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Weltkindertag 2026 - Eulenklasse besucht das Landgericht
Duisburg Starke Kinder, starke Zukunft! Im Zuge des
Weltkindertages besuchte am 18.09.2026 erneut eine Grundschulklasse
das Amts- und Landgericht Duisburg. Die Viertklässler der
"Eulenklasse" zeigten sich neugierig und bestens vorbereitet auf den
Rundgang durch das Gerichtsgebäude.
Im großen Sitzungssaal
konnten alle Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet und das
schulische Wissen zu den Kinderrechten vertieft werden. Großes
Highlight war nach einer kurzen Trinkpause in der Gerichtskan- tine
neben der Führung der Wachtmeister die kindergerechte Simulation
einer Strafsitzung um eine gestohlene Packung Wassereis, bei der die
„Eulen“ selber in die Rollen von Richterin und Richter oder
Staatsanwältin und Staatsanwalt schlüpfen durften.
Die –
mehr oder weniger passende – echte Robe durfte dabei natürlich nicht
fehlen. Zum Abschluss erhielten die stolzen Schülerinnen und Schüler
eine Urkunde und kleine Erinnerungen. Bei Interesse für das Projekt
"Gericht macht Schule" können sich interessierte Eltern und Schulen
gerne an die Pressestelle wenden.
Bezirksvertretung Hamborn verleiht Ehrennadeln an
Ayten Keser und Brigitte Koch Für ihr besonderes
Engagement für den Stadtbezirk Hamborn hat die Bezirksvertretung
jetzt Ayten Keser und Brigitte Koch die Ehrennadel verliehen.
Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann überreichte die Auszeichnung
im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, den Bezirksvertretern
sowie geladenen Gästen.
„Mit Ayten Keser und Brigitte Koch
ehren wir zwei starke Frauen, die viel Zeit und persönlichen Einsatz
für Integration, demokratische Teilhabe und Bildung investieren“,
betont Oberbürgermeister Sören Link. „Sie leisten einen wichtigen
Beitrag dazu, dass unsere Gesellschaft in Duisburg jeden Tag ein
bisschen wärmer und menschlicher wird.“

v.l.: Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann, Ayten Keser und
Brigitte.Koch, dahinter Oberbürgermeister Sören Link. Foto: Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
Für Martina Herrmann ist die
Verleihung der Ehrennadel ein wichtiges sichtbares Zeichen der
Wertschätzung. Der Einsatz der Geehrten bereichere das Bezirksleben
und schaffe wertvolle Räume der Begegnung und Unterstützung. Ayten
Keser setzt sich im besonderen Maße ehrenamtlich im Bezirk Hamborn
ein.
Unter anderem engagiert sie sich im Forum für
interkulturelle Bildung (FIB e.V.), dem Petershof, der Seebrücke
Duisburg und dem Verein Empathie, den sie selbst gegründet hat.
Dabei wird sie als Ansprechpartnerin für Geflüchtete und
Menschenrechte geschätzt. Sie hat außerdem die Gruppe „Frauen der
Welt“ geprägt, in der sich christliche und muslimische Frauen
regelmäßig austauschen.
Bekannt ist sie auch für ihre
Mitwirkung an der Organisation und Gestaltung diverser
Veranstaltungen und einzelner Stadtteilfeste wie dem Kinderfest im
Dichterviertel. Im Demokratiekreis Duisburg und Duisburg Nord setzt
sie sich intensiv für das demokratische Zusammenleben der Menschen
im Bezirk ein. Brigitte Koch hat ihr gesamtes Leben in Hamborn
verbracht und ist seit mehr als 30 Jahren ehrenamtlich aktiv.
Im Rahmen der Aktion „brotZeit“ hat sie sich über viele Jahre um
die Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit einem gesunden
Frühstück gekümmert. Mehr als 17 Jahre hat sie Kinder und
Jugendliche bei der Schulaufgabenhilfe in Duisburg unterstützt.
Seit 2024 engagiert sie sich beim Städtebauprojekt „Stark im
Norden“ im Quartiersbüro Alt-Hamborn, wo sie sich mitunter in der
Redaktion der Stadtteilzeitung „Wir in Hamborn“ einbringt. Sie gibt
an der Volkshochschule Deutschunterricht für Erwachsene. Viele Jahre
war sie zudem Schöffin am Amtsgericht Hamborn.
Arbeitsrechtliche Verfahren auf Fünfjahreshoch:
Diese Gerichte führen das Ranking an Klage-Quote in
Duisburg bei durchschnittlich 12,3 Verfahren pro 1.000
Beschäftigten. Gegenüber dem Tiefstwert von 9,3 im Jahr 2021 ist das
ein Anstieg um 32 Prozent.
- Verbraucherportal Allright
analysiert rund 1,78 Millionen Urteilsverfahren seit 2020 an
Deutschlands Arbeitsgerichten - Zahl der Klagen ist derzeit auf
dem höchsten Stand seit fünf Jahren - Arbeitsgerichte in
Wiesbaden, Wuppertal und Gelsenkirchen haben gemessen an der Zahl
der Beschäftigten vor Ort am meisten zu tun
Berlin, 22.
September 2026. Der Monat September ist Hochsaison für
arbeitsrechtliche Konflikte: In keinem anderen Monat gehen beim
Verbraucherportal Allright mehr Anfragen zu Kündigungen, Abfindungen
oder Aufhebungsverträgen ein. Allright hat deshalb auf Basis der
statistischen Berichte zur Arbeitsgerichtsbarkeit analysiert, wie
viele Urteilsverfahren an Deutschlands Arbeitsgerichten
erstinstanzlich abgeschlossen werden. Demnach liegt die Zahl der
Verfahren derzeit auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren. Zwischen
den einzelnen Gerichtsbezirken gibt es allerdings erhebliche
Unterschiede.
Seit 2022 ist die Klage-Dichte um rund 25
Prozent gestiegen Im Jahr 2025 haben Deutschlands Arbeitsgerichte
327.119 Urteilsverfahren abgeschlossen. Bezogen auf die Zahl der
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten entspricht das 9,4 Klagen
je 1.000 Beschäftigten. Höher lag diese Klage-Dichte zuletzt im
Corona-Jahr 2020 mit 10. Den Tiefstwert gab es 2022 mit 7,5 Klagen
je 1.000 Beschäftigte. Seither ist der Wert um rund ein Viertel
gestiegen.
Acht der zehn Gerichte mit den meisten Verfahren
sind in Nordrhein-Westfalen Gemessen an der Zahl der
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im jeweiligen
Gerichtsbezirk verzeichnet das Arbeitsgericht Wiesbaden derzeit die
höchste Klage-Dichte: 6.393 abgeschlossene Urteilsverfahren im Jahr
2025 entsprechen einer Dichte von 25,1 Klagen pro 1.000 im
Gerichtsbezirk registrierten sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten.
Das ist der mit Abstand höchste Wert der
Analyse, dürfte allerdings nicht nur daran liegen, dass in der
Region besonders viel gekündigt wird. Wiesbaden ist nämlich
beispielsweise auch Erfüllungsort und Gerichtsstand für Klagen der
Sozialkassen des Baugewerbes gegen Arbeitgeber. In der hessischen
Landeshauptstadt werden deshalb auch sämtliche Beitragsklagen gegen
Baubetriebe in Westdeutschland verhandelt.
Auch Wuppertal und
Gelsenkirchen gehören mit durchschnittlich 16,9 bzw. 15,1 Verfahren
pro 1000 Beschäftigten zu den Städten mit der höchsten Klage-Quote.
Auf den Plätzen vier und fünf liegen Eberswalde mit 13,9 und
Solingen mit einer Klage-Dichte von 13,9. Komplettiert wird die Top
Ten durch Iserlohn (13,2), Bochum (13,0), Dortmund (12,8),
Mönchengladbach (12,7) und Duisburg (12,3). Somit
liegen acht der zehn Spitzenreiter in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Allright
In
diesen Städten gibt es die wenigsten Klagen Deutlich seltener
gehen Arbeitnehmer und -geber in Frankfurt (Oder) vor das
Arbeitsgericht: Die Quote in der brandenburgischen Stadt liegt mit
durchschnittlich 5,7 Verfahren pro 1.000 Beschäftigten am
niedrigsten. Auch in Ulm müssen Kündigungen, Vergütungsansprüche
oder Abmahnungen nur selten vor Gericht geklärt werden (6,3
Verfahren). Es folgen Münster mit 6,9 sowie Chemnitz und Rosenheim
mit jeweils 7.
Experte für Arbeitsrecht: „Wer eine Kündigung
erhält, sollte schnell handeln” „Dass die Arbeitsgerichte so
viele Urteilsverfahren abschließen wie seit fünf Jahren nicht mehr,
überrascht mich nicht unbedingt. Die wirtschaftliche Lage in
Deutschland ist angespannt, viele Unternehmen müssen sparen, bauen
Stellen ab oder strukturieren ganze Bereiche neu. Entsprechend viele
Beschäftigte sind derzeit mit Kündigungen, Abfindungen oder
Aufhebungsverträgen konfrontiert", sagt Paul Krusenotto,
Rechtsanwalt und Arbeitsrechtsexperte bei Allright. Er ergänzt:
„Das spüren wir auch bei Allright und das ganz besonders im
Kündigungsmonat September, wenn uns mehr Anfragen zu diesen Themen
erreichen als in jedem anderen Monat. Ein Grund dafür dürfte sein,
dass nach der Sommerpause Personalentscheidungen und
Restrukturierungen umgesetzt werden, die zuvor aufgeschoben wurden.
Zudem rückt das Jahresende näher und Unternehmen stellen ihre
Strukturen und Personalbudgets für das kommende Jahr auf.
Betroffenen empfehle ich, nicht lange abzuwarten und insbesondere
eine Kündigung möglichst schnell juristisch prüfen zu lassen. Wer
dagegen vorgehen möchte, hat dafür nämlich nur drei Wochen ab Zugang
Zeit. Danach gilt die Kündigung grundsätzlich als wirksam, selbst
wenn sie rechtlich angreifbar gewesen wäre. Beschäftigte sollten sie
deshalb nicht vorschnell hinnehmen oder einen Aufhebungsvertrag
unterschreiben, denn häufig lässt sich noch etwas erreichen,
beispielsweise der Erhalt des Arbeitsplatzes oder eine bessere
Abfindung.
Dafür ist auch nicht zwangsläufig der Gang vor
Gericht nötig, auch wenn das das aktuelle Fünfjahreshochs bei den
Verfahren vor den Arbeitsgerichten zunächst vermuten lässt. Doch
tatsächlich lassen sich viele Konflikte bereits außergerichtlich
lösen und selbst vor Gericht enden erfahrungsgemäß rund 95 Prozent
der Verfahren mit einem Vergleich.”
Sämtliche relevanten
Untersuchungsergebnisse wurden unter dem nachfolgenden Link grafisch
aufbereitet:
https://www.allright.de/arbeitsrecht/arbeitsrechtliche-verfahren-ranking
Diakonie RWL: Pflegereform darf nicht zur Sparreform
werden Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe –
Diakonie RWL appelliert an die Bundesregierung und die sie tragende
Koalition von CDU/CSU und SPD im Deutschen Bundestag, das
angekündigte Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) grundlegend
nachzubessern.
Aktuell sind in Deutschland rund 5,7
Millionen Menschen auf Pflege angewiesen. Mehr als 1,6 Millionen
erwerbstätige Pflegekräfte und ein Vielfaches mehr an pflegenden
Angehörigen setzen sich tagtäglich für diese pflegebedürftigen
Menschen ein. Allen gemein ist, dass sie mit großer Sorge in die
Zukunft und auf das geplante PNOG schauen.
„Die Pflege
braucht endlich eine nachhaltige Strukturreform statt kurzfristiger
Sparmaßnahmen“, erklärt Kirsten Schwenke, Vorständin der Diakonie
RWL. Zwar sei die finanzielle Stabilisierung der Sozialen
Pflegeversicherung notwendig, sie dürfe jedoch nicht zulasten von
pflegebedürftigen Menschen, Angehörigen und Pflegeeinrichtungen
erfolgen.
„Die Diakonie RWL sieht insbesondere die Gefahr, dass vermeintliche
Sparmaßnahmen lediglich Kosten verlagern und langfristig sogar
höhere Ausgaben verursachen könnten. Dringend notwendig sind aus
unserer Sicht verlässliche Rahmenbedingungen für die pflegerische
Versorgung, eine vollständige Refinanzierung der tatsächlichen
Kosten, weniger Bürokratie sowie eine deutliche Stärkung pflegender
Angehöriger.“
Pflege braucht Zukunft. Unsere Stimmen „mitten
aus dem Leben“ zum PNOG Um auf die Auswirkungen der geplanten Reform
aufmerksam zu machen, hat die Diakonie RWL gemeinsam mit
pflegebedürftigen Menschen, pflegenden Angehörigen, Mitarbeitenden
aus der Pflege und Geschäftsführungen von Trägereinrichtungen in
ihrem Verbandsgebiet in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem
Saarland eine Kampagne gestartet.
Unter dem Titel „Das
passiert, wenn das PNOG wirklich so kommt…“ schildern Betroffene und
Verantwortliche in kurzen Statements ihre Erwartungen an eine
zukunftsfähige Pflegepolitik und ihre Forderungen an die
Bundesregierung. Zur Kampagnenseite geht es hier:
www.diakonie-rwl.de/pnog
Dort können Sie die Statements nachlesen oder die Stimmen im
Originalton in Videosequenzen anschauen und nachhören.
Kirsten Schwenke: „Pflege ist kein Kostenfaktor, sondern ein
elementarer Bestandteil unserer sozialen Infrastruktur. Wer die
Pflege reformieren will, muss die Menschen einbeziehen: Jene, die
tagtäglich Verantwortung übernehmen, und jene, die auf Unterstützung
angewiesen sind.“
Mehr direkt mit den betroffenen Personen
sprechen, statt nur über sie – diesen Ansatz verfolgt die Kampagne
der Diakonie RWL. „Unsere Aktion verdeutlicht klar: Pflege braucht
finanzielle Stabilität, aber ebenso Verlässlichkeit,
Planungssicherheit und eine Reform, die die Versorgung der Menschen
nachhaltig verbessert“, so Kirsten Schwenke abschließend.
Diakonie RWL in sechs Sätzen: Das Diakonische Werk
Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL ist der größte
diakonische Landesverband und einer der größten Spitzenverbände der
Freien Wohlfahrtspflege. Es erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen,
das Saarland sowie Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen.
Die
Diakonie RWL repräsentiert rund 5.000 evangelische
Sozialeinrichtungen, in denen 200.000 Mitarbeitende hauptamtlich und
ebenso viele ehrenamtlich tätig sind. Die Diakonie RWL vertritt in
Nordrhein-Westfalen 460 Einrichtungen der vollstationären Pflege mit
insgesamt 40.000 Pflegebetten. Damit ist jedes fünfte Pflegebett in
NRW in evangelischer Trägerschaft. Hinzukommen rund 260 ambulante
Pflegedienste, die täglich Zehntausende Menschen ambulant versorgen.
Marder im Dach: Was Hausbesitzer zum Ende der
Schonzeit wissen sollten
Nächtliches Poltern und Geschrei, Kot oder beschädigte Dämmung
können darauf hindeuten, dass sich ein Steinmarder im Dach
eingenistet hat. Im Herbst endet je nach Bundesland die Schonzeit
für Steinmarder. Damit erweitern sich die Möglichkeiten, gegen einen
Marder im Haus vorzugehen. Selbst zur Falle greifen dürfen
Hausbesitzer deshalb nicht. SchädlingsHero, Deutschlands größte
Anlaufstelle für geprüfte Schädlingsbekämpfer und von
Schädlingsbefall Betroffene, erklärt, was Hausbesitzer jetzt wissen
sollten und wie sich Marder dauerhaft fernhalten lassen.
Es
poltert, kratzt oder scheppert nachts über der Zimmerdecke. Auf dem
Dachboden finden sich Kot oder Nahrungsreste, vielleicht ist sogar
die Dämmung beschädigt. Dahinter kann ein Steinmarder stecken. Im
Herbst wird das Thema für Hausbesitzer besonders aktuell: Je nach
Bundesland enden die Schonzeiten zu unterschiedlichen Terminen und
es gelten unterschiedliche Jagdzeiten.
Doch was bedeutet das
konkret? Auch wenn die Schonzeit vor Ort beendet ist, dürfen
Hausbesitzer einen Marder nicht einfach selbst fangen oder töten.
Steinmarder unterliegen dem Jagdrecht. Welche Maßnahmen zulässig
sind und wer sie durchführen darf, richtet sich nach den jeweils
geltenden jagdrechtlichen Vorgaben.
„Wer einen Marder auf dem
Dachboden vermutet, sollte nicht vorschnell handeln. Entscheidend
ist zunächst, sicher festzustellen, ob tatsächlich ein Marder im
Gebäude lebt und welche Maßnahmen in der konkreten Situation
zulässig und sinnvoll sind“, sagt Sophie Scharrer,
Schädlingsexpertin bei SchädlingsHero.
Schonzeit endet
regional unterschiedlich – was bedeutet das für Hausbesitzer?
Wann die Schonzeit für Steinmarder endet und die Jagdzeit beginnt,
ist nicht bundesweit einheitlich geregelt. Je nach Bundesland gelten
unterschiedliche Termine. Hausbesitzer sollten sich deshalb über die
jeweils vor Ort geltenden Regelungen informieren.
Gerade
während der Schonzeit können Marder im Haus besonders auffällig
werden. In dieser Phase ziehen die Tiere ihren Nachwuchs auf.
Entsprechend können Geräusche, Verschmutzungen und andere Störungen
zunehmen. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten, einzugreifen,
eingeschränkt: Maßnahmen dürfen insbesondere nicht dazu führen, dass
Mutter- und Jungtiere voneinander getrennt, im Gebäude
eingeschlossen oder geschädigt werden.
Wichtig: Das Ende der
Schonzeit bedeutet nicht automatisch, dass Hausbesitzer einen Marder
selbst fangen oder töten dürfen. Steinmarder unterliegen dem
Jagdrecht. Welche Maßnahmen zulässig sind und wer sie durchführen
darf, richtet sich nach den jeweiligen jagdrechtlichen Vorgaben.
„Der Steinmarder unterliegt in allen Bundesländern dem
Jagdrecht. Das bedeutet, dass zum Fang und zur Tötung nur Jäger und
geprüfte Schädlingsbekämpfer berechtigt sind, da diese die nötige
Sachkunde vorweisen. In den meisten Bundesländern beginnt die
Jagdzeit auf den Steinmarder Mitte Oktober und endet Ende Februar.
In allen Bundesländern gilt zudem der Elterntierschutz. Damit wird
verhindert, dass die zur Aufzucht nötigen Muttertiere getötet
werden. Beim Steinmarder zieht die Fähe ihre im März und April
geborenen Jungen alleine auf“, erklärt Dr. Astrid Sutor vom
Deutschen Jagdverband (DJV).
Nach Ende der Schonzeit stehen
Fachleuten jedoch in der Regel mehr Möglichkeiten zur Verfügung,
sodass sich ein Marderproblem häufig einfacher lösen lässt.
Vier Hinweise auf einen Marder im Haus Steinmarder sind
nachtaktiv und bleiben häufig eine Weile unbemerkt. Einige typische
Spuren können jedoch auf den ungebetenen Mitbewohner hindeuten:
Nächtliche Geräusche: Krabbeln, Scharren, Poltern oder Scheppern
auf dem Dachboden oder in Zwischendecken. Kotspuren: Marderkot
enthält häufig erkennbare Nahrungsreste und kann unangenehme Gerüche
verursachen. Nahrungs- und Beutereste: Zurückgelassene Reste auf
dem Dachboden können ebenfalls auf einen Marder hindeuten.
Schäden am Gebäude: Beschädigte Dämmung, Kabel oder andere
Materialien sowie Kratzspuren sind weitere mögliche Anzeichen.
Steinmarder sind hervorragende Kletterer und benötigen nur wenig
Platz, um in ein Gebäude zu gelangen. Kleine Schwachstellen am Dach,
an Dachziegeln oder Verkleidungen können bereits als Zugang dienen.
Essig, Lavendel und laute Musik: Warum Hausmittel oft nicht
reichen Hunde- oder Katzenhaare, Essig, Lavendel, Chili, Licht
oder ein laufendes Radio: Im Internet kursieren zahlreiche Tipps,
die Marder vertreiben sollen. Solche Maßnahmen können die Tiere
kurzfristig stören, lösen das Problem aber häufig nicht dauerhaft.
Marder können sich an wiederkehrende Reize gewöhnen – und
zurückkehren, sobald Gerüche verflogen oder Geräusche verschwunden
sind.
Vergrämen statt bekämpfen: Wie Profis Marder zum Auszug
bewegen Nicht jeder Marder im Haus muss gefangen oder getötet
werden. Häufig kommt eine Vergrämung infrage: Dabei soll das Tier
seinen Rückzugsort freiwillig verlassen. Welche Methode geeignet und
zulässig ist, hängt von der Situation vor Ort, der Jahreszeit und
den geltenden rechtlichen Vorgaben ab.
Auch während der
Schonzeit kann eine Vergrämung unter bestimmten Voraussetzungen
möglich sein. Sie erfordert jedoch besondere Vorsicht und
Fachkenntnis, insbesondere wenn sich Jungtiere im Gebäude befinden.
Entscheidend ist, dass weder Mutter- und Jungtiere getrennt noch
Tiere eingeschlossen oder geschädigt werden.
Marder weg?
Jetzt kommt der entscheidende Schritt Ist der Marder
verschwunden, sollten Hausbesitzer nicht einfach zur Tagesordnung
übergehen. Bleiben seine bisherigen Zugänge offen, kann er
zurückkehren – oder ein anderes Tier den freien Unterschlupf
übernehmen.
Deshalb sollten mögliche Einstiegspunkte an Dach
und Fassade gesucht und fachgerecht gesichert werden. Auch Kot,
Nahrungsreste und Revierspuren sollten beseitigt werden.
Entscheidend ist dabei der richtige Zeitpunkt: Bevor Öffnungen
verschlossen werden, muss sichergestellt sein, dass sich kein Tier
mehr im Gebäude befindet.
„Das Ziel sollte nicht sein, einen
Marder nur kurzfristig loszuwerden. Entscheidend ist, anschließend
seine Zugänge zu finden und dauerhaft zu sichern. Sonst kann aus
einem einmaligen Problem schnell ein wiederkehrendes werden“,
erklärt Sophie Scharrer.
SERVICE: WAS HAUSBESITZER BEI
MARDERVERDACHT TUN SOLLTEN 1. Auf typische Spuren achten:
Nächtliche Geräusche, Kot, Nahrungsreste und Schäden an Dämmung oder
Materialien können Hinweise auf einen Marder sein.
2. Nicht
selbst zur Falle greifen: Auch nach Ende der jeweiligen Schonzeit
gelten jagdrechtliche Vorgaben. Welche Maßnahmen erlaubt sind,
unterscheidet sich regional.
3. Vergrämung fachlich prüfen
lassen: Auch während der Schonzeit können unter bestimmten
Voraussetzungen Maßnahmen möglich sein. Besonders wenn sich
Jungtiere im Gebäude befinden, ist jedoch fachliche Hilfe gefragt.
4. Zugänge nicht vorschnell verschließen: Zunächst muss
ausgeschlossen werden, dass sich noch ein Tier im Gebäude
befindet.5. Hausmittel nicht überschätzen: Gerüche, Licht oder
Geräusche können Marder kurzfristig stören, verhindern ihre Rückkehr
aber nicht zuverlässig.6. Einstiegspunkte dauerhaft sichern: Ist der
Marder sicher aus dem Gebäude, sollten mögliche Zugänge an Dach und
Fassade gefunden und fachgerecht verschlossen werden.
An wen
können sich Betroffene wenden? Bei Problemen mit Steinmardern im
Siedlungsraum können sich Betroffene an die zuständige Behörde
wenden. Je nach Bundesland ist dies beispielsweise die untere
Jagdbehörde, Stadt- oder Senatsverwaltung. Dort sind in der Regel
auch die vor Ort zuständigen Stadtjäger oder Schädlingsbekämpfer
bekannt.
Weltstillwoche: Duisburg unterstützt Familien mit
Informationen und stillfreundlichen Angeboten
Anlässlich der diesjährigen Weltstillwoche macht das Gesundheitsamt
der Stadt Duisburg auf die Bedeutung des Stillens und die
Notwendigkeit einer guten Unterstützung für Familien aufmerksam.
Obwohl fast 90 Prozent der Mütter beabsichtigen, ihr Kind zu
stillen, nimmt die Zahl der ausschließlich gestillten Kinder in den
ersten Lebensmonaten deutlich ab.
Als stillfreundliche
Kommune unterstützt Duisburg Familien deshalb mit Informationen,
Beratungsangeboten und einer interaktiven Stillkarte. Stillen bietet
viele gesundheitliche Vorteile für Mutter und Kind. Aktuelle Zahlen
zeigen jedoch, dass viele Familien in den ersten Monaten
Unterstützung benötigen, denn Stillen ist oft auch ein Lernprozess.
Zwar werden nach der Geburt rund 68 Prozent der Kinder
ausschließlich gestillt, doch nach vier Monaten sinkt der Anteil
bereits auf 40 Prozent und nur etwa 12 Prozent der Kinder werden,
wie es die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, mindestens sechs
Monate lang ausschließlich gestillt.
Die Stadt Duisburg
setzt deshalb auf niedrigschwellige Unterstützung für werdende und
junge Familien. Auf der Internetseite www.duisburg.de/stillen wird
über die gesundheitlichen Vorteile informiert. Häufige Fragen werden
beantwortet und es gibt einen Überblick über kostenlose
Stillberatungsangebote in Duisburg.
Ein weiterer Baustein
der Duisburger Stillförderung ist eine interaktive Stillkarte. Unter
www.duisburg.de/stillkarte sind inzwischen rund 40 Einrichtungen und
Institutionen verzeichnet, die stillenden Müttern einen geschützten
Ort bieten. Die Karte hilft Familien dabei, entsprechende Angebote
in ihrer Nähe zu finden und unterstützt die gesellschaftliche
Akzeptanz des Stillens im Alltag.

NRW: Rückgang der Bevölkerung setzt sich im 1. Halbjahr 2026
fort * Einwohnerzahl sinkt im 1. Halbjahr 2026 um rund
42.000 Personen * Negativer Wanderungssaldo und Geburtendefizit
führen zu Bevölkerungsrückgang * 118 NRW-Gemeinden mit
Bevölkerungszuwachs
Am 30. Juni 2026 lebten in
Nordrhein-Westfalen 17.944.273 Menschen. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, lag die Bevölkerungszahl damit um 41.941
(−0,23 %) niedriger als zum Jahresende 2025. Damals wohnten erstmals
seit 2022 wieder unter 18 Millionen Personen in NRW.
Der
Trend rückläufiger Bevölkerungszahlen setzt sich somit fort.
Negativer Wanderungssaldo und Geburtendefizit führen zu
Bevölkerungsrückgang Im 1. Halbjahr 2026 zogen 1.686 mehr Personen
aus NRW in andere Bundesländer oder ins Ausland fort als umgekehrt.
Dabei wurden – mit Ausnahme von März und April – jeden Monat
Wanderungsverluste registriert. Zum Vergleich: Im 1. Halbjahr 2025
lag der Wanderungssaldo mit +18.577 noch deutlich im Plus.

Für das 1. Halbjahr 2026 ermittelt das Statistische
Landesamt darüber hinaus ein Geburtendefizit von 40.915 Personen.
Das bedeutet, dass mehr Menschen starben als Kinder geboren wurden.
Diese Entwicklung ließ sich bereits in den Vorjahren beobachten.
Köln bleibt weiterhin bevölkerungsreichste Stadt in NRW Bei den
größten Städten Nordrhein-Westfalens gab es keine Veränderungen in
der Rangfolge: Köln bleibt mit 1.023.472 Einwohnerinnen und
Einwohnern die größte Stadt in NRW, gefolgt von Düsseldorf
(619.123), Dortmund (598.267) und Essen (567.076). Kleinste Gemeinde
im Land ist weiterhin die Stadt Hallenberg mit einer Einwohnerzahl
von 4.253, gefolgt von der Gemeinde Dahlem (4.427) und der Stadt
Heimbach (4.438).
Größter prozentualer Bevölkerungszuwachs
in der Gemeinde Vettweiß Entgegen dem Landestrend verzeichneten 118
Gemeinden in NRW im 1. Halbjahr 2026 einen Bevölkerungszuwachs. Die
größten prozentualen Anstiege gab es dabei in Vettweiß (+1,47 %),
Gangelt (+0,75 %) und Ruppichteroth (+0,74 %). Die deutlichsten
Rückgänge der Bevölkerung gab es in den Gemeinden Horstmar
(−14,90 %), Weeze (−3,62 %) und Borgentreich (−1,40 %)
NRW: Güterumschlag der Binnenschifffahrt im 1.
Halbjahr 2026 um 1,6 % gestiegen * Erstmals leichter
Anstieg nach vier Jahren Rückgang * Erze, Steine und Erden
wurden am häufigsten umgeschlagen * Niedrigster Güterumschlag
der letzten fünf Jahre im Juni 2026
In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen
wurden im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 49,9 Millionen Tonnen Güter
umgeschlagen. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des
Weltschifffahrtstages am 24. September mitteilt, lag der
Güterumschlag der Binnenschiffe damit um 1,6 % über dem Ergebnis des
entsprechenden Vorjahreszeitraums. Damit hat sich die rückläufige
Entwicklung der vergangenen Jahre nicht fortgesetzt.

Güterumschlag von Erzen, Steinen und Erden um knapp 5 % gestiegen
71,9 % der im 1. Halbjahr 2026 umgeschlagenen Güter stammten aus
vier Güterabteilungen: 13,4 Millionen Tonnen waren Erze, Steine und
Erden, das sind 5,2 % mehr als im gleichen Zeitraum 2025;
10,9 Millionen Tonnen Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (−2,0 %);
6,2 Millionen Tonnen Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (+3,6 %) und
5,4 Millionen Tonnen chemische Erzeugnisse (−0,5 %).

Juni 2026 mit niedrigstem Güterumschlag im
Fünfjahresvergleich Bei der Betrachtung der ersten 6 Monate der
vergangenen 5 Jahre fällt auf, dass der Güterumschlag jeweils im
März mit durchschnittlich 8.800 Tonnen am höchsten ausgefallen ist;
die einzige Ausnahme war im Januar 2022 mit etwa 10.000 Tonnen.
Der niedrigste Umschlag dagegen wurde jeweils im Juni
verzeichnet, mit einer Ausnahme im Februar 2025 (7.900 Tonnen). Im
Juni dieses Jahres wurde mit 7.800 Tonnen sogar der Tiefpunkt im
Güterumschlag im Fünfjahresvergleich erreicht.
Bei der Anzahl der Schiffsbewegungen lässt sich hingegen im
1. Halbjahr der letzten fünf Jahre kein eindeutiges Muster erkennen:
Während in den Jahren 2022 bis 2024 jeweils im März die meisten
Schiffe fuhren (5.800 bis 7.300), waren die meisten
Schiffsbewegungen im Jahr 2025 im Monat Mai (etwa 6.600 Schiffe) und
in diesem Jahr im Monat Juni mit knapp 6.800 Schiffen zu
verzeichnen.
Grundsätzlich werden bei niedrigen Pegelständen
Güterschiffe weniger beladen (geringere Tonnage). Um die gleiche
Gütermenge transportieren zu können, sind häufigere Fahrten
erforderlich. Vor dem Hintergrund des Niedrigwassers im Sommer
dieses Jahres waren somit vermutlich bereits im Juni erste
Auswirkungen auf die Binnenschifffahrt in NRW erkennbar.

30 Millionen Euro für Erneuerung des Dachs der
Schauinsland‑Reisen‑Arena Das Dach der
Schauinsland‑Reisen‑Arena in Duisburg wird für rund 30 Millionen
Euro erneuert. Die Arbeiten sollen ab Herbst 2027 starten und werden
bei laufendem Betrieb in vier Bauabschnitten durchgeführt. Dabei
müssen nacheinander alle Tribünenbereiche, einschließlich der
MSV‑Fankurve, jeweils für mehrere Monate gesperrt werden.
Fans aus der Kurve sollen währenddessen auf die Osttribüne
ausweichen, wo jedoch keine Stehplätze eingerichtet werden können.
Dauerkarteninhabern wird ein neuer fester Platz zugewiesen;
Anpassungen des Kontingents sind möglich. Pro Bauabschnitt sind
sieben bis acht Monate vorgesehen, sodass das neue Stadiondach
idealerweise Ende 2029 fertiggestellt sein könnte. Bis auf eine
geplante Photovoltaikanlage soll sich das neue Dach optisch nicht
von dem alten unterscheiden. idr
KI-Reiseziel-Ranking: Kulturveranstaltungen im Ruhrgebiet punkten
Die KI würde in Essen urlauben: Im KI‑Reiseranking
erreicht die Ruhrgebietsstadt 50,4 von 100 möglichen Punkten und
landet damit auf Rang 54 der bestbewerteten deutschen Städte. Die
Auswertung wurde von MEININGER Hotels durchgeführt und basiert auf
Bewertungen von fünf KI‑Modellen, die 100 deutsche Städte sowie
zahlreiche Events nach Attraktivität als Reiseziel einstuften.
Aus dem Ruhrgebiet schafften es zudem Dortmund, Bochum, Mülheim
an der Ruhr, Oberhausen, Hamm, Gelsenkirchen, Hagen und Duisburg in
das untere Drittel der Top-100-Tabelle. Als größte Stärke vieler
Ruhrgebietsstädte heben die KI‑Modelle kulturelle Veranstaltungen
hervor:
Noch besser als die Stadt selbst schneidet beispielsweise das Essen
Light Festival ab, das mit 66,6 Punkten als wichtigstes Essener
Event hervorgehoben wird. Gleichermaßen schneidet das
Juicy-Beats-Festival mit 69,6 Punkten ebenfalls besser ab als die
Stadt Dortmund selbst. idr - Infos:
https://www.meininger-hotels.com/de/presse/pressemitteilungen/ki-reiseranking/
Stadtradeln 2026: Empfang für die besten Teams und
Einzelfahrer
Duisburg feiert seine engagiertesten Radler: Die Stadt hatte zum
offiziellen Empfang der fleißigsten Teams und eifrigsten
Einzelfahrer des diesjährigen Stadtradelns eingeladen.
Umweltdezernentin Linda Wagner zeichnete die erfolgreichsten
Teilnehmenden mit Urkunden und Preisen aus.
„Jeder geradelte
Kilometer ist ein Beitrag zu einer klimafreundlicheren,
lebenswerteren Stadt. Mein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden,
die mit ihrem Einsatz gemeinsam dieses tolle Ergebnis möglich
gemacht haben“, betonte Linda Wagner.

Beigeordnete Linda Wagner gratulierte den erfolgreichsten
Einzelteilnehmern und engagiertesten Teams im Rahmen der
Abschlussveranstaltung. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Während der Aktionswochen vom 27. Juni bis zum 17. Juli hatten
viele Duisburger mit ihrem Tritt in die Pedale ein starkes Zeichen
für nachhaltige Mobilität und den Klimaschutz gesetzt. Und es hat
sich erneut gezeigt, dass Duisburg viele begeisterte Radfahrer hat.
Denn mit einer Gesamtleistung von 590.432 zurückgelegten
Kilometern und 2327 aktiven Teilnehmenden konnte das
Vorjahresergebnis noch getoppt werden. Die Stadt Duisburg freut sich
schon jetzt auf das nächste Stadtradeln 2027.
„Safe Abortion Day“: Beratungsstellen informieren am
„Tag des sicheren Schwangerschaftsabbruchs“ in der Duisburger
Innenstadt
Jedes Jahr findet der internationale „Safe Abortion Day“, der Tag
des sicheren Schwangerschaftsabbruchs am 28. September statt.
Mitarbeitende der vier staatlich anerkannten Duisburger
Schwangerschafts- konfliktberatungsstellen informieren zum dritten
Mal in Folge am Montag, 28. September, von 13 bis 16 Uhr gemeinsam
in der Fußgängerzone auf der Königsstraße (gegenüber dem Forum) in
der Duisburger Innenstadt darüber, welche Fragen, Sorgen und Nöte
Frauen haben, die einen Schwangerschaftsabbruch erwägen.
Im
Gespräch möchten das Beratungs- und Therapiezentrum des
Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg, die Evangelische
Beratungsstelle Duisburg/Moers, Pro Familia Duisburg und Frauenwürde
Duisburg e.V. / „Haus im Hof“ darüber informieren, welche Hürden
eine Frau in Deutschland überwinden muss, wenn sie sich zu einem
Schwangerschaftsabbruch entschließt.
Zudem zeigen sie auf,
was Beratung leisten kann und unter welchen Bedingungen in anderen
Ländern Schwangerschaftsabbrüche erfolgen, in denen
Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stehen. Bei einer
Mitmach-Aktion können in diesem Jahr am Infostand Buttons zum Thema
hergestellt werden. Die Beraterinnen der Duisburger Beratungsstellen
freuen sich auf einen regen Austausch mit zahlreichen Bürgerinnen
und Bürgern.
Der Safe Abortion Day wird bereits seit 2011
weltweit immer am 28. September begangen, um darauf aufmerksam zu
machen, dass in vielen Ländern Schwangerschaftsabbrüche medizinisch
unsicher stattfinden, weil diese dort ggf. verboten sind und dann
illegal durchgeführt werden. Dabei sterben laut der WHO weltweit
jährlich rund 39.000 Frauen. Die
Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen beraten Frauen und Männer
sowie nicht-binäre Personen kostenfrei und ohne Ansehen der Herkunft
oder Religion gern zu allen Fragen rund um Verhütung, Sexualität,
Schwangerschaft sowie bei Paarproblemen.
Sie informieren
zudem ausführlich über mögliche gesetzliche und finanzielle
Unterstützungsmöglichkeiten zum Leben mit Kind(ern), ob
alleinerziehend oder in einer Partnerschaft. Alle Duisburger
Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sind
online unter diesem Link abrufbar:
http://www.familienplanung.de/beratung/beratungsstelle-finden/
BUND kämpft weiter zur Verhinderung der Deponie auf
der Halde Lohmannsheide - BUND
Informationsveranstaltung zum Sachstand der Klagen und der
mündlichen Verhandlung vor dem OVG am 24.09. 18:30 Uhr im
Soziokulturellem Zentrum Stapeltor - vorhandener Grundwasserschaden
anerkannt, aber Streit um Sanierungspflicht und Sanierungsmethode
Die mündliche Verhandlung vor dem OVG in Münster vom 09.09.
fand von 10:00 - 19:15 Uhr statt und wurde dann vertragt. Die
Fortsetzung erfolgt nun im Oktober oder November, der Termin wird
derzeitig verhandelt. Der Senat stellte klar, dass nicht alle
Argumente, die schriftlich eingereicht wurden, mündliche verhandelt
werden sollten.
Aber der Senat hatte Klärungsbedarf auch bei
Punkten, die dem BUND sehr wichtig sind, wie z.B. die
Grundwasserbelastung, die Frage der Sanierungspflicht und des
Sanierungsbedarfs und weitere Punkten, die sich vor allem aus der
Vornutzung der Fläche ergeben.
Der BUND teilt mit, dass die
mündliche Verhandlung gezeigt hat, dass nun niemand mehr die bereits
vorhandenen Grundwasserbelastung in Frage stellt. Neben PAK
(Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe), sind es vor allem
sehr hohe Sulfat und Chlorid Werte. "Für uns steht außer Frage, dass
man zunächst eine Sanierung machen muss, bevor man überhaupt über
die Nachnutzung der Halde reden kann. Abpumpen der Schadstoffe ist
keine Sanierung.
Die Gefährdung der Trinkwasserreserve im
Binsheimerfeld sollte dringend behoben werden. " teilte Kerstin
Ciesla, Sprecherin des BUND Duisburg mit. Der BUND setzt sich seit
2012 dafür ein, dass auf der Halde Lohmannsheide aufgrund der
Vornutzung unterhalb der Bergehalde keine Deponie errichtet wird.
Ciesla führt weiter aus: "In all denn Jahren wurden wir belächelt
und diffamiert, wenn wir auf die Umweltprobleme wegen der Vornutzung
hingewiesen haben.
Noch vor ein paar Monaten hieß es
offiziell, dass es ""keinen Grundwasserschaden geben würde, solange
der nicht behördlich festgestellt sei". Dies ist nun vom Tisch und
nun weiß man von dem Grundwasserschaden und bezweifelt, dass man
auch sanieren müsste, aber auch davon wollen wir natürlich das
Gericht überzeugen."
Der BUND führt weiter aus, dass die
notwendige Sanierung eine unabhängige Forderung zu der Nachnutzung
der Halde ist, gegen eine Deponie auf diesem Standort stehen noch
weitere Umwelt- und Gesundheitsbelange.
Wer mehr Details zum
Sachstand der Klagen haben möchte, wer Fragen hat oder wer einfach
die ein oder andere Anekdote von der Verhandlung erfahren möchte,
ist herzlich zur Informationsveranstaltung des BUND
Duisburg am Donnerstag, den 24. September um 18.30 Uhr
im Soziokulturelles Zentrum Stapeltor (Seminarraum im Obergeschoss),
Stapeltor 6, 47051 Duisburg eingeladen.
Garbe und Bremer
verkaufen Gewerbepark in Duisburg-Meiderich Garbe Industrial und
die Bremer Projektentwicklung haben den gemeinsam entwickelten
Multi-User-Park an der Hamborner Straße 32-34 in Duisburg-Meiderich
an Redevco verkauft. Das Objekt entstand auf dem ehemaligen
sogenannten Zeus-Gelände, einer rund 56.000 m² großen
Industriebrache der Stahlindustrie.
Der Multi-User-Park
umfasst drei Gebäude mit insgesamt knapp 29.500 m² Mietfläche. Die
Immobilie ist nach Angaben zu 96 % an fünf Nutzer vermietet, die
überwiegend aus dem E-Commerce-Bereich stammen. Mit dieser
Akquisition erweitert Redevco sein deutsches Logistikportfolio auf
insgesamt rund 1,4 Mio. m² Fläche und ein verwaltetes
Logistikvermögen von rund 1,05 Mrd. Euro, verteilt auf 40 Objekte.
Talente erkennen, Fachkräfte halten - IHK startet
neuen Personalentwicklungs-Lehrgang Gute Mitarbeiter
sind ein entscheidender Erfolgsfaktor. Wer ihre Stärken erkennt und
gezielt fördert, hält wichtiges Wissen im Unternehmen und macht sein
Team fit für neue Aufgaben. Die Niederrheinische IHK bietet deshalb
vom 26. Oktober bis 17. Dezember den Online-Zertifikatslehrgang
„Professionelle Personalentwicklung“ an. Der Lehrgang umfasst alle
Bereiche einer ganzheitlichen Personalentwicklung.
Die
Teilnehmer lernen, Laufbahnen zu planen, Talente zu fördern und
Potenziale einzuschätzen. Außerdem erfahren sie, wie sie passende
Weiterbildungen entwickeln und ihre Coaching- und
Beratungskompetenzen stärken. So können sie Mitarbeiter gezielt
fördern und zugleich die Leistungsfähigkeit und den Zusammenhalt im
Unternehmen stärken.
Die Veranstaltung läuft vom 26.
Oktober bis 17. Dezember. Die Unterrichtszeiten sind montags und
dienstags jeweils von 14 bis 18 Uhr. Der Lehrgang findet digital
statt. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin
Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de.
Anmeldung direkt unter: ihk.de/niederrhein/veranstaltungen.
Woche des Wohneigentums: Kostenlose Webinar-Reihe für
Hausbesitzer Erbschaft, Einbruchschutz, Klimafolgen -
Verband Wohneigentum informiert ab 28. September Wie übergebe ich
mein Haus sinnvoll an die nächste Generation? Wie schütze ich mein
Zuhause vor Einbrechern und vor Starkregen? Und wie lässt sich die
eigene Immobilie im Alter finanziell nutzen? Antworten auf diese
Fragen gibt der gemeinnützige Verband Wohneigentum vom 28. September
bis zum 1. Oktober sowie am 8. Oktober 2026 in einer kostenfreien
Online-Informationswoche. 5 Abende, 5 Themen In der Woche
des Wohneigentums, die der Verband zweimal im Jahr anbietet,
informiert ein Expertenteam an 5 Abenden über aktuelle Themen rund
um das Wohneigentum. Beginn ist jeweils um 18 Uhr, im Anschluss an
die Vorträge beantworten die Referentinnen und Referenten
individuelle Fragen der Teilnehmenden.
• Die Woche startet am
Montag, 28. September, mit dem Vortrag „Erbschaft und Schenkungen:
Wie übergebe ich meine Immobilie sinnvoll an die nächste
Generation?". Erläutert wird, was ohne ein Testament mit dem
Nachlass geschieht und wie sich mit einer letztwilligen Verfügung
von der gesetzlichen Erbfolge abweichen lässt.
• Am Dienstag,
29. September, geht es um den Schutz des eigenen Hauses vor den
Folgen des Klimawandels. Hitze, Dürre, Hochwasser und Starkregen
setzen Gebäude und Gärten zunehmend unter Druck. Der Vortrag
„Klimaanpassungen am Eigenheim: Was kann gefördert werden?" zeigt
bauliche und gärtnerische Maßnahmen – von der Rückstauklappe bis zur
Entsiegelung von Flächen – und erklärt, welche Fördermöglichkeiten
es gibt.
• Wie sich Einbrüche verhindern lassen, erfahren
Teilnehmende am Mittwoch, 30. September. Unter dem Titel „Sicher
wohnen: Einbruchschutz aus Sicht der Polizei" gibt der Vortrag
Einblicke in aktuelle Vorgehensweisen von Tätern und zeigt, wie sich
Schwachstellen am eigenen Haus erkennen und beseitigen lassen.
• Am Donnerstag, 1. Oktober, rückt die finanzielle Seite des
Wohneigentums in den Fokus: „Immobilie und Rente: Wohneigentum als
Altersvorsorge strategisch nutzen" stellt Modelle vor, wie sich das
eigene Haus im Ruhestand als Vermögenswert einsetzen lässt. Der
Vortrag bietet eine Orientierung für die individuelle Entscheidung.
• Den Abschluss bildet eine Woche später, amm Donnerstag, 8.
Oktober, der Vortrag „Nachhaltiges Bauen: wie geht das?". Er
beleuchtet alternative Baustoffe wie Holz, Lehm, Hanf oder Stroh,
ihre Eigenschaften bei Dämmwerten, Brandschutz und Langlebigkeit
sowie die Fördermöglichkeiten für ökologisches Bauen.
Teilnahme und Anmeldung Alle Vorträge finden online statt, dauern
jeweils von 18 bis 19:30 Uhr und sind für die Teilnehmenden
kostenfrei. Nach jedem Vortrag beantworten die Experten Fragen der
Teilnehmenden. Information und Anmeldung über die Website
wohneigentum.de oder über diesen
Link.
Hilfe auf allen Kanälen: Die Ökumenische
TelefonSeelsorge bildet neue Mitarbeitende aus Viele
Menschen erfahren Krisen, Ängste oder Einsamkeit. Ein waches Ohr für
diese Sorgen verspricht die ökumenische TelefonSeelsorge Duisburg
Mülheim Oberhausen allen Anrufenden, die sich an sie wenden. Für
diese wichtige Arbeit suchen die 105 ehrenamtlich Mitarbeitenden der
örtlichen Telefonseelsorge Verstärkung. Wer sich für dieses Ehrenamt
interessiert, ist herzlich eingeladen zum Infoabend am Freitag, 2
Oktober um 18:00 Uhr im Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, 47051
Duisburg.
Im März 2027 startet der nächste Ausbildungskurs.
In mehreren Abend- und Wochenendterminen werden die neuen
ehrenamtlich Mitarbeitenden geschult. Das Telefon ist übrigens nicht
der einzige Kommunikationskanal der Seelsorgenden. Auch per Mail und
im Chat bekommen Ratsuchende in besonderen Lebenssituationen
Unterstützung. Kontakt und Info vorab: Telefon 0203 29513331,
buero@telefonseelsorge-duisburg.de und
https://www.telefonseelsorge-duisburg.de/mitarbeit/

Eine Ehrenamtliche der ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg
Mülheim Oberhausen im Gespräch (Foto: Rolf Schotsch)
Chopin und Skrjabin in der
Marienkirche Visionäre Klavierwerke der Romantik stehen
am kommenden Sonntag, 27. September um 17 Uhr im Mittelpunkt des
Konzertes in der Duisburger Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10.
Der junge, ukrainische Pianist Oleksandr Loiko stellt eine Auswahl
von vier Werken Skrjabins den Préludes von Chopin gegenüber. Loiko
ist als 1. Preisträger des Köhler-Osbahr Wettbewerbs und Absolvent
der Folkwang Universität der Künste in Duisburg bereits bekannt.
Zuletzt ist er vor drei Jahren in der Marienkirche aufgetreten.
Das aktuelle Programm hat er bereits für den SWR eingespielt und
präsentiert es jetzt live in Duisburg. „Chopin und Skrjabin
repräsentieren den höchsten Maßstab in der Weiterentwicklung der
pianistischen Spieltechnik und klanglicher Differenzierung in der
Klaviermusik“ betont Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe, Kantor an
der Duisburger Salvatorkirche und in der Evangelischen
Kirchengemeinde Alt-Duisburg, zu der auch die Marienkirche gehört.
Er lädt herzlich zu dem Konzert ein. Der Eintritt kostet an der
Abendkasse 20 Euro, vorab im Netz bei Eventim (zzgl. Gebühren).
Humorvolle Lesung in
Hamborn... mit Bildern und Musik Duisburg,
21. September 2026 - Am 27. September heißt es ab 17 Uhr
in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger
Straße 174: „Kann passieren“. Das ist der Titel des
Buches von Herbert Günther, aus dem Aurelia M. Reuter
ausgewählte Episoden lesen und sie mit eigenen
Kompositionen am Flügel begleiten wird.
Der
Nachmittag wird zu einem besonderen Erlebnis, denn für
alle sichtbar werden auch die Buch-Illustrationen auf die
Leinwand projiziert und lassen so das Publikum noch
tiefer in die humorvollen Geschichten eintauchen: Es geht
zum Beispiel um eine Giraffe mit besonderen Sorgen um
ihre Zimmerpflanzen, ein schwarzes Schaf mit einer
ungewöhnlichen Leidenschaft und viele weitere tierische
Begegnungen, bei denen Überraschungen nicht lange auf
sich warten lassen. Der Eintritt ist frei, eine Spende am
Ausgang willkommen.
Großer Herbstmarkt
und Erntedankfest in Obermeiderich In der
Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich
steht das letzte Septemberwochenende ganz im Zeichen der
kommenden Jahreszeit: Am Samstag, 26. September öffnet
sie um 12 Uhr die Türen des Gemeindezentrums an der
Emilstraße zum großen Herbstmarkt. Hier finden
Besucherinnen und Besucher Schönes und Dekoratives aber
auch Leckeres, wie Kaffee, Kuchen, Waffeln, Getränke und
bestimmt auch die legendäre Erbsensuppe, die beim
Lichtermarkt immer reißenden Absatz findet.
Wie
immer bei Aktionen der Gemeinde gilt auch beim
Herbstmarkt: viele Hände helfen, backen, schneiden,
räumen, alles selbstgemacht und lecker. Auch musikalisch
ist ordentlich was los: Um 12 Uhr startet der Kinderchor
mit Herbstliedern, um 13 Uhr übernimmt Ten Sing Duisburg
und um 14 Uhr sorgt ein Blockflötenquartett mit
Kaffeehausmusik für den passenden Klang zum Kuchen.
Kindern wird am Herbstmarkt auch nicht langweilig, denn
sie toben sich u.a. auf der Hüpfburg aus und freuen sich
über Glitzer-Tattoos.
Der Eintritt ist frei,
der Erlös von allem geht diesmal an die
Bahnhofsmission. Am folgenden Tag feiert die Gemeinde um
11 Uhr einen Erntedankgottesdienst, nach dem die Stände
des Herbstmarktes nochmal zum Verkauf öffnen. Dann
beginnt auch „Emils Mittagstisch“, das kostenlose Essen
für alle, bei dem die gute Erbsensuppe und ein
vegetarisches Essen auf den Tisch kommen. Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
e
Obermeidericher Herbstmarkt 2024 - Foto:
www.obermeiderich.de
Großes
Gitarrenkonzert im Meidericher Gemeindezentrum
Am 27. September wird es mit dem großen
Gitarrenkonzert „Let ́s Groove“ ab 17 Uhr klangvoll und
harmonisch im Evangelischen Gemeindezentrum Duisburg
Meiderich, Auf dem Damm 8: Rund 70 Gitarristinnen und
Gitarristen - vom „GO Gitarrenorchester“ der Musikschule
der Stadt Aachen und Schülerinnen und Schüler der Musik-
und Kunstschule der Stadt Duisburg - gestalten ein
Konzert mit bekannten Melodien und mitreißenden Rhythmen.
Auf dem Programm stehen groovige Arrangements des
GO Orchesterleiters Csaba Szekely mit Musik von u.a.
Michael Jackson, Sting, Imagine Dragons, sowie bekannte
Filmmusiken. Das Publikum erwartet ein
abwechslungsreiches Konzert voller Spielfreude,
musikalischer Energie und mitreißender Gitarrenklänge.
Das Projekt ist eine Kooperation der Musikschulen der
Stadt Aachen und Duisburg, sowie dem internationalen
Gitarrenfestival „speGTRa Aachen“. Der Eintritt ist
frei.
Stauprognose
25. bis 27. September Sommerferien vorbei, Staugefahr
geht zurück / Ausflugsverkehr sorgt regional weiter für volle
Straßen
Auch wenn die Staugefahr auf den Fernstraßen am
kommenden Wochenende insgesamt abnimmt, muss bei schönem Wetter
weiterhin mit viel Ausflugs- und Wanderverkehr in Richtung Süden, in
den Alpenraum, in die Mittelgebirge sowie zu den Küsten und Seen
gerechnet werden. Vor allem am Freitagnachmittag ist der übliche
Pendlerverkehr unterwegs, am Samstag- und Sonntagvormittag kommen
Ausflügler hinzu. Die Rückreisewelle sorgt jeweils am späten
Nachmittag bis in den Abend hinein für volle Straßen.
Zusätzliche Verkehrsbelastungen sind wegen des Oktoberfests in und
um München sowie wegen des Cannstatter Wasens in der Region
Stuttgart zu erwarten. Die Bautätigkeit auf den Autobahnen bleibt
hoch: Bundesweit gibt es derzeit rund 1.000 Baustellen, die für
Behinderungen und Engpässe sorgen.
Besonders staugefährdete
deutsche Autobahnen: • A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen –
Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln • A2 Dortmund – Hannover –
Braunschweig – Magdeburg • A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt –
Würzburg – Nürnberg – Passau • A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe
sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz • A5 Heidelberg – Karlsruhe –
Basel sowie Kassel – Frankfurt • A6 Mannheim – Heilbronn • A7
Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm –
Füssen/Reutte • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München • A10 Berliner Ring •
A44 Kassel – Dortmund • A61 Mönchengladbach – Koblenz –
Ludwigshafen • A72 Zwickau – Chemnitz • A96 Lindau – München
• A99 Autobahnring München
Auch im benachbarten Ausland kann
es streckenweise Verzögerungen geben. In Österreich sorgen
Baustellen und Ausflugsverkehr auf der Tauernautobahn (A10), der
Karawankenautobahn (A11), der Inntalautobahn (A12) sowie der
Rheintalautobahn (A14) teilweise für Behinderungen. Auf der
Brennerautobahn A13 kommt es wegen der Sanierung der Lueg-Brücke
weiterhin zu Engpässen zwischen Innsbruck und dem Brenner. Ebenfalls
staugefährdet ist die Fernpass-Bundesstraße (B179).
In der
Schweiz können folgenden Autobahnabschnitte betroffen sein: Die A1
zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 zwischen Basel,
Luzern und Chiasso (Gotthard-Route), die A3 zwischen Basel, Zürich
und Chur und die A13 zwischen Bregenz und Chiasso
(San-Bernardino-Route).
In Italien sind insbesondere auf der
Strecke von der Schweizer Grenze über Mailand nach Genua (A9/A7)
sowie auf der Brennerroute (A22) Verzögerungen zu erwarten.
Aufgrund der Grenzkontrollen können bei der Einreise nach
Deutschland Wartezeiten entstehen. Weitere Informationen finden Sie
auf www.adac.de.

NRW: Zahl der Pflegebedürftigen mit Bezug von Hilfe zur
Pflege stieg 2025 das dritte Jahr in Folge 109.325
Pflegebedürftige bezogen 2025 Hilfe zur Pflege (+ 5 % gegenüber
2024) * 83 % der Empfängerinnen und Empfänger erhielten diese
Leistung in Einrichtungen wie z. B. Pflegeheimen * Zwei Drittel
der Leistungsbeziehenden waren weiblich
Im Jahr 2025 erhielten 109.325 Menschen in Nordrhein-Westfalen Hilfe
zur Pflege nach dem 7. Kapitel des Zwölften Sozialgesetzbuches (SGB
XII). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 5 % mehr als im Vorjahr.
Damit ist die Zahl der Pflegebedürftigen mit Bezug von Sozialhilfe
in Form von Hilfe zur Pflege das dritte Jahr in Folge gestiegen.
Anspruch auf diese Leistung besteht, wenn die Kosten der
notwendigen Pflege, die nicht durch Leistungen der
Pflegeversicherung gedeckt sind, von der pflegebedürftigen Person
und deren unterhaltspflichtigen Angehörigen nicht aus eigenen
Mitteln getragen werden können.
Mehrheit der
Leistungsbeziehenden erhält Hilfe zur Pflege in Einrichtungen Mit
83 % der Personen, die Hilfe zur Pflege bezogen, erhielt die
Mehrheit diese Leistungen in Einrichtungen, z. B. einem Pflegeheim.
Im Jahr 2025 waren das 91.125 Menschen und damit 5 % mehr als ein
Jahr zuvor. Damit ist die Zahl der Pflegebedürftigen in
Einrichtungen mit Bezug von Hilfe zur Pflege das dritte Jahr in
Folge gestiegen.
Im Jahr 2022 sank die Zahl der
Empfängerinnen und Empfänger von Hilfe zur Pflege in Einrichtungen
nach der Einführung des Leistungszuschlags der Pflegekassen für
Pflegebedürftige in vollstationärer Pflege. Seit dem Jahr 2023 stieg
sie jedoch von Jahr zu Jahr wieder an und lag 2025 um 2 % höher als
2021.

Weiterer Anstieg auch bei der Hilfe zur Pflege außerhalb von
Einrichtungen Im Jahr 2025 haben 18.300 Personen Hilfe zur Pflege
außerhalb von Einrichtungen bezogen, das waren 4 % mehr als im
Vorjahr. Die am häufigsten gewährte Hilfeart außerhalb von
Einrichtungen war das Pflegegeld für die häusliche Betreuung und
Pflege etwa durch Angehörige, das insgesamt 10.305 Personen
erhielten.
An zweiter Stelle folgte die häusliche
Pflegehilfe als Pflegesachleistung z. B. durch einen ambulanten
Pflegedienst, die 2025 für 9.610 Personen gewährt wurde. Beide
Leistungsarten können auch kombiniert werden. Zwei Drittel der
Leistungsbeziehenden waren weiblich 67 % der Menschen mit Bezug von
Hilfe zur Pflege im Jahr 2025 waren weiblich.
Bei der Hilfe
zur Pflege in Einrichtungen lag der Anteil der Empfängerinnen mit
67 % höher als bei der Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen
mit 65 %. Empfängerinnen waren mit einem Alter von 83 Jahren
durchschnittlich rund 9 Jahre älter als die Empfänger mit 74 Jahren.
Insgesamt lag das Durchschnittsalter der Menschen mit Bezug von
Hilfe zur Pflege bei 80 Jahren.
Menschen mit Bezug von Hilfe
zur Pflege in Einrichtungen waren 2024 mit 81 Jahren
durchschnittlich älter als Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege
außerhalb von Einrichtungen, deren Durchschnittsalter betrug
73 Jahren.
Umzüge innerhalb von NRW: Großstädte verbuchen nur
bei den 18- bis unter 25-Jährigen Wanderungsgewinne
* Seit 2017 verlieren Großstädte Einwohnerinnen und Einwohner an
vorstädtische und ländliche Kreise * 428.000 Menschen zogen
jährlich im Durchschnitt innerhalb NRWs über die Kreisgrenzen um
* Ein Viertel der Landesbinnenwanderung erfolgte durch Nichtdeutsche
– in einzelnen Jahren war es über ein Drittel
Seit 2017 zogen mehr Menschen aus den NRW-Großstädten in städtische
oder ländlich/vorstädtisch geprägte Kreise innerhalb NRWs um als
umgekehrt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag der
Wanderungssaldo der Großstädte in den Jahren 2017 bis 2024
durchgängig im negativen Bereich zwischen −2,4 und −5,8 Personen je
1.000 Einwohner/-innen.
Von 2010 bis 2016 verzeichneten die
Großstädte jedes Jahr noch Wanderungsgewinne zwischen +0,8 und +1,6
Personen je 1.000 Einwohner/-innen. Demgegenüber verzeichneten die
städtischen Kreise seit 2014 und die ländlich bis vorstädtisch
geprägten Kreise seit 2017 wieder Wanderungsgewinne.
Insbesondere Familien zog es verstärkt aus den Großstädten in die
städtischen und ländlichen/vorstädtischen Kreise. Nur bei den 18-
bis unter 25-Jährigen konnten die Großstädte weiterhin
Wanderungsgewinne verbuchen.
Weitere regionale Ergebnisse zur Landesbinnenwanderung sowie
methodische Erläuterungen finden Sie in der neuen Veröffentlichung „Wohin
ziehen die Menschen innerhalb NRWs? Trends und Entwicklungen in den
Jahren 2010 – 2024”.

428.000 Menschen zogen jährlich im Durchschnitt innerhalb von NRW
über die Kreisgrenzen um In den Jahren 2010 bis 2024 zogen in
jedem Jahr durchschnittlich etwa 428.000 Menschen innerhalb der
Landesgrenzen von NRW über die Kreisgrenzen um. Das entspricht 2,4 %
der Bevölkerung. Während im Jahresdurchschnitt 4,8 % der
Nichtdeutschen über die Kreisgrenzen innerhalb des Landes umgezogen
sind und dieser Anteil über die Jahre hinweg variierte, war der
Anteil bei den Deutschen mit durchschnittlich 2,0 % deutlich
geringer und nahezu konstant.
Ein Viertel der
Landesbinnenwanderung erfolgte durch Nichtdeutsche – in einzelnen
Jahren war es sogar über ein Drittel Im Durchschnitt der Jahre 2010
bis 2024 lag der Anteil der Nichtdeutschen an den
Landesbinnenwanderungen bei 24,8 %.
In den Jahren 2015
(33,4 %) sowie 2023 (37,8 %) und 2024 (35,7 %) stieg der Anteil
Nichtdeutscher an den Umzügen innerhalb von NRW auf über ein
Drittel. Die Entwicklung in diesen Jahren ist stark durch
Schutzsuchende geprägt, die in hoher Zahl aus dem Ausland nach NRW
gekommen sind und sich dann zeitverzögert durch Umzüge weiter
innerhalb des Landes verteilt haben.
Weltrekord zum Start der Woche der Wiederbelebung
Laienreanimation seit diesem Schuljahr für Schülerinnen und Schüler
in Nordrhein-Westfalen an allgemeinbildenden Schulen verpflichtend
Schulministerin Dorothee Feller nimmt in den kommenden sieben
Tagen an einem Weltrekordversuch teil. Von Montag, 21. September
2026, bis Montag, 28. September 2026, finden im Bielefelder
Franziskus-Hospital im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“
Reanimationen ohne Unterbrechungen und Pausen an Puppen statt, an
denen neben der Ministerin auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler
partizipieren – alles live gestreamt im Internet. Die
öffentlichkeitswirksame Aktion soll zeigen, dass die richtigen
Handgriffe bei der Herzdruckmassage Leben retten.
Mit
ihrer Teilnahme möchte Schulministerin Feller zudem zum Ausdruck
bringen, dass es besonders wichtig ist, diese Kenntnisse gerade bei
jungen Menschen zu fördern. Schließlich kann es nur in der Schule
gelingen, dass möglichst viele Jugendliche ausgebildet werden und
das Wissen so auch in die Familien hineingetragen werden kann.
Deshalb hat die Landesregierung die Laienreanimation mit dem
kürzlich begonnenen Schuljahr zu einem verpflichtenden Bestandteil
des Schullebens gemacht.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Im
Notfall zählt jede Sekunde – und jeder kann zum Lebensretter werden.
Entscheidend ist, zu wissen, was zu tun ist und den Mut zu haben, zu
handeln. Die Woche der Wiederbelebung zeigt, wie wichtig es ist,
dieses Wissen möglichst vielen Menschen zu vermitteln. Genau deshalb
lernen Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen seit diesem
Schuljahr verpflichtend in der Schule, wie sie im medizinischen
Notfall richtig handeln und Leben retten können. Solche Kompetenzen
weiterzugeben, ist Teil unseres Bildungs- und Erziehungsauftrags.“
„Unser Konzept soll dafür sorgen, dass sehr viele Schülerinnen
und Schüler künftig wissen, was in lebensbedrohlichen Situationen zu
tun ist. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde,
gerade die Zeit vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes ist oft
entscheidend. Ich danke den Schulen, dass sie bereits mit großem
Engagement damit begonnen haben, die verpflichtende Ausbildung in
Laienreanimation zu gestalten und in ihren Alltag einzubauen. Sie
bekommen von uns jede Unterstützung, die notwendig ist“, betont
Ministerin Feller.
Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis
9 an rund 2.100 allgemeinbildenden Schulen werden in die Lage
versetzt, im Notfall die Herzdruckmassage anwenden zu können. Dafür
erhalten sie mindestens einmal 90 Minuten lang eine entsprechende
Schulung. Das Schulministerium arbeitet mit zahlreichen Partnern
zusammen, um zu gewährleisten, dass die Ausbildung auf hohem
Qualitätsniveau umgesetzt wird.
Beispielsweise können Lehrerinnen und Lehrer Videoschulungen
verschiedener Partner oder Präsenzfortbildungen im Rahmen der
staatlichen Lehrkräftefortbildung nutzen oder an Schulungen
anerkannter Hilfsorganisationen und ärztlicher Partner teilnehmen.
Landesweit fanden von September 2025 bis Juni 2026 bereits neun
Präsenzfortbildungen der Geschäftsstelle Reanimation mit rund 1.200
teilnehmenden Lehrkräften statt.
Von September bis Dezember
2026 finden voraussichtlich fünf weitere Präsenzfortbildungen für
bis zu 600 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt. „Ich bin
allen Organisationen, die sich beteiligen und dieses Konzept möglich
machen, sehr dankbar“, sagt Ministerin Feller.
Im
Landeshaushalt des Jahres 2026 stehen 400.000 Euro zum Start der
Laienreanimation zur Verfügung. Ab dem Haushaltsjahr 2027 sollen es
nach der Verabschiedung des Etats im Landtag fortlaufend 300.000
Euro jährlich sein.
Alle teilnehmenden Schulen sollen
langfristig mit je zehn Reanimationsphantomen ausgestattet werden.
Bereits im Dezember des vergangenen Jahres hat das Schulministerium
Phantome im Wert von 80.000 Euro beschafft. Auch die
Björn-Steiger-Stiftung und die Deutsche Herzstiftung haben sich
bereit erklärt, weitere Phantome im Wert von 400.000 Euro zu
liefern.
Darüber hinaus führt das Land Nordrhein-Westfalen
ein europaweites Vergabeverfahren zur Lieferung von bis zu 18.000
weiteren Phantomen. Zur Beschaffung der Phantome stehen neben den
landeseigenen Mitteln zusätzlich 100.000 Euro der ADAC Stiftung
bereit.Folgende Partner unterstützen die Landesregierung bei der
verpflichtenden Einführung der Laienreanimation im Unterricht:
ADAC Stiftung, Aachener Institut für Rettungsmedizin und zivile
Sicherheit Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe
Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten
Björn-Steiger-Stiftung, BKK-Landesverband NORDWEST Deutsche
Herzstiftung Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und
Intensivmedizin Deutscher Rat für Wiederbelebung Deutsches
Rotes Kreuz (Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe)
Deutsches Jugendrotkreuz (Landesverbände Nordrhein und
Westfalen-Lippe) DLRG Nordrhein e.V. DLRG Westfalen e.V.
Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf Franziskus Hospital
Bielefeld Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband
Nordrhein-Westfalen Malteser Hilfsdienst e.V. Nordrhein-Westfalen
Stiftung Universitätsmedizin Münster Unfallkasse NRW
Universitätsklinikum Köln Universitätsklinikum Münster
Kinder reden mit: Oberbürgermeister Sören Link lädt zur
Kindersprechstunde ins Rathaus ein Was wünschen sich
Kinder für ihre Stadt? Wo fühlen sie sich wohl – und wo nicht? Wie
sollte ein guter Spielplatz aussehen, und was darf in der Schule
oder im Verein auf keinen Fall fehlen? Diesen und vielen weiteren
Fragen möchte Oberbürgermeister Sören Link gemeinsam mit Duisburger
Kindern nachgehen.
Dafür lädt er am Dienstag, 22. September,
von 14 bis 15.30 Uhr zur nächsten Kindersprechstunde im Rathaus am
Burgplatz in der Stadtmitte ein. Eingeladen sind alle Mädchen und
Jungen zwischen sechs und 13 Jahren, die Lust haben, ihre Ideen,
Wünsche oder auch Kritik direkt mit dem Oberbürgermeister zu teilen.
„Die Kindersprechstunde ist für mich eine wertvolle
Gelegenheit, direkt zu hören, was junge Menschen bewegt. Ihre Ideen,
Wünsche und Fragen zeigen, wie sie ihre Stadt erleben – und geben
wichtige Impulse für unsere Arbeit im Rathaus“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link. Die Kindersprechstunde findet in
einem der Sitzungsräume des Rathauses am Burgplatz 19 statt – ohne
Beteiligung der Eltern.
Grundsteinlegung für den Erweiterungsneubau der
Herbert-Grillo-Gesamtschule Die
Herbert-Grillo-Gesamtschule in Duisburg-Marxloh wird erweitert und
umfassend weiterentwickelt. Mit einem neuen Erweiterungsbau, der
Sanierung angrenzender Gebäudeteile und der Neugestaltung des
Schulhofs investiert die Stadt Duisburg in moderne Lernbedingungen
und einen zukunftsfähigen Schulstandort. Realisiert wird das Projekt
durch die Schulbaugesellschaft Duisburg (SD).
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link, Björn Metzler,
Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg
und Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, Robin
Eckardt, ebenfalls Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft, sowie
Astrid Neese, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt
Duisburg, werden am 22.09.2026 um 12.30 Uhr den Grundstein für
den Erweiterungsneubau legen.
Richtfest für die neue Gesamtschule Mitte-Süd in
Duisburg-Wanheimerort
Gemeinsam mit der Schulbaugesellschaft Duisburg
(SD) findet am 23. September um 12 Uhr das Richtfest des neuen
Schulcampus der Gesamtschule Mitte-Süd statt. Mit dem Richtfest
erreicht der Neubau der neuen Gesamtschule Mitte-Süd in Wanheimerort
einen wichtigen Meilenstein.
Auf dem Schulgelände entstehen
derzeit drei viergeschossige Lernhäuser und ein dreigeschossiges
Quartiersgebäude (Aula, Mensa und Sportflächen), die zeitgemäße
Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler ermöglichen.
Im
Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, Thomas Patermann, Sprecher
des Vorstands der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Robin Eckardt,
Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, sowie weiteren
Projektverantwortlichen wird dieser Baufortschritt entsprechend
gewürdigt.
Historischer Wehrgang an der Duisburger Stadtmauer wieder
begehbar Die Duisburger Stadtmauer gehört zu den
bedeutendsten Bau- und Bodendenkmälern des Mittelalters in Duisburg.
Ein Teil ihrer Geschichte wird nun wieder unmittelbar erleb- und
begehbar: Die Sanierungsarbeiten an dem historischen Wehrgang wurden
abgeschlossen und neue Geländer installiert.
Beigeordneter
Michael Rüscher, Ralf Zigan, Leiter des Amtes für Baurecht, Laura
Bachem, Sachgebietsleiterin der Unteren Denkmalbehörde sowie
Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz informieren am Donnerstag, 24.
September 2026, um 11 Uhr Alter Wehrgang der Duisburger Stadtmauer,
Am Alten Wehrgang 8, 47051 Duisburg-Altstadt, über die
durchgeführten Arbeiten, die historische Bedeutung der Stadtmauer
sowie die weiteren Planungen für das Denkmal.
Beliebtes Bürgerfest in Buchholz: „Rund um das Bezirksamt
Süd“: Bezirksbürgermeister Beate Lieske lädt am
Freitag, 25. September, zum beliebten Bürgerfest „Rund um das
Bezirksamt Süd“ ein. Los geht es um 18 Uhr auf dem Vorplatz der
Bezirksverwaltungsstelle an der Sittardsberger Allee 14 in Buchholz.
Lieske wird das Fest offiziell eröffnen.
Gemeinsam mit der
Bezirksvertretung Süd freut sie sich auf einen geselligen Abend und
den persönlichen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Musikalisch wird der Abend von der „Melody-Dancing-Band“ begleitet,
die für Stimmung sorgt. Imbiss- und Getränkestände laden zum
Genießen und Verweilen ein.
Traditionell betreibt die
Bezirksvertretung Süd auch in diesem Jahr wieder einen Sektstand –
der Erlös kommt einem wohltätigen Zweck zugute. Rückfragen zum Fest
beantwortet Freia Kollar per Mail an kultur.sued@stadt- duisburg.de
oder telefonisch unter 0203 283-3948.
Orientierungswoche für junge Männer in der Abtei Hamborn
Bereit für Neues? Eine Woche Klosterleben in Hamborn Wie
lebt es sich eigentlich in einem Kloster? Was machen Ordensleute den
ganzen Tag? Und könnte ein solches Leben vielleicht sogar etwas mit
meinem eigenen Weg zu tun haben? Die Prämonstratenser-Abtei Hamborn
öffnet vom 5. bis 12. Oktober 2026 ihre Türen für junge Männer
zwischen 16 und 30 Jahren.

Foto: Abtei Hamborn Foto Abt Albert, Pater Gereon, Pater Tobias
Unter dem Motto „Bereit für Neues? Dein Kloster-Erlebnis.“
können vier bis acht Teilnehmer eine Woche lang das Leben der
Gemeinschaft aus nächster Nähe kennenlernen. Dabei geht es
ausdrücklich nicht darum, dass jemand bereits mit dem Gedanken
spielen muss, in ein Kloster einzutreten. Die jungen Männer sind
eingeladen, einfach neugierig zu sein, Fragen mitzubringen und für
einige Tage aus ihrem gewohnten Alltag auszusteigen.
Klosterleben nicht anschauen, sondern miterleben Gemeinsam mit
Patres der Abtei erleben die Teilnehmer den Alltag im Kloster. Dazu
gehören die täglichen Chorgebete ebenso wie gemeinsame Mahlzeiten,
Gespräche und ruhige Abende in Gemeinschaft. Auch die Geschichte und
das Wirken der Prämonstratenser werden während der Woche ganz
praktisch erfahrbar. Geplant sind unter anderem Ausflüge zu
Wirkungsorten des Ordens in Hamborn, Xanten und Cappenberg.
„Viele junge Menschen stehen irgendwann vor der Frage: Was möchte
ich eigentlich aus meinem Leben machen?“, sagt Abt Albert Dölken
OPraem von der Abtei Hamborn. „Nicht auf jede Frage muss man sofort
eine Antwort haben. Manchmal tut es einfach gut, aus dem Alltag
herauszukommen, still zu werden, mit anderen zu reden und Gott
wieder etwas mehr Raum zu geben. Genau dafür kann eine solche Woche
eine wunderbare Gelegenheit sein.“
Eine Woche ohne
Entscheidungsdruck Die Orientierungswoche soll deshalb keine
Woche des Entscheidungsdrucks sein. Sie bietet vielmehr die
Möglichkeit, Ordensleben kennenzulernen und gleichzeitig über den
eigenen Lebensweg, Glauben und persönliche Zukunftsfragen
nachzudenken. „Und wer nach einer Woche feststellt, dass das
Klosterleben doch nicht sein Weg ist, hat trotzdem etwas Wertvolles
erlebt“, so Abt Albert.
„Vielleicht nimmt er eine neue Sicht
auf sein Leben mit, eine gute Begegnung oder einfach die Erfahrung,
dass Stille manchmal mehr Antworten geben kann als der Lärm unseres
Alltags.“
Die Teilnehmer wohnen während der
Orientierungswoche in der Abtei. Übernachtung und Verpflegung im
Kloster sind inklusive. Die Abtei Hamborn möchte mit diesem Angebot
jungen Männern einen unkomplizierten Einblick in eine Lebensform
ermöglichen, die vielen heute nur noch aus Erzählungen oder aus den
Medien bekannt ist und zeigen, dass Ordensleben auch heute
Gemeinschaft, Glauben, Begegnung und die Suche nach einem sinnvollen
Leben miteinander verbindet.
Information und Anmeldung
Orientierungswoche für junge Männer 5. bis 12. Oktober 2026 Abtei
Hamborn An der Abtei 6 47166 Duisburg Teilnehmer: 4 bis 8 junge
Männer im Alter von 16 bis 30 Jahren Übernachtung und Verpflegung im
Kloster inklusive Ansprechpartner: Abt Albert Dölken OPraem E-Mail:
abt.albert@abtei-hamborn.de
Vortrag zur KI mit Frank Tentler in der VHS
Zu einem KI-Update lädt der digitale
Entrepreneur Frank Tentler aus Duisburg am Montag, 21. September, um
20 Uhr in die VHS an der Steinschen Gasse in der Innenstadt ein.
In seinem Vortrag beleuchtet er die Entwicklung der Künstlichen
Intelligenz, die sich zunehmend beschleunigt. Der Eintritt ist frei.
Das KI-Update gibt es halbjährlich.
Informationsveranstaltung der Tagespflege am Malteserstift
St. Hedwig Demenz, und was nun?
Am 24. September findet in der Tagespflege am
Malteserstift St. Hedwig eine Informationsveranstaltung für Menschen
mit Demenz und ihre Angehörigen statt. Die Tagespflege ist auf die
Betreuung demenziell veränderter Menschen spezialisiert.

Obwohl die Zahl der Menschen, die im Alter an Demenz erkranken,
stetig steigt, trifft die Diagnose die Betroffenen meist
unvorbereitet. „Der Verlauf der Erkrankung ist sehr individuell.
Gleich ist aber bei den Gesprächen, die wir mit den
Angehörigen von Menschen mit Demenz führen, dass viele überfordert
sind und Entlastung im Alltag benötigen”, sagt Anja Oyen, Leitung
der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig.
Die Tagespflege
ist spezialisiert auf die Betreuung demenziell
veränderter Seniorinnen und Senioren. Bei der Infoveranstaltung
am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr in den Räumlichkeiten der
Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig in der Albertus-Magnus-Str.
37-39 in Duisburg-Huckingen können Betroffene und ihre
Angehörigen die Tagespflege und die Mitarbeitenden kennenlernen. Sie
können Fragen stellen und sich über das speziell für Menschen mit
Demenz ausgelegte Betreuungskonzept informieren.
Tagepflege als entlastendes Angebot unter Betroffenen oft unbekannt
„Vielen Menschen ist die Möglichkeit, pflegebedürftige Seniorinnen
und Senioren tagsüber in eine Tagespflege zu bringen, gar nicht
bekannt”, sagt Anja Oyen. Auch um das
Finanzierungsmodell wüssten nur Wenige: Sobald ein Pflegegrad
besteht, kann zusätzlich zur ambulanten Versorgung zu Hause und
unabhängig vom Pflegegeld ein Antrag für Tagespflege gestellt
werden. Die Pflegekasse übernimmt die Betreuungs- und Fahrtkosten
anteilig. Dies führen nicht zu einer Kürzung der ambulanten
Pflegeleistungen.
Angehörige wenden sich heute, anders
als früher, immer später an die Tagespflegen, wenn der Pflegebedarf
der Familienmitglieder bereits sehr hoch ist. Das hat zur Folge,
dass sie diesen schwierigen Weg über weite Strecken allein gehen.
„Wir erleben immer wieder Familien, die die Pflege ihrer Angehörigen
stark belastet“, sagt Oyen.
Das Angebot richtet sich vor
allem an Seniorinnen und Senioren, die zwar gesundheitlich
beeinträchtigt sind, aber noch selbstständig zuhause leben. In der
Tagespflege verbringen sie den Tag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr gut
betreut und kehren dann wieder nach Hause zurück. Auch pflegerische
Aufgaben übernehmen die Mitarbeitenden in der Tagespflege.
„Neben der abwechslungsreichen Tagesgestaltung für die Gäste ist die
Tagespflege auch eine große Entlastung für pflegende Angehörige.
Viele von ihnen sind beispielsweise berufstätig,
sodass die Tagespflege es ihnen ermöglicht, die Betreuung ihres
Familienmitglieds mit ihrer Berufstätigkeit zu vereinbaren“, sagt
die Leitung der Tagespflege.
Anmeldungen zur
Infoveranstaltung am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr bei Anja
Oyen, Telefon: 0203 6085 2611, E-Mail: anja.oyen@malteser.org. Sie berät auch gerne
bei Fragen zur Finanzierung.

In der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig
erleben pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren mit Demenz eine
abwechslungsreiche Alltagsgestaltung zusammen mit anderen Menschen
ihres Alters. Dies verhindert soziale Isolation und stärkt das
Zusammengehörigkeitsgefühl.
„Soundclash by FanatiQz 4.0“ – Junge Talente feiern „Nacht
der Jugendkultur“ in Marxloh
Der Stadtteil Marxloh lebt von der Vielfalt und
Kreativität junger Menschen. Kunst, Musik und Kultur gehören hier
seit Jahren fest zum pädagogischen Alltag. Daraus entstand gemeinsam
mit Can von Somm, dem Gründer von „Soundclash by FanatiQz“, die Idee
für einen Musikwettbewerb, bei dem junge Talente ihre Leidenschaft
und selbstgeschriebenen Songs präsentieren können.

Der Wettbewerb findet am Freitag, 25. September, ab 19 Uhr im
Regionalzentrum Nord (RiZ), Marienstraße 16A in 47169 Duisburg,
statt. Acht Kandidatinnen und Kandidaten können am Newcomer Contest
mit eigenen Songs live teilnehmen. Interessierte müssen sich bis zum
24. September über Instagram mit einer persönlichen Nachricht an Can
von Somm (@fanatiqz47) oder per E-Mail
soundclashbyfanatiqz@gmail.com bewerben.
Die Jury setzt sich
aus Experten der Musikszene zusammen: FanatiQz, El9six, Abdul Chahin
und Lakmann One. Auf die jungen Künstlerinnen und Künstler warten
tolle Preise und die Chance auf eine professionelle Studioaufnahme.
Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene können die kostenfreie
Veranstaltung aber ohne vorherige Anmeldung besuchen.
Die
„Nacht der Jugendkultur“ ist seit Jahren ein fester Bestandteil der
Projektarbeit des Regionalzentrums Nord. Im Mittelpunkt steht die
Förderung junger Talente sowie die Stärkung von Kreativität,
Selbstvertrauen und künstlerischer Entwicklung.
34. Freizeit- und Westernreitturnier auf der Robinson
Abenteuerfarm Die städtische Abenteuerfarm Robinson
lädt gemeinsam mit dem Robinson BSP-Förderverein e.V. am Wochenende
vom 26. bis 27. September zum 34. Freizeit- und Westernreitturnier
ein. Das Turnier startet am Samstag, 26. September, um 13 Uhr sowie
am Sonntag um 11 Uhr auf dem Gelände der Abenteuerfarm Robinson auf
der Saarstraße 9 in Duisburg-Friemersheim.
Freizeitreiterinnen und Freizeitreiter aus Duisburg und den
umliegenden Städten stellen vor Ort ihr Können mit ihren Pferden
unter Beweis. Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen, das
Turnier live zu verfolgen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.
Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein mit Kaffee, Kuchen,
Getränken und einem Grillstand.
Ein besonderes Highlight
erwartet die Gäste am Samstagabend ab 19 Uhr, wenn Live-Musik für
eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgt. Weitere Informationen zum
Turnier finden Sie auf der Internetseite des Fördervereins unter
http://www.abenteuerfarm.de. Bei Fragen stehen die Mitarbeitenden
der Robinson Abenteuerfarm telefonisch unter 02065 22623 zur
Verfügung.
VHS Duisburg West: Besuch des Bienenmuseums in Rumeln
Der Kreisimkerverband bietet am Sonntag, 27. September,
um 11 Uhr in Kooperation mit der VHS eine Führung durch das
Bienenmuseum, Schulallee 11, mit Honigverköstigung in Rumeln an.
Hier kann man erfahren, warum Bienen so wichtig für das ökologische
Gleichgewicht sind, welchen Beitrag Imker leisten und wie es kommt,
dass Honig unterschiedliche Aromen hat.
Die Führung richtet
sich an alle, die mehr über die Honigbiene und über Imkerei lernen
möchten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme
kostet 10 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann
online auf https://www.vhs-duisburg.de oder über die Geschäftsstelle
der VHS West (telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an
vhs-west@stadt- duisburg.de) erfolgen.
Beliebtes Mitmach-Konzert für Kinder kehrt zurück
Das Mitmach-Konzert für Kinder und Familien „Mein Beat, Dein Lied“
geht in die nächste Runde: Am Sonntag, 27. September, steht bei der
Bezirksverwaltung Duisburg Süd an der Sittardsberger Allee 14 ab 11
Uhr wieder das gemeinsame Musikerleben im Mittelpunkt.
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske unterstützt das Projekt: „‘Mein
Beat, dein Lied‘ zeigt, wie Musik Menschen zusammenbringen kann. Wir
freuen uns, dieses Angebot fortzuführen und noch mehr Kindern und
Familien die Möglichkeit zu geben, gemeinsam Musik zu erleben und
die eigene Kreativität zu entdecken.“
Statt nur zuzuhören,
werden die jungen Besucherinnen und Besucher selbst Teil des
Geschehens. Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie
Klatschen, Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden
Schritt für Schritt eigene musikalische Strukturen. Der eigene
Körper dient dabei als Instrument – ein direkter und
niederschwelliger Zugang, der ganz ohne Vorkenntnisse funktioniert.
Das Format verbindet künstlerische Qualität mit
musikpädagogischem Anspruch und richtet sich besonders an Kinder im
Grundschulalter sowie an Familien. Neben dem musikalischen Erleben
werden soziale Kompetenzen wie Zuhören, Reagieren und gemeinsames
Handeln gestärkt. Durch Bewegung und Interaktion entsteht eine
lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in ihrer Kreativität fördert
und ihr Selbstvertrauen stärkt.
Der Eintritt ist frei, eine
Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber empfohlen. Weitere
Informationen gibt es per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de
sowie telefonisch bei Freia Kollar unter 0203 283-3948.
Mick Haering bittet zur musikalischen Reise quer
durch Irland Mit seinem Programm „Puffins mit Ravioli“
ist der Künstler Mick Haering am Samstag, 26. September, um 19 Uhr
bei der Bezirksverwaltung Duisburg- Süd an der Sittardsberger Allee
14 zu Gast. Der Abend verbindet humorvolle Reiseerzählungen,
beeindruckende Fotografie und irische Livemusik zu einem
einzigartigen Erlebnis.
„Kultur verbindet Menschen und
öffnet Fenster in andere Welten. Mick Haerings Programm vereint
irisches Lebensgefühl, Musik und Humor auf wunderbare Weise – genau
das, was unsere Gemeinschaft bereichert“, sagt
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske.
Haering nimmt das
Publikum mit auf eine humorvolle Reise durch vier Wochen Van-Urlaub
in Irland. Im Mittelpunkt steht die Musik: Der Künstler entführt das
Publikum mit live gespielten Klängen der grünen Insel in die Welt
der irischen Musikkultur – von melancholischen Balladen bis hin zu
mitreißenden Folk-Melodien. Die Musik bildet den atmosphärischen
Rahmen für einen Abend voller Lebendigkeit und Fernweh.
Dazu
erzählt er mit Witz und Selbstironie von vier Wochen Van-Urlaub quer
durch Irland – von rauen Atlantikküsten, skurrilen Begegnungen und
dem ganz besonderen Charme des Insellebens. Eine Auswahl seiner
schönsten Reisefotografien macht die Bilder der grünen Insel dabei
hautnah erlebbar. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht
verpflichtend, aber empfohlen. Weitere Informationen gibt es per
E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch bei Freia
Kollar unter 0203 283-3948.
„Theater im Rampenlicht“:
Neue Spielzeit 2026/27 in der Rheinhausen-Halle startet
Die neue Theaterspielzeit 2026/2027 unter dem Motto „Theater im
Rampenlicht“ in der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße 20
steht in den Startlöchern und bietet insgesamt sechs erstklassige
Theaterstücke. Das Programm wurde von der Veranstaltergemeinschaft
Konzertdirektion Landgraf und der Bezirksverwaltung Rheinhausen
organisiert.
Zum Saisonauftakt erwartet Besucherinnen und
Besucher am Dienstag, 22. September, ein brandneues Stück aus dem
Revier: „Glückauf“ von und mit Thomas Glup, bestens bekannt aus
früheren Gastspielen in der Rheinhausen-Halle. Mit großer Liebe zu
seiner Heimat verbindet Glup Witz, Beobachtungsgabe und echte
Ruhrgebiets-Seele zu einer unverwechselbaren Mischung, die seine
Arbeiten so besonders macht.
Am Donnerstag, 22. Oktober,
geht es weiter mit der Komödie „Eingeschneit“ von Peter Quilter mit
Mona Seefried und Petr E. Funck. Diese Komödie zeigt überaus
erheiternd, wie viel Menschlichkeit in unerwarteten Situationen
stecken kann. Mit fröhlicher Neugier offenbart der Autor Peter
Quilter die kleinen und größeren Marotten eines ungleichen Pärchens,
die einer Annäherung aber letztlich nicht im Wege stehen.
Nach dem großen Erfolg der vergangenen Saison mit der Krimi-Komödie
„Achtsam morden“ sorgt Björn Diemel alias Martin Lindow mit „Achtsam
morden durch bewusste Ernährung“ am Dienstag, 24. November, erneut
für fulminante, brüllend komische Unterhaltung. Das neue Jahr
startet am Donnerstag, 14. Januar 2027, mit dem Schauspiel „Der Wal“
von Samuel D. Hunter. Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet eine
tief bewegende Geschichte über Nähe, Schuld, Hoffnung und Vergebung.
Das Schauspiel lässt die Zeit im Fluge vergehen, beeindruckt
und gibt manchen Gedanken mit auf den Heimweg. Die Rheinische
Western-Komödie „Das Ei des Karl May“ am Mittwoch, 17. März 2027,
von Stefan Keim und Martin Bross lässt weiter an das Unmögliche
glauben. Nichts und niemand ist sicher vor ihrem satirischen Witz
und den mit amüsanten Anspielungen, Zitaten und frechen Kalauern
angereicherten Dialogen.
Den Abschluss der Spielzeit bildet
das unterhaltsame Schauspiel „Sophia oder das Ende der Humanisten“
von Moritz Rinke am Freitag, 30. April 2027. Dieses Schauspiel
richtet den Blick nach vorn und fragt, wie unser Menschsein in einer
zunehmend technischen Welt bestehen kann. Alle Vorstellungen der
neuen Theaterspielzeit beginnen jeweils um 20 Uhr. Ab sofort können
Interessierte ein Abonnement für alle sechs Theaterstücke in drei
Preiskategorien für 132 Euro, 108 Euro oder 84 Euro bei der
Bezirksverwaltung Rheinhausen erwerben.
Einzelkarten sind
ebenfalls ab sofort in drei Preiskategorien (27 Euro, 22 Euro sowie
17 Euro) erhältlich. Weitere Informationen gibt es bei Anja Sieg
montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr telefonisch unter 0203
283-987889 oder per E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de.
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