'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv30. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


31. Kalenderwoche
Montag, 27. Juli - Sonntag, 2. August 2026

Stadtradeln 2026: Neue Rekorde bei Teilnehmenden und Kilometerleistung
Das Stadtradeln 2026 in Duisburg ist erneut mit einem Rekordergebnis zu Ende gegangen. Während des Aktionszeitraums vom 27. Juni bis 17. Juli legten die Duisburgerinnen und Duisburger gemeinsam 590.432 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von etwa 117.000 Kilometern.

Gleichzeitig wurde erstmals die symbolträchtige Marke von einer halben Million Kilometern überschritten. Auch die Zahl der Teilnehmenden stieg erneut an. Insgesamt waren 2.327 Radlerinnen und Radler für Duisburg aktiv. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort. Die hohe Beteiligung zeigt, dass immer mehr Menschen das Fahrrad als umweltfreundliche und alltagstaugliche Alternative zum Auto nutzen. „Die Rekordergebnisse sind ein starkes Signal für Duisburg.

Besonders erfreulich ist, dass nicht nur mehr Kilometer zurückgelegt wurden, sondern auch mehr Menschen mitgemacht haben“, so Umweltdezernentin Linda Wagner. Gleichzeitig wird betont, dass sich die zunehmende Nutzung des Fahrrads auch unabhängig von der Kampagne im Stadtbild bemerkbar macht. Nachdem das Ergebnis nun feststeht, werden die Daten in den nächsten Tagen ausgewertet und die erfolgreichsten Teams und Einzelfahrer mit Preisen belohnt.

Die Teamwertung erfolgt – wie in den vergangenen Jahren – in den Kategorien kleine Teams (zwei bis drei Personen), mittlere Teams (vier bis zehn Personen) und große Teams (mehr als zehn Personen). Zusätzlich werden unter allen Teilnehmenden Preise verlost, sodass jede und jeder unabhängig von der gefahrenen Kilometerleistung Gewinnchancen hat.

Als Hauptpreis wartet eine Radreise im Wert von 800 Euro, die unter den 100 besten Radlerinnen und Radlern ausgelost wird. Berücksichtigt werden dabei ausschließlich die über die Stadtradeln-App aufgezeichneten Kilometer. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden zu einem kleinen Empfang ins Rathaus eingeladen. Der Termin wird noch bekanntgegeben.

Die Stadt Duisburg bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und ihren Beitrag zu nachhaltiger Mobilität und Klimaschutz – und hofft, dass viele auch über die Kampagne hinaus dem Fahrrad treu bleiben.

Gesundheits- und Fitnesskurse im Duisburger Süden
Die Volkshochschule Duisburg erweitert ihr Kursangebot zu Gesundheits- und Fitnesskursen im Duisburger Süden im kommenden Herbstsemester. „Nicht jeder kann oder möchte für einen Kurs quer durch die Stadt fahren. Deshalb ist es uns wichtig, attraktive Bildungsangebote direkt in den Stadtteilen anzubieten,“ sagt Heike Pieper, Fachbereichsleiterin Gesundheit und Sport der VHS Duisburg. „So schaffen wir einen niedrigschwelligen Zugang zu Weiterbildung und Begegnung.“

In Buchholz starten gleich mehrere Kurse: Wassersportlerinnen und Wassersportler können sich für Wassergymnastik und Aqua-Fitness-Kurse im Lehrschwimmbecken der Waldschule anmelden, während im Karl-Martin- Haus „Flow Yoga“-Elemente aus Yoga, Physiotherapie und Kampfsport zu einem ganzheitlichen Training für Beweglichkeit, Kraft und Entspannung verbindet.

Im Franziskushaus in Großenbaum, Am Glockenturm 1, können Interessierte mithilfe der Feldenkrais®-Methode lernen, die eigene Körperwahrnehmung zu verbessern, Bewegungsabläufe bewusster zu gestalten und Beschwerden im unteren Rückenbereich entgegenzuwirken.

Der Kurs „Yoga auf und mit dem Stuhl 60+“ richtet sich an Menschen, die Yoga praktizieren möchten, ohne Übungen auf der Matte auszuführen. Ergänzt werden die Yogaeinheiten durch Elemente aus der Progressiven Muskelentspannung, Fantasiereisen aus dem Autogenen Training sowie Atemübungen. Auch „Wohlfühltage von Kopf bis Fuß“ und „Fitness in der zweiten Lebenshälfte“ werden im Franziskushaus in Großenbaum stattfinden.

(C) VHS Duisburg

Mit „Wogging“, einer Kombination aus Walking und Jogging, bietet die VHS Duisburg zudem ein besonders moderates Ausdauertraining in Mündelheim an. Das Angebot eignet sich insbesondere für Menschen, die wieder mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren möchten oder bislang wenig sportlich aktiv waren. Weitere Informationen und Anmeldungen gibt es telefonisch unter 0203 283- 984609 oder per E-Mail an h.pieper@vhs-duisburg.de. Alle Infos auch im Internet unter https://www.vhs-duisburg.de

VHS Duisburg lädt zum kreativen Ausprobieren ein
Die Volkshochschule Duisburg bietet ein vielfältiges Angebot an Kreativkursen für Einsteigerinnen und Einsteiger. Im geschichtsträchtigen Gebäude der VHS-Fabrik an der Steinschen Gasse 32a in der Innenstadt steht die Freude am Ausprobieren, der Austausch mit anderen und das Entdecken neuer Ausdrucksmöglichkeiten im Mittelpunkt: In zwanzig Kursen lernen die Teilnehmenden die unterschiedlichsten Medien und Techniken kennen.

„Viele Menschen glauben, sie seien nicht kreativ. Unsere Erfahrung zeigt jedoch: Kreativität steckt in jedem Menschen. Oft braucht es nur den passenden Rahmen, um die eigene kreative Seite zu entdecken. Genau diesen Raum können wir mit unseren Kreativkursen bieten“, erklärt Dr. Claudia Kleinert, Fachbereichsleiterin für Kulturelle Bildung der VHS Duisburg.

Ob beim Zeichnen mit Bleistift und Papier, bei der Aquarell- oder Acrylmalerei, beim Gestalten mit Pappe oder der Druckgrafik, beim Trockenfilzen oder im Goldschmiedekurs - die Teilnehmenden erhalten fachkundige Anleitung und können Schritt für Schritt die verschiedenen Materialien, Techniken und Gestaltungsmöglichkeiten kennenlernen. In der ehemaligen Druckerei können so kreative Werke, aber oft auch neue Leidenschaften, Hobbys und Freundschaften entstehen.

Ein besonderer Höhepunkt des aktuellen Kursprogramms ist zudem der Zeichenworkshop im Duisburger Zoo: Am 12. September haben Tierfreunde die Gelegenheit, ihre Lieblingstiere künstlerisch aufs Papier zu bringen und ihre Zeichenfähigkeiten unter fachkundiger Anleitung zu vertiefen. Weitere Informationen und Anmeldung telefonisch unter 0203 283-984609 sowie per E-Mail an c.kleinert@vhs-duisburg.de. Zusätzliche Infos gibt es zudem im Internet unter https://www.vhs- duisburg.de/programm/kultur/kunsthandwerk.

„Cash!“: Führung im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Zu einer Führung durch die Ausstellung „Cash! Eine Geschichte des Geldes“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Sonntag, 2. August, um 15 Uhr in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein.

Dr. Andrea Gropp nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise rund um die Welt zu verschiedenen Formen, Funktionen und Folgen des Geldes im Lauf von sechs Jahrtausenden. Die Gäste erfahren, was Geld eigentlich ist, ob es sich lohnt, steinreich zu sein, wieso die Münze dreimal erfunden wurde und wie das älteste Papiergeld der Welt aussieht.

Am Ende kann man sich fragen: Bin ich eigentlich reich? Und was heißt das überhaupt?
Ein Tauschregal in der Ausstellung lädt zum Mitmachen ein: Wer einen kleinen Gegenstand mitbringt, kann diesen gegen einen anderen aus dem Regal eintauschen.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und Ermäßigte 2 Euro. Das gesamte Programm ist unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.

E-Team präsentiert neuen elektrischen Rennwagen
Vom Hörsaal auf die Rennstrecke

Das E-Team der Universität Duisburg-Essen hat mit dem A40-06 Beta die neueste Generation seines vollelektrischen Formula-Student-Rennwagens vorgestellt. Rund 70 Studierende verschiedener Fachrichtungen entwickelten, konstruierten, fertigten und montierten das Fahrzeug eigenständig. Mit dem Rennwagen wird das Team an internationalen Wettbewerben in der neuen Formula-Student-Saison teilnehmen, zum Beispiel bei der Formula Student Alpe Adria in Kroatien.

Premiere für den A40-06 Beta: Das UDE E-Team präsentierte am 21. Juli 2026 die neueste Generation seines vollelektrischen Formula-Student-Rennwagens. Copyright: UDE Förderverein Zu den wichtigsten Neuerungen des A40-06 Beta zählen ein deutlich leichterer Stahlrohrrahmen aus hochfestem Docol-R8-Stahl, eine optimierte Aerodynamik, ein überarbeiteter Antriebsstrang sowie Verbesserungen am Hochvoltsystem und der Fahrzeugelektronik.

Mit den Weiterentwicklungen wird zum einen das Gewicht reduziert und zum anderen die Fahrerergonomie verbessert. „Der A40-06 Beta ist für uns weit mehr als ein neuer Rennwagen. In ihm stecken unzählige Stunden studentischer Entwicklungs-, Fertigungs- und Organisationsarbeit. Das Fahrzeug zeigt, was entstehen kann, wenn Studierende ihr Wissen aus dem Studium eigenverantwortlich in einem komplexen technischen Projekt anwenden und gemeinsam als Team an einem Ziel arbeiten“, sagt Omar Almaeeny, Sponsoringleiter des E-Teams der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Seit seiner Gründung im Jahr 2010 entwickelt das E-Team jährlich einen eigenen Rennwagen für die internationale Formula Student. Diese ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem Studierende eigenständig Rennfahrzeuge entwickeln, bauen und auf Wettbewerben gegeneinander antreten. Neben den dynamischen Fahrdisziplinen werden auch Konstruktion, Kostenplanung, Business-Konzept und technische Innovation bewertet.

Das Projekt bietet Studierenden somit die Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen unter realen Bedingungen anzuwenden und verbindet Konstruktion, Elektrotechnik, Softwareentwicklung und Projektmanagement.

An der UDE kommen dafür Studierende aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften sowie weiteren technischen und organisatorischen Studiengängen zusammen. Unterstützt wird das Projekt zudem von zahlreichen Unternehmen, Verbänden, Stiftungen und Einrichtungen – darunter Siemens, ifm, Würth Elektronik, DEKRA, Open Grid Europe sowie die Universität Duisburg-Essen und mehrere ihrer Fakultäten. Weitere Informationen Omar Almaeeny, Sponsoringleiter E-Team Universität Duisburg-Essen, o.almaeeny@eteam-due.de


Zeitgeschehen, Bewegung und digitale Technik: VHS-Kurse speziell für Seniorinnen und Senioren
Lernen, sich austauschen, aktiv bleiben und Neues entdecken: Mit ihrem aktuellen Programm bietet die Volkshochschule Duisburg Seniorinnen und Senioren vielfältige Möglichkeiten, Interessen zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und den Alltag abwechslungsreich zu gestalten. Ein besonderer Treffpunkt für alle, die neugierig auf das Zeitgeschehen sind, ist der „Diskussionskreis für Seniorinnen und Senioren“ im Stadtfenster in der Stadtmitte.

Ab dem 31. August stehen dort montags von 15.15 bis 17.30 Uhr gesellschaftliche, politische und kulturelle Entwicklungen im Mittelpunkt. Gemeinsam werden aktuelle Themen diskutiert und unterschiedliche Sichtweisen ausgetauscht. Wer etwas für Gesundheit, Beweglichkeit und Wohlbefinden tun möchte, findet in den speziell auf ältere Menschen zugeschnittenen Gymnastik- und Fitnesskursen das passende Angebot.

Ob Training mit oder am Rollator, Übungen im Sitzen oder im Stehen – die Kurse sind so gestaltet, dass auch Menschen mit Bewegungseinschränkungen teilnehmen können. Ziel ist es, die Mobilität im Alltag zu erhalten, Kraft, Beweglichkeit und Koordination zu fördern sowie die Freude an der Bewegung zu stärken. Auch beim sicheren Umgang mit moderner Technik unterstützt die VHS Duisburg Seniorinnen und Senioren. Im Android-Einführungskurs erhalten die Teilnehmenden eine verständliche und praxisnahe Einführung in die Bedienung ihres Smartphones.

Ab Mittwoch, 2. September, werden an fünf Vormittagen die wichtigsten Funktionen, hilfreiche Einstellungen und nützliche Anwendungen Schritt für Schritt erklärt. „Die Volkshochschule Duisburg möchte Menschen jeden Alters ermutigen, Neues auszuprobieren und ihre Interessen weiterzuentwickeln“, sagt Heike Pieper vom Fachbereich Gesundheit und Sport.

„Unsere Angebote für Seniorinnen und Senioren schaffen dafür einen Rahmen, der Lernen, Begegnung und persönliche Weiterentwicklung miteinander verbindet.“ Weitere Informationen und Anmeldungen: VHS Duisburg – Fachbereich Gesundheit und Sport E-Mail: h.pieper@vhs-duisburg.de Tel.: 0203 283-98 4609 https://www.vhs-duisburg.de/programm/gesundheit/aktiv-in-der-2- lebenshaelfte

Gemeinsam für den Erhalt der Streuobstwiesen: Social Day der TARGOBANK unterstützt Projekt „One, Two, Three Apple Tree – Streuobstwiesen Duisburg“
Mit vereinten Kräften engagierten sich Mitarbeitende der TARGOBANK Duisburg im Rahmen eines Social Days am Montag, 20. Juli, für den Erhalt einer wertvollen Streuobstwiese in am Angerbach in Duisburg-Huckingen. Beim Social Day selbst packten die Mitarbeitenden der TARGOBANK tatkräftig mit an.

Fotos Umweltamt der Stadt Duisburg

Das angefallene Schnittgut wurde von der Fläche geräumt. Außerdem entfernten sie eingewachsene und nicht mehr benötigte Verbissschutzhüllen sowie achtlos entsorgten Müll. Damit leisteten sie einen wichtigen Beitrag, die Fläche wieder in einen gepflegten und ökologisch wertvollen Zustand zu versetzen. Ein besonderes Highlight des Tages war der Besuch eines Imkers, dessen Bienenvölker auf der Streuobstwiese beheimatet sind.

Während der Mittagspause vermittelte er den Teilnehmenden spannende Einblicke in die Welt der Honigbienen, erläuterte die Bedeutung der Bestäubung für Streuobstwiesen und ließ die Gruppe verschiedene Honigsorten verkosten. So wurde deutlich, wie eng Naturschutz, Landwirtschaft und Imkerei miteinander verbunden sind.

Die Aktion ist Teil des Projekts „One, Two, Three Apple Tree – Streuobstwiesen Duisburg“, das vom Umweltamt der Stadt Duisburg gemeinsam mit der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR) ins Leben gerufen wurde. Ziel des Projektes ist es, die letzten alten Streuobstwiesen im Stadtgebiet langfristig zu erhalten, fachgerecht zu pflegen und für kommende Generationen zu sichern.

„Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Sie bieten Lebensraum für mehrere tausend Tier- und Pflanzenarten und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klima-, Boden- und Wasserschutz. Darüber hinaus bewahren sie alte, regionaltypische Obstsorten und sind ein bedeutendes Kulturgut der niederrheinischen Landschaft. Viele der noch vorhandenen Bestände sind jedoch überaltert und durch jahrzehntelang fehlende Pflege gefährdet“, so Dr. Randolph Kricke, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde.

Bereits im Vorfeld hatten Auszubildende der Forstverwaltung der Stadt Duisburg sowie Bundesfreiwilligendienstleistende der BSWR rund 100 etwa 30 Jahre alte Apfelbäume fachgerecht aufgeastet. Durch diese Pflegemaßnahme wird künftig wieder eine landwirtschaftliche Unternutzung der Fläche ermöglicht – ein wichtiger Baustein für die dauerhafte Pflege und den Erhalt der Streuobstwiese.

Mitmachen erwünscht: Streuobstwiesenpatinnen und Streuobstwiesenpaten gesucht Das Projekt „One, Two, Three Apple Tree – Streuobstwiesen Duisburg“ lebt vom Engagement vieler Menschen. Deshalb werden Unternehmen, Vereine, Schulen und interessierte Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich aktiv für den Erhalt der Duisburger Streuobstwiesen einsetzen möchten. Neben einzelnen Pflegeeinsätzen oder Social Days soll künftig ein Netzwerk von Streuobstwiesenpatinnen und Streuobstwiesenpaten entstehen.

Ziel ist es, dass einzelne Wiesen langfristig von engagierten Unternehmen, Vereinen oder Gruppen begleitet werden. Die Patenschaften können beispielsweise regelmäßige Pflegeeinsätze, Pflanzaktionen, das Abräumen von Schnittgut, die Ernte des Obstes sowie dessen gemeinsame Verarbeitung – etwa zu Saft oder anderen regionalen Produkten – umfassen. Auch die Unterstützung bei Veranstaltungen und der Umweltbildung bietet vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen.

So entstehen dauerhafte Partnerschaften, die nicht nur zum Erhalt der Streuobstwiesen beitragen, sondern auch das Bewusstsein für den Wert dieser einzigartigen Kulturlandschaften stärken. Wer sich im Rahmen eines Social Days oder ehrenamtlich engagieren möchte, ist herzlich eingeladen, Kontakt mit dem Projektteam aufzunehmen. Weitere Informationen gibt es bei Katrin Heitmann vom Umweltamt per E-Mail an k.heitmann@stadt-duisburg.de.

Stromversorgung im Stadtteil Baerl vollständig wiederhergestellt
Die Stromversorgung im Stadtteil Baerl ist wieder vollständig hergestellt. Nachdem im Mittelspannungsnetz mehrere Kabelfehler zeitgleich aufgetreten waren, konnten die Netze Duisburg inzwischen alle erforderlichen Notstromaggregate in Betrieb nehmen. Dadurch sind seit 12.30 Uhr sämtliche zuvor betroffenen rund 500 Haushalte wieder mit Strom versorgt.

Rund die Hälfte der betroffenen Haushalte konnte bereits gegen 10.30 Uhr wiederversorgt werden. Parallel zur erfolgreichen Wiederversorgung laufen die Arbeiten zur Behebung der Kabelfehler weiter. Die Fachkräfte der Netze Duisburg haben hierzu umfangreiche Messungen und Prüfungen durchgeführt und zwei Kabelfehler lokalisieren können.

Aktuell laufen die Arbeiten zur Instandsetzung der beiden defekten Kabel. Die Notstromversorgung bleibt bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten bestehen. Ziel ist es, die dauerhafte Versorgung über das reguläre Stromnetz schnellstmöglich und sicher wiederherzustellen. Die Netze Duisburg bedanken sich bei den betroffenen Kundinnen und Kunden für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Störung. Alle verfügbaren Kräfte arbeiten weiterhin daran, die Instandsetzungsarbeiten zügig abzuschließen.

Stromversorgung in Baerl: Netze Duisburg arbeiten mit Hochdruck an Wiederversorgung
Im Stadtteil Baerl ist es aufgrund mehrerer zeitgleich aufgetretener Kabelfehler im Mittelspannungsnetz der Netze Duisburg zu einer Störung der Stromversorgung gekommen. Aktuell sind rund 500 Haushalte von der Unterbrechung betroffen. Normalerweise können betroffene Straßenzüge nach einem Kabelfehler innerhalb kurzer Zeit über alternative Leitungswege wieder mit Strom versorgt werden.

Im aktuellen Fall ist dies jedoch nur eingeschränkt möglich, da beide möglichen Versorgungswege zu mehreren Netzstationen von den gleichzeitig aufgetretenen Kabelfehlern betroffen sind. Dadurch gestaltet sich die Wiederversorgung deutlich komplexer als bei anderen Netzstörungen. Die Netze Duisburg arbeiten mit Hochdruck daran, die Stromversorgung schrittweise wiederherzustellen.

Derzeit werden Notstromaggregate an den betroffenen Netzstationen aufgebaut, um die Versorgung der Haushalte so schnell wie möglich sicherzustellen. Die ersten Kundinnen und Kunden werden bereits deutlich früher wieder mit Strom versorgt, bis alle betroffenen Haushalte wiederversorgt sind, wird es voraussichtlich bis nach 12 Uhr dauern.

Parallel zum Aufbau der Ersatzversorgung laufen die Arbeiten zur Behebung der Kabelfehler im Mittelspannungsnetz. Hierfür werden umfangreiche Messungen durchgeführt, um die Fehlerstellen eindeutig zu lokalisieren und das Netz umfassend zu prüfen. Erst im Anschluss können die notwendigen Reparaturarbeiten erfolgen.

Die Netze Duisburg bitten die betroffenen Kundinnen und Kunden um Verständnis für die Einschränkungen. Alle verfügbaren Kräfte sind im Einsatz, um die Stromversorgung schnellstmöglich und sicher wiederherzustellen.  

Stadtpark Hochheide: Erster Bauabschnitt fertiggestellt – neue Angebote ab sofort nutzbar
Der erste Bauabschnitt des neuen Quartierparks „Stadtpark Hochheide“ wurde am Wochenende abgeschlossen. Die neuen Angebote und Aufenthaltsbereiche des Parks können ab sofort von allen Anwohnerinnen und Anwohnern als neuer Ort für Bewegung, Begegnung und Erholung genutzt werden.

Das bisherige Angebot wird durch einen großzügigen Calisthenics-Bereich ergänzt. Dabei handelt es sich um eine offene, überdachte Sportanlage, die frei zugänglich ist und zum Training mit dem eigenen Körpergewicht genutzt werden kann. Er umfasst verschiedene fest installierte Geräte wie Klimmzugstangen, Barren und weitere Trainingsmöglichkeiten für Kraft- und Beweglichkeitsübungen.

Eröffnung Stadtpark Hochheide. Kinder der Kita Hanielstraße konnten schon den Kletterfelsen ausprobieren. Fotos Ilja Höpping Stadt Duisburg

Auf den Bewegungs- und Aufenthaltsflächen befinden sich zudem zwei Pumptracks, die zusätzliche Möglichkeiten für Sport, Bewegung und Freizeit schaffen. Bereits seit Mai stehen zwei neue Boulebahnen mit Picknicktisch sowie der Kletterfelsen zur Verfügung. Der Stadtpark Hochheide ist ein bedeutendes Projekt für die Entwicklung des Stadtteils.

Mit klimaresilienter Bepflanzung, nachhaltigen Elementen und barrierearmen Zugängen entsteht ein moderner Freiraum, der Aufenthaltsqualität schafft und Begegnungen ermöglicht. Die nächsten Schritte zur Umsetzung des zweiten und dritten Bauabschnitts werden bereits vorbereitet. Die gesamte Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen.

Steffen Bilger soll neuer Bundesverkehrsminister werden: Verantwortung für die Sicherheit von Millionen Menschen
Anlässlich der Ankündigung der Bundesregierung, dass Bundeskanzler Friedrich Merz Steffen Bilger für das Amt des Bundesministers für Verkehr vorschlagen wird, betont der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) die besondere Verantwortung dieses Amtes. Die Entscheidungen des Bundesministeriums für Verkehr haben unmittelbare Auswirkungen auf Millionen Menschen in Deutschland, die täglich auf sichere Mobilität angewiesen sind.

Bundesministerium für Verkehr (Archiv), © Daniela Stanek, DVR

„Ich danke Patrick Schnieder für den stets offenen und vertrauensvollen Austausch in Fragen der Verkehrssicherheit“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Steffen Bilger biete ich unsere volle Unterstützung an, um gemeinsam das Ziel des Bundes zu erreichen, die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr bis 2030 um 40 Prozent zu senken.“

Landstraßen sicherer machen, Fuß- und Radverkehr stärken
„Patrick Schnieder hat die Verbesserung der Sicherheit auf Landstraßen sowie den Schutz des Fuß- und Radverkehrs zu zentralen Zielen erklärt“, betont Manfred Wirsch. „Jetzt kommt es darauf an, die Handlungsfähigkeit des Ministeriums auch in der Übergangszeit zu sichern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verlässliche Rahmenbedingungen für ihre engagierte Facharbeit zu geben.

Die Verkehrsgefahren warten nicht – und wir brauchen spürbar mehr Sicherheit auf unseren Straßen: Im Jahr 2025 starben in Deutschland 2.832 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen, rund 49.200 wurden schwer verletzt. Damit verlor etwa alle drei Stunden ein Mensch sein Leben; etwa alle elf Minuten wurde eine Person schwer verletzt.“

Infrastruktur, Vernetzung und Fahrausbildung priorisieren
Aus Sicht des DVR besteht für den neuen Bundesminister insbesondere in drei Bereichen dringender politischer Handlungsbedarf: Beim Neubau von Brücken und bei der Sanierung von Straßen müssen kostspielige neue Gefahrenstellen durch Sicherheitsaudits konsequent vermieden werden. Zudem benötigt die digitale, kooperative Vernetzung im Straßenverkehr politische Priorität, damit Industrie und öffentliche Hand Planungssicherheit erhalten und diese aktiv nutzen.

Darüber hinaus sollte bei der Reform der Fahrschulausbildung die Kritik aus den Bundesländern ernst genommen werden: Auch der DVR hält eine Teilnahme von Fahrschülerinnen und Fahrschülern am Straßenverkehr vor der Fahrprüfung gemeinsam mit einer Begleitperson im eigenen Fahrzeug nur dann für vertretbar, wenn ihre dafür erforderliche Reife zuvor festgestellt wurde.

„Infrastruktur, Digitalisierung und Fahrausbildung sind die Herausforderungen für die ersten 100 Tage von Steffen Bilger“, so Manfred Wirsch. „Verkehrssicherheit ist dabei ein Schlüssel für Kosteneffizienz – sie ist kein Kostenfaktor.“

40 Milliarden Euro Schaden: Investitionen in Verkehrssicherheit senken Kosten
Der DVR weist darauf hin, dass Investitionen in die Verkehrssicherheit nicht nur Menschenleben retten, sondern einen messbaren volkswirtschaftlichen Nutzen schaffen. Nach Erhebungen der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) verursachten Straßenverkehrsunfälle in Deutschland im Jahr 2024 einen volkswirtschaftlichen Schaden in Höhe von rund 40 Milliarden Euro.

„Jeder Euro, den man präventiv in sichere Straßen, intelligente und kooperative Vernetzung, eine hochwertige Fahrausbildung und auch in wirksame Aufklärungsarbeit steckt, zahlt sich doppelt aus – menschlich wie wirtschaftlich“, sagt Manfred Wirsch. „Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat steht der neuen Ministeriumsspitze vom ersten Tag an mit seiner Expertise zur Seite, um Deutschlands Straßen gemeinsam spürbar sicherer zu machen.“

Vom Reiterhof im Münsterland zur Reittherapie in Duisburg
Mit Pferden groß geworden, finanziert Pater Tobias heute über Projekt LebensWert die Reittherapie für sechs Kinder - ein siebtes soll noch in diesem Jahr hinzukommen

Wenn Pater Tobias Breer heute auf dem Reiterhof Köppel/Haus Bilkrath Kindern bei der Reittherapie zuschaut, ist das für ihn auch eine Reise zurück in die eigene Kindheit. Der Prämonstratenser und als „Marathon-Pater“ bekannte Duisburger ist selbst auf einem Reiterhof groß geworden, dem Reiterhof Breer im Münsterland. Pferde gehörten für ihn von klein auf zum Alltag.

Fotos: Kerstin Boegeholz/Projekt LebensWert

Heute nutzt er diese persönliche Verbundenheit, um Kindern zu helfen, für die vieles im Leben nicht selbstverständlich ist. Über das von ihm gegründete Projekt LebensWert werden aktuell sechs Kinder mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen regelmäßig in der Reittherapie gefördert. Ein siebtes Kind soll noch bis Ende 2026 hinzukommen.

„Pferde gehören zu meinem Leben. Ich habe schon als Kind erlebt, wie sensibel sie auf Menschen reagieren und wie viel Vertrauen zwischen Mensch und Tier entstehen kann“, erzählt Pater Tobias. „Wenn ich heute unsere Kinder auf dem Pferd sehe, berührt mich das immer wieder. Da geht es nicht darum, was ein Kind nicht kann. Da zählt das, was plötzlich möglich wird.“


Jesaja - ein Spenden-Marathon mit nachhaltiger Wirkung
Eine besondere Rolle spielt dabei Jesaja. Das Therapiepferd hat eine ganz eigene Geschichte mit Pater Tobias: Vor vier Jahren lief der Marathon-Pater einen Spenden-Marathon, um Jesaja zu finanzieren und für seine spätere Aufgabe als Therapiepferd ausbilden zu lassen.

Heute trägt Jesaja Kinder, die unter anderem mit Autismus-Spektrum-Störungen, ADHS, Epilepsie oder körperlichen und geistigen Mehrfachbehinderungen leben. Einige sind durch die Folgen einer Frühgeburt stark beeinträchtigt und in ihrer Bewegungsfähigkeit erheblich eingeschränkt.

„Wenn ich Jesaja heute mit den Kindern erlebe, weiß ich: Jeder Kilometer damals hat sich gelohnt“, sagt Pater Tobias. „Aus einem Marathon ist etwas entstanden, das bis heute wirkt. Für mich ist das viel wichtiger als irgendeine Medaille.“

Auf dem Reiterhof Köppel/Haus Bilkrath im Duisburger Süden begleitet Reittherapeutin Nicole Hocks die Kinder. Sie erlebt, dass es häufig die vermeintlich kleinen Fortschritte sind, die besonders viel bedeuten: „Die Kinder müssen sich auf das Pferd und seine Bewegungen einlassen und Vertrauen entwickeln. Was von außen manchmal nur wie ein kleiner Schritt aussieht, kann für ein Kind ein riesiger Erfolg sein.“

Die Bewegungen des Pferdes können Körperwahrnehmung und motorische Fähigkeiten unterstützen. Gleichzeitig geht es um Nähe, Vertrauen, Selbstbewusstsein und die Beziehung zum Tier. Die Reittherapie unterstützt damit die persönliche, körperliche und seelische Entwicklung der Kinder. Sechs Kinder - und bald soll ein siebtes dazukommen

Pater Tobias ist wichtig, dass es nicht bei einzelnen schönen Erlebnissen bleibt. Über das Kinderhilfswerk „KiPa-cash-4-kids“ von Projekt LebensWert wird deshalb eine regelmäßige und langfristige Reittherapie ermöglicht.

Aktuell werden sechs Kinder gefördert. Noch in diesem Jahr möchte Projekt LebensWert die Therapie für ein siebtes Kind übernehmen.
Eine Einheit kostet 66 Euro. Bei 52 Einheiten entstehen für ein Kind 3.432 Euro im Jahr. Bei sieben Kindern beträgt der jährliche Aufwand 24.024 Euro. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Therapiestunden nicht.

„Entwicklung braucht Zeit und Vertrauen braucht Verlässlichkeit“, sagt Pater Tobias. „Deshalb wollen wir die Kinder nicht nur für ein paar Wochen begleiten. Wenn wir eine Förderung übernehmen, soll das Kind regelmäßig zur Reittherapie kommen können.“

Das 2007 von Pater Tobias gegründete Projekt LebensWert engagiert sich mit unterschiedlichen Angeboten für Kinder und Familien und arbeitet dabei nach dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe. Für Pater Tobias schließt sich mit der Reittherapie ein ganz persönlicher Kreis: Als Kind selbst zwischen Pferden aufgewachsen, ermöglicht er heute Kindern diese besondere Begegnung.

Und wenn Jesaja mit einem der Kinder ruhig seine Runden dreht, zählt für einen Moment nicht die Diagnose und nicht die Behinderung.
Dann zählt einfach nur das Kind. Spenden an: Projekt LebensWert - Reittherapie - DE 34360602950010766036

Meidericher Gemeinde lädt zum Spieleabend für Jung und Alt ins Gemeindezentrum
D Zu einem bunten Spieleabend lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dort warten am Dienstag, 4. August um 19 Uhr alte Klassiker und neue Spiele darauf, entdeckt zu werden.

Wer mag, bringt gerne eigene Spiele - egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele - mit, die mit anderen ausprobiert werden können. Getränke und Snacks gibt's zum Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin gut ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.  

Zusammen dem Meeresrauschen lauschen
Gemeinden laden zur gemeinsamen Sommerkirche ein
Unter dem Motto „Gemeinsam Meeresrauschen“ laden die evangelischen Kirchengemeinden Duisburg Obermeiderich, Meiderich und Ruhrort-Beeck, die bald zusammen die „Hafengemeinde“ bilden, zur diesjährigen Sommerkirche ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine abwechslungsreiche Gottesdienstreihe rund um das Thema Meer – mit inspirierenden Predigten, bewegenden Geschichten und Raum für Begegnung.

Die fünf Gottesdienste - immer sonntags um 11 Uhr - greifen biblische Bilder und Erfahrungen auf: von der Sehnsucht nach neuen Ufern über das Leben im Sturm bis hin zur Hoffnung und Orientierung. Veranstaltungsorte sind am 2.8 und 30.8. die evangelische Kirche in Obermeiderich, Emilstr. 27, sowie am 9., 16. und 23.8 die evangelische Kirche Beeck, Friedrich-Ebert-Str. 370. Damit alle unkompliziert teilnehmen können, verkehrt an jedem Sonntag ein kostenloser Shuttlebus zwischen Ruhrort-Beeck, Meiderich und Obermeiderich.  
Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und www.ruhrort-beeck.de.



NRW: Ausgaben für Leistungen der Sozialhilfe 2025 um rund 5 % gestiegen
* Anstieg fiel mit 4,7 % deutlich geringer aus als im Vorjahr (+16,6 %)
* Ausgaben für Hilfe zur Pflege mit +10,4 % am stärksten gestiegen
* Auch die Ausgaben für Eingliederungshilfe nach SGB IX stiegen mit 6,7 % weniger stark als im Vorjahr (+13,2 %)

Die Nettoausgaben für Leistungen der Sozialhilfe nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) lagen im Jahr 2025 bei rund 5,25 Milliarden Euro und waren damit um 236 Millionen Euro höher als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, fiel der Anstieg der Ausgaben mit 4,7 % deutlich schwächer aus als in den Vorjahren mit einem Plus von 16,6 % in 2024 und von 15,7 % in 2023.

Inflationsbereinigt stiegen die Ausgaben im Jahr 2025 um 2,6 %, in 2024 um 14,1 % und in 2023 um 9,5 %. Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist der größte Ausgabeposten der Sozialhilfe Mit rund 3 Milliarden Euro wurde mehr als die Hälfte (57 %) der gesamten Nettoausgaben der Sozialhilfe für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ausgegeben. Das waren 2,9 % mehr als im Vorjahr.

In den Jahren 2024 und 2023 fiel der Anstieg mit 14,0 % bzw. 13,5 % deutlich höher aus. Anders als in den Vorjahren gab es 2025 keine Erhöhung der Regelsätze. Die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung werden vollständig aus Erstattungsmitteln des Bundes an die Länder finanziert.

Nettoausgaben für Hilfe zur Pflege um 10,4 % gestiegen
Der zweitgrößte Ausgabeposten ist die Hilfe zur Pflege nach dem 7. Kapitel SGB XII. Hier sind die Ausgaben 2025 mit 10,4 % am stärksten gestiegen. Der Anstieg fiel aber auch hier weniger hoch aus als in den Vorjahren mit 21,4 % in 2024 und 23,1 % in 2023.

Die Ausgaben für Hilfe zur Pflege lagen 2025 bei rund 1,3 Milliarden Euro und machten 25 % der Sozialhilfeausgaben aus. Hilfe zur Pflege erhalten pflegebedürftige Personen, wenn der notwendige und angemessene Pflegebedarf nicht bzw. nicht vollständig durch Leistungen der Pflegeversicherung gedeckt ist und nicht genügend Eigenmittel verfügbar sind, um die (verbleibenden) Kosten zu tragen.

Zum 01. Januar 2025 trat gemäß dem Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz (PUEG) eine Erhöhung der Leistungsbeträge der Pflegeversicherung um 4,5 % in Kraft.



Ausgaben für Eingliederungshilfe nach SGB IX um 6,7 % gestiegen 2025 wurden für die Leistungen der Eingliederungshilfe nach dem SGB IX netto 7,7 Milliarden Euro aufgebracht. Das waren 6,7 % mehr als im Vorjahr. Damit stiegen auch hier die Ausgaben weniger stark als in den Vorjahren mit 13,2 % in 2024 und 10,1 % in 2023.

Die Leistungen der Eingliederungshilfe sollen Menschen mit Behinderung eine individuelle Lebensführung ermöglichen und die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft fördern. Inflationsbereinigt sind die Nettoausgaben für die Eingliederungshilfe nach SGB IX im Jahr 2025 um 4,5 % gestiegen, in 2024 um 10,7 % und in 2023 um 4,2 %.

Kinderschutz: Zahl der Inobhutnahmen im Jahr 2025 um 18 % gesunken
• Inobhutnahmen aufgrund unbegleiteter Einreisen binnen eines Jahres von 30 800 auf 16 500 Fälle fast halbiert
• Erneut mehr körperliche und psychische Misshandlungen  besonders an Mädchen
• Widersprüche von Sorge- und Erziehungsberechtigten bei Verdacht auf Vernachlässigungen und Gewalt am häufigsten

Im Jahr 2025 haben die Jugendämter in Deutschland rund 56 900 Kinder oder Jugendliche zu ihrem Schutz vorübergehend in Obhut genommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 18 % oder rund 12 600 weniger Jungen und Mädchen als im Jahr zuvor.

Bereits 2024 hatte es einen Rückgang der Inobhutnahmen um 7 % oder 5 100 Fälle gegeben. Damit ist die Fallzahl innerhalb von zwei Jahren um rund ein Viertel gesunken (-24 % oder 17 700 Fälle), nachdem sie zuvor drei Jahre in Folge auf knapp 74 600 Schutzmaßnahmen im Jahr 2023 gestiegen war.



Inobhutnahmen aufgrund unbegleiteter Einreisen binnen eines Jahres fast halbiert
Hintergrund der seit den 2010er Jahren stark schwankenden Fallzahlen ist vor allem die Entwicklung unbegleitet eingereister Minderjähriger aus dem Ausland. Auch der aktuelle Abwärtstrend ist durch einen Rückgang an vorläufigen und regulären Inobhutnahmen nach unbegleiteten Einreisen zu erklären: Binnen eines Jahres hat sich ihre Zahl von rund 30 800 auf knapp 16 500 Fälle nahezu halbiert (‑47 %).

Gleichzeitig nahmen die Fallzahlen bei den Selbstmeldungen um rund 870 auf etwa 10 100 Fälle (+9 %) und bei den dringenden Kindeswohlgefährdungen um 850 auf gut 30 300 Fälle (+3 %) zu. Bei den Selbstmeldungen war dies der fünfte, bei den dringenden Kindeswohlgefährdungen der zweite Anstieg in Folge.

Die Betroffenen: Knapp zwei Fünftel Kinder unter 14 Jahren Gut jede zweite Schutzmaßnahme (53 %) wurde 2025 wegen einer dringenden Kindeswohlgefährdung durchgeführt. In 29 % der Fälle war der Anlass eine unbegleitete Einreise und in 18 % eine Selbstmeldung der Minderjährigen beim Jugendamt. Die meisten Betroffenen waren bereits Jugendliche ab 14 Jahren, knapp zwei Fünftel (38 %) zählten aber noch zu den Kindern unter 14 Jahren.

Ein Fünftel (20 %) aller Betroffenen war von Zuhause ausgerissen, etwa ebenso viele (19 %) wurden an einem jugendgefährdenden Ort angetroffen. Zuvor lebten 59 % der Minderjährigen in einer Familie oder einem privaten Haushalt und 20 % in einer Einrichtung. In den anderen Fällen war der vorherige Aufenthalt unbekannt (14 %) oder keine feste Unterkunft vorhanden (7 %).

Erneut mehr körperliche und psychische Misshandlungen - besonders an Mädchen Die häufigsten Anlässe für eine Schutzmaßnahme waren in 2025 (Mehrfachnennungen möglich): Überforderungen der Eltern (32 %), unbegleitete Einreisen (29 %), Vernachlässigungen (16 %), körperliche Misshandlungen (15 %) und psychische Misshandlungen (11 %).



Trotz des allgemeinen Rückgangs waren die Nennungen bei 9 von insgesamt 13 möglichen Anlässen gegenüber dem Vorjahr gestiegen: Am höchsten war das Plus bei körperlichen und bei psychischen Misshandlungen (+1 114 und +941 Nennungen). Damit sind körperliche Misshandlungen das zweite, und psychische Misshandlungen das sechste Mal in Folge gestiegen. Besonders hoch war der Zuwachs in beiden Fällen bei den Mädchen (+745 und +750 Nennungen).

Der Mädchenanteil betrug in 2025 damit bei körperlichen Misshandlungen 65 % und bei psychischen 62 %. Zum Vergleich: Innerhalb der minderjährigen Bevölkerung lag der Mädchenanteil in 2025 bei knapp 49 %. Widersprüche bei Verdacht auf Vernachlässigungen und Gewalt besonders häufig In 9 % aller Fälle wurde von den Sorge- oder Erziehungsberechtigten ein Widerspruch gegen die Inobhutnahme eingelegt, weil sie damit nicht einverstanden waren.

Am höchsten war die Quote der Widersprüche bei Verdacht auf Vernachlässigung (26 %), psychischen Misshandlungen (25 %), sexueller Gewalt (22 %) und körperlichen Misshandlungen (19 %). Eine hohe Widerspruchquote kann auf eine mangelnde Kooperationsbereitschaft der Sorge- oder Erziehungsberechtigten bei der Behebung der Kindeswohlgefährdung hindeuten.

Geht das Jugendamt bei einem Widerspruch davon aus, dass die Kindeswohlgefährdung andauert, kann es das Familiengericht anrufen, damit es die erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung des Kindeswohls herbeiführt. In 2025 haben die Jugendämter diese Möglichkeit in 82 % aller Widerspruchsfälle genutzt.

Ein Viertel der Betroffenen kehrte an vorherigen Aufenthaltsort zurück
Im Anschluss an die Schutzmaßnahme kehrte ein Viertel (25 %) der Kinder und Jugendlichen an den vorherigen Aufenthaltsort zurück. Weitere 44 % wurden nach der Inobhutnahme an einem neuen Ort untergebracht.

In 14 % der Fälle beendeten die Betroffenen die Inobhutnahme selbst, etwa, indem sie aus der Maßnahme ausrissen. In 8 % der Fälle wechselte die Zuständigkeit und in weiteren 8 % wurde die Maßnahme auf andere Weise beendet. Diese Angaben zum Maßnahmenende beziehen sich nur auf reguläre Inobhutnahmen (ohne vorläufige Inobhutnahmen).

Sonntagskonzert mit dem „Duisburger Hafenchor“
Der „Duisburger Hafenchor“ wirft am Sonntag, 2. August, um 15 Uhr seinen Anker im Volkspark Rheinhausen aus. Dann erklingen im Musikpavillon deutsche Schlagerhits Popsongs mit Ohrwurm-Garantie. Mitsingen erlaubt. Der Chor verbreitet seit Generationen beste Stimmung und blickt auf eine lange Tradition bis ins Jahr 1874 zurück.

Die Konzerte werden durch den Bauverein Rheinhausen und den Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens & Rumeln- Kaldenhausens e.V. unterstützt. Der Eintritt ist frei. Weitere Termine 9. August – Die Bergsteirer 29. August – Westside im Park (15 bis 22 Uhr) Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter: https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/

(C) Duisburger Hafenchor

Duisburg ist jetzt Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk Deutschland

Die Stadt Duisburg ist seit Juli 2026 offiziell Mitglied im Gesunde Städte- Netzwerk Deutschland (GSN). Grundlage hierfür war der Beschluss des Rates der Stadt Duisburg vom 24. Februar 2026, mit dem die Mitgliedschaft einstimmig befürwortet wurde. Mit dem Beitritt bekräftigt die Stadt ihr Engagement für Gesundheitsförderung, Prävention und gesundheitliche Chancengleichheit.

Ziel ist es, Gesundheit als Querschnittsaufgabe weiter zu stärken und gesundheitsförderliche Lebensbedingungen für alle Duisburgerinnen und Duisburger zu schaffen. Das Gesunde Städte-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Kommunen, die sich den Zielen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Ottawa- Charta zur Gesundheitsförderung verpflichtet haben.

Durch die Mitgliedschaft erhält Duisburg die Möglichkeit, sich mit anderen Städten fachlich auszutauschen, erfolgreiche Ansätze der Gesundheitsförderung weiterzuentwickeln und eigene Erfahrungen einzubringen. Die Netzwerkarbeit wird in Duisburg gemeinsam vom Gesundheitsamt und der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen Duisburg im Rahmen des im Netzwerk vorgesehenen Tandems aus Kommune und Zivilgesellschaft koordiniert.

Als Großstadt im Herzen der Metropolregion Ruhr, Standort des weltweit größten Binnenhafens sowie als Stadt mit einer hohen kulturellen und sozialen Diversität bringt Duisburg dabei eine besondere Perspektive in das Netzwerk ein.

IHK und NRW School of Governance kooperieren - Einblick für Studenten in wirtschaftspolitische Praxis  
Die Niederrheinische IHK und die NRW School of Governance beabsichtigen, künftig enger zusammenzuarbeiten. Die Verbindung aus Wirtschaft und Wissenschaft wird den Standort stärken: Studenten erhalten Einblick, was die Wirtschaft bewegt und wie sich Politik gestalten lässt. Gleichzeitig profitieren regionale Unternehmen von der politik-wissenschaftlichen Expertise der NRW School of Governance.  

Mit dem Memorandum of Understanding erhält der Austausch zwischen IHK und NRW School of Governance einen gemeinsamen Rahmen. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger betont: „Wir haben direkten Zugang zur Politik und können den Studenten einen praxisnahen Bezug zu ihrer Forschung ermöglichen. Die School of Governance verhilft uns mit wissenschaftlichen Analysen zu neuen Erkenntnissen bei Wirtschaftsthemen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“  

Auch Prof. Dr. Andreas Blätte sieht aus Sicht des Direktoriums der NRW School of Governance die Chancen, die entstehen: „Unseren Studierenden wird die Kooperation die Perspektive einer großen, international vernetzten Industrie- und Handelsregion vermitteln. Mit der Zusammenarbeit werden wir im konkreten Kontext unserer Region die politische Gestaltungsperspektive verfolgen, wie aus realen Problemen vor Ort Positionen werden, wie diese in den demokratischen Prozess eingebracht und wirksam werden.

Das gelingt nicht immer, aber am Ende geht es darum, dass die Demokratie problemlösungsfähig ist. Wir werden durch die Zusammenarbeit für Forschung und Lehre viele neue Erkenntnisse gewinnen.“  

V. l.: IHK-Geschäftsführer Organisation Jörg Sinnig, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger, IHK-Geschäftsführer Ocke Hamann, NRWS-Studienkoordinator Raphael Moser, NRWS-Direktor Prof. Dr. Andreas Blätte und NRWS-Geschäftsführer Markus Hoffmann.  Foto: Niederrheinische IHK

IHK-Lehrgang zum Freien Redner startet im September  
Bei wichtigen Lebensereignissen setzen immer mehr Menschen auf Freie Redner. Die Niederrheinische IHK bietet zu diesem Thema einen Zertifikatslehrgang an. Er umfasst 50 Unterrichtseinheiten und findet in der Zeit vom 5. September bis 10. Oktober statt.   Die Weiterbildung vermittelt das nötige Handwerkszeug, um Reden bei Hochzeiten, Trauerfeiern und anderen wichtigen Anlässen zu halten.

Dabei werden sowohl rhetorische Fähigkeiten als auch ein professioneller Auftritt trainiert. Ziel ist es, eine eigene Rede zu entwickeln, einzuüben und erfolgreich vorzutragen. Die Einheiten werden teilweise vor Ort in Duisburg und online über Microsoft Teams abgehalten. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter: www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen

Sommerferienaktion: Bewegungspower trifft Brettspielspaß
Kinder, Jugendliche und Familie können an zwei Donnerstagen, 30. Juli und 27. August, auf dem Walsumer Kometenplatz jeweils zwischen 14 und 18 Uhr gemeinsam aktiv werden. Die Sportjugend des Stadtsportbundes, die Bezirksbibliothek Walsum sowie die Bezirksverwaltung Walsum verwandeln den Platz in eine riesige Spielearena.

Zahlreiche Spiel- und Sportgeräte werden angeboten, so dass man sich bei Hockey, einer Jonglierstation oder Badminton auspowern kann. Auch clevere Brettspiele und Kartenspiele stehen zur Verfügung, so dass die Teilnehmenden ihr strategisches Geschick beweisen können – hier ist für jeden etwas dabei.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich – man kann einfach vorbeikommen und einen großartigen Nachmittag unter freiem Himmel genießen. Für Rückfragen steht Frau Keutel telefonisch unter 0203 283-987894 oder per E-Mail an kultur.walsum@stadt-duisburg.de zur Verfügung.

Dreck weg Aktion in Rheinhausen
Der Verein „Du bist Rheinhausen“ startet am Samstag, 01.08.2026 um 10.00 Uhr eine weitere Müllsammelaktion, diesmal an der Bezirksbibliothek Rheinhausen, Händelstraße 6 in 47226 Duisburg und wird bis 12:00 Uhr das dortige Umfeld in Angriff nehmen.

Alle Rheinhauser*innen sind eingeladen mitzumachen. Wie gewohnt werden Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit allen Utensilien ausgestattet, die sie brauchen: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke und Eimer stehen bereit.

Du bist Rheinhausen ist eine Anlaufstelle für Menschen in Rheinhausen, die die Ärmel hochkrempeln und ihre Heimat gestalten möchten, seien es bestehende Initiativen, Vereine oder Einzelne, die Ideen haben, die sich gemeinsam leichter umsetzen lassen. Du bist Rheinhausen e.V. Otto-Schulenberg-Straße 38 47228 Duisburg-Rheinhausen

Mehr als 1.300 neue PV-Anlagen im 1. Halbjahr in Betrieb genommen
Die Energiewende in Duisburg läuft in hohem Tempo weiter, hat aber im Bereich der Photovoltaikanlagen im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht an Fahrt verloren. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden insgesamt 1.340 (Stand 21. Juli 2026) neue Photovoltaikanlagen im Duisburger Stadtgebiet in Betrieb genommen. Das waren 216 Anlagen (14 Prozent) weniger als im ersten Halbjahr 2025. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Stadtwerke Duisburg der Zahlen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

744 der neuen Sonnenkraftwerke sind sogenannte Balkonkraftwerke, also PV-Anlagen mit einer Nettoleistung bis maximal 0,8 Kilowatt peak (kWp). Damit machen die kleinen Photovoltaikanlagen für Balkon, Terrasse oder Fassade rund 55 Prozent aller neu gemeldeten Anlagen aus - das war auch im ersten Halbjahr 2025 ihr Anteil an der Gesamtzahl der neuen Anlagen. Besonders attraktiv sind Balkonkraftwerke, da sie auch für Mieterinnen und Mieter sowie für Haushalte ohne eigenes Dach eine einfache Möglichkeit bieten, Solarenergie zu erzeugen und einen Teil des eigenen Strombedarfs abzudecken.

596 der neu gemeldeten Anlagen 2026 sind größere Photovoltaikanlagen auf Dächern von Wohn- und Geschäftsgebäuden. Die größte der neuen Anlagen wurde im Duisburger Hafen errichtet und bringt eine Leistung von fast 1,6 Megawatt peak (MWp). 85 der neuen Anlagen haben eine Leistung von mehr als 20 kWp. Insgesamt bringen es alle im ersten Halbjahr 2026 neu installierten PV-Anlagen in Duisburg auf eine Leistung von 14,8 MWp.

Rein rechnerisch könnten diese Anlagen so viel Strom erzeugen, wie 4.200 Haushalte pro Jahr verbrauchen. Gemeinsam leisten die neuen Anlagen einen wichtigen Beitrag zur regionalen Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen und helfen dabei, den Anteil klimafreundlicher Energie in Duisburg weiter auszubauen und die Energiewende vor Ort weiter voranzutreiben.

Stadtwerke helfen beim Einstieg in die Stromerzeugung
Der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit und einer aktiven Beteiligung an der Energiewende wächst weiter. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage können Bürgerinnen und Bürger ihren eigenen Strom erzeugen, den Eigenverbrauch steigern und langfristig von selbst produzierter Energie profitieren und sich unabhängiger von schwankenden Energiekosten machen.

Meist rechnet sich eine solche Investition schon nach wenigen Jahren. Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer dabei, selbst in die Stromproduktion auf dem eigenen Dach einzusteigen und bieten dazu regelmäßig attraktive Sonderaktionen. Im kommenden Monat startet nun eine besonders attraktive Photovoltaik-Kampagne: Neben der PV-Anlage werden ein Batteriespeicher sowie eine Split-Klimaanlage Teil des Angebots sein.

Jetzt informieren und Beratungstermin sichern
Alle Informationen zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite unter www.swdu.de/photovoltaik zusammengestellt. Interessierte können dort eine erste, unverbindliche Kalkulation direkt online vornehmen – alternativ telefonisch unter 0203/604-1111. Bereits nach zwei bis drei Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung und Terminabstimmung vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten selbst erzeugten Kilowattstunde.


Desert Wind Sonata Musik für Saxophon, Querflöte und Ney mit Maren Lueg 
Am 2. August ist Saxophonistin und Flötistin Maren Lueg zu Gast in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld-Neudorf: Sie bietet um 18 Uhr im Neudorfer Gemeindesaal, Wildstraße 31, einen faszinierenden Einblick in die Verbindung zwischen orientalischer Musik und westlicher Klassik.

Maren Lueg hat sich auf ihrer musikalischen Reise als Komponistin von den großen klassischen Meistern wie Beethoven, Ravel, Rimsky-Korsakov, Debussy und Liszt inspirieren lassen.

Foto: https://marenlueg.org/

Luegs Kompositionen spiegeln ihre eigenen Reisen nach Kairo und Istanbul und ihr Studium der arabischen und türkischen Kunstmusik wider. In diesem Konzert präsentiert sie eine vielfältige Auswahl von Werken, die sie für Alt-, Tenor- und Sopransaxophone sowie Querflöten arrangiert hat.

Das Konzert verspricht eine fesselnde musikalische Reise durch die Welt der orientalischen und westlichen Klassik, die die kulturellen Brücken zwischen diesen beiden Traditionen aufzeigt und die zeitlose Schönheit und Vielfalt der Musik feiert. Der Eintritt ist frei, über eine Spende am Ausgang freut sich die Künstlerin. 
Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de, zur Musikerin unter https://marenlueg.org.

Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
Am 3. August 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich diesmal um 17 Uhr in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln.

Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.  

Zusammen dem Meeresrauschen lauschen: Gemeinden laden zur gemeinsamen Sommerkirche ein
 Unter dem Motto „Gemeinsam Meeresrauschen“ laden die evangelischen Kirchengemeinden Duisburg Obermeiderich, Meiderich und Ruhrort-Beeck, die bald zusammen die „Hafengemeinde“ bilden, zur diesjährigen Sommerkirche ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine abwechslungsreiche Gottesdienstreihe rund um das Thema Meer – mit inspirierenden Predigten, bewegenden Geschichten und Raum für Begegnung.

Die fünf Gottesdienste - ab dem 2.8, immer sonntags um 11 Uhr - greifen biblische Bilder und Erfahrungen auf: von der Sehnsucht nach neuen Ufern über das Leben im Sturm bis hin zur Hoffnung und Orientierung. Veranstaltungsorte sind im Wechsel die evangelischen Kirchen in Obermeiderich, Emilstr. 27, und Beeck, Friedrich-Ebert-Str. 370.

Damit alle unkompliziert teilnehmen können, verkehrt an jedem Sonntag ein kostenloser Shuttlebus zwischen Ruhrort-Beeck, Meiderich und Obermeiderich. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und www.ruhrort-beeck.de.

Das Smartphone ist die Urlaubskamera Nummer eins
Angesichts von Digitalkameras, Action-Cams, Sofortbildkameras und Drohnen stellt sich die Frage, womit Urlaubsfotos heute tatsächlich entstehen. Die Antwort fällt eindeutig aus: Drei Viertel der Befragten nutzen dafür die Smartphone-Kamera (75 Prozent). Klassische Digitalkameras oder Kompaktkameras kommen auf 8 Prozent, Spiegelreflex- oder Systemkameras auf 6 Prozent.

Spezialgeräte bleiben die Ausnahme: Sofortbildkameras und Action-Cams wie GoPros werden jeweils von 2 Prozent genutzt. Unterwasserkameras, analoge Kameras, Drohnen und Kinderkameras liegen jeweils bei 1 Prozent. Damit findet Urlaubsfotografie für die große Mehrheit über das Gerät statt, das ohnehin im Alltag dabei ist, das Smartphone.

VGL / KI-generiert

Das erklärt auch, warum im Urlaub schnell viele Bilder zusammenkommen. Fotografieren ist unkompliziert, der Speicherplatz groß und das nächste Motiv selten weit weg. Was früher ein begrenzter Film war, ist heute eine große digitale Sammlung.

Ein Drittel lässt Urlaubsfotos auf dem Smartphone
Nach dem Urlaub zeigt sich, wie digital diese Erinnerungen bleiben. Bei knapp einem Drittel bleiben die Urlaubsfotos überwiegend auf dem Smartphone (31 Prozent). Weitere Befragte speichern sie in einer Cloud (17 Prozent) oder sichern sie auf einer Festplatte, Speicherkarte oder einem anderen Datenträger (ebenfalls 17 Prozent).

Damit landet ein großer Teil der Urlaubsbilder vor allem in digitalen Speichern. Auffällig ist auch, wie selten Fotos nach der Reise sortiert werden: Nur 10 Prozent sortieren doppelte oder schlechte Aufnahmen bewusst aus. Viele Bilder landen im Speicher, doch nur ein kleiner Teil wird später ausgewählt, geordnet oder weiterverarbeitet.

Fotobücher und Abzüge bleiben die Ausnahme
Gedruckte Varianten sind deutlich seltener. Ein Fotobuch erstellen nach dem Urlaub 6 Prozent, einzelne Abzüge lassen 5 Prozent drucken. Ein Fotoalbum oder Reisetagebuch gestalten nur 1 Prozent, ebenso wenige drucken einzelne Bilder mit einem Fotodrucker aus. Bilder zu rahmen oder aufzuhängen, spielt in der Umfrage praktisch keine Rolle.

Ganz verschwunden ist das gedruckte Urlaubsfoto aber nicht. Die Frage nach den Gründen fürs Drucken zeigt ein anderes Bild: Knapp ein Viertel der Befragten erstellt grundsätzlich gerne Fotobücher oder Alben (23 Prozent). Gedruckt wird außerdem, um Fotos zu verschenken, aufzuhängen (19 Prozent) oder sie im Alltag anzusehen (15 Prozent).

Gleichzeitig wird deutlich, warum viele Fotos digital bleiben. Einige verzichten auf Ausdrucke, weil sie ihre Bilder digital speichern (19 Prozent). Für andere ist der Aufwand zu groß (13 Prozent), einige vergessen nach dem Urlaub meist, Fotos zu drucken oder Alben zu erstellen (6 Prozent). Zwischen dem Wunsch nach sichtbaren Erinnerungen und der tatsächlichen Umsetzung steht also oft der Alltag.

Mobile Fotodrucker können diese Lücke kleiner machen. Sie bringen einzelne Bilder direkt vom Smartphone aufs Papier, auch schon während der Reise. So lassen sich Reisetagebücher oder Alben unterwegs füllen. Auch für Kinder gibt es passende Modelle, mit denen sie eigene Urlaubserinnerungen direkt festhalten können.

Sofortbildkameras sind dagegen fast ein Gegenentwurf zur digitalen Bilderflut. Hier entsteht nicht die zehnte Version desselben Motivs, sondern ein einzelnes Bild direkt beim Fotografieren. Das macht die Aufnahme bewusster und gibt ihr von Anfang an mehr Gewicht.

Aus digitalen Bildern werden nur selten gedruckte Erinnerungen
Die Umfrage zeigt vor allem eines: Urlaubsfotos werden heute schnell aufgenommen, gespeichert und teils auch digital geteilt. In sozialen Netzwerken entsteht daraus für manche eine Art laufendes Fotoalbum. Gedruckte Bilder spielen dagegen vor allem abseits des Bildschirms eine besondere Rolle: Sie holen ausgewählte Momente aus der digitalen Masse heraus und geben ihnen einen festen Platz im Alltag.

Schon wenige ausgewählte Bilder können reichen, um eine Reise später wieder präsent zu machen. Ein Fotobuch im Regal, ein Album auf dem Couchtisch, ein Sofortbild an der Pinnwand oder ein kleiner Stapel Abzüge, der herumgereicht wird: Mehr braucht es manchmal nicht, damit aus gespeicherten Bildern sichtbare Erinnerungen werden.    



Nachtfahrten sicher vorbereiten, Müdigkeit früh erkennen und Pausen richtig planen
Mitten in der Ferienzeit sind viele Reiserouten stark belastet. Deshalb verlegen manche Autofahrer die Fahrt in die Abend- oder Nachtstunden. Das kann für weniger Verkehr und angenehmere Temperaturen sorgen, stellt aber zugleich besondere Anforderungen an Konzentration und Aufmerksamkeit. Der ACV Automobil-Club Verkehr klärt die wichtigsten Fragen rund um Vorbereitung, Abfahrtszeit, Müdigkeit, Pausen und Fahrten mit Kindern.

Was spricht für und gegen eine Nachtfahrt?
Eine Nachtfahrt in den Urlaub kann viele Vorteile haben. Auf den Autobahnen lassen sich häufig der Berufsverkehr und in den Ferien auch Staus vermeiden. Gerade im Sommer können die kühleren Temperaturen die Fahrt angenehmer machen. Außerdem schlafen Kinder auf längeren Fahrten häufig schneller ein und viele Urlauber erreichen ihr Ziel bereits am Morgen.

Ganz so einfach ist es trotzdem nicht. Bei Dunkelheit werden Baustellen, Stauenden, Wild oder schlecht beleuchtete Fahrzeuge oft später erkannt. Gleichzeitig ist der Körper nachts eigentlich auf Ruhe eingestellt und nicht auf stundenlange Konzentration am Steuer. Wer müde losfährt oder nach einem langen Tag schnell noch „Kilometer machen“ möchte, riskiert Konzentrationsfehler, längere Reaktionszeiten und im schlimmsten Fall Sekundenschlaf.

Wie lässt sich eine Nachtfahrt vorbereiten?
Für eine entspannte Nachtfahrt zählt nicht nur, wann die Fahrt beginnt, sondern auch, wie der Abend davor verläuft. Wer kurz vor der Abfahrt noch Koffer packt, Dokumente zusammensucht oder das Auto beladen muss, startet häufig bereits gestresst in die Nacht. Deutlich entspannter wird es, wenn diese Aufgaben vorher erledigt sind:

• Gepäck und Reisedokumente bereitlegen
• Auto in Ruhe beladen und schweres Gepäck sicher verstauen
• Route und Stopps für Vignettenkauf, Tanken oder Laden heraussuchen
• Auto volltanken oder laden und den Reifendruck prüfen
• Beleuchtung kontrollieren sowie Scheiben und Brille reinigen
• Sonnenbrille für die Morgensonne sowie eine Jacke für Pausen griffbereit halten

Das Navigationssystem sollte bereits vor dem Losfahren eingestellt sein, idealerweise mit der ersten Pause als Zwischenstopp. Wer zusätzlich ein bis zwei geeignete Rastplätze oder Autohöfe entlang der Route markiert, muss unterwegs nicht mühsam nach einer geeigneten Gelegenheit suchen. Das ist praktisch für eine Toilettenpause, einen Snack oder einige Minuten an der frischen Luft.

Vor der Nachtfahrt schlafen oder durchmachen?
Die klare Antwort lautet: vorher schlafen. Eine Nacht vor der Urlaubsfahrt durchzumachen, ist keine gute Idee, auch wenn die Vorfreude groß ist und vermeintlich nur noch die Fahrt bevorsteht. Müdigkeit verschlechtert die Konzentration, verlängert die Reaktionszeit und erhöht das Risiko für Sekundenschlaf.

Studien zeigen, dass starker Schlafmangel die Fahrtüchtigkeit ähnlich stark beeinträchtigen kann wie Alkohol. Als grober Richtwert gilt: Bereits nach rund 17 Stunden ohne Schlaf können Leistungseinbußen auftreten, die mit etwa 0,5 Promille vergleichbar sind. Nach rund 22 Stunden ohne Schlaf kann die Beeinträchtigung einem Niveau von etwa 1,0 Promille entsprechen.

Besser ist eine geplante Schlafphase vor der Abfahrt. Das muss nicht zwingend eine ganze Nacht sein. Auch einige Stunden Schlaf am Abend oder Nachmittag helfen mehr, als vollständig auf Schlaf zu verzichten. Wenn zwei Erwachsene fahren können, sollte der Fahrerwechsel vorher abgesprochen werden. So kann sich die zweite Person darauf einstellen und ebenfalls ausgeruht das Steuer übernehmen.

Welche Abfahrtszeit ist am günstigsten?
Die ideale Abfahrtszeit hängt vor allem vom eigenen Schlafrhythmus ab. Entscheidend ist weniger die konkrete Uhrzeit als die Frage, wann ein wirklich ausgeruhter Start möglich ist.

Ein Start in den frühen Morgenstunden kann sinnvoll sein, allerdings nur, wenn vorher ausreichend geschlafen wurde. Dann lassen sich häufig bereits viele Kilometer zurücklegen, bevor der Berufsverkehr oder Ferienreiseverkehr richtig einsetzt. Gleichzeitig fällt dieser Start in die zweite Nachthälfte, in der die innere Uhr bei vielen Menschen noch auf Schlaf eingestellt ist. Die erste Pause sollte deshalb bewusst früh eingelegt werden.

Eine Abfahrt am späten Abend ist nur dann eine gute Idee, wenn der Tag ruhig war und vorher noch Schlaf möglich war. Wer seit dem Morgen wach ist, gearbeitet, gepackt und möglicherweise noch hektisch zu Abend gegessen hat, sollte nicht mehr zu einer langen Nachtfahrt aufbrechen. In diesem Fall beginnt die Fahrt bereits mit wachsendem Schlafdruck und führt ausgerechnet in die zweite Nachthälfte hinein, in der Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit ohnehin nachlassen können.

Unabhängig von der Abfahrtszeit gilt: Entscheidend ist, ausgeruht zu starten, keine zu langen Etappen am Stück zu fahren und sich möglichst am Steuer abzuwechseln. Das gilt auch dann, wenn die Straße leer ist und die Fahrt gut vorangeht.

Woran lässt sich Müdigkeit erkennen?
Müdigkeit kommt selten plötzlich. Meist kündigt sie sich an, allerdings werden die ersten Anzeichen häufig ignoriert. „Bis zum nächsten Rastplatz geht es noch.“ Oder: „Nur noch 40 Kilometer, dann machen wir Pause.“ Solche Gedanken kennen viele Menschen, die nachts in den Urlaub fahren. Sie sind häufig ein Warnsignal dafür, dass die Müdigkeit die Aufmerksamkeit bereits beeinträchtigt.

Typische Anzeichen für Müdigkeit sind:
• häufiges Gähnen, schwere Augenlider oder ständiges Blinzeln
• brennende Augen, Frösteln oder innere Unruhe
• Tunnelblick oder nachlassende Aufmerksamkeit
• verpasste Schilder, Ausfahrten oder Tempolimits
• Schwierigkeiten, die Spur sauber zu halten
• das Gefühl, sich an die letzten Kilometer kaum erinnern zu können

Wer solche Signale bei sich bemerkt, sollte nicht versuchen, weiter durchzuhalten, sondern direkt den nächsten Parkplatz ansteuern. Sekundenschlaf kann bei Müdigkeit plötzlich einsetzen, ohne dass dies selbst richtig bemerkt wird. Für wenige Sekunden besteht praktisch keine Fahrtüchtigkeit mehr, auch wenn die Augen nicht bewusst zufallen.

Bei 100 km/h reichen zwei Sekunden aus, um mehr als 50 Meter im Blindflug zurückzulegen. Das genügt, um von der Fahrbahn abzukommen, gegen die Leitplanke zu prallen oder ein Stauende, eine Baustelle oder Wild zu spät zu erkennen.

Was hilft gegen Müdigkeit während der Fahrt?
Die beste Reaktion auf Müdigkeit ist eine echte Pause. Sobald erste Anzeichen auftreten, sollte der nächste sichere Parkplatz oder Rastplatz angesteuert werden. Einige Minuten zügiges Gehen, Strecken, Schulterkreisen oder lockeres Ausschütteln von Armen und Beinen helfen dabei, wieder wacher zu werden. Bei Müdigkeit ist ein Kurzschlaf von zehn bis 20 Minuten häufig noch wirksamer.

Wer Kaffee gut verträgt, kann ihn direkt vor dem kurzen Schlaf trinken. Koffein wirkt nicht sofort, sondern zeitverzögert und kann das Wachwerden nach dem Powernap erleichtern. Kaffee ersetzt Schlaf jedoch nicht.

Tricks wie laute Musik, offene Fenster oder Kaugummi helfen höchstens kurzfristig. Die Müdigkeit verschwindet dadurch nicht.

Die eigene Müdigkeit wird von anderen Personen im Fahrzeug häufig früher bemerkt als vom Fahrer selbst. Deshalb hilft es, den Fahrerwechsel bereits vor der Fahrt grob abzusprechen. Auch der Beifahrer sollte aufmerksam bleiben: Wird der Fahrer ungewöhnlich ruhig, gähnt häufig oder wirkt unkonzentriert, ist es Zeit für eine Pause.

Was ist bei einer Nachtfahrt mit Kindern wichtig?
Mit Kindern kann eine Nachtfahrt gut funktionieren. Viele Kinder schlafen im dunklen Auto schnell ein, besonders wenn sie bequem angezogen sind und vertraute Dinge dabeihaben. Gerade für Kinder, die schnell unter Reiseübelkeit leiden, kann eine Nachtfahrt angenehmer sein, weil sie einen großen Teil der Strecke verschlafen.

Doch auch wenn viele Eltern froh sind, wenn ihre Kinder während der Fahrt ruhig schlafen, sollten besonders bei Fahrten mit Babys regelmäßige Pausen eingeplant werden. Empfohlen wird, spätestens nach etwa zwei Stunden Fahrt eine Pause einzulegen, da ein längerer Aufenthalt in der Babyschale belastend sein kann. Das gilt auch für Fahrten am Tag.

Auch bei älteren Kindern sollten Eltern auf die Schlafposition achten. Wenn sich die Muskeln im Tiefschlaf entspannen, kippt der Kopf häufig nach vorne oder die Kinder rutschen tief in den Sitz. Das kann zu Nackenschmerzen führen und dazu, dass der Sicherheitsgurt nicht mehr optimal anliegt. Verfügt der Kindersitz über eine Ruheposition, sollte diese bereits vor der Abfahrt eingestellt werden. Ein passendes Schlaf- oder Nackenkissen kann zusätzlich unterstützen, sofern es den Gurtverlauf nicht beeinträchtigt.

Unabhängig vom Alter der Kinder lohnt es sich, auch auf Wachphasen gut vorbereitet zu sein und alles Wichtige griffbereit zu haben. Wer nachts auf dem Beifahrersitz lange nach dem Kuscheltier, der Trinkflasche oder Snacks suchen muss, sorgt schnell für Unruhe im Auto.

Hilfreich für Familien sind:
• Decke, Kuscheltier und Kissen für eine möglichst bequeme Schlafposition
• Trinkflasche, leichte Snacks und Feuchttücher griffbereit verstauen
• Hörspiele, Bücher oder ruhige Beschäftigungen für Wachphasen
• Kindersitz vor der Abfahrt korrekt einstellen und den Sitz der Gurte kontrollieren
• regelmäßige Pausen, besonders mit Babys
• sichere und gut beleuchtete Rastplätze für Pausen auswählen

Für Wachphasen sind Hörspiele, Bücher oder ruhige Spiele häufig besser geeignet als lange Bildschirmzeiten. Helle Displays können Kinder wieder wacher machen, besonders wenn sie längere Zeit auf ein Tablet oder Smartphone schauen. Werden Bildschirme dennoch zur Beschäftigung genutzt, sollte die Helligkeit möglichst weit reduziert werden.
Gleichzeitig gilt: Schlafende Kinder auf der Rückbank sind kein Grund, die Strecke ohne Pause durchzufahren. Auch der Fahrer braucht regelmäßige Erholung.



NRW-Haushalte kauften 2023 durchschnittlich 1,2 Liter Speiseeis pro Monat
* Ein Drittel (33,0 %) der Haushalte kaufte Speiseeis
* Familien mit Kind(ern) hatten mit 40,8 % den größten Käuferanteil
* Drei Viertel der Alleinlebenden (75,5 %) kauften kein Eis Schlagworte: Speiseeis, Familien, Konsum, Haushalte

Die rund 8,7 Millionen privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen kauften im Jahr 2023 durchschnittlich 1,2 Liter Speiseeis pro Monat und gaben dafür durchschnittlich rund 6 Euro aus. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, beziehen sich die Ergebnisse auf Käufe von Speiseeis wie z. B. Eiscreme, Fruchteis und Sorbet.

Nicht berücksichtigt sind Käufe zum Außer-Haus-Verzehr, beispielsweise im Eiscafé, sowie Eis für Kühlzwecke. Ein Drittel der Haushalte kaufte Speiseeis Die folgenden Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf Haushalte mit Ausgaben für Speiseeis. Unabhängig vom Haushaltstyp kauften im Jahr 2023 33,0 % der privaten Haushalte Speiseeis. Bei Familien mit Kind(ern) war der Käuferanteil mit 40,8 % am höchsten. Bei Paaren ohne Kind(er) lag er bei 36,6 %, bei Alleinlebenden bei 24,5 %.



Haushalte mit Ausgaben für Speiseeis kauften 2023 durchschnittlich 3,6 Liter Eis monatlich. Dafür gaben sie durchschnittlich 17 Euro aus. Familien mit Kind(ern) kauften mit 4,8 Litern die größten Mengen und hatten mit 21 Euro auch die höchsten monatlichen Konsumausgaben. Bei Paaren ohne Kind(er) beliefen sich die Einkäufe auf 3,5 Liter und die Ausgaben auf 16 Euro,  Alleinlebende kauften 2,2 Liter Eis und gaben dafür 11 Euro aus.