'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv29. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


30. Kalenderwoche: Montag, 20. - Sonntag, 26. Juli 2026

Wirtschaftsbetriebe Duisburg warnen vor Blaualgen im Binsenteich – Schwanenteich weiterhin betroffen  
Bei einer aktuellen Gewässerkontrolle haben Mitarbeitende der Wirtschaftsbetriebe Duisburg Blaualgen im Binsenteich in Duisburg-Rheinhausen festgestellt. Auch der Schwanenteich in Duisburg-Huckingen ist weiterhin von Blaualgen betroffen. Bei Blaualgen handelt es sich um sogenannte Cyanobakterien, die regelmäßig in natürlichen Gewässern vorkommen.

Copyright: WBD

In hohen Konzentrationen können sie jedoch gesundheitliche Risiken für Menschen und Tiere darstellen. Ein möglicher Befall ist unter anderem an einer blaugrünen Färbung des Wassers oder an Schlieren auf der Wasseroberfläche zu erkennen. Der Kontakt mit Blaualgen kann zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautreizungen, geröteten Augen, Fieber oder Atembeschwerden führen. In schweren Fällen sind auch neurologische Beeinträchtigungen möglich.

Für Hunde kann die Aufnahme von belastetem Wasser lebensgefährlich oder sogar tödlich sein. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg warnen daher dringend davor, Hunde im Binsenteich und im Schwanenteich schwimmen oder aus den Gewässern trinken zu lassen. Auch Menschen sollten den direkten Kontakt mit auffällig verfärbtem Wasser vermeiden.

Mit Blick auf die hohen Temperaturen weisen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zudem darauf hin, dass sich die Wasserqualität in Duisburger Stillgewässern innerhalb kurzer Zeit verändern kann. Dies gilt auch für andere Seen und Teiche, die von Badegästen sowie Erholungssuchenden besucht werden.

Wärme und starke Sonneneinstrahlung können die Vermehrung von Blaualgen begünstigen. Besucherinnen und Besucher sollten deshalb auf auffällige Wasserverfärbungen, Schlieren und Hinweisschilder vor Ort achten. Hunde sollten grundsätzlich nicht aus stehenden Gewässern trinken, wenn das Wasser auffällig verfärbt ist oder sich Schlieren auf der Oberfläche gebildet haben.

Sobald die Blaualgenkonzentration im Binsenteich beziehungsweise im Schwanenteich wieder unbedenklich ist, werden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die Öffentlichkeit informieren.

Reiseveranstalter plant Weltrekord mit überlebensgroßem Fotomosaik beim GLÜCKSGEFÜHLE Festival 2026 - Community wird Teil des Versuchs
Als langjähriger Partner des GLÜCKSGEFÜHLE Festivals plant schauinsland-reisen auch in diesem Jahr wieder einen Weltrekordversuch der besonderen Art. Gemeinsam mit Urlauberinnen und Urlaubern soll das größte Fotomosaik der Welt entstehen. Tausende Urlaubsfotos verschmelzen zu einem riesigen Gesamtbild, das während des Festivals in der Glücksoase by schauinsland-reisen präsentiert wird. Die offizielle Prüfung erfolgt vor Ort durch das REKORD-INSTITUT für DEUTSCHLAND (RID) und wird eng von den Festivalgründern Lukas Podolski und Markus Krampe begleitet.

Nach einem spektakulären Wochenende im vergangenen Jahr erwartet das GLÜCKSGEFÜHLE Festival am Hockenheimring vom 3. bis 6. September 2026 wieder über 250.000 Besucherinnen und Besucher. Fotos schauinsland-reisen / GLÜCKSGEFÜHLE Festival  

Das überdimensionale Fotomosaik soll der Hingucker der Glücksoase by schauinsland-reisen werden, die in diesem Jahr in ein tropisches Urlaubsparadies verwandelt wird. Welches Motiv sich hinter dem Mosaik verbirgt, wird noch nicht verraten. Das Gesamtbild steht sinnbildlich für die Verbindung von Reisen, Gemeinschaft und Glücksmomenten.

Gemeinsam zum Weltrekord
Für den Rekordversuch setzt schauinsland-reisen auf die Unterstützung seiner Community. Urlauberinnen und Urlauber können ihr persönliches Lieblingsfoto einreichen und damit Teil des außergewöhnlichen Weltrekordversuchs von schauinsland-reisen werden. Aus den zahlreichen Einsendungen entsteht ein einzigartiges Gesamtwerk.

In der Glücksoase by schauinsland-reisen entsteht in diesem Jahr ein tropisches Urlaubsparadies.

„Hinter jedem eingereichten Foto steckt eine ganz persönliche Urlaubsgeschichte voller besonderer Momente und Erinnerungen. Mit unserem Weltrekordversuch bringen wir diese Geschichten zusammen und machen sichtbar, was Reisen und Events ausmacht: Glücksmomente, die verbinden. Dass so viele Menschen ihre schönsten Urlaubserlebnisse mit uns teilen, macht dieses Projekt für unser Festival zu etwas ganz Besonderem“, sagt Markus Krampe, Festivalgründer und Geschäftsführer der Markus Krampe Entertainment Group.

Glücksoase wird zum tropischen Urlaubsparadies
Rund um den Weltrekord verwandelt sich die Glücksoase by schauinsland-reisen in ein tropisches Urlaubsparadies. Grüne Palmen, feiner Sand, knisternde Fackeln, lange Holzstege und bunt gestaltete Erlebnisbereiche schaffen mitten auf dem Festivalgelände die Atmosphäre einer traumhaften Strandidylle. In palmenumsäumten Holzhütten können Besucherinnen und Besucher Erinnerungsbilder festhalten, Süßigkeiten naschen und kreativ werden.

Auch in diesem Jahr will schauinsland-reisen mit Lukas Podolski und Markus Krampe die Weltrekord-Urkunde in Empfang nehmen.

Für den richtigen Urlaubssound sorgen verschiedene DJs auf einer außergewöhnlichen Bühne, die in eine inselartige Felslandschaft eingebettet ist. Wer vom Tanzen eine Pause einlegen möchte, kann in den gemütlichen Lounge-Bereichen unter Palmen entspannen. So verbindet die Glücksoase auf einzigartige Weise Erholung, Entdeckung und Festivalstimmung und wird zu einem Treffpunkt für alle, die zwischen den Konzerten in tropischer Traumkulisse Urlaubsfeeling genießen möchten.

Auch der Happy Beach von schauinsland-reisen bietet sowohl entspannte Festivalmomente als auch aufregende Überraschungen. Gemeinsam bilden die beiden Erlebnisreiche des Duisburger Reiseveranstalters auf dem GLÜCKSGEFÜHLE Festival 2026 einen einzigartigen Ort zum Verweilen, Mitmachen und Erleben.

So funktioniert die Weltrekord-Teilnahme
Bis zum 24. Juli 2026 können Interessierte ihr Lieblingsfoto aus dem Urlaub einreichen und Teil des außergewöhnlichen Weltrekords von schauinsland-reisen werden. Unter allen Teilnehmenden verlost der Reiseveranstalter zudem ein exklusives VIP-Wochenende beim GLÜCKSGEFÜHLE Festival.

Die Teilnahme am Weltrekord ist bis zum 24. Juli 2026 über das Online-Formular auf der Website von schauinsland-reisen möglich.

Der große Weltrekordmoment
Die offizielle Bekanntgabe des Weltrekord-Ergebnisses sowie die Präsentation des fertigen Fotomosaiks sind für das Festivalwochenende vom 3. bis 6. September 2026 geplant.


37-Jähriger nach Polizeieinsatz im Krankenhaus verstorben – Staatsanwaltschaft Duisburg und Polizei Düsseldorf ermitteln
Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Duisburg wurden in der Nacht auf Sonntag (19. Juli 2026) aufgrund von Schreien aus einer Wohnung zu einem Einsatz in der Essenberger Straße gerufen. Im Badezimmer der Wohnung hatte sich ein 37-jähriger Gast des Mieters eingeschlossen, der lautstark schrie, durch unkontrollierte Bewegungen das Mobiliar beschädigte und nicht auf die beruhigende Ansprache der Einsatzkräfte reagierte.

Die Beamten verschafften sich in der Folge Zutritt zu dem Badezimmer, legten dem Mann aus Eigensicherungsgründen und zu seinem Schutz zunächst Hand- und Fußfesseln an und verständigten einen Notarzt sowie einen Rettungswagen. Im Verlauf des Einsatzes verlor der Mann sein Bewusstsein und musste durch die eingesetzten Einsatz- und Rettungskräfte reanimiert werden.

Nach zunächst erfolgreicher Reanimation kam der 37-Jährige mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er wenig später verstarb. Das Polizeipräsidium Düsseldorf hat unter Leitung der Staatsanwaltschaft Duisburg die Ermittlungen aufgenommen.

Der Leichnam wurde am Montag, 20. Juli 2026 in der Rechtsmedizin Duisburg obduziert. Nach vorläufigem Ergebnis der Obduktion ist von einer todesursächlichen Hypoxie auszugehen. Außerdem bestehen Anhaltspunkte für eine Intoxikation. Vor einer abschließenden Bewertung sind die weiteren in Auftrag gegebenen Gutachten – insbesondere die histologische und toxikologische Untersuchung – abzuwarten.

Da ein Zusammenhang mit der erfolgten Fesselung in Bauchlage nicht ausgeschlossen werden kann, werden die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge gegen sechs mutmaßlich an der Fesselung beteiligte Polizeibeamte und zwei Mitarbeiter des Rettungsdienstes wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassen geführt.

Saxophon trifft Orgel beim nächsten sommerlichen Konzert - 29.Juli - in der Friedenskirche Hamborn
In der Reihe der Sommerlichen Orgelkonzerte erwartet das Publikum am 29. Juli um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, unter dem Titel „Saxophon trifft Orgel“ ein außergewöhnliches Klangerlebnis: Der Komponist und Organist Hans-André Stamm musiziert gemeinsam mit dem renommierten Saxophonisten Martin Hilner.

Die ungewöhnliche Kombination der beiden Instrumente verspricht spannende musikalische Begegnungen zwischen romantischer Klangfülle und modernen Farben. Neben Werken der französischen Spätromantik stehen auch eigene Kompositionen von Hans-André Stamm auf dem Programm. Der Eintritt kostet jeweils zehn Euro; ermäßigt fünf Euro.

Und für jedes Konzert gilt: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Bei Rückfragen können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden.     

Martin Hilner und Hans-Andre Stamm (Foto: Stamm). 


Stadt Duisburg setzt Zeichen für Vielfalt: Regenbogenflagge wird anlässlich des diesjährigen Christopher-Street-Day vor dem Rathaus gehisst

Der diesjährige CSD (Christopher-Street-Day) findet am Samstag, 25. Juli, in Duisburg unter dem Motto „DUISBUNT - Stadt der Vielfalt?!“ statt. Zum Auftakt wird auch in diesem Jahr die Regenbogenflagge um 12 Uhr vor dem Duisburger Rathaus am Burgplatz in der Innenstadt durch Bürgermeisterin Sylvia Linn, die CSD-Veranstalter von „DUPride e.V. – Verein Duisburger queerer Menschen“ sowie zahlreichen weiteren Gästen gehisst.

Nachdem die Regenbogenflagge vor dem Rathaus in der Stadtmitte gehisst wurde, setzt sich der Demonstrationszug durch die Duisburger Innenstadt in Bewegung. Nach einer Zwischenkundgebung vor dem LehmbruckMuseum endet dieser auf dem Straßenfestgelände am Averdunkplatz. Auf der Bühne erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm.

Auf dem Straßenfestgelände, nahe dem Duisburger Hauptbahnhof, stellen sich zahlreiche unterschiedliche Vereine, Verbände aus dem queeren Spektrum vor und bieten Möglichkeiten, sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen: Das städtische Jugendamt hat vor Ort einen Stand mit seinem Arbeitskreis Queer Kinder und Jugend in Duisburg und ist mit unterschiedlichen Institutionen (Institut für Jugendhilfe, Suchthilfeverbund, Jungs e.V., Mabilda, Schulsozialarbeit, uvm.) vertreten.

Auch das städtische Kinder- und Jugendzentrum „Die Insel“ als offizielle Kontaktstelle der Vielfalt im Rahmen des Netzwerkes der NRW Fachberatungsstelle „gerne anders!“ ist dabei. Die Beratungsstelle zu HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen des Gesundheitsamtes hat in Kooperation mit dem Verein Lebenslust e.V. ebenfalls einen Aktionsstand auf dem Averdunkplatz.

hristopher Street Day 2023. Auch das Bürogebäude Five Boats im Innenhafen erstrahlte in Regenbogenfarben. Bild Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Die Mitarbeitenden stehen für kurze Informations- bzw. Beratungsgespräche zur Verfügung, verteilen zum Beispiel Kondome und Sonnencreme und informieren über kostenlose Testungsangebote. Zur Entschleunigung bietet die Zentralbibliothek von 13 bis 15.30 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 ein alternatives Kreativprogramm an: „Bilder in Murmeltechnik, Plotten und mehr!“.

Christopher Street Day 2023. Am Stadttheater wehte die Regenbogenflagge. Bild Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Außerdem stellt das Bibliotheksteam um 14 Uhr bei einer Führung das Angebot an queerer Literatur vor. Weitere Informationen unter http://www.stadtbibliothek- duisburg.de. Weitere Informationen zum CSD 2026 und dem umfangreichen Begleitprogramm gibt es beim Verein „DUPride e.V. – Verein Duisburger queerer Menschen“ unter http://www.dupride.de.

Stadtwerketurm erstrahlt in Regenbogenfarben
Auch in diesem Jahr erstrahlt der Stadtwerketurm am Abend des 25. Juli wieder in den Regenbogenfarben, ebenso die Five Boats im Duisburger Innenhafen. Auch in der Innenstadt wehen Regenbogenfahnen.

Foto Ilja Höpping

In Duisburg spielt das Thema Queer/Vielfältige Lebensformen seit vielen Jahren eine wichtige Rolle zur Vermittlung und Vernetzung innerhalb der queeren Community durch das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit. Weitere Informationen, Anlaufstellen und Angebote gibt online unter: http://www.duisburg.de/queer.

Sportvereine in Duisburg sind gefragt: Bewerbungsstart beim SpardaLeuchtfeuer - Sportliches Engagement zeigen – Förderung gewinnen
Duisburg, 23. Juli 2026. Große Sportereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft bewegen viele Menschen. Doch nicht immer erfüllen sie die Erwartungen der Fans. Gerade dann lohnt sich der Blick dorthin, wo die Begeisterung für den Sport Tag für Tag gelebt wird: in den Vereinen vor Ort.

Hier engagieren sich zahlreiche Ehrenamtliche dafür, dass Training, Wettkämpfe und Gemeinschaft überhaupt möglich werden. Diesen Einsatz sichtbar zu machen, ist seit Jahren Anliegen des SpardaLeuchtfeuers. Nun startet der beliebte Online-Wettbewerb in die dreizehnte Runde: Alle gemeinnützigen Sportvereine in Duisburg sind ab sofort aufgerufen, sich unter www.spardaleuchtfeuer.de zu bewerben.

Dabei geht es nicht um außergewöhnliche Einzelprojekte, sondern darum, was die Vereine das ganze Jahr über für ihre Mitglieder und die Region leisten. „Der Aufwand für die Registrierung ist gering. Die Chancen auf einen Gewinn dagegen groß“, berichtet Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg. 150 Sportvereine erhalten Preise im Gesamtwert von 250.000 Euro. Das bedeutet: Die einzelnen Vereine haben die Chance auf bis zu 6.000 Euro Förderung. Das Geld lässt sich flexibel einsetzen – etwa für neue Projekte, notwendige Sportgeräte oder die Nachwuchsarbeit.

Jede Stimme zählt
Bis zum 22. September ist eine Bewerbung möglich. Wer seinen Verein in Duisburg früh anmeldet, verschafft sich einen zeitlichen Vorsprung: Ab dem 8. September können alle Onlinenutzerinnen und -nutzer für ihre Favoriten abstimmen. Bis zum Wettbewerbsende am 6. Oktober haben die Vereine die Möglichkeit, auf ihre Bewerbung aufmerksam zu machen und Mitglieder, Familien, Freunde und Fans für sich zu gewinnen.
Dafür können die Teilnehmenden auf verschiedene Kommunikationsmaterialien zurückgreifen. Die Vorlagen stehen digital zum Download bereit und lassen sich unkompliziert über die eigenen Kanäle einsetzen, um möglichst viele Unterstützerinnen und Unterstützer zu erreichen.

Das SpardaLeuchtfeuer 2026 startet: Sportliches Engagement zeigen – Förderung gewinnen! Foto Sparda-Bank West

Mit Instagram mehr Menschen erreichen
Wer die Duisburger Vereine zusätzlich auf Instagram unterstützen möchte, hat dazu ebenfalls Gelegenheit: Auf dem Instagram-Kanal @spardawest den eigenen Favoriten-Verein in einem Kommentar unter dem entsprechenden Gewinnspiel-Post nennen und der Sparda-Bank West auf Instagram folgen.

Nach Ende des Wettbewerbs werden unter allen so nominierten Vereinen zehn Förderpreise in Höhe von jeweils 1.000 Euro verlost. Außerdem können sich die Kommentierenden über die Chance auf einen von zehn Wunschgutscheinen im Wert von je 30 Euro freuen.

Alle diese Förderungen sind möglich, weil der Wettbewerb vom genossenschaftlichen Gedanken der Solidarität getragen wird. Die Preisgelder stammen aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West. Möglich machen dies die Sparerinnen und Sparer, die Gewinnsparlose kaufen.

„Wir freuen uns, dass wir alle gemeinsam den Sport in Duisburg unterstützen können“, erklärt Dominik Kanders. Er setzt wieder auf eine hohe Beteiligung beim SpardaLeuchtfeuer. In den vergangenen Jahren hatten sich jeweils rund 500 Sportvereine aus dem gesamten Geschäftsgebiet der Genossenschaftsbank beworben. „Ein ähnlich großes Interesse wäre auch in diesem Jahr wieder ein starkes Signal für den Sport und das Ehrenamt vor Ort.“ Mehr Informationen unter www.spardaleuchtfeuer.de

„Das reine Blau“: Ausstellung im Bezirksamt Duisburg Süd
Unter dem Titel „Das reine Blau“ zeigt das Bezirksamt Duisburg Süd ab dem 1. September 2026 eine Gemeinschaftsausstellung von zehn Künstlerinnen und Künstlern, die sich der Farbe Blau in all ihren Facetten widmen. Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, dienstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr in den Räumlichkeiten an der Sittardsberger Allee 14 zu sehen.

Zur offiziellen Eröffnung am Freitag, 4. September 2026, 18 Uhr, wird der Singer- und Songwriter Philipp Eisenblätter erwartet, der die Vernissage musikalisch begleiten wird. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen und sich von der Farbe Blau in ihren unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen berühren zu lassen.

„Mit ‚Das reine Blau‘ holen wir eine besondere Vielfalt künstlerischer Perspektiven in unser Bezirksamt. Es freut mich sehr, dass zehn Kunstschaffende unserer Region mit so viel Leidenschaft und Hingabe eigene Werke geschaffen haben“, sagt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske. Die teilnehmenden Kunstschaffenden – Heidi Bartsch, Egmont Fritz, Ulrich Huerkens, Michael Jezusek, Marion Köllner, Lothar Rübel, Thomas Schindler, Norbert Soltysik, Wolfgang Thoennes und Herbert Wilk – sind selbst fasziniert von der Farbe und laden mit ihren Werken zu einer vielfältigen Betrachtung Blauer Impressionen ein.

Großen Wert legen die Künstler darauf, dass sämtliche Exponate ohne den Einsatz von Künstlicher Intelligenz entstanden sind – jedes Werk ist Ausdruck rein menschlicher künstlerischer Handarbeit und Kreativität. Kuratiert wird die Ausstellung von dem Mülheimer Künstler Ralf Rassloff, der seit vielen Jahren mit der Gruppe zusammenarbeitet. Fragen beantwortet Freia Kollar per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283-987819.

Sonntagskonzert mit Mandolinen und Gitarren
„Zupfmusik mit Überraschungen" versprechen am Sonntag, 26. Juli, ab 15 Uhr das Mandolinen- und Gitarrenorchester Schiefbahn sowie das BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum. Zusammen geben die Musikerinnen und Musiker ein Sonntagskonzert im Volkspark Rheinhausen.

Die Veranstaltung ist nicht nur kostenlos, sondern auch barrierefrei und richtet sich an alle Altersgruppen, die in entspannter Atmosphäre ein Freiluftkonzert genießen möchten. Die Konzerte werden durch den Bauverein Rheinhausen und den Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens & Rumeln-Kaldenhausens e.V. unterstützt.

(C) Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951

Weitere Termine
2. August – Duisburger Hafenchor
9. August – Die Bergsteirer
29.August – Westside im Park (15 bis 22 Uhr)
Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter: https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/

Hinter den Kulissen des Hafens: Freie Plätze bei der Ruhrorter Hafenwoche  
Wer schon immer mal hinter die Kulissen des Duisburger Hafens blicken wollte, hat während der Ruhrorter Hafenwoche vor dem Hafenfest mehrere Gelegenheiten dazu. Die Hafenwoche vor dem großen Fest bietet Hafenfest-Veranstalter Duisburg Kontor seit drei Jahren an.

Dabei blicken die Gäste den Machern über die Schulter, können selbst ausprobieren und einzelne Teile des Hafens und seiner Unternehmen und Institutionen besser kennenlernen. Den Anfang macht die DUISPORT AG selbst. Die Duisburger Hafengesellschaft bietet am Montag, den 17. August eine Hafenführung per Bus.

Dabei können die Teilnehmenden nicht nur Bereiche sehen, die sonst nicht zugänglich sind, sondern erhalten auch einen Einblick in die Geschichte des größten Binnenhafens der Welt. Am Dienstag, den 18.August öffnet der bekannte Schiffsausrüster Wittig GmbH seine Türen. Das Familienunternehmen ist mehr als 120 Jahre alt und seit der Gründung im Jahr 1898 im Duisburger Hafen ansässig.

Dass die Schifffahrt auch wissenschaftlich ein großes Thema ist, zeigt das DST Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme ebenfalls am Dienstag, den 18. August. Bei einem Rundgang durch das Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme erhalten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten rund um die Automatisierung und Digitalisierung der Binnenschifffahrt.

Besichtigt werden unter anderem der Schlepptank, die Modellbauwerkstatt, der Forschungssimulator VeLABi sowie das Hafenforschungslabor HaFoLa im Maßstab 1:16. Wer wissen will, wie man Binnenschiffer wird, kann am Mittwoch, den 19.8. das Schulschiff Rhein im Homberger Hafen besuchen. Das umgebaute Schiff liegt seit rund 70 Jahren dort vor Anker und dient als Berufsschule für die Auszubildenden der Binnenschifffahrt.

Das Unternehmen Haniel ist eng mit der Geschichte des Ruhrgebiets verbunden. Bei einer Führung am Donnerstag, den 20. August, zeigt das Unternehmen im eigenen Haniel-Museum die Geschichte des Weltkonzerns, die gleichzeitig ein wichtiger Teil der Historie der Region zwischen Rhein und Ruhr ist. Alle Angebote sind in der Tourist Information auf der Königstraße oder online unter duisburg-tourismus.de buchbar. Der Kostenbeitrag von fünf Euro pro Person und Buchung fließt an einen guten Zweck.


Kultur- und Stadthistorisches Museum: Sommerferienprogramm unter dem Motto „Wilde Tiere in der Stadt und im Wald“
Das Stadtmuseum bietet in den bevorstehenden Sommerferien wieder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für Kinder ab sechs Jahren an. Ziel der Workshops ist es, mit verschiedenen Bau- und Bastelmaterialienunsere tierischen Stadtbewohner kennenzulernen und ihr Leben ein bisschen besser zu machen – ganz ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit viel Kreativität, Spiel und Spaß.

Das Programm startet erstmals mit dem Workshop „Zwischen Wald und Wiese – Kleine Tiere ganz groß“ am Freitag, 24. Juli, von 11 bis 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Duisburger Innenhafen. Anmeldungen für alle Termine sind ab sofort per E-Mail an ksm- service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 möglich.

Eine schnelle Reservierung wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos. Allerdings kostet der Eintritt pro Kind zwei Euro und es entstehen pro Kind Materialkosten in Höhe von fünf Euro. Mit dem Ferienpass der Stadt Duisburg entfällt der Eintritt, und ein Elternteil kann die Ausstellungen kostenfrei besuchen.

Kinder sollten dem Wetter angemessene Kleidung anziehen und für die Mittagspause ein Lunchpaket und Getränke mitbringen. Für einen gemeinsamen Ausflug für die ganze Familie eignet sich die Workshopreihe „WerkStadtMuseum“. Weitere Infos sind online unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


Weitere Termine:
Mittwoch, 29. Juli, 11 bis 15 Uhr
Zwischen Wald und Wiese – Kleine Tiere ganz groß
Dienstag, 4. August, 11 bis 15 Uhr
Böser Lieber Wolf – Zwischen Märchen und Wirklichkeit
Donnerstag, 13. August, 11 bis 15 Uhr
Wildtiere – Unsere heimlichen Nachbarn vor der Haustür
Freitag, 14. August, 11 bis 15 Uhr
Wildtiere – Unsere heimlichen Nachbarn vor der Haustür
Dienstag, 18. August, 11 bis 15 Uhr
Herzenssache Tauben – Liebe statt Vorurteile
Freitag, 21. August, 11 bis 15 Uhr
Sauberwald – Wenn der Wald seinen Zauber zurückbekommt
Dienstag, 25. August, 11 bis 15 Uhr
Sauberwald – Wenn der Wald seinen Zauber zurückbekommt

Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt zur Rathausführung
Die Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger am Samstag, 25. Juli, von 14 bis 17 Uhr zu einer Führung durch das Bezirksrathaus am Körnerplatz ein. Bei der Führung gibt es Einblicke hinter die Türen des Bezirksrathauses, Wissenswertes rund um die besondere Geschichte des Gebäudes und mehr.

Im Anschluss daran gibt es im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung die Möglichkeit zum Austausch mit Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß. Der Eintritt ist frei und die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Eine Anmeldung per E-Mail an kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-987818 ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Neues Duisburger Regattahaus offiziell eröffnet
Nach zwei Jahren und zehn Monaten Bauzeit übergab die Stadt Duisburg gestern Abend das neue Regattahaus zum Auftakt der U23-Ruder- Weltmeisterschaften offiziell an den Sport. Die WM ist die erste internationale Veranstaltung, bei der das Gebäude vollständig in Betrieb ist.

Mit einem gemeinsamen Zukunftsversprechen bekannten sich die Stadt Duisburg, das Land Nordrhein-Westfalen und der organisierte Sport – vertreten durch den Landessportbund NRW, den Stadtsportbund Duisburg und den neu gegründeten Verein „Regatta Duisburg“ – zur gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft der Regattabahn. Der Verein wurde eigens gegründet, um hochkarätige Kanu- und Ruderregatten nach Duisburg zu holen und auszurichten.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Gäste - Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg


Oberbürgermeister Sören Link betonte die besondere Bedeutung der Regattabahn für Duisburg: „Die Regattabahn im Sportpark ist das traditionsreiche Herzstück der Sportstadt Duisburg. Sie gehört zur DNA unserer Stadt. Mit Rudern und Kanu sind hier zwei der erfolgreichsten deutschen Sportarten zu Hause. Und mit dem neuen Regattahaus ist diese Sportstätte, die in der Weltspitze ihresgleichen sucht, wieder bereit für die großen Wettbewerbe. Darauf kann ganz Duisburg stolz sein.“

Nach zwei Jahren und zehn Monaten Bauzeit übergibt die Stadt Duisburg das neue Regattahaus zum Auftakt der U23-Ruder-Weltmeisterschaften offiziell an den Sport. v.l.: Tobias Weysters (Vorstandsmitglied Regatta Duisburg e.V.), Oberbürgermeister Sören Link, Ilja Waßenhoven (Vorstandsmitglied Landessportbund NRW), Uwe Busch (Vorstandsvorsitzender Stadtsportbund Duisburg), Dirk Schimmelpfennig (Leiter des Referats Leistungssport NRW) und Martin Linne (Dezernat für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport der Stadt Duisburg)

„Schon vor hundert Jahren, im März 1926, setzten sich die Duisburger Wassersportvereine für eine Regattabahn ein, die internationalen Ansprüchen gerecht wird. Mit ihrer Idee überzeugten sie auch die Bürgerschaft sowie die Politik und legten damit den Grundstein für einen international anerkannten Sportstandort. Mit dem jetzt fertig gestellten Neubau ist diese weltweit herausragende Anlage fit für die nächsten Jahrzehnte“, blickt Sportdezernent Martin Linne auf die Historie zurück.

Seit der Einweihung 1935 werden hier internationale Wettkämpfe ausgetragen.


Mit dem neuen Regattahaus wird diese Geschichte unter modernen Bedingungen fortgeschrieben. Der Neubau bündelt zentrale Funktionen für die Durchführung großer Regatten. Dazu gehören zeitgemäße Arbeits- und Funktionsräume für Wettkampfleitung, Organisation und Verbände sowie ein neu ausgestattetes Vermessungszentrum.

Auch energetisch erfüllt das Gebäude hohe Standards: Photovoltaikanlagen, energieeffiziente Kühldecken und eine moderne Gebäudetechnik ermöglichen unter optimalen Bedingungen einen nahezu energieneutralen Betrieb. Mit einem neuen Logo erhält die Regattabahn zudem eine dauerhafte visuelle Identität. Als international renommierter Wettkampfort wird sie damit über einzelne Veranstaltungen hinaus klar erkennbar und als eigenständige Marke des Sportstandorts Duisburg sichtbar.

Vom 23. bis zum 26. Juli 2026 finden dort die U23-Weltmeisterschaften im Rudern mit Toptalente aus insgesamt 50 Nationen statt


Insgesamt wurden rund 30 Millionen Euro investiert, zwölf Millionen davon durch das Land NRW. Dirk Schimmelpfennig, Referatsleiter Leistungssport in der Staatskanzlei, betonte, dass der internationale Ruf der Regattabahn zugleich ein Auftrag für die Zukunft sei: „Wie im Leistungssport ist auch hier ein Platz an der Spitze kein dauerhafter Besitzstand. Tradition und internationaler Ruf allein reichen nicht aus, um auch in Zukunft zu den Besten zu gehören. Wer seinen herausragenden Status erhalten will, darf ihn deshalb nicht nur bewahren. Er muss ihn weiterentwickeln.“

Digital Services Act: Neuer Leitfaden erklärt Verbraucherrechte
Der Digital Services Act (DSA) gilt seit Februar 2024 vollumfänglich in der gesamten Europäischen Union. Dennoch wissen viele Verbraucherinnen und Verbraucher nicht, welche Rechte ihnen die Verordnung im Alltag verschafft. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland hat deshalb einen leicht verständlichen Online-Leitfaden veröffentlicht, der die wichtigsten Regelungen erklärt.
Der Digital Services Act stärkt die Rechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern auf Online-Plattformen.

Vorschriften für Plattformbetreiber wie Facebook, Amazon, Google und Co.
Ob gelöschter Social-Media-Beitrag, gesperrtes Nutzerkonto oder undurchsichtige Werbung – viele Verbraucher kennen solche Situationen aus ihrem digitalen Alltag.

Seit Februar 2024 gelten die Vorschriften des Digital Services Act (DSA) in der gesamten Europäischen Union für Anbieter digitaler Dienste, etwa soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder TikTok, Online-Marktplätze wie Amazon, Zalando oder Booking.com sowie Suchmaschinen wie Google oder Bing.

Ziel der EU-Verordnung ist es, den digitalen Raum sicherer, transparenter und fairer zu gestalten.
Konkrete Regeln für die Anbieter
Mit dem DSA wurden Verbraucherrechte in mehreren Bereichen gestärkt. Plattformen müssen Entscheidungen über die Löschung von Inhalten oder die Sperrung von Nutzerkonten nachvollziehbar begründen können.

Darüber hinaus müssen Plattformen deutlich kennzeichnen, wenn es sich um Werbung handelt. Sie müssen außerdem Informationen darüber bereitstellen, wer die Werbung bezahlt hat und warum sie einem Nutzer angezeigt wird.

Gleichzeitig verpflichtet die Verordnung Online-Marktplätze dazu, ihre Händler sorgfältiger zu überprüfen, um den Verkauf illegaler oder gefährlicher Produkte zu erschweren.
Zudem erhalten Verbraucher bessere Möglichkeiten, rechtswidrige Inhalte oder betrügerische Angebote zu melden und Entscheidungen von Plattformen überprüfen zu lassen.

Der DSA verbietet außerdem bestimmte manipulative Gestaltungsmuster ("Dark Patterns"). Beispiele sind irreführende oder manipulativ eingesetzte Hinweise, etwa wenn durch Aussagen wie „Nur noch ein Zimmer verfügbar“ künstlicher Kaufdruck erzeugt wird.

Durchgreifen der EU-Kommission
Der DSA wird inzwischen von der Europäischen Kommission aktiv durchgesetzt. So hat die Kommission bereits mehrere Verfahren gegen große Online-Plattformen eingeleitet. Dazu zählen unter anderem Verfahren gegen TikTok und Temu wegen des Verdachts, gegen Vorschriften des DSA verstoßen zu haben.

Wo Verbraucher Hilfe finden
Der neue Leitfaden zeigt auf, an welche Stellen sich Verbraucher bei Problemen wenden können. Dazu gehören die internen Beschwerdeverfahren der Plattformen, unabhängige Streitbeilegungsstellen sowie zuständige Aufsichtsbehörden. Außerdem wird die Rolle der sogenannten Trusted Flagger erklärt – zertifizierter Organisationen, deren Hinweise auf rechtswidrige Inhalte von Plattformen vorrangig bearbeitet werden müssen.

Mit dem Online-Leitfaden möchte das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland dazu beitragen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Rechte im digitalen Alltag kennen und wirksam nutzen können. Zum Leitfaden

Tanken im Vergleich zur Vorwoche erneut stark verteuert
ADAC Auswertung: Super E10 um mehr als sechs Cent teurer, Dieselpreis steigt um fast zehn Cent / Aktuelle Kraftstoffpreise sind gemessen an Ölpreis und Wechselkurs deutlich zu hoch

Die Kraftstoffpreise sind im Vergleich zur Vorwoche erneut deutlich gestiegen. Dies gilt vor allem für Diesel, wie die aktuelle ADAC Auswertung zeigt. Danach kostet ein Liter im bundesweiten Mittel 2,168 Euro, in der vergangenen Woche waren es 9,8 Cent weniger. Der Preis für einen Liter Super E10 stieg um 6,3 Cent und liegt aktuell bei 2,146 Euro.

Hauptauslöser für die weitere sehr deutliche Verteuerung ist der kriegsbedingte Anstieg des Rohölpreises der Sort Brent von gut 85 US-Dollar in der Vorwoche auf derzeit rund 91 US-Dollar. Der Wechselkurs von Euro und US-Dollar, der entscheidenden Währung für den Kauf von Rohöl auf dem Weltmarkt, liegt in etwa auf dem Niveau der Vorwoche.

Laut ADAC lassen sich die aktuellen Kraftstoffpreise nicht allein durch die Entwicklung von Ölpreis und Wechselkurs erklären. Daher sollte das Bundeskartellamt die Marktverhältnisse kritisch überwachen und mögliche Wettbewerbsprobleme gerade im Raffinerie- und Großhandelsbereich aufdecken.

Diesel ist mittlerweile wieder teurer als Super E10, dies war zuletzt Mitte Mai der Fall. Seitdem hatte sich die Lage im Nahen Osten sukzessive etwas entspannt, sodass auch der Ölpreis in der Folge wieder deutlich unter die Marke von 100 US-Dollar gerutscht war. Mit dem erneuten Aufflammen der Auseinandersetzungen zieht nun der Dieselpreis auch deswegen so massiv an, weil der Kraftstoff zu großen Teilen importiert werden muss und der Dieselpreis wesentlich stärker von ökonomischen und geopolitischen Faktoren beeinflusst wird als Benzin.



Wer beim Tanken sparen will, sollte nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr mittags zur Tankstelle fahren, denn dann sind die Preise im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen danach langsam wieder ab. Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.

Highspeed-Internet für Baerl: Nachfrageziel vor Ende der Frist erreicht
Der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsinternet ist ein entscheidender Standortfaktor für modernes Wohnen und den wirtschaftlichen Fortschritt in der Zukunft. Die Duisburg CityCom (DCC) treibt gemeinsam mit der Stadt Duisburg den Ausbau des Glasfasernetzes konsequent weiter voran und dabei wurden in den vergangenen Jahren bereits große Erfolge erzielt. Seit dem 1. April sammelt die DCC Interessentinnen und Interessenten in Baerl, um hier die erforderliche Quote für einen Ausbau des Glasfasernetzes zu gewinnen.

Jetzt wurde die Quote von 40 Prozent bereits vor Ablauf der Frist zur Nachfragebündelung Ende Juli erreicht und die Ausbauplanungen können beginnen. Die Nachfragebündelung läuft trotzdem bis Ende des Monats weiter. Bereits ab Februar 2027 wird der Glasfaserausbau in Baerl starten, so dass ab Herbst 2027 die ersten Haushalte, die sich für einen Vertragsabschluss mit der DCC entschieden und somit erfolgreich an der Nachfragebündelung teilgenommen haben, vom Hochgeschwindigkeitsinternet der DCC profitieren können.

„Wir freuen uns sehr, dass die Bürgerinnen und Bürger in Baerl uns vertrauen, viele sogar sehr engagiert mitgeholfen haben und sich dadurch nun ausreichend Anwohnerinnen und Anwohner für einen Anschluss an unser Hochgeschwindigkeitsinternet entschieden haben. Ganz besonders nach der Vorgeschichte mit der Deutsche GigaNetz, aufgrund der wir gemeinsam mit der Stadt Duisburg viel Aufklärungsarbeit leisten mussten. Wir werden jetzt mit Hochdruck daran arbeiten, das schnellste Internet auch schnellstmöglich nach Baerl zu bringen“, sagt Stefan Soldat, DCC-Geschäftsführer.

Im Rahmen der Nachfragebündelung entfallen für alle Interessentinnen und Interessenten die Ausbau- und Anschlusskosten in Höhe von 850 Euro. Weil die DCC den Anschluss bis in die Wohnung verlegt (Fiber To The Home), sind allerschnellste Datenübertragungsraten möglich. So sind beim Produkt „Glasfaser Home 1000“ beispielsweise 1000 Mbit/s Download und 500 Mbit/s Upload gleichzeitig möglich. Der Hausanschluss ans Glasfasernetz ist im Rahmen dieser Nachfragebündelung kostenlos.

Weitere Informationen zu Angeboten und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Baerl – gibt es im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de. Dort finden Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20 Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Buchführung sicher im Griff: IHK-Lehrgang vermittelt Praxiswissen  
Eine korrekte Buchführung ist für jedes Unternehmen unverzichtbar. Die Niederrheinische IHK bietet deshalb einen Online-Zertifikatslehrgang an. Vom 1. September bis zum 12. November lernen die Teilnehmer, wie sie die Finanz- und Betriebsbuchführung professionell und IT-gestützt umsetzen.  

Der Lehrgang richtet sich an kaufmännische Beschäftigte und Interessierte mit grundlegenden Kenntnissen von betrieblichen Abläufen. In 80 Unterrichtseinheiten erwerben sie das Wissen, um die Buchführung insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen korrekt und effizient zu organisieren.

Zugleich schafft der Kurs eine gute Grundlage für weitere Qualifizierungen, etwa in der Bilanzbuchhaltung. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter: www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen

Personalmanagement gestalten: IHK-Lehrgang macht fit für moderne Personalarbeit  
Personalreferenten übernehmen wichtige Aufgaben zwischen Unternehmen und Mitarbeitern. Die Niederrheinische IHK bietet einen Zertifikatslehrgang zum Thema an. Vom 3. September bis zum 22. Dezember findet dieser online über MS Teams statt.   Themen sind unter anderem Personalplanung, Recruiting, Personalentwicklung sowie arbeitsrechtliche Grundlagen.

Die Weiterbildung richtet sich an Mitarbeiter im Personalwesen, Fachkräfte mit Personalverantwortung und alle, die sich für Aufgaben im HR-Bereich qualifizieren möchten. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de
Anmeldung direkt unter: www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen

KLANG:zeit Mitsingwochenende in Duisburg  
Duisburg, 23. Juli 2026 - Sänger:innen aus Duisburg und Umgebung aufgepasst! Der Chorverband NRW e.V. lädt am 16.-18. Oktober 2026 herzlich ein zur zweiten KLANG:zeit, der neuen Mitsing-Konzertreihe unter der künstlerischen Leitung von Nicolas Fink.  

Chorleiter Nicolas Fink (Foto: WDR/Ben Knabe)

Der Chorverband NRW e.V. lädt Sängerinnen und Sänger aus ganz Nordrhein-Westfalen ein, Teil dieses besonderen musikalischen Projekts zu werden. Gemeinsam mit Nicolas Fink und Mitgliedern des Landesjugendchores NRW entsteht ein außergewöhnlicher Klangraum, in dem gemeinsames Singen und musikalische Begegnung im Mittelpunkt stehen.  

Unter dem Titel „Frisches Wasser“ widmet sich dieses Mitsing-Wochenende den romantischen Meisterwerken von Felix Mendelssohn Bartholdy. Auf dem Programm stehen seine bekannten Psalmen und Motetten Herr, nun lässest du deinen Diener, Hör mein Bitten, Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir sowie Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser.

Dieses Programm bündelt eindrucksvoll die geistliche Klangwelt Felix Mendelssohns in ihrer ganzen Vielfalt. Die Werke reichen von schlichter, inniger Andacht bis zu weitgespannter, dramatischer Ausdruckskraft und verbinden klare Formen mit großer emotionaler Tiefe. Dabei entsteht ein facettenreiches Bild einer Musik, die zugleich transparent, klangschön und unmittelbar berührend ist.  

Mitmachen kann jede:r, der das Singen liebt und Freude daran hat, sich zuhause mithilfe von Übe-Aufnahmen auf dieses besondere Erlebnis vorzubereiten. Die gemeinsamen Proben unter der Leitung von Nicolas Fink finden am 16., 17. und 18. Oktober 2026 in der Marienkirche, im Theater und in der Salvatorkirche in Duisburg statt.  

Das Ergebnis des Wochenendes wird beim Abschlusskonzert am 18. Oktober 2026 um 17.00 Uhr in der Salvatorkirche Duisburg präsentiert. Der Eintritt hierzu ist frei. Die offizielle Anmeldefrist für Mitsingende ist der 31. Juli 2026. Infos und Anmeldung unter www.klangzentrale.de

Meidericher Bienenautomat ist zurück - Kirchengemeinde schützt Artenvielfalt mit Blumenzwiebeln aus dem Kaugummiautomaten 
Der knallgelbe Bienenfutterautomat an der Mauer des Meidericher Gemeindebüros, Auf dem Damm 6, ist wieder an seinem Platz. Nachdem der erste Bienenautomat letztes Jahr dem Vandalismus zum Opfer gefallen war, stand für die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Meiderich schnell fest: „Aufgeben ist keine Option. Unser Versprechen, Meiderich ein Stück bunter und lebenswerter zu machen, gilt weiter.“

Das sagt Gemeindesekretärin Katja Hüther, die den Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung dankt und sich mit anderen für den Schutz der Artenvielfalt und der Bienen im Stadtteil einsetzt. 

Die Aktion funktioniert so: Mit einer 50-Cent-Münze können in Kapseln verpackte, heimische Blumenzwiebeln aus dem ehemaligen Kaugummiautomaten gezogen werden. Diese im Herbst einfach auf Balkon oder im Garten eingraben, so dass sie im nächsten Frühjahr Bienen & Co Nahrung bieten. 

„Natürlich hoffen wir, dass der neue Automat diesmal lange erhalten bleibt“ sagt Katja Hüther. „Wir werden ihn diesmal besonders gut beobachten und sowieso jeden Tag leeren – und freuen uns, wenn auch viele Meidericherinnen und Meidericher ein Auge darauf haben.“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, Infos zur Aktion unter www.bienenretter.com/bienenautomat.   

 Der Meidericher Bienenfutterautomat mit Gemeindesekretärin Katja Hüther vor dem Automaten (Foto: www.kirche-meiderich.de).



Dreck weg Aktion in Rheinhausen
Der Verein „Du bist Rheinhausen“ startet am Samstag, 01.08.2026 um 10.00 Uhr eine weitere Müllsammelaktion, diesmal an der Bezirksbibliothek Rheinhausen, Händelstraße 6 in 47226 Duisburg und wird bis 12:00 Uhr das dortige Umfeld in Angriff nehmen.

Alle Rheinhauser*innen sind eingeladen mitzumachen. Wie gewohnt werden Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit allen Utensilien ausgestattet, die sie brauchen: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke und Eimer stehen bereit.

Du bist Rheinhausen ist eine Anlaufstelle für Menschen in Rheinhausen, die die Ärmel hochkrempeln und ihre Heimat gestalten möchten, seien es bestehende Initiativen, Vereine oder Einzelne, die Ideen haben, die sich gemeinsam leichter umsetzen lassen. Du bist Rheinhausen e.V. Otto-Schulenberg-Straße 38 47228 Duisburg-Rheinhausen.


Duisburg: 2.850 U3-Jährige in Kitas | NGG Nordrhein: Familien brauchen planbare Arbeitszeiten – deshalb muss der 8-Stunden-Tag bleiben  
Den Job und den „Rest des Lebens“ unter einen Hut bringen: In Duisburg gibt es für rund 2.850 Kinder unter 3 Jahren einen Kitaplatz. Die Betreuungsquote liegt damit nach Angaben der amtlichen Statistik bei knapp 20 Prozent. „Das ist zu wenig. Vor allem wenn Eltern arbeiten, müssen sie sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder betreut werden“, sagt Adnan Kandemir von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

So liege der landesweite Bedarf, den Eltern bei der Betreuungsquote von Unter-3-Jährigen in Nordrhein-Westfalen haben, bei 51 Prozent. Die NGG Nordrhein beruft sich dabei auf eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Erhebliche Probleme sieht die Gewerkschaft jetzt auf Eltern in Duisburg zukommen. Grund sind Pläne der Bundesregierung, das Arbeitszeitgesetz zu ändern und den 8-Stunden-Tag abzuschaffen: „Wenn das passiert, dann bricht für Eltern jede Planung bei der Kinderbetreuung zusammen. Denn dann kann ein Arbeitstag auch mal zwei oder sogar dreieinhalb Stunden länger werden. Mit Verlässlichkeit, die Eltern dringend brauchen, hat das nichts mehr zu tun“, sagt Adnan Kandemir.

Denn eine verlässliche Betreuung sei gerade für berufstätige Eltern wichtig. „Meistens sind Kita- und Arbeitszeiten schon jetzt auf Kante genäht – also eng miteinander abgestimmt: Wer sein Kind in der Kita hat, der muss es auch pünktlich wieder abholen, bevor die Kita schließt. Aber wenn der Chef demnächst aus einem 8-Stunden-Tag einen Arbeitstag mit 10 oder 12 Stunden am Stück machen kann, wird es für Familien nahezu unmöglich, ihren Alltag verlässlich zu planen“, sagt Adnan Kandemir.

Am Ende beeinträchtige das sogar die Berufstätigkeit der Eltern. Kritisch werde das auch für die Pflege: „Wer sich zu Hause – zum Beispiel in enger Absprache mit Pflegediensten – um Angehörige kümmert, kann alles gebrauchen, aber keinen XL-Arbeitstag“, sagt der Geschäftsführer der NGG Nordrhein. Auch bei der Pflege gelte: „Verlässlichkeit ist das A und O“, so Kandemir. Schon deshalb sei die von der Bundesregierung geplante Aufweichung des 8-Stunden-Tages „Gift für alle, die im Moment alles daransetzen, den Spagat zwischen Job und Familie zu schaffen“.

Betroffen seien hier vor allem Frauen: 51 Prozent von ihnen gaben, so die NGG, bei einer bundesweiten Beschäftigtenbefragung (Index Gute Arbeit) des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) an, sich zu Hause um Angehörige – gerade um Kinder oder Ältere – zu kümmern. Bei den Männern seien es 41 Prozent. Schon heute hätte gut ein Fünftel aller Beschäftigten häufig Probleme, Familie und Job zeitlich zu vereinbaren.

Bei alleinerziehenden Frauen seien dies aktuell sogar 42 Prozent. „Sollte Schwarz-Rot jetzt den 8-Stunden-Tag abschaffen und bei der Wochenarbeitszeit ein Höchstlimit von 48 und in Ausnahmefällen sogar bis zu 73,5 Stunden setzen, würde die Bundesregierung damit echte Probleme für viele Familien in Duisburg provozieren – im Job und in der Familie“, warnt NGG-Geschäftsführer Adnan Kandemir.

Dabei suchten nicht nur das Gastgewerbe und das Lebensmittelhandwerk, sondern auch viele Betriebe der Nahrungsmittelindustrie händeringend qualifiziertes Personal. „Den Arbeitskräftemangel in diesen Betrieben lösen wir nicht durch längere Arbeitstage, sondern durch bessere Arbeitsbedingungen und mehr Kita-Plätze“, so Adnan Kandemir.

Außerdem seien längere Arbeitstage auch eine Gefahr für die Gesundheit: „Nach 8 Stunden im Job steigt das Unfallrisiko immer mehr an. Nach 12 Stunden ist es sogar doppelt so hoch wie bei einem regulären 8-Stunden-Tag“, so Kandemir. Aber auch Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Burnout könnten die Folge von zu langen Arbeitstagen sein. Mehr Infos unter: https://www.ngg.net/themen/mit-macht-fuer-die-8

Umgestaltung des Bonifatiusplatzes in Hochfeld abgeschlossen
Die Umgestaltung des Bonifatiusplatzes in Duisburg-Hochfeld ist fertiggestellt. Ziel des Projekts war es, die räumliche Verbindung zwischen der Wanheimer Straße, dem Grünen Ring Süd sowie dem Rheinpark, wo auch die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 stattfinden wird, nachhaltig zu stärken.

Die Umbauarbeiten am Bonifatiusplatz (Wanheimer, Ecke Wörthstraße) sind abgeschlossen. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Neben den verbesserten Wegeverbindungen standen insbesondere die Steigerung der Aufenthaltsqualität sowie Klimaanpassungen im Mittelpunkt der Umgestaltung. Neue überschattete Sitzgelegenheiten, Grünflächen, zusätzliche Baumpflanzungen und entsiegelte Grünflächen stärken nun den Platzcharakter und tragen zu einem verbesserten Mikroklima bei. Auch der Parkplatz südlich der Wörthstraße wurde im Rahmen des Projekts aufgewertet und klimagerecht angepasst.

Zwei neue behindertengerechte Parkplätze ermöglichen außerdem eine inklusive und barrierearme Nutzung. Mit der Umgestaltungsmaßnahme konnte der Bonifatiusplatz sowie der anliegende Parkplatz besser in das umliegende Wegenetz eingebunden werden und ist für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer und komfortabler nutzbar. Die Umgestaltung wurde über Mittel der Stadt Duisburg finanziert und durch die Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Buchführung sicher im Griff: IHK-Lehrgang vermittelt Praxiswissen  
Eine korrekte Buchführung ist für jedes Unternehmen unverzichtbar. Die Niederrheinische IHK bietet deshalb einen Online-Zertifikatslehrgang an. Vom 1. September bis zum 12. November lernen die Teilnehmer, wie sie die Finanz- und Betriebsbuchführung professionell und IT-gestützt umsetzen.  

Der Lehrgang richtet sich an kaufmännische Beschäftigte und Interessierte mit grundlegenden Kenntnissen von betrieblichen Abläufen. In 80 Unterrichtseinheiten erwerben sie das Wissen, um die Buchführung insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen korrekt und effizient zu organisieren.

Zugleich schafft der Kurs eine gute Grundlage für weitere Qualifizierungen, etwa in der Bilanzbuchhaltung. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter: www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen



NRW: Preise für Dienstleistungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen um 5,8 % gestiegen
* Stationäre Pflege gesetzlich Versicherter im ersten Halbjahr 2026 um 6,8 % teurer
* Preise für Dienstleistungen in Altenwohnheimen und Pflegeeinrichtungen zwischen 2021 und 2025 um 16,6 % gestiegen
* Essen auf Rädern verteuerte sich im Fünfjahresvergleich um 28,4 %

Die Preise für Dienstleistungen in Altenwohnheimen und Pflegeeinrichtungen sind im ersten Halbjahr 2026 in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um 5,8 % gestiegen. Wie das statistische Landesamt auf Basis von Daten des Verbraucherpreisindex mitteilt, erhöhten sich dabei die Preise für die stationäre Pflege gesetzlich versicherter Personen um 6,8 % und die für privat versicherte Personen um 6,2 %. Die Aufwendungen für Altenwohnheime oder betreutes Wohnen verteuerten sich im selben Zeitraum um 3,5 %.



Stationäre Pflege privat Versicherter im Fünfjahresvergleich um 25,6 %, gesetzlich Versicherter um 15,6 % gestiegen Im Fünfjahresvergleich zeigt sich, dass die Preise für die stationäre Pflege gesetzlich Versicherter zwischen 2021 und 2025 um 15,6 % gestiegen sind. Der höchste Preisanstieg zum Vorjahr wurde dabei im Jahr 2024 gemessen (+10,5 %).

Zwischen den Jahren 2021 und 2022 kam es zu einem Preisrückgang, maßgeblich dafür war die Pflegereform 2021. Die Preise für die stationäre Pflege privat Versicherter stieg zwischen 2021 und 2025 mit 25,6 % überdurchschnittlich stark an. Zum Vergleich: Die Preise für Dienstleistungen in Altenwohnheimen und Pflegeeinrichtungen insgesamt erhöhten sich um 16,6 %. Preise für ambulante Pflege gesetzlich Versicherter im Fünfjahresvergleich um 35,0 % gestiegen Steigende Preise zeigen sich jedoch nicht nur in Pflegeeinrichtungen.

Betroffen ist auch, wer zu Hause auf professionelle Unterstützung angewiesen ist. Die ambulante Pflege privat Versicherter war im ersten Halbjahr 2026 um 7,1 % teurer als im Vorjahreszeitraum, die gesetzlich Versicherter um 11,9 %. Neben den direkten Pflegekosten sind auch die Preise für zusätzliche Dienstleistungen gestiegen. So verteuerte sich Essen auf Rädern im selben Zeitraum um 4,8 % und medizinische Bäder, Physiotherapie, Krankentransporte u. Ä. um 1,5 %.

Im Fünfjahresvergleich von 2021 bis 2025 verzeichnete die ambulante Pflege privat Versicherter einen Anstieg von 26,8 % und die der gesetzlich Versicherten von 35,0 %. Essen auf Rädern verteuerte sich um 28,4 %, medizinische Bäder, Physiotherapie, Krankentransporte u. Ä. um 18,2 %.

Arztpraxen 2024: Einnahmen stiegen erstmals seit zwei Jahren wieder stärker als Aufwendungen
• Einnahmen in Arztpraxen 2024 gegenüber 2023 um 6,2 % auf 854 000 Euro je Praxis gestiegen
• Durchschnittliche Einnahmen 2024 in Zahnarztpraxen bei 937 000 Euro je Praxis, in psychotherapeutischen Praxen bei 134 000 Euro je Praxis
• Durchschnittlich arbeiten in Arztpraxen und Zahnarztpraxen rund 10 Personen, in psychotherapeutischen Praxen rund 2 Personen

Die Arztpraxen in Deutschland erzielten im Jahr 2024 durchschnittliche Einnahmen von 854 000 Euro je Praxis. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ergibt sich daraus ein Anstieg der Einnahmen gegenüber dem Vorjahr um 6,2 % (2023: 804 000 Euro). Die Aufwendungen erhöhten sich um 4,7 % auf durchschnittlich 516 000 Euro je Praxis (2023: 493 000 Euro).

Damit stiegen die Einnahmen erstmals seit zwei Jahren wieder stärker als die Aufwendungen. In den beiden Vorjahren 2022 und 2023 hatte die Steigerung der Aufwendungen das Einnahmenplus bei Arztpraxen jeweils deutlich übertroffen. Zahnarztpraxen und psychotherapeutische Praxen werden getrennt ausgewiesen.

Der durchschnittliche Reinertrag je Arztpraxis stieg 2024 um 9,0 % auf 338 000 Euro (2023: 310 000 Euro). Die genannten Durchschnittswerte sind jedoch stark von Arztpraxen mit hohen Einnahmen, Aufwendungen und Reinerträgen beeinflusst: So verzeichnete die Hälfte aller Arztpraxen Einnahmen bis maximal 502 000 Euro, Aufwendungen bis 260 000 Euro und einen Reinertrag von höchstens 232 000 Euro (Medianwerte).

Im Durchschnitt waren 9,9 Personen im Jahr 2024 in Arztpraxen tätig. Der Reinertrag ist nicht mit dem Gewinn beziehungsweise dem Einkommen der Ärztinnen und Ärzte gleichzusetzen. Er stellt das Ergebnis des Geschäftsjahres der gesamten Praxis dar, berücksichtigt aber zum Beispiel nicht die Aufwendungen für Praxisübernahmen oder Aufwendungen für die Alters-, Invaliditäts-, Hinterbliebenen- und Krankenversicherung der Praxisinhaberinnen und -inhaber.

Plus bei Einnahmen, Aufwendungen und Reinerträgen in Zahnarztpraxen Zahnarztpraxen erwirtschafteten im Jahr 2024 durchschnittlich 937 000 Euro an Einnahmen und verzeichneten 632 000 Euro an Aufwendungen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Einnahmen um 4,8 % (2023: 894 000 Euro), die Aufwendungen erhöhten sich um 3,6 % (2023: 610 000 Euro).

Der im Jahr 2024 erzielte Reinertrag betrug 305 000 Euro je Zahnarztpraxis (+ 7,4 % gegenüber 2023). Der Median des Reinertrags liegt mit 217 000 Euro auch hier weit darunter. Durchschnittlich 10,2 tätige Personen verzeichneten Zahnarztpraxen im Jahr 2024. Durchschnittliche Einnahmen von Praxen Bar chart with 3 data series. in Tausend Euro je Praxis 1 Einschließlich fachübergreifende Berufsausübungsgemeinschaften und MVZ.



Psychotherapeutische Praxen: Spürbarer Anstieg bei Aufwendungen
Die mit durchschnittlich 1,9 tätigen Personen im Vergleich zu Arzt- und Zahnarztpraxen deutlich kleineren psychotherapeutischen Praxen erzielten im Jahr 2024 Einnahmen von 134 000 Euro je Praxis. Dem Einnahmenplus zum Vorjahr von 10,7 % stand eine kräftige Erhöhung der Aufwendungen von 22,9 % auf 43 000 Euro je Praxis gegenüber (2023: 35 000 Euro).

Der in 2024 durchschnittlich erwirtschaftete Reinertrag stieg um 4,7 % gegenüber dem Vorjahr (2023: 86 000 Euro) auf 90 000 Euro je Praxis. Der Anstieg des Reinertrags fiel damit deutlich geringer aus als bei Arzt- und Zahnarztpraxen. Die Hälfte aller psychotherapeutischen Praxen erwirtschaftete einen Reinertrag von maximal 83 000 Euro (Median).



7 % aller Vollzeiterwerbstätigen arbeiteten 2025 mindestens 49 Stunden pro Woche
• Überlange Arbeitszeiten vor allem bei Selbstständigen • Frauenanteil bei Führungspositionen: 30,3 % • 4,9 % der Teilzeitbeschäftigten unfreiwillig in Teilzeit

Lange Arbeitszeiten können für Erwerbstätige zur Belastung werden. Im Jahr 2025 arbeiteten 7,1 % der rund 30 Millionen Vollzeiterwerbstätigen gewöhnlich 49 Stunden und mehr pro Woche. Dies gilt als überlange Arbeitszeit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren Selbstständige mit Beschäftigten (44,5 %) und Solo-Selbstständige (23,0 %) am häufigsten von überlanger Arbeitszeit betroffen. Im Vergleich dazu arbeiten nur 4,1 % aller vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer so viele Stunden. Im Durchschnitt arbeiteten Vollzeiterwerbstätige im vergangenen Jahr 40,2 Stunden in der Woche.

Überlange Arbeitszeiten abhängig von Alter und Geschlecht
Generell gilt: je älter die Erwerbstätigen, desto länger die Arbeitszeiten. Während 1,4 % der Vollzeiterwerbstätigen im Alter von 15 bis 24 Jahren mindestens 49 Stunden pro Woche arbeiteten, lag dieser Anteil bei den Erwerbstätigen in Vollzeit zwischen 55 und 64 Jahren bei 9,6 %.

Einer der Gründe für die deutlichen Unterschiede ist der hohe Anteil überlanger Arbeitszeiten bei Führungskräften, die eher in höheren Altersgruppen und bei Männern zu finden sind. Nur knapp ein Drittel der Führungskräfte sind Frauen Der Frauenanteil an Führungspositionen lag mit 30,3 % im Jahr 2025 deutlich niedriger als der Frauenanteil an allen Erwerbstätigen von 47,1 %. Auch wenn sich heute mehr Frauen in Führungspositionen befinden als noch vor über 30 Jahren (1992: 25,8 %), waren 2025 immer noch knapp sieben von zehn Führungskräften männlich.



Selbstständige arbeiten häufiger auch am Abend
Selbstständige mit Beschäftigten haben häufiger später Feierabend als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. 30,8 % der Selbstständigen mit Beschäftigten haben 2025 regelmäßig zwischen 18 und 23 Uhr gearbeitet. Bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern war es hingegen nur gut jede siebte Person (13,4 %). Bei der Nachtarbeit von 23 bis 6 Uhr war das Verhältnis ausgeglichen: Nur 4,2 % der Selbstständigen mit Beschäftigten und 4,3 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verdienten ihr Geld, während andere schliefen.

 Fast 5 % der Beschäftigten arbeiten unfreiwillig in Teilzeit Zu geringe Arbeitszeiten können auch zur Belastung werden, und das nicht nur, weil sie meist zu Gehaltseinbußen führen. Teilweise wird kürzer gearbeitet, weil gerade keine Tätigkeit mit höherer Stundenzahl zu finden ist: 4,9 % aller gut 13 Millionen Teilzeiterwerbstätigen betrachteten 2025 die Teilzeitarbeit als Notlösung.

Sie gaben als Grund für ihre Teilzeittätigkeit an, keine Vollzeitstelle gefunden zu haben. Im Vergleich zu 2015 hat der Anteil sich mehr als halbiert (2015: 12,9 %). 2025 waren 6,5 % der teilzeitbeschäftigten Männer und 4,3 % der Frauen auf der Suche nach einem Vollzeitjob.

Fast jeder vierzehnte Arbeitsvertrag ist befristet
Ein weiterer Stressfaktor ist die Unsicherheit über die berufliche Zukunft, die unter anderem mit der Befristung von Arbeitsverträgen zusammenhängt. 2025 waren in Deutsch­land 7,2 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab 25 Jahren befristet be­schäftigt. Die meisten der befristet Beschäftigten (52,4 %) besaßen einen Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Bei 21,3 % der Befragten betrug die Befristung ein bis unter zwei Jahre, bei weiteren 14,7 % zwei bis unter drei Jahre. 11,6 % gaben an, einen Vertrag mit einer Laufzeit von mehr als drei Jahren zu besitzen. 41 % der Beschäftigten haben seit mindestens zehn Jahren denselben Arbeitgeber Wer sich in seinem Arbeitsumfeld wohlfühlt, ist weniger geneigt, den Job zu wechseln.

Insofern ist die Dauer der Beschäftigung beim aktuellen Arbeitsgeber ein Indikator für die Zufriedenheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Im Jahr 2025 waren 41,3 % der Erwerbstätigen ab 25 Jahren seit mindestens zehn Jahren bei ihrem Arbeitgeber beschäftigt. 20,1 % arbeiteten seit fünf bis zehn Jahren am gleichen Arbeitsplatz und eine Beschäftigungsdauer von weniger als fünf Jahren gaben mehr als ein Drittel (38,6 %) an.





Frisch saniert: Freibad Homberg öffnet am 25. Juli wieder
Das Freibad Homberg nimmt am Samstag, 25. Juli, den Badebetrieb wieder auf. Badegäste erwartet ein umfassend saniertes Sportbecken. Zudem ist der bereits im vergangenen Jahr neu gestaltete Eingangsbereich nun vollständig fertiggestellt. Das Freibad ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Homberger Kombibad von oben. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Da die Öffnungszeiten wetter- und personalbedingt kurzfristig angepasst werden können, empfiehlt DuisburgSport vor dem Besuch den aktuellen Betriebsstatus im Bäderportal abzurufen: https://www.baederportal-duisburg.de/startseite. Die spätere Öffnung des Freibads war notwendig geworden, nachdem am Sportbecken Leitungsschäden und daraus resultierende Schäden am Fliesenbelag festgestellt worden waren.

DuisburgSport entschied sich daher gegen einzelne Reparaturen und für eine umfassende Sanierung des gesamten Beckens. Die dafür erforderliche Schließzeit wurde zugleich genutzt, um einen ehemaligen Bungalow auf dem Gelände umzubauen. Dort befinden sich nun der neue Kassenbereich sowie Räume für die Mitarbeitenden. Das bisherige provisorische Kassenhäuschen wurde somit durch eine feste und dauerhafte Lösung ersetzt.

Loveparade: Öffentliche Gedenkveranstaltung
Die Stadt Duisburg richtet anlässlich des 16. Gedenktages am Freitag, 24. Juli, ab 16.30 Uhr an der Gedenkstätte im Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg- Dellviertel/Neudorf eine öffentliche Erinnerungsveranstaltung für die Betroffenen und die Angehörigen der Loveparade aus.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Anwesenden, danach spricht der Theologe und freie Redner Stephan Steinbach. Die musikalische Begleitung übernimmt Jupp Götz.

Straßensperrung
Die Karl-Lehr-Straße in Duisburg-Dellviertel/Neudorf wird im Bereich des Tunnels am Freitag, 24. Juli, von 14 Uhr bis 22 Uhr für den gesamten Verkehr vollständig gesperrt. Entsprechende Hinweise und eine Umleitungsempfehlung sind ausgeschildert. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann der Bereich jederzeit passiert werden.

Umweltaktionen im Zoo Duisburg: Spielerisch lernen und Gewässer schützen
Wie lassen sich Abfälle vermeiden? Warum gehört Plastik nicht in Flüsse und Seen? Und was darf eigentlich in die Toilette? Antworten auf diese Fragen geben die Abfallberatung und die Regenagentur der Wirtschaftsbetriebe Duisburg am Mittwoch, 29. Juli 2026, im Zoo Duisburg.

Von 9 bis 16 Uhr laden die Teams kleine und große Zoogäste zu unterhaltsamen Mitmachaktionen rund um saubere Gewässer, Abfallvermeidung und ein funktionierendes Abwassersystem ein. Der Aktionsstand befindet sich direkt hinter dem Zooeingang in der Nähe des Pelikanteichs.

Beim Müll-Angelspiel können die Besucherinnen und Besucher mit einer Angel symbolisch Abfälle aus einem Wasserbecken fischen. Anschließend gilt es, die Gegenstände richtig zu trennen und den passenden Entsorgungswegen zuzuordnen. Die Aktion macht auf die Folgen von Gewässerverschmutzung insbesondere durch Plastikabfälle aufmerksam.

Die Abfallberaterinnen geben dabei praktische Tipps, die sich leicht in den Alltag übertragen lassen. Ein weiteres Angebot ist das Wurfspiel der Regenagentur unter dem Motto „Was darf ins Klo – und was nicht?“. Auf spielerische Weise erfahren die Teilnehmenden, welche Dinge nicht über die Toilette entsorgt werden dürfen und wie alle dazu beitragen können, Kanalisation, Kläranlagen und Gewässer zu schützen.

„Wir möchten bereits bei den Kleinsten ein Bewusstsein für Umwelt- und Ressourcenschutz schaffen. Besonders gut gelingt das, wenn Wissen mit Spaß und eigenem Ausprobieren verbunden wird“, sagt Petra Hoffmann, Abfallberaterin der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

Als kleine Belohnung erhalten Kinder das Mal- und Bastelbuch „Abfälle richtig sortieren“. Für Erwachsene liegt eine praktische Übersicht zur richtigen Abfallentsorgung bereit.
Datum: Mittwoch, 29. Juli 2026
Uhrzeit: von 9 bis 16 Uhr im Zoo Duisburg, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg


Sommerferienaktion: Bewegungspower trifft Brettspielspaß
Kinder, Jugendliche und Familie können an zwei Donnerstagen, 30. Juli und 27. August, auf dem Walsumer Kometenplatz jeweils zwischen 14 und 18 Uhr gemeinsam aktiv werden. Die Sportjugend des Stadtsportbundes, die Bezirksbibliothek Walsum sowie die Bezirksverwaltung Walsum verwandeln den Platz in eine riesige Spielearena.

Zahlreiche Spiel- und Sportgeräte werden angeboten, so dass man sich bei Hockey, einer Jonglierstation oder Badminton auspowern kann. Auch clevere Brettspiele und Kartenspiele stehen zur Verfügung, so dass die Teilnehmenden ihr strategisches Geschick beweisen können – hier ist für jeden etwas dabei.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich – man kann einfach vorbeikommen und einen großartigen Nachmittag unter freiem Himmel genießen. Für Rückfragen steht Frau Keutel telefonisch unter 0203 283-987894 oder per E-Mail an kultur.walsum@stadt-duisburg.de zur Verfügung.

Grundsteuer-Hebesätze in NRW: Die Spirale dreht sich weiter nach oben
BdSt NRW legt aktuelle Erhebung vor – zahlreiche Kommunen erhöhen Hebesätze, Belastung für Eigentümer und Mieter wächst rasant

Die kommunale Finanzkrise in Nordrhein-Westfalen hinterlässt zunehmend deutliche Spuren auf den Steuerbescheiden der Bürgerinnen und Bürger. Das belegt die aktuelle Grundsteuer B-Erhebung des Bundes der Steuerzahler (BdSt) NRW mit Stand Juli 2026: Zahlreiche Kommunen haben ihre Hebesätze angepasst – und die Tendenz weist eindeutig nach oben. Viele Kommunen haben die neuen Hebesätze erst im laufenden Jahr beschlossen. Bis zum Stichtag 30. Juni ist das rückwirkend möglich.

Von 396 ausgewerteten Kommunen haben 140 den Hebesatz von 2025 auf 2026 erhöht, lediglich drei haben ihn gesenkt. Wohnen wird damit weiter teurer. Während bei der einheitlichen Grundsteuersystematik ein Hebesatz für alle Grundstücksarten gilt, steht bei einer Differenzierung der Hebesätze bei der BdSt-Untersuchung vor allem der Satz für Wohngrundstücke im Fokus.

„Die Hebesatzspirale dreht sich ungebremst weiter nach oben. Alsdorf (1.240 Punkte), Nideggen (1.200 Punkte) und Lüdenscheid (1.190 Punkte) rufen die höchsten Hebesätze fürs Wohnen auf – mit spürbaren Folgen für Wohneigentümer und Mieter gleichermaßen“, sagt Rik Steinheuer, Vorsitzender des BdSt NRW (Foto BdSt).

Insgesamt befinden sich inzwischen 25 Städte und Gemeinden mit einheitlichen Hebesätzen über der 1.000-Prozentmarke. Bei den differenzierten Hebesätzen sind drei Kommunen mit Hebesätzen für Wohngrundstücke über dieser Marke zu finden.

Besorgniserregende Zukunftsperspektive
„Angesichts der vielerorts weiterhin angespannten Haushaltslage ist in den kommenden Jahren mit weiteren deutlichen Anhebungen zu rechnen. Entsprechende Planungen finden sich bereits in vielen Haushalten“, so Steinheuer.

Die Erhebung zeigt außerdem: Während einige Kommunen versuchen, ihre Hebesätze stabil zu halten, erhoffen sich andere angesichts struktureller Finanzprobleme spürbare Ergebnisverbesserungen durch eine höhere Grundsteuer B.

Von den Erhöhungen bei den einheitlichen Hebesätzen finden sich 57 oberhalb von 100 Prozentpunkten, davon sogar 19 mit Erhöhungen (teilweise weit) über 200 Prozentpunkten wieder. Bei den Anwendern der differenzierten Hebesätze wurden die Hebesätze für Wohnen in vier Kommunen um mehr als 100 Prozentpunkte erhöht.

Positive Ausreißer
Es gibt einige wenige positive Beispiele, bei denen Wohnen günstiger wird – wenn auch nur um wenige Prozentpunkte: Borgholzhausen senkte um 34 Punkte, Büren um neun und Ahlen um einen Prozentpunkt.

Differenzierte Hebesätze vielfach wieder abgeschafft
Nach dem bekannten Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen zu den differenzierten Hebesätzen kehren zudem viele Kommunen zum einheitlichen System zurück: Insgesamt sind 53 Kommunen von einem differenzierten auf einen einheitlichen Hebesatz gewechselt.

Gerade in diesen Städten und Gemeinden wird Wohnen teurer, da die zuvor tendenziell entlastenden differenzierten Sätze für Wohngrundstücke nun hinfällig sind. Mit Meinerzhagen geht nur eine Kommune den umgekehrten Weg und hat sich im Vergleich zum Vorjahr für differenzierte Hebesätze entschieden – diese Entscheidung fiel jedoch bereits vor dem Gelsenkirchener Urteil.

Landesdurchschnitt ein trauriger Spitzenwert
Der Durchschnitt der einheitlichen Hebesätze beträgt in Nordrhein-Westfalen nun 764 Prozentpunkte – ein trauriger Spitzenwert unter den Flächenländern in der Bundesrepublik. Bei den differenzierten Hebesätzen summiert sich der Schnitt auf 686 Prozentpunkte für die Wohngrundstücke und auf 1.258 für Nicht-Wohngrundstücke.

„Die Belastungsgrenze ist vielerorts längst überschritten“, sagt Steinheuer. „Die kommunale Finanzkrise ist real, und die Menschen vor Ort bekommen das zu spüren. Die Tendenz, dass dieser staatlich beeinflusste Teil der Miete besonders stark steigt, verfestigt sich.“

Bund und Land müssen endlich für eine sinnvolle Aufgabenverteilung und eine angemessene Finanzausstattung der Kommunen sorgen – und die Kommunen selbst müssen alles daransetzen, die Belastungen so niedrig wie möglich zu halten.

Der Gesetzgeber wird auch nicht umhin kommen, die in vielen Bereichen ständig erhöhten Standards teilweise wieder zurückzuschrauben, um eine Überforderung der Steuerzahler abzuwenden. Der BdSt NRW fordert die Kommunen auf, Einsparpotenziale konsequent zu nutzen und auf weitere Hebesatzerhöhungen zu verzichten. Steuererhöhungen dürfen keine Dauerlösung für strukturelle Probleme sein.

In diesem Jahr zeigte sich bei der Recherche der aktuellen Hebesätze erneut: Auf den Webseiten vieler Kommunen sind die bereitgestellten Satzungen und Daten nicht aktuell. Das ist weder transparent noch bürgerfreundlich. Der Bund der Steuerzahler NRW fordert, dass sich das ändert.

Warum steigen die Grundsteuer-Hebesätze in Nordrhein-Westfalen schon wieder? Die neue Erhebung des Bundes der Steuerzahler NRW zeigt: Die Belastung für Eigentümer und Mieter wächst rasant. Wohnen wird teurer! Denn zahlreiche Kommunen haben ihre Hebesätze für 2026 angehoben, oft deutlich. Welche Städte besonders betroffen sind, warum weitere Erhöhungen drohen und was der BdSt NRW fordert, erfahren Sie hier:

Grundsteuer-Hebesätze steigen in vielen Städten deutlich
Die finanzielle Lage vieler Kommunen in Nordrhein-Westfalen macht sich zunehmend auf den Steuerbescheiden bemerkbar. Das zeigt die aktuelle Erhebung des Bundes der Steuerzahler NRW zu den Grundsteuer-Hebesätzen (Stand: Juli 2026).

Von den 396 ausgewerteten Städten und Gemeinden haben 140 ihren Hebesatz gegenüber dem Vorjahr erhöht. Nur drei Kommunen haben ihn gesenkt. Viele Beschlüsse wurden erst im laufenden Jahr gefasst. Bis zum 30. Juni können Kommunen ihre Hebesätze rückwirkend zum Jahresbeginn festlegen.

„Die Hebesatzspirale dreht sich ungebremst weiter nach oben", sagt Rik Steinheuer, Vorsitzender des BdSt NRW.
Die höchsten Hebesätze fürs Wohnen:
Alsdorf (1.240 Punkte)
Nideggen (1.200 Punkte)
Lüdenscheid (1.190 Punkte)
Mit spürbaren Folgen für Wohneigentümer und Mieter gleichermaßen. Inzwischen verlangen 25 Kommunen mit einheitlichen Hebesätzen mehr als 1.000 Prozentpunkte. Bei den differenzierten Hebesätzen liegen drei Kommunen für Wohngrundstücke ebenfalls über dieser Marke.

Das Wichtigste auf einen Blick
140 von 396 Kommunen haben ihre Grundsteuer-Hebesätze erhöht.
Nur 3 Städte und Gemeinden haben sie gesenkt.
Alsdorf, Nideggen und Lüdenscheid verlangen die höchsten Hebesätze fürs Wohnen.
Nordrhein-Westfalen erreicht mit durchschnittlich 764 Prozentpunkten erneut einen Spitzenwert unter den Flächenländern.

Warum steigen die Grundsteuer-Hebesätze weiter?
Die Erhebung zeigt: Während einige Kommunen versuchen, ihre Hebesätze stabil zu halten, erhoffen sich andere angesichts struktureller Finanzprobleme spürbare Ergebnisverbesserungen durch eine höhere Grundsteuer B.

Besonders stark steigen die Hebesätze in

Vettweiß (+377 Punkte)
Dinslaken (+350 Punkte)
Bergkamen (+325 Punkte)
Prozentual sind dies Steigerungen von teilweise mehr als 50%. „Unfassbar“, so Steinheuers Kommentar.

Von den Kommunen mit einheitlichen Hebesätzen erhöhten 57 Städte und Gemeinden ihren Satz um mehr als 100 Punkte. 19 Kommunen gingen sogar deutlich über 200 Punkte hinaus. Auch bei den differenzierten Hebesätzen erhöhten mehrere Kommunen ihre Sätze für Wohngrundstücke um mehr als 100 Punkte.

„Unfassbar", kommentiert Steinheuer diese Entwicklung.
Drohen weitere Grundsteuer-Erhöhungen?
Nach Einschätzung des Bundes der Steuerzahler NRW ja.

„Angesichts der vielerorts weiterhin angespannten Haushaltslage ist in den kommenden Jahren mit weiteren deutlichen Anhebungen zu rechnen. Entsprechende Planungen finden sich bereits in vielen Haushalten", sagt Steinheuer.

Für Eigentümer bedeutet das höhere laufende Kosten. Mieter spüren die Entwicklung ebenfalls, denn die Grundsteuer kann über die Nebenkosten auf die Miete umgelegt werden.

Warum schaffen viele Kommunen die differenzierten Hebesätze wieder ab?
Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen verabschieden sich zahlreiche Städte wieder von den differenzierten Hebesätzen. 53 Kommunen sind bereits zum einheitlichen Hebesatz zurückgekehrt. Gerade dort steigen die Belastungen für Wohngrundstücke häufig, weil zuvor niedrigere Wohn-Hebesätze wegfallen.

Lediglich Meinerzhagen hat sich neu für differenzierte Hebesätze entschieden. Diese Entscheidung fiel allerdings bereits vor dem Urteil.

Nordrhein-Westfalen bleibt trauriger Spitzenreiter
Der durchschnittliche einheitliche Grundsteuer-Hebesatz liegt inzwischen bei 763 Prozentpunkten. Damit bleibt Nordrhein-Westfalen bundesweit eines der teuersten Flächenländer bei der Grundsteuer.

Bei den differenzierten Hebesätzen beträgt der Durchschnitt 686 Punkte für Wohngrundstücke und 1.258 Punkte für Nicht-Wohngrundstücke.

„Die Belastungsgrenze ist vielerorts längst überschritten. Die kommunale Finanzkrise ist real, und die Menschen vor Ort bekommen das zu spüren. Die Tendenz, dass dieser staatlich beeinflusste Teil der Miete besonders stark steigt, verfestigt sich", sagt Steinheuer.

Der BdSt NRW fordert eine echte Finanzwende
Bund und Land müssen endlich für eine sinnvolle Aufgabenverteilung und eine angemessene Finanzausstattung der Kommunen sorgen. Und die Kommunen selbst müssen alles daransetzen, die Belastungen so niedrig wie möglich zu halten. Der Gesetzgeber wird auch nicht umhin kommen, die in vielen Bereichen ständig erhöhten Standards teilweise wieder zurückzuschrauben, um eine Überforderung der Steuerzahler abzuwenden.

Der BdSt NRW fordert die Kommunen auf, Einsparpotenziale konsequent zu nutzen und auf weitere Hebesatzerhöhungen zu verzichten. Steuererhöhungen dürfen keine Dauerlösung für strukturelle Probleme sein.

Kritisch sieht der Verband außerdem, dass viele Kommunen ihre aktuellen Hebesätze und Satzungen auf ihren Internetseiten nur unvollständig oder verspätet veröffentlichen. Transparente und aktuelle Informationen müssen für Bürger selbstverständlich sein.

Internationale Spitzensportler vertrauen auf die Frank Schwarz Gastro Group
14.500 Sportlermahlzeiten bei den World Rowing U23 Championships 2026 – nachhaltige Sportverpflegung aus Duisburg
Wenn sich die besten Nachwuchsruderinnen und -ruderer der Welt an der Regattabahn Wedau messen, entscheidet nicht nur die Leistung auf dem Wasser über den Erfolg.
Auch eine ausgewogene, hygienisch einwandfreie und leistungsorientierte Ernährung gehört zu den entscheidenden Faktoren im Spitzensport. Für genau diese Aufgabe zeichnet in diesem Jahr erneut die Frank Schwarz Gastro Group GmbH (FSGG) verantwortlich.

Fotos Sven Schwarz

Während der World Rowing U23 Championships 2026 ( 23.-26. Juli.2026) versorgt das Duisburger Unternehmen rund 14.500 Athletinnen und Athleten, Trainer, Betreuer sowie internationale Delegationen mit Mittag- und Abendessen. Seit vielen Jahren zählt die FSGG zu den festen Größen im Bereich Sports Hospitality.

Bereits bei den World Games 2005 in Duisburg setzte das Unternehmen mit seiner Sportlerverpflegung Maßstäbe und machte weit über die Region hinaus auf sich aufmerksam. Seitdem vertrauen nationale und internationale Sportverbände regelmäßig auf die Erfahrung und Kompetenz des Duisburger Caterers.

„Wenn die Verpflegung stimmt, sind die Sportler zufrieden – und zufriedene Sportler können ihre beste Leistung abrufen. Genau das ist seit über zwei Jahrzehnten unser Anspruch.“

Ernährung als Bestandteil der sportlichen Leistung
Der Speiseplan wurde gezielt auf die Anforderungen internationaler Leistungssportler abgestimmt. Neben einer großen Auswahl an frischen Salaten und Obst werden täglich mehrere Hauptgerichte angeboten –
darunter proteinreiche Fleischgerichte, ausgewogene Geflügelgerichte sowie vollwertige vegetarische Alternativen. Ergänzt wird das Angebot durch unterschiedliche Reis-, Kartoffel- und Pastabeilagen sowie täglich wechselnde Desserts.

Dabei wurde bewusst auf eine internationale Ausrichtung geachtet. Mediterrane, asiatische und klassische europäische Gerichte sorgen dafür, dass sich Athletinnen und Athleten aus unterschiedlichsten Nationen kulinarisch wiederfinden und gleichzeitig eine ausgewogene Energieversorgung erhalten.

Nachhaltig produziert – hygienisch auf höchstem Niveau

Ein wesentlicher Bestandteil des Versorgungskonzeptes ist das von der Schwesterfirma S-Chefs Culinary Systems entwickelte Produktions- und Ausgabesystem.
Die Speisen werden bereits im Vorfeld unter kontrollierten Bedingungen frisch zubereitet, anschließend besonders schonend heruntergekühlt und hygienisch sicher gelagert. Vor Ort erfolgt lediglich die finale Regeneration unmittelbar vor der Ausgabe.

Dieses Verfahren bietet gleich mehrere Vorteile:
höchste Lebensmittelsicherheit durch geschlossene Produktionsprozesse,
konstant hohe Speisenqualität,
kurze Ausgabezeiten für tausende Gäste,
deutlich reduzierte Lebensmittelverluste,
ressourcenschonender Energieeinsatz sowie ein nachhaltiger und effizienter Küchenbetrieb.

Gerade bei internationalen Sportveranstaltungen mit mehreren tausend Essen täglich gewährleistet dieses System eine gleichbleibend hohe Qualität – unabhängig von Wetter, Stoßzeiten oder logistischen Herausforderungen.

Duisburg bleibt Sportstadt – und kulinarischer Gastgeber
Für die Frank Schwarz Gastro Group ist die Versorgung internationaler Sportveranstaltungen weit mehr als ein Cateringauftrag. Sie versteht sich als kulinarischer Botschafter der Sportstadt Duisburg. Bereits seit Jahrzehnten begleiten die Duisburger zahlreiche nationale und internationale Meisterschaften sowie Großveranstaltungen und tragen dazu bei, dass Gäste aus aller Welt Duisburg nicht nur als hervorragenden Wettkampfort, sondern auch als gastfreundliche Stadt in Erinnerung behalten.

„Wir möchten, dass die Athletinnen und Athleten nach Hause fahren und sagen: Die Wettkämpfe waren hervorragend – und die Verpflegung ebenso.
Dieses Kompliment hören wir seit vielen Jahren immer wieder. Darauf sind wir als Duisburger Unternehmen besonders stolz.“

Mit der Kombination aus langjähriger Erfahrung, nachhaltiger Speisenproduktion, moderner Küchentechnik und einem engagierten Team bestätigt die Frank Schwarz Gastro Group erneut ihre Position als einer der führenden Anbieter im Bereich Sports Hospitality in Deutschland. Denn Spitzenleistungen beginnen nicht erst auf der Regattabahn – sondern bereits beim Essen.

Mit der DVG in den Sommerferien Sehenswertes in Duisburg erkunden

Die Sommerferien haben begonnen und für alle, die ihren Urlaub zu Hause verbringen, bietet Duisburg einen hohen Freizeitwert. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) bringt ihre Fahrgäste zu Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten im Stadtgebiet:
Innenhafen, Revierpark, Landschaftspark, Zoo, Sechs-Seen-Platte – die Liste der Attraktionen ist lang und vielseitig. Eine Auswahl der Sehenswürdigkeiten und entsprechende Möglichkeiten, wie Fahrgäste diese entspannt mit Bus und Bahn erreichen können, hat die DVG für ihre Fahrgäste zusammengestellt.

Abtei Hamborn
Für Jahrhunderte war die Abtei im heutigen Duisburger Norden kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Region. Heute ist sie ein Prämonstratenserkloster. Dazu gehören die Abteikirche, das Abtei-Gymnasium, das Abteizentrum, das St. Johannes-Hospital und Gaststätten. Führungen durch die Abtei finden samstags statt.

Anfahrt: Mit der Straßenbahnlinie 903 ab DU-Hauptbahnhof oder aus Dinslaken kommend bis „Hamborn-Rathaus“, von dort fahren die Buslinien 908 oder 910 bis zur Haltestelle „St.-Johannes-Hospital“.

Fotos Abtei Hamborn
(An der Abtei 4-6, 47166 Duisburg)

Hafenrundfahrt
Die „DHG Weisse Flotte Duisburg GmbH“ lädt fast ganzjährig zu Hafenrundfahrten durch das Hafengelände ein. Abfahrt ist am Schwanentor.

Anfahrt: Mit der Straßenbahnlinie 901 bis U-Bahn-Bahnhof „Rathaus“ oder „Landesarchiv NRW“. Alternativ mit den Buslinien 929, 933, 937 oder 947 bis zur Haltestelle „Schwanentor“.
(Schwanentor, 47059 Duisburg)

Innenhafen
Der Innenhafen, ehemaliger Hafen- und Handelsplatz, hat sich mittlerweile zu einem Ort entwickelt, der Arbeiten, Wohnen, Kultur und Freizeit am Wasser verbindet. Heute ist der Innenhafen ein Industriedenkmal und Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur. Auf dem Weg dorthin liegen die Salvatorkirche und das Rathaus.

Anfahrt: Mit der Straßenbahnlinie 901 ab DU-Hbf bis Haltestelle „Rathaus“. Alternativ mit der Buslinie 934 ab DU-Hbf in Richtung Betriebshof Unkelstein bis zur Haltestelle „Hansegracht“.

(Philosophenweg, 47051 Duisburg)

Landschaftspark Nord
Der Landschaftspark Nord bietet Industriekultur, Natur und Lichtinszenierungen auf über 200 Hektar stillgelegtem Industriegebiet im Norden der Stadt. Der Park ist ganzjährig geöffnet und bietet neben Führungen, Fahrrad-Verleih auch Gastronomie.

Anfahrt: Mit der Straßenbahnlinie 903 ab Duisburg-Hauptbahnhof oder aus Dinslaken kommend bis zur Haltestelle „Landschaftspark Nord“, dort fahren die Buslinien 909, 910, 936 und 939. Die Buslinien 936 und 939 fahren direkt zur Haltestelle Haupteingang Landschaftspark.

Emscherstraße 71, 47137 Duisburg

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Das Museum ist seit 1998 untergebracht in einem restaurierten ehemaligen Jugendstil-Hallenbad in Duisburg- Ruhrort. Gezeigt wird dort die Welt der Binnenschiffer seit den Anfängen der Schifffahrt, die Arbeit der Hafen- und Werftarbeiter, das Leben der Binnenschifferfamilien an Bord, das Schifferleben an Land sowie die Auswirkungen der industriellen Revolution.

Anfahrt: Mit der Straßenbahnlinie 901 ab DU-Hbf (Richtung Marxloh) bis zur Haltestelle „DU-Ruhrort Bf“ fahren, von dort fünf Minuten Fußweg oder mit der Buslinie 916 bis zur Haltestelle „Binnenschifffahrtsmuseum“. Alternativ kann auch die Buslinie 917 bis „DU-Ruhrort Bf“ genutzt werden. (Apostelstraße 84, 47119 Duisburg)

Rathaus
Auf geschichtsträchtigem Boden steht das Rathaus am Burgplatz und wird täglich von vielen Menschen besucht. Das Rathaus ist mittlerweile über 125 Jahre alt und ein architektonisch wertvolles Gebäude.

Anfahrt: Mit der Straßenbahnlinie 901 ab DU-Hbf oder aus Obermarxloh kommend bis zur Haltestelle „Rathaus“ fahren. Alternativ können die Buslinien 929, 933, 937 oder 947 bis zur Haltestelle „Schwanentor“ genutzt werden.

(Burgplatz 19, 47051 Duisburg) Foto DVG

Revierpark Mattlerbusch
Der Revierpark Mattlerbusch wie der angrenzende „Freizeitpark Hamborn“ im Norden Duisburgs bieten für den Erholungsuchenden eine abwechslungsreich gestaltete Landschaft. Herzstück des Revierparks ist die Niederrhein-Therme.

Anfahrt: Mit den Buslinien 905, 906 oder 907 aus Walsum oder Beeckerwerth kommend bis zur Haltestelle „Niederrhein-Therme“ fahren. (Wehofer Straße 42, 47169 Duisburg)

Salvatorkirche
Die Salvatorkirche ist die historisch und architektonisch bedeutsamste Kirche in Duisburg. Ihre Geschichte führt bis ins neunte Jahrhundert zurück, an Stelle einer älteren Pfalzkirche wurde diese seit dem 14. Jahrhundert errichtet und ist heute eines der bedeutendsten spätgotischen Kirchenbauwerke am rechten Niederrhein.

Anfahrt: Mit der Straßenbahnlinie 901 ab DU-Hbf oder aus Obermarxloh kommend bis zur Haltestelle „Rathaus“ fahren. Alternativ können die Buslinien 929, 933, 937 oder 947 bis zur Haltestelle „Schwanentor“ genutzt werden.

Salvator-Fenster - BZ-Foto Baje -
(Burgplatz, 47051 Duisburg)

Sechs-Seen-Platte
Nur wenige Kilometer von der Duisburger Innenstadt entfernt und in unmittelbarer Nachbarschaft des Sportparks Wedau liegt das größte Naherholungsgebiet im Großraum Duisburg, das, wie der Name es vermuten lässt, aus sechs Seen besteht. Das Freibad Wolfssee ist der zentrale Ausgangspunkt für Wanderungen oder sportliche Aktivitäten.

Anfahrt: Mit der Buslinie 934 ab DU-Hbf bis zur Haltestelle „Wolfssee“ oder aus Großenbaum kommend bis zur Haltestelle „Am See“ fahren. Auch die Buslinie 941 aus dem Duisburger Süden kommend kann genutzt werden. Alternativ mit den Buslinien 937 oder 947 bis zur Haltestelle „Regattabahn“.

Buchholz und Wanheim im Westen in Sicht  - haje. (Kalkweg 262, 47279 Duisburg)

Sportpark Duisburg / Wasserwelt Wedau
Der Sportpark Duisburg umfasst eine Gesamtgröße von rund 200 Hektar, davon etwa 56 Hektar Wasserfläche. Auf dem Areal befinden sich unterschiedliche Sportanlagen. Trainings- und Wettkampfstätten für Wasserski, Wakeboard, Fußball, Eishockey, Leichtathletik, Schwimmsport, Kanusport und Rudersport gehören zu den dort angebotenen Sportarten. Damit zählt er zu den größten und vielfältigsten Sport- und Erholungsgebieten Deutschlands.

Anfahrt: Mit Stadtbahnlinie U79 bis zur Haltestelle „Im Schlenk“ und von dort aus mit den Buslinien 937 oder 947 bis Haltestelle „Sportschule Wedau“, „Sportpark“ oder „MSV Arena“.

DVG-Foto - (Margaretenstraße 11, 47055 Duisburg)

Tiger & Turtle
Um die ehemalige Schlackenhalde herum entstand vor gut zwei Jahren der Angerpark mit der begehbaren Großskulptur „Tiger & Turtle – Magic Mountain“. Die Landmarke auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe ist einer Achterbahn nachempfunden.

Anfahrt: Mit der Straßenbahnlinie 903 ab DU-Hbf oder aus Dinslaken kommend bis zur Haltestelle „Tiger & Turtle“, von dort aus sind es etwa zehn Minuten Gehweg zur Skulptur.

(Berzeliusstraße / Ehinger Straße, 47249 Duisburg)

Zoo Duisburg
Zwischen Großstadt und Rhein leben im Zoo Duisburg über 5.100 Tiere aus rund 308 Arten. Berüchtigte Beutelteufel, possierliche Koalas, gemütliche Wombats und quirlige Delfine lassen sich in keinem anderen Zoo in Nordrhein-Westfalen entdecken.

Anfahrt: Mit der Straßenbahnlinie 901 ab DU-Hbf oder aus Mülheim kommend bis Haltestelle „Zoo/Uni“. (Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg)


Michèl Krauze verstärkt den Bezirksdienst Duisburg-Mitte
Der Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes hat weitere Verstärkung bekommen. Michèl Krauze ist ab sofort im Bezirk Duisburg-Mitte für die Stadtteile Hochfeld, Kaßlerfeld, Neuenkamp, Neudorf, Duissern, Altstadt und Wanheimerort zuständig. Gemeinsam mit Philipp Pimpl bildet er das Bezirksdienst-Team für den Bezirk Mitte.

Der 33-Jährige freut sich darauf, mit Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden, Vereinen und anderen lokalen Einrichtungen in engen Kontakt zu treten. „Mein Ziel ist es, ein tragfähiges Netzwerk über möglichst viele gesellschaftliche Bereiche hinweg aufzubauen. So möchte ich dazu beitragen, bei Themen der Sicherheit und Ordnung in den Stadtbezirken schnell, koordiniert und lösungsorientiert handeln zu können.“

In seinem Bezirk leben mehr als 110.000 Menschen (Stand: 31.12.2025) auf circa 35 Quadratkilometern. Krauze schätzt an seinem Einsatzgebiet die „Vielfalt, die Duisburg zu bieten hat. Die Stadt vereint Industrie, Natur und Wasser in besonderer Weise. Auch die Tatsache, dass bereits internationale Filmproduktionen in Duisburg gedreht wurden, finde ich spannend.“

Michèl Krauze mit seinem Kollegen Philipp Pimpl links - Foto: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Michèl Krauze absolvierte nach dem Abitur den Grundwehrdienst und anschließend eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Im Anschluss entschloss er sich, eine Ausbildung zum Verwaltungswirt zu absolvieren. Danach arbeitete er über fünf Jahre beim Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund.

In seiner Freizeit schätzt er Fußball, Kraftsport und Kochen. Der städtische Bezirksdienst Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich überwiegend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende zuzugehen.

Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein. Im jeweiligen Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen, beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.

Michèl Krauze kann – genau wie seine Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an bezirksdienst@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich. Weitere Informationen online unter http://www.duisburg.de/bezirksdienst.


„EuroScope“ startet bei STUDIO 47 und vier europäischen Partnersendern
Neue TV- und Podcast-Reihe zeigt, wie Europa den Alltag der Menschen prägt
Wie wirkt Europa direkt vor unserer Haustür? Wo entstehen grenzüberschreitende Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit? Und welchen Unterschied macht europäische Zusammenarbeit im Alltag der Menschen? Antworten auf diese Fragen gibt die neue TV-Reihe „EuroScope“, die ab heute im Programm von STUDIO 47 und vier weiteren regionalen TV-Sendern in Deutschland, Österreich und den Niederladen ausgestrahlt wird.

„EuroScope“ ist ein grenzüberschreitendes Medienprojekt, das STUDIO 47 gemeinsam mit den Partnersendern emsTV (Emsland), Omroep Venlo (Niederlande), REGIO8 (Niederlande) und Tirol TV (Österreich) realisiert hat. In fünf Folgen werfen die beteiligten Redaktionen einen Blick auf Projekte und Initiativen, die zeigen, wie europäische Zusammenarbeit Regionen stärkt und konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort schafft.

Die Reportagen beschäftigen sich unter anderem mit Klimaschutz und der Renaturierung von Moorlandschaften, innovativer Forschung, gesellschaftlicher Teilhabe und Inklusion, nachhaltiger Landwirtschaft sowie grenzüberschreitender Zusammenarbeit in Wissenschaft, Natur- und Umweltschutz. Jede Folge verbindet Beiträge aus mehreren europäischen Regionen und macht deutlich, wie ähnliche Herausforderungen gemeinsam angegangen werden.

Ergänzt wird die TV-Reihe durch einen wöchentlichen Podcast, der die Themen jeder Sendung journalistisch vertieft und zusätzliche Hintergründe liefert. Darüber hinaus begleiten die Projektpartner die Ausstrahlung mit einer gemeinsamen Social-Media-Kampagne auf Facebook, Instagram und LinkedIn. Über interaktive Umfragen können Zuschauerinnen und Zuschauer ihre eigenen Einschätzungen einbringen und sich aktiv an der Diskussion beteiligen.

„Europa wird für viele Menschen oft erst dann greifbar, wenn konkrete Projekte vor Ort sichtbar werden“, sagt Sascha Devigne, Chefredakteur von STUDIO 47. „Mit EuroScope möchten wir zeigen, wie europäische Zusammenarbeit ganz praktisch funktioniert – sachlich, journalistisch und anhand von Geschichten, die direkt aus den Regionen kommen. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir Europa dort erklären, wo es die Menschen unmittelbar betrifft.“

Das Projekt wird vom Europäischen Parlament unterstützt. Ziel ist es, europäische Themen verständlich aufzubereiten, grenzüberschreitende Perspektiven zusammenzuführen und den Austausch zwischen den Regionen zu fördern.

„EuroScope“ ist ab dieser Woche im Programm von STUDIO 47 zu sehen. Alle Episoden sind außerdem in deutscher und niederländischer Sprache in der Mediathek abrufbar. Ergänzend erscheinen zu jeder Folge neue Podcast-Ausgaben. Weitere Informationen, alle Folgen sowie den Podcast gibt es unter www.studio47.de/euroscope

Sara Bayoumi präsentiert die neue grenzüberschreitende TV-Reihe „EuroScope“, die STUDIO 47 gemeinsam mit Partnersendern aus Deutschland, den Niederlanden und Österreich produziert hat. Das Projekt wird vom Europäischen Parlament unterstützt. (Foto: STUDIO 47)

Bezirksbibliothek Walsum: Schreib- und Malworkshop „Fabelwesen“
Die Bezirksbibliothek Walsum veranstaltet am Mittwoch, 22. Juli, von 14.30 bis 16.30 Uhr in der Zweigstelle am Kometenplatz 32 einen Schreib- und Mal- Workshop für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren. Die Teilnehmenden entwickeln unter der Leitung von Autorin Angela Litschev eigene Fabelwesen, beschreiben deren Eigenschaften sowie ihre Freunde und Feinde und verfassen dazu kurze Geschichten.

Ergänzend setzen sie ihre Ideen zeichnerisch um. Dabei erhalten sie Einblicke in Techniken des kreativen Schreibens und Gestaltens. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, alle können mitmachen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung ist Teil des Programms Kulturrucksack NRW. Anmeldungen sind ab sofort unter http://www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.

Begeisternder Fußball-Gottesdienst mit bewegender Predigt
Am Sonntagabend fand das Finale der Fußball-WM in den USA statt, ohne deutsche Beteiligung. Am Sonntagmorgen gab es auf der Platzanlage des SC Hertha Hamborn den Auftakt zu den Ferienkirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl. Bei dem Open-Air-Gottesdienst war die Beteiligung groß, denn mit von der Partie waren auch die Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und die Gemeinde Duisburg Hamborn.  

Die drei Gemeinden wollen zusammenwachsen und zum 1. Januar 2027 eine große vereinte Gemeinde bilden, mit lauter Stimme und kreativer Zukunft. Und da sind schon im Vorfeld Teamgeist, Fairness und das „Sich-die-Bälle-zuspielen“ gefragt, wie halt beim Fußball. „Sport und Kirche, da gab und gibt es so manche Parallelen“, betonte Pfarrer Jens Storm in seiner einfühlsamen und motivierenden Predigt.

Er, selbst eingefleischter Fußball-Fan mit Herzblut und Leidenschaft, machte aus den etwa 70 Gottesdienstbesuchern eine begeisterte Fangemeinde des großen Miteinanders: Es wurde im Takt gesungen, geklatscht, nach norwegischer Art gerudert („Ro!“), Bälle wurden zugepasst und in Storms Predigt erinnerte der Apostel alle an den unvergänglichen Siegerkranz. Nachzulesen ist sie unter https://kirche-duisburg.de/inhalt/fussballgottesdienst-2026-rueckblick/

Auch der „Rahmen“ war beeindruckend, denn über 20 verschiedene Vereinstrikots an zwei langen Wäscheleinen verdeutlichten Vielfalt, „bunte Unterschiede“ und Gemeinschaft zugleich. Jens Storm: „Heute waren wir vereint unter dem Vereinslogo Gottes, das alle Christenmenschen eint, dem Kreuz.“

Er schloss den Gottesdienst relativ spontan mit den Worten: „So eine euch alle der Segen Gottes zu einer Mannschaft“. Der Fußball-Gottesdienst hat allen riesigen Spaß gemacht. Anschließend wurde gemeinsam gegrillt, gegessen, geklönt, gelacht und man hat den Gesprächsball rollen lassen. Reiner Terhorst

Besucherinnen und Besucher auf der Tribüne im Stadion - Foto Ev. Kirchengemeinde Duisburg Neumühl

Desert Wind Sonata Musik für Saxophon, Querflöte und Ney mit Maren Lueg 
Am 2. August ist Saxophonistin und Flötistin Maren Lueg zu Gast in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld-Neudorf: Sie bietet um 18 Uhr im Neudorfer Gemeindesaal, Wildstraße 31, einen faszinierenden Einblick in die Verbindung zwischen orientalischer Musik und westlicher Klassik.

Maren Lueg hat sich auf ihrer musikalischen Reise als Komponistin von den großen klassischen Meistern wie Beethoven, Ravel, Rimsky-Korsakov, Debussy und Liszt inspirieren lassen.

Foto: https://marenlueg.org/

Luegs Kompositionen spiegeln ihre eigenen Reisen nach Kairo und Istanbul und ihr Studium der arabischen und türkischen Kunstmusik wider. In diesem Konzert präsentiert sie eine vielfältige Auswahl von Werken, die sie für Alt-, Tenor- und Sopransaxophone sowie Querflöten arrangiert hat.

Das Konzert verspricht eine fesselnde musikalische Reise durch die Welt der orientalischen und westlichen Klassik, die die kulturellen Brücken zwischen diesen beiden Traditionen aufzeigt und die zeitlose Schönheit und Vielfalt der Musik feiert. Der Eintritt ist frei, über eine Spende am Ausgang freut sich die Künstlerin. 
Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de, zur Musikerin unter https://marenlueg.org.

Südgemeinde lädt zum Singen ein 
Die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd feiert am 9. August um 10.30 Uhr im Huckinger Gemeindehaus, Angerhauser Str. 91, einen Lobpreisgottesdienst für die ganze Familie und lädt zum Mitfeiern ein. Wer gerne mitsingt, ist auch herzlich eingeladen zu den offenen Proben am 3. und 6. August um 19.30 Uhr im Huckinger Gemeindehaus.

Lobpreis (worship/praise) ist eine besondere Form des Gebets, das in seiner musikalischen Form ein dynamisches Element im christlichen Gemeindeleben ist. „In dem Gottesdienst wollen wir mit vielen modernen und freudigen Liedern Gott nahekommen, den Alltag vergessen und die Seele berühren lassen“ sagt Kirchenmusikern Anke Schmock und freut sich auch schon auf die Proben.

Mehr Infos hat Anke Schmock (anke.schmock@ekir.de oder 01771685929), eine Anmeldung zu den Proben ist nicht erforderlich. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.  

Anke Schmock am Klavier  (Foto: www.evgds.de).




NRW: Pkw-Dichte stieg Anfang 2026 erneut an
* NRW mit 593 Fahrzeugen je 1.000 Einwohner/-in auf Deutschlandniveau
* Kreis Olpe mit höchster Pkw-Dichte bei Privatfahrzeugen in NRW
* Private Pkw-Dichte in ländlichen Regionen tendenziell höher 

Auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Nordrhein-Westfalen kamen zum Jahresbeginn 2026 durchschnittlich 593 zugelassene Pkw. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg die Pkw-Dichte damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 % leicht an. Grund für diesen Anstieg war sowohl eine höhere Anzahl an zugelassenen Pkw, als auch eine leicht rückläufige Bevölkerungszahl in NRW.

Die Pkw-Dichte in NRW lag auf gleichem Niveau wie der Bundesdurchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg auch hier die deutschlandweite Pkw-Dichte um 0,4 % von etwa 590 auf ebenfalls ca. 593 leicht an. Damit setzte sich der langfristig ansteigende Trend fort. 



 Kreis Olpe auf dem ersten Platz bei Pkw-Dichte von Privatfahrzeugen in NRW
 Der Kreis Euskirchen wies im Vergleich der Kreise und kreisfreien Städte in NRW am 1. Januar 2026 mit ca. 834 Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die höchste Pkw-Dichte auf und lag damit auch deutschlandweit auf dem zweiten Platz. Diese hohe Anzahl an zugelassen Pkw im Kreis Euskirchen ist auf einige größere Unternehmen der Autovermietungsbranche zurückzuführen.

Entfernt man bei der Berechnung die Anzahl gewerblich gemeldeter Pkw, so lag der Kreis Euskirchen mit etwa 616 privat gemeldeten Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner lediglich auf dem fünften Platz in NRW. Der Kreis Olpe belegt dann mit einer Pkw-Dichte von 635 Platz 1, gefolgt vom Kreis Höxter mit 634 und dem Oberbergischen Kreis mit 620. Die niedrigste Dichte verzeichnete die kreisfreie Stadt Düsseldorf mit 377 je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Pkw-Dichte zum Jahresbeginn 2026 nur in den Stadtstaaten gesunken Auf Ebene der Bundesländer war ebenfalls ein Anstieg der Pkw-Dichte für alle Flächenländer erkennbar, während die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg einen Rückgang verzeichneten. Am höchsten war die Dichte der insgesamt gemeldeten Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Saarland mit etwa 649 Pkw, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit ca. 644.

Berlin wies mit ca. 330 Pkw je 1.000 Personen wie im Vorjahr die geringste Pkw-Dichte auf. Bremen landete mit ca. 427 Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern an vorletzter Position. Private Pkw-Dichte fiel in ländlichen Regionen tendenziell höher aus Beim Vergleich aller Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland können gewerblich gemeldete Fahrzeuge, vor allem die von Autovermietungen, die Ergebnisse für einzelne Kreise stärker nach oben verzerren.

Das kann auch die Stadtstaaten betreffen. Daher werden beim Vergleich aller Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland, inklusive der Stadtstaaten, nur die privat gemeldeten Pkw verglichen. Bei dieser Betrachtung lag der Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz mit 728 Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner auf Platz 1.



Am unteren Ende des Rankings befand sich Bundeshauptstadt Berlin mit 282 privat gemeldeten Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Diese Unterschiede zwischen Landkreis und kreisfreier Stadt stehen stellvertretend für die räumlichen Unterschiede in ganz Deutschland. In ländlichen Regionen lag die Pkw-Dichte tendenziell auf einem höheren Niveau als in städtischen Regionen. Gründe dafür könnten die mangelnde Verkehrsinfrastruktur und längere Pendelwege in diesen Regionen sein.


Zahl der Habilitationen 2025 um 0,4 % gestiegen
• Frauenanteil an den Habilitationen bei 35 %
• 58 % aller Habilitationen in Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften

Insgesamt 1 571 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2025 ihre Habilitation an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm die Gesamtzahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr (1 564 Habilitationen) geringfügig um 0,4 % zu.

Die Zahl der weiblichen Habilitierten (554) sank gegenüber dem Vorjahr (568) um 2,5 %, während die Zahl der männlichen Habilitierten (1 017) um 2,1 % gegenüber dem Vorjahr (996) gestiegen ist. Damit lag der Frauenanteil an den Habilitationen mit 35 % leicht unter dem Vorjahreswert (36 %).

58 % aller Habilitationen in Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften
Das akademische Examen der Habilitation dient als Nachweis einer besonderen Befähigung für Lehre und Forschung in einem bestimmten Fachgebiet. Wie in den Vorjahren wurden im Jahr 2025 die meisten Habilitationen (911 beziehungsweise 58 %) in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften abgeschlossen.

Darüber hinaus entfielen 16 % der Habilitationen auf den MINT-Bereich und 13 % auf die Fächergruppe Geisteswissenschaften. Der Frauenanteil an den Habilitierten lag 2025 in den Fächergruppen Geisteswissenschaften (39 %) und Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (36 %) leicht über dem Durchschnitt, im MINT-Bereich (22 %) deutlich darunter.

Das Durchschnittsalter der im Jahr 2025 Habilitierten lag wie in den Vorjahren bei 42 Jahren. Insgesamt 192 Habilitationen in Deutschland wurden von ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erfolgreich beendet. Der Ausländeranteil bei den Habilitationen lag damit im Jahr 2025 bei 12 % (Vorjahr: 11 %).


Neue Schilder warnen vor Gefahren im Rhein
Die Stadt Duisburg hat an den wichtigsten Zugängen zum Rhein im Stadtgebiet insgesamt 14 neue Hinweisschilder aufgestellt. Ziel der Maßnahme ist es, die Bürgerinnen und Bürger nochmals deutlich auf die erheblichen Gefahren des Badens und Schwimmens im Rhein aufmerksam zu machen und das bereits geltende Badeverbot zu unterstreichen.

Die Stadt Duisburg hat an den wichtigsten Zugängen (hier an der Wilhelmallee in Rheinhausen) zum Rhein im Duisburger Stadtgebiet.neue Hinweisschilder zum Badeverbot aufgestellt. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die neue Beschilderung weist in mehreren Sprachen auf die tödlichen Gefahren des Badens im Rhein hin. Darüber hinaus sind die Schilder mit einem QR-Code versehen, über den weiterführende Informationen zu den Risiken und zum bestehenden Badeverbot in mehreren Sprachen abgerufen werden können.

Die Schilder sollen die Aufmerksamkeit der Passantinnen und Passanten erhöhen und die Warnbotschaft unmissverständlich vermitteln. Hintergrund der Maßnahme sind die besonderen Gefahren des Rheins, die häufig unterschätzt werden. Starke Strömungen, Sogwirkungen durch die Schifffahrt, plötzlich auftretende Strudel sowie steil abfallende Uferbereiche können selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer lebensgefährlich werden.

Mit der neuen Beschilderung setzt die Stadt Duisburg ein weiteres Zeichen für mehr Sicherheit am Rhein und appelliert eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, das Badeverbot zu beachten und auf das Schwimmen im Rhein zu verzichten.

Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Straße - 10. CASTOR-Transport über die A42 wird vom BUND in Duisburg beobachtet
Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn
BUND Duisburg hält Mahnwache (22.07. ab 22:30 zum 10. CASTOR-Transport) ab
Wöchentlich 2 Transporte über die A42 mitten durch Duisburg

Nach einer längeren Pause, sind nun in den letzten zwei Wochen jeweils 2 CASTOR-Transporte von Jülich nach Ahaus erfolgt. Das Klageverfahren gegen die Transporte aus Sicherheitsgründen des BUND NRW ist immer noch vor Gericht anhängig und es ist nicht klar, wann sich das Gericht hiermit beschäftigen wird.

Jeder Transport geht über die A42, also mitten durch Duisburg und Mitten durch dichte Wohnbebauung. Die Transporte finden in der Regel in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch und von Mittwoch auf Donnerstag statt.

In Duisburg sind die Transporte in der Regel gegen Mitternacht. Auch in dieser Woche gehen die Anti-Atominitiativen und der BUND Duisburg von diesen beiden Terminen aus. Es handelt sich dann um den 9ten und 10ten Transport von insgesamt 152.

"Nachteulen, sind herzlich eingeladen zur genehmigten Mahnwache an die Rheindeichstraße in Baerl am Fuße des Fahrradwegs hinauf zur A42 Brücke zur Beobachtung des 10. Transports am Mittwoch 22.07. ab 22:30 Uhr zu kommen.

Eigentlich war die Mahnwache auf der Brücke angemeldet, da der Fußweg wahrlich breit genug ist und der Transport ja auf der gegenüberliegenden Seite der Brücke stattfindet, aber dazu war die Polizei Münster, die für alle Mahnwachen und Demonstrationen zu CASTOR-Transporten Zuständig sind, nicht bereit." informiert Kerstin Ciesla, Vorsitzende des BUND Duisburg.

Genehmigt ist nun eine Mahnwache an den Koordinaten: 51.480264, 6.673117  (Auf der Karte, Ort A) und sobald der Castor kommt, wird die Mahnwache mit Polizeigeleit auf die Autobahnbrücke zur Beobachtung gehen. (Ort B) Karte aus der Genehmigung der Mahnwache

Die DVG bringt MSV-Fans mit dem neuen digitalen Fahrschein zu den Heimspielen  

Wer seine Eintrittskarte für Heimspiele des MSV Duisburg online kauft und mit Bus und Bahn anreisen möchte, muss sich kostenlos einen digitalen Fahrausweis über die Webseite msv.ride-ticketing.de herunterladen. Die Online-Eintrittskarte für das Spiel gilt nicht automatisch als Fahrkarte. Für das Herunterladen des digitalen Tickets ist kein Log-in nötig.  

Nur wer seine Eintrittskarte als Onlineticket kauft, muss sich die Fahrkarte zusätzlich herunterladen, das war bereits in der vergangenen Saison der Fall. Wer eine Tageskarte im Zebrashop kauft oder eine physische Dauerkarte besitzt, kann diese weiterhin als Fahrschein nutzen. Die digitale Fahrkarte kann kostenfrei online heruntergeladen werden.

So funktioniert es:  
- msv.ride-ticketing.de aufrufen
-Barcodenummer der Eintrittskarte oder der digitalen Dauerkarte eingeben und „überprüfen“ anklicken
- Spiel auswählen und die Kontaktdaten eingeben
- Dann „Kombiticket aktivieren“ wählen
- Kombiticket ins Wallet legen oder als PDF-Datei herunterladen
- Bei Bedarf kann der Fahrschein auch ausgedruckt werden  

DVG-Foto

Durch die Personalisierung des Tickets mit Namen und Geburtsdatum ist es lediglich für die Karteninhaber gültig. Wer das Ticket übertragen möchte, kann dies auch unkompliziert über den Punkt „Ticket übertragen“ tun. Eine detaillierte Anleitung und weitere Informationen zum Fahrkartenportal gibt es unter www.dvg-duisburg.de/msv-kombiticket.  

VHS Duisburg erweitert Programm im Fachbereich Deutsch
Der Fachbereich Deutsch als Zweitsprache der Volkshochschule Duisburg erweitert sein offenes Kursangebot und reagiert damit auf die Wünsche und Bedürfnisse der Lernenden. Mit einer neuen Kursstruktur, zusätzlichen Unterrichtszeiten und einem erweiterten Stundenumfang schafft die VHS optimale Voraussetzungen für einen erfolgreichen und kontinuierlichen Spracherwerb.

Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Einführung von drei Kursstart- Phasen pro Jahr. Neue Kurse beginnen künftig jeweils im August/September, im Januar sowie im April/Mai. Die Starttermine orientieren sich am Ende der Schulferien in Nordrhein-Westfalen. Die häufigeren Kursstarts ermöglichen es den Teilnehmenden, ihre Sprachkenntnisse schneller und systematischer auszubauen.

Ein durchgängiger Lernweg von A1 bis C1 ist damit innerhalb von zwei bis drei Jahren möglich. Auf diesem Weg können die Lernenden zudem Prüfungen zum Erwerb der Sprachniveaus A2, B1 und B2 ablegen. Darüber hinaus hat die VHS Duisburg den Umfang ihrer offenen Deutschkurse pro Turnus von bisher 78 auf 96 Unterrichtsstunden erhöht.

Neben den bewährten Abendkursen werden künftig auch Vormittagskurse angeboten. Ein weiterer Vorteil für Kurzentschlossene: Anmeldungen sind bis zum ersten Kurstag möglich. Um den Einstieg zu erleichtern, bietet das Team des Fachbereichs Deutsch als Zweitsprache eine umfassende Beratung an. Deutschlernende können sich täglich persönlich beraten lassen.

Individuelle Beratungstermine können per E-Mail an deutsch@vhs-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283- 94944 vereinbart werden. Interessierte erhalten dabei auch Informationen zu den verschiedenen Ermäßigungsstufen der VHS Duisburg, die unter anderem für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Menschen im Leistungsbezug gelten.

„Mit diesen Weiterentwicklungen setzen wir die Anregungen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer konsequent um“, erklärt Maximilian Frate Bolliger vom Fachbereich Deutsch als Zweitsprache. „Unser Ziel ist es, allen Lernenden ein flexibles, modernes und erfolgsorientiertes Lernangebot zu bieten, das sie bestmöglich auf ihrem Weg zu sicheren Deutschkenntnissen begleitet.“ Weitere Informationen www.vhs-duisburg.de/programm/kurse/deutsch-als-zweitsprache

VHS erweitert das Kursangebot im Duisburger Süden
Die Volkshochschule Duisburg reagiert auf die gestiegene Nachfrage und erweitert ihr Gesundheits- und Fitnesskursangebot im Duisburger Süden im kommenden Herbstsemester. In Bucholz starten gleich mehrere Kurse: Wassersportlerinnen und Wassersportler können sich für Wassergymnastik- und Aqua-Fitness-Kurse im Lehrschwimmbecken der Waldschule anmelden, während im Karl-Martin- Haus der Kurs „Flow Yoga“ Elemente aus Yoga, Physiotherapie und Kampfsport zu einem ganzheitlichen Training für Beweglichkeit, Kraft und Entspannung verbindet.

Im Franziskushaus in Großenbaum können Interessierte mithilfe der Feldenkrais-Methode lernen, die eigene Körperwahrnehmung zu verbessern, Bewegungsabläufe bewusster zu gestalten und Beschwerden im unteren Rückenbereich entgegenzuwirken. Der Kurs „Yoga auf und mit dem Stuhl 60+“ richtet sich an Menschen, die Yoga praktizieren möchten, ohne Übungen auf der Matte auszuführen. Ergänzt werden die Yogaeinheiten durch Elemente aus der Progressiven Muskelentspannung, Fantasiereisen aus dem Autogenen Training sowie Atemübungen.

Auch „Wohlfühltage von Kopf bis Fuß“ und „Fitness in der zweiten Lebenshälfte“ werden im Franziskushaus stattfinden. Mit „Wogging“, einer Kombination aus Walking und Jogging, bietet die VHS Duisburg zudem ein besonders moderates Ausdauertraining in Mündelheim an. Das Angebot eignet sich besonders für Menschen, die wieder mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren möchten oder bislang wenig sportlich aktiv waren.

Weitere Informationen und Anmeldungen bei Heike Pieper, per E-Mail an h.pieper@vhs-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283-984609. Infos gibt es zudem im Internet unter https://www.vhs- duisburg.de/programm/gesundheit.

Garten an der Duisserner Notkirche ist jetzt eine Oase für die Seele
In der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg kam vor gut einem Jahr die Idee auf, das verwilderte kleine Gärtenstück der Gemeinde an der Notkirche Duissern, Martinstr. 35, wieder herzurichten. „Es ist eine richtige Oase für die Seele für Besucherinnen und Besucher des ‚CaféNotkirche‘ des Seniorentreffs geworden“ freut sich Pfarrer Stefan Korn.

Ob Konfi-Gruppen, Jugend- und Seniorenarbeit, ob Männer- oder Frauenkreis - alle, die sich in der Notkirche treffen, können jetzt im Grünen und im Schatten von Notkirche und Lutherkirche kleine Auszeiten genießen. Es war viel Arbeit und Aufwand nötig, bis das Grundstück zur Oase werden konnte.

Nachdem das Presbyterium beschlossen hatte, das Spenden basierte Projekt zu unterstützen, haben sich insbesondere Monika Philipp-Korn als Leiterin des Seniorentreffs zusammen mit dem Café Team und Pfarrer Stefan Korn um Spenden bemüht, auch durch besondere Projekte, z.B. dem Kürbisfest und der Adventsmusik, deren Erlös dem Gartenprojekt zu Gute kamen.

Mit kleinen und großen Einzelspenden von Gemeindemitgliedern, waren die Kosten von 9.500 Euro schon nach einem halben Jahr voll abgedeckt. Presbyterin Dr. Wiebke Breustedt und ihr Ehemann Sven Wackerbeck halfen tatkräftig mit Spaten und Harke mit, zuerst etliches Gehölz und Kleinschnitt.

Mit größerem Maschinengeräten hat eine beauftragte Gartenbaufirma aus Duisburg im Februar 2026 den gesamten Bereich komplett entkernt, alte Steinplatten sowie die vermoderten Holzzäune und Sichtschutze entfernt und große Mengen an tief verwurzelten Efeuranken herausbefördert, manche toten Gewächse ganz entwurzelt und die Fläche eingeebnet.

In einem zweiten Schritt wurde ein Begrenzungszaun zur Straßenseite gesetzt, Richtung Einfahrt eine kleine neue Buschreihe gepflanzt und auf die zukünftige Nutzfläche Rollrasen fachmännisch eingelegt.

„Die Spendengelder reichten dann noch für wetterfeste, ansprechende Gartenmöbel, so dass nun ein beschaulicher und einladender Ort der Entspannung und der Geselligkeit entstanden ist, der im Sommer hoffentlich vielen Besucherinnen und Gemeindegliedern unserer Gemeinde Alt- Duisburg Freude bereiten wird“ freut sich Pfarrer Stefan Korn.
Das „CaféNotkirche“ ist dienstags und donnerstags von 9-12 Uhr geöffnet. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

Der neue Garten an der Duisserner Notkirche mit Gästen

und die aufwändigen Arbeiten am Garten (Foto: ekadu.de).

Mach wirklich Pause: Video-Sommer-Segen von Assessor Andreas Satzvey
Dem Leben zuschauen. Lauschen. Wirklich Mal Pause machen. Dazu regt Assessor Andreas Satzvey in seiner Videoansprache zum Beginn der Ferien an. Schließlich wünscht der stellvertretende Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg „sonnige, stille und freudevolle Momente... und dass Sie sich gesegnet fühlen.“

Zu sehen ist das Video auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.  

Redetext des Videostatements:  Guten Morgen und Hallo, Dieses Mal hat uns der Sommer geradezu überrollt. Für viele ist jetzt eine unruhige Zeit, weil vor den eigenen Urlaubstagen auf der Arbeit noch alles erledigt werden soll. Oder weil man alles einkaufen und packen möchte, um wegzufahren.

Dafür schon einmal gutes Gelingen! Was aber, wenn man die Unruhe gar nicht los wird und sie durch den ganzen Sommer und alle Unternehmungen weitergeht? Manchmal endet die Sommerzeit mit tausend Fotos, die man hat, aber nie anschaut. Man hat alle Sehenswürdigkeiten abgeklappert, aber nichts erlebt. Man hat auch sonst alles unternommen, aber kein Moment ist gut genug.

Du Mensch, mach wirklich Pause. Gib dem, was um dich herum ist, die Möglichkeit, auf dich zu wirken. Nimm auf, was kommt. Schau dem Leben zu. Lausche. Wir in den Kirchen erzählen in vielen Varianten: Wir sind Beschenkte. Und das macht uns lebendig. Wir nennen das, „gesegnet sein“. (Auch wir haben alle viel zu tun.) Aber noch mehr wird uns gegeben. — In einem sonnigen Moment. An einem stillen Fleckchen. In der Freude, die uns durch andere begegnet. Das wünschen wir einander und wünschen wir Ihnen - sonnige, stille und freudevolle Momente. Dass Sie beschenkt werden und dass Sie sich gesegnet fühlen.

Die Citykirche kennenlernen - Kostenfreie Führung durch Salvator
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem Rathaus.

Am Sonntag, 2. August 2026 um 15 Uhr macht Margot Dippe mit Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.  

Waldgottesdienst am Kammerberg mit Picknick
Die evangelischen Gemeinden der Duisburger Stadtmitte Alt-Duisburg und Hochfeld-Neudorf und die Evangelische Rheingemeinde (Wanheimerort / Wanheim) laden herzlich zur Feier der gemeinsamen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf ein, und zwar jeweils am 1. Sonntag der Monate Juni bis September.

Die Gottesdienste, die eine ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr beginnen, werden im Wechsel verantwortet. Den nächsten richtet die Gemeinde Alt-Duisburg am 2. August aus. Es predigt Pfarrer Stephan Blank. Nach dem Gottesdienst sind alle zu einem kleinen Picknick vor Ort eingeladen.

Essen und Trinken sind dafür vorbereitet. Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 933) über die Haltestellen „Lenaustraße“ und „Nettelbeckstraße“ gut zu erreichen. Ein Fahrdienst vom Fuße des Waldweganstiegs an der Kammerstraße aus ist wieder gewährleistet. Wer diesen nutzen möchte, meldet sich bitte bei Pfarrer Blank (Tel. 0203 24808 oder E-Mail: stephan.blank@ekir.de).


VHS Duisburg verleiht 23 Schulabschlusszeugnisse im Zweiten Bildungsweg
In einer feierlichen Zeremonie hat die Volkshochschule Duisburg die Abschlusszeugnisse des Zweiten Bildungswegs (ZBW) verliehen. Insgesamt 23 Absolventinnen und Absolventen aus vier Lehrgängen nahmen ihre Zeugnisse entgegen und erreichten damit einen wichtigen Meilenstein auf ihrem Bildungsweg.

Volker Heckner, Direktor der Volkshochschule Duisburg, würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen und hob insbesondere ihr Engagement, ihre Ausdauer und ihre Zielstrebigkeit hervor. Die erworbenen Schulabschlüsse eröffnen neue berufliche und persönliche Perspektiven und verdeutlichen eindrucksvoll die Bedeutung des lebenslangen Lernens.

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war eine bewegende Dankesrede, die all jenen gewidmet war, die den Zweiten Bildungsweg mit ihrem Einsatz ermöglichen. Dabei wurden vor allem die Lehrkräfte gewürdigt, die die Teilnehmenden fachlich und persönlich begleitet sowie auf ihrem Weg motiviert haben.

Geehrt wurden zudem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im Frühjahr 2026 den Wettbewerb der Initiative für Integration gewonnen hatten. Ausgezeichnet wurde ihr Engagement bei der Planung und Durchführung eines erfolgreichen Schulfestes, das die Jury mit seinem integrativen Charakter überzeugte. Die Ehrung unterstrich die Bedeutung von Gemeinschaft, Teilhabe und aktivem Miteinander an der Volkshochschule Duisburg.

VHS-Direktor Volker Heckner (3.v.r.) mit den Fachbereichsleitungen Eva Fastabend und Viktoria Benedik (links), den Lehrkräften des ZBW und den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen. (C) VHS Duisburg



NRW: Fast 8 % der Erwerbstätigen arbeitete 2025 hauptberuflich im Minijob
* Das waren gut 703.000 Menschen – bei den erwerbstätigen Frauen war der Anteil dabei mehr als doppelt so hoch wie bei den Männern
* Erwerbstätige ab 65 Jahren hatten mit 37,4 % den höchsten Minijob-Anteil
* Jedes zweite Beschäftigungsverhältnis im NRW-Gastgewerbe war ein Minijob 

Im Jahr 2025 waren in Nordrhein-Westfalen rund 703.000 Menschen in ihrer Haupttätigkeit in einem Minijob beschäftigt. Wie das Statistische Landesamt auf Basis der Erstergebnisse des Mikrozensus 2025 mitteilt, lag der Anteil an allen Erwerbstätigen damit bei 7,9 %. Bei den weiblichen Erwerbstätigen ist er mit 11,0 % mehr als doppelt so hoch wie bei den männlichen mit 5,0 %.

Im Juni 2026 hatte die Rentenkommission der Politik die weitestgehende Abschaffung von Minijobs empfohlen, wovon viele Menschen in Nordrhein-Westfalen unmittelbar betroffen wären. Bei einer solchen geringfügigen Beschäftigung zahlen Arbeitnehmer keine Beiträge zu den Sozialversicherungen, wie beispielsweise zur Rentenversicherung. 

Knapp ein Fünftel der jüngeren Erwerbstätigen arbeitete in der Haupttätigkeit auf Minijob-Basis
Bei Betrachtung verschiedener Altersgruppen in NRW zeigen sich deutliche Unterschiede: Mehr als ein Drittel (37,4%) der 409.000 Erwerbstätigen ab 65 Jahren arbeiteten in ihrer Haupttätigkeit auf Minijob-Basis, was etwa 153.000 Menschen entspricht. Von den 909.000 Erwerbstätigen unter 25 Jahren waren es 175.000 bzw. mit 19,3 % knapp ein Fünftel.

Die Erwerbstätigen im Alter von 25 bis unter 65 Jahren stellten mit 7,6 Millionen die Mehrheit der Erwerbstätigen dar – hier lag der Anteil der Personen mit Minijob als Haupttätigkeit lediglich bei 4,9 % bzw. 374.000 Menschen. Jeder zweite Job im NRW-Gastgewerbe war ein Minijob Wechselt man die Perspektive auf die Anzahl der Minijobs und wendet das Jobkonzept auf Basis des Statistischen Unternehmensregisters an, gab es im Jahr 2024 in NRW fast 1,8 Millionen Minijobverhältnisse.

Damit war jedes fünfte Beschäftigungsverhältnis ein Minijob. Die Zählung der Minijobs beruht auf dem Jobkonzept. Dies bedeutet, dass Beschäftigte mit mehr als einem Beschäftigungsverhältnis mit jedem Beschäftigungsverhältnis nachgewiesen werden. Der Wirtschaftszweig, mit dem höchsten Anteil an Minijobs an allen Arbeitsverhältnissen abhängig Beschäftigter, ist das Gastgewerbe: Hier war mit einem Anteil von 56 % jedes zweite Beschäftigungsverhältnis ein Minijob. 

 Innerhalb der Gastronomie variiert der Anteil der Minjobs: Beim Ausschank von Getränken war der Anteil mit 77 % am höchsten; hier sind drei von vier Beschäftigungsverhältnisse Minijobber.





NRW: Zahl der Masterstudierenden erreicht neuen Höchststand
* 158.200 Masterstudierende im Wintersemester 2025/26 – 4,6 % mehr als ein Jahr zuvor
* Deutlich weniger Bachelorstudierende seit dem Höchststand im Wintersemester 2018/19
* Studienbereiche Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Psychologie bei Masterstudierenden an der Spitze

Im Wintersemester 2025/26 waren an den Hochschulen in NRW 158.200 Studierende in einem Masterstudium eingeschrieben; das waren 4,6 % mehr als im Vorjahr. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichte die Zahl der Masterstudierenden damit einen neuen Höchststand.

Bachelor- und Masterabschlüsse wurden 1999 im Zuge des „Bologna-Prozesses“ eingeführt. Seitdem stieg die Zahl der Masterstudierenden nahezu kontinuierlich an. Ein Masterstudium setzt in der Regel auf ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium auf.




Die Zahl der Masterstudierenden steigt in einer Zeit, in der die Entwicklung der Gesamtzahl der Studierenden in Nordrhein-Westfalen tendenziell rückläufig ist. Im Wintersemester 2025/26 waren an den Hochschulen in NRW insgesamt 703.400 Personen in einem Bachelor-, Master- oder sonstigen Studium (z. B. Staatsexamen, Promotion) eingeschrieben. Das waren 0,3 % mehr Studierende als im Vorjahr, jedoch 9,1 % weniger als im Wintersemester 2018/19.

Damals hatte die NRW-Studierendenzahl mit 773.900 Studierenden ihren bisherigen Höchstwert erreicht.  Gegenläufige Entwicklung: Zahl der Bachelorstudierenden deutlich zurückgegangen Im Wintersemester 2018/19 war auch die Zahl der Bachelorstudierenden mit 529.400 auf einem Allzeithoch gewesen. Ihre Zahl ist bis zum Wintersemester 2025/26 um 14,6 % gesunken, während die Zahl der Masterstudierenden um 6,1 % gestiegen ist.

Damit zeigt sich im Bachelor und Master eine gegenläufige Entwicklung: Absolut betrachtet ist die Zahl der Masterstudierenden in diesem Zeitraum um 9.100 Personen gewachsen, während die Zahl der Bachelorstudierenden um 77.400 Personen zurückgegangen ist.

Studienbereich Wirtschaftswissenschaften hat die meisten Masterstudierenden
An der Spitze standen bei den Masterstudierenden im Wintersemester 2025/26 die Studienbereiche Wirtschaftswissenschaften mit 15,8 %, Informatik mit 10,5 % und Psychologie mit 5,5 %. Sie vereinten damit fast ein Drittel der Masterstudierenden auf sich. Insgesamt 13,3 % aller Masterstudierenden strebten einen Lehramtsabschluss an. 3,7 % mehr Erstimmatrikulierte im Studienjahr 2025

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, haben sich 109.800 Personen im Studienjahr 2025 erstmalig für ein Bachelor-, Master- oder sonstiges Studium an einer Hochschule in NRW immatrikuliert. Im Vergleich zum Studienjahr 2024 waren das 3,7 % mehr. Den Höchstwert gab es hier im Studienjahr 2013, im Vergleich dazu waren es 14,3 % weniger im Jahr 2025.


Mit der VHS Duisburg in Bewegung kommen
Im neuen Kursprogramm richtet sich die Volkshochschule Duisburg gezielt an Menschen, die noch nie Sport betrieben haben oder nach längerer Zeit wieder körperlich aktiv werden möchten: Im Mittelpunkt des Angebots steht ein wertschätzender und motivierender Ansatz, um den Wiedereinstieg in Bewegung zu erleichtern, individuelle Stärken zu fördern und Schritt für Schritt Ausdauer, Fitness und Selbstvertrauen aufzubauen.

Dabei geht es nicht um Leistung oder Vergleiche, sondern um persönliche Fortschritte im eigenen Tempo – so entsteht ein Trainingsumfeld, in dem sich jede und jeder willkommen und gut aufgehoben fühlen kann. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Kurse ist die gegenseitige Motivation innerhalb der Gruppe. Gemeinsame Bewegung kann den Einstieg erleichtern, die Freude an körperlicher Aktivität stärken und dabei helfen, dauerhaft neue Gewohnheiten zu entwickeln.

(C) VHS Duisburg

Das Kursprogramm enthält neben Kursen wie „Walking light“ und „Sport für Sportmuffel“ auch Angebote, die sich gezielt an Menschen mit höherem Körpergewicht richten. Außerdem bietet die VHS Duisburg ein Kurs zur „Bewegungs- und Ernährungsberatung“ an, in dem alltagsnahe Anregungen für einen gesunden Lebensstil vermittelt werden.

Die Inhalte aller Kurse sind praxisorientiert und unterstützen die Teilnehmenden dabei, individuelle Ziele zu formulieren und nachhaltig zu verfolgen. „Wir legen besonderen Wert auf die persönliche Begleitung: Individuelle Trainingskonzepte orientieren sich am jeweiligen Ausgangsniveau der Teilnehmenden und ermöglichen einen Einstieg ohne Leistungsdruck. So können alle dort beginnen, wo sie gerade stehen, und ihre Entwicklung Schritt für Schritt gestalten“, sagt Heike Pieper vom Fachbereich Gesundheit und Sport.

„Mit dem neuen Programm möchte die Volkshochschule Duisburg Menschen ermutigen, Bewegung als positive Bereicherung des Alltags zu erleben und in einer unterstützenden Gemeinschaft neue Erfahrungen zu sammeln.“

Weitere Informationen und Anmeldungen gibt es im Internet unter https://www.vhs-duisburg.de/programm/gesundheit/fitness oder direkt bei Heike Pieper telefonisch unter 0203 283-98 4609 oder per E-Mail an h.pieper@vhs-duisburg.de.

VHS: Neue Japanisch-Sprachkurse
Der Schnupperkurs „Japanisch zum Kennenlernen“ der Volkshochschule Duisburg findet am Samstag, 5. September, im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt statt. Der Kurs vermittelt erste Einblicke in die spannende Sprache sowie Besonderheiten der japanischen Schrift und Kultur. In „Japanisch A1“ hingegen erwerben die Lernenden ab Donnerstag, 17. September, über zehn Termine hinweg systematisch die wichtigsten Grundkenntnisse der Sprache.

Beide Kurse richten sich an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse. Die Anmeldung kann online unter https://www.vhs- duisburg.de oder persönlich in den Geschäftsstellen der VHS erfolgen. Interessierte, die sich nicht sicher sind, welcher Kurs für sie passend ist, sind eingeladen, die kostenlose Sprachberatung der VHS zu nutzen. Hierfür ist Barbara Ramírez Jaimes Ansprechpartnerin und telefonisch unter 0203 283- 984610 erreichbar, oder per E-Mail an b.ramirez.jaimes@stadt-duisburg.de.

Vom gedämpften Preisanstieg bei Kraftstoffen haben insbesondere Familien ohne viel Geld profitiert
Die Inflation in Deutschland ist im Juni 2026 um 0,3 Prozentpunkte auf 2,3 Prozent gesunken, nachdem sie im Mai ebenso stark auf 2,6 Prozent gefallen war. Das geht aus dem aktuellen Inflationsmonitor des IMK hervor.* Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln ist mit 0,4 Prozent erneut schwach ausgefallen, die Kernrate ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak verharrte bei 2,4 Prozent.

Verantwortlich für den Rückgang der Inflationsrate war laut IMK-Expertin Dr. Silke Tober die nachlassende Teuerung bei Kraftstoffen und Heizöl, die von 28,1 Prozent im April auf 20,1 Prozent im Mai und 12,6 Prozent im Juni gesunken ist. Der Tankrabatt von 17 Cent pro Liter dürfte wesentlich zu der Entwicklung seit April 2026 beigetragen haben. In Frankreich – wo es zwar eine Selbstverpflichtung des größten Tankstellenbetreibers, aber keine steuerliche Maßnahme zur Dämpfung der Kraftstoffpreise gab – haben sich die Kraftstoffpreise deutlich stärker erhöht als in Deutschland.

Die geringere Teuerung bei Kraftstoffen hat Tobers Analyse zufolge Paare mit Kindern und geringen sowie mittleren Einkommen, die im April infolge des Iran-Kriegs die höchste haushaltsspezifische Inflationsrate aufwiesen, besonders stark entlastet. „Durch die Kombination aus Tankrabatt und Rohölpreisrückgang ist der Beitrag der Kraftstoffpreise zu den Inflationsraten dieser Familien seit April um 0,8 Prozentpunkte gefallen. Dabei gehen rechnerisch – bei vollständiger Überwälzung auf die Preise – 0,5 Prozentpunkte auf den Tankrabatt zurück“, erklärt die Ökonomin.

Der durch den Iran-Krieg ausgelöste Energiepreisschock habe nicht nur die Inflation angefacht, sondern auch die Wirtschaft im Euroraum erheblich belastet, so Tober. Das gelte insbesondere für Deutschland, wo die Industrie bereits unter der kombinierten Last von US-Zöllen, Euro-Aufwertung, starkem Wettbewerbsdruck aus China und hohen Energiepreisen infolge des Ukrainekriegs leidet.

Derzeit sei nicht absehbar, wie lange der Preisschock anhält und ob es nennenswerte Zweitrundeneffekte geben wird. Die am 11. Juni von der Europäischen Zentralbank (EZB) beschlossene Zinserhöhung sieht die Expertin vor diesem Hintergrund kritisch: „Die EZB bremst die Konjunktur derzeit zusätzlich, ohne dass dafür ein hinreichender ökonomischer Grund besteht.“

Vortrag im Stadtmuseum: Die Entwicklung unserer Geldsysteme
Im Kontext der Ausstellung „Cash! Eine Geschichte des Geldes“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Sonntag, 26. Juli, zu einem Vortrag ein. Los geht es um 15 Uhr in den Räumlichkeiten am Johannes-Corputius- Platz 1 am Innenhafen.

Prof. Dr. Marcel Tyrell von der Universität Witten/Herdecke gibt einen kompakten Überblick über die Entwicklung unserer Geldsysteme und stellt sie in den Kontext aktueller Debatten um Kryptowährungen, Stablecoins und den digitalen Euro.

Stehen wir tatsächlich vor einer tiefgreifenden Transformation des Geldes? Oder handelt es sich eher um alten Wein in digitalen Schläuchen? Welche Chancen eröffnen sich, und welche Risiken lassen sich aus historischer Perspektive erkennen? Der Vortrag lädt dazu ein, bekannte Gewissheiten zu hinterfragen und in eine lebhafte Diskussion über die Zukunft des Geldes einzutreten.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.


Hamborner Rathausgespräche: Vom Dorf zur Großstadt

Vom Dorf zur Großstadt: Unter dem Titel „Hamborner Rathausgespräche – Hamborn auf dem Weg zur Großstadt 1900–1911“ hält Thorsten Fischer vom Heimatverein Hamborn am Donnerstag, 23. Juli, einen Vortrag im Bezirksrathaus an der Duisburger Straße 213. Los geht es um 17.30 Uhr, das Veranstaltungsende ist für 19 Uhr vorgesehen.

Während Hamborn noch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein von der Landwirtschaft geprägt war, wuchs der Ort im Zuge der Industrialisierung zu einer der größten Gemeinden im Ruhrgebiet an. Im Jahr 1900 wurde Hamborn mit rund 30.000 Einwohnenden eine selbständige Landbürgermeisterei. Schließlich wurde der Ort als „größtes Dorf im Kaiserreich“ im Jahr 1911 mit über 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zur Großstadt erhoben.

Der Vortrag behandelt den Aufstieg der Montanindustrie, das explosionsartige Bevölkerungswachstum, die Entstehung neuer Wohnviertel und Infrastrukturen sowie die sozialen Herausforderungen einer jungen Industriestadt. Der Eintritt zum Vortrag ist frei, eine Anmeldung wird empfohlen. Möglich ist das per E-Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283891894.

Geklickt. Gestreamt. Gebunden?
EuGH zu Streaming-Abos: Nicht jeder Klick kostet das Widerrufsrecht

Film gestartet – Widerrufsrecht weg? Genau davon gehen viele Verbraucher aus. Kein Wunder, denn zahlreiche Streaming-Anbieter vermitteln genau diesen Eindruck. Doch so einfach ist die Rechtslage nicht. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat jetzt wichtige Leitplanken gesetzt: Was hinter dem Urteil steckt, erklärt Rechtsexpertin Magdalena Jankowska-Gilberg vom Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland.

Ein Urteil mit Blockbuster-Potenzial: Der Europäische Gerichtshof stellt klar, dass Streaming-Abos nicht pauschal wie digitale Inhalte behandelt werden dürfen. (Bild: KI-generiert)

Warum war das Widerrufsrecht bei Streaming-Abos bislang überhaupt umstritten?
Magdalena Jankowska-Gilberg: Im Kern ging es um die Frage, wie Streaming-Abos rechtlich einzuordnen sind. Seit Anfang 2022 unterscheidet das Gesetz zwischen digitalen Inhalten und digitalen Dienstleistungen. Das klingt zunächst nach einer juristischen Feinheit, hat aber ganz praktische Folgen: Für beide gelten unterschiedliche Regeln beim Widerrufsrecht.

Ein E-Book oder ein Film zum Download sind digitale Inhalte. Ich entscheide mich für einen bestimmten Inhalt, den mir der Anbieter einmalig zur Verfügung stellt. Ein Streaming-Abo funktioniert jedoch anders. Hier kaufe ich keinen einzelnen Film oder eine bestimmte Serie, sondern den Zugang zu einer Plattform für einen bestimmten Zeitraum.

Welche Inhalte dort morgen, in einem Monat oder in einem halben Jahr verfügbar sind, kann sich ändern. Darin liegt zunächst der grundlegende Unterschied zwischen einem einzelnen digitalen Inhalt und einem fortlaufenden Plattformangebot. Für uns sprach deshalb schon 2022 vieles dafür, viele Streaming-Abos rechtlich anders zu bewerten als einen einzelnen Download.

Entsprechend haben wir Verbraucherinnen und Verbraucher beraten und bereits 2023 öffentlich kritisiert, dass einige Anbieter das Widerrufsrecht trotzdem schon mit Beginn des Streamings ausschließen wollten. Sie behandelten ihre Abonnements weiterhin wie digitale Inhalte. Genau diese unterschiedliche Auslegung hat nun den Europäischen Gerichtshof beschäftigt.

Und was hat der EuGH entschieden?
Magdalena Jankowska-Gilberg: Der Europäische Gerichtshof sagt nicht, dass jedes Streaming-Abo automatisch eine digitale Dienstleistung ist. Er nennt aber klare Kriterien. Entscheidend ist, ob der Dienst weit mehr bietet als den bloßen Zugriff auf Filme, Serien oder konkrete Sportveranstaltungen. Passt er sein Angebot an das Nutzungsverhalten an, erstellt persönliche Empfehlungen oder beeinflusst er, welche Inhalte Nutzer als Nächstes ansehen, spricht vieles für eine digitale Dienstleistung.

Entscheidend ist nicht, als was ein Anbieter sein Angebot bezeichnet, sondern was der Streaming-Dienst tatsächlich leistet. Denn von dieser Einordnung hängt ab, welche Regeln für das Widerrufsrecht gelten. Handelt es sich um eine digitale Dienstleistung, darf das Widerrufsrecht nicht einfach deshalb ausgeschlossen werden, weil der Verbraucher dem sofortigen Beginn des Streamings zugestimmt hat.

Heißt das jetzt: Ich kann zwei Wochen kostenlos streamen und dann widerrufen?
Magdalena Jankowska-Gilberg: Nein, ganz so einfach ist es nicht. Das Urteil schafft kein kostenloses Probeabo. Wer ausdrücklich verlangt, dass das Streaming sofort beginnt und den Dienst bereits nutzt, muss bei einem späteren Widerruf grundsätzlich Wertersatz leisten.

Interessant ist aber, wie der EuGH diesen Wertersatz versteht. Er muss sich nicht zwingend nur nach der Nutzungsdauer richten. Der Anbieter kann unter Umständen auch den wirtschaftlichen Wert der Inhalte berücksichtigen, die während dieser Zeit bereitgestellt und tatsächlich angesehen wurden. Das könnte etwa bei besonders teuren Live-Sportübertragungen oder exklusiven Einzelveranstaltungen eine Rolle spielen. Wie dieser Wert künftig konkret berechnet wird, muss sich allerdings erst noch zeigen.

Das Entscheidende ist: Das Widerrufsrecht soll keine kostenlose Testphase ermöglichen. Es gibt Verbrauchern vielmehr die Chance, den Streamingdienst kennenzulernen und sich innerhalb der Widerrufsfrist gegen eine langfristige Vertragsbindung zu entscheiden.

Was bedeutet das Urteil nun konkret für Verbraucher?
Magdalena Jankowska-Gilberg: Vor allem mehr Klarheit. Viele Verbraucher haben sich bislang von Formulierungen wie „Mit Beginn des Streamings erlischt Ihr Widerrufsrecht“ abschrecken lassen. Oder schlicht nicht hinterfragt, ob es ihnen nicht doch zusteht. Der EuGH macht nun deutlich, dass das so pauschal nicht gilt. Entscheidend ist vielmehr, wie der Streaming-Dienst konkret ausgestaltet ist.

Der Rat lautet deshalb: Lassen Sie sich von einer pauschalen Ablehnung Ihres Widerrufs nicht vorschnell entmutigen und prüfen Sie die Begründung genau. Gerade nach diesem Urteil lohnt sich ein genauer Blick darauf, ob sich der Ausschluss des Widerrufsrechts tatsächlich rechtlich begründen lässt. Sitzt der Vertragspartner im EU-Ausland, kann im Zweifel auch das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland weiterhelfen.

Sommerferienaktion für Kinder im Bürgerhaus Hagenshof und Bürgerhaus Neumühl
Die Duisburger Bürgerhäuser veranstalten auch in diesem Jahr wieder ein buntes und erlebnisreiches Ferienprogramm für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Die dreiwöchigen Ferienaktionen finden von Montag, 20. Juli, bis Freitag, 7. August, jeweils montags bis freitags von 10 bis etwa 16 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof auf der Wiesbadener Straße 104 in Duisburg- Meiderich sowie im Bürgerhaus auf der Otto-Hahn-Straße 49 in Duisburg- Neumühl statt.

Die Kinder erwartet eine bunte Mischung aus Sport- und Kreativangeboten sowie spannende Gäste und Ausflüge mit dem Bus. Das Ferienangebot richtet sich insbesondere an Kinder aus den Stadtteilen Meiderich, Wohnsiedlung Hagenshof und Neumühl. Auch Kinder, die noch nicht regulär zur Schule gehen, wie beispielsweise geflüchtete junge Menschen, sind in der Ferienaktion herzlich willkommen.

Für die erste und zweite Ferienwoche ist eine verbindliche Anmeldung der Kinder erforderlich. Hier entstehen Kosten in Höhe von 30 Euro je Kind. Die Anmeldung ist ab sofort von montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof oder von 12 bis 18 Uhr im Bürgerhaus Neumühl möglich. Interessierte Eltern erhalten hier auch genaue Auskünfte über die Inhalte der beiden Aktionen.

Eine schnelle Anmeldung lohnt sich, da nur ein begrenztes Platzkontingent zur Verfügung steht. Für die Teilnahme in der dritten Ferienwoche vom 3. bis 7. August ist keine Anmeldung erforderlich. Interessierte Kinder können die beiden Bürgerhäuser von 10 bis 16 Uhr im Rahmen einer „Komm-und-Geh-Struktur“ kostenfrei besuchen.

Weitere Informationen erhalten interessierte Eltern auch telefonisch unter 0203 425280 (Bürgerhaus Hagenshof) oder 0203 587418 (Bürgerhaus Neumühl) sowie per E-Mail an buergerhaeuser@stadt-duisburg.de.


Einweihung des neuen Regattahauses im Vorfeld der Eröffnungsfeier der U23-Ruder-Weltmeisterschaften
Nach intensiver Bauzeit ist das neue Regattahaus an der Regattabahn Duisburg fertiggestellt. Ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft der traditionsreichen Sportstätte im Sportpark Duisburg. Die offizielle Einweihung erfolgt am Mittwoch, 22. Juli, um 17 Uhr.

Als Gesprächspartner stehen unter anderem Oberbürgermeister Sören Link, Sportdezernent Martin Linne und Johannes Michels, Betriebsleiter DuisburgSport, zur Verfügung. Auch Vertreter des Landes NRW, der Bezirksregierung und des Duisburger Sports werden anwesend sein. Nach Abschluss des offiziellen Teils erfolgt die Eröffnungsfeier der U23- Ruder-Weltmeisterschaften. Eine Akkreditierung ist für diesen Tag nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich. Für den Zugang zu den Wettkampftagen der U23-Ruder- Weltmeisterschaften ab dem 23. Juli ist allerdings eine gesonderte Medienakkreditierung erforderlich.

Kostenloses Ferienangebot der Bezirksverwaltung Homberg/ Ruhrort/Baerl: Aktiv im Quartier – Das Sportmobil kommt
Bürgerinnen und Bürger erwartet in den Sommerferien vom 22. Juli bis 26. August auf dem Bismarckplatz in Duisburg-Homberg ein besonderes Bewegungs- und Freizeitangebot. Jeden Mittwoch von 13 bis 17 Uhr macht dort das Sportmobil des Stadtsportbundes Duisburg Station. Das Angebot wird von der Bezirksverwaltung organisiert und richtet sich an Menschen jeden Alters.

Ziel des Angebots ist es, Begegnungen zu fördern, gemeinsame Aktivitäten zu ermöglichen, Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder sportlichen Vorkenntnissen zusammenzubringen und eine weitere Ferienaktivität anzubieten. Besucherinnen und Besucher können zahlreiche Bewegungs- und Spielangebote kostenlos ausprobieren.

Zur Ausstattung gehören unter anderem Badminton-Sets, Bälle, Balancierbretter, ein Schwungtuch, Jongliermaterialien, Krocket, Seilchen, Slackline, Sommerski, Tauziehseile, Tennis- und Unihockey-Ausrüstung sowie viele weitere Spiel- und Sportgeräte.
Das offene Angebot lädt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien dazu ein, sich gemeinsam zu bewegen, neue Sportarten kennenzulernen und den öffentlichen Raum aktiv zu nutzen. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Für Rückfragen steht Annika Illerhaus telefonisch unter 0203 987892 oder per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Die Bezirksverwaltung freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und auf bewegte Sommernachmittage auf dem Bismarckplatz.


Escape-Spiel in der Zentralbibliothek: Einbruch im Museum – jetzt wird ermittelt!
In den Sommerferien lädt die Duisburger Zentralbibliothek vom 23. Juli bis 28. August zu insgesamt fünf Terminen des spannenden Escape-Spiels „Einbruch im Museum – jetzt wird ermittelt!“ ein. Das interaktive Angebot richtet sich an Erwachsene und Familien mit Kindern und Jugendlichen ab zehn Jahren. Worum geht’s?

Nach einem nächtlichen Einbruch in ein Museum stehen die Teilnehmenden vor einer kniffligen Aufgabe: Ist eine wertvolle Münze echt oder gefälscht? Und welcher von zwei Verdächtigen sagt die Wahrheit? Als Detektivinnen und Detektive müssen sie Hinweise auswerten, Aussagen überprüfen und den Fall lösen.

Im Mittelpunkt steht die geheimnisvolle Tilly- Box mit ihren versteckten Fächern, Knöpfen und zahlreichen Rätseln. Durch geschicktes Kombinieren, Drehen, Knobeln und Untersuchen entschlüsseln die Spielenden Schritt für Schritt neue Hinweise. Ziel ist es, den Safe auf der Oberseite der Box zu öffnen und den Fall aufzuklären.

Das Escape Game vermittelt auf spielerische Weise wichtige Kompetenzen im Umgang mit Informationen. Die Teilnehmenden lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen, Desinformation zu erkennen und Quellen sorgfältig zu prüfen. So wird das Thema „Fake News“ spannend, verständlich und praxisnah erlebbar. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen ist erforderlich.




NRW-Ernte: Zehnjahrestief bei der Erdbeer- und Spargelmenge erwartet
* Erdbeererntemenge voraussichtlich 17,6 % geringer als 2025
* 57,8 % Freiland-Erdbeeren – Anteil von Anbau „unter Abdeckung“ steigt auf 42,2 %
* Spargelerntemenge voraussichtlich 7,4 % geringer als im Vorjahr


Die Erdbeererntemenge wird im Jahr 2026 voraussichtlich um 17,6 % geringer ausfallen als im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt auf Basis vorläufiger Ergebnisse der Gemüsevorerhebung mitteilt, wird eine Erntemenge von 25.290 Tonnen Erdbeeren für das laufende Jahr erwartet.

Davon entfallen 14.613 Tonnen auf Erdbeeren, die im Freiland geerntet werden und 10.677 Tonnen auf solche, die unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen (einschl. Gewächshäuser) angebaut werden.
Der Anteil der unter Abdeckungen geernteten Erdbeerenmenge ist seit 2016 gestiegen. Lag dieser vor zehn Jahren noch bei 12,4 %, wird er für dieses Jahr auf 42,2 % geschätzt.



Spargelerntemenge im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 % geringer
Die Spargelsaison für 2026 ist bereits vorbei. Gemäß vorläufiger Zahlen belief sich die Erntemenge auf 16.343 Tonnen. Das entspricht einem Rückgang von 7,4 % im Vergleich zum Vorjahr und einem Rückgang von 10,1 % zu 2016 sowie der niedrigsten Erntemenge der letzten zehn Jahre.



Produktion von Frischbeton gegenüber 2005 um fast ein Fünftel gesunken
* Produktion im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum jedoch um 5 % gestiegen
* Durchschnittlicher Absatzwert im Vergleich zu 2005 um 112 % gestiegen
* NRW-Produktionsschwerpunkt im Regierungsbezirk Köln

Im Jahr 2025 sind 4,9 Millionen Kubikmeter Frischbeton in 155 NRW-Betrieben industriell hergestellt worden.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Absatzmenge damit um 0,7 % höher als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2015 sank die Absatzmenge um 14,3 %; bezogen auf 2005 hat sich die Absatzmenge um 19,0 % verringert. Die vorläufigen Ergebnisse für das 1. Quartal 2026 zeigen einen Anstieg der Produktion von Frischbeton. Die Absatzmenge stieg gegenüber dem 1. Quartal 2025 um 4,9 %.

Die größten Produktionsrückgänge gegenüber dem jeweiligen Vorjahr innerhalb der letzten 20 Jahre waren in den Jahren 2009 und 2023 zu konstatieren. Der Absatzwert von Frischbeton betrug im Jahr 2025 nominal (also nicht bereinigt) 568 Millionen Euro und sank damit um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Verglichen mit 2005 stieg der nominale Absatzwert hingegen um 71,6 %. Frischbeton wird beispielsweise im Hochbau für Bodenplatten und im Tiefbau zur Herstellung von Tunneln, Brücken und Fundamenten genutzt.



Durchschnittlicher Absatzwert um 112 % gestiegen
Der durchschnittliche Absatzwert je Kubikmeter Frischbeton war im Jahr 2025 mit 116 Euro um 2,6 % niedriger als ein Jahr zuvor. Gegenüber 2015 stieg er jedoch um 80,6 % und gegenüber 2005 sogar um 111,7 %; damals lag er bei 55 Euro je Kubikmeter.

Betriebe aus dem Regierungsbezirk Köln stellten fast ein Drittel der NRW-Produktion her 31,5 % des in NRW produzierten Frischbetons wurde im vergangenen Jahr von Betrieben im Regierungsbezirk Köln hergestellt, gefolgt von Betrieben in den Regierungsbezirken Düsseldorf (24,3 %), Münster (18,1 %), Detmold (13,1 %) und Arnsberg mit 13,0 %.

Der NRW-Anteil an der bundesweiten Frischbetonproduktion lag bei fast 17,0 % Deutschlandweit wurden im vergangenen Jahr unverändert 29,1 Millionen Kubikmeter Frischbeton produziert. Der Anteil der in NRW hergestellten Absatzmenge an der gesamtdeutschen Produktion betrug damit fast unverändert 16,8 % (Anteil 2024: 16,7 %).

Naturkosmetik selbst herstellen – Sommerferien-Workshop in der Rheinhauserei Duisburg-Rheinhausen.
Wie lassen sich Lippenbalsam, Deo, Trockenshampoo oder ein Zuckerpeeling aus natürlichen Zutaten selbst herstellen? Antworten darauf gibt ein Naturkosmetik-Workshop am Samstag, 25. Juli 2026, von 11 bis 13 Uhr in der Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67.

Gemeinsam mit dem Team der Wirtschaftsbetriebe Duisburg lernen die Teilnehmenden, wie aus einfachen natürlichen Zutaten alltagstaugliche Pflegeprodukte entstehen. Neben dem praktischen Ausprobieren erhalten sie Anregungen für einen bewussten Umgang mit Ressourcen und erfahren, wie sich viele Pflegeprodukte unkompliziert selbst herstellen lassen. Alle benötigten Zutaten werden von den Veranstaltern bereitgestellt.

Die selbst hergestellten Produkte dürfen anschließend mit nach Hause genommen werden. Aus Gründen der Nachhaltigkeit werden die Teilnehmenden gebeten, eigene saubere Gläser oder Tiegel mitzubringen. Empfehlenswert sind Behälter in unterschiedlichen Größen – beispielsweise kleine Marmeladengläser für das Zuckerpeeling oder Cremedosen und kleine Honiggläser für den Lippenbalsam.


Der Workshop richtet sich an alle Interessierten ( ab 12 Jahren), die Freude am Selbermachen haben und natürliche Alternativen für den Alltag kennenlernen möchten. Termin: Samstag, 25. Juli 2026, 11:00 bis 13:00 Uhr Ort: Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67, Duisburg-Rheinhausen Anmeldung für die kostenlose Teilnahme über die Webseite: www.du-bist-rheinhausen.de/termine/


Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt zur Rathausführung
Die Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger am Samstag, 25. Juli, von 14 bis 17 Uhr zu einer Führung durch das Bezirksrathaus am Körnerplatz ein. Bei der Führung gibt es Einblicke hinter die Türen des Bezirksrathauses, Wissenswertes rund um die besondere Geschichte des Gebäudes und mehr.

Im Anschluss daran gibt es im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung die Möglichkeit zum Austausch mit Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß. Der Eintritt ist frei und die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Eine Anmeldung per E-Mail an kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-987818 ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Kreativ-Workshop: Insekten entdecken und schützen
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg, Johannes-Corputius- Platz 1 am Duisburger Innenhafen, können Kinder und Erwachsene am Samstag, 25. Juli, von 14 bis 16 Uhr in die Welt von Käfer, Wildbiene & Co. eintauchen. Dabei erfahren sie Spannendes über ihre Lebensweise, ihre Bedeutung für die Umwelt und Möglichkeiten zu ihrem Schutz im Alltag. Denn Insekten sind unverzichtbar für die Natur – und doch bedroht.

Neben dem Naturwissen steht das praktische Tun im Mittelpunkt: In kleinen Bau- und Mitmachprojekten gestalten die Teilnehmenden gemeinsam einfache Maßnahmen zum Insektenschutz. Dabei wird gebaut, gebastelt und ausprobiert – immer mit dem Ziel, Insekten in der eigenen Umgebung besser zu unterstützen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat stattfindet.

Foto einer Hornissenschwebfliege von Farina Graßmann

Kinder unter sechs Jahren sollen bitte von einer Begleitperson betreut werden. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro. Mit der Familienkarte kann zusätzlich gespart werden.

Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige Programm ist im Internet unter https://www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Gartensaison verpasst? Was du jetzt noch tun kannst
Tipps vom Gartenbauexperten: So holen Hobbygärtner auch im Juli noch das Beste aus ihrem grünen Reich heraus


Viele Gemüsearten wie Mangold und Rucola eignen sich hervorragend für eine späte Aussaat. (Quelle: BLGL)

Der heiße Juni hat vielen Gärten ordentlich zugesetzt und so manche Hobbygärtner und -gärtnerinnen mussten möglicherweise auch einige Verluste im Beet hinnehmen. Wer denkt, dass es im Juli für weitere Saaten und Pflanzungen bereits zu spät ist, der irrt sich. „Im Juli laufen Pflege und Nachsaat parallel – deshalb ist er für Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner so interessant“, erklärt Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V. (BLGL). Auch jetzt lässt sich im Garten noch einiges bewegen und etwas für die Ernte im Herbst und Winter tun.

Welche Aussaaten und Pflanzungen jetzt noch möglich sind
Viele Gemüsearten können in einem zweiten Satz angebaut werden. Buschbohnen z. B. lassen sich direkt ins Beet säen. Auch Möhrensorten mit kurzer Kulturzeit sowie verschiedene Salate, Spinat, Mangold und Rucola eignen sich hervorragend für eine späte Aussaat.

So kann man auch im Spätsommer oder Herbst noch eine gute Ernte genießen. „Nutzen Sie jetzt die freien Lücken im Beet, die durch die erste Ernte entstanden sind“, rät Dr. Popp. „Schnell wachsende Gemüse- und Salatarten füllen die Reihen rasch auf, unterdrücken unerwünschtes Beikraut und bescheren uns bis weit in den Herbst hinein frische Vitamine.“

Auch Beerenfreunde kommen auf ihre Kosten, denn der Juli ist ein wichtiges Zeitfenster für die Neuanlage von Erdbeerbeeten, damit sich die Jungpflanzen vor dem Winter gut verwurzeln.
Im Ziergarten beginnt jetzt die Zeit der zweijährigen Blumen: Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht oder Bartnelken werden im Juli ausgesät, um im kommenden Frühjahr zu blühen.

Wo der Juli-Garten Aufmerksamkeit braucht
Bereits stehende Kulturen brauchen jetzt gezielte Pflege. Tomaten müssen regelmäßig ausgegeizt werden, damit der Bestand gut durchlüftet bleibt. Das mindert das Risiko von Pilzerkrankungen wie der Kraut- und Braunfäule. Gurken sollten an Rankhilfen aufgeleitet werden, um Platz zu sparen und die Früchte sauber zu halten.

Eine tragende Rolle spielt das Mulchen: Offene Beetflächen und Zwischenräume sollten dünn mit Grasschnitt oder anderem organischen Material abgedeckt werden. Dr. Popp betont: „Eine dünne Mulchschicht verhindert, dass die Erde verkrustet, reduziert die Verdunstung deutlich und spart Gießwasser.“

Wasser ist jetzt besonders während der Fruchtansatz- oder Kopfbildungsphase entscheidend.Gegossen werden sollte durchdringend und bevorzugt am frühen Morgen, da die Verdunstung dann am geringsten ist und die Blätter zügig abtrocknen können.

Urlaub im eigenen Garten – oder im Urlaub den Garten sich selbst überlassen
Mit einem farbenfrohen Garten schaffen Hobbygärtner das ultimative Saisonerlebnis direkt vor der eigenen Terrassentür. Während kurzer Abwesenheiten können einfache, bewährte Alltagshilfen, wie mit Wasser gefüllte Flaschen, die kopfüber in die Erde gesteckt werden, die Pflanzen bewässern. Ein gründliches Wässern unmittelbar vor der Abreise sowie eine frische Mulchschicht halten den Boden mehrere Tage feucht.

„Ein Garten muss nicht perfekt aufgeräumt sein, um uns Erholung zu schenken“, erklärt Dr. Popp. „Lassen Sie im Urlaub ruhig mal die Natur die Arbeit machen. Wilde Ecken und verblühte Stauden stören die Entspannung keineswegs – im Gegenteil, sie sind wertvolle Lebensräume für Insekten und nehmen uns den Druck, ständig korrigierend eingreifen zu müssen.“





NRW: 4,1 Millionen Menschen konnten sich 2025 keine Woche Urlaub leisten Beschreibung: * NRW-Anteil mit 23,1 % der Bevölkerung über dem Deutschlandwert * Alleinerziehende, Alleinlebende und Geringqualifizierte besonders betroffen * Hochqualifizierte mussten vergleichsweise selten auf Urlaub verzichten

Im Jahr 2025 wohnten in Nordrhein-Westfalen rund 4,1 Millionen Menschen in Haushalten, die es sich nach eigener Angabe finanziell nicht leisten konnten, eine Woche im Jahr außerhalb der eigenen vier Wände Urlaub zu machen. Wie das Statistische Landesamt auf Basis von Ergebnissen der europäischen Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen mitteilt, entspricht dies einem Anteil von 23,1 % der Gesamtbevölkerung.

Damit lag NRW über dem deutschlandweiten Wert von 20,9 %. Alleinerziehende, Alleinlebende und Geringqualifizierte waren besonders betroffen Besonders für Alleinerziehende ist die Finanzierung einer Urlaubsreise  oft schwierig: 2025 war es fast der Hälfte von ihnen und ihren Kindern (46,8 %) nicht möglich für eine Woche in den Urlaub zu verreisen. Ein überdurchschnittlich hoher Wert zeigte sich auch bei den Alleinlebenden: Bei fast einem Drittel (32,3 %) von ihnen fehlte 2025 ein ausreichendes Budget für eine Urlaubsreise.



Bei der Bevölkerung im Alter ab 16 Jahren variierte die Möglichkeit, eine Woche Urlaub außerhalb der eigenen vier Wände  zu verbringen, stark mit dem jeweiligen Bildungsstand.Unter den Geringqualifizierten ab 16 Jahren lebten 39,9 % in Haushalten, die sich keinen einwöchigen Urlaub leisten konnten. 

Hochqualifizierte dagegen,  mussten mit 10,5 % vergleichweise selten auf Urlaub. verzichten. Bei Personen mit mittlerem Bildungsniveau lag dieser Anteil mit 21,3 % leicht unter dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Weitere Ergebnisse rund um das Thema „materielle und soziale Entbehrung” finden Sie in unserem Schwerpunktartikel auf der Themenseite Armut.