'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv31. Dezember 2025
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


1. KW  Donnerstag, 1. -  Sonntag, 4. Januar 2026

Schneefall am 2. Tag des Jahres




Friemersheim: Mann schwer verletzt – Mordkommission ermittelt
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg
Die Polizei ist am Neujahrsabend (1. Januar, 19 Uhr) zu einem Mehrfamilienhaus an der Moltkestraße gerufen worden, weil sich ein Mann (35) zuvor gewaltsam Zutritt zur Wohnung seiner getrennt lebenden Ehefrau (30) verschafft hatte. In der Wohnung soll der 35-Jährige ihren neuen Partner (29) mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben.

Die 30-Jährige versuchte daraufhin ihren Ehemann von der weiteren Tatausführung abzubringen. Hierbei verletzten sich beide gegenseitig. Der Angreifer flüchtete letztendlich verletzt aus der Wohnung. Einsatzkräfte der Polizei trafen ihn auf der Straße vor dem Wohnhaus an und nahmen ihn vorläufig fest.

Rettungskräfte brachten alle Beteiligten zur Behandlung in Krankenhäuser. Der 29-Jährige ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt. Unter ihrer Sachleitung richtete die Polizei Duisburg noch am Donnerstagabend eine Mordkommission ein.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird der 35-Jährige am Freitag (2. Januar) einem Haftrichter des Amtsgerichts Duisburg vorgeführt.

Verfassungsbeschwerde gegen die Änderung des Braunkohleplans Hambach eingegangen
Die Stadt Elsdorf hat am 30. Dezember 2025 Kommunalverfassungsbeschwerde erhoben gegen die durch den Beschluss des Braunkohleausschusses vom 14. Juni 2024 und durch Bescheid vom 19. Dezember 2024 des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigte Änderung des Braunkohlenplans "Teilplan 12/1 – Hambach – Abbau- und Außenhaldenfläche des Tagebaues Hambach".
Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung der Vorschriften der Landesverfassung über das Recht der kommunalen Selbstverwaltung. Aktenzeichen: VerfGH 112/25

Das Deutsche Rote Kreuz Landesverband Nordrhein übergibt LAG-Vorsitz an die Diakonie RWL
Das Deutsche Rote Kreuz Landesverband Nordrhein übergibt den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen nach zwei Jahren turnusgemäß zum Jahreswechsel 2025/2026 an das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL.

„In den zurückliegenden zwei Jahre haben wir uns stark gemacht für die Arbeit der Wohlfahrts- und Sozialarbeit in unserem Land; sei es bei der Kundgebung auf den Rheinwiesen mit über 32.000 Demonstrierenden, bei Mahnwachen vor dem Landtag, beim Symposium der LAG, im Kommunalwahlkampf, bei Fachveranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Gesprächsrunden oder im direkten Kontakt mit Politik und Gesellschaft.

Krabs-Höhler-Schwenke - Übergabe LAG Vorsitz

Soziale Gerechtigkeit kann es nur mit einer starken Wohlfahrtspflege in unserem Land geben. Hierfür auskömmlich und verlässliche Rahmenbedingungen für die Träger zu schaffen und eine zuverlässige Interessensvertretung gegenüber der Landespolitik wahrzunehmen, wird auch weiterhin Aufgabe und Ziel der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW bleiben“, betont der scheidende LAG-Vorsitzende Hartmut Krabs-Höhler.

Kirsten Schwenke, neue Vorsitzende der Freien Wohlfahrt Nordrhein-Westfalen, ergänzt: „Die Freie Wohlfahrtspflege erreicht mit ihren vielfältigen Angeboten allein in NRW etwa sechs Millionen Menschen jährlich. Aus dieser großen Verantwortung heraus werden wir auch in den kommenden zwei Jahren konsequent für die Bürgerinnen und Bürger und Träger der Freien Wohlfahrt eintreten.“

Dabei fordert Schwenke, benachteiligte und von Armut betroffene Menschen stärker in den Blick zu nehmen. „Als starke Partnerin der Politik schauen wir bei den Reformen des Sozialstaats – ob Bürgergeld, Pflege, Behindertenhilfe, Kitas oder OGS – genau hin und suchen gemeinsam nach Wegen, die soziale Infrastruktur in NRW zu sichern“, so Schwenke weiter.

Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW in drei Sätzen:
750.000 Mitarbeitende der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen setzen sich täglich dafür ein, Menschen in allen Lebenslagen zu unterstützen. Mit ihren Angeboten und Dienstleistungen erreichen die Träger der Freien Wohlfahrtspflege in NRW jährlich rund 6 Millionen Menschen.

Neben den konkreten Aufgaben der Wohlfahrts- und Sozialarbeit übernehmen die Verbände eine wichtige Mittlerrolle zwischen Gesellschaft, Politik und Verwaltung: Sie benennen soziale Schieflagen und setzen auf Dialog, um gemeinsame Lösungen für alle beteiligten Akteurinnen und Akteure zu erreichen.

Kontaktstelle für drei Kirchengemeinden: Meiderich, Obermeiderich und Ruhrort-Beeck richten gemeinsames Gemeindebüro ein
Ab Januar 2028 werden die Gemeinden Meiderich, Obermeiderich und Ruhrort-Beeck eine gemeinsame evangelische Kirchengemeinde südlich der A42 bilden. Das gemeinsame Gemeindebüro für die drei Gemeinden gibt es jetzt schon - seit dem 1. Januar 2026.

Damit entsteht als Ausdruck der engeren Zusammenarbeit eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen, Anliegen und organisatorischen Themen rund um das Gemeindeleben. Das Büro befindet sich in Meiderich, Auf dem Damm 8, 47137 Duisburg, und ist dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Telefonisch ist es erreichbar unter 0203 4519622, per E-Mail unter katja.huether@ekir.de. Besetzt ist das Büro derzeit mit Katja Hüther, die seit 23 Jahren Gemeindesekretärin in Meiderich ist. Sie bringt viel Erfahrung, Organisationstalent und Herzblut mit – und freut sich darauf, künftig für alle drei Gemeinden da zu sein.

Ob Fragen zu Veranstaltungen, Gottesdiensten oder rund um das bunte Leben in den Gemeinden – im neuen Büro laufen viele Fäden zusammen.  Infos zu den drei Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und www.ruhrort-beeck.de.      

Katja Hüther vor dem Büro der Gemeinden Meiderich, Obermeiderich und Ruhrort-Beeck (Foto: Ev. Kirchengemeinde Meiderich)

Bild-Vortrag über die Weihnachtsgeschichte in der Kunst
Berühmte Meisterwerke der Kunst - wie etwa Rubens Gemälde von der Anbetung durch die Hirten - illustrieren die Weihnachtsgeschichte. Sie setzen zentrale Motive der biblischen Erzählungen aus den Evangelien von Lukas und Matthäus auf ganz eigene Weise bildlich um.

Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn lädt ein, sich am 6. Januar 2026 um 18 Uhr in der Friedenskirche Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, bezaubern zu lassen von Gemälden, die das Geschehen um Weihnachten illustrieren.

Die gelernte Kunstlehrerin Martina Will wird dazu in ihrem Vortrag zahlreiche Bildbeispiele präsentieren. Mit dabei ist auch Dürers Paumgartner-Altar, um die Geburt in den Mittelpunkt zu stellen. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Gemeindearbeit am Ausgang wird nicht abgelehnt.



Erwerbstätigenzahl im Jahr 2025 fast unverändert
• Erwerbstätigkeit sinkt nach dem Beschäftigungs-Höchststand im Vorjahr geringfügig um 5 000 Personen
• Beschäftigungsgewinne im Jahr 2025 nur in Dienstleistungsbereichen, dagegen Verluste im Produzierenden Gewerbe und im Baugewerbe
• Zahl der Erwerbslosen steigt im Jahresdurchschnitt 2025 um 161 000 Personen

Im Jahresdurchschnitt 2025 waren rund 46,0 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept) erwerbstätig. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2025 damit geringfügig um 5 000 Personen (0,0 %) unter dem Niveau des Vorjahres.



Im Jahr 2024 hatte es so viele Erwerbstätige wie noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 gegeben. Mit Ausnahme des Corona-Jahres 2020 war die Erwerbstätigenzahl seit 2006 durchgängig gewachsen. Allerdings hatte der Anstieg seit Anfang 2024 deutlich an Dynamik verloren

Nach dem Rückgang zu Beginn der Corona-Krise im Jahr 2020 um 325 000 Personen (-0,7 %) war die Erwerbstätigenzahl 2021 zunächst leicht um 75 000 (+0,2 %) und 2022 und 2023 insgesamt kräftig um 588 000 (+1,3 %) beziehungsweise 306 000 Personen (+0,7 %) gestiegen. Im Jahr 2024 betrug der Zuwachs nur noch 52 000 Personen (+0,1 %). Im Laufe des Jahres 2025 wurde das Vorjahresniveau schließlich leicht unterschritten.

Konjunkturelle Abkühlung und demografischer Wandel wirken auf den Arbeitsmarkt
Ursächlich für diese Beschäftigungsentwicklung waren im Jahr 2025 die konjunkturelle Abkühlung auf dem Arbeitsmarkt und – wie bereits in den Vorjahren – die immer stärkeren Effekte des demografischen Wandels. Dieser hat zur Folge, dass für die aus dem Erwerbsleben ausscheidenden geburtenstarken Jahrgänge immer weniger junge Erwerbstätige nachrücken.

Weiterhin stützend für den Arbeitsmarkt waren hingegen die Nettozuwanderung ausländischer Arbeitskräfte sowie eine gestiegene Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung, die unter anderem auf höhere Erwerbsquoten von älteren Personen und Frauen zurückzuführen ist.

Beschäftigungszugewinne ausschließlich in Dienstleistungsbereichen
Im Jahr 2025 verhinderten ausschließlich die Beschäftigungsgewinne in den Dienstleistungsbereichen einen stärkeren Rückgang der Erwerbstätigenzahl. 75,9 % aller Erwerbstätigen arbeiteten 2025 in den Dienstleistungsbereichen (2024: 75,6 %).

Die Zahl der dort Beschäftigten wuchs im Vorjahresvergleich um 164 000 (+0,5 %) auf 34,9 Millionen Personen. Innerhalb der Dienstleistungsbereiche entwickelte sich die Beschäftigung allerdings sehr unterschiedlich: Einen großen Zuwachs gab es wie in den Vorjahren im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit mit +205 000 Personen (+1,7 %), wobei der Gesundheitsbereich den größten Anteil an diesem Zuwachs hatte.

Zunahmen gab es auch in den Bereichen Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+16 000 Personen; +1,5 %) sowie bei den sonstigen Dienstleistungen (unter anderem Verbände und Interessenvertretungen) mit +26 000 Personen (+0,8 %). Demgegenüber ging die Erwerbstätigenzahl bei den konjunkturempfindlichen Unternehmensdienstleistern, zu denen auch die Arbeitnehmerüberlassung zählt, weiter zurück (-64 000 Personen; -1,0 %).

Im Bereich Information und Kommunikation endete mit einem Rückgang um 10 000 Personen (-0,6 %) der zuvor neun Jahre und auch über die Corona-Krise hinweg anhaltende Beschäftigungsaufbau. Im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe sank die Zahl der Erwerbstätigen erneut leicht, und zwar um 15 000 Personen (-0,1 %).

Beschäftigungsverluste im Produzierenden Gewerbe und im Baugewerbe Außerhalb der Dienstleistungsbereiche nahm die Beschäftigung deutlich ab: Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) sank die Erwerbstätigenzahl 2025 kräftig um 143 000 (-1,8 %) auf 7,9 Millionen Personen. Im Baugewerbe ging die Beschäftigung um 23 000 Erwerbstätige (-0,9 %) auf 2,6 Millionen zurück.

Insgesamt arbeiteten 22,8 % aller Erwerbstätigen im Jahr 2025 im Produzierenden Gewerbe (2024: 23,2 %). Die restlichen 1,2 % der Erwerbstätigen arbeiteten im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei. Dort waren 3 000 Personen weniger erwerbstätig als im Vorjahr, was einem Rückgang um 0,5 % auf 562 000 Personen entspricht. Damit setzte sich der negative Trend der vergangenen Jahre fort.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit leichtem Zuwachs, weniger Selbstständige
Entscheidend für die nahezu auf Vorjahresniveau verharrende Erwerbstätigenzahl waren Anstiege bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Hierdurch konnten Verluste bei der Zahl der marginal Beschäftigten (geringfügig entlohnte und kurzfristig Beschäftigte sowie Personen in Arbeitsgelegenheiten) und der Selbstständigen ausgeglichen werden.

Insgesamt wuchs die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt 2025 leicht um 33 000 (+0,1 %) auf 42,3 Millionen Personen. Bei den Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger setzte sich im Jahr 2025 dagegen der nunmehr seit 2012 andauernde Abwärtstrend fort: Ihre Zahl sank gegenüber 2024 um 38 000 (-1,0 %) auf 3,7 Millionen Personen. 

Zahl der Erwerbslosen steigt deutlich, Erwerbslosenquote bei 3,5 %
Die Zahl der Erwerbslosen in Deutschland stieg nach vorläufigen Schätzungen auf Basis der Arbeitskräfteerhebung im Jahresdurchschnitt 2025 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 161 000 oder 10,8 % auf 1,7 Millionen Personen.

Die Zahl der aktiv am Arbeitsmarkt verfügbaren Erwerbspersonen, definiert als Summe der Erwerbstätigen und Erwerbslosen, stieg im gleichen Zeitraum um 156 000 Personen (+0,3 %) auf 47,5 Millionen. Die Erwerbslosenquote, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an der Zahl der Erwerbspersonen, stieg gegenüber dem Vorjahr von 3,1 % auf 3,5 %.



Böllerverbot ja oder nein ist nicht mehr die Frage. Ein Verbot muss her!
Wer nach den erneuten schweren Vorfällen mit Toten (allein 2 Jugendliche in Bielefeld, schweren Bränden nach Abschießen von Feuerwerk auf Häuser und Balkone wobei Menschen ihr Zuhause verloren, Polzei und Feuerwehr massiv angegriffen werden und die DVG aufgrund von Attacken mit Böllern und Raketen Hochfeld umfahren muss um Fahrgäste und Personal zu schützen - wer hier noch an die Vernunft der Bürger appelliert, dem ist nicht mehr zu helfen, macht sich grob gesehen mitschuldig.

Dazu kommen die massiven Umweltverschmutzungen und die panischen Ängste von Tieren und natürlich die vielen Erstversorger:innen, die mit zum Teil massiven Verletzungen konfrontiert werden.

Und wer allein in Deutschland registriert, wie sich Menschenschlangen vor den Anbietern bilden, mitbekommt, wie einzelne Menschen enrome Summen für die Böllerei ausgeben, muss sich um die Vernunft der Menschen nicht mehr sorgen.
Es geht nicht mehr um Umfagen, was die Mehrheit will, es geht um Politik, die diesen schlimmen Zuständen ein Ende setzt. Übrigens: Alles fängt im Elternhaus an...

 

Vor 10 Jahren am 2. Januar 2016: Belebung am Sonnenwall - Leapp-Shop erföffnet

Gegen 10:10 Uhr bildete sich kurz nach der Eröffnung diese Schlange vor dem Leap-Shop auf dem Sonnenwall 39. Für die wartenden Technikfreunde und Schnäppchenjäger gab es im Nieselregen Kaffee von den  Shop-Mitarbeitern.

"Ich hätte aber viel mehr  erwartet", meinte Leapp-Duisburg Geschäftsführer Ralph Gerster (Foto unten). Trotzdem war er mit den drei fest angestellten Mtarbeitern nicht unzufrieden.

Es ist erst der dritte Shop dieser Art der aufbereiteten und begrauchten Geräte. Aachen und Düsseldorf waren die ersten Standorte in Deutschland der Niederländer. Die Zentrale für die technische Aufbereitung der Apple-Produkte liegt in Amsterdam. Düsseldorf wird aber auch die runderneuerten und mit Garantie versehenen Geräte für den Markt aufbereiten.

 "Wir haben lange überlegt, ob wir uns für den Sonnenwall entscheiden", deutete der Geschäftfsührer auf die leersteheden Ladenlokale in seiner direkten Nachbarschaft. Aber letztendlich kann auch eien 1b-Lage für guten Umsatz sorgen. Das bestätigte auch Boris Roskothen vom gegenüberligenden alteingessessenen Spielwarengeschäft. "Wir hatten in eienr Umbaumaßnahme vor 18 Jahren am Ersatzstandort in der 1A-Lage nur Einbußen. Hier am Sonnenwall funktoniert es." Harald Jeschke (Text und Fotos)


Neujahr 2026



Wünsche - oder bittere Erkenntnisse zum neuen Jahr
Es bedarf keine neuen Zeilen in Hinsicht auf den größten Wunsch auf Frieden in der Welt. Zu viele Kriegstreiber sind am Werk, um hier noch Einzelfälle aufzuzeigen, zu viele Despoten sind weltweit auf dem Vormarsch, zu viel radikale Politiker verschaffen sich Gehör und zu viele Menschen werden unterdrückt. Es gilt schlimm, schlimmer - Putin, Trump, Kim und wie immer Menschen verachtende Tyrannen heißen.

Wer Journalisten bedroht, verfolgt und als Widerlinge bezeichnet, wer Satiriker, Talkmaster, Moderatoren/Comediens verbal bedroht und massiv in Medien-Unternehmen eingreift, dass diese zu entfernen seien, hat sämtlichen Respekt für sein Amt in den Müllkübel befördert. Wer Europa spalten will und engagierte Verteter:innen gegen Hassreden aussperrt, hat jede Existenzberechtigung auf Ausübung einer führenden Funktion verloren.

Es stellt sich die Frage, was man wirklich wünschen will, da die Liste der Völker bedrohenden Despoten steigt und das mutwillge Umsetzen des Stärkeren zum Maß aller Handlungen mutiert ist.

In unseren Bereichen ist die Not der Kommunen ein Maß der Dinge, die Menschen in die Rechts- oder Linksradikalbereiche treibt. Aus Protest. Wohnungsnot, Angst um den Arbeitsplatz, kriminelles Umfeld, marode Brücken und Straßen - alles Bereiche, die jahrzehntelang vor allem im Ruhrgebiet die Menschen an den Glauben zur Demokratie erschüttert haben.

Wenn sich hier in absehbarer Zeit nicht im ausreichendem Maß wirklich etwas ändert, sind die jetzigen US-Verhältnisse schneller Realität als man glaubt. Das Anbiedern von AfD-Politikern in Richtung des "extrem Demokratie gefährdenden Dreiecks" Trump, Vance und Hegseth mit ihren Think Tanks und Finanzgier ist unerträglich und beschämend. Wer diese Menschen wählt, riskiert US-Verhältnisse der jetzigen Zeit.


Trump verweigert finanzielle Unterstützung für die Vereinen Nationen im Bereich humanitäre Hilfe bzw. die Zahlungen der USA wurden eingestampft, aus dem Welt-Klimaabkommen ausgestiegen und sogar in Naturschutzgebieten soll wieder die Ausbeutung nach fossilen Brennstoffen wie Öl und Kohle möglich sein. Wer Bildung massiv beschränkt und Universitäten der USA bedroht, muss sich nicht wundern, in der europäischen Werte-Demokratie ins Abseits zu rutschen.

Zur Erinnerung: UNICEF benötigt 7,66 Milliarden US-Dollar, um im kommenden Jahr humanitäre Hilfe für 73 Millionen Kinder in Krisen- und Konfliktgebieten zu leisten.


Freiheitsstatue zurück nach Europa

Wer aufgrund des tyrannischen Gehabes und in den Schmutz ziehen der amerkanischen Demokratiegeschichte fast täglich offenbart, der muss sich nicht wundern, wenn der französische EU-Abgeordnete Raphael Glucksman fordert, die von den Franzosen zur Unabhängigkeit der USA geschenkte Freiheitsstatue wieder nach Europa zu holen.  Harald Jeschke

A59: Autobahn GmbH startet im Januar mit dem Neubau des Brückenzugs Berliner Brücke in Duisburg

Wirtschaftsbetriebe Duisburg beseitigen Silvestermüll und bitten um Mithilfe
Für viele Duisburgerinnen und Duisburger gehört das Feuerwerk zum Jahreswechsel einfach dazu. Weniger schön ist jedoch der Müll, der nach der Silvesternacht auf Straßen und Gehwegen liegen bleibt. Erfahrungsgemäß fällt eine große Menge an Feuerwerksresten, Verpackungen und Flaschen an, die am Neujahrsmorgen das Duisburger Stadtbild beeinträchtigen.

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg beginnen bereits am 1. Januar 2026 in verschiedenen Bereichen der Stadt mit den Aufräumarbeiten. Die Teams der Stadtbildpflege sind morgens früh unterwegs, um erste Spuren der Silvesternacht zu beseitigen. Besonders problematisch sind Feuerwerksbatterien, Raketenstäbe und Glasflaschen, da sie die Saugrohre der Kehrmaschinen verstopfen und dann in mühsamer Handarbeit entfernt werden müssen.

Darüber hinaus kann liegen gelassener Silvestermüll Defekte an den Kehrmaschinen verursachen, was Maschinen- und Revierausfälle zur Folge haben kann. Das kostet Zeit und verzögert die Reinigung.

Wirtschaftsbetriebe bitten um Mithilfe
Wer Feuerwerksreste am Gehwegrand zusammenstellt oder selbst entsorgt, erleichtert den Reinigungskräften ihre Arbeit erheblich. Auch stehen gelassene Flaschen auf der Fahrbahn sollten entfernt werden, da sie eine unnötige Unfallgefahr darstellen. Die Reinigungsteams arbeiten in den kommenden Tagen ihre Reviere nach und nach ab und setzen alles daran, Duisburg möglichst schnell wieder sauber zu bekommen.

Gleichzeitig weisen die Wirtschaftsbetriebe darauf hin, dass Anwohnerinnen und Anwohner ohne Reinigungspflicht beziehungsweise ohne gezahlte Reinigungsgebühren für die Gehwegreinigung und die Entsorgung ihres Silvestermülls selbst verantwortlich sind.

Hinweise zur richtigen Entsorgung von Silvesterabfällen
Nach der Silvesternacht fallen verschiedene Abfallarten an, die richtig getrennt werden müssen, um eine umweltgerechte Entsorgung sicherzustellen. Verpackungsmaterial aus Kunststoff wie Blisterverpackungen, Schutzkappen und Raketenbeutel gehört in die Wertstofftonne.
Papierverpackungen und Kartons werden über die Altpapiertonne entsorgt. Sektflaschen, die häufig als Abschussbasis für Raketen genutzt werden, müssen farblich getrennt in den Altglas Container. Vollständig abgekühlte pyrotechnische Abfälle gehören grundsätzlich in die Restmülltonne.

Bei der Art der Feuerwerkskörper gibt es Unterschiede: Knaller und Chinaböller können aufgrund ihrer Rückstände aus Tonerde und Papier sogar im Altpapier entsorgt werden. Überreste von Feuerwerksbatterien, bengalischem Feuer oder anderen pyrotechnischen Effekten hingegen enthalten chemische Rückstände und müssen zwingend über den Restmüll entsorgt werden.

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bedanken sich herzlich bei allen Duisburgerinnen und Duisburgern, die durch Mithilfe beim Aufräumen und durch sorgfältige Abfalltrennung dazu beitragen, dass die Stadt nach dem Jahreswechsel schnell wieder sauber und sicher ist.



NRW legt Landeswasserstrategie vor und ruft zur Beteiligung auf
Die Strategie setzt auf Klimaresilienz, Wasserqualität und nachhaltige Nutzung der Ressourcen, da Wasser immer knapper, Extremwetter häufiger – und die Anforderungen an Gewässer, Versorgung und Schutz wachsen. Nordrhein-Westfalen reagiert darauf mit einer neuen Landeswasserstrategie.

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr hat die „NRW-Zukunftsstrategie Wasser – H₂O NRW“ erarbeitet und startet jetzt die abschließende Beteiligung von Fachöffentlichkeit und Verbänden. Damit beginnt die Phase, die der Strategie durch Dialog und fachlichen Austausch den letzten Schliff geben wird.

Der jetzt vorliegende Strategieentwurf ist das Ergebnis intensiver Arbeit der vergangenen Monate. Ausgewertet wurden die Ergebnisse von verschiedenen Workshops, der Auftaktveranstaltung und zahlreichen Fachgesprächen. Hinweise, Anregungen und Maßnahmenvorschläge aus diesem Prozess sind in die Strategie eingeflossen. Auf dieser Grundlage liegt nun der Entwurf für die künftige Wasserpolitik des Landes vor.

„Wasser entscheidet über Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung und den Schutz unserer Natur, es ist die Basis allen Lebens. Deshalb wollen wir diese Strategie mit breiter Beteiligung aufbauen. Wir laden deshalb alle Akteurinnen und Akteure ein, den Entwurf zu prüfen, zu kommentieren und mit uns zu verbessern. Wir haben in Nordrhein-Westfaleb eine starke Wasserwirtschaft und enormes Fachwissen. Mit der Zukunftsstrategie schaffen wir einen gemeinsamen Rahmen“, sagte Umweltminister Oliver Krischer.

Antworten auf neue Herausforderungen
Inhaltlich bündelt die Zukunftsstrategie ihre Ziele und Maßnahmen in vier eng miteinander verknüpften Clustern: Resilienz, Sicherheit, Gestaltung und Zusammenarbeit. Sie reagieren auf die zentralen Herausforderungen des Klima- und Strukturwandels – von Niedrigwasser und Starkregen über Hochwasser- und Daseinsvorsorge bis hin zu Energiewende, Strukturwandel und grenzüberschreitender Kooperation.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Resilienz von Gewässern und Wasserhaushalt: durch ein besseres Grundwasser- und Niedrigwassermanagement, den Schutz gesunder Böden als Wasserspeicher, blau-grüne Infrastruktur in Städten und strukturreiche Flüsse als Lebensräume. Gleichzeitig soll die Wasserqualität weiter verbessert werden, indem Schadstoffeinträge konsequent reduziert werden. Drei Beispiele:

Systematisches Wassermanagement mit Talsperren
Nordrhein-Westfalen besitzt die größte Anzahl an Talsperren in Deutschland und damit eine besondere wasserwirtschaftliche Infrastruktur, die für Trinkwasserversorgung, Mindestabflüsse in Trockenzeiten und Hochwasserschutz wichtig ist.

Die Talsperren sollen künftig nicht nur als reine Trink- oder Hochwasserspeicher genutzt werden, sondern in ein Gesamtsystem eingebunden werden, das Grundwasservorräte stabilisiert und während längerer Trockenperioden Menschen und Ökosysteme zuverlässig versorgt. Wasserbewirtschaftung und Landschaftsentwicklung sollen damit konsequent zusammengedacht werden, statt nur punktuelle Maßnahmen umzusetzen.

Verbindung von Hochwasserschutz mit Ökologie
Naturnahe Maßnahmen wie Auenrenaturierungen, Uferrandstreifen oder die Wiederanbindung von Überschwemmungsflächen ermöglichen es den Flüssen, bei Hochwasser mehr Wasser aufzunehmen und kontrolliert abzugeben. Gleichzeitig fördern diese Maßnahmen die biologische Vielfalt, verbessern die Wasserqualität und stabilisieren die Gewässerökologie. Beide Aspekte sollen so zusammengedacht werden, dass sie sich gegenseitig verstärken.

Gezielte Verringerung von Schadstoffbelastungen
Neben klassischen Chemikalien rücken vor allem sogenannte Spuren- und Mikroschadstoffe in den Fokus – also Rückstände von Arzneimitteln, Industrie- und Alltagschemikalien, die über Abwasser, Landwirtschaft oder Regenabflüsse ins Wasser gelangen.

Besonders problematisch sind langlebige Stoffe wie PFAS („Ewigkeitschemikalien“), die sich kaum abbauen. Auch mikrobiologische Risiken wie antibiotikaresistente Keime in Kläranlagen und Gewässern werden ausdrücklich benannt. Ziel der Strategie ist es, diese Belastungen besser zu erfassen, zu reduzieren und strengere Anforderungen an Einleitungen und Behandlungstechnologien zu entwickeln – damit Trink- und Gewässerqualität langfristig gesichert werden.

Dabei setzt das Land gezielt auf eine stärkere Vernetzung der Akteure – innerhalb von Nordrhein-Westfalen, mit Nachbarländern und zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden. Die Strategie versteht sich ausdrücklich als Angebot, neue Formen der Kooperation zu entwickeln und wasserwirtschaftliche Leistungen sichtbarer zu machen.

Die Zukunftsstrategie Wasser ist als lernender Prozess angelegt. Ziele und Maßnahmen sollen regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden.
NRW-Zukunftsstrategie Wasser – H₂O NRW auf den Seiten des Landtags NRW: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV18-4677.pdf


Die Strategie wird über die Beteiligungsplattform des Landes Nordrhein-Westfalen Beteiligung.NRW zur Verfügung gestellt. Hier kann der Entwurf kommentiert werden:
https://beteiligung.nrw.de/k/-Scg5qscU


Weniger Krankschreibungen von TK-Versicherten in NRW
Bei den TK-Versicherten in NRW ist der Krankenstand von 18,62 Tagen im Jahr 2024 auf 18,09 Tage in diesem Jahr zurückgegangen.TK-versicherte Erwerbstätige in Nordrhein-Westfalen (NRW) waren 2025 weniger krankgeschrieben als im Vorjahreszeitraum.

An durchschnittlich 18,09 Tagen meldeten sich statistisch betrachtet vom 1. Januar bis 30. November dieses Jahres jeder und jede TK-Versicherte in NRW krank. Ein Jahr zuvor wurden zum selben Zeitpunkt 18,62 Fehltage pro Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in NRW verzeichnet. Das geht aus aktuellen Daten der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.

Weniger Krankschreibungen wegen Erkältungskrankheiten
Einen Rückgang gab es bei den Erkältungskrankheiten. Wegen einer Grippe, Corona oder sonstigen Atemwegsinfekten fehlten TK-Versicherte in NRW 2025 an 3,90 Tagen. Im Jahr 2024 führten Erkältungsdiagnosen noch an 4,36 Tagen zu Krankschreibungen.

Mehr Fehltage wegen psychischer Erkrankungen
Leicht zugenommen haben die Krankheitstage wegen psychischer Diagnosen wie Depressionen oder Angststörungen: Im Jahresvergleich stiegen bei den TK-Versicherten in NRW die Fehltage von 3,72 im Jahr 2024 auf 3,83 im Jahr 2025.

Für die aktuelle Auswertung (Stand: 18. Dezember 2025) hat die TK die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ihrer rund sechs Millionen versicherten Erwerbspersonen ausgewertet. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld I. In NRW zählt die TK derzeit rund 3 Millionen Versicherte (Stand: 1. Dezember 2025).



Der ACV gibt praktische Tipps, worauf beim Wintercamping zu achten ist - von Isolierung und Technik bis zu Sicherheit und Planung
Wintercamping bietet eine besondere Form des Reisens. Verschneite Landschaften, klare Luft und gemütliche Abende im warmen Wohnmobil machen den Reiz der kalten Jahreszeit aus. Gleichzeitig stellt der Winter höhere Anforderungen an Fahrzeug, Technik und Planung.
Wer gut vorbereitet ist und bewährte Routinen beibehält, kann auch bei Frost und Schnee entspannt unterwegs sein. Der ACV Automobil-Club Verkehr hat 10 Tipps zusammengestellt, die beim Campen im Winter besonders wichtig sind.

Isolierung prüfen
Im Winter entscheidet die Isolierung maßgeblich über den Komfort im Fahrzeug. Vollintegrierte Reisemobile mit Sandwich-Wänden und Doppelboden halten die Wärme besonders gut. Teilintegrierte Modelle oder Kastenwagen verlieren schneller Energie. Trägt ein Wohnmobil die Bezeichnung winterfest, erfüllt es die DIN-Norm EN 1646-1. Dabei wird geprüft, ob sich der Innenraum bei einer Außentemperatur von minus 15 Grad innerhalb von vier Stunden auf mindestens 20 Grad aufheizen lässt.

Zusätzlich verfügen diese Fahrzeuge über isolierte und beheizte Frisch- und Abwassertanks. Als wintertauglich eingestufte Fahrzeuge werden lediglich bei null Grad getestet, ohne Überprüfung der Wasseranlage.

Zusätzliche Dämmung einplanen
Große Frontscheiben sind eine der größten Kältebrücken im Wohnmobil. Außenmatten, Vorhänge oder Thermohauben reduzieren den Wärmeverlust deutlich. Auch der Bodenbereich sollte berücksichtigt werden. Isolierende Matten sorgen für warme Füße und helfen, Heizenergie zu sparen.

Wasseranlagen schützen
Eingefrorene Leitungen oder Tanks gehören zu den häufigsten Problemen beim Wintercamping. Fahrzeuge ohne isolierte und beheizte Wasserbehälter sollten regelmäßig entleert oder mit geeigneten Frostschutzmaßnahmen gesichert werden. Auch bei winterfesten Modellen empfiehlt der ACV eine regelmäßige Kontrolle der außenliegenden Leitungen, um Frostschäden rechtzeitig zu vermeiden.

Heizung und Gasanlage überprüfen
Vor jeder Winterreise sollten Heizung und Gasanlage gründlich geprüft werden. Funktion, Dichtigkeit und der Füllstand der Gasflaschen gehören zur Standardkontrolle. Besonders komfortabel sind Heizsysteme, die auch im elektrischen Betrieb genutzt werden können und am Standplatz über das 230-Volt-Netz laufen.

Energieversorgung sicherstellen
Da die Heizung im Winter oft rund um die Uhr läuft, steigt der Gas- und Stromverbrauch deutlich. Eine Ersatzgasflasche gehört deshalb zur Pflichtausstattung. Empfehlenswert ist ein Gasregler mit automatischer Umschaltung, der selbstständig auf die volle Flasche wechselt. Zusätzliche Vorrichtungen gegen das Vereisen des Gasreglers sorgen für eine zuverlässige Gasversorgung. In Deutschland sind 5- und 11-Kilogramm-Flaschen in der Regel mit Propan gefüllt, das auch bei niedrigen Temperaturen geeignet ist.

Gleichmäßig heizen
Auch bei Minusgraden muss auf Komfort nicht verzichtet werden. Teppiche, warme Decken oder eine kleine elektrische Zusatzheizung erhöhen die Behaglichkeit. Wichtig ist eine konstante Innentemperatur. Ein vollständiges Auskühlen des Fahrzeugs verbraucht beim erneuten Aufheizen mehr Energie als ein sparsamer Dauerbetrieb auf niedrigem Heizniveau.

Feuchtigkeit reduzieren
Warme Luft speichert Feuchtigkeit, die sich im Winter schnell als Kondenswasser niederschlägt. Mehrmaliges Stoßlüften am Tag hilft, Schimmelbildung zu vermeiden. Lüftungsöffnungen sollten jederzeit frei bleiben und regelmäßig von Schnee befreit werden. Der ACV empfiehlt, Feuchtigkeit konsequent aus dem Wohnraum fernzuhalten. Ein Vorzelt kann zusätzlich als Kältepuffer dienen und bietet Platz für feuchte Kleidung oder Schuhe. Viele Wintercampingplätze stellen alternativ Trockenräume zur Verfügung.

Winterreifen und Schneeketten einplanen
Winterreifen sind beim Wintercamping unverzichtbar. Aufgrund des hohen Gewichts benötigen Wohnmobile Reifen mit ausreichender Tragfähigkeit. Die Vorgaben des Herstellers zu Größe und Lastenindex müssen eingehalten werden. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter, der ACV empfiehlt mindestens 4 Millimeter. In einigen Ländern gelten strengere Vorschriften. Schneeketten gehören in schneereichen Regionen zur sinnvollen Grundausstattung, das Anlegen sollte vor der Reise geübt werden.

Achtung: Im Ausland gelten teilweise abweichende Vorschriften. In Ländern wie Österreich oder Italien besteht in bestimmten Regionen und Zeiträumen eine situative Winterreifen- oder Schneekettenpflicht. Vor der Reise sollten daher die jeweils gültigen gesetzlichen Regelungen geprüft werden, um Bußgelder oder Fahrverbote zu vermeiden.

Stellplatzwahl und Schneemanagement beachten
Ein ebener und befestigter Stellplatz ist im Winter besonders wichtig. Tauwetter kann unbefestigten Untergrund aufweichen und zum Einsinken des Fahrzeugs führen. Mechanische Handbremsen sollten bei Frost nicht angezogen werden, da sie einfrieren können. Elektronische Parkbremsen sind weniger anfällig. Bäume in unmittelbarer Nähe bergen durch herabfallenden Schnee oder Äste zusätzliche Risiken. Dachflächen und Vorzelte sollten regelmäßig von Schnee befreit werden.

Planung und Sicherheit priorisieren
Im Winter erfordert die Reiseplanung mehr Aufmerksamkeit als in der warmen Jahreszeit. Routen, Wetterlage und Straßenverhältnisse sollten vorab geprüft werden. Auch die Bordausstattung sollte angepasst sein. Dazu zählen unter anderem Handfeger oder Besen, Eiskratzer, Enteiserspray, eine Schneeschaufel oder ein Klappspaten sowie Schneeketten.


„Frauen bewegen Duisburg“ – Stadtmuseum rückt vergessene Lebensgeschichten ins Licht

Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg, Johannes-CorputiusPlatz 1 am Duisburger Innenhafen, lädt am Sonntag, 4. Januar 2026, um 15 Uhr zu einer besonderen Führung unter dem Titel „Frauen bewegen Duisburg“ ein. Harald Küst nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch die Duisburger Stadtgeschichte und stellt Frauen vor, die die Entwicklung der Stadt geprägt haben.

Im Mittelpunkt stehen Pionierinnen, Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen und politisch engagierte Duisburgerinnen, deren Wirken tief in der Stadt verwurzelt ist, die jedoch oft im Hintergrund geblieben sind. Die Führung macht diese vergessenen Biografien sichtbar und ordnet sie in den historischen Kontext ein.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2,00 Euro. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseumduisburg.de abrufbar.

Zusatzführung für Familien in den Wasserwerken der Stadtwerke Duisburg
Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen feierten die Stadtwerke Duisburg in diesem Jahr 150 Jahre öffentliche Trinkwasserversorgung in der Stadt an Rhein und Ruhr. Den Abschluss machten vor kurzem Familienführungen in den Wasserwerken Wittlaer und Bockum.

Aufgrund der besonders großen Nachfrage haben sich die Stadtwerke entschlossen, eine Zusatzführung am 14. Januar 2026 anzubieten. Große und kleine Duisburgerinnen und Duisburger können dann einen Blick hinter die Kulissen der Trinkwassererzeugung werfen und eine Reise durch die 150-jährige Geschichte der Trinkwasserversorgung in Duisburg unternehmen.

Anmeldungen wieder möglich
Die Führung startet um 15 Uhr und dauert circa 3 Stunden. Während der kostenlosen Führung durch das Wasserwerk Wittlaer zeigen Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg, wie Trinkwasser gefördert und aufbereitet wird. Anschließend gibt es eine Besichtigung des historischen Wasserwerks Bockum, bei der die Familien erfahren, wie die Trinkwasserversorgung vor über 100 Jahren funktioniert hat. Anmeldungen zur Familienführung sind unter www.swdu.de/fuehrung möglich. Treffpunkt ist am Wasserwerk Wittlaer, Bockumer Straße 79, 40489 Düsseldorf-Wittlaer. Parkplätze sind vorhanden.

Wasserwerk Wittlaer: Das Wasserwerk Wittlaer der Stadtwerke Duisburg kann am 14. Januar im Rahmen einer Familienführung besichtigt werden. Quelle: Stadtwerke Duisburg

2025: Stadtwerke feierten 150 Jahre Wasserversorgung
Die Wasserversorgung in Duisburg wurde in diesem Jahr 150 Jahre alt. Im Frühjahr 1875 begann die Erfolgsgeschichte mit den Arbeiten zur Errichtung des ersten städtischen Wasserwerks an der Aakerfähre. Seitdem werden die Bürgerinnen und Bürger an Rhein und Ruhr zuverlässig mit sauberem Trinkwasser versorgt. Einen Überblick über die historische Entwicklung der Duisburger Trinkwasserversorgung mit zahlreichen Bildern haben die Stadtwerke unter www.swdu.de/wasser-150 zusammengestellt.

Vor 10 Jahren in der BZ:

Duisburg und 2016 - Fortsetzung des Jahresberichtes der BZ zur 2014 erstellten "Positiv-Negativ-Liste"  - von Harald Jeschke

Zur Vorausschau steht zuallererst ein kleiner Rückblick. Es betrifft in erster Linie die Stadtentwicklung siehe "Positiv-Negativ-Liste" und hier zentrale Projekte wie Kantpark, FOC Factory Outlet Center (maßgeblich initiiert vom CDU-Fraktionschef Rainer Enzweiler und SPD-Ratsfrau Ellen Pflug), dem

Bahnhofsvorplatz nach dem 2013 durchgeführten Charrette-Verfahren mit Bürgerbeteiligung. Und zum Vorausblick gehört auch der reale Blick. Heißt im Klartext: OB Sören Link, Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum und die „GroKo Duisburg“ sind in einem hohen Maß von mehr als nur Investitionsabsichten abhängig. Dasselbe trifft auch für die umstrittenen Investoren des FOC zu, die ja tatsächlich Geld in die Hand nahmen, jetzt aber beim Thema Störfallverordnung ins Fantasiereich abdrifteten.

Das von Ulrich Vent erstellte Modell des Umfeld des Hauptbahnhofes mit den Neubauten des Intercityhotels links sowie dem geplanten und nicht mehr realisierbaren neuen Hauptdomizil des ehemaligen Entwicklers Multi Development rechts gegenüber dem Haupteingang des Bahnhofs an der westlichen Grenze des Vorplatzes im Eingangsbereich der Königstraße.

 

Hier bei den Investoren oder Entwicklern den richtigen Nerv treffen bedeutet auch, diese nicht mit extrem abschreckenden Grundsteuergeschichten zu vergraulen., ansonsten wäre das Wasser auf die Mühlen derer, die mit bösartiger Bezeichnung wie „Stadtabwicklung“ operieren.

 
Kantpark im Frühjahr mit "Himmelsgucker"

Zu den Fakten

Die Herren Investoren Krieger und Ostermann (Möbelzentrum auf dem ehemaligen Zeus-Gelände in Meiderich) bewegen sich nicht. Beim Höffner-Möbelmogul liegt zumindest eine erhebliche finanzielle Vorlast vor – Geländeankauf Frühjahr 2010 von Bahnflächenvermarkter Aurelis, Umgestaltung der Loveparade-Gedenkstätte, Vorsanierung im Bereich südlich der Karl-Lehr-Straße.

Das ehemalige Güterbahnhof-Areal - Foto Manfred Schneider

 

"Wenn alle formaljuristischen Hürden mit Aufstellungsbeschlüssen, Bürgeranhörungen und Detailplanungen geklärt werden können, "dann könnte ich mir eine Fertigstellung so Ende August 2013 vorstellen" sagte Kurt Krieger in einer Sondersitzung im Ratsaal a.m 17 Juni 2011.


Kurt Krieger (links) und der ehemalige Planungsamtsleiter Martin Linne, der Planungschef in Krefeld wurde.

Ausgangssituation

Auf Bestreben der Haupteigentümerin der Fläche zwischen dem Hauptbahnhof im Norden, den Bahngleisen im Osten, der Koloniestraße im Süden und einschließlich der Autobahn A 59 im Westen, der „Aurelis“ soll dieser Bereich nun im Sinne des Masterplan städtebaulich entwickelt werden, hieß es 2011...

 

Um es noch einmal klar zu stellen: Im Fall Krieger hatte die Stadt und die Politik ihre Hausaufgaben trotz vielfacher Bedenken z.B. der Grünen umgesetzt. Die lange Prüfung der Beschluss- und Antragstellungen von Kurt Krieger (Anbindung an A59) lag bei der Genehmigung bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Nach Jahren des Wartens ging es für Krieger nur in Neuss und Hannover zügig voran. 2014 setzte er Prioritäten und das Projekt Duisburg rutschte nach hinten.

Immer noch nicht geklärt ist die konkrete Planung von Fokus Development (Geschäftsführer Axel Funke) zur Entwicklung des von Axel Funke (einziger Bieter) gekauften Gebäudes der ehemaligen Stadtbücherei an der Düsseldorfer Straße. Hier steht die Option auf Entwicklung der ehemaligen Filiale – Straßenzug entlang der Börsenstraße bis Einmündung Vom-Rath-Straße – mit der Volksbank Rhein Ruhr, die im April 2016 ihren Umzug ins von Alltours verwaiste Gebäude zum Innenhafen vollzieht.

„Ich bin extrem optimistisch“, erklärte Axel Funke gegenüber der BZ im Sommer 2015 auf die Frage, ob das Großprojekt tatsächlich gestemmt werden kann.

Für Duisburg gilt auch wie im Fall Krieger/Ostermann abwarten müssen. Das galt auch zur Bauabsicht entlang der Mercatorstraße mit dem Bau der Zentrale des damaligen Unternehmens Multi Development – mit all den negativen Folgen. Das Aus des Entwicklers zwang Funke zur Neufirmierung und unter eheblicher Kraftanstrengung bei der Fertigstellung des von Multi Development übernommenen Baus der neuen Stadtbücherei (Stadtfenster).

Die Auswirkung der von Funke initiierten Planungsabsicht am Hauptbahnhof und das nicht von ihm verschuldete Aussteigen des Großentwicklers aus den Niederlanden bescherte im Sommer den Totalabriss des Grüns entlang der nördlichen Mercatorstraße mit bundesweitem Echo.

Gleiches gilt auch zum Thema Bebauung auf dem seit 2012 brach liegenden Areal am Marientor-Gelände entlang der Steinschen Gasse. Nach der Mipim in München im Herbst 2015 gibt es einen Interessenten, wurden auch Gespräche geführt. Konkret ist noch nichts. Auch hier muss die Stadt einfach abwarten.

Der Stadtwerketurm steht übrigens immer noch.

 

Das trifft auch auf den Fall der Bebauung im Bereich der südlichen Mercatorstraße mit neuer Feuerwache und geplanten Autohaus zu. Die neu gefassten Beschlüsse hierzu nach veränderter politischer Lage zur Kommunalwahl brachte die Gerichte ins Spiel. Grundsätzlich war die Prüfung durch die Bezirksregierung ohne Beanstandung.

Positiv entwickelte sich auch die Entwicklung im südlichen und zentralen Bereich am Hauptbahnhof bzw. wieder entlang der Mercatorstraße. Das B&B-Hotel (80. in dieser Art in Deutschland) wurde gebaut und ist schon in Betrieb, die Entscheidung im Düsseldorfer Ministerium das Landesamt für Natur und Umwelt LANUV auf Duisburg zu konzentrieren war ein herausragender Moment für die Stadt mit Sogwirkung.


Der Bahnsteig- und Dachbereich des Hauptbahnhofs soll ab 2017 für 120 Millionen Euro saniert werden

Das eigentlich schon 2013 in Betrieb gehen sollende Intercityhotel am Hauptbahnhof wird gebaut und soll in 2016 fertig sein.

Das war der ursprüngliche Planungsbereich vom Bahnflächenvermarkter Aurelis.
Hinter dem von Aurelis kernsanierten Südflügel sollten auch Parkhäuser entstehen. Untern rechts eröffnete schon das B&B-Hotel.

 

Der Busbahnhof wird anschließend in direkter Nähe installiert und die unsägliche und bei effizienter Planung eigentlich unnötige Übergangslösung auf der Ostseite des Hauptbahnhofs mitten im Wohnbereich der Otto-Keller-Straße beendet.

An der Ostseite im Eckbereich der Neue-Frucht-Straße/Koloniestraße sticht die verwahrloste Immobilie (Schandfleck Neudorfs genannt) der ehemaligen Gaststätte Rupp jedem Fahrer der rund 60.000 Fahrzeuge dort täglich ins Auge.

Nicht beendet sein wird die Umgestaltung des Hauptbahnhofes im Bereich der durch die Überdeckelung der A59 geschenkten 20.000 Quadratmeter. Dies wird auch nach der Bewilligung der Fördermittel erst 2017 der Fall sein, aber immerhin geht es hier voran.
So wird aber auch die Umgestaltung der Mercatorstraße entlang des Hauptbahnhofes bis zur Einmündung in die Saarstraße und die Friedrich-Wilhelm-Straße auf der anderen Seite dauern. Hier müssen wir mit monatelanger wechselseitiger Sperrung der Friedrich-Wilhelm-Straße bis 2017 leben. Platz für die unsägliche Pegida-Demo soll es dann hier nicht geben.

Positiv sind auch die Bewilligung der Fördermittel und die Beteiligung der Bürger zur Umgestaltung des Kantparks. Ein absolutes Muss. Viele Städte in Deutschland würden sich ein solch grünes Filetstück im Herzen der Stadt wünschen. Duisburg kann besser – und mehr daraus machen. Und dann wäre ja noch das positive Pfund.Mercator Quartier - wenn die Vermarktung hier gelingt.

Pfarrer Korn am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr.

Am Freitag, 2. Januar 2026 heißt Pfarrer Stefan Korn Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.