortung, lernt viel dazu
und wird Teil einer starken Gemeinschaft. Genau dafür wollen wir mit
der Kampagne neue Menschen gewinnen.“
Die Freiwillige
Feuerwehr ist ein wichtiger Bestandteil der Gefahrenabwehr in
Duisburg. Sie unterstützt unter anderem bei Bränden, technischer
Hilfeleistung, im Katastrophenschutz und in besonderen Einsatzlagen.
Auch Ausbildung, Übungen, Gerätepflege, Organisation und
unterstützende Aufgaben gehören dazu. Je nach persönlichem Profil
sind für die Ehrenamtler zudem Tätigkeiten außerhalb des klassischen
Einsatzdienstes möglich, etwa in Logistik, Verpflegung, Fernmelde-
und Kommunikationswesen oder Nachwuchsarbeit.
Philipp
Bergmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg, sagt über die enge
Zusammenarbeit von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr: „Die
Freiwillige Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil der
Gefahrenabwehr in Duisburg. Während die Berufsfeuerwehr rund um die
Uhr die sofortige Hilfe sicherstellt, leisten die Einheiten der
Freiwilligen Feuerwehr in ihren Stadtteilen einen wichtigen Beitrag
zu einer schnellen und leistungsfähigen Gefahrenabwehr. Darüber
hinaus stärken die ehrenamtlichen Kräfte mit großem Engagement,
hoher Fachkompetenz und moderner Technik die Einsatzbereitschaft der
Feuerwehr Duisburg. Insbesondere bei größeren oder länger
andauernden Einsatzlagen sowie im Katastrophenschutz ist ihre
Unterstützung von besonderer Bedeutung – auch über die Stadtgrenzen
hinaus.“
Auch Sven van Loenhout, Sprecher der Freiwilligen
Feuerwehr Duisburg, wirbt für den Einstieg: „Der erste Schritt ist
oft der schwerste. Doch mit unserer Ausbildung wird aus Unsicherheit
schnell Können. Mit Motivation, Zuverlässigkeit und Teamgeist erlebt
man bei uns viel Spaß und echte Gemeinschaft.“
Gesucht
werden Menschen, die Verantwortung übernehmen möchten und Lust auf
Teamarbeit haben. Feuerwehrerfahrung ist für den Einstieg nicht
erforderlich. Interessierte erhalten auf www.duisburg.de/starkretten
weitere Informationen zur Kampagne, zu den Einstiegsmöglichkeiten
und zur Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg.
Mehr Komfort für Fahrgäste: Bahnhaltestelle „Kulturstraße“ wird
barrierefrei
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
(DVG) arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der
Modernisierung der Infrastruktur für einen zukunftsfähigen und
klimafreundlichen und nachhaltigen ÖPNV. In den vergangenen Jahren
haben DVG und Stadt bereits viel erreicht.
Die DVG baut nun
gemeinsam mit der Stadt Duisburg die Stadtbahnhaltestelle
„Kulturstraße“ der Linie U79 in Duisburg-Wanheimerort barrierefrei
aus. Der neue Hochbahnsteig bietet den Fahrgästen wesentlich mehr
Komfort und erleichtert vor allem mobilitätseingeschränkten
Fahrgästen den Ein- und Ausstieg. DVG und Stadt Duisburg investieren
damit weiter in die Infrastruktur und in einen modernen,
zukunftsfähigen ÖPNV.
Die vorhandenen niedrigen
Seitenbahnsteige werden durch einen 60 Meter langen, auf
Einstiegshöhe der Stadtbahnfahrzeuge liegenden, Mittelbahnsteig
(Hochbahnsteig) ersetzt. Die Haltestelle wird in den südlich
angrenzenden (geraden) Streckenabschnitt verschoben, da ein
barrierefreier Ausbau in der heutigen Lage nicht möglich ist. Im
Zuge dessen erneuert die DVG die Gleis- und Fahrleitungsanlagen auf
einer Strecke von etwa 330 Metern sowie die Wartehallen und die
technische Ausrüstung der Haltestelle.

Bildquelle: Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG
Der neue Mittelbahnsteig und
die Wege zur Haltestelle erhalten ein taktiles Leitsystem für
Menschen mit Sehbehinderung. Der Baubeginn ist für Ende Mai 2026
geplant. Die Bauzeit soll voraussichtlich fünf Monate dauern, so
dass Ende Oktober die neue Haltestelle in Betrieb genommen werden
kann. Die DVG versucht die Einschränkungen für die Fahrgäste so
gering wie möglich zu halten.
Die Bahnen fahren weiterhin,
jedoch nur auf einem Gleis und ohne Halt an der Haltestelle
„Kulturstraße“. An zwei Wochenenden (voraussichtlich Ende Mai und
Ende Oktober) sowie an neun Tagen in der zweiten Juli-Hälfte sind
umfangreiche Gleis- und Fahrleitungsarbeiten geplant.
In
diesen Zeiträumen werden Ersatzbusse fahren. Die DVG wird darüber
noch separat informieren. Der Umbau der Haltestelle kostet etwa
sechs Millionen Euro. Davon werden rund 95 Prozent gefördert. Die
restlichen Kosten trägt die Stadt Duisburg als Eigentümerin der
Stadtbahnanlagen.
Mit Spargelprinzessin und Paella:
Zweites Marktfest am Samstag in Hochemmerich
Weil die erste Ausgabe des Fests trotz schlechten Wetters sehr
erfolgreich war, lädt Marktveranstalter Duisburg Kontor zusammen mit
den Händlern am Samstag erneut zum Marktfest ein. Zu Beginn des
Jahres war der Hochemmericher Wochenmarkt neu aufgestellt worden.
Bei Kunden und Händlern kommt die neue Struktur seither gut an.
Am kommenden Samstag gibt’s dort von 8 Uhr bis 13 Uhr viel zu
entdecken. Neben Treue- und Rabattaktionen wird frische Paella
angeboten. Highlight ist der Wettbewerb im Spargelschälen, der von
der Walbecker Spargelprinzessin Moni und ihrem Grenadier begleitet
wird. Beim Glücksrad geht es um Spaß für die Großen und Kleinen.
Kinder können sich außerdem schminken lassen und sich auf einen
Ballonkünstler freuen.

Spargelprinzessin Moni mit ihrem Grenadier
Ehepaar Mercator führt durch die „Mercator-Schatzkammer“
Zu einer besonderen Führung lädt das
Kultur- und Stadthistorische Museum am Sonntag, 17. Mai, um 15 Uhr
in die Räumlichkeiten am Johannes- Corputius-Platz 1 im Innenhafen
ein: Roland Wolf und Margret Stohldreier mimen an diesem Tag Gerhard
Mercator und seine Frau Barbara Schellekens.
Gemeinsam
führen die beiden durch die „Mercator-Schatzkammer“ und geben
Einblicke in ihr Leben – zwischen Gelehrtenstube, Werkstatt und
lebhaftem Familienalltag mit sechs Kindern und zahlreichen
Studenten. Während Gerhard von seinen bahnbrechenden Arbeiten
berichtet, schildert Barbara ihre Sicht auf die Dinge – mit
persönlichen Anekdoten und überraschenden Hintergrundinformationen.
Die Gäste erfahren nicht nur einiges über Mercators Werke,
sondern lernen auch den Menschen und seine Familie kennen. Die
Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene
4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen 2 Euro. Das
vollständige Programm und weitere Informationen sind unter
http://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.
Konfirmation in Hamborn
Ein Jahr lang haben 36 Jugendliche aus der
Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde und der Evangelischen Gemeinde
Hamborn zusammen den Konfirmationsunterricht besucht. Nachdem
Pfarrerin Anja Humbert und Diakonin Nicole Ender vor zwei Wochen 24
Jugendliche aus dieser Gruppe in der Kreuzeskirche einsegneten,
folgte jetzt am Sonntag die Konfirmationsfeier von 12 Jugendlichen
in der Hamborner Friedenskirche.
Beide Gottesdienste waren
gleich, bis hin zur Musik vom Chor „Vielklang“ und dem Klavierspiel
von Konfirmandin Neele Czarnecki. Für beide gab es auch jetzt viel
Applaus. Und auch bei dieser festlichen Feier gab Pfarrerin Humbert
den Konfis einen Wunsch von Herzen mit auf den Weg: „Denkt immer
daran: Der Mensch sieht was vor Augen ist. Gott aber sieht das Herz
an!“

Jugendliche nach ihrer Konfirmation am 10. Mai 2026 vor der
Hamborner Friedenskirche - mit Pfarrerin Humbert (links) und
Gemeindepädagogin Enders (rechts), Foto: Stefanie Mendel-Langenbach.
Mozarts Zauberflöte in der Meidericher Kirche
Blockflötenkonzert mit Wissenswertem und Bildergeschichten
Anlässlich des 20jährigen Bestehens von „pro doMMo e.V.“ lädt der
Förderverein in diesem Jahr zu einer weiteren kurzweiligen
Veranstaltung in die Meidericher Kirche, Auf dem Damm, deren Erhalt
er mit den Spenden zu diesem Konzert unterstützt: Am 21. Mai ist um
19.30 Uhr eine 30 Personen starke Gruppe von Blockflötistinnen zu
hören.
Sie möchten mit dem Spiel und Klang der zwischen 40
cm und 210 cm großen Instrumenten das Publikum verzaubern – und zwar
wie passend, zum Thema Mozarts „Zauberflöte“. Die gemischte Gruppe
aus VHS Blockflötenensemble und Blockflöten Ensemble St. Maximilian
Ruhrort wird unterstützt von Pianistin Gabriele Winterscheidt.
Die Gesamtleitung hat Birgit Jacobs. Dabei erklingen nicht nur
bekannte Melodien aus dem weltberühmten Werk; auch Texte und Bilder
berichten von der einzigartigen Oper. Der Eintritt ist frei, eine
Spende gerne gesehen. Die Kirche ist barrierefrei zugänglich. Infos
zur Veranstaltung und zum Förderverein gibt es unter
www.prodommo.de.

Blockflötenkonzert in der Meidericher Kirche, Auf dem Damm (Foto:
pro doMMo e.V.; Archiv).
Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und
Wanheimerort Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt
alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der
Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum
Mitmachen ein.
Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am
20. Mai 2026 um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz
1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 21. Mai 2026
um 15 Uhr im Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45.
Auf
dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und
Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse. Die
Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes
gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem
zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen
zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet
Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder.
Tag der Kinderbetreuung am 11. Mai 2026
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
hebt gesellschaftliche Bedeutung der Arbeit pädagogischer Fachkräfte
und Kindertagespflegepersonen hervor.
Bundesweit sorgen über
800.000 Kita-Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen jeden Tag
dafür, dass Kinder bestmöglich gefördert werden und ihre Eltern
Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren können.
Der
Deutsche Verein (DV) setzt sich seit vielen Jahren für die
Sicherstellung und Weiterentwicklung dieses für Kinder und ihre
Familien, aber auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die
Wirtschaft so zentralen Infrastrukturangebotes ein. Ohne die Arbeit
und das Engagement der Erzieher*innen und Kindertagespflegepersonen
in den Einrichtungen und Kindertagespflegestellten wäre eine kind-,
familien- und sozialraumorientierte Erziehung, Bildung und Betreuung
unmöglich.
DV-Vorständin Dr. Verena Staats betont:
„Pädagogische Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen sind echte
Multitalente: Sie begleiten die Kinder beim Spielen und Lernen,
trösten in allen Lebenslagen und sind Vertrauenspersonen und
Vorbilder zugleich. Mit ihrer wertvollen Arbeit leisten sie einen
wichtigen Beitrag für das unbeschwerte Aufwachsen unserer Kinder.“
Der Tag der Kinderbetreuung soll dazu beitragen, der
außerfamiliären Kindertagesbetreuung in Deutschland den Stellenwert
zu verleihen, der ihr zusteht. Der Aktionstag wurde 2012 ins Leben
gerufen und findet seitdem jährlich statt. Seit 2017 wird der Tag
der Kinderbetreuung von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung
koordiniert. Weitere Informationen gibt es unter
www.tag-der-kinderbetreuung.de.
Aktionstage bieten ein buntes Programm in Duisburg-Marxloh
Zu den „Aktionstagen“ lädt das Quartiersmanagement Marxloh
alle Interessierten auf den August-Bebel-Platz im Stadtteil ein. Sie
laufen am Dienstag, 12. Mai, von 11 bis 18 Uhr sowie am Mittwoch,
13. Mai, von 14 bis 19 Uhr und stehen unter dem Motto „Zwei Tage,
ein Stadtteil, ein belebter Platz“.
Vor Ort erwartet die
Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Rahmenprogramm sowie
aktuelle Informationen aus dem Modellvorhaben „Stark im Norden“. An
den Aktionstagen haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit,
den August-Bebel-Platz aus einer neuen Perspektive zu erleben.
Durch die geplante Umgestaltung im Rahmen des Modellvorhabens
„Stark im Norden“ soll sich der Platz in Zukunft zu einem modernen,
attraktiven und nachhaltigen Ort entwickeln, der zum Verweilen und
Spielen einlädt. Für Kinder und Jugendliche gibt es zahlreiche
Mitmachaktionen wie eine Kooperation mit dem Spiel- und
Beteiligungsmobil der Stadt Duisburg, Pflanzaktionen oder kreative
Mal- und Bastelangebote.
Das Programm wird durch Beiträge zu
Umwelt- und Klimathemen von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg sowie
der Stabsstelle Klimaschutz ergänzt. Darüber hinaus beteiligen sich
zahlreiche weitere Akteure aus dem Stadtteil an den Aktionstagen,
beispielsweise die Duisburger Werkkiste, die AWO-Integration und der
FIB Duisburg e.V.
Die Aktivitäten an diesen Tagen finden am
Mittwochabend mit einem musikalischen Beitrag ihren Abschluss. Die
Veranstaltung findet im Rahmen des Tags der Städtebauförderung 2026
statt. In diesem Rahmen präsentieren teilnehmende Kommunen in ganz
Deutschland ihre Projekte, die mit Unterstützung von
Städtebaufördermitteln umgesetzt werden.

NRW: 3,2 Millionen Menschen waren 2025 armutsgefährdet
* 17,8 % der Menschen in NRW waren 2025 von Armut bedroht
* Fast die Hälfte der Erwerbslosen ist betroffen * Junge
Menschen sind überdurchschnittlich oft betroffen
Rund 3,2 Millionen Personen in Nordrhein-Westfalen waren im
Jahr 2025 von relativer Einkommensarmut betroffen. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, entspricht das einer
Armutsgefährdungsquote von 17,8 %. Im Jahr 2024 lag dieser Wert bei
18,1 %. Als armutsgefährdet gelten Menschen, die weniger als 60 %
des mittleren bedarfsgewichteten Haushaltseinkommens (sogenanntes
Nettoäquivalenzeinkommen) zur Verfügung haben.
Im Jahr 2025
galt somit ein Einpersonenhaushalt in Nordrhein-Westfalen mit
weniger als 1.317 Euro netto pro Monat als von Armut bedroht.
Höchstes Armutsrisiko in der Region Dortmund Die höchste
Armutsgefährdungsquote in Nordrhein-Westfalen wurde mit 20,9 % für
die Raumordnungsregion Dortmund berechnet. Darauf folgten die
Raumordnungsregionen Duisburg/Essen mit 20,8 % und Emscher-Lippe mit
20,5 %.
Die niedrigste Armutsgefährdungsquote gab es mit
13,3 % in der Raumordnungsregion Siegen. Die nächsthöheren Quoten
fanden sind in den Regionen Arnsberg mit 14,5 % und Bonn mit 14,6 %.
• Knapp die Hälfte der Erwerbslosen von Armut bedroht
Fast die Hälfte der Erwerbslosen (48,4 %) war 2025 von relativer
Einkommensarmut betroffen. Das betraf rund 190.000 Personen. Die
Armutsgefährdungsquote der Erwerbstätigen war mit 8,6 % demgegenüber
deutlich geringer; absolut betrachtet war die Zahl der
armutsgefährdeten Menschen unter den Erwerbstätigen mit rund 772.000
Personen jedoch fast fünfmal so hoch.

Unter den Nichterwerbspersonen, also Personen, die nicht für
die Aufnahme einer Arbeit zur Verfügung stehen, wiesen Rentnerinnen
und Rentner sowie Pensionärinnen und Pensionäre mit 18,4 % die
niedrigste Armutsgefährdungsquote auf. Bei sonstigen
Nichterwerbspersonen im Alter von mindestens 18 Jahren war die
Armutsgefährdungsquote mit 46,2 % mehr als doppelt so hoch.
Zu den sonstigen Nichterwerbspersonen zählen hier alle Personen ab
18 Jahren, die ihren überwiegenden Lebensunterhalt nicht aus einer
Rente oder Pension beziehen. Das sind beispielsweise Hausfrauen und
Hausmänner, ältere Menschen ohne Rente bzw. Pension oder Studierende
ohne Nebenjob.
•Lediglich 8,1 % der Menschen mit hohem Bildungsabschluss
waren von Armut bedroht Ein weiterer Faktor für die Häufigkeit von
relativer Einkommensarmut ist die Qualifikation: Hat die Person mit
dem höchsten Einkommen im Haushalt maximal einen Abschluss der
Sekundarstufe I (z. B. Haupt- oder Realschulabschluss), so lag das
Armutsrisiko bei 42,2 %, gegenüber 8,1 % bei einem hohen
Bildungsabschluss (z. B. Studium).
• Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
überdurchschnittlich häufig von Armut betroffen Sowohl Kinder
und Jugendliche unter 18 Jahren als auch junge Erwachsene im Alter
von 18 bis 24 Jahren waren 2025 zu einem überdurchschnittlich hohen
Anteil von relativer Einkommensarmut betroffen. So lebte knapp jede
vierte minderjährige Person in einem einkommensarmen Haushalt
(23,4 %).
Bei den jungen Erwachsenen traf dies auf 25,3 %
zu. Beide Gruppen zusammen machten mit rund 1,0 Millionen Menschen
ein Drittel der armutsgefährdeten Personen aus. Menschen im Alter
von 50 bis 64 Jahren waren mit 13,5 % am seltensten von relativer
Einkommensarmut betroffen. Diese und weitere Ergebnisse zum Thema
Armut finden Sie auch im Internet auf unserer Themenseite
Armut.
11,7 % der Bevölkerung in Deutschland
lebten 2025 in überbelegten Wohnungen
• Besonders betroffen waren ausländische Erwachsene (30,8 %)
• Überbelegungsquote in Städten (16,9 %) dreimal so hoch wie in
ländlichen Gebieten (5,5 %)
Die Suche nach geeignetem und
bezahlbarem Wohnraum wird für viele immer schwerer. Das gilt vor
allem für jene, die mehr Platz brauchen. 11,7 % der Bevölkerung in
Deutschland lebten 2025 in überbelegten Wohnungen, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) nach Endergebnissen der Erhebung
zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) mitteilt.
Die Überbelegungsquote ist innerhalb von fünf
Jahren kontinuierlich gestiegen: Im Jahr 2020 hatten noch 10,2 % der
Menschen hierzulande in Wohnungen gelebt, die für die Zahl der
Personen zu wenig Zimmer hatten.
Ausländische Bevölkerung ab
18 Jahren knapp fünfmal so häufig in überbelegten Wohnungen wie
deutsche Erwachsene Erwachsene mit ausländischer Staatsangehörigkeit
zählen zu den besonders von Überbelegung betroffenen Gruppen: In der
ausländischen Bevölkerung ab 18 Jahren war der Anteil in
überbelegten Wohnungen 2025 mit 30,8 % knapp fünfmal so hoch wie
unter deutschen Staatsangehörigen ab 18 Jahren (6,7 %).
Auch
armutsgefährdete Menschen (27,4 %) zählen zu den besonders
betroffenen Gruppen. Haushalte mit Kindern häufiger betroffen Wer in
einem Haushalt mit Kindern lebt, war 2025 mit 17,6 %
überdurchschnittlich betroffen. Menschen in Haushalten ohne Kinder
lagen mit 7,2 % unter dem Durchschnitt (11,7 %).
Unter den
Haushalten mit Kindern waren zwei Erwachsene mit mindestens drei
Kindern (32,1 %) sowie Alleinerziehende und deren Kinder (29,6 %)
mit am stärksten von beengten Wohnverhältnissen betroffen. Unter den
Haushalten ohne Kinder lebten zwei Erwachsene (3,3 %) 2025 anteilig
am seltensten in überbelegten Wohnungen. Unter Alleinlebenden war
die Quote mit 12,6 % deutlich höher.
Gemäß EU-SILC-Definition gilt die Wohnung
eines Einpersonenhaushalts als überbelegt, wenn es nicht mindestens
zwei Zimmer, also etwa ein getrenntes Wohn- und Schlafzimmer gibt.

Auch bei der Betrachtung der Bevölkerung nach Alter zeigt
sich, dass der Wohnraummangel häufig Kinder und Jugendliche
betrifft: Unter Minderjährigen lag der Anteil derjenigen, die in
Wohnungen mit zu wenig Zimmern lebten, 2025 bei 19,0 %. Am
seltensten waren ältere Menschen ab 65 Jahren (3,1 %) von
Überbelegung betroffen.
In Städten lebten 16,9 % der
Menschen 2025 in überbelegten Wohnungen Die Überbelegungsquoten 2025
machen zudem deutlich, dass Wohnraum vor allem in Städten knapp ist.
So war der Anteil der Menschen in überbelegten Wohnungen in größeren
Städten (16,9 %) deutlich höher als in Vororten und kleineren
Städten (9,6 %) und dreimal so hoch wie in ländlichen Gebieten
(5,5 %).

Überbelegungsquote im EU-Schnitt höher als in Deutschland Im
EU-Durchschnitt lag die Überbelegungsquote laut EU-Statistikbehörde
Eurostat 2025 mit 16,8 % höher als in Deutschland (11,7 %). In
Rumänien (40,4 %) und Lettland (38,9 %) lebten anteilig die meisten
Menschen in überbelegten Wohnungen, in Zypern (2,2 %) und den
Niederlanden (4,1 %) die wenigsten.
Vor 10 Jahren: Ihre Ideen, unsere Stadt: Leitbildprozess
wurde bei der Ideenwerkstatt in Duisburg-Süd erfolgreich
fortgesetzt Mit der ersten Ideenwerkstatt
in einem Stadtbezirk ist der Duisburger Leitbildprozess
erfolgreich in seine zweite Phase getreten. Knapp 100
Bürgerinnen und Bürger folgten im Bezirk Süd der Einladung
in die Hüttenschänke Krupp Mannesmann in
Duisburg-Hüttenheim. Nach einer kurzen Begrüßung
durch Oberbürgermeister Sören Link und Peter Gasse,
Geschäftsführer Personal HKM, diskutierten die Teilnehmer,
moderiert von Jürgen Anton und Bianca Bendisch von der
Kommunikationsagentur IKU, engagiert und konzentriert
über die Stärken und Schwächen, Chancen, Potenziale und
Herausforderungen Duisburgs. Erstmals flossen hierbei auch
die besonderen Belange des Bezirks Süd ein.
Oberbürgermeister Sören Link, der sich intensiv an den
Gesprächen beteiligte, zeigte sich sehr erfreut über den
Verlauf des Abends: „Ich war vorher sehr gespannt auf die
Resonanz und die Diskussionen. Meine Erwartungen wurden,
wie auch bei der Auftaktveranstaltung in der
Mercatorhalle, übertroffen. Auch im Duisburger Süden haben
sich die Bürgerinnen und Bürger mit viel Herz, aber auch
Verstand am Diskussionsprozess beteiligt. Das finde ich
klasse. Ich bin nun zuversichtlich, dass sich dies in den
Veranstaltungen in den anderen Bezirken fortsetzen wird.“
Stabsstellenleiterin Birgit Nellen: „Die Ergebnisse
der ersten Ideenwerkstatt werden nun ausgewertet und in
den nächsten Tagen auf unserer Internetseite
veröffentlicht.“ Die nächste Ideenwerkstatt findet
im Bezirk Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen am 24. Mai um 18
Uhr im Casino Bliersheim auf der Bliersheimer Straße 83 in
Duisburg-Rheinhausen statt. Was macht Duisburg aus, wo
liegen die Stärken und welche Perspektiven und
Fragestellungen sehen die Duisburger für die Zukunft? Bei
der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger
eingeladen, diese Fragen zu diskutieren. „Ihre Ideen,
unsere Stadt.“ bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten
ein lebendiges und authentisches Leitbild für Duisburg zu
entwickeln. Zentraler Bestandteil sind die
Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtteilen. Im
persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen
auf Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen
unter www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei
Twitter unter dem Hashtag #IdeenDu verfolgt werden.
Sämtliche Anregungen und Hinweise werden ausgewertet und
gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird anschließend ein
Leitbild für Duisburg entwickelt.
Anmeldungen für die Ideenwerkstätten sind möglich
unter 94000 (Call Duisburg), online unter
www.ideen-fuer-duisburg.de oder im Bürgerservicebüro des
entsprechenden Bezirksamts.
Christi Himmelfahrt: Änderungen bei Abfuhrterminen und den
Recyclinghöfen
Rund um Christi Himmelfahrt kommt es in Duisburg zu
Änderungen bei der
Abfallentsorgung. Aufgrund des Feiertags am Donnerstag, 14.
Mai 2026, verschieben sich die Leerungstermine jeweils um einen Tag
nach hinten. Die Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg
bleiben am Feiertag geschlossen.
Die Terminverschiebungen im
Überblick: Freitag, 15. Mai 2026, statt Donnerstag, 14. Mai 2026
Samstag, 16. Mai 2026, statt Freitag, 15. Mai 2026
Wer seinen
persönlichen Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im
Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. Dank der
Erinnerungsfunktion in der App werden Nutzerinnen und Nutzer
rechtzeitig über alle Terminänderungen informiert. In der gedruckten
Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der
Wertstofftonne bereits berücksichtigt.
Recyclinghöfe bleiben
geschlossen Alle vier Duisburger Recyclinghöfe bleiben am
Donnerstag, den 14. Mai 2026, geschlossen. Ab Freitag, 15. Mai 2026,
gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
Kundenservicecenter Zusätzlich ist das Kundenservicecenter der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg wegen der Feiertagsregelung
ausnahmsweise auch am Samstag, 16. Mai 2026, erreichbar. Bürgerinnen
und Bürger können sich dort von 8 bis 13 Uhr unter der Rufnummer
0203 283-4000 melden. An den übrigen Werktagen gelten weiterhin die
gewohnten Servicezeiten von montags bis freitags, jeweils von 7 bis
17 Uhr.
„Platz gemacht!“: Besondere Führung durch das
Wasserviertel Zu einer Außenführung durch
das Wasserviertel als Teil der Sonderausstellung „Platz gemacht!“
lädt das Stadtarchiv Duisburg am Dienstag, 12. Mai, um 17 Uhr ein.
Los geht es vor dem Stadttheater in der Innenstadt. Im Fokus der
Führung stehen ausgewählte Bauprojekte und städtebauliche
Entwicklungen der 1920er- und 1930er-Jahre, die das Wasserviertel
bis heute prägen.
Anhand prägnanter Beispiele werden die
Rolle bedeutender Architekten und die architektonische Gestaltung
dieser Zeit in den Blick genommen. Die Außenführung bietet einen
Überblick über die Entwicklung des Viertels und ordnet einzelne
Bauwerke in ihren historischen Kontext ein. Dabei werden auch
übergeordnete Fragen zur Stadtentwicklung und zur Funktion
repräsentativer Architektur thematisiert.
Die Führung
übernimmt Dr. Marius Lange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im
Stadtarchiv Duisburg und Mitkurator der Ausstellung. Die Teilnahme
an der Führung im öffentlichen Straßenraum ist kostenfrei und
erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das gesamte Begleitprogramm zur Ausstellung „Platz gemacht!“ ist
unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Richtfest für die Erweiterungsneubauten an der
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule
Am 13. Mai 2026 um 12.00 Uhr findet an der
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule an der Hamborner Straße
274-278 mit der Stadt Duisburg, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg
(WBD) und der Schulbaugesellschaft Duisburg (SD) findet um 12.00 Uhr
das Richtfest für die Erweiterungsneubauten der
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule statt.
Mit dem
Richtfest nimmt der neue Schulstandort sichtbar Gestalt an: Es
entstehen ein moderner Cluster-Neubau mit rund 7.300 m² sowie ein
Verwaltungsgebäude mit etwa 1.600 m², die gemeinsam den wachsenden
Raumbedarf der Schule decken.
Die Neubauten schaffen
zeitgemäße Lern- und Arbeitsbedingungen und bilden die Grundlage für
die weitere Entwicklung des Schulstandorts. Nach der geplanten
Fertigstellung im Sommer 2027 folgen die Sanierung des
Bestandsgebäudes sowie die Neugestaltung des Schulhofs.
„Offener Roboter-Treff“ in der
Bibliothek Homberg-Hochheide Die Bibliothek
Homberg-Hochheide, Ehrenstraße 20, lädt am Mittwoch, 13. Mai, von 16
bis 17 Uhr zum „Offenen Roboter-Treff“ ein. Kinder ab fünf Jahren
haben dort die Möglichkeit, spielerisch in die Welt der
Programmierung und Robotik einzutauchen.
Der „Offene
Roboter-Treff“ richtet sich an junge Tüftlerinnen und Tüftler, die
Freude am Ausprobieren haben, sich für Technik begeistern oder schon
immer einmal Roboter programmieren wollten. In entspannter
Atmosphäre können erste Erfahrungen gesammelt, eigene Ideen
umgesetzt und neugierig Fragen gestellt werden.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – der Spaß am
Entdecken steht im Vordergrund. Das Angebot ist kostenlos und offen
für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Brückentag 15. Mai und Erreichbarkeit der Stadt Duisburg
Die Stadtverwaltung Duisburg ist am Freitag, 15. Mai (Brückentag
nach Christi Himmelfahrt), nur eingeschränkt erreichbar. Einzelne
Dienststellen sind von dieser Regelung ausgenommen – wie
beispielsweise der Notruf der Feuerwehr und der Städtische
Außendienst. Das telefonische Servicecenter „Call Duisburg“ ist nur
mit einem eingeschränkten Notdienst besetzt.
Die
Bürgerservicestationen, das Amt für Soziales und Wohnen, das Amt für
Schulische Bildung, das Amt für Rechnungswesen und Steuern, das Amt
für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz, das Umweltamt, der
Innendienst des Bürger- und Ordnungsamtes, die Ausländerbehörde, die
Einbürgerungsbehörde, das Straßenverkehrsamt, alle Dienststellen im
Stadthaus (wie beispielsweise zur Erteilung von Parkausweisen und
Katasterauskünfte) sowie in großen Teilen das Jugendamt, das
Stadtarchiv, das Institut für Jugendhilfe und das Standesamt sind am
Brückentag nicht erreichbar.
Eheschließungstermine vom
Standesamt, die für diesen Tag vereinbart wurden, finden statt.
Bestatter können sich erst am Montag, 18. Mai, für die Beurkundung
von Sterbefällen und Ausstellung von Leichenpässen an das Standesamt
wenden.
Die städtischen Kindertageseinrichtungen sowie die
Schulen sind von den Betriebsferien an diesem Tag nicht betroffen.
Einige Einrichtungen haben jedoch bereits im Vorfeld die Schließung
für diesen Tag eingeplant.
Die Zentralbibliothek auf der
Steinschen Gasse ist am Freitag, 15. Mai, und Samstag, 16. Mai, zu
den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Open Libraries in Beeck, Neumühl,
Wanheimerort und Vierlinden stehen Kundinnen und Kunden mit gültigem
Ausweis an allen Tagen, auch am Feiertag, wie gewohnt zur Verfügung.
Alle anderen Zweigstellen der Bibliothek bleiben geschlossen.
Der Bücherbus fährt an diesem Tag nicht. Das Online-Angebot der
Stadtbibliothek kann mit einem gültigen Bibliotheksausweis
uneingeschränkt genutzt werden. Die städtischen Bäder, das Museum
der Deutschen Binnenschifffahrt sowie das Kultur- und
Stadthistorische Museum haben an diesem Tag wie gewohnt geöffnet.
Der Unterricht an der Volkshochschule findet statt; die
Geschäftsstelle bleibt jedoch geschlossen. Die Musik- und
Kunstschule ist am Brückentag geöffnet, auch hier findet der
Unterricht statt. Die gesamte Stadtverwaltung ist ab Montag, 18.
Mai, wieder wie gewohnt erreichbar.
An Brückentagen können
durch den Abbau von Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub oder
Freizeitausgleich sowie die Reduzierung von Energiekosten weitere
Einsparungen zur Haushaltskonsolidierung erzielt werden. Durch
die CO2-Reduzierung (Strom, Pendelverkehr) ergeben sich auch
positive Effekte für die Umwelt. Wichtiger Hinweis zur
Erreichbarkeit und dem Besuch von städtischen Einrichtungen: Die
Kontaktdaten der Dienststellen sind auf der Internetseite der Stadt
Duisburg unter www.duisburg.de einsehbar oder können telefonisch
unter (0203) 94000 über Call Duisburg erfragt werden.
Viele
Anliegen lassen sich auch online erledigen. Eine Übersicht hierzu
gibt es auf der städtischen Internetseite unter dem Stichwort
„Bürgerportal“. Eine Online-Terminvergabe im Bereich der
Bürgerservicestationen ist ausschließlich unter
www.duisburg.de/termine möglich.
Sommerferienbetreuung für Grundschulkinder Das
Amt für Schulische Bildung bietet in Kooperation mit den
Ganztagsträgern in den ersten drei Wochen der Sommerferien, vom 20.
Juli bis 7. August, wieder kostenlose Betreuungsmöglichkeiten für
Duisburger Grundschulkinder an.
„Die Ferienbetreuung ist
nicht nur eine wichtige Unterstützung für berufstätige Eltern,
sondern auch ein Beitrag zur Chancengleichheit. Sie bietet allen
Kindern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, die Möglichkeit, in
den Ferien zu lernen, zu wachsen und sich zu entfalten. Wir schaffen
Räume, in denen spielerische Bildung auch jenseits des
Klassenzimmers weitergeht – und das nicht nur in den Schulwochen“,
betont Bildungsdezernentin, Astrid Neese.
Unter der Aufsicht
erfahrener pädagogischer Fachkräfte, können die Schülerinnen und
Schüler an 18 verschiedenen Standorten in Duisburg, jeweils von 8
bis 16 Uhr an spannenden Spielen, sportlichen Aktivitäten, kreativen
und künstlerischen Workshops sowie an Ausflügen in die nähere
Umgebung teilnehmen.
Die Ferienbetreuung kann
wochenweise gebucht werden. Gegen einen Kostenbeitrag von 4 Euro pro
Tag, können die Kinder zudem auch ein leckeres Mittagessen genießen.
Bei einem bestehenden Anspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen
kann dieser Betrag von den Sozialleistungsträgern übernommen werden.
Anmeldungen sind ab Montag, 11. Mai, 12 Uhr, und bis
Freitag, 29. Mai, 16 Uhr, online möglich. Die Plätze werden nach der
Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen vergeben. Weitere
Informationen zu den Standorten und die Möglichkeit sich anzumelden
gibt es auf der städtischen Internetseite unter
www.duisburg.de/ferienbetreuung.
Der Trauer auch ohne Worte
Ausdruck verleihen Am 13. Mai trifft sich erstmals
die „Trauergruppe Kreativ“ im Malteser Hospizzentrum St. Raphael in
Duisburg. Anmeldungen für das kostenfreie Angebot sind ab sofort
möglich.
Der Verlust eines nahestehenden Menschen
hinterlässt oft Sprachlosigkeit, Schmerz und viele offene Fragen.
Aber: Trauer muss nicht allein getragen werden. Mit der
neuen „Trauergruppe Kreativ“ erweitert das Malteser Hospizzentrum
St. Raphael in Duisburg sein Angebot für Menschen in diesen
schwierigen Lebenslagen. „In einem geschützten und ruhigen Rahmen
sind Betroffene eingeladen, sich ihrer Trauer auf kreative Weise zu
nähern“, erklärt Trauerkoordinatorin Birgit Büge.
Die
vier ehrenamtlichen und qualifizierten Trauerbegleiterinnen Waltraud
Mertens, Doris Behrendt, Sabine Stratemeier und Diana Naendorf haben
sich zusammengetan, um dieses Angebot zunächst probeweise zu
starten. Grundlage ist ihre Erfahrung, dass kreative Prozesse helfen
können, Emotionen sichtbar zu machen und den Austausch zu
erleichtern – auch zwischen Menschen, die sich zuvor nicht kannten,
aber ähnliche Verlusterfahrungen teilen.

Zum Auftakttermin am 13. Mai 2026 im Hospizzentrum an
der Remberger Straße 36 stehen Stifte, Farben und Papier im Fokus.
Beim Malen lassen sich Gefühle oft leichter ausdrücken als sie in
Worte zu fassen. Für die weiteren Termine am 5. August und 4.
November sind weitere kreative Ansätze denkbar, etwa das Formen mit
weichen Materialien oder das Gestalten von Blumengestecken. „Eine
künstlerische Vorbildung ist in allen Fällen natürlich nicht
erforderlich“, betont Birgit Büge.
Das Angebot richtet
sich an Menschen, die einen Verlust erlebt haben und sich
Unterstützung wünschen – unabhängig davon, wie lange dieser
zurückliegt. Auch spielt es keine Rolle, ob bereits ein Kontakt zum
Hospiz bestanden hat oder nicht. Und: „Alle Teilnehmenden
entscheiden individuell für sich, ob sie über ihre Trauer sprechen
möchten oder die Zeit lieber mit stillem Gestalten verbringen
möchten“, sagt Birgit Büge. Jeder Termin ist einzeln buchbar. Die
Teilnahme ist kostenfrei, über eine Spende freuen sich die
Veranstalter.
Die neue Kreativgruppe ist Teil des
umfassenden Trauerangebots des Hospizzentrums. Die Nachfrage nach
Unterstützung in der Trauer wächst seit Jahren. „Es ist eine
gesellschaftliche Entwicklung, die wir als Malteser deutlich
beobachten“, sagt Hospizleiterin Katja Arens. Immer mehr Menschen
seien bereit, sich aktiv mit ihrer Trauer auseinanderzusetzen – ein
wichtiger Schritt, um Verluste zu verarbeiten. Neben der neuen
Kreativgruppe umfasst das Angebot unter anderem ein offenes
Trauer-Café sowie feste Trauergruppen.
Mit der vor einigen
Monaten geschaffenen Stelle der Trauerkoordinatorin werden diese
Angebote gezielt gebündelt und weiterentwickelt. Anmeldungen
für die „Trauergruppe Kreativ“ nimmt Birgit Büge entgegen: birgit.buege@malteser.org, Mobil 0151-14340856
www.malteser-straphael.de
MOMENTUM: GRÜN - Eine “Mit-Mach-Ausstellung” im ruhrKUNSTort
• Fabrikstraße 23 • 47119 DU-Ruhrort
Information und Pressemitteilung Unter dem Titel :MOMENTUM: plant der
ruhrKUNSTort ein Projekt, mit dem Künstlerinnen und Künstler aufgerufen
werden, sich mit einem Kunstobjekt eigener Wahl an einer
Gemeinschaftsausstellung zu einem bestimmten Thema zu beteiligen. Nicht
zuletzt auch abhängig von Zuspruch und Resonanz ist an sich erstmal
grundsätzlich geplant, dass sich das Projekt „MOMENTUM“ jährlich und mit
einem jeweils neuen Thema wiederholt.

Zu diesen Zwecken stellt der ruhrKUNSTort an der Fabrikstraße 23 in
47119 Duisburg- Ruhrort 3 Wandflächen über gesamt ca. 30 Quadratmeter
sowie zugehörige Bodenflächen und in geringer Stückzahl ebenfalls
vorhandene Aufstellmöglichkeiten in Form von Podesten, usw., zur
Verfügung. Als mögliche Ausstellungsobjekte können grundsätzlich und
einstweilen zunächst formatunabhängig eingereicht werden Bilder aus
Fotografie und Malerei, Zeichnungen, Skizzen, Sketche, usw., sowie z.B.
auch Skulpturen, Plastiken oder sonstige Objekte.
Das Motto der :MOMENTUM: - Reihe in diesem Jahr lautet „GRÜN“. Die
Ausstellung ist geplant für die Zeit vom 16. Mai bis 14. Juni
2026 und soll mit einer Vernissage am 16. Mai ab 18:00 Uhr, zu
der natürlich die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sowie
interessierte Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen sind,
eröffnet werden. Für eine erste Kontaktaufnahme interessierter
Künstlerinnen und Künstler empfiehlt sich ein Besuch im ruhrKUNSTort
freitags von 16:00-18:00 Uhr oder sonntags von 15:00-18:00 Uhr oder
einfach eine eMail an ruhrkunstort[at]gmx.de
17.05.2026: Neumühler-Geburtstag

Kreuder singt... in der Beecker Kirche Gemeinde lädt zum
Konzert Geschichten aus dem Leben sind am 15. Mai um
19 Uhr in der Kirche in Duisburg Beeck, Friedrich-Ebert-Straße 370,
zu hören, denn Dietmar Kreuder erzählt mit seinem Gesang und seiner
Gitarre davon, was das Leben ausmacht. Der Duisburger „Liedersinger“
- eine Wortkreation seiner damals kleinen Tochter - wird dabei
sicherlich auch die eine oder andere Anekdote zum Besten geben.
Die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck lädt herzlich ein
zu einem Abend „Wohlzimmer-Wohlfühl-Atmosphäre“. Der Eintritt ist
frei, eine Spende für die Kirchenmusik der Gemeinde ist gerne
gesehen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz hier:
www.ruhrort-beeck.de.

Evangelische Kirche Beeck (Foto: Tim Aukes).
Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim Am 18.
Mai 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde
Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen
sich um 17 Uhr im Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, um
gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim
Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln.
Highlights sind z.B.
„Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele
sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein
Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr
Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048,
ute.theisen.1@ekir.de.

Exporte im März 2026: +0,5 % zum Februar
Exporte (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), März 2026
135,8 Milliarden Euro +0,5 % zum Vormonat +1,9 % zum
Vorjahresmonat Importe (kalender- und saisonbereinigte
Wareneinfuhren), März 2026 121,5 Milliarden Euro +5,1 % zum
Vormonat +7,2 % zum Vorjahresmonat Außenhandelsbilanz
(kalender- und saisonbereinigt), März 2026 14,3 Milliarden Euro
Im März 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Februar 2026
kalender- und saisonbereinigt um 0,5 % und die Importe um 5,1 %
gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 nahmen die
Exporte um 1,9 % und die Importe um 7,2 % zu, wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt.

Im März 2026 wurden kalender- und
saisonbereinigt Waren im Wert von 135,8 Milliarden Euro aus
Deutschland exportiert und Waren im Wert von 121,5 Milliarden Euro
nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im
März 2026 mit einem Überschuss von 14,3 Milliarden Euro ab. Im
Februar 2026 hatte der kalender- und saisonbereinigte
Außenhandelssaldo +19,6 Milliarden Euro betragen. Im März 2025 hatte
er bei +19,9 Milliarden Euro gelegen.
Außenhandel mit
EU-Staaten In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU)
wurden im März 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von
78,4 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von
61,0 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Februar 2026
stiegen die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die
EU-Staaten um 3,4 % und die Importe aus diesen Staaten um 3,0 %.
In die Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von
54,8 Milliarden Euro (+4,1 %) exportiert und es wurden Waren im Wert
von 40,8 Milliarden Euro (+1,7 %) aus diesen Staaten importiert. In
die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im
Wert von 23,6 Milliarden Euro (+1,7 %) exportiert und es wurden
Waren im Wert von 20,1 Milliarden Euro (+5,7 %) von dort importiert.
Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten In die Staaten
außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im März 2026 kalender- und
saisonbereinigt Waren im Wert von 57,4 Milliarden Euro exportiert
und es wurden Waren im Wert von 60,5 Milliarden Euro aus diesen
Staaten importiert. Gegenüber Februar 2026 sanken die Exporte in die
Drittstaaten um 3,3 % und die Importe von dort stiegen um 7,4 %.
Die meisten deutschen Exporte gingen im März 2026 in die
Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt
Waren im Wert von 11,2 Milliarden Euro exportiert, das waren 7,9 %
weniger als im Februar 2026. Gegenüber dem Vorjahresmonat März 2025
waren die Exporte in die Vereinigten Staaten kalender- und
saisonbereinigt um 21,4 % niedriger.
Einen stärkeren
Rückgang der Exporte in die USA hatte es im Vorjahresvergleich
zuletzt im Juni 2020 (-27,4 % gegenüber Juni 2019) gegeben. Die
Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vergleich zum
Vormonat um 3,2 % auf 7,4 Milliarden Euro zu. Die Exporte in die
Volksrepublik China sanken im März 2026 im Vergleich zum
Februar 2026 um 1,8 % auf 6,0 Milliarden Euro.
Die meisten
Importe kamen im März 2026 aus der Volksrepublik China. Von dort
wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von
15,6 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 4,9 % mehr als im
Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken um 3,7 %
auf 8,0 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich
nahmen im gleichen Zeitraum um 11,7 % auf 3,5 Milliarden Euro zu.
Originalwerte für den Außenhandel (nicht kalender- und
saisonbereinigt) Nominal (nicht kalender- und saisonbereinigt)
wurden im März 2026 Waren im Wert von 150,3 Milliarden Euro aus
Deutschland exportiert und Waren im Wert von 130,4 Milliarden Euro
nach Deutschland importiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat
März 2025 stiegen die Exporte damit um 6,9 % und die Importe um
11,1 %. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im März 2026 mit
einem Überschuss von 19,8 Milliarden Euro ab. Im März 2025 hatte der
Saldo +23,2 Milliarden Euro betragen.
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