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Sitemap • Archiv38. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


39. Kalenderwoche: Montag, 21. - Sonntag, 27. September 2026
Tag des Deutschen Butterbrotes am 25. September 2026

Weltkindertag 2026 - Eulenklasse besucht das Landgericht Duisburg
Starke Kinder, starke Zukunft! Im Zuge des Weltkindertages besuchte am 18.09.2026 erneut eine Grundschulklasse das Amts- und Landgericht Duisburg. Die Viertklässler der "Eulenklasse" zeigten sich neugierig und bestens vorbereitet auf den Rundgang durch das Gerichtsgebäude.

Im großen Sitzungssaal konnten alle Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet und das schulische Wissen zu den Kinderrechten vertieft werden. Großes Highlight war nach einer kurzen Trinkpause in der Gerichtskan- tine neben der Führung der Wachtmeister die kindergerechte Simulation einer Strafsitzung um eine gestohlene Packung Wassereis, bei der die „Eulen“ selber in die Rollen von Richterin und Richter oder Staatsanwältin und Staatsanwalt schlüpfen durften.

Die – mehr oder weniger passende – echte Robe durfte dabei natürlich nicht fehlen. Zum Abschluss erhielten die stolzen Schülerinnen und Schüler eine Urkunde und kleine Erinnerungen. Bei Interesse für das Projekt "Gericht macht Schule" können sich interessierte Eltern und Schulen gerne an die Pressestelle wenden.

Bezirksvertretung Hamborn verleiht Ehrennadeln an Ayten Keser und Brigitte Koch
Für ihr besonderes Engagement für den Stadtbezirk Hamborn hat die Bezirksvertretung jetzt Ayten Keser und Brigitte Koch die Ehrennadel verliehen. Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann überreichte die Auszeichnung im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, den Bezirksvertretern sowie geladenen Gästen.

„Mit Ayten Keser und Brigitte Koch ehren wir zwei starke Frauen, die viel Zeit und persönlichen Einsatz für Integration, demokratische Teilhabe und Bildung investieren“, betont Oberbürgermeister Sören Link. „Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass unsere Gesellschaft in Duisburg jeden Tag ein bisschen wärmer und menschlicher wird.“

v.l.: Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann, Ayten Keser und Brigitte.Koch, dahinter Oberbürgermeister Sören Link. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Für Martina Herrmann ist die Verleihung der Ehrennadel ein wichtiges sichtbares Zeichen der Wertschätzung. Der Einsatz der Geehrten bereichere das Bezirksleben und schaffe wertvolle Räume der Begegnung und Unterstützung. Ayten Keser setzt sich im besonderen Maße ehrenamtlich im Bezirk Hamborn ein.

Unter anderem engagiert sie sich im Forum für interkulturelle Bildung (FIB e.V.), dem Petershof, der Seebrücke Duisburg und dem Verein Empathie, den sie selbst gegründet hat. Dabei wird sie als Ansprechpartnerin für Geflüchtete und Menschenrechte geschätzt. Sie hat außerdem die Gruppe „Frauen der Welt“ geprägt, in der sich christliche und muslimische Frauen regelmäßig austauschen.

Bekannt ist sie auch für ihre Mitwirkung an der Organisation und Gestaltung diverser Veranstaltungen und einzelner Stadtteilfeste wie dem Kinderfest im Dichterviertel. Im Demokratiekreis Duisburg und Duisburg Nord setzt sie sich intensiv für das demokratische Zusammenleben der Menschen im Bezirk ein. Brigitte Koch hat ihr gesamtes Leben in Hamborn verbracht und ist seit mehr als 30 Jahren ehrenamtlich aktiv.

Im Rahmen der Aktion „brotZeit“ hat sie sich über viele Jahre um die Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit einem gesunden Frühstück gekümmert. Mehr als 17 Jahre hat sie Kinder und Jugendliche bei der Schulaufgabenhilfe in Duisburg unterstützt.

Seit 2024 engagiert sie sich beim Städtebauprojekt „Stark im Norden“ im Quartiersbüro Alt-Hamborn, wo sie sich mitunter in der Redaktion der Stadtteilzeitung „Wir in Hamborn“ einbringt. Sie gibt an der Volkshochschule Deutschunterricht für Erwachsene. Viele Jahre war sie zudem Schöffin am Amtsgericht Hamborn.

Arbeitsrechtliche Verfahren auf Fünfjahreshoch: Diese Gerichte führen das Ranking an
Klage-Quote in Duisburg bei durchschnittlich 12,3 Verfahren pro 1.000 Beschäftigten. Gegenüber dem Tiefstwert von 9,3 im Jahr 2021 ist das ein Anstieg um 32 Prozent.
- Verbraucherportal Allright analysiert rund 1,78 Millionen Urteilsverfahren seit 2020 an Deutschlands Arbeitsgerichten
- Zahl der Klagen ist derzeit auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren
- Arbeitsgerichte in Wiesbaden, Wuppertal und Gelsenkirchen haben gemessen an der Zahl der Beschäftigten vor Ort am meisten zu tun

Berlin, 22. September 2026. Der Monat September ist Hochsaison für arbeitsrechtliche Konflikte: In keinem anderen Monat gehen beim Verbraucherportal Allright mehr Anfragen zu Kündigungen, Abfindungen oder Aufhebungsverträgen ein. Allright hat deshalb auf Basis der statistischen Berichte zur Arbeitsgerichtsbarkeit analysiert, wie viele Urteilsverfahren an Deutschlands Arbeitsgerichten erstinstanzlich abgeschlossen werden. Demnach liegt die Zahl der Verfahren derzeit auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren. Zwischen den einzelnen Gerichtsbezirken gibt es allerdings erhebliche Unterschiede.

Seit 2022 ist die Klage-Dichte um rund 25 Prozent gestiegen
Im Jahr 2025 haben Deutschlands Arbeitsgerichte 327.119 Urteilsverfahren abgeschlossen. Bezogen auf die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten entspricht das 9,4 Klagen je 1.000 Beschäftigten. Höher lag diese Klage-Dichte zuletzt im Corona-Jahr 2020 mit 10. Den Tiefstwert gab es 2022 mit 7,5 Klagen je 1.000 Beschäftigte. Seither ist der Wert um rund ein Viertel gestiegen.

Acht der zehn Gerichte mit den meisten Verfahren sind in Nordrhein-Westfalen
Gemessen an der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im jeweiligen Gerichtsbezirk verzeichnet das Arbeitsgericht Wiesbaden derzeit die höchste Klage-Dichte: 6.393 abgeschlossene Urteilsverfahren im Jahr 2025 entsprechen einer Dichte von 25,1 Klagen pro 1.000 im Gerichtsbezirk registrierten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

Das ist der mit Abstand höchste Wert der Analyse, dürfte allerdings nicht nur daran liegen, dass in der Region besonders viel gekündigt wird. Wiesbaden ist nämlich beispielsweise auch Erfüllungsort und Gerichtsstand für Klagen der Sozialkassen des Baugewerbes gegen Arbeitgeber. In der hessischen Landeshauptstadt werden deshalb auch sämtliche Beitragsklagen gegen Baubetriebe in Westdeutschland verhandelt.

Auch Wuppertal und Gelsenkirchen gehören mit durchschnittlich 16,9 bzw. 15,1 Verfahren pro 1000 Beschäftigten zu den Städten mit der höchsten Klage-Quote. Auf den Plätzen vier und fünf liegen Eberswalde mit 13,9 und Solingen mit einer Klage-Dichte von 13,9. Komplettiert wird die Top Ten durch Iserlohn (13,2), Bochum (13,0), Dortmund (12,8), Mönchengladbach (12,7) und Duisburg (12,3). Somit liegen acht der zehn Spitzenreiter in Nordrhein-Westfalen.


Quelle: Allright

In diesen Städten gibt es die wenigsten Klagen
Deutlich seltener gehen Arbeitnehmer und -geber in Frankfurt (Oder) vor das Arbeitsgericht: Die Quote in der brandenburgischen Stadt liegt mit durchschnittlich 5,7 Verfahren pro 1.000 Beschäftigten am niedrigsten. Auch in Ulm müssen Kündigungen, Vergütungsansprüche oder Abmahnungen nur selten vor Gericht geklärt werden (6,3 Verfahren). Es folgen Münster mit 6,9 sowie Chemnitz und Rosenheim mit jeweils 7.

Experte für Arbeitsrecht: „Wer eine Kündigung erhält, sollte schnell handeln”
„Dass die Arbeitsgerichte so viele Urteilsverfahren abschließen wie seit fünf Jahren nicht mehr, überrascht mich nicht unbedingt. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist angespannt, viele Unternehmen müssen sparen, bauen Stellen ab oder strukturieren ganze Bereiche neu. Entsprechend viele Beschäftigte sind derzeit mit Kündigungen, Abfindungen oder Aufhebungsverträgen konfrontiert", sagt Paul Krusenotto, Rechtsanwalt und Arbeitsrechtsexperte bei Allright. Er ergänzt:

„Das spüren wir auch bei Allright und das ganz besonders im Kündigungsmonat September, wenn uns mehr Anfragen zu diesen Themen erreichen als in jedem anderen Monat. Ein Grund dafür dürfte sein, dass nach der Sommerpause Personalentscheidungen und Restrukturierungen umgesetzt werden, die zuvor aufgeschoben wurden. Zudem rückt das Jahresende näher und Unternehmen stellen ihre Strukturen und Personalbudgets für das kommende Jahr auf.

Betroffenen empfehle ich, nicht lange abzuwarten und insbesondere eine Kündigung möglichst schnell juristisch prüfen zu lassen. Wer dagegen vorgehen möchte, hat dafür nämlich nur drei Wochen ab Zugang Zeit. Danach gilt die Kündigung grundsätzlich als wirksam, selbst wenn sie rechtlich angreifbar gewesen wäre. Beschäftigte sollten sie deshalb nicht vorschnell hinnehmen oder einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, denn häufig lässt sich noch etwas erreichen, beispielsweise der Erhalt des Arbeitsplatzes oder eine bessere Abfindung.

Dafür ist auch nicht zwangsläufig der Gang vor Gericht nötig, auch wenn das das aktuelle Fünfjahreshochs bei den Verfahren vor den Arbeitsgerichten zunächst vermuten lässt. Doch tatsächlich lassen sich viele Konflikte bereits außergerichtlich lösen und selbst vor Gericht enden erfahrungsgemäß rund 95 Prozent der Verfahren mit einem Vergleich.”

Sämtliche relevanten Untersuchungsergebnisse wurden unter dem nachfolgenden Link grafisch aufbereitet: https://www.allright.de/arbeitsrecht/arbeitsrechtliche-verfahren-ranking

Diakonie RWL: Pflegereform darf nicht zur Sparreform werden
Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL appelliert an die Bundesregierung und die sie tragende Koalition von CDU/CSU und SPD im Deutschen Bundestag, das angekündigte Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) grundlegend nachzubessern.

Aktuell sind in Deutschland rund 5,7 Millionen Menschen auf Pflege angewiesen. Mehr als 1,6 Millionen erwerbstätige Pflegekräfte und ein Vielfaches mehr an pflegenden Angehörigen setzen sich tagtäglich für diese pflegebedürftigen Menschen ein. Allen gemein ist, dass sie mit großer Sorge in die Zukunft und auf das geplante PNOG schauen.

„Die Pflege braucht endlich eine nachhaltige Strukturreform statt kurzfristiger Sparmaßnahmen“, erklärt Kirsten Schwenke, Vorständin der Diakonie RWL. Zwar sei die finanzielle Stabilisierung der Sozialen Pflegeversicherung notwendig, sie dürfe jedoch nicht zulasten von pflegebedürftigen Menschen, Angehörigen und Pflegeeinrichtungen erfolgen.

„Die Diakonie RWL sieht insbesondere die Gefahr, dass vermeintliche Sparmaßnahmen lediglich Kosten verlagern und langfristig sogar höhere Ausgaben verursachen könnten. Dringend notwendig sind aus unserer Sicht verlässliche Rahmenbedingungen für die pflegerische Versorgung, eine vollständige Refinanzierung der tatsächlichen Kosten, weniger Bürokratie sowie eine deutliche Stärkung pflegender Angehöriger.“

Pflege braucht Zukunft. Unsere Stimmen „mitten aus dem Leben“ zum PNOG Um auf die Auswirkungen der geplanten Reform aufmerksam zu machen, hat die Diakonie RWL gemeinsam mit pflegebedürftigen Menschen, pflegenden Angehörigen, Mitarbeitenden aus der Pflege und Geschäftsführungen von Trägereinrichtungen in ihrem Verbandsgebiet in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland eine Kampagne gestartet.

Unter dem Titel „Das passiert, wenn das PNOG wirklich so kommt…“ schildern Betroffene und Verantwortliche in kurzen Statements ihre Erwartungen an eine zukunftsfähige Pflegepolitik und ihre Forderungen an die Bundesregierung. Zur Kampagnenseite geht es hier: www.diakonie-rwl.de/pnog Dort können Sie die Statements nachlesen oder die Stimmen im Originalton in Videosequenzen anschauen und nachhören.

Kirsten Schwenke: „Pflege ist kein Kostenfaktor, sondern ein elementarer Bestandteil unserer sozialen Infrastruktur. Wer die Pflege reformieren will, muss die Menschen einbeziehen: Jene, die tagtäglich Verantwortung übernehmen, und jene, die auf Unterstützung angewiesen sind.“

Mehr direkt mit den betroffenen Personen sprechen, statt nur über sie – diesen Ansatz verfolgt die Kampagne der Diakonie RWL. „Unsere Aktion verdeutlicht klar: Pflege braucht finanzielle Stabilität, aber ebenso Verlässlichkeit, Planungssicherheit und eine Reform, die die Versorgung der Menschen nachhaltig verbessert“, so Kirsten Schwenke abschließend.

Diakonie RWL in sechs Sätzen:  Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL ist der größte diakonische Landesverband und einer der größten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Es erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen, das Saarland sowie Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen.

Die Diakonie RWL repräsentiert rund 5.000 evangelische Sozialeinrichtungen, in denen 200.000 Mitarbeitende hauptamtlich und ebenso viele ehrenamtlich tätig sind. Die Diakonie RWL vertritt in Nordrhein-Westfalen 460 Einrichtungen der vollstationären Pflege mit insgesamt 40.000 Pflegebetten. Damit ist jedes fünfte Pflegebett in NRW in evangelischer Trägerschaft. Hinzukommen rund 260 ambulante Pflegedienste, die täglich Zehntausende Menschen ambulant versorgen.

Marder im Dach: Was Hausbesitzer zum Ende der Schonzeit wissen sollten
Nächtliches Poltern und Geschrei, Kot oder beschädigte Dämmung können darauf hindeuten, dass sich ein Steinmarder im Dach eingenistet hat. Im Herbst endet je nach Bundesland die Schonzeit für Steinmarder. Damit erweitern sich die Möglichkeiten, gegen einen Marder im Haus vorzugehen. Selbst zur Falle greifen dürfen Hausbesitzer deshalb nicht. SchädlingsHero, Deutschlands größte Anlaufstelle für geprüfte Schädlingsbekämpfer und von Schädlingsbefall Betroffene, erklärt, was Hausbesitzer jetzt wissen sollten und wie sich Marder dauerhaft fernhalten lassen.

Es poltert, kratzt oder scheppert nachts über der Zimmerdecke. Auf dem Dachboden finden sich Kot oder Nahrungsreste, vielleicht ist sogar die Dämmung beschädigt. Dahinter kann ein Steinmarder stecken. Im Herbst wird das Thema für Hausbesitzer besonders aktuell: Je nach Bundesland enden die Schonzeiten zu unterschiedlichen Terminen und es gelten unterschiedliche Jagdzeiten.

Doch was bedeutet das konkret? Auch wenn die Schonzeit vor Ort beendet ist, dürfen Hausbesitzer einen Marder nicht einfach selbst fangen oder töten. Steinmarder unterliegen dem Jagdrecht. Welche Maßnahmen zulässig sind und wer sie durchführen darf, richtet sich nach den jeweils geltenden jagdrechtlichen Vorgaben.

„Wer einen Marder auf dem Dachboden vermutet, sollte nicht vorschnell handeln. Entscheidend ist zunächst, sicher festzustellen, ob tatsächlich ein Marder im Gebäude lebt und welche Maßnahmen in der konkreten Situation zulässig und sinnvoll sind“, sagt Sophie Scharrer, Schädlingsexpertin bei SchädlingsHero.

Schonzeit endet regional unterschiedlich – was bedeutet das für Hausbesitzer?
Wann die Schonzeit für Steinmarder endet und die Jagdzeit beginnt, ist nicht bundesweit einheitlich geregelt. Je nach Bundesland gelten unterschiedliche Termine. Hausbesitzer sollten sich deshalb über die jeweils vor Ort geltenden Regelungen informieren.

Gerade während der Schonzeit können Marder im Haus besonders auffällig werden. In dieser Phase ziehen die Tiere ihren Nachwuchs auf. Entsprechend können Geräusche, Verschmutzungen und andere Störungen zunehmen. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten, einzugreifen, eingeschränkt: Maßnahmen dürfen insbesondere nicht dazu führen, dass Mutter- und Jungtiere voneinander getrennt, im Gebäude eingeschlossen oder geschädigt werden.

Wichtig: Das Ende der Schonzeit bedeutet nicht automatisch, dass Hausbesitzer einen Marder selbst fangen oder töten dürfen. Steinmarder unterliegen dem Jagdrecht. Welche Maßnahmen zulässig sind und wer sie durchführen darf, richtet sich nach den jeweiligen jagdrechtlichen Vorgaben.

„Der Steinmarder unterliegt in allen Bundesländern dem Jagdrecht. Das bedeutet, dass zum Fang und zur Tötung nur Jäger und geprüfte Schädlingsbekämpfer berechtigt sind, da diese die nötige Sachkunde vorweisen. In den meisten Bundesländern beginnt die Jagdzeit auf den Steinmarder Mitte Oktober und endet Ende Februar. In allen Bundesländern gilt zudem der Elterntierschutz. Damit wird verhindert, dass die zur Aufzucht nötigen Muttertiere getötet werden. Beim Steinmarder zieht die Fähe ihre im März und April geborenen Jungen alleine auf“, erklärt Dr. Astrid Sutor vom Deutschen Jagdverband (DJV).

Nach Ende der Schonzeit stehen Fachleuten jedoch in der Regel mehr Möglichkeiten zur Verfügung, sodass sich ein Marderproblem häufig einfacher lösen lässt.

Vier Hinweise auf einen Marder im Haus
Steinmarder sind nachtaktiv und bleiben häufig eine Weile unbemerkt. Einige typische Spuren können jedoch auf den ungebetenen Mitbewohner hindeuten:

Nächtliche Geräusche: Krabbeln, Scharren, Poltern oder Scheppern auf dem Dachboden oder in Zwischendecken.
Kotspuren: Marderkot enthält häufig erkennbare Nahrungsreste und kann unangenehme Gerüche verursachen.
Nahrungs- und Beutereste: Zurückgelassene Reste auf dem Dachboden können ebenfalls auf einen Marder hindeuten.
Schäden am Gebäude: Beschädigte Dämmung, Kabel oder andere Materialien sowie Kratzspuren sind weitere mögliche Anzeichen.

Steinmarder sind hervorragende Kletterer und benötigen nur wenig Platz, um in ein Gebäude zu gelangen. Kleine Schwachstellen am Dach, an Dachziegeln oder Verkleidungen können bereits als Zugang dienen.

Essig, Lavendel und laute Musik: Warum Hausmittel oft nicht reichen
Hunde- oder Katzenhaare, Essig, Lavendel, Chili, Licht oder ein laufendes Radio: Im Internet kursieren zahlreiche Tipps, die Marder vertreiben sollen. Solche Maßnahmen können die Tiere kurzfristig stören, lösen das Problem aber häufig nicht dauerhaft. Marder können sich an wiederkehrende Reize gewöhnen – und zurückkehren, sobald Gerüche verflogen oder Geräusche verschwunden sind.

Vergrämen statt bekämpfen: Wie Profis Marder zum Auszug bewegen
Nicht jeder Marder im Haus muss gefangen oder getötet werden. Häufig kommt eine Vergrämung infrage: Dabei soll das Tier seinen Rückzugsort freiwillig verlassen. Welche Methode geeignet und zulässig ist, hängt von der Situation vor Ort, der Jahreszeit und den geltenden rechtlichen Vorgaben ab.

Auch während der Schonzeit kann eine Vergrämung unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein. Sie erfordert jedoch besondere Vorsicht und Fachkenntnis, insbesondere wenn sich Jungtiere im Gebäude befinden. Entscheidend ist, dass weder Mutter- und Jungtiere getrennt noch Tiere eingeschlossen oder geschädigt werden.

Marder weg? Jetzt kommt der entscheidende Schritt
Ist der Marder verschwunden, sollten Hausbesitzer nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Bleiben seine bisherigen Zugänge offen, kann er zurückkehren – oder ein anderes Tier den freien Unterschlupf übernehmen.

Deshalb sollten mögliche Einstiegspunkte an Dach und Fassade gesucht und fachgerecht gesichert werden. Auch Kot, Nahrungsreste und Revierspuren sollten beseitigt werden. Entscheidend ist dabei der richtige Zeitpunkt: Bevor Öffnungen verschlossen werden, muss sichergestellt sein, dass sich kein Tier mehr im Gebäude befindet.

„Das Ziel sollte nicht sein, einen Marder nur kurzfristig loszuwerden. Entscheidend ist, anschließend seine Zugänge zu finden und dauerhaft zu sichern. Sonst kann aus einem einmaligen Problem schnell ein wiederkehrendes werden“, erklärt Sophie Scharrer.

SERVICE: WAS HAUSBESITZER BEI MARDERVERDACHT TUN SOLLTEN
1. Auf typische Spuren achten: Nächtliche Geräusche, Kot, Nahrungsreste und Schäden an Dämmung oder Materialien können Hinweise auf einen Marder sein.

2. Nicht selbst zur Falle greifen: Auch nach Ende der jeweiligen Schonzeit gelten jagdrechtliche Vorgaben. Welche Maßnahmen erlaubt sind, unterscheidet sich regional.

3. Vergrämung fachlich prüfen lassen: Auch während der Schonzeit können unter bestimmten Voraussetzungen Maßnahmen möglich sein. Besonders wenn sich Jungtiere im Gebäude befinden, ist jedoch fachliche Hilfe gefragt.

4. Zugänge nicht vorschnell verschließen: Zunächst muss ausgeschlossen werden, dass sich noch ein Tier im Gebäude befindet.5. Hausmittel nicht überschätzen: Gerüche, Licht oder Geräusche können Marder kurzfristig stören, verhindern ihre Rückkehr aber nicht zuverlässig.6. Einstiegspunkte dauerhaft sichern: Ist der Marder sicher aus dem Gebäude, sollten mögliche Zugänge an Dach und Fassade gefunden und fachgerecht verschlossen werden.

An wen können sich Betroffene wenden?
Bei Problemen mit Steinmardern im Siedlungsraum können sich Betroffene an die zuständige Behörde wenden. Je nach Bundesland ist dies beispielsweise die untere Jagdbehörde, Stadt- oder Senatsverwaltung. Dort sind in der Regel auch die vor Ort zuständigen Stadtjäger oder Schädlingsbekämpfer bekannt.

Weltstillwoche: Duisburg unterstützt Familien mit Informationen und stillfreundlichen Angeboten
Anlässlich der diesjährigen Weltstillwoche macht das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg auf die Bedeutung des Stillens und die Notwendigkeit einer guten Unterstützung für Familien aufmerksam. Obwohl fast 90 Prozent der Mütter beabsichtigen, ihr Kind zu stillen, nimmt die Zahl der ausschließlich gestillten Kinder in den ersten Lebensmonaten deutlich ab.

Als stillfreundliche Kommune unterstützt Duisburg Familien deshalb mit Informationen, Beratungsangeboten und einer interaktiven Stillkarte. Stillen bietet viele gesundheitliche Vorteile für Mutter und Kind. Aktuelle Zahlen zeigen jedoch, dass viele Familien in den ersten Monaten Unterstützung benötigen, denn Stillen ist oft auch ein Lernprozess.

Zwar werden nach der Geburt rund 68 Prozent der Kinder ausschließlich gestillt, doch nach vier Monaten sinkt der Anteil bereits auf 40 Prozent und nur etwa 12 Prozent der Kinder werden, wie es die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, mindestens sechs Monate lang ausschließlich gestillt.

Die Stadt Duisburg setzt deshalb auf niedrigschwellige Unterstützung für werdende und junge Familien. Auf der Internetseite www.duisburg.de/stillen wird über die gesundheitlichen Vorteile informiert. Häufige Fragen werden beantwortet und es gibt einen Überblick über kostenlose Stillberatungsangebote in Duisburg.

Ein weiterer Baustein der Duisburger Stillförderung ist eine interaktive Stillkarte. Unter www.duisburg.de/stillkarte sind inzwischen rund 40 Einrichtungen und Institutionen verzeichnet, die stillenden Müttern einen geschützten Ort bieten. Die Karte hilft Familien dabei, entsprechende Angebote in ihrer Nähe zu finden und unterstützt die gesellschaftliche Akzeptanz des Stillens im Alltag.



NRW: Rückgang der Bevölkerung setzt sich im 1. Halbjahr 2026 fort
* Einwohnerzahl sinkt im 1. Halbjahr 2026 um rund 42.000 Personen
* Negativer Wanderungssaldo und Geburtendefizit führen zu Bevölkerungsrückgang
* 118 NRW-Gemeinden mit Bevölkerungszuwachs

Am 30. Juni 2026 lebten in Nordrhein-Westfalen 17.944.273 Menschen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag die Bevölkerungszahl damit um 41.941 (−0,23 %) niedriger als zum Jahresende 2025. Damals wohnten erstmals seit 2022 wieder unter 18 Millionen Personen in NRW.

Der Trend rückläufiger Bevölkerungszahlen setzt sich somit fort. Negativer Wanderungssaldo und Geburtendefizit führen zu Bevölkerungsrückgang Im 1. Halbjahr 2026 zogen 1.686 mehr Personen aus NRW in andere Bundesländer oder ins Ausland fort als umgekehrt. Dabei wurden – mit Ausnahme von März und April – jeden Monat Wanderungsverluste registriert. Zum Vergleich: Im 1. Halbjahr 2025 lag der Wanderungssaldo mit +18.577 noch deutlich im Plus.



Für das 1. Halbjahr 2026 ermittelt das Statistische Landesamt darüber hinaus ein Geburtendefizit von 40.915 Personen. Das bedeutet, dass mehr Menschen starben als Kinder geboren wurden. Diese Entwicklung ließ sich bereits in den Vorjahren beobachten.

Köln bleibt weiterhin bevölkerungsreichste Stadt in NRW Bei den größten Städten Nordrhein-Westfalens gab es keine Veränderungen in der Rangfolge: Köln bleibt mit 1.023.472 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt in NRW, gefolgt von Düsseldorf (619.123), Dortmund (598.267) und Essen (567.076). Kleinste Gemeinde im Land ist weiterhin die Stadt Hallenberg mit einer Einwohnerzahl von 4.253, gefolgt von der Gemeinde Dahlem (4.427) und der Stadt Heimbach (4.438).

Größter prozentualer Bevölkerungszuwachs in der Gemeinde Vettweiß Entgegen dem Landestrend verzeichneten 118 Gemeinden in NRW im 1. Halbjahr 2026 einen Bevölkerungszuwachs. Die größten prozentualen Anstiege gab es dabei in Vettweiß (+1,47 %), Gangelt (+0,75 %) und Ruppichteroth (+0,74 %). Die deutlichsten Rückgänge der Bevölkerung gab es in den Gemeinden Horstmar (−14,90 %), Weeze (−3,62 %) und Borgentreich (−1,40 %)

NRW: Güterumschlag der Binnenschifffahrt im 1. Halbjahr 2026 um 1,6 % gestiegen
* Erstmals leichter Anstieg nach vier Jahren Rückgang
* Erze, Steine und Erden wurden am häufigsten umgeschlagen
* Niedrigster Güterumschlag der letzten fünf Jahre im Juni 2026

In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 49,9 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltschifffahrtstages am 24. September mitteilt, lag der Güterumschlag der Binnenschiffe damit um 1,6 % über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Damit hat sich die rückläufige Entwicklung der vergangenen Jahre nicht fortgesetzt.


Güterumschlag von Erzen, Steinen und Erden um knapp 5 % gestiegen 71,9 % der im 1. Halbjahr 2026 umgeschlagenen Güter stammten aus vier Güterabteilungen: 13,4 Millionen Tonnen waren Erze, Steine und Erden, das sind 5,2 % mehr als im gleichen Zeitraum 2025; 10,9 Millionen Tonnen Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (−2,0 %); 6,2 Millionen Tonnen Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (+3,6 %) und 5,4 Millionen Tonnen chemische Erzeugnisse (−0,5 %).



Juni 2026 mit niedrigstem Güterumschlag im Fünfjahresvergleich
Bei der Betrachtung der ersten 6 Monate der vergangenen 5 Jahre fällt auf, dass der Güterumschlag jeweils im März mit durchschnittlich 8.800 Tonnen am höchsten ausgefallen ist; die einzige Ausnahme war im Januar 2022 mit etwa 10.000 Tonnen.

Der niedrigste Umschlag dagegen wurde jeweils im Juni verzeichnet, mit einer Ausnahme im Februar 2025 (7.900 Tonnen). Im Juni dieses Jahres wurde mit 7.800 Tonnen sogar der Tiefpunkt im Güterumschlag im Fünfjahresvergleich erreicht.

Bei der Anzahl der Schiffsbewegungen lässt sich hingegen im 1. Halbjahr der letzten fünf Jahre kein eindeutiges Muster erkennen: Während in den Jahren 2022 bis 2024 jeweils im März die meisten Schiffe fuhren (5.800 bis 7.300), waren die meisten Schiffsbewegungen im Jahr 2025 im Monat Mai (etwa 6.600 Schiffe) und in diesem Jahr im Monat Juni mit knapp 6.800 Schiffen zu verzeichnen.

Grundsätzlich werden bei niedrigen Pegelständen Güterschiffe weniger beladen (geringere Tonnage). Um die gleiche Gütermenge transportieren zu können, sind häufigere Fahrten erforderlich. Vor dem Hintergrund des Niedrigwassers im Sommer dieses Jahres waren somit vermutlich bereits im Juni erste Auswirkungen auf die Binnenschifffahrt in NRW erkennbar.



30 Millionen Euro für Erneuerung des Dachs der Schauinsland‑Reisen‑Arena
Das Dach der Schauinsland‑Reisen‑Arena in Duisburg wird für rund 30 Millionen Euro erneuert. Die Arbeiten sollen ab Herbst 2027 starten und werden bei laufendem Betrieb in vier Bauabschnitten durchgeführt. Dabei müssen nacheinander alle Tribünenbereiche, einschließlich der MSV‑Fankurve, jeweils für mehrere Monate gesperrt werden.

Fans aus der Kurve sollen währenddessen auf die Osttribüne ausweichen, wo jedoch keine Stehplätze eingerichtet werden können. Dauerkarteninhabern wird ein neuer fester Platz zugewiesen; Anpassungen des Kontingents sind möglich. Pro Bauabschnitt sind sieben bis acht Monate vorgesehen, sodass das neue Stadiondach idealerweise Ende 2029 fertiggestellt sein könnte. Bis auf eine geplante Photovoltaikanlage soll sich das neue Dach optisch nicht von dem alten unterscheiden. idr

KI-Reiseziel-Ranking: Kulturveranstaltungen im Ruhrgebiet punkten
Die KI würde in Essen urlauben: Im KI‑Reiseranking erreicht die Ruhrgebietsstadt 50,4 von 100 möglichen Punkten und landet damit auf Rang 54 der bestbewerteten deutschen Städte. Die Auswertung wurde von MEININGER Hotels durchgeführt und basiert auf Bewertungen von fünf KI‑Modellen, die 100 deutsche Städte sowie zahlreiche Events nach Attraktivität als Reiseziel einstuften.

Aus dem Ruhrgebiet schafften es zudem Dortmund, Bochum, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Hamm, Gelsenkirchen, Hagen und Duisburg in das untere Drittel der Top-100-Tabelle. Als größte Stärke vieler Ruhrgebietsstädte heben die KI‑Modelle kulturelle Veranstaltungen hervor:

Noch besser als die Stadt selbst schneidet beispielsweise das Essen Light Festival ab, das mit 66,6 Punkten als wichtigstes Essener Event hervorgehoben wird. Gleichermaßen schneidet das Juicy-Beats-Festival mit 69,6 Punkten ebenfalls besser ab als die Stadt Dortmund selbst.  idr - Infos: https://www.meininger-hotels.com/de/presse/pressemitteilungen/ki-reiseranking/

Stadtradeln 2026: Empfang für die besten Teams und Einzelfahrer
Duisburg feiert seine engagiertesten Radler: Die Stadt hatte zum offiziellen Empfang der fleißigsten Teams und eifrigsten Einzelfahrer des diesjährigen Stadtradelns eingeladen. Umweltdezernentin Linda Wagner zeichnete die erfolgreichsten Teilnehmenden mit Urkunden und Preisen aus.

„Jeder geradelte Kilometer ist ein Beitrag zu einer klimafreundlicheren, lebenswerteren Stadt. Mein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden, die mit ihrem Einsatz gemeinsam dieses tolle Ergebnis möglich gemacht haben“, betonte Linda Wagner.

Beigeordnete Linda Wagner gratulierte den erfolgreichsten Einzelteilnehmern und engagiertesten Teams im Rahmen der Abschlussveranstaltung. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Während der Aktionswochen vom 27. Juni bis zum 17. Juli hatten viele Duisburger mit ihrem Tritt in die Pedale ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität und den Klimaschutz gesetzt. Und es hat sich erneut gezeigt, dass Duisburg viele begeisterte Radfahrer hat.
Denn mit einer Gesamtleistung von 590.432 zurückgelegten Kilometern und 2327 aktiven Teilnehmenden konnte das Vorjahresergebnis noch getoppt werden. Die Stadt Duisburg freut sich schon jetzt auf das nächste Stadtradeln 2027.

„Safe Abortion Day“: Beratungsstellen informieren am „Tag des sicheren Schwangerschaftsabbruchs“ in der Duisburger Innenstadt
Jedes Jahr findet der internationale „Safe Abortion Day“, der Tag des sicheren Schwangerschaftsabbruchs am 28. September statt. Mitarbeitende der vier staatlich anerkannten Duisburger Schwangerschafts- konfliktberatungsstellen informieren zum dritten Mal in Folge am Montag, 28. September, von 13 bis 16 Uhr gemeinsam in der Fußgängerzone auf der Königsstraße (gegenüber dem Forum) in der Duisburger Innenstadt darüber, welche Fragen, Sorgen und Nöte Frauen haben, die einen Schwangerschaftsabbruch erwägen.

Im Gespräch möchten das Beratungs- und Therapiezentrum des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg, die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers, Pro Familia Duisburg und Frauenwürde Duisburg e.V. / „Haus im Hof“ darüber informieren, welche Hürden eine Frau in Deutschland überwinden muss, wenn sie sich zu einem Schwangerschaftsabbruch entschließt.

Zudem zeigen sie auf, was Beratung leisten kann und unter welchen Bedingungen in anderen Ländern Schwangerschaftsabbrüche erfolgen, in denen Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stehen. Bei einer Mitmach-Aktion können in diesem Jahr am Infostand Buttons zum Thema hergestellt werden. Die Beraterinnen der Duisburger Beratungsstellen freuen sich auf einen regen Austausch mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern.

Der Safe Abortion Day wird bereits seit 2011 weltweit immer am 28. September begangen, um darauf aufmerksam zu machen, dass in vielen Ländern Schwangerschaftsabbrüche medizinisch unsicher stattfinden, weil diese dort ggf. verboten sind und dann illegal durchgeführt werden. Dabei sterben laut der WHO weltweit jährlich rund 39.000 Frauen. Die Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen beraten Frauen und Männer sowie nicht-binäre Personen kostenfrei und ohne Ansehen der Herkunft oder Religion gern zu allen Fragen rund um Verhütung, Sexualität, Schwangerschaft sowie bei Paarproblemen.

Sie informieren zudem ausführlich über mögliche gesetzliche und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten zum Leben mit Kind(ern), ob alleinerziehend oder in einer Partnerschaft. Alle Duisburger Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sind online unter diesem Link abrufbar: http://www.familienplanung.de/beratung/beratungsstelle-finden/

BUND kämpft weiter zur Verhinderung der Deponie auf der Halde  Lohmannsheide
- BUND Informationsveranstaltung zum Sachstand der Klagen und der mündlichen Verhandlung vor dem OVG am 24.09. 18:30 Uhr im Soziokulturellem Zentrum Stapeltor - vorhandener Grundwasserschaden anerkannt, aber Streit um Sanierungspflicht und Sanierungsmethode

Die mündliche Verhandlung vor dem OVG in Münster vom 09.09. fand von 10:00 - 19:15 Uhr statt und wurde dann vertragt. Die Fortsetzung erfolgt nun im Oktober oder November, der Termin wird derzeitig verhandelt. Der Senat stellte klar, dass nicht alle Argumente, die schriftlich eingereicht wurden, mündliche verhandelt werden sollten.

Aber der Senat hatte Klärungsbedarf auch bei Punkten, die dem BUND sehr wichtig sind, wie z.B. die Grundwasserbelastung, die Frage der Sanierungspflicht und des Sanierungsbedarfs und weitere Punkten, die sich vor allem aus der Vornutzung der Fläche ergeben.

Der BUND teilt mit, dass die mündliche Verhandlung gezeigt hat, dass nun niemand mehr die bereits vorhandenen Grundwasserbelastung in Frage stellt. Neben PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe), sind es vor allem sehr hohe Sulfat und Chlorid Werte. "Für uns steht außer Frage, dass man zunächst eine Sanierung machen muss, bevor man überhaupt über die Nachnutzung der Halde reden kann. Abpumpen der Schadstoffe ist keine Sanierung.

Die Gefährdung der Trinkwasserreserve im Binsheimerfeld sollte dringend behoben werden. " teilte Kerstin Ciesla, Sprecherin des BUND Duisburg mit.  Der BUND setzt sich seit 2012 dafür ein, dass auf der Halde Lohmannsheide aufgrund der Vornutzung unterhalb der Bergehalde  keine Deponie errichtet wird. Ciesla führt weiter aus: "In all denn Jahren wurden wir belächelt und diffamiert, wenn wir auf die Umweltprobleme wegen der Vornutzung hingewiesen haben.

Noch vor ein paar Monaten hieß es offiziell, dass es ""keinen Grundwasserschaden geben würde, solange der nicht behördlich festgestellt sei". Dies ist nun vom Tisch und nun weiß man von dem Grundwasserschaden und bezweifelt, dass man auch sanieren müsste, aber auch davon wollen wir natürlich das Gericht überzeugen."

Der BUND führt weiter aus, dass die notwendige Sanierung eine unabhängige Forderung zu der Nachnutzung der Halde ist, gegen eine Deponie auf diesem Standort stehen noch weitere Umwelt- und Gesundheitsbelange.

Wer mehr Details zum Sachstand der Klagen haben möchte, wer Fragen hat oder wer einfach die ein oder andere Anekdote von der Verhandlung erfahren möchte, ist herzlich zur Informationsveranstaltung des BUND Duisburg am  Donnerstag, den 24. September um 18.30 Uhr im Soziokulturelles Zentrum Stapeltor (Seminarraum im Obergeschoss), Stapeltor 6, 47051 Duisburg eingeladen.

Garbe und Bremer verkaufen Gewerbepark in Duisburg-Meiderich
Garbe Industrial und die Bremer Projektentwicklung haben den gemeinsam entwickelten Multi-User-Park an der Hamborner Straße 32-34 in Duisburg-Meiderich an Redevco verkauft. Das Objekt entstand auf dem ehemaligen sogenannten Zeus-Gelände, einer rund 56.000 m² großen Industriebrache der Stahlindustrie.

Der Multi-User-Park umfasst drei Gebäude mit insgesamt knapp 29.500 m² Mietfläche. Die Immobilie ist nach Angaben zu 96 % an fünf Nutzer vermietet, die überwiegend aus dem E-Commerce-Bereich stammen. Mit dieser Akquisition erweitert Redevco sein deutsches Logistikportfolio auf insgesamt rund 1,4 Mio. m² Fläche und ein verwaltetes Logistikvermögen von rund 1,05 Mrd. Euro, verteilt auf 40 Objekte.

Talente erkennen, Fachkräfte halten - IHK startet neuen Personalentwicklungs-Lehrgang  
Gute Mitarbeiter sind ein entscheidender Erfolgsfaktor. Wer ihre Stärken erkennt und gezielt fördert, hält wichtiges Wissen im Unternehmen und macht sein Team fit für neue Aufgaben. Die Niederrheinische IHK bietet deshalb vom 26. Oktober bis 17. Dezember den Online-Zertifikatslehrgang „Professionelle Personalentwicklung“ an.   Der Lehrgang umfasst alle Bereiche einer ganzheitlichen Personalentwicklung.

Die Teilnehmer lernen, Laufbahnen zu planen, Talente zu fördern und Potenziale einzuschätzen. Außerdem erfahren sie, wie sie passende Weiterbildungen entwickeln und ihre Coaching- und Beratungskompetenzen stärken. So können sie Mitarbeiter gezielt fördern und zugleich die Leistungsfähigkeit und den Zusammenhalt im Unternehmen stärken.  

Die Veranstaltung läuft vom 26. Oktober bis 17. Dezember. Die Unterrichtszeiten sind montags und dienstags jeweils von 14 bis 18 Uhr. Der Lehrgang findet digital statt.   Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter: ihk.de/niederrhein/veranstaltungen.

Woche des Wohneigentums: Kostenlose Webinar-Reihe für Hausbesitzer
Erbschaft, Einbruchschutz, Klimafolgen - Verband Wohneigentum informiert ab 28. September
Wie übergebe ich mein Haus sinnvoll an die nächste Generation? Wie schütze ich mein Zuhause vor Einbrechern und vor Starkregen? Und wie lässt sich die eigene Immobilie im Alter finanziell nutzen? Antworten auf diese Fragen gibt der gemeinnützige Verband Wohneigentum vom 28. September bis zum 1. Oktober sowie am 8. Oktober 2026 in einer kostenfreien Online-Informationswoche.

5 Abende, 5 Themen
In der Woche des Wohneigentums, die der Verband zweimal im Jahr anbietet, informiert ein Expertenteam an 5 Abenden über aktuelle Themen rund um das Wohneigentum. Beginn ist jeweils um 18 Uhr, im Anschluss an die Vorträge beantworten die Referentinnen und Referenten individuelle Fragen der Teilnehmenden.

• Die Woche startet am Montag, 28. September, mit dem Vortrag „Erbschaft und Schenkungen: Wie übergebe ich meine Immobilie sinnvoll an die nächste Generation?". Erläutert wird, was ohne ein Testament mit dem Nachlass geschieht und wie sich mit einer letztwilligen Verfügung von der gesetzlichen Erbfolge abweichen lässt.

• Am Dienstag, 29. September, geht es um den Schutz des eigenen Hauses vor den Folgen des Klimawandels. Hitze, Dürre, Hochwasser und Starkregen setzen Gebäude und Gärten zunehmend unter Druck. Der Vortrag „Klimaanpassungen am Eigenheim: Was kann gefördert werden?" zeigt bauliche und gärtnerische Maßnahmen – von der Rückstauklappe bis zur Entsiegelung von Flächen – und erklärt, welche Fördermöglichkeiten es gibt.

• Wie sich Einbrüche verhindern lassen, erfahren Teilnehmende am Mittwoch, 30. September. Unter dem Titel „Sicher wohnen: Einbruchschutz aus Sicht der Polizei" gibt der Vortrag Einblicke in aktuelle Vorgehensweisen von Tätern und zeigt, wie sich Schwachstellen am eigenen Haus erkennen und beseitigen lassen.

• Am Donnerstag, 1. Oktober, rückt die finanzielle Seite des Wohneigentums in den Fokus: „Immobilie und Rente: Wohneigentum als Altersvorsorge strategisch nutzen" stellt Modelle vor, wie sich das eigene Haus im Ruhestand als Vermögenswert einsetzen lässt. Der Vortrag bietet eine Orientierung für die individuelle Entscheidung.

• Den Abschluss bildet eine Woche später, amm Donnerstag, 8. Oktober, der Vortrag „Nachhaltiges Bauen: wie geht das?". Er beleuchtet alternative Baustoffe wie Holz, Lehm, Hanf oder Stroh, ihre Eigenschaften bei Dämmwerten, Brandschutz und Langlebigkeit sowie die Fördermöglichkeiten für ökologisches Bauen.

Teilnahme und Anmeldung
Alle Vorträge finden online statt, dauern jeweils von 18 bis 19:30 Uhr und sind für die Teilnehmenden kostenfrei. Nach jedem Vortrag beantworten die Experten Fragen der Teilnehmenden. Information und Anmeldung über die Website wohneigentum.de oder über diesen Link.

Hilfe auf allen Kanälen: Die Ökumenische TelefonSeelsorge bildet neue Mitarbeitende aus
Viele Menschen erfahren Krisen, Ängste oder Einsamkeit. Ein waches Ohr für diese Sorgen verspricht die ökumenische TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen allen Anrufenden, die sich an sie wenden. Für diese wichtige Arbeit suchen die 105 ehrenamtlich Mitarbeitenden der örtlichen Telefonseelsorge Verstärkung. Wer sich für dieses Ehrenamt interessiert, ist herzlich eingeladen zum Infoabend am Freitag, 2 Oktober um 18:00 Uhr im Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg. 

Im März 2027 startet der nächste Ausbildungskurs. In mehreren Abend- und Wochenendterminen werden die neuen ehrenamtlich Mitarbeitenden geschult. Das Telefon ist übrigens nicht der einzige Kommunikationskanal der Seelsorgenden. Auch per Mail und im Chat bekommen Ratsuchende in besonderen Lebenssituationen Unterstützung. Kontakt und Info vorab: Telefon 0203 29513331, buero@telefonseelsorge-duisburg.de und https://www.telefonseelsorge-duisburg.de/mitarbeit/  

Eine Ehrenamtliche der ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen im Gespräch (Foto: Rolf Schotsch)

Chopin und Skrjabin in der Marienkirche
Visionäre Klavierwerke der Romantik stehen am kommenden Sonntag, 27. September um 17 Uhr im Mittelpunkt des Konzertes in der Duisburger Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10. Der junge, ukrainische Pianist Oleksandr Loiko stellt eine Auswahl von vier Werken Skrjabins den Préludes von Chopin gegenüber. Loiko ist als 1. Preisträger des Köhler-Osbahr Wettbewerbs und Absolvent der Folkwang Universität der Künste in Duisburg bereits bekannt.

Zuletzt ist er vor drei Jahren in der Marienkirche aufgetreten. Das aktuelle Programm hat er bereits für den SWR eingespielt und präsentiert es jetzt live in Duisburg. „Chopin und Skrjabin repräsentieren den höchsten Maßstab in der Weiterentwicklung der pianistischen Spieltechnik und klanglicher Differenzierung in der Klaviermusik“ betont Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe, Kantor an der Duisburger Salvatorkirche und in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, zu der auch die Marienkirche gehört. Er lädt herzlich zu dem Konzert ein. Der Eintritt kostet an der Abendkasse 20 Euro, vorab im Netz bei Eventim (zzgl. Gebühren).

Humorvolle Lesung in Hamborn... mit Bildern und Musik
Duisburg, 21. September 2026 - Am 27. September heißt es ab 17 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174: „Kann passieren“. Das ist der Titel des Buches von Herbert Günther, aus dem Aurelia M. Reuter ausgewählte Episoden lesen und sie mit eigenen Kompositionen am Flügel begleiten wird.

Der Nachmittag wird zu einem besonderen Erlebnis, denn für alle sichtbar werden auch die Buch-Illustrationen auf die Leinwand projiziert und lassen so das Publikum noch tiefer in die humorvollen Geschichten eintauchen: Es geht zum Beispiel um eine Giraffe mit besonderen Sorgen um ihre Zimmerpflanzen, ein schwarzes Schaf mit einer ungewöhnlichen Leidenschaft und viele weitere tierische Begegnungen, bei denen Überraschungen nicht lange auf sich warten lassen. Der Eintritt ist frei, eine Spende am Ausgang willkommen. 

Großer Herbstmarkt und Erntedankfest in Obermeiderich
In der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich steht das letzte Septemberwochenende ganz im Zeichen der kommenden Jahreszeit: Am Samstag, 26. September öffnet sie um 12 Uhr die Türen des Gemeindezentrums an der Emilstraße zum großen Herbstmarkt. Hier finden Besucherinnen und Besucher Schönes und Dekoratives aber auch Leckeres, wie Kaffee, Kuchen, Waffeln, Getränke und bestimmt auch die legendäre Erbsensuppe, die beim Lichtermarkt immer reißenden Absatz findet.

Wie immer bei Aktionen der Gemeinde gilt auch beim Herbstmarkt: viele Hände helfen, backen, schneiden, räumen, alles selbstgemacht und lecker. Auch musikalisch ist ordentlich was los: Um 12 Uhr startet der Kinderchor mit Herbstliedern, um 13 Uhr übernimmt Ten Sing Duisburg und um 14 Uhr sorgt ein Blockflötenquartett mit Kaffeehausmusik für den passenden Klang zum Kuchen. Kindern wird am Herbstmarkt auch nicht langweilig, denn sie toben sich u.a. auf der Hüpfburg aus und freuen sich über Glitzer-Tattoos.

Der Eintritt ist frei, der Erlös von allem geht diesmal an die Bahnhofsmission. Am folgenden Tag feiert die Gemeinde um 11 Uhr einen Erntedankgottesdienst, nach dem die Stände des Herbstmarktes nochmal zum Verkauf öffnen. Dann beginnt auch „Emils Mittagstisch“, das kostenlose Essen für alle, bei dem die gute Erbsensuppe und ein vegetarisches Essen auf den Tisch kommen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de. e Obermeidericher Herbstmarkt 2024 - Foto: www.obermeiderich.de

Großes Gitarrenkonzert im Meidericher Gemeindezentrum
Am 27. September wird es mit dem großen Gitarrenkonzert „Let ́s Groove“ ab 17 Uhr klangvoll und harmonisch im Evangelischen Gemeindezentrum Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8: Rund 70 Gitarristinnen und Gitarristen - vom „GO Gitarrenorchester“ der Musikschule der Stadt Aachen und Schülerinnen und Schüler der Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg - gestalten ein Konzert mit bekannten Melodien und mitreißenden Rhythmen.

Auf dem Programm stehen groovige Arrangements des GO Orchesterleiters Csaba Szekely mit Musik von u.a. Michael Jackson, Sting, Imagine Dragons, sowie bekannte Filmmusiken. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Konzert voller Spielfreude, musikalischer Energie und mitreißender Gitarrenklänge. Das Projekt ist eine Kooperation der Musikschulen der Stadt Aachen und Duisburg, sowie dem internationalen Gitarrenfestival „speGTRa Aachen“. Der Eintritt ist frei.   


Stauprognose 25. bis 27. September
Sommerferien vorbei, Staugefahr geht zurück / Ausflugsverkehr sorgt regional weiter für volle Straßen

Auch wenn die Staugefahr auf den Fernstraßen am kommenden Wochenende insgesamt abnimmt, muss bei schönem Wetter weiterhin mit viel Ausflugs- und Wanderverkehr in Richtung Süden, in den Alpenraum, in die Mittelgebirge sowie zu den Küsten und Seen gerechnet werden. Vor allem am Freitagnachmittag ist der übliche Pendlerverkehr unterwegs, am Samstag- und Sonntagvormittag kommen Ausflügler hinzu. Die Rückreisewelle sorgt jeweils am späten Nachmittag bis in den Abend hinein für volle Straßen.

Zusätzliche Verkehrsbelastungen sind wegen des Oktoberfests in und um München sowie wegen des Cannstatter Wasens in der Region Stuttgart zu erwarten.
Die Bautätigkeit auf den Autobahnen bleibt hoch: Bundesweit gibt es derzeit rund 1.000 Baustellen, die für Behinderungen und Engpässe sorgen.

Besonders staugefährdete deutsche Autobahnen:
• A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
• A2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
• A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
• A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
• A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel sowie Kassel – Frankfurt
• A6 Mannheim – Heilbronn
• A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
• A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
• A10 Berliner Ring
• A44 Kassel – Dortmund
• A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
• A72 Zwickau – Chemnitz
• A96 Lindau – München
• A99 Autobahnring München

Auch im benachbarten Ausland kann es streckenweise Verzögerungen geben.
In Österreich sorgen Baustellen und Ausflugsverkehr auf der Tauernautobahn (A10), der Karawankenautobahn (A11), der Inntalautobahn (A12) sowie der Rheintalautobahn (A14) teilweise für Behinderungen. Auf der Brennerautobahn A13 kommt es wegen der Sanierung der Lueg-Brücke weiterhin zu Engpässen zwischen Innsbruck und dem Brenner. Ebenfalls staugefährdet ist die Fernpass-Bundesstraße (B179).

In der Schweiz können folgenden Autobahnabschnitte betroffen sein: Die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 zwischen Basel, Luzern und Chiasso (Gotthard-Route), die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur und die A13 zwischen Bregenz und Chiasso (San-Bernardino-Route).

In Italien sind insbesondere auf der Strecke von der Schweizer Grenze über Mailand nach Genua (A9/A7) sowie auf der Brennerroute (A22) Verzögerungen zu erwarten.
Aufgrund der Grenzkontrollen können bei der Einreise nach Deutschland Wartezeiten entstehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.



NRW: Zahl der Pflegebedürftigen mit Bezug von Hilfe zur Pflege stieg 2025 das dritte Jahr in Folge
109.325 Pflegebedürftige bezogen 2025 Hilfe zur Pflege (+ 5 % gegenüber 2024)
* 83 % der Empfängerinnen und Empfänger erhielten diese Leistung in Einrichtungen wie z. B. Pflegeheimen
* Zwei Drittel der Leistungsbeziehenden waren weiblich

Im Jahr 2025 erhielten 109.325 Menschen in Nordrhein-Westfalen Hilfe zur Pflege nach dem 7. Kapitel des Zwölften Sozialgesetzbuches (SGB XII). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 5 % mehr als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der Pflegebedürftigen mit Bezug von Sozialhilfe in Form von Hilfe zur Pflege das dritte Jahr in Folge gestiegen.

Anspruch auf diese Leistung besteht, wenn die Kosten der notwendigen Pflege, die nicht durch Leistungen der Pflegeversicherung gedeckt sind, von der pflegebedürftigen Person und deren unterhaltspflichtigen Angehörigen nicht aus eigenen Mitteln getragen werden können.

Mehrheit der Leistungsbeziehenden erhält Hilfe zur Pflege in Einrichtungen Mit 83 % der Personen, die Hilfe zur Pflege bezogen, erhielt die Mehrheit diese Leistungen in Einrichtungen, z. B. einem Pflegeheim. Im Jahr 2025 waren das 91.125 Menschen und damit 5 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit ist die Zahl der Pflegebedürftigen in Einrichtungen mit Bezug von Hilfe zur Pflege das dritte Jahr in Folge gestiegen.

Im Jahr 2022 sank die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Hilfe zur Pflege in Einrichtungen nach der Einführung des Leistungszuschlags der Pflegekassen für Pflegebedürftige in vollstationärer Pflege. Seit dem Jahr 2023 stieg sie jedoch von Jahr zu Jahr wieder an und lag 2025 um 2 % höher als 2021.



Weiterer Anstieg auch bei der Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen Im Jahr 2025 haben 18.300 Personen Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen bezogen, das waren 4 % mehr als im Vorjahr. Die am häufigsten gewährte Hilfeart außerhalb von Einrichtungen war das Pflegegeld für die häusliche Betreuung und Pflege etwa durch Angehörige, das insgesamt 10.305 Personen erhielten.

An zweiter Stelle folgte die häusliche Pflegehilfe als Pflegesachleistung z. B. durch einen ambulanten Pflegedienst, die 2025 für 9.610 Personen gewährt wurde. Beide Leistungsarten können auch kombiniert werden. Zwei Drittel der Leistungsbeziehenden waren weiblich 67 % der Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege im Jahr 2025 waren weiblich.

Bei der Hilfe zur Pflege in Einrichtungen lag der Anteil der Empfängerinnen mit 67 % höher als bei der Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen mit 65 %. Empfängerinnen waren mit einem Alter von 83 Jahren durchschnittlich rund 9 Jahre älter als die Empfänger mit 74 Jahren. Insgesamt lag das Durchschnittsalter der Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege bei 80 Jahren.

Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege in Einrichtungen waren 2024 mit 81 Jahren durchschnittlich älter als Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen, deren Durchschnittsalter betrug 73 Jahren.

Umzüge innerhalb von NRW: Großstädte verbuchen nur bei den 18- bis unter 25-Jährigen Wanderungsgewinne
* Seit 2017 verlieren Großstädte Einwohnerinnen und Einwohner an vorstädtische und ländliche Kreise
* 428.000 Menschen zogen jährlich im Durchschnitt innerhalb NRWs über die Kreisgrenzen um
* Ein Viertel der Landesbinnenwanderung erfolgte durch Nichtdeutsche – in einzelnen Jahren war es über ein Drittel

Seit 2017 zogen mehr Menschen aus den NRW-Großstädten in städtische oder ländlich/vorstädtisch geprägte Kreise innerhalb NRWs um als umgekehrt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag der Wanderungssaldo der Großstädte in den Jahren 2017 bis 2024 durchgängig im negativen Bereich zwischen −2,4 und −5,8 Personen je 1.000 Einwohner/-innen.

Von 2010 bis 2016 verzeichneten die Großstädte jedes Jahr noch Wanderungsgewinne zwischen +0,8 und +1,6 Personen je 1.000 Einwohner/-innen. Demgegenüber verzeichneten die städtischen Kreise seit 2014 und die ländlich bis vorstädtisch geprägten Kreise seit 2017 wieder Wanderungsgewinne.

Insbesondere Familien zog es verstärkt aus den Großstädten in die städtischen und ländlichen/vorstädtischen Kreise. Nur bei den 18- bis unter 25-Jährigen konnten die Großstädte weiterhin Wanderungsgewinne verbuchen.

Weitere regionale Ergebnisse zur Landesbinnenwanderung sowie methodische Erläuterungen finden Sie in der neuen Veröffentlichung „Wohin ziehen die Menschen innerhalb NRWs? Trends und Entwicklungen in den Jahren 2010 – 2024”.



428.000 Menschen zogen jährlich im Durchschnitt innerhalb von NRW über die Kreisgrenzen um
In den Jahren 2010 bis 2024 zogen in jedem Jahr durchschnittlich etwa 428.000 Menschen innerhalb der Landesgrenzen von NRW über die Kreisgrenzen um. Das entspricht 2,4 % der Bevölkerung. Während im Jahresdurchschnitt 4,8 % der Nichtdeutschen über die Kreisgrenzen innerhalb des Landes umgezogen sind und dieser Anteil über die Jahre hinweg variierte, war der Anteil bei den Deutschen mit durchschnittlich 2,0 % deutlich geringer und nahezu konstant.

Ein Viertel der Landesbinnenwanderung erfolgte durch Nichtdeutsche – in einzelnen Jahren war es sogar über ein Drittel Im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2024 lag der Anteil der Nichtdeutschen an den Landesbinnenwanderungen bei 24,8 %.

In den Jahren 2015 (33,4 %) sowie 2023 (37,8 %) und 2024 (35,7 %) stieg der Anteil Nichtdeutscher an den Umzügen innerhalb von NRW auf über ein Drittel. Die Entwicklung in diesen Jahren ist stark durch Schutzsuchende geprägt, die in hoher Zahl aus dem Ausland nach NRW gekommen sind und sich dann zeitverzögert durch Umzüge weiter innerhalb des Landes verteilt haben.

Weltrekord zum Start der Woche der Wiederbelebung
Laienreanimation seit diesem Schuljahr für Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen an allgemeinbildenden Schulen verpflichtend

Schulministerin Dorothee Feller nimmt in den kommenden sieben Tagen an einem Weltrekordversuch teil. Von Montag, 21. September 2026, bis Montag, 28. September 2026, finden im Bielefelder Franziskus-Hospital im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“ Reanimationen ohne Unterbrechungen und Pausen an Puppen statt, an denen neben der Ministerin auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler partizipieren – alles live gestreamt im Internet. Die öffentlichkeitswirksame Aktion soll zeigen, dass die richtigen Handgriffe bei der Herzdruckmassage Leben retten.

 Mit ihrer Teilnahme möchte Schulministerin Feller zudem zum Ausdruck bringen, dass es besonders wichtig ist, diese Kenntnisse gerade bei jungen Menschen zu fördern. Schließlich kann es nur in der Schule gelingen, dass möglichst viele Jugendliche ausgebildet werden und das Wissen so auch in die Familien hineingetragen werden kann. Deshalb hat die Landesregierung die Laienreanimation mit dem kürzlich begonnenen Schuljahr zu einem verpflichtenden Bestandteil des Schullebens gemacht.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Im Notfall zählt jede Sekunde – und jeder kann zum Lebensretter werden. Entscheidend ist, zu wissen, was zu tun ist und den Mut zu haben, zu handeln. Die Woche der Wiederbelebung zeigt, wie wichtig es ist, dieses Wissen möglichst vielen Menschen zu vermitteln. Genau deshalb lernen Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen seit diesem Schuljahr verpflichtend in der Schule, wie sie im medizinischen Notfall richtig handeln und Leben retten können. Solche Kompetenzen weiterzugeben, ist Teil unseres Bildungs- und Erziehungsauftrags.“

„Unser Konzept soll dafür sorgen, dass sehr viele Schülerinnen und Schüler künftig wissen, was in lebensbedrohlichen Situationen zu tun ist. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde, gerade die Zeit vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes ist oft entscheidend. Ich danke den Schulen, dass sie bereits mit großem Engagement damit begonnen haben, die verpflichtende Ausbildung in Laienreanimation zu gestalten und in ihren Alltag einzubauen. Sie bekommen von uns jede Unterstützung, die notwendig ist“, betont Ministerin Feller.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 an rund 2.100 allgemeinbildenden Schulen werden in die Lage versetzt, im Notfall die Herzdruckmassage anwenden zu können. Dafür erhalten sie mindestens einmal 90 Minuten lang eine entsprechende Schulung. Das Schulministerium arbeitet mit zahlreichen Partnern zusammen, um zu gewährleisten, dass die Ausbildung auf hohem Qualitätsniveau umgesetzt wird.

Beispielsweise können Lehrerinnen und Lehrer Videoschulungen verschiedener Partner oder Präsenzfortbildungen im Rahmen der staatlichen Lehrkräftefortbildung nutzen oder an Schulungen anerkannter Hilfsorganisationen und ärztlicher Partner teilnehmen. Landesweit fanden von September 2025 bis Juni 2026 bereits neun Präsenzfortbildungen der Geschäftsstelle Reanimation mit rund 1.200 teilnehmenden Lehrkräften statt.

Von September bis Dezember 2026 finden voraussichtlich fünf weitere Präsenzfortbildungen für bis zu 600 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt. „Ich bin allen Organisationen, die sich beteiligen und dieses Konzept möglich machen, sehr dankbar“, sagt Ministerin Feller.

Im Landeshaushalt des Jahres 2026 stehen 400.000 Euro zum Start der Laienreanimation zur Verfügung. Ab dem Haushaltsjahr 2027 sollen es nach der Verabschiedung des Etats im Landtag fortlaufend 300.000 Euro jährlich sein.

Alle teilnehmenden Schulen sollen langfristig mit je zehn Reanimationsphantomen ausgestattet werden. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres hat das Schulministerium Phantome im Wert von 80.000 Euro beschafft. Auch die Björn-Steiger-Stiftung und die Deutsche Herzstiftung haben sich bereit erklärt, weitere Phantome im Wert von 400.000 Euro zu liefern.

Darüber hinaus führt das Land Nordrhein-Westfalen ein europaweites Vergabeverfahren zur Lieferung von bis zu 18.000 weiteren Phantomen. Zur Beschaffung der Phantome stehen neben den landeseigenen Mitteln zusätzlich 100.000 Euro der ADAC Stiftung bereit.Folgende Partner unterstützen die Landesregierung bei der verpflichtenden Einführung der Laienreanimation im Unterricht:
ADAC Stiftung,
Aachener Institut für Rettungsmedizin und zivile Sicherheit
Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe
Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten
Björn-Steiger-Stiftung,
BKK-Landesverband NORDWEST
Deutsche Herzstiftung
Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Deutscher Rat für Wiederbelebung
Deutsches Rotes Kreuz (Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe)
Deutsches Jugendrotkreuz (Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe)
DLRG Nordrhein e.V.
DLRG Westfalen e.V.
Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf
Franziskus Hospital Bielefeld
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Nordrhein-Westfalen
Malteser Hilfsdienst e.V. Nordrhein-Westfalen
Stiftung Universitätsmedizin Münster
Unfallkasse NRW
Universitätsklinikum Köln
Universitätsklinikum Münster

Kinder reden mit: Oberbürgermeister Sören Link lädt zur Kindersprechstunde ins Rathaus ein
Was wünschen sich Kinder für ihre Stadt? Wo fühlen sie sich wohl – und wo nicht? Wie sollte ein guter Spielplatz aussehen, und was darf in der Schule oder im Verein auf keinen Fall fehlen? Diesen und vielen weiteren Fragen möchte Oberbürgermeister Sören Link gemeinsam mit Duisburger Kindern nachgehen.

Dafür lädt er am Dienstag, 22. September, von 14 bis 15.30 Uhr zur nächsten Kindersprechstunde im Rathaus am Burgplatz in der Stadtmitte ein. Eingeladen sind alle Mädchen und Jungen zwischen sechs und 13 Jahren, die Lust haben, ihre Ideen, Wünsche oder auch Kritik direkt mit dem Oberbürgermeister zu teilen.

„Die Kindersprechstunde ist für mich eine wertvolle Gelegenheit, direkt zu hören, was junge Menschen bewegt. Ihre Ideen, Wünsche und Fragen zeigen, wie sie ihre Stadt erleben – und geben wichtige Impulse für unsere Arbeit im Rathaus“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Die Kindersprechstunde findet in einem der Sitzungsräume des Rathauses am Burgplatz 19 statt – ohne Beteiligung der Eltern.

Grundsteinlegung für den Erweiterungsneubau der Herbert-Grillo-Gesamtschule  
Die Herbert-Grillo-Gesamtschule in Duisburg-Marxloh wird erweitert und umfassend weiterentwickelt. Mit einem neuen Erweiterungsbau, der Sanierung angrenzender Gebäudeteile und der Neugestaltung des Schulhofs investiert die Stadt Duisburg in moderne Lernbedingungen und einen zukunftsfähigen Schulstandort. Realisiert wird das Projekt durch die Schulbaugesellschaft Duisburg (SD).  

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link, Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, Robin Eckardt, ebenfalls Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft, sowie Astrid Neese, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg, werden am 22.09.2026 um 12.30 Uhr den Grundstein für den Erweiterungsneubau legen.


Richtfest für die neue Gesamtschule Mitte-Süd in Duisburg-Wanheimerort   Gemeinsam mit der Schulbaugesellschaft Duisburg (SD) findet am 23. September um 12 Uhr das Richtfest des neuen Schulcampus der Gesamtschule Mitte-Süd statt. Mit dem Richtfest erreicht der Neubau der neuen Gesamtschule Mitte-Süd in Wanheimerort einen wichtigen Meilenstein.

Auf dem Schulgelände entstehen derzeit drei viergeschossige Lernhäuser und ein dreigeschossiges Quartiersgebäude (Aula, Mensa und Sportflächen), die zeitgemäße Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler ermöglichen.

Im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, Thomas Patermann, Sprecher des Vorstands der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Robin Eckardt, Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, sowie weiteren Projektverantwortlichen wird dieser Baufortschritt entsprechend gewürdigt.

Historischer Wehrgang an der Duisburger Stadtmauer wieder begehbar
Die Duisburger Stadtmauer gehört zu den bedeutendsten Bau- und Bodendenkmälern des Mittelalters in Duisburg. Ein Teil ihrer Geschichte wird nun wieder unmittelbar erleb- und begehbar: Die Sanierungsarbeiten an dem historischen Wehrgang wurden abgeschlossen und neue Geländer installiert.

Beigeordneter Michael Rüscher, Ralf Zigan, Leiter des Amtes für Baurecht, Laura Bachem, Sachgebietsleiterin der Unteren Denkmalbehörde sowie Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz informieren am Donnerstag, 24. September 2026, um 11 Uhr Alter Wehrgang der Duisburger Stadtmauer, Am Alten Wehrgang 8, 47051 Duisburg-Altstadt, über die durchgeführten Arbeiten, die historische Bedeutung der Stadtmauer sowie die weiteren Planungen für das Denkmal.

Beliebtes Bürgerfest in Buchholz: „Rund um das Bezirksamt Süd“:  Bezirksbürgermeister Beate Lieske lädt am Freitag, 25. September, zum beliebten Bürgerfest „Rund um das Bezirksamt Süd“ ein. Los geht es um 18 Uhr auf dem Vorplatz der Bezirksverwaltungsstelle an der Sittardsberger Allee 14 in Buchholz. Lieske wird das Fest offiziell eröffnen.

Gemeinsam mit der Bezirksvertretung Süd freut sie sich auf einen geselligen Abend und den persönlichen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Musikalisch wird der Abend von der „Melody-Dancing-Band“ begleitet, die für Stimmung sorgt. Imbiss- und Getränkestände laden zum Genießen und Verweilen ein.

Traditionell betreibt die Bezirksvertretung Süd auch in diesem Jahr wieder einen Sektstand – der Erlös kommt einem wohltätigen Zweck zugute. Rückfragen zum Fest beantwortet Freia Kollar per Mail an kultur.sued@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3948.

Orientierungswoche für junge Männer in der Abtei Hamborn
Bereit für Neues? Eine Woche Klosterleben in Hamborn
Wie lebt es sich eigentlich in einem Kloster? Was machen Ordensleute den ganzen Tag? Und könnte ein solches Leben vielleicht sogar etwas mit meinem eigenen Weg zu tun haben? Die Prämonstratenser-Abtei Hamborn öffnet vom 5. bis 12. Oktober 2026 ihre Türen für junge Männer zwischen 16 und 30 Jahren.

Foto: Abtei Hamborn Foto Abt Albert, Pater Gereon, Pater Tobias

Unter dem Motto „Bereit für Neues? Dein Kloster-Erlebnis.“ können vier bis acht Teilnehmer eine Woche lang das Leben der Gemeinschaft aus nächster Nähe kennenlernen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, dass jemand bereits mit dem Gedanken spielen muss, in ein Kloster einzutreten. Die jungen Männer sind eingeladen, einfach neugierig zu sein, Fragen mitzubringen und für einige Tage aus ihrem gewohnten Alltag auszusteigen.

Klosterleben nicht anschauen, sondern miterleben
Gemeinsam mit Patres der Abtei erleben die Teilnehmer den Alltag im Kloster. Dazu gehören die täglichen Chorgebete ebenso wie gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche und ruhige Abende in Gemeinschaft. Auch die Geschichte und das Wirken der Prämonstratenser werden während der Woche ganz praktisch erfahrbar. Geplant sind unter anderem Ausflüge zu Wirkungsorten des Ordens in Hamborn, Xanten und Cappenberg.

„Viele junge Menschen stehen irgendwann vor der Frage: Was möchte ich eigentlich aus meinem Leben machen?“, sagt Abt Albert Dölken OPraem von der Abtei Hamborn. „Nicht auf jede Frage muss man sofort eine Antwort haben. Manchmal tut es einfach gut, aus dem Alltag herauszukommen, still zu werden, mit anderen zu reden und Gott wieder etwas mehr Raum zu geben. Genau dafür kann eine solche Woche eine wunderbare Gelegenheit sein.“

Eine Woche ohne Entscheidungsdruck
Die Orientierungswoche soll deshalb keine Woche des Entscheidungsdrucks sein. Sie bietet vielmehr die Möglichkeit, Ordensleben kennenzulernen und gleichzeitig über den eigenen Lebensweg, Glauben und persönliche Zukunftsfragen nachzudenken. „Und wer nach einer Woche feststellt, dass das Klosterleben doch nicht sein Weg ist, hat trotzdem etwas Wertvolles erlebt“, so Abt Albert.

„Vielleicht nimmt er eine neue Sicht auf sein Leben mit, eine gute Begegnung oder einfach die Erfahrung, dass Stille manchmal mehr Antworten geben kann als der Lärm unseres Alltags.“

Die Teilnehmer wohnen während der Orientierungswoche in der Abtei. Übernachtung und Verpflegung im Kloster sind inklusive. Die Abtei Hamborn möchte mit diesem Angebot jungen Männern einen unkomplizierten Einblick in eine Lebensform ermöglichen, die vielen heute nur noch aus Erzählungen oder aus den Medien bekannt ist und zeigen, dass Ordensleben auch heute Gemeinschaft, Glauben, Begegnung und die Suche nach einem sinnvollen Leben miteinander verbindet.

Information und Anmeldung Orientierungswoche für junge Männer 5. bis 12. Oktober 2026 Abtei Hamborn An der Abtei 6 47166 Duisburg Teilnehmer: 4 bis 8 junge Männer im Alter von 16 bis 30 Jahren Übernachtung und Verpflegung im Kloster inklusive Ansprechpartner: Abt Albert Dölken OPraem E-Mail: abt.albert@abtei-hamborn.de


Vortrag zur KI mit Frank Tentler in der VHS
Zu einem KI-Update lädt der digitale Entrepreneur Frank Tentler aus Duisburg am Montag, 21. September, um 20 Uhr in die VHS an der Steinschen Gasse in der Innenstadt ein.
In seinem Vortrag beleuchtet er die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz, die sich zunehmend beschleunigt. Der Eintritt ist frei. Das KI-Update gibt es halbjährlich.


Informationsveranstaltung der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig  Demenz, und was nun?   
Am 24. September findet in der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig eine Informationsveranstaltung für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen statt. Die Tagespflege ist auf die Betreuung demenziell veränderter Menschen spezialisiert.    

Obwohl die Zahl der Menschen, die im Alter an Demenz erkranken, stetig steigt, trifft die Diagnose die Betroffenen meist unvorbereitet. „Der Verlauf der Erkrankung ist sehr individuell. Gleich ist aber bei den Gesprächen, die wir mit den Angehörigen von Menschen mit Demenz führen, dass viele überfordert sind und Entlastung im Alltag benötigen”, sagt Anja Oyen, Leitung der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig.

Die Tagespflege ist spezialisiert auf die Betreuung demenziell veränderter Seniorinnen und Senioren.  Bei der Infoveranstaltung am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr in den Räumlichkeiten der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig in der Albertus-Magnus-Str. 37-39 in Duisburg-Huckingen können Betroffene und ihre Angehörigen die Tagespflege und die Mitarbeitenden kennenlernen. Sie können Fragen stellen und sich über das speziell für Menschen mit Demenz ausgelegte Betreuungskonzept informieren.    

Tagepflege als entlastendes Angebot unter Betroffenen oft unbekannt  „Vielen Menschen ist die Möglichkeit, pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren tagsüber in eine Tagespflege zu bringen, gar nicht bekannt”, sagt Anja Oyen. Auch um das Finanzierungsmodell wüssten nur Wenige: Sobald ein Pflegegrad besteht, kann zusätzlich zur ambulanten Versorgung zu Hause und unabhängig vom Pflegegeld ein Antrag für Tagespflege gestellt werden. Die Pflegekasse übernimmt die Betreuungs- und Fahrtkosten anteilig. Dies führen nicht zu einer Kürzung der ambulanten Pflegeleistungen.   

Angehörige wenden sich heute, anders als früher, immer später an die Tagespflegen, wenn der Pflegebedarf der Familienmitglieder bereits sehr hoch ist. Das hat zur Folge, dass sie diesen schwierigen Weg über weite Strecken allein gehen. „Wir erleben immer wieder Familien, die die Pflege ihrer Angehörigen stark belastet“, sagt Oyen.   

Das Angebot richtet sich vor allem an Seniorinnen und Senioren, die zwar gesundheitlich beeinträchtigt sind, aber noch selbstständig zuhause leben. In der Tagespflege verbringen sie den Tag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr gut betreut und kehren dann wieder nach Hause zurück. Auch pflegerische Aufgaben übernehmen die Mitarbeitenden in der Tagespflege. 

„Neben der abwechslungsreichen Tagesgestaltung für die Gäste ist die Tagespflege auch eine große Entlastung für pflegende Angehörige. Viele von ihnen sind beispielsweise berufstätig, sodass die Tagespflege es ihnen ermöglicht, die Betreuung ihres Familienmitglieds mit ihrer Berufstätigkeit zu vereinbaren“, sagt die Leitung der Tagespflege.   

Anmeldungen zur Infoveranstaltung am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr bei Anja Oyen, Telefon: 0203 6085 2611, E-Mail: anja.oyen@malteser.org. Sie berät auch gerne bei Fragen zur Finanzierung.    

In der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig erleben pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren mit Demenz eine abwechslungsreiche Alltagsgestaltung zusammen mit anderen Menschen ihres Alters. Dies verhindert soziale Isolation und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.

„Soundclash by FanatiQz 4.0“ – Junge Talente feiern „Nacht der Jugendkultur“ in Marxloh
Der Stadtteil Marxloh lebt von der Vielfalt und Kreativität junger Menschen. Kunst, Musik und Kultur gehören hier seit Jahren fest zum pädagogischen Alltag. Daraus entstand gemeinsam mit Can von Somm, dem Gründer von „Soundclash by FanatiQz“, die Idee für einen Musikwettbewerb, bei dem junge Talente ihre Leidenschaft und selbstgeschriebenen Songs präsentieren können.


Der Wettbewerb findet am Freitag, 25. September, ab 19 Uhr im Regionalzentrum Nord (RiZ), Marienstraße 16A in 47169 Duisburg, statt. Acht Kandidatinnen und Kandidaten können am Newcomer Contest mit eigenen Songs live teilnehmen. Interessierte müssen sich bis zum 24. September über Instagram mit einer persönlichen Nachricht an Can von Somm (@fanatiqz47) oder per E-Mail soundclashbyfanatiqz@gmail.com bewerben.

Die Jury setzt sich aus Experten der Musikszene zusammen: FanatiQz, El9six, Abdul Chahin und Lakmann One. Auf die jungen Künstlerinnen und Künstler warten tolle Preise und die Chance auf eine professionelle Studioaufnahme. Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene können die kostenfreie Veranstaltung aber ohne vorherige Anmeldung besuchen.

Die „Nacht der Jugendkultur“ ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Projektarbeit des Regionalzentrums Nord. Im Mittelpunkt steht die Förderung junger Talente sowie die Stärkung von Kreativität, Selbstvertrauen und künstlerischer Entwicklung.


34. Freizeit- und Westernreitturnier auf der Robinson Abenteuerfarm
Die städtische Abenteuerfarm Robinson lädt gemeinsam mit dem Robinson BSP-Förderverein e.V. am Wochenende vom 26. bis 27. September zum 34. Freizeit- und Westernreitturnier ein. Das Turnier startet am Samstag, 26. September, um 13 Uhr sowie am Sonntag um 11 Uhr auf dem Gelände der Abenteuerfarm Robinson auf der Saarstraße 9 in Duisburg-Friemersheim.

Freizeitreiterinnen und Freizeitreiter aus Duisburg und den umliegenden Städten stellen vor Ort ihr Können mit ihren Pferden unter Beweis. Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen, das Turnier live zu verfolgen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein mit Kaffee, Kuchen, Getränken und einem Grillstand.

Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste am Samstagabend ab 19 Uhr, wenn Live-Musik für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgt. Weitere Informationen zum Turnier finden Sie auf der Internetseite des Fördervereins unter http://www.abenteuerfarm.de. Bei Fragen stehen die Mitarbeitenden der Robinson Abenteuerfarm telefonisch unter 02065 22623 zur Verfügung.

VHS Duisburg West: Besuch des Bienenmuseums in Rumeln
Der Kreisimkerverband bietet am Sonntag, 27. September, um 11 Uhr in Kooperation mit der VHS eine Führung durch das Bienenmuseum, Schulallee 11, mit Honigverköstigung in Rumeln an. Hier kann man erfahren, warum Bienen so wichtig für das ökologische Gleichgewicht sind, welchen Beitrag Imker leisten und wie es kommt, dass Honig unterschiedliche Aromen hat.

Die Führung richtet sich an alle, die mehr über die Honigbiene und über Imkerei lernen möchten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme kostet 10 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann online auf https://www.vhs-duisburg.de oder über die Geschäftsstelle der VHS West (telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt- duisburg.de) erfolgen.


Beliebtes Mitmach-Konzert für Kinder kehrt zurück
Das Mitmach-Konzert für Kinder und Familien „Mein Beat, Dein Lied“ geht in die nächste Runde: Am Sonntag, 27. September, steht bei der Bezirksverwaltung Duisburg Süd an der Sittardsberger Allee 14 ab 11 Uhr wieder das gemeinsame Musikerleben im Mittelpunkt.

Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske unterstützt das Projekt: „‘Mein Beat, dein Lied‘ zeigt, wie Musik Menschen zusammenbringen kann. Wir freuen uns, dieses Angebot fortzuführen und noch mehr Kindern und Familien die Möglichkeit zu geben, gemeinsam Musik zu erleben und die eigene Kreativität zu entdecken.“

Statt nur zuzuhören, werden die jungen Besucherinnen und Besucher selbst Teil des Geschehens. Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie Klatschen, Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden Schritt für Schritt eigene musikalische Strukturen. Der eigene Körper dient dabei als Instrument – ein direkter und niederschwelliger Zugang, der ganz ohne Vorkenntnisse funktioniert.

Das Format verbindet künstlerische Qualität mit musikpädagogischem Anspruch und richtet sich besonders an Kinder im Grundschulalter sowie an Familien. Neben dem musikalischen Erleben werden soziale Kompetenzen wie Zuhören, Reagieren und gemeinsames Handeln gestärkt. Durch Bewegung und Interaktion entsteht eine lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in ihrer Kreativität fördert und ihr Selbstvertrauen stärkt.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber empfohlen. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch bei Freia Kollar unter 0203 283-3948.

Mick Haering bittet zur musikalischen Reise quer durch Irland
Mit seinem Programm „Puffins mit Ravioli“ ist der Künstler Mick Haering am Samstag, 26. September, um 19 Uhr bei der Bezirksverwaltung Duisburg- Süd an der Sittardsberger Allee 14 zu Gast. Der Abend verbindet humorvolle Reiseerzählungen, beeindruckende Fotografie und irische Livemusik zu einem einzigartigen Erlebnis.

„Kultur verbindet Menschen und öffnet Fenster in andere Welten. Mick Haerings Programm vereint irisches Lebensgefühl, Musik und Humor auf wunderbare Weise – genau das, was unsere Gemeinschaft bereichert“, sagt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske.

Haering nimmt das Publikum mit auf eine humorvolle Reise durch vier Wochen Van-Urlaub in Irland. Im Mittelpunkt steht die Musik: Der Künstler entführt das Publikum mit live gespielten Klängen der grünen Insel in die Welt der irischen Musikkultur – von melancholischen Balladen bis hin zu mitreißenden Folk-Melodien. Die Musik bildet den atmosphärischen Rahmen für einen Abend voller Lebendigkeit und Fernweh.

Dazu erzählt er mit Witz und Selbstironie von vier Wochen Van-Urlaub quer durch Irland – von rauen Atlantikküsten, skurrilen Begegnungen und dem ganz besonderen Charme des Insellebens. Eine Auswahl seiner schönsten Reisefotografien macht die Bilder der grünen Insel dabei hautnah erlebbar. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber empfohlen. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch bei Freia Kollar unter 0203 283-3948.

„Theater im Rampenlicht“: Neue Spielzeit 2026/27 in der Rheinhausen-Halle startet
Die neue Theaterspielzeit 2026/2027 unter dem Motto „Theater im Rampenlicht“ in der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße 20 steht in den Startlöchern und bietet insgesamt sechs erstklassige Theaterstücke. Das Programm wurde von der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf und der Bezirksverwaltung Rheinhausen organisiert.

Zum Saisonauftakt erwartet Besucherinnen und Besucher am Dienstag, 22. September, ein brandneues Stück aus dem Revier: „Glückauf“ von und mit Thomas Glup, bestens bekannt aus früheren Gastspielen in der Rheinhausen-Halle. Mit großer Liebe zu seiner Heimat verbindet Glup Witz, Beobachtungsgabe und echte Ruhrgebiets-Seele zu einer unverwechselbaren Mischung, die seine Arbeiten so besonders macht.

Am Donnerstag, 22. Oktober, geht es weiter mit der Komödie „Eingeschneit“ von Peter Quilter mit Mona Seefried und Petr E. Funck. Diese Komödie zeigt überaus erheiternd, wie viel Menschlichkeit in unerwarteten Situationen stecken kann. Mit fröhlicher Neugier offenbart der Autor Peter Quilter die kleinen und größeren Marotten eines ungleichen Pärchens, die einer Annäherung aber letztlich nicht im Wege stehen.

Nach dem großen Erfolg der vergangenen Saison mit der Krimi-Komödie „Achtsam morden“ sorgt Björn Diemel alias Martin Lindow mit „Achtsam morden durch bewusste Ernährung“ am Dienstag, 24. November, erneut für fulminante, brüllend komische Unterhaltung. Das neue Jahr startet am Donnerstag, 14. Januar 2027, mit dem Schauspiel „Der Wal“ von Samuel D. Hunter. Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet eine tief bewegende Geschichte über Nähe, Schuld, Hoffnung und Vergebung.

Das Schauspiel lässt die Zeit im Fluge vergehen, beeindruckt und gibt manchen Gedanken mit auf den Heimweg. Die Rheinische Western-Komödie „Das Ei des Karl May“ am Mittwoch, 17. März 2027, von Stefan Keim und Martin Bross lässt weiter an das Unmögliche glauben. Nichts und niemand ist sicher vor ihrem satirischen Witz und den mit amüsanten Anspielungen, Zitaten und frechen Kalauern angereicherten Dialogen.

Den Abschluss der Spielzeit bildet das unterhaltsame Schauspiel „Sophia oder das Ende der Humanisten“ von Moritz Rinke am Freitag, 30. April 2027. Dieses Schauspiel richtet den Blick nach vorn und fragt, wie unser Menschsein in einer zunehmend technischen Welt bestehen kann. Alle Vorstellungen der neuen Theaterspielzeit beginnen jeweils um 20 Uhr. Ab sofort können Interessierte ein Abonnement für alle sechs Theaterstücke in drei Preiskategorien für 132 Euro, 108 Euro oder 84 Euro bei der Bezirksverwaltung Rheinhausen erwerben.

Einzelkarten sind ebenfalls ab sofort in drei Preiskategorien (27 Euro, 22 Euro sowie 17 Euro) erhältlich. Weitere Informationen gibt es bei Anja Sieg montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr telefonisch unter 0203 283-987889 oder per E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de.