'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


22. Kalenderwoche - Pfingstmontag, 25. - Sonntag, 31. Mai 2026

Weltnichtrauchertags am 31. Mai

NRW: Lungenkrebs weiterhin für mehr als 5 % aller Sterbefälle ursächlich
* 11.410 Menschen starben 2024 an Lungen- oder Bronchialkrebs – das Durchschnittsalter lag bei 72,6 Jahren,
* Sterbefälle bei Männern rückläufig und bei Frauen stagnierend * 2025 rauchte knapp ein Fünftel der Bevölkerung ab 15 Jahren in NRW

Lungen- und Bronchialkrebs war 2024 – wie im Vorjahr – die häufigste Todesursache unter den krebsbedingten Sterbefällen und mit einem Anteil von 5,2 % an allen Sterbefällen die dritthäufigste Todesursache unter den Einzeldiagnosen in Nordrhein-Westfalen. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai 2026 mitteilt, stieg damit der Anteil der an Lungen- und Bronchialkrebs Verstorbenen an allen Sterbefällen gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte leicht an. 

Im Zehnjahresvergleich sank dieser Anteil jedoch um einen Prozentpunkt (2014: 6,2 ). 2024 starben insgesamt 11.410 Menschen aus NRW an Lungen- oder Bronchialkrebs. 


Rückgang lungenkrebsbedingter Sterbefälle bei Männern, Stagnation bei Frauen Während der Anteil lungen- oder bronchialkrebsbedingter Sterbefälle bei Männern von 8,2 % im Jahr 2014 auf 6,0 % im Jahr 2024 sank, blieb er bei Frauen auf einem konstanteren Niveau. Zuletzt lag er 2024 bei 4,4 % und damit weiterhin niedriger als bei den Männern. Insgesamt waren 57 % der an Lungen- oder Bronchialkrebs Gestorbenen Männer.

Das durchschnittliche Sterbealter der 2024 an Lungen- und Bronchialkrebs Gestorbenen aus Nordrhein-Westfalen war mit 72,6 Jahren um rund sieben Jahre niedriger als das aller Gestorbenen. Den höchsten Anteil an durch Lungen- und Bronchialkrebs Gestorbenen hatte Oberhausen mit 6,6 %, der niedrigste Anteil mit 3,8 % lag im Oberbergischen Kreis vor.

2025 rauchte in NRW knapp ein Fünftel der Bevölkerung ab 15 Jahren Zu den Risikofaktoren für Lungenkrebs zählt unter anderem das Rauchen. Laut Erstergebnissen des Mikrozensus rauchte in 2025 mit 19,4 % knapp ein Fünftel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung ab 15 Jahren. Von den Raucherinnen und Rauchern gaben 83,7 % an, überwiegend Zigaretten zu rauchen, 10,2 % griffen primär zur E-Zigarette.

Zu den Nichtrauchern zählten insgesamt gut vier Fünftel (80,6 %) der Bevölkerung ab 15 Jahren. Von diesen gaben 23,1 % an, früher einmal geraucht zu haben. Fast jeder vierte Mann und jede sechste Frau gaben an, zu rauchen Unter Männern ist das Rauchen stärker verbreitet als unter Frauen.

In NRW rauchte 2025 fast jeder vierte Mann (22,7 %), während es bei den Frauen gut jede Sechste (16,1 %) war. Besonders ausgeprägt ist dieser Unterschied in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen, in der 29,1 % der Männer, aber nur 16,3 % der Frauen rauchten.



Generell ist der Anteil der Rauchenden in den mittleren Altersgruppen am höchsten. 2025 lag er bei den 35- bis 54-Jährigen bei über 24 Prozent. Im Gegensatz dazu fällt der Anteil in der älteren Generation deutlich geringer aus: In der Altersgruppe ab 65 Jahren war die Raucherquote mit 12,2 Prozent nur etwa halb so hoch wie in den mittleren Altersgruppen. 

Wetterwarnung

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat in seinem TV-Studio ein Video zur aktuellen Wettersituation erstellt. Meteorologinnen und Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes informieren Sie damit über bevorstehende überregionale Unwetterlagen sowie über Hitze- und UV-Warnungen und erklären, wie sie zustande kommen. 

Das "Unwettervideo" ist unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.

Bezirksregierung hat Genehmigung der Privaten Sternenschule in Duisburg aufgehoben - Eltern sollten sich um Plätze an anderen Schulen bemühen

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat die Genehmigung der privaten Ersatzschule Sternenschule Duisburg (Grundschule) zum 31.07.2026 aufgehoben, da die Genehmigungsvoraussetzungen nicht mehr erfüllt sind.

Die Bezirksregierung ist der Auffassung, dass durch die Erhebung eines faktisch verpflichtenden Schulgeldes in Höhe von über 600 Euro monatlich eine unzulässige Sonderung (siehe unten) der Schülerinnen und Schüler erfolgt. Damit liegt eine der Genehmigungsvoraussetzungen für den Betrieb der Schule nicht mehr vor, sodass die Genehmigung laut Schulgesetz aufzuheben ist. Dabei besteht kein Ermessensspielraum.

Die Schließung erfolgt zum Schuljahresende, um einen geregelteren Übergang der Schülerschaft an andere Schulen zu ermöglichen. „Ziel unseres Handelns ist es, möglichst schnell Rechtssicherheit für die Erziehungsberechtigten zu schaffen, sodass die insgesamt 152 Schülerinnen und Schüler der Sternenschule im kommenden Schuljahr an anderen Schulen ohne Unterbrechung ihre Schullaufbahn fortsetzen können. Zudem sorgen wir als Schulaufsicht dafür, dass die gesetzlichen Vorgaben für den Betrieb von Ersatzschulen eingehalten und Steuergelder verantwortungsvoll eingesetzt werden“, erklärt Sylvia Wimmershoff, Leiterin der Schulabteilung der Bezirksregierung.

Den Erziehungsberechtigten wird dringend empfohlen, sich für das kommende Schuljahr um einen Platz an einer anderen Schule zu bemühen. Auf Wunsch unterstützt die Untere Schulaufsicht, die für den Wohnort des Kindes zuständig ist, die Eltern bei der Schulplatzsuche im Grundschulbereich. Eine Übersicht der zuständigen Unteren Schulaufsichten im Bereich der Bezirksregierung Düsseldorf finden Interessierte auf der Internetseite der Bezirksregierung.

Sofortige Vollziehung angeordnet
Gegen die Aufhebung, die von der Bezirksregierung mit sofortiger Vollziehung angeordnet wurde, kann die Schulträgerin Klage beim zuständigen Verwaltungsgericht Düsseldorf einreichen. Um gegen die sofortige Vollziehung vorzugehen, kann die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung (einstweiliger Rechtsschutz) beim Verwaltungsgericht beantragt werden. Anträge auf einstweiligen Rechtsschutz werden von Gerichten in der Regel aufgrund der Dringlichkeit zeitnah entschieden. Dies sorgt dafür, dass für alle Betroffenen möglichst schnell eine rechtssichere Lage geschaffen wird.

Stellt die Schulträgerin keinen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz oder würde das Gericht den Antrag der Schulträgerin im einstweiligen Verfahren abweisen, erlischt die Betriebsgenehmigung der Sternenschule zum 31.07.2026. In diesem Fall kann die Schulpflicht an der privaten Schule nicht mehr erfüllt werden.

Juristisches Verfahren
Die Aufhebung der Genehmigung ist das Ergebnis einer sorgfältigen Prüfung, in der Hinweise von verschiedenen Stellen ausgewertet wurden, die darauf hindeuteten, dass Elternbeiträge nicht auf freiwilliger Basis erfolgten, sondern pflichtig verlangt werden. Der Schulträger wurde mehrfach zur Stellungnahme und Verfahrensdarlegung und schließlich zur Mängelbeseitigung aufgefordert.

Die Bewertung, dass es sich bei den Elternbeiträgen um verpflichtendes Schulgeld handelt, wurde in einem gesonderten Verfahren vom Verwaltungsgericht Düsseldorf bestätigt. Durch die Erhebung eines einheitlichen Schulgeldes in einer solchen Höhe ohne Ermäßigungsmöglichkeiten verstößt die Schule gegen das grundgesetzlich verankerte Sonderungsverbot. Die Schulträgerin kann in diesem Verfahren noch einen Antrag auf Zulassung der Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht einreichen. Ein solches Verfahren würde sich aber erfahrungsgemäß über Jahre hinziehen.

Die Aufhebung der Ersatzschulgenehmigung wurde hingegen mit der Anordnung der sofortigen Vollziehung verbunden, damit für alle Betroffenen möglichst schnell Rechtssicherheit besteht. Zudem ist die Bezirksregierung verpflichtet, bei der Vergabe von Landesmitteln nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit vorzugehen. Würde die Bezirksregierung mit dem aktuellen Wissen und der Entscheidung des Verwaltungsgerichts bzgl. des Schulgeldes die Genehmigung nicht aufheben, müssten unter Umständen weitere Jahre Landesmittel an die Sternenschule ausgezahlt werden. Der Erfolg einer Rückforderung dieser dann ggf. zu Unrecht ausgezahlten Mittel wäre zweifelhaft.

Hintergrund: Sonderungsverbot
Private Ersatzschulen, die vom Land Förderungen erhalten, unterliegen dem sogenannten „Sonderungsverbot“. Das bedeutet, dass eine "Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert" werden darf und dies zugleich zu einer Genehmigungsbedingung für Ersatzschulen bestimmt (Art.7 Abs.4 S.3 GG).

Dieses Sonderungsverbot ist kein absolutes Verbot der Erhebung von Schulgeld für den Besuch privater Ersatzschulen. "Schulgeld" im Rechtssinne liegt nur dann vor, wenn zwischen dem Besuch der Schule und der Zahlung eines festgelegten (Eltern-) Beitrages ein zwangsläufiger Zusammenhang besteht. Ausschlaggebend ist auch die Höhe der monatlichen Zahlung. Dabei ist es unerheblich, ob die Zahlung an den Schulträger oder beispielsweise den Förderverein der Schule geht.

Fronleichnam: Änderungen bei Abfuhrterminen und den Recyclinghöfen  
Rund um Fronleichnam kommt es in Duisburg zu Änderungen bei der Abfallentsorgung. Aufgrund des Feiertags am Donnerstag, 04. Juni 2026, verschieben sich die Leerungstermine jeweils um einen Tag nach hinten. Die Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg bleiben am Feiertag geschlossen.

Die Terminverschiebungen im Überblick:
Freitag, 5. Juni 2026, statt Donnerstag, 4. Juni 2026
Samstag, 6. Juni 2026,  statt Freitag, 5. Juni 2026
Wer seinen persönlichen Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. Dank der Erinnerungsfunktion in der App werden Nutzerinnen und Nutzer rechtzeitig über alle Terminänderungen informiert. In der gedruckten Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der Wertstofftonne bereits berücksichtigt.

Recyclinghöfe bleiben geschlossen
Alle vier Duisburger Recyclinghöfe bleiben am Donnerstag, den 4. Juni 2026, geschlossen. Ab Freitag, 5. Juni 2026, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten. Kundenservicecenter Zusätzlich ist das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg wegen der Feiertagsregelung ausnahmsweise auch am Samstag, 6. Juni 2026, erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger können sich dort von 8 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203 283-4000 melden. An den übrigen Werktagen gelten weiterhin die gewohnten Servicezeiten von montags bis freitags, jeweils von 7 bis 17 Uhr.

Vortrag im Museum: Die Idealstadt der italienischen Renaissance
Die „Mercator Matinéen“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen gehen in die nächste Runde: Am Sonntag, 31. Mai, spricht um 11.15 Uhr Prof. Dr.-Ing. Jan Pieper über die Entstehung des Idealstadtgedankens in der italienischen Renaissance.

Am Beispiel der Stadt Sabbioneta erläutert der Vortrag die architektonischen und städtebaulichen Vorstellungen der Renaissance. Unter Leitung von Jan Pieper wurden die herrschaftlichen Gebäude der UNESCO-Weltkulturerbestätte zwischen 2007 und 2014 untersucht und vermessen.

Die Stadt Sabbioneta entstand im 16. Jahrhundert unter Vespasiano Gonzaga (1531–1591) und blieb über Jahrhunderte nahezu unverändert erhalten. Im Mittelpunkt der Forschungen standen Aufbau, Geometrie und Maßsystem der Residenzstadt.

Im Vorfeld der Matinée findet um 10 Uhr ein thematischer Gottesdienst in der
Salvatorkirche mit Pfarrer Martin Winterberg statt. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Eine Kartenreservierungen wird empfohlen, telefonisch unter 0203 283-2640 oder per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de.
Das gesamte Programm ist unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/
abrufbar.

Hochheider Straßenfest lädt zum Mitmachen ein
Die Bürgerinitiative „Hochheide Fresh“ und die Stadt Duisburg laden am Sonntag, 31. Mai, bereits zum dritten Mal zum Hochheider Straßenfest auf dem Bürgermeister-Bongartz-Platz an der Glückaufstraße ein. Anlässlich des Tages der Städtebauförderung erwartet die Besucherinnen und Besucher in der Zeit von 11 bis 17 Uhr ein abwechslungsreicher Tag mit Spiel, Sport, Musik und vielen Mitmachangeboten für Groß und Klein.

Rund 30 Vereine, Einrichtungen und Initiativen aus Hochheide und Homberg präsentieren ihre Angebote und zeigen, wie vielfältig und engagiert der Stadtteil ist. Neben Informations- und Mitmachständen gibt es diverse Aktionen zum Ausprobieren, etwa Kinderschminken und Bewegungsangebote. Kaffee, Kuchen und ein Grillstand sorgen für ein kulinarisches Angebot.

Zudem werden an diesem Tag erste Bereiche des neuen Stadtparks Hochheide für die Öffentlichkeit freigegeben: Die neuen Boulebahnen mit Picknicktisch sowie der Kletterfelsen stehen ab diesem Zeitpunkt zur Verfügung.

Auch auf der Bühne gibt es ein Programm: Geplant sind Auftritte der „Narrenzunft Murmels“, des Kinderchors sowie des Gospelchors „Voices in Harmony“. Zusätzlich gibt es sportliche Vorführungen von Sportvereinen aus dem Stadtteil.

Volkspark Rheinhausen: Sonntagskonzertreihe startet in neue Saison
Die beliebte Sonntagskonzertreihe im Volkspark Rheinhausen kehrt zurück: Die Rock-'n'-Roll-Band „The Good Times“ eröffnet am 31. Mai das mehrwöchige Freiluftevent, organisiert von den Kulturbetrieben Duisburg.

Bis zum 9. August sorgen wechselnde Künstlerinnen und Künstler jeden Sonntag ab 15 Uhr bei freiem Eintritt für musikalische Unterhaltung. Unterstützt wird die Konzertsaison vom Bauverein Rheinhausen sowie vom Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens & Rumeln-Kaldenhausens.

Zum Auftakt wird Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß vor Ort sein: „Ich freue mich auf viele starke Acts und das fröhliche, immer wiederkehrende, oft tanzende Publikum. In kürzester Zeit entsteht hier eine mitreißende Energie, die Generationen verbindet – einfach großartig.“

Das Programm deckt eine große Bandbreite musikalischer Genres ab. Besucherinnen und Besucher dürfen sich – neben Elvis, Chuck Berry und Jerry Lee Lewis im Originalsound – auf zahlreiche weitere Highlights freuen: auf Evergreens und Klassiker mit dem „Männer- und Frauenchor Rumeln“, Volkslieder der Musikgruppe „Wahre Freunde“, Blasmusik der „Musikvereinigung Du-West DSB e.V.“, Film- und Unterhaltungsmusik der „Bläsersymphonie Abtei Hamborn“ sowie Musicalmelodien, Walzer, Schlager und Pop vom „1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V.“

Außerdem spielen „Eddy & Friends“ Swing der 20er-Jahre neben Latin Jazz und Rock. Der „Shanty Chor Duisburg – WSP NRW“ und der „Duisburger Hafenchor“ nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise zur See. Das „BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951“ bringt bekannte Operetten- und Walzerklassiker auf die Bühne. „Die Bergsteirer“ schließen den musikalischen Reigen im Spätsommer mit Oldies, Schlagern und Stimmungsliedern – begleitet auf der steirischen Harmonika.

Für viele der beteiligten Musikerinnen und Musiker gehören die Sonntagskonzerte fest zum Veranstaltungskalender. Tony Mahony, Gitarrist und Sänger von „The Good Times“, sagt: „Wir sind große Fans der Duisburger Open-Air-Reihe und freuen uns sehr, wieder dabei zu sein. Tolles Publikum, schöne Location. Wir sind startklar.“

Neben den Sonntagskonzerten finden weitere Veranstaltungen im Musikpavillon statt: Am Samstag, 20. Juni, veranstalten die „Musical Kids" das Festival „Hoffnungsschimmer". Hier treten von 12 bis 19 Uhr verschiedene Chöre auf. Daneben gibt es Spieleaktionen für die ganze Familie. Außerdem bietet das „Institut für Popularmusik“ zwei Samstage voll Musik an: am 27. Juni spielen die Big Bands, am 11. Juli Orchester und Ensemble, jeweils von 16 bis 18 Uhr.

Außerdem feiert „Westside im Park“ den Sommer – starke Bands und Singer-Songwriter aus der Region sorgen mit Punk, Ska und Reggae am Samstag, 29. August, ab 15 Uhr für ein vielfältiges Musikprogramm.

Terminübersicht
31.05.2026 – The Good Times – Finest Rock and Roll
07.06.2026 – Männer- und Frauenchor Rumeln
14.06.2026 – Musikvereinigung Du-West DSB e.V.
21.06.2026 – Bläsersymphonie Abtei Hamborn
28.06.2026 – 1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V.
05.07.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
12.07.2026 – Eddy & Friends
19.07.2026 – Shanty Chor Duisburg – WSP NRW
26.07.2026 – BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951
02.08.2026 – Duisburger Hafenchor
09.08.2026 – Die Bergsteirer
Weitere Termine im Volkspark Rheinhausen
20.06.2026 – Musical Kids
27.06.2026 – Institut für Popularmusik: Big Bands
11.07.2026 – Institut für Popularmusik: Orchester und Ensemble
29.08.2026 – Westside im Park
Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/

Neues Familienformat im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB), Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort, erweitert sein Familienangebot: Ab 31. Mai findet an jedem letzten Sonntag im Monat von 11 bis 13 Uhr eine Führung für Kinder und ihre Begleitpersonen durch die Dauerausstellung statt. Bei der kindgerechten Entdeckungstour lernen Familien gemeinsam die Welt der Binnenschifffahrt kennen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeben sich auf eine spannende Reise durch die Geschichte historischer Schiffe, lauschen heiteren Geschichten aus dem Alltag von Schifferfamilien und erfahren, warum Zusammenhalt und Teamgeist an Bord unverzichtbar waren. Susanne Schumacher aus dem Bereich Bildung und Vermittlung des MDB begrüßt die Erweiterung des Angebots: „Mit der neuen Führung möchten wir Familien einmal im Monat dazu einladen, unser Museum gemeinsam, kindgerecht und ohne große Hürden zu entdecken.“

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 30 Personen begrenzt. Treffpunkt ist die Museumskasse. Für die Teilnahme fällt zusätzlich zum regulären Museumseintritt, der für Erwachsene 4,50 Euro und für Kinder 2 Euro beträgt, eine Mitmachgebühr von 2 Euro pro Person an. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Parkkonzert am 31. Mai: BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973 im Jubiläumshain
Das nächste Parkkonzert im Jubiläumshain an der Ziegelhorststraße in Duisburg-Hamborn findet am Sonntag, 31. Mai, um 11 Uhr mit der Musikgruppe „BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973“ statt. Die Blasmusikerinnen und -musiker präsentieren einen bunten Mix aus Märschen, Walzern, Evergreens sowie aktuellen Rock- und Schlagertiteln.
Die Bergsteirer Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn.

Auch in diesem Jahr werden die Parkkonzerte wieder vom Lions Club Duisburg-Hamborn unterstützt. Der Eintritt ist frei. Bis zum 19. Juli spielen wöchentlich immer sonntags um 11 Uhr folgende Musik-Acts:
07.06.2026 – Bandonion Freunde Essen
14.06.2026 – Musikvereinigung Duisburg West DSB e.V.
21.06.2026 – Gitarrenduo Saitenweise
28.06.2025 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn
12.07.2026 – Blasorchester Lohmühle e.V. 1964
19.07.2026 – Die Bergsteirer

Foto BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973

Ruhrgebiet punktet mit vergleichsweise günstigen Mieten
Im Ruhrgebiet lässt es sich vergleichsweise günstig wohnen. Das zeigt eine aktuelle ImmoScout24-Auswertung der 71 kreisfreien Großstädte in Deutschland mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Sieben der 15 Städte mit Angebotsmieten unter 8,50 Euro pro Quadratmeter liegen im Ruhrgebiet. Mit 7,25 Euro landet Gelsenkirchen auf dem dritten Platz hinter Chemnitz und Salzgitter.

Hagen findet sich auf Platz sechs mit 7,56 Euro, gefolgt von Herne (7,61). Unter den Top-10 ist auch Hamm mit 7,88 Euro, was Platz neun bedeutet. Duisburg, Bottrop und Oberhausen belegen die Plätze 13 bis 15 mit einem Quadratmeterpreis zwischen 8,17 und 8,37 Euro. Die angegebenen Quadratmeterpreise beziehen sich auf das erste Quartal 2026. Die rechnerische Kaltmiete basiert auf einer 70-Quadratmeter-Wohnung. Die Kategorie Bestand umfasst Wohnungen mit einem Baualter von mindestens drei Jahren. idr

Das Große Windorchester gibt Konzert in Neudorf - Blockflötenmusik für Geist und Seele 
Ein farbenprächtiges und vielseitiges Programm für Geist und Seele, gespielt mit Charme und Spielfreude verspricht das Blockflötenensemble „Das Große Windorchester“ für seinen Auftritt am 7. Juni um 18 Uhr im Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstr. 31.

Die Ensembleleiterin Ulrike Pfeiffer legt bei aller musikalischen Präzision Wert auf ein Miteinander, das Ensemble ist ein seit Jahren wachsendes und sich veränderndes soziales Gefüge. Stolz blicken die Spielerinnen auf Festivalauftritte, z.B. bei den Duisburger Akzenten, zahlreiche Konzerte und Projekte und eine CD-Aufnahme zurück.

Mit Esprit teilen sie ihre Musik mit dem Publikum und läuten den Sommer ein! Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird am Ausgang gesammelt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.  

Mitglieder des Blockflötenensembles „Das Große Windorchester“ (Foto: Blockflötenensemble „Das Große Windorchester“). 

Nachbarschaftstag in der Stadtteilbibliothek Beeck
Unter dem Motto „Frau Beeck lädt ein“ findet am Freitag, 29. Mai, von 14 bis 17 Uhr in die Räumlichkeiten der Stadtteilbibliothek Beeck am Lange Kamp 5 der Tag der Nachbarschaft statt. Ein buntes Programm sorgt für Unterhaltung und Mitmach-Spaß für alle Interessierten.

Die kleinen und großen Gäste können unter anderem die Angebote der Bibliothek kennenlernen und ausprobieren oder an verschiedenen Aktionen teilnehmen, bei denen kleine Preise gewonnen werden können. So besteht die Möglichkeit, in angenehmer Atmosphäre und bei einer Tasse Kaffee, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Mit dem Tag der Nachbarschaft möchte die Stadtteilbibliothek Beeck ein Zeichen für Begegnung und Zusammenhalt im Stadtteil setzen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Tag der offenen Tür beim Johanniter-Stift Duisburg & Tagespflege am 29. Mai
Sie möchten das Johanniter-Stift und die Tagespflege näher kennenlernen? Wir öffnen unsere Türen – schauen Sie vorbei!
• Führung durch Einrichtung & Garten
• Besichtigung einer Musterwohnung im „Betreuten Wohnen“ oder Einzelzimmer im vollstationären Bereich
• Allgemeine Informationen zu den Wohnformen
• Vereinbarung von persönlichen Beratungsterminen
Die Cafeteria hat ab 14.30 Uhr regulär geöffnet Freuen Sie sich auf eine Auswahl an Getränken, Kuchen, Eis und frisch gebackenen Waffeln & begleitender Klaviermusik 29. Mai 2026 14.00 – 17.00 Uhr Treffpunkt: Foyer Wildstraße 10, 47057 Duisburg

Spieleabend startet wieder in der Bezirksbibliothek Rheinhausen
Der nächste Spieleabend in der Rheinhauser Bezirksbibliothek startet am Freitag, 29. Mai, um 19 Uhr in den Räumlichkeiten an der Händelstraße 6. Wer gerne Spiele spielt, ist herzlich willkommen. Snacks und Getränke dürfen mitgebracht werden.

Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek vor Ort sowie telefonisch unter 02065 905-4235. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN“
Zu einer Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ lädt das Zentrum für Erinnerungskultur am Freitag, 29. Mai, um 17 Uhr in die Räumlichkeiten des Kultur- und Stadthistorischen Museums. Der Zugang erfolgt über den Eingang des Stadtarchivs Duisburg am Karmelplatz 5 am Innenhafen.

Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen durch zwei Jahrhunderte Duisburger Geschichte und zeigen, welche Spuren die deutsche Kolonialzeit in Duisburg hinterlassen hat und wie diese bis heute nachwirken. Thematisiert werden unter anderem Handel und Mission, Straßennamen sowie Darstellungen in Kinderbüchern.

Die vom Zentrum für Erinnerungskultur konzipierte ist noch bis Januar 2027 zu sehen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung möglich per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de



Inflationsrate im Mai 2026 voraussichtlich +2,6 %
Verbraucherpreisindex, Mai 2026:
+2,6 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
-0,2 % zum Vormonat (vorläufig)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Mai 2026:
+2,7 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
-0,1 % zum Vormonat (vorläufig)

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Mai 2026 voraussichtlich +2,6 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, sinken die Verbraucherpreise gegenüber April 2026 um 0,2 %.

Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Mai 2026 voraussichtlich +2,5 %. Die Preise für Energie steigen gegenüber dem Vorjahresmonat voraussichtlich um 6,6 %. Damit hat sich die Teuerung der Preise für Energie im Mai abgeschwächt (April 2026: +10,1 % gegenüber April 2025).

NRW: Erneut weniger Wohnungen im Jahr 2025 fertiggestellt
* Rückgang um 9,4 % gegenüber 2024 – niedrigster Stand seit 2011 * 19,8 fertiggestellte Wohnungen je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner * Höchste Wohnungsbauquote mit 42,6 in Köln – geringste mit 1,9 in Krefeld 

Im Jahr 2025 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern 37.185 Wohnungen als fertiggestellt gemeldet (einschließlich Umbaumaßnahmen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis der Statistik der Baufertigstellungen mitteilt, waren das 9,4 % bzw. 3.840 Wohnungen weniger als im Jahr 2024.



Zuletzt wurden in NRW im Jahr 2011 weniger Wohnungen fertiggestellt (34.442). Dabei verringerte sich die Zahl der fertiggestellten neuen Einfamilienhäuser um 13,9 % bzw. um 1.027 Einheiten auf 6.345 Fertigstellungen. Bei den Wohngebäuden mit zwei Wohnungen sank die Zahl der fertiggestellten Wohnungen um 19,7 % bzw. um 510 Wohnungen auf 2.074.


Bei Mehrfamilienhäusern mit drei und mehr Wohnungen (ohne Wohnungen in Wohnheimen) lag der Rückgang bei 4 %, damit wurden in diesem Bereich 21.575 Wohnungen fertiggestellt – 897 weniger als 2024.

In Wohnheimen entstanden 1.243 Wohnungen – 796 weniger als im Vorjahr. In neuen Nichtwohngebäuden – worunter gemischt genutzte Gebäude fallen, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen – sank die Zahl der fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2025 um 44 % auf 318 Wohnungen. 

Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen, die durch Um- oder Ausbauten an bestehenden Gebäuden entstanden, verringerte sich um 6 % auf 5.630 Wohnungen – das waren 360 weniger als im Vorjahr.

Die höchsten Fertigstellungsquoten auf Kreisebene für NRW wiesen dabei die Stadt Köln mit 42,6, der Kreis Borken mit 41,2 sowie die Stadt Münster und der Kreis Paderborn mit jeweils 38,6 auf. Die niedrigsten Quoten ergaben sich für die Städte Krefeld mit 1,9 sowie Hagen mit 4,0 und Bottrop mit 4,1.

Baugenehmigungsrückgänge wirken sich auf Baufertigstellungsstatistik aus
Der zweite deutliche Rückgang in Folge bei den Baufertigstellungen von Wohnungen im Jahr 2025 ist auf die rückläufige Zahl bei den erteilten Baugenehmigungen für Wohnungen zurückzuführen.

Vor fünf Jahren (2020) wurden noch 61.849 Wohnungen genehmigt, 2025 waren es nur 44.905 - ein Rückgang von 27,4 %. Die Anzahl der Baugenehmigungen gilt als wichtiger Frühindikator für die zukünftige Bauaktivität, da sie geplante Bauvorhaben darstellen, während die Anzahl der Baufertigstellungen als Indikator für die tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit steht.


Die Wohnungsbauquote sinkt – Köln mit höchster und Krefeld mit niedrigster Quote
Bezieht man die Zahl der fertiggestellten Wohnungen (ohne Wohnheime) auf die aktuelle Einwohnerzahl, so ergibt sich für das Jahr 2025 im Landesdurchschnitt eine „Wohnungsbauquote” von 19,8 fertiggestellten Wohnungen je 10.000 Einwohner/ -innen. Noch vor fünf Jahren (2020) lag die Quote bei 26,9.

RheinOrt – Duisburg-Hochfeld - Urbane Zukunft am Rhein
Vom Industriestandort zum urbanen Lebensraum

Mit dem Stadtquartier RheinOrt entsteht im Duisburger Stadtteil Hochfeld ein zukunftsweisendes Beispiel für die Transformation ehemals industriell genutzter Flächen. Auf dem Gelände der früheren Niederrheinischen Hütte, wo über 150 Jahre lang Stahl verarbeitet wurde, entwickelt Periskop Development im Auftrag der Eigentümerin PEG Duisburg Rhein‑Ort GmbH ein neues, gemischt genutztes Quartier direkt am Rheinufer.

Grafische Ausblicke übermittelt von Periskop und Partner / Berlin

Der Erwerb der Fläche durch Periskop Development im Jahr 2022 markiert einen entscheidenden Schritt in der städtebaulichen Neuausrichtung Duisburgs: weg von der Schwerindustrie, hin zu einer diversifizierten, nachhaltigen Stadtstruktur. Grundlage ist das kommunale Leitmotiv „Duisburg an den Rhein“, das die Öffnung der Stadt zum Wasser und die Entwicklung hochwertiger Wohn‑ und Arbeitsräume an der Rheinschiene verfolgt.

Fakten zum Projekt
Projektname: RheinOrt
Gesamtgrundstück: ca. 211.500 m²
Geplante BGF: ca. 448.000 m²
Nutzungsschlüssel: ca. 55 % Wohnen / 45 % Gewerbe
Geplante Wohneinheiten: 1.200
Einwohnerpotenzial: bis zu 6.000 Personen
Projektentwickler: Periskop Development GmbH (im Auftrag der Eigentümerin PEG Duisburg Rhein‑Ort GmbH)
Projektsteuerung: Drees & Sommer
Städtebauliche Planung: Niemann + Steege
Adresse: Wahnheimerstraße, Duisburg‑Hochfeld
Projektwebsite: www.rheinort-duisburg.de


Ein Quartier mit Charakter und Weitblick
RheinOrt verbindet urbane Lebensqualität mit der Authentizität des Standorts. Auf rund 211.500 Quadratmetern entsteht eine Bruttogeschossfläche von etwa 448.000 Quadratmetern – rund die Hälfte für Wohnnutzungen, die andere Hälfte für moderne, kleinteilige Gewerbeflächen.

Geplant sind ca 1.200 Wohneinheiten für bis zu 6.000 Menschen. Der Fokus liegt auf einem diversifizierten Angebot – von kompakten Stadtwohnungen bis zu familiengerechten Grundrissen. Ergänzt wird das Wohnangebot durch Büroflächen, Nahversorgung, Gastronomie, eine Grundschule und eine Kindertagesstätte. Das Ergebnis soll ein durchmischtes Quartier der kurzen Wege sein, das Arbeiten, Bildung und Wohnen integriert.

Die Gebäudestruktur folgt einer maßstäblichen Stadtarchitektur mit überwiegend vier‑ bis fünfgeschossigen Baukörpern, höheren Akzentuierungen und einem geplanten Hochpunkt im Nordwesten des Areals.

Lage und städtebauliche Einbindung
Das Areal RheinOrt liegt im Stadtteil Hochfeld, unmittelbar am rechten Rheinufer und südwestlich der Duisburger City. Mit seiner direkten Anbindung an den Grünen Ring ist das Quartier fußläufig und per Fahrrad bestens mit der Innenstadt verbunden. In direkter Nachbarschaft befindet sich der knapp 27 Hektar große RheinPark, der im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung IG A 2027 als einer der Zukunftsgärten der Metropole Ruhr gestaltet wird. RheinOrt wird sich im Zuge der IGA 2027 ebenfalls der Öffentlichkeit präsentieren.

So entsteht ein attraktives Bindeglied zwischen Stadt, Fluss und Grünraum – ein Standort, der urbane Dichte und landschaftliche Offenheit miteinander verbindet.

Nachhaltige Transformation und Mobilitätskonzept
RheinOrt steht für eine zukunftsorientierte Quartiersentwicklung, die Klimaneutralität, Resilienz und Mobilität zusammendenkt. Großzügige Grünräume, wassernahe Promenaden und ein engmaschiges Wegenetz fördern Durchgrünung, Aufenthaltsqualität und kurze Wege im Quartier.

Ein modernes Mobilitätskonzept mit Sharing‑Angeboten, Ladeinfrastruktur und der intelligenten Vernetzung mit dem öffentlichen Nahverkehr bildet die Grundlage für nachhaltige urbane Bewegung. So entsteht ein Stadtquartier, das auf die Herausforderungen des Klimawandels ebenso reagiert wie auf den Wandel urbaner Mobilität.

Planungsstand und Ausblick
Seit 2024 erfolgen umfangreiche Arbeiten zur Bodensanierung, um die industrielle Vornutzung fachgerecht aufzuarbeiten. Parallel werden zusammen mit der Stadt Duisburg Grundlagen für das Planungsrecht geschaffen – darunter Mobilitäts‑ und Umweltgutachten sowie die vorbereitende Bauleitplanung.

Ziel ist es, bis Ende 2026 die öffentliche Auslegung zu erreichen und 2027 den Satzungsbeschluss zu fassen. Mit der Realisierung des Quartiers soll Duisburg‑Hochfeld neue Impulse für Wohnen, Arbeiten und Stadtleben am Rhein erhalten.

Projektpartner
Die Entwicklung von RheinOrt ist ein Gemeinschaftsprojekt starker Partner:

PEG Duisburg Rhein‑Ort GmbH (Eigentümerin)
Periskop Development GmbH (Projektentwicklung)
Stadt Duisburg (Planung und Genehmigung)
Niemann + Steege (Städtebau)
Atelier Loidl (Freiraumplanung)
Drees & Sommer (Projektsteuerung)

Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, den Stadtteil Hochfeld in seiner Funktion als Bindeglied zwischen Stadt und Fluss zu stärken – und einen bedeutsamen Baustein für die urbane Zukunft Duisburgs zu schaffen.

Über Periskop Development
Die Periskop Development GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Periskop Partners AG und agiert als international tätiger Investmentmanager mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen ist auf die gesamte Immobilienwertschöpfungskette spezialisiert und entwickelt maßgeschneiderte Lösungen für Projekte und Fondsgesellschaften, in der Regel für institutionelle Investoren.

Dabei berücksichtigt Periskop stets städtebauliche, landschaftsplanerische sowie nachhaltige Aspekte und fördert soziale Verantwortung und eine ESG-basierte Unternehmenskultur. Geschäftsführer der Periskop Development sind Dr. Simon Kempf und Lars Meisinger. des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz veröffentlicht.

Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall in Dinslaken vom 27.05.2026
Im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall in Dinslaken an der Feldstraße/Hagenstraße vom 27.05.2026, bei dem zwei zwölfjährige Schüler tödlich und ein weiterer Schüler leicht verletzt wurden, hat die Staatsanwaltschaft Duisburg ein Ermittlungsverfahren gegen die Fahrerin des PKW wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Wie es genau zu dem Unfall kam und was die Ursache war, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.  

Gegen die Beschuldigte war bereits 2025 ein Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Duisburg wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs anhängig. Gegenstand dieses Verfahrens war ein Verkehrsunfall vom 19.05.2025, bei dem die Beschuldigte einen plötzlichen und nach dem Ergebnis der damaligen Ermittlungen für sie nicht vorhersehbaren Ohnmachtsanfall erlitten hat. Das Verfahren wurde mangels hinreichenden Tatverdachts gem. § 170 Abs. 2 StPO eingestellt.  

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde der Beschuldigten in der Zwischenzeit ein sog. Ereignisrekorder zur Aufzeichnung der Herzaktivität implantiert, dessen Daten nun ausgewertet werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde u. a. das Fahrzeug der Beschuldigten sichergestellt und ein Sachverständiger mit der Erstellung eines Gutachtens zur Unfallrekonstruktion beauftragt.

Die Beschuldigte befindet sich aufgrund ihrer Verletzungen weiterhin im Krankenhaus und konnte noch nicht vernommen werden. Der dritte Geschädigte erlitt nach derzeitigem Stand leichte Verletzungen und musste nicht im Krankenhaus behandelt werden.

Anti-Kater-Tüten beim Schützenfest Baerl - Bürgerinitiative gegen die Deponie auf Halde Lohmannsheide
Eine kleine Tüte für dich - ein großer Schritt gegen die Deponie! In diesem Sinne ist die "Bürgerinitiative Halde Lohmannsheide" aus Duisburg Baerl während des diesjährigen Baerler Schützenfestes unterwegs, um Spenden zu sammeln! Das Baerler Schützenfest ist ein Mega-Spektakel, dass nur alle drei Jahre stattfindet! Mehr dazu: https://bsg-baerl.de/schuetzenfest-2026/

Damit die Spendenden nicht ganz leer ausgehen, gibt es als Dankeschön eine von der Initiative gepackte "Anti-Kater-Tüte" mit vielen tollen Kleinigkeiten. Selbst ein eigenes Hindernis hat sich die Bi überlegt und mit Erlaubnis aufbauen dürfen. Zu Finden ist es "Am Nellenberg" Ecke "Im Buschhuck". 


Sonntag 31. Mai 2026 Historischer Festumzug
Beginn 13:30 Uhr (Aufstellung 13:00 Uhr) Sportplatz, Hubertusstraße
 
Der Festumzug wird etwa zwischen 15-18 Uhr an dem Hindernis der BI ankommen. Mehr dazu: https://bsg-baerl.de/schuetzenfest-2026/historischer-festumzug/
Der Festumzug findet von 13:30 - ca 19 Uhr statt, und beginnt am Sportplatz des TUS-Baerls und endet auf der Dorfwiese.
Während der großen Pause für die Schützen am Riedweg wartet die BI ebenfalls auf spendende Menschen, denen die für sie direkt betroffene Umwelt nicht egal ist! Alle gesammelten Spendengelder werden dem BUND für den Rechtsstreit übergeben. Wir freuen uns auf Euch! Bürgerinitiative Halde Lohmannsheide

Spezialmesse „Gesundheit und Soziales“: Info-Tag im BIZ
Die Spezialmesse „Gesundheit und Soziales – Info-Tag und Chancentreff“ findet am Donnerstag, 11. Juni, von 10 bis 14 Uhr im vernetzten Bildungsraum „Bildung Jetzt DU“ im BIZ, Wintgensstraße 29-33 in Duisburg- Duissern statt. Die Veranstaltung richtet sich umfassend über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie offene Stellen in einer der wichtigsten Zukunftsbranchen informieren möchten.

Im Mittelpunkt stehen Berufs- und Qualifizierungswege zur Erzieherin oder Erzieher, in Pflegeberufe, zur Kita-Assistenz, zur Physiotherapeutin oder Physiotherapeut, aber auch zu Kaufleuten im Gesundheitswesen und vieles mehr. Interessierte können sich direkt bei Bildungsträgern und Institutionen über Qualifizierungen in Voll- und Teilzeit informieren und individuelle Beratungsgespräche führen.

Ein besonderes Merkmal des Info-Tages ist der starke Praxisbezug: Besucherinnen und Besucher können direkt verschiedene Tätigkeiten wie beispielsweise Übungen auf der Balance-Matte oder ein Organ-Memory- Spiel ausprobieren, um einen Einblick in die Anforderungen und Inhalte der jeweiligen Berufe zu erhalten. Begleitend zu den Informationsständen werden in Kurzvorträgen Einblicke in konkrete Berufsbilder und Ausbildungswege gegeben.

Der Eintritt zum Info-Tag und Chancentreff „Gesundheit und Soziales“ ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung wird organisiert durch das Projekt „Lernen, Vernetzen, Weiterkommen – Bildungsberatung und Veranstaltungen im Vernetzten Bildungsraum Bildung jetzt DU!“ der Volkshochschule Duisburg sowie durch cimdata Bildungsakademie.

Das Projekt der Volkshochschule wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen. Weitere Informationen gibt es bei Franziska Russ-Yardimci telefonisch unter 0203 283-984613.

Zugang zur Haltestelle „Steinsche Gasse“ über die Kasinostraße gesperrt  
Von Montag, 1. Juni, bis voraussichtlich Juni 2027 ist der Zugang zur Haltestelle „Steinsche Gasse“ über die Kasinostraße nicht mehr möglich. Die DVG bittet ihre Fahrgäste einen der anderen Zugänge beispielsweise auf der gegenüberliegenden Seite am Friedrich-Wilhelm-Platz zu nutzen.
Grund für die Sperrung ist der Abriss von Häusern und der Neubau eines Parkhauses in unmittelbarer Nähe zum Zugang der Haltestelle.  

Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN“
Zu einer Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ lädt das Zentrum für Erinnerungskultur am Freitag, 29. Mai, um 17 Uhr in die Räumlichkeiten des Kultur- und Stadthistorischen Museums. Der Zugang erfolgt über den Eingang des Stadtarchivs Duisburg am Karmelplatz 5 am Innenhafen.

Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen durch zwei Jahrhunderte Duisburger Geschichte und zeigen, welche Spuren die deutsche Kolonialzeit in Duisburg hinterlassen hat und wie diese bis heute nachwirken. Thematisiert werden unter anderem Handel und Mission, Straßennamen sowie Darstellungen in Kinderbüchern.

Die vom Zentrum für Erinnerungskultur konzipierte ist noch bis Januar 2027 zu sehen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung möglich per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de

Eigenheim ist Vorsorge – keine Reservekasse des Staates
Zur aktuellen Debatte um die Reform der Pflegeversicherung mit dem Heranziehen von Wohneigentum zur Deckung der Pflegekosten das Statement von Verena Örenbas, Bundesgeschäftsführerin Verband Wohneigentum.‌

„Wer heute ein Haus baut oder eine Eigentumswohnung kauft, tut das unter erschwerten Bedingungen: steigende Baukosten, hohe Zinsen, immer weniger Förderung. Und trotzdem entscheiden sich Menschen für die eigenen vier Wände - weil Wohneigentum Sicherheit bedeutet, für sich und für die nächste Generation.

Was Unions-Fraktionsvize Albert Stegemann offenbar nicht beachtet: Das Eigenheim wird im Pflegefall längst herangezogen – und ist nur in speziellen Fällen geschützt. Zum Beispiel, wenn es noch selbst bewohnt wird oder Ehepartnerin/-partner noch darin wohnt. Hinter diesen Fällen stehen oft Menschen, die ohnehin schon am Limit sind: die Ehefrau, die ihren Mann pflegt, den Alltag zusammenhält und gleichzeitig versucht, das Zuhause der Familie zu sichern.

Wer nun öffentlich darüber diskutiert, selbstgenutztes Wohneigentum stärker zur Pflegefinanzierung heranzuziehen, sendet ein fatales Signal an Millionen Menschen, die ihr Leben lang privat vorgesorgt haben.

Eigentümer*innen wohnen nicht kostenlos. Sie zahlen Kredite, Sanierungen, Instandhaltung und steigende Anforderungen an ihre Immobilie – oft über Jahrzehnte.

Das Eigenheim ist für viele keine Kapitalanlage. Es ist Altersvorsorge, Sicherheit und Zuhause. Die Politik sollte Menschen stärken, die Verantwortung übernehmen – nicht ihnen im Pflegefall zusätzliche Angst machen.


Land startet neue Qualifizierung für mehr Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr - Pilotprojekt mit der IHK bereitet Bahnmitarbeitende auf Konfliktsituationen vor

Nordrhein-Westfalen stärkt die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr: Eine neue IHK-zertifizierte Weiterbildung bereitet Bahnmitarbeitende künftig gezielt auf Konfliktsituationen vor. Das Programm „Sicherheitskraft im ÖPV“ startete jetzt in Gelsenkirchen, gefördert vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr.

Es ist der nächste Baustein, mit dem das Land gezielt für mehr Schutz der Mitarbeitenden sorgt, die im Job häufig mit Konfliktsituationen umgehen müssen. Verkehrsminister Oliver Krischer besuchte den Pilotlehrgang: „Die Beschäftigten im Bahnverkehr brauchen diesen Rückhalt. Deshalb ermöglichen wir diese bisher einmalige Qualifizierung, die den Selbstschutz stärkt und natürlich auch die Sicherheit der übrigen Fahrgäste verbessern soll.“

Seit dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters in Rheinland-Pfalz ist die Sicherheit von Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr noch stärker in den Fokus gerückt. Nordrhein-Westfalen hat nach dem Angriff ein Maßnahmenpaket mit dem flexibleren Einsatz von Doppelbesetzungen in Zügen, Bodycams, verbesserten Alarmierungs- und Videosystemen sowie zusätzlichen Deeskalations- und Sicherheitstrainings vorangetrieben. Die neue IHK-Zusatzqualifizierung knüpft an die gesteckten Ziele an. Sie wurde von den Aufgabenträgern im Schienenpersonennahverkehr, dem Kompetenzcenter Sicherheit NRW und der IHK Nord Westfalen entwickelt.




Auf dem Lehrplan stehen unter anderem Konfliktmanagement, Deeskalationstechniken, Kommunikation, Körperspracheanalyse sowie praktisches Englisch. Die Ausbildung umfasst insgesamt 300 Unterrichtsstunden, das entspricht knapp drei Monaten in Vollzeit. Sie kombiniert theoretische Inhalte mit realitätsnahen Trainingssituationen, in denen typische Einsatzlagen aus dem Bahnalltag unter kontrollierten Bedingungen geübt werden.




„Sicherheit, ist ein Thema, das mit physischer Präsenz wahrgenommen wird. Die Absolventen im IHK-Lehrgang erwerben die notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen für mehr persönlich wahrnehmbare Sicherheit im ÖPV“, erklärt Sven Wolf, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Nord und Standortleiter in Gelsenkirchen.

Neben dem ersten Pilotlehrgang in Gelsenkirchen wird im Juni ein weiterer in Dortmund beginnen. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Pilotprojekt mit rund 230.000 Euro für Entwicklung, Durchführung und wissenschaftliche Begleitung. Nach dem erfolgreichem Abschluss sollen die Absolventinnen und Absolventen mindestens ein Jahr bei den beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen VIAS Rail, Regiobahn und WestfalenBahn eingesetzt werden.

Bereits vor dem offiziellen Start wurde die Qualifizierung national ausgezeichnet: Bei den Outstanding Security Performance Awards 2025 erhielt das Projekt den Preis für die beste Initiative im Bereich Sicherheitsschulungen. Dies zeigt: „Das Projekt stößt bereits jetzt auch über Nordrhein-Westfalen hinaus auf Interesse. Die Projektpartner planen, ihre Erfahrungen künftig mit anderen Bundesländern und Verkehrsunternehmen zu teilen“, erklärt Kilian Schäfer, Leiter des Kompetenzcenter Sicherheit NRW.

Langfristig soll das Angebot „Sicherheitskraft im ÖPV“ bei Interesse auch bundesweit angeboten und in Nordrhein-Westfalen ab 2028 schrittweise als Standard in neuen SPNV-Verträgen verankert werden. Nach Vorstellung der Landesregierung sollen so Mitarbeitende mit Sicherheitsaufgaben im Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen entsprechend qualifiziert werden.

Fußballstar Nick Woltemade duckifiziert im Micky Maus Magazin!

Wenige Tage vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft bringt das Micky Maus Magazin mit Ausgabe Nr. 13/26 das Fußballfieber in die Welt von Entenhausen: Für die brandneue Comic-Geschichte „Dribbling ins Glück“ wurde der Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade in die Rolle von „Nick Woltemessi“ duckifiziert, wie es in der Comic-Sprache genannt wird.

Fans können sich auf ein spannendes Abenteuer freuen, das Fußball mit der erzählerischen Magie von Entenhausen vereint. In der Geschichte steht Nick Woltemessi einem Teamkollegen bei, der nach dem Verlust seines Glücksbringers nicht nur sein Selbstvertrauen, sondern auch sein Können verloren zu haben scheint.

Gemeinsam mit Donald Ducks Neffen Tick, Trick und Track begibt sich Nick auf die Suche nach einer Lösung, um seinen Freund wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Die Story beleuchtet auf unterhaltsame Weise unterschiedliche Seiten des Fußballs und die Bedeutung von Zusammenhalt. Ergänzend zum Comic-Erlebnis erwartet die Leser ein Interview mit dem realen Nick Woltemade. Darin spricht der Fußballstar über seine Anfänge im Sport und prägende Erlebnisse.

Johannes Kanty, verantwortlicher Redakteur des Micky Maus Magazins, freut sich über die Kooperation: „Der Fußball bietet mit all seinen Facetten von Können, Glück, Aberglaube und Teamgeist reichhaltigen Stoff für mitreißende Geschichten. Entenhausen kann auf eine lange Tradition in diesem sportlichen Bereich zurückblicken. Wir sind begeistert von Nick Woltemade, der menschlich und sportlich ein Vorbild für unsere jungen Leserinnen und Leser ist.“

Die Micky Maus Magazin Ausgabe Nr. 13/26 (D: € 5,99 A: € 6,50 CH: SFR 11,90) ist ab dem 5. Juni im Handel und online unter www.egmont-shop.de mit drei attraktiven Extras erhältlich: einem Schiedsrichter-Set, einem Fußball-Stickeralbum und passenden Fußballstickern.

Für die Vermarktung der Micky Maus ist die interne Vermarktungsunit Egmont Media Solutions verantwortlich. Anzeigen-Kontakt: Linda Paesold, Media Sales Manager, l.paesold@egmont.de.
Das Micky Maus Magazin feiert das ganze Jahr mit wunderbaren und exklusiven Ausgaben sein 75. Jubiläum. Am 29. August 1951 begann die einzigartige Erfolgsstory.

RWI-Konjunkturbericht für NRW: 0,5 Prozent Wachstum in diesem Jahr / Iran-Krieg belastet die Wirtschaft
Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen prognostiziert für die nordrhein-westfälische Wirtschaft in diesem Jahr ein Wachstum von 0,5 Prozent, ähnlich wie für Deutschland insgesamt (0,6 Prozent). Der erneute Anstieg der Energiekosten durch den Iran-Krieg trifft insbesondere die energieintensive Industrie in NRW.

Chemie und Metallerzeugung, die sich gerade zu stabilisieren begannen, geraten erneut unter Druck. Am Arbeitsmarkt geht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach Rekordjahren leicht zurück (um rund 7.000 Personen), während die Arbeitslosenquote von 7,8 auf 7,9 Prozent etwas steigt.

Eine Erholung sieht das RWI für 2027: Die NRW-Wirtschaft soll demnach um 0,8 Prozent wachsen. Das Institut rechnet mit 19.000 zusätzlich Beschäftigten und einem Rückgang der Arbeitslosenquote auf 7,6 Prozent. Das RWI – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlicht im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums jährlich drei Konjunkturberichte. idr

"Gepflegten Abend!" 28.05.2026 um 18.00 Uhr im Dietrich-Krins-Weber Zentrum
Familien müssen die Pflege immer häufiger selbst übernehmen, obwohl sie bereits mit Job, Kindern und Haushalt mehr als ausgelastet sind. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen stehen oft unter hohem zeitlichem und finanziellem Druck, während Pflegekräfte mit immer mehr Organisation und Belastung konfrontiert sind.

Landtagsabgeordneter Franbk Börnber (SPD): "Pflege wird zunehmend zum Armutsrisiko. Vor diesem Hintergrund möchten wir mit Thorsten Klute als Experte und Sprecher der Fraktion für Pflege und Gesundheit, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen. Wir wollen darüber sprechen, welche politischen Schritte jetzt notwendig sind, um die Pflege zukunftsfest aufzustellen. Denn wir möchten dafür sorgen, dass in der Pflege wieder mehr Zeit für den Menschen statt in Verwaltung und Bürokratie investiert wird. "
 
Der „Gepflegte Abend“ findet am 28.05.2026 um 18.00 Uhr im Dietrich-Krins-Weber Zentrum, Mevissenstr. 16 in 47059 Duisburg statt.

Powerbank, Kühlbox, Kaffee – Camping wird komfortabler, aber nicht luxuriös
Campingurlaub bedeutete früher vor allem Freiheit, Natur und Reduzieren auf das Wesentlichste. Dann kam die Pandemie-Zeit und bescherte Camping-Urlauben und Wohnwagenromantik einen bis heute ungebrochenen Trend. Doch neben aller Glampingmöglichkeiten und rollenden 5-Sterne-Hotelzimmern zeigt die aktuelle Vergleich.org-Umfrage: Bodenständigkeit und Einfachheit bleiben Merkmale der Campingurlaube. Neben klassischer Grundausstattung sind vor allem Sicherheit, Kühlung, Stromversorgung und Kaffeegenuss gefragt

VGL / KI-generiert

Camping galt lange als minimalistische Urlaubsform: Zelt aufbauen, Kocher anschmeißen, praktische Kleidung, Natur genießen. Vor allem seit der Covid-Pandemie hat sich hier viel entwickelt. Wohnwagen, Wohnmobile und Camper liegen ungebrochen im Trend. Sie werden zudem immer komfortabler und sind oft voll ausgestattet. Doch ganz so luxuriös brauchen es viele Deutsche offenbar gar nicht. Eine aktuelle Umfrage von Vergleich.org zeigt: Wer in den Campingurlaub fährt, setzt vor allem auf praktische, kleine Komforthelfer, die die klassische Campingplatzerfahrung ergänzen.

Wohnmobil ist die beliebteste Campingform
Wir wollten von den Befragten wissen, welche Campingform für sie am ehesten infrage kommt. Das Wohnmobil liegt mit 26 Prozent vorn. Dahinter folgen Wohnwagen mit 18 Prozent sowie jeweils das klassische Camping im Zelt und eine Mietunterkunft auf einem Campingplatz mit 17 Prozent.

Deutlich seltener genannt werden Campervan oder Campingbus mit 6 Prozent, Glamping mit 3 Prozent und das Dachzelt auf dem Auto mit 2 Prozent. Das zeigt: Sowohl die Luxusform des Glampings als auch die richtig reduzierte Variante im Zelt auf dem Autodach sind nicht so attraktiv wie die komfortable Mitte.

Auch interessant: Nur 11 Prozent der Befragten geben an, dass keine der genannten Campingformen für sie infrage kommt.
Die Ergebnisse zeigen, dass Camping vor allem dann attraktiv ist, wenn es mit einem Mindestmaß an Bequemlichkeit neben der Flexibilität und Freiheitserfahrung verbunden ist. Auch die liebste Beschäftigung im Urlaub, die Freude am Essen, darf nicht zu kurz kommen. Daher werden Komfortgegenstände, die sich um das leibliche Wohl kümmern, zuerst eingepackt.

Kühlbox, Sonnenschutz und Powerbank fast gleichauf
Vergleich.org bat die Befragten, aus einer Liste möglicher Campingausstattung jene Dinge auszuwählen, die für sie unverzichtbar sind – unter der Voraussetzung, dass die Ausrüstung rund um den Schlaf und Kleidung bereits eingeplant ist. Ganz oben auf der Packliste steht das Campingkocher– oder Grill-Equipment: 64 Prozent der Befragten halten es im Campingurlaub für essenziell. Fast ebenso wichtig ist das Thema Sicherheit: 62 Prozent nennen das Erste-Hilfe-Set. Auch gemütliches Sitzen und Essen ist ein Muss. Ein Campingstuhl oder Campingtisch gehören für 57 Prozent unbedingt dazu.

Direkt dahinter wird es eng. Mit jeweils 49 Prozent nennen die Hälfte der Befragten eine elektrische Kühlbox, Sonnen- und Regenschutz sowie eine Powerbank oder ein Solar-Ladegerät als unverzichtbar. Moderne Campingausstattung ist damit weit entfernt von Luxus, aber angenehm und bequem darf es schon sein. Gekühlte Lebensmittel, Schatten am Platz und nutzbare Smartphones gehören für viele selbstverständlich zum Campingkomfort.

Kaffee schlägt Bluetooth-Box und Mini-Beamer deutlich
Und Kaffee! Ohne den geht es auch auf dem Zeltplatz nicht. 41 Prozent der Befragten halten eine Kaffeemaschine oder einen Kaffeekocher für unverzichtbar. Damit liegt Kaffee als Camping-Extra deutlich vor klassischen Freizeit-Gadgets wie einer Bluetooth-Box mit 18 Prozent oder einem Mini-Beamer für Filmabende mit 7 Prozent. Film, Musik und Fernsehen sind eher was für zuhause als unterwegs.

Luxus-Gadgets oder verspielte Extras mit geringem Mehrwert spielen beim Camping eine untergeordnete Rolle. Ein mobiler WLAN-Router wird beispielsweise noch von 24 Prozent als unverzichtbarer Gegenstand genannt, damit das gewohnte Online-Leben weitergehen kann. Eine Campingdusche bzw. ein Duschzelt ist für 22 Prozent wichtig für die private Körperhygiene.

Komfortartikel wie eine Hängematte (14 Prozent), einen USB-Ventilator (13 Prozent) oder einen Outdoor-Teppich für saubere Füße (13 Prozent) begeistern nur wenige Liebhaber. Noch ausgefallenere Extras wie ein aufblasbarer Sessel erreichen lediglich 9 Prozent.

Eine vernünftige Lampe oder Lichterkette wird dagegen von mehr als einem Drittel der Befragten als wichtig bewertet. 36 Prozent möchten darauf nicht verzichten. Praktisch denken ist wichtiger als Bequemlichkeit. Das zeigt sich daran, dass Gegenstände wie ein Mückenschutzgerät mit 30 Prozent sowie Werkzeuge oder Multitools auf sogar 32 Prozent häufig ausgewählt werden.

Die moderne Camping-Packliste lautet daher nicht „weniger ist mehr“, sondern eher: Was den Urlaub einfacher, entschleunigter und sicherer macht, darf mit.
Quellenangabe: Vergleich.org, eigene Umfrage vom 21.05.2026 mit MakeOpinion, 503 Teilnehmer:innen. Mehrfachantworten waren möglich.

Süd-Gemeinde lädt zum nächsten Bibel-Abend-Essen  
Auf die Reise zu Jakob und seinen Söhnen begeben sich am 12. Juni um 18 Uhr Besucherinnen und Besucher des Huckinger Gemeindehauses, Angerhauser Straße 91. Leitfaden des Abends, zu dem die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd herzlich einlädt, ist die Bibel.

„Wir laden Sie ein, wieder einmal mit uns hinter die Kulisse einer spannenden Erzählung der alten Väter zu schauen. Gehen wir doch mal mit auf die Reise zu Jakob und seinen Söhnen, schauen wir, was Missgunst und Bruderstreit anrichten und wie Gott aus krummen Wegen Segen erwachsen lässt“ “ heißt es in der Ankündigung im Gemeindebrief.

Begleitet werden die schönen Stunden - wie jedes Bibel-Abend-Essen von leckerem Essen mit mehreren Gängen und einer exotischen Atmosphäre. Für Essen und Getränke sollten Interessierte 15 Euro einplanen. Anmeldungen sind bei Christine Ahrens (christine.ahrens@ekir.de) möglich. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de. 


Caféhaus-Musik in der Marienkirche
Nach dem Erfolg im letzten Jahr laden Tonio Schibel (Violine), Mathieu Jocqué (Violoncello), und Benedikt ter Braak (Klavier) wieder zu Musik, Kaffee und Kuchen in die Duisburger Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10.

Am 7. Juni präsentieren die drei Musiker um 17 Uhr mit dem Divertissement des ukrainisch-russischen Komponisten Nikolai Kapustin und der „Café Music“ des im vorigen Jahr verstorbenen Paul Schoenfield zwei schwungvolle, vom Jazz inspirierte Klaviertrios.

 Etwas Ruhe bringen dazwischen der Tango „Café 1930“ von Astor Piazzolla und die Preludes von George Gershwin. Ein Genuss für Gaumen und Ohren. Der Eintritt kostet an der Abendkasse 20 Euro inkl. Kaffee und Kuchen, vorab im Netz bei Eventim (zzgl. Gebühren).  

Waldgottesdienst am Kammerberg
Die evangelischen Gemeinden der Duisburger Stadtmitte, Neudorf und Hochfeld und die Evangelische Rheingemeinde (Wanheimerort / Wanheim) laden herzlich zur Feier der gemeinsamen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf ein, und zwar jeweils am 1. Sonntag der Monate Juni bis September.

Die Gottesdienste, die eine ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr beginnen, werden im Wechsel verantwortet. Den nächsten richtet die Gemeinde Hochfeld-Neudorf am 7. Juni aus, es predigt Pfarrer Tillmann Poll. Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 933) über die Haltestellen „Lenaustraße“ und „Nettelbeckstraße“ gut zu erreichen. 

25. Ökumenischer Frauengottesdienst: Evangelische und katholische Frauen laden zum Jubiläum in die Karmelkirche   
Das erfolgreiche ökumenische Gottesdienstformat von Frauen für Frauen aus Duisburg und Umgebung geht jetzt ins 25. Jahr. Gefeiert wird das Jubiläum natürlich mit dem nächsten Gottesdienst - am 8. Juni um 18 Uhr in der Karmelkirche, Karmelplatz 1-3. Das Jubiläum ist deshalb auch Anregung für das Gottesdienstthema - es geht um den bedachten Blick „dankbar rückwärts – vertrauensvoll vorwärts“. 

Ins Leben gerufen hatten das Format Frauen der Evangelischen Frauenhilfen und der kfd-Gruppen in Duisburg. Jährlich feiern sie diesen Gottesdienst, der inzwischen von einem festen Team aus evangelischen und katholischen Frauen in Duisburg vorbereitet wird, mit einem gemütlichen Ausklingen des Abends bei Wein oder Wasser und Brot in der Kirche.

Die Karmelkirche (Foto: Ingrid Jungsbluth)

Von Hilde bis Udo - die deutschsprachigen Klassiker
Mitsingabend in der Meidericher Kirche mit Anja Lerch  
Nach ausverkauften ABBA- oder 80er-Jahre-Mitsingabenden ist Anja Lerch jetzt mit „Von Hilde bis Udo - die deutschsprachigen Klassiker“ zu Gast in der Kirche Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 6. Das Fest des gemeinsamen Singens beginnt am 6. Juni um 19 Uhr.

Die Texte der beliebten Songs werden auf eine große Leinwand projiziert, sodass Jung und Alt die ikonischen Hits gemeinsam anstimmen können. Die Kirche ist barrierefrei zugänglich. Einlass ist um 18 Uhr, Karten gibt es an der Abendkasse zu 16 Euro, im Vorverkauf zu 14 Euro (Reservierung unter 0203-4519620 oder E-Mail: veranstaltungen@prodommo.de).

Zum Mitsingabend lädt der gemeinnützige Förderverein „pro doMMo e.V.“ herzlich ein, der den Reinerlös auch dieser Veranstaltung dem Erhalt der evangelischen Kirche in Meiderich widmet. Der Förderverein hat durch Spenden und Veranstaltungen und Aktionen in den letzten 20 Jahren über 800.000 für den Erhalt der Meidericher Kirche eingenommen. Infos zum Förderverein gibt es im Netz unter www.prodommo.de, zur Kirche und Gemeinde unter www.kirche-meiderich.de.

Anja Lerch zur honorarfreien Verwendung (Foto: krischerfotografie)

Die Citykirche kennenlernen - Kostenfreie Führung durch Salvator
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem Rathaus.

Am Sonntag, 7. Juni 2026 um 15 Uhr macht Pfarrer Martin Winterberg mit Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.

Das Gedenkfenster in der Salvatorkirche Duisburg Foto: Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg).




Monetäre Sozialleistungen des Staates im Jahr 2025 um 5,9 % gestiegen
• Weiterhin überdurchschnittlicher Ausgaben-Anstieg im langfristigen Vergleich seit 1991, aber schwächer als in den beiden Vorjahren
• Deutlich mehr Ausgaben für Renten und Pensionen sowie für Arbeitslosengeld I und Berufsförderung, leichter Rückgang beim Bürgergeld

Der Staat hat im Jahr 2025 mehr für Geldleistungen zur Absicherung sozialer Risiken ausgegeben als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die monetären Sozialleistungen des Staates 2025 gegenüber 2024 um 5,9 % oder 41,7 Milliarden Euro auf 751,2 Milliarden Euro. Damit war der Anstieg im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt seit 1991 (+3,4 %) weiter überdurchschnittlich. Er fiel aber geringer aus als in den beiden Jahren zuvor (2024: +7,4 %; 2023: +6,9 %).

Bei den Angaben handelt es sich um die monetären Sozialleistungen des Staates in jeweiligen Preisen in der Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Da die Verbraucherpreise im Jahr 2025 deutlich schwächer stiegen (+2,2 %), ergibt sich auch real (preisbereinigt) ein Anstieg der monetären Sozialleistungen.

Die Ausgaben des Staates insgesamt wuchsen im Jahr 2025 mit +5,7 % nur geringfügig schwächer als die monetären Sozialleistungen, sodass deren Anteil an den staatlichen Gesamtausgaben auf Vorjahresniveau bei 33,2 % verharrte.



Mehr Ausgaben aufgrund der Eintrübung am Arbeitsmarkt und bei der Alterssicherung Bei den monetären Sozialleistungen in der Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen handelt es sich um Geldleistungen des Staates, die dazu dienen, soziale Risiken abzusichern.

Im Jahr 2025 entwickelten sich die einzelnen monetären Sozialleistungen unterschiedlich: So stiegen die Geldleistungen der Deutschen Rentenversicherung (+5,9 % oder +23,2 Milliarden Euro auf 417,9 Milliarden Euro) sowie die öffentlichen Pensionen (+5,1 % oder +4,6 Milliarden Euro auf 95,0 Milliarden Euro) spürbar an.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit sorgte für hohe Zuwächse beim Arbeitslosengeld I (+19,1 % oder +4,5 Milliarden Euro auf 28,2 Milliarden Euro) und bei den staatlichen Zuschüssen für die Berufsförderung (+19,4 % oder +1,2 Milliarden Euro auf 7,2 Milliarden Euro). Erheblich mehr als im Vorjahr wurde auch für Wohngeld ausgegeben (+26,7 % oder +1,1 Milliarden Euro auf 5,0 Milliarden Euro).

Beim Krankengeld war ein Plus von 5,0 % (+1,1 Milliarden Euro auf 22,3 Milliarden Euro) zu verzeichnen, beim Pflegegeld eine Zunahme um 13,1 % (+3,7 Milliarden Euro auf 31,9 Milliarden Euro) und bei der Sozialhilfe ein Anstieg um 7,8 % (+3,2 Milliarden Euro auf 44,4 Milliarden Euro).

Dagegen war das Bürgergeld (ab Juli 2026: Grundsicherungsgeld) leicht rückläufig
(-1,5 % oder -0,4 Milliarden Euro auf 29,4 Milliarden Euro). Die Entwicklung der Sozialleistungen hängt nicht nur von deren gesetzlicher Ausweitung oder Kürzung ab, sondern auch von vielen anderen Faktoren: etwa von der Situation am Arbeitsmarkt, der Erwerbsbeteiligung, der Höhe der Inflationsrate oder der demografischen Entwicklung der Bevölkerung einschließlich Zu- und Abwanderung.


Kabinett bringt Baugesetzbuch-Upgrade auf den Weg: Mehr Tempo und neue Werkzeuge für den Wohnungsbau
Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines „Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts (Baugesetzbuch-Upgrade)“ beschlossen. Damit sollen Bauleitplanverfahren gestrafft und vereinfacht, der Wohnungsbau zum überragenden öffentlichen Interesse erklärt und Kommunen mehr Handlungsmacht im Umgang mit Schrottimmobilien gegeben werden. Der Entwurf des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen befindet sich nun im parlamentarischen Verfahren.

Dazu Verena Hubertz, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Das Baugesetzbuch-Upgrade ist ein umfassendes Modernisierungspaket, das nahezu alle Bereiche der kommunalen Planung adressiert. Wohnen hat ab jetzt Vorfahrt, endlich auch im Gesetz. Wer bauen will, soll sein Verfahren online verfolgen können, nicht im Rathausflur warten. Wir geben Kommunen neue Instrumente, um bei Schrottimmobilien besser durchgreifen zu können. Und wir holen mehr Grün in unsere Städte. Aber wir geben auch mehr Zug und Druck in den Prozess. Das Baugesetzbuch-Upgrade ist der nächste Modernisierungs- und Beschleunigungsschritt nach dem Bau-Turbo.“

Die Regelungen im Einzelnen: Mehr Wohnraum ermöglichen
In Gebieten mit einem angespannten Wohnungsmarkt gilt bei Bebauungsplänen, die Wohnbauland ausweisen, ein überragendes öffentliches Interesse für den Wohnungsbau. Dadurch genießt der Wohnungsbau rechtlich Priorität. Außerdem wird in das Raumordnungsordnungsrecht erstmals ein Instrument zur Bekämpfung des Wohnraummangels für Gebiete mit angespannter Wohnraumsituation aufgenommen: Dort soll künftig die übergeordnete Raumordnung darauf hinwirken, dass ein Ausgleich zwischen Gebieten mit Engpässen und Gebieten mit geeigneten Flächenpotenzialen geschaffen wird.

Transparenz und Beschleunigung durch Digitalisierung
Um Planungsverfahren zu verkürzen und für Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbarer zu gestalten, müssen die Kommunen künftig digitale Instrumente einsetzen. Dafür muss der einheitliche Standard XPlanung für den medienbruchfreien Datenaustausch in der öffentlichen Verwaltung angewendet werden. Auch die Öffentlichkeitsbeteiligung findet in Zukunft digital statt und kann einstufig durchgeführt werden. Über eine Verfahrensampel können Bürgerinnen und Bürger sich laufend über den Stand des Verfahrens informieren. Verbunden mit verkürzten Fristen schafft das Transparenz und ist ein Ansporn für die Kommunen, bei der Planung schneller zu werden.

Schnelle und einfache Umweltprüfung
Aktuell dauern Umweltprüfungen häufig sehr lange. Um sie zu beschleunigen, sollen vertiefte Umweltprüfungen künftig nur noch dort durchgeführt werden, wo sie auch tatsächlich erforderlich sind. Und: Auch wenn eine vertiefte Umweltprüfung nötig ist, soll sie nicht bereits auf Ebene des Bebauungsplans durchgeführt werden, wenn sie stattdessen später im Zulassungsverfahren erfolgen kann. Das sorgt für eine klare, praxistaugliche und rechtssichere Umweltprüfung. Damit entlasten wir die Kommunen, beschleunigen Verfahren und schaffen Planungssicherheit – ohne Abstriche beim Umweltschutz.

Mehr Grün in der Stadt
Damit Kommunen sich besser gegen Starkregen oder Hitzewellen wappnen können, ermöglichen wir ihnen, im gesamten Stadtgebiet mehr Grün zu schaffen. Denn Durchgrünung mit Bäumen und Sträuchern kühlt die Luft, schützt vor Hitze und sorgt damit für mehr Lebensqualität. Darüber hinaus machen wir mehr natürliche Auffangflächen möglich und verhindern damit Schäden durch Überflutungen.

Schrottimmobilien bekämpfen
Schrottimmobilien haben negative Auswirkungen auf die gesamte Umgebung und bedeuten für Anwohnerinnen und Anwohner weniger Wohnqualität. Außerdem können sie zu einem Wertverlust für benachbarte Gebäude führen. Deshalb geben wir den Kommunen mehr Möglichkeiten, um dagegen vorzugehen. Das Vorkaufsrecht der Gemeinde an Schrottimmobilien wird erleichtert. Die Kommunen können außerdem künftig einfacher ein Instandsetzungsgebot aussprechen, das heißt den Eigentümer zur Beseitigung der baulichen Mängel verpflichten. Bei extremem Missbrauch gibt es künftig die Möglichkeit zur Enteignung.

Zukunft mitdenken
Neue Vorgaben für die Raumplanung tragen den gestiegenen Anforderungen an Landesverteidigung und Bevölkerungsschutz Rechnung. Sie fordern die Raumplanung auf, künftig auch für Risiken und Krisensituationen vorausschauend zu planen – vom Klimawandel bis hin zu bewaffneten Konflikten.

laulichtfamilie stärken
Feuerwehren und Rettungsdienste sind von elementarer Bedeutung für unser Gemeinwesen. Aktuell ist es schwierig, Einrichtungen der Feuerwehren und Rettungsdienste in bestehenden Siedlungsbereichen auszubauen, weil die Grundstücke oft zu klein sind. Im Außenbereich sind sie derzeit nur ausnahmsweise zulässig. Das ändern wir nun und erleichtern damit den Kommunen die Wahl des optimalen Standortes für Feuer- und Rettungswachen zu treffen, um alle Einsatzorte schnell zu erreichen und neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Frühjahrsgutachten bestätigt Dringlichkeit des Reformpakets – DMB zeigt Entlastungsfelder auf

Mit Blick auf das heute veröffentlichte Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen fordert der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) schnelle und umfassende Strukturreformen. Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB, appelliert an die Bundesregierung, das für Juni angekündigte Reformpaket zügig auf den Weg zu bringen.

Das Frühjahrsgutachten bestätigt, wie dringend der Wirtschaftsstandort Deutschland einen verlässlichen Reformkurs braucht. Kleine und mittlere Unternehmen müssen Transformation, Digitalisierung und Dekarbonisierung bewältigen – und zugleich mit hohen Kosten, komplexer Bürokratie und steigenden Abgaben umgehen. Diesen Spagat schaffen immer weniger Unternehmen. Leider sehen wir das derzeit im starken Anstieg von Insolvenzen und dem fortschreitenden Arbeitsplatzabbau“, betont Tenbieg.

Der Sachverständigenrat prognostiziert für 2026 ein Wachstum von nur 0,5 Prozent, für 2027 von nur 0,8 Prozent. Das Frühjahrsgutachten betont den Bedarf an strukturellen Reformen, vor allem in der Sozialversicherung – dies fordert auch der DMB mit Nachdruck.

Tenbieg sagt: „Die politische Debatte darf sich nicht länger in parteitaktischen Manövern verlieren. Unternehmen brauchen jetzt Planungssicherheit, Tempo und spürbare Entlastungen – keine neuen Verzögerungen bei den zentralen wirtschaftspolitischen Vorhaben.“

DMB-Positionspapier zeigt drei Entlastungsfelder auf
In seinem aktuellen Positionspapier benennt der DMB drei Maßnahmen für einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel: weniger Bürokratie, eine wettbewerbsfähige Unternehmensbesteuerung und verlässlich begrenzte Sozialabgaben.

Konkret fordert der Verband eine digitale Verwaltung, einfachere Verfahren sowie weniger komplexe Berichts- und Nachweispflichten. Außerdem braucht es bessere steuerliche Rahmenbedingungen für Investitionen und eine Reform der Sozialversicherungssysteme, damit Arbeit bezahlbar bleibt und Beschäftigung gesichert wird.

Zur Refinanzierung spricht sich der DMB für Einsparungen bei der öffentlichen Verwaltung und den Abbau von Subventionen aus, die keinen erkennbaren Mehrwert für Wettbewerbsfähigkeit oder Beschäftigung bringen.

„Das angekündigte Reformpaket darf nicht an politischen Vorbehalten oder an der Verteidigung bestehender Strukturen scheitern. Regierung, Wirtschaft und Sozialpartner stehen gemeinsam in der Verantwortung, unser Land wieder wettbewerbsfähig zu machen und Beschäftigung zu sichern“, so Tenbieg.

Das vollständige Positionspapier „Mittelstand entlasten – Für Investitionen, Arbeitsplätze und Innovationen“ steht auf der Website des DMB zum Download bereit.

Grüne Woche 2027: Nordrhein-Westfalen mit dem Ruhrgebiet als Partnerregion
Wenn sich das Land NRW bei der Grünen Woche 2027 in Berlin präsentiert, wird es vom Ruhrgebiet als Partnerregion unterstützt. "Mit der Entscheidung würdigen wir die besondere Vielfalt, Innovationskraft und Wandlungsfähigkeit dieser Region, die beispielhaft für den gelungenen Strukturwandel steht", so NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen.

Mit der Ausrichtung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 setze das Ruhrgebiet zudem wichtige Impulse für die Zukunft. Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und Aufsichtsratsvorsitzender der IGA Ruhrgebiet 2027 gGmbH: "Die IGA stellt 2027 die zentrale Zukunftsfrage: 'Wie wollen wir morgen leben?'

Das Ruhrgebiet liefert dazu schon heute viele Antworten – mit innovativen Ideen für nachhaltige Ernährung, urbane Lebensqualität und einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen. Auf der Grünen Woche wollen wir zeigen, wie Zukunft im Ruhrgebiet gestaltet wird – dynamisch, kreativ, grün, sozial und exzellent." Die Grüne Woche 2027 findet vom 15. bis 24. Januar auf dem Messegelände in Berlin statt. idr

Wie lebt es sich eigentlich auf dem Mars? Und was passiert im schnellsten Labor der Welt? Antworten gibt es am 27. Juni, wenn die Universität Duisburg-Essen zur Extraschicht – Die Nacht der Industriekultur lädt.

Teurer Sommerurlaub: Wie eine 30-Euro-Reiseapotheke vor überteuerten Arztrechnungen im Ausland schützt
Regelmäßig benötigte Medikamente: 50 Prozent mehr mitnehmen / Online-Umfrage: 77 Prozent haben eine Reiseapotheke dabei / Telemedizin hilft schnell bei kleineren Beschwerden

Der Sommerurlaub 2026 wird zum finanziellen Kraftakt: Durch die weltweiten Konflikte sind die Reisekosten bereits deutlich gestiegen, Familien zahlen weit mehr für Flüge und Hotels als im Vorjahr. Wer dann noch krank wird, riskiert den finanziellen Kollaps: In beliebten Urlaubsländern wie Ägypten oder der Türkei zahlen deutsche Urlauber laut ADAC Versicherung das 20- bis 30-Fache der heimischen Behandlungskosten – oft auch für rezeptfreie Medikamente.

Eine aktuelle Online-Umfrage der ADAC SE unter 2.090 Reisenden* zeigt das Dilemma: Zwar stellen 77 Prozent eine Reiseapotheke zusammen, doch für unvorhergesehene Erkrankungen sind die meisten schlecht gerüstet. So mussten 67 Prozent bereits Arztrechnungen vor Ort zunächst selbst bezahlen.

Kostendruck trifft Urlauber doppelt
In dieser angespannten Lage wird eine durchdachte Reiseapotheke zum Sparhelfer: Sie vermeidet Arztbesuche bei kleineren akuten Erkrankungen und mindert das Risiko, Opfer von Abzocke zu werden. Die aktuelle Umfrage zeigt: Jeder Dritte (36 Prozent) hat bereits ärztliche Hilfe im Urlaub benötigt, 56 Prozent kontaktierten Hotelärzte oder Kliniken vor Ort. Dabei wissen 74 Prozent, dass ausländische Ärzte Vorkasse verlangen und können durch hohe Arztrechnung in eine finanzielle Schieflage geraten. (siehe auch: ADAC Versicherung: Viele Urlauber finanziell nicht vorbereitet)

Das gehört in die perfekte Reiseapotheke
Der ADAC rät, regelmäßig benötigte Medikamente in 50 Prozent höherer Menge mitzunehmen – idealerweise im Handgepäck in Originalverpackung. Chronisch Kranke sollten Beipackzettel und Dokumente wie den Diabetikerausweis nicht vergessen.

Eine Basis-Reiseapotheke enthält Hilfsmittel für kleine Verletzungen, ein Fieberthermometer, Insektenschutz – und Juckreizsalbe, Erkältungsmittel und gegebenenfalls etwas gegen Reisekrankheit und kostet je nach Ausstattung und Medikamentenauswahl zwischen 30 und 60 Euro.

Die gute Nachricht: Wer eine Reiseapotheke dabeihat, ist für viele Fälle bereits gewappnet. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol sind laut ADAC Umfrage in 94 Prozent aller Reiseapotheken vorhanden, Mittel gegen Durchfall wie Loperamid, Saccharomyces, ORS-Elektrolytpulver haben 70 Prozent dabei. Das ist auch gut so, denn eine Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen kann z.B. beim Hotelarzt in Ägypten bis zu 3.000 Euro kosten.

Der ADAC hilft im Notfall weltweit
Sollte man akut erkranken und Medikamente benötigen, hilft der ADAC weiter: Bei leichten Beschwerden kann man über den ADAC Partner Air Doctor eine Online-Sprechstunde mit einem Arzt vereinbaren, inklusive Symptomcheck und Rezeptausstellung per Mail. Benötigt man für die akute Erkrankung oder Verletzung einen Arzt, kann man hier auch einen Termin mit einem vertrauenswürdigen Mediziner vereinbaren – weltweit und ohne Vorkasse, da die ADAC Auslandskrankenversicherung dann direkt abrechnet.



Den ADAC Service erreicht man einfach per Telefon unter +49 89 76 76 71 77. Die ADAC Notfallnummern kann man auch sicherheitshalber aufs Handy laden – per Download der ADAC Notfallkarte. **

*Die repräsentative Online-Umfrage wurde vom 6. bis 19. Februar 2026 unter 2.090 Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland durchgeführt, die zumindest gelegentlich Urlaub im Ausland machen.
**Diesen Service gibt es für Premium-Mitglieder und Versicherte beim ADAC Auslandskrankenschutz.


Uni Duisburg-Essen öffnet zur ExtraSchicht - Wo die Tesla-Spule britzelt
Am Campus Duisburg öffnen von 18 bis 2 Uhr Labore, Werkshallen und Reinraum für Besucher:innen des Ruhrgebiet-weiten Events. Hier wachsen Diamanten, erschallt die Flammrohr-Orgel und saust die Magnetschwebebahn. Tickets sind bereits erhältlich.

Mini-Tesla-Spule in Aktion. © UDE/Thorsten Klauke-Queder, bearbeitet mit KI Bei der ExtraSchicht am Campus Duisburg wird Wissen gefördert.

Nicht unter Tage, sondern in Laboren, Werkstätten und klugen Köpfen: Offene Türen und spannende Experimente machen Wissenschaft erlebbar. Ein Abend voller Entdeckungen zeigt, wie Forschung die Zukunft gestaltet – lebendig, inspirierend und zum Anfassen. Von Energie über Materialien bis hin zur Digitalisierung und angewandter Technik.

Vom winzigen Quantenpunkt über Nanopartikel bis hin zur gewaltigen Galaxie. Stimmungsvolles Licht setzt den Campus an der Lotharstraße in Szene, die BigBandits spielen gleich zweimal im Audimax. Wer dem markierten Weg des Wissens folgt, entdeckt Labor- und Technikführungen, Exponate zum Anfassen, spannende Vorträge und tolle Mitmach-Aktionen auch für Nachwuchsforscher:innen.

„Nicht unsere Labore erzählen hier an der Universität Duisburg-Essen die spannendsten Geschichten, sondern die Menschen hinter Forschung, Lehre und Technik“, sagen die Organisator:innen Dr. Miriam Böhm, Forschungskoordinatorin der Ingenieurwissenschaften, und Dr. Nicolas Wöhrl, Physiker und Wissenschaftskommunikator.

„Andere Orte bewahren Industriekultur – und wir zeigen, wie Wissen Zukunft schafft.“ Seit 2001 lädt das Ruhrgebiet in jedem Juni zur ExtraSchicht. Acht Stunden lang, vom frühen Abend bis spät in die Nacht, öffnen sich Türen, die sonst verschlossen sind. Die Universität Duisburg-Essen ist in diesem Jahr erstmals dabei. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird dringend empfohlen.

Die ExtraSchicht an der UDE: https://www.uni-due.de/extraschicht2026/ Informationen zur ExtraSchicht im Allgemeinen und Tickets: https://www.extraschicht.de/

Parkkonzert am 31. Mai: BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973 im Jubiläumshain
Das nächste Parkkonzert im Jubiläumshain an der Ziegelhorststraße in Duisburg-Hamborn findet am Sonntag, 31. Mai, um 11 Uhr mit der Musikgruppe „BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973“ statt. Die Blasmusikerinnen und -musiker präsentieren einen bunten Mix aus Märschen, Walzern, Evergreens sowie aktuellen Rock- und Schlagertiteln.

Auch in diesem Jahr werden die Parkkonzerte wieder vom Lions Club Duisburg-Hamborn unterstützt. Der Eintritt ist frei. Bis zum 19. Juli spielen wöchentlich immer sonntags um 11 Uhr folgende Musik-Acts:
07.06.2026 – Bandonion Freunde Essen
14.06.2026 – Musikvereinigung Duisburg West DSB e.V.
21.06.2026 – Gitarrenduo Saitenweise
28.06.2025 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn
12.07.2026 – Blasorchester Lohmühle e.V. 1964
19.07.2026 – Die Bergsteirer

Foto BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973

Die Bergsteirer Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn.

Vor 10 Jahren in der BZ:
Gerhard Schröder enthüllt LüpertzSkulptur „Echo des Poseidon“
Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder enthüllte vor rund 200 Gästen die Markus Lüpertz Bronze-Statue „Echo des Poseidon“ auf der Duisburger Mercatorinsel. Die zehn Meter hohe Bronzeskulptur des Bildhauers Markus Lüpertz wird künftig die ankommenden Schiffe bei der Einfahrt in den größten Binnenhafen der Welt begrüßen.

„Allein schon die Position des Poseidon ist eindrucksvoll“, so Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder. „Von einem fünf Meter hohen Sockel wird er schwebend sein Element, das Wasser, beobachten. Auch bei Hochwasser steht der Meeresgott auf sicherem Posten.“ Schröder wünschte den Duisburgerinnen und Duisburgern viel Freude mit diesem außergewöhnlichen Kunstwerk und hoffte, dass sich nicht nur die Schiffsleute über den Gruß freuen, sondern sich viele Besucher eigens auf den Weg zum „Echo des Poseidon“ machen.

„Der Weg hierhin und die Begegnung mit dieser wunderbaren Großskulptur lohnen sich wirklich“, so Schröder. Ein besonderes Ereignis für Duisburg an einem einmaligen Ort. Die Mercatorinsel hatte Markus Lüpertz schon lange als Standort für eine Plastik im Blick. Der Künstler war sich nach vertiefenden Gesprächen, gemeinsamen Skizzen und intensiven Ortsbegehungen mit Hafen-Chef Erich Staake sicher: die exponierte Lage am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr bietet genau den richtigen Standort für eine Großskulptur.

„Das ist der ideale Platz mit dieser erstaunlichen Ruppigkeit. Ich hatte die Insel dank der Kulisse mit Fluss und Brücke immer im Blick – ein Traum“, betont Lüpertz. Markus Lüpertz - Maler, Bildhauer, Grafiker und Dichter - ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Künstler. Seine erste künstlerische Heimat war am Niederrhein, gleichsam vis á vis von der Mercatorinsel liegt die ehemalige Werkkunstschule Krefeld.

Hier wurde der junge Maler als Bewerber für einen Studienplatz erstmals angenommen. Danach arbeitete er in Ateliers in Mönchengladbach - und natürlich in Düsseldorf. Mit dem mächtigen „Echo des Poseidon“ an der Stelle, an dem Rhein und Ruhr zusammenfließen, kehrt auch der frühere Rektor und heutige Senator der Düsseldorfer Kunstakademie wieder in die Nähe seiner alten Wirkungsstätten zurück.

„Wir wollen im Jahr unseres 300-jährigen Jubiläums in aller Bescheidenheit anspruchsvoll sein. Mit dieser Skulptur wollen wir der Stadt Duisburg und den Menschen am Niederrhein ein Geschenk machen, das eben nicht beliebig ist, sondern zum Nachdenken anstiftet und den Betrachter ins Staunen versetzt. Markus Lüpertz beeindruckende Bronzeplastik repräsentiert den Stolz der Menschen hier genauso wie ihre Fähigkeit allen Widrigkeiten zu trotzen.

Das Werk ist eine unübersehbare Landmarke an diesem für Deutschland und Europa so wichtigen Fluss“, so Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. An der Enthüllung des neuen Wahrzeichens nahmen rund 200 Kunstfreunde aus ganz Deutschland teil, darunter auch NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.

Und im August 2016: Festakt zur abgeschlossenen Restaurierung der Skulptur „Rheinorange“

Am 22. August 2016 fand ein Festakt zur abgeschlossenen Restaurierung der Skulptur „Rheinorange“ in Anwesenheit von Herrn Oberbürgermeister Sören Link statt. Die 1992 von dem Kölner Künstler Lutz Fritsch geschaffene Skulptur „Rheinorange“ konnte auf Initiative und tatkräftiger Unterstützung der Wirtschaftsjunioren Duisburg e.V. nun realisiert werden.

In einem Grußwort dankte Oberbürgermeister Sören Link den Wirtschaftsjunioren und den Sponsoren, zu denen u.a. die Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung, die Sparkasse, die Duisburger Hafen AG, Haniel, die ThyssenKrupp Steel Europe AG, Byk Chemie und viele weitere Duisburger Firmen gehörten. Sein Dank ging auch an das Lehmbruck Museum, da von dort aus die Restaurierung koordiniert wurde.

Die Skulptur markiert die Stelle, an der die Ruhr in den Rhein fließt. Sie symbolisiert dort die Stadt Duisburg als wichtigen Hafen und Stahlstandort, wie auch den zu Beginn der 1990er Jahre erfolgreichen Strukturwandel der Stadt und Region. Rheinorange ist eine der ersten und auch bedeutendsten Landmarken in Europa.

Die Skulptur Rheinorange ist einer der ersten Landmarken in Europa und markiert die Stelle, an der die Ruhr in den Rhein fließt.

Foto: Lehmbruck Museum 2016.  

Klönen, Kaffee und jede Menge Kuchen beim Neumühler Turmcafé
Am Sonntag, 7. Juni öffnet wieder das beliebte Turmcafé der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl von 15 bis 17 Uhr in der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz/Obermarxloher Straße seine Türen. Auch dieses Mal gibt es zu Kaffee und Tee leckere, meist selbstgebackene Kuchen.

Das Turmcafé wird immer von unterschiedlichen Gruppen der Gemeinde durchgeführt. Organisation, Service und Bewirtung übernehmen diesmal diesmal wieder Marianne Ziemer und ihr Team des Altenclubs der Gemeinde. Der Verkaufserlös von Kaffee und Kuchen fließt wieder in die Instandhaltung der Gnadenkirche.

Kuchenspenden sind gern gesehen und können im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Tel. 0203 / 580448, abgegeben werden.

2025-Ausgabe des Neumühler Turmcafés in der Gnadenkirche (Foto: Georg Meschkan). 

Pfarrer i.R. Armin Schneider am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 29. Mai 2026 heißt Pfarrer i.R. Armin Schneider, ehemaliger Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de. 

Pfarrer Muthmann am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg „Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 1. Juni 2026 von Jürgen Muthmann, Pfarrer in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg, besetzt. 




Hantavirus: 53 Personen aus NRW wurden 2024 stationär in Krankenhäusern behandelt
* Heimischer Virus-Typ verursachte die meisten Krankenhausbehandlungen   * Fallzahlen schwanken zwischen 12 und 210 pro Jahr (2005-2024)
* Insgesamt 3 Sterbefälle in den letzten 20 Jahren in NRW

Im Jahr 2024 wurden insgesamt 53 Menschen aus NRW wegen einer Hantavirus-Infektion in deutschen Krankenhäusern vollstationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der aktuellen Berichterstattung zu Hantavirus-Infektionen mitteilt, schwankten die Krankenhausbehandlungen seit 2005 zwischen 12 und 210 Fällen pro Jahr.

Hantaviren werden durch Nagetiere bzw. deren Ausscheidungen oder Bisse auf Menschen übertragen. In Jahren mit hoher Dichte der Nagetierpopulationen steigt die Übertragungswahrscheinlichkeit und damit auch die Fallzahl. 



Heimischer Virus-Typ ursächlich für die meisten Krankenhausbehandlungen Der überwiegende Teil der Krankenhausbehandlungen betraf Fälle von hämorrhagischem Fieber mit Nierenschädigung. Dieser Symptomkomplex aus Fieber, Nierenschädigung und erhöhter Blutungsneigung ist typisch für die in Deutschland vorkommende Virus-Spezies.

Im Jahr 2024 traf dies auf alle Krankenhausbehandlungen wegen Hantavirus-Infektionen zu, im Jahr 2023 auf 95 %. Die Zahl der Fälle von Krankenhausbehandlungen aufgrund von Hantavirus- (Herz-) Lungensyndrom, dem typischen Krankheitsbild für südamerikanische Hantaviren, war seit 2005 entsprechend gering – die höchste Fallzahl gab es 2017 mit 8 Fällen. Seit 2005 gab es in NRW 3 Sterbefälle mit Todesursache Hantavirus-Infektion.

NRW: Reallöhne stiegen im 1. Quartal 2026 um 2,8 %
* Anstieg der Nominallöhne übertraf Zunahme der Verbraucherpreise

Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind in Nordrhein-Westfalen im 1. Quartal 2026 real – also preisbereinigt – um 2,8 % höher gewesen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Landesamt auf Basis der Ergebnisse der Verdiensterhebung mitteilt, übertraf der Anstieg der Nominallöhne mit 5,1 % die Zunahme der Verbraucherpreise (+ 2,1 %).

Die Beschäftigten in NRW konnten damit durchschnittlich einen erneuten Zuwachs der Reallöhne verzeichnen. Dieser fiel doppelt so hoch aus wie im 1.Quartal 2025. Der Reallohn ist der Verdienst, über den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tatsächlich verfügen können. Er misst die tatsächliche Kaufkraft unter Berücksichtigung der Inflation.




Duisburgs SPD-Chef Mahmut Özdemir MdB zum NRW-Infrastrukturgesetz

Zum geplanten NRW-Infrastrukturgesetz und der vorgesehenen Verpflichtung für Kommunen, die „Gestaltungsleitlinie Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur 2025 bis 2036“ umzusetzen, erklärt Mahmut Özdemir, Bundestagsabgeordneter für den Duisburger Norden sowie Parteivorsitzender der SPD Duisburg:   „Der sogenannte NRW-Plan der Landesregierung ist in Wahrheit ein groß angelegter Etikettenschwindel. Dass die schwarz-grüne Koalition in Düsseldorf unter Hendrik Wüst nun sogar Kommunen gesetzlich verpflichten will, irreführende Botschaften zu verbreiten, ist ein neuer Tiefpunkt politischer Kommunikation.  

Tatsache ist: Der mit Abstand größte Anteil der angekündigten Investitionen stammt vom Bund – auch in Duisburg. Allein aus dem Sondervermögen des Bundes entfallen 21,1 Milliarden Euro auf Nordrhein-Westfalen. Dieses Geld wird über das NRW-Infrastrukturgesetz entweder pauschal oder über Förderprogramme an die Kommunen weitergegeben. Hinzu kommen Mittel aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz, die den Städten und Gemeinden ohnehin zustehen.  

Wenn Kommunen wie Duisburg künftig verpflichtend plakatieren sollen, die Landesregierung investiere über 30 Milliarden Euro in die Zukunft Nordrhein-Westfalens, dann ist das nichts anderes als staatlich verordnete Irreführung. Die Menschen haben ein Recht darauf zu erfahren, wer diese Investitionen tatsächlich ermöglicht – und das ist in erheblichem Umfang der Bund und nicht das Land.

Die gesetzlich verordnete PR-Kampagne der Landesregierung soll offenbar von den realen Problemen im Land ablenken: von der angespannten wirtschaftlichen Lage, steigenden Sorgen auf dem Arbeitsmarkt, der dramatischen Finanzsituation vieler Kommunen, dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum sowie den Ausfällen in Kitas und Schulen auch hier bei uns in Duisburg. Nordrhein-Westfalen braucht keine verordnete Selbstbeweihräucherung der Landesregierung, sondern ehrliche Politik und konkrete Lösungen für die Menschen vor Ort.“

Hochheider Straßenfest lädt zum Mitmachen ein
Die Bürgerinitiative „Hochheide Fresh“ und die Stadt Duisburg laden am Sonntag, 31. Mai, bereits zum dritten Mal zum Hochheider Straßenfest auf dem Bürgermeister-Bongartz-Platz an der Glückaufstraße ein. Anlässlich des Tages der Städtebauförderung erwartet die Besucherinnen und Besucher in der Zeit von 11 bis 17 Uhr ein abwechslungsreicher Tag mit Spiel, Sport, Musik und vielen Mitmachangeboten für Groß und Klein.

Rund 30 Vereine, Einrichtungen und Initiativen aus Hochheide und Homberg präsentieren ihre Angebote und zeigen, wie vielfältig und engagiert der Stadtteil ist. Neben Informations- und Mitmachständen gibt es diverse Aktionen zum Ausprobieren, etwa Kinderschminken und Bewegungsangebote. Kaffee, Kuchen und ein Grillstand sorgen für ein kulinarisches Angebot.

Zudem werden an diesem Tag erste Bereiche des neuen Stadtparks Hochheide für die Öffentlichkeit freigegeben: Die neuen Boulebahnen mit Picknicktisch sowie der Kletterfelsen stehen ab diesem Zeitpunkt zur Verfügung.

Auch auf der Bühne gibt es ein Programm: Geplant sind Auftritte der „Narrenzunft Murmels“, des Kinderchors sowie des Gospelchors „Voices in Harmony“. Zusätzlich gibt es sportliche Vorführungen von Sportvereinen aus dem Stadtteil.

Neues Familienformat im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB), Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort, erweitert sein Familienangebot: Ab 31. Mai findet an jedem letzten Sonntag im Monat von 11 bis 13 Uhr eine Führung für Kinder und ihre Begleitpersonen durch die Dauerausstellung statt. Bei der kindgerechten Entdeckungstour lernen Familien gemeinsam die Welt der Binnenschifffahrt kennen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeben sich auf eine spannende Reise durch die Geschichte historischer Schiffe, lauschen heiteren Geschichten aus dem Alltag von Schifferfamilien und erfahren, warum Zusammenhalt und Teamgeist an Bord unverzichtbar waren. Susanne Schumacher aus dem Bereich Bildung und Vermittlung des MDB begrüßt die Erweiterung des Angebots: „Mit der neuen Führung möchten wir Familien einmal im Monat dazu einladen, unser Museum gemeinsam, kindgerecht und ohne große Hürden zu entdecken.“

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 30 Personen begrenzt. Treffpunkt ist die Museumskasse. Für die Teilnahme fällt zusätzlich zum regulären Museumseintritt, der für Erwachsene 4,50 Euro und für Kinder 2 Euro beträgt, eine Mitmachgebühr von 2 Euro pro Person an. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

58 Verwarnungsgelder: Bilanz der Schwerpunktkontrollen am Pfingstwochenende zum Grillverbot an Duisburger Seen und Grünanlagen
Der Städtische Außendienst und die Verkehrsüberwachung des Bürger- und Ordnungsamtes haben aufgrund der sommerlichen Temperaturen am vergangenen Pfingstwochenende (23. bis 25. Mai) die umfangreichen Schwerpunktkontrollen zum Grillverbot an Duisburger Seen und Grünanlagen fortgesetzt. Kontrollschwerpunkte waren der Toeppersee, der Uettelsheimer See, der Meidericher Stadtpark sowie die Masurenallee.

Ziel der Maßnahmen war die Gefahrenabwehr, die konsequente Durchsetzung ordnungsrechtlicher Verbote sowie die präventive Aufklärung der Bevölkerung. An den drei Kontrolltagen sprachen die Einsatzkräfte 58 Verwarnungsgelder aus – davon 32 wegen Grillens außerhalb der ausgewiesenen Grillflächen sowie zwölf wegen Rauchens auf Kinderspielplätzen.

Weitere Verwarnungen wurden unter anderem wegen des Befahrens von Grünanlagen, Verstößen gegen das Landesimmissionsschutzgesetz sowie unsachgemäßer Müllentsorgung erteilt. Außerdem wurden zehn Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Grillens außerhalb der Grillzonen sowie wegen offenen Feuers im Landschaftsschutzgebiet eingeleitet.

Insgesamt führten die Mitarbeitenden circa 290 präventive Aufklärungsgespräche. Die Verkehrsüberwachungskräfte leiteten insgesamt 284 Verfahren wegen Halt- und Parkverstößen ein. Durch die hohe Präsenz der Einsatzkräfte konnten zahlreiche weitere Verstöße bereits im Vorfeld verhindert und gefährliche Situationen vermieden werden. Der Einsatz verlief an allen Tagen ohne besondere Vorkommnisse.

Die Maßnahmen stießen bei der Bevölkerung erneut überwiegend auf positive Resonanz. Die Kontrollen werden auch zukünftig bei entsprechender Wetterlage konsequent durchgeführt.

Stadt Duisburg warnt vor Waldbrandgefahr und verschärft das Grillverbot Das trockene Wetter und die anhaltend hohen Temperaturen sollen auch in den nächsten Tagen anhalten. Dies führt zu einer erhöhten Brandgefahr. Der Graslandfeuerindex liegt heute bereits auf Stufe 3 und soll in den nächsten Tagen die Stufe 4 erreichen.

Das Grillen ist bei einem Graslandfeuerindex ab Stufe 4 – der zweithöchsten Stufe – aus Brandschutzgründen generell im öffentlichen Raum, also auch auf ausgewiesenen Grillflächen, untersagt. Außerhalb dieser Flächen ist Grillen ohnehin ganzjährig verboten. Der aktuelle Graslandfeuerindex ist online auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes unter www.dwd.de abrufbar.

Die Stadt Duisburg weist ausdrücklich nochmals auf das bestehende Rauchverbot im Wald in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober hin. Ganzjährig gilt außerdem ein absolutes Grill- und Feuerverbot im Wald und in Waldnähe. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld geahndet werden.

Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro, verbotenes Grillen in Grünanlagen und im Wald sogar mit bis zu 5.000 Euro bestraft werden. Das maximal mögliche Bußgeld ist gesetzlich mit 25.000 Euro festgelegt.
Weitere Informationen rund um die Themen Grillen / Waldbrandgefahr im Stadtgebiet sind online abrufbar unter: www.duisburg.de/grillen

DB führt an weiteren NRW-Bahnhöfen Alkoholkonsumverbot ein  
Deutsche Bahn will Sicherheitsgefühl für Fahrgäste verbessern
• Verbot gilt ab 26. Mai
• Umsetzung mit Augenmaß • Gastronomie nicht betroffen  
Die Deutsche Bahn (DB) weitet das Alkoholkonsumverbot in ihren Bahnhöfen in NRW aus. Nachdem bereits im April ein Verbot am Kölner Hauptbahnhof ausgesprochen wurde, ist es ab 26. Mai an weiteren, ausgewählten Bahnhöfen im Bundesland nicht mehr erlaubt, Alkohol zu trinken oder alkoholische Getränke mit sich zu führen, die zum Konsum im Bahnhof bestimmt sind.

Die DB reagiert damit auf Rückmeldungen von Reisenden, Besuchenden sowie Mitarbeitenden der DB und ihrer Partner, die sich ein ruhigeres und sicheres Umfeld wünschen. Das Alkoholkonsumverbot gilt ab 26. Mai an folgenden Bahnhöfen: Bonn Hbf, Düsseldorf Hbf., Duisburg Hbf., Essen Hbf., Dortmund Hbf. und Münster Hbf. Am Kölner Hauptbahnhof gilt das Verbot bereits seit Anfang April.


Foto Ilja Höpping


Die DB geht in der Umsetzung im engen Schulterschluss mit der Bundespolizei vor. Im Rahmen von Schwerpunktkontrollen in den Bahnhöfen wird auch durch die Bundespolizei Ende Mai verstärkt auf das Alkoholkonsumverbot hingewiesen. Im Rahmen des Hausrechts im Bahnhof wird die DB das neue Verbot mit Augenmaß durchsetzen.

Zunächst informieren Mitarbeitende der DB über die geänderte Hausordnung, zudem weisen Durchsagen und Aushänge im Bahnhof auf das Verbot hin. Bei Verstößen kann ein Platzverweis erfolgen, im Wiederholungsfall auch ein Hausverbot ausgesprochen werden. Das Verbot umfasst den gesamten Bahnhofsbereich einschließlich aller Zuwege und der Bahnsteige.

Erlaubt bleibt das Mitführen alkoholischer Getränke, die beispielsweise aus einem Einkauf stammen und verschlossen nach Hause gebracht werden. Auch in den Restaurants im Bahnhof darf weiterhin Alkohol getrunken werden.

Brückentag 5. Juni und Erreichbarkeit der Stadt Duisburg
Die Stadtverwaltung Duisburg ist am Freitag, 5. Juni (Brückentag nach Fronleichnam), nur eingeschränkt erreichbar. Einzelne Dienststellen sind von dieser Regelung ausgenommen, wie beispielsweise der Notruf der Feuerwehr und der Städtische Außendienst, die wie gewohnt erreichbar sind.

Das telefonische Servicecenter „Call Duisburg“ ist nur mit einem eingeschränkten Notdienst besetzt. Die städtischen Kindertageseinrichtungen sowie die Schulen sind von den Betriebsferien an diesem Tag nicht betroffen. Einige Einrichtungen haben jedoch bereits im Vorfeld die Schließung für diesen Tag eingeplant.

Die Bürgerservicestationen, das Amt für Soziales und Wohnen, das Amt für Schulische Bildung, das Amt für Rechnungswesen und Steuern, das Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz, das Umweltamt, der Innendienst des Bürger- und Ordnungsamtes, die Ausländerbehörde, die Einbürgerungsbehörde, das Straßenverkehrsamt, alle Dienststellen im Stadthaus (wie beispielsweise Erteilung von Parkausweisen und Katasterauskünfte), sowie in großen Teilen das Jugendamt und das Stadtarchiv sind am Brückentag nicht erreichbar, ebenso das Standesamt.

Eheschließungstermine vom Standesamt, die für diesen Tag vereinbart wurden, finden statt. Bestatter können sich erst am Montag, 8. Juni, für die Beurkundung von Sterbefällen und Ausstellung von Leichenpässen an das Standesamt wenden.

Die Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse ist am Freitag, 5. Juni, und Samstag, 6. Juni, zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Open Libraries in Beeck, Wanheimerort und Vierlinden stehen Kundinnen und Kunden mit gültigem Ausweis an allen Tagen, auch am Feiertag, wie gewohnt zur Verfügung. Alle anderen Zweigstellen der Bibliothek bleiben geschlossen.

Der Bücherbus fährt an diesem Tag nicht. Das Online-Angebot der Stadtbibliothek kann mit einem gültigen Bibliotheksausweis uneingeschränkt genutzt werden. Die städtischen Bäder, das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sowie das Kultur- und Stadthistorische Museum haben an diesem Tag wie gewohnt geöffnet. Die Musik- und Kunstschule ist am 5. Juni geschlossen.

Der Unterricht an der Volkshochschule findet statt. Die Geschäftsstellen der Volkshochschule sind geschlossen. Die gesamte Stadtverwaltung ist ab Montag, 8. Juni, wieder wie gewohnt erreichbar. An Brückentagen können durch den Abbau von Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub oder Freizeitausgleich sowie die Reduzierung von Energiekosten weitere Einsparungen zur Haushaltskonsolidierung erzielt werden. Durch die CO2-Reduzierung (Strom, Pendelverkehr) ergeben sich auch positive Effekte für die Umwelt.

Erreichbarkeit und Besuch von städtischen Einrichtungen: Die Kontaktdaten der Dienststellen sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de einsehbar oder können telefonisch unter (0203) 94000 über Call Duisburg erfragt werden. Viele Anliegen lassen sich auch online erledigen.

Eine Übersicht hierzu gibt es auf der städtischen Internetseite unter dem Stichwort „Serviceportal“. Eine Online-Terminvergabe im Bereich der Bürgerservicestationen ist ausschließlich unter www.duisburg.de/termine möglich.

Highspeed-Internet für Baerl: Nachfragebündelung läuft noch bis Ende Juli  
Am 19. Mai hat die Duisburg CityCom (DCC) für alle Baerlerinnen und Baerler in der Glückauf-Halle einen Infoabend zum Glasfaserausbau veranstaltet. Dabei zeigte sich in vielen Gesprächen, dass es noch Klärungsbedarf vor allem im Zusammenhang mit der Deutsche GigaNetz GmbH gibt.  

Besonders die Frage nach dem Umgang mit bestehenden Altverträgen der Deutsche GigaNetz verunsicherte viele Anwesende. Die Fragen konnten während der Veranstaltung durch Falko König, den Gigabitkoordinator der Stadt Duisburg, beantwortet werden. Er erklärte: „Die in der Vergangenheit mit der Deutsche GigaNetz abgeschlossenen Verträge sind weiterhin gültig, auch wenn die GigaNetz in Baerl nicht ausbaut.“

Deshalb empfahl Falko König allen an Glasfaser Interessierten, „einerseits die Verträge jetzt zu kündigen und andererseits an der Nachfragebündelung der DCC teilzunehmen, indem ein Internetvertrag abgeschlossen wird.“ Denn nur wenn die aktuelle Nachfragebündelung erfolgreich abgeschlossen wird, kann der Glasfaserausbau in Baerl starten.  

Nachfragebündelung in Baerl liegt aktuell bei 5 Prozent
Die DCC ruft deshalb für die Planung des flächendeckenden Ausbaus des Glasfasernetzes im Stadtteil Baerl erneut zur tatkräftigen Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner auf. Bislang haben sich 5 Prozent in Baerl für einen DCC-Glasfaseranschluss entschieden. Das heißt, 35 Prozent aller Baerlerinnen und Baerler müssen sich noch für die DCC entscheiden.

Denn erst wenn 40 Prozent oder mehr Haushalte einen Glasfaseranschluss beantragen und einen Internetvertrag mit der DCC abschließen, kann die DCC den Ausbau starten. Die Abgabe einer Errichtungs- und Nutzungsvereinbarung für Immobilieneigentümer allein zählt nicht für die Nachfrage-bündelung. Es muss ein Internettarif gebucht werden, um an der Nachfragebündelung teilzunehmen.  

Die Nachfragebündelung läuft noch bis Ende Juli 2026. Auf der Internetseite glasfaserduisburg.de/baerl gibt es außerdem alle Infos rund um die erreichte Quote, den geplanten Ausbau sowie den aktuellen Stand des Projektes.  

DCC-Kundenberatung vor Ort
In den kommenden Tagen werden Vertriebsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der DCC in Baerl unterwegs sein. Auf Wunsch erklären sie in einem individuellen Gespräch die verschiedenen Möglichkeiten, wie Baerlerinnen und Baerler vom Glasfaserausbau und den Glasfaserprodukten der DCC profitieren können.  

Im Rahmen dieser Nachfragebündelung entfallen für alle Interessentinnen und Interessenten die Ausbau- und Anschlusskosten in Höhe von 850 Euro. Weil die DCC den Anschluss bis in die Wohnung verlegt (Fiber To The Home), sind allerschnellste Datenübertragungsraten möglich. So sind beim Produkt „Glasfaser Home 1000“ beispielsweise 1000 Mbit/s Download und 500 Mbit/s Upload gleichzeitig möglich. Der Hausanschluss ans Glasfasernetz ist im Rahmen dieser Nachfragebündelung kostenlos.  
Infoveranstaltung der Stadt Duisburg
Wegen des starken Klärungsbedarfes rund um die Deutsche GigaNetz lädt die Stadt Duisburg am 3. Juni um 19 Uhr zu einem weiteren Infoabend ein. In der Gaststätte Waldhof, Hubertusstraße 31 in 47199 Duisburg werden auch DCC-Vertreter vor Ort sein und gemeinsam mit der Stadt Fragen rund um den Glasfaserausbau in Baerl und die Rahmenbedingungen dafür beantworten.  

Weitere Informationen zu Angeboten und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Baerl – gibt es im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de. Dort finden Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20 Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail unter kundenservice@duisburgcity.com.

Darüber hinaus ist der Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.  

Über die DCC
Die DCC Duisburg CityCom ist ein kommunaler IT- und Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und Kunden Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer, Speicherlösungen und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür betreibt die DCC ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere zertifizierte Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.

Die DCC, für die mehr als 230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV). Zum DVV-Konzern mit rund 4400 Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke Duisburg oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften aus den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in Duisburg beitragen.  

Baerlerinnen und Baerler informierten sich auf der Infoveranstaltung der DCC..

11. RUHR-Symposium: Neue Materialien für die Wasserstoffwirtschaft
Wasserstoff gilt als einer der entscheidenden Bausteine für eine klimaneutrale Industrie. Damit er sich als nachhaltiger Energieträger in großem Maßstab durchsetzen kann, braucht es leistungsfähige Materialien und intelligente Systeme. Das 11. RUHR-Symposium „Functional Materials for Hydrogen“ der Universität Duisburg-Essen widmet sich am 16. und 17. Juni diesem Thema.

Im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg kommen Vertreter:innen aus Forschung und Industrie zusammen, um über die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu diskutieren. Anmeldungen sind noch möglich.
CENIDE

Wie können neue Materialien die Wasserstofftechnologien effizienter, langlebiger und wirtschaftlicher machen? Das ist die Kernfrage des Symposiums. In hochkarätig besetzten Tandem-Vorträgen verbinden die Referent:innen jeweils die Perspektiven aus Wissenschaft und Industrie.

So geht es um die technologischen Konzepte für die Wasserstoffwirtschaft sowie die Frage, welche wirtschaftlichen und regulatorischen Voraussetzungen für ihren Ausbau nötig sind. Zudem wird die Rolle von Wasserstoff in der Stahlproduktion diskutiert, vor allem die Direktreduktion, mit der sich CO₂-Emissionen deutlich senken lassen.

Weitere Vorträge beschäftigen sich mit Elektrolyseuren – Anlagen zur Herstellung von (grünem) Wasserstoff aus erneuerbaren Energien – und wie dabei Materialien und Komponenten effizient zusammenwirken. Andere Themen sind Elektroden und Membranen, die sich kostengünstig produzieren lassen und dauerhaft leistungsfähig bleiben, sowie die elektrochemische Konversion, die zum Beispiel bei der CO2-Abscheidung aus der Luft genutzt wird.

Organisiert wird das Symposium der Universität Duisburg-Essen (UDE) vom Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE), dieses Mal in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und dem NRW-Forschungsprojekt Natural Water to Hydrogen.

„Die Veranstaltung unterstreicht zugleich die hohe Kompetenz der UDE im Bereich Funktionsmaterialien und Wasserstoff“, erklärt Dr. Tobias Teckentrup, Geschäftsführer von CENIDE. „Forschende arbeiten an innovativen Materialien für Elektrolyseure, Membranen, Energiespeicher und industrielle Anwendungen. Sie leisten damit wichtige Beiträge für die Energiewende und eine klimafreundliche Industrie.“

CENIDE

Das RUHR-Symposium der UDE findet bereits seit 2014 statt. Der interdisziplinäre Austausch soll neue Kooperationen anstoßen und dazu beitragen, materialwissenschaftliche Erkenntnisse schneller in praxistaugliche Technologien zu überführen.

Weitere Informationen, das Programm und die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es unter:
www.ruhr-symposium.de


Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN“
Zu einer Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ lädt das Zentrum für Erinnerungskultur am Freitag, 29. Mai, um 17 Uhr in die Räumlichkeiten des Kultur- und Stadthistorischen Museums. Der Zugang erfolgt über den Eingang des Stadtarchivs Duisburg am Karmelplatz 5 am Innenhafen.

Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen durch zwei Jahrhunderte Duisburger Geschichte und zeigen, welche Spuren die deutsche Kolonialzeit in Duisburg hinterlassen hat und wie diese bis heute nachwirken. Thematisiert werden unter anderem Handel und Mission, Straßennamen sowie Darstellungen in Kinderbüchern.

Die vom Zentrum für Erinnerungskultur konzipierte ist noch bis Januar 2027 zu sehen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung möglich per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de.

Vortrag im Museum: Die Idealstadt der italienischen Renaissance
Die „Mercator Matinéen“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen gehen in die nächste Runde: Am Sonntag, 31. Mai, spricht um 11.15 Uhr Prof. Dr.-Ing. Jan Pieper über die Entstehung des Idealstadtgedankens in der italienischen Renaissance.

Am Beispiel der Stadt Sabbioneta erläutert der Vortrag die architektonischen und städtebaulichen Vorstellungen der Renaissance. Unter Leitung von Jan Pieper wurden die herrschaftlichen Gebäude der UNESCO-Weltkulturerbestätte zwischen 2007 und 2014 untersucht und vermessen.

Die Stadt Sabbioneta entstand im 16. Jahrhundert unter Vespasiano Gonzaga (1531–1591) und blieb über Jahrhunderte nahezu unverändert erhalten. Im Mittelpunkt der Forschungen standen Aufbau, Geometrie und Maßsystem der Residenzstadt.

Im Vorfeld der Matinée findet um 10 Uhr ein thematischer Gottesdienst in der
Salvatorkirche mit Pfarrer Martin Winterberg statt. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Eine Kartenreservierungen wird empfohlen, telefonisch unter 0203 283-2640 oder per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de.
Das gesamte Programm ist unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/
abrufbar.

Volkspark Rheinhausen: Sonntagskonzertreihe startet in neue Saison
Die beliebte Sonntagskonzertreihe im Volkspark Rheinhausen kehrt zurück: Die Rock-'n'-Roll-Band „The Good Times“ eröffnet am 31. Mai das mehrwöchige Freiluftevent, organisiert von den Kulturbetrieben Duisburg.

Bis zum 9. August sorgen wechselnde Künstlerinnen und Künstler jeden Sonntag ab 15 Uhr bei freiem Eintritt für musikalische Unterhaltung. Unterstützt wird die Konzertsaison vom Bauverein Rheinhausen sowie vom Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens & Rumeln-Kaldenhausens.

Zum Auftakt wird Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß vor Ort sein: „Ich freue mich auf viele starke Acts und das fröhliche, immer wiederkehrende, oft tanzende Publikum. In kürzester Zeit entsteht hier eine mitreißende Energie, die Generationen verbindet – einfach großartig.“

Das Programm deckt eine große Bandbreite musikalischer Genres ab. Besucherinnen und Besucher dürfen sich – neben Elvis, Chuck Berry und Jerry Lee Lewis im Originalsound – auf zahlreiche weitere Highlights freuen: auf Evergreens und Klassiker mit dem „Männer- und Frauenchor Rumeln“, Volkslieder der Musikgruppe „Wahre Freunde“, Blasmusik der „Musikvereinigung Du-West DSB e.V.“, Film- und Unterhaltungsmusik der „Bläsersymphonie Abtei Hamborn“ sowie Musicalmelodien, Walzer, Schlager und Pop vom „1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V.“

Außerdem spielen „Eddy & Friends“ Swing der 20er-Jahre neben Latin Jazz und Rock. Der „Shanty Chor Duisburg – WSP NRW“ und der „Duisburger Hafenchor“ nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise zur See. Das „BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951“ bringt bekannte Operetten- und Walzerklassiker auf die Bühne. „Die Bergsteirer“ schließen den musikalischen Reigen im Spätsommer mit Oldies, Schlagern und Stimmungsliedern – begleitet auf der steirischen Harmonika.

Für viele der beteiligten Musikerinnen und Musiker gehören die Sonntagskonzerte fest zum Veranstaltungskalender. Tony Mahony, Gitarrist und Sänger von „The Good Times“, sagt: „Wir sind große Fans der Duisburger Open-Air-Reihe und freuen uns sehr, wieder dabei zu sein. Tolles Publikum, schöne Location. Wir sind startklar.“

Neben den Sonntagskonzerten finden weitere Veranstaltungen im Musikpavillon statt: Am Samstag, 20. Juni, veranstalten die „Musical Kids" das Festival „Hoffnungsschimmer". Hier treten von 12 bis 19 Uhr verschiedene Chöre auf. Daneben gibt es Spieleaktionen für die ganze Familie. Außerdem bietet das „Institut für Popularmusik“ zwei Samstage voll Musik an: am 27. Juni spielen die Big Bands, am 11. Juli Orchester und Ensemble, jeweils von 16 bis 18 Uhr.

Außerdem feiert „Westside im Park“ den Sommer – starke Bands und Singer-Songwriter aus der Region sorgen mit Punk, Ska und Reggae am Samstag, 29. August, ab 15 Uhr für ein vielfältiges Musikprogramm.

Terminübersicht
31.05.2026 – The Good Times – Finest Rock and Roll
07.06.2026 – Männer- und Frauenchor Rumeln
14.06.2026 – Musikvereinigung Du-West DSB e.V.
21.06.2026 – Bläsersymphonie Abtei Hamborn
28.06.2026 – 1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V.
05.07.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
12.07.2026 – Eddy & Friends
19.07.2026 – Shanty Chor Duisburg – WSP NRW
26.07.2026 – BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951
02.08.2026 – Duisburger Hafenchor
09.08.2026 – Die Bergsteirer
Weitere Termine im Volkspark Rheinhausen
20.06.2026 – Musical Kids
27.06.2026 – Institut für Popularmusik: Big Bands
11.07.2026 – Institut für Popularmusik: Orchester und Ensemble
29.08.2026 – Westside im Park
Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/

Wanderausstellung auf dem Bahnhofsvorplatz
Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie der Stadt Duisburg zeigt vom 2. bis zum 27. Juni 2026 auf dem Bahnhofsvorplatz die kostenfrei zu besichtigende Wanderausstellung des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.V. „Zwischen Erfolg und Verfolgung: Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“.

Die Ausstellung würdigt den bedeutenden Beitrag jüdischer Athletinnen und Athleten zur Entwicklung des modernen Sports in Deutschland. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wurden sie im Nationalsozialismus ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gezwungen oder ermordet.


Entwickelt wurde die Ausstellung anlässlich der European Maccabi Games, die 2015 erstmals in Deutschland stattfanden. Seitdem war sie in zahlreichen deutschen Städten zu sehen. In Duisburg wird die Ausstellung um die Geschichte der Familie Burg ergänzt, insbesondere der Brüder Arthur, Erich und Walter Burg.

Die Familie lebte von 1908 bis zu ihrer Flucht nach Argentinien in den Jahren 1937 und 1939 in Hamborn. Die Brüder waren begeisterte Sportler; ihre Paradedisziplinen waren Kugelstoßen und Diskuswurf. Begleitend zur Ausstellung findet ein Programm mit Führungen und Diskussionsformaten statt.

Im Mittelpunkt stehen neben der jüdischen Sportgeschichte auch aktuelle Fragen von Diskriminierung und Rassismus im Sport, insbesondere in Duisburg. Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Internetseite des Zentrums für Erinnerungskultur unter https://www.erinnerungskultur- duisburg.de/aktuelles/veranstaltungen/.

Neuer Quartierpark „Stadtpark Hochheide“: Eröffnung der ersten Teilflächen
Oberbürgermeister Sören Link eröffnet am Sonntag, 31. Mai 2026, um 12 Uhr, die ersten Teilflächen des neuen Quartierparks „Stadtpark Hochheide“. Mit den neuen Boulebahnen mit Picknicktisch sowie dem Kletterfelsen werden erstmals Bereiche des neuen Stadtparks für Bürgerinnen und Bürger zugänglich gemacht.

Im Anschluss findet ein geführter Rundgang statt, bei dem Einblicke in den aktuellen Projektstand sowie die weiteren Bauabschnitte erläutert werden. Parallel findet das Stadtteilfest Hochheide statt, das Menschen aus dem Stadtteil zusammenbringt und Raum für Austausch, Begegnung und gemeinschaftliches Miteinander bietet.

Hochheide: Mitglieder für neue Stadtteil-Jury gesucht
Für das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt Duisburg Hochheide: Zusammen leben – zusammen wachsen“ richtet die Stadt Duisburg Verfügungsfonds ein, um die aktive Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner zu stärken und die Quartierszentren zu fördern.

Mit diesen Fonds können künftig Projekte unkompliziert finanziert werden, die das Miteinander im Stadtteil beleben oder den lokalen Gewerbestandort attraktiver gestalten. Das Besondere: Über die Vergabe der Gelder entscheidet eine lokale Jury aus Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden und weiteren Akteuren vor Ort. Für die Mitarbeit in der Verfügungsfonds-Jury suchen die Stadt Duisburg und das Quartiersbüro Hochheide interessierte und engagierte Personen, die sich um eine Position in der Jury bewerben.

Gesucht werden insgesamt fünf Personen und drei Stellvertreterinnen und Stellvertreter, die Lust haben, die Entwicklung ihres Stadtteils aktiv zu begleiten und mitzugestalten. Die Mitglieder entscheiden direkt über eingereichte Förderanträge für Hochheide und können eigene Anregungen und Ideen einbringen.

Die Jury tagt bis zu viermal im Jahr. Wer Interesse an einer Mitarbeit in der Verfügungsfonds-Jury hat, kann sich gerne bis zum 27. Mai 2026 beim Quartiersbüro in der Glückaufstraße 8 melden und das Bewerbungsformular ausfüllen. Das Quartiersbüro ist auch telefonisch unter 02066 4672470 oder per E-Mail an qm@du-hochheide.de für Rückfragen erreichbar. Öffnungszeiten sind dienstags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 16 Uhr.

Meidericher Gemeinde: Spieleabend für Jung und Alt im Gemeindezentrum
Zu einem bunten Spieleabend lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dort warten am Dienstag, 2. Juni um 19 Uhr alte Klassiker und neue Spiele darauf, entdeckt zu werden.

Wer mag, bringt gerne eigene Spiele - egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele - mit, die mit anderen ausprobiert werden können. Getränke und Snacks gibt's zum Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin gut ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de

(Foto: kirche-meiderich.de).




NRW: 3,5 Millionen Menschen lebten 2025 allein
* Einpersonenhaushalte waren die häufigste Haushaltsform – In vier von zehn Haushalten lebte nur eine Person
* In Großstädten leben Menschen häufiger allein
* Jede zweite alleinlebende Frau in NRW war 65 Jahre oder älter

In NRW gab es im Jahr 2025 insgesamt 3,53 Millionen Einpersonenhaushalte. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis erster Ergebnisse des Mikrozensus 2025 weiter mitteilt, entsprach dies einem Anteil von 40,7 % an den insgesamt 8,69 Millionen Haushalten im Land. Damit war der Einpersonenhaushalt die häufigste Haushaltsform.

Zweipersonenhaushalte machten mit 33,6 % rund ein Drittel aller Haushalte aus, während 12,0 % der Haushalte aus drei und 9,5 % aus vier Personen bestanden. Haushalte mit fünf oder mehr Personen blieben mit einem Anteil von 4,2 % eher die Ausnahme.

In Großstädten leben Menschen häufiger allein Mit zunehmender Gemeindegröße steigt tendenziell auch der Anteil an Haushalten, in denen nur eine Person lebt. In kleineren Gemeinden mit einer Bevölkerung bis unter 20.000 bestand mit 32,9 % knapp ein Drittel der Haushalte aus nur einer Person. In Städten ab 200.000 Einwohnerinnen und Einwohnern lag dieser Anteil dagegen bei mehr als 46 %.



Auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte wiesen die Universitätsstädte Aachen (55,1 %), Münster (52,7 %) und Köln (48,8 %) im Jahr 2025 die höchsten Anteile an Haushalten mit nur einer Person auf. Am niedrigsten waren die Anteile an Einpersonenhaushalten in den ländlich geprägten Kreisen Steinfurt (29,5 %), Heinsberg (30,6 %) und Borken (31,8 %).

Jede zweite alleinlebende Frau in NRW war 65 Jahre oder älter Nach Altersgruppen aufgegliedert stellten die 35-49-Jährigen mit 15,8 % insgesamt gesehen die kleinste und die ab 65-Jährigen mit 37,6 % die größte Gruppe der Alleinlebenden in NRW dar. Die Altersstruktur der Alleinlebenden unterscheidet sich zwischen Männern und Frauen deutlich. Insbesondere bei den Frauen zeigen sich altersspezifische Unterschiede: Während mit 9,9 % jede zehnte alleinlebende Frau 35-49 Jahre alt war, war jede zweite alleinlebende Frau (50,3 %) mindestens 65 Jahre alt.



Bei den Männern war die Altersverteilung ausgeglichener: 22,4 % der alleinlebenden Männer war 35 bis 49 Jahre alt. Damit war diese Altersgruppe ähnlich stark vertreten wie die der Senioren ab 65 Jahren mit 23,1 %. Eine Ursache für den deutlich höheren Senioreninnenanteil bei den weiblichen Alleinlebenden ist die höhere Lebenserwartung von Frauen.

Alleinlebende in Großstädten jünger als Alleinlebende in kleineren Gemeinden Alleinlebende in größeren Städten haben eine jüngere Altersstruktur als Alleinlebende in kleineren Gemeinden. Während in 2025 lediglich 15,8 % der Alleinlebenden in Gemeinden bis unter 20.000 Einwohnern unter 35 Jahren alt waren, war der entsprechende Anteil in Großstädten ab 500.000 Einwohnern mit 27,3 % fast doppelt so hoch.

Der Anteil Alleinlebender im Alter von 65 und mehr Jahren war dagegen in kleineren Gemeinden höher als in größeren: In Gemeinden mit unter 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern waren insgesamt 45,3 % mindestens 65 Jahre alt, in Großstädten ab 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern traf dies nur auf 31,7 % zu.



NRW-Industrie: Gewinnung von Kies, Sand und Ton 2025 auf Zehnjahrestief
* Absatzmenge sank seit 2015 um 16 % * Absatzwert hingegen mit einem Anstieg von fast 60 % auf Höchststand * Abbau im Regierungsbezirk Arnsberg am größten

In Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2025 in 130 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes, des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden 50,6 Millionen Tonnen Kies, Sand und Ton gewonnen worden. Das waren 1,4 % bzw. 0,7 Millionen Tonnen weniger als im Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war der Absatzwert mit 738,7 Millionen Euro nominal, d. h. nicht inflationsbereinigt, um 1,3 % bzw. 9,2 Millionen Euro höher als ein Jahr zuvor.

Die Absatzmenge von Kies, Sand und Ton war im letzten Jahr auf dem niedrigsten Stand seit 2015. Während vor 10 Jahren noch 60,1 Millionen Tonnen gewonnen wurden, sank die Menge seitdem um 9,6 Millionen Tonnen bzw. 15,9 %. Der Absatzwert stieg nominal von damals 462,7 Millionen Euro um 276,0 Millionen Euro bzw. 59,6 % und erreichte damit seinen Höchststand der letzten zehn Jahre.



Bau- und andere natürliche Sande im Plus – Brechsande und Körnungen rückläufig
Im Jahr 2025 wurden 12,3 Millionen Tonnen Bau- und andere natürliche Sande (ohne metallhaltige Sande) im Wert von 112,3 Millionen Euro gewonnen, was einem Anstieg von jeweils 3,0 % zum Vorjahr entspricht. Auf Bau- und anderen Kies entfielen 8,6 Millionen Tonnen (−1,4 %) mit einem Absatzwert von 118,5 Millionen Euro (+0,5 ).

Des Weiteren wurden für den Beton-, Wege- oder Bahnbau 6,7 Millionen Tonnen (−3,5 %) gebrochener Kalkstein und Dolomit im Wert von 85,5 Millionen Euro (−0,3 %) sowie 6,6 Millionen Tonnen (−6,8 %) Brechsande und Körnungen mit einem Absatzwert von 127,9 Millionen Euro (−6,9 %) erzeugt. Von Körnungen und Splitt von Natursteinen (ohne Marmor) wurden im letzten Jahr 5,0 Millionen Tonnen (−0,4 %) im Wert von 68,0 Millionen Euro (+2,5 %) gewonnen.

Durchschnittlicher Absatzwert seit 2015 um 90 % gestiegen
Der durchschnittliche Absatzwert Kies, Sand und Ton je Tonne erhöhte sich nominal von 14,22 Euro im Jahr 2024 um 2,7 % auf 14,60 Euro im Jahr 2025. Seit 2015 stieg der Absatzwert pro Tonne um 89,8 % (damals: 7,69 Euro). NRW-Betriebe erzeugten über 22 % des gesamtdeutschen Absatzwertes Bundesweit wurden im Jahr 2025 Kies, Sand, Ton und Kaolin im Wert von 3,3 Milliarden Euro gewonnen. Das waren 0,9 % mehr als 2024.

Der Anteil nordrhein-westfälischer Betriebe am gesamtdeutschen Absatzwert war mit 22,4 % nahezu unverändert (2024: 22,3 %). Regierungsbezirk Arnsberg bei Gewinnung knapp vorn Mit 29,8 % erfolgte 2025 beinahe ein Drittel der nordrhein-westfälischen Gewinnung von Kies, Sand und Ton von Betrieben im Regierungsbezirk Arnsberg. Darauf folgten Betriebe in den Regierungsbezirken Düsseldorf mit 29,0 %, Köln 25,5 %, Münster 9,5 % und Detmold mit 6,2 %.

"Gepflegten Abend!" am 28. Mai im Dietrich-Krins-Weber Zentrum
Familien müssen die Pflege immer häufiger selbst übernehmen, obwohl sie bereits mit Job, Kindern und Haushalt mehr als ausgelastet sind. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen stehen oft unter hohem zeitlichem und finanziellem Druck, während Pflegekräfte mit immer mehr Organisation und Belastung konfrontiert sind.

Landtagsabgeordneter Franbk Börnber (SPD): "Pflege wird zunehmend zum Armutsrisiko. Vor diesem Hintergrund möchten wir mit Thorsten Klute als Experte und Sprecher der Fraktion für Pflege und Gesundheit, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen. Wir wollen darüber sprechen, welche politischen Schritte jetzt notwendig sind, um die Pflege zukunftsfest aufzustellen. Denn wir möchten dafür sorgen, dass in der Pflege wieder mehr Zeit für den Menschen statt in Verwaltung und Bürokratie investiert wird. "
 
Der „Gepflegte Abend“ findet am 28.05.2026 um 18.00 Uhr im Dietrich-Krins-Weber Zentrum, Mevissenstr. 16 in 47059 Duisburg statt.

Spieleabend startet wieder in der Bezirksbibliothek Rheinhausen
Der nächste Spieleabend in der Rheinhauser Bezirksbibliothek startet am Freitag, 29. Mai, um 19 Uhr in den Räumlichkeiten an der Händelstraße 6. Wer gerne Spiele spielt, ist herzlich willkommen. Snacks und Getränke dürfen mitgebracht werden.

Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek vor Ort sowie telefonisch unter 02065 905-4235. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Tag der offenen Tür beim Johanniter-Stift Duisburg & Tagespflege
Sie möchten das Johanniter-Stift und die Tagespflege näher kennenlernen? Wir öffnen unsere Türen – schauen Sie vorbei!
• Führung durch Einrichtung & Garten
• Besichtigung einer Musterwohnung im „Betreuten Wohnen“ oder Einzelzimmer im vollstationären Bereich
• Allgemeine Informationen zu den Wohnformen
• Vereinbarung von persönlichen Beratungsterminen
Die Cafeteria hat ab 14.30 Uhr regulär geöffnet Freuen Sie sich auf eine Auswahl an Getränken, Kuchen, Eis und frisch gebackenen Waffeln & begleitender Klaviermusik 29. Mai 2026 14.00 – 17.00 Uhr Treffpunkt: Foyer Wildstraße 10, 47057 Duisburg

Evangelisches Kirchenparlament tagt in Meiderich am 29. und 30. Mai
Die Duisburger Synode, das höchste Gremium des Evangelischen Kirchenkreises, tagt am 29. und 30. Mai im Meidericher Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Für die Synodalen - die gewählten Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden und berufene Mitglieder - und Gäste beginnt die Tagung am Freitag, 29. Mai, um 18 Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst und einer Predigt von Pfarrerin Lisa Federl; die anschließenden Beratungen werden gegen 21 Uhr unterbrochen und am nächsten Tag um 9 Uhr fortgesetzt.  

Auf der Tagesordnung stehen u.a. Berichte der Gemeinden zum Sachstand Treibhausgasneutralität, Infos zur Pfarrstellenrahmenplanung im Kirchenkreis und ein Absichtsbeschluss, das Evangelische Bildungswerk in eine gGmbH zu überführen. Zudem stellen Beauftragte der rheinischen Landeskirche Möglichkeiten vor, wie Gemeinden, Einrichtungen und Kirchenkreis beim bundesweiten Evangelischen Kirchentag 2027 in Düsseldorf mitwirken können. 

Die Tagung ist öffentlich; Interessierte sind herzlich zur Feier des Gottesdienstes und zur Teilnahme an der gesamten Synodentagung eingeladen. Infos zum Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de. Stichwort Kreissynode: Die Kreissynode leitet den Kirchenkreis.

Die Kreissynode setzt sich zusammen aus Pfarrerinnen und Pfarrer, gewählten Presbyterinnen und Presbyter, die von den einzelnen Kirchengemeinden als Delegierte entsandt werden, sowie berufenen Mitgliedern. Laut Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland dürfen Theologen in einer Kreissynode nicht in der Mehrzahl sein. Die Kreissynode trifft sich in der Regel zweimal im Jahr und tagt ein oder zwei Tage.

Synoden-Tagung im November 2025 im Gemeindezentrum Duisburg-Meiderich (Foto: Rolf Schotsch).

Das Ruhrgebiet spricht: Bürgerdialog in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen startet in die zweite Auflage
Muss es wieder eine Wehrpflicht geben? Macht dir KI Angst? Was macht dir Mut? – Vier Ruhrgebietsstädte laden zum Gespräch ein mit jemandem, den man noch nicht kennt – die Anmeldung für den Bürgerdialog „Das Ruhrgebiet spricht“ startet am 1. Juni.

„Muss es wieder eine allgemeine Wehrpflicht geben? Machen dir die Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz Angst? Was macht dir Mut?" – diese Fragen bewegen viele. In einer Welt, die zunehmend polarisiert wirkt, gibt „Das Ruhrgebiet spricht" eine konkrete Antwort: Ab dem 1. Juni startet nach der Premiere im vergangenen Jahr wieder die Online-Anmeldung für das große Bürgerdialogprojekt, das Menschen mit unterschiedlichen Meinungen an zentralen Orten mitten in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen zusammenbringt. Das Ziel: miteinander zu reden – statt übereinander.

Das Projekt lädt dazu ein, Lust auf echten Austausch zu entwickeln. „Wie oft reden wir wirklich mit jemandem, den wir nicht kennen und der anders denkt als wir?", fragen die Initiatoren. „Das Ruhrgebiet spricht" macht genau das möglich: Es fördert ehrliche Gespräche zwischen Menschen mit gegensätzlichen Meinungen. Dabei geht es nicht darum, zu überzeugen, sondern einander besser zu verstehen. „Zuhören verbindet – und Verständigung ist möglich", so die Überzeugung der Projektverantwortlichen.

Die Teilnahme ist bewusst einfach gehalten: Ein paar kurze Fragen online beantworten, wie man zu Themen und Problemen unserer Zeit steht: von Sicherheit in der eigenen Stadt über den Wohnungsmarkt bis zu Klimawandel und KI. Ein intelligenter Algorithmus findet anschließend die Person, mit der die spannendste Unterhaltung zu erwarten ist, weil sie ganz anders denkt.

Pfarrer Winterberg im Gespräch mit Josip Sosic von der VHS Duisburg, die den Aktionstag in Duisburg mit unterstützt hat - Foto: Bartosz Galus

Das persönliche Eins-zu-eins-Gespräch findet dann am Samstag, 11. Juli, von 11 bis 12:30 Uhr in den vier größten Städten des Ruhrgebiets statt. An öffentlichen Orten, unter vier Augen und doch zusammen. Vorkenntnisse oder Vorbereitung sind nicht nötig, außer sich offen und unvoreingenommen auf ein echtes Gespräch einzulassen.

Die Gespräche finden an den nachfolgenden zentralen öffentlichen Orten statt – wobei sich natürlich auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus anderen Städten und Kommunen des Ruhrgebiets anmelden können:
Bochum: rund um die Pauluskirche in der Innenstadt
Dortmund: auf dem Opernvorplatz des Theaters Dortmund
Duisburg: auf der Wiese hinter der Salvatorkirche
Essen: rund um die Marktkirche in der Innenstadt

Dass das Projekt berührt, zeigen die Stimmen derer, die bei der Premiere 2025 dabei waren: „Ich habe mit einer Person gesprochen, die ich sonst nie getroffen hätte. Das war total bereichernd, weil es meinen Kosmos erweitert hat.“ – Eine andere Teilnehmerin berichtet: „Die Zeit verging wie im Flug, wir hätten noch viel länger sprechen können.

Das hätte ich nicht gedacht.“ – Und: „Ich habe gemerkt, wie sehr wir in unserer eigenen Bubble stecken und wie gut der Austausch über Stadtgrenzen hinweg ist, um Demokratie zu leben." - „Wir freuen uns über die große Unterstützung von starken Partnern aus der gesamten Region, die dieses Projekt überhaupt erst ermöglichen. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass starke Verbindungen zwischen den Menschen im Ruhrgebiet entstehen und der Dialog unsere Gesellschaft stärkt“, so die Organisatoren des Projekts.

Anmeldung und weitere Informationen
Die Anmeldung ist vom 1. Juni bis zum 7. Juli einfach online möglich. Teilnehmen können alle ab einem Alter von 16 Jahren. Alle Details und der Link zur Registrierung stehen auf der Homepage dasruhrgebietspricht.de

Stichwort: „Das Ruhrgebiet spricht“
„Das Ruhrgebiet spricht" ist ein gemeinsames Projekt der evangelischen City- und Stadtkirchen in Bochum, Dortmund (in Kooperation mit der Diakonie und dem Theater Dortmund), Duisburg und Essen. In ihren Innenstädten setzen sie sich ein für das Gemeinwohl, eine pluralitätsfähige Spiritualität und eine weltoffene Kultur an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft. In Kooperation mit dem ZEIT Verlag fand das Dialogprojekt 2025 erstmals statt.

Es ist eine Adaption des erfolgreichen Formats „Deutschland spricht" der ZEIT Verlagsgruppe. Seit 2017 haben sich bereits mehr als 90.000 Menschen für das Gesprächsformat angemeldet. Davon inspiriert, setzen sich die evangelischen Kirchen für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der demokratischen Gesprächskultur im Ruhrgebiet ein. Mehr als 40 Partner*innen in den vier Städten und der Region unterstützen das Projekt, in Kooperation mit dem Theater Dortmund und der Diakonie Dortmund und Lünen.

Kontakte für Rückfragen
Verantwortlich: Jan Vicari, Citykirchenpfarrer an der Marktkirche Essen / Evangelische Kirche in Essen, mobil 015227521695, jan.vicari(at)ekir.de

Lokale Kontakte vor Ort
Ev. Kirchenkreis Bochum: Pfarrer Constantin Decker, constantin.decker(at)ekvw.de
Ev. Kirchenkreis Dortmund: Pfarrerin Susanne Karmeier, karmeier(at)sanktreinoldi.de
Ev. Kirchenkreis Duisburg: Pfarrer Martin Winterberg, martin.winterberg(at)ekir.de
Ev. Kirchenkreis Essen: Referat für Öffentlichkeitsarbeit, 0201 2205-221, info(at)evkirche-essen.de


Was Gärtnern mit dem Körper macht
Gartenbauexperte erklärt, warum Gartenarbeit mehr sein kann als nur ein Hobby
Die Gartensaison ist da: Beete werden gepflegt, Gemüse gepflanzt, Stauden gegossen. Viele verbringen jetzt jede freie Minute draußen. Und das lohnt sich nicht nur für die Pflanzen. Studien zeigen: Gartenarbeit wirkt nachweislich positiv auf Körper und Psyche.

Was dabei im Körper passiert, haben Forscher der Universität Wageningen gemessen: Sie setzten Teilnehmende zunächst gezielt unter Stress – und ließen sie danach entweder gärtnern oder lesen. Nach 30 Minuten war der Cortisolspiegel in der Gartengruppe deutlich stärker gesunken. Die Stimmung hatte sich vollständig erholt. In der Lesegruppe verschlechterte sie sich weiter.


Wer drei- bis viermal pro Woche eine Stunde gärtnert, erfüllt ganz nebenbei die Bewegungsempfehlungen der WHO. (Quelle: pixabay)

„Gartenarbeit ist eine der wenigen Aktivitäten, bei denen Bewegung, frische Luft und ein sichtbarer Erfolg ganz natürlich zusammenkommen“ sagt Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege (BLGL). „Viele Menschen unterschätzen, was eine Stunde im Garten mit ihrem Körper macht."

Graben, gießen, jäten
Sportmedizinisch zählt Gartenarbeit zur moderaten körperlichen Aktivität – vergleichbar mit zügigem Spazierengehen oder lockerem Radfahren. „Die meisten Menschen merken gar nicht, wie viel sie sich im Garten bewegen. Sie sind einfach beschäftigt.", sagt Dr. Popp. Wer drei- bis viermal pro Woche eine Stunde gärtnert, erfüllt damit also ganz nebenbei auch die Bewegungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation.

Das sagt die Forschung
Einen der stärksten Belege liefert eine randomisierte Kontrollstudie der University of Colorado, die 2023 im Lancet Planetary Health veröffentlicht wurde. 291 Erwachsene wurden über eine Gartensaison begleitet – die eine Hälfte erhielt eine Parzelle in einem Gemeinschaftsgarten, die andere blieb auf der Warteliste. Das Ergebnis: Wer gärtnerte, bewegte sich täglich mehr – und berichtete gleichzeitig von deutlich weniger Stress und innerer Unruhe. Besonders ausgeprägt war der Effekt bei Menschen, die zu Beginn der Studie stark belastet waren.

Bloß keinen Stress
Wer sich allerdings nun davon verleiten lässt, den „perfekten“ Garten herzurichten, arbeitet gegen den angestrebten Effekt. Intensive Aufräumaktionen erzeugen unnötigen Aufwand statt Erholung und zerstören noch dazu wertvolle Lebensräume für Wildbienen, Käfer oder Igel. „Ein Garten muss nicht geschniegelt sein, um gepflegt zu wirken. Wer Strukturen wie Totholzecken und Blühinseln erhält, trägt zur Artenvielfalt bei und nimmt sich selbst den Druck, ständig hinterherarbeiten zu müssen", sagt Dr. Popp.

Höhere Inflation durch Preisschock beim Öl trifft weiterhin Familien am stärksten
Als Folge des Iran-Kriegs ist die Inflationsrate in Deutschland im April auf 2,9 Prozent gestiegen – 0,2 Prozentpunkte mehr als im März. Der Anstieg ist dabei weitestgehend auf den Preisschock bei Kraftstoffen und Heizöl zurückzuführen, der sich bislang noch nicht auf die Preise für Nahrungsmittel und andere Waren und Dienstleistungen übertragen hat.

Auch die Verbraucherpreise beim Gas wiesen im April wegen längerfristiger Verträge noch keine besondere Preisdynamik auf, obwohl die Weltmarktpreise deutlich angezogen haben. Die Kraftstoffpreise prägen die haushaltsspezifischen Inflationsraten: Familien, und insbesondere die mit niedrigen und mittleren Einkommen, sind derzeit von der neuen Teuerungswelle besonders stark betroffen, weil in ihren Warenkörben Ausgaben für Auto-Kraftstoffe ein relativ hohes Gewicht haben.

So war im Vergleich von neun repräsentativen Haushaltstypen, die sich nach Zahl und Alter der Mitglieder sowie nach dem Einkommen unterscheiden, im April die Inflationsrate von Paarfamilien mit mittleren bzw. geringen Einkommen mit 3,0 bzw. 2,9 Prozent am höchsten. Darauf folgten Alleinerziehende mit mittleren Einkommen und Paarfamilien mit hohen Einkommen (je 2,8 Prozent).

Die niedrigste Teuerung verzeichneten Alleinlebende mit niedrigen Einkommen (2,1 Prozent), weil diese oft kein Auto besitzen. Alle weiteren untersuchten Haushaltstypen lagen mit Raten von 2,5 bis 2,7 Prozent dazwischen. Zu diesem Ergebnis kommt der neue IMK Inflationsmonitor.*



Obwohl die Inflation durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran deutlich verstärkt wurde, ist die aktuelle Teuerungsdynamik weit entfernt von der nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, zeigt Studienautorin Dr. Silke Tober anhand eines Vergleichs mit Daten aus dem April 2022. Damals lag die haushaltsspezifische Inflationsrate bei Paarfamilien mit niedrigen bzw. mittleren Einkommen bei 7,5 Prozent bzw. 7,3 Prozent, Alleinlebende mit niedrigen Einkommen mussten vor vier Jahren eine Preissteigerung von 6,5 Prozent schultern.

Ein wichtiger Grund für den Unterschied ist, dass der Überfall auf die Ukraine, eine wichtige Exporteurin von Nahrungsmitteln, kurzfristig weltweit die Preise für Agrarrohstoffe hochschnellen ließ. Nahrungsmittel zählen, ebenso wie Haushaltsenergie, zu den Gütern des Grundbedarfs, für die Haushalte mit niedrigen bis mittleren Einkommen einen vergleichsweise großen Anteil ihres Konsumbudgets ausgeben müssen.

Der Krieg gegen den Iran und die Blockade der Straße von Hormus dürfte sich hingegen indirekt und langsamer auswirken über höhere Energie-, Transport und Düngemittelpreise. Wie groß der preistreibende Effekt wird, hängt entscheidend von der Dauer des Krieges ab, betont die IMK-Inflationsexpertin: „Noch bleibt ein bis zum Sommer begrenzter Höhenflug der Rohöl- und Erdgaspreise ein realistisches Szenario“, schreibt Tober. Ziehe sich der Konflikt hingegen länger hin, „könnte jedoch auch der Iran-Krieg einen größeren und breiter angelegten Angebotsschock bewirken mit schwerwiegenderen negativen Auswirkungen auf die Inflation und die wirtschaftliche Aktivität“, warnt die Ökonomin.

Vor diesem Hintergrund müssten die Regierungen in Deutschland und den anderen Ländern des Euroraums vorbereitet sein, um bei Bedarf rasch Maßnahmen zu ergreifen, die die Bevölkerung entlasten. Der „Tankrabatt“ habe seine Berechtigung, weil er neben Privathaushalten auch Unternehmen entlaste und zugleich die gemessene Inflation reduziere. Setze sich der Preisauftrieb noch deutlich länger fort, sei jedoch mehr notwendig.

Zu den sinnvollen möglichen Ansätzen zählt Tober eine – im Vorfeld mit den Tarifparteien abgestimmte – Neuauflage der abgaben- und steuerfreien Inflationsausgleichsprämie, eine temporäre Entkopplung des Strompreises vom Gaspreis, für die das IMK kürzlich einen Vorschlag gemacht hat (Link unten), sowie die Vorbereitung von im Bedarfsfall schnell einsetzbaren „Blaupausen“ für weitere Energiepreisbremsen und Übergewinnsteuern. Darüber hinaus seien Maßnahmen erforderlich, die den Verbrauch fossiler Energien gezielt senken, etwa ein Tempolimit auf Autobahnen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) habe „umsichtig agiert“, als sie im April auf eine Zinserhöhung verzichtete, betont die IMK-Inflationsexpertin. „Denn die hohen Energiepreise belasten die Wirtschaft und insbesondere die angeschlagene Industrie, die zudem die US-Zölle, die kräftige Euro-Aufwertung im vergangenen Jahr und die starke Konkurrenz auf den Weltmärkten durch chinesische Unternehmen zu verkraften hat.“ Generell werde es für die Zentralbank leichter, weiter abzuwarten, wenn es gelinge, den Anstieg der Verbraucherpreise durch staatliche Maßnahmen zu bremsen.

Begabtenförderung für mehr Bildungsgerechtigkeit – Bewerbungen möglich
Knapp 73 Prozent der Studien-Stipendiat*innen der Hans-Böckler-Stiftung kommen aus nicht-akademischen Familien

Knapp 73 Prozent der Stipendiat*innen, die die Hans-Böckler-Stiftung im Jahr 2025 bei ihrem Studium gefördert hat, besuchen als erste in ihrer Familie eine Hochschule. 2019 lag der Anteil der Erstakademiker*innen unter den Geförderten noch bei knapp 58 Prozent, 2022 waren es gut 68 Prozent. Damit hat die Begabtenförderung der Stiftung ihren Beitrag zu gleichen Bildungschancen weiter verstärkt. Denn generell ist in Deutschland die soziale Herkunft noch immer prägend für die Bildungskarriere junger Menschen.

Foto Hans-Böckler-Stiftung

Bei allen Bildungsübergängen, sowohl auf dem Weg zum Abitur als auch an die Hochschule, ist die Quote von Kindern aus Akademiker*innenfamilien viel höher als von Kindern aus nicht-akademischen Familien. So beginnen laut dem Hochschul-Bildungs-Report 27 Prozent der Kinder aus nicht-akademischen Haushalten ein Studium. Bei Akademiker*innenkindern sind es dagegen 79 Prozent. Und während 43 Prozent der Kinder aus Akademiker*innenhaushalten erfolgreich den Master abschließen, sind es unter Kindern aus Nichtakademiker*innenhaushalten lediglich elf Prozent.

„Wir engagieren uns seit vielen Jahren für mehr Bildungsgerechtigkeit, indem wir junge Talente unterstützen, die unter oft erschwerten Bedingungen Außergewöhnliches leisten“, sagt Ralf Richter, Direktor Begabtenförderung der Hans-Böckler-Stiftung. „Wir hören immer wieder von Geförderten, dass sie trotz guter Noten in der Schule ohne ein Stipendium wahrscheinlich kein Studium aufgenommen hätten.“

Dahinter stehen oft finanzielle Gründe – knapp 80 Prozent der Böckler-Stipendiat*innen haben einen Anspruch auf BAföG, das sie anders als ein Stipendium allerdings zurückzahlen müssten. Hinzu kommen weniger Berührungspunkte zum und Einstiegshürden beim Studium, wenn noch niemand in der Familie Hochschul-Erfahrung hatte. Auch hier unterstützt die Begabtenförderung durch ihre „ideelle Förderung“ mit zahlreichen Seminaren sowie der Vernetzung mit anderen Studierenden in den Böckler-Stipendiat*innengruppen in vielen Städten.

Wie das zu mehr Vielfalt an den Hochschulen beiträgt, zeigen weitere aktuelle Daten: Mehr als 40 Prozent der Geförderten haben eine familiäre oder persönliche Einwanderungsgeschichte. Das entspricht nach Daten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung ungefähr dem Anteil in der jüngeren Bevölkerung in Deutschland, liegt aber über dem Anteil unter allen Studierenden. Gleichzeitig liegt die Quote der Böckler-Stipendiat*innen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Ostdeutschland erworben haben, leicht über dem Anteil unter allen Studierenden an deutschen Hochschulen. Und: Ein Viertel der Geförderten haben ihre Hochschulzugangsberechtigung auf dem zweiten oder dritten Bildungsweg erlangt.

Aktuell fördert die Hans-Böckler-Stiftung knapp 3000 Stipendiat*innen beim Studium, bei einer Promotion, sowie seit 2024 auch Auszubildende über ein vom Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR) gefördertes Sonderprojekt. Für die Begabtenförderung erhält die Hans-Böckler-Stiftung zweckgebunden Geld vom BMFTR, so wie die anderen öffentlich geförderten deutschen Begabtenförderwerke auch.

Die Mittel dafür werden im Deutschen Bundestag beraten und beschlossen und über den Einzelplan 30 (BMFTR) des Bundeshaushaltes bereitgestellt. Im Kalenderjahr 2024 erhielt die Stiftung rund 33,4 Millionen Euro. Sowohl das Ministerium als auch der Bundesrechnungshof überwachen, dass mit diesen Mitteln ausschließlich die Stipendien, die Betreuung der Stipendiat*innen und der dafür nötige personelle Aufwand finanziert werden. Für die ideelle Förderung (u.a. Seminare, Studienreisen, Auslandsakademien) der Stipendiat*innen wendet die Stiftung darüber hinaus zusätzlich jedes Jahr erhebliche Eigenmittel auf.



Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2026
Wirtschaftsleistung um 0,3 % höher als im Vorquartal
Bruttoinlandsprodukt (BIP), 1. Quartal 2026
+0,3 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
+0,5 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
+0,4 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2026 gegenüber dem 4. Quartal 2025 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,3 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bestätigte sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. April 2026. "Nach dem leichten Wachstum zum Jahresende 2025 ist die deutsche Wirtschaft auch positiv ins Jahr 2026 gestartet", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Vor allem die Exporte stiegen zu Jahresbeginn deutlich und stützten die Wirtschaftsleistung", so Brand weiter.



Exporte im Plus, auch staatlicher Konsum zum Vorquartal gestiegen Der Handel mit dem Ausland nahm im 1. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt kräftig zu: So wurden insgesamt 3,3 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert, nachdem im 4. Quartal 2025 noch ein Rückgang der Ausfuhren zu verzeichnen war.

Zur positiven Entwicklung zu Jahresbeginn trugen etwa die gestiegenen Exporte von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen sowie Metallen bei. Die Importe erhöhten sich zu Jahresbeginn insgesamt nur leicht (+0,1 %). Wie schon in den Quartalen zuvor nahmen die preis-, saison- und kalenderbereinigten Konsumausgaben insgesamt zu, sie stiegen um 0,4 % im Vergleich zum 4. Quartal 2025.

Dabei erhöhte der Staat seine Konsumausgaben mit +1,1 % deutlich. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte übertrafen dagegen das Niveau des 4. Quartals 2025 nicht. Sie entwickelten sich den neuesten Berechnungen zufolge, gestützt auf eine breitere Datengrundlage, etwas schwächer als noch bei der BIP-Schnellmeldung vom 30. April 2026 angenommen.

Die Bruttoanlageinvestitionen gingen im 1. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt deutlich zurück (-1,5 %), nachdem sie Ende 2025 noch gestiegen waren. Die Investitionen in Ausrüstungen – also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge – sanken um 1,2 %, was auf schwächere staatliche Ausrüstungsinvestitionen zurückzuführen ist.

Die Investitionen in Bauten nahmen mit -2,5 % noch stärker ab. Dies ist vor allem der ungewöhnlich kalten Witterung im Januar und Februar geschuldet, die den Baufortschritt bremste.

Bruttowertschöpfung im 1. Quartal 2026 erneut leicht gewachsen
Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im 1. Quartal 2026 mit +0,1 % leicht an, nachdem sie im 4. Quartal 2025 bereits um 0,3 % zugelegt hatte. Das Verarbeitende Gewerbe konnte die Wertschöpfung preis-, saison- und kalenderbereinigt im 1. Quartal 2026 mit +0,7 % deutlich steigern.

Insbesondere in den Bereichen Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sowie Sonstiger Fahrzeugbau nahmen die preisbereinigten Umsätze im Vorquartalsvergleich zu. In der Herstellung von Metallerzeugnissen sowie im Maschinenbau sank die Wirtschaftsleistung dagegen.

Das Baugewerbe verzeichnete ebenfalls einen Rückgang gegenüber dem Vorquartal (-0,6 %), auch aufgrund der ungünstigen Witterung zu Jahresbeginn. In den meisten Dienstleistungsbereichen änderte sich die Wertschöpfung gegenüber dem Vorquartal kaum. Während die Unternehmensdienstleister und die Sonstigen Dienstleister leicht im Minus waren, konnten der Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe, der Bereich Information und Kommunikation sowie die Finanz- und Versicherungsdienstleister ihre preis-, saison- und kalenderbereinigte Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2026 steigern.

Bei den Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung, Gesundheit war die Bruttowertschöpfung im Vorquartalsvergleich nahezu unverändert. Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich gestiegen Im Vorjahresvergleich war das BIP im 1. Quartal 2026 preisbereinigt um 0,5 % höher als im 1. Quartal 2025. Preis- und kalenderbereinigt war der Anstieg geringer (+0,4 %).

Konsumausgaben gegenüber dem Vorjahr im Plus, Bauinvestitionen gesunken
Die preisbereinigten Konsumausgaben nahmen auch im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal zu, sie stiegen um 1,6 %. Darunter entwickelten sich sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben positiv. Die Ausgaben der privaten Haushalte stiegen um 0,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Beim Staatskonsum trugen vor allem höhere Ausgaben des Bundes zu einem kräftigen Zuwachs von 3,5 % bei. Die preisbereinigten Investitionen in Ausrüstungen nahmen ebenfalls im Vergleich zum 1. Quartal 2025 zu (+0,5 %). Darunter entwickelten sich vor allem die gewerblichen Pkw-Zulassungen sehr positiv. Aber auch die Investitionen des Staates, die investive Ausgaben im Verteidigungsbereich einschließen, waren höher als im Vorjahr.

In Bauten wurde hingegen deutlich weniger investiert als im Vorjahreszeitraum (-3,3 %). Gebremst wurde die Bautätigkeit vor allem von der schlechten Witterung zu Jahresbeginn. Die Entwicklung im Außenhandel war im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal zweigeteilt: Die Exporte sanken insgesamt preisbereinigt um 0,3 %. Dies ging auf geringere Dienstleistungsausfuhren zurück (-2,4 %), vor allem in den Bereichen sonstige unternehmensbezogene Dienstleistungen (u. a. Forschung und Entwicklung, Freiberufliche Dienstleistungen und Managementberatungsleistungen) und Transportdienstleistungen.

Die Ausfuhr von Waren überschritt hingegen das Niveau des Vorjahres leicht (+0,4 %), was unter anderem auf stärkere Exporte von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektrischen Ausrüstungen zurückzuführen war. Die Importe nahmen um 1,7 % zu. Auch hier wurden weniger Dienstleistungen gehandelt (-3,2 %). So gingen etwa die Importe von Telekommunikations-, EDV- und Informationsdienstleistungen sowie sonstigen unternehmensbezogenen Dienstleistungen zurück.

Die Einfuhr von Waren (+3,8 %) lag hingegen deutlich höher als im Vorjahresquartal. Insbesondere die Importe von Kraftwagen und Kraftwagenteilen nahmen zu. Bruttowertschöpfung im Vorjahresvergleich in fast allen Bereichen im Plus Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung insgesamt nahm im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,5 % zu.

Das Verarbeitende Gewerbe konnte seine Wertschöpfung im Vorjahresvergleich im 1. Quartal 2026 leicht steigern (+0,1 %), nachdem sie bereits im 4. Quartal 2025 angestiegen war. Besonders die Kokerei und Mineralölverarbeitung sowie der Sonstige Fahrzeugbau verzeichneten Umsatzzuwächse im Vergleich zum Vorjahr, während die Herstellung von chemischen Erzeugnissen und der Maschinenbau Rückgänge hinnehmen mussten.

Dagegen konnten beinahe alle Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftliche Leistung gegenüber dem Vorjahresquartal ausweiten. Besonders deutlich waren die Zuwächse der preisbereinigten Wertschöpfung im Bereich Information und Kommunikation mit +2,0 % sowie bei den Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung, Gesundheit mit +1,8 %. Einen Rückgang verzeichneten lediglich die Finanz- und Versicherungsdienstleister (-1,2 %).

Im Baugewerbe setzte sich die bereits mehr als vier Jahre anhaltende negative Entwicklung der Bruttowertschöpfung im Vergleich zum Vorjahr fort (-4,4 %). Dabei verzeichneten sowohl das Bauhauptgewerbe als auch das Ausbaugewerbe Produktionsrückgänge im 1. Quartal 2026. Erwerbstätigkeit deutlich gesunken Die Wirtschaftsleistung wurde im 1. Quartal 2026 von rund 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 157 000 Personen (-0,3 %) weniger als im 1. Quartal 2025.

Dabei wurden die kräftigen Rückgänge im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe nicht vom leichten Anstieg der Erwerbstätigkeit in den Dienstleistungsbereichen kompensiert (siehe Pressemitteilung Nr. 167 vom 19. Mai 2026). Die durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je erwerbstätiger Person stiegen nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,3 %.

Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen – also das Produkt aus der gesunkenen Erwerbstätigenzahl und den gestiegenen geleisteten Stunden je erwerbstätiger Person – blieb im gleichen Zeitraum unverändert. Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität – gemessen als preisbereinigtes BIP je Erwerbstätigenstunde – nahm nach vorläufigen Berechnungen gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,5 % zu. Je Erwerbstätigen gerechnet war sie um 0,8 % höher als vor einem Jahr.

Konsum und Einkommen steigen in gleichem Maß, Sparquote unverändert zum Vorjahr In jeweiligen Preisen war sowohl das BIP als auch das Bruttonationaleinkommen im 1. Quartal 2026 um 3,2 % höher als ein Jahr zuvor. Das Volkseinkommen wuchs um 3,4 % gegenüber dem 1. Quartal 2025.

Dabei nahmen die Unternehmens- und Vermögenseinkommen mit +2,1 % weniger stark zu als das Arbeitnehmerentgelt. Dieses erhöhte sich mit +3,9 % jedoch schwächer als in den Quartalen zuvor, was zum einen auf den Rückgang der Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (-0,3 %) zurückzuführen ist, zum anderen auf geringere Steigerungen bei den Sozialbeiträgen der Arbeitgeber (+3,5 %). Je Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer erhöhten sich die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter im 1. Quartal 2026 um +4,3 % im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Hierbei spielte die Entwicklung der Sonderzahlungen, zu denen auch Abfindungen zählen, eine Rolle. Netto stieg die Lohnsumme insgesamt mit +3,9 % etwas schwächer als die Bruttolohnsumme (+4,0 %). Dies lag an einer leicht überdurchschnittlichen Entwicklung der Sozialbeiträge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (+4,2 %) sowie der Lohnsteuer (+4,3 %).

Da der Konsum der privaten Haushalte in jeweiligen Preisen im 1. Quartal 2026 gegenüber dem 1. Quartal 2025 in gleichem Maße zulegte wie ihr gesamtwirtschaftliches Einkommen (jeweils +3,3 %), befand sich die Sparquote mit 12,6 % auf demselben Niveau wie im Vorjahr.

Die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich
Zu Jahresbeginn lag die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland leicht oberhalb des europäischen Durchschnitts: In der Europäischen Union (EU) insgesamt war die Wirtschaftsentwicklung im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorquartal mit +0,2 % etwas schwächer als in Deutschland (+0,3 %).

Von den anderen großen EU-Mitgliedstaaten verzeichnete Spanien mit +0,6 % das stärkste Wachstum des preis-, saison- und kalenderbereinigten BIP. In Italien (+0,2 %) stieg die Wirtschaftsleistung ebenfalls, in Frankreich stagnierte sie hingegen. In den USA fiel das BIP im Vergleich zum 4. Quartal 2025 um 0,5 % höher aus. Im preis-, saison- und kalenderbereinigten Vorjahresvergleich nahm die Wirtschaftsleistung in Deutschland leicht um 0,3 % zu, während sie in der EU insgesamt deutlich um 1,0 % anstieg.