'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv19. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


20. Kalenderwoche - Montag, 11. - Sonntag, 17. Mai 2026

KinderKulturFestival ab 16. Mai im Duisburger Innenhafen
Das traditionelle KinderKulturFestival verwandelt vom 16. bis 24. Mai den Duisburger Innenhafen in eine große Bühne für Fantasie, Kreativität und Entdeckergeist. Besucherinnen und Besucher erwartet ein umfangreiches und in Teilen kostenloses Angebot: Neben Theater, Mitmachaktionen und interaktiven Installationen bietet das von den Kulturbetrieben Duisburg organisierte Event Magie, Comedy, Tanz und Live-Musik sowie Workshops zum Rätseln, Staunen und Tüfteln.

Internationale Künstler – das Programm im Detail
Im Mittelpunkt steht die Erlebnisausstellung „Tüfteln & Knobeln“. Hier können kleine und große Besucherinnen und Besucher Codes knacken, verrückte Puzzle lösen und ihre Geschicklichkeit testen: „Das KinderKulturFestival steht seit vielen Jahren für Neugier, besondere Begegnungen und kulturelle Teilhabe“, berichtet Festivalleiter Clemens Richert.

© Karl Uhlenbrock

„Wir möchten Kinder ermutigen, Neues auszuprobieren, ihre Kreativität zu entdecken, einfach mitzumachen. Das unterstreicht ebenfalls das Plakatmotiv von Illustrator Karl Uhlenbrock.“
Daher wird der Innenhafen zu einem Ort voller Überraschungen: Die katalanische Compagnie „Toc de Fusta“ präsentiert mit ihrer neuesten Produktion „Arrels“ 20 großformatige Spiele aus aller Welt, während die Schweizer „Compagnie Banjocircus“ zu einem Straßenspektakel einlädt. Gemeinsam wird der „Twist“ getanzt.

Arrels ©Toc de Fusta

Beim „Circus Barbar“ aus Tschechien wartet ein hölzerner Elefantenverleih auf neugierige Gäste und bei Martine Dufresne aus Belgien lernen kleine Künstlerinnen und Künstler, lustige Papierhüte zu basteln, mit denen man im Anschluss übers Festivalgelände flanieren kann.

Circus Barbar © Waxwing Theatre

Traditionell spielt auch das Theater beim KinderKulturFestival eine zentrale Rolle: „Los Hobos – Vagabunden“ zeigen als Auftakt eine nonverbale Zirkusshow mit Live-Musik zum Thema Migration und Zusammenhalt.

Das Theater „Zitadelle“ bringt erneut sein preisgekröntes Figurentheater auf die Bühne und das wohl liebenswerteste Geschöpf der deutschen Kinderliteratur, das Urmel, wird sich ebenfalls in einem Musical blicken lassen: „Es ist immer wieder ein Highlight, dass wir so viele internationale Künstlerinnen und Künstler hier in Duisburg begrüßen. Gemeinsam machen wir Kinderkultur erlebbar“, sagt Clemens Richert.

Fuchs du hast die Angst gestohlen  - ©Theater Zitadelle

Ein besonderer Dank gilt der langjährigen Partnerschaft der Sparkasse Duisburg sowie der Firma Rheinfels, ohne deren Unterstützung das Festival in dieser Form nicht möglich wäre. Ein Besuch in der Ausstellung „Tüfteln & Knobeln“ oder einer Theatervorstellung kostet drei Euro pro Person. Das Festivalbüro nimmt Kartenvorbestellungen (bis einen Tag vor der Veranstaltung) telefonisch unter (0203) 283-62314 oder per E-Mail an c.richert@stadt-duisburg.de entgegen.

Einen Verkaufsstand für noch freies Kartenkontingent gibt es zudem auf dem Festivalgelände vor Ort. Alle weiteren Veranstaltungen des KinderKulturFestivals sind kostenlos. Weitere Informationen zum KinderKulturFestival sowie das Programmheft sind online abrufbar unter www.kinderkulturfestival.de.

17.05.2026: Neumühler-Geburtstag


Saisonauftakt: Parkkonzertreihe im Jubiläumshain startet
Immer wieder sonntags: Die beliebte Open-Air-Parkkonzertreihe startet am 17. Mai im Hamborner Jubiläumshain in die neue Saison. Bis zum 19. Juli spielen wöchentlich ab 11 Uhr wechselnde Musikerinnen und Musiker an der Ziegelhorststraße bei freiem Eintritt. Das Kulturbüro der Stadt Duisburg realisiert gemeinsam mit dem Lions Club Duisburg Hamborn zehn frühlingshafte Konzerte.

Landtagsabgeordneter Frank Börner wird zum Auftakt
Das Publikum begrüßen: „Unvergessliche musikalische Momente und warme Begegnungen – dafür stehen die Parkkonzerte. Das ist gelebte Kultur für alle. Treue Gäste, starke Künstlerinnen und Künstler und eine schöne Kulisse machen die
Veranstaltung so besonders.“

Für den Marina Shanty-Chor Oberhausen e. V. ist die Teilnahme etwas Besonderes. Harry Szymiczek, 1. Vorsitzender, erklärt: „Wir sind 30 Sänger, ein fester Bestandteil der regionalen Kulturszene und stehen seit über 20 Jahren bei vielfältigen Anlässen auf unterschiedlichen Bühnen – doch nun erstmals hier in Duisburg bei den Parkkonzerten. Ahoi, wir freuen uns auf die Premiere und ein fröhliches Publikum.“

Eine Woche später können sich Besucherinnen und Besucher mit dem „Shanty Chor Duisburg-WSP NRW“ erneut an die See träumen.
Zum Repertoire des „BSW Musikcorps Hohenbudberg" zählen aktuelle Rock-und Schlagertitel, Märsche und Evergreens. Die „Bandonion-Freunde Essen" präsentieren Volksmusik, während die „Musikvereinigung Duisburg-West" einen Querschnitt durch viele Musikrichtungen und Epochen zeigt.

Mit Gitarrensounds verzaubert das „Gitarrenduo Saitenweise" und mit gefühlvollen Songs sowie einer guten Prise Humor begeistert die Musikgruppe „Wahre Freunde". Bevor „Die Bergsteirer" mit Stimmungsschlagern auf der steirischen Harmonika die Konzertreihe beschließen, sorgen die „Bläsersymphonie der Abtei-Hamborn" und das
„Blasorchester Lohmühle" mit Unterhaltungsmusik für gute Stimmung.

Terminübersicht:
17.05.2026 – Marina Shanty Chor Oberhausen e.V.
24.05.2026 – Shanty Chor Duisburg-WSP NRW
31.05.2026 – BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973
07.06.2026 – Bandonion Freunde Essen
14.06.2026 – Musikvereinigung Duisburg-West DSB e.V.
21.06.2026 – Gitarrenduo Saitenweise
28.06.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn
12.07.2026 – Blasorchester Lohmühle e.V. 1964
19.07.2026 – Die Bergsteirer
Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn

Ehepaar Mercator führt durch die „Mercator-Schatzkammer“
Zu einer besonderen Führung lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Sonntag, 17. Mai, um 15 Uhr in die Räumlichkeiten am Johannes- Corputius-Platz 1 im Innenhafen ein: Roland Wolf und Margret Stohldreier mimen an diesem Tag Gerhard Mercator und seine Frau Barbara Schellekens.

Gemeinsam führen die beiden durch die „Mercator-Schatzkammer“ und geben Einblicke in ihr Leben – zwischen Gelehrtenstube, Werkstatt und lebhaftem Familienalltag mit sechs Kindern und zahlreichen Studenten. Während Gerhard von seinen bahnbrechenden Arbeiten berichtet, schildert Barbara ihre Sicht auf die Dinge – mit persönlichen Anekdoten und überraschenden Hintergrundinformationen.

Die Gäste erfahren nicht nur einiges über Mercators Werke, sondern lernen auch den Menschen und seine Familie kennen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.


Mit Spargelprinzessin und Paella: Zweites Marktfest am Samstag in Hochemmerich
Weil die erste Ausgabe des Fests trotz schlechten Wetters sehr erfolgreich war, lädt Marktveranstalter Duisburg Kontor zusammen mit den Händlern am Samstag erneut zum Marktfest ein. Zu Beginn des Jahres war der Hochemmericher Wochenmarkt neu aufgestellt worden. Bei Kunden und Händlern kommt die neue Struktur seither gut an.

Am kommenden Samstag gibt’s dort von 8 Uhr bis 13 Uhr viel zu entdecken. Neben Treue- und Rabattaktionen wird frische Paella angeboten. Highlight ist der Wettbewerb im Spargelschälen, der von der Walbecker Spargelprinzessin Moni und ihrem Grenadier begleitet wird. Beim Glücksrad geht es um Spaß für die Großen und Kleinen. Kinder können sich außerdem schminken lassen und sich auf einen Ballonkünstler freuen.

Spargelprinzessin Moni mit ihrem Grenadier

MOMENTUM: GRÜN - Eine “Mit-Mach-Ausstellung” im ruhrKUNSTort
• Fabrikstraße 23 • 47119 DU-Ruhrort
Information und Pressemitteilung Unter dem Titel :MOMENTUM: plant der ruhrKUNSTort ein Projekt, mit dem Künstlerinnen und Künstler aufgerufen werden, sich mit einem Kunstobjekt eigener Wahl an einer Gemeinschaftsausstellung zu einem bestimmten Thema zu beteiligen. Nicht zuletzt auch abhängig von Zuspruch und Resonanz ist an sich erstmal grundsätzlich geplant, dass sich das Projekt „MOMENTUM“ jährlich und mit einem jeweils neuen Thema wiederholt.


Zu diesen Zwecken stellt der ruhrKUNSTort an der Fabrikstraße 23 in 47119 Duisburg- Ruhrort 3 Wandflächen über gesamt ca. 30 Quadratmeter sowie zugehörige Bodenflächen und in geringer Stückzahl ebenfalls vorhandene Aufstellmöglichkeiten in Form von Podesten, usw., zur Verfügung. Als mögliche Ausstellungsobjekte können grundsätzlich und einstweilen zunächst formatunabhängig eingereicht werden Bilder aus Fotografie und Malerei, Zeichnungen, Skizzen, Sketche, usw., sowie z.B. auch Skulpturen, Plastiken oder sonstige Objekte.

Das Motto der :MOMENTUM: - Reihe in diesem Jahr lautet „GRÜN“. Die Ausstellung ist geplant für die Zeit vom 16. Mai bis 14. Juni 2026 und soll mit einer Vernissage am 16. Mai ab 18:00 Uhr, zu der natürlich die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sowie interessierte Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen sind, eröffnet werden. Für eine erste Kontaktaufnahme interessierter Künstlerinnen und Künstler empfiehlt sich ein Besuch im ruhrKUNSTort freitags von 16:00-18:00 Uhr oder sonntags von 15:00-18:00 Uhr oder einfach eine eMail an ruhrkunstort[at]gmx.de


Duisburgs Infrastruktur profitiert von Milliarden-Investitionen
IHK und Schifferbörse im Gespräch mit Staatssekretär Christian Hirte
Infrastruktur entscheidet über die Zukunft des Standorts Niederrhein. Deswegen freut sich die Wirtschaft über den A59-Spatenstich. Der Bund investiert viel in den kommenden Jahren. Allein in Duisburg investiert er rund 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Berliner Brücke.

Insgesamt fließen in die Autobahnen in und um Duisburg rund vier Milliarden Euro – zusammen mit dem Umbau des Kreuzes Kaiserberg und dem Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp. Dazu sprachen Unternehmer, Schifferbörse und Niederrheinische IHK mit Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär (CDU) beim Bundesministerium für Verkehr.

V.l.n.r.: Stellvertretende Vorsitzende der Schifferbörse Terea Rygielski, IHK-Vizepräsidentin Susanne Convent-Schramm, Parlamentarischer Staatssekretär Christian Hirte, IHK-Geschäftsführer Ocke Hamann und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger beim Eintrag ins Goldene Buch der Schifferbörse. Fotos: Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov

„Es ist gut, dass jetzt so viel Geld nach Duisburg fließt. Der Druck ist riesig, eine gesperrte Brücke wäre für den Standort nicht zu verkraften“, sagte IHK-Vizepräsidentin Susanne Convent-Schramm. In Duisburg laufen mehrere Großprojekte gleichzeitig – darunter das Kreuz Kaiserberg, die Rheinbrücke Neuenkamp und die Berliner Brücke der A59. Anfang Mai war dort offizieller Spatenstich. Für die Wirtschaft ist entscheidend, dass die Projekte schnell umgesetzt werden. „Wenn wir unsere Infrastruktur zügig modernisieren, hat unser Niederrhein die Nase vorn. Bei den Autobahnen sind wir in Duisburg auf einem guten Weg“, so Convent-Schramm.

Wasserstraßen nicht vergessen
Für den Niederrhein besonders wichtig: die Wasserstraßen. Viele Schleusen im Kanalnetz sind mehr als 100 Jahre alt, sie stammen aus der Kaiserzeit. Sie sind dringend sanierungsbedürftig. Teresa Rygielski, Vorstandsmitglied der Schifferbörse, betonte: „Für Industrie und Logistik sind Wasserstraßen unverzichtbar. Ohne Binnenschifffahrt wären viele Lieferketten am Niederrhein nicht denkbar. Eine Brückensperrung lässt sich umfahren. Wenn eine Schleuse ausfällt, gibt es oft keine Umleitung. Schiffe können nicht einfach ausweichen.“

Parlamentarischer Staatssekretär Christian Hirte spricht mit Unternehmern, der Schifferbörse und der Niederrheinischen IHK über die Modernisierung der Infrastruktur.

Hirte bestätigt, dass die Bundesregierung die Binnenschifffahrt fest im Blick habe: „Leistungsfähige Wasserstraßen sind das Rückgrat eines modernen Industriestandorts – sie sichern klimafreundliche Logistik, stärken unsere Lieferketten und erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Deshalb treiben wir den bedarfsgerechten Erhalt der Bundeswasserstraßen voran und wollen Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Wasserstraße als attraktiven Verkehrsträger weiter stärken und Deutschland als Logistikstandort zukunftsfest machen.“

Wirtschaft fordert schnelle Verfahren
Gleichzeitig gilt: Geld allein hilft nicht. Lange Genehmigungen und komplizierte Verfahren bremsen. Schon kleine Mängel in der Planung können Projekte über Jahre verzögern. Die Unternehmen setzen deshalb Erwartungen in das geplante Infrastruktur-Zukunftsgesetz der Bundesregierung. „Das ist der richtige Weg. Der Entwurf darf jetzt nicht verwässert werden“, sagte Convent-Schramm. „Wir brauchen einfachere und schnelle Verfahren.“ Christian Hirte sicherte den Unternehmen zu, die Gesetzesnovelle schnell durch das Parlament zu bringen.

Gesprächsanlass war auch das Jubiläum der Schifferbörse: Leistungsfähige Infrastruktur war schon vor 125 Jahren die Grundlage für Wachstum und Wohlstand am Niederrhein – und ist es bis heute geblieben. Damit der Niederrhein auch künftig Industriestandort und Logistikdrehscheibe bleibt, müssen Bund, Land und Region gemeinsam anpacken.

„Wirtschaft droht verlorenes Jahrzehnt“- IHK fordert sofortige Reformen  
Seit sechs Jahren stagniert die Wirtschaft. Der Nahost-Konflikt verschärft die Lage: Energiepreise explodieren, Lieferketten reißen ab. Vor allem Industrie und Logistik sind auf bezahlbare Energie angewiesen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die bisherigen, kleinteiligen Maßnahmen der Politik helfen nicht. Eine Rezession droht, wie die Konjunktur-Umfrage der Niederrheinischen IHK zeigt.  

Die Wirtschaft war schon vor der Eskalation in der Straße von Hormus geschwächt. Nun ist ein neuer Tiefstand erreicht: Der Geschäftsklima-Index sinkt auf 80 Punkte. Steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie Lieferengpässe belasten alle Betriebe.

„Die Unternehmer blicken pessimistisch in die Zukunft. Nach Corona, Ukraine-Krieg und jetzt Nahost-Konflikt geht ihnen die Luft aus. Wir sind im Dauerkrisenmodus“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger.  

Wirtschaft braucht spürbare Reformen
Besonders sichtbar wird die Krise bei den Investitionen: 40 Prozent der Industrieunternehmen und 30 Prozent der Handelsbetriebe fahren ihre Investitionen zurück. „Geopolitische Unsicherheiten treffen auf eine unentschlossene Politik. Das Ergebnis: Kaum ein Unternehmen kann investieren. Lediglich der Bestand wird repariert. Zudem planen die Betriebe, Personal abzubauen. In diesem Umfeld kann kein Wachstum entstehen. Es müssen echte Struktur-Reformen her: Energiekosten runter, Steuern senken und Bürokratie-Abbau. Das heißt: keine Zeit mehr für Trippel-Schritte. Sonst droht der deutschen Wirtschaft ein verlorenes Jahrzehnt“, mahnt Dietzfelbinger.      

Foto: Niederrheinische IHK/Weissheiten Design

Rotaryclub Duisburg Rhein Ruhr ermöglicht TEACCH Projekt an der Christy- Brown-Schule
Unter dem Motto „Füreinander, miteinander - gemeinsam stark für's Leben“ unterrichtet die Schule seit 1972 kranke und behinderte Kinder und Jugendliche. Die Christy-Brown-Schule in Duisburg sieht ihren pädagogischen Auftrag in einer ganzheitlichen und individuellen Förderung ihrer Schüler und Schülerinnen.


Dies bedeutet eine enge interdisziplinäre Kooperation zwischen Pädagogik, Therapie und Pflege. Durch ein intensives Zusammenwirken aller vorhandener Kompetenzen und Ressourcen soll eine optimale individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler erreicht werden. Je nach Behinderungs- und Krankheitsform liegen die Schwerpunkte der individuellen Unterstützung mehr im intellektuellen, lebenspraktischen oder therapeutischen Bereich.

Mit einer Summe von 1.300 Euro unterstützt der Rotaryclub Rhein Ruhr ein TEACCH- Projekt. Das Kürzel steht für „Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children“ und meint einen pädagogischen Ansatz, der durch klare Strukturen, visuelle Hilfen und individuell angepasste Lernangebote Kinder in ihrer Selbstständigkeit und Orientierung begünstigt.

Mit den bereitgestellten Mitteln konnten Materialien angeschafft werden, die auf die Anforderungen des TEACCH- Konzepts abgestimmt sind. Dazu gehören zum Beispiel Motorik-Würfel sowie Sortier- und Steckaufgaben. Lernbüros und Lärmschutzkopfhörer sorgen für eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre.

Die Materialien werden in der Schulbücherei aufbewahrt und stehen den Kindern dort in einer reizarmen, ruhigen Umgebung zur Verfügung. So können sie die Materialien konzentriert und ihrem individuellen Lerntempo entsprechend bearbeiten.
Die Schule zeigt sich sehr dankbar für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Rotaryclub Rhein Ruhr, deren Unterstützung maßgeblich dazu beiträgt, die Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler der Christy- Brown-Schule nachhaltig zu verbessern.

Beschäftigte des DVV-Konzerns spenden 9.362,02 Euro an das Netzwerk KipsE
„Kleinvieh macht auch Mist“ heißt es sprichwörtlich, wenn man auch kleinste Geldbeträge akribisch sammelt und sie sich mit der Zeit zu einer stattlichen Summe anhäufen. Vereinfacht gesagt ist das auch die Idee hinter der Aktion „Restcentspende“ der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) und all ihrer Tochtergesellschaften.

Über 1.800 Beschäftigte beteiligen sich und lassen Monat für Monat ihr Nettogehalt auf den nächsten vollen Euro abrunden und spenden die so gesammelten „Restcents“ an eine karitative Einrichtung in Duisburg. Ein Spendenempfänger darf sich immer zwei Jahre in Folge über die Spende der DVV freuen.

936.202 Restcents sind im Jahr 2025 zusammengekommen, die höchste Spendensumme, die es bis dato im DVV-Konzern gab. Diese Restcent-Sammlung ist nun an das „Netzwerk zur Verbesserung der Lebenslage von Kindern psychisch kranker und suchtkranker Eltern in Duisburg“ (KipsE) gegangen. Auf Initiative der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft und des Gesundheitsamts der Stadt Duisburg engagiert sich das Netzwerk KipsE mit präventiven Projekten dafür, dass das Risiko von Kindern psychisch kranker Eltern selbst auch zu erkranken, minimiert wird.

In dem Netzwerk arbeiten verschiedene Akteure der psychiatrischen und psychosozialen Versorgungslandschaft sowie der Suchthilfe in verschiedenen Stadtgebieten Duisburgs zusammen. Es ist bereits die zweite Spende an das Netzwerk KipsE. Im vergangenen Jahr freute sich die Initiative über mehr als 8.000 Euro.

Maria Malikowska, Psychiatrie- und Suchtkoordinatorin der Stadt Duisburg und Koordinatorin von KipsE, dankte im Namen der Kinder und Jugendlichen für die stolze Summe und betonte, wie wertvoll das Geld für das Netzwerk sei. Es werde dringend gebraucht, um die kostenfreien Angebote zur psychosozialen Unterstützung aufrechtzuerhalten, darunter Kurse zur Selbstbehauptung oder Kunsttherapie, die helfen, gesunde Entwicklungen anzustoßen.

Tanja Hake, SAP-Beraterin im DVV-Konzern, hat das Netzwerk für die Restcentspende vorgeschlagen. Sie hat sich schon öfter für die DVV-Spendenaktion stark gemacht und deshalb war es für sie Ehrensache, die mehr als 9.000 Euro zu übergeben.

Bisherige Spendenempfänger
Angeregt hatten die Aktion „Restcentspende“ bereits im Jahr 2010 Beschäftigte der damaligen Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH, heute Netze Duisburg GmbH. Sie schlugen damals auch den ersten Empfänger der Restcentspende vor. Das Kinderheim St. Josef in Rheinhausen freute sich im September 2011 über die erste Spende in Höhe von rund 4.000 Euro. Auch im Jahr 2012 ging die Spende wieder an das Rheinhauser Kinderheim – erneut waren es rund 4.000 Euro.

Angeschafft wurde damals eine Kletterausrüstung. Außerdem konnte eine Gruppe eine Reise ins Emsland veranstalten. 2013 erhielt das Kinderheim Sankt Josef sogar über 4.200 Euro, die in eine Kunsttherapie flossen. 2014 entschieden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DVV, die Spende einer anderen Einrichtung zukommen zu lassen und spendeten 4.051,60 Euro an die Kindertagesstätte Zaubersterne in Neuenkamp. Von dem Geld wurde ein Klettergerüst für den Außenbereich angeschafft.

Im Jahr 2015 gingen die Restcents in Höhe von 5.869,49 Euro an die Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung und wurden damals für den Ausbau und die Ausstattung der Fahrradwerkstatt verwendet. Danach freute sich der Verein „livingroom e. V.“ in Meiderich zwei Jahre über die Spende aus dem DVV-Konzern. An der Von-der-Mark-Straße wurde der Raum für die Hausaufgabenbetreuung mit einer Klimaanlage ausgerüstet sowie ein Werkraum im Keller ausgebaut und ausgestattet. Insgesamt gingen in den zwei Jahren 9.204,89 Euro nach Meiderich.

Die Spendensammlungen aus den Jahren 2018 und 2019 bekam das Kinderdorf Duisburg in Großenbaum, wo mit den DVV-Restcents Klettergerüste für die Außenspielfläche angeschafft wurden. Mehr als 12.000 Euro gingen in den Jahren 2020 und 2021 an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst St. Raphael der Malteser. Die Spendensammlungen aus den Jahren 2022 und 2023 bekam der Verein Immersatt Kinder- und Jugendtisch e. V. Immerstatt durfte sich über eine Summe von insgesamt über 14.000 Euro freuen.

Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft
Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) ist ein Multidienstleistungskonzern in den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services. Zum Konzern gehören über 30 Gesellschaften wie die Stadtwerke Duisburg AG, die Netze Duisburg GmbH, die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG, die DCC Duisburg CityCom und die octeo Multiservices GmbH.

Mit rund 4.500 Beschäftigten zählt der DVV-Konzern zu den großen Arbeitgebern in Duisburg und trägt entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in der Großstadt mit rund 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern bei.

Tanja Hake, SAP-Beraterin im DVV-Konzern (rechts), hat die Restcentspende stellvertretend für die DVV übergeben an Maria Malikowska und Ludwig Hoeren vom KipsE-Netzwerk. Foto-Quelle: DVV

Stadtbibliothek stellt auf Onleihe 3 um
Wer als Kundin oder Kunde der Duisburger Stadtbibliothek digitale Bücher, Zeitschriften oder Hörbücher über die Onleihe nutzt, kann sich auf Neuerungen durch die Umstellung auf die Onleihe 3 freuen. Sie zeichnet sich nicht nur durch eine nutzungsfreundliche und barrierearme Oberfläche aus, sondern hält auch viele neue Funktionen bereit, wie beispielsweise die Möglichkeit zur Verlängerung der Leihfrist aller Medienarten, eine unbegrenzte Merkliste, eine Leih-Historie und den augenschonenden Dark Mode.

Wer ein Smartphone oder Tablet nutzt, muss die „Onleihe 3“-App herunterladen und sich dort neu anmelden. Für die Nutzung am PC, Laptop oder E-Book-Reader ist seit der Umstellung ebenfalls eine neue Anmeldung über die Webseite https://duisburg.onleihe.de/ erforderlich.

Wichtig: Vorhandene Merklisten, Vormerkungen und die aktuell ausgeliehenen Titel wurden übernommen, nicht aber der Lesestand. Die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt bietet mehrere Beratungstermine zur neuen Onleihe an.
Diese finden statt am Freitag, 15. Mai, von 15 bis 16 Uhr, am Dienstag, 19. Mai, von 15 bis 18 Uhr, am Freitag, 22. Mai, von 15 bis 16 Uhr sowie am Freitag, 29. Mai, von 15 bis 16 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es auf der städtischen Webseite unter https://www.duisburg.de/microsites/stadtbibliothek/

Ticket-Sonderkontrolle: 156 Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen das Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit der Polizei Duisburg auf Schwerpunktkontrollen.

 Dabei werden über mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste daraufhin überprüft, ob sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind. Eine solche mehrstündige Kontrolle fand am Mittwoch, 13. Mai, an den Haltestellen „Lehmbruck Museum“ und „Steinsche Gasse“ in der Duisburger Innenstadt statt.

Das Prüfpersonal der DVG kontrollierte gemeinsam mit der Polizei Duisburg insgesamt 3.512 Fahrgäste. Das Ergebnis: 156 Fahrgäste wurden ohne gültiges Ticket angetroffen.  
Fahren ohne Ticket ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Fahrgäste, die wiederholt ohne gültigen Fahrschein angetroffen werden, erhalten daher eine Strafanzeige. Die Zahlung des erhöhten Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt dabei nicht zu einer Entlastung. Als Wiederholungstäter und -täterinnen gelten diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in Bussen und Bahnen angetroffen wurden.

Metal-Konzert im Neudorfer Jugendzentrum
Im Jugendzentrum ZAP, Duisburg Neudorf, Gustav-Adolf-Str. 65, wird es am 29. Mai ab 19 Uhr richtig laut, denn die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neudorf bietet wie vor einem Jahr gleich drei Bands eine Konzertbühne: „BIASED“ gaben ihr allererstes Konzert in der Bandgeschichte im ZAP und spielen Metalcore mit einer Mischung aus brachialen Riffs, emotionaler Wucht und der rauen Energie des Ruhrpotts.

Außerdem treten „Trinacria“ auf, die Alternative Metal spielen, und „The Monistic“, die in Richtung Metalcore gehen. Alle Bands präsentieren ihre aktuellen Songs und liefern eine energiegeladene Performance.   

Tickets gibt es im Vorverkauf für zehn Euro bei evenfrog.de, an der Abendkasse zu zwölf Euro. Infos und Kontaktdaten zum Jugendzentrum gibt es auf der Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Hochfeld: https://www.hochfeld-neudorf.de.

Mitglieder der Band „Biased“. (Foto: "Biased")

Tauffest im Norden mit drei Gemeinden, 300 Gästen und 25 Taufen
Das schlechte Wetter am Himmelfahrtstag hat dem großen Tauffest im Duisburger Norden keinen Strich durch die Rechnung machen können: Statt Open-Air und am Wasser beim Kanuverein Meiderich kamen die 300 Gäste zum Gottesdienst kurzerhand in der Obermeidericher Kirche an der Emilstraße zusammen.

Die Taufstation, die am Kanal sein sollte, baute Pfarrerin Lisa Federl mit viel Blau und Wasser mitten in der Kirche nach. (Foto:sMichael Rogalla).  

Pfarrerin Sarah Süselbeck stand im Schlauchboot in dem Gotteshaus. So konnte es guten Gewissens beim geplanten Motto „Segen ahoi“ bleiben, das jetzt durch den perfekten schnellen Ortswechsel noch besser passte: „Ob Flauten oder stürmische Zeiten, Gott ist bei uns allen, er nennt uns bei unserem Namen“ war die Botschaft des gesamten Taufteams an die große Festgemeinschaft und die 25 Täuflinge im Alter von wenigen Monaten bis hin zu 44 Jahren.

Diakonin Gisela Rastfeld, Pfarrer Frank Hufschmidt, Gemeindepädagoge im gemeinsamen pastoralen Amt Dirk Strerath, Pfarrerin Lisa Federl, Pfarrerin Sarah Süselbeck, Pastor i.R. Hans-Bernd Preuß und Pfarrerin Dörthe Lahann feierten nach dem Gottesdienst kräftig mit: es gab Leckeres an einem Buffet, Slusheis, Zuckerwatte, eine Hüpfburg in der Kirche, Glitzer-Tattoos, Luftballontiere für Kinder, Billard, Airhockey, und eine Taufstation wurde am Schluss zum Entenangeln umgebaut.

Das gemeinsame Tauffest ist für die drei evangelischen Gemeinden Meiderich, Obermeiderich und Ruhrort-Beeck ein Zeichen, dass sie auf dem Weg des Zusammenschlusses Gutes auf die Beine stellen können, ist die Bilanz des Taufteams und der drei Gemeinden selbst.



NRW: Ein Viertel der gesetzlich Krankenversicherten war im Jahr 2023 als Familienangehörige/-r mitversichert
* 3,86 Mio. Menschen waren 2023 in NRW als Familienangehörige mitversichert
* Gut jede zehnte Person in NRW (11,3 %) war privat versichert
* Rund eine halbe Millionen Mitversicherte in NRW könnten nach Plänen der Bundesregierung künftig beitragspflichtig werden

Rund 3,86 Millionen Menschen in NRW waren 2023 als Familienangehörige in der gesetzlichen Krankenversicherung kostenfrei mitversichert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis des Mikrozensus 2023 mitteilt, machten Familienmitversicherte damit rund ein Viertel der insgesamt 15,74 Millionen gesetzlich Krankenversicherten aus.

Privat krankenversichert waren gemäß Mikrozensusergebnissen im Jahr 2023 2,0 Millionen Menschen und damit gut jede/-r Zehnte in NRW.  Der am 29. April 2026 vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf eines Gesetzes zur GKV-Beitragssatzstabilisierung sieht vor, dass die Familienmitversicherung nicht mehr für alle kostenfrei sein soll.

Folgender Personenkreis soll weiterhin beitragsfrei mitversichert sein: Kinder, Eltern von Kindern unter 7 Jahren, Eltern von Kindern mit Behinderung, die außerstande sind, sich selbst zu unterhalten, pflegende Angehörige, Partner über der Regelaltersgrenze (Rentner) sowie Ehegatten und Lebenspartner mit vorliegender voller Erwerbsminderung.

Als annähernde Größenordnung an die Zahl der künftig beitragspflichtig Familienmitversicherten kann der Mikrozensus wie folgt herangezogen werden: Im Jahr 2023 waren rund 503.000 Personen unter 66 Jahren als Ehe- oder eingetragene Lebenspartner mitversichert, bei denen keine Kinder im Haushalt lebten oder bei denen die im Haushalt lebenden Kinder 7 Jahre alt oder älter waren. Das entspricht 13,0 % der Familienmitversicherten.

Im Mikrozensus können allerdings nur die im Haushalt lebenden Kinder ungeachtet der tatsächlichen Familienverhältnisse zu den im Haushalt lebenden Erwachsenen ausgewiesen werden. Außerdem liegen zu den weiteren Kriterien für eine zukünftig beitragsfreie Familienmitversicherung, wie Behinderung des Kindes, Pflege eines Angehörigen oder Erwerbsminderung keine Angaben vor.
Ergebnisse zur Krankenversicherung nach Versicherungsverhältnis

Energieintensive Industriezweige mit Produktionsrückgang um 15,2 % von Februar 2022 bis März 2026
• Produktion in der gesamten Industrie ging im selben Zeitraum um 9,5 % zurück
• 53 200 weniger Beschäftigte in energieintensiven Industriezweigen
• 75,6 % des gesamten industriellen Energieverbrauchs entfielen 2024 auf energieintensive Industriezweige

Höhere Energiepreise treffen die energieintensive Industrie stärker als andere Wirtschaftsbereiche. Das wirkt sich auch auf die Produktion aus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Produktion der energieintensiven Industriezweige in Deutschland von Februar 2022, dem Monat des Beginns des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine und der darauffolgenden Sanktionen, bis März 2026 saison- und kalenderbereinigt um 15,2 % gesunken. Damit sank die Produktion in diesen Branchen deutlich stärker als in der gesamten Industrie (Verarbeitendes Gewerbe und Bergbau), wo sie um 9,5 % zurückging.




Zu den energieintensiven Industriezweigen zählen die chemische Industrie, die Metallerzeugung und -verarbeitung, die Herstellung von Glas, Glaswaren und Keramik sowie die Verarbeitung von Steinen und Erden, die Papierindustrie und die Mineralölverarbeitung. Der Energiebedarf dieser Branchen ist im Verhältnis zu ihrer Bruttowertschöpfung besonders hoch.

Produktionsrückgänge in fast allen energieintensiven Industriezweigen
Am deutlichsten fiel der Produktionsrückgang in dem Wirtschaftszweig „Herstellung von Glas, Glaswaren und Keramik sowie Verarbeitung von Steinen und Erden“ aus: Dieser verzeichnete im März 2026 ein Minus von 25,0 % gegenüber Februar 2022. Zu der Branche gehört auch die Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein, die einen besonders deutlichen Rückgang verzeichnete (-29,3 %).

Auch in der Papierindustrie (-18,5 %) und in der chemischen Industrie (-18,1 %) ging die Produktion in diesem Zeitraum deutlich zurück. Etwas geringer fiel der Rückgang in der Metallerzeugung und -verarbeitung aus (-12,9 %). Eine Ausnahme bildet die Mineralölverarbeitung: Im Gegensatz zu den anderen energieintensive Energiezweigen stieg die Produktion in dieser Branche um 24,6 % gegenüber Februar 2022, nachdem dort seit Januar 2026 deutliche Zuwächse verzeichnet wurden.



Beschäftigtenzahl in energieintensiven Industriezweigen sinkt um 6,3 %
Neben der Produktion ging auch die Zahl der Beschäftigten in der energieintensiven Industrie zurück. Im März 2026 arbeiteten 794 400 Beschäftigte in diesen Branchen. Das waren 6,3 % weniger als im Februar 2022. Damals waren 847 700 Personen in den Betrieben der energieintensiven Industrie beschäftigt.

Den größten Beschäftigtenrückgang gab es anteilig in der Papierindustrie (-8,6 % oder -10 200). In der Metallerzeugung und -verarbeitung sank die Beschäftigtenzahl um 7,1 % oder 16 000, in der Herstellung von Glas, Glaswaren und Keramik sowie der Verarbeitung von Steinen und Erden um 6,4 % beziehungsweise 9 800. Am geringsten war der Beschäftigtenrückgang anteilig in der chemischen Industrie (-5,5 % oder -18 300).

Die Mineralölverarbeitung konnte als einziger energieintensiver Industriezweig einen Zuwachs bei den Beschäftigten verzeichnen: Im März 2026 arbeiteten 5,8 % oder 1 000 Beschäftigte mehr in dieser Branche als im Februar 2022.

Chemische Industrie als größter Energieverbraucher der Industrie
Die energieintensiven Industriezweige benötigten im Jahr 2024 zusammen 75,6 % der insgesamt in der Industrie verbrauchten Energie. Der größte Energieverbraucher war die chemische Industrie mit einem Anteil von 27,9 % des Gesamtenergieverbrauchs, gefolgt von der Metallerzeugung und -bearbeitung (23,7 %) sowie der Mineralölverarbeitung (10,7 %). Auf die Papierindustrie und die Herstellung von Glas, Glaswaren und Keramik sowie die Verarbeitung von Steinen und Erden entfielen 6,7 % beziehungsweise 6,6 % des gesamten industriellen Energieverbrauchs.



Die wichtigsten Energieträger in den energieintensiven Industriezweigen waren im Jahr 2024 Erdgas (26,3 %), Mineralöle und Mineralölprodukte (21,0 %), Kohle (18,1 %) sowie Strom (15,2 %).

Vatertag mit Gewitter, Hagel und mehr als 14 Liter auf den Quadratmeter


Mehr Transparenz bei Ferienunterkünften: Neue EU-Regeln können das Angebot in Urlaubsorten verändern
Ab dem 20. Mai 2026 gilt in ganz Europa die EU-Verordnung 2024/1028 zu Kurzzeitvermietungen über Buchungsplattformen. Sie schafft einen einheitlichen technischen Rahmen für Registrierungssysteme und den Datenaustausch zwischen Plattformen und Behörden.

Für Reisende ändern sich die Buchungsregeln grundsätzlich nicht. In stark regulierten Regionen kann es jedoch zum Start der Reisesaison zu verstärkten Kontrollen kommen. Dadurch können Inserate ohne gültige Registrierung von Plattformen deaktiviert werden.

Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland erklärt, was dahintersteckt.
Eine Registrierungsnummer kann dabei helfen, eine Ferienwohnungsanzeige besser einzuordnen. Foto: alipko / Adobe Stock

Was regelt die EU-Verordnung?
Die EU führt keine einheitliche Registrierungspflicht für Ferienwohnungen ein. Ob eine Unterkunft registriert werden muss, bestimmen weiterhin nationale, regionale oder kommunale Vorschriften.

Neu ist:
Jeder Mitgliedstaat muss eine zentrale digitale Zugangsstelle einrichten, über die Plattformen standardisierte Buchungsdaten an Behörden übermitteln können.
Registrierungssysteme müssen, sofern sie bestehen, nach einheitlichen EU-Standards funktionieren.

Dadurch können Behörden bestehende, nationale Regeln für Kurzzeitvermietungen deutlich einfacher kontrollieren und Inserate eindeutig einer registrierten Unterkunft zuordnen.

Welche Auswirkungen kann das für Reisende zur Urlaubszeit haben?
Dort, wo es bereits strenge Vorgaben für Ferienwohnungen gibt, erhalten Behörden und Plattformen bessere technische Möglichkeiten, diese auch durchzusetzen. Je nach Region kann es deshalb vorkommen, dass Inserate ohne gültige Registrierungsnummer deaktiviert werden.

Positiv für Reisende: Ordnungsgemäß registrierte Angebote sind leichter erkennbar und es wird mehr Transparenz im Markt hergestellt.
Solche landesweiten Registrierungssysteme bestehen bereits in beliebten Urlaubsländern wie z. B. Spanien, Italien und Griechenland.
In Deutschland gibt es dagegen bislang vor allem kommunale Regelungen, insbesondere um Zweckentfremdung zu untersagen. Ein einheitliches nationales Registrierungssystem besteht derzeit nicht.

Was bedeutet das für bereits gebuchte Ferienwohnungen?
Auch bereits gebuchte Reisen können in Einzelfällen betroffen sein – abhängig von lokalen Vorschriften und deren Durchsetzung.

Folgende Szenarien sind möglich:
Unterkunft bleibt wie gebucht bestehen
Hat der Vermieter alle Vorgaben erfüllt oder gibt es vor Ort keine Registrierungspflicht, ändert sich für Gäste nichts.

Inserat wird deaktiviert oder Buchung storniert
Fehlt eine vorgeschriebene Registrierungsnummer, können Plattformen Inserate sperren oder Vermieter müssen Buchungen infolge behördlicher Vorgaben stornieren, falls sich ein rechtmäßiger Zustand nicht herstellen lässt. Gäste müssen sich dann gegebenenfalls eine Ersatzunterkunft suchen. Welche Rechte Urlaubern in diesem Fall zustehen, richtet sich nach der konkreten Buchungssituation. Betroffene sollten sich rechtlichen Rat holen.

Tipps für Reisende mit bestehender Buchung
- Prüfen Sie, ob die Buchung weiterhin im System der Plattform sichtbar ist.
- Achten Sie darauf, ob das Inserat aktuell wirkt und Bewertungen vorliegen.
- Sofern vorgeschrieben: Ist eine Registrierungsnummer angegeben?
- Prüfen Sie die Stornierungsbedingungen und kontaktieren Sie bei Unsicherheiten den Vermieter.  Weitere Informationen zur EU-Regelung für Ferienwohnungen

Scheitern der Entlastungsprämie ist positives Signal für den Mittelstand: Stimmen aus der Wirtschaft wurden gehört
Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) begrüßt ausdrücklich, dass der Koalitionsausschuss sich darauf verständigt hat, die Entlastungsprämie nicht weiter zu verfolgen. Aus Sicht des Verbands ist die Zahlung der Prämie für viele Unternehmen in der aktuellen Wirtschaftslage unmöglich. Darauf hatte der DMB bereits im April nachdrücklich hingewiesen.

Die 1000-Euro-Prämie war der falsche Weg, um Entlastung für den Mittelstand zu schaffen. Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB, betont: „Es war für uns nicht nachvollziehbar, warum ein sogenannter Krisenbonus auf die Unternehmen verlagert werden sollte. Schließlich stehen unsere Unternehmen ohnehin unter einem hohen Kostendruck, verschieben bereits Investitionen und sind zu personellen Anpassungen gezwungen.“

Viele kleine und mittlere Unternehmen sind derzeit gar nicht in der Lage, ihren Mitarbeitern eine derartige Prämie zu zahlen. Deshalb ist es aus Verbandsperspektive positiv zu bewerten, dass auch die Koalition die Stimmen aus der Wirtschaft ernst nimmt und die Entlastungsprämie abgeräumt hat. Zuvor hatte der Bundesrat die Pläne nach massiver Kritik aus dem Mittelstand abgelehnt.

Jetzt muss die Bundesregierung den Fokus konsequent auf mutige Strukturreformen legen, die den Mittelstand entlasten und dessen Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die zentralen Hebel sind dabei Bürokratieabbau, niedrigere Steuern und dauerhaft stabile Sozialabgaben.

Verdi Masterclass in der Marienkirche mit Abschlusskonzert am 24. Mai 
Vom 22. bis 24. Mai 2026 findet in der Duisburger Marienkirche, Josef-Kiefer-Str 6., eine öffentliche Verdi Masterclass unter der Leitung der Sopranistin Alexandra von der Weth statt. Gemeinsam mit dem Pianisten und Coach Roland Techet arbeiten junge Sängerinnen und Sänger an Werken Giuseppe Verdis und dem italienischen Opernrepertoire.

Bei den Unterrichtseinheiten am 22. und 23. Mai - jeweils von 10.30 bis 17.30 Uhr - sind interessierte Musikfans im Publikum herzlich willkommen!  Der Eintritt ist frei. Das Abschlusskonzert ist am 24. Mai 2026 um 17 Uhr in der Marienkirche. Der Eintritt kostet 18 Euro. Mehr Infos zur Masterclass gibt es im Netz unter www.alexandravonderweth.de, Infos zur Marienkirche unter www.ekadu.de.   

Sopranistin Alexandra von der Weth zur Verdi Masterclass (Foto: Ariane Becker)

Freundschaft in Holz - Blockflötenensemble aus Rio de Janiero spielt in Neudorf drei Konzerte an einem Tag
Im Rahmen des Projektes „Freundschaft in Holz“ reist das brasilianische Blockflötenensemble „Som Doce da Grota“ nach Deutschland und macht auch in Duisburg Station - mit gleich drei Konzerten an einem Tag. Die jungen Musikerinnen und Musiker kommen aus dem „Espaço Cultural da Grota in Niterói“ (Rio de Janeiro), einem Sozialprojekt, das Kindern und Jugendlichen durch Musik neue Perspektiven eröffnet.

Viele der Ensemblemitglieder sind heute selbst Lehrende. Sie spielen brasilianische Blockflötenmusik am Freitag, 22. Mai 2026 gegen 10 Uhr an wechselnden Orten auf der Oststraße in Neudorf... als Straßenmusik. Um 11.30 Uhr spielt das Ensemble in St. Ludgerus in Duisburg Neudorf.

Um 19 Uhr hingegen tritt die Gruppe um 19 Uhr gemeinsam mit Neudorfer Musikerinnen und Musikern im Gemeindesaal, Wildstr. 31, auf.  Der Eintritt ist zu allen Konzerten frei, Spenden sind erwünscht, denn sie unterstützen „Freundschaft in Holz“. Die Verbindung nach Duisburg und Deutschland entstand durch eine Spendenaktion: Über 140 Holzblockflöten wurden gesammelt, überholt und nach Brasilien weitergegeben. Daraus entwickelte sich ein lebendiger musikalischer Austausch.

Die acht Ensemblemitglieder kommen auch, um sich als Multiplikatoren für das Sozialprojekt fortzubilden. Das Ensemble wird u.a. auch in Bochum zu Gast sein und auch an den Blockflötenfesttagen in Bad Kissingen teilnehmen. Eine Förderung aus Brasilien ermöglicht die Reise – weitere Spenden aus Deutschland helfen, um den Aufenthalt in der Evangelischen Kirchengengemeinde Duisburg Hochfeld-Neudorf zu finanzieren. 

Das Ensemble „Som Doce da Grota“ (Foto: Daniella Anatalicio).  

Kaffee, Tee und Gespräche am Lastenrad auf dem Hamborner Friedhof  
Wenn Trauernde am 23. Mai die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde auf dem evangelischen Friedhof in Hamborn besuchen, können sie sich vor Ort mit einem frischen, warmen Kaffee oder Tee aufwärmen.

Dazu laden Tiina Henke, Heike Köller und Oliver Miosczka herzlich ein, denn die drei haben ein Lastenrad mit einer Kaffeemaschine ausgestattet worden, so dass sie dort unter freiem Himmel Getränke frisch zubereiten. Sie schenken zwischen 14 und 15 Uhr die schmackhafte Wärme gerne aus und werden die Aktion, gerne wiederholen.

Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn freut sich über die tolle Idee der Gemeindemitglieder und dankt den dreien für das Engagement sehr.  

Foto: Ev. Kirchengemeinde Duisburg-Hamborn

Schlemmen in netter Gesellschaft beim Gemeindefrühstück in Wanheimerort
In der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg gibt es im Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort am 29. Mai 2026 um 9.30 Uhr das nächste Schlemmen in netter Gesellschaft.

Auch bei diesem Frühstucks-Treffen gibt es am Büffet wieder alles, was neben Lachs, Rührei, Marmeladen, Brötchen und Kaffee zu einem guten Frühstück gehört. Kosten von zehn Euro sollten eingeplant werden. Maria Hönes, Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde, beantwortet Fragen und nimmt Anmeldungen zum Frühstück entgegen (Tel.: 0203 / 770134). 

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 26. Mai, wenn sie um 12.30 Uhr leckere Currypfanne servieren.


Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 
Meidericher Gemeinde lädt zur Kirchenkneipe ein 
An einem der Freitage jeden Monats öffnet im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe.

So auch am 22. Mai 2026, wo Besucherinnen und Besucher nach dem 19-Uhr-Wochenabschlussandacht ab 19.30 Uhr wieder gute Getränke, leckere Kleinigkeiten und eine gemütliche Atmosphäre erwarten können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche lässt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.



NRW: Rund 30 % der erwerbstätigen Mütter und 91 % der erwerbstätigen Väter arbeiteten 2025 in Vollzeit
* Teilzeitquote von Vätern variierte nur wenig mit dem Alter des jüngsten Kindes
* Rund 93.000 Väter in NRW bezogen 2025 Elterngeld
* Geplante Bezugsdauer von Elterngeld lag im Durchschnitt bei Männern bei 4,0 und bei Frauen bei 15,1 Monaten

Im Jahr 2025 waren 88,8 % der insgesamt rund 1,5 Millionen Väter in Nordrhein-Westfalen mit minderjährigen Kindern im Haushalt erwerbstätig. Wie das Statistische Landesamt auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilt, waren 91,0 % der erwerbstätigen Väter in Vollzeit und 9,0 % in Teilzeit tätig.

Dagegen waren Mütter mit minderjährigen Kindern im Haushalt zu zwei Dritteln (66,3 %) und damit deutlich seltener erwerbstätig als Väter. Auch der Anteil der in Vollzeit erwerbstätigen Mütter lag mit 29,6 % niedriger als bei den Vätern.

Teilzeitquote von Vätern variierte nur wenig mit dem Alter des jüngsten Kindes
Von den erwerbstätigen Vätern mit jüngstem Kind im Alter von unter drei Jahren arbeiteten 9,2 % in Teilzeit. War das jüngste Kind drei bis neun Jahre alt, lag die Teilzeitquote mit 10,0 % höher als in allen anderen Altersgruppen. Dieser Verlauf über die Altersgruppen zeigte sich auch bei den erwerbstätigen Müttern, allerdings bei insgesamt deutlich höheren Teilzeitquoten.


IT.NRW

Geplante Bezugsdauer von Elterngeld lag im Durchschnitt bei Männern bei 4,0 und bei Frauen bei 15,1 Monaten
Laut der Statistik zum Elterngeld empfingen rund 373.000 Personen in NRW im Jahr 2025 Elterngeld. Darunter waren rund 279.000 Frauen und rund 93.000 Männer. Der sog. Väteranteil lag damit in NRW bei rund 25 %. Bei der geplanten Bezugsdauer gab es deutliche Geschlechterunterschiede: Die männlichen Elterngeldbeziehenden planten, die Leistung im Schnitt 4,0 Monate in Anspruch zu nehmen.

Bei den Frauen lag die durchschnittliche geplante Bezugsdauer bei 15,1 Monaten.  Das Elterngeld soll Mütter und Väter unterstützen, die ihr Kind nach der Geburt selbst betreuen und deshalb nicht oder nicht voll erwerbstätig sein können.

Eltern können die Leistungen in Form von Basiselterngeld oder Elterngeld Plus (mit/ohne Partnerschaftsbonus) beziehen oder beides kombinieren. Das Elterngeld Plus soll insbesondere Teilzeitarbeit nach der Geburt begünstigen. Im Jahr 2025 wählten rund 41 % aller Beziehenden – zumindest anteilig – die Variante Elterngeld Plus.

Unter den männlichen Elterngeldempfängern war das Elterngeld Plus mit einem Anteil von rund 27 % jedoch weniger verbreitet als unter den weiblichen Beziehenden mit rund 45 %. Hinweise zur Statistik Die hier vorgestellten Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit basieren auf dem Mikrozensus, einer seit 1957 jährlich bei einem Prozent der Bevölkerung durchgeführten Befragung der amtlichen Statistik.

Betrachtet werden Eltern mit mindestens einem im Haushalt lebenden minderjährigen Kind. Dargestellt wird hier das Konzept der realisierten Erwerbstätigkeit: Eltern, die ihr bestehendes Erwerbsverhältnis aufgrund von Mutterschutz oder Elternzeit unterbrochen haben, gelten als (zeitweise) nicht erwerbstätig. Weitere Informationen zum Mikrozensus.

Grundlage der Auswertung zum Elterngeld sind die Ergebnisse der Elterngeldstatistik des Statistischen Bundesamtes. Die Höhe des Basiselterngeldes hängt vom durchschnittlich verfügbaren Erwerbseinkommen im Jahr vor der Geburt ab und beträgt mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro monatlich.

Elterngeld Plus kann länger bezogen werden als das Basiselterngeld, fällt jedoch in der Regel geringer aus. Das Elterngeld Plus kann um einen Partnerschaftsbonus (bis zu vier weitere Monate Elterngeld Plus pro Elternteil) ergänzt werden, wenn beide Elternteile zwischen 24 und 32 Stunden pro Woche in Teilzeit erwerbstätig sind. Der Väteranteil gibt den Anteil der Männer an allen Elterngeldbeziehern und -bezieherinnen wieder. Mehr Informationen zum Elterngeld.
Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit und Voll- bzw. Teilzeitarbeit von Vätern und Müttern nach Alter des jüngsten Kindes im Haushalt

NRW: Nettozuwanderung aus dem Ausland 2025 auf niedrigstem Stand seit 2010
* Wanderungsgewinn aus dem Ausland sank 2025 auf 27.261 Personen
* Rückgang der Zuzüge aus dem Ausland um 15,5 %; Anstieg der Fortzüge in das Ausland um 3,2 % gegenüber 2024
* Weniger Umzüge von Gemeinde zu Gemeinde in NRW

Im Jahr 2025 sind 27.261 mehr Personen aus dem Ausland nach NRW gezogen als umgekehrt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, fiel der Saldo der Zuzüge und Fortzüge zwischen NRW und dem Ausland damit auf etwa ein Drittel des Vorjahreswertes (2024: +88.846).

Dies ist der niedrigste Wert seit 2010. Ein Grund für die gesunkene Netto-zuwanderung nach NRW aus dem Ausland ist die rückläufige Zuzugszahl bei gleichzeitig fortgesetztem Anstieg der Fortzugszahl. Die Zahl der Zuzüge aus dem Ausland sank 2025 bereits das dritte Jahr in Folge und betrug 291.143.

Gegenüber dem Jahr 2024 mit damals 344.489 Zuzügen entspricht dies einem Rückgang um 15,5 % bzw. 53.346 Personen. Demgegenüber stieg die Zahl der Fortzüge aus NRW in das Ausland das fünfte Jahr in Folge an (+3,2 % bzw. 8.239 Personen gegenüber 2024).

2025 zogen insgesamt 263.882 Personen von NRW in das Ausland, das ist der zweithöchste Wert seit 1949. Nur im Jahr 2016 wurden im Zuge der erhöhten Wanderungsbewegungen von Schutzsuchenden mehr Fortzüge in das Ausland registriert als in 2025 (2016: 313.287).



Die größten Wanderungsgewinne aus dem Ausland verzeichnete NRW im Jahr 2025 aus der Ukraine (+10.513), der Türkei (+7.550), aus Syrien (+6.683) sowie aus Indien (+5.622) und Afghanistan (+2.755). Zum Vergleich: Im Jahr 2024 gab es noch eine weitaus höhere Nettozuwanderung, insbesondere aus der Ukraine (+32.772) und aus Syrien (+19.967). Auch aus der Türkei (+8.879), Indien (+6.060) und Afghanistan (+5.181) zogen 2024 im Saldo mehr Menschen nach NRW als im Jahr 2025.

Nettoabwanderung in andere Bundesländer auf Vorjahres-Niveau
Die Zahl der Zu- und Fortzüge zwischen NRW und den anderen Bundesländern bewegte sich 2025 etwa auf dem Vorjahresniveau. Der daraus resultierende Wanderungssaldo in Höhe von −4.662 fiel weiterhin negativ aus und lag nahe am Vorjahreswert (2024: −4.974).

Weniger Umzüge von Gemeinde zu Gemeinde Von einer NRW-Gemeinde in eine Andere zogen im Jahr 2025 insgesamt 560.213 Personen um. Gegenüber 2024 verringerte sich die Zahl der Umzüge über die Gemeindegrenzen innerhalb des Landes damit um 5,7 % (2024: 593.780).

Unter Berücksichtigung aller Wanderungen über die Gemeindegrenzen konnten im Jahr 2025 insgesamt 229 Gemeinden einen positiven Wanderungssaldo vorweisen, d. h. sie verzeichneten mehr Zuzüge als Fortzüge. Eine negative Wanderungsbilanz zeigten hingegen 167 Gemeinden und registrierten damit mehr Fortzüge als Zuzüge.

Netze Duisburg verlegen 50 Kilometer Stromkabel in 165 Maßnahmen
Die Netze Duisburg investieren jedes Jahr Millionen Euro in den Ausbau, die Modernisierung und die Instandhaltung von tausenden Kilometern Versorgungsnetzen in Duisburg, damit rund 500.000 Menschen in Duisburg jederzeit sicher versorgt sind. Auch im Jahr 2025 hat der lokale Verteilnetzbetreiber wieder enorme Anstrengungen unternommen, um die Netze auszubauen und dabei rund 90 Millionen Euro investiert.

Vor allem im Bereich der Stromversorgung sind in den kommenden Jahren erhebliche weitere Investitionen erforderlich, um das Netz für die zukünftigen Anforderungen fit zu machen. Allein im vergangenen Jahr haben die Netze Duisburg deshalb in dieser Versorgungssparte in 165 Baumaßnahmen rund 50 Kilometer Kabel in die Erde gebracht.

„Wir kennen unser Netz genau. Wir wissen, welcher Leitungsabschnitt wie alt ist, wie stark er beansprucht wird und wir wissen auch, wie sich das Netz zukünftig entwickelt. Deshalb modernisieren und erweitern wir nach einem klaren strategischen Plan“, erklärt Andreas Massing, Geschäftsführer der Netze Duisburg GmbH.

Insgesamt betreibt der lokale Netzbetreiber 5.022 Kilometer Stromleitungen. 109 Kilometer davon sind Hochspannungsnetz mit einer Spannung von 110.000 Volt, 1.443 Kilometer sind im Bereich der Mittelspannung zwischen 10.000 und 25.000 Volt und 3.470 Kilometer Netz betreiben die Netze Duisburg in der Niederspannung von 400 Volt.

Damit ist die Stadt aktuell vollumfänglich versorgt. Klar ist aber schon heute, dass tausende Kilometer Netz in den kommenden Jahren hinzugebaut werden müssen, um die zukünftigen Bedarfe zu bedienen. „Durch den Hochlauf der Elektromobilität, den steigenden Einsatz von Wärmepumpen und den Zubau von Photovoltaik-Anlagen im privaten und gewerblichen Bereich müssen wir die Netze so ertüchtigen, dass alle diese zukünftigen Verbraucher und Einspeiseanlagen das Netz nicht überlasten“, erklärt Massing.

Grafiken Netze Duisburg

165 größere Einzel-Baumaßnahmen haben die Netze Duisburg daher allein im Jahr 2025 umgesetzt. Besonders aufwändig war dabei die Verbindung zweier Umspannwerke mit Mittelspannungskabeln. An zahlreichen Stellen in der Stadt hat der lokale Netzbetreiber solche Umspannwerke errichtet. Sie sind zentrale Schaltstellen, um die Energie in der gesamten Stadt zu verteilen und Spannungsebenen anzupassen. Im Rahmen der Netzertüchtigung werden auch zusätzliche Umspannwerke gebaut, um die Netzstabilität auch zukünftig zu sichern.

Im Jahr 2025 haben die Netze Duisburg allein in der Versorgungssparte Strom fast 48 Millionen Euro in ihr Netz investiert.

Rund 12 Millionen Investitionen ins Gasnetz
1.706 Kilometer lang ist das Gasnetz der Netze Duisburg Im Jahr 2025 wurden insgesamt 5,7 Kilometer Gasleitungen im Rahmen von Erneuerungs- und Neubaumaßnahmen verlegt. Die größte Einzelmaßnahme war hierbei die seit 2024 laufende Erneuerung der Gasdruckregelanlage am Unkelstein. Das Projekt wird voraussichtlich in diesem Jahr abgeschlossen. Die Gesamtinvestitionen in das Gasnetz beliefen sich im Jahr 2025 auf 11,7 Millionen Euro.

Ausbau der Fernwärme schreitet voran
Im vergangenen Jahr umfasste das Fernwärmenetz der Netze Duisburg eine Gesamtlänge von rund 355 Kilometern. Im Verlauf des Jahres 2025 wurden zusätzlich 2,4 Kilometer Fernwärmeleitungen realisiert. Die Umsetzung erfolgte im Rahmen von insgesamt 177 Einzelmaßnahmen, darunter 152 Hausanschlüsse, 22 Leitungsprojekte sowie 3 Sanierungen.

Die größte Einzelmaßnahme war die Sanierung von rund 155 Meter Fernwärmetrasse im Bereich der Prinzenstraße. Für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Fernwärmeinfrastruktur wurden im Jahr 2025 insgesamt rund 9 Millionen Euro investiert.

14 Kilometer neue Wasserleitungen im Jahr 2025
In insgesamt 45 Baumaßnahmen im Jahr 2025 haben die Netze Duisburg rund 14 Kilometer neue Wasserleitungen in Betrieb genommen. Damit umfasst das Wassernetz in der Stadt 2.206 Kilometer.

Die größte Einzelmaßnahme war die Erneuerung einer großen Wassertransportleitung in der Emmericher Straße, deren Bau im Jahr 2024 begonnen wurde. Im Jahr 2025 wurden hier weitere 510 Meter fertiggestellt. Die Gesamtinvestitionen im Bereich Wasser beliefen sich im Jahr 2025 auf 20 Millionen Euro.

NGG Nordrhein zu Gesundheitsreform: „Finger weg von der Teilkrankschreibung“
Medikamente in den Apotheken in Duisburg günstiger und nicht teurer machen
Wenn das Kranksein demnächst aufs Portemonnaie drückt: „Wer in Duisburg zum Hausarzt geht, für den wird es teurer“, sagt Adnan Kandemir von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein kritisiert das geplante Sparpaket im Gesundheitsbereich, das die Bundesregierung „stark zu Lasten der Versicherten verordnen“ wolle: „Für Medikamente sollen Versicherte künftig bis zu 15 Euro dazuzahlen, mindestens aber 7,50 Euro. Das läppert sich und drückt auf die Haushaltskasse – neben hohen Ausgaben für Sprit, Lebensmittel, Miete & Co.“ Heute dagegen liege die Zuzahlung bei 5 Euro und sei bei 10 Euro gedeckelt.

Um Arzneimittel günstiger zu machen, spricht sich die NGG Nordrhein für eine reduzierte Mehrwertsteuer bei Medikamenten aus. „Ob Tabletten, Tropfen, Salben, Zäpfchen oder Infusionen: 7 statt 19 Prozent für das, was in den Apotheken in Duisburg an Arzneimitteln über den Ladentisch geht. Das hätte einen enormen Effekt fürs Portemonnaie der Menschen“, sagt Adnan Kandemir.

Wenn Medikamente geringer besteuert würden, könnte dies vor allem auch die gesetzlichen Krankenkassen entlasten. „Die geplanten Zuzahlungen könnten dann wieder nach unten rutschen“, so der NGG-Geschäftsführer.

Heftige Kritik kommt von der Gewerkschaft an der Teilkrankschreibung, die die Bundesregierung ebenfalls plant: „Wer länger krank ist, schleicht – oder besser wohl: schleppt – sich dann in Etappen zurück zur Arbeit. Und das ärztlich verordnet“, sagt Adnan Kandemir. Homeoffice und eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten sollen das möglich machen, wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht. „Das sind aber blanke Schreibtischplanungen“, ärgert sich Adnan Kandemir.

Der NGG-Geschäftsführer verweist auf die Praxis: „Nehmen wir einen Bäcker oder eine Köchin in Duisburg. Auch die sollen künftig zu 25, 50 oder 75 Prozent arbeitsfähig sein können, wenn sie eigentlich krank sind. Sie gehen dann also zur Arbeit“, so Adnan Kandemir. Aber in einer Backstube gebe es genauso wie in einer Restaurantküche „zu jeder Minute Zeitdruck und Stress“.
Denn die Brote müssten morgens ab 2 Uhr in den Ofen und die Gerichte abends um 20 Uhr auf den Teller. „Die Arbeit muss einfach gemacht werden. Sie nimmt keine Rücksicht auf Halb- oder Dreiviertel-Kranke“, sagt der NGG-Geschäftsführer. Das unterscheide die Arbeit in Bäckereien und der Gastronomie vom „Schreibtisch-Job im Rathaus“.

Unterm Strich sei die Gesundheitsreform in Sachen Teilkrankschreibung nichts anderes als eine Verschärfung der Krankschreibung. Zwar müssten Arbeitnehmer und Arbeitgeber zustimmen. „Aber gerade das ist heikel. Die Gefahr, dass Chefs Beschäftigte, die schwer und damit länger krank sind, dazu auffordern werden, an den Arbeitsplatz zurückzukehren, ist groß. Das kann mit ‚sanftem Druck‘, aber auch schroff mit einer Knallhart-Ansage passieren“, befürchtet Adnan Kandemir. Beides sei jedoch „wenig hilfreich“, wenn es darum gehe, gesund zu werden.

An die Adresse der CDU- und SPD-Bundestagsabgeordneten aus Duisburg und der Region gerichtet, appelliert der Geschäftsführer der NGG Nordrhein, „alles daranzusetzen, die Gesundheitsreform in puncto Zuzahlung und Medikamenten-Mehrwertsteuer zu ändern sowie von der Teilkrankschreibung die Finger zu lassen“.

MSV Duisburg – Viktoria Köln: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen Viktoria Köln am Samstag, 16. Mai, um 13.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
· ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 11.36, 11.46, 11.56 Uhr
· ab „Bergstraße“ um 11.41, 11.51 und 12.01 Uhr
· ab „Meiderich Bahnhof“ ab 11.45 bis 12.10 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.20 und 12.35 Uhr
· ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 10.20 bis 11.53 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 10.32 bis 13.05 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.03 Uhr

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“.

Umfrage zur Zukunft der Altpapiersammlung in Duisburg
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) überprüfen derzeit die Organisation der Altpapiersammlung in Duisburg. Ziel ist es, Servicequalität, Wirtschaftlichkeit und ein sauberes Stadtbild bestmöglich miteinander zu verbinden. Um die Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger in den Entscheidungsprozess einzubeziehen, startet am 15. Mai eine digitale Umfrage zur Meinungsabfrage.

Aktuell gibt es in Duisburg zwei unterschiedliche Systeme zur kostenlosen Sammlung von Altpapier aus Privathaushalten: die 14-tägliche Leerung der Papiertonne sowie die wöchentliche Papierbündelsammlung. Zusätzlich besteht für alle Duisburgerinnen und Duisburger die Möglichkeit, Altpapier auf den vier Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg abzugeben.

Papierabholung in Duisburg: Altpapier liegt zur Abholung sowohl in der Papiertonne als auch als Papierbündel bereit. Copyright: WBD/ Adrian Chodkowski

Im Rahmen einer Umfrage werden vier mögliche Varianten für die zukünftige Organisation der Altpapiersammlung vorgestellt. Diese unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich des Abholrhythmus und der Rolle der Papierbündelsammlung. Zu den diskutierten vier Optionen zählen unter anderem eine Anpassung der Leerungsintervalle mit einer wöchentlichen Abholung sowohl der Papiertonnen als auch der Papierbündel, ein einheitlicher 14-täglicher Abholrhythmus für Tonnen und Bündel, eine Sammlung ausschließlich über Papiertonnen mit 14-täglicher Leerung sowie die Beibehaltung des bisherigen Systems.

Je nach Variante können sich unterschiedliche Auswirkungen ergeben. Diese betreffen beispielsweise, die Sauberkeit im Stadtbild, Entwicklung der Abfallgebühren, den Aufwand bei der Sammlung und Logistikkosten. So könnten einzelne Varianten zu steigenden Logistikkosten führen, während andere Einsparpotenziale oder Verbesserungen bei Stadtsauberkeit bieten.

„Wir möchten wissen, welche Aspekte den Bürgerinnen und Bürgern besonders wichtig sind – etwa Stabilität der Abfallgebühren, ein sauberes Stadtbild, praktische Handhabung oder ein einheitlicher Abholrhythmus“, so Ingo Wiele, Geschäftsbereichsleiter Abfall bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg. „Die Ergebnisse der Umfrage sollen eine wichtige Grundlage für die weitere politische Beratung bilden“, ergänzt Wiele.

Die Umfrage ist Teil eines umfassenderen Partizipationsprozesses. Neben der Online-Befragung werden auch politische Gremien in den Austausch einbezogen. Ziel ist es, verschiedene Perspektiven frühzeitig zu berücksichtigen und die Akzeptanz für eine spätere Entscheidung zu stärken. Nach der Auswertung der Rückmeldungen werden die Ergebnisse in die Beratungen der politischen Gremien einfließen. Die Umsetzung der zukünftigen Organisation der Altpapiersammlung ist nach Abschluss des Beteiligungsprozesses im Jahr 2027 vorgesehen.

Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym und dauert etwa drei Minuten. Sie ist ab dem 15. Mai online verfügbar unter: www.wb-duisburg.de/umfrage. Teilnahmeschluss ist Ende Juni 2026.
Der Kundenservice der Wirtschaftsbetriebe Duisburg steht für Fragen zur Umfrage telefonisch unter (0203) 283-3000 oder per E-Mail an info@wb-duisburg.de zur Verfügung.

VRR vereinfacht Tarifgebiete
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Gelsenkirchen setzt seine Tarifstrukturreform fort. Ab dem 1. Juni werden die Tarifgebiete vereinfacht. Künftig entfallen die innerstädtischen Tarifgrenzen in den bislang geteilten Kommunen Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen und Wuppertal.

Darüber hinaus passt der VRR die Zuschnitte der Tarifgebiete insbesondere am Niederrhein und in Teilen des Ruhrgebiets an. Die neuen Grenzen orientieren sich stärker an tatsächlichen Verkehrsströmen, Kreisgrenzen und Verkehrswegen. Ein weiterer zentraler Schritt der Reform ist der Wegfall der Wabenstruktur und des sogenannten 2‑Waben‑Tarifs. idr - Informationen: https://www.vrr.de

Hochfeld: Immendaler Parkfest startet wieder
Ein vielfältiges Programm für Groß und Klein erwartet die Besucherinnen und Besucher beim 12. Immendaler Parkfest am Dienstag, 19. Mai, rund um das Blaue Haus an der Sedanstraße 64 in Hochfeld. Unter dem Motto „Hochfeld verbindet“ laden in der Zeit von 15 bis 19 Uhr zahlreiche Einrichtungen aus dem Quartier zu einem bunten Stadtteilfest ein.

Besonders Kinder dürfen sich auf ein breites Angebot an Mitmachaktionen freuen: Von kreativen Bastelstationen über Spiel- und Bewegungsangebote wie Dosenwerfen und Rollenrutsche bis hin zu Stockbrotbacken und Kinderschminken ist für jeden etwas dabei. Ziel ist es, die Freude am Ausprobieren und Entdecken der eigenen Fähigkeiten zu fördern und zugleich die vielfältigen Angebote im Stadtteil kennenzulernen.

 Auch auf der Bühne wird einiges geboten: Ein abwechslungsreiches Programm mit Vorführungen von lokalen Sport- und Akrobatikgruppen sowie Musik sorgt während des Festes für Unterhaltung. Eine Neuheit in diesem Jahr ist das Format „Hochfelder Talente“: Von 16 bis 17 Uhr haben Hochfelder Jugendliche die Möglichkeit, ihr Können - ob z.B. Tanz, Sprache oder Gesang - dem Publikum zu präsentieren.

Das Parkfest wird gemeinschaftlich von verschiedenen Einrichtungen rund um den Immendal organisiert. Dazu gehört die Jugendfreizeiteinrichtung „Blaues Haus“ (Verein für Kinderhilfe e.V.), der Stadtteiltreff Hochfeld (Stadt Duisburg), „Mittendrin in Hochfeld“ (Diakoniewerk Duisburg GmbH), die AWO-Tagesgruppe, das städtische Familienzentrum Immendal, die städtischen Streetworkerinnen und Streetworker sowie das Stadtteilbüro Hochfeld. Die Angebote sind kostenfrei.

Der Trauer auch ohne Worte Ausdruck verleihen  
Am 13. Mai trifft sich erstmals die „Trauergruppe Kreativ“ im Malteser Hospizzentrum St. Raphael in Duisburg. Anmeldungen für das kostenfreie Angebot sind ab sofort möglich.   

Der Verlust eines nahestehenden Menschen hinterlässt oft Sprachlosigkeit, Schmerz und viele offene Fragen. Aber: Trauer muss nicht allein getragen werden. Mit der neuen „Trauergruppe Kreativ“ erweitert das Malteser Hospizzentrum St. Raphael in Duisburg sein Angebot für Menschen in diesen schwierigen Lebenslagen. „In einem geschützten und ruhigen Rahmen sind Betroffene eingeladen, sich ihrer Trauer auf kreative Weise zu nähern“, erklärt Trauerkoordinatorin Birgit Büge.   

Die vier ehrenamtlichen und qualifizierten Trauerbegleiterinnen Waltraud Mertens, Doris Behrendt, Sabine Stratemeier und Diana Naendorf haben sich zusammengetan, um dieses Angebot zunächst probeweise zu starten. Grundlage ist ihre Erfahrung, dass kreative Prozesse helfen können, Emotionen sichtbar zu machen und den Austausch zu erleichtern – auch zwischen Menschen, die sich zuvor nicht kannten, aber ähnliche Verlusterfahrungen teilen.   

Zum Auftakttermin am 13. Mai 2026 im Hospizzentrum an der Remberger Straße 36 stehen Stifte, Farben und Papier im Fokus. Beim Malen lassen sich Gefühle oft leichter ausdrücken als sie in Worte zu fassen. Für die weiteren Termine am 5. August und 4. November sind weitere kreative Ansätze denkbar, etwa das Formen mit weichen Materialien oder das Gestalten von Blumengestecken. „Eine künstlerische Vorbildung ist in allen Fällen natürlich nicht erforderlich“, betont Birgit Büge.    

Das Angebot richtet sich an Menschen, die einen Verlust erlebt haben und sich Unterstützung wünschen – unabhängig davon, wie lange dieser zurückliegt. Auch spielt es keine Rolle, ob bereits ein Kontakt zum Hospiz bestanden hat oder nicht. Und: „Alle Teilnehmenden entscheiden individuell für sich, ob sie über ihre Trauer sprechen möchten oder die Zeit lieber mit stillem Gestalten verbringen möchten“, sagt Birgit Büge. Jeder Termin ist einzeln buchbar. Die Teilnahme ist kostenfrei, über eine Spende freuen sich die Veranstalter.   

Die neue Kreativgruppe ist Teil des umfassenden Trauerangebots des Hospizzentrums. Die Nachfrage nach Unterstützung in der Trauer wächst seit Jahren. „Es ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die wir als Malteser deutlich beobachten“, sagt Hospizleiterin Katja Arens. Immer mehr Menschen seien bereit, sich aktiv mit ihrer Trauer auseinanderzusetzen – ein wichtiger Schritt, um Verluste zu verarbeiten.    Neben der neuen Kreativgruppe umfasst das Angebot unter anderem ein offenes Trauer-Café sowie feste Trauergruppen.

Mit der vor einigen Monaten geschaffenen Stelle der Trauerkoordinatorin werden diese Angebote gezielt gebündelt und weiterentwickelt.   
 Anmeldungen für die „Trauergruppe Kreativ“ nimmt Birgit Büge entgegen: birgit.buege@malteser.org, Mobil 0151-14340856 www.malteser-straphael.de  


„Offener Roboter-Treff“ in der Bibliothek Homberg-Hochheide
Die Bibliothek Homberg-Hochheide, Ehrenstraße 20, lädt am Mittwoch, 13. Mai, von 16 bis 17 Uhr zum „Offenen Roboter-Treff“ ein. Kinder ab fünf Jahren haben dort die Möglichkeit, spielerisch in die Welt der Programmierung und Robotik einzutauchen.

Der „Offene Roboter-Treff“ richtet sich an junge Tüftlerinnen und Tüftler, die Freude am Ausprobieren haben, sich für Technik begeistern oder schon immer einmal Roboter programmieren wollten. In entspannter Atmosphäre können erste Erfahrungen gesammelt, eigene Ideen umgesetzt und neugierig Fragen gestellt werden.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – der Spaß am Entdecken steht im Vordergrund. Das Angebot ist kostenlos und offen für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Saisonauftakt: Parkkonzertreihe im Jubiläumshain startet
Immer wieder sonntags: Die beliebte Open-Air-Parkkonzertreihe startet am 17. Mai im Hamborner Jubiläumshain in die neue Saison. Bis zum 19. Juli spielen wöchentlich ab 11 Uhr wechselnde Musikerinnen und Musiker an der Ziegelhorststraße bei freiem Eintritt. Das Kulturbüro der Stadt Duisburg realisiert gemeinsam mit dem Lions Club Duisburg Hamborn zehn frühlingshafte Konzerte.

Landtagsabgeordneter Frank Börner wird zum Auftakt
Das Publikum begrüßen: „Unvergessliche musikalische Momente und warme Begegnungen – dafür stehen die Parkkonzerte. Das ist gelebte Kultur für alle. Treue Gäste, starke Künstlerinnen und Künstler und eine schöne Kulisse machen die
Veranstaltung so besonders.“

Für den Marina Shanty-Chor Oberhausen e. V. ist die Teilnahme etwas Besonderes. Harry Szymiczek, 1. Vorsitzender, erklärt: „Wir sind 30 Sänger, ein fester Bestandteil der regionalen Kulturszene und stehen seit über 20 Jahren bei vielfältigen Anlässen auf unterschiedlichen Bühnen – doch nun erstmals hier in Duisburg bei den Parkkonzerten. Ahoi, wir freuen uns auf die Premiere und ein fröhliches Publikum.“

Eine Woche später können sich Besucherinnen und Besucher mit dem „Shanty Chor Duisburg-WSP NRW“ erneut an die See träumen.
Zum Repertoire des „BSW Musikcorps Hohenbudberg" zählen aktuelle Rock-und Schlagertitel, Märsche und Evergreens. Die „Bandonion-Freunde Essen" präsentieren Volksmusik, während die „Musikvereinigung Duisburg-West" einen Querschnitt durch viele Musikrichtungen und Epochen zeigt.

Mit Gitarrensounds verzaubert das „Gitarrenduo Saitenweise" und mit gefühlvollen Songs sowie einer guten Prise Humor begeistert die Musikgruppe „Wahre Freunde". Bevor „Die Bergsteirer" mit Stimmungsschlagern auf der steirischen Harmonika die Konzertreihe beschließen, sorgen die „Bläsersymphonie der Abtei-Hamborn" und das
„Blasorchester Lohmühle" mit Unterhaltungsmusik für gute Stimmung.

Terminübersicht:
17.05.2026 – Marina Shanty Chor Oberhausen e.V.
24.05.2026 – Shanty Chor Duisburg-WSP NRW
31.05.2026 – BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973
07.06.2026 – Bandonion Freunde Essen
14.06.2026 – Musikvereinigung Duisburg-West DSB e.V.
21.06.2026 – Gitarrenduo Saitenweise
28.06.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn
12.07.2026 – Blasorchester Lohmühle e.V. 1964
19.07.2026 – Die Bergsteirer
Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn


ADAC Stauprognose: 13. bis 17. Mai
Langes Wochenende um Christi Himmelfahrt sorgt für hohe Staugefahr ab Mittwoch
Der ADAC rechnet zum langen Wochenende vom 13. bis 17. Mai 2026 mit sehr starkem Reiseverkehr auf den deutschen Autobahnen. Viele Reisende nutzen den Feiertag am Donnerstag, dem 14. Mai, für einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende.

Die größte Staugefahr besteht bereits am Mittwochnachmittag und -abend vor Christi Himmelfahrt. Schon 2025 war dieser Reisetag der staureichste des Jahres. Auch am Donnerstagvormittag kann noch zu Verzögerungen kommen.

Zusätzlichen Reiseverkehr verursachen zudem regionale Ferientermine und schulfreie Tage. So ist beispielsweise am Freitag in Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen schulfrei. In Hamburg dauern die Ferien noch bis zum 15. Mai an. Christi Himmelfahrt ist zudem auch in Österreich, der Schweiz und Belgien ein Feiertag.

Freitag und Samstag dürften dagegen deutlich entspannter verlaufen. Der Rückreiseverkehr erreicht am Sonntag, 17. Mai, vor allem am Nachmittag und Abend seinen Höhepunkt.

Besonders belastet sind traditionell die Strecken in Richtung Süden und Alpenraum, nach Österreich und Italien, insbesondere zum Gardasee sowie die Routen an die Nord- und Ostsee, vor allem Richtung Niederlande. Rund um Wien ist wegen des Eurovision Song Contests mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Entlastend wirken könnten die Lkw-Fahrverbote am Donnerstag, 14. Mai, und Sonntag, 17. Mai. Gleichzeitig bremsen bundesweit rund 1000 Autobahnbaustellen den Verkehrsfluss.

Besonders staugefährdet sind unter anderem folgende Fernreiserouten:
A1 Fehmarn – Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Magdeburg
A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt; Passau – Linz
A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A7 Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Berlin – Halle/Leipzig
A10 Berliner Ring
A24 Hamburg – Schwerin
A81 Singen – Stuttgart
A96 München – Lindau
A99 Autobahnring München

Auf den Auslandsrouten bleibt die Lage ebenfalls angespannt. In Österreich führen Baustellen auf der A10 Tauern Autobahn, der A12 Inntal Autobahn und der A13 Brenner Autobahn weiterhin zu Verzögerungen. Zusätzlich ist am Freitag erneut eine Blockabfertigung auf der A12 Inntalautobahn geplant.

Bei starkem Reiseverkehr gelten zudem wieder Abfahrtssperren.
In Deutschland sind unter anderem die A7 im Ostallgäu, die A8 in Oberbayern sowie die A93 und die Bundesstraßen rund um Garmisch-Partenkirchen betroffen. In Tirol gelten an Wochenenden und Feiertagen Fahrverbote auf zahlreichen Ausweichstrecken in den Bezirken Innsbruck, Kufstein, Imst und Reutte. Wer kein konkretes Fahrtziel in der Region nachweisen kann, muss auf den Hauptverkehrsachsen bleiben.

Auch auf wichtigen Transitachsen in der Schweiz und Italien ist mit Verzögerungen zu rechnen. Betroffen sind insbesondere die Schweizer Autobahnen A1, A2 und A3, sowie in Italien die Brennerroute A22.

Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund der weiterhin bestehenden Grenzkontrollen zusätzlich zu Wartezeiten kommen.
Weitere Informationen auf www.adac.de.

Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte übernimmt die Schirmherrschaft für den 49. Internationalen Museumstag  am 17. Mai 2026
Ort: deutschlandweit Kalendereintrag herunterladen © Deutscher Museumsbund e.V. Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte übernimmt die Schirmherrschaft für den Internationalen Museumstag in Deutschland am Sonntag, dem 17. Mai 2026. Über 7.100 Museen in allen Bundesländern laden unter dem Motto „Museen entdecken“ mit besonderen Aktionen in ihre Häuser ein.  

Mit dem Aktionstag machen Museen weltweit auf ihre gesellschaftliche Rolle aufmerksam. Neben klassischen Angeboten wie Führungen oder freiem Eintritt finden sich unter den Programmpunkten auch kreative Mitmach-Aktionen, akustische Highlights, Podcasts, Museumsfeste und Einblicke hinter die Kulissen.

Museen als Orte lebendiger Wissensvermittlung 
Als diesjähriger Schirmherr betont Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte die besondere Relevanz von Museen für das gesellschaftliche Miteinander: "Wir haben allein in Deutschland mehr als 7.000 Museen und damit eine breite Vielfalt, die es unbedingt zu erhalten gilt. Auch deshalb steht der Museumstag in diesem Jahr unter dem Motto ‚Museen entdecken‘. Denn die oftmals verbreitete Annahme, dass in Museen nur verstaubte Dinge aus der Vergangenheit ausgestellt werden, hat mit der Wirklichkeit wenig gemein.
Museen sind lebhafte Orte, in denen Wissen vermittelt wird – anschaulich, lehrreich, spannend und unterhaltsam. Und nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten. Mir ist es auch deshalb eine große Ehre, in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den internationalen Museumstag zu übernehmen."

© Bundesrat | Henning Schacht

Der Internationale Museumstag wurde vom Internationalen Museumsrat ICOM ins Leben gerufen und findet 2026 bereits zum 49. Mal statt. Offizieller Termin ist jeweils der 18. Mai. In Deutschland begehen Museen den Aktionstag traditionell an einem nahegelegenen Sonntag. Der Museumstag soll auf die Museen in Deutschland und weltweit aufmerksam machen und Besucherinnen und Besucher einladen, die Vielfalt der Museen zu entdecken.

Seit über 20 Jahren übernehmen in Deutschland die Präsidentinnen und Präsidenten des Bundesrates die Schirmherrschaft für die Veranstaltung. Den bundesweiten Museumstag koordiniert der Deutsche Museumsbund in enger Kooperation mit den Museumsverbänden und -ämtern der Länder. Er wird auf regionaler Ebene von den Museen vor Ort umgesetzt.

Vielfältige Angebote in den Regionen 

© Deutscher Museumsbund e.V.
 

Interessierte können sich auf der Internetseite des Deutschen Museumsbundes über die Aktionen in ihrer Region informieren. Dort finden sich zahlreiche analoge und digitale Angebote. Darüber hinaus sind auch weltweite Angebote auf einer interaktiven Karte verlinkt. Weitere Informationen zum Museumstag bieten außerdem regionale Veranstaltungsportale und örtliche Tourismuszentralen. Homepage des Internationalen Museumstages: Internationaler Museumstag


Mai 2016: Mit der Zeitmaschine durch 300 Jahren Hafengeschichte
- duisport präsentiert Chronik und Kinderbuch zum Hafenjubiläum
- Fahrradroute durch den Duisburger Hafen vorgestellt
- Landmarke "Leinpfad Ruhrort" gemeinsam mit NRW- Verkehrsminister Groschek enthüllt Duisburg

Duisburg-Ruhrort, im Mai 2016 - Das Jubiläumsjahr des Duisburger Hafens erlebte heute seinen ersten Höhepunkt - und das bei herrlichem Sonnenschein. Im Beisein von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek wurden zwei Bücher zum Hafengeburtstag präsentiert: das Jubiläumsbuch ,300 Jahre Duisburger Hafen - Weltweit vernetzt, regional verankert" sowie das Kinderbuch .Duisport Zeitreise".

Darüber hinaus haben Minister Groschek und Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, eine neue Fahrradroute durch den Hafen vorgestellt und die erste von insgesamt elf historischen Landmarken enthüllt. Bürger und Interessierte haben so künftig die Möglichkeit, den Hafen und seine Geschichte auf vielfältige Weise zu erleben.
"Der Duisburger Hafen ist ein Aushängeschild für das Land NRW. In seiner 300-jährigen Geschichte war der Hafen immer wieder Vorreiter richtungsweisender Entwicklungen. Insbesondere in den letzten 20 Jahren hat sich der Hafen zum Wachstums- und Innovationstreiber in der Logistikbranche entwickelt und sichert heute mehr als 45.000 Arbeitsplätze", sagte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek anlässlich der Vorstellung des Jubiläumsbuchs.

Die Auseinandersetzung mit sowie die Aufarbeitung von 300 Jahren Hafengeschichte sind anspruchsvoll und zeitintensiv. Aus diesem Grund hat duisport bereits vor über einem Jahr das Kölner Geschichtsbüro Reder, Roeseling & Prüfer beauftragt, die Hafengeschichte neu und lesergerecht aufzuarbeiten.

Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, Dr. Alexander Reder vom Kölner Geschichtsbüro und NRW-Bau- und Verkehrsminister aus Oberhausen Michael Groschek mit dem umfangreichen Geschichtswerk des Hafens  -  Fotos von Harald Jeschke

Das umfangreiche Werk schildert in zehn Kapiteln auf 256 Seiten (29.99 Euro Verkaufspreis) die eindrucksvolle Entwicklung von den Anfängen des Hafens als unbefestigter Ankerplatz an der Mündung von Rhein und Ruhr bis hin zur führenden Logistikdrehscheibe in Zentraleuropa.

Dabei stehen vor allem auch zahlreiche Bilder und die Porträts von Persönlichkeiten im Vordergrund, die für die Entwicklung des Hafens besonders wichtig waren. Damit bekommt die Hafengeschichte ein Gesicht, die Leser können sich anhand eindrucksvoller Grafiken und Fotos ein Bild machen. Vergangenheit und Gegenwart der zentralen Industrieregion in Deutschland werden zugänglich und lebendig.

Kapitel für Kapitel schildern die Autoren in spannenden Abschnitten nicht nur, wie sich der Hafen mit Standfestigkeit und Erneuerungskraft seinen Weg durch drei unglaublich bewegte Jahrhunderte gebahnt und immer wieder die großen Herausforderungen der Zeit bewältigt hat.

In den Berichten spiegeln sich zugleich einige der bahnbrechenden Erfindungen wider, die unsere Welt verändert haben, als auch Namen großer Unternehmen und Unternehmer, die Wirtschaftsgeschichte in diesem Land geschrieben haben", betont Erich Staake. Sowohl Bundespräsident Joachim Gauck als auch NRW- Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link widmen dem Jubiläumsbuch ein Grußwort. Vom morgigen Tage an ist die Chronik im Handel erhältlich.

Kinderbuch "Duisport Zeitreise"
Eine fliegende Barkasse namens .Düsi" und eine Zeitmaschine, die dreihundert Jahre aus der Vergangenheit holt - mit diesen Attraktionen sollen Mädchen und Jungen im Vor- und Grundschulalter für die 1716 beginnende Geschichte des Hafens und seine erfolgreiche Entwicklung hin zum größten Binnenhafen der Welt begeistert werden.

Das mit bunten Zeichnungen und anschaulichen Texten gefüllte Kinderbuch erzählt von einem jungen Geschwisterpaar Emma und Leon, das zusammen mit dem "Hafenmeister Harry" eine ungewöhnliche, reizvoll bebilderte und spannend erzählte Reise durch die Zeit und den Hafen unternimmt.

Die Kinder erfahren, wie aus bescheidenen Anfängen an der Ruhr-Mündung in den Rhein im Laufe der Jahrhunderte zunächst der Umschlagplatz des Ruhrgebiets für Kohle und Stahl entstand und dieser sich dann, in jüngeren Zeiten, zur weltweit vernetzten Logistikdrehscheibe weiter entwickelte.

Das Buch wurde in einer Startauflage von 20.000 Exemplaren  gedruckt. Interessierten Grundschulen aus der Region werden die Bücher für den Unterricht geschenkt - so lange der Vorrat reicht. Geplant sind weitere kleine Auflagen in englischer Sprache und in einem chinesischen Dialekt - als kleine Gabe für die duisport-Partner in aller Welt.

"Das Kinderbuch ist eine App zum Blättern mit ernstem Hintergrund. Es ist auch eine wunderbare Initiative, um Kinder für Hafen und Logistik zu begeistern und sie spielerisch einer spannenden und weithin unbekannten Berufswelt zu nähern. Eine gute Investition in die Fachkräfte von morgen!", so SPD-Minister Groschek.


Algenbekämpfungsmaßnahmen in Hanse- und Speichergracht  
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen in der Hanse- und Speichergracht erneut Maßnahmen zur Bekämpfung von Fadenalgen durch. Zuletzt wurden dort im Jahr 2025 Algen bekämpft.

Die Arbeiten werden von einem beauftragten Fachunternehmen ausgeführt. Fadenalgen sind lange, fadenförmige Grünalgen, die sich insbesondere bei warmen Temperaturen, viel Sonnenlicht und einem erhöhten Nährstoffangebot im Wasser stark vermehren können.

Sie sind grundsätzlich ein natürlicher Bestandteil von Gewässern, können bei starkem Wachstum jedoch die Wasserfläche sichtbar beeinträchtigen und das ökologische Gleichgewicht belasten. Die Bekämpfung erfolgt im Rahmen einer vierwöchigen Behandlungskur. Dabei wird einmal pro Woche „Fadenalgenstopp“ in das Wasser eingebracht. Damit die Maßnahme ihre volle Wirkung entfalten kann, muss das Wasser während der Behandlungsphase möglichst ruhen.

Aus diesem Grund wurde der Wasserzulauf an den Kopfseiten vorübergehend gestoppt. Infolgedessen kann es während der Maßnahme zu einer Absenkung des Wasserspiegels kommen. Nach Abschluss der Maßnahme werden Anfang Juni zudem zwei neue Druckwasserleitungen in Betrieb genommen.

Diese fördern Wasser aus dem Brunnen zwischen Hanse- und Speichergracht und sollen künftig eine gezielte Regulierung des Wasserniveaus in den Grachten ermöglichen. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.

Drei-Gemeinden-Tauffest am Himmelfahrtstag zieht wegen Schlechtwetter in die Obermeidericher Kirche
Wegen der angekündigten Schlechtwetterlage feiern die evangelischen Gemeinden Duisburg Meiderich, Obermeiderich und Ruhrort-Beeck ihr großes Tauffest am 14. Mai nicht unter freiem Himmel: Statt wie geplant am Meidericher Kanu Club kommen Gemeinden und Tauffamilien um 11 Uhr gemeinsam an der evangelischen Kirche in Obermeiderich, 27 - 29 zusammen.

Auch wenn das Fest nun nach innen verlegt wird, bleibt ansonsten vieles wie geplant: Es wird mehrere Taufstationen, Angebote für Kinder sowie Kaffee, Kuchen und Getränke geben. Das Tauf-Team bereitet alles mit viel Herz vor, damit die Familien und Gäste einen schönen und besonderen Tag erleben können, und freut sich mit den drei Gemeinden auf einen lebendigen Gottesdienst, viele Begegnungen und ein fröhliches Fest der Taufe.   

Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und www.ruhrort-beeck.de.

Pfingstgottesdienst mit sieben Taufen am und im Duisburger Wambachsee
Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis feiert auch in diesem Jahr den traditionellen Open-Air-Gottesdienst am Pfingstmontag am Duisburger Wambachsee – diesmal mit sechs Taufen. Zu diesem besonderen Gottesdienst am 25. Mai um 10.30 Uhr auf dem wunderschönen Gelände des Kanusportvereins, Kalkweg 242, sind nicht nur die Familien der sieben Täuflinge (im Alter zwischen wenigen Monaten und 20 Jahren), sondern alle Interessierten ganz herzlich eingeladen.

Auf dem Gelände ist Platz genug für einen großen, bunten und ereignisreichen Gottesdienst für alle Generationen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.  

Früherer Pfingstgottesdienst am Wambachsee, bei dem Pfarrerin Ute Sawatzki ein Kind im Wasser taufte und die Eltern es begleiteten (Foto: www.trinitatis-duisburg.de).

Evangelischer Kirchenkreis Duisburg: Viele Pfingstgottesdienste und sieben Taufen am See
Pfingsten feiert die Kirche die Sendung des Heiligen Geistes. Es wird häufig als Gründungsgeschehen der Kirche verstanden. Dieser „Geburtstag“ der Kirche wird auch im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg in vielen Gottesdiensten gefeiert: In manchen werden Jugendliche konfirmiert, in anderen wird getauft und einige werden ökumenisch gefeiert.

Tradition haben auch die Pfingstgottesdienste unter freiem Himmel: der ökumenische am Pfingstmontag, 25. Mai in der offenen Gießhalle im Landschaftspark Nord – diesmal ist Einlass um 11.30 Uhr -, der ökumenische Gottesdienst Pfingstmontag am Innenhafen am Garten der Erinnerung – Beginn ist um 11 Uhr – und der Pfingstmontagsgottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis auf dem Gelände des Kanusportvereins am Wambachsee um 10.30 Uhr mit - diesmal sieben - Taufen direkt am und im See. Angaben zu allen Gottesdiensten gibt es im Internet unter www.kirche-duisburg.de.

12. Mai: Tag der Pflegenden – Herausforderungen der Pflege jetzt angehen
Um die pflegerische Versorgung heute und in Zukunft zu sichern, muss die anstehende Pflegereform die Weichen richtig stellen und wichtige Entscheidungen treffen.

Um die Finanzierung der Pflegeversicherung nachhaltig und langfristig zu stabilisieren, müssen die Einnahmen gestärkt werden. Zentral ist ein Steuerzuschuss für versicherungsfremde Leistungen. Zusätzlich muss die Erweiterung der Beitragsbemessungsgrundlage z.B. durch die Einbeziehung anderer Einkommensarten und eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze bei gleichzeitiger Anhebung der Pflichtversicherungsgrenze geprüft und ein Ausgleich zwischen privater und sozialer Pflegeversicherung geschaffen werden.

Pflegebedürftige Menschen dürfen dagegen nicht weiter belastet werden. Der Deutsche Verein hat dem Gesetzgeber wiederholt empfohlen, die pflegebedingten Eigenanteile ambulant und stationär effektiv und nachhaltig zu reduzieren.

Zur Entlastung von Pflegefachpersonen trägt eine konsequente Verringerung nicht notwendiger Bürokratie bei. „Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hält es für dringend geboten, Berichts- und Dokumentationspflichten zu vereinfachen und zu minimieren, damit Pflegefachpersonen dort eingesetzt werden können, wo sie wirklich gebraucht werden“, so Vorständin Dr. Verena Staats.

Um pflegende An- und Zugehörige bestmöglich zu unterstützen und zu entlasten, ist eine zugängliche und verlässliche Beratungsstruktur vor Ort unerlässlich. Die fachliche Beratung und Begleitung in der Pflege, die der Zukunftspakt Pflege vorgeschlagen hat, muss dringend umgesetzt werden. Eine häusliche Versorgung kann so stabilisiert, Unterstützung- und Entlastungsangebote frühzeitig zugänglich gemacht und Prävention sowie Rehabilitation rechtzeitig adressiert werden.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. führt am 8. und 9. Oktober 2026 eine Fachtagung zum Thema „Beratungsstrukturen für ältere und pflegebedürftige Menschen“ in Hannover durch mehr Infos und zur Anmeldung

Innovationsausschuss: Projekteinblicke anlässlich des Internationalen Tags des Chronischen Erschöpfungssyndroms (ME/CFS) am 12. Mai
Der Internationale Tag des Chronischen Erschöpfungssyndroms findet jährlich am 12. Mai statt. Er wurde ins Leben gerufen, um das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit für diese Erkrankung zu stärken. Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss fördert auch Forschungsprojekte zu den Themenschwerpunkten ME/CFS und Long/Post-COVID.

Einblicke in zwei der laufenden Projekte sind nun auf der Website des Innovationsausschusses veröffentlicht: Schnellere Diagnose als Hoffnung bei ME/CFS und Post-COVID Oft dauert es lange, bis Post-COVID und ME/CFS richtig diagnostiziert werden. Forschende im Projekt DiaMECO untersuchen die Ursachen dafür – und wie sich dies ändern und damit auch die Versorgung der Betroffenen verbessern lässt.

Zum vollständigen Projekteinblick BD-LC-PS zielt auf die systematische Erfassung von Long-COVID Long-COVID betrifft viele Menschen, doch über die genaue Häufigkeit, Schwere und Verläufe der Erkrankung ist bislang zu wenig bekannt. Das Projekt BD-LC-PS will hier Wissenslücken schließen und Grundlagen für eine bessere Versorgung schaffen.




Inflationsrate im April 2026 bei +2,9 %
Verbraucherpreisindex, April 2026:
+2,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,6 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, April 2026:
+2,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,5 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im April 2026 bei +2,9 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise insgesamt verstärkt, nachdem sie im März 2026 bereits bei +2,7 % gelegen hatte. Im Februar 2026 hatte sie noch +1,9 % betragen. So hoch wie im April 2026 war die Inflationsrate zuletzt im Januar 2024 gewesen.

 "Der erneute Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs hat im zweiten Monat in Folge die Gesamtteuerung verstärkt. Besonders der anhaltende Preisdruck bei Kraftstoffen ist für die Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich spürbar", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Gegenüber dem Vormonat März 2026 stiegen die Verbraucherpreise im April 2026 um 0,6 %.



Energieprodukte verteuerten sich um 10,1 % gegenüber April 2025 Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im April 2026 um 10,1 % höher als im April 2025. Wie bereits im Vormonat März 2026 (+7,2 %) erhöhten sich die Energiepreise damit deutlich, während noch im Februar 2026 ein Preisrückgang von -1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat zu beobachten war.

Diese Preisanstiege sind maßgeblich auf die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten und die dadurch ausgelöste Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt zurückzuführen. Besonders deutlich verteuerten sich binnen Jahresfrist im April 2026 Kraftstoffe (+26,2 %).

Im Vergleich mit früheren Öl- und Wirtschaftskrisen zeigt sich, dass die Preissteigerungen für Energieprodukte unmittelbar nach Beginn des Ukraine-Kriegs deutlich stärker ausgefallen waren (siehe Pressemitteilung Nr. N029 vom 7. Mai 2026). Noch stärker als Kraftstoffe verteuerte sich im April 2026 leichtes Heizöl (+55,1 % gegenüber April 2025) als Teil der Haushaltsenergie.

Aufgrund des geringen Anteils von leichtem Heizöl an den Konsumausgaben der privaten Haushalte war Haushaltsenergie insgesamt mit -0,3 % allerdings nach wie vor günstiger als im Vorjahresmonat. So blieben Strom (-4,5 %), Erdgas einschließlich Betriebskosten (-3,0 %) und Fernwärme (-1,1 %) gegenüber April 2025 weiterhin günstiger.

Dies ist unter anderem auf die bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen der Bundesregierung zurückzuführen. Die aktuellsten Entlastungen wie die Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe wirkten sich noch nicht aus, da sie erst zum 1. Mai 2026 in Kraft traten.



Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +1,2 % unterdurchschnittlich
Die Preise für Nahrungsmittel lagen im April 2026 um 1,2 % höher als im Vorjahresmonat (März 2026: +0,9 %). Preiserhöhungen im April 2026 zeigten sich weiterhin vor allem bei Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (+6,6 %, darunter Schokoladen: +9,7 %). Teurer wurden auch Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+3,7 %), Fleisch und Fleischwaren sowie Obst (beide +3,6 %).

Profitieren konnten die Verbraucherinnen und Verbraucher von günstigeren Preisen für Speisefette und Speiseöle (-13,9 %, darunter Butter: -25,4 %; Olivenöl: -8,9 %). Zudem verbilligten sich Kartoffeln (-14,4 %) und Molkereiprodukte (-5,6 %), während sich die Preise für Eier (+14,6 %) deutlich erhöhten.

Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,3 %
Im April 2026 lag die Inflationsrate ohne Energie bei +2,2 %, die Inflationsrate ohne Heizöl und Kraftstoffe betrug +1,9 %. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im April 2026 bei +2,3 %.

Waren verteuerten sich gegenüber April 2025 um 2,9 %
Die Preise für Waren lagen im April 2026 insgesamt um 2,9 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 4,2 % und Gebrauchsgüter um 0,6 %. Neben Energieprodukten (+10,1 %) und Nahrungsmitteln (+1,2 %) wurden auch andere Waren teurer, insbesondere alkoholfreie Getränke (+4,1 %, darunter Kaffee, Tee und Kakao: +11,2 %) und Tabakwaren (+6,2 %). Preisrückgänge zeigten sich dagegen unter anderem bei Haushaltsgroßgeräten (-2,4 %) und Geräten der Unterhaltungselektronik (-6,1 %).
 


Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,8 %
Die Preise für Dienstleistungen insgesamt stiegen im April 2026 um 2,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit lag die Teuerung für Dienstleistungen knapp unterhalb der Gesamtteuerung. Besonders stark im Vorjahresvergleich verteuerten sich Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+6,8 %) sowie die kombinierte Personenbeförderung (+6,2 %).

Auch die Preise für die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,0 %), Freizeit- und Kulturdienstleistungen (+3,9 %), Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an der Wohnung sowie Gaststättendienstleistungen (beide +3,2 %) waren im April 2026 deutlich höher als ein Jahr zuvor. Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben im April 2026 die Nettokaltmieten mit +1,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Nur wenige Dienstleistungen waren günstiger als im Vorjahresmonat, darunter Pauschalreisen (-3,5 %).



Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,6 %, Energie um 2,1 %
Gegenüber März 2026 stieg der Verbraucherpreisindex im April 2026 um 0,6 %. Die Energiepreise stiegen infolge der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten binnen Monatsfrist erneut um 2,1 % (März gegenüber Februar 2026: +7,7 %). Insbesondere beim Kauf von leichtem Heizöl (+4,7 %) und Kraftstoffen (+4,3 %, darunter Dieselkraftstoff: +6,1 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher einen spürbaren Preisanstieg hinnehmen.

Die Nahrungsmittelpreise insgesamt stiegen mit +0,4 % moderat. Teurer waren hier zum Beispiel frisches Gemüse (+4,4 %) und Kartoffeln (+3,3 %), günstiger hingegen wurde vor allem frisches Obst (-1,0 %). Auch Flugtickets (-3,2 %) und Pauschalreisen (-2,9 %) wurden im April 2026 günstiger gegenüber März 2026.

NRW: Anteil der Schulabgänge ohne Abschluss steigt im Abgangsjahr 2025 auf Zehnjahreshöchststand
* 7.430 bzw. 4,2 % der Schülerinnen und Schüler verließen eine allgemeinbildende Schule ohne einen Abschluss
* Anteil der Schulabgänge ohne Abschluss im Vergleich zu 2015 um 2,0 Prozentpunkte gestiegen

Im Abgangsjahr 2025 haben 7.430 von insgesamt 178.135 Schülerinnen und Schülern in Nordrhein-Westfalen eine allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen. Das entspricht einem Anteil von 4,2 %. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, erreichte der Anteil der Schulabgänge ohne Abschluss damit den höchsten Stand der vergangenen 10 Jahre.

2015 hatten 2,2 % aller Abgängerinnen und Abgänger eine allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen. In absoluten Zahlen ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die eine Schule ohne Abschluss verlassen haben, im Vergleich zum Abgangsjahr 2015 um 3.105 gestiegen. Gleichzeitig sank die Gesamtzahl der Schulabgänge in diesem Zeitraum um 22.145.



Neuer Artikel von IT.NRW gibt einen detaillierten Einblick in die Entwicklung der Schulabgänge ohne Abschluss Eine neu veröffentlichte Kurzanalyse blickt anhand der amtlichen Statistik im Detail auf die Entwicklung des Anteils der Schulabgänge ohne Abschluss im Zeitraum von 2015 bis 2025. Diese Analyse zeigt beispielsweise, dass durchgehend mehr Schüler als Schülerinnen ohne Abschluss eine allgemeinbildende Schule verließen.
Verwaltungsbezirk Schulabgänge
insgesamt darunter
Abgangszeugnis ohne Abschluss
Anzahl in % von Sp. 1
1 2 3
Land Nordrhein-Westfalen    178 135    7 430 4,2
Reg.-Bez. Düsseldorf    50 285    2 285 4,5
Krfr. Stadt Düsseldorf    5 860     225 3,8
Krfr. Stadt Duisburg    4 535     245 5,4
Krfr. Stadt Essen    5 590     250 4,5
Krfr. Stadt Krefeld    2 450     230 9,4
Krfr. Stadt Mönchengladbach    2 720     160 5,9
Krfr. Stadt Mülheim an der Ruhr    1 690     75 4,4
Krfr. Stadt Oberhausen    1 820     125 6,9
Krfr. Stadt Remscheid    1 230     35 2,8
Krfr. Stadt Solingen    1 645     65 4,0
Krfr. Stadt Wuppertal    3 690     225 6,1
Kreis Kleve    2 800     115 4,1
Kreis Mettmann    4 615     170 3,7
Rhein-Kreis Neuss    4 485     120 2,7
Kreis Viersen    2 855     85 3,0
Kreis Wesel    4 300     155 3,6

Zudem ist der Anteil an Schulabgängen ohne Abschluss insbesondere unter den ausländischen Abgängerinnen und Abgängern gestiegen. Im Abgangsjahr 2025 blieben 15,3 % aller ausländischen Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Abschluss; unter den deutschen Abgängerinnen und Abgängern lag dieser Anteil bei 2,2 %.

NRW: Zahl der Schwangerschaftsabbrüche auf höchstem Stand seit 2008
* 2025 gab es 23.545 Schwangerschaftsabbrüche; +0,4 % zum Vorjahr
* 2,7 % der Frauen waren noch minderjährig; 7,9 % waren 40 Jahre oder älter
* Medikament Mifegyne® löst Vakuumaspiration als häufigste Abbruchmethode ab

Für das Jahr 2025 haben Arztpraxen und Krankenhäuser 23.545 Schwangerschaftsabbrüche von Frauen mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen gemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist dies die höchste Zahl seit 2008 (damals 24.120 Schwangerschaftsabbrüche).

Nach einem Rückgang in den Jahren 2020 und 2021 stieg die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche seit 2022 im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr. Am stärksten war der Anstieg von 2021 auf 2022 mit 13,4 %. In den Folgejahren fiel er mit 3,0 % in 2023, 0,9 % in 2024 und 0,4 % in 2025 deutlich schwächer aus.



Neun von zehn Frauen waren 2025 zwischen 18 und 39 Jahre alt – 2,7 % waren minderjährig
Unter den Frauen, die 2025 einen Abbruch vornehmen ließen, waren 640 Minderjährige, das entspricht einem Anteil von 2,7 % an allen Abbrüchen (2008: 4,8 %). 50 Mädchen waren jünger als 15 Jahre. Neun von zehn Frauen bzw. 89,4 % waren zum Zeitpunkt des Abbruchs 18 bis 39 Jahre alt; die übrigen 7,9 % waren 40 Jahre oder älter. 

Gut die Hälfte der Frauen bzw. 54,2 % hatte vor dem Abbruch bereits mindestens ein Kind geboren. Von diesen 12.760 Frauen hatten 3.040 bereits drei oder vier Kinder. Weitere 520 Frauen hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch fünf oder mehr Kinder.

Bei rund der Hälfte der Fälle erfolgte der Eingriff vor der siebten Schwangerschaftswoche
In 51,2 % der Fälle erfolgte der Schwangerschaftsabbruch vor der siebten Schwangerschaftswoche. 29,8 % aller Schwangerschaften wurden ab der siebten und vor der neunten Woche abgebrochen. 15,7 % der Schwangerschaftsabbrüche wurden ab der neunten und vor der zwölften Woche durchgeführt.

95,6 % der Abbrüche erfolgten im Anschluss an die gesetzlich vorgeschriebene Beratung. Indikationen aus medizinischen Gründen oder aufgrund von Sexualdelikten waren in 4,4 % der Fälle die Begründung für den Abbruch. Mit 97,3 % wurden die meisten Schwangerschaftsabbrüche ambulant in Arztpraxen und Krankenhäusern durchgeführt; 2,7 % der Eingriffe erfolgten stationär in Krankenhäusern.

Erstmals wurden 2025 die meisten Schwangerschaftsabbrüche bzw. 42,9 % mit dem Medikament Mifegyne® durchgeführt, gefolgt von der Vakuumaspiration mit 38,2 %, die bis 2024 am häufigsten angewandt wurde.

„Gemeinsam stark, gemeinsam retten“: Duisburg wirbt um Nachwuchs für die Freiwillige Feuerwehr
Die Stadt Duisburg und die Freiwillige Feuerwehr starten die neue Nachwuchskampagne „Gemeinsam stark, gemeinsam retten“. Ziel ist es, mehr Menschen für ein Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr zu gewinnen. Besonders angesprochen sind Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die sich für die Sicherheit in Duisburg engagieren möchten.

Die Kampagne läuft vor allem online über Social Media und die Internetseite duisburg.de/starkretten. Ergänzend werden Plakate und Flyer eingesetzt. Im Mittelpunkt stehen Menschen aus der Freiwilligen Feuerwehr, die zeigen, was das Ehrenamt ausmacht: Teamgeist, Verantwortung, Ausbildung, Kameradschaft und der Wille, anderen zu helfen.

In kurzen Videos und Sharepics erklären sie, warum sie mitmachen und zeigen zum Beispiel auch, wie das Ehrenamt in ihren Alltag passt. „Die Freiwillige Feuerwehr steht für gelebten Zusammenhalt in unserer Stadt“, sagt Martin Murrack, Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent der Stadt Duisburg.

„Die Mitglieder engagieren sich neben Beruf, Familie und Alltag für andere Menschen. Wer sich hier einbringt, übernimmt Verantwortung, lernt viel dazu und wird Teil einer starken Gemeinschaft. Genau dafür wollen wir mit der Kampagne neue Menschen gewinnen.“

Die Freiwillige Feuerwehr ist ein wichtiger Bestandteil der Gefahrenabwehr in Duisburg. Sie unterstützt unter anderem bei Bränden, technischer Hilfeleistung, im Katastrophenschutz und in besonderen Einsatzlagen. Auch Ausbildung, Übungen, Gerätepflege, Organisation und unterstützende Aufgaben gehören dazu. Je nach persönlichem Profil sind für die Ehrenamtler zudem Tätigkeiten außerhalb des klassischen Einsatzdienstes möglich, etwa in Logistik, Verpflegung, Fernmelde- und Kommunikationswesen oder Nachwuchsarbeit.

Philipp Bergmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg, sagt über die enge Zusammenarbeit von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr: „Die Freiwillige Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Gefahrenabwehr in Duisburg. Während die Berufsfeuerwehr rund um die Uhr die sofortige Hilfe sicherstellt, leisten die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr in ihren Stadtteilen einen wichtigen Beitrag zu einer schnellen und leistungsfähigen Gefahrenabwehr.
Darüber hinaus stärken die ehrenamtlichen Kräfte mit großem Engagement, hoher Fachkompetenz und moderner Technik die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Duisburg. Insbesondere bei größeren oder länger andauernden Einsatzlagen sowie im Katastrophenschutz ist ihre Unterstützung von besonderer Bedeutung – auch über die Stadtgrenzen hinaus.“

Auch Sven van Loenhout, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg, wirbt für den Einstieg: „Der erste Schritt ist oft der schwerste. Doch mit unserer Ausbildung wird aus Unsicherheit schnell Können. Mit Motivation, Zuverlässigkeit und Teamgeist erlebt man bei uns viel Spaß und echte Gemeinschaft.“

Gesucht werden Menschen, die Verantwortung übernehmen möchten und Lust auf Teamarbeit haben. Feuerwehrerfahrung ist für den Einstieg nicht erforderlich. Interessierte erhalten auf www.duisburg.de/starkretten weitere Informationen zur Kampagne, zu den Einstiegsmöglichkeiten und zur Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg.

Mehr Komfort für Fahrgäste: Bahnhaltestelle „Kulturstraße“ wird barrierefrei
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der Modernisierung der Infrastruktur für einen zukunftsfähigen und klimafreundlichen und nachhaltigen ÖPNV. In den vergangenen Jahren haben DVG und Stadt bereits viel erreicht.

Die DVG baut nun gemeinsam mit der Stadt Duisburg die Stadtbahnhaltestelle „Kulturstraße“ der Linie U79 in Duisburg-Wanheimerort barrierefrei aus. Der neue Hochbahnsteig bietet den Fahrgästen wesentlich mehr Komfort und erleichtert vor allem mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Ein- und Ausstieg. DVG und Stadt Duisburg investieren damit weiter in die Infrastruktur und in einen modernen, zukunftsfähigen ÖPNV.  

Die vorhandenen niedrigen Seitenbahnsteige werden durch einen 60 Meter langen, auf Einstiegshöhe der Stadtbahnfahrzeuge liegenden, Mittelbahnsteig (Hochbahnsteig) ersetzt. Die Haltestelle wird in den südlich angrenzenden (geraden) Streckenabschnitt verschoben, da ein barrierefreier Ausbau in der heutigen Lage nicht möglich ist. Im Zuge dessen erneuert die DVG die Gleis- und Fahrleitungsanlagen auf einer Strecke von etwa 330 Metern sowie die Wartehallen und die technische Ausrüstung der Haltestelle.

Bildquelle: Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

Der neue Mittelbahnsteig und die Wege zur Haltestelle erhalten ein taktiles Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderung. Der Baubeginn ist für Ende Mai 2026 geplant. Die Bauzeit soll voraussichtlich fünf Monate dauern, so dass Ende Oktober die neue Haltestelle in Betrieb genommen werden kann. Die DVG versucht die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten.

Die Bahnen fahren weiterhin, jedoch nur auf einem Gleis und ohne Halt an der Haltestelle „Kulturstraße“. An zwei Wochenenden (voraussichtlich Ende Mai und Ende Oktober) sowie an neun Tagen in der zweiten Juli-Hälfte sind umfangreiche Gleis- und Fahrleitungsarbeiten geplant.

In diesen Zeiträumen werden Ersatzbusse fahren. Die DVG wird darüber noch separat informieren. Der Umbau der Haltestelle kostet etwa sechs Millionen Euro. Davon werden rund 95 Prozent gefördert. Die restlichen Kosten trägt die Stadt Duisburg als Eigentümerin der Stadtbahnanlagen.

Mit Spargelprinzessin und Paella: Zweites Marktfest am Samstag in Hochemmerich
Weil die erste Ausgabe des Fests trotz schlechten Wetters sehr erfolgreich war, lädt Marktveranstalter Duisburg Kontor zusammen mit den Händlern am Samstag erneut zum Marktfest ein. Zu Beginn des Jahres war der Hochemmericher Wochenmarkt neu aufgestellt worden. Bei Kunden und Händlern kommt die neue Struktur seither gut an.

Am kommenden Samstag gibt’s dort von 8 Uhr bis 13 Uhr viel zu entdecken. Neben Treue- und Rabattaktionen wird frische Paella angeboten. Highlight ist der Wettbewerb im Spargelschälen, der von der Walbecker Spargelprinzessin Moni und ihrem Grenadier begleitet wird. Beim Glücksrad geht es um Spaß für die Großen und Kleinen. Kinder können sich außerdem schminken lassen und sich auf einen Ballonkünstler freuen.

Spargelprinzessin Moni mit ihrem Grenadier

Ehepaar Mercator führt durch die „Mercator-Schatzkammer“
Zu einer besonderen Führung lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Sonntag, 17. Mai, um 15 Uhr in die Räumlichkeiten am Johannes- Corputius-Platz 1 im Innenhafen ein: Roland Wolf und Margret Stohldreier mimen an diesem Tag Gerhard Mercator und seine Frau Barbara Schellekens.

Gemeinsam führen die beiden durch die „Mercator-Schatzkammer“ und geben Einblicke in ihr Leben – zwischen Gelehrtenstube, Werkstatt und lebhaftem Familienalltag mit sechs Kindern und zahlreichen Studenten. Während Gerhard von seinen bahnbrechenden Arbeiten berichtet, schildert Barbara ihre Sicht auf die Dinge – mit persönlichen Anekdoten und überraschenden Hintergrundinformationen.

Die Gäste erfahren nicht nur einiges über Mercators Werke, sondern lernen auch den Menschen und seine Familie kennen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.

Konfirmation in Hamborn
Ein Jahr lang haben 36 Jugendliche aus der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde und der Evangelischen Gemeinde Hamborn zusammen den Konfirmationsunterricht besucht. Nachdem Pfarrerin Anja Humbert und Diakonin Nicole Ender vor zwei Wochen 24 Jugendliche aus dieser Gruppe in der Kreuzeskirche einsegneten, folgte jetzt am Sonntag die Konfirmationsfeier von 12 Jugendlichen in der Hamborner Friedenskirche.  

Beide Gottesdienste waren gleich, bis hin zur Musik vom Chor „Vielklang“ und dem Klavierspiel von Konfirmandin Neele Czarnecki. Für beide gab es auch jetzt viel Applaus. Und auch bei dieser festlichen Feier gab Pfarrerin Humbert den Konfis einen Wunsch von Herzen mit auf den Weg: „Denkt immer daran: Der Mensch sieht was vor Augen ist. Gott aber sieht das Herz an!“ 

Jugendliche nach ihrer Konfirmation am 10. Mai 2026 vor der Hamborner Friedenskirche - mit Pfarrerin Humbert (links) und Gemeindepädagogin Enders (rechts), Foto: Stefanie Mendel-Langenbach.

Mozarts Zauberflöte in der Meidericher Kirche
Blockflötenkonzert mit Wissenswertem und Bildergeschichten Anlässlich des 20jährigen Bestehens von „pro doMMo e.V.“ lädt der Förderverein in diesem Jahr zu einer weiteren kurzweiligen Veranstaltung in die Meidericher Kirche, Auf dem Damm, deren Erhalt er mit den Spenden zu diesem Konzert unterstützt: Am 21. Mai ist um 19.30 Uhr eine 30 Personen starke Gruppe von Blockflötistinnen zu hören.

Sie möchten mit dem Spiel und Klang der zwischen 40 cm und 210 cm großen Instrumenten das Publikum verzaubern – und zwar wie passend, zum Thema Mozarts „Zauberflöte“. Die gemischte Gruppe aus VHS Blockflötenensemble und Blockflöten Ensemble St. Maximilian Ruhrort wird unterstützt von Pianistin Gabriele Winterscheidt.

Die Gesamtleitung hat Birgit Jacobs. Dabei erklingen nicht nur bekannte Melodien aus dem weltberühmten Werk; auch Texte und Bilder berichten von der einzigartigen Oper.  Der Eintritt ist frei, eine Spende gerne gesehen. Die Kirche ist barrierefrei zugänglich. Infos zur Veranstaltung und zum Förderverein gibt es unter www.prodommo.de.

Blockflötenkonzert in der Meidericher Kirche, Auf dem Damm (Foto: pro doMMo e.V.; Archiv).

Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum Mitmachen ein.

Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 20. Mai 2026 um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 21. Mai 2026 um 15 Uhr im Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45.

Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder.   

Tag der Kinderbetreuung am 11. Mai 2026
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hebt gesellschaftliche Bedeutung der Arbeit pädagogischer Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen hervor.

Bundesweit sorgen über 800.000 Kita-Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen jeden Tag dafür, dass Kinder bestmöglich gefördert werden und ihre Eltern Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren können.

Der Deutsche Verein (DV) setzt sich seit vielen Jahren für die Sicherstellung und Weiterentwicklung dieses für Kinder und ihre Familien, aber auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Wirtschaft so zentralen Infrastrukturangebotes ein. Ohne die Arbeit und das Engagement der Erzieher*innen und Kindertagespflegepersonen in den Einrichtungen und Kindertagespflegestellten wäre eine kind-, familien- und sozialraumorientierte Erziehung, Bildung und Betreuung unmöglich.

DV-Vorständin Dr. Verena Staats betont: „Pädagogische Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen sind echte Multitalente: Sie begleiten die Kinder beim Spielen und Lernen, trösten in allen Lebenslagen und sind Vertrauenspersonen und Vorbilder zugleich. Mit ihrer wertvollen Arbeit leisten sie einen wichtigen Beitrag für das unbeschwerte Aufwachsen unserer Kinder.“

Der Tag der Kinderbetreuung soll dazu beitragen, der außerfamiliären Kindertagesbetreuung in Deutschland den Stellenwert zu verleihen, der ihr zusteht. Der Aktionstag wurde 2012 ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich statt. Seit 2017 wird der Tag der Kinderbetreuung von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung koordiniert. Weitere Informationen gibt es unter www.tag-der-kinderbetreuung.de.

Aktionstage bieten ein buntes Programm in Duisburg-Marxloh
Zu den „Aktionstagen“ lädt das Quartiersmanagement Marxloh alle Interessierten auf den August-Bebel-Platz im Stadtteil ein. Sie laufen am Dienstag, 12. Mai, von 11 bis 18 Uhr sowie am Mittwoch, 13. Mai, von 14 bis 19 Uhr und stehen unter dem Motto „Zwei Tage, ein Stadtteil, ein belebter Platz“.

Vor Ort erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Rahmenprogramm sowie aktuelle Informationen aus dem Modellvorhaben „Stark im Norden“. An den Aktionstagen haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, den August-Bebel-Platz aus einer neuen Perspektive zu erleben.

Durch die geplante Umgestaltung im Rahmen des Modellvorhabens „Stark im Norden“ soll sich der Platz in Zukunft zu einem modernen, attraktiven und nachhaltigen Ort entwickeln, der zum Verweilen und Spielen einlädt. Für Kinder und Jugendliche gibt es zahlreiche Mitmachaktionen wie eine Kooperation mit dem Spiel- und Beteiligungsmobil der Stadt Duisburg, Pflanzaktionen oder kreative Mal- und Bastelangebote.

Das Programm wird durch Beiträge zu Umwelt- und Klimathemen von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg sowie der Stabsstelle Klimaschutz ergänzt. Darüber hinaus beteiligen sich zahlreiche weitere Akteure aus dem Stadtteil an den Aktionstagen, beispielsweise die Duisburger Werkkiste, die AWO-Integration und der FIB Duisburg e.V.

Die Aktivitäten an diesen Tagen finden am Mittwochabend mit einem musikalischen Beitrag ihren Abschluss. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Tags der Städtebauförderung 2026 statt. In diesem Rahmen präsentieren teilnehmende Kommunen in ganz Deutschland ihre Projekte, die mit Unterstützung von Städtebaufördermitteln umgesetzt werden.



NRW: 3,2 Millionen Menschen waren 2025 armutsgefährdet
* 17,8 % der Menschen in NRW waren 2025 von Armut bedroht
* Fast die Hälfte der Erwerbslosen ist betroffen
* Junge Menschen sind überdurchschnittlich oft betroffen

Rund 3,2 Millionen Personen in Nordrhein-Westfalen waren im Jahr 2025 von relativer Einkommensarmut betroffen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entspricht das einer Armutsgefährdungsquote von 17,8 %. Im Jahr 2024 lag dieser Wert bei 18,1 %. Als armutsgefährdet gelten Menschen, die weniger als 60 % des mittleren bedarfsgewichteten Haushaltseinkommens (sogenanntes Nettoäquivalenzeinkommen) zur Verfügung haben.

Im Jahr 2025 galt somit ein Einpersonenhaushalt in Nordrhein-Westfalen mit weniger als 1.317 Euro netto pro Monat als von Armut bedroht. Höchstes Armutsrisiko in der Region Dortmund Die höchste Armutsgefährdungsquote in Nordrhein-Westfalen wurde mit 20,9 % für die Raumordnungsregion Dortmund berechnet. Darauf folgten die Raumordnungsregionen Duisburg/Essen mit 20,8 % und Emscher-Lippe mit 20,5 %.

Die niedrigste Armutsgefährdungsquote gab es mit 13,3 % in der Raumordnungsregion Siegen. Die nächsthöheren Quoten fanden sind in den Regionen Arnsberg mit 14,5 % und Bonn mit 14,6 %.

Knapp die Hälfte der Erwerbslosen von Armut bedroht
Fast die Hälfte der Erwerbslosen (48,4 %) war 2025 von relativer Einkommensarmut betroffen. Das betraf rund 190.000 Personen. Die Armutsgefährdungsquote der Erwerbstätigen war mit 8,6 % demgegenüber deutlich geringer; absolut betrachtet war die Zahl der armutsgefährdeten Menschen unter den Erwerbstätigen mit rund 772.000 Personen jedoch fast fünfmal so hoch.



Unter den Nichterwerbspersonen, also Personen, die nicht für die Aufnahme einer Arbeit zur Verfügung stehen, wiesen Rentnerinnen und Rentner sowie Pensionärinnen und Pensionäre mit 18,4 % die niedrigste Armutsgefährdungsquote auf. Bei sonstigen Nichterwerbspersonen im Alter von mindestens 18 Jahren war die Armutsgefährdungsquote mit 46,2 % mehr als doppelt so hoch.

Zu den sonstigen Nichterwerbspersonen zählen hier alle Personen ab 18 Jahren, die ihren überwiegenden Lebensunterhalt nicht aus einer Rente oder Pension beziehen. Das sind beispielsweise Hausfrauen und Hausmänner, ältere Menschen ohne Rente bzw. Pension oder Studierende ohne Nebenjob.

Lediglich 8,1 % der Menschen mit hohem Bildungsabschluss waren von Armut bedroht Ein weiterer Faktor für die Häufigkeit von relativer Einkommensarmut ist die Qualifikation: Hat die Person mit dem höchsten Einkommen im Haushalt maximal einen Abschluss der Sekundarstufe I (z. B. Haupt- oder Realschulabschluss), so lag das Armutsrisiko bei 42,2 %, gegenüber 8,1 % bei einem hohen Bildungsabschluss (z. B. Studium).

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene überdurchschnittlich häufig von Armut betroffen
Sowohl Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren als auch junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren waren 2025 zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil von relativer Einkommensarmut betroffen. So lebte knapp jede vierte minderjährige Person in einem einkommensarmen Haushalt (23,4 %).

Bei den jungen Erwachsenen traf dies auf 25,3 % zu. Beide Gruppen zusammen machten mit rund 1,0 Millionen Menschen ein Drittel der armutsgefährdeten Personen aus. Menschen im Alter von 50 bis 64 Jahren waren mit 13,5 % am seltensten von relativer Einkommensarmut betroffen. Diese und weitere Ergebnisse zum Thema Armut finden Sie auch im Internet auf unserer Themenseite Armut.

11,7 % der Bevölkerung in Deutschland lebten 2025 in überbelegten Wohnungen
• Besonders betroffen waren ausländische Erwachsene (30,8 %)
• Überbelegungsquote in Städten (16,9 %) dreimal so hoch wie in ländlichen Gebieten (5,5 %)

Die Suche nach geeignetem und bezahlbarem Wohnraum wird für viele immer schwerer. Das gilt vor allem für jene, die mehr Platz brauchen. 11,7 % der Bevölkerung in Deutschland lebten 2025 in überbelegten Wohnungen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Endergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) mitteilt.

Die Überbelegungsquote ist innerhalb von fünf Jahren kontinuierlich gestiegen: Im Jahr 2020 hatten noch 10,2 % der Menschen hierzulande in Wohnungen gelebt, die für die Zahl der Personen zu wenig Zimmer hatten.

Ausländische Bevölkerung ab 18 Jahren knapp fünfmal so häufig in überbelegten Wohnungen wie deutsche Erwachsene Erwachsene mit ausländischer Staatsangehörigkeit zählen zu den besonders von Überbelegung betroffenen Gruppen: In der ausländischen Bevölkerung ab 18 Jahren war der Anteil in überbelegten Wohnungen 2025 mit 30,8 % knapp fünfmal so hoch wie unter deutschen Staatsangehörigen ab 18 Jahren (6,7 %).

 Auch armutsgefährdete Menschen (27,4 %) zählen zu den besonders betroffenen Gruppen. Haushalte mit Kindern häufiger betroffen Wer in einem Haushalt mit Kindern lebt, war 2025 mit 17,6 % überdurchschnittlich betroffen. Menschen in Haushalten ohne Kinder lagen mit 7,2 % unter dem Durchschnitt (11,7 %).

Unter den Haushalten mit Kindern waren zwei Erwachsene mit mindestens drei Kindern (32,1 %) sowie Alleinerziehende und deren Kinder (29,6 %) mit am stärksten von beengten Wohnverhältnissen betroffen. Unter den Haushalten ohne Kinder lebten zwei Erwachsene (3,3 %) 2025 anteilig am seltensten in überbelegten Wohnungen. Unter Alleinlebenden war die Quote mit 12,6 % deutlich höher.

Gemäß EU-SILC-Definition gilt die Wohnung eines Einpersonenhaushalts als überbelegt, wenn es nicht mindestens zwei Zimmer, also etwa ein getrenntes Wohn- und Schlafzimmer gibt.



Auch bei der Betrachtung der Bevölkerung nach Alter zeigt sich, dass der Wohnraummangel häufig Kinder und Jugendliche betrifft: Unter Minderjährigen lag der Anteil derjenigen, die in Wohnungen mit zu wenig Zimmern lebten, 2025 bei 19,0 %. Am seltensten waren ältere Menschen ab 65 Jahren (3,1 %) von Überbelegung betroffen.

In Städten lebten 16,9 % der Menschen 2025 in überbelegten Wohnungen Die Überbelegungsquoten 2025 machen zudem deutlich, dass Wohnraum vor allem in Städten knapp ist. So war der Anteil der Menschen in überbelegten Wohnungen in größeren Städten (16,9 %) deutlich höher als in Vororten und kleineren Städten (9,6 %) und dreimal so hoch wie in ländlichen Gebieten (5,5 %).



Überbelegungsquote im EU-Schnitt höher als in Deutschland Im EU-Durchschnitt lag die Überbelegungsquote laut EU-Statistikbehörde Eurostat 2025 mit 16,8 % höher als in Deutschland (11,7 %). In Rumänien (40,4 %) und Lettland (38,9 %) lebten anteilig die meisten Menschen in überbelegten Wohnungen, in Zypern (2,2 %) und den Niederlanden (4,1 %) die wenigsten.


Vor 10 Jahren: Ihre Ideen, unsere Stadt: Leitbildprozess wurde bei der Ideenwerkstatt in Duisburg-Süd erfolgreich fortgesetzt
 
Mit der ersten Ideenwerkstatt in einem Stadtbezirk ist der Duisburger Leitbildprozess erfolgreich in seine zweite Phase getreten. Knapp 100 Bürgerinnen und Bürger folgten im Bezirk Süd der Einladung in die Hüttenschänke Krupp Mannesmann in Duisburg-Hüttenheim.  
Nach einer kurzen Begrüßung durch Oberbürgermeister Sören Link und Peter Gasse, Geschäftsführer Personal HKM, diskutierten die Teilnehmer, moderiert von Jürgen Anton und Bianca Bendisch von der Kommunikationsagentur IKU,  engagiert und konzentriert über die Stärken und Schwächen, Chancen, Potenziale und Herausforderungen Duisburgs. Erstmals flossen hierbei auch die besonderen Belange des Bezirks Süd ein.  

Oberbürgermeister Sören Link, der sich intensiv an den Gesprächen beteiligte, zeigte sich sehr erfreut über den Verlauf des Abends: „Ich war vorher sehr gespannt auf die Resonanz und die Diskussionen. Meine Erwartungen wurden, wie auch bei der Auftaktveranstaltung in der Mercatorhalle, übertroffen. Auch im Duisburger Süden haben sich die Bürgerinnen und Bürger mit viel Herz, aber auch Verstand am Diskussionsprozess beteiligt. Das finde ich klasse. Ich bin nun zuversichtlich, dass sich dies in den Veranstaltungen in den anderen Bezirken fortsetzen wird.“  
 
Stabsstellenleiterin Birgit Nellen: „Die Ergebnisse der ersten Ideenwerkstatt werden nun ausgewertet und in den nächsten Tagen auf unserer Internetseite veröffentlicht.“  
Die nächste Ideenwerkstatt findet im Bezirk Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen am 24. Mai um 18 Uhr im Casino Bliersheim auf der Bliersheimer Straße 83 in Duisburg-Rheinhausen statt. Was macht Duisburg aus, wo liegen die Stärken und welche Perspektiven und Fragestellungen sehen die Duisburger für die Zukunft? Bei der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, diese Fragen zu diskutieren.

„Ihre Ideen, unsere Stadt.“ bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten ein lebendiges und authentisches Leitbild für Duisburg zu entwickeln.   Zentraler Bestandteil sind die Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtteilen. Im persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen auf Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen unter www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei Twitter unter dem Hashtag #IdeenDu verfolgt werden. Sämtliche Anregungen und Hinweise werden ausgewertet und gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird anschließend ein Leitbild für Duisburg entwickelt.  


Anmeldungen für die Ideenwerkstätten sind möglich unter 94000 (Call Duisburg), online unter www.ideen-fuer-duisburg.de oder im Bürgerservicebüro des entsprechenden Bezirksamts.




Christi Himmelfahrt: Änderungen bei Abfuhrterminen und den Recyclinghöfen
Rund um Christi Himmelfahrt kommt es in Duisburg zu Änderungen bei der Abfallentsorgung. Aufgrund des Feiertags am Donnerstag, 14. Mai 2026, verschieben sich die Leerungstermine jeweils um einen Tag nach hinten. Die Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg bleiben am Feiertag geschlossen.

Die Terminverschiebungen im Überblick:
Freitag, 15. Mai 2026, statt Donnerstag, 14. Mai 2026
Samstag, 16. Mai 2026, statt Freitag, 15. Mai 2026

Wer seinen persönlichen Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. Dank der Erinnerungsfunktion in der App werden Nutzerinnen und Nutzer rechtzeitig über alle Terminänderungen informiert. In der gedruckten Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der Wertstofftonne bereits berücksichtigt.

Recyclinghöfe bleiben geschlossen
Alle vier Duisburger Recyclinghöfe bleiben am Donnerstag, den 14. Mai 2026, geschlossen. Ab Freitag, 15. Mai 2026, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.

Kundenservicecenter
Zusätzlich ist das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg wegen der Feiertagsregelung ausnahmsweise auch am Samstag, 16. Mai 2026, erreichbar. Bürgerinnen und Bürger können sich dort von 8 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203 283-4000 melden. An den übrigen Werktagen gelten weiterhin die gewohnten Servicezeiten von montags bis freitags, jeweils von 7 bis 17 Uhr.

„Platz gemacht!“: Besondere Führung durch das Wasserviertel
Zu einer Außenführung durch das Wasserviertel als Teil der Sonderausstellung „Platz gemacht!“ lädt das Stadtarchiv Duisburg am Dienstag, 12. Mai, um 17 Uhr ein. Los geht es vor dem Stadttheater in der Innenstadt. Im Fokus der Führung stehen ausgewählte Bauprojekte und städtebauliche Entwicklungen der 1920er- und 1930er-Jahre, die das Wasserviertel bis heute prägen.

Anhand prägnanter Beispiele werden die Rolle bedeutender Architekten und die architektonische Gestaltung dieser Zeit in den Blick genommen. Die Außenführung bietet einen Überblick über die Entwicklung des Viertels und ordnet einzelne Bauwerke in ihren historischen Kontext ein. Dabei werden auch übergeordnete Fragen zur Stadtentwicklung und zur Funktion repräsentativer Architektur thematisiert.

Die Führung übernimmt Dr. Marius Lange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Stadtarchiv Duisburg und Mitkurator der Ausstellung. Die Teilnahme an der Führung im öffentlichen Straßenraum ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das gesamte Begleitprogramm zur Ausstellung „Platz gemacht!“ ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


Richtfest für die Erweiterungsneubauten an der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule  
Am 13. Mai 2026 um 12.00 Uhr findet an der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule an der Hamborner Straße 274-278 mit der Stadt Duisburg, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) und der Schulbaugesellschaft Duisburg (SD) findet um 12.00 Uhr das Richtfest für die Erweiterungsneubauten der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule statt.  

Mit dem Richtfest nimmt der neue Schulstandort sichtbar Gestalt an: Es entstehen ein moderner Cluster-Neubau mit rund 7.300 m² sowie ein Verwaltungsgebäude mit etwa 1.600 m², die gemeinsam den wachsenden Raumbedarf der Schule decken.  

Die Neubauten schaffen zeitgemäße Lern- und Arbeitsbedingungen und bilden die Grundlage für die weitere Entwicklung des Schulstandorts. Nach der geplanten Fertigstellung im Sommer 2027 folgen die Sanierung des Bestandsgebäudes sowie die Neugestaltung des Schulhofs.

„Offener Roboter-Treff“ in der Bibliothek Homberg-Hochheide
Die Bibliothek Homberg-Hochheide, Ehrenstraße 20, lädt am Mittwoch, 13. Mai, von 16 bis 17 Uhr zum „Offenen Roboter-Treff“ ein. Kinder ab fünf Jahren haben dort die Möglichkeit, spielerisch in die Welt der Programmierung und Robotik einzutauchen.

Der „Offene Roboter-Treff“ richtet sich an junge Tüftlerinnen und Tüftler, die Freude am Ausprobieren haben, sich für Technik begeistern oder schon immer einmal Roboter programmieren wollten. In entspannter Atmosphäre können erste Erfahrungen gesammelt, eigene Ideen umgesetzt und neugierig Fragen gestellt werden.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – der Spaß am Entdecken steht im Vordergrund. Das Angebot ist kostenlos und offen für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Brückentag 15. Mai und Erreichbarkeit der Stadt Duisburg
Die Stadtverwaltung Duisburg ist am Freitag, 15. Mai (Brückentag nach Christi Himmelfahrt), nur eingeschränkt erreichbar. Einzelne Dienststellen sind von dieser Regelung ausgenommen – wie beispielsweise der Notruf der Feuerwehr und der Städtische Außendienst. Das telefonische Servicecenter „Call Duisburg“ ist nur mit einem eingeschränkten Notdienst besetzt.

Die Bürgerservicestationen, das Amt für Soziales und Wohnen, das Amt für Schulische Bildung, das Amt für Rechnungswesen und Steuern, das Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz, das Umweltamt, der Innendienst des Bürger- und Ordnungsamtes, die Ausländerbehörde, die Einbürgerungsbehörde, das Straßenverkehrsamt, alle Dienststellen im Stadthaus (wie beispielsweise zur Erteilung von Parkausweisen und Katasterauskünfte) sowie in großen Teilen das Jugendamt, das Stadtarchiv, das Institut für Jugendhilfe und das Standesamt sind am Brückentag nicht
erreichbar.

Eheschließungstermine vom Standesamt, die für diesen Tag vereinbart wurden, finden statt. Bestatter können sich erst am Montag, 18. Mai, für die Beurkundung von Sterbefällen und Ausstellung von Leichenpässen an das Standesamt wenden.

Die städtischen Kindertageseinrichtungen sowie die Schulen sind von den Betriebsferien an diesem Tag nicht betroffen. Einige Einrichtungen haben jedoch bereits im Vorfeld die Schließung für diesen Tag eingeplant.

Die Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse ist am Freitag, 15. Mai, und Samstag, 16. Mai, zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Open Libraries in Beeck, Neumühl, Wanheimerort und Vierlinden stehen Kundinnen und Kunden mit gültigem Ausweis an allen Tagen, auch am Feiertag, wie gewohnt zur Verfügung. Alle anderen Zweigstellen der Bibliothek bleiben geschlossen.

Der Bücherbus fährt an diesem Tag nicht. Das Online-Angebot der Stadtbibliothek kann mit einem gültigen Bibliotheksausweis uneingeschränkt genutzt werden.
Die städtischen Bäder, das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sowie das Kultur- und Stadthistorische Museum haben an diesem Tag wie gewohnt geöffnet.

Der Unterricht an der Volkshochschule findet statt; die Geschäftsstelle bleibt jedoch geschlossen. Die Musik- und Kunstschule ist am Brückentag geöffnet, auch hier findet der Unterricht statt. Die gesamte Stadtverwaltung ist ab Montag, 18. Mai, wieder wie gewohnt erreichbar.

An Brückentagen können durch den Abbau von Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub oder Freizeitausgleich sowie die Reduzierung von Energiekosten weitere Einsparungen zur Haushaltskonsolidierung erzielt  werden. Durch die CO2-Reduzierung (Strom, Pendelverkehr) ergeben sich auch positive Effekte für die Umwelt. Wichtiger Hinweis zur Erreichbarkeit und dem Besuch von städtischen Einrichtungen:
Die Kontaktdaten der Dienststellen sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de einsehbar oder können telefonisch unter (0203) 94000 über Call Duisburg erfragt werden.

Viele Anliegen lassen sich auch online erledigen. Eine Übersicht hierzu gibt es auf der städtischen Internetseite unter dem Stichwort „Bürgerportal“. Eine Online-Terminvergabe im Bereich der Bürgerservicestationen ist ausschließlich unter www.duisburg.de/termine möglich.

Sommerferienbetreuung für Grundschulkinder
Das Amt für Schulische Bildung bietet in Kooperation mit den Ganztagsträgern in den ersten drei Wochen der Sommerferien, vom 20. Juli bis 7. August, wieder kostenlose Betreuungsmöglichkeiten für Duisburger Grundschulkinder an.

„Die Ferienbetreuung ist nicht nur eine wichtige Unterstützung für berufstätige Eltern, sondern auch ein Beitrag zur Chancengleichheit. Sie bietet allen Kindern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, die Möglichkeit, in den Ferien zu lernen, zu wachsen und sich zu entfalten. Wir schaffen Räume, in denen spielerische Bildung auch jenseits des Klassenzimmers weitergeht – und das nicht nur in den Schulwochen“, betont Bildungsdezernentin, Astrid Neese.

Unter der Aufsicht erfahrener pädagogischer Fachkräfte, können die Schülerinnen und Schüler an 18 verschiedenen Standorten in Duisburg, jeweils von 8 bis 16 Uhr an spannenden Spielen, sportlichen Aktivitäten, kreativen und künstlerischen Workshops sowie an Ausflügen in die nähere Umgebung teilnehmen.

 Die Ferienbetreuung kann wochenweise gebucht werden. Gegen einen Kostenbeitrag von 4 Euro pro Tag, können die Kinder zudem auch ein leckeres Mittagessen genießen. Bei einem bestehenden Anspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen kann dieser Betrag von den Sozialleistungsträgern übernommen werden.

Anmeldungen sind ab Montag, 11. Mai, 12 Uhr, und bis Freitag, 29. Mai, 16 Uhr, online möglich. Die Plätze werden nach der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen vergeben. Weitere Informationen zu den Standorten und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es auf der städtischen Internetseite unter www.duisburg.de/ferienbetreuung.

Der Trauer auch ohne Worte Ausdruck verleihen  
Am 13. Mai trifft sich erstmals die „Trauergruppe Kreativ“ im Malteser Hospizzentrum St. Raphael in Duisburg. Anmeldungen für das kostenfreie Angebot sind ab sofort möglich.   

Der Verlust eines nahestehenden Menschen hinterlässt oft Sprachlosigkeit, Schmerz und viele offene Fragen. Aber: Trauer muss nicht allein getragen werden. Mit der neuen „Trauergruppe Kreativ“ erweitert das Malteser Hospizzentrum St. Raphael in Duisburg sein Angebot für Menschen in diesen schwierigen Lebenslagen. „In einem geschützten und ruhigen Rahmen sind Betroffene eingeladen, sich ihrer Trauer auf kreative Weise zu nähern“, erklärt Trauerkoordinatorin Birgit Büge.   

Die vier ehrenamtlichen und qualifizierten Trauerbegleiterinnen Waltraud Mertens, Doris Behrendt, Sabine Stratemeier und Diana Naendorf haben sich zusammengetan, um dieses Angebot zunächst probeweise zu starten. Grundlage ist ihre Erfahrung, dass kreative Prozesse helfen können, Emotionen sichtbar zu machen und den Austausch zu erleichtern – auch zwischen Menschen, die sich zuvor nicht kannten, aber ähnliche Verlusterfahrungen teilen.   

Zum Auftakttermin am 13. Mai 2026 im Hospizzentrum an der Remberger Straße 36 stehen Stifte, Farben und Papier im Fokus. Beim Malen lassen sich Gefühle oft leichter ausdrücken als sie in Worte zu fassen. Für die weiteren Termine am 5. August und 4. November sind weitere kreative Ansätze denkbar, etwa das Formen mit weichen Materialien oder das Gestalten von Blumengestecken. „Eine künstlerische Vorbildung ist in allen Fällen natürlich nicht erforderlich“, betont Birgit Büge.    

Das Angebot richtet sich an Menschen, die einen Verlust erlebt haben und sich Unterstützung wünschen – unabhängig davon, wie lange dieser zurückliegt. Auch spielt es keine Rolle, ob bereits ein Kontakt zum Hospiz bestanden hat oder nicht. Und: „Alle Teilnehmenden entscheiden individuell für sich, ob sie über ihre Trauer sprechen möchten oder die Zeit lieber mit stillem Gestalten verbringen möchten“, sagt Birgit Büge. Jeder Termin ist einzeln buchbar. Die Teilnahme ist kostenfrei, über eine Spende freuen sich die Veranstalter.   

Die neue Kreativgruppe ist Teil des umfassenden Trauerangebots des Hospizzentrums. Die Nachfrage nach Unterstützung in der Trauer wächst seit Jahren. „Es ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die wir als Malteser deutlich beobachten“, sagt Hospizleiterin Katja Arens. Immer mehr Menschen seien bereit, sich aktiv mit ihrer Trauer auseinanderzusetzen – ein wichtiger Schritt, um Verluste zu verarbeiten.    Neben der neuen Kreativgruppe umfasst das Angebot unter anderem ein offenes Trauer-Café sowie feste Trauergruppen.

Mit der vor einigen Monaten geschaffenen Stelle der Trauerkoordinatorin werden diese Angebote gezielt gebündelt und weiterentwickelt.   
 Anmeldungen für die „Trauergruppe Kreativ“ nimmt Birgit Büge entgegen: birgit.buege@malteser.org, Mobil 0151-14340856 www.malteser-straphael.de  


MOMENTUM: GRÜN - Eine “Mit-Mach-Ausstellung” im ruhrKUNSTort
• Fabrikstraße 23 • 47119 DU-Ruhrort
Information und Pressemitteilung Unter dem Titel :MOMENTUM: plant der ruhrKUNSTort ein Projekt, mit dem Künstlerinnen und Künstler aufgerufen werden, sich mit einem Kunstobjekt eigener Wahl an einer Gemeinschaftsausstellung zu einem bestimmten Thema zu beteiligen. Nicht zuletzt auch abhängig von Zuspruch und Resonanz ist an sich erstmal grundsätzlich geplant, dass sich das Projekt „MOMENTUM“ jährlich und mit einem jeweils neuen Thema wiederholt.


Zu diesen Zwecken stellt der ruhrKUNSTort an der Fabrikstraße 23 in 47119 Duisburg- Ruhrort 3 Wandflächen über gesamt ca. 30 Quadratmeter sowie zugehörige Bodenflächen und in geringer Stückzahl ebenfalls vorhandene Aufstellmöglichkeiten in Form von Podesten, usw., zur Verfügung. Als mögliche Ausstellungsobjekte können grundsätzlich und einstweilen zunächst formatunabhängig eingereicht werden Bilder aus Fotografie und Malerei, Zeichnungen, Skizzen, Sketche, usw., sowie z.B. auch Skulpturen, Plastiken oder sonstige Objekte.

Das Motto der :MOMENTUM: - Reihe in diesem Jahr lautet „GRÜN“. Die Ausstellung ist geplant für die Zeit vom 16. Mai bis 14. Juni 2026 und soll mit einer Vernissage am 16. Mai ab 18:00 Uhr, zu der natürlich die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sowie interessierte Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen sind, eröffnet werden. Für eine erste Kontaktaufnahme interessierter Künstlerinnen und Künstler empfiehlt sich ein Besuch im ruhrKUNSTort freitags von 16:00-18:00 Uhr oder sonntags von 15:00-18:00 Uhr oder einfach eine eMail an ruhrkunstort[at]gmx.de

 

17.05.2026: Neumühler-Geburtstag


Kreuder singt... in der Beecker Kirche Gemeinde lädt zum Konzert 
Geschichten aus dem Leben sind am 15. Mai um 19 Uhr in der Kirche in Duisburg Beeck, Friedrich-Ebert-Straße 370, zu hören, denn Dietmar Kreuder erzählt mit seinem Gesang und seiner Gitarre davon, was das Leben ausmacht. Der Duisburger „Liedersinger“ - eine Wortkreation seiner damals kleinen Tochter - wird dabei sicherlich auch die eine oder andere Anekdote zum Besten geben.

Die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck lädt herzlich ein zu einem Abend „Wohlzimmer-Wohlfühl-Atmosphäre“. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Kirchenmusik der Gemeinde ist gerne gesehen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz hier: www.ruhrort-beeck.de.   

Evangelische Kirche Beeck (Foto: Tim Aukes). 

Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
Am 18. Mai 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich um 17 Uhr im Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln.

Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.



Exporte im März 2026: +0,5 % zum Februar
Exporte (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), März 2026
135,8 Milliarden Euro
+0,5 % zum Vormonat
+1,9 % zum Vorjahresmonat
Importe (kalender- und saisonbereinigte Wareneinfuhren), März 2026
121,5 Milliarden Euro
+5,1 % zum Vormonat
+7,2 % zum Vorjahresmonat
Außenhandelsbilanz (kalender- und saisonbereinigt), März 2026
14,3 Milliarden Euro

Im März 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Februar 2026 kalender- und saisonbereinigt um 0,5 % und die Importe um 5,1 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 nahmen die Exporte um 1,9 % und die Importe um 7,2 % zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt.



Im März 2026 wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 135,8 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 121,5 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im März 2026 mit einem Überschuss von 14,3 Milliarden Euro ab.
Im Februar 2026 hatte der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelssaldo +19,6 Milliarden Euro betragen. Im März 2025 hatte er bei +19,9 Milliarden Euro gelegen.

Außenhandel mit EU-Staaten
In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im März 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 78,4 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 61,0 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Februar 2026 stiegen die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 3,4 % und die Importe aus diesen Staaten um 3,0 %.

In die Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von 54,8 Milliarden Euro (+4,1 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 40,8 Milliarden Euro (+1,7 %) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 23,6 Milliarden Euro (+1,7 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 20,1 Milliarden Euro (+5,7 %) von dort importiert.

Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten
In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im März 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 57,4 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 60,5 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Februar 2026 sanken die Exporte in die Drittstaaten um 3,3 % und die Importe von dort stiegen um 7,4 %.

Die meisten deutschen Exporte gingen im März 2026 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 11,2 Milliarden Euro exportiert, das waren 7,9 % weniger als im Februar 2026. Gegenüber dem Vorjahresmonat März 2025 waren die Exporte in die Vereinigten Staaten kalender- und saisonbereinigt um 21,4 % niedriger.

Einen stärkeren Rückgang der Exporte in die USA hatte es im Vorjahresvergleich zuletzt im Juni 2020 (-27,4 % gegenüber Juni 2019) gegeben. Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vergleich zum Vormonat um 3,2 % auf 7,4 Milliarden Euro zu. Die Exporte in die Volksrepublik China sanken im März 2026 im Vergleich zum Februar 2026 um 1,8 % auf 6,0 Milliarden Euro.

Die meisten Importe kamen im März 2026 aus der Volksrepublik China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 15,6 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 4,9 % mehr als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken um 3,7 % auf 8,0 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 11,7 % auf 3,5 Milliarden Euro zu.

Originalwerte für den Außenhandel (nicht kalender- und saisonbereinigt)
Nominal (nicht kalender- und saisonbereinigt) wurden im März 2026 Waren im Wert von 150,3 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 130,4 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 stiegen die Exporte damit um 6,9 % und die Importe um 11,1 %. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im März 2026 mit einem Überschuss von 19,8 Milliarden Euro ab. Im März 2025 hatte der Saldo +23,2 Milliarden Euro betragen.