'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    42.Kalenderwoche: 20. Oktober
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Samstag, 21., Sonntag, 22. Oktober 2023

Bärbel Bas & Mahmut Özdemir: Stehen solidarisch hinter Forderung des Thyssenkrupp-Betriebsrat
Duisburg, 21. Oktober 2023 - Die Duisburger Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir stehen gemeinsam mit allen Mitgliedern der NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion im Bundestag und der SPD Duisburg solidarisch hinter der Forderung des Thyssenkrupp-Betriebsrats nach mehr Transparenz zu den aktuellen Plänen der Konzernspitze. „Stahl ist Zukunft. Aber es braucht ein schlüssiges Gesamtkonzept“, darin sind sich SPD-Abgeordneten aus NRW einig.


„Wir setzen uns für eine zukunftsgewandte Stahlindustrie ein, die auch morgen für unsere Kinder und Enkel Arbeit und Wohlstand in Duisburg und NRW sichert. Deshalb unterstützen wir gemeinsam unsere Stahlindustrie, deren Beschäftigte und Betriebsräte auf dem Weg zu einer klimaneutralen, Wasserstoffgestützten Stahlproduktion. Eine langfristig starke, international wettbewerbsfähige und klimaneutrale Stahlindustrie am Standort Duisburg ist für Deutschland insgesamt von herausragender Bedeutung.



Daher treten wir für einen Industriebrückenstrompreis ein, der die Unternehmen spürbar entlastet, bis ausreichend erneuerbare Energien bezahlbar zur Verfügung stehen. Erst kürzlich hatte der Bund Fördermittel für den geplanten Bau einer Direktreduktionsanlage zur Herstellung von klimafreundlicherem Stahl in Höhe von zwei Milliarden Euro für Thyssenkrupp Steel in Duisburg bewilligt. Auch dafür hatten wir uns gemeinsam stark gemacht.“


Die beiden Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir sowie ihre SPD-Bundestagskolleginnen und Kollegen aus ganz Nordrhein-Westfalen stehen dabei gemeinsam mit der gesamten NRWSPD Seite an Seite mit den Beschäftigten bei Thyssenkrupp. Die NRWSPD hat ihre Solidarität mit Betriebsrat und Beschäftigten heute durch einen Initiativantrag auf dem Landesparteirat der NRWSPD ebenfalls deutlich gemacht und unterstrichen.

Hintergrund: Bei Thyssenkruppsteel plant Konzernchef López den Teilverkauf der Stahltochter an einen tschechischen Milliardär, der eine Beteiligung von bis zu 50 Prozent erhalten soll. Die konjunkturanfällige Stahltochter sucht seit Jahren Partner oder Käufer. Ihre Ergebnisse schwanken stark, zudem muss sie Milliardensummen für den Umbau, hin zu einer grünen Produktion, aufbringen.

Die Arbeitnehmervertreter von Thyssenkruppsteel wollen Plänen zum Verkauf der Stahltochter nicht zustimmen. Zumindest so lange nicht, bis ein industrielles Konzept mit dem möglichen neuen Investor vorliegt. Konzernbetriebsratschef Tekin Nasikkol fordert deshalb, dass umgehend detaillierte Daten, Zahlen und Fakten bereitgestellt werden. Im Vordergrund müsse dabei immer stehen, dass die Standorte und ihre Beschäftigten gesichert sind.  

Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr - Stadt Duisburg fördert PV-Anlagen, Balkonkraftwerke und Fahrräder
Die Stadt Duisburg fördert erneut den Erwerb von Photovoltaikanlagen und die Anschaffung von Fahrrädern. Darüber hinaus gibt es Zuschüsse für Balkonkraftwerke. Möglich machen dies Fördermittel des Landes und des Regionalverbandes Ruhr. Insgesamt stehen für die Förderpakete ca. 300.000 EUR zur Verfügung. Entsprechende Anträge können ab dem 25. Oktober 2023 gestellt werden.


 „Jeder kann seinen ganz persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Mit dem Förderprogramm wollen wir die Duisburgerinnen und Duisburger ermuntern, durch PV-Anlagen und Balkonkraftwerke Energie einzusparen und häufiger auf das Fahrrad umzusteigen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.


„Die Energie- und die Verkehrswende sind zwei sehr dominante Handlungsfelder im Klimaschutz. Beide Bereiche sind für einen großen Teil der CO2-Emissionen verantwortlich“ und bergen bedeutendes Potential zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen.“ so Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur.

Mit der Erzeugung regenerativer Energie durch Photovoltaik-Anlagen werden direkt Emissionen in der Stromerzeugung reduziert. Duisburg hat besonders bei den Dach- sowie Balkonanlagen ein großes Potential. Förderung PV-Anlagen Gefördert werden der Erwerb, die Installation und die Inbetriebnahme neuer Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet Duisburg. Anträge können Privatpersonen stellen, die eine Photovoltaikanlage auf oder an ihrem Gebäude installieren.


Die maximale Förderung beträgt 4.500 Euro bei einer 30 kWp-Anlage, aber auch kleinere Anlagen sind förderfähig. Förderung Fahrräder Gefördert wird der Erwerb eines Fahrrades zur persönlichen Nutzung als Verkehrsmittel. Das Fahrrad soll zur Vermeidung von Fahrten mit dem motorisierten Individualverkehr führen. Die Förderhöhe beträgt 20% vom Kaufpreis (Inkl. MwSt.), maximal jedoch 500 Euro.


Förderung Balkonkraftwerke
Gefördert werden der Kauf, die Installation und die Inbetriebnahme neuer Stecker-Solargeräte (Balkonkraftwerke) im Stadtgebiet Duisburg. Auch hier können Privatpersonen einen Antrag stellen, die ein Balkonkraftwerk installieren wollen. Die Förderhöhe beträgt pauschal 100 Euro. Der RVR unterstützt zusammen mit der Stadt Duisburg durch ein Förderprogramm im Rahmen des Projektes Klimafit Ruhr die Erschließung des großen Solarpotentials der Region.


Mit der Förderung von SteckerSolargeräten können auch Mieterinnen und Mieter an der Energiewende teilhaben und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der RVR stellt dafür insgesamt einen Fördertopf von 7.000 € für sogenannte Balkon-Solarmodule bzw. Stecker-Solargeräte zur Verfügung. Darüber hinaus hat sich die Stadt Duisburg dazu entschieden, mit Mitteln des Landes NRW die Förderung von Balkonkraftwerke weiter fortzuführen, so dass auch über die Förderung des RVR hinaus die Möglichkeit besteht, sich an der Energiewende zu beteiligen.


Auch wenn sich Stecker-Solargeräte langfristig selbst finanzieren können, möchten der RVR und die Stadt Duisburg mit dem Zuschuss einen Anreiz bieten, jetzt zu handeln. Eine Checkliste „Schritt für Schritt zum SteckerSolargerät“ und viele weitere Informationen bietet die Internetseite der Verbraucherzentrale NRW: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/erneuerbareenergien/steckersolar-solarstrom-vom-balkon-direkt-in-die-steckdose-44715 Anträge können ab 25.10.2023 gestellt werden. Weitere Informationen zu den Förderbedingungen und Antragsformulare finden Sie unter: www.duisburg.de/klimafoerderung.


Wirtschaft zunehmend angeschlagen - IHK: Bürokratie abbauen und verlässliche Energie-Politik  
Viele Unternehmen am Niederrhein erwarten, dass ihre Geschäfte in den nächsten Monaten schlechter laufen als im Sommer. Das zeigt die Konjunkturumfrage der Niederrheinischen IHK. Kritik äußern die Unternehmen vor allem an den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen: Es fehlen die richtigen Impulse aus der Politik.  

„Zu langsam und zu unentschlossen: Viele wichtige Projekte für unsere Wirtschaft treten auf der Stelle. Dabei brauchen unsere Unternehmen gerade jetzt, wo sich die Lage verschlechtert, verlässliche Aussagen und klare Perspektiven“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger. Besonders greifbar ist die Skepsis in der Industrie: Nur eins von sieben Unternehmen gab in der IHK-Umfrage an, optimistisch in die Zukunft zu blicken.  


„Viele Unternehmen halten sich bei Investitionen immer noch zurück. Dabei besteht – nach Pandemie und Energiekrise – eigentlich Nachholbedarf. Das politische Hin und Her, wie bei Energie- oder Mobilitätswende, verunsichert die Unternehmen. Da ist es für viele vernünftiger, erst einmal abzuwarten – ein Teufelskreis, wenn es um den wirtschaftlichen Aufschwung geht“, erklärt Dietzfelbinger.   Die Unternehmer nennen vor allem die Energie- und Rohstoffpreise als größte Risiken. Bislang war der Fachkräfte-Mangel das größte Sorgen-Thema.  


„Andere Länder ziehen davon, Deutschland dagegen steckt in einer Rezession. Zugleich werden andere Standorte auch attraktiver, was Investitionen angeht. Besonders die chemische Industrie, aber auch die Stahlproduktion, prüfen Energiekosten und Rahmenbedingungen genau. Unsere Wirtschaft wird ihre gute Position verlieren, wenn wir nicht rasch handeln: Bürokratie abbauen, schneller planen und bauen, neue Flächen für die Wirtschaft – darauf kommt es jetzt an“, so der Hauptgeschäftsführer.  

Die zurückhaltende Stimmung drückt auch der IHK-Konjunkturklimaindex aus: Er fällt von 103 Punkten auf 96 Punkte. Der vollständige Bericht steht online unter www.ihk.de/niederrhein/konjunkturbericht zur Verfügung.


Am Bahndamm: Modernisierung ist abgeschlossen  -  bei jedem MSV-Heimspiel werden die Dächer und Teile der Fassade in blau und weiß illuminiert
Die GEBAG hat eine große Modernisierungsmaßnahme in Wanheimerort beinahe abgeschlossen: Seit Mitte 2021 hat die kommunale Wohnungsbaugesellschaft zwei Mehrfamilienhäuser aus den 1950er-Jahren umfassend saniert. Aktuell laufen noch letzte kleinere Arbeiten in den Eingangsbereichen und Treppenhäusern, bis zum Frühjahr des kommenden Jahres werden zudem die Außenanlagen fertiggestellt.  

Foto GEBAG  


Die Arbeiten an den beiden achtstöckigen Mehrfamilienhäusern umfassten eine energetische Sanierung der Fassade und des Flachdachs als auch eine Erneuerung der Heizungsanlage. Die Treppenhäuser wurden ebenso generalüberholt wie die Außenanlagen inklusive Zuwegungen sowie der Aufzug modernisiert. Weiterhin wurden die Fenster in den Objekten ausgetauscht, die Kellerdecke gedämmt sowie die Hauseingangs- und Wohnungseingangstüren erneuert. Auch die Balkone wurden umfassend saniert und unter anderem mit modernen Milchglasbrüstungen versehen.


Die Planung der Modernisierung stammt vom Oberhausener Architekturbüro MADAKO, die GEBAG hat rund 6,9 Mio. Euro in das Projekt investiert. Die beiden Mehrfamilienhäuser Am Bahndamm 16-18 stehen in unmittelbarer Sichtweite zur Schauinslandreisen-Arena, der Heimat des MSV Duisburg. Die „Zebras“, die traditionell in blau-weiß spielen, waren auch Inspiration für das neue Lichtkonzept der beiden Häuser: Bei jedem Heimspiel des MSV Duisburg werden die Dächer und Teile der Fassade in den Vereinsfarben blau und weiß illuminiert.


Die Beleuchtung der Häuser erfolgt durch stromsparende LED-Technik, die im Vergleich zu herkömmlichen Leuchten bis zu 80 Prozent Strom sparen kann. „Die GEBAG ist bereits seit vielen Jahren Sponsor des MSV – und so freue ich mich natürlich sehr, dass wir diese Verbundenheit nun auch optisch bei einem unserer Objekte zum Ausdruck bringen können“, so GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer.  


Halloween-Graffiti Contest und Workshop an der Emscherhalle des Landschaftspark Duisburg-Nord
Bereits zum vierten Mal findet am Samstag, 28. Oktober, ab 10 Uhr an der Emscherhalle im Landschaftspark Duisburg-Nord ein Graffiti Contest statt. Das Streetwork-Team des Jugendamtes der Stadt Duisburg lädt jugendliche Graffitikünstler jeden Alters in diesem Jahr zu einem Contest unter dem Motto „Unterwasserwelten“ ein. Farbdosen und Stifte stehen vor Ort zum Einsatz bereit. Neben diesem Contest wird für Beginner, im Alter von 12 bis 16 Jahre, wird ein Workshop unter fachlicher Anleitung angeboten.


Im Rahmen des Streetwork werden seit mehreren Jahren einzelne Freiflächen für jugendliche Sprayer bereitgestellt und betreut. Contests oder Jams an diesen Freiflächen durchzuführen, gehört in Duisburg bereits zur Tradition. Sichtbare Ergebnisse werden für den Nachmittag erwartet. Die Preisverleihung wird um 16 Uhr stattfinden. Interessierte sind herzlich eingeladen den kreativen Gestaltungsprozess zu verfolgen und sich einen Eindruck zu verschaffen, was sich die Akteure zu diesem Thema haben alles einfallen lassen.


Kinder-Halloweenparty im Jugendzentrum „Die Mühle“
Die Jugendzentren „Die Mühle“, Abenteuerfarm Robinson, Kinder- und Jugendzentrum Rumeln, Regionalzentrum Süd und das Kinder- und Jugendzentrum JUZO laden am Freitag, 27. Oktober, von 16 bis 19 Uhr in das Kinder- und Jugendzentrum „Die Mühle“ auf der Clarenbachstraße 14 in Duisburg-Rheinhausen-Friemersheim zu einer großen gruseligen Halloweenparty für Kinder und Jugendliche ein.

Eingeladen sind alle Kinder, Hexen, Monster, Werwölfe und andere Gruselgestalten ab dem Grundschulalter. Die Kinder können sich auf einen Gruselparcours und ein Gruselfest mit vielen schaurigen Spielen in der Mühle freuen. Auch auf dem Außengelände finden schaurige" Aktionen statt. Für das leibliche Wohl ist mit einem Buffet gesorgt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kostüme sind erwünscht.

VHS-Busrundfahrt zu Künstler-Ateliers
Die Volkshochschule bietet eine Busrundfahrt mit Melanie Karolzy durch Duisburger Stadtviertel am Sonntag, 22. Oktober, von 12 bis 18 Uhr, zu verschiedenen Ateliers von Künstlerinnen und Künstlern an, die während der „Tage der Offenen Ateliers“ beispielsweise Malerei, Grafik, Fotografie und Skulpturen zeigen und Einblicke in ihre Lebens- und Arbeitswelt ermöglichen. Das Teilnahmeentgelt beträgt 15 Euro, eine vorherige Anmeldung unter www.vhs-duisburg.de ist erforderlich. Ein kostenfreier Rücktritt ist nur bis Freitag, 6. Oktober, möglich. Treffpunkt ist der Busparkplatz am CityPalais.


Alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler und alle Ateliers sind in einer Broschüre „Offenes Atelier DU 2023“ zu finden, die aufzeigt, welche Ateliers in den jeweiligen Stadtteilen an welchem Wochenende einladen. Darüber hinaus kann die Broschüre als Atelier- und Künstlerverzeichnis verwendet werden. Die Broschüre ist online abrufbar unter: https://www.duisburg.de/microsites/kulturbueroduisburg/veranstaltungen/offenes-atelier.php


Zusammen ins Kino – die Kinowoche der Sparkasse Duisburg
Vom 23.bis zum 27. Oktober 2023 findet im kommunalen Kino „filmforum“, gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Duisburg „Unsere Kinder - unsere Zukunft“ erstmalig die Veranstaltung „Zusammen ins Kino – die Kinowoche der Sparkasse Duisburg“ statt, bei der die teilnehmenden Kinder im Klassenverband den Film „Shaun das Schaf - der Film“ erleben können. Die Kinder werden mit dem Kunstkulturbus zum Event gefahren.

Social Day im Zoo Duisburg
Städtische Auszubildende engagieren sich im Chinesischen Garten Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit, einen Tag den gewohnten Arbeitsplatz zu verlassen und ehrenamtlich zu engagieren. Ein Social Day bietet einen Blick über den Tellerrand und lässt die Engagierten neue Eindrücke sammeln.

Auch die städtischen Azubis engagieren sich bei einem Social Day im Chinesischen Garten und kümmern sich dort um die Pflege der Wege und Beete. Darüber hinaus wird der Teich von Laub befreit. Oberbürgermeister Sören Link begrüßt am Donnerstag, 26. Oktober 2023, um 12 Uhr im Chinesischer Garten im Zoo Duisburg, Wasserpavillon Mülheimer Straße 273, die Auszubildenden.



VHS: Microsoft Office-Intensivkurs für den Beruf
Die Volkshochschule bietet ab Freitag, 3. November, von 9 bis 16 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte an fünf Freitagen einen Office-Intensivkurs für Berufstätige, Berufseinsteiger und Wiedereinsteiger an. In diesem Kurs lernen Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Umgang mit Word, Excel, Outlook und PowerPoint, um effizient im Büro arbeiten zu können. Der Kurs ist besonders geeignet für Personen, die intensiv lernen möchten und Zeit haben, das Erlernte zwischen den Kursterminen auszuprobieren.



Der Kurs ist als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW anerkannt. Die Teilnahme kostet 210 Euro. Eine vorherige Anmeldung bis Dienstag, 2. November, online unter www.vhs-duisburg.de oder in den Geschäftsstellen der VHS ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Eva Fastabend unter 0203 283 4326 oder per E-Mail an e.fastabend@stadt-duisburg.de



VHS-Kurs: 3D-Druck – erste Schritte in der Praxis
Wer 3D-Druck kennenlernen möchte, hat bei einem Kurs der Volkshochschule an drei Freitagen Gelegenheit, erste kleine Objekte zu entwerfen und die Funktionsweise eines 3D-Druckers zu verstehen und auszuprobieren. Der Kurs findet ab 3. November von 18 bis 21.15 Uhr in der VHS im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, in der Duisburger Innenstadt statt.


Es sind keine Programmierkenntnisse oder 3D-Druck-Erfahrungen notwendig. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig. Man kann sich online über die Homepage der VHS Duisburg, www.vhs-duisburg.de, oder in den Geschäftsstellen der VHS anmelden. Weitere Informationen gibt es bei Eva Fastabend, entweder telefonisch unter 0203 283-4326 oder per E-Mail an e.fastabend@stadt-duisburg.de.


Rhein-City-Run: Zusätzliche Bahnen auf der Linie U79  
Am Sonntag, 22. Oktober, findet der Rhein-City-Run von der Düsseldorfer City nach Duisburg-Süd statt. Für die Läuferinnen und Läufer sowie für die Zuschauerinnen und Zuschauer werden für die Anreise am Morgen und die Abreise am Mittag jeweils vier zusätzliche Bahnen auf der Linie U79 eingesetzt. Für alle Sportlerinnen und Sportler gelten die Anmeldebestätigung und die Startnummer als Fahrausweis für die Hinfahrt zum Start und für die Rückfahrt vom Ziel mit VRR-Verkehrsmitteln.  
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Abfahrtszeiten von der Haltestelle „St. Anna Krankenhaus“ in Fahrtrichtung Düsseldorf Morgens:       7.58 und 8.28 Uhr Mittags: 12.02 und 12.32 Uhr  
- Abfahrtszeiten von der Haltestelle „Düsseldorf Hbf.“ in Fahrtrichtung Duisburg
- Morgens: 8.38 und 9.10 Uhr. Mittags: 12.48 und 13.18 Uhr.   

Einschränkungen für die Linie 942 In der Zeit von 10 bis 14 Uhr wird die Straße Zur Sandmühle teilweise gesperrt. Dies hat zur Folge, dass die Haltestelle „Kesselsberg“ der Buslinie 942 für die Dauer der Einschränkung zur Ersatzhaltestelle auf die Düsseldorfer Landstraße in Höhe des Hotels Milser verlegt wird.


MSV Duisburg – DSC Arminia Bielefeld: DVG setzt zusätzliche Busse ein  
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den DSC Arminia Bielefeld am Samstag, 21. Oktober, um 16.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.  

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena  
- ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 14.36, 14.46, 14.56 Uhr
- ab „Bergstraße“ um 14.41, 14.51 und 15.01 Uhr
- ab „Meiderich Bahnhof“ ab 12.15 bis 12.40 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 15.20 und 15.35 Uhr
- ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 14.28 bis 14.53 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Duisburg Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 14.45 bis 16.05 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 15.03 Uhr.  

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.


Workshop zur Genealogie in der Bezirksbibliothek Rheinhausen
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen bietet am 21. Oktober von 10 bis 13 Uhr. Die eigene Familiengeschichte zu beleuchten und für nachfolgende Generationen zu bewahren, ist eine spannende Aufgabe. Doch wo fängt man an? Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, wo ihre Wurzeln liegen.


Dieser Workshop gibt eine erste Orientierung für diese spannende Suche. Regina Kleinophorst und Jutta Flaßhove geben Starthilfe, indem sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen zur Ahnenforschung an die Teilnehmenden weitergeben. Dieser Kurs richtet sich an Anfängerinnen und Anfänger und soll ihnen helfen, Informationen über ihre Vorfahren zu finden und zu dokumentieren. Er ist der Einstieg in ein ebenso spannendes wie faszinierendes Hobby.

Um direkt an konkreten Beispielen arbeiten zu können, empfiehlt die Bibliothek, Daten oder Dokumente aus der eigenen Familie zum Workshop mitzubringen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist über die Homepage der Stadtbibliothek Duisburg auf www.stadtbibliothek-duisburg.de, unter Veranstaltungen, erforderlich. Für Fragen steht das Team der Rheinhauser Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter (02065) 905-8467 gerne zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis donnerstags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

VHS-Workshop: Aquarellmalerei
In einem Wochenendworkshop am Samstag, 21. Oktober, von 14.15 bis 18 Uhr und am Sonntag, 22. Oktober, von 10.45 bis 14.30 Uhr in der VHSFABRIK an der Steinschen Gasse 32a in der Stadtmitte vermittelt Edith Dürbaum grundlegende Techniken der Aquarellmalerei und führt die vielfältigen Möglichkeiten und Effekte vor.

Teilnehmende, die bereits über Grundkenntnisse verfügen, können neue Bildthemen ausprobieren und Kenntnisse vertiefen. Das Teilnahmeentgelt beträgt 40 Euro (ermäßigbar), eine vorherige Anmeldung unter www.vhs-duisburg.de ist erforderlich. Farben, Papier und Pinsel werden - falls nicht vorhanden - gegen eine Gebühr von zehn Euro zur Verfügung gestellt.


VHS-Fotoseminar: Motive finden und in Szene setzen
Die Volkshochschule bietet am Samstag, 21. Oktober, von 10 bis 17 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte einen IntensivWorkshop zum Thema „Straßenfotografie“ an. Ob unterwegs im Urlaub oder einfach beim Bummel über den heimischen Markt: Interessante Motive gibt es überall zu entdecken.


Wie man diese findet und mit der Kamera richtig in Szene setzt, ist Thema des Intensiv-Workshops von Thomas Köller. Straßenfotografie ist ein weites Feld und umfasst die Bereiche Architektur-, Portrait- oder auch Actionfotografie. Gemeinsam wird die nötige Theorie erarbeitet, um diese dann direkt in die Praxis umzusetzen. Die Teilnahme kostet 49 Euro, Ermäßigungen sind möglich. Eine vorherige Anmeldung unter www.vhs-duisburg.de ist erforderlich.


Die beliebtesten Regionen für Wintercamping! 1.738 Urlaubsziele im Vergleich!
Camping im Winter? Immer mehr entdecken das Wintercamping für sich. Der Winter steht vor der Tür und für viele bedeutet das, die Zelte einzupacken und die Campingausrüstung wegzuräumen. Doch immer mehr Abenteuerlustige entdecken die Faszination des Wintercampings. BeyondCamping hat über 1.738 der beliebtesten Urlaubsziele von Wintercampern anhand der Anzahl ihrer Google-Suchanfragen analysiert und ausgewertet. Das Ergebnis? Die Top 11 der beliebtesten Reiseziele für Wintercamping und warum gerade diese so beliebt auf Google sind:



Die Top 5 Urlaubsziele in Kürze:
1. Platz: Gardasee! Der Gardasee im Norden Italiens sichert sich mit 154.700 Google-Suchanfragen den ersten Platz der beliebtesten Urlaubsregionen von Wintercampern.
2. Platz: Bodensee! Der drittgrößte Binnensee Mitteleuropas, interessiert 135.200 Wintercamper auf Google.
3. Platz: Sardinien! Sardinien ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer und beheimatet eine große Vielfalt an Natur- und Kulturschätzen. Die Region interessiert 69.200 Google-Nutzer.
4. Platz: Korsika! Korsika ist eine 8.722 Quadratkilometer große, bergige Mittelmeerinsel, welche nicht nur eine atemberaubende Natur und Strände bietet, sondern auch wunderschöne Alt- und Küstenstädte. Die Region kommt auf 64.200 Google-Suchanfragen.
 5. Platz: Fehmarn! Die sonnenreichste Region und drittgrößte Insel Deutschlands kommt auf 56.000 Google-Suchanfragen. Vergleich Urlaubsziele von Campern, Sommer vs. Winter:

Die Top 11 der beliebtesten Reiseziele für Wintercamping im Überblick! Mehr...
 





Wasserentnahme aus der Umwelt zwischen 2010 und 2019 um 14 % gesunken
• Geringere Wasserentnahme vor allem auf geringeren Kühlwasserbedarf in der Energieversorgung zurückzuführen
• Wassereinsatz in der Landwirtschaft steigt von 2010 bis 2019 deutlich – besonders hohe Bewässerungsmengen in den Jahren 2018 und 2019

Die Wirtschaft und die privaten Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2019 rund 71 Milliarden Kubikmeter Wasser aus der Umwelt entnommen. Die Wasserentnahme sank damit gegenüber dem Jahr 2010 um 14 %. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war die Entnahme bereits im Zeitraum von 2001 bis 2010 rückläufig, allerdings lediglich um 7 %. Von 2001 bis 2019 ging die Wasserentnahme um 20 % zurück.

Der langfristig sinkende Trend ist hauptsächlich auf den Wirtschaftszweig Energieversorgung zurückzuführen. Der deutlich niedrigere Bedarf an Kühlwasser infolge der abnehmenden Nutzung von Kernenergie und Kohle führte dort von 2010 bis 2019 zu einem Rückgang der Wasserentnahme um mehr als die Hälfte.



NRW: Umsatz im Einzelhandel im August um 2,0 Prozent gesunken; im Gastgewerbe lag der Umsatzrückgang bei 7,8 Prozent
Der Umsatz im nordrhein-westfälischen Einzelhandel ist im August 2023 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 2,0 Prozent niedriger als im August 2022 gewesen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag der Umsatzrückgang im Gastgewerbe bei 7,8 Prozent. Während der Umsatz im Gastgewerbe mit −12,4 Prozent weiterhin niedriger war als vor der Corona-Pandemie, lag der Umsatz im Einzelhandel um 1,1 Prozent über dem Ergebnis von August 2019.


UMSATZ IM EINZELHANDEL MIT TEXTILIEN, BEKLEIDUNG UND SCHUHEN STIEG UM 8,7 PROZENT
Ein überdurchschnittlich hoher Umsatzanstieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat wurde im Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen (+8,7 Prozent) erzielt. Der Umsatz im Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) war dagegen um 6,7 Prozent niedriger als im August 2022. Nominal war der Gesamtumsatz im Einzelhandel im August 2023 um 2,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor.


Die Zahl der Beschäftigten lag im August 2023 um 0,6 Prozent unter der des entsprechenden Vorjahresmonats. IN DER AUSSCHANKGEPRÄGTEN GASTRONOMIE SANK DER UMSATZ UM 18,6 PROZENT UND LAG DAMIT UM 36,5 PROZENT UNTER VOR-CORONA-NIVEAU In der Beherbergung war der Umsatz real um 8,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor und lag um 5,2 Prozent unter dem Niveau von August 2019. Für die Gastronomie wurde im August 2023 verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresmonat ein Umsatzrückgang von 7,6 Prozent verzeichnet; gegenüber August 2019 lag der Rückgang bei 14,3 Prozent.


Nominal ist der Gesamtumsatz im Gastgewerbe um 1,7 Prozent gesunken. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe lag im August 2023 um 3,1 Prozent über dem Ergebnis von August 2022. Im Bereich Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister stieg der Umsatz um 1,1 Prozent. In der ausschankgeprägten Gastronomie war der Umsatz um 18,6 Prozent niedriger als im August 2022.



FORBES-RANKING: Die Topverdiener unter den Fußballprofis  
"Willst du mehr verdien', musst du nach Saudi-Arabien zieh'n" - So oder so ähnlich lautet wohl das Gebot der Stunde im internationalen Profifußball. Wie diese Statista-Grafik mit Daten von Forbes illustriert, spielen die Hälfte der acht Topverdiener mittlerweile für einen Klub der Saudi Professional League. Zwei weitere Kicker sind bei Vereinen unter Vertrag, die im Besitz von Investorengruppen aus Katar oder dem Emirat Abu Dhabi sind. Die meisten Einnahmen fließen in der Spielzeit 2023/24 auf das Konto von Cristiano Ronaldo.



Forbes schätzt diese auf rund 260 Millionen US-Dollar - 200 Millionen davon entfallen auf seinen Deal mit dem saudi-arabischen Klub Al-Nassr. Es wird jedoch vermutet, dass sein Vertrag nicht nur die Spielergehälter umfasst, sondern auch finanzielle Anreize aus kommerziellen Vereinbarungen. Die restlichen 60 Millionen sind vor allem Werbeverträge und Sponsorings von bekannten Marken wie Nike. Es ist bereits das sechste Mal innerhalb der letzten zehn Jahre, dass Cristiano Ronaldo das Ranking der Fußball-Topverdiener anführt. Seine beiden einzigen Konkurrenten sind dahingehend Lionel Messi (2018, 2019 und 2020) und Kylian Mbappé (2022).


Messi landet 2023 mit auf dem zweiten Rang mit etwa 135 Millionen. Seine Entscheidung in die USA zu wechseln, bedeutete zwar einen weniger hochdotierten Spielervertrag, jedoch hat die Marke Messi dadurch viel Reichweite gewonnen. Seine Einkünfte abseits des Spielfeldes übertreffen sein Spielergehalt um etwa fünf Millionen US-Dollar.


Die einzigen in Europa verbliebenen Spieler unter den Top acht sind Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain), Erling Haaland (Manchester City) und Mohammed Salah (FC Liverpool). Die Einkünfte des Franzosen sind allerdings etwa doppelt so hoch wie die von Haaland und Salah. Ein Grund dafür ist auch, dass sich PSG im buhlen um eine Vertragsverlängerung ihres Star-Stürmers finanziell deutlich in Zeug legen mussten, um mit den Angeboten aus Saudi-Arabien mithalten zu können.


Insgesamt verdienen die elf bestbezahlten Profifußballer in der laufenden Spielzeit zusammen knapp eine Milliarde US-Dollar. Gegenüber vergangenem Jahr ist das eine Steigerung von etwa 53 Prozent. Der Topverdiener unter den Bundesliga-Profis ist Harry Kane mit Einkünften von rund 36 Millionen US-Dollar. René Bocksch
Infografik: Die Topverdiener unter den Fußballprofis | Statista

Messi verdient in den USA mehr als ganze Kader
Nach 23 Jahren kehrte Lionel Messi nun dem europäischen Fußball den Rücken. Anders als von vielen erwartet zieht es den Weltfußballer nicht nach Saudi-Arabien, sondern nach Miami in die US-amerikanische Major League Soccer. Finanziell wird Messi diese Entscheidung sicherlich nicht bereuen, wie diese Statista-Infografik zeigt. Medienberichten zufolge soll der Argentinier beim Beckham-Klub Inter Miami ein sattes Jahresgehalt von rund 50 Millionen US-Dollar kassieren. Das macht Messi mit deutlichem Abstand zum Top-Verdiener der US-Liga, in der das durchschnittliche Spielergehalt bei etwa 528.000 US-Dollar im Jahr liegt.


Zum Vergleich: In der deutschen Bundesliga verdienen Fußballer im Schnitt umgerechnet zwei Millionen US-Dollar. Die Bezahlung in der MLS ist also im Allgemeinen eher vergleichbar mit der hiesigen zweiten Bundesliga. Die bisherigen Spitzenverdiener der MLS waren ebenfalls zwei europäische Legionäre. Ex-Neapel-Kicker Lorenzo Insigne kassiert beim kanadischen Toronto FC ein Basisgehalt von 7,5 Millionen US-Dollar im Jahr. Der Schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri wird von Chicago Fire mit rund 7,4 Millionen vergütet.


Doch die Dimensionen von Messis Vertrag übersteigen nicht nur einzelne Spieler, sondern ganze Kader in der MLS. So belaufen sich die durchschnittlichen Gehaltsausgaben je Team laut Daten der MLS Players Union im Jahr 2023 auf rund 17,6 Millionen US-Dollar (inkl. Messi). Die höchsten Ausgaben verzeichnet der Toronto FC mit etwa 25,7 Millionen US-Dollar. Dass der Personalaufwand der MLS-Klubs verhältnismäßig gering ist, liegt allerdings zu Teilen auch am geltenden Salary Cap, wie es in den anderen großen US-Ligen vorliegt.


Die “Designated Player Rule” auch “Beckham Rule” genannt, erlaubt es den Teams jedoch drei Spieler außerhalb der Gehaltsobergrenze zu verpflichten, um attraktive internationale Spieler in die Liga zu holen. Sie wurde im Rahmen der Verpflichtung von David Beckham durch LA Galaxy vor der Saison 2007 eingeführt. René Bocksch
Infografik: Messi verdient in den USA mehr als ganze Kader | Statista

Was darf ein Fußballspiel kosten?
Wer seine Lieblingsmannschaft im Stadion sehen will, muss dafür teilweise tief in die Taschen greifen. So kosten Sitzplätze beim FC Bayern in der aktuellen Saison 2023/24 für Vollzahler beispielsweise zwischen 40 und 80 Euro, bei Borussia Dortmund ist es mit 35 bis 70 Euro ähnlich teuer. Neuaufsteiger wie der SV Darmstadt 98 sind dagegen ein wenig günstiger mit 36 bis 57 Euro. Stehplätze kosten bei den drei genannten Klubs 15 bis 19 Euro. Dass die Bundesligaklubs immer mehr Geld von ihren Fans verlangen, ist nichts neues.



Aber wie viel sind Fußballinteressierte in Deutschland überhaupt noch bereit zu zahlen. Diese Frage hat Statista im Rahmen der European Football Benchmark etwa 1.780 Personen gefragt. Die Infografik zeigt, dass mit 38 Prozent die meisten der Befragten etwa 20 bis 30 Euro ausgeben würden. Mit diesem Budget wären beim Großteil der Bundesligavereine jedoch nur Stehplätze drin. 20 Prozent der Befragten sind noch nicht einmal bereit mehr als 20 Euro zu bezahlen, 11 Prozent ist das Stadionerlebnis hingegen sogar mehr als 100 Euro wert. René Bocksch
Infografik: Was darf ein Fußballspiel kosten? | Statista

Kölner Keller: Was denken Fußball-Fans über den VAR?
In der Saison 2017/18 wurde in Deutschlands 1. Bundesliga der Video Assistant Referee - kurz VAR - eingeführt. Zwei Jahre später bekam auch die 2. Bundesliga Unterstützung von den Video-Assistenten aus dem sogenannten Kölner Keller. Seitdem ist ein Tor nicht mehr unbedingt ein Tor. Dennoch wird der oft verfluchte VAR eher als Bereicherung wahrgenommen, wie die aktuelle Ausgabe des Statista European Football Benchmarks 2023 zeigt.


Demnach sagen jeweils 68 Prozent der in Deutschland befragten Fußballinteressierten, dass der Video-Schiri den Fußball fairer gemacht hat beziehungsweise, dass der VAR bleiben soll. Ähnlich sieht es auch in den Heimatländern der übrigen Top-Ligen Europas aus - wobei die Zustimmung in Italien am größten und im Vereinigten Königreich am niedrigsten ist. Mathias Brandt
Infografik: Was denken Fußball-Fans über den VAR? | Statista

Sympathiefaktor: DFB-Frauen schlagen Männer-Nationalelf
Unter dem Interimsbundestrainer Rudi Völler ist die deutsche Herren-Nationalelf wieder im Aufwind. Dennoch hat die Mannschaft bei der Bevölkerung durch die vergangenen acht recht erfolglosen Jahre Sympathiepunkte einbüßen müssen. Anders als die Männer, haben die DFB-Frauen bei den Fans in den letzten Jahren deutlich an Sympathie gewonnen. Laut Daten der Statista European Football Benchmark 2023 finden 44 Prozent der befragten Fußballinteressierten in Deutschland, dass Alexandra Popp, Lena Oberdorf und Co. sympathischer sind als die Kollegen von der ersten Herrenmannschaft.

Auch in Frankreich liegen die Sympathien knapp auf Seiten von “Les Bleues”. Noch deutlicher waren die Ergebnisse in den USA und China – hier haben rund 52 beziehungsweise 79 Prozent der Befragten angegeben die Frauen-Nationalelf mehr zu mögen. In Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich hält man hingegen weiterhin große Stücke auf die Männermannschaften. Der Anteil der Fußballinteressierten, die nicht zustimmten, dass die Frauennationalelf sympathischer sei, lag hier bei 42 bis 44 Prozent und war jeweils größer als der zustimmende Teil der Umfrageteilnehmer:innen. Die Schmach des Vorrundenaus bei den Weltmeisterschaften 2018 und 2022 sitzt also tief bei den DFB-Männern. Nun gilt es 2024 im eigenen Land die Durststrecke zu beenden. Bei einer Europameisterschaft hat die deutsche Nationalelf der Männer es das letzte Mal im Jahr 2004 nicht in die KO-Phase geschafft – Trainer damals: Rudi Völler. René Bocksch
Infografik: Sympathiefaktor: DFB-Frauen schlagen Männer-Nationalelf | Statista


FIFA Weltmeisterschaften: Zu Gast bei alten und neuen Freunden
Die gemeinsame Bewerbung von Spanien, Portugal und Marokko hat den Zuschlag für die Ausrichtung der Männer-Fußballweltmeisterschaft 2030 erhalten. Neben den drei Ländern wird es zum hundertsten Jubiläum der ersten FIFA-Weltmeisterschaft, die 1930 in Uruguay stattfand, außerdem eine Zeremonie in der Hauptstadt Montevideo sowie drei Eröffnungsspiele in den südamerikanischen Ländern Uruguay, Argentinien und Paraguay geben. Anders als die bisherigen Weltmeisterschaften wird die WM 2030 also nicht nur zu einem multilateralen Event, sondern auch interkontinental.


Bislang wurde die Weltmeisterschaft noch nie in mehr als zwei Ländern oder auf verschiedenen Kontinenten ausgetragen. Beim nächsten Wettbewerb im Jahr 2026 werden mit den USA, Kanada und Mexiko erstmalig drei Länder eines Kontinents an der Veranstaltung beteiligt sein. Für die Vergabe der WM-Austragungsorte erntete die FIFA in der Vergangenheit häufig Kritik. Auch diesmal wird vor allem die Auswirkungen der geografischen Verteilung auf die CO2-Bilanz des Turniers angeführt.


Es wurde auch befürchtet, dass einige Mannschaften aufgrund des Wechsels der Hemisphären den Wettbewerb in zwei verschiedenen meteorologischen Jahreszeiten austragen müssen. Und die zusätzlichen Reisestrapazen sich negativ auf die Mentalität und Fitness der Sportler auswirken könnten. Wie unsere Infografik zeigt, wurde die FIFA-Fußballweltmeisterschaft der Männer seit 1930 alle vier Jahre ausgetragen, mit nur zwei Unterbrechungen aufgrund des Zweiten Weltkriegs (1942 und 1946). Dass Saudi-Arabien Gastgeber der Weltmeisterschaft 2034 sein wird, scheint Medienberichten zufolge auch bereits entschieden zu sein.
Infografik: Zu Gast bei alten und neuen Freunden | Statista


Wie sind die Gender-Regeln in deutschen Schulen
Drei Bundesländer in Deutschland verbieten den Gebrauch von Gendersternchen und anderen Sonderzeichen in Schulen. Schüler:innen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein die trotzdem Gendersternchen oder Doppelpunkt einsetzen, müssen von ihren Lehrkräften mit Minuspunkten bewertet werden.

Grundlage für diese Entscheidung ist das amtliche Regelwerk des Rats für deutsche Rechtschreibung. Ausdrücklich erlaubt ist inklusive Sprache nur in Bremen und dem Saarland. Die anderen elf Bundesländer berufen sich zwar grundsätzlich auf den Rat, haben aber bislang weder ein Verbot noch eine Erlaubnis für das schriftliche Gendern ausgesprochen. Text und Grafik produziert von unserer Schülerpraktikantin Josephin Frank. Mathias Brandt
 
Infografik: Wie sind die Gender-Regeln in deutschen Schulen? | Statista


PRONOUNS DAY: Wie akzeptiert ist die Unterstützung für Trans-Teenager? 
Trotz des erwiesenermaßen positiven Einflusses von “gender-affirming care” auf Transpersonen, überwiegt die Akzeptanz für die Maßnahmen nicht in allen Ländern gleichermaßen. Ipsos hat im Rahmen ihres LGBT+ Pride Surveys 2023 mehr als 22.000 Menschen weltweit befragt, ob Transgender-Teenager mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten die Möglichkeit haben sollten, Zugang zu “gender-affirming care” zu erhalten.


Geschlechtsangleichende Operationen sind bei der Befragung allerdings ausgenommen, da diese nur in den seltensten Fällen an minderjährigen vorgenommen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Befragten in Thailand am offensten für die Behandlungen sind – 75 Prozent der dortigen Umfrageteilnehmer:innen haben zugestimmt. Auch in Deutschland sind mehr als die Hälfte der Befragten dafür Transgender-Teenagern den Zugang zu diesen Maßnahmen zu ermöglichen, etwa 28 Prozent lehnen dies jedoch ab.


Ungarn ist das einzige unter den 30 in der Umfrage enthaltenen Ländern, in dem die Ablehnung der “gender-affirming care” überwiegt. Rund 48 Prozent der Befragten stimmten nicht zu, 16 Prozent waren sich diesbezüglich unsicher und etwa 36 Prozent sind für einen Zugang zu den Maßnahmen, sofern die Eltern zustimmen. Der Begriff “gender-affirming care” umfasst nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) soziale, psychologische und auch medizinische Maßnahmen, um die Geschlechtsidentität einer Person zu unterstützen und zu bekräftigen, wenn diese mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht in Konflikt steht. Durch beispielsweise Beratung, Hormonersatzbehandlung oder auch geschlechtsangleichende Operationen kann Transgender-Personen geholfen werden, ihr Leben mit ihrer Geschlechtsidentität in Einklang zu bringen. René Bocksch
Infografik: Wie akzeptiert ist die Unterstützung für Trans-Teenager? | Statista

ILGA-RANKING 2023: In diesen Ländern werden LGBTI-Rechte nicht respektiert  
Aserbaidschan ist dem Rainbow Europe 2022 Ranking zufolge unter 49 europäischen Ländern das am wenigsten lebenswerte für LGBTI-Paare und -Individuen. Hinsichtlich Gesetzgebung, sozialer Akzeptanz und Gleichberechtigung schneidet kein anderer Staat im europäischen Vergleich schlechter ab, wie die Statista-Grafik zeigt. Ebenfalls am Ende des Rankings stehen zum Beispiel die Türkei, Armenien und Russland.


Polen hat sich im Vergleich zum Vorjahr zwar um einige Prozentpunkte verbessert, dennoch gibt es in Polen weiterhin sogenannte "LGBT-ideologiefreie Zonen". Zudem hatte Präsident Andrzej Duda sich in der Öffentlichkeit mehrfach gegen die LGBTI-Community ausgesprochen und bezeichnet diese unter anderem als eine “gefährliche Ideologie”.


Deutschland belegt im Ranking nur Platz 15 - das liegt vor allem an häufigen Vorfällen von Diskriminierung und Hassrede. Außerdem werden hier Trans-Elternschaften nicht anerkannt und vielen LGBTI-Personen die Möglichkeit der Blutspende verwehrt. Die International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association führt jedes Jahr Buch über positive sowie negative Veränderungen in Gesetzgebung, Politik und Gesellschaftsklima, welche die LGBTI-Gemeinschaft betreffen. Auf Grundlage vieler Kriterien erstellen sie ein Ranking der freundlichsten Länder indem sich die Menschen sicher fühlen können. Wobei null Prozent grobe Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung bedeuten und hundert Prozent, dass Rechte respektiert werden und Gleichberechtigung herrscht.
Infografik: In diesen Ländern werden LGBTI-Rechte nicht respektiert | Statista

TRANSGENDER VISIBILITY DAY: Wie ist der Stand der Inklusion von LGBT+ am Arbeitsplatz? 
In einem kürzlich erschienenen Bericht von Deloitte wird versucht, einen globalen Blick auf die Frage der Inklusion von LGBT+-Personen am Arbeitsplatz zu werfen. Das Unternehmen befragte dahingehend 600 Menschen, die sich als LGBT+ identifizieren. Darunter waren Beschäftigte aus verschiedenen Sektoren in den 12 Ländern: Australien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Japan, Mexiko, Niederlande, Südafrika, Großbritannien und den USA.


Die überwiegende Mehrheit (79 Prozent) ist der Meinung, dass die Arbeitgeber versuchen, die Integration von Personen aus der LGBT+-Community zu fördern. 42 Prozent der Befragten haben jedoch bereits Erfahrungen mit nicht-integrativem Verhalten am Arbeitsplatz gemacht. Häufig in Fällen von sexuellen Kommentaren oder Witzen (33 Prozent), abfälligen Bemerkungen (25 Prozent) und ein Fünftel fühlte sich sogar sozial ausgegrenzt.


Acht von zehn Befragten mit solchen negativen Erfahrungen, gaben an, dass sie dieses Verhalten häufiger erlebten als ihre Kollegen, die sich nicht als LGBT+ identifizierten. Der überwiegende Teil der Personen, die von Diskriminierung betroffen waren, hat dies jedoch dem Unternehmen mitgeteilt und war mit der Reaktion zufrieden. Diejenigen, die es nicht gemeldet haben, taten dies, weil sie glaubten, dass ihre Beschwerden nicht ernst genommen würden, oder weil sie sich Sorgen darüber machten, wie sie von ihren Kolleg:innen gesehen würden. René Bocksch 
Infografik: Wie ist der Stand der Inklusion von LGBT+ am Arbeitsplatz? | Statista

PRIDE MONTH: Was ist der deutschen LGBTQ-Community wichtig?
Menschen, die nicht heterosexuell oder cis-gender sind, werden im öffentlichen Alltag häufig diskriminiert, stigmatisiert und ausgegrenzt. Dabei wollen die Mitglieder der LGBTQ-Gemeinde wie alle anderen auch nur ein ganz normales selbstbestimmtes Leben führen, wie eine Umfrage der Statista Consumer Insights zu den für sie wichtigsten Lebensaspekten zeigt. Rund 46 Prozent der Befragten, die sich zur LGBTQ-Community zählen, haben eine glückliche Beziehung als einen der drei wichtigsten Lebensaspekte angegeben.


 Mit etwa 37 Prozent der zweitgrößte Anteil will einfach eine gute Zeit haben. Themen wie Sicherheit, Soziale Gerechtigkeit und die Möglichkeit im Leben eigene Entscheidungen zu treffen sind 35 bis 36 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen wichtig. Weitere 34 Prozent empfinden es als besonders erstrebenswert ein aufrichtiges und respektables Leben zu führen. Erfolg und Karriere haben in der deutschen LGBTQ-Community hingegen nur wenig Bedeutung. Für nur etwa ein Sechstel ist es einer der wichtigsten Lebensaspekte die Karriereleiter hinaufzusteigen, Erfolg wünschen sich immerhin noch knapp ein Viertel der Befragten.
Infografik: Was ist der deutschen LGBTQ-Community wichtig? | Statista

Wer sich in Deutschland als LGBTQA+ identifiziert
Acht Prozent der ab 1995 geborenen volljährigen Deutschen identifizieren sich als homo- oder bisexuell, während weitere zwei Prozent pansexuell oder asexuell als Eigenbezeichnung bevorzugen. Das geht aus einer aktuellen Befragung im Rahmen der Statista Consumer Insights hervor. Wie unsere Grafik zeigt, ist der Anteil der sich nicht als heterosexuell identifizierenden Menschen in älteren Generationen deutlich geringer. In der Teilnehmer:innengruppe der Boomer mit Geburtsjahren zwischen 1946 und 1964 sehen sich 97 Prozent als heterosexuell, in der zwischen 1965 und 1979 geborenen Generation X sind es 94 Prozent, bei den Millennials 93 Prozent.


Relativ konstant hingegen ist der Anteil an Homosexuellen in besagten Altersgruppen, der bei ein bis drei Prozent liegt. Hinsichtlich der generellen Queerfreundlichkeit liegt Deutschland laut diesjähriger Auswertung von Rainbow Europe erneut Platz 15 von 49. Die ersten drei Plätze belegen Belgien, Spanien und Finnland, die Ränge 47, 48 und 49 werden von Armenien, der Türkei und Aserbaidschan belegt. Beurteilt werden von Rainbow Europe Kategorien wie Gleichstellung, Familienplanung, Hassverbrechen oder Geschlechtsanerkennung.


Seit 2005 findet der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie jedes Jahr am 17. Mai statt, um auf die immer noch weit verbreitete Diskriminierung und Marginalisierung bestimmter sexueller Identitäten aufmerksam zu machen. Das Datum bezieht sich auf den 17. Mai 1990, ab dem die World Health Organization (WHO) Homosexualität offiziell nicht mehr als Krankheit kategorisierte, 2009 wurde der Begriff Transphobie in die offizielle Bezeichnung aufgenommen, 2015 folgte Biphobie und 2016 Interphobie. Ein Bezug zur Asexualität ist bislang noch nicht in der offiziellen Definition des Aktionstages inkludiert. Florian Zandt Infografik: Wer sich in Deutschland als LGBTQA+ identifiziert | Statista