'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    27.Kalenderwoche: 4. Juli


Mittwoch, 5. Juli 2023

Wetterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.

Erfolgreicher Eilantrag gegen die Gestaltung des Gesetzgebungsverfahrens zum Gebäudeenergiegesetz Pressemitteilung
Karlsruhe, 5. Juli 2023 - Mit Beschluss vom heutigen Tage hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts dem Deutschen Bundestag aufgegeben, die zweite und dritte Lesung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur „Änderung des Gebäudeenergiegesetzes und zur Änderung der Kehr- und Überprüfungsordnung“ (im Folgenden: Gebäudeenergiegesetz) nicht innerhalb der laufenden Sitzungswoche durchzuführen.

Der Antragsteller, ein Mitglied der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, sieht sich durch das Gesetzgebungsverfahren in seinen Rechten als Mitglied des Deutschen Bundestages verletzt. Sein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung hat in der Sache Erfolg. Der Hauptsacheantrag im Organstreitverfahren erscheint jedenfalls mit Blick auf das Recht des Antragstellers auf gleichberechtigte Teilhabe an der parlamentarischen Willensbildung aus Art. 38 Abs. 1 Satz 2 des Grundgesetzes (GG) weder von vornherein unzulässig noch offensichtlich unbegründet.

Die demgemäß vom Bundesverfassungsgericht vorzunehmende Folgenabwägung führt zu dem Ergebnis, dass die für den Erlass einer einstweiligen Anordnung sprechenden Gründe überwiegen. Unter den besonderen Umständen des Einzelfalls überwiegt das Interesse an der Vermeidung einer irreversiblen Verletzung der Beteiligungsrechte des Antragstellers aus Art. 38 Abs. 1 Satz 2 GG gegenüber dem Eingriff in die Verfahrensautonomie des Deutschen Bundestages, der die Umsetzung des Gesetzgebungsverfahrens lediglich verzögert. Die Entscheidung ist mit 5:2 Stimmen ergangen.

 

NRW baut Förderprogramm für Kommunen mit Zuwanderung aus Südosteuropa weiter aus
Um die kommunale Integrationsarbeit für Menschen aus Südosteuropa weiter zu stärken, weitet das NRW-Integrationsministerium die Förderung aus. Davon profitieren 13 neue Städte, darunter im Ruhrgebiet Bönen und Mülheim an der Ruhr. 35 Kommunen werden weiter unterstützt, u. a. Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gevelsberg, Gladbeck, Hagen, Hamm, Herne und Oer-Erkenschwick.

Das aktuelle Förderprogramm bis Ende 2024 hat ein jährliches Volumen von 5,5 Millionen Euro. Durch das Förderprogramm soll die Teilhabe und Integration von Menschen aus Südosteuropa lokal verbessert werden. Dazu gehören beispielsweise die Beratung von Eltern bei der Suche nach einem Betreuungs- oder Schulplatz für ihr Kind, die Erklärung von Rechten und Pflichten als Mieter und die Vermittlung zu Anlaufstellen bei Fragen zu medizinischer Versorgung. Ein Fokus der neuen Förderphase liegt auf Maßnahmen zum Abbau von Antiziganismus bzw. Antiromaismus in Institutionen und Gesellschaft. idr


Kellerbrand in Neudorf

Um 19:50 Uhr (4.7.) rückten Kräfte der Wachen Duissern, Buchholz sowie der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte zu einem Kellerbrand auf der Straße "Alte Schanze" in Neudorf aus. Während die Brandbekämpfung im Keller lief, wurde eine Person im sicheren Bereich des dritten OG über eine Drehleiter betreut. Sie konnte wegen des verrauchten Treppenraums die Wohnung nicht mehr verlassen.
Um das Gebäude rauchfrei zu bekommen, wurde ein Lüfter eingesetzt. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden vorsorglich alle Wohnungen im Haus kontrolliert. Alle Wohnungen waren rauchfrei. Eine Person wurde vom Rettungsdienst vorsorglich untersucht, konnte aber vor Ort verbleiben. Der Einsatz für die 50 Einsatzkräfte war nach einer Stunde beendet.

Zehn Millionen Euro für den Ausbau von Mieterstrom – Landesregierung bringt Klimaschutz und finanzielle Entlastung unter ein Dach
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat ein landeseigenes Förderprogramm in Höhe von zehn Millionen Euro beschlossen, um den Mieterstrom in Nordrhein-Westfalen weiter auszubauen. Ziel des Programms ist es, die Installation und vorbereitende Dacharbeiten für Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden mit gefördertem Wohnraum zu unterstützen. Der Zuschuss kann für die technische Installation und vorbereitende Maßnahmen des Daches bis zu 2.500 Euro betragen. Modernisierungen werden mit bis zu 5.000 Euro gefördert. Der Zuschuss berechnet sich pro Wohnung des geförderten Gebäudes.


Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Die Landesregierung bringt mit dem Nordrhein-Westfalen-Programm Klimaschutz und finanzielle Entlastung beim Wohnen unter ein Dach. Das ist gut fürs Klima und den Geldbeutel von Mietern. Mit dem Programm zum Mieterstrom macht die Landesregierung weiter Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien im Gebäudebereich. Gleichzeitig werden durch Mieterstrom-Modelle die Stromkosten gesenkt. Das ist in Zeiten steigender Energiepreise eine echte Entlastung für Mieterinnen und Mieter. Das steigert die Akzeptanz für klimagerechtes Bauen und Wohnen. Damit gestalten wir die Modernisierung von Wohngebäuden mit den Eigentümern und Mietern, nicht gegen sie. Anreize statt Verbote ist unser Kompass.“  

Auf Antrag kann ein „Zuschuss Mieterstrom NRW 2023“ für alle Neubauvorhaben und Modernisierungen gewährt werden, in der mindestens eine geförderte Wohneinheit realisiert wird oder wurde. Auch für Bauvorhaben, die eine Bewilligung aus der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen vor 2023 erhalten haben, kann ein Zuschuss beantragt werden. Die Förderung kann bei den örtlichen Bewilligungsbehörden beantragt werden. Bewilligungsbehörden sind die Kreise und kreisfreien Städte.  

Die zehn Millionen Euro zur Förderung von Mieterstrom-Modellen im Wohnungsbau werden aus dem Sondervermögen zur Bewältigung der Krisensituation zur Verfügung gestellt. Mit dem Zuschuss soll eine Unterstützung zur Bewältigung der direkten und indirekten Folgen der Energiekrise geleistet werden, die zu einer mittelbaren finanziellen Entlastung von Haushalten im geförderten Wohnungsbau beitragen soll und besondere Härten bei der Stromversorgung ausgleicht. Das Programm zielt darauf ab, dass öffentliche Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften und andere gemeinwohlorientierte Wohnungsmarktakteure einen Anreiz erhalten.  


·         Als Mieterstrom wird Strom bezeichnet, der von Solaranlagen auf dem Dach eines Wohngebäudes erzeugt und von dort direkt in dem Gebäude verbraucht wird. Der Vermieter produziert Strom lokal am Haus und verkauft ihn direkt oder über einen Stromanbieter an seine Mieter. Damit werden die Anlagen des Vermieters profitabler und die Stromkosten für die Mieter sinken.  
·         Im Rahmen des Nordrhein-Westfalen-Programms wird ein Zuschuss für eine technische Installation gewährt: Gefördert wird die Errichtung, der Umbau oder die Erweiterung der Hauselektrik, um den von einer Anlage zu erzeugenden Strom für das geförderte Gebäude nutzen zu können.

Hierzu zählen unter anderem die Messplätze, die Erneuerung oder Verstärkung bestehender Haus- und Wohnungsanschlüsse, die Verkabelung und die damit einhergehenden Arbeitsaufwände, Steuereinrichtungen für den Betrieb der Anlage, beispielsweise in Verbindung mit einer Wärmepumpe, einzubringende stationäre elektrische Batteriespeicher und das zu ihrem Betrieb erforderliche Steuer- und Regelsystem oder bauliche Maßnahmen für die Einbringung der Installation in den Gebäuden.  
·         Im Rahmen des Nordrhein-Westfalen-Programms wird ein Zuschuss für vorbereitende Maßnahmen am Dach gewährt: Gefördert werden vorbereitende bauliche Maßnahmen an Dach oder Fassade, die für die Errichtung oder Erweiterung einer Anlage technisch oder statisch erforderlich sind. Gleiches gilt für eine Kombination aus einer Anlage mit einem Gründach.  

Projekt brotZeit e.V.
Mit der gemeinnützigen Organisation brotZeit e.V. plant das Amt für Schulische Bildung eine Ausweitung des Frühstücksprojektes „brotZeit“ auf bis zu zehn weitere Schulstandorte in Duisburg. Bereits jetzt nehmen 19 Schulen im Primarbereich am Frühstücksangebot teil. Kurzfristig könnten bereits zum kommenden Schuljahr 2023/2024 drei weitere Schulen in das Programm aufgenommen werden. Beworben haben sich hierfür die GGS Hans-Christian-Andersen, die GGS Lange Kamp und die GGS Krefelder Straße.

Oberbürgermeister Sören Link, sowie die Beigeordnete für Bildung, Arbeit und Soziales Astrid Neese begrüßen das Engagement des Vereins. „Ich möchte mich ganz herzlich bei denen bedanken, die sich ehrenamtlich engagieren und die die Realisierung des Projektes erst möglich machen. Es geht ihnen um mehr, als Kindern ein Frühstück zu bereiten, auch die persönliche Zuwendung ist für viele Schülerinnen und Schüler wichtig, um in einen erfolgreichen Schultag starten zu können“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Die an dem Projekt bisher schon beteiligten Schulen berichten, dass das Konzept mit einem Frühstücksbuffet sehr gut von den Schülerinnen und Schülern angenommen wird. Dabei ist es nicht allein das geschmierte Butterbrot oder der geschnittene Apfel, sondern auch die Zuwendung und das Interesse der Ehrenamtlichen, das den Kindern einen guten Start in den Schulalltag ermöglicht.

Astrid Neese, Bildungsdezernentin, betont: „Ein gutes und nahrhaftes Frühstück ist gerade für Kinder und Jugendliche eine Grundvoraussetzung, um dem Unterricht konzentriert folgen und leistungsfähig arbeiten zu können. Unsere Beteiligung an diesem Projekt ist deshalb ein wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit.“

Seit 2013 unterstützt brotZeit e.V. Grund- und Förderschulen in Duisburg bei der Frühstücksversorgung von Schulkindern. Finanziert werden diese Angebote in Duisburg einer Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen und Lebensmittelspenden der Firma Lidl. Das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) hat angekündigt, zusätzlich eine Förderung für eine komplette Ausrüstung an Gerätschaften zur Frühstücksvorbereitung und -ausgabe zur Verfügung zu stellen.


Auftrag für den Ersatzneubau der Talbrücke Rahmede vergeben

Ein entscheidendes Etappenziel ist erreicht: Die Autobahn GmbH des Bundes hat heute den Auftrag für den Ersatzneubau der Talbrücke Rahmede vergeben. Demnach wird die Bietergemeinschaft HABAU/MCE/Bickhardt Bau mit dem Neubau beauftragt. Die Auftragssumme beträgt rund 170 Millionen Euro. Die Bauvorbereitungen und Detailplanungen sind bereits angelaufen. Ziel ist es, den ersten Teil der Talbrücke Rahmede Mitte 2026 für den Verkehr freizugeben.

Bundesminister Volker Wissing: „Die erfolgreiche Vergabe ist der Startschuss für den Neubau der Talbrücke Rahmede. Damit kommen wir unserem Ziel bedeutend näher, die Sauerlandlinie A 45 in Lüdenscheid schnellstmöglich wieder durchgängig befahrbar zu machen. Wir haben den Vergabeprozess beschleunigt und sogar schneller als vorgesehen abgeschlossen. Die beauftragte Bietergemeinschaft wird den Neubau nun mit Hochdruck voranbringen.“


Gunther Adler, Geschäftsführer der Autobahn GmbH des Bundes: „Es zahlt sich nun aus, dass alle Beteiligten den Neubau der Talbrücke mit maximaler Priorität angegangen sind. Wir haben direkt nach der Sprengung der alten Brücke am 7. Mai mit den Aufräumarbeiten begonnen und parallel die Vergabe des Neubaus vorangetrieben.“

Der Neubau der 453 Meter langen Talbrücke Rahmede hat im Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), im Fernstraßen-Bundesamt und in der Autobahn GmbH des Bundes höchste Priorität. Gemeinsame intensive Gespräche mit Betroffenen, Kommunen und den Verbänden haben es ermöglicht, auf ein formales Planfeststellungs- oder Plangenehmigungsverfahren zu verzichten. Um auf kürzestem Weg zum Bau zu kommen, hatte die Autobahn GmbH des Bundes außerdem eine funktionale Ausschreibung gestartet. Das bedeutet: Der Auftragnehmer übernimmt die Planungs- und zugleich auch die Bauleistungen. Hierdurch bringt er seine fachliche Expertise bereits in der Planungsphase mit ein.

 

Landschaftspark Duisburg-Nord: Anfahrt und Parken bei den Finals Rhein-Ruhr
Vom 6. bis 9. Juli werden bei der vierten Ausgabe des Multi-Sportevents Die Finals 2023 Rhein-Ruhr 159 Deutsche Meistertitel in 18 Sportarten vergeben, die bei der Gelegenheit hautnah mitzuerleben sind - ganz ohne Eintrittskarte. Vier Tage lang werden Duisburg und Düsseldorf die Herzkammer des deutschen Spitzensports sein. ARD und ZDF übertragen die Finals an allen Tagen mehr als 25 Stunden live sowie mehr als 70 Stunden in den Streams ihrer Mediatheken. 
 Programm und Zeitplan: https://www.diefinals.de/

Der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Sören Link, ist voller Vorfreude auf die am 6. Juli startenden Finals, wenn Kanu, Kanu-Polo und Stand-Up-Paddling im Innenhafen und BMX, Breaking und Klettern im Landschaftspark ausgetragen werden: „Die Finals haben in dieser Konstellation, mit Düsseldorf und Duisburg, die Chance, den Spitzensport in Deutschland auch ganz bewusst an Orte zu bringen, wo sie üblicherweise nicht sind, den Sport also ganz bewusst zu den Menschen zu bringen, das ist sicherlich auch für die Sportlerinnen und Sportler etwas ganz Besonderes.“ BMX und Breaking feiern ihre Finals-Premieren in Duisburg. Hier geht es zum Teaser-Video

Aufgrund von Straßenbauarbeiten für den barrierefreien Ausbau der DVG-Straßenbahnlinie 903 ist die Zufahrt zum Landschaftspark Duisburg-Nord über die Neumühler Straße (B 8) für den Autoverkehr und für Radfahrer im Zeitraum von Samstag, 3. Juni, bis Mittwoch, 16. August 2023, gesperrt. Grund hierfür ist die Modernisierung der Haltestelle „Landschaftspark Nord“ der Straßenbahnlinie 903 sowie der beiden gleichnamigen Bushaltestellen.

Während der Finals Rhein-Ruhr 2023 (6. bis 9. Juli) ist der bekannte Parkplatz an der Emscherstraße 71 im Zeitraum vom 7. bis 10. Juli sowohl aus südlicher Richtung über die Emmericher/Neumühler Straße (Duisburg Meiderich), als auch aus Richtung A59-Abfahrt „Alt-Hamborn“ (6) erreichbar. Ab den Autobahnabfahrten Duisburg-Neumühl (A42) und Oberhausen-Lirich (A3) werden die Besucher gebeten, der Hinweisbeschilderung (Umleitungen) zu folgen.

ÖPNV
In der o.a. Zeit der Straßenbauarbeiten wird für die Linie 903 Schienenersatzverkehr zwischen den Haltestellen Meiderich Bf und Hamborn Rathaus angeboten, die stattdessen eingesetzten Busse halten am Schwimmbad an der Essen-Steeler-Straße. Von dort aus gelangt man innerhalb von 5 bis 10 Minuten Fußweg in den Landschaftspark.

Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefon-Hotline unter der Rufnummer +49 203 60 44 555, in der myDVG-App oder auch in den sozialen Medien bei Facebook unter facebook.de/dvgduisburg oder bei Twitter unter twitter.com/dvg_verkehr. Kostenfreies Parken
·        Navigationsadresse: Emscherstraße 71, 47137 Duisburg
·        Navigationsadresse: Hamborner Straße 40 (ehemals Fläche Tentorium), 47166 Duisburg, Fußweg zum Veranstaltungsgelände 5-10 Minuten Radfahrer finden im Landschaftspark extra eingerichtete Abstellmöglichkeiten zwischen dem Gasometer und der Neuen Verwaltung im Eingangsbereichs des Parks. Weitere Informationen zum Event aktuell unter www.diefinals.de

Aufbau für die Finals Rhein-Ruhr2023 (c) ThomasBerns.


Landschaftspark Nord: Stadtwerke Sommerkino 12. Juli - 20. August 2023

Vom 12. Juli bis 20. August 2023 heißt es wieder „Film ab!“ in der Gießhalle des Landschaftsparks Duisburg-Nord. Zum 25. Mal findet in der atemberaubenden Industriekulisse das Stadtwerke Sommerkino statt. Die Zuschauer erwartet eine unwiderstehliche Mischung aus aktuellen Hits, Klassikern und Kultfilmen.
Mehr...
 

Sommermarkt 21. - 23. Juli

Von Freitag, 21. Juli, bis einschließlich Sonntag, 23. Juli 2023, lädt der Sommermarkt im Landschaftspark Duisburg-Nord mit schönstem Kunsthandwerk zum Stöbern, Bummeln und Staunen ein. Mehr als 70 Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker präsentieren in dieser einzigartigen Atmosphäre des Hüttenwerks ihr Handwerk. Mehr...

Stadtmuseum: Kräutergarten und Blumenwunder
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen bietet während des Marina Marktes am Sonntag, 9. Juli, von 13 bis 17 Uhr einen Kräuter- und Blumenworkshop an. Zusammen mit Katharina Selent-Michel können kleine Kräutergärtlein oder farbenfrohe Blumentöpfchen hergestellt werden. Dabei erfahren die Teilnehmenden auch viel Wissenswertes über die Pflanzen. Der Workshop sowie der Besuch der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung sind kostenlos. Das Mercator-Café ist ebenfalls geöffnet. Weitere Informationen und das gesamte Programm des Museums gibt es online unter www.stadtmuseum-duisburg.de.


Schachkurs für Anfänger ohne Vorkenntnisse in der Zentralbibliothek

Die Kinder- und Jugendbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 lädt Kinder ab sieben Jahren zu einem Schachkurs für Anfänger ein. Der Kurs beginnt am Dienstag, 15. August. Schach, das uralte Spiel um König, Dame und Co., hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Der Kurs bietet die Möglichkeit, Figuren und Züge bei einem erfahrenen Lehrer kennenzulernen. Ronald Schneider unterrichtet dabei nach der international bekannten „Stappen-Methode“.

Der Kurs umfasst sechs aufeinander folgende Termine, jeweils dienstags um 16 Uhr und endet am 19. September. Die Teilnahme kostet sechs Euro zugunsten der Duisburger Bibliotheksstiftung. Anmeldung sind ab sofort persönlich über die Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de in der Kategorie Veranstaltungen möglich. Bei Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendbibliothek telefonisch unter 0203 283 4221 oder per E-Mail an kinderjugendbibliothek@stadt-duisburg.de gerne zur Verfügung. Die Öffnungszeiten in den Ferien sind montags 13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr.

Vor 10 Jahren in der BZ: Teuerungsrate steigt auf 2,1 Prozent
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex zwischen Juni 2012 und Juni 2013 um 2,1 Prozent gestiegen. Damit stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Mai 2013) um 0,2 Prozent.  Wer sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen will, muss gegenüber dem Vorjahr höhere Preise in Kauf nehmen: Seit dem letzten Tiefstand der Butterpreise im Juli und August 2012 errechneten die Statistiker einen Preisanstieg von 37,3 Prozent.

Die Preisentwicklung bei Margarine verlief nur auf den ersten Blick verbraucherfreundlicher: Die Preise für die pflanzliche Alternative zur Butter haben im Vorjahresvergleich um 0,7 Prozent nachgegeben. Seit Januar 2005 verteuerte sich Margarine jedoch um 57,4 Prozent, während der Butterpreis im selben Zeitraum um 34,7 Prozent stieg. Die Entwicklung der Butterpreise gleicht seit 2007 einer Berg- und Talfahrt, bei den Preisen für Margarine ist dagegen seit 2005 (mit einer kurzen Unterbrechung im Jahr 2009) ein steigender Trend festzustellen; der traditionelle Preisvorteil der Margarine schmilzt dahin. (IT.NRW)

Suizidprävention jetzt stärken! BAGSO fordert gesetzliche Verankerung der Suizidprävention
Hilfe zur Unterstützung in suizidalen Krisen muss leichter zugänglich sein als Hilfe zur Selbsttötung. Vor der Abstimmung über Gesetzentwürfe zur Suizidassistenz im Bundestag am 06.07.2023 fordert die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen zusammen mit zahlreichen anderen Verbänden den Gesetzgeber auf, noch in dieser Legislaturperiode ein Gesetz zur Suizidprävention zu verabschieden und umzusetzen.

In einem Schreiben an die Abgeordneten des Bundestags setzen sie sich gemeinsam für eine Stärkung und auskömmliche Finanzierung der Suizidprävention sowie der Hospizarbeit und der Palliativversorgung ein. Gemeinsam mit den anderen unterzeichnenden Verbänden fordert die BAGSO ein Schutzkonzept für Menschen mit Suizidgedanken. Dies müsse den Aus- und Aufbau regionaler und überregionaler suizidpräventiver Angebote umfassen ebenso wie eine bundesweit einheitliche Telefonnummer und eine Internetseite. Für Risikogruppen sowie für junge und ältere Menschen müsse es spezielle präventive Angebote geben. Mehr als 40 Fachgesellschaften und bundesweit tätige Institutionen, darunter die BAGSO, hatten bereits 2022 „Eckpunkte für eine gesetzliche Verankerung der Suizidprävention” veröffentlicht.  

Die BAGSO kritisiert darüber hinaus, dass die Entscheidung im Bundestag zur Neuregelung der Suizidassistenz im Hauruckverfahren getroffen werden soll. „Trotz der Dringlichkeit, die Bedingungen für die Suizidassistenz klar zu regeln, muss eine solche weitreichende Entscheidung mit ausreichend Vorlauf erfolgen,“ sagte die BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner.

„Der kurze Vorlauf und der Termin knapp vor der Sommerpause werden der komplexen Debatte aus Sicht der BAGSO nicht gerecht. Sie erhöhen die Gefahr, dass eine Entscheidung zur Ausgestaltung der Suizidassistenz getroffen wird, die sich nicht hinreichend an dem Wert und der Würde des Lebens – auch im hohen Alter – orientiert.“ Die BAGSO hatte im August 2022 auf das erhöhte Suizidrisiko im fortgeschrittenen Lebensalter hingewiesen. In ihrer Stellungnahme „Suizidprävention im Alter stärken“ forderte sie den Ausbau der psychologischen und psychiatrischen Versorgung älterer Menschen und eine intensive gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Wert und der Würde des Lebens, auch in Grenzsituationen des Alters.
Schreiben an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages
Eckpunkte für eine gesetzliche Verankerung der Suizidprävention
BAGSO-Stellungnahme „Suizidprävention im Alter stärken“


Keine Beecker Kirmes ohne einen Gottesdienst

Bei der Beecker Kirmes ist der Gottesdienst seit fast zehn Jahren fester Bestandteil des Programms. Gewünscht hatten sich diesen die Schausteller, und die evangelische und die katholische Kirche vor Ort gestalten ihn jedes Mal gerne mit. Den ersten Gottesdienst leitete im Autoscooter Pfarrer Heinz-Georg Assmann, den diesjährigen - am letzten Sonntag - verantwortete die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck mit Pfarrer Rüdiger Klemm, der von der Bühne aus predigte.

Zur kleinen Tradition gehört auch, dass nach dem Gottesdienst die Leute noch zum Frühschoppen zusammenbleiben. Das war dieses Jahr so und soll auch beim nächsten Mal so sein.

Pfarrer Rüdiger Klemm - im Vordergrund - auf der Bühne der Beecker Kirmes während des Gottesdienstes (Foto Wolfgang Tereick)

Baustellen  DVG-Umleitungen Bahn - VRR 

A 40, Erweiterung der A 40 inkl. Ersatzneubau Rheinbrücke Neuenkamp: Verkehrseinschränkungen von 14. bis 17. Juli
Im Zusammenhang mit der Erweiterung der Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen einschließlich Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp informieren wir Sie über folgende Verkehrseinschränkungen: 
Von Freitag, 14. Juli, 20 Uhr, bis Montag, 17. Juli, 5 Uhr, wird die A 40 in Fahrtrichtung Essen zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Häfen und Am Brink auf einer Länge von rund 300 Metern auf einen Fahrstreifen eingeengt. Grund für die Einstreifigkeit sind Arbeiten an der Mittelstreifenüberfahrt im Streckenabschnitt.

Duisburg-Kaßlerfeld: Teilsperrung des Kreisverkehrs an der Ruhrorter Straße
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Montag, 17. Juli, Straßenbauarbeiten im Kreisverkehr Kaßlerfeld (Ruhrorter Straße) durch. Dafür ist während dieser Arbeiten nur eine Spur im Kreisverkehr befahrbar.

Von der Ruhrorter Straße und der Straße Am Brink aus kommend, entfällt ebenfalls jeweils eine Fahrspur zur Einfahrt in den Kreisverkehr. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich weiterhin passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte August andauern.

Duisburg-Mitte: Vollsperrung der Straße „Am Schlütershof“ (unter der Brücke der A40)
Die Autobahn GmbH führt am Freitag, 21. Juli, ab 6 Uhr Arbeiten auf der Straße „Am Schlütershof“ durch. Dafür wird die Straße „Am Schlütershof“ im Bereich unterhalb der Brücke der A40 voll gesperrt. Umleitungen werden eingerichtet. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich weiterhin passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich am selben Tag gegen 22 Uhr abgeschlossen.


Straßenbauarbeiten: Busse fahren in Duisburg-Rheinhausen eine Umleitung

Von Samstag, 8. Juli, Betriebsbeginn, bis Sonntag, 9. Juli, Betriebsende, müssen die Busse der Linien 920, 921 und NE2 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Duisburg-Rheinhausen eine Umleitung fahren. Grund hierfür ist die Installation einer Baustellensignalanlage im Verteilerkreis an der Brücke der Solidarität.  

In Fahrtrichtung Rheinhausen fahren die Busse der Linien 920, 921 und NE2 ab der Haltestelle „Hochfeld Brückenkopf“ eine örtliche Umleitung über die Moerser Straße, Duisburger Straße, Werthauser Straße und Margarethenstraße. Ab da gilt der normale Linienweg.  


In Fahrtrichtung Stadtmitte fahren die Busse der Linien 920, 921 und NE2 ab der Haltestelle „Atroper Straße“ eine örtliche Umleitung über die Atroper Straße, Friedrich-Alfred-Straße, Europaallee, Osloer Straße und Moerser Straße. Ab da gilt der normale Linienweg. Die Haltestelle „Werthauser Straße“ entfällt. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestelle „Atroper Straße“ zu nutzen.  

STATISTIK

2022 wurden in NRW 6 100 Mehrlingskinder geboren
Im Jahr 2022 sind in NRW 6 100 Kinder geboren worden, die zusammen mit weiteren Geschwisterkindern zur Welt kamen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, gab es damit 170 Mehrlingskinder weniger als 2021 (damals: 6 270). Der Anteil an allen Neugeborenen lag 2022 mit 3,7 Prozent über dem Vorjahreswert von 3,6 Prozent. Zwillinge waren unter den Mehrlingskindern am häufigsten vertreten: Im vergangenen Jahr wurden 5 916 Zwillingskinder geboren (97,0 Prozent).

Außerdem kamen 168 Drillingskinder (2,8 Prozent) und 16 sonstige Mehrlingskinder (0,3 Prozent) zur Welt. In den Jahren von 2000 bis 2009 lag der Anteil der Mehrlingsgeburten an allen Geburten bei durchschnittlich 3,4 Prozent. In der darauffolgenden Dekade (2010 bis 2019) waren im Schnitt jeweils 3,8 Prozent der Neugeborenen Mehrlingskinder. Seit 2020 fällt der durchschnittliche Wert mit 3,7 Prozent wieder niedriger aus. (IT.NRW)



NRW-Bauproduktion im April 2023 um 5,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor
Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im April 2023 um 5,4 Prozent höher gewesen als ein Jahr zuvor. Die Produktion im Hochbau um 5,3 Prozent und im Tiefbau um 5,6 Prozent höher als im April 2022. Im Bereich des Hochbaus ermittelte das Statistische Landesamt im April 2023 durchweg positive Entwicklungen in den einzelnen Bausparten: Der stärkste Anstieg gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat wurde im öffentlichen Hochbau (+23,3 Prozent) erzielt, gefolgt vom Wohnungsbau (+4,5 Prozent) und dem gewerblichen und industriellen Hochbau (+3,6 Prozent).

Innerhalb des Tiefbaus entwickelten sich die Bauleistungen in den einzelnen Bausparten unterschiedlich: Im sonstigen öffentlichen Tiefbau sank die Bauproduktion im Vergleich zu April 2022 um 3,3 Prozent. Anstiege gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat wurden im gewerblichen und industriellen Tiefbau (+15,7 Prozent) und im Straßenbau (+0,6 Prozent) verzeichnet.

Für April 2023 ermittelte das Statistische Landesamt im Vergleich zum Ergebnis von April 2019 einen Anstieg der Produktion im Bauhauptgewerbe um 11,2 Prozent. Sowohl im Hochbau (+6,7 Prozent) als auch im Tiefbau (+16,0 Prozent) lag die Bauproduktion über dem Niveau von April 2019. Zu diesem Anstieg haben die Bausparten positiv beigetragen. Die Zuwachsraten lagen zwischen 0,4 Prozent im Straßenbau und 31,9 Prozent im öffentlichen Hochbau.
Produktionsindex im Bauhauptgewerbe:

Kinderarmut: Wo die Kindergrundsicherung am dringendsten gebraucht wird
Drei von zehn Kindern unter 18 Jahren in Bremen leben in einer Familie, die von Hartz IV beziehungsweise Bürgergeld abhängig ist. Das geht aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichmonat Dezember 2022 hervor. Wie unsere Grafik zeigt, gibt es nur noch ein Bundesland, das an die Werte aus der Hansestadt heranreicht. So sind in Berlin etwa ein Viertel der unter 18-Jährigen Teil von Bedarfsgemeinschaften sprich Haushalten, die SGB-II-Leistungen beziehen. Auch der dritthöchste Wert findet sich in einem deutschen Stadtstaat; in Hamburg liegt die Quote bei knapp 20 Prozent.

Besonders gering ist der entsprechende Prozentsatz in Süddeutschland. In Bayern sind es beispielsweise nur rund sieben Prozent, in Baden-Württemberg 8,6 Prozent. Insgesamt sind laut Auswertung des Statistischen Bundesamts deutschlandweit etwa 25 Prozent der Kinder unter 18 Jahren von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht. Demgegenüber stehen Werte von jeweils rund 20 Prozent bei den 18- bis 65-Jährigen sowie den über 65-Jährigen. Um betroffene Familien besser zu unterstützen, soll 2025 die sogenannte Kindergrundsicherung analog zur Grundsicherung beziehungsweise dem Bürgergeld für Erwachsene in Kraft treten.

Ein erster Entwurf der Familienministerin Lisa Paus aus dem Januar 2023 bezifferte die nötigen Kosten auf zwölf Milliarden Euro, Finanzminister Christian Lindner veranschlagt laut Medienberichten im kommenden Bundeshaushalt derzeit etwa zwei Milliarden Euro pro Jahr für das Programm. Die Kindergrundsicherung soll die Stellung von Anträgen für verschiedene Leistungen bei verschiedenen Stellen entbürokratisieren und vereinfachen. Laut Bericht des Deutschlandfunks wird das Programm "Kindergeld und Kinderfreibetrag, den Kinderzuschlag, Teile des sogenannten Bildungs- und Teilhabepakets sowie Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch" bündeln und aus einem Grundbetrag, der mindestens dem Kindergeld entsprechen soll, und einem nach Einkommen der Eltern gestaffelten Zusatzbetrag bestehen. Florian Zandt
Infografik: Wo die Kindergrundsicherung am dringendsten gebraucht wird | Statista

Kinderarmut in Europa nimmt zu

Rund 19,6 Millionen Kinder in Europa waren 2021 von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht. Das belegen Daten von Eurostat im neuen “Save the Children”-Bericht zum Kinderarmutsrisiko in Europa. Der durchschnittliche Anteil betroffener Kinder ist gegenüber dem Vorjahr um etwa 0,4 Prozentpunkte auf 24,2 Prozent angestiegen. Auch in Deutschland ist knapp jedes fünfte Kind von Armut bedroht. Nach Spanien verzeichnet die Bundesrepublik sogar den größten Zuwachs von Kindern an der Armutsgrenze.

In absoluten Zahlen sind es etwa 3,4 Millionen Kinder, deren psychisches und physisches Wohlergehen gefährdet sind. Hauptgrund für den Anstieg des Kinderarmutsrisikos in Europa 2021 ist die Corona-Pandemie. Diese hat vor allem einkommensschwache Haushalte finanziell extrem belastet und die für Kinder so wichtigen sozialen Kontakte in weiten Teilen verhindert. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges und den damit verbundenen wirtschaftlichen Herausforderungen wie steigenden Lebenskosten, rechnen die Expert:innen auch für das Folgejahr mit einem deutlichen Anstieg der Kinderarmut in Europa.

“Besonders betroffen sind Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Bevölkerungsgruppen, etwa Migrant:innen oder Geflüchtete, Kinder mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung, Angehörige ethnischer Minderheiten oder Kinder mit einem alleinerziehenden Elternteil.”, heißt es im Bericht von “Save the Children”. René Bocksch
Infografik: Kinderarmut in Europa nimmt zu | Statista




Djokovic schnappt sich die Herren-Tenniskrone

Novak Djokovic hat sich mit dem Sieg bei den French Open den Titel als alleiniger Rekordhalter im Herrentennis gesichert. Kein anderer Spieler konnte bisher 23-mal eines der vier großen Grand-Slam-Turniere gewinnen. Damit hat der Serbe nun auch seinen langjährigen Konkurrenten Rafael Nadal übertroffen. Dieser war mit 22 Titeln der bisherige Rekordhalter, bevor Djokovic ihn mit seinen zwei Triumphen in 2023 überholte. Das Ranking der Grand-Slam-Sieger wird seit Jahren von drei Namen dominiert - Federer, Djokovic und Nadal.

Nachdem Federer im vergangenen Jahr seinen Abschied vom Profitennis gefeiert hat, ist aus dem Triell nun ein Duell um die Tenniskrone geworden. Der "Djoker" könnte seine Führung im Rennen um den Titel als GOAT ("Greatest Of All Time") des Tennis beim kommenden Turnier in Wimbledon allerdings weiter ausbauen, denn Nadal hat das Turnier bereits verletzungsbedingt absagen müssen. Ein Blick auf die restlichen Grand-Slam-Turniersieger der letzten Jahre verdeutlicht die Dominanz des Duos Djokovic-Nadal. Von den aktiven Spielern konnten nur Andy Murray und Stan Wawrinka mehr als eines der großen vier Turniere gewinnen. Der letzte Sieger abseits von Nadal und Djokovic war Carlos Alcaraz bei den US Open 2022. Renè Boksch


Infografik: Iga Swiatek zieht gleich mit Naomi Osaka | StatistaInfografik: Djokovic schnappt sich die Herren-Tenniskrone | Statista

Iga Swiatek zieht gleich mit Naomi Osaka
Neben Iga Swiateks Namen stehen mit ihren jungen 22 Jahren bereits vier Grand-Slam-Titel. Zuletzt konnte sich die Polin zum dritten Mal in ihrer Karriere bei den French Open durchsetzen. Die aktuelle Nummer eins der Weltrangliste ist durch den Triumph bei Roland Garros nun hinter Venus Williams (sieben Grand-Slam-Titel) die meistprämierte aktive Spielerin - gleichauf mit Naomi Osaka, die derzeit aufgrund ihrer Schwangerschaft pausiert.

Sollte Swiatek ihre Leistung beibehalten, könnte sie in ihrer Karriere noch zu Venus Williams aufschließen, denn deren letzter Grand-Slam-Sieg liegt schon 15 Jahre zurück. Damals konnte sie sich in Wimbledon gegen ihre sich mittlerweile im Ruhestand befindende Schwester Serena durchsetzen. Für Serena Williams waren die US-Open 2022 der Abschied von der großen Tennis-Bühne - sie beendet ihre Karriere mit nahezu uneinholbaren 23 Grand-Slam-Titeln.

Zusammen kommen die Williams-Schwestern auf 30 Grand-Slam-Titel im Dameneinzel. Angelique Kerber ist die erfolgreichste aktive Spielerin aus Deutschland. Sie war bisher bei drei Grand Slams erfolgreich – jeweils einmal in Wimbledon, den USA und Australien. Im August letzten Jahres verkündete Kerber ihre Schwangerschaft, weshalb sie momentan pausiert. Eine Rückkehr zur ATP-Tour sei allerdings geplant.


Wo Radsport (nicht) massentauglich ist

Niederländer:innen sind nicht nur privat häufig mit dem Fahrrad unterwegs, in unserem Nachbarland herrscht auch ein reges Interesse an Radsport. Laut Statista Global Consumer Survey verfolgen rund 28 Prozent der niederländischen Sportfans aktiv die Tour de France, Giro d’Italia oder auch Vuelta a España. Genauso hoch ist der Anteil der Radsport-Enthusiast:innen zwei von drei Ländern der “Grand Tours”. 28 Prozent der Befragten in Frankreich und Spanien haben angegeben Fans der berühmten Etappenrennen zu sein. Italien liegt mit einem Anteil von 26 Prozent unter den befragten Sportfans knapp dahinter.

In den deutschsprachigen Gefilden ist die Radsport-Bubble weniger ausgeprägt. In Deutschland können nur etwa 15 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen Begeisterung für den Radsport aufbringen – in der Schweiz sind es immerhin 20 Prozent, Österreich kommt auf 14 Prozent. Dass Zweirad-Rennen hierzulande trotz einstiger Ikonen wie Jan Ullrich nicht mehr massentauglich sind, liegt vor allem an den Doping-Skandalen der vergangenen Jahre. Die Wettbewerbsverzerrung durch den Einsatz unlauterer Mittel hat dazu geführt, dass sich immer mehr Sponsoren und auch Fernsehsender aus dem Sport zurückgezogen haben. Auch viele Fans haben sich enttäuscht vom Radsport abgewendet. Talente wie Bahnrad-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Mieke Kröger hauchen dem Sport allerdings neues Leben ein und begeistern auch jüngeres Publikum. René Bocksch
Infografik: Wo Radsport (nicht) massentauglich ist | Statista