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Böller, Blut, Notruf 112: DRK warnt vor den Gefahren der
Silvesternacht Die Silvesternacht zählt zu den
einsatzreichsten Nächten des Jahres im Kreis Wesel. Unsachgemäßer
Umgang mit Feuerwerk führt immer wieder zu schweren Verletzungen.
Der DRK Kreisverband Niederrhein warnt vor den Gefahren und erklärt,
worauf es im Ernstfall bei der Ersten Hilfe ankommt.
Der DRK
Kreisverband Niederrhein blickt auf die bevorstehende Silvesternacht
– traditionell eine der einsatzreichsten Nächte für Rettungsdienst
und Kliniken im Kreis Wesel. Besonders durch unsachgemäßen Umgang
mit Feuerwerkskörpern kommt es jedes Jahr zu schweren Verletzungen.
Kreisverbandsarzt Dr. Robert Moog mahnt deshalb zur Vorsicht:
„Feuerwerk ist kein Spielzeug. Ein paar grundlegende Regeln können
viele Unfälle verhindern.“
Feuerwerkskörper sollten nur
geprüft und unbeschädigt verwendet, stets im Freien gezündet und
niemals erneut angezündet werden, wenn sie nicht sofort
funktionierten. „Blindgänger gehören nicht in die Hand – das führt
jedes Jahr zu dramatischen Verletzungen“, so Dr. Moog. Auch Alkohol
spiele eine große Rolle: „Wer betrunken zündet, gefährdet sich und
andere massiv.“

„Zwischen Knall und Notfall: DRK-Kreisverbandsarzt Dr. Robert Moog
warnt vor Silvesterunfällen – und zeigt, was im Ernstfall hilft.“
Im Mittelpunkt steht für das DRK jedoch, was im
Ernstfall zu tun ist. „Schnelle und richtige Erste Hilfe entscheidet
darüber, wie schwer eine Verletzung am Ende ausfällt“, erklärt der
Kreisverbandsarzt. Leichte Verbrennungen, die die Größe der
Handfläche des Betroffenen nicht überschreiten, sollten kurze Zeit
mit Leitungswasser gekühlt werden. Große Verbrennungen sollen nicht
gekühlt werden. Sie sind ein Fall für den Notarzt.
Augenverletzungen durch Funkenflug oder Fremdkörper seien umgehend
ein Fall für den Rettungsdienst. „Bis unsere Einsatzkräfte
eintreffen, sollten beide Augen verbunden werden – so bleibt das
verletzte Auge ruhig.“
Besonders folgenschwer sind
Handverletzungen durch explodierende Böller. Größere Wunden müssen
steril abgedeckt werden. „Wenn ein Finger abgetrennt wurde, muss
dieser in ein trockenes Tuch eingewickelt und in einen wasserdicht
verschlossenen Beutel gelegt werden. Dieser Beutel wird dann in
einem zweiten mit Eis und Wasser gefüllten Beutel gekühlt und auf
schnellstem Weg mit dem Patienten in die Notaufnahme transportiert.“
Das erhöhe die Chance, das Amputat chirurgisch wieder annähen zu
können, betont Dr. Moog
Auch Hörschäden seien häufig: Ein
dumpfes Hörgefühl oder Pfeifen nach einem Knall könne sich zwar
zurückbilden, dennoch solle ein HNO-Arzt aufgesucht werden, wenn die
Beschwerden anhalten.
Der Rettungsdienst des DRK Niederrhein
stellt sich auf ein hohes Einsatzaufkommen ein. „Wir sind bereit –
aber jeder vermiedene Unfall entlastet unsere Teams und die
Notaufnahmen“, sagt Dr. Moog. Das DRK appelliert an die Bürgerinnen
und Bürger im Kreis Wesel, verantwortungsvoll zu feiern, Rücksicht
zu nehmen und im ernsten Notfall unverzüglich den Notruf 112 zu
wählen.
VRR beschließt neue Tarife: Tickets aus diesem Jahr noch
bis Ende März 2026 gültig Ab dem 1. Januar 2026 gibt
es neue Tarife im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Davon betroffen
sind auch die Fahrgäste der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
(DVG). Für Tickets, die bis zum 31. Dezember 2025, gekauft wurden,
gelten folgende Regelungen.
Abfahren oder Tauschen
Abfahren: Bis zum 31. März 2026 können Fahrgäste noch mit den
alten Tickets fahren. Tauschen: Fahrgäste können die alten Tickets
bis zum 31. Dezember 2028 gegen neue Fahrscheine umtauschen. Sie
zahlen dafür lediglich den Differenzbetrag zum dann gültigen
Fahrpreis. Fahrgäste können die Tickets im Kundencenter der DVG am
Hauptbahnhof (Harry-Epstein-Platz) umtauschen.
Wer nach dem
31. März 2026 noch mit einem alten Ticket in Bussen und Bahnen
unterwegs ist, muss ein erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) in Höhe
von 60 Euro bezahlen. Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt
es im Internet unter
www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der
Rufnummer 0203 60 44 555 und in der myDVG Bus&Bahn-App.
Stadtwerke Duisburg nehmen 16 neue Ladepunkte in Betrieb
Der Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in der
gesamten Stadt geht konsequent voran, um allen Menschen in Duisburg
die Gelegenheit zu geben, ihre Mobilität klimafreundlich zu
gestalten. In den vergangenen Wochen hat der lokale
Energiedienstleister weitere 16 neue Ladepunkte an sieben Standorten
in Betrieb genommen.
Jeweils zwei neue Ladepunkte stehen ab sofort
am Breitenkamp 8 in Serm, An der Bastei 128 ebenfalls in Serm, am
Harweg 1 in Rheinhausen, In der Ruhrau 1a in Duissern und Am
Borgschenhof 25 in Rheinhausen zur Verfügung.

Am Breitenkamp in Serm können Elektroautos ab sofort an einer neuen
Ladesäule der Stadtwerke Duisburg geladen werden. Foto Stadtwerke
Duisburg
Ebenfalls zwei neue Ladepunkte gibt es ab sofort an
den Rheinanlagen gegenüber der Hausnummer 11b in Homberg. Beide
Ladepunkte hier sind mit einer Schnellladefunktion von 50 kW
Ladeleistung ausgestattet. Gleich vier neue Ladepunkte gibt es Am
Markt 1 in Rheinhausen. Zwei dieser Ladepunkte sind mit einer
Schnellladefunktion mit 150 kW Ladeleistung ausgestattet.
Die
Stadtwerke sind der erste Ansprechpartner zu allen Fragen rund um
die Elektromobilität in Duisburg. Der lokale Energiedienstleister
betreibt insgesamt 408 Ladepunkte an 167 Standorten im Stadtgebiet.
Davon sind 58 Ladepunkte sogenannte Schnellladepunkte mit einer
Ladeleistung zwischen 49 und 150 kW.
Die Stadtwerke treiben
den Ausbau kontinuierlich voran. Das Ziel ist, einen Bestand von 500
Ladepunkten aufzubauen. Die neu installierten Ladesäulen entsprechen
dem neuesten Stand der Technik und den aktuellen Anforderungen des
Mess- und Eichrechts. Die Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg sind an
den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 275 Anbieter von
Ladeinfrastruktur gehören. Insgesamt stehen über 105.000 Ladepunkte
in ganz Deutschland zur Verfügung.
Durch Kooperationen auf
internationaler Ebene kommen europaweit rund 390.000 Ladepunkte
hinzu. Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg können mit einer
entsprechenden Stadtwerke-Ladekarte an diesen Säulen ihr Elektroauto
laden. Das Laden ist neben der Ladekarte auch durch das Scannen des
angebrachten QR-Codes oder der „ladeapp“ an allen Ladestationen der
Stadtwerke Duisburg möglich. Somit gibt es auch die Möglichkeit, den
Ladevorgang ganz bequem spontan zu starten.
Eine Ladekarte
der Stadtwerke Duisburg können Interessierte über das
Online-Formular unter swdu.de/ladekarte bestellen. Kundinnen und
Kunden profitieren dabei von einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro
im Jahr.
Die Energieberaterinnen und -berater der Stadtwerke
Duisburg stehen Interessierten bei allen Fragen rund um die
Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur heimischen
Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif telefonisch unter 0203-604
1111 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auch im Internet
auf https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p.
Auch
Geschäftskunden, die ihren gesamten Fuhrpark auf Elektroautos
umstellen wollen, erhalten bei den Stadtwerken kompetente Beratung
zu möglichen Fahrzeugmodellen und Planung einer effizienten
Ladeinfrastruktur auf dem eigenen Firmengelände. Weitere
Informationen gibt es auch hierzu im Internet unter
https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-g.
Wärmepumpe erste Wahl – Mehrheit der Deutschen will
erneuerbar heizen Repräsentative Umfrage zeigt: Die
Wärmepumpe ist das meistgewünschte Heizsystem. Damit wächst der
Druck auf die Politik, endlich Klarheit im Gebäudeenergiegesetz zu
schaffen. Eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag von
co2online zeigt: Jeder dritte Deutsche würde sich heute für eine
Wärmepumpe entscheiden. Damit liegt sie klar vor allen anderen
Heiztechnologien. Insgesamt erreichen Heizsysteme auf Basis
erneuerbarer Energien eine Zustimmung von 58 Prozent.
Die
Zustimmung zur Wärmepumpe ist seit 2023 um 14 Prozentpunkte
gestiegen. Über Parteigrenzen hinweg sehen viele Menschen die
Wärmepumpe inzwischen als kostengünstige Option. Das zeigt, dass am
Ende die Wirtschaftlichkeit den Ausschlag gibt und nicht die
politischen Positionen.
Hauseigentümer entscheiden sich
zunehmend für Wärmepumpen, da diese effizient arbeiten, die
Heizkosten senken und zugleich einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz
leisten. Zudem erkennen sie die Risiken fossiler Heizungen. Zwei
Drittel der Befragten stimmen zu, dass das Heizen mit Erdgas oder Öl
langfristig zur Kostenfalle wird.
Denn die Fakten sind klar:
Hohe Brennstoffpreise, ein steigender CO2-Preis und wachsende
Netzentgelte treiben die Heizkosten in die Höhe. In 20 Jahren
könnten die Kosten doppelt so hoch sein wie heute. Hinzu kommt das
Risiko, dass Gasnetze in den nächsten Jahren zurückgebaut und
Kommunen ihre Gasversorgung frühzeitig ganz einstellen könnten.
„Die Nachfrage ist da, aber viele Menschen zögern, weil sie
nicht wissen, worauf sie sich verlassen können“, sagt Tanja Loitz,
Geschäftsführerin der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft
co2online. „Seit Monaten warten Verbraucher und die gesamte Branche
auf klare Rahmenbedingungen – und bekommen heute im Grunde nur einen
neuen Namen präsentiert“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der
gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online (Foto Marco Urban).

„Im Klartext: Wir wissen immer noch nicht, was aus der
65-Prozent-Regel wird und wie die Förderung aussehen soll. So kann
niemand verlässlich planen. Das ist für Eigentümer wie für das
Handwerk ein enttäuschendes Signal.“
Hauseigentümer können
mit dem kostenlosen ModernisierungsCheck von co2online
(www.co2online.de/modernisierungscheck) prüfen, wie teuer der
Heizungstausch wird, welche Fördermittel möglich sind und ob sich
die Investition lohnt. Das interaktive Online-Tool berücksichtigt
aktuelle Preise sowie künftige Kostenentwicklungen und schafft eine
transparente Entscheidungsgrundlage.
Bauämter sind
die größten Bremser der Baukonjunktur Report:
Deutschland geht mit zu viel Bürokratie ins Jahr 2026
Manager-Umfrage: „Überbürokratisierung ist die mit Abstand größte
Belastung für den Wirtschaftsstandort Deutschland.“
Bürokratieabbau zählt seit Jahren zu den erklärten Zielen der
deutschen Politik. Doch genau das wurde 2025 (wieder einmal) nicht
erreicht. Das ist eine Schlüsselerkenntnis aus dem aktuellen „United
Interim Wirtschaftsreport“, der zeigt wie schwer belastet die
Wirtschaft ins neue Jahr 2026 wechselt.
Verfasst haben den Report zehn der bekanntesten Interim Manager
Deutschlands: Dr. Bodo Antonić, Ulvi Aydin, Ulf Camehn, Ruben Faust,
Christian Florschütz, Eckhart Hilgenstock, Jane Enny van Lambalgen,
Klaus-Peter Stöppler, Roland Streibich und Karlheinz Zuerl. Ihre
Analysen und Empfehlungen haben sie in dem Buch „Wirtschaftswende
jetzt!“ (ISBN 978-3-98674-149-5) auf mehr als 200 Seiten zu Papier
gebracht.
Buch und Bericht basieren auf einer Umfrage unter
550 Führungskräften auf Zeit (Interim Managern), die die
Management-Community United Interim (www.unitedinterim.com)
durchgeführt hat. Demnach halten 80 Prozent der Befragten die
Überbürokratisierung für die mit Abstand größte Belastung für den
Wirtschaftsstandort Deutschland.
„Statt zu entschlacken sind
2025 mehr als 500 neue Rechtsvorschriften allein auf Bundesebene
hinzugekommen“, verdeutlicht Dr. Harald Schönfeld, Studienleiter und
Herausgeber des Buches, die Dramatik der Situation. „Bürokratie ist
der größte Verhinderer von Innovation und Wachstum in Deutschland.
Zudem kostet sie die Wirtschaft unverhältnismäßig viel Geld, das bei
der Produktentwicklung oder dem Kundenservice viel besser aufgehoben
wäre“, wird Jane Enny van Lambalgen deutlich.
•
„Bürokratie von der schlimmsten Sorte“ Ein Großteil der
für die Unternehmen besonders erdrückenden Regularien kommen aus
Brüssel, heißt es in dem Report. So stufen 86 Prozent der befragten
Führungskräfte die Lieferkettengesetzgebung – selbst in
abgeschwächter Form – als „Bürokratie von der schlimmsten Sorte“
ein. 81 Prozent (Mehrfachnennungen waren erwünscht) bezeichnen die
Arbeitszeit- und Arbeitnehmerregulierungen als
„wachstumsfeindlich“. Über drei Viertel (77 Prozent) halten die
Datenschutz-Grundverordnung in ihrer heutigen Form für
„übertrieben“.

Quelle: United Interim Wirtschaftsreport 2025
76 Prozent
bewerten die Nachhaltigkeitsgesetzgebung, vom Green Deal bis zur
Taxonomie, als „Bürokratie-Monster“. Beinahe drei Viertel (74
Prozent) klagen über Steuern – aber nicht etwa über die Höhe,
sondern über ein undurchsichtiges Dickicht an Steuerregelungen
beispielsweise bei der Umsatzsteuer. 61 Prozent verurteilen die
jüngste KI-Regulierung als „innovationsfeindlich“. 51 Prozent
vertreten die Auffassung, dass die Cyberresilienz-Gesetzgebung „aus
dem Ruder gelaufen“ ist. Als weitere Wachstumshemmnisse werden von
den Interim Managern das Wettbewerbs- und Kartellrecht (49 Prozent)
sowie die Chemikalienregulierung (46 Prozent) eingeschätzt.
•
Wirtschaft wird zum Handlanger der Politik Die
Führungskräfte laufen nicht nur gegen den hohen bürokratischen
Aufwand Sturm (84 Prozent), sondern wehren sich auch gegen die
„Zweckentfremdung der Wirtschaft“: Der Regulierungswahn macht die
Unternehmen zu Handlangern der Politik, meinen 62 Prozent der
Befragten. Dabei stufen 69 Prozent die von der Politik vorgegebenen
Ziele als „unrealistisch hoch angesetzt“ ein.
Den
dahintersteckenden Hang zum Mikromanagement halten 72 Prozent der
kontaktierten Interim Manager für „grundfalsch“. „Das gilt
allerdings auch für die innerbetriebliche Bürokratie, die sogenannte
Firmokratie“, sagt Dr. Bodo Antonić. Er rät den Unternehmen für
2026, „weniger über die staatliche Regulatorik zu klagen, sondern in
der eigenen Organisation nicht-wertschöpfende Prozesse konsequent zu
eliminieren.“
•
KI als Ausgleich für den Bürokratiewahn Einen anderen
Ausweg aus dem „Bürokratiewahn“ zeigt Eckhart Hilgenstock auf:
„Künstliche Intelligenz ist der größte Hebel, den Unternehmen selbst
in der Hand haben, um sich dem wirtschaftlichen Niedergang zu
entziehen. Die mit KI erzielbaren Effizienzgewinne können den mit
der Erledigung der bürokratischen Pflichten verbundenen Aufwand
zumindest teilweise kompensieren.“
Christian Florschütz
erklärt: „Leider passiert es immer häufiger, dass Unternehmen
übermäßig viele Ressourcen in die bürokratische Pflichterfüllung
stecken müssen, die beim Kümmern um den Kunden fehlt. Die
Herausforderung besteht darin, die Kundenfokussierung als Basis für
den dauerhaften unternehmerischen Erfolg nicht aus den Augen zu
verlieren.“
„Die Nachhaltigkeitsberichterstattung gehört zu
den größten Monstern im Bürokratie-Dschungel“, gibt Ulf Camehn ein
Beispiel. Er sagt: „Auch mit reduzierter Datenanforderung bleibt die
Berichterstattung nach CSRD eine massive Belastung für den
Mittelstand.“
•
Bauämter sind die größten Bremser der Baukonjunktur
Klaus-Peter Stöppler verweist konkret auf die Baubranche: „Die
meisten Bauämter sind in ihren Abläufen und Genehmigungsverfahren in
den 1980ern stehen geblieben. Damit sind sie einer der größten
Bremser der Baukonjunktur und damit der wirtschaftlichen Gesundung
Deutschlands insgesamt. Eine ruckartige Verbesserung für 2026 ist
nicht zu erwarten. Vielmehr wird es wohl noch Jahre dauern, bis
diese bürokratische Lähmung mit der nächsten Generation der
Amtsleiter überwunden werden wird.“
Sein Kollege Roland
Streibich bringt einen anderen Aspekt auf den Punkt: „Das völlig
ineffiziente Einstimmigkeitsprinzip in der EU muss dringend
abgeschafft und zum Bürokratieabbau durch qualifizierte Mehrheiten
ersetzt werden. 16 Landesbauordnungen sind 15 zuviel. Eine
bundesweite Vereinheitlichung ist dringend geboten.“
Unternehmertum als Quelle des Wohlstands „Deutschland braucht
mehr Unternehmer und weniger Bürokraten“, sagt Ruben Faust, „denn
Unternehmertum ist die Quelle des wirtschaftlichen Wohlstands.
Also: mehr Startups, weniger Behörden.“
Ulvi Aydin resümiert:
„Deutschland muss 2026/27 die ökonomische Wende schaffen, um nicht
zu einer Wirtschaftsnation zweiter Klasse abzusteigen. Noch haben
wir Chancen, das Ruder herumzureißen, aber wir müssen sie auch
ergreifen. Dabei sind die Politik wie die Wirtschaft gleichermaßen
gefragt.“
Karlheinz Zuerl ergänzt: „Einst war ‚Made in
Germany‘ eine Erfolgsmarke. Heute entwickelt sich ‚Made in Asia‘
immer mehr zum Synonym für ein attraktives
Preis-Leistungs-Verhältnis bei guter Qualität. Das hängt nicht nur,
aber auch mit dem hohen Bürokratieaufwand hierzulande zusammen, der
Ressourcen frisst, Innovationen verlangsamt und die Kosten nach oben
treibt.“
United Interim ist die führende Online-Community für
qualitätsgeprüfte Interim Manager und Fractional Manager in
Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Reichweite erstreckt
sich auf weit über 12.000 Führungskräfte auf Zeit in der
DACH-Region. Aus dieser Gruppe heraus haben zehn der erfahrensten
und renommiertesten Interim Manager gemeinsam mit United Interim
eine Studie über den Stand und die Zukunft der deutschen Wirtschaft
durchgeführt.
Diese zehn Elite Interim Manager sind Dr. Bodo
Antonić, Ulvi Aydin, Ulf Camehn, Ruben Faust, Christian Florschütz,
Eckhart Hilgenstock, Jane Enny van Lambalgen, Klaus-Peter Stöppler,
Roland Streibich und Karlheinz Zuerl. Die Studienleitung obliegt Dr.
Harald Schönfeld und Jürgen Becker als Gründer und Geschäftsführer
von United Interim. An der Befragung für die Studie haben über 550
ausgewählte Interim Manager teilgenommen.
Interim Management
gilt als die „Königsklasse“ im Management, weil die Führungskräfte
auf Zeit mehr berufliche Herausforderungen in mehr Unternehmen
bewältigen als Führungskräfte im Angestelltenverhältnis und daher
über einen größeren Überblick verfügen. Im Unterschied zu Beratern
entwickeln sie nicht nur Konzepte, sondern sorgen für eine bestimmte
Zeit im Unternehmen auch für die Umsetzung.
United Interim
ist die führende Online-Community für qualitätsgeprüfte Interim
Manager und Fractional Manager in Deutschland, Österreich und der
Schweiz. Die Reichweite erstreckt sich auf weit über 12.000
Führungskräfte auf Zeit in der DACH-Region. Aus dieser Gruppe heraus
haben zehn der erfahrensten und renommiertesten Interim Manager
gemeinsam mit United Interim eine Studie über den Stand und die
Zukunft der deutschen Wirtschaft durchgeführt.
Diese zehn
Elite Interim Manager sind Dr. Bodo Antonić, Ulvi Aydin, Ulf Camehn,
Ruben Faust, Christian Florschütz, Eckhart Hilgenstock, Jane Enny
van Lambalgen, Klaus-Peter Stöppler, Roland Streibich und Karlheinz
Zuerl. Die Studienleitung obliegt Dr. Harald Schönfeld und Jürgen
Becker als Gründer und Geschäftsführer von United Interim.
An der Befragung für die Studie haben über 550 ausgewählte Interim
Manager teilgenommen. Interim Management gilt als die „Königsklasse“
im Management, weil die Führungskräfte auf Zeit mehr berufliche
Herausforderungen in mehr Unternehmen bewältigen als
Führungskräfte im Angestelltenverhältnis und daher über einen
größeren Überblick verfügen. Im Unterschied zu Beratern entwickeln
sie nicht nur Konzepte, sondern sorgen für eine bestimmte Zeit im
Unternehmen auch für die Umsetzung.
Pfarrerin Esther
Immer am Service-Telefon der evangelischen Kirche „Zu
welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche
eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf
Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien
Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.
Es ist
unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20
Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf
Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein
offenes Ohr für Sorgen und Nöte.

Das Service-Telefon ist am Montag, 29. Dezember 2025 von Esther
Immer, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich
und Seelsorgerin den Evangelischen Diensten Duisburg, besetzt.

Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 %
gestiegen Auftragseingang im Bauhauptgewerbe, Oktober
2025 -11,8 % zum Vormonat (real, saison- und kalenderbereinigt)
+2,4 % zum Vorjahresmonat (real, kalenderbereinigt) +4,4 % zum
Vorjahresmonat (nominal)
Umsatz im Bauhauptgewerbe, Oktober
2025 +4,5 % zum Vorjahresmonat (real) +7,0 % zum
Vorjahresmonat (nominal) A
Der reale (preisbereinigte)
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Oktober 2025 gegenüber
September 2025 kalender- und saisonbereinigt um 11,8 % gesunken.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vormonat aufgrund von
Großaufträgen der höchste Wert seit März 2022 registriert worden
war.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
nahm der Auftragseingang im Oktober 2025 im Vormonatsvergleich im
Hochbau um 5,8 % und im Tiefbau um 16,9 % ab. Im weniger volatilen
Dreimonatsvergleich lag der kalender- und saisonbereinigte
Auftragseingang von August 2025 bis Oktober 2025 um 3,5 % höher als
in den drei Monaten zuvor (Hochbau: +9,8 %; Tiefbau: -1,7 %).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Oktober 2024
stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im
Bauhauptgewerbe im Oktober 2025 um 2,4 %. Im Hochbau nahm der
Auftragseingang im Oktober 2025 um 8,1 % zu und im Tiefbau um 2,5 %
ab. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang lag 4,4 %
über dem Vorjahresniveau. Umsatz real 4,5 % höher als im
Vorjahresmonat.
Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe war im
Oktober 2025 um 4,5 % höher als im Vorjahresmonat. Der nominale
Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 7,0 % auf 11,6 Milliarden Euro.
In den ersten zehn Monaten 2025 stiegen die Umsätze im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum real um 1,8 %, nominal um 4,3 %. Die Zahl der im
Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm im Oktober 2025 gegenüber dem
Vorjahresmonat um 1,3 % zu.
Potenzieller
Treibhauseffekt verwendeter fluorierter Treibhausgase sinkt 2024 um
2,5 % Chemische Industrie, Maschinenbau und Großhandel
verzeichnen deutliche Rückgänge Der potenzielle
Treibhauseffekt der fluorierten Treibhausgase, die im Jahr 2024 in
Deutschland eingesetzt wurden, ist gegenüber dem Vorjahr um 2,5 %
gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden
2024 fluorierte Treibhausgase mit einer Klimawirksamkeit von rund
7,0 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten verwendet (2023: 7,2 Millionen
Tonnen CO2-Äquivalente).
Deutliche Rückgänge im
Vorjahresvergleich verzeichneten die Wirtschaftsbereiche Herstellung
von chemischen Erzeugnissen (-53,2 % auf 0,1 Millionen Tonnen
CO2-Äquivalente), der Großhandel ohne Kraftfahrzeuge (-45,8 % auf
0,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente) und der Maschinenbau (-17,0 %
auf 1,2 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente).
Die in einem Jahr
eingesetzte Menge an fluorierten Treibhausgasen steht nicht in
direktem Zusammenhang mit der im jeweiligen Jahr freigesetzten Menge
dieser Gase. Daher werden diese Stoffe auch als "potenziell
emissionsrelevant" bezeichnet. Das Umweltbundesamt prognostizierte
für Deutschland im Jahr 2024 insgesamt Treibhausgasemissionen in
Höhe von 649 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten, was einem Rückgang
von 3,4 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Der Anteil
der fluorierten Treibhausgase an allen Treibhausgasemissionen belief
sich nach diesen Berechnungen im Jahr 2024 auf 1,4 %. Anwender
steigen auf fluorierte Treibhausgase mit niedrigerem
Treibhauspotenzial um Fluorierte Treibhausgase werden zum Beispiel
als Kühlmittel in Klimaanlagen und Kühlschränken oder als
Treibmittel zur Herstellung von Kunst- und Schaumstoffen verwendet.
Der Einfluss der einzelnen Treibhausgase auf das Klima ist
unterschiedlich stark. Als Vergleichsgröße dient das CO2-Äquivalent,
das die Klimawirksamkeit von Kohlendioxid (CO2) mit einem
Erwärmungspotenzial von 1 beziffert. Fluorierte Treibhausgase können
das Erwärmungspotential von CO2 um das Vielfache übersteigen. Die
Angabe in CO2-Äquivalenten drückt daher aus, mit wie viel Tonnen
CO2 die Menge eines jeweiligen Treibhausgases umgerechnet zur
globalen Erwärmung beitragen würde.
Von den insgesamt
eingesetzten 6 992 metrischen Tonnen fluorierter Treibhausgase
entfielen allein 2 273 metrische Tonnen (+13,3 % zum Vorjahr) auf
das Kältemittel R 1234yf (Tetrafluorpropen). Damit war R 1234yf das
am häufigsten eingesetzte fluorierte Treibhausgas. Es hat eine
Klimawirksamkeit von 1 CO2-Äquivalent.
Die eingesetzte Menge
von 2 273 metrischen Tonnen entspricht also den CO2-Äquivalenten
dieses Gases, womit dessen Anteil am potenziellen Treibhauseffekt
aller fluorierten Treibhausgase nur 0,03 % betrug. R 1234yf wird
neben anderen Stoffen als Ersatz für R 134a (Tetrafluorethan)
benutzt, welches eine sehr hohe Klimawirksamkeit von 1 300
CO2-Äquivalenten aufweist.
Das R 134a war mit 1 548
metrischen Tonnen (-16,0 % zum Vorjahr) das zweithäufigste
eingesetzte Gas. Die Klimawirksamkeit der eingesetzten Menge
entspricht 2,0 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten, damit machte der
Anteil von R 134a am gesamten potenziellen Treibhauseffekt der im
Jahr 2024 in Deutschland eingesetzten fluorierten Treibhausgase
28,6 % aus.
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