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Weltnichtrauchertags am 31. Mai
NRW: Lungenkrebs
weiterhin für mehr als 5 % aller Sterbefälle ursächlich * 11.410
Menschen starben 2024 an Lungen- oder Bronchialkrebs – das
Durchschnittsalter lag bei 72,6 Jahren, * Sterbefälle bei
Männern rückläufig und bei Frauen stagnierend * 2025 rauchte knapp
ein Fünftel der Bevölkerung ab 15 Jahren in NRW
Lungen- und
Bronchialkrebs war 2024 – wie im Vorjahr – die häufigste
Todesursache unter den krebsbedingten Sterbefällen und mit einem
Anteil von 5,2 % an allen Sterbefällen die dritthäufigste
Todesursache unter den Einzeldiagnosen in Nordrhein-Westfalen. Wie
das Statistische Landesamt anlässlich des Weltnichtrauchertags am
31. Mai 2026 mitteilt, stieg damit der Anteil der an Lungen- und
Bronchialkrebs Verstorbenen an allen Sterbefällen gegenüber dem
Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte leicht an.
Im
Zehnjahresvergleich sank dieser Anteil jedoch um einen Prozentpunkt
(2014: 6,2 ). 2024 starben insgesamt 11.410 Menschen aus NRW an
Lungen- oder Bronchialkrebs.

Rückgang lungenkrebsbedingter Sterbefälle bei Männern, Stagnation
bei Frauen Während der Anteil lungen- oder bronchialkrebsbedingter
Sterbefälle bei Männern von 8,2 % im Jahr 2014 auf 6,0 % im Jahr
2024 sank, blieb er bei Frauen auf einem konstanteren Niveau.
Zuletzt lag er 2024 bei 4,4 % und damit weiterhin niedriger als bei
den Männern. Insgesamt waren 57 % der an Lungen- oder Bronchialkrebs
Gestorbenen Männer.
Das durchschnittliche Sterbealter der
2024 an Lungen- und Bronchialkrebs Gestorbenen aus
Nordrhein-Westfalen war mit 72,6 Jahren um rund sieben Jahre
niedriger als das aller Gestorbenen. Den höchsten Anteil an durch
Lungen- und Bronchialkrebs Gestorbenen hatte Oberhausen mit 6,6 %,
der niedrigste Anteil mit 3,8 % lag im Oberbergischen Kreis vor.
2025 rauchte in NRW knapp ein Fünftel der Bevölkerung ab 15
Jahren Zu den Risikofaktoren für Lungenkrebs zählt unter anderem das
Rauchen. Laut Erstergebnissen des Mikrozensus rauchte in 2025 mit
19,4 % knapp ein Fünftel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung ab
15 Jahren. Von den Raucherinnen und Rauchern gaben 83,7 % an,
überwiegend Zigaretten zu rauchen, 10,2 % griffen primär zur
E-Zigarette.
Zu den Nichtrauchern zählten insgesamt gut vier
Fünftel (80,6 %) der Bevölkerung ab 15 Jahren. Von diesen gaben
23,1 % an, früher einmal geraucht zu haben. Fast jeder vierte Mann
und jede sechste Frau gaben an, zu rauchen Unter Männern ist das
Rauchen stärker verbreitet als unter Frauen.
In NRW rauchte
2025 fast jeder vierte Mann (22,7 %), während es bei den Frauen gut
jede Sechste (16,1 %) war. Besonders ausgeprägt ist dieser
Unterschied in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen, in der
29,1 % der Männer, aber nur 16,3 % der Frauen rauchten.

Generell ist der Anteil der Rauchenden in den mittleren
Altersgruppen am höchsten. 2025 lag er bei den 35- bis 54-Jährigen
bei über 24 Prozent. Im Gegensatz dazu fällt der Anteil in der
älteren Generation deutlich geringer aus: In der Altersgruppe ab 65
Jahren war die Raucherquote mit 12,2 Prozent nur etwa halb so hoch
wie in den mittleren Altersgruppen.
Wetterwarnung Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat in
seinem TV-Studio ein Video zur aktuellen Wettersituation erstellt.
Meteorologinnen und Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes
informieren Sie damit über bevorstehende überregionale Unwetterlagen
sowie über Hitze- und UV-Warnungen und erklären, wie sie zustande
kommen.
Das "Unwettervideo" ist unter
www.dwd.de, auf YouTube unter
www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App
(https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html)
veröffentlicht.
Bezirksregierung hat Genehmigung der
Privaten Sternenschule in Duisburg aufgehoben - Eltern sollten sich
um Plätze an anderen Schulen bemühen Die
Bezirksregierung Düsseldorf hat die Genehmigung der privaten
Ersatzschule Sternenschule Duisburg (Grundschule) zum 31.07.2026
aufgehoben, da die Genehmigungsvoraussetzungen nicht mehr erfüllt
sind.
Die Bezirksregierung ist der Auffassung, dass durch die
Erhebung eines faktisch verpflichtenden Schulgeldes in Höhe von über
600 Euro monatlich eine unzulässige Sonderung (siehe unten) der
Schülerinnen und Schüler erfolgt. Damit liegt eine der
Genehmigungsvoraussetzungen für den Betrieb der Schule nicht mehr
vor, sodass die Genehmigung laut Schulgesetz aufzuheben ist. Dabei
besteht kein Ermessensspielraum.
Die Schließung erfolgt zum
Schuljahresende, um einen geregelteren Übergang der Schülerschaft an
andere Schulen zu ermöglichen. „Ziel unseres Handelns ist es,
möglichst schnell Rechtssicherheit für die Erziehungsberechtigten zu
schaffen, sodass die insgesamt 152 Schülerinnen und Schüler der
Sternenschule im kommenden Schuljahr an anderen Schulen ohne
Unterbrechung ihre Schullaufbahn fortsetzen können. Zudem sorgen wir
als Schulaufsicht dafür, dass die gesetzlichen Vorgaben für den
Betrieb von Ersatzschulen eingehalten und Steuergelder
verantwortungsvoll eingesetzt werden“, erklärt Sylvia Wimmershoff,
Leiterin der Schulabteilung der Bezirksregierung.
Den
Erziehungsberechtigten wird dringend empfohlen, sich für das
kommende Schuljahr um einen Platz an einer anderen Schule zu
bemühen. Auf Wunsch unterstützt die Untere Schulaufsicht, die für
den Wohnort des Kindes zuständig ist, die Eltern bei der
Schulplatzsuche im Grundschulbereich. Eine Übersicht der zuständigen
Unteren Schulaufsichten im Bereich der Bezirksregierung Düsseldorf
finden Interessierte auf der Internetseite der Bezirksregierung.
Sofortige Vollziehung angeordnet Gegen die Aufhebung, die von
der Bezirksregierung mit sofortiger Vollziehung angeordnet wurde,
kann die Schulträgerin Klage beim zuständigen Verwaltungsgericht
Düsseldorf einreichen. Um gegen die sofortige Vollziehung
vorzugehen, kann die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung
(einstweiliger Rechtsschutz) beim Verwaltungsgericht beantragt
werden. Anträge auf einstweiligen Rechtsschutz werden von Gerichten
in der Regel aufgrund der Dringlichkeit zeitnah entschieden. Dies
sorgt dafür, dass für alle Betroffenen möglichst schnell eine
rechtssichere Lage geschaffen wird.
Stellt die Schulträgerin
keinen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz oder würde das Gericht
den Antrag der Schulträgerin im einstweiligen Verfahren abweisen,
erlischt die Betriebsgenehmigung der Sternenschule zum 31.07.2026.
In diesem Fall kann die Schulpflicht an der privaten Schule nicht
mehr erfüllt werden.
Juristisches Verfahren Die Aufhebung
der Genehmigung ist das Ergebnis einer sorgfältigen Prüfung, in der
Hinweise von verschiedenen Stellen ausgewertet wurden, die darauf
hindeuteten, dass Elternbeiträge nicht auf freiwilliger Basis
erfolgten, sondern pflichtig verlangt werden. Der Schulträger wurde
mehrfach zur Stellungnahme und Verfahrensdarlegung und schließlich
zur Mängelbeseitigung aufgefordert.
Die Bewertung, dass es
sich bei den Elternbeiträgen um verpflichtendes Schulgeld handelt,
wurde in einem gesonderten Verfahren vom Verwaltungsgericht
Düsseldorf bestätigt. Durch die Erhebung eines einheitlichen
Schulgeldes in einer solchen Höhe ohne Ermäßigungsmöglichkeiten
verstößt die Schule gegen das grundgesetzlich verankerte
Sonderungsverbot. Die Schulträgerin kann in diesem Verfahren noch
einen Antrag auf Zulassung der Berufung vor dem
Oberverwaltungsgericht einreichen. Ein solches Verfahren würde sich
aber erfahrungsgemäß über Jahre hinziehen.
Die Aufhebung der
Ersatzschulgenehmigung wurde hingegen mit der Anordnung der
sofortigen Vollziehung verbunden, damit für alle Betroffenen
möglichst schnell Rechtssicherheit besteht. Zudem ist die
Bezirksregierung verpflichtet, bei der Vergabe von Landesmitteln
nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit
vorzugehen. Würde die Bezirksregierung mit dem aktuellen Wissen und
der Entscheidung des Verwaltungsgerichts bzgl. des Schulgeldes die
Genehmigung nicht aufheben, müssten unter Umständen weitere Jahre
Landesmittel an die Sternenschule ausgezahlt werden. Der Erfolg
einer Rückforderung dieser dann ggf. zu Unrecht ausgezahlten Mittel
wäre zweifelhaft.
Hintergrund: Sonderungsverbot Private
Ersatzschulen, die vom Land Förderungen erhalten, unterliegen dem
sogenannten „Sonderungsverbot“. Das bedeutet, dass eine "Sonderung
der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert"
werden darf und dies zugleich zu einer Genehmigungsbedingung für
Ersatzschulen bestimmt (Art.7 Abs.4 S.3 GG).
Dieses
Sonderungsverbot ist kein absolutes Verbot der Erhebung von
Schulgeld für den Besuch privater Ersatzschulen. "Schulgeld" im
Rechtssinne liegt nur dann vor, wenn zwischen dem Besuch der Schule
und der Zahlung eines festgelegten (Eltern-) Beitrages ein
zwangsläufiger Zusammenhang besteht. Ausschlaggebend ist auch die
Höhe der monatlichen Zahlung. Dabei ist es unerheblich, ob die
Zahlung an den Schulträger oder beispielsweise den Förderverein der
Schule geht.
Fronleichnam: Änderungen bei
Abfuhrterminen und den Recyclinghöfen Rund um
Fronleichnam kommt es in Duisburg zu Änderungen bei der
Abfallentsorgung. Aufgrund des Feiertags am Donnerstag, 04. Juni
2026, verschieben sich die Leerungstermine jeweils um einen Tag nach
hinten. Die Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg bleiben
am Feiertag geschlossen.
Die Terminverschiebungen im
Überblick: Freitag, 5. Juni 2026, statt Donnerstag, 4. Juni 2026
Samstag, 6. Juni 2026, statt Freitag, 5. Juni 2026 Wer seinen
persönlichen Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im
Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. Dank der
Erinnerungsfunktion in der App werden Nutzerinnen und Nutzer
rechtzeitig über alle Terminänderungen informiert. In der gedruckten
Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der
Wertstofftonne bereits berücksichtigt.
Recyclinghöfe bleiben geschlossen Alle vier Duisburger
Recyclinghöfe bleiben am Donnerstag, den 4. Juni 2026, geschlossen.
Ab Freitag, 5. Juni 2026, gelten wieder die regulären
Öffnungszeiten. Kundenservicecenter Zusätzlich ist das
Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg wegen der
Feiertagsregelung ausnahmsweise auch am Samstag, 6. Juni 2026,
erreichbar.
Bürgerinnen und Bürger können sich dort von 8 bis
13 Uhr unter der Rufnummer 0203 283-4000 melden. An den übrigen
Werktagen gelten weiterhin die gewohnten Servicezeiten von montags
bis freitags, jeweils von 7 bis 17 Uhr.
Vortrag im Museum: Die Idealstadt der italienischen Renaissance
Die „Mercator Matinéen“ im Kultur- und
Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen
gehen in die nächste Runde: Am Sonntag, 31. Mai, spricht um 11.15 Uhr
Prof. Dr.-Ing. Jan Pieper über die Entstehung des Idealstadtgedankens in
der italienischen Renaissance.
Am Beispiel der Stadt Sabbioneta erläutert der Vortrag die
architektonischen und städtebaulichen Vorstellungen der Renaissance.
Unter Leitung von Jan Pieper wurden die herrschaftlichen Gebäude der
UNESCO-Weltkulturerbestätte zwischen 2007 und 2014 untersucht und
vermessen.
Die Stadt Sabbioneta entstand im 16. Jahrhundert unter Vespasiano
Gonzaga (1531–1591) und blieb über Jahrhunderte nahezu unverändert
erhalten. Im Mittelpunkt der Forschungen standen Aufbau, Geometrie und
Maßsystem der Residenzstadt.
Im Vorfeld der Matinée findet um 10 Uhr ein thematischer Gottesdienst in
der
Salvatorkirche mit Pfarrer Martin Winterberg statt. Die Teilnahme kostet
für Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Eine Kartenreservierungen wird
empfohlen, telefonisch unter 0203 283-2640 oder per E-Mail an
ksm-service@stadt-duisburg.de.
Das gesamte Programm ist unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/
abrufbar.
Hochheider Straßenfest lädt zum Mitmachen ein
Die Bürgerinitiative „Hochheide Fresh“ und die Stadt Duisburg laden am
Sonntag, 31. Mai, bereits zum dritten Mal zum Hochheider Straßenfest auf
dem Bürgermeister-Bongartz-Platz an der Glückaufstraße ein. Anlässlich
des Tages der Städtebauförderung erwartet die Besucherinnen und Besucher
in der Zeit von 11 bis 17 Uhr ein abwechslungsreicher Tag mit Spiel,
Sport, Musik und vielen Mitmachangeboten für Groß und Klein.
Rund 30 Vereine, Einrichtungen und Initiativen aus Hochheide und Homberg
präsentieren ihre Angebote und zeigen, wie vielfältig und engagiert der
Stadtteil ist. Neben Informations- und Mitmachständen gibt es diverse
Aktionen zum Ausprobieren, etwa Kinderschminken und Bewegungsangebote.
Kaffee, Kuchen und ein Grillstand sorgen für ein kulinarisches Angebot.
Zudem werden an diesem Tag erste Bereiche des neuen Stadtparks Hochheide
für die Öffentlichkeit freigegeben: Die neuen Boulebahnen mit
Picknicktisch sowie der Kletterfelsen stehen ab diesem Zeitpunkt zur
Verfügung.
Auch auf der Bühne gibt es ein Programm: Geplant sind Auftritte der
„Narrenzunft Murmels“, des Kinderchors sowie des Gospelchors „Voices in
Harmony“. Zusätzlich gibt es sportliche Vorführungen von Sportvereinen
aus dem Stadtteil.
Volkspark Rheinhausen: Sonntagskonzertreihe startet in neue
Saison
Die beliebte Sonntagskonzertreihe im Volkspark Rheinhausen
kehrt zurück: Die Rock-'n'-Roll-Band „The Good Times“ eröffnet am 31.
Mai das mehrwöchige Freiluftevent, organisiert von den Kulturbetrieben
Duisburg.
Bis zum 9. August sorgen wechselnde Künstlerinnen und Künstler jeden
Sonntag ab 15 Uhr bei freiem Eintritt für musikalische Unterhaltung.
Unterstützt wird die Konzertsaison vom Bauverein Rheinhausen sowie vom
Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens &
Rumeln-Kaldenhausens.
Zum Auftakt wird Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß vor Ort sein: „Ich
freue mich auf viele starke Acts und das fröhliche, immer
wiederkehrende, oft tanzende Publikum. In kürzester Zeit entsteht hier
eine mitreißende Energie, die Generationen verbindet – einfach
großartig.“
Das Programm deckt eine große Bandbreite musikalischer Genres ab.
Besucherinnen und Besucher dürfen sich – neben Elvis, Chuck Berry und
Jerry Lee Lewis im Originalsound – auf zahlreiche weitere Highlights
freuen: auf Evergreens und Klassiker mit dem „Männer- und Frauenchor
Rumeln“, Volkslieder der Musikgruppe „Wahre Freunde“, Blasmusik der
„Musikvereinigung Du-West DSB e.V.“, Film- und Unterhaltungsmusik der
„Bläsersymphonie Abtei Hamborn“ sowie Musicalmelodien, Walzer, Schlager
und Pop vom „1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V.“
Außerdem spielen „Eddy & Friends“ Swing der 20er-Jahre neben Latin Jazz
und Rock. Der „Shanty Chor Duisburg – WSP NRW“ und der „Duisburger
Hafenchor“ nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise zur See.
Das „BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951“ bringt bekannte
Operetten- und Walzerklassiker auf die Bühne. „Die Bergsteirer“
schließen den musikalischen Reigen im Spätsommer mit Oldies, Schlagern
und Stimmungsliedern – begleitet auf der steirischen Harmonika.
Für viele der beteiligten Musikerinnen und Musiker gehören die
Sonntagskonzerte fest zum Veranstaltungskalender. Tony Mahony, Gitarrist
und Sänger von „The Good Times“, sagt: „Wir sind große Fans der
Duisburger Open-Air-Reihe und freuen uns sehr, wieder dabei zu sein.
Tolles Publikum, schöne Location. Wir sind startklar.“
Neben den Sonntagskonzerten finden weitere Veranstaltungen im
Musikpavillon statt: Am Samstag, 20. Juni, veranstalten die „Musical
Kids" das Festival „Hoffnungsschimmer". Hier treten von 12 bis 19 Uhr
verschiedene Chöre auf. Daneben gibt es Spieleaktionen für die ganze
Familie. Außerdem bietet das „Institut für Popularmusik“ zwei Samstage
voll Musik an: am 27. Juni spielen die Big Bands, am 11. Juli Orchester
und Ensemble, jeweils von 16 bis 18 Uhr.
Außerdem feiert „Westside im Park“ den Sommer – starke Bands und
Singer-Songwriter aus der Region sorgen mit Punk, Ska und Reggae am
Samstag, 29. August, ab 15 Uhr für ein vielfältiges Musikprogramm.
Terminübersicht
31.05.2026 – The Good Times – Finest Rock and Roll
07.06.2026 – Männer- und Frauenchor Rumeln
14.06.2026 – Musikvereinigung Du-West DSB e.V.
21.06.2026 – Bläsersymphonie Abtei Hamborn
28.06.2026 – 1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V.
05.07.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
12.07.2026 – Eddy & Friends
19.07.2026 – Shanty Chor Duisburg – WSP NRW
26.07.2026 – BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951
02.08.2026 – Duisburger Hafenchor
09.08.2026 – Die Bergsteirer
Weitere Termine im Volkspark Rheinhausen
20.06.2026 – Musical Kids
27.06.2026 – Institut für Popularmusik: Big Bands
11.07.2026 – Institut für Popularmusik: Orchester und Ensemble
29.08.2026 – Westside im Park
Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/
Neues Familienformat im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB), Apostelstraße 84 in
Duisburg-Ruhrort, erweitert sein Familienangebot: Ab 31. Mai findet an
jedem letzten Sonntag im Monat von 11 bis 13 Uhr eine Führung für Kinder
und ihre Begleitpersonen durch die Dauerausstellung statt. Bei der
kindgerechten Entdeckungstour lernen Familien gemeinsam die Welt der
Binnenschifffahrt kennen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeben sich auf eine spannende Reise
durch die Geschichte historischer Schiffe, lauschen heiteren Geschichten
aus dem Alltag von Schifferfamilien und erfahren, warum Zusammenhalt und
Teamgeist an Bord unverzichtbar waren. Susanne Schumacher aus dem
Bereich Bildung und Vermittlung des MDB begrüßt die Erweiterung des
Angebots: „Mit der neuen Führung möchten wir Familien einmal im Monat
dazu einladen, unser Museum gemeinsam, kindgerecht und ohne große Hürden
zu entdecken.“
Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf
maximal 30 Personen begrenzt. Treffpunkt ist die Museumskasse. Für die
Teilnahme fällt zusätzlich zum regulären Museumseintritt, der für
Erwachsene 4,50 Euro und für Kinder 2 Euro beträgt, eine Mitmachgebühr
von 2 Euro pro Person an. Weitere Informationen gibt es im Internet
unter www.binnenschifffahrtsmuseum.de.
Parkkonzert am 31. Mai: BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973 im
Jubiläumshain
Das nächste Parkkonzert im Jubiläumshain an der
Ziegelhorststraße in Duisburg-Hamborn findet am Sonntag, 31. Mai, um 11
Uhr mit der Musikgruppe „BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973“ statt. Die
Blasmusikerinnen und -musiker präsentieren einen bunten Mix aus
Märschen, Walzern, Evergreens sowie aktuellen Rock- und Schlagertiteln.
Die Bergsteirer Weitere Informationen gibt es im Internet unter
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn.
Auch in diesem Jahr werden die Parkkonzerte wieder vom Lions Club
Duisburg-Hamborn unterstützt. Der Eintritt ist frei. Bis zum 19. Juli
spielen wöchentlich immer sonntags um 11 Uhr folgende Musik-Acts:
07.06.2026 – Bandonion Freunde Essen
14.06.2026 – Musikvereinigung Duisburg West DSB e.V.
21.06.2026 – Gitarrenduo Saitenweise
28.06.2025 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn
12.07.2026 – Blasorchester Lohmühle e.V. 1964
19.07.2026 – Die Bergsteirer

Foto BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973
Ruhrgebiet punktet mit vergleichsweise günstigen Mieten
Im Ruhrgebiet lässt es sich vergleichsweise günstig wohnen. Das
zeigt eine aktuelle ImmoScout24-Auswertung der 71 kreisfreien
Großstädte in Deutschland mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und
Einwohnern. Sieben der 15 Städte mit Angebotsmieten unter 8,50 Euro
pro Quadratmeter liegen im Ruhrgebiet. Mit 7,25 Euro landet
Gelsenkirchen auf dem dritten Platz hinter Chemnitz und Salzgitter.
Hagen findet sich auf Platz sechs mit 7,56 Euro, gefolgt von
Herne (7,61). Unter den Top-10 ist auch Hamm mit 7,88 Euro, was
Platz neun bedeutet. Duisburg, Bottrop und Oberhausen belegen die
Plätze 13 bis 15 mit einem Quadratmeterpreis zwischen 8,17 und 8,37
Euro. Die angegebenen Quadratmeterpreise beziehen sich auf das erste
Quartal 2026. Die rechnerische Kaltmiete basiert auf einer
70-Quadratmeter-Wohnung. Die Kategorie Bestand umfasst Wohnungen mit
einem Baualter von mindestens drei Jahren. idr
Das
Große Windorchester gibt Konzert in Neudorf - Blockflötenmusik für
Geist und Seele Ein farbenprächtiges und vielseitiges
Programm für Geist und Seele, gespielt mit Charme und Spielfreude
verspricht das Blockflötenensemble „Das Große Windorchester“ für
seinen Auftritt am 7. Juni um 18 Uhr im Neudorfer Gemeindezentrum,
Wildstr. 31.
Die Ensembleleiterin Ulrike Pfeiffer legt bei
aller musikalischen Präzision Wert auf ein Miteinander, das Ensemble
ist ein seit Jahren wachsendes und sich veränderndes soziales
Gefüge. Stolz blicken die Spielerinnen auf Festivalauftritte, z.B.
bei den Duisburger Akzenten, zahlreiche Konzerte und Projekte und
eine CD-Aufnahme zurück.
Mit Esprit teilen sie ihre Musik
mit dem Publikum und läuten den Sommer ein! Der Eintritt ist frei,
eine Kollekte wird am Ausgang gesammelt. Infos zur Gemeinde gibt es
im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.

Mitglieder des Blockflötenensembles „Das Große Windorchester“ (Foto:
Blockflötenensemble „Das Große Windorchester“).
Nachbarschaftstag in der Stadtteilbibliothek Beeck
Unter dem Motto „Frau Beeck lädt ein“
findet am Freitag, 29. Mai, von 14 bis 17 Uhr in die Räumlichkeiten der
Stadtteilbibliothek Beeck am Lange Kamp 5 der Tag der Nachbarschaft
statt. Ein buntes Programm sorgt für Unterhaltung und Mitmach-Spaß für
alle Interessierten.
Die kleinen und großen Gäste können unter anderem die Angebote der
Bibliothek kennenlernen und ausprobieren oder an verschiedenen Aktionen
teilnehmen, bei denen kleine Preise gewonnen werden können. So besteht
die Möglichkeit, in angenehmer Atmosphäre und bei einer Tasse Kaffee,
miteinander ins Gespräch zu kommen.
Mit dem Tag der Nachbarschaft möchte die Stadtteilbibliothek Beeck ein
Zeichen für Begegnung und Zusammenhalt im Stadtteil setzen. Die
Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Tag der offenen Tür beim Johanniter-Stift Duisburg & Tagespflege
am 29. Mai
Sie möchten das Johanniter-Stift und die Tagespflege näher
kennenlernen? Wir öffnen unsere Türen – schauen Sie vorbei!
• Führung durch Einrichtung & Garten
• Besichtigung einer Musterwohnung im „Betreuten Wohnen“ oder
Einzelzimmer im vollstationären Bereich
• Allgemeine Informationen zu den Wohnformen
• Vereinbarung von persönlichen Beratungsterminen
Die Cafeteria hat ab 14.30 Uhr regulär geöffnet Freuen Sie sich auf eine
Auswahl an Getränken, Kuchen, Eis und frisch gebackenen Waffeln &
begleitender Klaviermusik 29. Mai 2026 14.00 – 17.00 Uhr Treffpunkt:
Foyer Wildstraße 10, 47057 Duisburg
Spieleabend startet wieder in der Bezirksbibliothek Rheinhausen
Der nächste Spieleabend in der Rheinhauser Bezirksbibliothek startet
am Freitag, 29. Mai, um 19 Uhr in den Räumlichkeiten an der Händelstraße
6. Wer gerne Spiele spielt, ist herzlich willkommen. Snacks und Getränke
dürfen mitgebracht werden.
Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Fragen beantwortet das Team der Bibliothek vor Ort sowie telefonisch
unter 02065 905-4235. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags
von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis
13 Uhr geöffnet.
Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN“
Zu einer Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf
(post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ lädt das Zentrum für
Erinnerungskultur am Freitag, 29. Mai, um 17 Uhr in die Räumlichkeiten
des Kultur- und Stadthistorischen Museums. Der Zugang erfolgt über den
Eingang des Stadtarchivs Duisburg am Karmelplatz 5 am Innenhafen.
Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen durch zwei Jahrhunderte
Duisburger Geschichte und zeigen, welche Spuren die deutsche
Kolonialzeit in Duisburg hinterlassen hat und wie diese bis heute
nachwirken. Thematisiert werden unter anderem Handel und Mission,
Straßennamen sowie Darstellungen in Kinderbüchern.
Die vom Zentrum für Erinnerungskultur konzipierte ist noch bis Januar
2027 zu sehen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung möglich per
E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de

Inflationsrate im Mai 2026 voraussichtlich +2,6 %
Verbraucherpreisindex, Mai 2026: +2,6 % zum Vorjahresmonat
(vorläufig) -0,2 % zum Vormonat (vorläufig)
Harmonisierter
Verbraucherpreisindex, Mai 2026: +2,7 % zum Vorjahresmonat
(vorläufig) -0,1 % zum Vormonat (vorläufig)
Die Inflationsrate in Deutschland wird im Mai 2026 voraussichtlich
+2,6 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des
Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter
mitteilt, sinken die Verbraucherpreise gegenüber April 2026 um 0,2
%.
Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie,
oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Mai 2026
voraussichtlich +2,5 %. Die Preise für Energie steigen gegenüber dem
Vorjahresmonat voraussichtlich um 6,6 %. Damit hat sich die Teuerung
der Preise für Energie im Mai abgeschwächt (April 2026: +10,1 %
gegenüber April 2025).
NRW: Erneut weniger Wohnungen
im Jahr 2025 fertiggestellt * Rückgang um 9,4 %
gegenüber 2024 – niedrigster Stand seit 2011 * 19,8 fertiggestellte
Wohnungen je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner * Höchste
Wohnungsbauquote mit 42,6 in Köln – geringste mit 1,9 in Krefeld
Im Jahr 2025 wurden von den
nordrhein-westfälischen Bauämtern 37.185 Wohnungen als
fertiggestellt gemeldet (einschließlich Umbaumaßnahmen). Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt auf Basis der Statistik der Baufertigstellungen mitteilt,
waren das 9,4 % bzw. 3.840 Wohnungen weniger als im Jahr 2024.

Zuletzt wurden in NRW im Jahr 2011 weniger Wohnungen
fertiggestellt (34.442). Dabei verringerte sich die Zahl der
fertiggestellten neuen Einfamilienhäuser um 13,9 % bzw. um
1.027 Einheiten auf 6.345 Fertigstellungen. Bei den Wohngebäuden mit
zwei Wohnungen sank die Zahl der fertiggestellten Wohnungen um
19,7 % bzw. um 510 Wohnungen auf 2.074.
Bei Mehrfamilienhäusern mit drei und mehr Wohnungen (ohne Wohnungen
in Wohnheimen) lag der Rückgang bei 4 %, damit wurden in diesem
Bereich 21.575 Wohnungen fertiggestellt – 897 weniger als 2024.
In Wohnheimen entstanden 1.243 Wohnungen – 796 weniger als im
Vorjahr. In neuen Nichtwohngebäuden – worunter gemischt genutzte
Gebäude fallen, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen – sank die
Zahl der fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2025 um 44 % auf
318 Wohnungen.
Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen, die
durch Um- oder Ausbauten an bestehenden Gebäuden entstanden,
verringerte sich um 6 % auf 5.630 Wohnungen – das waren 360 weniger
als im Vorjahr.
Die höchsten Fertigstellungsquoten auf
Kreisebene für NRW wiesen dabei die Stadt Köln mit 42,6, der Kreis
Borken mit 41,2 sowie die Stadt Münster und der Kreis Paderborn mit
jeweils 38,6 auf. Die niedrigsten Quoten ergaben sich für die Städte
Krefeld mit 1,9 sowie Hagen mit 4,0 und Bottrop mit 4,1.
Baugenehmigungsrückgänge wirken sich auf Baufertigstellungsstatistik
aus Der zweite deutliche Rückgang in Folge bei
den Baufertigstellungen von Wohnungen im Jahr 2025 ist auf die
rückläufige Zahl bei den erteilten Baugenehmigungen für Wohnungen
zurückzuführen.
Vor fünf Jahren (2020) wurden noch 61.849
Wohnungen genehmigt, 2025 waren es nur 44.905 - ein Rückgang von
27,4 %. Die Anzahl der Baugenehmigungen gilt als wichtiger
Frühindikator für die zukünftige Bauaktivität, da sie geplante
Bauvorhaben darstellen, während die Anzahl der Baufertigstellungen
als Indikator für die tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit
steht.

Die
Wohnungsbauquote sinkt – Köln mit höchster und Krefeld mit
niedrigster Quote Bezieht man die Zahl der fertiggestellten
Wohnungen (ohne Wohnheime) auf die aktuelle Einwohnerzahl, so ergibt
sich für das Jahr 2025 im Landesdurchschnitt
eine „Wohnungsbauquote” von 19,8 fertiggestellten Wohnungen je
10.000 Einwohner/ -innen. Noch vor fünf Jahren (2020) lag die Quote
bei 26,9.
RheinOrt –
Duisburg-Hochfeld - Urbane Zukunft am Rhein Vom Industriestandort
zum urbanen Lebensraum Mit dem Stadtquartier RheinOrt
entsteht im Duisburger Stadtteil Hochfeld ein zukunftsweisendes
Beispiel für die Transformation ehemals industriell genutzter
Flächen. Auf dem Gelände der früheren Niederrheinischen Hütte, wo
über 150 Jahre lang Stahl verarbeitet wurde, entwickelt Periskop
Development im Auftrag der Eigentümerin PEG Duisburg Rhein‑Ort GmbH
ein neues, gemischt genutztes Quartier direkt am Rheinufer.

Grafische Ausblicke übermittelt von Periskop und Partner / Berlin
Der Erwerb der Fläche durch Periskop Development im Jahr 2022
markiert einen entscheidenden Schritt in der städtebaulichen
Neuausrichtung Duisburgs: weg von der Schwerindustrie, hin zu einer
diversifizierten, nachhaltigen Stadtstruktur. Grundlage ist das
kommunale Leitmotiv „Duisburg an den Rhein“, das die Öffnung der
Stadt zum Wasser und die Entwicklung hochwertiger Wohn‑ und
Arbeitsräume an der Rheinschiene verfolgt.
Fakten zum
Projekt Projektname: RheinOrt Gesamtgrundstück: ca. 211.500 m²
Geplante BGF: ca. 448.000 m² Nutzungsschlüssel: ca. 55 % Wohnen /
45 % Gewerbe Geplante Wohneinheiten: 1.200 Einwohnerpotenzial:
bis zu 6.000 Personen Projektentwickler: Periskop Development
GmbH (im Auftrag der Eigentümerin PEG Duisburg Rhein‑Ort GmbH)
Projektsteuerung: Drees & Sommer Städtebauliche Planung: Niemann
+ Steege Adresse: Wahnheimerstraße, Duisburg‑Hochfeld
Projektwebsite:
www.rheinort-duisburg.de

Ein Quartier mit Charakter und Weitblick RheinOrt verbindet
urbane Lebensqualität mit der Authentizität des Standorts. Auf rund
211.500 Quadratmetern entsteht eine Bruttogeschossfläche von etwa
448.000 Quadratmetern – rund die Hälfte für Wohnnutzungen, die
andere Hälfte für moderne, kleinteilige Gewerbeflächen.
Geplant sind ca 1.200 Wohneinheiten für bis zu 6.000 Menschen. Der
Fokus liegt auf einem diversifizierten Angebot – von kompakten
Stadtwohnungen bis zu familiengerechten Grundrissen. Ergänzt wird
das Wohnangebot durch Büroflächen, Nahversorgung, Gastronomie, eine
Grundschule und eine Kindertagesstätte. Das Ergebnis soll ein
durchmischtes Quartier der kurzen Wege sein, das Arbeiten, Bildung
und Wohnen integriert.
Die Gebäudestruktur folgt einer
maßstäblichen Stadtarchitektur mit überwiegend vier‑ bis
fünfgeschossigen Baukörpern, höheren Akzentuierungen und einem
geplanten Hochpunkt im Nordwesten des Areals.

Lage und städtebauliche Einbindung Das Areal RheinOrt liegt im
Stadtteil Hochfeld, unmittelbar am rechten Rheinufer und südwestlich
der Duisburger City. Mit seiner direkten Anbindung an den Grünen
Ring ist das Quartier fußläufig und per Fahrrad bestens mit der
Innenstadt verbunden. In direkter Nachbarschaft befindet sich der
knapp 27 Hektar große RheinPark, der im Rahmen der Internationalen
Gartenausstellung IG A 2027 als einer der Zukunftsgärten der
Metropole Ruhr gestaltet wird. RheinOrt wird sich im Zuge der IGA
2027 ebenfalls der Öffentlichkeit präsentieren.
So entsteht
ein attraktives Bindeglied zwischen Stadt, Fluss und Grünraum – ein
Standort, der urbane Dichte und landschaftliche Offenheit
miteinander verbindet.
Nachhaltige Transformation und
Mobilitätskonzept RheinOrt steht für eine zukunftsorientierte
Quartiersentwicklung, die Klimaneutralität, Resilienz und Mobilität
zusammendenkt. Großzügige Grünräume, wassernahe Promenaden und ein
engmaschiges Wegenetz fördern Durchgrünung, Aufenthaltsqualität und
kurze Wege im Quartier.
Ein modernes Mobilitätskonzept mit
Sharing‑Angeboten, Ladeinfrastruktur und der intelligenten
Vernetzung mit dem öffentlichen Nahverkehr bildet die Grundlage für
nachhaltige urbane Bewegung. So entsteht ein Stadtquartier, das auf
die Herausforderungen des Klimawandels ebenso reagiert wie auf den
Wandel urbaner Mobilität.
Planungsstand und Ausblick Seit
2024 erfolgen umfangreiche Arbeiten zur Bodensanierung, um die
industrielle Vornutzung fachgerecht aufzuarbeiten. Parallel werden
zusammen mit der Stadt Duisburg Grundlagen für das Planungsrecht
geschaffen – darunter Mobilitäts‑ und Umweltgutachten sowie die
vorbereitende Bauleitplanung.
Ziel ist es, bis Ende 2026 die
öffentliche Auslegung zu erreichen und 2027 den Satzungsbeschluss zu
fassen. Mit der Realisierung des Quartiers soll Duisburg‑Hochfeld
neue Impulse für Wohnen, Arbeiten und Stadtleben am Rhein erhalten.
Projektpartner Die Entwicklung von RheinOrt ist ein
Gemeinschaftsprojekt starker Partner:
PEG Duisburg Rhein‑Ort
GmbH (Eigentümerin) Periskop Development GmbH
(Projektentwicklung) Stadt Duisburg (Planung und Genehmigung)
Niemann + Steege (Städtebau) Atelier Loidl (Freiraumplanung)
Drees & Sommer (Projektsteuerung)
Gemeinsam verfolgen sie das
Ziel, den Stadtteil Hochfeld in seiner Funktion als Bindeglied
zwischen Stadt und Fluss zu stärken – und einen bedeutsamen Baustein
für die urbane Zukunft Duisburgs zu schaffen.
Über Periskop
Development Die Periskop Development GmbH ist eine
Tochtergesellschaft der Periskop Partners AG und agiert als
international tätiger Investmentmanager mit Sitz in Berlin. Das
Unternehmen ist auf die gesamte Immobilienwertschöpfungskette
spezialisiert und entwickelt maßgeschneiderte Lösungen für Projekte
und Fondsgesellschaften, in der Regel für institutionelle
Investoren.
Dabei berücksichtigt Periskop stets
städtebauliche, landschaftsplanerische sowie nachhaltige Aspekte und
fördert soziale Verantwortung und eine ESG-basierte
Unternehmenskultur. Geschäftsführer der Periskop Development sind
Dr. Simon Kempf und Lars Meisinger. des Bundesministeriums der
Justiz und für Verbraucherschutz veröffentlicht.
Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall in
Dinslaken vom 27.05.2026
Im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall
in Dinslaken an der Feldstraße/Hagenstraße vom 27.05.2026, bei dem
zwei zwölfjährige Schüler tödlich und ein weiterer Schüler leicht
verletzt wurden, hat die Staatsanwaltschaft Duisburg ein
Ermittlungsverfahren gegen die Fahrerin des PKW wegen des Verdachts
der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Wie es genau zu dem Unfall kam
und was die Ursache war, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Gegen die Beschuldigte war bereits 2025 ein
Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Duisburg wegen des
Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs anhängig. Gegenstand
dieses Verfahrens war ein Verkehrsunfall vom 19.05.2025, bei dem die
Beschuldigte einen plötzlichen und nach dem Ergebnis der damaligen
Ermittlungen für sie nicht vorhersehbaren Ohnmachtsanfall erlitten
hat. Das Verfahren wurde mangels hinreichenden Tatverdachts gem.
§ 170 Abs. 2 StPO eingestellt.
Nach derzeitigem Stand der
Ermittlungen wurde der Beschuldigten in der Zwischenzeit ein sog.
Ereignisrekorder zur Aufzeichnung der Herzaktivität implantiert,
dessen Daten nun ausgewertet werden. Auf Anordnung der
Staatsanwaltschaft wurde u. a. das Fahrzeug der Beschuldigten
sichergestellt und ein Sachverständiger mit der Erstellung eines
Gutachtens zur Unfallrekonstruktion beauftragt.
Die
Beschuldigte befindet sich aufgrund ihrer Verletzungen weiterhin im
Krankenhaus und konnte noch nicht vernommen werden. Der dritte
Geschädigte erlitt nach derzeitigem Stand leichte Verletzungen und
musste nicht im Krankenhaus behandelt werden.
Anti-Kater-Tüten beim Schützenfest Baerl - Bürgerinitiative gegen
die Deponie auf Halde Lohmannsheide Eine kleine Tüte
für dich - ein großer Schritt gegen die Deponie! In diesem Sinne ist
die "Bürgerinitiative Halde Lohmannsheide" aus Duisburg Baerl
während des diesjährigen Baerler Schützenfestes unterwegs, um
Spenden zu sammeln! Das Baerler Schützenfest ist ein Mega-Spektakel,
dass nur alle drei Jahre stattfindet! Mehr dazu: https://bsg-baerl.de/schuetzenfest-2026/
Damit die Spendenden nicht ganz leer ausgehen, gibt es als
Dankeschön eine von der Initiative gepackte "Anti-Kater-Tüte" mit
vielen tollen Kleinigkeiten. Selbst ein eigenes Hindernis hat sich
die Bi überlegt und mit Erlaubnis aufbauen dürfen. Zu Finden ist es
"Am Nellenberg" Ecke "Im Buschhuck".
Sonntag 31. Mai 2026 Historischer Festumzug Beginn 13:30 Uhr
(Aufstellung 13:00 Uhr) Sportplatz, Hubertusstraße
Der
Festumzug wird etwa zwischen 15-18 Uhr an dem Hindernis der BI
ankommen. Mehr dazu: https://bsg-baerl.de/schuetzenfest-2026/historischer-festumzug/
Der Festumzug findet von 13:30 - ca 19 Uhr statt, und beginnt am
Sportplatz des TUS-Baerls und endet auf der Dorfwiese. Während
der großen Pause für die Schützen am Riedweg wartet die BI ebenfalls
auf spendende Menschen, denen die für sie direkt betroffene Umwelt
nicht egal ist! Alle gesammelten Spendengelder werden dem BUND für
den Rechtsstreit übergeben. Wir freuen uns auf Euch!
Bürgerinitiative Halde Lohmannsheide
Spezialmesse
„Gesundheit und Soziales“: Info-Tag im BIZ Die
Spezialmesse „Gesundheit und Soziales – Info-Tag und Chancentreff“
findet am Donnerstag, 11. Juni, von 10 bis 14 Uhr im vernetzten
Bildungsraum „Bildung Jetzt DU“ im BIZ, Wintgensstraße 29-33 in
Duisburg- Duissern statt. Die Veranstaltung richtet sich umfassend
über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie offene Stellen in
einer der wichtigsten Zukunftsbranchen informieren möchten.
Im Mittelpunkt stehen Berufs- und Qualifizierungswege zur Erzieherin
oder Erzieher, in Pflegeberufe, zur Kita-Assistenz, zur
Physiotherapeutin oder Physiotherapeut, aber auch zu Kaufleuten im
Gesundheitswesen und vieles mehr. Interessierte können sich direkt
bei Bildungsträgern und Institutionen über Qualifizierungen in Voll-
und Teilzeit informieren und individuelle Beratungsgespräche führen.
Ein besonderes Merkmal des Info-Tages ist der starke
Praxisbezug: Besucherinnen und Besucher können direkt verschiedene
Tätigkeiten wie beispielsweise Übungen auf der Balance-Matte oder
ein Organ-Memory- Spiel ausprobieren, um einen Einblick in die
Anforderungen und Inhalte der jeweiligen Berufe zu erhalten.
Begleitend zu den Informationsständen werden in Kurzvorträgen
Einblicke in konkrete Berufsbilder und Ausbildungswege gegeben.
Der Eintritt zum Info-Tag und Chancentreff „Gesundheit und
Soziales“ ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die
Veranstaltung wird organisiert durch das Projekt „Lernen, Vernetzen,
Weiterkommen – Bildungsberatung und Veranstaltungen im Vernetzten
Bildungsraum Bildung jetzt DU!“ der Volkshochschule Duisburg sowie
durch cimdata Bildungsakademie.
Das Projekt der
Volkshochschule wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und
Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen. Weitere Informationen
gibt es bei Franziska Russ-Yardimci telefonisch unter 0203
283-984613.
Zugang zur Haltestelle „Steinsche Gasse“
über die Kasinostraße gesperrt Von Montag, 1. Juni,
bis voraussichtlich Juni 2027 ist der Zugang zur Haltestelle
„Steinsche Gasse“ über die Kasinostraße nicht mehr möglich. Die DVG
bittet ihre Fahrgäste einen der anderen Zugänge beispielsweise auf
der gegenüberliegenden Seite am Friedrich-Wilhelm-Platz zu nutzen.
Grund für die Sperrung ist der Abriss von Häusern und der Neubau
eines Parkhauses in unmittelbarer Nähe zum Zugang der Haltestelle.
Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN“
Zu einer Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf
(post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ lädt das Zentrum für
Erinnerungskultur am Freitag, 29. Mai, um 17 Uhr in die Räumlichkeiten
des Kultur- und Stadthistorischen Museums. Der Zugang erfolgt über den
Eingang des Stadtarchivs Duisburg am Karmelplatz 5 am Innenhafen.
Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen durch zwei Jahrhunderte
Duisburger Geschichte und zeigen, welche Spuren die deutsche
Kolonialzeit in Duisburg hinterlassen hat und wie diese bis heute
nachwirken. Thematisiert werden unter anderem Handel und Mission,
Straßennamen sowie Darstellungen in Kinderbüchern.
Die vom Zentrum für Erinnerungskultur konzipierte ist noch bis Januar
2027 zu sehen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung möglich per
E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de
Eigenheim ist Vorsorge – keine Reservekasse des
Staates Zur aktuellen Debatte um die Reform der
Pflegeversicherung mit dem Heranziehen von Wohneigentum zur Deckung
der Pflegekosten das Statement von Verena Örenbas,
Bundesgeschäftsführerin Verband Wohneigentum.
„Wer heute ein
Haus baut oder eine Eigentumswohnung kauft, tut das unter
erschwerten Bedingungen: steigende Baukosten, hohe Zinsen, immer
weniger Förderung. Und trotzdem entscheiden sich Menschen für die
eigenen vier Wände - weil Wohneigentum Sicherheit bedeutet, für sich
und für die nächste Generation.
Was Unions-Fraktionsvize
Albert Stegemann offenbar nicht beachtet: Das Eigenheim wird im
Pflegefall längst herangezogen – und ist nur in speziellen Fällen
geschützt. Zum Beispiel, wenn es noch selbst bewohnt wird oder
Ehepartnerin/-partner noch darin wohnt. Hinter diesen Fällen stehen
oft Menschen, die ohnehin schon am Limit sind: die Ehefrau, die
ihren Mann pflegt, den Alltag zusammenhält und gleichzeitig
versucht, das Zuhause der Familie zu sichern.
Wer nun
öffentlich darüber diskutiert, selbstgenutztes Wohneigentum stärker
zur Pflegefinanzierung heranzuziehen, sendet ein fatales Signal an
Millionen Menschen, die ihr Leben lang privat vorgesorgt haben.
Eigentümer*innen wohnen nicht kostenlos. Sie zahlen Kredite,
Sanierungen, Instandhaltung und steigende Anforderungen an ihre
Immobilie – oft über Jahrzehnte.
Das Eigenheim ist für viele
keine Kapitalanlage. Es ist Altersvorsorge, Sicherheit und Zuhause.
Die Politik sollte Menschen stärken, die Verantwortung übernehmen –
nicht ihnen im Pflegefall zusätzliche Angst machen.
Land startet neue Qualifizierung für mehr Sicherheit im
öffentlichen Nahverkehr - Pilotprojekt mit der IHK bereitet
Bahnmitarbeitende auf Konfliktsituationen vor
Nordrhein-Westfalen stärkt die Sicherheit im öffentlichen
Nahverkehr: Eine neue IHK-zertifizierte Weiterbildung bereitet
Bahnmitarbeitende künftig gezielt auf Konfliktsituationen vor. Das
Programm „Sicherheitskraft im ÖPV“ startete jetzt in Gelsenkirchen,
gefördert vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr.
Es ist der nächste Baustein, mit dem das Land gezielt für mehr
Schutz der Mitarbeitenden sorgt, die im Job häufig mit
Konfliktsituationen umgehen müssen. Verkehrsminister Oliver Krischer
besuchte den Pilotlehrgang: „Die Beschäftigten im Bahnverkehr
brauchen diesen Rückhalt. Deshalb ermöglichen wir diese bisher
einmalige Qualifizierung, die den Selbstschutz stärkt und natürlich
auch die Sicherheit der übrigen Fahrgäste verbessern soll.“
Seit dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters in Rheinland-Pfalz ist
die Sicherheit von Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr noch
stärker in den Fokus gerückt. Nordrhein-Westfalen hat nach dem
Angriff ein Maßnahmenpaket mit dem flexibleren Einsatz von
Doppelbesetzungen in Zügen, Bodycams, verbesserten Alarmierungs- und
Videosystemen sowie zusätzlichen Deeskalations- und
Sicherheitstrainings vorangetrieben. Die neue
IHK-Zusatzqualifizierung knüpft an die gesteckten Ziele an. Sie
wurde von den Aufgabenträgern im Schienenpersonennahverkehr, dem
Kompetenzcenter Sicherheit NRW und der IHK Nord Westfalen
entwickelt.


Auf dem Lehrplan stehen unter anderem Konfliktmanagement,
Deeskalationstechniken, Kommunikation, Körperspracheanalyse sowie
praktisches Englisch. Die Ausbildung umfasst insgesamt 300
Unterrichtsstunden, das entspricht knapp drei Monaten in Vollzeit.
Sie kombiniert theoretische Inhalte mit realitätsnahen
Trainingssituationen, in denen typische Einsatzlagen aus dem
Bahnalltag unter kontrollierten Bedingungen geübt werden.


„Sicherheit, ist ein Thema, das mit physischer Präsenz
wahrgenommen wird. Die Absolventen im IHK-Lehrgang erwerben die
notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen für mehr persönlich
wahrnehmbare Sicherheit im ÖPV“, erklärt Sven Wolf,
stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Nord und
Standortleiter in Gelsenkirchen.
Neben dem ersten
Pilotlehrgang in Gelsenkirchen wird im Juni ein weiterer in Dortmund
beginnen. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Pilotprojekt mit
rund 230.000 Euro für Entwicklung, Durchführung und
wissenschaftliche Begleitung. Nach dem erfolgreichem Abschluss
sollen die Absolventinnen und Absolventen mindestens ein Jahr bei
den beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen VIAS Rail, Regiobahn
und WestfalenBahn eingesetzt werden.
Bereits vor dem
offiziellen Start wurde die Qualifizierung national ausgezeichnet:
Bei den Outstanding Security Performance Awards 2025 erhielt das
Projekt den Preis für die beste Initiative im Bereich
Sicherheitsschulungen. Dies zeigt: „Das Projekt stößt bereits jetzt
auch über Nordrhein-Westfalen hinaus auf Interesse. Die
Projektpartner planen, ihre Erfahrungen künftig mit anderen
Bundesländern und Verkehrsunternehmen zu teilen“, erklärt Kilian
Schäfer, Leiter des Kompetenzcenter Sicherheit NRW.
Langfristig soll das Angebot „Sicherheitskraft im ÖPV“ bei Interesse
auch bundesweit angeboten und in Nordrhein-Westfalen ab 2028
schrittweise als Standard in neuen SPNV-Verträgen verankert werden.
Nach Vorstellung der Landesregierung sollen so Mitarbeitende mit
Sicherheitsaufgaben im Schienenpersonennahverkehr in
Nordrhein-Westfalen entsprechend qualifiziert werden.
Fußballstar Nick Woltemade duckifiziert im Micky Maus Magazin!
Wenige Tage vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft bringt das
Micky Maus Magazin mit Ausgabe Nr. 13/26 das Fußballfieber in die
Welt von Entenhausen: Für die brandneue Comic-Geschichte „Dribbling
ins Glück“ wurde der Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade in die
Rolle von „Nick Woltemessi“ duckifiziert, wie es in der
Comic-Sprache genannt wird.

Fans können sich auf ein spannendes Abenteuer freuen, das Fußball
mit der erzählerischen Magie von Entenhausen vereint. In der
Geschichte steht Nick Woltemessi einem Teamkollegen bei, der nach
dem Verlust seines Glücksbringers nicht nur sein Selbstvertrauen,
sondern auch sein Können verloren zu haben scheint.
Gemeinsam mit Donald Ducks Neffen Tick, Trick und Track begibt sich
Nick auf die Suche nach einer Lösung, um seinen Freund wieder in die
Erfolgsspur zu bringen. Die Story beleuchtet auf unterhaltsame Weise
unterschiedliche Seiten des Fußballs und die Bedeutung von
Zusammenhalt. Ergänzend zum Comic-Erlebnis erwartet die Leser ein
Interview mit dem realen Nick Woltemade. Darin spricht der
Fußballstar über seine Anfänge im Sport und prägende Erlebnisse.
Johannes Kanty, verantwortlicher Redakteur des Micky Maus
Magazins, freut sich über die Kooperation: „Der Fußball bietet mit
all seinen Facetten von Können, Glück, Aberglaube und Teamgeist
reichhaltigen Stoff für mitreißende Geschichten. Entenhausen kann
auf eine lange Tradition in diesem sportlichen Bereich
zurückblicken. Wir sind begeistert von Nick Woltemade, der
menschlich und sportlich ein Vorbild für unsere jungen Leserinnen
und Leser ist.“
Die Micky Maus Magazin Ausgabe Nr. 13/26 (D:
€ 5,99 A: € 6,50 CH: SFR 11,90) ist ab dem 5. Juni im Handel und
online unter www.egmont-shop.de
mit drei attraktiven Extras erhältlich: einem Schiedsrichter-Set,
einem Fußball-Stickeralbum und passenden Fußballstickern.
Für die Vermarktung der Micky Maus ist
die interne Vermarktungsunit Egmont Media Solutions verantwortlich.
Anzeigen-Kontakt: Linda Paesold, Media Sales Manager,
l.paesold@egmont.de.
Das Micky Maus Magazin feiert das ganze Jahr mit wunderbaren und
exklusiven Ausgaben sein 75. Jubiläum. Am 29. August 1951 begann die
einzigartige Erfolgsstory.
RWI-Konjunkturbericht für
NRW: 0,5 Prozent Wachstum in diesem Jahr / Iran-Krieg belastet die
Wirtschaft Das RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung in Essen prognostiziert für die
nordrhein-westfälische Wirtschaft in diesem Jahr ein Wachstum von
0,5 Prozent, ähnlich wie für Deutschland insgesamt (0,6 Prozent).
Der erneute Anstieg der Energiekosten durch den Iran-Krieg trifft
insbesondere die energieintensive Industrie in NRW.
Chemie
und Metallerzeugung, die sich gerade zu stabilisieren begannen,
geraten erneut unter Druck. Am Arbeitsmarkt geht die
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach Rekordjahren leicht
zurück (um rund 7.000 Personen), während die Arbeitslosenquote von
7,8 auf 7,9 Prozent etwas steigt.
Eine Erholung sieht das
RWI für 2027: Die NRW-Wirtschaft soll demnach um 0,8 Prozent
wachsen. Das Institut rechnet mit 19.000 zusätzlich Beschäftigten
und einem Rückgang der Arbeitslosenquote auf 7,6 Prozent. Das RWI –
Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlicht im Auftrag
des NRW-Wirtschaftsministeriums jährlich drei Konjunkturberichte.
idr
"Gepflegten Abend!" 28.05.2026 um 18.00 Uhr im
Dietrich-Krins-Weber Zentrum
Familien müssen die Pflege immer häufiger selbst übernehmen,
obwohl sie bereits mit Job, Kindern und Haushalt mehr als ausgelastet
sind. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen stehen oft unter hohem
zeitlichem und finanziellem Druck, während Pflegekräfte mit immer mehr
Organisation und Belastung konfrontiert sind.
Landtagsabgeordneter Franbk Börnber (SPD): "Pflege wird zunehmend zum
Armutsrisiko. Vor diesem Hintergrund möchten wir mit Thorsten Klute als
Experte und Sprecher der Fraktion für Pflege und Gesundheit, mit den
Menschen vor Ort ins Gespräch kommen. Wir wollen darüber sprechen,
welche politischen Schritte jetzt notwendig sind, um die Pflege
zukunftsfest aufzustellen. Denn wir möchten dafür sorgen, dass in der
Pflege wieder mehr Zeit für den Menschen statt in Verwaltung und
Bürokratie investiert wird. "
Der „Gepflegte Abend“ findet am 28.05.2026 um 18.00 Uhr im
Dietrich-Krins-Weber Zentrum, Mevissenstr. 16 in 47059 Duisburg statt.
Powerbank, Kühlbox, Kaffee – Camping wird komfortabler, aber
nicht luxuriös Campingurlaub bedeutete früher vor allem
Freiheit, Natur und Reduzieren auf das Wesentlichste. Dann kam die
Pandemie-Zeit und bescherte Camping-Urlauben und Wohnwagenromantik
einen bis heute ungebrochenen Trend. Doch neben aller
Glampingmöglichkeiten und rollenden 5-Sterne-Hotelzimmern zeigt die
aktuelle Vergleich.org-Umfrage: Bodenständigkeit und Einfachheit
bleiben Merkmale der Campingurlaube. Neben klassischer
Grundausstattung sind vor allem Sicherheit, Kühlung, Stromversorgung
und Kaffeegenuss gefragt

VGL / KI-generiert
Camping galt lange als
minimalistische Urlaubsform: Zelt aufbauen, Kocher anschmeißen,
praktische Kleidung, Natur genießen. Vor allem seit der
Covid-Pandemie hat sich hier viel entwickelt. Wohnwagen, Wohnmobile
und Camper liegen ungebrochen im Trend. Sie werden zudem immer
komfortabler und sind oft voll ausgestattet. Doch ganz so luxuriös
brauchen es viele Deutsche offenbar gar nicht. Eine aktuelle Umfrage
von Vergleich.org zeigt: Wer in den Campingurlaub fährt, setzt vor
allem auf praktische, kleine Komforthelfer, die die klassische
Campingplatzerfahrung ergänzen.
Wohnmobil ist die beliebteste
Campingform Wir wollten von den Befragten wissen, welche
Campingform für sie am ehesten infrage kommt. Das Wohnmobil liegt
mit 26 Prozent vorn. Dahinter folgen Wohnwagen mit 18 Prozent sowie
jeweils das klassische Camping im Zelt und eine Mietunterkunft auf
einem Campingplatz mit 17 Prozent.
Deutlich seltener genannt
werden Campervan oder Campingbus mit 6 Prozent, Glamping mit 3
Prozent und das Dachzelt auf dem Auto mit 2 Prozent. Das zeigt:
Sowohl die Luxusform des Glampings als auch die richtig reduzierte
Variante im Zelt auf dem Autodach sind nicht so attraktiv wie die
komfortable Mitte.
Auch interessant: Nur 11 Prozent der
Befragten geben an, dass keine der genannten Campingformen für sie
infrage kommt. Die Ergebnisse zeigen, dass Camping vor allem dann
attraktiv ist, wenn es mit einem Mindestmaß an Bequemlichkeit neben
der Flexibilität und Freiheitserfahrung verbunden ist. Auch die
liebste Beschäftigung im Urlaub, die Freude am Essen, darf nicht zu
kurz kommen. Daher werden Komfortgegenstände, die sich um das
leibliche Wohl kümmern, zuerst eingepackt.
Kühlbox,
Sonnenschutz und Powerbank fast gleichauf Vergleich.org bat die
Befragten, aus einer Liste möglicher Campingausstattung jene Dinge
auszuwählen, die für sie unverzichtbar sind – unter der
Voraussetzung, dass die Ausrüstung rund um den Schlaf und Kleidung
bereits eingeplant ist. Ganz oben auf der Packliste steht das
Campingkocher– oder Grill-Equipment: 64 Prozent der Befragten halten
es im Campingurlaub für essenziell. Fast ebenso wichtig ist das
Thema Sicherheit: 62 Prozent nennen das Erste-Hilfe-Set. Auch
gemütliches Sitzen und Essen ist ein Muss. Ein Campingstuhl oder
Campingtisch gehören für 57 Prozent unbedingt dazu.
Direkt
dahinter wird es eng. Mit jeweils 49 Prozent nennen die Hälfte der
Befragten eine elektrische Kühlbox, Sonnen- und Regenschutz sowie
eine Powerbank oder ein Solar-Ladegerät als unverzichtbar. Moderne
Campingausstattung ist damit weit entfernt von Luxus, aber angenehm
und bequem darf es schon sein. Gekühlte Lebensmittel, Schatten am
Platz und nutzbare Smartphones gehören für viele selbstverständlich
zum Campingkomfort.
Kaffee schlägt Bluetooth-Box und
Mini-Beamer deutlich Und Kaffee! Ohne den geht es auch auf dem
Zeltplatz nicht. 41 Prozent der Befragten halten eine Kaffeemaschine
oder einen Kaffeekocher für unverzichtbar. Damit liegt Kaffee als
Camping-Extra deutlich vor klassischen Freizeit-Gadgets wie einer
Bluetooth-Box mit 18 Prozent oder einem Mini-Beamer für Filmabende
mit 7 Prozent. Film, Musik und Fernsehen sind eher was für zuhause
als unterwegs.
Luxus-Gadgets oder verspielte Extras mit
geringem Mehrwert spielen beim Camping eine untergeordnete Rolle.
Ein mobiler WLAN-Router wird beispielsweise noch von 24 Prozent als
unverzichtbarer Gegenstand genannt, damit das gewohnte Online-Leben
weitergehen kann. Eine Campingdusche bzw. ein Duschzelt ist für 22
Prozent wichtig für die private Körperhygiene.
Komfortartikel wie eine Hängematte (14
Prozent), einen USB-Ventilator (13 Prozent) oder einen
Outdoor-Teppich für saubere Füße (13 Prozent) begeistern nur wenige
Liebhaber. Noch ausgefallenere Extras wie ein aufblasbarer Sessel
erreichen lediglich 9 Prozent.
Eine vernünftige Lampe oder
Lichterkette wird dagegen von mehr als einem Drittel der Befragten
als wichtig bewertet. 36 Prozent möchten darauf nicht verzichten.
Praktisch denken ist wichtiger als Bequemlichkeit. Das zeigt sich
daran, dass Gegenstände wie ein Mückenschutzgerät mit 30 Prozent
sowie Werkzeuge oder Multitools auf sogar 32 Prozent häufig
ausgewählt werden.
Die moderne Camping-Packliste lautet daher
nicht „weniger ist mehr“, sondern eher: Was den Urlaub einfacher,
entschleunigter und sicherer macht, darf mit. Quellenangabe:
Vergleich.org, eigene Umfrage vom 21.05.2026 mit MakeOpinion, 503
Teilnehmer:innen. Mehrfachantworten waren möglich.
Süd-Gemeinde lädt zum nächsten Bibel-Abend-Essen
Auf die Reise zu Jakob und seinen Söhnen begeben sich am 12. Juni um
18 Uhr Besucherinnen und Besucher des Huckinger Gemeindehauses,
Angerhauser Straße 91. Leitfaden des Abends, zu dem die Evangelische
Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd herzlich einlädt, ist die Bibel.
„Wir laden Sie ein, wieder einmal mit uns hinter die Kulisse
einer spannenden Erzählung der alten Väter zu schauen. Gehen wir
doch mal mit auf die Reise zu Jakob und seinen Söhnen, schauen wir,
was Missgunst und Bruderstreit anrichten und wie Gott aus krummen
Wegen Segen erwachsen lässt“ “ heißt es in der Ankündigung im
Gemeindebrief.
Begleitet werden die schönen Stunden - wie
jedes Bibel-Abend-Essen von leckerem Essen mit mehreren Gängen und
einer exotischen Atmosphäre. Für Essen und Getränke sollten
Interessierte 15 Euro einplanen. Anmeldungen sind bei Christine
Ahrens (christine.ahrens@ekir.de) möglich. Infos zur Gemeinde gibt
es im Netz unter www.evgds.de.
Caféhaus-Musik in der Marienkirche Nach
dem Erfolg im letzten Jahr laden Tonio Schibel (Violine), Mathieu
Jocqué (Violoncello), und Benedikt ter Braak (Klavier) wieder zu
Musik, Kaffee und Kuchen in die Duisburger Marienkirche,
Josef-Kiefer-Straße 10.
Am 7. Juni präsentieren die drei
Musiker um 17 Uhr mit dem Divertissement des ukrainisch-russischen
Komponisten Nikolai Kapustin und der „Café Music“ des im vorigen
Jahr verstorbenen Paul Schoenfield zwei schwungvolle, vom Jazz
inspirierte Klaviertrios.
Etwas Ruhe bringen dazwischen
der Tango „Café 1930“ von Astor Piazzolla und die Preludes von
George Gershwin. Ein Genuss für Gaumen und Ohren. Der Eintritt
kostet an der Abendkasse 20 Euro inkl. Kaffee und Kuchen, vorab im
Netz bei Eventim (zzgl. Gebühren).
Waldgottesdienst am Kammerberg Die evangelischen
Gemeinden der Duisburger Stadtmitte, Neudorf und Hochfeld und die
Evangelische Rheingemeinde (Wanheimerort / Wanheim) laden herzlich
zur Feier der gemeinsamen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“
auf dem Kammerberg in Neudorf ein, und zwar jeweils am 1. Sonntag
der Monate Juni bis September.
Die Gottesdienste, die eine
ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr
beginnen, werden im Wechsel verantwortet. Den nächsten richtet die
Gemeinde Hochfeld-Neudorf am 7. Juni aus, es predigt Pfarrer
Tillmann Poll. Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen
Verkehrsmitteln (Buslinie 933) über die Haltestellen „Lenaustraße“
und „Nettelbeckstraße“ gut zu erreichen.
25.
Ökumenischer Frauengottesdienst: Evangelische und katholische Frauen
laden zum Jubiläum in die Karmelkirche Das
erfolgreiche ökumenische Gottesdienstformat von Frauen für Frauen
aus Duisburg und Umgebung geht jetzt ins 25. Jahr. Gefeiert wird das
Jubiläum natürlich mit dem nächsten Gottesdienst - am 8. Juni um 18
Uhr in der Karmelkirche, Karmelplatz 1-3. Das Jubiläum ist deshalb
auch Anregung für das Gottesdienstthema - es geht um den bedachten
Blick „dankbar rückwärts – vertrauensvoll vorwärts“.
Ins
Leben gerufen hatten das Format Frauen der Evangelischen
Frauenhilfen und der kfd-Gruppen in Duisburg. Jährlich feiern sie
diesen Gottesdienst, der inzwischen von einem festen Team aus
evangelischen und katholischen Frauen in Duisburg vorbereitet wird,
mit einem gemütlichen Ausklingen des Abends bei Wein oder Wasser und
Brot in der Kirche.

Die Karmelkirche (Foto: Ingrid Jungsbluth)
Von Hilde
bis Udo - die deutschsprachigen Klassiker Mitsingabend in der
Meidericher Kirche mit Anja Lerch Nach ausverkauften
ABBA- oder 80er-Jahre-Mitsingabenden ist Anja Lerch jetzt mit „Von
Hilde bis Udo - die deutschsprachigen Klassiker“ zu Gast in der
Kirche Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 6. Das Fest des gemeinsamen
Singens beginnt am 6. Juni um 19 Uhr.
Die Texte der
beliebten Songs werden auf eine große Leinwand projiziert, sodass
Jung und Alt die ikonischen Hits gemeinsam anstimmen können. Die
Kirche ist barrierefrei zugänglich. Einlass ist um 18 Uhr, Karten
gibt es an der Abendkasse zu 16 Euro, im Vorverkauf zu 14 Euro
(Reservierung unter 0203-4519620 oder E-Mail:
veranstaltungen@prodommo.de).
Zum
Mitsingabend lädt der gemeinnützige Förderverein „pro doMMo e.V.“
herzlich ein, der den Reinerlös auch dieser Veranstaltung dem Erhalt
der evangelischen Kirche in Meiderich widmet. Der Förderverein hat
durch Spenden und Veranstaltungen und Aktionen in den letzten 20
Jahren über 800.000 für den Erhalt der Meidericher Kirche
eingenommen. Infos zum Förderverein gibt es im Netz unter
www.prodommo.de, zur Kirche und Gemeinde unter
www.kirche-meiderich.de.

Anja Lerch zur honorarfreien Verwendung (Foto: krischerfotografie)
Die Citykirche kennenlernen - Kostenfreie Führung
durch Salvator Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört
zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An
jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Gemeindeleute,
meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil und die
besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem
Rathaus.
Am Sonntag, 7. Juni 2026 um 15 Uhr macht Pfarrer
Martin Winterberg mit Interessierten an verschiedensten Stellen der
Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine
Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der
Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

Das Gedenkfenster in der Salvatorkirche
Duisburg Foto: Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg).

Monetäre Sozialleistungen
des Staates im Jahr 2025 um 5,9 % gestiegen • Weiterhin
überdurchschnittlicher Ausgaben-Anstieg im langfristigen Vergleich
seit 1991, aber schwächer als in den beiden Vorjahren • Deutlich
mehr Ausgaben für Renten und Pensionen sowie für Arbeitslosengeld I
und Berufsförderung, leichter Rückgang beim Bürgergeld
Der
Staat hat im Jahr 2025 mehr für Geldleistungen zur Absicherung
sozialer Risiken ausgegeben als im Vorjahr. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die monetären
Sozialleistungen des Staates 2025 gegenüber 2024 um 5,9 % oder 41,7
Milliarden Euro auf 751,2 Milliarden Euro. Damit war der Anstieg im
Vergleich zum langjährigen Durchschnitt seit 1991 (+3,4 %) weiter
überdurchschnittlich. Er fiel aber geringer aus als in den beiden
Jahren zuvor (2024: +7,4 %; 2023: +6,9 %).
Bei den Angaben
handelt es sich um die monetären Sozialleistungen des Staates in
jeweiligen Preisen in der Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnungen. Da die Verbraucherpreise im Jahr 2025 deutlich
schwächer stiegen (+2,2 %), ergibt sich auch real (preisbereinigt)
ein Anstieg der monetären Sozialleistungen.
Die Ausgaben des
Staates insgesamt wuchsen im Jahr 2025 mit +5,7 % nur geringfügig
schwächer als die monetären Sozialleistungen, sodass deren Anteil an
den staatlichen Gesamtausgaben auf Vorjahresniveau bei 33,2 %
verharrte.

Mehr Ausgaben aufgrund der Eintrübung am Arbeitsmarkt und bei
der Alterssicherung Bei den monetären Sozialleistungen in der
Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen handelt es
sich um Geldleistungen des Staates, die dazu dienen, soziale Risiken
abzusichern.
Im Jahr 2025 entwickelten sich die einzelnen
monetären Sozialleistungen unterschiedlich: So stiegen die
Geldleistungen der Deutschen Rentenversicherung (+5,9 % oder
+23,2 Milliarden Euro auf 417,9 Milliarden Euro) sowie die
öffentlichen Pensionen (+5,1 % oder +4,6 Milliarden Euro auf
95,0 Milliarden Euro) spürbar an.
Der Anstieg der
Arbeitslosigkeit sorgte für hohe Zuwächse beim
Arbeitslosengeld I (+19,1 % oder +4,5 Milliarden Euro auf
28,2 Milliarden Euro) und bei den staatlichen Zuschüssen für die
Berufsförderung (+19,4 % oder +1,2 Milliarden Euro auf
7,2 Milliarden Euro). Erheblich mehr als im Vorjahr wurde auch für
Wohngeld ausgegeben (+26,7 % oder +1,1 Milliarden Euro auf
5,0 Milliarden Euro).
Beim Krankengeld war ein Plus von
5,0 % (+1,1 Milliarden Euro auf 22,3 Milliarden Euro) zu
verzeichnen, beim Pflegegeld eine Zunahme um 13,1 %
(+3,7 Milliarden Euro auf 31,9 Milliarden Euro) und bei der
Sozialhilfe ein Anstieg um 7,8 % (+3,2 Milliarden Euro auf
44,4 Milliarden Euro).
Dagegen war das Bürgergeld (ab
Juli 2026: Grundsicherungsgeld) leicht rückläufig (-1,5 % oder
-0,4 Milliarden Euro auf 29,4 Milliarden Euro). Die Entwicklung der
Sozialleistungen hängt nicht nur von deren gesetzlicher Ausweitung
oder Kürzung ab, sondern auch von vielen anderen Faktoren: etwa von
der Situation am Arbeitsmarkt, der Erwerbsbeteiligung, der Höhe der
Inflationsrate oder der demografischen Entwicklung der Bevölkerung
einschließlich Zu- und Abwanderung.
Kabinett bringt
Baugesetzbuch-Upgrade auf den Weg: Mehr Tempo und neue Werkzeuge für
den Wohnungsbau Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines
„Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts
(Baugesetzbuch-Upgrade)“ beschlossen. Damit sollen
Bauleitplanverfahren gestrafft und vereinfacht, der Wohnungsbau zum
überragenden öffentlichen Interesse erklärt und Kommunen mehr
Handlungsmacht im Umgang mit Schrottimmobilien gegeben werden. Der
Entwurf des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und
Bauwesen befindet sich nun im parlamentarischen Verfahren.
Dazu Verena Hubertz, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung
und Bauwesen: „Das Baugesetzbuch-Upgrade ist ein umfassendes
Modernisierungspaket, das nahezu alle Bereiche der kommunalen
Planung adressiert. Wohnen hat ab jetzt Vorfahrt, endlich auch im
Gesetz. Wer bauen will, soll sein Verfahren online verfolgen können,
nicht im Rathausflur warten. Wir geben Kommunen neue Instrumente, um
bei Schrottimmobilien besser durchgreifen zu können. Und wir holen
mehr Grün in unsere Städte. Aber wir geben auch mehr Zug und Druck
in den Prozess. Das Baugesetzbuch-Upgrade ist der nächste
Modernisierungs- und Beschleunigungsschritt nach dem Bau-Turbo.“
Die Regelungen im Einzelnen: Mehr Wohnraum ermöglichen In
Gebieten mit einem angespannten Wohnungsmarkt gilt bei
Bebauungsplänen, die Wohnbauland ausweisen, ein überragendes
öffentliches Interesse für den Wohnungsbau. Dadurch genießt der
Wohnungsbau rechtlich Priorität. Außerdem wird in das
Raumordnungsordnungsrecht erstmals ein Instrument zur Bekämpfung des
Wohnraummangels für Gebiete mit angespannter Wohnraumsituation
aufgenommen: Dort soll künftig die übergeordnete Raumordnung darauf
hinwirken, dass ein Ausgleich zwischen Gebieten mit Engpässen und
Gebieten mit geeigneten Flächenpotenzialen geschaffen wird.
Transparenz und Beschleunigung durch Digitalisierung Um
Planungsverfahren zu verkürzen und für Bürgerinnen und Bürger
nachvollziehbarer zu gestalten, müssen die Kommunen künftig digitale
Instrumente einsetzen. Dafür muss der einheitliche Standard XPlanung
für den medienbruchfreien Datenaustausch in der öffentlichen
Verwaltung angewendet werden. Auch die Öffentlichkeitsbeteiligung
findet in Zukunft digital statt und kann einstufig durchgeführt
werden. Über eine Verfahrensampel können Bürgerinnen und Bürger sich
laufend über den Stand des Verfahrens informieren. Verbunden mit
verkürzten Fristen schafft das Transparenz und ist ein Ansporn für
die Kommunen, bei der Planung schneller zu werden.
Schnelle
und einfache Umweltprüfung Aktuell dauern Umweltprüfungen häufig
sehr lange. Um sie zu beschleunigen, sollen vertiefte
Umweltprüfungen künftig nur noch dort durchgeführt werden, wo sie
auch tatsächlich erforderlich sind. Und: Auch wenn eine vertiefte
Umweltprüfung nötig ist, soll sie nicht bereits auf Ebene des
Bebauungsplans durchgeführt werden, wenn sie stattdessen später im
Zulassungsverfahren erfolgen kann. Das sorgt für eine klare,
praxistaugliche und rechtssichere Umweltprüfung. Damit entlasten wir
die Kommunen, beschleunigen Verfahren und schaffen
Planungssicherheit – ohne Abstriche beim Umweltschutz.
Mehr
Grün in der Stadt Damit Kommunen sich besser gegen Starkregen
oder Hitzewellen wappnen können, ermöglichen wir ihnen, im gesamten
Stadtgebiet mehr Grün zu schaffen. Denn Durchgrünung mit Bäumen und
Sträuchern kühlt die Luft, schützt vor Hitze und sorgt damit für
mehr Lebensqualität. Darüber hinaus machen wir mehr natürliche
Auffangflächen möglich und verhindern damit Schäden durch
Überflutungen.
Schrottimmobilien bekämpfen
Schrottimmobilien haben negative Auswirkungen auf die gesamte
Umgebung und bedeuten für Anwohnerinnen und Anwohner weniger
Wohnqualität. Außerdem können sie zu einem Wertverlust für
benachbarte Gebäude führen. Deshalb geben wir den Kommunen mehr
Möglichkeiten, um dagegen vorzugehen. Das Vorkaufsrecht der Gemeinde
an Schrottimmobilien wird erleichtert. Die Kommunen können außerdem
künftig einfacher ein Instandsetzungsgebot aussprechen, das heißt
den Eigentümer zur Beseitigung der baulichen Mängel verpflichten.
Bei extremem Missbrauch gibt es künftig die Möglichkeit zur
Enteignung.
Zukunft mitdenken Neue Vorgaben für die
Raumplanung tragen den gestiegenen Anforderungen an
Landesverteidigung und Bevölkerungsschutz Rechnung. Sie fordern die
Raumplanung auf, künftig auch für Risiken und Krisensituationen
vorausschauend zu planen – vom Klimawandel bis hin zu bewaffneten
Konflikten.
laulichtfamilie stärken Feuerwehren und
Rettungsdienste sind von elementarer Bedeutung für unser
Gemeinwesen. Aktuell ist es schwierig, Einrichtungen der Feuerwehren
und Rettungsdienste in bestehenden Siedlungsbereichen auszubauen,
weil die Grundstücke oft zu klein sind. Im Außenbereich sind sie
derzeit nur ausnahmsweise zulässig. Das ändern wir nun und
erleichtern damit den Kommunen die Wahl des optimalen Standortes für
Feuer- und Rettungswachen zu treffen, um alle Einsatzorte schnell zu
erreichen und neuen Anforderungen gerecht zu werden.
Frühjahrsgutachten bestätigt Dringlichkeit des Reformpakets –
DMB zeigt Entlastungsfelder auf Mit Blick auf das heute
veröffentlichte Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen fordert der
Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) schnelle und umfassende
Strukturreformen. Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des
DMB, appelliert an die Bundesregierung, das für Juni angekündigte
Reformpaket zügig auf den Weg zu bringen.
Das
Frühjahrsgutachten bestätigt, wie dringend der Wirtschaftsstandort
Deutschland einen verlässlichen Reformkurs braucht. Kleine und
mittlere Unternehmen müssen Transformation, Digitalisierung und
Dekarbonisierung bewältigen – und zugleich mit hohen Kosten,
komplexer Bürokratie und steigenden Abgaben umgehen. Diesen Spagat
schaffen immer weniger Unternehmen. Leider sehen wir das derzeit im
starken Anstieg von Insolvenzen und dem fortschreitenden
Arbeitsplatzabbau“, betont Tenbieg.
Der Sachverständigenrat
prognostiziert für 2026 ein Wachstum von nur 0,5 Prozent, für 2027
von nur 0,8 Prozent. Das Frühjahrsgutachten betont den Bedarf an
strukturellen Reformen, vor allem in der Sozialversicherung – dies
fordert auch der DMB mit Nachdruck.
Tenbieg sagt: „Die
politische Debatte darf sich nicht länger in parteitaktischen
Manövern verlieren. Unternehmen brauchen jetzt Planungssicherheit,
Tempo und spürbare Entlastungen – keine neuen Verzögerungen bei den
zentralen wirtschaftspolitischen Vorhaben.“
DMB-Positionspapier zeigt drei Entlastungsfelder auf In seinem
aktuellen Positionspapier benennt der DMB drei Maßnahmen für einen
wirtschaftspolitischen Kurswechsel: weniger Bürokratie, eine
wettbewerbsfähige Unternehmensbesteuerung und verlässlich begrenzte
Sozialabgaben.
Konkret fordert der Verband eine digitale
Verwaltung, einfachere Verfahren sowie weniger komplexe Berichts-
und Nachweispflichten. Außerdem braucht es bessere steuerliche
Rahmenbedingungen für Investitionen und eine Reform der
Sozialversicherungssysteme, damit Arbeit bezahlbar bleibt und
Beschäftigung gesichert wird.
Zur Refinanzierung spricht sich
der DMB für Einsparungen bei der öffentlichen Verwaltung und den
Abbau von Subventionen aus, die keinen erkennbaren Mehrwert für
Wettbewerbsfähigkeit oder Beschäftigung bringen.
„Das
angekündigte Reformpaket darf nicht an politischen Vorbehalten oder
an der Verteidigung bestehender Strukturen scheitern. Regierung,
Wirtschaft und Sozialpartner stehen gemeinsam in der Verantwortung,
unser Land wieder wettbewerbsfähig zu machen und Beschäftigung zu
sichern“, so Tenbieg.
Das vollständige Positionspapier
„Mittelstand entlasten – Für Investitionen, Arbeitsplätze und
Innovationen“ steht auf der Website des DMB zum Download bereit.
Grüne Woche 2027: Nordrhein-Westfalen mit dem Ruhrgebiet als
Partnerregion Wenn sich das Land NRW bei der Grünen
Woche 2027 in Berlin präsentiert, wird es vom Ruhrgebiet als
Partnerregion unterstützt. "Mit der Entscheidung würdigen wir die
besondere Vielfalt, Innovationskraft und Wandlungsfähigkeit dieser
Region, die beispielhaft für den gelungenen Strukturwandel steht",
so NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen.
Mit der
Ausrichtung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 setze
das Ruhrgebiet zudem wichtige Impulse für die Zukunft. Garrelt Duin,
Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und
Aufsichtsratsvorsitzender der IGA Ruhrgebiet 2027 gGmbH: "Die IGA
stellt 2027 die zentrale Zukunftsfrage: 'Wie wollen wir morgen
leben?'
Das Ruhrgebiet liefert dazu schon heute
viele Antworten – mit innovativen Ideen für nachhaltige Ernährung,
urbane Lebensqualität und einen verantwortungsvollen Umgang mit
unseren Ressourcen. Auf der Grünen Woche wollen wir zeigen, wie
Zukunft im Ruhrgebiet gestaltet wird – dynamisch, kreativ, grün,
sozial und exzellent." Die Grüne Woche 2027 findet vom 15. bis 24.
Januar auf dem Messegelände in Berlin statt. idr
Wie lebt es sich eigentlich auf dem Mars? Und was passiert im
schnellsten Labor der Welt? Antworten gibt es am 27. Juni, wenn die
Universität Duisburg-Essen zur
Extraschicht –
Die Nacht der Industriekultur lädt.
Teurer Sommerurlaub: Wie eine
30-Euro-Reiseapotheke vor überteuerten Arztrechnungen im Ausland
schützt Regelmäßig benötigte Medikamente: 50 Prozent
mehr mitnehmen / Online-Umfrage: 77 Prozent haben eine Reiseapotheke
dabei / Telemedizin hilft schnell bei kleineren Beschwerden
Der Sommerurlaub 2026 wird zum finanziellen Kraftakt: Durch die
weltweiten Konflikte sind die Reisekosten bereits deutlich
gestiegen, Familien zahlen weit mehr für Flüge und Hotels als im
Vorjahr. Wer dann noch krank wird, riskiert den finanziellen
Kollaps: In beliebten Urlaubsländern wie Ägypten oder der Türkei
zahlen deutsche Urlauber laut ADAC Versicherung das 20- bis 30-Fache
der heimischen Behandlungskosten – oft auch für rezeptfreie
Medikamente.
Eine aktuelle Online-Umfrage der ADAC SE unter
2.090 Reisenden* zeigt das Dilemma: Zwar stellen 77 Prozent eine
Reiseapotheke zusammen, doch für unvorhergesehene Erkrankungen sind
die meisten schlecht gerüstet. So mussten 67 Prozent bereits
Arztrechnungen vor Ort zunächst selbst bezahlen.
Kostendruck
trifft Urlauber doppelt In dieser angespannten Lage wird eine
durchdachte Reiseapotheke zum Sparhelfer: Sie vermeidet Arztbesuche
bei kleineren akuten Erkrankungen und mindert das Risiko, Opfer von
Abzocke zu werden. Die aktuelle Umfrage zeigt: Jeder Dritte (36
Prozent) hat bereits ärztliche Hilfe im Urlaub benötigt, 56 Prozent
kontaktierten Hotelärzte oder Kliniken vor Ort. Dabei wissen 74
Prozent, dass ausländische Ärzte Vorkasse verlangen und können durch
hohe Arztrechnung in eine finanzielle Schieflage geraten. (siehe
auch: ADAC Versicherung: Viele Urlauber finanziell nicht
vorbereitet)
Das gehört in die perfekte Reiseapotheke Der
ADAC rät, regelmäßig benötigte Medikamente in 50 Prozent höherer
Menge mitzunehmen – idealerweise im Handgepäck in
Originalverpackung. Chronisch Kranke sollten Beipackzettel und
Dokumente wie den Diabetikerausweis nicht vergessen.
Eine
Basis-Reiseapotheke enthält Hilfsmittel für kleine Verletzungen, ein
Fieberthermometer, Insektenschutz – und Juckreizsalbe,
Erkältungsmittel und gegebenenfalls etwas gegen Reisekrankheit und
kostet je nach Ausstattung und Medikamentenauswahl zwischen 30 und
60 Euro.
Die gute Nachricht: Wer eine Reiseapotheke dabeihat,
ist für viele Fälle bereits gewappnet. Schmerzmittel wie Ibuprofen
oder Paracetamol sind laut ADAC Umfrage in 94 Prozent aller
Reiseapotheken vorhanden, Mittel gegen Durchfall wie Loperamid,
Saccharomyces, ORS-Elektrolytpulver haben 70 Prozent dabei. Das ist
auch gut so, denn eine Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen kann
z.B. beim Hotelarzt in Ägypten bis zu 3.000 Euro kosten.
Der
ADAC hilft im Notfall weltweit Sollte man akut erkranken und
Medikamente benötigen, hilft der ADAC weiter: Bei leichten
Beschwerden kann man über den ADAC Partner Air Doctor eine
Online-Sprechstunde mit einem Arzt vereinbaren, inklusive
Symptomcheck und Rezeptausstellung per Mail. Benötigt man für die
akute Erkrankung oder Verletzung einen Arzt, kann man hier auch
einen Termin mit einem vertrauenswürdigen Mediziner vereinbaren –
weltweit und ohne Vorkasse, da die ADAC Auslandskrankenversicherung
dann direkt abrechnet.

Den ADAC Service erreicht man einfach per Telefon unter +49 89
76 76 71 77. Die ADAC Notfallnummern kann man auch sicherheitshalber
aufs Handy laden – per Download der ADAC Notfallkarte. **
*Die repräsentative Online-Umfrage wurde vom 6. bis 19. Februar 2026
unter 2.090 Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland
durchgeführt, die zumindest gelegentlich Urlaub im Ausland machen.
**Diesen Service gibt es für Premium-Mitglieder und Versicherte beim
ADAC Auslandskrankenschutz.
Uni Duisburg-Essen öffnet zur ExtraSchicht - Wo die
Tesla-Spule britzelt Am Campus Duisburg öffnen von 18
bis 2 Uhr Labore, Werkshallen und Reinraum für Besucher:innen des
Ruhrgebiet-weiten Events. Hier wachsen Diamanten, erschallt die
Flammrohr-Orgel und saust die Magnetschwebebahn.
Tickets sind bereits
erhältlich.

Mini-Tesla-Spule in Aktion. © UDE/Thorsten Klauke-Queder, bearbeitet
mit KI Bei der
ExtraSchicht am Campus Duisburg wird Wissen gefördert.
Nicht unter Tage, sondern in Laboren, Werkstätten und klugen Köpfen:
Offene Türen und spannende Experimente machen Wissenschaft erlebbar.
Ein Abend voller Entdeckungen zeigt, wie Forschung die Zukunft
gestaltet – lebendig, inspirierend und zum Anfassen. Von Energie
über Materialien bis hin zur Digitalisierung und angewandter
Technik.
Vom winzigen Quantenpunkt über Nanopartikel bis hin
zur gewaltigen Galaxie. Stimmungsvolles Licht setzt den Campus an
der Lotharstraße in Szene, die BigBandits spielen gleich zweimal im
Audimax. Wer dem markierten Weg des Wissens folgt, entdeckt Labor-
und Technikführungen, Exponate zum Anfassen, spannende Vorträge und
tolle Mitmach-Aktionen auch für Nachwuchsforscher:innen.
„Nicht unsere Labore erzählen hier an der Universität Duisburg-Essen
die spannendsten Geschichten, sondern die Menschen hinter Forschung,
Lehre und Technik“, sagen die Organisator:innen Dr. Miriam Böhm,
Forschungskoordinatorin der Ingenieurwissenschaften, und Dr. Nicolas
Wöhrl, Physiker und Wissenschaftskommunikator.
„Andere Orte
bewahren Industriekultur – und wir zeigen, wie Wissen Zukunft
schafft.“ Seit 2001 lädt das Ruhrgebiet in jedem Juni zur
ExtraSchicht. Acht
Stunden lang, vom frühen Abend bis spät in die Nacht, öffnen sich
Türen, die sonst verschlossen sind. Die Universität Duisburg-Essen
ist in diesem Jahr erstmals dabei. Die Anreise mit öffentlichen
Verkehrsmitteln wird dringend empfohlen.
Die ExtraSchicht an
der UDE:
https://www.uni-due.de/extraschicht2026/ Informationen zur
ExtraSchicht im Allgemeinen und Tickets:
https://www.extraschicht.de/
Parkkonzert am 31. Mai: BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973 im
Jubiläumshain Das nächste Parkkonzert im Jubiläumshain
an der Ziegelhorststraße in Duisburg-Hamborn findet am Sonntag, 31.
Mai, um 11 Uhr mit der Musikgruppe „BSW Musikcorps Hohenbudberg
1973“ statt. Die Blasmusikerinnen und -musiker präsentieren einen
bunten Mix aus Märschen, Walzern, Evergreens sowie aktuellen Rock-
und Schlagertiteln.
Auch in diesem Jahr werden die
Parkkonzerte wieder vom Lions Club Duisburg-Hamborn unterstützt. Der
Eintritt ist frei. Bis zum 19. Juli spielen wöchentlich immer
sonntags um 11 Uhr folgende Musik-Acts: 07.06.2026 – Bandonion
Freunde Essen 14.06.2026 – Musikvereinigung Duisburg West DSB
e.V. 21.06.2026 – Gitarrenduo Saitenweise 28.06.2025 –
Musikgruppe „Wahre Freunde“ 05.07.2026 – Bläsersymphonie der
Abtei Hamborn 12.07.2026 – Blasorchester Lohmühle e.V. 1964
19.07.2026 – Die Bergsteirer

Foto BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973
Die Bergsteirer Weitere
Informationen gibt es im Internet unter
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn.
Vor 10
Jahren in der BZ: Gerhard Schröder enthüllt LüpertzSkulptur
„Echo des Poseidon“ Bundeskanzler a.D. Gerhard
Schröder enthüllte vor rund 200 Gästen die Markus Lüpertz
Bronze-Statue „Echo des Poseidon“ auf der Duisburger Mercatorinsel.
Die zehn Meter hohe Bronzeskulptur des Bildhauers Markus Lüpertz
wird künftig die ankommenden Schiffe bei der Einfahrt in den größten
Binnenhafen der Welt begrüßen.
„Allein schon die Position
des Poseidon ist eindrucksvoll“, so Bundeskanzler a.D. Gerhard
Schröder. „Von einem fünf Meter hohen Sockel wird er schwebend sein
Element, das Wasser, beobachten. Auch bei Hochwasser steht der
Meeresgott auf sicherem Posten.“ Schröder wünschte den
Duisburgerinnen und Duisburgern viel Freude mit diesem
außergewöhnlichen Kunstwerk und hoffte, dass sich nicht nur die
Schiffsleute über den Gruß freuen, sondern sich viele Besucher
eigens auf den Weg zum „Echo des Poseidon“ machen.
„Der Weg
hierhin und die Begegnung mit dieser wunderbaren Großskulptur lohnen
sich wirklich“, so Schröder. Ein besonderes Ereignis für Duisburg an
einem einmaligen Ort. Die Mercatorinsel hatte Markus Lüpertz schon
lange als Standort für eine Plastik im Blick. Der Künstler war sich
nach vertiefenden Gesprächen, gemeinsamen Skizzen und intensiven
Ortsbegehungen mit Hafen-Chef Erich Staake sicher: die exponierte
Lage am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr bietet genau den richtigen
Standort für eine Großskulptur.
„Das ist der ideale Platz
mit dieser erstaunlichen Ruppigkeit. Ich hatte die Insel dank der
Kulisse mit Fluss und Brücke immer im Blick – ein Traum“, betont
Lüpertz. Markus Lüpertz - Maler, Bildhauer, Grafiker und Dichter -
ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Künstler.
Seine erste künstlerische Heimat war am Niederrhein, gleichsam vis á
vis von der Mercatorinsel liegt die ehemalige Werkkunstschule
Krefeld.
Hier wurde der junge Maler als Bewerber für einen
Studienplatz erstmals angenommen. Danach arbeitete er in Ateliers in
Mönchengladbach - und natürlich in Düsseldorf. Mit dem mächtigen
„Echo des Poseidon“ an der Stelle, an dem Rhein und Ruhr
zusammenfließen, kehrt auch der frühere Rektor und heutige Senator
der Düsseldorfer Kunstakademie wieder in die Nähe seiner alten
Wirkungsstätten zurück.
„Wir wollen im Jahr unseres
300-jährigen Jubiläums in aller Bescheidenheit anspruchsvoll sein.
Mit dieser Skulptur wollen wir der Stadt Duisburg und den Menschen
am Niederrhein ein Geschenk machen, das eben nicht beliebig ist,
sondern zum Nachdenken anstiftet und den Betrachter ins Staunen
versetzt. Markus Lüpertz beeindruckende Bronzeplastik repräsentiert
den Stolz der Menschen hier genauso wie ihre Fähigkeit allen
Widrigkeiten zu trotzen.
Das Werk ist eine unübersehbare
Landmarke an diesem für Deutschland und Europa so wichtigen Fluss“,
so Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. An
der Enthüllung des neuen Wahrzeichens nahmen rund 200 Kunstfreunde
aus ganz Deutschland teil, darunter auch NRW-Verkehrsminister
Michael Groschek und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.
Und im August 2016:
Festakt zur abgeschlossenen
Restaurierung der Skulptur „Rheinorange“
Am 22. August 2016 fand ein Festakt zur
abgeschlossenen Restaurierung der Skulptur „Rheinorange“ in
Anwesenheit von Herrn Oberbürgermeister Sören Link statt.
Die 1992 von dem Kölner Künstler Lutz Fritsch geschaffene
Skulptur „Rheinorange“ konnte auf Initiative und
tatkräftiger Unterstützung der Wirtschaftsjunioren Duisburg
e.V. nun realisiert werden. In einem Grußwort dankte
Oberbürgermeister Sören Link den Wirtschaftsjunioren und den
Sponsoren, zu denen u.a. die Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung,
die Sparkasse, die Duisburger Hafen AG, Haniel, die
ThyssenKrupp Steel Europe AG, Byk Chemie und viele weitere
Duisburger Firmen gehörten. Sein Dank ging auch an das
Lehmbruck Museum, da von dort aus die Restaurierung
koordiniert wurde. Die Skulptur markiert die Stelle, an
der die Ruhr in den Rhein fließt. Sie symbolisiert dort die
Stadt Duisburg als wichtigen Hafen und Stahlstandort, wie
auch den zu Beginn der 1990er Jahre erfolgreichen
Strukturwandel der Stadt und Region. Rheinorange ist eine
der ersten und auch bedeutendsten Landmarken in Europa.
Die Skulptur Rheinorange ist einer der
ersten Landmarken in Europa und markiert die Stelle, an der
die Ruhr in den Rhein fließt.

Foto: Lehmbruck Museum 2016.
Klönen, Kaffee und
jede Menge Kuchen beim Neumühler Turmcafé Am
Sonntag, 7. Juni öffnet wieder das beliebte Turmcafé der
Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl von 15 bis 17
Uhr in der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz/Obermarxloher
Straße seine Türen. Auch dieses Mal gibt es zu Kaffee und
Tee leckere, meist selbstgebackene Kuchen.
Das
Turmcafé wird immer von unterschiedlichen Gruppen der
Gemeinde durchgeführt. Organisation, Service und Bewirtung
übernehmen diesmal diesmal wieder Marianne Ziemer und ihr
Team des Altenclubs der Gemeinde. Der Verkaufserlös von
Kaffee und Kuchen fließt wieder in die Instandhaltung der
Gnadenkirche.
Kuchenspenden sind gern gesehen und
können im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Tel. 0203 /
580448, abgegeben werden.

2025-Ausgabe des Neumühler Turmcafés in der Gnadenkirche (Foto:
Georg Meschkan).
Pfarrer i.R. Armin Schneider am
nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle Immer
freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden
möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit
Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über
die Kirchenaufnahme reden.
Motive für den Kircheneintritt
gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben
bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich
zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der
Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17
Uhr. Am Freitag, 29. Mai 2026 heißt Pfarrer i.R. Armin Schneider,
ehemaliger Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg,
Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus
herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter
www.salvatorkirche.de.
Pfarrer Muthmann am Service-Telefon der evangelischen Kirche in
Duisburg „Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“
oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie
auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende
beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in
Duisburg.
Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch
immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen
und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und
haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das
Service-Telefon ist am Montag, 1. Juni 2026 von Jürgen Muthmann,
Pfarrer in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg, besetzt.

Hantavirus: 53 Personen aus NRW wurden 2024 stationär in
Krankenhäusern behandelt * Heimischer Virus-Typ
verursachte die meisten Krankenhausbehandlungen * Fallzahlen
schwanken zwischen 12 und 210 pro Jahr (2005-2024) * Insgesamt 3
Sterbefälle in den letzten 20 Jahren in NRW
Im Jahr 2024 wurden insgesamt 53 Menschen aus NRW wegen einer
Hantavirus-Infektion in deutschen Krankenhäusern vollstationär
behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt anlässlich der aktuellen Berichterstattung
zu Hantavirus-Infektionen mitteilt, schwankten die
Krankenhausbehandlungen seit 2005 zwischen 12 und 210 Fällen pro
Jahr.
Hantaviren werden durch Nagetiere bzw. deren
Ausscheidungen oder Bisse auf Menschen übertragen. In Jahren mit
hoher Dichte der Nagetierpopulationen steigt die
Übertragungswahrscheinlichkeit und damit auch die Fallzahl.

Heimischer Virus-Typ ursächlich für die meisten
Krankenhausbehandlungen Der überwiegende Teil der
Krankenhausbehandlungen betraf Fälle von hämorrhagischem Fieber mit
Nierenschädigung. Dieser Symptomkomplex aus Fieber, Nierenschädigung
und erhöhter Blutungsneigung ist typisch für die in Deutschland
vorkommende Virus-Spezies.
Im Jahr 2024 traf dies auf alle
Krankenhausbehandlungen wegen Hantavirus-Infektionen zu, im Jahr
2023 auf 95 %. Die Zahl der Fälle von Krankenhausbehandlungen
aufgrund von Hantavirus- (Herz-) Lungensyndrom, dem typischen
Krankheitsbild für südamerikanische Hantaviren, war seit 2005
entsprechend gering – die höchste Fallzahl gab es 2017 mit 8
Fällen. Seit 2005 gab es in NRW 3 Sterbefälle mit Todesursache
Hantavirus-Infektion.
NRW: Reallöhne stiegen im 1.
Quartal 2026 um 2,8 % * Anstieg der Nominallöhne
übertraf Zunahme der Verbraucherpreise
Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer sind in Nordrhein-Westfalen im 1. Quartal 2026 real –
also preisbereinigt – um 2,8 % höher gewesen als im entsprechenden
Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Landesamt auf Basis der
Ergebnisse der Verdiensterhebung mitteilt, übertraf der Anstieg der
Nominallöhne mit 5,1 % die Zunahme der Verbraucherpreise (+ 2,1 %).
Die Beschäftigten in NRW konnten damit durchschnittlich
einen erneuten Zuwachs der Reallöhne verzeichnen. Dieser fiel
doppelt so hoch aus wie im 1.Quartal 2025. Der Reallohn ist der
Verdienst, über den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tatsächlich
verfügen können. Er misst die tatsächliche Kaufkraft unter
Berücksichtigung der Inflation.

Duisburgs SPD-Chef Mahmut
Özdemir MdB zum NRW-Infrastrukturgesetz Zum geplanten
NRW-Infrastrukturgesetz und der vorgesehenen Verpflichtung für
Kommunen, die „Gestaltungsleitlinie Nordrhein-Westfalen-Plan für
gute Infrastruktur 2025 bis 2036“ umzusetzen, erklärt Mahmut
Özdemir, Bundestagsabgeordneter für den Duisburger Norden sowie
Parteivorsitzender der SPD Duisburg: „Der sogenannte NRW-Plan der
Landesregierung ist in Wahrheit ein groß angelegter
Etikettenschwindel. Dass die schwarz-grüne Koalition in Düsseldorf
unter Hendrik Wüst nun sogar Kommunen gesetzlich verpflichten will,
irreführende Botschaften zu verbreiten, ist ein neuer Tiefpunkt
politischer Kommunikation.

Tatsache ist: Der mit Abstand größte Anteil der angekündigten
Investitionen stammt vom Bund – auch in Duisburg. Allein aus dem
Sondervermögen des Bundes entfallen 21,1 Milliarden Euro auf
Nordrhein-Westfalen. Dieses Geld wird über das
NRW-Infrastrukturgesetz entweder pauschal oder über Förderprogramme
an die Kommunen weitergegeben. Hinzu kommen Mittel aus dem
Gemeindefinanzierungsgesetz, die den Städten und Gemeinden ohnehin
zustehen.
Wenn Kommunen wie Duisburg künftig verpflichtend
plakatieren sollen, die Landesregierung investiere über 30
Milliarden Euro in die Zukunft Nordrhein-Westfalens, dann ist das
nichts anderes als staatlich verordnete Irreführung. Die Menschen
haben ein Recht darauf zu erfahren, wer diese Investitionen
tatsächlich ermöglicht – und das ist in erheblichem Umfang der Bund
und nicht das Land.
Die gesetzlich verordnete PR-Kampagne
der Landesregierung soll offenbar von den realen Problemen im Land
ablenken: von der angespannten wirtschaftlichen Lage, steigenden
Sorgen auf dem Arbeitsmarkt, der dramatischen Finanzsituation vieler
Kommunen, dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum sowie den Ausfällen in
Kitas und Schulen auch hier bei uns in Duisburg. Nordrhein-Westfalen
braucht keine verordnete Selbstbeweihräucherung der Landesregierung,
sondern ehrliche Politik und konkrete Lösungen für die Menschen vor
Ort.“
Hochheider Straßenfest lädt zum Mitmachen ein
Die Bürgerinitiative „Hochheide Fresh“ und die Stadt Duisburg
laden am Sonntag, 31. Mai, bereits zum dritten Mal zum Hochheider
Straßenfest auf dem Bürgermeister-Bongartz-Platz an der
Glückaufstraße ein. Anlässlich des Tages der Städtebauförderung
erwartet die Besucherinnen und Besucher in der Zeit von 11 bis 17
Uhr ein abwechslungsreicher Tag mit Spiel, Sport, Musik und vielen
Mitmachangeboten für Groß und Klein.
Rund 30 Vereine,
Einrichtungen und Initiativen aus Hochheide und Homberg präsentieren
ihre Angebote und zeigen, wie vielfältig und engagiert der Stadtteil
ist. Neben Informations- und Mitmachständen gibt es diverse Aktionen
zum Ausprobieren, etwa Kinderschminken und Bewegungsangebote.
Kaffee, Kuchen und ein Grillstand sorgen für ein kulinarisches
Angebot.
Zudem werden an diesem Tag erste Bereiche des neuen
Stadtparks Hochheide für die Öffentlichkeit freigegeben: Die neuen
Boulebahnen mit Picknicktisch sowie der Kletterfelsen stehen ab
diesem Zeitpunkt zur Verfügung.
Auch auf der Bühne gibt es
ein Programm: Geplant sind Auftritte der „Narrenzunft Murmels“, des
Kinderchors sowie des Gospelchors „Voices in Harmony“. Zusätzlich
gibt es sportliche Vorführungen von Sportvereinen aus dem Stadtteil.
Neues Familienformat im Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt Das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt (MDB), Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort,
erweitert sein Familienangebot: Ab 31. Mai findet an jedem letzten
Sonntag im Monat von 11 bis 13 Uhr eine Führung für Kinder und ihre
Begleitpersonen durch die Dauerausstellung statt. Bei der
kindgerechten Entdeckungstour lernen Familien gemeinsam die Welt der
Binnenschifffahrt kennen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
begeben sich auf eine spannende Reise durch die Geschichte
historischer Schiffe, lauschen heiteren Geschichten aus dem Alltag
von Schifferfamilien und erfahren, warum Zusammenhalt und Teamgeist
an Bord unverzichtbar waren. Susanne Schumacher aus dem Bereich
Bildung und Vermittlung des MDB begrüßt die Erweiterung des
Angebots: „Mit der neuen Führung möchten wir Familien einmal im
Monat dazu einladen, unser Museum gemeinsam, kindgerecht und ohne
große Hürden zu entdecken.“
Eine Voranmeldung ist nicht
erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 30 Personen
begrenzt. Treffpunkt ist die Museumskasse. Für die Teilnahme fällt
zusätzlich zum regulären Museumseintritt, der für Erwachsene 4,50
Euro und für Kinder 2 Euro beträgt, eine Mitmachgebühr von 2 Euro
pro Person an. Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.binnenschifffahrtsmuseum.de.
58
Verwarnungsgelder: Bilanz der Schwerpunktkontrollen am
Pfingstwochenende zum Grillverbot an Duisburger Seen und Grünanlagen
Der Städtische Außendienst und die Verkehrsüberwachung
des Bürger- und Ordnungsamtes haben aufgrund der sommerlichen
Temperaturen am vergangenen Pfingstwochenende (23. bis 25. Mai) die
umfangreichen Schwerpunktkontrollen zum Grillverbot an Duisburger
Seen und Grünanlagen fortgesetzt. Kontrollschwerpunkte waren der
Toeppersee, der Uettelsheimer See, der Meidericher Stadtpark sowie
die Masurenallee.
Ziel der Maßnahmen war die Gefahrenabwehr,
die konsequente Durchsetzung ordnungsrechtlicher Verbote sowie die
präventive Aufklärung der Bevölkerung. An den drei Kontrolltagen
sprachen die Einsatzkräfte 58 Verwarnungsgelder aus – davon 32 wegen
Grillens außerhalb der ausgewiesenen Grillflächen sowie zwölf wegen
Rauchens auf Kinderspielplätzen.
Weitere Verwarnungen wurden
unter anderem wegen des Befahrens von Grünanlagen, Verstößen gegen
das Landesimmissionsschutzgesetz sowie unsachgemäßer Müllentsorgung
erteilt. Außerdem wurden zehn Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen
Grillens außerhalb der Grillzonen sowie wegen offenen Feuers im
Landschaftsschutzgebiet eingeleitet.
Insgesamt führten die
Mitarbeitenden circa 290 präventive Aufklärungsgespräche. Die
Verkehrsüberwachungskräfte leiteten insgesamt 284 Verfahren wegen
Halt- und Parkverstößen ein. Durch die hohe Präsenz der
Einsatzkräfte konnten zahlreiche weitere Verstöße bereits im Vorfeld
verhindert und gefährliche Situationen vermieden werden. Der Einsatz
verlief an allen Tagen ohne besondere Vorkommnisse.
Die
Maßnahmen stießen bei der Bevölkerung erneut überwiegend auf
positive Resonanz. Die Kontrollen werden auch zukünftig bei
entsprechender Wetterlage konsequent durchgeführt.
Stadt Duisburg warnt vor Waldbrandgefahr
und verschärft das Grillverbot Das trockene Wetter und die anhaltend
hohen Temperaturen sollen auch in den nächsten Tagen anhalten. Dies
führt zu einer erhöhten Brandgefahr. Der Graslandfeuerindex liegt
heute bereits auf Stufe 3 und soll in den nächsten Tagen die Stufe 4
erreichen.
Das Grillen ist bei einem
Graslandfeuerindex ab Stufe 4 – der zweithöchsten Stufe – aus
Brandschutzgründen generell im öffentlichen Raum, also auch auf
ausgewiesenen Grillflächen, untersagt. Außerhalb dieser Flächen ist
Grillen ohnehin ganzjährig verboten. Der aktuelle Graslandfeuerindex
ist online auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes unter
www.dwd.de abrufbar.
Die Stadt Duisburg weist ausdrücklich
nochmals auf das bestehende Rauchverbot im Wald in der Zeit vom 1.
März bis 31. Oktober hin. Ganzjährig gilt außerdem ein absolutes
Grill- und Feuerverbot im Wald und in Waldnähe. Zuwiderhandlungen
können mit einem Bußgeld geahndet werden.
Verstöße stellen
eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße von bis zu
1.000 Euro, verbotenes Grillen in Grünanlagen und im Wald sogar mit
bis zu 5.000 Euro bestraft werden. Das maximal mögliche Bußgeld ist
gesetzlich mit 25.000 Euro festgelegt. Weitere Informationen
rund um die Themen Grillen / Waldbrandgefahr im Stadtgebiet sind
online abrufbar unter:
www.duisburg.de/grillen
DB führt an weiteren
NRW-Bahnhöfen Alkoholkonsumverbot ein Deutsche Bahn will
Sicherheitsgefühl für Fahrgäste verbessern • Verbot
gilt ab 26. Mai • Umsetzung mit Augenmaß • Gastronomie nicht
betroffen Die Deutsche Bahn (DB) weitet das
Alkoholkonsumverbot in ihren Bahnhöfen in NRW aus. Nachdem bereits
im April ein Verbot am Kölner Hauptbahnhof ausgesprochen wurde, ist
es ab 26. Mai an weiteren, ausgewählten Bahnhöfen im Bundesland
nicht mehr erlaubt, Alkohol zu trinken oder alkoholische Getränke
mit sich zu führen, die zum Konsum im Bahnhof bestimmt sind.
Die DB reagiert damit auf Rückmeldungen von Reisenden,
Besuchenden sowie Mitarbeitenden der DB und ihrer Partner, die sich
ein ruhigeres und sicheres Umfeld wünschen. Das Alkoholkonsumverbot
gilt ab 26. Mai an folgenden Bahnhöfen: Bonn Hbf, Düsseldorf Hbf.,
Duisburg Hbf., Essen Hbf., Dortmund Hbf. und
Münster Hbf. Am Kölner Hauptbahnhof gilt das Verbot bereits seit
Anfang April.
 Foto Ilja Höpping
Die DB geht in der Umsetzung im
engen Schulterschluss mit der Bundespolizei vor. Im Rahmen von
Schwerpunktkontrollen in den Bahnhöfen wird auch durch die
Bundespolizei Ende Mai verstärkt auf das Alkoholkonsumverbot
hingewiesen. Im Rahmen des Hausrechts im Bahnhof wird die DB das
neue Verbot mit Augenmaß durchsetzen.
Zunächst informieren
Mitarbeitende der DB über die geänderte Hausordnung, zudem weisen
Durchsagen und Aushänge im Bahnhof auf das Verbot hin. Bei Verstößen
kann ein Platzverweis erfolgen, im Wiederholungsfall auch ein
Hausverbot ausgesprochen werden. Das Verbot umfasst den gesamten
Bahnhofsbereich einschließlich aller Zuwege und der Bahnsteige.
Erlaubt bleibt das Mitführen alkoholischer Getränke, die
beispielsweise aus einem Einkauf stammen und verschlossen nach Hause
gebracht werden. Auch in den Restaurants im Bahnhof darf weiterhin
Alkohol getrunken werden.
Brückentag 5. Juni und
Erreichbarkeit der Stadt Duisburg Die Stadtverwaltung
Duisburg ist am Freitag, 5. Juni (Brückentag nach Fronleichnam), nur
eingeschränkt erreichbar. Einzelne Dienststellen sind von dieser
Regelung ausgenommen, wie beispielsweise der Notruf der Feuerwehr
und der Städtische Außendienst, die wie gewohnt erreichbar sind.
Das telefonische Servicecenter „Call Duisburg“ ist nur mit einem
eingeschränkten Notdienst besetzt. Die städtischen
Kindertageseinrichtungen sowie die Schulen sind von den
Betriebsferien an diesem Tag nicht betroffen. Einige Einrichtungen
haben jedoch bereits im Vorfeld die Schließung für diesen Tag
eingeplant.
Die Bürgerservicestationen, das Amt für Soziales
und Wohnen, das Amt für Schulische Bildung, das Amt für
Rechnungswesen und Steuern, das Amt für Baurecht und betrieblichen
Umweltschutz, das Umweltamt, der Innendienst des Bürger- und
Ordnungsamtes, die Ausländerbehörde, die Einbürgerungsbehörde, das
Straßenverkehrsamt, alle Dienststellen im Stadthaus (wie
beispielsweise Erteilung von Parkausweisen und Katasterauskünfte),
sowie in großen Teilen das Jugendamt und das Stadtarchiv sind am
Brückentag nicht erreichbar, ebenso das Standesamt.
Eheschließungstermine vom Standesamt, die für diesen Tag vereinbart
wurden, finden statt. Bestatter können sich erst am Montag, 8. Juni,
für die Beurkundung von Sterbefällen und Ausstellung von
Leichenpässen an das Standesamt wenden.
Die
Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse ist am Freitag, 5. Juni,
und Samstag, 6. Juni, zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Open
Libraries in Beeck, Wanheimerort und Vierlinden stehen Kundinnen und
Kunden mit gültigem Ausweis an allen Tagen, auch am Feiertag, wie
gewohnt zur Verfügung. Alle anderen Zweigstellen der Bibliothek
bleiben geschlossen.
Der Bücherbus fährt an diesem Tag
nicht. Das Online-Angebot der Stadtbibliothek kann mit einem
gültigen Bibliotheksausweis uneingeschränkt genutzt werden. Die
städtischen Bäder, das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sowie
das Kultur- und Stadthistorische Museum haben an diesem Tag wie
gewohnt geöffnet. Die Musik- und Kunstschule ist am 5. Juni
geschlossen.
Der Unterricht an der Volkshochschule findet
statt. Die Geschäftsstellen der Volkshochschule sind geschlossen.
Die gesamte Stadtverwaltung ist ab Montag, 8. Juni, wieder wie
gewohnt erreichbar. An Brückentagen können durch den Abbau von
Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub oder Freizeitausgleich
sowie die Reduzierung von Energiekosten weitere Einsparungen zur
Haushaltskonsolidierung erzielt werden. Durch die CO2-Reduzierung
(Strom, Pendelverkehr) ergeben sich auch positive Effekte für die
Umwelt.
Erreichbarkeit und Besuch von städtischen
Einrichtungen: Die Kontaktdaten der Dienststellen sind auf der
Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de einsehbar
oder können telefonisch unter (0203) 94000 über Call Duisburg
erfragt werden. Viele Anliegen lassen sich auch online erledigen.
Eine Übersicht hierzu gibt es auf der städtischen
Internetseite unter dem Stichwort „Serviceportal“. Eine
Online-Terminvergabe im Bereich der Bürgerservicestationen ist
ausschließlich unter www.duisburg.de/termine möglich.
Highspeed-Internet für Baerl: Nachfragebündelung läuft noch bis
Ende Juli Am 19. Mai hat die Duisburg CityCom (DCC) für
alle Baerlerinnen und Baerler in der Glückauf-Halle einen Infoabend
zum Glasfaserausbau veranstaltet. Dabei zeigte sich in vielen
Gesprächen, dass es noch Klärungsbedarf vor allem im Zusammenhang
mit der Deutsche GigaNetz GmbH gibt.
Besonders die Frage
nach dem Umgang mit bestehenden Altverträgen der Deutsche GigaNetz
verunsicherte viele Anwesende. Die Fragen konnten während der
Veranstaltung durch Falko König, den Gigabitkoordinator der Stadt
Duisburg, beantwortet werden. Er erklärte: „Die in der Vergangenheit
mit der Deutsche GigaNetz abgeschlossenen Verträge sind weiterhin
gültig, auch wenn die GigaNetz in Baerl nicht ausbaut.“
Deshalb empfahl Falko König allen an Glasfaser Interessierten,
„einerseits die Verträge jetzt zu kündigen und andererseits an der
Nachfragebündelung der DCC teilzunehmen, indem ein Internetvertrag
abgeschlossen wird.“ Denn nur wenn die aktuelle Nachfragebündelung
erfolgreich abgeschlossen wird, kann der Glasfaserausbau in Baerl
starten.
Nachfragebündelung in Baerl liegt aktuell bei 5
Prozent Die DCC ruft deshalb für die Planung des
flächendeckenden Ausbaus des Glasfasernetzes im Stadtteil Baerl
erneut zur tatkräftigen Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner
auf. Bislang haben sich 5 Prozent in Baerl für einen
DCC-Glasfaseranschluss entschieden. Das heißt, 35 Prozent aller
Baerlerinnen und Baerler müssen sich noch für die DCC entscheiden.
Denn erst wenn 40 Prozent oder mehr Haushalte einen
Glasfaseranschluss beantragen und einen Internetvertrag mit der DCC
abschließen, kann die DCC den Ausbau starten. Die Abgabe einer
Errichtungs- und Nutzungsvereinbarung für Immobilieneigentümer
allein zählt nicht für die Nachfrage-bündelung. Es muss ein
Internettarif gebucht werden, um an der Nachfragebündelung
teilzunehmen.
Die Nachfragebündelung läuft noch bis Ende
Juli 2026. Auf der Internetseite glasfaserduisburg.de/baerl gibt es
außerdem alle Infos rund um die erreichte Quote, den geplanten
Ausbau sowie den aktuellen Stand des Projektes.
DCC-Kundenberatung vor Ort In den
kommenden Tagen werden Vertriebsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter
der DCC in Baerl unterwegs sein. Auf Wunsch erklären sie in einem
individuellen Gespräch die verschiedenen Möglichkeiten, wie
Baerlerinnen und Baerler vom Glasfaserausbau und den
Glasfaserprodukten der DCC profitieren können.
Im Rahmen
dieser Nachfragebündelung entfallen für alle Interessentinnen und
Interessenten die Ausbau- und Anschlusskosten in Höhe von 850 Euro.
Weil die DCC den Anschluss bis in die Wohnung verlegt (Fiber To The
Home), sind allerschnellste Datenübertragungsraten möglich. So sind
beim Produkt „Glasfaser Home 1000“ beispielsweise 1000 Mbit/s
Download und 500 Mbit/s Upload gleichzeitig möglich. Der
Hausanschluss ans Glasfasernetz ist im Rahmen dieser
Nachfragebündelung kostenlos. Infoveranstaltung der Stadt
Duisburg Wegen des starken Klärungsbedarfes rund um die Deutsche
GigaNetz lädt die Stadt Duisburg am 3. Juni um 19 Uhr zu einem
weiteren Infoabend ein. In der Gaststätte Waldhof, Hubertusstraße 31
in 47199 Duisburg werden auch DCC-Vertreter vor Ort sein und
gemeinsam mit der Stadt Fragen rund um den Glasfaserausbau in Baerl
und die Rahmenbedingungen dafür beantworten.
Weitere
Informationen zu Angeboten und Tarifen der DCC – auch außerhalb von
Baerl – gibt es im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de. Dort
finden Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis
Freitag erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8
bis 20 Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für
Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail
unter
kundenservice@duisburgcity.com.
Darüber hinaus ist der
Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für
Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
Über die DCC Die DCC Duisburg CityCom ist ein kommunaler IT-
und Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und
Kunden Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen
Datentransfer, Speicherlösungen und die Vernetzung von Standorten
realisiert. Dafür betreibt die DCC ein eigenes
Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere zertifizierte
Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.
Die DCC, für die mehr als
230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger Versorgungs-
und Verkehrsgesellschaft (DVV). Zum DVV-Konzern mit rund 4400
Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke Duisburg
oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften aus den
Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die entscheidend zur
Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in Duisburg
beitragen.

Baerlerinnen und Baerler informierten sich auf der Infoveranstaltung
der DCC..
11. RUHR-Symposium: Neue Materialien für
die Wasserstoffwirtschaft
Wasserstoff gilt als einer der entscheidenden Bausteine für eine
klimaneutrale Industrie. Damit er sich als nachhaltiger
Energieträger in großem Maßstab durchsetzen kann, braucht es
leistungsfähige Materialien und intelligente Systeme. Das 11.
RUHR-Symposium „Functional Materials for Hydrogen“ der Universität
Duisburg-Essen widmet sich am 16. und 17. Juni diesem Thema.
Im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg kommen Vertreter:innen
aus Forschung und Industrie zusammen, um über die gesamte
Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu diskutieren. Anmeldungen sind
noch möglich. CENIDE
Wie können neue Materialien die
Wasserstofftechnologien effizienter, langlebiger und
wirtschaftlicher machen? Das ist die Kernfrage des Symposiums. In
hochkarätig besetzten Tandem-Vorträgen verbinden die Referent:innen
jeweils die Perspektiven aus Wissenschaft und Industrie.
So
geht es um die technologischen Konzepte für die
Wasserstoffwirtschaft sowie die Frage, welche wirtschaftlichen und
regulatorischen Voraussetzungen für ihren Ausbau nötig sind. Zudem
wird die Rolle von Wasserstoff in der Stahlproduktion diskutiert,
vor allem die Direktreduktion, mit der sich CO₂-Emissionen deutlich
senken lassen.
Weitere Vorträge beschäftigen sich mit
Elektrolyseuren – Anlagen zur Herstellung von (grünem) Wasserstoff
aus erneuerbaren Energien – und wie dabei Materialien und
Komponenten effizient zusammenwirken. Andere Themen sind Elektroden
und Membranen, die sich kostengünstig produzieren lassen und
dauerhaft leistungsfähig bleiben, sowie die elektrochemische
Konversion, die zum Beispiel bei der CO2-Abscheidung aus der Luft
genutzt wird.
Organisiert wird das Symposium der Universität
Duisburg-Essen (UDE) vom Center for Nanointegration Duisburg-Essen
(CENIDE), dieses Mal in Zusammenarbeit mit der Fakultät für
Ingenieurwissenschaften und dem NRW-Forschungsprojekt Natural Water
to Hydrogen.
„Die Veranstaltung unterstreicht zugleich die
hohe Kompetenz der UDE im Bereich Funktionsmaterialien und
Wasserstoff“, erklärt Dr. Tobias Teckentrup, Geschäftsführer von
CENIDE. „Forschende arbeiten an innovativen Materialien für
Elektrolyseure, Membranen, Energiespeicher und industrielle
Anwendungen. Sie leisten damit wichtige Beiträge für die
Energiewende und eine klimafreundliche Industrie.“

CENIDE
Das RUHR-Symposium der UDE findet bereits seit 2014
statt. Der interdisziplinäre Austausch soll neue Kooperationen
anstoßen und dazu beitragen, materialwissenschaftliche Erkenntnisse
schneller in praxistaugliche Technologien zu überführen.
Weitere Informationen, das Programm und die Möglichkeit, sich
anzumelden, gibt es unter:
www.ruhr-symposium.de
Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN“
Zu einer Feierabendführung durch die Ausstellung
„ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ lädt das
Zentrum für Erinnerungskultur am Freitag, 29. Mai, um 17 Uhr in die
Räumlichkeiten des Kultur- und Stadthistorischen Museums. Der Zugang
erfolgt über den Eingang des Stadtarchivs Duisburg am Karmelplatz 5
am Innenhafen.
Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen
durch zwei Jahrhunderte Duisburger Geschichte und zeigen, welche
Spuren die deutsche Kolonialzeit in Duisburg hinterlassen hat und
wie diese bis heute nachwirken. Thematisiert werden unter anderem
Handel und Mission, Straßennamen sowie Darstellungen in
Kinderbüchern.
Die vom Zentrum für Erinnerungskultur
konzipierte ist noch bis Januar 2027 zu sehen. Die Teilnahme ist
kostenfrei, eine Anmeldung möglich per E-Mail an
zfe@stadt-duisburg.de.
Vortrag im Museum: Die Idealstadt der italienischen
Renaissance Die „Mercator Matinéen“ im Kultur- und
Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen
gehen in die nächste Runde: Am Sonntag, 31. Mai, spricht um 11.15
Uhr Prof. Dr.-Ing. Jan Pieper über die Entstehung des
Idealstadtgedankens in der italienischen Renaissance.
Am
Beispiel der Stadt Sabbioneta erläutert der Vortrag die
architektonischen und städtebaulichen Vorstellungen der Renaissance.
Unter Leitung von Jan Pieper wurden die herrschaftlichen Gebäude der
UNESCO-Weltkulturerbestätte zwischen 2007 und 2014 untersucht und
vermessen.
Die Stadt Sabbioneta entstand im 16. Jahrhundert
unter Vespasiano Gonzaga (1531–1591) und blieb über Jahrhunderte
nahezu unverändert erhalten. Im Mittelpunkt der Forschungen standen
Aufbau, Geometrie und Maßsystem der Residenzstadt.
Im Vorfeld
der Matinée findet um 10 Uhr ein thematischer Gottesdienst in der
Salvatorkirche mit Pfarrer Martin Winterberg statt. Die Teilnahme
kostet für Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Eine
Kartenreservierungen wird empfohlen, telefonisch unter 0203 283-2640
oder per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de. Das gesamte
Programm ist unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.
Volkspark Rheinhausen: Sonntagskonzertreihe startet in neue
Saison Die beliebte Sonntagskonzertreihe im Volkspark
Rheinhausen kehrt zurück: Die Rock-'n'-Roll-Band „The Good Times“
eröffnet am 31. Mai das mehrwöchige Freiluftevent, organisiert von
den Kulturbetrieben Duisburg.
Bis zum 9. August sorgen
wechselnde Künstlerinnen und Künstler jeden Sonntag ab 15 Uhr bei
freiem Eintritt für musikalische Unterhaltung. Unterstützt wird die
Konzertsaison vom Bauverein Rheinhausen sowie vom Förderverein für
Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens & Rumeln-Kaldenhausens.
Zum Auftakt wird Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß vor
Ort sein: „Ich freue mich auf viele starke Acts und das fröhliche,
immer wiederkehrende, oft tanzende Publikum. In kürzester Zeit
entsteht hier eine mitreißende Energie, die Generationen verbindet –
einfach großartig.“
Das Programm deckt eine große Bandbreite
musikalischer Genres ab. Besucherinnen und Besucher dürfen sich –
neben Elvis, Chuck Berry und Jerry Lee Lewis im Originalsound – auf
zahlreiche weitere Highlights freuen: auf Evergreens und Klassiker
mit dem „Männer- und Frauenchor Rumeln“, Volkslieder der Musikgruppe
„Wahre Freunde“, Blasmusik der „Musikvereinigung Du-West DSB e.V.“,
Film- und Unterhaltungsmusik der „Bläsersymphonie Abtei Hamborn“
sowie Musicalmelodien, Walzer, Schlager und Pop vom „1.
Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V.“
Außerdem spielen
„Eddy & Friends“ Swing der 20er-Jahre neben Latin Jazz und Rock. Der
„Shanty Chor Duisburg – WSP NRW“ und der „Duisburger Hafenchor“
nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise zur See. Das
„BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951“ bringt bekannte
Operetten- und Walzerklassiker auf die Bühne. „Die Bergsteirer“
schließen den musikalischen Reigen im Spätsommer mit Oldies,
Schlagern und Stimmungsliedern – begleitet auf der steirischen
Harmonika.
Für viele der beteiligten Musikerinnen und
Musiker gehören die Sonntagskonzerte fest zum
Veranstaltungskalender. Tony Mahony, Gitarrist und Sänger von „The
Good Times“, sagt: „Wir sind große Fans der Duisburger
Open-Air-Reihe und freuen uns sehr, wieder dabei zu sein. Tolles
Publikum, schöne Location. Wir sind startklar.“
Neben den
Sonntagskonzerten finden weitere Veranstaltungen im Musikpavillon
statt: Am Samstag, 20. Juni, veranstalten die „Musical Kids" das
Festival „Hoffnungsschimmer". Hier treten von 12 bis 19 Uhr
verschiedene Chöre auf. Daneben gibt es Spieleaktionen für die ganze
Familie. Außerdem bietet das „Institut für Popularmusik“ zwei
Samstage voll Musik an: am 27. Juni spielen die Big Bands, am 11.
Juli Orchester und Ensemble, jeweils von 16 bis 18 Uhr.
Außerdem feiert „Westside im Park“ den Sommer – starke Bands und
Singer-Songwriter aus der Region sorgen mit Punk, Ska und Reggae am
Samstag, 29. August, ab 15 Uhr für ein vielfältiges Musikprogramm.
Terminübersicht 31.05.2026 – The Good
Times – Finest Rock and Roll 07.06.2026 – Männer- und Frauenchor
Rumeln 14.06.2026 – Musikvereinigung Du-West DSB e.V.
21.06.2026 – Bläsersymphonie Abtei Hamborn 28.06.2026 – 1.
Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V. 05.07.2026 –
Musikgruppe „Wahre Freunde“ 12.07.2026 – Eddy & Friends
19.07.2026 – Shanty Chor Duisburg – WSP NRW 26.07.2026 – BSW
Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951 02.08.2026 – Duisburger
Hafenchor 09.08.2026 – Die Bergsteirer Weitere Termine im
Volkspark Rheinhausen 20.06.2026 – Musical Kids 27.06.2026 –
Institut für Popularmusik: Big Bands 11.07.2026 – Institut für
Popularmusik: Orchester und Ensemble 29.08.2026 – Westside im
Park Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/
Wanderausstellung auf dem Bahnhofsvorplatz Das
Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie der
Stadt Duisburg zeigt vom 2. bis zum 27. Juni 2026 auf dem
Bahnhofsvorplatz die kostenfrei zu besichtigende Wanderausstellung
des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.V. „Zwischen Erfolg und
Verfolgung: Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“.
Die Ausstellung würdigt den bedeutenden Beitrag jüdischer
Athletinnen und Athleten zur Entwicklung des modernen Sports in
Deutschland. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wurden sie im
Nationalsozialismus ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gezwungen
oder ermordet.
Entwickelt wurde die Ausstellung
anlässlich der European Maccabi Games, die 2015 erstmals in
Deutschland stattfanden. Seitdem war sie in zahlreichen deutschen
Städten zu sehen. In Duisburg wird die Ausstellung um die Geschichte
der Familie Burg ergänzt, insbesondere der Brüder Arthur, Erich und
Walter Burg.
Die Familie lebte von 1908 bis zu ihrer Flucht
nach Argentinien in den Jahren 1937 und 1939 in Hamborn. Die Brüder
waren begeisterte Sportler; ihre Paradedisziplinen waren Kugelstoßen
und Diskuswurf. Begleitend zur Ausstellung findet ein Programm mit
Führungen und Diskussionsformaten statt.
Im Mittelpunkt
stehen neben der jüdischen Sportgeschichte auch aktuelle Fragen von
Diskriminierung und Rassismus im Sport, insbesondere in Duisburg.
Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Internetseite des
Zentrums für Erinnerungskultur unter https://www.erinnerungskultur-
duisburg.de/aktuelles/veranstaltungen/.
Neuer Quartierpark „Stadtpark
Hochheide“: Eröffnung der ersten Teilflächen
Oberbürgermeister Sören Link eröffnet am Sonntag, 31. Mai 2026, um
12 Uhr, die ersten Teilflächen des neuen Quartierparks „Stadtpark
Hochheide“. Mit den neuen Boulebahnen mit Picknicktisch sowie dem
Kletterfelsen werden erstmals Bereiche des neuen Stadtparks für
Bürgerinnen und Bürger zugänglich gemacht.
Im Anschluss
findet ein geführter Rundgang statt, bei dem Einblicke in den
aktuellen Projektstand sowie die weiteren Bauabschnitte erläutert
werden. Parallel findet das Stadtteilfest Hochheide statt, das
Menschen aus dem Stadtteil zusammenbringt und Raum für Austausch,
Begegnung und gemeinschaftliches Miteinander bietet.
Hochheide: Mitglieder für neue
Stadtteil-Jury gesucht Für das Förderprogramm
„Sozialer Zusammenhalt Duisburg Hochheide: Zusammen leben – zusammen
wachsen“ richtet die Stadt Duisburg Verfügungsfonds ein, um die
aktive Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner zu stärken und die
Quartierszentren zu fördern.
Mit diesen Fonds können künftig
Projekte unkompliziert finanziert werden, die das Miteinander im
Stadtteil beleben oder den lokalen Gewerbestandort attraktiver
gestalten. Das Besondere: Über die Vergabe der Gelder entscheidet
eine lokale Jury aus Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden und
weiteren Akteuren vor Ort. Für die Mitarbeit in der
Verfügungsfonds-Jury suchen die Stadt Duisburg und das Quartiersbüro
Hochheide interessierte und engagierte Personen, die sich um eine
Position in der Jury bewerben.
Gesucht werden insgesamt fünf
Personen und drei Stellvertreterinnen und Stellvertreter, die Lust
haben, die Entwicklung ihres Stadtteils aktiv zu begleiten und
mitzugestalten. Die Mitglieder entscheiden direkt über eingereichte
Förderanträge für Hochheide und können eigene Anregungen und Ideen
einbringen.
Die Jury tagt bis zu viermal im Jahr. Wer
Interesse an einer Mitarbeit in der Verfügungsfonds-Jury hat, kann
sich gerne bis zum 27. Mai 2026 beim Quartiersbüro in der
Glückaufstraße 8 melden und das Bewerbungsformular ausfüllen. Das
Quartiersbüro ist auch telefonisch unter 02066 4672470 oder per
E-Mail an qm@du-hochheide.de für Rückfragen erreichbar.
Öffnungszeiten sind dienstags, mittwochs und donnerstags von 9 bis
16 Uhr.
Meidericher Gemeinde: Spieleabend für Jung und Alt
im Gemeindezentrum Zu einem bunten Spieleabend lädt die
Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in das Gemeindezentrum, Auf
dem Damm 8. Dort warten am Dienstag, 2. Juni um 19 Uhr alte
Klassiker und neue Spiele darauf, entdeckt zu werden.
Wer
mag, bringt gerne eigene Spiele - egal ob Klassiker, Karten-, Brett-
oder Gesellschaftsspiele - mit, die mit anderen ausprobiert werden
können. Getränke und Snacks gibt's zum Selbstkostenpreis. Wenn der
Abend weiterhin gut ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im
Gemeindezentrum geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de

(Foto: kirche-meiderich.de).

NRW: 3,5 Millionen Menschen lebten 2025 allein
* Einpersonenhaushalte waren die häufigste Haushaltsform – In vier
von zehn Haushalten lebte nur eine Person * In Großstädten leben
Menschen häufiger allein * Jede zweite alleinlebende Frau in NRW
war 65 Jahre oder älter
In NRW gab es im Jahr 2025 insgesamt
3,53 Millionen Einpersonenhaushalte. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis erster
Ergebnisse des Mikrozensus 2025 weiter mitteilt, entsprach dies
einem Anteil von 40,7 % an den insgesamt 8,69 Millionen Haushalten
im Land. Damit war der Einpersonenhaushalt die häufigste
Haushaltsform.
Zweipersonenhaushalte machten mit 33,6 % rund
ein Drittel aller Haushalte aus, während 12,0 % der Haushalte aus
drei und 9,5 % aus vier Personen bestanden. Haushalte mit fünf oder
mehr Personen blieben mit einem Anteil von 4,2 % eher die Ausnahme.
In Großstädten leben Menschen häufiger
allein Mit zunehmender Gemeindegröße steigt tendenziell auch der
Anteil an Haushalten, in denen nur eine Person lebt. In kleineren
Gemeinden mit einer Bevölkerung bis unter 20.000 bestand mit 32,9 %
knapp ein Drittel der Haushalte aus nur einer Person. In Städten ab
200.000 Einwohnerinnen und Einwohnern lag dieser Anteil dagegen bei
mehr als 46 %.

Auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte wiesen die
Universitätsstädte Aachen (55,1 %), Münster (52,7 %)
und Köln (48,8 %) im Jahr 2025 die höchsten Anteile an Haushalten
mit nur einer Person auf. Am niedrigsten waren die Anteile an
Einpersonenhaushalten in den ländlich geprägten
Kreisen Steinfurt (29,5 %), Heinsberg (30,6 %) und Borken (31,8 %).
Jede zweite alleinlebende Frau in NRW war 65 Jahre oder
älter Nach Altersgruppen aufgegliedert stellten die 35-49-Jährigen
mit 15,8 % insgesamt gesehen die kleinste und die ab 65-Jährigen mit
37,6 % die größte Gruppe der Alleinlebenden in NRW dar. Die
Altersstruktur der Alleinlebenden unterscheidet sich zwischen
Männern und Frauen deutlich. Insbesondere bei den Frauen zeigen sich
altersspezifische Unterschiede: Während mit 9,9 % jede zehnte
alleinlebende Frau 35-49 Jahre alt war, war jede zweite
alleinlebende Frau (50,3 %) mindestens 65 Jahre alt.

Bei den Männern war die Altersverteilung ausgeglichener: 22,4 %
der alleinlebenden Männer war 35 bis 49 Jahre alt. Damit war diese
Altersgruppe ähnlich stark vertreten wie die der Senioren ab 65
Jahren mit 23,1 %. Eine Ursache für den deutlich höheren
Senioreninnenanteil bei den weiblichen Alleinlebenden ist die höhere
Lebenserwartung von Frauen.
Alleinlebende in Großstädten
jünger als Alleinlebende in kleineren Gemeinden Alleinlebende in
größeren Städten haben eine jüngere Altersstruktur als Alleinlebende
in kleineren Gemeinden. Während in 2025 lediglich 15,8 % der
Alleinlebenden in Gemeinden bis unter 20.000 Einwohnern unter 35
Jahren alt waren, war der entsprechende Anteil in Großstädten ab
500.000 Einwohnern mit 27,3 % fast doppelt so hoch.
Der
Anteil Alleinlebender im Alter von 65 und mehr Jahren war dagegen in
kleineren Gemeinden höher als in größeren: In Gemeinden mit unter
20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern waren insgesamt 45,3 %
mindestens 65 Jahre alt, in Großstädten ab 500.000 Einwohnerinnen
und Einwohnern traf dies nur auf 31,7 % zu.

NRW-Industrie: Gewinnung von Kies, Sand und Ton 2025 auf
Zehnjahrestief * Absatzmenge sank seit 2015 um 16 % *
Absatzwert hingegen mit einem Anstieg von fast 60 % auf Höchststand
* Abbau im Regierungsbezirk Arnsberg am größten
In
Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2025 in 130 Betrieben des
Verarbeitenden Gewerbes, des Bergbaus sowie der Gewinnung von
Steinen und Erden 50,6 Millionen Tonnen Kies, Sand und Ton gewonnen
worden. Das waren 1,4 % bzw. 0,7 Millionen Tonnen weniger als im
Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war der
Absatzwert mit 738,7 Millionen Euro nominal, d. h. nicht
inflationsbereinigt, um 1,3 % bzw. 9,2 Millionen Euro höher als ein
Jahr zuvor.
Die Absatzmenge von Kies, Sand und Ton war im
letzten Jahr auf dem niedrigsten Stand seit 2015. Während vor
10 Jahren noch 60,1 Millionen Tonnen gewonnen wurden, sank die Menge
seitdem um 9,6 Millionen Tonnen bzw. 15,9 %. Der Absatzwert stieg
nominal von damals 462,7 Millionen Euro um 276,0 Millionen Euro bzw.
59,6 % und erreichte damit seinen Höchststand der letzten zehn
Jahre.

Bau- und andere natürliche Sande im Plus – Brechsande und
Körnungen rückläufig Im Jahr 2025 wurden 12,3 Millionen
Tonnen Bau- und andere natürliche Sande (ohne metallhaltige Sande)
im Wert von 112,3 Millionen Euro gewonnen, was einem Anstieg von
jeweils 3,0 % zum Vorjahr entspricht. Auf Bau- und anderen
Kies entfielen 8,6 Millionen Tonnen (−1,4 %) mit einem Absatzwert
von 118,5 Millionen Euro (+0,5 ).
Des Weiteren wurden für
den Beton-, Wege- oder Bahnbau 6,7 Millionen Tonnen
(−3,5 %) gebrochener Kalkstein und Dolomit im Wert von
85,5 Millionen Euro (−0,3 %) sowie 6,6 Millionen Tonnen
(−6,8 %) Brechsande und Körnungen mit einem Absatzwert von
127,9 Millionen Euro (−6,9 %) erzeugt. Von Körnungen und Splitt von
Natursteinen (ohne Marmor) wurden im letzten Jahr 5,0 Millionen
Tonnen (−0,4 %) im Wert von 68,0 Millionen Euro (+2,5 %) gewonnen.
Durchschnittlicher Absatzwert seit 2015 um 90 % gestiegen
Der durchschnittliche Absatzwert Kies, Sand und Ton je Tonne
erhöhte sich nominal von 14,22 Euro im Jahr 2024 um 2,7 % auf
14,60 Euro im Jahr 2025. Seit 2015 stieg der Absatzwert pro Tonne um
89,8 % (damals: 7,69 Euro). NRW-Betriebe erzeugten über 22 % des
gesamtdeutschen Absatzwertes Bundesweit wurden im Jahr 2025 Kies,
Sand, Ton und Kaolin im Wert von 3,3 Milliarden Euro gewonnen. Das
waren 0,9 % mehr als 2024.
Der Anteil
nordrhein-westfälischer Betriebe am gesamtdeutschen Absatzwert war
mit 22,4 % nahezu unverändert (2024: 22,3 %). Regierungsbezirk
Arnsberg bei Gewinnung knapp vorn Mit 29,8 % erfolgte 2025 beinahe
ein Drittel der nordrhein-westfälischen Gewinnung von Kies, Sand und
Ton von Betrieben im Regierungsbezirk Arnsberg. Darauf folgten
Betriebe in den Regierungsbezirken Düsseldorf mit 29,0 %, Köln
25,5 %, Münster 9,5 % und Detmold mit 6,2 %.
"Gepflegten Abend!" am 28. Mai im
Dietrich-Krins-Weber Zentrum Familien müssen die Pflege
immer häufiger selbst übernehmen, obwohl sie bereits mit Job,
Kindern und Haushalt mehr als ausgelastet sind. Pflegebedürftige und
ihre Angehörigen stehen oft unter hohem zeitlichem und finanziellem
Druck, während Pflegekräfte mit immer mehr Organisation und
Belastung konfrontiert sind.
Landtagsabgeordneter Franbk
Börnber (SPD): "Pflege wird zunehmend zum Armutsrisiko. Vor diesem
Hintergrund möchten wir mit Thorsten Klute als Experte und Sprecher
der Fraktion für Pflege und Gesundheit, mit den Menschen vor Ort ins
Gespräch kommen. Wir wollen darüber sprechen, welche politischen
Schritte jetzt notwendig sind, um die Pflege zukunftsfest
aufzustellen. Denn wir möchten dafür sorgen, dass in der Pflege
wieder mehr Zeit für den Menschen statt in Verwaltung und Bürokratie
investiert wird. " Der „Gepflegte Abend“ findet am
28.05.2026 um 18.00 Uhr im Dietrich-Krins-Weber Zentrum,
Mevissenstr. 16 in 47059 Duisburg statt.
Spieleabend
startet wieder in der Bezirksbibliothek Rheinhausen
Der nächste Spieleabend in der Rheinhauser Bezirksbibliothek startet
am Freitag, 29. Mai, um 19 Uhr in den Räumlichkeiten an der
Händelstraße 6. Wer gerne Spiele spielt, ist herzlich willkommen.
Snacks und Getränke dürfen mitgebracht werden.
Der Eintritt
ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen
beantwortet das Team der Bibliothek vor Ort sowie telefonisch unter
02065 905-4235. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von
10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis
13 Uhr geöffnet.
Tag der offenen Tür beim
Johanniter-Stift Duisburg & Tagespflege
Sie möchten
das Johanniter-Stift und die Tagespflege näher kennenlernen? Wir
öffnen unsere Türen – schauen Sie vorbei! • Führung durch
Einrichtung & Garten • Besichtigung einer Musterwohnung im
„Betreuten Wohnen“ oder Einzelzimmer im vollstationären Bereich
• Allgemeine Informationen zu den Wohnformen • Vereinbarung von
persönlichen Beratungsterminen Die Cafeteria hat ab 14.30 Uhr
regulär geöffnet Freuen Sie sich auf eine Auswahl an Getränken,
Kuchen, Eis und frisch gebackenen Waffeln & begleitender
Klaviermusik 29. Mai 2026 14.00 – 17.00 Uhr Treffpunkt: Foyer
Wildstraße 10, 47057 Duisburg
Evangelisches
Kirchenparlament tagt in Meiderich am 29. und 30. Mai
Die Duisburger Synode, das höchste Gremium des Evangelischen
Kirchenkreises, tagt am 29. und 30. Mai im Meidericher
Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Für die Synodalen - die gewählten
Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden und berufene
Mitglieder - und Gäste beginnt die Tagung am Freitag, 29. Mai, um 18
Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst und einer Predigt von Pfarrerin
Lisa Federl; die anschließenden Beratungen werden gegen 21 Uhr
unterbrochen und am nächsten Tag um 9 Uhr fortgesetzt.
Auf
der Tagesordnung stehen u.a. Berichte der Gemeinden zum Sachstand
Treibhausgasneutralität, Infos zur Pfarrstellenrahmenplanung im
Kirchenkreis und ein Absichtsbeschluss, das Evangelische
Bildungswerk in eine gGmbH zu überführen. Zudem stellen Beauftragte
der rheinischen Landeskirche Möglichkeiten vor, wie Gemeinden,
Einrichtungen und Kirchenkreis beim bundesweiten Evangelischen
Kirchentag 2027 in Düsseldorf mitwirken können.
Die Tagung
ist öffentlich; Interessierte sind herzlich zur Feier des
Gottesdienstes und zur Teilnahme an der gesamten Synodentagung
eingeladen. Infos zum Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, den
Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter
www.kirche-duisburg.de. Stichwort Kreissynode: Die Kreissynode
leitet den Kirchenkreis.
Die Kreissynode setzt sich zusammen
aus Pfarrerinnen und Pfarrer, gewählten Presbyterinnen und
Presbyter, die von den einzelnen Kirchengemeinden als Delegierte
entsandt werden, sowie berufenen Mitgliedern. Laut Kirchenordnung
der Evangelischen Kirche im Rheinland dürfen Theologen in einer
Kreissynode nicht in der Mehrzahl sein. Die Kreissynode trifft sich
in der Regel zweimal im Jahr und tagt ein oder zwei Tage.

Synoden-Tagung im November 2025 im Gemeindezentrum
Duisburg-Meiderich (Foto: Rolf Schotsch).
Das
Ruhrgebiet spricht: Bürgerdialog in Bochum, Dortmund, Duisburg und
Essen startet in die zweite Auflage Muss es wieder eine
Wehrpflicht geben? Macht dir KI Angst? Was macht dir Mut? – Vier
Ruhrgebietsstädte laden zum Gespräch ein mit jemandem, den man noch
nicht kennt – die Anmeldung für den Bürgerdialog „Das Ruhrgebiet
spricht“ startet am 1. Juni.
„Muss es
wieder eine allgemeine Wehrpflicht geben? Machen dir die
Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz Angst? Was macht dir Mut?"
– diese Fragen bewegen viele. In einer Welt, die zunehmend
polarisiert wirkt, gibt „Das Ruhrgebiet spricht" eine konkrete
Antwort: Ab dem 1. Juni startet nach der Premiere im vergangenen
Jahr wieder die Online-Anmeldung für das große Bürgerdialogprojekt,
das Menschen mit unterschiedlichen Meinungen an zentralen Orten
mitten in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen zusammenbringt. Das
Ziel: miteinander zu reden – statt übereinander.
Das Projekt
lädt dazu ein, Lust auf echten Austausch zu entwickeln. „Wie oft
reden wir wirklich mit jemandem, den wir nicht kennen und der anders
denkt als wir?", fragen die Initiatoren. „Das Ruhrgebiet spricht"
macht genau das möglich: Es fördert ehrliche Gespräche zwischen
Menschen mit gegensätzlichen Meinungen. Dabei geht es nicht darum,
zu überzeugen, sondern einander besser zu verstehen. „Zuhören
verbindet – und Verständigung ist möglich", so die Überzeugung der
Projektverantwortlichen.
Die Teilnahme ist bewusst einfach
gehalten: Ein paar kurze Fragen online beantworten, wie man zu
Themen und Problemen unserer Zeit steht: von Sicherheit in der
eigenen Stadt über den Wohnungsmarkt bis zu Klimawandel und KI. Ein
intelligenter Algorithmus findet anschließend die Person, mit der
die spannendste Unterhaltung zu erwarten ist, weil sie ganz anders
denkt.

Pfarrer Winterberg im Gespräch mit Josip Sosic von der VHS Duisburg,
die den Aktionstag in Duisburg mit unterstützt hat - Foto: Bartosz
Galus
Das persönliche Eins-zu-eins-Gespräch findet dann am
Samstag, 11. Juli, von 11 bis 12:30 Uhr in den vier größten Städten
des Ruhrgebiets statt. An öffentlichen Orten, unter vier Augen und
doch zusammen. Vorkenntnisse oder Vorbereitung sind nicht nötig,
außer sich offen und unvoreingenommen auf ein echtes Gespräch
einzulassen.
Die Gespräche finden an den nachfolgenden
zentralen öffentlichen Orten statt – wobei sich natürlich auch
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus anderen Städten und Kommunen des
Ruhrgebiets anmelden können: Bochum: rund um die Pauluskirche in
der Innenstadt Dortmund: auf dem Opernvorplatz des Theaters
Dortmund Duisburg: auf der Wiese hinter der Salvatorkirche
Essen: rund um die Marktkirche in der Innenstadt
Dass das
Projekt berührt, zeigen die Stimmen derer, die bei der Premiere 2025
dabei waren: „Ich habe mit einer Person gesprochen, die ich sonst
nie getroffen hätte. Das war total bereichernd, weil es meinen
Kosmos erweitert hat.“ – Eine andere Teilnehmerin berichtet: „Die
Zeit verging wie im Flug, wir hätten noch viel länger sprechen
können.
Das hätte ich nicht gedacht.“ – Und: „Ich habe
gemerkt, wie sehr wir in unserer eigenen Bubble stecken und wie gut
der Austausch über Stadtgrenzen hinweg ist, um Demokratie zu leben."
- „Wir freuen uns über die große Unterstützung von starken Partnern
aus der gesamten Region, die dieses Projekt überhaupt erst
ermöglichen. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass starke Verbindungen
zwischen den Menschen im Ruhrgebiet entstehen und der Dialog unsere
Gesellschaft stärkt“, so die Organisatoren des Projekts.
Anmeldung und weitere Informationen Die Anmeldung ist vom 1. Juni
bis zum 7. Juli einfach online möglich. Teilnehmen können alle ab
einem Alter von 16 Jahren. Alle Details und der Link zur
Registrierung stehen auf der Homepage dasruhrgebietspricht.de
Stichwort: „Das Ruhrgebiet spricht“ „Das Ruhrgebiet spricht"
ist ein gemeinsames Projekt der evangelischen City- und Stadtkirchen
in Bochum, Dortmund (in Kooperation mit der Diakonie und dem Theater
Dortmund), Duisburg und Essen. In ihren Innenstädten setzen sie sich
ein für das Gemeinwohl, eine pluralitätsfähige Spiritualität und
eine weltoffene Kultur an den Schnittstellen von Kirche und
Gesellschaft. In Kooperation mit dem ZEIT Verlag fand das
Dialogprojekt 2025 erstmals statt.
Es ist eine Adaption des
erfolgreichen Formats „Deutschland spricht" der ZEIT Verlagsgruppe.
Seit 2017 haben sich bereits mehr als 90.000 Menschen für das
Gesprächsformat angemeldet. Davon inspiriert, setzen sich die
evangelischen Kirchen für eine Stärkung des gesellschaftlichen
Zusammenhalts und der demokratischen Gesprächskultur im Ruhrgebiet
ein. Mehr als 40 Partner*innen in den vier Städten und der Region
unterstützen das Projekt, in Kooperation mit dem Theater Dortmund
und der Diakonie Dortmund und Lünen.
Kontakte für Rückfragen
Verantwortlich: Jan Vicari, Citykirchenpfarrer an der Marktkirche
Essen / Evangelische Kirche in Essen, mobil 015227521695,
jan.vicari(at)ekir.de
Lokale Kontakte vor Ort Ev.
Kirchenkreis Bochum: Pfarrer Constantin Decker,
constantin.decker(at)ekvw.de Ev. Kirchenkreis Dortmund: Pfarrerin
Susanne Karmeier, karmeier(at)sanktreinoldi.de Ev. Kirchenkreis
Duisburg: Pfarrer Martin Winterberg, martin.winterberg(at)ekir.de
Ev. Kirchenkreis Essen: Referat für Öffentlichkeitsarbeit, 0201
2205-221, info(at)evkirche-essen.de
Was
Gärtnern mit dem Körper macht Gartenbauexperte erklärt,
warum Gartenarbeit mehr sein kann als nur ein Hobby Die
Gartensaison ist da: Beete werden gepflegt, Gemüse gepflanzt,
Stauden gegossen. Viele verbringen jetzt jede freie Minute draußen.
Und das lohnt sich nicht nur für die Pflanzen. Studien zeigen:
Gartenarbeit wirkt nachweislich positiv auf Körper und Psyche.
Was dabei im Körper passiert, haben Forscher der Universität
Wageningen gemessen: Sie setzten Teilnehmende zunächst gezielt unter
Stress – und ließen sie danach entweder gärtnern oder lesen. Nach 30
Minuten war der Cortisolspiegel in der Gartengruppe deutlich stärker
gesunken. Die Stimmung hatte sich vollständig erholt. In der
Lesegruppe verschlechterte sie sich weiter.

Wer drei- bis viermal pro Woche eine Stunde gärtnert, erfüllt ganz
nebenbei die Bewegungsempfehlungen der WHO. (Quelle: pixabay)
„Gartenarbeit ist
eine der wenigen Aktivitäten, bei denen Bewegung, frische Luft und
ein sichtbarer Erfolg ganz natürlich zusammenkommen“ sagt Dr. Lutz
Popp, Gartenbauexperte des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau
und Landespflege (BLGL). „Viele Menschen unterschätzen, was eine
Stunde im Garten mit ihrem Körper macht."
Graben, gießen,
jäten Sportmedizinisch zählt Gartenarbeit zur moderaten
körperlichen Aktivität – vergleichbar mit zügigem Spazierengehen
oder lockerem Radfahren. „Die meisten Menschen merken gar nicht, wie
viel sie sich im Garten bewegen. Sie sind einfach beschäftigt.",
sagt Dr. Popp. Wer drei- bis viermal pro Woche eine Stunde gärtnert,
erfüllt damit also ganz nebenbei auch die Bewegungsempfehlungen der
Weltgesundheitsorganisation.
Das sagt die Forschung Einen
der stärksten Belege liefert eine randomisierte Kontrollstudie der
University of Colorado, die 2023 im Lancet Planetary Health
veröffentlicht wurde. 291 Erwachsene wurden über eine Gartensaison
begleitet – die eine Hälfte erhielt eine Parzelle in einem
Gemeinschaftsgarten, die andere blieb auf der Warteliste. Das
Ergebnis: Wer gärtnerte, bewegte sich täglich mehr – und berichtete
gleichzeitig von deutlich weniger Stress und innerer Unruhe.
Besonders ausgeprägt war der Effekt bei Menschen, die zu Beginn der
Studie stark belastet waren.
Bloß keinen Stress Wer sich
allerdings nun davon verleiten lässt, den „perfekten“ Garten
herzurichten, arbeitet gegen den angestrebten Effekt. Intensive
Aufräumaktionen erzeugen unnötigen Aufwand statt Erholung und
zerstören noch dazu wertvolle Lebensräume für Wildbienen, Käfer oder
Igel. „Ein Garten muss nicht geschniegelt sein, um gepflegt zu
wirken. Wer Strukturen wie Totholzecken und Blühinseln erhält, trägt
zur Artenvielfalt bei und nimmt sich selbst den Druck, ständig
hinterherarbeiten zu müssen", sagt Dr. Popp.
Höhere
Inflation durch Preisschock beim Öl trifft weiterhin Familien am
stärksten Als Folge des Iran-Kriegs ist die
Inflationsrate in Deutschland im April auf 2,9 Prozent gestiegen –
0,2 Prozentpunkte mehr als im März. Der Anstieg ist dabei
weitestgehend auf den Preisschock bei Kraftstoffen und Heizöl
zurückzuführen, der sich bislang noch nicht auf die Preise für
Nahrungsmittel und andere Waren und Dienstleistungen übertragen hat.
Auch die Verbraucherpreise beim Gas wiesen im April wegen
längerfristiger Verträge noch keine besondere Preisdynamik auf,
obwohl die Weltmarktpreise deutlich angezogen haben. Die
Kraftstoffpreise prägen die haushaltsspezifischen Inflationsraten:
Familien, und insbesondere die mit niedrigen und mittleren
Einkommen, sind derzeit von der neuen Teuerungswelle besonders stark
betroffen, weil in ihren Warenkörben Ausgaben für Auto-Kraftstoffe
ein relativ hohes Gewicht haben.
So war im Vergleich von
neun repräsentativen Haushaltstypen, die sich nach Zahl und Alter
der Mitglieder sowie nach dem Einkommen unterscheiden, im April die
Inflationsrate von Paarfamilien mit mittleren bzw. geringen
Einkommen mit 3,0 bzw. 2,9 Prozent am höchsten. Darauf folgten
Alleinerziehende mit mittleren Einkommen und Paarfamilien mit hohen
Einkommen (je 2,8 Prozent).
Die niedrigste Teuerung
verzeichneten Alleinlebende mit niedrigen Einkommen (2,1 Prozent),
weil diese oft kein Auto besitzen. Alle weiteren untersuchten
Haushaltstypen lagen mit Raten von 2,5 bis 2,7 Prozent dazwischen.
Zu diesem Ergebnis kommt der neue IMK Inflationsmonitor.*

Obwohl die Inflation durch den Krieg der USA und Israels gegen
den Iran deutlich verstärkt wurde, ist die aktuelle Teuerungsdynamik
weit entfernt von der nach dem russischen Angriff auf die Ukraine,
zeigt Studienautorin Dr. Silke Tober anhand eines Vergleichs mit
Daten aus dem April 2022. Damals lag die haushaltsspezifische
Inflationsrate bei Paarfamilien mit niedrigen bzw. mittleren
Einkommen bei 7,5 Prozent bzw. 7,3 Prozent, Alleinlebende mit
niedrigen Einkommen mussten vor vier Jahren eine Preissteigerung von
6,5 Prozent schultern.
Ein wichtiger Grund für den
Unterschied ist, dass der Überfall auf die Ukraine, eine wichtige
Exporteurin von Nahrungsmitteln, kurzfristig weltweit die Preise für
Agrarrohstoffe hochschnellen ließ. Nahrungsmittel zählen, ebenso wie
Haushaltsenergie, zu den Gütern des Grundbedarfs, für die Haushalte
mit niedrigen bis mittleren Einkommen einen vergleichsweise großen
Anteil ihres Konsumbudgets ausgeben müssen.
Der Krieg gegen
den Iran und die Blockade der Straße von Hormus dürfte sich hingegen
indirekt und langsamer auswirken über höhere Energie-, Transport und
Düngemittelpreise. Wie groß der preistreibende Effekt wird, hängt
entscheidend von der Dauer des Krieges ab, betont die
IMK-Inflationsexpertin: „Noch bleibt ein bis zum Sommer begrenzter
Höhenflug der Rohöl- und Erdgaspreise ein realistisches Szenario“,
schreibt Tober. Ziehe sich der Konflikt hingegen länger hin, „könnte
jedoch auch der Iran-Krieg einen größeren und breiter angelegten
Angebotsschock bewirken mit schwerwiegenderen negativen Auswirkungen
auf die Inflation und die wirtschaftliche Aktivität“, warnt die
Ökonomin.
Vor diesem Hintergrund müssten die Regierungen in
Deutschland und den anderen Ländern des Euroraums vorbereitet sein,
um bei Bedarf rasch Maßnahmen zu ergreifen, die die Bevölkerung
entlasten. Der „Tankrabatt“ habe seine Berechtigung, weil er neben
Privathaushalten auch Unternehmen entlaste und zugleich die
gemessene Inflation reduziere. Setze sich der Preisauftrieb noch
deutlich länger fort, sei jedoch mehr notwendig.
Zu den
sinnvollen möglichen Ansätzen zählt Tober eine – im Vorfeld mit den
Tarifparteien abgestimmte – Neuauflage der abgaben- und steuerfreien
Inflationsausgleichsprämie, eine temporäre Entkopplung des
Strompreises vom Gaspreis, für die das IMK kürzlich einen Vorschlag
gemacht hat (Link unten), sowie die Vorbereitung von im Bedarfsfall
schnell einsetzbaren „Blaupausen“ für weitere Energiepreisbremsen
und Übergewinnsteuern. Darüber hinaus seien Maßnahmen erforderlich,
die den Verbrauch fossiler Energien gezielt senken, etwa ein
Tempolimit auf Autobahnen.
Die Europäische Zentralbank (EZB)
habe „umsichtig agiert“, als sie im April auf eine Zinserhöhung
verzichtete, betont die IMK-Inflationsexpertin. „Denn die hohen
Energiepreise belasten die Wirtschaft und insbesondere die
angeschlagene Industrie, die zudem die US-Zölle, die kräftige
Euro-Aufwertung im vergangenen Jahr und die starke Konkurrenz auf
den Weltmärkten durch chinesische Unternehmen zu verkraften hat.“
Generell werde es für die Zentralbank leichter, weiter abzuwarten,
wenn es gelinge, den Anstieg der Verbraucherpreise durch staatliche
Maßnahmen zu bremsen.
Begabtenförderung für mehr
Bildungsgerechtigkeit – Bewerbungen möglich Knapp 73 Prozent der
Studien-Stipendiat*innen der Hans-Böckler-Stiftung kommen aus
nicht-akademischen Familien Knapp 73 Prozent der
Stipendiat*innen, die die Hans-Böckler-Stiftung im Jahr 2025 bei
ihrem Studium gefördert hat, besuchen als erste in ihrer Familie
eine Hochschule. 2019 lag der Anteil der Erstakademiker*innen unter
den Geförderten noch bei knapp 58 Prozent, 2022 waren es gut 68
Prozent. Damit hat die Begabtenförderung der Stiftung ihren Beitrag
zu gleichen Bildungschancen weiter verstärkt. Denn generell ist in
Deutschland die soziale Herkunft noch immer prägend für die
Bildungskarriere junger Menschen.
 Foto
Hans-Böckler-Stiftung
Bei allen Bildungsübergängen, sowohl
auf dem Weg zum Abitur als auch an die Hochschule, ist die Quote von
Kindern aus Akademiker*innenfamilien viel höher als von Kindern aus
nicht-akademischen Familien. So beginnen laut dem
Hochschul-Bildungs-Report 27 Prozent der Kinder aus
nicht-akademischen Haushalten ein Studium. Bei
Akademiker*innenkindern sind es dagegen 79 Prozent. Und während 43
Prozent der Kinder aus Akademiker*innenhaushalten erfolgreich den
Master abschließen, sind es unter Kindern aus
Nichtakademiker*innenhaushalten lediglich elf Prozent.
„Wir
engagieren uns seit vielen Jahren für mehr Bildungsgerechtigkeit,
indem wir junge Talente unterstützen, die unter oft erschwerten
Bedingungen Außergewöhnliches leisten“, sagt Ralf Richter, Direktor
Begabtenförderung der Hans-Böckler-Stiftung. „Wir hören immer wieder
von Geförderten, dass sie trotz guter Noten in der Schule ohne ein
Stipendium wahrscheinlich kein Studium aufgenommen hätten.“
Dahinter stehen oft finanzielle Gründe – knapp 80 Prozent der
Böckler-Stipendiat*innen haben einen Anspruch auf BAföG, das sie
anders als ein Stipendium allerdings zurückzahlen müssten. Hinzu
kommen weniger Berührungspunkte zum und Einstiegshürden beim
Studium, wenn noch niemand in der Familie Hochschul-Erfahrung hatte.
Auch hier unterstützt die Begabtenförderung durch ihre „ideelle
Förderung“ mit zahlreichen Seminaren sowie der Vernetzung mit
anderen Studierenden in den Böckler-Stipendiat*innengruppen in
vielen Städten.
Wie das zu mehr Vielfalt an den Hochschulen
beiträgt, zeigen weitere aktuelle Daten: Mehr als 40 Prozent der
Geförderten haben eine familiäre oder persönliche
Einwanderungsgeschichte. Das entspricht nach Daten des
Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung ungefähr dem Anteil in der
jüngeren Bevölkerung in Deutschland, liegt aber über dem Anteil
unter allen Studierenden. Gleichzeitig liegt die Quote der
Böckler-Stipendiat*innen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in
Ostdeutschland erworben haben, leicht über dem Anteil unter allen
Studierenden an deutschen Hochschulen. Und: Ein Viertel der
Geförderten haben ihre Hochschulzugangsberechtigung auf dem zweiten
oder dritten Bildungsweg erlangt.
Aktuell fördert die
Hans-Böckler-Stiftung knapp 3000 Stipendiat*innen beim Studium, bei
einer Promotion, sowie seit 2024 auch Auszubildende über ein vom
Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR)
gefördertes Sonderprojekt. Für die Begabtenförderung erhält die
Hans-Böckler-Stiftung zweckgebunden Geld vom BMFTR, so wie die
anderen öffentlich geförderten deutschen Begabtenförderwerke auch.
Die Mittel dafür werden im Deutschen Bundestag beraten und
beschlossen und über den Einzelplan 30 (BMFTR) des Bundeshaushaltes
bereitgestellt. Im Kalenderjahr 2024 erhielt die Stiftung rund 33,4
Millionen Euro. Sowohl das Ministerium als auch der
Bundesrechnungshof überwachen, dass mit diesen Mitteln
ausschließlich die Stipendien, die Betreuung der Stipendiat*innen
und der dafür nötige personelle Aufwand finanziert werden. Für die
ideelle Förderung (u.a. Seminare, Studienreisen, Auslandsakademien)
der Stipendiat*innen wendet die Stiftung darüber hinaus zusätzlich
jedes Jahr erhebliche Eigenmittel auf.

Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur
Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2026
Wirtschaftsleistung um 0,3 % höher als im Vorquartal
Bruttoinlandsprodukt (BIP), 1. Quartal 2026 +0,3 % zum
Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt) +0,5 % zum
Vorjahresquartal (preisbereinigt) +0,4 % zum Vorjahresquartal
(preis- und kalenderbereinigt)
Das Bruttoinlandsprodukt
(BIP) ist im 1. Quartal 2026 gegenüber dem 4. Quartal 2025 – preis-,
saison- und kalenderbereinigt – um 0,3 % gestiegen. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bestätigte sich damit
das Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. April 2026. "Nach dem
leichten Wachstum zum Jahresende 2025 ist die deutsche Wirtschaft
auch positiv ins Jahr 2026 gestartet", sagt Ruth Brand, Präsidentin
des Statistischen Bundesamtes. "Vor allem die Exporte stiegen zu
Jahresbeginn deutlich und stützten die Wirtschaftsleistung", so
Brand weiter.

Exporte im Plus, auch staatlicher Konsum zum Vorquartal gestiegen
Der Handel mit dem Ausland nahm im 1. Quartal 2026 preis-, saison-
und kalenderbereinigt kräftig zu: So wurden insgesamt 3,3 % mehr
Waren und Dienstleistungen exportiert, nachdem im 4. Quartal 2025
noch ein Rückgang der Ausfuhren zu verzeichnen war.
Zur
positiven Entwicklung zu Jahresbeginn trugen etwa die gestiegenen
Exporte von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen sowie
Metallen bei. Die Importe erhöhten sich zu Jahresbeginn insgesamt
nur leicht (+0,1 %). Wie schon in den Quartalen zuvor nahmen die
preis-, saison- und kalenderbereinigten Konsumausgaben insgesamt zu,
sie stiegen um 0,4 % im Vergleich zum 4. Quartal 2025.
Dabei
erhöhte der Staat seine Konsumausgaben mit +1,1 % deutlich. Die
Konsumausgaben der privaten Haushalte übertrafen dagegen das Niveau
des 4. Quartals 2025 nicht. Sie entwickelten sich den neuesten
Berechnungen zufolge, gestützt auf eine breitere Datengrundlage,
etwas schwächer als noch bei der BIP-Schnellmeldung vom 30. April
2026 angenommen.
Die Bruttoanlageinvestitionen gingen im
1. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt deutlich
zurück (-1,5 %), nachdem sie Ende 2025 noch gestiegen waren. Die
Investitionen in Ausrüstungen – also vor allem in Maschinen, Geräte
und Fahrzeuge – sanken um 1,2 %, was auf schwächere staatliche
Ausrüstungsinvestitionen zurückzuführen ist.
Die
Investitionen in Bauten nahmen mit -2,5 % noch stärker ab. Dies ist
vor allem der ungewöhnlich kalten Witterung im Januar und Februar
geschuldet, die den Baufortschritt bremste.
Bruttowertschöpfung im 1. Quartal 2026 erneut leicht gewachsen
Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung stieg
im 1. Quartal 2026 mit +0,1 % leicht an, nachdem sie im 4. Quartal
2025 bereits um 0,3 % zugelegt hatte. Das Verarbeitende Gewerbe
konnte die Wertschöpfung preis-, saison- und kalenderbereinigt im
1. Quartal 2026 mit +0,7 % deutlich steigern.
Insbesondere
in den Bereichen Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen
sowie Sonstiger Fahrzeugbau nahmen die preisbereinigten Umsätze im
Vorquartalsvergleich zu. In der Herstellung von Metallerzeugnissen
sowie im Maschinenbau sank die Wirtschaftsleistung dagegen.
Das Baugewerbe verzeichnete ebenfalls einen Rückgang gegenüber dem
Vorquartal (-0,6 %), auch aufgrund der ungünstigen Witterung zu
Jahresbeginn. In den meisten Dienstleistungsbereichen änderte sich
die Wertschöpfung gegenüber dem Vorquartal kaum. Während die
Unternehmensdienstleister und die Sonstigen Dienstleister leicht im
Minus waren, konnten der Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe, der
Bereich Information und Kommunikation sowie die Finanz- und
Versicherungsdienstleister ihre preis-, saison- und
kalenderbereinigte Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2026 steigern.
Bei den Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung, Gesundheit
war die Bruttowertschöpfung im Vorquartalsvergleich nahezu
unverändert. Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich gestiegen Im
Vorjahresvergleich war das BIP im 1. Quartal 2026 preisbereinigt um
0,5 % höher als im 1. Quartal 2025. Preis- und kalenderbereinigt war
der Anstieg geringer (+0,4 %).
Konsumausgaben gegenüber dem
Vorjahr im Plus, Bauinvestitionen gesunken Die preisbereinigten
Konsumausgaben nahmen auch im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum
Vorjahresquartal zu, sie stiegen um 1,6 %. Darunter entwickelten
sich sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben
positiv. Die Ausgaben der privaten Haushalte stiegen um 0,8 %
gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Beim Staatskonsum trugen
vor allem höhere Ausgaben des Bundes zu einem kräftigen Zuwachs von
3,5 % bei. Die preisbereinigten Investitionen in Ausrüstungen nahmen
ebenfalls im Vergleich zum 1. Quartal 2025 zu (+0,5 %). Darunter
entwickelten sich vor allem die gewerblichen Pkw-Zulassungen sehr
positiv. Aber auch die Investitionen des Staates, die investive
Ausgaben im Verteidigungsbereich einschließen, waren höher als im
Vorjahr.
In Bauten wurde hingegen deutlich weniger
investiert als im Vorjahreszeitraum (-3,3 %). Gebremst wurde die
Bautätigkeit vor allem von der schlechten Witterung zu Jahresbeginn.
Die Entwicklung im Außenhandel war im 1. Quartal 2026 gegenüber dem
Vorjahresquartal zweigeteilt: Die Exporte sanken insgesamt
preisbereinigt um 0,3 %. Dies ging auf geringere
Dienstleistungsausfuhren zurück (-2,4 %), vor allem in den Bereichen
sonstige unternehmensbezogene Dienstleistungen (u. a. Forschung und
Entwicklung, Freiberufliche Dienstleistungen und
Managementberatungsleistungen) und Transportdienstleistungen.
Die Ausfuhr von Waren überschritt hingegen das Niveau des
Vorjahres leicht (+0,4 %), was unter anderem auf stärkere Exporte
von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektrischen Ausrüstungen
zurückzuführen war. Die Importe nahmen um 1,7 % zu. Auch hier wurden
weniger Dienstleistungen gehandelt (-3,2 %). So gingen etwa die
Importe von Telekommunikations-, EDV- und
Informationsdienstleistungen sowie sonstigen unternehmensbezogenen
Dienstleistungen zurück.
Die Einfuhr von Waren (+3,8 %) lag
hingegen deutlich höher als im Vorjahresquartal. Insbesondere die
Importe von Kraftwagen und Kraftwagenteilen nahmen zu.
Bruttowertschöpfung im Vorjahresvergleich in fast allen Bereichen im
Plus Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung insgesamt nahm im 1.
Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,5 % zu.
Das
Verarbeitende Gewerbe konnte seine Wertschöpfung im
Vorjahresvergleich im 1. Quartal 2026 leicht steigern (+0,1 %),
nachdem sie bereits im 4. Quartal 2025 angestiegen war. Besonders
die Kokerei und Mineralölverarbeitung sowie der Sonstige Fahrzeugbau
verzeichneten Umsatzzuwächse im Vergleich zum Vorjahr, während die
Herstellung von chemischen Erzeugnissen und der Maschinenbau
Rückgänge hinnehmen mussten.
Dagegen konnten beinahe alle
Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftliche Leistung gegenüber dem
Vorjahresquartal ausweiten. Besonders deutlich waren die Zuwächse
der preisbereinigten Wertschöpfung im Bereich Information und
Kommunikation mit +2,0 % sowie bei den Öffentlichen Dienstleistern,
Erziehung, Gesundheit mit +1,8 %. Einen Rückgang verzeichneten
lediglich die Finanz- und Versicherungsdienstleister (-1,2 %).
Im Baugewerbe setzte sich die bereits mehr als vier Jahre
anhaltende negative Entwicklung der Bruttowertschöpfung im Vergleich
zum Vorjahr fort (-4,4 %). Dabei verzeichneten sowohl das
Bauhauptgewerbe als auch das Ausbaugewerbe Produktionsrückgänge im
1. Quartal 2026. Erwerbstätigkeit deutlich gesunken Die
Wirtschaftsleistung wurde im 1. Quartal 2026 von rund 45,6 Millionen
Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren
157 000 Personen (-0,3 %) weniger als im 1. Quartal 2025.
Dabei wurden die kräftigen Rückgänge im Verarbeitenden Gewerbe und
im Baugewerbe nicht vom leichten Anstieg der Erwerbstätigkeit in den
Dienstleistungsbereichen kompensiert (siehe Pressemitteilung
Nr. 167 vom 19. Mai 2026). Die durchschnittlich geleisteten
Arbeitsstunden je erwerbstätiger Person stiegen nach ersten
vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und
Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit im
1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,3 %.
Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen – also das Produkt aus der
gesunkenen Erwerbstätigenzahl und den gestiegenen geleisteten
Stunden je erwerbstätiger Person – blieb im gleichen Zeitraum
unverändert. Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität –
gemessen als preisbereinigtes BIP je Erwerbstätigenstunde – nahm
nach vorläufigen Berechnungen gegenüber dem Vorjahresquartal um
0,5 % zu. Je Erwerbstätigen gerechnet war sie um 0,8 % höher als vor
einem Jahr.
Konsum und Einkommen steigen in gleichem Maß,
Sparquote unverändert zum Vorjahr In jeweiligen Preisen war sowohl
das BIP als auch das Bruttonationaleinkommen im 1. Quartal 2026 um
3,2 % höher als ein Jahr zuvor. Das Volkseinkommen wuchs um 3,4 %
gegenüber dem 1. Quartal 2025.
Dabei nahmen die
Unternehmens- und Vermögenseinkommen mit +2,1 % weniger stark zu als
das Arbeitnehmerentgelt. Dieses erhöhte sich mit +3,9 % jedoch
schwächer als in den Quartalen zuvor, was zum einen auf den Rückgang
der Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (-0,3 %)
zurückzuführen ist, zum anderen auf geringere Steigerungen bei den
Sozialbeiträgen der Arbeitgeber (+3,5 %). Je Arbeitnehmerin und
Arbeitnehmer erhöhten sich die durchschnittlichen Bruttolöhne und
-gehälter im 1. Quartal 2026 um +4,3 % im Vergleich zum
Vorjahresquartal.
Hierbei spielte die Entwicklung der
Sonderzahlungen, zu denen auch Abfindungen zählen, eine Rolle. Netto
stieg die Lohnsumme insgesamt mit +3,9 % etwas schwächer als die
Bruttolohnsumme (+4,0 %). Dies lag an einer leicht
überdurchschnittlichen Entwicklung der Sozialbeiträge der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (+4,2 %) sowie der Lohnsteuer
(+4,3 %).
Da der Konsum der privaten Haushalte in jeweiligen
Preisen im 1. Quartal 2026 gegenüber dem 1. Quartal 2025 in gleichem
Maße zulegte wie ihr gesamtwirtschaftliches Einkommen (jeweils
+3,3 %), befand sich die Sparquote mit 12,6 % auf demselben Niveau
wie im Vorjahr.
Die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich Zu
Jahresbeginn lag die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland
leicht oberhalb des europäischen Durchschnitts: In der Europäischen
Union (EU) insgesamt war die Wirtschaftsentwicklung im
1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorquartal mit +0,2 % etwas
schwächer als in Deutschland (+0,3 %).
Von den anderen
großen EU-Mitgliedstaaten verzeichnete Spanien mit +0,6 % das
stärkste Wachstum des preis-, saison- und kalenderbereinigten BIP.
In Italien (+0,2 %) stieg die Wirtschaftsleistung ebenfalls, in
Frankreich stagnierte sie hingegen. In den USA fiel das BIP im
Vergleich zum 4. Quartal 2025 um 0,5 % höher aus. Im preis-, saison-
und kalenderbereinigten Vorjahresvergleich nahm die
Wirtschaftsleistung in Deutschland leicht um 0,3 % zu, während sie
in der EU insgesamt deutlich um 1,0 % anstieg.
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