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Zu festgelegten Anlässen ändert der Stadtwerketurm seine gewohnte
grüne Beleuchtung. So auch am kommenden Tag der deutschen Einheit,
der jährlich am 3. Oktober gefeiert wird. Der Stadtwerketurm
erstrahlt am deutschen Nationalfeiertag in den Farben der
Bundesflagge: Schwarz-Rot-Gold. Mit Einbruch der Dunkelheit lohnt
sich also ein Blick in Richtung Hochfeld zum
Baudenkmal der Stadtwerke.
 Am
Tag der deutschen Einheit erstrahlt der Stadtwerketurm in
Schwarz-Rot-Gold. Bildquelle: Stadtwerke Duisburg
Deutscher Lichtdesign-Preis 2020 Der leuchtende
Turm der Stadtwerke begeistert nicht nur die Duisburger
Bürgerinnen und Bürger, auch die Expertinnen und Experten
der Jury des Deutschen Lichtdesign-Preises waren vollauf
überzeugt. Der Stadtwerketurm wurde im September 2020 mit
dem renommierten Preis in der Kategorie „Außenbeleuchtung
/ Inszenierung – Wahrzeichen“ ausgezeichnet.
Sperrungen auf den Ruhrgebietsautobahnen zum
Ferienstart Autofahrer im Ruhrgebiet müssen
sich wieder auf Sperrungen auf der A3, A40 und A516
einstellen: Die A40 wird von Freitag, 9. Oktober, bis
Montag, 12. Oktober, sowie zum Beginn der Herbstferien
von Freitag, 16. Oktober, bis Montag, 19. Oktober,
zwischen Mülheim-Winkhausen und Mülheim-Heißen in beiden
Richtungen voll gesperrt.
Grund sind Arbeiten für den Neubau der Hardenbergbrücke.
Umfahrungen führen durch Essen, der Fernverkehr wird
großräumig umgeleitet. Die A3 ist ebenfalls vom 16. bis
19. Oktober zwischen den Autobahnkreuzen Breitscheid und
Oberhausen-West in beiden Richtungen gesperrt. In dieser
Zeit wird die alte A3-Brücke im Kreuz Kaiserberg
abgerissen.
Der Fernverkehr wird über A42, A524
und A59 umgeleitet. Zudem wird die A516 vom 16. bis 19.
Oktober in Fahrtrichtung Oberhausen zwischen dem Kreuz
Oberhausen und Oberhausen-Sterkrade gesperrt. Dort werden
Brückenteile für den Neubau der Brücke Alsfeldstraße
eingehoben. Die Fahrtrichtung Arnheim bleibt frei. idr -
Infos: Informationen:
https://www.autobahn.de/
Niederrheinische IHK: "Starke Wasserstraßen für ein
starkes Europa"
Rund 41.000 Kilometer Binnenwasserstraßen
durchziehen die EU-Mitgliedstaaten. Auf ihnen werden
jährlich etwa 118 Milliarden Tonnenkilometer Güterverkehr
erbracht. Europas Wirtschaft braucht deshalb
leistungsfähige Wasserstraßen.
Aus diesem Grund
fordert die Union Europäischer Industrie- und
Handelskammern für Verkehrs- und Mobilitätsfragen (UECC)
mehr Investitionen, schnellere Infrastrukturprojekte und
eine bessere Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg.
Die
Resolution „Starke Wasserstraßen für ein starkes
Europa“ wurde auf Initiative der Niederrheinischen IHK
erarbeitet und bei der UECC-Tagung im schweizerischen
Aarau verabschiedet.
Fabian Griewel, Leiter Verkehr, Logistik und
Mobilität der Niederrheinischen IHK, dazu: „Der Rhein ist
eine der wichtigsten Lebensadern unserer Wirtschaft.
Rohstoffe, Stahlprodukte, Chemiegüter und Baustoffe
kommen über das Binnenschiff an ihr Ziel. Gleichzeitig
ist der Rhein Teil eines europäischen Netzes. Es reicht
vom Ruhrgebiet bis zu den Seehäfen und über weitere
Wasserstraßen bis zur Donau.
Wir als Niederrheinische IHK haben deshalb die
Initiative ergriffen, gemeinsam mit unseren europäischen
Partnern konkrete Forderungen für starke Wasserstraßen zu
erarbeiten. Unternehmen brauchen verlässliche
Transportwege – unabhängig davon, auf welcher Seite einer
Grenze sie unterwegs sind.“
Salvatorkantorei feiert mit Mendelssohns „Elias“
Konrad Voppel gründete 1951 gründete die
Salvatorkantorei. Zum diesjährigen 75. Jubiläum führt der
Chor am Sonntag, 11. Oktober um 17 Uhr in der
Salvatorkirche Duisburg eines der bekanntesten Oratorien
der Musikgeschichte auf: Felix Mendelssohn-Bartholdys
„Elias“.
Grundlage des faszinierenden
zweistündigen Werkes, in dem Wut, Trauer, Erlösung und
die Aussicht auf goldene Zeiten auf engstem Raum
miteinander verwoben sind, ist die Elias-Geschichte des
Alten Testamentes: Nicht umsonst ist es eines der
beliebtesten Oratorien überhaupt. In der dramatischen
Geschichte geht es um Dürre, Regen, Feuer und Götzenkult,
alles Dinge, die gerade wieder eine radikale Aktualität
bekommen haben.
Dargeboten wird das beliebte,
zweistündige Werk in der Geschichte der Kantorei nun zum
neunten Mal - nach langer Zeit - unter Mitwirkung von
Anna Sophia Theil, Sopran, Franziska Orendi, Alt, Martin
Koch, Tenor und - als Elias - Manfred Bittner, Bass.
Es spielen Mitglieder der Duisburger Philharmoniker
unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe.
Karten zu 26 - erm. 15 Euro - gibt es unter westticket.de
sowie an der Abendkasse. Infos unter
www.salvatorkirche.de.

Anna Sophia Theil, Sängerin an der deutschen Oper am
Rhein (Foto: Lutz Edelhoff):
Wirtschaftsbetriebe Duisburg rüsten sich für
Herbstlaub Die Morgenstunden werden kühler,
die Tage kürzer und das sicherste Zeichen für den
einkehrenden Herbst: Die Blätter verfärben sich und es
wird bunt an den Bäumen. So schön das Blattgold auch ist,
kann es zur Gefahr werden. Damit Straßen, Wege und
öffentliche Flächen auch in den kommenden Wochen sauber
und verkehrssicher bleiben, setzen die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg zur Laubsammlung zusätzliche
Einsatzteams sowie Fahrzeuge ein.
Ab Montag, dem
12.10.2026, sind neben den regulären Einsätzen der Teams
und Kehrmaschinen auch Sonderfahrzeuge wie z. B.
Laubsauger und Abfallsammelfahrzeuge zur Laubsackabfuhr
für acht Wochen im Dauereinsatz. Insgesamt stellen die
Wirtschaftsbetriebe in diesem Jahr rund 2.200 Laubkörbe
im Duisburger Stadtgebiet auf und bieten zusätzlich
sieben Laubcontainerstandorte an. Bis Anfang Dezember
kommen auf diese Weise erfahrungsgemäß rund 11.000 Tonnen
Laub zusammen. Erfasst werden die Mengen über Laubkörbe,
Laubcontainer, die Biotonne, die Laubsacksammlung sowie
die Annahme auf den Recyclinghöfen.
Laubkörbe und
Laubcontainer als ressourcenschonende Alternative
etabliert Nach den erfolgreichen Pilotprojekten in den
vergangenen Jahren wird die kunststofffreie Laubsammlung
auch in diesem Herbst fortgeführt. Statt Kunststoffsäcken
am Straßenrand kommen in den Stadtteilen Mündelheim,
Serm, Ehingen, Rahm und Fahrn ausschließlich Laubkörbe
zum Einsatz, eine umweltfreundliche und
ressourcenschonende Lösung.
Damit die 2.200
Laubkörbe im Duisburger Stadtgebiet zuverlässig und
effizient geleert werden können, darf ausschließlich
loses Straßenlaub eingeworfen werden. Andere Abfälle
würden beim Entleeren den Saugschlauch des Fahrzeugs
verstopfen. Die Standorte der Laubkörbe werden auf
Grundlage der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren
ausgewählt. Berücksichtigt werden dabei ausschließlich
Standorte, die eine sichere und effiziente Nutzung sowie
Leerung ermöglichen. Dazu zählen Straßen mit
Anliegerreinigung, einem hohen Baumbestand sowie
ausreichend Platz für die Aufstellung der Laubkörbe und
deren Leerung mittels Laubsauger, ohne dass dadurch
nennenswert Parkraum verloren geht.
Die sieben
Laubcontainer für loses Laub stehen an folgenden
Standorten: - Wehofen: Kultur und Freizeitzentrum,
Unter den Linden, 47179 Duisburg - Baerl: Parkplatz
Grafschafter Straße/gegenüber Hubertusstraße 2, 47199
Duisburg - Meiderich: Sommerstraße, 47137 Duisburg
- Homberg: Schillerstraße (Parkplatz), 47198 Duisburg
- Neudorf Süd: Kalkweg 26/ Kruppstraße (Parkplatz P4),
47055 Duisburg - Mündelheim: Barberstraße 24
(Parkplatz an der Feuerwache), 47259 Duisburg -
Duisburg-Mitte: Nahestraße 1, 47051 Duisburg
Standorte der Laubkörbe und Laubcontainer digital
verfügbar Das Geoportal der Stadt Duisburg bietet
unter www.geoportal.duisburg.de auf der „Standortkarte
WBD“ unter dem Thema „Laubsammlung“ einen Überblick über
die Standorte der Laubkörbe und Laubcontainer im
Duisburger Stadtgebiet. Die Laubkörbe sind mit NFC-Tags
versehen und wurden bei der Aufstellung digital erfasst
sowie über GPS präzise verortet.
Laubsacksammlung
in den restlichen Stadtteilen Für die Laubsacksammlung
können Bürgerinnen und Bürger handelsübliche, möglichst
transparente Müllsäcke nutzen. Die gefüllten Säcke
sollten gut sichtbar am Straßenrand bereitgestellt
werden, sodass weder Fußgängerinnen und Fußgänger noch
der Verkehr behindert werden. Säcke, die Grünschnitt oder
Hausmüll enthalten, werden nicht mitgenommen.

Foto Copyright: Wirtschaftsbetriebe Duisburg / Adrian
Chodkowski
Innerhalb der Laubsaison werden die
Laubsäcke an festen wöchentlichen Terminen in der Zeit
von 6.00 bis 22.00 Uhr von den Teams der Straßenreinigung
eingesammelt. Außerdem sind in dieser Zeit auch die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg mit den Laubsaugfahrzeugen und den
Laubblasgeräten im Einsatz.
Die Termine zur
Laubsacksammlung Montag, 12.10., 19.10., 26.10.,
02.11., 09.11., 16.11., 23.11. und 30.11.2026 Baerl,
Duissern, Rumeln-Kaldenhausen, Röttgersbach,
Untermeiderich, Wehofen
Dienstag, 13.10., 20.10.,
27.10., 03.11., 10.11., 17.11., 24.11. und 01.12.2026
Aldenrade, Alt-Walsum, Buchholz, Hochfeld, Huckingen,
Hüttenheim, Kaßlerfeld, Mittelmeiderich, Obermarxloh,
Ungelsheim
Mittwoch, 14.10., 21.10., 28.10.,
04.11., 11.11., 18.11., 25.11. und 02.12.2026
Alt-Hamborn, Laar, Neudorf-Nord, Neudorf-Süd, Neuenkamp,
Obermeiderich, Ruhrort, Vierlinden, Wanheimerort,
Altstadt
Donnerstag, 15.10., 22.10., 29.10.,
05.11., 12.11., 19.11., 26.11. und 03.12.2026
Alt-Homberg, Bergheim (Asterlagen, Oestrum,
Winkelhausen), Bissingheim, Dellviertel, Homberg,
Neumühl, Overbruch, Rheinhausen-Mitte, Wedau
Freitag, 16.10., 23.10., 30.10., 06.11., 13.11., 20.11.,
27.11. und 04.12.2026 Beeck, Beeckerwerth,
Bruckhausen, Friemersheim, Großenbaum, Hochemmerich,
Hochheide, Marxloh, Wanheim-Angerhausen Alle Termine
sind außerdem in der WBD App und im Online-Abfallkalender
abrufbar.
Laubentsorgung über die Biotonne oder
kostenlos an den Recyclinghöfen Am bequemsten lassen
sich Laub, Grünschnitt und Küchenabfälle vor der eigenen
Haustür über die Biotonne entsorgen. Die Tonne ist in
verschiedenen Größen erhältlich und wird alle 14 Tage
geleert. Detaillierte Informationen zur Bestellung und
Nutzung der Biotonne stehen auf der Homepage
www.wb-duisburg.de der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Laub
kann außerdem kostenlos an den vier Recyclinghöfen
abgegeben werden.
Mit Laubkörben, Laubcontainern,
der Biotonne und der kostenlosen Annahme auf den
Recyclinghöfen bieten die Wirtschaftsbetriebe
verschiedene Möglichkeiten zur Laubentsorgung.
Gleichzeitig wird der Einsatz von Kunststoffsäcken
Schritt für Schritt reduziert.
Zuständigkeit für
die Laubbeseitigung Für die Beseitigung des Laubes
gelten die gleichen Regelungen wie für die
Gehwegreinigung. Reinigungspflichtige Anliegerinnen und
Anlieger sind daher verpflichtet, auch herabgefallenes
Laub von städtischen Bäumen zu entfernen. Dabei ist zu
beachten, dass Laub nicht in den Rinnstein gekehrt werden
darf, da sonst Gullys verstopfen und Überflutungen
entstehen können. Welche Reinigungsklasse für die
jeweilige Straße gilt, ist dem Gebührenbescheid zu
entnehmen oder online unter
www.wb-duisburg.de/reinigungsklassen abrufbar.
„Den Tagen mehr Leben geben“: Aktionswoche zu Hospiz
und Palliativversorgung Bis zuletzt im
vertrauten Umfeld bleiben, gut versorgt sein, gemeinsam
lachen und Zeit zum Abschiednehmen haben – das wünschen
sich viele Menschen für ihre letzte Lebensphase. Welche
Möglichkeiten und Angebote es dafür in Duisburg gibt,
zeigt die Initiative „Palliative Versorgung und
Hospizkultur“ der Kommunalen Gesundheitskonferenz in
einer Aktionswoche vom 3. bis 10. Oktober an
verschiedenen Orten im Stadtgebiet.
Oberbürgermeister Sören Link hat die Schirmherrschaft für
die Aktionswoche übernommen. „Die verschiedenen Hospiz-
und Palliativdienste unserer Stadt geben Menschen in der
schwersten und schmerzhaftesten Zeit des Lebens auch
außerhalb der Familie Hilfe und Halt. Sie sind wichtige
Säulen einer guten Versorgung sterbenskranker Menschen,
die ihre letzte Lebensphase würdevoll erleben möchten“,
sagt Link.
Unter dem Motto „Den Tagen mehr Leben
geben“ informieren die beteiligten Akteure über das
vielfältige Angebot in Duisburg. Auf dem Programm stehen
unter anderem ein Trostlieder-Konzert, ein
Improvisationstheater über Leben, Tod, Liebe und Trauer,
eine Führung durch das Freie Kolumbarium Rheinkirche
sowie verschiedene Infostände und Tage der offenen Tür.
Einen Überblick über die Angebote bietet der
gleichnamige Wegweiser „Den Tagen mehr Leben geben“.
Darin hat die Initiative die wichtigsten Anlaufstellen
und Angebote der Duisburger Hospiz- und
Palliativversorgung zusammengestellt.
Der
Wegweiser und das vollständige Programm der Aktionswoche
sind online unter
www.duisburg.de/hospiz-und-palliativwoche abrufbar. Ein
gedrucktes Exemplar des Palliativ-Wegweisers kann beim
Gesundheitsamt per E-Mail an
gesundheitskonferenz@stadt-duisburg.de oder telefonisch
unter 0203 / 283- 983213 angefordert werden.
Türöffner-Tag: Stadtwerke Duisburg öffnen Türen des Wasserwerks
Bockum
Seit über 150 Jahren versorgen die Stadtwerke Duisburg die
Bürgerinnen und Bürger der Stadt an Rhein und Ruhr zuverlässig mit
sauberem Trinkwasser. Auch in diesem Jahr nehmen die Stadtwerke Duisburg
am 3. Oktober am bundesweiten Türöffner-Tag der Sendung mit der Maus des
Westdeutschen Rundfunks (WDR) teil.
Das Unternehmen öffnet die Türen des Wasserwerks Bockum für über 60
Kinder. Die Expertinnen und Experten der Stadtwerke erklären den kleinen
Besucherinnen und Besuchern, was alles getan werden muss, damit die
Trinkwasserversorgung Duisburgs jeden Tag gewährleistet ist. Bei einem
Rundgang durch das Wasserwerk erfahren die Kinder, wie das Wasser in den
Wasserhahn gelangt und woher es eigentlich kommt.
Kinder müssen für die Teilnahme an einer der drei Führungen zwischen
acht und zehn Jahre alt sein. Wer teilnehmen möchte, kann sich ab sofort
auf der Internetseite des Türöffner-Tags unter www.wdrmaus.de anmelden.
Die Teilnehmerzahl ist pro Führung auf 20 Kinder begrenzt.
Wasserwerke Wittlaer und Bockum
Die Wasserwerke Wittlaer und Bockum versorgen die Duisburger
Stadtgebiete südlich der Ruhr sowie Rheinhausen mit Trinkwasser. Jedes
Jahr werden rund 30 Milliarden Liter Trinkwasser zu den Menschen in
Duisburg gebracht, das entspricht mehr als 160 Millionen Badewannen.
Türöffner-Tag
Beim bundesweiten Türöffner-Tag öffnen Unternehmen ihre Türen, die sonst
nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Erstmalig wurde dieser Tag
am 10. Juli 2011 anlässlich des 40. Geburtstags der Sendung mit der Maus
gefeiert.

Bildquelle: Stadtwerke Duisburg AG
Führung zum Tag der Deutschen Einheit im Stadthistorischen Museum
Zum Tag der Deutschen Einheit startet am Samstag, 3. Oktober, um 15
Uhr eine Führung mit Harald Küst durch das Kultur- und Stadthistorische
Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen.
Unter dem Titel „Mauerfall und deutsche Einheit – aus Duisburger
Perspektive“ blickt Küst auf die Monate zwischen Mauerfall und deutscher
Einheit zurück – eine Zeit voller Hoffnung und Aufbruch, aber auch
geprägt von Unsicherheit und Ernüchterung.
Im Mittelpunkt stehen Duisburg und das Ruhrgebiet im Vergleich zum
wirtschaftlichen Umbruch in Ostdeutschland nach 1990. Thematisiert
werden unter anderem die Folgen der Arbeit der Treuhandanstalt, der
Verlust von Arbeitsplätzen sowie die unterschiedlichen Erfahrungen des
Strukturwandels in Ost und West.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Dieser kostet für
Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher 2 Euro. Das
vollständige Programm und weitere Informationen sind unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.
„Spielen mit Geld“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg,
Johannes-Corputius- Platz 1 am Duisburger Innenhafen, lädt am Sonntag,
4. Oktober, von 14 bis 17 Uhr zu einem Spielnachmittag mit Boris
Roskothen ein.
Unter dem Motto „Spielen mit Geld“ können die Gäste passend zur
Ausstellung „CASH! – Geschichte des Geldes“ verschiedene Gesellschafts-
spiele rund um das Thema Geld kennenlernen und ausprobieren. Boris
Roskothen bringt eine Auswahl unterschiedlicher Spiele aus seinem
Spielwarenladen mit und lädt zum gemeinsamen Knobeln und Entdecken ein.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene
4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher 2 Euro. Das vollständige
Programm und weitere Informationen sind im Internet unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Stadtbibliothek bietet vielfältiges Programm zur
„Code Week“ an Die Stadtbibliothek beteiligt
sich auch in diesem Jahr wieder an der europäischen „Code
Week“ und macht ab Samstag, 10. Oktober, digitale Bildung
erlebbar. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus
Robotik, Coding, Storytelling und kreativen
Technikangeboten richtet sich die Aktionsreihe an Kinder,
Jugendliche, Familien und Interessierte jeden Alters.
Ziel der Code Week ist es, digitale Kompetenzen auf
spielerische Weise zu vermitteln und Berührungsängste
gegenüber Technik abzubauen. Ob beim Programmieren von
Robotern, beim Entwickeln eigener Geschichten oder beim
Entdecken erster Coding-Grundlagen: Die Teilnehmenden
können digitale Technologien selbst ausprobieren und
erleben.
Zu einem der besonderen Höhepunkte in
der Zentralbibliothek zählt am Mittwoch, 21. Oktober,
sicherlich der Workshop „Erwecke deine Geschichte zum
Leben“, bei welchem Kinder ab acht Jahren mit dem
Programm Twine interaktive Abenteuer entwickeln und dabei
kreatives Schreiben mit Programmierung verbinden können.
Ebenfalls spannend sind die beiden
Veranstaltungen des Digitalen Dienstags am 13. und 20.
Oktober, bei denen ohne Vorkenntnisse die Grundlagen von
Coding und Robotik kennengelernt und Roboter selbst
gesteuert werden können. Auch die Zweigstellen beteiligen
sich mit kreativen und familienfreundlichen Angeboten.
Besonders attraktiv ist das „CodeLab –
Programmieren zum Anfassen“, das in Wanheimerort am 20.
Oktober, in der Schul- und Stadtteilbibliothek
Gesamtschule-Süd am 22. Oktober und in Buchholz am 23.
Oktober stattfindet. Gemeinsam mit dem eLSa
Lehr-Lern-Labor der Universität Duisburg-Essen können
Familien verschiedene Technologien wie Calliope mini,
Cody Blocks und Blue Bots ausprobieren und erste
Programmiererfahrungen sammeln.
Große Abenteuer
versprechen zudem die vielfältigen Robotik-Angebote in
den Stadtteil- und Bezirksbibliotheken. Kinder können
Blue-Bots programmieren, Rätsel lösen, an einer
Robotik-Rallye teilnehmen oder bei der Veranstaltung
„Rette den Astronauten“ am 28. Oktober in Walsum eine
spannende Weltraummission meistern.
In
Homberg-Hochheide lernen junge Technikbegeisterte am 14.
Oktober beim Calliope-mini-Workshop sogar, einen kleinen
Roboter zu bauen und zu programmieren. Alle
Veranstaltungen sind kostenfrei. Für einige Angebote sind
aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl allerdings
Anmeldungen erforderlich. Informationen zu allen
Veranstaltungen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt
es online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de.
Senioren-Tanztee zieht vorübergehend ins
Bürgerhaus Neumühl Aufgrund von
Sanierungsmaßnahmen steht das Bürgerhaus Hagenshof
aktuell leider nicht für Veranstaltungen zur Verfügung.
Der beliebte SeniorenTanztee zieht deshalb vorübergehend
in das Bürgerhaus Neumühl, OttoHahn-Straße 49, 47167
Duisburg, um.
Seit 43 Jahren ist das städtische
Bürgerhaus Hagenshof eine zentrale Anlaufstelle und ein
wichtiger Bezugspunkt für viele Menschen. Von Oktober bis
Mai kommen dort einmal im Monat Seniorinnen und Senioren
zum Tanztee zusammen. Viele Besucherinnen und Besucher
sind der Veranstaltung, die auch über die Stadtgrenzen
hinaus bekannt ist, seit Jahren treu.
Der Tanztee
bleibt aber auch während der Sanierungsphase des
Hagenshofs ein Treffpunkt für Musik, Bewegung und
Geselligkeit. Da das Bürgerhaus Neumühl über eine
kleinere Veranstaltungskapazität verfügt, is die
Teilnehmerzahl auf maximal 90 Personen begrenzt. Für den
Tanztee am 11. Oktober (Einlass ab 14 Uhr) ist daher eine
telefonische Reservierung erforderlich.
Diese ist
vom 5. bis 8. Oktober jeweils von 13 bis 17 Uhr unter
0203 / 283-985191 möglich. Eine Teilnahme ohne vorherige
Reservierung kann nicht garantiert. Der Kostenbeitrag
beträgt 10 Euro pro Gedeckkarte. Darin enthalten sind ein
Stück Kuchen und Kaffee.
KI aus dem Takt –
Chaos ist vorprogrammiert! Wissenschaft in
kleinen Häppchen: Am 15. Oktober stehen fünf Forschende
der Universität Duisburg-Essen und ein Teilnehmer der FH
Aachen auf der Bühne im Bora Duisburg. Sie stellen sich
einer Herausforderung, die für manch eine:n schwieriger
ist als die Verteidigung der Doktorarbeit: Einem
fachfremden Publikum die eigene Forschung verständlich
und mit Humor zu erklären.
Maximilian Fiegen ist
Ingenieur und sagt: Auch eine KI hat Bedürfnisse.
Informatiker Christopher Ringhofer zeigt, wie künstliche
Intelligenz den Takt verpassen kann. Julia Nuy aus der
Biologie taucht ab – wörtlich – und fragt, wie tief man
Richtung Grund sinken muss, um Gewässer zu untersuchen.
Physikerin Jana Schumann behauptet, Chaos sei
vorprogrammiert. Nicht als Ausnahme, sondern als Regel.
Klara Lünser erzählt ein Märchen aus den
Werkstoffwissenschaften rund um den Helden Nickel-Titan.
Andreas Horbach (FH Aachen) gibt einen Einblick in die
Biomechanik – also wie sich lebende Systeme bewegen und
was das für Maschinen bedeutet.
In einem
Science Slam bekommen Forschende fünf bis zehn
Minuten, um ihre Arbeit zu erklären – ohne Fachjargon,
ohne Folienstapel, dafür mit Witz und Tempo. Das Publikum
entscheidet am Ende, wer überzeugt hat. Wer also nicht
weiß, was Nickel-Titan mit einem Märchen zu tun hat oder
warum eine KI den Takt verliert, ist hier genau richtig.
Der Einlass ins Bora Duisburg, Dellplatz 16A, ist
ab 18 Uhr, der Slam beginnt um 19 Uhr. Tickets kosten
8,70€. Wer dabei sein will, sollte schnell sein: Die
Hälfte der Tickets sind bereits weg.

Dr. Theresa Schredelseker (l.) und Dr. Nicolas Wöhrl
haben den 1. Duisburger Science moderiert. © UDE/Peter
Kohl-Hartmann
Fünf Sportherzen für besonderes Engagement
Für ihren langjährigen und
herausragenden Einsatz für den Sport in Duisburg sind am
Mittwochabend fünf Persönlichkeiten mit dem „Sportherz der Stadt
Duisburg“ ausgezeichnet worden. Bei einem Empfang im Mercatorzimmer
des Rathauses überreichte Oberbürgermeister Sören Link die
Auszeichnungen an Peter Joppa, Winfried Lawrenz, Andreas Vanek,
Denis Arsic und Heide Vorberg.

Ausgezeichnet werden Peter Joppa, Winfried Lawrenz, Andreas
Vanek,.Denis Arsic und Heide Vorberg (nicht anwesend). Bild: Ilja
Höpping / Stadt Duisburg
„Der Sport lebt von Menschen, die
Verantwortung übernehmen, andere begeistern und sich oft über
Jahrzehnte hinweg mit viel Zeit und Herzblut einbringen. Mit dem
Sportherz ehren wir dieses besondere Engagement in der Sportstadt
Duisburg“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
In den
Würdigungen wurde das vielfältige Wirken der Geehrten deutlich: Sie
übernehmen seit vielen Jahren Verantwortung für den Duisburger Sport
– ob im Vereinsvorstand, in der Nachwuchsförderung, bei der
Organisation von Veranstaltungen oder als verlässliche Partner im
Hintergrund.
Mit dem Sportherz ehrt die Stadt Duisburg
Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um das sportliche
Leben in der Stadt verdient gemacht haben. Die diesjährigen
Preisträgerinnen und Preisträger stehen dabei beispielhaft für die
vielen Engagierten, die den Sport in Duisburg tragen und
weiterentwickeln.
Wo bleibt die Antwort auf 16.000
Hitzetote? Aufruf der BAGSO zum Weltaltentag Zum
Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober fordert die
BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen Bund
und Länder auf, Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor extremer
Hitze zu ergreifen. In diesem Sommer sind deutschlandweit mehr als
16.000 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben.
Die große
Mehrzahl der Sterbefälle betrifft Menschen ab 65 Jahren. Die BAGSO
vermisst eine Reaktion aus der Politik auf diese erschreckend hohen
Zahlen hitzebedingter Todesfälle. Sie fordert Bund und Länder auf,
mit hoher Dringlichkeit den Schutz der Bevölkerung und besonders
gefährdeter Menschen vor Hitze zu verbessern.
„Wenn Bund und
Länder jetzt nicht handeln, besteht die Gefahr, dass kommende
Hitzewellen wieder sehr viele Menschenleben fordern“, sagte
BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner. „Bis jetzt vermissen wir klare
Worte und Entscheidungen aus der Politik. Es reicht auch nicht, wenn
der Bund auf die Zuständigkeit der Länder verweist. Die Aufgabe ist
zu groß und dringlich, als dass sie jedes Bundesland für sich lösen
könnte.“
Andere Länder wie z.B. Frankreich haben bereits in
der Vergangenheit Maßnahmen ergriffen, die in diesem Sommer zu
deutlich niedrigeren Todeszahlen geführt haben. So müssen in
Frankreich Pflegeheime und Krankenhäuser wenigstens einen
klimatisierten Gemeinschaftsraum vorsehen.
Alleinlebende
ältere Menschen werden von kommunalen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern kontaktiert und bei Bedarf aufgesucht. Zudem öffnen
Kommunen kühle Räume für ältere und chronisch kranke Menschen auch
in der Nacht. Es gibt einen Notfallplan für das französische
Gesundheitswesen, der jederzeit aktiviert werden kann.
Das
Robert Koch-Instituts (RKI) schätzt die Zahl der hitzebedingten
Sterbefälle in diesem Sommer auf 16.000. Neunzig Prozent der
Sterbefälle entfällt auf Menschen ab 65 Jahren, mehr als die Hälfte
betrifft Menschen ab 85 Jahren. Nach Angaben des RKI können die
Auswirkungen der Hitze sogar noch größer gewesen sein als
statistisch berechnet.
Kostenlose
Vater-Kind-Exkursion im Biegerpark: Tiere im Wald entdecken
Das Projekt „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ lädt
am Montag, 12. Oktober, von 15 bis 16.30 Uhr Väter und ihre Kinder
zu einer naturkundlichen Exkursion durch den Biegerpark in Huckingen
ein. Die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet vermittelt dabei
Wissen über Winterschlaf, Winterruhe und weitere
Überlebensstrategien heimischer Tiere.
Die Teilnehmenden
suchen gemeinsam nach Spuren von Tieren und erfahren, wie
verschiedene Arten die kalte Jahreszeit überstehen. Dabei wird
erläutert, welche Tiere den Winter verschlafen, welche ihre
Aktivitäten reduzieren und welche auch bei niedrigen Temperaturen
aktiv bleiben. Das Projekt möchte Naturerfahrungen im unmittelbaren
Wohnumfeld ermöglichen und den Biegerpark als Lebensraum für Tiere
und Pflanzen erlebbar machen.
Die Teilnahme ist kostenfrei;
Treffpunkt ist der Biegerpark-Kiosk. Teilnehmende sollten
wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Um eine
Anmeldung per E-Mail an verena.niehuis@bswr.de wird gebeten. Die
Veranstaltung bildet den Abschluss der naturpädagogischen
Exkursionsreihe des Projekts „Duisburger Schrittsteine zum
Klimaschutz“.
Nach der erfolgreichen Durchführung im
vergangenen Jahr wurden auch in diesem Jahr mehrere
Entdeckungstouren durch den Biegerpark angeboten. Die Angebote
richten sich insbesondere an Kinder mit Begleitpersonen und
vermitteln Wissen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Weitere
Informationen zum Projekt gibt es unter
https://www.schrittsteineduisburg.de./
Kleidertauschbörse im Stadtfenster Im Stadtfenster an
der Steinschen Gasse 26 in Duisburg können Interessierte am Samstag,
10. Oktober, wieder Kleidung tauschen. Ab 11 Uhr haben
Modebegeisterte die Möglichkeit, ihre Garderobe kostenlos
aufzufrischen und dabei gleichzeitig Geldbeutel und Umwelt zu
schonen.
So funktioniert der Kleidertausch: Von 11 bis 12
Uhr können bis zu zehn gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben
werden. Ausgenommen sind Kinderbekleidung, Schuhe und Unterwäsche.
Für jedes abgegebene Kleidungsstück gibt es einen Gutschein. Dieser
kann von 13 bis 14.30 Uhr gegen ein anderes Kleidungsstück
eingetauscht werden. Kleidung, die keinen neuen Besitzer findet,
wird anschließend gespendet oder dem Recycling zugeführt. Die
Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig
UP2 RACE PORSCHE GT3R im Studio Duisburg Am 19./20.
September gewinnt
UP2Race mit diesem
Porsche GT3 R das
24-Stunden-Rennen von Barcelona und nur neun Tage später steht
der gold folierte Rennbolide bei uns im Studio! Fotograf
Lars David Neill nutzt unser großzügiges Deckensegel, um den GT3
R und seine hochglänzende goldene Folierung perfekt auszuleuchten.
Nach 24 Stunden Vollgas kommt das brachiale Renngerät…

Gold folierter Rennbolide an der Oberen
Kaiserswerther Straße 15
Duisburg: In 54
Dachdeckerbetrieben arbeiten 430 Beschäftigte Für die „höchsten
Jobs“ in Duisburg gibt’s jetzt mehr Geld Sie machen die
„höchsten Jobs“ in Duisburg und verdienen dabei jetzt deutlich mehr:
Dachdecker in Duisburg bekommen ab Oktober mehr Geld. Denn die
Tariflöhne im Dachdeckerhandwerk steigen um 3,8 Prozent. Damit hat
ein Geselle zum Monatsende rund 130 Euro mehr in der Tasche.

Sie arbeiten ganz oben – und bekommen dafür ab jetzt mehr Geld: Die
Löhne für Dachdecker steigen ab Oktober. Das teilt die
Handwerker-Gewerkschaft IG BAU mit
Das teilt die IG BAU mit.
Insgesamt gibt es in Duisburg 54 Dachdeckerbetriebe mit rund
430 Beschäftigten. „Dachdecker machen einen Wind-und-Wetter-Job. Sie
stehen bei Sonne und Kälte, bei Wind und Regen auf dem Dach. Und es
sind Allrounder: Sie decken Dächer neu ein, reparieren nach Stürmen
und dichten Flachdächer ab. Aber Dachdecker sind auch
Energiespar-Handwerker: Sie machen Dachdämmungen und installieren
Solaranlagen“, sagt Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein.
Interne Veranstaltung: geänderte Öffnungszeit im
DVG-Kundencenter Das Kundencenter der Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) am Duisburger Hauptbahnhof bleibt am
Mittwoch, 7. Oktober, den ganzen Tag aufgrund einer internen
Veranstaltung geschlossen. Der telefonische Kundenservice ist wie
sonst auch von montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar.
Immersive Piano" in der Meidericher Kirche
Am 9. Oktober 2026 erwartet die Besucher der Evangelischen Kirche
Meiderich, Auf dem Damm 8, ein außergewöhnliches kulturelles Event:
„Immersive Piano“. Der Pianist Jona Hahn und die Digitalkünstlerin
Enya Alma Obert vereinen Livemusik und beeindruckende digitale Kunst
zu einem multisensorischen Erlebnis.
Von den fesselnden
Klängen des Pianos bis hin zu raumgreifenden Projektionen, die in
Echtzeit auf das Klavierspiel reagieren, schafft „Immersive Piano“
eine Atmosphäre, in der Klang und Bild harmonisch verschmelzen.
Dieses Event verspricht nicht nur musikalische Höhepunkte, sondern
auch visuelle Eindrücke, die berühren und inspirieren.
Die
Künstler sind in der Ev. Kirche Meiderich keine Unbekannten: Mit
Jona Hahn am Piano und Enya Oberts digitalen Projektionen waren
bereits im März 2025 mit dem KNUD-Jazz-Trio im Rahmen der
Debüt-Album-Tour zu Gast. Zu dem Konzert - es beginnt um 19 Uhr -
lädt der gemeinnützige Förderverein „pro doMMo e.V.“ herzlich ein,
der den Reinerlös auch dieser Veranstaltung dem Erhalt der
evangelischen Kirche in Meiderich widmet. Der Eintritt ist frei,
Spenden am Ausgang sind willkommen.
Der Förderverein hat
durch Spenden und Veranstaltungen und Aktionen in den letzten 21
Jahren über 800.000 für den Erhalt der Meidericher Kirche
eingenommen. Infos zum Förderverein gibt es im Netz unter
www.prodommo.de, zur Kirche und Gemeinde unter
www.kirche-meiderich.de.

Enya Alma Obert und Jona Hahn (C Künstler)
Für
die Oldie-Disco in Wanheimerort wird Pfarrer Muthmann wieder zum DJ
Am Freitag, 9. Oktober ist es wieder soweit: Ab 19.30
Uhr legt Jürgen Muthmann bei der „Oldie-Disco“ im Wanheimerorter
Kirchsaal am Vogelsangplatz der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg
tanzbare Klänge auf.
„Gespielt wird Musik aus den letzten
hundert Jahren, und willkommen bei der Disco sind alle
Generationen“, so der Pfarrer, der als DJ mit seiner Musikauswahl
schon seit vielen Jahren bei der Oldie-Disco gut ankommt und für
gute Stimmung sorgt. Der Eintritt ist frei. Für ein kleines Büffet
ist gesorgt, die Spenden dafür gehen in die Gemeindearbeit. Mehr
Infos hat Pfarrer Muthmann (Tel.: 0203 / 722383), der herzlich zur
Kirchen-Disco einlädt.

NRW: Durchschnittsalter der Bevölkerung jünger als im
Bundesschnitt * Durchschnittsalter lag Ende 2025 bei
44,6 Jahren * Bundesweit waren Frauen 2,7 Jahre älter als Männer
* Regionale Ergebnisse: In Augustdorf im Kreis Lippe lebten mit
einem Durchschnittsalter von 39,4 Jahren die jüngsten Menschen in
NRW
Die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen war
am 31. Dezember 2025 im Durchschnitt 44,6 Jahre alt. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, lag das Durchschnittsalter damit um
1,0 Jahre höher als vor 15 Jahren (2011). Damals war die
NRW-Bevölkerung durchschnittlich 43,6 Jahre alt.
Frauen
bundesweit 2,7 Jahre älter als Männer Die Bevölkerung in
Nordrhein-Westfalen war mit 44,6 Jahren im Durchschnitt 0,4 Jahre
jünger als die gesamte Bevölkerung in Deutschland. In 2011 hatte der
Abstand 0,3 Jahre betragen. Bundesweit lag das Durchschnittsalter
Ende 2025 bei 45,0 Jahren und war damit um 1,1 Jahre höher als 2011
(43,9 Jahre).
Frauen waren bundesweit im Durchschnitt
46,3 Jahre alt, Männer 43,6 Jahre. Der Abstand zwischen beiden
Geschlechtern verringerte sich damit leicht von 2,8 Jahren im Jahr
2011 auf 2,7 Jahre.
Hamburg mit jüngster und Sachsen-Anhalt
mit ältester Bevölkerung Im Vergleich aller 16 Bundesländer
hatte 2025 Hamburg mit 42,3 Jahren die jüngste und Sachsen-Anhalt
mit 48,4 Jahren die durchschnittlich älteste Bevölkerung. Die
stärkste Alterung gegenüber 2011 war hingegen in
Mecklenburg-Vorpommern festzustellen.
Das Durchschnittsalter
erhöhte sich hier im gleichen Zeitraum um 2,5 Jahre auf 48,3 Jahre.
Zum Vergleich: Bundesweit erhöhte es sich um 1,1 Jahre. In
Augustdorf leben die durchschnittlich jüngsten Menschen in NRW Von
den 396 Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen wies die
Bevölkerung in Augustdorf im Kreis Lippe 2025 mit 39,4 Jahren
das niedrigste Durchschnittsalter auf, gefolgt von Legden im Kreis
Borken mit 41,6 Jahren.
Das höchste Durchschnittsalter in
NRW lag 2025 mit 50,3 Jahren in Bad Sassendorf im Kreis Soest,
gefolgt von Möhnesee, ebenfalls im Kreis Soest, mit 48,7 Jahren. Je
ländlicher die Gemeinde, desto älter ist ihre Bevölkerung Generell
wird beim Zeitvergleich 2011 und 2025 deutlich: Je ländlicher eine
Gemeinde ist, desto stärker ist sie gealtert.
Dies zeigt
eine Auswertung aller 10.472 Gemeinden deutschlandweit nach dem
sogenannten Stadt- und Gemeindetyp des Bundesinstituts für Bau-,
Stadt- und Raumforschung (BBSR, Gebietsstand 31.12.2024), für die
eine Raumtyp-Zuordnung und ein einheitlicher Gebietsstand für den
gesamten beobachteten Zeitraum vorliegt.
Während in den
Großstädten das Durchschnittsalter zwischen 2011 und 2025 am
niedrigsten ausfiel und nur um 0,3 Jahre von 43,2 auf 43,5 Jahre
gestiegen ist, erhöhte sich das Durchschnittsalter in den
Landgemeinden um 2,5 Jahre von 44,3 auf 46,8 Jahre. Auch in
Kleinstädten mit 5.000 bis unter 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner
hat sich das Durchschnittsalter der Bevölkerung von 44,1 auf
46,3 Jahren merklich erhöht.

Großstädte in NRW entwickelten sich von einem der
ältesten zum jüngsten Raumtyp In NRW wiesen Großstädte 2025
ebenfalls das geringste Durchschnittsalter im Vergleich der Städte-
und Gemeindetypen auf. 2011 war dies allerdings noch genau
umgekehrt: Damals war die Bevölkerung in den Groß- und Mittelstädten
im Schnitt noch älter als im Rest des Landes. Seitdem ist die
Bevölkerung in Klein- und Mittelstädten jedoch deutlich gealtert,
während sich das Durchschnittsalter der Bevölkerung in
NRW-Großstädten kaum verändert hat.

Europäischer Statistikwettbewerb für Schülerinnen und Schüler
startet wieder • Bundesweiter, europäischer Wettbewerb
für die Klassen 8 bis 13 • Wettbewerb zur Förderung von
Nachrichten- und Datenkompetenz • Jetzt bis zum 16. November
2026 anmelden!

Das Statistische Bundesamt (Destatis) organisiert im Schuljahr
2026/27 zum fünften Mal den Europäischen Statistikwettbewerb
(European Statistics Competition, kurz: ESC) in Deutschland. Der
Wettbewerb wird gemeinsam mit der europäischen Statistikbehörde
Eurostat organisiert und durchgeführt.
In diesem Jahr wird
der ESC in Deutschland von den Partnern Journalismus macht Schule e.
V., der Bildungsinitiative SPREUWEIZEN und der Statistikabteilung
der Bundesagentur für Arbeit unterstützt. Die Anmeldung zum
Wettbewerb ist online möglich und bietet die Chance auf attraktive
Preise für die teilnehmenden Teams und ihre Schulen.
Angesichts steigender Desinformation hat
sich der Wettbewerb in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, neben
Datenkompetenz auch die Nachrichtenkompetenz junger Menschen zu
fördern, um manipulative Inhalte besser zu erkennen. Die
Schülerinnen und Schüler lernen Informationen zu hinterfragen und
einzuordnen, zuverlässige Quellen zu erkennen und aus Daten eigene
Erkenntnisse abzuleiten.
Die Fähigkeit zur
Faktenüberprüfung wird für junge Menschen zunehmend zu einer
Schlüsselkompetenz. Vom Klassenzimmer auf die europäische Bühne Der
Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 8
bis 13 aller Schularten, die in zwei Alterskategorien antreten. In
Teams von zwei bis drei Personen werden gemeinsam Aufgaben gelöst,
während eine Lehrkraft in allen organisatorischen Fragen unterstützt
und die Anmeldung übernimmt.
Die Anmeldung sowohl mehrerer
Teams pro Schule als auch klassenübergreifend ist möglich und
unabhängig vom Unterrichtsfach. Der Wettbewerb gliedert sich in zwei
Runden der nationalen Phase und das anschließende europäischen
Finale. In der ersten Runde testen die Schülerinnen und Schüler ihr
Wissen in einem Multiple-Choice-Test.
Themen sind
statistische Rechengrundlagen, Nachrichtenkompetenz und europäische
Statistiken. In der zweiten Runde geht es darum, Daten aus Quellen
der amtlichen Statistik auszuwerten und die Ergebnisse in einer
Präsentation aufzubereiten. Die zwei besten Teams jeder
Alterskategorie erhalten eine Einladung zur Siegerehrung mit
offizieller Urkundenübergabe im Statistischen Bundesamt in
Wiesbaden.
Alle Teams, die die ersten beiden Runden
erfolgreich meistern, haben die Chance, in das europäische Finale
einzuziehen und sich dort mit Teams aus allen 22 teilnehmenden
europäischen Ländern zu messen. Hier ist Kreativität gefragt: Zu
einem gemeinsamen Thema drehen die Schülerinnen und Schüler ein
Kurzvideo und zeigen, wie sich Statistikfakten in spannende
Geschichten verwandeln lassen.
Wie groß das Interesse am
Wettbewerb ist, zeigte der Europäische Statistikwettbewerb im
Schuljahr 2025/2026: Knapp 29 000 Schülerinnen und Schüler aus
22 EU-Mitgliedstaaten nahmen europaweit teil – so viele wie nie
zuvor. Jetzt anmelden und dabei sein Die Anmeldephase für den
Europäischen Statistikwettbewerb läuft noch bis zum
16. November 2026.
Unter www.destatis.de/esc gibt
es Informationen zur Anmeldung, dem Ablauf des Wettbewerbs, den
Regeln und Teilnahmebedingungen. +++ Daten und Fakten für den
Alltag: Folgen Sie unserem WhatsApp-Kanal.
Kommunales Finanzierungsdefizit im 1. Halbjahr 2026
erneut bei 20,1 Milliarden Euro • Defizit der Gemeinden
verharrt auf dem Rekordniveau des 1. Halbjahrs 2025 • Weniger
Ausgaben für Sachinvestitionen und Baumaßnahmen als im Vorjahr •
Gewerbesteuereinnahmen (netto) sinken um 2,0 %
Die Kern- und
Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne
Stadtstaaten) in Deutschland wiesen im 1. Halbjahr 2026 ein
Finanzierungsdefizit von 20,1 Milliarden Euro auf. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der
vierteljährlichen Kassenstatistik mitteilt, verharrt das kommunale
Finanzierungsdefizit damit auf dem Rekordniveau des
Vorjahreszeitraums. Schon im 1. Halbjahr 2025 hatte das Defizit bei
20,1 Milliarden Euro gelegen und damit so hoch wie noch nie in einer
ersten Jahreshälfte seit der deutschen Vereinigung 1990.
Das
Defizit im 1. Halbjahr 2026 ist insbesondere auf die kommunalen Kernhaushalte zurückzuführen:
Hier überstiegen die Ausgaben die Einnahmen um 20,0 Milliarden Euro.
Die Extrahaushalte wiesen
im 1. Halbjahr 2026 ein Defizit von 0,1 Milliarden Euro auf.
Sowohl Ausgaben als auch Einnahmen steigen schwächer als im
Vorjahreszeitraum Die bereinigten Ausgaben der Kern- und
Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände stiegen im
1. Halbjahr 2026 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 um 2,7 % oder
5,4 Milliarden Euro auf 204,1 Milliarden Euro, nachdem sie im
Vorjahreszeitraum viel stärker um 6,9 % gestiegen waren.
Die
bereinigten Einnahmen der Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und
Gemeindeverbände stiegen im selben Zeitraum um 3,0 % oder
5,3 Milliarden Euro auf 184,0 Milliarden Euro, nachdem sie im
Vorjahreszeitraum um 6,0 % gestiegen waren.
Personalausgaben
steigen um 5,2 %, Ausgaben für Sachinvestitionen sinken um 4,5 % Die
wesentlichen Ausgabekategorien der kommunalen Kern- und
Extrahaushalte wuchsen recht gleichmäßig: Die Personalausgaben
stiegen um 5,2 % auf 54,7 Milliarden Euro, die laufenden
Sachaufwendungen um 4,0 % auf 49,5 Milliarden Euro, die Sozialen
Leistungen um 3,9 % auf 46,3 Milliarden Euro und die zweckgebundenen
Zuweisungen an den nicht-öffentlichen Bereich (zum Beispiel
Förderung von Kindertagesstätten und anderer Einrichtungen freier
Träger) um 5,2 % auf 25,4 Milliarden Euro.
Deutlich stärker
wuchsen allerdings die kommunalen Zinsausgaben um +13,1 % auf
2,4 Milliarden Euro. Im Gegensatz dazu gingen die Sachinvestitionen
um 4,5 % auf 21,7 Milliarden Euro und die Baumaßnahmen um 2,4 % auf
15,5 Milliarden Euro zurück.
Rückgang bei Gewerbesteuer
durch Zuwächse in anderen Bereichen ausgeglichen Die
Steuereinnahmen der Gemeinden und Gemeindeverbände (netto) stiegen
im 1. Halbjahr 2026 nur geringfügig um 0,9 % gegenüber dem
Vorjahreszeitraum auf 57,3 Milliarden Euro. Dabei gingen die
Gewerbesteuereinnahmen (netto) um 2,0 % auf 30,8 Milliarden Euro
zurück.
Dieser Rückgang wurde durch Zuwächse bei den Gemeindeanteilen an der
Einkommensteuer (+0,5 % auf 14,7 Milliarden Euro), bei den
Grundsteuern (+4,1 % auf 7,5 Milliarden Euro) sowie beim
Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer (+26,9 % auf 3,3 Milliarden Euro)
ausgeglichen. Die Schlüsselzuweisungen an die Kommunen stiegen im
Vorjahresvergleich um 0,3 % auf 30,3 Milliarden Euro.
Die
zweckgebundenen Zuweisungen von den Ländern erhöhten sich um 3,4 %
auf 19,4 Milliarden Euro und die Zuweisungen für Investitionen von
den Ländern nahmen um 8,7 % auf 5,7 Milliarden Euro zu. Die
Einnahmen aus Verwaltungs- und Benutzungsgebühren stiegen um 5,7 %
auf 26,5 Milliarden Euro. Dabei stiegen sie bei den Extrahaushalten
stärker (+8,3 % auf 13,4 Milliarden Euro) als bei den Kernhaushalten
(+3,2 % auf 13,1 Milliarden Euro).
Urteil im Prozess gegen neun Polizeibeamte am Landgericht
Duisburg Freispruch nach 14 Verhandlungstagen In dem
Prozess gegen neun Polizeibeamte hat die 6. große Strafkammer heute
ein Urteil verkündet. Die Kammer hat die Angeklagten vom Vorwurf der
gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung im Amt bei einem
Polizeieinsatz im Flüchtlingsdorf Saarn in Mülheim an der Ruhr am
06. Januar 2024 freigesprochen.
Schwerpunkt des Vorwurfs
gegenüber den neun Polizistinnen und Polizisten war die Frage, ob
sie sich im Rahmen des Polizeieinsatzes durch die Verbindung der
Fesselungen von Händen und Füßen durch Kabelbinder auf dem Rücken
strafbar gemacht haben. Die Kammer hat bei den Angeklagten
strafbares Verhalten nicht festgestellt.
Zur Begründung hat
die Vorsitzende ausgeführt, dass alle polizeilichen Maßnahmen
aufgrund der erheblichen körperlichen Gegenwehr, bei der eine
Polizistin und ein Polizist verletzt worden seien, verhältnismäßig
und gerechtfertigt gewesen seien.
Soweit die Fesselung im weiteren Verlauf aufrechterhalten worden
sei, habe die Kammer nach dem Gutachten der rechtsmedizinischen
Sachverständigen davon ausgehen müssen, dass der Tod zu diesem
Zeitpunkt in Folge eines komplexen Kombinationsgeschehens aus
lagebedingtem Erstickungstod, einem Herzinfarkt, vorangegangenem
Kokainkonsum, Vorerkrankungen und einem akuten Erregungszustand bei
Umlagerung des Geschädigten trotzdem eingetreten wäre.
Die Staatsanwaltschaft und die Verteidiger hatten auf Freispruch,
die Nebenklage auf eine Verurteilung der Angeklagten plädiert. Das
Urteil ist nicht rechtskräftig. Az. 36 KLs 4/25
Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit 2026 Die
Wiedervereinigung Deutschlands ist das bedeutsamste Ereignis in der
jüngeren Geschichte der Bundesrepublik. Alljährlich wird am 3.
Oktober mit dem Nationalfeiertag die Deutsche Einheit gewürdigt. Zum
36. Jahrestag lädt Oberbürgermeister Sören Link am Samstag, 3.
Oktober 2026, um 11 Uhr ins Rathaus Duisburg zu einer Feierstunde in
den Großen Sitzungssaal des Duisburger Rathauses ein.
Rund
130 geladene Gäste aus unterschiedlichen Bereichen der Duisburger
Stadtgesellschaft nehmen an der Veranstaltung teil und bilden damit
einen vielfältigen Querschnitt der Stadtgesellschaft ab. Die
Feierstunde beginnt um 11 Uhr mit einer musikalischen Eröffnung
durch das Streichquartett der Duisburger Philharmoniker.
Im
Anschluss begrüßt Oberbürgermeister Sören Link die Gäste und hält
eine Ansprache zum Tag der Deutschen Einheit. Das Streichquartett
der Duisburger Philharmoniker gestaltet die Feierstunde mit einem
weiteren musikalischen Intermezzo und setzt mit der Deutschen
Nationalhymne einen festlichen Schlusspunkt.
Verleihung des Heimat-Preises 2026 Die Stadt Duisburg
ehrt zum achten Mal erstklassiges, bürgerschaftliches Engagement mit
dem Heimat-Preis: Oberbürgermeister Sören Link wird am Donnerstag,
8. Oktober 2026, um 16 Uhr im Theater Duisburg, die Auszeichnung an
die Musikvereinigung Duisburg-West, die Flinken Nadeln / Bunter
Kreis Duisburg e. V. sowie den Philharmonischen Chor Duisburg e. V.
überreichen.
Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer
dieser drei Einrichtungen setzen sich für ein solidarisches
Stadtleben im besonderen Maße ein. Ganz nach dem Motto: „Duisburg –
Heimat hat viele Wurzeln“.
Der Heimat-Preis wird vom Land
Nordrhein-Westfalen initiiert. Er schafft Sichtbarkeit für Menschen,
die nicht nur ihre Heimat aktiv gestalten, sondern
gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, indem sie Menschen
verbinden und einen Beitrag zu einem offenen, lebendigen und
toleranten Miteinander leisten.
Die Geehrten erhalten
jeweils ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Über die Siegerinnen
und Sieger entscheidet eine unabhängige Fachjury, die sich aus
Mitgliedern des Kulturausschusses zusammensetzt.
Stadtteilbibliothek Neumühl: Großer Bücher- und Medientrödel
Die Stadtteilbibliothek Neumühl lädt am Mittwoch, 7. Oktober, von
10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr in der Zweigstelle in der
Lehrerstraße 4–6 zu einem großen Bücher- und Medientrödel ein.
Besucherinnen und Besucher können aus einer vielfältigen Auswahl an
Medien stöbern und gegen eine kleine Spende mit nach Hause nehmen.
Der Erlös kommt der Duisburger Bibliotheksstiftung zugute.
Angeboten werden Romane, Sachbücher, Kinderbücher, CDs, Filme und
viele weitere Medien. Ob spannende Lektüre, interessante
Informationen oder Unterhaltung für die ganze Familie: Für jeden
Geschmack ist etwas dabei. Wer mehrere Medien erwirbt, kann zudem
von einem Mengenrabatt profitieren. Der Eintritt ist frei, eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Musik im Homberger
Rathaus – Soul, Pop und Funk mit „Basso Van Stiphaut“
Im Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1 geht es am Samstag, 10.
Oktober, von 19 bis 21 Uhr soulig, poppig und funkig zu. „Basso Van
Stiphaut“ treten auf. Das Duo Daniel Basso (Gesang und Klavier) und
Mirko van Stiphaut (Gitarre) begeistert seit mehr als 25 Jahren sein
Publikum.
Sie gestalten seit einigen Jahren nicht nur
bekannte Songs aus Soul, Pop und Funk, sondern interpretieren
verschiedene Genres auf ihre eigene Weise, indem sie gerne
sogenannte „Looper“ nutzen, mit denen das Wiederholen von Beats,
Chören oder die Gestaltung von funkig-rockigen Gitarrenarrangements
möglich ist. So entsteht ein voluminöser, teilweise orchestraler
Klang.
Das besondere Setup des 360°-Konzerts verspricht in
dieser Konstellation einen unvergesslichen Abend voller
musikalischer Höhepunkte. Zur Person: Daniel Basso absolvierte ein
Gesangsstudium an der Kunsthochschule Arnheim und arbeitete als
Studiomusiker für Musik- und Showgrößen wie Udo Jürgens, Hape
Kerkeling oder Stefan Raab.
Mirko van Stiphaut studierte
ebenfalls in Arnheim. Auch er hat große Erfahrung als Studio- und
Livemusiker. Beide unterrichten als Dozenten im Fachbereich für
Popularmusik an der Musik- und Kunstschule Duisburg. Der Eintritt
ist frei; die Veranstaltung ist barrierefrei. Eine Anmeldung ist
erforderlich: E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de oder
telefonisch bei Christoph Doris unter 0203/283 987818.
Evangelische Beratungsstelle
Duisburg Moers bietet seit 25 Jahren Hilfe bei
Schwangerschaftskonflikten Ausstellung in
der Duisburger Salvatorkirche zum Jubiläum An der
Seite von Frauen in einer existenziellen Lebensphase
Evangelische Beratungsstelle bietet seit 25 Jahren Hilfe
bei Schwangerschaftskonflikten Seit 25 Jahren gibt es die
Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung der
Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers.
Sie
richtet sich an Frauen, die vor der Entscheidung stehen,
eine Schwangerschaft fortzuführen oder abzubrechen. In
vertraulichen und kosten-freien Gesprächen unterstützen
die Beraterinnen die Ratsuchenden dabei, eine lebbare
Entscheidung für sich treffen zu können. Darüber hinaus
berät die Einrichtung zu sozialrechtlichen Fragen und
hilft unter anderem bei Anträgen an die Bundesstiftung
„Hilfe für Mutter und Kind“.
Das Angebot entstand
im Jahr 2001, nachdem die katholische Kirche die
Schwangerschaftskonfliktberatung beendete. Ziel war es,
eine Begleitung der Entscheidungsfindung durch einen
christlichen Träger sicherzustellen. Seitdem haben an den
beiden Standorten in Duisburg und Moers 24.000
Ratsuchende in der Beratungsstelle Hilfe in der
Schwangerschaftsberatung gesucht.
Rund 14 Prozent
kamen zur Schwangerschaftskonfliktberatung, 86 Prozent
zur Schwangerschaftsberatung. Am Sonntag, 11. Oktober
2026, betrachtet ein Gottesdienst in der Duisburger
Salvatorkirche die Bedeutung der Arbeit und die
zurückliegenden Jahre. Beginn ist um 10 Uhr. Das
Beratungsteam gibt zudem Einblicke in seine Arbeit. Im
Anschluss wird die Ausstellung „On Motherhood“ der
spanischen Künstlerin Dolors Planiol eröffnet.
Die Künstlerin wird bei der Eröffnung anwesend sein. Die
Ausstellung beschäftigt sich mit gesellschaftlichen
Vorstellungen rund um Mutterschaft und zeigt anhand von
Interviews und Porträts unterschiedliche Erfahrungen von
Frauen mit Schwangerschaft und Erziehung. Der Vormittag
endet gegen 13 Uhr. Z
u sehen ist die Ausstellung
bis zum 25. Oktober 2026 – zu den Öffnungszeiten
dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt
ist frei. Infos zur Beratungsstelle gibt es im Netz unter
www.ev-beratung.de.

Kirstin Dinse-Yildiz aus dem Team der Schwangerschafts-
und Schwangerschaftskonfliktberatung und Michael Vucinaj,
Geschäftsführer der Evangelischen Beratungsstelle
Duisburg/Moers, mit einem Bild der Ausstellung -
gemeinsam mit Anne Eichhorn und Pfarrer Andreas Satzvey
vom Vorstand der Evangelischen Beratungsstelle
Duisburg/Moers. (Foto: Rolf Schotsch)
Gemeinde verabschiedet Ulrike Boos Nach mehr
als 30 Jahren engagierter Arbeit bei der evangelischen
Kirche in Großenbaum geht Ulrike Boos vor Jahresende in
den Ruhestand. Die Evangelische Versöhnungsgemeinde
Duisburg Süd lädt deshalb herzlich dazu ein, am 11.
Oktober um 10.30 Uhr in der Versöhnungskirche Großenbaum
im Rahmen des Gottesdienstes und eines anschließenden
Empfangs gemeinsam mit ihr auf die vielen Jahre
zurückzublicken und Abschied zu nehmen.
In mehr
als drei Jahrzehnten hat Ulrike Boos ganz
unterschiedliche Menschen und Generationen in der
Gemeinde begleitet. Allein 20 Jahre war sie in der
Eltern-Kind-Arbeit tätig. Sie teilte mit zahlreichen
Eltern und ihren Kleinkindern schöne Momente, war aber
auch bei Sorgen, Nöten und schweren Schicksalsschlägen an
ihrer Seite. Besonders in Erinnerung bleiben ihr die
jährlichen Borkum-Freizeiten und die intensiven
Begegnungen mit den Familien und den ehrenamtlich
Mitarbeitenden.
„Mir wurde in dieser Zeit von
allen Seiten stets viel Vertrauen und Wertschätzung
entgegengebracht“, sagt Ulrike Boos rückblickend. 2006
übernahm sie als Nachfolgerin von Margret Neuenfeldt die
Seniorenarbeit. Als die Kirchengemeinde später die
Trägerschaft des Begegnungs- und Beratungszentrums für
Senioren (BBZ) übernahm, kam 2017 ein weiteres wichtiges
Aufgabenfeld hinzu: Nach entsprechender Weiterbildung
beriet Ulrike Boos Seniorinnen und Senioren zu Fragen
rund um Pflege und Wohnen im Alter, seit 2022 im Auftrag
des Evangelischen Christophorus Werkes.
Dabei
konnte sie auf ein großes Team engagierter Ehrenamtlicher
zählen, ohne welches, wie sie selbst sagt, die
umfangreiche Begegnungsarbeit nicht möglich gewesen
wäre. Nach so vielen Jahren fällt der Abschied nicht
leicht. Ulrike Boos geht „mit einem lachenden und einem
weinenden Auge“. Aber ganz aus Großenbaum verabschiedet
sie sich ohnehin nicht: Sie bleibt Gemeindemitglied und
Bürgerin des Stadtteils und freut sich deshalb schon auf
viele weitere Begegnungen.
Ihr Abschiedsgruß
macht deutlich, dass es eher ein Wiedersehen als ein
endgültiger Abschied sein soll: „Tschüss, Auf Wiedersehen
und „Gott befohlen.“ Die BBZ-Arbeit wird nach ihrem
Eintritt in den Ruhestand fortgeführt. Die Evangelischen
Dienste Duisburg (das frühere Christophoruswerk) besetzen
die Stelle neu; für einen guten Übergang wird Ulrike Boos
selbst noch einmal mithelfen und ihre Nachfolge bei der
Einarbeitung unterstützen. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter www.evgds.de.

Ulrike Boos (Foto: www.evgds.de).
Fernwärme Duisburg passt die Preise an
Die Fernwärme Duisburg passt zum 1. Oktober 2026 ihre Preise für
Fernwärme in den Versorgungsgebieten Walsum und Homberg an. Für ein
beispielhaftes Einfamilienhaus steigt dadurch die Belastung um circa
6 Euro im Monat.
Die Anpassung der Fernwärmepreise erfolgt vertragsgemäß jeweils am
1. April und am 1. Oktober eines Jahres in den Versorgungsgebieten
Homberg und Walsum. Die Preisanpassung ist dabei an vertraglich
vereinbarte Preisänderungsklauseln gekoppelt. Die
Preisänderungsklausel besteht aus Indizes des statistischen
Bundesamts. Verändern sich diese Faktoren, erfolgt auch eine
Anpassung des Fernwärmepreises.
Der Arbeitspreis für eine
Kilowattstunde (kWh) Fernwärme beträgt ab 1. Oktober 10,08 Cent
(brutto) und steigt damit moderat um 0,28 Cent. Der Grundpreis
beträgt 56,74 Euro pro Kilowatt Anschlusswert im Jahr und ist leicht
um 0,55 Cent gestiegen.
Für einen Haushalt mit einem Wärmeanschlusswert von 15 Kilowatt und
einem Jahreswärmeverbrauch von 22.500 Kilowattstunden für ein
beispielhaftes Einfamilienhaus ergeben sich auf den Jahresverbrauch
hochgerechnet monatliche Mehrkosten zu den bisherigen Preisen von
rund 6 Euro. Die Anpassung der Abschläge erfolgt mit der kommenden
Jahresverbrauchsabrechnung.
Die Preisanpassung für Kunden
der Fernwärme Duisburg im Versorgungsgebiet Mitte-Süd-Rheinhausen
und Hamborn erfolgt vertragsgemäß jeweils zum 1. Januar und 1. Juli
jedes Jahres.
Stadtwerketurm leuchtet am Tag der
deutschen Einheit in den Farben der Bundesflagge Zu
festgelegten Anlässen ändert der Stadtwerketurm seine gewohnte grüne
Beleuchtung. So auch am kommenden Tag der deutschen Einheit, der
jährlich am 3. Oktober gefeiert wird. Der Stadtwerketurm erstrahlt
am deutschen Nationalfeiertag in den Farben der Bundesflagge:
Schwarz-Rot-Gold. Mit Einbruch der Dunkelheit lohnt sich also ein
Blick in Richtung Hochfeld zum Baudenkmal der Stadtwerke.
 Am
Tag der deutschen Einheit erstrahlt der Stadtwerketurm in
Schwarz-Rot-Gold. Bildquelle: Stadtwerke Duisburg
Deutscher Lichtdesign-Preis 2020 Der leuchtende Turm der
Stadtwerke begeistert nicht nur die Duisburger Bürgerinnen und
Bürger, auch die Expertinnen und Experten der Jury des Deutschen
Lichtdesign-Preises waren vollauf überzeugt. Der Stadtwerketurm
wurde im September 2020 mit dem renommierten Preis in der Kategorie
„Außenbeleuchtung / Inszenierung – Wahrzeichen“ ausgezeichnet.
Die bestechende Lichtinstallation entsteht durch eine
Kombination aus verschiedenartig geformten LED-Leuchtkörpern,
darunter 180 Strahler und 256 Meter Lichtlinien. Sie illuminieren
die filigrane Stahlkonstruktion des Stadtwerketurms so, dass sie in
der Dunkelheit perfekt zur Geltung kommt.
Um die
Leuchtmittel mit Strom zu versorgen, waren 4.500 Meter Kabel
notwendig, 2.400 Meter davon in der Vertikalen innerhalb der
Aufzugröhre in der Mitte des Turms. Weitere Informationen zum Turm
gibt es auch im Internet unter
www.stadtwerketurm.de.
8. Oktober: Personalversammlung der Stadtverwaltung
Duisburg: Einschränkungen im Publikumsverkehr
Zahlreiche Beschäftigte der Stadtverwaltung werden am Donnerstag, 8.
Oktober, ab 8.30 Uhr in der Kraftzentrale des Landschaftsparks zur
diesjährigen Personalversammlung des Personalrats „Innere
Verwaltung“ erwartet. Aus diesem Grund muss in allen städtischen
Dienststellen mit Beeinträchtigungen des Publikumsverkehrs von 8 bis
15 Uhr gerechnet werden.
Auch Call Duisburg wird ganztägig
nur eingeschränkt erreichbar sein. Davon ausgenommen sind die
Tätigkeiten der Feuerwehr und der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
- Die Bürger-Service-Stationen bleiben an diesem Tag geschlossen,
ebenso das Straßenverkehrsamt. - Auch das Bürger- und
Ordnungsamt und das Amt für Integration und Einwanderungsservice
einschließlich sämtlicher Außenstellen sind am 8. Oktober nicht
geöffnet. Bereits vereinbarte Termine bleiben jedoch bestehen.
- Das Gesundheitsamt bleibt ebenfalls für den Publikumsverkehr
geschlossen. Auch hier bleiben bereits vereinbarte Termine bestehen.
- Die Stabsstelle Verbraucherschutz ist ganztägig nur
eingeschränkt erreichbar. - Das Amt für Soziales und Wohnen ist
an diesem Tag im Bereich Unterbringung und Betreuung von
Asylbewerbern und Flüchtlingen auf der Schifferstraße 98–100
geschlossen, ebenso die Außenstellen des Amtes für Soziales und
Wohnen im Bereich der Grundsicherung.
- Beim Jugendamt sind
die Elterngeldstelle sowie der Bereich Unterhaltsvorschuss an diesem
Tag ganztägig geschlossen und telefonisch ebenfalls nicht
erreichbar. Außerdem kann es bei einzelnen städtischen Jugendzentren
zu Schließungen kommen.
- Der Zugang zum Stadthaus ist zu
den regulären Öffnungszeiten möglich. Alle Dienstleistungen der
Beratungsstelle Planen, Bauen und Verkehr – also Bauberatung und
verkehrliche Sondergenehmigungen/Parkausweise – sind an diesem Tag
erst ab 14 Uhr möglich.
- Die Zentralbibliothek öffnet um 10
Uhr, die Servicezeit mit Personal beginnt um 11 Uhr. Bei den
Öffnungszeiten der Zweigstellen kommt es zu Einschränkungen.
Tagesaktuelle Informationen dazu sind auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden. Ab 15 Uhr haben alle
Standorte wieder regulär geöffnet.
- Die Open Libraries in
Vierlinden, Neumühl, Beeck und Wanheimerort stehen Kundinnen und
Kunden mit einem gültigen Bibliotheksausweis ab 7 Uhr und die
Stadtteilbibliothek im Campus Marxloh ab 7.30 Uhr zur Verfügung.
Beim Bücherbus entfallen die Haltepunkte in Neuenkamp, Bergheim und
Rumeln. Die an diesen Standorten entliehenen Medien werden
entsprechend verlängert.
Der Campus Marxloh hat zu den
gewohnten Zeiten von 7.30 bis 17 Uhr geöffnet. Die Kurse der
Volkshochschule und der Musik- und Kunstschule finden wie geplant
statt. Die VHS-Geschäftsstelle Mitte öffnet um 10 Uhr, die
Geschäftsstellen Nord um 14 Uhr. Die Geschäftsstelle West bleibt
geschlossen, ist aber ab 14 Uhr telefonisch erreichbar.
- Das Kultur- und Stadthistorische
Museum sowie das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sind ebenso
zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet (10 bis 17 Uhr) wie die
Kasse des Theaters der Stadt (10 bis 18.30 Uhr).
-
Die
städtischen Schwimmbäder (Hallenbäder Neudorf und Toeppersee, das
Rhein-Ruhr-Bad, das Südbad sowie das Allwetterbad Walsum) werden am
Tag der Personalversammlung durchgehend geschlossen sein.
Informationen zu den Bädern gibt es auf der Homepage
www.baederportalduisburg.de und unter der Info-Hotline
0203/283-987773. - Die Geschäftsstelle des Studieninstituts
Duisburg bleibt ganztägig geschlossen.
Stadtteilbibliothek Neumühl: Großer Bücher- und Medientrödel
Die Stadtteilbibliothek Neumühl lädt am Mittwoch, 7.
Oktober, von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr in der
Zweigstelle in der Lehrerstraße 4–6 zu einem großen Bücher- und
Medientrödel ein. Besucherinnen und Besucher können aus einer
vielfältigen Auswahl an Medien stöbern und gegen eine kleine Spende
mit nach Hause nehmen.
Der Erlös kommt der Duisburger
Bibliotheksstiftung zugute. Angeboten werden Romane, Sachbücher,
Kinderbücher, CDs, Filme und viele weitere Medien. Ob spannende
Lektüre, interessante Informationen oder Unterhaltung für die ganze
Familie: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer mehrere Medien
erwirbt, kann zudem von einem Mengenrabatt profitieren. Der Eintritt
ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
50.000. Wohnung mit EH-55-Plus-Förderung erreicht –
Konditionsverbesserungen bei weiterem Förderprogramm Ein
bedeutender Meilenstein ist erreicht: Durch seine EH-55 Plus
Förderung hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und
Bauwesen nun die 50.000. Wohnung gefördert. Dies zeigt die große
Wirkung und den Erfolg der Förderstufe, die in der kurzen Zeit seit
ihrem Start im Dezember 2025 viele Vorhaben aus dem Bauüberhang
aktiviert hat.
Bundesbauministerin Verena Hubertz: „50.000
geförderte Wohnungen in wenigen Monaten sind ein starkes Signal für
den Wohnungsbau. Hinter dieser Zahl stehen Projekte, die längst
genehmigt waren, aber nicht in die Umsetzung kamen. Genau da setzt
EH-55 Plus an: Wir holen diese Vorhaben aus der Schublade und
bringen sie auf die Baustelle. Mein Appell an alle Bauherrinnen und
Bauherren: Wer ein genehmigtes Projekt in der Schublade hat, sollte
jetzt schnell handeln.“
Die Förderstufe EH-55 Plus hat das
Bundesbauministerium ins Leben gerufen, um den Bau von
energieeffizienten und bezahlbaren Wohnungen zu fördern. Mit der
gezielten finanziellen Unterstützung sollen Bauherren und Investoren
motiviert werden, bereits genehmigte, aber noch nicht gestartete
neue Wohnprojekte zeitnah zu realisieren und damit einen Beitrag zur
Lösung der Wohnungsfrage zu leisten.
Von der ursprünglich zur
Verfügung stehenden Fördersumme von rund 800 Mio. Euro stehen noch
rund 69 Mio. Euro zur Verfügung. Eine Aufstockung der Mittel ist
nicht vorgesehen.
Die Förderung erfolgt mittels
zinsverbilligter KfW-Kredite. Förderfähig sind der Neubau oder der
Ersterwerb von Wohn- und Nichtwohngebäuden. Kommunen können einen
Zuschuss erhalten. Das zu errichtende Gebäude muss im
Effizienzhausstandard 55 bzw. Effizienzgebäudestandard 55 mit einer
Wärmeerzeugung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien geplant sein.
Fossile Energieträger wie Gas und Öl sind damit
ausgeschlossen – Wärmepumpen, Fernwärme, Solarwärme und Biomasse
sind beispielsweise förderfähig. Es muss zum Zeitpunkt der
Antragsstellung eine gültige Baugenehmigung vorliegen, mit dem
Bauvorhaben darf jedoch noch nicht begonnen worden sein.
Um
auch die Neubau-Förderprogramme des Bundesbauministeriums noch
attraktiver zu gestalten und Familien Wohneigentum zu ermöglichen,
wurden die Konditionen für das Programm Wohneigentum für Familien
deutlich verbessert. Über eine Laufzeit von 35 Jahren und bei
zehnjähriger Zinsbindung beträgt der Effektivzins nun 1%. Über eine
Laufzeit von 10 Jahren bei zehnjähriger Zinsbindung sind es sogar
nur 0,01%.
Weitere Informationen zum
EH-55-Plus-Förderprogramm finden Sie hier: https://www.kfw.de/297

NRW-Inflationsrate liegt im September 2026 bei 3,3 %
Beschreibung: * Kraftstoffpreise um 36,9 % höher als
vor einem Jahr * Gemüsepreise zwischen September 2025 und
September 2026 um 11,2 % gestiegen * Strompreise liegen unter dem
Vorjahresniveau (–4,7 %)
Die Inflationsrate in
Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des
Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im September 2026
bei 3,3 %. Das ist der höchste Wert seit Dezember 2023 (damals:
+3,5 %). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg der
Preisindex gegenüber dem Vormonat (August 2026) um 0,6 %. Der
Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei
Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation
bezeichnet – ist zwischen September 2025 und September 2026 um 2,4 %
gestiegen.

Vorjahresvergleich: Preise für Eier deutlich über dem
Vorjahresniveau, Butter wurde günstiger Zwischen September 2025
und September 2026 sind die Nahrungsmittelpreise um durchschnittlich
0,2 % gestiegen. Teurer angeboten wurde u. a. Gemüse wie Tomaten
(+33,1 %), Gurken (+32,9 %) und Möhren (+20,0 %). Auch die
Eierpreise lagen weiter über dem Niveau von Septemer 2025 (+16,7 %).
Molkereiprodukte wie teilentrahmte Milch (−11,5 %) und Vollmilch
(−10,7 %) wurden hingegen günstiger.
Sinkende Preise
verzeichneten u. a. vegetarische oder vegane Getreideprodukte
(−12,0 %) und Speisefette und -öle (−16,5 %), darunter insbesondere
Butter (−31,3 %). Die Energiepreise entwickelten sich weiterhin
gegenläufig: Während Strom und Gas zwischen September 2025 und
September 2026 Preisrückgänge verzeichneten (−4,7 % bzw. −1,9 %),
wurde Heizöl deutlich teurer angeboten (+49,9 %) als vor einem Jahr.
Im September 2026 mussten Autofahrende für Kraftstoffe
36,9 % mehr bezahlen als im September 2025 (darunter Diesel +48,7 %
und Benzin +33,8 %). Die Preise für Dienstleistungen lagen im
September 2026 u. a. bei den Entgelten für Kinderbetreuung nach der
Schule (+5,9 %) und bei Dienstleistungen der häuslichen Alten- u.
Behindertenpflege (+9,5 %) über dem Niveau von September 2025.
Vormonatsvergleich: Preise für Kraftstoffe und Bekleidung
gestiegen Zwischen August 2026 und September 2026 stiegen die
Kraftstoffpreise weiter deutlich an (+7,0 %). Dabei wurde Diesel um
7,7 % und Benzin um 6,8 % teurer angeboten.

Für Bekleidung mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im
September 2026 durchschnittlich 5,3 % mehr ausgeben als einen Monat
zuvor. Die Preise für Damenbekleidung stiegen um 5,5 % und die für
Herrenbekleidung um 5,2 %. Auch die Übernachtungspreise zogen
zwischen August und September 2026 wieder deutlich an (+6,7 %).
Günstiger angeboten als noch im August 2026 wurden im September
2026 u. a. Zitrusfrüchte (−3,9 %), Weintrauben (−3,7 %) und
Orangensaft oder ähnliche Fruchtsäfte (−3,4 %).
Verbraucherpreisindex für NRW (Basisjahr 2020 = 100) im September
2026 – vorläufige Ergebnisse (Wichtige Preisveränderungen) XLSX,
25,9 KB
Gaspreise, 1. Halbjahr 2026 zum 2. Halbjahr
2025 private Haushalte: -5,3 % Nicht-Haushalte: +1,8 %
Strompreise, 1. Halbjahr 2026 zum 2. Halbjahr 2025 private
Haushalte: -6,4 % Nicht-Haushalte: -8,3 %) (vorläufig)
Die
privaten Haushalte in Deutschland haben im 1. Halbjahr 2026 im
Durchschnitt 11,58 Cent je Kilowattstunde für Erdgas gezahlt. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sanken die
Gaspreise damit gegenüber dem 2. Halbjahr 2025 um 5,3 %. Gegenüber
dem 1. Halbjahr 2025 waren die Preise 4,5 % niedriger.
Im
Vergleich zum 1. Halbjahr 2021, dem Vergleichszeitraum vor dem
russischen Angriff auf die Ukraine in 2022 und der sich
verstärkenden Energiekrise, stiegen die Gaspreise für private
Haushalte um 80,7 %.
Strom kostete die Verbraucherinnen und
Verbraucher im 1. Halbjahr 2026 durchschnittlich 37,97 Cent je
Kilowattstunde. Das waren 6,4 % weniger als im 2. Halbjahr 2025
(-4,9 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2025), jedoch 16,4 % mehr als im
1. Halbjahr 2021.
VHS:
Demokratiebericht NRW – Ergebnisse und Perspektiven Die
VHS lädt in Kooperation mit der Vereinigung „Gegen Vergessen – Für
Demokratie“ am Montag, 5. Oktober, um 20 Uhr ins Stadtfenster an der
Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein, um den im März erschienen
dritten Demokratiebericht des Landes NRW näher zu betrachten. Hierzu
werden die Politikwissenschaftler Prof. Dr. Susanne Pickel und Prof.
Dr. Andreas Blätte die Ergebnisse vorstellen, einordnen und mit den
Teilnehmenden über Perspektiven sowie Handlungsoptionen diskutieren.
Der Bericht beleuchtet auf der Basis von Umfragedaten
zentrale Entwicklungen und Trends für die Demokratie in
Nordrhein-Westfalen. Die wissenschaftliche Begleitung des Berichts
der Landeszentrale für politische Bildung erfolgte durch die NRW
School of Governance an der Universität Duisburg-Essen. Die
Veranstaltung ist kostenfrei. Es wird jedoch um eine vorherige
Anmeldung gebeten. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich
anzumelden gibt es bei der VHS, Josip Sosic, telefonisch unter
0203-283/984 617
VHS-Vortrag: Pflege – Möglichkeiten
und Ansprüche Die VHS lädt am Dienstag, 6. Oktober, um
19.45 Uhr in das Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in
Duisburg-Mitte zu einem Vortrag über die Pflege ein. Wolfgang
Voßkamp gibt einen verständlichen Überblick über wichtige Leistungen
und Unterstützungsmöglichkeiten. Der Syndikusanwalt erläutert auch,
weshalb potenziell von Pflege betroffene Personen jetzt aktiv werden
sollten, um sich Rechte zu sichern, die verloren gehen könnten.
Was zu tun ist und wie man dies ganz einfach machen kann
und worauf bei der Antragstellung zu achten ist, welche Leistungen
in Anspruch genommen werden können und wo Betroffene und Angehörige
Unterstützung finden, werden ebenfalls thematisiert. Das
Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist
notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden
gibt es telefonisch bei Heike Pieper von der VHS unter
0203/283-984609
Lesen verbindet: Duisburger
Fachaustausch zeigt kreative Wege zur Leseförderung
Praxisnahe Ideen, kreative Methoden und neue Impulse für die
Leseförderung: Zum dritten Mal lädt das Duisburger Handlungsforum
„Die Verkehrs- und Bildungssprache Deutsch stärken“ zum
„Fachaustausch Lesen“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle
ehrenamtlich und beruflich Tätigen, die Kinder im Alter von fünf bis
zwölf Jahren beim Lesen unterstützen und ihre Lesefähigkeit stärken
möchten.
Wann? Am
Montag, 12. Oktober, von 13 bis 16.30 Uhr. Wo? In der
Stadtbibliothek Duisburg, Steinsche Gasse 26. Lesen eröffnet Kindern
neue Welten: Im Kopf entstehen Bilder, Sprache entwickelt sich
weiter und Geschichten bieten Anlass für Gespräche über Gefühle,
Gedanken und eigene Ideen.
Wie sich
diese Potenziale im Alltag nutzen lassen, steht im Mittelpunkt der
Veranstaltung, die gemeinsam von freien Trägern und städtischen
Ämtern organisiert wird. Nach einem künstlerischen Einstieg in die
Welt des Lesens mit Lale Öztürk, Vorlesepatin und Gewinnerin des
Deutschen Lesepreises, geht es an neun Kreativstationen weiter. Das
Angebot reicht vom Bilderbuchkino über Lese- und Erzähltechniken bis
hin zum Lesen mit dem Hund.
Darüber hinaus haben die
Teilnehmenden die Gelegenheit, die Kinder- und Jugendbibliothek
sowie das Schulmedienzentrum zu erkunden. Anmeldung und Rückfragen
unter: Boyana Baeva (b.baeva@stadtduisburg.de, 0203/283-987422) und
Ulrike Färber (u.faerber@stadtduisburg.de, 0203/283-985304).
QR-Code zur Anmeldung

Graffiti-Workshop im Volkspark Rheinhausen
Die Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt am Freitag, 9. Oktober, um 16
Uhr, zu einen Graffiti-Workshop an der Konzertmuschel im Volkspark
an der Gartenstraße in Rheinhausen ein. Mark Roberz alias „Mr.
Graffiti“ sowie weitere Künstler bieten Jugendlichen zwischen 12 und
18 Jahren die Gelegenheit, unter professioneller Anleitung die Welt
der Street Art zu entdecken, sich kreativ auszuprobieren und eigene
Kunstwerke zu gestalten.
In der Szene ist Roberz kein
Unbekannter. Mit zahlreichen Projekten im öffentlichen Raum sind
seine Arbeiten bereits an vielen verschiedenen Orten in Duisburg zu
bestaunen. Mit seiner Erfahrung, Leidenschaft und echter Kreativität
gibt er Jugendlichen eine professionelle Anleitung, die Kunst des
Sprayens zu erlernen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine
Anmeldung aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl jedoch
erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich
anzumelden gibt es telefonisch bei Christoph Doris unter
0203-283/987818 oder per E-Mail an
kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de.
25 Jahre „Call Duisburg“: Vom Pionierprojekt zur
modernen Lotsenstelle der Stadtverwaltung Vor 25 Jahren
klingelte bei „Call Duisburg“ (Tel. 0203 94000) erstmals das
Telefon. Was heute als selbstverständlicher Bestandteil einer
modernen Verwaltung wahrgenommen wird, war damals ein mutiges
Pilotprojekt. Als eines der ersten kommunalen Servicecenter
Deutschlands ging „Call Duisburg“ am 1. Oktober 2001 an den Start
und setzte damit Maßstäbe für einen bürgernahen und zentralen
Bürgerservice.

Mitarbeitende im Gespräch. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Seitdem hat sich das Servicecenter von einer kleinen Einheit mit
20 Mitarbeitenden in einer ehemaligen Kantine am Sittardsberg zur
unverzichtbaren Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bürgerschaft
entwickelt.
Während anfangs vor allem die telefonische
Auskunftserteilung und Entlastung der Fachbereiche im Fokus standen,
entwickelte sich das Aufgabenspektrum kontinuierlich weiter. Heute
bearbeiten rund 70 Mitarbeitende jährlich bis zu 600.000 Anrufe für
Duisburg, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sowie die
Kooperationsstädte Bottrop und Dinslaken.
 Mitarbeitende des
städtischen Servicecenters "Call Duisburg" am Standort
Sittardsberger Allee in Buchholz. Foto: Tanja Pickartz / Stadt
Duisburg
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link betont die
besondere Bedeutung des Servicecenters für die Stadtverwaltung:
„Call Duisburg ist weit mehr als eine Telefonhotline. Es ist Lotse,
Problemlöser, Krisenhelfer und oft die erste Stimme der Stadt
Duisburg. Viele Anliegen werden sofort gelöst, ohne Weiterleitung,
ohne Wartezeit und ohne Umwege.“
Ein weiterer Meilenstein in
der Entwicklung war die Einführung des Duisburger
Sprach-Assistenz-Systems im Februar 2026. Das System ermöglicht,
Anliegen zu schildern und bei häufig gestellten Fragen unmittelbar
Informationen zu erhalten. Diese Unterstützung erhöht die
Erreichbarkeit des Servicecenters.
„Menschen bringen
Empathie, Verständnis, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein
mit. Genau diese Fähigkeiten bleiben auch künftig unverzichtbar. Das
Sprach-AssistenzSystem hilft uns aber dabei, einfache Anliegen
schnell zu bearbeiten, damit unsere Mitarbeitenden mehr Zeit für
komplexe und beratungsintensive Anliegen haben, bei denen
menschliche Unterstützung den entscheidenden Unterschied macht“, so
Horst Hauswirth, Leiter des Servicecenters.

Horst Hauswirt, Leiter des Servicecenters. Foto: Tanja Pickartz /
Stadt Duisburg
Die positiven Auswirkungen zeigen sich auch in
den Leistungszahlen. Auf sämtlichen Leitungen des Servicecenters
gingen bis Ende August 2026 bereits rund 357.000 Anrufe ein. Durch
die Unterstützung des SprachAssistenz-Systems konnte dabei eine
Bearbeitungsquote von 92 Prozent erreicht werden. Dieser Wert liegt
deutlich über den in kommunalen Servicecentern üblichen
Vergleichswerten von 85 bis 87 Prozent.
In den vergangenen
25 Jahren war „Call Duisburg“ regelmäßig auch in Krisen- und
Sonderlagen gefordert – insbesondere während der CoronaPandemie, als
das Servicecenter die Corona-Hotline für die Stadt übernahm. Auch
heute sind die Mitarbeitenden oft erste Ansprechpartner bei
schwierigen Lebenssituationen wie finanziellen Sorgen, Trauerfällen
oder dringenden Angelegenheiten.
„Jeder Anruf ist eine kleine Wundertüte“, beschreibt ein
langjähriger Mitarbeitender. Neben Sachwissen sind daher Empathie,
Belastbarkeit und Kommunikationsstärke wichtige Voraussetzungen.
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums hat das Amt für Kommunikation
eine Social-Media-Kampagne umgesetzt.
Kurze Reels stellen
die Arbeit der Mitarbeitenden in der Telefonsachbearbeitung
augenzwinkernd dar. Die Beiträge geben einen Einblick in die
Vielfalt der Anliegen der Anrufenden. Ziel der Kampagne ist es, die
Menschen sichtbar zu machen, die täglich an den Telefonen sitzen und
häufig die erste Stimme der Stadtverwaltung sind.
Zukunftsplan für Ruhrort: Bürgerforum RuhrortPlus informiert über
Projekte, Ziele und Beteiligungsmöglichkeiten
Der Förderverein RuhrortPlus e. V. lädt am Mittwoch, 30. September,
um 18 Uhr zum Bürgerforum in das Maximilianhaus, Weinhagenstraße 25
in Duisburg-Ruhrort, ein. Der Verein stellt dort seine Ziele,
Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten vor.
Im Mittelpunkt steht die nachhaltige und lebenswerte
Weiterentwicklung des Stadtteils – insbesondere mit Blick auf
Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Eine
Anmeldung für die Teilnahme ist nicht erforderlich. Im Mittelpunkt
des Bürgerforums steht der Zukunftsplan für Ruhrort. Er bündelt
zahlreiche Maßnahmen, von der Förderung nachhaltiger Mobilität und
dem Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtteil bis hin zu
Umweltbildungsangeboten an Schulen.
Dabei geht es nicht nur um langfristige Strategien: RuhrortPlus
möchte vor allem konkrete und sichtbare Veränderungen im Stadtteil
anstoßen. „Dabei möchten wir vor allem Sichtbares im Stadtteil
schaffen, das auf die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen
in Ruhrort einzahlt“, so Umweltdezernentin Linda Wagner. Neben
bewährten Ansätzen setzt RuhrortPlus auch auf Innovation und neue
Ideen.
Burkhard Drescher, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt
Oberhausen, berät den Verein und bringt seine langjährige Erfahrung
als Projektleiter nachhaltiger Stadtentwicklungsprojekte ein.
„Ruhrort soll ein innovativer Ort des Probierens, Experimentierens
und Machens werden!“, so Drescher.
Aktuell wird beispielsweise ein Mobilitätskonzept für Ruhrort
entwickelt. Bereits angestoßene städtebauliche Projekte, wie die
Umgestaltung des Neumarktes, werden im Sinne von RuhrortPlus
weitergeführt. Gleichzeitig sind erste kleinere Maßnahmen bereits
auf den Weg gebracht – darunter ein E-Lastenfahrrad-Verleih und
Informations-Workshops zu erneuerbaren Energien.
Ein besonderer Schwerpunkt von RuhrortPlus liegt auf der
Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements und lokaler
Initiativen. Ein Bürgerbudget soll nachhaltige Projektideen aus dem
Stadtteil mit einer Anschubfinanzierung unterstützen. Darüber hinaus
dient das Umweltlokal in Ruhrort als zentrale Anlaufstelle für
Informationen, Austausch und Beteiligung.
„Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Ruhrorterinnen und
Ruhrorter von Beginn an über die Projekte und
Beteiligungsmöglichkeiten informiert werden“, sagt
Bezirksbürgermeister Hans-Gerd Bosch. Das Bürgerforum wird vom
Ruhrorter Bürgerverein begleitet und unterstützt. Alle Interessierte
haben die Gelegenheit, sich über die aktuellen und geplanten
Aktivitäten zu informieren, Fragen zu stellen und eigene Ideen
einzubringen.
Der Förderverein RuhrortPlus e. V. wird von der Stadt Duisburg, den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg, der GEBAG, Duisport, Haniel sowie der
Duisburger Projektwerke GmbH unterstützt. Weitere Informationen gibt
es online unter https://www.ruhrortplus.de.
Aktionstag für pflegende Angehörige: Kostenlose
Pflegekurse und Austausch im BG Klinikum Duisburg
Pflegende Angehörige leisten täglich einen wertvollen Beitrag – oft
verbunden mit organisatorischen, rechtlichen und praktischen
Herausforderungen. Deshalb lädt die Familiale Pflege des BG
Klinikums Duisburg am 8. Oktober 2026 zu einem Aktionstag für
pflegende Angehörige in die Mehrzweckhalle des BG Klinikums Duisburg
ein.
Interessierte erwartet ein abwechslungsreiches Programm
mit einem offenen Austausch sowie zwei kostenlosen Pflegekursen.
Themen sind unter anderem Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, die
Pflegegradbegutachtung sowie Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen und
Hilfsmittel für den Pflegealltag.
Programm am 8. Oktober
2026 10:00–12:00 Uhr: Offener Austausch 12:00–14:30 Uhr:
Pflegekurs „Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und
Pflegegradbegutachtung“ 15:00–17:00 Uhr: Pflegekurs
„Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen und Hilfsmittel“
Die
Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich, da die
Teilnehmerzahl begrenzt ist. Bei der Anmeldung sollte angegeben
werden, welche Programmpunkte besucht werden sollen. Anmeldung und
Rückfragen: Nathalie Zimmermann, , Fachbereichsleitung Sozialdienst
und Familiale Pflege, Fachbereichsleitung Sozialdienst und Familiale
Pflege, Telefon: 0203 7688 2325, E-Mail:
FamilialePflege@bg-klinikum-duisburg.de
Frank
Börner (SPD) empfängt Viertklässler der Gemeinschaftsgrundschule
Rahm im Landtag NRW Zwei 4. Klassen der
Gemeinschaftsgrundschule Rahm besuchten den Landtag NRW. Wie
arbeitet ein Landtagsabgeordneter? Welche Aufgaben hat das Parlament
und welchen Beitrag kann die Politik zum Schutz unserer Umwelt
leisten? Mit diesen und weiteren Fragen im Gepäck besuchten die
beiden vierten Klassen der Gemeinschaftsgrundschule Rahm den Landtag
Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.
Im Rahmen des offiziellen Besuchsprogramms erhielten die
Schülerinnen und Schüler Einblicke in die parlamentarischen Abläufe
und die Arbeit des Landesparlaments. Dabei lernten sie unter anderem
den Plenarsaal kennen und erfuhren, wie politische Entscheidungen in
Nordrhein-Westfalen getroffen werden.

Foto Büro Börner
Im Anschluss nahm sich der Duisburger
Landtagsabgeordnete Frank Börner Zeit für ein persönliches Gespräch
mit den jungen Gästen aus seiner Heimatstadt. Die Kinder hatten sich
intensiv auf den Besuch vorbereitet und nutzten die Gelegenheit,
zahlreiche Fragen zu stellen. Neben dem Arbeitsalltag eines
Abgeordneten stand insbesondere das Thema Umweltschutz im
Mittelpunkt des Austauschs.
„Es ist immer wieder eine
große Freude, junge Menschen hier im Landtag von Nordrhein-Westfalen
begrüßen zu dürfen“, erklärte Frank Börner. „Demokratiebildung
beginnt nicht erst im Erwachsenenalter. Wenn Kinder schon früh
erfahren, wie unser Zusammenleben gestaltet ist und dass ihre Fragen
und Anliegen wichtig sind, dann stärkt das unser Miteinander von
Grund auf.“
Viele Tiere, viele Menschen und eine
bunte Welt beim Gottesdienst im ZOO Duisburg Kleine und
große Besucherinnen und Besucher des Duisburger Zoos staunten nicht
schlecht, als letzten Sonntag gegen Mittag direkt nach der
Raubtierfütterung fröhliche Kirchenmusik erklang und neben dem
Tigergehege ein Team um Stadtdechant Pfarrer Andreas Brocke und
Superintendent Pfarrer Dr. Christoph Urban zum ökumenischen
Gottesdienst gemeinsam mit ZOO-Direktorin Astrid Stewin und
Oberbürgermeister Sören Link einluden.
Es ging um die
Vielfalt der Schöpfung und die Frage, wie Menschen verschieden sein
und trotzdem zusammengehören können. Schon beim Ankommen bekamen die
Kinder jeweils eine Tierkarte und eine Feder. Auf den Karten waren
Löwe, Affe, Zebra, Känguru oder Schildkröte zu sehen, die Federn
wiederum stammten von verschiedenen Tieren. Beides spielte im
weiteren Verlauf des Gottesdienstes eine wichtige Rolle und führten
zur Botschaft: Die Vielfalt ist wunderbar und alle haben
unterschiedliche Fähigkeiten, doch niemand muss alles können.
Ein besonders anschauliches Bild entstand bei der „Federwelle“:
Nacheinander hielten die Kinder ihre unterschiedlichen Federn in die
Höhe, schließlich alle gemeinsam. Auch die Erwachsenen wurden
einbezogen und streckten ihre Hände nach oben. Viele Federn, viele
Tierkarten, viele Kinder und viele Erwachsene – und doch eine
Gemeinschaft: So wurde der Leitgedanke des Gottesdienstes noch
einmal für alle sichtbar.
Nach dem Gottesdienst war der
besondere Tag im Zoo noch nicht vorbei. Für die Kinder begann eine
Rallye mit verschiedenen Mitmach-Stationen. In der Luchshütte
konnten sie kreativ werden und malen und im Entdeckerhaus durften
sie in unterschiedliche Tierrollen schlüpfen. Wer beide Stationen
absolvierte, konnte sich anschließend in der Bärenhütte einen Button
zum Mitnehmen fertigen und eine Urkunde als Erinnerung abholen.
Auch für Erwachsene und interessierte Familien gab es
anschließend noch einiges zu entdecken. Um 14 Uhr startete am
Haupteingang die Führung „Biblische Tiere“. Dabei rückten Tiere in
den Mittelpunkt, die auch in der Bibel eine Rolle spielen, und
eröffneten so einen weiteren Blick auf die Verbindung zwischen
Tierwelt, Glauben und biblischer Überlieferung.
So blieb
es nicht bei einem Gottesdienst an einem ungewöhnlichen Ort. Aus
Gottesdienst, Führung und Kinder-Rallye wurde ein gemeinsamer Tag,
an dem die Vielfalt der Tierwelt immer wieder den Blick auf die
Vielfalt der Menschen lenkte. Was die Kinder mit Tierkarten und
Federn spielerisch erfahren konnten, zog sich dabei wie ein roter
Faden durch das gesamte Programm: Menschen sind verschieden, jeder
und jede ist einzigartig – und gerade in dieser Verschiedenheit
gehören sie zusammen.

von links Kirchenmusiker Dominik Susteck, Superintendent Dr. Urban,
Stadtdechant Andreas Brocke, Pastoralassistentin Eva Kruk und im
Vordergrund Oberbürgermeister Sören Link. (Foto: Christina
Schubert).
Wirtschaft leidet unter
Dauer-Niedrigwasser IHK: Fahrrinne schneller optimieren
Seit Monaten führt der Rhein zu wenig Wasser. Das trifft den
Industriestandort massiv, kommentiert Dr. Stefan Dietzfelbinger,
Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK: „Das anhaltende
Niedrigwasser belastet unsere Wirtschaft. Die Transportkosten sind
hoch, die Lager sind leer, Lieferketten verändern sich dauerhaft.
Die wirtschaftliche Lage bleibt angespannt. Das leichte
Wirtschaftswachstum macht Hoffnung. Niedrigwasser kann den
Aufschwung aber wieder bremsen. Das haben wir schon 2018 gesehen.
Auch bei anhaltender Trockenheit muss sich unsere Wirtschaft auf den
Rhein verlassen können. Große Mengen an Rohstoffen lassen sich nicht
einfach auf die Straße verlagern. Deswegen muss die Politik die
Fahrrinne schneller optimieren.“


Hitze in NRW: Knapp 20.000 Sterbefälle im Juni 2026 bedeuten
Rekordwert * In keinem Juni seit Beginn der Betrachtung
1977 starben so viele Menschen in NRW * Rund 22 % mehr
Sterbefälle als im Juni 2025 * Bottrop, Herne und Solingen
verzeichneten die meisten Sterbefälle je 100.000 Einwohner/-innen –
Münster, Kreis Steinfurt und Kreis Borken die wenigsten
Im Juni 2026 starben in NRW 19.954
Menschen. Wie das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Daten
mitteilt, lag die Zahl der Sterbefälle damit um 22 % höher als im
Juni 2025 mit 16.396 Gestorbenen. Auch mit Blick auf einen längeren
Vergleichszeitraum bleiben die Zahlen aus 2026 ein Höchstwert: In
keinem anderen Juni seit Beginn der Erhebung in ihrer derzeitigen
Form im Jahr 1977 wurden mehr Sterbefälle verzeichnet.
Im
gesamten 1. Halbjahr 2026 starben insgesamt 113.250 Menschen in NRW.
Das waren 0,6 % weniger als von Januar bis Juni 2025 mit 113.892.
Der Monat des Jahres 2026 mit den meisten Sterbefällen war bisher
der Januar mit 21.283 Gestorbenen.

Daten zur Grafik XLSX, 223,82 KB Anstieg der Sterbefälle in
den meisten Kreisen und kreisfreien Städten Für die Mehrzahl der
Kreise und kreisfreien Städte erfasste das Statistische Landesamt im
Juni 2026 mehr Gestorbene als im Vorjahresmonat. Der höchste Anstieg
gegenüber dem Juni 2025 wurde in Leverkusen mit 63 % mehr
Sterbefällen erfasst, gefolgt von Köln mit 47 %.
In
lediglich 4 Kreisen war die Zahl der Gestorbenen niedriger; den
höchsten Rückgang gab es mit 6 % im Kreis Siegen-Wittgenstein.
Bezogen auf die Bevölkerung je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern
starben die meisten Menschen im Juni 2026 mit 140 Sterbefällen in
Bottrop, gefolgt von Herne mit 139 und Solingen mit 133
Sterbefällen.
Am wenigsten Menschen starben in Münster mit
80, dem Kreis Steinfurt mit 82 sowie dem Kreis Borken mit 85
Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. In allen
Kreisen und kreisfreien Städten lag die Sterberate im Juni 2026 über
dem Median der Junimonate im Zeitraum von 2005 bis 2025.
Sterbefälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Juni in den
kreisfreien Städten und Kreisen

Daten zur Grafik XLSX, 23,87 KB Anhaltende Hitzephase Ende
Juni 2026 Anhaltend hohe Durchschnittstemperaturen in den
Sommermonaten können zu erhöhten Sterbefallzahlen führen, da die
Hitze in Kombination mit Vorerkrankungen das Sterberisiko erhöht. In
der zweiten Junihälfte des Jahres 2026 lagen in NRW an 11
aufeinanderfolgenden Tagen Hitzewarnungen des Deutschen
Wetterdienstes vor, darunter 8 Tage mit der höchsten Warnstufe.
Damit gab es bereits im Juni 2026 doppelt so viele Tage mit
extremer Wärmebelastung wie bisher maximal in einem Kalenderjahr
vorlagen – gemessen seit Einführung des amtlichen Hitzewarnsystems
im Jahr 2005.
Laut Robert-Koch Institut lag die geschätzte Anzahl hitzebedingter
Sterbefälle in NRW im Jahr 2026 bis einschließlich der
36. Kalenderwoche bei 3.040 Menschen. Das ist der höchste Wert seit
dem Jahr 2016. Die zweithöchste Zahl hitzebedingter Sterbefälle
wurde für das Jahr 2018 mit 2.320 Gestorbenen in NRW ermittelt.
NRW: Ältere sind wesentlich häufiger erwerbstätig
als vor 20 Jahren * Fast drei Viertel der 55- bis
64-Jährigen in NRW standen 2025 im Berufsleben * Von den 65- bis
74-Jährigen mit Altersrente arbeitete rund jede 7. Person weiter
* Bei den 65- bis 74-Jährigen dominierten Teilzeitarbeit und
Minijobs
Im Jahr 2025 waren mit 72,7 % fast
drei Viertel der 55- bis 64-Jährigen in Nordrhein-Westfalen
erwerbstätig, das entsprach 2,05 Millionen Personen. Viele dieser
Erwerbstätigen werden in den kommenden Jahren aus dem Berufsleben
ausscheiden. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des
Internationalen Tags der älteren Menschen am 1. Oktober auf Basis
von Ergebnissen des Mikrozensus weiter mitteilt, machte diese
Altersgruppe insgesamt 15,8 % der nordrhein-westfälischen
Bevölkerung aus.
Zum Vergleich: Auf die Altersgruppe der 15-
bis 24-Jährigen, die am Anfang des Erwerbslebens stehen oder sich
darauf vorbereiten, entfiel dagegen ein deutlich geringerer
Bevölkerungsanteil von 10,2 %. Erwerbstätigenquote älterer Menschen
seit 2005 deutlich gestiegen Die Erwerbstätigenquote der 55- bis
64-Jährigen stieg in den vergangenen 20 Jahren erheblich: Im Jahr
2005 gingen 42,9 % dieser Altersgruppe einer bezahlten Beschäftigung
nach, 2025 waren es 72,7 %.
Auch bei den 65- bis 74-Jährigen
nahm die Erwerbstätigkeit stark zu: Hier erhöhte sich die Quote von
lediglich 4,3 % im Jahr 2005 auf 17,5 % im Jahr 2025. Von denjenigen
in dieser Altersgruppe, die 2025 bereits eine gesetzliche
Altersrente bezogen, ging rund jede 7. Person (14,2 %) weiterhin
einer bezahlten Tätigkeit nach, während 85,8 % nicht mehr
arbeiteten.
Ausschlaggebend für die insgesamt höhere
Erwerbstätigkeit im fortgeschrittenen Lebensalter sind vor allem
gesetzliche Rentenreformen wie das angehobene Renteneintrittsalter
und der Abbau von Frühverrentungsanreizen; Auch die deutlich
gestiegene Berufstätigkeit von Frauen trägt dazu bei. Gleiches gilt
für den wachsenden Fachkräftebedarf der Wirtschaft, da Betriebe
erfahrene Arbeitskräfte länger halten wollen.

Männer häufiger erwerbstätig – Frauen holen auf
Zwar sind Männer auch im höheren Lebensalter weiterhin häufiger
erwerbstätig als Frauen, allerdings verringerte sich der
geschlechtsspezifische Abstand in den vergangenen 20 Jahren
deutlich. Die Erwerbstätigenquote hat sich bei den 55- bis
64-jährigen Frauen fast verdoppelt: Sie stieg von 35,0 % im Jahr
2005 auf 68,2 % im Jahr 2025. Bei den Männern erhöhte sie sich im
selben Zeitraum von 51,1 % auf 77,3 %.
Bei den 65- bis
74-jährigen Frauen hat sich der Anteil der Erwerbstätigen nahezu
verfünffacht: von 2,7 % im Jahr 2005 auf 14,2 % im Jahr 2025. Bei
den Männern dieser Altersgruppe stieg der Anteil im selben Zeitraum
von 6,2 % auf 21,1 % und hat sich damit mehr als verdreifacht.
Teilzeit und geringfügige Beschäftigung dominieren im Alter Bei den
Arbeitsformen zeigt sich ein deutlicher Wandel im Alter: Im Jahr
2025 arbeiteten 68,3 % der 55- bis 64-Jährigen in Vollzeit und
31,7 % in Teilzeit.
Bei den 65- bis 74-Jährigen kehrte sich
diese Verteilung um: Hier waren im selben Jahr nur noch 32,2 %
Vollzeit erwerbstätig, während 67,8 % einer Teilzeittätigkeit
nachgingen. Ein deutlicher Unterschied zeigt sich zudem bei den
geringfügigen Beschäftigungen, zu denen neben klassischen Minijobs
auch kurzfristige Tätigkeiten zählen: Unter den 55- bis 64-jährigen
abhängig Beschäftigten befanden sich 2025 lediglich 7,5 % in einem
solchen Arbeitsverhältnis.
Im Alter von 65 bis 74 Jahren war
dagegen mit 50,6 % bereits die Hälfte der Arbeitnehmenden
geringfügig beschäftigt. Mit zunehmendem Alter ist unter den
Erwerbstätigen zudem ein höherer Anteil an Selbstständigen zu
verzeichnen. Im Jahr 2025 waren in der Altersgruppe der 55- bis
64-jährigen Erwerbstätigen 10,7 % selbstständig tätig. Unter den 65-
bis 74-jährigen Erwerbstätigen ging mit 25,3 % gut ein Viertel einer
selbstständigen Tätigkeit nach.
Ratsitzung am 28. September: Wahl von zwei neuen
Dezernenten Die Auscheibungen und die Wahlen ergaben
sich durch das Ausscheiden von Paul Bischof (Recht, Jugend, Familie)
und Baudezernent Martin Linne, der zum Jahresende in den Ruhestand
wechselt.
Wahl eines Beigeordneten für das Dezernat II
Zum Beigeordneten für das Dezernat II wurde für die Dauer von
acht Jahren unter Einweisung in die Stelle der Besoldungsgruppe B 7
LBesG Herr Heiko Blumenthal einstimmig gewählt. Eine Änderung des
Geschäftsbereiches bleibt vorbehalten.
Der Rat der Stadt hat
am 05.06.2026 die Ausschreibung der Stelle einer/eines Beigeordneten
für das Dezernat II beschlossen. Die Stelle wurde gemäß § 71 Abs. 2
S. 2 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (GO NRW) ausgeschrieben.
Die ebenfalls entsprechend des vorbezeichneten Ratsbeschlusses
eingerichtete Findungskommission hat sich nach durchgeführtem
Auswahlverfahren einstimmig für den Bewerbenden Herrn Heiko
Blumenthal entschieden.
Heiko Blumenthal (SPD, 11 Jahren
Referent des Oberbürgermeisters) übernimmt im künftigen Ressort für
Kinder, Jugend, Familie, Bildung und Wissenschaft (Dezernat II) die
Zuständigkeit für Duisburger Kitas und Schulen von Astrid Neese
(künftig: Soziales & Wohnen, Gesundheit, Jobcenter).
Ebenso
einstimmig wurde Dr. Oliver Lind (Rastrop-Rauxeler, CDU und
Reserveoffizier) zum Beigeordneten für das Dezernat VII für die
Dauer von acht Jahren unter Einweisung in die Stelle der
Besoldungsgruppe B 7 LBesG gewählt und übernimmt das Rechtsamt von
Vorgänger Paul Bischof, das Amt Ordnung und Integration von Michael
Rüscher, Feuerwehr von Stadtdirektor Martin Murrack. Eine Änderung
des Geschäftsbereichs bleibt vorbehalten.
Der
Geschäftsbereich umfasst ab 01.01.2027 das Amt für Schulische
Bildung, das Jugendamt, das Institut für Jugendhilfe, die
Stadtbibliothek, die Volkshochschule sowie die Stabsstellen
„Bildungsregion“ und „Campus Marxloh“. Die ebenfalls
entsprechend des vorbezeichneten Ratsbeschlusses eingerichtete
Findungskommission hat sich nach durchgeführtem Auswahlverfahren
einstimmig für den Bewerbenden Dr. Oliver Lind entschieden.
Der Geschäftsbereich umfasst ab 01.01.2027 das Rechtsamt, das
Bürger- und Ordnungsamt samt Verbraucherschutz, das Amt für
Integration und Einwanderungsservice, die Feuerwehr und das
Zivilschutzamt sowie die Stabsstellen „Zentrale Dienste“, „Besondere
Projekte, Task Force Problemimmobilien“ und „Sozialleistungsbetrug“.
Erneuerung des Stadiondaches der
schauinsland-reisen-arena Einstimmig mit Einthaltungen
Es ging auch um die einschließlich der daran befestigten technischen
Gebäudeausrüstung sowie Umsetzung ergänzender Maßnahmen. Der
Erneuerung des Stadiondaches der schauinsland-reisen-arena
einschließlich der daran befestigten technischen Gebäudeausrüstung
auf Grundlage der vorliegenden Planung nach Leistungsphase 4 HOAI
sowie der Umsetzung ergänzender Maßnahmen in den Bereichen baulicher
Substanzerhalt, Barrierefreiheit und elektronische Zutrittskontrolle
mit einem voraussichtlichen Kostenaufwand in Höhe von 35.692.189,00
Euro netto wurde zugestimmt.

Der Rat der Stadt Duisburg genehmigt den folgenden Anmietung
einer Lagerhalle für Kulissen der DOR (einstimmig mit Enthaltungen)
Die DOR nutzt die vom Kulturdezernat der Stadt Düsseldorf
angemietete Lagerhalle Paul-Thomas-Straße 54 in Düsseldorf ab dem
01.03.2026 für drei Jahre. Die Mietkosten und Nebenkosten werden
über den Gewinnvortrag der DOR an die Landeshauptstadt Düsseldorf
gezahlt.
Die Lagersituation für die Kulissen und
Ausstattungen von Opern- und Ballettproduktionen der DOR ist äußerst
kritisch und die Inhalte undichter Container, die beim
Produktionszentrum stehen, müssen nach einer Schimmelbeseitigung in
eine trockene Halle umgelagert werden. Es besteht dringlicher
Handlungsbedarf und es musste kurzfristig Abhilfe geschaffen werden.
Die im Dezember des letzten Jahres nach der Einholung von acht
Angeboten sich als die beste Lösung herausgestellte Anmietung einer
(anderen) Lagerhalle konnte nicht umgesetzt werden, da bis Mitte
Januar 2026 leider kein entsprechender Mietvertrag vorgelegt wurde.
Also führte die DOR die Suche fort und es wurde eine Lagehalle
in der Paul-Thomas-Straße 54, 40599 Düsseldorf, mit einer
Lagerfläche von 4.218 m² und einem Vordach zum Entladen besichtigt.
Dieses Objekt hat das Dezernat für Kultur, Integration und
Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf kurzfristig, aufgrund der
Dringlichkeit, ab dem 01.03.2026 für eine Dauer von drei Jahren
angemietet und der DOR für die Lagerung von Kulissen und Ausstattung
überlassen.
Der Nettomietzins beträgt monatlich 31.525,20
EUR zuzüglich der Mehrwertsteuer, also insgesamt 37.514,99 EUR und
erhöht sich pro Jahr um +2,5% (Staffelmiete). Die Nebenkosten
belaufen sich auf monatlich 6.327,00 EUR plus MwSt., also insgesamt
7.529,13 EUR pro Monat. Insgesamt betragen die Miete und die
Nebenkosten pro Monat 45.044,12 EUR.
Die Erstattungen der Mietkosten und Nebenkosten an die
Landeshauptstadt Düsseldorf werden aus den Wirtschaftsplänen 2026/27
fortfolgend der DOR getragen. Sofern die entsprechenden
Aufwandserhöhungen zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres zu einer
Reduzierung des Gewinnvortrags der DOR führen, der sich zum
01.08.2025 auf 21.551.135,76 EUR belief, beinhaltet der im
Beschlussentwurf aufgeführte Beschluss der Gesellschafterversammlung
vom 11.05.2026 einen Vorgriff auf zukünftige
Gewinnverwendungsbeschlüsse der Gesellschafterversammlung.
Die Entgeltordnung der Akademie für Notfallmedizin und
Rettungswesen (AfNuR) der Feuerwehr Duisburg wurde einstimmig
beschlossen Die Akademie für Notfallmedizin und
Rettungswesen (AfNuR) der Feuerwehr Duisburg bietet eine Vielzahl
von Lehrgangsformaten und Veranstaltungen an, die speziell auf die
Anforderungen des Rettungsdienstes und der prähospitalen
Notfallversorgung von Notfallpatientinnen und -patienten
ausgerichtet sind und nutzt dazu eigens dafür ausgestattete
Räumlichkeiten und Lehrmaterialien, die auf die Bedürfnisse solcher
fachspezifischen Formate abgestimmt sind.
Zu bestimmten
Bereichen aus dem genannten Spektrum möchten sich Dritte, ihrer
Bedarfe entsprechend, in diese Formate einbuchen und/oder
Räumlichkeiten und Lehrmaterialien anmieten, da ihnen selber die
nötigen Möglichkeiten oder Kapazitäten fehlen. Die Lehrgangs- und
Veranstaltungsangebote der AfNuR richten sich nach den Bedarfen, die
die Feuerwehr zu den jeweiligen (Ausbildungs-)Zeiten hat.
Dies kann in einigen Fällen bzw. temporär dazu führen, dass Formate
nicht ganz vollständig ausgelastet sind oder nicht alle Räume und
Lehrmaterialien in Gebrauch sind. Der Umstand, dass zwischenzeitlich
freie Plätze und Kapazitäten entstehen und andererseits aber Bedarfe
anderer Rettungsdienstträger, Feuerwehren/Werkfeuerwehren und
externer Hilfsorganisationen bestehen, bietet die Möglichkeit, die
Effizienz und Auslastung der AfNuR zu verbessern und Erträge zur
Deckung von Personal- und Sachkosten zu erwirtschaften

Die aufgeführten Preise sind Tagespreise inklusive der
aufgeführten Ausstattung bei einer Nutzung von 8 Stunden. Eine
Nutzungsdauer von weniger als 4 Stunden, wird pauschal mit einem
halben Tagessatz berechnet. Eine Nutzungsdauer von mehr als 8
Stunden bis maximal 12 Stunden, wird mit 1 ½ Tagessätzen berechnet.

Es werden nur die für die ordnungsgemäße Nutzung notwendigen
Verbrauchsmaterialien in den standardisierten Packmengen der
Leihmaterialien gestellt. Alle sonst benötigten
Verbrauchsmaterialien müssen durch den Veranstalter gestellt werden.

Bei den Lehrgangsformaten handelt es sich um die schulische
Ausbildung mit Abschlussprüfung, wenn die nach bestehender
Ausbildungs- und Prüfordnung vorgesehen ist.

Einbringung des Doppelhaushalts 2027/2028 und des
Haushaltssicherungskonzepts bis 2037 - wurde im Rat nicht einstimmg
beschlossen Oberbürgermeister
Sören Link sowie Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack
haben heute sowohl den Entwurf für den Doppelhaushalt 2027/2028 als
auch das neue Haushaltssicherungskonzept (HSK) in den Rat der Stadt
eingebracht. Das Duisburger Zahlenwerk spiegelt die dramatische
bundesweite Finanzkrise der Kommunen wider, setzt gleichzeitig aber
auch ein klares Signal für eine umfassende Modernisierung und
Digitalisierung der Stadtverwaltung.

„In den vergangenen Jahren haben wir gezeigt, dass Duisburg
schwierige finanzielle Herausforderungen bewältigen kann. Seit 2015
haben wir ausgeglichene Haushalte vorgelegt und die Überschuldung
beendet. Dadurch konnten wir unter anderem wieder gezielt in
Bildung, Sicherheit, Verkehrsinfrastruktur und den ÖPNV investieren.
Jetzt stehen wir erneut vor großen Kraftanstrengungen. Sie
werden uns viel abverlangen, aber wir werden alles dafür tun, dass
notwendige Investitionen in die Zukunft unserer Stadt weiter möglich
bleiben. Dazu gehört auch, dass Bund und Land die Kommunen nicht mit
immer neuen Aufgaben belasten dürfen, ohne diese ausreichend zu
finanzieren. Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen.
Damit Duisburg in den nächsten Jahren weiterhin handlungsfähig
bleibt, müssen wir nun gemeinsam und entschlossen alle dafür
erforderlichen Maßnahmen umsetzen“, betont Oberbürgermeister Sören
Link. Eingeleitet wurde das nun vorgelegte Sparprogramm bereits
Mitte 2025, als Stadtkämmerer Martin Murrack aufgrund der
herannahenden Haushaltsrisiken eine restriktive Bewirtschaftung
verfügt hatte.
Die tatsächliche Dimension und das
erschreckende Tempo der finanziellen Verschlechterung stellten sich
in den vergangenen Monaten unerwartet noch schwerwiegender dar. Ein
Phänomen, das derzeit alle deutschen Großstädte ereilt. Die
unzureichenden Finanzierungen von Bund und Land bei gleichzeitig
dynamisch steigenden Sozial-, Personal- und Sachkosten engen den
Ausgabespielraum der Kommunen dramatisch ein.
Harte
HSK-Vorgaben bis 2037: Rekorddefizite im Doppelhaushalt Die
Zahlen des Haushaltsentwurfs verdeutlichen den akuten
Handlungsdruck: Für das Jahr 2027 wird im ordentlichen Ergebnis mit
einem Defizit von minus 439,8 Millionen Euro geplant. Im Jahr 2028
wird dieser Fehlbetrag ein Minus von 462,6 Millionen Euro erreichen.
Ohne ein genehmigungsfähiges HSK droht Duisburg somit der
Verlust der finanziellen Gestaltungsfähigkeit und damit unter
anderem der Stopp von freiwilligen Leistungen. Um auch weiterhin
handlungsfähig zu bleiben, legt die Stadt dem Rat daher gleichfalls
ein HSK mit einem Zeithorizont von zehn Jahren vor.
Die Konsolidierungslinie steigt bis 2037 von 108 Millionen Euro im
Jahr 2027 auf 418,0 Millionen Euro an. Die größte Position bilden
dabei die Sachkosten, deren jährliches ansteigendes
Konsolidierungsvolumen sich in der Spitze im Jahr 2037 auf 306,1
Millionen Euro belaufen wird.
KI-Offensive soll Abbau von 909 Stellen auffangen Zu den
Konsolidierungsmaßnahmen gehört auch der rechnerische Wegfall von
exakt 909,81 Stellen in der Kernverwaltung. Stadtdirektor und
Stadtkämmerer Martin Murrack stellt hierzu jedoch klar: „Wir dürfen
dieses HSK nicht als reines Kürzungsinstrument betrachten, sondern
müssen die Krise als Chance begreifen, unsere Strukturen nachhaltig
zu verändern, Abläufe zu verbessern und Duisburg zukunftsfest
aufzustellen.
Durch den flächendeckenden Einsatz von
Künstlicher Intelligenz und automatisierten Prozessen sollen daher
künftig bürokratische Hürden abgebaut, Verwaltungsabläufe
effizienter gestaltet und die Personalstruktur gezielt an die
veränderten Anforderungen und Bedarfe angepasst werden.“
Bis
zum planmäßigen Ende des HSK-Zeitraums wächst die jährliche
Konsolidierungsvorgabe im Personal- und Versorgungsetat auf eine
Gesamtsumme von 111,9 Millionen Euro an. Der damit einhergehende
Stellenabbau erfolgt allerdings absolut sozialverträglich. Hierzu
soll konsequent die natürliche Altersfluktuation der kommenden Jahre
genutzt werden.
Die Stadt Duisburg ist gerade in den
kommenden Jahren zwingend auf hochqualifizierte Fachkräfte
angewiesen. Um diesen Bedarf zu sichern, werden die
Ausbildungsplätze konsequent und stabil auf dem Niveau der Vorjahre
an den langfristigen Personalbedarf angepasst. Eindringlicher Appell
an den Bund und das Land NRW Bei allen Bemühungen um einen
baldmöglichst wieder ausgeglichenen Haushalt wird bei der Analyse
der genannten Haushaltsdaten deutlich, dass sich die eigentliche
Ursache der Finanznot durch kein noch so rigides kommunales
Sparprogramm lösen lässt.
Das strukturelle Problem liegt in
der chronischen Unterfinanzierung der Städte durch die
übergeordneten politischen Ebenen. Stadtdirektor und Stadtkämmerer
Martin Murrack fordert daher im Namen der Stadtspitze „Wir machen
hier vor Ort in den Kommunen die eigentliche Arbeit für die
Menschen. Jetzt sind Berlin und Düsseldorf an der Reihe.
Es
ist Zeit, dass Bund und Land sich ihrer Verantwortung stellen und
endlich für eine dauerhafte, auskömmliche Finanzierung der Kommunen
sorgen. Sie müssen jetzt liefern!“ Der Entwurf des Haushaltsplans
2027/2028 sowie die Beschlussvorlage der beabsichtigten
HSK-Maßnahmen sind unter nachstehendem Link abrufbar:
https://www.duisburg.de/haushalt
Betrugsmaschen im Internet: VHS und Stadtbibliothek Duisburg
laden zu Aufklärungsveranstaltung ein
Unsicherheit und Überforderung im Internet spielen Betrügern in die
Hände, die an Daten und Geld gelangen wollen. In einer
Kooperationsveranstaltung laden die Volkshochschule und die
Stadtbibliothek Duisburg zu einer kostenfreien Info-Veranstaltung am
Dienstag, 29. September, um 17 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen
Gasse 26 in der Innenstadt ein.
Die Polizei Duisburg klärt an diesem Tag über Gefahren im digitalen Raum
auf und zeigt, wie man sich vor Online-Betrug und unrealistischen
Gewinnversprechen schützt. Weiterführende Informationen gibt es
telefonisch unter 0203 283-984612 oder 0203 283-986467.
Zahngesundheitswoche: „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit“
Der 25. September ist der bundesweite „Tag der Zahngesundheit“.
In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Gesund beginnt im Mund – Kau
dich fit“. Um Duisburger Kindern die „Superkräfte“ des gesunden Kauens
näherzubringen, veranstaltet der Arbeitskreis Zahnmedizinische
Prophylaxe Duisburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Zahnärztlichen Dienst
des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg vom 28. September bis zum 2.
Oktober eine Zahngesundheitswoche mit zahlreichen Aktionen rund um das
Thema „Mundgesundheit“.
Dieses Jahr richtet sich das Angebot an die Schülerinnen und Schüler der
GGS Beethovenstraße sowie an die Maxikinder der benachbarten
Kindergärten St. Peter und Rheinpiraten an der Schwarzenberger Straße.
Am kommenden Mittwoch haben Sie die Möglichkeit, die Aktionen der
Zahngesundheitswoche in der GGS Beethovenstraße um 8.30 Uhr zu
begleiten.
Zuckertisch, „zahnfreundliches“ Frühstücksangebot, Karieszelt,
Zahnwerkstatt – was sich dahinter verbirgt, erfahren Sie am Mittwoch,
30. September 2026, um 8.30 Uhr, GGS Beethovenstraße, Beethovenstr. 16,
47246 Duisburg.
Verweis nach Flugannullierung: ZEV mahnt
Ryanair, TAP Air Portugal und Wizz Air ab
Das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV) hat die
Fluggesellschaften Ryanair, TAP Air Portugal und Wizz Air abgemahnt.
Grundlage waren mehrere Verbraucherbeschwerden. Die Airlines
verwiesen Passagiere nach einer Flugannullierung darauf, sich für
die Erstattung des Ticketpreises an den jeweiligen Vermittler zu
wenden. Nach Auffassung des ZEV ist dieser pauschale Verweis
unzulässig.

Auch wenn über einen Vermittler gebucht wurde: Die Airline muss bei
Flugannullierung die Ticketkosten erstatten. Foto: Kiattisak / Adobe
Stock
Unzulässiger Verweis auf Vermittler und falsche
Rechtsauskünfte Dem ZEV lagen mehrere Fälle vor, in denen
Passagiere nach einer Flugannullierung durch die Airline
unzutreffende Informationen zur Erstattung ihrer Ticketkosten
erhalten haben.
Die Kommunikation erfolgte dabei oftmals über
Chatbots. Hier erhielten Passagiere, die über einen Vermittler
gebucht hatten, etwa die Information, dass sie sich für die
Erstattung an diesen wenden müssten. In einem Fall hieß es
beispielsweise:
„Für Tickets, deren Zahlung nicht an uns
erfolgt ist, besteht kein Anspruch, eine Erstattung bei uns zu
verlangen. Bitte wenden Sie sich daher an den jeweiligen
Ticketverkäufer.“
Nach Auffassung des ZEV ist diese Aussage
irreführend und unzulässig. Denn nach der
EU-Fluggastrechteverordnung können Passagiere bei einer Annullierung
die Erstattung des vollständigen Ticketpreises unmittelbar von dem
ausführenden Luftfahrtunternehmen verlangen. Das gilt auch dann,
wenn das Ticket über einen Vermittler gebucht wurde.
Fluggastrechteverordnung: Airline muss Ticketpreis erstatten Wird
ein Flug annulliert, können Reisende wählen, ob sie eine
anderweitige Beförderung oder die Erstattung des Ticketpreises
wünschen. Entscheiden sie sich für die Erstattung, muss die Airline
die Flugscheinkosten innerhalb von sieben Tagen zurückzahlen.
„Passagiere dürfen nicht den Eindruck erhalten, dass sie sich
nach einer Flugannullierung zwingend an den Vermittler wenden
müssen. Airlines müssen ihre Verpflichtungen aus der
Fluggastrechteverordnung gegenüber den betroffenen Passagieren
erfüllen. Verlangt der Passagier dies, muss die Auszahlung auch
direkt an ihn erfolgen“, erklärt Felicitas Wühler, Leiterin der
Rechtsdurchsetzung.
Ein pauschaler Verweis auf den Vermittler
kann für Verbraucher zu unnötigen Verzögerungen führen und
schlimmstenfalls Kosten für die Rückabwicklung über den Vermittler
auslösen.
Buchung über Vermittler: Oft mit Ärger verbunden
Die Erfahrungen des ZEV zeigen, dass es bei Buchungen über
Vermittler im Anschluss häufig komplizierter ist, Probleme zu
klären, sei es nach Annullierungen, Umbuchungen oder wenn es um
Erstattungen geht. Denn es sind mehrere Unternehmen beteiligt. Nicht
selten verweisen Airline und Vermittler gegenseitig aufeinander. Die
Angelegenheit kann sich über Monate ziehen, ohne dass für den
Reisenden eine konkrete Lösung gefunden wird oder klar ist, wer
rechtlich der richtige Ansprechpartner ist.
ZEV fordert
Airlines zur Unterlassung auf Das ZEV hat Ryanair, TAP Air
Portugal und Wizz Air wegen der nach hiesiger Ansicht irreführenden
und unlauteren Geschäftspraxis abgemahnt und sie aufgefordert, die
beanstandeten Informationen künftig nicht mehr zu verwenden.
Weitere Beanstandungen gegen Airlines
Die hier beschriebene
Praxis ist nicht die einzige Beanstandung, die das ZEV bei
Fluggesellschaften festgestellt hat. Gegen die genannten sowie
weitere Airlines wurden auch wegen anderer Rechtsverstöße
Abmahnungen ausgesprochen. Hier finden Sie eine Übersicht über all
unsere Verfahren.
Fluggäste, die Unstimmigkeiten bei Airlines
feststellen, können uns diese zur rechtlichen Prüfung melden:
rechtsdurchsetzung@cec-zev.eu Führung zum Tag der
Deutschen Einheit im Stadthistorischen Museum
Zum Tag der Deutschen Einheit startet am Samstag, 3. Oktober, um 15
Uhr eine Führung mit Harald Küst durch das Kultur- und
Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen.
Unter dem Titel „Mauerfall und deutsche Einheit – aus
Duisburger Perspektive“ blickt Küst auf die Monate zwischen
Mauerfall und deutscher Einheit zurück – eine Zeit voller Hoffnung
und Aufbruch, aber auch geprägt von Unsicherheit und Ernüchterung.
Im Mittelpunkt stehen Duisburg und das Ruhrgebiet im
Vergleich zum wirtschaftlichen Umbruch in Ostdeutschland nach 1990.
Thematisiert werden unter anderem die Folgen der Arbeit der
Treuhandanstalt, der Verlust von Arbeitsplätzen sowie die
unterschiedlichen Erfahrungen des Strukturwandels in Ost und West.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Dieser
kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher 2
Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.
„Spielen mit Geld“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg,
Johannes-Corputius- Platz 1 am Duisburger Innenhafen, lädt am
Sonntag, 4. Oktober, von 14 bis 17 Uhr zu einem Spielnachmittag mit
Boris Roskothen ein.
Unter dem Motto „Spielen mit Geld“
können die Gäste passend zur Ausstellung „CASH! – Geschichte des
Geldes“ verschiedene Gesellschafts- spiele rund um das Thema Geld
kennenlernen und ausprobieren. Boris Roskothen bringt eine Auswahl
unterschiedlicher Spiele aus seinem Spielwarenladen mit und lädt zum
gemeinsamen Knobeln und Entdecken ein.
Die Teilnahme ist im
Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für
Kinder und ermäßigte Besucher 2 Euro. Das vollständige Programm und
weitere Informationen sind im Internet unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Kostenfreie Energieberatung in Duisburg-Bergheim
Die Stabsstelle für Klimaschutz der Stadt Duisburg lädt am morgigen
Dienstag, 29. September, um 19 Uhr, in die Aula des Krupp-Gymnasiums
am Flutweg 62 in Bergheim zur Auftaktveranstaltung der
Quartiersenergiekampagne zur Umsetzung der Wärmewende ein.
Vom 30. September bis zum 9. November sind dann Energieberater in
Bergheim unterwegs, um Hausbesitzer kostenfrei über konkrete
Sanierungsmöglichkeiten zu beraten und damit die private
Energiewende voranzutreiben. Die Erstberatungen sind individuell auf
die Gebäude zugeschnitten und mit einem Hausbesuch durch
Energieberater verbunden.
Hier können Fragen zu
energetischen Optimierungsmöglichkeiten des Hauses gestellt, genauso
aber mögliche Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen besprochen
werden. Bei konkreten Planungen zu energetischen Sanierungen, klärt
die Energiekarawane auch über entsprechende Fördermöglichkeiten auf.
Weitere Informationen gibt es online unter
https://www.du-heizt.de. Anmeldungen zur Auftaktveranstaltung und
für Beratungstermine sind telefonisch unter 0203/283-985257 oder per
E-Mail unter waermeplanung@stadt-duisburg.de möglich.
VHS: Vorträge zu den Themen Pflege und
Tumor-/Schmerzbehandlung Einen Vortrag der VHS zum
Thema „Pflege – Möglichkeiten und Ansprüche“ gibt es am Dienstag, 6.
Oktober, um 19.45 Uhr in den Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse
26 in der Innenstadt. Referent Wolfgang Voßkamp ist
Syndikusrechtsanwalt und für einen großen Verband der Pflegebranche
tätig. Er verfügt über langjährige Erfahrung und große Expertise zu
Pflegethemen.
Im Vortrag werden unter anderem folgende
Fragen aufgegriffen: Wann übernimmt die Pflegeversicherung
anfallende Kosten? Habe ich auch ohne einen Pflegegrad Anspruch auf
Pflegeleistungen? Worin liegt der Unterschied zwischen einem
Pflegegrad und einer Pflegestufe? Die Antragstellung für Leistungen
aus der Pflegeversicherung ist komplex. In dem Vortrag wird erklärt,
was wichtig ist.
Am Mittwoch, 7. Oktober, ab 18 Uhr geht es
an gleicher Stelle um moderne radiologische Therapieverfahren, mit
denen Tumoren und chronische Schmerzen behandelt werden können.
Häufig ist das ganz ohne Operation möglich. Die interventionelle
Radiologie zählt zu den innovativsten Bereichen der modernen
Medizin. Mithilfe minimalinvasiver Verfahren können Tumoren und
Schmerzen gezielt behandelt werden. und stellen in vielen Fällen
eine wirksame Alternative zu Operationen, Medikamenten oder anderen
klassischen Therapieverfahren dar.
Über moderne
Behandlungsmöglichkeiten informiert Professor Dr. Marco Das,
Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Diagnostische und
Interventionelle Radiologie am Helios Klinikum Duisburg. Anmeldungen
zu beiden Vorträgen werden erbeten online über die Homepage der VHS
unter https://www.vhs-duisburg.de/ oder per E-Mail an
h.pieper@stadt-duisburg.de. Weitere Informationen gibt es
telefonisch unter 0203 283 984609.
VHS:
Naturwissenschaftliche Themen im Herbst Die VHS im
Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte bietet in
ihrem Herbstsemester wieder ein abwechslungsreiches Programm mit
spannenden Themen aus dem Bereich der Naturwissenschaften an. Den
Anfang macht am Donnerstag, 8. Oktober, um 19 Uhr ein Vortrag zum
Leben am Rand des Möglichen.
Peter Kohl-Hartmann,
Wissenschaftler an der Uni Duisburg-Essen, beschäftigt sich mit der
Frage, wie das Leben auf der Erde entstand und stellt Organismen
vor, die unter Extrembedingungen überleben können, etwa in heißem
Wasser, Eis, Salz oder unter enormer Strahlung.
Der
Duisburger Physiker Dr. Andreas Reichert erläutert am Mittwoch, 14.
Oktober, um 20 Uhr, wie Forschung in den Naturwissenschaften
überhaupt funktioniert. Angefangen bei der Fragestellung, was
erforscht werden soll, über die Finanzierung bis hin zur
Veröffentlichung der Ergebnisse gibt der Vortrag spannende Einblicke
und anschauliche Beispiele in ein Forscherleben.
Wie
hilfreich ein DNA-Test bei der Ahnenforschung sein kann, darüber
referiert Thomas Bolte am Mittwoch, 11. November, um 20 Uhr. In
seinem Vortrag berichtet er vom eigenen Entscheidungsprozess, einen
DNA-Test zu machen und erläutert, welche Versprechen von den
Anbietern solcher Tests erwartet werden können.
Auch
darüber, wie Matches ausgewertet werden müssen, um einen Mehrwert
für den eigenen Stammbaum zu erarbeiten und das dabei manchmal auch
mit überraschenden Ergebnissen zu rechnen ist, sind Gegenstand
seines Vortrags. Weitere Informationen zu den Kursen und dem
Programm sowie die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es online
unter https://www.vhs-duisburg.de
Call Duisburg schließt am 2. Oktober früher
Das Servicecenter Call Duisburg ist am Freitag, 2. Oktober, aufgrund
einer internen Veranstaltung ab 14 Uhr geschlossen. Ab Montag, 5.
Oktober, sind die Mitarbeitenden wieder zu den gewohnten Zeiten für
alle Fragen rund um die Stadtverwaltung Duisburg zu erreichen.
Köln-Rhein-Ruhr verliert Olympia-Rennen. IHK:
Olympia-Aus darf Standort nicht bremsen Die
Olympischen Spiele kommen nicht in unsere Region. Die Bewerbung von
Köln-Rhein-Ruhr konnte sich nicht gegen München durchsetzen. Die
Niederrheinische IHK bedauert die Entscheidung. Gleichzeitig bleibt
die wichtigste Disziplin, den Standort fit für die Zukunft zu
machen.
IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger
fordert, bei Infrastruktur, Mobilität und Digitalisierung jetzt erst
recht Tempo zu machen: „Wir gratulieren München zur deutschen
Olympia-Bewerbung. Für Köln-Rhein-Ruhr ist das eine verpasste
Chance. Das Olympia-Aus darf den Standort nicht bremsen. Wir
haben gezeigt, welches Potenzial zwischen Rhein und Ruhr steckt.
Diese Aufmerksamkeit müssen wir nutzen. Unsere Unternehmen brauchen
Tempo bei Infrastruktur, Digitalisierung und Entbürokratisierung.
Das geht nur mit politischem Willen und schnellen Entscheidungen.
Wenn Politik und Wirtschaft zusammenarbeiten, können wir Besucher,
Fachkräfte und Investoren auch ohne Olympische Spiele für unsere
Region begeistern.“
Zukunftsplan für Ruhrort: Bürgerforum RuhrortPlus informiert
über Projekte, Ziele und Beteiligungsmöglichkeiten Der
Förderverein RuhrortPlus e. V. lädt am Mittwoch, 30. September, um
18 Uhr zum Bürgerforum in das Maximilianhaus, Weinhagenstraße 25 in
Duisburg-Ruhrort, ein. Der Verein stellt dort seine Ziele, Projekte
und Beteiligungsmöglichkeiten vor.
Im Mittelpunkt steht die
nachhaltige und lebenswerte Weiterentwicklung des Stadtteils –
insbesondere mit Blick auf Klimaschutz und die Anpassung an die
Folgen des Klimawandels. Eine Anmeldung für die Teilnahme ist nicht
erforderlich. Im Mittelpunkt des Bürgerforums steht der Zukunftsplan
für Ruhrort. Er bündelt zahlreiche Maßnahmen, von der Förderung
nachhaltiger Mobilität und dem Ausbau erneuerbarer Energien im
Stadtteil bis hin zu Umweltbildungsangeboten an Schulen.
Dabei geht es nicht nur um langfristige Strategien: RuhrortPlus
möchte vor allem konkrete und sichtbare Veränderungen im Stadtteil
anstoßen. „Dabei möchten wir vor allem Sichtbares im Stadtteil
schaffen, das auf die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen
in Ruhrort einzahlt“, so Umweltdezernentin Linda Wagner. Neben
bewährten Ansätzen setzt RuhrortPlus auch auf Innovation und neue
Ideen.
Burkhard Drescher, ehemaliger Oberbürgermeister der
Stadt Oberhausen, berät den Verein und bringt seine langjährige
Erfahrung als Projektleiter nachhaltiger Stadtentwicklungsprojekte
ein. „Ruhrort soll ein innovativer Ort des Probierens,
Experimentierens und Machens werden!“, so Drescher.
Aktuell
wird beispielsweise ein Mobilitätskonzept für Ruhrort entwickelt.
Bereits angestoßene städtebauliche Projekte, wie die Umgestaltung
des Neumarktes, werden im Sinne von RuhrortPlus weitergeführt.
Gleichzeitig sind erste kleinere Maßnahmen bereits auf den Weg
gebracht – darunter ein E-Lastenfahrrad-Verleih und
Informations-Workshops zu erneuerbaren Energien.
Ein
besonderer Schwerpunkt von RuhrortPlus liegt auf der Unterstützung
bürgerschaftlichen Engagements und lokaler Initiativen. Ein
Bürgerbudget soll nachhaltige Projektideen aus dem Stadtteil mit
einer Anschubfinanzierung unterstützen. Darüber hinaus dient das
Umweltlokal in Ruhrort als zentrale Anlaufstelle für Informationen,
Austausch und Beteiligung.
„Mir ist es ein wichtiges
Anliegen, dass die Ruhrorterinnen und Ruhrorter von Beginn an über
die Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten informiert werden“, sagt
Bezirksbürgermeister Hans-Gerd Bosch. Das Bürgerforum wird vom
Ruhrorter Bürgerverein begleitet und unterstützt. Alle Interessierte
haben die Gelegenheit, sich über die aktuellen und geplanten
Aktivitäten zu informieren, Fragen zu stellen und eigene Ideen
einzubringen.
Der Förderverein RuhrortPlus e. V. wird von der Stadt Duisburg, den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg, der GEBAG, Duisport, Haniel sowie der
Duisburger Projektwerke GmbH unterstützt. Weitere Informationen gibt
es online unter
https://www.ruhrortplus.de. Verleihung
„Sportherz der Stadt Duisburg“ Die Stadt Duisburg
zeichnet fünf Persönlichkeiten für ihr außergewöhnliches und
langjähriges Engagement um den lokalen Sport mit dem „Sportherz der
Stadt Duisburg“ aus. Oberbürgermeister Sören Link übernimmt die
Ehrung im Mercatorzimmer.
Ausgezeichnet werden am Mittwoch,
30. September 2026, um 17 Uhr im Rathaus Peter Joppa, Winfried
Lawrenz, Andreas Vanek, Denis Arsic und Heide Vorberg. Alle fünf
Preisträgerinnen und Preisträger prägen den Duisburger Sport seit
vielen Jahren auf unterschiedlichste Weise – ob im Vereinsvorstand,
in der Nachwuchsförderung, bei der Organisation von
Großveranstaltungen oder als verlässliche Gestalter im Hintergrund.
Heinrich Strunk: Diskussion und Ausstellung im
Stadtarchiv Zur Vernissage und Podiumsdiskussion
anlässlich der Ausstellung „Im Transit – Der künstlerische Nachlass
Heinrich Strunks“ lädt das Stadtarchiv Duisburg am Freitag, 2.
Oktober, um 18 Uhr in die DenkStätte im Stadtarchiv am Kamelplatz 5
am Innenhafen ein.
Elisabeth Höller, Uwe Loss, Dr. Andreas
Pilger und Alize Nowack beleuchten Heinrich Strunks (1949–2016)
künstlerisches Werk und gehen der Frage nach, welche Hürden und
Chancen es für die Bewahrung von Kunstnachlässen gibt.
Die
kleine Ausstellung im Foyer des Stadtarchivs ermöglicht einen
Einblick in seinen künstlerischen Nachlass. Zudem stellt die
Ausstellung die Arbeit des Duisburger Kunstnachlassarchivs (DUKUNA)
vor. Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Nächster „Runder Tisch Hochheide“ am
7. Oktober Die Stadt Duisburg und das Quartiersbüro
Hochheide laden Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure und
Einrichtungen aus dem Stadtteil zum „Runden Tisch Hochheide“ ein.
Getroffen wird sich am Mittwoch, 7. Oktober, um 18 Uhr im
AWO-Begegnungszentrum auf der Ehrenstraße 18.
Vorgestellt
werden an dem Abend unter anderem die Baumaßnahmen des Integrierten
Stadtentwicklungskonzeptes Hochheide (ISEK). Sie sollen in den
kommenden Jahren den Stadtteil aufwerten. Ein weiteres wichtiges
Stadtentwicklungsthema auf der Tagesordnung: aktuelle und geplante
Hitzeschutz-Maßnahmen.
Der „Runde Tisch Hochheide“ regt
regelmäßig zum Austausch und Netzwerken zu unterschiedlichen
Schwerpunktthemen an. Ziel ist es, gemeinsam Hochheide positiv zu
entwickeln. Zur besseren Planung wird um Anmeldung beim
Quartiersbüro unter Tel. 02066 / 9937660 oder per E-Mail:
qm@du-hochheide.de gebeten. Das Quartiersbüro an der Glückaufstraße
8 in 47198 Duisburg hat dienstags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr
geöffnet.
DeinFach erweitert Standortnetz: Neue anbieteroffene
Paketautomaten in Duisburg ab sofort in Betrieb
DeinFach wächst weiter. Bundesweit sind inzwischen über 1.600
DeinFach Automaten im Einsatz. Auch in Duisburg steht ab sofort ein
neuer anbieteroffener Paketautomat für den Versand und Empfang von
Sendungen bereit. Der Automat in der Straße Am Alten Schacht 3 bei
STABILO Baumarkt in Duisburg-Hochheide und in der Kopernikusstr. 86
in Duisburg-Hamborn verfügen über jeweils 67 Paketfächer.

Bild Quelle: DeinFach „DeinFach ist der erste Paketautomat, den
Verbraucher:innen für DHL-Pakete und die Sendungen weiterer
Paketdienste und Händler nutzen können. Aktuell stehen mit DHL, UPS
und DHL Express drei Logistikdienstleister als integrierte Services
zur Verfügung, womit wir bereits für eine umfassende
Serviceabdeckung sorgen.
Von Standard- bis hin zu
zeitkritischen Expressendungen ermöglichen wir unseren Nutzer:innen
rund um die Uhr einen besonders flexiblen, einfachen und
komfortablen Paketversand und -empfang“, erklärt Lukas Beckedorf,
Geschäftsführer von Deinfach.
Beschäftigte qualifizieren und weiterbilden:
Online-Veranstaltung für Duisburger Unternehmen Wie
können kleine und mittlere Unternehmen ihre Beschäftigten gezielt
weiterbilden und dafür Fördermittel nutzen? Antworten darauf gibt
die kostenfreie Online-Veranstaltung „Beschäftigte qualifizieren und
weiterbilden – Chancen, Fördermittel und Praxisbeispiele für KMU“ am
Dienstag, 13. Oktober, von 14 bis 15.15 Uhr.
Der gemeinsame
Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters
Duisburg stellt aktuelle Fördermöglichkeiten vor und erläutert,
welche Voraussetzungen Unternehmen dafür erfüllen müssen. Dabei geht
es auch um die konkreten Vorteile, die Weiterbildungsangebote für
kleine und mittlere Unternehmen bieten. Ein Praxisbeispiel liefert
die Den Hartogh Logistics GmbH. Das Unternehmen berichtet aus erster
Hand über seine Erfahrungen mit einer betrieblichen
Qualifizierungsmaßnahme am Standort Duisburg.
Neben den
Fachinformationen bietet die Veranstaltung damit auch Gelegenheit
zum Austausch über praktische Erfahrungen. Die Veranstaltung richtet
sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Personalverantwortliche
sowie weitere Interessierte aus kleinen und mittleren Unternehmen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Organisiert wird die Veranstaltung im
Rahmen eines Projekts der Volkshochschule Duisburg, das vom
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen gefördert wird.
Das Projekt ist Teil des Duisburger vernetzten Bildungsraums
„Bildung Jetzt DU“. Dieser bringt Bildungsakteure vor Ort zusammen
und stärkt gemeinsame Bildungsangebote. Interessierte können sich
bis zum 9. Oktober bei Frau Franziska Russ- Yardimci,
f.russ-yardimci@stadt-duisburg.de, zu der Veranstaltung anmelden.
Betrugsmaschen im Internet: VHS und Stadtbibliothek Duisburg
laden zu Aufklärungsveranstaltung ein Unsicherheit und
Überforderung im Internet spielen Betrügern in die Hände, die an
Daten und Geld gelangen wollen. In einer Kooperationsveranstaltung
laden die Volkshochschule und die Stadtbibliothek Duisburg zu einer
kostenfreien Info-Veranstaltung am Dienstag, 29. September, um 17
Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt
ein.
Die Polizei Duisburg klärt an diesem Tag über Gefahren
im digitalen Raum auf und zeigt, wie man sich vor Online-Betrug und
unrealistischen Gewinnversprechen schützt. Weiterführende
Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984612 oder 0203
283-986467.
Sozialkürzungen verunsichern Familien und Menschen mit
Behinderung – fünf Hilfen, die zu wenig bekannt sind
Was bedeuten die aktuellen Debatten über Einsparungen im
Sozialbereich für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind?
Viele Menschen mit Behinderung, Familien und pflegende
Angehörige verfolgen die Diskussionen mit Sorge. Gleichzeitig zeigt
eine Studie der Aktion Mensch: Zahlreiche finanzielle Hilfen und
Unterstützungsangebote bleiben ungenutzt. Nicht, weil kein Anspruch
besteht, sondern weil sie zu wenig bekannt sind oder der Weg durch
den Antragsdschungel abschreckt. Gerade in Zeiten wachsender
Verunsicherung können diese Leistungen jedoch einen wichtigen
Unterschied machen. Sie entlasten finanziell, schaffen Freiräume im
Alltag und helfen dabei, Teilhabe zu sichern.
Der
barrierefreie Familienratgeber der Aktion Mensch
(https://www.familienratgeber.de/) bietet Unterstützung: Das Angebot
stellt Informationen über staatliche Hilfsangebote – in Einfacher
und teils Leichter Sprache – rund um ein Leben mit Behinderung
bereit: Von Schule über Beruf, Freizeit, Barrierefreiheit, Rechte,
Wohnen, Beratung sowie Kranken- und Pflegeversicherung. (https://www.familienratgeber.de/)
Wir möchten auf fünf staatliche und zu wenig bekannte
Unterstützungsangebote aufmerksam machen, die Betroffenen konkret
helfen: - Finanzielle Unterstützung für Bildung und Teilhabe an
Kultur-, Sport- und Freizeitangeboten
Dieses Angebot richtet
sich an Familien mit wenig Einkommen. Damit können Eltern Angebote,
Veranstaltungen und Kurse für ihre Kinder bezahlen. Beispiele
hierfür sind: -Schulbedarf, Lernförderungen, Fahrtkosten zur
Schule, Mittagessen in Ganztagsschulen oder Kitas, Musikunterricht,
Kosten für einen Sportverein sowie Eintrittsgelder für Museen,
Theater oder Musicals. Alle Informationen zur Berechtigung und
Beantragung der Leistungen für Bildung und Teilhabe finden Sie hier:
Leistungen für Bildung und Teilhabe 2026 | Familienratgeber.
Kinderzuschlag Der Kinderzuschlag erfolgt zusätzlich zum
Kindergeld. Er steht Familien mit geringem Einkommen zu. Eltern
können dadurch pro Kind monatlich bis zu 297 Euro (Stand: 2026)
bekommen. Alle Informationen zur Berechtigung und Beantragung des
Kinderzuschlags finden Sie hier:
Kinderzuschlag 2026 | Familienratgeber.
Wohngeld Menschen mit geringem Einkommen können Wohngeld
beantragen. Nach aktuellen Angaben haben in Deutschland rund zwei
Millionen Haushalte Anspruch auf Wohngeld. Menschen mit
Schwerbehinderung können zudem einen Freibetrag von 1.800 Euro pro
Jahr erhalten. Dieser Freibetrag wird von ihrem
Jahres-Brutto-Einkommen abgezogen. Dadurch können Menschen mit
Schwerbehinderung mehr Wohngeld bekommen. Alle Informationen zur
Berechtigung und Beantragung von Wohngeld finden Sie hier:
Wohngeld | Familienratgeber.
Leistungen und soziale Absicherung für pflegende Angehörige
Wer andere Menschen pflegt, kann selbst oft nicht voll im Beruf
arbeiten. Deshalb haben Pflegepersonen Anspruch auf soziale
Absicherung. Das bedeutet, die Pflegekasse bezahlt für die
Pflegeperson verschiedene Sozialleistungen, etwa Beiträge zur
Rentenversicherung, Unfallversicherung oder
Arbeitslosenversicherung. Alle Informationen zur Berechtigung und
Beantragung der Leistungen für pflegende Angehörige finden Sie hier:
Pflegende Angehörige | Familienratgeber.
Leistungen für Pflegebedürftige Pflegebedürftige Menschen
können Leistungen von der Pflegeversicherung bekommen. Diese bezahlt
zum Beispiel die Pflege zu Hause oder in einem Pflegeheim.
Zusätzlich können Pflegehilfsmittel oder Kosten für einen
barrierefreien Umbau des Wohnraums finanziert werden. Alle
Informationen zur Berechtigung und Beantragung der Leistungen für
Pflegebedürftige finden Sie hier:
Leistungen Pflegeversicherung 2026 | Familienratgeber.
Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, fordert: „Aktuelle
Diskussionen um Kürzungen verunsichern Menschen mit Behinderung und
Familien. Gleichzeitig sehen wir, dass wichtige
Unterstützungsleistungen nicht genutzt werden – entweder, weil sie
zu wenig bekannt oder zu kompliziert in der Beantragung sind. Wer
auf Hilfe angewiesen ist, braucht Klarheit statt Bürokratie. Deshalb
müssen Informationen verständlich sein und Leistungen die Menschen
tatsächlich erreichen.“
Weitere Unterstützungs- und
Teilhabemöglichkeiten bietet die Aktion Mensch darüber hinaus mit
dem Wegweiser Inklusion (Wegweiser
Inklusion - YouTube).
Es handelt sich um ein Informationsangebot, das Menschen mit
Behinderung, Angehörige, Arbeitgeber*innen und alle Interessierten
mit verständlichen Informationen rund um Inklusion und
gesellschaftliche Teilhabe unterstützt.
Auch für Vereine,
Initiativen und soziale Organisationen gibt es neue
Unterstützungsmöglichkeiten: Mit den drei neuen Förderangeboten
„Junge Menschen stärken“, „Sport und Kultur vor Ort“ sowie
„Arbeitsplätze in Inklusionsunternehmen und Zuverdienst betrieben“
möchte die Aktion Mensch Projekte für mehr Teilhabe, Inklusion und
gesellschaftlichen Zusammenhalt schneller umsetzen. Weitere
Informationen zu unseren Förderangeboten finden Sie hier:
https://www.aktion-mensch.de/foerderung.
„Safe Abortion Day“: Beratungsstellen informieren am „Tag
des sicheren Schwangerschaftsabbruchs“ in der Duisburger Innenstadt
Jedes Jahr findet der internationale „Safe
Abortion Day“, der Tag des sicheren Schwangerschaftsabbruchs am 28.
September statt. Mitarbeitende der vier staatlich anerkannten
Duisburger Schwangerschafts- konfliktberatungsstellen informieren
zum dritten Mal in Folge am Montag, 28. September, von 13 bis 16 Uhr
gemeinsam in der Fußgängerzone auf der Königsstraße (gegenüber dem
Forum) in der Duisburger Innenstadt darüber, welche Fragen, Sorgen
und Nöte Frauen haben, die einen Schwangerschaftsabbruch erwägen.
Im Gespräch möchten das Beratungs- und Therapiezentrum des
Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg, die Evangelische
Beratungsstelle Duisburg/Moers, Pro Familia Duisburg und Frauenwürde
Duisburg e.V. / „Haus im Hof“ darüber informieren, welche Hürden
eine Frau in Deutschland überwinden muss, wenn sie sich zu einem
Schwangerschaftsabbruch entschließt.
Zudem zeigen sie auf,
was Beratung leisten kann und unter welchen Bedingungen in anderen
Ländern Schwangerschaftsabbrüche erfolgen, in denen
Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stehen. Bei einer
Mitmach-Aktion können in diesem Jahr am Infostand Buttons zum Thema
hergestellt werden. Die Beraterinnen der Duisburger Beratungsstellen
freuen sich auf einen regen Austausch mit zahlreichen Bürgerinnen
und Bürgern.
Der Safe Abortion Day wird bereits seit 2011
weltweit immer am 28. September begangen, um darauf aufmerksam zu
machen, dass in vielen Ländern Schwangerschaftsabbrüche medizinisch
unsicher stattfinden, weil diese dort ggf. verboten sind und dann
illegal durchgeführt werden. Dabei sterben laut der WHO weltweit
jährlich rund 39.000 Frauen. Die
Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen beraten Frauen und Männer
sowie nicht-binäre Personen kostenfrei und ohne Ansehen der Herkunft
oder Religion gern zu allen Fragen rund um Verhütung, Sexualität,
Schwangerschaft sowie bei Paarproblemen.
Sie informieren
zudem ausführlich über mögliche gesetzliche und finanzielle
Unterstützungsmöglichkeiten zum Leben mit Kind(ern), ob
alleinerziehend oder in einer Partnerschaft. Alle Duisburger
Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sind
online unter diesem Link abrufbar:
http://www.familienplanung.de/beratung/beratungsstelle-finden/
Zahngesundheitswoche: „Gesund beginnt im Mund – Kau dich
fit“ Der 25. September ist der bundesweite „Tag der
Zahngesundheit“. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Gesund
beginnt im Mund – Kau dich fit“. Um Duisburger Kindern die
„Superkräfte“ des gesunden Kauens näherzubringen, veranstaltet der
Arbeitskreis Zahnmedizinische Prophylaxe Duisburg e.V. in
Zusammenarbeit mit dem Zahnärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes
der Stadt Duisburg vom 28. September bis zum 2. Oktober eine
Zahngesundheitswoche mit zahlreichen Aktionen rund um das Thema
„Mundgesundheit“.
Dieses Jahr richtet sich das Angebot an
die Schülerinnen und Schüler der GGS Beethovenstraße sowie an die
Maxikinder der benachbarten Kindergärten St. Peter und Rheinpiraten
an der Schwarzenberger Straße. Am kommenden Mittwoch haben Sie die
Möglichkeit, die Aktionen der Zahngesundheitswoche in der GGS
Beethovenstraße um 8.30 Uhr zu begleiten. Zuckertisch,
„zahnfreundliches“ Frühstücksangebot, Karieszelt, Zahnwerkstatt –
was sich dahinter verbirgt, erfahren Sie am Mittwoch, 30. September
2026, um 8.30 Uhr, GGS Beethovenstraße, Beethovenstr. 16, 47246
Duisburg.
Informationscafé der Frühen Hilfen zum Thema Babymassage
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 2.
Oktober von 9.30 bis 11.30 Uhr zum Informationscafé in die Zentrale
Anlaufstelle Frühe Hilfen auf der Schwanenstraße 5-7 in der
Innenstadt ein (Eingang Steinsche Gasse 2). Auf dem Programm steht
das Thema „Babymassage“.
Die Familienhebamme Isabella de
Palma wird Familien in ruhiger Atmosphäre anleiten und zeigen, wie
Eltern durch achtsame Berührungen die Bindung zu ihrem Baby stärken
und gleichzeitig seine körperliche und emotionale Entwicklung
fördern. Die Babys sollten maximal drei Monate alt sein. Ein
Handtuch und Babyöl sind mitzubringen. Die Teilnehmerzahl ist
begrenzt.
Um telefonische Anmeldung wird gebeten: Tel. 0203
283-983015. Die Frühen Hilfen Duisburg beraten generell umfassend zu
allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt und informieren
Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren. Sämtliche Angebote
der Frühen Hilfen in Duisburg sind kostenlos.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Zebra-Talk
mit Ralf Koss
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
(MDB) lädt am Sonntag, 4. Oktober, um 15 Uhr an der Apostelstraße 84
in Duisburg-Ruhrort zum Zebra- Talk mit Ralf Koss ein. Unter dem
Titel „Bundesliga, ich komm' aus dir“ erzählt der Schriftsteller,
Drehbuchautor und Journalist alias Kees Jaratz Geschichten aus
seinem Leben als Fußballfan.

Ralf Koss (Foto Marion Basteck) freut sich bereits auf die
Veranstaltung im MDB: „Im Binnenschifffahrtsmuseum zu lesen ist
etwas Besonderes für mich. Denn nicht nur der MSV begleitet mich
fast mein ganzes Leben. Ins Hallenbad ging es schon als Schulkind
und der Hafen mit seinen Schiffen beschäftigte mich als Ruhrorter
Jungen schon immer.“
Im Anschluss an die Lesung besteht
Gelegenheit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen und die aktuelle
Ausstellung des MSV-Museums im MDB zu besuchen. Seit 2008 schreibt
Ralf Koss unter dem Pseudonym Kees Jaratz den Zebrastreifenblog, der
zu den renommiertesten deutschen Fußballblogs zählt. In seinem
Programm erzählt er mit Begeisterung, Emotion und einer guten
Portion Komik von Fußballspielen, Auswärtsfahrten und verloren
geglaubten Partien.
Seine Geschichten dürften dabei nicht
nur MSV-Fans mitten ins Herz treffen. Die Teilnahme kostet zwei Euro
pro Person zuzüglich des regulären Museumseintritts in Höhe von 4,50
Euro. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl
ist auf maximal 45 Personen begrenzt. Weitere Informationen gibt es
im Internet unter http://www.binnenschifffahrtsmuseum.de.
Spaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch Serm
Oberbürgermeister Sören Link lädt wieder
interessierte Duisburgerinnen und Duisburger zu einem Spaziergang
ein. Am Samstag, 10. Oktober, geht es gemeinsam von 13 bis 16 Uhr
durch Serm. Im Mittelpunkt stehen bei dem etwa drei Kilometer langen
Rundgang verschiedene Formen der Landwirtschaft und die Bedeutung
der vielfältigen ländlichen Betriebe für Duisburg.
Die
Teilnehmenden erhalten zudem Einblicke in die Besonderheiten des
dörflich geprägten Stadtteils. Die Strecke führt stellenweise über
nicht befestigte Wege. Anmeldungen sind ab sofort online bis zum
28. September unter
https:///www.duisburg.de/spaziergang möglich.
Da die
Nachfrage an den Spaziergängen erfahrungsgemäß sehr groß ist, werden
die verfügbaren Plätze unter allen Anmeldungen ausgelost. Die
Teilnehmenden erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail
ein Ticket mit allen wichtigen Informationen zum Treffpunkt und zum
Ablauf des Spaziergangs.
VHS-Vortrag zu den Aufgaben und Pflichten ehrenamtlicher
Vereinsvorstände
Der Fachanwalt für
Vereins- und Steuerrecht Jörg Hallmann frischt in seinem Vortrag am
Montag, 28. September, um 20 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der
Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte das Wissen neuer und alter
Vereinsvorstände um deren Rechte und Pflichten bei der Ausübung
ihres Ehrenamtes auf. Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro.
Eine vorherige Anmeldung unter http://www.vhs-duisburg.de ist
notwendig.
34.
Freizeit- und Westernreitturnier auf der Robinson
Abenteuerfarm
Die städtische Abenteuerfarm Robinson lädt gemeinsam mit dem
Robinson BSP-Förderverein e.V. am Wochenende vom 26. bis 27.
September zum 34. Freizeit- und Westernreitturnier ein. Das Turnier
startet am Samstag, 26. September, um 13 Uhr sowie am Sonntag um 11
Uhr auf dem Gelände der Abenteuerfarm Robinson auf der Saarstraße 9
in Duisburg-Friemersheim.
Freizeitreiterinnen und
Freizeitreiter aus Duisburg und den umliegenden Städten stellen vor
Ort ihr Können mit ihren Pferden unter Beweis. Zuschauerinnen und
Zuschauer sind eingeladen, das Turnier live zu verfolgen. Der
Eintritt ist an beiden Tagen frei. Für das leibliche Wohl sorgt der
Förderverein mit Kaffee, Kuchen, Getränken und einem Grillstand.
Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste am Samstagabend ab
19 Uhr, wenn Live-Musik für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgt.
Weitere Informationen zum Turnier finden Sie auf der Internetseite
des Fördervereins unter http://www.abenteuerfarm.de. Bei Fragen
stehen die Mitarbeitenden der Robinson Abenteuerfarm telefonisch
unter 02065 22623 zur Verfügung.
VHS Duisburg West: Besuch des Bienenmuseums in Rumeln
Der Kreisimkerverband bietet am
Sonntag, 27. September, um 11 Uhr in Kooperation mit der VHS eine
Führung durch das Bienenmuseum, Schulallee 11, mit Honigverköstigung
in Rumeln an. Hier kann man erfahren, warum Bienen so wichtig für
das ökologische Gleichgewicht sind, welchen Beitrag Imker leisten
und wie es kommt, dass Honig unterschiedliche Aromen hat.
Die Führung richtet sich an alle, die mehr über die Honigbiene und
über Imkerei lernen möchten. Es sind keine Vorkenntnisse
erforderlich. Die Teilnahme kostet 10 Euro. Eine vorherige Anmeldung
ist notwendig und kann online auf https://www.vhs-duisburg.de oder
über die Geschäftsstelle der VHS West (telefonisch unter 0203
283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt- duisburg.de) erfolgen.
Den Gemüsegarten winterfest machen und für Ernten in
der kalten Jahreszeit vorsorgen - Gartenbauexperte gibt Tipps für
die Vorbereitung und Bepflanzung des winterlichen Gartens
Auch wenn die Gartensaison sich dem Ende zuneigt, muss noch längst
keine Ruhe in den Beeten einkehren. Mit den richtigen Maßnahmen
lässt sich die Bodenfruchtbarkeit erhalten und selbst im Winter
frisches Gemüse ernten. Gartenbauexperte Dr. Lutz Popp vom
Bayerischen Landesverband für Gartenkultur und Landespflege (BLGL)
empfiehlt, die Flächen möglichst lange mit Kulturen zu belegen und
frühzeitig an die Winterernte zu denken.

Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich die Bodenfruchtbarkeit
erhalten und selbst im Winter frisches Gemüse ernten. (Quelle: BLGL)
„Entscheidend ist, dass das Wintergemüse schon vor der kalten
Jahreszeit ausreichend Substanz aufbauen kann“, erklärt Dr. Lutz
Popp „Im Winter wächst es wegen der kurzen Tage nur noch langsam
oder gar nicht mehr. Deshalb sollten die Pflanzen rechtzeitig gesät
oder gepflanzt werden.“
Beete sorgfältig vorbereiten
Abgeerntete Beete sollten nicht sofort umgegraben werden. Eine
möglichst lange Bodenbedeckung schützt nämlich vor Auswaschung und
Erosion. Für frühzeitig freie Flächen eignet sich eine Grüneinsaat.
Sie nimmt Nährstoffe auf, schützt den Boden und kann den Winter über
stehenbleiben.
Vor der neuen Aussaat werden Pflanzenreste und
Unkraut entfernt. Wichtig ist eine feinkrümelige, nicht verschlämmte
Saat- oder Pflanzfläche. Bei ungenutzten Beeten schützt eine
Mulchabdeckung den Boden. Auch die Fruchtfolge sollte berücksichtigt
werden. Gemüsearten aus derselben Pflanzenfamilie sollten nicht
jedes Jahr am gleichen Standort stehen. „Ein gut vorbereitetes Beet
ist die beste Grundlage für eine erfolgreiche Winterernte. Wer den
Boden bedeckt hält, schützt nicht nur die Bodenstruktur, sondern
schafft auch gute Startbedingungen für die nächste Kultur“,
erläutert der Gartenbauexperte.
Diese Kulturen eignen sich
für die Winterernte Für die Ernte im Spätherbst und Winter kommen
zahlreiche robuste Gemüsearten infrage. Dazu zählen unter anderem:
Feldsalat und Schnittsalate Endivien und Winterportulak
Spinat
Auch Radieschen, Winterzwiebeln und Knoblauch können
abhängig von Standort und Witterung noch im Herbst ausgesät
beziehungsweise gesteckt werden. Feldsalat lässt sich bis etwa Mitte
September für eine Ernte im Winter säen. Im ungeheizten Gewächshaus
oder Frühbeet ist je nach Standort auch eine spätere Kultur möglich.
Wer Jungpflanzen verwendet, kann freiwerdende Flächen nach den
Sommerkulturen schnell wieder nutzen. Eine durchdachte Kombination
aus Haupt-, Vor- und Nachkulturen ermöglicht so eine lange Nutzung
der Beete.
Schutz vor Nässe und Frost Im Winter ist nicht
allein die Kälte problematisch. Zu hohe Feuchtigkeit kann
Pilzkrankheiten fördern, weswegen empfindliche Kulturen vor Nässe
geschützt werden sollten. Frühbeete, Mini-Tunnel, Vliese oder ein
ungeheiztes Gewächshaus bieten Schutz vor Starkregen und verlängern
die Erntezeit. Verfrühungsvlies kann bei drohenden Frostnächten die
Temperatur zwischen den Pflanzen um mehrere Grad erhöhen. Es sollte
jedoch regelmäßig gelüftet werden, damit die Pflanzen abtrocknen
können.
Der zentrale limitierende Faktor im Winter ist und
bleibt das geringe Sonnenlicht. Sinkt die Tageslänge im Spätherbst
unter etwa zehn Stunden, wachsen viele Pflanzen nur noch
eingeschränkt. Spätsommer und Frühherbst müssen daher genutzt
werden, damit die Kulturen rechtzeitig genügend Pflanzensubstanz
aufbauen.
Ernten bei frostfreiem Wetter Wintergemüse kann
meist nach und nach direkt aus dem Beet geerntet werden. Geerntet
wird bevorzugt an frostfreien Tagen, wenn die Pflanzen aufgetaut
sind. Bei gefrorenen Blättern besteht Bruchgefahr. Spinat und
anderes Blattgemüse sollten vorsichtig geschnitten werden, damit die
Pflanzen möglichst lange weiterwachsen. Wer jetzt Beete schützt,
geeignete Kulturen auswählt und rechtzeitig vorsorgt, kann noch
lange frisches Gemüse aus eigener Ernte genießen.
Rheingemeinde wählte
Sarah-Marie Reschke auf die Wanheimer Pfarrstelle
Das Presbyterium der Evangelischen
Rheingemeinde Duisburg hat am Sonntag in einem
öffentlichen Wahlgottesdienst Sarah-Marie Reschke auf die
Wanheimer Pfarrstelle gewählt. Dort war sie längst keine
Unbekannte mehr, denn sie verstärkte schon seit dem 1.
Januar 2026 das Pfarrteam der Gemeinde durch ihren
Probedienst.
Mit der Gemeinde freute sich Pfarrer Dr.
Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises
Duisburg, der den Gottesdienst und die Wahl in der Wanheimer Kirche
mitfeierte. Er sprach Sarah-Marie Reschke gerne Gottes reichen Segen
für sie und ihr Wirken zu und hieß sie im Kirchenkreis herzlich
willkommen.

Pfarrerin Sarah-Marie Reschke mit Superintendent Dr. Urban und
Berufungsurkunde Foto: Blaschak).
Flamenco und Leidenschaft verbinden musikalische Welten
Am 4. Oktober bringen die Musiker Birdy Steppuhn (Schlagzeug)
und Dr. Hans-Joachim Heßler (Tasteninstrumente) um 18 Uhr im
evangelischen Gemeindezentrum Duisburg Neudorf, Wildstr. 31 die
Klänge und die traditionellen Instrumente zweier Kontinente
zusammen. Die Verbindung erstellt der Flamenco dar, und Baisis des
Abends ist Heßlers Komposition „La Transformation de la Passion“.
Zu hören ist dann ein vielfältiger Variationszyklus, in
dessen Verlauf ein Thema durch die Zeiten vom 15. bis uns 21.
Jahrhundert wandert. Der Eintritt ist frei. Die Evangelische
Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld Neudorf lädt herzlich zu dem
Konzert ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.
Die Citykirche kennenlernen- Kostenfreie Führung
durch Salvator Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört
zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An
jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Gemeindeleute,
meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil und die
besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem
Rathaus.
Am Sonntag, 4. Oktober 2026 um 15 Uhr macht Henning
Hoppe mit Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt
und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung
ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche
sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

Das Gedenkfenster in der Salvatorkirche Duisburg Foto: Evangelische
Kirchengemeinde Alt-Duisburg)
Anmeldungen für die
ökumenische Segensfeier für Babys in Duisburg Mit der
Geburt eines Kindes beginnt eine spannende Zeit mit vielen
Veränderungen. An dieser Lebenswende entsteht auch bei vielen
Menschen der Wunsch, Glück und Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen
und das Neugeborene willkommen zu heißen.
Ein
Vorbereitungsteam aus katholischen und evangelischen Gemeinden in
Duisburg lädt deshalb unter dem Motto „Willkommen im Leben kleiner
Segen!“ zur Segensfeier für Neugeborene ein. Welcher Religion die
Familien angehören, ist bei dieser Feier ganz gleichgültig. Alle
sind willkommen. „Eine Segensfeier für Babys ist keine Taufe und
will es auch gar nicht sein“, versichert das Vorbereitungsteam.
Vielmehr wird den Babys und ihren Familien hier zugesagt, dass ihr
Kind von Beginn an Gottes geliebtes Kind ist und unter seinem Segen
steht.
Die nächste halbstündige Feier ist am 11. Oktober
2026 um 15 Uhr in der evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm
8. Eingeladen sind Eltern mit ihren bis zu einem Jahr alten Babys
sowie deren Geschwisterkinder und natürlich auch Oma und Opa der
Kinder. Zur leichteren Planung bittet das Team um Anmeldung per
E-Mail (duisburg@segenfuerbabys.de) mit Angabe der zu erwartenden
Anzahl der jeweiligen Familienmitglieder.
Info: Die
Segensfeier für Familien mit Babys ist ein Gemeinschaftsprojekt der
katholischen Pfarreien und evangelischen Gemeinden in Duisburg sowie
der KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung und dem
Evangelischen Bildungswerk.
Neumühl lädt zum
Erntedank in die Kleingartenanlage Blühauf Bergbau Die
Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl feiert Erntedank
wieder ganz nah an einem Ort, wo die Gaben der Erde über das Jahr
gewachsen sind: in der Neumühler Kleingartenanlage Blühauf Bergbau,
wo Duisburgerinnen und Duisburger dafür sorgen, dass viel Schönes
gedeiht. Die Gemeinde ist dort inzwischen zum 11. Mal zu Gast, und
wieder feiern alle gemeinsamen unter freiem Himmel einen festlichen
Erntedankgottesdienst und freuen sich auf das anschließende
Mittagessen, den Kaffee und den Kuchen.
Die Gemeinde lädt
herzlich zum Mitfeiern am 4. Oktober um 11 Uhr ein. Die Anlage ist
von Seiten des Iltisparks oder über die Halfmannstraße 70 gut zu
erreichen, es predigt Pfarrerin Sabine Schmitz. Wer mitessen möchte,
sollte sich vorab im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 580448) anmelden.
Übrigens: Bei Regen fällt das Fest nicht aus, es wird kurzum drinnen
im Vereinsheim gefeiert.

Erntedank-Gottesdienst in der Kleingartenanlage (Foto: Reiner
Terhorst)
Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd feiert
Erntedank am 4. Oktober Duisburg, 27. September 2026 -
Die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd feiert Erntedank
am 4. Oktober gleich zwei Mal ganz besonders: Alt und Jung sind
herzlich zum „Gottesdienst anders“ um 10.30 Uhr in die
Versöhnungskirche Großenbaum eingeladen, den die beiden Kinderchöre
mitgestalten.
Als Spenden werden haltbare Nahrungsmittel für
die Duisburger Tafel gesammelt wie Nudeln, Kaffee oder auch Süßes
für die Kinder. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es im
Kirchencafé zum gemeinsamen Mittagessen leckere Suppe; für die
Kinder gibt es eine Hüpfburg und der Spielplatz auf der
Gemeindewiese ist geöffnet.
Wer eher Lust auf einen
klassischen Gottesdienst aber am ungewöhnlichen Ort hat, ist am
Nachmittag um 15 Uhr herzlich zum ökumenischen
Erntedank-Gottesdienst in den Kleingartenverein „Am Reiserweg“
(Reiserweg 58, 47269 Duisburg) eingeladen. Für die musikalische
Gestaltung sorgt hier unser Posaunenchor Duisburg-Süd. Im Anschluss
gibt es Kaffee und Kuchen auf dem Vereinsgelände. Bei Regen wird im
Clubhaus gefeiert.
Erntedankgottesdienst mit Hüpfburg
und Bobby-Car-Fahren in der Kirche Der
Erntedankgottesdienst am 4. Oktober um 11 Uhr in der Beecker Kirche,
Friedrich-Ebert-Straße 370, wird ein Fest für die ganze Familie und
am Schluss wird das Gotteshaus zum großen Indoorspielplatz für die
Kleinen. Das haben die drei evangelischen Gemeinden Ruhrort-Beeck,
Meiderich und Obermeiderich zusammen geplant und vorbereitet und
jetzt laden sie Alt und Jung zum Feiern ein: zum Singen, Hören,
Staunen und Entdecken, wofür es jetzt Zeit ist, „Danke“ zu sagen.
Das Fest geht nach dem Gottesdienst noch bis 14 Uhr weiter,
denn der Indoor-Spielplatz öffnet seine Türen – mit viel Raum zum
Toben, Spielen, Lachen und Begegnen und Hüpfburg und
Bobby-Car-Fahren in der Kirche und die Erwachsenen genießen die
gemeinsame Zeit bei Snacks und Kaffee.
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