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schauinsland-reisen
knackt einen neuen Weltrekord Reiseveranstalter
präsentiert das größte Foto-Mosaik (Logo) der Welt
Hockenheim/Duisburg, 04. September 2026 — Tausende Erinnerungen, ein
gemeinsamer Weltrekord: schauinsland-reisen hat beim GLÜCKSGEFÜHLE
Festival am Hockenheimring mit Lukas Podolski und Markus Krampe das
größte Foto-Mosaik (Logo) der Welt präsentiert.
Die
offizielle Bestätigung erfolgte heute Nachmittag nach der Vermessung
durch das REKORD-INSTITUT für DEUTSCHLAND (RID). Das beeindruckende
Kunstwerk setzt sich aus insgesamt 7.200 Fotos zusammen und ist 16
Meter breit und 4,5 Meter hoch – Weltrekord! Der neue Weltrekord ist
amtlich: Unter jubelndem Applaus verkündete Lisa Nowakowski vom
REKORD-INSTITUT für DEUTSCHLAND (RID) heute die erfolgreiche
Rekordbestätigung.
„Dieses Foto-Mosaik überzeugt nicht nur
durch seine Größe, sondern auch durch die Geschichte dahinter. Die
vielen einzelnen Momente haben es als beeindruckendes Gesamtbild
gemeinsam zum Weltrekord geschafft“. Zusammen mit Lukas Podolski und
Markus Krampe, Initiatoren des GLÜCKSGEFÜHLE Festivals, wurde die
RID-Rekordurkunde um 15:13 Uhr feierlich an schauinsland-reisen
überreicht.

Weltrekord! schauinsland-reisen präsentiert das größte Foto-Mosaik
(Logo) der Welt in der Glücksoase beim GLÜCKSGEFÜHLE Festival. Foto:
schauinsland-reisen
Tausende Erinnerungen ergeben ein
Rekord-Kunstwerk Das rund 72 Quadratmeter große Foto-Mosaik zeigt
das Logo von schauinsland-reisen mit dekorativen Elementen und ist
seit heute offiziell das größte der Welt. Über 4.000 Urlauberinnen
und Urlauber haben ihre liebsten Reisemomente dafür eingereicht. Die
übrigen Aufnahmen stammen aus verschiedenen Fotobox-Aktionen von
schauinsland-reisen bei Veranstaltungen, darunter das Inselfieber,
das Rainbow Festival, das Biggesee Open Air sowie weitere besondere
Events.

Glücksmomente, die Geschichte schreiben: RID-Rekordrichterin Lisa
Nowakowski übergibt die Rekordurkunde an Isaak Schneider
(schauinsland-reisen), Lukas Podolski und Markus Krampe. Foto:
schauinsland-reisen
„Dieser Weltrekord gehört allen
Menschen, die mit ihren schönsten Urlaubserinnerungen dieses
Kunstwerk erst möglich gemacht haben. Wir sind unglaublich stolz und
dankbar. Aus tausenden persönlichen Momenten ist ein beeindruckendes
Gesamtbild entstanden, das symbolisch für Freude, Fernweh und
gemeinsame Erlebnisse steht. Genau diese Glücksmomente möchten wir
mit unseren Reisen und unseren Event-Partnerschaften ermöglichen“,
sagt Emina Kalebic, Pressesprecherin von schauinsland-reisen.
Auch die Festival-Initiatoren zeigten sich begeistert. „Es ist
beeindruckend, was hier entstanden ist. Das riesige Foto-Mosaik und
die tropische Glücksoase sind ein echtes Highlight für die
Festivalgäste“, sagt Markus Krampe. „Hier fühlt es sich echt wie
Urlaub an“, ergänzt Lukas Podolski.
„Und für das Foto-Mosaik
haben tausende Menschen ihre schönsten Momente geteilt und gemeinsam
etwas Einmaliges geschaffen. Eine richtig starke Aktion, die perfekt
zum GLÜCKSGEFÜHLE Festival passt.“ Ein besonderer Moment während der
Weltrekord-Verkündung: Ein gemeinsames Polaroid-Selfie aller
Anwesenden in der Glücksoase komplettiert das Foto-Kunstwerk.
Urlaubsgefühl mitten auf dem Festival Rund um das
Weltrekord-Mosaik lädt die tropische Glücksoase by
schauinsland-reisen die Besucherinnen und Besucher noch bis zum Ende
des GLÜCKSGEFÜHLE Festivals zum Feiern, Entspannen und Genießen ein.
Seit heute Mittag bringt die tropische Traumkulisse mit Palmen,
Strandfeeling, Fotopoints und verschiedenen Mitmach-Aktionen ein
Stück Urlaub auf das Gelände des GLÜCKSGEFÜHLE Festivals.
Entspannte DJ-Sounds auf der Tropical Beats Stage sorgen zusätzlich
für eine ausgelassene Stimmung. Ergänzt wird das Angebot durch den
Happy Beach von schauinsland-reisen mit zusätzlichen Aktionen und
gemütlichen Sitzbereichen. Gewinnspiel: Chance auf einen
Reisegutschein Wer das Urlaubsgefühl auch über das GLÜCKSGEFÜHLE
Festival hinaus spüren möchte, kann an dem großen Gewinnspiel von
schauinsland-reisen teilnehmen: Als Hauptpreis wartet ein
Reisegutschein in Höhe von 3.000 Euro. Die Teilnahme ist noch bis
zum 11.09.2026 über www.schauinsland-reisen.de/events möglich.
Der Weltrekord von schauinsland-reisen in Zahlen: 7.200
Fotos Über 4.000 teilnehmende Urlauberinnen und Urlauber 16
Meter Breite 4,5 Meter Höhe Rund 72 Quadratmeter Gesamtfläche
Präsentation auf dem GLÜCKSGEFÜHLE Festival in der Glücksoase by
schauinsland-reisen Offizielle Anerkennung durch das
REKORD-INSTITUT für DEUTSCHLAND (RID)
Technologiezentrum Wedau: Förderempfehlung für rund 93
Millionen Euro Nächster Meilenstein für das
Technologiequartier Wedau: Das geplante Technologiezentrum ist im
5-Standorte-Programm mit drei Sternen bewertet worden. Damit hat der
Strukturstärkungsrat als Bewertungsgremium des Programms eine
Förderempfehlung ausgesprochen. Auf dieser Grundlage kann nun das
formelle Antragsverfahren für eine Förderung von rund 93 Millionen
Euro starten.

Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg
„Die Förderempfehlung
ist ein starkes Signal für Duisburg und die Zukunft unseres
Wirtschaftsstandortes“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Mit dem
Technologiezentrum schaffen wir einen Ort, an dem aus Ideen
Innovationen werden, Unternehmen wachsen und neue hochwertige
Arbeitsplätze entstehen können. Das Projekt kann die wirtschaftliche
Transformation unserer Stadt entscheidend unterstützen und Duisburg
als Technologie- und Innovationsstandort weiter stärken.“

Für Planung, Bau und späteren Betrieb ist die Technologiezentrum
Wedau GmbH verantwortlich. Gesellschafter sind die Stadt Duisburg,
die Universität Duisburg-Essen, die Duisburg Business & Innovation
GmbH sowie die Nerra GmbH. Gemeinsam wollen sie einen
leistungsfähigen Standort für Technologieentwicklung,
Wissenstransfer und Unternehmensgründungen aufbauen.
Michael
Rüscher, Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer der
Technologiezentrum Wedau GmbH, sieht in der Entscheidung einen
wichtigen Etappenerfolg: „Die Drei-Sterne-Bewertung bestätigt die
Qualität und das Potenzial unseres Konzepts. Jetzt können wir den
nächsten Schritt gehen und das formelle Förderverfahren einleiten.
Viele Beteiligte aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und
Politik haben daran mitgewirkt. Gemeinsam haben wir ein Konzept
entwickelt, das neue Impulse für den Wirtschaftsstandort Duisburg
setzen und ihn breiter aufstellen kann.“

Auf dem ehemaligen Bahnareal in Wedau soll ein moderner
Innovationsstandort entstehen, der Wissenschaft, Wirtschaft und
Gründungen miteinander verbindet. Das Technologiezentrum ist ein
zentraler Baustein des Technologiequartiers Wedau. Auf rund 21.000
Quadratmetern sind Büro-, Labor-, Werkstatt- und Technikflächen für
technologieorientierte Unternehmen, Start-ups und
Forschungseinrichtungen vorgesehen.
Inhaltliche Schwerpunkte
sind Data Technology, Smart Engineering und Clean Industry. Für die
Universität Duisburg-Essen ist das Zentrum ein wichtiger Baustein
beim Transfer von Forschung in die Praxis. Rektorin Prof.
Dr. Barbara Albert erklärt: „Um universitäre Forschungs- und
Entwicklungsergebnisse auf die Straße zu bringen und aus ihnen
Innovationen und funktionierende Geschäftsmodelle zu machen, braucht
man eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Das
Technologiezentrum ist eine wichtige Brücke, ein Raum für
Wissenschaftstransfer.”
Die geplanten Gesamtinvestitionen
belaufen sich auf rund 104 Millionen Euro. Angestrebt wird eine
Förderung von rund 93 Millionen Euro. „Die Förderempfehlung bringt
uns der Realisierung einen wichtigen Schritt näher“, sagt Rasmus C.
Beck, Geschäftsführer der Duisburg Business & Innovation GmbH.
„Der langfristige wirtschaftliche Erfolg wird aber daran
gemessen, ob sich Unternehmen ansiedeln, Gründungen wachsen und
weitere Investitionen nach Duisburg kommen. Hier setzt die
Wirtschaftsförderung an. Wir wollen das Technologiezentrum Wedau im
Wettbewerb um technologieorientierte Unternehmen als Duisburger
Zukunftsstandort positionieren.“
Michael Buchholz,
Geschäftsführer der Nerra GmbH und Flächenentwickler des Areals in
Wedau Nord, ergänzt: „Das Technologiezentrum kann eine
Initialzündung für die weitere Entwicklung des Technologiequartiers
sein. Es schafft neue Möglichkeiten für Innovation, Wissenstransfer
und Beschäftigung und kann damit auch die Entwicklung des gesamten
Areals voranbringen. Wir freuen uns darauf, das Projekt gemeinsam
mit den Gesellschaftern und unseren weiteren Partnern umzusetzen.“
Als nächster Schritt wird der formelle Förderantrag erarbeitet und
bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht.
Schulstart in Nordrhein-Westfalen: So viel
Personal an Schulen wie noch nie Für fast 2,5 Millionen
Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen hat in dieser Woche
das neue Schuljahr begonnen. Rund 170.000 Kinder starteten als
Erstklässlerinnen und Erstklässler in einen neuen Lebensabschnitt.
Für die Landesregierung bleibt Bildung das ganze Jahr ein
zentrales Thema. Besonders wichtig ist dabei die Stärkung der
Schulen. Bereits aktuell ist die Zahl der Lehrkräfte und des
weiteren Landespersonals an Schulen seit den 1970er Jahren nicht
mehr so stark angestiegen. Heute arbeiten 12.600 Menschen mehr an
den Schulen des Landes als zu Beginn der Legislaturperiode im Juni
2022.
Allein die Personalausstattung im pädagogischen
Bereich (Lehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen,
Sozialarbeiterinnen und Schulverwaltungsassistenten) ist um rund
10.410 vollbesetzte Stellen gestiegen. In den vergangenen vier
Jahren sind durchschnittlich rund 2.600 vollbesetzte Stellen pro
Jahr hinzugekommen. Seit den 1970er Jahren hat es in einer
Legislatur nicht mehr so einen starken Personalaufwuchs gegeben.
Dazu kommen über 2.200 Alltagshelferinnen und Alltagshelfer.
Auch für 2027 sieht der Haushaltsentwurf Rekordinvestitionen von
44,4 Milliarden Euro für die Bildung vor. Damit steigen die
Bildungsausgaben noch einmal um 800 Millionen Euro. Diese fließen
nicht zuletzt in die Stärkung der Schulen. Mit über 1.300
zusätzlichen Lehrerstellen gibt es im Schulbereich den größten
Stellenzuwachs im gesamten Landeshaushalt 2027.
Darunter
sind 896 neue Stellen für den Grund- und Ganztagsbedarf sowie für
die Inklusion in der Sekundarstufe I. Damit investiert die
Landesregierung vor allem in die Menschen, die jeden Tag für gute
Bildung der Schülerinnen und Schüler in ganz Nordrhein-Westfalen
sorgen. Im Offenen Ganztag stehen 2027 Mittel für 547.500 Plätze zur
Verfügung.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Heute beginnt für
Erstklässlerinnen und Erstklässler in ganz Nordrhein-Westfalen ein
neuer Lebensabschnitt – aber auch für die vielen Lehrkräfte, die in
diesem Schuljahr in ihr Berufsleben starten. Die Landesregierung
macht Bildung mit einer Rekordinvestition von 44,4 Milliarden Euro
und dem größten Stellenzuwachs im gesamten Landeshaushalt auch 2027
weiterhin zur obersten Priorität. Unser Anspruch bleibt klar: Jedes
Kind in Nordrhein-Westfalen soll die bestmöglichen Bildungschancen
haben. Mit dem zusätzlichen Personal verbessern wir die Situation an
unseren Schulen und den Unterricht für unsere Kinder. “
„Die
Rekordzahlen in Nordrhein-Westfalen bestätigen unseren Weg beim
Ausbau der Studienplätze und der Anhebung der Bezahlung für unsere
Lehrerinnen und Lehrer. Seit Beginn der Legislaturperiode sind mehr
als 30.000 dauerhafte Neueinstellungen erfolgt, darunter 25.000
Lehrkräfte. Unser Ziel bleibt: Wir wollen, dass unsere Schulen gut
aufgestellt sind und unsere Kinder die bestmögliche Bildung
bekommen. Gute Bildung eröffnet Chancen für die Zukunft unserer
Kinder – und die Zukunft unseres Landes“, so der Ministerpräsident
weiter.
Unter anderem durch den Ausbau der
Bachelor-Studienplätze im Grundschullehramt gab es 2025 über 1.300
Studienanfängerinnen und Studienanfänger mehr als vor zehn Jahren –
allein im vergangenen Studienjahr erstmals über 3.000 Erstsemester.
Damit hat das Land die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass jeder,
der Grundschullehramt studieren möchte, auch einen Platz bekommt.
Das Land stellt zwei Mal im Jahr auf hohem Niveau ein. Im
November des vergangenen Jahres haben insgesamt fast 3.500
Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter in Nordrhein-Westfalen
ihren Vorbereitungsdienst, sprich das Referendariat begonnen. Noch
einmal 3.400 weitere im Mai 2026. Das sorgt für noch mehr gut
qualifiziertes Lehrpersonal auch in Zukunft.
Zudem hat die Landesregierung mit der Erhöhung der
Einstiegsbesoldung auf A 13 an Grundschulen und in der Sekundarstufe
I und dem zweiten Besoldungspaket für 2027 die Attraktivität des
Berufs auch finanziell gesteigert. Mit dem Besoldungspaket werden
künftig auch Schulleitungen großer Grund- und Hauptschulen und
Fachleitungen, die den Lehrernachwuchs ausbilden, noch besser
entlohnt.
Schulministerin Dorothee Feller erklärt: „Der erste
Schultag ist immer ein ganz besonderer Tag. Ich wünsche allen
Schülerinnen und Schüler, Lehrkräften, Schulleitungen und allen
anderen, die an unseren Schulen arbeiten, lehren und lernen einen
tollen Start ins neue Schuljahr, in dem wir unseren Schulkompass
konsequent weiter umsetzen.
Wir wollen die Basiskompetenzen
unserer Schülerinnen und Schüler stärken, ihre sozial-emotionale
Entwicklung fördern und auf diese Weise auch unsere Lehrkräfte bei
ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Mit neuen Lernstandserhebungen,
dem Zentralen Schülerfeedback und gezielten Fortbildungsangeboten
geben wir ihnen konkrete Werkzeuge zur Qualitätsentwicklung von
Schule und Unterricht an die Hand.
Wir wollen gute
Voraussetzungen für guten Unterricht schaffen und Schülerinnen und
Schüler erfolgreich auf ihrem Weg begleiten. Ich danke allen, die
sich jeden Tag dafür einsetzen, unseren Kindern eine gute Bildung
mit auf den Weg zu geben. Unsere Kinder sind unsere Zukunft.“
Der Schulkompass NRW 2030 gibt dabei die Richtung für die Schul-
und Unterrichtsentwicklung vor und bündelt alle Maßnahmen. Ziel ist
es, die Basiskompetenzen zu stärken, mehr Schülerinnen und Schüler
zu höheren Kompetenzständen zu führen, ihre sozial-emotionale
Entwicklung zu unterstützen und am Berufskolleg gute Abschluss- und
Anschlussperspektiven zu schaffen.
Mit dem Lernstand 5 wird in diesem Schuljahr erstmals eine
Lernstandserhebung zu Beginn der Klasse 5 erprobt. Das Zentrale
Schülerfeedback wird ausgeweitet und soll ab dem Schuljahr 2027/28
an allen Schulen verbindlich eingesetzt werden. Auch die staatliche
Lehrkräftefortbildung wird mit einer neuen Strategie stärker an den
Zielen des Schulkompasses ausgerichtet.
IG BAU
fordert Mindestlohn von 17 Euro pro Stunde für die Gebäudereinigung
2 Euro oben drauf: 3.770 Reinigungskräfte halten Duisburg sauber und
sollen dafür mehr verdienen. Für saubere Büros, Kitas und
Klassenzimmer: Wer Duisburg in Schuss hält, soll dafür auch mehr
verdienen. Dafür macht sich die IG BAU stark. Die
Gebäudereiniger-Gewerkschaft fordert 2 Euro mehr pro Stunde.
„Und das für alle, die professionell im Gebäudereiniger-Handwerk
arbeiten – drinnen in Altenheimen oder Betrieben genauso wie draußen
an der Fensterfassade“, sagt die Vorsitzende der IG BAU
Duisburg-Niederrhein, Karina Pfau, zur aktuellen Tarifforderung
ihrer Gewerkschaft für das Gebäudereiniger-Handwerk. Der Mindestlohn
für die Gebäudereinigung würde dann auf 17 Euro pro Stunde steigen.

Für die Glas- und Fassadenreinigung fordert die Gewerkschaft einen
Stundenlohn von künftig 20,40 Euro. Insgesamt arbeiten rund
3.770 Beschäftigte in 124 Unternehmen der Gebäudereiniger-Branche in
Duisburg.
„Die Inflation ist jetzt wieder nach oben
gegangen. Die Preise ziehen an: Mieten, Sprit, Lebensmittel. Das
trifft die Reinigungskräfte härter als die meisten anderen, weil sie
viel zu wenig verdienen – vor allem auch für die harte Arbeit, die
sie machen. Es wird deshalb Zeit, beim Lohn in der Gebäudereinigung
aufzuholen“, so Karina Pfau. Die Verhandlungen dazu starten nach
Angaben der IG BAU noch im September.
Beliebtes Mitmach-Konzert für Kinder kehrt
zurück Das Mitmach-Konzert für Kinder und Familien
„Mein Beat, Dein Lied“ geht in die nächste Runde: Am Sonntag, 27.
September, steht bei der Bezirksverwaltung Duisburg Süd an der
Sittardsberger Allee 14 ab 11 Uhr wieder das gemeinsame Musikerleben
im Mittelpunkt.
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske
unterstützt das Projekt: „‘Mein Beat, dein Lied‘ zeigt, wie Musik
Menschen zusammenbringen kann. Wir freuen uns, dieses Angebot
fortzuführen und noch mehr Kindern und Familien die Möglichkeit zu
geben, gemeinsam Musik zu erleben und die eigene Kreativität zu
entdecken.“
Statt nur zuzuhören, werden die jungen
Besucherinnen und Besucher selbst Teil des Geschehens. Ausgehend von
einfachen rhythmischen Impulsen wie Klatschen, Stampfen und
Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden Schritt für Schritt eigene
musikalische Strukturen. Der eigene Körper dient dabei als
Instrument – ein direkter und niederschwelliger Zugang, der ganz
ohne Vorkenntnisse funktioniert.
Das Format verbindet
künstlerische Qualität mit musikpädagogischem Anspruch und richtet
sich besonders an Kinder im Grundschulalter sowie an Familien. Neben
dem musikalischen Erleben werden soziale Kompetenzen wie Zuhören,
Reagieren und gemeinsames Handeln gestärkt. Durch Bewegung und
Interaktion entsteht eine lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in
ihrer Kreativität fördert und ihr Selbstvertrauen stärkt.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber
empfohlen. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an
kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch bei Freia Kollar
unter 0203 283-3948.
Mick Haering bittet zur musikalischen Reise quer
durch Irland Mit seinem Programm „Puffins mit Ravioli“
ist der Künstler Mick Haering am Samstag, 26. September, um 19 Uhr
bei der Bezirksverwaltung Duisburg- Süd an der Sittardsberger Allee
14 zu Gast. Der Abend verbindet humorvolle Reiseerzählungen,
beeindruckende Fotografie und irische Livemusik zu einem
einzigartigen Erlebnis.
„Kultur verbindet Menschen und
öffnet Fenster in andere Welten. Mick Haerings Programm vereint
irisches Lebensgefühl, Musik und Humor auf wunderbare Weise – genau
das, was unsere Gemeinschaft bereichert“, sagt
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske.
Haering nimmt das
Publikum mit auf eine humorvolle Reise durch vier Wochen Van-Urlaub
in Irland. Im Mittelpunkt steht die Musik: Der Künstler entführt das
Publikum mit live gespielten Klängen der grünen Insel in die Welt
der irischen Musikkultur – von melancholischen Balladen bis hin zu
mitreißenden Folk-Melodien. Die Musik bildet den atmosphärischen
Rahmen für einen Abend voller Lebendigkeit und Fernweh.
Dazu
erzählt er mit Witz und Selbstironie von vier Wochen Van-Urlaub quer
durch Irland – von rauen Atlantikküsten, skurrilen Begegnungen und
dem ganz besonderen Charme des Insellebens. Eine Auswahl seiner
schönsten Reisefotografien macht die Bilder der grünen Insel dabei
hautnah erlebbar. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht
verpflichtend, aber empfohlen. Weitere Informationen gibt es per
E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch bei Freia
Kollar unter 0203 283-3948.
Informationsveranstaltungen zu den Themen
Medienkompetenz und Künstliche Intelligenz in Walsum
Die Bezirksbibliothek Walsum lädt im September Eltern zu
zwei kostenfreien Informationsveranstaltungen in die
Räumlichkeiten am Kometenplatz 32 ein. Am 5. September
geht es um Medienkompetenz bei Kindern; am 12. September
um Künstliche Intelligenz und die damit verbundenen
Chancen und Risiken für Kinder. Beide Veranstaltungen
beginnen um 10.30 Uhr.
Smartphone, Tablet, Streaming und soziale Medien gehören
für viele Kinder und Jugendliche längst zum Alltag. Für
Eltern stellt sich dabei häufig die Frage, wie eine gute
und altersgerechte Mediennutzung aussehen kann und wo
Grenzen sinnvoll sind. Einen verständlichen Einstieg in
diese Fragen bietet die Veranstaltung „Medienkompetenz
bei Kindern“ am 5. September.
Es wird ein Überblick darüber geschaffen, was
Medienkompetenz bedeutet und welche Chancen und
Herausforderungen digitale Medien mit sich bringen.
Dabei geht es unter anderem um altersgerechte
Mediennutzung, mögliche Alternativen zu digitalen
Angeboten und typische Situationen aus dem
Familienalltag.
Beim zweiten Termin am 12. September steht die
Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt: Was ist KI, wie
beeinflusst sie unseren Alltag und welche Chancen und
Risiken bringt sie für Kinder mit sich? Die
Veranstaltungen richten sich an Eltern von Kindern bis
zum Alter von 14 Jahren ohne oder mit wenig Vorwissen.
Neben Hintergrundinformationen stehen praktische Tipps
für den Familienalltag im Mittelpunkt. Dazu gehören
beispielsweise die eigene Vorbildfunktion, gemeinsame
Medienzeiten und offene Gespräche über die Nutzung
digitaler Angebote. Bei beiden Terminen besteht
Gelegenheit für Fragen, Erfahrungsaustausch und
Diskussion. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
VHS-Kurs: Fahrräder reparieren lernen
Die Volkshochschule Duisburg-West bietet einen viertägigen
Fahrradreparaturkurs an. Dieser findet an den Wochenenden am 5. und
6. September sowie am 26. und 27. September, jeweils von 10 bis 14
Uhr im Pavillon auf der Friedrich-Ebert-Straße 106 in
Duisburg-Rheinhausen statt.
Der Kurs richtet sich an Personen ohne Vorkenntnisse oder mit
wenigen Vorkenntnissen im Bereich Montage oder Reparaturen. Auch
Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren können an dem Kurs teilnehmen.
Teilnehmende lernen die technischen Bestandteile und Funktionsweisen
ihres Rades kennen, führen anhand einer Inspektionsliste
Verschleißkontrollen und Wartungsarbeiten durch.
Weitere Themen sind der Umgang mit Werkzeug und Tipps zur
Fahrradpflege. Die Reparaturen werden am eigenen funktionstüchtigen
Fahrrad (kein E-Bike) vorgenommen. Das Entgelt beträgt 130 Euro.
Ermäßigungen sind möglich, beispielsweise für Schülerinnen und
Schüler in Höhe von 25 Prozent.
Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann über die
Homepage der VHS unter http://www.vhs-duisburg.de, über
die Geschäftsstelle der VHS unter 0203 283-984607 oder
per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de erfolgen.
Stadtwerke Duisburg laden zum Familientag in den Zoo
Duisburg ein
Am kommenden Sonntag, 6. September, von 9 bis 17 Uhr,
findet der Stadtwerke Duisburg-Familientag im Zoo
Duisburg statt. Bei Vorlage der Stadtwerke-Kundenkarte
sparen an diesem Tag kleine und große Zoobesucher 50
Prozent des regulären Eintrittspreises.

Ein buntes Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene am
neuen Stadtwerke-Wasserspielplatz sorgt zusätzlich für
Spaß und Unterhaltung. So können Besucher zum Beispiel
bei einer Zoo-Rallye attraktive Preise gewinnen. Die
kleinen Besucher können sich auf der Hüpfburg des
Stadtwerke-Spielmobils austoben. Ein Glücksrad sorgt für
Spannung und an der Stadtwerke Energie-Lounge können
Mensch und Smartphone auftanken. Hier gibt es frisches
Trinkwasser für Groß und Klein sowie Lademöglichkeiten
für die mobilen Begleiter.
Die kostenlose Kundenkarte der Stadtwerke Duisburg
bietet Vergünstigungen für zahlreiche Freizeitangebote
in Duisburg und bei deutschlandweit über 2.500 Partnern.
Kunden des Unternehmens können sich die digitale
Stadtwerke-Kundenkarte direkt als App auf das Smartphone
laden. Mit der App, die in den jeweiligen Stores unter
Stadtwerke-Kundenkarte für alle gängigen Smartphones
verfügbar ist, hat man alle Spar-Vorteile immer mit
dabei. Unter www.stadtwerke-kundenkarte.de erhalten
Kunden alle Informationen zur Kundenkarten und den
aktuellen Angeboten.

Bildquelle: Zoo Duisburg

NRW: Rückgang bei Baugenehmigungen für
Nichtwohngebäude im 1. Halbjahr 2026 * 1,7
% weniger neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude
genehmigt * Handels- und Lagergebäude mit höchstem
Rückgang sowohl bei Genehmigungen als auch beim
genehmigten Rauminhalt * Landwirtschaftliche
Betriebsgebäude mit höchstem Zuwachs bei Anzahl und
Raumvolumen der genehmigten Bauvorhaben
Im
1. Halbjahr 2026 haben die nordrhein-westfälischen
Bauämter 1.316 neue Betriebs-, Büro- und
Verwaltungsgebäude genehmigt. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, waren das 1,7 % bzw. 23
Nichtwohngebäude weniger als im entsprechenden
Vorjahreszeitraum.
Bei den genehmigten
Bauvorhaben handelte es sich um 355 Handels- und
Lagergebäude (−11,9 %), 333 landwirtschaftliche
Betriebsgebäude (+11,0 %), 122 Fabrik- und
Werkstattgebäude (−8,3 %), 107 Büro- und
Verwaltungsgebäude (−6,1 %) sowie 399 übrige
Gebäude (+2,6 %). Die Zahl der genehmigten Bauvorhaben
von öffentlichen Bauherren und Organisationen ohne
Erwerbszweck stieg gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 um
2,6 % auf 239 (+6).
Die Zahl der
Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude
von nichtöffentlichen Bauherren verringerte sich
hingegen um 2,6 % auf 1.077 (−29). Höchster Rückgang mit
16 % beim Rauminhalt der Handels- und Lagergebäude
Der Rauminhalt aller 1.316 im 1. Halbjahr 2026 in
Nordrhein-Westfalen genehmigten neuen Nichtwohngebäude
verringerte sich gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 um 3,7 %
auf rund 15,1 Millionen Kubikmeter (−0,59 Mio. m3).
Den höchsten Rückgang beim Rauminhalt verzeichnete
das Statistische Landesamt bei den Handels- und
Lagergebäuden: der genehmigte Rauminhalt sank hier um
16,0 % auf rund 7,5 Millionen Kubikmeter (1. Halbjahr
2025: 9,0 Mio. m3). Auch bei den Fabrik- und
Werkstattgebäuden sank der genehmigte Rauminhalt –
jedoch lediglich um 0,1 % auf 1,40 Millionen Kubikmeter.
B
ei den landwirtschaftlichen
Betriebsgebäuden stieg hingegen der genehmigte
Rauminhalt um 37,8 % auf 2,0 Millionen Kubikmeter
(Vorjahreszeitraum: 1,5 Mio. m3). Auch bei den Büro- und
Verwaltungsgebäuden nahm der Rauminhalt um 9,7 % zu auf
1,1 Millionen Kubikmeter (Vorjahreszeitraum: 1,0 Mio.
m3). In der Kategorie der übrigen Nichtwohngebäude war
ein Zuwachs um 7,3 % zu verzeichnen auf 3,1 Millionen
Kubikmeter Raumvolumen (Vorjahreszeitraum: 2,9 Mio. m3)
Bundeskanzler Merz stellt Ronald Rauhe als Staatsminister
für Sport und Ehrenamt vor Bundeskanzler Friedrich Merz
hat heute den neuen Staatsminister für Sport und Ehrenamt ins Amt
eingeführt. Der zweifache Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe ist ab
sofort für die Sport- und Ehrenamtspolitik der Bundesregierung
zuständig. Als langjähriger Spitzensportler bringt er vor allem
umfangreiche persönliche Erfahrungen aus dem nationalen und
internationalen Leistungssport in sein neues Amt ein.
Bundeskanzler Friedrich Merz betonte anlässlich der Vorstellung:
„Ich freue mich sehr, dass ich Ronald Rauhe dafür gewinnen konnte,
diese Aufgabe zu übernehmen. Ronald Rauhe ist der richtige Mann, um
auch hier im Bundeskanzleramt den großen Bereich des Sports und des
Ehrenamts in unserer Republik zu stärken und zu unterstützen.
Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen, dass wir den deutschen
Sport als ein wichtiges Aufgabengebiet sehen. Wir haben in wenigen
Tagen die Entscheidung darüber, welcher Ort in Deutschland sich um
die übernächsten Olympischen und Paralympischen Spiele bewirbt. Wir
wollen uns dann, wenn die Entscheidung feststeht, wo sie stattfinden
sollen, mit ganzer Kraft für diese Olympischen Spiele bewerben.“
Der neue Staatsminister ist als Kanute zweifacher Olympiasieger,
16-facher Weltmeister, 31-facher Europameister und Träger von über
70 deutschen Meistertiteln. „Es ist für mich eine große Ehre und
Verantwortung, künftig als Staatsminister für Sport und Ehrenamt
tätig zu sein. Als ehemaliger Spitzensportler weiß ich, was es
bedeutet, das gesamte Leben einem Ziel zu widmen.
Nach
Monaten und Jahren harter Arbeit einen Erfolg zu erringen, auf dem
Treppchen zu stehen und die Nationalhymne zu hören, ist das Größte.
Diese Motivation nehme ich in mein neues Amt mit. Ich werde sie
nutzen, um gemeinsam mit Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und
Trainern sowie den vielen Millionen ehrenamtlich Engagierten die
Rahmenbedingungen für Sport und Ehrenamt in unserem Land weiter zu
verbessern.
Der Sport hat mir in meinem Leben unheimlich viel
gegeben. Jetzt möchte ich etwas zurückgeben, und dabei liegen mir
drei Dinge ganz besonders am Herzen. Wir wollen Olympische und
Paralympische Spiele wieder nach Deutschland holen, und diese
Bewerbung, das kann ich Ihnen versprechen, werde ich mit voller
Kraft vorantreiben. Sie ist unser Zugpferd für eine Generation
Olympia, mit Kindern, die wieder Vorbilder haben, die sich wieder
etwas zutrauen und sich vor allen Dingen eines erlauben dürfen,
nämlich wieder groß zu träumen.
Deutschland soll wieder zu
den erfolgreichsten Sportnationen der Welt gehören. Damit aus Talent
auch wieder Gold wird, werden wir die Spitzensportreform konsequent
weiter vorantreiben. Denn unsere Athletinnen und Athleten brauchen
Rahmenbedingungen, in denen Hochleistung auch entstehen kann, sicher
und mit starken Trainerinnen und Trainern an ihrer Seite und vor
allen Dingen mit Stolz, mit Stolz, unser Land zu vertreten und die
deutsche Fahne zu tragen, für ein Land, in dem täglich Millionen
Menschen Verantwortung in einem Ehrenamt übernehmen, in
Sportvereinen, bei der Feuerwehr oder in der Nachbarschaft, meistens
ohne eine große Bühne und ohne Applaus. Genau diese Menschen halten
unser Land zusammen. Sie verdienen weniger Hürden, mehr
Unterstützung und vor allem unsere volle Wertschätzung“, erklärte
Rauhe.
Der neue Staatsminister wird sich beim Ehrenamt für
den Abbau bürokratischer Hürden, für die Gewinnung ehrenamtlichen
Nachwuchses und einen stärkeren Schutz engagierter Bürgerinnen und
Bürger einsetzen. Mit dem Zukunftspakt Ehrenamt sollen Anerkennung
und Wertschätzung gestärkt und die Voraussetzungen für freiwilliges
Engagement weiter verbessert werden.
Bundesweiter
Warntagam am Donnerstag, den 10. September 2026 Am
Donnerstag, den 10. September 2026, findet der sechste Bundesweite
Warntag statt. Bund, Länder und Kommunen erproben an diesem Tag
gemeinsam ihre Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle. Sie
finden die entsprechenden Informationen in der beigefügten
Pressemitteilung sowie Bildmaterial (Quelle: BBK) zu Ihrer
Verwendung.
Um 11:00 Uhr versendet das Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare
Warnsystem des Bundes (MoWaS) eine Testwarnung. Diese wird an alle
verbundenen Warnmultiplikatoren wie Radio- und TV-Sender, digitale
Anzeigetafeln, Warn-Apps sowie Cell Broadcast weitergeleitet und
erreicht dadurch Millionen Menschen in Deutschland. Zusätzlich
testen viele Kommunen ihre eigenen Warnsysteme wie Sirenen oder
Lautsprecherwagen. Um 11:45 Uhr wird eine bundesweite Entwarnung
gegeben.
BBK-Präsidentin Grit Tüngler: „Unser Ziel ist es,
die Menschen auf das wichtige Thema Warnung aufmerksam zu machen.
Die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger nach dem Warntag sind
daher für uns entscheidend bei der Auswertung. Nur durch ihre
Erfahrungen mit den verschiedenen Warnkanälen können wir das
Warnsystem gezielt verbessern und für den Ernstfall noch
verständlicher und zuverlässiger gestalten. Wir freuen uns deshalb
sehr, wenn sich auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen wie
möglich an unserer Online-Umfrage beteiligen und ihre Erfahrungen
mit uns teilen.“
Die Stadt Duisburg überprüft erneut das
Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall.
Dies erfolgt mit einem stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am
Donnerstag, 10. September, um 11 Uhr. Dieser findet innerhalb des
bundesweiten Warntags statt, der vom Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe koordiniert wird.
Im gesamten Bundesgebiet werden hierzu sämtliche Warnmittel erprobt
und damit zeitgleich die in den Kommunen vorhandenen Warnkonzepte
getestet. Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“
zu sensibilisieren sowie Informationen und Tipps zur Selbsthilfe zu
geben, um im Ernstfall richtig reagieren zu können.
Der
Beginn des Alarms wird mit einem einminütigen Dauerton für die
Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige auf- und
abschwellende Heulton für die Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder
das Entwarnungssignal. Über den Sirenentest informiert am an diesem
Tag auch die städtische Internetseite (www.duisburg.de), das
Gefahrentelefon der Stadt Duisburg (0800/1121313) sowie die Warn-App
„NINA“.
Gleichfalls wird Cell Broadcast über das Modulare
Warnsystem (MoWaS) ausgelöst und eine entsprechende Mitteilung auf
die Mobilfunkgeräte gesendet. Zur Auswertung des aktuellen
Probealarms stützt sich die Feuerwehr Duisburg auf die eigene
technische Analyse des Sirenensystems.
Rückmeldung zu den
Sirenen können per E-Mail (kub@feuerwehr.duisburg.de, Betreff
„Probealarm“) an die Stabsstelle Krisenmanagement und
Bevölkerungsschutz erfolgen. Weitere Informationen zum Warntag sowie
zum richtigen Verhalten in Gefahrensituationen gibt es online auf
der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe unter
https://www.bbk.bund.de/
Duisburg setzt auf
Zukunftstechnologien: Förderung für CellPort und D3AM Field Lab
Die Stadt Duisburg treibt den Strukturwandel weiter voran und
schafft Grundlagen für neue, zukunftsträchtige Arbeitsfelder:
Gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen und ihren Partnern, der
Universität Duisburg- Essen (UDE), der Duisburg Business &
Innovation GmbH (DBI) und der Duisburger Hafen AG, werden durch
Fördermittel des 5- StandorteProgramms wichtige Impulse für die
wirtschaftliche Transformation der Region gesetzt.
Paul
Frederik Höller, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft,
Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein- Westfalen
hat heute die Förderbescheide für die beiden Projekte „CellPort – A
Network for Smart Logistics“ und „D3AM Field Lab“ übergeben.
 Gruppenbild
D3AM-Field-Lab mit UDE, Staatssekretär Paul Höller und Stadt
Duisburg mit Fördermittelbescheid. Fotos Ilja Höpping / Stadt
Duisburg
Mit dem 5- StandorteProgramm unterstützen Land und
Bund ehemalige Steinkohlekraftwerksstandorte in Nordrhein-Westfalen
auf ihrem Weg zu zukunftsfähigen und innovativen Regionen.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Wir müssen
kluge Ideen schneller in Anwendung bringen. Es freut mich sehr, dass
Duisburg mit gleich zwei Projekten zu Zukunftstechnologien die
Weichen für den Strukturwandel stellt.
Mit „CellPort –
Network for Smart Logistics“ wird der Duisburger Hafen zum Reallabor
für die Logistik von morgen und schafft optimale Rahmenbedingungen
für technologieaffine Start-ups. Das senkt Kosten und Lieferzeiten,
erhöht die Umschlagkapazitäten und stellt sicher, dass der Betrieb
auch bei Niedrigwasser läuft.
Auch das zweite Strukturwandelprojekt „D3AM Field Lab“ unterstützt
den Strukturwandel: Es trägt dazu bei, die Zukunftstechnologie
3D-Druck auch für kleine und mittlere Unternehmen in der Region
zugänglich und nutzbar zu machen.“

Gruppenbild CellPort mit DBI, UDE, startport GmbH, Staatssekretär
Paul Höller und Stadt Duisburg mit Fördermittelbescheid.
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link betonte, wie wichtig die
Vorhaben für die Entwicklung des Standortes sind: „Die Projekte
stehen exemplarisch für den Wandel, den wir in Duisburg gestalten
wollen. Hier entstehen konkrete Zukunftsperspektiven an der
Schnittstelle von Wissenschaft, Innovation und Wirtschaft.“
Die beiden Förderprojekte stehen für den Ansatz, wissenschaftliche
Forschung enger mit den Bedarfen von Wirtschaft und Gesellschaft zu
verknüpfen. Innovationen sollen schneller in die Umsetzung gebracht
werden und damit nachhaltig zur Zukunftsfähigkeit des
Wirtschaftsstandorts Duisburg beitragen. Rektorin Prof. Dr. Barbara
Albert nahm für die UDE die Förderbescheide entgegen.
Die
Universität forscht zu 5G/6G-Technologien und mannigfaltigem
3D-Druck und diese wissenschaftliche Expertise steht im Zentrum von
CellPort und D3AM Field Lab. „Die beiden Projekte zeigen, wie
Spitzenwissenschaft in die Region transferiert werden kann und dort
Fortschritt zum Anfassen generiert. Transfer von Expertise aus
Universitäten treibt Innovationen und die Transformation der
Wirtschaft“, sagt Professorin Dr. Barbara Albert. CellPort – A
Network for Smart Logistics Ein zentraler Baustein dieser
Entwicklung ist das Projekt „CellPort – A Network for Smart
Logistics“.
In Zusammenarbeit der DBI mit der Universität
und der startport GmbH entsteht ein Innovations- und
Transferökosystem, das wissenschaftliche Erkenntnisse,
technologische Entwicklungen und konkrete Anforderungen aus der
Logistik zusammenführt.
Im Fokus stehen Anwendungen und
Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Smart Logistics, 5G/6G und
Digitalisierung. Die UDE verantwortet unter der Leitung von Güldilek
Köylüoğlu Alabaş am Zentrum für Logistik und Verkehr (ZLV) den
wissenschaftlichen Wissens- und Technologietransfer im Projekt: „Mit
der Förderzusage können wir Start-ups künftig noch gezielter dabei
unterstützen, wissenschaftliche Erkenntnisse in innovative Lösungen
für reale Herausforderungen der Logistik zu überführen.“
Dabei profitiert das Projekt von den besonderen Rahmenbedingungen in
Duisburg. Mit dem Duisburger Hafen verfügt die Region über einen der
bedeutendsten Logistikstandorte Europas. Start-ups erhalten Zugang
zu einem Prototyping-Workspace, Unternehmens- und
Investorenkontakten sowie moderner 5G-/6G-Testinfrastruktur. So
können neue Technologien und Geschäftsmodelle direkt in realen
Betriebsumgebungen entwickelt, getestet und weiterentwickelt werden.
Dies schafft optimale Voraussetzungen für innovative
Lösungen in den Bereichen digitale Logistik, Lieferkettenmanagement
und intelligente Infrastrukturen. Rasmus C. Beck, Geschäftsführer
der DBI: „Entscheidend ist, was aus der Technologie wirtschaftlich
entsteht. CellPort gibt jungen Unternehmen die Möglichkeit, ihre
Lösungen unter realen Bedingungen zu erproben und daraus marktfähige
Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Genau darin liegt die Chance
für Duisburg: Wenn aus Innovation konkrete Aufträge und Ansiedlungen
werden, entsteht Wertschöpfung am Standort. Unser Ziel ist, CellPort
als Sprungbrett für Unternehmen in den Markt aufzubauen und
möglichst viel dieser Entwicklung hier in Duisburg zu verankern.“
duisport-Vorstand Lars Nennhaus ergänzt: „duisport ist seit
vielen Jahren ein Vorreiter für Innovationen in der Logistik.
Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und
Start-up-Szene haben wir zahlreiche Forschungs- und
Entwicklungsprojekte angestoßen und erfolgreich in die Praxis
überführt. Als innovativer Hafenbetreiber schaffen wir die realen
Entwicklungs- und Testumgebungen, die dafür erforderlich sind.
CellPort stärkt diese Rolle und beschleunigt den Transfer neuer
Technologien in die Anwendung entlang der gesamten Logistik- und
Wertschöpfungskette.“
D3AM Field Lab Neben der Logistik
steht mit dem D3AM Field Lab unter der Leitung von Dr.- Ing Stefan
Kleszczynski ein weiteres Zukunftsfeld im Fokus: „Das Projekt
schafft eine neue Infrastruktur für den systematischen
Wissenstransfer für die industrielle additive Fertigung, die sich an
den konkreten Anwendungen und Industrien in der Region ausrichtet.
Unser Ziel ist es, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen
die Erprobung moderner 3D-Druck-Technologien gemeinsam mit
wissenschaftlichen Partnern zu ermöglichen, Fertigungsprozessketten
zu optimieren und neue Anwendungsfelder zu erschließen.“
Es
geht bei dem Vorhaben darum, erforderliches Wissen zu vermitteln und
eine effiziente und kostengünstige Produktion am Standort zu stärken
und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Industrie zu
fördern. Die Verbindung von wissenschaftlicher Forschung,
technischer Infrastruktur und praktischer Anwendung bietet ideale
Voraussetzungen, um ein Netzwerk von Unternehmen und
Forschungseinrichtungen in der additiven Fertigung und der
Entwicklung nachhaltiger und ressourceneffizienter
Produktionsverfahren aufzubauen.
Mit der Bewilligung der
Fördermittel können nun die nächsten Umsetzungsschritte für beide
Vorhaben beginnen. Gemeinsam tragen CellPort und das D3AM Field Lab
dazu bei, Duisburg als Standort für Innovation, Technologietransfer
und industrielle Transformation weiter zu stärken.
Sparkasse Duisburg-Stiftung sichert den Fortbestand des
VHS-Lerntreffs in Hochfeld Die Volkshochschule Duisburg
bietet seit Mai 2024 den „VHS-Lerntreff“ in den Räumen des
AWO-Beratungs- und Begegnungszentrums in Duisburg- Hochfeld an. Der
Lerntreff richtet sich an Menschen, die über die üblichen Wege für
Bildungsangebote der VHS oft nur schwer oder gar nicht erreicht
werden. Er schafft vor Ort im Quartier durch einen
niedrigschwelligen und offenen Zugang mehr Teilhabe in der
Duisburger Gesellschaft.
Nachdem die Förderung durch das
vormalige Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgelaufen
war, drohte dem Projekt das Aus. Dank der Unterstützung der
Sparkasse Duisburg-Stiftung kann der Lerntreff bis Mitte nächsten
Jahres fortgeführt werden. In erster Linie geht es bei diesem Ansatz
darum, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Lesen, Schreiben,
Sprechen und Rechnen in deutscher Sprache beizubringen.

V.l.: Oberbürgermeister Sören Link, Bildungsdezernentin Astrid
Neese, Dr. Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse
Duisburg, Volker Heckner, Amtsleiter VHS und Uwe Schwarz, Leiter
Lerntreff..Bild: Ilja Höpping / Stadt Duisburg
Zusätzlich
sollen sie digitale und weitere alltagsbezogene Grundkompetenzen
lernen. Regelmäßig treffen sich zwischen zwölf und 20 Personen am
Donnerstagvormittag, um das kostenfreie Lernangebot zu nutzen. Sie
werden individuell betreut und angeleitet durch ein vierköpfiges
professionelles Team.
Mittlerweile werden die Erfolge
deutlich: Ende des vergangenen Jahres konnten mehrere Lernende in
einen speziellen Deutschkurs wechseln, in dem sie auf die Teilnahme
an Integrations- und weiterführende Deutschkursen vorbereitet
werden. Einige Teilnehmende haben auch eine Berufstätigkeit oder ein
Praktikum aufgenommen.
„Integration gelingt nicht von allein
und nicht nur durch staatliche Stellen. Sie braucht viele Hände“,
sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Ich freue mich, dass hier im
Lerntreff verschiedene Räder ineinandergreifen, damit Menschen, die
neu zu uns gekommen sind, schnell Fuß fassen können.“
Bei
seinem Besuch vor Ort lernte OB Sören Link gemeinsam mit
Sparkassenvorstand Dr. Joachim Bonn Team und Teilnehmende des
Projekts kennen. Er dankte der Sparkasse Duisburg-Stiftung, die es
durch ihre Förderzusage möglich macht, das erfolgreiche Projekt
zunächst bis Mitte nächsten Jahres fortzusetzen.
Für Dr.
Joachim Bonn ist das Engagement der Sparkasse Duisburg über ihre
Stiftung unternehmerischer Auftrag: „Wir sehen gesellschaftliche
Verantwortung nicht als Zusatz, sondern als Teil unseres Handelns.
Sprach- und Grundbildung sind zentrale Voraussetzungen für
Integration, Beschäftigungsfähigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.
Deshalb fördern wir dieses niedrigschwellige Bildungsangebot
gezielt.“
Jubiläumskonfirmation für Leute aus Hochfeld und
Neudorf Den 18. Oktober sollten sich ehemalige
Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Neudorf und Hochfeld
freihalten. Darum bittet die Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld
Neudorf, wenn Jubilarinnen und Jubilare im Festgottesdienst und
anschließendem frohen Wiedersehen dabei sein möchten.
Gefeiert werden soll die Erinnerung an die Konfirmation, die vor 50,
60, 65 Jahren oder früher war, im Festgottesdienst um 11 Uhr im
Gemeindezentrum Wildstraße 31. Zur guten Planung sind Anmeldungen
bis zum 18. September notwendig: bei Gemeindesekretärin Michaela
Gräfe(Mail: gemeindebuero.hochfeld-neudorf@ekir.de oder Tel.: 0203 /
353149). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.
Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und
Wanheimerort Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt
alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der
Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum
Mitmachen ein. Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 16.
September 2026 um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort,
Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet
am 17. September 2026 um 15 Uhr in der Wanheimer Kirche, Wanheimer
Str. 661.
Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder,
Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee
und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte
Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit
dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim
Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet
Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder. .
RWI
hebt Konjunkturprognose für Deutschland an Die deutsche
Wirtschaft hat sich im ersten Halbjahr kräftiger erholt als
erwartet. Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in
Essen hat seine Prognose vom Frühsommer angehoben und erwartet für
2026 ein Wachstum von 1,3 Prozent. Für 2027 rechnet das Institut mit
einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,1 Prozent und für 2028
um 0,5 Prozent.
Die Belebung in den ersten sechs Monaten
wurde vor allem von den Exporten und den staatlichen Ausgaben
getragen. Das RWI geht davon aus, dass die Exportdynamik im weiteren
Jahresverlauf wieder nachlassen wird. Die zuletzt hohen Zuwachsraten
führen die Wissenschaftler eher auf kurzfristige Faktoren, wie
Nachholeffekte nach den Zollturbulenzen, zurück. idr Informationen:
https://www.rwi-essen.de
Neue Sonderausstellung im Stadtmuseum: „Geschichte(n) aus
dem Duisburger Wald“ Die neue Sonderausstellung
„Geschichte(n) aus dem Duisburger Wald“ wird am Sonntag, 6.
September, um 11 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum im
Innenhafen eröffnet. Zur Eröffnung sprechen Kultur- und
Umweltdezernentin Linda Wagner, Stadtförster Stefan Jeschke sowie
Dr. Andrea Gropp, Kuratorin und kommissarische Museumsleiterin.

Blick in die neue Ausstellung "Geschichte(n) aus dem Duisburger
Wald" im Stadthistorischen Museum. Die Ausstellung ist von 6.
September 2026 bis zum 5. September 2027 zu sehen. Fotos Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
„Die Ausstellung zeigt, dass der
Wald nicht nur ein Natur-, sondern auch ein Kulturraum ist: Er war
Lebensgrundlage, Rohstoffquelle und zugleich Schauplatz von Sagen
und Geschichten. Heute ist er ein artenreiches Naherholungsgebiet.
In all diesen Facetten prägt er bis heute die Identität unserer
Stadt“, so Kultur- und Umweltdezernentin Linda Wagner.
Die
neue Ausstellung, die bis zum 5. September 2027 zu sehen ist, nimmt
den Duisburger Stadtwald aus unterschiedlichen Perspektiven in den
Blick: Sie erzählt von seiner Bedeutung für die Menschen und zeigt,
wie sehr unser Leben über Jahrhunderte mit dem Wald verbunden war.
Holz war unverzichtbar zum Bauen und Heizen, zum Brennen von Ziegeln
und Geschirr sowie zum Brauen, Backen und Schmieden.

Der Wald lieferte Nahrung und Rohstoffe – und war lebensnotwendig.
Schon im 16. Jahrhundert regelten in Duisburg spezielle Gesetze
seine Nutzung und zeigen, dass der verantwortungsvolle Umgang mit
dem Wald keineswegs ein neues Thema ist. Doch der Wald ist nicht nur
Wirtschafts- und Naturraum, sondern auch ein Ort voller Geschichten.
Er ist reich an Sagen und Legenden: vom Heiligen Brunnen und
dem alten Steinbruch, von garstigen Zwergen und Räubern auf der
Flucht. Die Sonderausstellung verrät, was davon wahr ist und was
eine Legende ist. Mehr als zehn Prozent des Duisburger Stadtgebiets
sind Waldfläche.
Und dieser Wald ist Zeuge der
Landschaftsentwicklung seit der letzten Eiszeit, Schauplatz
ungewöhnlicher Begebenheiten und heute ein vielfältiges Ökosystem,
in dem mehr als 75 gefährdete Tier- und Pflanzenarten leben. Die
Teilnahme an der Eröffnung ist kostenfrei und ohne Anmeldung
möglich. Der Eintritt kostet nach der Eröffnung regulär 4,50 Euro,
ermäßigt zwei Euro. Weitere Informationen unter
http://www.stadtmuseum-duisburg.de.
Schusswechsel auf der Wanheimer Straße –
Tatverdächtiger vorläufig festgenommen, Mordkommission ermittelt,
Hinweisportal eingerichtet Mehrere Zeugen alarmierten am
Dienstagabend (1. September, 17:55 Uhr) die Polizei und berichteten
von einem Schusswechsel auf der Wanheimer Straße. Als die
Einsatzkräfte eintrafen, hatten sich die Beteiligten bereits
entfernt. In Tatortnähe trafen die Beamten jedoch auf einen
verletzten 21-Jährigen.
Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Lebensgefahr besteht nicht. Die Polizisten sperrten die Örtlichkeit
ab und sicherten Spuren. An Fahrzeugen, Hausfassaden und
Schaufensterscheiben stellten die Ermittler Einschusslöcher fest.
Zudem konnte im Bereich des Tatortes eine Schusswaffe sichergestellt
werden. Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als
versuchtes Tötungsdelikt.
Unter Leitung der
Staatsanwaltschaft Duisburg hat die Polizei Duisburg eine
Mordkommission eingerichtet. Nach ersten Erkenntnissen soll die
sichergestellte Waffe dem verletzten 21-Jährigen zuzuordnen sein. Da
der Verdacht besteht, dass er selbst an dem Schusswechsel beteiligt
war, nahmen die Beamten den deutsch-türkischen Staatsangehörigen
vorläufig fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg
wurde der 21-Jährige am heutigen Dienstag wegen des Verdachts des
versuchten Totschlags einem Haftrichter vorgeführt, der antragsgemäß
Haftbefehl gegen den Beschuldigten erließ. Nach dem derzeitigen
Stand der Ermittlungen sollen mindestens zwei Personen an der Tat
beteiligt gewesen sein. Die Fahndung nach weiteren Beteiligten
dauert an. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind Gegenstand
der laufenden Ermittlungen, ebenso mögliche Bezüge in das Rocker-
oder Clanmilieu.
Die Ermittler bitten Zeuginnen und Zeugen,
die den Schusswechsel beobachtet haben oder Angaben zu beteiligten
Personen machen können, sich bei der Polizei Duisburg unter der
Rufnummer 0203 2800 zu melden. Personen, die Videos oder Fotos von
der Tat gefertigt haben, werden gebeten, diese im Hinweisportal der
Polizei unter https://nrw.hinweisportal.de/ unter dem Ereignis
„Duisburg: Versuchtes Tötungsdelikt“ hochzuladen.
DMB-Vorstand Tenbieg zur Einkommensteuerreform: „Enttäuschung für
den Mittelstand – Gesetzentwurf kommt zur Unzeit“ Zum
Beschluss des Einkommensteuerreformgesetzes im Bundeskabinett (2.9.)
erklärt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des Deutschen
Mittelstands-Bundes (DMB): „Der heutige Kabinettsbeschluss ist eine
erneute Enttäuschung für den Mittelstand. Statt der im
Koalitionsvertrag versprochenen Entlastungen würde das geplante
Gesetz für viele Betriebe sogar zu neuen finanziellen Engpässen
führen.
In der längsten wirtschaftlichen Schwächephase seit Gründung der
Bundesrepublik brauchen kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
Wachstumsimpulse statt neuer Belastungen. Der aktuelle Gesetzentwurf
ist daher mehr Mogelpackung als Reform und kommt völlig zur Unzeit.
Als Verband teilen wir insofern die Kritik aus dem
Wirtschaftsministerium. Der Gesetzentwurf gleicht nicht mal die
kalte Progression vollständig aus und verfehlt damit auch das Ziel
der Bundesregierung einer wirksamen Entlastung kleiner und mittlerer
Einkommen.
Die geplanten Detailmaßnahmen, die der
Gesetzentwurf vorsieht, würden vor allem den Mittelstand belasten.
So würde etwa die Anhebung der Minijob-Pauschsteuer von zwei auf
fünf Prozent Beschäftigung in Handel und Gastronomie verteuern. Und
die Kürzung des Handwerkerbonus würde dazu führen, dass Dachdecker,
Schreiner oder Maler und Lackierer weniger Aufträge erhalten oder
die Schwarzarbeit zunimmt.
Auch die geplante Anhebung des Reichensteuersatzes trifft
erfolgreiche KMU und setzt ein völlig falsches Signal für
Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Betriebe. Im
parlamentarischen Verfahren sind daher dringend Nachbesserungen
notwendig. Die Weichen in der Steuerpolitik müssen voll auf Wachstum
für den Mittelstand gestellt werden – insbesondere fordern wir einen
vollständigen Ausgleich der kalten Progression und eine Anhebung der
Grenze, ab der der Spitzensteuersatz greift, auf mindestens 85.000
Euro.“
Mit Elektromobilität Kosten sparen -
IHK-Zertifikatslehrgang unterstützt Unternehmen beim Umstieg
Wer als Unternehmen den eigenen Fuhrpark elektrifiziert und
Ladeinfrastruktur aufbaut, kann Kosten senken und sich
Wettbewerbsvorteile sichern. Die Niederrheinische IHK bietet deshalb
vom 6. Oktober bis 16. Dezember den Zertifikatslehrgang
„Fachexperte/Fachexpertin für Elektromobilität (IHK)“ an.
Die
Weiterbildung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die
E‑Mobilitätsprojekte im Unternehmen starten und weiter vorantreiben
wollen. Auch Mitarbeiter von (Werk-)feuerwehren sowie Dienstleister
und Ausrüster aus dem Umfeld der Elektromobilität profitieren von
dem Lehrgang. Ein technisches Verständnis oder Berufserfahrung im
Umfeld der Elektrotechnik ist von Vorteil.
Der
Online-Lehrgang findet in der Zeit vom 6. Bis 16, Oktober dienstags
und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr statt. Weitere Informationen
gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382,
althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter:
ihk.de/niederrhein/veranstaltungen
„Alarmsignal für unsere Industrie“ IHK: Ankündigung von
Arcelor Mittal gravierend Ein weiterer Rückschlag für
die Industrie: Arcelor Mittal plant, ab September 2027 keinen Stahl
mehr am Standort Duisburg zu produzieren. 550 Jobs sollen wegfallen.
Der Aufsichtsrat muss den Plänen noch zustimmen. Die Ankündigung ist
ein deutliches Alarmsignal für den Industriestandort Deutschland,
sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der
Niederrheinischen IHK: „Unsere Industrie steht mit dem Rücken
zur Wand. Die angekündigte Schließung zeigt: Wer in Deutschland viel
Energie braucht, kann international kaum noch bestehen. Die Kosten
bei uns sind zu hoch. Brüssel und Berlin müssen bei ihren Reformen
nachbessern: für mehr Industrie!
Arcelor zeigt: Der
Standort Deutschland verliert für internationale Konzerne mehr und
mehr an Attraktivität. Für Duisburg ist das nach den harten
Entscheidungen bei Thyssen und HKM fatal. An jedem Arbeitsplatz in
der Stahlbranche hängen fünf weitere bei Zulieferern und
Dienstleistern. Was wir brauchen, ist ein Zukunftskonzept Stahl für
Duisburg. Es geht um die Zukunft von Europas größten
Stahlstandort und um die wirtschaftliche Unabhängigkeit
Deutschlands. Das braucht schnelle Entscheidungen und Unterstützung
der Transformation. Die Stahlunternehmen können nicht gegen die
Krise ankämpfen und zugleich die Transformation zu grünem Stahl
allein stemmen.“
Konzert für Orgel und Akkordeon in der Neumühler
Gnadenkirche Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis
erwartet Musikfans am Sonntag, 13. September, in der Neumühler
Gnadenkirche, Obermarxloher Str. 40: Silvester Pece (Akkordeon) und
Tiina Marjatta Henke (Orgel und Akkordeon) präsentieren im Rahmen
der Kulturveranstaltungen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl
ein vielseitiges Programm, das musikalische Epochen und Stile auf
eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.
Werke von
Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach und César Franck treffen auf
selten gespielte Kompositionen - wie das Konzert für Orgel und
Akkordeon von Pedro José Blanco - sowie Musik von Alexander Borodin.
Zu hören sind auch Bearbeitungen aus Vivaldis berühmten „Vier
Jahreszeiten“, Bachs lyrische „Air“ sowie ein ausdrucksstarkes
Orgel-Solostück.
Der zweite Teil des Konzerts entführt das
Publikum in die Welt der folkloristischen Musiktraditionen mit
Liedern aus Russland und Ungarn für zwei Akkordeons. Zu hören ist
auch der berühmteste finnische Tango „Satumaa“. Das Konzert - Beginn
ist um 15 Uhr - verspricht eine faszinierende Begegnung zweier
Instrumente, deren klangliche Vielfalt von barocker Eleganz bis hin
zu leidenschaftlicher Tanzmusik reicht.
Der Eintritt ist
frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten. Sie kommt zu gleichen
Teilen der Konzertarbeit von Tiina Marjatta Henke und den
kulturellen Veranstaltungen in der Gnadenkirche zugute. Infos:
Silvester Pece, geboren 1980 im ehemaligen Jugoslawien und geprägt
von ungarischen Wurzeln, erhielt bereits im Kindesalter
Akkordeonunterricht. Nach seiner Ausbildung in Subotica und Novi Sad
führte ihn sein Weg an die Folkwang Universität der Künste in Essen
sowie an die Musikhochschule Detmold.
Heute ist er als
gefragter Musiker und Pädagoge tätig. Und natürlich ist er unser
Organist in der Gnadenkirche. Tiina Marjatta Henke, geboren 1963,
studierte Kirchenmusik in Herford und Köln und legte dort auch ihre
künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgel ab. Sie war viele Jahre als
Kantorin in Köln, Düsseldorf und Duisburg tätig und ist heute
freiberuflich in der Konzertorganisation aktiv.

Silvester Pece an der Orgel der Neumühler Gnadenkirche... mit seinem
Akkordeon. Foto: Reiner Terhorst
Gemeinsam in die Ausbildung IHK begrüßt vier neue
Azubis Die Niederrheinische IHK freut sich ab
September über Nachwuchs im Team: Vier neue Azubis starten ihre
Ausbildung als Kaufleute für Büromanagement. Während der
dreijährigen Ausbildung durchlaufen die kaufmännischen Azubis
verschiedene Stationen. Schwerpunkte sind Öffentlichkeitsarbeit und
Veranstaltungsmanagement sowie Assistenz- und Sekretariat.
Ausbilderinnen Nicole Pooth und Annette Müller sowie die jeweiligen
Ausbildungsbeauftragten unterstützen die Nachwuchskräfte.
Beim Start lernen sich die Auszubildenden der höheren Jahrgänge
sowie die Neuankömmlinge kennen und erkunden gemeinsam mit den
Ausbildern die Hauptgeschäftsstelle in Duisburg. „So können sich die
neuen Azubis früh untereinander vernetzen und erste Fragen klären.
Das erleichtert den Einstieg und schafft Sicherheit in den ersten
Tagen“, erklärt Ausbilderin Nicole Pooth. Anschließend erfahren sie,
in welchem Fachbereich sie zukünftig arbeiten und erhalten erste
Einblicke in ihre Aufgaben.
Azubis bekommen eigene
Projekte In ihrer Fachabteilung bleiben sie dann für jeweils drei
Monate. Dort integrieren die Kollegen sie direkt in den
Arbeitsalltag, sie sind aber auch für eigene Projekte zuständig.
„Uns ist es wichtig, dass unsere Auszubildenden früh lernen,
Verantwortung zu übernehmen“, betont IHK-Personalleiter Jörg Sinnig.
„Deshalb organisieren sie beispielsweise selbstständig unsere
jährliche Weihnachtsfeier“, erklärt Sinnig.
Duales Studium
möglich Die Azubis haben die Chance, zusätzlich ein duales Studium
der Betriebswirtschaftslehre (Business Administration) zu
absolvieren. So können sie sich bestmöglich für ihre berufliche
Zukunft qualifizieren.

v.L.n.R.: Bedirhan Kozan, Nicole Pooth, Hanna Karl, Annika Wentzel,
Anette Müller, Cem Öztürk Fotos: Niederrheinische IHK/Jacqueline
Wardeski
„DU mach(s)t sauber!“ – Gemeinsam für ein sauberes
Duisburg Unter dem Motto „DU mach(s)t sauber!“ setzt
sich der Verein Offensive für ein Sauberes Duisburg bereits seit
1999 für Umweltbewusstsein und bürgerschaftliches Engagement ein. Im
Jahr 2025 haben sich fast 8.000 Duisburgerinnen und Duisburger bei
gemeinsamen Aufräumaktionen für eine saubere und lebenswerte Stadt
engagiert. Der gemeinnützige Verein Offensive für ein Sauberes
Duisburg e. V. unterstützte insgesamt 165 Aktionen im gesamten
Stadtgebiet. Dabei sammelten die freiwilligen Helferinnen und Helfer
mehr als 300 Kubikmeter Abfall auf öffentlichen Flächen.
An
den Aktionen beteiligten sich unter anderem Schulklassen,
Kindertagesstätten, Vereine, Unternehmen, Nachbarschaften,
Bürgerinitiativen und engagierte Einzelpersonen. Gemeinsam befreiten
sie Straßen, Parks, Grünflächen und Spielplätze in ihren Stadtteilen
von achtlos weggeworfenem Müll. Für die Aufräumaktionen stellt die
Offensive kostenlos Materialien wie Abfallzangen, Handschuhe und
Müllsäcke zur Verfügung. Den zeitnahen Abtransport und die
fachgerechte Entsorgung des gesammelten Abfalls organisierte der
Verein gemeinsam mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.

„Jede einzelne Aktion zeigt, dass wir alle etwas für unser
unmittelbares Lebensumfeld tun können. Wenn Menschen gemeinsam
anpacken, werden nicht nur Straßen, Parks und Grünflächen sauberer.
Auch das Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil wird gestärkt“, sagt
Edeltraud Klabuhn, Vorsitzende der Offensive für ein Sauberes
Duisburg e. V.
Umweltbewusstsein bei Kindern und Jugendlichen
stärken Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beteiligung von
Kindern und Jugendlichen. Bei gemeinsamen Sammelaktionen erleben
Schulklassen, Kindertagesstätten und Jugendgruppen unmittelbar, wie
sich das eigene Verhalten auf die Umwelt und das Stadtbild auswirkt.
Die Kinder und Jugendlichen sammeln Abfälle unter anderem an
Straßen, auf Grünflächen und Spielplätzen sowie in Parks. Die
Aktionen fördern zugleich Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und
die Identifikation mit dem eigenen Stadtteil.
Mitmachen und
eigene Aktion anmelden Bürgerinitiativen, Vereine, Unternehmen,
Bildungseinrichtungen, Nachbarschaften und Einzelpersonen können
ihre geplante Aufräumaktion über die Website der Offensive anmelden.
Der Verein unterstützt bei der Vorbereitung und beantwortet Fragen
zur Materialausgabe und zur Organisation der Entsorgung.
Auch
neue Vereinsmitglieder, Spenderinnen und Spender sowie Unternehmen,
die das Engagement als Sponsor unterstützen möchten, sind
willkommen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung
einer Aktion finden Interessierte unter: www.sauberes-duisburg.de

Fotos Copyright: Matthias Heuser I NEUARTIG MEDIA
Auf
kolonialen Spuren: Feierabendführung durch die Ausstellung
„ÜBERSEeHEN“ Das Zentrum für Erinnerungskultur im
Stadtarchiv, Karmelplatz 5 in der Duisburger Innenstadt, lädt am
Dienstag, 8. September, um 17 Uhr zu einer kostenlosen
Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf
(post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ ein. Miriam Monsemvula und
Marie Vetter führen durch zwei Jahrhunderte Stadtgeschichte und
zeigen, welche Spuren die deutsche Kolonialzeit in Duisburg
hinterlassen hat.
Von Handel und Mission über Straßennamen
bis hin zu Kinderbüchern: Die Kolonialzeit wirkt nach, das koloniale
Erbe begegnet uns bis heute. Die Ausstellung ist noch bis Januar
2027 zu sehen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen gerne per
E-Mail an zfe@stadt- duisburg.de.

Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen durch die Ausstellung -
Krischer/Zentrum für Erinnerungskultur
Film- und Fotogeschichte im Fokus: Volkshochschule
Duisburg lädt zu einer spannenden Zeitreise durch die
Kulturgeschichte der Bilder ein
Die Volkshochschule Duisburg widmet sich im
Herbstsemester 2026 erneut der Geschichte des Films und
der Fotografie. In einer Reihe fundierter Vorträge
stehen bedeutende Regisseure, Schauspieler und
Fotografen im Mittelpunkt, deren Werke die visuelle
Kultur des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt haben.
Den Auftakt bildet eine kostenlose Veranstaltung am
Donnerstag, 3. September, um 17 Uhr zum
expressionistischen deutschen Stummfilm, der mit seinen
markanten Bildwelten, ungewöhnlichen Perspektiven und
starken Hell-Dunkel-Kontrasten Filmgeschichte schrieb.
Die Teilnehmenden lernen die ästhetischen Merkmale
dieser einflussreichen Epoche kennen und erfahren, wie
sie das internationale Kino bis heute beeinflusst. Ein
weiterer Vortrag im Anschluss am Donnerstag, 3.
September, um 18.30 Uhr, widmet sich Billy Wilder,
dessen außergewöhnliches Gespür für Dialoge, Figuren und
menschliche Schwächen ihn zu einem der erfolgreichsten
Regisseure Hollywoods machte.
Zwischen Komödie und Drama schuf Wilder zeitlose
Klassiker, die bis heute nichts von ihrer Aktualität
verloren haben. Mit Fritz Lang rückt am Donnerstag, 17.
September, um 18.30 Uhr einer der bedeutendsten
Regisseure der Filmgeschichte in den Fokus. Seine Werke,
darunter Klassiker wie „Metropolis“ oder „M – Eine Stadt
sucht einen Mörder“, stehen beispielhaft für die
Verbindung von filmischer Innovation und
gesellschaftlicher Analyse.
Spannende Einblicke verspricht auch die Veranstaltung am
Mittwoch, 23. September, um 18 Uhr über die
Edgar-Wallace-Filme, die insbesondere in den
1960er-Jahren das deutsche Kinopublikum begeisterten.
Die Vortragsreihe beleuchtet den unverwechselbaren Stil
der Kriminalfilme, ihre Entstehungsgeschichte sowie
ihren bis heute anhaltenden Kultstatus. Mit Paul Newman
steht am Mittwoch, 11. November, um 18 Uhr zudem einer
der charismatischsten Schauspieler des amerikanischen
Kinos auf dem Programm.
Neben seiner beeindruckenden Filmkarriere werden auch
seine Vielseitigkeit als Regisseur, Rennfahrer und
gesellschaftlich engagierte Persönlichkeit thematisiert.
Ergänzt wird das filmhistorische Angebot durch eine
Veranstaltung am Mittwoch, 9. Dezember, um 18 Uhr zur
Geschichte der Fotografie. Im Mittelpunkt stehen die
Arbeiten von Irving Penn und Richard Avedon, die die
Porträtfotografie revolutionierten und mit ihren
Modeaufnahmen die Bildsprache ganzer Generationen
prägten.
Das Herbstsemester der Volkshochschule Duisburg beginnt
bereits Ende August. Informationen zu allen
Veranstaltungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung
finden Interessierte auf der Homepage
www.vhs-duisburg.de und im aktuellen VHS-Programmbuch.
Weitere Informationen gibt es bei Dr. Claudia Kleinert
von der VHS telefonisch unter 0203 283-984596.
Tag der Oststraße in Neudorf – Ein Fest für die ganze
Familie
Am Donnerstag, dem 3. September, ab 11 Uhr, lädt der
Bürgerverein Neudorf gemeinsam mit Gewerbetreibenden und
Händlern herzlich zum „Tag der Oststraße“ ein. Entlang
der Oststraße erwartet die Besucherinnen und Besucher
ein buntes Programm mit zahlreichen Attraktionen,
Präsentationen, kulinarischen Angeboten sowie
vielfältigen Ständen von Vereinen und Verbänden.
Der Tag bietet Gelegenheit, die Oststraße als lebendige
Einkaufs- und Begegnungsmeile zu erleben und
gleichzeitig die Gemeinschaft im Stadtteil zu stärken.
„Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit den Anwohnern und
Geschäftsleuten die Oststraße zu feiern und ihre
Vielfalt zu präsentieren“, so der Vorstand des
Bürgervereins Neudorf.
Bereits am Donnerstag verwöhnen uns Winzer mit ihren
edlen Tropfen, um dann am Freitag, dem 4. September, ab
11 Uhr, mit dem traditionellen Weinfest uns in
gemütlicher Atmosphäre und mit kulinarische
Spezialitäten zum Verweilen und Genießen einzuladen. Der
Kreativmarkt rundet auch in diesem Jahr den Tag ab.
Kunstkurs in Rheinhausen
Der Kurs „Aquarell- und Ölmalerei“ der Volkshochschule
Duisburg startet am Donnerstag, 3. September, im
Unterrichtsgebäude Pavillon der VHS Duisburg West an der
Friedrich-Ebert-Straße 106 in Rheinhausen. Bis zum 10.
Dezember läuft der Kurs wöchentlich von 9.30 bis 12 Uhr.
Teilnehmende zahlen 109 Euro. In dem Kurs können
Personen ohne künstlerische Erfahrungen die Techniken
des Aquarellierens sowie der Ölmalerei erlernen und
gemeinsam üben. Auch erfahrene Kreative sind in der
gemischten Gruppe willkommen. Die Auswahl der Motive
erfolgt in Rücksprache mit dem Dozenten und Künstler
Franz Schwarz.
Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann über die
Homepage der VHS unter www.vhs-duisburg.de oder über die
Geschäftsstelle der VHS West, telefonisch unter 0203
283-984607 oder per E-Mail an vhs-
west@stadt-duisburg.de erfolgen. Ergebnisse aus
vergangenen Kunstkursen sind aktuell und noch bis 28.
August zu den Öffnungszeiten in der Bezirksbibliothek
Rheinhausen, Händelstraße 6, zu sehen.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Zwei
besondere Führungen zum Tag des offenen Denkmals Das
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) beteiligt sich am
Sonntag, 13. September, am Tag des offenen Denkmals und lädt zu zwei
kostenfreien Führungen ein. Um 10 Uhr geht es am Steiger in
Hafenmund, Höhe Horst-Schimanski-Gasse, in Duisburg-Ruhrort an Bord
des historischen Seitenradschleppdampfers Oscar Huber zu einer
60-minütigen Führung.

Das Binnenschifffahrtsmuseum zeigt zahlreiche Exponate rund um die
Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Binnenschifffahrt
und ist Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der
Binnenschifffahrt. Standort ist die ehemalige Ruhrorter Badeanstalt,
ein reizvolles Gebäude des Historismus mit Jugendstil-Elementen.
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Im Anschluss um 12 Uhr
steht im Museum an der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort die
Architektur der ehemaligen, denkmalgeschützten Ruhrorter Badeanstalt
im Mittelpunkt, die zwischen 1908 und 1910 im Stil des Jugendstils
und Späthistorismus errichtet wurde.

Die„Oscar Huber“ im Ruhrorter Hafen wir auf den Saisonstart
vorbereitet..Der letzte original erhaltene Radschleppdampfer auf dem
Rhein..Das einzigartige Kulturdenkmal aus dem Jahr 1922 steht für
über 100 Jahre Rheinschifffahrtsgeschichte..Bild: Ilja Höpping /
Stadt Duisburg
„Wir freuen uns, zum Tag des offenen Denkmals
zwei besondere Perspektiven auf unser Museum anbieten zu können. Wer
den Oscar Huber schon immer einmal im Rahmen einer Führung erkunden
wollte, hat dazu nun Gelegenheit – und auch für eingefleischte
Oscar-Fans gibt es sicher noch Neues zu hören.

Das Binnenschifffahrtsmuseum zeigt zahlreiche Exponate rund um die
Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Binnenschifffahrt
und ist Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der
Binnenschifffahrt. Standort ist die ehemalige Ruhrorter Badeanstalt,
ein reizvolles Gebäude des Historismus mit Jugendstil-Elementen.
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Mit der
Architekturführung ermöglichen wir außerdem erstmals einen ganz
anderen Blick auf unser Museum“, sagt Museumsdirektor Dr. Dennis
Niewerth. Die Führungen und der Eintritt ins Museum sind an diesem
Tag kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die
Teilnehmerzahl ist je Führung auf 25 Personen begrenzt. Weitere
Informationen gibt es im Internet unter
http://www.binnenschifffahrtsmuseum.de.
Durchblicke-Gottesdienst zur Frage „Wer oder was bin ich?“
Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den nächsten
„Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier herzlich
in die evangelische Kirche Duisburg Obermeiderich, Emilstraße 27,
ein. Dort geht es am 13. September 2026 um 18 Uhr unter dem Titel
„Wer oder was bin ich?“ um die Frage, wie Menschen sich selbst
sehen, sich selbst erleben und was sie für andere in ihren sozialen
Bezügen bedeutet.
Welche Rolle der Glaube an Gott dabei
spielt, ist zentrale Frage in dem Gottesdienst. Auch über sie soll
in Gemeinschaft nachgedacht werden. Helfen werden dabei ein Text aus
der Bibel, Impulse und Musik. Nach dem Gottesdienst ist wie immer
Gelegenheit, bei Abendessen und Getränken gute Begegnungen
miteinander zu erleben. Auch dazu lädt das Durchblicke-Team herzlich
ein. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de/durchblicke. Kirchfest an
Salvator am Tag des Offenen Denkmals
An Salvator wird in diesem Jahr der Tag des Offenen Denkmals am 13.
September zum Kirchfest: Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg
und der Bauverein Salvator laden gemeinsam zur großen Begegnung für
Jung und Alt im und rund um das über 700 Jahre alte
Duisburg-Wahrzeichen neben dem Rathaus. Der Festtag startet mit dem
10-Uhr-Gottesdienst und dem Mini-Gottesdienst für Kinder um 11.30
Uhr.
Danach steigt Grill-Duft in die Luft, denn Mitglieder
des Bauvereins bruzzeln vor dem Gotteshaus Leckeres für alle.
Zusammen mit dessen Vorsitzenden Pfarrer i.R. Armin Schneider, dem
ehemaligen Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises
Duisburg, möchten sie mit den Gästen ins Gespräch kommen. Sie bieten
zudem einen guten Salvator-Wein an, der für wenig Geld zum Erhalt
der Kirche gekauft und mitgenommen werden kann.
Auf dem
Programm stehen auch „Kirchenraumerkundungen“, bei denen Pfarrer
Stephan Blank Familien mit Kindern durch Salvator führt und sie dort
mit auf eine spannende Entdeckungsreise nimmt. Um 16 Uhr startet
Roland Wolf von „Mercators Nachbarn“ eine „historische
Kirchenführung“... natürlich im historischen Kostüm.
Und
natürlich gibt es beim Kirchfest auch Musik: um 14 Uhr tritt das
Ensemble „iter musicum” gekleidet in historisch anmutenden Kostümen
und unter der Leitung von Volker Nies auf und musiziert auf
Gemshörnern und alten Instrumenten Kompositionen des Mittelelters.
Um 17 Uhr erklingen in der Salvatorkirche Chöre aus Mendelssohns
„Elias“. Es singt die Salvatorkantorei, am Klavier spielt Ekaterina
Schabanova. Die Leitung und Moderation übernimmt
Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe (dieses Konzert findet auch um
15 Uhr in der Marienkirche statt, Eintritt ist frei).
Der
Eintritt zum Salvatorkirchfest und allen Veranstaltungen ist frei.
Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de, zum Bauverein
unter
www.bauverein-salvatorkirche.de.

Armin Schneider in der Salvatorkirche bei den Vorbereitungen zum
Kirchfest zeigt - beim Etikettenkleben des Salvatorweins (Foto: Rolf
Schotsch).
Hochfeld: Fotos für neuen Stadtteilkalender 2027 gesucht
Auch in diesem Jahr lädt das Team vom Stadtteilbüro Hochfeld zum
Fotowettbewerb für den Stadtteilkalender 2027 ein. Gesucht werden
schöne und besondere Aufnahmen aus dem Stadtteil, die das Motto
„Hochfeld gemeinsam gestalten!“ in den Mittelpunkt stellen und den
Zusammenhalt und das Miteinander im Stadtteil sichtbar machen.
Die Motive sollten Hochfeld als bunt, lebendig,
nachbarschaftlich und grün zeigen und zugleich das Engagement der
Menschen vor Ort widerspiegeln. Mit der Internationalen
Gartenausstellung 2027 steht Hochfeld ein besonderes Jahr bevor. Die
Fotos sollen deshalb zeigen, wie sich der Stadtteil verändert und
noch grüner, lebenswerter und vielfältiger gestaltet wird.
Einsendeschluss ist der 30. September.
Die 13 schönsten
Motive werden im Kalender veröffentlicht, der wie in den vergangenen
Jahren kostenlos ausgegeben wird. Wichtig für eine erfolgreiche
Wettbewerbsteilnahme: Die Fotos sollen erkennen lassen, dass es sich
um Aufnahmen aus Hochfeld handelt.

Benötigt werden Querformat-Bilder mit mindestens 300 dpi Auflösung.
Jedem Bild sollten ein Titel und der Ort, an dem es aufgenommen
wurde, beigefügt werden Das Team vom Stadtteilbüro Hochfeld freut
sich über Bildvorschläge per E- Mail an
info@stadtteilbuero-hochfeld.de
Im DVV-Konzern
beginnen 38 junge Menschen in zehn Berufen ihre Ausbildung
Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) ist
eines der großen Ausbildungsunternehmen der Stadt. Seit Jahrzehnten
erlernen junge Menschen hier unterschiedliche Berufe. Am 1.
September sind im DVV-Konzern 34 junge Menschen in das Arbeitsleben
gestartet, weitere vier haben ihre Ausbildung bereits am 1. August
begonnen.
In dem neuen Jahrgang werden zwei junge Menschen in
einem kaufmännischen Beruf ausgebildet, in neun
technisch-gewerblichen Berufen sind es 36. Die Ausbildung erfolgt
bei den Tochtergesellschaften wie den Stadtwerken Duisburg, der DVG,
sowie im Zoo Duisburg und bei octeo Multiservices, die beide
eigenständig ausbilden.
„Wir freuen uns sehr, dass wir erneut
viele Ausbildungsplätze mit engagierten jungen Menschen besetzen
konnten – besonders im technischen Bereich. Mit unserer
professionellen Ausbildung begegnen wir in herausfordernden Zeiten
dem Fachkräftemangel und dem demografischen Wandel“, betont Marcus
Vunic, Vorsitzender der DVV- Geschäftsführung und verantwortlich für
das Ressort Personal. „Unsere Auszubildenden sind ein zentraler
Erfolgsfaktor im DVV-Konzern. Wir begrüßen alle neuen Auszubildenden
herzlich und wünschen ihnen einen erfolgreichen Start in ihre
berufliche Zukunft!“
In allen Jahrgängen werden aktuell
insgesamt 134 Auszubildende in den Tochterunternehmen des
DVV-Konzerns beschäftigt. Wer im kommenden Jahr in einem der
angebotenen Berufe Duisburg auf dem Weg zu einer klima- und
umweltneutralen Stadt begleiten möchte, kann sich ab Mitte September
2026 online bewerben. Ab dann werden die Stellenausschreibungen für
das neue Ausbildungsjahr 2027 über das Karriereportal des
DVV-Konzerns unter karriere.dvv.de veröffentlicht.
Über den
DVV-Konzern Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft
(DVV) ist einer der größten, kommunalen Energieversorger in
Deutschland und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von
3,8 Milliarden Euro. Als Multidienstleistungs-konzern umfasst die
DVV mehr als 30 Tochtergesellschaften, die für die
Energiewirtschaft, den ÖPNV, die IT-Infrastruktur und viele weitere
Dienstleistungen unverzichtbar sind und somit zugleich die Energie-
und Mobilitätswende in Duisburg gestalten. Mit über 4.600
Angestellten und über 100 Auszubildenden zählt der DVV-Konzern zu
den größten Arbeitgebern Duisburgs.

DVV-Geschäftsführer Marcus Vunic (hinten Mitte) und Andreas Gutschek
(hintere Reihe, 2. v. r.) begrüßen die jungen Menschen, die beim
DVV-Konzern in zehn Berufen ihre Ausbildung starten. Foto DVV
Jazz-Frühschoppen begeistert zahlreiche Besucher in Friemersheim
Der Freundeskreis lebendige Grafschaft Friemersheim
e.V. begrüßte beim 22. Jazz-Frühschoppen zahlreiche Gäste auf dem
Schulhof des historischen Lehrerhauses. Im Jubiläumsjahr des Vereins
sorgte die Band „JAZZlight“ mit Swing- und Dixieland-Klassikern für
beste Stimmung.
Bei schönem Wetter genossen Besucherinnen
und Besucher Musik, Grillangebote, Kaffee und Kuchen sowie das
gesellige Beisammensein. Neben vielen Stammgästen fanden auch neue
Besucher den Weg nach Friemersheim.
Gemeinde Hochfeld-Neudorf lädt zum Stafetten-Fest an
drei Orten ein Die Evangelische Kirchengemeinde
Hochfeld-Neudorf lädt zum großen, unterhaltsamen Miteinander am 12.
September: Das Stafetten-Fest beginnt um 11 Uhr an der Hochfelder
Pauluskirche mit einem Brunch. Danach radelt oder wandert die
Festgemeinschaft von Hochfeld zum Neudorfer Gemeindezentrum an der
Wildstraße 31, wo es um 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen sowie Spaßiges
gegen Langeweile für die Kleinen gibt.
Später geht es nur
noch eine kurze Strecke weiter zur Kirchwiese an der Christuskirche
an der Gustav-Adolf-Straße, wo um 18 Uhr das Fest mit Lagerfeuer,
Grillwürstchen und Gitarrenliedern ausklingt. Bei schlechtem Wetter
bleibt nur der Grill draußen und alle anderen feiern im Foyer des
Gemeindezentrums an der Gustav-Adolf-Straße 65, wo auch schön
gesungen werden kann. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.
Digitale Medien machen
Lesen zum Dauerbegleiter Digitale Inhalte sind zunehmend
bild- und videolastig. Ganz ohne Text kommen sie trotzdem selten
aus. Suchergebnisse müssen eingeordnet, Nachrichten gelesen,
Online-Artikel erfasst und Untertitel verstanden werden. Auch in
Spielen führen kurze Hinweise durch den nächsten Schritt. Damit
spielt Lesen auch dort eine Rolle, wo digitale Inhalte vor allem
durch Bilder und Videos geprägt sind.
Besonders deutlich wird
das bei Jugendlichen. Laut JIM-Studie 2025 bleibt das Smartphone für
Zwölf- bis 19-Jährige ein zentrales Alltagsmedium; die
durchschnittliche Bildschirmzeit liegt bei knapp vier Stunden
täglich. Mit dem Alter steigt sie deutlich an: von unter drei
Stunden bei den 12- bis 13-Jährigen auf mehr als viereinhalb Stunden
bei den 18- bis 19-Jährigen.

VGL / KI-generiert
Natürlich ist diese Zeit nicht gleich
Lesezeit. Sie zeigt aber, wie selbstverständlich Jugendliche sich in
digitalen Umgebungen bewegen, in denen Texte an vielen Stellen
dazugehören. Oft werden sie nur kurz aufgenommen, bevor der nächste
Inhalt folgt. Für längere Texte ist dagegen ein anderer Rahmen
nötig: nicht sofort der nächste Impuls auf dem Display, sondern
Zeit, um bei einem Text zu bleiben.
Social-Media bringt
Bücher neu ins Gespräch Gleichzeitig gibt es Entwicklungen, die
Bücher wieder sichtbarer machen. Die JIM-Studie 2025 zeigt zwar,
dass regelmäßiges Buchlesen bei Jugendlichen mit zunehmendem Alter
seltener wird – von 45 Prozent bei den 12- bis 13-Jährigen auf 27
Prozent bei den 18- bis 19-Jährigen. Über die vergangenen zehn Jahre
beschreibt die Studie das regelmäßige Lesen von Büchern oder Comics
insgesamt aber als weitgehend konstant.
Auch bei Erwachsenen
bleibt das gedruckte Buch präsent: Laut Freizeit-Monitor 2025 greift
gut jeder Dritte (35 Prozent) regelmäßig, also mindestens einmal pro
Woche, zum gedruckten Buch. Soziale Netzwerke wie TikTok und
Instagram sind dafür ein wichtiger Treiber. BookToker und
Bookfluencer sprechen nicht nur über Geschichten und Autorinnen und
Autoren, sondern setzen Bücher auch visuell in Szene: Cover,
Farbschnitte, Prägungen und Illustrationen werden Teil der
Präsentation. So ersetzen soziale Netzwerke das Buch nicht – im
Gegenteil, sie verschaffen ihm zusätzliche Aufmerksamkeit.
Neue Impulse kommen vor allem über Empfehlungen, kurze Rezensionen
oder BookTok-Trends. Laut Bitkom haben 29 Prozent der
Social-Media-Nutzerinnen und -Nutzer schon einmal ein dort
empfohlenes Buch gelesen. Mehr als die Hälfte der Deutschen sagt
zudem, dass Beiträge in sozialen Netzwerken dem Lesen ein moderneres
Image geben.
Der Buchmarkt ergänzt dieses Bild: Kinder- und
Jugendbücher bleiben mit 17,9 Prozent Umsatzanteil eine wichtige
Warengruppe, auch wenn sie 2025 leicht unter dem Vorjahr lagen.
Neben dem gedruckten Buch können digitale Formate den Zugang
erleichtern: Rund jede zweite Person liest laut Bitkom zumindest hin
und wieder E-Books, bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 63 Prozent,
bei Menschen ab 65 Jahren 34 Prozent. Welche Leseform passt, hängt
oft davon ab, wo und wie gelesen wird. Das Smartphone ist schnell
zur Hand, Tablets oder Laptops machen längere Artikel auf größeren
Bildschirmen übersichtlicher, ein E-Book-Reader bündelt Bücher für
unterwegs oder den Abend.
Jedem dritten Kind wird selten oder
nie vorgelesen Bei Kindern beginnt Lesen lange vor dem ersten
eigenen Schulbuch. Wenn Erwachsene vorlesen, werden Wörter, Bilder
und Geschichten vertraut. Aus einem Bilderbuch oder einer Geschichte
entsteht so nicht nur gemeinsame Zeit, sondern auch ein früher
Zugang zu Sprache und Texten.
Der Vorlesemonitor 2024 macht
deutlich, dass diese Erfahrung nicht selbstverständlich ist: Bei
32,3 Prozent der Kinder zwischen einem und acht Jahren bleibt
Vorlesen die Ausnahme oder findet gar nicht statt. Besonders
kritisch sind laut Studie die Zeit vor der Kita und die Phase rund
um den Schuleintritt, weil gerade dann wichtige Vorleseimpulse
fehlen können.
Gleichzeitig bleiben Bücher im Alltag vieler
Kinder präsent: Laut KIM-Studie 2024 liest knapp die Hälfte der
Sechs- bis 13-Jährigen mindestens einmal pro Woche ein Buch.
Vorlesen kann ein früher Einstieg in diese Welt sein: Kinder erleben
Geschichten gemeinsam mit Erwachsenen und erfahren, dass Bücher und
Texte zum Alltag gehören. Später entscheidet sich, ob längeres Lesen
weiter einen festen Platz behält.
Bewusstes Lesen braucht
Raum im Alltag Zum Weltalphabetisierungstag zeigen aktuelle
Studien: Lesen hat seinen Platz im Alltag nicht verloren, sondern
findet heute auf vielen Wegen statt. Digitale Medien machen Lesen im
Alltag allgegenwärtig, soziale Netzwerke können Bücher sichtbarer
machen und Vorlesen eröffnet Kindern früh einen Zugang zu Sprache
und Geschichten. Entscheidend ist nicht nur das Medium, sondern der
Moment: Lesen kann nebenbei passieren – oder bewusst Zeit bekommen.
Studie zum Runner’s High Cannabisähnliche Botenstoffe steigen
auch auf Extremdistanzen Marathon, 100 Kilometer oder
sogar 230 Kilometer am Stück: Wer solche Distanzen läuft, verlangt
seinem Körper enorm viel ab. Gleichzeitig steigen körpereigene
cannabisähnliche Botenstoffe deutlich an. Dr. Michael Siebers vom
Institut für Forensische Psychiatrie und Sexualforschung der
Universität Duisburg-Essen und sein Team haben erstmals genauer
verfolgt, wie sich diese sogenannten Endocannabinoide über einen
kompletten Marathon und bei extremen Ultramarathon-Distanzen
entwickeln.
Die Studie ist in
BMC Medicine erschienen. Dr. Michael Siebers gehört zur
Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Johannes Fuß, die das Runner’s High seit
Jahren erforscht. Bereits 2015 zeigte das Team, dass die angst- und
schmerzlindernden Effekte des Laufens von Cannabinoidrezeptoren
abhängen.
Eine Studie mit 63 Menschen belegte 2021, dass das
Runner’s High auch dann auftritt, wenn die Wirkung von Endorphinen
medikamentös blockiert wird. Gleichzeitig stiegen die
Endocannabinoide an. Das sprach dafür, dass Endocannabinoide dabei
eine wichtige Rolle spielen. Allerdings ging es in bisherigen
Studien überwiegend um Ausdauerbelastungen von weniger als 60
Minuten.
Anders die aktuelle Studie: Für den ersten
Untersuchungsteil liefen 19 erfahrene Läufer:innen einen Marathon um
den Baldeneysee. Vor dem Start sowie nach 14, 28 und rund 43
Kilometern nahmen die Forschenden Blut ab – ein letztes Mal nach 45
Minuten Erholung. Zum Vergleich gingen dieselben Personen ein bis
zwei Monate später auf derselben Route genauso lange, wie sie zuvor
für den Marathon gebraucht hatten.
Besonders deutlich
reagierte der körpereigene cannabisähnliche Botenstoff Anandamid,
kurz AEA. „Wir haben festgestellt, dass Anandamid nicht nur zu
Beginn des Laufens ansteigt. Die Konzentration nimmt über einen
ganzen Marathon weiter zu, und selbst 45 Minuten später sind die
Werte noch erhöht. Beim Gehen fiel die Veränderung wesentlich
geringer aus“, sagt Dr. Michael Siebers, der die Studie federführend
durchgeführt hat.
Noch extremer waren die Bedingungen beim
zweiten Studienteil: 36 Teilnehmer:innen der
TorTour de Ruhr 2024
liefen 100, 160 oder 230 Kilometer. Vor und nach dem Rennen nahmen
die Forschenden Blutproben. Auch nach diesen Distanzen war AEA
deutlich erhöht. Ein zweites Endocannabinoid, 2-AG, stieg ebenfalls
an.
Gleichzeitig berichteten die Ultramarathonläufer:innen
nach dem Zieleinlauf von weniger Angst; die Euphorie veränderte sich
dagegen nicht signifikant. Die meisten berichteten während des Laufs
von Schmerzen, fünf blieben nach eigenen Angaben schmerzfrei. „Damit
liefert die Studie neue Einblicke in die biologischen Prozesse
hinter extrem langen Läufen“, erklärt Siebers, der selbst Läufer
ist.
„Unsere aktuellen Ergebnisse zeigen zwar, dass das
Endocannabinoid-System auch bei sehr langen Läufen aktiv bleibt“, so
Prof. Dr. Johannes Fuß. „Ob die Botenstoffe tatsächlich für das
Runner’s High verantwortlich sind, lässt sich daraus aber noch nicht
ableiten. Dafür müssen wir genauer klären, welchen Anteil sie an
Euphorie, Angstreduktion und Schmerzwahrnehmung beim Laufen haben.“
* Die Studie wurde gefördert von der Medizinischen Fakultät der
Universität Duisburg-Essen und der Stiftung Universitätsmedizin
Essen. Publikation:
https://link.springer.com/article/10.1186/s12916-026-05186-z
Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Nach einer Pause ist es am 11. September wieder soweit, und viele
Gäste der Kirchenkneipe der Evangelischen Kirchengemeinde
Obermeiderich freuen sich jetzt schon: "Endlich wieder Emils Pub."
Leute treffen, lockere Gespräche, gutes Essen, das von einem
Kochteam liebevoll zubereitet wird, und ein vielfältiges
Getränkeangebot… der Treffpunkt wird jedes Mal zum gemütlichen Abend
in angenehmer Atmosphäre.
Er öffnet von 19 bis 22 Uhr wieder
seine Türen. Auf dem Speiseplan stehen diesmal Sahnezwiebelschnitzel
mit Reis und Salat, und natürlich ein Dessert. Infos zur Gemeinde
gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.

NRW: Zahl der Kinder unter 6 Jahren in Tagesbetreuung 2026
erstmals innerhalb der letzten 10 Jahre rückläufig * 1,5
% weniger Kinder unter 6 Jahren in Kitas und Tagespflege *
Überdurchschnittlicher Rückgang der betreuten U3-Kinder –
insbesondere in der Tagespflege * U3-Betreuungsquote mit 33,3 %
nahezu auf Vorjahresniveau
Rund 640.700
Kinder unter 6 Jahren sind am 1. März 2026 in Nordrhein-Westfalen in
Kindertagesbetreuung gewesen. Das waren 1,5 % weniger als im
Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, gab es damit
erstmals innerhalb der letzten 10 Jahre einen Rückgang der betreuten
Kinder in Kindertageseinrichtungen und in öffentlich geförderter
Kindertagespflege (Tagesmütter/-väter). Dennoch war die Zahl der
betreuten Kinder um 16,5 % höher als im Jahr 2016.

Von den betreuten Kindern unter 6 Jahren waren rund
558.600 in einer Tageseinrichtung und rund 52.100 ausschließlich in
Kindertagespflege. Die Zahl der in einer Tageseinrichtung betreuten
Kinder unter 6 Jahren war um 0,8 % niedriger als im Vorjahr. In den
Jahren zuvor war die Zahl der Kinder in diesen Einrichtungen
jährlich gestiegen. Bei der Kindertagespflege ging die Zahl 2026
gegenüber dem Vorjahr um 9 % zurück. Nach größeren Zuwächsen
zwischen 2016 und 2020 waren hier bereits seit 2024 rückläufige
Entwicklungen feststellbar.

Überdurchschnittlicher Rückgang der betreuten U3-Kinder
– insbesondere in der Tagespflege Unter den betreuten Kindern waren
2026 rund 152.400 Kinder unter 3 Jahren. Das waren 3,7 % weniger als
ein Jahr zuvor. Rund 46.400 und damit fast ein Drittel der U3-Kinder
wurden Anfang März 2026 ausschließlich in Kindertagespflege, also
bei Tagesmüttern oder -vätern, betreut.
Gegenüber dem
Vorjahr gab es in dieser Altersgruppe einen überdurchschnittlichen
Rückgang der betreuten Kinder um 8,6 %. In einer
Kindertageseinrichtung betreut wurden im März 2026 rund 106.100
Kinder unter 3 Jahren. Ihre Zahl war um 1,4 % niedriger als im
Vorjahr.
U3-Betreuungsquote um 0,1 Prozentpunkte minimal
gesunken Insgesamt waren 33,3 % aller unter 3-jährigen Kinder in
Nordrhein-Westfalen am 1. März 2026 in Kindertagesbetreuung. Die
Betreuungsquote, d. h. der Anteil der betreuten Kinder an allen
Kindern dieser Altersgruppe, war um 0,1 Prozentpunkte niedriger als
ein Jahr zuvor. Bei der Betrachtung der einzelnen Altersgruppen
zeigen sich deutliche Unterschiede bei der Betreuungsquote:
Lediglich 1,1 % aller Kinder unter einem Jahr waren 2026 in
Kindertagesbetreuung.
Bei den 1- bis unter 2-Jährigen lag
die Betreuungsquote bei 29,5 %. Von allen 2 bis unter 3-jährigen
Kindern in NRW wurden 67,1 % institutionell betreut. Die
Betreuungsquote von Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren betrug
95,2 % und war damit 0,6 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor. Bei
der Gesamtentwicklung der Kinder in Tagesbetreuung ist einordnend zu
beachten, dass es in NRW 2025 das vierte Jahr in Folge
einen Geburtenrückgang gab.
Sören Link begrüßte 200 Nachwuchskräfte bei der Stadt
Duisburg Duisburg, 1. September 2026 - 200 neue
Nachwuchskräfte wurden heute gemeinsam von Oberbürgermeister Sören
Link und Stadtdirektor Martin Murrack zum Ausbildungsstart bei der
Stadt Duisburg an der Wasserskianlage Wedau begrüßt. Um den neuen
Mitarbeitenden den Einstieg in das #TeamDuisburg zu erleichtern und
das gegenseitige Kennenlernen zu fördern, stehen in den nächsten
Tagen Seminare und Teambuilding-Maßnahmen auf dem Programm.

Die Begrüßung der Azubis der Stadt Duisburg in der Wasserski-Anlage
Wedau - Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg
Anschließend
starten die Auszubildenden ihren ersten Praxiseinsatz in den
unterschiedlichsten städtischen Ämtern und Instituten. „Wer bei uns
ins Berufsleben startet, bekommt einen abwechslungsreichen und
flexiblen Arbeitsplatz mit guten Entwicklungsmöglichkeiten. Ich
freue mich, dass sich immer mehr Menschen dafür entscheiden, Teil
des Teams Duisburg zu werden“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Die Begrüßung der Azubis der Stadt Duisburg in der Wasserski-Anlage
Wedau durch Oberbürgermeister Sören Link. Rechts:
Ausbildungsleiterin Ina Gossner.
In diesem Jahr bildet die
Stadt Duisburg in mehr als 20 Berufsbildern aus. Die Auszubildenden
werden von engagiertem und geschultem Personal durch die
verschiedenen Ausbildungsabschnitte begleitet. Dabei werden sie
angeleitet, selbstständig zu arbeiten. Darüber hinaus werden den
Auszubildenden diverse Seminare in der Akademie für
Personalentwicklung angeboten und frühzeitig Karrierechancen
aufgezeigt.
„Unsere neuen Auszubildenden bringen frische
Ideen, unterschiedliche Perspektiven und viel Potenzial mit. Wir
wollen ihnen einen guten Start ermöglichen und die Chance geben,
früh Verantwortung zu übernehmen und sich fachlich wie persönlich
weiterzuentwickeln“, sagt Stadtdirektor Martin Murrack. Als
familienfreundliche Arbeitgeberin bietet die Stadt Duisburg zudem
auch in diesem Jahr verschiedene Ausbildungsberufe in Teilzeit an.
Neben den klassischen Ausbildungsberufen wie
Verwaltungsfachangestellten, Verwaltungswirtinnen bzw.
Verwaltungswirten sowie Kaufleuten für Büromanagement starten in
diesem Jahr auch wieder duale Studiengänge für die Verwaltung, die
mit dem Bachelor of Laws beziehungsweise Bachelor of Arts
abgeschlossen werden. Für den Bereich des Jugendamtes beginnen
insgesamt 58 Nachwuchskräfte die Ausbildung in den Bereichen
Erziehung und Kinderpflege beziehungsweise starten als
Praktikantinnen und Praktikanten im Anerkennungsjahr.
Darüber hinaus absolviert ein Studierender den dualen Studiengang
Bachelor of Arts – Soziale Arbeit. Im Zuge der
Digitalisierungsstrategie wurden Auszubildende für das Berufsbild
Fachinformatikerin bzw. Fachinformatiker für Systemintegration sowie
Studierende im dualen Studiengang Verwaltungsinformatik eingestellt.
Die Feuerwehr kann 21 Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter in
ihren Reihen begrüßen. Für das Ausbildungsjahr 2027 bietet die Stadt
Duisburg insgesamt 211 Ausbildungsplätze an.
Die
Bewerbungsphase für 2027 hat bereits begonnen. Die
Zugangsvoraussetzungen unterscheiden sich je nach Berufsbild und
reichen vom Hauptschulabschluss über die Fachhochschulreife
(schulischer Teil) bis hin zum Abitur. Auch Bewerbende, die sich
beruflich neu orientieren möchten, sind ausdrücklich willkommen. Wer
sich für eine Ausbildung oder ein duales Studium für 2027 bewerben
möchte, kann dies online unter www.duisburg.de/ausbildung tun.
„Eine Ausbildung bei der Stadt Duisburg ist vielfältig, spannend
und praxisnah. Daher kann ich allen nur raten: Bewerben Sie sich!“,
betont Oberbürgermeister Sören Link. Weitere Informationen zu den
Berufsbildern und zum Bewerbungsprozess sind im Internet unter
www.duisburg.de/ausbildung abrufbar. Einblicke in den Alltag der
Auszubildenden gibt es unter www.facebook.de/ausbildung.DU oder
www.instagram.com/stadtduisburg_karriere.
Neues
Service-Center der Ausländerbehörde
Die Ausländerbehörde der Stadt Duisburg nimmt heute ihr
zentrales Service- Center in der Innenstadt auf der
Friedrich-Wilhelm-Straße 12 bis 14 in Betrieb. Ab sofort wird dort
ein Großteil der notwendigen persönlichen Vorsprachen bearbeitet. Zu
den Dienstleistungen gehören insbesondere die Verlängerung von
Aufenthaltstiteln, der Übertrag von Niederlassungserlaubnissen, die
Aushändigung elektronischer Aufenthaltstitel sowie die Abgabe von
Verpflichtungserklärungen.
„Wir stellen die Stadtverwaltung
zunehmend effizienter auf und verbessern damit unseren Service.
Wichtige Bausteine sind die Digitalisierung und Automatisierung“, so
Oberbürgermeister Sören Link. „Mit Hilfe einer neuen Software können
wir hier standardisierte Aufgaben vereinfachen und Beschäftigte
entlasten.“
Mit der Einrichtung des Service-Centers baut die
Ausländerbehörde die bereits vor einigen Monaten eingeführte
Verfahrensänderung bei der Terminvergabe weiter aus. Kundinnen und
Kunden müssen seitdem für die Verlängerung ihres Aufenthaltstitels
keinen Termin mehr buchen, sondern werden frühzeitig angeschrieben
und gebeten, ihren Antrag online zu stellen. Anschließend erhalten
sie einen Terminangebot zur Vorsprache im Service- Center, wo bei
Vollständigkeit der Unterlagen die Verlängerung des
Aufenthaltstitels nahtlos erfolgt.
„Durch den neuen
Verfahrensablauf schaffen wir außerdem zusätzliche Terminressourcen
und verringern die Anzahl notwendiger Behördengänge“, betont
Dezernent Michael Rüscher. „Ein weiterer wichtiger Schritt ist die
geplante Dokumentenausgabebox. Damit ist es künftig möglich,
Aufenthaltstitel auch außerhalb der regulären Servicezeiten flexibel
abzuholen“, ergänzt Thomas Freitag, Leiter der Ausländerbehörde. Die
Box wird voraussichtlich Anfang 2027 verfügbar sein.

Die Ausländerbehörde der Stadt Duisburg nimm ihr zentrales
Service-Center in der Innenstadt in Betrieb. Ab sofort wird dort ein
Großteil der not-wendigen persönlichen Vorsprachen bearbeitet.
.Oberbürgermeister Sören Link und Dezernent Michael Rüscher besuchen
das neue Service-Center. Rechts: Thomas Freitag, Amtsleiter ABH und
Sascha Wolf, Abteilungsleiter Außenstellen (r.).Bild: Ilja Höpping /
Stadt Duisburg
Klaus Müller ist neuer Präsident des
Landgerichts Duisburg
Amtsantritt des neuen Präsidenten am Landgericht Duisburg.
Minister der Justiz Dr. Benjamin Limbach hat Klaus Georg Müller mit
Wirkung zum 1. September 2026 zum neuen Präsidenten des Landgerichts
Duisburg ernannt. Der 61-jährige Jurist folgt damit auf Ulf-Thomas
Bender, der Ende August 2026 in den Ruhestand getreten ist und das
Landgericht Duisburg zwölf Jahre geleitet hatte.
Klaus Georg
Müller trat 1997 in den richterlichen Dienst des Landes
Nordrhein-Westfalen ein. Im November 1999 wurde er zum Richter am
Amtsgericht in Mönchengladbach ernannt, ein Jahr später wurde er an
das Landgericht Mönchengladbach versetzt. Nach seiner Erprobung im
22. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf erfolgte im August
2009 seine Ernennung zum Richter am Oberlandesgericht in Düsseldorf.
Dort war er – wie bereits zuvor beim Landgericht
Mönchengladbach – als Präsidialrichter mit
Verwaltungsangelegenheiten befasst, unter anderem leitete er das
Dezernat für richterliche Personalangelegenheiten. Im September 2013
wurde er zum Vizepräsidenten des Landgerichts Duisburg ernannt, bei
dem er neun Jahre tätig war, bis er im September 2022 zurück an das
Oberlandesgericht Düsseldorf wechselte und dort das Amt des
Vizepräsidenten übernahm.
Neben seinen Aufgaben in der
Gerichtsverwaltung war er Vorsitzender des 11. Zivilsenats. Am
Landgericht wird er neben der Leitung des Gerichts als Vorsitzender
Richter einer Berufungskammer in Zivilverfahren tätig sein. Herr
Müller ist verheiratet und Vater einer erwachsenen Tochter.
Elterntaxis vor der Grundschule: Für die einen eine
Notwendigkeit, für die anderen eine Gefahr
In einigen Bundesländern hat die Schule bereits wieder
begonnen, und am morgigen Mittwoch startet auch das Schuljahr im
bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Ein großes
Thema gerade für Eltern von Kindern im Grundschulalter ist die
Sicherheit des Schulwegs. Seit vielen Jahren in der Kritik: die
Gefahrensituationen durch Elterntaxis. Eine aktuelle Umfrage der
ADAC Stiftung macht aktuell wenig Hoffnung, dass sich die Zahl der
Autos vor den Schulen in Zukunft verringern wird.

Elterntaxis vor der Grundschule: Für die einen eine Notwendigkeit,
für die anderen eine Gefahr / ADAC Stiftung
Trotz vielerorts
kritischer Diskussionen bleiben Elterntaxis das am häufigsten
genutzte Verkehrsmittel für Grundschüler, die nicht zu Fuß gehen.
Nahezu jedes vierte Kind wird in der Grundschule mehrmals pro Woche
mit dem Auto zum Unterricht gefahren und nach Schulschluss wieder
abgeholt. Für die Mehrheit der Eltern macht das dadurch entstehende
Verkehrsaufkommen den Schulweg für alle Kinder deutlich unsicherer.
Das ist das Ergebnis der Eltern-Umfrage „Sicherer Schulweg“ der ADAC
Stiftung.
In den ersten beiden Klassen gehen 58 Prozent der
Grundschüler an mindestens drei Tagen zu Fuß zur Schule. 12 Prozent
nehmen öfters das Fahrrad, 6 Prozent den Tretroller. 25 Prozent der
Kinder werden regelmäßig von den Eltern gefahren, aus Sicht der
meisten Eltern zu viele. 61 Prozent der Eltern finden, dass zu viele
Autos vor der Schule sind, die Kinder zur Schule bringen oder
abholen.
Hauptgrund dafür ist, dass die Elterntaxis
gefährliche Situationen heraufbeschwören, meinen 58 Prozent der
Befragten. Gut die Hälfte der Grundschüler, die nicht mit dem Auto
gebracht werden, wird mindestens gelegentlich von den Eltern zur
Schule begleitet. Das wäre unnötig, wenn es weniger Elterntaxis
gäbe, sagen 17 Prozent.
Allerdings kommen für die
überwiegende Mehrheit der Eltern, die ihre Kinder regelmäßig fahren,
Alternativen nicht in Frage. Zwei Drittel von ihnen bezeichnen es
als Notwendigkeit, ihre Kinder regelmäßig zur Schule zu bringen und
von dort abzuholen. Die Begründungen sind zum Großteil praktischer
Natur: 37 Prozent nennen Anschlusstermine ihrer Kinder, 31 Prozent
schlechtes Wetter, 27 Prozent die Verbindung mit eigenen
Arbeitswegen oder Erledigungen und 18 Prozent den geringeren
Zeitaufwand für die Kinder.
Die ADAC Stiftung empfiehlt
Eltern, nach Möglichkeit auf Elterntaxis zu verzichten: „Zu Fuß
gehen, Rollern und Radfahren schafft Bewegung, fördert
Selbstständigkeit und intensiviert soziale Kontakte“, sagt Christina
Tillmann, Vorständin der ADAC Stiftung. Ein guter Einstieg ist das
mehrfache, gemeinsame Üben des Schulwegs, das laut Umfrage bereits
88 Prozent der Eltern vor der Einschulung unternehmen.
Am
ehesten auf den Fahrservice für die eigenen Kinder verzichten würden
Eltern, wenn die Infrastruktur des Schulwegs besser und der
Zeitaufwand geringer wäre. Es erscheint angesichts der eher
praktischen Gründe, die Eltern ihre Kinder chauffieren lassen,
jedoch fraglich, ob der Anteil der Elterntaxis dadurch nennenswert
eingeschränkt werden könnte. Seit die ADAC Stiftung die Eltern
befragt (2023), verändern sich sowohl Anteil der Elterntaxis als
auch Grad der Zustimmung bzw. Ablehnung nur minimal.
„Neben
den berechtigten Appellen, auf Elterntaxis zu verzichten, sollten
Kommunen und Schulträger auch den Verkehrsraum vor den Schulen
anpassen“, sagt Christina Tillmann. Die ADAC Stiftung empfiehlt etwa
ausgewiesene Halte- und Warteflächen abseits der Schuleingänge, den
Ausbau der Rad- und Gehwege, den verstärkten Einsatz von
Schülerlotsen insbesondere in Schulnähe sowie falls notwendig auch
den Einsatz von absoluten Halteverboten, um kritische
Verkehrssituationen zu entzerren.
Nach der Grundschule
verschieben sich die Anteile der Verkehrsmittel, mit denen Kinder
zum Unterricht kommen: Der Weg zur weiterführenden Schule erfolgt
nur noch bei 9 Prozent der Kinder per Elterntaxi. Tretroller kommen
kaum noch zum Einsatz, dafür gewinnt das Fahrrad an Bedeutung (22
Prozent). Zumindest einen Teil des Weges zu Fuß gehen 52 Prozent,
von denen mehr als zwei Drittel auch Schulbus oder öffentliche
Verkehrsmittel nutzen.
Die ADAC Stiftung unterstützt mit der
Initiative „Verkehrshelden“ und ihrer Kampagne „Sicher zu Fuß zur
Schule“ Eltern, Lehrkräfte und Kinder beim Schulstart. Sie bietet
praktische Tipps, interaktive Online-Spiele (wie „Verkehrshelden
unterwegs“) und Lehrmaterialien zur sicheren Bewältigung des
Schulwegs.
Über die ADAC Stiftung: Die ADAC Stiftung setzt
sich dafür ein, dass alle Menschen in Deutschland ihrem Bedürfnis
nach Mobilität sicher und nachhaltig nachkommen können. Und dass
Menschen mit akuten Verletzungen oder in lebensbedrohlichen
Situationen im ganzen Land schnelle und wirksame Hilfe erhalten.
Im Mobilitätsbereich verbindet die ADAC Stiftung wissenschaftliche
Analysen mit praxisnahen Programmen: Sie erforscht Einstellungen und
Verhalten, entwickelt Konzepte für nachhaltige Mobilität und
vermittelt jedes Jahr rund 600.000 Kindern und Jugendlichen
Mobilitätskompetenz. Mehr Informationen: www.stiftung.adac.de
Über die Befragung: Grundlage der Ergebnisse ist eine
Onlinebefragung (CAWI) von 1.000 Eltern von Schulkindern im Alter
von 5 bis 15 Jahren, die den Schulweg ihres Kindes beurteilen
können. Die Befragung wurde vom 22. Juni bis 2. Juli 2026 im Online
Access Panel von Norstat durchgeführt. Die Stichprobe ist nach
Bundesländern entsprechend ihres tatsächlichen Anteils bei Familien
mit Kindern gewichtet. Durchführendes Institut: komma Forschungs-
und Beratungsgesellschaft mbH.
Duisburg bietet
Bühne für die Fußballliteratur NACHSPIELZEIT Festival für
Fußballliteratur eröffnet am 9. September
Die dritte Ausgabe von NACHSPIELZEIT. Festival für
Fußballliteratur eröffnet am 9. September um 19.02 Uhr im
Duisburg-Ruhrorter Das Plus am Neumarkt. Der Schriftsteller Ralf
Koss hat als Festivalleiter ein Programm voller fußballliterarischer
Highlights zusammengestellt. König Boris, der Hiphop-Musiker von
Fettes Brot, wird von seinem Fantum zum FC St. Pauli erzählen.
Mehrfach preisgekrönte Sachbuchautoren wie Christoph Biermann sind
zu Gast, ein Fußballpodcast hat seine Festivalpremiere.
Vom
9. bis 30. September 2026 geht es in Duisburgs Hafenstadtteil
Ruhrort wieder um Geschichten und Debatten rund um den Fußball.
NACHSPIELZEIT Festival für Fußballliteratur zeigt mit elf
Veranstaltungen, was Autorinnen und Autoren über den Fußball zu
sagen haben. Doch die Eröffnungsveranstaltung des
NACHSPIELZEIT-Festivals steht seit jeher im Zeichen der schreibenden
Fans.
Auf der Bühne der Feundschaft werden Fußballanhänger
zu sehen sein mit ihren Texten über besondere Erlebnisse mit dem
Fußball in ihrem Leben. Die Freude der MSV-Fans an ihrem Verein in
den letzten Monaten wird die Eröffnung mit großer Wahrscheinlichkeit
auch zu einer Feier der Zebras machen.
Das weitere Programm
zeigt wieder wie unterschiedlich über und vom Fußball geschrieben
wird. Der Ex-Hiphoper von Fettes Brot König Boris erzählt von seinem
Leben mit dem FC St. Pauli. Christoph Biermann zeigt, welche Rolle
der Zufall bei allen Erfolgen spielt.
Beim Live-Podcast von
Becker & Pfeiffer sprechen die beiden Journalistinnen über die
Entwicklung des Frauenfußballs im Ruhrgebiet. Aber auch die
Literatur spielt mit dem Roman von Daniela Boehle über Birgit Prinz
und mit dem Abend vom Festivalleiter Ralf Koss zum Fußball in
Gedichten eine besondere Rolle.
NACHSPIELZEIT Festival für
Fußballliteratur ist ein Projekt im Rahmen des Programms
Kreativ.Quartiere Ruhr und wird gefördert vom Ministerium für Kultur
und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Für die Umsetzung
sorgen der Regionalverband Ruhr zusammen mit der Kreativquartier
Ruhrort UG und der Stadt Duisburg.
Festivalleiter Ralf Koss
kann verkünden: „In der Fußballkulturszene haben wir uns nach nur
zwei Jahren als Ort für interessante Gespräche und unterhaltsame
Veranstaltungen etabliert. Autorinnen und Autoren wissen, dass sie
in Duisburg auf ein neugieriges Publikum treffen mit großem
Interesse am Austausch.
Als Nebeneffekt erweist sich
übrigens das Staunen von viele Autoren darüber, wie es in Duisburg
aussieht. Das öffentliche Bild der Stadt hat offensichtlich weiter
Luft nach oben. So trägt NACHSPIELZEIT seit drei Jahren in jeder
Hinsicht zum Ruf der Stadt bei.“

Kontakt NACHSPIELZEIT Festival für Fußballliteratur Ralf Koss
– Festivalleitung E-Mail: rk@kreativquartier-ruhrort.de Tel.:
01578 23 60 452 Termine online
https://dasplusamneumarkt.de/handverlesen26
VHS: Die
geheime Welt heimischer Wildtiere entdecken
Die VHS lädt am Samstag, 12. September, von 10 bis 13 Uhr
zu einer Exkursion ins Waldgebiet Grindsmark im Duisburger Süden
ein. Interessierte erfahren hier Wissenswertes über die Biologie,
Lebensweise und Anpassungen heimischer Tierarten. So wird die Natur
vor der eigenen Haustür aus einer neuen Perspektive erlebbar.
Christian Elberg zeigt, wie sich Spuren und andere Hinweise
heimischer Wildtiere im Wald erkennen und deuten lassen. Dabei
lernen die Teilnehmenden, die Natur bewusster wahrzunehmen und ihren
Blick für die kleinen Details zu schärfen. So wird zugleich das
Verständnis für ökologische Zusammenhänge vertieft, aber auch
anschaulich vermittelt, wie eng Tiere und ihre Lebensräume
miteinander verbunden sind.
Treffpunkt für die Exkursion ist die Waldwegkreuzung Neuenbaumsweg/
Fichtenstraße in Duisburg-Rahm. Die Kursgebühr beträgt 25 Euro. Eine
vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es
bei Marissa Turac von der VHS, telefonisch (0203/283-984623) und per
E-Mail (m.turac@stadt-duisburg.de). Die Möglichkeit, sich für den
Kurs anzumelden, besteht bei per E-Mail bei Nicole Hübner
(n.huebner@stadt-duisburg.de).
Raum für
Gespräche, Gemeinschaft, Begegnung und Spiele Gemeinde lädt zum
„Stammtisch Mitte“ im Duisserner Café Notkirche
Ein Stammtisch mit Raum für Gespräche, Gemeinschaft,
Begegnung und Spiele. Dazu laden Luisa Holzschneider und Wiebke
Breustedt aus der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg
Menschen zwischen 25 und 45 Jahren in das Duisserner „Café
Notkirche“ an der Martinstr. 39 ein. Wenn das Wetter bei der
Premiere am 11. September um 19 Uhr mitspielt, gibt es die
entspannte Begegnung open air, im neu angelegten Kirchgarten.
Hinter der Idee zum „Stammtisch Mitte“ liegt die Erfahrung, dass
viele Berufstätige in der Altersgruppe oft wenig Gelegenheiten
haben, andere kennenzulernen. Das neue Angebot richtet sich an alle,
die Ähnliches erleben und Lust haben, die Stammtischabende mit
Getränken und Impulsen zu genießen und dann den Abend gemeinsam zu
gestalten: mit Gesprächen, gemeinsamen Spielen, kreativen Ideen oder
einfach dem gemütlichen Beisammensein.
„Je nach Jahreszeit
sind auch besondere Aktionen wie Cocktailabende, Weihnachtsbacken
oder gemeinsame Ausflüge möglich“, überlegen die beiden
Initiatorinnen jetzt schon und ergänzen unbedingt: „Nicht das
Programm steht im Mittelpunkt, sondern die Menschen, die den Abend
miteinander gestalten.“ Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die
Altersprüfung am Eingang fällt nicht streng aus, der Eintritt ist
frei und Getränke gibt es auf Spendenbasis. Infos zur Gemeinde gibt
es im Netz unter www.ekadu.de.

Der neue Garten an der Duisserner Notkirche mit Gästen (Foto:
ekadu.de).
Schwofen, Kaffee, Kuchen im Gemeinde-Café
Dreivierteltakt in Wanheimerort
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg öffnet zum
Monatsausklang das „Café Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und
Senioren zu Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik
genießen und dazu tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der
zu seinem Spiel an der elektronischen Orgel auch singt.
Es
gibt dabei nicht nur Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder
haben Rhythmus und sind vielen bekannt. Das nächste
gesellig-musikalische Treffen im Beratungs- und Begegnungszentrum
(BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 12.
September 2026 um 15 Uhr. Bei 7,50 Euro Eintritt sind Kaffee und
Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind bei Maria Hönes telefonisch
möglich (Tel.: 0203 770134).
Herbstferienbetreuung für Grundschulkinder an 21 Standorten
Auch in diesem Jahr bietet das Amt für Schulische Bildung
der Stadt Duisburg in Kooperation mit den Trägern des Ganztags ein
attraktives und kostenfreies Betreuungsangebot für Grundschulkinder
während der Herbstferien an. Von Montag, 19., bis Freitag, 30.
Oktober, können Duisburger Schülerinnen und Schüler an insgesamt 21
Standorten abwechslungsreiche Ferientage erleben.
Das
vielfältige Programm bietet für jeden Geschmack etwas: Unter der
Betreuung erfahrener pädagogischer Fachkräfte erwarten die Kinder
spannende Spiele, sportliche Aktivitäten, kreative und künstlerische
Workshops sowie Ausflüge in die nähere Umgebung.
Die
Betreuung findet jeweils von 8 bis 16 Uhr statt und bietet damit
Eltern eine verlässliche Unterstützung während der Ferien. „Mit dem
Ausbau der Ferienbetreuung schaffen wir für immer mehr Duisburger
Familien ein wohnortnahes, verlässliches und zugleich
abwechslungsreiches Angebot“, betont Astrid Neese, Dezernentin für
Arbeit, Bildung und Soziales.
„So erleben Kinder spannende
Ferien zusammen mit anderen, entdecken Neues und können sich
ausprobieren. Langeweile in den Ferien kommt so garantiert nicht
auf.“ Die Ferienbetreuung kann wochenweise gebucht werden und ist
kostenfrei. Für die Mittagsverpflegung fällt lediglich ein
Kostenbeitrag von 4,50 Euro pro Tag an. Kinder können sich damit
auch während der Betreuung auf ein leckeres Mittagessen freuen.
Besteht ein Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe,
kann der Beitrag gegebenenfalls durch den zuständigen
Sozialleistungsträger übernommen werden. Die Anmeldung ist ab
Montag, 7. September 2026, 12 Uhr, bis Mittwoch, 16. September 2026,
16 Uhr, über das Onlineportal
https://www.duisburg.de/ferienbetreuung möglich.
Hier gibt
es auch weitere Informationen sowie eine Übersicht über alle 21
Standorte. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der
Anmeldungen vergeben. Interessierte Familien sollten sich daher
rechtzeitig anmelden.
Kinder gestalten ihre
„Bibliothek der Träume“
Die Stadtbibliothek Duisburg feiert in diesem Jahr ihr
125-jähriges Bestehen und lädt Kinder bis einschließlich elf Jahren
zur Malaktion „Bibliothek der Träume“ ein. Die Bilder können bis zum
30. September 2026 in allen Duisburger Bibliotheken abgegeben
werden.
Wie sieht eine Bibliothek aus, in der alles möglich
ist? Bücher bis unter die Decke, geheime Räume, fliegende Regale
oder ein Leseplatz im Weltall: Gesucht sind fantasievolle
Zeichnungen, die zeigen, wie sich Kinder ihre persönliche Bibliothek
der Träume vorstellen. Die DIN-A4-Bilder sollten mit Vornamen und
Alter versehen sein. Im Oktober werden die eingereichten Werke in
der Zentralbibliothek ausgestellt.
NGG Nordrhein
fordert „Mobilitätsgeld“ - Rein und raus aus Duisburg:
183.900 Beschäftigte pendeln - Kritik an Ticket-Preisen: „4
Stunden Arbeit zum Mindestlohn für 1 Stunde Bahnfahrt“
Viele fahren rein, viele aber auch raus: 89.440
Beschäftigte kommen nach Duisburg, um hier zu arbeiten. Und
umgekehrt wohnen 94.450 Menschen in Duisburg, haben ihren Job aber
woanders. Das geht aus der aktuellen Pendler-Statistik der
Bundesagentur für Arbeit hervor.
Die Zahlen der Ein-
und Auspendler, die über die Stadtgrenze fahren müssen, um zur
Arbeit zu kommen, greift jetzt die Gewerkschaft
Nahrung-Genuss-Gaststätten auf. Für die NGG Nordrhein sind längere
Arbeitswege ein „Co-Faktor beim Job, der Zeit, oft Nerven und vor
allem auch Geld kostet“.

Geht ganz schön ins Geld: Tanken ist teuer. Die Gewerkschaft NGG
Nordrhein will sich deshalb in den Betrieben in Duisburg und bei
Tarifverhandlungen für einen „Wegegeld-Zuschuss für Job- Pendler“
stark machen.
Die Gewerkschaft warnt: „Hohe Spritpreise belasten viele
Privathaushalte in Duisburg. Dabei reißen gerade auch die Fahrten
zum Arbeitsplatz Löcher in die Haushaltskassen. Vor allem dann, wenn
Berufspendler dabei aufs Auto angewiesen sind. Geringverdiener
trifft das besonders hart. Erst recht, wenn sie nur den Mindestlohn
verdienen“, sagt Adnan Kandemir. Der Geschäftsführer der NGG
Nordrhein spricht sich deshalb für ein „Mobilitätsgeld“ aus: 17 Cent
je Kilometer sollen, so die Gewerkschaft, jedem Pendler sofort und
unabhängig von der Höhe des Einkommens einheitlich vom Staat
ausgezahlt oder beim monatlichen Lohnsteuerabzug verrechnet werden.
„Solange das Mobilitätsgeld noch auf sich warten lässt und die
Spritpreise nicht wieder deutlich fallen, muss ein Wegegeld-Zuschuss
für Job-Pendler Thema in den Betrieben sein. Viele fahren eine
Dreiviertelstunde, manche sogar eine Stunde oder länger“, so Adnan
Kandemir. Er kündigt an, die Betriebe in Duisburg bei Fahrtkosten
stärker in die Pflicht nehmen zu wollen: „Das fängt bei den 63 Euro
pro Monat fürs Deutschland-Ticket an. Und das geht über ein
konkretes Wegegeld bis zum günstigen oder freien ‚Stromtanken‘ an
der Ladesäule für E-Autos auf dem Firmengelände“, so Kandemir. Die
Gewerkschaft werde die Kosten für Mobilität künftig stärker bei
Tarifverhandlungen zum Thema machen.
Außerdem kritisiert die
NGG Nordrhein „die zum Teil saftigen Preise für Bahn-Tickets“: „Wer
ohne Bahncard oder rechtzeitig ergattertem Super-Sparpreis in den
Zug steigen muss, der wird kräftig zur Kasse gebeten. Vor allem beim
Fernverkehr haut das richtig rein“, so Adnan Kandemir. Für untere
und selbst mittlere Einkommen grenze das Bahnfahren an
„Mobilitätsluxus“. Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein kritisiert:
„Wer nur den gesetzlichen Mindestlohn verdient, dem kann es
passieren, dass er im Fernverkehr der Deutschen Bahn für eine Stunde
Zugfahrt vier Stunden arbeiten muss. Oder sogar mehr. Und dabei geht
es um eine Bahnfahrt in der 2. Klasse, versteht sich“, so Kandemir.
Orgelmusik und Führung durch die Hamborner Friedenskirche am
Tag des Offenen Denkmals
Die Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, wird
bald 130 Jahre alt und kann als Zeitzeugin viel von der Stadtteil-
und Kirchengeschichte berichten. Eine Stimme gibt ihr das engagierte
Gemeindemitglied Martina Will am bundesweiten Tag des Offenen
Denkmals, 13. September um 11 und um 16 Uhr bei den beiden Führungen
durch das Gotteshaus.
Sie wird Interessierten viel zur
Geschichte und der großen Renovierung vor über 20 Jahren sagen
können. Um 17 Uhr stellt zudem Kirchenmusikerin Tiina Henke die
Orgel der Friedenskirche in Wort und Klang vor: Sie präsentiert viel
Wissenswertes und natürlich Musik - von ihr virtuos gespielt auf dem
besonderen Instrument. Der Eintritt ist frei, Informationen gibt es
bei Martina Will (0203 510472).
Service-Telefon der
evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die
Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“:
Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien
Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.
Es ist
unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20
Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf
Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein
offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag,
7.9. von Pfarrer Frank Hufschmidt besetzt, am 14.9. von Pfarrerin
Ulrike Kobbe und am 21.9. von Pfarrer Jürgen Muthmann.

- Ruheständler-Haushalte verfügen im
Mittel über 2 330 Euro pro Monat • Im Osten haben Haushalte von
Personen im Ruhestand ab 65 Jahren ein mittleres Einkommen von 2 270
Euro, im Westen von 2 350 Euro
• Rentnerhaushalte im Osten beziehen 96
% ihres Einkommens aus Renten und Pensionen, im Westen sind es 92 %
• 18,9 % der Menschen im Ruhestand ab 65 Jahren sind
armutsgefährdet – Haushalte von Ruheständlerinnen und
Ruheständlern ab 65 Jahren haben im Mittel 2 330 Euro pro Monat zur
Verfügung.
In den östlichen Bundesländern einschließlich
Berlin verfügen Haushalte von Personen im Ruhestand ab 65 Jahren
über ein mittleres Haushaltsnettoeinkommen (Median) von 2 270 Euro
im Monat, in den westlichen Ländern sind es 2 350 Euro. Das teilt
das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der
europäischen Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und
Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 mit.
Rentnerhaushalte im
Osten beziehen ihr Einkommen stärker aus Renten und Pensionen und
weniger aus Vermögen als jene im Westen Das Haushaltseinkommen von
Ruheständlerinnen und Ruheständlern ab 65 Jahren setzt sich
überwiegend aus Alterseinkünften wie gesetzlichen Renten, Betriebs-
und Privatrenten oder Pensionen zusammen.
Im bundesweiten
Schnitt waren 93 % des Einkommens von Haushalten, in denen
ausschließlich Rentnerinnen und Rentner beziehungsweise
Pensionärinnen und Pensionäre lebten, aus Renten und Pensionen.
Knapp 4 % des Einkommens stammten aus Einnahmen aus Vermögen wie
etwa Mieteinnahmen oder Kapitalerträgen, 2 % aus Transferzahlungen
wie Grundsicherung im Alter und 1 % aus Erwerbstätigkeit.
In
den östlichen Bundesländern machten Renten und Pensionen
durchschnittlich 96 % des Einkommens aus, Einnahmen aus Vermögen
lediglich 1 %. In den westlichen Bundesländern bezogen
Ruheständlerinnen und Ruheständler im Schnitt 92 % des
Haushaltseinkommens aus Renten und Pensionen, gut 4 % stammten aus
Einnahmen aus Vermögen.
Mit Blick auf weitere Einkünfte aus
Transferzahlungen wie Grundsicherung im Alter (2 %) oder aus
Erwerbstätigkeit (1 %) unterscheidet sich die Einkommensstruktur von
Rentnerhaushalten in Ost und West kaum. Knapp jeder fünfte Mensch ab
65 Jahren im Ruhestand ist armutsgefährdet Bundesweit lag die
Armutsgefährdungsquote von Personen im Ruhestand ab 65 Jahren laut
EU-SILC 2025 bei 18,9 %.
In den östlichen (18,5 %) und
westlichen (19,0 %) Bundesländern war das Armutsrisiko für
Ruheständlerinnen und Ruheständler ab 65 Jahren in etwa gleich hoch.
Zum Vergleich: In der Gesamtbevölkerung waren bundesweit 16,1 % der
Personen armutsgefährdet, in den östlichen Ländern waren es 17,6 %
und in den westlichen 15,8 %.
Die Armutsgefährdungsquote
misst die relative Einkommensarmut. Nach EU-Definition gilt eine
Person als armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 % des
mittleren Äquivalenzeinkommens (Median)
der Gesamtbevölkerung verfügt. Ruheständlerinnen und Ruheständler im
Westen wohnen mehrheitlich im Eigentum, im Osten mehrheitlich zur
Miete Vermögenswerte wie selbst genutztes Immobilieneigentum fließen
nicht in die Betrachtung der Einkommen ein, solange daraus keine
Mieteinnahmen oder Kapitalerträge entstehen.
Im Jahr 2025
wohnten bundesweit 57 % der Ruheständlerinnen und Ruheständler ab 65
Jahren im Wohneigentum und 43 % zur Miete. In den westlichen
Bundesländern wohnten 61 % der Ruheständlerinnen und Ruheständler im
Eigentum und 39 % zur Miete. In den östlichen Ländern war das
Verhältnis eher umgekehrt: 44 % wohnten im Eigentum, 56 % zur Miete.
NRW: Fast die Hälfte der Schülerinnen und
Schüler an Grundschulen haben eine Zuwanderungsgeschichte
* Anteil lag im Schuljahr 2025/26 bei 47,4 % - leichter
Rückgang gegenüber dem Vorjahr * Gelsenkirchen, Duisburg und
Hagen mit den höchsten Anteilen innerhalb der Schülerschaft an
Grundschulen * Kreise Coesfeld, Borken und Olpe mit den
niedrigsten Anteilen
Im Schuljahr 2025/26 hatten in Nordrhein-Westfalen 47,4 %
der Schülerinnen und Schüler an Grundschulen eine
Zuwanderungsgeschichte. Gegenüber dem Vorjahr ist dieser Anteil um
0,3 Prozentpunkte und damit erstmals innerhalb der letzten 5
Schuljahre leicht zurückgegangen.
Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, war dieser Rückgang gegenläufig zur
Gesamtentwicklung: Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit
Zuwanderungsgeschichte an den allgemeinbildenden und beruflichen
Schulen insgesamt stieg im Vergleich zum Vorjahr um
0,3 Prozentpunkte auf 44,6 %.
Betrachtet wurden die
Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden und beruflichen
Schulen mit Ausnahme der Freien Waldorfschulen und
Weiterbildungskollegs.
Gelsenkirchen, Duisburg und Hagen
haben an den Grundschulen die höchsten Anteile An Grundschulen
verzeichneten im Schuljahr 2025/26 unter den Kreisen und kreisfreien
Städten in Nordrhein-Westfalen Gelsenkirchen mit
65,5 %, Duisburg mit 65,3 % und Hagen mit 64,9 % die höchsten
Anteile an Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte. Die
niedrigsten Anteile wiesen die Kreise Coesfeld mit
26,0 %, Borken mit 29,9 % und Olpe mit 31,7 % auf.

Daten zur Grafik XLSX, 11,32 KB
Anteil der Schülerinnen
und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte nimmt insgesamt weiter zu
Insgesamt hatten im Schuljahr 2025/26 rund 1,1 Millionen
Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen
Schulen eine Zuwanderungsgeschichte. Der Anteil der Schülerinnen und
Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an allen Schülerinnen und
Schülern ist in den letzten 5 Jahren kontinuierlich gestiegen, im
Schuljahr 2025/26 waren es 5,2 Prozentpunkte mehr als im Schuljahr
2020/21.

Der Anteil an Schülerinnen und Schüler mit
Zuwanderungsgeschichte nähert sich bei den allgemeinbildenden und
beruflichen Schulen zunehmend an. Dies ist insbesondere auf die
beruflichen Schulen zurückzuführen: Hier stieg der Anteil in den
letzten 5 Jahren um 7,3 Prozentpunkte auf 37,6 % im Schuljahr
2025/26. Bei den allgemeinbildenden Schulen gab es im selben
Zeitraum einen Anstieg von 4,5 Prozentpunkten.
Hier hatten
46,4 % der Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2025/26 eine
Zuwanderungsgeschichte. Die Entwicklungen sind unter anderem vor dem
Hintergrund der Fluchtbewegungen infolge von Konflikten und
politischer Instabilität in verschiedenen Regionen der vergangenen
Jahre zu betrachten.
Insbesondere die Fluchtbewegungen im
Zeitraum 2015 bis 2018 sowie seit Beginn des russischen
Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 haben die
Zusammensetzung der Schülerschaft mit Zuwanderungsgeschichte in den
unterschiedlichen Schulformen und Altersgruppen beeinflusst.
DVG und Stadt Duisburg erneuern Fahrtreppen an der
Haltestelle „Duisburg Hauptbahnhof“
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und die Stadt
Duisburg investieren weiter in die Infrastruktur und erneuern zwei
Fahrtreppen an der Bahnhaltestelle „Duisburg Hauptbahnhof“. Die
neuen Fahrtreppen, meist als Rolltreppen bezeichnet, stehen für mehr
Sicherheit und eine höhere Verfügbarkeit.
Die DVG erneuert
in den kommenden Monaten zwei Fahrtreppen am Zugang zum
Harry-Epstein-Platz. Die modernen Rolltreppen haben eine
Signalanlage, LED-Beleuchtung und können in beide Richtungen genutzt
werden. Sie haben sogenannte Sanftanläufer, die verhindern, dass die
Fahrtreppen ruckartig starten. Zudem verbrauchen sie weniger
Energie.
Die Arbeiten an den Fahrtreppen am Zugang
Harry-Epstein-Platz beginnen am Montag, 7. September, und dauern bis
voraussichtlich Anfang Dezember an. Die DVG bittet um Verständnis,
dass es während der Bauphase zu Beeinträchtigungen für die Fahrgäste
kommen kann. Die Stadt Duisburg investiert insgesamt rund 900.000
Euro in die beiden Maßnahmen, ein Teil davon wird durch Landes- und
Bundesmittel gefördert.
Vonovia startet
Modernisierung in Duisburg-Wedau
· 118 Wohnungen energetisch zukunftsfähig gemacht ·
Investition von rund 4,9 Millionen Euro · Lage direkt an der
6-Seen-Platte und dem Neubaugebiet 6-Seen-Wedau
Wie lassen
sich Gebäude energetisch modernisieren, ohne das Erscheinungsbild
eines gewachsenen Straßenzuges zu verändern? Genau diese
Herausforderung geht Vonovia jetzt in Duisburg-Wedau an. Das
Wohnungsunternehmen startet die Modernisierung der Gebäude Am See 65
bis 67 sowie auf der Masurenallee 258 bis 292 und investiert rund
4,9 Millionen Euro in die Maßnahme.

Blick von oben auf die Wohnanlage an der Masurenallee in Duisburg
während der laufenden Modernisierung: Auf dem Dach sind bereits
Solarmodule installiert, die Fassade wird noch saniert. Fotos
Vonovia /Bierwald
Schritt für Schritt zu mehr
Energieeffizienz Von der Modernisierung profitieren insgesamt 118
Wohnungen mit rund 5.800 Quadratmetern Wohnfläche. Ergänzend zu den
energetischen Maßnahmen erneuert das Wohnungsunternehmen unter
anderem Haustüren sowie Klingel- und Sprechanlagen. Auch Arbeiten am
Wohnumfeld sind vorgesehen. Durch die Modernisierung sollen die
CO₂-Emissionen der Gebäude um 43 Prozent sinken.
 Vonovia Wohngebäude
an der Masurenallee in Duisburg vor Beginn der
Modernisierungsarbeiten.
Rücksicht auf das Erscheinungsbild
der Nachbarschaft Eine Besonderheit des Projekts liegt im
Zusammenspiel von Rücksichtnahme auf das Umfeld und energetischer
Modernisierung. Die Gebäude liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu
denkmalgeschützten Häusern in Wedau. Vonovia stimmt die Arbeiten
daher eng mit dem Denkmalamt der Stadt Duisburg ab.
So soll das charakteristische Erscheinungsbild des Straßenzuges
erhalten bleiben, während die Häuser gleichzeitig energetisch
verbessert werden. Dafür werden die Fassaden gedämmt und die Fenster
in den Wohnungen und Treppenhäusern erneuert. Um die Wärme besser im
Gebäude zu halten, werden außerdem die Kellerdecken sowie die
obersten Geschossdecken gedämmt.
„Gerade bei Gebäuden im
Ensembleschutz kommt es auf eine sorgfältige Planung und einen engen
Austausch mit allen Beteiligten an“, erklärt Sebastian Lott,
Regionalbereichsleiter bei Vonovia. „Uns war wichtig, eine Lösung zu
finden, die den besonderen Charakter der Häuser erhält und
gleichzeitig einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz leistet. Dass
wir das in einer Lage tun können, die gerade so viel städtebauliche
Dynamik erlebt wie 6-Seen-Wedau, freut uns besonders.“
Da es
sich um mehrere Gebäude entlang eines Straßenzuges handelt, erfolgt
die Umsetzung abschnittsweise. Die einzelnen Bauabschnitte starten
zeitlich versetzt. So können Bauabläufe sinnvoll koordiniert und
Gerüste sowie weitere Ressourcen effizient weiterverwendet werden.

Die Wohnanlage an der Masurenallee in Duisburg während der
Modernisierungsarbeiten: Gerüste umhüllen die Gebäude, während
Fassade und Dach erneuert werden.
Linie 942 soll erst
ab Ende September die Neubausiedlung Sechs-Seen-Wedau anfahren
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) optimiert zum
Schuljahresbeginn das Fahrplanangebot. Ab Mittwoch, 2. September,
werden verschiedene Verbesserungen im Busnetz umgesetzt. Eine der
geplanten Maßnahmen muss nun auf voraussichtlich Ende September
verschoben werden.
Ursprünglich war geplant, dass ab
kommenden Mittwoch die Linien 942 und 942E die Neubausiedlung
Sechs-Seen-Wedau anfahren. Dafür wurden die neuen Haltestellen
„Lummerland Straße“ und „Wasserturm“ eingerichtet.
Die
Maßnahme muss jedoch wegen noch ausstehender baulicher Arbeiten auf
voraussichtlich Ende September verschoben werden, sodass die Busse
zunächst weiterhin den bisherigen Linienweg fahren. Alle weiteren
Verbesserungen werden wie geplant ab dem 2. September umgesetzt.
Informationen zu allen Fahrplananpassungen gibt es auf der
Webseite der DVG unter
dvg-duisburg.de/fahrplanaenderungen.
Mitarbeiter
binden statt neu suchen - IHK-Zertifikatslehrgang
Fachkräftesicherung ist für Unternehmen so wichtig wie nie. Wer gute
Mitarbeiter hat, möchte sie auch langfristig halten. Die
Niederrheinische IHK bietet deshalb vom 5. Oktober bis 3. Dezember
den Zertifikatslehrgang „Experte/Expertin für Fachkräftesicherung“
an.
Bei der Weiterbildung geht es unter anderem um die
Themen modernes Personalmanagement, Betriebliches
Gesundheitsmanagement und Feel-Good-Management. Die Teilnehmer
lernen, wie sie ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber stärken
und wertvolles Know-how im Betrieb halten. Der Zertifikatslehrgang
richtet sich an Fach- und Führungskräfte.
Der
Online-Lehrgang findet montags und donnerstags von 18 bis 21.15 Uhr
statt. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin
Sabrina Althoff: 0203 2821-382,
althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter:
ihk.de/niederrhein/veranstaltungen.
"Ich war gerne
Gemeindepfarrerin“ Almuth Seeger geht nach über 36 „Duisburg-Jahren“
in den Ruhestand
Almuth Seeger ist entspannt. Sie lächelt, sie blickt zurück
und zugleich nach vorne, dankbar, allerdings mit einem „Hauch von
Wehmut“, denn am Sonntag, 6. September, wird die Pfarrerin der
Evangelischen Rheingemeinde Duisburg nach mehr als 36 bewegten und
bewegenden Dienstjahren in einem Festgottesdienst um 14 Uhr in der
Wanheimerorter Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße, offiziell in den
Ruhestand verabschiedet. Die Gemeinde lädt herzlich zum Abschied
ein.
„Es ist wirklich ein Abschied“, sagt sie, „denn wir
ziehen ja nach Bonn, in die Nähe unserer Kinder und Enkelkinder“.
Ihr Mann Rolf, ebenfalls Pfarrer in der Rheingemeinde, wurde bereits
vor knapp zwei Jahren in den Ruhestand verabschiedet. „Es waren
erfüllte Jahre“, so Almuth Seeger, denn man habe viel Bewegendes
erlebt, aber auch viel selbst bewegt. In Bonn geboren und
aufgewachsen, hat sie dort sowie in Tübingen und Wuppertal Theologie
studiert.
In der letzten Studien- und Examenszeit hat sie
ihren Mann kennengelernt. Nach Examen, Vikariat und Probedienst war
es dann soweit. In Wanheimerort war eine Pfarrstelle ausgeschrieben.
Die beiden, inzwischen verheiratet, haben sich als Ehepaar dort
beworben. „Damals, Anfang 1990, gab es nur wenige Pfarrstellen und
viele Bewerber. Dass Frauen den Pfarrdienst ausüben, war auch nicht
alltäglich, und dass sich ein Ehepaar eine Pfarrstelle teilt, immer
noch ungewöhnlich“, erinnert sie sich.
Aber es hat
„geklappt“. Die beiden wurden gewählt: „Wir durften machen und
ausprobieren. Das war richtig toll und ermutigend“. Und Almuth
Seeger, die „Frau im Talar“ hat Spuren hinterlassen. Durch ihren
einfühlsamen Dienst für Menschen, mit Menschen und am, Menschen hat
sie ihren Glauben gelebt, erlebt, gestärkt und weitergeben. „Unsere
zwei Töchter kamen zur Welt, und da bot sich geradezu an, dass ich
verstärkt mit jungen Familien und jungen Menschen gearbeitet habe.“
Es war gar nicht so selten, dass es zu bestimmten Zeiten
fast zehn Mini-Clubs pro Woche gab. Viel Spaß und Freude bereiteten
auch die zahlreichen Familienfreizeiten. Das war zunächst ein
Schwerpunkt ihrer Arbeit, aber längst nicht alles. Sie hat andere
Gottesdienstformate auf den Weg gebracht, wie etwa den
Taizé-Gottesdienst oder das „Innehalten in der Woche“, zuletzt
gemeinsam mit der katholischen Gemeinde und der Freien Evangelischen
Gemeinde in Wanheimerort.
Und da gab es auch viele
geistliche Angebote, Bibelgesprächskreise oder den Kurs „Stufen des
Lebens“. Dies waren stets Erlebnisse auf Augenhöhe, Dialoge, keine
Monologe. „Das Miteinander im Glauben war uns immer wichtig“, sagt
die scheidende Pfarrerin. Nicht zu vergessen bei all' ihrem Wirken
ist die Musik. Almuth Seeger lächelt wieder. Schon als Kind hat sie
in Bonn in Gottesdiensten mit musiziert und in Wanheimerort ihre
Geige ebenfalls erklingen lassen.
Musik verbindet und nimmt
die Menschen mit, sagt sie und verweist auf das vielfältige,
unterschiedliche Chor- und Musikangebot in der Rheingemeinde. Da
gibt es den Popchor „PraiSing“ unter der Leitung von Daniel Drückes,
den Singkreis, geleitet von Beate Hölzl und den Chor „Soul, Heart &
Spirit“ von Lothar Rehfuß. „Und von allen dreien“, freut sie sich,
„wird in meinem Abschiedsgottesdienst auch was zu hören sein.
Ansonsten lasse ich mich einfach überraschen.“
Wenn sie in
diesem Gottesdienst von Superintendent Dr. Christoph Urban
entpflichtet wird, endet eine lange „Reise“ und eine neue Wegstrecke
steht bevor: Almuth Seeger und ihr Mann werden mehr Zeit für das
Familienleben haben und sich insbesondere den Enkelkindern widmen.
Das Wort Dankbarkeit spielt in jedem Fall eine große Rolle. Das wird
auch beim anschließenden Empfang deutlich werden.
Viele
langjährige Weggefährtinnen und Weggefährten werden dann dabei sein.
Wehmut und Dankbarkeit werden mitschwingen, denn das
seelsorgerische, menschliche Wirken von Almuth Seeger in
Wanheimerort und dann in der Rheingemeinde hinterlässt wunderbare
Spuren. Ihre Pfarrstelle wird wieder besetzt. Das Presbyterium
bringt die Wiederbesetzung derzeit auf den Weg. Reiner Terhorst

Pfarrerin Almuth Seeger in "ihrer" Gnadenkirche Wanheimerort (Foto:
Reiner Terhorst).
Klavierquartette in der
Marienkirche
Im ersten Konzert nach der Sommerpause gibt es am Sonntag,
6.9. um 17 Uhr in der Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10, zwei
romantische Klavierquartette zu hören. Deren Schöpfer sind sehr
gegensätzlich: Der eine, Johannes Brahms, wurde als neuer „Messias“
enthusiastisch begrüßt, die andere, Luise Adolpha le Beau, musste
sich ihren Weg selbst bahnen und stieß dabei auf unüberwindbare
Hindernisse, weil sie eine Frau war.
Ein Ensemble um
Konzertmeister Tonio Schibel stellt beide großen Werke nebeneinander
und lädt ein, ein neues, „unerhörtes“ Werk einer bedeutenden
Komponistin im romantischen Kontext kennenzulernen. Der Eintritt
kostet an der Abendkasse 20 Euro, vorab im Netz bei Eventim (zzgl.
Gebühren).
Rheingemeinde lädt zum Kneipenquiz
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum
Kneipenquiz ins Gemeindehaus Wanheimerort am Vogelsangplatz. Am 9.
September 2026 gilt es, dort ab 20 Uhr bei gemütlicher Atmosphäre,
Getränken und fairen Knabbereien Wissen zu zeigen und beim Raten
Glück zu haben. Die 24 Quizfragen kommen aus allen möglichen
Kategorien, etwa Lokales, Religion, Fernsehen, Sport oder
Wissenschaft.
Die Quizgruppen können sich nach Belieben
zusammensetzen. Nach Auflösung aller Fragen erhält die Gruppe mit
den meisten Punkten einen Siegerpokal. Eine Anmeldung ist nicht
nötig, doch wer einen Tisch für eine eigene Quizgruppe haben möchte,
sollte reservieren. Das geht unter anke.bendokat@ekir.de oder 0203 /
5787977, dort gibt es auch mehr Infos zum Kneipenquiz.

NRW-Inflationsrate liegt im August 2026 bei 2,9 %
* Preise für Nahrungsmittel im August 2026 um 0,1 % höher
als vor einem Jahr * Im Fokus: Die Entwicklung der
Kraftstoffpreise in NRW im Jahr 2026 * Kraftstoffpreise zwischen
August 2025 und August 2026 um 26,5 % gestiegen
Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als
Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im
August 2026 bei 2,9 %. Das ist der höchste Wert seit Januar 2024
(damals: +3,0 %). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg der
Preisindex gegenüber dem Vormonat (Juli 2026) um 0,2 %.
Der
Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei
Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation
bezeichnet – ist zwischen August 2025 und August 2026 um 2,4 %
gestiegen.

Vorjahresvergleich: Nahrungsmittelpreise steigen um 0,1 %,
Energiepreise 10,1 % teurer Zwischen August 2025 und August 2026
sind die Nahrungsmittelpreise um durchschnittlich 0,1 % gestiegen.
Teurer wurde u. a. Gemüse wie Kopf- oder Eisbergsalat (+30,1 %) und
Möhren (+18,0 %).
Auch die Eierpreise stiegen weiter an
(+15,8 %). Molkereiprodukte wie teilentrahmte Milch (−11,2 %) und
Vollmilch (−10,1 %) hingegen wurden günstiger angeboten. Sinkende
Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichneten auch
Speisefette und -öle (−16,9 %), darunter insbesondere Butter
(−32,3 %).
Die Energiepreise entwickelten sich weiterhin
gegenläufig: Während Strom und Gas zwischen August 2025 und August
2026 Preisrückgänge verzeichneten (−5,6 % bzw. −1,2 %), wurde Heizöl
deutlich teurer angeboten (+33,6 %) als vor einem Jahr. Im August
2026 mussten Autofahrende für Kraftstoffe 26,5 % mehr bezahlen als
im August 2025 (darunter Diesel +35,6 % und Benzin +24,0 %).
Im Bereich der Dienstleistungen stiegen zwischen August 2025 und
August 2026 die Preise in Gaststätten (+3,3 %) und der häuslichen
Alten- und Behindertenpflege (+11,5 %). Im Fokus: Die Entwicklung
der Kraftstoffpreise im Jahr 2026.
Kraftstoffpreise seit
Januar 2026 um 22,3 % gestiegen Nach vorläufigen Ergebnissen
sind in Nordrhein-Westfalen die Kraftstoffpreise zwischen Juli und
August 2026 um 2,6 % gestiegen, auch vor dem Hintergrund des im
August herrschenden Niedrigwassers im Rhein. Insgesamt war die
Preisentwicklung bei Kraftstoffen im Jahr 2026 insbesondere durch
weltweite Krisen und Krisenmanagement geprägt.

Zwischen Januar und August 2026 stiegen die
Kraftstoffpreise in Nordrhein-Westfalen um 22,3 %. Innerhalb dieses
Zeitraums gab es in den einzelnen Monaten teilweise sehr
unterschiedliche Entwicklungen. Ende Februar 2026 begannen die
Kriegshandlungen im Nahen Osten („Irankrieg”), in dessen Folge durch
die Blockade der wichtigen Schifffahrtswege im Persischen Golf
(Straße von Hormus) die Energie- und damit auch die Kraftstoffpreise
deutlich stiegen: Im März 2026 wurden Kraftstoffe um 15,9 % teurer
angeboten als noch im Vormonat.
Der Tankrabatt, der von der
Bundesregierung vor diesem Hintergrund für die Monate Mai und Juni
2026 temporär eingeführt wurde, ließ die Kraftstoffpreise nur
vorübergehend sinken (Mai 2026: −6,5 %; Juni 2026: −8,3 %; jeweils
zum Vormonat). Im Folgemonat (Juli 2026) kam es erneut zu einem
deutlichen Preissprung (+16,6 %).
Zwischen 2023 und 2025
sanken die Kraftstoffpreise um 5,6 % Die Trendwende bei den
Kraftstoffpreisen ist seit Anfang 2026 erkennbar: Im Januar 2026
erhöhten sie sich binnen eines Monats um 5,9 %. Die dynamische
Entwicklung der Kraftstoffpreise im Jahr 2026 löste eine längere
Phase tendenziell sinkender Kraftstoffpreise in den Jahren 2023 bis
2025 ab: In diesem Zeitraum sind sie um durchschnittlich 5,6 %
gesunken, während der Verbraucherpreisindex insgesamt um 4,3 %
stieg.
Ergebnisse
zu den Entwicklungen der Kraftstoffpreise von Januar 2020 bis August
2026 XLSX, 52,62 KB
Verbraucherpreisindex für NRW (Basisjahr 2020 = 100) im August 2026
– vorläufige Ergebnisse (Wichtige Preisveränderungen) XLSX, 25,9
KB
Forschungsschiff Nova nimmt Kurs auf Rotterdam: NRW und
Niederlande treiben Zukunft der Binnenschifffahrt voran
Minister Krischer und Generalkonsulin Tijmes geben
Startsignal für die Reise zu den Welthafentagen Die
Binnenschifffahrt ist ein wichtiger Bestandteil der Logistik in
Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Klimawandel, neue
Energieanforderungen, Digitalisierung und Fachkräftemangel erfordern
jedoch neue Lösungen.
Nicht nur Schiffe, sondern auch Häfen und Wasserstraßen müssen sich
auf neue Antriebe, automatisierte Schiffe und veränderte logistische
Anforderungen einstellen. Nordrhein-Westfalen und die Niederlande
arbeiten gemeinsam daran, die Binnenschifffahrt zukunftsfähig zu
machen.
Verkehrsminister Oliver Krischer
erklärt: „Rhein und Maas verbinden Nordrhein-Westfalen und die
Niederlande – und damit wichtige Wirtschafts- und Hafenstandorte
Europas. Die Zukunft der Wasserstraße können wir deshalb nur
gemeinsam gestalten. Die NOVA bringt Forschung direkt auf den Rhein
und verbindet technologische Innovation mit dem Austausch zwischen
Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Genau diesen
grenzüberschreitenden Dialog brauchen wir, um die Binnenschifffahrt
nachhaltiger, resilienter und digitaler zu machen.“

Die NOVA bei einer Testfahrt in
Duisburg / Copyright Ilja Höpping, Stadt Duisburg
Die Reise der NOVA steht zugleich für die
20-jährige Zusammenarbeit Nordrhein-Westfalens mit den Niederlanden
in den Bereichen Verkehr, Logistik und Mobilität im Rahmen der
Initiative Mobility NL-NRW. Die Tour leistet einen konkreten Beitrag
zur „Perspektive nachhaltige Rheinschifffahrt 2030“, in der
Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Partnern entlang des
Rheinkorridors an einer nachhaltigen, resilienten und
wettbewerbsfähigen Rheinschifffahrt arbeitet.
Die
niederländische Generalkonsulin in Düsseldorf, Hannah Tijmes betont:
„Die Niederlande und Nordrhein-Westfalen arbeiten schon lange eng
und grenzüberschreitend in den Bereichen Verkehr, Logistik und
Mobilität zusammen. Gerade angesichts der aktuellen
Herausforderungen ist dieser Austausch wichtiger denn je. Die Reise
der NOVA zeigt, wie wir gemeinsam neue Lösungen für eine nachhaltige
und zukunftsfähige Binnenschifffahrt entwickeln können.“
Automatisiertes Fahren unter realen Bedingungen Die 15 Meter
lange NOVA wird batterieelektrisch angetrieben und verfügt über eine
Solaranlage. Forschende der UDE und des DST untersuchen an Bord, wie
Schiffe unter realen Bedingungen automatisiert und perspektivisch
autonom fahren können. Dafür muss die NOVA ihre Umgebung erfassen,
andere Verkehrsteilnehmer erkennen, Kurs und Geschwindigkeit
anpassen und auch komplexe Manöver sicher durchführen können.
Gleichzeitig untersuchen die Forschenden, wie unterschiedliche
Fahrweisen den Energieverbrauch beeinflussen. Auf der Fahrt wird
zudem die digitale Infrastruktur entlang der Strecke untersucht.
Dazu wird die Netzabdeckung als Voraussetzung für Kommunikation und
ferngesteuertes Fahren gemessen.
Dr. Jens Neugebauer, Leiter
des Instituts für Nachhaltige und Autonome Maritime Systeme (INAM)
der UDE erklärt: „Hoch-automatisiertes Fahren kann dazu beitragen,
dem Fachkräftemangel zu begegnen. Gleichzeitig bietet die
Automatisierung die Chance, die Schifffahrt sicherer, effizienter
und nachhaltiger zu machen. Auf der Fahrt nach Rotterdam können wir
diese Fragen direkt mit denjenigen diskutieren, die an
unterschiedlichen Stellen an der Zukunft der Wasserstraße arbeiten.“
Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Entwicklung der NOVA
über das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr mit 1,17
Millionen Euro gefördert. Beteiligt sind das INAM, der Lehrstuhl für
Mechatronik der UDE sowie das DST, ein An-Institut der Universität
Duisburg-Essen und Mitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft
(JRF).
Bei den Welthafentagen vom 4. bis 6. September öffnen
die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die NOVA als
schwimmende Forschungsplattform für Besucherinnen und Besucher und
geben Einblicke in die Forschung zum automatisierten und
elektrischen Fahren auf dem Rhein.
Die Stationen der NOVA
Tour de Rotterdam im Überblick: 27. August: Düsseldorf – Auftakt
und Start der Reise am Ministerium für Umwelt, Naturschutz und
Verkehr NRW 31. August: Arnheim – Smart Shipping,
Hafenentwicklung und Energiewende 1. September: IJzendoorn –
Binnenschiff der Zukunft: sauber, klimaresilient und autonom 2.
September: Dordrecht – Ferngesteuerte und autonome Navigation 3.
September: Fahrt von Dordrecht nach Rotterdam 4. bis 6.
September: Rotterdam – NOVA bei den Welthafentagen
Familienhilfe sofort vor Ort der AWO-Integration
beschenkt Erstklässler in Duisburg-Laar Ein wichtiger
Meilenstein für die Kleinsten: Mit dem Eintritt in die Schule
beginnt für viele Kinder ein völlig neuer Lebensabschnitt. Um diesen
Start besonders schön zu gestalten, hat die AWO-Integration erneut
ihre traditionsreiche Schultüten-Aktion im Stadtteil Laar auf die
Beine gestellt. Insgesamt 41 Erstklässlerinnen und Erstklässler
durften sich über prall gefüllte Schultüten freuen.
Neben
klassischen Schulutensilien wie Buntstiften, Linealen und
Tuschkästen warteten auch einige kleine Überraschungen auf die
ABC-Schützen. Doch hinter der Übergabe steckt weit mehr als nur eine
nette Geste zum Schulbeginn. Die „Familienhilfe sofort vor Ort“
nutzt den Anlass gezielt, um den direkten Draht zu den Familien im
Stadtteil zu knüpfen.
Sozialarbeiterin Amal Kassem begleitete die Verteilung und
nutzte die Gelegenheit für persönliche Gespräche mit den Eltern:
„Der Schulstart ist für Kinder und Eltern ein besonderer Moment. Für
uns ist die Schultüten-Aktion eine schöne Möglichkeit, den Kindern
eine Freude zu machen und gleichzeitig mit den Familien persönlich
in Kontakt zu kommen. Oft ist ein solch unkomplizierter erster
Kontakt der Beginn eines guten und vertrauensvollen Miteinanders.“
Dass dieses Konzept aufgeht, zeigen die Erfahrungen der
letzten Jahre. Die persönliche Übergabe schafft Vertrauen und baut
Berührungsängste ab. Eltern erfahren so frühzeitig und auf ganz
unkomplizierte Weise, dass ihnen die AWO-Integration bei Fragen,
Sorgen oder Herausforderungen im Alltag zur Seite steht.

Auch die diesjährige Auflage stieß auf durchweg positive Resonanz.
Damit wird einmal mehr das Versprechen im Stadtteil unterstrichen,
dass die „Familienhilfe sofort vor Ort“ ein verlässlicher,
ansprechbarer Partner für alle Familien in Laar bleibt.
Bürgerstammtisch
Energiewende in der VHS Duisburg
Technologien prägen die Energiewende? Welche
Fördermöglichkeiten gibt es? Und wie lassen sich Energieversorgung,
Heizung und Mobilität klimafreundlich gestalten? Antworten auf diese
Fragen bietet der etablierte Bürgerstammtisch Energiewende in der
VHS Duisburg.
Ab dem 1. September 2026 treffen sich
Interessierte jeweils am ersten Dienstag im Monat um 18 Uhr in den
Räumlichkeiten der VHS Duisburg an der Steinschen Gasse 26 in der
Innenstadt. Der Stammtisch bietet Raum für Information,
Erfahrungsaustausch und Orientierung. Die Teilnahme ist kostenfrei,
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Geleitet wird die Reihe von
Gerald Menzler.
Weitere Termine folgen am 6. Oktober, 3.
November und 1. Dezember, jeweils ab 18 Uhr. Eine Anmeldung per
E-Mail an n.huebner@stadt- duisburg.de ist erforderlich. Weitere
Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203
283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt- duisburg.de.
Tag der Oststraße in Neudorf – Ein Fest für die ganze Familie
Am Donnerstag, dem 3. September, ab 11 Uhr, lädt der
Bürgerverein Neudorf gemeinsam mit Gewerbetreibenden und Händlern
herzlich zum „Tag der Oststraße“ ein. Entlang der Oststraße erwartet
die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm mit zahlreichen
Attraktionen, Präsentationen, kulinarischen Angeboten sowie
vielfältigen Ständen von Vereinen und Verbänden.
Der Tag
bietet Gelegenheit, die Oststraße als lebendige Einkaufs- und
Begegnungsmeile zu erleben und gleichzeitig die Gemeinschaft im
Stadtteil zu stärken. „Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit den
Anwohnern und Geschäftsleuten die Oststraße zu feiern und ihre
Vielfalt zu präsentieren“, so der Vorstand des Bürgervereins
Neudorf.
Bereits am Donnerstag verwöhnen uns Winzer mit
ihren edlen Tropfen, um dann am Freitag, dem 4. September, ab 11
Uhr, mit dem traditionellen Weinfest uns in gemütlicher Atmosphäre
und mit kulinarische Spezialitäten zum Verweilen und Genießen
einzuladen. Der Kreativmarkt rundet auch in diesem Jahr den Tag ab.
„Wenn es Nacht wird in Ruhrort“
Lieder, Geschichten und Anekdoten von und mit Mick Haering,
dem Laternenanzünder Hof der Engelsburg, das markante Gebäude am
Vinckeplatz. Eingang durch das Törchen auf der Luisenstraße am
Durchgang zur Karlstraße, 47119 Duisburg-Ruhrort So. 20.
Sept. | 16 Uhr „Die Welt, die monden ist“ Rainer Maria Rilke Lieder
zum Zuhören und Mitsingen, altbekannte und neu entdeckte Gedichte
nehmen euch mit auf die Reise durch die Nacht. Musik: Daniel
Hermes-Lorenz und Simeon Miron Texte: Barbara Wedekind. HOF
Fabrikstr. 9, 47119 Duisburg-Ruhrort
Barbara Wedekind (li.) und Bettina Henke (re.) übernahmen ab der
Saison 2026 die Kuration der HOFkultur-Reihe von Folkert Küpers.
So. 27. Sept. | 16 Uhr „Unendliche Weiten“ In der Dunkelheit
der anbrechenden Nacht öffnet sich der Blick in die himmlische
Ferne. Legenden und Mythen ranken sich um Sterne und Weltall. Der
Mensch träumt, forscht und wundert sich.
In Erzählungen
wird die Jahrtausende alte Faszination des Grenzenlosen über uns
geteilt, finden Kuriositäten Platz und erklären Menschen das
Unvorstellbare. Die Musik des Duos Contrast2 kostet voller
kreativer Ideen den musikalischen Freiraum zwischen Himmel und Erde
aus. Gefühlvoll und ausdrucksstark nehmen die Kompositionen nicht
vorhersehbare Wendungen und schaffen eine Atmosphäre, die zum
Staunen einlädt.
Musik: Peter Walpurgis und Michael Vogt Texte: Bettina Henke
Pfarrgarten St. Maximilian, Fabrikstr., 47119 Duisburg-Ruhrort.
Bei unbeständigem oder Regenwetter finden die Veranstaltungen im
„Das PLUS am Neumarkt“, Neumarkt 19, 47119 Duisburg statt.
VHS-Kurs: Fahrräder reparieren lernen
Die Volkshochschule Duisburg-West bietet einen viertägigen
Fahrradreparaturkurs an. Dieser findet an den Wochenenden am 5. und
6. September sowie am 26. und 27. September, jeweils von 10 bis 14
Uhr im Pavillon auf der Friedrich-Ebert-Straße 106 in
Duisburg-Rheinhausen statt.
Der Kurs richtet sich an
Personen ohne Vorkenntnisse oder mit wenigen Vorkenntnissen im
Bereich Montage oder Reparaturen. Auch Schülerinnen und Schüler ab
16 Jahren können an dem Kurs teilnehmen. Teilnehmende lernen die
technischen Bestandteile und Funktionsweisen ihres Rades kennen,
führen anhand einer Inspektionsliste Verschleißkontrollen und
Wartungsarbeiten durch.
Weitere Themen sind der Umgang mit
Werkzeug und Tipps zur Fahrradpflege. Die Reparaturen werden am
eigenen funktionstüchtigen Fahrrad (kein E-Bike) vorgenommen. Das
Entgelt beträgt 130 Euro. Ermäßigungen sind möglich, beispielsweise
für Schülerinnen und Schüler in Höhe von 25 Prozent.
Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann über die Homepage
der VHS unter http://www.vhs-duisburg.de, über die Geschäftsstelle
der VHS unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an
vhs-west@stadt-duisburg.de erfolgen.
Informationsveranstaltungen zu den Themen Medienkompetenz und
Künstliche Intelligenz in Walsum
Die Bezirksbibliothek Walsum lädt im September Eltern zu zwei
kostenfreien Informationsveranstaltungen in die Räumlichkeiten am
Kometenplatz 32 ein. Am 5. September geht es um Medienkompetenz bei
Kindern; am 12. September um Künstliche Intelligenz und die damit
verbundenen Chancen und Risiken für Kinder. Beide Veranstaltungen
beginnen um 10.30 Uhr.
Smartphone, Tablet, Streaming und
soziale Medien gehören für viele Kinder und Jugendliche längst zum
Alltag. Für Eltern stellt sich dabei häufig die Frage, wie eine gute
und altersgerechte Mediennutzung aussehen kann und wo Grenzen
sinnvoll sind. Einen verständlichen Einstieg in diese Fragen bietet
die Veranstaltung „Medienkompetenz bei Kindern“ am 5. September.
Es wird ein Überblick darüber geschaffen, was Medienkompetenz
bedeutet und welche Chancen und Herausforderungen digitale Medien
mit sich bringen. Dabei geht es unter anderem um altersgerechte
Mediennutzung, mögliche Alternativen zu digitalen Angeboten und
typische Situationen aus dem Familienalltag.
Beim zweiten
Termin am 12. September steht die Künstliche Intelligenz im
Mittelpunkt: Was ist KI, wie beeinflusst sie unseren Alltag und
welche Chancen und Risiken bringt sie für Kinder mit sich? Die
Veranstaltungen richten sich an Eltern von Kindern bis zum Alter von
14 Jahren ohne oder mit wenig Vorwissen.
Neben
Hintergrundinformationen stehen praktische Tipps für den
Familienalltag im Mittelpunkt. Dazu gehören beispielsweise die
eigene Vorbildfunktion, gemeinsame Medienzeiten und offene Gespräche
über die Nutzung digitaler Angebote. Bei beiden Terminen besteht
Gelegenheit für Fragen, Erfahrungsaustausch und Diskussion. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Duisburgs grüne Schatzkammer: Neue Ausstellung
„Geschichte(n) aus dem Duisburger Wald“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum eröffnet am Sonntag, 6.
September, die neue Ausstellung „Geschichte(n) aus dem Duisburger
Wald“. Mit fast 30 Quadratkilometern zählt der Duisburger Wald zu
den größten zusammenhängenden Waldgebieten im Ruhrgebiet. Die neue
Ausstellung nimmt den Stadtwald aus unterschiedlichen Perspektiven
in den Blick.
Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt und
Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur, und Dr.
Andrea Gropp, kommissarische Leiterin des Kultur- und
Stadthistorischen Museums und Kuratorin der Sonderausstellung,
stellen am Donnerstag, 3. September 2026, um 11 Uhr im Kultur- und
Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, die neue
Ausstellung vor und geben vorab erste Einblicke.
Lerntreff für alle in Hochfeld
Vor gut zwei Jahren wurde der VHS-Lerntreff im Quartier in
Zusammenarbeit mit der AWO in der „Alten Feuerwache“ eingerichtet.
Mit diesem Bildungsangebot sollen Menschen erreicht werden, die für
Veranstaltungen der Volkshochschule oftmals nur schwer erreicht
werden. Nachdem die Bundesförderung ausgelaufen war, drohte dem
Projekt das Aus.
Dank der Unterstützung der Sparkasse
Duisburg-Stiftung kann das Projekt fortgeführt werden.
Oberbürgermeister Sören Link und Dr. Joachim Bonn,
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg, werden am Donnerstag,
3. September 2026, um 10 Uhr in der Alten Feuerwache Friedenstraße
5-7 47053 Duisburg-Hochfeld den Lerntreff besuchen, um selbst zu
sehen, wie Teilnehmende zum Beispiel beim Lernen der deutschen
Sprache unterstützt werden.
VHS: Ausbildung zur Mediatorin oder zum Mediator
Ab September 2026 startet an der Volkshochschule Duisburg
erneut die Ausbildung zur Mediatorin oder zum Mediator gemäß den
Vorgaben des Mediationsgesetzes. Die Ausbildung richtet sich an
alle, die ihre Konfliktkompetenz stärken und diese sowohl im
privaten als auch im beruflichen Alltag einsetzen möchten.
Mediation ist ein strukturiertes Verfahren zur konstruktiven und
freiwilligen Beilegung von Konflikten. Seit 2012 ist sie in
Deutschland als Möglichkeit der außergerichtlichen Konfliktlösung
gesetzlich geregelt. Dabei unterstützt eine neutrale dritte Person –
die Mediatorin oder der Mediator – die Konfliktparteien dabei,
wieder konstruktiv miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsame
Lösungen zu entwickeln.
Ziel sind sogenannte
Win-win-Lösungen, die die Interessen aller Beteiligten
berücksichtigen und nicht auf ein Sieger-Verlierer-Prinzip
hinauslaufen. Viele Konflikte lassen sich durch Mediation schneller,
einvernehmlicher und kostengünstiger lösen als in einem
gerichtlichen Verfahren. Ausführliche Informationen zu den Inhalten
der Ausbildung finden Interessierte unter der Kursnummer MZ4720 auf
https://www.vhs- duisburg.de.
Darüber hinaus besteht die
Möglichkeit, die Ausbildung bei einem Informationsabend am Dienstag,
25. August, kennenzulernen (Kursnummer MZ4722). Telefonische
Anfragen nimmt die VHS Duisburg unter der Rufnummer (0203)
283-984603 gerne entgegen.
„Das reine Blau“: Ausstellung im Bezirksamt Duisburg Süd
Unter dem Titel „Das reine Blau“ zeigt das Bezirksamt
Duisburg Süd ab dem 1. September 2026 eine Gemeinschaftsausstellung
von zehn Künstlerinnen und Künstlern, die sich der Farbe Blau in all
ihren Facetten widmen. Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober
montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, dienstags von 8
bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr in den Räumlichkeiten an
der Sittardsberger Allee 14 zu sehen.
Zur offiziellen
Eröffnung am Freitag, 4. September 2026, 18 Uhr, wird der Singer-
und Songwriter Philipp Eisenblätter erwartet, der die Vernissage
musikalisch begleiten wird. Interessierte sind herzlich eingeladen,
die Ausstellung zu besuchen und sich von der Farbe Blau in ihren
unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen berühren zu lassen.
„Mit ‚Das reine Blau‘ holen wir eine besondere Vielfalt
künstlerischer Perspektiven in unser Bezirksamt. Es freut mich sehr,
dass zehn Kunstschaffende unserer Region mit so viel Leidenschaft
und Hingabe eigene Werke geschaffen haben“, sagt
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske.
Die teilnehmenden
Kunstschaffenden – Heidi Bartsch, Egmont Fritz, Ulrich Huerkens,
Michael Jezusek, Marion Köllner, Lothar Rübel, Thomas Schindler,
Norbert Soltysik, Wolfgang Thoennes und Herbert Wilk – sind selbst
fasziniert von der Farbe und laden mit ihren Werken zu einer
vielfältigen Betrachtung Blauer Impressionen ein.
Großen
Wert legen die Künstler darauf, dass sämtliche Exponate ohne den
Einsatz von Künstlicher Intelligenz entstanden sind – jedes Werk ist
Ausdruck rein menschlicher künstlerischer Handarbeit und
Kreativität. Kuratiert wird die Ausstellung von dem Mülheimer
Künstler Ralf Rassloff, der seit vielen Jahren mit der Gruppe
zusammenarbeitet. Fragen beantwortet Freia Kollar per E-Mail an
kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203
283-987819.
Kinder reden mit: Oberbürgermeister Sören Link lädt zur
Kindersprechstunde ins Rathaus ein Was wünschen sich
Kinder für ihre Stadt? Wo fühlen sie sich wohl – und wo nicht? Wie
sollte ein guter Spielplatz aussehen, und was darf in der Schule
oder im Verein auf keinen Fall fehlen? Diesen und vielen weiteren
Fragen möchte Oberbürgermeister Sören Link gemeinsam mit Duisburger
Kindern nachgehen.
Dafür lädt er am Dienstag, 22. September,
von 14 bis 15.30 Uhr zur nächsten Kindersprechstunde im Rathaus am
Burgplatz in der Stadtmitte ein. Eingeladen sind alle Mädchen und
Jungen zwischen sechs und 13 Jahren, die Lust haben, ihre Ideen,
Wünsche oder auch Kritik direkt mit dem Oberbürgermeister zu teilen.
„Die Kindersprechstunde ist für mich eine wertvolle
Gelegenheit, direkt zu hören, was junge Menschen bewegt. Ihre Ideen,
Wünsche und Fragen zeigen, wie sie ihre Stadt erleben – und geben
wichtige Impulse für unsere Arbeit im Rathaus“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link.
Die Kindersprechstunde findet
in einem der Sitzungsräume des Rathauses am Burgplatz 19 statt –
ohne Beteiligung der Eltern. Anmeldung: Eltern können ihre Kinder
bis zum 4. September anmelden, entweder per E-Mail an
kindersprechstunde@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter (0203)
283-6111.
Noch freie Plätze im Kunstkurs in Rheinhausen
Der Kurs „Aquarell- und Ölmalerei“ der Volkshochschule Duisburg
startet am Donnerstag, 3. September, im Unterrichtsgebäude Pavillon
der VHS Duisburg West an der Friedrich-Ebert-Straße 106 in
Rheinhausen. Bis zum 10. Dezember läuft der Kurs wöchentlich von
9.30 bis 12 Uhr.
Teilnehmende zahlen 109 Euro. In dem Kurs
können Personen ohne künstlerische Erfahrungen die Techniken des
Aquarellierens sowie der Ölmalerei erlernen und gemeinsam üben. Auch
erfahrene Kreative sind in der gemischten Gruppe willkommen. Die
Auswahl der Motive erfolgt in Rücksprache mit dem Dozenten und
Künstler Franz Schwarz.
Eine vorherige Anmeldung ist
notwendig und kann über die Homepage der VHS unter
www.vhs-duisburg.de oder über die Geschäftsstelle der VHS West,
telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-
west@stadt-duisburg.de erfolgen. Ergebnisse aus vergangenen
Kunstkursen sind aktuell und noch bis 28. August zu den
Öffnungszeiten in der Bezirksbibliothek Rheinhausen, Händelstraße 6,
zu sehen.
Film- und Fotogeschichte im Fokus:
Volkshochschule Duisburg lädt zu einer spannenden Zeitreise durch
die Kulturgeschichte der Bilder ein Die Volkshochschule
Duisburg widmet sich im Herbstsemester 2026 erneut der Geschichte
des Films und der Fotografie. In einer Reihe fundierter Vorträge
stehen bedeutende Regisseure, Schauspieler und Fotografen im
Mittelpunkt, deren Werke die visuelle Kultur des 20. Jahrhunderts
nachhaltig geprägt haben.
Den Auftakt bildet eine kostenlose
Veranstaltung am Donnerstag, 3. September, um 17 Uhr zum
expressionistischen deutschen Stummfilm, der mit seinen markanten
Bildwelten, ungewöhnlichen Perspektiven und starken
Hell-Dunkel-Kontrasten Filmgeschichte schrieb.
Die Teilnehmenden lernen die ästhetischen Merkmale dieser
einflussreichen Epoche kennen und erfahren, wie sie das
internationale Kino bis heute beeinflusst. Ein weiterer Vortrag im
Anschluss am Donnerstag, 3. September, um 18.30 Uhr, widmet sich
Billy Wilder, dessen außergewöhnliches Gespür für Dialoge, Figuren
und menschliche Schwächen ihn zu einem der erfolgreichsten
Regisseure Hollywoods machte.
Zwischen Komödie und Drama
schuf Wilder zeitlose Klassiker, die bis heute nichts von ihrer
Aktualität verloren haben. Mit Fritz Lang rückt am Donnerstag, 17.
September, um 18.30 Uhr einer der bedeutendsten Regisseure der
Filmgeschichte in den Fokus. Seine Werke, darunter Klassiker wie
„Metropolis“ oder „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“, stehen
beispielhaft für die Verbindung von filmischer Innovation und
gesellschaftlicher Analyse.
Spannende Einblicke verspricht
auch die Veranstaltung am Mittwoch, 23. September, um 18 Uhr über
die Edgar-Wallace-Filme, die insbesondere in den 1960er-Jahren das
deutsche Kinopublikum begeisterten. Die Vortragsreihe beleuchtet den
unverwechselbaren Stil der Kriminalfilme, ihre Entstehungsgeschichte
sowie ihren bis heute anhaltenden Kultstatus. Mit Paul Newman steht
am Mittwoch, 11. November, um 18 Uhr zudem einer der
charismatischsten Schauspieler des amerikanischen Kinos auf dem
Programm.
Neben seiner beeindruckenden Filmkarriere werden
auch seine Vielseitigkeit als Regisseur, Rennfahrer und
gesellschaftlich engagierte Persönlichkeit thematisiert. Ergänzt
wird das filmhistorische Angebot durch eine Veranstaltung am
Mittwoch, 9. Dezember, um 18 Uhr zur Geschichte der Fotografie. Im
Mittelpunkt stehen die Arbeiten von Irving Penn und Richard Avedon,
die die Porträtfotografie revolutionierten und mit ihren
Modeaufnahmen die Bildsprache ganzer Generationen prägten.
Das Herbstsemester der Volkshochschule Duisburg beginnt bereits Ende
August. Informationen zu allen Veranstaltungen sowie die Möglichkeit
zur Anmeldung finden Interessierte auf der Homepage
www.vhs-duisburg.de und im aktuellen VHS-Programmbuch. Weitere
Informationen gibt es bei Dr. Claudia Kleinert von der VHS
telefonisch unter 0203 283-984596.
Großes
Miteinander und Füreinander Evangelische Kirchengemeinde
und Wohnhaus Neumühl feiern gemeinsames Sommerfest Dass
behinderte und nichtbehinderte Menschen gemeinsam ein großes Fest
vorbereiten, organisieren und miteinander feiern, ist längst nicht
selbstverständlich. In Neumühl, im Norden Duisburgs ist es das seit
20 Jahren. Am Sonntag, 6. September, geht das gemeinsame Sommerfest
der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl mit dem benachbarten
Wohnhaus für mehrfach behinderte Menschen der Evangelischen Dienste
Neumühl in die nächste „Fest-Runde“.
Es beginnt wieder mit
einem gemeinsamen Gottesdienst um 10 Uhr in der Gnadenkirche am
Neumühler Markt, den Pfarrerin Sabine Schmitz hält. Im Anschluss
startet zwischen Gnadenkirche und Wohnhaus das bunte
„Nachbarschaftstreiben“ für den ganzen Stadtteil. Viele engagierte
und hilfsbereite Menschen aus Gemeinde und Wohnhaus haben wieder
gemeinsam dafür gesorgt, dass das Sommerfest bis 17 Uhr ein
fröhlicher Tag für die ganze Familie wird: Nachbarn treffen, mit
lieben Menschen reden, Kaffee oder Tee trinken, Reibekuchen oder
Leckeres vom Grill genießen, am Kuchenbuffet schlemmen, Live-Musik
hören, der Tag hat jede Menge Angebote zum Wohlfühlen und Mitmachen.
Wie stets, fungiert die Tischtennisgruppe der Gemeinde als
„Grillmeister“. Das „Kuchen-Team“ freut sich über weitere
Kuchenspenden zum fast schon legendären Kuchen-Buffet beim
Sommerfest-Turmcafé. Diese können noch vor und nach dem Gottesdienst
abgeben oder vorab bei der Gemeinde unter Tel. 0203 / 580448
angekündigt werden. Alle Neumühler und Gäste aus von nah und fern
sind zum Sommerfest herzlich eingeladen und willkommen.

Im Anhang sende ich Ihnen ein Bild vom Sommerfest 2023 und eines vom
Sommerfest 2024 zur honorarfreien Verwendung (Text und Foto: Reiner
Terhorst).
Waldgottesdienst am Kammerberg
Die evangelischen Gemeinden der Duisburger Stadtmitte, Neudorf
und Hochfeld und die Evangelische Rheingemeinde (Wanheimerort /
Wanheim) laden herzlich zur Feier der gemeinsamen Waldgottesdienste
am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf ein, und zwar
jeweils am 1. Sonntag der Monate Juni bis September.
Die
Gottesdienste, die eine ganz eigene und besondere Atmosphäre haben
und jeweils 10 Uhr beginnen, werden im Wechsel verantwortet. Den
nächsten richtet die Gemeinde Hochfeld-Neudorf am 6. September aus,
es predigt Vikar Jean Marc Kadima Nfwamba. Der Veranstaltungsort ist
mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 933) über die
Haltestellen „Lenaustraße“ und „Nettelbeckstraße“ gut zu erreichen.

Waldgottesdienst am 4.6.2023 (Foto:
Christine Muthmann).
Die Citykirche kennenlernen -
Kostenfreie Führung durch Salvator Die Salvatorkirche
am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten
Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren
geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte,
den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten
Stadtkirche neben dem Rathaus.

Das Gedenkfenster in der Salvatorkirche
Duisburg Foto: Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg).
Am Sonntag, 6. September 2026 um 15 Uhr macht Frank Piel mit
Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt und
berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist
nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind
kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter
www.salvatorkirche.de.
Viel Romantik beim Konzert für
Horn und Klavier in der Pauluskirche Am
Samstag, 5. September, sind Hornist Marlon Thüer und
Pianist Dr. Hans-Joachim Heßler in der beliebten
Konzertreihe „Emporeo!“ um 18 Uhr zu Gast in der
Pauluskirche Duisburg Hochfeld, Wanheimer Straße 80. Im
Mittelpunkt des Abends stehen Werke von Richard Strauss,
einem Meister der Romantik.
Zu hören ist u.a. das
Hornkonzert in Es-Dur. Zudem erklingen auch Werke von
Lodewijk Mortelmans, der auch der flämische Brahms
genannt wird und ebenfalls zu den großen unbekannten
Komponisten der Romantik gezählt wird. Von ihm wird die
besonders schöne Lyrische Pastorale für Horn und Klavier
zu hören und wieder neu zu entdecken sein. Schließlich
spielen die Musiker eine humorvolle, fantastische und
innovative Komposition für das Waldhorn des norwegischen
Komponist Trygve Madsen.
Diese ließ sich dafür
von Dürers Holzschnitt des „Rhinocerus“ und der
Geschichte dahinter inspirieren: Der berühmte Künstler
hatte in seinem Leben niemals ein Panzernashorn zu
Gesicht bekommen und dennoch mit seiner Abbildung des
Tieres ein Kunstwerk von Weltruhm geschaffen.
Der
Eintritt ist frei, Spenden am Ausgang sind gerne gesehen.
Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.

Die Künstler Dr. Hans-Joachim Heßler (rechts)
und Hornist Marlon Thüer (links) (Foto: Hessler).
Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen
nach Untermeiderich In der Evangelischen Gemeinde
Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im
Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche
an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 8. September,
wenn sie um 12.30 Uhr gemischten Salat mit Hähnchen und Brot
servieren.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot
ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente
schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt Yvonne de
Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57
92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die
nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter www.kirche-meiderich.de. Kneipenquiz bei
„Himmel & Hopfen“ in Obermarxloh Die Evangelische
Bonhoeffer Gemeinde Duisburg Obermarxloh lädt am 4. September zur
Kirchenkneipe „Himmel & Hopfen“ in das Familienzentrum an der
Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Str. 15. Dort gibt es ab 19
Uhr bei leckeren Snacks und Getränken ein eigenes Kneipenquiz.
Rate-Fans können sich einzeln oder als Teams vorab anmelden (Gebühr
je Person 2 Euro; Telefon: 0203 – 75 96 97 00 oder per Mail:
bonhoeffer-duisburg@ekir.de).
Kirche Obermeiderich
lädt zu Skat und Doppelkopf In der Evangelischen
Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der
Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine
gute Zeit zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig
Menschen zusammen Karten dreschen.
Der Club lädt
Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits leidenschaftliche
Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an jedem 2. Dienstag von
19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am 8. September. Für
Getränke und Knabbereien ist gesorgt.
„Wir freuen uns auf
euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im Duisburger
Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch Doppelkopfspielerinnen
und -spieler herzlich willkommen. Rückfragen beantwortet er gerne:
Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos
zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
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