'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv35. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


36. Kalenderwoche
Montag, 31. August - 6. September 2026

schauinsland-reisen knackt einen neuen Weltrekord
Reiseveranstalter präsentiert das größte Foto-Mosaik (Logo) der Welt Hockenheim/Duisburg, 04. September 2026 — Tausende Erinnerungen, ein gemeinsamer Weltrekord: schauinsland-reisen hat beim GLÜCKSGEFÜHLE Festival am Hockenheimring mit Lukas Podolski und Markus Krampe das größte Foto-Mosaik (Logo) der Welt präsentiert.

Die offizielle Bestätigung erfolgte heute Nachmittag nach der Vermessung durch das REKORD-INSTITUT für DEUTSCHLAND (RID). Das beeindruckende Kunstwerk setzt sich aus insgesamt 7.200 Fotos zusammen und ist 16 Meter breit und 4,5 Meter hoch – Weltrekord! Der neue Weltrekord ist amtlich: Unter jubelndem Applaus verkündete Lisa Nowakowski vom REKORD-INSTITUT für DEUTSCHLAND (RID) heute die erfolgreiche Rekordbestätigung.

„Dieses Foto-Mosaik überzeugt nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch die Geschichte dahinter. Die vielen einzelnen Momente haben es als beeindruckendes Gesamtbild gemeinsam zum Weltrekord geschafft“. Zusammen mit Lukas Podolski und Markus Krampe, Initiatoren des GLÜCKSGEFÜHLE Festivals, wurde die RID-Rekordurkunde um 15:13 Uhr feierlich an schauinsland-reisen überreicht.

Weltrekord! schauinsland-reisen präsentiert das größte Foto-Mosaik (Logo) der Welt in der Glücksoase beim GLÜCKSGEFÜHLE Festival. Foto: schauinsland-reisen

Tausende Erinnerungen ergeben ein Rekord-Kunstwerk Das rund 72 Quadratmeter große Foto-Mosaik zeigt das Logo von schauinsland-reisen mit dekorativen Elementen und ist seit heute offiziell das größte der Welt. Über 4.000 Urlauberinnen und Urlauber haben ihre liebsten Reisemomente dafür eingereicht. Die übrigen Aufnahmen stammen aus verschiedenen Fotobox-Aktionen von schauinsland-reisen bei Veranstaltungen, darunter das Inselfieber, das Rainbow Festival, das Biggesee Open Air sowie weitere besondere Events.

Glücksmomente, die Geschichte schreiben: RID-Rekordrichterin Lisa Nowakowski übergibt die Rekordurkunde an Isaak Schneider (schauinsland-reisen), Lukas Podolski und Markus Krampe. Foto: schauinsland-reisen 

„Dieser Weltrekord gehört allen Menschen, die mit ihren schönsten Urlaubserinnerungen dieses Kunstwerk erst möglich gemacht haben. Wir sind unglaublich stolz und dankbar. Aus tausenden persönlichen Momenten ist ein beeindruckendes Gesamtbild entstanden, das symbolisch für Freude, Fernweh und gemeinsame Erlebnisse steht. Genau diese Glücksmomente möchten wir mit unseren Reisen und unseren Event-Partnerschaften ermöglichen“, sagt Emina Kalebic, Pressesprecherin von schauinsland-reisen.

Auch die Festival-Initiatoren zeigten sich begeistert. „Es ist beeindruckend, was hier entstanden ist. Das riesige Foto-Mosaik und die tropische Glücksoase sind ein echtes Highlight für die Festivalgäste“, sagt Markus Krampe. „Hier fühlt es sich echt wie Urlaub an“, ergänzt Lukas Podolski.

„Und für das Foto-Mosaik haben tausende Menschen ihre schönsten Momente geteilt und gemeinsam etwas Einmaliges geschaffen. Eine richtig starke Aktion, die perfekt zum GLÜCKSGEFÜHLE Festival passt.“ Ein besonderer Moment während der Weltrekord-Verkündung: Ein gemeinsames Polaroid-Selfie aller Anwesenden in der Glücksoase komplettiert das Foto-Kunstwerk.

Urlaubsgefühl mitten auf dem Festival
Rund um das Weltrekord-Mosaik lädt die tropische Glücksoase by schauinsland-reisen die Besucherinnen und Besucher noch bis zum Ende des GLÜCKSGEFÜHLE Festivals zum Feiern, Entspannen und Genießen ein. Seit heute Mittag bringt die tropische Traumkulisse mit Palmen, Strandfeeling, Fotopoints und verschiedenen Mitmach-Aktionen ein Stück Urlaub auf das Gelände des GLÜCKSGEFÜHLE Festivals.

Entspannte DJ-Sounds auf der Tropical Beats Stage sorgen zusätzlich für eine ausgelassene Stimmung. Ergänzt wird das Angebot durch den Happy Beach von schauinsland-reisen mit zusätzlichen Aktionen und gemütlichen Sitzbereichen. Gewinnspiel: Chance auf einen Reisegutschein Wer das Urlaubsgefühl auch über das GLÜCKSGEFÜHLE Festival hinaus spüren möchte, kann an dem großen Gewinnspiel von schauinsland-reisen teilnehmen: Als Hauptpreis wartet ein Reisegutschein in Höhe von 3.000 Euro. Die Teilnahme ist noch bis zum 11.09.2026 über www.schauinsland-reisen.de/events möglich.

Der Weltrekord von schauinsland-reisen in Zahlen:
7.200 Fotos
Über 4.000 teilnehmende Urlauberinnen und Urlauber
16 Meter Breite
4,5 Meter Höhe
Rund 72 Quadratmeter Gesamtfläche
Präsentation auf dem GLÜCKSGEFÜHLE Festival in der Glücksoase by schauinsland-reisen
Offizielle Anerkennung durch das REKORD-INSTITUT für DEUTSCHLAND (RID)



Technologiezentrum Wedau: Förderempfehlung für rund 93 Millionen Euro
Nächster Meilenstein für das Technologiequartier Wedau: Das geplante Technologiezentrum ist im 5-Standorte-Programm mit drei Sternen bewertet worden. Damit hat der Strukturstärkungsrat als Bewertungsgremium des Programms eine Förderempfehlung ausgesprochen. Auf dieser Grundlage kann nun das formelle Antragsverfahren für eine Förderung von rund 93 Millionen Euro starten.

Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

„Die Förderempfehlung ist ein starkes Signal für Duisburg und die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Mit dem Technologiezentrum schaffen wir einen Ort, an dem aus Ideen Innovationen werden, Unternehmen wachsen und neue hochwertige Arbeitsplätze entstehen können. Das Projekt kann die wirtschaftliche Transformation unserer Stadt entscheidend unterstützen und Duisburg als Technologie- und Innovationsstandort weiter stärken.“

Für Planung, Bau und späteren Betrieb ist die Technologiezentrum Wedau GmbH verantwortlich. Gesellschafter sind die Stadt Duisburg, die Universität Duisburg-Essen, die Duisburg Business & Innovation GmbH sowie die Nerra GmbH. Gemeinsam wollen sie einen leistungsfähigen Standort für Technologieentwicklung, Wissenstransfer und Unternehmensgründungen aufbauen.

Michael Rüscher, Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer der Technologiezentrum Wedau GmbH, sieht in der Entscheidung einen wichtigen Etappenerfolg: „Die Drei-Sterne-Bewertung bestätigt die Qualität und das Potenzial unseres Konzepts. Jetzt können wir den nächsten Schritt gehen und das formelle Förderverfahren einleiten. Viele Beteiligte aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik haben daran mitgewirkt. Gemeinsam haben wir ein Konzept entwickelt, das neue Impulse für den Wirtschaftsstandort Duisburg setzen und ihn breiter aufstellen kann.“

Auf dem ehemaligen Bahnareal in Wedau soll ein moderner Innovationsstandort entstehen, der Wissenschaft, Wirtschaft und Gründungen miteinander verbindet. Das Technologiezentrum ist ein zentraler Baustein des Technologiequartiers Wedau. Auf rund 21.000 Quadratmetern sind Büro-, Labor-, Werkstatt- und Technikflächen für technologieorientierte Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen vorgesehen.

Inhaltliche Schwerpunkte sind Data Technology, Smart Engineering und Clean Industry. Für die Universität Duisburg-Essen ist das Zentrum ein wichtiger Baustein beim Transfer von Forschung in die Praxis. Rektorin Prof.

Dr. Barbara Albert erklärt: „Um universitäre Forschungs- und Entwicklungsergebnisse auf die Straße zu bringen und aus ihnen Innovationen und funktionierende Geschäftsmodelle zu machen, braucht man eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Das Technologiezentrum ist eine wichtige Brücke, ein Raum für Wissenschaftstransfer.”

Die geplanten Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 104 Millionen Euro. Angestrebt wird eine Förderung von rund 93 Millionen Euro. „Die Förderempfehlung bringt uns der Realisierung einen wichtigen Schritt näher“, sagt Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Duisburg Business & Innovation GmbH.

„Der langfristige wirtschaftliche Erfolg wird aber daran gemessen, ob sich Unternehmen ansiedeln, Gründungen wachsen und weitere Investitionen nach Duisburg kommen. Hier setzt die Wirtschaftsförderung an. Wir wollen das Technologiezentrum Wedau im Wettbewerb um technologieorientierte Unternehmen als Duisburger Zukunftsstandort positionieren.“

Michael Buchholz, Geschäftsführer der Nerra GmbH und Flächenentwickler des Areals in Wedau Nord, ergänzt: „Das Technologiezentrum kann eine Initialzündung für die weitere Entwicklung des Technologiequartiers sein. Es schafft neue Möglichkeiten für Innovation, Wissenstransfer und Beschäftigung und kann damit auch die Entwicklung des gesamten Areals voranbringen. Wir freuen uns darauf, das Projekt gemeinsam mit den Gesellschaftern und unseren weiteren Partnern umzusetzen.“ Als nächster Schritt wird der formelle Förderantrag erarbeitet und bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht.


Schulstart in Nordrhein-Westfalen: So viel Personal an Schulen wie noch nie
Für fast 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen hat in dieser Woche das neue Schuljahr begonnen. Rund 170.000 Kinder starteten als Erstklässlerinnen und Erstklässler in einen neuen Lebensabschnitt.

Für die Landesregierung bleibt Bildung das ganze Jahr ein zentrales Thema. Besonders wichtig ist dabei die Stärkung der Schulen. Bereits aktuell ist die Zahl der Lehrkräfte und des weiteren Landespersonals an Schulen seit den 1970er Jahren nicht mehr so stark angestiegen. Heute arbeiten 12.600 Menschen mehr an den Schulen des Landes als zu Beginn der Legislaturperiode im Juni 2022.

Allein die Personalausstattung im pädagogischen Bereich (Lehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, Sozialarbeiterinnen und Schulverwaltungsassistenten) ist um rund 10.410 vollbesetzte Stellen gestiegen. In den vergangenen vier Jahren sind durchschnittlich rund 2.600 vollbesetzte Stellen pro Jahr hinzugekommen. Seit den 1970er Jahren hat es in einer Legislatur nicht mehr so einen starken Personalaufwuchs gegeben. Dazu kommen über 2.200 Alltagshelferinnen und Alltagshelfer.

Auch für 2027 sieht der Haushaltsentwurf Rekordinvestitionen von 44,4 Milliarden Euro für die Bildung vor. Damit steigen die Bildungsausgaben noch einmal um 800 Millionen Euro. Diese fließen nicht zuletzt in die Stärkung der Schulen. Mit über 1.300 zusätzlichen Lehrerstellen gibt es im Schulbereich den größten Stellenzuwachs im gesamten Landeshaushalt 2027.

Darunter sind 896 neue Stellen für den Grund- und Ganztagsbedarf sowie für die Inklusion in der Sekundarstufe I. Damit investiert die Landesregierung vor allem in die Menschen, die jeden Tag für gute Bildung der Schülerinnen und Schüler in ganz Nordrhein-Westfalen sorgen. Im Offenen Ganztag stehen 2027 Mittel für 547.500 Plätze zur Verfügung.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Heute beginnt für Erstklässlerinnen und Erstklässler in ganz Nordrhein-Westfalen ein neuer Lebensabschnitt – aber auch für die vielen Lehrkräfte, die in diesem Schuljahr in ihr Berufsleben starten. Die Landesregierung macht Bildung mit einer Rekordinvestition von 44,4 Milliarden Euro und dem größten Stellenzuwachs im gesamten Landeshaushalt auch 2027 weiterhin zur obersten Priorität. Unser Anspruch bleibt klar: Jedes Kind in Nordrhein-Westfalen soll die bestmöglichen Bildungschancen haben. Mit dem zusätzlichen Personal verbessern wir die Situation an unseren Schulen und den Unterricht für unsere Kinder. “

„Die Rekordzahlen in Nordrhein-Westfalen bestätigen unseren Weg beim Ausbau der Studienplätze und der Anhebung der Bezahlung für unsere Lehrerinnen und Lehrer. Seit Beginn der Legislaturperiode sind mehr als 30.000 dauerhafte Neueinstellungen erfolgt, darunter 25.000 Lehrkräfte. Unser Ziel bleibt: Wir wollen, dass unsere Schulen gut aufgestellt sind und unsere Kinder die bestmögliche Bildung bekommen. Gute Bildung eröffnet Chancen für die Zukunft unserer Kinder – und die Zukunft unseres Landes“, so der Ministerpräsident weiter.

Unter anderem durch den Ausbau der Bachelor-Studienplätze im Grundschullehramt gab es 2025 über 1.300 Studienanfängerinnen und Studienanfänger mehr als vor zehn Jahren – allein im vergangenen Studienjahr erstmals über 3.000 Erstsemester. Damit hat das Land die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass jeder, der Grundschullehramt studieren möchte, auch einen Platz bekommt.

Das Land stellt zwei Mal im Jahr auf hohem Niveau ein. Im November des vergangenen Jahres haben insgesamt fast 3.500 Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter in Nordrhein-Westfalen ihren Vorbereitungsdienst, sprich das Referendariat begonnen. Noch einmal 3.400 weitere im Mai 2026. Das sorgt für noch mehr gut qualifiziertes Lehrpersonal auch in Zukunft.

Zudem hat die Landesregierung mit der Erhöhung der Einstiegsbesoldung auf A 13 an Grundschulen und in der Sekundarstufe I und dem zweiten Besoldungspaket für 2027 die Attraktivität des Berufs auch finanziell gesteigert. Mit dem Besoldungspaket werden künftig auch Schulleitungen großer Grund- und Hauptschulen und Fachleitungen, die den Lehrernachwuchs ausbilden, noch besser entlohnt.

Schulministerin Dorothee Feller erklärt: „Der erste Schultag ist immer ein ganz besonderer Tag. Ich wünsche allen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräften, Schulleitungen und allen anderen, die an unseren Schulen arbeiten, lehren und lernen einen tollen Start ins neue Schuljahr, in dem wir unseren Schulkompass konsequent weiter umsetzen.

Wir wollen die Basiskompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler stärken, ihre sozial-emotionale Entwicklung fördern und auf diese Weise auch unsere Lehrkräfte bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Mit neuen Lernstandserhebungen, dem Zentralen Schülerfeedback und gezielten Fortbildungsangeboten geben wir ihnen konkrete Werkzeuge zur Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht an die Hand.

Wir wollen gute Voraussetzungen für guten Unterricht schaffen und Schülerinnen und Schüler erfolgreich auf ihrem Weg begleiten. Ich danke allen, die sich jeden Tag dafür einsetzen, unseren Kindern eine gute Bildung mit auf den Weg zu geben. Unsere Kinder sind unsere Zukunft.“

Der Schulkompass NRW 2030 gibt dabei die Richtung für die Schul- und Unterrichtsentwicklung vor und bündelt alle Maßnahmen. Ziel ist es, die Basiskompetenzen zu stärken, mehr Schülerinnen und Schüler zu höheren Kompetenzständen zu führen, ihre sozial-emotionale Entwicklung zu unterstützen und am Berufskolleg gute Abschluss- und Anschlussperspektiven zu schaffen.

Mit dem Lernstand 5 wird in diesem Schuljahr erstmals eine Lernstandserhebung zu Beginn der Klasse 5 erprobt. Das Zentrale Schülerfeedback wird ausgeweitet und soll ab dem Schuljahr 2027/28 an allen Schulen verbindlich eingesetzt werden. Auch die staatliche Lehrkräftefortbildung wird mit einer neuen Strategie stärker an den Zielen des Schulkompasses ausgerichtet.

IG BAU fordert Mindestlohn von 17 Euro pro Stunde für die Gebäudereinigung
2 Euro oben drauf: 3.770 Reinigungskräfte halten Duisburg sauber und sollen dafür mehr verdienen. Für saubere Büros, Kitas und Klassenzimmer: Wer Duisburg in Schuss hält, soll dafür auch mehr verdienen. Dafür macht sich die IG BAU stark. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft fordert 2 Euro mehr pro Stunde.

„Und das für alle, die professionell im Gebäudereiniger-Handwerk arbeiten – drinnen in Altenheimen oder Betrieben genauso wie draußen an der Fensterfassade“, sagt die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein, Karina Pfau, zur aktuellen Tarifforderung ihrer Gewerkschaft für das Gebäudereiniger-Handwerk. Der Mindestlohn für die Gebäudereinigung würde dann auf 17 Euro pro Stunde steigen.

Für die Glas- und Fassadenreinigung fordert die Gewerkschaft einen Stundenlohn von künftig 20,40 Euro. Insgesamt arbeiten rund 3.770 Beschäftigte in 124 Unternehmen der Gebäudereiniger-Branche in Duisburg.

„Die Inflation ist jetzt wieder nach oben gegangen. Die Preise ziehen an: Mieten, Sprit, Lebensmittel. Das trifft die Reinigungskräfte härter als die meisten anderen, weil sie viel zu wenig verdienen – vor allem auch für die harte Arbeit, die sie machen. Es wird deshalb Zeit, beim Lohn in der Gebäudereinigung aufzuholen“, so Karina Pfau. Die Verhandlungen dazu starten nach Angaben der IG BAU noch im September.


Beliebtes Mitmach-Konzert für Kinder kehrt zurück
Das Mitmach-Konzert für Kinder und Familien „Mein Beat, Dein Lied“ geht in die nächste Runde: Am Sonntag, 27. September, steht bei der Bezirksverwaltung Duisburg Süd an der Sittardsberger Allee 14 ab 11 Uhr wieder das gemeinsame Musikerleben im Mittelpunkt.

Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske unterstützt das Projekt: „‘Mein Beat, dein Lied‘ zeigt, wie Musik Menschen zusammenbringen kann. Wir freuen uns, dieses Angebot fortzuführen und noch mehr Kindern und Familien die Möglichkeit zu geben, gemeinsam Musik zu erleben und die eigene Kreativität zu entdecken.“

Statt nur zuzuhören, werden die jungen Besucherinnen und Besucher selbst Teil des Geschehens. Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie Klatschen, Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden Schritt für Schritt eigene musikalische Strukturen. Der eigene Körper dient dabei als Instrument – ein direkter und niederschwelliger Zugang, der ganz ohne Vorkenntnisse funktioniert.

Das Format verbindet künstlerische Qualität mit musikpädagogischem Anspruch und richtet sich besonders an Kinder im Grundschulalter sowie an Familien. Neben dem musikalischen Erleben werden soziale Kompetenzen wie Zuhören, Reagieren und gemeinsames Handeln gestärkt. Durch Bewegung und Interaktion entsteht eine lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in ihrer Kreativität fördert und ihr Selbstvertrauen stärkt.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber empfohlen. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch bei Freia Kollar unter 0203 283-3948.

Mick Haering bittet zur musikalischen Reise quer durch Irland
Mit seinem Programm „Puffins mit Ravioli“ ist der Künstler Mick Haering am Samstag, 26. September, um 19 Uhr bei der Bezirksverwaltung Duisburg- Süd an der Sittardsberger Allee 14 zu Gast. Der Abend verbindet humorvolle Reiseerzählungen, beeindruckende Fotografie und irische Livemusik zu einem einzigartigen Erlebnis.

„Kultur verbindet Menschen und öffnet Fenster in andere Welten. Mick Haerings Programm vereint irisches Lebensgefühl, Musik und Humor auf wunderbare Weise – genau das, was unsere Gemeinschaft bereichert“, sagt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske.

Haering nimmt das Publikum mit auf eine humorvolle Reise durch vier Wochen Van-Urlaub in Irland. Im Mittelpunkt steht die Musik: Der Künstler entführt das Publikum mit live gespielten Klängen der grünen Insel in die Welt der irischen Musikkultur – von melancholischen Balladen bis hin zu mitreißenden Folk-Melodien. Die Musik bildet den atmosphärischen Rahmen für einen Abend voller Lebendigkeit und Fernweh.

Dazu erzählt er mit Witz und Selbstironie von vier Wochen Van-Urlaub quer durch Irland – von rauen Atlantikküsten, skurrilen Begegnungen und dem ganz besonderen Charme des Insellebens. Eine Auswahl seiner schönsten Reisefotografien macht die Bilder der grünen Insel dabei hautnah erlebbar. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber empfohlen. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch bei Freia Kollar unter 0203 283-3948.

Informationsveranstaltungen zu den Themen Medienkompetenz und Künstliche Intelligenz in Walsum
Die Bezirksbibliothek Walsum lädt im September Eltern zu zwei kostenfreien Informationsveranstaltungen in die Räumlichkeiten am Kometenplatz 32 ein. Am 5. September geht es um Medienkompetenz bei Kindern; am 12. September um Künstliche Intelligenz und die damit verbundenen Chancen und Risiken für Kinder. Beide Veranstaltungen beginnen um 10.30 Uhr.

Smartphone, Tablet, Streaming und soziale Medien gehören für viele Kinder und Jugendliche längst zum Alltag. Für Eltern stellt sich dabei häufig die Frage, wie eine gute und altersgerechte Mediennutzung aussehen kann und wo Grenzen sinnvoll sind. Einen verständlichen Einstieg in diese Fragen bietet die Veranstaltung „Medienkompetenz bei Kindern“ am 5. September.

Es wird ein Überblick darüber geschaffen, was Medienkompetenz bedeutet und welche Chancen und Herausforderungen digitale Medien mit sich bringen. Dabei geht es unter anderem um altersgerechte Mediennutzung, mögliche Alternativen zu digitalen Angeboten und typische Situationen aus dem Familienalltag.

Beim zweiten Termin am 12. September steht die Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt: Was ist KI, wie beeinflusst sie unseren Alltag und welche Chancen und Risiken bringt sie für Kinder mit sich? Die Veranstaltungen richten sich an Eltern von Kindern bis zum Alter von 14 Jahren ohne oder mit wenig Vorwissen.

Neben Hintergrundinformationen stehen praktische Tipps für den Familienalltag im Mittelpunkt. Dazu gehören beispielsweise die eigene Vorbildfunktion, gemeinsame Medienzeiten und offene Gespräche über die Nutzung digitaler Angebote. Bei beiden Terminen besteht Gelegenheit für Fragen, Erfahrungsaustausch und Diskussion. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

VHS-Kurs: Fahrräder reparieren lernen
Die Volkshochschule Duisburg-West bietet einen viertägigen Fahrradreparaturkurs an. Dieser findet an den Wochenenden am 5. und 6. September sowie am 26. und 27. September, jeweils von 10 bis 14 Uhr im Pavillon auf der Friedrich-Ebert-Straße 106 in Duisburg-Rheinhausen statt.

Der Kurs richtet sich an Personen ohne Vorkenntnisse oder mit wenigen Vorkenntnissen im Bereich Montage oder Reparaturen. Auch Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren können an dem Kurs teilnehmen. Teilnehmende lernen die technischen Bestandteile und Funktionsweisen ihres Rades kennen, führen anhand einer Inspektionsliste Verschleißkontrollen und Wartungsarbeiten durch.

Weitere Themen sind der Umgang mit Werkzeug und Tipps zur Fahrradpflege. Die Reparaturen werden am eigenen funktionstüchtigen Fahrrad (kein E-Bike) vorgenommen. Das Entgelt beträgt 130 Euro. Ermäßigungen sind möglich, beispielsweise für Schülerinnen und Schüler in Höhe von 25 Prozent.

Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann über die Homepage der VHS unter http://www.vhs-duisburg.de, über die Geschäftsstelle der VHS unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de erfolgen.

Stadtwerke Duisburg laden zum Familientag in den Zoo Duisburg ein
Am kommenden Sonntag, 6. September, von 9 bis 17 Uhr, findet der Stadtwerke Duisburg-Familientag im Zoo Duisburg statt. Bei Vorlage der Stadtwerke-Kundenkarte sparen an diesem Tag kleine und große Zoobesucher 50 Prozent des regulären Eintrittspreises.

Ein buntes Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene am neuen Stadtwerke-Wasserspielplatz sorgt zusätzlich für Spaß und Unterhaltung. So können Besucher zum Beispiel bei einer Zoo-Rallye attraktive Preise gewinnen. Die kleinen Besucher können sich auf der Hüpfburg des Stadtwerke-Spielmobils austoben. Ein Glücksrad sorgt für Spannung und an der Stadtwerke Energie-Lounge können Mensch und Smartphone auftanken. Hier gibt es frisches Trinkwasser für Groß und Klein sowie Lademöglichkeiten für die mobilen Begleiter.

Die kostenlose Kundenkarte der Stadtwerke Duisburg bietet Vergünstigungen für zahlreiche Freizeitangebote in Duisburg und bei deutschlandweit über 2.500 Partnern. Kunden des Unternehmens können sich die digitale Stadtwerke-Kundenkarte direkt als App auf das Smartphone laden. Mit der App, die in den jeweiligen Stores unter Stadtwerke-Kundenkarte für alle gängigen Smartphones verfügbar ist, hat man alle Spar-Vorteile immer mit dabei. Unter www.stadtwerke-kundenkarte.de erhalten Kunden alle Informationen zur Kundenkarten und den aktuellen Angeboten.

Bildquelle: Zoo Duisburg




NRW: Rückgang bei Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude im 1. Halbjahr 2026
* 1,7 % weniger neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt
* Handels- und Lagergebäude mit höchstem Rückgang sowohl bei Genehmigungen als auch beim genehmigten Rauminhalt
* Landwirtschaftliche Betriebsgebäude mit höchstem Zuwachs bei Anzahl und Raumvolumen der genehmigten Bauvorhaben

Im 1. Halbjahr 2026 haben die nordrhein-westfälischen Bauämter 1.316 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 1,7 % bzw. 23 Nichtwohngebäude weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Bei den genehmigten Bauvorhaben handelte es sich um 355 Handels- und Lagergebäude (−11,9 %), 333 landwirtschaftliche Betriebsgebäude (+11,0 %), 122 Fabrik- und Werkstattgebäude (−8,3 %), 107 Büro- und Verwaltungsgebäude (−6,1 %) sowie 399 übrige Gebäude (+2,6 %). Die Zahl der genehmigten Bauvorhaben von öffentlichen Bauherren und Organisationen ohne Erwerbszweck stieg gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 um 2,6 % auf 239 (+6).

Die Zahl der Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude von nichtöffentlichen Bauherren verringerte sich hingegen um 2,6 % auf 1.077 (−29). Höchster Rückgang mit 16 % beim Rauminhalt der Handels- und Lagergebäude Der Rauminhalt aller 1.316 im 1. Halbjahr 2026 in Nordrhein-Westfalen genehmigten neuen Nichtwohngebäude verringerte sich gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 um 3,7 % auf rund 15,1 Millionen Kubikmeter (−0,59 Mio. m3).

Den höchsten Rückgang beim Rauminhalt verzeichnete das Statistische Landesamt bei den Handels- und Lagergebäuden: der genehmigte Rauminhalt sank hier um 16,0 % auf rund 7,5 Millionen Kubikmeter (1. Halbjahr 2025: 9,0 Mio. m3). Auch bei den Fabrik- und Werkstattgebäuden sank der genehmigte Rauminhalt – jedoch lediglich um 0,1 % auf 1,40 Millionen Kubikmeter. B

ei den landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden stieg hingegen der genehmigte Rauminhalt um 37,8 % auf 2,0 Millionen Kubikmeter (Vorjahreszeitraum: 1,5 Mio. m3). Auch bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden nahm der Rauminhalt um 9,7 % zu auf 1,1 Millionen Kubikmeter (Vorjahreszeitraum: 1,0 Mio. m3). In der Kategorie der übrigen Nichtwohngebäude war ein Zuwachs um 7,3 % zu verzeichnen auf 3,1 Millionen Kubikmeter Raumvolumen (Vorjahreszeitraum: 2,9 Mio. m3)


Bundeskanzler Merz stellt Ronald Rauhe als Staatsminister für Sport und Ehrenamt vor

Bundeskanzler Friedrich Merz hat heute den neuen Staatsminister für Sport und Ehrenamt ins Amt eingeführt. Der zweifache Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe ist ab sofort für die Sport- und Ehrenamtspolitik der Bundesregierung zuständig. Als langjähriger Spitzensportler bringt er vor allem umfangreiche persönliche Erfahrungen aus dem nationalen und internationalen Leistungssport in sein neues Amt ein.

Bundeskanzler Friedrich Merz betonte anlässlich der Vorstellung:
„Ich freue mich sehr, dass ich Ronald Rauhe dafür gewinnen konnte, diese Aufgabe zu übernehmen. Ronald Rauhe ist der richtige Mann, um auch hier im Bundeskanzleramt den großen Bereich des Sports und des Ehrenamts in unserer Republik zu stärken und zu unterstützen.

Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen, dass wir den deutschen Sport als ein wichtiges Aufgabengebiet sehen. Wir haben in wenigen Tagen die Entscheidung darüber, welcher Ort in Deutschland sich um die übernächsten Olympischen und Paralympischen Spiele bewirbt. Wir wollen uns dann, wenn die Entscheidung feststeht, wo sie stattfinden sollen, mit ganzer Kraft für diese Olympischen Spiele bewerben.“

Der neue Staatsminister ist als Kanute zweifacher Olympiasieger, 16-facher Weltmeister, 31-facher Europameister und Träger von über 70 deutschen Meistertiteln.
„Es ist für mich eine große Ehre und Verantwortung, künftig als Staatsminister für Sport und Ehrenamt tätig zu sein. Als ehemaliger Spitzensportler weiß ich, was es bedeutet, das gesamte Leben einem Ziel zu widmen.

Nach Monaten und Jahren harter Arbeit einen Erfolg zu erringen, auf dem Treppchen zu stehen und die Nationalhymne zu hören, ist das Größte. Diese Motivation nehme ich in mein neues Amt mit. Ich werde sie nutzen, um gemeinsam mit Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern sowie den vielen Millionen ehrenamtlich Engagierten die Rahmenbedingungen für Sport und Ehrenamt in unserem Land weiter zu verbessern.

Der Sport hat mir in meinem Leben unheimlich viel gegeben. Jetzt möchte ich etwas zurückgeben, und dabei liegen mir drei Dinge ganz besonders am Herzen. Wir wollen Olympische und Paralympische Spiele wieder nach Deutschland holen, und diese Bewerbung, das kann ich Ihnen versprechen, werde ich mit voller Kraft vorantreiben. Sie ist unser Zugpferd für eine Generation Olympia, mit Kindern, die wieder Vorbilder haben, die sich wieder etwas zutrauen und sich vor allen Dingen eines erlauben dürfen, nämlich wieder groß zu träumen.

Deutschland soll wieder zu den erfolgreichsten Sportnationen der Welt gehören. Damit aus Talent auch wieder Gold wird, werden wir die Spitzensportreform konsequent weiter vorantreiben. Denn unsere Athletinnen und Athleten brauchen Rahmenbedingungen, in denen Hochleistung auch entstehen kann, sicher und mit starken Trainerinnen und Trainern an ihrer Seite und vor allen Dingen mit Stolz, mit Stolz, unser Land zu vertreten und die deutsche Fahne zu tragen, für ein Land, in dem täglich Millionen Menschen Verantwortung in einem Ehrenamt übernehmen, in Sportvereinen, bei der Feuerwehr oder in der Nachbarschaft, meistens ohne eine große Bühne und ohne Applaus. Genau diese Menschen halten unser Land zusammen. Sie verdienen weniger Hürden, mehr Unterstützung und vor allem unsere volle Wertschätzung“, erklärte Rauhe.

Der neue Staatsminister wird sich beim Ehrenamt für den Abbau bürokratischer Hürden, für die Gewinnung ehrenamtlichen Nachwuchses und einen stärkeren Schutz engagierter Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Mit dem Zukunftspakt Ehrenamt sollen Anerkennung und Wertschätzung gestärkt und die Voraussetzungen für freiwilliges Engagement weiter verbessert werden.

Bundesweiter Warntagam am Donnerstag, den 10. September 2026
Am Donnerstag, den 10. September 2026, findet der sechste Bundesweite Warntag statt. Bund, Länder und Kommunen erproben an diesem Tag gemeinsam ihre Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle. Sie finden die entsprechenden Informationen in der beigefügten Pressemitteilung sowie Bildmaterial (Quelle: BBK) zu Ihrer Verwendung.

Um 11:00 Uhr versendet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) eine Testwarnung. Diese wird an alle verbundenen Warnmultiplikatoren wie Radio- und TV-Sender, digitale Anzeigetafeln, Warn-Apps sowie Cell Broadcast weitergeleitet und erreicht dadurch Millionen Menschen in Deutschland. Zusätzlich testen viele Kommunen ihre eigenen Warnsysteme wie Sirenen oder Lautsprecherwagen. Um 11:45 Uhr wird eine bundesweite Entwarnung gegeben.

BBK-Präsidentin Grit Tüngler: „Unser Ziel ist es, die Menschen auf das wichtige Thema Warnung aufmerksam zu machen. Die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger nach dem Warntag sind daher für uns entscheidend bei der Auswertung. Nur durch ihre Erfahrungen mit den verschiedenen Warnkanälen können wir das Warnsystem gezielt verbessern und für den Ernstfall noch verständlicher und zuverlässiger gestalten. Wir freuen uns deshalb sehr, wenn sich auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen wie möglich an unserer Online-Umfrage beteiligen und ihre Erfahrungen mit uns teilen.“

Die Stadt Duisburg überprüft erneut das Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit einem stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am Donnerstag, 10. September, um 11 Uhr. Dieser findet innerhalb des bundesweiten Warntags statt, der vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe koordiniert wird.

Im gesamten Bundesgebiet werden hierzu sämtliche Warnmittel erprobt und damit zeitgleich die in den Kommunen vorhandenen Warnkonzepte getestet. Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren sowie Informationen und Tipps zur Selbsthilfe zu geben, um im Ernstfall richtig reagieren zu können.

Der Beginn des Alarms wird mit einem einminütigen Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder das Entwarnungssignal. Über den Sirenentest informiert am an diesem Tag auch die städtische Internetseite (www.duisburg.de), das Gefahrentelefon der Stadt Duisburg (0800/1121313) sowie die Warn-App „NINA“.

Gleichfalls wird Cell Broadcast über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst und eine entsprechende Mitteilung auf die Mobilfunkgeräte gesendet. Zur Auswertung des aktuellen Probealarms stützt sich die Feuerwehr Duisburg auf die eigene technische Analyse des Sirenensystems.

Rückmeldung zu den Sirenen können per E-Mail (kub@feuerwehr.duisburg.de, Betreff „Probealarm“) an die Stabsstelle Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz erfolgen. Weitere Informationen zum Warntag sowie zum richtigen Verhalten in Gefahrensituationen gibt es online auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter https://www.bbk.bund.de/

Duisburg setzt auf Zukunftstechnologien: Förderung für CellPort und D3AM Field Lab
Die Stadt Duisburg treibt den Strukturwandel weiter voran und schafft Grundlagen für neue, zukunftsträchtige Arbeitsfelder: Gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen und ihren Partnern, der Universität Duisburg- Essen (UDE), der Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI) und der Duisburger Hafen AG, werden durch Fördermittel des 5- StandorteProgramms wichtige Impulse für die wirtschaftliche Transformation der Region gesetzt.

Paul Frederik Höller, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein- Westfalen hat heute die Förderbescheide für die beiden Projekte „CellPort – A Network for Smart Logistics“ und „D3AM Field Lab“ übergeben.

Gruppenbild D3AM-Field-Lab mit UDE, Staatssekretär Paul Höller und Stadt Duisburg mit Fördermittelbescheid. Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Mit dem 5- StandorteProgramm unterstützen Land und Bund ehemalige Steinkohlekraftwerksstandorte in Nordrhein-Westfalen auf ihrem Weg zu zukunftsfähigen und innovativen Regionen. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Wir müssen kluge Ideen schneller in Anwendung bringen. Es freut mich sehr, dass Duisburg mit gleich zwei Projekten zu Zukunftstechnologien die Weichen für den Strukturwandel stellt.

Mit „CellPort – Network for Smart Logistics“ wird der Duisburger Hafen zum Reallabor für die Logistik von morgen und schafft optimale Rahmenbedingungen für technologieaffine Start-ups. Das senkt Kosten und Lieferzeiten, erhöht die Umschlagkapazitäten und stellt sicher, dass der Betrieb auch bei Niedrigwasser läuft.

Auch das zweite Strukturwandelprojekt „D3AM Field Lab“ unterstützt den Strukturwandel: Es trägt dazu bei, die Zukunftstechnologie 3D-Druck auch für kleine und mittlere Unternehmen in der Region zugänglich und nutzbar zu machen.“

Gruppenbild CellPort mit DBI, UDE, startport GmbH, Staatssekretär Paul Höller und Stadt Duisburg mit Fördermittelbescheid.

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link betonte, wie wichtig die Vorhaben für die Entwicklung des Standortes sind: „Die Projekte stehen exemplarisch für den Wandel, den wir in Duisburg gestalten wollen. Hier entstehen konkrete Zukunftsperspektiven an der Schnittstelle von Wissenschaft, Innovation und Wirtschaft.“

Die beiden Förderprojekte stehen für den Ansatz, wissenschaftliche Forschung enger mit den Bedarfen von Wirtschaft und Gesellschaft zu verknüpfen. Innovationen sollen schneller in die Umsetzung gebracht werden und damit nachhaltig zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Duisburg beitragen. Rektorin Prof. Dr. Barbara Albert nahm für die UDE die Förderbescheide entgegen.

Die Universität forscht zu 5G/6G-Technologien und mannigfaltigem 3D-Druck und diese wissenschaftliche Expertise steht im Zentrum von CellPort und D3AM Field Lab. „Die beiden Projekte zeigen, wie Spitzenwissenschaft in die Region transferiert werden kann und dort Fortschritt zum Anfassen generiert. Transfer von Expertise aus Universitäten treibt Innovationen und die Transformation der Wirtschaft“, sagt Professorin Dr. Barbara Albert. CellPort – A Network for Smart Logistics Ein zentraler Baustein dieser Entwicklung ist das Projekt „CellPort – A Network for Smart Logistics“.

In Zusammenarbeit der DBI mit der Universität und der startport GmbH entsteht ein Innovations- und Transferökosystem, das wissenschaftliche Erkenntnisse, technologische Entwicklungen und konkrete Anforderungen aus der Logistik zusammenführt.

Im Fokus stehen Anwendungen und Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Smart Logistics, 5G/6G und Digitalisierung. Die UDE verantwortet unter der Leitung von Güldilek Köylüoğlu Alabaş am Zentrum für Logistik und Verkehr (ZLV) den wissenschaftlichen Wissens- und Technologietransfer im Projekt: „Mit der Förderzusage können wir Start-ups künftig noch gezielter dabei unterstützen, wissenschaftliche Erkenntnisse in innovative Lösungen für reale Herausforderungen der Logistik zu überführen.“

Dabei profitiert das Projekt von den besonderen Rahmenbedingungen in Duisburg. Mit dem Duisburger Hafen verfügt die Region über einen der bedeutendsten Logistikstandorte Europas. Start-ups erhalten Zugang zu einem Prototyping-Workspace, Unternehmens- und Investorenkontakten sowie moderner 5G-/6G-Testinfrastruktur. So können neue Technologien und Geschäftsmodelle direkt in realen Betriebsumgebungen entwickelt, getestet und weiterentwickelt werden.

Dies schafft optimale Voraussetzungen für innovative Lösungen in den Bereichen digitale Logistik, Lieferkettenmanagement und intelligente Infrastrukturen. Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der DBI: „Entscheidend ist, was aus der Technologie wirtschaftlich entsteht. CellPort gibt jungen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Lösungen unter realen Bedingungen zu erproben und daraus marktfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Genau darin liegt die Chance für Duisburg: Wenn aus Innovation konkrete Aufträge und Ansiedlungen werden, entsteht Wertschöpfung am Standort. Unser Ziel ist, CellPort als Sprungbrett für Unternehmen in den Markt aufzubauen und möglichst viel dieser Entwicklung hier in Duisburg zu verankern.“

duisport-Vorstand Lars Nennhaus ergänzt: „duisport ist seit vielen Jahren ein Vorreiter für Innovationen in der Logistik. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Start-up-Szene haben wir zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte angestoßen und erfolgreich in die Praxis überführt. Als innovativer Hafenbetreiber schaffen wir die realen Entwicklungs- und Testumgebungen, die dafür erforderlich sind.
CellPort stärkt diese Rolle und beschleunigt den Transfer neuer Technologien in die Anwendung entlang der gesamten Logistik- und Wertschöpfungskette.“

D3AM Field Lab Neben der Logistik steht mit dem D3AM Field Lab unter der Leitung von Dr.- Ing Stefan Kleszczynski ein weiteres Zukunftsfeld im Fokus: „Das Projekt schafft eine neue Infrastruktur für den systematischen Wissenstransfer für die industrielle additive Fertigung, die sich an den konkreten Anwendungen und Industrien in der Region ausrichtet. Unser Ziel ist es, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen die Erprobung moderner 3D-Druck-Technologien gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern zu ermöglichen, Fertigungsprozessketten zu optimieren und neue Anwendungsfelder zu erschließen.“

Es geht bei dem Vorhaben darum, erforderliches Wissen zu vermitteln und eine effiziente und kostengünstige Produktion am Standort zu stärken und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Industrie zu fördern. Die Verbindung von wissenschaftlicher Forschung, technischer Infrastruktur und praktischer Anwendung bietet ideale Voraussetzungen, um ein Netzwerk von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der additiven Fertigung und der Entwicklung nachhaltiger und ressourceneffizienter Produktionsverfahren aufzubauen.

Mit der Bewilligung der Fördermittel können nun die nächsten Umsetzungsschritte für beide Vorhaben beginnen. Gemeinsam tragen CellPort und das D3AM Field Lab dazu bei, Duisburg als Standort für Innovation, Technologietransfer und industrielle Transformation weiter zu stärken.

Sparkasse Duisburg-Stiftung sichert den Fortbestand des VHS-Lerntreffs in Hochfeld
Die Volkshochschule Duisburg bietet seit Mai 2024 den „VHS-Lerntreff“ in den Räumen des AWO-Beratungs- und Begegnungszentrums in Duisburg- Hochfeld an. Der Lerntreff richtet sich an Menschen, die über die üblichen Wege für Bildungsangebote der VHS oft nur schwer oder gar nicht erreicht werden. Er schafft vor Ort im Quartier durch einen niedrigschwelligen und offenen Zugang mehr Teilhabe in der Duisburger Gesellschaft.

Nachdem die Förderung durch das vormalige Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgelaufen war, drohte dem Projekt das Aus. Dank der Unterstützung der Sparkasse Duisburg-Stiftung kann der Lerntreff bis Mitte nächsten Jahres fortgeführt werden. In erster Linie geht es bei diesem Ansatz darum, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Lesen, Schreiben, Sprechen und Rechnen in deutscher Sprache beizubringen.

V.l.: Oberbürgermeister Sören Link, Bildungsdezernentin Astrid Neese, Dr. Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg, Volker Heckner, Amtsleiter VHS und Uwe Schwarz, Leiter Lerntreff..Bild: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Zusätzlich sollen sie digitale und weitere alltagsbezogene Grundkompetenzen lernen. Regelmäßig treffen sich zwischen zwölf und 20 Personen am Donnerstagvormittag, um das kostenfreie Lernangebot zu nutzen. Sie werden individuell betreut und angeleitet durch ein vierköpfiges professionelles Team.

Mittlerweile werden die Erfolge deutlich: Ende des vergangenen Jahres konnten mehrere Lernende in einen speziellen Deutschkurs wechseln, in dem sie auf die Teilnahme an Integrations- und weiterführende Deutschkursen vorbereitet werden. Einige Teilnehmende haben auch eine Berufstätigkeit oder ein Praktikum aufgenommen.

„Integration gelingt nicht von allein und nicht nur durch staatliche Stellen. Sie braucht viele Hände“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Ich freue mich, dass hier im Lerntreff verschiedene Räder ineinandergreifen, damit Menschen, die neu zu uns gekommen sind, schnell Fuß fassen können.“

Bei seinem Besuch vor Ort lernte OB Sören Link gemeinsam mit Sparkassenvorstand Dr. Joachim Bonn Team und Teilnehmende des Projekts kennen. Er dankte der Sparkasse Duisburg-Stiftung, die es durch ihre Förderzusage möglich macht, das erfolgreiche Projekt zunächst bis Mitte nächsten Jahres fortzusetzen.

Für Dr. Joachim Bonn ist das Engagement der Sparkasse Duisburg über ihre Stiftung unternehmerischer Auftrag: „Wir sehen gesellschaftliche Verantwortung nicht als Zusatz, sondern als Teil unseres Handelns. Sprach- und Grundbildung sind zentrale Voraussetzungen für Integration, Beschäftigungsfähigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb fördern wir dieses niedrigschwellige Bildungsangebot gezielt.“

Jubiläumskonfirmation für Leute aus Hochfeld und Neudorf
Den 18. Oktober sollten sich ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Neudorf und Hochfeld freihalten. Darum bittet die Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld Neudorf, wenn Jubilarinnen und Jubilare im Festgottesdienst und anschließendem frohen Wiedersehen dabei sein möchten. 

Gefeiert werden soll die Erinnerung an die Konfirmation, die vor 50, 60, 65 Jahren oder früher war, im Festgottesdienst um 11 Uhr im Gemeindezentrum Wildstraße 31. Zur guten Planung sind Anmeldungen bis zum 18. September notwendig: bei Gemeindesekretärin Michaela Gräfe(Mail: gemeindebuero.hochfeld-neudorf@ekir.de oder Tel.: 0203 / 353149). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum Mitmachen ein. Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 16. September 2026 um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 17. September 2026 um 15 Uhr  in der Wanheimer Kirche, Wanheimer Str. 661.

Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder.  .

RWI hebt Konjunkturprognose für Deutschland an
Die deutsche Wirtschaft hat sich im ersten Halbjahr kräftiger erholt als erwartet. Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen hat seine Prognose vom Frühsommer angehoben und erwartet für 2026 ein Wachstum von 1,3 Prozent. Für 2027 rechnet das Institut mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,1 Prozent und für 2028 um 0,5 Prozent.

Die Belebung in den ersten sechs Monaten wurde vor allem von den Exporten und den staatlichen Ausgaben getragen. Das RWI geht davon aus, dass die Exportdynamik im weiteren Jahresverlauf wieder nachlassen wird. Die zuletzt hohen Zuwachsraten führen die Wissenschaftler eher auf kurzfristige Faktoren, wie Nachholeffekte nach den Zollturbulenzen, zurück. idr Informationen: https://www.rwi-essen.de

Neue Sonderausstellung im Stadtmuseum: „Geschichte(n) aus dem Duisburger Wald“
Die neue Sonderausstellung „Geschichte(n) aus dem Duisburger Wald“ wird am Sonntag, 6. September, um 11 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum im Innenhafen eröffnet. Zur Eröffnung sprechen Kultur- und Umweltdezernentin Linda Wagner, Stadtförster Stefan Jeschke sowie Dr. Andrea Gropp, Kuratorin und kommissarische Museumsleiterin.

Blick in die neue Ausstellung "Geschichte(n) aus dem Duisburger Wald" im Stadthistorischen Museum. Die Ausstellung ist von 6. September 2026 bis zum 5. September 2027 zu sehen. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„Die Ausstellung zeigt, dass der Wald nicht nur ein Natur-, sondern auch ein Kulturraum ist: Er war Lebensgrundlage, Rohstoffquelle und zugleich Schauplatz von Sagen und Geschichten. Heute ist er ein artenreiches Naherholungsgebiet. In all diesen Facetten prägt er bis heute die Identität unserer Stadt“, so Kultur- und Umweltdezernentin Linda Wagner.

Die neue Ausstellung, die bis zum 5. September 2027 zu sehen ist, nimmt den Duisburger Stadtwald aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick: Sie erzählt von seiner Bedeutung für die Menschen und zeigt, wie sehr unser Leben über Jahrhunderte mit dem Wald verbunden war. Holz war unverzichtbar zum Bauen und Heizen, zum Brennen von Ziegeln und Geschirr sowie zum Brauen, Backen und Schmieden.

Der Wald lieferte Nahrung und Rohstoffe – und war lebensnotwendig. Schon im 16. Jahrhundert regelten in Duisburg spezielle Gesetze seine Nutzung und zeigen, dass der verantwortungsvolle Umgang mit dem Wald keineswegs ein neues Thema ist. Doch der Wald ist nicht nur Wirtschafts- und Naturraum, sondern auch ein Ort voller Geschichten.

Er ist reich an Sagen und Legenden: vom Heiligen Brunnen und dem alten Steinbruch, von garstigen Zwergen und Räubern auf der Flucht. Die Sonderausstellung verrät, was davon wahr ist und was eine Legende ist. Mehr als zehn Prozent des Duisburger Stadtgebiets sind Waldfläche.

Und dieser Wald ist Zeuge der Landschaftsentwicklung seit der letzten Eiszeit, Schauplatz ungewöhnlicher Begebenheiten und heute ein vielfältiges Ökosystem, in dem mehr als 75 gefährdete Tier- und Pflanzenarten leben. Die Teilnahme an der Eröffnung ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Der Eintritt kostet nach der Eröffnung regulär 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Weitere Informationen unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de.

Schusswechsel auf der Wanheimer Straße – Tatverdächtiger vorläufig festgenommen, Mordkommission ermittelt, Hinweisportal eingerichtet
Mehrere Zeugen alarmierten am Dienstagabend (1. September, 17:55 Uhr) die Polizei und berichteten von einem Schusswechsel auf der Wanheimer Straße. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten sich die Beteiligten bereits entfernt. In Tatortnähe trafen die Beamten jedoch auf einen verletzten 21-Jährigen.

Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Die Polizisten sperrten die Örtlichkeit ab und sicherten Spuren. An Fahrzeugen, Hausfassaden und Schaufensterscheiben stellten die Ermittler Einschusslöcher fest. Zudem konnte im Bereich des Tatortes eine Schusswaffe sichergestellt werden. Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt.

Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Duisburg hat die Polizei Duisburg eine Mordkommission eingerichtet. Nach ersten Erkenntnissen soll die sichergestellte Waffe dem verletzten 21-Jährigen zuzuordnen sein. Da der Verdacht besteht, dass er selbst an dem Schusswechsel beteiligt war, nahmen die Beamten den deutsch-türkischen Staatsangehörigen vorläufig fest.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der 21-Jährige am heutigen Dienstag wegen des Verdachts des versuchten Totschlags einem Haftrichter vorgeführt, der antragsgemäß Haftbefehl gegen den Beschuldigten erließ. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen sollen mindestens zwei Personen an der Tat beteiligt gewesen sein. Die Fahndung nach weiteren Beteiligten dauert an. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen, ebenso mögliche Bezüge in das Rocker- oder Clanmilieu.

Die Ermittler bitten Zeuginnen und Zeugen, die den Schusswechsel beobachtet haben oder Angaben zu beteiligten Personen machen können, sich bei der Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden. Personen, die Videos oder Fotos von der Tat gefertigt haben, werden gebeten, diese im Hinweisportal der Polizei unter https://nrw.hinweisportal.de/ unter dem Ereignis „Duisburg: Versuchtes Tötungsdelikt“ hochzuladen.

DMB-Vorstand Tenbieg zur Einkommensteuerreform: „Enttäuschung für den Mittelstand – Gesetzentwurf kommt zur Unzeit“
Zum Beschluss des Einkommensteuerreformgesetzes im Bundeskabinett (2.9.) erklärt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des Deutschen Mittelstands-Bundes (DMB): „Der heutige Kabinettsbeschluss ist eine erneute Enttäuschung für den Mittelstand. Statt der im Koalitionsvertrag versprochenen Entlastungen würde das geplante Gesetz für viele Betriebe sogar zu neuen finanziellen Engpässen führen.

In der längsten wirtschaftlichen Schwächephase seit Gründung der Bundesrepublik brauchen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Wachstumsimpulse statt neuer Belastungen. Der aktuelle Gesetzentwurf ist daher mehr Mogelpackung als Reform und kommt völlig zur Unzeit. Als Verband teilen wir insofern die Kritik aus dem Wirtschaftsministerium. Der Gesetzentwurf gleicht nicht mal die kalte Progression vollständig aus und verfehlt damit auch das Ziel der Bundesregierung einer wirksamen Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen.

Die geplanten Detailmaßnahmen, die der Gesetzentwurf vorsieht, würden vor allem den Mittelstand belasten. So würde etwa die Anhebung der Minijob-Pauschsteuer von zwei auf fünf Prozent Beschäftigung in Handel und Gastronomie verteuern. Und die Kürzung des Handwerkerbonus würde dazu führen, dass Dachdecker, Schreiner oder Maler und Lackierer weniger Aufträge erhalten oder die Schwarzarbeit zunimmt.

Auch die geplante Anhebung des Reichensteuersatzes trifft erfolgreiche KMU und setzt ein völlig falsches Signal für Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Betriebe. Im parlamentarischen Verfahren sind daher dringend Nachbesserungen notwendig. Die Weichen in der Steuerpolitik müssen voll auf Wachstum für den Mittelstand gestellt werden – insbesondere fordern wir einen vollständigen Ausgleich der kalten Progression und eine Anhebung der Grenze, ab der der Spitzensteuersatz greift, auf mindestens 85.000 Euro.“

Mit Elektromobilität Kosten sparen - IHK-Zertifikatslehrgang unterstützt Unternehmen beim Umstieg  
Wer als Unternehmen den eigenen Fuhrpark elektrifiziert und Ladeinfrastruktur aufbaut, kann Kosten senken und sich Wettbewerbsvorteile sichern. Die Niederrheinische IHK bietet deshalb vom 6. Oktober bis 16. Dezember den Zertifikatslehrgang „Fachexperte/Fachexpertin für Elektromobilität (IHK)“ an.

 Die Weiterbildung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die E‑Mobilitätsprojekte im Unternehmen starten und weiter vorantreiben wollen. Auch Mitarbeiter von (Werk-)feuerwehren sowie Dienstleister und Ausrüster aus dem Umfeld der Elektromobilität profitieren von dem Lehrgang. Ein technisches Verständnis oder  Berufserfahrung im Umfeld der Elektrotechnik ist von Vorteil.  

Der Online-Lehrgang findet in der Zeit vom 6. Bis 16, Oktober dienstags und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr statt. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter: ihk.de/niederrhein/veranstaltungen

„Alarmsignal für unsere Industrie“ IHK: Ankündigung von Arcelor Mittal gravierend  
Ein weiterer Rückschlag für die Industrie: Arcelor Mittal plant, ab September 2027 keinen Stahl mehr am Standort Duisburg zu produzieren. 550 Jobs sollen wegfallen. Der Aufsichtsrat muss den Plänen noch zustimmen. Die Ankündigung ist ein deutliches Alarmsignal für den Industriestandort Deutschland, sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK:  
„Unsere Industrie steht mit dem Rücken zur Wand. Die angekündigte Schließung zeigt: Wer in Deutschland viel Energie braucht, kann international kaum noch bestehen. Die Kosten bei uns sind zu hoch. Brüssel und Berlin müssen bei ihren Reformen nachbessern: für mehr Industrie!   

Arcelor zeigt: Der Standort Deutschland verliert für internationale Konzerne mehr und mehr an Attraktivität. Für Duisburg ist das nach den harten Entscheidungen bei Thyssen und HKM fatal. An jedem Arbeitsplatz in der Stahlbranche hängen fünf weitere bei Zulieferern und Dienstleistern. Was wir brauchen, ist ein Zukunftskonzept Stahl für Duisburg.
Es geht um die Zukunft von Europas größten Stahlstandort und um die wirtschaftliche Unabhängigkeit Deutschlands. Das braucht schnelle Entscheidungen und Unterstützung der Transformation. Die Stahlunternehmen können nicht gegen die Krise ankämpfen und zugleich die Transformation zu grünem Stahl allein stemmen.“

Konzert für Orgel und Akkordeon in der Neumühler Gnadenkirche
Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis erwartet Musikfans am Sonntag, 13. September, in der Neumühler Gnadenkirche, Obermarxloher Str. 40: Silvester Pece (Akkordeon) und Tiina Marjatta Henke (Orgel und Akkordeon) präsentieren im Rahmen der Kulturveranstaltungen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl ein vielseitiges Programm, das musikalische Epochen und Stile auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.

Werke von Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach und César Franck treffen auf selten gespielte Kompositionen - wie das Konzert für Orgel und Akkordeon von Pedro José Blanco - sowie Musik von Alexander Borodin. Zu hören sind auch Bearbeitungen aus Vivaldis berühmten „Vier Jahreszeiten“, Bachs lyrische „Air“ sowie ein ausdrucksstarkes Orgel-Solostück.

Der zweite Teil des Konzerts entführt das Publikum in die Welt der folkloristischen Musiktraditionen mit Liedern aus Russland und Ungarn für zwei Akkordeons. Zu hören ist auch der berühmteste finnische Tango „Satumaa“. Das Konzert - Beginn ist um 15 Uhr - verspricht eine faszinierende Begegnung zweier Instrumente, deren klangliche Vielfalt von barocker Eleganz bis hin zu leidenschaftlicher Tanzmusik reicht.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten. Sie kommt zu gleichen Teilen der Konzertarbeit von Tiina Marjatta Henke und den kulturellen Veranstaltungen in der Gnadenkirche zugute. Infos: Silvester Pece, geboren 1980 im ehemaligen Jugoslawien und geprägt von ungarischen Wurzeln, erhielt bereits im Kindesalter Akkordeonunterricht. Nach seiner Ausbildung in Subotica und Novi Sad führte ihn sein Weg an die Folkwang Universität der Künste in Essen sowie an die Musikhochschule Detmold.

Heute ist er als gefragter Musiker und Pädagoge tätig. Und natürlich ist er unser Organist in der Gnadenkirche. Tiina Marjatta Henke, geboren 1963, studierte Kirchenmusik in Herford und Köln und legte dort auch ihre künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgel ab. Sie war viele Jahre als Kantorin in Köln, Düsseldorf und Duisburg tätig und ist heute freiberuflich in der Konzertorganisation aktiv.

Silvester Pece an der Orgel der Neumühler Gnadenkirche... mit seinem Akkordeon. Foto: Reiner Terhorst

Gemeinsam in die Ausbildung IHK begrüßt vier neue Azubis  
Die Niederrheinische IHK freut sich ab September über Nachwuchs im Team: Vier neue Azubis starten ihre Ausbildung als Kaufleute für Büromanagement.   Während der dreijährigen Ausbildung durchlaufen die kaufmännischen Azubis verschiedene Stationen. Schwerpunkte sind Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement sowie Assistenz- und Sekretariat. Ausbilderinnen Nicole Pooth und Annette Müller sowie die jeweiligen Ausbildungsbeauftragten unterstützen die Nachwuchskräfte.  

Beim Start lernen sich die Auszubildenden der höheren Jahrgänge sowie die Neuankömmlinge kennen und erkunden gemeinsam mit den Ausbildern die Hauptgeschäftsstelle in Duisburg. „So können sich die neuen Azubis früh untereinander vernetzen und erste Fragen klären. Das erleichtert den Einstieg und schafft Sicherheit in den ersten Tagen“, erklärt Ausbilderin Nicole Pooth. Anschließend erfahren sie, in welchem Fachbereich sie zukünftig arbeiten und erhalten erste Einblicke in ihre Aufgaben.  

Azubis bekommen eigene Projekte In ihrer Fachabteilung bleiben sie dann für jeweils drei Monate. Dort integrieren die Kollegen sie direkt in den Arbeitsalltag, sie sind aber auch für eigene Projekte zuständig. „Uns ist es wichtig, dass unsere Auszubildenden früh lernen, Verantwortung zu übernehmen“, betont IHK-Personalleiter Jörg Sinnig. „Deshalb organisieren sie beispielsweise selbstständig unsere jährliche Weihnachtsfeier“, erklärt Sinnig.  

Duales Studium möglich Die Azubis haben die Chance, zusätzlich ein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre (Business Administration) zu absolvieren. So können sie sich bestmöglich für ihre berufliche Zukunft qualifizieren.    

v.L.n.R.: Bedirhan Kozan, Nicole Pooth, Hanna Karl, Annika Wentzel, Anette Müller, Cem Öztürk   Fotos: Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski

„DU mach(s)t sauber!“ – Gemeinsam für ein sauberes Duisburg
Unter dem Motto „DU mach(s)t sauber!“ setzt sich der Verein Offensive für ein Sauberes Duisburg bereits seit 1999 für Umweltbewusstsein und bürgerschaftliches Engagement ein. Im Jahr 2025 haben sich fast 8.000 Duisburgerinnen und Duisburger bei gemeinsamen Aufräumaktionen für eine saubere und lebenswerte Stadt engagiert. Der gemeinnützige Verein Offensive für ein Sauberes Duisburg e. V. unterstützte insgesamt 165 Aktionen im gesamten Stadtgebiet. Dabei sammelten die freiwilligen Helferinnen und Helfer mehr als 300 Kubikmeter Abfall auf öffentlichen Flächen.

An den Aktionen beteiligten sich unter anderem Schulklassen, Kindertagesstätten, Vereine, Unternehmen, Nachbarschaften, Bürgerinitiativen und engagierte Einzelpersonen. Gemeinsam befreiten sie Straßen, Parks, Grünflächen und Spielplätze in ihren Stadtteilen von achtlos weggeworfenem Müll. Für die Aufräumaktionen stellt die Offensive kostenlos Materialien wie Abfallzangen, Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung. Den zeitnahen Abtransport und die fachgerechte Entsorgung des gesammelten Abfalls organisierte der Verein gemeinsam mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.

„Jede einzelne Aktion zeigt, dass wir alle etwas für unser unmittelbares Lebensumfeld tun können. Wenn Menschen gemeinsam anpacken, werden nicht nur Straßen, Parks und Grünflächen sauberer. Auch das Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil wird gestärkt“, sagt Edeltraud Klabuhn, Vorsitzende der Offensive für ein Sauberes Duisburg e. V.

Umweltbewusstsein bei Kindern und Jugendlichen stärken
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Bei gemeinsamen Sammelaktionen erleben Schulklassen, Kindertagesstätten und Jugendgruppen unmittelbar, wie sich das eigene Verhalten auf die Umwelt und das Stadtbild auswirkt.

Die Kinder und Jugendlichen sammeln Abfälle unter anderem an Straßen, auf Grünflächen und Spielplätzen sowie in Parks. Die Aktionen fördern zugleich Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und die Identifikation mit dem eigenen Stadtteil.

Mitmachen und eigene Aktion anmelden
Bürgerinitiativen, Vereine, Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Nachbarschaften und Einzelpersonen können ihre geplante Aufräumaktion über die Website der Offensive anmelden. Der Verein unterstützt bei der Vorbereitung und beantwortet Fragen zur Materialausgabe und zur Organisation der Entsorgung.

Auch neue Vereinsmitglieder, Spenderinnen und Spender sowie Unternehmen, die das Engagement als Sponsor unterstützen möchten, sind willkommen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung einer Aktion finden Interessierte unter: www.sauberes-duisburg.de

Fotos Copyright: Matthias Heuser I NEUARTIG MEDIA

Auf kolonialen Spuren: Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN“
Das Zentrum für Erinnerungskultur im Stadtarchiv, Karmelplatz 5 in der Duisburger Innenstadt, lädt am Dienstag, 8. September, um 17 Uhr zu einer kostenlosen Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ ein. Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen durch zwei Jahrhunderte Stadtgeschichte und zeigen, welche Spuren die deutsche Kolonialzeit in Duisburg hinterlassen hat.

Von Handel und Mission über Straßennamen bis hin zu Kinderbüchern: Die Kolonialzeit wirkt nach, das koloniale Erbe begegnet uns bis heute. Die Ausstellung ist noch bis Januar 2027 zu sehen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen gerne per E-Mail an zfe@stadt- duisburg.de.

Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen durch die Ausstellung - Krischer/Zentrum für Erinnerungskultur

Film- und Fotogeschichte im Fokus: Volkshochschule Duisburg lädt zu einer spannenden Zeitreise durch die Kulturgeschichte der Bilder ein
Die Volkshochschule Duisburg widmet sich im Herbstsemester 2026 erneut der Geschichte des Films und der Fotografie. In einer Reihe fundierter Vorträge stehen bedeutende Regisseure, Schauspieler und Fotografen im Mittelpunkt, deren Werke die visuelle Kultur des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt haben.

Den Auftakt bildet eine kostenlose Veranstaltung am Donnerstag, 3. September, um 17 Uhr zum expressionistischen deutschen Stummfilm, der mit seinen markanten Bildwelten, ungewöhnlichen Perspektiven und starken Hell-Dunkel-Kontrasten Filmgeschichte schrieb.

Die Teilnehmenden lernen die ästhetischen Merkmale dieser einflussreichen Epoche kennen und erfahren, wie sie das internationale Kino bis heute beeinflusst. Ein weiterer Vortrag im Anschluss am Donnerstag, 3. September, um 18.30 Uhr, widmet sich Billy Wilder, dessen außergewöhnliches Gespür für Dialoge, Figuren und menschliche Schwächen ihn zu einem der erfolgreichsten Regisseure Hollywoods machte.

Zwischen Komödie und Drama schuf Wilder zeitlose Klassiker, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Mit Fritz Lang rückt am Donnerstag, 17. September, um 18.30 Uhr einer der bedeutendsten Regisseure der Filmgeschichte in den Fokus. Seine Werke, darunter Klassiker wie „Metropolis“ oder „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“, stehen beispielhaft für die Verbindung von filmischer Innovation und gesellschaftlicher Analyse.

Spannende Einblicke verspricht auch die Veranstaltung am Mittwoch, 23. September, um 18 Uhr über die Edgar-Wallace-Filme, die insbesondere in den 1960er-Jahren das deutsche Kinopublikum begeisterten. Die Vortragsreihe beleuchtet den unverwechselbaren Stil der Kriminalfilme, ihre Entstehungsgeschichte sowie ihren bis heute anhaltenden Kultstatus. Mit Paul Newman steht am Mittwoch, 11. November, um 18 Uhr zudem einer der charismatischsten Schauspieler des amerikanischen Kinos auf dem Programm.

Neben seiner beeindruckenden Filmkarriere werden auch seine Vielseitigkeit als Regisseur, Rennfahrer und gesellschaftlich engagierte Persönlichkeit thematisiert. Ergänzt wird das filmhistorische Angebot durch eine Veranstaltung am Mittwoch, 9. Dezember, um 18 Uhr zur Geschichte der Fotografie. Im Mittelpunkt stehen die Arbeiten von Irving Penn und Richard Avedon, die die Porträtfotografie revolutionierten und mit ihren Modeaufnahmen die Bildsprache ganzer Generationen prägten.

Das Herbstsemester der Volkshochschule Duisburg beginnt bereits Ende August. Informationen zu allen Veranstaltungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte auf der Homepage www.vhs-duisburg.de und im aktuellen VHS-Programmbuch. Weitere Informationen gibt es bei Dr. Claudia Kleinert von der VHS telefonisch unter 0203 283-984596.

Tag der Oststraße in Neudorf – Ein Fest für die ganze Familie
Am Donnerstag, dem 3. September, ab 11 Uhr, lädt der Bürgerverein Neudorf gemeinsam mit Gewerbetreibenden und Händlern herzlich zum „Tag der Oststraße“ ein. Entlang der Oststraße erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm mit zahlreichen Attraktionen, Präsentationen, kulinarischen Angeboten sowie vielfältigen Ständen von Vereinen und Verbänden.

Der Tag bietet Gelegenheit, die Oststraße als lebendige Einkaufs- und Begegnungsmeile zu erleben und gleichzeitig die Gemeinschaft im Stadtteil zu stärken. „Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit den Anwohnern und Geschäftsleuten die Oststraße zu feiern und ihre Vielfalt zu präsentieren“, so der Vorstand des Bürgervereins Neudorf.

Bereits am Donnerstag verwöhnen uns Winzer mit ihren edlen Tropfen, um dann am Freitag, dem 4. September, ab 11 Uhr, mit dem traditionellen Weinfest  uns in gemütlicher Atmosphäre und mit kulinarische Spezialitäten zum Verweilen und Genießen einzuladen. Der Kreativmarkt rundet auch in diesem Jahr den Tag ab.

Kunstkurs in Rheinhausen
Der Kurs „Aquarell- und Ölmalerei“ der Volkshochschule Duisburg startet am Donnerstag, 3. September, im Unterrichtsgebäude Pavillon der VHS Duisburg West an der Friedrich-Ebert-Straße 106 in Rheinhausen. Bis zum 10. Dezember läuft der Kurs wöchentlich von 9.30 bis 12 Uhr.

Teilnehmende zahlen 109 Euro. In dem Kurs können Personen ohne künstlerische Erfahrungen die Techniken des Aquarellierens sowie der Ölmalerei erlernen und gemeinsam üben. Auch erfahrene Kreative sind in der gemischten Gruppe willkommen. Die Auswahl der Motive erfolgt in Rücksprache mit dem Dozenten und Künstler Franz Schwarz.

Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann über die Homepage der VHS unter www.vhs-duisburg.de oder über die Geschäftsstelle der VHS West, telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs- west@stadt-duisburg.de erfolgen. Ergebnisse aus vergangenen Kunstkursen sind aktuell und noch bis 28. August zu den Öffnungszeiten in der Bezirksbibliothek Rheinhausen, Händelstraße 6, zu sehen.



Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Zwei besondere Führungen zum Tag des offenen Denkmals
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) beteiligt sich am Sonntag, 13. September, am Tag des offenen Denkmals und lädt zu zwei kostenfreien Führungen ein. Um 10 Uhr geht es am Steiger in Hafenmund, Höhe Horst-Schimanski-Gasse, in Duisburg-Ruhrort an Bord des historischen Seitenradschleppdampfers Oscar Huber zu einer 60-minütigen Führung.

Das Binnenschifffahrtsmuseum zeigt zahlreiche Exponate rund um die Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Binnenschifffahrt und ist Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Standort ist die ehemalige Ruhrorter Badeanstalt, ein reizvolles Gebäude des Historismus mit Jugendstil-Elementen. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Im Anschluss um 12 Uhr steht im Museum an der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort die Architektur der ehemaligen, denkmalgeschützten Ruhrorter Badeanstalt im Mittelpunkt, die zwischen 1908 und 1910 im Stil des Jugendstils und Späthistorismus errichtet wurde.

Die„Oscar Huber“ im Ruhrorter Hafen wir auf den Saisonstart vorbereitet..Der letzte original erhaltene Radschleppdampfer auf dem Rhein..Das einzigartige Kulturdenkmal aus dem Jahr 1922 steht für über 100 Jahre Rheinschifffahrtsgeschichte..Bild: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

„Wir freuen uns, zum Tag des offenen Denkmals zwei besondere Perspektiven auf unser Museum anbieten zu können. Wer den Oscar Huber schon immer einmal im Rahmen einer Führung erkunden wollte, hat dazu nun Gelegenheit – und auch für eingefleischte Oscar-Fans gibt es sicher noch Neues zu hören.

Das Binnenschifffahrtsmuseum zeigt zahlreiche Exponate rund um die Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Binnenschifffahrt und ist Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Standort ist die ehemalige Ruhrorter Badeanstalt, ein reizvolles Gebäude des Historismus mit Jugendstil-Elementen. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Mit der Architekturführung ermöglichen wir außerdem erstmals einen ganz anderen Blick auf unser Museum“, sagt Museumsdirektor Dr. Dennis Niewerth. Die Führungen und der Eintritt ins Museum sind an diesem Tag kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist je Führung auf 25 Personen begrenzt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Durchblicke-Gottesdienst zur Frage „Wer oder was bin ich?“   
Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier herzlich in die evangelische Kirche Duisburg Obermeiderich, Emilstraße 27, ein. Dort geht es am 13. September 2026 um 18 Uhr unter dem Titel „Wer oder was bin ich?“ um die Frage, wie Menschen sich selbst sehen, sich selbst erleben und was sie für andere in ihren sozialen Bezügen bedeutet.

Welche Rolle der Glaube an Gott dabei spielt, ist zentrale Frage in dem Gottesdienst. Auch über sie soll in Gemeinschaft nachgedacht werden. Helfen werden dabei ein Text aus der Bibel, Impulse und Musik. Nach dem Gottesdienst ist wie immer Gelegenheit, bei Abendessen und Getränken gute Begegnungen miteinander zu erleben. Auch dazu lädt das Durchblicke-Team herzlich ein. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de/durchblicke.

Kirchfest an Salvator am Tag des Offenen Denkmals
An Salvator wird in diesem Jahr der Tag des Offenen Denkmals am 13. September zum Kirchfest: Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg und der Bauverein Salvator laden gemeinsam zur großen Begegnung für Jung und Alt im und rund um das über 700 Jahre alte Duisburg-Wahrzeichen neben dem Rathaus. Der Festtag startet mit dem 10-Uhr-Gottesdienst und dem Mini-Gottesdienst für Kinder um 11.30 Uhr.

Danach steigt Grill-Duft in die Luft, denn Mitglieder des Bauvereins bruzzeln vor dem Gotteshaus Leckeres für alle. Zusammen mit dessen Vorsitzenden Pfarrer i.R. Armin Schneider, dem ehemaligen Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, möchten sie mit den Gästen ins Gespräch kommen. Sie bieten zudem einen guten Salvator-Wein an, der für wenig Geld zum Erhalt der Kirche gekauft und mitgenommen werden kann. 

Auf dem Programm stehen auch „Kirchenraumerkundungen“, bei denen Pfarrer Stephan Blank Familien mit Kindern durch Salvator führt und sie dort mit auf eine spannende Entdeckungsreise nimmt. Um 16 Uhr startet Roland Wolf von „Mercators Nachbarn“ eine „historische Kirchenführung“... natürlich im historischen Kostüm.

Und natürlich gibt es beim Kirchfest auch Musik: um 14 Uhr tritt das Ensemble „iter musicum” gekleidet in historisch anmutenden Kostümen und unter der Leitung von Volker Nies auf und musiziert auf Gemshörnern und alten Instrumenten Kompositionen des Mittelelters. Um 17 Uhr erklingen in der Salvatorkirche Chöre aus Mendelssohns „Elias“. Es singt die Salvatorkantorei, am Klavier spielt Ekaterina Schabanova. Die Leitung und Moderation übernimmt Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe (dieses Konzert findet auch um 15 Uhr in der Marienkirche statt, Eintritt ist frei).

Der Eintritt zum Salvatorkirchfest und allen Veranstaltungen ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de, zum Bauverein unter www.bauverein-salvatorkirche.de

Armin Schneider in der Salvatorkirche bei den Vorbereitungen zum Kirchfest zeigt - beim Etikettenkleben des Salvatorweins (Foto: Rolf Schotsch).

Hochfeld: Fotos für neuen Stadtteilkalender 2027 gesucht
Auch in diesem Jahr lädt das Team vom Stadtteilbüro Hochfeld zum Fotowettbewerb für den Stadtteilkalender 2027 ein. Gesucht werden schöne und besondere Aufnahmen aus dem Stadtteil, die das Motto „Hochfeld gemeinsam gestalten!“ in den Mittelpunkt stellen und den Zusammenhalt und das Miteinander im Stadtteil sichtbar machen.

Die Motive sollten Hochfeld als bunt, lebendig, nachbarschaftlich und grün zeigen und zugleich das Engagement der Menschen vor Ort widerspiegeln. Mit der Internationalen Gartenausstellung 2027 steht Hochfeld ein besonderes Jahr bevor. Die Fotos sollen deshalb zeigen, wie sich der Stadtteil verändert und noch grüner, lebenswerter und vielfältiger gestaltet wird. Einsendeschluss ist der 30. September.

Die 13 schönsten Motive werden im Kalender veröffentlicht, der wie in den vergangenen Jahren kostenlos ausgegeben wird. Wichtig für eine erfolgreiche Wettbewerbsteilnahme: Die Fotos sollen erkennen lassen, dass es sich um Aufnahmen aus Hochfeld handelt.

Benötigt werden Querformat-Bilder mit mindestens 300 dpi Auflösung. Jedem Bild sollten ein Titel und der Ort, an dem es aufgenommen wurde, beigefügt werden Das Team vom Stadtteilbüro Hochfeld freut sich über Bildvorschläge per E- Mail an info@stadtteilbuero-hochfeld.de

Im DVV-Konzern beginnen 38 junge Menschen in zehn Berufen ihre Ausbildung
Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) ist eines der großen Ausbildungsunternehmen der Stadt. Seit Jahrzehnten erlernen junge Menschen hier unterschiedliche Berufe. Am 1. September sind im DVV-Konzern 34 junge Menschen in das Arbeitsleben gestartet, weitere vier haben ihre Ausbildung bereits am 1. August begonnen.

In dem neuen Jahrgang werden zwei junge Menschen in einem kaufmännischen Beruf ausgebildet, in neun technisch-gewerblichen Berufen sind es 36. Die Ausbildung erfolgt bei den Tochtergesellschaften wie den Stadtwerken Duisburg, der DVG, sowie im Zoo Duisburg und bei octeo Multiservices, die beide eigenständig ausbilden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir erneut viele Ausbildungsplätze mit engagierten jungen Menschen besetzen konnten – besonders im technischen Bereich. Mit unserer professionellen Ausbildung begegnen wir in herausfordernden Zeiten dem Fachkräftemangel und dem demografischen Wandel“, betont Marcus Vunic, Vorsitzender der DVV- Geschäftsführung und verantwortlich für das Ressort Personal. „Unsere Auszubildenden sind ein zentraler Erfolgsfaktor im DVV-Konzern. Wir begrüßen alle neuen Auszubildenden herzlich und wünschen ihnen einen erfolgreichen Start in ihre berufliche Zukunft!“

In allen Jahrgängen werden aktuell insgesamt 134 Auszubildende in den Tochterunternehmen des DVV-Konzerns beschäftigt. Wer im kommenden Jahr in einem der angebotenen Berufe Duisburg auf dem Weg zu einer klima- und umweltneutralen Stadt begleiten möchte, kann sich ab Mitte September 2026 online bewerben. Ab dann werden die Stellenausschreibungen für das neue Ausbildungsjahr 2027 über das Karriereportal des DVV-Konzerns unter karriere.dvv.de veröffentlicht.

Über den DVV-Konzern
Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) ist einer der größten, kommunalen Energieversorger in Deutschland und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro. Als Multidienstleistungs-konzern umfasst die DVV mehr als 30 Tochtergesellschaften, die für die Energiewirtschaft, den ÖPNV, die IT-Infrastruktur und viele weitere Dienstleistungen unverzichtbar sind und somit zugleich die Energie- und Mobilitätswende in Duisburg gestalten. Mit über 4.600 Angestellten und über 100 Auszubildenden zählt der DVV-Konzern zu den größten Arbeitgebern Duisburgs.

DVV-Geschäftsführer Marcus Vunic (hinten Mitte) und Andreas Gutschek (hintere Reihe, 2. v. r.) begrüßen die jungen Menschen, die beim DVV-Konzern in zehn Berufen ihre Ausbildung starten. Foto DVV

Jazz-Frühschoppen begeistert zahlreiche Besucher in Friemersheim
Der Freundeskreis lebendige Grafschaft Friemersheim e.V. begrüßte beim 22. Jazz-Frühschoppen zahlreiche Gäste auf dem Schulhof des historischen Lehrerhauses. Im Jubiläumsjahr des Vereins sorgte die Band „JAZZlight“ mit Swing- und Dixieland-Klassikern für beste Stimmung.

Bei schönem Wetter genossen Besucherinnen und Besucher Musik, Grillangebote, Kaffee und Kuchen sowie das gesellige Beisammensein. Neben vielen Stammgästen fanden auch neue Besucher den Weg nach Friemersheim.

Gemeinde Hochfeld-Neudorf lädt zum Stafetten-Fest an drei Orten ein 
Die Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf lädt zum großen, unterhaltsamen Miteinander am 12. September: Das Stafetten-Fest beginnt um 11 Uhr an der Hochfelder Pauluskirche mit einem Brunch. Danach radelt oder wandert die Festgemeinschaft von Hochfeld zum Neudorfer Gemeindezentrum an der Wildstraße 31, wo es um 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen sowie Spaßiges gegen Langeweile für die Kleinen gibt.

Später geht es nur noch eine kurze Strecke weiter zur Kirchwiese an der Christuskirche an der Gustav-Adolf-Straße, wo um 18 Uhr das Fest mit Lagerfeuer, Grillwürstchen und Gitarrenliedern ausklingt. Bei schlechtem Wetter bleibt nur der Grill draußen und alle anderen feiern im Foyer des Gemeindezentrums an der Gustav-Adolf-Straße 65, wo auch schön gesungen werden kann. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de. 

Digitale Medien machen Lesen zum Dauerbegleiter
Digitale Inhalte sind zunehmend bild- und videolastig. Ganz ohne Text kommen sie trotzdem selten aus. Suchergebnisse müssen eingeordnet, Nachrichten gelesen, Online-Artikel erfasst und Untertitel verstanden werden. Auch in Spielen führen kurze Hinweise durch den nächsten Schritt. Damit spielt Lesen auch dort eine Rolle, wo digitale Inhalte vor allem durch Bilder und Videos geprägt sind.

Besonders deutlich wird das bei Jugendlichen. Laut JIM-Studie 2025 bleibt das Smartphone für Zwölf- bis 19-Jährige ein zentrales Alltagsmedium; die durchschnittliche Bildschirmzeit liegt bei knapp vier Stunden täglich. Mit dem Alter steigt sie deutlich an: von unter drei Stunden bei den 12- bis 13-Jährigen auf mehr als viereinhalb Stunden bei den 18- bis 19-Jährigen.

VGL / KI-generiert

Natürlich ist diese Zeit nicht gleich Lesezeit. Sie zeigt aber, wie selbstverständlich Jugendliche sich in digitalen Umgebungen bewegen, in denen Texte an vielen Stellen dazugehören. Oft werden sie nur kurz aufgenommen, bevor der nächste Inhalt folgt. Für längere Texte ist dagegen ein anderer Rahmen nötig: nicht sofort der nächste Impuls auf dem Display, sondern Zeit, um bei einem Text zu bleiben.

Social-Media bringt Bücher neu ins Gespräch
Gleichzeitig gibt es Entwicklungen, die Bücher wieder sichtbarer machen. Die JIM-Studie 2025 zeigt zwar, dass regelmäßiges Buchlesen bei Jugendlichen mit zunehmendem Alter seltener wird – von 45 Prozent bei den 12- bis 13-Jährigen auf 27 Prozent bei den 18- bis 19-Jährigen. Über die vergangenen zehn Jahre beschreibt die Studie das regelmäßige Lesen von Büchern oder Comics insgesamt aber als weitgehend konstant.

Auch bei Erwachsenen bleibt das gedruckte Buch präsent: Laut Freizeit-Monitor 2025 greift gut jeder Dritte (35 Prozent) regelmäßig, also mindestens einmal pro Woche, zum gedruckten Buch. Soziale Netzwerke wie TikTok und Instagram sind dafür ein wichtiger Treiber. BookToker und Bookfluencer sprechen nicht nur über Geschichten und Autorinnen und Autoren, sondern setzen Bücher auch visuell in Szene: Cover, Farbschnitte, Prägungen und Illustrationen werden Teil der Präsentation. So ersetzen soziale Netzwerke das Buch nicht – im Gegenteil, sie verschaffen ihm zusätzliche Aufmerksamkeit.

Neue Impulse kommen vor allem über Empfehlungen, kurze Rezensionen oder BookTok-Trends. Laut Bitkom haben 29 Prozent der Social-Media-Nutzerinnen und -Nutzer schon einmal ein dort empfohlenes Buch gelesen. Mehr als die Hälfte der Deutschen sagt zudem, dass Beiträge in sozialen Netzwerken dem Lesen ein moderneres Image geben.

Der Buchmarkt ergänzt dieses Bild: Kinder- und Jugendbücher bleiben mit 17,9 Prozent Umsatzanteil eine wichtige Warengruppe, auch wenn sie 2025 leicht unter dem Vorjahr lagen. Neben dem gedruckten Buch können digitale Formate den Zugang erleichtern: Rund jede zweite Person liest laut Bitkom zumindest hin und wieder E-Books, bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 63 Prozent, bei Menschen ab 65 Jahren 34 Prozent. Welche Leseform passt, hängt oft davon ab, wo und wie gelesen wird. Das Smartphone ist schnell zur Hand, Tablets oder Laptops machen längere Artikel auf größeren Bildschirmen übersichtlicher, ein E-Book-Reader bündelt Bücher für unterwegs oder den Abend.

Jedem dritten Kind wird selten oder nie vorgelesen
Bei Kindern beginnt Lesen lange vor dem ersten eigenen Schulbuch. Wenn Erwachsene vorlesen, werden Wörter, Bilder und Geschichten vertraut. Aus einem Bilderbuch oder einer Geschichte entsteht so nicht nur gemeinsame Zeit, sondern auch ein früher Zugang zu Sprache und Texten.

Der Vorlesemonitor 2024 macht deutlich, dass diese Erfahrung nicht selbstverständlich ist: Bei 32,3 Prozent der Kinder zwischen einem und acht Jahren bleibt Vorlesen die Ausnahme oder findet gar nicht statt. Besonders kritisch sind laut Studie die Zeit vor der Kita und die Phase rund um den Schuleintritt, weil gerade dann wichtige Vorleseimpulse fehlen können.

Gleichzeitig bleiben Bücher im Alltag vieler Kinder präsent: Laut KIM-Studie 2024 liest knapp die Hälfte der Sechs- bis 13-Jährigen mindestens einmal pro Woche ein Buch. Vorlesen kann ein früher Einstieg in diese Welt sein: Kinder erleben Geschichten gemeinsam mit Erwachsenen und erfahren, dass Bücher und Texte zum Alltag gehören. Später entscheidet sich, ob längeres Lesen weiter einen festen Platz behält.

Bewusstes Lesen braucht Raum im Alltag
Zum Weltalphabetisierungstag zeigen aktuelle Studien: Lesen hat seinen Platz im Alltag nicht verloren, sondern findet heute auf vielen Wegen statt. Digitale Medien machen Lesen im Alltag allgegenwärtig, soziale Netzwerke können Bücher sichtbarer machen und Vorlesen eröffnet Kindern früh einen Zugang zu Sprache und Geschichten. Entscheidend ist nicht nur das Medium, sondern der Moment: Lesen kann nebenbei passieren – oder bewusst Zeit bekommen.

Studie zum Runner’s High Cannabisähnliche Botenstoffe steigen auch auf Extremdistanzen
Marathon, 100 Kilometer oder sogar 230 Kilometer am Stück: Wer solche Distanzen läuft, verlangt seinem Körper enorm viel ab. Gleichzeitig steigen körpereigene cannabisähnliche Botenstoffe deutlich an. Dr. Michael Siebers vom Institut für Forensische Psychiatrie und Sexualforschung der Universität Duisburg-Essen und sein Team haben erstmals genauer verfolgt, wie sich diese sogenannten Endocannabinoide über einen kompletten Marathon und bei extremen Ultramarathon-Distanzen entwickeln.

Die Studie ist in BMC Medicine erschienen. Dr. Michael Siebers gehört zur Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Johannes Fuß, die das Runner’s High seit Jahren erforscht. Bereits 2015 zeigte das Team, dass die angst- und schmerzlindernden Effekte des Laufens von Cannabinoidrezeptoren abhängen.

Eine Studie mit 63 Menschen belegte 2021, dass das Runner’s High auch dann auftritt, wenn die Wirkung von Endorphinen medikamentös blockiert wird. Gleichzeitig stiegen die Endocannabinoide an. Das sprach dafür, dass Endocannabinoide dabei eine wichtige Rolle spielen. Allerdings ging es in bisherigen Studien überwiegend um Ausdauerbelastungen von weniger als 60 Minuten.

Anders die aktuelle Studie: Für den ersten Untersuchungsteil liefen 19 erfahrene Läufer:innen einen Marathon um den Baldeneysee. Vor dem Start sowie nach 14, 28 und rund 43 Kilometern nahmen die Forschenden Blut ab – ein letztes Mal nach 45 Minuten Erholung. Zum Vergleich gingen dieselben Personen ein bis zwei Monate später auf derselben Route genauso lange, wie sie zuvor für den Marathon gebraucht hatten.

Besonders deutlich reagierte der körpereigene cannabisähnliche Botenstoff Anandamid, kurz AEA. „Wir haben festgestellt, dass Anandamid nicht nur zu Beginn des Laufens ansteigt. Die Konzentration nimmt über einen ganzen Marathon weiter zu, und selbst 45 Minuten später sind die Werte noch erhöht. Beim Gehen fiel die Veränderung wesentlich geringer aus“, sagt Dr. Michael Siebers, der die Studie federführend durchgeführt hat.

Noch extremer waren die Bedingungen beim zweiten Studienteil: 36 Teilnehmer:innen der TorTour de Ruhr 2024 liefen 100, 160 oder 230 Kilometer. Vor und nach dem Rennen nahmen die Forschenden Blutproben. Auch nach diesen Distanzen war AEA deutlich erhöht. Ein zweites Endocannabinoid, 2-AG, stieg ebenfalls an.

Gleichzeitig berichteten die Ultramarathonläufer:innen nach dem Zieleinlauf von weniger Angst; die Euphorie veränderte sich dagegen nicht signifikant. Die meisten berichteten während des Laufs von Schmerzen, fünf blieben nach eigenen Angaben schmerzfrei. „Damit liefert die Studie neue Einblicke in die biologischen Prozesse hinter extrem langen Läufen“, erklärt Siebers, der selbst Läufer ist.

„Unsere aktuellen Ergebnisse zeigen zwar, dass das Endocannabinoid-System auch bei sehr langen Läufen aktiv bleibt“, so Prof. Dr. Johannes Fuß. „Ob die Botenstoffe tatsächlich für das Runner’s High verantwortlich sind, lässt sich daraus aber noch nicht ableiten. Dafür müssen wir genauer klären, welchen Anteil sie an Euphorie, Angstreduktion und Schmerzwahrnehmung beim Laufen haben.“

* Die Studie wurde gefördert von der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und der Stiftung Universitätsmedizin Essen. Publikation: https://link.springer.com/article/10.1186/s12916-026-05186-z


Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Nach einer Pause ist es am 11. September wieder soweit, und viele Gäste der Kirchenkneipe der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich freuen sich jetzt schon: "Endlich wieder Emils Pub." Leute treffen, lockere Gespräche, gutes Essen, das von einem Kochteam liebevoll zubereitet wird, und ein vielfältiges Getränkeangebot… der Treffpunkt wird jedes Mal zum gemütlichen Abend in angenehmer Atmosphäre.

Er öffnet von 19 bis 22 Uhr wieder seine Türen. Auf dem Speiseplan stehen diesmal Sahnezwiebelschnitzel mit Reis und Salat, und natürlich ein Dessert. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.



NRW: Zahl der Kinder unter 6 Jahren in Tagesbetreuung 2026 erstmals innerhalb der letzten 10 Jahre rückläufig
* 1,5 % weniger Kinder unter 6 Jahren in Kitas und Tagespflege
* Überdurchschnittlicher Rückgang der betreuten U3-Kinder – insbesondere in der Tagespflege
* U3-Betreuungsquote mit 33,3 % nahezu auf Vorjahresniveau

Rund 640.700 Kinder unter 6 Jahren sind am 1. März 2026 in Nordrhein-Westfalen in Kindertagesbetreuung gewesen. Das waren 1,5 % weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, gab es damit erstmals innerhalb der letzten 10 Jahre einen Rückgang der betreuten Kinder in Kindertageseinrichtungen und in öffentlich geförderter Kindertagespflege (Tagesmütter/-väter). Dennoch war die Zahl der betreuten Kinder um 16,5 % höher als im Jahr 2016.



Von den betreuten Kindern unter 6 Jahren waren rund 558.600 in einer Tageseinrichtung und rund 52.100 ausschließlich in Kindertagespflege. Die Zahl der in einer Tageseinrichtung betreuten Kinder unter 6 Jahren war um 0,8 % niedriger als im Vorjahr. In den Jahren zuvor war die Zahl der Kinder in diesen Einrichtungen jährlich gestiegen. Bei der Kindertagespflege ging die Zahl 2026 gegenüber dem Vorjahr um 9 % zurück. Nach größeren Zuwächsen zwischen 2016 und 2020 waren hier bereits seit 2024 rückläufige Entwicklungen feststellbar.



Überdurchschnittlicher Rückgang der betreuten U3-Kinder – insbesondere in der Tagespflege Unter den betreuten Kindern waren 2026 rund 152.400 Kinder unter 3 Jahren. Das waren 3,7 % weniger als ein Jahr zuvor. Rund 46.400 und damit fast ein Drittel der U3-Kinder wurden Anfang März 2026 ausschließlich in Kindertagespflege, also bei Tagesmüttern oder -vätern, betreut.

Gegenüber dem Vorjahr gab es in dieser Altersgruppe einen überdurchschnittlichen Rückgang der betreuten Kinder um 8,6 %. In einer Kindertageseinrichtung betreut wurden im März 2026 rund 106.100 Kinder unter 3 Jahren. Ihre Zahl war um 1,4 % niedriger als im Vorjahr.

U3-Betreuungsquote um 0,1 Prozentpunkte minimal gesunken
Insgesamt waren 33,3 % aller unter 3-jährigen Kinder in Nordrhein-Westfalen am 1. März 2026 in Kindertagesbetreuung. Die Betreuungsquote, d. h. der Anteil der betreuten Kinder an allen Kindern dieser Altersgruppe, war um 0,1 Prozentpunkte niedriger als ein Jahr zuvor. Bei der Betrachtung der einzelnen Altersgruppen zeigen sich deutliche Unterschiede bei der Betreuungsquote: Lediglich 1,1 % aller Kinder unter einem Jahr waren 2026 in Kindertagesbetreuung.

Bei den 1- bis unter 2-Jährigen lag die Betreuungsquote bei 29,5 %. Von allen 2 bis unter 3-jährigen Kindern in NRW wurden 67,1 % institutionell betreut. Die Betreuungsquote von Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren betrug 95,2 % und war damit 0,6 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor. Bei der Gesamtentwicklung der Kinder in Tagesbetreuung ist einordnend zu beachten, dass es in NRW 2025 das vierte Jahr in Folge einen Geburtenrückgang gab.

Sören Link begrüßte 200 Nachwuchskräfte bei der Stadt Duisburg

Duisburg, 1. September 2026 - 200 neue Nachwuchskräfte wurden heute gemeinsam von Oberbürgermeister Sören Link und Stadtdirektor Martin Murrack zum Ausbildungsstart bei der Stadt Duisburg an der Wasserskianlage Wedau begrüßt. Um den neuen Mitarbeitenden den Einstieg in das #TeamDuisburg zu erleichtern und das gegenseitige Kennenlernen zu fördern, stehen in den nächsten Tagen Seminare und Teambuilding-Maßnahmen auf dem Programm.

Die Begrüßung der Azubis der Stadt Duisburg in der Wasserski-Anlage Wedau - Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Anschließend starten die Auszubildenden ihren ersten Praxiseinsatz in den unterschiedlichsten städtischen Ämtern und Instituten. „Wer bei uns ins Berufsleben startet, bekommt einen abwechslungsreichen und flexiblen Arbeitsplatz mit guten Entwicklungsmöglichkeiten. Ich freue mich, dass sich immer mehr Menschen dafür entscheiden, Teil des Teams Duisburg zu werden“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Die Begrüßung der Azubis der Stadt Duisburg in der Wasserski-Anlage Wedau durch Oberbürgermeister Sören Link. Rechts: Ausbildungsleiterin Ina Gossner.

In diesem Jahr bildet die Stadt Duisburg in mehr als 20 Berufsbildern aus. Die Auszubildenden werden von engagiertem und geschultem Personal durch die verschiedenen Ausbildungsabschnitte begleitet. Dabei werden sie angeleitet, selbstständig zu arbeiten. Darüber hinaus werden den Auszubildenden diverse Seminare in der Akademie für Personalentwicklung angeboten und frühzeitig Karrierechancen aufgezeigt.

„Unsere neuen Auszubildenden bringen frische Ideen, unterschiedliche Perspektiven und viel Potenzial mit. Wir wollen ihnen einen guten Start ermöglichen und die Chance geben, früh Verantwortung zu übernehmen und sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln“, sagt Stadtdirektor Martin Murrack. Als familienfreundliche Arbeitgeberin bietet die Stadt Duisburg zudem auch in diesem Jahr verschiedene Ausbildungsberufe in Teilzeit an.

Neben den klassischen Ausbildungsberufen wie Verwaltungsfachangestellten, Verwaltungswirtinnen bzw. Verwaltungswirten sowie Kaufleuten für Büromanagement starten in diesem Jahr auch wieder duale Studiengänge für die Verwaltung, die mit dem Bachelor of Laws beziehungsweise Bachelor of Arts abgeschlossen werden. Für den Bereich des Jugendamtes beginnen insgesamt 58 Nachwuchskräfte die Ausbildung in den Bereichen Erziehung und Kinderpflege beziehungsweise starten als Praktikantinnen und Praktikanten im Anerkennungsjahr.

Darüber hinaus absolviert ein Studierender den dualen Studiengang Bachelor of Arts – Soziale Arbeit. Im Zuge der Digitalisierungsstrategie wurden Auszubildende für das Berufsbild Fachinformatikerin bzw. Fachinformatiker für Systemintegration sowie Studierende im dualen Studiengang Verwaltungsinformatik eingestellt. Die Feuerwehr kann 21 Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter in ihren Reihen begrüßen. Für das Ausbildungsjahr 2027 bietet die Stadt Duisburg insgesamt 211 Ausbildungsplätze an.

Die Bewerbungsphase für 2027 hat bereits begonnen. Die Zugangsvoraussetzungen unterscheiden sich je nach Berufsbild und reichen vom Hauptschulabschluss über die Fachhochschulreife (schulischer Teil) bis hin zum Abitur. Auch Bewerbende, die sich beruflich neu orientieren möchten, sind ausdrücklich willkommen. Wer sich für eine Ausbildung oder ein duales Studium für 2027 bewerben möchte, kann dies online unter www.duisburg.de/ausbildung tun.

„Eine Ausbildung bei der Stadt Duisburg ist vielfältig, spannend und praxisnah. Daher kann ich allen nur raten: Bewerben Sie sich!“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Weitere Informationen zu den Berufsbildern und zum Bewerbungsprozess sind im Internet unter www.duisburg.de/ausbildung abrufbar. Einblicke in den Alltag der Auszubildenden gibt es unter www.facebook.de/ausbildung.DU oder www.instagram.com/stadtduisburg_karriere.

Neues Service-Center der Ausländerbehörde
Die Ausländerbehörde der Stadt Duisburg nimmt heute ihr zentrales Service- Center in der Innenstadt auf der Friedrich-Wilhelm-Straße 12 bis 14 in Betrieb. Ab sofort wird dort ein Großteil der notwendigen persönlichen Vorsprachen bearbeitet. Zu den Dienstleistungen gehören insbesondere die Verlängerung von Aufenthaltstiteln, der Übertrag von Niederlassungserlaubnissen, die Aushändigung elektronischer Aufenthaltstitel sowie die Abgabe von Verpflichtungserklärungen.

„Wir stellen die Stadtverwaltung zunehmend effizienter auf und verbessern damit unseren Service. Wichtige Bausteine sind die Digitalisierung und Automatisierung“, so Oberbürgermeister Sören Link. „Mit Hilfe einer neuen Software können wir hier standardisierte Aufgaben vereinfachen und Beschäftigte entlasten.“

Mit der Einrichtung des Service-Centers baut die Ausländerbehörde die bereits vor einigen Monaten eingeführte Verfahrensänderung bei der Terminvergabe weiter aus. Kundinnen und Kunden müssen seitdem für die Verlängerung ihres Aufenthaltstitels keinen Termin mehr buchen, sondern werden frühzeitig angeschrieben und gebeten, ihren Antrag online zu stellen. Anschließend erhalten sie einen Terminangebot zur Vorsprache im Service- Center, wo bei Vollständigkeit der Unterlagen die Verlängerung des Aufenthaltstitels nahtlos erfolgt.

„Durch den neuen Verfahrensablauf schaffen wir außerdem zusätzliche Terminressourcen und verringern die Anzahl notwendiger Behördengänge“, betont Dezernent Michael Rüscher. „Ein weiterer wichtiger Schritt ist die geplante Dokumentenausgabebox. Damit ist es künftig möglich, Aufenthaltstitel auch außerhalb der regulären Servicezeiten flexibel abzuholen“, ergänzt Thomas Freitag, Leiter der Ausländerbehörde. Die Box wird voraussichtlich Anfang 2027 verfügbar sein.

Die Ausländerbehörde der Stadt Duisburg nimm ihr zentrales Service-Center in der Innenstadt in Betrieb. Ab sofort wird dort ein Großteil der not-wendigen persönlichen Vorsprachen bearbeitet. .Oberbürgermeister Sören Link und Dezernent Michael Rüscher besuchen das neue Service-Center. Rechts: Thomas Freitag, Amtsleiter ABH und Sascha Wolf, Abteilungsleiter Außenstellen (r.).Bild: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Klaus Müller ist neuer Präsident des Landgerichts Duisburg
Amtsantritt des neuen Präsidenten am Landgericht Duisburg. Minister der Justiz Dr. Benjamin Limbach hat Klaus Georg Müller mit Wirkung zum 1. September 2026 zum neuen Präsidenten des Landgerichts Duisburg ernannt. Der 61-jährige Jurist folgt damit auf Ulf-Thomas Bender, der Ende August 2026 in den Ruhestand getreten ist und das Landgericht Duisburg zwölf Jahre geleitet hatte.

Klaus Georg Müller trat 1997 in den richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen ein. Im November 1999 wurde er zum Richter am Amtsgericht in Mönchengladbach ernannt, ein Jahr später wurde er an das Landgericht Mönchengladbach versetzt. Nach seiner Erprobung im 22. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf erfolgte im August 2009 seine Ernennung zum Richter am Oberlandesgericht in Düsseldorf.

Dort war er – wie bereits zuvor beim Landgericht Mönchengladbach – als Präsidialrichter mit Verwaltungsangelegenheiten befasst, unter anderem leitete er das Dezernat für richterliche Personalangelegenheiten. Im September 2013 wurde er zum Vizepräsidenten des Landgerichts Duisburg ernannt, bei dem er neun Jahre tätig war, bis er im September 2022 zurück an das Oberlandesgericht Düsseldorf wechselte und dort das Amt des Vizepräsidenten übernahm.

Neben seinen Aufgaben in der Gerichtsverwaltung war er Vorsitzender des 11. Zivilsenats. Am Landgericht wird er neben der Leitung des Gerichts als Vorsitzender Richter einer Berufungskammer in Zivilverfahren tätig sein.
Herr Müller ist verheiratet und Vater einer erwachsenen Tochter.


Elterntaxis vor der Grundschule: Für die einen eine Notwendigkeit, für die anderen eine Gefahr
In einigen Bundesländern hat die Schule bereits wieder begonnen, und am morgigen Mittwoch startet auch das Schuljahr im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Ein großes Thema gerade für Eltern von Kindern im Grundschulalter ist die Sicherheit des Schulwegs. Seit vielen Jahren in der Kritik: die Gefahrensituationen durch Elterntaxis. Eine aktuelle Umfrage der ADAC Stiftung macht aktuell wenig Hoffnung, dass sich die Zahl der Autos vor den Schulen in Zukunft verringern wird.

Elterntaxis vor der Grundschule: Für die einen eine Notwendigkeit, für die anderen eine Gefahr / ADAC Stiftung

Trotz vielerorts kritischer Diskussionen bleiben Elterntaxis das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel für Grundschüler, die nicht zu Fuß gehen. Nahezu jedes vierte Kind wird in der Grundschule mehrmals pro Woche mit dem Auto zum Unterricht gefahren und nach Schulschluss wieder abgeholt. Für die Mehrheit der Eltern macht das dadurch entstehende Verkehrsaufkommen den Schulweg für alle Kinder deutlich unsicherer. Das ist das Ergebnis der Eltern-Umfrage „Sicherer Schulweg“ der ADAC Stiftung.

In den ersten beiden Klassen gehen 58 Prozent der Grundschüler an mindestens drei Tagen zu Fuß zur Schule. 12 Prozent nehmen öfters das Fahrrad, 6 Prozent den Tretroller. 25 Prozent der Kinder werden regelmäßig von den Eltern gefahren, aus Sicht der meisten Eltern zu viele. 61 Prozent der Eltern finden, dass zu viele Autos vor der Schule sind, die Kinder zur Schule bringen oder abholen.

Hauptgrund dafür ist, dass die Elterntaxis gefährliche Situationen heraufbeschwören, meinen 58 Prozent der Befragten. Gut die Hälfte der Grundschüler, die nicht mit dem Auto gebracht werden, wird mindestens gelegentlich von den Eltern zur Schule begleitet. Das wäre unnötig, wenn es weniger Elterntaxis gäbe, sagen 17 Prozent.

Allerdings kommen für die überwiegende Mehrheit der Eltern, die ihre Kinder regelmäßig fahren, Alternativen nicht in Frage. Zwei Drittel von ihnen bezeichnen es als Notwendigkeit, ihre Kinder regelmäßig zur Schule zu bringen und von dort abzuholen. Die Begründungen sind zum Großteil praktischer Natur: 37 Prozent nennen Anschlusstermine ihrer Kinder, 31 Prozent schlechtes Wetter, 27 Prozent die Verbindung mit eigenen Arbeitswegen oder Erledigungen und 18 Prozent den geringeren Zeitaufwand für die Kinder.

Die ADAC Stiftung empfiehlt Eltern, nach Möglichkeit auf Elterntaxis zu verzichten: „Zu Fuß gehen, Rollern und Radfahren schafft Bewegung, fördert Selbstständigkeit und intensiviert soziale Kontakte“, sagt Christina Tillmann, Vorständin der ADAC Stiftung. Ein guter Einstieg ist das mehrfache, gemeinsame Üben des Schulwegs, das laut Umfrage bereits 88 Prozent der Eltern vor der Einschulung unternehmen.

Am ehesten auf den Fahrservice für die eigenen Kinder verzichten würden Eltern, wenn die Infrastruktur des Schulwegs besser und der Zeitaufwand geringer wäre. Es erscheint angesichts der eher praktischen Gründe, die Eltern ihre Kinder chauffieren lassen, jedoch fraglich, ob der Anteil der Elterntaxis dadurch nennenswert eingeschränkt werden könnte. Seit die ADAC Stiftung die Eltern befragt (2023), verändern sich sowohl Anteil der Elterntaxis als auch Grad der Zustimmung bzw. Ablehnung nur minimal.

„Neben den berechtigten Appellen, auf Elterntaxis zu verzichten, sollten Kommunen und Schulträger auch den Verkehrsraum vor den Schulen anpassen“, sagt Christina Tillmann. Die ADAC Stiftung empfiehlt etwa ausgewiesene Halte- und Warteflächen abseits der Schuleingänge, den Ausbau der Rad- und Gehwege, den verstärkten Einsatz von Schülerlotsen insbesondere in Schulnähe sowie falls notwendig auch den Einsatz von absoluten Halteverboten, um kritische Verkehrssituationen zu entzerren.

Nach der Grundschule verschieben sich die Anteile der Verkehrsmittel, mit denen Kinder zum Unterricht kommen: Der Weg zur weiterführenden Schule erfolgt nur noch bei 9 Prozent der Kinder per Elterntaxi. Tretroller kommen kaum noch zum Einsatz, dafür gewinnt das Fahrrad an Bedeutung (22 Prozent). Zumindest einen Teil des Weges zu Fuß gehen 52 Prozent, von denen mehr als zwei Drittel auch Schulbus oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

Die ADAC Stiftung unterstützt mit der Initiative „Verkehrshelden“ und ihrer Kampagne „Sicher zu Fuß zur Schule“ Eltern, Lehrkräfte und Kinder beim Schulstart. Sie bietet praktische Tipps, interaktive Online-Spiele (wie „Verkehrshelden unterwegs“) und Lehrmaterialien zur sicheren Bewältigung des Schulwegs.

Über die ADAC Stiftung:
Die ADAC Stiftung setzt sich dafür ein, dass alle Menschen in Deutschland ihrem Bedürfnis nach Mobilität sicher und nachhaltig nachkommen können. Und dass Menschen mit akuten Verletzungen oder in lebensbedrohlichen Situationen im ganzen Land schnelle und wirksame Hilfe erhalten.
Im Mobilitätsbereich verbindet die ADAC Stiftung wissenschaftliche Analysen mit praxisnahen Programmen: Sie erforscht Einstellungen und Verhalten, entwickelt Konzepte für nachhaltige Mobilität und vermittelt jedes Jahr rund 600.000 Kindern und Jugendlichen Mobilitätskompetenz. Mehr Informationen: www.stiftung.adac.de

Über die Befragung:
Grundlage der Ergebnisse ist eine Onlinebefragung (CAWI) von 1.000 Eltern von Schulkindern im Alter von 5 bis 15 Jahren, die den Schulweg ihres Kindes beurteilen können. Die Befragung wurde vom 22. Juni bis 2. Juli 2026 im Online Access Panel von Norstat durchgeführt. Die Stichprobe ist nach Bundesländern entsprechend ihres tatsächlichen Anteils bei Familien mit Kindern gewichtet. Durchführendes Institut: komma Forschungs- und Beratungsgesellschaft mbH.

Duisburg bietet Bühne für die Fußballliteratur
NACHSPIELZEIT Festival für Fußballliteratur eröffnet am 9. September
Die dritte Ausgabe von NACHSPIELZEIT. Festival für Fußballliteratur eröffnet am 9. September um 19.02 Uhr im Duisburg-Ruhrorter Das Plus am Neumarkt. Der Schriftsteller Ralf Koss hat als Festivalleiter ein Programm voller fußballliterarischer Highlights zusammengestellt. König Boris, der Hiphop-Musiker von Fettes Brot, wird von seinem Fantum zum FC St. Pauli erzählen. Mehrfach preisgekrönte Sachbuchautoren wie Christoph Biermann sind zu Gast, ein Fußballpodcast hat seine Festivalpremiere.

Vom 9. bis 30. September 2026 geht es in Duisburgs Hafenstadtteil Ruhrort wieder um Geschichten und Debatten rund um den Fußball. NACHSPIELZEIT Festival für Fußballliteratur zeigt mit elf Veranstaltungen, was Autorinnen und Autoren über den Fußball zu sagen haben. Doch die Eröffnungsveranstaltung des NACHSPIELZEIT-Festivals steht seit jeher im Zeichen der schreibenden Fans.

Auf der Bühne der Feundschaft werden Fußballanhänger zu sehen sein mit ihren Texten über besondere Erlebnisse mit dem Fußball in ihrem Leben. Die Freude der MSV-Fans an ihrem Verein in den letzten Monaten wird die Eröffnung mit großer Wahrscheinlichkeit auch zu einer Feier der Zebras machen.

Das weitere Programm zeigt wieder wie unterschiedlich über und vom Fußball geschrieben wird. Der Ex-Hiphoper von Fettes Brot König Boris erzählt von seinem Leben mit dem FC St. Pauli. Christoph Biermann zeigt, welche Rolle der Zufall bei allen Erfolgen spielt.

Beim Live-Podcast von Becker & Pfeiffer sprechen die beiden Journalistinnen über die Entwicklung des Frauenfußballs im Ruhrgebiet. Aber auch die Literatur spielt mit dem Roman von Daniela Boehle über Birgit Prinz und mit dem Abend vom Festivalleiter Ralf Koss zum Fußball in Gedichten eine besondere Rolle.

NACHSPIELZEIT Festival für Fußballliteratur ist ein Projekt im Rahmen des Programms Kreativ.Quartiere Ruhr und wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Für die Umsetzung sorgen der Regionalverband Ruhr zusammen mit der Kreativquartier Ruhrort UG und der Stadt Duisburg.

Festivalleiter Ralf Koss kann verkünden: „In der Fußballkulturszene haben wir uns nach nur zwei Jahren als Ort für interessante Gespräche und unterhaltsame Veranstaltungen etabliert. Autorinnen und Autoren wissen, dass sie in Duisburg auf ein neugieriges Publikum treffen mit großem Interesse am Austausch.

Als Nebeneffekt erweist sich übrigens das Staunen von viele Autoren darüber, wie es in Duisburg aussieht. Das öffentliche Bild der Stadt hat offensichtlich weiter Luft nach oben. So trägt NACHSPIELZEIT seit drei Jahren in jeder Hinsicht zum Ruf der Stadt bei.“

Kontakt
NACHSPIELZEIT Festival für Fußballliteratur
Ralf Koss – Festivalleitung
E-Mail: rk@kreativquartier-ruhrort.de
Tel.: 01578 23 60 452
Termine online https://dasplusamneumarkt.de/handverlesen26

VHS: Die geheime Welt heimischer Wildtiere entdecken
Die VHS lädt am Samstag, 12. September, von 10 bis 13 Uhr zu einer Exkursion ins Waldgebiet Grindsmark im Duisburger Süden ein. Interessierte erfahren hier Wissenswertes über die Biologie, Lebensweise und Anpassungen heimischer Tierarten. So wird die Natur vor der eigenen Haustür aus einer neuen Perspektive erlebbar.

Christian Elberg zeigt, wie sich Spuren und andere Hinweise heimischer Wildtiere im Wald erkennen und deuten lassen. Dabei lernen die Teilnehmenden, die Natur bewusster wahrzunehmen und ihren Blick für die kleinen Details zu schärfen. So wird zugleich das Verständnis für ökologische Zusammenhänge vertieft, aber auch anschaulich vermittelt, wie eng Tiere und ihre Lebensräume miteinander verbunden sind.

Treffpunkt für die Exkursion ist die Waldwegkreuzung Neuenbaumsweg/ Fichtenstraße in Duisburg-Rahm. Die Kursgebühr beträgt 25 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac von der VHS, telefonisch (0203/283-984623) und per E-Mail (m.turac@stadt-duisburg.de). Die Möglichkeit, sich für den Kurs anzumelden, besteht bei per E-Mail bei Nicole Hübner (n.huebner@stadt-duisburg.de).


Raum für Gespräche, Gemeinschaft, Begegnung und Spiele Gemeinde lädt zum „Stammtisch Mitte“ im Duisserner Café Notkirche 
Ein Stammtisch mit Raum für Gespräche, Gemeinschaft, Begegnung und Spiele. Dazu laden Luisa Holzschneider und Wiebke Breustedt aus der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg Menschen zwischen 25 und 45 Jahren in das Duisserner „Café Notkirche“ an der Martinstr. 39 ein. Wenn das Wetter bei der Premiere am 11. September um 19 Uhr mitspielt, gibt es die entspannte Begegnung open air, im neu angelegten Kirchgarten.

Hinter der Idee zum „Stammtisch Mitte“ liegt die Erfahrung, dass viele Berufstätige in der Altersgruppe oft wenig Gelegenheiten haben, andere kennenzulernen. Das neue Angebot richtet sich an alle, die Ähnliches erleben und Lust haben, die Stammtischabende mit Getränken und Impulsen zu genießen und dann den Abend gemeinsam zu gestalten: mit Gesprächen, gemeinsamen Spielen, kreativen Ideen oder einfach dem gemütlichen Beisammensein.

„Je nach Jahreszeit sind auch besondere Aktionen wie Cocktailabende, Weihnachtsbacken oder gemeinsame Ausflüge möglich“, überlegen die beiden Initiatorinnen jetzt schon und ergänzen unbedingt: „Nicht das Programm steht im Mittelpunkt, sondern die Menschen, die den Abend miteinander gestalten.“ Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Altersprüfung am Eingang fällt nicht streng aus, der Eintritt ist frei und Getränke gibt es auf Spendenbasis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de

Der neue Garten an der Duisserner Notkirche mit Gästen (Foto: ekadu.de).

Schwofen, Kaffee, Kuchen im Gemeinde-Café Dreivierteltakt in Wanheimerort
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg öffnet zum Monatsausklang das „Café Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik genießen und dazu tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der zu seinem Spiel an der elektronischen Orgel auch singt.

Es gibt dabei nicht nur Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder haben Rhythmus und sind vielen bekannt. Das nächste gesellig-musikalische Treffen im Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 12. September 2026 um 15 Uhr. Bei 7,50 Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203 770134).  

Herbstferienbetreuung für Grundschulkinder an 21 Standorten
Auch in diesem Jahr bietet das Amt für Schulische Bildung der Stadt Duisburg in Kooperation mit den Trägern des Ganztags ein attraktives und kostenfreies Betreuungsangebot für Grundschulkinder während der Herbstferien an. Von Montag, 19., bis Freitag, 30. Oktober, können Duisburger Schülerinnen und Schüler an insgesamt 21 Standorten abwechslungsreiche Ferientage erleben.

Das vielfältige Programm bietet für jeden Geschmack etwas: Unter der Betreuung erfahrener pädagogischer Fachkräfte erwarten die Kinder spannende Spiele, sportliche Aktivitäten, kreative und künstlerische Workshops sowie Ausflüge in die nähere Umgebung.

Die Betreuung findet jeweils von 8 bis 16 Uhr statt und bietet damit Eltern eine verlässliche Unterstützung während der Ferien. „Mit dem Ausbau der Ferienbetreuung schaffen wir für immer mehr Duisburger Familien ein wohnortnahes, verlässliches und zugleich abwechslungsreiches Angebot“, betont Astrid Neese, Dezernentin für Arbeit, Bildung und Soziales.

„So erleben Kinder spannende Ferien zusammen mit anderen, entdecken Neues und können sich ausprobieren. Langeweile in den Ferien kommt so garantiert nicht auf.“ Die Ferienbetreuung kann wochenweise gebucht werden und ist kostenfrei. Für die Mittagsverpflegung fällt lediglich ein Kostenbeitrag von 4,50 Euro pro Tag an. Kinder können sich damit auch während der Betreuung auf ein leckeres Mittagessen freuen.

Besteht ein Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe, kann der Beitrag gegebenenfalls durch den zuständigen Sozialleistungsträger übernommen werden. Die Anmeldung ist ab Montag, 7. September 2026, 12 Uhr, bis Mittwoch, 16. September 2026, 16 Uhr, über das Onlineportal https://www.duisburg.de/ferienbetreuung möglich.

Hier gibt es auch weitere Informationen sowie eine Übersicht über alle 21 Standorte. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen vergeben. Interessierte Familien sollten sich daher rechtzeitig anmelden.

Kinder gestalten ihre „Bibliothek der Träume“
Die Stadtbibliothek Duisburg feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen und lädt Kinder bis einschließlich elf Jahren zur Malaktion „Bibliothek der Träume“ ein. Die Bilder können bis zum 30. September 2026 in allen Duisburger Bibliotheken abgegeben werden.

Wie sieht eine Bibliothek aus, in der alles möglich ist? Bücher bis unter die Decke, geheime Räume, fliegende Regale oder ein Leseplatz im Weltall: Gesucht sind fantasievolle Zeichnungen, die zeigen, wie sich Kinder ihre persönliche Bibliothek der Träume vorstellen. Die DIN-A4-Bilder sollten mit Vornamen und Alter versehen sein. Im Oktober werden die eingereichten Werke in der Zentralbibliothek ausgestellt.

NGG Nordrhein fordert „Mobilitätsgeld“
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Rein und raus aus Duisburg: 183.900 Beschäftigte pendeln
- Kritik an Ticket-Preisen: „4 Stunden Arbeit zum Mindestlohn für 1 Stunde Bahnfahrt“
Viele fahren rein, viele aber auch raus: 89.440 Beschäftigte kommen nach Duisburg, um hier zu arbeiten. Und umgekehrt wohnen 94.450 Menschen in Duisburg, haben ihren Job aber woanders. Das geht aus der aktuellen Pendler-Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor.

 Die Zahlen der Ein- und Auspendler, die über die Stadtgrenze fahren müssen, um zur Arbeit zu kommen, greift jetzt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten auf. Für die NGG Nordrhein sind längere Arbeitswege ein „Co-Faktor beim Job, der Zeit, oft Nerven und vor allem auch Geld kostet“.

Geht ganz schön ins Geld: Tanken ist teuer. Die Gewerkschaft NGG Nordrhein will sich deshalb in den Betrieben in Duisburg und bei Tarifverhandlungen für einen „Wegegeld-Zuschuss für Job- Pendler“ stark machen.


Die Gewerkschaft warnt: „Hohe Spritpreise belasten viele Privathaushalte in Duisburg. Dabei reißen gerade auch die Fahrten zum Arbeitsplatz Löcher in die Haushaltskassen. Vor allem dann, wenn Berufspendler dabei aufs Auto angewiesen sind. Geringverdiener trifft das besonders hart. Erst recht, wenn sie nur den Mindestlohn verdienen“, sagt Adnan Kandemir. Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein spricht sich deshalb für ein „Mobilitätsgeld“ aus: 17 Cent je Kilometer sollen, so die Gewerkschaft, jedem Pendler sofort und unabhängig von der Höhe des Einkommens einheitlich vom Staat ausgezahlt oder beim monatlichen Lohnsteuerabzug verrechnet werden.

„Solange das Mobilitätsgeld noch auf sich warten lässt und die Spritpreise nicht wieder deutlich fallen, muss ein Wegegeld-Zuschuss für Job-Pendler Thema in den Betrieben sein. Viele fahren eine Dreiviertelstunde, manche sogar eine Stunde oder länger“, so Adnan Kandemir. Er kündigt an, die Betriebe in Duisburg bei Fahrtkosten stärker in die Pflicht nehmen zu wollen: „Das fängt bei den 63 Euro pro Monat fürs Deutschland-Ticket an. Und das geht über ein konkretes Wegegeld bis zum günstigen oder freien ‚Stromtanken‘ an der Ladesäule für E-Autos auf dem Firmengelände“, so Kandemir. Die Gewerkschaft werde die Kosten für Mobilität künftig stärker bei Tarifverhandlungen zum Thema machen.

Außerdem kritisiert die NGG Nordrhein „die zum Teil saftigen Preise für Bahn-Tickets“: „Wer ohne Bahncard oder rechtzeitig ergattertem Super-Sparpreis in den Zug steigen muss, der wird kräftig zur Kasse gebeten. Vor allem beim Fernverkehr haut das richtig rein“, so Adnan Kandemir. Für untere und selbst mittlere Einkommen grenze das Bahnfahren an „Mobilitätsluxus“. Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein kritisiert: „Wer nur den gesetzlichen Mindestlohn verdient, dem kann es passieren, dass er im Fernverkehr der Deutschen Bahn für eine Stunde Zugfahrt vier Stunden arbeiten muss. Oder sogar mehr. Und dabei geht es um eine Bahnfahrt in der 2. Klasse, versteht sich“, so Kandemir.

Orgelmusik und Führung durch die Hamborner Friedenskirche am Tag des Offenen Denkmals
Die Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, wird bald 130 Jahre alt und kann als Zeitzeugin viel von der Stadtteil- und Kirchengeschichte berichten. Eine Stimme gibt ihr das engagierte Gemeindemitglied Martina Will am bundesweiten Tag des Offenen Denkmals, 13. September um 11 und um 16 Uhr bei den beiden Führungen durch das Gotteshaus.

Sie wird Interessierten viel zur Geschichte und der großen Renovierung vor über 20 Jahren sagen können. Um 17 Uhr stellt zudem Kirchenmusikerin Tiina Henke die Orgel der Friedenskirche in Wort und Klang vor: Sie präsentiert viel Wissenswertes und natürlich Musik - von ihr virtuos gespielt auf dem besonderen Instrument. Der Eintritt ist frei, Informationen gibt es bei Martina Will (0203 510472).

Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 7.9. von Pfarrer Frank Hufschmidt besetzt, am 14.9. von Pfarrerin Ulrike Kobbe und am 21.9. von Pfarrer Jürgen Muthmann.  



- Ruheständler-Haushalte verfügen im Mittel über 2 330 Euro pro Monat
• Im Osten haben Haushalte von Personen im Ruhestand ab 65 Jahren ein mittleres Einkommen von 2 270 Euro, im Westen von 2 350 Euro
• Rentnerhaushalte im Osten beziehen 96 % ihres Einkommens aus Renten und Pensionen, im Westen sind es 92 %
• 18,9 % der Menschen im Ruhestand ab 65 Jahren sind armutsgefährdet
 – Haushalte von Ruheständlerinnen und Ruheständlern ab 65 Jahren haben im Mittel 2 330 Euro pro Monat zur Verfügung.

In den östlichen Bundesländern einschließlich Berlin verfügen Haushalte von Personen im Ruhestand ab 65 Jahren über ein mittleres Haushaltsnettoeinkommen (Median) von 2 270 Euro im Monat, in den westlichen Ländern sind es 2 350 Euro. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der europäischen Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 mit.

Rentnerhaushalte im Osten beziehen ihr Einkommen stärker aus Renten und Pensionen und weniger aus Vermögen als jene im Westen Das Haushaltseinkommen von Ruheständlerinnen und Ruheständlern ab 65 Jahren setzt sich überwiegend aus Alterseinkünften wie gesetzlichen Renten, Betriebs- und Privatrenten oder Pensionen zusammen.

Im bundesweiten Schnitt waren 93 % des Einkommens von Haushalten, in denen ausschließlich Rentnerinnen und Rentner beziehungsweise Pensionärinnen und Pensionäre lebten, aus Renten und Pensionen. Knapp 4 % des Einkommens stammten aus Einnahmen aus Vermögen wie etwa Mieteinnahmen oder Kapitalerträgen, 2 % aus Transferzahlungen wie Grundsicherung im Alter und 1 % aus Erwerbstätigkeit.

In den östlichen Bundesländern machten Renten und Pensionen durchschnittlich 96 % des Einkommens aus, Einnahmen aus Vermögen lediglich 1 %. In den westlichen Bundesländern bezogen Ruheständlerinnen und Ruheständler im Schnitt 92 % des Haushaltseinkommens aus Renten und Pensionen, gut 4 % stammten aus Einnahmen aus Vermögen.

Mit Blick auf weitere Einkünfte aus Transferzahlungen wie Grundsicherung im Alter (2 %) oder aus Erwerbstätigkeit (1 %) unterscheidet sich die Einkommensstruktur von Rentnerhaushalten in Ost und West kaum. Knapp jeder fünfte Mensch ab 65 Jahren im Ruhestand ist armutsgefährdet Bundesweit lag die Armutsgefährdungsquote von Personen im Ruhestand ab 65 Jahren laut EU-SILC 2025 bei 18,9 %.

In den östlichen (18,5 %) und westlichen (19,0 %) Bundesländern war das Armutsrisiko für Ruheständlerinnen und Ruheständler ab 65 Jahren in etwa gleich hoch. Zum Vergleich: In der Gesamtbevölkerung waren bundesweit 16,1 % der Personen armutsgefährdet, in den östlichen Ländern waren es 17,6 % und in den westlichen 15,8 %.

Die Armutsgefährdungsquote misst die relative Einkommensarmut. Nach EU-Definition gilt eine Person als armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 % des mittleren Äquivalenzeinkommens (Median) der Gesamtbevölkerung verfügt. Ruheständlerinnen und Ruheständler im Westen wohnen mehrheitlich im Eigentum, im Osten mehrheitlich zur Miete Vermögenswerte wie selbst genutztes Immobilieneigentum fließen nicht in die Betrachtung der Einkommen ein, solange daraus keine Mieteinnahmen oder Kapitalerträge entstehen.

Im Jahr 2025 wohnten bundesweit 57 % der Ruheständlerinnen und Ruheständler ab 65 Jahren im Wohneigentum und 43 % zur Miete. In den westlichen Bundesländern wohnten 61 % der Ruheständlerinnen und Ruheständler im Eigentum und 39 % zur Miete. In den östlichen Ländern war das Verhältnis eher umgekehrt: 44 % wohnten im Eigentum, 56 % zur Miete.


NRW: Fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler an Grundschulen haben eine Zuwanderungsgeschichte
* Anteil lag im Schuljahr 2025/26 bei 47,4 % - leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr
* Gelsenkirchen, Duisburg und Hagen mit den höchsten Anteilen innerhalb der Schülerschaft an Grundschulen
* Kreise Coesfeld, Borken und Olpe mit den niedrigsten Anteilen

Im Schuljahr 2025/26 hatten in Nordrhein-Westfalen 47,4 % der Schülerinnen und Schüler an Grundschulen eine Zuwanderungsgeschichte. Gegenüber dem Vorjahr ist dieser Anteil um 0,3 Prozentpunkte und damit erstmals innerhalb der letzten 5 Schuljahre leicht zurückgegangen.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war dieser Rückgang gegenläufig zur Gesamtentwicklung: Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen insgesamt stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 44,6 %.

Betrachtet wurden die Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen mit Ausnahme der Freien Waldorfschulen und Weiterbildungskollegs.

Gelsenkirchen, Duisburg und Hagen haben an den Grundschulen die höchsten Anteile
An Grundschulen verzeichneten im Schuljahr 2025/26 unter den Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen Gelsenkirchen mit 65,5 %, Duisburg mit 65,3 % und Hagen mit 64,9 % die höchsten Anteile an Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte. Die niedrigsten Anteile wiesen die Kreise Coesfeld mit 26,0 %, Borken mit 29,9 % und Olpe mit 31,7 % auf.



Daten zur Grafik XLSX, 11,32 KB

Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte nimmt insgesamt weiter zu Insgesamt hatten im Schuljahr 2025/26 rund 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen eine Zuwanderungsgeschichte. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an allen Schülerinnen und Schülern ist in den letzten 5 Jahren kontinuierlich gestiegen, im Schuljahr 2025/26 waren es 5,2 Prozentpunkte mehr als im Schuljahr 2020/21.



Der Anteil an Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte nähert sich bei den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen zunehmend an. Dies ist insbesondere auf die beruflichen Schulen zurückzuführen: Hier stieg der Anteil in den letzten 5 Jahren um 7,3 Prozentpunkte auf 37,6 % im Schuljahr 2025/26. Bei den allgemeinbildenden Schulen gab es im selben Zeitraum einen Anstieg von 4,5 Prozentpunkten.

Hier hatten 46,4 % der Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2025/26 eine Zuwanderungsgeschichte. Die Entwicklungen sind unter anderem vor dem Hintergrund der Fluchtbewegungen infolge von Konflikten und politischer Instabilität in verschiedenen Regionen der vergangenen Jahre zu betrachten.

Insbesondere die Fluchtbewegungen im Zeitraum 2015 bis 2018 sowie seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 haben die Zusammensetzung der Schülerschaft mit Zuwanderungsgeschichte in den unterschiedlichen Schulformen und Altersgruppen beeinflusst.

DVG und Stadt Duisburg erneuern Fahrtreppen an der Haltestelle „Duisburg Hauptbahnhof“  
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und die Stadt Duisburg investieren weiter in die Infrastruktur und erneuern zwei Fahrtreppen an der Bahnhaltestelle „Duisburg Hauptbahnhof“. Die neuen Fahrtreppen, meist als Rolltreppen bezeichnet, stehen für mehr Sicherheit und eine höhere Verfügbarkeit.  

Die DVG erneuert in den kommenden Monaten zwei Fahrtreppen am Zugang zum Harry-Epstein-Platz. Die modernen Rolltreppen haben eine Signalanlage, LED-Beleuchtung und können in beide Richtungen genutzt werden. Sie haben sogenannte Sanftanläufer, die verhindern, dass die Fahrtreppen ruckartig starten. Zudem verbrauchen sie weniger Energie.  

Die Arbeiten an den Fahrtreppen am Zugang Harry-Epstein-Platz beginnen am Montag, 7. September, und dauern bis voraussichtlich Anfang Dezember an. Die DVG bittet um Verständnis, dass es während der Bauphase zu Beeinträchtigungen für die Fahrgäste kommen kann. Die Stadt Duisburg investiert insgesamt rund 900.000 Euro in die beiden Maßnahmen, ein Teil davon wird durch Landes- und Bundesmittel gefördert.

Vonovia startet Modernisierung in Duisburg-Wedau
· 118 Wohnungen energetisch zukunftsfähig gemacht
· Investition von rund 4,9 Millionen Euro
· Lage direkt an der 6-Seen-Platte und dem Neubaugebiet 6-Seen-Wedau

Wie lassen sich Gebäude energetisch modernisieren, ohne das Erscheinungsbild eines gewachsenen Straßenzuges zu verändern? Genau diese Herausforderung geht Vonovia jetzt in Duisburg-Wedau an. Das Wohnungsunternehmen startet die Modernisierung der Gebäude Am See 65 bis 67 sowie auf der Masurenallee 258 bis 292 und investiert rund 4,9 Millionen Euro in die Maßnahme.

Blick von oben auf die Wohnanlage an der Masurenallee in Duisburg während der laufenden Modernisierung: Auf dem Dach sind bereits Solarmodule installiert, die Fassade wird noch saniert. Fotos Vonovia /Bierwald

Schritt für Schritt zu mehr Energieeffizienz
Von der Modernisierung profitieren insgesamt 118 Wohnungen mit rund 5.800 Quadratmetern Wohnfläche. Ergänzend zu den energetischen Maßnahmen erneuert das Wohnungsunternehmen unter anderem Haustüren sowie Klingel- und Sprechanlagen. Auch Arbeiten am Wohnumfeld sind vorgesehen. Durch die Modernisierung sollen die CO₂-Emissionen der Gebäude um 43 Prozent sinken.

Vonovia Wohngebäude an der Masurenallee in Duisburg vor Beginn der Modernisierungsarbeiten.

Rücksicht auf das Erscheinungsbild der Nachbarschaft
Eine Besonderheit des Projekts liegt im Zusammenspiel von Rücksichtnahme auf das Umfeld und energetischer Modernisierung. Die Gebäude liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu denkmalgeschützten Häusern in Wedau. Vonovia stimmt die Arbeiten daher eng mit dem Denkmalamt der Stadt Duisburg ab.

So soll das charakteristische Erscheinungsbild des Straßenzuges erhalten bleiben, während die Häuser gleichzeitig energetisch verbessert werden. Dafür werden die Fassaden gedämmt und die Fenster in den Wohnungen und Treppenhäusern erneuert. Um die Wärme besser im Gebäude zu halten, werden außerdem die Kellerdecken sowie die obersten Geschossdecken gedämmt.

„Gerade bei Gebäuden im Ensembleschutz kommt es auf eine sorgfältige Planung und einen engen Austausch mit allen Beteiligten an“, erklärt Sebastian Lott, Regionalbereichsleiter bei Vonovia. „Uns war wichtig, eine Lösung zu finden, die den besonderen Charakter der Häuser erhält und gleichzeitig einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz leistet. Dass wir das in einer Lage tun können, die gerade so viel städtebauliche Dynamik erlebt wie 6-Seen-Wedau, freut uns besonders.“

Da es sich um mehrere Gebäude entlang eines Straßenzuges handelt, erfolgt die Umsetzung abschnittsweise. Die einzelnen Bauabschnitte starten zeitlich versetzt. So können Bauabläufe sinnvoll koordiniert und Gerüste sowie weitere Ressourcen effizient weiterverwendet werden.

Die Wohnanlage an der Masurenallee in Duisburg während der Modernisierungsarbeiten: Gerüste umhüllen die Gebäude, während Fassade und Dach erneuert werden.

Linie 942 soll erst ab Ende September die Neubausiedlung Sechs-Seen-Wedau anfahren
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) optimiert zum Schuljahresbeginn das Fahrplanangebot. Ab Mittwoch, 2. September, werden verschiedene Verbesserungen im Busnetz umgesetzt. Eine der geplanten Maßnahmen muss nun auf voraussichtlich Ende September verschoben werden.  

Ursprünglich war geplant, dass ab kommenden Mittwoch die Linien 942 und 942E die Neubausiedlung Sechs-Seen-Wedau anfahren. Dafür wurden die neuen Haltestellen „Lummerland Straße“ und „Wasserturm“ eingerichtet.

Die Maßnahme muss jedoch wegen noch ausstehender baulicher Arbeiten auf voraussichtlich Ende September verschoben werden, sodass die Busse zunächst weiterhin den bisherigen Linienweg fahren. Alle weiteren Verbesserungen werden wie geplant ab dem 2. September umgesetzt.  
Informationen zu allen Fahrplananpassungen gibt es auf der Webseite der DVG unter dvg-duisburg.de/fahrplanaenderungen.

Mitarbeiter binden statt neu suchen - IHK-Zertifikatslehrgang
Fachkräftesicherung ist für Unternehmen so wichtig wie nie. Wer gute Mitarbeiter hat, möchte sie auch langfristig halten. Die Niederrheinische IHK bietet deshalb vom 5. Oktober bis 3. Dezember den Zertifikatslehrgang „Experte/Expertin für Fachkräftesicherung“ an.  

Bei der Weiterbildung geht es unter anderem um die Themen  modernes Personalmanagement, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Feel-Good-Management. Die Teilnehmer lernen, wie sie ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber stärken und wertvolles Know-how im Betrieb halten. Der Zertifikatslehrgang richtet sich an Fach- und Führungskräfte.  

Der Online-Lehrgang findet montags und donnerstags von 18 bis 21.15 Uhr statt. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter: ihk.de/niederrhein/veranstaltungen.

"Ich war gerne Gemeindepfarrerin“ Almuth Seeger geht nach über 36 „Duisburg-Jahren“ in den Ruhestand
Almuth Seeger ist entspannt. Sie lächelt, sie blickt zurück und zugleich nach vorne, dankbar, allerdings mit einem „Hauch von Wehmut“, denn am Sonntag, 6. September, wird die Pfarrerin der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg nach mehr als 36 bewegten und bewegenden Dienstjahren in einem Festgottesdienst um 14 Uhr in der Wanheimerorter Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Die Gemeinde lädt herzlich zum Abschied ein. 

„Es ist wirklich ein Abschied“, sagt sie, „denn wir ziehen ja nach Bonn, in die Nähe unserer Kinder und Enkelkinder“. Ihr Mann Rolf, ebenfalls Pfarrer in der Rheingemeinde, wurde bereits vor knapp zwei Jahren in den Ruhestand verabschiedet. „Es waren erfüllte Jahre“, so Almuth Seeger, denn man habe viel Bewegendes erlebt, aber auch viel selbst bewegt. In Bonn geboren und aufgewachsen, hat sie dort sowie in Tübingen und Wuppertal Theologie studiert.

In der letzten Studien- und Examenszeit hat sie ihren Mann kennengelernt. Nach Examen, Vikariat und Probedienst war es dann soweit. In Wanheimerort war eine Pfarrstelle ausgeschrieben. Die beiden, inzwischen verheiratet, haben sich als Ehepaar dort beworben.  „Damals, Anfang 1990, gab es nur wenige Pfarrstellen und viele Bewerber. Dass Frauen den Pfarrdienst ausüben, war auch nicht alltäglich, und dass sich ein Ehepaar eine Pfarrstelle teilt, immer noch ungewöhnlich“, erinnert sie sich.

Aber es hat „geklappt“. Die beiden wurden gewählt: „Wir durften machen und ausprobieren. Das war richtig toll und ermutigend“. Und Almuth Seeger, die „Frau im Talar“ hat Spuren hinterlassen. Durch ihren einfühlsamen Dienst für Menschen, mit Menschen und am, Menschen hat sie ihren Glauben gelebt, erlebt, gestärkt und weitergeben. „Unsere zwei Töchter kamen zur Welt, und da bot sich geradezu an, dass ich verstärkt mit jungen Familien und jungen Menschen gearbeitet habe.“

Es war gar nicht so selten, dass es zu bestimmten Zeiten fast zehn Mini-Clubs pro Woche gab. Viel Spaß und Freude bereiteten auch die zahlreichen Familienfreizeiten. Das war zunächst ein Schwerpunkt ihrer Arbeit, aber längst nicht alles. Sie hat andere Gottesdienstformate auf den Weg gebracht, wie etwa den Taizé-Gottesdienst oder das „Innehalten in der Woche“, zuletzt gemeinsam mit der katholischen Gemeinde und der Freien Evangelischen Gemeinde in Wanheimerort.

Und da gab es auch viele geistliche Angebote, Bibelgesprächskreise oder den Kurs „Stufen des Lebens“. Dies waren stets Erlebnisse auf Augenhöhe, Dialoge, keine Monologe. „Das Miteinander im Glauben war uns immer wichtig“, sagt die scheidende Pfarrerin. Nicht zu vergessen bei all' ihrem Wirken ist die Musik. Almuth Seeger lächelt wieder. Schon als Kind hat sie in Bonn in Gottesdiensten mit musiziert und in Wanheimerort ihre Geige ebenfalls erklingen lassen.

Musik verbindet und nimmt die Menschen mit, sagt sie und verweist auf das vielfältige, unterschiedliche Chor- und Musikangebot in der Rheingemeinde. Da gibt es den Popchor „PraiSing“ unter der Leitung von Daniel Drückes, den Singkreis, geleitet von Beate Hölzl und den Chor „Soul, Heart & Spirit“ von Lothar Rehfuß. „Und von allen dreien“, freut sie sich, „wird in meinem Abschiedsgottesdienst auch was zu hören sein. Ansonsten lasse ich mich einfach überraschen.“

Wenn sie in diesem Gottesdienst von Superintendent Dr. Christoph Urban entpflichtet wird, endet eine lange „Reise“ und eine neue Wegstrecke steht bevor: Almuth Seeger und ihr Mann werden mehr Zeit für das Familienleben haben und sich insbesondere den Enkelkindern widmen. Das Wort Dankbarkeit spielt in jedem Fall eine große Rolle. Das wird auch beim anschließenden Empfang deutlich werden.

Viele langjährige Weggefährtinnen und Weggefährten werden dann dabei sein. Wehmut und Dankbarkeit werden mitschwingen, denn das seelsorgerische, menschliche Wirken von Almuth Seeger in Wanheimerort und dann in der Rheingemeinde hinterlässt wunderbare Spuren. Ihre Pfarrstelle wird wieder besetzt. Das Presbyterium bringt die Wiederbesetzung derzeit auf den Weg. Reiner Terhorst    

Pfarrerin Almuth Seeger in "ihrer" Gnadenkirche Wanheimerort (Foto: Reiner Terhorst). 


Klavierquartette in der Marienkirche
Im ersten Konzert nach der Sommerpause gibt es am Sonntag, 6.9. um 17 Uhr in der Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10, zwei romantische Klavierquartette zu hören. Deren Schöpfer sind sehr gegensätzlich: Der eine, Johannes Brahms, wurde als neuer „Messias“ enthusiastisch begrüßt, die andere, Luise Adolpha le Beau, musste sich ihren Weg selbst bahnen und stieß dabei auf unüberwindbare Hindernisse, weil sie eine Frau war.

Ein Ensemble um Konzertmeister Tonio Schibel stellt beide großen Werke nebeneinander und lädt ein, ein neues, „unerhörtes“ Werk einer bedeutenden Komponistin im romantischen Kontext kennenzulernen. Der Eintritt kostet an der Abendkasse 20 Euro, vorab im Netz bei Eventim (zzgl. Gebühren).  

Rheingemeinde lädt zum Kneipenquiz 
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz ins Gemeindehaus Wanheimerort am Vogelsangplatz. Am 9. September 2026 gilt es, dort ab 20 Uhr bei gemütlicher Atmosphäre, Getränken und fairen Knabbereien Wissen zu zeigen und beim Raten Glück zu haben. Die 24 Quizfragen kommen aus allen möglichen Kategorien, etwa Lokales, Religion, Fernsehen, Sport oder Wissenschaft.

Die Quizgruppen können sich nach Belieben zusammensetzen. Nach Auflösung aller Fragen erhält die Gruppe mit den meisten Punkten einen Siegerpokal. Eine Anmeldung ist nicht nötig, doch wer einen Tisch für eine eigene Quizgruppe haben möchte, sollte reservieren. Das geht unter anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977, dort gibt es auch mehr Infos zum Kneipenquiz.    



NRW-Inflationsrate liegt im August 2026 bei 2,9 %
* Preise für Nahrungsmittel im August 2026 um 0,1 % höher als vor einem Jahr
* Im Fokus: Die Entwicklung der Kraftstoffpreise in NRW im Jahr 2026
* Kraftstoffpreise zwischen August 2025 und August 2026 um 26,5 % gestiegen

Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im August 2026 bei 2,9 %. Das ist der höchste Wert seit Januar 2024 (damals: +3,0 %). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Juli 2026) um 0,2 %.

Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen August 2025 und August 2026 um 2,4 % gestiegen.



Vorjahresvergleich: Nahrungsmittelpreise steigen um 0,1 %, Energiepreise 10,1 % teurer Zwischen August 2025 und August 2026 sind die Nahrungsmittelpreise um durchschnittlich 0,1 % gestiegen. Teurer wurde u. a. Gemüse wie Kopf- oder Eisbergsalat (+30,1 %) und Möhren (+18,0 %).

Auch die Eierpreise stiegen weiter an (+15,8 %). Molkereiprodukte wie teilentrahmte Milch (−11,2 %) und Vollmilch (−10,1 %) hingegen wurden günstiger angeboten. Sinkende Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichneten auch Speisefette und -öle (−16,9 %), darunter insbesondere Butter (−32,3 %).

Die Energiepreise entwickelten sich weiterhin gegenläufig: Während Strom und Gas zwischen August 2025 und August 2026 Preisrückgänge verzeichneten (−5,6 % bzw. −1,2 %), wurde Heizöl deutlich teurer angeboten (+33,6 %) als vor einem Jahr. Im August 2026 mussten Autofahrende für Kraftstoffe 26,5 % mehr bezahlen als im August 2025 (darunter Diesel +35,6 % und Benzin +24,0 %).

Im Bereich der Dienstleistungen stiegen zwischen August 2025 und August 2026 die Preise in Gaststätten (+3,3 %) und der häuslichen Alten- und Behindertenpflege (+11,5 %). Im Fokus: Die Entwicklung der Kraftstoffpreise im Jahr 2026.

Kraftstoffpreise seit Januar 2026 um 22,3 % gestiegen
Nach vorläufigen Ergebnissen sind in Nordrhein-Westfalen die Kraftstoffpreise zwischen Juli und August 2026 um 2,6 % gestiegen, auch vor dem Hintergrund des im August herrschenden Niedrigwassers im Rhein. Insgesamt war die Preisentwicklung bei Kraftstoffen im Jahr 2026 insbesondere durch weltweite Krisen und Krisenmanagement geprägt.



Zwischen Januar und August 2026 stiegen die Kraftstoffpreise in Nordrhein-Westfalen um 22,3 %. Innerhalb dieses Zeitraums gab es in den einzelnen Monaten teilweise sehr unterschiedliche Entwicklungen. Ende Februar 2026 begannen die Kriegshandlungen im Nahen Osten („Irankrieg”), in dessen Folge durch die Blockade der wichtigen Schifffahrtswege im Persischen Golf (Straße von Hormus) die Energie- und damit auch die Kraftstoffpreise deutlich stiegen: Im März 2026 wurden Kraftstoffe um 15,9 % teurer angeboten als noch im Vormonat.

Der Tankrabatt, der von der Bundesregierung vor diesem Hintergrund für die Monate Mai und Juni 2026 temporär eingeführt wurde, ließ die Kraftstoffpreise nur vorübergehend sinken (Mai 2026: −6,5 %; Juni 2026: −8,3 %; jeweils zum Vormonat). Im Folgemonat (Juli 2026) kam es erneut zu einem deutlichen Preissprung (+16,6 %).

Zwischen 2023 und 2025 sanken die Kraftstoffpreise um 5,6 %
Die Trendwende bei den Kraftstoffpreisen ist seit Anfang 2026 erkennbar: Im Januar 2026 erhöhten sie sich binnen eines Monats um 5,9 %. Die dynamische Entwicklung der Kraftstoffpreise im Jahr 2026 löste eine längere Phase tendenziell sinkender Kraftstoffpreise in den Jahren 2023 bis 2025 ab: In diesem Zeitraum sind sie um durchschnittlich 5,6 % gesunken, während der Verbraucherpreisindex insgesamt um 4,3 % stieg.

 Ergebnisse zu den Entwicklungen der Kraftstoffpreise von Januar 2020 bis August 2026 XLSX, 52,62 KB Verbraucherpreisindex für NRW (Basisjahr 2020 = 100) im August 2026 – vorläufige Ergebnisse (Wichtige Preisveränderungen) XLSX, 25,9 KB


Forschungsschiff Nova nimmt Kurs auf Rotterdam: NRW und Niederlande treiben Zukunft der Binnenschifffahrt voran
Minister Krischer und Generalkonsulin Tijmes geben Startsignal für die Reise zu den Welthafentagen Die Binnenschifffahrt ist ein wichtiger Bestandteil der Logistik in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Klimawandel, neue Energieanforderungen, Digitalisierung und Fachkräftemangel erfordern jedoch neue Lösungen.

Nicht nur Schiffe, sondern auch Häfen und Wasserstraßen müssen sich auf neue Antriebe, automatisierte Schiffe und veränderte logistische Anforderungen einstellen. Nordrhein-Westfalen und die Niederlande arbeiten gemeinsam daran, die Binnenschifffahrt zukunftsfähig zu machen.

Verkehrsminister Oliver Krischer erklärt: „Rhein und Maas verbinden Nordrhein-Westfalen und die Niederlande – und damit wichtige Wirtschafts- und Hafenstandorte Europas. Die Zukunft der Wasserstraße können wir deshalb nur gemeinsam gestalten. Die NOVA bringt Forschung direkt auf den Rhein und verbindet technologische Innovation mit dem Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Genau diesen grenzüberschreitenden Dialog brauchen wir, um die Binnenschifffahrt nachhaltiger, resilienter und digitaler zu machen.“

Die NOVA bei einer Testfahrt in Duisburg / Copyright Ilja Höpping, Stadt Duisburg

Die Reise der NOVA steht zugleich für die 20-jährige Zusammenarbeit Nordrhein-Westfalens mit den Niederlanden in den Bereichen Verkehr, Logistik und Mobilität im Rahmen der Initiative Mobility NL-NRW. Die Tour leistet einen konkreten Beitrag zur „Perspektive nachhaltige Rheinschifffahrt 2030“, in der Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Partnern entlang des Rheinkorridors an einer nachhaltigen, resilienten und wettbewerbsfähigen Rheinschifffahrt arbeitet.

Die niederländische Generalkonsulin in Düsseldorf, Hannah Tijmes betont: „Die Niederlande und Nordrhein-Westfalen arbeiten schon lange eng und grenzüberschreitend in den Bereichen Verkehr, Logistik und Mobilität zusammen. Gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen ist dieser Austausch wichtiger denn je. Die Reise der NOVA zeigt, wie wir gemeinsam neue Lösungen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Binnenschifffahrt entwickeln können.“

Automatisiertes Fahren unter realen Bedingungen
Die 15 Meter lange NOVA wird batterieelektrisch angetrieben und verfügt über eine Solaranlage. Forschende der UDE und des DST untersuchen an Bord, wie Schiffe unter realen Bedingungen automatisiert und perspektivisch autonom fahren können. Dafür muss die NOVA ihre Umgebung erfassen, andere Verkehrsteilnehmer erkennen, Kurs und Geschwindigkeit anpassen und auch komplexe Manöver sicher durchführen können.

Gleichzeitig untersuchen die Forschenden, wie unterschiedliche Fahrweisen den Energieverbrauch beeinflussen. Auf der Fahrt wird zudem die digitale Infrastruktur entlang der Strecke untersucht. Dazu wird die Netzabdeckung als Voraussetzung für Kommunikation und ferngesteuertes Fahren gemessen.

Dr. Jens Neugebauer, Leiter des Instituts für Nachhaltige und Autonome Maritime Systeme (INAM) der UDE erklärt: „Hoch-automatisiertes Fahren kann dazu beitragen, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Gleichzeitig bietet die Automatisierung die Chance, die Schifffahrt sicherer, effizienter und nachhaltiger zu machen. Auf der Fahrt nach Rotterdam können wir diese Fragen direkt mit denjenigen diskutieren, die an unterschiedlichen Stellen an der Zukunft der Wasserstraße arbeiten.“

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Entwicklung der NOVA über das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr mit 1,17 Millionen Euro gefördert. Beteiligt sind das INAM, der Lehrstuhl für Mechatronik der UDE sowie das DST, ein An-Institut der Universität Duisburg-Essen und Mitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF).

Bei den Welthafentagen vom 4. bis 6. September öffnen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die NOVA als schwimmende Forschungsplattform für Besucherinnen und Besucher und geben Einblicke in die Forschung zum automatisierten und elektrischen Fahren auf dem Rhein.

Die Stationen der NOVA Tour de Rotterdam im Überblick:
27. August: Düsseldorf – Auftakt und Start der Reise am Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW
31. August: Arnheim – Smart Shipping, Hafenentwicklung und Energiewende
1. September: IJzendoorn – Binnenschiff der Zukunft: sauber, klimaresilient und autonom
2. September: Dordrecht – Ferngesteuerte und autonome Navigation
3. September: Fahrt von Dordrecht nach Rotterdam
4. bis 6. September: Rotterdam – NOVA bei den Welthafentagen

Familienhilfe sofort vor Ort der AWO-Integration beschenkt Erstklässler in Duisburg-Laar  

Ein wichtiger Meilenstein für die Kleinsten: Mit dem Eintritt in die Schule beginnt für viele Kinder ein völlig neuer Lebensabschnitt. Um diesen Start besonders schön zu gestalten, hat die AWO-Integration erneut ihre traditionsreiche Schultüten-Aktion im Stadtteil Laar auf die Beine gestellt. Insgesamt 41 Erstklässlerinnen und Erstklässler durften sich über prall gefüllte Schultüten freuen.  

Neben klassischen Schulutensilien wie Buntstiften, Linealen und Tuschkästen warteten auch einige kleine Überraschungen auf die ABC-Schützen. Doch hinter der Übergabe steckt weit mehr als nur eine nette Geste zum Schulbeginn.  Die „Familienhilfe sofort vor Ort“ nutzt den Anlass gezielt, um den direkten Draht zu den Familien im Stadtteil zu knüpfen.

 Sozialarbeiterin Amal Kassem begleitete die Verteilung und nutzte die Gelegenheit für persönliche Gespräche mit den Eltern: „Der Schulstart ist für Kinder und Eltern ein besonderer Moment. Für uns ist die Schultüten-Aktion eine schöne Möglichkeit, den Kindern eine Freude zu machen und gleichzeitig mit den Familien persönlich in Kontakt zu kommen. Oft ist ein solch unkomplizierter erster Kontakt der Beginn eines guten und vertrauensvollen Miteinanders.“  

Dass dieses Konzept aufgeht, zeigen die Erfahrungen der letzten Jahre. Die persönliche Übergabe schafft Vertrauen und baut Berührungsängste ab. Eltern erfahren so frühzeitig und auf ganz unkomplizierte Weise, dass ihnen die AWO-Integration bei Fragen, Sorgen oder Herausforderungen im Alltag zur Seite steht.  

Auch die diesjährige Auflage stieß auf durchweg positive Resonanz. Damit wird einmal mehr das Versprechen im Stadtteil unterstrichen, dass die „Familienhilfe sofort vor Ort“ ein verlässlicher, ansprechbarer Partner für alle Familien in Laar bleibt.  

Bürgerstammtisch Energiewende in der VHS Duisburg
Technologien prägen die Energiewende? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Und wie lassen sich Energieversorgung, Heizung und Mobilität klimafreundlich gestalten? Antworten auf diese Fragen bietet der etablierte Bürgerstammtisch Energiewende in der VHS Duisburg.

Ab dem 1. September 2026 treffen sich Interessierte jeweils am ersten Dienstag im Monat um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der VHS Duisburg an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. Der Stammtisch bietet Raum für Information, Erfahrungsaustausch und Orientierung. Die Teilnahme ist kostenfrei, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Geleitet wird die Reihe von Gerald Menzler.

Weitere Termine folgen am 6. Oktober, 3. November und 1. Dezember, jeweils ab 18 Uhr. Eine Anmeldung per E-Mail an n.huebner@stadt- duisburg.de ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt- duisburg.de.



Tag der Oststraße in Neudorf – Ein Fest für die ganze Familie
Am Donnerstag, dem 3. September, ab 11 Uhr, lädt der Bürgerverein Neudorf gemeinsam mit Gewerbetreibenden und Händlern herzlich zum „Tag der Oststraße“ ein. Entlang der Oststraße erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm mit zahlreichen Attraktionen, Präsentationen, kulinarischen Angeboten sowie vielfältigen Ständen von Vereinen und Verbänden.

Der Tag bietet Gelegenheit, die Oststraße als lebendige Einkaufs- und Begegnungsmeile zu erleben und gleichzeitig die Gemeinschaft im Stadtteil zu stärken. „Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit den Anwohnern und Geschäftsleuten die Oststraße zu feiern und ihre Vielfalt zu präsentieren“, so der Vorstand des Bürgervereins Neudorf.

Bereits am Donnerstag verwöhnen uns Winzer mit ihren edlen Tropfen, um dann am Freitag, dem 4. September, ab 11 Uhr, mit dem traditionellen Weinfest  uns in gemütlicher Atmosphäre und mit kulinarische Spezialitäten zum Verweilen und Genießen einzuladen. Der Kreativmarkt rundet auch in diesem Jahr den Tag ab.

„Wenn es Nacht wird in Ruhrort“  
Lieder, Geschichten und Anekdoten von und mit Mick Haering, dem Laternenanzünder Hof der Engelsburg, das markante Gebäude am Vinckeplatz. Eingang durch das Törchen auf der Luisenstraße am Durchgang zur Karlstraße, 47119 Duisburg-Ruhrort        
So. 20. Sept. | 16 Uhr „Die Welt, die monden ist“ Rainer Maria Rilke Lieder zum Zuhören und Mitsingen, altbekannte und neu entdeckte Gedichte nehmen euch mit auf die Reise durch die Nacht.   Musik: Daniel Hermes-Lorenz und Simeon Miron Texte: Barbara Wedekind. HOF Fabrikstr. 9, 47119 Duisburg-Ruhrort    
  Barbara Wedekind (li.) und Bettina Henke (re.) übernahmen ab der Saison 2026 die Kuration der HOFkultur-Reihe von Folkert Küpers.

So. 27. Sept. | 16 Uhr „Unendliche Weiten“  
In der Dunkelheit der anbrechenden Nacht öffnet sich der Blick in die himmlische Ferne. Legenden und Mythen ranken sich um Sterne und Weltall. Der Mensch träumt, forscht und wundert sich.  

In Erzählungen wird die Jahrtausende alte Faszination des Grenzenlosen über uns geteilt, finden Kuriositäten Platz und erklären Menschen das Unvorstellbare.  Die Musik des Duos Contrast2 kostet voller kreativer Ideen den musikalischen Freiraum zwischen Himmel und Erde aus. Gefühlvoll und ausdrucksstark nehmen die Kompositionen nicht vorhersehbare Wendungen und schaffen eine Atmosphäre, die zum Staunen einlädt.  

Musik: Peter Walpurgis und Michael Vogt Texte: Bettina Henke Pfarrgarten St. Maximilian, Fabrikstr., 47119 Duisburg-Ruhrort.    
Bei unbeständigem oder Regenwetter finden die Veranstaltungen im „Das PLUS am Neumarkt“, Neumarkt 19, 47119 Duisburg statt.  

VHS-Kurs: Fahrräder reparieren lernen
Die Volkshochschule Duisburg-West bietet einen viertägigen Fahrradreparaturkurs an. Dieser findet an den Wochenenden am 5. und 6. September sowie am 26. und 27. September, jeweils von 10 bis 14 Uhr im Pavillon auf der Friedrich-Ebert-Straße 106 in Duisburg-Rheinhausen statt.

Der Kurs richtet sich an Personen ohne Vorkenntnisse oder mit wenigen Vorkenntnissen im Bereich Montage oder Reparaturen. Auch Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren können an dem Kurs teilnehmen. Teilnehmende lernen die technischen Bestandteile und Funktionsweisen ihres Rades kennen, führen anhand einer Inspektionsliste Verschleißkontrollen und Wartungsarbeiten durch.

Weitere Themen sind der Umgang mit Werkzeug und Tipps zur Fahrradpflege. Die Reparaturen werden am eigenen funktionstüchtigen Fahrrad (kein E-Bike) vorgenommen. Das Entgelt beträgt 130 Euro. Ermäßigungen sind möglich, beispielsweise für Schülerinnen und Schüler in Höhe von 25 Prozent.

Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann über die Homepage der VHS unter http://www.vhs-duisburg.de, über die Geschäftsstelle der VHS unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de erfolgen.

Informationsveranstaltungen zu den Themen Medienkompetenz und Künstliche Intelligenz in Walsum
Die Bezirksbibliothek Walsum lädt im September Eltern zu zwei kostenfreien Informationsveranstaltungen in die Räumlichkeiten am Kometenplatz 32 ein. Am 5. September geht es um Medienkompetenz bei Kindern; am 12. September um Künstliche Intelligenz und die damit verbundenen Chancen und Risiken für Kinder. Beide Veranstaltungen beginnen um 10.30 Uhr.

Smartphone, Tablet, Streaming und soziale Medien gehören für viele Kinder und Jugendliche längst zum Alltag. Für Eltern stellt sich dabei häufig die Frage, wie eine gute und altersgerechte Mediennutzung aussehen kann und wo Grenzen sinnvoll sind. Einen verständlichen Einstieg in diese Fragen bietet die Veranstaltung „Medienkompetenz bei Kindern“ am 5. September.

Es wird ein Überblick darüber geschaffen, was Medienkompetenz bedeutet und welche Chancen und Herausforderungen digitale Medien mit sich bringen. Dabei geht es unter anderem um altersgerechte Mediennutzung, mögliche Alternativen zu digitalen Angeboten und typische Situationen aus dem Familienalltag.

Beim zweiten Termin am 12. September steht die Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt: Was ist KI, wie beeinflusst sie unseren Alltag und welche Chancen und Risiken bringt sie für Kinder mit sich? Die Veranstaltungen richten sich an Eltern von Kindern bis zum Alter von 14 Jahren ohne oder mit wenig Vorwissen.

Neben Hintergrundinformationen stehen praktische Tipps für den Familienalltag im Mittelpunkt. Dazu gehören beispielsweise die eigene Vorbildfunktion, gemeinsame Medienzeiten und offene Gespräche über die Nutzung digitaler Angebote. Bei beiden Terminen besteht Gelegenheit für Fragen, Erfahrungsaustausch und Diskussion. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Duisburgs grüne Schatzkammer: Neue Ausstellung „Geschichte(n) aus dem Duisburger Wald“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum eröffnet am Sonntag, 6. September, die neue Ausstellung „Geschichte(n) aus dem Duisburger Wald“. Mit fast 30 Quadratkilometern zählt der Duisburger Wald zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten im Ruhrgebiet. Die neue Ausstellung nimmt den Stadtwald aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick.

Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur, und Dr. Andrea Gropp, kommissarische Leiterin des Kultur- und Stadthistorischen Museums und Kuratorin der Sonderausstellung, stellen am Donnerstag, 3. September 2026, um 11 Uhr im Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, die neue Ausstellung vor und geben vorab erste Einblicke.

Lerntreff für alle in Hochfeld
Vor gut zwei Jahren wurde der VHS-Lerntreff im Quartier in Zusammenarbeit mit der AWO in der „Alten Feuerwache“ eingerichtet. Mit diesem Bildungsangebot sollen Menschen erreicht werden, die für Veranstaltungen der Volkshochschule oftmals nur schwer erreicht werden. Nachdem die Bundesförderung ausgelaufen war, drohte dem Projekt das Aus.

Dank der Unterstützung der Sparkasse Duisburg-Stiftung kann das Projekt fortgeführt werden. Oberbürgermeister Sören Link und Dr. Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg, werden am Donnerstag, 3. September 2026, um 10 Uhr in der Alten Feuerwache Friedenstraße 5-7 47053 Duisburg-Hochfeld den Lerntreff besuchen, um selbst zu sehen, wie Teilnehmende zum Beispiel beim Lernen der deutschen Sprache unterstützt werden.

VHS: Ausbildung zur Mediatorin oder zum Mediator
Ab September 2026 startet an der Volkshochschule Duisburg erneut die Ausbildung zur Mediatorin oder zum Mediator gemäß den Vorgaben des Mediationsgesetzes. Die Ausbildung richtet sich an alle, die ihre Konfliktkompetenz stärken und diese sowohl im privaten als auch im beruflichen Alltag einsetzen möchten.

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren zur konstruktiven und freiwilligen Beilegung von Konflikten. Seit 2012 ist sie in Deutschland als Möglichkeit der außergerichtlichen Konfliktlösung gesetzlich geregelt. Dabei unterstützt eine neutrale dritte Person – die Mediatorin oder der Mediator – die Konfliktparteien dabei, wieder konstruktiv miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Ziel sind sogenannte Win-win-Lösungen, die die Interessen aller Beteiligten berücksichtigen und nicht auf ein Sieger-Verlierer-Prinzip hinauslaufen. Viele Konflikte lassen sich durch Mediation schneller, einvernehmlicher und kostengünstiger lösen als in einem gerichtlichen Verfahren. Ausführliche Informationen zu den Inhalten der Ausbildung finden Interessierte unter der Kursnummer MZ4720 auf https://www.vhs- duisburg.de.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Ausbildung bei einem Informationsabend am Dienstag, 25. August, kennenzulernen (Kursnummer MZ4722). Telefonische Anfragen nimmt die VHS Duisburg unter der Rufnummer (0203) 283-984603 gerne entgegen.

„Das reine Blau“: Ausstellung im Bezirksamt Duisburg Süd

Unter dem Titel „Das reine Blau“ zeigt das Bezirksamt Duisburg Süd ab dem 1. September 2026 eine Gemeinschaftsausstellung von zehn Künstlerinnen und Künstlern, die sich der Farbe Blau in all ihren Facetten widmen. Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, dienstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr in den Räumlichkeiten an der Sittardsberger Allee 14 zu sehen.

Zur offiziellen Eröffnung am Freitag, 4. September 2026, 18 Uhr, wird der Singer- und Songwriter Philipp Eisenblätter erwartet, der die Vernissage musikalisch begleiten wird. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen und sich von der Farbe Blau in ihren unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen berühren zu lassen.

„Mit ‚Das reine Blau‘ holen wir eine besondere Vielfalt künstlerischer Perspektiven in unser Bezirksamt. Es freut mich sehr, dass zehn Kunstschaffende unserer Region mit so viel Leidenschaft und Hingabe eigene Werke geschaffen haben“, sagt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske.

Die teilnehmenden Kunstschaffenden – Heidi Bartsch, Egmont Fritz, Ulrich Huerkens, Michael Jezusek, Marion Köllner, Lothar Rübel, Thomas Schindler, Norbert Soltysik, Wolfgang Thoennes und Herbert Wilk – sind selbst fasziniert von der Farbe und laden mit ihren Werken zu einer vielfältigen Betrachtung Blauer Impressionen ein.

Großen Wert legen die Künstler darauf, dass sämtliche Exponate ohne den Einsatz von Künstlicher Intelligenz entstanden sind – jedes Werk ist Ausdruck rein menschlicher künstlerischer Handarbeit und Kreativität. Kuratiert wird die Ausstellung von dem Mülheimer Künstler Ralf Rassloff, der seit vielen Jahren mit der Gruppe zusammenarbeitet. Fragen beantwortet Freia Kollar per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283-987819.

Kinder reden mit: Oberbürgermeister Sören Link lädt zur Kindersprechstunde ins Rathaus ein
Was wünschen sich Kinder für ihre Stadt? Wo fühlen sie sich wohl – und wo nicht? Wie sollte ein guter Spielplatz aussehen, und was darf in der Schule oder im Verein auf keinen Fall fehlen? Diesen und vielen weiteren Fragen möchte Oberbürgermeister Sören Link gemeinsam mit Duisburger Kindern nachgehen.

Dafür lädt er am Dienstag, 22. September, von 14 bis 15.30 Uhr zur nächsten Kindersprechstunde im Rathaus am Burgplatz in der Stadtmitte ein. Eingeladen sind alle Mädchen und Jungen zwischen sechs und 13 Jahren, die Lust haben, ihre Ideen, Wünsche oder auch Kritik direkt mit dem Oberbürgermeister zu teilen.

„Die Kindersprechstunde ist für mich eine wertvolle Gelegenheit, direkt zu hören, was junge Menschen bewegt. Ihre Ideen, Wünsche und Fragen zeigen, wie sie ihre Stadt erleben – und geben wichtige Impulse für unsere Arbeit im Rathaus“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Die Kindersprechstunde findet in einem der Sitzungsräume des Rathauses am Burgplatz 19 statt – ohne Beteiligung der Eltern. Anmeldung: Eltern können ihre Kinder bis zum 4. September anmelden, entweder per E-Mail an kindersprechstunde@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283-6111.

Noch freie Plätze im Kunstkurs in Rheinhausen
Der Kurs „Aquarell- und Ölmalerei“ der Volkshochschule Duisburg startet am Donnerstag, 3. September, im Unterrichtsgebäude Pavillon der VHS Duisburg West an der Friedrich-Ebert-Straße 106 in Rheinhausen. Bis zum 10. Dezember läuft der Kurs wöchentlich von 9.30 bis 12 Uhr.

Teilnehmende zahlen 109 Euro. In dem Kurs können Personen ohne künstlerische Erfahrungen die Techniken des Aquarellierens sowie der Ölmalerei erlernen und gemeinsam üben. Auch erfahrene Kreative sind in der gemischten Gruppe willkommen. Die Auswahl der Motive erfolgt in Rücksprache mit dem Dozenten und Künstler Franz Schwarz.

Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann über die Homepage der VHS unter www.vhs-duisburg.de oder über die Geschäftsstelle der VHS West, telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs- west@stadt-duisburg.de erfolgen. Ergebnisse aus vergangenen Kunstkursen sind aktuell und noch bis 28. August zu den Öffnungszeiten in der Bezirksbibliothek Rheinhausen, Händelstraße 6, zu sehen.


Film- und Fotogeschichte im Fokus: Volkshochschule Duisburg lädt zu einer spannenden Zeitreise durch die Kulturgeschichte der Bilder ein
Die Volkshochschule Duisburg widmet sich im Herbstsemester 2026 erneut der Geschichte des Films und der Fotografie. In einer Reihe fundierter Vorträge stehen bedeutende Regisseure, Schauspieler und Fotografen im Mittelpunkt, deren Werke die visuelle Kultur des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt haben.

Den Auftakt bildet eine kostenlose Veranstaltung am Donnerstag, 3. September, um 17 Uhr zum expressionistischen deutschen Stummfilm, der mit seinen markanten Bildwelten, ungewöhnlichen Perspektiven und starken Hell-Dunkel-Kontrasten Filmgeschichte schrieb.

Die Teilnehmenden lernen die ästhetischen Merkmale dieser einflussreichen Epoche kennen und erfahren, wie sie das internationale Kino bis heute beeinflusst. Ein weiterer Vortrag im Anschluss am Donnerstag, 3. September, um 18.30 Uhr, widmet sich Billy Wilder, dessen außergewöhnliches Gespür für Dialoge, Figuren und menschliche Schwächen ihn zu einem der erfolgreichsten Regisseure Hollywoods machte.

Zwischen Komödie und Drama schuf Wilder zeitlose Klassiker, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Mit Fritz Lang rückt am Donnerstag, 17. September, um 18.30 Uhr einer der bedeutendsten Regisseure der Filmgeschichte in den Fokus. Seine Werke, darunter Klassiker wie „Metropolis“ oder „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“, stehen beispielhaft für die Verbindung von filmischer Innovation und gesellschaftlicher Analyse.

Spannende Einblicke verspricht auch die Veranstaltung am Mittwoch, 23. September, um 18 Uhr über die Edgar-Wallace-Filme, die insbesondere in den 1960er-Jahren das deutsche Kinopublikum begeisterten. Die Vortragsreihe beleuchtet den unverwechselbaren Stil der Kriminalfilme, ihre Entstehungsgeschichte sowie ihren bis heute anhaltenden Kultstatus. Mit Paul Newman steht am Mittwoch, 11. November, um 18 Uhr zudem einer der charismatischsten Schauspieler des amerikanischen Kinos auf dem Programm.

Neben seiner beeindruckenden Filmkarriere werden auch seine Vielseitigkeit als Regisseur, Rennfahrer und gesellschaftlich engagierte Persönlichkeit thematisiert. Ergänzt wird das filmhistorische Angebot durch eine Veranstaltung am Mittwoch, 9. Dezember, um 18 Uhr zur Geschichte der Fotografie. Im Mittelpunkt stehen die Arbeiten von Irving Penn und Richard Avedon, die die Porträtfotografie revolutionierten und mit ihren Modeaufnahmen die Bildsprache ganzer Generationen prägten.

Das Herbstsemester der Volkshochschule Duisburg beginnt bereits Ende August. Informationen zu allen Veranstaltungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte auf der Homepage www.vhs-duisburg.de und im aktuellen VHS-Programmbuch. Weitere Informationen gibt es bei Dr. Claudia Kleinert von der VHS telefonisch unter 0203 283-984596.

Großes Miteinander und Füreinander
Evangelische Kirchengemeinde und Wohnhaus Neumühl feiern gemeinsames Sommerfest
Dass behinderte und nichtbehinderte Menschen gemeinsam ein großes Fest vorbereiten, organisieren und miteinander feiern, ist längst nicht selbstverständlich. In Neumühl, im Norden Duisburgs ist es das seit 20 Jahren. Am Sonntag, 6. September, geht das gemeinsame Sommerfest der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl mit dem benachbarten Wohnhaus für mehrfach behinderte Menschen der Evangelischen Dienste Neumühl in die nächste „Fest-Runde“.

Es beginnt wieder mit einem gemeinsamen Gottesdienst um 10 Uhr in der Gnadenkirche am Neumühler Markt, den Pfarrerin Sabine Schmitz hält. Im Anschluss startet zwischen Gnadenkirche und Wohnhaus das bunte „Nachbarschaftstreiben“ für den ganzen Stadtteil. Viele engagierte und hilfsbereite Menschen aus Gemeinde und Wohnhaus haben wieder gemeinsam dafür gesorgt, dass das Sommerfest bis 17 Uhr ein fröhlicher Tag für die ganze Familie wird: Nachbarn treffen, mit lieben Menschen reden, Kaffee oder Tee trinken, Reibekuchen oder Leckeres vom Grill genießen, am Kuchenbuffet schlemmen, Live-Musik hören, der Tag hat jede Menge Angebote zum Wohlfühlen und Mitmachen.

Wie stets, fungiert die Tischtennisgruppe der Gemeinde als „Grillmeister“. Das „Kuchen-Team“ freut sich über weitere Kuchenspenden zum fast schon legendären Kuchen-Buffet beim Sommerfest-Turmcafé. Diese können noch vor und nach dem Gottesdienst abgeben oder vorab bei der Gemeinde unter Tel. 0203 / 580448 angekündigt werden. Alle Neumühler und Gäste aus von nah und fern sind zum Sommerfest herzlich eingeladen und willkommen.

Im Anhang sende ich Ihnen ein Bild vom Sommerfest 2023 und eines vom Sommerfest 2024 zur honorarfreien Verwendung (Text und Foto: Reiner Terhorst).

Waldgottesdienst am Kammerberg
Die evangelischen Gemeinden der Duisburger Stadtmitte, Neudorf und Hochfeld und die Evangelische Rheingemeinde (Wanheimerort / Wanheim) laden herzlich zur Feier der gemeinsamen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf ein, und zwar jeweils am 1. Sonntag der Monate Juni bis September.

Die Gottesdienste, die eine ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr beginnen, werden im Wechsel verantwortet. Den nächsten richtet die Gemeinde Hochfeld-Neudorf am 6. September aus, es predigt Vikar Jean Marc Kadima Nfwamba. Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 933) über die Haltestellen „Lenaustraße“ und „Nettelbeckstraße“ gut zu erreichen.     

 Waldgottesdienst am 4.6.2023  (Foto: Christine Muthmann). 

Die Citykirche kennenlernen - Kostenfreie Führung durch Salvator
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem Rathaus.

Das Gedenkfenster in der Salvatorkirche Duisburg Foto: Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg).

Am Sonntag, 6. September 2026 um 15 Uhr macht Frank Piel mit Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.  


Viel Romantik beim Konzert für Horn und Klavier in der Pauluskirche
Am Samstag, 5. September, sind Hornist Marlon Thüer und Pianist Dr. Hans-Joachim Heßler in der beliebten Konzertreihe „Emporeo!“ um 18 Uhr zu Gast in der Pauluskirche Duisburg Hochfeld, Wanheimer Straße 80. Im Mittelpunkt des Abends stehen Werke von Richard Strauss, einem Meister der Romantik.

Zu hören ist u.a. das Hornkonzert in Es-Dur. Zudem erklingen auch Werke von Lodewijk Mortelmans, der auch der flämische Brahms genannt wird und ebenfalls zu den großen unbekannten Komponisten der Romantik gezählt wird. Von ihm wird die besonders schöne Lyrische Pastorale für Horn und Klavier zu hören und wieder neu zu entdecken sein. Schließlich spielen die Musiker eine humorvolle, fantastische und innovative Komposition für das Waldhorn des norwegischen Komponist Trygve Madsen.

Diese ließ sich dafür von Dürers Holzschnitt des „Rhinocerus“ und der Geschichte dahinter inspirieren: Der berühmte Künstler hatte in seinem Leben niemals ein Panzernashorn zu Gesicht bekommen und dennoch mit seiner Abbildung des Tieres ein Kunstwerk von Weltruhm geschaffen.

Der Eintritt ist frei, Spenden am Ausgang sind gerne gesehen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.     

Die Künstler Dr. Hans-Joachim Heßler (rechts) und Hornist Marlon Thüer (links) (Foto: Hessler).  

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 8. September, wenn sie um 12.30 Uhr gemischten Salat mit Hähnchen und Brot servieren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.  
Kneipenquiz bei „Himmel & Hopfen“ in Obermarxloh 
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Duisburg Obermarxloh lädt am 4. September zur Kirchenkneipe „Himmel & Hopfen“ in das Familienzentrum an der Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Str. 15. Dort gibt es ab 19 Uhr bei leckeren Snacks und Getränken ein eigenes Kneipenquiz. Rate-Fans können sich einzeln oder als Teams vorab anmelden (Gebühr je Person 2 Euro; Telefon: 0203 – 75 96 97 00 oder per Mail: bonhoeffer-duisburg@ekir.de).

Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.

Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am 8. September. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

„Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen. Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.