'Tagesaktuell' Sonderseiten


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40. Kalenderwoche: Montag, 28. September - Sonntag, 4. Oktober 2026
1. Oktober: Tag der älteren Menschen

Zu festgelegten Anlässen ändert der Stadtwerketurm seine gewohnte grüne Beleuchtung. So auch am kommenden Tag der deutschen Einheit, der jährlich am 3. Oktober gefeiert wird. Der Stadtwerketurm erstrahlt am deutschen Nationalfeiertag in den Farben der Bundesflagge: Schwarz-Rot-Gold. Mit Einbruch der Dunkelheit lohnt sich also ein Blick in Richtung Hochfeld zum

Baudenkmal der Stadtwerke.

 Am Tag der deutschen Einheit erstrahlt der Stadtwerketurm in Schwarz-Rot-Gold. Bildquelle: Stadtwerke Duisburg  

Deutscher Lichtdesign-Preis 2020
Der leuchtende Turm der Stadtwerke begeistert nicht nur die Duisburger Bürgerinnen und Bürger, auch die Expertinnen und Experten der Jury des Deutschen Lichtdesign-Preises waren vollauf überzeugt. Der Stadtwerketurm wurde im September 2020 mit dem renommierten Preis in der Kategorie „Außenbeleuchtung / Inszenierung – Wahrzeichen“ ausgezeichnet.

Sperrungen auf den Ruhrgebietsautobahnen zum Ferienstart
Autofahrer im Ruhrgebiet müssen sich wieder auf Sperrungen auf der A3, A40 und A516 einstellen: Die A40 wird von Freitag, 9. Oktober, bis Montag, 12. Oktober, sowie zum Beginn der Herbstferien von Freitag, 16. Oktober, bis Montag, 19. Oktober, zwischen Mülheim-Winkhausen und Mülheim-Heißen in beiden Richtungen voll gesperrt.

Grund sind Arbeiten für den Neubau der Hardenbergbrücke. Umfahrungen führen durch Essen, der Fernverkehr wird großräumig umgeleitet. Die A3 ist ebenfalls vom 16. bis 19. Oktober zwischen den Autobahnkreuzen Breitscheid und Oberhausen-West in beiden Richtungen gesperrt. In dieser Zeit wird die alte A3-Brücke im Kreuz Kaiserberg abgerissen.

Der Fernverkehr wird über A42, A524 und A59 umgeleitet. Zudem wird die A516 vom 16. bis 19. Oktober in Fahrtrichtung Oberhausen zwischen dem Kreuz Oberhausen und Oberhausen-Sterkrade gesperrt. Dort werden Brückenteile für den Neubau der Brücke Alsfeldstraße eingehoben. Die Fahrtrichtung Arnheim bleibt frei. idr - Infos: Informationen: https://www.autobahn.de/

Niederrheinische IHK: "Starke Wasserstraßen für ein starkes Europa"

Rund 41.000 Kilometer Binnenwasserstraßen durchziehen die EU-Mitgliedstaaten. Auf ihnen werden jährlich etwa 118 Milliarden Tonnenkilometer Güterverkehr erbracht. Europas Wirtschaft braucht deshalb leistungsfähige Wasserstraßen.

Aus diesem Grund fordert die Union Europäischer Industrie- und Handelskammern für Verkehrs- und Mobilitätsfragen (UECC) mehr Investitionen, schnellere Infrastrukturprojekte und eine bessere Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg.

Die Resolution „Starke Wasserstraßen für ein starkes Europa“ wurde auf Initiative der Niederrheinischen IHK erarbeitet und bei der UECC-Tagung im schweizerischen Aarau verabschiedet.  

Fabian Griewel, Leiter Verkehr, Logistik und Mobilität der Niederrheinischen IHK, dazu: „Der Rhein ist eine der wichtigsten Lebensadern unserer Wirtschaft. Rohstoffe, Stahlprodukte, Chemiegüter und Baustoffe kommen über das Binnenschiff an ihr Ziel. Gleichzeitig ist der  Rhein Teil eines europäischen Netzes. Es reicht vom Ruhrgebiet bis zu den Seehäfen und über weitere Wasserstraßen bis zur Donau.

Wir als Niederrheinische IHK haben deshalb die Initiative ergriffen, gemeinsam mit unseren europäischen Partnern konkrete Forderungen für starke Wasserstraßen zu erarbeiten. Unternehmen brauchen verlässliche Transportwege – unabhängig davon, auf welcher Seite einer Grenze sie unterwegs sind.“

Salvatorkantorei feiert mit Mendelssohns „Elias“
Konrad Voppel gründete 1951 gründete die Salvatorkantorei. Zum diesjährigen 75. Jubiläum führt der Chor am Sonntag, 11. Oktober um 17 Uhr in der Salvatorkirche Duisburg eines der bekanntesten Oratorien der Musikgeschichte auf: Felix Mendelssohn-Bartholdys „Elias“.

Grundlage des faszinierenden zweistündigen Werkes, in dem Wut, Trauer, Erlösung und die Aussicht auf goldene Zeiten auf engstem Raum miteinander verwoben sind, ist die Elias-Geschichte des Alten Testamentes: Nicht umsonst ist es eines der beliebtesten Oratorien überhaupt. In der dramatischen Geschichte geht es um Dürre, Regen, Feuer und Götzenkult, alles Dinge, die gerade wieder eine radikale Aktualität bekommen haben. 

Dargeboten wird das beliebte, zweistündige Werk in der Geschichte der Kantorei nun zum neunten Mal - nach langer Zeit - unter Mitwirkung von Anna Sophia Theil, Sopran, Franziska Orendi, Alt, Martin Koch, Tenor und - als Elias - Manfred Bittner, Bass.

Es spielen Mitglieder der Duisburger Philharmoniker unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe. Karten zu 26 - erm. 15 Euro - gibt es unter westticket.de sowie an der Abendkasse. Infos unter www.salvatorkirche.de.

Anna Sophia Theil, Sängerin an der deutschen Oper am Rhein (Foto: Lutz Edelhoff): 


Wirtschaftsbetriebe Duisburg rüsten sich für Herbstlaub
Die Morgenstunden werden kühler, die Tage kürzer und das sicherste Zeichen für den einkehrenden Herbst: Die Blätter verfärben sich und es wird bunt an den Bäumen. So schön das Blattgold auch ist, kann es zur Gefahr werden. Damit Straßen, Wege und öffentliche Flächen auch in den kommenden Wochen sauber und verkehrssicher bleiben, setzen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zur Laubsammlung zusätzliche Einsatzteams sowie Fahrzeuge ein.

Ab Montag, dem 12.10.2026, sind neben den regulären Einsätzen der Teams und Kehrmaschinen auch Sonderfahrzeuge wie z. B. Laubsauger und Abfallsammelfahrzeuge zur Laubsackabfuhr für acht Wochen im Dauereinsatz. Insgesamt stellen die Wirtschaftsbetriebe in diesem Jahr rund 2.200 Laubkörbe im Duisburger Stadtgebiet auf und bieten zusätzlich sieben Laubcontainerstandorte an. Bis Anfang Dezember kommen auf diese Weise erfahrungsgemäß rund 11.000 Tonnen Laub zusammen. Erfasst werden die Mengen über Laubkörbe, Laubcontainer, die Biotonne, die Laubsacksammlung sowie die Annahme auf den Recyclinghöfen.

Laubkörbe und Laubcontainer als ressourcenschonende Alternative etabliert
Nach den erfolgreichen Pilotprojekten in den vergangenen Jahren wird die kunststofffreie Laubsammlung auch in diesem Herbst fortgeführt. Statt Kunststoffsäcken am Straßenrand kommen in den Stadtteilen Mündelheim, Serm, Ehingen, Rahm und Fahrn ausschließlich Laubkörbe zum Einsatz, eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Lösung.

Damit die 2.200 Laubkörbe im Duisburger Stadtgebiet zuverlässig und effizient geleert werden können, darf ausschließlich loses Straßenlaub eingeworfen werden. Andere Abfälle würden beim Entleeren den Saugschlauch des Fahrzeugs verstopfen. Die Standorte der Laubkörbe werden auf Grundlage der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren ausgewählt. Berücksichtigt werden dabei ausschließlich Standorte, die eine sichere und effiziente Nutzung sowie Leerung ermöglichen. Dazu zählen Straßen mit Anliegerreinigung, einem hohen Baumbestand sowie ausreichend Platz für die Aufstellung der Laubkörbe und deren Leerung mittels Laubsauger, ohne dass dadurch nennenswert Parkraum verloren geht.

Die sieben Laubcontainer für loses Laub stehen an folgenden Standorten:
- Wehofen: Kultur und Freizeitzentrum, Unter den Linden, 47179 Duisburg
- Baerl: Parkplatz Grafschafter Straße/gegenüber Hubertusstraße 2, 47199 Duisburg
- Meiderich: Sommerstraße, 47137 Duisburg
- Homberg: Schillerstraße (Parkplatz), 47198 Duisburg
- Neudorf Süd: Kalkweg 26/ Kruppstraße (Parkplatz P4), 47055 Duisburg
- Mündelheim: Barberstraße 24 (Parkplatz an der Feuerwache), 47259 Duisburg
- Duisburg-Mitte: Nahestraße 1, 47051 Duisburg

Standorte der Laubkörbe und Laubcontainer digital verfügbar
Das Geoportal der Stadt Duisburg bietet unter www.geoportal.duisburg.de auf der „Standortkarte WBD“ unter dem Thema „Laubsammlung“ einen Überblick über die Standorte der Laubkörbe und Laubcontainer im Duisburger Stadtgebiet. Die Laubkörbe sind mit NFC-Tags versehen und wurden bei der Aufstellung digital erfasst sowie über GPS präzise verortet.

Laubsacksammlung in den restlichen Stadtteilen
Für die Laubsacksammlung können Bürgerinnen und Bürger handelsübliche, möglichst transparente Müllsäcke nutzen. Die gefüllten Säcke sollten gut sichtbar am Straßenrand bereitgestellt werden, sodass weder Fußgängerinnen und Fußgänger noch der Verkehr behindert werden. Säcke, die Grünschnitt oder Hausmüll enthalten, werden nicht mitgenommen.

Foto Copyright: Wirtschaftsbetriebe Duisburg / Adrian Chodkowski

Innerhalb der Laubsaison werden die Laubsäcke an festen wöchentlichen Terminen in der Zeit von 6.00 bis 22.00 Uhr von den Teams der Straßenreinigung eingesammelt. Außerdem sind in dieser Zeit auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg mit den Laubsaugfahrzeugen und den Laubblasgeräten im Einsatz.

Die Termine zur Laubsacksammlung
Montag, 12.10., 19.10., 26.10., 02.11., 09.11., 16.11., 23.11. und 30.11.2026
Baerl, Duissern, Rumeln-Kaldenhausen, Röttgersbach, Untermeiderich, Wehofen

Dienstag, 13.10., 20.10., 27.10., 03.11., 10.11., 17.11., 24.11. und 01.12.2026
Aldenrade, Alt-Walsum, Buchholz, Hochfeld, Huckingen, Hüttenheim, Kaßlerfeld, Mittelmeiderich, Obermarxloh, Ungelsheim

Mittwoch, 14.10., 21.10., 28.10., 04.11., 11.11., 18.11., 25.11. und 02.12.2026
Alt-Hamborn, Laar, Neudorf-Nord, Neudorf-Süd, Neuenkamp, Obermeiderich, Ruhrort, Vierlinden, Wanheimerort, Altstadt

Donnerstag, 15.10., 22.10., 29.10., 05.11., 12.11., 19.11., 26.11. und 03.12.2026
Alt-Homberg, Bergheim (Asterlagen, Oestrum, Winkelhausen), Bissingheim, Dellviertel, Homberg, Neumühl, Overbruch, Rheinhausen-Mitte, Wedau

Freitag, 16.10., 23.10., 30.10., 06.11., 13.11., 20.11., 27.11. und 04.12.2026
Beeck, Beeckerwerth, Bruckhausen, Friemersheim, Großenbaum, Hochemmerich, Hochheide, Marxloh, Wanheim-Angerhausen
Alle Termine sind außerdem in der WBD App und im Online-Abfallkalender abrufbar.

Laubentsorgung über die Biotonne oder kostenlos an den Recyclinghöfen
Am bequemsten lassen sich Laub, Grünschnitt und Küchenabfälle vor der eigenen Haustür über die Biotonne entsorgen. Die Tonne ist in verschiedenen Größen erhältlich und wird alle 14 Tage geleert. Detaillierte Informationen zur Bestellung und Nutzung der Biotonne stehen auf der Homepage www.wb-duisburg.de der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Laub kann außerdem kostenlos an den vier Recyclinghöfen abgegeben werden.

Mit Laubkörben, Laubcontainern, der Biotonne und der kostenlosen Annahme auf den Recyclinghöfen bieten die Wirtschaftsbetriebe verschiedene Möglichkeiten zur Laubentsorgung. Gleichzeitig wird der Einsatz von Kunststoffsäcken Schritt für Schritt reduziert.

Zuständigkeit für die Laubbeseitigung
Für die Beseitigung des Laubes gelten die gleichen Regelungen wie für die Gehwegreinigung. Reinigungspflichtige Anliegerinnen und Anlieger sind daher verpflichtet, auch herabgefallenes Laub von städtischen Bäumen zu entfernen. Dabei ist zu beachten, dass Laub nicht in den Rinnstein gekehrt werden darf, da sonst Gullys verstopfen und Überflutungen entstehen können. Welche Reinigungsklasse für die jeweilige Straße gilt, ist dem Gebührenbescheid zu entnehmen oder online unter www.wb-duisburg.de/reinigungsklassen abrufbar.

„Den Tagen mehr Leben geben“: Aktionswoche zu Hospiz und Palliativversorgung
Bis zuletzt im vertrauten Umfeld bleiben, gut versorgt sein, gemeinsam lachen und Zeit zum Abschiednehmen haben – das wünschen sich viele Menschen für ihre letzte Lebensphase. Welche Möglichkeiten und Angebote es dafür in Duisburg gibt, zeigt die Initiative „Palliative Versorgung und Hospizkultur“ der Kommunalen Gesundheitskonferenz in einer Aktionswoche vom 3. bis 10. Oktober an verschiedenen Orten im Stadtgebiet.

Oberbürgermeister Sören Link hat die Schirmherrschaft für die Aktionswoche übernommen. „Die verschiedenen Hospiz- und Palliativdienste unserer Stadt geben Menschen in der schwersten und schmerzhaftesten Zeit des Lebens auch außerhalb der Familie Hilfe und Halt. Sie sind wichtige Säulen einer guten Versorgung sterbenskranker Menschen, die ihre letzte Lebensphase würdevoll erleben möchten“, sagt Link.

Unter dem Motto „Den Tagen mehr Leben geben“ informieren die beteiligten Akteure über das vielfältige Angebot in Duisburg. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Trostlieder-Konzert, ein Improvisationstheater über Leben, Tod, Liebe und Trauer, eine Führung durch das Freie Kolumbarium Rheinkirche sowie verschiedene Infostände und Tage der offenen Tür.

Einen Überblick über die Angebote bietet der gleichnamige Wegweiser „Den Tagen mehr Leben geben“. Darin hat die Initiative die wichtigsten Anlaufstellen und Angebote der Duisburger Hospiz- und Palliativversorgung zusammengestellt.

Der Wegweiser und das vollständige Programm der Aktionswoche sind online unter www.duisburg.de/hospiz-und-palliativwoche abrufbar. Ein gedrucktes Exemplar des Palliativ-Wegweisers kann beim Gesundheitsamt per E-Mail an gesundheitskonferenz@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 / 283- 983213 angefordert werden.

Türöffner-Tag: Stadtwerke Duisburg öffnen Türen des Wasserwerks Bockum
Seit über 150 Jahren versorgen die Stadtwerke Duisburg die Bürgerinnen und Bürger der Stadt an Rhein und Ruhr zuverlässig mit sauberem Trinkwasser. Auch in diesem Jahr nehmen die Stadtwerke Duisburg am 3. Oktober am bundesweiten Türöffner-Tag der Sendung mit der Maus des Westdeutschen Rundfunks (WDR) teil.

Das Unternehmen öffnet die Türen des Wasserwerks Bockum für über 60 Kinder. Die Expertinnen und Experten der Stadtwerke erklären den kleinen Besucherinnen und Besuchern, was alles getan werden muss, damit die Trinkwasserversorgung Duisburgs jeden Tag gewährleistet ist. Bei einem Rundgang durch das Wasserwerk erfahren die Kinder, wie das Wasser in den Wasserhahn gelangt und woher es eigentlich kommt.

Kinder müssen für die Teilnahme an einer der drei Führungen zwischen acht und zehn Jahre alt sein. Wer teilnehmen möchte, kann sich ab sofort auf der Internetseite des Türöffner-Tags unter www.wdrmaus.de anmelden. Die Teilnehmerzahl ist pro Führung auf 20 Kinder begrenzt.

Wasserwerke Wittlaer und Bockum
Die Wasserwerke Wittlaer und Bockum versorgen die Duisburger Stadtgebiete südlich der Ruhr sowie Rheinhausen mit Trinkwasser. Jedes Jahr werden rund 30 Milliarden Liter Trinkwasser zu den Menschen in Duisburg gebracht, das entspricht mehr als 160 Millionen Badewannen.

Türöffner-Tag
Beim bundesweiten Türöffner-Tag öffnen Unternehmen ihre Türen, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Erstmalig wurde dieser Tag am 10. Juli 2011 anlässlich des 40. Geburtstags der Sendung mit der Maus gefeiert.

Bildquelle: Stadtwerke Duisburg AG

Führung zum Tag der Deutschen Einheit im Stadthistorischen Museum
Zum Tag der Deutschen Einheit startet am Samstag, 3. Oktober, um 15 Uhr eine Führung mit Harald Küst durch das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen.

Unter dem Titel „Mauerfall und deutsche Einheit – aus Duisburger Perspektive“ blickt Küst auf die Monate zwischen Mauerfall und deutscher Einheit zurück – eine Zeit voller Hoffnung und Aufbruch, aber auch geprägt von Unsicherheit und Ernüchterung.

Im Mittelpunkt stehen Duisburg und das Ruhrgebiet im Vergleich zum wirtschaftlichen Umbruch in Ostdeutschland nach 1990. Thematisiert werden unter anderem die Folgen der Arbeit der Treuhandanstalt, der Verlust von Arbeitsplätzen sowie die unterschiedlichen Erfahrungen des Strukturwandels in Ost und West.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Dieser kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.

„Spielen mit Geld“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg, Johannes-Corputius- Platz 1 am Duisburger Innenhafen, lädt am Sonntag, 4. Oktober, von 14 bis 17 Uhr zu einem Spielnachmittag mit Boris Roskothen ein.

Unter dem Motto „Spielen mit Geld“ können die Gäste passend zur Ausstellung „CASH! – Geschichte des Geldes“ verschiedene Gesellschafts- spiele rund um das Thema Geld kennenlernen und ausprobieren. Boris Roskothen bringt eine Auswahl unterschiedlicher Spiele aus seinem Spielwarenladen mit und lädt zum gemeinsamen Knobeln und Entdecken ein.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind im Internet unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


Stadtbibliothek bietet vielfältiges Programm zur „Code Week“ an
Die Stadtbibliothek beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der europäischen „Code Week“ und macht ab Samstag, 10. Oktober, digitale Bildung erlebbar. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Robotik, Coding, Storytelling und kreativen Technikangeboten richtet sich die Aktionsreihe an Kinder, Jugendliche, Familien und Interessierte jeden Alters.

Ziel der Code Week ist es, digitale Kompetenzen auf spielerische Weise zu vermitteln und Berührungsängste gegenüber Technik abzubauen. Ob beim Programmieren von Robotern, beim Entwickeln eigener Geschichten oder beim Entdecken erster Coding-Grundlagen: Die Teilnehmenden können digitale Technologien selbst ausprobieren und erleben.

Zu einem der besonderen Höhepunkte in der Zentralbibliothek zählt am Mittwoch, 21. Oktober, sicherlich der Workshop „Erwecke deine Geschichte zum Leben“, bei welchem Kinder ab acht Jahren mit dem Programm Twine interaktive Abenteuer entwickeln und dabei kreatives Schreiben mit Programmierung verbinden können.

Ebenfalls spannend sind die beiden Veranstaltungen des Digitalen Dienstags am 13. und 20. Oktober, bei denen ohne Vorkenntnisse die Grundlagen von Coding und Robotik kennengelernt und Roboter selbst gesteuert werden können. Auch die Zweigstellen beteiligen sich mit kreativen und familienfreundlichen Angeboten.

Besonders attraktiv ist das „CodeLab – Programmieren zum Anfassen“, das in Wanheimerort am 20. Oktober, in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule-Süd am 22. Oktober und in Buchholz am 23. Oktober stattfindet. Gemeinsam mit dem eLSa Lehr-Lern-Labor der Universität Duisburg-Essen können Familien verschiedene Technologien wie Calliope mini, Cody Blocks und Blue Bots ausprobieren und erste Programmiererfahrungen sammeln.

Große Abenteuer versprechen zudem die vielfältigen Robotik-Angebote in den Stadtteil- und Bezirksbibliotheken. Kinder können Blue-Bots programmieren, Rätsel lösen, an einer Robotik-Rallye teilnehmen oder bei der Veranstaltung „Rette den Astronauten“ am 28. Oktober in Walsum eine spannende Weltraummission meistern.

In Homberg-Hochheide lernen junge Technikbegeisterte am 14. Oktober beim Calliope-mini-Workshop sogar, einen kleinen Roboter zu bauen und zu programmieren. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Für einige Angebote sind aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl allerdings Anmeldungen erforderlich. Informationen zu allen Veranstaltungen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de.

Senioren-Tanztee zieht vorübergehend ins Bürgerhaus Neumühl
Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen steht das Bürgerhaus Hagenshof aktuell leider nicht für Veranstaltungen zur Verfügung. Der beliebte SeniorenTanztee zieht deshalb vorübergehend in das Bürgerhaus Neumühl, OttoHahn-Straße 49, 47167 Duisburg, um.

Seit 43 Jahren ist das städtische Bürgerhaus Hagenshof eine zentrale Anlaufstelle und ein wichtiger Bezugspunkt für viele Menschen. Von Oktober bis Mai kommen dort einmal im Monat Seniorinnen und Senioren zum Tanztee zusammen. Viele Besucherinnen und Besucher sind der Veranstaltung, die auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist, seit Jahren treu.

Der Tanztee bleibt aber auch während der Sanierungsphase des Hagenshofs ein Treffpunkt für Musik, Bewegung und Geselligkeit. Da das Bürgerhaus Neumühl über eine kleinere Veranstaltungskapazität verfügt, is die Teilnehmerzahl auf maximal 90 Personen begrenzt. Für den Tanztee am 11. Oktober (Einlass ab 14 Uhr) ist daher eine telefonische Reservierung erforderlich.

Diese ist vom 5. bis 8. Oktober jeweils von 13 bis 17 Uhr unter 0203 / 283-985191 möglich. Eine Teilnahme ohne vorherige Reservierung kann nicht garantiert. Der Kostenbeitrag beträgt 10 Euro pro Gedeckkarte. Darin enthalten sind ein Stück Kuchen und Kaffee.

KI aus dem Takt – Chaos ist vorprogrammiert!
Wissenschaft in kleinen Häppchen: Am 15. Oktober stehen fünf Forschende der Universität Duisburg-Essen und ein Teilnehmer der FH Aachen auf der Bühne im Bora Duisburg. Sie stellen sich einer Herausforderung, die für manch eine:n schwieriger ist als die Verteidigung der Doktorarbeit: Einem fachfremden Publikum die eigene Forschung verständlich und mit Humor zu erklären.

Maximilian Fiegen ist Ingenieur und sagt: Auch eine KI hat Bedürfnisse. Informatiker Christopher Ringhofer zeigt, wie künstliche Intelligenz den Takt verpassen kann. Julia Nuy aus der Biologie taucht ab – wörtlich – und fragt, wie tief man Richtung Grund sinken muss, um Gewässer zu untersuchen.

Physikerin Jana Schumann behauptet, Chaos sei vorprogrammiert. Nicht als Ausnahme, sondern als Regel. Klara Lünser erzählt ein Märchen aus den Werkstoffwissenschaften rund um den Helden Nickel-Titan. Andreas Horbach (FH Aachen) gibt einen Einblick in die Biomechanik – also wie sich lebende Systeme bewegen und was das für Maschinen bedeutet.

In einem Science Slam bekommen Forschende fünf bis zehn Minuten, um ihre Arbeit zu erklären – ohne Fachjargon, ohne Folienstapel, dafür mit Witz und Tempo. Das Publikum entscheidet am Ende, wer überzeugt hat. Wer also nicht weiß, was Nickel-Titan mit einem Märchen zu tun hat oder warum eine KI den Takt verliert, ist hier genau richtig.

Der Einlass ins Bora Duisburg, Dellplatz 16A, ist ab 18 Uhr, der Slam beginnt um 19 Uhr. Tickets kosten 8,70€. Wer dabei sein will, sollte schnell sein: Die Hälfte der Tickets sind bereits weg.

Dr. Theresa Schredelseker (l.) und Dr. Nicolas Wöhrl haben den 1. Duisburger Science moderiert. © UDE/Peter Kohl-Hartmann

Fünf Sportherzen für besonderes Engagement

Für ihren langjährigen und herausragenden Einsatz für den Sport in Duisburg sind am Mittwochabend fünf Persönlichkeiten mit dem „Sportherz der Stadt Duisburg“ ausgezeichnet worden. Bei einem Empfang im Mercatorzimmer des Rathauses überreichte Oberbürgermeister Sören Link die Auszeichnungen an Peter Joppa, Winfried Lawrenz, Andreas Vanek, Denis Arsic und Heide Vorberg.

Ausgezeichnet werden Peter Joppa, Winfried Lawrenz, Andreas Vanek,.Denis Arsic und Heide Vorberg (nicht anwesend). Bild: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

„Der Sport lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, andere begeistern und sich oft über Jahrzehnte hinweg mit viel Zeit und Herzblut einbringen. Mit dem Sportherz ehren wir dieses besondere Engagement in der Sportstadt Duisburg“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

 In den Würdigungen wurde das vielfältige Wirken der Geehrten deutlich: Sie übernehmen seit vielen Jahren Verantwortung für den Duisburger Sport – ob im Vereinsvorstand, in der Nachwuchsförderung, bei der Organisation von Veranstaltungen oder als verlässliche Partner im Hintergrund.

Mit dem Sportherz ehrt die Stadt Duisburg Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um das sportliche Leben in der Stadt verdient gemacht haben. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger stehen dabei beispielhaft für die vielen Engagierten, die den Sport in Duisburg tragen und weiterentwickeln.

Wo bleibt die Antwort auf 16.000 Hitzetote? Aufruf der BAGSO zum Weltaltentag
Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober fordert die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen Bund und Länder auf, Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor extremer Hitze zu ergreifen. In diesem Sommer sind deutschlandweit mehr als 16.000 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben.

Die große Mehrzahl der Sterbefälle betrifft Menschen ab 65 Jahren. Die BAGSO vermisst eine Reaktion aus der Politik auf diese erschreckend hohen Zahlen hitzebedingter Todesfälle. Sie fordert Bund und Länder auf, mit hoher Dringlichkeit den Schutz der Bevölkerung und besonders gefährdeter Menschen vor Hitze zu verbessern.

„Wenn Bund und Länder jetzt nicht handeln, besteht die Gefahr, dass kommende Hitzewellen wieder sehr viele Menschenleben fordern“, sagte BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner. „Bis jetzt vermissen wir klare Worte und Entscheidungen aus der Politik. Es reicht auch nicht, wenn der Bund auf die Zuständigkeit der Länder verweist. Die Aufgabe ist zu groß und dringlich, als dass sie jedes Bundesland für sich lösen könnte.“

Andere Länder wie z.B. Frankreich haben bereits in der Vergangenheit Maßnahmen ergriffen, die in diesem Sommer zu deutlich niedrigeren Todeszahlen geführt haben. So müssen in Frankreich Pflegeheime und Krankenhäuser wenigstens einen klimatisierten Gemeinschaftsraum vorsehen.

Alleinlebende ältere Menschen werden von kommunalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kontaktiert und bei Bedarf aufgesucht. Zudem öffnen Kommunen kühle Räume für ältere und chronisch kranke Menschen auch in der Nacht. Es gibt einen Notfallplan für das französische Gesundheitswesen, der jederzeit aktiviert werden kann.

Das Robert Koch-Instituts (RKI) schätzt die Zahl der hitzebedingten Sterbefälle in diesem Sommer auf 16.000. Neunzig Prozent der Sterbefälle entfällt auf Menschen ab 65 Jahren, mehr als die Hälfte betrifft Menschen ab 85 Jahren. Nach Angaben des RKI können die Auswirkungen der Hitze sogar noch größer gewesen sein als statistisch berechnet.

Kostenlose Vater-Kind-Exkursion im Biegerpark: Tiere im Wald entdecken
Das Projekt „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ lädt am Montag, 12. Oktober, von 15 bis 16.30 Uhr Väter und ihre Kinder zu einer naturkundlichen Exkursion durch den Biegerpark in Huckingen ein. Die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet vermittelt dabei Wissen über Winterschlaf, Winterruhe und weitere Überlebensstrategien heimischer Tiere.

Die Teilnehmenden suchen gemeinsam nach Spuren von Tieren und erfahren, wie verschiedene Arten die kalte Jahreszeit überstehen. Dabei wird erläutert, welche Tiere den Winter verschlafen, welche ihre Aktivitäten reduzieren und welche auch bei niedrigen Temperaturen aktiv bleiben. Das Projekt möchte Naturerfahrungen im unmittelbaren Wohnumfeld ermöglichen und den Biegerpark als Lebensraum für Tiere und Pflanzen erlebbar machen.

Die Teilnahme ist kostenfrei; Treffpunkt ist der Biegerpark-Kiosk. Teilnehmende sollten wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Um eine Anmeldung per E-Mail an verena.niehuis@bswr.de wird gebeten. Die Veranstaltung bildet den Abschluss der naturpädagogischen Exkursionsreihe des Projekts „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“.

Nach der erfolgreichen Durchführung im vergangenen Jahr wurden auch in diesem Jahr mehrere Entdeckungstouren durch den Biegerpark angeboten. Die Angebote richten sich insbesondere an Kinder mit Begleitpersonen und vermitteln Wissen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter https://www.schrittsteineduisburg.de./

Kleidertauschbörse im Stadtfenster

Im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg können Interessierte am Samstag, 10. Oktober, wieder Kleidung tauschen. Ab 11 Uhr haben Modebegeisterte die Möglichkeit, ihre Garderobe kostenlos aufzufrischen und dabei gleichzeitig Geldbeutel und Umwelt zu schonen.

So funktioniert der Kleidertausch: Von 11 bis 12 Uhr können bis zu zehn gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben werden. Ausgenommen sind Kinderbekleidung, Schuhe und Unterwäsche. Für jedes abgegebene Kleidungsstück gibt es einen Gutschein. Dieser kann von 13 bis 14.30 Uhr gegen ein anderes Kleidungsstück eingetauscht werden. Kleidung, die keinen neuen Besitzer findet, wird anschließend gespendet oder dem Recycling zugeführt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig


UP2 RACE PORSCHE GT3R im Studio Duisburg
Am 19./20. September gewinnt UP2Race mit diesem Porsche GT3 R das 24-Stunden-Rennen von Barcelona und nur neun Tage später steht der gold folierte Rennbolide bei uns im Studio! Fotograf Lars David Neill nutzt unser großzügiges Deckensegel, um den GT3 R und seine hochglänzende goldene Folierung perfekt auszuleuchten. Nach 24 Stunden Vollgas kommt das brachiale Renngerät…

Gold folierter Rennbolide an der Oberen Kaiserswerther Straße 15

Duisburg: In 54 Dachdeckerbetrieben arbeiten 430 Beschäftigte
Für die „höchsten Jobs“ in Duisburg gibt’s jetzt mehr Geld
Sie machen die „höchsten Jobs“ in Duisburg und verdienen dabei jetzt deutlich mehr: Dachdecker in Duisburg bekommen ab Oktober mehr Geld. Denn die Tariflöhne im Dachdeckerhandwerk steigen um 3,8 Prozent. Damit hat ein Geselle zum Monatsende rund 130 Euro mehr in der Tasche.

Sie arbeiten ganz oben – und bekommen dafür ab jetzt mehr Geld: Die Löhne für Dachdecker steigen ab Oktober. Das teilt die Handwerker-Gewerkschaft IG BAU mit

Das teilt die IG BAU mit. Insgesamt gibt es in Duisburg 54 Dachdeckerbetriebe mit rund 430 Beschäftigten. „Dachdecker machen einen Wind-und-Wetter-Job. Sie stehen bei Sonne und Kälte, bei Wind und Regen auf dem Dach. Und es sind Allrounder: Sie decken Dächer neu ein, reparieren nach Stürmen und dichten Flachdächer ab. Aber Dachdecker sind auch Energiespar-Handwerker: Sie machen Dachdämmungen und installieren Solaranlagen“, sagt Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein.

Interne Veranstaltung: geänderte Öffnungszeit im DVG-Kundencenter  
Das Kundencenter der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) am Duisburger Hauptbahnhof bleibt am Mittwoch, 7. Oktober, den ganzen Tag aufgrund einer internen Veranstaltung geschlossen. Der telefonische Kundenservice ist wie sonst auch von montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar.

Immersive Piano" in der Meidericher Kirche
Am 9. Oktober 2026 erwartet die Besucher der Evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm 8, ein außergewöhnliches kulturelles Event: „Immersive Piano“. Der Pianist Jona Hahn und die Digitalkünstlerin Enya Alma Obert vereinen Livemusik und beeindruckende digitale Kunst zu einem multisensorischen Erlebnis.

Von den fesselnden Klängen des Pianos bis hin zu raumgreifenden Projektionen, die in Echtzeit auf das Klavierspiel reagieren, schafft „Immersive Piano“ eine Atmosphäre, in der Klang und Bild harmonisch verschmelzen. Dieses Event verspricht nicht nur musikalische Höhepunkte, sondern auch visuelle Eindrücke, die berühren und inspirieren.

Die Künstler sind in der Ev. Kirche Meiderich keine Unbekannten: Mit Jona Hahn am Piano und Enya Oberts digitalen Projektionen waren bereits im März 2025 mit dem KNUD-Jazz-Trio im Rahmen der Debüt-Album-Tour zu Gast. Zu dem Konzert - es beginnt um 19 Uhr - lädt der gemeinnützige Förderverein „pro doMMo e.V.“ herzlich ein, der den Reinerlös auch dieser Veranstaltung dem Erhalt der evangelischen Kirche in Meiderich widmet. Der Eintritt ist frei, Spenden am Ausgang sind willkommen.

Der Förderverein hat durch Spenden und Veranstaltungen und Aktionen in den letzten 21 Jahren über 800.000 für den Erhalt der Meidericher Kirche eingenommen. Infos zum Förderverein gibt es im Netz unter www.prodommo.de, zur Kirche und Gemeinde unter www.kirche-meiderich.de.

Enya Alma Obert und Jona Hahn  (C Künstler)

Für die Oldie-Disco in Wanheimerort wird Pfarrer Muthmann wieder zum DJ
Am Freitag, 9. Oktober ist es wieder soweit: Ab 19.30 Uhr legt Jürgen Muthmann bei der „Oldie-Disco“ im Wanheimerorter Kirchsaal am Vogelsangplatz der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg tanzbare Klänge auf.

„Gespielt wird Musik aus den letzten hundert Jahren, und willkommen bei der Disco sind alle Generationen“, so der Pfarrer, der als DJ mit seiner Musikauswahl schon seit vielen Jahren bei der Oldie-Disco gut ankommt und für gute Stimmung sorgt. Der Eintritt ist frei. Für ein kleines Büffet ist gesorgt, die Spenden dafür gehen in die Gemeindearbeit. Mehr Infos hat Pfarrer Muthmann (Tel.: 0203 / 722383), der herzlich zur Kirchen-Disco einlädt. 



NRW: Durchschnittsalter der Bevölkerung jünger als im Bundesschnitt
* Durchschnittsalter lag Ende 2025 bei 44,6 Jahren
* Bundesweit waren Frauen 2,7 Jahre älter als Männer
* Regionale Ergebnisse: In Augustdorf im Kreis Lippe lebten mit einem Durchschnittsalter von 39,4 Jahren die jüngsten Menschen in NRW

Die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen war am 31. Dezember 2025 im Durchschnitt 44,6 Jahre alt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag das Durchschnittsalter damit um 1,0 Jahre höher als vor 15 Jahren (2011). Damals war die NRW-Bevölkerung durchschnittlich 43,6 Jahre alt.

Frauen bundesweit 2,7 Jahre älter als Männer
Die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen war mit 44,6 Jahren im Durchschnitt 0,4 Jahre jünger als die gesamte Bevölkerung in Deutschland. In 2011 hatte der Abstand 0,3 Jahre betragen. Bundesweit lag das Durchschnittsalter Ende 2025 bei 45,0 Jahren und war damit um 1,1 Jahre höher als 2011 (43,9 Jahre).

Frauen waren bundesweit im Durchschnitt 46,3 Jahre alt, Männer 43,6 Jahre. Der Abstand zwischen beiden Geschlechtern verringerte sich damit leicht von 2,8 Jahren im Jahr 2011 auf 2,7 Jahre.

Hamburg mit jüngster und Sachsen-Anhalt mit ältester Bevölkerung
Im Vergleich aller 16 Bundesländer hatte 2025 Hamburg mit 42,3 Jahren die jüngste und Sachsen-Anhalt mit 48,4 Jahren die durchschnittlich älteste Bevölkerung. Die stärkste Alterung gegenüber 2011 war hingegen in Mecklenburg-Vorpommern festzustellen.

Das Durchschnittsalter erhöhte sich hier im gleichen Zeitraum um 2,5 Jahre auf 48,3 Jahre. Zum Vergleich: Bundesweit erhöhte es sich um 1,1 Jahre. In Augustdorf leben die durchschnittlich jüngsten Menschen in NRW Von den 396 Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen wies die Bevölkerung in Augustdorf im Kreis Lippe 2025 mit 39,4 Jahren das niedrigste Durchschnittsalter auf, gefolgt von Legden im Kreis Borken mit 41,6 Jahren.

Das höchste Durchschnittsalter in NRW lag 2025 mit 50,3 Jahren in Bad Sassendorf im Kreis Soest, gefolgt von Möhnesee, ebenfalls im Kreis Soest, mit 48,7 Jahren. Je ländlicher die Gemeinde, desto älter ist ihre Bevölkerung Generell wird beim Zeitvergleich 2011 und 2025 deutlich: Je ländlicher eine Gemeinde ist, desto stärker ist sie gealtert.

Dies zeigt eine Auswertung aller 10.472 Gemeinden deutschlandweit nach dem sogenannten Stadt- und Gemeindetyp des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR, Gebietsstand 31.12.2024), für die eine Raumtyp-Zuordnung und ein einheitlicher Gebietsstand für den gesamten beobachteten Zeitraum vorliegt.

Während in den Großstädten das Durchschnittsalter zwischen 2011 und 2025 am niedrigsten ausfiel und nur um 0,3 Jahre von 43,2 auf 43,5 Jahre gestiegen ist, erhöhte sich das Durchschnittsalter in den Landgemeinden um 2,5 Jahre von 44,3 auf 46,8 Jahre. Auch in Kleinstädten mit 5.000 bis unter 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner hat sich das Durchschnittsalter der Bevölkerung von 44,1 auf 46,3 Jahren merklich erhöht.



Großstädte in NRW entwickelten sich von einem der ältesten zum jüngsten Raumtyp In NRW wiesen Großstädte 2025 ebenfalls das geringste Durchschnittsalter im Vergleich der Städte- und Gemeindetypen auf. 2011 war dies allerdings noch genau umgekehrt: Damals war die Bevölkerung in den Groß- und Mittelstädten im Schnitt noch älter als im Rest des Landes. Seitdem ist die Bevölkerung in Klein- und Mittelstädten jedoch deutlich gealtert, während sich das Durchschnittsalter der Bevölkerung in NRW-Großstädten kaum verändert hat.



Europäischer Statistikwettbewerb für Schülerinnen und Schüler startet wieder
• Bundesweiter, europäischer Wettbewerb für die Klassen 8 bis 13
• Wettbewerb zur Förderung von Nachrichten- und Datenkompetenz
• Jetzt bis zum 16. November 2026 anmelden!


Das Statistische Bundesamt (Destatis) organisiert im Schuljahr 2026/27 zum fünften Mal den Europäischen Statistikwettbewerb (European Statistics Competition, kurz: ESC) in Deutschland. Der Wettbewerb wird gemeinsam mit der europäischen Statistikbehörde Eurostat organisiert und durchgeführt.

In diesem Jahr wird der ESC in Deutschland von den Partnern Journalismus macht Schule e. V., der Bildungsinitiative SPREUWEIZEN und der Statistikabteilung der Bundesagentur für Arbeit unterstützt. Die Anmeldung zum Wettbewerb ist online möglich und bietet die Chance auf attraktive Preise für die teilnehmenden Teams und ihre Schulen.

Angesichts steigender Desinformation hat sich der Wettbewerb in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, neben Datenkompetenz auch die Nachrichtenkompetenz junger Menschen zu fördern, um manipulative Inhalte besser zu erkennen. Die Schülerinnen und Schüler lernen Informationen zu hinterfragen und einzuordnen, zuverlässige Quellen zu erkennen und aus Daten eigene Erkenntnisse abzuleiten.

Die Fähigkeit zur Fakten­überprüfung wird für junge Menschen zunehmend zu einer Schlüsselkompetenz. Vom Klassenzimmer auf die europäische Bühne Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13 aller Schularten, die in zwei Alterskategorien antreten. In Teams von zwei bis drei Personen werden gemeinsam Aufgaben gelöst, während eine Lehrkraft in allen organisatorischen Fragen unterstützt und die Anmeldung übernimmt.

Die Anmeldung sowohl mehrerer Teams pro Schule als auch klassenübergreifend ist möglich und unabhängig vom Unterrichtsfach. Der Wettbewerb gliedert sich in zwei Runden der nationalen Phase und das anschließende europäischen Finale. In der ersten Runde testen die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in einem Multiple-Choice-Test.

Themen sind statistische Rechen­grundlagen, Nachrichtenkompetenz und europäische Statistiken. In der zweiten Runde geht es darum, Daten aus Quellen der amtlichen Statistik auszuwerten und die Ergebnisse in einer Präsentation aufzubereiten. Die zwei besten Teams jeder Alters­kategorie erhalten eine Einladung zur Siegerehrung mit offizieller Urkunden­übergabe im Statistischen Bundesamt in Wiesbaden.

Alle Teams, die die ersten beiden Runden erfolgreich meistern, haben die Chance, in das europäische Finale einzuziehen und sich dort mit Teams aus allen 22 teilneh­menden europäischen Ländern zu messen. Hier ist Kreativität gefragt: Zu einem gemeinsamen Thema drehen die Schülerinnen und Schüler ein Kurzvideo und zeigen, wie sich Statistikfakten in spannende Geschichten verwandeln lassen.

Wie groß das Interesse am Wettbewerb ist, zeigte der Europäische Statistikwettbewerb im Schuljahr 2025/2026: Knapp 29 000 Schülerinnen und Schüler aus 22 EU-Mitglied­staaten nahmen europaweit teil – so viele wie nie zuvor. Jetzt anmelden und dabei sein Die Anmeldephase für den Europäischen Statistikwettbewerb läuft noch bis zum 16. November 2026.

Unter www.destatis.de/esc gibt es Informationen zur Anmeldung, dem Ablauf des Wettbewerbs, den Regeln und Teilnahmebedingungen. +++ Daten und Fakten für den Alltag: Folgen Sie unserem WhatsApp-Kanal.

Kommunales Finanzierungsdefizit im 1. Halbjahr 2026 erneut bei 20,1 Milliarden Euro
• Defizit der Gemeinden verharrt auf dem Rekordniveau des 1. Halbjahrs 2025
• Weniger Ausgaben für Sachinvestitionen und Baumaßnahmen als im Vorjahr
• Gewerbesteuereinnahmen (netto) sinken um 2,0 %

Die Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne Stadtstaaten) in Deutschland wiesen im 1. Halbjahr 2026 ein Finanzierungsdefizit von 20,1 Milliarden Euro auf. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik mitteilt, verharrt das kommunale Finanzierungsdefizit damit auf dem Rekordniveau des Vorjahreszeitraums. Schon im 1. Halbjahr 2025 hatte das Defizit bei 20,1 Milliarden Euro gelegen und damit so hoch wie noch nie in einer ersten Jahreshälfte seit der deutschen Vereinigung 1990.

Das Defizit im 1. Halbjahr 2026 ist insbesondere auf die kommunalen Kernhaushalte zurückzuführen: Hier überstiegen die Ausgaben die Einnahmen um 20,0 Milliarden Euro. Die Extrahaushalte wiesen im 1. Halbjahr 2026 ein Defizit von 0,1 Milliarden Euro auf.

Sowohl Ausgaben als auch Einnahmen steigen schwächer als im Vorjahreszeitraum
Die bereinigten Ausgaben der Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände stiegen im 1. Halbjahr 2026 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 um 2,7 % oder 5,4 Milliarden Euro auf 204,1 Milliarden Euro, nachdem sie im Vorjahreszeitraum viel stärker um 6,9 % gestiegen waren.

Die bereinigten Einnahmen der Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände stiegen im selben Zeitraum um 3,0 % oder 5,3 Milliarden Euro auf 184,0 Milliarden Euro, nachdem sie im Vorjahreszeitraum um 6,0 % gestiegen waren.

Personalausgaben steigen um 5,2 %, Ausgaben für Sachinvestitionen sinken um 4,5 % Die wesentlichen Ausgabekategorien der kommunalen Kern- und Extrahaushalte wuchsen recht gleichmäßig: Die Personalausgaben stiegen um 5,2 % auf 54,7 Milliarden Euro, die laufenden Sachaufwendungen um 4,0 % auf 49,5 Milliarden Euro, die Sozialen Leistungen um 3,9 % auf 46,3 Milliarden Euro und die zweckgebundenen Zuweisungen an den nicht-öffentlichen Bereich (zum Beispiel Förderung von Kindertagesstätten und anderer Einrichtungen freier Träger) um 5,2 % auf 25,4 Milliarden Euro.

Deutlich stärker wuchsen allerdings die kommunalen Zinsausgaben um +13,1 % auf 2,4 Milliarden Euro. Im Gegensatz dazu gingen die Sachinvestitionen um 4,5 % auf 21,7 Milliarden Euro und die Baumaßnahmen um 2,4 % auf 15,5 Milliarden Euro zurück.

Rückgang bei Gewerbesteuer durch Zuwächse in anderen Bereichen ausgeglichen
Die Steuereinnahmen der Gemeinden und Gemeindeverbände (netto) stiegen im 1. Halbjahr 2026 nur geringfügig um 0,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 57,3 Milliarden Euro. Dabei gingen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) um 2,0 % auf 30,8 Milliarden Euro zurück.

Dieser Rückgang wurde durch Zuwächse bei den Gemeindeanteilen an der Einkommensteuer (+0,5 % auf 14,7 Milliarden Euro), bei den Grundsteuern (+4,1 % auf 7,5 Milliarden Euro) sowie beim Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer (+26,9 % auf 3,3 Milliarden Euro) ausgeglichen. Die Schlüsselzuweisungen an die Kommunen stiegen im Vorjahresvergleich um 0,3 % auf 30,3 Milliarden Euro.

Die zweckgebundenen Zuweisungen von den Ländern erhöhten sich um 3,4 % auf 19,4 Milliarden Euro und die Zuweisungen für Investitionen von den Ländern nahmen um 8,7 % auf 5,7 Milliarden Euro zu. Die Einnahmen aus Verwaltungs- und Benutzungsgebühren stiegen um 5,7 % auf 26,5 Milliarden Euro. Dabei stiegen sie bei den Extrahaushalten stärker (+8,3 % auf 13,4 Milliarden Euro) als bei den Kernhaushalten (+3,2 % auf 13,1 Milliarden Euro).

Urteil im Prozess gegen neun Polizeibeamte am Landgericht Duisburg Freispruch nach 14 Verhandlungstagen
In dem Prozess gegen neun Polizeibeamte hat die 6. große Strafkammer heute ein Urteil verkündet. Die Kammer hat die Angeklagten vom Vorwurf der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung im Amt bei einem Polizeieinsatz im Flüchtlingsdorf Saarn in Mülheim an der Ruhr am 06. Januar 2024 freigesprochen.

Schwerpunkt des Vorwurfs gegenüber den neun Polizistinnen und Polizisten war die Frage, ob sie sich im Rahmen des Polizeieinsatzes durch die Verbindung der Fesselungen von Händen und Füßen durch Kabelbinder auf dem Rücken strafbar gemacht haben. Die Kammer hat bei den Angeklagten strafbares Verhalten nicht festgestellt.

Zur Begründung hat die Vorsitzende ausgeführt, dass alle polizeilichen Maßnahmen aufgrund der erheblichen körperlichen Gegenwehr, bei der eine Polizistin und ein Polizist verletzt worden seien, verhältnismäßig und gerechtfertigt gewesen seien.

Soweit die Fesselung im weiteren Verlauf aufrechterhalten worden sei, habe die Kammer nach dem Gutachten der rechtsmedizinischen Sachverständigen davon ausgehen müssen, dass der Tod zu diesem Zeitpunkt in Folge eines komplexen Kombinationsgeschehens aus lagebedingtem Erstickungstod, einem Herzinfarkt, vorangegangenem Kokainkonsum, Vorerkrankungen und einem akuten Erregungszustand bei Umlagerung des Geschädigten trotzdem eingetreten wäre.

Die Staatsanwaltschaft und die Verteidiger hatten auf Freispruch, die Nebenklage auf eine Verurteilung der Angeklagten plädiert. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Az. 36 KLs 4/25

Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit 2026
Die Wiedervereinigung Deutschlands ist das bedeutsamste Ereignis in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik. Alljährlich wird am 3. Oktober mit dem Nationalfeiertag die Deutsche Einheit gewürdigt. Zum 36. Jahrestag lädt Oberbürgermeister Sören Link am Samstag, 3. Oktober 2026, um 11 Uhr ins Rathaus Duisburg zu einer Feierstunde in den Großen Sitzungssaal des Duisburger Rathauses ein.

Rund 130 geladene Gäste aus unterschiedlichen Bereichen der Duisburger Stadtgesellschaft nehmen an der Veranstaltung teil und bilden damit einen vielfältigen Querschnitt der Stadtgesellschaft ab. Die Feierstunde beginnt um 11 Uhr mit einer musikalischen Eröffnung durch das Streichquartett der Duisburger Philharmoniker.

Im Anschluss begrüßt Oberbürgermeister Sören Link die Gäste und hält eine Ansprache zum Tag der Deutschen Einheit. Das Streichquartett der Duisburger Philharmoniker gestaltet die Feierstunde mit einem weiteren musikalischen Intermezzo und setzt mit der Deutschen Nationalhymne einen festlichen Schlusspunkt.

Verleihung des Heimat-Preises 2026
Die Stadt Duisburg ehrt zum achten Mal erstklassiges, bürgerschaftliches Engagement mit dem Heimat-Preis: Oberbürgermeister Sören Link wird am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um 16 Uhr im Theater Duisburg, die Auszeichnung an die Musikvereinigung Duisburg-West, die Flinken Nadeln / Bunter Kreis Duisburg e. V. sowie den Philharmonischen Chor Duisburg e. V. überreichen.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer dieser drei Einrichtungen setzen sich für ein solidarisches Stadtleben im besonderen Maße ein. Ganz nach dem Motto: „Duisburg – Heimat hat viele Wurzeln“.

Der Heimat-Preis wird vom Land Nordrhein-Westfalen initiiert. Er schafft Sichtbarkeit für Menschen, die nicht nur ihre Heimat aktiv gestalten, sondern gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, indem sie Menschen verbinden und einen Beitrag zu einem offenen, lebendigen und toleranten Miteinander leisten.

Die Geehrten erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Über die Siegerinnen und Sieger entscheidet eine unabhängige Fachjury, die sich aus Mitgliedern des Kulturausschusses zusammensetzt.

Stadtteilbibliothek Neumühl: Großer Bücher- und Medientrödel
Die Stadtteilbibliothek Neumühl lädt am Mittwoch, 7. Oktober, von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr in der Zweigstelle in der Lehrerstraße 4–6 zu einem großen Bücher- und Medientrödel ein. Besucherinnen und Besucher können aus einer vielfältigen Auswahl an Medien stöbern und gegen eine kleine Spende mit nach Hause nehmen.

Der Erlös kommt der Duisburger Bibliotheksstiftung zugute. Angeboten werden Romane, Sachbücher, Kinderbücher, CDs, Filme und viele weitere Medien. Ob spannende Lektüre, interessante Informationen oder Unterhaltung für die ganze Familie: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer mehrere Medien erwirbt, kann zudem von einem Mengenrabatt profitieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Musik im Homberger Rathaus – Soul, Pop und Funk mit „Basso Van Stiphaut“
Im Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1 geht es am Samstag, 10. Oktober, von 19 bis 21 Uhr soulig, poppig und funkig zu. „Basso Van Stiphaut“ treten auf. Das Duo Daniel Basso (Gesang und Klavier) und Mirko van Stiphaut (Gitarre) begeistert seit mehr als 25 Jahren sein Publikum.

Sie gestalten seit einigen Jahren nicht nur bekannte Songs aus Soul, Pop und Funk, sondern interpretieren verschiedene Genres auf ihre eigene Weise, indem sie gerne sogenannte „Looper“ nutzen, mit denen das Wiederholen von Beats, Chören oder die Gestaltung von funkig-rockigen Gitarrenarrangements möglich ist. So entsteht ein voluminöser, teilweise orchestraler Klang.

Das besondere Setup des 360°-Konzerts verspricht in dieser Konstellation einen unvergesslichen Abend voller musikalischer Höhepunkte. Zur Person: Daniel Basso absolvierte ein Gesangsstudium an der Kunsthochschule Arnheim und arbeitete als Studiomusiker für Musik- und Showgrößen wie Udo Jürgens, Hape Kerkeling oder Stefan Raab.

Mirko van Stiphaut studierte ebenfalls in Arnheim. Auch er hat große Erfahrung als Studio- und Livemusiker. Beide unterrichten als Dozenten im Fachbereich für Popularmusik an der Musik- und Kunstschule Duisburg. Der Eintritt ist frei; die Veranstaltung ist barrierefrei.
Eine Anmeldung ist erforderlich: E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de oder telefonisch bei Christoph Doris unter 0203/283 987818.

Evangelische Beratungsstelle Duisburg Moers bietet seit 25 Jahren Hilfe bei Schwangerschaftskonflikten
Ausstellung in der Duisburger Salvatorkirche zum Jubiläum
An der Seite von Frauen in einer existenziellen Lebensphase Evangelische Beratungsstelle bietet seit 25 Jahren Hilfe bei Schwangerschaftskonflikten Seit 25 Jahren gibt es die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers.

Sie richtet sich an Frauen, die vor der Entscheidung stehen, eine Schwangerschaft fortzuführen oder abzubrechen. In vertraulichen und kosten-freien Gesprächen unterstützen die Beraterinnen die Ratsuchenden dabei, eine lebbare Entscheidung für sich treffen zu können.  Darüber hinaus berät die Einrichtung zu sozialrechtlichen Fragen und hilft unter anderem bei Anträgen an die Bundesstiftung „Hilfe für Mutter und Kind“.

Das Angebot entstand im Jahr 2001, nachdem die katholische Kirche die Schwangerschaftskonfliktberatung beendete. Ziel war es, eine Begleitung der Entscheidungsfindung durch einen christlichen Träger sicherzustellen. Seitdem haben an den beiden Standorten in Duisburg und Moers 24.000 Ratsuchende in der Beratungsstelle Hilfe in der Schwangerschaftsberatung gesucht.

Rund 14 Prozent kamen zur Schwangerschaftskonfliktberatung, 86 Prozent zur Schwangerschaftsberatung. Am Sonntag, 11. Oktober 2026, betrachtet ein Gottesdienst in der Duisburger Salvatorkirche die Bedeutung der Arbeit und die zurückliegenden Jahre. Beginn ist um 10 Uhr. Das Beratungsteam gibt zudem Einblicke in seine Arbeit. Im Anschluss wird die Ausstellung „On Motherhood“ der spanischen Künstlerin Dolors Planiol eröffnet.

Die Künstlerin wird bei der Eröffnung anwesend sein. Die Ausstellung beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Vorstellungen rund um Mutterschaft und zeigt anhand von Interviews und Porträts unterschiedliche Erfahrungen von Frauen mit Schwangerschaft und Erziehung. Der Vormittag endet gegen 13 Uhr. Z

u sehen ist die Ausstellung bis zum 25. Oktober 2026 – zu den Öffnungszeiten dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Infos zur Beratungsstelle gibt es im Netz unter www.ev-beratung.de.    

Kirstin Dinse-Yildiz aus dem Team der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung und Michael Vucinaj, Geschäftsführer der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers, mit einem Bild der Ausstellung - gemeinsam mit Anne Eichhorn und Pfarrer Andreas Satzvey vom Vorstand der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers. (Foto: Rolf Schotsch)

Gemeinde verabschiedet Ulrike Boos
Nach mehr als 30 Jahren engagierter Arbeit bei der evangelischen Kirche in Großenbaum geht Ulrike Boos vor Jahresende in den Ruhestand. Die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd lädt deshalb herzlich dazu ein, am 11. Oktober um 10.30 Uhr in der Versöhnungskirche Großenbaum im Rahmen des Gottesdienstes und eines anschließenden Empfangs gemeinsam mit ihr auf die vielen Jahre zurückzublicken und Abschied zu nehmen. 

In mehr als drei Jahrzehnten hat Ulrike Boos ganz unterschiedliche Menschen und Generationen in der Gemeinde begleitet. Allein 20 Jahre war sie in der Eltern-Kind-Arbeit tätig. Sie teilte mit zahlreichen Eltern und ihren Kleinkindern schöne Momente, war aber auch bei Sorgen, Nöten und schweren Schicksalsschlägen an ihrer Seite. Besonders in Erinnerung bleiben ihr die jährlichen Borkum-Freizeiten und die intensiven Begegnungen mit den Familien und den ehrenamtlich Mitarbeitenden.

„Mir wurde in dieser Zeit von allen Seiten stets viel Vertrauen und Wertschätzung entgegengebracht“, sagt Ulrike Boos rückblickend.  2006 übernahm sie als Nachfolgerin von Margret Neuenfeldt die Seniorenarbeit. Als die Kirchengemeinde später die Trägerschaft des Begegnungs- und Beratungszentrums für Senioren (BBZ) übernahm, kam 2017 ein weiteres wichtiges Aufgabenfeld hinzu: Nach entsprechender Weiterbildung beriet Ulrike Boos Seniorinnen und Senioren zu Fragen rund um Pflege und Wohnen im Alter, seit 2022 im Auftrag des Evangelischen Christophorus Werkes.

Dabei konnte sie auf ein großes Team engagierter Ehrenamtlicher zählen, ohne welches, wie sie selbst sagt, die umfangreiche Begegnungsarbeit nicht möglich gewesen wäre.  Nach so vielen Jahren fällt der Abschied nicht leicht. Ulrike Boos geht „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“. Aber ganz aus Großenbaum verabschiedet sie sich ohnehin nicht: Sie bleibt Gemeindemitglied und Bürgerin des Stadtteils und freut sich deshalb schon auf viele weitere Begegnungen.

Ihr Abschiedsgruß macht deutlich, dass es eher ein Wiedersehen als ein endgültiger Abschied sein soll: „Tschüss, Auf Wiedersehen und „Gott befohlen.“  Die BBZ-Arbeit wird nach ihrem Eintritt in den Ruhestand fortgeführt. Die Evangelischen Dienste Duisburg (das frühere Christophoruswerk) besetzen die Stelle neu; für einen guten Übergang wird Ulrike Boos selbst noch einmal mithelfen und ihre Nachfolge bei der Einarbeitung unterstützen.  Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.  

 Ulrike Boos (Foto: www.evgds.de). 


Fernwärme Duisburg passt die Preise an
Die Fernwärme Duisburg passt zum 1. Oktober 2026 ihre Preise für Fernwärme in den Versorgungsgebieten Walsum und Homberg an. Für ein beispielhaftes Einfamilienhaus steigt dadurch die Belastung um circa 6 Euro im Monat.

Die Anpassung der Fernwärmepreise erfolgt vertragsgemäß jeweils am 1. April und am 1. Oktober eines Jahres in den Versorgungsgebieten Homberg und Walsum. Die Preisanpassung ist dabei an vertraglich vereinbarte Preisänderungsklauseln gekoppelt. Die Preisänderungsklausel besteht aus Indizes des statistischen Bundesamts. Verändern sich diese Faktoren, erfolgt auch eine Anpassung des Fernwärmepreises.

Der Arbeitspreis für eine Kilowattstunde (kWh) Fernwärme beträgt ab 1. Oktober 10,08 Cent (brutto) und steigt damit moderat um 0,28 Cent. Der Grundpreis beträgt 56,74 Euro pro Kilowatt Anschlusswert im Jahr und ist leicht um 0,55 Cent gestiegen.

Für einen Haushalt mit einem Wärmeanschlusswert von 15 Kilowatt und einem Jahreswärmeverbrauch von 22.500 Kilowattstunden für ein beispielhaftes Einfamilienhaus ergeben sich auf den Jahresverbrauch hochgerechnet monatliche Mehrkosten zu den bisherigen Preisen von rund 6 Euro. Die Anpassung der Abschläge erfolgt mit der kommenden Jahresverbrauchsabrechnung.

Die Preisanpassung für Kunden der Fernwärme Duisburg im Versorgungsgebiet Mitte-Süd-Rheinhausen und Hamborn erfolgt vertragsgemäß jeweils zum 1. Januar und 1. Juli jedes Jahres.

Stadtwerketurm leuchtet am Tag der deutschen Einheit in den Farben der Bundesflagge  
Zu festgelegten Anlässen ändert der Stadtwerketurm seine gewohnte grüne Beleuchtung. So auch am kommenden Tag der deutschen Einheit, der jährlich am 3. Oktober gefeiert wird. Der Stadtwerketurm erstrahlt am deutschen Nationalfeiertag in den Farben der Bundesflagge: Schwarz-Rot-Gold. Mit Einbruch der Dunkelheit lohnt sich also ein Blick in Richtung Hochfeld zum Baudenkmal der Stadtwerke.

 Am Tag der deutschen Einheit erstrahlt der Stadtwerketurm in Schwarz-Rot-Gold. Bildquelle: Stadtwerke Duisburg  

Deutscher Lichtdesign-Preis 2020
Der leuchtende Turm der Stadtwerke begeistert nicht nur die Duisburger Bürgerinnen und Bürger, auch die Expertinnen und Experten der Jury des Deutschen Lichtdesign-Preises waren vollauf überzeugt. Der Stadtwerketurm wurde im September 2020 mit dem renommierten Preis in der Kategorie „Außenbeleuchtung / Inszenierung – Wahrzeichen“ ausgezeichnet.

Die bestechende Lichtinstallation entsteht durch eine Kombination aus verschiedenartig geformten LED-Leuchtkörpern, darunter 180 Strahler und 256 Meter Lichtlinien. Sie illuminieren die filigrane Stahlkonstruktion des Stadtwerketurms so, dass sie in der Dunkelheit perfekt zur Geltung kommt.

Um die Leuchtmittel mit Strom zu versorgen, waren 4.500 Meter Kabel notwendig, 2.400 Meter davon in der Vertikalen innerhalb der Aufzugröhre in der Mitte des Turms. Weitere Informationen zum Turm gibt es auch im Internet unter www.stadtwerketurm.de.

8. Oktober: Personalversammlung der Stadtverwaltung Duisburg: Einschränkungen im Publikumsverkehr
Zahlreiche Beschäftigte der Stadtverwaltung werden am Donnerstag, 8. Oktober, ab 8.30 Uhr in der Kraftzentrale des Landschaftsparks zur diesjährigen Personalversammlung des Personalrats „Innere Verwaltung“ erwartet. Aus diesem Grund muss in allen städtischen Dienststellen mit Beeinträchtigungen des Publikumsverkehrs von 8 bis 15 Uhr gerechnet werden.

Auch Call Duisburg wird ganztägig nur eingeschränkt erreichbar sein. Davon ausgenommen sind die Tätigkeiten der Feuerwehr und der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
- Die Bürger-Service-Stationen bleiben an diesem Tag geschlossen, ebenso das Straßenverkehrsamt.
- Auch das Bürger- und Ordnungsamt und das Amt für Integration und Einwanderungsservice einschließlich sämtlicher Außenstellen sind am 8. Oktober nicht geöffnet. Bereits vereinbarte Termine bleiben jedoch bestehen.

- Das Gesundheitsamt bleibt ebenfalls für den Publikumsverkehr geschlossen. Auch hier bleiben bereits vereinbarte Termine bestehen.
- Die Stabsstelle Verbraucherschutz ist ganztägig nur eingeschränkt erreichbar.
- Das Amt für Soziales und Wohnen ist an diesem Tag im Bereich Unterbringung und Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen auf der Schifferstraße 98–100 geschlossen, ebenso die Außenstellen des Amtes für Soziales und Wohnen im Bereich der Grundsicherung.

- Beim Jugendamt sind die Elterngeldstelle sowie der Bereich Unterhaltsvorschuss an diesem Tag ganztägig geschlossen und telefonisch ebenfalls nicht erreichbar. Außerdem kann es bei einzelnen städtischen Jugendzentren zu Schließungen kommen.

- Der Zugang zum Stadthaus ist zu den regulären Öffnungszeiten möglich. Alle Dienstleistungen der Beratungsstelle Planen, Bauen und Verkehr – also Bauberatung und verkehrliche Sondergenehmigungen/Parkausweise – sind an diesem Tag erst ab 14 Uhr möglich.

- Die Zentralbibliothek öffnet um 10 Uhr, die Servicezeit mit Personal beginnt um 11 Uhr. Bei den Öffnungszeiten der Zweigstellen kommt es zu Einschränkungen. Tagesaktuelle Informationen dazu sind auf www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden. Ab 15 Uhr haben alle Standorte wieder regulär geöffnet.

- Die Open Libraries in Vierlinden, Neumühl, Beeck und Wanheimerort stehen Kundinnen und Kunden mit einem gültigen Bibliotheksausweis ab 7 Uhr und die Stadtteilbibliothek im Campus Marxloh ab 7.30 Uhr zur Verfügung. Beim Bücherbus entfallen die Haltepunkte in Neuenkamp, Bergheim und Rumeln. Die an diesen Standorten entliehenen Medien werden entsprechend verlängert.

Der Campus Marxloh hat zu den gewohnten Zeiten von 7.30 bis 17 Uhr geöffnet. Die Kurse der Volkshochschule und der Musik- und Kunstschule finden wie geplant statt. Die VHS-Geschäftsstelle Mitte öffnet um 10 Uhr, die Geschäftsstellen Nord um 14 Uhr. Die Geschäftsstelle West bleibt geschlossen, ist aber ab 14 Uhr telefonisch erreichbar.

- Das Kultur- und Stadthistorische Museum sowie das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sind ebenso zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet (10 bis 17 Uhr) wie die Kasse des Theaters der Stadt (10 bis 18.30 Uhr).

- Die städtischen Schwimmbäder (Hallenbäder Neudorf und Toeppersee, das Rhein-Ruhr-Bad, das Südbad sowie das Allwetterbad Walsum) werden am Tag der Personalversammlung durchgehend geschlossen sein. Informationen zu den Bädern gibt es auf der Homepage www.baederportalduisburg.de und unter der Info-Hotline 0203/283-987773.
- Die Geschäftsstelle des Studieninstituts Duisburg bleibt ganztägig geschlossen.

Stadtteilbibliothek Neumühl: Großer Bücher- und Medientrödel
Die Stadtteilbibliothek Neumühl lädt am Mittwoch, 7. Oktober, von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr in der Zweigstelle in der Lehrerstraße 4–6 zu einem großen Bücher- und Medientrödel ein. Besucherinnen und Besucher können aus einer vielfältigen Auswahl an Medien stöbern und gegen eine kleine Spende mit nach Hause nehmen.

Der Erlös kommt der Duisburger Bibliotheksstiftung zugute. Angeboten werden Romane, Sachbücher, Kinderbücher, CDs, Filme und viele weitere Medien. Ob spannende Lektüre, interessante Informationen oder Unterhaltung für die ganze Familie: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer mehrere Medien erwirbt, kann zudem von einem Mengenrabatt profitieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

50.000. Wohnung mit EH-55-Plus-Förderung erreicht – Konditionsverbesserungen bei weiterem Förderprogramm
Ein bedeutender Meilenstein ist erreicht: Durch seine EH-55 Plus Förderung hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen nun die 50.000. Wohnung gefördert. Dies zeigt die große Wirkung und den Erfolg der Förderstufe, die in der kurzen Zeit seit ihrem Start im Dezember 2025 viele Vorhaben aus dem Bauüberhang aktiviert hat.

Bundesbauministerin Verena Hubertz: „50.000 geförderte Wohnungen in wenigen Monaten sind ein starkes Signal für den Wohnungsbau. Hinter dieser Zahl stehen Projekte, die längst genehmigt waren, aber nicht in die Umsetzung kamen. Genau da setzt EH-55 Plus an: Wir holen diese Vorhaben aus der Schublade und bringen sie auf die Baustelle. Mein Appell an alle Bauherrinnen und Bauherren: Wer ein genehmigtes Projekt in der Schublade hat, sollte jetzt schnell handeln.“

Die Förderstufe EH-55 Plus hat das Bundesbauministerium ins Leben gerufen, um den Bau von energieeffizienten und bezahlbaren Wohnungen zu fördern. Mit der gezielten finanziellen Unterstützung sollen Bauherren und Investoren motiviert werden, bereits genehmigte, aber noch nicht gestartete neue Wohnprojekte zeitnah zu realisieren und damit einen Beitrag zur Lösung der Wohnungsfrage zu leisten.

Von der ursprünglich zur Verfügung stehenden Fördersumme von rund 800 Mio. Euro stehen noch rund 69 Mio. Euro zur Verfügung. Eine Aufstockung der Mittel ist nicht vorgesehen.

Die Förderung erfolgt mittels zinsverbilligter KfW-Kredite. Förderfähig sind der Neubau oder der Ersterwerb von Wohn- und Nichtwohngebäuden. Kommunen können einen Zuschuss erhalten. Das zu errichtende Gebäude muss im Effizienzhausstandard 55 bzw. Effizienzgebäudestandard 55 mit einer Wärmeerzeugung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien geplant sein.

Fossile Energieträger wie Gas und Öl sind damit ausgeschlossen – Wärmepumpen, Fernwärme, Solarwärme und Biomasse sind beispielsweise förderfähig. Es muss zum Zeitpunkt der Antragsstellung eine gültige Baugenehmigung vorliegen, mit dem Bauvorhaben darf jedoch noch nicht begonnen worden sein.

Um auch die Neubau-Förderprogramme des Bundesbauministeriums noch attraktiver zu gestalten und Familien Wohneigentum zu ermöglichen, wurden die Konditionen für das Programm Wohneigentum für Familien deutlich verbessert. Über eine Laufzeit von 35 Jahren und bei zehnjähriger Zinsbindung beträgt der Effektivzins nun 1%. Über eine Laufzeit von 10 Jahren bei zehnjähriger Zinsbindung sind es sogar nur 0,01%.

Weitere Informationen zum EH-55-Plus-Förderprogramm finden Sie hier: https://www.kfw.de/297



NRW-Inflationsrate liegt im September 2026 bei 3,3 % Beschreibung:
* Kraftstoffpreise um 36,9 % höher als vor einem Jahr
* Gemüsepreise zwischen September 2025 und September 2026 um 11,2 % gestiegen * Strompreise liegen unter dem Vorjahresniveau (–4,7 %)

Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im September 2026 bei 3,3 %. Das ist der höchste Wert seit Dezember 2023 (damals: +3,5 %). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (August 2026) um 0,6 %. Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen September 2025 und September 2026 um 2,4 % gestiegen.



Vorjahresvergleich: Preise für Eier deutlich über dem Vorjahresniveau, Butter wurde günstiger
Zwischen September 2025 und September 2026 sind die Nahrungsmittelpreise um durchschnittlich 0,2 % gestiegen. Teurer angeboten wurde u. a. Gemüse wie Tomaten (+33,1 %), Gurken (+32,9 %) und Möhren (+20,0 %). Auch die Eierpreise lagen weiter über dem Niveau von Septemer 2025 (+16,7 %). Molkereiprodukte wie teilentrahmte Milch (−11,5 %) und Vollmilch (−10,7 %) wurden hingegen günstiger.

Sinkende Preise verzeichneten u. a. vegetarische oder vegane Getreideprodukte (−12,0 %) und Speisefette und -öle (−16,5 %), darunter insbesondere Butter (−31,3 %). Die Energiepreise entwickelten sich weiterhin gegenläufig: Während Strom und Gas zwischen September 2025 und September 2026 Preisrückgänge verzeichneten (−4,7 % bzw. −1,9 %), wurde Heizöl deutlich teurer angeboten (+49,9 %) als vor einem Jahr.

Im September 2026 mussten Autofahrende für Kraftstoffe 36,9 % mehr bezahlen als im September 2025 (darunter Diesel +48,7 % und Benzin +33,8 %). Die Preise für Dienstleistungen lagen im September 2026 u. a. bei den Entgelten für Kinderbetreuung nach der Schule (+5,9 %) und bei Dienstleistungen der häuslichen Alten- u. Behindertenpflege (+9,5 %) über dem Niveau von September 2025.

Vormonatsvergleich: Preise für Kraftstoffe und Bekleidung gestiegen Zwischen August 2026 und September 2026 stiegen die Kraftstoffpreise weiter deutlich an (+7,0 %). Dabei wurde Diesel um 7,7 % und Benzin um 6,8 % teurer angeboten.



Für Bekleidung mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im September 2026 durchschnittlich 5,3 % mehr ausgeben als einen Monat zuvor. Die Preise für Damenbekleidung stiegen um 5,5 % und die für Herrenbekleidung um 5,2 %. Auch die Übernachtungspreise zogen zwischen August und September 2026 wieder deutlich an (+6,7 %).

Günstiger angeboten als noch im August 2026 wurden im September 2026 u. a. Zitrusfrüchte (−3,9 %), Weintrauben (−3,7 %) und Orangensaft oder ähnliche Fruchtsäfte (−3,4 %). Verbraucherpreisindex für NRW (Basisjahr 2020 = 100) im September 2026 – vorläufige Ergebnisse (Wichtige Preisveränderungen) XLSX, 25,9 KB

Gaspreise, 1. Halbjahr 2026 zum 2. Halbjahr 2025 private Haushalte: -5,3 %
Nicht-Haushalte: +1,8 % Strompreise, 1. Halbjahr 2026 zum 2. Halbjahr 2025
private Haushalte: -6,4 % Nicht-Haushalte: -8,3 %) (vorläufig)

Die privaten Haushalte in Deutschland haben im 1. Halbjahr 2026 im Durchschnitt 11,58 Cent je Kilowattstunde für Erdgas gezahlt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sanken die Gaspreise damit gegenüber dem 2. Halbjahr 2025 um 5,3 %. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 waren die Preise 4,5 % niedriger.

Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2021, dem Vergleichszeitraum vor dem russischen Angriff auf die Ukraine in 2022 und der sich verstärkenden Energiekrise, stiegen die Gaspreise für private Haushalte um 80,7 %.

Strom kostete die Verbraucherinnen und Verbraucher im 1. Halbjahr 2026 durchschnittlich 37,97 Cent je Kilowattstunde. Das waren 6,4 % weniger als im 2. Halbjahr 2025 (-4,9 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2025), jedoch 16,4 % mehr als im 1. Halbjahr 2021.

VHS: Demokratiebericht NRW – Ergebnisse und Perspektiven
 Die VHS lädt in Kooperation mit der Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ am Montag, 5. Oktober, um 20 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein, um den im März erschienen dritten Demokratiebericht des Landes NRW näher zu betrachten. Hierzu werden die Politikwissenschaftler Prof. Dr. Susanne Pickel und Prof. Dr. Andreas Blätte die Ergebnisse vorstellen, einordnen und mit den Teilnehmenden über Perspektiven sowie Handlungsoptionen diskutieren.

Der Bericht beleuchtet auf der Basis von Umfragedaten zentrale Entwicklungen und Trends für die Demokratie in Nordrhein-Westfalen. Die wissenschaftliche Begleitung des Berichts der Landeszentrale für politische Bildung erfolgte durch die NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Es wird jedoch um eine vorherige Anmeldung gebeten. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es bei der VHS, Josip Sosic, telefonisch unter 0203-283/984 617

VHS-Vortrag: Pflege – Möglichkeiten und Ansprüche
Die VHS lädt am Dienstag, 6. Oktober, um 19.45 Uhr in das Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einem Vortrag über die Pflege ein. Wolfgang Voßkamp gibt einen verständlichen Überblick über wichtige Leistungen und Unterstützungsmöglichkeiten. Der Syndikusanwalt erläutert auch, weshalb potenziell von Pflege betroffene Personen jetzt aktiv werden sollten, um sich Rechte zu sichern, die verloren gehen könnten.

 Was zu tun ist und wie man dies ganz einfach machen kann und worauf bei der Antragstellung zu achten ist, welche Leistungen in Anspruch genommen werden können und wo Betroffene und Angehörige Unterstützung finden, werden ebenfalls thematisiert. Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es telefonisch bei Heike Pieper von der VHS unter 0203/283-984609

Lesen verbindet: Duisburger Fachaustausch zeigt kreative Wege zur Leseförderung
Praxisnahe Ideen, kreative Methoden und neue Impulse für die Leseförderung: Zum dritten Mal lädt das Duisburger Handlungsforum „Die Verkehrs- und Bildungssprache Deutsch stärken“ zum „Fachaustausch Lesen“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle ehrenamtlich und beruflich Tätigen, die Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren beim Lesen unterstützen und ihre Lesefähigkeit stärken möchten.

Wann? Am Montag, 12. Oktober, von 13 bis 16.30 Uhr. Wo? In der Stadtbibliothek Duisburg, Steinsche Gasse 26. Lesen eröffnet Kindern neue Welten: Im Kopf entstehen Bilder, Sprache entwickelt sich weiter und Geschichten bieten Anlass für Gespräche über Gefühle, Gedanken und eigene Ideen.

Wie sich diese Potenziale im Alltag nutzen lassen, steht im Mittelpunkt der Veranstaltung, die gemeinsam von freien Trägern und städtischen Ämtern organisiert wird. Nach einem künstlerischen Einstieg in die Welt des Lesens mit Lale Öztürk, Vorlesepatin und Gewinnerin des Deutschen Lesepreises, geht es an neun Kreativstationen weiter. Das Angebot reicht vom Bilderbuchkino über Lese- und Erzähltechniken bis hin zum Lesen mit dem Hund.

Darüber hinaus haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, die Kinder- und Jugendbibliothek sowie das Schulmedienzentrum zu erkunden. Anmeldung und Rückfragen unter: Boyana Baeva (b.baeva@stadtduisburg.de, 0203/283-987422) und Ulrike Färber (u.faerber@stadtduisburg.de, 0203/283-985304).
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Graffiti-Workshop im Volkspark Rheinhausen

Die Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt am Freitag, 9. Oktober, um 16 Uhr, zu einen Graffiti-Workshop an der Konzertmuschel im Volkspark an der Gartenstraße in Rheinhausen ein. Mark Roberz alias „Mr. Graffiti“ sowie weitere Künstler bieten Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren die Gelegenheit, unter professioneller Anleitung die Welt der Street Art zu entdecken, sich kreativ auszuprobieren und eigene Kunstwerke zu gestalten.

In der Szene ist Roberz kein Unbekannter. Mit zahlreichen Projekten im öffentlichen Raum sind seine Arbeiten bereits an vielen verschiedenen Orten in Duisburg zu bestaunen. Mit seiner Erfahrung, Leidenschaft und echter Kreativität gibt er Jugendlichen eine professionelle Anleitung, die Kunst des Sprayens zu erlernen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl jedoch erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es telefonisch bei Christoph Doris unter 0203-283/987818 oder per E-Mail an kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de.

25 Jahre „Call Duisburg“: Vom Pionierprojekt zur modernen Lotsenstelle der Stadtverwaltung
Vor 25 Jahren klingelte bei „Call Duisburg“ (Tel. 0203 94000) erstmals das Telefon. Was heute als selbstverständlicher Bestandteil einer modernen Verwaltung wahrgenommen wird, war damals ein mutiges Pilotprojekt. Als eines der ersten kommunalen Servicecenter Deutschlands ging „Call Duisburg“ am 1. Oktober 2001 an den Start und setzte damit Maßstäbe für einen bürgernahen und zentralen Bürgerservice.

Mitarbeitende im Gespräch. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Seitdem hat sich das Servicecenter von einer kleinen Einheit mit 20 Mitarbeitenden in einer ehemaligen Kantine am Sittardsberg zur unverzichtbaren Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bürgerschaft entwickelt.

Während anfangs vor allem die telefonische Auskunftserteilung und Entlastung der Fachbereiche im Fokus standen, entwickelte sich das Aufgabenspektrum kontinuierlich weiter. Heute bearbeiten rund 70 Mitarbeitende jährlich bis zu 600.000 Anrufe für Duisburg, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sowie die Kooperationsstädte Bottrop und Dinslaken.

Mitarbeitende des städtischen Servicecenters "Call Duisburg" am Standort Sittardsberger Allee in Buchholz. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link betont die besondere Bedeutung des Servicecenters für die Stadtverwaltung: „Call Duisburg ist weit mehr als eine Telefonhotline. Es ist Lotse, Problemlöser, Krisenhelfer und oft die erste Stimme der Stadt Duisburg. Viele Anliegen werden sofort gelöst, ohne Weiterleitung, ohne Wartezeit und ohne Umwege.“

Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung war die Einführung des Duisburger Sprach-Assistenz-Systems im Februar 2026. Das System ermöglicht, Anliegen zu schildern und bei häufig gestellten Fragen unmittelbar Informationen zu erhalten. Diese Unterstützung erhöht die Erreichbarkeit des Servicecenters.

„Menschen bringen Empathie, Verständnis, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein mit. Genau diese Fähigkeiten bleiben auch künftig unverzichtbar. Das Sprach-AssistenzSystem hilft uns aber dabei, einfache Anliegen schnell zu bearbeiten, damit unsere Mitarbeitenden mehr Zeit für komplexe und beratungsintensive Anliegen haben, bei denen menschliche Unterstützung den entscheidenden Unterschied macht“, so Horst Hauswirth, Leiter des Servicecenters.

Horst Hauswirt, Leiter des Servicecenters. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die positiven Auswirkungen zeigen sich auch in den Leistungszahlen. Auf sämtlichen Leitungen des Servicecenters gingen bis Ende August 2026 bereits rund 357.000 Anrufe ein. Durch die Unterstützung des SprachAssistenz-Systems konnte dabei eine Bearbeitungsquote von 92 Prozent erreicht werden. Dieser Wert liegt deutlich über den in kommunalen Servicecentern üblichen Vergleichswerten von 85 bis 87 Prozent.

In den vergangenen 25 Jahren war „Call Duisburg“ regelmäßig auch in Krisen- und Sonderlagen gefordert – insbesondere während der CoronaPandemie, als das Servicecenter die Corona-Hotline für die Stadt übernahm. Auch heute sind die Mitarbeitenden oft erste Ansprechpartner bei schwierigen Lebenssituationen wie finanziellen Sorgen, Trauerfällen oder dringenden Angelegenheiten.

„Jeder Anruf ist eine kleine Wundertüte“, beschreibt ein langjähriger Mitarbeitender. Neben Sachwissen sind daher Empathie, Belastbarkeit und Kommunikationsstärke wichtige Voraussetzungen. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums hat das Amt für Kommunikation eine Social-Media-Kampagne umgesetzt.

Kurze Reels stellen die Arbeit der Mitarbeitenden in der Telefonsachbearbeitung augenzwinkernd dar. Die Beiträge geben einen Einblick in die Vielfalt der Anliegen der Anrufenden. Ziel der Kampagne ist es, die Menschen sichtbar zu machen, die täglich an den Telefonen sitzen und häufig die erste Stimme der Stadtverwaltung sind.

Zukunftsplan für Ruhrort: Bürgerforum RuhrortPlus informiert über Projekte, Ziele und Beteiligungsmöglichkeiten
Der Förderverein RuhrortPlus e. V. lädt am Mittwoch, 30. September, um 18 Uhr zum Bürgerforum in das Maximilianhaus, Weinhagenstraße 25 in Duisburg-Ruhrort, ein. Der Verein stellt dort seine Ziele, Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten vor.

Im Mittelpunkt steht die nachhaltige und lebenswerte Weiterentwicklung des Stadtteils – insbesondere mit Blick auf Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Eine Anmeldung für die Teilnahme ist nicht erforderlich. Im Mittelpunkt des Bürgerforums steht der Zukunftsplan für Ruhrort. Er bündelt zahlreiche Maßnahmen, von der Förderung nachhaltiger Mobilität und dem Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtteil bis hin zu Umweltbildungsangeboten an Schulen.

Dabei geht es nicht nur um langfristige Strategien: RuhrortPlus möchte vor allem konkrete und sichtbare Veränderungen im Stadtteil anstoßen. „Dabei möchten wir vor allem Sichtbares im Stadtteil schaffen, das auf die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in Ruhrort einzahlt“, so Umweltdezernentin Linda Wagner. Neben bewährten Ansätzen setzt RuhrortPlus auch auf Innovation und neue Ideen.

Burkhard Drescher, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, berät den Verein und bringt seine langjährige Erfahrung als Projektleiter nachhaltiger Stadtentwicklungsprojekte ein. „Ruhrort soll ein innovativer Ort des Probierens, Experimentierens und Machens werden!“, so Drescher.

Aktuell wird beispielsweise ein Mobilitätskonzept für Ruhrort entwickelt. Bereits angestoßene städtebauliche Projekte, wie die Umgestaltung des Neumarktes, werden im Sinne von RuhrortPlus weitergeführt. Gleichzeitig sind erste kleinere Maßnahmen bereits auf den Weg gebracht – darunter ein E-Lastenfahrrad-Verleih und Informations-Workshops zu erneuerbaren Energien.

Ein besonderer Schwerpunkt von RuhrortPlus liegt auf der Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements und lokaler Initiativen. Ein Bürgerbudget soll nachhaltige Projektideen aus dem Stadtteil mit einer Anschubfinanzierung unterstützen. Darüber hinaus dient das Umweltlokal in Ruhrort als zentrale Anlaufstelle für Informationen, Austausch und Beteiligung.

„Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Ruhrorterinnen und Ruhrorter von Beginn an über die Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten informiert werden“, sagt Bezirksbürgermeister Hans-Gerd Bosch. Das Bürgerforum wird vom Ruhrorter Bürgerverein begleitet und unterstützt. Alle Interessierte haben die Gelegenheit, sich über die aktuellen und geplanten Aktivitäten zu informieren, Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen.

Der Förderverein RuhrortPlus e. V. wird von der Stadt Duisburg, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, der GEBAG, Duisport, Haniel sowie der Duisburger Projektwerke GmbH unterstützt. Weitere Informationen gibt es online unter https://www.ruhrortplus.de.



Aktionstag für pflegende Angehörige: Kostenlose Pflegekurse und Austausch im BG Klinikum Duisburg  
Pflegende Angehörige leisten täglich einen wertvollen Beitrag – oft verbunden mit organisatorischen, rechtlichen und praktischen Herausforderungen. Deshalb lädt die Familiale Pflege des BG Klinikums Duisburg am 8. Oktober 2026 zu einem Aktionstag für pflegende Angehörige in die Mehrzweckhalle des BG Klinikums Duisburg ein.

Interessierte erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit einem offenen Austausch sowie zwei kostenlosen Pflegekursen. Themen sind unter anderem Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, die Pflegegradbegutachtung sowie Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen und Hilfsmittel für den Pflegealltag.  

Programm am 8. Oktober 2026 10:00–12:00 Uhr:
Offener Austausch 12:00–14:30 Uhr: Pflegekurs „Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Pflegegradbegutachtung“ 15:00–17:00 Uhr: Pflegekurs „Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen und Hilfsmittel“  

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Bei der Anmeldung sollte angegeben werden, welche Programmpunkte besucht werden sollen. Anmeldung und Rückfragen: Nathalie Zimmermann, , Fachbereichsleitung Sozialdienst und Familiale Pflege, Fachbereichsleitung Sozialdienst und Familiale Pflege, Telefon: 0203 7688 2325, E-Mail: FamilialePflege@bg-klinikum-duisburg.de  

Frank Börner (SPD) empfängt Viertklässler der Gemeinschaftsgrundschule Rahm im Landtag NRW
Zwei 4. Klassen der Gemeinschaftsgrundschule Rahm besuchten den Landtag NRW. Wie arbeitet ein Landtagsabgeordneter? Welche Aufgaben hat das Parlament und welchen Beitrag kann die Politik zum Schutz unserer Umwelt leisten? Mit diesen und weiteren Fragen im Gepäck besuchten die beiden vierten Klassen der Gemeinschaftsgrundschule Rahm den Landtag Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.  

Im Rahmen des offiziellen Besuchsprogramms erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die parlamentarischen Abläufe und die Arbeit des Landesparlaments. Dabei lernten sie unter anderem den Plenarsaal kennen und erfuhren, wie politische Entscheidungen in Nordrhein-Westfalen getroffen werden.  

Foto Büro Börner

Im Anschluss nahm sich der Duisburger Landtagsabgeordnete Frank Börner Zeit für ein persönliches Gespräch mit den jungen Gästen aus seiner Heimatstadt. Die Kinder hatten sich intensiv auf den Besuch vorbereitet und nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen. Neben dem Arbeitsalltag eines Abgeordneten stand insbesondere das Thema Umweltschutz im Mittelpunkt des Austauschs.  

„Es ist immer wieder eine große Freude, junge Menschen hier im Landtag von Nordrhein-Westfalen begrüßen zu dürfen“, erklärte Frank Börner. „Demokratiebildung beginnt nicht erst im Erwachsenenalter. Wenn Kinder schon früh erfahren, wie unser Zusammenleben gestaltet ist und dass ihre Fragen und Anliegen wichtig sind, dann stärkt das unser Miteinander von Grund auf.“

Viele Tiere, viele Menschen und eine bunte Welt beim Gottesdienst im ZOO Duisburg
Kleine und große Besucherinnen und Besucher des Duisburger Zoos staunten nicht schlecht, als letzten Sonntag gegen Mittag direkt nach der Raubtierfütterung fröhliche Kirchenmusik erklang und neben dem Tigergehege ein Team um Stadtdechant Pfarrer Andreas Brocke und Superintendent Pfarrer Dr. Christoph Urban zum ökumenischen Gottesdienst gemeinsam mit ZOO-Direktorin Astrid Stewin und Oberbürgermeister Sören Link einluden.

Es ging um die Vielfalt der Schöpfung und die Frage, wie Menschen verschieden sein und trotzdem zusammengehören können. Schon beim Ankommen bekamen die Kinder jeweils eine Tierkarte und eine Feder. Auf den Karten waren Löwe, Affe, Zebra, Känguru oder Schildkröte zu sehen, die Federn wiederum stammten von verschiedenen Tieren. Beides spielte im weiteren Verlauf des Gottesdienstes eine wichtige Rolle und führten zur Botschaft: Die Vielfalt ist wunderbar und alle haben unterschiedliche Fähigkeiten, doch niemand muss alles können.  

Ein besonders anschauliches Bild entstand bei der „Federwelle“: Nacheinander hielten die Kinder ihre unterschiedlichen Federn in die Höhe, schließlich alle gemeinsam. Auch die Erwachsenen wurden einbezogen und streckten ihre Hände nach oben. Viele Federn, viele Tierkarten, viele Kinder und viele Erwachsene – und doch eine Gemeinschaft: So wurde der Leitgedanke des Gottesdienstes noch einmal für alle sichtbar.

Nach dem Gottesdienst war der besondere Tag im Zoo noch nicht vorbei. Für die Kinder begann eine Rallye mit verschiedenen Mitmach-Stationen. In der Luchshütte konnten sie kreativ werden und malen und im Entdeckerhaus durften sie in unterschiedliche Tierrollen schlüpfen. Wer beide Stationen absolvierte, konnte sich anschließend in der Bärenhütte einen Button zum Mitnehmen fertigen und eine Urkunde als Erinnerung abholen.  

Auch für Erwachsene und interessierte Familien gab es anschließend noch einiges zu entdecken. Um 14 Uhr startete am Haupteingang die Führung „Biblische Tiere“. Dabei rückten Tiere in den Mittelpunkt, die auch in der Bibel eine Rolle spielen, und eröffneten so einen weiteren Blick auf die Verbindung zwischen Tierwelt, Glauben und biblischer Überlieferung.  

So blieb es nicht bei einem Gottesdienst an einem ungewöhnlichen Ort. Aus Gottesdienst, Führung und Kinder-Rallye wurde ein gemeinsamer Tag, an dem die Vielfalt der Tierwelt immer wieder den Blick auf die Vielfalt der Menschen lenkte. Was die Kinder mit Tierkarten und Federn spielerisch erfahren konnten, zog sich dabei wie ein roter Faden durch das gesamte Programm: Menschen sind verschieden, jeder und jede ist einzigartig – und gerade in dieser Verschiedenheit gehören sie zusammen.

von links Kirchenmusiker Dominik Susteck, Superintendent Dr. Urban, Stadtdechant Andreas Brocke, Pastoralassistentin  Eva Kruk und im Vordergrund Oberbürgermeister Sören Link. (Foto: Christina Schubert).


Wirtschaft leidet unter Dauer-Niedrigwasser IHK: Fahrrinne schneller optimieren  
Seit Monaten führt der Rhein zu wenig Wasser. Das trifft den Industriestandort massiv, kommentiert Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK: „Das anhaltende Niedrigwasser belastet unsere Wirtschaft. Die Transportkosten sind hoch, die Lager sind leer, Lieferketten verändern sich dauerhaft. Die wirtschaftliche Lage bleibt angespannt.
Das leichte Wirtschaftswachstum macht Hoffnung. Niedrigwasser kann den Aufschwung aber wieder bremsen. Das haben wir schon 2018 gesehen. Auch bei anhaltender Trockenheit muss sich unsere Wirtschaft auf den Rhein verlassen können. Große Mengen an Rohstoffen lassen sich nicht einfach auf die Straße verlagern. Deswegen muss die Politik die Fahrrinne schneller optimieren.“  




Hitze in NRW: Knapp 20.000 Sterbefälle im Juni 2026 bedeuten Rekordwert
* In keinem Juni seit Beginn der Betrachtung 1977 starben so viele Menschen in NRW
* Rund 22 % mehr Sterbefälle als im Juni 2025
* Bottrop, Herne und Solingen verzeichneten die meisten Sterbefälle je 100.000 Einwohner/-innen – Münster, Kreis Steinfurt und Kreis Borken die wenigsten

Im Juni 2026 starben in NRW 19.954 Menschen. Wie das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Daten mitteilt, lag die Zahl der Sterbefälle damit um 22 % höher als im Juni 2025 mit 16.396 Gestorbenen. Auch mit Blick auf einen längeren Vergleichszeitraum bleiben die Zahlen aus 2026 ein Höchstwert: In keinem anderen Juni seit Beginn der Erhebung in ihrer derzeitigen Form im Jahr 1977 wurden mehr Sterbefälle verzeichnet.

Im gesamten 1. Halbjahr 2026 starben insgesamt 113.250 Menschen in NRW. Das waren 0,6 % weniger als von Januar bis Juni 2025 mit 113.892. Der Monat des Jahres 2026 mit den meisten Sterbefällen war bisher der Januar mit 21.283 Gestorbenen.



Daten zur Grafik XLSX, 223,82 KB
Anstieg der Sterbefälle in den meisten Kreisen und kreisfreien Städten Für die Mehrzahl der Kreise und kreisfreien Städte erfasste das Statistische Landesamt im Juni 2026 mehr Gestorbene als im Vorjahresmonat. Der höchste Anstieg gegenüber dem Juni 2025 wurde in Leverkusen mit 63 % mehr Sterbefällen erfasst, gefolgt von Köln mit 47 %.

In lediglich 4 Kreisen war die Zahl der Gestorbenen niedriger; den höchsten Rückgang gab es mit 6 % im Kreis Siegen-Wittgenstein. Bezogen auf die Bevölkerung je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern starben die meisten Menschen im Juni 2026 mit 140 Sterbefällen in Bottrop, gefolgt von Herne mit 139 und Solingen mit 133 Sterbefällen.

Am wenigsten Menschen starben in Münster mit 80, dem Kreis Steinfurt mit 82 sowie dem Kreis Borken mit 85 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. In allen Kreisen und kreisfreien Städten lag die Sterberate im Juni 2026 über dem Median der Junimonate im Zeitraum von 2005 bis 2025.

Sterbefälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Juni in den kreisfreien Städten und Kreisen



Daten zur Grafik XLSX, 23,87 KB
Anhaltende Hitzephase Ende Juni 2026 Anhaltend hohe Durchschnittstemperaturen in den Sommermonaten können zu erhöhten Sterbefallzahlen führen, da die Hitze in Kombination mit Vorerkrankungen das Sterberisiko erhöht. In der zweiten Junihälfte des Jahres 2026 lagen in NRW an 11 aufeinanderfolgenden Tagen Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes vor, darunter 8 Tage mit der höchsten Warnstufe.

Damit gab es bereits im Juni 2026 doppelt so viele Tage mit extremer Wärmebelastung wie bisher maximal in einem Kalenderjahr vorlagen – gemessen seit Einführung des amtlichen Hitzewarnsystems im Jahr 2005.

Laut Robert-Koch Institut lag die geschätzte Anzahl hitzebedingter Sterbefälle in NRW im Jahr 2026 bis einschließlich der 36. Kalenderwoche bei 3.040 Menschen. Das ist der höchste Wert seit dem Jahr 2016. Die zweithöchste Zahl hitzebedingter Sterbefälle wurde für das Jahr 2018 mit 2.320 Gestorbenen in NRW ermittelt.

NRW: Ältere sind wesentlich häufiger erwerbstätig als vor 20 Jahren
* Fast drei Viertel der 55- bis 64-Jährigen in NRW standen 2025 im Berufsleben
* Von den 65- bis 74-Jährigen mit Altersrente arbeitete rund jede 7. Person weiter
* Bei den 65- bis 74-Jährigen dominierten Teilzeitarbeit und Minijobs

Im Jahr 2025 waren mit 72,7 % fast drei Viertel der 55- bis 64-Jährigen in Nordrhein-Westfalen erwerbstätig, das entsprach 2,05 Millionen Personen. Viele dieser Erwerbstätigen werden in den kommenden Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Internationalen Tags der älteren Menschen am 1. Oktober auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus weiter mitteilt, machte diese Altersgruppe insgesamt 15,8 % der nordrhein-westfälischen Bevölkerung aus.

Zum Vergleich: Auf die Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen, die am Anfang des Erwerbslebens stehen oder sich darauf vorbereiten, entfiel dagegen ein deutlich geringerer Bevölkerungsanteil von 10,2 %. Erwerbstätigenquote älterer Menschen seit 2005 deutlich gestiegen Die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen stieg in den vergangenen 20 Jahren erheblich: Im Jahr 2005 gingen 42,9 % dieser Altersgruppe einer bezahlten Beschäftigung nach, 2025 waren es 72,7 %.

Auch bei den 65- bis 74-Jährigen nahm die Erwerbstätigkeit stark zu: Hier erhöhte sich die Quote von lediglich 4,3 % im Jahr 2005 auf 17,5 % im Jahr 2025. Von denjenigen in dieser Altersgruppe, die 2025 bereits eine gesetzliche Altersrente bezogen, ging rund jede 7. Person (14,2 %) weiterhin einer bezahlten Tätigkeit nach, während 85,8 % nicht mehr arbeiteten.

Ausschlaggebend für die insgesamt höhere Erwerbstätigkeit im fortgeschrittenen Lebensalter sind vor allem gesetzliche Rentenreformen wie das angehobene Renteneintrittsalter und der Abbau von Frühverrentungsanreizen; Auch die deutlich gestiegene Berufstätigkeit von Frauen trägt dazu bei. Gleiches gilt für den wachsenden Fachkräftebedarf der Wirtschaft, da Betriebe erfahrene Arbeitskräfte länger halten wollen.



Männer häufiger erwerbstätig – Frauen holen auf
Zwar sind Männer auch im höheren Lebensalter weiterhin häufiger erwerbstätig als Frauen, allerdings verringerte sich der geschlechtsspezifische Abstand in den vergangenen 20 Jahren deutlich. Die Erwerbstätigenquote hat sich bei den 55- bis 64-jährigen Frauen fast verdoppelt:  Sie stieg von 35,0 % im Jahr 2005 auf 68,2 % im Jahr 2025. Bei den Männern erhöhte sie sich im selben Zeitraum von 51,1 % auf 77,3 %.

Bei den 65- bis 74-jährigen Frauen hat sich der Anteil der Erwerbstätigen nahezu verfünffacht: von 2,7 % im Jahr 2005 auf 14,2 % im Jahr 2025. Bei den Männern dieser Altersgruppe stieg der Anteil im selben Zeitraum von 6,2 % auf 21,1 % und hat sich damit mehr als verdreifacht. Teilzeit und geringfügige Beschäftigung dominieren im Alter Bei den Arbeitsformen zeigt sich ein deutlicher Wandel im Alter: Im Jahr 2025 arbeiteten 68,3 % der 55- bis 64-Jährigen in Vollzeit und 31,7 % in Teilzeit.

Bei den 65- bis 74-Jährigen kehrte sich diese Verteilung um: Hier waren im selben Jahr nur noch 32,2 % Vollzeit erwerbstätig, während 67,8 % einer Teilzeittätigkeit nachgingen. Ein deutlicher Unterschied zeigt sich zudem bei den geringfügigen Beschäftigungen, zu denen neben klassischen Minijobs auch kurzfristige Tätigkeiten zählen: Unter den 55- bis 64-jährigen abhängig Beschäftigten befanden sich 2025 lediglich 7,5 % in einem solchen Arbeitsverhältnis.

Im Alter von 65 bis 74 Jahren war dagegen mit 50,6 % bereits die Hälfte der Arbeitnehmenden geringfügig beschäftigt. Mit zunehmendem Alter ist unter den Erwerbstätigen zudem ein höherer Anteil an Selbstständigen zu verzeichnen. Im Jahr 2025 waren in der Altersgruppe der 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen 10,7 % selbstständig tätig. Unter den 65- bis 74-jährigen Erwerbstätigen ging mit 25,3 % gut ein Viertel einer selbstständigen Tätigkeit nach.

Ratsitzung am 28. September: Wahl von zwei neuen Dezernenten
Die Auscheibungen und die Wahlen ergaben sich durch das Ausscheiden von Paul Bischof (Recht, Jugend, Familie) und Baudezernent Martin Linne, der zum Jahresende in den Ruhestand wechselt.
Wahl eines Beigeordneten für das Dezernat II 
Zum Beigeordneten für das Dezernat II wurde für die Dauer von acht Jahren unter Einweisung in die Stelle der Besoldungsgruppe B 7 LBesG Herr Heiko Blumenthal einstimmig gewählt. Eine Änderung des Geschäftsbereiches bleibt vorbehalten.

Der Rat der Stadt hat am 05.06.2026 die Ausschreibung der Stelle einer/eines Beigeordneten für das Dezernat II beschlossen. Die Stelle wurde gemäß § 71 Abs. 2 S. 2 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (GO NRW) ausgeschrieben. Die ebenfalls entsprechend des vorbezeichneten Ratsbeschlusses eingerichtete Findungskommission hat sich nach durchgeführtem Auswahlverfahren einstimmig für den Bewerbenden Herrn Heiko Blumenthal entschieden.

Heiko Blumenthal (SPD, 11 Jahren Referent des Oberbürgermeisters) übernimmt im künftigen Ressort für Kinder, Jugend, Familie, Bildung und Wissenschaft (Dezernat II) die Zuständigkeit für Duisburger Kitas und Schulen von Astrid Neese (künftig: Soziales & Wohnen, Gesundheit, Jobcenter).

Ebenso einstimmig wurde Dr. Oliver Lind (Rastrop-Rauxeler, CDU und Reserveoffizier) zum Beigeordneten für das Dezernat VII für die Dauer von acht Jahren unter Einweisung in die Stelle der Besoldungsgruppe B 7 LBesG gewählt und übernimmt das Rechtsamt von Vorgänger Paul Bischof, das Amt Ordnung und Integration von Michael Rüscher, Feuerwehr von Stadtdirektor Martin Murrack. Eine Änderung des Geschäftsbereichs bleibt vorbehalten.

Der Geschäftsbereich umfasst ab 01.01.2027 das Amt für Schulische Bildung, das Jugendamt, das Institut für Jugendhilfe, die Stadtbibliothek, die Volkshochschule sowie die Stabsstellen „Bildungsregion“ und „Campus Marxloh“.
Die ebenfalls entsprechend des vorbezeichneten Ratsbeschlusses eingerichtete Findungskommission hat sich nach durchgeführtem Auswahlverfahren einstimmig für den Bewerbenden Dr. Oliver Lind entschieden.

Der Geschäftsbereich umfasst ab 01.01.2027 das Rechtsamt, das Bürger- und Ordnungsamt samt Verbraucherschutz, das Amt für Integration und Einwanderungsservice, die Feuerwehr und das Zivilschutzamt sowie die Stabsstellen „Zentrale Dienste“, „Besondere Projekte, Task Force Problemimmobilien“ und „Sozialleistungsbetrug“.

Erneuerung des Stadiondaches der schauinsland-reisen-arena
Einstimmig mit Einthaltungen
Es ging auch um die einschließlich der daran befestigten technischen Gebäudeausrüstung sowie Umsetzung ergänzender Maßnahmen. Der Erneuerung des Stadiondaches der schauinsland-reisen-arena einschließlich der daran befestigten technischen Gebäudeausrüstung auf Grundlage der vorliegenden Planung nach Leistungsphase 4 HOAI sowie der Umsetzung ergänzender Maßnahmen in den Bereichen baulicher Substanzerhalt, Barrierefreiheit und elektronische Zutrittskontrolle mit einem voraussichtlichen Kostenaufwand in Höhe von 35.692.189,00 Euro netto wurde zugestimmt.


Der Rat der Stadt Duisburg genehmigt den folgenden Anmietung einer Lagerhalle für Kulissen der DOR (einstimmig mit Enthaltungen)
Die DOR nutzt die vom Kulturdezernat der Stadt Düsseldorf angemietete Lagerhalle Paul-Thomas-Straße 54 in Düsseldorf ab dem 01.03.2026 für drei Jahre. Die Mietkosten und Nebenkosten werden über den Gewinnvortrag der DOR an die Landeshauptstadt Düsseldorf gezahlt.

Die Lagersituation für die Kulissen und Ausstattungen von Opern- und Ballettproduktionen der DOR ist äußerst kritisch und die Inhalte undichter Container, die beim Produktionszentrum stehen, müssen nach einer Schimmelbeseitigung in eine trockene Halle umgelagert werden. Es besteht dringlicher Handlungsbedarf und es musste kurzfristig Abhilfe geschaffen werden. Die im Dezember des letzten Jahres nach der Einholung von acht Angeboten sich als die beste Lösung herausgestellte Anmietung einer (anderen) Lagerhalle konnte nicht umgesetzt werden, da bis Mitte Januar 2026 leider kein entsprechender Mietvertrag vorgelegt wurde.

Also führte die DOR die Suche fort und es wurde eine Lagehalle in der Paul-Thomas-Straße 54, 40599 Düsseldorf, mit einer Lagerfläche von 4.218 m² und einem Vordach zum Entladen besichtigt. Dieses Objekt hat das Dezernat für Kultur, Integration und Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf kurzfristig, aufgrund der Dringlichkeit, ab dem 01.03.2026 für eine Dauer von drei Jahren angemietet und der DOR für die Lagerung von Kulissen und Ausstattung überlassen.

Der Nettomietzins beträgt monatlich 31.525,20 EUR zuzüglich der Mehrwertsteuer, also insgesamt 37.514,99 EUR und erhöht sich pro Jahr um +2,5% (Staffelmiete). Die Nebenkosten belaufen sich auf monatlich 6.327,00 EUR plus MwSt., also insgesamt 7.529,13 EUR pro Monat. Insgesamt betragen die Miete und die Nebenkosten pro Monat 45.044,12 EUR.


Die Erstattungen der Mietkosten und Nebenkosten an die Landeshauptstadt Düsseldorf werden aus den Wirtschaftsplänen 2026/27 fortfolgend der DOR getragen. Sofern die entsprechenden Aufwandserhöhungen zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres zu einer Reduzierung des Gewinnvortrags der DOR führen, der sich zum 01.08.2025 auf 21.551.135,76 EUR belief, beinhaltet der im Beschlussentwurf aufgeführte Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 11.05.2026 einen Vorgriff auf zukünftige Gewinnverwendungsbeschlüsse der Gesellschafterversammlung.

Die Entgeltordnung der Akademie für Notfallmedizin und Rettungswesen (AfNuR) der Feuerwehr Duisburg wurde einstimmig beschlossen
Die Akademie für Notfallmedizin und Rettungswesen (AfNuR) der Feuerwehr Duisburg bietet eine Vielzahl von Lehrgangsformaten und Veranstaltungen an, die speziell auf die Anforderungen des Rettungsdienstes und der prähospitalen Notfallversorgung von Notfallpatientinnen und -patienten ausgerichtet sind und nutzt dazu eigens dafür ausgestattete Räumlichkeiten und Lehrmaterialien, die auf die Bedürfnisse solcher fachspezifischen Formate abgestimmt sind.

Zu bestimmten Bereichen aus dem genannten Spektrum möchten sich Dritte, ihrer Bedarfe entsprechend, in diese Formate einbuchen und/oder Räumlichkeiten und Lehrmaterialien anmieten, da ihnen selber die nötigen Möglichkeiten oder Kapazitäten fehlen. Die Lehrgangs- und Veranstaltungsangebote der AfNuR richten sich nach den Bedarfen, die die Feuerwehr zu den jeweiligen (Ausbildungs-)Zeiten hat.

Dies kann in einigen Fällen bzw. temporär dazu führen, dass Formate nicht ganz vollständig ausgelastet sind oder nicht alle Räume und Lehrmaterialien in Gebrauch sind. Der Umstand, dass zwischenzeitlich freie Plätze und Kapazitäten entstehen und andererseits aber Bedarfe anderer Rettungsdienstträger, Feuerwehren/Werkfeuerwehren und externer Hilfsorganisationen bestehen, bietet die Möglichkeit, die Effizienz und Auslastung der AfNuR zu verbessern und Erträge zur Deckung von Personal- und Sachkosten zu erwirtschaften


Die aufgeführten Preise sind Tagespreise inklusive der aufgeführten Ausstattung bei einer Nutzung von 8 Stunden. Eine Nutzungsdauer von weniger als 4 Stunden, wird pauschal mit einem halben Tagessatz berechnet. Eine Nutzungsdauer von mehr als 8 Stunden bis maximal 12 Stunden, wird mit 1 ½ Tagessätzen berechnet.

Es werden nur die für die ordnungsgemäße Nutzung notwendigen Verbrauchsmaterialien in den standardisierten Packmengen der Leihmaterialien gestellt. Alle sonst benötigten Verbrauchsmaterialien müssen durch den Veranstalter gestellt werden.

Bei den Lehrgangsformaten handelt es sich um die schulische Ausbildung mit Abschlussprüfung, wenn die nach bestehender Ausbildungs- und Prüfordnung vorgesehen ist.


Einbringung des Doppelhaushalts 2027/2028 und des Haushaltssicherungskonzepts bis 2037 - wurde im Rat nicht einstimmg beschlossen
Oberbürgermeister Sören Link sowie Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack haben heute sowohl den Entwurf für den Doppelhaushalt 2027/2028 als auch das neue Haushaltssicherungskonzept (HSK) in den Rat der Stadt eingebracht. Das Duisburger Zahlenwerk spiegelt die dramatische bundesweite Finanzkrise der Kommunen wider, setzt gleichzeitig aber auch ein klares Signal für eine umfassende Modernisierung und Digitalisierung der Stadtverwaltung.

„In den vergangenen Jahren haben wir gezeigt, dass Duisburg schwierige finanzielle Herausforderungen bewältigen kann. Seit 2015 haben wir ausgeglichene Haushalte vorgelegt und die Überschuldung beendet. Dadurch konnten wir unter anderem wieder gezielt in Bildung, Sicherheit, Verkehrsinfrastruktur und den ÖPNV investieren.

Jetzt stehen wir erneut vor großen Kraftanstrengungen. Sie werden uns viel abverlangen, aber wir werden alles dafür tun, dass notwendige Investitionen in die Zukunft unserer Stadt weiter möglich bleiben. Dazu gehört auch, dass Bund und Land die Kommunen nicht mit immer neuen Aufgaben belasten dürfen, ohne diese ausreichend zu finanzieren. Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen.

Damit Duisburg in den nächsten Jahren weiterhin handlungsfähig bleibt, müssen wir nun gemeinsam und entschlossen alle dafür erforderlichen Maßnahmen umsetzen“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Eingeleitet wurde das nun vorgelegte Sparprogramm bereits Mitte 2025, als Stadtkämmerer Martin Murrack aufgrund der herannahenden Haushaltsrisiken eine restriktive Bewirtschaftung verfügt hatte.

Die tatsächliche Dimension und das erschreckende Tempo der finanziellen Verschlechterung stellten sich in den vergangenen Monaten unerwartet noch schwerwiegender dar. Ein Phänomen, das derzeit alle deutschen Großstädte ereilt. Die unzureichenden Finanzierungen von Bund und Land bei gleichzeitig dynamisch steigenden Sozial-, Personal- und Sachkosten engen den Ausgabespielraum der Kommunen dramatisch ein.

Harte HSK-Vorgaben bis 2037: Rekorddefizite im Doppelhaushalt
Die Zahlen des Haushaltsentwurfs verdeutlichen den akuten Handlungsdruck: Für das Jahr 2027 wird im ordentlichen Ergebnis mit einem Defizit von minus 439,8 Millionen Euro geplant. Im Jahr 2028 wird dieser Fehlbetrag ein Minus von 462,6 Millionen Euro erreichen.

Ohne ein genehmigungsfähiges HSK droht Duisburg somit der Verlust der finanziellen Gestaltungsfähigkeit und damit unter anderem der Stopp von freiwilligen Leistungen. Um auch weiterhin handlungsfähig zu bleiben, legt die Stadt dem Rat daher gleichfalls ein HSK mit einem Zeithorizont von zehn Jahren vor.

Die Konsolidierungslinie steigt bis 2037 von 108 Millionen Euro im Jahr 2027 auf 418,0 Millionen Euro an. Die größte Position bilden dabei die Sachkosten, deren jährliches ansteigendes Konsolidierungsvolumen sich in der Spitze im Jahr 2037 auf 306,1 Millionen Euro belaufen wird.

KI-Offensive soll Abbau von 909 Stellen auffangen
Zu den Konsolidierungsmaßnahmen gehört auch der rechnerische Wegfall von exakt 909,81 Stellen in der Kernverwaltung. Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack stellt hierzu jedoch klar: „Wir dürfen dieses HSK nicht als reines Kürzungsinstrument betrachten, sondern müssen die Krise als Chance begreifen, unsere Strukturen nachhaltig zu verändern, Abläufe zu verbessern und Duisburg zukunftsfest aufzustellen.

Durch den flächendeckenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz und automatisierten Prozessen sollen daher künftig bürokratische Hürden abgebaut, Verwaltungsabläufe effizienter gestaltet und die Personalstruktur gezielt an die veränderten Anforderungen und Bedarfe angepasst werden.“

Bis zum planmäßigen Ende des HSK-Zeitraums wächst die jährliche Konsolidierungsvorgabe im Personal- und Versorgungsetat auf eine Gesamtsumme von 111,9 Millionen Euro an. Der damit einhergehende Stellenabbau erfolgt allerdings absolut sozialverträglich. Hierzu soll konsequent die natürliche Altersfluktuation der kommenden Jahre genutzt werden.

Die Stadt Duisburg ist gerade in den kommenden Jahren zwingend auf hochqualifizierte Fachkräfte angewiesen. Um diesen Bedarf zu sichern, werden die Ausbildungsplätze konsequent und stabil auf dem Niveau der Vorjahre an den langfristigen Personalbedarf angepasst. Eindringlicher Appell an den Bund und das Land NRW Bei allen Bemühungen um einen baldmöglichst wieder ausgeglichenen Haushalt wird bei der Analyse der genannten Haushaltsdaten deutlich, dass sich die eigentliche Ursache der Finanznot durch kein noch so rigides kommunales Sparprogramm lösen lässt.

Das strukturelle Problem liegt in der chronischen Unterfinanzierung der Städte durch die übergeordneten politischen Ebenen. Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack fordert daher im Namen der Stadtspitze „Wir machen hier vor Ort in den Kommunen die eigentliche Arbeit für die Menschen. Jetzt sind Berlin und Düsseldorf an der Reihe.

Es ist Zeit, dass Bund und Land sich ihrer Verantwortung stellen und endlich für eine dauerhafte, auskömmliche Finanzierung der Kommunen sorgen. Sie müssen jetzt liefern!“ Der Entwurf des Haushaltsplans 2027/2028 sowie die Beschlussvorlage der beabsichtigten HSK-Maßnahmen sind unter nachstehendem Link abrufbar: https://www.duisburg.de/haushalt

Betrugsmaschen im Internet: VHS und Stadtbibliothek Duisburg laden zu Aufklärungsveranstaltung ein
Unsicherheit und Überforderung im Internet spielen Betrügern in die Hände, die an Daten und Geld gelangen wollen. In einer Kooperationsveranstaltung laden die Volkshochschule und die Stadtbibliothek Duisburg zu einer kostenfreien Info-Veranstaltung am Dienstag, 29. September, um 17 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein.

Die Polizei Duisburg klärt an diesem Tag über Gefahren im digitalen Raum auf und zeigt, wie man sich vor Online-Betrug und unrealistischen Gewinnversprechen schützt. Weiterführende Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984612 oder 0203 283-986467.
 
Zahngesundheitswoche: „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit“
Der 25. September ist der bundesweite „Tag der Zahngesundheit“. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit“. Um Duisburger Kindern die „Superkräfte“ des gesunden Kauens näherzubringen, veranstaltet der Arbeitskreis Zahnmedizinische Prophylaxe Duisburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Zahnärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg vom 28. September bis zum 2. Oktober eine Zahngesundheitswoche mit zahlreichen Aktionen rund um das Thema „Mundgesundheit“.

Dieses Jahr richtet sich das Angebot an die Schülerinnen und Schüler der GGS Beethovenstraße sowie an die Maxikinder der benachbarten Kindergärten St. Peter und Rheinpiraten an der Schwarzenberger Straße. Am kommenden Mittwoch haben Sie die Möglichkeit, die Aktionen der Zahngesundheitswoche in der GGS Beethovenstraße um 8.30 Uhr zu begleiten.
 Zuckertisch, „zahnfreundliches“ Frühstücksangebot, Karieszelt, Zahnwerkstatt – was sich dahinter verbirgt, erfahren Sie am Mittwoch, 30. September 2026, um 8.30 Uhr, GGS Beethovenstraße, Beethovenstr. 16, 47246 Duisburg.

Verweis nach Flugannullierung: ZEV mahnt Ryanair, TAP Air Portugal und Wizz Air ab
Das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV) hat die Fluggesellschaften Ryanair, TAP Air Portugal und Wizz Air abgemahnt. Grundlage waren mehrere Verbraucherbeschwerden. Die Airlines verwiesen Passagiere nach einer Flugannullierung darauf, sich für die Erstattung des Ticketpreises an den jeweiligen Vermittler zu wenden. Nach Auffassung des ZEV ist dieser pauschale Verweis unzulässig.

Auch wenn über einen Vermittler gebucht wurde: Die Airline muss bei Flugannullierung die Ticketkosten erstatten. Foto: Kiattisak / Adobe Stock

Unzulässiger Verweis auf Vermittler und falsche Rechtsauskünfte
Dem ZEV lagen mehrere Fälle vor, in denen Passagiere nach einer Flugannullierung durch die Airline unzutreffende Informationen zur Erstattung ihrer Ticketkosten erhalten haben.

Die Kommunikation erfolgte dabei oftmals über Chatbots. Hier erhielten Passagiere, die über einen Vermittler gebucht hatten, etwa die Information, dass sie sich für die Erstattung an diesen wenden müssten. In einem Fall hieß es beispielsweise:

„Für Tickets, deren Zahlung nicht an uns erfolgt ist, besteht kein Anspruch, eine Erstattung bei uns zu verlangen. Bitte wenden Sie sich daher an den jeweiligen Ticketverkäufer.“

Nach Auffassung des ZEV ist diese Aussage irreführend und unzulässig. Denn nach der EU-Fluggastrechteverordnung können Passagiere bei einer Annullierung die Erstattung des vollständigen Ticketpreises unmittelbar von dem ausführenden Luftfahrtunternehmen verlangen. Das gilt auch dann, wenn das Ticket über einen Vermittler gebucht wurde.

Fluggastrechteverordnung: Airline muss Ticketpreis erstatten
Wird ein Flug annulliert, können Reisende wählen, ob sie eine anderweitige Beförderung oder die Erstattung des Ticketpreises wünschen. Entscheiden sie sich für die Erstattung, muss die Airline die Flugscheinkosten innerhalb von sieben Tagen zurückzahlen.

„Passagiere dürfen nicht den Eindruck erhalten, dass sie sich nach einer Flugannullierung zwingend an den Vermittler wenden müssen. Airlines müssen ihre Verpflichtungen aus der Fluggastrechteverordnung gegenüber den betroffenen Passagieren erfüllen. Verlangt der Passagier dies, muss die Auszahlung auch direkt an ihn erfolgen“, erklärt Felicitas Wühler, Leiterin der Rechtsdurchsetzung.

Ein pauschaler Verweis auf den Vermittler kann für Verbraucher zu unnötigen Verzögerungen führen und schlimmstenfalls Kosten für die Rückabwicklung über den Vermittler auslösen.

Buchung über Vermittler: Oft mit Ärger verbunden
Die Erfahrungen des ZEV zeigen, dass es bei Buchungen über Vermittler im Anschluss häufig komplizierter ist, Probleme zu klären, sei es nach Annullierungen, Umbuchungen oder wenn es um Erstattungen geht. Denn es sind mehrere Unternehmen beteiligt. Nicht selten verweisen Airline und Vermittler gegenseitig aufeinander. Die Angelegenheit kann sich über Monate ziehen, ohne dass für den Reisenden eine konkrete Lösung gefunden wird oder klar ist, wer rechtlich der richtige Ansprechpartner ist.

ZEV fordert Airlines zur Unterlassung auf
Das ZEV hat Ryanair, TAP Air Portugal und Wizz Air wegen der nach hiesiger Ansicht irreführenden und unlauteren Geschäftspraxis abgemahnt und sie aufgefordert, die beanstandeten Informationen künftig nicht mehr zu verwenden.
Weitere Beanstandungen gegen Airlines

Die hier beschriebene Praxis ist nicht die einzige Beanstandung, die das ZEV bei Fluggesellschaften festgestellt hat. Gegen die genannten sowie weitere Airlines wurden auch wegen anderer Rechtsverstöße Abmahnungen ausgesprochen. Hier finden Sie eine Übersicht über all unsere Verfahren.

Fluggäste, die Unstimmigkeiten bei Airlines feststellen, können uns diese zur rechtlichen Prüfung melden: rechtsdurchsetzung@cec-zev.eu

Führung zum Tag der Deutschen Einheit im Stadthistorischen Museum
Zum Tag der Deutschen Einheit startet am Samstag, 3. Oktober, um 15 Uhr eine Führung mit Harald Küst durch das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen.

Unter dem Titel „Mauerfall und deutsche Einheit – aus Duisburger Perspektive“ blickt Küst auf die Monate zwischen Mauerfall und deutscher Einheit zurück – eine Zeit voller Hoffnung und Aufbruch, aber auch geprägt von Unsicherheit und Ernüchterung.

Im Mittelpunkt stehen Duisburg und das Ruhrgebiet im Vergleich zum wirtschaftlichen Umbruch in Ostdeutschland nach 1990. Thematisiert werden unter anderem die Folgen der Arbeit der Treuhandanstalt, der Verlust von Arbeitsplätzen sowie die unterschiedlichen Erfahrungen des Strukturwandels in Ost und West.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Dieser kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.

„Spielen mit Geld“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg, Johannes-Corputius- Platz 1 am Duisburger Innenhafen, lädt am Sonntag, 4. Oktober, von 14 bis 17 Uhr zu einem Spielnachmittag mit Boris Roskothen ein.

Unter dem Motto „Spielen mit Geld“ können die Gäste passend zur Ausstellung „CASH! – Geschichte des Geldes“ verschiedene Gesellschafts- spiele rund um das Thema Geld kennenlernen und ausprobieren. Boris Roskothen bringt eine Auswahl unterschiedlicher Spiele aus seinem Spielwarenladen mit und lädt zum gemeinsamen Knobeln und Entdecken ein.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind im Internet unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Kostenfreie Energieberatung in Duisburg-Bergheim
Die Stabsstelle für Klimaschutz der Stadt Duisburg lädt am morgigen Dienstag, 29. September, um 19 Uhr, in die Aula des Krupp-Gymnasiums am Flutweg 62 in Bergheim zur Auftaktveranstaltung der Quartiersenergiekampagne zur Umsetzung der Wärmewende ein.

Vom 30. September bis zum 9. November sind dann Energieberater in Bergheim unterwegs, um Hausbesitzer kostenfrei über konkrete Sanierungsmöglichkeiten zu beraten und damit die private Energiewende voranzutreiben. Die Erstberatungen sind individuell auf die Gebäude zugeschnitten und mit einem Hausbesuch durch Energieberater verbunden.

Hier können Fragen zu energetischen Optimierungsmöglichkeiten des Hauses gestellt, genauso aber mögliche Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen besprochen werden. Bei konkreten Planungen zu energetischen Sanierungen, klärt die Energiekarawane auch über entsprechende Fördermöglichkeiten auf.

Weitere Informationen gibt es online unter https://www.du-heizt.de. Anmeldungen zur Auftaktveranstaltung und für Beratungstermine sind telefonisch unter 0203/283-985257 oder per E-Mail unter waermeplanung@stadt-duisburg.de möglich.

VHS: Vorträge zu den Themen Pflege und Tumor-/Schmerzbehandlung
Einen Vortrag der VHS zum Thema „Pflege – Möglichkeiten und Ansprüche“ gibt es am Dienstag, 6. Oktober, um 19.45 Uhr in den Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. Referent Wolfgang Voßkamp ist Syndikusrechtsanwalt und für einen großen Verband der Pflegebranche tätig. Er verfügt über langjährige Erfahrung und große Expertise zu Pflegethemen.

Im Vortrag werden unter anderem folgende Fragen aufgegriffen: Wann übernimmt die Pflegeversicherung anfallende Kosten? Habe ich auch ohne einen Pflegegrad Anspruch auf Pflegeleistungen? Worin liegt der Unterschied zwischen einem Pflegegrad und einer Pflegestufe? Die Antragstellung für Leistungen aus der Pflegeversicherung ist komplex. In dem Vortrag wird erklärt, was wichtig ist.

Am Mittwoch, 7. Oktober, ab 18 Uhr geht es an gleicher Stelle um moderne radiologische Therapieverfahren, mit denen Tumoren und chronische Schmerzen behandelt werden können. Häufig ist das ganz ohne Operation möglich. Die interventionelle Radiologie zählt zu den innovativsten Bereichen der modernen Medizin. Mithilfe minimalinvasiver Verfahren können Tumoren und Schmerzen gezielt behandelt werden. und stellen in vielen Fällen eine wirksame Alternative zu Operationen, Medikamenten oder anderen klassischen Therapieverfahren dar.

Über moderne Behandlungsmöglichkeiten informiert Professor Dr. Marco Das, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Helios Klinikum Duisburg. Anmeldungen zu beiden Vorträgen werden erbeten online über die Homepage der VHS unter https://www.vhs-duisburg.de/ oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283 984609.

VHS: Naturwissenschaftliche Themen im Herbst
Die VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte bietet in ihrem Herbstsemester wieder ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Themen aus dem Bereich der Naturwissenschaften an. Den Anfang macht am Donnerstag, 8. Oktober, um 19 Uhr ein Vortrag zum Leben am Rand des Möglichen.

Peter Kohl-Hartmann, Wissenschaftler an der Uni Duisburg-Essen, beschäftigt sich mit der Frage, wie das Leben auf der Erde entstand und stellt Organismen vor, die unter Extrembedingungen überleben können, etwa in heißem Wasser, Eis, Salz oder unter enormer Strahlung.

Der Duisburger Physiker Dr. Andreas Reichert erläutert am Mittwoch, 14. Oktober, um 20 Uhr, wie Forschung in den Naturwissenschaften überhaupt funktioniert. Angefangen bei der Fragestellung, was erforscht werden soll, über die Finanzierung bis hin zur Veröffentlichung der Ergebnisse gibt der Vortrag spannende Einblicke und anschauliche Beispiele in ein Forscherleben.

Wie hilfreich ein DNA-Test bei der Ahnenforschung sein kann, darüber referiert Thomas Bolte am Mittwoch, 11. November, um 20 Uhr. In seinem Vortrag berichtet er vom eigenen Entscheidungsprozess, einen DNA-Test zu machen und erläutert, welche Versprechen von den Anbietern solcher Tests erwartet werden können.

Auch darüber, wie Matches ausgewertet werden müssen, um einen Mehrwert für den eigenen Stammbaum zu erarbeiten und das dabei manchmal auch mit überraschenden Ergebnissen zu rechnen ist, sind Gegenstand seines Vortrags. Weitere Informationen zu den Kursen und dem Programm sowie die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es online unter https://www.vhs-duisburg.de


Call Duisburg schließt am 2. Oktober früher
Das Servicecenter Call Duisburg ist am Freitag, 2. Oktober, aufgrund einer internen Veranstaltung ab 14 Uhr geschlossen. Ab Montag, 5. Oktober, sind die Mitarbeitenden wieder zu den gewohnten Zeiten für alle Fragen rund um die Stadtverwaltung Duisburg zu erreichen.

Köln-Rhein-Ruhr verliert Olympia-Rennen. IHK: Olympia-Aus darf Standort nicht bremsen  
Die Olympischen Spiele kommen nicht in unsere Region. Die Bewerbung von Köln-Rhein-Ruhr konnte sich nicht gegen München durchsetzen. Die Niederrheinische IHK bedauert die Entscheidung. Gleichzeitig bleibt die wichtigste Disziplin, den Standort fit für die Zukunft zu machen.

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger fordert, bei Infrastruktur, Mobilität und Digitalisierung jetzt erst recht Tempo zu machen: „Wir gratulieren München zur deutschen Olympia-Bewerbung. Für Köln-Rhein-Ruhr ist das eine verpasste Chance. Das Olympia-Aus darf den Standort nicht bremsen.
Wir haben gezeigt, welches Potenzial zwischen Rhein und Ruhr steckt. Diese Aufmerksamkeit müssen wir nutzen. Unsere Unternehmen brauchen Tempo bei Infrastruktur, Digitalisierung und Entbürokratisierung. Das geht nur mit politischem Willen und schnellen Entscheidungen. Wenn Politik und Wirtschaft zusammenarbeiten, können wir Besucher, Fachkräfte und Investoren auch ohne Olympische Spiele für unsere Region begeistern.“


Zukunftsplan für Ruhrort: Bürgerforum RuhrortPlus informiert über Projekte, Ziele und Beteiligungsmöglichkeiten
Der Förderverein RuhrortPlus e. V. lädt am Mittwoch, 30. September, um 18 Uhr zum Bürgerforum in das Maximilianhaus, Weinhagenstraße 25 in Duisburg-Ruhrort, ein. Der Verein stellt dort seine Ziele, Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten vor.

Im Mittelpunkt steht die nachhaltige und lebenswerte Weiterentwicklung des Stadtteils – insbesondere mit Blick auf Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Eine Anmeldung für die Teilnahme ist nicht erforderlich. Im Mittelpunkt des Bürgerforums steht der Zukunftsplan für Ruhrort. Er bündelt zahlreiche Maßnahmen, von der Förderung nachhaltiger Mobilität und dem Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtteil bis hin zu Umweltbildungsangeboten an Schulen.

Dabei geht es nicht nur um langfristige Strategien: RuhrortPlus möchte vor allem konkrete und sichtbare Veränderungen im Stadtteil anstoßen. „Dabei möchten wir vor allem Sichtbares im Stadtteil schaffen, das auf die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in Ruhrort einzahlt“, so Umweltdezernentin Linda Wagner. Neben bewährten Ansätzen setzt RuhrortPlus auch auf Innovation und neue Ideen.

Burkhard Drescher, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, berät den Verein und bringt seine langjährige Erfahrung als Projektleiter nachhaltiger Stadtentwicklungsprojekte ein. „Ruhrort soll ein innovativer Ort des Probierens, Experimentierens und Machens werden!“, so Drescher.

Aktuell wird beispielsweise ein Mobilitätskonzept für Ruhrort entwickelt. Bereits angestoßene städtebauliche Projekte, wie die Umgestaltung des Neumarktes, werden im Sinne von RuhrortPlus weitergeführt. Gleichzeitig sind erste kleinere Maßnahmen bereits auf den Weg gebracht – darunter ein E-Lastenfahrrad-Verleih und Informations-Workshops zu erneuerbaren Energien.

Ein besonderer Schwerpunkt von RuhrortPlus liegt auf der Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements und lokaler Initiativen. Ein Bürgerbudget soll nachhaltige Projektideen aus dem Stadtteil mit einer Anschubfinanzierung unterstützen. Darüber hinaus dient das Umweltlokal in Ruhrort als zentrale Anlaufstelle für Informationen, Austausch und Beteiligung.

„Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Ruhrorterinnen und Ruhrorter von Beginn an über die Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten informiert werden“, sagt Bezirksbürgermeister Hans-Gerd Bosch. Das Bürgerforum wird vom Ruhrorter Bürgerverein begleitet und unterstützt. Alle Interessierte haben die Gelegenheit, sich über die aktuellen und geplanten Aktivitäten zu informieren, Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen.

Der Förderverein RuhrortPlus e. V. wird von der Stadt Duisburg, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, der GEBAG, Duisport, Haniel sowie der Duisburger Projektwerke GmbH unterstützt. Weitere Informationen gibt es online unter https://www.ruhrortplus.de.
 
Verleihung „Sportherz der Stadt Duisburg“
Die Stadt Duisburg zeichnet fünf Persönlichkeiten für ihr außergewöhnliches und langjähriges Engagement um den lokalen Sport mit dem „Sportherz der Stadt Duisburg“ aus. Oberbürgermeister Sören Link übernimmt die Ehrung im Mercatorzimmer.

Ausgezeichnet werden am Mittwoch, 30. September 2026, um 17 Uhr im  Rathaus Peter Joppa, Winfried Lawrenz, Andreas Vanek, Denis Arsic und Heide Vorberg. Alle fünf Preisträgerinnen und Preisträger prägen den Duisburger Sport seit vielen Jahren auf unterschiedlichste Weise – ob im Vereinsvorstand, in der Nachwuchsförderung, bei der Organisation von Großveranstaltungen oder als verlässliche Gestalter im Hintergrund.

Heinrich Strunk: Diskussion und Ausstellung im Stadtarchiv
Zur Vernissage und Podiumsdiskussion anlässlich der Ausstellung „Im Transit – Der künstlerische Nachlass Heinrich Strunks“ lädt das Stadtarchiv Duisburg am Freitag, 2. Oktober, um 18 Uhr in die DenkStätte im Stadtarchiv am Kamelplatz 5 am Innenhafen ein.

Elisabeth Höller, Uwe Loss, Dr. Andreas Pilger und Alize Nowack beleuchten Heinrich Strunks (1949–2016) künstlerisches Werk und gehen der Frage nach, welche Hürden und Chancen es für die Bewahrung von Kunstnachlässen gibt.

Die kleine Ausstellung im Foyer des Stadtarchivs ermöglicht einen Einblick in seinen künstlerischen Nachlass. Zudem stellt die Ausstellung die Arbeit des Duisburger Kunstnachlassarchivs (DUKUNA) vor. Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nächster „Runder Tisch Hochheide“ am 7. Oktober
Die Stadt Duisburg und das Quartiersbüro Hochheide laden Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure und Einrichtungen aus dem Stadtteil zum „Runden Tisch Hochheide“ ein. Getroffen wird sich am Mittwoch, 7. Oktober, um 18 Uhr im AWO-Begegnungszentrum auf der Ehrenstraße 18.

Vorgestellt werden an dem Abend unter anderem die Baumaßnahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Hochheide (ISEK). Sie sollen in den kommenden Jahren den Stadtteil aufwerten. Ein weiteres wichtiges Stadtentwicklungsthema auf der Tagesordnung: aktuelle und geplante Hitzeschutz-Maßnahmen.

Der „Runde Tisch Hochheide“ regt regelmäßig zum Austausch und Netzwerken zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen an. Ziel ist es, gemeinsam Hochheide positiv zu entwickeln. Zur besseren Planung wird um Anmeldung beim Quartiersbüro unter Tel. 02066 / 9937660 oder per E-Mail: qm@du-hochheide.de gebeten. Das Quartiersbüro an der Glückaufstraße 8 in 47198 Duisburg hat dienstags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

DeinFach erweitert Standortnetz: Neue anbieteroffene Paketautomaten in Duisburg ab sofort in Betrieb  
DeinFach wächst weiter. Bundesweit sind inzwischen über 1.600 DeinFach Automaten im Einsatz. Auch in Duisburg steht ab sofort ein neuer anbieteroffener Paketautomat für den Versand und Empfang von Sendungen bereit. Der Automat in der Straße Am Alten Schacht 3 bei STABILO Baumarkt in Duisburg-Hochheide und in der Kopernikusstr. 86 in Duisburg-Hamborn verfügen über jeweils 67 Paketfächer.

Bild Quelle: DeinFach
„DeinFach ist der erste Paketautomat, den Verbraucher:innen für DHL-Pakete und die Sendungen weiterer Paketdienste und Händler nutzen können. Aktuell stehen mit DHL, UPS und DHL Express drei Logistikdienstleister als integrierte Services zur Verfügung, womit wir bereits für eine umfassende Serviceabdeckung sorgen.

Von Standard- bis hin zu zeitkritischen Expressendungen ermöglichen wir unseren Nutzer:innen rund um die Uhr einen besonders flexiblen, einfachen und komfortablen Paketversand und -empfang“, erklärt Lukas Beckedorf, Geschäftsführer von Deinfach.

Beschäftigte qualifizieren und weiterbilden: Online-Veranstaltung für Duisburger Unternehmen
Wie können kleine und mittlere Unternehmen ihre Beschäftigten gezielt weiterbilden und dafür Fördermittel nutzen? Antworten darauf gibt die kostenfreie Online-Veranstaltung „Beschäftigte qualifizieren und weiterbilden – Chancen, Fördermittel und Praxisbeispiele für KMU“ am Dienstag, 13. Oktober, von 14 bis 15.15 Uhr.

Der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Duisburg stellt aktuelle Fördermöglichkeiten vor und erläutert, welche Voraussetzungen Unternehmen dafür erfüllen müssen. Dabei geht es auch um die konkreten Vorteile, die Weiterbildungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen bieten. Ein Praxisbeispiel liefert die Den Hartogh Logistics GmbH. Das Unternehmen berichtet aus erster Hand über seine Erfahrungen mit einer betrieblichen Qualifizierungsmaßnahme am Standort Duisburg.

Neben den Fachinformationen bietet die Veranstaltung damit auch Gelegenheit zum Austausch über praktische Erfahrungen. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Personalverantwortliche sowie weitere Interessierte aus kleinen und mittleren Unternehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Organisiert wird die Veranstaltung im Rahmen eines Projekts der Volkshochschule Duisburg, das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

Das Projekt ist Teil des Duisburger vernetzten Bildungsraums „Bildung Jetzt DU“. Dieser bringt Bildungsakteure vor Ort zusammen und stärkt gemeinsame Bildungsangebote. Interessierte können sich bis zum 9. Oktober bei Frau Franziska Russ- Yardimci, f.russ-yardimci@stadt-duisburg.de, zu der Veranstaltung anmelden.

Betrugsmaschen im Internet: VHS und Stadtbibliothek Duisburg laden zu Aufklärungsveranstaltung ein
Unsicherheit und Überforderung im Internet spielen Betrügern in die Hände, die an Daten und Geld gelangen wollen. In einer Kooperationsveranstaltung laden die Volkshochschule und die Stadtbibliothek Duisburg zu einer kostenfreien Info-Veranstaltung am Dienstag, 29. September, um 17 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein.

Die Polizei Duisburg klärt an diesem Tag über Gefahren im digitalen Raum auf und zeigt, wie man sich vor Online-Betrug und unrealistischen Gewinnversprechen schützt. Weiterführende Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984612 oder 0203 283-986467.

Sozialkürzungen verunsichern Familien und Menschen mit Behinderung – fünf Hilfen, die zu wenig bekannt sind

Was bedeuten die aktuellen Debatten über Einsparungen im Sozialbereich für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind?

Viele Menschen mit Behinderung, Familien und pflegende Angehörige verfolgen die Diskussionen mit Sorge. Gleichzeitig zeigt eine Studie der Aktion Mensch: Zahlreiche finanzielle Hilfen und Unterstützungsangebote bleiben ungenutzt. Nicht, weil kein Anspruch besteht, sondern weil sie zu wenig bekannt sind oder der Weg durch den Antragsdschungel abschreckt. Gerade in Zeiten wachsender Verunsicherung können diese Leistungen jedoch einen wichtigen Unterschied machen. Sie entlasten finanziell, schaffen Freiräume im Alltag und helfen dabei, Teilhabe zu sichern.

Der barrierefreie Familienratgeber der Aktion Mensch (https://www.familienratgeber.de/) bietet Unterstützung: Das Angebot stellt Informationen über staatliche Hilfsangebote – in Einfacher und teils Leichter Sprache – rund um ein Leben mit Behinderung bereit: Von Schule über Beruf, Freizeit, Barrierefreiheit, Rechte, Wohnen, Beratung sowie Kranken- und Pflegeversicherung.
(https://www.familienratgeber.de/)
Wir möchten auf fünf staatliche und zu wenig bekannte Unterstützungsangebote aufmerksam machen, die Betroffenen konkret helfen:
- Finanzielle Unterstützung für Bildung und Teilhabe an Kultur-, Sport- und Freizeitangeboten

Dieses Angebot richtet sich an Familien mit wenig Einkommen. Damit können Eltern Angebote, Veranstaltungen und Kurse für ihre Kinder bezahlen. Beispiele hierfür sind:
-Schulbedarf, Lernförderungen, Fahrtkosten zur Schule, Mittagessen in Ganztagsschulen oder Kitas, Musikunterricht, Kosten für einen Sportverein sowie Eintrittsgelder für Museen, Theater oder Musicals.
Alle Informationen zur Berechtigung und Beantragung der Leistungen für Bildung und Teilhabe finden Sie hier: Leistungen für Bildung und Teilhabe 2026 | Familienratgeber.

Kinderzuschlag
Der Kinderzuschlag erfolgt zusätzlich zum Kindergeld. Er steht Familien mit geringem Einkommen zu. Eltern können dadurch pro Kind monatlich bis zu 297 Euro (Stand: 2026) bekommen. Alle Informationen zur Berechtigung und Beantragung des Kinderzuschlags finden Sie hier: Kinderzuschlag 2026 | Familienratgeber.

Wohngeld
Menschen mit geringem Einkommen können Wohngeld beantragen. Nach aktuellen Angaben haben in Deutschland rund zwei Millionen Haushalte Anspruch auf Wohngeld. Menschen mit Schwerbehinderung können zudem einen Freibetrag von 1.800 Euro pro Jahr erhalten. Dieser Freibetrag wird von ihrem Jahres-Brutto-Einkommen abgezogen. Dadurch können Menschen mit Schwerbehinderung mehr Wohngeld bekommen. Alle Informationen zur Berechtigung und Beantragung von Wohngeld finden Sie hier: Wohngeld | Familienratgeber.

Leistungen und soziale Absicherung für pflegende Angehörige
Wer andere Menschen pflegt, kann selbst oft nicht voll im Beruf arbeiten. Deshalb haben Pflegepersonen Anspruch auf soziale Absicherung. Das bedeutet, die Pflegekasse bezahlt für die Pflegeperson verschiedene Sozialleistungen, etwa Beiträge zur Rentenversicherung, Unfallversicherung oder Arbeitslosenversicherung. Alle Informationen zur Berechtigung und Beantragung der Leistungen für pflegende Angehörige finden Sie hier: Pflegende Angehörige | Familienratgeber.

Leistungen für Pflegebedürftige
Pflegebedürftige Menschen können Leistungen von der Pflegeversicherung bekommen. Diese bezahlt zum Beispiel die Pflege zu Hause oder in einem Pflegeheim. Zusätzlich können Pflegehilfsmittel oder Kosten für einen barrierefreien Umbau des Wohnraums finanziert werden. Alle Informationen zur Berechtigung und Beantragung der Leistungen für Pflegebedürftige finden Sie hier: Leistungen Pflegeversicherung 2026 | Familienratgeber.

Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, fordert: „Aktuelle Diskussionen um Kürzungen verunsichern Menschen mit Behinderung und Familien. Gleichzeitig sehen wir, dass wichtige Unterstützungsleistungen nicht genutzt werden – entweder, weil sie zu wenig bekannt oder zu kompliziert in der Beantragung sind. Wer auf Hilfe angewiesen ist, braucht Klarheit statt Bürokratie. Deshalb müssen Informationen verständlich sein und Leistungen die Menschen tatsächlich erreichen.“

Weitere Unterstützungs- und Teilhabemöglichkeiten bietet die Aktion Mensch darüber hinaus mit dem Wegweiser Inklusion (Wegweiser Inklusion - YouTube). Es handelt sich um ein Informationsangebot, das Menschen mit Behinderung, Angehörige, Arbeitgeber*innen und alle Interessierten mit verständlichen Informationen rund um Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe unterstützt.

Auch für Vereine, Initiativen und soziale Organisationen gibt es neue Unterstützungsmöglichkeiten: Mit den drei neuen Förderangeboten „Junge Menschen stärken“, „Sport und Kultur vor Ort“ sowie „Arbeitsplätze in Inklusionsunternehmen und Zuverdienst betrieben“ möchte die Aktion Mensch Projekte für mehr Teilhabe, Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt schneller umsetzen. Weitere Informationen zu unseren Förderangeboten finden Sie hier: https://www.aktion-mensch.de/foerderung.

„Safe Abortion Day“: Beratungsstellen informieren am „Tag des sicheren Schwangerschaftsabbruchs“ in der Duisburger Innenstadt
Jedes Jahr findet der internationale „Safe Abortion Day“, der Tag des sicheren Schwangerschaftsabbruchs am 28. September statt. Mitarbeitende der vier staatlich anerkannten Duisburger Schwangerschafts- konfliktberatungsstellen informieren zum dritten Mal in Folge am Montag, 28. September, von 13 bis 16 Uhr gemeinsam in der Fußgängerzone auf der Königsstraße (gegenüber dem Forum) in der Duisburger Innenstadt darüber, welche Fragen, Sorgen und Nöte Frauen haben, die einen Schwangerschaftsabbruch erwägen.

Im Gespräch möchten das Beratungs- und Therapiezentrum des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg, die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers, Pro Familia Duisburg und Frauenwürde Duisburg e.V. / „Haus im Hof“ darüber informieren, welche Hürden eine Frau in Deutschland überwinden muss, wenn sie sich zu einem Schwangerschaftsabbruch entschließt.

Zudem zeigen sie auf, was Beratung leisten kann und unter welchen Bedingungen in anderen Ländern Schwangerschaftsabbrüche erfolgen, in denen Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stehen. Bei einer Mitmach-Aktion können in diesem Jahr am Infostand Buttons zum Thema hergestellt werden. Die Beraterinnen der Duisburger Beratungsstellen freuen sich auf einen regen Austausch mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern.

Der Safe Abortion Day wird bereits seit 2011 weltweit immer am 28. September begangen, um darauf aufmerksam zu machen, dass in vielen Ländern Schwangerschaftsabbrüche medizinisch unsicher stattfinden, weil diese dort ggf. verboten sind und dann illegal durchgeführt werden. Dabei sterben laut der WHO weltweit jährlich rund 39.000 Frauen. Die Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen beraten Frauen und Männer sowie nicht-binäre Personen kostenfrei und ohne Ansehen der Herkunft oder Religion gern zu allen Fragen rund um Verhütung, Sexualität, Schwangerschaft sowie bei Paarproblemen.

Sie informieren zudem ausführlich über mögliche gesetzliche und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten zum Leben mit Kind(ern), ob alleinerziehend oder in einer Partnerschaft. Alle Duisburger Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sind online unter diesem Link abrufbar: http://www.familienplanung.de/beratung/beratungsstelle-finden/

Zahngesundheitswoche: „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit“
Der 25. September ist der bundesweite „Tag der Zahngesundheit“. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit“. Um Duisburger Kindern die „Superkräfte“ des gesunden Kauens näherzubringen, veranstaltet der Arbeitskreis Zahnmedizinische Prophylaxe Duisburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Zahnärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg vom 28. September bis zum 2. Oktober eine Zahngesundheitswoche mit zahlreichen Aktionen rund um das Thema „Mundgesundheit“.

Dieses Jahr richtet sich das Angebot an die Schülerinnen und Schüler der GGS Beethovenstraße sowie an die Maxikinder der benachbarten Kindergärten St. Peter und Rheinpiraten an der Schwarzenberger Straße. Am kommenden Mittwoch haben Sie die Möglichkeit, die Aktionen der Zahngesundheitswoche in der GGS Beethovenstraße um 8.30 Uhr zu begleiten.
 Zuckertisch, „zahnfreundliches“ Frühstücksangebot, Karieszelt, Zahnwerkstatt – was sich dahinter verbirgt, erfahren Sie am Mittwoch, 30. September 2026, um 8.30 Uhr, GGS Beethovenstraße, Beethovenstr. 16, 47246 Duisburg.

Informationscafé der Frühen Hilfen zum Thema Babymassage
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 2. Oktober von 9.30 bis 11.30 Uhr zum Informationscafé in die Zentrale Anlaufstelle Frühe Hilfen auf der Schwanenstraße 5-7 in der Innenstadt ein (Eingang Steinsche Gasse 2). Auf dem Programm steht das Thema „Babymassage“.

Die Familienhebamme Isabella de Palma wird Familien in ruhiger Atmosphäre anleiten und zeigen, wie Eltern durch achtsame Berührungen die Bindung zu ihrem Baby stärken und gleichzeitig seine körperliche und emotionale Entwicklung fördern. Die Babys sollten maximal drei Monate alt sein. Ein Handtuch und Babyöl sind mitzubringen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Um telefonische Anmeldung wird gebeten: Tel. 0203 283-983015. Die Frühen Hilfen Duisburg beraten generell umfassend zu allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt und informieren Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren. Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen in Duisburg sind kostenlos.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Zebra-Talk mit Ralf Koss
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) lädt am Sonntag, 4. Oktober, um 15 Uhr an der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort zum Zebra- Talk mit Ralf Koss ein. Unter dem Titel „Bundesliga, ich komm' aus dir“ erzählt der Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist alias Kees Jaratz Geschichten aus seinem Leben als Fußballfan.

Ralf Koss (Foto Marion Basteck) freut sich bereits auf die Veranstaltung im MDB: „Im Binnenschifffahrtsmuseum zu lesen ist etwas Besonderes für mich. Denn nicht nur der MSV begleitet mich fast mein ganzes Leben. Ins Hallenbad ging es schon als Schulkind und der Hafen mit seinen Schiffen beschäftigte mich als Ruhrorter Jungen schon immer.“

Im Anschluss an die Lesung besteht Gelegenheit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen und die aktuelle Ausstellung des MSV-Museums im MDB zu besuchen. Seit 2008 schreibt Ralf Koss unter dem Pseudonym Kees Jaratz den Zebrastreifenblog, der zu den renommiertesten deutschen Fußballblogs zählt. In seinem Programm erzählt er mit Begeisterung, Emotion und einer guten Portion Komik von Fußballspielen, Auswärtsfahrten und verloren geglaubten Partien.

Seine Geschichten dürften dabei nicht nur MSV-Fans mitten ins Herz treffen. Die Teilnahme kostet zwei Euro pro Person zuzüglich des regulären Museumseintritts in Höhe von 4,50 Euro. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 45 Personen begrenzt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Spaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch Serm
Oberbürgermeister Sören Link lädt wieder interessierte Duisburgerinnen und Duisburger zu einem Spaziergang ein. Am Samstag, 10. Oktober, geht es gemeinsam von 13 bis 16 Uhr durch Serm. Im Mittelpunkt stehen bei dem etwa drei Kilometer langen Rundgang verschiedene Formen der Landwirtschaft und die Bedeutung der vielfältigen ländlichen Betriebe für Duisburg.

Die Teilnehmenden erhalten zudem Einblicke in die Besonderheiten des dörflich geprägten Stadtteils. Die Strecke führt stellenweise über nicht befestigte Wege. Anmeldungen sind ab sofort online bis zum 28. September unter https:///www.duisburg.de/spaziergang möglich.

Da die Nachfrage an den Spaziergängen erfahrungsgemäß sehr groß ist, werden die verfügbaren Plätze unter allen Anmeldungen ausgelost. Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail ein Ticket mit allen wichtigen Informationen zum Treffpunkt und zum Ablauf des Spaziergangs.

VHS-Vortrag zu den Aufgaben und Pflichten ehrenamtlicher
Vereinsvorstände
Der Fachanwalt für Vereins- und Steuerrecht Jörg Hallmann frischt in seinem Vortrag am Montag, 28. September, um 20 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte das Wissen neuer und alter Vereinsvorstände um deren Rechte und Pflichten bei der Ausübung ihres Ehrenamtes auf. Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro.  Eine vorherige Anmeldung unter http://www.vhs-duisburg.de ist notwendig.


34. Freizeit- und Westernreitturnier auf der Robinson Abenteuerfarm
Die städtische Abenteuerfarm Robinson lädt gemeinsam mit dem Robinson BSP-Förderverein e.V. am Wochenende vom 26. bis 27. September zum 34. Freizeit- und Westernreitturnier ein. Das Turnier startet am Samstag, 26. September, um 13 Uhr sowie am Sonntag um 11 Uhr auf dem Gelände der Abenteuerfarm Robinson auf der Saarstraße 9 in Duisburg-Friemersheim.

Freizeitreiterinnen und Freizeitreiter aus Duisburg und den umliegenden Städten stellen vor Ort ihr Können mit ihren Pferden unter Beweis. Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen, das Turnier live zu verfolgen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein mit Kaffee, Kuchen, Getränken und einem Grillstand.

Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste am Samstagabend ab 19 Uhr, wenn Live-Musik für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgt. Weitere Informationen zum Turnier finden Sie auf der Internetseite des Fördervereins unter http://www.abenteuerfarm.de. Bei Fragen stehen die Mitarbeitenden der Robinson Abenteuerfarm telefonisch unter 02065 22623 zur Verfügung.


VHS Duisburg West: Besuch des Bienenmuseums in Rumeln
Der Kreisimkerverband bietet am Sonntag, 27. September, um 11 Uhr in Kooperation mit der VHS eine Führung durch das Bienenmuseum, Schulallee 11, mit Honigverköstigung in Rumeln an. Hier kann man erfahren, warum Bienen so wichtig für das ökologische Gleichgewicht sind, welchen Beitrag Imker leisten und wie es kommt, dass Honig unterschiedliche Aromen hat.

Die Führung richtet sich an alle, die mehr über die Honigbiene und über Imkerei lernen möchten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme kostet 10 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann online auf https://www.vhs-duisburg.de oder über die Geschäftsstelle der VHS West (telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt- duisburg.de) erfolgen.

Den Gemüsegarten winterfest machen und für Ernten in der kalten Jahreszeit vorsorgen - Gartenbauexperte gibt Tipps für die Vorbereitung und Bepflanzung des winterlichen Gartens
Auch wenn die Gartensaison sich dem Ende zuneigt, muss noch längst keine Ruhe in den Beeten einkehren. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich die Bodenfruchtbarkeit erhalten und selbst im Winter frisches Gemüse ernten. Gartenbauexperte Dr. Lutz Popp vom Bayerischen Landesverband für Gartenkultur und Landespflege (BLGL) empfiehlt, die Flächen möglichst lange mit Kulturen zu belegen und frühzeitig an die Winterernte zu denken.

Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich die Bodenfruchtbarkeit erhalten und selbst im Winter frisches Gemüse ernten. (Quelle: BLGL)

„Entscheidend ist, dass das Wintergemüse schon vor der kalten Jahreszeit ausreichend Substanz aufbauen kann“, erklärt Dr. Lutz Popp „Im Winter wächst es wegen der kurzen Tage nur noch langsam oder gar nicht mehr. Deshalb sollten die Pflanzen rechtzeitig gesät oder gepflanzt werden.“

Beete sorgfältig vorbereiten
Abgeerntete Beete sollten nicht sofort umgegraben werden. Eine möglichst lange Bodenbedeckung schützt nämlich vor Auswaschung und Erosion. Für frühzeitig freie Flächen eignet sich eine Grüneinsaat. Sie nimmt Nährstoffe auf, schützt den Boden und kann den Winter über stehenbleiben.

Vor der neuen Aussaat werden Pflanzenreste und Unkraut entfernt. Wichtig ist eine feinkrümelige, nicht verschlämmte Saat- oder Pflanzfläche. Bei ungenutzten Beeten schützt eine Mulchabdeckung den Boden. Auch die Fruchtfolge sollte berücksichtigt werden. Gemüsearten aus derselben Pflanzenfamilie sollten nicht jedes Jahr am gleichen Standort stehen. „Ein gut vorbereitetes Beet ist die beste Grundlage für eine erfolgreiche Winterernte. Wer den Boden bedeckt hält, schützt nicht nur die Bodenstruktur, sondern schafft auch gute Startbedingungen für die nächste Kultur“, erläutert der Gartenbauexperte.

Diese Kulturen eignen sich für die Winterernte
Für die Ernte im Spätherbst und Winter kommen zahlreiche robuste Gemüsearten infrage. Dazu zählen unter anderem:

Feldsalat und Schnittsalate
Endivien und Winterportulak
Spinat

Auch Radieschen, Winterzwiebeln und Knoblauch können abhängig von Standort und Witterung noch im Herbst ausgesät beziehungsweise gesteckt werden. Feldsalat lässt sich bis etwa Mitte September für eine Ernte im Winter säen. Im ungeheizten Gewächshaus oder Frühbeet ist je nach Standort auch eine spätere Kultur möglich. Wer Jungpflanzen verwendet, kann freiwerdende Flächen nach den Sommerkulturen schnell wieder nutzen. Eine durchdachte Kombination aus Haupt-, Vor- und Nachkulturen ermöglicht so eine lange Nutzung der Beete.

Schutz vor Nässe und Frost
Im Winter ist nicht allein die Kälte problematisch. Zu hohe Feuchtigkeit kann Pilzkrankheiten fördern, weswegen empfindliche Kulturen vor Nässe geschützt werden sollten. Frühbeete, Mini-Tunnel, Vliese oder ein ungeheiztes Gewächshaus bieten Schutz vor Starkregen und verlängern die Erntezeit. Verfrühungsvlies kann bei drohenden Frostnächten die Temperatur zwischen den Pflanzen um mehrere Grad erhöhen. Es sollte jedoch regelmäßig gelüftet werden, damit die Pflanzen abtrocknen können.

Der zentrale limitierende Faktor im Winter ist und bleibt das geringe Sonnenlicht. Sinkt die Tageslänge im Spätherbst unter etwa zehn Stunden, wachsen viele Pflanzen nur noch eingeschränkt. Spätsommer und Frühherbst müssen daher genutzt werden, damit die Kulturen rechtzeitig genügend Pflanzensubstanz aufbauen.

Ernten bei frostfreiem Wetter
Wintergemüse kann meist nach und nach direkt aus dem Beet geerntet werden. Geerntet wird bevorzugt an frostfreien Tagen, wenn die Pflanzen aufgetaut sind. Bei gefrorenen Blättern besteht Bruchgefahr. Spinat und anderes Blattgemüse sollten vorsichtig geschnitten werden, damit die Pflanzen möglichst lange weiterwachsen. Wer jetzt Beete schützt, geeignete Kulturen auswählt und rechtzeitig vorsorgt, kann noch lange frisches Gemüse aus eigener Ernte genießen.

Rheingemeinde wählte Sarah-Marie Reschke auf die Wanheimer Pfarrstelle
Das Presbyterium der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg hat am Sonntag in einem öffentlichen Wahlgottesdienst Sarah-Marie Reschke auf die Wanheimer Pfarrstelle gewählt. Dort war sie längst keine Unbekannte mehr, denn sie verstärkte schon seit dem 1. Januar 2026 das Pfarrteam der Gemeinde durch ihren Probedienst.

Mit der Gemeinde freute sich Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, der den Gottesdienst und die Wahl in der Wanheimer Kirche mitfeierte. Er sprach Sarah-Marie Reschke gerne Gottes reichen Segen für sie und ihr Wirken zu und hieß sie im Kirchenkreis herzlich willkommen.


Pfarrerin Sarah-Marie Reschke mit Superintendent Dr. Urban und Berufungsurkunde Foto: Blaschak).

Flamenco und Leidenschaft verbinden musikalische Welten
Am 4. Oktober bringen die Musiker Birdy Steppuhn (Schlagzeug) und Dr. Hans-Joachim Heßler (Tasteninstrumente) um 18 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Duisburg Neudorf, Wildstr. 31 die Klänge und die traditionellen Instrumente zweier Kontinente zusammen. Die Verbindung erstellt der Flamenco dar, und Baisis des Abends ist Heßlers Komposition „La Transformation de la Passion“.

Zu hören ist dann ein vielfältiger Variationszyklus, in dessen Verlauf ein Thema durch die Zeiten vom 15. bis uns 21. Jahrhundert wandert. Der Eintritt ist frei. Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld Neudorf lädt herzlich zu dem Konzert ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.  

Die Citykirche kennenlernen-  Kostenfreie Führung durch Salvator
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem Rathaus.

Am Sonntag, 4. Oktober 2026 um 15 Uhr macht Henning Hoppe mit Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.  

Das Gedenkfenster in der Salvatorkirche Duisburg Foto: Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg)

Anmeldungen für die ökumenische Segensfeier für Babys in Duisburg
Mit der Geburt eines Kindes beginnt eine spannende Zeit mit vielen Veränderungen. An dieser Lebenswende entsteht auch bei vielen Menschen der Wunsch, Glück und Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen und das Neugeborene willkommen zu heißen.

Ein Vorbereitungsteam aus katholischen und evangelischen Gemeinden in Duisburg lädt deshalb unter dem Motto „Willkommen im Leben kleiner Segen!“ zur Segensfeier für Neugeborene ein. Welcher Religion die Familien angehören, ist bei dieser Feier ganz gleichgültig. Alle sind willkommen. „Eine Segensfeier für Babys ist keine Taufe und will es auch gar nicht sein“, versichert das Vorbereitungsteam. Vielmehr wird den Babys und ihren Familien hier zugesagt, dass ihr Kind von Beginn an Gottes geliebtes Kind ist und unter seinem Segen steht.

Die nächste halbstündige Feier ist am 11. Oktober 2026 um 15 Uhr in der evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm 8. Eingeladen sind Eltern mit ihren bis zu einem Jahr alten Babys sowie deren Geschwisterkinder und natürlich auch Oma und Opa der Kinder. Zur leichteren Planung bittet das Team um Anmeldung per E-Mail (duisburg@segenfuerbabys.de) mit Angabe der zu erwartenden Anzahl der jeweiligen Familienmitglieder.

Info: Die Segensfeier für Familien mit Babys ist ein Gemeinschaftsprojekt der katholischen Pfarreien und evangelischen Gemeinden in Duisburg sowie der KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung und dem Evangelischen Bildungswerk.

Neumühl lädt zum Erntedank in die Kleingartenanlage Blühauf Bergbau
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl feiert Erntedank wieder ganz nah an einem Ort, wo die Gaben der Erde über das Jahr gewachsen sind: in der Neumühler Kleingartenanlage Blühauf Bergbau, wo Duisburgerinnen und Duisburger dafür sorgen, dass viel Schönes gedeiht. Die Gemeinde ist dort inzwischen zum 11. Mal zu Gast, und wieder feiern alle gemeinsamen unter freiem Himmel einen festlichen Erntedankgottesdienst und freuen sich auf das anschließende Mittagessen, den Kaffee und den Kuchen.

Die Gemeinde lädt herzlich zum Mitfeiern am 4. Oktober um 11 Uhr ein. Die Anlage ist von Seiten des Iltisparks oder über die Halfmannstraße 70 gut zu erreichen, es predigt Pfarrerin Sabine Schmitz. Wer mitessen möchte, sollte sich vorab im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 580448) anmelden. Übrigens: Bei Regen fällt das Fest nicht aus, es wird kurzum drinnen im Vereinsheim gefeiert.

Erntedank-Gottesdienst in der Kleingartenanlage (Foto: Reiner Terhorst)

Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd feiert Erntedank am 4. Oktober
Duisburg, 27. September 2026 - Die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd feiert Erntedank am 4. Oktober gleich zwei Mal ganz besonders: Alt und Jung sind herzlich zum „Gottesdienst anders“ um 10.30 Uhr in die Versöhnungskirche Großenbaum eingeladen, den die beiden Kinderchöre mitgestalten.

Als Spenden werden haltbare Nahrungsmittel für die Duisburger Tafel gesammelt wie Nudeln, Kaffee oder auch Süßes für die Kinder. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es im Kirchencafé zum gemeinsamen Mittagessen leckere Suppe; für die Kinder gibt es eine Hüpfburg und der Spielplatz auf der Gemeindewiese ist geöffnet.

Wer eher Lust auf einen klassischen Gottesdienst aber am ungewöhnlichen Ort hat, ist am Nachmittag um 15 Uhr herzlich zum ökumenischen Erntedank-Gottesdienst in den Kleingartenverein „Am Reiserweg“ (Reiserweg 58, 47269 Duisburg) eingeladen. Für die musikalische Gestaltung sorgt hier unser Posaunenchor Duisburg-Süd. Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen auf dem Vereinsgelände. Bei Regen wird im Clubhaus gefeiert.

Erntedankgottesdienst mit Hüpfburg und Bobby-Car-Fahren in der Kirche
Der Erntedankgottesdienst am 4. Oktober um 11 Uhr in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370, wird ein Fest für die ganze Familie und am Schluss wird das Gotteshaus zum großen Indoorspielplatz für die Kleinen. Das haben die drei evangelischen Gemeinden Ruhrort-Beeck, Meiderich und Obermeiderich zusammen geplant und vorbereitet und jetzt laden sie Alt und Jung zum Feiern ein: zum Singen, Hören, Staunen und Entdecken, wofür es jetzt Zeit ist, „Danke“ zu sagen.

Das Fest geht nach dem Gottesdienst noch bis 14 Uhr weiter, denn der Indoor-Spielplatz öffnet seine Türen – mit viel Raum zum Toben, Spielen, Lachen und Begegnen und Hüpfburg und Bobby-Car-Fahren in der Kirche und die Erwachsenen genießen die gemeinsame Zeit bei Snacks und Kaffee.