'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv22. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


23. Kalenderwoche - Montag, 1. - Sonntag, 7. Juni 2026

Fast 1.700 Wohnungen im Dichterviertel erhalten klimafreundliche Fernwärme
Die Stadtwerke Duisburg und die Fernwärme Duisburg setzen gemeinsam mit dem Wohnungsunternehmen VIVAWEST ein starkes Zeichen für die Wärmewende im urbanen Raum: Seit Juli 2025 werden im Dichterviertel in Obermarxloh insgesamt 1.673 Wohneinheiten in 374 Gebäuden schrittweise an das Fernwärmenetz angeschlossen. Dafür werden rund 4,2 Kilometer Fernwärmeleitungen verlegt und 165 Hausanschlüsse errichtet.

Das Bauhauskarree im Dichterviertel in Obermarxloh steht unter Denkmalschutz. Mit dem Anschluss an die Fernwärme kann für die Immobilien die Wärmewende ohne große Umbaumaßnahmen an den Gebäuden erreicht werden. Quelle: Fernwärme Duisburg

Ab Mitte des Jahres werden die ersten 200 Wohneinheiten in 45 Gebäuden per Fernwärme versorgt. Die Arbeiten für weitere 315 Wohnungen in 66 Gebäuden folgen starten, unterteilt in zwei Bauabschnitte, noch in diesem Jahr. Nach Abschluss des Projekts beträgt die gesamte Anschlussleistung rund 9 Megawatt (MW). Die Arbeiten werden voraussichtlich noch bis zum Jahr 2029 andauern – bis dahin sollen alle der fast 400 Gebäude des Gelsenkirchener Wohnungsunternehmens angeschlossen sein.

Mit dem Vorhaben setzen die Stadtwerke, die Fernwärme Duisburg und VIVAWEST auf eine der zentralen Technologien für eine klimafreundliche Wärmeversorgung in dicht besiedelten Gebieten. Fernwärme gilt insbesondere im urbanen Umfeld als eine der effizientesten und nachhaltigsten Lösungen zur Umsetzung der Wärmewende.

In der jüngst vom Rat der Stadt Duisburg beschlossenen kommunalen Wärmeplanung gehört das Dichterviertel zu einem der ausgewiesenen Gebiete für die Verdichtung der Fernwärme. „Dieses Projekt ist beispielhaft für die Transformation der Wärmeversorgung in Städten“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie bei den Stadtwerken Duisburg.

Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie der Stadtwerke Duisburg, und Marion Karrenberg, Leiterin VIVAWEST-Kundencenter Rhein-Ruhr, stellten die Arbeiten für die kommenden Jahre im Dichterviertel vor, wo fast 1.700 Wohnungen der VIVAWEST an die Fernwärme angeschlossen werden. Quelle: Fernwärme Duisburg

„Vor allem in dicht bebauten Quartieren bietet Fernwärme enorme Vorteile: Sie ermöglicht eine effiziente, platzsparende und langfristig klimafreundliche Versorgung vieler Haushalte gleichzeitig. Gemeinsam mit VIVAWEST schaffen wir hier eine Infrastruktur, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird.“

Alle weiteren Informationen zu geplanten Ausbaugebieten und zur kommunalen Wärmeplanung gibt es im Internet unter du-heizt.de. Auch Projektpartner VIVAWEST sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung. „Um einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, investieren so viel wie nie zuvor in die energetische Modernisierung.

In Duisburg sind wir schon heute sehr gut aufgestellt– rund die Hälfte unserer über 9.200 Wohnungen wird bereits per Fernwärme versorgt. Mit dem Anschluss des Dichterviertels folgt der nächste Meilenstein, mit dem wir den Fernwärme-Anteil konsequent ausbauen. Dadurch profitieren die rund 5.000 Menschen, die dort in unseren Wohnungen leben, künftig von einer klimafreundlichen und langfristig sicheren Wärmeversorgung“, erklärt Marion Karrenberg, Leiterin VIVAWEST-Kundencenter Rhein-Ruhr.

Stadtwerke und Fernwärme Duisburg investieren mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes gezielt in die nachhaltige Entwicklung der Stadt. Die neue Infrastruktur schafft die Grundlage dafür, perspektivisch weitere regenerative Wärmequellen einzubinden und den CO₂-Ausstoß im Gebäudesektor deutlich zu senken.

Während der Bauarbeiten kann es abschnittsweise zu Einschränkungen im Straßenraum kommen. Die Maßnahmen werden bei Anwohnerinnen und Anwohnern jeweils frühzeitig angekündigt. Die Zufahrt zu den einzelnen Gebäuden bleibt zu jederzeit möglich

Fernwärme Duisburg  versorgt 70.000 Haushalte. Bereits vor 100 Jahren versorgte die hiesige Industrie Werkswohnungen mit industrieller Abwärme. Eine Technik, die von uns kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Als Tochtergesellschaft der Stadtwerke Duisburg AG und der Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH versorgen wir mittlerweile rund 70.000 Privathaushalte, öffentliche Gebäude und Immobilienunternehmen mit Fernwärme.

Die Fernwärme wird zu großen Teilen aus der sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung in unserem Kraftwerk in Duisburg-Wanheim und unseren wasserstofffähigen Blockheizkraftwerken in Duisburg-Hochfeld erzeugt. Außerdem nutzen wir zunehmend Abwärme sowie Wärme aus Biomasse. So wird Fernwärme zu einer ökonomisch interessanten Energieversorgung für den Raum Duisburg.

VIVAWEST
Als eines der führenden Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen bewirtschaftet VIVAWEST knapp 120.000 Wohnungen in circa 100 Kommunen an Rhein und Ruhr und gibt etwa 300.000 Menschen ein Zuhause. Unsere Immobilien-Dienstleistungsunternehmen erbringen Serviceleistungen rund um das Wohnen und gewährleisten so Sicherheit und Wohnqualität für unsere Kunden – vom Grünflächenmanagement über Handwerksdienstleistungen, Multimediaversorgung bis hin zu Mess- und Abrechnungsdiensten.

Im Rahmen eines nachhaltigen Geschäftsmodells verbindet VIVAWEST ökonomische und ökologische Effizienz mit sozialer Verantwortung für Kunden, Mitarbeiter und die Region und bietet allen Einkommensgruppen der Bevölkerung guten Wohnraum in lebens- und liebenswerten Quartieren.

3. Deutsche Meisterschaft: Streetdance „All Style Battle - Duisburg Beatz Racism“
Die 3. Deutsche Meisterschaft „Streetdance – All Style Battle“ für alle talentierten Tänzerinnen und Tänzer aus dem ganzen Bundesgebiet findet am Samstag, 27. Juni, ab 10 Uhr in der Event-Location BORA, Dellplatz 16a im Duisburger Dellviertel, statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Jugendamt mit dem Kulturverein T.K.M. e. V. und der „Street Dance Factory“ organisiert.

3. Deutsche Meisterschaft – Streetdance „All Style Battle - Duisburg Beatz Racism“ C Stadt Duisburg

Die Teilnehmenden können sich in verschiedenen Kategorien messen und ihre Leidenschaft für Streetdance zeigen. Nach zwei erfolgreichen Meisterschaften 2024 und 2025 ist klar, dass dieses mitreißende Event fortgeführt wird und sich dauerhaft in der Kulturlandschaft Duisburgs etabliert. Hier entsteht eine Plattform, die Solidarität und Respekt fördert – unabhängig von Hautfarbe, Religion, sozialer Herkunft oder Geschlecht.

Die Veranstaltung bietet Raum für kreative Begegnungen, Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Projekte. Unter dem Titel „All Style Battle – Duisburg Beatz Racism“ setzt die Veranstaltung ein klares Zeichen gegen Rassismus. Die Performances der Tänzerinnen und Tänzer transportieren Botschaften von Toleranz, Zusammenhalt und Gleichberechtigung.

Die Idee einer offenen Meisterschaft für alle Streetdance-Stile ist deutschlandweit einzigartig. Es werden Battles in den Kategorien 1vs1, 2vs2 sowie Crew vs Crew (drei bis acht Personen) ausgetragen. Stilmäßig sind HipHop, Popping und Breakdance vertreten. Als Judges werden die Tanzikonen Ibra, Lil Amok und Neso erwartet.

Im Vorfeld hat der T.K.M. e.V. kostenfreie Tanzworkshops an Schulen und Jugendzentren in Duisburg und Umgebung angeboten, um Kinder und Jugendliche für Streetdance zu begeistern. Die Teilnahme ist kostenlos, auch der Eintritt für alle Zuschauenden ist frei. Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es im Internet unter https://www.streetdancefactory.de

Führung im Stadtmuseum: Duisburg nach dem Ende der Industrie
Das Kultur- und Stadthistorische Museum der Stadt Duisburg, Johannes- Corputius-Platz 1 am Innenhafen, lädt am Sonntag, 7. Juni 2026, um 15 Uhr zu der Themenführung „Der große Bruch: Duisburg nach dem Ende der Industrie“ ein. Die Führung mit Harald Küst beleuchtet die Wirtschaftsentwicklung der Stadt ab dem Ende des Wirtschaftswunders.

Der Schock der Ölkrise in den 1970er- Jahren und der erbitterte Widerstand der Stahlarbeiter in Rheinhausen im Jahr 1987 werden ebenso thematisiert wie die offene Frage, ob die Logistikbranche allein das Problem des Strukturwandels lösen kann. Ein Vergleich mit anderen Städten rundet die Führung ab. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher zwei Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind im Internet unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Bandonion Freunde Essen im Jubiläumshain
Die Bandonion Freunde Essen sind am Sonntag, 7. Juni, um 11 Uhr bei den Parkkonzerten im Jubiläumshain an der Ziegelhorststraße in Hamborn zu Gast. Das letzte Bandonion-Orchester im Ruhrgebiet ist über die Grenzen Nordrhein-Westfalens bekannt. Das Publikum kann sich auf Volksmusik und Tangos freuen. Auf der Bühne erklingen vor allem Walzer, Slowfox, Märsche, Polka und Rumba.

Bis zum 19. Juli spielen wöchentlich immer sonntags um 11 Uhr wechselnde Musikerinnen und Musiker bei freiem Eintritt. Unterstützt werden die Konzerte vom Lions-Club Duisburg-Hamborn.
Die weiteren Termine:
14.06.2026 – Musikvereinigung Duisburg West DSB e.V.
21.06.2026 – Gitarrenduo Saitenweise 28.06.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn
12.07.2026 – Blasorchester Lohmühle e.V. 1964
19.07.2026 – Die Bergsteirer Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter: https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn

Atempause in der Wanheimer Kirche: Eddi Hüneke gibt Konzert in der Rheingemeinde
Nach dem großen Erfolg seines Konzerts 2024 ist der Singer-Songwriter Eddi Hüneke aus Hürth bei Köln zum zweiten Mal zu Gast in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Der ehemalige Sänger der „Wise Guys“ präsentiert am Samstag, 13. Juni 2026 um 20 Uhr in der der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße - Ecke Wanheimer, sein neues Konzertprogramm „Atempause“.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang bittet die Gemeinde um eine Spende. Einlass in die Kirche ist um 19.30 Uhr. Und das Besondere: Eddi wird vor dem Konzert mit den Sängerinnen und Sängern der Gemeinde-Chöre einen Workshop veranstalten, dessen Ergebnis auch im Konzert zu hören sein wird.     

Konzert in Duisburg Wanheim 2024  (Foto: Nicole Kleine Kuhlmann), mit Eddi Hünecke und Daniel Drückes, dem Popkantor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg.

Gemeinde lädt zum Fußballrudelgucken ein
In der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg gibt es jede Menge Fußballfans. Sie werden die Spiele mit deutscher Beteiligung zusammen auf großer Leinwand im Jugendraum am Gemeindezentrum Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort sehen, und sie laden weitere Fußballbegeisterte zum Mitfiebern ein.

Die Fantreffen beginnen immer 45 Minuten vor Anpfiff. Es wird gegrillt, gefeiert und mitgefiebert. Los geht es mit dem Spiel am 14. Juni ab 18.15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Rückfragen beantwortet Jürgen Muthmann. Gemeindepfarrer mit großem Sportlerherz (Tel.: 01578 5720450; E-Mail: juergen.muthmann@ekir.de).  

Die Freude am Singen erleben
Gemeinde lädt zum Sommerlieder-Fest in die Marxloher Kreuzeskirche ein  
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt zum beliebten Sommerlieder-Singen in der Kreuzeskirche ein: Die bekannten Songs, in denen sich alles um die sonnige Jahreszeit dreht, werden am 18. Juni ab 14.30 Uhr in dem Gotteshaus, Kaiser-Friedrich-Straße 40, angestimmt.

Kirchenmusiker Karl Hülskämper wird Singfans aller Generationen durch den Nachmittag führen und ihnen ein unvergessliches Erlebnis bieten. Das Singen ist mit Klönen, Kaffee und Kuchen im Anschluss verbunden. Eine Anmeldung im Gemeindebüro (0203 75969700) ist unbedingt erforderlich. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.  

Chicken Fried Rice und natürlich lecker Nachtisch
Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein

Für Freitag, 12. Juni 2026 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zu „Emils Pub“ ein. Bei dem beliebten Gemeindetreffpunkt können Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen.

 Diesmal gibt’s leckeren Chicken Fried Rice mit Salat... und wie immer ein leckeres Dessert. Der Durst kann wie immer mit verschiedenen Biersorten, Wein und Softgetränken gelöscht werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Erste Teilbereiche des neuen Quartierparks „Stadtpark Hochheide“ eröffnet
Die ersten Bereiche des neuen Quartierparks „Stadtpark Hochheide“ wurden am Sonntag, 31. Mai, durch Oberbürgermeister Sören Link eröffnet. Ab sofort stehen die zwei neuen Boulebahnen mit Picknicktisch sowie der Kletterfelsen allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

Dies ist ein erster sichtbarer Schritt auf dem Weg zum neuen Stadtpark und zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für die Nachbarschaft, die die Entwicklung des Projekts in den vergangenen Jahren mit Geduld und großem Engagement begleitet hat.

„Die Menschen sollen sich hier wieder wohlfühlen, deshalb freue ich mich besonders, dass die ersten Bereiche jetzt schon genutzt werden können. Der neue Park schafft mehr Raum für Begegnung, Bewegung und gemeinsame Zeit – für Kinder, Jugendliche und Familien. So steigern wir in Hochheide spürbar die Lebensqualität“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Mit den neuen Boulebahnen mit Picknicktisch sowie dem Kletterfelsen werden erstmals Bereiche des neuen Stadtparks für Bürgerinnen und Bürger zugänglich gemacht. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg:

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren bei der Eröffnung dabei und nahmen an einem Rundgang über die Baustelle teil, um sich über die weiteren Planungen zu informieren. Eine Boulegruppe war ebenfalls vor Ort und erklärte Interessierten die Regeln und brachte ihnen die Grundlagen des Spiels näher.

Am Kletterfelsen begleitete ein Coach die ersten Aktivitäten und zeigte Besucherinnen und Besuchern die Grundlagen des Boulderns. Auch die weiteren Arbeiten am neuen Stadtpark Hochheide verlaufen weiterhin planmäßig.

Die Pumptracks sowie weitere Bewegungs- und Aufenthaltsflächen sollen im Sommer fertiggestellt werden. Die nächsten Schritte zur Umsetzung des zweiten und dritten Bauabschnitts werden bereits vorbereitet

Schifferbörse fordert: Wasserstraßen stärken
Maritimer Koordinator der Bundesregierung in Duisburg  
2028 wird Duisburg zum Schauplatz der Nationalen Maritimen Konferenz der Bundesregierung. Das hat Bundeskanzler Merz kürzlich bekanntgegeben. Die ehemalige Hansestadt erwartet dann fast 1.000 Teilnehmer. Schon jetzt war Dr. Christop Ploß, Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, in Duisburg. Er war Gast des Hafenfrühstücks der Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort e.V.

Gemeinsam mit Unternehmern diskutierte er über die Zukunft der Binnenschifffahrt. Und welche Rolle sie in der Industrie und beim wirtschaftlichen Wandel spielt.   „Wer an Häfen und maritime Wirtschaft denkt, dem fällt oft zuerst die Küste ein. Und Städte wie Hamburg, Bremen oder Kiel. Aber auch das Binnenland zählt dazu. Viele sind verwundert, dass die NRW-Häfen jedes Jahr genauso viele Güter umschlagen wie Hamburg: rund 100 Millionen Tonnen“, so Frank Wittig, Gastgeber und Vorstand der Schifferbörse.  

Anlass des Besuchs aus Berlin ist das 125-jährige Bestehen der Börse. Ihre Geschichte zeigt, wie wichtig Schifffahrt und Häfen für NRW waren und immer noch sind. Um 1900 wurden erstmalig Frachtpreise für Transporte auf dem Schiff an der Börse notiert. Damit hat sie maßgeblich dazu beigetragen, dass der industrielle Aufstieg an Rhein und Ruhr so schnell und erfolgreich verlief.

Die Frachtenbörse sorgte dafür, dass Schiffer, Reeder, Verlader sowie Spediteure sicherer planen und so auch in neue Schiffe investieren konnten.   Wittig nutzte den Blick auf die Entwicklung der Börse, um beim maritimen Koordinator für mehr Unterstützung für die Binnenschifffahrt durch Berlin zu werben.

„Was 1900 galt, gilt auch heute noch: Investitionen in die Wasserstraßen zahlen sich langfristig für den Standort und die Wirtschaft aus“, so Wittig. Denn der Zustand der Infrastruktur bereitet Sorgen. Jede dritte Schleuse ist älter als 100 Jahre. Das Risiko, dass ein Kanalabschnitt plötzlich dicht ist, steigt. Die finanziellen Mittel müssen deshalb dringend weiter aufgestockt werden, so die Botschaft der Unternehmen.  

Dr. Christoph Ploß zeigte sich beeindruckt vom größten Binnenhafen der Welt und von seiner Bedeutung für die Industrie. Er lobte die Anstrengungen, Prozesse weiter zu automatisieren und zu digitalisieren. Forschungseinrichtungen wie das Entwicklungszentrum der Binnenschifffahrt hätten dazu maßgeblich beigetragen.

„Dass die Nationale Maritime Konferenz 2028 nach Duisburg kommt, ist ein wichtiges Signal: Unsere Häfen und Wasserstraßen sind zentral für die Versorgungssicherheit, die Exportwirtschaft und die Verteidigungsfähigkeit ganz Deutschlands. Die Bundesregierung hat in ihrem ersten Jahr schon viel für die maritime Wirtschaft erreicht – von einem 400-Millionen-Euro-Programm für Häfen und Schifffahrt bis hin zu Investitionen in Autobahnen, Schienennetz und Hinterlandanbindungen. Diese Investitionen werden wir in den nächsten Jahren erhöhen.“  

Steckbrief
Die Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort wurde am 31. Oktober 1901 mit dem Ziel gegründet, Frachtraum und Waren unter fairen Bedingungen zusammen zu bringen. Heute ist ihre Hauptaufgabe die Förderung der Zusammenarbeit der am Binnenschiffsverkehr beteiligten Gruppen und die gemeinsame Interessenvertretung gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. ® www.schifferboerse.org  

Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort.  v.l.n.r.: Frank Wittig, Vorstand der Schifferbörse, Dr. Christoph Ploß, der maritime Koordinator der Bundesregierung und Ocke Hamann, Geschäftsführer der Niederrheinischen IHK.

Fußballbilder-Tauschbörsen in der Bibliothek
Zur beginnenden Fußballweltmeisterschaft lädt die Duisburger Stadtbibliothek an verschiedenen Standorten zur Fußballbilder-Tauschbörse ein. Los geht es am Freitag, 12. Juni, jeweils von 14 bis 18 Uhr in Großenbaum (Großenbaumer Allee 168 bis 174) und in Vierlinden (Franz- Lenze-Platz 43).

Fußballfans aller Altersgruppen sind eingeladen, ihre Sticker zu tauschen und so ihre Sammlungen in geselliger Atmosphäre zu vervollständigen. Bis Mitte Juli gibt es insgesamt 16 Termine im ganzen Stadtgebiet. Die einzelnen Termine sind auf www.stadtbibliothek-duisburg.de unter „Veranstaltungen“ zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Manga-Workshop in der Hamborner Bibliothek
Die Hamborner Bezirksbibliothek im Rathaus-Center an der Schreckerstraße 10 lädt am Samstag, 13. Juni, zu einem Manga-Zeichenworkshop ein. Kinder von acht bis zwölf Jahren können von 10 bis 12.30 Uhr mit der Künstlerin Jen Satora in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga- Heldinnen und -Helden eintauchen oder eigene Figuren erfinden.

Bei dem Workshop wird vermittelt, wie man Stilmittel richtig einsetzt und mit den typischen Materialien arbeitet. Anfängerinnen und Anfänger sind herzlich willkommen. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann seine Werke gerne mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen holen. Die Anmeldung ist online auf der Internetseite www.stadtbibliothek- duisburg.de unter „Veranstaltungen“ möglich.

NRW-Außenhandel: Leichter Zuwachs bei den Exporten im März 2026
* Wirtschaft exportierte Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro – 2,6 % mehr als im März 2025
* Importsumme wächst um 6,5 % auf 26 Milliarden Euro an
* Quartalsergebnis konstatiert rückläufige Entwicklung bei Ex- und Import

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im März 2026 Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 2,6 % mehr als im März 2025. Damals lag die Exportsumme bei knapp 20 Milliarden Euro.



Der Importwert lag mit 26,0 Milliarden Euro um 6,5 % höher als ein Jahr zuvor.  Für das erste Quartal 2026 ergibt sich eine Exportsumme von ca. 55 Milliarden Euro. Das entspricht 3,3 % weniger als noch im ersten Quartal des Jahres 2025 (damals: 56,9 Milliarden Euro). Auf der Importseite gab es mit einer Summe von 72,1 Milliarden Euro einen Rückgang von –-1,76 % (damals: 70,8 Milliarden Euro). 



NRW: Rund 3 % mehr Einkommensmillionärinnen und -millionäre in NRW 2022
* Insgesamt 8.123 Millionärinnen und Millionäre in NRW
* Erneute Steigerung der Quote auf rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner
* Höchste Millionärsdichte in Meerbusch mit einer Quote von 24,7

Die Zahl der in Nordrhein-Westfalen lebenden Einkommensmillionärinnen und Einkommensmillionäre ist 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % auf 8.123 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2022 mitteilt, waren das 252 mehr als 2021.

Die Zahl der Steuerpflichtigen mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von über einer Million Euro war zuletzt jährlich gestiegen. Rein rechnerisch ergab sich in NRW für 2022 durchschnittlich eine Quote von rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner. 2021 hatte diese Quote bei 4,4 gelegen.



Höchste Millionärsdichte erneut in Meerbusch
Unter den 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden hatte erneut Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss im Jahr 2022 mit einer Quote von 24,7 je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die höchste Millionärsdichte; gefolgt von Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis mit einer Quote von 12,6 und Ahaus im Kreis Borken mit einer Quote von 12,3.

Die sechsthöchste Millionärsdichte aller Städte und Gemeinden zwischen Rhein und Weser wies Düsseldorf mit 11,8 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern auf. Dies stellt den Spitzenwert unter den Großstädten dar. 

Bonn erreichte mit einer Quote von 7,7 und Platz 39 den nächsthöheren Wert unter den Großstädten, gefolgt von Köln mit einer Quote von 7,4 und Platz 43. In absoluten Zahlen liegen Köln und Düsseldorf auf den ersten Plätzen In absoluten Zahlen betrachtet rangierten die Städte Köln und Düsseldorf mit 757 bzw. 723 Einkommensmillionärinnen und -millionären auf den ersten Plätzen.

Unter den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes folgte der Rhein-Kreis Neuss mit zusammen 313 Einkommensmillionärinnen und -millionären. Dies liegt in erster Linie am hohen Wert in der kreisangehörigen Gemeinde Meerbusch.

Fronleichnam: Änderungen bei Abfuhrterminen und den Recyclinghöfen  
Rund um Fronleichnam kommt es in Duisburg zu Änderungen bei der Abfallentsorgung. Aufgrund des Feiertags am Donnerstag, 04. Juni 2026, verschieben sich die Leerungstermine jeweils um einen Tag nach hinten. Die Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg bleiben am Feiertag geschlossen.

Die Terminverschiebungen im Überblick:
Freitag, 5. Juni 2026, statt Donnerstag, 4. Juni 2026
Samstag, 6. Juni 2026,  statt Freitag, 5. Juni 2026
Wer seinen persönlichen Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. Dank der Erinnerungsfunktion in der App werden Nutzerinnen und Nutzer rechtzeitig über alle Terminänderungen informiert. In der gedruckten Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der Wertstofftonne bereits berücksichtigt.

Recyclinghöfe bleiben geschlossen
Alle vier Duisburger Recyclinghöfe bleiben am Donnerstag, den 4. Juni 2026, geschlossen. Ab Freitag, 5. Juni 2026, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten. Kundenservicecenter Zusätzlich ist das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg wegen der Feiertagsregelung ausnahmsweise auch am Samstag, 6. Juni 2026, erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger können sich dort von 8 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203 283-4000 melden. An den übrigen Werktagen gelten weiterhin die gewohnten Servicezeiten von montags bis freitags, jeweils von 7 bis 17 Uhr.


Deine Ideen für Duisburg – Jugendsprechstunde mit dem Oberbürgermeister
Was nervt in Duisburg? Was läuft schon gut? Und was sollte sich aus Sicht junger Menschen verändern? Darüber möchte Oberbürgermeister Sören Link mit Jugendlichen direkt sprechen. Deshalb lädt er Duisburgerinnen und Duisburger im Alter von 14 bis 17 Jahren zu einer weiteren Jugendsprechstunde ins Rathaus ein.

Am Dienstag, 2. Juni, von 15 bis 16.30 Uhr haben Jugendliche die Möglichkeit, in lockerer Runde mit dem Oberbürgermeister ins Gespräch zu kommen. Sie können Fragen stellen, Kritik äußern und eigene Vorschläge machen – zu allem, was ihren Alltag in Duisburg betrifft. Die Jugendsprechstunde soll jungen Menschen eine direkte Stimme geben.

Ihre Erfahrungen, Ideen und Erwartungen sind wichtig, wenn es darum geht, Duisburg weiterzuentwickeln. Jugendliche, die teilnehmen möchten, können sich bis 13. Mai anmelden – per E-Mail an jugendsprechstunde@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283-6111.

Kirchenparlament beschließt: Evangelisches Bildungswerk soll eine gGmbH werden
Der Konzentrationsprozess „Wirken mit Weniger“ zur Zukunft kreiskirchlicher Einrichtungen und Werke steht nach wie vor im Mittelpunkt der Tagungen der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Die Mitglieder des Kirchenparlamentes beschlossen auf der Frühjahrstagung am letzten Wochenende, dass das Evangelische Bildungswerk (EBW) in eine gemeinnützige GmbH überführt werden soll.

Das Kirchenparlament folgt damit der Empfehlung der Arbeitsgruppe, das EBW nicht wie zuerst geplant sofort in die Diakoniewerk Duisburg GmbH zu integrieren, sondern eine Ausgründung des EBW als gGmbH vorzunehmen. Einerseits werde das EBW als Bildungseinrichtung wirtschaftlich und konzeptionell gestärkt. Zudem werden die betrieblichen Strukturen an andere Sozialunternehmen angepasst.

„Eine engere Verbindung mit der Diakonie und anderen kreiskirchlichen Unternehmungen bleibt möglich und besteht weiterhin als Ziel – jedoch zu einem späteren Zeitpunkt“ hieß es in der Beschlussvorlage. Die Geschäftsführung des EBW wird beauftragt, alle für die Gründung erforderlichen Schritte und rechtlichen Voraussetzungen vorzubereiten und die notwendigen Unterlagen auszuarbeiten.

Sollte die Synode bereits auf ihrer Novembertagung 2026 den Gesellschaftsvertrag beschließen, könnte die gGmbH im Januar 2027 an den Start gehen. Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg Moers könnte zum 1. Januar 2028 in diakonische Trägerschaft überführt werden. Die Duisburger Synode befürwortete auf ihrer aktuellen Tagung, dass der Vorstand der Beratungsstelle diese Möglichkeit weiter prüft.

Ebenso befürworten die Abgeordneten des Kirchenparlaments, dass dazu Gespräche zwischen den Kirchenkreisen Moers und Duisburg sowie der Grafschafter Diakonie und der Diakoniewerk GmbH weiter fortgeführt werden. Vor Beratungsende zückten die Synodalen ein letztes Mal ihre Stimmkarten und besetzen durch ihre Voten einige Fachausschüsse.

Sie wählte zudem Pfarrerin Sabine Schmitz zur Stellvertretung der theologischen Abgeordneten der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Theologische Abgeordnete des Duisburger Kirchenkreises für die Landessynode ist Pfarrerin Dörthe Lahann. Ihre Stellvertreterin war bislang Pfarrerin Esther Immer, die inzwischen in die Pfarrvertretung gewählt wurde.

Zur nächsten Tagung kommt die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg am 6. und 7. November 2026 zusammen. Infos zum Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.

Stichwort Kreissynode: Die Kreissynode leitet den Kirchenkreis. Die Kreissynode setzt sich zusammen aus Pfarrerinnen und Pfarrer, gewählten Presbyterinnen und Presbyter, die von den einzelnen Kirchengemeinden als Delegierte entsandt werden, sowie berufenen Mitgliedern. Laut Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland dürfen Theologen in einer Kreissynode nicht in der Mehrzahl sein. Die Kreissynode trifft sich in der Regel zweimal im Jahr und tagt ein oder zwei Tage.  

Synoden-Tagung 2026 (Foto: Rolf Schotsch)



7. Juni: UNESCO-Welterbetag 2026
 Mehr als 500 Veranstaltungen machen Welterbe in ganz Deutschland erlebbar / Regensburg eröffnet bundesweiten Aktionstag / Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet

Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ laden die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland am Sonntag, 7. Juni 2026, bundesweit dazu ein, das Kultur- und Naturerbe zu entdecken – bei Führungen, Konzerten, Mitmachaktionen und Veranstaltungen für die ganze Familie.

Der UNESCO-Welterbetag wird um 11 Uhr mit einem Festakt im historischen Reichssaal in Regensburg eröffnet. Die Welterbestadt verbindet die Eröffnung mit einem besonderen Jubiläum: 20 Jahre UNESCO-Welterbetitel „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“.
UNESCO-Welterbetag
#WelterbeVerbindet
Welterbe in Deutschland

Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, betont: „Welterbe gehört allen Menschen. Am UNESCO‑Welterbetag zeigen Stätten in ganz Deutschland, wie vielfältig und lebendig unser Kultur- und Naturerbe ist. So wird sichtbar, warum Welterbe mehr ist als ein Titel. Es ist ein gemeinsamer Auftrag für Frieden und Verständigung, für heute und für kommende Generationen. Die Welterbestätten haben diese Botschaft mit großem Engagement aufgenommen. Bundesweit wird es so viele Veranstaltungen am Aktionstag geben wie nie zuvor.“

Fritz S. Ahrberg, Vorsitzender des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland, erklärt: „Welterbestätten sind Orte der Begegnung. Sie ermöglichen es, Geschichte gemeinsam zu erleben, neue Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Genau das wird am UNESCO-Welterbetag bundesweit erlebbar – mit hunderten Veranstaltungen, die zeigen, wie Welterbe Menschen verbinden kann. Dazu laden wir herzlich ein.“

Bundesweit stehen rund 550 Veranstaltungen auf dem Programm. So können Besucherinnen und Besucher im Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb an mehrsprachigen Führungen teilnehmen, in Haithabu mit Kindern Geschichte praktisch entdecken, in Hildesheim zum Fotowalk aufbrechen, im Kloster Lorsch über den UNESCO-Auftrag diskutieren, im Bauhaus Dessau Führungen durch Kuratorinnen und Kuratoren erleben oder auf Zeche Zollverein das neue Welterbe-Forum kennenlernen.

Beim Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet können Interessierte bis zum 9. Juni ihre persönlichen Perspektiven auf die 55 Welterbestätten in Deutschland zeigen und sichtbar machen, was sie mit dem Jahresmotto verbinden. Alle Veranstaltungen, der Fotowettbewerb und viele weitere Informationen sind auf www.unesco-welterbetag.de zu finden.

1.248 UNESCO-Welterbestätten in 170 Ländern weltweit machen die Geschichte der Menschheit und des Planeten erlebbar. Welterbestätten sind Zeugnisse vergangener Kulturen, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften. Der Schutz und Erhalt dieser Stätten liegt in der Verantwortung der gesamten Weltgemeinschaft.

Insgesamt 55 Kultur- und Naturerbestätten zählen in Deutschland zum UNESCO-Welterbe. Vom Wattenmeer über den Kölner Dom und die Alten Buchenwälder bis hin zu den Königsschlössern Ludwigs II. zeugen sie von der menschlichen Schaffenskraft und den Wundern der Natur. Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ präsentieren sich diese bedeutenden Orte am diesjährigen UNESCO-Welterbetag mit Programmen für alle Generationen.

Die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland haben den UNESCO‑Welterbetag 2005 ins Leben gerufen. Seitdem entdecken jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni Tausende Menschen die Welterbestätten im ganzen Land.

Wanderausstellung auf dem Bahnhofsvorplatz
Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie der Stadt Duisburg zeigt vom 2. bis zum 27. Juni 2026 auf dem Bahnhofsvorplatz die kostenfrei zu besichtigende Wanderausstellung des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.V. „Zwischen Erfolg und Verfolgung: Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“.

Die Ausstellung würdigt den bedeutenden Beitrag jüdischer Athletinnen und Athleten zur Entwicklung des modernen Sports in Deutschland. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wurden sie im Nationalsozialismus ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gezwungen oder ermordet.


Entwickelt wurde die Ausstellung anlässlich der European Maccabi Games, die 2015 erstmals in Deutschland stattfanden. Seitdem war sie in zahlreichen deutschen Städten zu sehen. In Duisburg wird die Ausstellung um die Geschichte der Familie Burg ergänzt, insbesondere der Brüder Arthur, Erich und Walter Burg.

Die Familie lebte von 1908 bis zu ihrer Flucht nach Argentinien in den Jahren 1937 und 1939 in Hamborn. Die Brüder waren begeisterte Sportler; ihre Paradedisziplinen waren Kugelstoßen und Diskuswurf. Begleitend zur Ausstellung findet ein Programm mit Führungen und Diskussionsformaten statt.

Im Mittelpunkt stehen neben der jüdischen Sportgeschichte auch aktuelle Fragen von Diskriminierung und Rassismus im Sport, insbesondere in Duisburg. Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Internetseite des Zentrums für Erinnerungskultur unter https://www.erinnerungskultur- duisburg.de/aktuelles/veranstaltungen/.

AUSGERUFEN | Ralf Röder und Michael Mann
Als letztes Konzert vor einer Sommerpaise bringt die Reihe AUSGERUFEN noch einmal bluesiges auf die Bühne am Neumarkt im Kreativquartier Ruhrort, das am Wochenende hoffentlich auch wieder über die OB-Karl-Lehr-Brücke aus Richtung Stadtmitte wieder erreichbar ist.

Zwei Musikseelen auf der Reise über das Meer der Harmonien und Klänge.
Michael Mann, ein Urgestein der Musikszene am Niederrhein, schreibt eigene Songs, die er mit einer seiner Band "Waiting für Louise" auf Vinyl wie CD veröffentlicht. Einen Namen gemacht hat er sich mit den Bands "Rusty Nails" (vorrangig Bluesrock) und "Songs To The Siren" (?), die vorrangig Coversongs von Künstlern wie Tim Buckley, Nick Drake, The Velvet Underground oder King Crimson performen.

Er singt, spielt Gitarre, Harmonium, Mundharmonika, Melodika und sorgt mit allerlei Percussion für einen coolen Rhythmus.  Dagegen kam Ralf Röder erst recht spät auf die Bühne. Mit seinen Coverversionen der Songs von Künstlern wie Lou Reed, Willie Nelson, JJ Cale, John Hiatt oder Van Morrison sowie seinen Blues-Interpretationen hat er sich schnell Freunde in der hiesigen Musikszene gemacht. Ralf singt, spielt Gitarre und begleitet auch an Percussion-Instrumenten.  

Ralf Röder und Michael Mann

Gemeinsam spielen sie ihre Songs im Stile von amerikanischen Hootenannys. Das Publikum erwartet dabei ein bunter Strauß von groovigen wie melodiösen Songs und eine kurzweilige Unterhaltung durch zwei charakterstarke Musiker.  

AUSGERUFEN | Ralf Röder und Michael Mann. Samstag, 6. Juni 2026, 19 Uhr.
Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort. Eintritt frei(willig) - solidarische Hutveranstaltung

Flugärger im Urlaub? Neue Musterbriefe helfen Passagieren, ihre Rechte geltend zu machen
Verspäteter Flug, Annullierung oder beschädigtes Gepäck: Viele Reisende wissen nicht, welche Rechte sie haben – und noch seltener, wie sie diese korrekt bei der Airline geltend machen können. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland stellt pünktlich zur Hauptreisezeit neue, kostenlose Musterbriefe zu Flugproblemen bereit.

Warten am Flughafen: Viele Reisende sind unsicher, welche Rechte ihnen bei Flugproblemen zustehen. Foto: Adobe Stock / rh2010

Flugprobleme gehören zu den häufigsten Beschwerden, mit denen sich das EVZ Deutschland befasst. Allein im vergangenen Jahr bearbeiteten die Juristinnen und Juristen über 1900 grenzüberschreitende Anfragen von Verbraucherinnen und Verbrauchern aus Deutschland rund um Flugverspätungen, Annullierungen und Gepäckprobleme.

„In unserer Fallarbeit sehen wir täglich, dass Reisende unsicher sind, wie sie ihre Ansprüche gegenüber der Airline richtig formulieren und geltend machen können“, erklärt Mareike Boguet, Juristin beim EVZ Deutschland.

Neue Musterbriefe auf Deutsch und Englisch
Die neuen Musterbriefe sind auf die jeweilige Situation zugeschnitten und helfen Reisenden, ihre Ansprüche direkt bei der Fluggesellschaft geltend zu machen. Sie stehen auf Deutsch und Englisch zur Verfügung.

Flugpassagiere sollten ihre Beschwerde am besten über das Kontaktformular der Fluggesellschaft einreichen. Das EVZ stellt hierfür eine Übersicht von Kontaktformularen europäischer Airlines zur Verfügung. Alternativ ist auch eine Beschwerde per E-Mail an den Kundenservice oder an die im Impressum angegebene Adresse möglich.

Wichtig: Wer ein Kontaktformular nutzt, sollte einen Screenshot des eingegebenen Beschwerdetextes samt Datum als Nachweis speichern. Bei einer Beschwerde per E-Mail empfiehlt es sich, die gesamte Korrespondenz sorgfältig aufzubewahren.

Typische Probleme im Flugverkehr
Zu den häufigsten Problemen im Flugverkehr gehören nach den Erfahrungen des EVZ:
- Ankunft am Zielort mit mehr als drei Stunden Verspätung
- kurzfristige Flugstreichungen
- beschädigtes oder verspätetes Gepäck

In diesen Fällen stehen Reisenden, die von einem Flughafen in der EU abfliegen oder mit einer EU-Airline auf einem Flughafen in der EU landen, je nach Situation Ausgleichszahlungen (zwischen 250 und 600 Euro), Betreuungsleistungen oder Schadensersatz zu.

Reisende sollten vor der Kontaktaufnahme mit der Airline prüfen, welche Rechte ihnen konkret zustehen, zum Beispiel mithilfe des Online-Tools des EVZ. Nach nur wenigen Klicks erfahren Nutzerinnen und Nutzer, ob und welche Rechte ihnen zustehen.

Wichtig bei Gepäckproblemen: Fristen beachten
Bei Gepäckproblemen ist es sehr wichtig, dass Betroffene noch am Flughafen den Serviceschalter der Fluggesellschaft im Gepäckermittlungsbereich (Lost-&-Found) aufsuchen und einen sogenannten „Property Irregularity Report“ (PIR) ausfüllen lassen.

Beschädigungen müssen innerhalb von sieben Tagen, Gepäckverspätungen innerhalb von 21 Tagen nach Erhalt des Gepäcks zusätzlich schriftlich bei der Airline gemeldet werden.

Wenn die Airline nicht reagiert
Nach den Erfahrungen des EVZ lehnen Fluggesellschaften auch berechtigte Forderungen häufig zunächst ab. Reisende können sich dann – je nach Konstellation – an das EVZ Deutschland oder an eine Schlichtungsstelle wenden, etwa die Schlichtungsstelle Reise & Verkehr oder die Schlichtungsstelle Luftverkehr. Alle genannten Stellen werden für Verbraucherinnen und Verbraucher kostenfrei tätig.
Musterbriefe für Flugprobleme

Vor 10 Jahren in der BZ:

Extremer Starkregen im Kreis Wesel - Feuerwehr Duisburg im Einsatz
Am Abend des 01.06.2016 gegen 22:00 Uhr wurde die Feuerwehr Duisburg von der Kreisleitstelle in Wesel um Hilfe bei der Bewältigung von Einsätzen durch Starkregen gebeten.

Nach heftigen Regenfällen kam es im Kreis Wesel zu mehreren Hundert Einsätzen, die von der Feuerwehr im Kreis Wesel nicht mehr alleine bewältigt werden konnten.
Um die Kollegen in Wesel zu unterstützen schickte die Feuerwehr Duisburg 2 Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr mit einer entsprechenden Führungseinheit in das Schadensgebiet. Außerdem wurden Sandsäcke und eine Sandsackfüllanlage auf den Weg geschickt.

Gegen 5:00 Uhr wurden weitere 6 Mitarbeiter mit Stabsausbildung zur Ablösung der Einsatzleitung in die Leitstelle nach Wesel entsand.
Somit hat die Feuerwehr Duisburg insgesamt 44 Mitarbeiter der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr in Wesel im Einsatz. Im Stadtgebiet Duisburg konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Unwetter bedingten Einsätze verzeichnet werden.

 

Vor 10 Jahren in der BZ:
Echte Hingucker: T-Shirts der neuen DU!SBURG-Kollektion
Die hippen T-Shirts der neuen DU!SBURG-Kollektion stellen im Juni das Monatsangebot der Tourist Information dar. Ob Landschaftspark, Tiger & Turtle oder Mercator-Globus. Alle drei Motive sind ein echter Hingucker und repräsentieren Highlights der Stadt Duisburg. Passend zur Eröffnung der Tourist Information am neuen (alten) Standort auf der Königstraße 86 ist auch die neue T-Shirt-Kollektion erschienen.

Schlicht gehalten, mit weißem Bild-Motiv auf schwarzem Grund, und pfiffig umgesetzt mit unverkennbaren Duisburger Wahrzeichen. Ob Damen- oder Herrenshirt, ob Landschaftspark-, Tiger & Turtle- oder Mercator-Fan, in der Tourist Information Duisburg werden die beliebten T-Shirts den gesamten Monat Juni über zum Sonderpreis von nur 14,90 Euro erhältlich sein. Die Öffnungszeiten der Tourist Information: Montag bis Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr

Motive: Tiger & Turtle, Landschaftspark und Gerhard Mercator der DU!SBURG-Kollektion - Foto Duisburg Kontor GmbH


7. Juni: UNESCO-Welterbetag 2026
Mehr als 500 Veranstaltungen machen Welterbe in ganz Deutschland erlebbar / Regensburg eröffnet bundesweiten Aktionstag / Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet

Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ laden die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland am Sonntag, 7. Juni 2026, bundesweit dazu ein, das Kultur- und Naturerbe zu entdecken – bei Führungen, Konzerten, Mitmachaktionen und Veranstaltungen für die ganze Familie. Der UNESCO-Welterbetag wird um 11 Uhr mit einem Festakt im historischen Reichssaal in Regensburg eröffnet.

Die Welterbestadt verbindet die Eröffnung mit einem besonderen Jubiläum: 20 Jahre UNESCO-Welterbetitel „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, betont: „Welterbe gehört allen Menschen. Am UNESCO‑Welterbetag zeigen Stätten in ganz Deutschland, wie vielfältig und lebendig unser Kultur- und Naturerbe ist.

So wird sichtbar, warum Welterbe mehr ist als ein Titel. Es ist ein gemeinsamer Auftrag für Frieden und Verständigung, für heute und für kommende Generationen. Die Welterbestätten haben diese Botschaft mit großem Engagement aufgenommen. Bundesweit wird es so viele Veranstaltungen am Aktionstag geben wie nie zuvor.“

Fritz S. Ahrberg, Vorsitzender des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland, erklärt: „Welterbestätten sind Orte der Begegnung. Sie ermöglichen es, Geschichte gemeinsam zu erleben, neue Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Genau das wird am UNESCO-Welterbetag bundesweit erlebbar – mit hunderten Veranstaltungen, die zeigen, wie Welterbe Menschen verbinden kann. Dazu laden wir herzlich ein.“

Bundesweit stehen rund 550 Veranstaltungen auf dem Programm. So können Besucherinnen und Besucher im Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb an mehrsprachigen Führungen teilnehmen, in Haithabu mit Kindern Geschichte praktisch entdecken, in Hildesheim zum Fotowalk aufbrechen, im Kloster Lorsch über den UNESCO-Auftrag diskutieren, im Bauhaus Dessau Führungen durch Kuratorinnen und Kuratoren erleben oder auf Zeche Zollverein das neue Welterbe-Forum kennenlernen.

Damit bietet der Aktionstag zahlreiche Anlässe für regionale Berichterstattung, Bildtermine und Gespräche mit Welterbe-Expertinnen und -Experten vor Ort. Beim Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet können Interessierte bis zum 9. Juni ihre persönlichen Perspektiven auf die 55 Welterbestätten in Deutschland zeigen und sichtbar machen, was sie mit dem Jahresmotto verbinden.

Alle Veranstaltungen, der Fotowettbewerb und viele weitere Informationen sind auf www.unesco-welterbetag.de zu finden. 

Hintergrund
1.248 UNESCO-Welterbestätten in 170 Ländern weltweit machen die Geschichte der Menschheit und des Planeten erlebbar. Welterbestätten sind Zeugnisse vergangener Kulturen, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften. Der Schutz und Erhalt dieser Stätten liegt in der Verantwortung der gesamten Weltgemeinschaft. Insgesamt 55 Kultur- und Naturerbestätten zählen in Deutschland zum UNESCO-Welterbe.

Vom Wattenmeer über den Kölner Dom und die Alten Buchenwälder bis hin zu den Königsschlössern Ludwigs II. zeugen sie von der menschlichen Schaffenskraft und den Wundern der Natur. Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ präsentieren sich diese bedeutenden Orte am diesjährigen UNESCO-Welterbetag mit Programmen für alle Generationen.

Die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland haben den UNESCO‑Welterbetag 2005 ins Leben gerufen. Seitdem entdecken jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni Tausende Menschen die Welterbestätten im ganzen Land.


VHS: Lesung und Talk über ADHS
ADHS ist das Thema einer Lesung und eines Talks, die am Dienstag, 2. Juni, um 19.30 Uhr im Saal des Stadtfensters an der Steinschen Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt stattfinden. ADHS ist weder eine Modekrankheit noch das „Zappelphilipp-Syndrom“. ADHS betrifft nur etwa fünf Prozent der Kinder – und doch sorgt die Diagnose für zahlreiche Diskussionen, Missverständnisse und Vorurteile. Warum ist das so? Und was bedeutet ADHS wirklich für betroffene Familien?

Autorin Ursula Frühe liest aus ihrem Buch „Neuronengewitter” und berichtet offen von ihrem Alltag mit zwei betroffenen Kindern. Sie weiß, wie belastend und nervenraubend es ist, ein oder mehrere Kinder mit ADHS zu erziehen. Sie kennt den Kampf um die täglichen Hausaufgaben, die Gespräche mit Lehrerinnen und Lehrern, die gesellschaftlichen Vorurteile und Schuldzuweisungen. Sie weiß aber auch, dass es Hilfe und Unterstützung geben kann.

Gemeinsam mit dem Publikum räumt Ursula Frühe mit Mythen auf, beantwortet Fragen und möchte vor allem eines: betroffene Familien stärken. Auch Interessierte ohne persönliche Betroffenheit sind herzlich willkommen. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Anmeldungen werden online über https://www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de erbeten. Weitere Informationen gibt es unter 0203 283-984609.

Drehorgelkonzert in der Salvatorkirche
„Ferdi´s Drehorgelorchester“ aus Duisburg lädt alle Freunde dieser mechanischen Musikinstrumente zum Konzert in die Salvatorkirche ein. Am 14. Juni um 17 Uhr sind dort Stücke von Martin Luther über Beethoven und Wagner bis Roland Kaiser, Wolfgang Petry und Maite Kelly zu hören. Dazu werden mehrere Drehorgeln im Chorraum der Salvatorkirche postiert und gleichzeitig „angekurbelt“.

Bereits zum wiederholten Male präsentiert sich der Duisburger Ferdinand Bischof mit seiner Musikertruppe in Duisburgs Stadtkirche. Auch zu diesem Konzert kann sich das Publikum vorab unter www.ferdimusikanten.de Lieder wünschen - eine Auswahl gibt es unter www.orgelmusikanten.de. Der Eintritt ist frei, am Ende wird eine Spende erbeten.  

Ein rüherer Auftritt in der Salvatorkirche (Foto: www.ferdimusikanten.de)

Gemeinde-Café und Dreivierteltakt in Wanheimerort
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg öffnet zum Monatsausklang das „Café Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik genießen und dazu tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der zu seinem Spiel an der elektronischen Orgel auch singt.

Es gibt dabei nicht nur Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder haben Rhythmus und sind vielen bekannt. Das nächste gesellig-musikalische Treffen im Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 13. Juni 2026 um 15 Uhr. Bei sieben Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203 770134).  

Frank Rohde an seinem Keyboard (Foto: Maria Hönes). 

„Innehalten in der Woche“ in Wanheimerort 
Bei Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu kommen. Die Idee der besonderen Andacht zum Innehalten während der Woche hat sich in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg viele Jahre gut bewährt.  Die Freie Evangelische Gemeinde Wanheimerort und die Katholische Gemeinde Wanheimerort sind von dem Konzept auch überzeugt, so dass seit einiger Zeit alle drei Gemeinden alle zwei Monate gemeinsam zum „Innehalten in der Woche“ einladen.

Das nächste Zusammenkommen ist am Donnerstag, 11. Juni 2026 um 18 Uhr in der Gnadenkirche,  Paul-Gerhardt-Straße 1. Weitere Informationen haben Pfarrerin Almuth Seeger (Tel. 0203 / 770607) und Karen Sommer-Loeffen (Tel. 0203 / 727723).  

Das Organisationsteam - Pfarrerin Almuth Seeger (links), Karen Sommer-Loeffen und Pastor Roland Hölzl - am Eingang der Gnadenkirche Wanheimerort (Foto: Veronika Reiners).

Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.

Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am 9. Juni. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. „Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen.




Importpreise im April 2026: +5,3 % gegenüber April 2025

Stärkster Anstieg der Einfuhrpreise für Energie im Vorjahresvergleich seit Oktober 2022

Importpreise, April 2026
+5,3 % zum Vorjahresmonat
+1,2 % zum Vormonat
Exportpreise, April 2026
+2,9 % zum Vorjahresmonat
+0,8 % zum Vormonat

 Die Importpreise waren im April 2026 um 5,3 % höher als im April 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Januar 2023 (ebenfalls +5,3 % gegenüber Januar 2022). Im März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +2,3 % gelegen, im Februar 2026 bei -2,3 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im April 2026 gegenüber dem Vormonat um 1,2 %.



Die Exportpreise waren im April 2026 um 2,9 % höher als im April 2025.
Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit März 2023 (+3,3 % gegenüber März 2022). Im März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +1,5 % gelegen, im Februar 2026 bei -0,1 %. Gegenüber März 2026 stiegen die Ausfuhrpreise um 0,8 %.

Hohe Preisanstiege für importierte Vorleistungsgüter und Energie im Zuge des Iran-Kriegs
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im April 2026 gegenüber April 2025 hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter mit +7,8 % (+2,4 % gegenüber März 2026) und für Energie mit +31,0 % (+2,8 % gegenüber März 2026). Stärker gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen waren die Einfuhrpreise für Energie zuletzt im Oktober 2022 (+63,0 % gegenüber Oktober 2021).

Bei den Vorleistungsgütern waren insbesondere Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug mit +27,6 % deutlich teurer als im Vorjahresmonat, darunter Edelmetalle und deren Halbzeug mit +49,9 %. Auch die Preise für importierte Düngemittel und Stickstoffverbindungen lagen deutlich über denen von April 2025 (+22,9 %). Hier handelt es sich um Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die die Düngemittelpreise auch im Vormonatsvergleich deutlich ansteigen ließen (+7,6 %).

Noch stärker wirkte sich der Krieg im Nahen Osten auf die Erdöl-, Erdgas- Steinkohle- und Mineralölpreise im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich aus. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Preise für Mineralölerzeugnisse (+58,1 %), Erdöl (+47,5 ), Steinkohle (+8,1 %) und Erdgas (+6,9 %) deutlich.

Im Vergleich zum Vormonat März 2026 wurden fast alle Energieträger teurer: Steinkohle um 3,1 %, Erdöl um 7,5 %, und Mineralölerzeugnisse um 3,1%, darunter insbesondere Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin mit +2,7 %. Nur Erdgas wurde im Vormonatsvergleich um 0,4 % preiswerter. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die Importpreise im April 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,8 % (+1,0 % gegenüber März 2026).

Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 2,9 % über dem Stand von April 2025 (+0,9 % gegenüber März 2026). Auch importierte Investitionsgüter waren im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich teurer, und zwar um 1,5 % gegenüber April 2025 und um 0,5 % gegenüber März 2026.

Importierte landwirtschaftliche Güter und Konsumgüter günstiger als im Vorjahr Importierte landwirtschaftliche Güter waren im April 2026 im Durchschnitt 4,7 % billiger als im Vorjahresmonat (-2,2 % gegenüber März 2026). Die Preise für Rohkakao lagen 51,1 % unter denen von April 2025, stiegen jedoch im Vormonatsvergleich gegenüber März 2026 um 1,3 %. Lebende Schweine waren mit -17,1 % ebenfalls günstiger als im April 2025, wurden aber im Vormonatsvergleich mit +4,7 % deutlich teurer.

Rohkaffeeimporte waren 16,6 % preiswerter als vor einem Jahr und 1,9 % preiswerter als im Vormonat. Für importiertes Getreide wurde im April 2026 ebenfalls weniger bezahlt als im April 2025 (-6,1 %), auch gegenüber dem Vormonat März 2026 kostete es geringfügig weniger (-0,1 %). Dagegen waren insbesondere Tomaten im Vorjahresvergleich deutlich teurer (+25,8 % gegenüber April 2025).

Gegenüber März 2026 waren sie jedoch günstiger (-8,5 %). Importierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) waren im April 2026 um 1,4 % preiswerter als im Vorjahr (+0,1 % gegenüber März 2026). Die Preise für Gebrauchsgüter lagen 0,2 % unter denen des Vorjahresmonats (+0,1 % gegenüber März 2026), Verbrauchsgüter waren im Vorjahresvergleich 1,7 % billiger (+0,1 % gegenüber März 2026). Für Nahrungsmittel allgemein musste 5,4 % weniger bezahlt werden als im April 2025 (+0,2 % gegenüber März 2026).

Preisrückgänge gab es unter anderem bei Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl (-57,2 %), Frucht- und Gemüsesäften (-26,3 %), Milch und Milcherzeugnissen (-13,3 %) sowie Schweinefleisch (-13,3 %). Teurer als im April 2025 waren vor allem geschälte Haselnüsse (+29,7 %) und Rindfleisch (+6,6 %). Auswirkungen des Iran-Kriegs auch bei Exportpreisen deutlich spürbar: Hohe Preisanstiege für exportierte Vorleistungsgüter und Energie.

Bei den Exportpreisen hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter aufgrund ihres hohen Anteils am Gesamtindex den größten Einfluss auf die Vorjahresveränderungsrate. Die Vorleistungsgüterpreise lagen im Durchschnitt 4,3 % über denen von April 2025 und 1,7 % über denen von März 2026. Bei Investitionsgütern lag das Preisniveau 1,6 % über dem von April 2025 (+0,3 % gegenüber März 2026).

Zusammen decken beide Gütergruppen fast 75 % der ausgeführten Waren ab. Auch bei den Ausfuhrpreisen waren die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu spüren: Die Preise für Energieexporte lagen um 27,0 % über denen von April 2025 und um 4,0 % über denen von März 2026. Vor allem die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen deutlich um +52,4 %. Darunter waren Exporte von Flugturbinentreibstoff aus Kerosin 106,3 % teurer als im Vorjahr, zum Vormonat März 2026 wurden sie jedoch preiswerter (-2,8 ).

Auch Erdgas war gegenüber April 2025 teurer geworden (+7,9 %).
Landwirtschaftliche Güter wurden 5,7 % preiswerter exportiert als im Vorjahresmonat. Gegenüber März 2026 fielen die Preise hier um 0,7 %. Auch Konsumgüter (Exportanteil etwa 21 %) waren preiswerter als im April 2025 (-0,3 % gegenüber April 2025, aber +0,2 % gegenüber März 2026).

Während die Preise für Verbrauchsgüter 0,7 % unter denen von April 2025 lagen (+0,3 % gegenüber März 2026), waren die Preise für Gebrauchsgüter 1,7 % höher als im Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber März 2026). Bei den exportierten Verbrauchsgütern fielen insbesondere die Preise für Nahrungsmittel (-5,4 % gegenüber April 2025, aber +0,1 % gegenüber März 2026). Hier waren unter anderem die Preise für Kakaomasse, Kakaobutter, Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver mit -35,5 % deutlich niedriger als im April 2025 (+0,3 % gegenüber März 2026).

Auch Milch und Milcherzeugnisse waren mit -11,5 % im Durchschnitt deutlich billiger als vor einem Jahr (+1,2 % gegenüber März 2026), darunter besonders Butter und andere Fettstoffe aus Milch mit -41,3 % gegenüber April 2025 (+1,9 % gegenüber März 2026). Dagegen wurde unter anderem Rindfleisch, frisch oder gekühlt, zu 14,3 % höheren Preisen exportiert als im April 2025 (-1,4 % gegenüber März 2026).

Berechnung der Außenhandelspreisindizes ohne Steuern und Zölle Berechnungsgrundlage für die Indizes der Außenhandelspreise sind ausschließlich die in Verträgen vereinbarten Preise, zu denen inländische Unternehmen Waren aus dem Ausland einkaufen beziehungsweise ins Ausland verkaufen. Steuern und Zölle fließen demnach nicht in die Berechnung der Indizes ein.