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Neu: Stadtrundfahrten mit Doppeldecker-Bus und Cabrio-Dach
durch Duisburg
Rund zwei Stunden dauert die neu konzipierte
Tour durch Duisburg, die Gäste entdecken Duisburg mit einem
Doppeldeckerbus. Besonderes Highlight: Bei schönem Wetter kann das
Dach des Busses geöffnet werden und die Passagiere genießen
Cabrio-Feeling.

Foto-C: Michelle Mehring, Duisburg Kontor GmbH
Für 2026 sind
insgesamt drei Rundfahrten geplant, los geht’s am 10. Oktober um
15:30 Uhr, die nächste Tour ist für den 13. November um die gleiche
Zeit vorgesehen.
Am Nikolaustag, den 6. Dezember um 14 Uhr
gibt es eine weitere Rundfahrt. Im Landschaftspark Duisburg Nord
können die Gäste jeweils kurz aussteigen und die Kulisse erkunden.
Ein- und Ausstieg ist der Busparkplatz am City Palais an der
Landfermannstraße. Die neuen Touren sind langfristig geplant und
sollen auch 2027 regelmäßig stattfinden.
Das Angebot ist
eine Kooperation zwischen dem Unternehmen REVIERTOURISTIK und dem
städtischen Tochterunternehmen Duisburg Kontor. Der erfahrene
Gästeführer und Historiker Thorsten Fischer hat die Touren
erarbeitet und wird die ersten drei der Fahrten auch selbst
begleiten. Tickets sind online auf www.reviertouristik.de und auf
www.duisburg-tourismus.de sowie in der Tourist Information auf der
Königstraße erhältlich. Die Fahrpreise für Erwachsene liegen
zwischen 24,-- und 30,-- Euro, ermäßigt bei 21,-- Euro. Kinder
zwischen sechs und 14 Jahren können für 14,-- Euro mitfahren.
DVG setzt seit Oktober ausschließlich neue Straßenbahnen
auf den Linien 901 und 903 ein
Generationswechsel auf Duisburgs Schienen: Seit
Donnerstag, 1. Oktober, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
(DVG) im regulären Linienbetrieb ausschließlich ihre neuen
Niederflurstraßenbahnen vom Typ GT8ND ein. Die bisherigen
Straßenbahnen wurden wie geplant nach jahrzehntelangem Betrieb im
Stadtgebiet somit vollständig aus dem Fahrgastbetrieb genommen. Die
DVG schließt damit einen weiteren wichtigen Schritt bei der
Modernisierung ihrer Fahrzeugflotte ab.

Fotos Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG
„Mit dem vollständigen Wechsel
auf unsere neuen Straßenbahnen erreichen wir einen wichtigen
Meilenstein für den Nahverkehr in Duisburg“, sagt Projektleiter Erik
Paschen. „Die modernen Fahrzeuge bieten unseren Fahrgästen
wesentlich mehr Komfort und sind auf dem neuesten Stand der Technik.
Sie werden das Bild des öffentlichen Nahverkehrs in Duisburg für
viele Jahrzehnte prägen.“
Insgesamt umfasst die neue
Flotte 56 Fahrzeuge, von denen aktuell 49 in Duisburg angekommen
sind. Die weiteren sieben Bahnen sollen bis zum Jahr 2027
angeliefert werden. Mit der Erneuerung ihrer Straßenbahnflotte
investiert die DVG gemeinsam mit der Stadt Duisburg in einen
modernen und zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in Duisburg.
Weitere Informationen zu den neuen Straßenbahnen der DVG gibt es
unter dvg-duisburg.de/neuebahnen.

Mit der Erneuerung ihrer Straßenbahnflotte investiert die DVG
gemeinsam mit der Stadt Duisburg in einen modernen und
zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in Duisburg.
Highspeed-Internet für Rahm: Glasfaserausbau in
Alt-Rahm ist gestartet
Der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsinternet ist
ein entscheidender Standortfaktor für modernes Wohnen und den
wirtschaftlichen Fortschritt in der Zukunft. Die Duisburg CityCom
(DCC) treibt gemeinsam mit der Stadt Duisburg den Ausbau des
Glasfasernetzes konsequent weiter voran und dabei wurden in den
vergangenen Jahren bereits große Erfolge erzielt.
Schon
heute können rund zehn Prozent der Duisburger Haushalte von der DCC
mit schnellstem Internet versorgt werden. Seit Anfang 2026
erschließt die DCC mit Duisburg-Rahm einen weiteren Stadtteil mit
ihrem Hochgeschwindigkeitsinternet.
Baustart im zweiten
Ausbaugebiet Alt-Rahm Jetzt ist der Baustart in Alt-Rahm, dem
zweiten Ausbaugebiet, gestartet. Der Baufortschritt erfolgt in
Richtung Süden, sodass voraussichtlich im zweiten Quartal 2027 dort
die letzten Kundenanschlüsse fertiggestellt werden. Zuvor hat die
DCC die notwendigen Glasfasertrassen von Großenbaum bis nach Rahm
verlegt und begonnen, im ersten Ausbaugebiet nördlich der A524 die
Hausanschlüsse zu erstellen. Für das dritte Ausbaugebiet in
Rahm-West ist der Baustart ab Anfang 2027 geplant und die
Fertigstellung wird bis zum dritten Quartal 2027 anvisiert.
Der Ausbau in Duisburg- Rahm schreitet also weiter voran. Insgesamt
werden in den kommenden 18 Monaten rund 25 Kilometer Glasfasertrasse
verlegt. Außerdem werden mehr als 150 Kilometer Anschlussleitungen
in die Häuser gelegt, denn die DCC versorgt ihre Kunden mit Fiber To
The Home (FTTH), verlegt also das Glasfaserkabel bis in die Wohnung.
Nur so sind schnellste Übertragungsraten möglich.
„Unsere Produkte sollen den Bürgerinnen und Bürgern und natürlich
auch den Unternehmen maximale Möglichkeiten bieten. Deshalb bauen
wir überall in dieser höchsten Qualität aus und werden das nicht nur
in Rahm, sondern auch in allen zukünftigen Ausbaugebieten weiter
fortsetzen“, sagt Stefan Soldat, Geschäftsführer der DCC.

Foto C DCC
Insgesamt werden in den kommenden Monaten mehr als
1.300 Gebäude mit über 3.000 Wohneinheiten in den Rahmer
Ausbaugebieten an das Glasfasernetz angeschlossen.
Von Januar
bis Ende Juni 2025 hatte die DCC Interessentinnen und Interessenten
in Rahm gesammelt, um hier ausreichend Nachfrage für einen Ausbau
des Glasfasernetzes zu gewinnen.
Schon mehr als 27.000
Haushalte in Duisburg können von den pfeilschnellen Anschlüssen der
DCC profitieren, bei denen bis zu 1000 Mbit/s Download und 500
Mbit/s Upload gleichzeitig möglich sind. Informationen zu Angeboten
und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Huckingen – gibt es im
Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de.
Dort finden
Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag
erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20
Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für
Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail
unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der
Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für
Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
Die DCC hat auf ihrer Internetseite außerdem allerhand Wissenswertes
rund um das Thema Glasfaser und die erforderliche Installation der
Technik in leicht verständlichen Erklärvideos zusammengestellt. Wer
mehr erfahren möchte über die Vorteile eines Glasfaseranschlusses,
wie man seinen Router schnell und einfach einrichtet oder welche
Glasfaser-Ausbauphasen es gibt, findet die Antworten unter
www.glasfaserduisburg.de/know-how.
Aus der
Forschung direkt in die Praxis: KI-StartUp Festival vernetzt junge
Tech-Unternehmen mit der Industrie
Künstliche Intelligenz verändert
Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle. Doch wie gelangen neue
technologische Ansätze aus der Forschung in die betriebliche Praxis?
Am 13. Oktober 2026 bringt das Zentrum für angewandte Künstliche
Intelligenz Duisburg (ZaKI.D) beim KI-StartUp Festival junge
Unternehmen, etablierte Firmen, Wissenschaft sowie KI-Expertinnen
und -Experten im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg zusammen.
Ziel ist es, neue KI-Lösungen schneller in die Anwendung zu
bringen und Kooperationen zwischen Entwicklung, Forschung und
industrieller Praxis anzustoßen.

Eingangsbereich ZaKI.D KI-StartUp
Festival Fraunhofer IMS
„Startups suchen nach Möglichkeiten,
ihre Ideen bei echten Kunden umzusetzen. Unternehmen müssen neue
Technologien schnell und wirtschaftlich bewerten, um
wettbewerbsfähig zu bleiben. Startups bringen neue Technologien und
frische Ansätze mit, Unternehmen konkrete Anwendungsfälle und
Praxiserfahrung. Das KI-StartUp Festival schafft den Rahmen, damit
daraus neue Kooperationen entstehen können“, erklärt Hamed
Nokhostin, Projektleiter bei ZaKI.D.
Drei Impulse zeigen, wie
unterschiedlich KI den Unternehmensalltag verändert: Die
Unternehmerin, ehemalige Microsoft-Managerin und
SPIEGEL-Bestsellerautorin Paula Brandt spricht darüber, wie KI schon
heute die Welt von morgen prägt. Prof. Dr. Volker Gruhn, Professor
für Software Engineering an der Universität Duisburg-Essen und
Mitgründer des IT-Unternehmens adesso, beleuchtet, warum KI die
Softwareentwicklung grundlegend verändert.
Franz Nkemaka,
Unternehmer, Speaker und Geschäftsführer der Nextise GmbH, zeigt,
wie Unternehmen das KI-Tool-Chaos hinter sich lassen und KI über
einzelne Pilotprojekte hinaus einheitlich und produktiv in den
Arbeitsalltag integrieren können.
Ergänzt werden die Impulse
durch kompakte Startup-Pitches und eine Paneldiskussion. Junge
Unternehmen präsentieren ihre Technologien und zeigen, wo
KI-Lösungen bereits heute in Wirtschaft und Industrie zum Einsatz
kommen. Im ganztägig geöffneten Ausstellungsbereich können die
Teilnehmenden Innovationen aus erster Hand erleben, mit den Teams
ins Gespräch kommen und Kontakte zu potenziellen Partnern knüpfen.
Am Nachmittag rückt die praktische Anwendung in den Mittelpunkt.
Eine Masterclass vermittelt praxisnahe Einblicke in Machine Learning
für industrielle Einsatzszenarien. Bei den Expert Table Talks
tauschen sich Fachleute und Teilnehmende zu Edge AI und
intelligenter Sensorik, verteilten KI-Systemen, Embedded AI und
Mikroelektronik, generativer KI im Unternehmensalltag sowie zum
digitalen Produktpass aus.
In den Roundtable-Diskussionen
geht es um konkrete Entscheidungen, vor denen Unternehmen beim
KI-Einsatz stehen: Was bedeutet der EU AI Act für KMU und Startups?
Wann lohnt sich die Eigenentwicklung, wann der Zukauf oder eine
Kooperation mit Hochschulen? Weitere Runden widmen sich der
Gewinnung von KI-Fachkräften sowie geeigneten Finanzierungs- und
Förderwegen.
Das KI-StartUp Festival richtet sich an
Unternehmen, Startups und Forschende, die KI-Lösungen entwickeln,
erproben oder in die betriebliche Praxis übertragen möchten. Die
Teilnahme ist kostenfrei, die Anmeldung vorab verpflichtend.
Veranstaltungshinweis Termin: 13. Oktober 2026, 9-16 Uhr Ort:
Fraunhofer-inHaus-Zentrum, Forsthausweg 1, Duisburg Teilnahme:
kostenfrei Information und Anmeldung: www.zakid.de/festival/
Das
Zentrum
für angewandte Künstliche Intelligenz Duisburg (ZaKI.D)
ist ein wegweisendes Projekt der Stadt Duisburg. Es erhielt als
erstes Projekt im 5-StandorteProgramm eine Förderung über ca. 18
Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
(BMWE) sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz
und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE). Das Projekt
konzentriert sich darauf, Künstliche Intelligenz (KI) auf sehr
kleinen Geräten wie Sensoren einzusetzen.
Dadurch können
Datenschutzprobleme vermieden, wertvolle Ressourcen geschont und
neue Services direkt in Geräten oder Maschinen angeboten werden.
Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen in der Region zu
helfen, KI in ihre Betriebe und Produkte einzubinden. Das
Fraunhofer-Institut für
Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS,
die
Universität Duisburg-Essen
und die
KROHNE Messtechnik GmbH
arbeiten gemeinsam an dem Projekt. Die
Stadt
Duisburg ist assoziierte
Partnerin.
Hospizzentrum St. Raphael: Letzte Hilfe Kurs – Am Ende
wissen, wie es geht
Am Donnerstag, 26. November 2026 veranstaltet
das Malteser Hospizzentrum St. Raphael von 10.00 bis 14.00 Uhr einen
Letzte Hilfe Kurs in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen-
und Familienbildung im Bistum Essen (KEFB). Dieser findet in den
Räumlichkeiten des Hospizzentrums in der Remberger Straße 36, 47259
Duisburg-Huckingen statt.
Das Angebot richtet sich an
interessierte Bürger und Bürgerinnen sowie Angehörige und Nachbarn
von alten und schwerkranken Menschen. Das Lebensende und das Sterben
machen Nahestehende oft hilflos. In vier Stunden vermittelt der Kurs
anschaulich und praktisch, was man von Mensch zu Mensch Betroffenen
in der letzten Lebensphase Gutes tun kann. Das Angebot ist
kostenfrei. Über eine Spende freuen wir uns. Wir bitten um Anmeldung
bei Sibylle Franke entweder telefonisch unter 0203 6085 - 2002 oder
per E-Mail an sibylle.franke@malteser.org
Malteser
Hospizzentrum St. Raphael Das Malteser Hospizzentrum St. Raphael
umfasst einen ambulanten Palliativ- und Hospizdienst sowie ein
stationäres Hospiz mit zwölf Plätzen für schwerstkranke Menschen in
der letzten Lebensphase. Zudem unterstützt der Kinder- und
Jugendhospizdienst „Bärenstark“ lebensverkürzend erkrankte Kinder
und Jugendlichen sowie ihre Familien in der Häuslichkeit.
Hinterbliebenen stehen die geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden
des Hospizzentrums im Rahmen der Trauerberatung und -begleitung mit
unterschiedlichen Beratungsangeboten für Erwachsene und Kinder zur
Seite.
Die fachlich kompetenten und erfahrenen
Mitarbeitenden des Hospizzentrums werden in allen Bereichen von
geschulten Ehrenamtlichen unterstützt. Zur Vorbereitung, Begleitung
und Integration der ehrenamtlich Mitarbeitenden betreibt das
Hospizzentrum ein professionelles Ehrenamtsmanagement.
In
enger Zusammenarbeit mit dem Malteser Ambulanten
Palliativpflegedienst ist das Hospizzentrum fester Partner in der
Sicherung der SAPV-Versorgung. Träger des Malteser Hospizzentrum St.
Raphael ist die Malteser Wohnen & Pflegen gGmbH mit Sitz in
Duisburg. Sie betreibt neben dem Hospizzentrum deutschlandweit 33
Wohn- und Pflegeeinrichtungen, von denen einige neben umfassenden
Pflegeleistungen der Altenhilfe über spezielle
Schwerpunktpflegebereiche verfügen.
Armut wirksam
bekämpfen und verhindern
Die neue Strategie der Europäischen Union gegen
Armut setzt den politischen Rahmen für die EU und ihre
Mitgliedstaaten für die kommenden Jahre. Der Deutsche Verein für
öffentliche und private Fürsorge e.V. setzt sich für eine engagierte
Umsetzung ein.
„Der Deutsche Verein für öffentliche und
private Fürsorge e.V. begrüßt die Initiative der Europäischen
Kommission und die Zielsetzung der EU-Strategie, Armut in allen
Lebenslagen zu bekämpfen und zu verhindern“, so Dr. Verena Staats,
Vorständin des Deutschen Vereins. „Weil die Strategie nicht
rechtsverbindlich ist, ist sie für die Erreichung echter
Fortschritte und Verbesserungen in der Lebenswirklichkeit auf
entschlossenes Handeln aller staatlichen Ebenen und der
Zivilgesellschaft angewiesen.“
Eine engagierte Umsetzung in
Deutschland und den Mitgliedstaaten ist erforderlich, um die
Chancen, die das gemeinsame Vorgehen auf Grundlage der EU-Strategie
bietet, zu nutzen und die angestrebten Verbesserungen in diesem
wichtigen Handlungsfeld zu erreichen.
Die Europäische
Kommission hat am 6. Mai 2026 die erste „Strategie der Europäischen
Union gegen Armut“ veröffentlicht, die für die Bekämpfung und
Verhinderung von Armut in allen Lebensphasen den politischen Rahmen
auf Ebene der Europäischen Union und der Mitgliedstaaten mit ihren
Regionen und Kommunen setzt.
Mit seiner aktuellen Stellungnahme wendet sich der Deutsche Verein
daher an die Europäische Kommission und die Bundesregierung. Dabei
nimmt er sowohl ihr Handeln im Rat der EU als auch die Umsetzung der
Strategie in Deutschland in den Blick.
Der Deutsche Verein
sieht Armut und soziale Ausgrenzung dabei als multidimensionale
Herausforderungen. Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut in allen
Altersgruppen sind zu kombinieren mit Maßnahmen zu übergreifenden
Herausforderungen wie Diskriminierung, Wohnkosten und Zugang zu
monetären Leistungen und Dienstleistungen. Zur
generationenübergreifenden Prävention und Bekämpfung der Kinder- und
Familienarmut weist der Deutsche Verein auf die Bedeutung von
kindorientierter Infrastruktur und den Ausbau z.B. von
Präventionsketten hin.
Er hält es für geboten, den Zugang junger Menschen zu betrieblicher
Berufsausbildung benachteiligungssensibler und inklusiver zu
gestalten und die Unterstützung von jungen Menschen am Übergang von
der Schule in den Beruf zu stärken.
Kirche kocht und lädt zum kostenfreien
Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt
es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die
Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und
zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 13. Oktober, wenn sie um 12.30
Uhr leckere Gemüsesuppe servieren.
Eine Anmeldung ist nicht
notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme
spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt
Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel.
0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für
die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es
im Netz unter www.kirche-meiderich.de.
Arbeitsintensiver dritter Presbytertag in der Gnadenkirche Neumühl
Duisburg, 6. Oktober 2026 - Die Bonhoeffer Gemeinde Marxloh
Obermarxloh und die Gemeinden Hamborn und Neumühl schließen sich zum
1. Januar 2027 zu einer gemeinsamen großen Evangelischen
Kirchengemeinde im Stadtbezirk Duisburg Hamborn zusammen.
So
wurde der Begriff „Zusammenwachsen“ beim jüngsten, mittlerweile
dritten gemeinsamen Presbytertag der Leitungsgremien der drei
Gemeinden erneut mit Leben gefüllt. Dabei ging es am Samstag in der
Neumühler Gnadenkirche in Kleingruppen und im Plenum unter der
fachkundigen Anleitung der Bonhoeffer-Presbyterin Kerstin Kräuter um
künftige Personalstrukturen, Gebäudenutzung, Finanzen und
inhaltliche Schwerpunkte. Viele Ideen und Vorhaben wurden auf den
Weg gebracht, die jetzt zeitnah umgesetzt werden.

Presbytertag in der Gnadenkirche Neumühl (Foto: Ev. Bonhoeffer
Gemeinde).
Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich
verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die
Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört
der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.
Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits
leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an
jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am
13. Oktober. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.
„Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und
ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider
und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich
willkommen. Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694
oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter www.obermeiderich.de.
4. Nahverkehrsplan der Stadt Duisburg: Mobilität von morgen
mitgestalten
Die Stadt Duisburg startet die Erarbeitung
ihres vierten Nahverkehrsplans und lädt alle Duisburgerinnen und
Duisburger, Akteurinnen und Akteure und Interessierte ein, aktiv am
ersten Beteiligungsschritt teilzunehmen. Ziel ist es, gemeinsam die
Weichen für einen zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in
Duisburg zu stellen.
Der Nahverkehrsplan bildet die
Grundlage für die langfristige Entwicklung des öffentlichen
Personennahverkehrs in Duisburg. In der nun beginnenden
Beteiligungsphase sind die Ideen, Erfahrungen und Anregungen der
Menschen vor Ort gefragt. Die Beteiligung ist bewusst offen
angelegt: Alle Interessierten können ihre Perspektiven einbringen
und dazu beitragen, den Nahverkehr in Duisburg bedarfsgerecht
weiterzuentwickeln.
„Mobilität betrifft uns alle“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link. „Deshalb wollen wir den
Nahverkehrsplan gemeinsam mit den Menschen in unserer Stadt
entwickeln. Niemand kennt die täglichen Wege und Herausforderungen
besser als die Duisburger selbst. Alle sind eingeladen, ihre
Erfahrungen, Ideen und Vorschläge einzubringen und die Mobilität der
Zukunft in Duisburg mitzugestalten.“
Die Stadt setzt dabei
bewusst auf einen breiten Dialog, um möglichst viele
unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen. Die Fortschreibung
des Nahverkehrsplans erfolgt dabei unter anspruchsvollen
finanziellen Rahmenbedingungen. Deshalb ist es erforderlich,
vorhandene Ressourcen besonders zielgerichtet einzusetzen und die
zukünftige Ausgestaltung des Angebots sorgfältig an den
tatsächlichen Bedürfnissen der Fahrgäste auszurichten.
Die
Ergebnisse der ersten Beteiligungsphase fließen in die weiteren
Arbeiten am 4. Nahverkehrsplan ein und bilden eine wichtige
Grundlage für die Entwicklung konkreter Maßnahmen und Ziele.
Informationen zur Beteiligung sowie die Möglichkeit zur Einreichung
von Anregungen und Vorschlägen finden Interessierte unter der
Internetadresse
https://nahverkehr-mitplanen.duisburg.de.
Neudorf: Barrierefreier Ausbau von acht Bushaltestellen an der
Lotharstraße abgeschlossen
Der barrierefreie Ausbau von acht
Bushaltestellen in Duisburg-Neudorf entlang der Lotharstraße
zwischen der Mülheimer Straße und der Nettelbeckstraße wurde
erfolgreich abgeschlossen. Die Haltestellen Uni Nord, Universität,
Bürgerstraße und Nettelbeckstraße wurden jeweils in beide
Fahrtrichtungen modernisiert.

An der Haltestelle „Universität – Bussteig 2“ (im Bild) wurde zudem
die bisherige Busbucht zurückgebaut und durch einen sogenannten
Buskap ersetzt. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Der
Ausbau ist ein wichtiger Schritt für die laufende Verbesserung der
Nutzbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs. Die Haltestellen wurden
höhengerecht umgebaut, mit taktilen Leitelementen ausgestattet und
für einen barrierefreien Ein- und Ausstieg angepasst. Dadurch
profitieren insbesondere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen,
Sehbehinderungen sowie Fahrgäste mit Kinderwagen oder Gepäck.
An der Haltestelle „Universität, Bussteig 2“ wurde zudem die
bisherige Busbucht zurückgebaut und durch einen sogenannten Buskap
ersetzt. Diese Bauweise ermöglicht einen sicheren und komfortablen
barrierefreien Einstieg und entspricht den heutigen Standards für
barrierefreie Haltestellen. Für den Ausbau wurden rund 770.000 Euro
investiert, wovon etwa 470.000 Euro durch Fördermittel refinanziert
sind.
DVG modernisiert drei Bahnhaltestellen im
Duisburger Norden
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)
modernisiert ab Mitte Oktober sukzessive die Straßenbahnhaltestellen
„Watereck“, „Pollenkamp“ und „Bärenstraße“ der Linie 903 im
Duisburger Norden. Die DVG investiert damit weiter in einen modernen
und zukunftsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt.
Im Zuge der Modernisierung werden neue Wartehallen errichtet
und die technische Ausrüstung der Haltestellen komplett erneuert.
Dazu zählen unter anderem die Fahrgastinformationssysteme an den
einzelnen Haltestellen. Zudem wird das taktile Leitsystem für
Menschen mit Sehbehinderung erneuert. Auch Pflasterflächen rund um
die Haltestellen tauscht die DVG gegen neue aus.
Die neuen
Haltestellen bieten den Fahrgästen wesentlich mehr Komfort. Die DVG
beginnt mit ihren Arbeiten ab Mitte Oktober zunächst an der
Haltestelle „Watereck“ und arbeitet sich dann über die Haltestelle
„Pollenkamp“ weiter zur Haltestelle „Bärenstraße“ vor. Alle
Haltestellen werden weiterhin angefahren. Mitte Dezember soll die
Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein. Die DVG investiert 1,6 Millionen
Euro in die Maßnahme. Das Projekt wird vom Land NRW und vom Bund
gefördert.
Großes Baustellen- und Familienfest in
allen fünf IGA-Zukunftsgärten
Rund ein halbes Jahr vor ihrer Eröffnung lädt
die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet am
kommenden Samstag (10. Oktober) von 14 bis 19 Uhr zum Baustellen-
und Familienfest ein. Interessierte haben Gelegenheit, einen Blick
hinter die Bauzäune zu werfen und die fünf Zukunftsgärten zu
entdecken. Der Eintritt ist frei.
An dem Tag startet auch
der Vorverkauf der Tagestickets. Unter dem Motto "Wir blühen vor"
zeigt die IGA, was an ihren zentralen Schauplätzen bereits
entstanden ist – und was sich bis zur Eröffnung im April 2027 noch
verändern wird. In Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund und Lünen
werden dafür die Baustellen geöffnet.
Im Zukunftsgarten
Emscherland zwischen Castrop-Rauxel und Recklinghausen können die
Gäste den Natur- und Wasser-Erlebnis-Park bei geführten Touren
kennenlernen (Anmeldung erforderlich). Dazu gibt's an allen
Standorten Programm für die ganze Familie, z. B. mit Live-Musik,
Zauberei, Musikkabarett, Gartentipps und Mitmachaktionen. idr
Informationen:
https://www.iga2027.ruhr/mitmachen-community/mein-garten/veranstaltungen-mein-garten/veranstaltungsdetails/iga-baustellenfest-an-allen-zukunftsgaerten
Ruhrgebiet wirbt mit 107 Standpartnern auf der Expo Real in
München
Mit 107 Standpartnern ist das Ruhrgebiet auf
der Expo Real in München aktuell noch stärker vertreten als in den
Vorjahren. Zwölf Kommunen der Region werben zusammen mit
Wirtschaftsförderungen, Projektentwicklern und Immobilienunternehmen
mit neuen Quartieren und gut angebundenen Gewerbeflächen.
Forschung und Nachhaltigkeit spielen dabei eine besondere Rolle.
Organisiert wird der Gemeinschaftsstand von der Business Metropole
Ruhr GmbH (BMR) in Essen. Einen Überblick über herausragende
Projekte, die die Städte auf der internationalen Immobilien- und
Investorenmesse präsentieren, bietet der gemeinsame Ruhrgebietsfilm
mit allen vertretenen Oberbürgermeisterinnen, Oberbürgermeistern und
Landräten.
Die Expo Real ist heute in München gestartet und
erwartet bis Mittwoch rund 42.000 Fachbesucher aus 70 Ländern. idr -
Informationen:
http://www.business.ruhr
Tonbasteln auf dem
Marina-Markt
Das Kultur- und Stadthistorische Museum,
Johannes-Corputius-Platz 1 am Duisburger Innenhafen, lädt anlässlich
des Marina-Markts am Sonntag, 11. Oktober, wieder von 13 bis 17 Uhr
zu einem kreativen Workshop ein. Unter der Anleitung von Katharina
Nitz gestalten Besucherinnen und Besucher individuelle
Lieblingsstücke aus Ton, die im Anschluss mitgenommen werden können.
Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist kostenfrei.
Das Mercator-Café ist an diesem Tag geöffnet und bietet heiße und
kalte Erfrischungen sowie leckeren Kuchen. Das gesamte Programm ist
im Internet unter https://www.stadtmuseumduisburg.de abrufbar.
Duisburg wird zum Treffpunkt für Expertinnen und
Experten der modernen Wundversorgung
Fachsymposium zu aktuellen Entwicklungen in der
Versorgung von chronischen, kurativen und palliativen Wunden In
Duisburg und der umliegenden Region wächst der Bedarf an
spezialisierter Versorgung akuter, chronischer und palliativer
Wunden kontinuierlich. Die Ursachen liegen unter anderem in einer
älter werdenden Bevölkerung, der Zunahme chronischer Erkrankungen
wie Diabetes mellitus sowie der immer stärkeren ambulanten und
häuslichen Versorgung in der Region.
Damit wachsen auch die
medizinischen, pflegerischen und rechtlichen Anforderungen an
Fachkräfte deutlich. Vor diesem Hintergrund lädt die medidoc
Palliativ- und Pflegeakademie am 18. November 2026 zum Fachsymposium
„Spezialisiertes Wundmanagement“ ins Haus der Unternehmer nach
Duisburg ein.
Die kostenfreie Fachveranstaltung beleuchtet
rechtliche, medizinische und pflegerische Aspekte der kurativen und
palliativen Wundversorgung. Sie richtet sich an Ärztinnen und Ärzte,
Pflegefachkräfte sowie weitere Fachpersonen aus dem
Gesundheitswesen. Das Fachsymposium ist bei der Ärztekammer
Nordrhein sowie bei der Registrierungsstelle für beruflich Pflegende
mit Fortbildungspunkten zertifiziert.
Die Moderation
übernehmen Dr. phil. Iris Huth, wissenschaftliche Leiterin der
medidoc Palliativund Pflegeakademie sowie Psychoonkologin, und der
Duisburger Allgemein- und Palliativmediziner Eti Saylan, der zudem
als tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapeut tätig ist. Eti
Saylan ist Mitglied des Palliative Care Teams Duisburg und begleitet
seit vielen Jahren schwerstkranke Menschen in der Region.
Im
Mittelpunkt des Symposiums stehen sowohl kurative Behandlungsansätze
mit dem Ziel der Wundheilung als auch chronische Wunden und
palliative Versorgungskonzepte. Gerade bei schwer erkrankten
Menschen tritt die vollständige Heilung häufig in den Hintergrund.
Entscheidend sind dann Lebensqualität, Schmerzlinderung und eine
würdevolle Versorgung.
Zu den Referierenden zählen Volker
Großkopf, der als Professor der Rechtswissenschaften sowie
Vorsitzender des Prüfungsausschusses GW haftungsrechtliche
Fragestellungen in der Wundversorgung beleuchtet, sowie Martin
Motzkus, der in seinem Vortrag „Wundupdate 2026“ aktuelle
Entwicklungen in der Versorgung chronischer und palliativer Wunden
vorstellt.
Neben den Fachvorträgen bietet das Symposium Raum
für interdisziplinären Austausch zwischen Medizin, Pflege und
weiteren Gesundheitsberufen aus Duisburg und der Region. Ziel ist
es, die Versorgungsqualität von Menschen mit komplexen Wunden in
Duisburg und dem Umland nachhaltig zu stärken. Der Einlass beginnt
um 16:30 Uhr, die Veranstaltung startet um 17:00 Uhr mit der
fachlichen Einführung und Moderation.
Während der Pause
besteht am Infostand „Die medidoc-Fachtherapeuten – Spezialisierte
Wundversorgung im Dialog“ Gelegenheit zum fachlichen Austausch und
zur Information über aktuelle Versorgungsansätze.
Die
Vorträge schließen sich bis 20:00 Uhr an. Die Teilnahme ist
kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich, da die
Anzahl der Plätze begrenzt ist. Anmeldungen sind telefonisch unter
0203 935565-22 oder per E-Mail an kontakt@medidoc-akademie.de
möglich. Der Veranstaltungsflyer steht hier zum Download bereit.
Weiterer Gesetzentwurf zum Schutz bei häuslicher
Gewalt Neue Regeln für die Lösung aus einem gemeinsamen
Mietvertrag und für den Schutz von Angehörigen
Betroffene von Gewalt, die mit dem Täter
zusammen eine Wohnung gemietet haben, sollen sich künftig einfacher
aus dem gemeinsamen Mietvertrag lösen können. Zudem soll eine
gewaltbetroffene Person vom Täter verlangen können, dass er für
finanziellen Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis aufkommt, die
nach ihrem Auszug entstanden sind.
Das sieht ein
Gesetzentwurf vor, den das Bundesministerium der Justiz und für
Verbraucherschutz (BMJV) heute veröffentlicht hat. Der Entwurf
schlägt darüber hinaus vor, weitere Personen in den Schutz durch das
Gewaltschutzgesetz einzubeziehen: insbesondere Kinder und
pflegebedürftige Angehörige, die im selben Haushalt wie das Opfer
leben und von diesem betreut und unterstützt werden.
Familiengerichte sollen für Person, die von der gewaltbetroffenen
Person abhängig sind, die gleichen Schutzmaßnahmen anordnen können,
die sie für die gewaltbetroffene Person treffen.
Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie
Hubig erklärt dazu: „Der Weg in ein selbstbestimmtes und sicheres
Leben ist nach häuslicher Gewalt oft noch lang. Wir wollen ihn etwas
einfacher machen. Wer häusliche Gewalt erlebt hat, soll sich
leichter aus einem gemeinsamen Mietvertrag mit dem Täter lösen
können."
Der Gesetzentwurf ergänzt die Vielzahl an
Maßnahmen, die das BMJV im letzten Jahr gegen häusliche Gewalt und
Gewalt an Frauen auf den Weg gebracht hat. Konkret sind folgende
Änderungen geplant:
Leichtere Lösung aus einem Mietvertrag
Betroffene von Gewalt sollen sich zukünftig leichter aus einem
gemeinsamen Mietvertrag mit dem Täter lösen zu können. Im geltenden
Recht ist es so: Wer eine Wohnung gemeinsam mit einer anderen Person
mietet, kann den Mietvertrag grundsätzlich auch nur gemeinsam mit
der anderen Person ändern oder beenden.
Möchte eine Partei
also aus dem Vertrag entlassen werden oder diesen kündigen, braucht
sie die Mitwirkung ihres Mitmieters. Einen ausdrücklich im Gesetz
geregelten Anspruch auf eine solche Mitwirkung gibt es bislang
nicht. . Der Gesetzentwurf sieht einen neuen Anspruch im
Gewaltschutzgesetz vor. Bestehen soll dieser Anspruch, wenn eine
Person Opfer einer Gewalttat geworden ist. Auf die Art der Beziehung
zwischen Täter und Opfer soll es nicht ankommen.
Der
Anspruch soll auch in Betracht kommen, wenn keine körperliche Gewalt
vorgefallen ist, aber mit ihr gedroht wurde. Geltend machen können
soll das Opfer den neuen Anspruch auf Mitwirkung an der Kündigung
des Mietverhältnisses innerhalb von sechs Monaten nach der Gewalttat
oder Drohung.
Zudem sollen Betroffene nicht auf finanziellen
Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis sitzen bleiben, die nach
ihrem Auszug aus der gemeinsamen Wohnung entstanden sind – egal ob
es sich um Pflichten auf Mietzahlung handelt oder um Verpflichtungen
wegen Beschädigung der Mietwohnung. Sie sollen einen gesetzlichen
Anspruch gegen den Täter erhalten, dass dieser grundsätzlich für die
Begleichung entsprechender Ansprüche aufkommt. Durch die
ausdrückliche gesetzliche Regelung sollen die Ansprüche einheitlich
geregelt und für Betroffene dadurch leichter durchsetzbar sein.
Schutzmaßnahmen auch für das Umfeld der gewaltbetroffenen Person
Familiengerichte sollen künftig auch Personen im Umfeld der
gewaltbetroffenen Person besser vor dem Täter schützen können.
Gemeint sind damit Personen, die mit der betroffenen Person in einem
Haushalt leben und von dieser betreut und unterstützt werden.
Das können beispielsweise pflegebedürftige Angehörige,
minderjährige Kinder der Betroffenen oder volljährige Kinder in
Ausbildung sein, die vom ihr unterstützt werden. Bisher kann das
Familiengericht bei einer Gewalttat auf Antrag Schutzmaßnahmen für
die gewaltbetroffene Person und gegen den Täter treffen.
Dazu gehören Kontakt- und Näherungsverbote sowie ab dem 1. Juli 2027
in Hochrisikofällen auch die Anordnung einer elektronischen
Fußfessel. Zukünftig soll das Gericht die gleichen Schutzmaßnahmen
auch zu Gunsten abhängiger Personen im Umfeld anordnen können, weil
diese grundsätzlich ebenso schutzbedürftig wie die gewaltbetroffene
Person selbst sind. Dafür braucht es keinen eigenständigen Antrag
Der Gesetzentwurf wurde heute an die Länder und Verbände
versandt und auf der Internetseite des BMJV veröffentlicht. Die
interessierten Kreise haben nun Gelegenheit, bis zum 30. Oktober
2026 Stellung zu nehmen. Die Stellungnahmen werden auf der
Internetseite des BMJV veröffentlicht.
Buchholzer
Bücherzirkel
Die Bezirksbibliothek Buchholz an der
Sittardsberger Allee 14 lädt am Mittwoch, 14. Oktober, um 17 Uhr zum
Bücherzirkel ein. Die Duisburger Journalistin Sabine Justen freut
sich auf einen regen Austausch mit ihren Gästen. Alle, die gerne
lesen und immer auf der Suche nach aktuellen Titeln und gutem
Lesestoff sind, sind herzlich eingeladen.
Bei einer Tasse
Kaffee sind alle Genres willkommen, ob anspruchsvoll oder
unterhaltsam, Sachbuch oder Roman, Liebesgeschichte, Krimi oder
Thriller. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist bequem
online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder
telefonisch unter 0203 283-7284. Die Öffnungszeiten sind dienstags
bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von
10 bis 13 Uhr.

Pinktober: Brustkrebs war bei Frauen in NRW die zweithäufigste
Krebserkrankung mit Todesfolge im Jahr 2025
* 4.143 Menschen starben in NRW an Brustkrebs,
98,9 % davon waren Frauen * Niedrigste Sterberate im Kreis Olpe,
höchste im Märkischen Kreis * 27.898 vollstationäre
Krankenhausbehandlungen 2024 aufgrund von Brustkrebs – 19 % weniger
als 20 Jahre zuvor
Im Jahr 2025 starben in Nordrhein-Westfalen
4.143 Menschen aus Nordrhein-Westfalen laut Todesbescheinigung an
Brustkrebs; 98,9 % davon waren Frauen. Jedes Jahr wird international
im Brustkrebsmonat Oktober (genannt Pinktober) auf die Vorbeugung,
Erforschung und Behandlung von Brustkrebsaufmerksam gemacht.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen anlässlich des
Pinktobers mitteilt, war Brustkrebs bei Frauen mit 4.099 Fällen die
zweithäufigste Krebserkrankung mit Todesfolge – nach Lungen- und
Bronchialkrebs mit 4.965 Todesfällen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg
die Zahl der an Brustkrebs Gestorbenen um 2,3 %. Der Anteil der
Brustkrebstoten an allen Gestorbenen lag 2025 bei 1,9 %. Seit 2020
liegt dieser Wert durchgehend unter 2 %.

Durchschnittsalter der Brustkrebssterbefälle
war 3,4 Jahre niedriger als das aller Gestorbenen Das
Durchschnittsalter der aufgrund von Brustkrebs Gestorbenen lag bei
76,3 Jahren und war damit 3,4 Jahre niedriger als das
durchschnittliche Sterbealter aller Gestorbenen. Über zwei Drittel
der Brustkrebstoten waren 70 Jahre und älter, gut ein Viertel
zwischen 50 und 70 Jahre alt; etwa 5 % waren jünger als 50 Jahre.
Niedrigste Brustkrebs bedingte Sterberate im Kreis Olpe
Der Kreis Olpe verzeichnete 2025 die niedrigste Sterberate aufgrund
von Brustkrebs mit knapp 16 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen
und Einwohnern. Im Märkischen Kreis hatte es rund 31 Sterbefälle je
100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gegeben.
Im
Landesmittel starben 23 Personen von jeweils 100.000 Einwohnerinnen
und Einwohnern aufgrund einer Brustkrebserkrankung. 27.898
Krankenausbehandlungen wegen Brustkrebs im Jahr 2024 – 19 % weniger
als 20 Jahre zuvor Im Jahr 2024 wurden 27.898 Menschen aus NRW wegen
einer Brustkrebserkrankung vollstationär im Krankenhaus behandelt.
Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl dieser Behandlungen
damit um 0,7 %. Im Vergleich zum Jahr 2004 hingegen waren es im Jahr
2024 um 19 % weniger Behandlungsfälle wegen Brustkrebs.

NRW: Niedrigste Kartoffelernte seit 2018 erwartet
* Erntemenge 2026 sinkt voraussichtlich um 27,8
% gegenüber 2025 * Rückgang der Anbaufläche um 12,9 % erwartet
* Ernte von Winterweizen ebenfalls unter dem Vorjahreswert (–9,5
%)
2026 werden in NRW voraussichtlich rund
1,8 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. Wie das Statistische
Landesamt anhand erster Schätzungen mitteilt, ist die erwartete
Erntemenge damit um 27,8 % niedriger als im guten Erntejahr 2025 mit
damals rund 2,5 Millionen Tonnen. Damit würde die Erntemenge um
14,2 % unter dem Mittel der Jahre 2020 bis 2025 liegen.
Neben der Reduzierung der Anbaufläche von Kartoffeln um 6.200 Hektar
bzw. −12,9 % auf 41.500 Hektar in 2026 ging auch der Hektarertrag
gegenüber dem Vorjahr zurück. Nach drei Jahren mit mehr als
50 Tonnen pro Hektar wird dieser in 2026 voraussichtlich auf
43,1 Tonnen pro Hektar sinken.
Das ist der niedrigste
Hektarertrag seit dem Hitzejahr 2018 mit 39,8 Tonnen pro Hektar.
Ursächlich für den niedrigeren Hektarertrag in 2026 war die
langanhaltende Hitze und Trockenheit während der Sommermonate.

Voraussichtlich geerntete Winterweizenmenge
sinkt um 9,5 % gegenüber dem Vorjahr Im Vergleich zum guten
Erntejahr 2025 sank die Erntemenge von Getreide ebenfalls. Durch den
früheren Erntetermin ist der Rückgang voraussichtlich nicht so stark
wie bei der Kartoffelernte. Für Winterweizen (einschließlich Dinkel
und Einkorn), die Getreideart mit der größten Anbaufläche in NRW,
sinkt die voraussichtlich geerntete Menge laut dem zweiten
vorläufigen Ergebnis 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 % auf
2 Millionen Tonnen. In Bezug auf die durchschnittliche Erntemenge
der Jahre 2020 bis 2025 wird hingegen ein Plus von 4,7 % erwartet.
VHS:
Demokratiebericht NRW – Ergebnisse und Perspektiven
Die VHS lädt in Kooperation mit der
Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ am Montag, 5.
Oktober, um 20 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in
Duisburg-Mitte ein, um den im März erschienen dritten
Demokratiebericht des Landes NRW näher zu betrachten. Hierzu werden
die Politikwissenschaftler Prof. Dr. Susanne Pickel und Prof. Dr.
Andreas Blätte die Ergebnisse vorstellen, einordnen und mit den
Teilnehmenden über Perspektiven sowie Handlungsoptionen diskutieren.
Der Bericht beleuchtet auf der Basis von Umfragedaten
zentrale Entwicklungen und Trends für die Demokratie in
Nordrhein-Westfalen. Die wissenschaftliche Begleitung des Berichts
der Landeszentrale für politische Bildung erfolgte durch die NRW
School of Governance an der Universität Duisburg-Essen. Die
Veranstaltung ist kostenfrei. Es wird jedoch um eine vorherige
Anmeldung gebeten. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich
anzumelden gibt es bei der VHS, Josip Sosic, telefonisch unter
0203-283/984 617
Stadtteilbibliothek
Neumühl: Großer Bücher- und Medientrödel
Die Stadtteilbibliothek Neumühl lädt am
Mittwoch, 7. Oktober, von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr in
der Zweigstelle in der Lehrerstraße 4–6 zu einem großen Bücher- und
Medientrödel ein. Besucherinnen und Besucher können aus einer
vielfältigen Auswahl an Medien stöbern und gegen eine kleine Spende
mit nach Hause nehmen.
Der Erlös kommt der Duisburger
Bibliotheksstiftung zugute. Angeboten werden Romane, Sachbücher,
Kinderbücher, CDs, Filme und viele weitere Medien. Ob spannende
Lektüre, interessante Informationen oder Unterhaltung für die ganze
Familie: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer mehrere Medien
erwirbt, kann zudem von einem Mengenrabatt profitieren. Der Eintritt
ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zentralbibliothek: Nefeli Kavouras stellt Debütroman vor
Schriftstellerin Nefeli Kavouras ist am Montag,
5. Oktober, um 20 Uhr zu Gast in der Zentralbibliothek an der Steinschen
Gasse 26 in der Stadtmitte und stellt ihren Debütroman „Gelb, auch ein
schöner Gedanke“ vor. Im Mittelpunkt des Romans steht eine Familie in
einer Ausnahmesituation: Während Ruth ihren schwerkranken Mann Georg zu
Hause pflegt, entfernt sie sich zunehmend von ihrer fünfzehnjährigen
Tochter Lea.

Nefeli Kavouras © Stephan Obel
Beide sehnen sich nach Nähe und Verständnis, finden jedoch immer
schwerer zueinander. Als sich Georgs Zustand unerwartet verändert,
geraten die bisherigen Gewissheiten der Familie ins Wanken. Mit großer
Sensibilität erzählt Nefeli Kavouras von Krankheit, Überforderung,
familiären Beziehungen und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.
Nefeli Kavouras wurde 1996 in Bamberg geboren und studierte
Kulturwissenschaften in Lüneburg. Sie arbeitet in einem Verlag,
kuratiert das Literaturprogramm der altonale, moderiert Lesungen und ist
Mitgastgeberin des Literaturpodcasts „laxbrunch“.
„Gelb, auch ein schöner Gedanke“ ist ihr erster Roman. Die Lesung gehört
zum Jahresprogramm des Vereins für Literatur Duisburg, das in der Saison
2026/2027 zahlreiche namhafte Autorinnen und Autoren in die Stadt
bringt.
Neben Nefeli Kavouras werden unter anderem Manuel Bittorf, besser
bekannt als Betterov, Safia Al Bagdadi und Julia Franck in Duisburg zu
Gast sein. Der Eintritt beträgt zehn Euro, ermäßigt im Vorverkauf acht
Euro. Karten sind über www.stadtbibliothek-duisburg.de sowie an den
bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Nächster „Runder Tisch Hochheide“ am 7. Oktober
Die Stadt Duisburg und das Quartiersbüro
Hochheide laden Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure und
Einrichtungen aus dem Stadtteil zum „Runden Tisch Hochheide“ ein.
Getroffen wird sich am Mittwoch, 7. Oktober, um 18 Uhr im
AWO-Begegnungszentrum auf der Ehrenstraße 18.
Vorgestellt
werden an dem Abend unter anderem die Baumaßnahmen des Integrierten
Stadtentwicklungskonzeptes Hochheide (ISEK). Sie sollen in den
kommenden Jahren den Stadtteil aufwerten. Ein weiteres wichtiges
Stadtentwicklungsthema auf der Tagesordnung: aktuelle und geplante
Hitzeschutz-Maßnahmen.
Der „Runde Tisch Hochheide“ regt
regelmäßig zum Austausch und Netzwerken zu unterschiedlichen
Schwerpunktthemen an. Ziel ist es, gemeinsam Hochheide positiv zu
entwickeln. Zur besseren Planung wird um Anmeldung beim
Quartiersbüro unter Tel. 02066 / 9937660 oder per E-Mail:
qm@du-hochheide.de gebeten. Das Quartiersbüro an der Glückaufstraße
8 in 47198 Duisburg hat dienstags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr
geöffnet.
Verleihung des Heimat-Preises 2026
Die Stadt Duisburg ehrt zum achten Mal
erstklassiges, bürgerschaftliches Engagement mit dem Heimat-Preis:
Oberbürgermeister Sören Link wird am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um
16 Uhr im Theater Duisburg, die Auszeichnung an die Musikvereinigung
Duisburg-West, die Flinken Nadeln / Bunter Kreis Duisburg e. V.
sowie den Philharmonischen Chor Duisburg e. V. überreichen.
Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer dieser drei Einrichtungen
setzen sich für ein solidarisches Stadtleben im besonderen Maße ein.
Ganz nach dem Motto: „Duisburg – Heimat hat viele Wurzeln“.
Der Heimat-Preis wird vom Land Nordrhein-Westfalen initiiert. Er
schafft Sichtbarkeit für Menschen, die nicht nur ihre Heimat aktiv
gestalten, sondern gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, indem
sie Menschen verbinden und einen Beitrag zu einem offenen,
lebendigen und toleranten Miteinander leisten.
Die Geehrten
erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Über die
Siegerinnen und Sieger entscheidet eine unabhängige Fachjury, die
sich aus Mitgliedern des Kulturausschusses zusammensetzt.
Podiumsdiskussion zur KiBiz-Reform am 8. Oktober im
Duisburger Rathaus
Der Jugendamtselternbeirat Duisburg lädt
bereits zum dritten Mal zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion rund
um die Kindertagesbetreuung ein. In diesem Jahr steht die geplante
Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) im Mittelpunkt.
Am
8. Oktober 2026 um 18:00 Uhr möchten wir im Rathaus Duisburg,
Burgplatz 19, mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landespolitik,
Kommunalpolitik und Jugendamt darüber diskutieren, was die Reform
für Familien, Kitas und Kindertagespflege in Duisburg konkret
bedeutet.
Auf dem Podium diskutieren: - Eileen Woestmann
(Bündnis 90/Die Grünen, MdL) - Benedikt Falszewski (SPD, MdL)
- Nicolas Back (CDU, Kommunalpolitik Duisburg) - Philipp Thelen
(Leiter des Jugendamtes Duisburg)
Im Mittelpunkt stehen
insbesondere Fragen, die Eltern unmittelbar betreffen: Wie
verlässlich sind künftig gebuchte Betreuungszeiten? Was bedeuten die
neuen Kern- und Randzeiten in der Praxis? Wie steht es um den
Rechtsanspruch bei fehlenden Plätzen? Welche Rolle spielt die
Kindertagespflege? Werden Elternrechte ausreichend berücksichtigt?
Und führt der angekündigte Bürokratieabbau tatsächlich zu einer
Entlastung vor Ort?
Besonders wichtig ist uns die Perspektive
der Duisburger Familien. Die Veranstaltung ist daher ausdrücklich
als offene Podiumsdiskussion angelegt. Eltern und andere
Interessierte können ihre Erfahrungen einbringen und ihre Fragen
direkt an die Verantwortlichen richten.
Graffiti-Workshop im Volkspark Rheinhausen
Die Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt am Freitag, 9. Oktober, um 16
Uhr, zu einen Graffiti-Workshop an der Konzertmuschel im Volkspark
an der Gartenstraße in Rheinhausen ein. Mark Roberz alias „Mr.
Graffiti“ sowie weitere Künstler bieten Jugendlichen zwischen 12 und
18 Jahren die Gelegenheit, unter professioneller Anleitung die Welt
der Street Art zu entdecken, sich kreativ auszuprobieren und eigene
Kunstwerke zu gestalten.
In der Szene ist Roberz kein
Unbekannter. Mit zahlreichen Projekten im öffentlichen Raum sind
seine Arbeiten bereits an vielen verschiedenen Orten in Duisburg zu
bestaunen. Mit seiner Erfahrung, Leidenschaft und echter Kreativität
gibt er Jugendlichen eine professionelle Anleitung, die Kunst des
Sprayens zu erlernen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine
Anmeldung aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl jedoch
erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich
anzumelden gibt es telefonisch bei Christoph Doris unter
0203-283/987818 oder per E-Mail an
kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de.
Spaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch Serm
Oberbürgermeister Sören Link lädt wieder
interessierte Duisburgerinnen und Duisburger zu einem Spaziergang
ein. Am Samstag, 10. Oktober, geht es gemeinsam von 13 bis 16 Uhr
durch Serm. Im Mittelpunkt stehen bei dem etwa drei Kilometer langen
Rundgang verschiedene Formen der Landwirtschaft und die Bedeutung
der vielfältigen ländlichen Betriebe für Duisburg.
Die
Teilnehmenden erhalten zudem Einblicke in die Besonderheiten des
dörflich geprägten Stadtteils. Die Strecke führt stellenweise über
nicht befestigte Wege. Anmeldungen sind ab sofort online bis zum 28.
September unter https:///www.duisburg.de/spaziergang möglich.
Da die Nachfrage an den Spaziergängen erfahrungsgemäß sehr groß
ist, werden die verfügbaren Plätze unter allen Anmeldungen
ausgelost. Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig vor der
Veranstaltung per E-Mail ein Ticket mit allen wichtigen
Informationen zum Treffpunkt und zum Ablauf des Spaziergangs.
Stadtbibliothek bietet vielfältiges Programm zur „Code Week“
an
Die Stadtbibliothek beteiligt sich auch in diesem Jahr
wieder an der europäischen „Code Week“ und macht ab Samstag, 10.
Oktober, digitale Bildung erlebbar. Mit einem abwechslungsreichen
Programm aus Robotik, Coding, Storytelling und kreativen
Technikangeboten richtet sich die Aktionsreihe an Kinder,
Jugendliche, Familien und Interessierte jeden Alters.
Ziel
der Code Week ist es, digitale Kompetenzen auf spielerische Weise zu
vermitteln und Berührungsängste gegenüber Technik abzubauen. Ob beim
Programmieren von Robotern, beim Entwickeln eigener Geschichten oder
beim Entdecken erster Coding-Grundlagen: Die Teilnehmenden können
digitale Technologien selbst ausprobieren und erleben.
Zu
einem der besonderen Höhepunkte in der Zentralbibliothek zählt am
Mittwoch, 21. Oktober, sicherlich der Workshop „Erwecke deine
Geschichte zum Leben“, bei welchem Kinder ab acht Jahren mit dem
Programm Twine interaktive Abenteuer entwickeln und dabei kreatives
Schreiben mit Programmierung verbinden können.
Ebenfalls
spannend sind die beiden Veranstaltungen des Digitalen Dienstags am
13. und 20. Oktober, bei denen ohne Vorkenntnisse die Grundlagen von
Coding und Robotik kennengelernt und Roboter selbst gesteuert werden
können. Auch die Zweigstellen beteiligen sich mit kreativen und
familienfreundlichen Angeboten.
Besonders attraktiv ist das
„CodeLab – Programmieren zum Anfassen“, das in Wanheimerort am 20.
Oktober, in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule-Süd am
22. Oktober und in Buchholz am 23. Oktober stattfindet. Gemeinsam
mit dem eLSa Lehr-Lern-Labor der Universität Duisburg-Essen können
Familien verschiedene Technologien wie Calliope mini, Cody Blocks
und Blue Bots ausprobieren und erste Programmiererfahrungen sammeln.
Große Abenteuer versprechen zudem die vielfältigen
Robotik-Angebote in den Stadtteil- und Bezirksbibliotheken. Kinder
können Blue-Bots programmieren, Rätsel lösen, an einer
Robotik-Rallye teilnehmen oder bei der Veranstaltung „Rette den
Astronauten“ am 28. Oktober in Walsum eine spannende Weltraummission
meistern.
In Homberg-Hochheide lernen junge
Technikbegeisterte am 14. Oktober beim Calliope-mini-Workshop sogar,
einen kleinen Roboter zu bauen und zu programmieren. Alle
Veranstaltungen sind kostenfrei. Für einige Angebote sind aufgrund
der begrenzten Teilnehmerzahl allerdings Anmeldungen erforderlich.
Informationen zu allen Veranstaltungen und die Möglichkeit sich
anzumelden gibt es online unter
https://www.stadtbibliothek-duisburg.de.
Kleidertauschbörse im Stadtfenster Im
Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg können
Interessierte am Samstag, 10. Oktober, wieder Kleidung tauschen. Ab
11 Uhr haben Modebegeisterte die Möglichkeit, ihre Garderobe
kostenlos aufzufrischen und dabei gleichzeitig Geldbeutel und Umwelt
zu schonen.
So funktioniert der Kleidertausch: Von 11 bis 12
Uhr können bis zu zehn gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben
werden. Ausgenommen sind Kinderbekleidung, Schuhe und Unterwäsche.
Für jedes abgegebene Kleidungsstück gibt es einen Gutschein. Dieser
kann von 13 bis 14.30 Uhr gegen ein anderes Kleidungsstück
eingetauscht werden. Kleidung, die keinen neuen Besitzer findet,
wird anschließend gespendet oder dem Recycling zugeführt. Die
Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig
Musik im Homberger Rathaus – Soul, Pop und Funk mit „Basso
Van Stiphaut“ Im Bezirksrathaus Homberg am
Bismarckplatz 1 geht es am Samstag, 10. Oktober, von 19 bis 21 Uhr
soulig, poppig und funkig zu. „Basso Van Stiphaut“ treten auf. Das
Duo Daniel Basso (Gesang und Klavier) und Mirko van Stiphaut
(Gitarre) begeistert seit mehr als 25 Jahren sein Publikum.
Sie gestalten seit einigen Jahren nicht nur bekannte Songs aus Soul,
Pop und Funk, sondern interpretieren verschiedene Genres auf ihre
eigene Weise, indem sie gerne sogenannte „Looper“ nutzen, mit denen
das Wiederholen von Beats, Chören oder die Gestaltung von
funkig-rockigen Gitarrenarrangements möglich ist. So entsteht ein
voluminöser, teilweise orchestraler Klang.
Das besondere
Setup des 360°-Konzerts verspricht in dieser Konstellation einen
unvergesslichen Abend voller musikalischer Höhepunkte. Zur Person:
Daniel Basso absolvierte ein Gesangsstudium an der Kunsthochschule
Arnheim und arbeitete als Studiomusiker für Musik- und Showgrößen
wie Udo Jürgens, Hape Kerkeling oder Stefan Raab.
Mirko van
Stiphaut studierte ebenfalls in Arnheim. Auch er hat große Erfahrung
als Studio- und Livemusiker. Beide unterrichten als Dozenten im
Fachbereich für Popularmusik an der Musik- und Kunstschule Duisburg.
Der Eintritt ist frei; die Veranstaltung ist barrierefrei. Eine
Anmeldung ist erforderlich: E-Mail an
kultur.homberg@stadt-duisburg.de oder telefonisch bei Christoph
Doris unter 0203/283 987818.
Tagespflege am
Kaiserberg organisiert ein Oktoberfest Im Rahmen
der Tagespflege am Kaiserberg wurde für die Gäste eine Woche lang
Tagesgestaltung und um das Thema „Oktoberfest“ geplant. Da bei der
Dekoration und Planung der Woche viel Mühe gegeben wurde, wollen Die
Verantwortlichen einen Tag auch für Außenstehende die Türen öffnen
und mit Seniorinnen und Senioren aus der Nachbarschaft und aus
Duisburg generell das Oktoberfest feiern.
Am Freitag, den
16. Oktober 2026, werden deshalb Seniorinnen und Senioren aus der
Umgebung sowie ihre Angehörigen herzlich eingeladen. In geselliger
Atmosphäre sollen Menschen zusammengebracht und ihnen zugleich die
Gelegenheit gegeben werden, die Einrichtung unverbindlich
kennenzulernen.
Familienkonzert auf
hohem Niveau mit buntgemischten Klassik-Programm
Abendmusik in der Duisserner Lutherkirche Bo-Hyeon Mun ist 1. Tenor
an der Deutschen Oper am Rhein, und nicht nur er, sondern seine
gesamte Familie musiziert mit großer Liebe und auf hohem Niveau.
Bei der Abendmusik der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg
präsentieren sie am 9. Oktober um 19 Uhr in der Duisserner
Lutherkirche, Martinstr. 39, ein buntgemischtes Klassik-Programm.
Die Besetzung in dem Familienkonzert könnte mit Gesang, Klavier,
Klarinette und Geige in den unterschiedlichen Kombinationen der
Instrumente nicht vielfältiger sein.
Der Eintritt zum
Konzert ist frei, eine Spende am Ausgang wäre gut, denn sie geht an
den Förderverein für Kirchenmusik an der Lutherkirche Duissern e.V.
Infos zur Gemeinde gibt es unter
www.ekadu.de.

Tnor Bo-Hyeon Mun mit seiner Familie vor der Duisserner Lutherkirche
(Foto: Mun).
Gemeinde lädt zur Tanzparty ein -
Kartenvorverkauf ist gestartet Die Evangelische
Kirchengemeinde Trinitatis lädt zum Schwofen nach Wedau ein. Das
Tanzbein können bewegungsfreudige Erwachsene am 7. November ab 19.30
Uhr im Gemeindehaus, Am See 8, schwingen.
Karten zu zehn
Euro gibt es ab jetzt im Vorverkauf montags von 9 bis 10 Uhr im
Wedauer Gemeindebüro (Tel. 0203 / 72 01 38) Am See 8, und
donnerstags von 17 bis 18 Uhr im Buchholzer Gemeindebüro (Tel. 0203
/ 738 26 93), Arlberger Straße 8. Wie immer ist der Reinerlös für
einen guten Zweck bestimmt; beim letzten Mail kamen 950 Euro
zusammen, die dann an die Tafel gingen. Infos zur Kirchengemeinde
gibt es im Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de.

"Tanz in den Mai" in der Gemeinde 2023 - (Foto: Karl-Martin Faeser)
Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Am 9. Oktober ist es wieder soweit, und viele Gäste der
Kirchenkneipe der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich freuen
sich jetzt schon auf "Emils Pub": Leute treffen, lockere Gespräche,
gutes Essen, das von einem Kochteam liebevoll zubereitet wird, und
ein vielfältiges Getränkeangebot… der Treffpunkt wird jedes Mal zum
gemütlichen Abend in angenehmer Atmosphäre.
Die
Kirchenkneipe öffnet von 19 bis 22 Uhr wieder seine Türen. Auf dem
Speiseplan stehen diesmal Rindfleisch Osso Buco Style, mit Beilagen
und natürlich Dessert. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
Salvatorkantorei feiert mit Mendelssohns „Elias“
Konrad Voppel gründete 1951 gründete die
Salvatorkantorei. Zum diesjährigen 75. Jubiläum führt der Chor am
Sonntag, 11. Oktober um 17 Uhr in der Salvatorkirche Duisburg eines
der bekanntesten Oratorien der Musikgeschichte auf: Felix
Mendelssohn-Bartholdys „Elias“.
Grundlage des faszinierenden
zweistündigen Werkes, in dem Wut, Trauer, Erlösung und die Aussicht
auf goldene Zeiten auf engstem Raum miteinander verwoben sind, ist
die Elias-Geschichte des Alten Testamentes: Nicht umsonst ist es
eines der beliebtesten Oratorien überhaupt. In der dramatischen
Geschichte geht es um Dürre, Regen, Feuer und Götzenkult, alles
Dinge, die gerade wieder eine radikale Aktualität bekommen haben.
Dargeboten wird das beliebte, zweistündige Werk in der
Geschichte der Kantorei nun zum neunten Mal - nach langer Zeit -
unter Mitwirkung von Anna Sophia Theil, Sopran, Franziska Orendi,
Alt, Martin Koch, Tenor und - als Elias - Manfred Bittner, Bass.
Es spielen Mitglieder der Duisburger Philharmoniker unter
Leitung von Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe. Karten zu 26 - erm.
15 Euro - gibt es unter westticket.de sowie an der Abendkasse. Infos
unter www.salvatorkirche.de.

Anna Sophia Theil, Sängerin an der deutschen Oper am Rhein (Foto:
Lutz Edelhoff)
VHS: Naturwissenschaftliche Themen im Herbst
Die VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse
26 in Duisburg-Mitte bietet in ihrem Herbstsemester wieder ein
abwechslungsreiches Programm mit spannenden Themen aus dem Bereich
der Naturwissenschaften an. Den Anfang macht am Donnerstag, 8.
Oktober, um 19 Uhr ein Vortrag zum Leben am Rand des Möglichen.
Peter Kohl-Hartmann, Wissenschaftler an der Uni Duisburg-Essen,
beschäftigt sich mit der Frage, wie das Leben auf der Erde entstand
und stellt Organismen vor, die unter Extrembedingungen überleben
können, etwa in heißem Wasser, Eis, Salz oder unter enormer
Strahlung.
Der Duisburger Physiker Dr. Andreas Reichert
erläutert am Mittwoch, 14. Oktober, um 20 Uhr, wie Forschung in den
Naturwissenschaften überhaupt funktioniert. Angefangen bei der
Fragestellung, was erforscht werden soll, über die Finanzierung bis
hin zur Veröffentlichung der Ergebnisse gibt der Vortrag spannende
Einblicke und anschauliche Beispiele in ein Forscherleben.
Wie hilfreich ein DNA-Test bei der Ahnenforschung sein kann, darüber
referiert Thomas Bolte am Mittwoch, 11. November, um 20 Uhr. In
seinem Vortrag berichtet er vom eigenen Entscheidungsprozess, einen
DNA-Test zu machen und erläutert, welche Versprechen von den
Anbietern solcher Tests erwartet werden können.
Auch
darüber, wie Matches ausgewertet werden müssen, um einen Mehrwert
für den eigenen Stammbaum zu erarbeiten und das dabei manchmal auch
mit überraschenden Ergebnissen zu rechnen ist, sind Gegenstand
seines Vortrags. Weitere Informationen zu den Kursen und dem
Programm sowie die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es online
unter https://www.vhs-duisburg.de
Gemeinsam
lachen über den Tod Improvisationstheater im Steinhof
Das Malteser Hospizzentrum in Duisburg lädt zu
einem Abend mit den „TABUTANTEN“ aus Aschaffenburg ein. Über
den Tod zu sprechen, fällt vielen Menschen schwer – vielleicht ist
es einfacher, über ihn zu lachen!? Das Malteser Hospizzentrum lädt
zu einem außergewöhnlichen Abend ein, der sich dem Thema auf
überraschende und humorvolle Weise nähert: Am Donnerstag, 8. Oktober
2026, gastieren „DIE TABUTANTEN“ aus Aschaffenburg mit ihrem
Improvisationstheater in Duisburg.
Anlass ist der
Welthospiztag am 10. Oktober. „Sie werden lachen, es geht um den
Tod“ lautet der vielsagende Titel.
Die Hintergründe sind
uns allen bekannt: Tod und Trauer sind Themen, die jeden Menschen
betreffen. Und dennoch werden sie häufig verdrängt. Genau hier setzt
das Improvisationstheater an. DIE TABUTANTEN brechen das Tabu rund
um Sterben, Tod und Trauer auf spielerische Weise und laden das
Publikum dazu ein, sich mit existenziellen Fragen
auseinanderzusetzen.

Bild: Timo Raab Fotografie
Was bereuen Menschen am
Sterbebett am meisten? Wie will ich sterben? Was kann einer
Hospizbegleiterin so alles passieren? Mit diesen und weiteren Fragen
befassen Christine Holzer und Simone Schmitt alias „DIE
TABUTANTEN“. Die Antworten entstehen gemeinsam mit dem Publikum.
Somit ist jede Vorstellung einzigartig und wird live
improvisiert. Aber: „Niemand muss auf die Bühne“, beruhigt das Duo.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Steinhof an der
Düsseldorfer Landstraße 347, 47259 Duisburg. Einlass ist bereits ab
17.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Spenden zugunsten des
Malteser Hospizzentrums sind willkommen. Eine vorherige Anmeldung
ist erforderlich und wird von Sibylle Franke vom Hospizzentrum
entgegengenommen: Tel. 0203 / 6085-2002, E-Mail:
sibylle.franke@malteser.org.
Neue Regeln für Haftung bei Verkehrsunfällen:
Bundesjustizministerium schlägt Änderungen vor Die
Haftung und Absicherung für Beteiligte an einem Verkehrsunfall
sollen in bestimmten Fällen klarer und fairer geregelt werden.
Künftig soll es beispielsweise beim Schadensersatz nach einem
Verkehrsunfall keinen Unterschied machen, wenn das andere Auto ein
Leasingwagen ist. Nach geltendem Recht der Unfallgegner in solchen
Fällen unter Umständen höheren Ansprüchen auf Schadenersatz
ausgesetzt. Außerdem sollen Betroffene einer Straftat leichter
Schadensersatz bekommen, wenn ein Auto als Waffe eingesetzt wurde.
Weitere Änderungen im Entwurf betreffen das Haftungs- und
Versicherungsrecht bei großen Verkehrsunfällen.
Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie
Hubig erklärt dazu: „Ein Verkehrsunfall kann ein Leben von einem
Moment auf den anderen verändern. Wer unverschuldet in einen Unfall
gerät, muss sich auf klare und faire Haftungsregeln verlassen
können. Es darf keinen Unterschied machen, ob der Unfallgegner ein
eigenes Auto oder ein Leasingfahrzeug fährt. Genau das wollen wir
ändern.
Auch Opfer schwerer Straftaten mit einem Fahrzeug
verdienen besseren Schutz. Wer durch eine solche Tat geschädigt
wird, braucht schnell und verlässlich Schadenersatz – statt weiterer
Unsicherheit. Künftig können Betroffene ihre Ansprüche direkt beim
Kfz-Haftpflichtversicherer des Tatfahrzeugs geltend machen,
unabhängig davon, wer Halter des Fahrzeugs war oder ob es gestohlen
wurde. Damit stärken wir die Rechte der Opfer und machen klar: Der
Rechtsstaat lässt sie nicht allein.“
Der Gesetzentwurf sieht
im Wesentlichen folgende Änderungen vor: Fairere Haftung bei
Unfällen mit Leasingfahrzeugen Künftig soll es keinen Unterschied
mehr machen, ob in den Unfall ein Leasingwagen verwickelt ist oder
nicht. Jeder Unfallbeteiligte soll nur entsprechend seiner eigenen
Verantwortung für den Schaden haften. Aktuell kann das
Leasingunternehmen bei einem Verkehrsunfall – anders als ein
Eigentümer, der gleichzeitig auch Halter ist – auch dann vollen
Schadensersatz verlangen, wenn der Halter für den Unfall
mitverantwortlich ist.
Klarer Ansprechpartner in
Auto-als-Tatwaffe-Fällen Zukünftig soll es für Betroffene in
Fällen, in denen ein Auto als Waffe genutzt wurde, einfacher werden,
Schadensersatz zu erhalten. Grundsätzlich soll immer der
Kfz-Haftpflichtversicherer direkt in Anspruch genommen werden
können. Opfer erhalten dadurch Klarheit, an welche Stelle sie sich
im Schadensfall wenden müssen.
Bisher ist es für die Opfer
oder ihre Angehörigen nicht immer klar, an welche Stelle sie sich
mit ihren Schadenersatzansprüchen wenden müssen. Ob die
Kfz-Haftpflichtversicherer oder die Verkehrsopferhilfe als
Entschädigungsfonds einspringt, kann derzeit beispielsweise davon
abhängen, ob der Halter des Autos auch der Fahrer war oder ob das
Auto gestohlen wurde.
Höhere Haftungshöchstgrenzen und
Mindestversicherungssummen Halterinnen und Halter bei
Verkehrsunfällen nach dem Straßenverkehrsgesetz bis zu einer
gewissen Höchstgrenze. Die bisherigen Höchstgrenzen sollen nun
erhöht werden, um der Inflation seit der letzten Anpassung in 2007
Rechnung zu tragen. Künftig betragen sie für Personenschäden zehn
Millionen Euro und für Sachschäden zwei Millionen Euro.
Im Gleichlauf sollen die Mindestversicherungssummen der
Kfz-Haftpflichtversicherungen verdoppelt werden. Die
Mindestversicherungssumme soll auf 15 Millionen Euro für
Personenschäden, auf 2,5 Millionen Euro für Sachschäden und auf
100.000 Euro für Vermögensschäden erhöht werden. Damit soll
sichergestellt werden, dass auch große Schadensereignisse haftungs-
und versicherungsrechtlich abgedeckt bleiben.
Der
Gesetzentwurf wurde heute an die Länder und Verbände versandt und
auf der Internetseite des BMJV veröffentlicht. Die interessierten
Kreise haben nun Gelegenheit, bis zum 30. Oktober 2026 Stellung zu
nehmen. Die Stellungnahmen werden auf der Internetseite des BMJV
veröffentlicht.
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