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Stadtradeln 2026: Neue Rekorde bei Teilnehmenden und
Kilometerleistung Das Stadtradeln 2026 in Duisburg ist
erneut mit einem Rekordergebnis zu Ende gegangen. Während des
Aktionszeitraums vom 27. Juni bis 17. Juli legten die
Duisburgerinnen und Duisburger gemeinsam 590.432 Kilometer mit dem
Fahrrad zurück. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer
Steigerung von etwa 117.000 Kilometern.
Gleichzeitig wurde
erstmals die symbolträchtige Marke von einer halben Million
Kilometern überschritten. Auch die Zahl der Teilnehmenden stieg
erneut an. Insgesamt waren 2.327 Radlerinnen und Radler für Duisburg
aktiv. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre
fort. Die hohe Beteiligung zeigt, dass immer mehr Menschen das
Fahrrad als umweltfreundliche und alltagstaugliche Alternative zum
Auto nutzen. „Die Rekordergebnisse sind ein starkes Signal für
Duisburg.
Besonders erfreulich ist, dass nicht nur mehr
Kilometer zurückgelegt wurden, sondern auch mehr Menschen mitgemacht
haben“, so Umweltdezernentin Linda Wagner. Gleichzeitig wird betont,
dass sich die zunehmende Nutzung des Fahrrads auch unabhängig von
der Kampagne im Stadtbild bemerkbar macht. Nachdem das Ergebnis nun
feststeht, werden die Daten in den nächsten Tagen ausgewertet und
die erfolgreichsten Teams und Einzelfahrer mit Preisen belohnt.
Die Teamwertung erfolgt – wie in den vergangenen Jahren – in den
Kategorien kleine Teams (zwei bis drei Personen), mittlere Teams
(vier bis zehn Personen) und große Teams (mehr als zehn Personen).
Zusätzlich werden unter allen Teilnehmenden Preise verlost, sodass
jede und jeder unabhängig von der gefahrenen Kilometerleistung
Gewinnchancen hat.
Als Hauptpreis wartet eine Radreise im
Wert von 800 Euro, die unter den 100 besten Radlerinnen und Radlern
ausgelost wird. Berücksichtigt werden dabei ausschließlich die über
die Stadtradeln-App aufgezeichneten Kilometer. Die Gewinnerinnen und
Gewinner werden zu einem kleinen Empfang ins Rathaus eingeladen. Der
Termin wird noch bekanntgegeben.
Die Stadt Duisburg bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihr
Engagement und ihren Beitrag zu nachhaltiger Mobilität und
Klimaschutz – und hofft, dass viele auch über die Kampagne hinaus
dem Fahrrad treu bleiben.
Gesundheits- und Fitnesskurse im Duisburger Süden
Die Volkshochschule Duisburg erweitert ihr Kursangebot
zu Gesundheits- und Fitnesskursen im Duisburger Süden im kommenden
Herbstsemester. „Nicht jeder kann oder möchte für einen Kurs quer
durch die Stadt fahren. Deshalb ist es uns wichtig, attraktive
Bildungsangebote direkt in den Stadtteilen anzubieten,“ sagt Heike
Pieper, Fachbereichsleiterin Gesundheit und Sport der VHS Duisburg.
„So schaffen wir einen niedrigschwelligen Zugang zu Weiterbildung
und Begegnung.“
In Buchholz starten gleich mehrere Kurse:
Wassersportlerinnen und Wassersportler können sich für
Wassergymnastik und Aqua-Fitness-Kurse im Lehrschwimmbecken der
Waldschule anmelden, während im Karl-Martin- Haus „Flow
Yoga“-Elemente aus Yoga, Physiotherapie und Kampfsport zu einem
ganzheitlichen Training für Beweglichkeit, Kraft und Entspannung
verbindet.
Im Franziskushaus in Großenbaum, Am Glockenturm
1, können Interessierte mithilfe der Feldenkrais®-Methode lernen,
die eigene Körperwahrnehmung zu verbessern, Bewegungsabläufe
bewusster zu gestalten und Beschwerden im unteren Rückenbereich
entgegenzuwirken.
Der Kurs „Yoga auf und mit dem Stuhl 60+“
richtet sich an Menschen, die Yoga praktizieren möchten, ohne
Übungen auf der Matte auszuführen. Ergänzt werden die Yogaeinheiten
durch Elemente aus der Progressiven Muskelentspannung,
Fantasiereisen aus dem Autogenen Training sowie Atemübungen. Auch
„Wohlfühltage von Kopf bis Fuß“ und „Fitness in der zweiten
Lebenshälfte“ werden im Franziskushaus in Großenbaum stattfinden.

(C) VHS Duisburg
Mit „Wogging“, einer Kombination aus Walking und Jogging, bietet die
VHS Duisburg zudem ein besonders moderates Ausdauertraining in
Mündelheim an. Das Angebot eignet sich insbesondere für Menschen,
die wieder mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren möchten oder
bislang wenig sportlich aktiv waren. Weitere Informationen und
Anmeldungen gibt es telefonisch unter 0203 283- 984609 oder per
E-Mail an h.pieper@vhs-duisburg.de. Alle Infos auch im Internet
unter
https://www.vhs-duisburg.de
VHS Duisburg lädt zum kreativen Ausprobieren ein
Die Volkshochschule Duisburg bietet ein vielfältiges Angebot an
Kreativkursen für Einsteigerinnen und Einsteiger. Im
geschichtsträchtigen Gebäude der VHS-Fabrik an der Steinschen Gasse
32a in der Innenstadt steht die Freude am Ausprobieren, der
Austausch mit anderen und das Entdecken neuer Ausdrucksmöglichkeiten
im Mittelpunkt: In zwanzig Kursen lernen die Teilnehmenden die
unterschiedlichsten Medien und Techniken kennen.
„Viele
Menschen glauben, sie seien nicht kreativ. Unsere Erfahrung zeigt
jedoch: Kreativität steckt in jedem Menschen. Oft braucht es nur den
passenden Rahmen, um die eigene kreative Seite zu entdecken. Genau
diesen Raum können wir mit unseren Kreativkursen bieten“, erklärt
Dr. Claudia Kleinert, Fachbereichsleiterin für Kulturelle Bildung
der VHS Duisburg.
Ob beim Zeichnen mit Bleistift und Papier,
bei der Aquarell- oder Acrylmalerei, beim Gestalten mit Pappe oder
der Druckgrafik, beim Trockenfilzen oder im Goldschmiedekurs - die
Teilnehmenden erhalten fachkundige Anleitung und können Schritt für
Schritt die verschiedenen Materialien, Techniken und
Gestaltungsmöglichkeiten kennenlernen. In der ehemaligen Druckerei
können so kreative Werke, aber oft auch neue Leidenschaften, Hobbys
und Freundschaften entstehen.
Ein besonderer Höhepunkt des
aktuellen Kursprogramms ist zudem der Zeichenworkshop im Duisburger
Zoo: Am 12. September haben Tierfreunde die Gelegenheit, ihre
Lieblingstiere künstlerisch aufs Papier zu bringen und ihre
Zeichenfähigkeiten unter fachkundiger Anleitung zu vertiefen.
Weitere Informationen und Anmeldung telefonisch unter 0203
283-984609 sowie per E-Mail an c.kleinert@vhs-duisburg.de.
Zusätzliche Infos gibt es zudem im Internet unter https://www.vhs-
duisburg.de/programm/kultur/kunsthandwerk.
„Cash!“: Führung im Kultur- und
Stadthistorischen Museum
Zu einer Führung durch die Ausstellung
„Cash! Eine Geschichte des Geldes“ lädt das Kultur- und
Stadthistorische Museum am Sonntag, 2. August, um 15 Uhr in die
Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein.
Dr. Andrea Gropp nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine
Reise rund um die Welt zu verschiedenen Formen, Funktionen und
Folgen des Geldes im Lauf von sechs Jahrtausenden. Die Gäste
erfahren, was Geld eigentlich ist, ob es sich lohnt, steinreich
zu sein, wieso die Münze dreimal erfunden wurde und wie das
älteste Papiergeld der Welt aussieht.
Am Ende kann man sich
fragen: Bin ich eigentlich reich? Und was heißt das überhaupt?
Ein Tauschregal in der Ausstellung lädt zum Mitmachen ein: Wer einen
kleinen Gegenstand mitbringt, kann diesen gegen einen anderen aus
dem Regal eintauschen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt
enthalten. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 4,50 Euro, für
Kinder und Ermäßigte 2 Euro. Das gesamte Programm ist unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.
E-Team präsentiert neuen elektrischen Rennwagen Vom Hörsaal auf
die Rennstrecke Das E-Team der Universität
Duisburg-Essen hat mit dem A40-06 Beta die neueste Generation seines
vollelektrischen Formula-Student-Rennwagens vorgestellt. Rund 70
Studierende verschiedener Fachrichtungen entwickelten,
konstruierten, fertigten und montierten das Fahrzeug eigenständig.
Mit dem Rennwagen wird das Team an internationalen Wettbewerben in
der neuen Formula-Student-Saison teilnehmen, zum Beispiel bei der
Formula Student Alpe Adria in Kroatien.

Premiere für den A40-06 Beta: Das UDE E-Team präsentierte am 21.
Juli 2026 die neueste Generation seines vollelektrischen
Formula-Student-Rennwagens. Copyright: UDE Förderverein Zu den
wichtigsten Neuerungen des A40-06 Beta zählen ein deutlich
leichterer Stahlrohrrahmen aus hochfestem Docol-R8-Stahl, eine
optimierte Aerodynamik, ein überarbeiteter Antriebsstrang sowie
Verbesserungen am Hochvoltsystem und der Fahrzeugelektronik.
Mit den Weiterentwicklungen wird zum einen das Gewicht reduziert
und zum anderen die Fahrerergonomie verbessert. „Der A40-06 Beta ist
für uns weit mehr als ein neuer Rennwagen. In ihm stecken unzählige
Stunden studentischer Entwicklungs-, Fertigungs- und
Organisationsarbeit. Das Fahrzeug zeigt, was entstehen kann, wenn
Studierende ihr Wissen aus dem Studium eigenverantwortlich in einem
komplexen technischen Projekt anwenden und gemeinsam als Team an
einem Ziel arbeiten“, sagt Omar Almaeeny, Sponsoringleiter des
E-Teams der Universität Duisburg-Essen (UDE).
Seit seiner
Gründung im Jahr 2010 entwickelt das E-Team jährlich einen eigenen
Rennwagen für die internationale Formula Student. Diese ist ein
internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem Studierende
eigenständig Rennfahrzeuge entwickeln, bauen und auf Wettbewerben
gegeneinander antreten. Neben den dynamischen Fahrdisziplinen werden
auch Konstruktion, Kostenplanung, Business-Konzept und technische
Innovation bewertet.
Das Projekt bietet Studierenden somit
die Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen unter realen Bedingungen
anzuwenden und verbindet Konstruktion, Elektrotechnik,
Softwareentwicklung und Projektmanagement.
An der UDE kommen
dafür Studierende aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik,
Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften
sowie weiteren technischen und organisatorischen Studiengängen
zusammen. Unterstützt wird das Projekt zudem von zahlreichen
Unternehmen, Verbänden, Stiftungen und Einrichtungen – darunter
Siemens, ifm, Würth Elektronik, DEKRA, Open Grid Europe sowie die
Universität Duisburg-Essen und mehrere ihrer Fakultäten. Weitere
Informationen Omar Almaeeny, Sponsoringleiter E-Team Universität
Duisburg-Essen,
o.almaeeny@eteam-due.de
Zeitgeschehen, Bewegung und digitale Technik:
VHS-Kurse speziell für Seniorinnen und Senioren
Lernen, sich austauschen, aktiv bleiben und Neues entdecken: Mit
ihrem aktuellen Programm bietet die Volkshochschule Duisburg
Seniorinnen und Senioren vielfältige Möglichkeiten, Interessen zu
vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und den Alltag abwechslungsreich
zu gestalten. Ein besonderer Treffpunkt für alle, die neugierig auf
das Zeitgeschehen sind, ist der „Diskussionskreis für Seniorinnen
und Senioren“ im Stadtfenster in der Stadtmitte.
Ab dem 31.
August stehen dort montags von 15.15 bis 17.30 Uhr
gesellschaftliche, politische und kulturelle Entwicklungen im
Mittelpunkt. Gemeinsam werden aktuelle Themen diskutiert und
unterschiedliche Sichtweisen ausgetauscht. Wer etwas für Gesundheit,
Beweglichkeit und Wohlbefinden tun möchte, findet in den speziell
auf ältere Menschen zugeschnittenen Gymnastik- und Fitnesskursen das
passende Angebot.
Ob Training mit oder am Rollator, Übungen
im Sitzen oder im Stehen – die Kurse sind so gestaltet, dass auch
Menschen mit Bewegungseinschränkungen teilnehmen können. Ziel ist
es, die Mobilität im Alltag zu erhalten, Kraft, Beweglichkeit und
Koordination zu fördern sowie die Freude an der Bewegung zu stärken.
Auch beim sicheren Umgang mit moderner Technik unterstützt die VHS
Duisburg Seniorinnen und Senioren. Im Android-Einführungskurs
erhalten die Teilnehmenden eine verständliche und praxisnahe
Einführung in die Bedienung ihres Smartphones.
Ab Mittwoch,
2. September, werden an fünf Vormittagen die wichtigsten Funktionen,
hilfreiche Einstellungen und nützliche Anwendungen Schritt für
Schritt erklärt. „Die Volkshochschule Duisburg möchte Menschen jeden
Alters ermutigen, Neues auszuprobieren und ihre Interessen
weiterzuentwickeln“, sagt Heike Pieper vom Fachbereich Gesundheit
und Sport.
„Unsere Angebote für Seniorinnen und Senioren
schaffen dafür einen Rahmen, der Lernen, Begegnung und persönliche
Weiterentwicklung miteinander verbindet.“ Weitere Informationen und
Anmeldungen: VHS Duisburg – Fachbereich Gesundheit und Sport E-Mail:
h.pieper@vhs-duisburg.de Tel.: 0203 283-98 4609
https://www.vhs-duisburg.de/programm/gesundheit/aktiv-in-der-2-
lebenshaelfte
Gemeinsam für den Erhalt der Streuobstwiesen: Social
Day der TARGOBANK unterstützt Projekt „One, Two, Three Apple Tree –
Streuobstwiesen Duisburg“ Mit vereinten Kräften
engagierten sich Mitarbeitende der TARGOBANK Duisburg im Rahmen
eines Social Days am Montag, 20. Juli, für den Erhalt einer
wertvollen Streuobstwiese in am Angerbach in Duisburg-Huckingen.
Beim Social Day selbst packten die Mitarbeitenden der TARGOBANK
tatkräftig mit an.

Fotos Umweltamt der Stadt Duisburg
Das angefallene Schnittgut
wurde von der Fläche geräumt. Außerdem entfernten sie eingewachsene
und nicht mehr benötigte Verbissschutzhüllen sowie achtlos
entsorgten Müll. Damit leisteten sie einen wichtigen Beitrag, die
Fläche wieder in einen gepflegten und ökologisch wertvollen Zustand
zu versetzen. Ein besonderes Highlight des Tages war der Besuch
eines Imkers, dessen Bienenvölker auf der Streuobstwiese beheimatet
sind.

Während der Mittagspause vermittelte er den Teilnehmenden spannende
Einblicke in die Welt der Honigbienen, erläuterte die Bedeutung der
Bestäubung für Streuobstwiesen und ließ die Gruppe verschiedene
Honigsorten verkosten. So wurde deutlich, wie eng Naturschutz,
Landwirtschaft und Imkerei miteinander verbunden sind.
Die
Aktion ist Teil des Projekts „One, Two, Three Apple Tree –
Streuobstwiesen Duisburg“, das vom Umweltamt der Stadt Duisburg
gemeinsam mit der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR)
ins Leben gerufen wurde. Ziel des Projektes ist es, die letzten
alten Streuobstwiesen im Stadtgebiet langfristig zu erhalten,
fachgerecht zu pflegen und für kommende Generationen zu sichern.
„Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen
Mitteleuropas. Sie bieten Lebensraum für mehrere tausend Tier- und
Pflanzenarten und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum
Klima-, Boden- und Wasserschutz. Darüber hinaus bewahren sie alte,
regionaltypische Obstsorten und sind ein bedeutendes Kulturgut der
niederrheinischen Landschaft. Viele der noch vorhandenen Bestände
sind jedoch überaltert und durch jahrzehntelang fehlende Pflege
gefährdet“, so Dr. Randolph Kricke, Leiter der Unteren
Naturschutzbehörde.
Bereits im Vorfeld hatten Auszubildende
der Forstverwaltung der Stadt Duisburg sowie
Bundesfreiwilligendienstleistende der BSWR rund 100 etwa 30 Jahre
alte Apfelbäume fachgerecht aufgeastet. Durch diese Pflegemaßnahme
wird künftig wieder eine landwirtschaftliche Unternutzung der Fläche
ermöglicht – ein wichtiger Baustein für die dauerhafte Pflege und
den Erhalt der Streuobstwiese.
Mitmachen erwünscht:
Streuobstwiesenpatinnen und Streuobstwiesenpaten gesucht Das Projekt
„One, Two, Three Apple Tree – Streuobstwiesen Duisburg“ lebt vom
Engagement vieler Menschen. Deshalb werden Unternehmen, Vereine,
Schulen und interessierte Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich
aktiv für den Erhalt der Duisburger Streuobstwiesen einsetzen
möchten. Neben einzelnen Pflegeeinsätzen oder Social Days soll
künftig ein Netzwerk von Streuobstwiesenpatinnen und
Streuobstwiesenpaten entstehen.
Ziel ist es, dass einzelne
Wiesen langfristig von engagierten Unternehmen, Vereinen oder
Gruppen begleitet werden. Die Patenschaften können beispielsweise
regelmäßige Pflegeeinsätze, Pflanzaktionen, das Abräumen von
Schnittgut, die Ernte des Obstes sowie dessen gemeinsame
Verarbeitung – etwa zu Saft oder anderen regionalen Produkten –
umfassen. Auch die Unterstützung bei Veranstaltungen und der
Umweltbildung bietet vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen.
So entstehen dauerhafte Partnerschaften, die nicht nur zum
Erhalt der Streuobstwiesen beitragen, sondern auch das Bewusstsein
für den Wert dieser einzigartigen Kulturlandschaften stärken. Wer
sich im Rahmen eines Social Days oder ehrenamtlich engagieren
möchte, ist herzlich eingeladen, Kontakt mit dem Projektteam
aufzunehmen. Weitere Informationen gibt es bei Katrin Heitmann vom
Umweltamt per E-Mail an k.heitmann@stadt-duisburg.de.
Stromversorgung im Stadtteil Baerl vollständig wiederhergestellt
Die Stromversorgung im Stadtteil Baerl ist wieder
vollständig hergestellt. Nachdem im Mittelspannungsnetz mehrere
Kabelfehler zeitgleich aufgetreten waren, konnten die Netze Duisburg
inzwischen alle erforderlichen Notstromaggregate in Betrieb nehmen.
Dadurch sind seit 12.30 Uhr sämtliche zuvor betroffenen rund 500
Haushalte wieder mit Strom versorgt.
Rund die Hälfte der
betroffenen Haushalte konnte bereits gegen 10.30 Uhr wiederversorgt
werden. Parallel zur erfolgreichen Wiederversorgung laufen die
Arbeiten zur Behebung der Kabelfehler weiter. Die Fachkräfte der
Netze Duisburg haben hierzu umfangreiche Messungen und Prüfungen
durchgeführt und zwei Kabelfehler lokalisieren können.
Aktuell laufen die Arbeiten zur Instandsetzung der beiden defekten
Kabel. Die Notstromversorgung bleibt bis zum Abschluss der
Reparaturarbeiten bestehen. Ziel ist es, die dauerhafte Versorgung
über das reguläre Stromnetz schnellstmöglich und sicher
wiederherzustellen. Die Netze Duisburg bedanken sich bei den
betroffenen Kundinnen und Kunden für ihr Verständnis und ihre Geduld
während der Störung. Alle verfügbaren Kräfte arbeiten weiterhin
daran, die Instandsetzungsarbeiten zügig abzuschließen.
Stromversorgung in Baerl: Netze Duisburg arbeiten mit Hochdruck
an Wiederversorgung Im Stadtteil Baerl ist es aufgrund
mehrerer zeitgleich aufgetretener Kabelfehler im Mittelspannungsnetz
der Netze Duisburg zu einer Störung der Stromversorgung gekommen.
Aktuell sind rund 500 Haushalte von der Unterbrechung betroffen.
Normalerweise können betroffene Straßenzüge nach einem Kabelfehler
innerhalb kurzer Zeit über alternative Leitungswege wieder mit Strom
versorgt werden.
Im aktuellen Fall ist dies jedoch nur
eingeschränkt möglich, da beide möglichen Versorgungswege zu
mehreren Netzstationen von den gleichzeitig aufgetretenen
Kabelfehlern betroffen sind. Dadurch gestaltet sich die
Wiederversorgung deutlich komplexer als bei anderen Netzstörungen.
Die Netze Duisburg arbeiten mit Hochdruck daran, die Stromversorgung
schrittweise wiederherzustellen.
Derzeit werden
Notstromaggregate an den betroffenen Netzstationen aufgebaut, um die
Versorgung der Haushalte so schnell wie möglich sicherzustellen. Die
ersten Kundinnen und Kunden werden bereits deutlich früher wieder
mit Strom versorgt, bis alle betroffenen Haushalte wiederversorgt
sind, wird es voraussichtlich bis nach 12 Uhr dauern.
Parallel zum Aufbau der Ersatzversorgung laufen die Arbeiten zur
Behebung der Kabelfehler im Mittelspannungsnetz. Hierfür werden
umfangreiche Messungen durchgeführt, um die Fehlerstellen eindeutig
zu lokalisieren und das Netz umfassend zu prüfen. Erst im Anschluss
können die notwendigen Reparaturarbeiten erfolgen.
Die Netze
Duisburg bitten die betroffenen Kundinnen und Kunden um Verständnis
für die Einschränkungen. Alle verfügbaren Kräfte sind im Einsatz, um
die Stromversorgung schnellstmöglich und sicher wiederherzustellen.
Stadtpark Hochheide: Erster Bauabschnitt
fertiggestellt – neue Angebote ab sofort nutzbar Der
erste Bauabschnitt des neuen Quartierparks „Stadtpark Hochheide“
wurde am Wochenende abgeschlossen. Die neuen Angebote und
Aufenthaltsbereiche des Parks können ab sofort von allen
Anwohnerinnen und Anwohnern als neuer Ort für Bewegung, Begegnung
und Erholung genutzt werden.
Das bisherige Angebot wird
durch einen großzügigen Calisthenics-Bereich ergänzt. Dabei handelt
es sich um eine offene, überdachte Sportanlage, die frei zugänglich
ist und zum Training mit dem eigenen Körpergewicht genutzt werden
kann. Er umfasst verschiedene fest installierte Geräte wie
Klimmzugstangen, Barren und weitere Trainingsmöglichkeiten für
Kraft- und Beweglichkeitsübungen.

Eröffnung Stadtpark Hochheide. Kinder der Kita Hanielstraße konnten
schon den Kletterfelsen ausprobieren. Fotos Ilja Höpping Stadt
Duisburg
Auf den Bewegungs- und Aufenthaltsflächen befinden
sich zudem zwei Pumptracks, die zusätzliche Möglichkeiten für Sport,
Bewegung und Freizeit schaffen. Bereits seit Mai stehen zwei neue
Boulebahnen mit Picknicktisch sowie der Kletterfelsen zur Verfügung.
Der Stadtpark Hochheide ist ein bedeutendes Projekt für die
Entwicklung des Stadtteils.

Mit klimaresilienter Bepflanzung, nachhaltigen Elementen und
barrierearmen Zugängen entsteht ein moderner Freiraum, der
Aufenthaltsqualität schafft und Begegnungen ermöglicht. Die nächsten
Schritte zur Umsetzung des zweiten und dritten Bauabschnitts werden
bereits vorbereitet. Die gesamte Fertigstellung ist für Ende 2027
vorgesehen.
Steffen Bilger soll neuer Bundesverkehrsminister
werden: Verantwortung für die Sicherheit von Millionen Menschen
Anlässlich der Ankündigung der Bundesregierung, dass Bundeskanzler
Friedrich Merz Steffen Bilger für das Amt des Bundesministers für
Verkehr vorschlagen wird, betont der Deutsche Verkehrssicherheitsrat
(DVR) die besondere Verantwortung dieses Amtes. Die Entscheidungen
des Bundesministeriums für Verkehr haben unmittelbare Auswirkungen
auf Millionen Menschen in Deutschland, die täglich auf sichere
Mobilität angewiesen sind.

Bundesministerium für Verkehr (Archiv), © Daniela Stanek, DVR
„Ich danke Patrick Schnieder für den stets offenen und
vertrauensvollen Austausch in Fragen der Verkehrssicherheit“, sagt
Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Steffen Bilger biete ich unsere
volle Unterstützung an, um gemeinsam das Ziel des Bundes zu
erreichen, die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr bis 2030 um 40
Prozent zu senken.“
Landstraßen sicherer machen, Fuß- und
Radverkehr stärken „Patrick Schnieder hat die Verbesserung der
Sicherheit auf Landstraßen sowie den Schutz des Fuß- und Radverkehrs
zu zentralen Zielen erklärt“, betont Manfred Wirsch. „Jetzt kommt es
darauf an, die Handlungsfähigkeit des Ministeriums auch in der
Übergangszeit zu sichern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
verlässliche Rahmenbedingungen für ihre engagierte Facharbeit zu
geben.
Die Verkehrsgefahren warten nicht – und wir brauchen
spürbar mehr Sicherheit auf unseren Straßen: Im Jahr 2025 starben in
Deutschland 2.832 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen, rund 49.200
wurden schwer verletzt. Damit verlor etwa alle drei Stunden ein
Mensch sein Leben; etwa alle elf Minuten wurde eine Person schwer
verletzt.“
Infrastruktur, Vernetzung und Fahrausbildung
priorisieren Aus Sicht des DVR besteht für den neuen
Bundesminister insbesondere in drei Bereichen dringender politischer
Handlungsbedarf: Beim Neubau von Brücken und bei der Sanierung von
Straßen müssen kostspielige neue Gefahrenstellen durch
Sicherheitsaudits konsequent vermieden werden. Zudem benötigt die
digitale, kooperative Vernetzung im Straßenverkehr politische
Priorität, damit Industrie und öffentliche Hand Planungssicherheit
erhalten und diese aktiv nutzen.
Darüber hinaus sollte bei
der Reform der Fahrschulausbildung die Kritik aus den Bundesländern
ernst genommen werden: Auch der DVR hält eine Teilnahme von
Fahrschülerinnen und Fahrschülern am Straßenverkehr vor der
Fahrprüfung gemeinsam mit einer Begleitperson im eigenen Fahrzeug
nur dann für vertretbar, wenn ihre dafür erforderliche Reife zuvor
festgestellt wurde.
„Infrastruktur, Digitalisierung und
Fahrausbildung sind die Herausforderungen für die ersten 100 Tage
von Steffen Bilger“, so Manfred Wirsch. „Verkehrssicherheit ist
dabei ein Schlüssel für Kosteneffizienz – sie ist kein
Kostenfaktor.“
40 Milliarden Euro Schaden: Investitionen in
Verkehrssicherheit senken Kosten Der DVR weist darauf hin, dass
Investitionen in die Verkehrssicherheit nicht nur Menschenleben
retten, sondern einen messbaren volkswirtschaftlichen Nutzen
schaffen. Nach Erhebungen der Bundesanstalt für Straßen- und
Verkehrswesen (BASt) verursachten Straßenverkehrsunfälle in
Deutschland im Jahr 2024 einen volkswirtschaftlichen Schaden in Höhe
von rund 40 Milliarden Euro.
„Jeder Euro, den man präventiv
in sichere Straßen, intelligente und kooperative Vernetzung, eine
hochwertige Fahrausbildung und auch in wirksame Aufklärungsarbeit
steckt, zahlt sich doppelt aus – menschlich wie wirtschaftlich“,
sagt Manfred Wirsch. „Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat steht der
neuen Ministeriumsspitze vom ersten Tag an mit seiner Expertise zur
Seite, um Deutschlands Straßen gemeinsam spürbar sicherer zu
machen.“
Vom Reiterhof im Münsterland zur
Reittherapie in Duisburg Mit Pferden groß geworden,
finanziert Pater Tobias heute über Projekt LebensWert die
Reittherapie für sechs Kinder - ein siebtes soll noch in diesem Jahr
hinzukommen
Wenn Pater Tobias Breer heute auf dem Reiterhof
Köppel/Haus Bilkrath Kindern bei der Reittherapie zuschaut, ist das
für ihn auch eine Reise zurück in die eigene Kindheit. Der
Prämonstratenser und als „Marathon-Pater“ bekannte Duisburger ist
selbst auf einem Reiterhof groß geworden, dem Reiterhof Breer im
Münsterland. Pferde gehörten für ihn von klein auf zum Alltag.

Fotos: Kerstin Boegeholz/Projekt LebensWert
Heute nutzt er
diese persönliche Verbundenheit, um Kindern zu helfen, für die
vieles im Leben nicht selbstverständlich ist. Über das von ihm
gegründete Projekt LebensWert werden aktuell sechs Kinder mit
körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen regelmäßig in der
Reittherapie gefördert. Ein siebtes Kind soll noch bis Ende 2026
hinzukommen.
„Pferde gehören zu meinem Leben. Ich habe schon
als Kind erlebt, wie sensibel sie auf Menschen reagieren und wie
viel Vertrauen zwischen Mensch und Tier entstehen kann“, erzählt
Pater Tobias. „Wenn ich heute unsere Kinder auf dem Pferd sehe,
berührt mich das immer wieder. Da geht es nicht darum, was ein Kind
nicht kann. Da zählt das, was plötzlich möglich wird.“

Jesaja - ein Spenden-Marathon mit nachhaltiger Wirkung Eine
besondere Rolle spielt dabei Jesaja. Das Therapiepferd hat eine ganz
eigene Geschichte mit Pater Tobias: Vor vier Jahren lief der
Marathon-Pater einen Spenden-Marathon, um Jesaja zu finanzieren und
für seine spätere Aufgabe als Therapiepferd ausbilden zu lassen.
Heute trägt Jesaja Kinder, die unter anderem mit
Autismus-Spektrum-Störungen, ADHS, Epilepsie oder körperlichen und
geistigen Mehrfachbehinderungen leben. Einige sind durch die Folgen
einer Frühgeburt stark beeinträchtigt und in ihrer
Bewegungsfähigkeit erheblich eingeschränkt.
„Wenn ich Jesaja
heute mit den Kindern erlebe, weiß ich: Jeder Kilometer damals hat
sich gelohnt“, sagt Pater Tobias. „Aus einem Marathon ist etwas
entstanden, das bis heute wirkt. Für mich ist das viel wichtiger als
irgendeine Medaille.“

Auf dem Reiterhof Köppel/Haus Bilkrath im Duisburger Süden begleitet
Reittherapeutin Nicole Hocks die Kinder. Sie erlebt, dass es häufig
die vermeintlich kleinen Fortschritte sind, die besonders viel
bedeuten: „Die Kinder müssen sich auf das Pferd und seine Bewegungen
einlassen und Vertrauen entwickeln. Was von außen manchmal nur wie
ein kleiner Schritt aussieht, kann für ein Kind ein riesiger Erfolg
sein.“
Die Bewegungen des Pferdes können Körperwahrnehmung
und motorische Fähigkeiten unterstützen. Gleichzeitig geht es um
Nähe, Vertrauen, Selbstbewusstsein und die Beziehung zum Tier. Die
Reittherapie unterstützt damit die persönliche, körperliche und
seelische Entwicklung der Kinder. Sechs Kinder - und bald soll ein
siebtes dazukommen
Pater Tobias ist wichtig, dass es nicht
bei einzelnen schönen Erlebnissen bleibt. Über das Kinderhilfswerk
„KiPa-cash-4-kids“ von Projekt LebensWert wird deshalb eine
regelmäßige und langfristige Reittherapie ermöglicht.
Aktuell
werden sechs Kinder gefördert. Noch in diesem Jahr möchte Projekt
LebensWert die Therapie für ein siebtes Kind übernehmen. Eine
Einheit kostet 66 Euro. Bei 52 Einheiten entstehen für ein Kind
3.432 Euro im Jahr. Bei sieben Kindern beträgt der jährliche Aufwand
24.024 Euro. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die
Therapiestunden nicht.
„Entwicklung braucht Zeit und
Vertrauen braucht Verlässlichkeit“, sagt Pater Tobias. „Deshalb
wollen wir die Kinder nicht nur für ein paar Wochen begleiten. Wenn
wir eine Förderung übernehmen, soll das Kind regelmäßig zur
Reittherapie kommen können.“
Das 2007 von Pater Tobias
gegründete Projekt LebensWert engagiert sich mit unterschiedlichen
Angeboten für Kinder und Familien und arbeitet dabei nach dem
Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe. Für Pater Tobias schließt sich
mit der Reittherapie ein ganz persönlicher Kreis: Als Kind selbst
zwischen Pferden aufgewachsen, ermöglicht er heute Kindern diese
besondere Begegnung.
Und wenn Jesaja mit einem der Kinder
ruhig seine Runden dreht, zählt für einen Moment nicht die Diagnose
und nicht die Behinderung. Dann zählt einfach nur das Kind.
Spenden an: Projekt LebensWert - Reittherapie - DE
34360602950010766036
Meidericher Gemeinde lädt
zum Spieleabend für Jung und Alt ins Gemeindezentrum D
Zu einem bunten Spieleabend lädt die Evangelische Kirchengemeinde
Meiderich in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dort warten am
Dienstag, 4. August um 19 Uhr alte Klassiker und neue Spiele darauf,
entdeckt zu werden.
Wer mag, bringt gerne eigene Spiele -
egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele - mit,
die mit anderen ausprobiert werden können. Getränke und Snacks
gibt's zum Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin gut ankommt,
wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum geben. Infos
zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.
Zusammen dem Meeresrauschen lauschen Gemeinden
laden zur gemeinsamen Sommerkirche ein Unter dem Motto
„Gemeinsam Meeresrauschen“ laden die evangelischen Kirchengemeinden
Duisburg Obermeiderich, Meiderich und Ruhrort-Beeck, die bald
zusammen die „Hafengemeinde“ bilden, zur diesjährigen Sommerkirche
ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine abwechslungsreiche
Gottesdienstreihe rund um das Thema Meer – mit inspirierenden
Predigten, bewegenden Geschichten und Raum für Begegnung.
Die fünf Gottesdienste - immer sonntags um 11 Uhr - greifen
biblische Bilder und Erfahrungen auf: von der Sehnsucht nach neuen
Ufern über das Leben im Sturm bis hin zur Hoffnung und Orientierung.
Veranstaltungsorte sind am 2.8 und 30.8. die evangelische Kirche in
Obermeiderich, Emilstr. 27, sowie am 9., 16. und 23.8 die
evangelische Kirche Beeck, Friedrich-Ebert-Str. 370. Damit alle
unkompliziert teilnehmen können, verkehrt an jedem Sonntag ein
kostenloser Shuttlebus zwischen Ruhrort-Beeck, Meiderich und
Obermeiderich. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz
unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und
www.ruhrort-beeck.de.

NRW: Ausgaben für Leistungen der Sozialhilfe 2025 um rund 5 %
gestiegen * Anstieg fiel mit 4,7 % deutlich geringer
aus als im Vorjahr (+16,6 %) * Ausgaben für Hilfe zur Pflege mit
+10,4 % am stärksten gestiegen * Auch die Ausgaben für
Eingliederungshilfe nach SGB IX stiegen mit 6,7 % weniger stark als
im Vorjahr (+13,2 %)
Die Nettoausgaben für Leistungen der
Sozialhilfe nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) lagen
im Jahr 2025 bei rund 5,25 Milliarden Euro und waren damit um 236
Millionen Euro höher als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, fiel der Anstieg der Ausgaben mit 4,7 % deutlich
schwächer aus als in den Vorjahren mit einem Plus von 16,6 % in 2024
und von 15,7 % in 2023.
Inflationsbereinigt stiegen die
Ausgaben im Jahr 2025 um 2,6 %, in 2024 um 14,1 % und in 2023 um
9,5 %. Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist der
größte Ausgabeposten der Sozialhilfe Mit rund 3 Milliarden Euro
wurde mehr als die Hälfte (57 %) der gesamten Nettoausgaben der
Sozialhilfe für die Grundsicherung im Alter und bei
Erwerbsminderung ausgegeben. Das waren 2,9 % mehr als im Vorjahr.
In den Jahren 2024 und 2023 fiel der Anstieg mit 14,0 % bzw.
13,5 % deutlich höher aus. Anders als in den Vorjahren gab es 2025
keine Erhöhung der Regelsätze. Die Ausgaben für die Grundsicherung
im Alter und bei Erwerbsminderung werden vollständig aus
Erstattungsmitteln des Bundes an die Länder finanziert.
Nettoausgaben für Hilfe zur Pflege um 10,4 % gestiegen Der
zweitgrößte Ausgabeposten ist die Hilfe zur Pflege nach dem 7.
Kapitel SGB XII. Hier sind die Ausgaben 2025 mit 10,4 % am stärksten
gestiegen. Der Anstieg fiel aber auch hier weniger hoch aus als in
den Vorjahren mit 21,4 % in 2024 und 23,1 % in 2023.
Die
Ausgaben für Hilfe zur Pflege lagen 2025 bei rund 1,3 Milliarden
Euro und machten 25 % der Sozialhilfeausgaben aus. Hilfe zur Pflege
erhalten pflegebedürftige Personen, wenn der notwendige und
angemessene Pflegebedarf nicht bzw. nicht vollständig durch
Leistungen der Pflegeversicherung gedeckt ist und nicht genügend
Eigenmittel verfügbar sind, um die (verbleibenden) Kosten zu tragen.
Zum 01. Januar 2025 trat gemäß dem Pflegeunterstützungs- und
Entlastungsgesetz (PUEG) eine Erhöhung der Leistungsbeträge der
Pflegeversicherung um 4,5 % in Kraft.

Ausgaben für Eingliederungshilfe nach SGB IX um 6,7 %
gestiegen 2025 wurden für die Leistungen der Eingliederungshilfe
nach dem SGB IX netto 7,7 Milliarden Euro aufgebracht. Das waren
6,7 % mehr als im Vorjahr. Damit stiegen auch hier die Ausgaben
weniger stark als in den Vorjahren mit 13,2 % in 2024 und 10,1 % in
2023.
Die Leistungen der Eingliederungshilfe sollen Menschen
mit Behinderung eine individuelle Lebensführung ermöglichen und die
Teilhabe am Leben in der Gesellschaft fördern. Inflationsbereinigt
sind die Nettoausgaben für die Eingliederungshilfe nach SGB IX im
Jahr 2025 um 4,5 % gestiegen, in 2024 um 10,7 % und in 2023 um
4,2 %.
Kinderschutz: Zahl der Inobhutnahmen im Jahr
2025 um 18 % gesunken • Inobhutnahmen aufgrund
unbegleiteter Einreisen binnen eines Jahres von 30 800 auf 16 500
Fälle fast halbiert • Erneut mehr körperliche und psychische
Misshandlungen besonders an Mädchen • Widersprüche von Sorge-
und Erziehungsberechtigten bei Verdacht auf Vernachlässigungen und
Gewalt am häufigsten
Im Jahr 2025 haben
die Jugendämter in Deutschland rund 56 900 Kinder oder Jugendliche
zu ihrem Schutz vorübergehend in Obhut genommen. Nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 18 % oder rund 12 600
weniger Jungen und Mädchen als im Jahr zuvor.
Bereits 2024
hatte es einen Rückgang der Inobhutnahmen um 7 % oder 5 100 Fälle
gegeben. Damit ist die Fallzahl innerhalb von zwei Jahren um rund
ein Viertel gesunken (-24 % oder 17 700 Fälle), nachdem sie zuvor
drei Jahre in Folge auf knapp 74 600 Schutzmaßnahmen im Jahr 2023
gestiegen war.

Inobhutnahmen aufgrund unbegleiteter Einreisen binnen
eines Jahres fast halbiert Hintergrund der seit den 2010er
Jahren stark schwankenden Fallzahlen ist vor allem die Entwicklung
unbegleitet eingereister Minderjähriger aus dem Ausland. Auch der
aktuelle Abwärtstrend ist durch einen Rückgang an vorläufigen und regulären
Inobhutnahmen nach unbegleiteten Einreisen zu erklären: Binnen
eines Jahres hat sich ihre Zahl von rund 30 800 auf knapp
16 500 Fälle nahezu halbiert (‑47 %).
Gleichzeitig nahmen
die Fallzahlen bei den Selbstmeldungen um rund 870 auf etwa
10 100 Fälle (+9 %) und bei den dringenden Kindeswohlgefährdungen um
850 auf gut 30 300 Fälle (+3 %) zu. Bei den Selbstmeldungen war dies
der fünfte, bei den dringenden Kindeswohlgefährdungen der zweite
Anstieg in Folge.
Die Betroffenen: Knapp zwei Fünftel Kinder
unter 14 Jahren Gut jede zweite Schutzmaßnahme (53 %) wurde 2025
wegen einer dringenden Kindeswohlgefährdung durchgeführt. In 29 %
der Fälle war der Anlass eine unbegleitete Einreise und in 18 % eine
Selbstmeldung der Minderjährigen beim Jugendamt. Die meisten
Betroffenen waren bereits Jugendliche ab 14 Jahren, knapp zwei
Fünftel (38 %) zählten aber noch zu den Kindern unter 14 Jahren.
Ein Fünftel (20 %) aller Betroffenen war von Zuhause
ausgerissen, etwa ebenso viele (19 %) wurden an einem
jugendgefährdenden Ort angetroffen. Zuvor lebten 59 % der
Minderjährigen in einer Familie oder einem privaten Haushalt und
20 % in einer Einrichtung. In den anderen Fällen war der vorherige
Aufenthalt unbekannt (14 %) oder keine feste Unterkunft vorhanden
(7 %).
Erneut mehr körperliche und psychische Misshandlungen
- besonders an Mädchen Die häufigsten Anlässe für eine
Schutzmaßnahme waren in 2025 (Mehrfachnennungen möglich):
Überforderungen der Eltern (32 %), unbegleitete Einreisen (29 %),
Vernachlässigungen (16 %), körperliche Misshandlungen (15 %) und
psychische Misshandlungen (11 %).

Trotz des allgemeinen Rückgangs waren die Nennungen
bei 9 von insgesamt 13 möglichen Anlässen gegenüber dem Vorjahr
gestiegen: Am höchsten war das Plus bei körperlichen und bei
psychischen Misshandlungen (+1 114 und +941 Nennungen). Damit sind
körperliche Misshandlungen das zweite, und psychische Misshandlungen
das sechste Mal in Folge gestiegen. Besonders hoch war der Zuwachs
in beiden Fällen bei den Mädchen (+745 und +750 Nennungen).
Der Mädchenanteil betrug in 2025 damit bei körperlichen
Misshandlungen 65 % und bei psychischen 62 %. Zum Vergleich:
Innerhalb der minderjährigen Bevölkerung lag der Mädchenanteil
in 2025 bei knapp 49 %. Widersprüche bei Verdacht auf
Vernachlässigungen und Gewalt besonders häufig In 9 % aller Fälle
wurde von den Sorge- oder Erziehungsberechtigten ein Widerspruch
gegen die Inobhutnahme eingelegt, weil sie damit nicht
einverstanden waren.
Am höchsten war die Quote der
Widersprüche bei Verdacht auf Vernachlässigung (26 %), psychischen
Misshandlungen (25 %), sexueller Gewalt (22 %) und körperlichen
Misshandlungen (19 %). Eine hohe Widerspruchquote kann auf eine
mangelnde Kooperationsbereitschaft der Sorge- oder
Erziehungsberechtigten bei der Behebung der Kindeswohlgefährdung
hindeuten.
Geht das Jugendamt bei einem Widerspruch davon
aus, dass die Kindeswohlgefährdung andauert, kann es das
Familiengericht anrufen, damit es die erforderlichen Maßnahmen zur
Sicherung des Kindeswohls herbeiführt. In 2025 haben die Jugendämter
diese Möglichkeit in 82 % aller Widerspruchsfälle genutzt.
Ein Viertel der Betroffenen kehrte an vorherigen Aufenthaltsort
zurück Im Anschluss an die Schutzmaßnahme kehrte ein Viertel
(25 %) der Kinder und Jugendlichen an den vorherigen Aufenthaltsort
zurück. Weitere 44 % wurden nach der Inobhutnahme an einem neuen Ort
untergebracht.
In 14 % der Fälle beendeten die Betroffenen
die Inobhutnahme selbst, etwa, indem sie aus der Maßnahme ausrissen.
In 8 % der Fälle wechselte die Zuständigkeit und in weiteren 8 %
wurde die Maßnahme auf andere Weise beendet. Diese Angaben zum
Maßnahmenende beziehen sich nur auf reguläre Inobhutnahmen (ohne
vorläufige Inobhutnahmen).
Sonntagskonzert mit dem
„Duisburger Hafenchor“ Der „Duisburger Hafenchor“
wirft am Sonntag, 2. August, um 15 Uhr seinen Anker im Volkspark
Rheinhausen aus. Dann erklingen im Musikpavillon deutsche
Schlagerhits Popsongs mit Ohrwurm-Garantie. Mitsingen erlaubt. Der
Chor verbreitet seit Generationen beste Stimmung und blickt auf eine
lange Tradition bis ins Jahr 1874 zurück.
Die Konzerte
werden durch den Bauverein Rheinhausen und den Förderverein für
Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens & Rumeln- Kaldenhausens
e.V. unterstützt. Der Eintritt ist frei. Weitere Termine 9. August –
Die Bergsteirer 29. August – Westside im Park (15 bis 22 Uhr)
Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/

(C) Duisburger Hafenchor
Duisburg ist jetzt Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk
Deutschland Die Stadt Duisburg ist seit Juli 2026
offiziell Mitglied im Gesunde Städte- Netzwerk Deutschland (GSN).
Grundlage hierfür war der Beschluss des Rates der Stadt Duisburg vom
24. Februar 2026, mit dem die Mitgliedschaft einstimmig befürwortet
wurde. Mit dem Beitritt bekräftigt die Stadt ihr Engagement für
Gesundheitsförderung, Prävention und gesundheitliche
Chancengleichheit.
Ziel ist es, Gesundheit als
Querschnittsaufgabe weiter zu stärken und gesundheitsförderliche
Lebensbedingungen für alle Duisburgerinnen und Duisburger zu
schaffen. Das Gesunde Städte-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von
Kommunen, die sich den Zielen der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
und der Ottawa- Charta zur Gesundheitsförderung verpflichtet haben.
Durch die Mitgliedschaft erhält Duisburg die Möglichkeit,
sich mit anderen Städten fachlich auszutauschen, erfolgreiche
Ansätze der Gesundheitsförderung weiterzuentwickeln und eigene
Erfahrungen einzubringen. Die Netzwerkarbeit wird in Duisburg
gemeinsam vom Gesundheitsamt und der Selbsthilfe-Kontaktstelle des
Paritätischen Duisburg im Rahmen des im Netzwerk vorgesehenen
Tandems aus Kommune und Zivilgesellschaft koordiniert.
Als
Großstadt im Herzen der Metropolregion Ruhr, Standort des weltweit
größten Binnenhafens sowie als Stadt mit einer hohen kulturellen und
sozialen Diversität bringt Duisburg dabei eine besondere Perspektive
in das Netzwerk ein.
IHK und NRW School of
Governance kooperieren - Einblick für Studenten in
wirtschaftspolitische Praxis Die Niederrheinische IHK
und die NRW School of Governance beabsichtigen, künftig enger
zusammenzuarbeiten. Die Verbindung aus Wirtschaft und Wissenschaft
wird den Standort stärken: Studenten erhalten Einblick, was die
Wirtschaft bewegt und wie sich Politik gestalten lässt. Gleichzeitig
profitieren regionale Unternehmen von der politik-wissenschaftlichen
Expertise der NRW School of Governance.
Mit dem Memorandum
of Understanding erhält der Austausch zwischen IHK und NRW School of
Governance einen gemeinsamen Rahmen. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr.
Stefan Dietzfelbinger betont: „Wir haben direkten Zugang zur Politik
und können den Studenten einen praxisnahen Bezug zu ihrer Forschung
ermöglichen. Die School of Governance verhilft uns mit
wissenschaftlichen Analysen zu neuen Erkenntnissen bei
Wirtschaftsthemen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“
Auch Prof. Dr. Andreas Blätte sieht aus Sicht des Direktoriums
der NRW School of Governance die Chancen, die entstehen: „Unseren
Studierenden wird die Kooperation die Perspektive einer großen,
international vernetzten Industrie- und Handelsregion vermitteln.
Mit der Zusammenarbeit werden wir im konkreten Kontext unserer
Region die politische Gestaltungsperspektive verfolgen, wie aus
realen Problemen vor Ort Positionen werden, wie diese in den
demokratischen Prozess eingebracht und wirksam werden.
Das
gelingt nicht immer, aber am Ende geht es darum, dass die Demokratie
problemlösungsfähig ist. Wir werden durch die Zusammenarbeit für
Forschung und Lehre viele neue Erkenntnisse gewinnen.“
 V. l.:
IHK-Geschäftsführer Organisation Jörg Sinnig,
IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger,
IHK-Geschäftsführer Ocke Hamann, NRWS-Studienkoordinator Raphael
Moser, NRWS-Direktor Prof. Dr. Andreas Blätte und
NRWS-Geschäftsführer Markus Hoffmann. Foto: Niederrheinische IHK
IHK-Lehrgang zum Freien Redner startet im September
Bei wichtigen Lebensereignissen setzen immer mehr
Menschen auf Freie Redner. Die Niederrheinische IHK bietet zu diesem
Thema einen Zertifikatslehrgang an. Er umfasst 50
Unterrichtseinheiten und findet in der Zeit vom 5. September bis 10.
Oktober statt. Die Weiterbildung vermittelt das nötige
Handwerkszeug, um Reden bei Hochzeiten, Trauerfeiern und anderen
wichtigen Anlässen zu halten.
Dabei werden sowohl rhetorische Fähigkeiten als auch ein
professioneller Auftritt trainiert. Ziel ist es, eine eigene Rede zu
entwickeln, einzuüben und erfolgreich vorzutragen. Die Einheiten
werden teilweise vor Ort in Duisburg und online über Microsoft Teams
abgehalten. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin
Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de.
Anmeldung direkt unter:
www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen
Sommerferienaktion: Bewegungspower trifft Brettspielspaß
Kinder, Jugendliche und Familie können an zwei Donnerstagen, 30.
Juli und 27. August, auf dem Walsumer Kometenplatz jeweils zwischen
14 und 18 Uhr gemeinsam aktiv werden. Die Sportjugend des
Stadtsportbundes, die Bezirksbibliothek Walsum sowie die
Bezirksverwaltung Walsum verwandeln den Platz in eine riesige
Spielearena.
Zahlreiche Spiel- und Sportgeräte werden
angeboten, so dass man sich bei Hockey, einer Jonglierstation oder
Badminton auspowern kann. Auch clevere Brettspiele und Kartenspiele
stehen zur Verfügung, so dass die Teilnehmenden ihr strategisches
Geschick beweisen können – hier ist für jeden etwas dabei.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich – man kann einfach vorbeikommen und einen großartigen
Nachmittag unter freiem Himmel genießen. Für Rückfragen steht Frau
Keutel telefonisch unter 0203 283-987894 oder per E-Mail an
kultur.walsum@stadt-duisburg.de zur Verfügung.
Dreck weg Aktion in Rheinhausen Der Verein „Du
bist Rheinhausen“ startet am Samstag, 01.08.2026 um 10.00 Uhr eine
weitere Müllsammelaktion, diesmal an der Bezirksbibliothek
Rheinhausen, Händelstraße 6 in 47226 Duisburg und wird bis 12:00 Uhr
das dortige Umfeld in Angriff nehmen.

Alle Rheinhauser*innen sind eingeladen mitzumachen. Wie gewohnt
werden Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit allen Utensilien
ausgestattet, die sie brauchen: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke
und Eimer stehen bereit.
Du bist Rheinhausen ist eine
Anlaufstelle für Menschen in Rheinhausen, die die Ärmel hochkrempeln
und ihre Heimat gestalten möchten, seien es bestehende Initiativen,
Vereine oder Einzelne, die Ideen haben, die sich gemeinsam leichter
umsetzen lassen. Du bist Rheinhausen e.V. Otto-Schulenberg-Straße 38
47228 Duisburg-Rheinhausen
Mehr als 1.300 neue PV-Anlagen im 1. Halbjahr in
Betrieb genommen
Die Energiewende in Duisburg läuft in hohem Tempo weiter, hat aber
im Bereich der Photovoltaikanlagen im ersten Halbjahr 2026 im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht an Fahrt verloren. In den
ersten sechs Monaten des Jahres wurden insgesamt 1.340 (Stand 21.
Juli 2026) neue Photovoltaikanlagen im Duisburger Stadtgebiet in
Betrieb genommen. Das waren 216 Anlagen (14 Prozent) weniger als im
ersten Halbjahr 2025. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der
Stadtwerke Duisburg der Zahlen aus dem Marktstammdatenregister der
Bundesnetzagentur.
744 der neuen Sonnenkraftwerke sind
sogenannte Balkonkraftwerke, also PV-Anlagen mit einer Nettoleistung
bis maximal 0,8 Kilowatt peak (kWp). Damit machen die kleinen
Photovoltaikanlagen für Balkon, Terrasse oder Fassade rund 55
Prozent aller neu gemeldeten Anlagen aus - das war auch im ersten
Halbjahr 2025 ihr Anteil an der Gesamtzahl der neuen Anlagen.
Besonders attraktiv sind Balkonkraftwerke, da sie auch für
Mieterinnen und Mieter sowie für Haushalte ohne eigenes Dach eine
einfache Möglichkeit bieten, Solarenergie zu erzeugen und einen Teil
des eigenen Strombedarfs abzudecken.
596 der neu gemeldeten
Anlagen 2026 sind größere Photovoltaikanlagen auf Dächern von Wohn-
und Geschäftsgebäuden. Die größte der neuen Anlagen wurde im
Duisburger Hafen errichtet und bringt eine Leistung von fast 1,6
Megawatt peak (MWp). 85 der neuen Anlagen haben eine Leistung von
mehr als 20 kWp. Insgesamt bringen es alle im ersten Halbjahr 2026
neu installierten PV-Anlagen in Duisburg auf eine Leistung von 14,8
MWp.
Rein rechnerisch könnten diese Anlagen so viel Strom
erzeugen, wie 4.200 Haushalte pro Jahr verbrauchen. Gemeinsam
leisten die neuen Anlagen einen wichtigen Beitrag zur regionalen
Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen und helfen dabei, den Anteil
klimafreundlicher Energie in Duisburg weiter auszubauen und die
Energiewende vor Ort weiter voranzutreiben.
Stadtwerke helfen
beim Einstieg in die Stromerzeugung Der Wunsch nach mehr
Unabhängigkeit und einer aktiven Beteiligung an der Energiewende
wächst weiter. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage können
Bürgerinnen und Bürger ihren eigenen Strom erzeugen, den
Eigenverbrauch steigern und langfristig von selbst produzierter
Energie profitieren und sich unabhängiger von schwankenden
Energiekosten machen.
Meist rechnet sich eine solche
Investition schon nach wenigen Jahren. Die Stadtwerke Duisburg
unterstützen Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer dabei,
selbst in die Stromproduktion auf dem eigenen Dach einzusteigen und
bieten dazu regelmäßig attraktive Sonderaktionen. Im kommenden Monat
startet nun eine besonders attraktive Photovoltaik-Kampagne: Neben
der PV-Anlage werden ein Batteriespeicher sowie eine
Split-Klimaanlage Teil des Angebots sein.
Jetzt informieren
und Beratungstermin sichern Alle Informationen zum Thema
Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite unter
www.swdu.de/photovoltaik zusammengestellt. Interessierte können dort
eine erste, unverbindliche Kalkulation direkt online vornehmen –
alternativ telefonisch unter 0203/604-1111. Bereits nach zwei bis
drei Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung
und Terminabstimmung vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis zur
ersten selbst erzeugten Kilowattstunde.
Desert Wind Sonata Musik für Saxophon, Querflöte und Ney mit
Maren Lueg Am 2. August ist Saxophonistin und
Flötistin Maren Lueg zu Gast in der Evangelischen Kirchengemeinde
Duisburg Hochfeld-Neudorf: Sie bietet um 18 Uhr im Neudorfer
Gemeindesaal, Wildstraße 31, einen faszinierenden Einblick in die
Verbindung zwischen orientalischer Musik und westlicher Klassik.
Maren Lueg hat sich auf ihrer musikalischen Reise als Komponistin
von den großen klassischen Meistern wie Beethoven, Ravel,
Rimsky-Korsakov, Debussy und Liszt inspirieren lassen.

Foto: https://marenlueg.org/
Luegs Kompositionen spiegeln ihre eigenen Reisen nach Kairo und
Istanbul und ihr Studium der arabischen und türkischen Kunstmusik
wider. In diesem Konzert präsentiert sie eine vielfältige Auswahl
von Werken, die sie für Alt-, Tenor- und Sopransaxophone sowie
Querflöten arrangiert hat.
Das Konzert verspricht eine
fesselnde musikalische Reise durch die Welt der orientalischen und
westlichen Klassik, die die kulturellen Brücken zwischen diesen
beiden Traditionen aufzeigt und die zeitlose Schönheit und Vielfalt
der Musik feiert. Der Eintritt ist frei, über eine Spende am Ausgang
freut sich die Künstlerin. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter www.hochfeld-neudorf.de, zur Musikerin unter
https://marenlueg.org.
Rheingemeinde lädt zum
Spieleabend nach Wanheim Am 3. August 2026
ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde
Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und
Gesellschaftsspielen treffen sich diesmal um 17 Uhr in
der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke
Wanheimer, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken
viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und
Knobeln.
Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“
oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen.
Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel
mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es
bei Ute Theisen, 0177/8066048,
ute.theisen.1@ekir.de.
Zusammen dem Meeresrauschen lauschen: Gemeinden
laden zur gemeinsamen Sommerkirche ein Unter dem
Motto „Gemeinsam Meeresrauschen“ laden die evangelischen
Kirchengemeinden Duisburg Obermeiderich, Meiderich und
Ruhrort-Beeck, die bald zusammen die „Hafengemeinde“ bilden, zur
diesjährigen Sommerkirche ein. Die Besucherinnen und Besucher
erwartet eine abwechslungsreiche Gottesdienstreihe rund um das Thema
Meer – mit inspirierenden Predigten, bewegenden Geschichten und Raum
für Begegnung.
Die fünf Gottesdienste - ab dem 2.8, immer
sonntags um 11 Uhr - greifen biblische Bilder und Erfahrungen auf:
von der Sehnsucht nach neuen Ufern über das Leben im Sturm bis hin
zur Hoffnung und Orientierung. Veranstaltungsorte sind im Wechsel
die evangelischen Kirchen in Obermeiderich, Emilstr. 27, und Beeck,
Friedrich-Ebert-Str. 370.
Damit alle unkompliziert teilnehmen können,
verkehrt an jedem Sonntag ein kostenloser Shuttlebus zwischen
Ruhrort-Beeck, Meiderich und Obermeiderich. Infos zu den Gemeinden
gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de
und www.ruhrort-beeck.de.
Das Smartphone ist die Urlaubskamera Nummer eins
Angesichts von Digitalkameras, Action-Cams, Sofortbildkameras und
Drohnen stellt sich die Frage, womit Urlaubsfotos heute tatsächlich
entstehen. Die Antwort fällt eindeutig aus: Drei Viertel der
Befragten nutzen dafür die Smartphone-Kamera (75 Prozent).
Klassische Digitalkameras oder Kompaktkameras kommen auf 8 Prozent,
Spiegelreflex- oder Systemkameras auf 6 Prozent.
Spezialgeräte bleiben die Ausnahme: Sofortbildkameras und
Action-Cams wie GoPros werden jeweils von 2 Prozent genutzt.
Unterwasserkameras, analoge Kameras, Drohnen und Kinderkameras
liegen jeweils bei 1 Prozent. Damit findet Urlaubsfotografie für die
große Mehrheit über das Gerät statt, das ohnehin im Alltag dabei
ist, das Smartphone.

VGL / KI-generiert
Das erklärt auch, warum im Urlaub schnell
viele Bilder zusammenkommen. Fotografieren ist unkompliziert, der
Speicherplatz groß und das nächste Motiv selten weit weg. Was früher
ein begrenzter Film war, ist heute eine große digitale Sammlung.
Ein Drittel lässt Urlaubsfotos auf dem Smartphone Nach dem
Urlaub zeigt sich, wie digital diese Erinnerungen bleiben. Bei knapp
einem Drittel bleiben die Urlaubsfotos überwiegend auf dem
Smartphone (31 Prozent). Weitere Befragte speichern sie in einer
Cloud (17 Prozent) oder sichern sie auf einer Festplatte,
Speicherkarte oder einem anderen Datenträger (ebenfalls 17 Prozent).
Damit landet ein großer Teil der Urlaubsbilder vor allem in
digitalen Speichern. Auffällig ist auch, wie selten Fotos nach der
Reise sortiert werden: Nur 10 Prozent sortieren doppelte oder
schlechte Aufnahmen bewusst aus. Viele Bilder landen im Speicher,
doch nur ein kleiner Teil wird später ausgewählt, geordnet oder
weiterverarbeitet.
Fotobücher und Abzüge bleiben die Ausnahme
Gedruckte Varianten sind deutlich seltener. Ein Fotobuch erstellen
nach dem Urlaub 6 Prozent, einzelne Abzüge lassen 5 Prozent drucken.
Ein Fotoalbum oder Reisetagebuch gestalten nur 1 Prozent, ebenso
wenige drucken einzelne Bilder mit einem Fotodrucker aus. Bilder zu
rahmen oder aufzuhängen, spielt in der Umfrage praktisch keine
Rolle.
Ganz verschwunden ist das gedruckte Urlaubsfoto aber
nicht. Die Frage nach den Gründen fürs Drucken zeigt ein anderes
Bild: Knapp ein Viertel der Befragten erstellt grundsätzlich gerne
Fotobücher oder Alben (23 Prozent). Gedruckt wird außerdem, um Fotos
zu verschenken, aufzuhängen (19 Prozent) oder sie im Alltag
anzusehen (15 Prozent).
Gleichzeitig wird deutlich, warum
viele Fotos digital bleiben. Einige verzichten auf Ausdrucke, weil
sie ihre Bilder digital speichern (19 Prozent). Für andere ist der
Aufwand zu groß (13 Prozent), einige vergessen nach dem Urlaub
meist, Fotos zu drucken oder Alben zu erstellen (6 Prozent).
Zwischen dem Wunsch nach sichtbaren Erinnerungen und der
tatsächlichen Umsetzung steht also oft der Alltag.
Mobile
Fotodrucker können diese Lücke kleiner machen. Sie bringen einzelne
Bilder direkt vom Smartphone aufs Papier, auch schon während der
Reise. So lassen sich Reisetagebücher oder Alben unterwegs füllen.
Auch für Kinder gibt es passende Modelle, mit denen sie eigene
Urlaubserinnerungen direkt festhalten können.
Sofortbildkameras sind dagegen fast ein Gegenentwurf zur digitalen
Bilderflut. Hier entsteht nicht die zehnte Version desselben Motivs,
sondern ein einzelnes Bild direkt beim Fotografieren. Das macht die
Aufnahme bewusster und gibt ihr von Anfang an mehr Gewicht.
Aus digitalen Bildern werden nur selten gedruckte Erinnerungen
Die Umfrage zeigt vor allem eines: Urlaubsfotos werden heute schnell
aufgenommen, gespeichert und teils auch digital geteilt. In sozialen
Netzwerken entsteht daraus für manche eine Art laufendes Fotoalbum.
Gedruckte Bilder spielen dagegen vor allem abseits des Bildschirms
eine besondere Rolle: Sie holen ausgewählte Momente aus der
digitalen Masse heraus und geben ihnen einen festen Platz im Alltag.
Schon wenige ausgewählte Bilder können reichen, um eine Reise
später wieder präsent zu machen. Ein Fotobuch im Regal, ein Album
auf dem Couchtisch, ein Sofortbild an der Pinnwand oder ein kleiner
Stapel Abzüge, der herumgereicht wird: Mehr braucht es manchmal
nicht, damit aus gespeicherten Bildern sichtbare Erinnerungen
werden.
Nachtfahrten sicher vorbereiten, Müdigkeit früh
erkennen und Pausen richtig planen Mitten in der
Ferienzeit sind viele Reiserouten stark belastet. Deshalb verlegen
manche Autofahrer die Fahrt in die Abend- oder Nachtstunden. Das
kann für weniger Verkehr und angenehmere Temperaturen sorgen, stellt
aber zugleich besondere Anforderungen an Konzentration und
Aufmerksamkeit. Der ACV Automobil-Club Verkehr klärt die wichtigsten
Fragen rund um Vorbereitung, Abfahrtszeit, Müdigkeit, Pausen und
Fahrten mit Kindern.
Was spricht für und gegen eine
Nachtfahrt? Eine Nachtfahrt in den Urlaub kann viele Vorteile
haben. Auf den Autobahnen lassen sich häufig der Berufsverkehr und
in den Ferien auch Staus vermeiden. Gerade im Sommer können die
kühleren Temperaturen die Fahrt angenehmer machen. Außerdem schlafen
Kinder auf längeren Fahrten häufig schneller ein und viele Urlauber
erreichen ihr Ziel bereits am Morgen.
Ganz so einfach ist es
trotzdem nicht. Bei Dunkelheit werden Baustellen, Stauenden, Wild
oder schlecht beleuchtete Fahrzeuge oft später erkannt. Gleichzeitig
ist der Körper nachts eigentlich auf Ruhe eingestellt und nicht auf
stundenlange Konzentration am Steuer. Wer müde losfährt oder nach
einem langen Tag schnell noch „Kilometer machen“ möchte, riskiert
Konzentrationsfehler, längere Reaktionszeiten und im schlimmsten
Fall Sekundenschlaf.
Wie lässt sich eine Nachtfahrt
vorbereiten? Für eine entspannte Nachtfahrt zählt nicht nur, wann
die Fahrt beginnt, sondern auch, wie der Abend davor verläuft. Wer
kurz vor der Abfahrt noch Koffer packt, Dokumente zusammensucht oder
das Auto beladen muss, startet häufig bereits gestresst in die
Nacht. Deutlich entspannter wird es, wenn diese Aufgaben vorher
erledigt sind:
• Gepäck und Reisedokumente bereitlegen •
Auto in Ruhe beladen und schweres Gepäck sicher verstauen • Route
und Stopps für Vignettenkauf, Tanken oder Laden heraussuchen •
Auto volltanken oder laden und den Reifendruck prüfen •
Beleuchtung kontrollieren sowie Scheiben und Brille reinigen •
Sonnenbrille für die Morgensonne sowie eine Jacke für Pausen
griffbereit halten
Das Navigationssystem sollte bereits vor
dem Losfahren eingestellt sein, idealerweise mit der ersten Pause
als Zwischenstopp. Wer zusätzlich ein bis zwei geeignete Rastplätze
oder Autohöfe entlang der Route markiert, muss unterwegs nicht
mühsam nach einer geeigneten Gelegenheit suchen. Das ist praktisch
für eine Toilettenpause, einen Snack oder einige Minuten an der
frischen Luft.
Vor der Nachtfahrt schlafen oder durchmachen?
Die klare Antwort lautet: vorher schlafen. Eine Nacht vor der
Urlaubsfahrt durchzumachen, ist keine gute Idee, auch wenn die
Vorfreude groß ist und vermeintlich nur noch die Fahrt bevorsteht.
Müdigkeit verschlechtert die Konzentration, verlängert die
Reaktionszeit und erhöht das Risiko für Sekundenschlaf.
Studien zeigen, dass starker Schlafmangel die Fahrtüchtigkeit
ähnlich stark beeinträchtigen kann wie Alkohol. Als grober Richtwert
gilt: Bereits nach rund 17 Stunden ohne Schlaf können
Leistungseinbußen auftreten, die mit etwa 0,5 Promille vergleichbar
sind. Nach rund 22 Stunden ohne Schlaf kann die Beeinträchtigung
einem Niveau von etwa 1,0 Promille entsprechen.
Besser ist
eine geplante Schlafphase vor der Abfahrt. Das muss nicht zwingend
eine ganze Nacht sein. Auch einige Stunden Schlaf am Abend oder
Nachmittag helfen mehr, als vollständig auf Schlaf zu verzichten.
Wenn zwei Erwachsene fahren können, sollte der Fahrerwechsel vorher
abgesprochen werden. So kann sich die zweite Person darauf
einstellen und ebenfalls ausgeruht das Steuer übernehmen.
Welche Abfahrtszeit ist am günstigsten? Die ideale Abfahrtszeit
hängt vor allem vom eigenen Schlafrhythmus ab. Entscheidend ist
weniger die konkrete Uhrzeit als die Frage, wann ein wirklich
ausgeruhter Start möglich ist.
Ein Start in den frühen
Morgenstunden kann sinnvoll sein, allerdings nur, wenn vorher
ausreichend geschlafen wurde. Dann lassen sich häufig bereits viele
Kilometer zurücklegen, bevor der Berufsverkehr oder
Ferienreiseverkehr richtig einsetzt. Gleichzeitig fällt dieser Start
in die zweite Nachthälfte, in der die innere Uhr bei vielen Menschen
noch auf Schlaf eingestellt ist. Die erste Pause sollte deshalb
bewusst früh eingelegt werden.
Eine Abfahrt am späten Abend
ist nur dann eine gute Idee, wenn der Tag ruhig war und vorher noch
Schlaf möglich war. Wer seit dem Morgen wach ist, gearbeitet,
gepackt und möglicherweise noch hektisch zu Abend gegessen hat,
sollte nicht mehr zu einer langen Nachtfahrt aufbrechen. In diesem
Fall beginnt die Fahrt bereits mit wachsendem Schlafdruck und führt
ausgerechnet in die zweite Nachthälfte hinein, in der Aufmerksamkeit
und Reaktionsfähigkeit ohnehin nachlassen können.
Unabhängig
von der Abfahrtszeit gilt: Entscheidend ist, ausgeruht zu starten,
keine zu langen Etappen am Stück zu fahren und sich möglichst am
Steuer abzuwechseln. Das gilt auch dann, wenn die Straße leer ist
und die Fahrt gut vorangeht.
Woran lässt sich Müdigkeit
erkennen? Müdigkeit kommt selten plötzlich. Meist kündigt sie
sich an, allerdings werden die ersten Anzeichen häufig ignoriert.
„Bis zum nächsten Rastplatz geht es noch.“ Oder: „Nur noch 40
Kilometer, dann machen wir Pause.“ Solche Gedanken kennen viele
Menschen, die nachts in den Urlaub fahren. Sie sind häufig ein
Warnsignal dafür, dass die Müdigkeit die Aufmerksamkeit bereits
beeinträchtigt.
Typische Anzeichen für Müdigkeit sind: •
häufiges Gähnen, schwere Augenlider oder ständiges Blinzeln •
brennende Augen, Frösteln oder innere Unruhe • Tunnelblick oder
nachlassende Aufmerksamkeit • verpasste Schilder, Ausfahrten oder
Tempolimits • Schwierigkeiten, die Spur sauber zu halten • das
Gefühl, sich an die letzten Kilometer kaum erinnern zu können
Wer solche Signale bei sich bemerkt, sollte nicht versuchen,
weiter durchzuhalten, sondern direkt den nächsten Parkplatz
ansteuern. Sekundenschlaf kann bei Müdigkeit plötzlich einsetzen,
ohne dass dies selbst richtig bemerkt wird. Für wenige Sekunden
besteht praktisch keine Fahrtüchtigkeit mehr, auch wenn die Augen
nicht bewusst zufallen.
Bei 100 km/h reichen zwei Sekunden
aus, um mehr als 50 Meter im Blindflug zurückzulegen. Das genügt, um
von der Fahrbahn abzukommen, gegen die Leitplanke zu prallen oder
ein Stauende, eine Baustelle oder Wild zu spät zu erkennen.
Was hilft gegen Müdigkeit während der Fahrt? Die beste Reaktion
auf Müdigkeit ist eine echte Pause. Sobald erste Anzeichen
auftreten, sollte der nächste sichere Parkplatz oder Rastplatz
angesteuert werden. Einige Minuten zügiges Gehen, Strecken,
Schulterkreisen oder lockeres Ausschütteln von Armen und Beinen
helfen dabei, wieder wacher zu werden. Bei Müdigkeit ist ein
Kurzschlaf von zehn bis 20 Minuten häufig noch wirksamer.
Wer
Kaffee gut verträgt, kann ihn direkt vor dem kurzen Schlaf trinken.
Koffein wirkt nicht sofort, sondern zeitverzögert und kann das
Wachwerden nach dem Powernap erleichtern. Kaffee ersetzt Schlaf
jedoch nicht.
Tricks wie laute Musik, offene Fenster oder
Kaugummi helfen höchstens kurzfristig. Die Müdigkeit verschwindet
dadurch nicht.
Die eigene Müdigkeit wird von anderen Personen
im Fahrzeug häufig früher bemerkt als vom Fahrer selbst. Deshalb
hilft es, den Fahrerwechsel bereits vor der Fahrt grob abzusprechen.
Auch der Beifahrer sollte aufmerksam bleiben: Wird der Fahrer
ungewöhnlich ruhig, gähnt häufig oder wirkt unkonzentriert, ist es
Zeit für eine Pause.
Was ist bei einer Nachtfahrt mit Kindern
wichtig? Mit Kindern kann eine Nachtfahrt gut funktionieren.
Viele Kinder schlafen im dunklen Auto schnell ein, besonders wenn
sie bequem angezogen sind und vertraute Dinge dabeihaben. Gerade für
Kinder, die schnell unter Reiseübelkeit leiden, kann eine Nachtfahrt
angenehmer sein, weil sie einen großen Teil der Strecke verschlafen.
Doch auch wenn viele Eltern froh sind, wenn ihre Kinder während
der Fahrt ruhig schlafen, sollten besonders bei Fahrten mit Babys
regelmäßige Pausen eingeplant werden. Empfohlen wird, spätestens
nach etwa zwei Stunden Fahrt eine Pause einzulegen, da ein längerer
Aufenthalt in der Babyschale belastend sein kann. Das gilt auch für
Fahrten am Tag.
Auch bei älteren Kindern sollten Eltern auf
die Schlafposition achten. Wenn sich die Muskeln im Tiefschlaf
entspannen, kippt der Kopf häufig nach vorne oder die Kinder
rutschen tief in den Sitz. Das kann zu Nackenschmerzen führen und
dazu, dass der Sicherheitsgurt nicht mehr optimal anliegt. Verfügt
der Kindersitz über eine Ruheposition, sollte diese bereits vor der
Abfahrt eingestellt werden. Ein passendes Schlaf- oder Nackenkissen
kann zusätzlich unterstützen, sofern es den Gurtverlauf nicht
beeinträchtigt.
Unabhängig vom Alter der Kinder lohnt es
sich, auch auf Wachphasen gut vorbereitet zu sein und alles Wichtige
griffbereit zu haben. Wer nachts auf dem Beifahrersitz lange nach
dem Kuscheltier, der Trinkflasche oder Snacks suchen muss, sorgt
schnell für Unruhe im Auto.
Hilfreich für Familien sind: •
Decke, Kuscheltier und Kissen für eine möglichst bequeme
Schlafposition • Trinkflasche, leichte Snacks und Feuchttücher
griffbereit verstauen • Hörspiele, Bücher oder ruhige
Beschäftigungen für Wachphasen • Kindersitz vor der Abfahrt
korrekt einstellen und den Sitz der Gurte kontrollieren •
regelmäßige Pausen, besonders mit Babys • sichere und gut
beleuchtete Rastplätze für Pausen auswählen
Für Wachphasen
sind Hörspiele, Bücher oder ruhige Spiele häufig besser geeignet als
lange Bildschirmzeiten. Helle Displays können Kinder wieder wacher
machen, besonders wenn sie längere Zeit auf ein Tablet oder
Smartphone schauen. Werden Bildschirme dennoch zur Beschäftigung
genutzt, sollte die Helligkeit möglichst weit reduziert werden.
Gleichzeitig gilt: Schlafende Kinder auf der Rückbank sind kein
Grund, die Strecke ohne Pause durchzufahren. Auch der Fahrer braucht
regelmäßige Erholung.

NRW-Haushalte kauften 2023 durchschnittlich 1,2 Liter
Speiseeis pro Monat * Ein Drittel (33,0 %) der
Haushalte kaufte Speiseeis * Familien mit Kind(ern) hatten mit
40,8 % den größten Käuferanteil * Drei Viertel der
Alleinlebenden (75,5 %) kauften kein Eis Schlagworte: Speiseeis,
Familien, Konsum, Haushalte
Die rund 8,7 Millionen privaten Haushalte in
Nordrhein-Westfalen kauften im Jahr 2023 durchschnittlich 1,2 Liter
Speiseeis pro Monat und gaben dafür durchschnittlich rund 6 Euro
aus. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, beziehen sich die Ergebnisse auf
Käufe von Speiseeis wie z. B. Eiscreme, Fruchteis und Sorbet.
Nicht berücksichtigt sind Käufe zum Außer-Haus-Verzehr,
beispielsweise im Eiscafé, sowie Eis für Kühlzwecke. Ein Drittel der
Haushalte kaufte Speiseeis Die folgenden Ergebnisse beziehen sich
ausschließlich auf Haushalte mit Ausgaben für Speiseeis. Unabhängig
vom Haushaltstyp kauften im Jahr 2023 33,0 % der privaten Haushalte
Speiseeis. Bei Familien mit Kind(ern) war der Käuferanteil mit 40,8
% am höchsten. Bei Paaren ohne Kind(er) lag er bei 36,6 %, bei
Alleinlebenden bei 24,5 %.

Haushalte mit Ausgaben für Speiseeis kauften 2023 durchschnittlich
3,6 Liter Eis monatlich. Dafür gaben sie durchschnittlich 17 Euro
aus. Familien mit Kind(ern) kauften mit 4,8 Litern die größten
Mengen und hatten mit 21 Euro auch die höchsten monatlichen
Konsumausgaben. Bei Paaren ohne Kind(er) beliefen sich die Einkäufe
auf 3,5 Liter und die Ausgaben auf 16 Euro, Alleinlebende kauften
2,2 Liter Eis und gaben dafür 11 Euro aus.

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