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Schneefall am 2. Tag des Jahres


Friemersheim: Mann schwer verletzt –
Mordkommission ermittelt Gemeinsame Pressemitteilung
der Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg
Die Polizei ist am Neujahrsabend (1. Januar, 19 Uhr) zu einem
Mehrfamilienhaus an der Moltkestraße gerufen worden, weil sich ein
Mann (35) zuvor gewaltsam Zutritt zur Wohnung seiner getrennt
lebenden Ehefrau (30) verschafft hatte. In der Wohnung soll der
35-Jährige ihren neuen Partner (29) mit einem Messer angegriffen und
lebensgefährlich verletzt haben.
Die 30-Jährige versuchte
daraufhin ihren Ehemann von der weiteren Tatausführung abzubringen.
Hierbei verletzten sich beide gegenseitig. Der Angreifer flüchtete
letztendlich verletzt aus der Wohnung. Einsatzkräfte der Polizei
trafen ihn auf der Straße vor dem Wohnhaus an und nahmen ihn
vorläufig fest.
Rettungskräfte brachten alle Beteiligten zur
Behandlung in Krankenhäuser. Der 29-Jährige ist mittlerweile außer
Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als
versuchtes Tötungsdelikt. Unter ihrer Sachleitung richtete die
Polizei Duisburg noch am Donnerstagabend eine Mordkommission ein.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird der 35-Jährige
am Freitag (2. Januar) einem Haftrichter des Amtsgerichts Duisburg
vorgeführt.
Verfassungsbeschwerde gegen die Änderung
des Braunkohleplans Hambach eingegangen
Die Stadt Elsdorf hat am 30. Dezember
2025 Kommunalverfassungsbeschwerde erhoben gegen die durch den
Beschluss des Braunkohleausschusses vom 14. Juni 2024 und durch
Bescheid vom 19. Dezember 2024 des Ministeriums für Wirtschaft,
Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
genehmigte Änderung des Braunkohlenplans "Teilplan 12/1 – Hambach –
Abbau- und Außenhaldenfläche des Tagebaues Hambach". Die
Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung der Vorschriften der
Landesverfassung über das Recht der kommunalen Selbstverwaltung.
Aktenzeichen: VerfGH 112/25
Das Deutsche Rote Kreuz Landesverband Nordrhein übergibt LAG-Vorsitz
an die Diakonie RWL Das Deutsche Rote Kreuz
Landesverband Nordrhein übergibt den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft
der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes
Nordrhein-Westfalen nach zwei Jahren turnusgemäß zum Jahreswechsel
2025/2026 an das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe –
Diakonie RWL.
„In den zurückliegenden zwei Jahre haben wir
uns stark gemacht für die Arbeit der Wohlfahrts- und Sozialarbeit in
unserem Land; sei es bei der Kundgebung auf den Rheinwiesen mit über
32.000 Demonstrierenden, bei Mahnwachen vor dem Landtag, beim
Symposium der LAG, im Kommunalwahlkampf, bei Fachveranstaltungen,
Podiumsdiskussionen und Gesprächsrunden oder im direkten Kontakt mit
Politik und Gesellschaft.

Krabs-Höhler-Schwenke - Übergabe LAG Vorsitz
Soziale
Gerechtigkeit kann es nur mit einer starken Wohlfahrtspflege in
unserem Land geben. Hierfür auskömmlich und verlässliche
Rahmenbedingungen für die Träger zu schaffen und eine zuverlässige
Interessensvertretung gegenüber der Landespolitik wahrzunehmen, wird
auch weiterhin Aufgabe und Ziel der Arbeitsgemeinschaft der
Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW bleiben“, betont der
scheidende LAG-Vorsitzende Hartmut Krabs-Höhler.
Kirsten
Schwenke, neue Vorsitzende der Freien Wohlfahrt Nordrhein-Westfalen,
ergänzt: „Die Freie Wohlfahrtspflege erreicht mit ihren vielfältigen
Angeboten allein in NRW etwa sechs Millionen Menschen jährlich. Aus
dieser großen Verantwortung heraus werden wir auch in den kommenden
zwei Jahren konsequent für die Bürgerinnen und Bürger und Träger der
Freien Wohlfahrt eintreten.“
Dabei fordert Schwenke,
benachteiligte und von Armut betroffene Menschen stärker in den
Blick zu nehmen. „Als starke Partnerin der Politik schauen wir bei
den Reformen des Sozialstaats – ob Bürgergeld, Pflege,
Behindertenhilfe, Kitas oder OGS – genau hin und suchen gemeinsam
nach Wegen, die soziale Infrastruktur in NRW zu sichern“, so
Schwenke weiter.
Landesarbeitsgemeinschaft der Freien
Wohlfahrtspflege NRW in drei Sätzen: 750.000 Mitarbeitende der
Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen setzen sich täglich
dafür ein, Menschen in allen Lebenslagen zu unterstützen. Mit ihren
Angeboten und Dienstleistungen erreichen die Träger der Freien
Wohlfahrtspflege in NRW jährlich rund 6 Millionen Menschen.
Neben den konkreten Aufgaben der Wohlfahrts- und Sozialarbeit
übernehmen die Verbände eine wichtige Mittlerrolle zwischen
Gesellschaft, Politik und Verwaltung: Sie benennen soziale
Schieflagen und setzen auf Dialog, um gemeinsame Lösungen für alle
beteiligten Akteurinnen und Akteure zu erreichen.
Kontaktstelle für drei Kirchengemeinden: Meiderich, Obermeiderich
und Ruhrort-Beeck richten gemeinsames Gemeindebüro ein
Ab Januar 2028 werden die Gemeinden Meiderich, Obermeiderich und
Ruhrort-Beeck eine gemeinsame evangelische Kirchengemeinde südlich
der A42 bilden. Das gemeinsame Gemeindebüro für die drei Gemeinden
gibt es jetzt schon - seit dem 1. Januar 2026.
Damit
entsteht als Ausdruck der engeren Zusammenarbeit eine zentrale
Anlaufstelle für alle Fragen, Anliegen und organisatorischen Themen
rund um das Gemeindeleben. Das Büro befindet sich in Meiderich, Auf
dem Damm 8, 47137 Duisburg, und ist dienstags bis freitags von 10
bis 13 Uhr geöffnet.
Telefonisch ist es erreichbar unter
0203 4519622, per E-Mail unter katja.huether@ekir.de. Besetzt ist
das Büro derzeit mit Katja Hüther, die seit 23 Jahren
Gemeindesekretärin in Meiderich ist. Sie bringt viel Erfahrung,
Organisationstalent und Herzblut mit – und freut sich darauf,
künftig für alle drei Gemeinden da zu sein.
Ob Fragen zu
Veranstaltungen, Gottesdiensten oder rund um das bunte Leben in den
Gemeinden – im neuen Büro laufen viele Fäden zusammen. Infos zu den
drei Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de,
www.obermeiderich.de und
www.ruhrort-beeck.de.

Katja Hüther vor dem Büro der Gemeinden
Meiderich, Obermeiderich und Ruhrort-Beeck (Foto: Ev.
Kirchengemeinde Meiderich)
Bild-Vortrag über die
Weihnachtsgeschichte in der Kunst Berühmte Meisterwerke
der Kunst - wie etwa Rubens Gemälde von der Anbetung durch die
Hirten - illustrieren die Weihnachtsgeschichte. Sie setzen zentrale
Motive der biblischen Erzählungen aus den Evangelien von Lukas und
Matthäus auf ganz eigene Weise bildlich um.
Die Evangelische
Kirchengemeinde Duisburg Hamborn lädt ein, sich am 6. Januar 2026 um
18 Uhr in der Friedenskirche Duisburg Hamborn, Duisburger Straße
174, bezaubern zu lassen von Gemälden, die das Geschehen um
Weihnachten illustrieren.
Die gelernte Kunstlehrerin Martina
Will wird dazu in ihrem Vortrag zahlreiche Bildbeispiele
präsentieren. Mit dabei ist auch Dürers Paumgartner-Altar, um die
Geburt in den Mittelpunkt zu stellen. Der Eintritt ist frei, eine
Spende für die Gemeindearbeit am Ausgang wird nicht abgelehnt.

Erwerbstätigenzahl im Jahr 2025 fast unverändert •
Erwerbstätigkeit sinkt nach dem Beschäftigungs-Höchststand im
Vorjahr geringfügig um 5 000 Personen • Beschäftigungsgewinne im
Jahr 2025 nur in Dienstleistungsbereichen, dagegen Verluste im
Produzierenden Gewerbe und im Baugewerbe • Zahl der Erwerbslosen
steigt im Jahresdurchschnitt 2025 um 161 000 Personen
Im
Jahresdurchschnitt 2025 waren rund 46,0 Millionen Menschen mit
Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept) erwerbstätig. Nach einer
ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag die
jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2025 damit
geringfügig um 5 000 Personen (0,0 %) unter dem Niveau des
Vorjahres.

Im Jahr 2024 hatte es so viele Erwerbstätige wie noch nie seit
der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 gegeben. Mit Ausnahme des
Corona-Jahres 2020 war die Erwerbstätigenzahl seit 2006 durchgängig
gewachsen. Allerdings hatte der Anstieg seit Anfang 2024 deutlich an
Dynamik verloren
Nach dem Rückgang zu Beginn der
Corona-Krise im Jahr 2020 um 325 000 Personen (-0,7 %) war die
Erwerbstätigenzahl 2021 zunächst leicht um 75 000 (+0,2 %) und 2022
und 2023 insgesamt kräftig um 588 000 (+1,3 %) beziehungsweise 306
000 Personen (+0,7 %) gestiegen. Im Jahr 2024 betrug der Zuwachs nur
noch 52 000 Personen (+0,1 %). Im Laufe des Jahres 2025 wurde das
Vorjahresniveau schließlich leicht unterschritten.
Konjunkturelle Abkühlung und demografischer Wandel wirken auf den
Arbeitsmarkt Ursächlich für diese Beschäftigungsentwicklung
waren im Jahr 2025 die konjunkturelle Abkühlung auf dem Arbeitsmarkt
und – wie bereits in den Vorjahren – die immer stärkeren Effekte des
demografischen Wandels. Dieser hat zur Folge, dass für die aus dem
Erwerbsleben ausscheidenden geburtenstarken Jahrgänge immer weniger
junge Erwerbstätige nachrücken.
Weiterhin stützend für den
Arbeitsmarkt waren hingegen die Nettozuwanderung ausländischer
Arbeitskräfte sowie eine gestiegene Erwerbsbeteiligung der
inländischen Bevölkerung, die unter anderem auf höhere Erwerbsquoten
von älteren Personen und Frauen zurückzuführen ist.
Beschäftigungszugewinne ausschließlich in Dienstleistungsbereichen
Im Jahr 2025 verhinderten ausschließlich die
Beschäftigungsgewinne in den Dienstleistungsbereichen einen
stärkeren Rückgang der Erwerbstätigenzahl. 75,9 % aller
Erwerbstätigen arbeiteten 2025 in den Dienstleistungsbereichen
(2024: 75,6 %).
Die Zahl der dort Beschäftigten wuchs im
Vorjahresvergleich um 164 000 (+0,5 %) auf 34,9 Millionen Personen.
Innerhalb der Dienstleistungsbereiche entwickelte sich die
Beschäftigung allerdings sehr unterschiedlich: Einen großen Zuwachs
gab es wie in den Vorjahren im Bereich Öffentliche Dienstleister,
Erziehung, Gesundheit mit +205 000 Personen (+1,7 %), wobei der
Gesundheitsbereich den größten Anteil an diesem Zuwachs hatte.
Zunahmen gab es auch in den Bereichen Finanz- und
Versicherungsdienstleistungen (+16 000 Personen; +1,5 %) sowie bei
den sonstigen Dienstleistungen (unter anderem Verbände und
Interessenvertretungen) mit +26 000 Personen (+0,8 %). Demgegenüber
ging die Erwerbstätigenzahl bei den konjunkturempfindlichen
Unternehmensdienstleistern, zu denen auch die
Arbeitnehmerüberlassung zählt, weiter zurück (-64 000 Personen;
-1,0 %).
Im Bereich Information und Kommunikation endete mit
einem Rückgang um 10 000 Personen (-0,6 %) der zuvor neun Jahre und
auch über die Corona-Krise hinweg anhaltende Beschäftigungsaufbau.
Im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe sank die Zahl der
Erwerbstätigen erneut leicht, und zwar um 15 000 Personen (-0,1 %).
Beschäftigungsverluste im Produzierenden Gewerbe und im
Baugewerbe Außerhalb der Dienstleistungsbereiche nahm die
Beschäftigung deutlich ab: Im Produzierenden Gewerbe (ohne
Baugewerbe) sank die Erwerbstätigenzahl 2025 kräftig um 143 000
(-1,8 %) auf 7,9 Millionen Personen. Im Baugewerbe ging die
Beschäftigung um 23 000 Erwerbstätige (-0,9 %) auf 2,6 Millionen
zurück.
Insgesamt arbeiteten 22,8 % aller Erwerbstätigen im
Jahr 2025 im Produzierenden Gewerbe (2024: 23,2 %). Die restlichen
1,2 % der Erwerbstätigen arbeiteten im Bereich Land- und
Forstwirtschaft, Fischerei. Dort waren 3 000 Personen weniger
erwerbstätig als im Vorjahr, was einem Rückgang um 0,5 % auf 562 000
Personen entspricht. Damit setzte sich der negative Trend der
vergangenen Jahre fort.
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
mit leichtem Zuwachs, weniger Selbstständige Entscheidend für
die nahezu auf Vorjahresniveau verharrende Erwerbstätigenzahl waren
Anstiege bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.
Hierdurch konnten Verluste bei der Zahl der marginal Beschäftigten
(geringfügig entlohnte und kurzfristig Beschäftigte sowie Personen
in Arbeitsgelegenheiten) und der Selbstständigen ausgeglichen
werden.
Insgesamt wuchs die Zahl der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt 2025 leicht um 33 000 (+0,1 %)
auf 42,3 Millionen Personen. Bei den Selbstständigen einschließlich
mithelfender Familienangehöriger setzte sich im Jahr 2025 dagegen
der nunmehr seit 2012 andauernde Abwärtstrend fort: Ihre Zahl sank
gegenüber 2024 um 38 000 (-1,0 %) auf 3,7 Millionen Personen.
Zahl der Erwerbslosen steigt deutlich, Erwerbslosenquote bei
3,5 % Die Zahl der Erwerbslosen in Deutschland stieg nach
vorläufigen Schätzungen auf Basis der Arbeitskräfteerhebung im
Jahresdurchschnitt 2025 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 161 000
oder 10,8 % auf 1,7 Millionen Personen.
Die Zahl der aktiv
am Arbeitsmarkt verfügbaren Erwerbspersonen, definiert als Summe der
Erwerbstätigen und Erwerbslosen, stieg im gleichen Zeitraum um
156 000 Personen (+0,3 %) auf 47,5 Millionen. Die Erwerbslosenquote,
gemessen als Anteil der Erwerbslosen an der Zahl der
Erwerbspersonen, stieg gegenüber dem Vorjahr von 3,1 % auf 3,5 %.
Böllerverbot ja oder nein ist nicht mehr
die Frage. Ein Verbot muss her! Wer nach den erneuten
schweren Vorfällen mit Toten (allein 2 Jugendliche in Bielefeld,
schweren Bränden nach Abschießen von Feuerwerk auf Häuser und
Balkone wobei Menschen ihr Zuhause verloren, Polzei und Feuerwehr
massiv angegriffen werden und die DVG aufgrund von Attacken mit
Böllern und Raketen Hochfeld umfahren muss um Fahrgäste und Personal
zu schützen - wer hier noch an die Vernunft der Bürger appelliert,
dem ist nicht mehr zu helfen, macht sich grob gesehen mitschuldig.
Dazu kommen die massiven Umweltverschmutzungen
und die panischen Ängste von Tieren und natürlich die vielen
Erstversorger:innen, die mit zum Teil massiven Verletzungen
konfrontiert werden. Und wer allein in
Deutschland registriert, wie sich Menschenschlangen vor den
Anbietern bilden, mitbekommt, wie einzelne Menschen enrome Summen
für die Böllerei ausgeben, muss sich um die Vernunft der Menschen
nicht mehr sorgen. Es geht nicht mehr um
Umfagen, was die Mehrheit will, es geht um Politik, die diesen
schlimmen Zuständen ein Ende setzt.
Übrigens: Alles fängt im Elternhaus an...
Vor 10 Jahren am 2. Januar 2016: Belebung am Sonnenwall - Leapp-Shop erföffnet
Gegen 10:10 Uhr bildete sich kurz nach
der Eröffnung diese Schlange vor dem Leap-Shop auf dem
Sonnenwall 39. Für die wartenden Technikfreunde und
Schnäppchenjäger gab es im Nieselregen Kaffee von den
Shop-Mitarbeitern.

"Ich hätte aber viel mehr
erwartet", meinte Leapp-Duisburg Geschäftsführer Ralph
Gerster (Foto unten). Trotzdem war er mit den drei fest
angestellten Mtarbeitern nicht unzufrieden.

Es ist erst der dritte Shop dieser Art
der aufbereiteten und begrauchten Geräte. Aachen und
Düsseldorf waren die ersten Standorte in
Deutschland der Niederländer. Die Zentrale für die
technische Aufbereitung der Apple-Produkte liegt in
Amsterdam. Düsseldorf wird aber auch die runderneuerten
und mit Garantie versehenen Geräte für den Markt
aufbereiten.
 "Wir
haben lange überlegt, ob wir uns für den Sonnenwall
entscheiden", deutete der Geschäftfsührer auf die
leersteheden Ladenlokale in seiner direkten Nachbarschaft.
Aber letztendlich kann auch eien 1b-Lage für guten Umsatz
sorgen. Das bestätigte auch Boris Roskothen vom
gegenüberligenden alteingessessenen Spielwarengeschäft.
"Wir hatten in eienr Umbaumaßnahme vor 18 Jahren am
Ersatzstandort in der 1A-Lage nur Einbußen. Hier am
Sonnenwall funktoniert es." Harald Jeschke (Text
und Fotos)
Neujahr 2026

Wünsche - oder bittere Erkenntnisse zum neuen Jahr
Es bedarf keine neuen Zeilen in Hinsicht auf den größten Wunsch auf
Frieden in der Welt. Zu viele Kriegstreiber sind am Werk, um hier
noch Einzelfälle aufzuzeigen, zu viele Despoten sind weltweit auf
dem Vormarsch, zu viel radikale Politiker verschaffen sich Gehör und
zu viele Menschen werden unterdrückt. Es gilt schlimm, schlimmer -
Putin, Trump, Kim und wie immer Menschen verachtende Tyrannen
heißen.
Wer Journalisten bedroht, verfolgt und als
Widerlinge bezeichnet, wer Satiriker, Talkmaster,
Moderatoren/Comediens verbal bedroht und massiv in
Medien-Unternehmen eingreift, dass diese zu entfernen seien, hat
sämtlichen Respekt für sein Amt in den Müllkübel befördert. Wer
Europa spalten will und engagierte Verteter:innen gegen Hassreden
aussperrt, hat jede Existenzberechtigung auf Ausübung einer
führenden Funktion verloren.
Es stellt sich die Frage, was
man wirklich wünschen will, da die Liste der Völker bedrohenden
Despoten steigt und das mutwillge Umsetzen des Stärkeren zum Maß
aller Handlungen mutiert ist.
In unseren Bereichen ist die Not
der Kommunen ein Maß der Dinge, die Menschen in die Rechts- oder
Linksradikalbereiche treibt. Aus Protest. Wohnungsnot, Angst um den
Arbeitsplatz, kriminelles Umfeld, marode Brücken und Straßen - alles
Bereiche, die jahrzehntelang vor allem im Ruhrgebiet die Menschen an
den Glauben zur Demokratie erschüttert haben.
Wenn sich hier
in absehbarer Zeit nicht im ausreichendem Maß wirklich etwas ändert,
sind die jetzigen US-Verhältnisse schneller Realität als man glaubt.
Das Anbiedern von AfD-Politikern in Richtung des "extrem Demokratie
gefährdenden Dreiecks" Trump, Vance und Hegseth mit ihren Think
Tanks und Finanzgier ist unerträglich und beschämend. Wer diese
Menschen wählt, riskiert US-Verhältnisse der jetzigen Zeit.
Trump verweigert finanzielle
Unterstützung für die Vereinen Nationen im Bereich humanitäre Hilfe
bzw. die Zahlungen der USA wurden eingestampft, aus dem
Welt-Klimaabkommen ausgestiegen und sogar in Naturschutzgebieten
soll wieder die Ausbeutung nach fossilen Brennstoffen wie Öl und
Kohle möglich sein. Wer Bildung massiv beschränkt und Universitäten
der USA bedroht, muss sich nicht wundern, in der europäischen
Werte-Demokratie ins Abseits zu rutschen. Zur Erinnerung: UNICEF
benötigt 7,66 Milliarden US-Dollar, um im kommenden Jahr humanitäre
Hilfe für 73 Millionen Kinder in Krisen- und Konfliktgebieten zu
leisten.
Freiheitsstatue zurück nach Europa
Wer aufgrund des tyrannischen Gehabes und in den
Schmutz ziehen der amerkanischen Demokratiegeschichte fast täglich
offenbart, der muss sich nicht wundern, wenn der französische
EU-Abgeordnete Raphael Glucksman fordert, die von den Franzosen zur
Unabhängigkeit der USA geschenkte Freiheitsstatue wieder nach Europa
zu holen. Harald Jeschke
A59: Autobahn GmbH startet im Januar mit dem Neubau des
Brückenzugs Berliner Brücke in Duisburg
Wirtschaftsbetriebe Duisburg beseitigen Silvestermüll und bitten um
Mithilfe Für viele Duisburgerinnen und Duisburger gehört
das Feuerwerk zum Jahreswechsel einfach dazu. Weniger schön ist
jedoch der Müll, der nach der Silvesternacht auf Straßen und
Gehwegen liegen bleibt. Erfahrungsgemäß fällt eine große Menge an
Feuerwerksresten, Verpackungen und Flaschen an, die am
Neujahrsmorgen das Duisburger Stadtbild beeinträchtigen.
Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg beginnen bereits am 1. Januar 2026 in
verschiedenen Bereichen der Stadt mit den Aufräumarbeiten. Die Teams
der Stadtbildpflege sind morgens früh unterwegs, um erste Spuren der
Silvesternacht zu beseitigen. Besonders problematisch sind
Feuerwerksbatterien, Raketenstäbe und Glasflaschen, da sie die
Saugrohre der Kehrmaschinen verstopfen und dann in mühsamer
Handarbeit entfernt werden müssen.
Darüber hinaus kann
liegen gelassener Silvestermüll Defekte an den Kehrmaschinen
verursachen, was Maschinen- und Revierausfälle zur Folge haben kann.
Das kostet Zeit und verzögert die Reinigung.
Wirtschaftsbetriebe bitten um Mithilfe Wer Feuerwerksreste am
Gehwegrand zusammenstellt oder selbst entsorgt, erleichtert den
Reinigungskräften ihre Arbeit erheblich. Auch stehen gelassene
Flaschen auf der Fahrbahn sollten entfernt werden, da sie eine
unnötige Unfallgefahr darstellen. Die Reinigungsteams arbeiten in
den kommenden Tagen ihre Reviere nach und nach ab und setzen alles
daran, Duisburg möglichst schnell wieder sauber zu bekommen.
Gleichzeitig weisen die Wirtschaftsbetriebe darauf hin, dass
Anwohnerinnen und Anwohner ohne Reinigungspflicht beziehungsweise
ohne gezahlte Reinigungsgebühren für die Gehwegreinigung und die
Entsorgung ihres Silvestermülls selbst verantwortlich sind.
Hinweise zur richtigen Entsorgung von Silvesterabfällen Nach der
Silvesternacht fallen verschiedene Abfallarten an, die richtig
getrennt werden müssen, um eine umweltgerechte Entsorgung
sicherzustellen. Verpackungsmaterial aus Kunststoff wie
Blisterverpackungen, Schutzkappen und Raketenbeutel gehört in die
Wertstofftonne. Papierverpackungen und Kartons werden über die
Altpapiertonne entsorgt. Sektflaschen, die häufig als Abschussbasis
für Raketen genutzt werden, müssen farblich getrennt in den Altglas
Container. Vollständig abgekühlte pyrotechnische Abfälle gehören
grundsätzlich in die Restmülltonne.
Bei der Art der
Feuerwerkskörper gibt es Unterschiede: Knaller und Chinaböller
können aufgrund ihrer Rückstände aus Tonerde und Papier sogar im
Altpapier entsorgt werden. Überreste von Feuerwerksbatterien,
bengalischem Feuer oder anderen pyrotechnischen Effekten hingegen
enthalten chemische Rückstände und müssen zwingend über den Restmüll
entsorgt werden.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bedanken
sich herzlich bei allen Duisburgerinnen und Duisburgern, die durch
Mithilfe beim Aufräumen und durch sorgfältige Abfalltrennung dazu
beitragen, dass die Stadt nach dem Jahreswechsel schnell wieder
sauber und sicher ist.
NRW legt Landeswasserstrategie vor und ruft zur Beteiligung
auf Die
Strategie setzt auf Klimaresilienz, Wasserqualität und
nachhaltige Nutzung der Ressourcen, da Wasser immer knapper,
Extremwetter häufiger – und die Anforderungen an Gewässer,
Versorgung und Schutz wachsen. Nordrhein-Westfalen reagiert darauf
mit einer neuen Landeswasserstrategie.
Das Ministerium für Umwelt,
Naturschutz und Verkehr hat die „NRW-Zukunftsstrategie Wasser – H₂O
NRW“ erarbeitet und startet jetzt die abschließende Beteiligung von
Fachöffentlichkeit und Verbänden. Damit beginnt die Phase, die der
Strategie durch Dialog und fachlichen Austausch den letzten Schliff
geben wird.
Der jetzt vorliegende Strategieentwurf ist das
Ergebnis intensiver Arbeit der vergangenen Monate. Ausgewertet
wurden die Ergebnisse von verschiedenen Workshops, der
Auftaktveranstaltung und zahlreichen Fachgesprächen. Hinweise,
Anregungen und Maßnahmenvorschläge aus diesem Prozess sind in die
Strategie eingeflossen. Auf dieser Grundlage liegt nun der Entwurf
für die künftige Wasserpolitik des Landes vor.
„Wasser
entscheidet über Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung und den
Schutz unserer Natur, es ist die Basis allen Lebens. Deshalb wollen
wir diese Strategie mit breiter Beteiligung aufbauen. Wir laden
deshalb alle Akteurinnen und Akteure ein, den Entwurf zu prüfen, zu
kommentieren und mit uns zu verbessern. Wir haben in
Nordrhein-Westfaleb eine starke Wasserwirtschaft und enormes
Fachwissen. Mit der Zukunftsstrategie schaffen wir einen gemeinsamen
Rahmen“, sagte Umweltminister Oliver Krischer.
Antworten auf
neue Herausforderungen Inhaltlich bündelt die Zukunftsstrategie
ihre Ziele und Maßnahmen in vier eng miteinander verknüpften
Clustern: Resilienz, Sicherheit, Gestaltung und Zusammenarbeit. Sie
reagieren auf die zentralen Herausforderungen des Klima- und
Strukturwandels – von Niedrigwasser und Starkregen über Hochwasser-
und Daseinsvorsorge bis hin zu Energiewende, Strukturwandel und
grenzüberschreitender Kooperation.
Ein Schwerpunkt liegt auf
der Stärkung der Resilienz von Gewässern und Wasserhaushalt: durch
ein besseres Grundwasser- und Niedrigwassermanagement, den Schutz
gesunder Böden als Wasserspeicher, blau-grüne Infrastruktur in
Städten und strukturreiche Flüsse als Lebensräume. Gleichzeitig soll
die Wasserqualität weiter verbessert werden, indem
Schadstoffeinträge konsequent reduziert werden. Drei Beispiele:
Systematisches Wassermanagement mit Talsperren
Nordrhein-Westfalen besitzt die größte Anzahl an Talsperren in
Deutschland und damit eine besondere wasserwirtschaftliche
Infrastruktur, die für Trinkwasserversorgung, Mindestabflüsse in
Trockenzeiten und Hochwasserschutz wichtig ist.
Die
Talsperren sollen künftig nicht nur als reine Trink- oder
Hochwasserspeicher genutzt werden, sondern in ein Gesamtsystem
eingebunden werden, das Grundwasservorräte stabilisiert und während
längerer Trockenperioden Menschen und Ökosysteme zuverlässig
versorgt. Wasserbewirtschaftung und Landschaftsentwicklung sollen
damit konsequent zusammengedacht werden, statt nur punktuelle
Maßnahmen umzusetzen.
Verbindung von Hochwasserschutz mit
Ökologie Naturnahe Maßnahmen wie Auenrenaturierungen,
Uferrandstreifen oder die Wiederanbindung von Überschwemmungsflächen
ermöglichen es den Flüssen, bei Hochwasser mehr Wasser aufzunehmen
und kontrolliert abzugeben. Gleichzeitig fördern diese Maßnahmen die
biologische Vielfalt, verbessern die Wasserqualität und
stabilisieren die Gewässerökologie. Beide Aspekte sollen so
zusammengedacht werden, dass sie sich gegenseitig verstärken.
Gezielte Verringerung von Schadstoffbelastungen Neben
klassischen Chemikalien rücken vor allem sogenannte Spuren- und
Mikroschadstoffe in den Fokus – also Rückstände von Arzneimitteln,
Industrie- und Alltagschemikalien, die über Abwasser, Landwirtschaft
oder Regenabflüsse ins Wasser gelangen.
Besonders
problematisch sind langlebige Stoffe wie PFAS
(„Ewigkeitschemikalien“), die sich kaum abbauen. Auch
mikrobiologische Risiken wie antibiotikaresistente Keime in
Kläranlagen und Gewässern werden ausdrücklich benannt. Ziel der
Strategie ist es, diese Belastungen besser zu erfassen, zu
reduzieren und strengere Anforderungen an Einleitungen und
Behandlungstechnologien zu entwickeln – damit Trink- und
Gewässerqualität langfristig gesichert werden.
Dabei setzt
das Land gezielt auf eine stärkere Vernetzung der Akteure –
innerhalb von Nordrhein-Westfalen, mit Nachbarländern und zwischen
Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden. Die Strategie
versteht sich ausdrücklich als Angebot, neue Formen der Kooperation
zu entwickeln und wasserwirtschaftliche Leistungen sichtbarer zu
machen.
Die Zukunftsstrategie Wasser ist als lernender
Prozess angelegt. Ziele und Maßnahmen sollen regelmäßig überprüft
und weiterentwickelt werden. NRW-Zukunftsstrategie Wasser – H₂O
NRW auf den Seiten des Landtags NRW:
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV18-4677.pdf
Die Strategie wird über die
Beteiligungsplattform des Landes Nordrhein-Westfalen Beteiligung.NRW
zur Verfügung gestellt. Hier kann der Entwurf kommentiert werden:
https://beteiligung.nrw.de/k/-Scg5qscU
Weniger Krankschreibungen von TK-Versicherten in NRW Bei
den TK-Versicherten in NRW ist der Krankenstand von 18,62 Tagen im
Jahr 2024 auf 18,09 Tage in diesem Jahr
zurückgegangen.TK-versicherte Erwerbstätige in Nordrhein-Westfalen
(NRW) waren 2025 weniger krankgeschrieben als im Vorjahreszeitraum.
An durchschnittlich 18,09 Tagen meldeten sich statistisch
betrachtet vom 1. Januar bis 30. November dieses Jahres jeder und
jede TK-Versicherte in NRW krank. Ein Jahr zuvor wurden zum selben
Zeitpunkt 18,62 Fehltage pro Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in NRW
verzeichnet. Das geht aus aktuellen Daten der Techniker Krankenkasse
(TK) hervor.
Weniger Krankschreibungen wegen
Erkältungskrankheiten Einen Rückgang gab es bei den
Erkältungskrankheiten. Wegen einer Grippe, Corona oder sonstigen
Atemwegsinfekten fehlten TK-Versicherte in NRW 2025 an 3,90 Tagen.
Im Jahr 2024 führten Erkältungsdiagnosen noch an 4,36 Tagen zu
Krankschreibungen.
Mehr Fehltage wegen psychischer
Erkrankungen Leicht zugenommen haben die Krankheitstage wegen
psychischer Diagnosen wie Depressionen oder Angststörungen: Im
Jahresvergleich stiegen bei den TK-Versicherten in NRW die Fehltage
von 3,72 im Jahr 2024 auf 3,83 im Jahr 2025.
Für die aktuelle
Auswertung (Stand: 18. Dezember 2025) hat die TK die
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ihrer rund sechs Millionen
versicherten Erwerbspersonen ausgewertet. Dazu zählen
sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie Empfängerinnen und
Empfänger von Arbeitslosengeld I. In NRW zählt die TK derzeit rund 3
Millionen Versicherte (Stand: 1. Dezember 2025).
Der ACV gibt praktische Tipps, worauf beim Wintercamping zu
achten ist - von Isolierung und Technik bis zu Sicherheit und
Planung Wintercamping bietet eine besondere Form des
Reisens. Verschneite Landschaften, klare Luft und gemütliche Abende
im warmen Wohnmobil machen den Reiz der kalten Jahreszeit aus.
Gleichzeitig stellt der Winter höhere Anforderungen an Fahrzeug,
Technik und Planung. Wer gut vorbereitet ist und bewährte Routinen
beibehält, kann auch bei Frost und Schnee entspannt unterwegs sein.
Der ACV Automobil-Club Verkehr hat 10 Tipps zusammengestellt, die
beim Campen im Winter besonders wichtig sind.
Isolierung prüfen Im Winter entscheidet
die Isolierung maßgeblich über den Komfort im Fahrzeug.
Vollintegrierte Reisemobile mit Sandwich-Wänden und Doppelboden
halten die Wärme besonders gut. Teilintegrierte Modelle oder
Kastenwagen verlieren schneller Energie. Trägt ein Wohnmobil die
Bezeichnung winterfest, erfüllt es die DIN-Norm EN 1646-1. Dabei
wird geprüft, ob sich der Innenraum bei einer Außentemperatur von
minus 15 Grad innerhalb von vier Stunden auf mindestens 20 Grad
aufheizen lässt.
Zusätzlich verfügen diese Fahrzeuge über
isolierte und beheizte Frisch- und Abwassertanks. Als wintertauglich
eingestufte Fahrzeuge werden lediglich bei null Grad getestet, ohne
Überprüfung der Wasseranlage.
Zusätzliche Dämmung einplanen
Große Frontscheiben sind eine der größten Kältebrücken im Wohnmobil.
Außenmatten, Vorhänge oder Thermohauben reduzieren den Wärmeverlust
deutlich. Auch der Bodenbereich sollte berücksichtigt werden.
Isolierende Matten sorgen für warme Füße und helfen, Heizenergie zu
sparen.
Wasseranlagen schützen Eingefrorene Leitungen oder
Tanks gehören zu den häufigsten Problemen beim Wintercamping.
Fahrzeuge ohne isolierte und beheizte Wasserbehälter sollten
regelmäßig entleert oder mit geeigneten Frostschutzmaßnahmen
gesichert werden. Auch bei winterfesten Modellen empfiehlt der ACV
eine regelmäßige Kontrolle der außenliegenden Leitungen, um
Frostschäden rechtzeitig zu vermeiden.
Heizung und Gasanlage
überprüfen Vor jeder Winterreise sollten Heizung und Gasanlage
gründlich geprüft werden. Funktion, Dichtigkeit und der Füllstand
der Gasflaschen gehören zur Standardkontrolle. Besonders komfortabel
sind Heizsysteme, die auch im elektrischen Betrieb genutzt werden
können und am Standplatz über das 230-Volt-Netz laufen.
Energieversorgung sicherstellen Da die Heizung im Winter oft rund
um die Uhr läuft, steigt der Gas- und Stromverbrauch deutlich. Eine
Ersatzgasflasche gehört deshalb zur Pflichtausstattung.
Empfehlenswert ist ein Gasregler mit automatischer Umschaltung, der
selbstständig auf die volle Flasche wechselt. Zusätzliche
Vorrichtungen gegen das Vereisen des Gasreglers sorgen für eine
zuverlässige Gasversorgung. In Deutschland sind 5- und
11-Kilogramm-Flaschen in der Regel mit Propan gefüllt, das auch bei
niedrigen Temperaturen geeignet ist.
Gleichmäßig heizen
Auch bei Minusgraden muss auf Komfort nicht verzichtet werden.
Teppiche, warme Decken oder eine kleine elektrische Zusatzheizung
erhöhen die Behaglichkeit. Wichtig ist eine konstante
Innentemperatur. Ein vollständiges Auskühlen des Fahrzeugs
verbraucht beim erneuten Aufheizen mehr Energie als ein sparsamer
Dauerbetrieb auf niedrigem Heizniveau.
Feuchtigkeit
reduzieren Warme Luft speichert Feuchtigkeit, die sich im Winter
schnell als Kondenswasser niederschlägt. Mehrmaliges Stoßlüften am
Tag hilft, Schimmelbildung zu vermeiden. Lüftungsöffnungen sollten
jederzeit frei bleiben und regelmäßig von Schnee befreit werden. Der
ACV empfiehlt, Feuchtigkeit konsequent aus dem Wohnraum
fernzuhalten. Ein Vorzelt kann zusätzlich als Kältepuffer dienen und
bietet Platz für feuchte Kleidung oder Schuhe. Viele
Wintercampingplätze stellen alternativ Trockenräume zur Verfügung.
Winterreifen und Schneeketten einplanen Winterreifen sind
beim Wintercamping unverzichtbar. Aufgrund des hohen Gewichts
benötigen Wohnmobile Reifen mit ausreichender Tragfähigkeit. Die
Vorgaben des Herstellers zu Größe und Lastenindex müssen eingehalten
werden. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter,
der ACV empfiehlt mindestens 4 Millimeter. In einigen Ländern gelten
strengere Vorschriften. Schneeketten gehören in schneereichen
Regionen zur sinnvollen Grundausstattung, das Anlegen sollte vor der
Reise geübt werden.
Achtung: Im Ausland gelten teilweise
abweichende Vorschriften. In Ländern wie Österreich oder Italien
besteht in bestimmten Regionen und Zeiträumen eine situative
Winterreifen- oder Schneekettenpflicht. Vor der Reise sollten daher
die jeweils gültigen gesetzlichen Regelungen geprüft werden, um
Bußgelder oder Fahrverbote zu vermeiden.
Stellplatzwahl und
Schneemanagement beachten Ein ebener und befestigter Stellplatz
ist im Winter besonders wichtig. Tauwetter kann unbefestigten
Untergrund aufweichen und zum Einsinken des Fahrzeugs führen.
Mechanische Handbremsen sollten bei Frost nicht angezogen werden, da
sie einfrieren können. Elektronische Parkbremsen sind weniger
anfällig. Bäume in unmittelbarer Nähe bergen durch herabfallenden
Schnee oder Äste zusätzliche Risiken. Dachflächen und Vorzelte
sollten regelmäßig von Schnee befreit werden.
Planung und
Sicherheit priorisieren Im Winter erfordert die Reiseplanung mehr
Aufmerksamkeit als in der warmen Jahreszeit. Routen, Wetterlage und
Straßenverhältnisse sollten vorab geprüft werden. Auch die
Bordausstattung sollte angepasst sein. Dazu zählen unter anderem
Handfeger oder Besen, Eiskratzer, Enteiserspray, eine Schneeschaufel
oder ein Klappspaten sowie Schneeketten.
„Frauen bewegen Duisburg“ – Stadtmuseum rückt vergessene
Lebensgeschichten ins Licht Das Kultur- und
Stadthistorische Museum Duisburg, Johannes-CorputiusPlatz 1 am
Duisburger Innenhafen, lädt am Sonntag, 4. Januar 2026, um 15 Uhr zu
einer besonderen Führung unter dem Titel „Frauen bewegen Duisburg“
ein. Harald Küst nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine
Reise durch die Duisburger Stadtgeschichte und stellt Frauen vor,
die die Entwicklung der Stadt geprägt haben.
Im Mittelpunkt
stehen Pionierinnen, Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen und
politisch engagierte Duisburgerinnen, deren Wirken tief in der Stadt
verwurzelt ist, die jedoch oft im Hintergrund geblieben sind. Die
Führung macht diese vergessenen Biografien sichtbar und ordnet sie
in den historischen Kontext ein.
Die Teilnahme ist im
Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für
Kinder und ermäßigt 2,00 Euro. Das vollständige Programm ist im
Internet unter www.stadtmuseumduisburg.de abrufbar.
Zusatzführung für Familien in den Wasserwerken
der Stadtwerke Duisburg Mit zahlreichen Veranstaltungen
und Aktionen feierten die Stadtwerke Duisburg in diesem Jahr 150
Jahre öffentliche Trinkwasserversorgung in der Stadt an Rhein und
Ruhr. Den Abschluss machten vor kurzem Familienführungen in den
Wasserwerken Wittlaer und Bockum.
Aufgrund der besonders
großen Nachfrage haben sich die Stadtwerke entschlossen, eine
Zusatzführung am 14. Januar 2026 anzubieten. Große und kleine
Duisburgerinnen und Duisburger können dann einen Blick hinter die
Kulissen der Trinkwassererzeugung werfen und eine Reise durch die
150-jährige Geschichte der Trinkwasserversorgung in Duisburg
unternehmen.
Anmeldungen wieder möglich Die Führung
startet um 15 Uhr und dauert circa 3 Stunden. Während der
kostenlosen Führung durch das Wasserwerk Wittlaer zeigen Mitarbeiter
der Stadtwerke Duisburg, wie Trinkwasser gefördert und aufbereitet
wird. Anschließend gibt es eine Besichtigung des historischen
Wasserwerks Bockum, bei der die Familien erfahren, wie die
Trinkwasserversorgung vor über 100 Jahren funktioniert hat.
Anmeldungen zur Familienführung sind unter www.swdu.de/fuehrung
möglich. Treffpunkt ist am Wasserwerk Wittlaer, Bockumer Straße 79,
40489 Düsseldorf-Wittlaer. Parkplätze sind vorhanden.

Wasserwerk Wittlaer: Das Wasserwerk Wittlaer der Stadtwerke Duisburg
kann am 14. Januar im Rahmen einer Familienführung besichtigt
werden. Quelle: Stadtwerke Duisburg
2025: Stadtwerke
feierten 150 Jahre Wasserversorgung Die Wasserversorgung in
Duisburg wurde in diesem Jahr 150 Jahre alt. Im Frühjahr 1875 begann
die Erfolgsgeschichte mit den Arbeiten zur Errichtung des ersten
städtischen Wasserwerks an der Aakerfähre. Seitdem werden die
Bürgerinnen und Bürger an Rhein und Ruhr zuverlässig mit sauberem
Trinkwasser versorgt. Einen Überblick über die historische
Entwicklung der Duisburger Trinkwasserversorgung mit zahlreichen
Bildern haben die Stadtwerke unter www.swdu.de/wasser-150
zusammengestellt.
Vor 10 Jahren in der BZ:
Duisburg und 2016 -
Fortsetzung des
Jahresberichtes der BZ zur 2014 erstellten "Positiv-Negativ-Liste"
- von Harald Jeschke
Zur Vorausschau steht zuallererst
ein kleiner Rückblick. Es betrifft in erster Linie die
Stadtentwicklung siehe
"Positiv-Negativ-Liste"
und hier zentrale Projekte wie
Kantpark,
FOC Factory
Outlet Center (maßgeblich initiiert vom CDU-Fraktionschef
Rainer Enzweiler und SPD-Ratsfrau Ellen Pflug),
dem

Bahnhofsvorplatz
nach dem 2013 durchgeführten
Charrette-Verfahren mit Bürgerbeteiligung. Und zum
Vorausblick gehört auch der reale Blick. Heißt im
Klartext: OB Sören Link, Stadtentwicklungsdezernent
Carsten Tum und die „GroKo Duisburg“ sind in einem hohen
Maß von mehr als nur Investitionsabsichten abhängig. Dasselbe trifft auch für die
umstrittenen Investoren des FOC zu, die ja tatsächlich
Geld in die Hand nahmen, jetzt aber beim Thema
Störfallverordnung ins Fantasiereich abdrifteten.

Das von Ulrich Vent erstellte Modell des Umfeld des
Hauptbahnhofes mit den Neubauten des Intercityhotels links
sowie dem geplanten und nicht mehr realisierbaren neuen Hauptdomizil des
ehemaligen Entwicklers Multi
Development rechts gegenüber dem Haupteingang des Bahnhofs
an der westlichen Grenze des Vorplatzes im Eingangsbereich
der Königstraße.
Hier
bei den Investoren oder Entwicklern den richtigen Nerv
treffen bedeutet auch, diese nicht mit extrem
abschreckenden Grundsteuergeschichten zu vergraulen.,
ansonsten wäre das Wasser auf die Mühlen derer, die mit
bösartiger Bezeichnung wie „Stadtabwicklung“ operieren.

Kantpark im Frühjahr mit "Himmelsgucker"
Zu den
Fakten
Die Herren
Investoren Krieger und Ostermann (Möbelzentrum auf dem
ehemaligen Zeus-Gelände in Meiderich) bewegen sich nicht.
Beim Höffner-Möbelmogul liegt zumindest eine erhebliche
finanzielle Vorlast vor – Geländeankauf Frühjahr 2010 von
Bahnflächenvermarkter Aurelis, Umgestaltung der
Loveparade-Gedenkstätte, Vorsanierung im Bereich südlich
der Karl-Lehr-Straße.

Das ehemalige
Güterbahnhof-Areal - Foto Manfred Schneider
"Wenn alle formaljuristischen Hürden mit Aufstellungsbeschlüssen,
Bürgeranhörungen und Detailplanungen geklärt werden können,
"dann könnte ich mir eine Fertigstellung so Ende August 2013
vorstellen" sagte Kurt Krieger in einer Sondersitzung im
Ratsaal a.m 17 Juni 2011.

Kurt Krieger (links) und der ehemalige Planungsamtsleiter Martin Linne,
der Planungschef in Krefeld wurde.

Ausgangssituation
Auf Bestreben der Haupteigentümerin der Fläche zwischen dem
Hauptbahnhof im Norden, den Bahngleisen im Osten, der Koloniestraße
im Süden und einschließlich der Autobahn A 59 im Westen, der „Aurelis“
soll dieser Bereich nun im Sinne des Masterplan städtebaulich
entwickelt werden, hieß es 2011...
Um es noch
einmal klar zu stellen: Im Fall Krieger hatte die Stadt
und die Politik ihre Hausaufgaben trotz vielfacher
Bedenken z.B. der Grünen umgesetzt. Die lange Prüfung der
Beschluss- und Antragstellungen von Kurt Krieger
(Anbindung an A59) lag bei der Genehmigung bei der
Bezirksregierung Düsseldorf. Nach Jahren des Wartens ging
es für Krieger nur in Neuss und Hannover zügig voran. 2014
setzte er Prioritäten und das Projekt Duisburg rutschte
nach hinten.
Immer noch
nicht geklärt ist die konkrete Planung von Fokus
Development (Geschäftsführer Axel Funke) zur Entwicklung
des von Axel Funke (einziger Bieter) gekauften Gebäudes
der ehemaligen Stadtbücherei an der Düsseldorfer Straße.
Hier steht die Option auf Entwicklung der ehemaligen
Filiale – Straßenzug entlang der Börsenstraße bis
Einmündung Vom-Rath-Straße – mit der Volksbank Rhein Ruhr,
die im April 2016 ihren Umzug ins von Alltours verwaiste
Gebäude zum Innenhafen vollzieht.
„Ich bin
extrem optimistisch“, erklärte Axel Funke gegenüber der BZ
im Sommer 2015 auf die Frage, ob das Großprojekt
tatsächlich gestemmt werden kann.
Für Duisburg gilt auch
wie im Fall Krieger/Ostermann abwarten müssen. Das galt
auch zur Bauabsicht entlang der Mercatorstraße mit dem Bau
der Zentrale des damaligen Unternehmens Multi Development
– mit all den negativen Folgen. Das Aus des Entwicklers
zwang Funke zur Neufirmierung und unter eheblicher
Kraftanstrengung bei der Fertigstellung des von Multi
Development übernommenen Baus der neuen Stadtbücherei
(Stadtfenster).
Die Auswirkung der von Funke initiierten
Planungsabsicht am Hauptbahnhof und das nicht von ihm
verschuldete Aussteigen des Großentwicklers aus den
Niederlanden bescherte im Sommer den Totalabriss des Grüns
entlang der nördlichen Mercatorstraße mit bundesweitem
Echo.
Gleiches
gilt auch zum Thema Bebauung auf dem seit 2012 brach
liegenden Areal am Marientor-Gelände entlang der
Steinschen Gasse. Nach der Mipim in München im Herbst 2015
gibt es einen Interessenten, wurden auch Gespräche
geführt. Konkret ist noch nichts. Auch hier muss die Stadt
einfach abwarten.

Der Stadtwerketurm steht übrigens immer noch.

Das trifft
auch auf den Fall der Bebauung im Bereich der südlichen
Mercatorstraße mit neuer Feuerwache und geplanten Autohaus
zu. Die neu gefassten Beschlüsse hierzu nach veränderter
politischer Lage zur Kommunalwahl brachte die Gerichte ins
Spiel. Grundsätzlich war die Prüfung durch die
Bezirksregierung ohne Beanstandung.
Positiv
entwickelte sich auch die Entwicklung im südlichen und
zentralen Bereich am Hauptbahnhof bzw. wieder entlang der
Mercatorstraße. Das B&B-Hotel (80. in dieser Art in
Deutschland) wurde gebaut und ist schon in Betrieb, die
Entscheidung im Düsseldorfer Ministerium das Landesamt für
Natur und Umwelt LANUV auf Duisburg zu konzentrieren war
ein herausragender Moment für die Stadt mit Sogwirkung.

Der Bahnsteig- und Dachbereich des Hauptbahnhofs soll
ab 2017 für 120 Millionen Euro saniert werden
Das
eigentlich schon 2013 in Betrieb gehen sollende Intercityhotel
am Hauptbahnhof wird gebaut und soll in 2016 fertig sein.

Das war der ursprüngliche
Planungsbereich vom Bahnflächenvermarkter Aurelis.
Hinter dem von Aurelis kernsanierten Südflügel sollten
auch Parkhäuser entstehen. Untern rechts eröffnete schon
das B&B-Hotel.
Der Busbahnhof wird anschließend in direkter Nähe
installiert und die unsägliche und bei effizienter Planung
eigentlich unnötige Übergangslösung auf der Ostseite des
Hauptbahnhofs mitten im Wohnbereich der Otto-Keller-Straße
beendet.

An der
Ostseite im Eckbereich der
Neue-Frucht-Straße/Koloniestraße sticht die verwahrloste
Immobilie (Schandfleck Neudorfs genannt) der ehemaligen
Gaststätte Rupp jedem Fahrer der rund 60.000 Fahrzeuge
dort täglich ins Auge.

Nicht
beendet sein wird die Umgestaltung des Hauptbahnhofes im
Bereich der durch die Überdeckelung der A59 geschenkten
20.000 Quadratmeter. Dies wird auch nach der Bewilligung
der Fördermittel erst 2017 der Fall sein, aber immerhin
geht es hier voran. So wird aber auch die Umgestaltung
der Mercatorstraße entlang des Hauptbahnhofes bis zur
Einmündung in die Saarstraße und die
Friedrich-Wilhelm-Straße auf der anderen Seite dauern.
Hier müssen wir mit monatelanger wechselseitiger Sperrung
der Friedrich-Wilhelm-Straße bis 2017 leben. Platz für die
unsägliche Pegida-Demo soll es dann hier nicht geben.

Positiv
sind auch die Bewilligung der Fördermittel und die
Beteiligung der Bürger zur Umgestaltung des Kantparks. Ein
absolutes Muss. Viele Städte in Deutschland würden sich
ein solch grünes Filetstück im Herzen der Stadt wünschen.
Duisburg kann besser – und mehr daraus machen.
Und dann wäre ja noch das positive
Pfund.Mercator Quartier
- wenn die Vermarktung hier gelingt.
Pfarrer Korn am nächsten Freitag in der Duisburger
Kircheneintrittsstelle Immer freitags können
Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten,
in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit
Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen
und über die Kirchenaufnahme reden.
Motive für den
Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach
Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch,
Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.
Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der
Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von
14 bis 17 Uhr.
Am Freitag, 2. Januar 2026 heißt
Pfarrer Stefan Korn Menschen in der Südkapelle des
Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos
zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.
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