'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv37. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


38. Kalenderwoche
Montag, 14. - Sonntag, 20. September 2026

Bund und Länder beschließen Spritpreis-Entlastungspaket
Angesichts der anhaltend hohen Spritpreise in Deutschland sorgen Bund und die Länder nun für eine schnelle Entlastung. Dafür senkt der Bund die Energiesteuer auf Benzin und Diesel bis Ende 2026 um 14 Cent pro Liter. Inklusive Umsatzsteuer summiert sich die Steuerentlastung für Kraftstoffe auf 17 Cent pro Liter.

Insgesamt werden die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft um rund 2,5 Milliarden Euro entlastet. Die Länder leisten einen Beitrag in einer Höhe von 1,25 Milliarden Euro über einen Umsatzsteuerfestbetrag. Das Entlastungspaket soll bis 1. Oktober umgesetzt werden. Darüber hinaus wird der Bund Gespräche mit der Mineralölwirtschaft führen, mit dem Ziel, spätestens zum 1. Januar 2027 einen Spritpreisdeckel nach dem Vorbild Luxemburgs oder Belgiens einzuführen.

Die Versorgungssicherheit muss gewährleistet sein. Missbräuchliche Preisaufschläge müssen unterbunden werden. Die Bundesregierung begrüßt die Gespräche in der Europäischen Union, analog zum EU-Energiekrisenbeitrag 2022 Maßnahmen gegenüber der Mineralölwirtschaft zu prüfen. Die Bundesregierung wird die Preisentwicklung und mögliche wirtschaftliche Folgen weiterhin eng beobachten, um gegebenenfalls die besonders betroffenen Menschen und Unternehmen zielgerichtet zu entlasten.

Der Bund schafft dafür die Voraussetzungen für einen einkommensbezogenen Direktauszahlmechanismus. Bundeskanzler Friedrich Merz:  „Wer jeden Tag auf das Auto angewiesen ist, kommt an seine Belastungsgrenze. Wir handeln schnell und haben einen klaren Fahrplan für 2027. Wir zeigen, dass wir in der Krise widerstandsfähig sind und den Bürgerinnen und Bürgern helfen. Die Entlastung von immerhin 2,5 Milliarden Euro ist in Zeiten angespannter Haushalte kein Pappenstiel. Umso mehr freue ich mich, wie schnell wir dieses Paket geschnürt haben. Das ist ein starkes Signal für unser Land.“

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil: „Die Spritpreise runterkriegen, die Menschen entlasten, die Abzocke an den Zapfsäulen beenden – genau das war mir wichtig und das erreichen wir mit unserer Einigung. Denn für Familien, für Pendler, für Handwerker und alle anderen, die das Auto jeden Tag brauchen, sind diese Spritpreise nicht mehr zu stemmen. Mit der Senkung der Energiesteuer sinken die Preise schnell. 17 Cent weniger pro Liter, das macht einen Unterschied. Mit dem Spritpreisdeckel können wir die Preise begrenzen. Und wir arbeiten weiter daran, dass wir die Krisenprofite der Mineralölkonzerne an die Bürgerinnen und Bürger zurückgeben können."

Dank 20.000-Euro-Spende: Bolzplatz am Ottilienplatz umfassend erneuert  
Die Freizeitfläche am Ottilienplatz in Duisburg-Duissern ist nach umfassender Sanierung wieder eröffnet. Neben dem Bolzplatz wurden zusätzliche Sportangebote geschaffen und das Basketballfeld aufgewertet. Ermöglicht wurde die Neugestaltung durch eine Spende in Höhe von 20.000 Euro aus der Benefizveranstaltung „Charity for Kids 2.0“ im November 2025.

Fotos Wirtschaftsbetriebe Duisburg - Adrian Chodkowski

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Finanzberatung Henning Marx GmbH, der Allianz-Generalvertretung Kevin Heiter und der Birnbaum & Sohn GmbH sowie dem Lions Club Duisburg Concordia. Bei der Eröffnung gehörte der Bolzplatz zunächst ganz den Schülerinnen und Schülern der GGS Tonschule. Bei einem Eröffnungsspiel nahmen die Viertklässlerinnen und Viertklässler die neue Spielfläche als Erste in Beschlag.

Offiziell eröffnet wurde die sanierte Anlage gemeinsam von WBD-Vorstand Thomas Patermann, Henning Marx, Kevin Heiter, Mike Birnbaum und Elke Kirsch als Organisatoren von „Charity for Kids 2.0“ und Bezirksbürgermeisterin Sabrina Whitley. Als besondere Gäste begleiteten Can Coşkun, Vizekapitän des MSV Duisburg, und MSV-Maskottchen Ennatz die Eröffnung.

Neben Autogrammkarten von Can Coşkun hatten die Gäste die Möglichkeit, gemeinsame Fotos mit den beiden Stars zu machen. „Charity for Kids“ soll dort ankommen, wo Kinder unmittelbar etwas davon haben. Der Ottilienplatz zeigt sehr schön, was mit gemeinsamem Engagement möglich ist. Hier ist ein Ort entstanden, an dem Kinder und Jugendliche Sport treiben, Freunde treffen und gemeinsam ihre Freizeit verbringen können.

Besonders wichtig ist uns dabei, dass auf einem Bolzplatz alle Kinder gleich sind: Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder das Elternhaus spielen hier keine Rolle – entscheidend sind das gemeinsame Spiel, der Spaß und das Miteinander“, betont Henning Marx.

„Wir möchten aber nicht nur punktuell helfen, sondern nachhaltig etwas bewirken. Deshalb sind wir bereits in der Planung für Charity for Kids 3.0“, so der Veranstalter. Im Zuge der Sanierung wurde die bisherige Deckschicht des Bolzplatzes vollständig abgetragen und durch eine neue Oberfläche aus Sportplatzasche ersetzt. Pflasterstreifen fassen die Spielfläche neu ein. Die Tore wurden neu lackiert, eine Jugendbank am Spielfeldrand schafft zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten.

Neue Entwässerungsrinnen und -abläufe verbessern zudem die Ableitung von Niederschlagswasser. „Mit der Sanierung schaffen wir einen attraktiven Ort für Bewegung und Begegnung. Besonders freut uns, dass wir das Angebot für Kinder und Jugendliche deutlich aufwerten konnten. Unser Dank gilt den Veranstaltern von Charity for Kids 2.0, die mit ihrer finanziellen Unterstützung einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung dieses Projekts geleistet haben“, sagt WBD-Vorstand Thomas Patermann.

Auch das vorhandene Basketballfeld wurde verschönert. Eine neue Tischtennisplatte sowie eine Fußballplatte aus Vollbeton erweitern das sportliche Angebot am Ottilienplatz. Einen besonderen optischen Akzent setzt die künstlerische Gestaltung: Die Tischtennis- und die Fußballplatte wurden von dem 12-jährigen Graffiti-Künstler Henry Schenk individuell gestaltet.

Darüber hinaus wurde der Splittbelag auf den angrenzenden Gehwegen erneuert. Bezirksbürgermeisterin Sabrina Whitley sieht in der erneuerten Freizeitfläche einen Gewinn für den gesamten Stadtteil: „Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich unkompliziert treffen, bewegen und gemeinsam aktiv sein können.

Genau einen solchen Ort haben wir hier mitten in Duissern. Die sanierte Freizeitfläche stärkt nicht nur das Freizeitangebot, sondern auch das Miteinander im Quartier. Mein Dank gilt allen, die dieses Projekt mit ihrem Engagement möglich gemacht haben.“


Land NRW fördert Modernisierung des Duisburger City Wohnpark mit 51 Millionen Euro
Mit 51 Millionen Euro aus der öffentlichen Wohnraumförderung unterstützt das Land NRW die umfassende Modernisierung des City Wohnparks in Duisburg-Hochfeld. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GEBAG hat das Quartier mit 421 Wohnungen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 58 Millionen Euro weiterentwickelt.

Rund 395 Wohnungen bleiben durch die Förderung langfristig für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen gesichert. Nach rund fünfeinhalb Jahren Bauzeit sind die in vier Bauabschnitten realisierten Arbeiten weitgehend abgeschlossen. Im Rahmen der Modernisierung wurden rund 29.000 Quadratmeter Fassadenfläche energetisch ertüchtigt, Gebäudehüllen verbessert und Fenster erneuert beziehungsweise modernisiert.

Zusätzlich wurden 96 Wohnungen im Inneren erneuert und das Wohnumfeld mit neuen Spiel‑, Aufenthalts‑ und Fitnessbereichen aufgewertet. Durch den Erhalt der Bausubstanz konnten gegenüber einem Neubau rechnerisch rund 15.000 Tonnen CO₂ vermieden werden.

Mehr Wohnqualität für ein ganzes Quartier
Der zwischen 1969 und 1972 errichtete City Wohnpark umfasst 16 Gebäude mit 421 Wohnungen und rund 30.000 Quadratmetern Wohnfläche. Die Modernisierung wurde in vier Bauabschnitten umgesetzt. Nach rund fünfeinhalb Jahren Bauzeit sind die Arbeiten weitgehend abgeschlossen.

Rund 29.000 Quadratmeter Fassadenfläche wurden energetisch ertüchtigt, Gebäudehüllen verbessert und Fenster erneuert beziehungsweise modernisiert. Hauseingänge und Treppenhäuser wurden aufgewertet und die Zugänglichkeit verbessert. Zusätzlich modernisierte die GEBAG nach Auszügen 96 Wohnungen auch im Inneren.

Diese Maßnahmen finanzierte das Unternehmen selbst; sie waren nicht Bestandteil der öffentlichen Fördersumme. Mehr Raum für Begegnung und Nachbarschaft Auch das Wohnumfeld wurde aufgewertet. Neue Spiel-, Fitness- und Aufenthaltsbereiche schaffen zusätzliche Möglichkeiten für Begegnung und Nachbarschaft.

Das Freiraumkonzept knüpft an die vorhandenen Grün- und Baumbestände an. Übersichtlichere Wege, bessere Sichtbeziehungen und eine angepasste Beleuchtung sollen Angsträume reduzieren und das Sicherheitsempfinden verbessern. Das Quartiersbüro der GEBAG sichert darüber hinaus die Präsenz des Unternehmens vor Ort. idr/NRW

Brücken haben Priorität: NRW macht Tempo bei der Sanierung
- Land bringt alle Beteiligten zusammen
- DB InfraGo stellt neues Brückenprogramm für 2027 vor
- Kommunen erhalten mehr Unterstützung bei der Planung
Mehr als 30.000 Brücken verbinden die Menschen in Nordrhein-Westfalen und Unternehmen mit ihren Märkten. Wenn Brücken ausfallen, gerät alles ins Stocken. In Nordrhein-Westfalen ist der Sanierungsbedarf von Brücken größer als in anderen Bundesländern.

Das stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Deshalb holte das Land die Akteure auf Bundes, Landes- und Kommunalebene bei der diesjährigen Infrastrukturkonferenz.NRW zusammen, um gemeinsam Lösungen voranzutreiben, die Brückenmodernisierungen schneller, effizienter und nachhaltiger machen. „Aus Sanierungsstau wird  Sanierungstempo. Deshalb arbeiten wir enger zusammen, räumen Hürden aus dem Weg und beschleunigen die Umsetzung“, erklärte NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer bei der Konferenzeröffnung.

Autobahnbrücke A516 an der Teutoburger Straße in Oberhausen / © Gebr. Echterhoff GmbH & Co. KG

Die wichtigsten Maßnahmen zur Beschleunigung im Überblick:
Vereinfachte Verfahren: Die Novelle des Straßen- und Wegegesetzes im Juni 2026 macht für Brücken mit einer Länge bis 1000 Metern kein eigenes Planfeststellungsverfahren mehr erforderlich, wenn der Neubau nicht zu einer Kapazitätserweiterung führt. Das reduziert erheblich den Verwaltungs- und Planungsaufwand ohne Abstriche bei Sicherheit oder Umweltstandards. 

Funktionale Ausschreibungen: Dabei gibt der Auftraggeber, z.B. Straßen.NRW, nur noch vor, was eine Brücke leisten muss. Das Bauunternehmen entwickelt die wesentliche Teile der Planung und der technischen Umsetzung selbst. Das fördert pragmatische Lösungen vor Ort. Seit 2024 wendete das Land bereits bei 50 Ersatzneubauten von Brücken diese Form der Ausschreibung an.

Innovative Schnellbauweisen: Vorgefertigte Bauteile und standardisierte Konstruktionsverfahren ermöglichen es, Brücken schneller zu errichten und die Einschränkungen für den Verkehr deutlich zu verkürzen. Bauzeit als Wettbewerbskriterium: Bei Ausschreibungen von Straßen.NRW erhält die Bauzeit dort, wo es sinnvoll und möglich ist, eine höhere Gewichtung von bis zu 70 Prozent.

Kinderwunsch erfüllt: Mobiler Pumptrack kommt nach Huckingen
Ein Wunsch aus der Kindersprechstunde des Oberbürgermeisters wird Realität: Ab Dienstag, 22. September, können Kinder und Jugendliche in Huckingen sechs Monate lang den mobilen Pumptrack der Stadt Duisburg nach Herzenslust befahren, üben und gemeinsam Spaß haben.

Der Mountainbike-Parcours wird hinter dem Schützenplatz „Im Ährenfeld“ aufgebaut. Der zehnjährige Henri hatte in der Kindersprechstunde des Oberbürgermeisters und im anschließenden Gespräch mit Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske einen ganz konkreten Wunsch: Einen Pumptrack in der Nähe seines Zuhauses, den er gemeinsam mit seinen Freunden nutzen kann.

„Henri hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass Kinder ihre Wünsche äußern und Ideen für ihren Stadtteil vorschlagen. Besonders schön ist, dass wir ihm jetzt sagen können: Deine Idee ist angekommen – und sie wird Wirklichkeit“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Der Pumptrack schafft für Henri, seine Freunde und viele weitere Kinder und Jugendliche ein großartiges Angebot direkt vor Ort. Genau diese Beteiligung wünschen wir uns: Kinder erleben, dass sie etwas bewegen können, wenn sie sich einbringen“, ergänzt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske.

Nach sechs Monaten wird der mobile Pumptrack in einen anderen Duisburger Stadtteil weiterziehen. So sollen auch dort Kinder und Jugendliche die Möglichkeit bekommen, eine solche Anlage ganz in ihrer Nähe zu nutzen. Zwischenzeitlich stehen im Park in Hochheide mittlerweile auch zwei feste Pumptracks zur Verfügung.


Bezirksvertretung Süd: Ehrennadeln für Klaus-Dieter Drechsler und Heiner Lambertz verliehen
Die Bezirksvertretung Süd hat am Donnerstag, 17. September, Klaus-Dieter Drechsler aus Mündelheim und Heiner Lambertz aus Ehingen für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement mit der Ehrennadel für bürgerliches Engagement ausgezeichnet. Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske überreichte die Ehrennadeln im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link bei einer Feierlichkeit im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Süd.

v.l.: Oberbürgermeister Sören Link, Heiner Lambertz, Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske, Klaus-Dieter Drechsler und Ratsherr Wolfgang Schwertner. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„Klaus-Dieter Drechsler und Heiner Lambertz haben sich über viele Jahre mit großem persönlichem Einsatz für ihre Stadtteile und die Menschen vor Ort stark gemacht“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Eine lebendige Stadt lebt von Menschen, die nicht nur über Veränderungen sprechen, sondern selbst mit anpacken und sich für ihre Gemeinschaft einsetzen. Genau dafür stehen die beiden Geehrten.“

„Mit der Verleihung der Ehrennadeln würdigen wir zwei Menschen, die sich über viele Jahrzehnte mit großer Ausdauer, Verantwortungsbewusstsein und persönlichem Einsatz für ihre Heimat und ihre Mitmenschen eingesetzt haben“, erklärte Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske. „Klaus-Dieter Drechsler und Heiner Lambertz stehen beispielhaft für gelebtes Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement.“

Klaus-Dieter Drechsler Klaus-Dieter Drechsler engagiert sich seit vielen Jahren für Mündelheim und die Menschen vor Ort. Seit 1997 ist er im Bürgerverein Mündelheim aktiv. Dort übernahm er zunächst das Amt des Kassierers, bevor er 2001 1. Vorsitzender wurde. Seit 2025 bringt er seine Erfahrung als 2. Vorsitzender weiterhin in die Arbeit des Bürgervereins ein.

Darüber hinaus war Drechsler als Trainer und Betreuer verschiedener Jugendmannschaften des TuS Mündelheim tätig. Seit 2004 engagiert er sich im Beirat beziehungsweise heutigem Kuratorium des Malteser St.-Sebastian- Stifts in Mündelheim. Außerdem wirkte er im Verband Duisburger Bürgervereine mit und setzte sich gemeinsam mit der Mieterinitiative „Im Bonnefeld“ für die Interessen von Mieterinnen und Mietern ein.

Sein Engagement erstreckt sich zudem auf zahlreiche Themen, die den Stadtbezirk und die Region betreffen. Dazu gehören unter anderem der Deichbau, der Kiesabbau im Rheinbogen, die Digitalisierung im Ort, die CO- Pipeline, der Rhine Clean Up sowie Fragen im Zusammenhang mit dem Kohlekraftwerk und der Müllverbrennung in Uerdingen. Auch im Reparaturteam von St. Dionysus engagiert sich Drechsler praktisch für den Erhalt von Kirche und Pfarrheim.

Heiner Lambertz Heiner Lambertz wird für seinen langjährigen Einsatz für Ehingen und den Bürgerverein Ehingen 1921 geehrt. Seit 2008 ist er dessen 1. Vorsitzender. Unter seiner Mitwirkung wurde der Bürgerverein 2009 als eingetragener Verein anerkannt. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz für den Erhalt des Ehinger Denkmals.

Nach langwierigen Verhandlungen mit HKM, der Unteren Denkmalbehörde und der Bezirksvertretung konnte das Denkmal im April 2012 in das Eigentum des Bürgervereins überführt werden. Damit wurde ein bedeutendes Stück Geschichte und Identität des Ortsteils dauerhaft gesichert. Auch bei weiteren wichtigen Anliegen setzte sich Lambertz gemeinsam mit dem Bürgerverein konsequent für die Menschen in Ehingen ein.

Dazu gehörten unter anderem die Auswirkungen des Straßenstrichs, Fragen des Nahverkehrs, Lärm- und Verschmutzungsprobleme im Zusammenhang mit HKM, Grundstücksangelegenheiten sowie Themen rund um Parken, Campen und das Feuerwehrhaus. Die vom Bürgerverein erstellte Dokumentation zu den Auswirkungen des Straßenstrichs trugen dazu bei, dass Ehingen 2015 zum Sperrbezirk erklärt wurde.

Darüber hinaus engagiert sich Heiner Lambertz für die Pflege des Brauchtums, den Erhalt des Denkmals und ein lebendiges Miteinander im Ortsteil. Regelmäßige kleinere Veranstaltungen und die Förderung der Nachbarschaft stärken die Gemeinschaft in Ehingen.


Podiumsdiskussion zur KiBiz-Reform am 8. Oktober im Duisburger Rathaus
Der Jugendamtselternbeirat Duisburg lädt bereits zum dritten Mal zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion rund um die Kindertagesbetreuung ein. In diesem Jahr steht die geplante Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) im Mittelpunkt.

Am 8. Oktober 2026 um 18:00 Uhr möchten wir im Rathaus Duisburg, Burgplatz 19, mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landespolitik, Kommunalpolitik und Jugendamt darüber diskutieren, was die Reform für Familien, Kitas und Kindertagespflege in Duisburg konkret bedeutet.

Auf dem Podium diskutieren:
- Eileen Woestmann (Bündnis 90/Die Grünen, MdL)
- Benedikt Falszewski (SPD, MdL)
- Nicolas Back (CDU, Kommunalpolitik Duisburg)
- Philipp Thelen (Leiter des Jugendamtes Duisburg)

Im Mittelpunkt stehen insbesondere Fragen, die Eltern unmittelbar betreffen: Wie verlässlich sind künftig gebuchte Betreuungszeiten? Was bedeuten die neuen Kern- und Randzeiten in der Praxis? Wie steht es um den Rechtsanspruch bei fehlenden Plätzen? Welche Rolle spielt die Kindertagespflege? Werden Elternrechte ausreichend berücksichtigt? Und führt der angekündigte Bürokratieabbau tatsächlich zu einer Entlastung vor Ort?

Besonders wichtig ist uns die Perspektive der Duisburger Familien. Die Veranstaltung ist daher ausdrücklich als offene Podiumsdiskussion angelegt. Eltern und andere Interessierte können ihre Erfahrungen einbringen und ihre Fragen direkt an die Verantwortlichen richten.

Beliebtes Bürgerfest in Buchholz: „Rund um das Bezirksamt Süd“
Bezirksbürgermeister Beate Lieske lädt am Freitag, 25. September, zum beliebten Bürgerfest „Rund um das Bezirksamt Süd“ ein. Los geht es um 18 Uhr auf dem Vorplatz der Bezirksverwaltungsstelle an der Sittardsberger Allee 14 in Buchholz. Lieske wird das Fest offiziell eröffnen.

Gemeinsam mit der Bezirksvertretung Süd freut sie sich auf einen geselligen Abend und den persönlichen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Musikalisch wird der Abend von der „Melody-Dancing-Band“ begleitet, die für Stimmung sorgt. Imbiss- und Getränkestände laden zum Genießen und Verweilen ein.

Traditionell betreibt die Bezirksvertretung Süd auch in diesem Jahr wieder einen Sektstand – der Erlös kommt einem wohltätigen Zweck zugute. Rückfragen zum Fest beantwortet Freia Kollar per Mail an kultur.sued@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3948.


Historischer Wehrgang an der Duisburger Stadtmauer wieder begehbar
Die Duisburger Stadtmauer gehört zu den bedeutendsten Bau- und Bodendenkmälern des Mittelalters in Duisburg. Ein Teil ihrer Geschichte wird nun wieder unmittelbar erleb- und begehbar: Die Sanierungsarbeiten an dem historischen Wehrgang wurden abgeschlossen und neue Geländer installiert.

Beigeordneter Michael Rüscher, Ralf Zigan, Leiter des Amtes für Baurecht, Laura Bachem, Sachgebietsleiterin der Unteren Denkmalbehörde sowie Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz informieren am Donnerstag, 24. September 2026, um 11 Uhr Alter Wehrgang der Duisburger Stadtmauer, Am Alten Wehrgang 8, 47051 Duisburg-Altstadt, über die durchgeführten Arbeiten, die historische Bedeutung der Stadtmauer sowie die weiteren Planungen für das Denkmal.

Grundsteinlegung für den Erweiterungsneubau der Herbert-Grillo-Gesamtschule  
Die Herbert-Grillo-Gesamtschule in Duisburg-Marxloh wird erweitert und umfassend weiterentwickelt. Mit einem neuen Erweiterungsbau, der Sanierung angrenzender Gebäudeteile und der Neugestaltung des Schulhofs investiert die Stadt Duisburg in moderne Lernbedingungen und einen zukunftsfähigen Schulstandort. Realisiert wird das Projekt durch die Schulbaugesellschaft Duisburg (SD).  

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link, Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, Robin Eckardt, ebenfalls Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft, sowie Astrid Neese, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg, werden am 22.09.2026 um 12.30 Uhr den Grundstein für den Erweiterungsneubau legen.



Baugenehmigungen für Wohnungen im Juli 2026: +1,9 % zum Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im Neubau von Januar bis Juli 2026 zum Vorjahreszeitraum:
+13,5 % bei Wohnungen in Wohngebäuden insgesamt
+9,7 % bei Einfamilienhäusern
+25,0 % bei Zweifamilienhäusern
+15,1 % bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

Im Juli 2026 wurde in Deutschland der Bau von 22 500 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 1,9 % oder 400 Baugenehmigungen mehr als im Juli 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 0,8 % oder 100 auf
18 400.
Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,0 % oder 300 auf 4 100. Bei den Ergebnissen ist zu beachten, dass Baugenehmigungen häufig nicht in den Berichtsmonat ihrer Erteilung, sondern durch Nachmeldungen der Baubehörden erst später in die Statistik einfließen.



Januar bis Juli 2026: Aufwärtstrend bei neuen Wohngebäuden hält an
Von Januar bis Juli 2026 wurden in Deutschland Baugenehmigungen für 148 800 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden erteilt. Das waren 12,9 % oder 17 000 Wohnungen mehr als von Januar bis Juli 2025. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Juli 2026 insgesamt 121 200 Wohnungen genehmigt, das waren 13,5 % oder 14 400 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 9,7 % (+2 500) auf 27 900. Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 25,0 % (+1 800) auf 8 900 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 79 700 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 15,1 % (+10 500) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen sank dagegen um 6,2 % auf 4 700 Wohnungen (-300). In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Juli 2026 insgesamt 2 700 Wohnungen (+25,0 %; +500) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.

Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Juli 2026 insgesamt 24 900 Wohnungen genehmigt, das waren 8,9 % oder 2 000 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.

NRW: Absatzwert der Backwarenproduktion erreicht neuen Höchststand
* 2025 wurden Backwaren im Wert von 5,8 Milliarden Euro hergestellt (+1,4 % zum Vorjahr)
* Fast ein Viertel des bundesweiten Absatzwertes entfiel auf Betriebe in NRW
* Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf beim Absatzwert der Backwarenproduktion fast gleichauf an der Spitze

Im Jahr 2025 sind in 441 produzierenden Betrieben des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes Backwaren im Wert von 5,8 Milliarden Euro industriell hergestellt worden. Hierzu zählen u. a. Brot, Brötchen, Leb- und Honigkuchen sowie Kekse und Kleingebäck.

Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages des Deutschen Butterbrotes am 25. September 2026 mitteilt, war der Absatzwert damit nominal (also nicht preisbereinigt) um 82,0 Millionen Euro bzw. 1,4 % höher als ein Jahr zuvor. Damit erreichte der Absatzwert der in NRW hergestellten Backwaren einen neuen Höchststand. Bisher lag dieser bei 5,7 Milliarden Euro und stammt aus dem Vorjahr.

Gegenüber 2015, als noch 495 Betriebe in NRW Backwaren produzierten, hat sich der Absatzwert nominal um 38,4 % erhöht. Im 1. Halbjahr 2026 produzierten nach vorläufigen Ergebnissen 425 nordrhein-westfälische Betriebe Backwaren im Wert von 2,8 Milliarden Euro. Damit stieg der Absatzwert gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 um 1,7 %.

Fast ein Viertel des bundesweiten Absatzwertes entfiel auf Betriebe in NRW Bundesweit stieg der Absatzwert der Backwarenproduktion im Jahr 2025 um 1,6 % auf 24,1 Milliarden Euro. Mit 24,0 % entfiel fast ein Viertel davon auf nordrhein-westfälische Betriebe (2024: 24,1 %).

Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf beim Absatzwert der Backwarenproduktion fast gleichauf an der Spitze
Mit 24,0 % entfiel 2025 der größte Anteil des Absatzwertes der in NRW produzierten Backwaren auf Betriebe im Regierungsbezirk Köln. Darauf folgten Betriebe in den Regierungsbezirken Düsseldorf (23,6 %) und Münster (22,9 %). Dahinter reihten sich die Regierungsbezirke Arnsberg (17,8 %) und Detmold (11,8 %) ein.

Absatzwert von frischem Brot und Brötchen seit 2015 stark gestiegen, während Produktionsmenge sinkt
In 398 der 441 Betriebe wurden 2025 in NRW u. a. 1,2 Millionen Tonnen (+1,3 % gegenüber 2024) frisches Brot und Brötchen im Wert von 3,3 Milliarden Euro (+1,4 %) industriell produziert. Damit könnten jede Einwohnerin und jeder Einwohner in NRW monatlich mit 5,3 Kilo frischem Brot und Brötchen versorgt werden.
Während die produzierte Menge an frischem Brot und Brötchen seit 2015 um 2,4 % zurückging, stieg der Absatzwert im gleichen Zeitraum um 37,2 %.



Der in 378 Betrieben erzielte Absatzwert von feinen Backwaren betrug 1,9 Milliarden Euro. In 95 Betrieben wurden zudem Dauerbackwaren wie z. B. Kekse, Kleingebäck, Lebkuchen und Waffeln mit einem Absatzwert von 0,54 Milliarden Euro produziert.


Marina Duisburg schließt während der Sanierung des Marien-Sperrtors
Die bevorstehende Sanierung des Sperrtors am Marientor hat Auswirkungen auf die Marina Duisburg: Sie muss nach der laufenden Saison für die Dauer der Sanierungsarbeiten komplett schließen. Die Bootsanleger wurden bereits darüber informiert, dass sie ihren Liegeplatz mit Ablauf ihrer Verträge zum Saisonende verlassen müssen.

Die octeo MULTISERVICES, die die Marina im Auftrag der Stadt Duisburg seit vielen Jahren erfolgreich betreibt, hatte bereits im Vorfeld mit Verweis auf die anstehende Sanierung keine Verträge mehr verlängert oder neu abgeschlossen. Denn der Betrieb der Marina ist während der Erneuerung des Sperrtors nicht möglich. Voraussichtlich über drei Jahre werden sich die Arbeiten erstrecken, die Durchfahrt am Sperrtor wird trockengelegt und ist über diesen Zeitraum dauerhaft gesperrt.

Die Zu- und Abfahrt zur Marina wird daher nicht mehr möglich sein. Zudem können Boote, wie beispielsweise zur Wartung oder zur Reparatur, nicht aus der Marina oder dem Innenhafen gehoben werden, so dass ein Betrieb auch aus Sicherheitsgründen und aufgrund von Haftungsrisiken nicht möglich ist.

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben die Bauleistungen für die Erneuerung des fast 100 Jahre alten Sperrtors im Sommer ausgeschrieben. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens sollen die Bauarbeiten nach aktueller Planung im Frühjahr 2027 beginnen. Die Fertigstellung ist für 2029 vorgesehen.

„Wir bedauern, dass wir unsere Leistungen über die Bauzeit nicht anbieten können und die Marina schließen müssen. Wir müssen aber – genauso wie unsere Bootsanleger –Verständnis dafür haben, dass es enorm wichtig ist, das 100 Jahre alte Sperrtor zu erneuern. Schließlich ist es das Bauwerk, das Menschen und Infrastruktur in der Innenstadt vor Hochwasser schützt“, sagt octeo-Geschäftsführer Oliver Hallscheidt.  

Verleihung der Ehrennadel des Bezirks Duisburg-Hamborn für besonderes ehrenamtliches Engagement
Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann verleiht am Montag, 21. September 2026, um 17.30 Uhr im Bezirksrathaus Hambornd, ie Ehrennadel des Bezirks Duisburg-Hamborn für besonderes ehrenamtliches Engagement. Im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link werden Ayten Keser und Brigitte Koch mit der Auszeichnung geehrt.

Verleihung der Ehrennadel des Bezirks Duisburg-Meiderich/Beeck für besonderes ehrenamtliches Engagement
Bezirksbürgermeister Eren Yantaki verleiht am Dienstag, 22. September 2026, um 19 Uhr König Brauerei Friedrich-Ebert-Straße 308, die Ehrennadel des Bezirks Duisburg-Meiderich/Beeck für besonderes ehrenamtliches Engagement. Im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link werden Heike Wiehe und Robert Philipps mit der Auszeichnung geehrt.

BUND und Waldjugend Duisburg
informieren zur geplanten CO2 Pipeline durch Duisburgs Wälder
Der Beginn des Raumordnungsverfahrens steht unmittelbar bevor. Es gibt eine breite Einigkeit, dass es keine Pipeline durch Duisburger Wälder geben soll.
"Die Pläne der OGE beschäftigen viele von uns und werfen weitere Fragen auf. Deshalb möchten wir gemeinsam ins Gespräch kommen um uns gegen die aktuellen Pläne zu wehren und unsere Interessen wirksam zu vertreten. Unsere Petition gegen die Pipeline durch unsere Wälder hat gezeigt, dass Viele es genauso sehen wie wie wir", teilt Anna Impelmann, Leiterin der Waldjugend Duisburg mit

Die Duisburger Gruppe des BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Waldjugend Duisburg sind sich einig, dass es inzwischen ein breites Bündnis in Duisburg gegen die Pipeline durch den Duisburger Wald gibt. Es gibt jedoch viele Faszetten.

Sachstand, Beteiligungsverfahren und weitere Aktionsplanungen
Kerstin Ciesla, Sprecherin des BUND Duisburg: "Der BUND positioniert sich seit Jahren grundsätzlich gegen die Verpressung von CO2. Klimaschutz muss durch CO2 Vermeidung und nicht durch Verpressung per CCS (Carbon Capture and Storage) erfolgen. Auch diese Pipeline ist nur ein Geschäft eines Konzerns, welcher unter dem Deckmäntelchen der Klimaneutralität fossile Firmen versucht als Kunden für die Pipeline zu gewinnen und ohne Rücksicht durch unsere Wälder bauen will."

Die Waldjugend hingegen fokussiert sich auf die Vermeidung einer Trassenführung durch Duisburger Wälder und positioniert sich für eine Variante der Pipeline, welche nicht durch Duisburger Wälder geht. Aber gerade diese Kombination von unterschiedlichen Ansätzen wird zu einer interessanten und vielseitigen Informationsveranstaltung führen, denn der gemeinsame Ansatz ist "keine Pipeline durch Duisburger Wälder".

Neben der Darstellung des aktuellen Sachstandes zur Pipeline Planung, will das Bündnis erklären, was ein Raumordnungsverfahren ist und was nun auf die Duisburger*innen zukommen wird. Die Möglichkeiten zur Beteiligung aber auch die gemeinsamen Überlegungen von weiteren Aktionen und Aufbau des Widerstandes werden zentral bei der Veranstaltung sein. Datum: 23.09.2026 Uhrzeit: 19:30 Uhr Ort: Stapeltor 6, 47051 Duisburg

Strukturreform der Pflege gemeinsam angehen
Kein Leistungskürzungsprogramm im Pflegeneuordnungsgesetz
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann hat in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung" eine Pflegekommission angekündigt, die Vorschläge für eine strukturelle Pflegereform erarbeiten soll.
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen begrüßt, dass die Bundesregierung damit die Notwendigkeit einer grundlegenden Reform des Pflegesystems anerkennt. Zahlreiche Verbände, darunter auch die BAGSO, fordern diese bereits seit langem.

Kritisch sieht die BAGSO hingegen die bisherige Ausgestaltung des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG), das sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren befindet und massive Leistungskürzungen vorsieht. Die BAGSO appelliert an die Bundesregierung, die Gesamtbelastung Pflegebedürftiger und ihrer pflegenden Angehörigen zu reduzieren.

Gerade die Pflege durch Familienangehörige und sonst nahestehende Personen sorgt dafür, dass das Versorgungssystem überhaupt noch funktioniert. Hier muss die öffentliche Hand schützend eingreifen und die finanzielle Entlastung der Pflegeversicherung über Maßnahmen wie die Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen unterstützen. 

Ziel der weiterführenden Strukturreform muss nach Ansicht der BAGSO eine sozialverträgliche Neuordnung der Pflege sein. In den Reformprozess sollten Betroffenen- und Fachverbände maßgeblich einbezogen werden. Die BAGSO fordert, den Kommunen im Rahmen der Strukturreform eine stärkere Steuerungsverantwortung für Pflege und Sorge zu übertragen.

Prävention und Rehabilitation müssen auf allen Ebenen bedarfsgerecht ausgebaut werden. Dazu braucht es auch umfassende Angebote der Altenhilfe vor Ort. Beim Ausbau von Beratungsstrukturen müssen erfolgreiche etablierte Anlaufstellen und Netzwerke berücksichtigt werden. Zudem setzt eine wirksame Beratung ein ausreichendes Angebot an Betreuungs-, Unterstützungs- und Pflegeleistungen voraus, an welches verwiesen werden kann.  

Voting beim SpardaLeuchtfeuer gestartet – über 500 Vereine zur Auswahl
Jetzt mitentscheiden: Jede Stimme zählt für den Sport in Duisburg!
Duisburg, 17.09.2026. Die Resonanz beim diesjährigen SpardaLeuchtfeuer ist riesig: 506 Sportvereine haben sich bereits offiziell angemeldet. Das spricht nicht nur für die enorme Beliebtheit des Wettbewerbs, sondern auch für ein sehr lebendiges Vereinsleben in der Region.

Und das braucht jetzt weitere Unterstützung. Denn mit dem Start der Online-Abstimmung beginnt die nächste, besonders spannende Phase des SpardaLeuchtfeuers. Ab sofort zählt jede Stimme. Ob Vereinsmitglieder, Familien oder Fans: Wer sich für den Sport in Duisburg engagieren möchte, ist gefragt, dem eigenen Favoriten eine Chance auf die Förderung zu sichern.

Abstimmen ist bis zum 6. Oktober um 12 Uhr möglich und ganz einfach: Dafür unter www.spardaleuchtfeuer.de/code-anfordern eine deutsche Handynummer eingeben und per SMS einen Abstimmcode erhalten. Mit diesem lässt sich kostenlos 48 Stunden lang der Lieblingsverein in Duisburg unterstützen.

Wenn dieser Verein noch nicht registriert ist, gilt: unbedingt jetzt auf den Wettbewerb aufmerksam machen. Bis zum 22. September sind noch Bewerbungen von gemeinnützigen Vereinen aus dem Geschäftsgebiet der Sparda-Bank West möglich. Und was ist mit denjenigen, die bisher weniger Kontakt zum Sport hatten? „Einfach mal durch die Vereinsvorstellungen scrollen. Ich bin sicher, da findet jeder ein Angebot, das Unterstützung verdient“, empfiehlt Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg.

Vielfalt kennenlernen und fördern
Ein Blick auf die Präsentationen der Vereine kann sich gleich doppelt lohnen. Häufig ist nicht bekannt, wie vielfältig Sport und Vereinsleben in der Region sind. Neben Klassikern wie Laufen, Turnen oder Schwimmen sind etwa Segeln, Schwarzlicht-Handball oder Reha-Sport im Angebot. Vielleicht ist sogar etwas darunter, das neugierig macht, selbst aktiv zu werden oder sich ehrenamtlich einzubringen. Doch auch, wer es bei einer Stimme belässt, kann viel bewirken: Die 150 erstplatzierten Vereine dürfen sich über Preise im Gesamtwert von 250.000 Euro freuen.

Mitmachen lohnt sich – auch auf Instagram!
Mit dem Start des Votings wird es bei den Instagram-Sonderpreisen ebenfalls spannend. Auf dem Kanal @spardawest können die teilnehmenden Vereine zehn weitere Preise in Höhe von jeweils 1.000 Euro gewinnen. Voraussetzung ist, den Favoriten-Verein in einem Kommentar unter dem entsprechenden Gewinnspiel-Post 2026 zu nennen und der Sparda-Bank West zu folgen.

Unter den vorgeschlagenen Vereinen entscheidet am Ende des Wettbewerbs das Losglück. Auch die Kommentierenden haben die Chance auf einen von zehn Wunschgutscheinen im Wert von je 30 Euro. Ob mit einer Stimme beim Online-Voting oder der Beteiligung auf Instagram: Entscheidend für den Erfolg des Wettbewerbs ist die Beteiligung möglichst vieler Menschen.

Für die Preisgelder des Wettbewerbs zeichnen in diesem Sinne die Sparerinnen und Sparer verantwortlich, die Gewinnsparlose kaufen: Die Förderungen stammen aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West. „Unser Online-Wettbewerb ist ein riesengroßes Gemeinschaftsprojekt“, erklärt Dominik Kanders. „Deshalb bedanke ich mich schon jetzt herzlich bei allen, die diesen solidarischen Gedanken mittragen. Ich freue mich auf einen tollen, gemeinsamen Endspurt beim SpardaLeuchtfeuer und appelliere an alle in Duisburg, mitzumachen und für die Vereine abzustimmen!“

Voting beim SpardaLeuchtfeuer gestartet: Jede Stimme zählt für den Sport in Duisburg!
Foto Sparda-Bank West

Freibad Homberg öffnet wieder für die Hundeschwimmtage
Das Freibad Homberg öffnet erneut seine Türen an der Schillerstraße 160 für Vierbeiner: Am 26. und 27. September laufen hier jeweils von 11 bis 17 Uhr die zweiten Duisburger Hundeschwimmtage. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr ermöglicht DuisburgSport in Kooperation mit dem Hundeschulzentrum Niederrhein erneut dieses besondere Angebot.

Mit den Hundeschwimmtagen bekommt das Freibad Homberg auch in diesem Jahr einen besonderen Saisonabschluss. Neben der Hundeschwimmzone gibt es ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Stand- Up-Paddling, professioneller Hundefotografie und Verkaufsständen rund um den Hund. Damit bietet die Veranstaltung nicht nur Gelegenheit für eine Abkühlung der Hunde im Wasser, sondern auch verschiedene Möglichkeiten für Beschäftigung und Begegnung.

Damit der gemeinsame Freibadbesuch für Mensch und Tier sicher bleibt, gelten für die Veranstaltung besondere Teilnahmebedingungen. Voraussetzung für die Teilnahme ist unter anderem eine gültige Tollwutimpfung. Der entsprechende Impfnachweis muss beim Einlass im Original vorgelegt werden.

Darüber hinaus werden unter anderem ein Nachweis über die Anmeldung zur Hundesteuer sowie eine bestehende Hundehaftpflichtversicherung verlangt. Eine Checkliste gibt einen Überblick über alle erforderlichen Nachweise und Unterlagen und kann bereits vorab ausgefüllt werden. Die Liste steht zum Download im Bäderportal zur Verfügung.

Die teilnehmenden Hunde müssen zudem gesund und sozialverträglich sein. Läufige, trächtige oder säugende Hündinnen dürfen nicht teilnehmen. Für bestimmte Hunde gelten darüber hinaus besondere Vorgaben hinsichtlich Leinen- und Maulkorbpflicht. Außerhalb der dafür vorgesehenen Bereiche, beispielsweise in den Schwimmbecken oder auf der Freilaufwiese, besteht grundsätzlich Leinenpflicht.

Auch für die menschlichen Besucherinnen und Besucher gibt es Vorgaben: Kinder ab acht Jahren können die Veranstaltung in Begleitung einer volljährigen Aufsichtsperson besuchen. Kinder unter acht Jahren haben keinen Zutritt. Der Eintritt kostet drei Euro pro Hund. Erwachsene ab 16 Jahren zahlen zwei Euro, Kinder und Jugendliche von acht bis einschließlich 15 Jahren einen Euro. Tickets gibt es bereits in den städtischen Bädern sowie online.

Nähere Informationen zu Eintritt, Teilnahmebedingungen und Vorverkaufsstellen sowie die Checkliste zum Download gibt es im Bäderportal unter https://www.baederportal-duisburg.de/unsere-baeder/freibad- homberg/veranstaltungen/hundeschwimmen

23. „Offenes Atelier“: Alles für die Kunst
Duisburger Künstlerinnen und Künstler öffnen am letzten September- und am ersten Oktoberwochenende bereits zum 23. Mal ihre Ateliers. Besucherinnen und Besucher können bei den vom Kulturbüro der Stadt Duisburg organisierten Event-Wochenenden von 13 bis 19 Uhr Kunst entdecken, leihen, kaufen, beim Schaffungsprozess live dabei sein und selbst vor Ort kreativ werden. Der Eintritt ist kostenlos.

Rund 150 Teilnehmende präsentieren neben Malerei, Bildhauerei und Objekt-Art auch Fotografie, Grafik, Installationen, Video und Aktionskunst. An unterschiedlichen Locations sind darüber hinaus Künstlerinnen und Künstler anderer Städte zu Gast, um mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen: „Hier im Kunstverein wird einiges los sein: ein großer Ausstellungsraum und Kunst im Hof", verrät Künstler Klaus-Dieter Brüggenwerth, der sein Atelier im Weidenweg öffnet.

Zu Gast im Atelier von Klaus-Dieter Brüggenwerth
- Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Für das „Kultur- und Freizeitzentrum Wehofen" ist die diesjährige Ausgabe des „Offenen Ateliers“ etwas ganz Besonderes, feiert der Standort doch sein 50-jähriges Jubiläum. Der dort arbeitende Künstler Gert Kießling wirbt für eine Stippvisite: „Nach Wehofen auf der A59, da musst du mit allem rechnen.“

Künstlervorstellung zum kommemden Tag der offenen Ateliers. Zu Gast im Atelier von Gert Kiessing im KFZ Wehofen. 

Besucherinnen und Besucher können aber auch selbst Hand anlegen: Überall in der Stadt gibt es Workshops, in denen sie Radierungen ausprobieren, Lesungen besuchen, malen, zeichnen, Schmuck herstellen oder Drucktechniken kennen lernen können. Praktisch: Die Volkshochschule bietet für ein gemeinsames Erlebnis eine Busrundfahrt zu Arbeitsstätten an (Kosten: 15 Euro). Außerdem ist ein geführter Rundgang geplant (Kosten: 10 Euro).

Bei beiden Angeboten sind noch Plätze frei. Weitere Informationen unter https://www.vhs-duisburg.de. Termin-Übersicht Am 26. und 27. September öffnen die Ateliers in folgenden Stadtteilen: Buchholz, Duissern, Hochfeld, Huckingen, Kaßlerfeld, Mündelheim, Neudorf, Rheinhausen, Rumeln-Kaldenhausen, Wanheimerort, Wedau. Eine Woche später (3./4. Oktober) sind folgende Stadtteile mit Ateliers dabei: Altstadt, Baerl, Dellviertel, Homberg, Marxloh, Meiderich, Neuenkamp, Ruhrort, Wehofen.

Aktuelle Informationen gibt es im Internet auf der Website des Kulturbüros. Eine Interview-Serie bietet einen ersten Blick hinter die Kulissen: https://www.duisburg.de/offenes_atelier

Richtfest für die neue Gesamtschule Mitte-Süd in Duisburg-Wanheimerort  
Gemeinsam mit der Schulbaugesellschaft Duisburg (SD) findet am 23. September um 12 Uhr das Richtfest des neuen Schulcampus der Gesamtschule Mitte-Süd statt. Mit dem Richtfest erreicht der Neubau der neuen Gesamtschule Mitte-Süd in Wanheimerort einen wichtigen Meilenstein.

Auf dem Schulgelände entstehen derzeit drei viergeschossige Lernhäuser und ein dreigeschossiges Quartiersgebäude (Aula, Mensa und Sportflächen), die zeitgemäße Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler ermöglichen.

Im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, Thomas Patermann, Sprecher des Vorstands der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Robin Eckardt, Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, sowie weiteren Projektverantwortlichen wird dieser Baufortschritt entsprechend gewürdigt.


Vor 10 Jahren in der BZ: 300 Jahre Duisburger Hafen
Duisburg, 16. September 2016 - In all den 300 Jahren hat der Hafen keinen Rost angesetzt. Häufig war er Vorreiter und Impulsgeber. Wir haben viel geschafft, aber der Weg ist noch lange nicht zu Ende“, so Erich Staake. Dabei spricht der Vorstandsvorsitzende über „sein“ Unternehmen, die Duisburger Hafen AG. Am Freitag, 16. September 2016, feierte der weltgrößte Binnenhafen sein 300-jähriges Bestehen mit einem Festakt und anschließendem Gala-Dinner.

An die 500 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur nahmen an dem Ereignis im großen weißen Festzelt auf der Duisburger „Mercatorinsel“ teil – an ihrer Spitze Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in Vertretung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die Duisburg wegen der Teilnahme am „Brexit-Gipfel“ der EU absagen musste, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.  

Zum Auftakt des Festaktes, erlebten die Gäste eine Premiere. Erstmals wurde ein acht Minuten langer Dokumentarfilm aufgeführt, der in knappen und eindrucksvollen Sequenzen wichtige Stationen der 300-jährigen Hafengeschichte zeigt. Die Begleitmusik dazu lieferten die Duisburger Philharmoniker „live“ – eine vierteilige Suite von Prof. Bernhard Eichner.  

Gastgeber Staake erinnerte in seiner Begrüßungsansprache daran, dass der Duisburger Hafen in seiner Geschichte immer wieder Akzente gesetzt habe: flexibel, anpassungsfähig und häufig vorausschauend:
„Schon das erste Hafenbecken für Kohleschiffe war Ausdruck einer weit vorausschauenden Sichtweise. Schließlich gab es industriellen Bergbau 1716 erst in Ansätzen“. So auch, als sich Duisburg im vergangenen Jahrhundert „erkennbar vor vielen Konkurrenten für den Umschlag von Containern fit gemacht“ habe. In einem aufwändigen Geschichtsbuch anlässlich des Jubiläums beschreibt die duisport-Gruppe nach Staakes Worten, „wie hier der ‚Port of Future‘, das Tor der Zukunft für Duisburg, NRW, Deutschland und die Mitte Europas entstanden ist.“

Nun gehe es darum, die weltweite Vernetzung und die regionale Verankerung des Hafens mit neuen Strategien und neuen digitalen Techniken weiter zu stärken.  
Aktuell werden in den Duisburger Häfen knapp 130 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Mehr als 3,6 Millionen Tonnen werden dabei in Containern bewegt – der höchste Containerumsatz aller Binnenhäfen weltweit. Der Duisburger Hafen hat sich zum Jobmotor einer ganzen Region entwickelt, mit einem Beschäftigungseffekt von derzeit 45.000 regulären Arbeitsplätzen.

300 Unternehmen rund um den Hafen erwirtschaften pro Jahr rund drei Milliarden Euro Wertschöpfung. 20.000 Schiffe und 20.000 Eisenbahnzüge sind von Duisburg aus unterwegs zu weit über 80 nationalen und internationalen Destinationen; in die Seehäfen, in das europäische Hinterland und in den asiatischen Raum bis nach China.  

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:
„300 Jahre Duisburger Hafen – das sind 300 Jahre bewegte, vor allem aber bewegende Geschichte von Wachstum, Wohlstand und Arbeit für unser Land. Der Duisburger Hafen hat die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte Deutschlands ganz entscheidend geprägt und ist heute ein pulsierender Marktplatz in der Mitte Europas. Deutschland ist Exportweltmeister und Logistikweltmeister – dieser Erfolg wäre ohne den Duisburger Hafen nicht denkbar.“  

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft betonte: „300 Jahre Duisburger Hafen, das ist wirklich ein großer Geburtstag und eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Der Hafen war und ist ein Motor für den Wandel in der Region – und inzwischen längst auch für Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa. Die Entwicklung des Duisburger Hafens ist ein gutes Zeichen für NRW –ja, wir können Wandel und wir können Zukunft – und ich bin mir sicher, dass diese Erfolgsgeschichte weitergeht.“

Zugleich lobte sie die Logistik- und die Verkehrsbranche dafür, kreativ und mutig nach gemeinsamen Lösungen zu suchen. „Mit vereinter Kraft haben Duisburg und Duisburger Hafen den Strukturwandel angepackt. Heute steht der Hafen mit beeindruckender Stärke da. Genau diese Grundhaltung brauchen und fördern wir in NRW. Wenn wir jetzt gemeinsam und koordiniert in unsere Infrastruktur investieren, dann werden wir die riesigen Herausforderungen in diesem Bereich nicht nur gut bewältigen, sondern auch die Grundlage für neuen Wohlstand schaffen und unser Land dauerhaft fit für die Zukunft machen“.

Und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link betonte als Gesellschaftervertreter der Stadt Duisburg: „Der Hafen ist als Dreh- und Angelpunkt des wirtschaftlichen Lebens in unserer Stadt und in unserem Land unverzichtbar, 22.000 Arbeitsplätze in Duisburg hängen unmittelbar vom Hafen ab. Dementsprechend wichtig ist seine ständige Weiterentwicklung - was wir als Stadt dazu tun können, werden wir gerne tun.“  

Mit einer Aufführung der „Rheinischen Sinfonie“ beendeten die Duisburger Philharmoniker den Festakt, durch den WDR-Moderatorin Steffi Neu geführt hatte. Sie moderierte nach kurzer Pause auch das anschließende Gala-Dinner. Dort wurde als besonderer Appetithappen der Film „gereicht“, der die Entstehung und Enthüllung eines Kunstwerks als Geburtstagsgeschenk der Hafengesellschaft an ihre Stadt dokumentiert: Es geht um „Das Echo des Poseidon“, eine insgesamt zehn Meter hohe Bronze-Skulptur des berühmten Bildhauers Prof. Markus Lüpertz.

Hafenchef Staake und Künstler Lüpertz berichteten im Gespräch mit Moderatorin Neu über die Hintergründe der Entstehung. Nach dem Gespräch und der Filmvorführung wurde der Blick frei auf die nun hell erleuchtete Skulptur, die wenige Meter weiter alle vorbeifahrenden Schiffer und Rhein-Kreuzfahrer auf den Hafen und die Stadt Duisburg aufmerksam macht.
„Es ist ein bleibendes Wahrzeichen für den Hafen und für Duisburg“, sagte Hafenchef Staake. „Und Markus Lüpertz hat versprochen, dass es uns alle überdauern wird, vielleicht noch einmal 300 Jahre, so wie hoffentlich auch unser Duisburger Hafen.“    


Beim offiziellen Festakt zum 300. Hafengeburtstag v. l.: Sören Link (OB der Stadt Duisburg), Hannelore Kraft (NRW- Ministerpräsidentin), Erich Staake Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG und Alexander Dobrindt (Bundesverkehrsminister). © duisport/Georg Lukas

300 Jahre Hafengeschichte
Jubiläums- und Kinderbuch sowie Fahrradroute durch den Duisburger Hafen präsentiert

Düsi", Emma, Leon, "Hafenmeister Harry"  und die Zeitmaschine - ein  Geschenk an die Grundschulen

- Mit der Zeitmaschine durch 300 Jahren Hafengeschichte
- duisport präsentiert Chronik und Kinderbuch zum Hafenjubiläum
- Fahrradroute durch den Duisburger Hafen vorgestellt
- Landmarke "Leinpfad Ruhrort" gemeinsam mit NRW- Verkehrsminister Groschek enthüllt Duisburg

Linie 942 und 942E: Neue Linienführung in Sechs-Seen-Wedau
Für die Busse der Linien 942 und 942E der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ändert sich ab Montag, 21. September, die Linienführung im Bereich Sechs-Seen-Wedau.  

In Fahrtrichtung Bissingheim fahren die Busse ab der Haltestelle „Elbingerstraße“ über den neuen Linienweg durch Sechs-Seen-Wedau und anschließend weiter über die Wedauer Brücke. Auf der Zufahrt zur Wedauer Brücke wird vorläufig die Ersatzhaltestelle „Ausbesserungswerk“ eingerichtet.
In Fahrtrichtung Huckingen fahren die Busse weiterhin über den bisherigen Linienweg über die Wedauer Brücke.   Die neuen Haltestellen „Lummerlandstraße“ und „Am Wasserturm“ entfallen zunächst weiterhin.

Weltkindertag: Kinder sprechen die Ansagen in Bus und Bahn und haben freie Fahrt mit der DVG  
Bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) haben am Weltkindertag die Kinder das Sagen: Vom 18. bis 27. September ersetzen auf vielen Linien an über 40 Haltestellen echte Kinderstimmen die gewohnte Ansagestimme. Die Stimmen dafür wurden zuvor im DVG-Kundencenter am Harry-Epstein-Platz aufgenommen.

Eingeladen waren Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, die Lust hatten, eine Haltestellenansage einzusprechen. Die Begeisterung war groß: Mit viel Freude, Neugier und ein bisschen Aufregung ging es ans Mikrofon. Am Ende gab es vor allem viele strahlende und stolze Gesichter.  

Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

Zu hören sind die Kinderstimmen an zahlreichen Knotenpunkten und bekannten Orten im Stadtgebiet – unter anderem am Zoo, Lehmbruck-Museum, Rheinhausen Markt, Hamborn Rathaus, an der MSV-Arena und am Duisburger Hauptbahnhof. Damit wird der Weltkindertag auch in Bus und Bahn hörbar – und macht den ÖPNV für eine Woche zu einem ganz besonderen Erlebnis für Groß und Klein.  

Zudem sind anlässlich des Weltkindertages am Sonntag, 20. September, auch wieder Fahrten mit Bus- und Bahnlinien der DVG sowie NRW-weite Fahrten für Kinder bis zum Alter von 14 Jahren kostenfrei. Damit unterstützt die DVG die Aktion von UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk, die in diesem Jahr unter dem Motto „Starke Kinder, starke Zukunft!“ steht.

Kinder unter sechs Jahren müssen in Begleitung eines Erwachsenen fahren. Außerdem findet am Weltkindertag wieder das Familienfest am Duisburger Innenhafen statt.

Last Minute zum MINT-Studienplatz - Orientierungsnachmittage für Kurzentschlossene
Das Abitur ist in der Tasche, aber ein Studienplatz noch nicht? Kurz vor Beginn des Wintersemesters bietet die Universität Duisburg-Essen Orientierung für Kurzentschlossene: Vom 28. September bis zum 1. Oktober stellt das Angebot des zdi-Zentrums DU.MINT Duisburg an drei Nachmittagen jeweils zwei zulassungsfreie Studiengänge aus dem Bereich MINT vor – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Studieninteressierte erhalten Einblicke in den Studienalltag, können Labore besichtigen und offene Fragen im persönlichen Gespräch mit Lehrenden und Studierenden klären. Von sozialen Robotern über Astrophysik bis hin zu Nanotechnologie finden sich verschiedene Themen im Programm.

Die Veranstaltungen finden jeweils von 15 bis 17.30 Uhr am Campus Duisburg statt:  Montag, 28.09.: Physik, Energy Science, Physik Lehramt
Raum MD 150, Lotharstr. 1, 47057 Duisburg
Mittwoch, 30.09.: NanoEngineering, Elektrotechnik und Informationstechnik
Raum BA 114, Bismarckstraße 81, 47057 Duisburg
Donnerstag, 01.10.2026: Informatik, Menschzentrierte Informatik und Psychologie
Raum LE 103, Lotharstraße 65, 47057 Duisburg

„Bei der großen Auswahl fällt vielen die Studienwahl nach der Schule nicht leicht. Wir möchten junge Menschen bei der Entscheidung unterstützen und zeigen, dass ein Einstieg auch kurz vor Semesterbeginn noch problemlos möglich ist“, so Sarah Haefs, MINT-Koordinatorin am zdi-Zentrum DU.MINT Duisburg. Die Gruppengröße ist auf 15 Personen pro Termin begrenzt. Daher wird um Anmeldung gebeten unter https://www.uni-due.de/du-mint/anmeldung.

„Soundclash by FanatiQz 4.0“ – Junge Talente feiern „Nacht der Jugendkultur“ in Marxloh
Der Stadtteil Marxloh lebt von der Vielfalt und Kreativität junger Menschen. Kunst, Musik und Kultur gehören hier seit Jahren fest zum pädagogischen Alltag. Daraus entstand gemeinsam mit Can von Somm, dem Gründer von „Soundclash by FanatiQz“, die Idee für einen Musikwettbewerb, bei dem junge Talente ihre Leidenschaft und selbstgeschriebenen Songs präsentieren können.


Der Wettbewerb findet am Freitag, 25. September, ab 19 Uhr im Regionalzentrum Nord (RiZ), Marienstraße 16A in 47169 Duisburg, statt. Acht Kandidatinnen und Kandidaten können am Newcomer Contest mit eigenen Songs live teilnehmen. Interessierte müssen sich bis zum 24. September über Instagram mit einer persönlichen Nachricht an Can von Somm (@fanatiqz47) oder per E-Mail soundclashbyfanatiqz@gmail.com bewerben.

Die Jury setzt sich aus Experten der Musikszene zusammen: FanatiQz, El9six, Abdul Chahin und Lakmann One. Auf die jungen Künstlerinnen und Künstler warten tolle Preise und die Chance auf eine professionelle Studioaufnahme. Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene können die kostenfreie Veranstaltung aber ohne vorherige Anmeldung besuchen.

Die „Nacht der Jugendkultur“ ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Projektarbeit des Regionalzentrums Nord. Im Mittelpunkt steht die Förderung junger Talente sowie die Stärkung von Kreativität, Selbstvertrauen und künstlerischer Entwicklung.


„Parking Day“ in Marxloh: Öffentlichen Raum neu erleben
Der internationale „Parking Day“ wird am Freitag, 18. September, auch in Marxloh erlebbar. Der Aktionstag lädt dazu ein, Parkplätze und Straßenraum vorübergehend für andere Nutzungen zu öffnen – etwa für Begegnung, Aufenthalt, Spiel oder Begrünung. Er macht sichtbar, welche Möglichkeiten entstehen, wenn Flächen nicht ausschließlich dem Autoverkehr dienen.

An diesem Tag wird die geplante Umgestaltung des August-Bebel-Platzes und der Weseler Straße anhand von temporären Aktionen anschaulich vermittelt. Ab 9.30 Uhr wird ein neues „Parklet“ an der Weseler Straße 31-33 vor dem „Cafe Femm“ eröffnet. Zwei Stellplätze verwandeln sich für drei Monate in eine begrünte Aufenthaltsfläche und bieten Raum zum Sitzen, Verweilen und Begegnen.

Baudezernent Martin Linne wird das Vorhaben vor Ort erläutern. Von 15 bis 19 Uhr wird ein Teil des August-Bebel-Platzes temporär für den Autoverkehr gesperrt. Neben Informationen zum Modellvorhaben „Stark im Norden“ und zur geplanten Neugestaltung des Platzes und der Weseler Straße erwarten die Besucher unter anderem Spiel- und Bastelangebote, Kinderschminken sowie eine Bepflanzungsaktion.

Zusätzlich sind die Umgestaltung des Marxloher Zentrums und nachhaltige Mobilität Thema. Das Quartiersmanagement Marxloh steht für Gespräche zur Verfügung.

„Stift zum Kennenlernen“ Das Johanniter-Stift & die Tagespflege öffnen ihre Türen  
Gut versorgt sein – und sich dabei rundum wohlfühlen. Dafür stehen die Johanniter „Hand in Hand“ in Duisburg-Neudorf. Lernen Sie uns persönlich kennen! Wir laden Sie herzlich zu unserem Tag der offenen Tür ein:  
Freitag, 25. September 2026 14:00 bis 17:00 Uhr Wildstraße 10, 47057 Duisburg.  

Entdecken Sie das Johanniter-Stift mit seinen verschiedenen Wohnformen – vom Pflegebereich bis zum Wohnen mit Service im Appartement – sowie unsere Tagespflege. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen, lernen Sie unsere Mitarbeitenden kennen und informieren Sie sich in entspannter Atmosphäre über unsere Angebote. Unser Team des Sozialen Dienstes steht Ihnen für Fragen zur Verfügung und vereinbart auf Wunsch auch individuelle Beratungstermine.  

Sie möchten unsere Tagespflege näher kennenlernen? Dann nutzen Sie die Gelegenheit und informieren Sie sich über unsere Schnuppertage. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Freuen Sie sich auf frisch gebackene Waffeln, gemütliche Gespräche und Klaviermusik in unserer Cafeteria.   Neugierig geworden? Dann melden Sie sich gerne telefonisch zum Tag der offenen Tür an unter 0203 9308-455.

Jeder fünfte Deutsche hat keine koordinierende Arztpraxis
Forsa-Umfrage zum Welttag der Patientensicherheit
Wer wegen einer Erkrankung von mehreren Ärztinnen und Ärzten behandelt wird, braucht vor allem eines: eine gute Abstimmung. Doch genau daran scheint es, bei vielen Patientinnen und Patienten zu fehlen. Eine aktuelle Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zum Welttag der Patientensicherheit am 17. September zeigt: Bei 20 Prozent der 18- bis 70-jährigen Befragten gibt es keine Ärztin oder keinen Arzt, die oder der die gesamte Krankengeschichte kennt und die Behandlung durch verschiedene Ärzte koordiniert.

„Damit fehlt einem Fünftel der Befragten eine zentrale Anlaufstelle, die den Überblick über ihre gesundheitliche Versorgung behält“, sagt Vijitha Sanjivkumar aus dem Kompetenzteam Medizin und Expertin für Patientensicherheit bei der KKH. Das will die schwarz-rote Koalition mit der Einführung eines verbindlichen Primärversorgungssystems ändern.

Patientinnen und Patienten sollen sich laut den aktuellen Plänen künftig in der Regel zunächst an eine Hausarztpraxis wenden. Dort soll der individuelle Behandlungsbedarf eingeschätzt und bei Bedarf die weitere Versorgung koordiniert werden – etwa durch eine gezielte Überweisung an eine Facharztpraxis mit einem Termin innerhalb eines festgelegten Zeitraums.

Vorgesehen ist zudem eine einheitliche, onlinegestützte Ersteinschätzung von Beschwerden, die bereits vor dem Praxisbesuch Orientierung über den richtigen Versorgungsweg geben soll. Das neue System soll voraussichtlich 2028 greifen. Jeder dritte Befragte erhielt widersprüchliche Empfehlungen Wie wichtig eine koordinierte Versorgung ist, zeigen auch die Erfahrungen derjenigen, die wegen ihrer Beschwerden in mehreren Arztpraxen waren.

61 Prozent der Befragten gaben an, in den vergangenen drei Jahren gesundheitliche Beschwerden gehabt zu haben, wegen derer sie bei mehr als einem Arzt oder Ärztin in Behandlung waren – beispielsweise zunächst in der Hausarztpraxis und anschließend in einer Facharztpraxis. 43 Prozent dieser Patientinnen und Patienten mit mehrfachen Arztbesuchen mussten ihre Krankengeschichte oder Medikation mehrfach erklären. Jeder Dritte erhielt sogar widersprüchliche Empfehlungen.

30 Prozent der Patienten, die in den letzten drei Jahren wegen einer Beschwerde bei mehreren Ärzten in Behandlung waren, hatten den Eindruck, dass die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt über die bisherige Behandlung nicht ausreichend informiert war. Bei jedem Vierten lagen beim Termin nicht alle bisherigen Befunde oder Arztbriefe vor.

Auch bei den weiteren Behandlungsschritten gab es Unsicherheiten: 21 Prozent hatten mindestens einmal den Eindruck, dass unklar war, wer den nächsten Behandlungsschritt übernehmen sollte. Bei 16 Prozent kam es zu mindestens einer unnötigen Doppeluntersuchung. Bei knapp einem Drittel (30 Prozent) der Befragten mit Behandlung durch mehrere Ärzte trat keines dieser Probleme auf.

„Patientensicherheit darf nicht nur davon abhängen, wie gut einzelne Patientinnen und Patienten selbst ihre Behandlung organisieren können. Wir brauchen Strukturen, die dabei unterstützen, Orientierung und Koordination in der Versorgung zu verankern. Ein modernes Primärversorgungssystem kann hierfür einen wichtigen Rahmen schaffen“, so Vijitha Sanjivkumar.

KKH fordert: Primärversorgungssystem jetzt gesetzlich auf den Weg bringen Vor diesem Hintergrund fordert die KKH die Bundesregierung auf, die geplante Neuordnung der Primärversorgung schnellstmöglich gesetzlich auf den Weg zu bringen. „Ein gut ausgestaltetes Primärversorgungssystem sollte Patientinnen und Patienten vor allem dabei unterstützen, schnell und unkompliziert die für sie passende medizinische Versorgung zu finden.

Dazu braucht es aus Sicht der KKH eine verlässliche und einheitliche Ersteinschätzung, die Orientierung gibt und den Weg zur richtigen Anlaufstelle erleichtert. Digitale Lösungen wie eine elektronische Überweisung und eine gemeinsame GKV-Terminplattform können zusätzlich dafür sorgen, dass Patientinnen und Patienten nach der Ersteinschätzung möglichst direkt und zeitnah einen passenden Termin erhalten“, erklärt Stephanie Engelmann, Vorstandsmitglied bei der KKH.

Auch die Kompetenzen weiterer Gesundheitsfachberufe sollten stärker genutzt werden. Physician Assistants und nichtärztliche Praxisassistentinnen und -assistenten (NäPa) können Ärztinnen und Ärzte bei geeigneten Aufgaben unterstützen und damit Freiräume für die medizinische Versorgung schaffen.

Krankenkassen können chronisch Erkrankte individuell begleiten
Gerade Menschen mit chronischen Erkrankungen sind häufig auf mehrere Ärztinnen und Ärzte sowie unterschiedliche Gesundheitsangebote angewiesen. Der Welttag der Patientensicherheit am 17. September steht deshalb in diesem Jahr unter dem Motto „Sichere Versorgung chronisch erkrankter Menschen – für ein gutes Leben!“.

Der seit 2019 jährlich stattfindende Welttag ist einer der globalen Gesundheitstage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und wird vom Aktionsbündnis Patientensicherheit ausgerichtet. Neben einer strukturell besseren Koordination kommt auch der individuellen Begleitung von Patientinnen und Patienten eine wichtige Rolle zu. „Krankenkassen können dabei unterstützen, Versicherte durch die verschiedenen Bereiche des Gesundheitssystems zu lotsen.

Denn bei ihnen laufen die Versorgungs- und Abrechnungsdaten der Versicherten zusammen. Dadurch verfügen sie über eine gute Grundlage, um passende Versorgungsangebote zu identifizieren und Versicherte bedarfsgerecht anzusprechen“, sagt Stephanie Engelmann. Das könne insbesondere chronisch Erkrankten helfen, ihre Behandlung besser zu verstehen, gesundheitliche Entscheidungen informierter zu treffen und sich sicherer im Versorgungssystem zu bewegen.

Die KKH informiert daher ihre Versicherten freiwillig regelmäßig über individuell geeignete Versorgungsleistungen sowie über ausgewählte Gesundheitsrisiken. Dazu gehören aktuelle Informationen, die auf den individuellen Bedarf zugeschnitten sind, bedarfsgerechte Angebote wie Präventionskurse sowie passende Services.

 „Eine sichere Versorgung braucht beides: gute Strukturen im Gesundheitssystem und eine individuelle Begleitung der Menschen. Gerade chronisch Erkrankte profitieren davon, wenn Informationen, Behandlung und passende Unterstützungsangebote besser zusammengeführt werden“, erklärt die KKH-Vorständin.



Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik: Zahl der neuen Auszubildenden binnen zehn Jahren um 30,5 % gestiegen
• Frauenanteil bei neuen Auszubildenden in Berufen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bei 2,4 %
• Knapp jede vierte erwerbstätige Person in der Berufsgruppe ist zwischen 55 und 64 Jahre alt
• Preise für Handwerksleistungen in der Branche deutlich gestiegen

Egal ob Wärmepumpen oder Klimaanlagen – für die Installation und Wartung solcher Geräte braucht es entsprechend ausgebildete Fachkräfte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, begannen im Jahr 2025 knapp 14 400 Menschen eine Ausbildung in einem Beruf der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Damit nahm die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im Zehn- Jahres- Vergleich um 30,5 % zu. 2015 hatte sie bei rund 11 000 gelegen. Zu dem Bereich zählen neben Anlagenmechanikerinnen und -mechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik vereinzelt auch Ofen- und Luftheizungsbauerinnen und -bauer.



Die überwiegende Mehrheit der neuen Auszubildenden in den genannten Ausbildungsberufen ist nach wie vor männlich. 2025 lag der Frauenanteil unter den Neuabschlüssen mit 2,4 % deutlich unter dem Durchschnitt aller Berufsgruppen innerhalb des dualen Systems. Hier wurde mehr als jeder dritte Ausbildungsvertrag (36,0 %) im Jahr 2025 von einer Frau abgeschlossen.

Zahl der Erwerbstätigen in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik gestiegen
Auch die Zahl der Erwerbstätigen in der Branche ist in den vergangenen fünf Jahren gestiegen. Nach Erstergebnissen des Mikrozensus waren im Jahr 2025 rund 278 000 Menschen in Berufen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik beschäftigt. Das waren 4,1 % mehr als 2021. Damals gingen rund 267 000 Menschen einem solchen Beruf nach.

Zum Vergleich: Die Zahl aller Erwerbstätigen ist im selben Zeitraum um 3,7 % gestiegen. Anteil der älteren Erwerbstätigen in der Berufsgruppe nimmt zu Knapp jede oder jeder vierte (23,3 %) Erwerbstätige in Berufen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik war 2025 zwischen 55 und 64 Jahren alt und dürfte daher in den nächsten Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden.

Anders als in anderen sogenannten Engpassberufen lag der Anteil nur geringfügig über dem entsprechenden Anteil bei den Erwerbstätigen insgesamt (23,0 %). Der Anteil der 55- bis 64-Jährigen in Berufen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ist binnen fünf Jahren leicht gestiegen: 2021 hatte er noch bei 22,3 % gelegen. Unter allen Erwerbstätigen waren es 22,0 %.

Deutliche Preissteigerung für Handwerksleistungen in der Branche
Neben der Zahl der neuen Auszubildenden und der Erwerbstätigen im Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind auch die Preise für Leistungen der Branche gestiegen. Für Arbeiten an Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher im August dieses Jahres 6,6 % mehr zahlen als im Vorjahresmonat.

Die Preise für Arbeiten an Heizungs- und Wassererwärmungsanlagen erhöhten sich um 5,1 %. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 2,9 %.

Zahl der Betriebe und Umsätze deutlich gestiegen
Der Boom der eher kleinstrukturierten Branche zeigt sich auch in der wachsenden Zahl der größeren Betriebe: Im 1. Quartal 2026 waren knapp 4 100 Betriebe von Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten in der Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimainstallation tätig.

Die Zahl nahm im Vergleich zum 1. Quartal 2016 mit gut 2 900 Betrieben um 38,9 % zu. Noch deutlicher stiegen die erwirtschafteten Umsätze: Sie verdoppelten sich im selben Zeitraum von knapp 2,9 Milliarden Euro auf rund 5,9 Milliarden Euro (+103,8 ).

NRW: Nur knapp 30 % der Führungskräfte im Jahr 2025 waren Frauen
* Frauenanteil bei Teilzeit-Führungskräften bei knapp 65 %
* Frauenanteil bei älteren Führungskräften am geringsten
* Frauenanteil in NRW unter dem Bundes- und EU-Durchschnitt

Frauen sind in Führungspositionen weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Wie das Statistische Landesamt anhand von Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt, waren im Jahr 2025 in NRW 28,9 % der insgesamt rund 376.000 Führungskräfte Frauen. Dieser Wert lag deutlich unter dem Frauenanteil an allen Erwerbstätigen, der im selben Jahr 47,1 % betrug. 

Im Zehnjahresvergleich zeigt sich ein leichter Zuwachs: Im Jahr 2015 machte der Frauenanteil an den Führungskräften noch 26,0 % aus, während der Anteil an allen Erwerbstätigen damals bei 46,5 % lag. Als Führungskräfte gelten hierbei – basierend auf der internationalen Berufsklassifikation ISCO-08 – Personen mit strategischer Leitungs-, Budget- und Personalverantwortung wie Vorstände, Geschäftsführungen, Abteilungsleitungen oder auch die Leitungen kleinerer Betriebe. F

rauen stellten Mehrheit der Teilzeit-Führungskräfte
Teilzeitarbeit ist bei Erwerbstätigen in Führungspositionen eher die Ausnahme. Im Jahr 2025 arbeiteten lediglich 10,5 % der Führungskräfte in NRW in Teilzeit – das ist dreimal weniger als bei der Gesamtheit aller Erwerbstätigen (31,8 %).

Unter den Teilzeitführungskräften stellten Frauen aber mit 64,9 % die Mehrheit. Bei den in Vollzeit arbeitenden Führungskräften lag der Frauenanteil hingegen nur bei 24,7 %.

Frauenanteil bei älteren Führungskräften am geringsten


Bei den jüngeren Führungskräften lag dieser Anteil in 2025 über dem Gesamtdurchschnitt. In den Altersgruppen bis 44 Jahre war gut jede dritte Führungskraft eine Frau (mit Werten von knapp 34 % bis gut 35 %). In den höheren Altersgruppen liegt die Quote niedriger, wobei die Gruppe ab 55 Jahren mit 23,5 % den geringsten Anteil aufwies.

NRW unter dem Bundes- und EU-Durchschnitt
Der Anteil von Frauen in Führungspositionen liegt in Nordrhein-Westfalen sowohl im bundesweiten als auch im EU-Vergleich unter dem Durchschnitt. Bundesweit lag der Anteil der Frauen in Führungspositionen 2025 bei 30,3 %.

Noch deutlicher fiel der Abstand zum europäischen Ausland aus: Der Durchschnitt in der Europäischen Union lag im selben Jahr bei 35,9 %. Den Spitzenplatz im europäischen Vergleich belegte Schweden, wo der Frauenanteil an den Führungskräften bei 44,4 % lag.


Ausbildungsoffensive bringt Duisburger Oberstufenschüler mit regionalen Arbeitgebern ins Gespräch
Bankwesen, Technik oder Gesundheitswesen - wie unterschiedlich der Berufsalltag nach dem Schulabschluss aussehen kann, erfuhren rund 115 Schüler der Oberstufe der Theodor-König- Gesamtschule beim Auftakt der diesjährigen Duisburg-Tour der Ausbildungsoffensive.

Theodor-König- Gesamtschule

Im von Mona Belinskiy von 1LIVE moderierten Azubi-Talk berichteten Nachwuchskräfte aus drei regionalen Unternehmen offen von ihrem Einstieg ins Berufsleben, ihren Aufgaben und den Erfahrungen, die sie seit Beginn ihrer Ausbildung gesammelt haben. Azubis der TARGOBANK, der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) sowie des Evangelischen Klinikums Niederrhein stellten Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in ihren Branchen vor.

Dabei ging es um kaufmännische Berufe im Bankwesen, technische und kaufmännische Tätigkeiten rund um den öffentlichen Nahverkehr und die Energieversorgung sowie Ausbildungswege im Gesundheitswesen - von der Pflege bis zu kaufmännischen Berufen. Die Schüler erhielten so einen praxisnahen Eindruck davon, wie vielfältig die beruflichen Perspektiven direkt vor ihrer Haustür sind und welche Entwicklungsmöglichkeiten die unterschiedlichen Berufsfelder bieten.

Im Anschluss verlagerte sich der Austausch an die Stände der Minibörse. Dort fragten die Schüler unter anderem nach Bewerbungsverfahren, dem Arbeitsalltag, Schichtmodellen, Entwicklungsmöglichkeiten und den ersten Wochen im Unternehmen.

Viele nutzten die Gelegenheit, ihre ganz persönlichen Fragen zu stellen und sich mit den Azubis darüber auszutauschen, wie sie selbst den Übergang von der Schule ins Berufsleben erlebt haben. Gerade diese offenen Gespräche auf Augenhöhe machten den besonderen Wert der Ausbildungsoffensive aus. Die Jugendlichen erhielten ehrliche Antworten aus erster Hand und gewannen Orientierung für ihren eigenen Berufsweg, während die Unternehmen frühzeitig mit potenziellen Nachwuchskräften in Kontakt kamen.

Cordula Hiller-Kitzmann, Berufsorientierungslehrerin der Theodor-König-Gesamtschule, erklärt: „Die Ausbildungsoffensive besucht uns seit drei Jahren und das Format ist einfach großartig. Die Gespräche zwischen meinen Schülern und den Azubis, die hierbei stattfinden, sind absolut offen und ehrlich. Jedes Jahr kommen hier konkrete Perspektiven, Bewerbungen oder Denkanstöße zu Stande.“

Die Ausbildungsoffensive tourt im Schuljahr 2026/2027 mit weit über 80 Partnerunternehmen an allen weiterführenden Schulformen zwischen Münster und Köln. Schulen und Unternehmen, die dabei sein möchten, erreichen das Projektbüro unter +49 201 749 23 24 oder per E-Mail an info@ausbildungsoffensive.de.

Schon seit 2009 ist die Ausbildungsoffensive ein erfolgreiches Format zur Berufsorientierung, von dem alle Beteiligten profitieren. Die Schüler, die Schulen und die Unternehmen. Bei den lokalen und regionalen Touren durch Schulen stellen aktuelle Azubis von namhaften Unternehmen ihren jeweiligen Lehrberuf vor.

Im ganz persönlichen Bühnen-Talk mit bekannten Radiomoderatoren und vor allem: auf Augenhöhe mit den Schülern, ihren potenziellen Nachfolgern. Die Ausbildungsoffensive steht unter Schirmherrschaft des Essener Unternehmensverbandes sowie der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

Ausziehen, ankommen, einrichten: Was der Start in Studium oder Ausbildung wirklich kostet - Wohnen gibt den finanziellen Rahmen vor
Wie viel Geld für die erste Ausstattung übrig bleibt, hängt vor allem von der Wohnform und den laufenden Kosten ab. Der CHE-DatenCHECK zeigt, dass Studierende ganz unterschiedlich wohnen: Jeweils knapp 28 Prozent leben während des Semesters bei den Eltern oder in einer privaten Mietwohnung, rund ein Viertel in einer WG und etwa 15 Prozent in einem Wohnheim.

VGL/KI-generiert

Mit einem Auszug kommen neue Ausgaben hinzu. Die Bundesagentur für Arbeit nennt Miete und Wohnen als höchsten Kostenpunkt außerhalb des Studiums. Je nach Bedarf entstehen darüber hinaus weitere einmalige Kosten rund um den Einzug. Wie stark allein die laufenden Wohnkosten das Budget bestimmen können, zeigen Zahlen von Destatis: Studierende mit eigener Haushaltsführung geben im Schnitt 54 Prozent ihres verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus.

Auch ein WG-Zimmer ist längst keine günstige Lösung mehr. Laut einer Analyse von WG-Gesucht.de und dem Moses Mendelssohn Institut lag die durchschnittliche Angebotsmiete im Wintersemester 2025/26 erstmals bei 505 Euro warm.

Damit ist ein großer Teil des Budgets häufig bereits gebunden, bevor der erste Schreibtisch aufgebaut oder der erste Topf gekauft ist. Umso wichtiger wird die Frage, wofür das verbleibende Budget eingesetzt wird.

Technik fällt besonders ins Gewicht
Eine Antwort darauf liefert die aktuelle Vergleich.org-Umfrage. 29 Prozent nannten Laptop, Tablet oder Computer als größte finanzielle Belastung zum Start in Ausbildung oder Studium. Digitale Ausstattung liegt damit deutlich vor Möbeln wie Bett, Schreibtisch oder Stauraum, die 21 Prozent der Befragten nannten.

Dass Technik weit oben steht, überrascht kaum: Laptop oder Tablet werden für viele schnell zum zentralen Arbeitsmittel in Studium oder Ausbildung. Je nach Wohnsituation können Drucker, Router oder weiteres Zubehör dazukommen.

Doch die Ausgaben verteilen sich auf viele Bereiche. Lernmaterialien, Fachbücher oder Büromaterial wurden von 10 Prozent als größte Belastung genannt, Küchenausstattung von 9 Prozent und Haushaltsausstattung von 8 Prozent. Gerade diese kleineren Posten wirken für sich genommen oft überschaubar, können sich aber schnell summieren.

Vieles zeigt sich erst nach dem Einzug
Besonders bei Küche und Haushalt zeigt sich oft erst im eigenen Alltag, was tatsächlich fehlt. Dinge, die im Elternhaus selbstverständlich vorhanden waren, müssen nun selbst organisiert werden. Töpfe, Vorratsdosen, ein Wasserkocher oder ein Wäscheständer gehören deshalb häufig zur ersten Grundausstattung.

Bei begrenztem Budget setzen die Befragten deshalb klare Prioritäten. Wenn ein Wohnungswechsel ansteht, würden sich 32 Prozent zuerst einen guten Laptop oder Computer leisten. Danach folgen ein funktionaler Arbeitsplatz mit Schreibtisch und geeignetem Stuhl sowie eine solide Grundausstattung für Küche und Kochen mit jeweils 15 Prozent.

Gleichzeitig zeigt sich, dass viele erst einmal abwarten, was tatsächlich gebraucht wird: 12 Prozent würden möglichst nichts vorsorglich anschaffen, sondern erst bei tatsächlichem Bedarf. Gerade beim Einzug kann sich das als pragmatischer Weg erweisen. Denn erst vor Ort zeigt sich, was schon vorhanden ist und was wirklich noch fehlt.

Schritt für Schritt in den eigenen Alltag
Der Start in Studium oder Ausbildung bringt viele neue Entscheidungen mit sich. Gerade wenn Wohnen bereits einen großen Teil des Budgets beansprucht, wird schnell klar, dass nicht alles gleichzeitig angeschafft werden muss. Vieles kann nach und nach dazukommen.

Ausziehen, ankommen und einrichten gehören deshalb zu einem Prozess, der sich mit der Zeit entwickelt. Was anfangs noch ungewohnt oder provisorisch wirkt, wird nach und nach selbstverständlicher. So entsteht nicht nur die passende Ausstattung, sondern auch eine eigene Routine im neuen Alltag.

Quellenangabe:
Bundesagentur für Arbeit: Kosten im Studium - https://www.arbeitsage...en-studium
Destatis: Wohnkosten von Studierenden - https://www.destatis.d...48_63.html
WG-Gesucht.de/MMI: WG-Zimmer 2025/26 - https://www.wg-gesucht...-2025-2026
CHE-DatenCHECK: Wohnformen von Studierenden - https://hochschuldaten...2024-2026/

VHS-Kurs mit vielen Achtsamkeitsübungen
Zum Thema Achtsamkeitstraining nach Jon Kabat-Zinn bietet die VHS Duisburg sowohl einen Kurs als auch einen Schnuppertag an. Der achtwöchige Kurs läuft ab dem 16. September immer mittwochs von 16.15 bis 17.45 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt.

An gleicher Stelle findet der „Tag der Achtsamkeit“ am Sonntag, 27. September, von 11 bis 15 Uhr statt. Das Training umfasst Achtsamkeitsübungen im Sitzen, Gehen und Liegen, achtsame Körperarbeit und Yoga- und Dehnungsübungen. Darüber hinaus gibt es Informationen zu Themen wie dem Umgang mit Stress, Schmerzen und schwierigen Gefühlen.

Das Training ist geeignet für Personen, die Achtsamkeit in ihr Leben integrieren wollen, die mit akuten oder chronischen Beschwerden belastet sind oder die Stress in Familie, Beruf, Beziehung oder durch Krankheit erleben. Anmeldungen werden erbeten online über die Homepage der VHS oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.

Demenz belastet Europa mit jährlich über 220 Milliarden Euro – Informelle Pflege als größter Kostenfaktor
Demenz verursacht in den hochentwickelten europäischen Ländern jährlich gesellschaftliche Kosten von 221,4 Milliarden Euro, das entspricht einem Durchschnitt von 25.218 Euro pro Patient:in. Zu diesen Ergebnissen kommt ein internationales Forschungsteam, das unter der Leitung von Prof. Dr.

Richard Dodel, Lehrstuhl für Geriatrie der Universität Duisburg-Essen 45 Studien aus ganz Europa systematisch ausgewertet hat, um die gesamtwirtschaftliche Belastung durch Demenz zu analysieren. Die kürzlich im Journal of Alzheimers Disease veröffentlichte Studie ist die bislang umfassendste Untersuchung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Demenz.

Prof. Dr. Richard Dodel, Lehrstuhl für Geriartrie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen(© privat)

Demenz ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft. Sie beeinträchtigt Gedächtnis, Denken, Sprache und die Fähigkeit, Alltagsaufgaben zu bewältigen. Die Kosten von Demenzerkrankungen entstehen den Forschenden zufolge vor allem durch zwei Hauptkomponenten: 58 Prozent der Gesamtkosten entfallen auf die sogenannte informelle Pflege – also die Unterstützung durch Familienangehörige, Freund:innen oder Nachbar:innen, die oft über Jahre hinweg Betreuungsarbeit leisten.

Diese Form der Pflege ist nicht nur emotional und physisch belastend, sondern auch wirtschaftlich von großer Bedeutung. Die restlichen 42 Prozent der Kosten entfallen auf direkte medizinische und pflegerische Leistungen wie Arztbesuche, Medikamente, stationäre Behandlungen und Pflegeheime. „Indirekte Kosten, wie beispielsweise Produktivitätsverluste durch vorzeitigen Ruhestand oder Arbeitsausfall von Angehörigen, tragen nur geringfügig zu den Gesamtkosten bei“, so Prof. Dr. Richard Dodel.

Dies zeigt, dass die Belastung für die Gesellschaft vor allem durch die intensive, oft unbewertete Arbeit von pflegenden Familien entsteht. Die Autor:innen fordern deshalb, Demenz nicht nur medizinisch, sondern auch gesellschaftlich zu betrachten. „Eine bessere Prävention, frühere Diagnosen und stärkere Unterstützung für pflegende Angehörige könnte die Belastung für Betroffene und ihre Angehörigen deutlich reduzieren“, so Prof. Dodel.

Die Studie zeigt zudem erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Die Kosten pro Patient:in schwanken je nach Land erheblich – von unter 15.000 Euro in einigen osteuropäischen Ländern bis hin zu über 30.000 Euro in westeuropäischen Staaten. Diese Unterschiede sind auf unterschiedliche Einkommensniveaus, Pflegesysteme und die Art der Versorgung zurückzuführen.

Mit dem Aufkommen neuer biologischer Therapien, die die Krankheitsentwicklung verlangsamen können, könnte sich die Kostenstruktur in Zukunft verändern. Diese Behandlungen erfordern frühzeitige Diagnose, spezielle Tests und intensive Überwachung, was zunächst die Kosten erhöhen könnte. Langfristig könnten sie jedoch die Belastung für Pflegekräfte und Familien und auch die Kosten verringern.

Die Forschenden betonen, dass die bisherigen Schätzungen aufgrund der Datenlage nur für hochentwickelte europäische Länder gelten. Daten aus Ländern mit niedrigerem Einkommen sind bisher unzureichend. Die Entwicklung und die Umsetzung neuer therapeutischer Ansätze und politischer Maßnahmen wird entscheidend sein, um die zukünftigen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Demenz zu bewältigen.

Die Publikation ist Teil der Studie „Cost of Illness in Neurology in Europe“ und wurde durch die European Academy of Neurology (EAN) und der Lundbeck Foundation (LINF) finanziell unterstützt. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website: www.ean.org

Tag der Schiene in NRW: die Eisenbahn-Welt entdecken  
18. bis 20. September: Spannende Einblicke hinter die Kulissen der Bahn in NRW
Von Freitag, 18. bis Sonntag, 20. September steht die Eisenbahn bundesweit im Mittelpunkt: Beim „Tag der Schiene“ öffnen Unternehmen, Vereine und Institutionen ihre Türen und zeigen, was die Eisenbahn zu bieten hat. Auch die Deutsche Bahn (DB) lädt in Nordrhein-Westfalen zu verschiedenen Veranstaltungen ein – von Baustellenführungen und Einblicken in die Infrastruktur bis zu Technik und Eisenbahngeschichte.

Eine Übersicht über weitere Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen, Anmeldungen und Informationen unter www.tag-der-schiene.de.
Duisburg Hauptbahnhof: Das Neubauprojekt ganz nah Im laufenden Betrieb erneuert die DB noch bis 2028 einen der größten Bahnhöfe in NRW. Das neue Hallendach ist ein echter Hingucker: Es besteht aus einer Stahl- und Glaskonstruktion in Wellenform mit einer Gesamtfläche von 18.600 m² - das entspricht einer Fläche von über 2,5 Fußballfeldern.

Der endlich präsentable Osteingang des Duisburger Hauptbahnhofs - Foto Ilja Höpping

Mit Abschluss der Modernisierung werden auch alle sechs Bahnsteige komplett erneuert sein. Wie der Abriss und Neubau der Bahnsteige und des Daches im laufenden Betrieb funktionieren, erfahren Interessierte im Rahmen der Führung am Freitag, den 18. September. 

Spaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch Serm
Oberbürgermeister Sören Link lädt wieder interessierte Duisburgerinnen und Duisburger zu einem Spaziergang ein. Am Samstag, 10. Oktober, geht es gemeinsam von 13 bis 16 Uhr durch Serm. Im Mittelpunkt stehen bei dem etwa drei Kilometer langen Rundgang verschiedene Formen der Landwirtschaft und die Bedeutung der vielfältigen ländlichen Betriebe für Duisburg.

Die Teilnehmenden erhalten zudem Einblicke in die Besonderheiten des dörflich geprägten Stadtteils. Die Strecke führt stellenweise über nicht befestigte Wege. Anmeldungen sind ab sofort online bis zum 28. September unter https:///www.duisburg.de/spaziergang möglich.

Da die Nachfrage an den Spaziergängen erfahrungsgemäß sehr groß ist, werden die verfügbaren Plätze unter allen Anmeldungen ausgelost. Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail ein Ticket mit allen wichtigen Informationen zum Treffpunkt und zum Ablauf des Spaziergangs.

Ehrenamtsfest: AWO-Duisburg feiert ihre Ehrenamtlichen
Mit einem Ehrenamtsfest auf dem AWO-Ingenhammshof in Duisburg-Meiderich hat die AWO-Duisburg das Engagement ihrer mehr als 450 ehrenamtlich Aktiven gewürdigt. Rund 130 Freiwillige folgten der Einladung und verbrachten einen Nachmittag voller Begegnungen und Anerkennung.  

Team der ehrenamtlichen Chancenpatinnen und -paten

Ein Höhepunkt der Veranstaltung waren die Ehrungen besonders engagierter Ehrenamtlicher. Die Auszeichnung in der Kategorie „Marathon“ erhielt Marliese Schreiber-Demming, die sich seit 64 Jahren mit großem Einsatz für die AWO engagiert. Über Jahrzehnte organisierte sie Reisen und Feste, arbeitete im Vorstand des Kreisverbandes mit und unterstützt bis heute den Ortsverein Hochfeld-Stadtmitte.

Als „Newcomerin“ wurde Olga Gelman ausgezeichnet. Sie ist erst seit kurzer Zeit ehrenamtlich aktiv und unterstützt Menschen mit ihrer Näharbeit, die weit über das Reparieren von Kleidung hinausgeht. Eine weitere Auszeichnung erhielt per Los Hildegard Boos aus Rheinhausen stellvertretend für alle Ehrenamtlichen der AWO-Duisburg.  

AWO-Vorstandsvorsitzender Veysel Keser dankte den Freiwilligen für ihren Einsatz: „Ehrenamt ist das Herz unserer AWO. Ihr schenkt nicht nur Zeit und Unterstützung, sondern vor allem Menschlichkeit und Zusammenhalt.“  

Die AWO-Duisburg bietet an 36 Standorten vielfältige Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement – von Seniorenzentren über Begegnungsstätten bis hin zur Lernförderung für Kinder.  
Für Fragen und weitere Informationen rund ums Ehrenamt: Lisa Müller-Arnold, Ehrenamt/Bürgerengagement der AWO-Duisburg, Telefon: 0203 3095-643, E-Mail: mueller@awo-duisburg.de.

Verleihung der Ehrennadel des Bezirks Duisburg-Süd für besonderes ehrenamtliches Engagement
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske verleiht am Donnerstag, 17. September 2026, um 17 Uh im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Süd, die Ehrennadel des Bezirks Duisburg-Süd für besonderes ehrenamtliches Engagement.
Im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link werden Klaus Drechsler und Heiner Lambertz mit der Auszeichnung geehrt.

Grundschüler der GGS Van-Gogh-Straße zu Gast im Düsseldorfer Landtag
Zwei vierte Klassen der Gemeinschaftsgrundschule Van-Gogh-Straße aus Duisburg-Rheinhausen waren im Düsseldorfer Landtag zu Gast. Im Rahmen einer Diskussionsrunde hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Frank Börner ins Gespräch zu kommen.

Dabei erhielten die jungen Gäste aus erster Hand Einblicke in die Arbeit von Abgeordneten und deren politischen Alltag. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen unter anderem der Sanierungszustand von Schulen sowie Maßnahmen gegen überhitzte Klassenräume während der Sommermonate.

Frank Böner zeigte sich anschließend vom Interesse und den Fragen der Kinder begeistert: „Alle Kinder waren richtig gut vorbereitet und haben super mitgemacht. Es wurden viele interessante Fragen gestellt. Es ist immer eine Freude zu sehen, dass sich auch Kinder für Politik interessieren und mehr über die politische Arbeit lernen wollen. Deshalb ist mir der Austausch mit Schülergruppen so wichtig.“

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oto Büro Börner

Stadtradeln 2026: Auszeichnung der besten Teams und Einzelfahrer
Die Stadt lädt zum offiziellen Empfang der besten Teams sowie der besten Einzelfahrer des diesjährigen Stadtradelns ein. Beigeordnete Linda Wagner wird am Freitag, 18. September 2026, um 17 Uhr Rathaus Duisburg. die erfolgreichsten Einzelteilnehmer sowie die engagiertesten Teams im Rahmen der Abschlussveranstaltung persönlich auszeichnen.



So werkelt NRW – 5 Fakten zum Tag des Handwerks
* In 109.000 Handwerksunternehmen waren rund 1,28 Millionen Personen tätig
* Handwerk-Azubis im 1. Lehrjahr verdienten im Schnitt 910 Euro pro Monat * IT.NRW als Statistisches Landesamt liefert weitere Fakten zu den häufigsten Gewerben, den beliebtesten Ausbildungsberufen sowie zur Azubi-Mobilität

Zum Tag des Handwerks am 19. September 2026 wirft Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt einen Blick auf Zahlen und Fakten rund um das Thema Handwerk. Wie viele Handwerksunternehmen gibt es in NRW?

In NRW waren im Jahr 2024 rund 109.000 Handwerksunternehmen mit rund 1,28 Millionen tätigen Personen ansässig. Handwerksunternehmen machten 15 % aller Unternehmen aus. Der Kreis Borken war mit 835 Handwerksunternehmen je 100.000 Einwohner/-innen Spitzenreiter in NRW. Im NRW-Schnitt lag die Dichte bei 605 Handwerksunternehmen je 100.000 Einwohner/-innen. Datenquelle ist die Handwerkszählung.

Nicht berücksichtigt wurden hier Kleinstbetriebe, die im Jahr 2024 weder steuerbare Umsätze noch Beschäftigte angegeben hatten. Weitere Regionalergebnisse finden Sie in der Pressemitteilung zur NRW-Handwerkszählung vom 23. April 2026. Welche Gewerbe sind am häufigsten im NRW-Handwerk vertreten?

An der Spitze stehen Friseure: 11.371 Handwerksunternehmen im Friseurwesen gab es in NRW im Jahr 2024. Das waren rund 10 % aller Handwerksunternehmen. Es folgten „Elektrotechnik” (8.327) sowie &bdquo:Installation und Heizungsbau” (8.262). Weitere Ergebnisse der Handwerkszählung gibt es in der Landesdatenbank NRW.

Wie steht es um den Nachwuchs im Handwerk?
Ende 2025 machten rund 75.000 Personen in NRW eine Ausbildung im Handwerk. Das waren 28 % aller Azubis im dualen System. Die meisten Handwerk-Azubis gab es in den Berufen „Kraftfahrzeugmechatroniker/-in”, „Elektroniker/-in” und „Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik”.

Diese und die nachfolgenden Daten zu den Azubis entstammen der Berufsbildungsstatistik, die jährlich zum 31.12. erhoben wird. Mehr Daten der Berufsbildungsstatistik gibt es in der Landesdatenbank NRW. Was verdienen Azubis im Handwerk? Auszubildende im Handwerk verdienten 2025 im ersten Lehrjahr im Schnitt 910 Euro. Damit lagen sie unter dem Durchschnitt aller dualen Azubis, der bei 1.040 Euro lag.

Die geringste Vergütung hatten die Azubis im Beruf „Friseur/-in” mit 710 Euro, am besten verdienten die angehenden Fachkräfte u. a. in den Bereichen Zimmerer- und Maurerhandwerk mit 1.080 Euro. Weitere Infos zur Ausbildungsvergütung nach Ausbildungsbereichen finden Sie als Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW.

Wo machen die Handwerk-Azubis ihre Ausbildung?
56,2 % der Handwerk-Azubis machten 2025 ihre Ausbildung dort, wo sie bei Vertragsabschluss wohnten. Die übrigen überschritten die Gemeindegrenzen: Ihr Ausbildungsort war durchschnittlich 21,4 km von ihrem Wohnort entfernt. Wohin und wie weit sich Azubis bei der Wahl ihrer Ausbildungsstätte im Detail bewegen, zeigt unsere interaktive Anwendung Mobilität von Auszubildenden in NRW für alle Kreise, Städte und Gemeinden.


NRW: Preisentwicklung für Pausensnacks – Brotbeläge für Pausenbrot wurden günstiger
* Im August 2026 waren Veggie-Produkte auf Getreidebasis um 11,1 % und Schnittkäse um 9,3 % günstiger als vor einem Jahr
* Preise für Haferflocken, Müsli und andere Cerealien um 1,6 % gestiegen
* Bento-Box: Steigende Preise bei proteinreichen Bestandteilen – Eier um 15,8 % gestiegen

Die Preise für Nahrungsmittel sind zwischen August 2025 und August 2026 um 0,1 % gestiegen. Wie das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen mitteilt, lässt sich bei den Nahrungsmitteln insgesamt in den letzten Monaten eine weitgehend stabile Entwicklung beobachten (Juni 2026 −0,1 %; Juli 2026 −0,2 % jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat).

Pausensnacks werden immer abwechslungsreicher, darum lohnt sich ein Blick auf die Preisentwicklung unterschiedlicher Zutaten. Pausenbrotbeläge wurden günstiger: Butterpreise z. B. um 32,3 % gesunken:

Die Preise für das klassische Pausenbrot sind im Vergleich zum Vorjahr größtenteils gesunken: Butter wurde um 32,3 % günstiger angeboten, Schnittkäse um 9,3 % und Wurstaufschnitt um 1,0 %. Auch für vegetarische und vegane Alternativprodukte auf Getreidebasis („Veggie-Produkte”) mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im August 2026 weniger ausgeben als noch im August 2025 (−11,1 %).

Die Preise für Brot und Brötchen sind im selben Zeitraum um 0,6 % gestiegen. Müslizutaten: Trockenobst, Nüsse u. Ä. 1,2 % teurer – Vollmilch um 10,1 % günstiger Wer im vergangenen Monat Haferflocken, Müsli und andere Cerealien (sog. Frühstückszubereitungen) in den Einkaufswagen gelegt hat, war an der Kasse mit Preissteigerungen konfrontiert (+1,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat).

Die Preise für einige klassische Toppings wie Trockenobst, Nüsse und Ähnliches (+1,2 %) sowie Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren oder Ähnliches (+2,0 %) stiegen ebenfalls. Weitere Preise für fruchtige Komponenten hingegen wie Äpfel (−7,6 %) und Bananen (−0,6 %) sanken. Auch klassische Grundzutaten wurden günstiger angeboten: So sanken die Preise für Quark um 9,0 %, teilentrahmte Milch um 11,2 % und Vollmilch um 10,1 %.



Bento-Box Trend: Eier, Fleisch und Gemüse deutlich teurer Der Trend von Bento-Boxen wird immer beliebter: Oft befinden sich darin neben kleinen Snacks auch ganze Mahlzeiten, die sich nach der traditionellen 4:2:1 Methode aufteilen (4 Teile Kohlenhydrate, 2 Teile Eiweiß und 1 Teil Gemüse).

Im Bereich der Kohlenhydrate sind bei der Preisentwicklung daher nicht nur Brot und Brötchen relevant, sondern z. B. auch Teigwaren (−3,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat). Bei den proteinreichen Komponenten zeigen sich im Vergleich zum Vorjahr teilweise deutliche Preisanstiege.

So verteuerten sich Rind- und Kalbfleisch um 7,1 %, Geflügelfleisch um 3,7 %, frischer oder gekühlter Fisch um 7,3 % und Eier um 15,8 %. Auch für ausgewählte Gemüsesorten mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im vergangenen Monat mehr ausgeben als noch ein Jahr zuvor: Die Preise für Möhren stiegen um 18,0 %, Tomaten um 13,6 % und Paprika um 11,5 %.

NRW: Ausgaben der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung 2025 um 7 % gestiegen
* 2025 wurden 7,7 Milliarden Euro für die Leistungen der Eingliederungshilfe aufgebracht
* Größter Ausgabeposten waren Assistenzleistungen, die 142.800 Menschen erhielten
* Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen bildeten zweitgrößten Ausgabeposten

Im Jahr 2025 beliefen sich die Ausgaben für Leistungen der Eingliederungshilfe in Nordrhein-Westfalen nach Abzug der Einnahmen auf 7,7 Milliarden Euro. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das +7 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Leistungen der Eingliederungshilfe sollen Menschen mit Behinderung eine individuelle Lebensführung ermöglichen und die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft fördern.



Assistenzleistungen waren der größte Ausgabeposten Für die Leistungen zur sozialen Teilhabe wurden 2025 insgesamt 5,1 Milliarden Euro brutto aufgewendet. Den größten Teil dieser Ausgaben machten die Assistenzleistungen zur selbstbestimmten und eigenständigen Bewältigung des Alltags aus.

Die Bruttoausgaben für diese Leistungen betrugen 4,1 Milliarden Euro und damit +5 % mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger dieser Leistungen ist um +2 % gestiegen: Im Jahr 2025 erhielten 142.800 Menschen Assistenzleistungen. Diese waren zu 52 % männlich und durchschnittlich 48,2 Jahre alt.



Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen bildeten den zweitgrößten Ausgabeposten
Für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben wurden 2025 insgesamt 1,7 Milliarden Euro brutto aufgewendet. Diese Ausgaben entfielen zu 99 % auf die Leistungen im Arbeitsbereich anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen. 2025 wurden für diese Leistungen +8 % mehr aufgewendet als ein Jahr zuvor.

Von den 73.520 Menschen, die 2025 Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen erhielten, waren 59 % Männer und das Durchschnittsalter lag bei 42,6 Jahren. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger dieser Leistungen um −1 % gesunken. Leistungen zur Teilhabe an Bildung gestiegen

Die Ausgaben für die Leistungen zur Teilhabe an Bildung lagen 2025 bei 753 Millionen Euro und damit um ca. +12 % höher als im Vorjahr. Diese Ausgaben wurden zu 79 % direkt von den nordrhein-westfälischen Kommunen erbracht, die wesentlich für die Eingliederungshilfeleistungen für Schülerinnen und Schüler zuständig sind. Die Ausgaben für Leistungen der Eingliederungshilfe insgesamt wurden zu 8 % direkt von den Kommunen und zu 92 % über die Landschaftsverbände erbracht.

Urbane Überforderungen: Vortrag von Prof. Dr. Ilse Helbrecht
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 20. September, zur Veranstaltungsreise „Mercator Matinée“ mit dem Vortrag „Urbane Überforderungen – Europas Städte am Scheideweg“ von Prof. Dr. Ilse Helbrecht ein.

Los geht es um 11.15 Uhr in den Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen. In Europa leben 80 Prozent der Menschen in Städten. Großstädte ebenso wie Kleinstädte erfüllen dabei vielfältige gesellschaftliche Funktionen: als politische Machtzentren, wirtschaftliche Knotenpunkte und kulturelle wie technologische Innovationsorte.

Während die Geschichte der Menschheit weitgehend eine Geschichte der Urbanisierung ist, also des Stadtwachstums, zeigen sich neuerdings vielfältige Krisensymptome. Europäische Städte scheinen – bedingt durch den demografischen Wandel (Überalterung), soziale Polarisierung (Gentrifizierung) und die Krise auf dem Wohnungsmarkt – zunehmend überfordert, ihre Rolle als Orte des Zusammenhalts und der gesellschaftlichen Integration zu spielen.

Was sind die Ursachen dieser Überforderung? Welche Wege in die Zukunft sind möglich? Prof. Dr. Ilse Helbrecht ist seit 2009 Professorin für Kultur- und Sozialgeographie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich insbesondere mit Stadtentwicklung, gesellschaftlichem Wandel und den Herausforderungen urbaner Räume.

Die Teilnahme kostet für Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Eine Kartenreservierung telefonisch unter 0203 283-2640 oder per E-Mail an ksm- service@stadt-duisburg.de wird empfohlen. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

RVR Ruhr Grün bietet wieder Kaminholz aus heimischen Wäldern an
Ab Freitag, 18. September, bietet der Eigenbetrieb Ruhr Grün des Regionalverbandes Ruhr (RVR) wieder Kaminholz am Heidhof in der Kirchheller Heide an. Besonders erfreulich für alle, die mit Holz heizen: Die Preise wurden gegenüber dem Vorjahr gesenkt.

Vorgelagerte Scheite kosten 120 Euro je Schüttraummeter, frisches Holz 100 Euro je Schüttraummeter. Scheite aus der Gitterbox (0,7 Schüttraummeter) kosten 85 Euro. Das Kaminholz stammt aus den zertifizierten Wäldern des RVR und wird regional produziert. Rund 80 Prozent des angebotenen Kaminholzes stammen aus der Kirchheller Heide. Die Wälder werden nachhaltig und naturnah bewirtschaftet.

Verkaufszeiten: jeden Freitag von 13 bis 16 Uhr. Ab Oktober zusätzlich jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 10 bis 13 Uhr. Es ist nur Barzahlung möglich. Unter https://www.rvr.ruhr/themen/oekologie-umwelt/startseite-heidhof/kaminholz/ sind alle Informationen zu Holzsorten, Preisen, Öffnungszeiten und Verkauf zu finden. idr

Vereinigte Arabische Emirate und RWE vertiefen Zusammenarbeit bei Offshore-Wind und LNG
Der Energieversorger RWE hat am Rande des Staatsbesuchs von Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zwei Vereinbarungen mit Partnern aus den VAE geschlossen. Mit Masdar, dem staatlichen Unternehmen der VAE für erneuerbare Energien, wurde ein "Memorandum of Understanding" zur Prüfung einer gemeinsamen Teilnahme an den deutschen Offshore‑Wind‑Ausschreibungen 2027 unterzeichnet.

Das mögliche Investitionsvolumen liegt bei über drei Milliarden Euro. Mit ADNOC, dem nationalen Öl‑ und Gaskonzern der VAE, vereinbarte RWE zudem einen "Letter of Intent" zu langfristigen LNG‑Liefermöglichkeiten ab den frühen 2030er Jahren. Die Lieferungen sollen die Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa stärken.

Beide Vereinbarungen unterstreichen laut RWE die wachsende energiepolitische Partnerschaft zwischen Deutschland und den VAE sowie das gemeinsame Engagement für den Ausbau erneuerbarer Energien und eine stabile Energieversorgung. idr - Infos: https://www.rwe.com/presse/rwe-ag/2026-09-11-vae-und-rwe-vertiefen-zusammenarbeit-bei-offshore-wind-und-lng/

Ronald Reng eröffnet Jahresprogramm des Vereins für Literatur Duisburg
Mit dem renommierten Autor und Journalisten Ronald Reng startet der Verein für Literatur Duisburg in sein neues Jahresprogramm 2026/2027. Am Dienstag, 15. September, liest er um 20 Uhr in der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt aus seinem aktuellen Buch „Der deutsche Sommer“.

Darin blickt er auf den Sommer 2006 zurück, als die Fußball- Weltmeisterschaft Deutschland in eine seltene Stimmung von Leichtigkeit und Optimismus versetzte. Gleichzeitig geht er der Frage nach, ob ein solches gesellschaftliches Hochgefühl heute noch möglich ist. Die Lesung eröffnet das Jahresprogramm, das der Verein für Literatur Duisburg erneut gemeinsam mit der Stadtbibliothek Duisburg veranstaltet.

Insgesamt stehen acht Lesungen auf dem Programm, die mit literarischen Entdeckungen, aktuellen Themen und bekannten Namen eine große Bandbreite abdecken. Bereits am Dienstag, 22. September, folgt die Ruhrgebietsautorin Annika Büsing mit ihrem neuen Roman „Magisch“.

Weitere Gäste des Jahresprogramms sind die Debütautorin Nefeli Kavouras mit „Gelb, auch ein schöner Gedanke“, Manuel Bittorf, als Musiker unter dem Namen Betterov bekannt, mit seinem vielbeachteten Erstlingswerk „Goldener Retriever“, Ruhrgebietsautor Frank Goosen mit „Lovely Rita“, Alain Kniebs mit seiner Biografie „Irene Janetzky – ein Leben im Zeitalter des belgischen Rundfunks“, Safia Al Bagdadi mit „Unser Haus mit Rutsche“ sowie Julia Franck mit ihrem Werk „Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte“.

Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr in der Zentralbibliothek. Tickets für jeweils 8 Euro und weitere Informationen sind auf www.stadtbibliothek- duisburg.de erhältlich.

Ausstellung „Pripyat“ in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Bezirksbibliothek Hamborn zeigt ab Dienstag, 15. September, in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus die Ausstellung „Pripyat. Die Zeitmaschine – Das europäische Erbe der Katastrophe von Chornobyl“ im Rathaus-Center an der Schreckerstraße 10. Am 26. April jährte sich die Katastrophe im Kernkraftwerk Chornobyl zum 40. Mal.

Die Explosion von Reaktor 4 gilt als schwerstes Unglück in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die verlassene Stadt Pripyat steht bis heute symbolisch für die dramatischen Folgen dieser Tragödie. Der ukrainische Foto- und Videokünstler Alexander Syrota verbindet mithilfe von „Augmented Reality“ (Erweiterte Realität) historische Aufnahmen mit aktuellen Fotografien.

Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können visuell zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechseln und die Entwicklung Pripyats von einer jungen, lebendigen Stadt zur nuklear verseuchten Sperrzone eindrucksvoll nachvollziehen. Die Ausstellungseröffnung startet am 15. September um 10 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Lehrkräfte, die mit Klassen ab der 8. Jahrgangsstufe an der Eröffnung teilnehmen oder die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchten, können sich telefonisch unter 0203 283-5373 oder per E-Mail an stabi-hamborn@stadt-duisburg.de mit dem Team der Bibliothek in Verbindung setzen. Die Ausstellung läuft bis zum 9. Oktober und kann während der Öffnungszeiten kostenfrei besichtigt werden.

Vortrag in Hamborn: Marxloh während der NS-Zeit
Der Heimatverein Hamborn lädt zum Vortrag „Marxloh in den Jahren 1933 bis 1945 – Leben während der NS-Zeit in Schlagzeilen“ am Mittwoch, 16. September, um 17.30 Uhr in die Bezirksverwaltung Hamborn an der Duisburger Straße 213 ein. Der Vortrag von Michael Voith geht ausgewählten Aspekten wie Umbenennungen von Straßen, Kinderlandverschickung, Kinolandschaft und den Auswirkungen des „totalen Krieges" während des Dritten Reiches in Marxloh nach.

Die zwölfjährige Terrorherrschaft des sogenannten „tausendjährigen Reichs" hinterließ auch im Hamborner Stadtteil Marxloh tiefe Spuren. So wurde das vielfältige jüdische Leben, das sich besonders in der Zeit der Weimarer Republik rege entwickelt hatte, von den Nationalsozialisten vollständig ausgelöscht.

Durch Propaganda und Kontrolle bestimmte die NS-Diktatur auch den Alltag der gesamten Bevölkerung, die ab 1939 mit den zunehmenden Belastungen durch die Kriegsereignisse leben musste. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung wird empfohlen. Rückfragen beantwortet Kerstin Keutel per Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283-987894.

Sammelkarten-Tauschbörse „Karten Kiez“ im Bezirksrathaus Rheinhausen
Sammelkarten-Fans aufgepasst: Die Türen des Bezirksrathauses Rheinhausen öffnen am Dienstag, 15. September, von 16 bis 19 Uhr am Körnerplatz 1 für die nächste Tauschbörse „Karten Kiez“.

In dieser Zeit darf getauscht werden, was die Sammlung so hergibt – egal ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh!, Fußball- und andere Sportkarten. Der Eintritt ist frei. Sammlerinnen und Sammler jeden Alters können ohne Anmeldung teilnehmen. Zur Stärkung steht kostenlos frisches Popcorn bereit.

DVG und Stadt erneuern Fahrtreppe an der Haltestelle „Steinsche Gasse“  
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und die Stadt Duisburg investieren weiter in die Infrastruktur und erneuern eine Fahrtreppe an der Bahnhaltestelle „Steinsche Gasse“. Die neue Fahrtreppe, meist als Rolltreppe bezeichnet, steht für mehr Sicherheit und eine höhere Verfügbarkeit.  

Die DVG erneuert in den kommenden Monaten eine Fahrtreppe im Bereich Bezirksamt / Sonnenwall. Die moderne Rolltreppe hat eine Signalanlage, LED-Beleuchtung und kann in beide Richtungen genutzt werden. Sie hat sogenannte Sanftanläufer, die verhindern, dass die Fahrtreppe ruckartig startet. Zudem verbraucht sie weniger Energie.  

Die Arbeiten an der Fahrtreppe beginnen am Montag, 21. September, und dauern bis voraussichtlich Mitte Dezember an. Die DVG bittet um Verständnis, dass es während der Bauphase zu Beeinträchtigungen für die Fahrgäste kommen kann.   Die Stadt Duisburg investiert insgesamt rund 400.000 Euro in die Maßnahme, ein Teil davon wird durch Landes- und Bundesmittel gefördert.  

Annika Büsing liest in der Zentralbibliothek
Die Stadtbibliothek Duisburg lädt am Dienstag, 22. September, um 20 Uhr zu einer Lesung mit der Bochumer Autorin Annika Büsing in die Zentralbibliothek, Steinsche Gasse 26 in der Innenstadt, ein. Die Autorin stellt ihren aktuellen Roman „Magisch“ vor.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Marie und ihre erste große Liebe Magisch, die sich nach mehr als fünfzehn Jahren wieder begegnen. Vor der Kulisse eines heißen Spätsommers erzählt der Roman von Freundschaft und Liebe, von familiären Bindungen und politischen Konflikten sowie von der Frage, wie Haltung und Verantwortung im persönlichen Umfeld gelebt werden können.

Annika Büsing, geboren 1981, lebt mit ihrer Familie in Bochum und arbeitet als Lehrerin an einem Gymnasium. Ihr Debütroman „Nordstadt“ erschien 2022 und wurde vielfach ausgezeichnet. Die Lesung gehört zum neuen Jahresprogramm des Vereins für Literatur Duisburg, das in der Saison 2026/2027 zahlreiche namhafte Autorinnen und Autoren in die Stadt bringt.

Auch Nefeli Kavouras, Alain Kniebs, Manuel Bittorf (besser bekannt als Betterov), Safia Al Bagdadi und Julia Franck werden in Duisburg zu Gast sein. Der Eintritt kostet 10 Euro, im Vorverkauf 8 Euro. Karten sind online auf https://www.stadtbibliothek-duisburg.de sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

MSV Duisburg – TSV Havelse: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen TSV Havelse am Dienstag, 15. September, um 19 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
· ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 17.06, 17.16, 17.26 Uhr
· ab „Bergstraße“ um 17.11, 17.21 und 17.31 Uhr
· ab „Meiderich Bahnhof“ ab 17.15 bis 17.40 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 17.50 und 18.05 Uhr
· ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 16.58 bis 17.23 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 17.15 bis 18.35 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 17.33 Uhr

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“ zu nutzen.


Vortrag zur KI mit Frank Tentler in der VHS
Zu einem KI-Update lädt der digitale Entrepreneur Frank Tentler aus Duisburg am Montag, 21. September, um 20 Uhr in die VHS an der Steinschen Gasse in der Innenstadt ein.
In seinem Vortrag beleuchtet er die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz, die sich zunehmend beschleunigt. Der Eintritt ist frei. Das KI-Update gibt es halbjährlich.

VHS-Vortrag zu den Aufgaben und Pflichten ehrenamtlicher
Vereinsvorstände Der Fachanwalt für Vereins- und Steuerrecht Jörg Hallmann frischt in seinem Vortrag am Montag, 28. September, um 20 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte das Wissen neuer und alter Vereinsvorstände um deren Rechte und Pflichten bei der Ausübung ihres Ehrenamtes auf. Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro.
Eine vorherige Anmeldung unter http://www.vhs-duisburg.de ist notwendig.


VHS: Naturführungen und Exkursionen im Herbstsemester
Die Volkshochschule lädt im Herbstsemester wieder dazu ein, die Natur vor der eigenen Haustür neu zu entdecken. Ein abwechslungsreiches Programm aus verschiedenen Führungen und Exkursionen bietet Interessierten jeden Alters die Möglichkeit, die heimische Pflanzenwelt und unterschiedlichen Lebensräume aus neuen Perspektiven kennenzulernen.

Dabei verbinden die Veranstaltungen fundierte Wissensvermittlung mit unmittelbaren Eindrücken und spannenden Entdeckungen vor Ort. Den Auftakt bilden am Samstag, 26. September, gleich zwei Veranstaltungen in Rheinhausen. Bei der Exkursion „Kräuter, Wurzeln, heilsame Hecken“ erfahren die Teilnehmenden alles rund um die vielfältigen Pflanzen am Wegesrand und ihre traditionellen Verwendungsmöglichkeiten.

Auf die Halde Rockelsberg geht an diesem Tag die zweite Führung. Unter dem Motto „Natur aus Schlacke geschaffen“ wird hier eindrucksvoll veranschaulicht, wie sich auf einem ehemaligen Industriestandort im Laufe der Zeit ein wertvoller und vielfältiger Naturraum entwickeln konnte. Zwei sonntägliche Ausflüge führen anschließend in den Duisburger Süden.

Beim „Waldgang zur Wurzelkraft der Waldkräuter“ am 4. Oktober lassen sich die Schätze des Waldes entdecken und die besonderen Eigenschaften ausgewählter Kräuter näher kennenlernen. Am 25. Oktober steht beim „Waldgang zu den heilenden Wald-Harzen“ die faszinierende Welt der Baumharze im Mittelpunkt. Dabei erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über ihre vielfältigen Eigenschaften und der traditionellen Verwendung zu Heilzwecken.

Noch im selben Monat, am Samstag, 17. Oktober, bietet die Führung „Bäume und Pilze zur Herbstzeit“ im Baerler Busch Gelegenheit, die eindrucksvolle Vielfalt des Waldes in seiner farbenprächtigen Jahreszeit zu entdecken und die wichtige Rolle der Pilze im Ökosystem Wald zu verstehen. Dazu gibt es Unterhaltsames zu Brauchtum und Überlieferungen rund um Bäume und Sträucher.

Weitere Informationen zu den Kursen gibt bei Marissa Turac von der VHS, telefonisch (0203/283-984623) und per E-Mail (m.turac@stadt-duisburg.de). Die Möglichkeit, sich anzumelden, besteht bei per E-Mail bei Nicole Hübner (n.huebner@stadt-duisburg.de).



Denkmalförderung, die wirkt: Historisches bewahren, Zukunft ermöglichen
Regierungspräsident Schürmann besucht vier geförderte Denkmalprojekte und übergibt in Krefeld und Duisburg Förderbescheide über insgesamt 353.000 Euro

Wie Denkmalschutz und heutige Nutzung zusammengehen, davon konnte sich Regierungspräsident Thomas Schürmann am Tag des offenen Denkmals bei Besuchen in Krefeld, Duisburg und Oberhausen selbst überzeugen.

Schürmann eröffnete zunächst den Tag des offenen Denkmals in der Bezirksregierung Düsseldorf an der Cecilienallee. Anschließend besuchte er vier Denkmalprojekte, für die das Land Nordrhein-Westfalen insgesamt 607.600 Euro bereitgestellt hat. Bei zwei der Projekte übergab er neue Förderbescheide über zusammen 353.000 Euro.

„Denkmalschutz bedeutet nicht, Gebäude aus der Vergangenheit unveränderlich zu bewahren. Entscheidend ist, dass diese Orte auch heute und morgen für die Menschen da sind. Wenn wir historische Substanz erhalten und zugleich soziale, kulturelle oder gesellschaftliche Nutzungen sichern, bewahren wir Geschichte und ermöglichen diesen Orten eine Zukunft. So wird Denkmalförderung ganz konkret wirksam für unsere Region, in dem sie unser kulturelles Erbe dauerhaft sichert“, sagt Regierungspräsident Thomas Schürmann.

129.000 Euro für Krefelder Obdachlosenunterkunft
In Krefeld übergab Schürmann einen Förderbescheid über 129.000 Euro an die Stadt Krefeld. Mit den Mitteln des Landes wird die Instandsetzung der Ziegelfassade der städtischen Obdachlosenunterkunft an der Feldstraße unterstützt. Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten liegen bei rund 430.000 Euro.

Bei dem dreigeschossigen Backsteinbau handelt es sich um ein ehemaliges Schulgebäude aus dem Jahr 1889 mit einem eingeschossigen Anbau aus dem Jahr 1913. 1939 wurde der Keller des Schulgebäudes zu einem öffentlichen Luftschutzraum ausgebaut.

Die städtische Notschlafstelle soll saniert und neu gestaltet werden. Damit verbindet das Projekt den Erhalt historischer Bausubstanz mit einer sozialen Nutzung, die unmittelbar Menschen zugutekommt.

Kaisersaal zeigt Wirkung früherer Förderung
Beim historischen Kaisersaal am Karlsplatz stand dagegen das Ergebnis einer bereits erfolgten Förderung im Mittelpunkt. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte die Ertüchtigung der Außenhülle sowie die Sicherung und Instandsetzung der historischen Stuckdecke mit 187.600 Euro unterstützt. Der Zuwendungsbescheid stammt vom 2. November 2023. Die geförderten Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen.

Der große Festsaal mit seiner reich verzierten Gewölbestuckdecke war erst nach dem Rückbau späterer Einbauten wieder vollständig zum Vorschein gekommen. Feuchtigkeit hatte der historischen Bausubstanz stark zugesetzt. Durch die Sanierung konnte ein erheblicher Verlust denkmalwerter Substanz verhindert werden.

Bereits am Tag des offenen Denkmals 2025 konnte der Kaisersaal wieder für Interessierte geöffnet werden.
224.000 Euro für die Duisburger „Nikolausburg“

In Duisburg übergab Schürmann dem Caritasverband Duisburg einen Förderbescheid über 224.000 Euro. Die Landesmittel fließen in die Sicherung und Instandsetzung des Turms der sogenannten Nikolausburg an der Fürst-Bismarck-Straße. Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten dieses Bauabschnitts liegen bei rund 448.000 Euro.

Das ehemalige Schifferkinderheim wurde zwischen 1923 und 1927 im Stil des Backsteinexpressionismus errichtet. Der markante Gebäudekomplex ist eng mit der Geschichte Ruhrorts und der Rheinschifffahrt verbunden.

Heute betreibt der Caritasverband dort eine Einrichtung der Jugendhilfe mit Angeboten für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Die Sanierung des Turms ist dringend erforderlich: Tragende Bauteile und die Dachkonstruktion weisen erhebliche Schäden auf. Wegen der Gefahr herabfallender Ziersteine können Teile der Außenanlagen derzeit nicht genutzt werden.

„Die Nikolausburg zeigt, wie unmittelbar Denkmalschutz und soziale Verantwortung miteinander verbunden sein können. Wir erhalten einen Ort, der für die Geschichte Duisburgs steht, und tragen zugleich dazu bei, dass Kinder und Jugendliche ihn auch künftig sicher nutzen können“, sagt Schürmann.

Gemeindehaus in Oberhausen bleibt Ort der Begegnung
Beim denkmalgeschützten Gemeindehaus der Evangelischen Christus-Kirchengemeinde an der Nohlstraße in Oberhausen informierte sich Schürmann über die Wirkung einer früheren Landesförderung.

Das Land Nordrhein-Westfalen hatte die Sicherung und Instandsetzung des historischen Erkers mit 67.000 Euro unterstützt. Der Zuwendungsbescheid wurde am 19. Oktober 2021 erteilt.

Die Förderung war notwendig geworden, weil tragende Mauerwerkspfeiler im Bereich des Erkers stark beschädigt und teilweise nicht mehr tragfähig waren. Es bestand die Gefahr eines Einsturzes des Erkers und angrenzender Gebäudeteile.

Das 1910/1911 errichtete Gemeindehaus wird bis heute intensiv genutzt. Es beherbergt Gemeindebüros und bietet Raum für Gremienarbeit, Chöre und Orchester, Kinder- und Jugendarbeit sowie kulturelle Veranstaltungen.

607.600 Euro für Denkmäler mit unterschiedlichen Nutzungen
Die vier Projekte zeigen die Bandbreite der Denkmalförderung im Regierungsbezirk Düsseldorf: von der Obdachlosenhilfe über Kultur und Jugendhilfe bis zum kirchlichen Gemeindehaus. Insgesamt wurden beziehungsweise werden sie mit 607.600 Euro aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. 353.000 Euro davon entfallen auf die beiden Förderbescheide, die Schürmann am Tag des offenen Denkmals in Krefeld und Duisburg übergab.

Pläne zur Schwächung des Kündigungsschutzes: Empirische Daten und juristische Argumente sprechen dagegen
Die Bundesregierung plant, den Kündigungsschutz in Deutschland zu schwächen. Damit sollen sich Unternehmen und insbesondere Startups leichter und zu niedrigeren Kosten aus wirtschaftlichen Gründen von Mitarbeiter*innen trennen können. Vorschläge des Koalitionsausschusses von Anfang Juli zielen dabei aktuell auf Beschäftigte mit hohem Einkommen.

C Hans-Böckler-Stiftung

Die französischen Tech-Unternehmer Yann Coatanlem und Olivier Coste hatten zuvor in breit rezipierten Veröffentlichungen argumentiert, die „Restrukturierungskosten“ bei Entlassungen seien in Deutschland vergleichsweise hoch und würden Unternehmen behindern, wobei sie das Kündigungsschutzrecht als Ursache nennen. Doch aktuelle Daten zu Kündigungsquoten und Abfindungen deuten darauf hin, dass oft angeführte angebliche Entlassungshürden weder bei Hochverdienenden noch bei Beschäftigten anderer Einkommensgruppen realistisch sind.

Beispielsweise müssten Beschäftigte 40 bis 60 Jahre in einem Betrieb angestellt gewesen sein, um auf Kosten zu kommen, wie sie in der Debatte genannt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Hugo Sinzheimer Instituts (HSI) für Arbeitsrecht und des Wirtschafts- und Sozalwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.*

„Angesichts empirischer Erkenntnisse ist es zweifelhaft, ob das Problem, das mit diesem Vorhaben angegangen werden soll, überhaupt in einem relevanten Umfang besteht“, schreiben die Autoren Dr. Ernesto Klengel und Dr. Toralf Pusch zu den Plänen der Bundesregierung. Auch juristisch stünden die Erwägungen auf „wackeligen Beinen“.

Das Kündigungsschutzgesetz basiere keineswegs nur auf dem Gedanken der Existenzsicherung, sondern auch dem Schutz vor willkürlichen Entlassungen, sei also vom Einkommen unabhängig. Eine am Einkommen festgemachte Ungleichbehandlung werfe verfassungsrechtliche Fragen auf.

„Die Umsetzung des Vorschlags ist daher kaum rechtssicher möglich. Das macht den Vorstoß auch aus Sicht aller Arbeitnehmer*innen riskant“, sagt Klengel, der wissenschaftliche Direktor des HSI. „Denn je nach politischer Interessenlage könnte man später schnell sagen: Wenn wir den Schutz nicht gezielt für Hochverdienende abbauen dürfen, dann machen wir das doch einfach für alle. Damit wäre ein wichtiger Pfeiler des deutschen Arbeitsrechts bedroht.“

Beschäftigte mit hohen Einkommen haben zweithöchste Kündigungsquote: Konkret sieht der Vorschlag des Koalitionsausschusses vor, Beschäftigte mit einem Verdienst oberhalb des 1,75fachen der Beitragsbemessungsgrenze (BBG), das entspricht aktuell einem Jahresverdienst von rund 177.000 Euro, vom Bestandsschutz des Kündigungsschutzes auszunehmen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche begründete die Initiative damit, dass es Unternehmen ermöglicht werden solle, sich zügiger an neue Marktsituationen anzupassen und zu restrukturieren.

„Das unterstellt, dass Unternehmen Schwierigkeiten haben, sich aus betrieblichen Gründen von Beschäftigten mit hohem Einkommen zu trennen. Diese Annahme wird jedoch nicht von der Kündigungsstatistik gestützt. Denn die Kündigungsquoten von ‚Hochverdienern‘ sind keineswegs gering“, betonen Jurist Klengel und Ökonom Pusch. Sie haben umfangreiche Daten der Bundesagentur für Arbeit analysiert.

Dabei zeigt sich: Beschäftigte mit Einkommen oberhalb der BBG haben überdurchschnittlich häufig Unterhaltspflichten und sind etwas älter. Das müsste ihnen im Fall einer betriebsbedingten Kündigung bei der Sozialauswahl tendenziell einen stärkeren Schutz bringen als anderen Beschäftigten. Gleichwohl hat die Beschäftigtengruppe mit hohen Einkommen die zweithöchste Kündigungsquote, wenn Arbeitgeber betriebsbedingt entlassen – nach der Gruppe mit niedrigen Einkommen.

Abfindungen sind relativ selten…: Das Vorhaben der Bundesregierung geht von zwei weiteren Prämissen aus, die sich in der Datenanalyse nicht bestätigen lassen: Erstens: Das deutsche Kündigungsschutzrecht führe häufig zu Abfindungszahlungen. Zweitens: Die Abfindungssummen, die an gekündigte Beschäftigte fließen, seien sehr hoch. Beide Aussagen stimmen mit der Praxis jedoch nur bedingt überein, machen Klengel und Pusch anhand von Daten aus Sozio-ökonomischen Panel (SOEP) deutlich, einer jährlich wiederholten repräsentativen Befragung.

In 2024, dem aktuellsten Jahr, für das derzeit SOEP-Daten vorliegen, legten nur 12 bis 16 Prozent der vom Arbeitgeber Gekündigten eine Klage ein. Und nimmt man Arbeitgeberkündigungen und einvernehmlich geschlossene Auflösungsverträge zusammen, die zum Teil auch mit Abfindungen verbunden sind, wurde 2024 lediglich in 25 Prozent aller Fälle eine Abfindung bezahlt. Selbst wenn man davon ausgeht, dass ein Teil der Vertragsauflösungen von den Arbeitnehmer*innen ausging, ändert das nichts daran, dass nur eine relativ kleine Minderheit bei Jobverlust eine Abfindung erhielt.

…und niedriger als oft gedacht: Auch die Abfindungssummen „dürften in der Debatte systematisch überschätzt werden“, schreiben die Wissenschaftler. Um die reale Höhe mit einem aussagekräftigen Datensatz zu untersuchen, werteten sie die SOEP-Jahrgänge von 2010 bis 2024 aus. Dabei konzentrierten sie sich auf die Arbeitgeberkündigungen, bei denen in diesem langen Zeitraum in rund 24 Prozent der Fälle eine Abfindung geleistet wurde. Ergebnis: Die durchschnittliche Abfindungshöhe lag bei rund 41.000 Euro oder 9,3 Bruttomonatsgehältern.

Das ist weitaus weniger als die 31 Bruttomonatsgehälter, die Coatanlem und Coste als „Restrukturierungskosten“ im Falle einer Entlassung veranschlagen. Die beiden Tech-Unternehmer rechnen dabei noch weitere Posten auf, etwa eventuelle Sozialplan-Leistungen, Rechtskosten des Unternehmens oder Aufwendungen für Outplacement. Die Höhe von mehr als dem Dreifachen der durchschnittlichen Abfindungen laut SOEP werten die Böckler-Experten Klengel und Pusch als Indiz für mangelnde Aussagekraft mit Blick auf den Kündigungsschutz.

In die genannten „Restrukturierungskosten“ flössen offenbar vor allem andere Kosten als die Abfindung ein. Denn rechne man mit der gesetzlichen „Regelabfindung“ von 0,5 Bruttomonatsgehältern pro Beschäftigungsjahr, müssten Gekündigte irgendwo zwischen 40 und 60 Jahren im entlassenden Betrieb beschäftigt gewesen sein, um solche Abfindungskosten zu verursachen, kalkulieren sie. Das sei unrealistisch, erst recht bei Startups und jungen Unternehmen, wo die Beschäftigungszeiten oft gering sind.

Die Böckler-Forscher verweisen zudem noch auf einen anderen Kostenfaktor, der bei der Debatte über „Restrukturierungskosten“ und eine Schwächung des Kündigungsschutzes eigentlich gegengerechnet werden müsste, aber oft unter den Tisch fällt: Personalfluktuation verursacht für Unternehmen erhebliche Kosten jenseits von Abfindungen. Die entstehen etwa durch niedrigere Produktivität oder Aufwendungen für Neueinstellungen, Onboarding und Einarbeitung neuer Beschäftigter.

Zwar gibt es dazu bislang nur wenige Studien, aber die darin ermittelten Kosten reichen von etwa fünf bis mehr als 20 Monatsgehältern. Sollte eine Schwächung des Kündigungsschutzes zu erhöhter Unsicherheit für die Beschäftigten und mehr Stellenwechseln führen, dürften die damit verbundenen Kosten für die Wirtschaft erheblich steigen.

Die (verfassungs-)rechtliche Seite: Auch Beschäftigte mit hohen Gehältern haben ein Recht auf Schutz: Mit Blick auf das konkrete Regierungsvorhaben, den Kündigungsschutz an eine Gehaltsgrenze zu koppeln, kommen zu den empirischen noch juristische Schwächen, betonen die Forscher.

Zwar treffe es zu, dass die Sicherung des Jobs als Existenzgrundlage für Beschäftigte mit mittlerem und geringerem Einkommen von besonderer Relevanz sei, weil es gutverdienenden Beschäftigten eher gelingen dürfte, Rücklagen zu bilden. Doch das rechtfertige nicht den Umkehrschluss, dass Beschäftigte mit hohem Einkommen kein berechtigtes finanzielles Schutzinteresse hätten.

Hinzu kommt: Die ebenfalls wichtige Funktion des allgemeinen Kündigungsschutzes, den Schutz der Persönlichkeit am Arbeitsplatz zu gewährleisten und willkürliche Kündigungen zu unterbinden, gilt nach Einschätzung vieler Rechtswissenschaftler*innen ohnehin unabhängig vom Einkommen. Unter dem Strich sei es zweifelhaft, ob sich eine Einkommensgrenze mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz und der Berufsfreiheit, beide im Grundgesetz festgeschrieben, vereinbaren ließe.


„ToleranzRäume“ kommen nach Duisburg
Ausstellungscontainer für Respekt, Vielfalt und Demokratie Toleranz braucht Raum – und diesen Raum bekommt sie jetzt in Duisburg. Vom 19. bis 23. September macht die bundesweit tourende Ausstellung „ToleranzRäume“ Station im Duisburger Innenhafen.

Der farbenfrohe Ausstellungscontainer wird am neuen „Platz der Kinderrechte“ stehen und lädt dazu ein, über Toleranz, Respekt und demokratisches Zusammenleben nachzudenken. Der Eintritt ist frei. Ein besonderer Termin ist der Sonntag, 20. September: Zum Familienfest anlässlich des Weltkindertages wird der neue „Platz der Kinderrechte“ feierlich eröffnet.

Damit treffen zwei zentrale Themen aufeinander: die Rechte und Bedürfnisse von Kindern und die Frage, wie eine Gesellschaft von morgen miteinander umgehen möchte. Die „ToleranzRäume“ setzen angesichts zunehmend rauer gesellschaftlicher Debatten auf Dialog und Perspektivwechsel. Die Ausstellung möchte nicht belehren, sondern dazu anregen, die eigene Haltung zu hinterfragen und unterschiedliche Meinungen und Lebensentwürfe auszuhalten.

Toleranz bedeutet nicht, alles hinnehmen zu müssen. Nicht jede Position muss toleriert werden. Die Grundrechte bilden den Rahmen des demokratischen Zusammenlebens und markieren zugleich klare Grenzen. Die Ausstellung stellt den Bezug zum täglichen Leben her – etwa in Familie, Schule, Beruf, Verein oder im öffentlichen Raum. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, darüber nachzudenken, welchen eigenen Beitrag sie zu mehr Respekt und Toleranz leisten können.

Das Konzept stößt bundesweit auf großes Interesse: In den vergangenen zwei Jahren haben mehr als 300.000 Menschen an 75 Orten die „ToleranzRäume“ besucht. Fünf Container sind derzeit bundesweit unterwegs. Ergänzt wird die Ausstellung durch Veranstaltungen und Diskussionen zu Toleranz, Respekt und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Gefördert werden die „ToleranzRäume“ vom Deutschen Bundestag.

Organisiert wird das Projekt vom gemeinnützigen Verein Toleranz-Tunnel e.V. gemeinsam mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) und der Universität Bielefeld. Mit dem neuen „Platz der Kinderrechte“ wurde für die Ausstellung ein besonderer Ort gewählt. Gerade rund um den Weltkindertag stellt sich die Frage, in welcher Gesellschaft Kinder und Jugendliche aufwachsen sollen.

Der Platz soll ein Ort sein, an dem Kinderrechte sichtbar werden und Begegnung möglich ist. Die „ToleranzRäume“ ergänzen diesen Gedanken um eine weitere Perspektive: Eine Gesellschaft, die Kinderrechte ernst nimmt, braucht auch Respekt, Offenheit und die Bereitschaft, Unterschiede auszuhalten. Mehr Infos: https://www.toleranzraeume.org/


Dank 20.000-Euro-Spende: Bolzplatz am Ottilienplatz umfassend erneuert
Eröffnung mit MSV-Vizekapitän Can Coskun und Maskottchen Ennatz
Die Freizeitfläche am Ottilienplatz in Duisburg-Duissern wurde umfassend saniert und aufgewertet. Neben der Erneuerung des Bolzplatzes wurde auch das Basketballfeld verschönert. Eine neue Tischtennisplatte und eine Fußballplatte erweitern das Sportangebot für Kinder und Jugendliche.

Möglich wurde die Neugestaltung durch eine Spende in Höhe von 20.000 Euro aus der Benefizveranstaltung „Charity for Kids 2.0“. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Finanzberatung Henning Marx GmbH, der Allianz-Generalvertretung Kevin Heiter und der Birnbaum & Sohn GmbH sowie dem Lions Club Duisburg Concordia.

Im Beisein von den Organisatoren von „Charity for Kids 2.0“, Thomas Patermann, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Sabrina Whitley, Bezirksbürgermeisterin, sowie weiteren Projektverantwortlichen soll die Freizeitfläche mit einem Fußballspiel der GGS Tonschule feierlich eröffnen.

Als besondere Gäste werden Can Coşkun, Vizekapitän des MSV Duisburg, und MSV-Maskottchen Ennatz am 18.09.2026 um 14.00 Uhr am Bolzplatz Ottilienplatz (47058 Duisburg-Duissern) die Eröffnung begleiten. Neben Autogrammkarten von Can Coşkun besteht für Kinder und Besucherinnen und Besucher auch die Möglichkeit, gemeinsame Fotos mit den beiden Gästen zu machen.

MSV Duisburg – TSV Havelse: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen TSV Havelse am Dienstag, 15. September, um 19 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
· ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 17.06, 17.16, 17.26 Uhr
· ab „Bergstraße“ um 17.11, 17.21 und 17.31 Uhr
· ab „Meiderich Bahnhof“ ab 17.15 bis 17.40 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 17.50 und 18.05 Uhr
· ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 16.58 bis 17.23 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 17.15 bis 18.35 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 17.33 Uhr

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“ zu nutzen.


Umfangreiches Programm in Duisburg zur „nachtfrequenz26 – Die Nacht der Jugendkultur“
Die Stadt Duisburg beteiligt sich am Freitag und Samstag, 25./26. September, an der Veranstaltung „nachtfrequenz25 – Nacht der Jugendkultur“. Das städtische Programm verteilt sich auf verschiedene Stadtteile. Bei allen Veranstaltungen ist die Teilnahme kostenlos. Eine Anmeldung in den genannten Einrichtungen ist vorab erwünscht.

Los geht´s am Freitag: Bei „Stage for Change – Jugend zeigt Herz“ im Jugendzentrum Blaues Haus in Hochfeld können Kids und Teens sich auf die Bühne wagen. Musik, Tanz, Theater, Poetry oder Kunst – hier wird ein Zeichen gegen Rassismus und Mobbing gesetzt und jedes Talent gefeiert.

Ein weiteres Highlight am Freitag ist im Duisburger Norden im RiZ- Regionalzentrum Nord die Veranstaltung Soundclash. Bei der Open Stage kommen verschiedene Musikstile zusammen: Ob Hip-Hop-Artist, Band oder Singer-Songwriter – es bietet sich für jeden/jede die Gelegenheit, erste Bühnenerfahrung zu sammeln. Jeder Act hat die Chance auf tolle Preise und eine professionelle Studioaufnahme.

Im Jugendzentrum ZAP, Gustav-Adolf-Straße 65, geht es an beiden Tagen bunt zu: „Kunst in Vielfalt – einzig & artig“. Farben an, Alltag aus! Das ZAP verwandelt sich in einen kreativen Spielplatz voller Kunst, Vibes und Ideen. Bei Collagen, Malerei oder verrückten Experimente mit allen möglichen Materialien können sich Kreative in ihrem eigenen Stil austoben. Kein Druck, keine Regeln, kein „perfekt“ – einfach machen und Ideen entwickeln.

Das Jugendzentrum Vari ist mit einem HipHop-Workshop vertreten: Texte schreiben und den eigenen Song aufnehmen – dabei unterstützt der Duisburger Rapper Miliö. Die Jugendlichen entwickeln gemeinsam eigene Rap-Texte, lernen grundlegende Rap-Techniken und trainieren ihr Rhythmusgefühl. Am Ende steht die Aufnahme eines eigenen Songs im Studio. Später sind weitere Projekte rund um Performance und Videodreh geplant.

Am Samstag warten an der Emscherhalle vor der Kulisse des stillgelegten Hochofens am Landschaftspark Nord große Wände, die besprüht werden wollen. Junge Streeart-Künstlerinnen und -Künstler können beim Graffiti- Workshop von etablierten Sprayerinnen und Sprayern die Grundlagen an der Spraydose erlernen und erste Erfahrungen sammeln.

Bei einem Freestyle- Wettbewerb treten die „Artists“ gegeneinander an. Verpflegung und Musik runden das Event ab. Der Klassiker „Show Your Performance“ ist am Samstag zum vierten Mal vertreten: Die beliebte Open Stage geht öffnet diesmal im Soziokulturellem Zentrum Stapeltor. Junge Talente sind eingeladen, ihr Können live auf der Bühne zu zeigen. Eine professionelle Jury begleitet den Abend, aber im Mittelpunkt stehen Spaß, Mut und Applaus – denn jeder gewinnt.

Unter dem Motto „Das Runde muss ins Eckige“ lädt das Jugendzentrum Angertalerstraße zum großen Fußballturnier. 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer treten an. Im Anschluss wird gemeinsam beim großen Freundschaftsessen gefeiert. Auch das Jugendzentrum Sunny aus dem Duisburger Süden macht mit – am Samstag mit dem neuen Event „Silent-Disco“.

Drei DJs bringen unterschiedliche Musikrichtungen zusammen. In der Cafeteria gibt es zudem Snacks und Getränke. Zum Hintergrund: „nachtfrequenz26 – Nacht der Jugendkultur“ bietet mit mehr als 100 teilnehmenden Städten und Gemeinden eine Bühne für die Jugend in NRW. Von Jugendlichen für Jugendliche − das ist die Idee.

Jugendliche haben gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstler, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern und Kulturschaffenden in den vergangenen Monaten hunderte von Projektideen geschmiedet, die in über 160 Locations in ganz NRW präsentiert werden.

Von Attendorn bis Wuppertal gibt es verschiedene tolle Angebote. Skaten, Streetart, Upcycling, Parkour, Slammen & Beatboxen, Malen bis hin zu Theaterspielen. Mit acht Veranstaltungen (Platz 2 aller teilnehmenden Kommunen) bekommen Jugendliche in Duisburg ein besonders abwechslungsreiches Programm geboten.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, jedoch sind gegebenenfalls Anmeldungen erforderlich. Weitere Informationen zum gesamten Programm und Anmeldemöglichkeiten sind online unter https://www.nachtfrequenz.de/duisburg abrufbar.

Tag der Informatik Die Zukunft der Mensch-Computer-Interaktion
Wie nah darf uns Künstliche Intelligenz kommen? Wie verändert sich unser Alltag, wenn digitale Systeme nicht nur auf Bildschirmen bleiben, sondern als Roboter mit uns zusammenarbeiten? Und wie lässt sich Technik so gestalten, dass sie sich stärker an den Menschen anpasst?

Um solche Fragen geht es beim Tag der Informatik 2026 der Universität Duisburg-Essen. Unter dem Motto Designed for Humans – Die Zukunft der Mensch-Computer-Interaktion lädt die Fakultät für Informatik gemeinsam mit dem Fraunhofer IMS am 29. September ins Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg ein. Beginn ist um 16 Uhr. Anmeldungen sind noch möglich.

Wer sich für aktuelle Entwicklungen in der Informatik interessiert – ob aus der Wirtschaft, Wissenschaft oder der breiten Öffentlichkeit –, bekommt bei dieser Veranstaltung einen kompakten Überblick über neue Ansätze der Mensch-Computer-Interaktion. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Mensch und Technologie künftig zusammenwirken und wie digitale Systeme stärker an den Bedürfnissen ihrer Nutzer:innen ausgerichtet werden können.

Die Referent:innen zeigen dazu Beispiele aus Forschung und Praxis. So spricht Dr. Jessica Szczuka über „Intimacy by Design: Wenn KI zwischenmenschlich wird“. Dr. Gero Strobel widmet sich in „Pixel und Wirklichkeit: Wenn KI Hände und Füße bekommt“ der Frage, was geschieht, wenn KI die rein digitale Welt verlässt.

Prof. Dr. Michael Prilla schließlich nimmt „Mensch-Roboter-Teams: Von der Interaktion zur Zusammenarbeit“ in den Blick. Außerdem präsentieren Nachwuchswissenschaftler:innen der Fakultät in einer Poster-Session aktuelle Projekte. Anmeldung: https://www.uni-due.de/informatik/tagderinformatik2026_anmeldung.php

Neues EU-Gewährleistungslabel: Verbraucherrechte ab 27. September auf einen Blick
Ab dem 27. September 2026 müssen Händler in der EU Verbraucherinnen und Verbraucher mit einem einheitlichen Gewährleistungslabel über ihre gesetzlichen Rechte bei mangelhaften Waren informieren. Das gilt im stationären Handel ebenso wie im Onlinehandel. Ein weiteres EU-Label, das sogenannte GARAN-Label, kennzeichnet eine etwaig vorhandene, freiwillige Herstellergarantie. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland erklärt, was die neuen Labels bedeuten und worauf Verbraucher achten sollten.

Die neuen EU-Labels: für gesetzliche Gewährleistung (links) und freiwillige Herstellergarantien (rechts). Grafik: Europäische Union

Wer in der EU ein Produkt kauft, hat bei Mängeln gesetzliche Rechte gegenüber dem Verkäufer. Ab dem 27. September werden diese Rechte durch ein europaweit einheitliches Gewährleistungslabel leichter erkennbar. Das Label informiert bereits vor dem Kauf über die wichtigsten Aspekte der gesetzlichen Gewährleistung und weist unter anderem darauf hin, dass die Gewährleistungsfrist in den EU-Ländern unterschiedlich lang sein kann. Die EU-weite Mindestdauer beträgt für Neuware zwei Jahre.

„Das neue Gewährleistungslabel kann Verbrauchern dabei helfen, ihre Rechte besser zu erkennen und einzuschätzen – gerade wenn sie bei einem Händler in einem anderen EU-Land einkaufen“, sagt Elisabeth Viering, Juristin beim EVZ Deutschland.

Ab wann gilt das neue Gewährleistungslabel?
Die neue Informationspflicht gilt ab 27. September 2026 EU-weit im stationären Handel ebenso wie im Fernabsatz, etwa im Onlinehandel. Sie betrifft den Verkauf von physischen Waren an Verbraucher, einschließlich solcher mit digitalen Elementen (z. B. Smartphones, Kopfhörer etc.).

Eine Ausnahme von der Informationspflicht gilt für Geschäfte des täglichen Lebens im stationären Handel, die bei Vertragsschluss sofort erfüllt werden, etwa beim Kauf von Lebensmitteln oder Medikamenten.

Das Label muss gut sichtbar angebracht werden. Im Ladengeschäft kann es beispielsweise auf einem Poster oder in der Nähe der Kasse zu sehen sein. Im Onlinehandel muss es farbig dargestellt werden. Die Gestaltung ist europaweit vorgegeben und darf vom Händler nicht verändert werden. Gedruckt muss das Label mindestens DIN-A4-Größe haben.

Was sagt das Gewährleistungslabel aus?
Das Gewährleistungslabel informiert über die gesetzlichen Rechte bei mangelhafter Ware. Ein Mangel liegt z. B. vor, wenn die Ware nicht richtig funktioniert oder nicht der Beschreibung entspricht. Das Label weist unter anderem darauf hin,

dass die gesetzliche Gewährleistung für Neuware grundsätzlich mindestens zwei Jahre beträgt,
dass die genaue Dauer je nach EU-Land auch länger sein kann,
wann Verkäufer für einen Mangel haften,
wie der Verkäufer bei einem Mangel weiterhelfen muss und
was Verbraucher tun können, um ihre Rechte durchzusetzen.

Ein QR-Code führt zu weiterführenden Informationen in den einzelnen Ländern. Das Label selbst schafft keine neuen Rechte, sondern macht die bestehenden gesetzlichen Rechte leichter erkennbar.

Gewährleistung oder Garantie – wo liegt der Unterschied?
Die Begriffe werden im Alltag häufig miteinander verwechselt. Die beiden neuen EU-Labels machen den Unterschied sichtbarer.
Die gesetzliche Gewährleistung besteht unabhängig davon, ob ein Hersteller zusätzlich eine Garantie anbietet. Sie richtet sich grundsätzlich gegen den Verkäufer und greift, wenn die gekaufte Ware mangelhaft ist.

Eine Garantie ist dagegen eine freiwillige, zusätzliche Leistung, die ein Hersteller anbieten kann.
Für bestimmte freiwillige, gewerbliche Haltbarkeitsgarantien gibt es ab dem 27. September 2026 zusätzlich das neue EU-GARAN-Label.

Was bedeutet das GARAN-Label?
Das GARAN-Label kennzeichnet eine freiwillige, gewerbliche Haltbarkeitsgarantie des Herstellers. Es muss verwendet werden, wenn die Garantie
für Verbraucher ohne zusätzliche Kosten gilt,
die gesamte Ware abdeckt und
mehr als zwei Jahre gültig ist.

Das GARAN-Label macht insbesondere die Dauer der Herstellergarantie sichtbar. Es muss um Angaben zur Marke beziehungsweise zum Hersteller, zur Modellkennzeichnung und zum Garantiezeitraum ergänzt werden.

Deckt die Haltbarkeitsgarantie beispielsweise nur einen Teil der Ware ab, darf das GARAN-Label nicht verwendet werden. In diesem Fall muss der Verbraucher auf andere Weise klar über die bestehende Garantie informiert werden.
Weitere Informationen:
- Mehr zum Thema Gewährleistung und Garantie
- EU-Durchführungsverordnung zu den neuen Labels

Neue Scheidungs-Hauptstadt: Hier kommen 85 Scheidungen auf 100 Hochzeiten
Wo hält die Ehe – und wo wird besonders häufig geschieden? Erotik.com hat die amtlichen Zahlen des Statistischen Bundesamtes für alle 102 deutschen Großstädte ausgewertet und die Zahl der Scheidungen je 100 Eheschließungen im Berichtsjahr 2025 berechnet.

Die wichtigsten Ergebnisse: Bremerhaven ist mit 85,2 Scheidungen je 100 Eheschließungen die neue „Scheidungshauptstadt“ Deutschlands. Leverkusen, der bisherige Spitzenreiter, folgt mit 79,9 auf Platz zwei. Unter den zehn Städten mit den höchsten Quoten liegen gleich vier im Ruhrgebiet: Duisburg, Hagen, Oberhausen und Herne.

Im Durchschnitt zeigt sich ein deutliches Ost-West-Gefälle: In ostdeutschen Großstädten liegt die Quote bei 46,8, im Westen bei 38,5 Scheidungen je 100 Eheschließungen. Besonders niedrig fallen die Werte in süddeutschen Universitätsstädten aus: Freiburg erreicht 16,5, Ulm 16,6 und Heidelberg 17,5 Scheidungen je 100 Eheschließungen.

Eine Psychologin ordnet die Ergebnisse ein und erklärt unter anderem, weshalb wirtschaftlicher Druck, Arbeitslosigkeit und unsichere Lebensverhältnisse Partnerschaften zusätzlich belasten können. Wichtig: Die Auswertung stellt Scheidungen und Eheschließungen desselben Berichtsjahres gegenüber.

Sie zeigt regionale Muster und Zusammenhänge, beweist jedoch keine direkte Ursache-Wirkungs-Beziehung und ist nicht als tatsächliche Scheidungswahrscheinlichkeit einzelner Ehen zu verstehen.


Ruhrgebiet dominiert die Spitzengruppe
Unter den zehn Städten mit der höchsten Scheidungsquote liegen gleich vier im Ruhrgebiet: Duisburg (68,9 Prozent), Hagen (64,6 Prozent), Oberhausen (57,4 Prozent) und Herne (57,3 Prozent). Das Ruhrgebiet ist damit die Region mit der stabilsten Häufung hoher Scheidungsquoten in Deutschland: ein Muster, das sich schon in früheren Auswertungen zeigte und sich 2025 fortsetzt.

Ein Erklärungsansatz, den Soziolog:innen für solche Cluster häufig anführen: Strukturwandel-Regionen mit geringerem Durchschnittseinkommen und höherer Arbeitslosigkeit zeigen bundesweit tendenziell höhere Scheidungsraten. Wirtschaftlicher Druck bleibt einer der stärksten Prädiktoren für Trennungen. "Finanzieller Druck kann zum Beziehungsproblem werden" Die Psychologin Borbala Rozsnyik ordnet den Zusammenhang zwischen Geld und Trennung ein:

Im Osten liegt im Schnitt vorn – Spitzenwerte kommen aus dem Westen
Die 18 ostdeutschen Großstädte im Ranking kommen auf eine durchschnittliche Scheidungsquote von 46,8 Prozent, die 84 westdeutschen auf 38,5 Prozent. Das ist kein Widerspruch zur Dominanz des Ruhrgebiets an der Tabellenspitze: Die höchsten Einzelwerte finden sich zwar in einzelnen West-Städten, dort liegen aber auch die niedrigsten Werte Deutschlands, etwa in Freiburg oder Ulm.

Diese Spannbreite drückt den West-Durchschnitt nach unten. Im Osten dagegen liegt das Niveau gleichmäßiger auf mittlerem bis hohem Niveau, ohne vergleichbare Ausreißer nach unten. Deshalb liegt der Ost-Durchschnitt trotz fehlender Top-Platzierungen insgesamt höher.

Angeführt wird der Osten von Halle (Saale) (67,7 Prozent) und Frankfurt (Oder) (56,6 Prozent), gefolgt von Magdeburg (51,8 Prozent) und Brandenburg an der Havel (49,4 Prozent). Der Abstand von über acht Prozentpunkten im Städtedurchschnitt deckt sich mit einem seit Jahrzehnten beobachteten Muster der amtlichen Statistik: Ehen, die in den neuen Bundesländern geschlossen werden, enden im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich häufig vor dem Scheidungsrichter.

Millionenstädte: Hamburg knapp über 50, Köln überraschend hinten
Hamburg ist mit 50,1 Prozent die einzige deutsche Millionenstadt über der 50-Prozent-Marke, knapp vor Berlin (48,5 Prozent). München (39,7 Prozent) und Köln (31,1 Prozent) liegen dagegen deutlich darunter. Köln bildet damit das Schlusslicht unter den vier Millionenstädten, mit weniger als einem Drittel Scheidungen je Eheschließung.

Wo Ehen halten: süddeutsche Universitätsstädte vorn
Am anderen Ende der Tabelle dominieren Baden-Württemberg und Bayern: Freiburg im Breisgau (16,5 Prozent), Ulm (16,6 Prozent), Heidelberg (17,5 Prozent) und Coburg (17,6 Prozent) haben die niedrigsten Scheidungsquoten Deutschlands, durchweg Universitäts- oder Kurstädte mit vergleichsweise stabilen Ehen. Der bundesweite Durchschnitt liegt 2025 bei 40,3 Prozent.

Was das für Beziehungen bedeutet
Eine hohe Scheidungsquote heißt nicht automatisch, dass in einer Stadt weniger Liebe herrscht. Oft sagt sie mehr über Lebensrealität als über Gefühle: Wirtschaftliche Lage, Ehedauer-Trends und regionale Heiratsmuster prägen die Zahlen mindestens so stark wie die Beziehungsqualität selbst.
Klar wird aber auch: Der Trend zur früheren, bewussteren Trennung ist längst in der Fläche angekommen, ob in Bremerhaven, Halle oder Duisburg. Wer eine Beziehung führt, tut gut daran, sich weniger an Statistiken zu orientieren als an dem, was zwischen zwei Menschen tatsächlich funktioniert.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick
Bremerhaven führt mit 85,2 Prozent (155 Scheidungen / 182 Eheschließungen 2025)
19 von 102 Großstädten liegen über der 50-Prozent-Marke
68,7 Prozentpunkte Abstand zwischen Platz 1 (Bremerhaven) und Platz 102 (Freiburg im Breisgau)
Ost-West-Gefälle: 46,8 Prozent (Ost) vs. 38,5 Prozent (West) im Städtedurchschnitt

Das vollständige Ranking aller 102 Großstädte, die Methodik sowie zitierfähige Experteneinschätzungen finden Sie hier: https://erotik.com/blog/trennungsatlas/



NRW: Flächennutzung für Tagebau 2025 um 2,7 % zurückgegangen
* Rund 0,5 % der NRW-Landesfläche waren 2025 Abbauflächen für Tagebau, Grube und Steinbruch
* Drei Kreise des Rheinisches Reviers mit deutlichem Rückgang bei der Flächennutzung für Tagebau, Grube und Steinbruch
* Rund drei Viertel der Landesfläche waren Vegetationsflächen

Zum Stichtag 31.12.2025 waren die Flächen für Tagebau, Grube und Steinbruch in Nordrhein-Westfalen um 2,7 % niedriger als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt anhand neuer Ergebnisse der Flächenerhebung mitteilt, umfassten diese Abbaugebiete mit insgesamt 18.594 Hektar insgesamt rund 0,5 % der gesamten Landesfläche. Das entsprach ungefähr der Bodenfläche der Landeshauptstadt Düsseldorf, die 21.741 Hektar umfasst.

Rückgang der Flächen für Tagebau, Grube und Steinbruch vor allem im Rheinischen Revier
Der Rückgang der Flächen für Tagebau, Grube und Steinbruch entfiel vor allem auf drei Kreise: den Rhein-Erft-Kreis mit 384 Hektar, den Kreis Düren mit 136 Hektar und den Rhein-Kreis Neuss mit 46 Hektar. Die drei genannten Kreise sind Teil des Rheinischen Reviers, dem größten Braunkohleabbaugebiet Deutschlands.

Dazu gehören unter anderem die Tagebaue Hambach und Garzweiler. Dort wurden Flächen in 2025 teilweise rekultiviert und neuen Nutzungsarten zugeführt, darunter Landwirtschaft, Wald und Gehölze, d. h. Flächen, die z. B. mit einzelnen Bäumen oder Sträuchern bestockt sind.


Vegetationsflächen bedeckten rund drei Viertel der Landesfläche
Wie bereits in den Vorjahren machten Vegetationsflächen auch 2025 den größten Anteil der Landesfläche Nordrhein-Westfalens aus. Sie umfassten 2.531.388 Hektar und damit 74,2 % der Gesamtfläche. Diese 74,2 % setzten sich zusammen aus landwirtschaftlichen Flächen mit 46,5 %, gefolgt von Waldflächen mit 24,9 % und übrigen Flächen mit 2,8 %; darunter Moore auf 0,04 % der Landesfläche.

Den zweitgrößten Anteil bildeten die Siedlungsflächen mit 576.900 Hektar beziehungsweise 16,9 %. Dazu gehörten neben Wohnbauflächen mit 7,3 % auch Industrie- und Gewerbeflächen mit 3,1 %. Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen machten 2,5 % aus. Auch die Nutzungsart Tagebau, Grube und Steinbruch zählt zur Siedlungsfläche, auf sie entfiel ein Anteil von 0,5 % der Fläche.

Verkehrsflächen nahmen 241.682 Hektar und damit 7,1 % der Landesfläche ein. Sie umfassten vor allem Straßen mit 3,9 % und Wege mit 2,5 %. Gewässer bildeten mit 61.273 Hektar beziehungsweise 1,8 % den kleinsten Anteil an der Landesfläche; dabei entfielen jeweils 0,9 % auf Fließgewässer und auf stehende Gewässer.

VHS-Vortrag über den Weg zur konstruktiven Streitkultur
Medienethiker Professor Dr. Christian Schicha hält am Montag, 14. September, um 20 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, einen Vortrag mit einer genauen Situationsanalyse unserer gespaltenen Gesellschaft.

Gleichzeitig macht er angesichts der Schwierigkeit vieler Menschen, gegenteilige Meinungen anzuhören, Vorschläge zur Überwindung gesellschaftlicher Gräben. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Um eine vorherige Anmeldung bei der VHS wird gebeten.

VHS-Kurs mit vielen Achtsamkeitsübungen
Zum Thema Achtsamkeitstraining nach Jon Kabat-Zinn bietet die VHS Duisburg sowohl einen Kurs als auch einen Schnuppertag an. Der achtwöchige Kurs läuft ab dem 16. September immer mittwochs von 16.15 bis 17.45 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt.

An gleicher Stelle findet der „Tag der Achtsamkeit“ am Sonntag, 27. September, von 11 bis 15 Uhr statt. Das Training umfasst Achtsamkeitsübungen im Sitzen, Gehen und Liegen, achtsame Körperarbeit und Yoga- und Dehnungsübungen. Darüber hinaus gibt es Informationen zu Themen wie dem Umgang mit Stress, Schmerzen und schwierigen Gefühlen.

Das Training ist geeignet für Personen, die Achtsamkeit in ihr Leben integrieren wollen, die mit akuten oder chronischen Beschwerden belastet sind oder die Stress in Familie, Beruf, Beziehung oder durch Krankheit erleben. Anmeldungen werden erbeten online über die Homepage der VHS oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.


30. Weltkindertag in Duisburg
Unter dem Motto „Bleibt frech, wild und wunderbar!“ lädt das Jugendamt der Stadt Duisburg am Sonntag, den 20. September 2026 zum großen Familienfest anlässlich des 30. Weltkindertags in Duisburg ein. Von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich der Innenhafen in eine bunte Erlebniswelt für Kinder, Familien und alle, die mitfeiern möchten.

Von kreativen Workshops bis zu sportlichen Herausforderungen ist für jede Menge Abwechslung gesorgt. An mehr als 100 Ständen können Kinder Neues ausprobieren, ihre Talente entdecken und sich nach Herzenslust austoben. Bungee-Trampoline, ein Kletterberg, Hüpfburgen und ein Graffiti-Angebot gehören ebenso zum Programm wie verschiedene Informations- und Mitmachangebote sowie spannende Aufführungen.

Das Stadtwerke Bühnenprogramm
Den ganzen Tag über findet ein buntes Programm statt. Das Programm mit den Auftrittszeiten wird auf dem Fest bekanntgegeben. Um 12:00 Uhr wird das Familienfest durch Oberbürgermeister Sören Link eröffnet. Direkt im Anschluss folgt die feierliche Eröffnung des Platz der Kinderrechte und die Enthüllung der Stele als Symbol der Kinderrechte.

Mit dabei sind diesmal:
VKM Duisburg e.V.
Kulturverein T.K.M. e.V.
Suryoye Ruhrgebiet e.V.
Bahtalo e.V.
Musical Kids Rheinhausen
Zirkus Zipfel
Sandra Faryna
Buddy Ollie
Zirkus StandArt
Unsere Highlights

Die Stadtwerkebühne mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm für jung und alt
Der Kletterberg
Das Wikingerschiff
Kistenklettern
Clown Pepe
Das Spielmobil „Schnelle Schnecke“
Das Bungeetrampolin
„Blauer Hai“
Graffiti-Workshops

Die Jugendzentren der Stadt Duisburg mit verschiedenen Mitmachaktionen
Das Zirkustheater StandArt
Die Formel1-Rutsche
verschiedenste gastronomische Angebote
und vieles mehr
Das Gewinnerkunstwerk des Malwettbewerbs
Die Vorbereitungen für den 30. Weltkindertag am 20. September 2026 hier in Duisburg laufen auf Hochtouren. Es wird schon fleißig an verschiedenen Highlights gearbeitet.

Das Motto dieses Jahr lautet: „30 Jahre Weltkindertag Duisburg - Bleibt frech, wild und wunderbar!“
Das Motto greift das Recht des Kindes auf Entfaltung seiner Persönlichkeit (Art. 29 der UN-Kinderrechtskonvention) auf. Es betont das Recht von Kindern, ihre Individualität, Kreativität und Stärken frei zu entwickeln – ohne Anpassungsdruck oder starre Erwartungen.
„Frech, wild und wunderbar“ steht dabei für Neugier, Ausdruckskraft und Selbstwirksamkeit. Auch in diesem Jahr richtete das Jugendamt Duisburg einen Malwettbewerb für alle Kinder zwischen fünf und zehn Jahren aus.

Das schönste Bild wurde von einer Jury aus Grafikerinnen und Grafikern, Pädagoginnen und Pädagogen im Mai ausgewählt. Das Gewinnerkunstwerk schmückt nun die Plakate und Flyer, mit denen in der gesamten Stadt auf den Weltkindertag aufmerksam gemacht wird. Mit einer Auswahl weiterer Bilder soll eine Ausstellung gestaltet werden, die auf dem Kinderfest zu sehen sein wird. Wir bedanken uns herzlich für Eure vielen tollen Einsendungen!

Das Bild von Maya schmückt nun die Plakate und Flyer, mit denen in der gesamten Stadt auf den Weltkindertag aufmerksam gemacht wird.ift
„Der Weltkindertag ist eine Einladung an alle Generationen, gemeinsam Zeit zu verbringen, Neues auszuprobieren und einfach Spaß zu haben. Unser Familienfest zeigt, wie vielfältig die Angebote für Kinder und Familien in Duisburg sind. Gleichzeitig erinnert uns der Tag daran, dass Kinder gehört werden wollen, mitgestalten können und ihre Rechte zählen.“ - Jugendamtsleiter Philipp Thelen


Ausstellung „Pripyat“ in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Bezirksbibliothek Hamborn zeigt ab Dienstag, 15. September, in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus die Ausstellung „Pripyat. Die Zeitmaschine – Das europäische Erbe der Katastrophe von Chornobyl“ im Rathaus-Center an der Schreckerstraße 10. Am 26. April jährte sich die Katastrophe im Kernkraftwerk Chornobyl zum 40. Mal.

Die Explosion von Reaktor 4 gilt als schwerstes Unglück in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die verlassene Stadt Pripyat steht bis heute symbolisch für die dramatischen Folgen dieser Tragödie. Der ukrainische Foto- und Videokünstler Alexander Syrota verbindet mithilfe von „Augmented Reality“ (Erweiterte Realität) historische Aufnahmen mit aktuellen Fotografien.

Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können visuell zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechseln und die Entwicklung Pripyats von einer jungen, lebendigen Stadt zur nuklear verseuchten Sperrzone eindrucksvoll nachvollziehen. Die Ausstellungseröffnung startet am 15. September um 10 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Lehrkräfte, die mit Klassen ab der 8. Jahrgangsstufe an der Eröffnung teilnehmen oder die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchten, können sich telefonisch unter 0203 283-5373 oder per E-Mail an stabi-hamborn@stadt-duisburg.de mit dem Team der Bibliothek in Verbindung setzen. Die Ausstellung läuft bis zum 9. Oktober und kann während der Öffnungszeiten kostenfrei besichtigt werden.

Vortrag in Hamborn: Marxloh während der NS-Zeit
Der Heimatverein Hamborn lädt zum Vortrag „Marxloh in den Jahren 1933 bis 1945 – Leben während der NS-Zeit in Schlagzeilen“ am Mittwoch, 16. September, um 17.30 Uhr in die Bezirksverwaltung Hamborn an der Duisburger Straße 213 ein. Der Vortrag von Michael Voith geht ausgewählten Aspekten wie Umbenennungen von Straßen, Kinderlandverschickung, Kinolandschaft und den Auswirkungen des „totalen Krieges" während des Dritten Reiches in Marxloh nach.

Die zwölfjährige Terrorherrschaft des sogenannten „tausendjährigen Reichs" hinterließ auch im Hamborner Stadtteil Marxloh tiefe Spuren. So wurde das vielfältige jüdische Leben, das sich besonders in der Zeit der Weimarer Republik rege entwickelt hatte, von den Nationalsozialisten vollständig ausgelöscht.

Durch Propaganda und Kontrolle bestimmte die NS-Diktatur auch den Alltag der gesamten Bevölkerung, die ab 1939 mit den zunehmenden Belastungen durch die Kriegsereignisse leben musste. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung wird empfohlen. Rückfragen beantwortet Kerstin Keutel per Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283-987894.


„Wenn es Nacht wird in Ruhrort“  
Lieder, Geschichten und Anekdoten von und mit Mick Haering, dem Laternenanzünder Hof der Engelsburg, das markante Gebäude am Vinckeplatz. Eingang durch das Törchen auf der Luisenstraße am Durchgang zur Karlstraße, 47119 Duisburg-Ruhrort        
So. 20. Sept. | 16 Uhr „Die Welt, die monden ist“ Rainer Maria Rilke Lieder zum Zuhören und Mitsingen, altbekannte und neu entdeckte Gedichte nehmen euch mit auf die Reise durch die Nacht.   Musik: Daniel Hermes-Lorenz und Simeon Miron Texte: Barbara Wedekind. HOF Fabrikstr. 9, 47119 Duisburg-Ruhrort    
  Barbara Wedekind (li.) und Bettina Henke (re.) übernahmen ab der Saison 2026 die Kuration der HOFkultur-Reihe von Folkert Küpers.

So. 27. Sept. | 16 Uhr „Unendliche Weiten“  
In der Dunkelheit der anbrechenden Nacht öffnet sich der Blick in die himmlische Ferne. Legenden und Mythen ranken sich um Sterne und Weltall. Der Mensch träumt, forscht und wundert sich.  

In Erzählungen wird die Jahrtausende alte Faszination des Grenzenlosen über uns geteilt, finden Kuriositäten Platz und erklären Menschen das Unvorstellbare.  Die Musik des Duos Contrast2 kostet voller kreativer Ideen den musikalischen Freiraum zwischen Himmel und Erde aus. Gefühlvoll und ausdrucksstark nehmen die Kompositionen nicht vorhersehbare Wendungen und schaffen eine Atmosphäre, die zum Staunen einlädt.  

Musik: Peter Walpurgis und Michael Vogt Texte: Bettina Henke Pfarrgarten St. Maximilian, Fabrikstr., 47119 Duisburg-Ruhrort.    
Bei unbeständigem oder Regenwetter finden die Veranstaltungen im „Das PLUS am Neumarkt“, Neumarkt 19, 47119 Duisburg statt.  



Sammelkarten-Tauschbörse „Karten Kiez“ im Bezirksrathaus Rheinhausen Sammelkarten-Fans aufgepasst: Die Türen des Bezirksrathauses Rheinhausen öffnen am Dienstag, 15. September, von 16 bis 19 Uhr am Körnerplatz 1 für die nächste Tauschbörse „Karten Kiez“.

In dieser Zeit darf getauscht werden, was die Sammlung so hergibt – egal ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh!, Fußball- und andere Sportkarten. Der Eintritt ist frei. Sammlerinnen und Sammler jeden Alters können ohne Anmeldung teilnehmen. Zur Stärkung steht kostenlos frisches Popcorn bereit.


Ronald Reng eröffnet Jahresprogramm des Vereins für Literatur Duisburg
Mit dem renommierten Autor und Journalisten Ronald Reng startet der Verein für Literatur Duisburg in sein neues Jahresprogramm 2026/2027. Am Dienstag, 15. September, liest er um 20 Uhr in der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt aus seinem aktuellen Buch „Der deutsche Sommer“.

Darin blickt er auf den Sommer 2006 zurück, als die Fußball- Weltmeisterschaft Deutschland in eine seltene Stimmung von Leichtigkeit und Optimismus versetzte. Gleichzeitig geht er der Frage nach, ob ein solches gesellschaftliches Hochgefühl heute noch möglich ist. Die Lesung eröffnet das Jahresprogramm, das der Verein für Literatur Duisburg erneut gemeinsam mit der Stadtbibliothek Duisburg veranstaltet.

Insgesamt stehen acht Lesungen auf dem Programm, die mit literarischen Entdeckungen, aktuellen Themen und bekannten Namen eine große Bandbreite abdecken. Bereits am Dienstag, 22. September, folgt die Ruhrgebietsautorin Annika Büsing mit ihrem neuen Roman „Magisch“.

Weitere Gäste des Jahresprogramms sind die Debütautorin Nefeli Kavouras mit „Gelb, auch ein schöner Gedanke“, Manuel Bittorf, als Musiker unter dem Namen Betterov bekannt, mit seinem vielbeachteten Erstlingswerk „Goldener Retriever“, Ruhrgebietsautor Frank Goosen mit „Lovely Rita“, Alain Kniebs mit seiner Biografie „Irene Janetzky – ein Leben im Zeitalter des belgischen Rundfunks“, Safia Al Bagdadi mit „Unser Haus mit Rutsche“ sowie Julia Franck mit ihrem Werk „Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte“.

Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr in der Zentralbibliothek. Tickets für jeweils 8 Euro und weitere Informationen sind auf www.stadtbibliothek- duisburg.de erhältlich.

Gemeinde lädt zum Eltern-Kind-Frühstück
Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt Eltern, die früher mit ihrem Nachwuchs zu den Miniclubs der Gemeinde kamen, zu einem Eltern-Kind-Frühstück ein, bei dem es für die Großen und die Kleinen zwischen 0 und sieben 7 Jahren kurzweilig und lecker zugeht. Diese Runde erweitert die Gemeinden und lädt Mamas, Papas, Omas, Opas und alle, die Lust zum Austausch über das Leben mit dem Nachwuchs haben, mit den Kindern zum nächsten Treffen ein.

Geschlemmt wird am 19. September 2026 von 9 bis 11.30 Uhr im Gemeindezentrum an der Emilstraße. Die Teilnahme ist kostenfrei, doch Diakonin Gisela Rastfeld bitte um Anmeldung bis zum 15. September (0157 3911 7304 oder grastfeld@obermeiderich.de) damit alles gut vorbereitet werden kann und von allem genug da ist. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de

Diakonin Gisel Rastfeld (Foto: www.obermeiderich.de). 

Kirchenkneipe in Neudorf... diesmal mit Jamsession zum Mitmachen
Am Freitag, 18. September 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe.

Zu dieser Sonderausgabe gibt es Live-Musik: Wer sich einmal vor Publikum ausprobieren möchte, kommt zur Bühne, denn dort stehen Mikros, Akustikgitarre, Schlagzeug, Bass, Klavier und Cajón bereit. Zu jeder halben Stunde öffnet sich die Bühne für eine kurze Session. Wer mag, bringt gerne auch das eigene Instrument mit (Rückfragen an andreas.kessel@ekir.de). Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.