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April 2021

Duisburg: Alfa-Romeo-Jagd durch die Stadt
Zivilpolizisten wollten am Freitagmittag (30. April, 13:20 Uhr) auf der Steinschen Gasse einen Alfa Romeo-Fahrer stoppen, weil er offensichtlich mit falschen Kennzeichen unterwegs war. Der 30-jährige Mann am Steuer hielt nicht an, überholte rücksichtslos andere Autofahrer und flüchtete über die Nord-Süd-Achse bis zur Abfahrt Ruhrort. Auf der Bürgermeister-Pütz-Straße stieg er aus und rannte vor den verfolgenden Polizisten weg. Die Beamten konnten ihn kurz danach auf der Schnüranstraße festnehmen. Es stellte sich heraus, dass er unter Drogeneinfluss am Steuer gesessen hatte - außerdem hatte er keine Fahrerlaubnis und es lag ein Haftbefehl gegen ihn vor. Der Verkehrssünder muss sich nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen. Sein Fahrzeug wurde abgeschleppt.


Marxloh: Jugendlichen Räuber gefasst
Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Duisburg haben im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens einen Jugendlichen ausgemacht, der als Tatverdächtiger für zwei Raubüberfälle gilt. Auch zwei Komplizen konnten identifiziert werden.

Der 16-Jährige soll am 27. Februar (Samstag) gegen 22 Uhr einen Kiosk auf der Kopernikusstraße in Obermarxloh überfallen und eine Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe bedroht haben. Die Frau ließ geistesgegenwärtig die Jalousien des Verkaufsfensters herunter. Der mutmaßliche Räuber, der einen Motorradhelm auf hatte, ergriff ohne Beute die Flucht. Er stieg als Sozius auf einen Roller. Dessen Fahrer (17) gab Gas und fuhr davon.

Einen Tag zuvor, am 26. Februar, soll ein zu diesem Zeitpunkt unbekanntes Duo, ein Mann und eine Frau (18), eine Duisburgerin in ihrer Wohnung an der Kaiser-Friedrich-Straße ausgeraubt haben. Die beiden Maskierten hätten sämtliche Schränke und Schubladen durchwühlt. Mit Geld und Schmuck als Beute seien sie in unbekannte Richtung geflüchtet.

Dank hilfreicher Zeugenaussagen und Recherchen kamen die Ermittler dem 16-jährigen Haupttatverdächtigen in beiden Fällen und seinen jeweiligen Komplizen auf die Schliche. Mit Durchsuchungsbeschlüssen konnten die Beamten bei ihnen Beweismaterial finden. Sie stellten neben möglicher Tatbekleidung auch eine Schreckschusswaffe, Messer und Telefone sicher.

Den 16-Jährigen erwartet jetzt ein Gerichtsverfahren wegen beider Raubüberfälle. Seine Komplizen landen wegen der
jeweiligen Beteiligungen ebenfalls vor Gericht.


Homberg: Hebeturm auf Waffen untersucht
Wegen Verstößen gegen das Waffengesetz hat die Duisburger Kriminalpolizei am Mittwochmorgen (21. April) den alten Hebeturm (Rheinanlagen/Friedrichstraße) durchsucht. Dabei unterstützte sie neben einem Polizeihubschrauber und den Spezialeinsatzkräften auch zwei Diensthunde sowie die Einsatzhundertschaft. Bei der Durchsuchung fanden die Ermittler geringe Mengen Betäubungsmittel und nahmen einen 58-jährigen Mann fest, der mit einem Haftbefehl gesucht wurde.


Rumeln-Kaldenhausen: Joggerinnen wollen sich mit Sprung vor drifteten Auto gerettet haben
Zwei Joggerinnen (38, 39) konnten sich am Dienstagabend (20. April, 18:35 Uhr) auf einem Parkplatz am Toeppersee (Bergheimer Straße) mit einem Sprung zur Seite vor einem Zusammenstoß mit einem Auto retten. Die beiden Frauen wollten gerade los laufen, als sie laute Musik und einen Motor aufheulen hörten. Sie schauten sich um und sahen ein Opel Cabrio auf sich zudriften. Der Fahrer verschwand anschließend in Richtung Beekstraße. Eine Zeugin konnte sich das Autokennzeichen merken, so dass die Polizisten die Anschrift des Halters herausfinden konnten und dort auf den Fahrer trafen. Dieser will "ganz normal" auf dem Parkplatz gefahren sein. Das Verkehrskommissariat 21 bearbeitet die Anzeige wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bittet weitere Augenzeugen, sich unter 0203 2800 zu melden.


Hamborn, Marxloh: Hehlerplätze auf- und durchsucht
Akribische Ermittlungen haben die Polizei zu mehreren möglichen Hehlerumschlagsplätzen im Duisburger Norden geführt. Bereits Ende der vergangenen Woche (15. April) durchsuchten Polizisten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg zwei Kioske und eine Wohnung in Hamborn und Marxloh. Unter anderem stellten sie mehrere mutmaßlich gestohlene Küchenmaschinen und Bargeld im fünfstelligen Bereich sicher. Gegen die Kioskbetreiber (31 und 38 Jahre alt) sowie drei weitere Komplizen (17, 24 und 41 Jahre alt) wird wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Bandenhehlerei ermittelt.


Meiderich: Räuber verletzten 39-Jährigen
Bei einem versuchten Überfall am Montagnachmittag (19. April, 13:55 Uhr) im Bereich Steinstraße / Tunnelstraße haben zwei Männer einen 39-Jährigen verletzt und sein Geld gefordert. Das bislang unbekannte Duo lief dem Duisburger von einem Discounter auf der Straße "Hoher Weg" hinterher. Einer der beiden schlug dann auf einmal kräftig gegen die Schulter des Mannes, der seine Widersacher daraufhin versuchte wegzuschubsen. Ein Angreifer forderte Geld von ihm. Als der Duisburger darauf nicht einging, zog einer der beiden Räuber einen spitzen Gegenstand und verletzte den 39-Jährigen damit am Arm. Dann liefen die Unbekannten ohne Beute davon.
Laut Zeugenangaben sollen die Täter etwa 1,70 Meter groß gewesen sein. Einer von ihnen soll circa 20 bis 30 Jahre alt sein und einen schwarzen Kapuzenpullover getragen haben. Der andere habe eine kräftige Statur und war mit einem blauen Kapuzenpullover sowie einer Weste bekleidet. Das Kriminalkommissariat 13 sucht Zeugen, die sich unter der Rufnummer 0203 2800 an die Polizei Duisburg wenden können.


Duisburg: 199 Schnellfahrer ausgebremst
Die Polizei hat im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes am Montag (19. April) im Stadtgebiet 199 zu schnelle Autofahrer ausgebremst. Den Schnellsten hat der Radarwagen auf der Gutenbergstraße gemessen. Er war mit 70 km/h statt der erlaubten 30 km/h unterwegs. Das kostet ihn 160 Euro. Dazu kommen ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Nicht wesentlich langsamer war ein Mann, der eh wegen eines Fahrverbots nicht hätte fahren dürfen. Mit 65 km/h registrierte ihn die Messanlage. Er setzte seinen Weg zu Fuß fort.
Die Polizei stoppte zudem einen 35-Jahre alten Autofahrer auf der Kremerstraße im Dellviertel. Er hatte Drogen genommen und noch nie eine Fahrerlaubnis besessen. Ihm entnahm ein Arzt auf der Wache eine Blutprobe. Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, durfte er erst nach der Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder gehen.
Mit einem gefälschten kroatischen Führerschein hat ein Mann bei den Beamten versucht, "freies Geleit" zu bekommen. Bei der Überprüfung seiner echten Personalien kam heraus, dass er ein Einreiseverbot für die BRD hat. Die Polizisten vom Verkehrsdienst nahmen ihn fest.
Zu den Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Verwarnungsgeldern für die Geschwindigkeitsüberschreitungen, sowie den Anzeigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis, des Fahrens unter Drogeneinfluss und der Urkundenfälschung haben die Ordnungshüter noch rund 30 weitere Maßnahmen getroffen. Dazu zählen beispielsweise Verstöße gegen die Gurtpflicht, verbotswidriges Abbiegen oder Wenden und auch das Parken auf Radwegen.


Duissern: Falsche Dachdecker bestehlen Senioren
Drei Männer haben am Montagvormittag (19. April, 11 Uhr) bei einem Senioren auf der Hohenstaufenstraße geklingelt. Sie gaben sich als Dachdecker aus und erzählten ihm, dass er Schäden am Dach hat. Sie könnten das sofort reparieren. Der Duisburger nahm die Männer mit ins Haus, damit sie sich ein Bild von Innen machen konnten. Kurze Zeit später gingen sie wieder hinaus, um Werkzeuge zu holen. Als die drei nach etwa 15 Minuten nicht wieder kamen, suchte der 80-Jährige auf der Straße nach ihnen. Die Männer waren spurlos verschwunden und mit ihnen das im Haus aufbewahrte Bargeld des Duisburgers. Die Polizei sucht Zeugen, die die mutmaßlichen Handwerker im Alter von 25 bis 50 Jahre gesehen haben. Wichtig für die Ermittlungen sind darüber hinaus Anwohner, bei denen sie ebenfalls geklingelt und Handwerksleistungen angeboten haben. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 32 unter 0203 2800 entgegen.


Altstadt: Schwarzer Kleinwagen verursacht Unfall und fährt weiter
Eine 23-jährige Radfahrerin hat sich am Donnerstagabend (15. April, 18:25 Uhr) bei einem Unfall auf der Kardinal-Galen-Straße verletzt. Als sie in Richtung des Verteilers Hansastraße unterwegs war, wechselte ein Autofahrer auf ihren Fahrstreifen und fuhr dann auf die A59 in Richtung Düsseldorf. Die Frau stürzte und verletzte sich an der rechten Hand. Das Verkehrskommissariat 22 bittet den Fahrer des schwarzen Kleinwagens sich zu melden - ebenso Zeugen, die Hinweise zu diesem Fahrzeug oder dem Unfall geben können. Die Polizei Duisburg ist dafür unter der Rufnummer 0203 2800 erreichbar.


Duisburg: Einbrüche im Stadtgebiet
Die Kripo sucht Zeugen mehrerer Einbrüche im Stadtgebiet. Hier die Fälle im Einzelnen:
Im Zeitraum zwischen Montagabend (12. April, 18 Uhr) und Dienstagmorgen (13. April, 10.30 Uhr) brachen Unbekannte in mehrere Keller eines Wohnhauses auf der Andreasstraße in Kaßlerfeld ein. Sie stahlen unter anderem Werkzeug, Lebensmittel und ein Fahrrad.
Beim Golfclub auf der Ardesstraße in Röttgersbach ist am frühen Dienstagmorgen (13. April, 4:15 Uhr) der Einbruchalarm losgegangen. Der oder die Täter haben eine Kaffeemaschine gestohlen.
Auf der Mathildenstraße in Marxloh sind am Dienstagnachmittag zwischen 15:45 und 16:30 Uhr Einbrecher in eine Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses eingebrochen. Es fehlen Schmuck, ein Tablet und ein Handy.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu möglichen Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.


Rumeln-Kaldenhausen: Wieder Brandstiftung am Töppersee
Unbekannte haben zum wiederholten Mal an der Wache der DLRG am Töppersee gezündelt und mehrere Holzlatten sowie einen Teil der Verkleidung beschädigt. Die Täter müssen in der Zeit zwischen Montag (12. April, 17 Uhr) und Dienstag (13. April, 17 Uhr) zugeschlagen haben. In der Nacht zu Mittwoch (14. April, 0:30 Uhr) rief ein aufmerksamer Zeuge Feuerwehr und Polizei zu dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei an der Straße Am Westrich in Höhe der Liebigstraße. Er erkannte, dass ein Gebüsch und eine angrenzende Holzhütte in Brand standen.
Auf dem Rückweg wurde die Feuerwehr auf einen brennenden Altkleidercontainer aufmerksam, der auf der Schulallee steht. Sie löschten ihn ebenso wie das Gebüsch und die Holzhütte zuvor.
Die Ermittler vom Kriminalkommissariat 11 prüfen derzeit Zusammenhänge und bitten Zeugen aller drei Brände sich unter der Rufnummer 0203 2800 an die Polizei Duisburg zu wenden.


Neuenkamp: Falsche Nummernschilder und keinen Lkw-Führerschein
Die Polizei Duisburg hat am Montagnachmittag (12. April, 14:45 Uhr) an der Wiegeanlage an der A 40 einen Lkw aus dem Verkehr gezogen, der zu schwer war. Bei einer genauen Überprüfung kam heraus, dass die am Lkw montierten, polnischen Kennzeichen eigentlich an einen Opel Astra gehörten. Der Lkw ist gar nicht für den Verkehr zugelassen. Zudem hat der Mann am Steuer nur die Fahrerlaubnisklasse B und nicht die erforderliche Fahrerlaubnis für einen Lkw. Die Fahrt für den 51-Jährigen war also nicht nur wegen der Überladung zu Ende. Wegen der diversen Verkehrsverstöße bekam er eine Anzeige.


Wanheimerort: Geldbörse geraubt
Am Dienstagnachmittag (13. April, 14:10 Uhr) hat ein Unbekannter eine 59-Jährige auf einem Supermarktparkplatz an der Kulturstraße bestohlen. Der Mann stieß sie von ihrem Einkaufswagen weg, als sie gerade auf dem Weg zu ihrem Auto war. Die Frau fiel zu Boden, der Täter griff sich das Portemonnaie aus ihrer Handtasche im Einkaufswagen und verschwand in Richtung Fliederstraße.
Die Polizei Duisburg sucht jetzt nach Zeugen der Tat - ein möglicher Zeuge ist dabei besonders von Interesse: Die 59-Jährige sagte der Polizei bei der Anzeigenaufnahme, dass ein Mann die Tat auf dem Parkplatz mitbekommen und dem Täter zu Fuß hinterhergelaufen sei.
Sie beschreibt den Täter als etwa 1,80 Meter großen Mann, der eine graue Hose und eine schwarze Windjacke trug. Außerdem hatte er eine schwarze Strickmütze auf, deren Zipfel bis in den Nacken hing. Den Zeugen auf dem Parkplatz konnte die Frau nicht näher beschreiben.
Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter 0203 2800 entgegen.


Hochfeld:
Ladendieb von Polizei gestellt
Am Montagnachmittag (12. April, 14:25 Uhr) sind ein Mann und eine Frau nach einem Diebstahl in einem Drogeriemarkt auf der Wanheimer Straße vor dem Ladendetektiv weggerannt. Eine Streifenwagenbesatzung konnte das Duo in der Nähe ausfindig machen und stoppen. Der 36-Jährige Ladendieb schrie laut und rammte sein Knie gegen die Schiebetüre eines Streifenwagens. Nachdem er sich im Gewahrsam beruhigt hatte, kam er wieder auf freien Fuß. Den Randalierer und seine Begleiterin (38), die vor Ort friedlich war, erwartet nun ein Strafverfahren wegen Ladendiebstahls.

Kaßlerfeld: 15-Jähriger rannte vor Transporter
Am Montagmittag (12. April, gegen 12:45 Uhr) ist ein 15-Jähriger beim Überqueren der Schifferstraße vor einen Transporter gelaufen. Der Jugendliche war aus einem Bus ausgestiegen und laut Zeugenaussagen unvermittelt auf die Straße gerannt, so dass der 47-jährige Fahrer eines Opel Vivaro nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Der Jugendliche prallte gegen die linke Seite des Fahrzeugs und verletzte sich. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Transporters blieb unverletzt. Die Schifferstraße war wegen des Unfalls zwischenzeitlich in beide Richtungen gesperrt.


Hochfeld: Jugendliche beraubten Mann mit Messer
Drei Unbekannte haben am Montagnachmittag (12. April, 14:30 Uhr) einen 35-Jährigen auf der Wanheimer Straße (zwischen Karl-Jarres- und Gravelottestraße) überfallen. Sie bedrohten den Mann mit einem Messer und forderten Geld. Der 35-Jährige gab den Räubern sein Geld und flüchtete sich kurz darauf in eine Straßenbahn der Linie 903. Bei den Tätern soll es sich um Jugendliche handeln, die alle drei einen Mund-Nasen-Schutz trugen.
Wer den Überfall gesehen hat oder Angaben zu den drei Tatverdächtigen machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0203 2800 beim Kriminalkommissariat 13 der Polizei Duisburg zu melden.


Altstadt: Waffen und Drogen bei Wohnungsdurchsuchung gefunden
Die Polizei Duisburg hat am Freitag (9. April) im Rahmen eines Verfahrens wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz die Wohnung eines 41-Jährigen auf der Steinschen Gasse durchsucht. Dabei stießen die Beamten auf diverse Waffen. Sie fanden eine Softair-Pistole im Nachttisch des Verdächtigen, zwei Schreckschusswaffen, mehrere selbstgebaute Geschosse zum Verschießen von kleinen Stahlkugeln, eine Machete und diverse selbstgeschweißte Schleuder- bzw. Hiebwaffen, die verbotenen Totschlägern ähneln. Außerdem stießen die Polizisten im Gefrierfach in der Küche auf etwa 1,7 kg Amphetamin. Sie stellten die Waffen und die Drogen sicher und nahmen den Verdächtigen vorläufig fest. Der 41-Jährige kam am Freitag auf Antrag der Duisburger Staatsanwaltschaft unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in Untersuchungshaft. Derzeit prüfen die Ermittler, ob der Verdächtige für mehrere Sachbeschädigungen verantwortlich ist, bei denen in der Duisburger Innenstadt Fensterscheiben mit Stahlkugeln beschossen wurden.


Hochfeld: Räuber wiedererkannt
Ein 40 Jahre alter Mann soll am Freitagabend (9. April, 17:50 Uhr) eine 34-jährige Passantin auf der Eigenstraße ausgeraubt haben. Der zunächst Unbekannte fragte die Duisburgerin, ob sie ihm Geld wechseln könne. Sie holte ihr Portmonee heraus und hielt es zusammen mit einem Mobiltelefon in ihrer Hand. Diesen Moment soll der Angreifer genutzt, die Frau weggestoßen und ihr die Geldbörse sowie das Handy entrissen haben. Dann rannte er in Richtung Wanheimer Straße davon.
Auf einer Lichtbildvorlage bei der Polizei erkannte die Fußgängerin den bereits polizeibekannten Mann wieder. Am Freitagabend gegen 22 Uhr konnten Beamte ihn in der Duisburger Altstadt festnehmen. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wegen des Verdachts des Raubes einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ.


Neumühl: Bewaffneter Raub auf Tankstelle
Am frühen Sonntagmorgen (11. April, gegen 4:30 Uhr) hat ein Unbekannter eine Tankstelle auf der Duisburger Straße in der Nähe der Feuerwache überfallen. Er richtete eine Schusswaffe auf den 20-jährigen Mitarbeiter und zwang ihn, Bargeld aus der Kasse in einen beigen Stoffbeutel zu legen. Dann verließ er die Tankstelle wieder und lief in Richtung Hamborner Altmarkt davon.
Der Tankstellenmitarbeiter beschrieb den Täter wie folgt: etwa 25 bis 35 Jahre alt, 1,80 Meter groß, Dreitagebart und tiefe Stimme. Außerdem trug der Mann eine schwarze Stoffmütze, einen schwarzen Mund-Nasen-Schutz und den besagten beigen Stoffbeutel bei sich.
Zeugenhinweise nimmt das Kriminalkommissariat 13 der Duisburger Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.


Hamborn: Nach Ausweichmanöver Baum und wartendes Auto getroffen
Nach einem Ausweichmanöver auf der Duisburger Straße ist am Donnerstagnachmittag (8. April, 16 Uhr) ein 21-Jähriger in seinem Golf ins Schleudern geraten. Er war auf der zweispurigen Fahrbahn einem schwarzen Seat ausgewichen, dessen 22-jährige Fahrerin plötzlich den Fahrstreifen gewechselt haben soll. Das Manöver konnte den Zusammenstoß mit dem Seat zwar noch verhindern, brachte den Golf aber ins Schlingern. Er prallte erst gegen den Bordstein einer Verkehrsinsel, mehrere darauf stehende Verkehrsschilder und einen Baum, bevor der Wagen wieder zurückgeschleudert wurde und einen an einer Ampel wartenden Ford traf. Weder der Golf noch der Ford waren nach dem Unfall noch fahrbereit. Der 21-Jährige kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.


Rumeln-Kaldenhausen: Tankstelle überfallen
Am späten Mittwochabend (7. April, 21:30 Uhr) hat ein bislang unbekannter Mann die Angestellte (22) einer Tankstelle an der Düsseldorfer Straße mit einer Schusswaffe bedroht und Geld erbeutet. Dann flüchtete der maskierte Räuber zu Fuß in Richtung Rathausallee.
Laut Zeugenaussagen war der Täter mit auffälligen Sommersprossen und heller Haut etwa 25 Jahre alt und 1,90 Meter groß. Er hat rot/blonde Haare und war er mit einem weißen Kapuzenpullover bekleidet. Darüber trug er eine dunkle Weste. Das Kriminalkommissariat 13 sucht Zeugen, die sich unter der Rufnummer 0203 2800 an die Polizei Duisburg wenden können.


Neudorf: Postbotin überfallen
Mit einem Großaufgebot ist die Duisburger Polizei am Dienstagnachmittag (6. April, 15:20 Uhr) zur Bismarckstraße ausgerückt, weil ein Mann eine Postbotin in einen Hauseingang gedrückt, geschubst und ihre Wertsachen gefordert haben soll. Die 25-jährige schrie laut um Hilfe und der Täter lief ohne Beute in Richtung Mülheimer Straße davon.
Zeugen beschrieben den zunächst unbekannten Täter als etwa 20 bis 30 Jahre alten Mann, mit orangefarbenen Pullover, einer schwarzen Jacke und einem Adidas Rucksack. Dank der genauen Hinweise zum Täter trafen Polizisten auf der Mülheimer Straße - Höhe Lützowstraße - auf einen 27-Jährigen, auf den die Beschreibung passte. Sie nahmen den mutmaßlichen Räuber vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde er wegen des Verdachts des versuchten Raubes am heutigen Mittwoch (7. April) einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ.


Hochfeld: Auto von Lkw angeschoben
Ein Autofahrer hat am Dienstagmorgen (6. April, 9:10 Uhr) auf der Wörthstraße, in Höhe Teilstraße, abrupt gebremst um zu wenden. Ein Lkw-Fahrer hinter ihm konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf. Dadurch schob er den Hyundai gegen einen Baum. Der 32-jährige verletzte sich leicht und kam ins Krankenhaus. Sein Auto wurde abgeschleppt.


Duisburg: Verkehrskontrollen am Ostersamstag
Die Polizei ging gemeinsam mit der Stadt Duisburg auch am Samstag (3. April) des Osterwochenendes gegen Geschwindigkeitssünder und unbelehrbare Verkehrsteilnehmer vor. Zusammen haben die Ordnungsbehörden etwa 3.500 Auto-, Motorrad- und Lkw-Fahrer gemessen. 306 von ihnen - also etwa jeder elfte - waren zu schnell unterwegs. Die meisten von ihnen fuhren dabei über die Autobahn (181). Sie bekommen in den nächsten Wochen Post von der Bußgeldstelle der Stadt - manche werden ihr Fahrzeug auch für einige Tage stehen lassen müssen.

Traurige Spitzenreiter: Ein Fahrer, der statt der erlaubten 50 km/h mit 94 km/h durch die Stadt fuhr, sowie ein Unbelehrbarer, der auf der Autobahn mit 157 km/h unterwegs war, obwohl dort Tempo 80 gilt.
Weil manch einer innerstädtische Straßen oder die Autobahn mit einer Rennstrecke verwechselt, kommt es leider immer wieder zu schweren Unfällen. Hierbei können Unbeteiligte verletzt werden, weil Gedankenlose dem Geschwindigkeitswahn verfallen und rücksichtslos das Gaspedal durchdrücken.
Bei den Kontrollen am Wochenende stoppten die Uniformierten auch Autofahrer, die nicht angeschnallt waren oder einfach nur sinnlos die Straße auf- und abfuhren. In einem Fall fertigten die Ordnungshüter eine Anzeige, weil ein Autofahrer das Rotlicht einer Ampel missachtete.
105 Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung zählten Stadt und Polizei im Rahmen dieses Sondereinsatzes: Autofahrer und ihre Begleiter hatten sich zuvor beispielsweise nicht an die Kontaktbeschränkung gehalten und waren ohne Mund- und Nasenschutz unterwegs.
Um die Gesundheit und die Sicherheit aller Menschen im Straßenverkehr - ob zu Fuß, mit dem Rad oder im Fahrzeug - zu gewährleisten, werden Polizei und Stadt auch in Zukunft gemeinsam gegen Verkehrssünder vorgehen und rücksichtslose Raser ausbremsen.


Marxloh: Handy geraubt
Drei Unbekannte haben am Sonntagabend (4. April, 22:15 Uhr) einem 42-Jährigen in Höhe eines Getränkemarktes auf der Dahlstraße das Handy aus der Hand gerissen und sind geflüchtet: der Räuber mit dem Mobiltelefon in Richtung Wilfriedstraße; seine beiden Begleiter in Richtung Weseler Straße.
Die Täter sollen 20 bis 35 Jahre alt, alle etwa 1,80 Meter groß und dunkel gekleidet gewesen sein.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 13 der Duisburger Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.


Hochfeld: Straßenbahn trifft ausparkenden Polo
Am Ostersamstag, 03.04.2021, gegen 18:45 Uhr, fuhr ein 23-jähriger Duisburger mit einem dunkelblauen VW Polo vom rechten Fahrbahnrand der Wanheimer Straße etwa Höhe Fröbelstraße auf die Fahrbahn, um Richtung Wanheimerort zu fahren. Hierbei achtete er nicht auf die in gleicher Richtung fahrende Straßenbahn der Linie 903, welche von einem 37-jährigen Duisburger geführt wurde. Der Straßenbahnfahrer konnte trotz Bremsung den Zusammenprall beider Fahrzeuge nicht verhindern. Die Strab prallte frontal gegen das Heck des Polo.
Der Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock, der Polofahrer klagte über Schmerzen am Halswirbel. Beide wurden mit RTW einem Krankenhaus zugeführt. Der Sachschaden liegt bei insgesamt etwa 6000,-EUR.
Die Wanheimer Straße war für die Zeit der Unfallaufnahme und Verletztenversorgung bis 19:30 Uhr gesperrt.


K(C)arftreitag: Polizei und Ordnungsamt gegen die 'Raser-und Poser-Szene'
Die Polizei und das Ordnungsamt zogen in den Abendstunden des "Car-Freitag" (2. April) an einem Strang um Raser auszubremsen und Duisburgs Straßen sicherer zu machen. Neben der Geschwindigkeit nahmen die Ordnungshüter aber auch in den Blick, ob Fahrer die erforderliche Erlaubnis haben, verkehrstüchtig sind, Autos unzulässig umgebaut wurden oder noch ausstehende Forderungen der Stadt Duisburg bestehen.
Bei dem groß angelegten Einsatz erwischten die Beamten in der Stadt 108 Fahrerinnen und Fahrer, die zu schnell unterwegs waren. Einige von ihnen müssen bald ihr Fahrzeug für ein paar Wochen stehen lassen und haben Zeit darüber nachzudenken, wie gefährlich rasen ist. Der traurige Spitzenreiter fuhr auf der Autobahn mit über 160 km/h mehr als doppelt so schnell als erlaubt. Innerorts beschleunigte ein Fahrer seinen Pkw auf 116 km/h. Erlaubt waren an dieser Stelle 50 km/h. Bei den Kontrollen gingen den Beamten auch zwei Fahrer ins Netz, die berauschende Mittel genommen hatten. Einer stand unter Drogen- und der andere unter Alkoholeinfluss. Im Interesse aller ahndeten die Ordnungshüter auch Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung. Das war immer dann der Fall, wenn beispielsweise Menschen aus drei Haushalten in einem Auto saßen.
Gegen 1:30 Uhr fuhr ein Mercedes AMG GT in die Kontrollstelle. Eine Überprüfung ergab, dass gegen den Fahrer noch ausstehende Forderungen aus unterbliebenen Gewerbesteuerzahlungen bestehen. Die Mitarbeiter der Vollstreckungsbehörde der Stadt pfändeten das Auto vor Ort. Der Mann und sein Beifahrer mussten zu Fuß ihren Weg fortsetzen.
Am Osterwochenende und in den nächsten Monaten wird die Polizei Duisburg gemeinsam mit der Autobahnpolizei und dem Ordnungsamt nicht nachlassen und gegen Raser, Poser und Tuner in unserer Stadt vorgehen, ihnen die Grenzen aufzeigen und Verstöße konsequent ahnden.


Schwerer Verkehrsunfall auf der A3 mit 3 PKW
Am 03.04.2021 wurde die Feuerwehr gegen 17:45 Uhr zu einen Verkehrsunfall auf die A3 in Fahrtrichtung Köln gerufen. Die Einsatzstelle befand sich kurz vor der Ausfahrt Duisburg-Wedau. Durch die Vielzahl der Anrufe wurde sofort klar, dass mehrere Rettungsmittel benötigt werden. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass an dem Unfall zwei PKW und ein Lieferwagen beteiligt waren.
Insgesamt wurden sechs Personen bei dem Unfall verletzt, vier davon schwer. Einer der betroffenen Patienten war im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden.
Die Feuerwehr hat umgehend mit den Rettungsmaßnahmen begonnen und den Brandschutz sichergestellt. Auf Grund der großen Anzahl der Rettungsmittel konnten alle Patienten umgehend behandelt und anschließend in die umliegenden Krankenhäuser verteilt werden.
Die Autobahn war für die Zeit der Rettungsmaßnahmen in Fahrtrichtung Köln voll gesperrt.
Dadurch konnte auch der Rettungshubschrauber Christoph 9 auf der Autobahn landen.
Insgesamt waren an dem Einsatz 40 Einsatzkräfte verteilt auf 5 Rettungswagen, 2 Notarzteinsatzfahrzeuge, 1 Rettungshubschrauber sowie 3 Löschfahrzeuge mit Führungsdienst und Kranwagen an dem Einsatz beteiligt.
Der Einsatz war nach ca. 80 Minuten beendet.


Hochfeld: Geldbörse geraubt
Am Mittwochnachmittag (31. März, gegen 14:45 Uhr) hat ein Unbekannter einem 55-Jährigen auf der Heerstraße die Geldbörse aus der hinteren Hosentasche seiner Jeans gezogen und wollte damit wegrennen. Noch bevor ihm das gelang, nahm der 55-Jährige den Mann in den Schwitzkasten. Dieser riss sich jedoch los und rannte mit der Geldbörse in Richtung Siechenhausstraße davon. Wenige Meter weiter hat der Täter Geldscheine aus dem Portemonnaie geholt und die Brieftasche weggeworfen. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen des räuberischen Diebstahls und nach dem etwa 30 Jahre alten Täter. Er ist etwa 1,70 Meter groß, hat lockige Haare und trug zur Tatzeit eine beige Stoffjacke.

Möglicherweise hatte sich der Täter kurz vorher in der Nähe einer Bankfiliale auf der Wanheimer Straße auf die Lauer gelegt. Der 55-Jährige gab gegenüber der Polizei an, den Verdächtigen dort kurz vor der Tat gesehen zu haben, als er Bargeld von seinem Konto abhob.

Die Duisburger Polizei sucht jetzt Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder den Täter in der Nähe des Tatortes gesehen haben. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 36 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.


Meiderich: Auto-Billiard
Ein Autofahrer hat am Mittwochmorgen (31. März, 9 Uhr) auf der Arnold-Dehnen-Straße einem Skoda die Vorfahrt genommen und dadurch einen Unfall mit Kettenreaktion verursacht. Der 53-Jährige im Mercedes war nach links auf ein Firmengelände abgebogen - den entgegenkommenden Skoda übersah er dabei, sodass die beiden Autos frontal zusammenstießen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Skoda gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Fiat geschoben, der wiederum gegen einen daneben geparkten Ford gedrückt wurde. Bis auf den Ford war keines der Autos nach dem Unfall mehr fahrbereit. Der Fahrer des Skoda (35) kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.



Kriminalität in NRW 2020 weiter auf Tiefstand - Durch die Pandemie gab es eine Verlagerung ins Internet

Kriminalitätsbericht 2020 Duisburg
Verkehrsbericht 2020: Deutlicher Rückgang der Unfälle in Duisburg
Verkehrsunfallstatistik in NRW auf Tiefstand