'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv20. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


21. Kalenderwoche: Montag, 18. - Sonntag, 24. Mai 2026

ADAC Stauprognose: 22. Bis 25. Mai - Pfingstferienstart in drei Bundesländern / Eines der staureichsten Reisewochenenden des Jahres
Der ADAC rechnet zum langen Pfingstwochenende mit einer der höchsten Verkehrsbelastungen des Jahres. Aufgrund des Feiertags am Pfingstmontag, dem 25. Mai, beginnen viele Urlauber ihren Kurzurlaub bereits am Freitagnachmittag, dem 22. Mai.

Zusätzlich beginnen in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt die Ferien, in Baden-Württemberg und Bayern sogar die zweiwöchigen Pfingstferien. Besonders gefragt sind Reiseziele im Süden Europas, zum Beispiel Österreich, Italien, Kroatien und Südfrankreich.

Der Freitag vor Pfingsten gehörte im vergangenen Jahr bereits zu den staureichsten Tagen des gesamten Jahres. Die größte Staugefahr besteht daher am Freitag zwischen 11 und 19 Uhr. Auch am Samstag ist zwischen 10 und 15 Uhr auf den Fernstraßen mit dichtem Reiseverkehr zu rechnen. Deutlich ruhiger wird es am Pfingstsonntag. Am Pfingstmontag erwartet der ADAC ab Mittag ersten Rückreiseverkehr. Auch am Dienstag dürfte es auf den Autobahnen zwischen 7 und 18 Uhr voll werden, da sich der Rückreiseverkehr mit dem Berufsverkehr mischt.

Besonders stark belastet sind die Fernstraßen Richtung Süden, in die Alpen sowie an die Nord- und Ostseeküste.

Besonders staugefährdet sind folgende Fernreiserouten:
A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
A3 Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt; Linz – Passau
A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden – Görlitz
A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Berlin – Halle/Leipzig
A10 Berliner Ring
A23 Hamburg – Heide
A24 Hamburg – Schwerin
A27 Bremen – Bremerhaven
A99 Autobahnring München

Der ADAC rechnet auch auf den klassischen Urlaubsrouten im Ausland mit langen Verzögerungen. In Österreich sind insbesondere die A1, die A9, die Tauernautobahn A10, die Inntalautobahn A12 und die Brennerautobahn A13 zwischen Innsbruck und dem Brennerpass betroffen. Dort sorgt die Sanierung der Luegbrücke weiterhin für Einschränkungen. Ebenfalls staugefährdet sind die A14, die Fernpassstraße B179 und die Arlbergstraße B197.

Auf der Tauernautobahn gelten von Freitag bis einschließlich Montag, ganztägige Abfahrtssperren. In Tirol bestehen zudem an Samstagen, Sonn- und Feiertagen Fahrverbote auf zahlreichen Ausweich- und Landesstraßen in den Bezirken Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und Reutte.

In der Schweiz bleibt die Verkehrslage auf der A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen angespannt. Ebenfalls stark belastet sind die Gotthard-Route A2, die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die San-Bernardino-Route A13 in Richtung Chiasso.

In Italien müssen Reisende insbesondere auf der Brennerroute A22 sowie auf der Verbindung Schweiz–Mailand–Genua über die Autobahnen A9 und A7 mit dichtem Reiseverkehr und längeren Verzögerungen rechnen.

Sonderinformation: Brennerroute stark beeinträchtigt
Reisende in Richtung Italien bzw. zurück sollten besonders den Samstag, den 30. Mai, im Blick haben. Aufgrund einer Demonstration wird die Brennerautobahn zwischen der Mautstelle Schönberg und dem Brenner von 11 bis 19 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Auch die parallel verlaufenden Ausweichstrecken sind betroffen.

Da die Sperrung in die Pfingstreisezeit fällt, muss mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und langen Staus gerechnet werden. Das Land Tirol empfiehlt deshalb, den Brennerraum großräumig zu umfahren und nicht notwendige Autofahrten zu vermeiden. Auch alternative Routen dürften stark belastet sein. Weitere Informationen auf www.adac.de.

Pfingstmontag: Änderungen bei Abfuhrterminen und den Recyclinghöfen
Rund um Pfingsten kommt es in Duisburg zu Änderungen bei der Abfallentsorgung. Aufgrund des Feiertags am Montag, 25. Mai 2026, verschieben sich die Leerungstermine jeweils um einen Tag nach hinten. Die Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg bleiben am Feiertag geschlossen.

Die Terminverschiebungen im Überblick:
Dienstag, 26. Mai 2026, statt Montag, 25. Mai 2026
Mittwoch, 27. Mai 2026, statt Dienstag, 26. Mai 2026
Donnerstag, 28. Mai 2026, statt Mittwoch, 27. Mai 2026
Freitag, 29. Mai 2026 statt Donnerstag, 28. Mai 2026
Samstag, 30. Mai 2026 statt Freitag, 29. Mai 2026

Wer seinen persönlichen Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. Dank der Erinnerungsfunktion in der App werden Nutzerinnen und Nutzer rechtzeitig über alle Terminänderungen informiert. In der gedruckten Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der Wertstofftonne bereits berücksichtigt.

Recyclinghöfe bleiben geschlossen
Alle vier Duisburger Recyclinghöfe bleiben am Montag, den 25. Mai 2026, geschlossen. Ab Dienstag, 26. Mai 2026, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.

Kundenservicecenter
Zusätzlich ist das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg wegen der Feiertagsregelung ausnahmsweise auch am Samstag, 30. Mai 2026, erreichbar. Bürgerinnen und Bürger können sich dort von 8 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203 283-4000 melden. An den übrigen Werktagen gelten weiterhin die gewohnten Servicezeiten von montags bis freitags, jeweils von 7 bis 17 Uhr.

Bürgerservice der Stadt Duisburg informiert: Ausweisdokumente rechtzeitig vor den Sommerferien auf Gültigkeit überprüfen
In wenigen Wochen, am 20. Juli, beginnen die Sommerferien in Nordrhein- Westfalen. Der Bürgerservice der Stadt Duisburg empfiehlt daher, sich frühzeitig um die Neubeantragung von Ausweisdokumenten zu kümmern. Bürgerinnen und Bürger sollten ihre eigenen Ausweisdokumente und ganz besonders die der Kinder überprüfen.

Seit dem 1. Januar 2024 dürfen keine Kinderreisepässe sowie Verlängerungen mehr ausgestellt werden. Es gibt nur noch die Möglichkeit, einen Personalausweis oder Reisepass für Kinder zu beantragen. Die Gültigkeitsdauer von derzeit noch ausgestellten Kinderreisepässen bleibt jedoch weiterhin bestehen.

In Notfällen und bei kurzfristigen Reisen können vorläufige Personalausweise bzw. Reisepässe beantragt werden. Für Reisen innerhalb der Europäischen Union (EU) reicht ein Personalausweis. Soll das Reiseziel hingegen außerhalb der EU liegen, benötigt man für Kinder einen Reisepass. Auskunft über das jeweils benötigte Reisedokument geben die Reise- und Sicherheitshinweise auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes: www.auswaertiges-amt.de/de/.

Weitere Informationen, welche Dokumente für die Beantragung eines Personalausweises bzw. Reisepasses benötigt werden, sind online abrufbar unter www.duisburg.de (Stichwort: „Personalausweis“ bzw. „Reisepass“). Die Kosten für einen Personalausweis betragen für Personen unter 24 Jahren 27,60Euro und für Personen ab 24 Jahren 46,00 Euro.

Der Reisepass kostet für Personen unter 24 Jahren 37,50 Euro und für Personen ab 24 Jahren 70 Euro. Aktuell können ausreichend zeitnahe und kurzfristige Termine angeboten werden. Der Besuch ist nur mit einem vorher gebuchten Online-Termin unter www.duisburg.de/termine möglich.

Die Ausweisdokumente werden durch die Bundesdruckerei gefertigt. Aufgrund der bundesweit hohen Nachfrage ist mit einer mehrwöchigen Bearbeitungszeit, in der Regel etwa sechs Wochen, zu rechnen.

Nachbarschaftstag in der Stadtteilbibliothek Beeck
Unter dem Motto „Frau Beeck lädt ein“ findet am Freitag, 29. Mai, von 14 bis 17 Uhr in die Räumlichkeiten der Stadtteilbibliothek Beeck am Lange Kamp 5 der Tag der Nachbarschaft statt. Ein buntes Programm sorgt für Unterhaltung und Mitmach-Spaß für alle Interessierten.

Die kleinen und großen Gäste können unter anderem die Angebote der Bibliothek kennenlernen und ausprobieren oder an verschiedenen Aktionen teilnehmen, bei denen kleine Preise gewonnen werden können. So besteht die Möglichkeit, in angenehmer Atmosphäre und bei einer Tasse Kaffee, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Mit dem Tag der Nachbarschaft möchte die Stadtteilbibliothek Beeck ein Zeichen für Begegnung und Zusammenhalt im Stadtteil setzen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Duisburg im Wandel“: Führung im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 15 Uhr zu einer Führung mit Harald Küst ein. Unter dem Titel „Duisburg im Wandel – Kulturtransfer durch Migration“ geht es um die Frage, wie Migration, internationale Einflüsse und technische Entwicklungen das Leben in Duisburg geprägt haben.

Die Führung findet im Rahmen des „Aktionstags der Vielfalt“ statt und beleuchtet anhand verschiedener Beispiele den Einfluss von Migration auf Alltag und Stadtkultur. Themen sind unter anderem technische Innovationen, Fußball, Popmusik, Esskultur und soziale Medien. Die Teilnahme an der Führung ist im Museumseintritt enthalten.

Am Donnerstag gilt im Kultur- und Stadthistorischen Museum zudem das Prinzip „Pay what you want“ („Bezahl, was du willst“). Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.

Appell zum „Welt-Trinkgeld-Tag“: „Nicht in den Sparmodus schalten“
NGG rät: „Wer Trinkgeld gibt, sollte beim Personal ruhig mal nachfragen“

„Der Rest ist für Sie!“ – Ein Satz, den jeder Kellner im Restaurant oder Biergarten in Duisburg gerne hört. „Denn Trinkgeld kommt immer gut an. Vor allem, wenn es bei dem ‚Rest‘ nicht nur um 20 oder 50 Cent geht“, sagt Adnan Kandemir von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Zum „Welt-Trinkgeld-Tag“ am kommenden Donnerstag (Hinweis f.d. Red.: 21. Mai) appelliert die Gastro-Gewerkschaft, beim Trinkgeld „nicht zu knausrig zu sein“. Immerhin gibt es nach Angaben der NGG Nordrhein in Duisburg rund 7.060 Beschäftigte in Biergärten, Gaststätten, Restaurants und Hotels, für die das Trinkgeld ein wichtiger „Portemonnaie-Füller“ ist.


Feste „Tarife für den Tip“ gebe es allerdings nicht. Trotzdem gelte die Faustregel: „10 Prozent von dem Betrag, der auf der Rechnung steht, sind üblich. 15 Prozent dürfen es aber auch sein. Denn Trinkgeld ist für alle Kellnerinnen und Köche in Duisburg wichtig. Immerhin verdienen sie nicht wirklich üppig“, so Adnan Kandemir. Etwas sparsam blickt der Geschäftsführer der NGG Nordrhein auf Gäste, die ihr Portemonnaie lieber zuhalten: „Klar, Pfennigfuchser gibt es auch. Die sind dann mit 5 Prozent dabei. Und oft genug geben echte Geizkragen auch gar nichts – leider.“

Wichtig ist der Gastronomie-Gewerkschaft, dass es das Trinkgeld zusätzlich zum Lohn gibt. „Als Bonus für prompten und freundlichen Service und für professionell und lecker gemachtes Essen. Trinkgeld ist Wertschätzung“, so Kandemir. Die NGG Nordrhein zeigt deshalb auch allen Gastronomen die Rote Karte, die das Trinkgeld mit dem Lohn verrechnen wollen: „Das ist absolut tabu. Denn Lohn ist Lohn. Und Tip ist Tip“, macht Adnan Kandemir deutlich. Gängige Praxis sei, dass das Trinkgeld im Team gerecht geteilt werde. „Auch Küchenhilfen und Minijobber, die im Biergarten aushelfen, sollten nicht leer ausgehen“, so der NGG-Geschäftsführer.

Er rät Gästen, beim Trinkgeld auch nachzufragen. Vor allem bei Kartenzahlung. „Gerade dann sollte man sich beim Personal erkundigen, ob das eingezogene Trinkgeld auch tatsächlich beim Service und in der Küche ankommt“, sagt Adnan Kandemir. Insgesamt sieht er dabei Kartenlesegeräte, die das Trinkgeld schon auf dem Display vorschlagen, kritisch: „Es gibt die Auswahl zwischen 5, 10, 15 und manchmal sogar 20 Prozent. Davon sind viele Gäste genervt oder sogar überfordert. Sie drücken dann oft die ‚Kein Trinkgeld‘-Taste.“ Das wiederum habe weder eine gute Küche noch ein guter Service verdient.

Besonders häufig würden Gäste von Fast-Food-Restaurants in den „Trinkgeld-Sparmodus“ schalten: „Rund um Burger, Pizza, Pommes, Hotdog, Chicken Wings, Döner, Currywurst & Co. fällt extrem wenig Trinkgeld fürs Personal ab. Dabei werden gerade die Beschäftigten dort oft alles andere als gut bezahlt“, so Adnan Kandemir. Der Geschäftsführer der Gastro-Gewerkschaft macht allerdings deutlich: „Trinkgeld hat null Einfluss auf die Rente. Daher lieber Lohn rauf: Am Tariflohn führt schon deshalb kein Weg vorbei.“

Und beim Lohn soll sich für die Beschäftigten schon bald etwas tun: Die NGG will ein Plus von 6 Prozent erreichen. „Das ist genau die Hälfte von dem, was die Gastronomen durch die Reduzierung der Mehrwertsteuer – von 19 auf 7 Prozent – seit Jahresbeginn mehr für sich in der Kasse haben. Und genau diese Hälfte muss den Gastro-Beschäftigten gehören: den Köchen und Kellnern genauso wie den Rezeptionistinnen, Barkeepern und Azubis“, sagt Adnan Kandemir. Dafür werde sich die NGG bei der nächsten Tarifverhandlung mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Mitte Juni stark machen.

Parkkonzert am 24. Mai: Shanty Chor Duisburg-WSP NRW im
Jubiläumshain
Die beliebte Open-Air-Parkkonzertreihe im Hamborner Jubiläumshain läuft
wieder. Am Pfingstsonntag, 24. Mai, kann sich das Publikum gemeinsam mit
dem Shanty Chor Duisburg-WSP NRW in die Ferne träumen. Ab 11 Uhr singt
der Chor von harter Arbeit auf See, unzähligen Häfen, Wellen, Wind und
Meer.
Bis zum 19. Juli spielen wöchentlich jeweils sonntags um 11 Uhr wechselnde
Musikerinnen und Musiker an der Ziegelhorststraße bei freiem Eintritt.
Terminübersicht
31.05.2026 – BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973
07.06.2026 – Bandonion Freunde Essen
14.06.2026 – Musikvereinigung Duisburg West DSB e.V.
21.06.2026 – Gitarrenduo Saitenweise
28.06.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn
12.07.2026 – Blasorchester Lohmühle e.V. 1964
19.07.2026 – Die Bergsteirer
Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn

Duisburger Umweltwochen 2026: Veranstaltungsprogramm jetzt online
Die Duisburger Umweltwochen 2026 stehen in den Startlöchern: Am Montag, 15. Juni, startet das Veranstaltungsprogramm mit dem diesjährigen Schwerpunktthema „Kreisläufe schließen – Ressourcen neu denken“.

Bis zum 10. Juli können Kinder, Familien und Erwachsene an zahlreichen umweltrelevanten Aktionen teilnehmen. Das komplette Programm ist ab sofort online verfügbar. „DUISBURG.NACHHALTIG – Die Umweltwochen 2026“ sind Mitmachwochen zu den Themen Nachhaltigkeit, Natur- und Umweltschutz. In diesem Jahr ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft – sie zeigen, wie Wiederverwenden, Reparieren und Recycling den Alltag umweltfreundlicher und kosteneffizienter machen können.

Rund 50 Veranstaltungen gehören zum Programm, darunter Reparaturangebote, Upcycling- und Müllsammelaktionen, Exkursionen, Radtouren, Theaterstücke und Kunstausstellungen. Höhepunkte sind der Umweltmarkt sowie der Eine-Welt-Basar am 20. Juni mit vielen Aktionsständen auf der Königstraße in der Innenstadt, Das Veranstaltungsprogramm der Duisburger Umweltwochen ist unter https://www.duisburg.de/umweltwochen abrufbar.

Jörg Kachelmann produziert Avatar-Wettervideos für Bayer Agrar mit NewsHub von STUDIO 47
KI-Produktionspipeline für tägliche Wettervideos in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Täglich aktuelle Wettervideos für die gesamte DACH-Region, automatisch produziert mit einem KI-Avatar von Jörg Kachelmann: Gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen Meteologix AG / Kachelmann GmbH, das auch das Wetterportal www.kachelmannwetter.com produziert, hat STUDIO 47 seine KI-Produktionsplattform NewsHub für Bayer Agrar umfassend angepasst. Es ist damit eines der bislang größten KI-gestützten Wettervideo-Projekte im deutschsprachigen Raum.

Die Videos werden täglich für die digitalen Plattformen von Bayer Agrar produziert und veröffentlicht. Sie bieten Landwirten Informationen rund um Wetter, Pflanzenbau und Landwirtschaft. Die regionalisierten Wettervideos sind unter anderem über Bayer Agrar TV (agrar.bayer.de/Agrar TV) abrufbar.

Im Zentrum des Projekts steht NewsHub, die von STUDIO 47 entwickelte Plattform für KI-gestützte Broadcast- und Videoproduktion. Das System wurde gemeinsam mit Meteologix auf die Anforderungen des Projekts zugeschnitten und verbindet Wetterdaten, Textproduktion, Avatar-Technologie, Grafiken, regionale Varianten und automatisierte Distribution in einem durchgängigen Workflow.

Moderator der täglichen Wettervideos ist ein KI-Avatar von Jörg Kachelmann, der gemeinsam mit STUDIO 47 produziert wurde. Die Partnerschaft zwischen dem bekannten Wetterexperten und dem Duisburger TV-Sender besteht bereits seit Anfang des Jahres: Seit Februar präsentiert der Kachelmann-Avatar täglich die Wettervorhersage im Programm von STUDIO 47.

„Wir zeigen gemeinsam mit Meteologix und Bayer, dass KI-gestützte Medienproduktion längst im realen täglichen Einsatz angekommen ist“, sagt Sascha Devigne, Chefredakteur von STUDIO 47. „Das System produziert jeden Tag zahlreiche regionale Wettervideos, automatisiert, skalierbar und redaktionell kontrolliert.“

Auch Jörg Kachelmann sieht in dem Projekt einen wichtigen Entwicklungsschritt für digitale Wetterkommunikation: „Wetterinformationen müssen schnell, präzise und verlässlich verfügbar sein. Mit der Kombination aus meteorologischer Expertise, aktuellen Daten und automatisierter Produktion schaffen wir ein Videoformat, das täglich in hoher Qualität und in großer regionaler Tiefe produziert werden kann. Und ich muss dazu nicht einmal ins TV-Studio gehen.“

Für STUDIO 47 ist das Projekt zugleich ein Showcase für die eigenen KI-Entwicklungen. Der Sender entwickelt seit mehreren Jahren Systeme für automatisierte Nachrichten- und Videoproduktion, darunter BotCast, ClipSense und NewsHub. Erst kürzlich wurde STUDIO 47 dafür mit dem NRW-Innovationspreis des Netzwerks ZENIT ausgezeichnet.

Zudem stellt STUDIO 47 die Technologie auch anderen Medienhäusern und Unternehmen zur Verfügung, etwa Regional- und Lokalsendern, digitalen Publishern oder Corporate-Communications-Abteilungen.

KI-Wetter für die DACH-Region: Der digitale Avatar von Jörg Kachelmann präsentiert die Wettervideos für Bayer Agrar - umgesetzt mit der KI-Plattform NewsHub von STUDIO 47. (Foto: STUDIO 47)




Baugenehmigungen für Wohnungen im März 2026
+11,5 % zum Vorjahresmonat
 Baugenehmigungen im Neubau von Januar bis März 2026 zum Vorjahreszeitraum:
+14,0 % bei Wohnungen in Wohngebäuden insgesamt
+13,7 % bei Einfamilienhäusern
+23,2 % bei Zweifamilienhäusern
+14,9 % bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

Im März 2026 wurde in Deutschland der Bau von 21 800 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 11,5 % oder 2 200 Baugenehmigungen mehr als im März 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 8,2 % oder 1 300 auf 17 600. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 28,0 % oder 900 auf 4 200.



Januar bis März 2026: Aufwärtstrend bei neuen Wohngebäuden hält an Im Zeitraum von Januar bis März 2026 wurde in Deutschland der Bau von 63 500 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 14,6 % oder 8 100 Wohnungen mehr als von Januar bis März 2025.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis März 2026 insgesamt 51 700 Wohnungen genehmigt, das waren 14,0 % oder 6 300 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 13,7 % (+1 500) auf 12 100.

Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 23,2 % (+700) auf 3 600 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 33 100 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 14,9 % (+4 300) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen ging dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 % (-100) auf 2 800 Wohnungen zurück. In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis März 2026 insgesamt 1 400 Wohnungen (+73,7 %; +600) genehmigt.

Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis März 2026 insgesamt 10 500 Wohnungen genehmigt, das waren 12,3 % oder 1 200 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.

Einkommensunterschiede in NRW: Erstmals kleinräumige Auswertung zu steuerpflichtigen Einkünften möglich
* Interaktive Karte mit 1x1 km Rasterung zeigt regionale Einkommensstrukturen
* Autobahn 40 trennt Gebiete mit hohen und niedrigen Einkünften
* Flüsse Rhein und Wupper prägen Einkommensniveaus in Köln und Wuppertal 

Die Einkünfte der Steuerpflichtigen in Nordrhein-Westfalen unterscheiden sich deutlich in Abhängigkeit von der Wohnortlage. Wie das Statistische Landesamt anhand einer jetzt vorliegenden kleinräumigen Karte zur Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2021 mitteilt, bildet etwa der Verlauf der Autobahn 40 eine markante Trennlinie der Einkommensebenen im Ruhrgebiet.

Die georeferenzierte Auswertung stellt erstmals Einkünfte unterhalb der Gemeindeebene dar. Sie ermöglicht mit einer 1x1 Kilometer Rasterung innerhalb von Gemeinden, teilweise Stadtbezirke oder andere kleinräumige Gebiete zu betrachten. A40 trennt Gebiete mit hohen und niedrigen Einkünften Auf Ebene der kreisfreien Städte weisen die Kommunen im Ruhrgebiet im Vergleich eher mittlere und niedrige Einkommensniveaus auf.

Bei kleinräumiger Betrachtung in der veröffentlichten Karte werden nun noch genauere Strukturen sichtbar: So sind südlich der Autobahn A40 Areale mit einem Medianeinkommen von über 50.000 Euro zu sehen, was in der Darstellung die höchste Kategorie für das Land NRW ist. Beim Median erzielt eine Hälfte der Steuerpflichtigen mehr oder genau diesen Betrag, während die andere Hälfte weniger Einkünfte hat. Große Gebiete im Norden des Ruhrgebiets weisen Einkünfte in der niedrigsten Kategorie mit weniger als 30.000 Euro im Median auf.

Auch in anderen Regionen von NRW werden in der kleinräumigen Darstellung Unterschiede nach Wohnortlage deutlich. So sind etwa in Köln hohe Einkommensniveaus linksrheinisch von über 40.000 Euro, in Teilen über 50.000 Euro und rechtsrheinisch niedrigere Medianeinkommen von unter 30.000 Euro erkennbar. In Wuppertal prägen Wupper und Autobahn 46 die Einkommensniveaus. Der neu veröffentlichte Artikel „Wohnortlage - Eine Frage der Einkünfte“ analysiert diese und weitere regionale Strukturen der Einkünfte der Steuerpflichtigen in NRW.
„Wohnortlage – Eine Frage der Einkünfte“

Erich Kästner Gesamtschule Duisburg freut sich auf „Sterneküche macht Schule“ mit Stefan Marquard und der KNAPPSCHAFT
Gesundes, gemeinsames und zukunftsfähiges Essen als Teil des pädagogischen Konzepts. Die Erich Kästner Gesamtschule Duisburg freut sich sehr auf den Besuch von Sterne- und TV-Koch Stefan Marquard und seinem Team im Rahmen des Präventionsprojekts „Sterneküche macht Schule“ der KNAPPSCHAFT.

Das bundesweite Projekt unterstützt Schulen und Kitas dabei, Schulverpflegung gesünder, frischer, nachhaltiger und wirtschaftlicher zu gestalten. Nach Angaben der KNAPPSCHAFT wurden bereits über 200 Schulen und Kitas begleitet; im Mittelpunkt stehen die Optimierung von Abläufen, Einkaufsplanung, Lagerung, Zubereitung und Anrichten der Speisen.

Für die Erich Kästner Gesamtschule ist der Projekttag weit mehr als ein besonderes Koch-Event. Er fügt sich unmittelbar in die Weiterentwicklung des schulischen Essenskonzeptes ein. Die Schule arbeitet daran, Mahlzeiten stärker als gemeinschaftliches, soziales und gesundheitsförderndes Element des Ganztags zu gestalten.

Geplant ist, gemeinsames Essen an Tischen als festen Bestandteil des Schulalltags weiterzuentwickeln und im kommenden Schuljahr zunächst in einer Modellklasse zu erproben. „Essen ist für uns nicht nur Versorgung, sondern Teil unseres Bildungs- und Erziehungskonzeptes“, erklärt die Schulleitung der Erich Kästner Gesamtschule.

„Gemeinsame Mahlzeiten schaffen Begegnung, stärken Gemeinschaft und fördern Verantwortung füreinander. Deshalb freuen wir uns sehr, mit Stefan Marquard und seinem Team fachliche Impulse für eine hochwertige, frische und nachhaltige Schulverpflegung zu erhalten.“

Die Auswahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erfolgt über einen kleinen schulinternen Wettbewerb. So wird das Projekt bereits im Vorfeld in die Schulgemeinschaft getragen und mit Beteiligung, Kreativität und Wertschätzung verbunden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Zukunftsperspektive der Schule. Im Zusammenhang mit dem geplanten Schulneubau befasst sich die Erich Kästner Gesamtschule intensiv mit der Frage, wie Schulverpflegung künftig organisiert werden kann.

Dabei geht es auch um Alternativen zum vorgesehenen Cook-and-Chill-Konzept und um die Frage, wie frische, gesunde und wirtschaftliche Essensangebote im Neubau nachhaltig umgesetzt werden können.

„Wir sehen im Projekt eine große Chance, pädagogische, gesundheitliche und bauliche Fragen miteinander zu verbinden“, so die Schulleitung. „Gerade mit Blick auf unseren Neubau möchten wir gemeinsam mit allen Beteiligten prüfen, welche Lösungen für unsere Schule langfristig tragfähig sind.“ Auch am Folgetag steht das gemeinsame Essen im Mittelpunkt: Geplant ist ein großes Mittagessen mit rund 210 Personen. Die Presse ist eingeladen, das Projekt zu begleiten — sowohl beim Showkochen und Beratungsgespräch als auch beim gemeinsamen Mittagessen.

Das Projekt „Sterneküche macht Schule“ verfolgt nach Darstellung der KNAPPSCHAFT das Ziel, gesunde Schulverpflegung praktisch umsetzbar zu machen. Die KNAPPSCHAFT verweist dabei auf eine Evaluation der Universität Flensburg, nach der Frischküche nach Marquards Konzept nicht nur geschmacklich attraktiver, sondern auch wirtschaftlicher sein kann als viele Convenience-Angebote.

Für die Erich Kästner Gesamtschule ist der Besuch daher ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsorientierten Ganztagsschule, in der Lernen, Gesundheit, Gemeinschaft und Verantwortung Hand in Hand gehen.

Hochfeld: Immendaler Parkfest startet wieder
Ein vielfältiges Programm für Groß und Klein erwartet die Besucherinnen und Besucher beim 12. Immendaler Parkfest am Dienstag, 19. Mai, rund um das Blaue Haus an der Sedanstraße 64 in Hochfeld. Unter dem Motto „Hochfeld verbindet“ laden in der Zeit von 15 bis 19 Uhr zahlreiche Einrichtungen aus dem Quartier zu einem bunten Stadtteilfest ein.

Besonders Kinder dürfen sich auf ein breites Angebot an Mitmachaktionen freuen: Von kreativen Bastelstationen über Spiel- und Bewegungsangebote wie Dosenwerfen und Rollenrutsche bis hin zu Stockbrotbacken und Kinderschminken ist für jeden etwas dabei. Ziel ist es, die Freude am Ausprobieren und Entdecken der eigenen Fähigkeiten zu fördern und zugleich die vielfältigen Angebote im Stadtteil kennenzulernen.

 Auch auf der Bühne wird einiges geboten: Ein abwechslungsreiches Programm mit Vorführungen von lokalen Sport- und Akrobatikgruppen sowie Musik sorgt während des Festes für Unterhaltung. Eine Neuheit in diesem Jahr ist das Format „Hochfelder Talente“: Von 16 bis 17 Uhr haben Hochfelder Jugendliche die Möglichkeit, ihr Können - ob z.B. Tanz, Sprache oder Gesang - dem Publikum zu präsentieren.

Das Parkfest wird gemeinschaftlich von verschiedenen Einrichtungen rund um den Immendal organisiert. Dazu gehört die Jugendfreizeiteinrichtung „Blaues Haus“ (Verein für Kinderhilfe e.V.), der Stadtteiltreff Hochfeld (Stadt Duisburg), „Mittendrin in Hochfeld“ (Diakoniewerk Duisburg GmbH), die AWO-Tagesgruppe, das städtische Familienzentrum Immendal, die städtischen Streetworkerinnen und Streetworker sowie das Stadtteilbüro Hochfeld. Die Angebote sind kostenfrei. Zähl mit: Wie viele Wildbienen summen in deinem Garten?

Wildbiene + Partner ruft am Weltbienentag zur ersten App-basierten Wildbienen-Zählung auf.
Wer gerade aufmerksam durch den Garten geht, hört es überall summen und brummen: Mauerbienen schlüpfen, Hummelköniginnen suchen Nistplätze, Sandbienen graben ihre Brutröhren. Wie viele dieser Insekten tatsächlich in privaten Gärten und auf Balkonen leben, ist schwer zu sagen, denn verlässliche Zahlen für Siedlungsräume fehlen fast vollständig. Zum Weltbienentag wollen Wildbiene + Partner sowie tausende Naturfreundinnen und Naturfreunde das ändern: Am 20. Mai findet die erste App-gestützte Wildbienen-Zählung in Europa statt.

Citizen Science im Garten: Die MyBeeHome-App macht jede Nisthilfe zur Forschungsstation. (Quelle: Wildbiene + Partner) Foto-Quelle: Wildbiene - Partner GmbH

Schwarmintelligenz für Wildbienen
Wer ein Bienenhotel oder eine andere Nisthilfe mit Hohlräumen besitzt, fotografiert sie am 20. Mai mit der MyBeeHome App von Wildbiene + Partner. Die integrierte Bilderkennung wertet aus, wie viele Nistgänge bereits verschlossen sind und gibt einen zuverlässigen Hinweis auf erfolgreiche Bruten. Das Prinzip dahinter heißt "Citizen Science": Tausende Bürgerinnen und Bürger liefern gemeinsam Daten, die kein Forschungsteam allein erheben könnte. Die anonymisierten Ergebnisse fließen in einen Wildbienen-Report ein, der nach der Zählung erstmals ein möglichst flächendeckendes Bild der Situation in Siedlungsräumen der Schweiz und Deutschland zeichnen soll.

„Jedes fotografierte Bienenhotel ist ein wichtiges Puzzleteil. Wenn viele Menschen zeitgleich mitmachen, erhalten wir eine großflächige Momentaufnahme der verschiedenen Wildbienenpopulationen. Richtig spannend wird es, wenn wir diese Daten standardisiert über einen längeren Zeitraum erfassen: Dann können wir die Entwicklung der Populationen direkt mit externen Faktoren wie dem Klima, Lebensraumveränderungen oder dem lokalen Blütenangebot in Zusammenhang bringen“. sagt Tom Strobl, Biologe bei Wildbiene + Partner.

Jeder Garten zählt
Von den rund 585 in Deutschland heimischen Wildbienenarten gilt etwa die Hälfte als gefährdet. Wissenschaftliche Erhebungen finden meist in Schutzgebieten oder auf landwirtschaftlichen Flächen statt – über ihr Leben in Gärten, auf Balkonen und im Stadtgrün ist wenig bekannt. Dabei werden genau diese Räume immer wichtiger: Viele Arten haben einen Aktionsradius von nur 200 bis 300 Metern. Ob sie dort Nahrung und Nistplätze finden, entscheidet über ihr Überleben.

„Ein Garten ist heute für viele Arten kein Nebenschauplatz mehr, sondern ein wichtiges Rückzugsgebiet. Umso wichtiger ist es zu wissen, was dort wirklich passiert", so Strobl.

Jedes Bienenhotel, jede Blühfläche und jeder unversiegelte Quadratmeter zählt. Wildbienen brauchen Nahrung in unmittelbarer Nähe ihres Nistplatzes, und das von März bis in den Herbst hinein. Reihen sich naturnahe Gärten und Balkone aneinander, entstehen sogenannte Trittsteine: ein Netz aus Lebensräumen, zwischen denen Wildbienen sich bewegen, Nahrung finden und neue Nistplätze besiedeln können. So wird aus vielen kleinen Bienen-Oasen ein zusammenhängender Lebensraum.

Was Wildbienen jetzt am meisten hilft
Aktuell sind besonders viele Arten unterwegs auf der Suche nach Pollen, Nektar und Brutplätzen. Schon kleine Maßnahmen können viel bewirken:

Vielfalt statt Einheitsgrün: Eine Mischung aus Früh-, Sommer- und Spätblühern versorgt unterschiedliche Arten über die ganze Saison. Heimische Wildstauden wie Glockenblume, Natternkopf oder Wiesensalbei sind besonders wertvoll. Gefüllte Zierblüten, Geranien oder Rhododendron sehen schön aus, bieten den Bienen aber kaum Pollen.

Nistplätze zulassen: Rund 70 Prozent der Wildbienen nisten im Boden. Offene, sandige Stellen, Totholz oder vertrocknete Pflanzenstängel vom Vorjahr sind wertvoll. Für die übrigen Arten eignen sich Wildbienenhäuser mit sauber gebohrten Niströhren.
Auf Pestizide verzichten: Schon der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel im eigenen Garten schafft Lebensraum.

Das Citizen Science Projekt am 20. Mai soll zeigen, wo das Netz aus Gärten, Balkonen und Grünflächen bereits trägt und wo es noch Lücken gibt. „Die Bilder der Bienenhotels helfen uns die Entwicklung der Wildbienenpopulationen im Siedlungsraum besser zu verstehen und zu erkennen wo es noch Handlungsbedarf hat", erklärt Strobl und ergänzt: „Der Weltbienentag ist eine gute Gelegenheit, einmal genau hinzuschauen. Mit der MyBeeHome App kann man dabei nicht nur wertvolle Daten beitragen, sondern auch selbst entdecken, wer sich in den Niströhren des eigenen Bienenhäuschens verbirgt.

Mitmachen
Lade die kostenlose MyBeeHome App herunter, öffne sie am 20. Mai und fotografier dein Bienenhotel oder deine Nisthilfe. Die App übernimmt die Analyse. In den Folgetagen können Nutzer:innen die Artvorschläge prüfen und so die Genauigkeit des abschließenden Reports verbessern.

Nach der Zählung veröffentlicht Wildbiene + Partner einen ausführlichen Bericht in der App, der zeigt, welche Arten nachgewiesen wurden, wie viele Nester dokumentiert wurden und wie das Gesamtbild in Deutschland und der Schweiz aussieht.
MyBeeHome ist kostenlos im App Store und bei Google Play erhältlich.Weitere Informationen finden Sie unter https://wildbieneundpartner.de


Frühe Hilfen Duisburg: Projekt „Chance.DU“ stellt sich vor
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 22. Mai, von 9.30 bis 11.30 Uhr zum Informationscafé in die Zentrale Anlaufstelle an der Schwanenstraße 5 bis 7 in der Duisburger Innenstadt ein. Der Eingang befindet sich an der Steinschen Gasse 2.

Die Frühen Hilfen Duisburg bieten ein umfassendes Beratungsangebot zu allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie Informationen für Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren an. Inhaltlich geht es dieses Mal um das Projekt „Chance.DU“ der Gemeinnützigen Gesellschaft für Beschäftigungsförderung (GFB) Duisburg.

Ziel des Projektes ist die ganzheitliche Unterstützung von Familien im Leistungsbezug (ausgenommen Asylleistungen) bei der Entwicklung einer beruflichen Perspektive. Im Zuge der familienorientierten Beratung bekommt jede Familie eine individuelle Beratung entsprechend ihrer persönlichen Situation.

Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen in Duisburg sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.duisburg.de/fruehehilfen. Für Rückfragen steht das Team der Frühen Hilfen telefonisch unter 0203 283-8342 zur Verfügung.


60 Jahre Wal im Rhein
Derzeit ist ja Wal „Timmy“ in aller Munde und es droht eine tragische Geschichte zu werden. Wir wollen eine Geschichte mit positivem Ausgang, die sich 2026 zum 60ten Male jährt, auf vielfältige Art und Weise erzählen:  Wir erinnern mit drei  Projektteilen an die Reise von „Willi de Waal“, wie der im Jahr 1966 im Rhein gesichtete weiße Wal bei unseren Niederländischen Nachbarn genannt wurde.

Stadtarchiv Duisburg

Der in Deutschland als „Moby Dick“ benannte Meeressäuger versetzte die deutschen Medien und Rheinanwohner in eine mehrwöchigen Rausch, der sogar in einer Waljagd durch den damaligen Duisburger Zoodirektor Dr. Wolfgang Gewalt mündete.  

Am Jahrestag der ersten Sichtung, dem 18. Mai entern wir gemeinsam mit der Stadtbibliothek die MS Rheinfels und fahren an Orte, an denen der Wal gesichtet wurde. Literarische und musikalische Beiträgen zum Thema regen die Erinnerung an, oder regen zur Neuentdeckung des vielfältigen Themas an.

Der Wal und der Fluss

Pfingstsonntag, 19 Uhr und Pfingstmontag, 16 Uhr wird das Theater „Blaues Haus“ aus Krefeld im Lokal Harmonie beim Puppentheaterstück „Der Wal im Rhein“ eine lange vergangene Zeit lebendig erfahrbar machen. Das multimediale Stück „Der Wal und der Fluss“ wird von Saskia Lippolt und Tom Liwa am Sonntag, 14. Juni um 11 Uhr auf der MS Herrmann im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt inszeniert.  

Zu den schon festen Veranstaltungen gibt es bereits Terminankündigungen. Alle anderen Veranstaltungen sind solidarische Hutveranstaltungen.



Highspeed-Internet für Baerl: Infoveranstaltung der DCC am 19. Mai
Die Duisburg CityCom (DCC) veranstaltet für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Baerl am Dienstag, 19. Mai, einen Infoabend zum Glasfaserausbau. Ab 18.30 Uhr werden in der Glückauf-Halle, Doktor-Kolb-Straße 2, 47198 Duisburg, sowohl der aktuelle Stand der Nachfragebündelung als auch die Bauplanung vorgestellt sowie individuelle Fragen rund um das Thema Glasfaseranschluss beantwortet.

An der Infoveranstaltung wird auch Falko König, der Gigabitkoordinator der Stadt Duisburg, teilnehmen. Er gibt einen Überblick zur aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem vorherigen Kooperationspartner, der Deutsche GigaNetz GmbH, und beantwortet ebenfalls die Fragen der Teilnehmenden.

Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung über www.glasfaserduisburg.de/info-baerl gebeten. Auf der Internetseite glasfaserduisburg.de/baerl gibt es außerdem alle Infos rund um die erreichte Quote, den geplanten Ausbau sowie den aktuellen Stand des Projektes. In den kommenden Tagen erinnert die DCC nochmals alle Haushalte in Baerl mit einem Infoflyer an die Anmeldung zur Veranstaltung in der Glückauf-Halle.

Zuvor hatte die DCC für die Planung des flächendeckenden Ausbaus des Glasfasernetzes im Stadtteil Baerl bereits mit einem umfassenden Infoschreiben um tatkräftige Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner gebeten. Interessentinnen und Interessenten können bis Ende Juli 2026 einen Highspeed-Glasfasertarif buchen, um an der Nachfragebündelung teilzunehmen und somit die erforderliche Quote von 40 Prozent zu erreichen. Sobald genügend Haushalte in Baerl ihr Interesse an einem Anschluss durch die Buchung bekunden, wird der Glasfaserausbau durch die DCC geplant.

Im Rahmen dieser Nachfragebündelung entfallen für alle Interessentinnen und Interessenten die Ausbau- und Anschlusskosten in Höhe von 850 Euro. Weil die DCC den Anschluss bis in die Wohnung verlegt (Fiber To The Home), sind allerschnellste Datenübertragungsraten möglich. So sind beim Produkt „Glasfaser Home 1000“ beispielsweise 1000 Mbit/s Download und 500 Mbit/s Upload gleichzeitig möglich. Der Hausanschluss ans Glasfasernetz ist im Rahmen dieser Nachfragebündelung kostenlos.

Weitere Informationen zu Angeboten und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Baerl – gibt es im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de. Dort finden Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20 Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Die DCC Duisburg CityCom ist ein kommunaler IT- und Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und Kunden Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer, Speicherlösungen und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür betreibt die DCC ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere zertifizierte Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.

Die DCC, für die mehr als 230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV).
Zum DVV-Konzern mit rund 4400 Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke Duisburg oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften aus den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in Duisburg beitragen.


VHS-Vortrag: „Pflege – Möglichkeiten und Ansprüche“
Wolfgang Voßkamp liefert mit seinem Vortrag am Dienstag, 19. Mai, um 18 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte wichtige Antworten zum Thema „Pflege – Möglichkeiten und Ansprüche“. Pflege ist oft kompliziert.

In dem Vortrag werden die wichtigsten Fragen rund um die Themen „Wann übernimmt die Pflegeversicherung anfallende Kosten? Was bezahlt die Krankenkasse? Wie beantrage ich einen Pflegegrad? Worin liegt der Unterschied zwischen einem Pflegegrad und einer Pflegestufe? Habe ich auch ohne einen Pflegegrad Anspruch auf Pflegeleistungen?“ erläutert.

Referent Wolfgang Voßkamp ist Syndikusrechtsanwalt und für einen großen Verband der Pflegebranche tätig. Er ist Referent der Bundesgeschäftsführung und verfügt somit über langjährige Erfahrung und große Expertise zu Pflegethemen. Der Vortrag liefert auch Informationen zur komplexen Antragstellung für Leistungen aus der Pflegeversicherung. Es wird erläutert, was „Sachleistungen” sind, was unter dem „Entlastungsbetrag” zu verstehen ist und wann Anspruch auf Leistungen wie die „Tagespflege” besteht.

Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Anmeldungen sind online unter www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.


Stadt Duisburg beteiligt sich am bundesweiten Ehrentag 2026
Erstmals feiert Deutschland am 23. Mai den bundesweiten Ehrentag. Er steht unter dem Motto „Der Ehrentag. Für Dich. Für uns. Für alle“. Initiator und Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Auch in Duisburg soll der Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes Menschen dazu ermutigen, sich mit eigenen Aktionen für ihre Stadt und die Gemeinschaft zu engagieren.

„Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger daher herzlich ein, diesen Tag gemeinsam zu gestalten und das ehrenamtliche Engagement zu feiern. Denn Demokratie lebt von Menschen, die sich für die Gesellschaft einsetzen, die nicht zögern, sondern anpacken“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Umgesetzt wird der Tag in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Überall in Deutschland gestalten Vereine, Organisationen, Kommunen, Unternehmen und Einzelpersonen die Tage rund um den offiziellen Ehrentag mit vielen Ideen.

Der Aktionszeitraum geht vom 16. bis 31. Mai. Auch die Stadtverwaltung Duisburg beteiligt sich am deutschlandweiten Mitmachtag. Am Dienstag, 19. Mai, unterstützen die städtischen Auszubildenden an einem Social Day das Damwildgehege im Volkspark Rheinhausen. Die Stadt stellt ihre Auszubildenden dafür frei, damit sie das Gehege pflegen und aktiv einen Beitrag für den Natur- und Tierschutz leisten können.

Wer selbst eine Mitmach-Aktion zum Ehrentag organisieren möchte, kann diese im sogenannten Engagement-Finder auf www.ehrentag.de eintragen. Mai. Dort können Interessierte auch nach einer für sie passenden Aktivität für den 23. Mai suchen und sich noch weiter über den Ehrentag informieren.

Prima.Klima.Neuenkamp.“ startet Carsharing-Angebot im Quartier
Das Projekt-Team „Prima.Klima.Neuenkamp.“ lädt am Freitag, 22. Mai, zur Eröffnung eines neuen Carsharing-Angebots im Duisburger Stadtteil Neuenkamp ein. Zwischen 14 und 17 Uhr wird an der Filiale des Discounters Penny an der Ecke Essenberger Straße/Javastraße das Elektroauto vorgestellt, das den Bewohnerinnen und Bewohnern künftig als umweltfreundliche Mobilitätsalternative zur Verfügung steht.

„Mit dem Carsharing-Angebot in Neuenkamp möchten wir klimafreundliche Mobilität direkt ins Quartier bringen und alltagstauglich machen“, sagt Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur. „Das E-Auto kann ein wichtiger Baustein sein, um Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig flexible Mobilität für alle zu ermöglichen.“

Das Angebot entsteht im Zuge des vom Land NRW geförderten Projekts „Prima.Klima.Neuenkamp.“ und ist eine Gemeinschaftsinitiative der Stadt Duisburg, der GEBAG und der Stadtwerke Duisburg. Der feste Standort des Quartiersautos wird an der Ladesäule der Stadtwerke Duisburg an der Essenberger Straße eingerichtet. Einer der beiden Ladepunkte ist dauerhaft für das Fahrzeug reserviert und steht nicht für öffentliches Laden zur Verfügung.

Während der Veranstaltung haben Interessierte die Möglichkeit, das Elektroauto kennenzulernen, sich über die Nutzung zu informieren und Fragen rund um das Angebot zu stellen. Bei Snacks und Getränken gibt es auch Raum für Austausch mit den Projektverantwortlichen. Außerdem stellt das Sanierungsmanagement zudem sein Beratungsangebot vor. Bei einer Verlosung können Besucherinnen und Besucher zudem Gutscheine für das Carsharing-Angebot gewinnen. Und Kinder können sich kreativ mit Straßenmalkreide austoben.

„Prima.Klima.Neuenkamp.“ ist Teil des Projekts „Prima.Klima.Ruhrmetropole.“, das darauf abzielt, Klimaschutz und Klimaanpassung direkt in den Stadtteilen erlebbar zu machen und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen Akteuren umzusetzen.
Im KlimaQuartier Duisburg-Neuenkamp werden hierfür konkrete Maßnahmen entwickelt und begleitet – von nachhaltiger Mobilität über energetische Sanierung bis hin zu Informations- und Beteiligungsangeboten. Ziel ist es, das Quartier langfristig klimafreundlicher, lebenswerter und zukunftssicher zu gestalten.

Kreativworkshop im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Der Kreativworkshop „Verschmutzt und doch lebendig – Gewässer als Lebensraum unserer Stadt“ läuft am Samstag, 23. Mai, von 14 bis 16 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 im Innenhafen. Der Workshop ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat stattfindet.

In diesem Kurs widmen sich Kinder und Erwachsene kreativ der faszinierenden Welt von Flüssen, Seen und Bächen. Zwischen Verschmutzung und Artenvielfalt entdecken sie, wie wichtig saubere Gewässer für den Schutz vieler Tiere und ihrer Lebensräume sind. Mit Wasserfarben entstehen Werke, die zum Hinschauen, Nachdenken und Staunen anregen.

Der Kurs verbindet spielerisch Umweltbewusstsein mit kreativem Ausdruck und lädt dazu ein, die Natur vor der eigenen Haustür bewusst wahrzunehmen. Mitmachen können Kinder ab 6 Jahren – auch interessierte Erwachsene sind willkommen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und Ermäßigte 2 Euro.

Mit Familienkarten kann zusätzlich gespart werden. Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203/283 2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.



Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2026: -8,8 % gegenüber März 2025
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, März 2026
-8,8 % zum Vorjahresmonat
+2,1 % zum Vormonat
Preise für pflanzliche Erzeugnisse
-8,0 % zum Vorjahresmonat
Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse
-9,3 % zum Vorjahresmonat

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im März 2026 um 8,8 % niedriger als im März 2025. Im Februar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -10,9 % gelegen, im Januar 2026 bei -10,0 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2026 gegenüber Februar 2026 um 2,1 %.



Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im März 2026 um 8,0 % gegenüber März 2025.
Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verbilligten sich um 9,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich im März 2026 sowohl pflanzliche Erzeugnisse (+1,4 %) als auch Tiere und tierische Produkte (+2,5 %).

Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an
Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 8,0 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im März 2026 um 55,2 % niedriger als im März 2025. Im Februar 2026 hatte die Vorjahresveränderung bei -54,2 %, im Januar 2026 bei -49,8 % gelegen. Auch gegenüber dem Vormonat Februar 2026 fielen die Speisekartoffelpreise (-2,3 %).

Preise für Obst gesunken, für Gemüse und Wein gestiegen
Die Erzeugerpreise für Obst waren im März 2026 um 31,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -33,0 %. Die Preise für Gemüse stiegen binnen Jahresfrist um 19,3 %, wobei unter anderem Gurken (+31,9 %), Salat (+20,3 %) und Tomaten (+14,9 %) teurer waren.

Preisrückgänge waren hingegen unter anderem bei Kohlgemüse zu beobachten, das 17,3 % billiger war. Bei Wein war im März 2026 mit +1,8 % gegenüber März 2025 eine Preissteigerung zu verzeichnen. Preise für Getreide und Futterpflanzen gesunken, Handelsgewächse erstmals seit eineinhalb Jahren mit Preissteigerung Getreide war im März 2026 im Vergleich zum März 2025 um 14,2 % günstiger.

Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem Rückgang von 6,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls weiterhin rückläufig. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im März 2026 um 0,9 % höher als ein Jahr zuvor. Dies ist die erste Preissteigerung seit September 2024 (+10,4 % gegenüber September 2023). Auch Raps verteuerte sich um 2,5 % zum Vorjahresmonat.

Tierische Erzeugung: Preisanstieg bei Rindern, Geflügel und Eiern, Preisrückgang bei Schweinen und Milch
Der Preisrückgang für Tiere und tierische Erzeugnisse um 9,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Milch zurückzuführen. Der Milchpreis lag im März 2026 um 27,0 % niedriger als im Vorjahresmonat. Auch im Vergleich zum Vormonat Februar 2026 sanken die Preise für Milch (-0,7 %). Bei Eiern kam es binnen Jahresfrist zu einer Preissteigerung von 13,8 %.

Die Preise für Tiere lagen im März 2026 um 3,6 % höher als im März 2025. Maßgeblich dafür war der Preisanstieg bei Rindern um 13,3 %. Bei Schlachtschweinen sanken die Preise hingegen um 3,6 %. Die Preise für Geflügel waren im März 2026 um 3,9 % höher als im März 2025. Ausschlaggebend hierfür waren die Preissteigerungen bei Sonstigem Geflügel (Enten und Puten) um 9,7 %. Bei Hähnchen kam es zu einem leichten Preisanstieg um 0,2 %.