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Bahnverkehr in NRW: Züge
zwischen Hagen, Wuppertal und Köln fahren wieder – Einschränkungen
durch mögliche Sabotage und Brückenschaden
Ratinger Weststrecke: VRR und DB wollen Personenverkehr zwischen
Duisburg und Rheinland stärken
Reaktivierung der Ratinger Weststrecke für den Personenverkehr
ist einen Schritt weiter. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und
die Deutsche Bahn haben eine Planungsvereinbarung unterzeichnet.
Für den Großraum Duisburg ist das Projekt von besonderer
Bedeutung: Die Strecke soll die stark belastete Bahnverbindung
zwischen Duisburg und Düsseldorf entlasten und im Störungs- oder
Baustellenfall eine wichtige Ausweichroute bieten. Entsprechend
werden die Planungen eng mit der Duisburger Verkehrs- und
Stadtentwicklung abgestimmt.
In der nun beginnenden
Planungsphase werden die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen
untersucht, erste Konzepte entwickelt und die Kosten ermittelt. Eine
Machbarkeitsstudie hatte bereits bestätigt, dass eine Reaktivierung
grundsätzlich möglich ist.
Bis wieder
Personenzüge über die Ratinger Weststrecke fahren, wird es noch
einige Jahre dauern. Die Projektpartner sehen die Strecke jedoch als
wichtigen Baustein für die langfristige Mobilitätsentwicklung in
Duisburg und Umgebung. idr
Informationsveranstaltung für Weiterbildungen zum Techniker -
Berufstätige können sich in Duisburg beraten lassen
Am Samstag, dem 11.07.2026 um 11:00 Uhr informiert die gemeinnützige
Bildungseinrichtung DAA-Technikum vor Ort über die
berufsbegleitenden Fortbildungs-Lehrgänge zum Staatlich geprüften
Techniker in fünf verschiedenen Fachrichtungen im Bildungszentrum
für die Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW),
Dr.-Detlev-Karsten-Rohwedder-Str. 70, Tagungsraum Gelder (Raum 6) in
Duisburg.
Facharbeiter, Gesellen und techn. Zeichner der Industrie und des
Handwerks aus den Bereichen Elektrotechnik, Datenverarbeitung,
Mechatronik, Maschinenbau und Metallverarbeitung, Bautechnik (Hoch-
und Tiefbau), Holztechnik und Heizungs-/Lüftungs-/Klimatechnik
können sich persönlich vor Ort über die Aufstiegsqualifikationen
informieren und u.a. spätere Dozenten kennen lernen.
Bei der Veranstaltung wird konkret auf folgende Themen eingegangen:
Samstagsunterricht, Studienablauf und Aufwand, aktuelle
Studieninhalte, eingesetzte Software, Zulassungsvoraussetzungen,
Erwerb der Fachhochschulreife sowie Studienfinanzierung u.a. mit dem
nouvellierten „Aufstiegs-BaföG“ und weiteren
Förderungsmöglichkeiten.
Anwesende können sich auch zu individuellen Fragen und Problemen im
Zusammenhang mit einer beruflichen Fortbildung beraten lassen.
Kostenlose ausführliche Informationsunterlagen zu den Lehrgängen
sind bei der zentralen Studienberatung des gemeinnützigen
DAA-Technikums erhältlich: Telefonnr. 0800 - 245 38 64
(gebührenfrei) oder über das Internet:
www.daa-technikum.de
Erhöhte Waldbrandgefahr im
Ruhrgebiet: RVR Ruhr Grün mahnt zur Vorsicht
Nachdem es erste kleinere Brände in Waldgebieten in der Haard
im Kreis Recklinghausen gegeben hat, die aber durch die schnelle
Reaktionszeit der Feuerwehr zügig gelöscht werden konnten, rufen die
Revierleitungen des Eigenbetriebs Ruhr Grün des Regionalverbands
Ruhr (RVR) erneut alle Waldbesucherinnen und -besucher zu erhöhter
Vorsicht auf.
RVR Ruhr
Grün bittet, das strikte Rauchverbot im Wald zu beachten, keine
Zigarettenkippen wegzuwerfen, kein offenes Feuer zu machen oder zu
grillen, Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras zu parken und Müll -
insbesondere Glas - mitzunehmen. Die Revierleitungen in den Wäldern
des RVR haben die Kontrollgänge verstärkt und Frühwarnsysteme
aktiviert.
Die Waldbrandbereitschaft von RVR Ruhr Grün ist
auch wieder im Einsatz. Die Feuerwachtürme in der Haard und in der
Hohen Mark sind ab Waldbrandstufe 3 immer besetzt. Waldbesucher
werden gebeten, ungewöhnliche Rauchentwicklung umgehend unter der
Notrufnummer 112 zu melden.
Folgemeldung zur Trinkwasserversorgung im Bereich Huckingen
Die Netze Duisburg setzen die Untersuchungen zur Ursache der
erhöhten Bleigehalte in einzelnen Wasserproben im Bereich Huckingen
mit Hochdruck fort. Ziel ist es, die Ursache für die externen
Einträge schnellstmöglich zu beseitigen. Im Laufe des Freitags
wurden umfangreiche weitere Wasserproben entnommen und
labortechnisch untersucht. Dabei wurden auch Proben außerhalb des
bislang betroffenen Versorgungsbereichs analysiert.
Damit
liegen weiterhin keine Erkenntnisse vor, die auf Auffälligkeiten
außerhalb des definierten Bereichs hindeuten. Zusätzlich wurden
weitere Proben innerhalb des bereits eingegrenzten Bereichs
entnommen und ausgewertet, um die Ursachensuche weiter einzugrenzen.
Weitere Laborergebnisse werden Anfang der kommenden Woche erwartet.
Parallel dazu wurden verschiedene technische Maßnahmen
umgesetzt. So wird das betroffene Gebiet derzeit ausschließlich über
eine Zuflussleitung mit Trinkwasser versorgt. Diese Umstellung dient
dazu, die Untersuchungen weiter zu präzisieren und die Ursache der
erhöhten Bleigehalte besser eingrenzen zu können.
Darüber
hinaus identifizieren die Netze Duisburg derzeit ältere, nicht mehr
in Betrieb befindliche Hausanschlüsse und trennen diese vorsorglich
vom Versorgungsnetz. Damit soll ausgeschlossen werden, dass aus
stillgelegten Hausanschlüssen Verunreinigungen in das
Trinkwassernetz eingetragen werden können. Die vorsorglichen
Nutzungseinschränkungen gelten weiterhin.
Das Leitungswasser
sollte im betroffenen Gebiet bis auf Weiteres nicht zum Trinken
sowie zur Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet werden.
Für alle anderen Anwendungen im Haushalt – beispielsweise zum
Duschen, Baden, Händewaschen, Wäschewaschen oder zur
Toilettenspülung – kann das Leitungswasser weiterhin uneingeschränkt
genutzt werden.
Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung
stehen den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern weiterhin an sechs
Standorten Trinkwasserwagen mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser
zur Verfügung. Diese werden auch in den kommenden Tagen regelmäßig
mit frischem Trinkwasser befüllt.
Die Netze
Duisburg arbeiten in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt an der
weiteren Ursachenaufklärung und informieren die betroffenen
Anwohnerinnen und Anwohner fortlaufend über den aktuellen Stand auf
ihrer Internetseite:
netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen
Hotline der Netze Duisburg für betroffene Anwohnerinnen und
Anwohner in Huckingen
Die Netze Duisburg haben heute Morgen über vorsorgliche
Maßnahmen nach erhöhten Bleiwerten in einzelnen Wasserproben im
Bereich Huckingen informiert. Aktuelle Informationen zur Nutzung des
Trinkwassers oder zu den genauen Standorten der Trinkwasserwagen
sind auf der Internetseite netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen
zu finden.
Diese Internetseite wird fortlaufend mit den
neuesten Informationen aktualisiert. Zusätzlich haben die Netze
Duisburg für betroffene Anwohnerinnen und Anwohner eine Hotline
geschaltet, falls sie Hilfe oder Unterstützung bei der Versorgung
mit Trinkwasser benötigen. Die Netze Duisburg bitten um Verständnis,
dass diese Hotline nur für Fragen von betroffenen Anwohnerinnen und
Anwohnern eingerichtet ist.
Die Netze Duisburg können ihnen
keine Auskünfte zu medizinischen Fragen geben. Die Hotline ist unter
der Telefonnummer 0203 / 604-3680 zu erreichen. Sie ist heute bis 18
Uhr zu erreichen sowie am Samstag und Sonntag von 8 bis 16 Uhr.
Netze Duisburg informieren über vorsorgliche Maßnahmen nach erhöhten
Bleiwerten in einzelnen Wasserproben
Bei Untersuchungen wurden in einzelnen Wasserproben im
Versorgungsgebiet der Netze Duisburg im Bereich Huckingen erhöhte
Bleigehalte festgestellt. Die Ursache konnte bislang noch nicht
eindeutig lokalisiert werden.

Aus Vorsorgegründen wurden deshalb in Abstimmung mit dem
Gesundheitsamt Anwohnerinnen und Anwohner in dem betroffenen Bereich
informiert und um eine vorübergehende Einschränkung der Nutzung des
Leitungswassers zum Trinken sowie zur Zubereitung von Speisen und
Getränken gebeten.
Die Netze Duisburg untersuchen das
Versorgungsgebiet derzeit durch zusätzliche Wasserproben und
technische Maßnahmen, um die Ursache schnellstmöglich zu
identifizieren und zu beseitigen. Für andere Nutzungen im Haushalt –
beispielsweise zum Duschen, Baden, Händewaschen, Wäschewaschen oder
zur Toilettenspülung – kann das Leitungswasser weiterhin
uneingeschränkt verwendet werden.
Zur Sicherstellung der
Trinkwasserversorgung werden an mehreren Standorten im betroffenen
Gebiet Trinkwasserwagen aufgestellt. Dort steht kostenlos
einwandfreies Trinkwasser zur Verfügung. Die Netze Duisburg
informieren die Anwohnerinnen und Anwohner fortlaufend aktualisiert
über die Internetseite
netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen
RVR-Verbandsversammlung beschließt Regionalplanänderung zum Ausbau
der Windenergie
Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat in
ihrer heutigen Sitzung (10. Juli) in Essen die Weichen für den
gesteuerten Ausbau der Windenergie im Ruhrgebiet gestellt. Die
hierfür notwendige Änderung des Regionalplans Ruhr wurde mit großer
Mehrheit beschlossen.
Dr. Frank Dudda, Vorsitzender der
RVR-Verbandsversammlung und Hernes Oberbürgermeister, erläutert:
"Der heutige Beschluss ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur
grünsten Industrieregion der Welt. Wir erhöhen die
Versorgungssicherheit des Ruhrgebiets mit erneuerbaren Energien als
heimischem Energieträger und leisten zugleich einen Beitrag zum
Klimaschutz. Durch die Ausweisung neuer Flächen übernimmt das
Ruhrgebiet Verantwortung und bestimmt mit, wie und wo der regionale
Ausbau der Windenergie geschehen soll."
Neue rechtliche
Regelungen auf Bundes- und Landesebene sehen vor, dass zusätzliche
Flächen im Regionalplan Ruhr für die Windenergienutzung
bereitgestellt werden müssen. Nur dann ist eine geordnete räumliche
Entwicklung beim Ausbau der Windenergie auch dauerhaft
planungsrechtlich gesichert.
Die 1. Änderung des
Regionalplans Ruhr sieht 93 Windenergiebereiche mit einer
Flächenkulisse von 2.257 Hektar für den Windenergieausbau vor. Da
die Städte im Ballungskern des Ruhrgebiets aufgrund ihres hohen
Siedlungsflächenanteils nur über ein eingeschränktes Potenzial für
den Windenergieausbau verfügen, befindet sich der überwiegende Teil
der Flächen am Ballungsrand des Ruhrgebiets.
Die
Regionalplanänderung tritt mit der Bekanntmachung im Gesetzes- und
Verordnungsblatt NRW in Kraft. Die Verbandsversammlung hatte das
Regionalplanänderungsverfahren im Dezember 2024 eingeleitet. idr
Heike
Haferkamp zur Handelsrichterin ernannt
Heike Haferkamp ist Geschäftsführerin der Neue Ruhrorter
Schiffswerft GmbH in Duisburg. Anfang Juli erhielt sie aus den
Händen des Präsidenten des Landesgerichts Duisburg, Ulf-Thomas
Bender, ihre Ernennungsurkunde zur Handelsrichterin. Sie wird
künftig gemeinsam mit den Berufsrichterinnen und Berufsrichtern über
handelsrechtliche Streitigkeiten entscheiden und dabei ihre
praktische Erfahrung aus der Unternehmensführung einbringen.
Handelsrichterinnen und Handelsrichter werden auf Vorschlag der IHK
berufen.
Sie wirken ehrenamtlich in den Kammern für
Handelssachen mit und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer
wirtschaftsnahen und praxisgerechten Rechtsprechung. Durch ihre
unternehmerische Expertise tragen sie dazu bei, wirtschaftliche
Sachverhalte realitätsnah zu bewerten und gerichtliche
Entscheidungen mit wertvoller Praxiserfahrung zu bereichern. Die
Niederrheinische IHK gratuliert Heike Haferkamp herzlich zur
Ernennung.

Urkundenüberreichung an Heike Haferkamp zusammen mit
Landgerichts-Präsident Ulf-Thomas Bender (r.) und Dr. Frank Rieger,
Geschäftsführer Recht und Steuern der Niederrheinischen IHK (l.).
Foto: Niederrheinische IHK / Hendrik Grzebatzki
Sommerloch? Nicht bei der VHS Duisburg: Entdecken Sie Ihre
Weiterbildung! Während die einen den Sommer am See genießen
und die anderen gedanklich schon im nächsten Urlaub sind, passiert
in vielen Duisburger Wohnzimmern überraschend Produktives: Es wird
geklickt, gestöbert und gebucht. Denn das neue Programm der
Volkshochschule Duisburg ist da.
Weiterbildung ist nicht nur
etwas für den grauen Herbst. Gerade die warmen Monate sind für viele
der ideale Zeitpunkt, um nächste Schritte zu planen. Vom
Tabellenfrust zum Aha-Erlebnis Besonders gefragt: die Kurse rund um
Office-Anwendungen. Word, Excel, Outlook & Co. – für die einen
tägliches Handwerkszeug, für die anderen ein Buch mit sieben
Siegeln.
Die VHS Duisburg setzt genau hier an und bietet
eine breite Palette an Kursen, die vom Einstieg bis zum Profi-Niveau
reichen. Ob „Fit für den Job mit Word und Excel“ oder spezialisierte
Angebote wie Datenanalyse, Pivot-Tabellen oder Zeitmanagement mit
Outlook: Das Programm liest sich wie ein Werkzeugkasten für den
modernen Arbeitsalltag. Es geht längst nicht mehr nur um klassische
Funktionen.
Selbst Themen wie Künstliche Intelligenz halten
Einzug in die Kurse, etwa bei Seminaren zu „Excel mit KI-Hacks“ oder
dem Einsatz von Microsoft Copilot im Business. Lernen mit Aussicht –
auf bessere Jobs Vor allem für Berufstätige bietet das neue Programm
spannende Perspektiven. Wer sich weiterqualifizieren, um- oder
aufsteigen möchte, findet kompakte Wochenendseminare, intensive
Bildungsurlaube oder flexible Online-Formate.
Das Ziel: mehr
Sicherheit im Job, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt oder
schlicht weniger Stress im Büroalltag. Die Mischung aus
Präsenzkursen im Stadtfenster und Online-Angeboten sorgt dafür, dass
jeder einen passenden Zugang findet, egal ob Frühaufsteher,
Feierabend-Lerner oder Wochenend-Crack.
Nicht nur für die
Karriere Und die VHS Duisburg denkt weiter. Viele der Kurse
sprechen bewusst Menschen an, die Office-Anwendungen privat nutzen
möchten, sei es für die Vereinsarbeit, die Urlaubsplanung oder das
eigene kleine Projekt. Tabellen zur Haushaltsplanung, professionelle
Bewerbungsschreiben oder ansprechende Präsentationen für den
nächsten Familienvortrag: Alles drin.
Der Sommer ist die
perfekte Zeit, an die Zukunft zu denken. Wer jetzt ins VHS-Programm
schaut, sich inspirieren lässt und einen Kurs bucht, startet gut
vorbereitet in die zweite Jahreshälfte. Zwischen Freibad und
Feierabend passt manchmal genau das eine Extra – ein Klick in
Richtung Zukunft.
Das
brandneue Programm der Volkshochschule gibt es online unter
https://www.vhs-duisburg.de oder als Printausgabe in allen VHS-
Regionalstellen und vielen anderen Orten in Duisburg.
Eröffnungsfeier Campus Marxloh und
Stadtteilschulfest
Die Eröffnung des Campus Marxloh wird am Freitag, 10. Juli, ab 12 Uhr
gemeinsam mit dem Stadtteilschulfest der Herbert-Grillo-Gesamtschule
gefeiert.
Unter dem
Motto „Marxloh verbindet – der Campus vereint“ sind alle
Interessierten herzlich eingeladen, mitzufeiern, ins Gespräch zu
kommen und gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Nachbarschaft und
Zusammenhalt in Marxloh zu setzen.
Nach intensiver Planungs- und Bauzeit hat der Campus bereits im
vergangenen Jahr seinen Betrieb aufgenommen. Heute ist er ein
lebendiger Bildungs- und Begegnungsort, an dem neben der
Herbert-Grillo- Gesamtschule weitere Schulen aus Marxloh sowie
zahlreiche Institutionen, Vereine und Initiativen zusammenarbeiten
und vielfältige Angebote für den Stadtteil vorhalten.
Zum Fest erwartet die Besucherinnen und Besucher ein
abwechslungsreiches und familienfreundliches Programm mit vielen
Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren: Kinderschminken,
kreative Bastelaktionen, Spiele, sportliche Angebote, digitale
Lernstationen und eine Fotobox. Auf der Bühne gibt es Musik, Tanz
und Aufführungen.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Verschiedene Stände bieten
internationale Speisen, Snacks, Getränke und selbstgemachte
Leckereien an – ein kulinarischer Spiegel der Vielfalt Marxlohs. Mit
dem Fest wird der Campus als Ort der Bildung, Begegnung und
Gemeinschaft sichtbar.

Festakt zur Eröffnung des Bildungszentrums Campus Marxloh 12:30 Uhr
Einlass und Ankommen 13:00 Uhr
Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll: IV. Allegro (Dmitri
Schostakowitsch), Klasse 5a, Herbert Grillo-Gesamtschule,
Klavier-Festival Ruhr
Begrüßung: Klaus Peter Müller, Stadt Duisburg, Stabsstelle Campus
Marxloh
Grußwort: Edeltraud Klabuhn, Erste Bürgermeisterin der Stadt
Duisburg
Entstehung des Bildungszentrums Campus Marxloh:
Ein Rückblick: Karen Dietrich, Stadt Duisburg, Amt für
Stadtentwicklung und Projektmanagement
13:30 Uhr „Çeke çeke“ und „Uzun ince bir yoldayım“ (Türkische
Volkslieder): Engin Sarı spielt Bağlama, Musik- und Kunstschule
Duisburg
Ein neues Bildungszentrum für und in Marxloh: Die Aussicht: Klaus
Peter Müller, Stabsstelle Campus Marxloh
Statements zum Campus Marxloh: Beteiligte und Nutzende kommen zu
Wort
14:20 Uhr Musik für Kinder: Nr. 10 „March“ (Sergei Prokofjew):
Tanz-AG, Städtisch Katholische Grundschule Henriettenstraße,
Klavier-Festival Ruhr
Weitere Informationen zum Eröffnungsfest bzw. Stadtteilschulfest:
Thomas Zander, Schulleiter Herbert Grillo-Gesamtschule
Abschied: Klaus Peter Müller, Stabsstelle Campus Marxloh
14.30 Uhr Ende des Festakts 14.45 Uhr Führungen durch das Gebäude
(optional)

NRW: Baupreise für Wohngebäude weiter angestiegen
* Preise für Wohngebäude gegenüber Mai 2025 um 4,0 %
teurer * Rohbauarbeiten: Klempnerarbeiten +6,5 % und
Abdichtungsarbeiten +5,5 % * Höchster Preisanstieg im Straßenbau mit
6,8 %
Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am
Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im Mai 2026 um 4,0 % höher als
im Vorjahresmonat. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, stiegen die Baupreise für
Wohngebäude im Vergleich zu Februar 2026 um 1,9 %.

Preise für Rohbauarbeiten um 3,9 % gestiegen
Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich
zwischen Mai 2025 und Mai 2026 um 3,9 %. Den stärksten Preisanstieg
gab es in diesem Bereich bei Klempnerarbeiten mit6,5 %, gefolgt
von Abdichtungsarbeiten mit 5,5 %.
Dachdeckungsarbeiten sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten verteuerten
sich um jeweils 5,3 %.
Preise für Ausbauarbeiten um 4,1 %
gestiegen Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen
im Mai 2026 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um
4,1 %. Betonwerksteinarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit
8,4 % den höchsten Preisanstieg. Eine überdurchschnittliche
Preiserhöhung wurde auch bei den Beschlagarbeiten mit 7,8 %
festgestellt.
Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen
Anlagen verteuerten sich um 7,0 %. Aufzugsanlagen, Fahrtreppen,
Fahrsteige und Förderanlagen wurden im selben Zeitraum um 1,4 %
günstiger angeboten als ein Jahr zuvor: Preise für weitere
Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau.
Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 6,8 %den höchsten
Preisanstieg zwischen Mai 2025 und Mai 2026 auf. Dies ist u. a. auf
die Preisentwicklung im Energiesektor und steigende Materialkosten
wie z. B. von Bitumen, einem Bindemittel für Asphalt,
zurückzuführen. Weiter verteuerten sich die Preise für Außenanlagen
für Wohngebäude um 5,8 % und Schönheitsreparaturen in Wohnungen um
4,8 %.
Inflationsrate im Juni 2026 bei +2,3 % Teuerung der
Energieprodukte hat sich erneut abgeschwächt
Verbraucherpreisindex, Juni 2026: +2,3 % zum Vorjahresmonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt) -0,3 % zum Vormonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt) Harmonisierter
Verbraucherpreisindex, Juni 2026: +2,4 % zum Vorjahresmonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt) -0,2 % zum Vormonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des
Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Juni 2026
bei +2,3 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise
insgesamt erneut abgeschwächt, nachdem sie im Mai 2026 bei +2,6 %
und im April 2026 bei +2,9 % gelegen hatte.
"Die
Energiepreise verteuerten sich infolge des Iran-Kriegs weiterhin
überdurchschnittlich und blieben somit ein zentraler Preistreiber.
Jedoch fiel die Teuerung bei den Energieprodukten weniger stark aus
als im Vormonat, wodurch die Inflationsrate gedämpft wurde", sagt
Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis).
"Vor allem die Preise für Kraftstoffe und leichtes Heizöl
sind gegenüber Mai 2026 gesunken. Verbraucherfreundlich war auch der
leichte Rückgang der Nahrungsmittelpreise gegenüber dem Vormonat",
so Brand. Im Vergleich zum Vormonat Mai 2026 sanken die
Verbraucherpreise insgesamt im Juni 2026 um 0,3 %.

Energieprodukte verteuerten sich um 3,4 % gegenüber Juni 2025
Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im Juni 2026 um 3,4 % höher
als im Juni 2025. Damit hat sich die Teuerung der Energiepreise im
Juni 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat erneut abgeschwächt (Mai
2026: +6,6 %; April 2026: +10,1 %).
Ein Grund für die
geringere Preiserhöhung dürfte neben der Rohölmarktentwicklung die
temporäre Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe gewesen sein,
die bereits am 1. Mai 2026 in Kraft trat und bis zum 30. Juni 2026
galt.
Kraftstoffe verteuerten sich im Juni 2026 binnen Jahresfrist um
11,3 % und damit weniger stark als in den Vormonaten (Mai 2026:
+18,0 %; April 2026: +26,2 %). Leichtes Heizöl, ein Teil der
Haushaltsenergie, verteuerte sich im Juni 2026 binnen Jahresfrist
infolge der Rohölmarktentwicklung noch deutlich mit +29,4 % (Mai
2026: +47,9 %).
Trotz dieses Anstiegs war Haushaltsenergie
insgesamt mit -1,6 % günstiger als im Vorjahresmonat, da leichtes
Heizöl nur einen geringen Anteil an den Konsumausgaben für
Haushaltsenergie hat. Darüber hinaus verbilligte sich Strom um
5,2 %, Erdgas einschließlich Betriebskosten um 2,9 % und Fernwärme
um 0,9 %.
Diese rückläufigen Preisentwicklungen sind unter
anderem auf die bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen
der Bundesregierung zurückzuführen. 2 Ende der temporären
Mehrwertsteuersenkung für Gas (einschließlich Flüssiggas) und
Fernwärme. 3 CO₂-Preis-Erhöhung, reduzierte
Übertragungsnetzentgelte für Strom und Abschaffung der
Gasspeicherumlage. 4 Beginn des Kriegs im Nahen Osten. 5
Inkrafttreten des Tankrabatts.

Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +0,4 %
unterdurchschnittlich Die Preise für Nahrungsmittel waren im
Juni 2026 um 0,4 % höher als im Vorjahresmonat. Teurer binnen
Jahresfrist waren vor allem Zucker, Marmelade, Honig und andere
Süßwaren (+4,8 %), Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+3,3 %)
sowie Fleisch und Fleischwaren (+2,4 %). Günstiger wurden hingegen
Speisefette und Speiseöle (-14,7 %) sowie Molkereiprodukte (-6,2 %).
Im Einzelnen standen auffälligen Preisrückgängen zum
Beispiel bei Butter (-29,1 %)
und Kartoffeln (-8,8 %) auch nennenswerte Preisanstiege unter
anderem für Eier (+14,6 %)
gegenüber. Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,5 %
Im Juni 2026 betrug die Inflationsrate
ohne Energie +2,2 % und die Inflationsrate ohne Heizöl und
Kraftstoffe +1,9 %.
Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung
von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation
bezeichnet, lag im Juni 2026 bei +2,5 % und damit über der
Gesamtteuerung.
Waren verteuerten sich gegenüber Juni 2025
um 1,7 % Die Preise für Waren lagen im Juni 2026 insgesamt um
1,7 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter
verteuerten sich dabei um 2,0 % und Gebrauchsgüter um 0,9 %.
Teurer wurden neben Energieprodukten (+3,4 %) und
Nahrungsmitteln (+0,4 %) beispielsweise
Informationsverarbeitungsgeräte (+9,6 %), Tabakwaren (+5,8 %) sowie
Kaffee und Ähnliches (+5,6 %). Preisrückgänge gab es hingegen unter
anderem bei Haushaltsgeräten (-2,2 %) und Geräten der
Unterhaltungselektronik (-4,0 %).

Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +3,1 %
überdurchschnittlich Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt erhöhten sich im Juni 2026 um 3,1 % gegenüber dem
Vorjahresmonat. Damit lag die Teuerung für Dienstleistungen erneut
über der Gesamtteuerung. Besonders stark verteuerten sich im
Vorjahresvergleich unter anderem Dienstleistungen sozialer
Einrichtungen (+6,8 %), Wartung und Reparatur von Fahrzeugen
(+4,8 %) sowie Friseurleistungen und andere Dienstleistungen für die
Körperpflege (+4,2 %).
Auch Pauschalreisen (+3,9 %),
Wasserversorgung und andere Dienstleistungen für die Wohnung
(+3,3 %) sowie Gaststättendienstleistungen (+2,9 %) waren im Juni
2026 deutlich teurer als ein Jahr zuvor. Bedeutsam für die
Preisentwicklung insgesamt blieben im Juni 2026 die Nettokaltmieten mit
+1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Preise für
Telekommunikationsdienstleistungen blieben im Vorjahresvergleich
nahezu unverändert (+0,1 %).
Preise insgesamt sanken
gegenüber dem Vormonat um 0,3 %, Energie um 3,0 % Gegenüber Mai 2026
sank der Verbraucherpreisindex insgesamt im Juni 2026 um 0,3 %. Die
Energiepreise sanken binnen Monatsfrist um 3,0 %, hauptsächlich
aufgrund des Preisrückgangs bei Kraftstoffen (-5,8 %, darunter
Dieselkraftstoff: -7,9 %) und leichtem Heizöl (-9,5 %).
Zudem
gingen die Preise für Nahrungsmittel insgesamt um 0,5 % zurück,
wobei Verbraucherinnen und Verbraucher vor allem von niedrigeren
Preisen für frisches Obst (-4,0 %) und frisches Gemüse (-2,7 %)
profitieren konnten. Günstiger wurden unter anderem
Bekleidungsartikel (-1,7 %), deutlich teurer hingegen zum Beispiel
Pauschalreisen (+6,1 %).
Rheinhausen: Lesen und Gestalten rund um die Umwelt
Die Rheinhauser Bibliothek auf der Händelstraße 6 lädt am Freitag, 10.
Juli, zu einem abwechslungsreichen Nachmittag für Kinder im
Kindergarten- und Grundschulalter ein. Von 16 bis 18 Uhr stehen
gemeinsames Lesen und kreatives Gestalten rund um Umwelt, Tiere und
Natur im Mittelpunkt. Bei der Veranstaltung können die Kinder selbst
aktiv werden und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Aus Milchkartons entstehen mit einfachen Mitteln kleine Vogelhäuser, die
nicht nur nachhaltig sind, sondern auch Vögeln ein neues Zuhause bieten.
Die Veranstaltung im Rahmen der Duisburger Umweltwochen verbindet
Leseförderung mit Umweltbildung und zeigt, wie sich mit Fantasie und
einfachen Materialien nachhaltige Ideen umsetzen lassen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine Online-Anmeldung auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de (unter „Veranstaltungen“) wird gebeten.
Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter
02065 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis
freitags von 10.30 bis 13 und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13
Uhr geöffnet.
Bilderbuch-Autokino in der Schul- und Stadtteilbibliothek Großenbaum
Die Schul- und Stadtteilbibliothek in der
Gesamtschule Süd veranstaltet am Freitag, 10. Juli, um 16 Uhr in den
Räumlichkeiten an der Großenbaumer Allee 168–174 in
Duisburg-Großenbaum ein besonderes Bilderbuch- Autokino für Kinder.
Zu dieser außergewöhnlichen Vorleseveranstaltung sind Kinder ab vier
Jahren eingeladen.
Sigrid Bogdanski wird für ein spannendes und
kindgerechtes Hörerlebnis sorgen und dabei das Konzept des Autokinos
spielerisch aufgreifen. Hierzu können die Kinder ihre eigene
„Fahrzeuge“ wie Laufrädern, Bobbycars oder ähnlichen Rollfahrzeugen
zur Veranstaltung mitbringen und so in die passende Atmosphäre
eintauchen. Im Anschluss an die Lesung gibt es außerdem die
Möglichkeit, kreativ zu werden.
Die Kinder können malen oder basteln und das zuvor Gehörte auf ihre
eigene Weise verarbeiten und gestalterisch umsetzen. So verbindet
die Veranstaltung Literaturerlebnis und Kreativität auf kindgerechte
und abwechslungsreiche Weise. Die Teilnahme ist kostenfrei, um
Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen und die Möglichkeit
sich anzumelden gibt es online auf
https://www.stadtbibliothek-duisburg.de
Informationscafé der Frühen Hilfen zum Thema Kindertagespflege
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 10. Juli, von 9.30
bis 11.30 Uhr in die zentrale Anlaufstelle Frühe Hilfen auf der
Schwanenstraße 5-7 (Eingang Steinsche Gasse 2) in der Innenstadt zum
Informationscafé ein. Pia Goldschmidt und Laura Heitkötter von der
Fachberatung Kindertagespflege des Jugendamtes informieren umfassend
über Betreuungsangebote für Kinder, insbesondere über die
Kindertagespflege.
Dabei erläutern sie die Vorteile einer familiennahen und individuellen
Betreuung, geben einen Überblick über freie Plätze und beantworten
individuelle Fragen. Die Frühen Hilfen Duisburg bieten ein umfassendes
Beratungsangebot zu allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt
sowie Informationen für Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0 bis 3
Jahren an.
Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen in Duisburg sind kostenlos. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind online
unter http://www.duisburg.de/fruehehilfen abrufbar. Für Rückfragen steht
das Team telefonisch unter 0203 283-8342 zur Verfügung.
„Kommunalpolitische Werkstatt“: Politische Bildung an der
Volkshochschule Die Volkshochschule Duisburg setzt ihr
erfolgreiches Kursangebot zur Einführung in die Gemeindepolitik, die
„Kommunalpolitische Werkstatt“, auch im Herbst fort. Die
Teilnehmenden lernen nicht nur die „Spielregeln“ der Kommunalpolitik
kennen, sondern erleben diese live bei Besuchen von Gremiensitzungen
oder im Austausch mit kommunalen Akteuren.
Auch die meisten
Berufspolitiker auf Landes-, Bundes- oder EU-Ebene haben erste
Erfahrungen in Stadträten gemacht. Neu im Herbst ist ein
sechsteiliges Seminar „Die Dritte Gewalt“, das die Bürgerinnen und
Bürger mit dem deutschen Rechtssystem vertraut machen möchte.
Seminarleiter Manfred Schmitz-Berg ist Richter a. D. Politische
Themen bleiben nicht auf ihren formalen parlamentarischen Raum
beschränkt, sondern schlagen sich in allen Lebensbereichen nieder.
Ein siebenteiliges Seminar unter Leitung des
Politikwissenschaftlers Prof. em. Dr. Ralf Kleinfeld widmet sich der
Rockmusik und ihren Einfluss auf die Politik. Aktuelle
gesellschaftspolitische Fragestellungen werden auch regelmäßig im
Film thematisiert. Zur 50. Jubiläumsausgabe des Duisburger
Dokumentarfilmfestivals „Duisburger Filmwoche“ bietet die VHS einen
Bildungsurlaub an.
Auch der Sonntagsabendkrimi hat sich
inzwischen zu einem Forum für kontroverse Themen entwickelt. Wer mit
anderen „Tatort“- Sehern über die jüngste Folge diskutieren möchte,
kann das jeden Montagabend in der VHS tun. Aktuelle von den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern gewählte gesellschaftspolitische
Themen werden in dem Kurs „Gesellschaftsdiskurs“ unter kundiger
Leitung diskutiert.
Bei den Diskussionen in der VHS geht es
nicht nur um Austausch von Positionen. Es geht auch darum, die
eigene Position zu begründen, Argumente zu gewichten, Quellen
kritisch zu prüfen und konstruktiv zu diskutieren. Den
„Gesellschaftsdiskurs“ gibt es in diesem Semester erstmals auch im
Duisburger Süden.

„Konstruktive Debatten“ sind Thema eines Vortrags des Medienethikers
Prof. Dr. Christian Schicha. Weitere hochkarätige Referenten sind
Prof. Dr. Susanne Pickel und Prof. Dr. Andres Blätte. Den aktuellen
Demokratiebericht für NRW präsentieren der Ostasienkenner Prof.

Dr. Thomas Haberer (li), der sein neues Buch über China vorstellen
wird, oder der Historiker Dr. Vitalij Fastvskij, der das
deutsch-russische Verhältnis in den vergangenen 100 Jahre beleuchten
wird.

Veranstaltungen zum Austritt Großbritanniens aus der EU vor zehn
Jahren mit dem Duisburger Briten Robert Tonks und zum Leben in der
DDR und den Auswirkungen der Wende auf verschiedene
Bevölkerungsgruppen sowie viele weitere Themen runden das Angebot
ab. Weitere Informationen gibt es im Internet unter
https://www.vhs-duisburg.de.
Das neue VHS-Programmbuch für das Herbstsemester 2026 ist da
Nachdem das Herbstprogramm der Volkshochschule Duisburg vor
einigen Tagen online ging, liegt nun auch das Programmbuch mit
seinem vielfältigem Kursangebot bereit.
Die Exemplare liegen im Stadtfenster aus, in den VHS Außenstellen
Hamborn und Rheinhausen, den Bezirksämtern, den Bibliotheken und an
vielen anderen Orten der Stadt. Weitere Informationen gibt es
telefonisch bei Axel Voss unter 0203 283-984627.
Salzgitter AG übernimmt die HKM zu 100 Prozent
Die Duisburger Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) werden künftig
eine 100-prozentige Tochter der Salzgitter AG. Die beiden
Mitgesellschafter Thyssenkrupp Steel Europe und Vallourec haben sich
aus dem gemeinsamen Joint Venture zurückgezogen. Gestern wurden die
Verträge unterzeichnet. Über die Details der Einigung haben die
Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.
Die
Stahlproduktion am Traditionsstandort bleibt damit erhalten. Die
Salzgitter AG plant in Duisburg die Investition in einen
Elektrolichtbogenofen, um die HKM zukunftsfähig zu machen und die
CO2-Emissionen der Stahlproduktion langfristig um 90 Prozent zu
senken. Der Konzern hat auch angekündigt, dass von aktuell 3.000
Mitarbeitenden nur 1.000 langfristig beschäftigt bleiben. Außerdem
ist eine Reduzierung der Rohstahlmenge auf zwei Millionen Tonnen pro
Jahr geplant. Duisburg/Salzgitter (idr).
Salzgitter
AG übernimmt die HKM zu 100 Prozent
- Gesellschafter Salzgitter, thyssenkrupp Steel
und Vallourec erzielen finale Einigung - Hüttenwerke Krupp
Mannesmann werden zu einer 100-prozentigen Tochter der Salzgitter AG
- Stahlproduktion am Traditionsstandort geht weiter – mit klarer
Ausrichtung auf die grüne Transformation und reduzierter
Mitarbeiterzahl
Salzgitter/Duisburg, 9. Juli 2026 - Die
Stahlproduktion am Traditionsstandort im Duisburger Süden geht
weiter. Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann werden künftig eine
100-prozentige Tochter der Salzgitter AG, nachdem die beiden
Mitgesellschafter thyssenkrupp Steel Europe und Vallourec
angekündigt hatten, sich aus dem gemeinsamen Joint Venture
zurückziehen zu wollen.
Der Salzgitter-Konzern übernimmt
damit die volle Verantwortung bei der HKM und möchte das integrierte
Hüttenwerk mit einem klaren Plan und voller Ausrichtung auf die
grüne Transformation fit für die bevorstehenden Herausforderungen
machen.
Anfang Februar hatte sich die Salzgitter AG mit
thyssenkrupp Steel auf ein Eckpunktepapier zur vollständigen
Übernahme der HKM verständigt. In intensiven und sorgfältigen
Verhandlungen haben die Gesprächspartner nun eine finale Einigung
erzielt, die den Interessen aller bisherigen Anteilseigner gerecht
wird. Nach der Unterzeichnung der Verträge am 8. Juli kann die
Integration der HKM in den Salzgitter-Konzern beginnen. Das Closing
und der Übergang der Geschäftsanteile sollen noch am heutigen Tag
vollzogen werden.
Die Salzgitter AG plant in Duisburg die
Investition in einen Elektrolichtbogenofen, um den Standort zu
transformieren, zukunftsfähig zu machen und die CO2-Emissionen der
Stahlproduktion langfristig um 90 Prozent zu senken. Aufgrund der
wirtschaftlichen Herausforderungen wird dieser Wandel mit einer
deutlichen Reduzierung der Mitarbeiterzahl einhergehen.
Geplant ist, dass statt aktuell rund 3000 langfristig nur noch etwa
1000 Menschen bei der HKM beschäftigt sind. Ohne diesen
schmerzhaften Stellenabbau hätte die Salzgitter AG die alleinige
Übernahme nicht vollziehen können. Die Alternative wäre eine
komplette Schließung des integrierten Hüttenwerks in Duisburg
gewesen. Nur mit dieser konsequenten Neuaufstellung hat die HKM die
Chance auf eine langfristig erfolgreiche Zukunft.
„Wir haben
uns bei den Verhandlungen mit den bisherigen Mitgesellschaftern über
die Fortführung der HKM in unserer alleinigen Verantwortung die
nötige Zeit genommen. Bei diesen komplexen Gesprächen sowie bei der
großen Bedeutung des Ausgangs für die Mitarbeitenden in Duisburg
hatte die Sorgfalt bei diesem Prozess klar Vorrang vor dem Tempo.
Wir sind froh, dass wir nun für alle Beteiligten eine
zufriedenstellende Lösung gefunden haben“, sagt Gunnar Groebler,
Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG.
„Mit der Übernahme
der Anteile der bisherigen Mitgesellschafter stehen wir in voller
Verantwortung an einem Traditionsstandort der Stahlindustrie, den
wir mit einer konsequenten Ausrichtung auf die grüne Transformation
in eine langfristige Zukunft führen wollen. Wir bedanken uns bei
thyssenkrupp Steel und Vallourec für die konstruktiven Verhandlungen
sowie die gute Zusammenarbeit bei der HKM in den vergangenen
Jahren“, sagt Gunnar Groebler.
Marie Jaroni,
Vorstandsvorsitzende von thyssenkrupp Steel Europe AG: „Die erzielte
Zukunftslösung für die HKM ist ein wichtiger Meilenstein für alle
Beteiligten. Für uns schafft sie die Voraussetzungen, unsere
strategische Neuaufstellung konsequent umzusetzen: Mit der
Konzentration der Produktion auf den Duisburger Norden steigern wir
Auslastung, Effizienz und Wirtschaftlichkeit nachhaltig.
Gleichzeitig blicken wir mit großer Wertschätzung auf die gemeinsame
Geschichte mit der HKM zurück. Unser besonderer Dank gilt den
Beschäftigten für Jahrzehnte der Partnerschaft sowie den
Mitgesellschaftern für ihren konstruktiven Beitrag.“ Die Belieferung
an thyssenkrupp Steel von HKM läuft Ende 2028 aus, statt wie bisher
geplant Ende 2032.
Philippe Guillemont, Vorsitzender des
Verwaltungsrats und CEO von Vallourec S.A., kommentiert: „Vallourec
hatte bereits zuvor seine Absicht angekündigt, seine
Minderheitsbeteiligung an HKM zu veräußern, um eine Strategie zu
verfolgen, die sich auf das Kerngeschäft und die Schlüsselmärkte von
Vallourec konzentriert. Wir begrüßen daher die heute von Salzgitter
bekannt gegebene Vereinbarung, die dieses Ziel voll und ganz
unterstützt und HKM gleichzeitig neue Perspektiven im Bereich der
Produktion von emissionsreduziertem Stahl eröffnet.“
Die
kommenden Monate werden nun genutzt, die Integration der HKM in die
Strukturen des Salzgitter-Konzerns zu vollenden. Einher geht das mit
einer Umstrukturierung bis voraussichtlich Ende 2028 von rund 3000
auf etwa 1000 Mitarbeitende sowie einer Reduzierung der
Rohstahlmenge auf zwei Millionen Tonnen pro Jahr.
„Dies ist ein schwerer, aber notwendiger Schritt.
Die kommenden Veränderungen werden verantwortungsvoll und
grundsätzlich sozialverträglich gestaltet. Die Transformation
gelingt nur gemeinsam mit den Beschäftigten und den Führungskräften.
Der Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen und die Kommunikation
mit der Belegschaft bleiben zentraler Bestandteil des weiteren
Prozesses“, erklärt Birgit Dietze, Personalvorständin der Salzgitter
AG.
Die Salzgitter AG wird die Transformation des Standorts
mit voller Kraft unterstützen. Andreas Betzler, Geschäftsführer der
Mannesmann Precision Tubes GmbH, der Mannesmann Grossrohr GmbH und
der Mannesmann Line Pipe GmbH, soll künftig die Geschäftsführung der
HKM ergänzen und direkt an den Vorstand der Salzgitter AG berichten.
Die Auswirkungen der HKM-Übernahme auf die Umsatz- und
Ergebnisprognose des Geschäftsjahres 2026 wird die Salzgitter AG im
Rahmen der Veröffentlichung ihres Halbjahresfinanzberichts am 11.
August 2026 quantifizieren.
Über die Details der Einigung
haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.
Übernahme von HKM: gutes Signal für Standort IHK
zeigt sich erleichtert. Nun ist es klar: Die Salzgitter AG übernimmt
die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) vollständig. Dr. Stefan
Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK,
zeigt sich erleichtert:
„Das ist ein gutes Signal für
unseren Stahlstandort. Die Vereinbarung zeigt: Der Gesellschafter
zeigt weiterhin Verantwortung für das Unternehmen und seine
Mitarbeiter. Damit geht die Produktion an unserem Traditionsstandort
weiter, auch wenn damit ein deutlicher Abbau von Personal verbunden
ist.
Die angekündigte Ausrichtung auf die grüne
Transformation und Investitionen in einen Elektrolichtbogenofen
begrüßen wir besonders. Damit wird das Unternehmen einen merklichen
Beitrag zur CO2-Reduktion leisten.“
Qualifizierter
Nachwuchs für Duisburgs Arztpraxen Ärztekammer Nordrhein
übergibt Abschlusszeugnisse an 71 erfolgreich ausgebildete
Medizinische Fachangestellte 71 Auszubildende zur
Medizinischen Fachangestellten (MFA) aus Duisburg haben ihre
Abschlussprüfungen im Winter 2025/26 und Sommer 2026 erfolgreich
bestanden.
Auf der Lossprechungsfeier in Duisburg-Walsum am
8. Juli erhielten die Absolventinnen des Berufskollegs Walther
Rathenau ihre Abschlusszeugnisse. Dr. Helmut Gudat,
Ausbildungsbeauftragter für Medizinische Fachangestellte der
Kreisstelle Duisburg, gratulierte den Absolventinnen zu ihrem
Abschluss.
„Die Tätigkeit als Medizinische Fachangestellte
erfordert Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und ein hohes Maß an
Empathie“, sagte Gudat. „Medizinische Fachangestellte übernehmen
heute ein breites Aufgabenspektrum und leisten einen wichtigen
Beitrag zum reibungslosen Ablauf in den Praxen.“
Medizinische Fachangestellte unterstützen Ärztinnen und Ärzte bei
der Versorgung von Patientinnen und Patienten. Zu ihren Aufgaben
zählen unter anderem die Organisation von Praxisabläufen, die
Terminplanung, Verwaltungsaufgaben sowie die Mitwirkung bei
diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.
Mit ihrem
erfolgreichen Abschluss leisten die neuen Medizinischen
Fachangestellten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der
ambulanten medizinischen Versorgung in Duisburg. Weitere
Informationen, zum Beispiel zur MFA-Ausbildung, gibt es unter
www.aekno.de/mfa
Ausbau des RWE-Stadions verteuert sich
Der Ausbau des Stadions an der Hafenstraße in Essen wird teurer als
ursprünglich geplant. Statt der bisher kalkulierten 27 Millionen
Euro kosten die Arbeiten nun insgesamt 33,8 Millionen Euro. Der Rat
der Stadt Essen hat jetzt den zusätzlichen Kosten zugestimmt.
Außerdem verschiebt sich der Baustart voraussichtlich auf das dritte
Quartal 2026.
Voraussetzung ist die Erteilung der
Teilbaugenehmigung. Die Fertigstellung ist aktuell weiterhin für
2028 geplant. Mit dem Ausbau sollen die vier bislang offenen Ecken
des RWE-Stadions geschlossen und so die Zuschauerkapazität erhöht
werden. Die Kostensteigerung ist u. a. auf die allgemeine Inflation
und Preissteigerungen bei Baustoffen infolge der Unsicherheiten auf
den internationalen Märkten zurückzuführen. idr
Aufruf zum Sommer der Aktionen – denn Teilhabe ist Menschenrecht!
Lebenshilfe positioniert sich zu Beschlüssen der
Ministerpräsidentenkonferenz und des Bundeskanzlers zu den
Sozialreformen und ruft ihre 471 Orts- und Kreisvereinigungen zu
Aktionen auf.
Die Bundesvereinigung
Lebenshilfe legt heute, einen Tag vor der parlamentarischen
Sommerpause, ihre Bewertung zu den Ergebnissen der
Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) und des Bundeskanzlers vom 25.
Juni sowie des Bundessozialministeriums und der
Sozialministerkonferenz vom 12. Juni 2026 vor. Diese haben
weitreichende Reformvorschläge zur Eingliederungshilfe für Menschen
mit Behinderung sowie zur Kinder- und Jugendhilfe beschlossen.
„Alle Reformen müssen sich daran orientieren, was in der
UN-Behindertenrechtskonvention und im Grundgesetz für Deutschland
verbindlich festgelegt ist.“, erläutert Bundesvorsitzende Ulla
Schmidt, Bundesministerin a.D. „Es geht hierbei auch um die Wahrung
von Persönlichkeitsrechten, zum Beispiel wenn Wohnplätze einfach
zugewiesen werden sollen. Daher ist es dringend nötig, Menschen mit
Behinderung und ihre Verbände in den weiteren Prozess
einzubeziehen."
Bereits im Februar hat die Lebenshilfe die
Kampagne Teilhabe ist Menschenrecht | Bundesvereinigung Lebenshilfe
e. V. gestartet und im Rahmen einer Petition beim Deutschen
Bundestag binnen sechs Wochen mehr als 181.000 Unterschriften gegen
Kürzungen bei der Eingliederungshilfe gesammelt. Über den Sommer
soll die Kampagne nun auf örtlicher Ebene fortsetzt werden.
Auf Grundlage ihrer Bewertung der vorliegenden Beschlüsse wird die
Lebenshilfe bundesweit mit Politikerinnen und Politikern über ihre
acht Hauptforderungen sprechen. Hierbei geht es um die angekündigten
Reformen bei der Pflegeversicherung, der Kinder- und Jugendhilfe und
der Eingliederungshilfe. Denn alle drei Reformen treffen Menschen
mit Behinderung und ihre Familien besonders hart.
Ein Abbau
der Rechte der Menschen mit Behinderung, gleichberechtigt teilhaben
zu können, wie es die UN-Behindertenrechtskonvention vorsieht, darf
auf keinen Fall erfolgen.
IAQ-Altersübergangsreport:
Nicht krank genug für die Rente? Die
Alterssicherungskommission der Bundesregierung schlägt vor, das
Renteneintrittsalter ab 2031 weiter anzuheben. Viele Ältere
erreichen die Regelaltersgrenze jedoch bereits heute aus
gesundheitlichen Gründen nicht. Der soeben erschienene
Altersübergangs-Report des Instituts Arbeit und Qualifikation der
Universität Duisburg-Essen untersucht, ob die Erwerbsminderungsrente
diese Personen auffangen kann. Ergebnis: Die Zugangshürden sind für
viele gesundheitlich Beeinträchtigte zu hoch.
Arbeitsmarktforscher Prof. Dr. Martin Brussig analysierte für den
neuen Report das Ausmaß gesundheitlicher Einschränkungen von
Rentner:innen sowie von Beschäftigten in der späten Erwerbsphase
(58- bis 65-Jährige) und von Nichterwerbstätigen im Vergleich (2010
und 2023). Datengrundlage war das Panel Arbeitsmarkt und Soziale
Sicherung. Der Datensatz enthält als verlässlich geltende
Selbsteinschätzungen des Gesundheitszustands der Befragten.
Es zeigt sich erwartungsgemäß, dass ältere Erwerbstätige deutlich
gesünder sind als Rentner:innen desselben Jahrgangs. Die Gesundheit
der 59- bis 62-Jährigen im Job war 2023 im Schnitt dennoch
schlechter als im Jahr 2010. „Dies ist ein Indiz dafür, dass ein
Teil der heute älteren Beschäftigten unter früheren Bedingungen in
Frührente gewechselt wäre“, so Brussig. Weil die Voraussetzungen
dafür in der Vergangenheit verschärft wurden, ist dies aber häufig
nicht mehr möglich. Eine wachsende Gruppe älterer Erwerbstätiger sei
daher „zu krank für versicherungspflichtige Arbeit, aber nicht krank
genug für die Erwerbsminderungsrente“, erläutert der
Wissenschaftler.
„Die Debatte um eine weitere Anhebung der
Altersgrenzen wäre viel weniger problematisch, wenn es eine gute
Möglichkeit geben würde, wie gesundheitlich beeinträchtigte ältere
Beschäftigte leichter vorzeitig in Rente kommen“, so Brussig. Er
plädiert daher kurzfristig für einen erleichterten Zugang zu
gesundheitsbedingter Frühverrentung. Langfristig sollte verstärkt in
Präventionsmaßnahmen, wie gesundheitliche oder berufliche
Rehabilitation, investiert werden.
Auf diese Weise ließe sich
den verbreiteten Befürchtungen sehr vieler Beschäftigter begegnen,
nicht bis zur Rente durchzuhalten. Der DGB hat gerade erst in einer
Umfrage festgestellt, dass nur etwa die Hälfte der Beschäftigten
glaubt, bis zur Regelaltersgrenze arbeiten zu können.
Publikation: Brussig, Martin, 2026: Gesundheitliche
Einschränkungen von älteren Beschäftigten und Personen im
vorzeitigen Rentenbezug: Veränderungen aufgrund steigender
Altersgrenzen. Altersübergangs-Report 2026-03. Düsseldorf/Duisburg:
Hans-Böckler-Stiftung/Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ),
Universität Duisburg-Essen.
https://www.uni-due.de/iaq/auem-report-info.php?nr=2026-03
Hohe Nachfrage der Kommunen nach Bundesförderung für
klimaangepasste Städte und Gemeinden Der Projektaufruf
im Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den
Klimawandel" ist auf großes Interesse gestoßen. Städte und Gemeinden
in ganz Deutschland wollen investieren, um Grün- und Freiflächen
besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Die zunehmende
Häufigkeit von Extremwetterereignissen wie Hitze, Trockenheit und
Starkregen macht deutlich, dass Kommunen ihre Infrastruktur und
Planung zukunftsfähig ausrichten müssen.
Für den
Projektaufruf der 5. Tranche des Bundesprogramms wurden 326
Projektvorschläge mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 928 Mio.
Euro eingereicht. Der Förderbedarf der Kommunen übersteigt die für
diese Tranche verfügbaren Bundesmittel in Höhe von 80 Millionen Euro
damit deutlich.
Dazu Verena Hubertz, Bundesministerin für
Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Die vergangenen Wochen
haben gezeigt, wie belastend Hitze für unseren Alltag geworden ist.
Wenn sich Städte und Gemeinden aufheizen, Schulhöfe und Spielplätze
in der prallen Sonne leer bleiben und insbesondere Kinder, Familien
und ältere Menschen unter den hohen Temperaturen leiden, wird klar:
Klimaanpassung ist keine Zukunftsaufgabe mehr, sie ist jetzt
notwendig. Genau hier setzt unser Bundesprogramm an. Wir helfen
Kommunen dabei, mehr Grün zu schaffen, Wasser besser zu speichern
und öffentliche Räume so zu gestalten, dass sie auch an heißen Tagen
lebenswert bleiben. Die enorme Nachfrage zeigt: Der Bedarf ist groß
und die Kommunen wollen handeln. Deshalb ist jeder Euro, den der
Bund hier investiert, gut angelegt.“

Verena Hubertz - Foto Markus C. Hurek
Informationen zu dem Programm: Mit dem
2020 erstmals aufgelegten Bundesprogramm unterstützt das
Bundesbauministerium gezielt Kommunen dabei, ihre Infrastrukturen
und öffentlichen Räume besser an die Folgen des Klimawandels
anzupassen und widerstandsfähiger zu gestalten. Ein Schwerpunkt
liegt dabei auf dem Ausbau und der Stärkung der sogenannten
blau-grünen Infrastruktur.
Förderfähig sind vegetabile und
bauliche Investitionen sowie investitionsvorbereitende und
projektbegleitende Maßnahmen in urbanen und ländlichen Grün- und
Freiräumen, die diese in ihrer Vitalität und Funktionsvielfalt
erhalten und weiterentwickeln. Ziel ist es, diese dauerhaft in
Städten und ländlichen Regionen zu erhalten, ökologisch zu stärken
und für die Menschen vor Ort vielfältiger nutzbar zu machen.
Am 03. Juli 2026 endete die Frist für die Einreichung kommunaler
Projektskizzen im Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher
Räume an den Klimawandel". Die eingegangenen Projektskizzen werden
nun durch das mit der Umsetzung des Programms betraute
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fachlich
und formal geprüft. Über die Auswahl der Förderprojekte entscheidet
der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.
Weitere
Informationen zum Bundesprogramm Anpassung urbaner und ländlicher
Räume an den Klimawandel finden Sie unter:
https://www.anpassung-klimawandel.bund.de/KLIMA/DE/Aktuelles/aktuelles_node.html
Ausbildungsjahr 2026: Noch freie Ausbildungsplätze bei
der eurobahn Bei der eurobahn sind noch
Ausbildungsplätze in mehreren Berufsfeldern frei, darunter als
Mechatroniker*in, als Fachlagerist*in und als
Triebfahrzeugführer*in. Bewerbungen sind bis zum 10. August möglich.
Die eurobahn bietet zum Ausbildungsstart im September 2026
insgesamt zehn Plätze für die Ausbildung junger Fachkräfte an. Für
den kommenden Jahrgang sind aktuell noch vier Ausbildungsplätze in
den Berufen Mechatroniker*in, Fachlagerist*in und EiB
(Eisenbahner*in im Betriebsdienst, Triebfahrzeugführer*in) frei.
Interessierte können sich noch bis zum 10. August 2026 bewerben.
„Wir sehen unsere Verantwortung, junge Fachkräfte
auszubilden. Das ist für uns ein wichtiger Baustein, um die Zukunft
des Schienenverkehrs aktiv mitzugestalten und zu sichern.“, sagt
Anne Mathieu, Vorsitzende Geschäftsführerin der eurobahn. „Wir
bieten Auszubildenden in vielen Berufsfeldern einen praxisnahen
Einstieg in einer abwechslungsreichen und zukunftssicheren
Branche.“, so Mathieu weiter, „Außerdem geben wir unsere
Begeisterung für Züge, unsere Fahrgäste und den Nahverkehr gerne
weiter.“
Derzeit absolvieren zwölf Auszubildende ihre
Ausbildung bei der eurobahn. Dazu gehören zwei angehende
Mechatroniker, eine Auszubildende im Marketing, ein Auszubildender
im Lager sowie acht Auszubildende im Beruf Eisenbahner*in im
Betriebsdienst (EiB). Sie sammeln praktische Erfahrungen und
bereiten sich auf die nächsten Schritte ihrer beruflichen Laufbahn
vor.
Über den aktuellen Ausbildungsjahrgang hinaus plant
die eurobahn langfristig: Auch 2027 wird es in unterschiedlichen
Bereichen Ausbildungsplätze geben.
Interessierte finden Informationen zu den Standorten, den
Ausbildungsberufen, den Zugangsvoraussetzungen sowie zum
Bewerbungsprozess auf der Karriereseite des Unternehmens:
Ausbildungen & Qualifizierung - Karriere eurobahn
Die
eurobahn, mit Sitz in Hamm (Westf.) und Düsseldorf, beschäftigt rund
1000 Mitarbeiter*innen aus 33 Nationen. Als einer der ersten
privaten Anbieter der Branche bedient die eurobahn 15 Linien in vier
Netzen in Nordrhein-Westfalen bis nach Niedersachsen und in die
Niederlande: Maas-Rhein-Lippe, Ostwestfalen-Lippe, Hellweg und
Teutoburger Wald, die jährlich ein Gesamtstreckennetz von 16,3 Mio.
Zugkilometern umfassen.
Darüber hinaus übernehmen seit 2016
die Triebfahrzeugführer*innen der eurobahn das Steuer des eurostar
auf dem deutschen Streckenabschnitt von Dortmund nach Aachen mit
jährlich 650.000 Zugkilometern.
Auf Spurensuche:
Kolonialismus in Duisburg – Kostenlose Stadtführung macht koloniale
Spuren sichtbar Das Zentrum für Erinnerungskultur lädt
am Mittwoch, 15. Juli, um 17.30 Uhr zu einer kostenlosen
Außenführung ein. Diese geht der Frage nach, welche Spuren der
Kolonialismus in Duisburg hinterlassen hat und wie diese bis heute
nachwirken. Unter der Leitung von Naomi Dibu und Christa Frins
erkunden die Teilnehmenden die Duisburger Innenstadt aus einer neuen
Perspektive.
Ausgangspunkt ist das Stadtarchiv Duisburg am
Karmelplatz 5. Während des Rundgangs werden Orte vorgestellt, die
auf den ersten Blick unscheinbar wirken, deren Geschichten jedoch
eng mit dem deutschen Kolonialismus verbunden sind. So erinnern
ehemalige Geschäfte, in denen Waren wie Kaffee oder Tabak aus den
Kolonien verkauft wurden, ebenso an diese Vergangenheit wie
Straßennamen, deren kolonialer Bezug heute oft kaum noch bekannt
ist.

Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und
Demokratie.(ZfE) zeigt die Ausstellung „ÜBERSEeHEN" im
Stadthistorischen Museum. v.l.: Naomi Dibu und Christa Frins
(Kuratorin der Ausstellung) Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Die Führung macht diese häufig übersehenen historischen
Zusammenhänge sichtbar. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung
ist erwünscht und per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de oder
telefonisch unter 0203 283-2640 möglich.
Heimische
Bundestagsabgeordnete sollen „Renten-Rückgrat“ zeigen - IG BAU:
Rente „Härtegrad der Arbeit“ anpassen: Nur 220 Bauarbeiter in
Duisburg sind über 63
Wenn der Job längst zu hart und die Rente noch zu weit weg ist: Von
den rund 5.060 Bauarbeitern in Duisburg sind nach aktuellen Angaben
der Arbeitsagentur gerade einmal rund 220 Beschäftigte älter als
63 Jahre. „Ob Maurer, Dachdecker, Kanal- oder Straßenbauer: Sie
machen harte körperliche Arbeit. Und das bei Wind und Wetter – bei
Hitze und Frost“, sagt Karina Pfau von der Industriegewerkschaft
Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).
Die Vorsitzende der IG BAU
Duisburg-Niederrhein sieht dabei eine kritische Altersgrenze: „Für
die meisten ist schon Schluss, bevor sie 60 sind. Sie packen die
Arbeit auf dem Bau gesundheitlich dann einfach nicht mehr“, so
Karina Pfau. Für die IG BAU Duisburg-Niederrhein ist klar: „Es
schafft kaum einer, auf dem Bau bis 67 zu arbeiten. Wenn es
demnächst dann noch länger gehen soll: keine Chance“, so Karina
Pfau.
Die Gewerkschafterin kritisiert damit die Pläne der
Rentenkommission, die die Bundesregierung umsetzen will. „Was dabei
fehlt, ist die Flexi-Rente. Also die Chance auf vernünftige
Übergänge vom Arbeitsleben in den Ruhestand für alle Branchen, in
denen Beschäftigte durch ihren Job gesundheitlich einfach früher am
Ende sind. Eine faire Rente muss unbedingt dem ‚Härtegrad der
Arbeit‘, die geleistet wird, angepasst werden“, sagt Karina Pfau und
fordert für die Betroffenen einen „Expresszugang in den regulären
Ruhestand“.
Das gelte für die Baubranche, aber auch für die
Land- und Forstwirtschaft, die Gebäudereinigung, den Garten- und
Landschaftsbau. An die heimischen Bundestagsabgeordneten in Duisburg
und der Region appelliert die IG BAU, „Renten-Rückgrat“ zu zeigen
und die Pläne der Bundesregierung „dringend zu korrigieren“.
Andernfalls würden viele Berufe, in denen hart gearbeitet werde,
mehr und mehr an Attraktivität verlieren.

Auf Dauer nicht zu machen: das Schleppen von Säcken. Gerade Ältere
stoßen bei schwerer körperlicher Arbeit wie auf dem Bau an ihre
Grenzen. Deshalb soll es für alle, die hart arbeiten, eine
„Flexi-Rente“ geben – eine Art „Expresszugang in den Ruhestand“,
fordert Karina Pfau von der IG BAU Duisburg- Niederrhein.
Außerdem appelliert sie an die heimischen Bundestagsabgeordneten,
sich gegen die Abschaffung der Rente mit 63 stark zu machen. Und
auch beim Rentenniveau fordert die IG BAU Duisburg-Niederrhein eine
Haltelinie bei zunächst 48 Prozent. Die Zielmarke müsse künftig
allerdings wieder bei mindestens 53 Prozent liegen.
Ein
weiterer Kritikpunkt der Gewerkschaft: das Abschaffen der Rente mit
63. „Das wäre gerade für viele Baby-Boomer ein Schlag ins Gesicht.
Es macht ihnen nämlich einen dicken Strich durch ihre
Lebensplanung“, sagt Karina Pfau. Betroffen davon seien viele: In
Duisburg gibt es 73.300 Baby-Boomer, die in den kommenden zehn
Jahren in Rente gehen werden, so die IG BAU.
Die
Gewerkschaft beruft sich dabei auf Berechnungen des
Pestel-Instituts. Die Chefin der IG BAU Duisburg-Niederrhein warnt,
die geburtenstarken Jahrgänge nicht zu enttäuschen: „Immerhin haben
viele Boomer ihre Beitragsjahre für die Rente voll. Sie haben
45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt und damit eine enorm lange
Zeit ihres Lebens gearbeitet. Ihnen jetzt – gewissermaßen kurz vor
knapp – die Rente mit 63 vor der Nase wegzuschnappen, das geht
nicht. Das kostet politisches Vertrauen – und Vertrauen in den
Staat“, ist Karina Pfau überzeugt.
Im Fokus der Kritik der
IG BAU Duisburg-Niederrhein steht auch das Rentenniveau. Dabei gehe
es um einen weiteren wichtigen Punkt von den 33 Vorschlägen, den die
Rentenkommission vorgelegt hat: Es fehle eine garantierte Haltelinie
beim Rentenniveau. Hierauf baue vor allem die kommende
Rentner-Generation: „Der Staat darf den Baby-Boomern ab 2031 kein
Absenken des Rentenniveaus unter 48 Prozent zumuten. Auch hier muss
die Rentenpolitik Verantwortung zeigen: Rente ist politische
Vertrauenssache“, so Karina Pfau.
Die Bundesregierung müsse
dringend klarstellen, dass es keinen Einbruch beim Rentenniveau gebe
– auch nicht beim Übergang zur kapitalgedeckten Zusatzrente.
„Grundsätzlich muss das Rentenniveau dann schnell wieder auf
mindestens 53 Prozent kommen“, sagt IG BAU-Bezirkschefin Karina
Pfau. Auch hierfür sollen sich, so die Forderung der IG BAU
Duisburg-Niederrhein, die heimischen Bundestagsabgeordneten in ihren
Fraktionen in Berlin jetzt stark machen.
Das
Ruhrgebiet spricht: Über 125 Eins-zu-eins-Gespräche in Bochum,
Dortmund, Duisburg und Essen Zum zweiten Mal bringt der
Bürgerdialog „Das Ruhrgebiet spricht“ am Samstag, 11. Juli,von 11
bis 12.30 Uhr in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen Menschen
zusammen, die sich nicht kennen und deren Antworten auf aktuelle
gesellschaftliche Fragen möglichst weit auseinanderliegen. Bis zum
Schluss der Online-Anmeldung am 7. Juli hatten sich über 250
Menschen für das Format angemeldet, so dass es mindestens 125
Eins-zu-eins-Gespräche geben wird. In Bochum, Duisburg und Essen
sind noch Plätze frei, sodass in diesen drei Städten auch eine
spontane Teilnahme möglich ist.
„Muss es wieder eine
allgemeine Wehrpflicht geben? Machen dir die Entwicklungen der
Künstlichen Intelligenz Angst? Was macht dir Mut?" – diese Fragen
bewegen viele. In einer Welt, die zunehmend polarisiert wirkt, gibt
„Das Ruhrgebiet spricht" eine konkrete Antwort – das
Bürgerdialogprojekt bringt Menschen mit unterschiedlichen Meinungen
an zentralen Orten mitten in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen
zusammen und feierte im vergangenen Jahr eine erfolgreiche Premiere.
Das Ziel: miteinander zu reden – statt übereinander. Das
Projekt lädt dazu ein, Lust auf echten Austausch zu entwickeln: „Wie
oft reden wir wirklich mit jemandem, den wir nicht kennen und der
anders denkt als wir?“, fragen die Initiatoren. „Das Ruhrgebiet
spricht“ macht genau das möglich: Es fördert ehrliche Gespräche
zwischen Menschen mit gegensätzlichen Meinungen. „Dabei geht es
nicht darum, zu überzeugen, sondern einander besser zu verstehen.
„Zuhören verbindet – und Verständigung ist möglich“, so die
Überzeugung der Projektverantwortlichen.
Wer die
Anmeldefrist verpasst hat, kann in Bochum, Duisburg und Essen ganz
spontan vorbeischauen; die Organisatoren vor Ort suchen einen
Gesprächspartner oder eine Gesprächspartnerin aus. Teilnehmen können
Bürgerinnen und Bürger ab einem Alter von 16 Jahren. Vorkenntnisse
oder Vorbereitung sind nicht nötig – außer der Bereitschaft, sich
unvoreingenommen und offen auf ein ehrliches Gespräch einzulassen.
Die vier Veranstaltungsorte Die Eins-zu-eins-Gespräche
finden am Samstag, 11. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr an den folgenden
zentralen Orten statt:
- Bochum: rund um die Pauluskirche in
der Innenstadt - Dortmund: auf dem Opernvorplatz des Theaters
Dortmund; hier sind alle Plätze bereits vergeben und eine spontane
Teilnahme ist nicht möglich! - Duisburg: auf der Wiese hinter der
Salvatorkirche - Essen: rund um die Marktkirche in der Innenstadt
In Duisburg wird für „Das Ruhrgebiet spricht“ am Samstag, 11.
Juli morgens auf der Wiese an der Salvatorkirche alles vorbereitet
sein: Angemeldete Teilnehmende werden mit dem Akkordeonspiel von
Silvester Pece empfangen und treffen dann ihre Gesprächspartner oder
Gesprächspartnerinnen, mit denen sie dann ungestört an Stehtischen
oder Bistrotischen über ihre gemeinsamen und unterschiedlichen
Ansichten reden können. Stärkung gibt es für sie und alle, die noch
spontan hinzukommen, am Getränke- und Grillstand der Evangelischen
Kirchengemeinde Alt-Duisburg und beim „Marienkäfer“, dem
dreirädrigen Ape-Kaffeemobil der katholischen Kirche.
Dass
das Projekt berührt, zeigen die Stimmen derer, die bei der Premiere
2025 dabei waren: „Ich habe mit einer Person gesprochen, die ich
sonst nie getroffen hätte. Das war total bereichernd, weil es meinen
Kosmos erweitert hat.“ – Eine andere Teilnehmerin berichtet: „Die
Zeit verging wie im Flug, wir hätten noch viel länger sprechen
können. Das hätte ich nicht gedacht.“ – Und: „Ich habe gemerkt, wie
sehr wir in unserer eigenen Bubble stecken und wie gut der Austausch
über Stadtgrenzen hinweg ist, um Demokratie zu leben.“
Die
Organisatoren freuen sich über die große Unterstützung von starken
Partnern aus der gesamten Region, die dieses Projekt überhaupt erst
ermöglichen. „Gemeinsam arbeiten wir daran, dass starke Verbindungen
zwischen den Menschen im Ruhrgebiet entstehen und der Dialog unsere
Gesellschaft stärkt.“ Internet: dasruhrgebietspricht.de.
Stichwort: „Das Ruhrgebiet spricht“ „Das Ruhrgebiet spricht“ ist
ein gemeinsames Projekt der evangelischen City- und Stadtkirchen in
Bochum, Dortmund (hier in Kooperation mit dem Theater Dortmund und
der Diakonie Dortmund und Lünen), Duisburg und Essen. In ihren
jeweiligen Innenstädten setzen sich die vier Citykirchen für das
Gemeinwohl, eine pluralitätsfähige Spiritualität und eine weltoffene
Kultur an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft ein. „Das
Ruhrgebiet spricht“ ist eine Adaption des erfolgreichen
Gesprächsformats „Deutschland spricht" der ZEIT Verlagsgruppe und
fand 2025 erstmals in den vier genannten Städten statt.
Zu
„Deutschland spricht“ haben sich seit 2017 schon mehr als 90.000
Menschen angemeldet. Davon inspiriert, wollen sich die genannten
Citykirchen mit ihrer regionalen Aktion für eine Stärkung des
gesellschaftlichen Zusammenhalts und der demokratischen
Gesprächskultur im Ruhrgebiet einsetzen. Mehr als 40
Partnerorganisationen in den vier Städten und der Region
unterstützen das Projekt. In Duisburg unterstützen „Das Ruhrgebiet
spricht“ die Evangelischen Dienste Duisburg und die VHS Duisburg
„Das Ruhrgebiet spricht“ und rufen mit zum spontanen Mitmachen auf.
Internet: dasruhrgebietspricht.de.

Pfarrer Winterberg (links) m Gespräch mit Josip Sosic von
der VHS Duisburg, die den Aktionstag in Duisburg mit
unterstützt hat - Foto: Bartosz Galus
Gemeinde Meiderich: „Kirche kocht“
In der Evangelischen Gemeinde
Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn
im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann
Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum
Beispiel am 14. Juli, wenn sie um 12.30 Uhr
Kartoffelsalat mit Grillwürstchen servieren.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist
kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne
Momente schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt Yvonne
de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés
(Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail:
detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten
Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter
www.kirche-meiderich.de.
Wanheim: Würfel, Karten, Knabbereien
Rheingemeinde lädt zum Spieleabend
Am 13. Juli 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen
Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und
Gesellschaftsspielen treffen sich diesmal um 17 Uhr in der Wanheimer
Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, um gemeinsam bei
Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln,
Kartenkloppen und Knobeln.
Highlights sind z.B. „Sky-Jo“,
„Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne
gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein
Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr
Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048,
ute.theisen.1@ekir.de.
Straßenverkehrsamt stellt auf bargeldlose Zahlungen um
Im Straßenverkehrsamt können ab Montag, 3. August, Zahlungen für
alle Dienstleistungen nur noch bargeldlos abgewickelt werden. Die
Gebühren können dann bequem und sicher per Karte an den vorhandenen
Zahlungsterminals und Kassenautomaten bezahlt werden. Mit der
Umstellung setzt die Stadt Duisburg auf moderne, sichere und
effiziente Zahlungsprozesse.
Bargeldloses Bezahlen ist nicht
nur schneller, sondern für viele Bürgerinnen und Bürger auch
komfortabler. Die Einführung bargeldloser Zahlungsmethoden
vereinfacht die Verwaltungsabläufe und reduziert den
Verwaltungsaufwand. Dadurch steht den Mitarbeitenden mehr Zeit für
die Bearbeitung der Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zur
Verfügung.
Bürgerinnen und Bürger werden ab sofort über die
Internetseite der Stadt Duisburg, das Termin-System sowie durch
Hinweise im Straßenverkehrsamt über die bevorstehende Umstellung
informiert. Kundinnen und Kunden werden gebeten, bei ihrem Besuch im
Straßenverkehrsamt eine geeignete Möglichkeit zur bargeldlosen
Zahlung mitzuführen.
Akzeptiert werden alle gängigen Debit-
und Kreditkarten oder gängigen Zahlungskarten, wie beispielsweise
Girocard, Maestro, Mastercard und Visa. Auch die Zahlung über Mobile
Payment (Google Pay oder Apple Pay) ist kontaktlos möglich.
Ferienabenteuer auf dem AWO-Ingenhammshof Jetzt
für die Sommerferien vom 20. Juli bis 7. August 2026 anmelden
Die Sommerferien werden auf dem AWO-Ingenhammshof zu einem
unvergesslichen Erlebnis. Vom 20. Juli bis zum 7. August 2026
erwartet Kindern ab sechs Jahren an drei spannenden Ferienwochen ein
abwechslungsreiches Programm rund um Tiere, Natur und das Leben auf
einem echten Bauernhof. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Ob Hühner füttern, Ziegen streicheln, Pferde versorgen oder beim
Ausmisten der Ställe mithelfen – auf dem Lernbauernhof der
AWO-Integration erleben die Kinder den Alltag auf einem Bauernhof
hautnah. Spielerisch erfahren sie Wissenswertes über Tiere und
Natur, übernehmen Verantwortung und entdecken, wie spannend das
Leben auf einem Bauernhof sein kann.
Für kleine
Pferdefreundinnen und Pferdefreunde werden parallel Reiterferien
angeboten. In kleinen Gruppen sammeln die Kinder erste Erfahrungen
mit Ponys und Pferden. Vom Putzen, Führen und Satteln bis hin zu den
ersten Reitversuchen steht der vertrauensvolle Umgang mit den Tieren
im Mittelpunkt.
Auch die beliebte Esel- und Ponyzeit sorgt
wieder für strahlende Kinderaugen. Die jungen Teilnehmerinnen und
Teilnehmer können den freundlichen Hoftieren ganz nah kommen, sie
versorgen und unvergessliche Ferienmomente erleben.
Die
Ferientage beginnen jeweils um 9 Uhr, bei Bedarf ist nach vorheriger
Absprache eine Betreuung bereits ab 8 Uhr möglich. Nach einem
erlebnisreichen Vormittag auf dem Hof erwartet die Kinder ein frisch
zubereitetes Mittagessen, bevor es am Nachmittag mit Spiel, Spaß und
weiteren spannenden Aktionen weitergeht. Um 16 Uhr endet ein
aufregender Ferientag.
Die Plätze sind begrenzt und
erfahrungsgemäß schnell vergeben. Das Team des AWO-Ingenhammshofs
freut sich darauf, gemeinsam mit den Ferienkindern drei
unvergessliche Sommerferienwochen voller Natur, Tiere und Abenteuer
zu erleben.
Informationen und Anmeldungen sind ab sofort telefonisch von montags
bis freitags zwischen 10 und 14 Uhr unter 0203 424133 oder per
E-Mail an ingenhammshof@awo-integration.de möglich.
Generalsekretär zum Ankara-Gipfel: NATO liefert
Der NATO-Gipfel in Ankara endete am 8. Juli 2026. Generalsekretär
Mark Rutte sagte, die Botschaft aus Ankara sei klar: Die NATO
liefert. Er erklärte, wie die Verteidigungsinvestitionen zunahmen,
neue Fähigkeiten bereitgestellt würden, die Industrieproduktion im
Verteidigungsbereich expandiere und dass die europäischen Alliierten
und Kanada eine größere Verantwortung für ihre Sicherheit
übernehmen. “Wir bringen unsere Sicherheit zum Besseren ins
Gleichgewicht, und darum geht es bei NATO 3.0,” sagte er.

Foto NATO
Wichtiger Schritt in eine neue NATO -
Bundeskanzler Merz zieht eine positive Bilanz nach dem NATO-Gipfel
in Ankara. Die NATO sei europäischer denn je und bleibe
doch transatlantisch, stark und vor allem einig, betonte der
Kanzler. Zudem würden die Beschlüsse des NATO-Gipfels von Den Haag
umgesetzt. „Es war ein guter Tag hier in Ankara, der uns
gemeinsam gelungen ist“, resümierte Bundeskanzler Friedrich Merz
nach dem NATO-Gipfel, der vom 7. bis 8. Juli 2026 in Ankara
stattfand.
Der Gipfel habe gezeigt, dass die NATO einen wichtigen Schritt
vorangekommen sei auf dem Weg zu einer neuen NATO – und dass die vor
einem Jahr in Den Haag beschlossenen Ziele in von den NATO-Staaten
umgesetzt werden. Diese NATO sei europäischer denn je. Die Europäer
übernähmen mehr Verantwortung. Und doch bleibe sie transatlantisch
fest verankert. Die NATO bleibe unerreicht stark und vor allem
bleibe sie einig, bekräftigte der Kanzler.
Die NATO-Staaten
hätten sich klar und eindeutig zu Artikel 5 des NATO-Vertrags
bekannt. Das Wichtigste in Kürze: Erhöhung der
Verteidigungsausgaben: Auf dem Gipfel in Den Haag hatten die
NATO-Staaten verabredet, die Verteidigungsausgaben über zehn Jahre
auf fünf Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen.
Deutschland würde dieses Ziel sogar „deutlich vor der Zeit
erreichen“, betonte der Kanzler.
Dieser Kraftakt sei
notwendig, um sich gegen die russische Bedrohung „durch
Cyberangriffe, durch Sabotage, durch Ausspähversuche und gezielte
Desinformation“ zu wappnen. Zusammenarbeit in
Verteidigungsindustrie: Mit Blick auf eine stärkere transatlantische
und europäische Zusammenarbeit wurde eine europäische Erklärung zu
Abstandswaffen unterzeichnet.
Als weiteres Beispiel nannte
der Kanzler die kanadische Beschaffung deutsch-norwegischer U-Boote.
„Es ist Ausdruck einer strategischen Zusammenarbeit, die wir jetzt
im gesamten Raum des Nordatlantiks auf Jahrzehnte anlegen“, so Merz,
um die Grundlagen der Freiheit, der Sicherheit und des Wohlstands zu
bewahren.
Neue finanzielle Mittel für Ukraine: Auf deutsche
Initiative hin haben sich die NATO-Staaten verpflichtet, die Ukraine
2026 und 2027 mit jeweils 70 Milliarden Euro zu unterstützen. „Wir
tun dies nicht, um den Krieg zu befördern, sondern wir wollen ihn
beenden“, unterstrich der Kanzler. Die auf dem G7-Gipfel in
Frankreich gezeigte transatlantische Einigkeit zur Unterstützung der
Ukraine sei auf diesem Gipfel ausgebaut werden. Die NATO-Staaten
hätten zudem gewürdigt, dass die USA wichtige Ausnahmen von
Sanktionen gegen Russland beendet haben.
Auf dem NATO-Gipfel zur Verteidigungsindustrie am Dienstag (7. Juli
2026) wurden wichtige neue Beschaffungen angekündigt, die die
Verteidigungsproduktion und -innovation im gesamten Bündnis
ankurbeln und neue Fähigkeiten zur Stärkung der Abschreckung und
Verteidigung der NATO bereitstellen werden.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte gab die Auslieferung der 10th Airbus
A330 MRTT-Flugzeuge für die multinationale
Multi-Role-Tanker-Transportflotte; die Beschaffung unbemannter
Northrop Grumman Triton-Flugzeuge zur Verbesserung der
Meeresüberwachung der NATO; und die gemeinsame Beschaffung von Saab
GlobalEye-Flugzeugen zur Modernisierung der luftgestützten Frühwarn-
und Kontrollfähigkeiten der NATO.
Das Forum brachte
alliierte Minister, hochrangige Beamte und Vertreter von über 100
Unternehmen zusammen, um die im vergangenen Jahr in Den Haag
eingegangenen Verteidigungsinvestitionsverpflichtungen in konkrete
Fähigkeiten und Industrieproduktion umzusetzen. “Das Geld ist da,
und es kommt noch mehr,” sagte Mark Rutte, während er Regierungen
und Industrie aufforderte, gemeinsam mehr und schneller zu tun.“

Der Generalsekretär stellte außerdem die
NATO-Drone-Edge-Initiative vor, die die Investitionen in
Gegendrohnensysteme deutlich erhöhen und die Ausbildung von
Drohnenbetreibern ausweiten wird. Er richtete außerdem einen Aufruf
zum Handeln an führende Finanzinstitute und forderte sie auf, die
Kapitalströme in den Verteidigungssektor zu erhöhen, um eine
schnellere Produktion und Innovation zu unterstützen.
Der
Generalsekretär startete auf dem Forum außerdem zwei neue
NATO-Initiativen. Die NATO Front Door for Industry ist eine neue
Plattform, um die Zusammenarbeit von Unternehmen mit der NATO zu
vereinfachen, und er kündigte die Veröffentlichung des ersten
öffentlichen, nicht klassifizierten Nachfragesignals der NATO an, um
der Industrie eine größere Sichtbarkeit der alliierten
Fähigkeitsanforderungen zu verleihen.
Mark Rutte brachte
außerdem die NATO-Engine auf den Markt, deren Ziel es ist, die
Produktionskapazität durch die Verbindung von Verteidigungs- und
zivilen Fertigungslinien im gesamten Bündnis zu erweitern. Ebenfalls
auf dem Forum kündigte die stellvertretende NATO-Generalsekretärin
Radmila Schekerinska wichtige Initiativen in den Bereichen Weltraum
und Überwachung, Angriffsfähigkeiten sowie integrierte Luft- und
Raketenabwehr an.
Stadtbibliothek eröffnet Open-Library im Campus
Marxloh Die Stadtbibliothek erweitert ihr Angebot im
Duisburger Norden und wird im Zuge der Feierlichkeiten des Campus
Marxloh am Freitag, 10. Juli, um 12 Uhr, im Campusgebäude An der
Paulskirche 6 eine neue Zweigstelle als reine Open Library eröffnen.
Bildungsdezernentin Astrid Neese sieht im neuen Standort
einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung des Quartiers: „Der
Campus Marxloh ist ein zentraler Treffpunkt für Bildung und die neue
Open Library ergänzt dieses Angebot ideal. Sie erleichtert Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen den Zugang zu Wissen und fördert damit
Chancengerechtigkeit und Teilhabe.“
Besonders die
Schülerinnen und Schüler der benachbarten Herbert-Grillo-
Gesamtschule, die die Räume künftig auch als Schulbibliothek nutzen
können, profitieren von dem neuen Angebot. Damit entsteht ein
zentraler Ort auf dem Campus, der gleichermaßen sowohl für
schulische als auch außerschulische Zwecke genutzt werden kann.
„Mit der Open Library im Campus Marxloh stärken wir die
Bildungslandschaft im Stadtteil und setzen ein wichtiges Zeichen für
moderne, offene Bibliotheksarbeit“, betont Philipp Braun, Leiter der
Stadtbibliothek Duisburg, die Bedeutung des neuen Angebots.
Besucherinnen und Besucher können die Open Library mit ihrem
Bibliotheksausweis eigenständig betreten, Medien ausleihen sowie
zurückgeben und sie flexibel als Lern- und Aufenthaltsbereich
verwenden. Die Nutzung erfolgt vollständig digital und ohne ständige
personelle Besetzung.
Aus Sicherheitsgründen besteht während
der Öffnungszeiten jedoch eine Videoaufzeichnung. Der Zugang ist
montags bis freitags während der Öffnungszeiten des Campus- Gebäudes
von 7.30 bis 17 Uhr möglich. Bis Ende August werden hier freitags
von 15 von 17 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr zusätzliche
Anmeldesprechstunden vor Ort angeboten, um neue Nutzerinnen und
Nutzer zu unterstützen und offene Fragen zu klären.
Mit der neuen Zweigstelle stärkt die Stadtbibliothek Duisburg ihr
Netz im Stadtgebiet und setzt auf ein innovatives Nutzungskonzept,
das sich in anderen Stadtteilen bereits bewährt.
Flaggentag von Mayors For Peace Am
heutigen Mittwoch, 8. Juli 2026, wird von Städten weltweit der
jährliche Flaggentag der internationalen Organisation Mayors for
Peace begangen. Mit dem Hissen der Friedensflagge wird weltweit ein
sichtbares Zeichen für Frieden, nukleare Abrüstung und
internationale Verständigung gesetzt.
Anlass ist der 30.
Jahrestag eines Rechtsgutachtens des Internationalen Gerichtshofs in
Den Haag. Darin wurde gerichtlich festgestellt, dass die Androhung
und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich gegen das Völkerrecht
verstoßen.
Oberbürgermeister Sören Link hat gemeinsam mit
Mitgliedern des Friedensforums Duisburg am heutigen Mittwoch, 8.
Juli, im Namen der Initiative „Mayors for Peace“ die Friedensflagge
vor dem Rathaus am Burgplatz gehisst. Die Flaggenhissung steht
symbolisch für das kommunale Engagement für Frieden und soll die
Öffentlichkeit und politische Entscheidungsträger dazu bewegen, sich
für nukleare Abrüstung einzusetzen.
Das Netzwerk „Mayors for
Peace“ wurde im Jahr 1982 durch den Bürgermeister der japanischen
Stadt Hiroshima gegründet. Es erinnert an die verheerenden Folgen
des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 1945 und setzt sich für
Frieden sowie nukleare Abrüstung ein.
Mehr als 8.400 Städte aus 166 Ländern gehören dem Netzwerk an und
hissen jährlich am 8. Juli die Friedensflagge vor ihren Rathäusern.
Hintergrund ist das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH)
vom 8. Juli 1996. Darin wurde festgestellt, dass die Androhung oder
der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich mit den Regeln des
Völkerrechts, insbesondere des humanitären Völkerrechts, unvereinbar
wäre.

Begleitet von Mitgliedern des Friedensforums Duisburg hisst
Oberbürgermeister Sören Link im Namen der Initiative „Mayors for
Peace“ die Friedensflagge vor dem Rathaus. Foto: Tanja Pickartz /
Stadt Duisburg
Duisburg: Mann vergeht sich an Pony –
PETA bietet 500 Euro Belohnung für Hinweise Tierquäler
gesucht: Einem Polizeibericht zufolge hat ein Mann in der Nacht auf
Sonntag, den 5. Juli, ein Pony auf einem Hof in Duisburg-Bergheim
missbraucht. Nachdem die Halterin bemerkt hatte, dass das Tier
Schmerzen haben könnte und ein verändertes Verhalten zeigte, wurden
Überwachungsaufnahmen überprüft.
Diese zeigen, wie der Täter
gegen 2.30 Uhr sexuelle Handlungen an dem Pony vornimmt. Wegen des
Verdachts auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sowie
Hausfriedensbruch hat die Polizei Duisburg die Ermittlungen
aufgenommen und bittet unter 0203 2800 um Hinweise.
PETA
setzt Belohnung aus Um den Fall aufzuklären, setzt PETA nun eine
Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur
rechtskräftigen Verurteilung der tatverantwortlichen Person oder
Personen führen. Wer etwas beobachtet oder anderweitig mitbekommen
hat, wird gebeten, sich bei der Polizei oder telefonisch unter
0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation zu
melden – auch anonym.
„Das Pony muss unvorstellbares Leid
erfahren haben – nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Bitte
helfen Sie mit, den Täter schnellstmöglich zu finden und diese
grausame Tierquälerei aufzuklären“, so Lisa Redegeld, Fachreferentin
bei PETA. „Zoophilie beziehungsweise Sodomie ist ein nicht zu
unterschätzendes Problem. Deshalb müssen solche Taten konsequent
verfolgt und weitere Verdachtsfälle umgehend gemeldet werden. Um
solche Gewalttaten effektiver bekämpfen zu können, fordert PETA ein
behördliches Register, in dem Anschläge auf Pferde und bereits
überführte Personen von Tierquälerei-Fällen erfasst werden.“
Sodomie verstößt gegen das Tierschutzgesetz Seit der Änderung des
Tierschutzgesetzes im Juli 2013 sind sexuelle Handlungen an Tieren
verboten und können mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro belegt
werden. Ist der Straftatbestand der Tierquälerei erfüllt, können
Täter zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren verurteilt
werden.
Vorsichtsmaßnahmen – Tipps für Pferdehalter Die
Tierrechtsorganisation rät Pferdehaltern zur besonderen
Aufmerksamkeit, wenn ein „Pferdeschänder“ umgeht. Die Tiere sollten
– sofern möglich – nachts nicht auf der Koppel stehen, sondern in
einer sicheren, bestenfalls mit Videokameras ausgestatteten Stallung
untergebracht werden.
Alle Zugänge sollten gesichert und
abgesperrt sein. Zudem sollten Kontrollgänge nach Möglichkeit zu
unregelmäßigen Zeiten durchgeführt werden. Aus Sicherheitsgründen
ist es dabei ratsam, diese mit mindestens zwei Personen auszuführen
und Mobiltelefone bei sich zu tragen. Verdächtig erscheinende
Personen in der Umgebung sollten unbedingt der nächsten
Polizeidienststelle gemeldet werden, ebenso wie Personen, die
bereits in der Vergangenheit durch ihr Verhalten aufgefallen sind.
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten
oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der
Verantwortlichen zu helfen.
PETAs Motto lautet: Tiere sind
nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie
anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen
Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein –
eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer
Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen
anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
Repair-Café: Gemeinsam reparieren und Ressourcen schonen
Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg erhalten defekte Alltagsgegenstände
eine zweite Chance. Am Freitag, 17. Juli 2026, unterstützen
ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins
DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, kaputte
Elektrokleingeräte, wackelige Kleinmöbel und weitere Gegenstände
wieder gebrauchsfähig zu machen.
Dabei steht nicht nur die
Reparatur selbst im Mittelpunkt. Nach dem Prinzip der Hilfe zur
Selbsthilfe können die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung
selbst Hand anlegen, Reparaturwissen erwerben und praktische
Fähigkeiten für zukünftige Reparaturen entwickeln. So stärkt das
Repair-Café den selbstständigen und bewussten Umgang mit
Alltagsgegenständen.
Mit dem monatlichen Angebot möchten die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen praktischen Beitrag zur
Abfallvermeidung und Ressourcenschonung leisten. Denn Gegenstände,
die repariert und weiterverwendet werden, müssen nicht entsorgt und
ersetzt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.
Datum: Freitag,
17. Juli 2026 Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr Ort:
Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg Das
Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist
vorhanden.
Der darauffolgende Termin findet am Freitag, 14.
August 2026, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte
statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der
Abfallberatung per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder
telefonisch unter (0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Sammelkarten-Tauschbörse im Bezirksrathaus Homberg
Zur Sammelkarten-Tauschbörse „KartenKiez!“ öffnet das Bezirksrathaus
Homberg am Bismarckplatz 1 am Mittwoch, 15. Juli, von 16 bis 19 Uhr
seine Türen. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die
Sammelkarten tauschen und neue Kontakte zwischen Sammlerinnen und
Sammlern knüpfen wollen.
Egal, ob Pokémon, Star Wars,
Yu-Gi-Oh oder Panini – alle Arten von Sammelkarten sind willkommen.
Der kommerzielle Handel mit den Karten ist nicht gestattet. Die
Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ein weiterer Termin folgt am 14. Oktober. Fragen beantwortet das
Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203 283-987892 oder
per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de.
Workshop: Manga-Zeichnen in Großenbaum
Die Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee
168 bis 174, lädt am Samstag, 18. Juli, zu einem
Manga-Zeichenworkshop für Kinder von 10 bis 14 Jahren ein. Zwischen
10.30 und 13 Uhr zeigt Künstlerin Jen Satora, wie man eigene Figuren
erfindet oder in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und
anderen Manga-Heldinnen und Helden eintauchen kann.
Im
Workshop wird gezeigt, wie man Stilmittel richtig einsetzt und mit
den typischen Materialien arbeitet. Stifte und Papier werden
gestellt. Anfängerinnen und Anfänger sind herzlich willkommen. Wer
selbst schon gezeichnet hat, kann seine Sachen gerne mitbringen und
sich weitere Tipps und Anregungen holen.
Die Veranstaltung
ist kostenfrei und gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Die
Anmeldung ist online auf der Internetseite
https://www.stadtbibliothek-duisburg.de unter der Rubrik
„Veranstaltungen“ möglich.
Escape-Spiel in der Zentralbibliothek: Einbruch im
Museum – jetzt wird ermittelt! In den Sommerferien lädt
die Duisburger Zentralbibliothek vom 23. Juli bis 28. August zu
insgesamt fünf Terminen des spannenden Escape-Spiels „Einbruch im
Museum – jetzt wird ermittelt!“ ein. Das interaktive Angebot richtet
sich an Erwachsene und Familien mit Kindern und Jugendlichen ab zehn
Jahren. Worum geht’s?
Nach einem nächtlichen Einbruch in ein
Museum stehen die Teilnehmenden vor einer kniffligen Aufgabe: Ist
eine wertvolle Münze echt oder gefälscht? Und welcher von zwei
Verdächtigen sagt die Wahrheit? Als Detektivinnen und Detektive
müssen sie Hinweise auswerten, Aussagen überprüfen und den Fall
lösen.
Im Mittelpunkt steht die geheimnisvolle Tilly- Box
mit ihren versteckten Fächern, Knöpfen und zahlreichen Rätseln.
Durch geschicktes Kombinieren, Drehen, Knobeln und Untersuchen
entschlüsseln die Spielenden Schritt für Schritt neue Hinweise. Ziel
ist es, den Safe auf der Oberseite der Box zu öffnen und den Fall
aufzuklären.
Das Escape Game vermittelt auf spielerische
Weise wichtige Kompetenzen im Umgang mit Informationen. Die
Teilnehmenden lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen,
Desinformation zu erkennen und Quellen sorgfältig zu prüfen. So wird
das Thema „Fake News“ spannend, verständlich und praxisnah erlebbar.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter
https://www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen ist
erforderlich.
Stadtbibliothek: Schreib- und Malworkshop in
Wanheimerort Kinder und Jugendliche von 10 bis 14
Jahren können bei einem Schreib- und Malworkshop am Samstag, 25.
Juli, in der Bibliothek auf der Düsseldorfer Straße 544 in
Duisburg-Wanheimerort ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Im
Mittelpunkt stehen lustige Tiergeschichten.
Was könnte
Mystisches in der Großstadt passieren? Wohnen Trolle im Keller oder
Krokodile in der Kanalisation von Duisburg?
Die
Teilnehmenden schreiben kreative Geschichten und zeichnen dazu.
Begleitet wird das Angebot von der Schriftstellerin Angela Litschev.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle können mitmachen. Die
Veranstaltung gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“ und ist
kostenfrei. Anmeldungen sind ab sofort unter www.stadtbibliothek-
duisburg.de möglich.
Stadtbibliothek: Schreib- und
Malworkshop in Wanheimerort Kinder und Jugendliche von
10 bis 14 Jahren können bei einem Schreib- und Malworkshop am
Samstag, 25. Juli, in der Bibliothek auf der Düsseldorfer Straße 544
in Duisburg-Wanheimerort ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Im
Mittelpunkt stehen lustige Tiergeschichten.
Was könnte Mystisches in der Großstadt passieren? Wohnen Trolle im
Keller oder Krokodile in der Kanalisation von Duisburg? Die
Teilnehmenden schreiben kreative Geschichten und zeichnen dazu.
Begleitet wird das Angebot von der Schriftstellerin Angela Litschev.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle können
mitmachen. Die Veranstaltung gehört zum Programm „Kulturrucksack
NRW“ und ist kostenfrei. Anmeldungen sind ab sofort unter
www.stadtbibliothek- duisburg.de möglich.
Berufsorientierung: IHK-Beratung zur Ausbildung am
Duisburger Hauptbahnhof Unter dem Motto „Pop-up Aus-
und Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ berät die
Niederrheinische IHK vom 13. bis 18. Juli 2026 auf dem
Portsmouthplatz vor dem Duisburger Hauptbahnhof. In einem umgebauten
Schiffscontainer gibt es persönliche Beratung und Mitmachaktionen.
Am Freitag, 17. Juli, können junge Erwachsene ihr Glück beim
Torwand-Schießen versuchen und einen Einkaufsgutschein gewinnen.
Schüler, die am Freitag mit ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten
eine Überraschung. Statt trockener Vorträge erwartet die Besucher im
IHK-Container ein offener und persönlicher Austausch.

Neben Ausbildungsberatung bietet das Format Mitmachaktionen, um
Ausbildungsberufe in der Praxis zu erleben. So gibt es zum Beispiel
einen Mini-Stapler-Parkour und ein Quiz zur Pflanzenkunde.
Unternehmen aus der Region stellen vor, was sie anbieten und wen sie
suchen. Wer bereits in Ausbildung ist oder den nächsten Schritt
plant, findet Infos zu Weiterbildungsmöglichkeiten der IHK.
Janine Peters, IHK-Teamleiterin für Ausbildungsmarkt und
Fachkräfte, unterstreicht: „Wir wollen junge Menschen abseits des
Klassenraums erreichen, mitten im Alltag. Die mobile Beratung bringt
Ausbildung auf die Straße. Wer vorbeikommt, soll spüren: Hier gibt
es echte Perspektiven.“
Aktionstag am Freitag und Termine
für Schulklassen Am Freitag wartet eine Torwand-Aktion: Wer als
Erster dreimal oben und dreimal unten trifft, gewinnt einen
Einkaufsgutschein im Wert von 250 Euro. Außerdem: Die ersten 100
Jugendlichen, die mit ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten ein
attraktives „Goodie-Bag“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bis Samstag, 18. Juli, steht der Container am Portsmouthplatz.
Ausbildungsinteressierte können täglich von 13 bis 17 Uhr spontan
vorbeikommen. Am Samstag von 11 bis 16 Uhr. Schulklassen können sich
für einen Termin am Vormittag anmelden.
Gemeinsame Aktion für das Ruhrgebiet Die IHK-Roadshow „Pop-up Aus-
und Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ ist eine gemeinsame
Initiative der Ruhr-IHKs. Bereits in Dortmund, Hagen, Bochum,
Gelsenkirchen und Essen hatte der Container Station gemacht. Damit
machen die Ruhr-IHKs die bundesweite IHK-Azubikampagne #könnenlernen
vor Ort greifbar.
Autobahntankstellen im Schnitt um 33
Cent je Liter teurer ADAC vergleicht deutschlandweit
Kraftstoffpreise an Autobahntankstellen mit Straßentankstellen /
Deutliche regionale Unterschiede erkennbar
Tanken an
Autobahntankstellen ist nach wie vor teuer – das zeigt der aktuelle
ADAC Vergleich der Kraftstoffpreise an allen Autobahntankstellen mit
den Preisen sämtlicher Straßentankstellen abseits der Autobahn. Wie
die Untersuchung zeigt, waren sowohl Super E10 als auch Diesel an
den Autobahnen um rund 33 Cent je Liter teurer als abseits der
Autobahn.
Anders als in früheren Erhebungen hat der ADAC
diesmal eine Vollerhebung der über 14.000 deutschen Tankstellen
einschließlich der rund 360 Autobahntankstellen vorgenommen. In die
Auswertung eingeflossen sind die Preisdaten der
Markttransparenzstelle für Kraftstoffe im Zeitraum vom 6. bis 19.
April 2026.
Während des zweiwöchigen Erhebungszeitraums –
noch ohne Tankrabatt – gab es auf dem Kraftstoffmarkt als Folge des
Irankriegs erhebliche Preisturbulenzen. An den Autobahntankstellen
kostete Super E10 während dieser zwei Wochen im Schnitt 2,43 Euro je
Liter, an den Straßentankstellen 2,10 Euro. Genauso groß war die
Preisdifferenz bei Diesel: 2,61 Euro je Liter mussten die
Autofahrerinnen und Autofahrer im Schnitt an der Autobahn bezahlen,
abseits davon waren 2,28 Euro fällig.
Allerdings gab es auch
unter den Autobahntankstellen erhebliche Preisunterschiede, wie die
ADAC Auswertung zeigt. So reichte die Preisspanne bei Super E10 von
durchschnittlich 2,06 Euro je Liter bis zu 2,54 Euro, was eine
Differenz von 48 Cent je Liter ausmachte. Bei Diesel wurde das
Minimum bei 2,25 Euro je Liter registriert. Die im Schnitt teuerste
Autobahntankstellen verlangte 2,75 Euro. Damit war sie um 50 Cent
teurer.
Dass es sich lohnt, zum Tanken die Autobahn zu
verlassen und eine nahegelegene Tankstelle neben der Autobahn
anzusteuern, zeigt die Erhebung ganz deutlich. Trotz des insgesamt
hohen Preisniveaus an Autobahntankstellen gab es erhebliche
regionale Abweichungen: In den ostdeutschen Bundesländern sowie im
Saarland war sowohl Super E10 als auch Diesel auf der Autobahn
weniger teuer als in anderen Ländern. Einziger Ausreißer: Sachsen,
das sich am teuren Ende bei Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und
Bayern einreihte. Umgekehrt sah es bei den Straßentankstellen aus:
Diese waren im Südwesten durchschnittlich am preiswertesten, im
Osten am teuersten.
Somit zahlte es sich ganz besonders in
Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen aus, von der
Fernstraße abzufahren und an einer Station neben der Autobahn zu
tanken. Bis zu 43 Cent betrug hier die Ersparnis, unabhängig vom
Kraftstoff. Am wenigsten Preisersparnis brachte die Abfahrt in
Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, wo sich aber immer noch rund
17 Cent beim Tanken sparen ließen – auch hier lohnte es sich also
abzufahren.
Laut ADAC beruht die Höhe der Preise an den
Autobahnen nicht zuletzt darauf, dass Bequemlichkeit der
Autofahrerinnen und Autofahrer und eine gewisse Zahlungsbereitschaft
etwa bei längeren Fahrten vorausgesetzt werden. Bei den
Straßentankstellen ist jedoch der lokale Wettbewerb und die
Ausweichmöglichkeiten zu anderen Tankstellen der entscheidende
Faktor, der die Preise günstiger hält.
Eine begleitende
Umfrage des ADAC zum Tankverhalten zeigt, dass 63 Prozent der
Autofahrerinnen und Autofahrer wegen der Preise von der Autobahn
abfahren würden, 42 Prozent davon bereits bei einer Ersparnis von 10
Cent je Liter. Im Umkehrschluss zeigt dies aber auch, dass rund ein
Drittel der Befragten bereit ist, die oftmals deutlich höheren
Autobahnpreise zu bezahlen, obwohl der Umweg zu einer günstigen
Station oft nur wenige 100 Meter ausmacht.
Der ADAC
kritisiert die Höhe der Kraftstoffpreise an den Autobahntankstellen.
Ein gewisser Aufpreis aufgrund teurer Konzessionen und des Angebots
rund um die Uhr ist aus ADAC Sicht nachvollziehbar, jedoch nicht in
dem teils massiv überteuerten Umfang. Es liegt an den
Autofahrerinnen und Autofahrern selbst, ob sie die Tankstellen an
den Autobahnen meiden und zum Tanken abfahren. Die Ersparnis ist in
der Regel erheblich und kann schnell mehr als zehn Euro je
Tankfüllung ausmachen.
Über die Spritpreis-App „ADAC Drive“
können sich Autofahrer rund um die Uhr über die aktuellen Preise an
den rund 14.000 Tankstellen in Deutschland informieren. Ausführliche
Informationen zum Kraftstoffmarkt und ebenfalls aktuelle Preise gibt
es unter
www.adac.de/tanken-autobahn.


NRW-Industrie: Wurstproduktion um 1,3 % im Jahr 2025
gesunken * Rückgang von 8,6 % gegenüber 2015 *
Vorläufige Produktionsergebnisse für das 1. Quartal 2026 erneut
rückläufig * Mehr als ein Fünftel der Wurstproduktion
Deutschlands kam aus NRW
Im Jahr 2025 sind 297.800 Tonnen
Wurst u. ä. Erzeugnisse in 139 NRW-Betrieben industriell hergestellt
worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 1,3 %
weniger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2015 sank die
produzierte Menge um 8,6 %. Rein rechnerisch würde die im Jahr 2025
erzeugte Menge ausreichen, um jeden Einwohner und jede Einwohnerin
des Landes jeden Monat mit 1,4 Kilogramm Wurst zu versorgen.
Auch die vorläufigen Ergebnisse für das 1. Quartal 2026 zeigen
einen Rückgang der Wurstproduktion, die Absatzmenge sank gegenüber
dem 1. Quartal 2025 um 3,4 % bzw. 2.400 Tonnen. Der Absatzwert der
Wurstproduktion betrug im Jahr 2025 nominal (also nicht
preisbereinigt) 2,2 Milliarden Euro und sank damit um 1,3 %
gegenüber dem Vorjahr. Verglichen mit 2015 stieg der Absatzwert
hingegen um 43,6 %.

50 % der produzierten Wursterzeugnisse waren Rohwürste, wie Salami,
Tee- und Mettwürste Im Jahr 2025 wurden 146.500 Tonnen Rohwurst wie
z. B. Salami, Tee- und Mettwurst produziert. Das entspricht einem
Anteil von 49,2 % an der NRW-Wurstproduktion. Weitere 40 % der
Produktion entfielen auf Bockwurst, Leberkäse und Bierschinken oder
andere Brühwurst, weitere 6,0 % auf Kochwurst und 4,0 %
auf Leberwurst.
Betriebe im Kreis Gütersloh hatten den
größten Anteil an der NRW-Produktion 37,0 % aller in NRW
produzierten Würste wurden von Betrieben im Kreis Gütersloh
hergestellt. Im ganzen Regierungsbezirk Detmold einschließlich des
Kreis Gütersloh waren es 38,5 %, gefolgt von Betrieben in den
Regierungsbezirken Münster mit 38,2 %, Köln mit 16,0 %, Arnsberg mit
5,0 % und Düsseldorf mit 2,4 %.
Mehr als ein Fünftel der
deutschlandweiten Wurstproduktion kam aus NRW Deutschlandweit wurden
1,3 Millionen Tonnen Wurst u. ä. Erzeugnisse im Jahr 2025
produziert. Der Anteil von in NRW industriell hergestellten Würsten
an der gesamtdeutschen Produktion betrug damit 22,1 %.
Mehr als jede dritte Lehrkraft im Schuljahr 2024/25 war 50
Jahre oder älter • Anteil der Altersgruppe 50plus in
Sachsen-Anhalt und Mecklenburg- Vorpommern am höchsten •
Teilzeitquote bei Lehrkräften auf neuem Höchststand • Quer- und
Seiteneinstieg: Mehr als jede zehnte Lehrkraft ohne anerkannte
Lehramtsprüfung
Vor dem neuen Schuljahr wird vielerorts über
den Lehrkräftemangel diskutiert. Dabei steht häufig auch die
Altersstruktur innerhalb der Berufsgruppe im Fokus. Ein Viertel
(25,4 %) der Lehrkräfte im Schuljahr 2024/2025 war zwischen 50 und
59 Jahre alt, weitere 10,0 % waren 60 Jahre und älter.
Mehr
als jede dritte Lehrkraft (35,4 %) war demnach 50 Jahre oder älter,
wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Im Vergleich
dazu fällt der Anteil der jüngeren Lehrkräfte geringer aus: Die
unter 35-Jährigen machten gut ein Fünftel (20,3 %) des Lehrpersonals
an allgemeinbildenden Schulen aus.
Die Hälfte der Lehrkräfte
in Sachsen-Anhalt ist 50 Jahre oder älter Hinsichtlich der
Altersstruktur bestehen große Unterschiede zwischen den
Bundesländern: In Sachsen-Anhalt war gut die Hälfte (50,7 %) der
Lehrkräfte 50 Jahre oder älter, in Mecklenburg-Vorpommern 46,8 %. Am
niedrigsten war der Anteil dieser Altersgruppe im Saarland (28,6 %)
und in Bremen (30,0 %).

43,9 % der Lehrkräfte arbeiten in Teilzeit Im
Schuljahr 2024/2025 waren deutschlandweit 752 100 Lehrkräfte an
allgemeinbildenden Schulen tätig, davon 43,9 % in Teilzeit. Damit
war die Teilzeitquote bei Lehrkräften etwas höher als im vorherigen
Schuljahr (43,1 %) und auf einem neuen Höchststand.
Besonders Frauen reduzieren häufig ihre Arbeitszeit: Im
Schuljahr 2024/2025 war die Teilzeitquote bei Lehrerinnen (51,4 %)
mehr als doppelt so hoch wie bei Lehrern (23,3 %). Im Vergleich zu
anderen abhängig Beschäftigten ist die Teilzeitquote an
allgemeinbildenden Schulen überdurchschnittlich hoch: Über alle
Wirtschaftsbereiche hinweg arbeiteten 31,3 % der abhängig
Beschäftigten in Teilzeit.
Frauenanteil bei Lehrkräften
überdurchschnittlich hoch Auch der Frauenanteil bei Lehrkräften an
allgemeinbildenden Schulen ist überdurchschnittlich hoch. Während
Frauen im Schuljahr 2024/2025 fast drei Viertel (73,2 %) des
Lehrpersonals an allgemeinbildenden Schulen ausmachten, stellten sie
knapp die Hälfte (48,2 %) der abhängig Beschäftigten aller
Wirtschaftsbereiche im Jahr 2024.
Mehr als die Hälfte der
Lehrkräfte in Bremen und Hamburg arbeiten in Teilzeit Im Hinblick
auf den Anteil der Teilzeitkräfte unter den Lehrerinnen und Lehrern
zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern.
Während in Hamburg (55,4 %) und Bremen (51,9 %) im
Schuljahr 2024/2025 mehr als die Hälfte des Lehrpersonals an
allgemeinbildenden Schulen in Teilzeit arbeitete, traf dies nur auf
knapp jede vierte Lehrkraft in Thüringen (23,2 %) und Sachsen-Anhalt
(23,8 %) zu.

11,2 % wurden über Quer- oder Seiteneinstieg zur Lehrkraft
Aufgrund des Lehrkräftemangels unterrichten an den Schulen immer
mehr sogenannte Quer- und Seiteneinsteigerinnen und -einsteiger,
also Lehrkräfte ohne anerkannte Lehramtsprüfung. Im
Schuljahr 2024/2025 traf das auf 11,2 % der Lehrkräfte an
allgemeinbildenden Schulen zu: 84 100 der insgesamt
752 100 Lehrkräfte dort hatten keine anerkannte Lehramtsprüfung.
Im Schuljahr 2014/2015 lag der Anteil mit 4,3 % noch deutlich
niedriger. Damals unterrichteten 28 500 der insgesamt
664 200 Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen ohne anerkannte
Lehramtsprüfung. Noch höher als an allgemeinbildenden Schulen ist
der Anteil mit Quer- oder Seiteneinstieg an beruflichen Schulen: Im
Schuljahr 2024/2025 hatten 20 800 der insgesamt 124 100 Lehrkräfte
an beruflichen Schulen keine anerkannte Lehramtsprüfung (16,7 %).
Gegenüber dem Schuljahr 2014/2015 hat sich der Anteil kaum
verändert: Damals unterrichteten 20 200 von 122 100 Lehrkräften ohne
anerkannte Lehramtsprüfung (16,6 %).
Empfang von Austauschschülerinnen
aus Fort Lauderdale Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn
empfing am gestrigen Montag traditionell eine Gruppe von
Austauschschülerinnen aus der Duisburger Partnerstadt Fort
Lauderdale in Florida (USA) im Duisburger Rathaus. Der
Schüleraustausch ist ein fester Bestandteil der Städtepartnerschaft
zwischen Duisburg und Fort Lauderdale, die seit ihrer Begründung im
Jahr 2011 besteht. Seit 2012 ermöglicht das Austauschprogramm – mit
Ausnahme einer pandemiebedingten Unterbrechung – jedes Jahr jungen
Menschen aus beiden Städten, den Alltag in ihrer jeweiligen
Partnerstadt kennenzulernen.
Die drei amerikanischen
Schülerinnen verbringen derzeit vier Wochen in Duisburg. Sie leben
in den Familien ihrer deutschen Austauschpartnerinnen, besuchen
gemeinsam den Unterricht am Franz-Haniel-Gymnasium sowie am
Krupp-Gymnasium und nehmen an einem abwechslungsreichen
Begleitprogramm teil.
Im Anschluss reisen die deutschen Schülerinnen
für vier Wochen nach Fort Lauderdale, wo sie in ihren Gastfamilien
wohnen, eine Sprachschule besuchen und die Region kennenlernen.
Der Austausch wird auf Duisburger Seite vom Deutsch-Amerikanischen
Freundeskreis Niederrhein e. V. (DAFN) organisiert, während er in
Fort Lauderdale vom Thomas W. McCormick Scholarship Fund begleitet
wird. Beide Partnerstädte unterstützen das Programm. Nach der
Begrüßung standen Besichtigung des historischen Rathauses mit dem
Ratssaal sowie ein Besuch des Fort-Lauderdale-Raumes auf dem
Programm.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn empfängt Austauschschüler aus Fort
Lauderdale im Duisburger Rathaus. Foto: Tanja Pickartz / Stadt
Duisburg
An dem Empfang nahmen die drei US-amerikanischen
Austauschülerinnen sowie ihre deutschen Austauschpartnerinnen teil.
Begleitet wurden sie von Schulleiter Marius Kehrmann sowie den
Lehrerinnen Maria Kipp und Inga van Gemmeren. Für den
Deutsch-Amerikanischen Freundeskreis Niederrhein e. V. waren
Präsidentin Laura Dankwardt, Vizepräsidentin Annette Thor,
Schriftführerin Finja Schneider und Karl-Heinz Thor, Koordinator des
Schüleraustausches, vertreten.
Bezirksverwaltung
Rheinhausen lädt zur Rathausführung Die
Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt interessierte Bürgerinnen und
Bürger am Samstag, 25. Juli, von 14 bis 17 Uhr zu einer Führung
durch das Bezirksrathaus am Körnerplatz ein. Bei der Führung gibt es
Einblicke hinter die Türen des Bezirksrathauses, Wissenswertes rund
um die besondere Geschichte des Gebäudes und mehr.
Im
Anschluss daran gibt es im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung die
Möglichkeit zum Austausch mit Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß.
Der Eintritt ist frei und die Veranstaltung ist barrierefrei
zugänglich. Eine Anmeldung per E-Mail an
kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203
283-987818 ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Kreativ-Workshop: Insekten entdecken und schützen
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg,
Johannes-Corputius- Platz 1 am Duisburger Innenhafen, können Kinder
und Erwachsene am Samstag, 25. Juli, von 14 bis 16 Uhr in die Welt
von Käfer, Wildbiene & Co. eintauchen. Dabei erfahren sie Spannendes
über ihre Lebensweise, ihre Bedeutung für die Umwelt und
Möglichkeiten zu ihrem Schutz im Alltag. Denn Insekten sind
unverzichtbar für die Natur – und doch bedroht.
Neben dem
Naturwissen steht das praktische Tun im Mittelpunkt: In kleinen Bau-
und Mitmachprojekten gestalten die Teilnehmenden gemeinsam einfache
Maßnahmen zum Insektenschutz. Dabei wird gebaut, gebastelt und
ausprobiert – immer mit dem Ziel, Insekten in der eigenen Umgebung
besser zu unterstützen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe
„WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat
stattfindet.

Foto einer Hornissenschwebfliege von Farina Graßmann
Kinder
unter sechs Jahren sollen bitte von einer Begleitperson betreut
werden. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet
für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro. Mit der
Familienkarte kann zusätzlich gespart werden.
Eine Anmeldung
per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter
0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das
vollständige Programm ist im Internet unter https://www.stadtmuseum-
duisburg.de abrufbar.
Der Inhalt der Schultüte
möglichst zuckerarm Zum Schulstart auf gesunde Routinen achten
Für viele Kinder beginnt bald das Abenteuer Schule. Am
ersten Tag dabei: die Schultüte. Wer sie clever füllt, sorgt nicht
nur für strahlende Augen, sondern unterstützt auch die
Zahngesundheit.

Neben ein paar Lieblingssüßigkeiten passen viele zahnfreundliche
Überraschungen in die Schultüte: eine bunte Zahnbürste, eine
Trinkflasche, ein Freundebuch, ein Glücksbringer oder zuckerarme
Snacks. So wird die Schultüte ein gelungener Mix aus Spaß und
Vorsorge.
„Der Schulstart bietet eine gute Gelegenheit,
gesunde Routinen zu stärken. Kinder lieben kleine Geschenke – und
Eltern können dabei spielerisch die Zahngesundheit fördern“, erklärt
Dr. Romy Ermler, Vorstandsvorsitzende von proDente e.V. und
Präsidentin der Bundeszahnärztekammer. Ausgewogen und gesund
„Niemand muss auf Süßigkeiten verzichten.

KI-generiert
Entscheidend ist die richtige Mischung. Schon
kleine Veränderungen tragen dazu bei, dass Kinderzähne dauerhaft
kariesfrei bleiben“, so Dr. Ermler. Viele Anregungen für eine
zahngesunde Schultüte bietet die proDente-Checkliste. Kostenlos
abrufbar:
Checkliste 'Zahngesunde Schultüte' proDente - Wer wir sind
proDente informiert über gesunde und schöne Zähne.
Die
Inhalte werden von Fachleuten wissenschaftlich geprüft. proDente
arbeitet für Journalisten, bietet Broschüren an und postet online.
Fotos und Filme ergänzen die Informationen. Zahnärzte, Zahntechniker
und Hersteller engagieren sich seit 1998 in der Initiative proDente
e. V.
proDente informiert über gesunde und schöne
Zähne. Die Inhalte werden von Fachleuten wissenschaftlich geprüft.
proDente arbeitet für Journalisten, bietet Broschüren an und postet
online. Fotos und Filme ergänzen die Informationen. Zahnärzte,
Zahntechniker und Hersteller engagieren sich seit 1998 in der
Initiative proDente e. V.
Grundschulkinder der GGS Krefelder Straße setzen Zeichen für
eine saubere Umwelt Die Klasse 2d
engagiert sich gemeinsam mit dem Verein „Du bist Rheinhausen“ für
mehr Sauberkeit im Stadtteil Mit Warnwesten, Handschuhen und
Müllzangen ausgestattet ziehen die Schülerinnen und Schüler der
Klasse 2d der GGS Krefelder Straße regelmäßig durch Rheinhausen. Ihr
Ziel: Abfälle einsammeln und damit einen sichtbaren Beitrag zu einem
sauberen Stadtteil leisten.

Sammelaktion in Rheinhausen, Bildrechte "Du bist Rheinhausen"
Die Initiative entstand im Rahmen eines Schulprojekts und wird
seit den Osterferien kontinuierlich fortgeführt. Begleitet werden
die Kinder von ihrer Klassenlehrerin Frau Daniel sowie Frau Richter.
Unterstützung erhält die Gruppe zudem vom Verein „Du bist
Rheinhausen“, der die Aktion begleitet.
Auf ihren Rundgängen
sammeln die Kinder achtlos weggeworfenen Müll von Straßen, Wegen und
Grünflächen. Dabei erleben sie unmittelbar, wie ihr Einsatz das
Erscheinungsbild ihres Stadtteils verbessert. Gleichzeitig setzen
sie sich mit den Themen Umweltschutz, Müllvermeidung und
verantwortungsvollem Handeln auseinander.

Dass die Aktion die Kinder nachhaltig bewegt, zeigen auch ihre
eigenen Worte: „Das ist so schlimm, dass so viel Müll einfach auf
den Weg geschmissen wird“, sagt eine Schülerin betroffen. Ein
Mitschüler ergänzt: „Wenn jemand Müll einfach auf die Straße wirft,
sag ich dem, er soll es aufheben und in den Müll werfen.“
Für die Schülerinnen und Schüler ist die Müllsammelaktion inzwischen
zu einem festen Bestandteil des Schulalltags geworden. Mit ihrem
Engagement zeigen die Kinder der GGS Krefelder Straße, dass man auch
in jungen Jahren Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas für
die Gemeinschaft bewegen kann. So leisten sie Woche für Woche einen
Beitrag dazu, Rheinhausen sauberer und lebenswerter zu machen.
Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen
warnt vor einer anhaltenden Verschärfung der Lage am Wohnungsmarkt.
Die Neubautätigkeit reicht nicht aus, um den bestehenden
Wohnungsbedarf zu decken. Zwar deuteten zuletzt mehr
Baugenehmigungen auf eine leichte Belebung im
nordrhein-westfälischen Wohnungsbau hin, doch dieser Trend ist nun
wieder ins Stocken geraten. Vor allem die hohen Bau- und
Finanzierungskosten belasten die Branche weiterhin stark. Das machte
Verbandsdirektor Alexander Rychter bei der Jahrespressekonferenz des
Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland
Westfalen am 7. Juli deutlich.
Noch zu Beginn des Jahres
schien es, als sei die lang ersehnte Trendwende im
nordrhein-westfälischen Wohnungsbau erreicht: Nach zuvor vier
rückläufigen Jahren war die Zahl der Baugenehmigungen 2025 erstmals
wieder leicht gestiegen: Knapp 45.000 Wohnungen wurden nach Angaben
von IT.NRW im letzten Jahr genehmigt, ein Plus von 10,7 Prozent
gegenüber 2024.
Auch Anfang 2026 hielt dieser Aufwärtstrend
zunächst an. Seit dem 28. Februar 2026 hat sich die Lage jedoch
erneut verschärft. Der Iran-Krieg und die Sperrung der Straße von
Hormus treiben Energie- und Materialkosten, verursachen
Lieferprobleme, sorgen für steigende Zinsen.

„Wir hatten gehofft, der jahrelange Rückgang beim Wohnungsneubau
in Nordrhein-Westfalen sei gestoppt. Jetzt zeigt unsere aktuelle
Branchenbefragung*: Diese Hoffnung war verfrüht“, sagt Rychter,
Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen. „Der Konflikt im Iran
zeigt erneut, wie schnell Krisen und Unsicherheiten auf den
Wohnungsneubau durchschlagen. Steigende Baukosten, volatile Zinsen
und wachsende Unsicherheit bremsen den dringend benötigten
Wohnungsbau“, sagt Rychter. Der VdW Rheinland Westfalen hat seine
rund 480 Mitglieder befragt, die mehr als 1,1 Millionen Wohnungen
allein in NRW bewirtschaften, darunter etwa die Hälfte aller
mietpreisgebundenen Wohnungen im Land.
„Die neue Unsicherheit
trifft die Wohnungswirtschaft in einer ohnehin angespannten Lage:
Nach Jahren gebremster Bautätigkeit hätten unsere Unternehmen gerne
wieder zu bezahlbaren Mieten gebaut. „Politik und Gesellschaft
erwarten, dass die sozial orientierte Wohnungswirtschaft die
dringend benötigten Wohnungen baut und die Mieten bezahlbar hält“,
so Rychter.
Iran-Krieg löst Baukosten-Schock aus Dass der
Druck bei den Baukosten besonders hoch ist, zeigt die aktuelle
VdW-Branchenbefragung: Fast 40 Prozent der befragten Unternehmen
berichten von gestiegenen Baukosten infolge des Iran-Kriegs. Die
Mehrheit der Befragten rechnet zudem mit kurz-, mittel- und
langfristig weiter steigenden Kosten. Auch die Finanzierung wird
schwieriger: Rund ein Drittel der Befragten sieht bereits höhere
Zinsen bei Krediten. Bei Baumaterialien berichten fast 30 Prozent
von akuten Lieferengpässen, mehr als 60 Prozent erwarten, dass sich
die Lage weiter verschärft.
Die Folgen der hohen Baukosten
zeigen sich bereits in den aktuellen Baufertigstellungszahlen: In
Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2025 nur noch 37.185 (2024:
41.025) Wohnungen fertiggestellt. Bei den VdW-Mitgliedern sank die
Zahl der fertiggestellten Wohnungen – trotz höherer
Investitionssummen um mehr als 30 Prozent auf 3.607 (2024: 5.190)
Wohnungen, darunter 3.239 Mietwohnungen.
„Die niedrigen
Fertigstellungszahlen zeigen die Tragweite der aktuellen
Baugenehmigungszahlen“, sagt Rychter. „Was nicht genehmigt wird,
wird keinesfalls gebaut. Genehmigte Bauvorhaben werden verschoben
oder gar nicht erst begonnen. Der Grund dafür: Bei derart hohen
Baukosten können die VdW-Mitglieder Neubauwohnungen zu bezahlbaren
Mieten einfach nicht realisieren.“
Der Wohnungsneubau bleibt
weiterhin hinter dem Bedarf von jährlich rund 46.000 Wohnungen
zurück, wie die aktuelle Wohnungsbedarfsprognose des Landes zeigt.
Allein im vergangenen Jahr wurden in Nordrhein-Westfalen rund 9.000
Wohnungen weniger fertiggestellt als benötigt.

Steigende Kosten beeinflussen Investitionen Für viele
Wohnungsunternehmen und -genossenschaften stellt sich damit die
Frage, welche Projekte sie noch finanzieren können. Dabei hatten die
VdW-Mitglieder 2025 ihre Investitionen gegenüber dem Vorjahr sogar
leicht erhöht: Insgesamt flossen knapp 4 Milliarden Euro in Neubau,
Instandhaltung und Modernisierung (2024: 3,9 Mrd. Euro).
Doch
der Blick nach vorn fällt vorsichtiger aus. Das zeigt die aktuelle
Befragung: Über 25 Prozent der Befragten geben an, wegen der Folgen
des Iran-Kriegs Neubauvorhaben zurückzustellen,
Modernisierungsmaßnahmen zu verschieben. Zugleich versuchen knapp
ein Viertel der Befragten Neubau- und Modernisierungsprojekte
vorzuziehen, um erwarteten Kostensteigerungen zuvorzukommen.
Mietniveau der VdW-Mitglieder unter NRW-Durchschnitt –
Wohnraumförderung bleibt unverzichtbar Während die Investitionen
in klima- und altersgerechte Wohnungen stetig steigen, blieb die
Mietentwicklung vergleichsweise moderat: Die durchschnittliche
Nettokaltmiete der Wohnungsunternehmen und -genossenschaften lag im
Jahr 2025 bei 6,82 Euro pro Quadratmeter (2024: 6,45 Euro) und damit
weiterhin unter dem Landesdurchschnitt.
„Gerade dieser Spagat
zwischen Investitionserfordernis und bezahlbaren Mieten zeigt, wie
wichtig eine verlässliche Wohnraumförderung ist“, sagt Rychter. „Sie
ermöglicht mietpreisgebundene Wohnungen, ohne dass die Kosten in
vollem Umfang auf die Mieten wirken.“ Rund 80 Prozent der mit
öffentlichen Fördermitteln modernisierten Mietwohnungen in NRW
entfallen auf die Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften des VdW
Rheinland Westfalen, wie die Statistik der NRW.BANK zeigt. Im Neubau
ist es etwa jede fünfte Wohnung.
„Der Anteil geförderter
Neubauwohnungen ist in den vergangenen Jahren landesweit gesunken“,
konstatiert Rychter. „Dass der Wert im Neubau seit Jahren sinkt, ist
die Folge der anhaltend schlechten Baubedingungen im frei
finanzierten Wohnungsbau, die mehr und mehr Bauträger und
Projektentwickler Wohnraumförderung beantragen lassen.“ Insgesamt
wurden in NRW im Jahr 2025 mehr als 2,1 Milliarden Euro (2024: 1,9
Mrd. Euro) für die Wohnraumförderung ausgegeben – ein neuer
Rekordwert.
„Das zeigt: Die Nachfrage nach Fördermitteln ist
ungebrochen hoch. Um den dringend benötigten Wohnungsneubau
dauerhaft zu sichern, muss die Wohnraumförderung auch künftig
verlässlich ausgestattet und an den tatsächlichen Bedarf angepasst
werden.“
Heizungsstrategie: VdW-Mitglieder halten an ihren
Klimapfaden fest Auch im Bestand stehen die VdW-Mitglieder vor
enormen Herausforderungen. Die Wohnungsunternehmen und
-genossenschaften halten trotz immer neuer Vorgaben an ihren
Klimapfaden fest. Mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen
setzen bei Neubau- und Modernisierungsprojekten weiterhin auf
CO2-arme Technologien wie Wärmepumpen. „Daran ändern auch die
regulatorischen Anpassungen im Rahmen des
Gebäudemodernisierungsgesetzes nur wenig“, sagt Rychter und fordert
einen Perspektivwechsel.
Serielles Bauen – ein Ausweg aus der
Kostenfalle? Einen Kostenhebel sieht der VdW Rheinland Westfalen
im seriellen und modularen Bauen. Dabei werden Gebäude oder Bauteile
weitgehend in Fabriken vorgefertigt und anschließend auf der
Baustelle montiert. Mehr als ein Drittel der befragten
VdW-Mitglieder verprobt bereits serielle und modulare Bauweisen.
„Damit das serielle Bauen wirklich Fahrt aufnimmt, müssen Planungs-
und Genehmigungsprozesse stärker standardisiert und beschleunigt
werden. Sonst ist der Zeitgewinn schon vor dem ersten Spatenstich
wieder aufgebraucht.“
„Die kurze Hoffnung auf eine Erholung
war ein Strohfeuer“, sagt Rychter. Ohne bessere wirtschaftliche
Rahmenbedingungen wird der Wohnungsneubau auch künftig hinter dem
Bedarf zurückbleiben – mit spürbaren Folgen für den Wohnungsmarkt
und die Menschen, die bezahlbare Wohnungen suchen.“
Ausverkauft verkauft sich gut ZEV fordert Preisdeckel für
Ticketzweitmarkt
Sonntagmorgen. Der Bäcker öffnet um sieben. Um zehn nach sieben sind
alle Brötchen weg. Nicht ausverkauft, sondern aufgekauft. Von Bernd.
Dem Typen, der immer eine Geschäftsidee wittert. Während die
Nachbarschaft noch den Kaffee aufsetzt, steht er bereits gegenüber
der Bäckerei hinter seinem Tapeziertisch und verkauft besagte
Brötchen – für happige fünf Euro pro Stück. Absurd?
Natürlich. Die meisten würden den selbsternannten Backwarenverkäufer
für verrückt erklären und ihr Frühstück woanders kaufen. Steigt
Bernd nun aber von Brötchen auf Tickets um, sieht die Sache
plötzlich ganz anders aus. Je begehrter die Veranstaltung, desto
lukrativer das Geschäft. Denn anders als beim Frühstück gibt es fürs
Lieblingskonzert, das Pokalfinale oder das Festival des Jahres meist
keinen Ersatz. Wer dabei sein möchte, zahlt auf dem Zweitmarkt dann
auch für den Umweg über Bernds Tapeziertisch. Die Frage ist nur:
Muss das so sein?

Suchportale, Ticketbörsen und Zwischenhändler erschweren vielen Fans
den direkten Kauf von Eintrittskarten. Das ZEV fordert mehr
Transparenz und ein Ende überhöhter Weiterverkaufspreise. (Bild:
KI-generiert)
Der Ticketzweitmarkt war nie dafür gedacht,
Menschen wie Bernd reich zu machen. Im Gegenteil: Ursprünglich
sollte er den Fans helfen. Wer krank wird oder kurzfristig
verhindert ist, verkauft seine Eintrittskarte einfach weiter. Der
nächste freut sich. Also eigentlich eine Win-win-Situation. Doch
seit einigen Jahren hat sich dieses Gleichgewicht verschoben.
Denn heute konkurrieren Fans immer häufiger nicht mehr mit anderen
Fans, sondern mit Menschen, die nie vorhatten, selbst zum Konzert
oder ins Stadion zu gehen. Sie kaufen große Mengen an Tickets –
häufig sogar automatisiert mithilfe von Bots – um sie später mit
teils schwindelerregenden Aufschlägen weiterzuverkaufen.
„Je
weniger Tickets regulär verfügbar sind, desto größer wird der Druck
auf Verbraucher, überteuerte Angebote auf dem Zweitmarkt zu
akzeptieren,“ betont Jakob Thevis, Jurist und stellvertretender
Vorstand des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV).
„Genau davon lebt dieses Geschäftsmodell.“
Wie schnell man
auch ungewollt an Bernds Tapeziertisch landet, zeigt der reale Fall
von Lisa. Als sie „Toten Hosen Tickets“ bei Google eintippte,
glaubte sie, nur noch wenige Klicks vom Konzert entfernt zu sein.
Tatsächlich befand sie sich aber auf einem Ticketsuchportal. Für
Eintrittskarten, die beim Veranstalter rund 90 Euro kosteten, wurden
plötzlich 227 Euro verlangt. Als Lisa den Kauf stornieren wollte,
sollte sie dafür rund 350 Euro Gebühr zahlen.
Diese Summe
erschreckt. Aber nicht mehr als die Tatsache, dass Lisa lange gar
nicht wusste, wer ihr dieses Ticket eigentlich verkaufen wollte. Wer
nach einer Band googelt, sucht in der Regel keinen Zwischenhändler.
Er sucht die Band. Dazwischen liegen heute jedoch bezahlte Anzeigen,
Suchportale, Ticketbörsen und Plattformen. Für Verbraucher wirkt
vieles davon wie aus einem Guss.
Tatsächlich gelten jedoch
oft völlig unterschiedliche Regeln. Auch diese Intransparenz macht
Bernds Geschäftsmodell so erfolgreich. Je schwieriger zu erkennen
ist, wer tatsächlich verkauft, desto leichter bleibt unklar, wer am
Ende die Verantwortung trägt. Deshalb fordert das ZEV keine
komplizierten Warnhinweise. Sondern etwas viel Einfacheres:
Transparenz. Wer Tickets verkauft, muss als Verkäufer erkennbar
sein. Und wer Eintrittskarten weiterverkauft, soll offenlegen, was
sie ursprünglich gekostet haben, und welche Einschränkungen gelten.
„Der Ticketmarkt ist für Verbraucher immer schwerer zu
durchschauen. Solange nicht klar erkennbar ist, wer welche Rolle
spielt und auf welcher Grundlage ein Ticket angeboten wird, können
Käufer Chancen und Risiken kaum gegeneinander abwägen,“ erklärt
Thevis. „Mehr Transparenz wird die Preise nicht automatisch senken.
Sie macht es aber deutlich schwerer, mit Intransparenz Geld zu
verdienen.“
Doch Bernd wäre nicht Bernd, wenn das schon alles
wäre. Mittlerweile werden teilweise schon Eintrittskarten angeboten,
obwohl der offizielle Vorverkauf noch gar nicht begonnen hat,
sogenannte Leerverkäufe. Eigentlich ein verrückter Gedanke. Bernd
verkauft dann nicht einmal mehr Tickets. Er verkauft die Hoffnung,
später vielleicht welche zu bekommen. Für viele Käufer ist dieser
Unterschied aber kaum erkennbar. Sie bestellen in dem Glauben, die
Tickets sicher zu haben.
Und selbst wenn am Ende tatsächlich
eine Eintrittskarte geliefert wird, ist die Geschichte oft noch
nicht vorbei. Denn viele Veranstalter haben das Problem erkannt und
versuchen dem Ganzen mit personalisierten Tickets entgegenzuwirken.
In der Theorie klingt das gut, doch in der Praxis trifft das häufig
erstmal die Falschen. Wer über die falsche Plattform gekauft
hat, erfährt mitunter erst am Einlass, dass die Eintrittskarte gar
nicht auf den eigenen Namen ausgestellt ist. Und dann bleibt die
Hallentür zu. Zu allem Übel sind dann auch Hotelkosten, Bahnfahrt
sowie Urlaubstag vergeblich investiert. Und während Lisa vor der Tür
steht, verkauft Bernd schon längst vor der nächsten Halle.
Wie also nimmt man Bernd den Tapeziertisch wieder weg? Am Ende
läuft für Bernd alles auf eine einzige Rechnung hinaus: Lohnt sich
sein Tapeziertisch noch? Eindeutig ja. Und solange sich ausverkaufte
Konzerte in bare Münze verwandeln lassen, bleibt Bernds
Geschäftsmodell attraktiv. Die Leidtragenden sind am Ende oft
Menschen wie Lisa. Deshalb fordert das ZEV: Eintrittskarten sollen
grundsätzlich nicht teurer weiterverkauft werden dürfen als zum
Originalpreis. Wer kurzfristig verhindert ist, soll sein Ticket
weitergeben können. Spekulation mit der Vorfreude anderer soll sich
dagegen nicht mehr lohnen.
Klingt zu schön, um wahr zu sein?
Nicht unbedingt. Ein Blick nach Frankreich zeigt: Der
Ticketzweitmarkt lässt sich begrenzen, ohne ihn abzuschaffen. Dort
ist der gewerbliche Weiterverkauf von Eintrittskarten ohne
Zustimmung der Veranstalter bereits verboten. Private Weitergaben
bleiben weiterhin möglich.
In Deutschland ist Bernds
Geschäftsmodell dagegen noch immer erstaunlich selbstverständlich.
Vor der Bäckerei hätte er mit seinem Tapeziertisch keine Chance. Vor
der Konzerthalle wundert sich längst kaum noch jemand über ihn.
https://www.evz.de/app/uploads/sites/3/2026/06/positionspapier-ticketzweitmarkt.pdf
Gesellschaftlich verdrängtes
Thema - von einer Duisburger Autorin

NRW: Lebenserwartung von Neugeborenen in 2025 gestiegen
* Die mittlere Lebenserwartung stieg bei Mädchen um ca. 3, bei
Jungen um ca. 4 Monate – bei Jungen ist dies ein neuer Höchstwert
* Lebenserwartung neugeborener Mädchen um 4 Jahre und 4 Monate
höher als die der Jungen * Lebenserwartung in NRW niedriger als
im Bundesdurchschnitt
Die durchschnittliche Lebenserwartung für neugeborene Mädchen liegt
in Nordrhein-Westfalen bei 82 Jahren und 10 Monaten. Damit werden
Mädchen im Schnitt knapp viereinhalb Jahre älter als neugeborene
Jungen, die durchschnittlich 78 Jahre und 6 Monate alt werden. Wie
das Statistische Landesamt anhand der vorliegenden Sterbetafel für
2023/2025 mitteilt, stieg die mittlere Lebenserwartung gegenüber der
letzten Berechnung (Sterbetafel 2022/2024) bei Mädchen um ca. 3 und
für Jungen um ca. 4 Monate. Während die Lebenserwartung der Jungen
damit auf einen Höchstwert anstieg, lag die der Mädchen noch leicht
unter dem Wert der Sterbetafel 2019/2021 (82 Jahre und 11 Monate).

Lebenserwartung in NRW geringer als im Bundesdurchschnitt Der
bundesweite Durchschnitt der Lebenserwartung beträgt für Mädchen
83 Jahre und 5 Monate und für Jungen 78 Jahre und 10 Monate. In NRW
fällt die mittlere Lebenserwartung geringer aus: Für Mädchen sind es
etwa 7 Monate und für Jungen etwa 4 Monate weniger.
Die
Lebenserwartung steigt auch bei der älteren Bevölkerung Ein Anstieg
der Lebenserwartung ist über die Altersgruppen hinweg zu beobachten,
so auch bei älteren Menschen: Nach der aktuellen Sterbetafel
2023/2025 haben 70-jährige Frauen noch eine durchschnittliche
fernere Lebenserwartung von 16 Jahren und acht Monaten – bei Männern
dieses Alters sind es 14 Jahre und 2 Monate. Das ist bei Frauen etwa
2 Monate und bei Männern rund 3 Monate mehr als in der letzten
Berechnung ermittelt wurde.

NRW: Aktualisierter Unfallatlas zeigt die Unfallschwerpunkte
2025
* Interaktive Karte bildet Unfallgeschehen in den NRW-Kommunen ab
* 16,4 % aller Unfälle mit Personenschaden ereigneten sich an
Kreuzungen * Fahrradfahrende waren innerorts an 39,0 % der Unfälle
beteiligt
Im Jahr 2025 ereigneten sich auf den nordrhein-westfälischen Straßen
65.232 Unfälle mit Personenschaden. Das waren 4,0 % mehr als ein
Jahr zuvor. Im Jahr 2025 stiegen die Unfallzahlen innerorts – wo mit
einem Anteil von 73,9 % der Großteil der Unfälle passierte – um
5,0 % auf 48.224 Unfälle. Außerorts (ohne Autobahnen) ereigneten
sich 12.508 Unfälle und somit 1,4 % mehr als im Jahr zuvor.
Die Anzahl der Unfälle auf Autobahnen verhielt sich mit 4.500
Unfällen mit Personenschaden nahezu auf Vorjahresniveau (2024: 4.499
Unfälle). Der aktualisierte Unfallatlas
NRW mit den Zahlen für das Jahr 2025 zeigt auf welchen Straßen
es in NRW die meisten Verkehrsunfälle mit Personenschaden gab und wo
die Unfallschwerpunkte z. B. mit beteiligten Pkw, Krafträdern oder
Fußgängerinnen und Fußgängern lagen.
16,4 % aller Unfälle
mit Personenschaden ereigneten sich an Kreuzungen Betrachtet man die
Charakteristiken der Unfallstellen, so fanden 16,4 % aller Unfälle
mit Personenschaden im Jahr 2025 an einer Kreuzung statt und weitere
15,8 % an einer Einmündung. Innerhalb von Ortschaften waren
Kreuzungen mit 8.768 sowie Einmündungen mit 7.654 Unfällen mit
Personenschaden die Charakteristiken der Unfallstelle, die am
häufigsten beobachtet wurden.
Außerorts spielten
Einmündungen mit 2.461 sowie Kurven mit 2.126 Unfällen mit
Personenschäden eine wesentliche Rolle. An Kreisverkehren ereigneten
sich 2025 insgesamt 3,0 % aller Unfälle mit Personenschaden, wobei
diese häufiger innerorts mit 1.673 als außerorts mit 304 Unfällen
stattfanden.
Innerorts waren Fahrradfahrende an 39,0 % der
Unfälle beteiligt Der Pkw ist in allen Ortslagen mit einem Anteil
von mindestens 70,0 % das am häufigsten beteiligte
Verkehrsmittel. Außerorts (ohne Autobahnen) waren zudem häufig
Fahrräder einschließlich Pedelecs (20,8 %) sowie Krafträder mit
amtlichen Kennzeichen (16,3 %) an einem Unfall mit Personenschaden
beteiligt.
Auf Autobahnen waren an mehr als jedem vierten
Unfall (26,8 %) Güterkraftfahrzeuge beteiligt; in 7,0 % der Unfälle
auf Autobahnen waren Krafträder involviert. Innerorts waren bei
39,0 % der Unfälle mit Personenschaden Fahrräder einschließlich
Pedelecs beteiligt und in 15,1 % der Unfälle waren Fußgängerinnen
und Fußgänger involviert.
Aktualisierter Unfallatlas zeigt
Unfallschwerpunkte in NRW Als Unfallschwerpunkte in NRW hat das
Statistische Landesamt (IT.NRW) mithilfe des aktualisierten
Unfallatlas für das Jahr 2025 u. a. Schwerpunkte in
Köln und Münster identifiziert.
Mit 20 Unfällen mit
Personenschaden wurde die höchste Unfalldichte im Kreisverkehr
am Ludgeriplatz in Münster festgestellt. In Köln wurden gleich
mehrere Unfallschwerpunkte ermittelt. Einer davon mit insgesamt 17
Unfällen befindet sich, wie bereits im Vorjahr (19 Unfälle), im
Bereich Subbelrather Straße/Ehrenfeldgürtel.
Quartiersmanagement „Stark im Norden“ lädt zum Stadtteilforum
und Finissage der Ausstellung „Hamborner Perspektiven“ ein
Beim kommenden Stadtteilforum Alt-Hamborn am Donnerstag, 16. Juli,
informiert das Quartiersmanagement des Modellvorhabens „Stark im
Norden“ in der Zeit von 17 bis 19 Uhr über den aktuellen Stand der
laufenden Projekte im Stadtteil.
Die Veranstaltung findet
zum fünften Mal statt und wird in diesem Jahr interaktiv gestaltet:
Die Projektstände sind als Ausstellungsstationen sowohl im
Stadtteilbüro als auch im Außenbereich an den „Grünen Bänken“ vor
dem Büro aufgebaut. Besucherinnen und Besucher können sich dort
selbstständig informieren und mit den jeweils anwesenden
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern ins Gespräch kommen.
Parallel dazu wird im Stadtteilbüro am Hamborner Altmarkt 8 die
Finissage der Ausstellung „Hamborner Perspektiven“ des Künstlers
Stephanus Schmitz gefeiert. Die Ausstellung zeigt in Gemälden und
Linoldrucken die Sichtweisen von drei Generationen der Familie
Schmitz auf den Stadtteil.
Die Begrüßung der Finissage
übernimmt Asli Sevindim, Leiterin der Abteilung „Integration“ im
Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und
Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie steht im Anschluss
für einen Austausch zur Verfügung. Für erfrischend-sommerliche
Getränken und kleine Snacks wird gesorgt.

Informationsveranstaltung für Weiterbildungen zum Techniker -
Berufstätige können sich in Duisburg beraten lassen Am
Samstag, dem 11.07.2026 um 11:00 Uhr informiert die gemeinnützige
Bildungseinrichtung DAA-Technikum vor Ort über die
berufsbegleitenden Fortbildungs-Lehrgänge zum Staatlich geprüften
Techniker in fünf verschiedenen Fachrichtungen im Bildungszentrum
für die Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW),
Dr.-Detlev-Karsten-Rohwedder-Str. 70, Tagungsraum Gelder (Raum 6) in
Duisburg.
Facharbeiter, Gesellen und techn. Zeichner der Industrie und des
Handwerks aus den Bereichen Elektrotechnik, Datenverarbeitung,
Mechatronik, Maschinenbau und Metallverarbeitung, Bautechnik (Hoch-
und Tiefbau), Holztechnik und Heizungs-/Lüftungs-/Klimatechnik
können sich persönlich vor Ort über die Aufstiegsqualifikationen
informieren und u.a. spätere Dozenten kennen lernen.
Bei der
Veranstaltung wird konkret auf folgende Themen eingegangen:
Samstagsunterricht, Studienablauf und Aufwand, aktuelle
Studieninhalte, eingesetzte Software, Zulassungsvoraussetzungen,
Erwerb der Fachhochschulreife sowie Studienfinanzierung u.a. mit dem
nouvellierten „Aufstiegs-BaföG“ und weiteren
Förderungsmöglichkeiten.
Anwesende können sich auch zu
individuellen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit einer
beruflichen Fortbildung beraten lassen. Kostenlose ausführliche
Informationsunterlagen zu den Lehrgängen sind bei der zentralen
Studienberatung des gemeinnützigen DAA-Technikums erhältlich:
Telefonnr. 0800 - 245 38 64 (gebührenfrei) oder über das Internet:
www.daa-technikum.de
Feinstaub-Report: Das sind aktuell Deutschlands stark belastete
Straßen
Fürth führt
das bundesweite PM10-Ranking an, gleich zwei Straßen in Ludwigshafen
folgen dahinter. Die Hauptstadt, monatelang Dauergast an der Spitze,
stellt aktuell nur noch einen einzigen Hotspot unter den zehn
schmutzigsten Messpunkten des Landes.
Eine Analyse von Coway
Europe - 1. Juli 2026 Datenquelle: Umweltbundesamt (UBA) Wo
atmen die Menschen im Sommer die dreckigste Luft? Eine Auswertung
von Coway Europe auf Basis der offiziellen Messdaten des
Umweltbundesamtes (UBA) zeigt für den Juni 2026 das folgende Bild:
Spitzenreiter im bundesweiten Feinstaub-Ranking ist die
Theresienstraße in Fürth mit einem PM10-Monatsmittel von 22,57
Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³). Ausgewertet wurden die Werte von
352 Messstationen der Länder und des Bundes.
Einige spannende
Erkenntnisse: • Fürth führt das bundesweite Ranking an. •
Ludwigshafen belegt gleich zwei Plätze in den Top 3. • Berlin
verliert seine bisherige Spitzenposition und ist nur noch mit einer
Straße unter den Top 10 vertreten. • Acht der zehn Spitzenreiter
liegen bereits über dem zukünftigen EU-Jahresgrenzwert von 20 µg/m³
(ab 2030).
Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit
Mundenheim (22,44 µg/m³) und der Heinigstraße (22,37 µg/m³) gleich
zwei Messpunkte in Ludwigshafen. Für den höchsten Einzelwert des
gesamten Monats sorgte die Hohenfelder Straße in Koblenz: Am 26.
Juni schnellte die Tagesbelastung dort sogar auf 131 µg/m³.
Die zehn schmutzigsten Straßen PM10-Monatsmittel im Juni 2026, in
µg/m³ · Auswertung: Coway Europe

Letzte Ziffer rechts: Messtage


Berliner können endlich – etwas – durchatmen: Nur noch eine
einzige Straße – die Leipziger Straße – landet in den Top 10. Zwar
bleibt die Stadt mit der Karl-Marx-Straße (Rang 12) und dem
Mariendorfer Damm (Rang 14) im Umfeld präsent, doch der einstige
Dauerplatz ganz vorne ist erst einmal Geschichte.
Auffällig
ist die geografische Verteilung: Rheinland-Pfalz stellt mit drei
Straßen die meisten Hotspots, gefolgt von Bayern und
Nordrhein-Westfalen. Betroffen sind fast durchweg klassische
Verkehrs- und Industrielagen – von der Hafen- und Stahlregion
Duisburg bis zu innerstädtischen Hauptverkehrsachsen.
Am
anderen Ende der Skala ist die Luft dagegen bemerkenswert sauber.
Den Bestwert liefert die Zugspitze (Station Schneefernerhaus) in
2.650 Metern Höhe mit nur 6,53 µg/m³. Es folgen das erzgebirgische
Carlsfeld (7,93 µg/m³) sowie die Küsten- und Nordstandorte Kiel
(8,03 µg/m³), Rügen (8,17 µg/m³) und Lübeck (8,48 µg/m³).
Stadtmuseum: Workshop „Römisches Rundmühlenspiel“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum im Rahmen des Marina
Markts lädt am Sonntag, 12. Juli, von 13 bis 17 Uhr am
Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen alle kleinen und großen Gäste
ein, in die faszinierende Welt der Antike einzutauchen. Gemeinsam
mit Patrick Hayes können sie Rundmühlenspiele basteln und damit
spielen, wie die Römerinnen und Römer.
Dieses
Projekt lädt alle Interessierten dazu ein, eigene kleine Kunstwerke
zu erschaffen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren
spielerisch mehr über die Technik und das Leben im alten Rom. Die
Spiele machen nicht nur Spaß, sondern sind auch lehrreich – eine
tolle Gelegenheit, Geschichte kreativ zu erleben. Das Mercator-Café
ist an diesem Tag mit heißen und kalten Erfrischungen sowie leckerem
Kuchen geöffnet. Das gesamte Programm ist unter
http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Volkspark Rheinhausen: Sonntagskonzert mit „Eddy and Friends“
Die bekannte Bigband „Eddy and Friends" aus
Rumeln-Kaldenhausen ist am Sonntag, 12. Juli, ab 15 Uhr zu Gast bei
der Sonntagskonzert-Reihe im Volkspark Rheinhausen. Im Musikpavillon
präsentiert das zwölfköpfige Ensemble unter freiem Himmel ein
abwechslungsreiches Programm mit Swing- und Jazzstücken sowie
beliebten Evergreens.
Unter der Leitung des Klarinetten- und
Saxophonlehrers Eddy Mioska hat sich die Band im vergangenen Jahr
musikalisch weiterentwickelt: Das ohnehin zeitlose und vielseitige
Repertoire wurde um Titel von Amy Winehouse und Melody Gardot
ergänzt. Zudem setzt eine neue Sängerin frische musikalische
Akzente.
Charakteristisch geblieben ist der warme,
harmonische Klang von Saxophonen und Klarinetten, der den
unverwechselbaren Sound der Bigband prägt. Ergänzt wird das Programm
durch mitreißende Rhythmen und schwungvolle Arrangements, die zum
Tanzen, Mitwippen und Genießen eines sommerlichen Konzertnachmittags
einladen. Die Konzerte werden durch den Bauverein Rheinhausen und
den Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens &
Rumeln- Kaldenhausens e. V. unterstützt.

(C) Eddy and friends
Der Eintritt ist frei. Weitere Termine
für Sonntagskonzerte: 19.07.2026 – Shanty Chor Duisburg – WSP
NRW 26.07.2026 – BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951
02.08.2026 – Duisburger Hafenchor 09.08.2026 – Die Bergsteirer
Weitere Termine im Volkspark Rheinhausen 11.07.2026 – Institut
für Popularmusik: Orchester und Ensemble 29.08.2026 – Westside im
Park
Aktuelle
Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/
Parkkonzert im Jubiläumshain: Blasorchester Lohmühle
Die beliebte Parkkonzertreihe im Jubiläumshain an der
Ziegelhorststraße setzt sich am kommenden Sonntag, 12. Juli, um 11
Uhr mit dem Blasorchester Lohmühle e. V. 1964 fort. Das
Bühnenprogramm ist abwechslungsreich, vielfältig und umfasst neben
Märschen und Polkas viele unterhaltsame Melodien.

(C)
Blasorchester Lohmühle e. V.
Eine Sängerin und ein Sänger
begleiten zahlreiche Stücke und laden zum Mitsingen ein. Der
Eintritt ist frei. Auch in diesem Jahr werden die Parkkonzerte
wieder vom Lions-Clubs Duisburg-Hamborn unterstützt. Aktuelle
Informationen gibt es auch im Internet unter:
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn.
Duisburger Schülerinnen und Schüler zeigen „Coole Orte“ in
der Stadt Mit dem Projekt „HEY DU! Unser
Kulturstadtplan“ lernen Duisburger Schülerinnen und Schüler seit
2014 ihre Stadt besser kennen. Seit Juni 2026 wird der digitale
Stadtplan um „Coole Orte“ ergänzt. Das sind Orte, die an heißen
Tagen Schatten, Wasser oder andere Möglichkeiten zur Abkühlung
bieten. Die Orte werden von Kindern im Rahmen von Projekttagen
entdeckt und beschrieben. Denn Kinder gehören, ebenso wie ältere
Menschen, zu den Gruppen, die bei großer Hitze besonders geschützt
werden müssen.
Das Team von „HEY DU!“ besucht dafür
Duisburger Grundschulen. Gemeinsam mit den Kindern wird besprochen,
wo sich heiße Sommertage in der Stadt gut verbringen lassen.
Unterstützt wird das Projekt von Fachleuten der Stabsstelle
Klimaschutz. Mit einer Wärmebildkamera zeigen sie den Kindern, wie
sich Hitze und Kühle auf dem Schulhof verteilen.
Die
farbigen Bilder machen sichtbar, welche Flächen besonders heiß
werden und wo es kühler bleibt. Anschließend beschreiben und malen
die Kinder ihre „Coolen Orte“. Das zentrale Geo-/GIS-Management des
Amtes für Bodenordnung, Geomanagement und Kataster fügt die Beiträge
in den digitalen Stadtplan ein.
So entsteht eine Übersicht
mit Orten, an denen Kinder und Familien auch an heißen Tagen Kunst,
Kultur, Spiel und Begegnung erleben können. Einer der ersten „Coolen
Orte“ im digitalen Stadtplan ist der Düsenfeldbrunnen auf der
Königstraße. Er ist mit einem blauen Eis-Logo markiert. Das Zeichen
macht deutlich: Dieser Ort kann an heißen Tagen Abkühlung bieten.
Dafür sorgen unter anderem die 116 Wasserfontänen des Brunnens.
Weitere Orte im Stadtgebiet kommen hinzu, zum Beispiel große
Schattenplätze unter Bäumen oder Wege am Wasser. „HEY DU! Unser
Kulturstadtplan“ wurde mit Unterstützung der Stiftung „Unsere Kinder
– unsere Zukunft“ der Sparkasse Duisburg ins Leben gerufen und
weiterentwickelt.
Das Projekt ermöglicht Kindern, ihre Stadt
zu entdecken, analoges und digitales Kartenmaterial zu nutzen und
eigene Ideen sowie Lieblingsorte einzubringen. In der App „Mein
Duisburg“ lädt „HEY DU!“ auch Familien dazu ein, Duisburg auf eigene
Faust zu erkunden. Der digitale Stadtplan ist abrufbar unter:
https://geoportal.duisburg.de/geoportal/kulturstadtplan/
Eröffnungsfeier Campus Marxloh und
Stadtteilschulfest Die Eröffnung des Campus Marxloh
wird am Freitag, 10. Juli, ab 12 Uhr gemeinsam mit dem
Stadtteilschulfest der Herbert-Grillo-Gesamtschule gefeiert. Unter
dem Motto „Marxloh verbindet – der Campus vereint“ sind alle
Interessierten herzlich eingeladen, mitzufeiern, ins Gespräch zu
kommen und gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Nachbarschaft und
Zusammenhalt in Marxloh zu setzen.
Nach intensiver Planungs-
und Bauzeit hat der Campus bereits im vergangenen Jahr seinen
Betrieb aufgenommen. Heute ist er ein lebendiger Bildungs- und
Begegnungsort, an dem neben der Herbert-Grillo- Gesamtschule weitere
Schulen aus Marxloh sowie zahlreiche Institutionen, Vereine und
Initiativen zusammenarbeiten und vielfältige Angebote für den
Stadtteil vorhalten.
Zum Fest erwartet die Besucherinnen und
Besucher ein abwechslungsreiches und familienfreundliches Programm
mit vielen Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren:
Kinderschminken, kreative Bastelaktionen, Spiele, sportliche
Angebote, digitale Lernstationen und eine Fotobox. Auf der Bühne
gibt es Musik, Tanz und Aufführungen.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Verschiedene Stände bieten
internationale Speisen, Snacks, Getränke und selbstgemachte
Leckereien an – ein kulinarischer Spiegel der Vielfalt Marxlohs. Mit
dem Fest wird der Campus als Ort der Bildung, Begegnung und
Gemeinschaft sichtbar.

Festakt zur Eröffnung des Bildungszentrums Campus Marxloh 12:30
Uhr Einlass und Ankommen 13:00 Uhr Sonate für Violoncello und
Klavier d-Moll: IV. Allegro (Dmitri Schostakowitsch), Klasse 5a,
Herbert Grillo-Gesamtschule, Klavier-Festival Ruhr Begrüßung:
Klaus Peter Müller, Stadt Duisburg, Stabsstelle Campus Marxloh
Grußwort: Edeltraud Klabuhn, Erste Bürgermeisterin der Stadt
Duisburg Entstehung des Bildungszentrums Campus Marxloh Ein
Rückblick: Karen Dietrich, Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung
und Projektmanagement 13:30 Uhr „Çeke çeke“ und „Uzun ince bir
yoldayım“ (Türkische Volkslieder): Engin Sarı spielt Bağlama, Musik-
und Kunstschule Duisburg Ein neues Bildungszentrum für und in
Marxloh: Die Aussicht: Klaus Peter Müller, Stabsstelle Campus
Marxloh Statements zum Campus Marxloh: Beteiligte und Nutzende
kommen zu Wort 14:20 Uhr Musik für Kinder: Nr. 10 „March“
(Sergei Prokofjew): Tanz-AG, Städtisch Katholische Grundschule
Henriettenstraße, Klavier-Festival Ruhr Weitere Informationen
zum Eröffnungsfest bzw. Stadtteilschulfest: Thomas Zander,
Schulleiter Herbert Grillo-Gesamtschule Abschied: Klaus Peter
Müller, Stabsstelle Campus Marxloh 14.30 Uhr Ende des Festakts
14.45 Uhr Führungen durch das Gebäude (optional)
TÜV-Verband zur Reformagenda: Innovation stärken ohne Sicherheit zu
schwächen Der TÜV-Verband begrüßt die Reformagenda der
Bundesregierung. Weniger Bürokratie ist richtig, aber erforderliche
Sicherheitsprüfungen und Kontrollen dürfen dabei nicht verloren
gehen.

© TÜV-Verband
Der TÜV-Verband begrüßt die Reformagenda des
Koalitionsausschusses. Sie setzt wichtige Impulse für mehr
Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Vor allem die geplante
Förderung von Künstlicher Intelligenz und autonomem Fahren sowie
schnellere Genehmigungs- und Planungsverfahren können den
Wirtschaftsstandort Deutschland stärken.
Der angekündigte
Hochlauf des autonomen Fahrens und die Einrichtung von
Modellregionen sind aus Sicht des TÜV-Verbands wichtige Schritte.
Jetzt gilt es, den bestehenden Rechtsrahmen durch praktische
Erprobung weiterzuentwickeln. Praxisprojekte und Simulationen helfen
dabei, Genehmigungsverfahren effizienter zu gestalten, ohne das hohe
Sicherheitsniveau aufzugeben.
„Deutschland muss bei
Zukunftstechnologien schneller werden“, sagt Joachim Bühler,
Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Entscheidend ist jedoch, dass
Innovation und Sicherheit nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Nur Technologien, denen die Menschen vertrauen, werden sich am Markt
dauerhaft durchsetzen.“
Den angekündigten Bürokratieabbau
unterstützt der TÜV-Verband grundsätzlich. Kritisch bewertet der
Verband jedoch Pläne, betriebliche Sicherheitsstrukturen abzubauen
und staatliche Kontrollen pauschal zu reduzieren. Auch muss beim
Wegfall behördlicher Genehmigungen darauf geachtet werden, die
sicherheitsrelevante Vorprüfung von Planungsunterlagen gleichwertig
zu ersetzen.
Bühler: „Weniger Bürokratie ist richtig.
Weniger Sicherheit wäre jedoch ein Fehler. Sicherheitsprüfungen und
risikobasierte Kontrollen verhindern Schäden, bevor sie entstehen.
Sie schützen Menschen, Umwelt und kritische Infrastruktur und
schaffen das Vertrauen, das eine innovative Wirtschaft braucht.“
Der TÜV-Verband appelliert an die Bundesregierung, die
Reformagenda so umzusetzen, dass Innovationen beschleunigt und
gleichzeitig Deutschlands hohe Sicherheitsstandards erhalten
bleiben.

NRW: Kommunale Verschuldung mit höchstem Anstieg seit 2017
* Kommunale Verschuldung stieg 2025 um 15,7 % – NRW-Kommunen mit
insgesamt 64,1 Milliarden Euro in den Kernhaushalten verschuldet,
Zuwächse sowohl bei Liquiditäts- als auch Investitionskrediten *
Mülheim an der Ruhr mit höchster Pro-Kopf-Verschuldung der
kreisfreien Städte – Kreis Mettmann an der Spitze der Kreise *
Interaktive Anwendung „Kommunale Verschuldung in NRW“ liefert Daten
zu den Schulden aller Städte und Gemeinden im Land
Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände (z. B. Kreise u.
a.) in den Kernhaushalten Nordrhein-Westfalens beliefen sich Ende
2025 auf rund 64,1 Milliarden Euro. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das
15,7 % mehr als im Jahr zuvor; gleichzeitig war es der höchste
Anstieg seit 2017.
Ende 2024 hatte der Schuldenstand bei
55,4 Milliarden Euro gelegen. Anstiege bei Liquiditäts- und
Investitionskrediten Zuwächse gab es sowohl bei Liquiditäts- als
auch bei Investitionskrediten. Liquiditätskredite sollen
kurzfristige Engpässe im Haushalt überbrücken, etwa bei
Mindereinnahmen.
Im Jahr 2025 hatten die Kommunen
Liquiditätskredite in Höhe von 27,6 Milliarden Euro, das waren
17,6 % mehr als 2024. Damit setzt sich die Trendumkehr seit dem Jahr
2024 fort. In den Jahren 2017 bis 2023 waren die Liquiditätskredite
kontinuierlich gesunken.
Bei den Investitionskrediten hatte es seit 2018
dagegen kontinuierliche Zuwächse gegeben, so auch zuletzt: 2025
lagen sie bei 36,6 Milliarden Euro, das waren 14,3 % mehr als im
Vorjahr. Investitionskredite dienen in der Regel der Finanzierung
kommunaler Infrastruktur. Betrachtet werden ausschließlich die
Schulden der Kernhaushalte.
Einfluss auf die Höhe können u.
a. der Ausgliederungsgrad von Aufgaben und unterschiedliche
Finanzierungsstrategien der Kommunen haben. Zum Beispiel nehmen
einige Kommunen Kredite im eigenen Haushalt auf und leiten das Geld
an ihre ausgegliederten Unternehmen weiter. Andere Kommunen lassen
ihre Tochtergesellschaften direkt am Kreditmarkt agieren, sodass
diese Schulden im Kernhaushalt gar nicht auftauchen.
Mülheim
an der Ruhr mit höchster Pro-Kopf-Verschuldung der kreisfreien
Städte Rein rechnerisch ergab sich NRW-weit 2025 eine
Verschuldung von 3.561 Euro pro Kopf. Von den kreisfreien Städten in
NRW hatten Mülheim an der Ruhr mit rund 10.700 Euro je Einwohner/-in
und Oberhausen mit rund 10.320 Euro die höchste
Pro-Kopf-Verschuldung. Die Mehrheit der Schulden stammte bei beiden
Städten aus Liquiditätskrediten. Es folgten Bonn mit rund 8.024
Euro, Remscheid mit rund 7.857 Euro und Leverkusen mit rund 6.938
Euro pro Kopf.
In Bonn war die Mehrheit der Schulden auf
Investitionskredite zurückzuführen, in Remscheid und Leverkusen auf
Liquiditätskredite. Höchste Verschuldung auf Kreisebene je
Einwohner/-in im Kreis Mettmann Auf Ebene der Kreise hatten 2025
der Kreis Mettmann, der Ennepe-Ruhr-Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis,
der Kreis Recklinghausen und der Oberbergische Kreis die höchste
Pro-Kopf-Verschuldung.
Mit Werten zwischen rund 3.756 und
4.478 Euro je Einwohner/-in waren die Schulden aber niedriger als
bei den Top 5 der kreisfreien Städte. Im Rhein-Sieg-Kreis, im Kreis
Mettmann und im Oberbergischen Kreis überwogen die Schulden aus
Investitionskrediten. Im Kreis Recklinghausen und im
Ennepe-Ruhr-Kreis bestand die Mehrheit der Schulden dagegen aus
Liquiditätskrediten.
Daten zu den Schulden aller
kreisangehörigen Städte und Gemeinden, kreisfreien Städte und Kreise
in NRW liefert die interaktive Anwendung „Kommunale
Verschuldung in NRW“. Sie differenziert zwischen Liquiditäts-
und Investitionskrediten und stellt sowohl Schuldenstand als auch
Schuldenentwicklung der Kernhaushalte der einzelnen Kommunen dar.
Nutzende können auch eigene Schuldenvergleiche zusammenstellen und
z. B. die Situation ihrer Stadt oder Gemeinde im Vergleich zu
anderen Orten herausfinden.

Verschuldung ausgegliederter Einheiten bei über 27,4
Milliarden Euro Neben den Kernhaushalten waren die ausgegliederten
Einheiten an denen eine Kommune unmittelbar zu 100 % beteiligt ist
im Jahr 2025 mit 27,4 Milliarden Euro verschuldet. Das waren rund
6,4 % mehr als im Jahr 2024. In diesen 27,4 Milliarden Euro sind 5,7
Milliarden Euro Schulden gegenüber dem Träger enthalten.
Hierbei handelt es sich um Schulden aus internen Kreditbeziehungen
zwischen dem Kernhaushalt und den ausgegliederten Einheiten, die i.
d. R. zu Doppelzählungen führen. Die Schulden der ausgegliederten
Einheiten umfassten hier alle Schulden von kommunalen Unternehmen in
öffentlich-rechtlicher Rechtsform (z. B. Eigenbetriebe und Anstalten
öffentlichen Rechts) als auch privaten Rechts (z. B. GmbHs), an
denen eine Kommune unmittelbar zu 100 % beteiligt ist.
Wohnbau Dinslaken bringt Solarstrom auf
die Dächer von 4.000 Wohnungen Die Energiewende wird in
Dinslaken und Umgebung direkt auf die Hausdächer gebracht: Die
Wohnbau Dinslaken GmbH rüstet einen Großteil ihres Gebäudebestands
für die Nutzung von Mieterstrom um. Gemeinsam mit dem
Energiedienstleister einhundert Energie startet ein Großprojekt, das
4.000 Haushalten in Dinslaken, Duisburg-Walsum und
Voerde den Zugang zu Solarstrom aus eigener Produktion ermöglicht.

Wohnbau Dinslaken - PV Pilot Voerde (c) einhundert Energie.
Das Projekt setzt Maßstäbe: Mit einer geplanten Leistung von 6,5
Megawatt-Peak (MWp), das entspricht der maximalen Stromleistung der
Anlagen bei voller Sonne, zählt es zu den größten derzeit in der
Umsetzung befindlichen Mieterstromprojekten in ganz Deutschland. Das
Prinzip ist einfach: Die Wohnbau Dinslaken stellt ihre Dachflächen
zur Verfügung, während einhundert Energie die Umsetzung übernimmt.
Das bedeutet: Planung, Finanzierung, Installation, Messwesen,
Betrieb und Wartung liegen in einer Hand.
Für die Wohnbau
Dinslaken entstehen weder Investitionskosten noch
Verwaltungsaufwand. Perspektivisch werden außerdem Batteriespeicher
und Wärmepumpen nachgerüstet. „Viele Menschen machen sich Gedanken
über steigende Energiekosten. Mit dem Ausbau von Mieterstrom
schaffen wir ein Angebot, von dem unsere Mieterinnen und Mieter ganz
konkret profitieren können. So bieten wir grünen Strom an, der
direkt dort verbraucht wird, wo er entsteht: bei uns im Haus.
Gleichzeitig machen wir unseren Gebäudebestand fit für die Zukunft“,
sagt Petra Eggert-Höfel, Geschäftsführerin der Wohnbau Dinslaken
GmbH.

Wohnbau Dinslaken - PV Pilot Voerde (c) einhundert Energie.
Dass dieses Modell reibungslos funktioniert, hat bereits ein
erfolgreiches Pilotprojekt in Voerde im Jahr 2024 gezeigt. Für die
Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das: Sie nutzen den Strom vom
eigenen Dach, ohne selbst in eine Solaranlage investieren zu müssen.
Da der Strom lokal produziert wird, sparen die Mieterinnen und
Mieter bei den Kosten, denn Mieterstrom liegt mindestens 10 Prozent
unter dem örtlichen Grundversorgertarif.
Ein weiterer
Pluspunkt: Wenn die Sonne einmal nicht scheint, liefert einhundert
Energie automatisch sauberen Strom aus dem Netz dazu, alles über
eine einzige, transparente Abrechnung. Der Ausbau erfolgt
schrittweise. Die ersten Anlagen gehen bereits im Sommer ans Netz,
der Abschluss des Gesamtprojekts ist für Ende 2026 geplant.
Die einhundert Energie GmbH ist ein führender Energiedienstleister
für die klimaneutrale Transformation der Wohnungswirtschaft. Das
Unternehmen ermöglicht die energetische Transformation von
Wohngebäuden durch die durchgängige Digitalisierung der
Energieflüsse und die Installation moderner Anlagentechnik.
Durch die Kopplung von Photovoltaik,
Wärmepumpen, Batteriespeichern und Ladeinfrastruktur löst einhundert
die regulatorische und technische Komplexität der Dekarbonisierung
im Mietwohnungsbestand wirtschaftlich und skalierbar.
Seit
2017 unterstützen über 120 Mitarbeitende an den Standorten Köln und
Berlin mehr als 250 Wohnungsunternehmen dabei, ihre
Dekarbonisierungsziele zu erreichen und für über 30.000 Mieterinnen
und Mieter sauberen Strom direkt vom eigenen Dach verfügbar zu
machen.
Sommerferienaktion für Kinder im Bürgerhaus
Hagenshof und Bürgerhaus Neumühl Die Duisburger
Bürgerhäuser veranstalten auch in diesem Jahr wieder ein buntes und
erlebnisreiches Ferienprogramm für Kinder im Alter von sechs bis
zwölf Jahren. Die dreiwöchigen Ferienaktionen finden von Montag, 20.
Juli, bis Freitag, 7. August, jeweils montags bis freitags von 10
bis etwa 16 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof auf der Wiesbadener Straße
104 in Duisburg- Meiderich sowie im Bürgerhaus auf der
Otto-Hahn-Straße 49 in Duisburg- Neumühl statt.
Die Kinder
erwartet eine bunte Mischung aus Sport- und Kreativangeboten sowie
spannende Gäste und Ausflüge mit dem Bus. Das Ferienangebot richtet
sich insbesondere an Kinder aus den Stadtteilen Meiderich,
Wohnsiedlung Hagenshof und Neumühl. Auch Kinder, die noch nicht
regulär zur Schule gehen, wie beispielsweise geflüchtete junge
Menschen, sind in der Ferienaktion herzlich willkommen.
Für
die erste und zweite Ferienwoche ist eine verbindliche Anmeldung der
Kinder erforderlich. Hier entstehen Kosten in Höhe von 30 Euro je
Kind. Die Anmeldung ist ab sofort von montags bis freitags von 9 bis
17 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof oder von 12 bis 18 Uhr im Bürgerhaus
Neumühl möglich. Interessierte Eltern erhalten hier auch genaue
Auskünfte über die Inhalte der beiden Aktionen.
Eine
schnelle Anmeldung lohnt sich, da nur ein begrenztes Platzkontingent
zur Verfügung steht. Für die Teilnahme in der dritten Ferienwoche
vom 3. bis 7. August ist keine Anmeldung erforderlich. Interessierte
Kinder können die beiden Bürgerhäuser von 10 bis 16 Uhr im Rahmen
einer „Komm-und-Geh-Struktur“ kostenfrei besuchen.
Weitere
Informationen erhalten interessierte Eltern auch telefonisch unter
0203 425280 (Bürgerhaus Hagenshof) oder 0203 587418 (Bürgerhaus
Neumühl) sowie per E-Mail an
buergerhaeuser@stadt-duisburg.de.
Ausstellungsschiff MS Wissenschaft macht Station in
Duisburg Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft legt am
7. und 8. Juli wieder in Duisburg an. Die diesjährige Ausstellung
rund ums Thema "Medizin der Zukunft" hat jeweils von 10 bis 18.30
Uhr geöffnet. An über 30 interaktiven Exponaten haben Besuchende die
Chance, an Bord aktuelle medizinische Forschung aus verschiedenen
Perspektiven zu betrachten.
(C)
Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos. Duisburg ist in diesem
Jahr die einzige Ruhrgebiets-Station der MS Wissenschaft, die im
Auftrag des Bundesforschungsministeriums durch Deutschland und
Österreich tourt. Wissenschaft im Dialog realisiert die Ausstellung.
idr - Infos:
http://ms-wissenschaft.de
Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch die
Innenstadt Beeindruckende Kunstwerke, Hintergründiges zur
vielfältigen Kulturszene – beim nächsten Bürgerspaziergang mit
Oberbürgermeister Sören Link geht es am Samstag, 11. Juli, von 13
bis 16 Uhr durch die Duisburger Innenstadt vor allem um das Thema
„Streetart“.
Anmeldungen sind ab sofort bis einschließlich
Freitag, 3. Juli, online unter
https:///www.duisburg.de/buergerspaziergang möglich. Die Nachfrage
nach den Bürgerspaziergängen ist erfahrungsgemäß sehr groß. Daher
werden die verfügbaren Plätze unter allen Anmeldungen ausgelost. Die
Teilnehmenden erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail
ein Ticket mit allen wichtigen Informationen zum Treffpunkt und zum
Ablauf des Spaziergangs.
Sportmobil bringt Bewegung nach Hochfeld Das
Sportmobil des Stadtsportbundes hält in den Sommermonaten zwischen
Montag, 6. Juli, und Montag, 14. September, alle zwei Wochen auf der
Grünfläche zwischen der Haltestelle „Musfeldstraße“ und dem
„Hochfelder Bogen“ in Duisburg-Hochfeld. Immer zwischen 15 und 19
Uhr können verschiedene Sport- und Bewegungsangebote kostenlos
ausprobiert werden.
Hintergrund des neuen Angebots sind die derzeitigen Bauarbeiten für
die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027). Dadurch stehen
in Hochfeld momentan zahlreiche Grün- und Bewegungsflächen
vorübergehend nicht zur Verfügung. Das Sportmobil ist eine von
mehreren Maßnahmen, um ein Alternativangebot für Bewegung, Sport und
Spiel zu schaffen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen zu diesem und weiteren Angeboten im Stadtteil
gibt es im Internet unter
https://www.duisburg.de/hochfeld-sport-spiel.
Stadtmuseum: Führung
durch die Ausstellung „Platz gemacht!“ Das Kultur- und
Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Sonntag, 7. Juli, um 15 Uhr
am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einer Führung mit
Thorsten Fischer durch die Sonderausstellung „Platz gemacht!“ ein.
Die Ausstellung erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes.
Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer
Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte.
Sie beleuchtet die unterschiedlichen Phasen seiner Entwicklung
und richtet dabei auch den Blick auf die Zeit des
Nationalsozialismus, in der der Platz seinen heutigen Namen erhielt.
Die Führung geht der Frage nach, welche Rolle das Zentrum der Stadt
für die Nationalsozialisten spielte, und zeigt zugleich, wie die
Alliierten den Ort in der unmittelbaren Nachkriegszeit im Sinne der
Re-Education nutzten.
Dabei stehen sowohl persönliche
Geschichten als auch die politischen Rahmenbedingungen im Fokus. Die
Teilnahme ist im Museumseintritt inbegriffen und kostet für
Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen zwei Euro.
Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de
einsehbar.
Strick- und Häkelspaß beim
„Maschengedöns“ in der Zentralbibliothek Wer immer
schon wissen wollte, wie man strickt oder häkelt, oder mit einem
angefangenen Projekt nicht weiterkommt, ist herzlich zum
„Maschengedöns“ eingeladen. Die Expertinnen der Flinken Nadeln geben
am Mittwoch, 8. Juli, von 15 bis 17 Uhr in der Zentralbibliothek auf
der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte Tipps zum Umgang mit
Nadeln und Wolle, erklären, wie man Maschen anschlägt und abnimmt
und stehen mit Rat und Tat zur Seite.
Das Angebot richtet
sich an alle Interessierten ab 14 Jahren und findet monatlich im
Café im Stadtfenster statt. Die Folgetermine sind am 12. August und
9. September. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Nadeln und Wolle müssen mitgebracht werden. Die
Flinken Nadeln unterstützen mit ihrer Handarbeit den Bunten Kreis
Duisburg e.V. bei seinem Einsatz für Familien mit zu früh geborenen
und schwer kranken Kindern. Woll-Spenden werden bei den Workshops
gerne angenommen.
Tag der Duisburger
Berufsfelderkundung am Innenhafen Die Stadt Duisburg,
ihre Gesellschaften, die Niederrheinische Industrie- und
Handelskammer, die Handwerkskammer sowie der Unternehmerverband –
Soziale Dienste und Bildung laden am Donnerstag, 9. Juli, von 9 Uhr
bis ca. 15.30 Uhr Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden
Schulen der Stadt zum „Duisburger Tag der Berufsfelderkundung“ auf
den Johannes- Corputius-Platz am Innenhafen ein, um sich über die
verschiedenen Berufsfelder zu informieren.
Rund 1.500
Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Stadtgebiet und aller
Schulformen haben sich als Klassenverbände angemeldet. Bei ca. 40
Duisburger Firmen und weiteren Informationsständen können
Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen verschiedene
Berufswelten und unterschiedliche Berufsfelder praxisnah
kennenlernen.
Dabei werden klassische Handwerksberufe wie
Maler und Lackierer sowie Maurer, aber auch soziale, verwaltungs-
und kaufmännische Berufe vorgestellt und mit praxisnahen Beispielen
und Übungen veranschaulicht. Berufsfelderkundungen sind ein
zentraler Baustein im Rahmen des schulischen Konzepts zur Berufs-
und Studienorientierung. Im Fachunterricht der Schule und in
Beratungsgesprächen werden die Erfahrungen und Anwendungsbezüge
aufgegriffen und weitergeführt.
Ausbildende Betriebe
erhalten durch die Berufsfelderkundung die Möglichkeit, junge
Schülerinnen und Schüler für ihre Berufe und insbesondere für eine
Ausbildung in ihrem Betrieb zu interessieren. Außerdem können vor
Ort direkt Praktika vereinbart werden. Initiiert wird die
Veranstaltung durch die Kommunale Koordinierung des Landesprogramms
„KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“.

Bilderbuch-Autokino in der Schul- und Stadtteilbibliothek Großenbaum
Die Schul- und Stadtteilbibliothek in der
Gesamtschule Süd veranstaltet am Freitag, 10. Juli, um 16 Uhr in den
Räumlichkeiten an der Großenbaumer Allee 168–174 in
Duisburg-Großenbaum ein besonderes Bilderbuch- Autokino für Kinder.
Zu dieser außergewöhnlichen Vorleseveranstaltung sind Kinder ab vier
Jahren eingeladen.
Sigrid Bogdanski wird für ein spannendes und
kindgerechtes Hörerlebnis sorgen und dabei das Konzept des Autokinos
spielerisch aufgreifen. Hierzu können die Kinder ihre eigene
„Fahrzeuge“ wie Laufrädern, Bobbycars oder ähnlichen Rollfahrzeugen
zur Veranstaltung mitbringen und so in die passende Atmosphäre
eintauchen. Im Anschluss an die Lesung gibt es außerdem die
Möglichkeit, kreativ zu werden.
Die Kinder können malen oder
basteln und das zuvor Gehörte auf ihre eigene Weise verarbeiten und
gestalterisch umsetzen. So verbindet die Veranstaltung
Literaturerlebnis und Kreativität auf kindgerechte und
abwechslungsreiche Weise. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung
wird gebeten. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich
anzumelden gibt es online auf
https://www.stadtbibliothek-duisburg.de
Informationscafé der Frühen Hilfen zum Thema
Kindertagespflege
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 10. Juli, von 9.30 bis
11.30 Uhr in die zentrale Anlaufstelle Frühe Hilfen auf der
Schwanenstraße 5-7 (Eingang Steinsche Gasse 2) in der Innenstadt zum
Informationscafé ein. Pia Goldschmidt und Laura Heitkötter von der
Fachberatung Kindertagespflege des Jugendamtes informieren umfassend
über Betreuungsangebote für Kinder, insbesondere über die
Kindertagespflege.
Dabei erläutern sie die Vorteile einer
familiennahen und individuellen Betreuung, geben einen Überblick
über freie Plätze und beantworten individuelle Fragen. Die Frühen
Hilfen Duisburg bieten ein umfassendes Beratungsangebot zu allen
Themen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie Informationen für
Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren an.
Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen in Duisburg sind kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind
online unter http://www.duisburg.de/fruehehilfen abrufbar. Für
Rückfragen steht das Team telefonisch unter 0203 283-8342 zur
Verfügung.
Rheinhausen: Lesen und Gestalten rund um die Umwelt
Die Rheinhauser Bibliothek auf der Händelstraße 6 lädt am Freitag,
10. Juli, zu einem abwechslungsreichen Nachmittag für Kinder im
Kindergarten- und Grundschulalter ein. Von 16 bis 18 Uhr stehen
gemeinsames Lesen und kreatives Gestalten rund um Umwelt, Tiere und
Natur im Mittelpunkt. Bei der Veranstaltung können die Kinder selbst
aktiv werden und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Aus
Milchkartons entstehen mit einfachen Mitteln kleine Vogelhäuser, die
nicht nur nachhaltig sind, sondern auch Vögeln ein neues Zuhause
bieten. Die Veranstaltung im Rahmen der Duisburger Umweltwochen
verbindet Leseförderung mit Umweltbildung und zeigt, wie sich mit
Fantasie und einfachen Materialien nachhaltige Ideen umsetzen
lassen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine
Online-Anmeldung auf www.stadtbibliothek-duisburg.de (unter
„Veranstaltungen“) wird gebeten. Für Fragen steht das Team der
Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter 02065 905-4235 zur
Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von
10.30 bis 13 und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr
geöffnet.
Kreative Papierwerkstatt im Museum
Anlässlich des Marina-Markts lädt das Kultur- und Stadthistorische
Museum am Sonntag, 12. Juli, von 13 bis 17 Uhr zu einer kreativen
Papierwerkstatt in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1
am Innenhafen ein. Unter der Anleitung von Sabine Kemper entstehen
kreative Papierarbeiten mit Pilzen, Kräutern und weiteren
Naturmaterialien, die im Anschluss mitgenommen werden können.
Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist
kostenfrei. Das Mercator-Café ist an diesem Tag mit heißen und
kalten Erfrischungen sowie leckeren Kuchen geöffnet. Das gesamte
Programm ist unter https://www.stadtmuseum- duisburg.de/ abrufbar.
Stau auf der Autobahn: Diese Regeln
sollten Autofahrer kennen Sommerferien, volle
Reiserouten und Baustellen: Der ACV erklärt, worauf es im
Autobahnstau ankommt und welche Fehler gefährlich oder
teuer werden können. Mit dem Beginn der Sommerferien
in den ersten Bundesländern startet die Hauptreisezeit
auf Deutschlands Straßen. In den kommenden Wochen sind
Millionen Urlauber mit dem Auto unterwegs. Gleichzeitig
sorgen derzeit rund 1.000 Baustellen auf den Autobahnen
für zusätzliche Engpässe und erhöhen die Staugefahr auf
wichtigen Reiserouten. Besonders an den Ferienwochenenden
ist deshalb mit langen Verzögerungen zu rechnen.
Umso wichtiger ist es, im Stau richtig zu reagieren. Denn
wer Rettungsgasse, Standstreifen oder Handyregeln
missachtet, riskiert nicht nur Bußgelder und Punkte,
sondern gefährdet im Ernstfall auch andere
Verkehrsteilnehmer. Der ACV Automobil-Club Verkehr
beantwortet die wichtigsten Fragen zum richtigen
Verhalten im Stau und erklärt, welche Regeln Autofahrer
kennen sollten.
Muss der Standstreifen im Stau
frei bleiben? Ist die nächste Raststätte oder Ausfahrt
bereits in Sicht, erscheint der Standstreifen für manche
Autofahrer als vermeintliche Abkürzung. Davon ist jedoch
dringend abzuraten.
Der Standstreifen muss
grundsätzlich frei bleiben. Das Fahren auf dem
Standstreifen ist verboten. Wer ihn im Stau nutzt, um
schneller voranzukommen oder die nächste Ausfahrt zu
erreichen, riskiert ein Bußgeld von 75 Euro sowie einen
Punkt in Flensburg. Auch grundloses Halten auf dem
Standstreifen ist verboten.
Das gilt auch bei
stockendem Verkehr und während der Bildung einer
Rettungsgasse. Nur wenn Einsatzfahrzeuge anders nicht
passieren können, kann der Standstreifen ausnahmsweise
zum Ausweichen genutzt werden.
Ab wann sollte eine
Rettungsgasse gebildet werden? Sobald sich ein Stau
bildet oder der Verkehr deutlich langsamer wird, sollten
die Geschwindigkeit reduziert, ausreichend Abstand
gehalten und eine Rettungsgasse gebildet werden. Wer ein
Stauende erkennt, sollte außerdem frühzeitig den
Warnblinker einschalten, um nachfolgende Fahrzeuge zu
warnen. Die Rettungsgasse wird zwischen der linken und
allen übrigen Fahrstreifen gebildet.
Wenn im Stau
die Hinterräder des vorausfahrenden Fahrzeugs noch zu
sehen sind, bleibt ausreichend Platz zum Reagieren, falls
Rettungskräfte passieren müssen. Wichtig ist, dass die
Rettungsgasse nicht erst gebildet wird, wenn ein
Rettungswagen bereits zu sehen oder zu hören ist. Dann
ist es häufig zu spät und wertvolle Zeit geht verloren.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder sie blockiert, muss
mit einem Bußgeld ab 200 Euro, zwei Punkten in Flensburg
und einem Monat Fahrverbot rechnen.
Lohnt es sich,
den Stau zu umfahren? Viele Navigationsgeräte sowie
Apps wie Google Maps bieten bei Stau schnell eine
alternative Route an. Doch lohnt sich das Verlassen der
Autobahn wirklich?
Grundsätzlich können
Navigationssysteme und Verkehrs-Apps dabei helfen, Staus
frühzeitig zu erkennen und Zeit zu sparen. Trotzdem
sollten Routenvorschläge nicht unkritisch übernommen
werden. Gerade kurzfristige Ausweichrouten führen häufig
ebenfalls in stockenden Verkehr oder auf überlastete
Landstraßen.
Ist die Autobahn nicht vollständig
gesperrt, ist Abwarten oft die bessere Wahl. Staus lösen
sich häufig schneller auf als erwartet. Wer
Verkehrsmeldungen oder die Hinweise des
Navigationssystems im Blick behält, kann bei längeren
Sperrungen oder weiträumigen Umleitungen dennoch sinnvoll
reagieren.
Wann ist rechts Überholen im Stau
erlaubt? Eine Frage, die sich viele Autofahrer
stellen: Darf man im Stau rechts überholen? Grundsätzlich
gilt auf Autobahnen: Das Überholen von rechts ist
verboten (§ 5 Abs. 1 StVO).
Bei stockendem Verkehr
gibt es jedoch eine Ausnahme. Steht der Verkehr links,
darf rechts mit maximal 20 km/h vorsichtig vorbeigefahren
werden. Bewegt sich der Verkehr auf der linken Spur
langsam mit höchstens 60 km/h, darf rechts mit maximal 20
km/h höherer Geschwindigkeit vorbeigefahren werden.
Häufige Spurwechsel bringen dagegen meist keinen
Zeitvorteil. Im Gegenteil: Sie können den Verkehrsfluss
zusätzlich stören und einen Stau sogar verschärfen.
Wer die geltenden Regeln missachtet, muss mit einem
Bußgeld von rund 100 Euro und einem Punkt in Flensburg
rechnen.
Darf auf der Autobahn im Stau gewendet
oder rückwärtsgefahren werden? Wird die letzte
Ausfahrt verpasst und die Fahrbahn hinter dem Fahrzeug
scheint frei zu sein, gilt dennoch: Rückwärtsfahren und
Wenden sind auf der Autobahn grundsätzlich verboten.
Eine Ausnahme besteht nur, wenn die Polizei dies
ausdrücklich anordnet. Wer dennoch rückwärtsfährt oder
wendet, riskiert ein Bußgeld von rund 200 Euro, einen
Punkt in Flensburg und ein Fahrverbot.
Vor allem
bringen solche Fahrmanöver andere Verkehrsteilnehmer in
Gefahr. Wer in einen Stau gerät, muss deshalb bis zur
nächsten regulären Ausfahrt weiterfahren oder den Stau
abwarten.
Darf im Stau das Fahrzeug verlassen
werden? Steht der Verkehr über längere Zeit still, ist
der Wunsch nach einer kurzen Pause nachvollziehbar.
Grundsätzlich sollte das Fahrzeug jedoch nur im Notfall
verlassen werden, etwa um eine Unfallstelle abzusichern.
Andernfalls droht ein Bußgeld.
Bei längeren
Standzeiten drücken Polizei oder Ordnungsbehörden zwar
häufig ein Auge zu. Dennoch sollte das Fahrzeug nicht
unnötig verlassen und in der Nähe des Fahrzeugs geblieben
werden. Ein Stau kann sich jederzeit wieder auflösen.
Außerdem dürfen Rettungskräfte nicht behindert
werden. Auch Motorradfahrer fahren trotz Verbots manchmal
zwischen den Fahrzeugen hindurch. Sich plötzlich öffnende
Türen können deshalb schnell zur Gefahr werden.
Was ist bei einem Stau im Tunnel zu beachten? Kommt es
im Tunnel zu einem Stau, gelten besondere
Vorsichtsmaßnahmen. Es sollte möglichst ein Abstand von
mindestens fünf Metern zum vorausfahrenden Fahrzeug
eingehalten und frühzeitig eine Rettungsgasse gebildet
werden.
Bei längerem Stillstand empfiehlt es sich,
den Motor abzustellen. Außerdem sollten die Fenster
geschlossen und die Lüftung auf Umluft gestellt werden.
So gelangen weniger Abgase in den Innenraum.
Kommt
es zu einem Notfall, geben Durchsagen und die
Beschilderung im Tunnel wichtige Hinweise. Sie zeigen den
Weg zu den Notausgängen und informieren über das richtige
Verhalten.
Wie lässt sich ein Stau am besten
überstehen? Ist die Rettungsgasse gebildet, bleibt
zunächst nur eines: Ruhe bewahren. Die Wartezeit kann
beispielsweise für ein Hörbuch oder einen Podcast genutzt
werden. Bei längeren Standzeiten empfiehlt es sich
außerdem, den Motor abzustellen, um Kraftstoff zu sparen
und die Umwelt zu schonen.
Auch ein Telefonat
lässt sich im Stau manchmal erledigen. Das Smartphone
darf jedoch nur genutzt werden, wenn das Fahrzeug steht
und der Motor ausgeschaltet ist. Verstöße werden mit
einem Bußgeld, Punkten in Flensburg und je nach Verstoß
weiteren Konsequenzen geahndet.
ACV-Checkliste:
Staus möglichst vermeiden - Stoßzeiten an
Ferienwochenenden sowie freitagnachmittags und
samstagvormittags möglichst meiden -
Navigationssysteme nutzen, Routenvorschläge aber kritisch
prüfen - Nach dem Überholen wieder auf die rechte
Fahrspur wechseln - Reißverschlussverfahren korrekt
anwenden - Vorausschauend fahren und unnötige
Spurwechsel vermeiden - Rettungsgasse bereits bei
stockendem Verkehr bilden - Den Standstreifen
grundsätzlich freihalten
Kirche kocht und
lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich
heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im
Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann
Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum
Beispiel am 14. Juli, wenn sie um 12.30 Uhr
Kartoffelsalat mit Grillwürstchen servieren.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist
kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne
Momente schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt Yvonne
de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés
(Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail:
detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten
Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter
www.kirche-meiderich.de.
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