'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv27. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


28. Kalenderwoche - Montag, 6. - 12. Juli 2026

Bahnverkehr in NRW: Züge zwischen Hagen, Wuppertal und Köln fahren wieder – Einschränkungen durch mögliche Sabotage und Brückenschaden

Ratinger Weststrecke: VRR und DB wollen Personenverkehr zwischen Duisburg und Rheinland stärken
Reaktivierung der Ratinger Weststrecke für den Personenverkehr ist einen Schritt weiter. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die Deutsche Bahn haben eine Planungsvereinbarung unterzeichnet.

Für den Großraum Duisburg ist das Projekt von besonderer Bedeutung: Die Strecke soll die stark belastete Bahnverbindung zwischen Duisburg und Düsseldorf entlasten und im Störungs- oder Baustellenfall eine wichtige Ausweichroute bieten. Entsprechend werden die Planungen eng mit der Duisburger Verkehrs- und Stadtentwicklung abgestimmt.

In der nun beginnenden Planungsphase werden die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen untersucht, erste Konzepte entwickelt und die Kosten ermittelt. Eine Machbarkeitsstudie hatte bereits bestätigt, dass eine Reaktivierung grundsätzlich möglich ist.

Bis wieder Personenzüge über die Ratinger Weststrecke fahren, wird es noch einige Jahre dauern. Die Projektpartner sehen die Strecke jedoch als wichtigen Baustein für die langfristige Mobilitätsentwicklung in Duisburg und Umgebung. idr

Informationsveranstaltung für Weiterbildungen zum Techniker - Berufstätige können sich in Duisburg beraten lassen
Am Samstag, dem 11.07.2026 um 11:00 Uhr informiert die gemeinnützige Bildungseinrichtung DAA-Technikum vor Ort über die berufsbegleitenden Fortbildungs-Lehrgänge zum Staatlich geprüften Techniker in fünf verschiedenen Fachrichtungen im Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW), Dr.-Detlev-Karsten-Rohwedder-Str. 70, Tagungsraum Gelder (Raum 6) in Duisburg.

Facharbeiter, Gesellen und techn. Zeichner der Industrie und des Handwerks aus den Bereichen Elektrotechnik, Datenverarbeitung, Mechatronik, Maschinenbau und Metallverarbeitung, Bautechnik (Hoch- und Tiefbau), Holztechnik und Heizungs-/Lüftungs-/Klimatechnik können sich persönlich vor Ort über die Aufstiegsqualifikationen informieren und u.a. spätere Dozenten kennen lernen.

Bei der Veranstaltung wird konkret auf folgende Themen eingegangen: Samstagsunterricht, Studienablauf und Aufwand, aktuelle Studieninhalte, eingesetzte Software, Zulassungsvoraussetzungen, Erwerb der Fachhochschulreife sowie Studienfinanzierung u.a. mit dem nouvellierten „Aufstiegs-BaföG“ und weiteren Förderungsmöglichkeiten.

Anwesende können sich auch zu individuellen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit einer beruflichen Fortbildung beraten lassen. Kostenlose ausführliche Informationsunterlagen zu den Lehrgängen sind bei der zentralen Studienberatung des gemeinnützigen DAA-Technikums erhältlich: Telefonnr. 0800 - 245 38 64 (gebührenfrei)  oder über das Internet: www.daa-technikum.de



Erhöhte Waldbrandgefahr im Ruhrgebiet: RVR Ruhr Grün mahnt zur Vorsicht
Nachdem es erste kleinere Brände in Waldgebieten in der Haard im Kreis Recklinghausen gegeben hat, die aber durch die schnelle Reaktionszeit der Feuerwehr zügig gelöscht werden konnten, rufen die Revierleitungen des Eigenbetriebs Ruhr Grün des Regionalverbands Ruhr (RVR) erneut alle Waldbesucherinnen und -besucher zu erhöhter Vorsicht auf.

RVR Ruhr Grün bittet, das strikte Rauchverbot im Wald zu beachten, keine Zigarettenkippen wegzuwerfen, kein offenes Feuer zu machen oder zu grillen, Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras zu parken und Müll - insbesondere Glas - mitzunehmen. Die Revierleitungen in den Wäldern des RVR haben die Kontrollgänge verstärkt und Frühwarnsysteme aktiviert.

Die Waldbrandbereitschaft von RVR Ruhr Grün ist auch wieder im Einsatz. Die Feuerwachtürme in der Haard und in der Hohen Mark sind ab Waldbrandstufe 3 immer besetzt. Waldbesucher werden gebeten, ungewöhnliche Rauchentwicklung umgehend unter der Notrufnummer 112 zu melden.

Folgemeldung zur Trinkwasserversorgung im Bereich Huckingen
Die Netze Duisburg setzen die Untersuchungen zur Ursache der erhöhten Bleigehalte in einzelnen Wasserproben im Bereich Huckingen mit Hochdruck fort. Ziel ist es, die Ursache für die externen Einträge schnellstmöglich zu beseitigen. Im Laufe des Freitags wurden umfangreiche weitere Wasserproben entnommen und labortechnisch untersucht. Dabei wurden auch Proben außerhalb des bislang betroffenen Versorgungsbereichs analysiert.

Damit liegen weiterhin keine Erkenntnisse vor, die auf Auffälligkeiten außerhalb des definierten Bereichs hindeuten. Zusätzlich wurden weitere Proben innerhalb des bereits eingegrenzten Bereichs entnommen und ausgewertet, um die Ursachensuche weiter einzugrenzen. Weitere Laborergebnisse werden Anfang der kommenden Woche erwartet.

Parallel dazu wurden verschiedene technische Maßnahmen umgesetzt. So wird das betroffene Gebiet derzeit ausschließlich über eine Zuflussleitung mit Trinkwasser versorgt. Diese Umstellung dient dazu, die Untersuchungen weiter zu präzisieren und die Ursache der erhöhten Bleigehalte besser eingrenzen zu können.

Darüber hinaus identifizieren die Netze Duisburg derzeit ältere, nicht mehr in Betrieb befindliche Hausanschlüsse und trennen diese vorsorglich vom Versorgungsnetz. Damit soll ausgeschlossen werden, dass aus stillgelegten Hausanschlüssen Verunreinigungen in das Trinkwassernetz eingetragen werden können. Die vorsorglichen Nutzungseinschränkungen gelten weiterhin.

Das Leitungswasser sollte im betroffenen Gebiet bis auf Weiteres nicht zum Trinken sowie zur Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet werden. Für alle anderen Anwendungen im Haushalt – beispielsweise zum Duschen, Baden, Händewaschen, Wäschewaschen oder zur Toilettenspülung – kann das Leitungswasser weiterhin uneingeschränkt genutzt werden.

Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung stehen den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern weiterhin an sechs Standorten Trinkwasserwagen mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser zur Verfügung. Diese werden auch in den kommenden Tagen regelmäßig mit frischem Trinkwasser befüllt.

Die Netze Duisburg arbeiten in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt an der weiteren Ursachenaufklärung und informieren die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner fortlaufend über den aktuellen Stand auf ihrer Internetseite: netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen

Hotline der Netze Duisburg für betroffene Anwohnerinnen und Anwohner in Huckingen
Die Netze Duisburg haben heute Morgen über vorsorgliche Maßnahmen nach erhöhten Bleiwerten in einzelnen Wasserproben im Bereich Huckingen informiert. Aktuelle Informationen zur Nutzung des Trinkwassers oder zu den genauen Standorten der Trinkwasserwagen sind auf der Internetseite netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen zu finden.

Diese Internetseite wird fortlaufend mit den neuesten Informationen aktualisiert. Zusätzlich haben die Netze Duisburg für betroffene Anwohnerinnen und Anwohner eine Hotline geschaltet, falls sie Hilfe oder Unterstützung bei der Versorgung mit Trinkwasser benötigen. Die Netze Duisburg bitten um Verständnis, dass diese Hotline nur für Fragen von betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern eingerichtet ist.

Die Netze Duisburg können ihnen keine Auskünfte zu medizinischen Fragen geben. Die Hotline ist unter der Telefonnummer 0203 / 604-3680 zu erreichen. Sie ist heute bis 18 Uhr zu erreichen sowie am Samstag und Sonntag von 8 bis 16 Uhr.

Netze Duisburg informieren über vorsorgliche Maßnahmen nach erhöhten Bleiwerten in einzelnen Wasserproben
Bei Untersuchungen wurden in einzelnen Wasserproben im Versorgungsgebiet der Netze Duisburg im Bereich Huckingen erhöhte Bleigehalte festgestellt. Die Ursache konnte bislang noch nicht eindeutig lokalisiert werden.

Aus Vorsorgegründen wurden deshalb in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Anwohnerinnen und Anwohner in dem betroffenen Bereich informiert und um eine vorübergehende Einschränkung der Nutzung des Leitungswassers zum Trinken sowie zur Zubereitung von Speisen und Getränken gebeten.

Die Netze Duisburg untersuchen das Versorgungsgebiet derzeit durch zusätzliche Wasserproben und technische Maßnahmen, um die Ursache schnellstmöglich zu identifizieren und zu beseitigen. Für andere Nutzungen im Haushalt – beispielsweise zum Duschen, Baden, Händewaschen, Wäschewaschen oder zur Toilettenspülung – kann das Leitungswasser weiterhin uneingeschränkt verwendet werden.

Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung werden an mehreren Standorten im betroffenen Gebiet Trinkwasserwagen aufgestellt. Dort steht kostenlos einwandfreies Trinkwasser zur Verfügung. Die Netze Duisburg informieren die Anwohnerinnen und Anwohner fortlaufend aktualisiert über die Internetseite netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen  

RVR-Verbandsversammlung beschließt Regionalplanänderung zum Ausbau der Windenergie
Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat in ihrer heutigen Sitzung (10. Juli) in Essen die Weichen für den gesteuerten Ausbau der Windenergie im Ruhrgebiet gestellt. Die hierfür notwendige Änderung des Regionalplans Ruhr wurde mit großer Mehrheit beschlossen.

Dr. Frank Dudda, Vorsitzender der RVR-Verbandsversammlung und Hernes Oberbürgermeister, erläutert: "Der heutige Beschluss ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur grünsten Industrieregion der Welt. Wir erhöhen die Versorgungssicherheit des Ruhrgebiets mit erneuerbaren Energien als heimischem Energieträger und leisten zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz. Durch die Ausweisung neuer Flächen übernimmt das Ruhrgebiet Verantwortung und bestimmt mit, wie und wo der regionale Ausbau der Windenergie geschehen soll."

Neue rechtliche Regelungen auf Bundes- und Landesebene sehen vor, dass zusätzliche Flächen im Regionalplan Ruhr für die Windenergienutzung bereitgestellt werden müssen. Nur dann ist eine geordnete räumliche Entwicklung beim Ausbau der Windenergie auch dauerhaft planungsrechtlich gesichert.

Die 1. Änderung des Regionalplans Ruhr sieht 93 Windenergiebereiche mit einer Flächenkulisse von 2.257 Hektar für den Windenergieausbau vor. Da die Städte im Ballungskern des Ruhrgebiets aufgrund ihres hohen Siedlungsflächenanteils nur über ein eingeschränktes Potenzial für den Windenergieausbau verfügen, befindet sich der überwiegende Teil der Flächen am Ballungsrand des Ruhrgebiets.

Die Regionalplanänderung tritt mit der Bekanntmachung im Gesetzes- und Verordnungsblatt NRW in Kraft. Die Verbandsversammlung hatte das Regionalplanänderungsverfahren im Dezember 2024 eingeleitet. idr

Heike Haferkamp zur Handelsrichterin ernannt  
Heike Haferkamp ist Geschäftsführerin der Neue Ruhrorter Schiffswerft GmbH in Duisburg. Anfang Juli erhielt sie aus den Händen des Präsidenten des Landesgerichts Duisburg, Ulf-Thomas Bender, ihre Ernennungsurkunde zur Handelsrichterin. Sie wird künftig gemeinsam mit den Berufsrichterinnen und Berufsrichtern über handelsrechtliche Streitigkeiten entscheiden und dabei ihre praktische Erfahrung aus der Unternehmensführung einbringen. Handelsrichterinnen und Handelsrichter werden auf Vorschlag der IHK berufen.

Sie wirken ehrenamtlich in den Kammern für Handelssachen mit und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer wirtschaftsnahen und praxisgerechten Rechtsprechung. Durch ihre unternehmerische Expertise tragen sie dazu bei, wirtschaftliche Sachverhalte realitätsnah zu bewerten und gerichtliche Entscheidungen mit wertvoller Praxiserfahrung zu bereichern. Die Niederrheinische IHK gratuliert Heike Haferkamp herzlich zur Ernennung.    

Urkundenüberreichung an Heike Haferkamp zusammen mit Landgerichts-Präsident Ulf-Thomas Bender (r.) und Dr. Frank Rieger, Geschäftsführer Recht und Steuern der Niederrheinischen IHK (l.). Foto: Niederrheinische IHK / Hendrik Grzebatzki

Sommerloch? Nicht bei der VHS Duisburg: Entdecken Sie Ihre Weiterbildung!
Während die einen den Sommer am See genießen und die anderen gedanklich schon im nächsten Urlaub sind, passiert in vielen Duisburger Wohnzimmern überraschend Produktives: Es wird geklickt, gestöbert und gebucht. Denn das neue Programm der Volkshochschule Duisburg ist da.

Weiterbildung ist nicht nur etwas für den grauen Herbst. Gerade die warmen Monate sind für viele der ideale Zeitpunkt, um nächste Schritte zu planen. Vom Tabellenfrust zum Aha-Erlebnis Besonders gefragt: die Kurse rund um Office-Anwendungen. Word, Excel, Outlook & Co. – für die einen tägliches Handwerkszeug, für die anderen ein Buch mit sieben Siegeln.

Die VHS Duisburg setzt genau hier an und bietet eine breite Palette an Kursen, die vom Einstieg bis zum Profi-Niveau reichen. Ob „Fit für den Job mit Word und Excel“ oder spezialisierte Angebote wie Datenanalyse, Pivot-Tabellen oder Zeitmanagement mit Outlook: Das Programm liest sich wie ein Werkzeugkasten für den modernen Arbeitsalltag. Es geht längst nicht mehr nur um klassische Funktionen.

Selbst Themen wie Künstliche Intelligenz halten Einzug in die Kurse, etwa bei Seminaren zu „Excel mit KI-Hacks“ oder dem Einsatz von Microsoft Copilot im Business. Lernen mit Aussicht – auf bessere Jobs Vor allem für Berufstätige bietet das neue Programm spannende Perspektiven. Wer sich weiterqualifizieren, um- oder aufsteigen möchte, findet kompakte Wochenendseminare, intensive Bildungsurlaube oder flexible Online-Formate.

Das Ziel: mehr Sicherheit im Job, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt oder schlicht weniger Stress im Büroalltag. Die Mischung aus Präsenzkursen im Stadtfenster und Online-Angeboten sorgt dafür, dass jeder einen passenden Zugang findet, egal ob Frühaufsteher, Feierabend-Lerner oder Wochenend-Crack.

Nicht nur für die Karriere
Und die VHS Duisburg denkt weiter. Viele der Kurse sprechen bewusst Menschen an, die Office-Anwendungen privat nutzen möchten, sei es für die Vereinsarbeit, die Urlaubsplanung oder das eigene kleine Projekt. Tabellen zur Haushaltsplanung, professionelle Bewerbungsschreiben oder ansprechende Präsentationen für den nächsten Familienvortrag: Alles drin.

Der Sommer ist die perfekte Zeit, an die Zukunft zu denken. Wer jetzt ins VHS-Programm schaut, sich inspirieren lässt und einen Kurs bucht, startet gut vorbereitet in die zweite Jahreshälfte. Zwischen Freibad und Feierabend passt manchmal genau das eine Extra – ein Klick in Richtung Zukunft.

 Das brandneue Programm der Volkshochschule gibt es online unter https://www.vhs-duisburg.de oder als Printausgabe in allen VHS- Regionalstellen und vielen anderen Orten in Duisburg.


Eröffnungsfeier Campus Marxloh und Stadtteilschulfest
Die Eröffnung des Campus Marxloh wird am Freitag, 10. Juli, ab 12 Uhr gemeinsam mit dem Stadtteilschulfest der Herbert-Grillo-Gesamtschule gefeiert.


Unter dem Motto „Marxloh verbindet – der Campus vereint“ sind alle Interessierten herzlich eingeladen, mitzufeiern, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Nachbarschaft und Zusammenhalt in Marxloh zu setzen.

Nach intensiver Planungs- und Bauzeit hat der Campus bereits im vergangenen Jahr seinen Betrieb aufgenommen. Heute ist er ein lebendiger Bildungs- und Begegnungsort, an dem neben der Herbert-Grillo- Gesamtschule weitere Schulen aus Marxloh sowie zahlreiche Institutionen, Vereine und Initiativen zusammenarbeiten und vielfältige Angebote für den Stadtteil vorhalten.

Zum Fest erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches und familienfreundliches Programm mit vielen Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren: Kinderschminken, kreative Bastelaktionen, Spiele, sportliche Angebote, digitale Lernstationen und eine Fotobox. Auf der Bühne gibt es Musik, Tanz und Aufführungen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Verschiedene Stände bieten internationale Speisen, Snacks, Getränke und selbstgemachte Leckereien an – ein kulinarischer Spiegel der Vielfalt Marxlohs. Mit dem Fest wird der Campus als Ort der Bildung, Begegnung und Gemeinschaft sichtbar.


Festakt zur Eröffnung des Bildungszentrums Campus Marxloh 12:30 Uhr Einlass und Ankommen 13:00 Uhr

Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll: IV. Allegro (Dmitri Schostakowitsch), Klasse 5a, Herbert Grillo-Gesamtschule, Klavier-Festival Ruhr
Begrüßung: Klaus Peter Müller, Stadt Duisburg, Stabsstelle Campus Marxloh
Grußwort: Edeltraud Klabuhn, Erste Bürgermeisterin der Stadt Duisburg
Entstehung des Bildungszentrums Campus Marxloh:
Ein Rückblick: Karen Dietrich, Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement

13:30 Uhr „Çeke çeke“ und „Uzun ince bir yoldayım“ (Türkische Volkslieder): Engin Sarı spielt Bağlama, Musik- und Kunstschule Duisburg
Ein neues Bildungszentrum für und in Marxloh: Die Aussicht: Klaus Peter Müller, Stabsstelle Campus Marxloh

Statements zum Campus Marxloh: Beteiligte und Nutzende kommen zu Wort
14:20 Uhr Musik für Kinder: Nr. 10 „March“ (Sergei Prokofjew): Tanz-AG, Städtisch Katholische Grundschule Henriettenstraße, Klavier-Festival Ruhr
Weitere Informationen zum Eröffnungsfest bzw. Stadtteilschulfest: Thomas Zander, Schulleiter Herbert Grillo-Gesamtschule
Abschied: Klaus Peter Müller, Stabsstelle Campus Marxloh
14.30 Uhr Ende des Festakts 14.45 Uhr Führungen durch das Gebäude (optional)



NRW: Baupreise für Wohngebäude weiter angestiegen
* Preise für Wohngebäude gegenüber Mai 2025 um 4,0 % teurer
* Rohbauarbeiten: Klempnerarbeiten +6,5 % und Abdichtungsarbeiten +5,5 % * Höchster Preisanstieg im Straßenbau mit 6,8 %

Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im Mai 2026 um 4,0 % höher als im Vorjahresmonat. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stiegen die Baupreise für Wohngebäude im Vergleich zu Februar 2026 um 1,9 %.


Preise für Rohbauarbeiten um 3,9 % gestiegen
Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich zwischen Mai 2025 und Mai 2026 um 3,9 %. Den stärksten Preisanstieg gab es in diesem Bereich bei Klempnerarbeiten mit6,5 %, gefolgt von Abdichtungsarbeiten mit 5,5 %. 
Dachdeckungsarbeiten sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten verteuerten sich um jeweils 5,3 %.

Preise für Ausbauarbeiten um 4,1 % gestiegen
Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im Mai 2026 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 4,1 %. Betonwerksteinarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit 8,4 % den höchsten Preisanstieg. Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde auch bei den Beschlagarbeiten mit 7,8 % festgestellt. 

Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen verteuerten sich um 7,0 %. Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige und Förderanlagen wurden im selben Zeitraum um 1,4 % günstiger angeboten als ein Jahr zuvor: Preise für weitere Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau.

Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 6,8 %den höchsten Preisanstieg zwischen Mai 2025 und Mai 2026 auf. Dies ist u. a. auf die Preisentwicklung im Energiesektor und steigende Materialkosten wie z. B. von Bitumen, einem Bindemittel für Asphalt, zurückzuführen. Weiter verteuerten sich die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude um 5,8 % und Schönheitsreparaturen in Wohnungen um 4,8 %. 

Inflationsrate im Juni 2026 bei +2,3 %
Teuerung der Energieprodukte hat sich erneut abgeschwächt
Verbraucherpreisindex, Juni 2026:
+2,3 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
-0,3 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Juni 2026:
+2,4 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
-0,2 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Juni 2026 bei +2,3 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise insgesamt erneut abgeschwächt, nachdem sie im Mai 2026 bei +2,6 % und im April 2026 bei +2,9 % gelegen hatte.

"Die Energiepreise verteuerten sich infolge des Iran-Kriegs weiterhin überdurchschnittlich und blieben somit ein zentraler Preistreiber. Jedoch fiel die Teuerung bei den Energieprodukten weniger stark aus als im Vormonat, wodurch die Inflationsrate gedämpft wurde", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

"Vor allem die Preise für Kraftstoffe und leichtes Heizöl sind gegenüber Mai 2026 gesunken. Verbraucherfreundlich war auch der leichte Rückgang der Nahrungsmittelpreise gegenüber dem Vormonat", so Brand. Im Vergleich zum Vormonat Mai 2026 sanken die Verbraucherpreise insgesamt im Juni 2026 um 0,3 %.



Energieprodukte verteuerten sich um 3,4 % gegenüber Juni 2025
Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im Juni 2026 um 3,4 % höher als im Juni 2025. Damit hat sich die Teuerung der Energiepreise im Juni 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat erneut abgeschwächt (Mai 2026: +6,6 %; April 2026: +10,1 %).

Ein Grund für die geringere Preiserhöhung dürfte neben der Rohölmarktentwicklung die temporäre Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe gewesen sein, die bereits am 1. Mai 2026 in Kraft trat und bis zum 30. Juni 2026 galt.

Kraftstoffe verteuerten sich im Juni 2026 binnen Jahresfrist um 11,3 % und damit weniger stark als in den Vormonaten (Mai 2026: +18,0 %; April 2026: +26,2 %). Leichtes Heizöl, ein Teil der Haushaltsenergie, verteuerte sich im Juni 2026 binnen Jahresfrist infolge der Rohölmarktentwicklung noch deutlich mit +29,4 % (Mai 2026: +47,9 %).

Trotz dieses Anstiegs war Haushaltsenergie insgesamt mit -1,6 % günstiger als im Vorjahresmonat, da leichtes Heizöl nur einen geringen Anteil an den Konsumausgaben für Haushaltsenergie hat. Darüber hinaus verbilligte sich Strom um 5,2 %, Erdgas einschließlich Betriebskosten um 2,9 % und Fernwärme um 0,9 %.

Diese rückläufigen Preisentwicklungen sind unter anderem auf die bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen der Bundesregierung zurückzuführen.
2 Ende der temporären Mehrwertsteuersenkung für Gas (einschließlich Flüssiggas) und Fernwärme.
3 CO₂-Preis-Erhöhung, reduzierte Übertragungsnetzentgelte für Strom und Abschaffung der Gasspeicherumlage.
4 Beginn des Kriegs im Nahen Osten.
5 Inkrafttreten des Tankrabatts. 



Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +0,4 % unterdurchschnittlich
Die Preise für Nahrungsmittel waren im Juni 2026 um 0,4 % höher als im Vorjahresmonat. Teurer binnen Jahresfrist waren vor allem Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+4,8 %), Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+3,3 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+2,4 %). Günstiger wurden hingegen Speisefette und Speiseöle (-14,7 %) sowie Molkereiprodukte (-6,2 %).

Im Einzelnen standen auffälligen Preisrückgängen zum Beispiel bei Butter (-29,1 %) und Kartoffeln (-8,8 %) auch nennenswerte Preisanstiege unter anderem für Eier (+14,6 %) gegenüber. Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,5 % Im Juni 2026 betrug die Inflationsrate ohne Energie +2,2 % und die Inflationsrate ohne Heizöl und Kraftstoffe +1,9 %.

Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im Juni 2026 bei +2,5 % und damit über der Gesamtteuerung.

Waren verteuerten sich gegenüber Juni 2025 um 1,7 %
Die Preise für Waren lagen im Juni 2026 insgesamt um 1,7 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 2,0 % und Gebrauchsgüter um 0,9 %.

Teurer wurden neben Energieprodukten (+3,4 %) und Nahrungsmitteln (+0,4 %) beispielsweise Informationsverarbeitungsgeräte (+9,6 %), Tabakwaren (+5,8 %) sowie Kaffee und Ähnliches (+5,6 %). Preisrückgänge gab es hingegen unter anderem bei Haushaltsgeräten (-2,2 %) und Geräten der Unterhaltungselektronik (-4,0 %).




Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +3,1 % überdurchschnittlich
Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im Juni 2026 um 3,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit lag die Teuerung für Dienstleistungen erneut über der Gesamtteuerung. Besonders stark verteuerten sich im Vorjahresvergleich unter anderem Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+6,8 %), Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,8 %) sowie Friseurleistungen und andere Dienstleistungen für die Körperpflege (+4,2 %).

Auch Pauschalreisen (+3,9 %), Wasserversorgung und andere Dienstleistungen für die Wohnung (+3,3 %) sowie Gaststättendienstleistungen (+2,9 %) waren im Juni 2026 deutlich teurer als ein Jahr zuvor. Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben im Juni 2026 die Nettokaltmieten mit +1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat.
Die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen blieben im Vorjahresvergleich nahezu unverändert (+0,1 %). 

Preise insgesamt sanken gegenüber dem Vormonat um 0,3 %, Energie um 3,0 % Gegenüber Mai 2026 sank der Verbraucherpreisindex insgesamt im Juni 2026 um 0,3 %. Die Energiepreise sanken binnen Monatsfrist um 3,0 %, hauptsächlich aufgrund des Preisrückgangs bei Kraftstoffen (-5,8 %, darunter Dieselkraftstoff: -7,9 %) und leichtem Heizöl (-9,5 %).

 Zudem gingen die Preise für Nahrungsmittel insgesamt um 0,5 % zurück, wobei Verbraucherinnen und Verbraucher vor allem von niedrigeren Preisen für frisches Obst (-4,0 %) und frisches Gemüse (-2,7 %) profitieren konnten. Günstiger wurden unter anderem Bekleidungsartikel (-1,7 %), deutlich teurer hingegen zum Beispiel Pauschalreisen (+6,1 %).

Rheinhausen: Lesen und Gestalten rund um die Umwelt
Die Rheinhauser Bibliothek auf der Händelstraße 6 lädt am Freitag, 10. Juli, zu einem abwechslungsreichen Nachmittag für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter ein. Von 16 bis 18 Uhr stehen gemeinsames Lesen und kreatives Gestalten rund um Umwelt, Tiere und Natur im Mittelpunkt. Bei der Veranstaltung können die Kinder selbst aktiv werden und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Aus Milchkartons entstehen mit einfachen Mitteln kleine Vogelhäuser, die nicht nur nachhaltig sind, sondern auch Vögeln ein neues Zuhause bieten. Die Veranstaltung im Rahmen der Duisburger Umweltwochen verbindet Leseförderung mit Umweltbildung und zeigt, wie sich mit Fantasie und einfachen Materialien nachhaltige Ideen umsetzen lassen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine Online-Anmeldung auf www.stadtbibliothek-duisburg.de (unter „Veranstaltungen“) wird gebeten. Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter 02065 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Bilderbuch-Autokino in der Schul- und Stadtteilbibliothek Großenbaum
Die Schul- und Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd veranstaltet am Freitag, 10. Juli, um 16 Uhr in den Räumlichkeiten an der Großenbaumer Allee 168–174 in Duisburg-Großenbaum ein besonderes Bilderbuch- Autokino für Kinder. Zu dieser außergewöhnlichen Vorleseveranstaltung sind Kinder ab vier Jahren eingeladen.

Sigrid Bogdanski wird für ein spannendes und kindgerechtes Hörerlebnis sorgen und dabei das Konzept des Autokinos spielerisch aufgreifen. Hierzu können die Kinder ihre eigene „Fahrzeuge“ wie Laufrädern, Bobbycars oder ähnlichen Rollfahrzeugen zur Veranstaltung mitbringen und so in die passende Atmosphäre eintauchen. Im Anschluss an die Lesung gibt es außerdem die Möglichkeit, kreativ zu werden.

Die Kinder können malen oder basteln und das zuvor Gehörte auf ihre eigene Weise verarbeiten und gestalterisch umsetzen. So verbindet die Veranstaltung Literaturerlebnis und Kreativität auf kindgerechte und abwechslungsreiche Weise. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es online auf https://www.stadtbibliothek-duisburg.de

Informationscafé der Frühen Hilfen zum Thema Kindertagespflege
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 10. Juli, von 9.30 bis 11.30 Uhr in die zentrale Anlaufstelle Frühe Hilfen auf der Schwanenstraße 5-7 (Eingang Steinsche Gasse 2) in der Innenstadt zum Informationscafé ein. Pia Goldschmidt und Laura Heitkötter von der Fachberatung Kindertagespflege des Jugendamtes informieren umfassend über Betreuungsangebote für Kinder, insbesondere über die Kindertagespflege.

Dabei erläutern sie die Vorteile einer familiennahen und individuellen Betreuung, geben einen Überblick über freie Plätze und beantworten individuelle Fragen. Die Frühen Hilfen Duisburg bieten ein umfassendes Beratungsangebot zu allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie Informationen für Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren an.

Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen in Duisburg sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind online unter http://www.duisburg.de/fruehehilfen abrufbar. Für Rückfragen steht das Team telefonisch unter 0203 283-8342 zur Verfügung.


„Kommunalpolitische Werkstatt“: Politische Bildung an der Volkshochschule
Die Volkshochschule Duisburg setzt ihr erfolgreiches Kursangebot zur Einführung in die Gemeindepolitik, die „Kommunalpolitische Werkstatt“, auch im Herbst fort. Die Teilnehmenden lernen nicht nur die „Spielregeln“ der Kommunalpolitik kennen, sondern erleben diese live bei Besuchen von Gremiensitzungen oder im Austausch mit kommunalen Akteuren.

Auch die meisten Berufspolitiker auf Landes-, Bundes- oder EU-Ebene haben erste Erfahrungen in Stadträten gemacht. Neu im Herbst ist ein sechsteiliges Seminar „Die Dritte Gewalt“, das die Bürgerinnen und Bürger mit dem deutschen Rechtssystem vertraut machen möchte. Seminarleiter Manfred Schmitz-Berg ist Richter a. D. Politische Themen bleiben nicht auf ihren formalen parlamentarischen Raum beschränkt, sondern schlagen sich in allen Lebensbereichen nieder.

Ein siebenteiliges Seminar unter Leitung des Politikwissenschaftlers Prof. em. Dr. Ralf Kleinfeld widmet sich der Rockmusik und ihren Einfluss auf die Politik. Aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellungen werden auch regelmäßig im Film thematisiert. Zur 50. Jubiläumsausgabe des Duisburger Dokumentarfilmfestivals „Duisburger Filmwoche“ bietet die VHS einen Bildungsurlaub an.

Auch der Sonntagsabendkrimi hat sich inzwischen zu einem Forum für kontroverse Themen entwickelt. Wer mit anderen „Tatort“- Sehern über die jüngste Folge diskutieren möchte, kann das jeden Montagabend in der VHS tun. Aktuelle von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gewählte gesellschaftspolitische Themen werden in dem Kurs „Gesellschaftsdiskurs“ unter kundiger Leitung diskutiert.

Bei den Diskussionen in der VHS geht es nicht nur um Austausch von Positionen. Es geht auch darum, die eigene Position zu begründen, Argumente zu gewichten, Quellen kritisch zu prüfen und konstruktiv zu diskutieren. Den „Gesellschaftsdiskurs“ gibt es in diesem Semester erstmals auch im Duisburger Süden.

„Konstruktive Debatten“ sind Thema eines Vortrags des Medienethikers Prof. Dr. Christian Schicha. Weitere hochkarätige Referenten sind Prof. Dr. Susanne Pickel und Prof. Dr. Andres Blätte. Den aktuellen Demokratiebericht für NRW präsentieren der Ostasienkenner Prof.

Dr. Thomas Haberer (li), der sein neues Buch über China vorstellen wird, oder der Historiker Dr. Vitalij Fastvskij, der das deutsch-russische Verhältnis in den vergangenen 100 Jahre beleuchten wird.

Veranstaltungen zum Austritt Großbritanniens aus der EU vor zehn Jahren mit dem Duisburger Briten Robert Tonks und zum Leben in der DDR und den Auswirkungen der Wende auf verschiedene Bevölkerungsgruppen sowie viele weitere Themen runden das Angebot ab. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.vhs-duisburg.de.

Das neue VHS-Programmbuch für das Herbstsemester 2026 ist da
Nachdem das Herbstprogramm der Volkshochschule Duisburg vor einigen Tagen online ging, liegt nun auch das Programmbuch mit seinem vielfältigem Kursangebot bereit.

Die Exemplare liegen im Stadtfenster aus, in den VHS Außenstellen Hamborn und Rheinhausen, den Bezirksämtern, den Bibliotheken und an vielen anderen Orten der Stadt. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Axel Voss unter 0203 283-984627.


Salzgitter AG übernimmt die HKM zu 100 Prozent
Die Duisburger Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) werden künftig eine 100-prozentige Tochter der Salzgitter AG. Die beiden Mitgesellschafter Thyssenkrupp Steel Europe und Vallourec haben sich aus dem gemeinsamen Joint Venture zurückgezogen. Gestern wurden die Verträge unterzeichnet. Über die Details der Einigung haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

Die Stahlproduktion am Traditionsstandort bleibt damit erhalten. Die Salzgitter AG plant in Duisburg die Investition in einen Elektrolichtbogenofen, um die HKM zukunftsfähig zu machen und die CO2-Emissionen der Stahlproduktion langfristig um 90 Prozent zu senken. Der Konzern hat auch angekündigt, dass von aktuell 3.000 Mitarbeitenden nur 1.000 langfristig beschäftigt bleiben. Außerdem ist eine Reduzierung der Rohstahlmenge auf zwei Millionen Tonnen pro Jahr geplant. Duisburg/Salzgitter (idr).

Salzgitter AG übernimmt die HKM zu 100 Prozent

- Gesellschafter Salzgitter, thyssenkrupp Steel und Vallourec erzielen finale Einigung
- Hüttenwerke Krupp Mannesmann werden zu einer 100-prozentigen Tochter der Salzgitter AG
- Stahlproduktion am Traditionsstandort geht weiter – mit klarer Ausrichtung auf die grüne Transformation und reduzierter Mitarbeiterzahl

Salzgitter/Duisburg, 9. Juli 2026 - Die Stahlproduktion am Traditionsstandort im Duisburger Süden geht weiter. Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann werden künftig eine 100-prozentige Tochter der Salzgitter AG, nachdem die beiden Mitgesellschafter thyssenkrupp Steel Europe und Vallourec angekündigt hatten, sich aus dem gemeinsamen Joint Venture zurückziehen zu wollen.

Der Salzgitter-Konzern übernimmt damit die volle Verantwortung bei der HKM und möchte das integrierte Hüttenwerk mit einem klaren Plan und voller Ausrichtung auf die grüne Transformation fit für die bevorstehenden Herausforderungen machen.

Anfang Februar hatte sich die Salzgitter AG mit thyssenkrupp Steel auf ein Eckpunktepapier zur vollständigen Übernahme der HKM verständigt. In intensiven und sorgfältigen Verhandlungen haben die Gesprächspartner nun eine finale Einigung erzielt, die den Interessen aller bisherigen Anteilseigner gerecht wird. Nach der Unterzeichnung der Verträge am 8. Juli kann die Integration der HKM in den Salzgitter-Konzern beginnen. Das Closing und der Übergang der Geschäftsanteile sollen noch am heutigen Tag vollzogen werden.

Die Salzgitter AG plant in Duisburg die Investition in einen Elektrolichtbogenofen, um den Standort zu transformieren, zukunftsfähig zu machen und die CO2-Emissionen der Stahlproduktion langfristig um 90 Prozent zu senken. Aufgrund der wirtschaftlichen Herausforderungen wird dieser Wandel mit einer deutlichen Reduzierung der Mitarbeiterzahl einhergehen.

Geplant ist, dass statt aktuell rund 3000 langfristig nur noch etwa 1000 Menschen bei der HKM beschäftigt sind. Ohne diesen schmerzhaften Stellenabbau hätte die Salzgitter AG die alleinige Übernahme nicht vollziehen können. Die Alternative wäre eine komplette Schließung des integrierten Hüttenwerks in Duisburg gewesen. Nur mit dieser konsequenten Neuaufstellung hat die HKM die Chance auf eine langfristig erfolgreiche Zukunft.

„Wir haben uns bei den Verhandlungen mit den bisherigen Mitgesellschaftern über die Fortführung der HKM in unserer alleinigen Verantwortung die nötige Zeit genommen. Bei diesen komplexen Gesprächen sowie bei der großen Bedeutung des Ausgangs für die Mitarbeitenden in Duisburg hatte die Sorgfalt bei diesem Prozess klar Vorrang vor dem Tempo. Wir sind froh, dass wir nun für alle Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung gefunden haben“, sagt Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG.

„Mit der Übernahme der Anteile der bisherigen Mitgesellschafter stehen wir in voller Verantwortung an einem Traditionsstandort der Stahlindustrie, den wir mit einer konsequenten Ausrichtung auf die grüne Transformation in eine langfristige Zukunft führen wollen. Wir bedanken uns bei thyssenkrupp Steel und Vallourec für die konstruktiven Verhandlungen sowie die gute Zusammenarbeit bei der HKM in den vergangenen Jahren“, sagt Gunnar Groebler.

Marie Jaroni, Vorstandsvorsitzende von thyssenkrupp Steel Europe AG: „Die erzielte Zukunftslösung für die HKM ist ein wichtiger Meilenstein für alle Beteiligten. Für uns schafft sie die Voraussetzungen, unsere strategische Neuaufstellung konsequent umzusetzen: Mit der Konzentration der Produktion auf den Duisburger Norden steigern wir Auslastung, Effizienz und Wirtschaftlichkeit nachhaltig.

Gleichzeitig blicken wir mit großer Wertschätzung auf die gemeinsame Geschichte mit der HKM zurück. Unser besonderer Dank gilt den Beschäftigten für Jahrzehnte der Partnerschaft sowie den Mitgesellschaftern für ihren konstruktiven Beitrag.“ Die Belieferung an thyssenkrupp Steel von HKM läuft Ende 2028 aus, statt wie bisher geplant Ende 2032.

Philippe Guillemont, Vorsitzender des Verwaltungsrats und CEO von Vallourec S.A., kommentiert: „Vallourec hatte bereits zuvor seine Absicht angekündigt, seine Minderheitsbeteiligung an HKM zu veräußern, um eine Strategie zu verfolgen, die sich auf das Kerngeschäft und die Schlüsselmärkte von Vallourec konzentriert. Wir begrüßen daher die heute von Salzgitter bekannt gegebene Vereinbarung, die dieses Ziel voll und ganz unterstützt und HKM gleichzeitig neue Perspektiven im Bereich der Produktion von emissionsreduziertem Stahl eröffnet.“

Die kommenden Monate werden nun genutzt, die Integration der HKM in die Strukturen des Salzgitter-Konzerns zu vollenden. Einher geht das mit einer Umstrukturierung bis voraussichtlich Ende 2028 von rund 3000 auf etwa 1000 Mitarbeitende sowie einer Reduzierung der Rohstahlmenge auf zwei Millionen Tonnen pro Jahr.

„Dies ist ein schwerer, aber notwendiger Schritt. Die kommenden Veränderungen werden verantwortungsvoll und grundsätzlich sozialverträglich gestaltet. Die Transformation gelingt nur gemeinsam mit den Beschäftigten und den Führungskräften. Der Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen und die Kommunikation mit der Belegschaft bleiben zentraler Bestandteil des weiteren Prozesses“, erklärt Birgit Dietze, Personalvorständin der Salzgitter AG.

Die Salzgitter AG wird die Transformation des Standorts mit voller Kraft unterstützen. Andreas Betzler, Geschäftsführer der Mannesmann Precision Tubes GmbH, der Mannesmann Grossrohr GmbH und der Mannesmann Line Pipe GmbH, soll künftig die Geschäftsführung der HKM ergänzen und direkt an den Vorstand der Salzgitter AG berichten. Die Auswirkungen der HKM-Übernahme auf die Umsatz- und Ergebnisprognose des Geschäftsjahres 2026 wird die Salzgitter AG im Rahmen der Veröffentlichung ihres Halbjahresfinanzberichts am 11. August 2026 quantifizieren.

Über die Details der Einigung haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

Übernahme von HKM: gutes Signal für Standort
IHK zeigt sich erleichtert. Nun ist es klar: Die Salzgitter AG übernimmt die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) vollständig. Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK, zeigt sich erleichtert:  

„Das ist ein gutes Signal für unseren Stahlstandort. Die Vereinbarung zeigt: Der Gesellschafter zeigt weiterhin Verantwortung für das Unternehmen und seine Mitarbeiter. Damit geht die Produktion an unserem Traditionsstandort weiter, auch wenn damit ein deutlicher Abbau von Personal verbunden ist.  

Die angekündigte Ausrichtung auf die grüne Transformation und Investitionen in einen Elektrolichtbogenofen begrüßen wir besonders. Damit wird das Unternehmen einen merklichen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten.“

Qualifizierter Nachwuchs für Duisburgs Arztpraxen
Ärztekammer Nordrhein übergibt Abschlusszeugnisse an 71 erfolgreich ausgebildete Medizinische Fachangestellte
71 Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) aus Duisburg haben ihre Abschlussprüfungen im Winter 2025/26 und Sommer 2026 erfolgreich bestanden.

Auf der Lossprechungsfeier in Duisburg-Walsum am 8. Juli erhielten die Absolventinnen des Berufskollegs Walther Rathenau ihre Abschlusszeugnisse. Dr. Helmut Gudat, Ausbildungsbeauftragter für Medizinische Fachangestellte der Kreisstelle Duisburg, gratulierte den Absolventinnen zu ihrem Abschluss.

„Die Tätigkeit als Medizinische Fachangestellte erfordert Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und ein hohes Maß an Empathie“, sagte Gudat. „Medizinische Fachangestellte übernehmen heute ein breites Aufgabenspektrum und leisten einen wichtigen Beitrag zum reibungslosen Ablauf in den Praxen.“

Medizinische Fachangestellte unterstützen Ärztinnen und Ärzte bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Organisation von Praxisabläufen, die Terminplanung, Verwaltungsaufgaben sowie die Mitwirkung bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

Mit ihrem erfolgreichen Abschluss leisten die neuen Medizinischen Fachangestellten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der ambulanten medizinischen Versorgung in Duisburg. Weitere Informationen, zum Beispiel zur MFA-Ausbildung, gibt es unter www.aekno.de/mfa

Ausbau des RWE-Stadions verteuert sich
Der Ausbau des Stadions an der Hafenstraße in Essen wird teurer als ursprünglich geplant. Statt der bisher kalkulierten 27 Millionen Euro kosten die Arbeiten nun insgesamt 33,8 Millionen Euro. Der Rat der Stadt Essen hat jetzt den zusätzlichen Kosten zugestimmt. Außerdem verschiebt sich der Baustart voraussichtlich auf das dritte Quartal 2026.

Voraussetzung ist die Erteilung der Teilbaugenehmigung. Die Fertigstellung ist aktuell weiterhin für 2028 geplant. Mit dem Ausbau sollen die vier bislang offenen Ecken des RWE-Stadions geschlossen und so die Zuschauerkapazität erhöht werden. Die Kostensteigerung ist u. a. auf die allgemeine Inflation und Preissteigerungen bei Baustoffen infolge der Unsicherheiten auf den internationalen Märkten zurückzuführen. idr

Aufruf zum Sommer der Aktionen – denn Teilhabe ist Menschenrecht!
Lebenshilfe positioniert sich zu Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz und des Bundeskanzlers zu den Sozialreformen und ruft ihre 471 Orts- und Kreisvereinigungen zu Aktionen auf.

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe legt heute, einen Tag vor der parlamentarischen Sommerpause, ihre Bewertung zu den Ergebnissen der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) und des Bundeskanzlers vom 25. Juni sowie des Bundessozialministeriums und der Sozialministerkonferenz vom 12. Juni 2026 vor. Diese haben weitreichende Reformvorschläge zur Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung sowie zur Kinder- und Jugendhilfe beschlossen.

„Alle Reformen müssen sich daran orientieren, was in der UN-Behindertenrechtskonvention und im Grundgesetz für Deutschland verbindlich festgelegt ist.“, erläutert Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, Bundesministerin a.D. „Es geht hierbei auch um die Wahrung von Persönlichkeitsrechten, zum Beispiel wenn Wohnplätze einfach zugewiesen werden sollen. Daher ist es dringend nötig, Menschen mit Behinderung und ihre Verbände in den weiteren Prozess einzubeziehen."

Bereits im Februar hat die Lebenshilfe die Kampagne Teilhabe ist Menschenrecht | Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. gestartet und im Rahmen einer Petition beim Deutschen Bundestag binnen sechs Wochen mehr als 181.000 Unterschriften gegen Kürzungen bei der Eingliederungshilfe gesammelt. Über den Sommer soll die Kampagne nun auf örtlicher Ebene fortsetzt werden.

Auf Grundlage ihrer Bewertung der vorliegenden Beschlüsse wird die Lebenshilfe bundesweit mit Politikerinnen und Politikern über ihre acht Hauptforderungen sprechen. Hierbei geht es um die angekündigten Reformen bei der Pflegeversicherung, der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe. Denn alle drei Reformen treffen Menschen mit Behinderung und ihre Familien besonders hart.

Ein Abbau der Rechte der Menschen mit Behinderung, gleichberechtigt teilhaben zu können, wie es die UN-Behindertenrechtskonvention vorsieht, darf auf keinen Fall erfolgen.

IAQ-Altersübergangsreport: Nicht krank genug für die Rente?
Die Alterssicherungskommission der Bundesregierung schlägt vor, das Renteneintrittsalter ab 2031 weiter anzuheben. Viele Ältere erreichen die Regelaltersgrenze jedoch bereits heute aus gesundheitlichen Gründen nicht. Der soeben erschienene Altersübergangs-Report des Instituts Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen untersucht, ob die Erwerbsminderungsrente diese Personen auffangen kann. Ergebnis: Die Zugangshürden sind für viele gesundheitlich Beeinträchtigte zu hoch.

Arbeitsmarktforscher Prof. Dr. Martin Brussig analysierte für den neuen Report das Ausmaß gesundheitlicher Einschränkungen von Rentner:innen sowie von Beschäftigten in der späten Erwerbsphase (58- bis 65-Jährige) und von Nichterwerbstätigen im Vergleich (2010 und 2023). Datengrundlage war das Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung. Der Datensatz enthält als verlässlich geltende Selbsteinschätzungen des Gesundheitszustands der Befragten.

Es zeigt sich erwartungsgemäß, dass ältere Erwerbstätige deutlich gesünder sind als Rentner:innen desselben Jahrgangs. Die Gesundheit der 59- bis 62-Jährigen im Job war 2023 im Schnitt dennoch schlechter als im Jahr 2010. „Dies ist ein Indiz dafür, dass ein Teil der heute älteren Beschäftigten unter früheren Bedingungen in Frührente gewechselt wäre“, so Brussig. Weil die Voraussetzungen dafür in der Vergangenheit verschärft wurden, ist dies aber häufig nicht mehr möglich. Eine wachsende Gruppe älterer Erwerbstätiger sei daher „zu krank für versicherungspflichtige Arbeit, aber nicht krank genug für die Erwerbsminderungsrente“, erläutert der Wissenschaftler.

„Die Debatte um eine weitere Anhebung der Altersgrenzen wäre viel weniger problematisch, wenn es eine gute Möglichkeit geben würde, wie gesundheitlich beeinträchtigte ältere Beschäftigte leichter vorzeitig in Rente kommen“, so Brussig. Er plädiert daher kurzfristig für einen erleichterten Zugang zu gesundheitsbedingter Frühverrentung. Langfristig sollte verstärkt in Präventionsmaßnahmen, wie gesundheitliche oder berufliche Rehabilitation, investiert werden.

Auf diese Weise ließe sich den verbreiteten Befürchtungen sehr vieler Beschäftigter begegnen, nicht bis zur Rente durchzuhalten. Der DGB hat gerade erst in einer Umfrage festgestellt, dass nur etwa die Hälfte der Beschäftigten glaubt, bis zur Regelaltersgrenze arbeiten zu können.

Publikation:
Brussig, Martin, 2026: Gesundheitliche Einschränkungen von älteren Beschäftigten und Personen im vorzeitigen Rentenbezug: Veränderungen aufgrund steigender Altersgrenzen. Altersübergangs-Report 2026-03. Düsseldorf/Duisburg: Hans-Böckler-Stiftung/Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen. https://www.uni-due.de/iaq/auem-report-info.php?nr=2026-03

Hohe Nachfrage der Kommunen nach Bundesförderung für klimaangepasste Städte und Gemeinden
Der Projektaufruf im Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel" ist auf großes Interesse gestoßen. Städte und Gemeinden in ganz Deutschland wollen investieren, um Grün- und Freiflächen besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Die zunehmende Häufigkeit von Extremwetterereignissen wie Hitze, Trockenheit und Starkregen macht deutlich, dass Kommunen ihre Infrastruktur und Planung zukunftsfähig ausrichten müssen.

Für den Projektaufruf der 5. Tranche des Bundesprogramms wurden 326 Projektvorschläge mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 928 Mio. Euro eingereicht. Der Förderbedarf der Kommunen übersteigt die für diese Tranche verfügbaren Bundesmittel in Höhe von 80 Millionen Euro damit deutlich.

Dazu Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen:
„Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie belastend Hitze für unseren Alltag geworden ist. Wenn sich Städte und Gemeinden aufheizen, Schulhöfe und Spielplätze in der prallen Sonne leer bleiben und insbesondere Kinder, Familien und ältere Menschen unter den hohen Temperaturen leiden, wird klar: Klimaanpassung ist keine Zukunftsaufgabe mehr, sie ist jetzt notwendig. Genau hier setzt unser Bundesprogramm an. Wir helfen Kommunen dabei, mehr Grün zu schaffen, Wasser besser zu speichern und öffentliche Räume so zu gestalten, dass sie auch an heißen Tagen lebenswert bleiben. Die enorme Nachfrage zeigt: Der Bedarf ist groß und die Kommunen wollen handeln. Deshalb ist jeder Euro, den der Bund hier investiert, gut angelegt.“

Verena Hubertz - Foto Markus C. Hurek

Informationen zu dem Programm:
Mit dem 2020 erstmals aufgelegten Bundesprogramm unterstützt das Bundesbauministerium gezielt Kommunen dabei, ihre Infrastrukturen und öffentlichen Räume besser an die Folgen des Klimawandels anzupassen und widerstandsfähiger zu gestalten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ausbau und der Stärkung der sogenannten blau-grünen Infrastruktur.

Förderfähig sind vegetabile und bauliche Investitionen sowie investitionsvorbereitende und projektbegleitende Maßnahmen in urbanen und ländlichen Grün- und Freiräumen, die diese in ihrer Vitalität und Funktionsvielfalt erhalten und weiterentwickeln. Ziel ist es, diese dauerhaft in Städten und ländlichen Regionen zu erhalten, ökologisch zu stärken und für die Menschen vor Ort vielfältiger nutzbar zu machen.

Am 03. Juli 2026 endete die Frist für die Einreichung kommunaler Projektskizzen im Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel". Die eingegangenen Projektskizzen werden nun durch das mit der Umsetzung des Programms betraute Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fachlich und formal geprüft. Über die Auswahl der Förderprojekte entscheidet der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel finden Sie unter: https://www.anpassung-klimawandel.bund.de/KLIMA/DE/Aktuelles/aktuelles_node.html

Ausbildungsjahr 2026: Noch freie Ausbildungsplätze bei der eurobahn  
Bei der eurobahn sind noch Ausbildungsplätze in mehreren Berufsfeldern frei, darunter als Mechatroniker*in, als Fachlagerist*in und als Triebfahrzeugführer*in. Bewerbungen sind bis zum 10. August möglich.
 
Die eurobahn bietet zum Ausbildungsstart im September 2026 insgesamt zehn Plätze für die Ausbildung junger Fachkräfte an.  Für den kommenden Jahrgang sind aktuell noch vier Ausbildungsplätze in den Berufen Mechatroniker*in, Fachlagerist*in und EiB (Eisenbahner*in im Betriebsdienst, Triebfahrzeugführer*in) frei. Interessierte können sich noch bis zum 10. August 2026 bewerben.  

„Wir sehen unsere Verantwortung, junge Fachkräfte auszubilden. Das ist für uns ein wichtiger Baustein, um die Zukunft des Schienenverkehrs aktiv mitzugestalten und zu sichern.“, sagt Anne Mathieu, Vorsitzende Geschäftsführerin der eurobahn. „Wir bieten Auszubildenden in vielen Berufsfeldern einen praxisnahen Einstieg in einer abwechslungsreichen und zukunftssicheren Branche.“, so Mathieu weiter, „Außerdem geben wir unsere Begeisterung für Züge, unsere Fahrgäste und den Nahverkehr gerne weiter.“  

Derzeit absolvieren zwölf Auszubildende ihre Ausbildung bei der eurobahn. Dazu gehören zwei angehende Mechatroniker, eine Auszubildende im Marketing, ein Auszubildender im Lager sowie acht Auszubildende im Beruf Eisenbahner*in im Betriebsdienst (EiB). Sie sammeln praktische Erfahrungen und bereiten sich auf die nächsten Schritte ihrer beruflichen Laufbahn vor.  

Über den aktuellen Ausbildungsjahrgang hinaus plant die eurobahn langfristig: Auch 2027 wird es in unterschiedlichen Bereichen Ausbildungsplätze geben. 

Interessierte finden Informationen zu den Standorten, den Ausbildungsberufen, den Zugangsvoraussetzungen sowie zum Bewerbungsprozess auf der Karriereseite des Unternehmens:  Ausbildungen & Qualifizierung - Karriere eurobahn    

Die eurobahn, mit Sitz in Hamm (Westf.) und Düsseldorf, beschäftigt rund 1000 Mitarbeiter*innen aus 33 Nationen. Als einer der ersten privaten Anbieter der Branche bedient die eurobahn 15 Linien in vier Netzen in Nordrhein-Westfalen bis nach Niedersachsen und in die Niederlande: Maas-Rhein-Lippe, Ostwestfalen-Lippe, Hellweg und Teutoburger Wald, die jährlich ein Gesamtstreckennetz von 16,3 Mio. Zugkilometern umfassen.

Darüber hinaus übernehmen seit 2016 die Triebfahrzeugführer*innen der eurobahn das Steuer des eurostar auf dem deutschen Streckenabschnitt von Dortmund nach Aachen mit jährlich 650.000 Zugkilometern.

Auf Spurensuche: Kolonialismus in Duisburg – Kostenlose Stadtführung macht koloniale Spuren sichtbar
Das Zentrum für Erinnerungskultur lädt am Mittwoch, 15. Juli, um 17.30 Uhr zu einer kostenlosen Außenführung ein. Diese geht der Frage nach, welche Spuren der Kolonialismus in Duisburg hinterlassen hat und wie diese bis heute nachwirken. Unter der Leitung von Naomi Dibu und Christa Frins erkunden die Teilnehmenden die Duisburger Innenstadt aus einer neuen Perspektive.

Ausgangspunkt ist das Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5. Während des Rundgangs werden Orte vorgestellt, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken, deren Geschichten jedoch eng mit dem deutschen Kolonialismus verbunden sind. So erinnern ehemalige Geschäfte, in denen Waren wie Kaffee oder Tabak aus den Kolonien verkauft wurden, ebenso an diese Vergangenheit wie Straßennamen, deren kolonialer Bezug heute oft kaum noch bekannt ist.

Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie.(ZfE) zeigt die Ausstellung „ÜBERSEeHEN" im Stadthistorischen Museum. v.l.: Naomi Dibu und Christa Frins (Kuratorin der Ausstellung) Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die Führung macht diese häufig übersehenen historischen Zusammenhänge sichtbar. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht und per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 möglich.

Heimische Bundestagsabgeordnete sollen „Renten-Rückgrat“ zeigen - IG BAU: Rente „Härtegrad der Arbeit“ anpassen: Nur 220 Bauarbeiter in Duisburg sind über 63  
Wenn der Job längst zu hart und die Rente noch zu weit weg ist: Von den rund 5.060 Bauarbeitern in Duisburg sind nach aktuellen Angaben der Arbeitsagentur gerade einmal rund 220 Beschäftigte älter als 63 Jahre. „Ob Maurer, Dachdecker, Kanal- oder Straßenbauer: Sie machen harte körperliche Arbeit. Und das bei Wind und Wetter – bei Hitze und Frost“, sagt Karina Pfau von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

Die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein sieht dabei eine kritische Altersgrenze: „Für die meisten ist schon Schluss, bevor sie 60 sind. Sie packen die Arbeit auf dem Bau gesundheitlich dann einfach nicht mehr“, so Karina Pfau. Für die IG BAU Duisburg-Niederrhein ist klar: „Es schafft kaum einer, auf dem Bau bis 67 zu arbeiten. Wenn es demnächst dann noch länger gehen soll: keine Chance“, so Karina Pfau.

Die Gewerkschafterin kritisiert damit die Pläne der Rentenkommission, die die Bundesregierung umsetzen will. „Was dabei fehlt, ist die Flexi-Rente. Also die Chance auf vernünftige Übergänge vom Arbeitsleben in den Ruhestand für alle Branchen, in denen Beschäftigte durch ihren Job gesundheitlich einfach früher am Ende sind. Eine faire Rente muss unbedingt dem ‚Härtegrad der Arbeit‘, die geleistet wird, angepasst werden“, sagt Karina Pfau und fordert für die Betroffenen einen „Expresszugang in den regulären Ruhestand“.

Das gelte für die Baubranche, aber auch für die Land- und Forstwirtschaft, die Gebäudereinigung, den Garten- und Landschaftsbau. An die heimischen Bundestagsabgeordneten in Duisburg und der Region appelliert die IG BAU, „Renten-Rückgrat“ zu zeigen und die Pläne der Bundesregierung „dringend zu korrigieren“. Andernfalls würden viele Berufe, in denen hart gearbeitet werde, mehr und mehr an Attraktivität verlieren.

Auf Dauer nicht zu machen: das Schleppen von Säcken. Gerade Ältere stoßen bei schwerer körperlicher Arbeit wie auf dem Bau an ihre Grenzen. Deshalb soll es für alle, die hart arbeiten, eine „Flexi-Rente“ geben – eine Art „Expresszugang in den Ruhestand“, fordert Karina Pfau von der IG BAU Duisburg- Niederrhein.

Außerdem appelliert sie an die heimischen Bundestagsabgeordneten, sich gegen die Abschaffung der Rente mit 63 stark zu machen. Und auch beim Rentenniveau fordert die IG BAU Duisburg-Niederrhein eine Haltelinie bei zunächst 48 Prozent. Die Zielmarke müsse künftig allerdings wieder bei mindestens 53 Prozent liegen.

Ein weiterer Kritikpunkt der Gewerkschaft: das Abschaffen der Rente mit 63. „Das wäre gerade für viele Baby-Boomer ein Schlag ins Gesicht. Es macht ihnen nämlich einen dicken Strich durch ihre Lebensplanung“, sagt Karina Pfau. Betroffen davon seien viele: In Duisburg gibt es 73.300 Baby-Boomer, die in den kommenden zehn Jahren in Rente gehen werden, so die IG BAU.

Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Berechnungen des Pestel-Instituts. Die Chefin der IG BAU Duisburg-Niederrhein warnt, die geburtenstarken Jahrgänge nicht zu enttäuschen: „Immerhin haben viele Boomer ihre Beitragsjahre für die Rente voll. Sie haben 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt und damit eine enorm lange Zeit ihres Lebens gearbeitet. Ihnen jetzt – gewissermaßen kurz vor knapp – die Rente mit 63 vor der Nase wegzuschnappen, das geht nicht. Das kostet politisches Vertrauen – und Vertrauen in den Staat“, ist Karina Pfau überzeugt.

Im Fokus der Kritik der IG BAU Duisburg-Niederrhein steht auch das Rentenniveau. Dabei gehe es um einen weiteren wichtigen Punkt von den 33 Vorschlägen, den die Rentenkommission vorgelegt hat: Es fehle eine garantierte Haltelinie beim Rentenniveau. Hierauf baue vor allem die kommende Rentner-Generation: „Der Staat darf den Baby-Boomern ab 2031 kein Absenken des Rentenniveaus unter 48 Prozent zumuten. Auch hier muss die Rentenpolitik Verantwortung zeigen: Rente ist politische Vertrauenssache“, so Karina Pfau.

Die Bundesregierung müsse dringend klarstellen, dass es keinen Einbruch beim Rentenniveau gebe – auch nicht beim Übergang zur kapitalgedeckten Zusatzrente. „Grundsätzlich muss das Rentenniveau dann schnell wieder auf mindestens 53 Prozent kommen“, sagt IG BAU-Bezirkschefin Karina Pfau. Auch hierfür sollen sich, so die Forderung der IG BAU Duisburg-Niederrhein, die heimischen Bundestagsabgeordneten in ihren Fraktionen in Berlin jetzt stark machen.

Das Ruhrgebiet spricht: Über 125 Eins-zu-eins-Gespräche in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen
Zum zweiten Mal bringt der Bürgerdialog „Das Ruhrgebiet spricht“ am Samstag, 11. Juli,von 11 bis 12.30 Uhr in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen Menschen zusammen, die sich nicht kennen und deren Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Fragen möglichst weit auseinanderliegen. Bis zum Schluss der Online-Anmeldung am 7. Juli hatten sich über 250 Menschen für das Format angemeldet, so dass es mindestens 125 Eins-zu-eins-Gespräche geben wird. In Bochum, Duisburg und Essen sind noch Plätze frei, sodass in diesen drei Städten auch eine spontane Teilnahme möglich ist.

„Muss es wieder eine allgemeine Wehrpflicht geben? Machen dir die Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz Angst? Was macht dir Mut?" – diese Fragen bewegen viele. In einer Welt, die zunehmend polarisiert wirkt, gibt „Das Ruhrgebiet spricht" eine konkrete Antwort – das Bürgerdialogprojekt bringt Menschen mit unterschiedlichen Meinungen an zentralen Orten mitten in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen zusammen und feierte im vergangenen Jahr eine erfolgreiche Premiere.

Das Ziel: miteinander zu reden – statt übereinander. Das Projekt lädt dazu ein, Lust auf echten Austausch zu entwickeln: „Wie oft reden wir wirklich mit jemandem, den wir nicht kennen und der anders denkt als wir?“, fragen die Initiatoren. „Das Ruhrgebiet spricht“ macht genau das möglich: Es fördert ehrliche Gespräche zwischen Menschen mit gegensätzlichen Meinungen. „Dabei geht es nicht darum, zu überzeugen, sondern einander besser zu verstehen. „Zuhören verbindet – und Verständigung ist möglich“, so die Überzeugung der Projektverantwortlichen.

Wer die Anmeldefrist verpasst hat, kann in Bochum, Duisburg und Essen ganz spontan vorbeischauen; die Organisatoren vor Ort suchen einen Gesprächspartner oder eine Gesprächspartnerin aus. Teilnehmen können Bürgerinnen und Bürger ab einem Alter von 16 Jahren. Vorkenntnisse oder Vorbereitung sind nicht nötig – außer der Bereitschaft, sich unvoreingenommen und offen auf ein ehrliches Gespräch einzulassen.

Die vier Veranstaltungsorte
Die Eins-zu-eins-Gespräche finden am Samstag, 11. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr an den folgenden zentralen Orten statt:

- Bochum: rund um die Pauluskirche in der Innenstadt
- Dortmund: auf dem Opernvorplatz des Theaters Dortmund; hier sind alle Plätze bereits vergeben und eine spontane Teilnahme ist nicht möglich!
- Duisburg: auf der Wiese hinter der Salvatorkirche
- Essen: rund um die Marktkirche in der Innenstadt

In Duisburg wird für „Das Ruhrgebiet spricht“ am Samstag, 11. Juli morgens auf der Wiese an der Salvatorkirche alles vorbereitet sein: Angemeldete Teilnehmende werden mit dem Akkordeonspiel von Silvester Pece empfangen und treffen dann ihre Gesprächspartner oder Gesprächspartnerinnen, mit denen sie dann ungestört an Stehtischen oder Bistrotischen über ihre gemeinsamen und unterschiedlichen Ansichten reden können. Stärkung gibt es für sie und alle, die noch spontan hinzukommen, am Getränke- und Grillstand der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und beim „Marienkäfer“, dem dreirädrigen Ape-Kaffeemobil der katholischen Kirche.

Dass das Projekt berührt, zeigen die Stimmen derer, die bei der Premiere 2025 dabei waren: „Ich habe mit einer Person gesprochen, die ich sonst nie getroffen hätte. Das war total bereichernd, weil es meinen Kosmos erweitert hat.“ – Eine andere Teilnehmerin berichtet: „Die Zeit verging wie im Flug, wir hätten noch viel länger sprechen können. Das hätte ich nicht gedacht.“ – Und: „Ich habe gemerkt, wie sehr wir in unserer eigenen Bubble stecken und wie gut der Austausch über Stadtgrenzen hinweg ist, um Demokratie zu leben.“

Die Organisatoren freuen sich über die große Unterstützung von starken Partnern aus der gesamten Region, die dieses Projekt überhaupt erst ermöglichen. „Gemeinsam arbeiten wir daran, dass starke Verbindungen zwischen den Menschen im Ruhrgebiet entstehen und der Dialog unsere Gesellschaft stärkt.“ Internet: dasruhrgebietspricht.de.

Stichwort: „Das Ruhrgebiet spricht“
„Das Ruhrgebiet spricht“ ist ein gemeinsames Projekt der evangelischen City- und Stadtkirchen in Bochum, Dortmund (hier in Kooperation mit dem Theater Dortmund und der Diakonie Dortmund und Lünen), Duisburg und Essen. In ihren jeweiligen Innenstädten setzen sich die vier Citykirchen für das Gemeinwohl, eine pluralitätsfähige Spiritualität und eine weltoffene Kultur an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft ein. „Das Ruhrgebiet spricht“ ist eine Adaption des erfolgreichen Gesprächsformats „Deutschland spricht" der ZEIT Verlagsgruppe und fand 2025 erstmals in den vier genannten Städten statt.

Zu „Deutschland spricht“ haben sich seit 2017 schon mehr als 90.000 Menschen angemeldet. Davon inspiriert, wollen sich die genannten Citykirchen mit ihrer regionalen Aktion für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der demokratischen Gesprächskultur im Ruhrgebiet einsetzen. Mehr als 40 Partnerorganisationen in den vier Städten und der Region unterstützen das Projekt. In Duisburg unterstützen „Das Ruhrgebiet spricht“ die Evangelischen Dienste Duisburg und die VHS Duisburg „Das Ruhrgebiet spricht“ und rufen mit zum spontanen Mitmachen auf. Internet: dasruhrgebietspricht.de.

Pfarrer Winterberg (links) m Gespräch mit Josip Sosic von der VHS Duisburg, die den Aktionstag in Duisburg mit unterstützt hat - Foto: Bartosz Galus


Gemeinde Meiderich: „Kirche kocht“
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 14. Juli, wenn sie um 12.30 Uhr Kartoffelsalat  mit Grillwürstchen servieren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.  

Wanheim: Würfel, Karten, Knabbereien Rheingemeinde lädt zum Spieleabend
Am 13. Juli 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich diesmal um 17 Uhr in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln.

Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.  

Straßenverkehrsamt stellt auf bargeldlose Zahlungen um
Im Straßenverkehrsamt können ab Montag, 3. August, Zahlungen für alle Dienstleistungen nur noch bargeldlos abgewickelt werden. Die Gebühren können dann bequem und sicher per Karte an den vorhandenen Zahlungsterminals und Kassenautomaten bezahlt werden. Mit der Umstellung setzt die Stadt Duisburg auf moderne, sichere und effiziente Zahlungsprozesse.

Bargeldloses Bezahlen ist nicht nur schneller, sondern für viele Bürgerinnen und Bürger auch komfortabler. Die Einführung bargeldloser Zahlungsmethoden vereinfacht die Verwaltungsabläufe und reduziert den Verwaltungsaufwand. Dadurch steht den Mitarbeitenden mehr Zeit für die Bearbeitung der Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Bürgerinnen und Bürger werden ab sofort über die Internetseite der Stadt Duisburg, das Termin-System sowie durch Hinweise im Straßenverkehrsamt über die bevorstehende Umstellung informiert. Kundinnen und Kunden werden gebeten, bei ihrem Besuch im Straßenverkehrsamt eine geeignete Möglichkeit zur bargeldlosen Zahlung mitzuführen.

Akzeptiert werden alle gängigen Debit- und Kreditkarten oder gängigen Zahlungskarten, wie beispielsweise Girocard, Maestro, Mastercard und Visa. Auch die Zahlung über Mobile Payment (Google Pay oder Apple Pay) ist kontaktlos möglich.

Ferienabenteuer auf dem AWO-Ingenhammshof
Jetzt für die Sommerferien vom 20. Juli bis 7. August 2026 anmelden  
Die Sommerferien werden auf dem AWO-Ingenhammshof zu einem unvergesslichen Erlebnis. Vom 20. Juli bis zum 7. August 2026 erwartet Kindern ab sechs Jahren an drei spannenden Ferienwochen ein abwechslungsreiches Programm rund um Tiere, Natur und das Leben auf einem echten Bauernhof. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.  

Ob Hühner füttern, Ziegen streicheln, Pferde versorgen oder beim Ausmisten der Ställe mithelfen – auf dem Lernbauernhof der AWO-Integration erleben die Kinder den Alltag auf einem Bauernhof hautnah. Spielerisch erfahren sie Wissenswertes über Tiere und Natur, übernehmen Verantwortung und entdecken, wie spannend das Leben auf einem Bauernhof sein kann.  

Für kleine Pferdefreundinnen und Pferdefreunde werden parallel Reiterferien angeboten. In kleinen Gruppen sammeln die Kinder erste Erfahrungen mit Ponys und Pferden. Vom Putzen, Führen und Satteln bis hin zu den ersten Reitversuchen steht der vertrauensvolle Umgang mit den Tieren im Mittelpunkt.  

Auch die beliebte Esel- und Ponyzeit sorgt wieder für strahlende Kinderaugen. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer können den freundlichen Hoftieren ganz nah kommen, sie versorgen und unvergessliche Ferienmomente erleben.  

Die Ferientage beginnen jeweils um 9 Uhr, bei Bedarf ist nach vorheriger Absprache eine Betreuung bereits ab 8 Uhr möglich. Nach einem erlebnisreichen Vormittag auf dem Hof erwartet die Kinder ein frisch zubereitetes Mittagessen, bevor es am Nachmittag mit Spiel, Spaß und weiteren spannenden Aktionen weitergeht. Um 16 Uhr endet ein aufregender Ferientag.  

Die Plätze sind begrenzt und erfahrungsgemäß schnell vergeben. Das Team des AWO-Ingenhammshofs freut sich darauf, gemeinsam mit den Ferienkindern drei unvergessliche Sommerferienwochen voller Natur, Tiere und Abenteuer zu erleben.  

Informationen und Anmeldungen sind ab sofort telefonisch von montags bis freitags zwischen 10 und 14 Uhr unter 0203 424133 oder per E-Mail an ingenhammshof@awo-integration.de möglich.  

Generalsekretär zum Ankara-Gipfel: NATO liefert
Der NATO-Gipfel in Ankara endete am 8. Juli 2026. Generalsekretär Mark Rutte sagte, die Botschaft aus Ankara sei klar: Die NATO liefert. Er erklärte, wie die Verteidigungsinvestitionen zunahmen, neue Fähigkeiten bereitgestellt würden, die Industrieproduktion im Verteidigungsbereich expandiere und dass die europäischen Alliierten und Kanada eine größere Verantwortung für ihre Sicherheit übernehmen. “Wir bringen unsere Sicherheit zum Besseren ins Gleichgewicht, und darum geht es bei NATO 3.0,” sagte er.

Foto NATO

Wichtiger Schritt in eine neue NATO - Bundeskanzler Merz zieht eine positive Bilanz nach dem NATO-Gipfel in Ankara.
Die NATO sei europäischer denn je und bleibe doch transatlantisch, stark und vor allem einig, betonte der Kanzler. Zudem würden die Beschlüsse des NATO-Gipfels von Den Haag umgesetzt.     „Es war ein guter Tag hier in Ankara, der uns gemeinsam gelungen ist“, resümierte Bundeskanzler Friedrich Merz nach dem NATO-Gipfel, der vom 7. bis 8. Juli 2026 in Ankara stattfand.

Der Gipfel habe gezeigt, dass die NATO einen wichtigen Schritt vorangekommen sei auf dem Weg zu einer neuen NATO – und dass die vor einem Jahr in Den Haag beschlossenen Ziele in von den NATO-Staaten umgesetzt werden.  Diese NATO sei europäischer denn je. Die Europäer übernähmen mehr Verantwortung. Und doch bleibe sie transatlantisch fest verankert. Die NATO bleibe unerreicht stark und vor allem bleibe sie einig, bekräftigte der Kanzler.

Die NATO-Staaten hätten sich klar und eindeutig zu Artikel 5 des NATO-Vertrags bekannt.  Das Wichtigste in Kürze: Erhöhung der Verteidigungsausgaben: Auf dem Gipfel in Den Haag hatten die NATO-Staaten verabredet, die Verteidigungsausgaben über zehn Jahre auf fünf Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Deutschland würde dieses Ziel sogar „deutlich vor der Zeit erreichen“, betonte der Kanzler.

Dieser Kraftakt sei notwendig, um sich gegen die russische Bedrohung „durch Cyberangriffe, durch Sabotage, durch Ausspähversuche und gezielte Desinformation“ zu wappnen. Zusammenarbeit in Verteidigungsindustrie: Mit Blick auf eine stärkere transatlantische und europäische Zusammenarbeit wurde eine europäische Erklärung zu Abstandswaffen unterzeichnet.

Als weiteres Beispiel nannte der Kanzler die kanadische Beschaffung deutsch-norwegischer U-Boote. „Es ist Ausdruck einer strategischen Zusammenarbeit, die wir jetzt im gesamten Raum des Nordatlantiks auf Jahrzehnte anlegen“, so Merz, um die Grundlagen der Freiheit, der Sicherheit und des Wohlstands zu bewahren.

Neue finanzielle Mittel für Ukraine: Auf deutsche Initiative hin haben sich die NATO-Staaten verpflichtet, die Ukraine 2026 und 2027 mit jeweils 70 Milliarden Euro zu unterstützen. „Wir tun dies nicht, um den Krieg zu befördern, sondern wir wollen ihn beenden“, unterstrich der Kanzler. Die auf dem G7-Gipfel in Frankreich gezeigte transatlantische Einigkeit zur Unterstützung der Ukraine sei auf diesem Gipfel ausgebaut werden. Die NATO-Staaten hätten zudem gewürdigt, dass die USA wichtige Ausnahmen von Sanktionen gegen Russland beendet haben. 

Auf dem NATO-Gipfel zur Verteidigungsindustrie am Dienstag (7. Juli 2026) wurden wichtige neue Beschaffungen angekündigt, die die Verteidigungsproduktion und -innovation im gesamten Bündnis ankurbeln und neue Fähigkeiten zur Stärkung der Abschreckung und Verteidigung der NATO bereitstellen werden.  

NATO-Generalsekretär Mark Rutte gab die Auslieferung der 10th Airbus A330 MRTT-Flugzeuge für die multinationale Multi-Role-Tanker-Transportflotte; die Beschaffung unbemannter Northrop Grumman Triton-Flugzeuge zur Verbesserung der Meeresüberwachung der NATO; und die gemeinsame Beschaffung von Saab GlobalEye-Flugzeugen zur Modernisierung der luftgestützten Frühwarn- und Kontrollfähigkeiten der NATO.

Das Forum brachte alliierte Minister, hochrangige Beamte und Vertreter von über 100 Unternehmen zusammen, um die im vergangenen Jahr in Den Haag eingegangenen Verteidigungsinvestitionsverpflichtungen in konkrete Fähigkeiten und Industrieproduktion umzusetzen. “Das Geld ist da, und es kommt noch mehr,” sagte Mark Rutte, während er Regierungen und Industrie aufforderte, gemeinsam mehr und schneller zu tun.“


Der Generalsekretär stellte außerdem die NATO-Drone-Edge-Initiative vor, die die Investitionen in Gegendrohnensysteme deutlich erhöhen und die Ausbildung von Drohnenbetreibern ausweiten wird. Er richtete außerdem einen Aufruf zum Handeln an führende Finanzinstitute und forderte sie auf, die Kapitalströme in den Verteidigungssektor zu erhöhen, um eine schnellere Produktion und Innovation zu unterstützen.

Der Generalsekretär startete auf dem Forum außerdem zwei neue NATO-Initiativen. Die NATO Front Door for Industry ist eine neue Plattform, um die Zusammenarbeit von Unternehmen mit der NATO zu vereinfachen, und er kündigte die Veröffentlichung des ersten öffentlichen, nicht klassifizierten Nachfragesignals der NATO an, um der Industrie eine größere Sichtbarkeit der alliierten Fähigkeitsanforderungen zu verleihen.  

Mark Rutte brachte außerdem die NATO-Engine auf den Markt, deren Ziel es ist, die Produktionskapazität durch die Verbindung von Verteidigungs- und zivilen Fertigungslinien im gesamten Bündnis zu erweitern. Ebenfalls auf dem Forum kündigte die stellvertretende NATO-Generalsekretärin Radmila Schekerinska wichtige Initiativen in den Bereichen Weltraum und Überwachung, Angriffsfähigkeiten sowie integrierte Luft- und Raketenabwehr an. 

Stadtbibliothek eröffnet Open-Library im Campus Marxloh
Die Stadtbibliothek erweitert ihr Angebot im Duisburger Norden und wird im Zuge der Feierlichkeiten des Campus Marxloh am Freitag, 10. Juli, um 12 Uhr, im Campusgebäude An der Paulskirche 6 eine neue Zweigstelle als reine Open Library eröffnen.

Bildungsdezernentin Astrid Neese sieht im neuen Standort einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung des Quartiers: „Der Campus Marxloh ist ein zentraler Treffpunkt für Bildung und die neue Open Library ergänzt dieses Angebot ideal. Sie erleichtert Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den Zugang zu Wissen und fördert damit Chancengerechtigkeit und Teilhabe.“

Besonders die Schülerinnen und Schüler der benachbarten Herbert-Grillo- Gesamtschule, die die Räume künftig auch als Schulbibliothek nutzen können, profitieren von dem neuen Angebot. Damit entsteht ein zentraler Ort auf dem Campus, der gleichermaßen sowohl für schulische als auch außerschulische Zwecke genutzt werden kann.

„Mit der Open Library im Campus Marxloh stärken wir die Bildungslandschaft im Stadtteil und setzen ein wichtiges Zeichen für moderne, offene Bibliotheksarbeit“, betont Philipp Braun, Leiter der Stadtbibliothek Duisburg, die Bedeutung des neuen Angebots.

Besucherinnen und Besucher können die Open Library mit ihrem Bibliotheksausweis eigenständig betreten, Medien ausleihen sowie zurückgeben und sie flexibel als Lern- und Aufenthaltsbereich verwenden. Die Nutzung erfolgt vollständig digital und ohne ständige personelle Besetzung.

Aus Sicherheitsgründen besteht während der Öffnungszeiten jedoch eine Videoaufzeichnung. Der Zugang ist montags bis freitags während der Öffnungszeiten des Campus- Gebäudes von 7.30 bis 17 Uhr möglich. Bis Ende August werden hier freitags von 15 von 17 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr zusätzliche Anmeldesprechstunden vor Ort angeboten, um neue Nutzerinnen und Nutzer zu unterstützen und offene Fragen zu klären.

Mit der neuen Zweigstelle stärkt die Stadtbibliothek Duisburg ihr Netz im Stadtgebiet und setzt auf ein innovatives Nutzungskonzept, das sich in anderen Stadtteilen bereits bewährt.

Flaggentag von Mayors For Peace
Am heutigen Mittwoch, 8. Juli 2026, wird von Städten weltweit der jährliche Flaggentag der internationalen Organisation Mayors for Peace begangen. Mit dem Hissen der Friedensflagge wird weltweit ein sichtbares Zeichen für Frieden, nukleare Abrüstung und internationale Verständigung gesetzt.

Anlass ist der 30. Jahrestag eines Rechtsgutachtens des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag. Darin wurde gerichtlich festgestellt, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich gegen das Völkerrecht verstoßen.

Oberbürgermeister Sören Link hat gemeinsam mit Mitgliedern des Friedensforums Duisburg am heutigen Mittwoch, 8. Juli, im Namen der Initiative „Mayors for Peace“ die Friedensflagge vor dem Rathaus am Burgplatz gehisst. Die Flaggenhissung steht symbolisch für das kommunale Engagement für Frieden und soll die Öffentlichkeit und politische Entscheidungsträger dazu bewegen, sich für nukleare Abrüstung einzusetzen.

Das Netzwerk „Mayors for Peace“ wurde im Jahr 1982 durch den Bürgermeister der japanischen Stadt Hiroshima gegründet. Es erinnert an die verheerenden Folgen des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 1945 und setzt sich für Frieden sowie nukleare Abrüstung ein.

Mehr als 8.400 Städte aus 166 Ländern gehören dem Netzwerk an und hissen jährlich am 8. Juli die Friedensflagge vor ihren Rathäusern. Hintergrund ist das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) vom 8. Juli 1996. Darin wurde festgestellt, dass die Androhung oder der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich mit den Regeln des Völkerrechts, insbesondere des humanitären Völkerrechts, unvereinbar wäre.  

Begleitet von Mitgliedern des Friedensforums Duisburg hisst Oberbürgermeister Sören Link im Namen der Initiative „Mayors for Peace“ die Friedensflagge vor dem Rathaus. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Duisburg: Mann vergeht sich an Pony – PETA bietet 500 Euro Belohnung für Hinweise
Tierquäler gesucht: Einem Polizeibericht zufolge hat ein Mann in der Nacht auf Sonntag, den 5. Juli, ein Pony auf einem Hof in Duisburg-Bergheim missbraucht. Nachdem die Halterin bemerkt hatte, dass das Tier Schmerzen haben könnte und ein verändertes Verhalten zeigte, wurden Überwachungsaufnahmen überprüft.

Diese zeigen, wie der Täter gegen 2.30 Uhr sexuelle Handlungen an dem Pony vornimmt. Wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sowie Hausfriedensbruch hat die Polizei Duisburg die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter 0203 2800 um Hinweise.

PETA setzt Belohnung aus
Um den Fall aufzuklären, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur rechtskräftigen Verurteilung der tatverantwortlichen Person oder Personen führen. Wer etwas beobachtet oder anderweitig mitbekommen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei oder telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation zu melden – auch anonym.

„Das Pony muss unvorstellbares Leid erfahren haben – nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Bitte helfen Sie mit, den Täter schnellstmöglich zu finden und diese grausame Tierquälerei aufzuklären“, so Lisa Redegeld, Fachreferentin bei PETA. „Zoophilie beziehungsweise Sodomie ist ein nicht zu unterschätzendes Problem. Deshalb müssen solche Taten konsequent verfolgt und weitere Verdachtsfälle umgehend gemeldet werden. Um solche Gewalttaten effektiver bekämpfen zu können, fordert PETA ein behördliches Register, in dem Anschläge auf Pferde und bereits überführte Personen von Tierquälerei-Fällen erfasst werden.“

Sodomie verstößt gegen das Tierschutzgesetz
Seit der Änderung des Tierschutzgesetzes im Juli 2013 sind sexuelle Handlungen an Tieren verboten und können mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro belegt werden. Ist der Straftatbestand der Tierquälerei erfüllt, können Täter zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren verurteilt werden.

Vorsichtsmaßnahmen – Tipps für Pferdehalter
Die Tierrechtsorganisation rät Pferdehaltern zur besonderen Aufmerksamkeit, wenn ein „Pferdeschänder“ umgeht. Die Tiere sollten – sofern möglich – nachts nicht auf der Koppel stehen, sondern in einer sicheren, bestenfalls mit Videokameras ausgestatteten Stallung untergebracht werden.

Alle Zugänge sollten gesichert und abgesperrt sein. Zudem sollten Kontrollgänge nach Möglichkeit zu unregelmäßigen Zeiten durchgeführt werden. Aus Sicherheitsgründen ist es dabei ratsam, diese mit mindestens zwei Personen auszuführen und Mobiltelefone bei sich zu tragen. Verdächtig erscheinende Personen in der Umgebung sollten unbedingt der nächsten Polizeidienststelle gemeldet werden, ebenso wie Personen, die bereits in der Vergangenheit durch ihr Verhalten aufgefallen sind.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Verantwortlichen zu helfen.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.


Repair-Café: Gemeinsam reparieren und Ressourcen schonen
Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg erhalten defekte Alltagsgegenstände eine zweite Chance. Am Freitag, 17. Juli 2026, unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, kaputte Elektrokleingeräte, wackelige Kleinmöbel und weitere Gegenstände wieder gebrauchsfähig zu machen.

Dabei steht nicht nur die Reparatur selbst im Mittelpunkt. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe können die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung selbst Hand anlegen, Reparaturwissen erwerben und praktische Fähigkeiten für zukünftige Reparaturen entwickeln. So stärkt das Repair-Café den selbstständigen und bewussten Umgang mit Alltagsgegenständen.

Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen praktischen Beitrag zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung leisten. Denn Gegenstände, die repariert und weiterverwendet werden, müssen nicht entsorgt und ersetzt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Datum: Freitag, 17. Juli 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist vorhanden.

Der darauffolgende Termin findet am Freitag, 14. August 2026, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski



Sammelkarten-Tauschbörse im Bezirksrathaus Homberg
Zur Sammelkarten-Tauschbörse „KartenKiez!“ öffnet das Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1 am Mittwoch, 15. Juli, von 16 bis 19 Uhr seine Türen. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die Sammelkarten tauschen und neue Kontakte zwischen Sammlerinnen und Sammlern knüpfen wollen.

Egal, ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh oder Panini – alle Arten von Sammelkarten sind willkommen. Der kommerzielle Handel mit den Karten ist nicht gestattet. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ein weiterer Termin folgt am 14. Oktober. Fragen beantwortet das Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203 283-987892 oder per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de.


Workshop: Manga-Zeichnen in Großenbaum
Die Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168 bis 174, lädt am Samstag, 18. Juli, zu einem Manga-Zeichenworkshop für Kinder von 10 bis 14 Jahren ein. Zwischen 10.30 und 13 Uhr zeigt Künstlerin Jen Satora, wie man eigene Figuren erfindet oder in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen und Helden eintauchen kann.

Im Workshop wird gezeigt, wie man Stilmittel richtig einsetzt und mit den typischen Materialien arbeitet. Stifte und Papier werden gestellt. Anfängerinnen und Anfänger sind herzlich willkommen. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann seine Sachen gerne mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen holen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Die Anmeldung ist online auf der Internetseite https://www.stadtbibliothek-duisburg.de unter der Rubrik „Veranstaltungen“ möglich.

Escape-Spiel in der Zentralbibliothek: Einbruch im Museum – jetzt wird ermittelt!
In den Sommerferien lädt die Duisburger Zentralbibliothek vom 23. Juli bis 28. August zu insgesamt fünf Terminen des spannenden Escape-Spiels „Einbruch im Museum – jetzt wird ermittelt!“ ein. Das interaktive Angebot richtet sich an Erwachsene und Familien mit Kindern und Jugendlichen ab zehn Jahren. Worum geht’s?

Nach einem nächtlichen Einbruch in ein Museum stehen die Teilnehmenden vor einer kniffligen Aufgabe: Ist eine wertvolle Münze echt oder gefälscht? Und welcher von zwei Verdächtigen sagt die Wahrheit? Als Detektivinnen und Detektive müssen sie Hinweise auswerten, Aussagen überprüfen und den Fall lösen.

Im Mittelpunkt steht die geheimnisvolle Tilly- Box mit ihren versteckten Fächern, Knöpfen und zahlreichen Rätseln. Durch geschicktes Kombinieren, Drehen, Knobeln und Untersuchen entschlüsseln die Spielenden Schritt für Schritt neue Hinweise. Ziel ist es, den Safe auf der Oberseite der Box zu öffnen und den Fall aufzuklären.

Das Escape Game vermittelt auf spielerische Weise wichtige Kompetenzen im Umgang mit Informationen. Die Teilnehmenden lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen, Desinformation zu erkennen und Quellen sorgfältig zu prüfen. So wird das Thema „Fake News“ spannend, verständlich und praxisnah erlebbar. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen ist erforderlich.

Stadtbibliothek: Schreib- und Malworkshop in Wanheimerort
Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren können bei einem Schreib- und Malworkshop am Samstag, 25. Juli, in der Bibliothek auf der Düsseldorfer Straße 544 in Duisburg-Wanheimerort ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Im Mittelpunkt stehen lustige Tiergeschichten.

Was könnte Mystisches in der Großstadt passieren? Wohnen Trolle im Keller oder Krokodile in der Kanalisation von Duisburg?

Die Teilnehmenden schreiben kreative Geschichten und zeichnen dazu. Begleitet wird das Angebot von der Schriftstellerin Angela Litschev. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle können mitmachen. Die Veranstaltung gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“ und ist kostenfrei. Anmeldungen sind ab sofort unter www.stadtbibliothek- duisburg.de möglich.

Stadtbibliothek: Schreib- und Malworkshop in Wanheimerort
Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren können bei einem Schreib- und Malworkshop am Samstag, 25. Juli, in der Bibliothek auf der Düsseldorfer Straße 544 in Duisburg-Wanheimerort ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Im Mittelpunkt stehen lustige Tiergeschichten.

Was könnte Mystisches in der Großstadt passieren? Wohnen Trolle im Keller oder Krokodile in der Kanalisation von Duisburg? Die Teilnehmenden schreiben kreative Geschichten und zeichnen dazu. Begleitet wird das Angebot von der Schriftstellerin Angela Litschev.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle können mitmachen. Die Veranstaltung gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“ und ist kostenfrei. Anmeldungen sind ab sofort unter www.stadtbibliothek- duisburg.de möglich.

Berufsorientierung: IHK-Beratung zur Ausbildung am Duisburger Hauptbahnhof  
Unter dem Motto „Pop-up Aus- und Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ berät die Niederrheinische IHK vom 13. bis 18. Juli 2026 auf dem Portsmouthplatz vor dem Duisburger Hauptbahnhof. In einem umgebauten Schiffscontainer gibt es persönliche Beratung und Mitmachaktionen.

Am Freitag, 17. Juli, können junge Erwachsene ihr Glück beim Torwand-Schießen versuchen und einen Einkaufsgutschein gewinnen. Schüler, die am Freitag mit ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten eine Überraschung. Statt trockener Vorträge erwartet die Besucher im IHK-Container ein offener und persönlicher Austausch.


Neben Ausbildungsberatung bietet das Format Mitmachaktionen, um Ausbildungsberufe in der Praxis zu erleben. So gibt es zum Beispiel einen Mini-Stapler-Parkour und ein Quiz zur Pflanzenkunde. Unternehmen aus der Region stellen vor, was sie anbieten und wen sie suchen. Wer bereits in Ausbildung ist oder den nächsten Schritt plant, findet Infos zu Weiterbildungsmöglichkeiten der IHK.  

Janine Peters, IHK-Teamleiterin für Ausbildungsmarkt und Fachkräfte, unterstreicht: „Wir wollen junge Menschen abseits des Klassenraums erreichen, mitten im Alltag. Die mobile Beratung bringt Ausbildung auf die Straße. Wer vorbeikommt, soll spüren: Hier gibt es echte Perspektiven.“  

Aktionstag am Freitag und Termine für Schulklassen Am Freitag wartet eine Torwand-Aktion: Wer als Erster dreimal oben und dreimal unten trifft, gewinnt einen Einkaufsgutschein im Wert von 250 Euro. Außerdem: Die ersten 100 Jugendlichen, die mit ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten ein attraktives „Goodie-Bag“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bis Samstag, 18. Juli, steht der Container am Portsmouthplatz. Ausbildungsinteressierte können täglich von 13 bis 17 Uhr spontan vorbeikommen. Am Samstag von 11 bis 16 Uhr. Schulklassen können sich für einen Termin am Vormittag anmelden.  

Gemeinsame Aktion für das Ruhrgebiet Die IHK-Roadshow „Pop-up Aus- und Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ ist eine gemeinsame Initiative der Ruhr-IHKs. Bereits in Dortmund, Hagen, Bochum, Gelsenkirchen und Essen hatte der Container Station gemacht. Damit machen die Ruhr-IHKs die bundesweite IHK-Azubikampagne #könnenlernen vor Ort greifbar.


Autobahntankstellen im Schnitt um 33 Cent je Liter teurer
ADAC vergleicht deutschlandweit Kraftstoffpreise an Autobahntankstellen mit Straßentankstellen / Deutliche regionale Unterschiede erkennbar

Tanken an Autobahntankstellen ist nach wie vor teuer – das zeigt der aktuelle ADAC Vergleich der Kraftstoffpreise an allen Autobahntankstellen mit den Preisen sämtlicher Straßentankstellen abseits der Autobahn. Wie die Untersuchung zeigt, waren sowohl Super E10 als auch Diesel an den Autobahnen um rund 33 Cent je Liter teurer als abseits der Autobahn.

Anders als in früheren Erhebungen hat der ADAC diesmal eine Vollerhebung der über 14.000 deutschen Tankstellen einschließlich der rund 360 Autobahntankstellen vorgenommen. In die Auswertung eingeflossen sind die Preisdaten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe im Zeitraum vom 6. bis 19. April 2026.

Während des zweiwöchigen Erhebungszeitraums – noch ohne Tankrabatt – gab es auf dem Kraftstoffmarkt als Folge des Irankriegs erhebliche Preisturbulenzen. An den Autobahntankstellen kostete Super E10 während dieser zwei Wochen im Schnitt 2,43 Euro je Liter, an den Straßentankstellen 2,10 Euro. Genauso groß war die Preisdifferenz bei Diesel: 2,61 Euro je Liter mussten die Autofahrerinnen und Autofahrer im Schnitt an der Autobahn bezahlen, abseits davon waren 2,28 Euro fällig.

Allerdings gab es auch unter den Autobahntankstellen erhebliche Preisunterschiede, wie die ADAC Auswertung zeigt. So reichte die Preisspanne bei Super E10 von durchschnittlich 2,06 Euro je Liter bis zu 2,54 Euro, was eine Differenz von 48 Cent je Liter ausmachte. Bei Diesel wurde das Minimum bei 2,25 Euro je Liter registriert. Die im Schnitt teuerste Autobahntankstellen verlangte 2,75 Euro. Damit war sie um 50 Cent teurer.

Dass es sich lohnt, zum Tanken die Autobahn zu verlassen und eine nahegelegene Tankstelle neben der Autobahn anzusteuern, zeigt die Erhebung ganz deutlich. Trotz des insgesamt hohen Preisniveaus an Autobahntankstellen gab es erhebliche regionale Abweichungen: In den ostdeutschen Bundesländern sowie im Saarland war sowohl Super E10 als auch Diesel auf der Autobahn weniger teuer als in anderen Ländern. Einziger Ausreißer: Sachsen, das sich am teuren Ende bei Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern einreihte. Umgekehrt sah es bei den Straßentankstellen aus: Diese waren im Südwesten durchschnittlich am preiswertesten, im Osten am teuersten.

Somit zahlte es sich ganz besonders in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen aus, von der Fernstraße abzufahren und an einer Station neben der Autobahn zu tanken. Bis zu 43 Cent betrug hier die Ersparnis, unabhängig vom Kraftstoff. Am wenigsten Preisersparnis brachte die Abfahrt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, wo sich aber immer noch rund 17 Cent beim Tanken sparen ließen – auch hier lohnte es sich also abzufahren.

Laut ADAC beruht die Höhe der Preise an den Autobahnen nicht zuletzt darauf, dass Bequemlichkeit der Autofahrerinnen und Autofahrer und eine gewisse Zahlungsbereitschaft etwa bei längeren Fahrten vorausgesetzt werden. Bei den Straßentankstellen ist jedoch der lokale Wettbewerb und die Ausweichmöglichkeiten zu anderen Tankstellen der entscheidende Faktor, der die Preise günstiger hält.

Eine begleitende Umfrage des ADAC zum Tankverhalten zeigt, dass 63 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer wegen der Preise von der Autobahn abfahren würden, 42 Prozent davon bereits bei einer Ersparnis von 10 Cent je Liter. Im Umkehrschluss zeigt dies aber auch, dass rund ein Drittel der Befragten bereit ist, die oftmals deutlich höheren Autobahnpreise zu bezahlen, obwohl der Umweg zu einer günstigen Station oft nur wenige 100 Meter ausmacht.

Der ADAC kritisiert die Höhe der Kraftstoffpreise an den Autobahntankstellen. Ein gewisser Aufpreis aufgrund teurer Konzessionen und des Angebots rund um die Uhr ist aus ADAC Sicht nachvollziehbar, jedoch nicht in dem teils massiv überteuerten Umfang. Es liegt an den Autofahrerinnen und Autofahrern selbst, ob sie die Tankstellen an den Autobahnen meiden und zum Tanken abfahren. Die Ersparnis ist in der Regel erheblich und kann schnell mehr als zehn Euro je Tankfüllung ausmachen.

Über die Spritpreis-App „ADAC Drive“ können sich Autofahrer rund um die Uhr über die aktuellen Preise an den rund 14.000 Tankstellen in Deutschland informieren. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und ebenfalls aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken-autobahn.





NRW-Industrie: Wurstproduktion um 1,3 % im Jahr 2025 gesunken
* Rückgang von 8,6 % gegenüber 2015
* Vorläufige Produktionsergebnisse für das 1. Quartal 2026 erneut rückläufig
* Mehr als ein Fünftel der Wurstproduktion Deutschlands kam aus NRW

Im Jahr 2025 sind 297.800 Tonnen Wurst u. ä. Erzeugnisse in 139 NRW-Betrieben industriell hergestellt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 1,3 % weniger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2015 sank die produzierte Menge um 8,6 %. Rein rechnerisch würde die im Jahr 2025 erzeugte Menge ausreichen, um jeden Einwohner und jede Einwohnerin des Landes jeden Monat mit 1,4 Kilogramm Wurst zu versorgen.

Auch die vorläufigen Ergebnisse für das 1. Quartal 2026 zeigen einen Rückgang der Wurstproduktion, die Absatzmenge sank gegenüber dem 1. Quartal 2025 um 3,4 % bzw. 2.400 Tonnen. Der Absatzwert der Wurstproduktion betrug im Jahr 2025 nominal (also nicht preisbereinigt) 2,2 Milliarden Euro und sank damit um 1,3 % gegenüber dem Vorjahr. Verglichen mit 2015 stieg der Absatzwert hingegen um 43,6 %.



50 % der produzierten Wursterzeugnisse waren Rohwürste, wie Salami, Tee- und Mettwürste Im Jahr 2025 wurden 146.500 Tonnen Rohwurst wie z. B. Salami, Tee- und Mettwurst produziert. Das entspricht einem Anteil von 49,2 % an der NRW-Wurstproduktion. Weitere 40 % der Produktion entfielen auf Bockwurst, Leberkäse und Bierschinken oder andere Brühwurst, weitere 6,0 % auf Kochwurst und 4,0 % auf Leberwurst.

Betriebe im Kreis Gütersloh hatten den größten Anteil an der NRW-Produktion 37,0 % aller in NRW produzierten Würste wurden von Betrieben im Kreis Gütersloh hergestellt. Im ganzen Regierungsbezirk Detmold einschließlich des Kreis Gütersloh waren es 38,5 %, gefolgt von Betrieben in den Regierungsbezirken Münster mit 38,2 %, Köln mit 16,0 %, Arnsberg mit 5,0 % und Düsseldorf mit 2,4 %.

Mehr als ein Fünftel der deutschlandweiten Wurstproduktion kam aus NRW Deutschlandweit wurden 1,3 Millionen Tonnen Wurst u. ä. Erzeugnisse im Jahr 2025 produziert. Der Anteil von in NRW industriell hergestellten Würsten an der gesamtdeutschen Produktion betrug damit 22,1 %.

Mehr als jede dritte Lehrkraft im Schuljahr 2024/25 war 50 Jahre oder älter
• Anteil der Altersgruppe 50plus in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg- Vorpommern am höchsten
• Teilzeitquote bei Lehrkräften auf neuem Höchststand
• Quer- und Seiteneinstieg: Mehr als jede zehnte Lehrkraft ohne anerkannte Lehramtsprüfung

Vor dem neuen Schuljahr wird vielerorts über den Lehrkräftemangel diskutiert. Dabei steht häufig auch die Altersstruktur innerhalb der Berufsgruppe im Fokus. Ein Viertel (25,4 %) der Lehrkräfte im Schuljahr 2024/2025 war zwischen 50 und 59 Jahre alt, weitere 10,0 % waren 60 Jahre und älter.

Mehr als jede dritte Lehrkraft (35,4 %) war demnach 50 Jahre oder älter, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Im Vergleich dazu fällt der Anteil der jüngeren Lehrkräfte geringer aus: Die unter 35-Jährigen machten gut ein Fünftel (20,3 %) des Lehrpersonals an allgemeinbildenden Schulen aus.

Die Hälfte der Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt ist 50 Jahre oder älter Hinsichtlich der Altersstruktur bestehen große Unterschiede zwischen den Bundesländern: In Sachsen-Anhalt war gut die Hälfte (50,7 %) der Lehrkräfte 50 Jahre oder älter, in Mecklenburg-Vorpommern 46,8 %. Am niedrigsten war der Anteil dieser Altersgruppe im Saarland (28,6 %) und in Bremen (30,0 %).



43,9 % der Lehrkräfte arbeiten in Teilzeit Im Schuljahr 2024/2025 waren deutschlandweit 752 100 Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen tätig, davon 43,9 % in Teilzeit. Damit war die Teilzeitquote bei Lehrkräften etwas höher als im vorherigen Schuljahr (43,1 %) und auf einem neuen Höchststand.

Besonders Frauen reduzieren häufig ihre Arbeitszeit: Im Schuljahr 2024/2025 war die Teilzeitquote bei Lehrerinnen (51,4 %) mehr als doppelt so hoch wie bei Lehrern (23,3 %). Im Vergleich zu anderen abhängig Beschäftigten ist die Teilzeitquote an allgemeinbildenden Schulen überdurchschnittlich hoch: Über alle Wirtschaftsbereiche hinweg arbeiteten 31,3 % der abhängig Beschäftigten in Teilzeit.

Frauenanteil bei Lehrkräften überdurchschnittlich hoch Auch der Frauenanteil bei Lehrkräften an allgemeinbildenden Schulen ist überdurchschnittlich hoch. Während Frauen im Schuljahr 2024/2025 fast drei Viertel (73,2 %) des Lehrpersonals an allgemeinbildenden Schulen ausmachten, stellten sie knapp die Hälfte (48,2 %) der abhängig Beschäftigten aller Wirtschaftsbereiche im Jahr 2024.

Mehr als die Hälfte der Lehrkräfte in Bremen und Hamburg arbeiten in Teilzeit Im Hinblick auf den Anteil der Teilzeitkräfte unter den Lehrerinnen und Lehrern zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Während in Hamburg (55,4 %) und Bremen (51,9 %) im Schuljahr 2024/2025 mehr als die Hälfte des Lehrpersonals an allgemeinbildenden Schulen in Teilzeit arbeitete, traf dies nur auf knapp jede vierte Lehrkraft in Thüringen (23,2 %) und Sachsen-Anhalt (23,8 %) zu.



11,2 % wurden über Quer- oder Seiteneinstieg zur Lehrkraft
Aufgrund des Lehrkräftemangels unterrichten an den Schulen immer mehr sogenannte Quer- und Seiteneinsteigerinnen und -einsteiger, also Lehrkräfte ohne anerkannte Lehramtsprüfung. Im Schuljahr 2024/2025 traf das auf 11,2 % der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen zu: 84 100 der insgesamt 752 100 Lehrkräfte dort hatten keine anerkannte Lehramtsprüfung.

Im Schuljahr 2014/2015 lag der Anteil mit 4,3 % noch deutlich niedriger. Damals unterrichteten 28 500 der insgesamt 664 200 Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen ohne anerkannte Lehramtsprüfung. Noch höher als an allgemeinbildenden Schulen ist der Anteil mit Quer- oder Seiteneinstieg an beruflichen Schulen: Im Schuljahr 2024/2025 hatten 20 800 der insgesamt 124 100 Lehrkräfte an beruflichen Schulen keine anerkannte Lehramtsprüfung (16,7 %). Gegenüber dem Schuljahr 2014/2015 hat sich der Anteil kaum verändert: Damals unterrichteten 20 200 von 122 100 Lehrkräften ohne anerkannte Lehramtsprüfung (16,6 %).

Empfang von Austauschschülerinnen aus Fort Lauderdale
Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn empfing am gestrigen Montag traditionell eine Gruppe von Austauschschülerinnen aus der Duisburger Partnerstadt Fort Lauderdale in Florida (USA) im Duisburger Rathaus. Der Schüleraustausch ist ein fester Bestandteil der Städtepartnerschaft zwischen Duisburg und Fort Lauderdale, die seit ihrer Begründung im Jahr 2011 besteht. Seit 2012 ermöglicht das Austauschprogramm – mit Ausnahme einer pandemiebedingten Unterbrechung – jedes Jahr jungen Menschen aus beiden Städten, den Alltag in ihrer jeweiligen Partnerstadt kennenzulernen.

Die drei amerikanischen Schülerinnen verbringen derzeit vier Wochen in Duisburg. Sie leben in den Familien ihrer deutschen Austauschpartnerinnen, besuchen gemeinsam den Unterricht am Franz-Haniel-Gymnasium sowie am Krupp-Gymnasium und nehmen an einem abwechslungsreichen Begleitprogramm teil.

Im Anschluss reisen die deutschen Schülerinnen für vier Wochen nach Fort Lauderdale, wo sie in ihren Gastfamilien wohnen, eine Sprachschule besuchen und die Region kennenlernen.

Der Austausch wird auf Duisburger Seite vom Deutsch-Amerikanischen Freundeskreis Niederrhein e. V. (DAFN) organisiert, während er in Fort Lauderdale vom Thomas W. McCormick Scholarship Fund begleitet wird. Beide Partnerstädte unterstützen das Programm. Nach der Begrüßung standen Besichtigung des historischen Rathauses mit dem Ratssaal sowie ein Besuch des Fort-Lauderdale-Raumes auf dem Programm.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn empfängt Austauschschüler aus Fort Lauderdale im Duisburger Rathaus. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

An dem Empfang nahmen die drei US-amerikanischen Austauschülerinnen sowie ihre deutschen Austauschpartnerinnen teil. Begleitet wurden sie von Schulleiter Marius Kehrmann sowie den Lehrerinnen Maria Kipp und Inga van Gemmeren. Für den Deutsch-Amerikanischen Freundeskreis Niederrhein e. V. waren Präsidentin Laura Dankwardt, Vizepräsidentin Annette Thor, Schriftführerin Finja Schneider und Karl-Heinz Thor, Koordinator des Schüleraustausches, vertreten.

Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt zur Rathausführung
Die Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger am Samstag, 25. Juli, von 14 bis 17 Uhr zu einer Führung durch das Bezirksrathaus am Körnerplatz ein. Bei der Führung gibt es Einblicke hinter die Türen des Bezirksrathauses, Wissenswertes rund um die besondere Geschichte des Gebäudes und mehr.

Im Anschluss daran gibt es im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung die Möglichkeit zum Austausch mit Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß. Der Eintritt ist frei und die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Eine Anmeldung per E-Mail an kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-987818 ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Kreativ-Workshop: Insekten entdecken und schützen
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg, Johannes-Corputius- Platz 1 am Duisburger Innenhafen, können Kinder und Erwachsene am Samstag, 25. Juli, von 14 bis 16 Uhr in die Welt von Käfer, Wildbiene & Co. eintauchen. Dabei erfahren sie Spannendes über ihre Lebensweise, ihre Bedeutung für die Umwelt und Möglichkeiten zu ihrem Schutz im Alltag. Denn Insekten sind unverzichtbar für die Natur – und doch bedroht.

Neben dem Naturwissen steht das praktische Tun im Mittelpunkt: In kleinen Bau- und Mitmachprojekten gestalten die Teilnehmenden gemeinsam einfache Maßnahmen zum Insektenschutz. Dabei wird gebaut, gebastelt und ausprobiert – immer mit dem Ziel, Insekten in der eigenen Umgebung besser zu unterstützen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat stattfindet.

Foto einer Hornissenschwebfliege von Farina Graßmann

Kinder unter sechs Jahren sollen bitte von einer Begleitperson betreut werden. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro. Mit der Familienkarte kann zusätzlich gespart werden.

Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige Programm ist im Internet unter https://www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Der Inhalt der Schultüte möglichst zuckerarm
Zum Schulstart auf gesunde Routinen achten
Für viele Kinder beginnt bald das Abenteuer Schule. Am ersten Tag dabei: die Schultüte. Wer sie clever füllt, sorgt nicht nur für strahlende Augen, sondern unterstützt auch die Zahngesundheit.

Neben ein paar Lieblingssüßigkeiten passen viele zahnfreundliche Überraschungen in die Schultüte: eine bunte Zahnbürste, eine Trinkflasche, ein Freundebuch, ein Glücksbringer oder zuckerarme Snacks. So wird die Schultüte ein gelungener Mix aus Spaß und Vorsorge.

„Der Schulstart bietet eine gute Gelegenheit, gesunde Routinen zu stärken. Kinder lieben kleine Geschenke – und Eltern können dabei spielerisch die Zahngesundheit fördern“, erklärt Dr. Romy Ermler, Vorstandsvorsitzende von proDente e.V. und Präsidentin der Bundeszahnärztekammer. Ausgewogen und gesund „Niemand muss auf Süßigkeiten verzichten.

KI-generiert

Entscheidend ist die richtige Mischung. Schon kleine Veränderungen tragen dazu bei, dass Kinderzähne dauerhaft kariesfrei bleiben“, so Dr. Ermler. Viele Anregungen für eine zahngesunde Schultüte bietet die proDente-Checkliste. Kostenlos abrufbar: Checkliste 'Zahngesunde Schultüte' proDente - Wer wir sind proDente informiert über gesunde und schöne Zähne.

Die Inhalte werden von Fachleuten wissenschaftlich geprüft. proDente arbeitet für Journalisten, bietet Broschüren an und postet online. Fotos und Filme ergänzen die Informationen. Zahnärzte, Zahntechniker und Hersteller engagieren sich seit 1998 in der Initiative proDente e. V.

proDente informiert über gesunde und schöne Zähne. Die Inhalte werden von Fachleuten wissenschaftlich geprüft. proDente arbeitet für Journalisten, bietet Broschüren an und postet online. Fotos und Filme ergänzen die Informationen. Zahnärzte, Zahntechniker und Hersteller engagieren sich seit 1998 in der Initiative proDente e. V.

Grundschulkinder der GGS Krefelder Straße setzen Zeichen für eine saubere Umwelt
Die Klasse 2d engagiert sich gemeinsam mit dem Verein „Du bist Rheinhausen“ für mehr Sauberkeit im Stadtteil Mit Warnwesten, Handschuhen und Müllzangen ausgestattet ziehen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2d der GGS Krefelder Straße regelmäßig durch Rheinhausen. Ihr Ziel: Abfälle einsammeln und damit einen sichtbaren Beitrag zu einem sauberen Stadtteil leisten.

Sammelaktion in Rheinhausen, Bildrechte "Du bist Rheinhausen"

Die Initiative entstand im Rahmen eines Schulprojekts und wird seit den Osterferien kontinuierlich fortgeführt. Begleitet werden die Kinder von ihrer Klassenlehrerin Frau Daniel sowie Frau Richter. Unterstützung erhält die Gruppe zudem vom Verein „Du bist Rheinhausen“, der die Aktion begleitet.

Auf ihren Rundgängen sammeln die Kinder achtlos weggeworfenen Müll von Straßen, Wegen und Grünflächen. Dabei erleben sie unmittelbar, wie ihr Einsatz das Erscheinungsbild ihres Stadtteils verbessert. Gleichzeitig setzen sie sich mit den Themen Umweltschutz, Müllvermeidung und verantwortungsvollem Handeln auseinander.

Dass die Aktion die Kinder nachhaltig bewegt, zeigen auch ihre eigenen Worte: „Das ist so schlimm, dass so viel Müll einfach auf den Weg geschmissen wird“, sagt eine Schülerin betroffen. Ein Mitschüler ergänzt: „Wenn jemand Müll einfach auf die Straße wirft, sag ich dem, er soll es aufheben und in den Müll werfen.“

Für die Schülerinnen und Schüler ist die Müllsammelaktion inzwischen zu einem festen Bestandteil des Schulalltags geworden. Mit ihrem Engagement zeigen die Kinder der GGS Krefelder Straße, dass man auch in jungen Jahren Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas für die Gemeinschaft bewegen kann. So leisten sie Woche für Woche einen Beitrag dazu, Rheinhausen sauberer und lebenswerter zu machen.

Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen warnt vor einer anhaltenden Verschärfung der Lage am Wohnungsmarkt.
Die Neubautätigkeit reicht nicht aus, um den bestehenden Wohnungsbedarf zu decken. Zwar deuteten zuletzt mehr Baugenehmigungen auf eine leichte Belebung im nordrhein-westfälischen Wohnungsbau hin, doch dieser Trend ist nun wieder ins Stocken geraten. Vor allem die hohen Bau- und Finanzierungskosten belasten die Branche weiterhin stark. Das machte Verbandsdirektor Alexander Rychter bei der Jahrespressekonferenz des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen am 7. Juli deutlich.

Noch zu Beginn des Jahres schien es, als sei die lang ersehnte Trendwende im nordrhein-westfälischen Wohnungsbau erreicht: Nach zuvor vier rückläufigen Jahren war die Zahl der Baugenehmigungen 2025 erstmals wieder leicht gestiegen: Knapp 45.000 Wohnungen wurden nach Angaben von IT.NRW im letzten Jahr genehmigt, ein Plus von 10,7 Prozent gegenüber 2024.

Auch Anfang 2026 hielt dieser Aufwärtstrend zunächst an. Seit dem 28. Februar 2026 hat sich die Lage jedoch erneut verschärft. Der Iran-Krieg und die Sperrung der Straße von Hormus treiben Energie- und Materialkosten, verursachen Lieferprobleme, sorgen für steigende Zinsen.



„Wir hatten gehofft, der jahrelange Rückgang beim Wohnungsneubau in Nordrhein-Westfalen sei gestoppt. Jetzt zeigt unsere aktuelle Branchenbefragung*: Diese Hoffnung war verfrüht“, sagt Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen. „Der Konflikt im Iran zeigt erneut, wie schnell Krisen und Unsicherheiten auf den Wohnungsneubau durchschlagen. Steigende Baukosten, volatile Zinsen und wachsende Unsicherheit bremsen den dringend benötigten Wohnungsbau“, sagt Rychter. Der VdW Rheinland Westfalen hat seine rund 480 Mitglieder befragt, die mehr als 1,1 Millionen Wohnungen allein in NRW bewirtschaften, darunter etwa die Hälfte aller mietpreisgebundenen Wohnungen im Land.

„Die neue Unsicherheit trifft die Wohnungswirtschaft in einer ohnehin angespannten Lage: Nach Jahren gebremster Bautätigkeit hätten unsere Unternehmen gerne wieder zu bezahlbaren Mieten gebaut. „Politik und Gesellschaft erwarten, dass die sozial orientierte Wohnungswirtschaft die dringend benötigten Wohnungen baut und die Mieten bezahlbar hält“, so Rychter.

Iran-Krieg löst Baukosten-Schock aus
Dass der Druck bei den Baukosten besonders hoch ist, zeigt die aktuelle VdW-Branchenbefragung: Fast 40 Prozent der befragten Unternehmen berichten von gestiegenen Baukosten infolge des Iran-Kriegs. Die Mehrheit der Befragten rechnet zudem mit kurz-, mittel- und langfristig weiter steigenden Kosten. Auch die Finanzierung wird schwieriger: Rund ein Drittel der Befragten sieht bereits höhere Zinsen bei Krediten. Bei Baumaterialien berichten fast 30 Prozent von akuten Lieferengpässen, mehr als 60 Prozent erwarten, dass sich die Lage weiter verschärft.

Die Folgen der hohen Baukosten zeigen sich bereits in den aktuellen Baufertigstellungszahlen: In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2025 nur noch 37.185 (2024: 41.025) Wohnungen fertiggestellt. Bei den VdW-Mitgliedern sank die Zahl der fertiggestellten Wohnungen – trotz höherer Investitionssummen um mehr als 30 Prozent auf 3.607 (2024: 5.190) Wohnungen, darunter 3.239 Mietwohnungen.

„Die niedrigen Fertigstellungszahlen zeigen die Tragweite der aktuellen Baugenehmigungszahlen“, sagt Rychter. „Was nicht genehmigt wird, wird keinesfalls gebaut. Genehmigte Bauvorhaben werden verschoben oder gar nicht erst begonnen. Der Grund dafür: Bei derart hohen Baukosten können die VdW-Mitglieder Neubauwohnungen zu bezahlbaren Mieten einfach nicht realisieren.“

Der Wohnungsneubau bleibt weiterhin hinter dem Bedarf von jährlich rund 46.000 Wohnungen zurück, wie die aktuelle Wohnungsbedarfsprognose des Landes zeigt. Allein im vergangenen Jahr wurden in Nordrhein-Westfalen rund 9.000 Wohnungen weniger fertiggestellt als benötigt.



Steigende Kosten beeinflussen Investitionen
Für viele Wohnungsunternehmen und -genossenschaften stellt sich damit die Frage, welche Projekte sie noch finanzieren können. Dabei hatten die VdW-Mitglieder 2025 ihre Investitionen gegenüber dem Vorjahr sogar leicht erhöht: Insgesamt flossen knapp 4 Milliarden Euro in Neubau, Instandhaltung und Modernisierung (2024: 3,9 Mrd. Euro).

Doch der Blick nach vorn fällt vorsichtiger aus. Das zeigt die aktuelle Befragung: Über 25 Prozent der Befragten geben an, wegen der Folgen des Iran-Kriegs Neubauvorhaben zurückzustellen, Modernisierungsmaßnahmen zu verschieben. Zugleich versuchen knapp ein Viertel der Befragten Neubau- und Modernisierungsprojekte vorzuziehen, um erwarteten Kostensteigerungen zuvorzukommen.

Mietniveau der VdW-Mitglieder unter NRW-Durchschnitt – Wohnraumförderung bleibt unverzichtbar
Während die Investitionen in klima- und altersgerechte Wohnungen stetig steigen, blieb die Mietentwicklung vergleichsweise moderat: Die durchschnittliche Nettokaltmiete der Wohnungsunternehmen und -genossenschaften lag im Jahr 2025 bei 6,82 Euro pro Quadratmeter (2024: 6,45 Euro) und damit weiterhin unter dem Landesdurchschnitt.

„Gerade dieser Spagat zwischen Investitionserfordernis und bezahlbaren Mieten zeigt, wie wichtig eine verlässliche Wohnraumförderung ist“, sagt Rychter. „Sie ermöglicht mietpreisgebundene Wohnungen, ohne dass die Kosten in vollem Umfang auf die Mieten wirken.“ Rund 80 Prozent der mit öffentlichen Fördermitteln modernisierten Mietwohnungen in NRW entfallen auf die Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften des VdW Rheinland Westfalen, wie die Statistik der NRW.BANK zeigt. Im Neubau ist es etwa jede fünfte Wohnung.

„Der Anteil geförderter Neubauwohnungen ist in den vergangenen Jahren landesweit gesunken“, konstatiert Rychter. „Dass der Wert im Neubau seit Jahren sinkt, ist die Folge der anhaltend schlechten Baubedingungen im frei finanzierten Wohnungsbau, die mehr und mehr Bauträger und Projektentwickler Wohnraumförderung beantragen lassen.“ Insgesamt wurden in NRW im Jahr 2025 mehr als 2,1 Milliarden Euro (2024: 1,9 Mrd. Euro) für die Wohnraumförderung ausgegeben – ein neuer Rekordwert.

„Das zeigt: Die Nachfrage nach Fördermitteln ist ungebrochen hoch. Um den dringend benötigten Wohnungsneubau dauerhaft zu sichern, muss die Wohnraumförderung auch künftig verlässlich ausgestattet und an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden.“

Heizungsstrategie: VdW-Mitglieder halten an ihren Klimapfaden fest
Auch im Bestand stehen die VdW-Mitglieder vor enormen Herausforderungen. Die Wohnungsunternehmen und -genossenschaften halten trotz immer neuer Vorgaben an ihren Klimapfaden fest. Mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen setzen bei Neubau- und Modernisierungsprojekten weiterhin auf CO2-arme Technologien wie Wärmepumpen. „Daran ändern auch die regulatorischen Anpassungen im Rahmen des Gebäudemodernisierungsgesetzes nur wenig“, sagt Rychter und fordert einen Perspektivwechsel.

Serielles Bauen – ein Ausweg aus der Kostenfalle?
Einen Kostenhebel sieht der VdW Rheinland Westfalen im seriellen und modularen Bauen. Dabei werden Gebäude oder Bauteile weitgehend in Fabriken vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle montiert. Mehr als ein Drittel der befragten VdW-Mitglieder verprobt bereits serielle und modulare Bauweisen. „Damit das serielle Bauen wirklich Fahrt aufnimmt, müssen Planungs- und Genehmigungsprozesse stärker standardisiert und beschleunigt werden. Sonst ist der Zeitgewinn schon vor dem ersten Spatenstich wieder aufgebraucht.“

„Die kurze Hoffnung auf eine Erholung war ein Strohfeuer“, sagt Rychter. Ohne bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen wird der Wohnungsneubau auch künftig hinter dem Bedarf zurückbleiben – mit spürbaren Folgen für den Wohnungsmarkt und die Menschen, die bezahlbare Wohnungen suchen.“

Ausverkauft verkauft sich gut
ZEV fordert Preisdeckel für Ticketzweitmarkt
Sonntagmorgen. Der Bäcker öffnet um sieben. Um zehn nach sieben sind alle Brötchen weg. Nicht ausverkauft, sondern aufgekauft. Von Bernd. Dem Typen, der immer eine Geschäftsidee wittert. Während die Nachbarschaft noch den Kaffee aufsetzt, steht er bereits gegenüber der Bäckerei hinter seinem Tapeziertisch und verkauft besagte Brötchen – für happige fünf Euro pro Stück. Absurd?

Natürlich. Die meisten würden den selbsternannten Backwarenverkäufer für verrückt erklären und ihr Frühstück woanders kaufen. Steigt Bernd nun aber von Brötchen auf Tickets um, sieht die Sache plötzlich ganz anders aus. Je begehrter die Veranstaltung, desto lukrativer das Geschäft. Denn anders als beim Frühstück gibt es fürs Lieblingskonzert, das Pokalfinale oder das Festival des Jahres meist keinen Ersatz. Wer dabei sein möchte, zahlt auf dem Zweitmarkt dann auch für den Umweg über Bernds Tapeziertisch. Die Frage ist nur: Muss das so sein?


Suchportale, Ticketbörsen und Zwischenhändler erschweren vielen Fans den direkten Kauf von Eintrittskarten. Das ZEV fordert mehr Transparenz und ein Ende überhöhter Weiterverkaufspreise. (Bild: KI-generiert)

Der Ticketzweitmarkt war nie dafür gedacht, Menschen wie Bernd reich zu machen. Im Gegenteil: Ursprünglich sollte er den Fans helfen. Wer krank wird oder kurzfristig verhindert ist, verkauft seine Eintrittskarte einfach weiter. Der nächste freut sich. Also eigentlich eine Win-win-Situation. Doch seit einigen Jahren hat sich dieses Gleichgewicht verschoben.
Denn heute konkurrieren Fans immer häufiger nicht mehr mit anderen Fans, sondern mit Menschen, die nie vorhatten, selbst zum Konzert oder ins Stadion zu gehen. Sie kaufen große Mengen an Tickets – häufig sogar automatisiert mithilfe von Bots – um sie später mit teils schwindelerregenden Aufschlägen weiterzuverkaufen.

„Je weniger Tickets regulär verfügbar sind, desto größer wird der Druck auf Verbraucher, überteuerte Angebote auf dem Zweitmarkt zu akzeptieren,“ betont Jakob Thevis, Jurist und stellvertretender Vorstand des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV). „Genau davon lebt dieses Geschäftsmodell.“

Wie schnell man auch ungewollt an Bernds Tapeziertisch landet, zeigt der reale Fall von Lisa. Als sie „Toten Hosen Tickets“ bei Google eintippte, glaubte sie, nur noch wenige Klicks vom Konzert entfernt zu sein. Tatsächlich befand sie sich aber auf einem Ticketsuchportal. Für Eintrittskarten, die beim Veranstalter rund 90 Euro kosteten, wurden plötzlich 227 Euro verlangt. Als Lisa den Kauf stornieren wollte, sollte sie dafür rund 350 Euro Gebühr zahlen.

Diese Summe erschreckt. Aber nicht mehr als die Tatsache, dass Lisa lange gar nicht wusste, wer ihr dieses Ticket eigentlich verkaufen wollte. Wer nach einer Band googelt, sucht in der Regel keinen Zwischenhändler. Er sucht die Band. Dazwischen liegen heute jedoch bezahlte Anzeigen, Suchportale, Ticketbörsen und Plattformen. Für Verbraucher wirkt vieles davon wie aus einem Guss.

Tatsächlich gelten jedoch oft völlig unterschiedliche Regeln. Auch diese Intransparenz macht Bernds Geschäftsmodell so erfolgreich. Je schwieriger zu erkennen ist, wer tatsächlich verkauft, desto leichter bleibt unklar, wer am Ende die Verantwortung trägt. Deshalb fordert das ZEV keine komplizierten Warnhinweise. Sondern etwas viel Einfacheres: Transparenz. Wer Tickets verkauft, muss als Verkäufer erkennbar sein. Und wer Eintrittskarten weiterverkauft, soll offenlegen, was sie ursprünglich gekostet haben, und welche Einschränkungen gelten.

„Der Ticketmarkt ist für Verbraucher immer schwerer zu durchschauen. Solange nicht klar erkennbar ist, wer welche Rolle spielt und auf welcher Grundlage ein Ticket angeboten wird, können Käufer Chancen und Risiken kaum gegeneinander abwägen,“ erklärt Thevis. „Mehr Transparenz wird die Preise nicht automatisch senken. Sie macht es aber deutlich schwerer, mit Intransparenz Geld zu verdienen.“

Doch Bernd wäre nicht Bernd, wenn das schon alles wäre. Mittlerweile werden teilweise schon Eintrittskarten angeboten, obwohl der offizielle Vorverkauf noch gar nicht begonnen hat, sogenannte Leerverkäufe. Eigentlich ein verrückter Gedanke. Bernd verkauft dann nicht einmal mehr Tickets. Er verkauft die Hoffnung, später vielleicht welche zu bekommen. Für viele Käufer ist dieser Unterschied aber kaum erkennbar. Sie bestellen in dem Glauben, die Tickets sicher zu haben.

Und selbst wenn am Ende tatsächlich eine Eintrittskarte geliefert wird, ist die Geschichte oft noch nicht vorbei. Denn viele Veranstalter haben das Problem erkannt und versuchen dem Ganzen mit personalisierten Tickets entgegenzuwirken. In der Theorie klingt das gut, doch in der Praxis trifft das häufig erstmal die Falschen.
Wer über die falsche Plattform gekauft hat, erfährt mitunter erst am Einlass, dass die Eintrittskarte gar nicht auf den eigenen Namen ausgestellt ist. Und dann bleibt die Hallentür zu. Zu allem Übel sind dann auch Hotelkosten, Bahnfahrt sowie Urlaubstag vergeblich investiert. Und während Lisa vor der Tür steht, verkauft Bernd schon längst vor der nächsten Halle.

Wie also nimmt man Bernd den Tapeziertisch wieder weg?
Am Ende läuft für Bernd alles auf eine einzige Rechnung hinaus: Lohnt sich sein Tapeziertisch noch? Eindeutig ja. Und solange sich ausverkaufte Konzerte in bare Münze verwandeln lassen, bleibt Bernds Geschäftsmodell attraktiv. Die Leidtragenden sind am Ende oft Menschen wie Lisa. Deshalb fordert das ZEV: Eintrittskarten sollen grundsätzlich nicht teurer weiterverkauft werden dürfen als zum Originalpreis. Wer kurzfristig verhindert ist, soll sein Ticket weitergeben können. Spekulation mit der Vorfreude anderer soll sich dagegen nicht mehr lohnen.

Klingt zu schön, um wahr zu sein? Nicht unbedingt. Ein Blick nach Frankreich zeigt: Der Ticketzweitmarkt lässt sich begrenzen, ohne ihn abzuschaffen. Dort ist der gewerbliche Weiterverkauf von Eintrittskarten ohne Zustimmung der Veranstalter bereits verboten. Private Weitergaben bleiben weiterhin möglich.

In Deutschland ist Bernds Geschäftsmodell dagegen noch immer erstaunlich selbstverständlich. Vor der Bäckerei hätte er mit seinem Tapeziertisch keine Chance. Vor der Konzerthalle wundert sich längst kaum noch jemand über ihn.
https://www.evz.de/app/uploads/sites/3/2026/06/positionspapier-ticketzweitmarkt.pdf



Gesellschaftlich verdrängtes Thema - von einer Duisburger Autorin




NRW: Lebenserwartung von Neugeborenen in 2025 gestiegen
* Die mittlere Lebenserwartung stieg bei Mädchen um ca. 3, bei Jungen um ca. 4 Monate – bei Jungen ist dies ein neuer Höchstwert
* Lebenserwartung neugeborener Mädchen um 4 Jahre und 4 Monate höher als die der Jungen
* Lebenserwartung in NRW niedriger als im Bundesdurchschnitt

Die durchschnittliche Lebenserwartung für neugeborene Mädchen liegt in Nordrhein-Westfalen bei 82 Jahren und 10 Monaten. Damit werden Mädchen im Schnitt knapp viereinhalb Jahre älter als neugeborene Jungen, die durchschnittlich 78 Jahre und 6 Monate alt werden. Wie das Statistische Landesamt anhand der vorliegenden Sterbetafel für 2023/2025 mitteilt, stieg die mittlere Lebenserwartung gegenüber der letzten Berechnung (Sterbetafel 2022/2024) bei Mädchen um ca. 3 und für Jungen um ca. 4 Monate. Während die Lebenserwartung der Jungen damit auf einen Höchstwert anstieg, lag die der Mädchen noch leicht unter dem Wert der Sterbetafel 2019/2021 (82 Jahre und 11 Monate).



Lebenserwartung in NRW geringer als im Bundesdurchschnitt
Der bundesweite Durchschnitt der Lebenserwartung beträgt für Mädchen 83 Jahre und 5 Monate und für Jungen 78 Jahre und 10 Monate. In NRW fällt die mittlere Lebenserwartung geringer aus: Für Mädchen sind es etwa 7 Monate und für Jungen etwa 4 Monate weniger.

Die Lebenserwartung steigt auch bei der älteren Bevölkerung Ein Anstieg der Lebenserwartung ist über die Altersgruppen hinweg zu beobachten, so auch bei älteren Menschen: Nach der aktuellen Sterbetafel 2023/2025 haben 70-jährige Frauen noch eine durchschnittliche fernere Lebenserwartung von 16 Jahren und acht Monaten – bei Männern dieses Alters sind es 14 Jahre und 2 Monate. Das ist bei Frauen etwa 2 Monate und bei Männern rund 3 Monate mehr als in der letzten Berechnung ermittelt wurde.



NRW: Aktualisierter Unfallatlas zeigt die Unfallschwerpunkte 2025
* Interaktive Karte bildet Unfallgeschehen in den NRW-Kommunen ab
* 16,4 % aller Unfälle mit Personenschaden ereigneten sich an Kreuzungen * Fahrradfahrende waren innerorts an 39,0 % der Unfälle beteiligt

Im Jahr 2025 ereigneten sich auf den nordrhein-westfälischen Straßen 65.232 Unfälle mit Personenschaden. Das waren 4,0 % mehr als ein Jahr zuvor. Im Jahr 2025 stiegen die Unfallzahlen innerorts – wo mit einem Anteil von 73,9 % der Großteil der Unfälle passierte – um 5,0 % auf 48.224 Unfälle. Außerorts (ohne Autobahnen) ereigneten sich 12.508 Unfälle und somit 1,4 % mehr als im Jahr zuvor.

Die Anzahl der Unfälle auf Autobahnen verhielt sich mit 4.500 Unfällen mit Personenschaden nahezu auf Vorjahresniveau (2024: 4.499 Unfälle). Der aktualisierte Unfallatlas NRW mit den Zahlen für das Jahr 2025 zeigt auf welchen Straßen es in NRW die meisten Verkehrsunfälle mit Personenschaden gab und wo die Unfallschwerpunkte z. B. mit beteiligten Pkw, Krafträdern oder Fußgängerinnen und Fußgängern lagen.

16,4 % aller Unfälle mit Personenschaden ereigneten sich an Kreuzungen Betrachtet man die Charakteristiken der Unfallstellen, so fanden 16,4 % aller Unfälle mit Personenschaden im Jahr 2025 an einer Kreuzung statt und weitere 15,8 % an einer Einmündung. Innerhalb von Ortschaften waren Kreuzungen mit 8.768 sowie Einmündungen mit 7.654 Unfällen mit Personenschaden die Charakteristiken der Unfallstelle, die am häufigsten beobachtet wurden. 

Außerorts spielten Einmündungen mit 2.461 sowie Kurven mit 2.126 Unfällen mit Personenschäden eine wesentliche Rolle. An Kreisverkehren ereigneten sich 2025 insgesamt 3,0 % aller Unfälle mit Personenschaden, wobei diese häufiger innerorts mit 1.673 als außerorts mit 304 Unfällen stattfanden.

Innerorts waren Fahrradfahrende an 39,0 % der Unfälle beteiligt Der Pkw ist in allen Ortslagen mit einem Anteil von mindestens 70,0 % das am häufigsten beteiligte Verkehrsmittel. Außerorts (ohne Autobahnen) waren zudem häufig Fahrräder einschließlich Pedelecs (20,8 %) sowie Krafträder mit amtlichen Kennzeichen (16,3 %) an einem Unfall mit Personenschaden beteiligt.

Auf Autobahnen waren an mehr als jedem vierten Unfall (26,8 %) Güterkraftfahrzeuge beteiligt; in 7,0 % der Unfälle auf Autobahnen waren Krafträder involviert. Innerorts waren bei 39,0 % der Unfälle mit Personenschaden Fahrräder einschließlich Pedelecs beteiligt und in 15,1 % der Unfälle waren Fußgängerinnen und Fußgänger involviert.

Aktualisierter Unfallatlas zeigt Unfallschwerpunkte in NRW Als Unfallschwerpunkte in NRW hat das Statistische Landesamt (IT.NRW) mithilfe des aktualisierten Unfallatlas für das Jahr 2025 u. a. Schwerpunkte in Köln und Münster identifiziert.

Mit 20 Unfällen mit Personenschaden wurde die höchste Unfalldichte im Kreisverkehr am Ludgeriplatz in Münster festgestellt. In Köln wurden gleich mehrere Unfallschwerpunkte ermittelt. Einer davon mit insgesamt 17 Unfällen befindet sich, wie bereits im Vorjahr (19 Unfälle), im Bereich Subbelrather Straße/Ehrenfeldgürtel.

Quartiersmanagement „Stark im Norden“ lädt zum Stadtteilforum und Finissage der Ausstellung „Hamborner Perspektiven“ ein
Beim kommenden Stadtteilforum Alt-Hamborn am Donnerstag, 16. Juli, informiert das Quartiersmanagement des Modellvorhabens „Stark im Norden“ in der Zeit von 17 bis 19 Uhr über den aktuellen Stand der laufenden Projekte im Stadtteil.

Die Veranstaltung findet zum fünften Mal statt und wird in diesem Jahr interaktiv gestaltet: Die Projektstände sind als Ausstellungsstationen sowohl im Stadtteilbüro als auch im Außenbereich an den „Grünen Bänken“ vor dem Büro aufgebaut. Besucherinnen und Besucher können sich dort selbstständig informieren und mit den jeweils anwesenden Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern ins Gespräch kommen.

Parallel dazu wird im Stadtteilbüro am Hamborner Altmarkt 8 die Finissage der Ausstellung „Hamborner Perspektiven“ des Künstlers Stephanus Schmitz gefeiert. Die Ausstellung zeigt in Gemälden und Linoldrucken die Sichtweisen von drei Generationen der Familie Schmitz auf den Stadtteil.

Die Begrüßung der Finissage übernimmt Asli Sevindim, Leiterin der Abteilung „Integration“ im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie steht im Anschluss für einen Austausch zur Verfügung. Für erfrischend-sommerliche Getränken und kleine Snacks wird gesorgt.


Informationsveranstaltung für Weiterbildungen zum Techniker - Berufstätige können sich in Duisburg beraten lassen
Am Samstag, dem 11.07.2026 um 11:00 Uhr informiert die gemeinnützige Bildungseinrichtung DAA-Technikum vor Ort über die berufsbegleitenden Fortbildungs-Lehrgänge zum Staatlich geprüften Techniker in fünf verschiedenen Fachrichtungen im Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW), Dr.-Detlev-Karsten-Rohwedder-Str. 70, Tagungsraum Gelder (Raum 6) in Duisburg.

Facharbeiter, Gesellen und techn. Zeichner der Industrie und des Handwerks aus den Bereichen Elektrotechnik, Datenverarbeitung, Mechatronik, Maschinenbau und Metallverarbeitung, Bautechnik (Hoch- und Tiefbau), Holztechnik und Heizungs-/Lüftungs-/Klimatechnik können sich persönlich vor Ort über die Aufstiegsqualifikationen informieren und u.a. spätere Dozenten kennen lernen.

Bei der Veranstaltung wird konkret auf folgende Themen eingegangen: Samstagsunterricht, Studienablauf und Aufwand, aktuelle Studieninhalte, eingesetzte Software, Zulassungsvoraussetzungen, Erwerb der Fachhochschulreife sowie Studienfinanzierung u.a. mit dem nouvellierten „Aufstiegs-BaföG“ und weiteren Förderungsmöglichkeiten.

Anwesende können sich auch zu individuellen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit einer beruflichen Fortbildung beraten lassen. Kostenlose ausführliche Informationsunterlagen zu den Lehrgängen sind bei der zentralen Studienberatung des gemeinnützigen DAA-Technikums erhältlich: Telefonnr. 0800 - 245 38 64 (gebührenfrei)  oder über das Internet: www.daa-technikum.de


Feinstaub-Report: Das sind aktuell Deutschlands stark belastete Straßen
Fürth führt das bundesweite PM10-Ranking an, gleich zwei Straßen in Ludwigshafen folgen dahinter. Die Hauptstadt, monatelang Dauergast an der Spitze, stellt aktuell nur noch einen einzigen Hotspot unter den zehn schmutzigsten Messpunkten des Landes.

Eine Analyse von Coway Europe - 1. Juli 2026
Datenquelle: Umweltbundesamt (UBA)
Wo atmen die Menschen im Sommer die dreckigste Luft? Eine Auswertung von Coway Europe auf Basis der offiziellen Messdaten des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt für den Juni 2026 das folgende Bild: Spitzenreiter im bundesweiten Feinstaub-Ranking ist die Theresienstraße in Fürth mit einem PM10-Monatsmittel von 22,57 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³). Ausgewertet wurden die Werte von 352 Messstationen der Länder und des Bundes.

Einige spannende Erkenntnisse:
• Fürth führt das bundesweite Ranking an.
• Ludwigshafen belegt gleich zwei Plätze in den Top 3.
• Berlin verliert seine bisherige Spitzenposition und ist nur noch mit einer Straße unter den Top 10 vertreten.
• Acht der zehn Spitzenreiter liegen bereits über dem zukünftigen EU-Jahresgrenzwert von 20 µg/m³ (ab 2030).

Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit Mundenheim (22,44 µg/m³) und der Heinigstraße (22,37 µg/m³) gleich zwei Messpunkte in Ludwigshafen. Für den höchsten Einzelwert des gesamten Monats sorgte die Hohenfelder Straße in Koblenz: Am 26. Juni schnellte die Tagesbelastung dort sogar auf 131 µg/m³.

Die zehn schmutzigsten Straßen
PM10-Monatsmittel im Juni 2026, in µg/m³ · Auswertung: Coway Europe


Letzte Ziffer rechts: Messtage




Berliner können endlich – etwas – durchatmen: Nur noch eine einzige Straße – die Leipziger Straße – landet in den Top 10. Zwar bleibt die Stadt mit der Karl-Marx-Straße (Rang 12) und dem Mariendorfer Damm (Rang 14) im Umfeld präsent, doch der einstige Dauerplatz ganz vorne ist erst einmal Geschichte.

Auffällig ist die geografische Verteilung: Rheinland-Pfalz stellt mit drei Straßen die meisten Hotspots, gefolgt von Bayern und Nordrhein-Westfalen. Betroffen sind fast durchweg klassische Verkehrs- und Industrielagen – von der Hafen- und Stahlregion Duisburg bis zu innerstädtischen Hauptverkehrsachsen.

Am anderen Ende der Skala ist die Luft dagegen bemerkenswert sauber. Den Bestwert liefert die Zugspitze (Station Schneefernerhaus) in 2.650 Metern Höhe mit nur 6,53 µg/m³. Es folgen das erzgebirgische Carlsfeld (7,93 µg/m³) sowie die Küsten- und Nordstandorte Kiel (8,03 µg/m³), Rügen (8,17 µg/m³) und Lübeck (8,48 µg/m³).

Stadtmuseum: Workshop „Römisches Rundmühlenspiel“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum im Rahmen des Marina Markts lädt am Sonntag, 12. Juli, von 13 bis 17 Uhr am Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen alle kleinen und großen Gäste ein, in die faszinierende Welt der Antike einzutauchen. Gemeinsam mit Patrick Hayes können sie Rundmühlenspiele basteln und damit spielen, wie die Römerinnen und Römer.

Dieses Projekt lädt alle Interessierten dazu ein, eigene kleine Kunstwerke zu erschaffen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren spielerisch mehr über die Technik und das Leben im alten Rom. Die Spiele machen nicht nur Spaß, sondern sind auch lehrreich – eine tolle Gelegenheit, Geschichte kreativ zu erleben. Das Mercator-Café ist an diesem Tag mit heißen und kalten Erfrischungen sowie leckerem Kuchen geöffnet. Das gesamte Programm ist unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Volkspark Rheinhausen: Sonntagskonzert mit „Eddy and Friends“
Die bekannte Bigband „Eddy and Friends" aus Rumeln-Kaldenhausen ist am Sonntag, 12. Juli, ab 15 Uhr zu Gast bei der Sonntagskonzert-Reihe im Volkspark Rheinhausen. Im Musikpavillon präsentiert das zwölfköpfige Ensemble unter freiem Himmel ein abwechslungsreiches Programm mit Swing- und Jazzstücken sowie beliebten Evergreens.

Unter der Leitung des Klarinetten- und Saxophonlehrers Eddy Mioska hat sich die Band im vergangenen Jahr musikalisch weiterentwickelt: Das ohnehin zeitlose und vielseitige Repertoire wurde um Titel von Amy Winehouse und Melody Gardot ergänzt. Zudem setzt eine neue Sängerin frische musikalische Akzente.

Charakteristisch geblieben ist der warme, harmonische Klang von Saxophonen und Klarinetten, der den unverwechselbaren Sound der Bigband prägt. Ergänzt wird das Programm durch mitreißende Rhythmen und schwungvolle Arrangements, die zum Tanzen, Mitwippen und Genießen eines sommerlichen Konzertnachmittags einladen. Die Konzerte werden durch den Bauverein Rheinhausen und den Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens & Rumeln- Kaldenhausens e. V. unterstützt.

(C) Eddy and friends

Der Eintritt ist frei. Weitere Termine für Sonntagskonzerte:
19.07.2026 – Shanty Chor Duisburg – WSP NRW
26.07.2026 – BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951
02.08.2026 – Duisburger Hafenchor
09.08.2026 – Die Bergsteirer
Weitere Termine im Volkspark Rheinhausen
11.07.2026 – Institut für Popularmusik: Orchester und Ensemble
29.08.2026 – Westside im Park

 Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter: https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/

Parkkonzert im Jubiläumshain: Blasorchester Lohmühle
Die beliebte Parkkonzertreihe im Jubiläumshain an der Ziegelhorststraße setzt sich am kommenden Sonntag, 12. Juli, um 11 Uhr mit dem Blasorchester Lohmühle e. V. 1964 fort. Das Bühnenprogramm ist abwechslungsreich, vielfältig und umfasst neben Märschen und Polkas viele unterhaltsame Melodien.

(C) Blasorchester Lohmühle e. V.

Eine Sängerin und ein Sänger begleiten zahlreiche Stücke und laden zum Mitsingen ein. Der Eintritt ist frei. Auch in diesem Jahr werden die Parkkonzerte wieder vom Lions-Clubs Duisburg-Hamborn unterstützt. Aktuelle Informationen gibt es auch im Internet unter: https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn.


Duisburger Schülerinnen und Schüler zeigen „Coole Orte“ in der Stadt Mit dem Projekt „HEY DU!
Unser Kulturstadtplan“ lernen Duisburger Schülerinnen und Schüler seit 2014 ihre Stadt besser kennen. Seit Juni 2026 wird der digitale Stadtplan um „Coole Orte“ ergänzt. Das sind Orte, die an heißen Tagen Schatten, Wasser oder andere Möglichkeiten zur Abkühlung bieten. Die Orte werden von Kindern im Rahmen von Projekttagen entdeckt und beschrieben. Denn Kinder gehören, ebenso wie ältere Menschen, zu den Gruppen, die bei großer Hitze besonders geschützt werden müssen.

Das Team von „HEY DU!“ besucht dafür Duisburger Grundschulen. Gemeinsam mit den Kindern wird besprochen, wo sich heiße Sommertage in der Stadt gut verbringen lassen. Unterstützt wird das Projekt von Fachleuten der Stabsstelle Klimaschutz. Mit einer Wärmebildkamera zeigen sie den Kindern, wie sich Hitze und Kühle auf dem Schulhof verteilen.

Die farbigen Bilder machen sichtbar, welche Flächen besonders heiß werden und wo es kühler bleibt. Anschließend beschreiben und malen die Kinder ihre „Coolen Orte“. Das zentrale Geo-/GIS-Management des Amtes für Bodenordnung, Geomanagement und Kataster fügt die Beiträge in den digitalen Stadtplan ein.

So entsteht eine Übersicht mit Orten, an denen Kinder und Familien auch an heißen Tagen Kunst, Kultur, Spiel und Begegnung erleben können. Einer der ersten „Coolen Orte“ im digitalen Stadtplan ist der Düsenfeldbrunnen auf der Königstraße. Er ist mit einem blauen Eis-Logo markiert. Das Zeichen macht deutlich: Dieser Ort kann an heißen Tagen Abkühlung bieten. Dafür sorgen unter anderem die 116 Wasserfontänen des Brunnens.

Weitere Orte im Stadtgebiet kommen hinzu, zum Beispiel große Schattenplätze unter Bäumen oder Wege am Wasser. „HEY DU! Unser Kulturstadtplan“ wurde mit Unterstützung der Stiftung „Unsere Kinder – unsere Zukunft“ der Sparkasse Duisburg ins Leben gerufen und weiterentwickelt.

Das Projekt ermöglicht Kindern, ihre Stadt zu entdecken, analoges und digitales Kartenmaterial zu nutzen und eigene Ideen sowie Lieblingsorte einzubringen. In der App „Mein Duisburg“ lädt „HEY DU!“ auch Familien dazu ein, Duisburg auf eigene Faust zu erkunden. Der digitale Stadtplan ist abrufbar unter: https://geoportal.duisburg.de/geoportal/kulturstadtplan/

Eröffnungsfeier Campus Marxloh und Stadtteilschulfest
Die Eröffnung des Campus Marxloh wird am Freitag, 10. Juli, ab 12 Uhr gemeinsam mit dem Stadtteilschulfest der Herbert-Grillo-Gesamtschule gefeiert. Unter dem Motto „Marxloh verbindet – der Campus vereint“ sind alle Interessierten herzlich eingeladen, mitzufeiern, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Nachbarschaft und Zusammenhalt in Marxloh zu setzen.

Nach intensiver Planungs- und Bauzeit hat der Campus bereits im vergangenen Jahr seinen Betrieb aufgenommen. Heute ist er ein lebendiger Bildungs- und Begegnungsort, an dem neben der Herbert-Grillo- Gesamtschule weitere Schulen aus Marxloh sowie zahlreiche Institutionen, Vereine und Initiativen zusammenarbeiten und vielfältige Angebote für den Stadtteil vorhalten.

Zum Fest erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches und familienfreundliches Programm mit vielen Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren: Kinderschminken, kreative Bastelaktionen, Spiele, sportliche Angebote, digitale Lernstationen und eine Fotobox. Auf der Bühne gibt es Musik, Tanz und Aufführungen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Verschiedene Stände bieten internationale Speisen, Snacks, Getränke und selbstgemachte Leckereien an – ein kulinarischer Spiegel der Vielfalt Marxlohs. Mit dem Fest wird der Campus als Ort der Bildung, Begegnung und Gemeinschaft sichtbar.


Festakt zur Eröffnung des Bildungszentrums Campus Marxloh 12:30 Uhr Einlass und Ankommen 13:00 Uhr
Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll: IV. Allegro (Dmitri Schostakowitsch), Klasse 5a, Herbert Grillo-Gesamtschule, Klavier-Festival Ruhr
Begrüßung: Klaus Peter Müller, Stadt Duisburg, Stabsstelle Campus Marxloh
Grußwort: Edeltraud Klabuhn, Erste Bürgermeisterin der Stadt Duisburg

Entstehung des Bildungszentrums Campus Marxloh
Ein Rückblick: Karen Dietrich, Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement
13:30 Uhr „Çeke çeke“ und „Uzun ince bir yoldayım“ (Türkische Volkslieder): Engin Sarı spielt Bağlama, Musik- und Kunstschule Duisburg
Ein neues Bildungszentrum für und in Marxloh: Die Aussicht: Klaus Peter Müller, Stabsstelle Campus Marxloh

Statements zum Campus Marxloh: Beteiligte und Nutzende kommen zu Wort
14:20 Uhr Musik für Kinder: Nr. 10 „March“ (Sergei Prokofjew): Tanz-AG, Städtisch Katholische Grundschule Henriettenstraße, Klavier-Festival Ruhr
Weitere Informationen zum Eröffnungsfest bzw. Stadtteilschulfest: Thomas Zander, Schulleiter Herbert Grillo-Gesamtschule
Abschied: Klaus Peter Müller, Stabsstelle Campus Marxloh
14.30 Uhr Ende des Festakts 14.45 Uhr Führungen durch das Gebäude (optional)

TÜV-Verband zur Reformagenda: Innovation stärken ohne Sicherheit zu schwächen
Der TÜV-Verband begrüßt die Reformagenda der Bundesregierung. Weniger Bürokratie ist richtig, aber erforderliche Sicherheitsprüfungen und Kontrollen dürfen dabei nicht verloren gehen.

© TÜV-Verband

Der TÜV-Verband begrüßt die Reformagenda des Koalitionsausschusses. Sie setzt wichtige Impulse für mehr Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Vor allem die geplante Förderung von Künstlicher Intelligenz und autonomem Fahren sowie schnellere Genehmigungs- und Planungsverfahren können den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken.

Der angekündigte Hochlauf des autonomen Fahrens und die Einrichtung von Modellregionen sind aus Sicht des TÜV-Verbands wichtige Schritte. Jetzt gilt es, den bestehenden Rechtsrahmen durch praktische Erprobung weiterzuentwickeln. Praxisprojekte und Simulationen helfen dabei, Genehmigungsverfahren effizienter zu gestalten, ohne das hohe Sicherheitsniveau aufzugeben.

„Deutschland muss bei Zukunftstechnologien schneller werden“, sagt Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Entscheidend ist jedoch, dass Innovation und Sicherheit nicht gegeneinander ausgespielt werden. Nur Technologien, denen die Menschen vertrauen, werden sich am Markt dauerhaft durchsetzen.“

Den angekündigten Bürokratieabbau unterstützt der TÜV-Verband grundsätzlich. Kritisch bewertet der Verband jedoch Pläne, betriebliche Sicherheitsstrukturen abzubauen und staatliche Kontrollen pauschal zu reduzieren. Auch muss beim Wegfall behördlicher Genehmigungen darauf geachtet werden, die sicherheitsrelevante Vorprüfung von Planungsunterlagen gleichwertig zu ersetzen.

Bühler: „Weniger Bürokratie ist richtig. Weniger Sicherheit wäre jedoch ein Fehler. Sicherheitsprüfungen und risikobasierte Kontrollen verhindern Schäden, bevor sie entstehen. Sie schützen Menschen, Umwelt und kritische Infrastruktur und schaffen das Vertrauen, das eine innovative Wirtschaft braucht.“

Der TÜV-Verband appelliert an die Bundesregierung, die Reformagenda so umzusetzen, dass Innovationen beschleunigt und gleichzeitig Deutschlands hohe Sicherheitsstandards erhalten bleiben.



NRW: Kommunale Verschuldung mit höchstem Anstieg seit 2017
* Kommunale Verschuldung stieg 2025 um 15,7 % – NRW-Kommunen mit insgesamt 64,1 Milliarden Euro in den Kernhaushalten verschuldet, Zuwächse sowohl bei Liquiditäts- als auch Investitionskrediten
* Mülheim an der Ruhr mit höchster Pro-Kopf-Verschuldung der kreisfreien Städte – Kreis Mettmann an der Spitze der Kreise
* Interaktive Anwendung „Kommunale Verschuldung in NRW“ liefert Daten zu den Schulden aller Städte und Gemeinden im Land

Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände (z.  B. Kreise u. a.) in den Kernhaushalten Nordrhein-Westfalens beliefen sich Ende 2025 auf rund 64,1 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 15,7 % mehr als im Jahr zuvor; gleichzeitig war es der höchste Anstieg seit 2017.

Ende 2024 hatte der Schuldenstand bei 55,4 Milliarden Euro gelegen. Anstiege bei Liquiditäts- und Investitionskrediten Zuwächse gab es sowohl bei Liquiditäts- als auch bei Investitionskrediten. Liquiditätskredite sollen kurzfristige Engpässe im Haushalt überbrücken, etwa bei Mindereinnahmen.

Im Jahr 2025 hatten die Kommunen Liquiditätskredite in Höhe von 27,6 Milliarden Euro, das waren 17,6 % mehr als 2024. Damit setzt sich die Trendumkehr seit dem Jahr 2024 fort. In den Jahren 2017 bis 2023 waren die Liquiditätskredite kontinuierlich gesunken. 



Bei den Investitionskrediten hatte es seit 2018 dagegen kontinuierliche Zuwächse gegeben, so auch zuletzt: 2025 lagen sie bei 36,6 Milliarden Euro, das waren 14,3 % mehr als im Vorjahr. Investitionskredite dienen in der Regel der Finanzierung kommunaler Infrastruktur. Betrachtet werden ausschließlich die Schulden der Kernhaushalte.

Einfluss auf die Höhe können u. a. der Ausgliederungsgrad von Aufgaben und unterschiedliche Finanzierungsstrategien der Kommunen haben. Zum Beispiel nehmen einige Kommunen Kredite im eigenen Haushalt auf und leiten das Geld an ihre ausgegliederten Unternehmen weiter. Andere Kommunen lassen ihre Tochtergesellschaften direkt am Kreditmarkt agieren, sodass diese Schulden im Kernhaushalt gar nicht auftauchen.

Mülheim an der Ruhr mit höchster Pro-Kopf-Verschuldung der kreisfreien Städte
Rein rechnerisch ergab sich NRW-weit 2025 eine Verschuldung von 3.561 Euro pro Kopf. Von den kreisfreien Städten in NRW hatten Mülheim an der Ruhr mit rund 10.700 Euro je Einwohner/-in und Oberhausen mit rund 10.320 Euro die höchste Pro-Kopf-Verschuldung. Die Mehrheit der Schulden stammte bei beiden Städten aus Liquiditätskrediten. Es folgten Bonn mit rund 8.024 Euro, Remscheid mit rund 7.857 Euro und Leverkusen mit rund 6.938 Euro pro Kopf.

In Bonn war die Mehrheit der Schulden auf Investitionskredite zurückzuführen, in Remscheid und Leverkusen auf Liquiditätskredite. Höchste Verschuldung auf Kreisebene je Einwohner/-in im Kreis Mettmann Auf Ebene der Kreise hatten 2025 der Kreis Mettmann, der Ennepe-Ruhr-Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis, der Kreis Recklinghausen und der Oberbergische Kreis die höchste Pro-Kopf-Verschuldung.

Mit Werten zwischen rund 3.756 und 4.478 Euro je Einwohner/-in waren die Schulden aber niedriger als bei den Top 5 der kreisfreien Städte. Im Rhein-Sieg-Kreis, im Kreis Mettmann und im Oberbergischen Kreis überwogen die Schulden aus Investitionskrediten. Im Kreis Recklinghausen und im Ennepe-Ruhr-Kreis bestand die Mehrheit der Schulden dagegen aus Liquiditätskrediten.

Daten zu den Schulden aller kreisangehörigen Städte und Gemeinden, kreisfreien Städte und Kreise in NRW liefert die interaktive Anwendung „Kommunale Verschuldung in NRW“. Sie differenziert zwischen Liquiditäts- und Investitionskrediten und stellt sowohl Schuldenstand als auch Schuldenentwicklung der Kernhaushalte der einzelnen Kommunen dar. Nutzende können auch eigene Schuldenvergleiche zusammenstellen und z. B. die Situation ihrer Stadt oder Gemeinde im Vergleich zu anderen Orten herausfinden. 



Verschuldung ausgegliederter Einheiten bei über 27,4 Milliarden Euro Neben den Kernhaushalten waren die ausgegliederten Einheiten an denen eine Kommune unmittelbar zu 100 % beteiligt ist im Jahr 2025 mit 27,4 Milliarden Euro verschuldet. Das waren rund 6,4 % mehr als im Jahr 2024. In diesen 27,4 Milliarden Euro sind 5,7 Milliarden Euro Schulden gegenüber dem Träger enthalten.

Hierbei handelt es sich um Schulden aus internen Kreditbeziehungen zwischen dem Kernhaushalt und den ausgegliederten Einheiten, die i. d. R. zu Doppelzählungen führen. Die Schulden der ausgegliederten Einheiten umfassten hier alle Schulden von kommunalen Unternehmen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform (z. B. Eigenbetriebe und Anstalten öffentlichen Rechts) als auch privaten Rechts (z. B. GmbHs), an denen eine Kommune unmittelbar zu 100 % beteiligt ist.

Wohnbau Dinslaken bringt Solarstrom auf die Dächer von 4.000 Wohnungen Die Energiewende wird in Dinslaken und Umgebung direkt auf die Hausdächer gebracht: Die Wohnbau Dinslaken GmbH rüstet einen Großteil ihres Gebäudebestands für die Nutzung von Mieterstrom um. Gemeinsam mit dem Energiedienstleister einhundert Energie startet ein Großprojekt, das 4.000 Haushalten in Dinslaken, Duisburg-Walsum und Voerde den Zugang zu Solarstrom aus eigener Produktion ermöglicht.

Wohnbau Dinslaken - PV Pilot Voerde (c) einhundert Energie.

Das Projekt setzt Maßstäbe: Mit einer geplanten Leistung von 6,5 Megawatt-Peak (MWp), das entspricht der maximalen Stromleistung der Anlagen bei voller Sonne, zählt es zu den größten derzeit in der Umsetzung befindlichen Mieterstromprojekten in ganz Deutschland. Das Prinzip ist einfach: Die Wohnbau Dinslaken stellt ihre Dachflächen zur Verfügung, während einhundert Energie die Umsetzung übernimmt. Das bedeutet: Planung, Finanzierung, Installation, Messwesen, Betrieb und Wartung liegen in einer Hand.

Für die Wohnbau Dinslaken entstehen weder Investitionskosten noch Verwaltungsaufwand. Perspektivisch werden außerdem Batteriespeicher und Wärmepumpen nachgerüstet. „Viele Menschen machen sich Gedanken über steigende Energiekosten. Mit dem Ausbau von Mieterstrom schaffen wir ein Angebot, von dem unsere Mieterinnen und Mieter ganz konkret profitieren können. So bieten wir grünen Strom an, der direkt dort verbraucht wird, wo er entsteht: bei uns im Haus. Gleichzeitig machen wir unseren Gebäudebestand fit für die Zukunft“, sagt Petra Eggert-Höfel, Geschäftsführerin der Wohnbau Dinslaken GmbH.

Wohnbau Dinslaken - PV Pilot Voerde (c) einhundert Energie.

Dass dieses Modell reibungslos funktioniert, hat bereits ein erfolgreiches Pilotprojekt in Voerde im Jahr 2024 gezeigt. Für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das: Sie nutzen den Strom vom eigenen Dach, ohne selbst in eine Solaranlage investieren zu müssen. Da der Strom lokal produziert wird, sparen die Mieterinnen und Mieter bei den Kosten, denn Mieterstrom liegt mindestens 10 Prozent unter dem örtlichen Grundversorgertarif.

Ein weiterer Pluspunkt: Wenn die Sonne einmal nicht scheint, liefert einhundert Energie automatisch sauberen Strom aus dem Netz dazu, alles über eine einzige, transparente Abrechnung. Der Ausbau erfolgt schrittweise. Die ersten Anlagen gehen bereits im Sommer ans Netz, der Abschluss des Gesamtprojekts ist für Ende 2026 geplant.

Die einhundert Energie GmbH ist ein führender Energiedienstleister für die klimaneutrale Transformation der Wohnungswirtschaft. Das Unternehmen ermöglicht die energetische Transformation von Wohngebäuden durch die durchgängige Digitalisierung der Energieflüsse und die Installation moderner Anlagentechnik.

 Durch die Kopplung von Photovoltaik, Wärmepumpen, Batteriespeichern und Ladeinfrastruktur löst einhundert die regulatorische und technische Komplexität der Dekarbonisierung im Mietwohnungsbestand wirtschaftlich und skalierbar.

Seit 2017 unterstützen über 120 Mitarbeitende an den Standorten Köln und Berlin mehr als 250 Wohnungsunternehmen dabei, ihre Dekarbonisierungsziele zu erreichen und für über 30.000 Mieterinnen und Mieter sauberen Strom direkt vom eigenen Dach verfügbar zu machen.

Sommerferienaktion für Kinder im Bürgerhaus Hagenshof und Bürgerhaus Neumühl
Die Duisburger Bürgerhäuser veranstalten auch in diesem Jahr wieder ein buntes und erlebnisreiches Ferienprogramm für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Die dreiwöchigen Ferienaktionen finden von Montag, 20. Juli, bis Freitag, 7. August, jeweils montags bis freitags von 10 bis etwa 16 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof auf der Wiesbadener Straße 104 in Duisburg- Meiderich sowie im Bürgerhaus auf der Otto-Hahn-Straße 49 in Duisburg- Neumühl statt.

Die Kinder erwartet eine bunte Mischung aus Sport- und Kreativangeboten sowie spannende Gäste und Ausflüge mit dem Bus. Das Ferienangebot richtet sich insbesondere an Kinder aus den Stadtteilen Meiderich, Wohnsiedlung Hagenshof und Neumühl. Auch Kinder, die noch nicht regulär zur Schule gehen, wie beispielsweise geflüchtete junge Menschen, sind in der Ferienaktion herzlich willkommen.

Für die erste und zweite Ferienwoche ist eine verbindliche Anmeldung der Kinder erforderlich. Hier entstehen Kosten in Höhe von 30 Euro je Kind. Die Anmeldung ist ab sofort von montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof oder von 12 bis 18 Uhr im Bürgerhaus Neumühl möglich. Interessierte Eltern erhalten hier auch genaue Auskünfte über die Inhalte der beiden Aktionen.

Eine schnelle Anmeldung lohnt sich, da nur ein begrenztes Platzkontingent zur Verfügung steht. Für die Teilnahme in der dritten Ferienwoche vom 3. bis 7. August ist keine Anmeldung erforderlich. Interessierte Kinder können die beiden Bürgerhäuser von 10 bis 16 Uhr im Rahmen einer „Komm-und-Geh-Struktur“ kostenfrei besuchen.

Weitere Informationen erhalten interessierte Eltern auch telefonisch unter 0203 425280 (Bürgerhaus Hagenshof) oder 0203 587418 (Bürgerhaus Neumühl) sowie per E-Mail an buergerhaeuser@stadt-duisburg.de.


Ausstellungsschiff MS Wissenschaft macht Station in Duisburg
Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft legt am 7. und 8. Juli wieder in Duisburg an. Die diesjährige Ausstellung rund ums Thema "Medizin der Zukunft" hat jeweils von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet. An über 30 interaktiven Exponaten haben Besuchende die Chance, an Bord aktuelle medizinische Forschung aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

(C)
Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos. Duisburg ist in diesem Jahr die einzige Ruhrgebiets-Station der MS Wissenschaft, die im Auftrag des Bundesforschungsministeriums durch Deutschland und Österreich tourt. Wissenschaft im Dialog realisiert die Ausstellung. idr - Infos: http://ms-wissenschaft.de

Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch die Innenstadt
Beeindruckende Kunstwerke, Hintergründiges zur vielfältigen Kulturszene – beim nächsten Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link geht es am Samstag, 11. Juli, von 13 bis 16 Uhr durch die Duisburger Innenstadt vor allem um das Thema „Streetart“.

Anmeldungen sind ab sofort bis einschließlich Freitag, 3. Juli, online unter https:///www.duisburg.de/buergerspaziergang möglich. Die Nachfrage nach den Bürgerspaziergängen ist erfahrungsgemäß sehr groß. Daher werden die verfügbaren Plätze unter allen Anmeldungen ausgelost. Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail ein Ticket mit allen wichtigen Informationen zum Treffpunkt und zum Ablauf des Spaziergangs.

Sportmobil bringt Bewegung nach Hochfeld
Das Sportmobil des Stadtsportbundes hält in den Sommermonaten zwischen Montag, 6. Juli, und Montag, 14. September, alle zwei Wochen auf der Grünfläche zwischen der Haltestelle „Musfeldstraße“ und dem „Hochfelder Bogen“ in Duisburg-Hochfeld. Immer zwischen 15 und 19 Uhr können verschiedene Sport- und Bewegungsangebote kostenlos ausprobiert werden.

Hintergrund des neuen Angebots sind die derzeitigen Bauarbeiten für die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027). Dadurch stehen in Hochfeld momentan zahlreiche Grün- und Bewegungsflächen vorübergehend nicht zur Verfügung. Das Sportmobil ist eine von mehreren Maßnahmen, um ein Alternativangebot für Bewegung, Sport und Spiel zu schaffen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu diesem und weiteren Angeboten im Stadtteil gibt es im Internet unter https://www.duisburg.de/hochfeld-sport-spiel.



Stadtmuseum: Führung durch die Ausstellung „Platz gemacht!“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Sonntag, 7. Juli, um 15 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einer Führung mit Thorsten Fischer durch die Sonderausstellung „Platz gemacht!“ ein. Die Ausstellung erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte.

Sie beleuchtet die unterschiedlichen Phasen seiner Entwicklung und richtet dabei auch den Blick auf die Zeit des Nationalsozialismus, in der der Platz seinen heutigen Namen erhielt. Die Führung geht der Frage nach, welche Rolle das Zentrum der Stadt für die Nationalsozialisten spielte, und zeigt zugleich, wie die Alliierten den Ort in der unmittelbaren Nachkriegszeit im Sinne der Re-Education nutzten.

Dabei stehen sowohl persönliche Geschichten als auch die politischen Rahmenbedingungen im Fokus. Die Teilnahme ist im Museumseintritt inbegriffen und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen zwei Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de einsehbar.

Strick- und Häkelspaß beim „Maschengedöns“ in der Zentralbibliothek
Wer immer schon wissen wollte, wie man strickt oder häkelt, oder mit einem angefangenen Projekt nicht weiterkommt, ist herzlich zum „Maschengedöns“ eingeladen. Die Expertinnen der Flinken Nadeln geben am Mittwoch, 8. Juli, von 15 bis 17 Uhr in der Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte Tipps zum Umgang mit Nadeln und Wolle, erklären, wie man Maschen anschlägt und abnimmt und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Das Angebot richtet sich an alle Interessierten ab 14 Jahren und findet monatlich im Café im Stadtfenster statt. Die Folgetermine sind am 12. August und 9. September. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nadeln und Wolle müssen mitgebracht werden. Die Flinken Nadeln unterstützen mit ihrer Handarbeit den Bunten Kreis Duisburg e.V. bei seinem Einsatz für Familien mit zu früh geborenen und schwer kranken Kindern. Woll-Spenden werden bei den Workshops gerne angenommen.

Tag der Duisburger Berufsfelderkundung am Innenhafen
Die Stadt Duisburg, ihre Gesellschaften, die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer sowie der Unternehmerverband – Soziale Dienste und Bildung laden am Donnerstag, 9. Juli, von 9 Uhr bis ca. 15.30 Uhr Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden Schulen der Stadt zum „Duisburger Tag der Berufsfelderkundung“ auf den Johannes- Corputius-Platz am Innenhafen ein, um sich über die verschiedenen Berufsfelder zu informieren.

Rund 1.500 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Stadtgebiet und aller Schulformen haben sich als Klassenverbände angemeldet. Bei ca. 40 Duisburger Firmen und weiteren Informationsständen können Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen verschiedene Berufswelten und unterschiedliche Berufsfelder praxisnah kennenlernen.

Dabei werden klassische Handwerksberufe wie Maler und Lackierer sowie Maurer, aber auch soziale, verwaltungs- und kaufmännische Berufe vorgestellt und mit praxisnahen Beispielen und Übungen veranschaulicht. Berufsfelderkundungen sind ein zentraler Baustein im Rahmen des schulischen Konzepts zur Berufs- und Studienorientierung. Im Fachunterricht der Schule und in Beratungsgesprächen werden die Erfahrungen und Anwendungsbezüge aufgegriffen und weitergeführt.

Ausbildende Betriebe erhalten durch die Berufsfelderkundung die Möglichkeit, junge Schülerinnen und Schüler für ihre Berufe und insbesondere für eine Ausbildung in ihrem Betrieb zu interessieren. Außerdem können vor Ort direkt Praktika vereinbart werden. Initiiert wird die Veranstaltung durch die Kommunale Koordinierung des Landesprogramms „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“.




Bilderbuch-Autokino in der Schul- und Stadtteilbibliothek Großenbaum
Die Schul- und Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd veranstaltet am Freitag, 10. Juli, um 16 Uhr in den Räumlichkeiten an der Großenbaumer Allee 168–174 in Duisburg-Großenbaum ein besonderes Bilderbuch- Autokino für Kinder. Zu dieser außergewöhnlichen Vorleseveranstaltung sind Kinder ab vier Jahren eingeladen.

Sigrid Bogdanski wird für ein spannendes und kindgerechtes Hörerlebnis sorgen und dabei das Konzept des Autokinos spielerisch aufgreifen. Hierzu können die Kinder ihre eigene „Fahrzeuge“ wie Laufrädern, Bobbycars oder ähnlichen Rollfahrzeugen zur Veranstaltung mitbringen und so in die passende Atmosphäre eintauchen. Im Anschluss an die Lesung gibt es außerdem die Möglichkeit, kreativ zu werden.

Die Kinder können malen oder basteln und das zuvor Gehörte auf ihre eigene Weise verarbeiten und gestalterisch umsetzen. So verbindet die Veranstaltung Literaturerlebnis und Kreativität auf kindgerechte und abwechslungsreiche Weise. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es online auf https://www.stadtbibliothek-duisburg.de

Informationscafé der Frühen Hilfen zum Thema Kindertagespflege
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 10. Juli, von 9.30 bis 11.30 Uhr in die zentrale Anlaufstelle Frühe Hilfen auf der Schwanenstraße 5-7 (Eingang Steinsche Gasse 2) in der Innenstadt zum Informationscafé ein. Pia Goldschmidt und Laura Heitkötter von der Fachberatung Kindertagespflege des Jugendamtes informieren umfassend über Betreuungsangebote für Kinder, insbesondere über die Kindertagespflege.

Dabei erläutern sie die Vorteile einer familiennahen und individuellen Betreuung, geben einen Überblick über freie Plätze und beantworten individuelle Fragen. Die Frühen Hilfen Duisburg bieten ein umfassendes Beratungsangebot zu allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie Informationen für Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren an.

Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen in Duisburg sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind online unter http://www.duisburg.de/fruehehilfen abrufbar. Für Rückfragen steht das Team telefonisch unter 0203 283-8342 zur Verfügung.

Rheinhausen: Lesen und Gestalten rund um die Umwelt
Die Rheinhauser Bibliothek auf der Händelstraße 6 lädt am Freitag, 10. Juli, zu einem abwechslungsreichen Nachmittag für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter ein. Von 16 bis 18 Uhr stehen gemeinsames Lesen und kreatives Gestalten rund um Umwelt, Tiere und Natur im Mittelpunkt. Bei der Veranstaltung können die Kinder selbst aktiv werden und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Aus Milchkartons entstehen mit einfachen Mitteln kleine Vogelhäuser, die nicht nur nachhaltig sind, sondern auch Vögeln ein neues Zuhause bieten. Die Veranstaltung im Rahmen der Duisburger Umweltwochen verbindet Leseförderung mit Umweltbildung und zeigt, wie sich mit Fantasie und einfachen Materialien nachhaltige Ideen umsetzen lassen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine Online-Anmeldung auf www.stadtbibliothek-duisburg.de (unter „Veranstaltungen“) wird gebeten. Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter 02065 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Kreative Papierwerkstatt im Museum
Anlässlich des Marina-Markts lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Sonntag, 12. Juli, von 13 bis 17 Uhr zu einer kreativen Papierwerkstatt in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. Unter der Anleitung von Sabine Kemper entstehen kreative Papierarbeiten mit Pilzen, Kräutern und weiteren Naturmaterialien, die im Anschluss mitgenommen werden können.

Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist kostenfrei. Das Mercator-Café ist an diesem Tag mit heißen und kalten Erfrischungen sowie leckeren Kuchen geöffnet. Das gesamte Programm ist unter https://www.stadtmuseum- duisburg.de/ abrufbar.

Stau auf der Autobahn: Diese Regeln sollten Autofahrer kennen
Sommerferien, volle Reiserouten und Baustellen: Der ACV erklärt, worauf es im Autobahnstau ankommt und welche Fehler gefährlich oder teuer werden können.
Mit dem Beginn der Sommerferien in den ersten Bundesländern startet die Hauptreisezeit auf Deutschlands Straßen. In den kommenden Wochen sind Millionen Urlauber mit dem Auto unterwegs. Gleichzeitig sorgen derzeit rund 1.000 Baustellen auf den Autobahnen für zusätzliche Engpässe und erhöhen die Staugefahr auf wichtigen Reiserouten. Besonders an den Ferienwochenenden ist deshalb mit langen Verzögerungen zu rechnen.

Umso wichtiger ist es, im Stau richtig zu reagieren. Denn wer Rettungsgasse, Standstreifen oder Handyregeln missachtet, riskiert nicht nur Bußgelder und Punkte, sondern gefährdet im Ernstfall auch andere Verkehrsteilnehmer. Der ACV Automobil-Club Verkehr beantwortet die wichtigsten Fragen zum richtigen Verhalten im Stau und erklärt, welche Regeln Autofahrer kennen sollten.

Muss der Standstreifen im Stau frei bleiben?
Ist die nächste Raststätte oder Ausfahrt bereits in Sicht, erscheint der Standstreifen für manche Autofahrer als vermeintliche Abkürzung. Davon ist jedoch dringend abzuraten.

Der Standstreifen muss grundsätzlich frei bleiben. Das Fahren auf dem Standstreifen ist verboten. Wer ihn im Stau nutzt, um schneller voranzukommen oder die nächste Ausfahrt zu erreichen, riskiert ein Bußgeld von 75 Euro sowie einen Punkt in Flensburg. Auch grundloses Halten auf dem Standstreifen ist verboten.

Das gilt auch bei stockendem Verkehr und während der Bildung einer Rettungsgasse. Nur wenn Einsatzfahrzeuge anders nicht passieren können, kann der Standstreifen ausnahmsweise zum Ausweichen genutzt werden.

Ab wann sollte eine Rettungsgasse gebildet werden?
Sobald sich ein Stau bildet oder der Verkehr deutlich langsamer wird, sollten die Geschwindigkeit reduziert, ausreichend Abstand gehalten und eine Rettungsgasse gebildet werden. Wer ein Stauende erkennt, sollte außerdem frühzeitig den Warnblinker einschalten, um nachfolgende Fahrzeuge zu warnen. Die Rettungsgasse wird zwischen der linken und allen übrigen Fahrstreifen gebildet.

Wenn im Stau die Hinterräder des vorausfahrenden Fahrzeugs noch zu sehen sind, bleibt ausreichend Platz zum Reagieren, falls Rettungskräfte passieren müssen.
Wichtig ist, dass die Rettungsgasse nicht erst gebildet wird, wenn ein Rettungswagen bereits zu sehen oder zu hören ist. Dann ist es häufig zu spät und wertvolle Zeit geht verloren.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder sie blockiert, muss mit einem Bußgeld ab 200 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Lohnt es sich, den Stau zu umfahren?
Viele Navigationsgeräte sowie Apps wie Google Maps bieten bei Stau schnell eine alternative Route an. Doch lohnt sich das Verlassen der Autobahn wirklich?

Grundsätzlich können Navigationssysteme und Verkehrs-Apps dabei helfen, Staus frühzeitig zu erkennen und Zeit zu sparen. Trotzdem sollten Routenvorschläge nicht unkritisch übernommen werden. Gerade kurzfristige Ausweichrouten führen häufig ebenfalls in stockenden Verkehr oder auf überlastete Landstraßen.

Ist die Autobahn nicht vollständig gesperrt, ist Abwarten oft die bessere Wahl. Staus lösen sich häufig schneller auf als erwartet. Wer Verkehrsmeldungen oder die Hinweise des Navigationssystems im Blick behält, kann bei längeren Sperrungen oder weiträumigen Umleitungen dennoch sinnvoll reagieren.

Wann ist rechts Überholen im Stau erlaubt?
Eine Frage, die sich viele Autofahrer stellen: Darf man im Stau rechts überholen? Grundsätzlich gilt auf Autobahnen: Das Überholen von rechts ist verboten (§ 5 Abs. 1 StVO).

Bei stockendem Verkehr gibt es jedoch eine Ausnahme. Steht der Verkehr links, darf rechts mit maximal 20 km/h vorsichtig vorbeigefahren werden. Bewegt sich der Verkehr auf der linken Spur langsam mit höchstens 60 km/h, darf rechts mit maximal 20 km/h höherer Geschwindigkeit vorbeigefahren werden.

Häufige Spurwechsel bringen dagegen meist keinen Zeitvorteil. Im Gegenteil: Sie können den Verkehrsfluss zusätzlich stören und einen Stau sogar verschärfen.
Wer die geltenden Regeln missachtet, muss mit einem Bußgeld von rund 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Darf auf der Autobahn im Stau gewendet oder rückwärtsgefahren werden?
Wird die letzte Ausfahrt verpasst und die Fahrbahn hinter dem Fahrzeug scheint frei zu sein, gilt dennoch: Rückwärtsfahren und Wenden sind auf der Autobahn grundsätzlich verboten.

Eine Ausnahme besteht nur, wenn die Polizei dies ausdrücklich anordnet. Wer dennoch rückwärtsfährt oder wendet, riskiert ein Bußgeld von rund 200 Euro, einen Punkt in Flensburg und ein Fahrverbot.

Vor allem bringen solche Fahrmanöver andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Wer in einen Stau gerät, muss deshalb bis zur nächsten regulären Ausfahrt weiterfahren oder den Stau abwarten.

Darf im Stau das Fahrzeug verlassen werden?
Steht der Verkehr über längere Zeit still, ist der Wunsch nach einer kurzen Pause nachvollziehbar. Grundsätzlich sollte das Fahrzeug jedoch nur im Notfall verlassen werden, etwa um eine Unfallstelle abzusichern. Andernfalls droht ein Bußgeld.

Bei längeren Standzeiten drücken Polizei oder Ordnungsbehörden zwar häufig ein Auge zu. Dennoch sollte das Fahrzeug nicht unnötig verlassen und in der Nähe des Fahrzeugs geblieben werden. Ein Stau kann sich jederzeit wieder auflösen.

Außerdem dürfen Rettungskräfte nicht behindert werden. Auch Motorradfahrer fahren trotz Verbots manchmal zwischen den Fahrzeugen hindurch. Sich plötzlich öffnende Türen können deshalb schnell zur Gefahr werden.

Was ist bei einem Stau im Tunnel zu beachten?
Kommt es im Tunnel zu einem Stau, gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen. Es sollte möglichst ein Abstand von mindestens fünf Metern zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten und frühzeitig eine Rettungsgasse gebildet werden.

Bei längerem Stillstand empfiehlt es sich, den Motor abzustellen. Außerdem sollten die Fenster geschlossen und die Lüftung auf Umluft gestellt werden. So gelangen weniger Abgase in den Innenraum.

Kommt es zu einem Notfall, geben Durchsagen und die Beschilderung im Tunnel wichtige Hinweise. Sie zeigen den Weg zu den Notausgängen und informieren über das richtige Verhalten.

Wie lässt sich ein Stau am besten überstehen?
Ist die Rettungsgasse gebildet, bleibt zunächst nur eines: Ruhe bewahren. Die Wartezeit kann beispielsweise für ein Hörbuch oder einen Podcast genutzt werden. Bei längeren Standzeiten empfiehlt es sich außerdem, den Motor abzustellen, um Kraftstoff zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Auch ein Telefonat lässt sich im Stau manchmal erledigen. Das Smartphone darf jedoch nur genutzt werden, wenn das Fahrzeug steht und der Motor ausgeschaltet ist. Verstöße werden mit einem Bußgeld, Punkten in Flensburg und je nach Verstoß weiteren Konsequenzen geahndet.

ACV-Checkliste: Staus möglichst vermeiden
- Stoßzeiten an Ferienwochenenden sowie freitagnachmittags und samstagvormittags möglichst meiden
- Navigationssysteme nutzen, Routenvorschläge aber kritisch prüfen
- Nach dem Überholen wieder auf die rechte Fahrspur wechseln
- Reißverschlussverfahren korrekt anwenden
- Vorausschauend fahren und unnötige Spurwechsel vermeiden
- Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr bilden
- Den Standstreifen grundsätzlich freihalten

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 14. Juli, wenn sie um 12.30 Uhr Kartoffelsalat  mit Grillwürstchen servieren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.