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Wirtschaftsbetriebe Duisburg warnen vor Blaualgen im
Binsenteich – Schwanenteich weiterhin betroffen Bei
einer aktuellen Gewässerkontrolle haben Mitarbeitende der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg Blaualgen im Binsenteich in
Duisburg-Rheinhausen festgestellt. Auch der Schwanenteich in
Duisburg-Huckingen ist weiterhin von Blaualgen betroffen. Bei
Blaualgen handelt es sich um sogenannte Cyanobakterien, die
regelmäßig in natürlichen Gewässern vorkommen.

Copyright: WBD
In hohen Konzentrationen können sie jedoch
gesundheitliche Risiken für Menschen und Tiere darstellen. Ein
möglicher Befall ist unter anderem an einer blaugrünen Färbung des
Wassers oder an Schlieren auf der Wasseroberfläche zu erkennen. Der
Kontakt mit Blaualgen kann zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall,
Hautreizungen, geröteten Augen, Fieber oder Atembeschwerden führen.
In schweren Fällen sind auch neurologische Beeinträchtigungen
möglich.
Für Hunde kann die Aufnahme von belastetem Wasser
lebensgefährlich oder sogar tödlich sein. Die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg warnen daher dringend davor, Hunde im Binsenteich und im
Schwanenteich schwimmen oder aus den Gewässern trinken zu lassen.
Auch Menschen sollten den direkten Kontakt mit auffällig verfärbtem
Wasser vermeiden.
Mit Blick auf die hohen Temperaturen
weisen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zudem darauf hin, dass sich
die Wasserqualität in Duisburger Stillgewässern innerhalb kurzer
Zeit verändern kann. Dies gilt auch für andere Seen und Teiche, die
von Badegästen sowie Erholungssuchenden besucht werden.
Wärme und starke Sonneneinstrahlung können die Vermehrung von
Blaualgen begünstigen. Besucherinnen und Besucher sollten deshalb
auf auffällige Wasserverfärbungen, Schlieren und Hinweisschilder vor
Ort achten. Hunde sollten grundsätzlich nicht aus stehenden
Gewässern trinken, wenn das Wasser auffällig verfärbt ist oder sich
Schlieren auf der Oberfläche gebildet haben.
Sobald die
Blaualgenkonzentration im Binsenteich beziehungsweise im
Schwanenteich wieder unbedenklich ist, werden die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg die Öffentlichkeit informieren.
Reiseveranstalter plant Weltrekord mit überlebensgroßem
Fotomosaik beim GLÜCKSGEFÜHLE Festival 2026 - Community wird Teil
des Versuchs Als langjähriger Partner des GLÜCKSGEFÜHLE
Festivals plant schauinsland-reisen auch in diesem Jahr wieder einen
Weltrekordversuch der besonderen Art. Gemeinsam mit Urlauberinnen
und Urlaubern soll das größte Fotomosaik der Welt entstehen.
Tausende Urlaubsfotos verschmelzen zu einem riesigen Gesamtbild, das
während des Festivals in der Glücksoase by schauinsland-reisen
präsentiert wird. Die offizielle Prüfung erfolgt vor Ort durch das
REKORD-INSTITUT für DEUTSCHLAND (RID) und wird eng von den
Festivalgründern Lukas Podolski und Markus Krampe begleitet.

Nach einem spektakulären Wochenende im vergangenen Jahr erwartet das
GLÜCKSGEFÜHLE Festival am Hockenheimring vom 3. bis 6. September
2026 wieder über 250.000 Besucherinnen und Besucher. Fotos
schauinsland-reisen / GLÜCKSGEFÜHLE Festival
Das
überdimensionale Fotomosaik soll der Hingucker der Glücksoase by
schauinsland-reisen werden, die in diesem Jahr in ein tropisches
Urlaubsparadies verwandelt wird. Welches Motiv sich hinter dem
Mosaik verbirgt, wird noch nicht verraten. Das Gesamtbild steht
sinnbildlich für die Verbindung von Reisen, Gemeinschaft und
Glücksmomenten.
Gemeinsam zum Weltrekord Für den
Rekordversuch setzt schauinsland-reisen auf die Unterstützung seiner
Community. Urlauberinnen und Urlauber können ihr persönliches
Lieblingsfoto einreichen und damit Teil des außergewöhnlichen
Weltrekordversuchs von schauinsland-reisen werden. Aus den
zahlreichen Einsendungen entsteht ein einzigartiges Gesamtwerk.

In der Glücksoase by schauinsland-reisen entsteht in diesem Jahr ein
tropisches Urlaubsparadies.
„Hinter jedem
eingereichten Foto steckt eine ganz persönliche Urlaubsgeschichte
voller besonderer Momente und Erinnerungen. Mit unserem
Weltrekordversuch bringen wir diese Geschichten zusammen und machen
sichtbar, was Reisen und Events ausmacht: Glücksmomente, die
verbinden. Dass so viele Menschen ihre schönsten Urlaubserlebnisse
mit uns teilen, macht dieses Projekt für unser Festival zu etwas
ganz Besonderem“, sagt Markus Krampe, Festivalgründer und
Geschäftsführer der Markus Krampe Entertainment Group.
Glücksoase wird zum tropischen Urlaubsparadies Rund um den
Weltrekord verwandelt sich die Glücksoase by schauinsland-reisen in
ein tropisches Urlaubsparadies. Grüne Palmen, feiner Sand,
knisternde Fackeln, lange Holzstege und bunt gestaltete
Erlebnisbereiche schaffen mitten auf dem Festivalgelände die
Atmosphäre einer traumhaften Strandidylle. In palmenumsäumten
Holzhütten können Besucherinnen und Besucher Erinnerungsbilder
festhalten, Süßigkeiten naschen und kreativ werden.

Auch in diesem Jahr will schauinsland-reisen mit Lukas Podolski und
Markus Krampe die Weltrekord-Urkunde in Empfang nehmen.
Für den richtigen Urlaubssound sorgen verschiedene DJs auf einer
außergewöhnlichen Bühne, die in eine inselartige Felslandschaft
eingebettet ist. Wer vom Tanzen eine Pause einlegen möchte, kann in
den gemütlichen Lounge-Bereichen unter Palmen entspannen. So
verbindet die Glücksoase auf einzigartige Weise Erholung, Entdeckung
und Festivalstimmung und wird zu einem Treffpunkt für alle, die
zwischen den Konzerten in tropischer Traumkulisse Urlaubsfeeling
genießen möchten.
Auch der Happy Beach von
schauinsland-reisen bietet sowohl entspannte Festivalmomente als
auch aufregende Überraschungen. Gemeinsam bilden die beiden
Erlebnisreiche des Duisburger Reiseveranstalters auf dem
GLÜCKSGEFÜHLE Festival 2026 einen einzigartigen Ort zum Verweilen,
Mitmachen und Erleben.
So funktioniert die
Weltrekord-Teilnahme Bis zum 24. Juli 2026 können Interessierte
ihr Lieblingsfoto aus dem Urlaub einreichen und Teil des
außergewöhnlichen Weltrekords von schauinsland-reisen werden. Unter
allen Teilnehmenden verlost der Reiseveranstalter zudem ein
exklusives VIP-Wochenende beim GLÜCKSGEFÜHLE Festival.
Die
Teilnahme am Weltrekord ist bis zum 24. Juli 2026 über das
Online-Formular auf der Website von schauinsland-reisen möglich.
Der große Weltrekordmoment Die offizielle Bekanntgabe des
Weltrekord-Ergebnisses sowie die Präsentation des fertigen
Fotomosaiks sind für das Festivalwochenende vom 3. bis 6. September
2026 geplant.
37-Jähriger nach Polizeieinsatz im
Krankenhaus verstorben – Staatsanwaltschaft Duisburg und Polizei
Düsseldorf ermitteln Einsatzkräfte des
Polizeipräsidiums Duisburg wurden in der Nacht auf Sonntag (19. Juli
2026) aufgrund von Schreien aus einer Wohnung zu einem Einsatz in
der Essenberger Straße gerufen. Im Badezimmer der Wohnung hatte sich
ein 37-jähriger Gast des Mieters eingeschlossen, der lautstark
schrie, durch unkontrollierte Bewegungen das Mobiliar beschädigte
und nicht auf die beruhigende Ansprache der Einsatzkräfte reagierte.
Die Beamten verschafften sich in der Folge Zutritt zu dem
Badezimmer, legten dem Mann aus Eigensicherungsgründen und zu seinem
Schutz zunächst Hand- und Fußfesseln an und verständigten einen
Notarzt sowie einen Rettungswagen. Im Verlauf des Einsatzes verlor
der Mann sein Bewusstsein und musste durch die eingesetzten Einsatz-
und Rettungskräfte reanimiert werden.
Nach zunächst
erfolgreicher Reanimation kam der 37-Jährige mit einem Rettungswagen
in ein Krankenhaus, wo er wenig später verstarb. Das
Polizeipräsidium Düsseldorf hat unter Leitung der Staatsanwaltschaft
Duisburg die Ermittlungen aufgenommen.
Der Leichnam wurde am
Montag, 20. Juli 2026 in der Rechtsmedizin Duisburg obduziert. Nach
vorläufigem Ergebnis der Obduktion ist von einer todesursächlichen
Hypoxie auszugehen. Außerdem bestehen Anhaltspunkte für eine
Intoxikation. Vor einer abschließenden Bewertung sind die weiteren
in Auftrag gegebenen Gutachten – insbesondere die histologische und
toxikologische Untersuchung – abzuwarten.
Da ein
Zusammenhang mit der erfolgten Fesselung in Bauchlage nicht
ausgeschlossen werden kann, werden die Ermittlungen wegen des
Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge gegen sechs mutmaßlich
an der Fesselung beteiligte Polizeibeamte und zwei Mitarbeiter des
Rettungsdienstes wegen des Verdachts der Körperverletzung mit
Todesfolge durch Unterlassen geführt.
Saxophon trifft Orgel beim nächsten sommerlichen
Konzert - 29.Juli - in der Friedenskirche Hamborn In
der Reihe der Sommerlichen Orgelkonzerte erwartet das Publikum am
29. Juli um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn,
Duisburger Straße 174, unter dem Titel „Saxophon trifft Orgel“ ein
außergewöhnliches Klangerlebnis: Der Komponist und Organist
Hans-André Stamm musiziert gemeinsam mit dem renommierten
Saxophonisten Martin Hilner.
Die ungewöhnliche Kombination
der beiden Instrumente verspricht spannende musikalische Begegnungen
zwischen romantischer Klangfülle und modernen Farben. Neben Werken
der französischen Spätromantik stehen auch eigene Kompositionen von
Hans-André Stamm auf dem Programm. Der Eintritt kostet jeweils zehn
Euro; ermäßigt fünf Euro.
Und für jedes Konzert gilt: Wenn
das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im
Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem
Getränk ins Gespräch kommen. Bei Rückfragen können Interessierte
gerne eine Mail an Tiina Marjatta Henke (tiinamarjatta@posteo.de)
senden.

Martin Hilner und Hans-Andre Stamm (Foto: Stamm).
Stadt Duisburg setzt Zeichen für
Vielfalt: Regenbogenflagge wird anlässlich des diesjährigen
Christopher-Street-Day vor dem Rathaus gehisst Der
diesjährige CSD (Christopher-Street-Day) findet am Samstag, 25.
Juli, in Duisburg unter dem Motto „DUISBUNT - Stadt der Vielfalt?!“
statt. Zum Auftakt wird auch in diesem Jahr die Regenbogenflagge um
12 Uhr vor dem Duisburger Rathaus am Burgplatz in der Innenstadt
durch Bürgermeisterin Sylvia Linn, die CSD-Veranstalter von „DUPride
e.V. – Verein Duisburger queerer Menschen“ sowie zahlreichen
weiteren Gästen gehisst.
Nachdem die Regenbogenflagge vor
dem Rathaus in der Stadtmitte gehisst wurde, setzt sich der
Demonstrationszug durch die Duisburger Innenstadt in Bewegung. Nach
einer Zwischenkundgebung vor dem LehmbruckMuseum endet dieser auf
dem Straßenfestgelände am Averdunkplatz. Auf der Bühne erwartet die
Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm.
Auf dem Straßenfestgelände, nahe dem
Duisburger Hauptbahnhof, stellen sich zahlreiche unterschiedliche
Vereine, Verbände aus dem queeren Spektrum vor und bieten
Möglichkeiten, sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen: Das
städtische Jugendamt hat vor Ort einen Stand mit seinem Arbeitskreis
Queer Kinder und Jugend in Duisburg und ist mit unterschiedlichen
Institutionen (Institut für Jugendhilfe, Suchthilfeverbund, Jungs
e.V., Mabilda, Schulsozialarbeit, uvm.) vertreten.
Auch das
städtische Kinder- und Jugendzentrum „Die Insel“ als offizielle
Kontaktstelle der Vielfalt im Rahmen des Netzwerkes der NRW
Fachberatungsstelle „gerne anders!“ ist dabei. Die Beratungsstelle
zu HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen des
Gesundheitsamtes hat in Kooperation mit dem Verein Lebenslust e.V.
ebenfalls einen Aktionsstand auf dem Averdunkplatz.

hristopher Street Day 2023. Auch das Bürogebäude Five Boats im
Innenhafen erstrahlte in Regenbogenfarben. Bild Ilja Höpping / Stadt
Duisburg
Die Mitarbeitenden stehen für kurze Informations-
bzw. Beratungsgespräche zur Verfügung, verteilen zum Beispiel
Kondome und Sonnencreme und informieren über kostenlose
Testungsangebote. Zur Entschleunigung bietet die Zentralbibliothek
von 13 bis 15.30 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 ein
alternatives Kreativprogramm an: „Bilder in Murmeltechnik, Plotten
und mehr!“.

Christopher Street Day 2023. Am Stadttheater wehte die
Regenbogenflagge. Bild Ilja Höpping / Stadt Duisburg
Außerdem stellt das Bibliotheksteam um 14 Uhr bei einer Führung das
Angebot an queerer Literatur vor. Weitere Informationen unter
http://www.stadtbibliothek- duisburg.de. Weitere Informationen zum
CSD 2026 und dem umfangreichen Begleitprogramm gibt es beim Verein
„DUPride e.V. – Verein Duisburger queerer Menschen“ unter
http://www.dupride.de.
Stadtwerketurm erstrahlt in Regenbogenfarben
Auch in diesem Jahr erstrahlt der Stadtwerketurm am Abend des
25. Juli wieder in den Regenbogenfarben, ebenso die Five Boats im
Duisburger Innenhafen. Auch in der Innenstadt wehen
Regenbogenfahnen.

Foto Ilja Höpping
In Duisburg spielt das Thema
Queer/Vielfältige Lebensformen seit vielen Jahren eine wichtige
Rolle zur Vermittlung und Vernetzung innerhalb der queeren Community
durch das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit.
Weitere Informationen, Anlaufstellen und Angebote gibt online unter:
http://www.duisburg.de/queer.
Sportvereine in Duisburg sind gefragt:
Bewerbungsstart beim SpardaLeuchtfeuer - Sportliches Engagement
zeigen – Förderung gewinnen Duisburg, 23. Juli 2026.
Große Sportereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft bewegen
viele Menschen. Doch nicht immer erfüllen sie die Erwartungen der
Fans. Gerade dann lohnt sich der Blick dorthin, wo die Begeisterung
für den Sport Tag für Tag gelebt wird: in den Vereinen vor Ort.
Hier engagieren sich zahlreiche Ehrenamtliche dafür, dass Training,
Wettkämpfe und Gemeinschaft überhaupt möglich werden. Diesen Einsatz
sichtbar zu machen, ist seit Jahren Anliegen des SpardaLeuchtfeuers.
Nun startet der beliebte Online-Wettbewerb in die dreizehnte Runde:
Alle gemeinnützigen Sportvereine in Duisburg sind ab sofort
aufgerufen, sich unter www.spardaleuchtfeuer.de zu bewerben.
Dabei geht es nicht um außergewöhnliche Einzelprojekte, sondern
darum, was die Vereine das ganze Jahr über für ihre Mitglieder und
die Region leisten. „Der Aufwand für die Registrierung ist gering.
Die Chancen auf einen Gewinn dagegen groß“, berichtet Dominik
Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg. 150 Sportvereine
erhalten Preise im Gesamtwert von 250.000 Euro. Das bedeutet: Die
einzelnen Vereine haben die Chance auf bis zu 6.000 Euro Förderung.
Das Geld lässt sich flexibel einsetzen – etwa für neue Projekte,
notwendige Sportgeräte oder die Nachwuchsarbeit.
Jede Stimme
zählt Bis zum 22. September ist eine Bewerbung möglich. Wer
seinen Verein in Duisburg früh anmeldet, verschafft sich einen
zeitlichen Vorsprung: Ab dem 8. September können alle
Onlinenutzerinnen und -nutzer für ihre Favoriten abstimmen. Bis zum
Wettbewerbsende am 6. Oktober haben die Vereine die Möglichkeit, auf
ihre Bewerbung aufmerksam zu machen und Mitglieder, Familien,
Freunde und Fans für sich zu gewinnen. Dafür können die
Teilnehmenden auf verschiedene Kommunikationsmaterialien
zurückgreifen. Die Vorlagen stehen digital zum Download bereit und
lassen sich unkompliziert über die eigenen Kanäle einsetzen, um
möglichst viele Unterstützerinnen und Unterstützer zu erreichen.

Das SpardaLeuchtfeuer 2026 startet: Sportliches Engagement zeigen –
Förderung gewinnen! Foto Sparda-Bank West
Mit Instagram mehr
Menschen erreichen Wer die Duisburger Vereine zusätzlich auf
Instagram unterstützen möchte, hat dazu ebenfalls Gelegenheit: Auf
dem Instagram-Kanal @spardawest den eigenen Favoriten-Verein in
einem Kommentar unter dem entsprechenden Gewinnspiel-Post nennen und
der Sparda-Bank West auf Instagram folgen.
Nach Ende des Wettbewerbs werden unter allen so nominierten Vereinen
zehn Förderpreise in Höhe von jeweils 1.000 Euro verlost. Außerdem
können sich die Kommentierenden über die Chance auf einen von zehn
Wunschgutscheinen im Wert von je 30 Euro freuen.
Alle diese
Förderungen sind möglich, weil der Wettbewerb vom
genossenschaftlichen Gedanken der Solidarität getragen wird. Die
Preisgelder stammen aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins bei
der Sparda-Bank West. Möglich machen dies die Sparerinnen und
Sparer, die Gewinnsparlose kaufen.
„Wir freuen uns, dass wir
alle gemeinsam den Sport in Duisburg unterstützen können“, erklärt
Dominik Kanders. Er setzt wieder auf eine hohe Beteiligung beim
SpardaLeuchtfeuer. In den vergangenen Jahren hatten sich jeweils
rund 500 Sportvereine aus dem gesamten Geschäftsgebiet der
Genossenschaftsbank beworben. „Ein ähnlich großes Interesse wäre
auch in diesem Jahr wieder ein starkes Signal für den Sport und das
Ehrenamt vor Ort.“ Mehr Informationen unter
www.spardaleuchtfeuer.de
„Das reine Blau“: Ausstellung im Bezirksamt Duisburg Süd
Unter dem Titel „Das reine Blau“ zeigt das Bezirksamt
Duisburg Süd ab dem 1. September 2026 eine Gemeinschaftsausstellung
von zehn Künstlerinnen und Künstlern, die sich der Farbe Blau in all
ihren Facetten widmen. Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober
montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, dienstags von 8
bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr in den Räumlichkeiten an
der Sittardsberger Allee 14 zu sehen.
Zur offiziellen
Eröffnung am Freitag, 4. September 2026, 18 Uhr, wird der Singer-
und Songwriter Philipp Eisenblätter erwartet, der die Vernissage
musikalisch begleiten wird. Interessierte sind herzlich eingeladen,
die Ausstellung zu besuchen und sich von der Farbe Blau in ihren
unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen berühren zu lassen.
„Mit ‚Das reine Blau‘ holen wir eine besondere Vielfalt
künstlerischer Perspektiven in unser Bezirksamt. Es freut mich sehr,
dass zehn Kunstschaffende unserer Region mit so viel Leidenschaft
und Hingabe eigene Werke geschaffen haben“, sagt
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske. Die teilnehmenden
Kunstschaffenden – Heidi Bartsch, Egmont Fritz, Ulrich Huerkens,
Michael Jezusek, Marion Köllner, Lothar Rübel, Thomas Schindler,
Norbert Soltysik, Wolfgang Thoennes und Herbert Wilk – sind selbst
fasziniert von der Farbe und laden mit ihren Werken zu einer
vielfältigen Betrachtung Blauer Impressionen ein.
Großen
Wert legen die Künstler darauf, dass sämtliche Exponate ohne den
Einsatz von Künstlicher Intelligenz entstanden sind – jedes Werk ist
Ausdruck rein menschlicher künstlerischer Handarbeit und
Kreativität. Kuratiert wird die Ausstellung von dem Mülheimer
Künstler Ralf Rassloff, der seit vielen Jahren mit der Gruppe
zusammenarbeitet. Fragen beantwortet Freia Kollar per E-Mail an
kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203
283-987819.
Sonntagskonzert mit Mandolinen und Gitarren
„Zupfmusik mit Überraschungen" versprechen am Sonntag, 26. Juli, ab
15 Uhr das Mandolinen- und Gitarrenorchester Schiefbahn sowie das
BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum. Zusammen geben die
Musikerinnen und Musiker ein Sonntagskonzert im Volkspark
Rheinhausen.
Die Veranstaltung ist nicht nur kostenlos,
sondern auch barrierefrei und richtet sich an alle Altersgruppen,
die in entspannter Atmosphäre ein Freiluftkonzert genießen möchten.
Die Konzerte werden durch den Bauverein Rheinhausen und den
Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens &
Rumeln-Kaldenhausens e.V. unterstützt.

(C) Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951
Weitere Termine
2. August – Duisburger Hafenchor 9. August – Die Bergsteirer
29.August – Westside im Park (15 bis 22 Uhr) Aktuelle
Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/
Hinter den Kulissen des Hafens: Freie Plätze bei der
Ruhrorter Hafenwoche Wer schon immer mal hinter die
Kulissen des Duisburger Hafens blicken wollte, hat während der
Ruhrorter Hafenwoche vor dem Hafenfest mehrere Gelegenheiten dazu.
Die Hafenwoche vor dem großen Fest bietet Hafenfest-Veranstalter
Duisburg Kontor seit drei Jahren an.
Dabei blicken die Gäste
den Machern über die Schulter, können selbst ausprobieren und
einzelne Teile des Hafens und seiner Unternehmen und Institutionen
besser kennenlernen. Den Anfang macht die DUISPORT AG selbst. Die
Duisburger Hafengesellschaft bietet am Montag, den 17. August eine
Hafenführung per Bus.
Dabei können die Teilnehmenden nicht
nur Bereiche sehen, die sonst nicht zugänglich sind, sondern
erhalten auch einen Einblick in die Geschichte des größten
Binnenhafens der Welt. Am Dienstag, den 18.August öffnet der
bekannte Schiffsausrüster Wittig GmbH seine Türen. Das
Familienunternehmen ist mehr als 120 Jahre alt und seit der Gründung
im Jahr 1898 im Duisburger Hafen ansässig.
Dass die
Schifffahrt auch wissenschaftlich ein großes Thema ist, zeigt das
DST Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme
ebenfalls am Dienstag, den 18. August. Bei einem Rundgang durch das
Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme erhalten
die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten rund um
die Automatisierung und Digitalisierung der Binnenschifffahrt.
Besichtigt werden unter anderem der Schlepptank, die
Modellbauwerkstatt, der Forschungssimulator VeLABi sowie das
Hafenforschungslabor HaFoLa im Maßstab 1:16. Wer wissen will, wie
man Binnenschiffer wird, kann am Mittwoch, den 19.8. das Schulschiff
Rhein im Homberger Hafen besuchen. Das umgebaute Schiff liegt seit
rund 70 Jahren dort vor Anker und dient als Berufsschule für die
Auszubildenden der Binnenschifffahrt.
Das Unternehmen Haniel
ist eng mit der Geschichte des Ruhrgebiets verbunden. Bei einer
Führung am Donnerstag, den 20. August, zeigt das Unternehmen im
eigenen Haniel-Museum die Geschichte des Weltkonzerns, die
gleichzeitig ein wichtiger Teil der Historie der Region zwischen
Rhein und Ruhr ist. Alle Angebote sind in der Tourist Information
auf der Königstraße oder online unter duisburg-tourismus.de buchbar.
Der Kostenbeitrag von fünf Euro pro Person und Buchung fließt an
einen guten Zweck.
Kultur- und Stadthistorisches Museum: Sommerferienprogramm
unter dem Motto „Wilde Tiere in der Stadt und im Wald“
Das Stadtmuseum bietet in den
bevorstehenden Sommerferien wieder ein abwechslungsreiches
Ferienprogramm für Kinder ab sechs Jahren an. Ziel der Workshops ist
es, mit verschiedenen Bau- und Bastelmaterialienunsere tierischen
Stadtbewohner kennenzulernen und ihr Leben ein bisschen besser zu
machen – ganz ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit viel
Kreativität, Spiel und Spaß.
Das Programm startet erstmals mit dem Workshop „Zwischen Wald und
Wiese – Kleine Tiere ganz groß“ am Freitag, 24. Juli, von 11 bis 15
Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am
Johannes-Corputius-Platz im Duisburger Innenhafen. Anmeldungen für
alle Termine sind ab sofort per E-Mail an ksm-
service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640
möglich.
Eine schnelle Reservierung wird empfohlen, da die Plätze begrenzt
sind. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos. Allerdings
kostet der Eintritt pro Kind zwei Euro und es entstehen pro Kind
Materialkosten in Höhe von fünf Euro. Mit dem Ferienpass der Stadt
Duisburg entfällt der Eintritt, und ein Elternteil kann die
Ausstellungen kostenfrei besuchen.
Kinder sollten dem Wetter angemessene Kleidung anziehen und für die
Mittagspause ein Lunchpaket und Getränke mitbringen. Für einen
gemeinsamen Ausflug für die ganze Familie eignet sich die
Workshopreihe „WerkStadtMuseum“. Weitere Infos sind online unter
http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Weitere Termine:
Mittwoch, 29. Juli, 11 bis 15 Uhr
Zwischen Wald und Wiese – Kleine Tiere ganz groß
Dienstag, 4. August, 11 bis 15 Uhr
Böser Lieber Wolf – Zwischen Märchen und Wirklichkeit
Donnerstag, 13. August, 11 bis 15 Uhr
Wildtiere – Unsere heimlichen Nachbarn vor der Haustür
Freitag, 14. August, 11 bis 15 Uhr
Wildtiere – Unsere heimlichen Nachbarn vor der Haustür
Dienstag, 18. August, 11 bis 15 Uhr
Herzenssache Tauben – Liebe statt Vorurteile
Freitag, 21. August, 11 bis 15 Uhr
Sauberwald – Wenn der Wald seinen Zauber zurückbekommt
Dienstag, 25. August, 11 bis 15 Uhr
Sauberwald – Wenn der Wald seinen Zauber zurückbekommt
Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt zur Rathausführung
Die Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt interessierte Bürgerinnen und
Bürger am Samstag, 25. Juli, von 14 bis 17 Uhr zu einer Führung
durch das Bezirksrathaus am Körnerplatz ein. Bei der Führung gibt es
Einblicke hinter die Türen des Bezirksrathauses, Wissenswertes rund
um die besondere Geschichte des Gebäudes und mehr.
Im Anschluss daran gibt es im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung die
Möglichkeit zum Austausch mit Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß.
Der Eintritt ist frei und die Veranstaltung ist barrierefrei
zugänglich. Eine Anmeldung per E-Mail an
kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203
283-987818 ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Neues Duisburger Regattahaus offiziell eröffnet
Nach zwei Jahren und zehn Monaten Bauzeit übergab die Stadt Duisburg
gestern Abend das neue Regattahaus zum Auftakt der U23-Ruder-
Weltmeisterschaften offiziell an den Sport. Die WM ist die erste
internationale Veranstaltung, bei der das Gebäude vollständig in
Betrieb ist.

Mit einem gemeinsamen Zukunftsversprechen bekannten sich die Stadt
Duisburg, das Land Nordrhein-Westfalen und der organisierte Sport –
vertreten durch den Landessportbund NRW, den Stadtsportbund Duisburg
und den neu gegründeten Verein „Regatta Duisburg“ – zur gemeinsamen
Verantwortung für die Zukunft der Regattabahn. Der Verein wurde
eigens gegründet, um hochkarätige Kanu- und Ruderregatten nach
Duisburg zu holen und auszurichten.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Gäste - Fotos Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
Oberbürgermeister Sören Link
betonte die besondere Bedeutung der Regattabahn für Duisburg: „Die
Regattabahn im Sportpark ist das traditionsreiche Herzstück der
Sportstadt Duisburg. Sie gehört zur DNA unserer Stadt. Mit Rudern
und Kanu sind hier zwei der erfolgreichsten deutschen Sportarten zu
Hause. Und mit dem neuen Regattahaus ist diese Sportstätte, die in
der Weltspitze ihresgleichen sucht, wieder bereit für die großen
Wettbewerbe. Darauf kann ganz Duisburg stolz sein.“

Nach zwei Jahren und zehn Monaten Bauzeit übergibt die Stadt
Duisburg das neue Regattahaus zum Auftakt der
U23-Ruder-Weltmeisterschaften offiziell an den Sport. v.l.: Tobias
Weysters (Vorstandsmitglied Regatta Duisburg e.V.),
Oberbürgermeister Sören Link, Ilja Waßenhoven (Vorstandsmitglied
Landessportbund NRW), Uwe Busch (Vorstandsvorsitzender
Stadtsportbund Duisburg), Dirk Schimmelpfennig (Leiter des Referats
Leistungssport NRW) und Martin Linne (Dezernat für Stadtentwicklung,
Mobilität und Sport der Stadt Duisburg)
„Schon vor hundert
Jahren, im März 1926, setzten sich die Duisburger Wassersportvereine
für eine Regattabahn ein, die internationalen Ansprüchen gerecht
wird. Mit ihrer Idee überzeugten sie auch die Bürgerschaft sowie die
Politik und legten damit den Grundstein für einen international
anerkannten Sportstandort. Mit dem jetzt fertig gestellten Neubau
ist diese weltweit herausragende Anlage fit für die nächsten
Jahrzehnte“, blickt Sportdezernent Martin Linne auf die Historie
zurück.

Seit der Einweihung 1935 werden hier internationale Wettkämpfe
ausgetragen.
Mit dem neuen Regattahaus wird
diese Geschichte unter modernen Bedingungen fortgeschrieben. Der
Neubau bündelt zentrale Funktionen für die Durchführung großer
Regatten. Dazu gehören zeitgemäße Arbeits- und Funktionsräume für
Wettkampfleitung, Organisation und Verbände sowie ein neu
ausgestattetes Vermessungszentrum.
Auch energetisch erfüllt
das Gebäude hohe Standards: Photovoltaikanlagen, energieeffiziente
Kühldecken und eine moderne Gebäudetechnik ermöglichen unter
optimalen Bedingungen einen nahezu energieneutralen Betrieb. Mit
einem neuen Logo erhält die Regattabahn zudem eine dauerhafte
visuelle Identität. Als international renommierter Wettkampfort wird
sie damit über einzelne Veranstaltungen hinaus klar erkennbar und
als eigenständige Marke des Sportstandorts Duisburg sichtbar.

Vom 23. bis zum 26. Juli 2026 finden dort die
U23-Weltmeisterschaften im Rudern mit Toptalente aus insgesamt 50
Nationen statt
Insgesamt wurden rund 30
Millionen Euro investiert, zwölf Millionen davon durch das Land NRW.
Dirk Schimmelpfennig, Referatsleiter Leistungssport in der
Staatskanzlei, betonte, dass der internationale Ruf der Regattabahn
zugleich ein Auftrag für die Zukunft sei: „Wie im Leistungssport ist
auch hier ein Platz an der Spitze kein dauerhafter Besitzstand.
Tradition und internationaler Ruf allein reichen nicht aus, um auch
in Zukunft zu den Besten zu gehören. Wer seinen herausragenden
Status erhalten will, darf ihn deshalb nicht nur bewahren. Er muss
ihn weiterentwickeln.“
Digital Services Act: Neuer
Leitfaden erklärt Verbraucherrechte Der Digital Services
Act (DSA) gilt seit Februar 2024 vollumfänglich in der gesamten
Europäischen Union. Dennoch wissen viele Verbraucherinnen und
Verbraucher nicht, welche Rechte ihnen die Verordnung im Alltag
verschafft. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland hat
deshalb einen leicht verständlichen Online-Leitfaden veröffentlicht,
der die wichtigsten Regelungen erklärt. Der Digital Services Act
stärkt die Rechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern auf
Online-Plattformen.
Vorschriften für Plattformbetreiber wie
Facebook, Amazon, Google und Co. Ob gelöschter
Social-Media-Beitrag, gesperrtes Nutzerkonto oder undurchsichtige
Werbung – viele Verbraucher kennen solche Situationen aus ihrem
digitalen Alltag.
Seit Februar 2024 gelten die Vorschriften
des Digital Services Act (DSA) in der gesamten Europäischen Union
für Anbieter digitaler Dienste, etwa soziale Netzwerke wie Facebook,
Instagram oder TikTok, Online-Marktplätze wie Amazon, Zalando oder
Booking.com sowie Suchmaschinen wie Google oder Bing.
Ziel
der EU-Verordnung ist es, den digitalen Raum sicherer, transparenter
und fairer zu gestalten. Konkrete Regeln für die Anbieter Mit
dem DSA wurden Verbraucherrechte in mehreren Bereichen gestärkt.
Plattformen müssen Entscheidungen über die Löschung von Inhalten
oder die Sperrung von Nutzerkonten nachvollziehbar begründen können.
Darüber hinaus müssen Plattformen deutlich kennzeichnen, wenn es
sich um Werbung handelt. Sie müssen außerdem Informationen darüber
bereitstellen, wer die Werbung bezahlt hat und warum sie einem
Nutzer angezeigt wird.
Gleichzeitig verpflichtet die
Verordnung Online-Marktplätze dazu, ihre Händler sorgfältiger zu
überprüfen, um den Verkauf illegaler oder gefährlicher Produkte zu
erschweren. Zudem erhalten Verbraucher bessere Möglichkeiten,
rechtswidrige Inhalte oder betrügerische Angebote zu melden und
Entscheidungen von Plattformen überprüfen zu lassen.
Der DSA
verbietet außerdem bestimmte manipulative Gestaltungsmuster ("Dark
Patterns"). Beispiele sind irreführende oder manipulativ eingesetzte
Hinweise, etwa wenn durch Aussagen wie „Nur noch ein Zimmer
verfügbar“ künstlicher Kaufdruck erzeugt wird.
Durchgreifen
der EU-Kommission Der DSA wird inzwischen von der Europäischen
Kommission aktiv durchgesetzt. So hat die Kommission bereits mehrere
Verfahren gegen große Online-Plattformen eingeleitet. Dazu zählen
unter anderem Verfahren gegen TikTok und Temu wegen des Verdachts,
gegen Vorschriften des DSA verstoßen zu haben.
Wo Verbraucher
Hilfe finden Der neue Leitfaden zeigt auf, an welche Stellen sich
Verbraucher bei Problemen wenden können. Dazu gehören die internen
Beschwerdeverfahren der Plattformen, unabhängige
Streitbeilegungsstellen sowie zuständige Aufsichtsbehörden. Außerdem
wird die Rolle der sogenannten Trusted Flagger erklärt –
zertifizierter Organisationen, deren Hinweise auf rechtswidrige
Inhalte von Plattformen vorrangig bearbeitet werden müssen.
Mit dem Online-Leitfaden möchte das Europäische Verbraucherzentrum
Deutschland dazu beitragen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher
ihre Rechte im digitalen Alltag kennen und wirksam nutzen können.
Zum Leitfaden
Tanken im
Vergleich zur Vorwoche erneut stark verteuert ADAC
Auswertung: Super E10 um mehr als sechs Cent teurer, Dieselpreis
steigt um fast zehn Cent / Aktuelle Kraftstoffpreise sind gemessen
an Ölpreis und Wechselkurs deutlich zu hoch
Die
Kraftstoffpreise sind im Vergleich zur Vorwoche erneut deutlich
gestiegen. Dies gilt vor allem für Diesel, wie die aktuelle ADAC
Auswertung zeigt. Danach kostet ein Liter im bundesweiten Mittel
2,168 Euro, in der vergangenen Woche waren es 9,8 Cent weniger. Der
Preis für einen Liter Super E10 stieg um 6,3 Cent und liegt aktuell
bei 2,146 Euro.
Hauptauslöser für die weitere sehr deutliche
Verteuerung ist der kriegsbedingte Anstieg des Rohölpreises der Sort
Brent von gut 85 US-Dollar in der Vorwoche auf derzeit rund 91
US-Dollar. Der Wechselkurs von Euro und US-Dollar, der
entscheidenden Währung für den Kauf von Rohöl auf dem Weltmarkt,
liegt in etwa auf dem Niveau der Vorwoche.
Laut ADAC lassen
sich die aktuellen Kraftstoffpreise nicht allein durch die
Entwicklung von Ölpreis und Wechselkurs erklären. Daher sollte das
Bundeskartellamt die Marktverhältnisse kritisch überwachen und
mögliche Wettbewerbsprobleme gerade im Raffinerie- und
Großhandelsbereich aufdecken.
Diesel ist mittlerweile wieder
teurer als Super E10, dies war zuletzt Mitte Mai der Fall. Seitdem
hatte sich die Lage im Nahen Osten sukzessive etwas entspannt,
sodass auch der Ölpreis in der Folge wieder deutlich unter die Marke
von 100 US-Dollar gerutscht war. Mit dem erneuten Aufflammen der
Auseinandersetzungen zieht nun der Dieselpreis auch deswegen so
massiv an, weil der Kraftstoff zu großen Teilen importiert werden
muss und der Dieselpreis wesentlich stärker von ökonomischen und
geopolitischen Faktoren beeinflusst wird als Benzin.

Wer beim Tanken sparen will, sollte nach Möglichkeit kurz vor 12
Uhr mittags zur Tankstelle fahren, denn dann sind die Preise im
Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie stark an und
fallen danach langsam wieder ab. Unterstützung bei der Suche nach
preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier
lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als
14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche
Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter
www.adac.de/tanken.
Highspeed-Internet für Baerl: Nachfrageziel vor Ende der
Frist erreicht Der Ausbau von
Hochgeschwindigkeitsinternet ist ein entscheidender Standortfaktor
für modernes Wohnen und den wirtschaftlichen Fortschritt in der
Zukunft. Die Duisburg CityCom (DCC) treibt gemeinsam mit der Stadt
Duisburg den Ausbau des Glasfasernetzes konsequent weiter voran und
dabei wurden in den vergangenen Jahren bereits große Erfolge
erzielt. Seit dem 1. April sammelt die DCC Interessentinnen und
Interessenten in Baerl, um hier die erforderliche Quote für einen
Ausbau des Glasfasernetzes zu gewinnen.
Jetzt wurde die
Quote von 40 Prozent bereits vor Ablauf der Frist zur
Nachfragebündelung Ende Juli erreicht und die Ausbauplanungen können
beginnen. Die Nachfragebündelung läuft trotzdem bis Ende des Monats
weiter. Bereits ab Februar 2027 wird der Glasfaserausbau in Baerl
starten, so dass ab Herbst 2027 die ersten Haushalte, die sich für
einen Vertragsabschluss mit der DCC entschieden und somit
erfolgreich an der Nachfragebündelung teilgenommen haben, vom
Hochgeschwindigkeitsinternet der DCC profitieren können.
„Wir
freuen uns sehr, dass die Bürgerinnen und Bürger in Baerl uns
vertrauen, viele sogar sehr engagiert mitgeholfen haben und sich
dadurch nun ausreichend Anwohnerinnen und Anwohner für einen
Anschluss an unser Hochgeschwindigkeitsinternet entschieden haben.
Ganz besonders nach der Vorgeschichte mit der Deutsche GigaNetz,
aufgrund der wir gemeinsam mit der Stadt Duisburg viel
Aufklärungsarbeit leisten mussten. Wir werden jetzt mit Hochdruck
daran arbeiten, das schnellste Internet auch schnellstmöglich nach
Baerl zu bringen“, sagt Stefan Soldat, DCC-Geschäftsführer.
Im Rahmen der Nachfragebündelung entfallen für alle Interessentinnen
und Interessenten die Ausbau- und Anschlusskosten in Höhe von 850
Euro. Weil die DCC den Anschluss bis in die Wohnung verlegt (Fiber
To The Home), sind allerschnellste Datenübertragungsraten möglich.
So sind beim Produkt „Glasfaser Home 1000“ beispielsweise 1000
Mbit/s Download und 500 Mbit/s Upload gleichzeitig möglich. Der
Hausanschluss ans Glasfasernetz ist im Rahmen dieser
Nachfragebündelung kostenlos.
Weitere Informationen zu
Angeboten und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Baerl – gibt es
im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de. Dort finden
Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag
erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20
Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für
Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail
unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der
Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für
Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
Buchführung sicher im Griff: IHK-Lehrgang vermittelt
Praxiswissen Eine korrekte Buchführung ist für jedes
Unternehmen unverzichtbar. Die Niederrheinische IHK bietet deshalb
einen Online-Zertifikatslehrgang an. Vom 1. September bis zum 12.
November lernen die Teilnehmer, wie sie die Finanz- und
Betriebsbuchführung professionell und IT-gestützt umsetzen.
Der Lehrgang richtet sich an kaufmännische Beschäftigte und
Interessierte mit grundlegenden Kenntnissen von betrieblichen
Abläufen. In 80 Unterrichtseinheiten erwerben sie das Wissen, um die
Buchführung insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen
korrekt und effizient zu organisieren.
Zugleich schafft der
Kurs eine gute Grundlage für weitere Qualifizierungen, etwa in der
Bilanzbuchhaltung. Weitere Informationen gibt es bei
IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382,
althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter:
www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen
Personalmanagement gestalten: IHK-Lehrgang macht fit für moderne
Personalarbeit Personalreferenten übernehmen wichtige
Aufgaben zwischen Unternehmen und Mitarbeitern. Die Niederrheinische
IHK bietet einen Zertifikatslehrgang zum Thema an. Vom 3. September
bis zum 22. Dezember findet dieser online über MS Teams statt.
Themen sind unter anderem Personalplanung, Recruiting,
Personalentwicklung sowie arbeitsrechtliche Grundlagen.
Die
Weiterbildung richtet sich an Mitarbeiter im Personalwesen,
Fachkräfte mit Personalverantwortung und alle, die sich für Aufgaben
im HR-Bereich qualifizieren möchten. Weitere Informationen gibt es
bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382,
althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter:
www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen
KLANG:zeit
Mitsingwochenende in Duisburg Duisburg,
23. Juli 2026 - Sänger:innen aus Duisburg und Umgebung
aufgepasst! Der Chorverband NRW e.V. lädt am 16.-18.
Oktober 2026 herzlich ein zur zweiten KLANG:zeit, der
neuen Mitsing-Konzertreihe unter der künstlerischen
Leitung von Nicolas Fink.

Chorleiter Nicolas Fink (Foto: WDR/Ben Knabe)
Der
Chorverband NRW e.V. lädt Sängerinnen und Sänger aus ganz
Nordrhein-Westfalen ein, Teil dieses besonderen
musikalischen Projekts zu werden. Gemeinsam mit Nicolas
Fink und Mitgliedern des Landesjugendchores NRW entsteht
ein außergewöhnlicher Klangraum, in dem gemeinsames
Singen und musikalische Begegnung im Mittelpunkt stehen.
Unter dem Titel „Frisches Wasser“ widmet sich
dieses Mitsing-Wochenende den romantischen Meisterwerken
von Felix Mendelssohn Bartholdy. Auf dem Programm stehen
seine bekannten Psalmen und Motetten Herr, nun lässest du
deinen Diener, Hör mein Bitten, Denn er hat seinen Engeln
befohlen über dir sowie Wie der Hirsch schreit nach
frischem Wasser.
Dieses Programm bündelt
eindrucksvoll die geistliche Klangwelt Felix Mendelssohns
in ihrer ganzen Vielfalt. Die Werke reichen von
schlichter, inniger Andacht bis zu weitgespannter,
dramatischer Ausdruckskraft und verbinden klare Formen
mit großer emotionaler Tiefe. Dabei entsteht ein
facettenreiches Bild einer Musik, die zugleich
transparent, klangschön und unmittelbar berührend ist.
Mitmachen kann jede:r, der das Singen liebt und
Freude daran hat, sich zuhause mithilfe von Übe-Aufnahmen
auf dieses besondere Erlebnis vorzubereiten. Die
gemeinsamen Proben unter der Leitung von Nicolas Fink
finden am 16., 17. und 18. Oktober 2026 in der
Marienkirche, im Theater und in der Salvatorkirche in
Duisburg statt.
Das Ergebnis des Wochenendes
wird beim Abschlusskonzert am 18. Oktober 2026 um 17.00
Uhr in der Salvatorkirche Duisburg präsentiert. Der
Eintritt hierzu ist frei. Die offizielle Anmeldefrist für
Mitsingende ist der 31. Juli 2026. Infos und Anmeldung
unter
www.klangzentrale.de
Meidericher
Bienenautomat ist zurück - Kirchengemeinde schützt
Artenvielfalt mit Blumenzwiebeln aus dem
Kaugummiautomaten Der knallgelbe
Bienenfutterautomat an der Mauer des Meidericher
Gemeindebüros, Auf dem Damm 6, ist wieder an seinem
Platz. Nachdem der erste Bienenautomat letztes Jahr dem
Vandalismus zum Opfer gefallen war, stand für die
Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Meiderich schnell
fest: „Aufgeben ist keine Option. Unser Versprechen,
Meiderich ein Stück bunter und lebenswerter zu machen,
gilt weiter.“
Das sagt Gemeindesekretärin Katja
Hüther, die den Spenderinnen und Spendern für die
Unterstützung dankt und sich mit anderen für den Schutz
der Artenvielfalt und der Bienen im Stadtteil einsetzt.
Die Aktion funktioniert so: Mit einer
50-Cent-Münze können in Kapseln verpackte, heimische Blumenzwiebeln
aus dem ehemaligen Kaugummiautomaten gezogen werden. Diese im Herbst
einfach auf Balkon oder im Garten eingraben, so dass sie im nächsten
Frühjahr Bienen & Co Nahrung bieten.
„Natürlich hoffen wir,
dass der neue Automat diesmal lange erhalten bleibt“ sagt Katja
Hüther. „Wir werden ihn diesmal besonders gut beobachten und sowieso
jeden Tag leeren – und freuen uns, wenn auch viele Meidericherinnen
und Meidericher ein Auge darauf haben.“ Infos zur Gemeinde gibt es
im Netz unter www.kirche-meiderich.de, Infos zur Aktion unter
www.bienenretter.com/bienenautomat.

Der Meidericher Bienenfutterautomat
mit Gemeindesekretärin Katja Hüther vor dem Automaten (Foto:
www.kirche-meiderich.de).
Dreck weg Aktion in Rheinhausen Der Verein „Du
bist Rheinhausen“ startet am Samstag, 01.08.2026 um 10.00 Uhr eine
weitere Müllsammelaktion, diesmal an der Bezirksbibliothek
Rheinhausen, Händelstraße 6 in 47226 Duisburg und wird bis 12:00 Uhr
das dortige Umfeld in Angriff nehmen.

Alle Rheinhauser*innen sind eingeladen mitzumachen. Wie gewohnt
werden Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit allen Utensilien
ausgestattet, die sie brauchen: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke
und Eimer stehen bereit.
Du bist Rheinhausen ist eine
Anlaufstelle für Menschen in Rheinhausen, die die Ärmel hochkrempeln
und ihre Heimat gestalten möchten, seien es bestehende Initiativen,
Vereine oder Einzelne, die Ideen haben, die sich gemeinsam leichter
umsetzen lassen. Du bist Rheinhausen e.V. Otto-Schulenberg-Straße 38
47228 Duisburg-Rheinhausen.
Duisburg: 2.850 U3-Jährige in Kitas | NGG
Nordrhein: Familien brauchen planbare Arbeitszeiten –
deshalb muss der 8-Stunden-Tag bleiben Den
Job und den „Rest des Lebens“ unter einen Hut bringen: In
Duisburg gibt es für rund 2.850 Kinder unter 3 Jahren
einen Kitaplatz. Die Betreuungsquote liegt damit nach
Angaben der amtlichen Statistik bei knapp 20 Prozent.
„Das ist zu wenig. Vor allem wenn Eltern arbeiten, müssen
sie sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder
betreut werden“, sagt Adnan Kandemir von der Gewerkschaft
Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

So liege der landesweite Bedarf, den Eltern bei der
Betreuungsquote von Unter-3-Jährigen in
Nordrhein-Westfalen haben, bei 51 Prozent. Die NGG
Nordrhein beruft sich dabei auf eine Studie des Deutschen
Jugendinstituts (DJI). Erhebliche Probleme sieht die
Gewerkschaft jetzt auf Eltern in Duisburg zukommen. Grund
sind Pläne der Bundesregierung, das Arbeitszeitgesetz zu
ändern und den 8-Stunden-Tag abzuschaffen: „Wenn das
passiert, dann bricht für Eltern jede Planung bei der
Kinderbetreuung zusammen. Denn dann kann ein Arbeitstag
auch mal zwei oder sogar dreieinhalb Stunden länger
werden. Mit Verlässlichkeit, die Eltern dringend
brauchen, hat das nichts mehr zu tun“, sagt Adnan
Kandemir.
Denn eine verlässliche Betreuung sei
gerade für berufstätige Eltern wichtig. „Meistens sind
Kita- und Arbeitszeiten schon jetzt auf Kante genäht –
also eng miteinander abgestimmt: Wer sein Kind in der
Kita hat, der muss es auch pünktlich wieder abholen,
bevor die Kita schließt. Aber wenn der Chef demnächst aus
einem 8-Stunden-Tag einen Arbeitstag mit 10 oder
12 Stunden am Stück machen kann, wird es für Familien
nahezu unmöglich, ihren Alltag verlässlich zu planen“,
sagt Adnan Kandemir.
Am Ende beeinträchtige das
sogar die Berufstätigkeit der Eltern. Kritisch werde das
auch für die Pflege: „Wer sich zu Hause – zum Beispiel in
enger Absprache mit Pflegediensten – um Angehörige
kümmert, kann alles gebrauchen, aber keinen
XL-Arbeitstag“, sagt der Geschäftsführer der NGG
Nordrhein. Auch bei der Pflege gelte: „Verlässlichkeit
ist das A und O“, so Kandemir. Schon deshalb sei die von
der Bundesregierung geplante Aufweichung des
8-Stunden-Tages „Gift für alle, die im Moment alles
daransetzen, den Spagat zwischen Job und Familie zu
schaffen“.
Betroffen seien hier vor allem Frauen:
51 Prozent von ihnen gaben, so die NGG, bei einer
bundesweiten Beschäftigtenbefragung (Index Gute Arbeit)
des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) an, sich zu Hause
um Angehörige – gerade um Kinder oder Ältere – zu
kümmern. Bei den Männern seien es 41 Prozent. Schon heute
hätte gut ein Fünftel aller Beschäftigten häufig
Probleme, Familie und Job zeitlich zu vereinbaren.
Bei alleinerziehenden Frauen seien dies aktuell sogar
42 Prozent. „Sollte Schwarz-Rot jetzt den 8-Stunden-Tag
abschaffen und bei der Wochenarbeitszeit ein Höchstlimit
von 48 und in Ausnahmefällen sogar bis zu 73,5 Stunden
setzen, würde die Bundesregierung damit echte Probleme
für viele Familien in Duisburg provozieren – im Job und
in der Familie“, warnt NGG-Geschäftsführer Adnan
Kandemir.
Dabei suchten nicht nur das Gastgewerbe
und das Lebensmittelhandwerk, sondern auch viele Betriebe
der Nahrungsmittelindustrie händeringend qualifiziertes
Personal. „Den Arbeitskräftemangel in diesen Betrieben
lösen wir nicht durch längere Arbeitstage, sondern durch
bessere Arbeitsbedingungen und mehr Kita-Plätze“, so
Adnan Kandemir.
Außerdem seien längere
Arbeitstage auch eine Gefahr für die Gesundheit: „Nach
8 Stunden im Job steigt das Unfallrisiko immer mehr an.
Nach 12 Stunden ist es sogar doppelt so hoch wie bei
einem regulären 8-Stunden-Tag“, so Kandemir. Aber auch
Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Burnout
könnten die Folge von zu langen Arbeitstagen sein. Mehr
Infos unter:
https://www.ngg.net/themen/mit-macht-fuer-die-8
Umgestaltung des Bonifatiusplatzes in Hochfeld
abgeschlossen Die Umgestaltung des Bonifatiusplatzes in
Duisburg-Hochfeld ist fertiggestellt. Ziel des Projekts war es, die
räumliche Verbindung zwischen der Wanheimer Straße, dem Grünen Ring
Süd sowie dem Rheinpark, wo auch die Internationale
Gartenausstellung (IGA) 2027 stattfinden wird, nachhaltig zu
stärken.

Die Umbauarbeiten am Bonifatiusplatz (Wanheimer, Ecke Wörthstraße)
sind abgeschlossen. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Neben den verbesserten Wegeverbindungen standen insbesondere die
Steigerung der Aufenthaltsqualität sowie Klimaanpassungen im
Mittelpunkt der Umgestaltung. Neue überschattete Sitzgelegenheiten,
Grünflächen, zusätzliche Baumpflanzungen und entsiegelte Grünflächen
stärken nun den Platzcharakter und tragen zu einem verbesserten
Mikroklima bei. Auch der Parkplatz südlich der Wörthstraße wurde im
Rahmen des Projekts aufgewertet und klimagerecht angepasst.
Zwei neue behindertengerechte Parkplätze ermöglichen außerdem eine
inklusive und barrierearme Nutzung. Mit der Umgestaltungsmaßnahme
konnte der Bonifatiusplatz sowie der anliegende Parkplatz besser in
das umliegende Wegenetz eingebunden werden und ist für alle
Verkehrsteilnehmenden sicherer und komfortabler nutzbar. Die
Umgestaltung wurde über Mittel der Stadt Duisburg finanziert und
durch die Städtebauförderung des Bundes und des Landes
Nordrhein-Westfalen gefördert.
Buchführung sicher im Griff: IHK-Lehrgang vermittelt
Praxiswissen Eine korrekte Buchführung ist
für jedes Unternehmen unverzichtbar. Die Niederrheinische
IHK bietet deshalb einen Online-Zertifikatslehrgang an.
Vom 1. September bis zum 12. November lernen die
Teilnehmer, wie sie die Finanz- und Betriebsbuchführung
professionell und IT-gestützt umsetzen.
Der
Lehrgang richtet sich an kaufmännische Beschäftigte und
Interessierte mit grundlegenden Kenntnissen von
betrieblichen Abläufen. In 80 Unterrichtseinheiten
erwerben sie das Wissen, um die Buchführung insbesondere
in kleinen und mittleren Unternehmen korrekt und
effizient zu organisieren.
Zugleich schafft der
Kurs eine gute Grundlage für weitere Qualifizierungen,
etwa in der Bilanzbuchhaltung. Weitere Informationen gibt
es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203
2821-382,
althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter:
www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen

NRW: Preise für Dienstleistungen in Alten- und
Pflegeeinrichtungen um 5,8 % gestiegen *
Stationäre Pflege gesetzlich Versicherter im ersten
Halbjahr 2026 um 6,8 % teurer * Preise für
Dienstleistungen in Altenwohnheimen und
Pflegeeinrichtungen zwischen 2021 und 2025 um 16,6 %
gestiegen * Essen auf Rädern verteuerte sich im
Fünfjahresvergleich um 28,4 %
Die Preise für Dienstleistungen in Altenwohnheimen und
Pflegeeinrichtungen sind im ersten Halbjahr 2026 in
Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025
um 5,8 % gestiegen. Wie das statistische Landesamt auf
Basis von Daten des Verbraucherpreisindex mitteilt,
erhöhten sich dabei die Preise für die stationäre
Pflege gesetzlich versicherter Personen um 6,8 % und die
für privat versicherte Personen um 6,2 %.
Die Aufwendungen für Altenwohnheime oder betreutes
Wohnen verteuerten sich im selben Zeitraum um 3,5 %.

Stationäre Pflege privat Versicherter im
Fünfjahresvergleich um 25,6 %, gesetzlich Versicherter um
15,6 % gestiegen Im Fünfjahresvergleich zeigt sich, dass
die Preise für die stationäre Pflege gesetzlich
Versicherter zwischen 2021 und 2025 um 15,6 % gestiegen
sind. Der höchste Preisanstieg zum Vorjahr wurde dabei im
Jahr 2024 gemessen (+10,5 %).
Zwischen den Jahren
2021 und 2022 kam es zu einem Preisrückgang, maßgeblich
dafür war die Pflegereform 2021. Die Preise für
die stationäre Pflege privat Versicherter stieg zwischen
2021 und 2025 mit 25,6 % überdurchschnittlich stark an.
Zum Vergleich: Die Preise für Dienstleistungen in
Altenwohnheimen und Pflegeeinrichtungen insgesamt
erhöhten sich um 16,6 %. Preise für ambulante Pflege
gesetzlich Versicherter im Fünfjahresvergleich um 35,0 %
gestiegen Steigende Preise zeigen sich jedoch nicht nur
in Pflegeeinrichtungen.
Betroffen ist auch, wer
zu Hause auf professionelle Unterstützung angewiesen ist.
Die ambulante Pflege privat Versicherter war im ersten
Halbjahr 2026 um 7,1 % teurer als im Vorjahreszeitraum,
die gesetzlich Versicherter um 11,9 %. Neben den direkten
Pflegekosten sind auch die Preise für zusätzliche
Dienstleistungen gestiegen. So verteuerte sich Essen auf
Rädern im selben Zeitraum um 4,8 % und medizinische
Bäder, Physiotherapie, Krankentransporte u. Ä. um 1,5 %.
Im Fünfjahresvergleich von 2021 bis 2025
verzeichnete die ambulante Pflege privat
Versicherter einen Anstieg von 26,8 % und die
der gesetzlich Versicherten von 35,0 %. Essen auf
Rädern verteuerte sich um 28,4 %, medizinische Bäder,
Physiotherapie, Krankentransporte u. Ä. um 18,2 %.
Arztpraxen 2024: Einnahmen stiegen erstmals
seit zwei Jahren wieder stärker als Aufwendungen
• Einnahmen in Arztpraxen 2024 gegenüber 2023 um 6,2
% auf 854 000 Euro je Praxis gestiegen •
Durchschnittliche Einnahmen 2024 in Zahnarztpraxen bei
937 000 Euro je Praxis, in psychotherapeutischen Praxen
bei 134 000 Euro je Praxis • Durchschnittlich
arbeiten in Arztpraxen und Zahnarztpraxen rund 10
Personen, in psychotherapeutischen Praxen rund 2 Personen
Die Arztpraxen in Deutschland erzielten im Jahr 2024
durchschnittliche Einnahmen von 854 000 Euro je Praxis. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ergibt sich
daraus ein Anstieg der Einnahmen gegenüber dem Vorjahr um 6,2 %
(2023: 804 000 Euro). Die Aufwendungen erhöhten sich um 4,7 % auf
durchschnittlich 516 000 Euro je Praxis (2023: 493 000 Euro).
Damit stiegen die Einnahmen erstmals seit zwei Jahren wieder
stärker als die Aufwendungen. In den beiden Vorjahren 2022 und 2023
hatte die Steigerung der Aufwendungen das Einnahmenplus bei
Arztpraxen jeweils deutlich übertroffen. Zahnarztpraxen und
psychotherapeutische Praxen werden getrennt ausgewiesen.
Der
durchschnittliche Reinertrag je Arztpraxis stieg 2024 um 9,0 % auf
338 000 Euro (2023: 310 000 Euro). Die genannten Durchschnittswerte
sind jedoch stark von Arztpraxen mit hohen Einnahmen, Aufwendungen
und Reinerträgen beeinflusst: So verzeichnete die Hälfte aller
Arztpraxen Einnahmen bis maximal 502 000 Euro, Aufwendungen bis
260 000 Euro und einen Reinertrag von höchstens 232 000 Euro
(Medianwerte).
Im Durchschnitt waren 9,9 Personen im
Jahr 2024 in Arztpraxen tätig. Der Reinertrag ist nicht mit dem
Gewinn beziehungsweise dem Einkommen der Ärztinnen und Ärzte
gleichzusetzen. Er stellt das Ergebnis des Geschäftsjahres der
gesamten Praxis dar, berücksichtigt aber zum Beispiel nicht die
Aufwendungen für Praxisübernahmen oder Aufwendungen für die Alters-,
Invaliditäts-, Hinterbliebenen- und Krankenversicherung der
Praxisinhaberinnen und -inhaber.
Plus bei Einnahmen,
Aufwendungen und Reinerträgen in Zahnarztpraxen Zahnarztpraxen
erwirtschafteten im Jahr 2024 durchschnittlich 937 000 Euro an
Einnahmen und verzeichneten 632 000 Euro an Aufwendungen. Im
Vergleich zum Vorjahr stiegen die Einnahmen um 4,8 %
(2023: 894 000 Euro), die Aufwendungen erhöhten sich um 3,6 %
(2023: 610 000 Euro).
Der im Jahr 2024 erzielte Reinertrag
betrug 305 000 Euro je Zahnarztpraxis (+ 7,4 % gegenüber 2023). Der
Median des Reinertrags liegt mit 217 000 Euro auch hier weit
darunter. Durchschnittlich 10,2 tätige Personen verzeichneten
Zahnarztpraxen im Jahr 2024. Durchschnittliche Einnahmen von Praxen
Bar chart with 3 data series. in Tausend Euro je Praxis 1
Einschließlich fachübergreifende Berufsausübungsgemeinschaften und
MVZ.

Psychotherapeutische Praxen: Spürbarer Anstieg bei Aufwendungen
Die mit durchschnittlich 1,9 tätigen Personen im Vergleich zu
Arzt- und Zahnarztpraxen deutlich kleineren psychotherapeutischen
Praxen erzielten im Jahr 2024 Einnahmen von 134 000 Euro je Praxis.
Dem Einnahmenplus zum Vorjahr von 10,7 % stand eine kräftige
Erhöhung der Aufwendungen von 22,9 % auf 43 000 Euro je Praxis
gegenüber (2023: 35 000 Euro).
Der in 2024 durchschnittlich
erwirtschaftete Reinertrag stieg um 4,7 % gegenüber dem Vorjahr
(2023: 86 000 Euro) auf 90 000 Euro je Praxis. Der Anstieg des
Reinertrags fiel damit deutlich geringer aus als bei Arzt- und
Zahnarztpraxen. Die Hälfte aller psychotherapeutischen Praxen
erwirtschaftete einen Reinertrag von maximal 83 000 Euro (Median).

7 % aller Vollzeiterwerbstätigen arbeiteten 2025
mindestens 49 Stunden pro Woche • Überlange
Arbeitszeiten vor allem bei Selbstständigen • Frauenanteil bei
Führungspositionen: 30,3 % • 4,9 % der Teilzeitbeschäftigten
unfreiwillig in Teilzeit
Lange Arbeitszeiten können für
Erwerbstätige zur Belastung werden. Im Jahr 2025 arbeiteten 7,1 %
der rund 30 Millionen Vollzeiterwerbstätigen gewöhnlich 49 Stunden
und mehr pro Woche. Dies gilt als überlange Arbeitszeit. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren
Selbstständige mit Beschäftigten (44,5 %) und Solo-Selbstständige
(23,0 %) am häufigsten von überlanger Arbeitszeit betroffen. Im
Vergleich dazu arbeiten nur 4,1 % aller vollzeitbeschäftigten
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer so viele Stunden. Im Durchschnitt
arbeiteten Vollzeiterwerbstätige im vergangenen Jahr 40,2 Stunden in
der Woche.
Überlange Arbeitszeiten abhängig von Alter und
Geschlecht Generell gilt: je älter die Erwerbstätigen, desto
länger die Arbeitszeiten. Während 1,4 % der Vollzeiterwerbstätigen
im Alter von 15 bis 24 Jahren mindestens 49 Stunden pro Woche
arbeiteten, lag dieser Anteil bei den Erwerbstätigen in Vollzeit
zwischen 55 und 64 Jahren bei 9,6 %.
Einer der Gründe für
die deutlichen Unterschiede ist der hohe Anteil überlanger
Arbeitszeiten bei Führungskräften, die eher in höheren Altersgruppen
und bei Männern zu finden sind. Nur knapp ein Drittel der
Führungskräfte sind Frauen Der Frauenanteil an Führungspositionen
lag mit 30,3 % im Jahr 2025 deutlich niedriger als der Frauenanteil
an allen Erwerbstätigen von 47,1 %. Auch wenn sich heute mehr Frauen
in Führungspositionen befinden als noch vor über 30 Jahren
(1992: 25,8 %), waren 2025 immer noch knapp sieben von zehn
Führungskräften männlich.

Selbstständige arbeiten häufiger auch am Abend
Selbstständige mit Beschäftigten haben häufiger später Feierabend
als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. 30,8 % der Selbstständigen
mit Beschäftigten haben 2025 regelmäßig zwischen 18 und 23 Uhr
gearbeitet. Bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern war es
hingegen nur gut jede siebte Person (13,4 %). Bei der Nachtarbeit
von 23 bis 6 Uhr war das Verhältnis ausgeglichen: Nur 4,2 % der
Selbstständigen mit Beschäftigten und 4,3 % der Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer verdienten ihr Geld, während andere schliefen.
Fast 5 % der Beschäftigten arbeiten unfreiwillig in
Teilzeit Zu geringe Arbeitszeiten können auch zur Belastung werden,
und das nicht nur, weil sie meist zu Gehaltseinbußen führen.
Teilweise wird kürzer gearbeitet, weil gerade keine Tätigkeit mit
höherer Stundenzahl zu finden ist: 4,9 % aller gut
13 Millionen Teilzeiterwerbstätigen betrachteten 2025 die
Teilzeitarbeit als Notlösung.
Sie gaben als Grund für ihre
Teilzeittätigkeit an, keine Vollzeitstelle gefunden zu haben. Im
Vergleich zu 2015 hat der Anteil sich mehr als halbiert
(2015: 12,9 %). 2025 waren 6,5 % der teilzeitbeschäftigten Männer
und 4,3 % der Frauen auf der Suche nach einem Vollzeitjob.
Fast jeder vierzehnte Arbeitsvertrag ist befristet Ein weiterer
Stressfaktor ist die Unsicherheit über die berufliche Zukunft, die
unter anderem mit der Befristung von Arbeitsverträgen zusammenhängt.
2025 waren in Deutschland 7,2 % der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer ab 25 Jahren befristet beschäftigt. Die meisten der
befristet Beschäftigten (52,4 %) besaßen einen Arbeitsvertrag mit
einer Laufzeit von weniger als einem Jahr.
Bei 21,3 % der
Befragten betrug die Befristung ein bis unter zwei Jahre, bei
weiteren 14,7 % zwei bis unter drei Jahre. 11,6 % gaben an, einen
Vertrag mit einer Laufzeit von mehr als drei Jahren zu besitzen.
41 % der Beschäftigten haben seit mindestens zehn Jahren denselben
Arbeitgeber Wer sich in seinem Arbeitsumfeld wohlfühlt, ist weniger
geneigt, den Job zu wechseln.
Insofern ist die Dauer der
Beschäftigung beim aktuellen Arbeitsgeber ein Indikator für die
Zufriedenheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Im Jahr 2025
waren 41,3 % der Erwerbstätigen ab 25 Jahren seit mindestens zehn
Jahren bei ihrem Arbeitgeber beschäftigt. 20,1 % arbeiteten seit
fünf bis zehn Jahren am gleichen Arbeitsplatz und eine
Beschäftigungsdauer von weniger als fünf Jahren gaben mehr als ein
Drittel (38,6 %) an.

Frisch saniert: Freibad Homberg öffnet am 25. Juli wieder
Das Freibad Homberg nimmt am Samstag, 25. Juli, den
Badebetrieb wieder auf. Badegäste erwartet ein umfassend saniertes
Sportbecken. Zudem ist der bereits im vergangenen Jahr neu
gestaltete Eingangsbereich nun vollständig fertiggestellt. Das
Freibad ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Homberger Kombibad von oben. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Da die Öffnungszeiten wetter- und personalbedingt kurzfristig
angepasst werden können, empfiehlt DuisburgSport vor dem Besuch den
aktuellen Betriebsstatus im Bäderportal abzurufen:
https://www.baederportal-duisburg.de/startseite. Die spätere Öffnung
des Freibads war notwendig geworden, nachdem am Sportbecken
Leitungsschäden und daraus resultierende Schäden am Fliesenbelag
festgestellt worden waren.
DuisburgSport entschied sich
daher gegen einzelne Reparaturen und für eine umfassende Sanierung
des gesamten Beckens. Die dafür erforderliche Schließzeit wurde
zugleich genutzt, um einen ehemaligen Bungalow auf dem Gelände
umzubauen. Dort befinden sich nun der neue Kassenbereich sowie Räume
für die Mitarbeitenden. Das bisherige provisorische Kassenhäuschen
wurde somit durch eine feste und dauerhafte Lösung ersetzt.
Loveparade: Öffentliche
Gedenkveranstaltung
Die Stadt Duisburg richtet anlässlich des 16. Gedenktages am
Freitag, 24. Juli, ab 16.30 Uhr an der Gedenkstätte im
Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg- Dellviertel/Neudorf eine öffentliche
Erinnerungsveranstaltung für die Betroffenen und die Angehörigen der
Loveparade aus.
Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die
Anwesenden, danach spricht der Theologe und freie Redner Stephan
Steinbach. Die musikalische Begleitung übernimmt Jupp Götz.
Straßensperrung Die Karl-Lehr-Straße in
Duisburg-Dellviertel/Neudorf wird im Bereich des Tunnels am Freitag,
24. Juli, von 14 Uhr bis 22 Uhr für den gesamten Verkehr vollständig
gesperrt. Entsprechende Hinweise und eine Umleitungsempfehlung sind
ausgeschildert. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann der Bereich
jederzeit passiert werden.
Umweltaktionen im Zoo
Duisburg: Spielerisch lernen und Gewässer schützen Wie
lassen sich Abfälle vermeiden? Warum gehört Plastik nicht in Flüsse
und Seen? Und was darf eigentlich in die Toilette? Antworten auf
diese Fragen geben die Abfallberatung und die Regenagentur der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg am Mittwoch, 29. Juli 2026, im Zoo
Duisburg.
Von 9 bis 16 Uhr laden die Teams kleine und große
Zoogäste zu unterhaltsamen Mitmachaktionen rund um saubere Gewässer,
Abfallvermeidung und ein funktionierendes Abwassersystem ein. Der
Aktionsstand befindet sich direkt hinter dem Zooeingang in der Nähe
des Pelikanteichs.
Beim Müll-Angelspiel können die
Besucherinnen und Besucher mit einer Angel symbolisch Abfälle aus
einem Wasserbecken fischen. Anschließend gilt es, die Gegenstände
richtig zu trennen und den passenden Entsorgungswegen zuzuordnen.
Die Aktion macht auf die Folgen von Gewässerverschmutzung
insbesondere durch Plastikabfälle aufmerksam.
Die
Abfallberaterinnen geben dabei praktische Tipps, die sich leicht in
den Alltag übertragen lassen. Ein weiteres Angebot ist das Wurfspiel
der Regenagentur unter dem Motto „Was darf ins Klo – und was
nicht?“. Auf spielerische Weise erfahren die Teilnehmenden, welche
Dinge nicht über die Toilette entsorgt werden dürfen und wie alle
dazu beitragen können, Kanalisation, Kläranlagen und Gewässer zu
schützen.
„Wir möchten bereits bei den Kleinsten ein
Bewusstsein für Umwelt- und Ressourcenschutz schaffen. Besonders gut
gelingt das, wenn Wissen mit Spaß und eigenem Ausprobieren verbunden
wird“, sagt Petra Hoffmann, Abfallberaterin der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg.
Als kleine Belohnung erhalten Kinder das Mal- und
Bastelbuch „Abfälle richtig sortieren“. Für Erwachsene liegt eine
praktische Übersicht zur richtigen Abfallentsorgung bereit.
Datum: Mittwoch, 29. Juli 2026 Uhrzeit: von 9 bis 16 Uhr im Zoo
Duisburg, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg
Sommerferienaktion: Bewegungspower trifft Brettspielspaß
Kinder, Jugendliche und Familie können an zwei Donnerstagen, 30.
Juli und 27. August, auf dem Walsumer Kometenplatz jeweils zwischen
14 und 18 Uhr gemeinsam aktiv werden. Die Sportjugend des
Stadtsportbundes, die Bezirksbibliothek Walsum sowie die
Bezirksverwaltung Walsum verwandeln den Platz in eine riesige
Spielearena.
Zahlreiche Spiel- und Sportgeräte werden
angeboten, so dass man sich bei Hockey, einer Jonglierstation oder
Badminton auspowern kann. Auch clevere Brettspiele und Kartenspiele
stehen zur Verfügung, so dass die Teilnehmenden ihr strategisches
Geschick beweisen können – hier ist für jeden etwas dabei.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich – man kann einfach vorbeikommen und einen großartigen
Nachmittag unter freiem Himmel genießen. Für Rückfragen steht Frau
Keutel telefonisch unter 0203 283-987894 oder per E-Mail an
kultur.walsum@stadt-duisburg.de zur Verfügung.
Grundsteuer-Hebesätze in NRW: Die Spirale dreht sich weiter nach
oben BdSt NRW legt aktuelle Erhebung vor – zahlreiche
Kommunen erhöhen Hebesätze, Belastung für Eigentümer und Mieter
wächst rasant
Die kommunale Finanzkrise in
Nordrhein-Westfalen hinterlässt zunehmend deutliche Spuren auf den
Steuerbescheiden der Bürgerinnen und Bürger. Das belegt die aktuelle
Grundsteuer B-Erhebung des Bundes der Steuerzahler (BdSt) NRW mit
Stand Juli 2026: Zahlreiche Kommunen haben ihre Hebesätze angepasst
– und die Tendenz weist eindeutig nach oben. Viele Kommunen haben
die neuen Hebesätze erst im laufenden Jahr beschlossen. Bis zum
Stichtag 30. Juni ist das rückwirkend möglich.
Von 396
ausgewerteten Kommunen haben 140 den Hebesatz von 2025 auf 2026
erhöht, lediglich drei haben ihn gesenkt. Wohnen wird damit weiter
teurer. Während bei der einheitlichen Grundsteuersystematik ein
Hebesatz für alle Grundstücksarten gilt, steht bei einer
Differenzierung der Hebesätze bei der BdSt-Untersuchung vor allem
der Satz für Wohngrundstücke im Fokus.

„Die Hebesatzspirale dreht sich ungebremst weiter nach oben. Alsdorf
(1.240 Punkte), Nideggen (1.200 Punkte) und Lüdenscheid (1.190
Punkte) rufen die höchsten Hebesätze fürs Wohnen auf – mit spürbaren
Folgen für Wohneigentümer und Mieter gleichermaßen“, sagt Rik
Steinheuer, Vorsitzender des BdSt NRW (Foto BdSt).
Insgesamt
befinden sich inzwischen 25 Städte und Gemeinden mit einheitlichen
Hebesätzen über der 1.000-Prozentmarke. Bei den differenzierten
Hebesätzen sind drei Kommunen mit Hebesätzen für Wohngrundstücke
über dieser Marke zu finden.
Besorgniserregende
Zukunftsperspektive „Angesichts der vielerorts weiterhin
angespannten Haushaltslage ist in den kommenden Jahren mit weiteren
deutlichen Anhebungen zu rechnen. Entsprechende Planungen finden
sich bereits in vielen Haushalten“, so Steinheuer.
Die
Erhebung zeigt außerdem: Während einige Kommunen versuchen, ihre
Hebesätze stabil zu halten, erhoffen sich andere angesichts
struktureller Finanzprobleme spürbare Ergebnisverbesserungen durch
eine höhere Grundsteuer B.
Von den Erhöhungen bei den
einheitlichen Hebesätzen finden sich 57 oberhalb von 100
Prozentpunkten, davon sogar 19 mit Erhöhungen (teilweise weit) über
200 Prozentpunkten wieder. Bei den Anwendern der differenzierten
Hebesätze wurden die Hebesätze für Wohnen in vier Kommunen um mehr
als 100 Prozentpunkte erhöht.
Positive Ausreißer Es gibt
einige wenige positive Beispiele, bei denen Wohnen günstiger wird –
wenn auch nur um wenige Prozentpunkte: Borgholzhausen senkte um 34
Punkte, Büren um neun und Ahlen um einen Prozentpunkt.
Differenzierte Hebesätze vielfach wieder abgeschafft Nach dem
bekannten Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen zu den
differenzierten Hebesätzen kehren zudem viele Kommunen zum
einheitlichen System zurück: Insgesamt sind 53 Kommunen von einem
differenzierten auf einen einheitlichen Hebesatz gewechselt.
Gerade in diesen Städten und Gemeinden wird Wohnen teurer, da
die zuvor tendenziell entlastenden differenzierten Sätze für
Wohngrundstücke nun hinfällig sind. Mit Meinerzhagen geht nur eine
Kommune den umgekehrten Weg und hat sich im Vergleich zum Vorjahr
für differenzierte Hebesätze entschieden – diese Entscheidung fiel
jedoch bereits vor dem Gelsenkirchener Urteil.
Landesdurchschnitt ein trauriger Spitzenwert Der Durchschnitt der
einheitlichen Hebesätze beträgt in Nordrhein-Westfalen nun 764
Prozentpunkte – ein trauriger Spitzenwert unter den Flächenländern
in der Bundesrepublik. Bei den differenzierten Hebesätzen summiert
sich der Schnitt auf 686 Prozentpunkte für die Wohngrundstücke und
auf 1.258 für Nicht-Wohngrundstücke.
„Die Belastungsgrenze
ist vielerorts längst überschritten“, sagt Steinheuer. „Die
kommunale Finanzkrise ist real, und die Menschen vor Ort bekommen
das zu spüren. Die Tendenz, dass dieser staatlich beeinflusste Teil
der Miete besonders stark steigt, verfestigt sich.“
Bund und
Land müssen endlich für eine sinnvolle Aufgabenverteilung und eine
angemessene Finanzausstattung der Kommunen sorgen – und die Kommunen
selbst müssen alles daransetzen, die Belastungen so niedrig wie
möglich zu halten.
Der Gesetzgeber wird auch nicht umhin
kommen, die in vielen Bereichen ständig erhöhten Standards teilweise
wieder zurückzuschrauben, um eine Überforderung der Steuerzahler
abzuwenden. Der BdSt NRW fordert die Kommunen auf, Einsparpotenziale
konsequent zu nutzen und auf weitere Hebesatzerhöhungen zu
verzichten. Steuererhöhungen dürfen keine Dauerlösung für
strukturelle Probleme sein.
In diesem Jahr zeigte sich bei
der Recherche der aktuellen Hebesätze erneut: Auf den Webseiten
vieler Kommunen sind die bereitgestellten Satzungen und Daten nicht
aktuell. Das ist weder transparent noch bürgerfreundlich. Der Bund
der Steuerzahler NRW fordert, dass sich das ändert.
Warum steigen die Grundsteuer-Hebesätze in Nordrhein-Westfalen schon
wieder? Die neue Erhebung des Bundes der Steuerzahler NRW zeigt: Die
Belastung für Eigentümer und Mieter wächst rasant. Wohnen wird
teurer! Denn zahlreiche Kommunen haben ihre Hebesätze für 2026
angehoben, oft deutlich. Welche Städte besonders betroffen sind,
warum weitere Erhöhungen drohen und was der BdSt NRW fordert,
erfahren Sie hier:
Grundsteuer-Hebesätze steigen in vielen
Städten deutlich Die finanzielle Lage vieler Kommunen in
Nordrhein-Westfalen macht sich zunehmend auf den Steuerbescheiden
bemerkbar. Das zeigt die aktuelle Erhebung des Bundes der
Steuerzahler NRW zu den Grundsteuer-Hebesätzen (Stand: Juli 2026).
Von den 396 ausgewerteten Städten und Gemeinden haben 140 ihren
Hebesatz gegenüber dem Vorjahr erhöht. Nur drei Kommunen haben ihn
gesenkt. Viele Beschlüsse wurden erst im laufenden Jahr gefasst. Bis
zum 30. Juni können Kommunen ihre Hebesätze rückwirkend zum
Jahresbeginn festlegen.
„Die Hebesatzspirale dreht sich
ungebremst weiter nach oben", sagt Rik Steinheuer, Vorsitzender des
BdSt NRW. Die höchsten Hebesätze fürs Wohnen: Alsdorf (1.240
Punkte) Nideggen (1.200 Punkte) Lüdenscheid (1.190 Punkte)
Mit spürbaren Folgen für Wohneigentümer und Mieter gleichermaßen.
Inzwischen verlangen 25 Kommunen mit einheitlichen Hebesätzen mehr
als 1.000 Prozentpunkte. Bei den differenzierten Hebesätzen liegen
drei Kommunen für Wohngrundstücke ebenfalls über dieser Marke.
Das Wichtigste auf einen Blick 140 von 396 Kommunen haben
ihre Grundsteuer-Hebesätze erhöht. Nur 3 Städte und Gemeinden
haben sie gesenkt. Alsdorf, Nideggen und Lüdenscheid verlangen
die höchsten Hebesätze fürs Wohnen. Nordrhein-Westfalen erreicht
mit durchschnittlich 764 Prozentpunkten erneut einen Spitzenwert
unter den Flächenländern.
Warum steigen die
Grundsteuer-Hebesätze weiter? Die Erhebung zeigt: Während einige
Kommunen versuchen, ihre Hebesätze stabil zu halten, erhoffen sich
andere angesichts struktureller Finanzprobleme spürbare
Ergebnisverbesserungen durch eine höhere Grundsteuer B.
Besonders stark steigen die Hebesätze in

Vettweiß (+377 Punkte) Dinslaken (+350 Punkte) Bergkamen (+325
Punkte) Prozentual sind dies Steigerungen von teilweise mehr als
50%. „Unfassbar“, so Steinheuers Kommentar.
Von den Kommunen
mit einheitlichen Hebesätzen erhöhten 57 Städte und Gemeinden ihren
Satz um mehr als 100 Punkte. 19 Kommunen gingen sogar deutlich über
200 Punkte hinaus. Auch bei den differenzierten Hebesätzen erhöhten
mehrere Kommunen ihre Sätze für Wohngrundstücke um mehr als 100
Punkte.

„Unfassbar", kommentiert Steinheuer diese Entwicklung. Drohen
weitere Grundsteuer-Erhöhungen? Nach Einschätzung des Bundes der
Steuerzahler NRW ja.
„Angesichts der vielerorts weiterhin
angespannten Haushaltslage ist in den kommenden Jahren mit weiteren
deutlichen Anhebungen zu rechnen. Entsprechende Planungen finden
sich bereits in vielen Haushalten", sagt Steinheuer.
Für
Eigentümer bedeutet das höhere laufende Kosten. Mieter spüren die
Entwicklung ebenfalls, denn die Grundsteuer kann über die
Nebenkosten auf die Miete umgelegt werden.
Warum schaffen
viele Kommunen die differenzierten Hebesätze wieder ab? Nach dem
Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen verabschieden sich
zahlreiche Städte wieder von den differenzierten Hebesätzen. 53
Kommunen sind bereits zum einheitlichen Hebesatz zurückgekehrt.
Gerade dort steigen die Belastungen für Wohngrundstücke häufig, weil
zuvor niedrigere Wohn-Hebesätze wegfallen.
Lediglich
Meinerzhagen hat sich neu für differenzierte Hebesätze entschieden.
Diese Entscheidung fiel allerdings bereits vor dem Urteil.
Nordrhein-Westfalen bleibt trauriger Spitzenreiter Der
durchschnittliche einheitliche Grundsteuer-Hebesatz liegt inzwischen
bei 763 Prozentpunkten. Damit bleibt Nordrhein-Westfalen bundesweit
eines der teuersten Flächenländer bei der Grundsteuer.
Bei
den differenzierten Hebesätzen beträgt der Durchschnitt 686 Punkte
für Wohngrundstücke und 1.258 Punkte für Nicht-Wohngrundstücke.
„Die Belastungsgrenze ist vielerorts längst überschritten. Die
kommunale Finanzkrise ist real, und die Menschen vor Ort bekommen
das zu spüren. Die Tendenz, dass dieser staatlich beeinflusste Teil
der Miete besonders stark steigt, verfestigt sich", sagt Steinheuer.
Der BdSt NRW fordert eine echte Finanzwende Bund und Land
müssen endlich für eine sinnvolle Aufgabenverteilung und eine
angemessene Finanzausstattung der Kommunen sorgen. Und die Kommunen
selbst müssen alles daransetzen, die Belastungen so niedrig wie
möglich zu halten. Der Gesetzgeber wird auch nicht umhin kommen, die
in vielen Bereichen ständig erhöhten Standards teilweise wieder
zurückzuschrauben, um eine Überforderung der Steuerzahler
abzuwenden.
Der BdSt NRW fordert die Kommunen auf,
Einsparpotenziale konsequent zu nutzen und auf weitere
Hebesatzerhöhungen zu verzichten. Steuererhöhungen dürfen keine
Dauerlösung für strukturelle Probleme sein.
Kritisch sieht
der Verband außerdem, dass viele Kommunen ihre aktuellen Hebesätze
und Satzungen auf ihren Internetseiten nur unvollständig oder
verspätet veröffentlichen. Transparente und aktuelle Informationen
müssen für Bürger selbstverständlich sein.
Internationale Spitzensportler vertrauen auf die Frank Schwarz
Gastro Group 14.500 Sportlermahlzeiten bei den World Rowing U23
Championships 2026 – nachhaltige Sportverpflegung aus Duisburg
Wenn sich die besten Nachwuchsruderinnen und -ruderer der Welt an
der Regattabahn Wedau messen, entscheidet nicht nur die Leistung auf
dem Wasser über den Erfolg. Auch eine ausgewogene, hygienisch
einwandfreie und leistungsorientierte Ernährung gehört zu den
entscheidenden Faktoren im Spitzensport. Für genau diese Aufgabe
zeichnet in diesem Jahr erneut die Frank Schwarz Gastro Group GmbH
(FSGG) verantwortlich.

Fotos Sven Schwarz
Während der World Rowing U23 Championships
2026 ( 23.-26. Juli.2026) versorgt das Duisburger Unternehmen rund
14.500 Athletinnen und Athleten, Trainer, Betreuer sowie
internationale Delegationen mit Mittag- und Abendessen. Seit vielen
Jahren zählt die FSGG zu den festen Größen im Bereich Sports
Hospitality.
Bereits bei den World Games 2005 in Duisburg setzte das Unternehmen
mit seiner Sportlerverpflegung Maßstäbe und machte weit über die
Region hinaus auf sich aufmerksam. Seitdem vertrauen nationale und
internationale Sportverbände regelmäßig auf die Erfahrung und
Kompetenz des Duisburger Caterers.

„Wenn die Verpflegung stimmt, sind die Sportler zufrieden – und
zufriedene Sportler können ihre beste Leistung abrufen. Genau das
ist seit über zwei Jahrzehnten unser Anspruch.“
Ernährung als
Bestandteil der sportlichen Leistung Der Speiseplan wurde gezielt
auf die Anforderungen internationaler Leistungssportler abgestimmt.
Neben einer großen Auswahl an frischen Salaten und Obst werden
täglich mehrere Hauptgerichte angeboten – darunter proteinreiche
Fleischgerichte, ausgewogene Geflügelgerichte sowie vollwertige
vegetarische Alternativen. Ergänzt wird das Angebot durch
unterschiedliche Reis-, Kartoffel- und Pastabeilagen sowie täglich
wechselnde Desserts.
Dabei wurde bewusst auf eine
internationale Ausrichtung geachtet. Mediterrane, asiatische und
klassische europäische Gerichte sorgen dafür, dass sich Athletinnen
und Athleten aus unterschiedlichsten Nationen kulinarisch
wiederfinden und gleichzeitig eine ausgewogene Energieversorgung
erhalten.

Nachhaltig produziert – hygienisch auf höchstem Niveau
Ein
wesentlicher Bestandteil des Versorgungskonzeptes ist das von der
Schwesterfirma S-Chefs Culinary Systems entwickelte Produktions- und
Ausgabesystem. Die Speisen werden bereits im Vorfeld unter
kontrollierten Bedingungen frisch zubereitet, anschließend besonders
schonend heruntergekühlt und hygienisch sicher gelagert. Vor Ort
erfolgt lediglich die finale Regeneration unmittelbar vor der
Ausgabe.
Dieses Verfahren bietet gleich mehrere Vorteile:
höchste Lebensmittelsicherheit durch geschlossene
Produktionsprozesse, konstant hohe Speisenqualität, kurze
Ausgabezeiten für tausende Gäste, deutlich reduzierte
Lebensmittelverluste, ressourcenschonender Energieeinsatz sowie
ein nachhaltiger und effizienter Küchenbetrieb.
Gerade bei
internationalen Sportveranstaltungen mit mehreren tausend Essen
täglich gewährleistet dieses System eine gleichbleibend hohe
Qualität – unabhängig von Wetter, Stoßzeiten oder logistischen
Herausforderungen.
Duisburg bleibt Sportstadt – und
kulinarischer Gastgeber Für die Frank Schwarz Gastro Group ist
die Versorgung internationaler Sportveranstaltungen weit mehr als
ein Cateringauftrag. Sie versteht sich als kulinarischer Botschafter
der Sportstadt Duisburg. Bereits seit Jahrzehnten begleiten die
Duisburger zahlreiche nationale und internationale Meisterschaften
sowie Großveranstaltungen und tragen dazu bei, dass Gäste aus aller
Welt Duisburg nicht nur als hervorragenden Wettkampfort, sondern
auch als gastfreundliche Stadt in Erinnerung behalten.
„Wir
möchten, dass die Athletinnen und Athleten nach Hause fahren und
sagen: Die Wettkämpfe waren hervorragend – und die Verpflegung
ebenso. Dieses Kompliment hören wir seit vielen Jahren immer
wieder. Darauf sind wir als Duisburger Unternehmen besonders stolz.“
Mit der Kombination aus langjähriger Erfahrung, nachhaltiger
Speisenproduktion, moderner Küchentechnik und einem engagierten Team
bestätigt die Frank Schwarz Gastro Group erneut ihre Position als
einer der führenden Anbieter im Bereich Sports Hospitality in
Deutschland. Denn Spitzenleistungen beginnen nicht erst auf der
Regattabahn – sondern bereits beim Essen.
Mit der DVG
in den Sommerferien Sehenswertes in Duisburg erkunden
Die Sommerferien haben begonnen und für alle, die
ihren Urlaub zu Hause verbringen, bietet Duisburg einen hohen
Freizeitwert. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) bringt
ihre Fahrgäste zu Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten im
Stadtgebiet: Innenhafen, Revierpark, Landschaftspark, Zoo,
Sechs-Seen-Platte – die Liste der Attraktionen ist lang und
vielseitig. Eine Auswahl der Sehenswürdigkeiten und entsprechende
Möglichkeiten, wie Fahrgäste diese entspannt mit Bus und Bahn
erreichen können, hat die DVG für ihre Fahrgäste zusammengestellt.
Abtei Hamborn Für Jahrhunderte war die Abtei im heutigen
Duisburger Norden kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der
Region. Heute ist sie ein Prämonstratenserkloster. Dazu gehören die
Abteikirche, das Abtei-Gymnasium, das Abteizentrum, das St.
Johannes-Hospital und Gaststätten. Führungen durch die Abtei finden
samstags statt.
Anfahrt: Mit der Straßenbahnlinie 903 ab
DU-Hauptbahnhof oder aus Dinslaken kommend bis „Hamborn-Rathaus“,
von dort fahren die Buslinien 908 oder 910 bis zur Haltestelle
„St.-Johannes-Hospital“.

Fotos Abtei Hamborn (An der Abtei 4-6, 47166 Duisburg)
Hafenrundfahrt Die „DHG Weisse Flotte Duisburg GmbH“ lädt
fast ganzjährig zu Hafenrundfahrten durch das Hafengelände ein.
Abfahrt ist am Schwanentor.
Anfahrt: Mit der
Straßenbahnlinie 901 bis U-Bahn-Bahnhof „Rathaus“ oder „Landesarchiv
NRW“. Alternativ mit den Buslinien 929, 933, 937 oder 947 bis zur
Haltestelle „Schwanentor“. (Schwanentor, 47059 Duisburg)
Innenhafen Der Innenhafen, ehemaliger Hafen- und Handelsplatz,
hat sich mittlerweile zu einem Ort entwickelt, der Arbeiten, Wohnen,
Kultur und Freizeit am Wasser verbindet. Heute ist der Innenhafen
ein Industriedenkmal und Ankerpunkt auf der Route der
Industriekultur. Auf dem Weg dorthin liegen die Salvatorkirche und
das Rathaus.
Anfahrt: Mit der Straßenbahnlinie 901 ab DU-Hbf
bis Haltestelle „Rathaus“. Alternativ mit der Buslinie 934 ab DU-Hbf
in Richtung Betriebshof Unkelstein bis zur Haltestelle
„Hansegracht“.

(Philosophenweg, 47051 Duisburg)
Landschaftspark Nord Der
Landschaftspark Nord bietet Industriekultur, Natur und
Lichtinszenierungen auf über 200 Hektar stillgelegtem
Industriegebiet im Norden der Stadt. Der Park ist ganzjährig
geöffnet und bietet neben Führungen, Fahrrad-Verleih auch
Gastronomie.
Anfahrt: Mit der Straßenbahnlinie 903 ab
Duisburg-Hauptbahnhof oder aus Dinslaken kommend bis zur Haltestelle
„Landschaftspark Nord“, dort fahren die Buslinien 909, 910, 936 und
939. Die Buslinien 936 und 939 fahren direkt zur Haltestelle
Haupteingang Landschaftspark.

Emscherstraße 71, 47137 Duisburg
Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt Das Museum ist seit 1998 untergebracht in einem
restaurierten ehemaligen Jugendstil-Hallenbad in Duisburg- Ruhrort.
Gezeigt wird dort die Welt der Binnenschiffer seit den Anfängen der
Schifffahrt, die Arbeit der Hafen- und Werftarbeiter, das Leben der
Binnenschifferfamilien an Bord, das Schifferleben an Land sowie die
Auswirkungen der industriellen Revolution.
Anfahrt: Mit der
Straßenbahnlinie 901 ab DU-Hbf (Richtung Marxloh) bis zur
Haltestelle „DU-Ruhrort Bf“ fahren, von dort fünf Minuten Fußweg
oder mit der Buslinie 916 bis zur Haltestelle
„Binnenschifffahrtsmuseum“. Alternativ kann auch die Buslinie 917
bis „DU-Ruhrort Bf“ genutzt werden. (Apostelstraße 84, 47119
Duisburg)
Rathaus Auf geschichtsträchtigem Boden steht
das Rathaus am Burgplatz und wird täglich von vielen Menschen
besucht. Das Rathaus ist mittlerweile über 125 Jahre alt und ein
architektonisch wertvolles Gebäude.
Anfahrt: Mit der
Straßenbahnlinie 901 ab DU-Hbf oder aus Obermarxloh kommend bis zur
Haltestelle „Rathaus“ fahren. Alternativ können die Buslinien 929,
933, 937 oder 947 bis zur Haltestelle „Schwanentor“ genutzt werden.

(Burgplatz 19, 47051 Duisburg) Foto DVG
Revierpark
Mattlerbusch Der Revierpark Mattlerbusch wie der angrenzende
„Freizeitpark Hamborn“ im Norden Duisburgs bieten für den
Erholungsuchenden eine abwechslungsreich gestaltete Landschaft.
Herzstück des Revierparks ist die Niederrhein-Therme.
Anfahrt: Mit den Buslinien 905, 906 oder 907 aus Walsum oder
Beeckerwerth kommend bis zur Haltestelle „Niederrhein-Therme“
fahren. (Wehofer Straße 42, 47169 Duisburg)
Salvatorkirche
Die Salvatorkirche ist die historisch und architektonisch
bedeutsamste Kirche in Duisburg. Ihre Geschichte führt bis ins
neunte Jahrhundert zurück, an Stelle einer älteren Pfalzkirche wurde
diese seit dem 14. Jahrhundert errichtet und ist heute eines der
bedeutendsten spätgotischen Kirchenbauwerke am rechten Niederrhein.
Anfahrt: Mit der Straßenbahnlinie 901 ab DU-Hbf oder aus
Obermarxloh kommend bis zur Haltestelle „Rathaus“ fahren. Alternativ
können die Buslinien 929, 933, 937 oder 947 bis zur Haltestelle
„Schwanentor“ genutzt werden.

Salvator-Fenster - BZ-Foto Baje - (Burgplatz, 47051 Duisburg)
Sechs-Seen-Platte Nur wenige Kilometer von der Duisburger
Innenstadt entfernt und in unmittelbarer Nachbarschaft des
Sportparks Wedau liegt das größte Naherholungsgebiet im Großraum
Duisburg, das, wie der Name es vermuten lässt, aus sechs Seen
besteht. Das Freibad Wolfssee ist der zentrale Ausgangspunkt für
Wanderungen oder sportliche Aktivitäten.
Anfahrt: Mit der
Buslinie 934 ab DU-Hbf bis zur Haltestelle „Wolfssee“ oder aus
Großenbaum kommend bis zur Haltestelle „Am See“ fahren. Auch die
Buslinie 941 aus dem Duisburger Süden kommend kann genutzt werden.
Alternativ mit den Buslinien 937 oder 947 bis zur Haltestelle
„Regattabahn“.

Buchholz und Wanheim im Westen in Sicht - haje.
(Kalkweg 262, 47279 Duisburg)
Sportpark Duisburg /
Wasserwelt Wedau Der Sportpark Duisburg umfasst eine
Gesamtgröße von rund 200 Hektar, davon etwa 56 Hektar
Wasserfläche. Auf dem Areal befinden sich unterschiedliche
Sportanlagen. Trainings- und Wettkampfstätten für
Wasserski, Wakeboard, Fußball, Eishockey, Leichtathletik,
Schwimmsport, Kanusport und Rudersport gehören zu den dort
angebotenen Sportarten. Damit zählt er zu den größten und
vielfältigsten Sport- und Erholungsgebieten Deutschlands.

Anfahrt: Mit Stadtbahnlinie U79 bis zur Haltestelle „Im
Schlenk“ und von dort aus mit den Buslinien 937 oder 947
bis Haltestelle „Sportschule Wedau“, „Sportpark“ oder „MSV
Arena“.

DVG-Foto - (Margaretenstraße 11, 47055 Duisburg)
Tiger & Turtle Um die
ehemalige Schlackenhalde herum entstand vor gut zwei
Jahren der Angerpark mit der begehbaren Großskulptur
„Tiger & Turtle – Magic Mountain“. Die Landmarke auf der
Heinrich-Hildebrand-Höhe ist einer Achterbahn
nachempfunden.
Anfahrt: Mit der Straßenbahnlinie
903 ab DU-Hbf oder aus Dinslaken kommend bis zur
Haltestelle „Tiger & Turtle“, von dort aus sind es etwa
zehn Minuten Gehweg zur Skulptur.

(Berzeliusstraße /
Ehinger Straße, 47249 Duisburg)
Zoo
Duisburg Zwischen Großstadt und Rhein
leben im Zoo Duisburg über 5.100 Tiere aus
rund 308 Arten. Berüchtigte Beutelteufel,
possierliche Koalas, gemütliche Wombats und
quirlige Delfine lassen sich in keinem
anderen Zoo in Nordrhein-Westfalen
entdecken.
Anfahrt: Mit der
Straßenbahnlinie 901 ab DU-Hbf oder aus
Mülheim kommend bis Haltestelle „Zoo/Uni“.
(Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg)
Michèl Krauze verstärkt den Bezirksdienst Duisburg-Mitte
Der Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und
Ordnungsamtes hat weitere Verstärkung bekommen. Michèl Krauze ist ab
sofort im Bezirk Duisburg-Mitte für die Stadtteile Hochfeld,
Kaßlerfeld, Neuenkamp, Neudorf, Duissern, Altstadt und Wanheimerort
zuständig. Gemeinsam mit Philipp Pimpl bildet er das
Bezirksdienst-Team für den Bezirk Mitte.
Der 33-Jährige
freut sich darauf, mit Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden,
Vereinen und anderen lokalen Einrichtungen in engen Kontakt zu
treten. „Mein Ziel ist es, ein tragfähiges Netzwerk über möglichst
viele gesellschaftliche Bereiche hinweg aufzubauen. So möchte ich
dazu beitragen, bei Themen der Sicherheit und Ordnung in den
Stadtbezirken schnell, koordiniert und lösungsorientiert handeln zu
können.“
In seinem Bezirk leben mehr als 110.000 Menschen
(Stand: 31.12.2025) auf circa 35 Quadratkilometern. Krauze schätzt
an seinem Einsatzgebiet die „Vielfalt, die Duisburg zu bieten hat.
Die Stadt vereint Industrie, Natur und Wasser in besonderer Weise.
Auch die Tatsache, dass bereits internationale Filmproduktionen in
Duisburg gedreht wurden, finde ich spannend.“

Michèl Krauze mit seinem Kollegen Philipp Pimpl links - Foto: Ilja
Höpping / Stadt Duisburg
Michèl Krauze absolvierte nach dem
Abitur den Grundwehrdienst und anschließend eine Ausbildung zum
Industriekaufmann. Im Anschluss entschloss er sich, eine Ausbildung
zum Verwaltungswirt zu absolvieren. Danach arbeitete er über fünf
Jahre beim Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund.
In seiner Freizeit schätzt er Fußball, Kraftsport und Kochen. Der
städtische Bezirksdienst Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind
täglich überwiegend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen
unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und
Gewerbetreibende zuzugehen.
Zukünftig sollen in allen
Stadtbezirken je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein. Im
jeweiligen Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen,
beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf
Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen
und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende
Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den
Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.
Michèl Krauze
kann – genau wie seine Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst –
jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem
Bezirksdienst ist auch per E-Mail an bezirksdienst@stadt-
duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs-
und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich.
Weitere Informationen online unter
http://www.duisburg.de/bezirksdienst.
„EuroScope“ startet bei STUDIO 47 und vier europäischen
Partnersendern Neue TV- und Podcast-Reihe zeigt, wie Europa den
Alltag der Menschen prägt
Wie wirkt Europa direkt vor unserer Haustür? Wo entstehen
grenzüberschreitende Lösungen für die Herausforderungen unserer
Zeit? Und welchen Unterschied macht europäische Zusammenarbeit im
Alltag der Menschen? Antworten auf diese Fragen gibt die neue
TV-Reihe „EuroScope“, die ab heute im Programm von STUDIO 47 und
vier weiteren regionalen TV-Sendern in Deutschland, Österreich und
den Niederladen ausgestrahlt wird.
„EuroScope“ ist ein
grenzüberschreitendes Medienprojekt, das STUDIO 47 gemeinsam mit den
Partnersendern emsTV (Emsland), Omroep Venlo (Niederlande), REGIO8
(Niederlande) und Tirol TV (Österreich) realisiert hat. In fünf
Folgen werfen die beteiligten Redaktionen einen Blick auf Projekte
und Initiativen, die zeigen, wie europäische Zusammenarbeit Regionen
stärkt und konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort schafft.
Die Reportagen beschäftigen sich unter anderem mit
Klimaschutz und der Renaturierung von Moorlandschaften, innovativer
Forschung, gesellschaftlicher Teilhabe und Inklusion, nachhaltiger
Landwirtschaft sowie grenzüberschreitender Zusammenarbeit in
Wissenschaft, Natur- und Umweltschutz. Jede Folge verbindet Beiträge
aus mehreren europäischen Regionen und macht deutlich, wie ähnliche
Herausforderungen gemeinsam angegangen werden.
Ergänzt wird
die TV-Reihe durch einen wöchentlichen Podcast, der die Themen jeder
Sendung journalistisch vertieft und zusätzliche Hintergründe
liefert. Darüber hinaus begleiten die Projektpartner die
Ausstrahlung mit einer gemeinsamen Social-Media-Kampagne auf
Facebook, Instagram und LinkedIn. Über interaktive Umfragen können
Zuschauerinnen und Zuschauer ihre eigenen Einschätzungen einbringen
und sich aktiv an der Diskussion beteiligen.
„Europa wird
für viele Menschen oft erst dann greifbar, wenn konkrete Projekte
vor Ort sichtbar werden“, sagt Sascha Devigne, Chefredakteur von
STUDIO 47. „Mit EuroScope möchten wir zeigen, wie europäische
Zusammenarbeit ganz praktisch funktioniert – sachlich,
journalistisch und anhand von Geschichten, die direkt aus den
Regionen kommen. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir Europa
dort erklären, wo es die Menschen unmittelbar betrifft.“
Das
Projekt wird vom Europäischen Parlament unterstützt. Ziel ist es,
europäische Themen verständlich aufzubereiten, grenzüberschreitende
Perspektiven zusammenzuführen und den Austausch zwischen den
Regionen zu fördern.
„EuroScope“ ist ab dieser Woche im
Programm von STUDIO 47 zu sehen. Alle Episoden sind außerdem in
deutscher und niederländischer Sprache in der Mediathek abrufbar.
Ergänzend erscheinen zu jeder Folge neue Podcast-Ausgaben. Weitere
Informationen, alle Folgen sowie den Podcast gibt es unter
www.studio47.de/euroscope

Sara Bayoumi präsentiert die neue grenzüberschreitende TV-Reihe
„EuroScope“, die STUDIO 47 gemeinsam mit Partnersendern aus
Deutschland, den Niederlanden und Österreich produziert hat. Das
Projekt wird vom Europäischen Parlament unterstützt. (Foto: STUDIO
47)
Bezirksbibliothek Walsum: Schreib- und Malworkshop
„Fabelwesen“
Die Bezirksbibliothek Walsum veranstaltet am Mittwoch, 22. Juli, von
14.30 bis 16.30 Uhr in der Zweigstelle am Kometenplatz 32 einen
Schreib- und Mal- Workshop für Kinder und Jugendliche im Alter von
10 bis 14 Jahren. Die Teilnehmenden entwickeln unter der Leitung von
Autorin Angela Litschev eigene Fabelwesen, beschreiben deren
Eigenschaften sowie ihre Freunde und Feinde und verfassen dazu kurze
Geschichten.
Ergänzend setzen sie ihre Ideen zeichnerisch um. Dabei erhalten sie
Einblicke in Techniken des kreativen Schreibens und Gestaltens.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, alle können mitmachen. Die
Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung ist Teil des Programms
Kulturrucksack NRW. Anmeldungen sind ab sofort unter
http://www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
Begeisternder Fußball-Gottesdienst mit bewegender Predigt
Am Sonntagabend fand das Finale der Fußball-WM in den USA statt,
ohne deutsche Beteiligung. Am Sonntagmorgen gab es auf der
Platzanlage des SC Hertha Hamborn den Auftakt zu den Ferienkirchen
der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl. Bei dem
Open-Air-Gottesdienst war die Beteiligung groß, denn mit von der
Partie waren auch die Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und
die Gemeinde Duisburg Hamborn.
Die drei Gemeinden wollen
zusammenwachsen und zum 1. Januar 2027 eine große vereinte Gemeinde
bilden, mit lauter Stimme und kreativer Zukunft. Und da sind schon
im Vorfeld Teamgeist, Fairness und das „Sich-die-Bälle-zuspielen“
gefragt, wie halt beim Fußball. „Sport und Kirche, da gab und gibt
es so manche Parallelen“, betonte Pfarrer Jens Storm in seiner
einfühlsamen und motivierenden Predigt.
Er, selbst
eingefleischter Fußball-Fan mit Herzblut und Leidenschaft, machte
aus den etwa 70 Gottesdienstbesuchern eine begeisterte Fangemeinde
des großen Miteinanders: Es wurde im Takt gesungen, geklatscht, nach
norwegischer Art gerudert („Ro!“), Bälle wurden zugepasst und in
Storms Predigt erinnerte der Apostel alle an den unvergänglichen
Siegerkranz. Nachzulesen ist sie unter
https://kirche-duisburg.de/inhalt/fussballgottesdienst-2026-rueckblick/
Auch der „Rahmen“ war beeindruckend, denn über 20
verschiedene Vereinstrikots an zwei langen Wäscheleinen
verdeutlichten Vielfalt, „bunte Unterschiede“ und Gemeinschaft
zugleich. Jens Storm: „Heute waren wir vereint unter dem Vereinslogo
Gottes, das alle Christenmenschen eint, dem Kreuz.“
Er
schloss den Gottesdienst relativ spontan mit den Worten: „So eine
euch alle der Segen Gottes zu einer Mannschaft“. Der
Fußball-Gottesdienst hat allen riesigen Spaß gemacht. Anschließend
wurde gemeinsam gegrillt, gegessen, geklönt, gelacht und man hat den
Gesprächsball rollen lassen. Reiner Terhorst

Besucherinnen und Besucher auf der Tribüne im Stadion -
Foto Ev. Kirchengemeinde Duisburg Neumühl
Desert Wind
Sonata Musik für Saxophon, Querflöte und Ney mit Maren Lueg
Am 2. August ist Saxophonistin und Flötistin Maren Lueg
zu Gast in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg
Hochfeld-Neudorf: Sie bietet um 18 Uhr im Neudorfer Gemeindesaal,
Wildstraße 31, einen faszinierenden Einblick in die Verbindung
zwischen orientalischer Musik und westlicher Klassik.
Maren Lueg hat sich auf ihrer musikalischen Reise als Komponistin
von den großen klassischen Meistern wie Beethoven, Ravel,
Rimsky-Korsakov, Debussy und Liszt inspirieren lassen.

Foto:
https://marenlueg.org/
Luegs Kompositionen
spiegeln ihre eigenen Reisen nach Kairo und Istanbul und ihr Studium
der arabischen und türkischen Kunstmusik wider. In diesem Konzert
präsentiert sie eine vielfältige Auswahl von Werken, die sie für
Alt-, Tenor- und Sopransaxophone sowie Querflöten arrangiert hat.
Das Konzert verspricht eine fesselnde musikalische Reise
durch die Welt der orientalischen und westlichen Klassik, die die
kulturellen Brücken zwischen diesen beiden Traditionen aufzeigt und
die zeitlose Schönheit und Vielfalt der Musik feiert. Der Eintritt
ist frei, über eine Spende am Ausgang freut sich die Künstlerin.
Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de, zur Musikerin unter
https://marenlueg.org.
Südgemeinde lädt zum Singen ein Die
Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd feiert am 9. August um
10.30 Uhr im Huckinger Gemeindehaus, Angerhauser Str. 91, einen
Lobpreisgottesdienst für die ganze Familie und lädt zum Mitfeiern
ein. Wer gerne mitsingt, ist auch herzlich eingeladen zu den offenen
Proben am 3. und 6. August um 19.30 Uhr im Huckinger Gemeindehaus.
Lobpreis (worship/praise) ist eine besondere Form des
Gebets, das in seiner musikalischen Form ein dynamisches Element im
christlichen Gemeindeleben ist. „In dem Gottesdienst wollen wir mit
vielen modernen und freudigen Liedern Gott nahekommen, den Alltag
vergessen und die Seele berühren lassen“ sagt Kirchenmusikern Anke
Schmock und freut sich auch schon auf die Proben.
Mehr Infos
hat Anke Schmock (anke.schmock@ekir.de oder 01771685929), eine
Anmeldung zu den Proben ist nicht erforderlich. Infos zur Gemeinde
gibt es im Netz unter www.evgds.de.

Anke Schmock am Klavier (Foto: www.evgds.de).

NRW: Pkw-Dichte stieg Anfang 2026 erneut an
* NRW mit 593 Fahrzeugen je 1.000 Einwohner/-in auf
Deutschlandniveau * Kreis Olpe mit höchster Pkw-Dichte bei
Privatfahrzeugen in NRW * Private Pkw-Dichte in ländlichen
Regionen tendenziell höher
Auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner in
Nordrhein-Westfalen kamen zum Jahresbeginn 2026 durchschnittlich 593
zugelassene Pkw. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg die
Pkw-Dichte damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 % leicht an. Grund
für diesen Anstieg war sowohl eine höhere Anzahl an zugelassenen
Pkw, als auch eine leicht rückläufige Bevölkerungszahl in NRW.
Die Pkw-Dichte in NRW lag auf gleichem Niveau wie der
Bundesdurchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg auch hier die
deutschlandweite Pkw-Dichte um 0,4 % von etwa 590 auf ebenfalls ca.
593 leicht an. Damit setzte sich der langfristig ansteigende Trend
fort.

Kreis Olpe auf dem ersten Platz bei Pkw-Dichte von
Privatfahrzeugen in NRW Der Kreis Euskirchen wies im
Vergleich der Kreise und kreisfreien Städte in NRW am 1. Januar 2026
mit ca. 834 Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die höchste
Pkw-Dichte auf und lag damit auch deutschlandweit auf dem zweiten
Platz. Diese hohe Anzahl an zugelassen Pkw im Kreis Euskirchen ist
auf einige größere Unternehmen der Autovermietungsbranche
zurückzuführen.
Entfernt man bei der Berechnung die Anzahl
gewerblich gemeldeter Pkw, so lag der Kreis Euskirchen mit etwa 616
privat gemeldeten Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner
lediglich auf dem fünften Platz in NRW. Der Kreis Olpe belegt dann
mit einer Pkw-Dichte von 635 Platz 1, gefolgt vom Kreis Höxter mit
634 und dem Oberbergischen Kreis mit 620. Die niedrigste Dichte
verzeichnete die kreisfreie Stadt Düsseldorf mit 377 je 1.000
Einwohnerinnen und Einwohner.
Pkw-Dichte zum Jahresbeginn
2026 nur in den Stadtstaaten gesunken Auf Ebene der Bundesländer war
ebenfalls ein Anstieg der Pkw-Dichte für alle Flächenländer
erkennbar, während die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg einen
Rückgang verzeichneten. Am höchsten war die Dichte der insgesamt
gemeldeten Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Saarland mit
etwa 649 Pkw, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit ca. 644.
Berlin wies mit ca. 330 Pkw je 1.000 Personen wie im Vorjahr die
geringste Pkw-Dichte auf. Bremen landete mit ca. 427 Pkw je 1.000
Einwohnerinnen und Einwohnern an vorletzter Position. Private
Pkw-Dichte fiel in ländlichen Regionen tendenziell höher aus Beim
Vergleich aller Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland können
gewerblich gemeldete Fahrzeuge, vor allem die von Autovermietungen,
die Ergebnisse für einzelne Kreise stärker nach oben verzerren.
Das kann auch die Stadtstaaten betreffen. Daher werden beim
Vergleich aller Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland,
inklusive der Stadtstaaten, nur die privat gemeldeten Pkw
verglichen. Bei dieser Betrachtung lag der Landkreis Südwestpfalz in
Rheinland-Pfalz mit 728 Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner
auf Platz 1.

Am unteren Ende des Rankings befand sich Bundeshauptstadt Berlin
mit 282 privat gemeldeten Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und
Einwohnern. Diese Unterschiede zwischen Landkreis und kreisfreier
Stadt stehen stellvertretend für die räumlichen Unterschiede in ganz
Deutschland. In ländlichen Regionen lag die Pkw-Dichte tendenziell
auf einem höheren Niveau als in städtischen Regionen. Gründe dafür
könnten die mangelnde Verkehrsinfrastruktur und längere Pendelwege
in diesen Regionen sein.
Zahl der Habilitationen 2025 um 0,4 % gestiegen
• Frauenanteil an den Habilitationen bei 35 % • 58
% aller Habilitationen in Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften
Insgesamt 1 571 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben
im Jahr 2025 ihre Habilitation an Universitäten und gleichgestellten
Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm die Gesamtzahl der
Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr (1 564 Habilitationen)
geringfügig um 0,4 % zu.
Die Zahl der weiblichen
Habilitierten (554) sank gegenüber dem Vorjahr (568) um 2,5 %,
während die Zahl der männlichen Habilitierten (1 017) um 2,1 %
gegenüber dem Vorjahr (996) gestiegen ist. Damit lag der
Frauenanteil an den Habilitationen mit 35 % leicht unter dem
Vorjahreswert (36 %).
58 % aller Habilitationen in
Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften Das akademische Examen
der Habilitation dient als Nachweis einer besonderen Befähigung für
Lehre und Forschung in einem bestimmten Fachgebiet. Wie in den
Vorjahren wurden im Jahr 2025 die meisten Habilitationen (911
beziehungsweise 58 %) in der Fächergruppe
Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften abgeschlossen.
Darüber hinaus entfielen 16 % der Habilitationen auf den
MINT-Bereich und 13 % auf die Fächergruppe Geisteswissenschaften.
Der Frauenanteil an den Habilitierten lag 2025 in den Fächergruppen
Geisteswissenschaften (39 %) und
Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (36 %) leicht über dem
Durchschnitt, im MINT-Bereich (22 %) deutlich darunter.
Das
Durchschnittsalter der im Jahr 2025 Habilitierten lag wie in den
Vorjahren bei 42 Jahren. Insgesamt 192 Habilitationen in Deutschland
wurden von ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
erfolgreich beendet. Der Ausländeranteil bei den Habilitationen lag
damit im Jahr 2025 bei 12 % (Vorjahr: 11 %).
Neue Schilder warnen vor Gefahren im Rhein
Die Stadt Duisburg hat an den wichtigsten Zugängen zum Rhein im
Stadtgebiet insgesamt 14 neue Hinweisschilder aufgestellt. Ziel der
Maßnahme ist es, die Bürgerinnen und Bürger nochmals deutlich auf
die erheblichen Gefahren des Badens und Schwimmens im Rhein
aufmerksam zu machen und das bereits geltende Badeverbot zu
unterstreichen.

Die Stadt Duisburg hat an den wichtigsten Zugängen (hier an der
Wilhelmallee in Rheinhausen) zum Rhein im Duisburger
Stadtgebiet.neue Hinweisschilder zum Badeverbot aufgestellt. Foto:
Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Die neue Beschilderung weist
in mehreren Sprachen auf die tödlichen Gefahren des Badens im Rhein
hin. Darüber hinaus sind die Schilder mit einem QR-Code versehen,
über den weiterführende Informationen zu den Risiken und zum
bestehenden Badeverbot in mehreren Sprachen abgerufen werden können.
Die Schilder sollen die Aufmerksamkeit der Passantinnen und
Passanten erhöhen und die Warnbotschaft unmissverständlich
vermitteln. Hintergrund der Maßnahme sind die besonderen Gefahren
des Rheins, die häufig unterschätzt werden. Starke Strömungen,
Sogwirkungen durch die Schifffahrt, plötzlich auftretende Strudel
sowie steil abfallende Uferbereiche können selbst für geübte
Schwimmerinnen und Schwimmer lebensgefährlich werden.
Mit
der neuen Beschilderung setzt die Stadt Duisburg ein weiteres
Zeichen für mehr Sicherheit am Rhein und appelliert eindringlich an
alle Bürgerinnen und Bürger, das Badeverbot zu beachten und auf das
Schwimmen im Rhein zu verzichten.
Hochradioaktiver
Atommüll gehört nicht auf die Straße - 10. CASTOR-Transport über die
A42 wird vom BUND in Duisburg beobachtet
• Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf
die Autobahn
• BUND Duisburg hält Mahnwache (22.07. ab 22:30 zum
10. CASTOR-Transport) ab
• Wöchentlich 2 Transporte über die A42 mitten durch
Duisburg
Nach einer längeren Pause, sind nun in den letzten
zwei Wochen jeweils 2 CASTOR-Transporte von Jülich nach Ahaus
erfolgt. Das Klageverfahren gegen die Transporte aus
Sicherheitsgründen des BUND NRW ist immer noch vor Gericht anhängig
und es ist nicht klar, wann sich das Gericht hiermit beschäftigen
wird.
Jeder Transport geht über die A42, also mitten durch
Duisburg und Mitten durch dichte Wohnbebauung. Die Transporte finden
in der Regel in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch und von Mittwoch
auf Donnerstag statt.
In Duisburg sind die Transporte in der
Regel gegen Mitternacht. Auch in dieser Woche gehen die
Anti-Atominitiativen und der BUND Duisburg von diesen beiden
Terminen aus. Es handelt sich dann um den 9ten und 10ten Transport
von insgesamt 152.
"Nachteulen, sind herzlich eingeladen zur
genehmigten Mahnwache an die Rheindeichstraße in Baerl am Fuße des
Fahrradwegs hinauf zur A42 Brücke zur Beobachtung des 10. Transports
am Mittwoch 22.07. ab 22:30 Uhr zu kommen.
Eigentlich war
die Mahnwache auf der Brücke angemeldet, da der Fußweg wahrlich
breit genug ist und der Transport ja auf der gegenüberliegenden
Seite der Brücke stattfindet, aber dazu war die Polizei Münster, die
für alle Mahnwachen und Demonstrationen zu CASTOR-Transporten
Zuständig sind, nicht bereit." informiert Kerstin Ciesla,
Vorsitzende des BUND Duisburg.

Genehmigt ist nun eine Mahnwache an den Koordinaten: 51.480264,
6.673117 (Auf der Karte, Ort A) und sobald der Castor kommt, wird
die Mahnwache mit Polizeigeleit auf die Autobahnbrücke zur
Beobachtung gehen. (Ort B) Karte aus der Genehmigung der Mahnwache
Die DVG bringt MSV-Fans mit dem neuen digitalen Fahrschein zu
den Heimspielen Wer seine Eintrittskarte für
Heimspiele des MSV Duisburg online kauft und mit Bus und Bahn
anreisen möchte, muss sich kostenlos einen digitalen Fahrausweis
über die Webseite msv.ride-ticketing.de herunterladen. Die
Online-Eintrittskarte für das Spiel gilt nicht automatisch als
Fahrkarte. Für das Herunterladen des digitalen Tickets ist kein
Log-in nötig.
Nur wer seine Eintrittskarte als
Onlineticket kauft, muss sich die Fahrkarte zusätzlich
herunterladen, das war bereits in der vergangenen Saison der Fall.
Wer eine Tageskarte im Zebrashop kauft oder eine physische
Dauerkarte besitzt, kann diese weiterhin als Fahrschein nutzen. Die
digitale Fahrkarte kann kostenfrei online heruntergeladen werden.
So funktioniert es: - msv.ride-ticketing.de aufrufen
-Barcodenummer der Eintrittskarte oder der digitalen Dauerkarte
eingeben und „überprüfen“ anklicken - Spiel auswählen und die
Kontaktdaten eingeben - Dann „Kombiticket aktivieren“ wählen
- Kombiticket ins Wallet legen oder als PDF-Datei herunterladen
- Bei Bedarf kann der Fahrschein auch ausgedruckt werden

DVG-Foto
Durch die Personalisierung des
Tickets mit Namen und Geburtsdatum ist es lediglich für die
Karteninhaber gültig. Wer das Ticket übertragen möchte, kann dies
auch unkompliziert über den Punkt „Ticket übertragen“ tun. Eine
detaillierte Anleitung und weitere Informationen zum
Fahrkartenportal gibt es unter
www.dvg-duisburg.de/msv-kombiticket.
VHS
Duisburg erweitert Programm im Fachbereich Deutsch Der
Fachbereich Deutsch als Zweitsprache der Volkshochschule Duisburg
erweitert sein offenes Kursangebot und reagiert damit auf die
Wünsche und Bedürfnisse der Lernenden. Mit einer neuen Kursstruktur,
zusätzlichen Unterrichtszeiten und einem erweiterten Stundenumfang
schafft die VHS optimale Voraussetzungen für einen erfolgreichen und
kontinuierlichen Spracherwerb.
Eine der wichtigsten
Neuerungen ist die Einführung von drei Kursstart- Phasen pro Jahr.
Neue Kurse beginnen künftig jeweils im August/September, im Januar
sowie im April/Mai. Die Starttermine orientieren sich am Ende der
Schulferien in Nordrhein-Westfalen. Die häufigeren Kursstarts
ermöglichen es den Teilnehmenden, ihre Sprachkenntnisse schneller
und systematischer auszubauen.
Ein durchgängiger Lernweg von
A1 bis C1 ist damit innerhalb von zwei bis drei Jahren möglich. Auf
diesem Weg können die Lernenden zudem Prüfungen zum Erwerb der
Sprachniveaus A2, B1 und B2 ablegen. Darüber hinaus hat die VHS
Duisburg den Umfang ihrer offenen Deutschkurse pro Turnus von bisher
78 auf 96 Unterrichtsstunden erhöht.
Neben den bewährten
Abendkursen werden künftig auch Vormittagskurse angeboten. Ein
weiterer Vorteil für Kurzentschlossene: Anmeldungen sind bis zum
ersten Kurstag möglich. Um den Einstieg zu erleichtern, bietet das
Team des Fachbereichs Deutsch als Zweitsprache eine umfassende
Beratung an. Deutschlernende können sich täglich persönlich beraten
lassen.
Individuelle Beratungstermine können per E-Mail an
deutsch@vhs-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283- 94944
vereinbart werden. Interessierte erhalten dabei auch Informationen
zu den verschiedenen Ermäßigungsstufen der VHS Duisburg, die unter
anderem für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Menschen im
Leistungsbezug gelten.
„Mit diesen Weiterentwicklungen
setzen wir die Anregungen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer
konsequent um“, erklärt Maximilian Frate Bolliger vom Fachbereich
Deutsch als Zweitsprache. „Unser Ziel ist es, allen Lernenden ein
flexibles, modernes und erfolgsorientiertes Lernangebot zu bieten,
das sie bestmöglich auf ihrem Weg zu sicheren Deutschkenntnissen
begleitet.“ Weitere Informationen
www.vhs-duisburg.de/programm/kurse/deutsch-als-zweitsprache
VHS erweitert das Kursangebot im Duisburger Süden
Die Volkshochschule Duisburg reagiert auf die
gestiegene Nachfrage und erweitert ihr Gesundheits- und
Fitnesskursangebot im Duisburger Süden im kommenden Herbstsemester.
In Bucholz starten gleich mehrere Kurse: Wassersportlerinnen und
Wassersportler können sich für Wassergymnastik- und
Aqua-Fitness-Kurse im Lehrschwimmbecken der Waldschule anmelden,
während im Karl-Martin- Haus der Kurs „Flow Yoga“ Elemente aus Yoga,
Physiotherapie und Kampfsport zu einem ganzheitlichen Training für
Beweglichkeit, Kraft und Entspannung verbindet.
Im
Franziskushaus in Großenbaum können Interessierte mithilfe der
Feldenkrais-Methode lernen, die eigene Körperwahrnehmung zu
verbessern, Bewegungsabläufe bewusster zu gestalten und Beschwerden
im unteren Rückenbereich entgegenzuwirken. Der Kurs „Yoga auf und
mit dem Stuhl 60+“ richtet sich an Menschen, die Yoga praktizieren
möchten, ohne Übungen auf der Matte auszuführen. Ergänzt werden die
Yogaeinheiten durch Elemente aus der Progressiven Muskelentspannung,
Fantasiereisen aus dem Autogenen Training sowie Atemübungen.
Auch „Wohlfühltage von Kopf bis Fuß“ und „Fitness in der zweiten
Lebenshälfte“ werden im Franziskushaus stattfinden. Mit „Wogging“,
einer Kombination aus Walking und Jogging, bietet die VHS Duisburg
zudem ein besonders moderates Ausdauertraining in Mündelheim an. Das
Angebot eignet sich besonders für Menschen, die wieder mehr Bewegung
in ihren Alltag integrieren möchten oder bislang wenig sportlich
aktiv waren.
Weitere Informationen und Anmeldungen bei Heike
Pieper, per E-Mail an h.pieper@vhs-duisburg.de sowie telefonisch
unter 0203 283-984609. Infos gibt es zudem im Internet unter
https://www.vhs- duisburg.de/programm/gesundheit.
Garten an der Duisserner Notkirche ist jetzt eine Oase für die Seele
In der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg kam vor gut einem
Jahr die Idee auf, das verwilderte kleine Gärtenstück der Gemeinde
an der Notkirche Duissern, Martinstr. 35, wieder herzurichten. „Es
ist eine richtige Oase für die Seele für Besucherinnen und Besucher
des ‚CaféNotkirche‘ des Seniorentreffs geworden“ freut sich Pfarrer
Stefan Korn.
Ob Konfi-Gruppen, Jugend- und Seniorenarbeit,
ob Männer- oder Frauenkreis - alle, die sich in der Notkirche
treffen, können jetzt im Grünen und im Schatten von Notkirche und
Lutherkirche kleine Auszeiten genießen. Es war viel Arbeit und
Aufwand nötig, bis das Grundstück zur Oase werden konnte.
Nachdem das Presbyterium beschlossen hatte, das Spenden basierte
Projekt zu unterstützen, haben sich insbesondere Monika Philipp-Korn
als Leiterin des Seniorentreffs zusammen mit dem Café Team und
Pfarrer Stefan Korn um Spenden bemüht, auch durch besondere
Projekte, z.B. dem Kürbisfest und der Adventsmusik, deren Erlös dem
Gartenprojekt zu Gute kamen.
Mit kleinen und großen
Einzelspenden von Gemeindemitgliedern, waren die Kosten von 9.500
Euro schon nach einem halben Jahr voll abgedeckt. Presbyterin Dr.
Wiebke Breustedt und ihr Ehemann Sven Wackerbeck halfen tatkräftig
mit Spaten und Harke mit, zuerst etliches Gehölz und Kleinschnitt.
Mit größerem Maschinengeräten hat eine beauftragte
Gartenbaufirma aus Duisburg im Februar 2026 den gesamten Bereich
komplett entkernt, alte Steinplatten sowie die vermoderten Holzzäune
und Sichtschutze entfernt und große Mengen an tief verwurzelten
Efeuranken herausbefördert, manche toten Gewächse ganz entwurzelt
und die Fläche eingeebnet.
In einem zweiten Schritt wurde ein
Begrenzungszaun zur Straßenseite gesetzt, Richtung Einfahrt eine
kleine neue Buschreihe gepflanzt und auf die zukünftige Nutzfläche
Rollrasen fachmännisch eingelegt.
„Die Spendengelder reichten
dann noch für wetterfeste, ansprechende Gartenmöbel, so dass nun ein
beschaulicher und einladender Ort der Entspannung und der
Geselligkeit entstanden ist, der im Sommer hoffentlich vielen
Besucherinnen und Gemeindegliedern unserer Gemeinde Alt- Duisburg
Freude bereiten wird“ freut sich Pfarrer Stefan Korn. Das
„CaféNotkirche“ ist dienstags und donnerstags von 9-12 Uhr geöffnet.
Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

Der neue Garten an der Duisserner Notkirche mit Gästen

und die aufwändigen Arbeiten am Garten (Foto: ekadu.de).
Mach wirklich Pause: Video-Sommer-Segen von Assessor Andreas
Satzvey Dem Leben zuschauen. Lauschen. Wirklich Mal
Pause machen. Dazu regt Assessor Andreas Satzvey in seiner
Videoansprache zum Beginn der Ferien an. Schließlich wünscht der
stellvertretende Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises
Duisburg „sonnige, stille und freudevolle Momente... und dass Sie
sich gesegnet fühlen.“
Zu sehen ist das Video auf dem
Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den
Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter
www.kirche-duisburg.de.

Redetext des Videostatements: Guten Morgen und Hallo, Dieses Mal
hat uns der Sommer geradezu überrollt. Für viele ist jetzt eine
unruhige Zeit, weil vor den eigenen Urlaubstagen auf der Arbeit noch
alles erledigt werden soll. Oder weil man alles einkaufen und packen
möchte, um wegzufahren.
Dafür schon einmal gutes Gelingen!
Was aber, wenn man die Unruhe gar nicht los wird und sie durch den
ganzen Sommer und alle Unternehmungen weitergeht? Manchmal endet die
Sommerzeit mit tausend Fotos, die man hat, aber nie anschaut. Man
hat alle Sehenswürdigkeiten abgeklappert, aber nichts erlebt. Man
hat auch sonst alles unternommen, aber kein Moment ist gut genug.
Du Mensch, mach wirklich Pause. Gib dem, was um dich herum
ist, die Möglichkeit, auf dich zu wirken. Nimm auf, was kommt. Schau
dem Leben zu. Lausche. Wir in den Kirchen erzählen in vielen
Varianten: Wir sind Beschenkte. Und das macht uns lebendig. Wir
nennen das, „gesegnet sein“. (Auch wir haben alle viel zu tun.) Aber
noch mehr wird uns gegeben. — In einem sonnigen Moment. An einem
stillen Fleckchen. In der Freude, die uns durch andere begegnet. Das
wünschen wir einander und wünschen wir Ihnen - sonnige, stille und
freudevolle Momente. Dass Sie beschenkt werden und dass Sie sich
gesegnet fühlen.
Die Citykirche kennenlernen -
Kostenfreie Führung durch Salvator Die Salvatorkirche
am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten
Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren
geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte,
den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten
Stadtkirche neben dem Rathaus.
Am Sonntag, 2. August 2026 um
15 Uhr macht Margot Dippe mit Interessierten an verschiedensten
Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und
Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle
Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum
Gotteshaus gibt es unter
www.salvatorkirche.de.
Waldgottesdienst am
Kammerberg mit Picknick Die evangelischen Gemeinden der
Duisburger Stadtmitte Alt-Duisburg und Hochfeld-Neudorf und die
Evangelische Rheingemeinde (Wanheimerort / Wanheim) laden herzlich
zur Feier der gemeinsamen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“
auf dem Kammerberg in Neudorf ein, und zwar jeweils am 1. Sonntag
der Monate Juni bis September.
Die Gottesdienste, die eine
ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr
beginnen, werden im Wechsel verantwortet. Den nächsten richtet die
Gemeinde Alt-Duisburg am 2. August aus. Es predigt Pfarrer Stephan
Blank. Nach dem Gottesdienst sind alle zu einem kleinen Picknick vor
Ort eingeladen.
Essen und Trinken sind dafür vorbereitet.
Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie
933) über die Haltestellen „Lenaustraße“ und „Nettelbeckstraße“ gut
zu erreichen. Ein Fahrdienst vom Fuße des Waldweganstiegs an der
Kammerstraße aus ist wieder gewährleistet. Wer diesen nutzen möchte,
meldet sich bitte bei Pfarrer Blank (Tel. 0203 24808 oder E-Mail:
stephan.blank@ekir.de).
VHS Duisburg verleiht 23 Schulabschlusszeugnisse im Zweiten
Bildungsweg In einer feierlichen Zeremonie hat die
Volkshochschule Duisburg die Abschlusszeugnisse des Zweiten
Bildungswegs (ZBW) verliehen. Insgesamt 23 Absolventinnen und
Absolventen aus vier Lehrgängen nahmen ihre Zeugnisse entgegen und
erreichten damit einen wichtigen Meilenstein auf ihrem Bildungsweg.
Volker Heckner, Direktor der Volkshochschule Duisburg,
würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen und hob
insbesondere ihr Engagement, ihre Ausdauer und ihre Zielstrebigkeit
hervor. Die erworbenen Schulabschlüsse eröffnen neue berufliche und
persönliche Perspektiven und verdeutlichen eindrucksvoll die
Bedeutung des lebenslangen Lernens.
Ein besonderer Höhepunkt
der Veranstaltung war eine bewegende Dankesrede, die all jenen
gewidmet war, die den Zweiten Bildungsweg mit ihrem Einsatz
ermöglichen. Dabei wurden vor allem die Lehrkräfte gewürdigt, die
die Teilnehmenden fachlich und persönlich begleitet sowie auf ihrem
Weg motiviert haben.
Geehrt wurden zudem die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer, die im Frühjahr 2026 den Wettbewerb der Initiative
für Integration gewonnen hatten. Ausgezeichnet wurde ihr Engagement
bei der Planung und Durchführung eines erfolgreichen Schulfestes,
das die Jury mit seinem integrativen Charakter überzeugte. Die
Ehrung unterstrich die Bedeutung von Gemeinschaft, Teilhabe und
aktivem Miteinander an der Volkshochschule Duisburg.

VHS-Direktor Volker Heckner (3.v.r.) mit den
Fachbereichsleitungen Eva Fastabend und Viktoria Benedik (links),
den Lehrkräften des ZBW und den erfolgreichen Absolventinnen und
Absolventen. (C) VHS Duisburg

NRW: Fast 8 % der Erwerbstätigen arbeitete 2025 hauptberuflich
im Minijob * Das waren gut 703.000 Menschen
– bei den erwerbstätigen Frauen war der Anteil dabei mehr als
doppelt so hoch wie bei den Männern * Erwerbstätige ab 65 Jahren
hatten mit 37,4 % den höchsten Minijob-Anteil * Jedes zweite
Beschäftigungsverhältnis im NRW-Gastgewerbe war ein Minijob
Im Jahr 2025 waren in Nordrhein-Westfalen rund 703.000 Menschen
in ihrer Haupttätigkeit in einem Minijob beschäftigt. Wie das
Statistische Landesamt auf Basis der Erstergebnisse des Mikrozensus
2025 mitteilt, lag der Anteil an allen Erwerbstätigen damit bei
7,9 %. Bei den weiblichen Erwerbstätigen ist er mit 11,0 % mehr als
doppelt so hoch wie bei den männlichen mit 5,0 %.
Im Juni
2026 hatte die Rentenkommission der Politik die weitestgehende
Abschaffung von Minijobs empfohlen, wovon viele Menschen in
Nordrhein-Westfalen unmittelbar betroffen wären. Bei einer solchen
geringfügigen Beschäftigung zahlen Arbeitnehmer keine Beiträge zu
den Sozialversicherungen, wie beispielsweise zur
Rentenversicherung.
Knapp ein Fünftel der jüngeren
Erwerbstätigen arbeitete in der Haupttätigkeit auf Minijob-Basis
Bei Betrachtung verschiedener Altersgruppen in NRW zeigen sich
deutliche Unterschiede: Mehr als ein Drittel (37,4%) der 409.000
Erwerbstätigen ab 65 Jahren arbeiteten in ihrer Haupttätigkeit auf
Minijob-Basis, was etwa 153.000 Menschen entspricht. Von den 909.000
Erwerbstätigen unter 25 Jahren waren es 175.000 bzw. mit 19,3 %
knapp ein Fünftel.
Die Erwerbstätigen im Alter von 25 bis
unter 65 Jahren stellten mit 7,6 Millionen die Mehrheit der
Erwerbstätigen dar – hier lag der Anteil der Personen mit Minijob
als Haupttätigkeit lediglich bei 4,9 % bzw. 374.000 Menschen. Jeder
zweite Job im NRW-Gastgewerbe war ein Minijob Wechselt man die
Perspektive auf die Anzahl der Minijobs und wendet
das Jobkonzept auf Basis des Statistischen Unternehmensregisters an,
gab es im Jahr 2024 in NRW fast 1,8 Millionen Minijobverhältnisse.
Damit war jedes fünfte Beschäftigungsverhältnis ein Minijob.
Die Zählung der Minijobs beruht auf dem Jobkonzept. Dies bedeutet,
dass Beschäftigte mit mehr als einem Beschäftigungsverhältnis mit
jedem Beschäftigungsverhältnis nachgewiesen werden. Der
Wirtschaftszweig, mit dem höchsten Anteil an Minijobs an allen
Arbeitsverhältnissen abhängig Beschäftigter, ist das Gastgewerbe:
Hier war mit einem Anteil von 56 % jedes zweite
Beschäftigungsverhältnis ein Minijob.
Innerhalb der
Gastronomie variiert der Anteil der Minjobs: Beim Ausschank von
Getränken war der Anteil mit 77 % am höchsten; hier sind drei von
vier Beschäftigungsverhältnisse Minijobber.

NRW: Zahl der Masterstudierenden erreicht neuen Höchststand
* 158.200 Masterstudierende im Wintersemester 2025/26 – 4,6 % mehr
als ein Jahr zuvor * Deutlich weniger Bachelorstudierende seit
dem Höchststand im Wintersemester 2018/19 * Studienbereiche
Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Psychologie bei
Masterstudierenden an der Spitze
Im Wintersemester 2025/26
waren an den Hochschulen in NRW 158.200 Studierende in einem
Masterstudium eingeschrieben; das waren 4,6 % mehr als im Vorjahr.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, erreichte die Zahl der Masterstudierenden damit
einen neuen Höchststand.
Bachelor- und Masterabschlüsse
wurden 1999 im Zuge des „Bologna-Prozesses“ eingeführt. Seitdem
stieg die Zahl der Masterstudierenden nahezu kontinuierlich an. Ein
Masterstudium setzt in der Regel auf ein erfolgreich abgeschlossenes
Bachelorstudium auf.

Die Zahl der Masterstudierenden steigt in einer Zeit, in der
die Entwicklung der Gesamtzahl der Studierenden in
Nordrhein-Westfalen tendenziell rückläufig ist. Im Wintersemester
2025/26 waren an den Hochschulen in NRW insgesamt 703.400 Personen
in einem Bachelor-, Master- oder sonstigen Studium (z. B.
Staatsexamen, Promotion) eingeschrieben. Das waren 0,3 % mehr
Studierende als im Vorjahr, jedoch 9,1 % weniger als im
Wintersemester 2018/19.
Damals hatte die
NRW-Studierendenzahl mit 773.900 Studierenden ihren bisherigen
Höchstwert erreicht. Gegenläufige Entwicklung: Zahl der
Bachelorstudierenden deutlich zurückgegangen Im Wintersemester
2018/19 war auch die Zahl der Bachelorstudierenden mit 529.400 auf
einem Allzeithoch gewesen. Ihre Zahl ist bis zum Wintersemester
2025/26 um 14,6 % gesunken, während die Zahl der Masterstudierenden
um 6,1 % gestiegen ist.
Damit zeigt sich im Bachelor und
Master eine gegenläufige Entwicklung: Absolut betrachtet ist die
Zahl der Masterstudierenden in diesem Zeitraum um 9.100 Personen
gewachsen, während die Zahl der Bachelorstudierenden um 77.400
Personen zurückgegangen ist.
Studienbereich
Wirtschaftswissenschaften hat die meisten Masterstudierenden An
der Spitze standen bei den Masterstudierenden im Wintersemester
2025/26 die Studienbereiche Wirtschaftswissenschaften mit 15,8 %,
Informatik mit 10,5 % und Psychologie mit 5,5 %. Sie vereinten damit
fast ein Drittel der Masterstudierenden auf sich. Insgesamt 13,3 %
aller Masterstudierenden strebten einen Lehramtsabschluss an. 3,7 %
mehr Erstimmatrikulierte im Studienjahr 2025
Wie das
Statistische Landesamt weiter mitteilt, haben sich 109.800 Personen
im Studienjahr 2025 erstmalig für ein Bachelor-, Master- oder
sonstiges Studium an einer Hochschule in NRW immatrikuliert. Im
Vergleich zum Studienjahr 2024 waren das 3,7 % mehr. Den Höchstwert
gab es hier im Studienjahr 2013, im Vergleich dazu waren es 14,3 %
weniger im Jahr 2025.
Mit der VHS Duisburg in
Bewegung kommen Im neuen Kursprogramm richtet sich die
Volkshochschule Duisburg gezielt an Menschen, die noch nie Sport
betrieben haben oder nach längerer Zeit wieder körperlich aktiv
werden möchten: Im Mittelpunkt des Angebots steht ein
wertschätzender und motivierender Ansatz, um den Wiedereinstieg in
Bewegung zu erleichtern, individuelle Stärken zu fördern und Schritt
für Schritt Ausdauer, Fitness und Selbstvertrauen aufzubauen.
Dabei geht es nicht um Leistung oder Vergleiche, sondern um
persönliche Fortschritte im eigenen Tempo – so entsteht ein
Trainingsumfeld, in dem sich jede und jeder willkommen und gut
aufgehoben fühlen kann. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Kurse
ist die gegenseitige Motivation innerhalb der Gruppe. Gemeinsame
Bewegung kann den Einstieg erleichtern, die Freude an körperlicher
Aktivität stärken und dabei helfen, dauerhaft neue Gewohnheiten zu
entwickeln.

(C) VHS Duisburg
Das Kursprogramm enthält neben Kursen wie
„Walking light“ und „Sport für Sportmuffel“ auch Angebote, die sich
gezielt an Menschen mit höherem Körpergewicht richten. Außerdem
bietet die VHS Duisburg ein Kurs zur „Bewegungs- und
Ernährungsberatung“ an, in dem alltagsnahe Anregungen für einen
gesunden Lebensstil vermittelt werden.
Die Inhalte aller
Kurse sind praxisorientiert und unterstützen die Teilnehmenden
dabei, individuelle Ziele zu formulieren und nachhaltig zu
verfolgen. „Wir legen besonderen Wert auf die persönliche
Begleitung: Individuelle Trainingskonzepte orientieren sich am
jeweiligen Ausgangsniveau der Teilnehmenden und ermöglichen einen
Einstieg ohne Leistungsdruck. So können alle dort beginnen, wo sie
gerade stehen, und ihre Entwicklung Schritt für Schritt gestalten“,
sagt Heike Pieper vom Fachbereich Gesundheit und Sport.
„Mit
dem neuen Programm möchte die Volkshochschule Duisburg Menschen
ermutigen, Bewegung als positive Bereicherung des Alltags zu erleben
und in einer unterstützenden Gemeinschaft neue Erfahrungen zu
sammeln.“
Weitere Informationen und Anmeldungen gibt es im
Internet unter
https://www.vhs-duisburg.de/programm/gesundheit/fitness oder direkt
bei Heike Pieper telefonisch unter 0203 283-98 4609 oder per E-Mail
an
h.pieper@vhs-duisburg.de.
VHS: Neue Japanisch-Sprachkurse
Der Schnupperkurs „Japanisch zum
Kennenlernen“ der Volkshochschule Duisburg findet am Samstag, 5.
September, im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der
Duisburger Innenstadt statt. Der Kurs vermittelt erste Einblicke in
die spannende Sprache sowie Besonderheiten der japanischen Schrift
und Kultur. In „Japanisch A1“ hingegen erwerben die Lernenden ab
Donnerstag, 17. September, über zehn Termine hinweg systematisch die
wichtigsten Grundkenntnisse der Sprache.
Beide Kurse richten
sich an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse. Die Anmeldung kann online
unter https://www.vhs- duisburg.de oder persönlich in den
Geschäftsstellen der VHS erfolgen. Interessierte, die sich nicht
sicher sind, welcher Kurs für sie passend ist, sind eingeladen, die
kostenlose Sprachberatung der VHS zu nutzen. Hierfür ist Barbara
Ramírez Jaimes Ansprechpartnerin und telefonisch unter 0203 283-
984610 erreichbar, oder per E-Mail an
b.ramirez.jaimes@stadt-duisburg.de.
Vom
gedämpften Preisanstieg bei Kraftstoffen haben insbesondere Familien
ohne viel Geld profitiert Die Inflation in Deutschland
ist im Juni 2026 um 0,3 Prozentpunkte auf 2,3 Prozent gesunken,
nachdem sie im Mai ebenso stark auf 2,6 Prozent gefallen war. Das
geht aus dem aktuellen Inflationsmonitor des IMK hervor.* Der
Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln ist mit 0,4 Prozent erneut schwach
ausgefallen, die Kernrate ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und
Tabak verharrte bei 2,4 Prozent.
Verantwortlich für den
Rückgang der Inflationsrate war laut IMK-Expertin Dr. Silke Tober
die nachlassende Teuerung bei Kraftstoffen und Heizöl, die von 28,1
Prozent im April auf 20,1 Prozent im Mai und 12,6 Prozent im Juni
gesunken ist. Der Tankrabatt von 17 Cent pro Liter dürfte wesentlich
zu der Entwicklung seit April 2026 beigetragen haben. In Frankreich
– wo es zwar eine Selbstverpflichtung des größten
Tankstellenbetreibers, aber keine steuerliche Maßnahme zur Dämpfung
der Kraftstoffpreise gab – haben sich die Kraftstoffpreise deutlich
stärker erhöht als in Deutschland.
Die geringere Teuerung bei
Kraftstoffen hat Tobers Analyse zufolge Paare mit Kindern und
geringen sowie mittleren Einkommen, die im April infolge des
Iran-Kriegs die höchste haushaltsspezifische Inflationsrate
aufwiesen, besonders stark entlastet. „Durch die Kombination aus
Tankrabatt und Rohölpreisrückgang ist der Beitrag der
Kraftstoffpreise zu den Inflationsraten dieser Familien seit April
um 0,8 Prozentpunkte gefallen. Dabei gehen rechnerisch – bei
vollständiger Überwälzung auf die Preise – 0,5 Prozentpunkte auf den
Tankrabatt zurück“, erklärt die Ökonomin.
Der durch den
Iran-Krieg ausgelöste Energiepreisschock habe nicht nur die
Inflation angefacht, sondern auch die Wirtschaft im Euroraum
erheblich belastet, so Tober. Das gelte insbesondere für
Deutschland, wo die Industrie bereits unter der kombinierten Last
von US-Zöllen, Euro-Aufwertung, starkem Wettbewerbsdruck aus China
und hohen Energiepreisen infolge des Ukrainekriegs leidet.
Derzeit sei nicht absehbar, wie lange der Preisschock anhält und ob
es nennenswerte Zweitrundeneffekte geben wird. Die am 11. Juni von
der Europäischen Zentralbank (EZB) beschlossene Zinserhöhung sieht
die Expertin vor diesem Hintergrund kritisch: „Die EZB bremst die
Konjunktur derzeit zusätzlich, ohne dass dafür ein hinreichender
ökonomischer Grund besteht.“
Vortrag im
Stadtmuseum: Die Entwicklung unserer Geldsysteme Im
Kontext der Ausstellung „Cash! Eine Geschichte des Geldes“ lädt das
Kultur- und Stadthistorische Museum am Sonntag, 26. Juli, zu einem
Vortrag ein. Los geht es um 15 Uhr in den Räumlichkeiten am
Johannes-Corputius- Platz 1 am Innenhafen.
Prof. Dr. Marcel
Tyrell von der Universität Witten/Herdecke gibt einen kompakten
Überblick über die Entwicklung unserer Geldsysteme und stellt sie in
den Kontext aktueller Debatten um Kryptowährungen, Stablecoins und
den digitalen Euro.
Stehen wir tatsächlich vor einer
tiefgreifenden Transformation des Geldes? Oder handelt es sich eher
um alten Wein in digitalen Schläuchen? Welche Chancen eröffnen sich,
und welche Risiken lassen sich aus historischer Perspektive
erkennen? Der Vortrag lädt dazu ein, bekannte Gewissheiten zu
hinterfragen und in eine lebhafte Diskussion über die Zukunft des
Geldes einzutreten.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt
enthalten. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Das
vollständige Programm und weitere Informationen sind unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.
Hamborner Rathausgespräche: Vom Dorf zur Großstadt
Vom Dorf zur Großstadt: Unter dem Titel „Hamborner Rathausgespräche
– Hamborn auf dem Weg zur Großstadt 1900–1911“ hält Thorsten Fischer
vom Heimatverein Hamborn am Donnerstag, 23. Juli, einen Vortrag im
Bezirksrathaus an der Duisburger Straße 213. Los geht es um 17.30
Uhr, das Veranstaltungsende ist für 19 Uhr vorgesehen.
Während Hamborn noch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein von der
Landwirtschaft geprägt war, wuchs der Ort im Zuge der
Industrialisierung zu einer der größten Gemeinden im Ruhrgebiet an.
Im Jahr 1900 wurde Hamborn mit rund 30.000 Einwohnenden eine
selbständige Landbürgermeisterei. Schließlich wurde der Ort als
„größtes Dorf im Kaiserreich“ im Jahr 1911 mit über 100.000
Einwohnerinnen und Einwohnern zur Großstadt erhoben.
Der
Vortrag behandelt den Aufstieg der Montanindustrie, das
explosionsartige Bevölkerungswachstum, die Entstehung neuer
Wohnviertel und Infrastrukturen sowie die sozialen Herausforderungen
einer jungen Industriestadt. Der Eintritt zum Vortrag ist frei, eine
Anmeldung wird empfohlen. Möglich ist das per E-Mail an
kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203
283891894.
Geklickt. Gestreamt. Gebunden? EuGH zu
Streaming-Abos: Nicht jeder Klick kostet das Widerrufsrecht
Film gestartet – Widerrufsrecht weg? Genau davon gehen viele
Verbraucher aus. Kein Wunder, denn zahlreiche Streaming-Anbieter
vermitteln genau diesen Eindruck. Doch so einfach ist die Rechtslage
nicht. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat jetzt wichtige
Leitplanken gesetzt: Was hinter dem Urteil steckt, erklärt
Rechtsexpertin Magdalena Jankowska-Gilberg vom Europäischen
Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland.

Ein Urteil mit Blockbuster-Potenzial: Der Europäische Gerichtshof
stellt klar, dass Streaming-Abos nicht pauschal wie digitale Inhalte
behandelt werden dürfen. (Bild: KI-generiert)
Warum war das
Widerrufsrecht bei Streaming-Abos bislang überhaupt umstritten?
Magdalena Jankowska-Gilberg: Im Kern ging es um die Frage, wie
Streaming-Abos rechtlich einzuordnen sind. Seit Anfang 2022
unterscheidet das Gesetz zwischen digitalen Inhalten und digitalen
Dienstleistungen. Das klingt zunächst nach einer juristischen
Feinheit, hat aber ganz praktische Folgen: Für beide gelten
unterschiedliche Regeln beim Widerrufsrecht.
Ein E-Book oder
ein Film zum Download sind digitale Inhalte. Ich entscheide mich für
einen bestimmten Inhalt, den mir der Anbieter einmalig zur Verfügung
stellt. Ein Streaming-Abo funktioniert jedoch anders. Hier kaufe ich
keinen einzelnen Film oder eine bestimmte Serie, sondern den Zugang
zu einer Plattform für einen bestimmten Zeitraum.
Welche
Inhalte dort morgen, in einem Monat oder in einem halben Jahr
verfügbar sind, kann sich ändern. Darin liegt zunächst der
grundlegende Unterschied zwischen einem einzelnen digitalen Inhalt
und einem fortlaufenden Plattformangebot. Für uns sprach deshalb
schon 2022 vieles dafür, viele Streaming-Abos rechtlich anders zu
bewerten als einen einzelnen Download.
Entsprechend haben wir
Verbraucherinnen und Verbraucher beraten und bereits 2023 öffentlich
kritisiert, dass einige Anbieter das Widerrufsrecht trotzdem schon
mit Beginn des Streamings ausschließen wollten. Sie behandelten ihre
Abonnements weiterhin wie digitale Inhalte. Genau diese
unterschiedliche Auslegung hat nun den Europäischen Gerichtshof
beschäftigt.
Und was hat der EuGH entschieden? Magdalena
Jankowska-Gilberg: Der Europäische Gerichtshof sagt nicht, dass
jedes Streaming-Abo automatisch eine digitale Dienstleistung ist. Er
nennt aber klare Kriterien. Entscheidend ist, ob der Dienst weit
mehr bietet als den bloßen Zugriff auf Filme, Serien oder konkrete
Sportveranstaltungen. Passt er sein Angebot an das Nutzungsverhalten
an, erstellt persönliche Empfehlungen oder beeinflusst er, welche
Inhalte Nutzer als Nächstes ansehen, spricht vieles für eine
digitale Dienstleistung.
Entscheidend ist nicht, als was ein
Anbieter sein Angebot bezeichnet, sondern was der Streaming-Dienst
tatsächlich leistet. Denn von dieser Einordnung hängt ab, welche
Regeln für das Widerrufsrecht gelten. Handelt es sich um eine
digitale Dienstleistung, darf das Widerrufsrecht nicht einfach
deshalb ausgeschlossen werden, weil der Verbraucher dem sofortigen
Beginn des Streamings zugestimmt hat.
Heißt das jetzt: Ich
kann zwei Wochen kostenlos streamen und dann widerrufen?
Magdalena Jankowska-Gilberg: Nein, ganz so einfach ist es nicht. Das
Urteil schafft kein kostenloses Probeabo. Wer ausdrücklich verlangt,
dass das Streaming sofort beginnt und den Dienst bereits nutzt, muss
bei einem späteren Widerruf grundsätzlich Wertersatz leisten.
Interessant ist aber, wie der EuGH diesen Wertersatz versteht.
Er muss sich nicht zwingend nur nach der Nutzungsdauer richten. Der
Anbieter kann unter Umständen auch den wirtschaftlichen Wert der
Inhalte berücksichtigen, die während dieser Zeit bereitgestellt und
tatsächlich angesehen wurden. Das könnte etwa bei besonders teuren
Live-Sportübertragungen oder exklusiven Einzelveranstaltungen eine
Rolle spielen. Wie dieser Wert künftig konkret berechnet wird, muss
sich allerdings erst noch zeigen.
Das Entscheidende ist: Das
Widerrufsrecht soll keine kostenlose Testphase ermöglichen. Es gibt
Verbrauchern vielmehr die Chance, den Streamingdienst kennenzulernen
und sich innerhalb der Widerrufsfrist gegen eine langfristige
Vertragsbindung zu entscheiden.
Was bedeutet das Urteil nun
konkret für Verbraucher? Magdalena Jankowska-Gilberg: Vor allem
mehr Klarheit. Viele Verbraucher haben sich bislang von
Formulierungen wie „Mit Beginn des Streamings erlischt Ihr
Widerrufsrecht“ abschrecken lassen. Oder schlicht nicht hinterfragt,
ob es ihnen nicht doch zusteht. Der EuGH macht nun deutlich, dass
das so pauschal nicht gilt. Entscheidend ist vielmehr, wie der
Streaming-Dienst konkret ausgestaltet ist.
Der Rat lautet
deshalb: Lassen Sie sich von einer pauschalen Ablehnung Ihres
Widerrufs nicht vorschnell entmutigen und prüfen Sie die Begründung
genau. Gerade nach diesem Urteil lohnt sich ein genauer Blick
darauf, ob sich der Ausschluss des Widerrufsrechts tatsächlich
rechtlich begründen lässt. Sitzt der Vertragspartner im EU-Ausland,
kann im Zweifel auch das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland
weiterhelfen.
Sommerferienaktion für Kinder im Bürgerhaus
Hagenshof und Bürgerhaus Neumühl Die Duisburger
Bürgerhäuser veranstalten auch in diesem Jahr wieder ein buntes und
erlebnisreiches Ferienprogramm für Kinder im Alter von sechs bis
zwölf Jahren. Die dreiwöchigen Ferienaktionen finden von Montag, 20.
Juli, bis Freitag, 7. August, jeweils montags bis freitags von 10
bis etwa 16 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof auf der Wiesbadener Straße
104 in Duisburg- Meiderich sowie im Bürgerhaus auf der
Otto-Hahn-Straße 49 in Duisburg- Neumühl statt.
Die Kinder
erwartet eine bunte Mischung aus Sport- und Kreativangeboten sowie
spannende Gäste und Ausflüge mit dem Bus. Das Ferienangebot richtet
sich insbesondere an Kinder aus den Stadtteilen Meiderich,
Wohnsiedlung Hagenshof und Neumühl. Auch Kinder, die noch nicht
regulär zur Schule gehen, wie beispielsweise geflüchtete junge
Menschen, sind in der Ferienaktion herzlich willkommen.
Für
die erste und zweite Ferienwoche ist eine verbindliche Anmeldung der
Kinder erforderlich. Hier entstehen Kosten in Höhe von 30 Euro je
Kind. Die Anmeldung ist ab sofort von montags bis freitags von 9 bis
17 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof oder von 12 bis 18 Uhr im Bürgerhaus
Neumühl möglich. Interessierte Eltern erhalten hier auch genaue
Auskünfte über die Inhalte der beiden Aktionen.
Eine
schnelle Anmeldung lohnt sich, da nur ein begrenztes Platzkontingent
zur Verfügung steht. Für die Teilnahme in der dritten Ferienwoche
vom 3. bis 7. August ist keine Anmeldung erforderlich. Interessierte
Kinder können die beiden Bürgerhäuser von 10 bis 16 Uhr im Rahmen
einer „Komm-und-Geh-Struktur“ kostenfrei besuchen.
Weitere
Informationen erhalten interessierte Eltern auch telefonisch unter
0203 425280 (Bürgerhaus Hagenshof) oder 0203 587418 (Bürgerhaus
Neumühl) sowie per E-Mail an
buergerhaeuser@stadt-duisburg.de.
Einweihung des neuen Regattahauses im Vorfeld der
Eröffnungsfeier der U23-Ruder-Weltmeisterschaften Nach
intensiver Bauzeit ist das neue Regattahaus an der Regattabahn
Duisburg fertiggestellt. Ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft
der traditionsreichen Sportstätte im Sportpark Duisburg. Die
offizielle Einweihung erfolgt am Mittwoch, 22. Juli, um 17 Uhr.
Als Gesprächspartner stehen unter anderem Oberbürgermeister
Sören Link, Sportdezernent Martin Linne und Johannes Michels,
Betriebsleiter DuisburgSport, zur Verfügung. Auch Vertreter des
Landes NRW, der Bezirksregierung und des Duisburger Sports werden
anwesend sein. Nach Abschluss des offiziellen Teils erfolgt die
Eröffnungsfeier der U23- Ruder-Weltmeisterschaften. Eine
Akkreditierung ist für diesen Tag nicht erforderlich. Die
Veranstaltung ist öffentlich zugänglich. Für den Zugang zu den
Wettkampftagen der U23-Ruder- Weltmeisterschaften ab dem 23. Juli
ist allerdings eine gesonderte Medienakkreditierung erforderlich.
Kostenloses Ferienangebot der Bezirksverwaltung Homberg/
Ruhrort/Baerl: Aktiv im Quartier – Das Sportmobil kommt
Bürgerinnen und Bürger erwartet in den Sommerferien vom 22. Juli
bis 26. August auf dem Bismarckplatz in Duisburg-Homberg ein
besonderes Bewegungs- und Freizeitangebot. Jeden Mittwoch von 13 bis
17 Uhr macht dort das Sportmobil des Stadtsportbundes Duisburg
Station. Das Angebot wird von der Bezirksverwaltung organisiert und
richtet sich an Menschen jeden Alters.
Ziel des Angebots ist
es, Begegnungen zu fördern, gemeinsame Aktivitäten zu ermöglichen,
Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder sportlichen
Vorkenntnissen zusammenzubringen und eine weitere Ferienaktivität
anzubieten. Besucherinnen und Besucher können zahlreiche Bewegungs-
und Spielangebote kostenlos ausprobieren.
Zur Ausstattung
gehören unter anderem Badminton-Sets, Bälle, Balancierbretter, ein
Schwungtuch, Jongliermaterialien, Krocket, Seilchen, Slackline,
Sommerski, Tauziehseile, Tennis- und Unihockey-Ausrüstung sowie
viele weitere Spiel- und Sportgeräte. Das offene Angebot lädt
Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien dazu ein, sich
gemeinsam zu bewegen, neue Sportarten kennenzulernen und den
öffentlichen Raum aktiv zu nutzen. Die Teilnahme ist kostenfrei und
ohne Anmeldung möglich.
Für Rückfragen steht Annika
Illerhaus telefonisch unter 0203 987892 oder per E-Mail an
kultur.homberg@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Die
Bezirksverwaltung freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und
Besucher und auf bewegte Sommernachmittage auf dem Bismarckplatz.
Escape-Spiel in der Zentralbibliothek: Einbruch im Museum –
jetzt wird ermittelt! In den Sommerferien lädt die
Duisburger Zentralbibliothek vom 23. Juli bis 28. August zu
insgesamt fünf Terminen des spannenden Escape-Spiels „Einbruch im
Museum – jetzt wird ermittelt!“ ein. Das interaktive Angebot richtet
sich an Erwachsene und Familien mit Kindern und Jugendlichen ab zehn
Jahren. Worum geht’s?
Nach einem nächtlichen Einbruch in ein
Museum stehen die Teilnehmenden vor einer kniffligen Aufgabe: Ist
eine wertvolle Münze echt oder gefälscht? Und welcher von zwei
Verdächtigen sagt die Wahrheit? Als Detektivinnen und Detektive
müssen sie Hinweise auswerten, Aussagen überprüfen und den Fall
lösen.
Im Mittelpunkt steht die geheimnisvolle Tilly- Box
mit ihren versteckten Fächern, Knöpfen und zahlreichen Rätseln.
Durch geschicktes Kombinieren, Drehen, Knobeln und Untersuchen
entschlüsseln die Spielenden Schritt für Schritt neue Hinweise. Ziel
ist es, den Safe auf der Oberseite der Box zu öffnen und den Fall
aufzuklären.
Das Escape Game vermittelt auf spielerische
Weise wichtige Kompetenzen im Umgang mit Informationen. Die
Teilnehmenden lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen,
Desinformation zu erkennen und Quellen sorgfältig zu prüfen. So wird
das Thema „Fake News“ spannend, verständlich und praxisnah erlebbar.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter
https://www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen ist
erforderlich.

NRW-Ernte: Zehnjahrestief bei der Erdbeer- und
Spargelmenge erwartet * Erdbeererntemenge
voraussichtlich 17,6 % geringer als 2025 * 57,8 %
Freiland-Erdbeeren – Anteil von Anbau „unter Abdeckung“ steigt auf
42,2 % * Spargelerntemenge voraussichtlich 7,4 % geringer als im
Vorjahr
Die Erdbeererntemenge wird im Jahr 2026
voraussichtlich um 17,6 % geringer ausfallen als im Vorjahr. Wie das
Statistische Landesamt auf Basis vorläufiger Ergebnisse der
Gemüsevorerhebung mitteilt, wird eine Erntemenge von 25.290 Tonnen
Erdbeeren für das laufende Jahr erwartet.
Davon entfallen
14.613 Tonnen auf Erdbeeren, die im Freiland geerntet werden und
10.677 Tonnen auf solche, die unter hohen begehbaren
Schutzabdeckungen (einschl. Gewächshäuser) angebaut werden. Der
Anteil der unter Abdeckungen geernteten Erdbeerenmenge ist seit 2016
gestiegen. Lag dieser vor zehn Jahren noch bei 12,4 %, wird er für
dieses Jahr auf 42,2 % geschätzt.

Spargelerntemenge im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 %
geringer Die Spargelsaison für 2026 ist bereits vorbei.
Gemäß vorläufiger Zahlen belief sich die Erntemenge auf 16.343
Tonnen. Das entspricht einem Rückgang von 7,4 % im Vergleich zum
Vorjahr und einem Rückgang von 10,1 % zu 2016 sowie der niedrigsten
Erntemenge der letzten zehn Jahre.

Produktion von Frischbeton gegenüber 2005 um fast ein Fünftel
gesunken * Produktion im 1. Quartal 2026 gegenüber dem
Vorjahreszeitraum jedoch um 5 % gestiegen * Durchschnittlicher
Absatzwert im Vergleich zu 2005 um 112 % gestiegen *
NRW-Produktionsschwerpunkt im Regierungsbezirk Köln
Im Jahr 2025 sind 4,9 Millionen Kubikmeter
Frischbeton in 155 NRW-Betrieben industriell hergestellt worden.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Absatzmenge damit
um 0,7 % höher als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2015 sank die
Absatzmenge um 14,3 %; bezogen auf 2005 hat sich die Absatzmenge um
19,0 % verringert. Die vorläufigen Ergebnisse für das 1. Quartal
2026 zeigen einen Anstieg der Produktion von Frischbeton. Die
Absatzmenge stieg gegenüber dem 1. Quartal 2025 um 4,9 %.
Die größten Produktionsrückgänge gegenüber dem jeweiligen Vorjahr
innerhalb der letzten 20 Jahre waren in den Jahren 2009 und 2023 zu
konstatieren. Der Absatzwert von Frischbeton betrug im Jahr 2025
nominal (also nicht bereinigt) 568 Millionen Euro und sank damit um
1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Verglichen mit 2005 stieg der nominale
Absatzwert hingegen um 71,6 %. Frischbeton wird beispielsweise im
Hochbau für Bodenplatten und im Tiefbau zur Herstellung von Tunneln,
Brücken und Fundamenten genutzt.

Durchschnittlicher Absatzwert um 112 % gestiegen
Der durchschnittliche Absatzwert je Kubikmeter Frischbeton war im
Jahr 2025 mit 116 Euro um 2,6 % niedriger als ein Jahr zuvor.
Gegenüber 2015 stieg er jedoch um 80,6 % und gegenüber 2005 sogar um
111,7 %; damals lag er bei 55 Euro je Kubikmeter.
Betriebe
aus dem Regierungsbezirk Köln stellten fast ein Drittel der
NRW-Produktion her 31,5 % des in NRW produzierten Frischbetons wurde
im vergangenen Jahr von Betrieben im Regierungsbezirk Köln
hergestellt, gefolgt von Betrieben in den Regierungsbezirken
Düsseldorf (24,3 %), Münster (18,1 %), Detmold (13,1 %) und Arnsberg
mit 13,0 %.
Der NRW-Anteil an der bundesweiten
Frischbetonproduktion lag bei fast 17,0 % Deutschlandweit wurden im
vergangenen Jahr unverändert 29,1 Millionen Kubikmeter Frischbeton
produziert. Der Anteil der in NRW hergestellten Absatzmenge an der
gesamtdeutschen Produktion betrug damit fast unverändert 16,8 %
(Anteil 2024: 16,7 %).
Naturkosmetik selbst herstellen – Sommerferien-Workshop in der
Rheinhauserei Duisburg-Rheinhausen. Wie lassen sich
Lippenbalsam, Deo, Trockenshampoo oder ein Zuckerpeeling aus
natürlichen Zutaten selbst herstellen? Antworten darauf gibt ein
Naturkosmetik-Workshop am Samstag, 25. Juli 2026, von 11 bis 13 Uhr
in der Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67.
Gemeinsam
mit dem Team der Wirtschaftsbetriebe Duisburg lernen die
Teilnehmenden, wie aus einfachen natürlichen Zutaten
alltagstaugliche Pflegeprodukte entstehen. Neben dem praktischen
Ausprobieren erhalten sie Anregungen für einen bewussten Umgang mit
Ressourcen und erfahren, wie sich viele Pflegeprodukte unkompliziert
selbst herstellen lassen. Alle benötigten Zutaten werden von den
Veranstaltern bereitgestellt.
Die selbst hergestellten
Produkte dürfen anschließend mit nach Hause genommen werden. Aus
Gründen der Nachhaltigkeit werden die Teilnehmenden gebeten, eigene
saubere Gläser oder Tiegel mitzubringen. Empfehlenswert sind
Behälter in unterschiedlichen Größen – beispielsweise kleine
Marmeladengläser für das Zuckerpeeling oder Cremedosen und kleine
Honiggläser für den Lippenbalsam.

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten ( ab 12
Jahren), die Freude am Selbermachen haben und natürliche
Alternativen für den Alltag kennenlernen möchten. Termin: Samstag,
25. Juli 2026, 11:00 bis 13:00 Uhr Ort: Rheinhauserei,
Friedrich-Alfred-Straße 67, Duisburg-Rheinhausen Anmeldung für die
kostenlose Teilnahme über die Webseite:
www.du-bist-rheinhausen.de/termine/
Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt zur
Rathausführung Die Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt
interessierte Bürgerinnen und Bürger am Samstag, 25. Juli, von 14
bis 17 Uhr zu einer Führung durch das Bezirksrathaus am Körnerplatz
ein. Bei der Führung gibt es Einblicke hinter die Türen des
Bezirksrathauses, Wissenswertes rund um die besondere Geschichte des
Gebäudes und mehr.
Im Anschluss daran gibt es im
Sitzungssaal der Bezirksverwaltung die Möglichkeit zum Austausch mit
Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß. Der Eintritt ist frei und die
Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Eine Anmeldung per E-Mail
an kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203
283-987818 ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Kreativ-Workshop: Insekten entdecken und schützen
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg,
Johannes-Corputius- Platz 1 am Duisburger Innenhafen, können Kinder
und Erwachsene am Samstag, 25. Juli, von 14 bis 16 Uhr in die Welt
von Käfer, Wildbiene & Co. eintauchen. Dabei erfahren sie Spannendes
über ihre Lebensweise, ihre Bedeutung für die Umwelt und
Möglichkeiten zu ihrem Schutz im Alltag. Denn Insekten sind
unverzichtbar für die Natur – und doch bedroht.
Neben dem
Naturwissen steht das praktische Tun im Mittelpunkt: In kleinen Bau-
und Mitmachprojekten gestalten die Teilnehmenden gemeinsam einfache
Maßnahmen zum Insektenschutz. Dabei wird gebaut, gebastelt und
ausprobiert – immer mit dem Ziel, Insekten in der eigenen Umgebung
besser zu unterstützen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe
„WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat
stattfindet.

Foto einer Hornissenschwebfliege von Farina Graßmann
Kinder
unter sechs Jahren sollen bitte von einer Begleitperson betreut
werden. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet
für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro. Mit der
Familienkarte kann zusätzlich gespart werden.
Eine Anmeldung
per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter
0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das
vollständige Programm ist im Internet unter https://www.stadtmuseum-
duisburg.de abrufbar.
Gartensaison verpasst? Was du jetzt noch
tun kannst Tipps vom Gartenbauexperten: So holen
Hobbygärtner auch im Juli noch das Beste aus ihrem grünen Reich
heraus

Viele Gemüsearten wie Mangold und Rucola eignen sich hervorragend
für eine späte Aussaat. (Quelle: BLGL)
Der heiße Juni hat
vielen Gärten ordentlich zugesetzt und so manche Hobbygärtner und
-gärtnerinnen mussten möglicherweise auch einige Verluste im Beet
hinnehmen. Wer denkt, dass es im Juli für weitere Saaten und
Pflanzungen bereits zu spät ist, der irrt sich. „Im Juli laufen
Pflege und Nachsaat parallel – deshalb ist er für Hobbygärtnerinnen
und Hobbygärtner so interessant“, erklärt Dr. Lutz Popp,
Gartenbauexperte beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und
Landespflege e.V. (BLGL). Auch jetzt lässt sich im Garten noch
einiges bewegen und etwas für die Ernte im Herbst und Winter tun.
Welche Aussaaten und Pflanzungen jetzt noch möglich sind
Viele Gemüsearten können in einem zweiten Satz angebaut werden.
Buschbohnen z. B. lassen sich direkt ins Beet säen. Auch
Möhrensorten mit kurzer Kulturzeit sowie verschiedene Salate,
Spinat, Mangold und Rucola eignen sich hervorragend für eine späte
Aussaat.
So kann man auch im Spätsommer oder Herbst noch
eine gute Ernte genießen. „Nutzen Sie jetzt die freien Lücken im
Beet, die durch die erste Ernte entstanden sind“, rät Dr. Popp.
„Schnell wachsende Gemüse- und Salatarten füllen die Reihen rasch
auf, unterdrücken unerwünschtes Beikraut und bescheren uns bis weit
in den Herbst hinein frische Vitamine.“
Auch Beerenfreunde
kommen auf ihre Kosten, denn der Juli ist ein wichtiges Zeitfenster
für die Neuanlage von Erdbeerbeeten, damit sich die Jungpflanzen vor
dem Winter gut verwurzeln. Im Ziergarten beginnt jetzt die Zeit
der zweijährigen Blumen: Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht oder
Bartnelken werden im Juli ausgesät, um im kommenden Frühjahr zu
blühen.
Wo der Juli-Garten Aufmerksamkeit braucht Bereits
stehende Kulturen brauchen jetzt gezielte Pflege. Tomaten müssen
regelmäßig ausgegeizt werden, damit der Bestand gut durchlüftet
bleibt. Das mindert das Risiko von Pilzerkrankungen wie der Kraut-
und Braunfäule. Gurken sollten an Rankhilfen aufgeleitet werden, um
Platz zu sparen und die Früchte sauber zu halten.
Eine
tragende Rolle spielt das Mulchen: Offene Beetflächen und
Zwischenräume sollten dünn mit Grasschnitt oder anderem organischen
Material abgedeckt werden. Dr. Popp betont: „Eine dünne Mulchschicht
verhindert, dass die Erde verkrustet, reduziert die Verdunstung
deutlich und spart Gießwasser.“
Wasser ist jetzt besonders
während der Fruchtansatz- oder Kopfbildungsphase
entscheidend.Gegossen werden sollte durchdringend und bevorzugt am
frühen Morgen, da die Verdunstung dann am geringsten ist und die
Blätter zügig abtrocknen können.
Urlaub im eigenen Garten –
oder im Urlaub den Garten sich selbst überlassen Mit einem
farbenfrohen Garten schaffen Hobbygärtner das ultimative
Saisonerlebnis direkt vor der eigenen Terrassentür. Während kurzer
Abwesenheiten können einfache, bewährte Alltagshilfen, wie mit
Wasser gefüllte Flaschen, die kopfüber in die Erde gesteckt werden,
die Pflanzen bewässern. Ein gründliches Wässern unmittelbar vor der
Abreise sowie eine frische Mulchschicht halten den Boden mehrere
Tage feucht.
„Ein Garten muss nicht perfekt aufgeräumt sein,
um uns Erholung zu schenken“, erklärt Dr. Popp. „Lassen Sie im
Urlaub ruhig mal die Natur die Arbeit machen. Wilde Ecken und
verblühte Stauden stören die Entspannung keineswegs – im Gegenteil,
sie sind wertvolle Lebensräume für Insekten und nehmen uns den
Druck, ständig korrigierend eingreifen zu müssen.“

NRW: 4,1 Millionen Menschen konnten sich 2025 keine
Woche Urlaub leisten Beschreibung: * NRW-Anteil mit 23,1 %
der Bevölkerung über dem Deutschlandwert * Alleinerziehende,
Alleinlebende und Geringqualifizierte besonders betroffen *
Hochqualifizierte mussten vergleichsweise selten auf Urlaub
verzichten
Im Jahr 2025 wohnten in Nordrhein-Westfalen
rund 4,1 Millionen Menschen in Haushalten, die es sich nach eigener
Angabe finanziell nicht leisten konnten, eine Woche im Jahr
außerhalb der eigenen vier Wände Urlaub zu machen. Wie das
Statistische Landesamt auf Basis von Ergebnissen der europäischen
Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen mitteilt, entspricht
dies einem Anteil von 23,1 % der Gesamtbevölkerung.
Damit
lag NRW über dem deutschlandweiten Wert von 20,9 %.
Alleinerziehende, Alleinlebende und Geringqualifizierte waren
besonders betroffen Besonders für Alleinerziehende ist die
Finanzierung einer Urlaubsreise oft schwierig: 2025 war es fast der
Hälfte von ihnen und ihren Kindern (46,8 %) nicht möglich für eine
Woche in den Urlaub zu verreisen. Ein überdurchschnittlich hoher
Wert zeigte sich auch bei den Alleinlebenden: Bei fast einem Drittel
(32,3 %) von ihnen fehlte 2025 ein ausreichendes Budget für eine
Urlaubsreise.

Bei der Bevölkerung im Alter ab 16 Jahren variierte die Möglichkeit,
eine Woche Urlaub außerhalb der eigenen vier Wände zu verbringen,
stark mit dem jeweiligen Bildungsstand.Unter
den Geringqualifizierten ab 16 Jahren lebten 39,9 % in Haushalten,
die sich keinen einwöchigen Urlaub leisten konnten.
Hochqualifizierte dagegen, mussten mit 10,5 % vergleichweise selten
auf Urlaub. verzichten. Bei Personen mit mittlerem
Bildungsniveau lag dieser Anteil mit 21,3 % leicht unter dem
Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Weitere Ergebnisse rund um das
Thema „materielle und soziale Entbehrung” finden Sie in unserem
Schwerpunktartikel auf der Themenseite
Armut.

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