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Bund und Länder beschließen Spritpreis-Entlastungspaket
Angesichts der anhaltend hohen Spritpreise in Deutschland sorgen
Bund und die Länder nun für eine schnelle Entlastung. Dafür senkt
der Bund die Energiesteuer auf Benzin und Diesel bis Ende 2026 um 14
Cent pro Liter. Inklusive Umsatzsteuer summiert sich die
Steuerentlastung für Kraftstoffe auf 17 Cent pro Liter.
Insgesamt werden die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft um
rund 2,5 Milliarden Euro entlastet. Die Länder leisten einen Beitrag
in einer Höhe von 1,25 Milliarden Euro über einen
Umsatzsteuerfestbetrag. Das Entlastungspaket soll bis 1. Oktober
umgesetzt werden. Darüber hinaus wird der Bund Gespräche mit der
Mineralölwirtschaft führen, mit dem Ziel, spätestens zum 1. Januar
2027 einen Spritpreisdeckel nach dem Vorbild Luxemburgs oder
Belgiens einzuführen.
Die Versorgungssicherheit muss
gewährleistet sein. Missbräuchliche Preisaufschläge müssen
unterbunden werden. Die Bundesregierung begrüßt die Gespräche in der
Europäischen Union, analog zum EU-Energiekrisenbeitrag 2022
Maßnahmen gegenüber der Mineralölwirtschaft zu prüfen. Die
Bundesregierung wird die Preisentwicklung und mögliche
wirtschaftliche Folgen weiterhin eng beobachten, um gegebenenfalls
die besonders betroffenen Menschen und Unternehmen zielgerichtet zu
entlasten.
Der Bund schafft dafür die Voraussetzungen für
einen einkommensbezogenen Direktauszahlmechanismus. Bundeskanzler
Friedrich Merz: „Wer jeden Tag auf das Auto angewiesen ist, kommt
an seine Belastungsgrenze. Wir handeln schnell und haben einen
klaren Fahrplan für 2027. Wir zeigen, dass wir in der Krise
widerstandsfähig sind und den Bürgerinnen und Bürgern helfen. Die
Entlastung von immerhin 2,5 Milliarden Euro ist in Zeiten
angespannter Haushalte kein Pappenstiel. Umso mehr freue ich mich,
wie schnell wir dieses Paket geschnürt haben. Das ist ein starkes
Signal für unser Land.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil:
„Die Spritpreise runterkriegen, die Menschen entlasten, die Abzocke
an den Zapfsäulen beenden – genau das war mir wichtig und das
erreichen wir mit unserer Einigung. Denn für Familien, für Pendler,
für Handwerker und alle anderen, die das Auto jeden Tag brauchen,
sind diese Spritpreise nicht mehr zu stemmen. Mit der Senkung der
Energiesteuer sinken die Preise schnell. 17 Cent weniger pro Liter,
das macht einen Unterschied. Mit dem Spritpreisdeckel können wir die
Preise begrenzen. Und wir arbeiten weiter daran, dass wir die
Krisenprofite der Mineralölkonzerne an die Bürgerinnen und Bürger
zurückgeben können."
Dank 20.000-Euro-Spende: Bolzplatz am
Ottilienplatz umfassend erneuert Die Freizeitfläche am
Ottilienplatz in Duisburg-Duissern ist nach umfassender Sanierung
wieder eröffnet. Neben dem Bolzplatz wurden zusätzliche
Sportangebote geschaffen und das Basketballfeld aufgewertet.
Ermöglicht wurde die Neugestaltung durch eine Spende in Höhe von
20.000 Euro aus der Benefizveranstaltung „Charity for Kids 2.0“ im
November 2025.

Fotos Wirtschaftsbetriebe Duisburg - Adrian Chodkowski
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Finanzberatung Henning
Marx GmbH, der Allianz-Generalvertretung Kevin Heiter und der
Birnbaum & Sohn GmbH sowie dem Lions Club Duisburg Concordia. Bei
der Eröffnung gehörte der Bolzplatz zunächst ganz den Schülerinnen
und Schülern der GGS Tonschule. Bei einem Eröffnungsspiel nahmen die
Viertklässlerinnen und Viertklässler die neue Spielfläche als Erste
in Beschlag.
Offiziell eröffnet wurde die sanierte Anlage
gemeinsam von WBD-Vorstand Thomas Patermann, Henning Marx, Kevin
Heiter, Mike Birnbaum und Elke Kirsch als Organisatoren von „Charity
for Kids 2.0“ und Bezirksbürgermeisterin Sabrina Whitley. Als
besondere Gäste begleiteten Can Coşkun, Vizekapitän des MSV
Duisburg, und MSV-Maskottchen Ennatz die Eröffnung.
 Neben
Autogrammkarten von Can Coşkun hatten die Gäste die Möglichkeit,
gemeinsame Fotos mit den beiden Stars zu machen. „Charity for Kids“
soll dort ankommen, wo Kinder unmittelbar etwas davon haben. Der
Ottilienplatz zeigt sehr schön, was mit gemeinsamem Engagement
möglich ist. Hier ist ein Ort entstanden, an dem Kinder und
Jugendliche Sport treiben, Freunde treffen und gemeinsam ihre
Freizeit verbringen können.

Besonders wichtig ist uns dabei, dass auf einem Bolzplatz alle
Kinder gleich sind: Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder das
Elternhaus spielen hier keine Rolle – entscheidend sind das
gemeinsame Spiel, der Spaß und das Miteinander“, betont Henning
Marx.

„Wir möchten aber nicht nur punktuell helfen, sondern nachhaltig
etwas bewirken. Deshalb sind wir bereits in der Planung für Charity
for Kids 3.0“, so der Veranstalter. Im Zuge der Sanierung wurde die
bisherige Deckschicht des Bolzplatzes vollständig abgetragen und
durch eine neue Oberfläche aus Sportplatzasche ersetzt.
Pflasterstreifen fassen die Spielfläche neu ein. Die Tore wurden neu
lackiert, eine Jugendbank am Spielfeldrand schafft zusätzliche
Aufenthaltsmöglichkeiten.

Neue Entwässerungsrinnen und -abläufe verbessern zudem die Ableitung
von Niederschlagswasser. „Mit der Sanierung schaffen wir einen
attraktiven Ort für Bewegung und Begegnung. Besonders freut uns,
dass wir das Angebot für Kinder und Jugendliche deutlich aufwerten
konnten. Unser Dank gilt den Veranstaltern von Charity for Kids 2.0,
die mit ihrer finanziellen Unterstützung einen wichtigen Beitrag zur
Umsetzung dieses Projekts geleistet haben“, sagt WBD-Vorstand Thomas
Patermann.

Auch das vorhandene Basketballfeld wurde verschönert. Eine neue
Tischtennisplatte sowie eine Fußballplatte aus Vollbeton erweitern
das sportliche Angebot am Ottilienplatz. Einen besonderen optischen
Akzent setzt die künstlerische Gestaltung: Die Tischtennis- und die
Fußballplatte wurden von dem 12-jährigen Graffiti-Künstler Henry
Schenk individuell gestaltet.
Darüber hinaus wurde der
Splittbelag auf den angrenzenden Gehwegen erneuert.
Bezirksbürgermeisterin Sabrina Whitley sieht in der erneuerten
Freizeitfläche einen Gewinn für den gesamten Stadtteil: „Kinder und
Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich unkompliziert treffen,
bewegen und gemeinsam aktiv sein können.

Genau einen solchen Ort haben wir hier mitten in Duissern. Die
sanierte Freizeitfläche stärkt nicht nur das Freizeitangebot,
sondern auch das Miteinander im Quartier. Mein Dank gilt allen, die
dieses Projekt mit ihrem Engagement möglich gemacht haben.“
Land NRW fördert Modernisierung des Duisburger City
Wohnpark mit 51 Millionen Euro Mit 51 Millionen Euro
aus der öffentlichen Wohnraumförderung unterstützt das Land NRW die
umfassende Modernisierung des City Wohnparks in Duisburg-Hochfeld.
Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GEBAG hat das Quartier mit 421
Wohnungen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 58 Millionen
Euro weiterentwickelt.
Rund 395 Wohnungen bleiben durch die
Förderung langfristig für Menschen mit kleinen und mittleren
Einkommen gesichert. Nach rund fünfeinhalb Jahren Bauzeit sind die
in vier Bauabschnitten realisierten Arbeiten weitgehend
abgeschlossen. Im Rahmen der Modernisierung wurden rund 29.000
Quadratmeter Fassadenfläche energetisch ertüchtigt, Gebäudehüllen
verbessert und Fenster erneuert beziehungsweise modernisiert.
Zusätzlich wurden 96 Wohnungen im Inneren erneuert und das
Wohnumfeld mit neuen Spiel‑, Aufenthalts‑ und Fitnessbereichen
aufgewertet. Durch den Erhalt der Bausubstanz konnten gegenüber
einem Neubau rechnerisch rund 15.000 Tonnen CO₂ vermieden werden.
Mehr Wohnqualität für ein ganzes Quartier
Der zwischen 1969 und 1972 errichtete City Wohnpark umfasst 16
Gebäude mit 421 Wohnungen und rund 30.000 Quadratmetern Wohnfläche.
Die Modernisierung wurde in vier Bauabschnitten umgesetzt. Nach rund
fünfeinhalb Jahren Bauzeit sind die Arbeiten weitgehend
abgeschlossen.
Rund 29.000 Quadratmeter Fassadenfläche
wurden energetisch ertüchtigt, Gebäudehüllen verbessert und Fenster
erneuert beziehungsweise modernisiert. Hauseingänge und
Treppenhäuser wurden aufgewertet und die Zugänglichkeit verbessert.
Zusätzlich modernisierte die GEBAG nach Auszügen 96 Wohnungen auch
im Inneren.
Diese Maßnahmen finanzierte das Unternehmen
selbst; sie waren nicht Bestandteil der öffentlichen Fördersumme.
Mehr Raum für Begegnung und Nachbarschaft Auch das Wohnumfeld wurde
aufgewertet. Neue Spiel-, Fitness- und Aufenthaltsbereiche schaffen
zusätzliche Möglichkeiten für Begegnung und Nachbarschaft.
Das Freiraumkonzept knüpft an die vorhandenen Grün- und Baumbestände
an. Übersichtlichere Wege, bessere Sichtbeziehungen und eine
angepasste Beleuchtung sollen Angsträume reduzieren und das
Sicherheitsempfinden verbessern. Das Quartiersbüro der GEBAG sichert
darüber hinaus die Präsenz des Unternehmens vor Ort. idr/NRW
Brücken haben Priorität: NRW macht Tempo bei der Sanierung
- Land bringt alle Beteiligten zusammen - DB InfraGo stellt
neues Brückenprogramm für 2027 vor - Kommunen erhalten mehr
Unterstützung bei der Planung
Mehr als 30.000 Brücken verbinden die Menschen
in Nordrhein-Westfalen und Unternehmen mit ihren Märkten. Wenn
Brücken ausfallen, gerät alles ins Stocken. In Nordrhein-Westfalen
ist der Sanierungsbedarf von Brücken größer als in anderen
Bundesländern.
Das stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Deshalb
holte das Land die Akteure auf Bundes, Landes- und Kommunalebene bei
der diesjährigen Infrastrukturkonferenz.NRW zusammen, um gemeinsam
Lösungen voranzutreiben, die Brückenmodernisierungen schneller,
effizienter und nachhaltiger machen. „Aus Sanierungsstau wird
Sanierungstempo. Deshalb arbeiten wir enger zusammen, räumen Hürden
aus dem Weg und beschleunigen die Umsetzung“, erklärte
NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer bei der Konferenzeröffnung.

Autobahnbrücke A516 an der Teutoburger Straße in
Oberhausen / © Gebr. Echterhoff GmbH & Co. KG
Die wichtigsten Maßnahmen zur
Beschleunigung im Überblick: Vereinfachte Verfahren: Die Novelle
des Straßen- und Wegegesetzes im Juni 2026 macht für Brücken mit
einer Länge bis 1000 Metern kein eigenes Planfeststellungsverfahren
mehr erforderlich, wenn der Neubau nicht zu einer
Kapazitätserweiterung führt. Das reduziert erheblich den
Verwaltungs- und Planungsaufwand ohne Abstriche bei Sicherheit oder
Umweltstandards.
Funktionale Ausschreibungen: Dabei gibt
der Auftraggeber, z.B. Straßen.NRW, nur noch vor, was eine Brücke
leisten muss. Das Bauunternehmen entwickelt die wesentliche Teile
der Planung und der technischen Umsetzung selbst. Das fördert
pragmatische Lösungen vor Ort. Seit 2024 wendete das Land bereits
bei 50 Ersatzneubauten von Brücken diese Form der Ausschreibung an.
Innovative Schnellbauweisen: Vorgefertigte Bauteile und
standardisierte Konstruktionsverfahren ermöglichen es, Brücken
schneller zu errichten und die Einschränkungen für den Verkehr
deutlich zu verkürzen. Bauzeit als Wettbewerbskriterium: Bei
Ausschreibungen von Straßen.NRW erhält die Bauzeit dort, wo es
sinnvoll und möglich ist, eine höhere Gewichtung von bis zu 70
Prozent.
Kinderwunsch erfüllt: Mobiler Pumptrack kommt nach
Huckingen Ein Wunsch aus der Kindersprechstunde des
Oberbürgermeisters wird Realität: Ab Dienstag, 22. September, können
Kinder und Jugendliche in Huckingen sechs Monate lang den mobilen
Pumptrack der Stadt Duisburg nach Herzenslust befahren, üben und
gemeinsam Spaß haben.
Der Mountainbike-Parcours wird hinter
dem Schützenplatz „Im Ährenfeld“ aufgebaut. Der zehnjährige Henri
hatte in der Kindersprechstunde des Oberbürgermeisters und im
anschließenden Gespräch mit Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske
einen ganz konkreten Wunsch: Einen Pumptrack in der Nähe seines
Zuhauses, den er gemeinsam mit seinen Freunden nutzen kann.
„Henri hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass Kinder ihre Wünsche
äußern und Ideen für ihren Stadtteil vorschlagen. Besonders schön
ist, dass wir ihm jetzt sagen können: Deine Idee ist angekommen –
und sie wird Wirklichkeit“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Der
Pumptrack schafft für Henri, seine Freunde und viele weitere Kinder
und Jugendliche ein großartiges Angebot direkt vor Ort. Genau diese
Beteiligung wünschen wir uns: Kinder erleben, dass sie etwas bewegen
können, wenn sie sich einbringen“, ergänzt Bezirksbürgermeisterin
Beate Lieske.
Nach sechs Monaten wird der mobile Pumptrack
in einen anderen Duisburger Stadtteil weiterziehen. So sollen auch
dort Kinder und Jugendliche die Möglichkeit bekommen, eine solche
Anlage ganz in ihrer Nähe zu nutzen. Zwischenzeitlich stehen im Park
in Hochheide mittlerweile auch zwei feste Pumptracks zur Verfügung.
Bezirksvertretung Süd: Ehrennadeln für
Klaus-Dieter Drechsler und Heiner Lambertz verliehen
Die Bezirksvertretung Süd hat am Donnerstag, 17. September,
Klaus-Dieter Drechsler aus Mündelheim und Heiner Lambertz aus
Ehingen für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement mit der
Ehrennadel für bürgerliches Engagement ausgezeichnet.
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske überreichte die Ehrennadeln im
Beisein von Oberbürgermeister Sören Link bei einer Feierlichkeit im
Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Süd.
 v.l.:
Oberbürgermeister Sören Link, Heiner Lambertz,
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske, Klaus-Dieter Drechsler und
Ratsherr Wolfgang Schwertner. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
„Klaus-Dieter Drechsler und Heiner Lambertz haben sich über
viele Jahre mit großem persönlichem Einsatz für ihre Stadtteile und
die Menschen vor Ort stark gemacht“, sagt Oberbürgermeister Sören
Link. „Eine lebendige Stadt lebt von Menschen, die nicht nur über
Veränderungen sprechen, sondern selbst mit anpacken und sich für
ihre Gemeinschaft einsetzen. Genau dafür stehen die beiden
Geehrten.“
„Mit der Verleihung der Ehrennadeln würdigen wir
zwei Menschen, die sich über viele Jahrzehnte mit großer Ausdauer,
Verantwortungsbewusstsein und persönlichem Einsatz für ihre Heimat
und ihre Mitmenschen eingesetzt haben“, erklärte
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske. „Klaus-Dieter Drechsler und
Heiner Lambertz stehen beispielhaft für gelebtes Ehrenamt und
bürgerschaftliches Engagement.“
Klaus-Dieter Drechsler
Klaus-Dieter Drechsler engagiert sich seit vielen Jahren für
Mündelheim und die Menschen vor Ort. Seit 1997 ist er im
Bürgerverein Mündelheim aktiv. Dort übernahm er zunächst das Amt des
Kassierers, bevor er 2001 1. Vorsitzender wurde. Seit 2025 bringt er
seine Erfahrung als 2. Vorsitzender weiterhin in die Arbeit des
Bürgervereins ein.
Darüber hinaus war Drechsler als Trainer und Betreuer verschiedener
Jugendmannschaften des TuS Mündelheim tätig. Seit 2004 engagiert er
sich im Beirat beziehungsweise heutigem Kuratorium des Malteser
St.-Sebastian- Stifts in Mündelheim. Außerdem wirkte er im Verband
Duisburger Bürgervereine mit und setzte sich gemeinsam mit der
Mieterinitiative „Im Bonnefeld“ für die Interessen von Mieterinnen
und Mietern ein.
Sein Engagement erstreckt sich zudem auf
zahlreiche Themen, die den Stadtbezirk und die Region betreffen.
Dazu gehören unter anderem der Deichbau, der Kiesabbau im
Rheinbogen, die Digitalisierung im Ort, die CO- Pipeline, der Rhine
Clean Up sowie Fragen im Zusammenhang mit dem Kohlekraftwerk und der
Müllverbrennung in Uerdingen. Auch im Reparaturteam von St. Dionysus
engagiert sich Drechsler praktisch für den Erhalt von Kirche und
Pfarrheim.
Heiner Lambertz Heiner Lambertz wird für seinen
langjährigen Einsatz für Ehingen und den Bürgerverein Ehingen 1921
geehrt. Seit 2008 ist er dessen 1. Vorsitzender. Unter seiner
Mitwirkung wurde der Bürgerverein 2009 als eingetragener Verein
anerkannt. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz für den Erhalt
des Ehinger Denkmals.
Nach langwierigen Verhandlungen mit
HKM, der Unteren Denkmalbehörde und der Bezirksvertretung konnte das
Denkmal im April 2012 in das Eigentum des Bürgervereins überführt
werden. Damit wurde ein bedeutendes Stück Geschichte und Identität
des Ortsteils dauerhaft gesichert. Auch bei weiteren wichtigen
Anliegen setzte sich Lambertz gemeinsam mit dem Bürgerverein
konsequent für die Menschen in Ehingen ein.
Dazu gehörten
unter anderem die Auswirkungen des Straßenstrichs, Fragen des
Nahverkehrs, Lärm- und Verschmutzungsprobleme im Zusammenhang mit
HKM, Grundstücksangelegenheiten sowie Themen rund um Parken, Campen
und das Feuerwehrhaus. Die vom Bürgerverein erstellte Dokumentation
zu den Auswirkungen des Straßenstrichs trugen dazu bei, dass Ehingen
2015 zum Sperrbezirk erklärt wurde.
Darüber hinaus engagiert sich Heiner Lambertz für die Pflege des
Brauchtums, den Erhalt des Denkmals und ein lebendiges Miteinander
im Ortsteil. Regelmäßige kleinere Veranstaltungen und die Förderung
der Nachbarschaft stärken die Gemeinschaft in Ehingen.
Podiumsdiskussion zur KiBiz-Reform am 8. Oktober im
Duisburger Rathaus Der Jugendamtselternbeirat Duisburg
lädt bereits zum dritten Mal zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion
rund um die Kindertagesbetreuung ein. In diesem Jahr steht die
geplante Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) im Mittelpunkt.
Am 8. Oktober 2026 um 18:00 Uhr möchten wir im Rathaus Duisburg,
Burgplatz 19, mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landespolitik,
Kommunalpolitik und Jugendamt darüber diskutieren, was die Reform
für Familien, Kitas und Kindertagespflege in Duisburg konkret
bedeutet.
Auf dem Podium diskutieren: - Eileen Woestmann
(Bündnis 90/Die Grünen, MdL) - Benedikt Falszewski (SPD, MdL)
- Nicolas Back (CDU, Kommunalpolitik Duisburg) - Philipp Thelen
(Leiter des Jugendamtes Duisburg)
Im Mittelpunkt stehen
insbesondere Fragen, die Eltern unmittelbar betreffen: Wie
verlässlich sind künftig gebuchte Betreuungszeiten? Was bedeuten die
neuen Kern- und Randzeiten in der Praxis? Wie steht es um den
Rechtsanspruch bei fehlenden Plätzen? Welche Rolle spielt die
Kindertagespflege? Werden Elternrechte ausreichend berücksichtigt?
Und führt der angekündigte Bürokratieabbau tatsächlich zu einer
Entlastung vor Ort?
Besonders wichtig ist uns die Perspektive
der Duisburger Familien. Die Veranstaltung ist daher ausdrücklich
als offene Podiumsdiskussion angelegt. Eltern und andere
Interessierte können ihre Erfahrungen einbringen und ihre Fragen
direkt an die Verantwortlichen richten.
Beliebtes
Bürgerfest in Buchholz: „Rund um das Bezirksamt Süd“
Bezirksbürgermeister Beate Lieske lädt am Freitag, 25. September,
zum beliebten Bürgerfest „Rund um das Bezirksamt Süd“ ein. Los geht
es um 18 Uhr auf dem Vorplatz der Bezirksverwaltungsstelle an der
Sittardsberger Allee 14 in Buchholz. Lieske wird das Fest offiziell
eröffnen.
Gemeinsam mit der Bezirksvertretung Süd freut sie
sich auf einen geselligen Abend und den persönlichen Austausch mit
den Bürgerinnen und Bürgern. Musikalisch wird der Abend von der
„Melody-Dancing-Band“ begleitet, die für Stimmung sorgt. Imbiss- und
Getränkestände laden zum Genießen und Verweilen ein.
Traditionell betreibt die Bezirksvertretung Süd auch in diesem Jahr
wieder einen Sektstand – der Erlös kommt einem wohltätigen Zweck
zugute. Rückfragen zum Fest beantwortet Freia Kollar per Mail an
kultur.sued@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3948.
Historischer Wehrgang an der Duisburger Stadtmauer
wieder begehbar Die Duisburger Stadtmauer gehört zu den
bedeutendsten Bau- und Bodendenkmälern des Mittelalters in Duisburg.
Ein Teil ihrer Geschichte wird nun wieder unmittelbar erleb- und
begehbar: Die Sanierungsarbeiten an dem historischen Wehrgang wurden
abgeschlossen und neue Geländer installiert.
Beigeordneter
Michael Rüscher, Ralf Zigan, Leiter des Amtes für Baurecht, Laura
Bachem, Sachgebietsleiterin der Unteren Denkmalbehörde sowie
Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz informieren am Donnerstag, 24.
September 2026, um 11 Uhr Alter Wehrgang der Duisburger Stadtmauer,
Am Alten Wehrgang 8, 47051 Duisburg-Altstadt, über die
durchgeführten Arbeiten, die historische Bedeutung der Stadtmauer
sowie die weiteren Planungen für das Denkmal.
Grundsteinlegung für den Erweiterungsneubau der
Herbert-Grillo-Gesamtschule Die
Herbert-Grillo-Gesamtschule in Duisburg-Marxloh wird erweitert und
umfassend weiterentwickelt. Mit einem neuen Erweiterungsbau, der
Sanierung angrenzender Gebäudeteile und der Neugestaltung des
Schulhofs investiert die Stadt Duisburg in moderne Lernbedingungen
und einen zukunftsfähigen Schulstandort. Realisiert wird das Projekt
durch die Schulbaugesellschaft Duisburg (SD).
Gemeinsam
mit Oberbürgermeister Sören Link, Björn Metzler,
Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg
und Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, Robin
Eckardt, ebenfalls Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft, sowie
Astrid Neese, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt
Duisburg, werden am 22.09.2026 um 12.30 Uhr den Grundstein für
den Erweiterungsneubau legen.

Baugenehmigungen für Wohnungen im Juli 2026: +1,9 % zum
Vorjahresmonat Baugenehmigungen im Neubau von Januar
bis Juli 2026 zum Vorjahreszeitraum: +13,5 % bei Wohnungen in
Wohngebäuden insgesamt +9,7 % bei Einfamilienhäusern +25,0 %
bei Zweifamilienhäusern +15,1 % bei Wohnungen in
Mehrfamilienhäusern
Im Juli 2026 wurde in
Deutschland der Bau von 22 500 Wohnungen genehmigt. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 1,9 % oder 400
Baugenehmigungen mehr als im Juli 2025. Dabei stieg die Zahl der
genehmigten Wohnungen im Neubau um 0,8 % oder 100 auf 18 400.
Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender
Gebäude entstehen, stieg im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat
um 7,0 % oder 300 auf 4 100. Bei den Ergebnissen ist zu beachten,
dass Baugenehmigungen häufig nicht in den Berichtsmonat ihrer
Erteilung, sondern durch Nachmeldungen der Baubehörden erst später
in die Statistik einfließen.

Januar bis Juli 2026: Aufwärtstrend bei neuen
Wohngebäuden hält an Von Januar bis Juli 2026 wurden in
Deutschland Baugenehmigungen für 148 800 Wohnungen in neuen sowie
bereits bestehenden Gebäuden erteilt. Das waren 12,9 % oder
17 000 Wohnungen mehr als von Januar bis Juli 2025. In neu zu
errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Juli 2026 insgesamt
121 200 Wohnungen genehmigt, das waren 13,5 % oder
14 400 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum.
Dabei
stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 9,7 %
(+2 500) auf 27 900. Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl
genehmigter Wohnungen um 25,0 % (+1 800) auf 8 900 zu. In
Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart,
genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 79 700 Neubauwohnungen. Das war
ein Anstieg um 15,1 % (+10 500) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen sank dagegen um
6,2 % auf 4 700 Wohnungen (-300). In neuen Nichtwohngebäuden wurden
von Januar bis Juli 2026 insgesamt 2 700 Wohnungen (+25,0 %; +500)
genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in
Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.
Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden
wurden von Januar bis Juli 2026 insgesamt 24 900 Wohnungen
genehmigt, das waren 8,9 % oder 2 000 Wohnungen mehr als im gleichen
Zeitraum des Jahres 2025.
NRW: Absatzwert der
Backwarenproduktion erreicht neuen Höchststand * 2025
wurden Backwaren im Wert von 5,8 Milliarden Euro hergestellt (+1,4 %
zum Vorjahr) * Fast ein Viertel des bundesweiten Absatzwertes
entfiel auf Betriebe in NRW * Regierungsbezirke Köln und
Düsseldorf beim Absatzwert der Backwarenproduktion fast gleichauf an
der Spitze
Im Jahr 2025 sind in 441
produzierenden Betrieben des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden
Gewerbes Backwaren im Wert von 5,8 Milliarden Euro industriell
hergestellt worden. Hierzu zählen u. a. Brot, Brötchen, Leb- und
Honigkuchen sowie Kekse und Kleingebäck.
Wie das
Statistische Landesamt anlässlich des Tages des Deutschen
Butterbrotes am 25. September 2026 mitteilt, war der Absatzwert
damit nominal (also nicht preisbereinigt) um 82,0 Millionen Euro
bzw. 1,4 % höher als ein Jahr zuvor. Damit erreichte der Absatzwert
der in NRW hergestellten Backwaren einen neuen Höchststand. Bisher
lag dieser bei 5,7 Milliarden Euro und stammt aus dem Vorjahr.
Gegenüber 2015, als noch 495 Betriebe in NRW Backwaren
produzierten, hat sich der Absatzwert nominal um 38,4 % erhöht. Im
1. Halbjahr 2026 produzierten nach vorläufigen Ergebnissen 425
nordrhein-westfälische Betriebe Backwaren im Wert von 2,8 Milliarden
Euro. Damit stieg der Absatzwert gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 um
1,7 %.
Fast ein Viertel des bundesweiten Absatzwertes
entfiel auf Betriebe in NRW Bundesweit stieg der Absatzwert der
Backwarenproduktion im Jahr 2025 um 1,6 % auf 24,1 Milliarden Euro.
Mit 24,0 % entfiel fast ein Viertel davon auf nordrhein-westfälische
Betriebe (2024: 24,1 %).
Regierungsbezirke Köln und
Düsseldorf beim Absatzwert der Backwarenproduktion fast gleichauf an
der Spitze Mit 24,0 % entfiel 2025 der größte Anteil des
Absatzwertes der in NRW produzierten Backwaren auf Betriebe im
Regierungsbezirk Köln. Darauf folgten Betriebe in den
Regierungsbezirken Düsseldorf (23,6 %) und Münster (22,9 %).
Dahinter reihten sich die Regierungsbezirke Arnsberg (17,8 %) und
Detmold (11,8 %) ein.
Absatzwert von frischem Brot und Brötchen seit 2015 stark gestiegen,
während Produktionsmenge sinkt In 398 der 441 Betriebe wurden
2025 in NRW u. a. 1,2 Millionen Tonnen (+1,3 % gegenüber 2024)
frisches Brot und Brötchen im Wert von 3,3 Milliarden Euro (+1,4 %)
industriell produziert. Damit könnten jede Einwohnerin und jeder
Einwohner in NRW monatlich mit 5,3 Kilo frischem Brot und Brötchen
versorgt werden. Während die produzierte Menge an frischem Brot
und Brötchen seit 2015 um 2,4 % zurückging, stieg der Absatzwert im
gleichen Zeitraum um 37,2 %.

Der in 378 Betrieben erzielte Absatzwert von feinen
Backwaren betrug 1,9 Milliarden Euro. In 95 Betrieben wurden
zudem Dauerbackwaren wie z. B. Kekse, Kleingebäck, Lebkuchen und
Waffeln mit einem Absatzwert von 0,54 Milliarden Euro produziert.
Marina Duisburg
schließt während der Sanierung des Marien-Sperrtors Die
bevorstehende Sanierung des Sperrtors am Marientor hat Auswirkungen
auf die Marina Duisburg: Sie muss nach der laufenden Saison für die
Dauer der Sanierungsarbeiten komplett schließen. Die Bootsanleger
wurden bereits darüber informiert, dass sie ihren Liegeplatz mit
Ablauf ihrer Verträge zum Saisonende verlassen müssen.
Die
octeo MULTISERVICES, die die Marina im Auftrag der Stadt Duisburg
seit vielen Jahren erfolgreich betreibt, hatte bereits im Vorfeld
mit Verweis auf die anstehende Sanierung keine Verträge mehr
verlängert oder neu abgeschlossen. Denn der Betrieb der Marina ist
während der Erneuerung des Sperrtors nicht möglich. Voraussichtlich
über drei Jahre werden sich die Arbeiten erstrecken, die Durchfahrt
am Sperrtor wird trockengelegt und ist über diesen Zeitraum
dauerhaft gesperrt.
Die Zu- und Abfahrt zur Marina wird
daher nicht mehr möglich sein. Zudem können Boote, wie
beispielsweise zur Wartung oder zur Reparatur, nicht aus der Marina
oder dem Innenhafen gehoben werden, so dass ein Betrieb auch aus
Sicherheitsgründen und aufgrund von Haftungsrisiken nicht möglich
ist.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben die
Bauleistungen für die Erneuerung des fast 100 Jahre alten Sperrtors
im Sommer ausgeschrieben. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens
sollen die Bauarbeiten nach aktueller Planung im Frühjahr 2027
beginnen. Die Fertigstellung ist für 2029 vorgesehen.
„Wir
bedauern, dass wir unsere Leistungen über die Bauzeit nicht anbieten
können und die Marina schließen müssen. Wir müssen aber – genauso
wie unsere Bootsanleger –Verständnis dafür haben, dass es enorm
wichtig ist, das 100 Jahre alte Sperrtor zu erneuern. Schließlich
ist es das Bauwerk, das Menschen und Infrastruktur in der Innenstadt
vor Hochwasser schützt“, sagt octeo-Geschäftsführer Oliver
Hallscheidt.
Verleihung der Ehrennadel des Bezirks
Duisburg-Hamborn für besonderes ehrenamtliches Engagement
Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann verleiht am Montag,
21. September 2026, um 17.30 Uhr im Bezirksrathaus Hambornd, ie
Ehrennadel des Bezirks Duisburg-Hamborn für besonderes
ehrenamtliches Engagement. Im Beisein von Oberbürgermeister Sören
Link werden Ayten Keser und Brigitte Koch mit der Auszeichnung
geehrt.
Verleihung der Ehrennadel des Bezirks
Duisburg-Meiderich/Beeck für besonderes ehrenamtliches Engagement
Bezirksbürgermeister Eren Yantaki verleiht am Dienstag,
22. September 2026, um 19 Uhr König Brauerei Friedrich-Ebert-Straße
308, die Ehrennadel des Bezirks Duisburg-Meiderich/Beeck für
besonderes ehrenamtliches Engagement. Im Beisein von
Oberbürgermeister Sören Link werden Heike Wiehe und Robert Philipps
mit der Auszeichnung geehrt.
BUND und Waldjugend
Duisburg
informieren zur geplanten CO2 Pipeline durch Duisburgs
Wälder Der Beginn des Raumordnungsverfahrens steht
unmittelbar bevor. Es gibt eine breite Einigkeit, dass es keine
Pipeline durch Duisburger Wälder geben soll. "Die Pläne der OGE
beschäftigen viele von uns und werfen weitere Fragen auf. Deshalb
möchten wir gemeinsam ins Gespräch kommen um uns gegen die aktuellen
Pläne zu wehren und unsere Interessen wirksam zu vertreten. Unsere
Petition gegen die Pipeline durch unsere Wälder hat gezeigt, dass
Viele es genauso sehen wie wie wir", teilt Anna Impelmann, Leiterin
der Waldjugend Duisburg mit
Die Duisburger Gruppe des BUND
für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Waldjugend
Duisburg sind sich einig, dass es inzwischen ein breites Bündnis in
Duisburg gegen die Pipeline durch den Duisburger Wald gibt. Es gibt
jedoch viele Faszetten.
Sachstand, Beteiligungsverfahren und
weitere Aktionsplanungen Kerstin Ciesla, Sprecherin des BUND
Duisburg: "Der BUND positioniert sich seit Jahren grundsätzlich
gegen die Verpressung von CO2. Klimaschutz muss durch CO2 Vermeidung
und nicht durch Verpressung per CCS (Carbon Capture and Storage)
erfolgen. Auch diese Pipeline ist nur ein Geschäft eines Konzerns,
welcher unter dem Deckmäntelchen der Klimaneutralität fossile Firmen
versucht als Kunden für die Pipeline zu gewinnen und ohne Rücksicht
durch unsere Wälder bauen will."
Die Waldjugend hingegen
fokussiert sich auf die Vermeidung einer Trassenführung durch
Duisburger Wälder und positioniert sich für eine Variante der
Pipeline, welche nicht durch Duisburger Wälder geht. Aber gerade
diese Kombination von unterschiedlichen Ansätzen wird zu einer
interessanten und vielseitigen Informationsveranstaltung führen,
denn der gemeinsame Ansatz ist "keine Pipeline durch Duisburger
Wälder".
Neben der Darstellung des aktuellen Sachstandes zur
Pipeline Planung, will das Bündnis erklären, was ein
Raumordnungsverfahren ist und was nun auf die Duisburger*innen
zukommen wird. Die Möglichkeiten zur Beteiligung aber auch die
gemeinsamen Überlegungen von weiteren Aktionen und Aufbau des
Widerstandes werden zentral bei der Veranstaltung sein. Datum:
23.09.2026 Uhrzeit: 19:30 Uhr Ort: Stapeltor 6, 47051 Duisburg
Strukturreform der Pflege gemeinsam angehen Kein
Leistungskürzungsprogramm im Pflegeneuordnungsgesetz
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann hat
in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung" eine
Pflegekommission angekündigt, die Vorschläge für eine strukturelle
Pflegereform erarbeiten soll. Die BAGSO –
Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen begrüßt, dass
die Bundesregierung damit die Notwendigkeit einer grundlegenden
Reform des Pflegesystems anerkennt. Zahlreiche Verbände, darunter
auch die BAGSO, fordern diese bereits seit langem.
Kritisch
sieht die BAGSO hingegen die bisherige Ausgestaltung des
Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG), das sich derzeit im
Gesetzgebungsverfahren befindet und massive Leistungskürzungen
vorsieht. Die BAGSO appelliert an die Bundesregierung, die
Gesamtbelastung Pflegebedürftiger und ihrer pflegenden Angehörigen
zu reduzieren.
Gerade die Pflege durch Familienangehörige
und sonst nahestehende Personen sorgt dafür, dass das
Versorgungssystem überhaupt noch funktioniert. Hier muss die
öffentliche Hand schützend eingreifen und die finanzielle Entlastung
der Pflegeversicherung über Maßnahmen wie die Steuerfinanzierung
versicherungsfremder Leistungen unterstützen.
Ziel der
weiterführenden Strukturreform muss nach Ansicht der BAGSO eine
sozialverträgliche Neuordnung der Pflege sein. In den Reformprozess
sollten Betroffenen- und Fachverbände maßgeblich einbezogen werden.
Die BAGSO fordert, den Kommunen im Rahmen der Strukturreform eine
stärkere Steuerungsverantwortung für Pflege und Sorge zu übertragen.
Prävention und Rehabilitation müssen auf allen Ebenen bedarfsgerecht
ausgebaut werden. Dazu braucht es auch umfassende Angebote der
Altenhilfe vor Ort. Beim Ausbau von Beratungsstrukturen müssen
erfolgreiche etablierte Anlaufstellen und Netzwerke berücksichtigt
werden. Zudem setzt eine wirksame Beratung ein ausreichendes Angebot
an Betreuungs-, Unterstützungs- und Pflegeleistungen voraus, an
welches verwiesen werden kann.
Voting beim SpardaLeuchtfeuer gestartet – über 500
Vereine zur Auswahl Jetzt mitentscheiden: Jede Stimme zählt für
den Sport in Duisburg!
Duisburg, 17.09.2026. Die Resonanz beim
diesjährigen SpardaLeuchtfeuer ist riesig: 506 Sportvereine haben
sich bereits offiziell angemeldet. Das spricht nicht nur für die
enorme Beliebtheit des Wettbewerbs, sondern auch für ein sehr
lebendiges Vereinsleben in der Region.
Und das braucht jetzt weitere Unterstützung. Denn mit dem Start der
Online-Abstimmung beginnt die nächste, besonders spannende Phase des
SpardaLeuchtfeuers. Ab sofort zählt jede Stimme. Ob
Vereinsmitglieder, Familien oder Fans: Wer sich für den Sport in
Duisburg engagieren möchte, ist gefragt, dem eigenen Favoriten eine
Chance auf die Förderung zu sichern.
Abstimmen ist bis zum 6.
Oktober um 12 Uhr möglich und ganz einfach: Dafür unter
www.spardaleuchtfeuer.de/code-anfordern eine deutsche Handynummer
eingeben und per SMS einen Abstimmcode erhalten. Mit diesem lässt
sich kostenlos 48 Stunden lang der Lieblingsverein in Duisburg
unterstützen.
Wenn dieser Verein noch nicht registriert ist,
gilt: unbedingt jetzt auf den Wettbewerb aufmerksam machen. Bis zum
22. September sind noch Bewerbungen von gemeinnützigen Vereinen aus
dem Geschäftsgebiet der Sparda-Bank West möglich. Und was ist mit
denjenigen, die bisher weniger Kontakt zum Sport hatten? „Einfach
mal durch die Vereinsvorstellungen scrollen. Ich bin sicher, da
findet jeder ein Angebot, das Unterstützung verdient“, empfiehlt
Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg.
Vielfalt kennenlernen und fördern Ein Blick auf die
Präsentationen der Vereine kann sich gleich doppelt lohnen. Häufig
ist nicht bekannt, wie vielfältig Sport und Vereinsleben in der
Region sind. Neben Klassikern wie Laufen, Turnen oder Schwimmen sind
etwa Segeln, Schwarzlicht-Handball oder Reha-Sport im Angebot.
Vielleicht ist sogar etwas darunter, das neugierig macht, selbst
aktiv zu werden oder sich ehrenamtlich einzubringen. Doch auch, wer
es bei einer Stimme belässt, kann viel bewirken: Die 150
erstplatzierten Vereine dürfen sich über Preise im Gesamtwert von
250.000 Euro freuen.
Mitmachen lohnt sich – auch auf
Instagram! Mit dem Start des Votings wird es bei den
Instagram-Sonderpreisen ebenfalls spannend. Auf dem Kanal
@spardawest können die teilnehmenden Vereine zehn weitere Preise in
Höhe von jeweils 1.000 Euro gewinnen. Voraussetzung ist, den
Favoriten-Verein in einem Kommentar unter dem entsprechenden
Gewinnspiel-Post 2026 zu nennen und der Sparda-Bank West zu folgen.
Unter den vorgeschlagenen Vereinen entscheidet am Ende des
Wettbewerbs das Losglück. Auch die Kommentierenden haben die Chance
auf einen von zehn Wunschgutscheinen im Wert von je 30 Euro. Ob mit
einer Stimme beim Online-Voting oder der Beteiligung auf Instagram:
Entscheidend für den Erfolg des Wettbewerbs ist die Beteiligung
möglichst vieler Menschen.
Für die Preisgelder des
Wettbewerbs zeichnen in diesem Sinne die Sparerinnen und Sparer
verantwortlich, die Gewinnsparlose kaufen: Die Förderungen stammen
aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West.
„Unser Online-Wettbewerb ist ein riesengroßes Gemeinschaftsprojekt“,
erklärt Dominik Kanders. „Deshalb bedanke ich mich schon jetzt
herzlich bei allen, die diesen solidarischen Gedanken mittragen. Ich
freue mich auf einen tollen, gemeinsamen Endspurt beim
SpardaLeuchtfeuer und appelliere an alle in Duisburg, mitzumachen
und für die Vereine abzustimmen!“

Voting beim SpardaLeuchtfeuer gestartet: Jede Stimme zählt für den
Sport in Duisburg!
Foto Sparda-Bank West
Freibad
Homberg öffnet wieder für die Hundeschwimmtage
Das Freibad Homberg öffnet erneut seine Türen
an der Schillerstraße 160 für Vierbeiner: Am 26. und 27. September
laufen hier jeweils von 11 bis 17 Uhr die zweiten Duisburger
Hundeschwimmtage. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen
Jahr ermöglicht DuisburgSport in Kooperation mit dem
Hundeschulzentrum Niederrhein erneut dieses besondere Angebot.
Mit den Hundeschwimmtagen bekommt das Freibad Homberg auch in
diesem Jahr einen besonderen Saisonabschluss. Neben der
Hundeschwimmzone gibt es ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Stand-
Up-Paddling, professioneller Hundefotografie und Verkaufsständen
rund um den Hund. Damit bietet die Veranstaltung nicht nur
Gelegenheit für eine Abkühlung der Hunde im Wasser, sondern auch
verschiedene Möglichkeiten für Beschäftigung und Begegnung.
Damit der gemeinsame Freibadbesuch für Mensch und Tier sicher
bleibt, gelten für die Veranstaltung besondere Teilnahmebedingungen.
Voraussetzung für die Teilnahme ist unter anderem eine gültige
Tollwutimpfung. Der entsprechende Impfnachweis muss beim Einlass im
Original vorgelegt werden.
Darüber hinaus werden unter
anderem ein Nachweis über die Anmeldung zur Hundesteuer sowie eine
bestehende Hundehaftpflichtversicherung verlangt. Eine Checkliste
gibt einen Überblick über alle erforderlichen Nachweise und
Unterlagen und kann bereits vorab ausgefüllt werden. Die Liste steht
zum Download im Bäderportal zur Verfügung.
Die teilnehmenden
Hunde müssen zudem gesund und sozialverträglich sein. Läufige,
trächtige oder säugende Hündinnen dürfen nicht teilnehmen. Für
bestimmte Hunde gelten darüber hinaus besondere Vorgaben
hinsichtlich Leinen- und Maulkorbpflicht. Außerhalb der dafür
vorgesehenen Bereiche, beispielsweise in den Schwimmbecken oder auf
der Freilaufwiese, besteht grundsätzlich Leinenpflicht.
Auch
für die menschlichen Besucherinnen und Besucher gibt es Vorgaben:
Kinder ab acht Jahren können die Veranstaltung in Begleitung einer
volljährigen Aufsichtsperson besuchen. Kinder unter acht Jahren
haben keinen Zutritt. Der Eintritt kostet drei Euro pro Hund.
Erwachsene ab 16 Jahren zahlen zwei Euro, Kinder und Jugendliche von
acht bis einschließlich 15 Jahren einen Euro. Tickets gibt es
bereits in den städtischen Bädern sowie online.
Nähere
Informationen zu Eintritt, Teilnahmebedingungen und
Vorverkaufsstellen sowie die Checkliste zum Download gibt es im
Bäderportal unter
https://www.baederportal-duisburg.de/unsere-baeder/freibad-
homberg/veranstaltungen/hundeschwimmen
23. „Offenes Atelier“: Alles für die Kunst
Duisburger Künstlerinnen und Künstler öffnen am
letzten September- und am ersten Oktoberwochenende bereits zum 23.
Mal ihre Ateliers. Besucherinnen und Besucher können bei den vom
Kulturbüro der Stadt Duisburg organisierten Event-Wochenenden von 13
bis 19 Uhr Kunst entdecken, leihen, kaufen, beim Schaffungsprozess
live dabei sein und selbst vor Ort kreativ werden. Der Eintritt ist
kostenlos.
Rund 150 Teilnehmende präsentieren neben Malerei,
Bildhauerei und Objekt-Art auch Fotografie, Grafik, Installationen,
Video und Aktionskunst. An unterschiedlichen Locations sind darüber
hinaus Künstlerinnen und Künstler anderer Städte zu Gast, um mit dem
Publikum ins Gespräch zu kommen: „Hier im Kunstverein wird einiges
los sein: ein großer Ausstellungsraum und Kunst im Hof", verrät
Künstler Klaus-Dieter Brüggenwerth, der sein Atelier im Weidenweg
öffnet.

Zu Gast im Atelier von Klaus-Dieter Brüggenwerth

- Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Für das „Kultur- und
Freizeitzentrum Wehofen" ist die diesjährige Ausgabe des „Offenen
Ateliers“ etwas ganz Besonderes, feiert der Standort doch sein
50-jähriges Jubiläum. Der dort arbeitende Künstler Gert Kießling
wirbt für eine Stippvisite: „Nach Wehofen auf der A59, da musst du
mit allem rechnen.“

Künstlervorstellung zum kommemden Tag der offenen Ateliers. Zu Gast
im Atelier von Gert Kiessing im KFZ Wehofen.
Besucherinnen und Besucher können aber auch selbst Hand anlegen:
Überall in der Stadt gibt es Workshops, in denen sie Radierungen
ausprobieren, Lesungen besuchen, malen, zeichnen, Schmuck herstellen
oder Drucktechniken kennen lernen können. Praktisch: Die
Volkshochschule bietet für ein gemeinsames Erlebnis eine
Busrundfahrt zu Arbeitsstätten an (Kosten: 15 Euro). Außerdem ist
ein geführter Rundgang geplant (Kosten: 10 Euro).
Bei beiden
Angeboten sind noch Plätze frei. Weitere Informationen unter
https://www.vhs-duisburg.de. Termin-Übersicht Am 26. und 27.
September öffnen die Ateliers in folgenden Stadtteilen: Buchholz,
Duissern, Hochfeld, Huckingen, Kaßlerfeld, Mündelheim, Neudorf,
Rheinhausen, Rumeln-Kaldenhausen, Wanheimerort, Wedau. Eine Woche
später (3./4. Oktober) sind folgende Stadtteile mit Ateliers dabei:
Altstadt, Baerl, Dellviertel, Homberg, Marxloh, Meiderich,
Neuenkamp, Ruhrort, Wehofen.
Aktuelle Informationen gibt es
im Internet auf der Website des Kulturbüros. Eine Interview-Serie
bietet einen ersten Blick hinter die Kulissen:
https://www.duisburg.de/offenes_atelier
Richtfest für die neue Gesamtschule Mitte-Süd in
Duisburg-Wanheimerort
Gemeinsam mit der Schulbaugesellschaft Duisburg
(SD) findet am 23. September um 12 Uhr das Richtfest des neuen
Schulcampus der Gesamtschule Mitte-Süd statt. Mit dem Richtfest
erreicht der Neubau der neuen Gesamtschule Mitte-Süd in Wanheimerort
einen wichtigen Meilenstein.
Auf dem Schulgelände entstehen
derzeit drei viergeschossige Lernhäuser und ein dreigeschossiges
Quartiersgebäude (Aula, Mensa und Sportflächen), die zeitgemäße
Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler ermöglichen.
Im
Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, Thomas Patermann, Sprecher
des Vorstands der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Robin Eckardt,
Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, sowie weiteren
Projektverantwortlichen wird dieser Baufortschritt entsprechend
gewürdigt.
Vor 10 Jahren in der BZ:
300 Jahre Duisburger Hafen
Duisburg, 16. September 2016 - In all den 300 Jahren hat
der Hafen keinen Rost angesetzt. Häufig war er Vorreiter und
Impulsgeber. Wir haben viel geschafft, aber der Weg ist noch
lange nicht zu Ende“, so Erich Staake. Dabei spricht der
Vorstandsvorsitzende über „sein“ Unternehmen, die Duisburger
Hafen AG. Am Freitag, 16. September 2016, feierte der
weltgrößte Binnenhafen sein 300-jähriges Bestehen mit einem
Festakt und anschließendem Gala-Dinner.
An die 500 geladene
Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur
nahmen an dem Ereignis im großen weißen Festzelt auf der
Duisburger „Mercatorinsel“ teil – an ihrer Spitze
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in Vertretung von
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die Duisburg wegen der
Teilnahme am „Brexit-Gipfel“ der EU absagen musste,
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. Zum Auftakt
des Festaktes, erlebten die Gäste eine Premiere. Erstmals
wurde ein acht Minuten langer Dokumentarfilm aufgeführt, der
in knappen und eindrucksvollen Sequenzen wichtige Stationen
der 300-jährigen Hafengeschichte zeigt. Die Begleitmusik
dazu lieferten die Duisburger Philharmoniker „live“ – eine
vierteilige Suite von Prof. Bernhard Eichner.
Gastgeber
Staake erinnerte in seiner Begrüßungsansprache daran, dass
der Duisburger Hafen in seiner Geschichte immer wieder
Akzente gesetzt habe: flexibel, anpassungsfähig und häufig
vorausschauend: „Schon das erste Hafenbecken für
Kohleschiffe war Ausdruck einer weit vorausschauenden
Sichtweise. Schließlich gab es industriellen Bergbau 1716
erst in Ansätzen“. So auch, als sich Duisburg im vergangenen
Jahrhundert „erkennbar vor vielen Konkurrenten für den
Umschlag von Containern fit gemacht“ habe. In einem
aufwändigen Geschichtsbuch anlässlich des Jubiläums
beschreibt die duisport-Gruppe nach Staakes Worten, „wie
hier der ‚Port of Future‘, das Tor der Zukunft für Duisburg,
NRW, Deutschland und die Mitte Europas entstanden ist.“
Nun gehe es darum, die weltweite Vernetzung und die
regionale Verankerung des Hafens mit neuen Strategien und
neuen digitalen Techniken weiter zu stärken. Aktuell
werden in den Duisburger Häfen knapp 130 Millionen Tonnen
Güter umgeschlagen. Mehr als 3,6 Millionen Tonnen werden
dabei in Containern bewegt – der höchste Containerumsatz
aller Binnenhäfen weltweit. Der Duisburger Hafen hat sich
zum Jobmotor einer ganzen Region entwickelt, mit einem
Beschäftigungseffekt von derzeit 45.000 regulären
Arbeitsplätzen. 300 Unternehmen rund um den Hafen
erwirtschaften pro Jahr rund drei Milliarden Euro
Wertschöpfung. 20.000 Schiffe und 20.000 Eisenbahnzüge sind
von Duisburg aus unterwegs zu weit über 80 nationalen und
internationalen Destinationen; in die Seehäfen, in das
europäische Hinterland und in den asiatischen Raum bis nach
China.
Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr
und digitale Infrastruktur: „300 Jahre Duisburger Hafen
– das sind 300 Jahre bewegte, vor allem aber bewegende
Geschichte von Wachstum, Wohlstand und Arbeit für unser
Land. Der Duisburger Hafen hat die wirtschaftliche
Erfolgsgeschichte Deutschlands ganz entscheidend geprägt und
ist heute ein pulsierender Marktplatz in der Mitte Europas.
Deutschland ist Exportweltmeister und Logistikweltmeister –
dieser Erfolg wäre ohne den Duisburger Hafen nicht denkbar.“
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore
Kraft betonte: „300 Jahre Duisburger Hafen, das ist wirklich
ein großer Geburtstag und eine einzigartige
Erfolgsgeschichte. Der Hafen war und ist ein Motor für den
Wandel in der Region – und inzwischen längst auch für
Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa. Die Entwicklung
des Duisburger Hafens ist ein gutes Zeichen für NRW –ja, wir
können Wandel und wir können Zukunft – und ich bin mir
sicher, dass diese Erfolgsgeschichte weitergeht.“
Zugleich lobte sie die Logistik- und die Verkehrsbranche
dafür, kreativ und mutig nach gemeinsamen Lösungen zu
suchen. „Mit vereinter Kraft haben Duisburg und Duisburger
Hafen den Strukturwandel angepackt. Heute steht der Hafen
mit beeindruckender Stärke da. Genau diese Grundhaltung
brauchen und fördern wir in NRW. Wenn wir jetzt gemeinsam
und koordiniert in unsere Infrastruktur investieren, dann
werden wir die riesigen Herausforderungen in diesem Bereich
nicht nur gut bewältigen, sondern auch die Grundlage für
neuen Wohlstand schaffen und unser Land dauerhaft fit für
die Zukunft machen“.
Und Duisburgs
Oberbürgermeister Sören Link betonte als
Gesellschaftervertreter der Stadt Duisburg: „Der Hafen ist
als Dreh- und Angelpunkt des wirtschaftlichen Lebens in
unserer Stadt und in unserem Land unverzichtbar, 22.000
Arbeitsplätze in Duisburg hängen unmittelbar vom Hafen ab.
Dementsprechend wichtig ist seine ständige Weiterentwicklung
- was wir als Stadt dazu tun können, werden wir gerne tun.“
Mit einer Aufführung der „Rheinischen Sinfonie“
beendeten die Duisburger Philharmoniker den Festakt, durch
den WDR-Moderatorin Steffi Neu geführt hatte. Sie moderierte
nach kurzer Pause auch das anschließende Gala-Dinner. Dort
wurde als besonderer Appetithappen der Film „gereicht“, der
die Entstehung und Enthüllung eines Kunstwerks als
Geburtstagsgeschenk der Hafengesellschaft an ihre Stadt
dokumentiert: Es geht um „Das Echo des Poseidon“, eine
insgesamt zehn Meter hohe Bronze-Skulptur des berühmten
Bildhauers Prof. Markus Lüpertz.
Hafenchef Staake und
Künstler Lüpertz berichteten im Gespräch mit Moderatorin Neu
über die Hintergründe der Entstehung. Nach dem Gespräch und
der Filmvorführung wurde der Blick frei auf die nun hell
erleuchtete Skulptur, die wenige Meter weiter alle
vorbeifahrenden Schiffer und Rhein-Kreuzfahrer auf den Hafen
und die Stadt Duisburg aufmerksam macht. „Es ist ein
bleibendes Wahrzeichen für den Hafen und für Duisburg“,
sagte Hafenchef Staake. „Und Markus Lüpertz hat versprochen,
dass es uns alle überdauern wird, vielleicht noch einmal 300
Jahre, so wie hoffentlich auch unser Duisburger Hafen.“

Beim offiziellen
Festakt zum 300. Hafengeburtstag v. l.: Sören Link (OB der
Stadt Duisburg), Hannelore Kraft (NRW- Ministerpräsidentin),
Erich Staake Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG
und Alexander Dobrindt (Bundesverkehrsminister). ©
duisport/Georg Lukas

300 Jahre Hafengeschichte
Jubiläums- und Kinderbuch
sowie Fahrradroute durch den Duisburger Hafen
präsentiert
Düsi",
Emma, Leon, "Hafenmeister Harry" und die Zeitmaschine
- ein Geschenk an die Grundschulen

- Mit der Zeitmaschine durch 300 Jahren
Hafengeschichte
- duisport präsentiert Chronik und Kinderbuch zum
Hafenjubiläum
- Fahrradroute durch den Duisburger Hafen vorgestellt
- Landmarke "Leinpfad Ruhrort" gemeinsam mit NRW-
Verkehrsminister Groschek enthüllt Duisburg
Linie 942
und 942E: Neue Linienführung in Sechs-Seen-Wedau
Für die Busse der Linien 942 und 942E der
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ändert sich ab Montag,
21. September, die Linienführung im Bereich Sechs-Seen-Wedau.
In Fahrtrichtung Bissingheim fahren die Busse ab der Haltestelle
„Elbingerstraße“ über den neuen Linienweg durch Sechs-Seen-Wedau und
anschließend weiter über die Wedauer Brücke. Auf der Zufahrt zur
Wedauer Brücke wird vorläufig die Ersatzhaltestelle
„Ausbesserungswerk“ eingerichtet. In Fahrtrichtung Huckingen
fahren die Busse weiterhin über den bisherigen Linienweg über die
Wedauer Brücke. Die neuen Haltestellen „Lummerlandstraße“ und „Am
Wasserturm“ entfallen zunächst weiterhin.
Weltkindertag: Kinder sprechen die
Ansagen in Bus und Bahn und haben freie Fahrt mit der DVG
Bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG)
haben am Weltkindertag die Kinder das Sagen: Vom 18. bis
27. September ersetzen auf vielen Linien an über 40 Haltestellen
echte Kinderstimmen die gewohnte Ansagestimme. Die Stimmen dafür
wurden zuvor im DVG-Kundencenter am Harry-Epstein-Platz aufgenommen.
Eingeladen waren Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, die
Lust hatten, eine Haltestellenansage einzusprechen. Die Begeisterung
war groß: Mit viel Freude, Neugier und ein bisschen Aufregung ging
es ans Mikrofon. Am Ende gab es vor allem viele strahlende und
stolze Gesichter.

Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
Zu hören sind die Kinderstimmen an zahlreichen Knotenpunkten und
bekannten Orten im Stadtgebiet – unter anderem am Zoo,
Lehmbruck-Museum, Rheinhausen Markt, Hamborn Rathaus, an der
MSV-Arena und am Duisburger Hauptbahnhof. Damit wird der
Weltkindertag auch in Bus und Bahn hörbar – und macht den ÖPNV für
eine Woche zu einem ganz besonderen Erlebnis für Groß und Klein.
Zudem sind anlässlich des Weltkindertages am Sonntag,
20. September, auch wieder Fahrten mit Bus- und Bahnlinien der DVG
sowie NRW-weite Fahrten für Kinder bis zum Alter von 14 Jahren
kostenfrei. Damit unterstützt die DVG die Aktion von UNICEF und dem
Deutschen Kinderhilfswerk, die in diesem Jahr unter dem Motto
„Starke Kinder, starke Zukunft!“ steht.

Kinder unter sechs Jahren müssen in Begleitung eines Erwachsenen
fahren. Außerdem findet am Weltkindertag wieder das Familienfest am
Duisburger Innenhafen statt.
Last Minute zum
MINT-Studienplatz - Orientierungsnachmittage für Kurzentschlossene
Das Abitur ist in der Tasche, aber ein
Studienplatz noch nicht? Kurz vor Beginn des Wintersemesters bietet
die Universität Duisburg-Essen Orientierung für Kurzentschlossene:
Vom 28. September bis zum 1. Oktober stellt das Angebot des
zdi-Zentrums DU.MINT Duisburg an drei Nachmittagen jeweils zwei
zulassungsfreie Studiengänge aus dem Bereich MINT vor – Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Studieninteressierte erhalten Einblicke in den Studienalltag, können
Labore besichtigen und offene Fragen im persönlichen Gespräch mit
Lehrenden und Studierenden klären. Von sozialen Robotern über
Astrophysik bis hin zu Nanotechnologie finden sich verschiedene
Themen im Programm.
Die Veranstaltungen finden jeweils von
15 bis 17.30 Uhr am Campus Duisburg statt: Montag, 28.09.:
Physik, Energy Science, Physik Lehramt Raum MD 150, Lotharstr. 1,
47057 Duisburg Mittwoch, 30.09.: NanoEngineering, Elektrotechnik
und Informationstechnik Raum BA 114, Bismarckstraße 81, 47057
Duisburg Donnerstag, 01.10.2026: Informatik, Menschzentrierte
Informatik und Psychologie Raum LE 103, Lotharstraße 65, 47057
Duisburg
„Bei der großen Auswahl fällt vielen die Studienwahl
nach der Schule nicht leicht. Wir möchten junge Menschen bei der
Entscheidung unterstützen und zeigen, dass ein Einstieg auch kurz
vor Semesterbeginn noch problemlos möglich ist“, so Sarah Haefs,
MINT-Koordinatorin am zdi-Zentrum DU.MINT Duisburg. Die Gruppengröße
ist auf 15 Personen pro Termin begrenzt. Daher wird um Anmeldung
gebeten unter
https://www.uni-due.de/du-mint/anmeldung.
„Soundclash by FanatiQz 4.0“ – Junge Talente feiern „Nacht der
Jugendkultur“ in Marxloh
Der Stadtteil Marxloh lebt von der Vielfalt und
Kreativität junger Menschen. Kunst, Musik und Kultur gehören hier
seit Jahren fest zum pädagogischen Alltag. Daraus entstand gemeinsam
mit Can von Somm, dem Gründer von „Soundclash by FanatiQz“, die Idee
für einen Musikwettbewerb, bei dem junge Talente ihre Leidenschaft
und selbstgeschriebenen Songs präsentieren können.

Der Wettbewerb findet am Freitag, 25. September, ab 19 Uhr im
Regionalzentrum Nord (RiZ), Marienstraße 16A in 47169 Duisburg,
statt. Acht Kandidatinnen und Kandidaten können am Newcomer Contest
mit eigenen Songs live teilnehmen. Interessierte müssen sich bis zum
24. September über Instagram mit einer persönlichen Nachricht an Can
von Somm (@fanatiqz47) oder per E-Mail
soundclashbyfanatiqz@gmail.com bewerben.
Die Jury setzt sich
aus Experten der Musikszene zusammen: FanatiQz, El9six, Abdul Chahin
und Lakmann One. Auf die jungen Künstlerinnen und Künstler warten
tolle Preise und die Chance auf eine professionelle Studioaufnahme.
Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene können die kostenfreie
Veranstaltung aber ohne vorherige Anmeldung besuchen.
Die
„Nacht der Jugendkultur“ ist seit Jahren ein fester Bestandteil der
Projektarbeit des Regionalzentrums Nord. Im Mittelpunkt steht die
Förderung junger Talente sowie die Stärkung von Kreativität,
Selbstvertrauen und künstlerischer Entwicklung.
„Parking Day“ in Marxloh: Öffentlichen Raum neu
erleben
Der internationale „Parking Day“ wird am
Freitag, 18. September, auch in Marxloh erlebbar. Der Aktionstag
lädt dazu ein, Parkplätze und Straßenraum vorübergehend für andere
Nutzungen zu öffnen – etwa für Begegnung, Aufenthalt, Spiel oder
Begrünung. Er macht sichtbar, welche Möglichkeiten entstehen, wenn
Flächen nicht ausschließlich dem Autoverkehr dienen.
An
diesem Tag wird die geplante Umgestaltung des August-Bebel-Platzes
und der Weseler Straße anhand von temporären Aktionen anschaulich
vermittelt. Ab 9.30 Uhr wird ein neues „Parklet“ an der Weseler
Straße 31-33 vor dem „Cafe Femm“ eröffnet. Zwei Stellplätze
verwandeln sich für drei Monate in eine begrünte Aufenthaltsfläche
und bieten Raum zum Sitzen, Verweilen und Begegnen.
Baudezernent Martin Linne wird das Vorhaben vor Ort erläutern. Von
15 bis 19 Uhr wird ein Teil des August-Bebel-Platzes temporär für
den Autoverkehr gesperrt. Neben Informationen zum Modellvorhaben
„Stark im Norden“ und zur geplanten Neugestaltung des Platzes und
der Weseler Straße erwarten die Besucher unter anderem Spiel- und
Bastelangebote, Kinderschminken sowie eine Bepflanzungsaktion.
Zusätzlich sind die Umgestaltung des Marxloher Zentrums und
nachhaltige Mobilität Thema. Das Quartiersmanagement Marxloh steht
für Gespräche zur Verfügung.
„Stift zum Kennenlernen“
Das Johanniter-Stift & die Tagespflege öffnen ihre Türen
Gut versorgt sein – und sich dabei rundum
wohlfühlen. Dafür stehen die Johanniter „Hand in Hand“ in
Duisburg-Neudorf. Lernen Sie uns persönlich kennen! Wir laden Sie
herzlich zu unserem Tag der offenen Tür ein: Freitag, 25.
September 2026 14:00 bis 17:00 Uhr Wildstraße 10, 47057 Duisburg.
Entdecken Sie das Johanniter-Stift mit seinen verschiedenen
Wohnformen – vom Pflegebereich bis zum Wohnen mit Service im
Appartement – sowie unsere Tagespflege. Werfen Sie einen Blick
hinter die Kulissen, lernen Sie unsere Mitarbeitenden kennen und
informieren Sie sich in entspannter Atmosphäre über unsere Angebote.
Unser Team des Sozialen Dienstes steht Ihnen für Fragen zur
Verfügung und vereinbart auf Wunsch auch individuelle
Beratungstermine.
Sie möchten unsere Tagespflege näher
kennenlernen? Dann nutzen Sie die Gelegenheit und informieren Sie
sich über unsere Schnuppertage. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls
gesorgt: Freuen Sie sich auf frisch gebackene Waffeln, gemütliche
Gespräche und Klaviermusik in unserer Cafeteria. Neugierig
geworden? Dann melden Sie sich gerne telefonisch zum Tag der offenen
Tür an unter 0203 9308-455.
Jeder fünfte Deutsche
hat keine koordinierende Arztpraxis Forsa-Umfrage zum Welttag
der Patientensicherheit
Wer wegen einer Erkrankung von mehreren
Ärztinnen und Ärzten behandelt wird, braucht vor allem eines: eine
gute Abstimmung. Doch genau daran scheint es, bei vielen
Patientinnen und Patienten zu fehlen. Eine aktuelle Umfrage im
Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zum Welttag der
Patientensicherheit am 17. September zeigt: Bei 20 Prozent der 18-
bis 70-jährigen Befragten gibt es keine Ärztin oder keinen Arzt, die
oder der die gesamte Krankengeschichte kennt und die Behandlung
durch verschiedene Ärzte koordiniert.
„Damit fehlt einem
Fünftel der Befragten eine zentrale Anlaufstelle, die den Überblick
über ihre gesundheitliche Versorgung behält“, sagt Vijitha
Sanjivkumar aus dem Kompetenzteam Medizin und Expertin für
Patientensicherheit bei der KKH. Das will die schwarz-rote Koalition
mit der Einführung eines verbindlichen Primärversorgungssystems
ändern.
Patientinnen und Patienten sollen sich laut den
aktuellen Plänen künftig in der Regel zunächst an eine
Hausarztpraxis wenden. Dort soll der individuelle Behandlungsbedarf
eingeschätzt und bei Bedarf die weitere Versorgung koordiniert
werden – etwa durch eine gezielte Überweisung an eine Facharztpraxis
mit einem Termin innerhalb eines festgelegten Zeitraums.
Vorgesehen ist zudem eine einheitliche, onlinegestützte
Ersteinschätzung von Beschwerden, die bereits vor dem Praxisbesuch
Orientierung über den richtigen Versorgungsweg geben soll. Das neue
System soll voraussichtlich 2028 greifen. Jeder dritte Befragte
erhielt widersprüchliche Empfehlungen Wie wichtig eine koordinierte
Versorgung ist, zeigen auch die Erfahrungen derjenigen, die wegen
ihrer Beschwerden in mehreren Arztpraxen waren.
61 Prozent
der Befragten gaben an, in den vergangenen drei Jahren
gesundheitliche Beschwerden gehabt zu haben, wegen derer sie bei
mehr als einem Arzt oder Ärztin in Behandlung waren – beispielsweise
zunächst in der Hausarztpraxis und anschließend in einer
Facharztpraxis. 43 Prozent dieser Patientinnen und Patienten mit
mehrfachen Arztbesuchen mussten ihre Krankengeschichte oder
Medikation mehrfach erklären. Jeder Dritte erhielt sogar
widersprüchliche Empfehlungen.
30 Prozent der Patienten, die
in den letzten drei Jahren wegen einer Beschwerde bei mehreren
Ärzten in Behandlung waren, hatten den Eindruck, dass die
behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt über die bisherige
Behandlung nicht ausreichend informiert war. Bei jedem Vierten lagen
beim Termin nicht alle bisherigen Befunde oder Arztbriefe vor.
Auch bei den weiteren Behandlungsschritten gab es
Unsicherheiten: 21 Prozent hatten mindestens einmal den Eindruck,
dass unklar war, wer den nächsten Behandlungsschritt übernehmen
sollte. Bei 16 Prozent kam es zu mindestens einer unnötigen
Doppeluntersuchung. Bei knapp einem Drittel (30 Prozent) der
Befragten mit Behandlung durch mehrere Ärzte trat keines dieser
Probleme auf.
„Patientensicherheit darf nicht nur davon
abhängen, wie gut einzelne Patientinnen und Patienten selbst ihre
Behandlung organisieren können. Wir brauchen Strukturen, die dabei
unterstützen, Orientierung und Koordination in der Versorgung zu
verankern. Ein modernes Primärversorgungssystem kann hierfür einen
wichtigen Rahmen schaffen“, so Vijitha Sanjivkumar.
KKH
fordert: Primärversorgungssystem jetzt gesetzlich auf den Weg
bringen Vor diesem Hintergrund fordert die KKH die Bundesregierung
auf, die geplante Neuordnung der Primärversorgung schnellstmöglich
gesetzlich auf den Weg zu bringen. „Ein gut ausgestaltetes
Primärversorgungssystem sollte Patientinnen und Patienten vor allem
dabei unterstützen, schnell und unkompliziert die für sie passende
medizinische Versorgung zu finden.
Dazu braucht es aus Sicht
der KKH eine verlässliche und einheitliche Ersteinschätzung, die
Orientierung gibt und den Weg zur richtigen Anlaufstelle
erleichtert. Digitale Lösungen wie eine elektronische Überweisung
und eine gemeinsame GKV-Terminplattform können zusätzlich dafür
sorgen, dass Patientinnen und Patienten nach der Ersteinschätzung
möglichst direkt und zeitnah einen passenden Termin erhalten“,
erklärt Stephanie Engelmann, Vorstandsmitglied bei der KKH.
Auch die Kompetenzen weiterer Gesundheitsfachberufe sollten stärker
genutzt werden. Physician Assistants und nichtärztliche
Praxisassistentinnen und -assistenten (NäPa) können Ärztinnen und
Ärzte bei geeigneten Aufgaben unterstützen und damit Freiräume für
die medizinische Versorgung schaffen.
Krankenkassen können
chronisch Erkrankte individuell begleiten Gerade Menschen mit
chronischen Erkrankungen sind häufig auf mehrere Ärztinnen und Ärzte
sowie unterschiedliche Gesundheitsangebote angewiesen. Der Welttag
der Patientensicherheit am 17. September steht deshalb in diesem
Jahr unter dem Motto „Sichere Versorgung chronisch erkrankter
Menschen – für ein gutes Leben!“.
Der seit 2019 jährlich
stattfindende Welttag ist einer der globalen Gesundheitstage der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) und wird vom Aktionsbündnis
Patientensicherheit ausgerichtet. Neben einer strukturell besseren
Koordination kommt auch der individuellen Begleitung von
Patientinnen und Patienten eine wichtige Rolle zu. „Krankenkassen
können dabei unterstützen, Versicherte durch die verschiedenen
Bereiche des Gesundheitssystems zu lotsen.
Denn bei ihnen
laufen die Versorgungs- und Abrechnungsdaten der Versicherten
zusammen. Dadurch verfügen sie über eine gute Grundlage, um passende
Versorgungsangebote zu identifizieren und Versicherte bedarfsgerecht
anzusprechen“, sagt Stephanie Engelmann. Das könne insbesondere
chronisch Erkrankten helfen, ihre Behandlung besser zu verstehen,
gesundheitliche Entscheidungen informierter zu treffen und sich
sicherer im Versorgungssystem zu bewegen.
Die KKH informiert
daher ihre Versicherten freiwillig regelmäßig über individuell
geeignete Versorgungsleistungen sowie über ausgewählte
Gesundheitsrisiken. Dazu gehören aktuelle Informationen, die auf den
individuellen Bedarf zugeschnitten sind, bedarfsgerechte Angebote
wie Präventionskurse sowie passende Services.
„Eine
sichere Versorgung braucht beides: gute Strukturen im
Gesundheitssystem und eine individuelle Begleitung der Menschen.
Gerade chronisch Erkrankte profitieren davon, wenn Informationen,
Behandlung und passende Unterstützungsangebote besser
zusammengeführt werden“, erklärt die KKH-Vorständin.

Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik: Zahl der neuen
Auszubildenden binnen zehn Jahren um 30,5 % gestiegen
• Frauenanteil bei neuen Auszubildenden in
Berufen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bei 2,4 % •
Knapp jede vierte erwerbstätige Person in der Berufsgruppe ist
zwischen 55 und 64 Jahre alt • Preise für Handwerksleistungen in
der Branche deutlich gestiegen
Egal ob Wärmepumpen oder Klimaanlagen – für die
Installation und Wartung solcher Geräte braucht es entsprechend
ausgebildete Fachkräfte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, begannen im Jahr 2025 knapp 14 400 Menschen eine
Ausbildung in einem Beruf der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
Damit nahm die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im Zehn-
Jahres- Vergleich um 30,5 % zu. 2015 hatte sie bei rund 11 000
gelegen. Zu dem Bereich zählen neben Anlagenmechanikerinnen und
-mechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik vereinzelt
auch Ofen- und Luftheizungsbauerinnen und -bauer.

Die überwiegende Mehrheit der neuen
Auszubildenden in den genannten Ausbildungsberufen ist nach wie vor
männlich. 2025 lag der Frauenanteil unter den Neuabschlüssen mit
2,4 % deutlich unter dem Durchschnitt aller Berufsgruppen innerhalb
des dualen Systems. Hier wurde mehr als jeder dritte
Ausbildungsvertrag (36,0 %) im Jahr 2025 von einer Frau
abgeschlossen.
Zahl der Erwerbstätigen in der Sanitär-,
Heizungs- und Klimatechnik gestiegen Auch die Zahl der
Erwerbstätigen in der Branche ist in den vergangenen fünf Jahren
gestiegen. Nach Erstergebnissen des Mikrozensus waren im Jahr 2025
rund 278 000 Menschen in Berufen der Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik beschäftigt. Das waren 4,1 % mehr als 2021. Damals
gingen rund 267 000 Menschen einem solchen Beruf nach.
Zum
Vergleich: Die Zahl aller Erwerbstätigen ist im selben Zeitraum um
3,7 % gestiegen. Anteil der älteren Erwerbstätigen in der
Berufsgruppe nimmt zu Knapp jede oder jeder vierte (23,3 %)
Erwerbstätige in Berufen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
war 2025 zwischen 55 und 64 Jahren alt und dürfte daher in den
nächsten Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden.
Anders als
in anderen sogenannten Engpassberufen lag
der Anteil nur geringfügig über dem entsprechenden Anteil bei den
Erwerbstätigen insgesamt (23,0 %). Der Anteil der 55- bis
64-Jährigen in Berufen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ist
binnen fünf Jahren leicht gestiegen: 2021 hatte er noch bei 22,3 %
gelegen. Unter allen Erwerbstätigen waren es 22,0 %.
Deutliche Preissteigerung für Handwerksleistungen in der Branche
Neben der Zahl der neuen Auszubildenden und der Erwerbstätigen im
Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind auch die Preise
für Leistungen der Branche gestiegen. Für Arbeiten an Gas-, Wasser-
und Entwässerungsanlagen mussten die Verbraucherinnen und
Verbraucher im August dieses Jahres 6,6 % mehr zahlen als im
Vorjahresmonat.
Die Preise für Arbeiten an Heizungs- und
Wassererwärmungsanlagen erhöhten sich um 5,1 %. Zum Vergleich: Die
Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 2,9 %.
Zahl der Betriebe und Umsätze deutlich gestiegen Der Boom
der eher kleinstrukturierten Branche zeigt sich auch in der
wachsenden Zahl der größeren Betriebe: Im 1. Quartal 2026 waren
knapp 4 100 Betriebe von Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten
in der Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimainstallation
tätig.
Die Zahl nahm im Vergleich zum 1. Quartal 2016 mit
gut 2 900 Betrieben um 38,9 % zu. Noch deutlicher stiegen die
erwirtschafteten Umsätze: Sie verdoppelten sich im selben Zeitraum
von knapp 2,9 Milliarden Euro auf rund 5,9 Milliarden Euro
(+103,8 ).
NRW: Nur knapp 30 % der Führungskräfte im
Jahr 2025 waren Frauen
* Frauenanteil bei Teilzeit-Führungskräften bei
knapp 65 % * Frauenanteil bei älteren Führungskräften am
geringsten * Frauenanteil in NRW unter dem Bundes- und
EU-Durchschnitt
Frauen sind in Führungspositionen weiterhin
deutlich unterrepräsentiert. Wie das Statistische Landesamt anhand
von Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt, waren im Jahr 2025 in
NRW 28,9 % der insgesamt rund 376.000 Führungskräfte Frauen. Dieser
Wert lag deutlich unter dem Frauenanteil an allen Erwerbstätigen,
der im selben Jahr 47,1 % betrug.
Im
Zehnjahresvergleich zeigt sich ein leichter Zuwachs: Im Jahr 2015
machte der Frauenanteil an den Führungskräften noch 26,0 % aus,
während der Anteil an allen Erwerbstätigen damals bei 46,5 % lag.
Als Führungskräfte gelten hierbei – basierend auf der
internationalen Berufsklassifikation ISCO-08 – Personen mit
strategischer Leitungs-, Budget- und Personalverantwortung wie
Vorstände, Geschäftsführungen, Abteilungsleitungen oder auch die
Leitungen kleinerer Betriebe. F
rauen stellten Mehrheit der
Teilzeit-Führungskräfte Teilzeitarbeit ist bei Erwerbstätigen in
Führungspositionen eher die Ausnahme. Im Jahr 2025 arbeiteten
lediglich 10,5 % der Führungskräfte in NRW in Teilzeit – das ist
dreimal weniger als bei der Gesamtheit aller Erwerbstätigen
(31,8 %).
Unter den Teilzeitführungskräften stellten Frauen
aber mit 64,9 % die Mehrheit. Bei den in Vollzeit arbeitenden
Führungskräften lag der Frauenanteil hingegen nur bei 24,7 %.
Frauenanteil bei älteren Führungskräften am geringsten

Bei den jüngeren Führungskräften lag dieser
Anteil in 2025 über dem Gesamtdurchschnitt. In den Altersgruppen bis
44 Jahre war gut jede dritte Führungskraft eine Frau (mit Werten von
knapp 34 % bis gut 35 %). In den höheren Altersgruppen liegt die
Quote niedriger, wobei die Gruppe ab 55 Jahren mit 23,5 % den
geringsten Anteil aufwies.
NRW unter dem Bundes- und
EU-Durchschnitt Der Anteil von Frauen in Führungspositionen
liegt in Nordrhein-Westfalen sowohl im bundesweiten als auch im
EU-Vergleich unter dem Durchschnitt. Bundesweit lag der Anteil der
Frauen in Führungspositionen 2025 bei 30,3 %.
Noch
deutlicher fiel der Abstand zum europäischen Ausland aus: Der
Durchschnitt in der Europäischen Union lag im selben Jahr bei
35,9 %. Den Spitzenplatz im europäischen Vergleich belegte Schweden,
wo der Frauenanteil an den Führungskräften bei 44,4 % lag.
Ausbildungsoffensive bringt Duisburger Oberstufenschüler mit
regionalen Arbeitgebern ins Gespräch
Bankwesen, Technik oder Gesundheitswesen - wie
unterschiedlich der Berufsalltag nach dem Schulabschluss aussehen
kann, erfuhren rund 115 Schüler der Oberstufe der Theodor-König-
Gesamtschule beim Auftakt der diesjährigen Duisburg-Tour der
Ausbildungsoffensive.

Theodor-König- Gesamtschule
Im von Mona Belinskiy von 1LIVE
moderierten Azubi-Talk berichteten Nachwuchskräfte aus drei
regionalen Unternehmen offen von ihrem Einstieg ins Berufsleben,
ihren Aufgaben und den Erfahrungen, die sie seit Beginn ihrer
Ausbildung gesammelt haben. Azubis der TARGOBANK, der Duisburger
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) sowie des Evangelischen
Klinikums Niederrhein stellten Ausbildungs- und
Karrieremöglichkeiten in ihren Branchen vor.
Dabei ging es
um kaufmännische Berufe im Bankwesen, technische und kaufmännische
Tätigkeiten rund um den öffentlichen Nahverkehr und die
Energieversorgung sowie Ausbildungswege im Gesundheitswesen - von
der Pflege bis zu kaufmännischen Berufen. Die Schüler erhielten so
einen praxisnahen Eindruck davon, wie vielfältig die beruflichen
Perspektiven direkt vor ihrer Haustür sind und welche
Entwicklungsmöglichkeiten die unterschiedlichen Berufsfelder bieten.
Im Anschluss verlagerte sich der Austausch an die Stände der
Minibörse. Dort fragten die Schüler unter anderem nach
Bewerbungsverfahren, dem Arbeitsalltag, Schichtmodellen,
Entwicklungsmöglichkeiten und den ersten Wochen im Unternehmen.
Viele nutzten die Gelegenheit, ihre ganz persönlichen Fragen zu
stellen und sich mit den Azubis darüber auszutauschen, wie sie
selbst den Übergang von der Schule ins Berufsleben erlebt haben.
Gerade diese offenen Gespräche auf Augenhöhe machten den besonderen
Wert der Ausbildungsoffensive aus. Die Jugendlichen erhielten
ehrliche Antworten aus erster Hand und gewannen Orientierung für
ihren eigenen Berufsweg, während die Unternehmen frühzeitig mit
potenziellen Nachwuchskräften in Kontakt kamen.
Cordula
Hiller-Kitzmann, Berufsorientierungslehrerin der
Theodor-König-Gesamtschule, erklärt: „Die Ausbildungsoffensive
besucht uns seit drei Jahren und das Format ist einfach großartig.
Die Gespräche zwischen meinen Schülern und den Azubis, die hierbei
stattfinden, sind absolut offen und ehrlich. Jedes Jahr kommen hier
konkrete Perspektiven, Bewerbungen oder Denkanstöße zu Stande.“
Die Ausbildungsoffensive tourt im Schuljahr 2026/2027 mit weit
über 80 Partnerunternehmen an allen weiterführenden Schulformen
zwischen Münster und Köln. Schulen und Unternehmen, die dabei sein
möchten, erreichen das Projektbüro unter +49 201 749 23 24 oder per
E-Mail an
info@ausbildungsoffensive.de.
Schon seit 2009 ist die Ausbildungsoffensive
ein erfolgreiches Format zur Berufsorientierung, von dem alle
Beteiligten profitieren. Die Schüler, die Schulen und die
Unternehmen. Bei den lokalen und regionalen Touren durch Schulen
stellen aktuelle Azubis von namhaften Unternehmen ihren jeweiligen
Lehrberuf vor.
Im ganz persönlichen Bühnen-Talk mit
bekannten Radiomoderatoren und vor allem: auf Augenhöhe mit den
Schülern, ihren potenziellen Nachfolgern. Die Ausbildungsoffensive
steht unter Schirmherrschaft des Essener Unternehmensverbandes sowie
der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.
Ausziehen, ankommen, einrichten: Was der Start in
Studium oder Ausbildung wirklich kostet - Wohnen gibt den
finanziellen Rahmen vor
Wie viel Geld für die erste Ausstattung übrig
bleibt, hängt vor allem von der Wohnform und den laufenden Kosten
ab. Der CHE-DatenCHECK zeigt, dass Studierende ganz unterschiedlich
wohnen: Jeweils knapp 28 Prozent leben während des Semesters bei den
Eltern oder in einer privaten Mietwohnung, rund ein Viertel in einer
WG und etwa 15 Prozent in einem Wohnheim.

VGL/KI-generiert
Mit einem Auszug kommen neue Ausgaben
hinzu. Die Bundesagentur für Arbeit nennt Miete und Wohnen als
höchsten Kostenpunkt außerhalb des Studiums. Je nach Bedarf
entstehen darüber hinaus weitere einmalige Kosten rund um den
Einzug. Wie stark allein die laufenden Wohnkosten das Budget
bestimmen können, zeigen Zahlen von Destatis: Studierende mit
eigener Haushaltsführung geben im Schnitt 54 Prozent ihres
verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus.
Auch ein
WG-Zimmer ist längst keine günstige Lösung mehr. Laut einer Analyse
von WG-Gesucht.de und dem Moses Mendelssohn Institut lag die
durchschnittliche Angebotsmiete im Wintersemester 2025/26 erstmals
bei 505 Euro warm.
Damit ist ein großer Teil des Budgets
häufig bereits gebunden, bevor der erste Schreibtisch aufgebaut oder
der erste Topf gekauft ist. Umso wichtiger wird die Frage, wofür das
verbleibende Budget eingesetzt wird.
Technik fällt besonders
ins Gewicht Eine Antwort darauf liefert die aktuelle
Vergleich.org-Umfrage. 29 Prozent nannten Laptop, Tablet oder
Computer als größte finanzielle Belastung zum Start in Ausbildung
oder Studium. Digitale Ausstattung liegt damit deutlich vor Möbeln
wie Bett, Schreibtisch oder Stauraum, die 21 Prozent der Befragten
nannten.
Dass Technik weit oben steht, überrascht kaum:
Laptop oder Tablet werden für viele schnell zum zentralen
Arbeitsmittel in Studium oder Ausbildung. Je nach Wohnsituation
können Drucker, Router oder weiteres Zubehör dazukommen.
Doch
die Ausgaben verteilen sich auf viele Bereiche. Lernmaterialien,
Fachbücher oder Büromaterial wurden von 10 Prozent als größte
Belastung genannt, Küchenausstattung von 9 Prozent und
Haushaltsausstattung von 8 Prozent. Gerade diese kleineren Posten
wirken für sich genommen oft überschaubar, können sich aber schnell
summieren.
Vieles zeigt sich erst nach dem Einzug
Besonders bei Küche und Haushalt zeigt sich oft erst im eigenen
Alltag, was tatsächlich fehlt. Dinge, die im Elternhaus
selbstverständlich vorhanden waren, müssen nun selbst organisiert
werden. Töpfe, Vorratsdosen, ein Wasserkocher oder ein Wäscheständer
gehören deshalb häufig zur ersten Grundausstattung.
Bei
begrenztem Budget setzen die Befragten deshalb klare Prioritäten.
Wenn ein Wohnungswechsel ansteht, würden sich 32 Prozent zuerst
einen guten Laptop oder Computer leisten. Danach folgen ein
funktionaler Arbeitsplatz mit Schreibtisch und geeignetem Stuhl
sowie eine solide Grundausstattung für Küche und Kochen mit jeweils
15 Prozent.
Gleichzeitig zeigt sich, dass viele erst einmal
abwarten, was tatsächlich gebraucht wird: 12 Prozent würden
möglichst nichts vorsorglich anschaffen, sondern erst bei
tatsächlichem Bedarf. Gerade beim Einzug kann sich das als
pragmatischer Weg erweisen. Denn erst vor Ort zeigt sich, was schon
vorhanden ist und was wirklich noch fehlt.
Schritt für
Schritt in den eigenen Alltag Der Start in Studium oder
Ausbildung bringt viele neue Entscheidungen mit sich. Gerade wenn
Wohnen bereits einen großen Teil des Budgets beansprucht, wird
schnell klar, dass nicht alles gleichzeitig angeschafft werden muss.
Vieles kann nach und nach dazukommen.
Ausziehen, ankommen und
einrichten gehören deshalb zu einem Prozess, der sich mit der Zeit
entwickelt. Was anfangs noch ungewohnt oder provisorisch wirkt, wird
nach und nach selbstverständlicher. So entsteht nicht nur die
passende Ausstattung, sondern auch eine eigene Routine im neuen
Alltag.
Quellenangabe: Bundesagentur für Arbeit: Kosten im
Studium - https://www.arbeitsage...en-studium Destatis:
Wohnkosten von Studierenden - https://www.destatis.d...48_63.html
WG-Gesucht.de/MMI: WG-Zimmer 2025/26 -
https://www.wg-gesucht...-2025-2026 CHE-DatenCHECK: Wohnformen
von Studierenden - https://hochschuldaten...2024-2026/
VHS-Kurs mit vielen Achtsamkeitsübungen
Zum Thema Achtsamkeitstraining nach Jon Kabat-Zinn bietet die VHS
Duisburg sowohl einen Kurs als auch einen Schnuppertag an. Der
achtwöchige Kurs läuft ab dem 16. September immer mittwochs von
16.15 bis 17.45 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in
der Innenstadt.
An gleicher Stelle findet der „Tag der Achtsamkeit“ am Sonntag, 27.
September, von 11 bis 15 Uhr statt. Das Training umfasst
Achtsamkeitsübungen im Sitzen, Gehen und Liegen, achtsame
Körperarbeit und Yoga- und Dehnungsübungen. Darüber hinaus gibt es
Informationen zu Themen wie dem Umgang mit Stress, Schmerzen und
schwierigen Gefühlen.
Das Training ist geeignet für Personen, die Achtsamkeit in ihr Leben
integrieren wollen, die mit akuten oder chronischen Beschwerden
belastet sind oder die Stress in Familie, Beruf, Beziehung oder
durch Krankheit erleben. Anmeldungen werden erbeten online über die
Homepage der VHS oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de.
Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.
Demenz belastet Europa mit jährlich über 220 Milliarden Euro –
Informelle Pflege als größter Kostenfaktor
Demenz verursacht in den hochentwickelten
europäischen Ländern jährlich gesellschaftliche Kosten von 221,4
Milliarden Euro, das entspricht einem Durchschnitt von 25.218 Euro
pro Patient:in. Zu diesen Ergebnissen kommt ein internationales
Forschungsteam, das unter der Leitung von Prof. Dr.
Richard Dodel, Lehrstuhl für Geriatrie der Universität
Duisburg-Essen 45 Studien aus ganz Europa systematisch ausgewertet
hat, um die gesamtwirtschaftliche Belastung durch Demenz zu
analysieren. Die kürzlich im Journal of Alzheimers Disease
veröffentlichte Studie ist die bislang umfassendste Untersuchung der
wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Demenz.
 Prof. Dr. Richard
Dodel, Lehrstuhl für Geriartrie der Medizinischen Fakultät der
Universität Duisburg-Essen(© privat)
Demenz ist eine
fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die vor allem ältere
Menschen betrifft. Sie beeinträchtigt Gedächtnis, Denken, Sprache
und die Fähigkeit, Alltagsaufgaben zu bewältigen. Die Kosten von
Demenzerkrankungen entstehen den Forschenden zufolge vor allem durch
zwei Hauptkomponenten: 58 Prozent der Gesamtkosten entfallen auf die
sogenannte informelle Pflege – also die Unterstützung durch
Familienangehörige, Freund:innen oder Nachbar:innen, die oft über
Jahre hinweg Betreuungsarbeit leisten.
Diese Form der Pflege
ist nicht nur emotional und physisch belastend, sondern auch
wirtschaftlich von großer Bedeutung. Die restlichen 42 Prozent der
Kosten entfallen auf direkte medizinische und pflegerische
Leistungen wie Arztbesuche, Medikamente, stationäre Behandlungen und
Pflegeheime. „Indirekte Kosten, wie beispielsweise
Produktivitätsverluste durch vorzeitigen Ruhestand oder
Arbeitsausfall von Angehörigen, tragen nur geringfügig zu den
Gesamtkosten bei“, so Prof. Dr. Richard Dodel.
Dies zeigt,
dass die Belastung für die Gesellschaft vor allem durch die
intensive, oft unbewertete Arbeit von pflegenden Familien entsteht.
Die Autor:innen fordern deshalb, Demenz nicht nur medizinisch,
sondern auch gesellschaftlich zu betrachten. „Eine bessere
Prävention, frühere Diagnosen und stärkere Unterstützung für
pflegende Angehörige könnte die Belastung für Betroffene und ihre
Angehörigen deutlich reduzieren“, so Prof. Dodel.
Die Studie
zeigt zudem erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern.
Die Kosten pro Patient:in schwanken je nach Land erheblich – von
unter 15.000 Euro in einigen osteuropäischen Ländern bis hin zu über
30.000 Euro in westeuropäischen Staaten. Diese Unterschiede sind auf
unterschiedliche Einkommensniveaus, Pflegesysteme und die Art der
Versorgung zurückzuführen.
Mit dem Aufkommen neuer
biologischer Therapien, die die Krankheitsentwicklung verlangsamen
können, könnte sich die Kostenstruktur in Zukunft verändern. Diese
Behandlungen erfordern frühzeitige Diagnose, spezielle Tests und
intensive Überwachung, was zunächst die Kosten erhöhen könnte.
Langfristig könnten sie jedoch die Belastung für Pflegekräfte und
Familien und auch die Kosten verringern.
Die Forschenden
betonen, dass die bisherigen Schätzungen aufgrund der Datenlage nur
für hochentwickelte europäische Länder gelten. Daten aus Ländern mit
niedrigerem Einkommen sind bisher unzureichend. Die Entwicklung und
die Umsetzung neuer therapeutischer Ansätze und politischer
Maßnahmen wird entscheidend sein, um die zukünftigen sozialen und
wirtschaftlichen Auswirkungen der Demenz zu bewältigen.
Die
Publikation ist Teil der Studie „Cost of Illness in Neurology in
Europe“ und wurde durch die European Academy of Neurology (EAN) und
der Lundbeck Foundation (LINF) finanziell unterstützt. Weitere
Informationen finden Sie auf der offiziellen Website: www.ean.org
Tag der Schiene in NRW: die Eisenbahn-Welt entdecken
•
18. bis 20. September: Spannende Einblicke
hinter die Kulissen der Bahn in NRW Von Freitag, 18. bis
Sonntag, 20. September steht die Eisenbahn bundesweit im
Mittelpunkt: Beim „Tag der Schiene“ öffnen Unternehmen, Vereine und
Institutionen ihre Türen und zeigen, was die Eisenbahn zu bieten
hat. Auch die Deutsche Bahn (DB) lädt in Nordrhein-Westfalen zu
verschiedenen Veranstaltungen ein – von Baustellenführungen und
Einblicken in die Infrastruktur bis zu Technik und
Eisenbahngeschichte.
Eine Übersicht über weitere
Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen, Anmeldungen und
Informationen unter www.tag-der-schiene.de.
Duisburg Hauptbahnhof: Das Neubauprojekt ganz nah Im laufenden
Betrieb erneuert die DB noch bis 2028 einen der größten Bahnhöfe in
NRW. Das neue Hallendach ist ein echter Hingucker: Es besteht aus
einer Stahl- und Glaskonstruktion in Wellenform mit einer
Gesamtfläche von 18.600 m² - das entspricht einer Fläche von über
2,5 Fußballfeldern.
 Der endlich präsentable Osteingang des Duisburger
Hauptbahnhofs - Foto Ilja Höpping
Mit Abschluss der
Modernisierung werden auch alle sechs Bahnsteige komplett erneuert
sein. Wie der Abriss und Neubau der Bahnsteige und des Daches im
laufenden Betrieb funktionieren, erfahren Interessierte im Rahmen
der Führung am Freitag, den 18. September.
Spaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch Serm
Oberbürgermeister Sören Link lädt wieder
interessierte Duisburgerinnen und Duisburger zu einem Spaziergang
ein. Am Samstag, 10. Oktober, geht es gemeinsam von 13 bis 16 Uhr
durch Serm. Im Mittelpunkt stehen bei dem etwa drei Kilometer langen
Rundgang verschiedene Formen der Landwirtschaft und die Bedeutung
der vielfältigen ländlichen Betriebe für Duisburg.
Die
Teilnehmenden erhalten zudem Einblicke in die Besonderheiten des
dörflich geprägten Stadtteils. Die Strecke führt stellenweise über
nicht befestigte Wege. Anmeldungen sind ab sofort online bis zum 28.
September unter https:///www.duisburg.de/spaziergang möglich.
Da die Nachfrage an den Spaziergängen erfahrungsgemäß sehr groß
ist, werden die verfügbaren Plätze unter allen Anmeldungen
ausgelost. Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig vor der
Veranstaltung per E-Mail ein Ticket mit allen wichtigen
Informationen zum Treffpunkt und zum Ablauf des Spaziergangs.
Ehrenamtsfest: AWO-Duisburg feiert ihre
Ehrenamtlichen
Mit einem Ehrenamtsfest auf dem
AWO-Ingenhammshof in Duisburg-Meiderich hat die AWO-Duisburg das
Engagement ihrer mehr als 450 ehrenamtlich Aktiven gewürdigt. Rund
130 Freiwillige folgten der Einladung und verbrachten einen
Nachmittag voller Begegnungen und Anerkennung.

Team der ehrenamtlichen Chancenpatinnen und -paten
Ein
Höhepunkt der Veranstaltung waren die Ehrungen besonders engagierter
Ehrenamtlicher. Die Auszeichnung in der Kategorie „Marathon“ erhielt
Marliese Schreiber-Demming, die sich seit 64 Jahren mit großem
Einsatz für die AWO engagiert. Über Jahrzehnte organisierte sie
Reisen und Feste, arbeitete im Vorstand des Kreisverbandes mit und
unterstützt bis heute den Ortsverein Hochfeld-Stadtmitte.
Als „Newcomerin“ wurde Olga Gelman ausgezeichnet. Sie ist erst seit
kurzer Zeit ehrenamtlich aktiv und unterstützt Menschen mit ihrer
Näharbeit, die weit über das Reparieren von Kleidung hinausgeht.
Eine weitere Auszeichnung erhielt per Los Hildegard Boos aus
Rheinhausen stellvertretend für alle Ehrenamtlichen der
AWO-Duisburg.
AWO-Vorstandsvorsitzender Veysel Keser
dankte den Freiwilligen für ihren Einsatz: „Ehrenamt ist das Herz
unserer AWO. Ihr schenkt nicht nur Zeit und Unterstützung, sondern
vor allem Menschlichkeit und Zusammenhalt.“
Die
AWO-Duisburg bietet an 36 Standorten vielfältige Möglichkeiten für
ehrenamtliches Engagement – von Seniorenzentren über
Begegnungsstätten bis hin zur Lernförderung für Kinder. Für
Fragen und weitere Informationen rund ums Ehrenamt: Lisa
Müller-Arnold, Ehrenamt/Bürgerengagement der AWO-Duisburg, Telefon:
0203 3095-643, E-Mail:
mueller@awo-duisburg.de.
Verleihung der Ehrennadel des Bezirks Duisburg-Süd
für besonderes ehrenamtliches Engagement
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske verleiht am
Donnerstag, 17. September 2026, um 17 Uh im Sitzungssaal der
Bezirksverwaltung Süd, die Ehrennadel des Bezirks Duisburg-Süd für
besonderes ehrenamtliches Engagement. Im Beisein von
Oberbürgermeister Sören Link werden Klaus Drechsler und Heiner
Lambertz mit der Auszeichnung geehrt.
Grundschüler der GGS Van-Gogh-Straße zu Gast im
Düsseldorfer Landtag
Zwei vierte Klassen der
Gemeinschaftsgrundschule Van-Gogh-Straße aus Duisburg-Rheinhausen
waren im Düsseldorfer Landtag zu Gast. Im Rahmen einer
Diskussionsrunde hatten die Schülerinnen und Schüler die
Möglichkeit, mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Frank Börner ins
Gespräch zu kommen.
Dabei erhielten die jungen Gäste aus
erster Hand Einblicke in die Arbeit von Abgeordneten und deren
politischen Alltag. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen unter
anderem der Sanierungszustand von Schulen sowie Maßnahmen gegen
überhitzte Klassenräume während der Sommermonate.
Frank
Böner zeigte sich anschließend vom Interesse und den Fragen der
Kinder begeistert: „Alle Kinder waren richtig gut vorbereitet und
haben super mitgemacht. Es wurden viele interessante Fragen
gestellt. Es ist immer eine Freude zu sehen, dass sich auch Kinder
für Politik interessieren und mehr über die politische Arbeit lernen
wollen. Deshalb ist mir der Austausch mit Schülergruppen so
wichtig.“

Foto Büro Börner
Stadtradeln 2026: Auszeichnung der besten Teams und
Einzelfahrer
Die Stadt lädt zum offiziellen Empfang der
besten Teams sowie der besten Einzelfahrer des diesjährigen
Stadtradelns ein. Beigeordnete Linda Wagner wird am Freitag, 18.
September 2026, um 17 Uhr Rathaus Duisburg. die erfolgreichsten
Einzelteilnehmer sowie die engagiertesten Teams im Rahmen der
Abschlussveranstaltung persönlich auszeichnen.

So werkelt NRW – 5 Fakten zum Tag des Handwerks
* In 109.000 Handwerksunternehmen waren rund 1,28
Millionen Personen tätig * Handwerk-Azubis im 1. Lehrjahr
verdienten im Schnitt 910 Euro pro Monat * IT.NRW als Statistisches
Landesamt liefert weitere Fakten zu den häufigsten Gewerben, den
beliebtesten Ausbildungsberufen sowie zur Azubi-Mobilität
Zum Tag des Handwerks am 19. September 2026 wirft
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt einen Blick auf Zahlen und Fakten rund um das Thema
Handwerk. Wie viele Handwerksunternehmen gibt es in NRW?
In
NRW waren im Jahr 2024 rund 109.000 Handwerksunternehmen mit rund
1,28 Millionen tätigen Personen ansässig. Handwerksunternehmen
machten 15 % aller Unternehmen aus. Der Kreis Borken war mit 835
Handwerksunternehmen je 100.000 Einwohner/-innen Spitzenreiter in
NRW. Im NRW-Schnitt lag die Dichte bei 605 Handwerksunternehmen je
100.000 Einwohner/-innen. Datenquelle ist die Handwerkszählung.
Nicht berücksichtigt wurden hier Kleinstbetriebe, die im Jahr
2024 weder steuerbare Umsätze noch Beschäftigte angegeben hatten.
Weitere Regionalergebnisse finden Sie in der Pressemitteilung
zur NRW-Handwerkszählung vom 23. April 2026. Welche Gewerbe sind
am häufigsten im NRW-Handwerk vertreten?
An der Spitze
stehen Friseure: 11.371 Handwerksunternehmen im Friseurwesen gab es
in NRW im Jahr 2024. Das waren rund 10 % aller Handwerksunternehmen.
Es folgten „Elektrotechnik” (8.327) sowie &bdquo:Installation und
Heizungsbau” (8.262). Weitere Ergebnisse der Handwerkszählung gibt
es in der Landesdatenbank
NRW.
Wie steht es um den Nachwuchs im Handwerk? Ende
2025 machten rund 75.000 Personen in NRW eine Ausbildung im
Handwerk. Das waren 28 % aller Azubis im dualen System. Die meisten
Handwerk-Azubis gab es in den Berufen
„Kraftfahrzeugmechatroniker/-in”, „Elektroniker/-in” und
„Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik”.
Diese und die nachfolgenden Daten zu den Azubis entstammen
der Berufsbildungsstatistik, die jährlich zum 31.12. erhoben wird.
Mehr Daten der Berufsbildungsstatistik gibt es in der Landesdatenbank
NRW. Was verdienen Azubis im Handwerk? Auszubildende im Handwerk
verdienten 2025 im ersten Lehrjahr im Schnitt 910 Euro. Damit lagen
sie unter dem Durchschnitt aller dualen Azubis, der bei 1.040 Euro
lag.
Die geringste Vergütung hatten die Azubis im Beruf
„Friseur/-in” mit 710 Euro, am besten verdienten die angehenden
Fachkräfte u. a. in den Bereichen Zimmerer- und Maurerhandwerk mit
1.080 Euro. Weitere Infos zur Ausbildungsvergütung nach
Ausbildungsbereichen finden Sie als Excel-Datei
aus der Landesdatenbank NRW.
Wo machen die
Handwerk-Azubis ihre Ausbildung? 56,2 % der Handwerk-Azubis
machten 2025 ihre Ausbildung dort, wo sie bei Vertragsabschluss
wohnten. Die übrigen überschritten die Gemeindegrenzen: Ihr
Ausbildungsort war durchschnittlich 21,4 km von ihrem Wohnort
entfernt. Wohin und wie weit sich Azubis bei der Wahl ihrer
Ausbildungsstätte im Detail bewegen, zeigt unsere interaktive
Anwendung Mobilität von Auszubildenden in NRW für alle Kreise,
Städte und Gemeinden.
NRW: Preisentwicklung für Pausensnacks – Brotbeläge für
Pausenbrot wurden günstiger
* Im August 2026 waren Veggie-Produkte auf
Getreidebasis um 11,1 % und Schnittkäse um 9,3 % günstiger als vor
einem Jahr * Preise für Haferflocken, Müsli und andere Cerealien
um 1,6 % gestiegen * Bento-Box: Steigende Preise bei
proteinreichen Bestandteilen – Eier um 15,8 % gestiegen
Die Preise für Nahrungsmittel sind zwischen
August 2025 und August 2026 um 0,1 % gestiegen. Wie das Statistische
Landesamt Nordrhein-Westfalen mitteilt, lässt sich bei den
Nahrungsmitteln insgesamt in den letzten Monaten eine weitgehend
stabile Entwicklung beobachten (Juni 2026 −0,1 %; Juli 2026 −0,2 %
jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat).
Pausensnacks
werden immer abwechslungsreicher, darum lohnt sich ein Blick auf die
Preisentwicklung unterschiedlicher Zutaten. Pausenbrotbeläge wurden
günstiger: Butterpreise z. B. um 32,3 % gesunken:
Die Preise für das klassische Pausenbrot sind im Vergleich zum
Vorjahr größtenteils gesunken: Butter wurde um 32,3 % günstiger
angeboten, Schnittkäse um 9,3 % und Wurstaufschnitt um 1,0 %. Auch
für vegetarische und vegane Alternativprodukte auf
Getreidebasis („Veggie-Produkte”) mussten Verbraucherinnen und
Verbraucher im August 2026 weniger ausgeben als noch im August 2025
(−11,1 %).
Die Preise für Brot und Brötchen sind im selben
Zeitraum um 0,6 % gestiegen. Müslizutaten: Trockenobst, Nüsse u. Ä.
1,2 % teurer – Vollmilch um 10,1 % günstiger Wer im vergangenen
Monat Haferflocken, Müsli und andere Cerealien (sog.
Frühstückszubereitungen) in den Einkaufswagen gelegt hat, war an der
Kasse mit Preissteigerungen konfrontiert (+1,6 % im Vergleich zum
Vorjahresmonat).
Die Preise für einige klassische Toppings
wie Trockenobst, Nüsse und Ähnliches (+1,2 %) sowie Erdbeeren,
Himbeeren, Stachelbeeren oder Ähnliches (+2,0 %) stiegen ebenfalls.
Weitere Preise für fruchtige Komponenten hingegen wie Äpfel (−7,6 %)
und Bananen (−0,6 %) sanken. Auch klassische Grundzutaten wurden
günstiger angeboten: So sanken die Preise für Quark um 9,0 %,
teilentrahmte Milch um 11,2 % und Vollmilch um 10,1 %.

Bento-Box Trend: Eier, Fleisch und Gemüse
deutlich teurer Der Trend von Bento-Boxen wird immer beliebter: Oft
befinden sich darin neben kleinen Snacks auch ganze Mahlzeiten, die
sich nach der traditionellen 4:2:1 Methode aufteilen (4 Teile
Kohlenhydrate, 2 Teile Eiweiß und 1 Teil Gemüse).
Im Bereich
der Kohlenhydrate sind bei der Preisentwicklung daher nicht nur Brot
und Brötchen relevant, sondern z. B. auch Teigwaren (−3,3 % im
Vergleich zum Vorjahresmonat). Bei den proteinreichen Komponenten
zeigen sich im Vergleich zum Vorjahr teilweise deutliche
Preisanstiege.
So verteuerten sich Rind- und Kalbfleisch um
7,1 %, Geflügelfleisch um 3,7 %, frischer oder gekühlter Fisch um
7,3 % und Eier um 15,8 %. Auch für ausgewählte Gemüsesorten mussten
Verbraucherinnen und Verbraucher im vergangenen Monat mehr ausgeben
als noch ein Jahr zuvor: Die Preise für Möhren stiegen um
18,0 %, Tomaten um 13,6 % und Paprika um 11,5 %.
NRW: Ausgaben der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung
2025 um 7 % gestiegen
* 2025 wurden 7,7 Milliarden Euro für die
Leistungen der Eingliederungshilfe aufgebracht * Größter
Ausgabeposten waren Assistenzleistungen, die 142.800 Menschen
erhielten * Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen
bildeten zweitgrößten Ausgabeposten
Im Jahr 2025 beliefen sich die Ausgaben für
Leistungen der Eingliederungshilfe in Nordrhein-Westfalen nach Abzug
der Einnahmen auf 7,7 Milliarden Euro. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, waren das +7 % mehr als ein Jahr zuvor. Die
Leistungen der Eingliederungshilfe sollen Menschen mit Behinderung
eine individuelle Lebensführung ermöglichen und die Teilhabe am
Leben in der Gesellschaft fördern.

Assistenzleistungen waren der größte
Ausgabeposten Für die Leistungen zur sozialen Teilhabe wurden 2025
insgesamt 5,1 Milliarden Euro brutto aufgewendet. Den größten Teil
dieser Ausgaben machten die Assistenzleistungen zur selbstbestimmten
und eigenständigen Bewältigung des Alltags aus.
Die
Bruttoausgaben für diese Leistungen betrugen 4,1 Milliarden Euro und
damit +5 % mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Empfängerinnen und
Empfänger dieser Leistungen ist um +2 % gestiegen: Im Jahr 2025
erhielten 142.800 Menschen Assistenzleistungen. Diese waren zu 52 %
männlich und durchschnittlich 48,2 Jahre alt.

Leistungen in Werkstätten für behinderte
Menschen bildeten den zweitgrößten Ausgabeposten Für Leistungen
zur Teilhabe am Arbeitsleben wurden 2025 insgesamt 1,7 Milliarden
Euro brutto aufgewendet. Diese Ausgaben entfielen zu 99 % auf die
Leistungen im Arbeitsbereich anerkannter Werkstätten für behinderte
Menschen. 2025 wurden für diese Leistungen +8 % mehr aufgewendet als
ein Jahr zuvor.
Von den 73.520 Menschen, die 2025 Leistungen
in Werkstätten für behinderte Menschen erhielten, waren 59 % Männer
und das Durchschnittsalter lag bei 42,6 Jahren. Gegenüber dem
Vorjahr ist die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger dieser
Leistungen um −1 % gesunken. Leistungen zur Teilhabe an Bildung
gestiegen
Die Ausgaben für die Leistungen zur Teilhabe an
Bildung lagen 2025 bei 753 Millionen Euro und damit um ca. +12 %
höher als im Vorjahr. Diese Ausgaben wurden zu 79 % direkt von den
nordrhein-westfälischen Kommunen erbracht, die wesentlich für die
Eingliederungshilfeleistungen für Schülerinnen und Schüler zuständig
sind. Die Ausgaben für Leistungen der Eingliederungshilfe insgesamt
wurden zu 8 % direkt von den Kommunen und zu 92 % über die
Landschaftsverbände erbracht.
Urbane
Überforderungen: Vortrag von Prof. Dr. Ilse Helbrecht
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am
Sonntag, 20. September, zur Veranstaltungsreise „Mercator Matinée“
mit dem Vortrag „Urbane Überforderungen – Europas Städte am
Scheideweg“ von Prof. Dr. Ilse Helbrecht ein.
Los geht es um
11.15 Uhr in den Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am
Innenhafen. In Europa leben 80 Prozent der Menschen in Städten.
Großstädte ebenso wie Kleinstädte erfüllen dabei vielfältige
gesellschaftliche Funktionen: als politische Machtzentren,
wirtschaftliche Knotenpunkte und kulturelle wie technologische
Innovationsorte.
Während die Geschichte der Menschheit
weitgehend eine Geschichte der Urbanisierung ist, also des
Stadtwachstums, zeigen sich neuerdings vielfältige Krisensymptome.
Europäische Städte scheinen – bedingt durch den demografischen
Wandel (Überalterung), soziale Polarisierung (Gentrifizierung) und
die Krise auf dem Wohnungsmarkt – zunehmend überfordert, ihre Rolle
als Orte des Zusammenhalts und der gesellschaftlichen Integration zu
spielen.
Was sind die Ursachen dieser Überforderung? Welche
Wege in die Zukunft sind möglich? Prof. Dr. Ilse Helbrecht ist seit
2009 Professorin für Kultur- und Sozialgeographie an der
Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre wissenschaftliche Arbeit
beschäftigt sich insbesondere mit Stadtentwicklung,
gesellschaftlichem Wandel und den Herausforderungen urbaner Räume.
Die Teilnahme kostet für Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.
Eine Kartenreservierung telefonisch unter 0203 283-2640 oder per
E-Mail an ksm- service@stadt-duisburg.de wird empfohlen. Das gesamte
Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
RVR Ruhr Grün bietet wieder Kaminholz aus heimischen
Wäldern an
Ab Freitag, 18. September, bietet der
Eigenbetrieb Ruhr Grün des Regionalverbandes Ruhr (RVR) wieder
Kaminholz am Heidhof in der Kirchheller Heide an. Besonders
erfreulich für alle, die mit Holz heizen: Die Preise wurden
gegenüber dem Vorjahr gesenkt.
Vorgelagerte Scheite kosten
120 Euro je Schüttraummeter, frisches Holz 100 Euro je
Schüttraummeter. Scheite aus der Gitterbox (0,7 Schüttraummeter)
kosten 85 Euro. Das Kaminholz stammt aus den zertifizierten Wäldern
des RVR und wird regional produziert. Rund 80 Prozent des
angebotenen Kaminholzes stammen aus der Kirchheller Heide. Die
Wälder werden nachhaltig und naturnah bewirtschaftet.
Verkaufszeiten: jeden Freitag von 13 bis 16 Uhr. Ab Oktober
zusätzlich jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 10 bis 13 Uhr. Es
ist nur Barzahlung möglich. Unter
https://www.rvr.ruhr/themen/oekologie-umwelt/startseite-heidhof/kaminholz/
sind alle Informationen zu Holzsorten, Preisen, Öffnungszeiten und
Verkauf zu finden. idr
Vereinigte Arabische Emirate
und RWE vertiefen Zusammenarbeit bei Offshore-Wind und LNG
Der Energieversorger RWE hat am Rande des
Staatsbesuchs von Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan der
Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zwei Vereinbarungen mit
Partnern aus den VAE geschlossen. Mit Masdar, dem staatlichen
Unternehmen der VAE für erneuerbare Energien, wurde ein "Memorandum
of Understanding" zur Prüfung einer gemeinsamen Teilnahme an den
deutschen Offshore‑Wind‑Ausschreibungen 2027 unterzeichnet.
Das mögliche Investitionsvolumen liegt bei über drei Milliarden
Euro. Mit ADNOC, dem nationalen Öl‑ und Gaskonzern der VAE,
vereinbarte RWE zudem einen "Letter of Intent" zu langfristigen
LNG‑Liefermöglichkeiten ab den frühen 2030er Jahren. Die Lieferungen
sollen die Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa stärken.
Beide Vereinbarungen unterstreichen laut RWE die wachsende
energiepolitische Partnerschaft zwischen Deutschland und den VAE
sowie das gemeinsame Engagement für den Ausbau erneuerbarer Energien
und eine stabile Energieversorgung. idr - Infos:
https://www.rwe.com/presse/rwe-ag/2026-09-11-vae-und-rwe-vertiefen-zusammenarbeit-bei-offshore-wind-und-lng/
Ronald Reng eröffnet Jahresprogramm des Vereins für
Literatur Duisburg
Mit dem renommierten Autor und Journalisten Ronald Reng
startet der Verein für Literatur Duisburg in sein neues
Jahresprogramm 2026/2027. Am Dienstag, 15. September, liest er um 20
Uhr in der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse
26 in der Innenstadt aus seinem aktuellen Buch „Der deutsche
Sommer“.
Darin blickt er auf den Sommer 2006 zurück, als die Fußball-
Weltmeisterschaft Deutschland in eine seltene Stimmung von
Leichtigkeit und Optimismus versetzte. Gleichzeitig geht er der
Frage nach, ob ein solches gesellschaftliches Hochgefühl heute noch
möglich ist. Die Lesung eröffnet das Jahresprogramm, das der Verein
für Literatur Duisburg erneut gemeinsam mit der Stadtbibliothek
Duisburg veranstaltet.
Insgesamt stehen acht Lesungen auf dem Programm, die mit
literarischen Entdeckungen, aktuellen Themen und bekannten Namen
eine große Bandbreite abdecken. Bereits am Dienstag, 22. September,
folgt die Ruhrgebietsautorin Annika Büsing mit ihrem neuen Roman
„Magisch“.
Weitere Gäste des Jahresprogramms sind die Debütautorin Nefeli
Kavouras mit „Gelb, auch ein schöner Gedanke“, Manuel Bittorf, als
Musiker unter dem Namen Betterov bekannt, mit seinem vielbeachteten
Erstlingswerk „Goldener Retriever“, Ruhrgebietsautor Frank Goosen
mit „Lovely Rita“, Alain Kniebs mit seiner Biografie „Irene Janetzky
– ein Leben im Zeitalter des belgischen Rundfunks“, Safia Al Bagdadi
mit „Unser Haus mit Rutsche“ sowie Julia Franck mit ihrem Werk „Ich
ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte
Geliebte“.
Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr in der Zentralbibliothek.
Tickets für jeweils 8 Euro und weitere Informationen sind auf
www.stadtbibliothek- duisburg.de erhältlich.
Ausstellung „Pripyat“ in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Bezirksbibliothek Hamborn zeigt ab Dienstag, 15. September, in
Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus die Ausstellung
„Pripyat. Die Zeitmaschine – Das europäische Erbe der Katastrophe
von Chornobyl“ im Rathaus-Center an der Schreckerstraße 10. Am 26.
April jährte sich die Katastrophe im Kernkraftwerk Chornobyl zum 40.
Mal.
Die Explosion von Reaktor 4 gilt als schwerstes Unglück in der
Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die verlassene Stadt
Pripyat steht bis heute symbolisch für die dramatischen Folgen
dieser Tragödie. Der ukrainische Foto- und Videokünstler Alexander
Syrota verbindet mithilfe von „Augmented Reality“ (Erweiterte
Realität) historische Aufnahmen mit aktuellen Fotografien.
Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können visuell zwischen
Vergangenheit und Gegenwart wechseln und die Entwicklung Pripyats
von einer jungen, lebendigen Stadt zur nuklear verseuchten Sperrzone
eindrucksvoll nachvollziehen. Die Ausstellungseröffnung startet am
15. September um 10 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich
eingeladen.
Lehrkräfte, die mit Klassen ab der 8. Jahrgangsstufe an der
Eröffnung teilnehmen oder die Ausstellung zu einem späteren
Zeitpunkt besuchen möchten, können sich telefonisch unter 0203
283-5373 oder per E-Mail an stabi-hamborn@stadt-duisburg.de mit dem
Team der Bibliothek in Verbindung setzen. Die Ausstellung läuft bis
zum 9. Oktober und kann während der Öffnungszeiten kostenfrei
besichtigt werden.
Vortrag in Hamborn: Marxloh während der NS-Zeit
Der Heimatverein Hamborn lädt zum Vortrag „Marxloh in den Jahren
1933 bis 1945 – Leben während der NS-Zeit in Schlagzeilen“ am
Mittwoch, 16. September, um 17.30 Uhr in die Bezirksverwaltung
Hamborn an der Duisburger Straße 213 ein. Der Vortrag von Michael
Voith geht ausgewählten Aspekten wie Umbenennungen von Straßen,
Kinderlandverschickung, Kinolandschaft und den Auswirkungen des
„totalen Krieges" während des Dritten Reiches in Marxloh nach.
Die zwölfjährige Terrorherrschaft des sogenannten „tausendjährigen
Reichs" hinterließ auch im Hamborner Stadtteil Marxloh tiefe Spuren.
So wurde das vielfältige jüdische Leben, das sich besonders in der
Zeit der Weimarer Republik rege entwickelt hatte, von den
Nationalsozialisten vollständig ausgelöscht.
Durch Propaganda und Kontrolle bestimmte die NS-Diktatur auch den
Alltag der gesamten Bevölkerung, die ab 1939 mit den zunehmenden
Belastungen durch die Kriegsereignisse leben musste. Der Eintritt
ist frei; eine Anmeldung wird empfohlen. Rückfragen beantwortet
Kerstin Keutel per Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie
telefonisch unter 0203 283-987894.
Sammelkarten-Tauschbörse „Karten Kiez“ im Bezirksrathaus Rheinhausen
Sammelkarten-Fans aufgepasst: Die Türen des Bezirksrathauses
Rheinhausen öffnen am Dienstag, 15. September, von 16 bis 19 Uhr am
Körnerplatz 1 für die nächste Tauschbörse „Karten Kiez“.
In dieser Zeit darf getauscht werden, was die Sammlung so hergibt –
egal ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh!, Fußball- und andere
Sportkarten. Der Eintritt ist frei. Sammlerinnen und Sammler jeden
Alters können ohne Anmeldung teilnehmen. Zur Stärkung steht
kostenlos frisches Popcorn bereit.
DVG und Stadt erneuern Fahrtreppe an der Haltestelle
„Steinsche Gasse“
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)
und die Stadt Duisburg investieren weiter in die Infrastruktur und
erneuern eine Fahrtreppe an der Bahnhaltestelle „Steinsche Gasse“.
Die neue Fahrtreppe, meist als Rolltreppe bezeichnet, steht für mehr
Sicherheit und eine höhere Verfügbarkeit.
Die DVG erneuert
in den kommenden Monaten eine Fahrtreppe im Bereich Bezirksamt /
Sonnenwall. Die moderne Rolltreppe hat eine Signalanlage,
LED-Beleuchtung und kann in beide Richtungen genutzt werden. Sie hat
sogenannte Sanftanläufer, die verhindern, dass die Fahrtreppe
ruckartig startet. Zudem verbraucht sie weniger Energie.
Die Arbeiten an der Fahrtreppe beginnen am Montag, 21. September,
und dauern bis voraussichtlich Mitte Dezember an. Die DVG bittet um
Verständnis, dass es während der Bauphase zu Beeinträchtigungen für
die Fahrgäste kommen kann. Die Stadt Duisburg investiert insgesamt
rund 400.000 Euro in die Maßnahme, ein Teil davon wird durch Landes-
und Bundesmittel gefördert.
Annika Büsing
liest in der Zentralbibliothek
Die Stadtbibliothek Duisburg lädt am Dienstag,
22. September, um 20 Uhr zu einer Lesung mit der Bochumer Autorin
Annika Büsing in die Zentralbibliothek, Steinsche Gasse 26 in der
Innenstadt, ein. Die Autorin stellt ihren aktuellen Roman „Magisch“
vor.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Marie und ihre
erste große Liebe Magisch, die sich nach mehr als fünfzehn Jahren
wieder begegnen. Vor der Kulisse eines heißen Spätsommers erzählt
der Roman von Freundschaft und Liebe, von familiären Bindungen und
politischen Konflikten sowie von der Frage, wie Haltung und
Verantwortung im persönlichen Umfeld gelebt werden können.
Annika Büsing, geboren 1981, lebt mit ihrer Familie in Bochum und
arbeitet als Lehrerin an einem Gymnasium. Ihr Debütroman „Nordstadt“
erschien 2022 und wurde vielfach ausgezeichnet. Die Lesung gehört
zum neuen Jahresprogramm des Vereins für Literatur Duisburg, das in
der Saison 2026/2027 zahlreiche namhafte Autorinnen und Autoren in
die Stadt bringt.
Auch Nefeli Kavouras, Alain Kniebs, Manuel Bittorf (besser bekannt
als Betterov), Safia Al Bagdadi und Julia Franck werden in Duisburg
zu Gast sein. Der Eintritt kostet 10 Euro, im Vorverkauf 8 Euro.
Karten sind online auf https://www.stadtbibliothek-duisburg.de sowie
an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
MSV Duisburg – TSV Havelse: DVG setzt zusätzliche
Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen
TSV Havelse am Dienstag, 15. September, um 19 Uhr in der
Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft
AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena: ·
ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 17.06, 17.16,
17.26 Uhr · ab „Bergstraße“ um 17.11, 17.21 und 17.31
Uhr · ab „Meiderich Bahnhof“ ab 17.15 bis 17.40 Uhr
alle fünf Minuten · ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um
17.50 und 18.05 Uhr · ab „Betriebshof am Unkelstein“
ab 16.58 bis 17.23 Uhr alle fünf Minuten · ab
„Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 17.15 bis 18.35 Uhr
alle fünf Minuten · ab „Businesspark Nord“
(Asterlagen) um 17.33 Uhr

DVG-Foto
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die
Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine
Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder
eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die
öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt
benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse
ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und
Bahn kostenlos.
Die Haltestelle „Berliner Brücke“
wird bis auf Widerruf komplett aufgehoben. In der
Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz
werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die
Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle
„Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die
Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die
Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“ zu
nutzen.
Vortrag zur KI mit Frank
Tentler in der VHS
Zu einem KI-Update lädt der digitale
Entrepreneur Frank Tentler aus Duisburg am Montag, 21. September, um
20 Uhr in die VHS an der Steinschen Gasse in der Innenstadt ein.
In seinem Vortrag beleuchtet er die Entwicklung der Künstlichen
Intelligenz, die sich zunehmend beschleunigt. Der Eintritt ist frei.
Das KI-Update gibt es halbjährlich.
VHS-Vortrag zu den Aufgaben und Pflichten
ehrenamtlicher Vereinsvorstände Der
Fachanwalt für Vereins- und Steuerrecht Jörg Hallmann frischt in
seinem Vortrag am Montag, 28. September, um 20 Uhr in der VHS im
Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte das Wissen
neuer und alter Vereinsvorstände um deren Rechte und Pflichten bei
der Ausübung ihres Ehrenamtes auf. Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf
Euro. Eine vorherige Anmeldung unter http://www.vhs-duisburg.de
ist notwendig.
VHS: Naturführungen und Exkursionen im Herbstsemester
Die Volkshochschule lädt im Herbstsemester
wieder dazu ein, die Natur vor der eigenen Haustür neu zu entdecken.
Ein abwechslungsreiches Programm aus verschiedenen Führungen und
Exkursionen bietet Interessierten jeden Alters die Möglichkeit, die
heimische Pflanzenwelt und unterschiedlichen Lebensräume aus neuen
Perspektiven kennenzulernen.
Dabei verbinden die
Veranstaltungen fundierte Wissensvermittlung mit unmittelbaren
Eindrücken und spannenden Entdeckungen vor Ort. Den Auftakt bilden
am Samstag, 26. September, gleich zwei Veranstaltungen in
Rheinhausen. Bei der Exkursion „Kräuter, Wurzeln, heilsame Hecken“
erfahren die Teilnehmenden alles rund um die vielfältigen Pflanzen
am Wegesrand und ihre traditionellen Verwendungsmöglichkeiten.
Auf die Halde Rockelsberg geht an diesem Tag die zweite Führung.
Unter dem Motto „Natur aus Schlacke geschaffen“ wird hier
eindrucksvoll veranschaulicht, wie sich auf einem ehemaligen
Industriestandort im Laufe der Zeit ein wertvoller und vielfältiger
Naturraum entwickeln konnte. Zwei sonntägliche Ausflüge führen
anschließend in den Duisburger Süden.
Beim „Waldgang zur
Wurzelkraft der Waldkräuter“ am 4. Oktober lassen sich die Schätze
des Waldes entdecken und die besonderen Eigenschaften ausgewählter
Kräuter näher kennenlernen. Am 25. Oktober steht beim „Waldgang zu
den heilenden Wald-Harzen“ die faszinierende Welt der Baumharze im
Mittelpunkt. Dabei erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über
ihre vielfältigen Eigenschaften und der traditionellen Verwendung zu
Heilzwecken.
Noch im selben Monat, am Samstag, 17. Oktober,
bietet die Führung „Bäume und Pilze zur Herbstzeit“ im Baerler Busch
Gelegenheit, die eindrucksvolle Vielfalt des Waldes in seiner
farbenprächtigen Jahreszeit zu entdecken und die wichtige Rolle der
Pilze im Ökosystem Wald zu verstehen. Dazu gibt es Unterhaltsames zu
Brauchtum und Überlieferungen rund um Bäume und Sträucher.
Weitere Informationen zu den Kursen gibt bei Marissa Turac von der
VHS, telefonisch (0203/283-984623) und per E-Mail
(m.turac@stadt-duisburg.de). Die Möglichkeit, sich anzumelden,
besteht bei per E-Mail bei Nicole Hübner
(n.huebner@stadt-duisburg.de).
Denkmalförderung, die wirkt: Historisches
bewahren, Zukunft ermöglichen
Regierungspräsident Schürmann besucht vier
geförderte Denkmalprojekte und übergibt in Krefeld und Duisburg
Förderbescheide über insgesamt 353.000 Euro
Wie Denkmalschutz
und heutige Nutzung zusammengehen, davon konnte sich
Regierungspräsident Thomas Schürmann am Tag des offenen Denkmals bei
Besuchen in Krefeld, Duisburg und Oberhausen selbst überzeugen.
Schürmann eröffnete zunächst den Tag des offenen Denkmals in der
Bezirksregierung Düsseldorf an der Cecilienallee. Anschließend
besuchte er vier Denkmalprojekte, für die das Land
Nordrhein-Westfalen insgesamt 607.600 Euro bereitgestellt hat. Bei
zwei der Projekte übergab er neue Förderbescheide über zusammen
353.000 Euro.
„Denkmalschutz bedeutet nicht, Gebäude aus der
Vergangenheit unveränderlich zu bewahren. Entscheidend ist, dass
diese Orte auch heute und morgen für die Menschen da sind. Wenn wir
historische Substanz erhalten und zugleich soziale, kulturelle oder
gesellschaftliche Nutzungen sichern, bewahren wir Geschichte und
ermöglichen diesen Orten eine Zukunft. So wird Denkmalförderung ganz
konkret wirksam für unsere Region, in dem sie unser kulturelles Erbe
dauerhaft sichert“, sagt Regierungspräsident Thomas Schürmann.
129.000 Euro für Krefelder Obdachlosenunterkunft In Krefeld
übergab Schürmann einen Förderbescheid über 129.000 Euro an die
Stadt Krefeld. Mit den Mitteln des Landes wird die Instandsetzung
der Ziegelfassade der städtischen Obdachlosenunterkunft an der
Feldstraße unterstützt. Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten liegen
bei rund 430.000 Euro.
Bei dem dreigeschossigen Backsteinbau
handelt es sich um ein ehemaliges Schulgebäude aus dem Jahr 1889 mit
einem eingeschossigen Anbau aus dem Jahr 1913. 1939 wurde der Keller
des Schulgebäudes zu einem öffentlichen Luftschutzraum ausgebaut.
Die städtische Notschlafstelle soll saniert und neu
gestaltet werden. Damit verbindet das Projekt den Erhalt
historischer Bausubstanz mit einer sozialen Nutzung, die unmittelbar
Menschen zugutekommt.
Kaisersaal zeigt Wirkung früherer
Förderung Beim historischen Kaisersaal am Karlsplatz stand
dagegen das Ergebnis einer bereits erfolgten Förderung im
Mittelpunkt. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte die Ertüchtigung der
Außenhülle sowie die Sicherung und Instandsetzung der historischen
Stuckdecke mit 187.600 Euro unterstützt. Der Zuwendungsbescheid
stammt vom 2. November 2023. Die geförderten Arbeiten sind
inzwischen abgeschlossen.
Der große Festsaal mit seiner
reich verzierten Gewölbestuckdecke war erst nach dem Rückbau
späterer Einbauten wieder vollständig zum Vorschein gekommen.
Feuchtigkeit hatte der historischen Bausubstanz stark zugesetzt.
Durch die Sanierung konnte ein erheblicher Verlust denkmalwerter
Substanz verhindert werden.
Bereits am Tag des offenen
Denkmals 2025 konnte der Kaisersaal wieder für Interessierte
geöffnet werden. 224.000 Euro für die Duisburger „Nikolausburg“
In Duisburg übergab Schürmann dem Caritasverband Duisburg einen
Förderbescheid über 224.000 Euro. Die Landesmittel fließen in die
Sicherung und Instandsetzung des Turms der sogenannten Nikolausburg
an der Fürst-Bismarck-Straße. Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten
dieses Bauabschnitts liegen bei rund 448.000 Euro.
Das
ehemalige Schifferkinderheim wurde zwischen 1923 und 1927 im Stil
des Backsteinexpressionismus errichtet. Der markante Gebäudekomplex
ist eng mit der Geschichte Ruhrorts und der Rheinschifffahrt
verbunden.
Heute betreibt der Caritasverband dort eine
Einrichtung der Jugendhilfe mit Angeboten für Kinder, Jugendliche
und ihre Familien. Die Sanierung des Turms ist dringend
erforderlich: Tragende Bauteile und die Dachkonstruktion weisen
erhebliche Schäden auf. Wegen der Gefahr herabfallender Ziersteine
können Teile der Außenanlagen derzeit nicht genutzt werden.
„Die Nikolausburg zeigt, wie unmittelbar Denkmalschutz und soziale
Verantwortung miteinander verbunden sein können. Wir erhalten einen
Ort, der für die Geschichte Duisburgs steht, und tragen zugleich
dazu bei, dass Kinder und Jugendliche ihn auch künftig sicher nutzen
können“, sagt Schürmann.
Gemeindehaus in Oberhausen bleibt
Ort der Begegnung Beim denkmalgeschützten Gemeindehaus der
Evangelischen Christus-Kirchengemeinde an der Nohlstraße in
Oberhausen informierte sich Schürmann über die Wirkung einer
früheren Landesförderung.
Das Land Nordrhein-Westfalen hatte
die Sicherung und Instandsetzung des historischen Erkers mit 67.000
Euro unterstützt. Der Zuwendungsbescheid wurde am 19. Oktober 2021
erteilt.
Die Förderung war notwendig geworden, weil tragende
Mauerwerkspfeiler im Bereich des Erkers stark beschädigt und
teilweise nicht mehr tragfähig waren. Es bestand die Gefahr eines
Einsturzes des Erkers und angrenzender Gebäudeteile.
Das
1910/1911 errichtete Gemeindehaus wird bis heute intensiv genutzt.
Es beherbergt Gemeindebüros und bietet Raum für Gremienarbeit, Chöre
und Orchester, Kinder- und Jugendarbeit sowie kulturelle
Veranstaltungen.
607.600 Euro für Denkmäler mit
unterschiedlichen Nutzungen Die vier Projekte zeigen die
Bandbreite der Denkmalförderung im Regierungsbezirk Düsseldorf: von
der Obdachlosenhilfe über Kultur und Jugendhilfe bis zum kirchlichen
Gemeindehaus. Insgesamt wurden beziehungsweise werden sie mit
607.600 Euro aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.
353.000 Euro davon entfallen auf die beiden Förderbescheide, die
Schürmann am Tag des offenen Denkmals in Krefeld und Duisburg
übergab.
Pläne zur Schwächung des Kündigungsschutzes:
Empirische Daten und juristische Argumente sprechen dagegen
Die Bundesregierung plant, den Kündigungsschutz
in Deutschland zu schwächen. Damit sollen sich Unternehmen und
insbesondere Startups leichter und zu niedrigeren Kosten aus
wirtschaftlichen Gründen von Mitarbeiter*innen trennen können.
Vorschläge des Koalitionsausschusses von Anfang Juli zielen dabei
aktuell auf Beschäftigte mit hohem Einkommen.

C Hans-Böckler-Stiftung
Die französischen Tech-Unternehmer
Yann Coatanlem und Olivier Coste hatten zuvor in breit rezipierten
Veröffentlichungen argumentiert, die „Restrukturierungskosten“ bei
Entlassungen seien in Deutschland vergleichsweise hoch und würden
Unternehmen behindern, wobei sie das Kündigungsschutzrecht als
Ursache nennen. Doch aktuelle Daten zu Kündigungsquoten und
Abfindungen deuten darauf hin, dass oft angeführte angebliche
Entlassungshürden weder bei Hochverdienenden noch bei Beschäftigten
anderer Einkommensgruppen realistisch sind.
Beispielsweise
müssten Beschäftigte 40 bis 60 Jahre in einem Betrieb angestellt
gewesen sein, um auf Kosten zu kommen, wie sie in der Debatte
genannt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Hugo
Sinzheimer Instituts (HSI) für Arbeitsrecht und des Wirtschafts- und
Sozalwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.*
„Angesichts empirischer Erkenntnisse ist es zweifelhaft, ob das
Problem, das mit diesem Vorhaben angegangen werden soll, überhaupt
in einem relevanten Umfang besteht“, schreiben die Autoren Dr.
Ernesto Klengel und Dr. Toralf Pusch zu den Plänen der
Bundesregierung. Auch juristisch stünden die Erwägungen auf
„wackeligen Beinen“.
Das Kündigungsschutzgesetz basiere
keineswegs nur auf dem Gedanken der Existenzsicherung, sondern auch
dem Schutz vor willkürlichen Entlassungen, sei also vom Einkommen
unabhängig. Eine am Einkommen festgemachte Ungleichbehandlung werfe
verfassungsrechtliche Fragen auf.
„Die Umsetzung des
Vorschlags ist daher kaum rechtssicher möglich. Das macht den
Vorstoß auch aus Sicht aller Arbeitnehmer*innen riskant“, sagt
Klengel, der wissenschaftliche Direktor des HSI. „Denn je nach
politischer Interessenlage könnte man später schnell sagen: Wenn wir
den Schutz nicht gezielt für Hochverdienende abbauen dürfen, dann
machen wir das doch einfach für alle. Damit wäre ein wichtiger
Pfeiler des deutschen Arbeitsrechts bedroht.“
Beschäftigte
mit hohen Einkommen haben zweithöchste Kündigungsquote: Konkret
sieht der Vorschlag des Koalitionsausschusses vor, Beschäftigte mit
einem Verdienst oberhalb des 1,75fachen der Beitragsbemessungsgrenze
(BBG), das entspricht aktuell einem Jahresverdienst von rund 177.000
Euro, vom Bestandsschutz des Kündigungsschutzes auszunehmen.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche begründete die
Initiative damit, dass es Unternehmen ermöglicht werden solle, sich
zügiger an neue Marktsituationen anzupassen und zu restrukturieren.
„Das unterstellt, dass Unternehmen Schwierigkeiten haben,
sich aus betrieblichen Gründen von Beschäftigten mit hohem Einkommen
zu trennen. Diese Annahme wird jedoch nicht von der
Kündigungsstatistik gestützt. Denn die Kündigungsquoten von
‚Hochverdienern‘ sind keineswegs gering“, betonen Jurist Klengel und
Ökonom Pusch. Sie haben umfangreiche Daten der Bundesagentur für
Arbeit analysiert.
Dabei zeigt sich: Beschäftigte mit
Einkommen oberhalb der BBG haben überdurchschnittlich häufig
Unterhaltspflichten und sind etwas älter. Das müsste ihnen im Fall
einer betriebsbedingten Kündigung bei der Sozialauswahl tendenziell
einen stärkeren Schutz bringen als anderen Beschäftigten. Gleichwohl
hat die Beschäftigtengruppe mit hohen Einkommen die zweithöchste
Kündigungsquote, wenn Arbeitgeber betriebsbedingt entlassen – nach
der Gruppe mit niedrigen Einkommen.
Abfindungen sind relativ
selten…: Das Vorhaben der Bundesregierung geht von zwei weiteren
Prämissen aus, die sich in der Datenanalyse nicht bestätigen lassen:
Erstens: Das deutsche Kündigungsschutzrecht führe häufig zu
Abfindungszahlungen. Zweitens: Die Abfindungssummen, die an
gekündigte Beschäftigte fließen, seien sehr hoch. Beide Aussagen
stimmen mit der Praxis jedoch nur bedingt überein, machen Klengel
und Pusch anhand von Daten aus Sozio-ökonomischen Panel (SOEP)
deutlich, einer jährlich wiederholten repräsentativen Befragung.
In 2024, dem aktuellsten Jahr, für das derzeit SOEP-Daten
vorliegen, legten nur 12 bis 16 Prozent der vom Arbeitgeber
Gekündigten eine Klage ein. Und nimmt man Arbeitgeberkündigungen und
einvernehmlich geschlossene Auflösungsverträge zusammen, die zum
Teil auch mit Abfindungen verbunden sind, wurde 2024 lediglich in 25
Prozent aller Fälle eine Abfindung bezahlt. Selbst wenn man davon
ausgeht, dass ein Teil der Vertragsauflösungen von den
Arbeitnehmer*innen ausging, ändert das nichts daran, dass nur eine
relativ kleine Minderheit bei Jobverlust eine Abfindung erhielt.
…und niedriger als oft gedacht: Auch die Abfindungssummen
„dürften in der Debatte systematisch überschätzt werden“, schreiben
die Wissenschaftler. Um die reale Höhe mit einem aussagekräftigen
Datensatz zu untersuchen, werteten sie die SOEP-Jahrgänge von 2010
bis 2024 aus. Dabei konzentrierten sie sich auf die
Arbeitgeberkündigungen, bei denen in diesem langen Zeitraum in rund
24 Prozent der Fälle eine Abfindung geleistet wurde. Ergebnis: Die
durchschnittliche Abfindungshöhe lag bei rund 41.000 Euro oder 9,3
Bruttomonatsgehältern.
Das ist weitaus weniger als die 31
Bruttomonatsgehälter, die Coatanlem und Coste als
„Restrukturierungskosten“ im Falle einer Entlassung veranschlagen.
Die beiden Tech-Unternehmer rechnen dabei noch weitere Posten auf,
etwa eventuelle Sozialplan-Leistungen, Rechtskosten des Unternehmens
oder Aufwendungen für Outplacement. Die Höhe von mehr als dem
Dreifachen der durchschnittlichen Abfindungen laut SOEP werten die
Böckler-Experten Klengel und Pusch als Indiz für mangelnde
Aussagekraft mit Blick auf den Kündigungsschutz.
In die
genannten „Restrukturierungskosten“ flössen offenbar vor allem
andere Kosten als die Abfindung ein. Denn rechne man mit der
gesetzlichen „Regelabfindung“ von 0,5 Bruttomonatsgehältern pro
Beschäftigungsjahr, müssten Gekündigte irgendwo zwischen 40 und 60
Jahren im entlassenden Betrieb beschäftigt gewesen sein, um solche
Abfindungskosten zu verursachen, kalkulieren sie. Das sei
unrealistisch, erst recht bei Startups und jungen Unternehmen, wo
die Beschäftigungszeiten oft gering sind.
Die
Böckler-Forscher verweisen zudem noch auf einen anderen
Kostenfaktor, der bei der Debatte über „Restrukturierungskosten“ und
eine Schwächung des Kündigungsschutzes eigentlich gegengerechnet
werden müsste, aber oft unter den Tisch fällt: Personalfluktuation
verursacht für Unternehmen erhebliche Kosten jenseits von
Abfindungen. Die entstehen etwa durch niedrigere Produktivität oder
Aufwendungen für Neueinstellungen, Onboarding und Einarbeitung neuer
Beschäftigter.
Zwar gibt es dazu bislang nur wenige Studien,
aber die darin ermittelten Kosten reichen von etwa fünf bis mehr als
20 Monatsgehältern. Sollte eine Schwächung des Kündigungsschutzes zu
erhöhter Unsicherheit für die Beschäftigten und mehr Stellenwechseln
führen, dürften die damit verbundenen Kosten für die Wirtschaft
erheblich steigen.
Die (verfassungs-)rechtliche Seite: Auch
Beschäftigte mit hohen Gehältern haben ein Recht auf Schutz: Mit
Blick auf das konkrete Regierungsvorhaben, den Kündigungsschutz an
eine Gehaltsgrenze zu koppeln, kommen zu den empirischen noch
juristische Schwächen, betonen die Forscher.
Zwar treffe es
zu, dass die Sicherung des Jobs als Existenzgrundlage für
Beschäftigte mit mittlerem und geringerem Einkommen von besonderer
Relevanz sei, weil es gutverdienenden Beschäftigten eher gelingen
dürfte, Rücklagen zu bilden. Doch das rechtfertige nicht den
Umkehrschluss, dass Beschäftigte mit hohem Einkommen kein
berechtigtes finanzielles Schutzinteresse hätten.
Hinzu
kommt: Die ebenfalls wichtige Funktion des allgemeinen
Kündigungsschutzes, den Schutz der Persönlichkeit am Arbeitsplatz zu
gewährleisten und willkürliche Kündigungen zu unterbinden, gilt nach
Einschätzung vieler Rechtswissenschaftler*innen ohnehin unabhängig
vom Einkommen. Unter dem Strich sei es zweifelhaft, ob sich eine
Einkommensgrenze mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz und der
Berufsfreiheit, beide im Grundgesetz festgeschrieben, vereinbaren
ließe.
„ToleranzRäume“ kommen nach Duisburg
Ausstellungscontainer für Respekt, Vielfalt und
Demokratie Toleranz braucht Raum – und diesen Raum bekommt sie jetzt
in Duisburg. Vom 19. bis 23. September macht die bundesweit tourende
Ausstellung „ToleranzRäume“ Station im Duisburger Innenhafen.
Der farbenfrohe Ausstellungscontainer wird am neuen „Platz der
Kinderrechte“ stehen und lädt dazu ein, über Toleranz, Respekt und
demokratisches Zusammenleben nachzudenken. Der Eintritt ist frei.
Ein besonderer Termin ist der Sonntag, 20. September: Zum
Familienfest anlässlich des Weltkindertages wird der neue „Platz der
Kinderrechte“ feierlich eröffnet.
Damit treffen zwei
zentrale Themen aufeinander: die Rechte und Bedürfnisse von Kindern
und die Frage, wie eine Gesellschaft von morgen miteinander umgehen
möchte. Die „ToleranzRäume“ setzen angesichts zunehmend rauer
gesellschaftlicher Debatten auf Dialog und Perspektivwechsel. Die
Ausstellung möchte nicht belehren, sondern dazu anregen, die eigene
Haltung zu hinterfragen und unterschiedliche Meinungen und
Lebensentwürfe auszuhalten.
Toleranz bedeutet nicht, alles
hinnehmen zu müssen. Nicht jede Position muss toleriert werden. Die
Grundrechte bilden den Rahmen des demokratischen Zusammenlebens und
markieren zugleich klare Grenzen. Die Ausstellung stellt den Bezug
zum täglichen Leben her – etwa in Familie, Schule, Beruf, Verein
oder im öffentlichen Raum. Besucherinnen und Besucher sind
eingeladen, darüber nachzudenken, welchen eigenen Beitrag sie zu
mehr Respekt und Toleranz leisten können.
Das Konzept stößt
bundesweit auf großes Interesse: In den vergangenen zwei Jahren
haben mehr als 300.000 Menschen an 75 Orten die „ToleranzRäume“
besucht. Fünf Container sind derzeit bundesweit unterwegs. Ergänzt
wird die Ausstellung durch Veranstaltungen und Diskussionen zu
Toleranz, Respekt und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Gefördert
werden die „ToleranzRäume“ vom Deutschen Bundestag.
Organisiert wird das Projekt vom gemeinnützigen Verein
Toleranz-Tunnel e.V. gemeinsam mit der Kreuzberger Initiative gegen
Antisemitismus (KIgA e.V.) und der Universität Bielefeld.
Mit dem neuen „Platz der Kinderrechte“ wurde für die
Ausstellung ein besonderer Ort gewählt. Gerade rund um den
Weltkindertag stellt sich die Frage, in welcher Gesellschaft Kinder
und Jugendliche aufwachsen sollen.
Der Platz soll ein Ort
sein, an dem Kinderrechte sichtbar werden und Begegnung möglich ist.
Die „ToleranzRäume“ ergänzen diesen Gedanken um eine weitere
Perspektive: Eine Gesellschaft, die Kinderrechte ernst nimmt,
braucht auch Respekt, Offenheit und die Bereitschaft, Unterschiede
auszuhalten. Mehr Infos:
https://www.toleranzraeume.org/
Dank 20.000-Euro-Spende: Bolzplatz am Ottilienplatz
umfassend erneuert Eröffnung mit MSV-Vizekapitän Can Coskun und
Maskottchen Ennatz
Die Freizeitfläche am Ottilienplatz in
Duisburg-Duissern wurde umfassend saniert und aufgewertet. Neben der
Erneuerung des Bolzplatzes wurde auch das Basketballfeld
verschönert. Eine neue Tischtennisplatte und eine Fußballplatte
erweitern das Sportangebot für Kinder und Jugendliche.
Möglich wurde die Neugestaltung durch eine Spende in Höhe von 20.000
Euro aus der Benefizveranstaltung „Charity for Kids 2.0“.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Finanzberatung Henning
Marx GmbH, der Allianz-Generalvertretung Kevin Heiter und der
Birnbaum & Sohn GmbH sowie dem Lions Club Duisburg Concordia.
Im Beisein von den Organisatoren von „Charity for Kids 2.0“,
Thomas Patermann, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und
Sabrina Whitley, Bezirksbürgermeisterin, sowie weiteren
Projektverantwortlichen soll die Freizeitfläche mit einem
Fußballspiel der GGS Tonschule feierlich eröffnen.
Als
besondere Gäste werden Can Coşkun, Vizekapitän des MSV Duisburg, und
MSV-Maskottchen Ennatz am 18.09.2026 um 14.00 Uhr am Bolzplatz
Ottilienplatz (47058 Duisburg-Duissern) die Eröffnung begleiten.
Neben Autogrammkarten von Can Coşkun besteht für Kinder und
Besucherinnen und Besucher auch die Möglichkeit, gemeinsame Fotos
mit den beiden Gästen zu machen.
MSV Duisburg – TSV Havelse: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen
TSV Havelse am Dienstag, 15. September, um 19 Uhr in der
Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft
AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945
Richtung MSV Arena: · ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um
17.06, 17.16, 17.26 Uhr · ab „Bergstraße“ um 17.11, 17.21 und
17.31 Uhr · ab „Meiderich Bahnhof“ ab 17.15 bis 17.40 Uhr alle
fünf Minuten · ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 17.50 und 18.05 Uhr
· ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 16.58 bis 17.23 Uhr alle fünf
Minuten · ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 17.15 bis
18.35 Uhr alle fünf Minuten · ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen)
um 17.33 Uhr

DVG-Foto
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit.
Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf
erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die
öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für
die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen,
ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Die Haltestelle
„Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf komplett aufgehoben. In der
Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden
Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in
Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu
nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena
kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“ zu
nutzen.
Umfangreiches Programm in Duisburg zur
„nachtfrequenz26 – Die Nacht der Jugendkultur“
Die Stadt Duisburg beteiligt sich am Freitag
und Samstag, 25./26. September, an der Veranstaltung
„nachtfrequenz25 – Nacht der Jugendkultur“. Das städtische Programm
verteilt sich auf verschiedene Stadtteile. Bei allen Veranstaltungen
ist die Teilnahme kostenlos. Eine Anmeldung in den genannten
Einrichtungen ist vorab erwünscht.
Los geht´s am Freitag:
Bei „Stage for Change – Jugend zeigt Herz“ im Jugendzentrum Blaues
Haus in Hochfeld können Kids und Teens sich auf die Bühne wagen.
Musik, Tanz, Theater, Poetry oder Kunst – hier wird ein Zeichen
gegen Rassismus und Mobbing gesetzt und jedes Talent gefeiert.
Ein weiteres Highlight am Freitag ist im Duisburger Norden im
RiZ- Regionalzentrum Nord die Veranstaltung Soundclash. Bei der Open
Stage kommen verschiedene Musikstile zusammen: Ob Hip-Hop-Artist,
Band oder Singer-Songwriter – es bietet sich für jeden/jede die
Gelegenheit, erste Bühnenerfahrung zu sammeln. Jeder Act hat die
Chance auf tolle Preise und eine professionelle Studioaufnahme.
Im Jugendzentrum ZAP, Gustav-Adolf-Straße 65, geht es an beiden
Tagen bunt zu: „Kunst in Vielfalt – einzig & artig“. Farben an,
Alltag aus! Das ZAP verwandelt sich in einen kreativen Spielplatz
voller Kunst, Vibes und Ideen. Bei Collagen, Malerei oder verrückten
Experimente mit allen möglichen Materialien können sich Kreative in
ihrem eigenen Stil austoben. Kein Druck, keine Regeln, kein
„perfekt“ – einfach machen und Ideen entwickeln.
Das
Jugendzentrum Vari ist mit einem HipHop-Workshop vertreten: Texte
schreiben und den eigenen Song aufnehmen – dabei unterstützt der
Duisburger Rapper Miliö. Die Jugendlichen entwickeln gemeinsam
eigene Rap-Texte, lernen grundlegende Rap-Techniken und trainieren
ihr Rhythmusgefühl. Am Ende steht die Aufnahme eines eigenen Songs
im Studio. Später sind weitere Projekte rund um Performance und
Videodreh geplant.
Am Samstag warten an der Emscherhalle vor
der Kulisse des stillgelegten Hochofens am Landschaftspark Nord
große Wände, die besprüht werden wollen. Junge
Streeart-Künstlerinnen und -Künstler können beim Graffiti- Workshop
von etablierten Sprayerinnen und Sprayern die Grundlagen an der
Spraydose erlernen und erste Erfahrungen sammeln.
Bei einem
Freestyle- Wettbewerb treten die „Artists“ gegeneinander an.
Verpflegung und Musik runden das Event ab. Der Klassiker „Show Your
Performance“ ist am Samstag zum vierten Mal vertreten: Die beliebte
Open Stage geht öffnet diesmal im Soziokulturellem Zentrum
Stapeltor. Junge Talente sind eingeladen, ihr Können live auf der
Bühne zu zeigen. Eine professionelle Jury begleitet den Abend, aber
im Mittelpunkt stehen Spaß, Mut und Applaus – denn jeder gewinnt.
Unter dem Motto „Das Runde muss ins Eckige“ lädt das
Jugendzentrum Angertalerstraße zum großen Fußballturnier. 24
Teilnehmerinnen und Teilnehmer treten an. Im Anschluss wird
gemeinsam beim großen Freundschaftsessen gefeiert. Auch das
Jugendzentrum Sunny aus dem Duisburger Süden macht mit – am Samstag
mit dem neuen Event „Silent-Disco“.
Drei DJs bringen
unterschiedliche Musikrichtungen zusammen. In der Cafeteria gibt es
zudem Snacks und Getränke. Zum Hintergrund: „nachtfrequenz26 – Nacht
der Jugendkultur“ bietet mit mehr als 100 teilnehmenden Städten und
Gemeinden eine Bühne für die Jugend in NRW. Von Jugendlichen für
Jugendliche − das ist die Idee.
Jugendliche haben gemeinsam
mit Künstlerinnen und Künstler, Sozialarbeiterinnen und
Sozialarbeitern und Kulturschaffenden in den vergangenen Monaten
hunderte von Projektideen geschmiedet, die in über 160 Locations in
ganz NRW präsentiert werden.
Von Attendorn bis Wuppertal
gibt es verschiedene tolle Angebote. Skaten, Streetart, Upcycling,
Parkour, Slammen & Beatboxen, Malen bis hin zu Theaterspielen. Mit
acht Veranstaltungen (Platz 2 aller teilnehmenden Kommunen) bekommen
Jugendliche in Duisburg ein besonders abwechslungsreiches Programm
geboten.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei,
jedoch sind gegebenenfalls Anmeldungen erforderlich. Weitere
Informationen zum gesamten Programm und Anmeldemöglichkeiten sind
online unter https://www.nachtfrequenz.de/duisburg abrufbar.
Tag der Informatik Die Zukunft der
Mensch-Computer-Interaktion
Wie nah darf uns Künstliche Intelligenz kommen?
Wie verändert sich unser Alltag, wenn digitale Systeme nicht nur auf
Bildschirmen bleiben, sondern als Roboter mit uns zusammenarbeiten?
Und wie lässt sich Technik so gestalten, dass sie sich stärker an
den Menschen anpasst?
Um solche Fragen geht es beim Tag der
Informatik 2026 der Universität Duisburg-Essen. Unter dem Motto
Designed for Humans – Die Zukunft der Mensch-Computer-Interaktion
lädt die Fakultät für Informatik gemeinsam mit dem Fraunhofer IMS am
29. September ins Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg ein. Beginn
ist um 16 Uhr.
Anmeldungen sind noch möglich.
Wer sich für aktuelle
Entwicklungen in der Informatik interessiert – ob aus der
Wirtschaft, Wissenschaft oder der breiten Öffentlichkeit –, bekommt
bei dieser Veranstaltung einen kompakten Überblick über neue Ansätze
der Mensch-Computer-Interaktion. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie
Mensch und Technologie künftig zusammenwirken und wie digitale
Systeme stärker an den Bedürfnissen ihrer Nutzer:innen ausgerichtet
werden können.
Die Referent:innen zeigen dazu Beispiele aus
Forschung und Praxis. So spricht Dr. Jessica Szczuka über „Intimacy
by Design: Wenn KI zwischenmenschlich wird“. Dr. Gero Strobel widmet
sich in „Pixel und Wirklichkeit: Wenn KI Hände und Füße bekommt“ der
Frage, was geschieht, wenn KI die rein digitale Welt verlässt.
Prof. Dr. Michael Prilla schließlich nimmt
„Mensch-Roboter-Teams: Von der Interaktion zur Zusammenarbeit“ in
den Blick. Außerdem präsentieren Nachwuchswissenschaftler:innen der
Fakultät in einer Poster-Session aktuelle Projekte. Anmeldung:
https://www.uni-due.de/informatik/tagderinformatik2026_anmeldung.php
Neues EU-Gewährleistungslabel: Verbraucherrechte ab 27.
September auf einen Blick
Ab dem 27. September 2026 müssen Händler in der
EU Verbraucherinnen und Verbraucher mit einem einheitlichen
Gewährleistungslabel über ihre gesetzlichen Rechte bei mangelhaften
Waren informieren. Das gilt im stationären Handel ebenso wie im
Onlinehandel. Ein weiteres EU-Label, das sogenannte GARAN-Label,
kennzeichnet eine etwaig vorhandene, freiwillige Herstellergarantie.
Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland erklärt, was
die neuen Labels bedeuten und worauf Verbraucher achten sollten.

Die neuen EU-Labels: für gesetzliche Gewährleistung (links) und
freiwillige Herstellergarantien (rechts). Grafik: Europäische Union
Wer in der EU ein Produkt kauft, hat bei Mängeln gesetzliche
Rechte gegenüber dem Verkäufer. Ab dem 27. September werden diese
Rechte durch ein europaweit einheitliches Gewährleistungslabel
leichter erkennbar. Das Label informiert bereits vor dem Kauf über
die wichtigsten Aspekte der gesetzlichen Gewährleistung und weist
unter anderem darauf hin, dass die Gewährleistungsfrist in den
EU-Ländern unterschiedlich lang sein kann. Die EU-weite Mindestdauer
beträgt für Neuware zwei Jahre.
„Das neue
Gewährleistungslabel kann Verbrauchern dabei helfen, ihre Rechte
besser zu erkennen und einzuschätzen – gerade wenn sie bei einem
Händler in einem anderen EU-Land einkaufen“, sagt Elisabeth Viering,
Juristin beim EVZ Deutschland.
Ab wann gilt das neue
Gewährleistungslabel? Die neue Informationspflicht gilt ab 27.
September 2026 EU-weit im stationären Handel ebenso wie im
Fernabsatz, etwa im Onlinehandel. Sie betrifft den Verkauf von
physischen Waren an Verbraucher, einschließlich solcher mit
digitalen Elementen (z. B. Smartphones, Kopfhörer etc.).
Eine
Ausnahme von der Informationspflicht gilt für Geschäfte des
täglichen Lebens im stationären Handel, die bei Vertragsschluss
sofort erfüllt werden, etwa beim Kauf von Lebensmitteln oder
Medikamenten.
Das Label muss gut sichtbar angebracht werden.
Im Ladengeschäft kann es beispielsweise auf einem Poster oder in der
Nähe der Kasse zu sehen sein. Im Onlinehandel muss es farbig
dargestellt werden. Die Gestaltung ist europaweit vorgegeben und
darf vom Händler nicht verändert werden. Gedruckt muss das Label
mindestens DIN-A4-Größe haben.
Was sagt das
Gewährleistungslabel aus? Das Gewährleistungslabel informiert
über die gesetzlichen Rechte bei mangelhafter Ware. Ein Mangel liegt
z. B. vor, wenn die Ware nicht richtig funktioniert oder nicht der
Beschreibung entspricht. Das Label weist unter anderem darauf hin,
dass die gesetzliche Gewährleistung für Neuware grundsätzlich
mindestens zwei Jahre beträgt, dass die genaue Dauer je nach
EU-Land auch länger sein kann, wann Verkäufer für einen Mangel
haften, wie der Verkäufer bei einem Mangel weiterhelfen muss und
was Verbraucher tun können, um ihre Rechte durchzusetzen.
Ein
QR-Code führt zu weiterführenden Informationen in den einzelnen
Ländern. Das Label selbst schafft keine neuen Rechte, sondern macht
die bestehenden gesetzlichen Rechte leichter erkennbar.
Gewährleistung oder Garantie – wo liegt der Unterschied? Die
Begriffe werden im Alltag häufig miteinander verwechselt. Die beiden
neuen EU-Labels machen den Unterschied sichtbarer. Die
gesetzliche Gewährleistung besteht unabhängig davon, ob ein
Hersteller zusätzlich eine Garantie anbietet. Sie richtet sich
grundsätzlich gegen den Verkäufer und greift, wenn die gekaufte Ware
mangelhaft ist.
Eine Garantie ist dagegen eine freiwillige,
zusätzliche Leistung, die ein Hersteller anbieten kann. Für
bestimmte freiwillige, gewerbliche Haltbarkeitsgarantien gibt es ab
dem 27. September 2026 zusätzlich das neue EU-GARAN-Label.
Was bedeutet das GARAN-Label? Das GARAN-Label kennzeichnet eine
freiwillige, gewerbliche Haltbarkeitsgarantie des Herstellers. Es
muss verwendet werden, wenn die Garantie für Verbraucher ohne
zusätzliche Kosten gilt, die gesamte Ware abdeckt und mehr als
zwei Jahre gültig ist.
Das GARAN-Label macht insbesondere die
Dauer der Herstellergarantie sichtbar. Es muss um Angaben zur Marke
beziehungsweise zum Hersteller, zur Modellkennzeichnung und zum
Garantiezeitraum ergänzt werden.
Deckt die
Haltbarkeitsgarantie beispielsweise nur einen Teil der Ware ab, darf
das GARAN-Label nicht verwendet werden. In diesem Fall muss der
Verbraucher auf andere Weise klar über die bestehende Garantie
informiert werden. Weitere Informationen: - Mehr zum Thema
Gewährleistung und Garantie - EU-Durchführungsverordnung zu den
neuen Labels
Neue Scheidungs-Hauptstadt: Hier kommen
85 Scheidungen auf 100 Hochzeiten Wo hält die Ehe – und
wo wird besonders häufig geschieden? Erotik.com hat die amtlichen
Zahlen des Statistischen Bundesamtes für alle 102 deutschen
Großstädte ausgewertet und die Zahl der Scheidungen je 100
Eheschließungen im Berichtsjahr 2025 berechnet.
Die
wichtigsten Ergebnisse: Bremerhaven ist mit 85,2 Scheidungen je 100
Eheschließungen die neue „Scheidungshauptstadt“ Deutschlands.
Leverkusen, der bisherige Spitzenreiter, folgt mit 79,9 auf Platz
zwei. Unter den zehn Städten mit den höchsten Quoten liegen gleich
vier im Ruhrgebiet: Duisburg, Hagen, Oberhausen und Herne.
Im Durchschnitt zeigt sich ein deutliches Ost-West-Gefälle: In
ostdeutschen Großstädten liegt die Quote bei 46,8, im Westen bei
38,5 Scheidungen je 100 Eheschließungen. Besonders niedrig fallen
die Werte in süddeutschen Universitätsstädten aus: Freiburg erreicht
16,5, Ulm 16,6 und Heidelberg 17,5 Scheidungen je 100
Eheschließungen.
Eine Psychologin ordnet die Ergebnisse ein
und erklärt unter anderem, weshalb wirtschaftlicher Druck,
Arbeitslosigkeit und unsichere Lebensverhältnisse Partnerschaften
zusätzlich belasten können. Wichtig: Die Auswertung stellt
Scheidungen und Eheschließungen desselben Berichtsjahres gegenüber.
Sie zeigt regionale Muster und Zusammenhänge, beweist jedoch keine
direkte Ursache-Wirkungs-Beziehung und ist nicht als tatsächliche
Scheidungswahrscheinlichkeit einzelner Ehen zu verstehen.

Ruhrgebiet dominiert die Spitzengruppe Unter den zehn
Städten mit der höchsten Scheidungsquote liegen gleich vier im
Ruhrgebiet: Duisburg (68,9 Prozent), Hagen (64,6 Prozent),
Oberhausen (57,4 Prozent) und Herne (57,3 Prozent). Das Ruhrgebiet
ist damit die Region mit der stabilsten Häufung hoher
Scheidungsquoten in Deutschland: ein Muster, das sich schon in
früheren Auswertungen zeigte und sich 2025 fortsetzt.
Ein
Erklärungsansatz, den Soziolog:innen für solche Cluster häufig
anführen: Strukturwandel-Regionen mit geringerem
Durchschnittseinkommen und höherer Arbeitslosigkeit zeigen
bundesweit tendenziell höhere Scheidungsraten. Wirtschaftlicher
Druck bleibt einer der stärksten Prädiktoren für Trennungen.
"Finanzieller Druck kann zum Beziehungsproblem werden" Die
Psychologin Borbala Rozsnyik ordnet den Zusammenhang zwischen Geld
und Trennung ein:
Im Osten liegt im Schnitt vorn –
Spitzenwerte kommen aus dem Westen Die 18 ostdeutschen Großstädte
im Ranking kommen auf eine durchschnittliche Scheidungsquote von
46,8 Prozent, die 84 westdeutschen auf 38,5 Prozent. Das ist kein
Widerspruch zur Dominanz des Ruhrgebiets an der Tabellenspitze: Die
höchsten Einzelwerte finden sich zwar in einzelnen West-Städten,
dort liegen aber auch die niedrigsten Werte Deutschlands, etwa in
Freiburg oder Ulm.
Diese Spannbreite drückt den
West-Durchschnitt nach unten. Im Osten dagegen liegt das Niveau
gleichmäßiger auf mittlerem bis hohem Niveau, ohne vergleichbare
Ausreißer nach unten. Deshalb liegt der Ost-Durchschnitt trotz
fehlender Top-Platzierungen insgesamt höher.
Angeführt wird
der Osten von Halle (Saale) (67,7 Prozent) und Frankfurt (Oder)
(56,6 Prozent), gefolgt von Magdeburg (51,8 Prozent) und Brandenburg
an der Havel (49,4 Prozent). Der Abstand von über acht
Prozentpunkten im Städtedurchschnitt deckt sich mit einem seit
Jahrzehnten beobachteten Muster der amtlichen Statistik: Ehen, die
in den neuen Bundesländern geschlossen werden, enden im bundesweiten
Vergleich überdurchschnittlich häufig vor dem Scheidungsrichter.
Millionenstädte: Hamburg knapp über 50, Köln überraschend hinten
Hamburg ist mit 50,1 Prozent die einzige deutsche Millionenstadt
über der 50-Prozent-Marke, knapp vor Berlin (48,5 Prozent). München
(39,7 Prozent) und Köln (31,1 Prozent) liegen dagegen deutlich
darunter. Köln bildet damit das Schlusslicht unter den vier
Millionenstädten, mit weniger als einem Drittel Scheidungen je
Eheschließung.
Wo Ehen halten: süddeutsche Universitätsstädte
vorn Am anderen Ende der Tabelle dominieren Baden-Württemberg und
Bayern: Freiburg im Breisgau (16,5 Prozent), Ulm (16,6 Prozent),
Heidelberg (17,5 Prozent) und Coburg (17,6 Prozent) haben die
niedrigsten Scheidungsquoten Deutschlands, durchweg Universitäts-
oder Kurstädte mit vergleichsweise stabilen Ehen. Der bundesweite
Durchschnitt liegt 2025 bei 40,3 Prozent.
Was das für
Beziehungen bedeutet Eine hohe Scheidungsquote heißt nicht
automatisch, dass in einer Stadt weniger Liebe herrscht. Oft sagt
sie mehr über Lebensrealität als über Gefühle: Wirtschaftliche Lage,
Ehedauer-Trends und regionale Heiratsmuster prägen die Zahlen
mindestens so stark wie die Beziehungsqualität selbst. Klar wird
aber auch: Der Trend zur früheren, bewussteren Trennung ist längst
in der Fläche angekommen, ob in Bremerhaven, Halle oder Duisburg.
Wer eine Beziehung führt, tut gut daran, sich weniger an Statistiken
zu orientieren als an dem, was zwischen zwei Menschen tatsächlich
funktioniert.
Die wichtigsten Zahlen im Überblick
Bremerhaven führt mit 85,2 Prozent (155 Scheidungen / 182
Eheschließungen 2025) 19 von 102 Großstädten liegen über der
50-Prozent-Marke 68,7 Prozentpunkte Abstand zwischen Platz 1
(Bremerhaven) und Platz 102 (Freiburg im Breisgau)
Ost-West-Gefälle: 46,8 Prozent (Ost) vs. 38,5 Prozent (West) im
Städtedurchschnitt
Das vollständige Ranking aller 102
Großstädte, die Methodik sowie zitierfähige Experteneinschätzungen
finden Sie hier:
https://erotik.com/blog/trennungsatlas/

NRW: Flächennutzung für Tagebau 2025 um 2,7 % zurückgegangen
* Rund 0,5 % der NRW-Landesfläche waren 2025 Abbauflächen
für Tagebau, Grube und Steinbruch * Drei Kreise des Rheinisches
Reviers mit deutlichem Rückgang bei der Flächennutzung für Tagebau,
Grube und Steinbruch * Rund drei Viertel der Landesfläche waren
Vegetationsflächen
Zum Stichtag 31.12.2025 waren die Flächen
für Tagebau, Grube und Steinbruch in Nordrhein-Westfalen um 2,7 %
niedriger als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt anhand
neuer Ergebnisse der Flächenerhebung mitteilt, umfassten diese
Abbaugebiete mit insgesamt 18.594 Hektar insgesamt rund 0,5 % der
gesamten Landesfläche. Das entsprach ungefähr der Bodenfläche der
Landeshauptstadt Düsseldorf, die 21.741 Hektar umfasst.
Rückgang der Flächen für Tagebau, Grube und Steinbruch vor allem im
Rheinischen Revier Der Rückgang der Flächen für Tagebau, Grube
und Steinbruch entfiel vor allem auf drei Kreise:
den Rhein-Erft-Kreis mit 384 Hektar, den Kreis Düren mit 136 Hektar
und den Rhein-Kreis Neuss mit 46 Hektar. Die drei genannten Kreise
sind Teil des Rheinischen Reviers, dem größten Braunkohleabbaugebiet
Deutschlands.
Dazu gehören unter anderem die Tagebaue
Hambach und Garzweiler. Dort wurden Flächen in 2025 teilweise
rekultiviert und neuen Nutzungsarten zugeführt, darunter
Landwirtschaft, Wald und Gehölze, d. h. Flächen, die z. B. mit
einzelnen Bäumen oder Sträuchern bestockt sind.

Vegetationsflächen bedeckten rund drei Viertel der Landesfläche
Wie bereits in den Vorjahren machten Vegetationsflächen auch 2025
den größten Anteil der Landesfläche Nordrhein-Westfalens aus. Sie
umfassten 2.531.388 Hektar und damit 74,2 % der Gesamtfläche. Diese
74,2 % setzten sich zusammen aus landwirtschaftlichen Flächen mit
46,5 %, gefolgt von Waldflächen mit 24,9 % und übrigen Flächen mit
2,8 %; darunter Moore auf 0,04 % der Landesfläche.
Den
zweitgrößten Anteil bildeten die Siedlungsflächen mit 576.900 Hektar
beziehungsweise 16,9 %. Dazu gehörten neben Wohnbauflächen mit 7,3 %
auch Industrie- und Gewerbeflächen mit 3,1 %. Sport-, Freizeit- und
Erholungsflächen machten 2,5 % aus. Auch die Nutzungsart Tagebau,
Grube und Steinbruch zählt zur Siedlungsfläche, auf sie entfiel ein
Anteil von 0,5 % der Fläche.
Verkehrsflächen nahmen
241.682 Hektar und damit 7,1 % der Landesfläche ein. Sie umfassten
vor allem Straßen mit 3,9 % und Wege mit 2,5 %. Gewässer bildeten
mit 61.273 Hektar beziehungsweise 1,8 % den kleinsten Anteil an der
Landesfläche; dabei entfielen jeweils 0,9 % auf Fließgewässer und
auf stehende Gewässer.
VHS-Vortrag über den Weg zur konstruktiven Streitkultur
Medienethiker Professor Dr. Christian Schicha
hält am Montag, 14. September, um 20 Uhr in der Volkshochschule im
Stadtfenster, Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, einen
Vortrag mit einer genauen Situationsanalyse unserer gespaltenen
Gesellschaft.

Gleichzeitig macht er angesichts der Schwierigkeit vieler Menschen,
gegenteilige Meinungen anzuhören, Vorschläge zur Überwindung
gesellschaftlicher Gräben. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Um eine
vorherige Anmeldung bei der VHS wird gebeten.
VHS-Kurs mit vielen Achtsamkeitsübungen
Zum Thema Achtsamkeitstraining nach Jon
Kabat-Zinn bietet die VHS Duisburg sowohl einen Kurs als auch einen
Schnuppertag an. Der achtwöchige Kurs läuft ab dem 16. September
immer mittwochs von 16.15 bis 17.45 Uhr im Stadtfenster an der
Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt.
An gleicher Stelle
findet der „Tag der Achtsamkeit“ am Sonntag, 27. September, von 11
bis 15 Uhr statt. Das Training umfasst Achtsamkeitsübungen im
Sitzen, Gehen und Liegen, achtsame Körperarbeit und Yoga- und
Dehnungsübungen. Darüber hinaus gibt es Informationen zu Themen wie
dem Umgang mit Stress, Schmerzen und schwierigen Gefühlen.
Das Training ist geeignet für Personen, die Achtsamkeit in ihr Leben
integrieren wollen, die mit akuten oder chronischen Beschwerden
belastet sind oder die Stress in Familie, Beruf, Beziehung oder
durch Krankheit erleben. Anmeldungen werden erbeten online über die
Homepage der VHS oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de.
Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.
30. Weltkindertag in Duisburg
Unter dem Motto „Bleibt frech, wild und
wunderbar!“ lädt das Jugendamt der Stadt Duisburg am Sonntag, den
20. September 2026 zum großen Familienfest anlässlich des 30.
Weltkindertags in Duisburg ein. Von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich
der Innenhafen in eine bunte Erlebniswelt für Kinder, Familien und
alle, die mitfeiern möchten.

Von kreativen Workshops bis zu sportlichen Herausforderungen ist für
jede Menge Abwechslung gesorgt. An mehr als 100 Ständen können
Kinder Neues ausprobieren, ihre Talente entdecken und sich nach
Herzenslust austoben. Bungee-Trampoline, ein Kletterberg, Hüpfburgen
und ein Graffiti-Angebot gehören ebenso zum Programm wie
verschiedene Informations- und Mitmachangebote sowie spannende
Aufführungen.
Das Stadtwerke Bühnenprogramm Den ganzen Tag
über findet ein buntes Programm statt. Das Programm mit den
Auftrittszeiten wird auf dem Fest bekanntgegeben. Um 12:00 Uhr wird
das Familienfest durch Oberbürgermeister Sören Link eröffnet. Direkt
im Anschluss folgt die feierliche Eröffnung des Platz der
Kinderrechte und die Enthüllung der Stele als Symbol der
Kinderrechte.
Mit dabei sind diesmal: VKM Duisburg e.V.
Kulturverein T.K.M. e.V. Suryoye Ruhrgebiet e.V. Bahtalo e.V.
Musical Kids Rheinhausen Zirkus Zipfel Sandra Faryna Buddy
Ollie Zirkus StandArt Unsere Highlights
Die
Stadtwerkebühne mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm
für jung und alt Der Kletterberg Das Wikingerschiff
Kistenklettern Clown Pepe Das Spielmobil „Schnelle Schnecke“
Das Bungeetrampolin „Blauer Hai“ Graffiti-Workshops
Die
Jugendzentren der Stadt Duisburg mit verschiedenen Mitmachaktionen
Das Zirkustheater StandArt Die Formel1-Rutsche verschiedenste
gastronomische Angebote und vieles mehr Das Gewinnerkunstwerk
des Malwettbewerbs Die Vorbereitungen für den 30. Weltkindertag
am 20. September 2026 hier in Duisburg laufen auf Hochtouren. Es
wird schon fleißig an verschiedenen Highlights gearbeitet.
Das Motto dieses Jahr lautet: „30 Jahre Weltkindertag Duisburg -
Bleibt frech, wild und wunderbar!“ Das Motto greift das Recht
des Kindes auf Entfaltung seiner Persönlichkeit (Art. 29 der
UN-Kinderrechtskonvention) auf. Es betont das Recht von Kindern,
ihre Individualität, Kreativität und Stärken frei zu entwickeln –
ohne Anpassungsdruck oder starre Erwartungen. „Frech, wild und
wunderbar“ steht dabei für Neugier, Ausdruckskraft und
Selbstwirksamkeit. Auch in diesem Jahr richtete das Jugendamt
Duisburg einen Malwettbewerb für alle Kinder zwischen fünf und zehn
Jahren aus.
Das schönste Bild wurde von einer Jury aus
Grafikerinnen und Grafikern, Pädagoginnen und Pädagogen im Mai
ausgewählt. Das Gewinnerkunstwerk schmückt nun die Plakate und
Flyer, mit denen in der gesamten Stadt auf den Weltkindertag
aufmerksam gemacht wird. Mit einer Auswahl weiterer Bilder soll eine
Ausstellung gestaltet werden, die auf dem Kinderfest zu sehen sein
wird. Wir bedanken uns herzlich für Eure vielen tollen Einsendungen!

Das Bild von Maya schmückt nun die Plakate und Flyer, mit denen in
der gesamten Stadt auf den Weltkindertag aufmerksam gemacht wird.ift
„Der Weltkindertag ist eine Einladung an alle Generationen,
gemeinsam Zeit zu verbringen, Neues auszuprobieren und einfach Spaß
zu haben. Unser Familienfest zeigt, wie vielfältig die Angebote für
Kinder und Familien in Duisburg sind. Gleichzeitig erinnert uns der
Tag daran, dass Kinder gehört werden wollen, mitgestalten können und
ihre Rechte zählen.“ - Jugendamtsleiter Philipp Thelen
Ausstellung „Pripyat“ in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Bezirksbibliothek Hamborn zeigt ab
Dienstag, 15. September, in Kooperation mit der Stiftung
Gerhart-Hauptmann-Haus die Ausstellung „Pripyat. Die Zeitmaschine –
Das europäische Erbe der Katastrophe von Chornobyl“ im
Rathaus-Center an der Schreckerstraße 10. Am 26. April jährte sich
die Katastrophe im Kernkraftwerk Chornobyl zum 40. Mal.
Die
Explosion von Reaktor 4 gilt als schwerstes Unglück in der
Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die verlassene Stadt
Pripyat steht bis heute symbolisch für die dramatischen Folgen
dieser Tragödie. Der ukrainische Foto- und Videokünstler Alexander
Syrota verbindet mithilfe von „Augmented Reality“ (Erweiterte
Realität) historische Aufnahmen mit aktuellen Fotografien.
Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können visuell zwischen
Vergangenheit und Gegenwart wechseln und die Entwicklung Pripyats
von einer jungen, lebendigen Stadt zur nuklear verseuchten Sperrzone
eindrucksvoll nachvollziehen. Die Ausstellungseröffnung startet am
15. September um 10 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich
eingeladen.
Lehrkräfte, die mit Klassen ab der 8.
Jahrgangsstufe an der Eröffnung teilnehmen oder die Ausstellung zu
einem späteren Zeitpunkt besuchen möchten, können sich telefonisch
unter 0203 283-5373 oder per E-Mail an
stabi-hamborn@stadt-duisburg.de mit dem Team der Bibliothek in
Verbindung setzen. Die Ausstellung läuft bis zum 9. Oktober und kann
während der Öffnungszeiten kostenfrei besichtigt werden.
Vortrag in Hamborn: Marxloh während der NS-Zeit
Der Heimatverein Hamborn lädt zum Vortrag „Marxloh in den Jahren
1933 bis 1945 – Leben während der NS-Zeit in Schlagzeilen“ am
Mittwoch, 16. September, um 17.30 Uhr in die Bezirksverwaltung
Hamborn an der Duisburger Straße 213 ein. Der Vortrag von Michael
Voith geht ausgewählten Aspekten wie Umbenennungen von Straßen,
Kinderlandverschickung, Kinolandschaft und den Auswirkungen des
„totalen Krieges" während des Dritten Reiches in Marxloh nach.
Die zwölfjährige Terrorherrschaft des sogenannten
„tausendjährigen Reichs" hinterließ auch im Hamborner Stadtteil
Marxloh tiefe Spuren. So wurde das vielfältige jüdische Leben, das
sich besonders in der Zeit der Weimarer Republik rege entwickelt
hatte, von den Nationalsozialisten vollständig ausgelöscht.
Durch Propaganda und Kontrolle bestimmte die NS-Diktatur auch den
Alltag der gesamten Bevölkerung, die ab 1939 mit den zunehmenden
Belastungen durch die Kriegsereignisse leben musste. Der Eintritt
ist frei; eine Anmeldung wird empfohlen. Rückfragen beantwortet
Kerstin Keutel per Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie
telefonisch unter 0203 283-987894.
„Wenn es Nacht wird in Ruhrort“
Lieder, Geschichten und Anekdoten von und mit Mick Haering,
dem Laternenanzünder Hof der Engelsburg, das markante Gebäude am
Vinckeplatz. Eingang durch das Törchen auf der Luisenstraße am
Durchgang zur Karlstraße, 47119 Duisburg-Ruhrort So. 20.
Sept. | 16 Uhr „Die Welt, die monden ist“ Rainer Maria Rilke Lieder
zum Zuhören und Mitsingen, altbekannte und neu entdeckte Gedichte
nehmen euch mit auf die Reise durch die Nacht. Musik: Daniel
Hermes-Lorenz und Simeon Miron Texte: Barbara Wedekind. HOF
Fabrikstr. 9, 47119 Duisburg-Ruhrort
Barbara Wedekind (li.) und Bettina Henke (re.) übernahmen ab der
Saison 2026 die Kuration der HOFkultur-Reihe von Folkert Küpers.
So. 27. Sept. | 16 Uhr „Unendliche Weiten“ In der Dunkelheit
der anbrechenden Nacht öffnet sich der Blick in die himmlische
Ferne. Legenden und Mythen ranken sich um Sterne und Weltall. Der
Mensch träumt, forscht und wundert sich.
In Erzählungen
wird die Jahrtausende alte Faszination des Grenzenlosen über uns
geteilt, finden Kuriositäten Platz und erklären Menschen das
Unvorstellbare. Die Musik des Duos Contrast2 kostet voller
kreativer Ideen den musikalischen Freiraum zwischen Himmel und Erde
aus. Gefühlvoll und ausdrucksstark nehmen die Kompositionen nicht
vorhersehbare Wendungen und schaffen eine Atmosphäre, die zum
Staunen einlädt.
Musik: Peter Walpurgis und Michael Vogt Texte: Bettina Henke
Pfarrgarten St. Maximilian, Fabrikstr., 47119 Duisburg-Ruhrort.
Bei unbeständigem oder Regenwetter finden die Veranstaltungen im
„Das PLUS am Neumarkt“, Neumarkt 19, 47119 Duisburg statt.
Sammelkarten-Tauschbörse „Karten Kiez“ im Bezirksrathaus Rheinhausen
Sammelkarten-Fans aufgepasst: Die Türen des
Bezirksrathauses Rheinhausen öffnen am Dienstag, 15. September, von
16 bis 19 Uhr am Körnerplatz 1 für die nächste Tauschbörse „Karten
Kiez“.
In dieser Zeit darf getauscht werden, was die
Sammlung so hergibt – egal ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh!,
Fußball- und andere Sportkarten. Der Eintritt ist frei. Sammlerinnen
und Sammler jeden Alters können ohne Anmeldung teilnehmen. Zur
Stärkung steht kostenlos frisches Popcorn bereit.
Ronald Reng eröffnet Jahresprogramm des Vereins für
Literatur Duisburg Mit dem renommierten Autor und
Journalisten Ronald Reng startet der Verein für Literatur Duisburg
in sein neues Jahresprogramm 2026/2027. Am Dienstag, 15. September,
liest er um 20 Uhr in der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der
Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt aus seinem aktuellen Buch „Der
deutsche Sommer“.
Darin blickt er auf den Sommer 2006
zurück, als die Fußball- Weltmeisterschaft Deutschland in eine
seltene Stimmung von Leichtigkeit und Optimismus versetzte.
Gleichzeitig geht er der Frage nach, ob ein solches
gesellschaftliches Hochgefühl heute noch möglich ist. Die Lesung
eröffnet das Jahresprogramm, das der Verein für Literatur Duisburg
erneut gemeinsam mit der Stadtbibliothek Duisburg veranstaltet.
Insgesamt stehen acht Lesungen auf dem Programm, die mit
literarischen Entdeckungen, aktuellen Themen und bekannten Namen
eine große Bandbreite abdecken. Bereits am Dienstag, 22. September,
folgt die Ruhrgebietsautorin Annika Büsing mit ihrem neuen Roman
„Magisch“.
Weitere Gäste des Jahresprogramms sind die
Debütautorin Nefeli Kavouras mit „Gelb, auch ein schöner Gedanke“,
Manuel Bittorf, als Musiker unter dem Namen Betterov bekannt, mit
seinem vielbeachteten Erstlingswerk „Goldener Retriever“,
Ruhrgebietsautor Frank Goosen mit „Lovely Rita“, Alain Kniebs mit
seiner Biografie „Irene Janetzky – ein Leben im Zeitalter des
belgischen Rundfunks“, Safia Al Bagdadi mit „Unser Haus mit Rutsche“
sowie Julia Franck mit ihrem Werk „Ich ertrinke in den Wassern
meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte“.
Alle
Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr in der Zentralbibliothek. Tickets
für jeweils 8 Euro und weitere Informationen sind auf
www.stadtbibliothek- duisburg.de erhältlich.
Gemeinde lädt zum
Eltern-Kind-Frühstück Die Evangelische Kirchengemeinde
Obermeiderich lädt Eltern, die früher mit ihrem Nachwuchs zu den
Miniclubs der Gemeinde kamen, zu einem Eltern-Kind-Frühstück ein,
bei dem es für die Großen und die Kleinen zwischen 0 und sieben 7
Jahren kurzweilig und lecker zugeht. Diese Runde erweitert die
Gemeinden und lädt Mamas, Papas, Omas, Opas und alle, die Lust zum
Austausch über das Leben mit dem Nachwuchs haben, mit den Kindern
zum nächsten Treffen ein.
Geschlemmt wird am 19. September
2026 von 9 bis 11.30 Uhr im Gemeindezentrum an der Emilstraße. Die
Teilnahme ist kostenfrei, doch Diakonin Gisela Rastfeld bitte um
Anmeldung bis zum 15. September (0157 3911 7304 oder
grastfeld@obermeiderich.de) damit alles gut vorbereitet werden kann
und von allem genug da ist. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.

Diakonin Gisel Rastfeld (Foto: www.obermeiderich.de).
Kirchenkneipe in Neudorf... diesmal mit Jamsession zum
Mitmachen Am Freitag, 18. September 2026 gibt es in der
Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit
zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18 Uhr geht es
in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn
im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die
Kirchenkneipe.
Zu dieser Sonderausgabe gibt es Live-Musik:
Wer sich einmal vor Publikum ausprobieren möchte, kommt zur Bühne,
denn dort stehen Mikros, Akustikgitarre, Schlagzeug, Bass, Klavier
und Cajón bereit. Zu jeder halben Stunde öffnet sich die Bühne für
eine kurze Session. Wer mag, bringt gerne auch das eigene Instrument
mit (Rückfragen an andreas.kessel@ekir.de). Engagierte, die die
Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.
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