'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv15. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


16. Kalenderwoche - Montag, 13. - 19. April 2026

Wirtschaftsbetriebe Duisburg warnen vor Blaualgenbefall im kleinen Toeppersee in Duisburg-Rheinhausen  
Bei aktuellen Gewässerkontrollen haben Mitarbeitende der Wirtschaftsbetriebe Duisburg im kleinen Toeppersee, auch als Tegge bekannt, in Rheinhausen einen Befall mit Blaualgen festgestellt. Die sogenannten Cyanobakterien kommen in natürlichen Gewässern zwar regelmäßig vor, können in höherer Konzentration jedoch gesundheitliche Risiken für Menschen und Tiere bergen.

Typisch ist die blaugrüne Färbung des Wassers, von der die Algen ihren Namen haben. Der Kontakt mit Blaualgen kann unterschiedliche Symptome hervorrufen, etwa Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautreizungen, gerötete Augen, Fieber oder Atembeschwerden. In schweren Fällen sind auch neurologische Beeinträchtigungen und Lähmungen der Atemmuskulatur möglich.

Für Hunde kann der Kontakt sogar tödlich enden. Die Wirtschaftsbetriebe raten deshalb dringend davon ab, Hunde dort schwimmen beziehungsweise trinken zu lassen. Sobald die Konzentration der Blaualgen wieder unbedenklich ist, wird die Öffentlichkeit umgehend informiert.  

Copyright: WBD

Sondersitzung des Bundesrates am 24. April 2026
Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte hat auf Bitten der Bundesregierung eine Sondersitzung des Bundesrates für den 24. April 2026 um 12:00 Uhr einberufen. Einziger Tagesordnungspunkt ist das 2. Energiesteuersenkungsgesetz. Das Einspruchsgesetz sieht befristet Steuerreduzierungen für Kraftstoffe vor.

Türkischer Botschafter zu Besuch in Duisburg: Empfang im Rathaus und Eintrag ins Goldene Buch
Der Botschafter der Republik Türkei in Deutschland, S.E. Gökhan Turan, war am Freitag, 17. April, zu Besuch in Duisburg. Oberbürgermeister Sören Link empfing den Botschafter im Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses. Dort trug sich der Botschafter feierlich in das Goldene Buch der Stadt Duisburg ein und schaute sich das historische Rathaus bei einer Führung an.

Der Besuch stand im Zeichen der deutsch-türkischen Beziehungen sowie des Austauschs auf kommunaler und internationaler Ebene. Begleitet wurde er dabei von Ali Ihsan Izbul, Generalkonsul der Republik Türkei in Düsseldorf, sowie von Staatssekretär Christian Wiemer, der den Besuch nach Nordrhein- Westfalen initiiert hatte.

Im Anschluss an den Besuch im Rathaus besuchte die Delegation den Löschzug 530 der Feuerwehr Duisburg im Stadtteil Homberg. Vor Ort erhielten die Gäste Einblicke in die Arbeit der Einsatzkräfte. Zudem stellte sich die Hilfsorganisation ISAR Germany vor und berichtete über ihre internationalen Einsätze in der Katastrophenhilfe.

Gökhan Turan hat eine ganz persönliche Verbindung zu Duisburg – die fünfte und sechste Klasse absolvierte er am Krupp-Gymnasium in Rheinhausen. Bereits vor dem Besuch im Rathaus hatte der Botschafter seine ehemalige Schule besucht, um sich mit Schülerinnen und Schülern vor Ort auszutauschen.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, v.l.: OB Sören Link, Botschafter Gökhan Turan und Ali Ihsan Izbul, Generalkonsul der Republik Türkei. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

In Brandenburg und Bayern tankt man aktuell am teuersten
ADAC Vergleich der Kraftstoffpreise in den Bundesländern: Bremen und Nordrhein-Westfalen am günstigsten
Die Autofahrerinnen und Autofahrer in Brandenburg und Bayern müssen derzeit deutschlandweit die höchsten Kraftstoffpreise bezahlen. Die monatliche ADAC Auswertung der Tankstellenpreise in den 16 deutschen Bundesländern zeigt, dass Super E10 in Brandenburg mit durchschnittlich 2,078 Euro am meisten kostet. Teuerstes Tank-Land für Dieselfahrer ist Bayern: Der Preis für einen Liter des Selbstzünderkraftstoffs liegt dort aktuell bei 2,212 Euro.

Am günstigsten tanken die Autofahrer aktuell in Bremen und Nordrhein-Westfalen. In der Hansestadt kostet ein Liter Super E10 im Mittel 2,026 Euro und damit 5,2 Cent weniger als in Brandenburg. Preiswertestes Bundesland für Dieselfahrer ist Nordrhein-Westfalen mit einem Durchschnittspreis von 2,148 Euro je Liter. Diesel ist damit im bevölkerungsreichsten Bundesland 6,4 Cent billiger als im größten deutschen Flächenland Bayern. Tendenziell sind dichter besiedelte Bundesländer, in denen es auch eine höhere Anzahl an Tankstellen gibt, etwas günstiger, weil dort mehr Konkurrenz besteht.

Insgesamt sind die Kraftstoffpreise laut ADAC in etwa auf dem Niveau der Auswertung im März. Am 12. März waren Hessen und ebenfalls Brandenburg die teuersten Bundesländer, das Saarland und Rheinland-Pfalz waren am günstigsten. Die heutige Auswertung zeigt außerdem, dass die Nähe zu günstigen Nachbarstaaten kaum Einfluss auf die Höhe der Kraftstoffpreise in einzelnen Bundesländern hat.

So kann weder die Nachbarschaft Brandenburgs zum deutlich günstigeren Polen die Preise auf deutscher Seite senken noch die Nachbarschaft Bayerns zu Österreich, wo Tanken ebenfalls deutlich billiger ist als hierzulande.



Der ADAC empfiehlt, vor dem Tanken die Kraftstoffpreise zunächst zu vergleichen und konsequent dort zu tanken, wo es am günstigsten ist. Anders als bisher ist nicht mehr der Abend der günstigste Zeitraum zum Tanken, sondern kurz vor 12 Uhr mittags. Die neue Tankregelung seit 1. April 2026 schreibt vor, dass nur noch einmal am Tag – um 12 Uhr am Mittag – die Kraftstoffpreise angehoben werden dürfen und danach 24 Stunden lang nur noch gleich bleiben oder gesenkt werden dürfen.

Für die heutige Untersuchung hat der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme vom 16. April 2026 (11 Uhr) dar.

Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen blicken kritisch auf Krisenbonus
Eine neue Umfrage der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen zeigt: Nur drei Prozent der 420 Mitgliedsunternehmen können sich den steuer- und abgabenfreien 1.000 Euro-Krisenbonus der Bundesregierung leisten, den Unternehmen ihren Beschäftigten angesichts der aktuellen Preissteigerungen zahlen können.

Knapp ein Drittel der befragten Unternehmen prüft derzeit noch, ob eine Zahlung – auch in Etappen – möglich ist. Der Arbeitgeberverband geht nach eigener Aussage aber davon aus, dass die wirtschaftliche Situation und der enorme Kostendruck in den meisten Unternehmen zu einem negativen Ergebnis führen wird.

Die Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen mit Sitz in Bochum vertreten rund 100.000 Beschäftigte im Mittleren Ruhrgebiet, im Vest Recklinghausen und in Westfalen. Der Gemeinschaft aus vier Verbänden gehören u. a. auch die MINT-Stiftung Ruhr/Vest und die arbeitgeber ruhr GmbH an. idr

Wichtiger Meilenstein am OB-Karl-Lehr-Brückenzug: Neue Ruhrbrücke wird verschoben
Am OB-Karl-Lehr-Brückenzug in Duisburg-Ruhrort wird am 24. April 2026 ab 10 Uhr die neue Ruhrbrücke in ihre endgültige Position verschoben. Für eines der wichtigsten Verkehrsprojekte in Duisburg ist das ein bedeutender Meilenstein. Denn der OB-Karl-Lehr-Brückenzug ist eine zentrale Verbindung für den innerstädtischen Nord-Süd-Verkehr und die Hafenanbindung. Die Brücke wird im sogenannten Querverschubverfahren an die Stelle des ursprünglichen Bauwerks bewegt.

Die Großbaustelle Karl-Lehr-Brücke ...Bild 2023 Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Bild: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

E2023 hieß es: Die Baumaßnahme ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Im nächsten Jahr werden die alten Brücken zurückgebaut. Dann müssen die endgültigen Pfeiler und Widerlager neu hergestellt werden. Im Jahr 2025 können so die neuen Brücken an die dafür vorgesehenen Positionen quer verschoben werden. Nun ist es 2026 geworden...

Richtfest der neuen Feuer- und Rettungswache 1A in Duisburg-Mitte
Mit dem Richtfest wird ein wichtiger Meilenstein beim Neubau der Feuer- und Rettungswache 1A erreicht. Der traditionelle Richtspruch und das Anbringen des Richtkranzes markieren den Abschluss des Rohbaus erfolgt am Freitag, 24. April 2026 um 13 Uhr an der Mercatorstraße 175.

Der Neubau an der Mercatorstraße ist ein zentrales Infrastrukturprojekt für die Duisburger Feuerwehr. Er schafft moderne Rahmenbedingungen für den Einsatzbetrieb in der Stadtmitte. Für den Neubau der Feuer- und Rettungswache sowie die Anpassung des öffentlichen Straßenraums ist derzeit ein Kostenrahmen von rund 31,77 Millionen Euro vorgesehen. Die Fertigstellung ist nach aktuellem Stand für Anfang 2027 geplant.

Umbau Grüner Ring Mitte – Fokus künftige Spiel- und Sportangebote
Mit dem Grünen Ring Mitte wird die zentrale Grünverbindung im Stadtteil Hochfeld umfassend weiterentwickelt und aufgewertet. Im Zuge der Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) entstehen hier neue Angebote für Bewegung, Spiel und Begegnung sowie zusätzliche klimaresiliente Grünflächen. Die Maßnahme wird im Rahmen der Städtebauförderung durch Bund und Land unterstützt und erhält ergänzend Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).


Am Freitag, 24. April 2026 wirden Planungs-Details um 14.30 Uhr den Medien
von Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Horst Fischer, Geschäftsführer der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH, Laura Kuhl und Lukas Schregel, Projektleiter „Grüner Ring“, IGA-Projektbüro Wirtschaftsbetriebe Duisburg vorgestellt.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den neuen Spiel- und Sportmöglichkeiten – darunter unter anderem ein Pumptrack, neue Ballspielflächen sowie weitere Bewegungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

 

Vor 10 Jahren: Baumaßnahmen zur Neugestaltung des Portsmouthplatzes beginnen  
Die erste Bauphase zur Neugestaltung des Portsmouthplatzes beginnt am Montag, 18. April. Die beauftragte Baufirma wird zunächst die Baustelle einrichten und dazu eine temporäre Verkehrsführung markieren und beschildern. Die Arbeiten werden im südlichen Bereich des Platzes starten. Die Zufahrt zum Hauptbahnhof über die Mercatorstraße steht ausschließlich Taxen zur Verfügung, der Individualverkehr kann über die Zufahrt aus Richtung Saarstraße und über die Straße Zum Portsmouthplatz fließen.

Die erste Bauphase wird voraussichtlich bis zum Sommer andauern. Parallel werden im Sommer die Arbeiten zur Abdichtung der Brücke Königstraße über die A 59 erfolgen. Die Gesamtbauzeit ist bis Herbst 2017 geplant.  

Die Arbeiten zum Neubau der Mercatorstraße sind bereits vergeben. In Abstimmung mit der Baufirma werden die Arbeiten im Mai bzw. Anfang Juni beginnen.  
„Der Portsmouthplatz als Tor zur Innenstadt wird endlich ein Aushängeschild für Duisburg. Mit Beginn der Bauarbeiten werden nun weitere Aspekte des Masterplans von Norman Foster und zugleich auch viele Anregungen unserer Bürger umgesetzt – für mich ein perfektes Zusammenspiel“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Auch ich bin froh, dass es hier endlich losgeht. Die Planungsphase mit Bürgerinnen und Bürgern  war intensiv und sehr fruchtbar, die notwendigen Vorarbeiten und die Leitungsverlegungen sehr langwierig“, ergänzt Carsten Tum.  

Die Planung des neuen Bahnhofsplatzes wurde erstmalig in Duisburg im Rahmen eines einwöchigen Charretteverfahrens mit Bürgerinnen und Bürgern und den zuständigen Fachabteilungen der Verwaltung entwickelt. Nach diesen Entwürfen wurde die Ausführungsplanung an Ingenieurbüros vergeben. Der Ausbau des Bahnhofsplatzes ist Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt und wird zu 80 Prozent mit Städtebauförderungsmitteln aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ gefördert.      
Der neue Platz wird aus vier Bereichen bestehen:  
·       Verkehrsbereich, südlich des Haupteinganges
·       Repräsentationsbereich, vor dem Haupteingang bis zur Friedrich-Wilhelm-Straße
·       Spielraum, große Freifläche nördlich des Haupteingangs bis zur Königstraße mit einer 90 Meter langen Bank, einem Linearbrunnen und mobilen Mercatorstühlen ·       Verknüpfungsbereich auf der Brücke in Verlängerung der Königstraße bis zum Harry-Epstein-Platz.  

Im jetzt beginnenden ersten Bauabschnitt  wird der Verkehrsbereich neu gestaltet:  
·       Kiss & Ride Plätze

·       Eine einspurige Verkehrsführung mit Einfahrt von der Mercatorstraße und Ausfahrt über die Straße Zum Portsmouthplatz zur Koloniestraße
·       Eine überdachte Fahrradabstellanlage mit 200 Stellplätzen
·       Begrünungen in Pflanzkübeln
·       Behindertenstellplätze
·       Taxispeicher mit Taxivorfahrt  

V.l.n.r.: Reinhard Meyer, Bezirksbürgermeister Mitte, Baudezernent Carsten Tum, Oberbürgermeister Sören Link,
Gerrit Pannenborg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Dipl.-Ing. Detmar Jahn, Baufirma Benning und Thomas Pfeifer, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement.

 



7. Haniel Klassik Open Air am 11. September 2026 auf dem Opernplatz

Am Freitag, 11. September 2026, trifft man sich auf dem Duisburger Opernplatz – vor der imposanten Kulisse des Theaters – wieder zu einem der beliebtesten Open Air-Events der Stadt: Das traditionsreiche Familienunternehmen Haniel, die Deutsche Oper am Rhein, die Duisburger Philharmoniker und die Duisburger Kulturbetriebe laden zum 7. Haniel Klassik Open Air ein und feiern mit dem Duisburger Publikum umsonst und draußen den Start in die neue Opern- und Konzertsaison.

Foto Sascha Kreklau

Um 19.30 Uhr geht es los: Erstklassige Solist*innen und der Chor der Deutschen Oper am Rhein gestalten zusammen mit den Duisburger Philharmonikern einen stimmungsvollen Klassik-Abend und machen Lust auf das vielseitige Programm der Spielzeit 2026/27.

Foto Volker Wiciok

Stefan Blunier übernimmt die musikalische Leitung und stellt sich als neuer Generalmusik­direktor des Orchesters vor. Als Special Guest schafft Koray Berat Sari mit seiner Komposi­tion für das Projekt Marxloh Music Circus einen Konzertmoment, in dem die bunte und lebendige Vielseitig­keit der Stadt und ihrer Musik aufscheint. Der Musiker und Entertainer Götz Alsmann führt mit bewährter Nonchalance durch das Programm – der Eintritt ist frei.

Foto Susanne Diesner

Oberbürgermeister Sören Link: „Das Haniel Klassik Open Air ist ein Magnet für unsere Stadtgesellschaft: Wenn viele Menschen an einem Spätsommerabend auf dem König-Heinrich-Platz die brillanten Darbietungen der Deutsche Oper am Rhein und der Duisburger Philharmoniker genießen, entsteht immer eine besondere Atmosphäre. Mein Dank gilt allen Beteiligten und der Firma Haniel für ihre Unterstützung.“

Julia Heitmann, Head of Communications bei Haniel, sagt: „Wir freuen uns, mit dem mittlerweile 7. Haniel Klassik Open Air den Duisburgerinnen und Duisburgern auch in diesem Jahr wieder einen musikalischen Abend der Extraklasse zu bescheren. Mit diesem Engagement wollen wir dazu beitragen, dass Duisburg eine lebenswerte Stadt mit vielfältigen kulturellen Angeboten bleibt – denn hier haben wir seit 270 Jahren unsere Heimat.“

Marwin Wendt, der die Künstlerische Leitung der Deutschen Oper am Rhein innehat, freut sich darauf, das Publikum am 11. September zur neuen Musiktheater-Saison zu begrüßen: „Wir werden mit dem großen Haniel Klassik Open Air die Spielzeit zum 70‑jährigen Jubiläum der Theaterehe der Deutschen Oper am Rhein eröffnen. Mit Highlights aus dem Opernrepertoire wollen wir wieder ein musikalisches Feuerwerk zünden, um die Duisburgerinnen und Duisburger auf dem Opernplatz mit wunder­baren Melodien zu verzaubern und zu begeistern.“

Duisburgs Kulturdezernentin Linda Wagner sagt: „Mich freut besonders, dass mit der Deutschen Oper am Rhein und den Duisburger Philharmonikern zwei zentrale Akteure des Kulturlebens unserer Stadt an dieser prominenten Stelle im Zusammenspiel zu erleben sind. Hier zeigt sich ein weiteres Mal die Strahlkraft der Kulturstadt Duisburg.“

„Das Haniel Klassik Open Air zeigt, wie lebendig und wandlungsfähig klassische Musik heute ist. In der Zusammenarbeit der Deutschen Oper am Rhein und der Duisburger Philharmoniker schafft es Raum für Begegnung, für neue Perspektiven und für besondere künstlerische Momente“, ergänzt Nils Szczepanski, Intendant der Duisburger Philharmoniker.

„Es wird das erste Konzert sein, das unser neuer Generalmusikdirektor Stefan Blunier zu seinem Amtsantritt in Duisburg dirigieren wird. Mit der Aufführung des neuen Orchesterwerks von unserem community music artist Koray Berat Sari mit der niederländisch-türkischen Sängerin Karsu Dönmez unterstreichen wir unser Selbstverständnis als offenes, vielfältiges Orchester.“

„Energie muss für alle günstiger werden“ IHK: Industriestrompreis richtig, aber nicht ausreichend  
Deutschland darf seine Industrie mit einem vergünstigten Strompreis unterstützen. Die EU-Kommission genehmigt die Maßnahme. Konkret heißt das: Die deutschen Hilfen laufen vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2028. Mit ihnen können energieintensive Unternehmen den Strom zum Preis von fünf Cent je Kilowattstunde erhalten. Für den Niederrhein ist das besonders wichtig: Hiesige Betriebe benötigen fast zehn Prozent der industriell verbrauchten Energie in Deutschland.

Dazu sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK: „Gut, dass unsere energieintensiven Unternehmen nun endlich Klarheit haben. Besonders Duisburg ist ein von Industrie geprägter Standort. Viele Arbeitsplätze, aber auch andere Branchen in der Region hängen von der Lage dieser Betriebe ab. Die auf drei Jahre begrenzte Entlastung ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Aber: Nur eine sehr begrenzte Anzahl von Firmen wird entlastet, und das auch nur temporär. Der Mittelstand bleibt außen vor. Er steht genauso unter Druck wie die Großen. Energie muss schnell für alle günstiger werden, wenn wir Industriestandort bleiben wollen.“

Handwerk trifft internationale Spitzenküche: Frank Schwarz Gastro Group stellt Führung neu auf
Frank Schwarz Gastro Group GmbH richtet sich strategisch für die Zukunft aus und erweitert ihre Geschäftsführung um zwei prägende Persönlichkeiten der Branche: Mit sofortiger Wirkung treten Sven Schwarz und Branislav Cucic als Geschäftsführer an die Seite von Unternehmensgründer Frank Schwarz.

Die Neuausrichtung verbindet bewusst handwerkliche Tradition mit kulinarischer Exzellenz auf internationalem Niveau– und setzt damit ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung des Duisburger Unternehmens.

Sven Schwarz, Bäckermeister und tief im Handwerk verwurzelt, steht für Qualität, Bodenständigkeit und die konsequente Weiterentwicklung klassischer Werte. Seine Erfahrung bringt eine neue, authentische Perspektive in die Unternehmensführung ein und stärkt insbesondere die handwerkliche Kompetenz der Gruppe.

Mit Branislav (Branko) Cucic, Küchenmeister sowie Geschäftsführer und Gesellschafter des renommierten Verbundunternehmens Kofler & Kompanie, gewinnt die Frank Schwarz Gastro Group gleichzeitig internationale kulinarische Expertise auf höchstem Niveau. Cucic gilt als prägende Kraft hinter der kulinarischen DNA von Kofler & Kompanie und bringt umfassende Erfahrung aus der gehobenen Event- und Spitzengastronomie mit.

„Diese Kombination aus handwerklicher Herkunft, internationaler Erfahrung und unternehmerischer Stärke ist für uns ein entscheidender Schritt“, erklärt Frank Schwarz. „Wir entwickeln unser Unternehmen gezielt weiter – fest verwurzelt in der Rhein-Ruhr-Region und gleichzeitig offen für kulinarische Einflüsse aus aller Welt.“

Die Frank Schwarz Gastro Group steht seit Jahren für hochwertige Gastronomie- und Eventkonzepte und ist weit über die Region hinaus aktiv. Gerade diese Verbindung aus regionaler Verwurzelung und internationaler Ausrichtung prägt die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens.

Mit der erweiterten Geschäftsführung setzt das Unternehmen auf nachhaltiges Wachstum, Innovationskraft und die konsequente Stärkung seiner Position als einer der führenden Anbieter in der Catering- und Eventgastronomie. Die offizielle Vorstellung der neuen Geschäftsführung erfolgt in Kürze im Rahmen einer internen Veranstaltung.


Die Frank Schwarz Gastro Group steht für hochwertige Gastronomie, exzellentes Catering und individuelle Eventkonzepte. Tief verwurzelt in der Rhein-Ruhr-Region und eng verbunden mit internationalen kulinarischen Einflüssen realisiert das Unternehmen maßgeschneiderte Genusslösungen für Kunden aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

CLARK Europe setzt auf Duisburg! Eröffnung der neuen Niederlassung West & Start der Direktvertriebs-Offensive
Das Gabelstapler-Unternehmen mit historischen Hintergrund schlägt ein neues Kapitel an seinem europäischen Stammsitz in Duisburg auf: CLARK Europe eröffnet offiziell die Niederlassung West in Duisburg. Damit forciert das Traditionsunternehmen strategisch den Direktvertrieb in einer der dichtesten Industrieregionen Europas und bekennt sich weiterhin zum Standort Duisburg.

Eröffnung der CLARK Niederlassung West:
Wann: Freitag, 24.04.2026, ab 10.00 Uhr
10.15 Uhr (offizielle Eröffnung):
Rede Stefan Budweit, President & CEO CLARK Europe
Führung durch die Europazentrale CLARK Europe GmbH und
Niederlassung West

Wo: CLARK Europe GmbH, Niederlassung West
Dr.-Alfred-Herrhausen-Allee 36
47228 Duisburg

- Bekenntnis zum Standort: CLARK investiert massiv in Duisburg und schafft neue Arbeitsplätze in den Bereichen Beratung und Technik.
- One-Stop-Shop im Hafen: Von der individuellen Einsatzanalyse über Mietflotten für Bedarfsspitzen bis hin zur Premium-Aufarbeitung von Gebrauchtgeräten – CLARK bietet im Herzen des größten Binnenhafens der Welt alles aus einer Hand.
- Nachhaltigkeit & Wirtschaftlichkeit: Erfahren Sie, wie Gebrauchtstapler in der eigenen Werkstatt mit Originalteilen auf Neugeräteniveau instandgesetzt werden, um Start-ups und KMU kosteneffiziente Lösungen zu bieten.
- Innovations-Hub: Besichtigung des integrierten R&D Entwicklungszentrums sowie der neuesten Batterietechnologien („CLARK Fusion“).
- Historie trifft Zukunft: Besuch des CLARK Museums, das die über 100-jährige Geschichte des Erfinders des Gabelstaplers dokumentiert.

Duisburger Umweltwochen 2026: Anmeldung ab sofort möglich
Anmeldescchluss 17. April
Die Duisburger Umweltwochen 2026 laden vom 15. Juni bis zum 10. Juli Vereine, Institutionen, Interessengemeinschaften, Schulen und Unternehmen ein, sich mit einem vielfältigen Programm zu Natur-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu beteiligen. Eine Anmeldung ist ab sofort online möglich.

Das Schwerpunktthema der diesjährigen Umweltwochen lautet „Kreisläufe schließen – Ressourcen neu denken“. Die Kreislaufwirtschaft ist ein Wirtschaftsmodell, bei dem Produkte und Materialien durch Wiederverwenden, Reparieren, Aufarbeiten oder Recyceln so lange wie möglich im Wirtschaftskreislauf bleiben. Dies steht im Gegensatz zum linearen „Nehmen-Herstellen-Wegwerfen“-Prinzip.

Kreislaufwirtschaft hilft dabei, klimaschädliche Treibhausgase zu verringern, die Vermüllung der Umwelt zu begrenzen und natürliche Ressourcen zu schonen. Für das Veranstaltungsprogramm können unterschiedlichste Formate eingereicht werden. Dazu zählen unter anderem Vorträge, Workshops, Exkursionen, Ausstellungen und Theaterstücke.

Das Duisburger Umweltamt organisiert die Umweltwochen und wird die Angebote in einem digital abrufbaren Veranstaltungsprogramm zusammenführen. Ein Höhepunkt sind der Umweltmarkt und der Eine-Welt-Bazar auf der Königstraße in der Innenstadt, die am 20. Juni starten. Geplant ist ein vielfältiger Markt mit Mitmachaktionen für Umweltinteressierte und die ganze Familie.

Wer sich an den Umweltwochen beteiligen möchte, findet die digitalen Anmeldeformulare auf der Internetseite der Stadt Duisburg auf www.duisburg.de (Stichwort Umweltwochen). Anmeldeschluss für das Veranstaltungsprogramm ist der 17. April. Für den Umweltmarkt und den Eine-Welt-Bazar ist der Anmeldeschluss der 18. Mai.

„UmweltKids“ in der Stadtteilbibliothek Wanheimerort
Das Programm „UmweltKids“ lädt mit drei spannenden Veranstaltungen zum Thema Umwelt Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren in die Stadtteilbibliothek Wanheimerort an der Düsseldorfer Straße 544 ein.


Die Kinder werfen einen Blick darauf, wie viel im Alltag verbraucht wird und wo die Dinge herkommen, die sie täglich nutzen. Sie lernen, wie Materialien durch Upcycling länger genutzt und sinnvoll umgestaltet werden können. Den Abschluss bildet der Workshop „Volle Power“ am Samstag, 18. April, von 11 bis 12.30 Uhr.

Die jungen Teilnehmenden erfahren, was Energie eigentlich ist und wie elektrischer Strom entsteht. Gemeinsam erkunden sie verschiedene Wege der Stromerzeugung und erhalten einen altersgerechten Einblick in erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen erforderlich.

Fragen beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096. Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.


I Finton spielt Konzert im Bezirksrathaus Homberg
Der aus Simbabwe stammende Sänger und Songwriter I Finton spielt am Samstag, 18. April, um 19 Uhr ein Konzert im Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1. Der Einlass startet um 18.30 Uhr. Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf ein besonderes Highlight freuen.

So ist der Abend als 360-Grad-Konzert geplant, bei dem das Publikum den Künstler aus allen Perspektiven erleben kann. I Finton verbindet klassischen Reggae mit modernen afrikanischen Rhythmen und schafft so einen Sound, der sofort ins Ohr geht und mühelos zum Tanzen einlädt. Seine Musik strahlt Lebensfreude, Wärme und positive Energie aus – ein Markenzeichen, für das er weit über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus geschätzt wird.

Seit seiner Teilnahme an der TV-Show „The Voice of Germany“ im Jahr 2020 hat sich I Finton zu einem ausdrucksstarken Live-Künstler entwickelt, der gemeinsam mit seiner Band umfangreiche Bühnenerfahrung gesammelt hat.

Auftritte beim „Afrika-Karibik-Festival“ in Wassertrüdingen oder auf der Olympia-Seebühne München zur UEFA Fan Zone der EM 2024 zeigen eindrucksvoll, wie stark seine Musik auch große Open-Air-Bühnen füllt. Das Konzert ist kostenfrei, eine Anmeldung aufgrund der begrenzten Platzzahl ist erforderlich. Möglich ist das per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283-8832.

Dinnerkrimi 2026: Neue Fälle. Neue Tatorte. Nervenkitzel garantiert.
Das beliebte Dinnerkrimi-Format geht 2026 in die nächste Runde – mit brandneuen, fesselnden Fällen, die Spannung, Spaß und überraschende Wendungen versprechen. In über 500 Spielstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde bereits erfolgreich ermittelt – jetzt wird auch das Mercure Hotel Duisburg City in Duisburg zum Schauplatz eines mysteriösen Verbrechens.

Am 18. April 2026 um 19:00 Uhr beginnt die Spurensuche: Ein interaktiver Kriminalfall, professionell inszeniert von erfahrenen Schauspielern, erwartet die Gäste. Kombiniert mit einem köstlichen Dinner wird dieser Abend garantiert unvergesslich.
Tickets und Infos unter: www.dinnerkrimi.de

Mercure Hotel Duisburg CIty

Dinnerkrimi 2026 in Duisburg: Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den Gästen. Willkommen beim Dinnerkrimi – der raffinierten Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem Genuss! Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich ein packender Kriminalfall direkt zwischen den Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder sitzt vielleicht ganz in Ihrer Nähe!

Gemeinsam mit einem professionellen Schauspielensemble werden die Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige sind gefragt.
Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun auch das Mercure Hotel Duisburg City in einen Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss.

Termin: Samstag, 18. April 2026. Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Tickets ab 89,90 € – erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.dinnerkrimi.de


Fahrräder reparieren an der VHS Duisburg-West
Die Volkshochschule Duisburg West bietet zum Beginn der Fahrradsaison einen viertägigen Fahrradreparaturkurs an. Der Kurs läuft an den Wochenenden 11. und 12. April sowie 18. und 19. April, jeweils von 10 bis 14 Uhr. Das Angebot richtet sich an Personen ohne oder mit geringen Vorkenntnissen, die sich bislang noch nicht selbst an Fahrradreparaturen gewagt haben.

Die Teilnehmenden lernen die technischen Bestandteile und Funktionsweisen ihres Rades kennen, führen anhand einer Inspektionsliste Verschleißkontrollen und Wartungsarbeiten durch, üben den Umgang mit Werkzeug und erhalten Tipps zur richtigen Fahrradpflege. Die Reparaturen werden am eigenen, funktionstüchtigen Fahrrad (kein E-Bike!) durchgeführt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und ist über die Homepage der VHS www.vhs-duisburg.de oder die Geschäftsstelle der VHS West (0203/283-984607, vhs-west@stadt- duisburg.de) möglich.

Circus Verona gastiert zum ersten Mal in Alt-Walsum - Artistik, Humor und besondere Erlebnisse
Der Circus Verona macht zum ersten Mal Halt in Alt-Walsum und präsentiert dem Publikum ab dem 16. April eine vollständig neu inszenierte Show. Mit einem vielseitigen Programm aus moderner Artistik, klassischen Zirkuselementen und liebevoll gestalteten Darbietungen verspricht das Ensemble Unterhaltung für die ganze Familie.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Produktion stehen spektakuläre artistische Leistungen in luftiger Höhe:
So dürfen sich die Besucher unter anderem auf beeindruckende Darbietungen am Fischernetz sowie auf eine elegante und zugleich waghalsige Performance am sogenannten „fliegenden Umbrella“ freuen. Präzision, Körperbeherrschung und künstlerischer Ausdruck verschmelzen hier zu eindrucksvollen Momenten in der Manege.

Doch auch am Boden bietet der Circus Verona ein abwechslungsreiches Programm. Mitreißende Acts wechseln sich mit humorvollen Einlagen ab, bei denen vor allem die Clowns für zahlreiche Lacher sorgen. Sie führen mit Charme und Witz durch das Programm und schaffen eine besondere Nähe zum Publikum.

Auch tierische Mitwirkende sind Teil der Show und sorgen für lebendige, unterhaltsame Momente in der Manege – darunter insbesondere die frechen Ziegen, die gerne einmal versuchen, den Gästen in der ersten Reihe das Popcorn zu stibitzen. Der Circus Verona legt dabei bewusst den Fokus auf kleinere Tiere und Haustiere.

Der Circus Verona versteht es, Tradition und moderne Showelemente miteinander zu verbinden und so ein Programm zu schaffen, das sowohl langjährige Zirkusliebhaber als auch neue Besucher anspricht.

Im Rahmen des Gastspiels wird zudem eine große Ticketverlosung angeboten: Insgesamt werden 20 x 2 Freikarten vergeben. Interessierte können per WhatsApp unter 0163 5106221 teilnehmen.

Der Circus Verona gastiert in Alt-Walsum, Festplatz hinterm Wacholder-Claus / Kaiserstr. 57.
Vorstellungstermine:
Freitag, 17.04., 16:00 Uhr
Samstag, 18.04., 16:00 Uhr
Sonntag, 19.04., 16:00 Uhr
Montag, 20.04. – keine Vorstellung
Dienstag, 21.04. – keine Vorstellung
Mittwoch, 22.04. – keine Vorstellung
Donnerstag, 23.04., 16:00 Uhr
Freitag, 24.04., 16:00 Uhr
Samstag, 25.04., 16:00 Uhr
Sonntag, 26.04., 11:00 Uhr

Der Circus Verona lädt alle Bürgerinnen und Bürger aus Alt-Walsum und Umgebung herzlich ein, diese besondere Premiere zum ersten Mal vor Ort zu erleben.

LYDIA BENECKE - am 01. Mai 2026 in der Rheinhausenhalle
Lydia Benecke - „Sadisten: BDSM vs. Verbrechen“
Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die unterschiedlichen psychologischen Profile harmloser sowie gefährlicher sexuell sadistischer Menschen:
Einerseits wird das „ganz normale Leben“ jener Menschen erläutert, die einvernehmlich ihren sexuellen Sadismus mit masochistischen Menschen ausleben.
Andererseits wird die Gedanken- und Gefühlswelt der gefährlichen, kriminell sexuell sadistischen Menschen dargestellt - zu deren bekanntesten Vertretern Jack the Ripper und Ted Bundy gehören.'

Lydia Benecke hat das erste umfassende, wissenschaftliche Erklärungsmodell zur psychologischen Unterscheidung gefährlicher von ungefährlichen sexuellen Sadisten entwickelt, das in Fachbüchern wie dem dritten Band der "Schriftenreihe der Gesellschaft für Kriminologie, Polizei und Recht“ sowie dem Sammelband „Destruktive Sexualität. Therapie und Risk-Assessment in der Forensischen Psychiatrie“ veröffentlicht wurde.

In ihrem bebilderten Vortrag geht sie Fragen nach wie:
- Was unterscheidet die einen von den anderen sexuell sadistischen Menschen?
- Welche Bedürfnisse treiben sie an?
- Was macht ihre Persönlichkeit aus?
- Wie gestalten sie ihre Partnerschaften?

Lydia Benecke erklärt auch, warum „Shades of Grey“ keinen realistischen Einblick in die Beziehungsführung zwischen Menschen, die BDSM praktizieren, gibt und warum Christian Grey eher ein gefährlicher als ein einvernehmlicher sexueller Sadist ist.

Tickets und Infos unter: https://monochromat-booking.ticket.io/qqwapy92/?lang=de
Veranstaltungsort: Rheinhausenhalle, Beethovenstraße 20 - 47226 Duisburg
Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Vortrag

Einladung zum Pflanzentausch beim Gartenflohmarkt in Wanheimerort
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum nunmehr zwölften Gartenflohmarkt in das Gemeindehaus am Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort ein. Dort gibt es am Samstag, 25. April zwischen 11 und 16 Uhr jede Menge rund um den Garten: Stauden aus heimischen Gärten, vorgezogene Pflanzen wie Tomaten und Gurken, einjährige Sommerblumen sowie Ableger von Zimmerpflanzen.

Die Gewächse bekommt man durch Tausch; wer nichts einzutauschen hat, kann Pflanzen gegen eine Spende mitnehmen. Wer seine Pflanzen zum Tausch anbieten will, meldet sich bei Christine Muthmann an (0203 / 722383), die sich über die Beliebtheit des Gartenflohmarktes freut: „Die Leute schätzen es sehr, dass es für die Menschen und Pflanzen kurze Wege gibt und kein Gewächs verschwendet wird. Das ist Nachhaltigkeit, die wir brauchen.“       
Gartenflohmarkt 2023. (Foto: Evangelische Rheingemeinde Duisburg)

Motorradgottesdienst mit Rock-Klassikern in der Großenbaumer Versöhnungskirche... und Ausfahrt danach
In der Versöhnungskirche Duisburg Großenbaum sitzt der Beamte im Rennkombi neben der Harley-Fahrerin und dem Scooter-Fan und sie feiern gemeinsam mit vielen anderen einen Gottesdienst. Dieses Bild kennt Ernst Schmidt, Pfarrer der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd und selbst begeisterter Mopedfahrer, denn in dem Gotteshaus wird regelmäßig Motorradgottesdienst gefeiert.

Der nächste, der inzwischen 9., steht in dem Gotteshaus an der Lauenburger Allee 23 am 26. April 2026 um 11 Uhr an – es geht um das Thema „Lebendiges Wasser…“.   „Jeder und jede ist willkommen, unabhängig von der Konfession“, sagt Pfarrer Schmidt. „Natürlich sind auch die eingeladen, die kein Motorrad besitzen und einfach nur mitfeiern wollen.“

Pfarrer Schmidt im Lederkombi in der Kirche... fertig zur anschließenden Ausfahrt.

Er gestaltet mit einem Team engagierter Ehrenamtlicher - darunter auch Bikerinnen und Biker - den Gottesdienst und das Drumherum. Für rockige Gottesdienstmusik sorgt Popkantor Daniel Drückes mit seiner Band (Christine Gladbach, Lukas Heimann, Lukas Rissel, Tim Hofer). Neben modernen geistlichen Songs erklingen mit „Life is a Highway“ von Tom Cochrane oder „Don’t stop believing“ von Journey auch echte Rock-Klassiker.

Einen Pott Kaffee gibt es schon vor dem Gottesdienst, danach ist auch Zeit für Benzingespräche bei Imbiss, Softdrinks, Kaffee und Kuchen. Dort finden sich dann vielleicht auch wieder Gruppen von sechs bis acht Moped-Begeisterten zusammen, die bei gutem Wetter eine Ausfahrt - wie zuletzt ins Bergische Land - gemeinsam unternehmen und genießen. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Parkplätze vor der Kirche sind für Motorräder vorhanden. PKWs können auf dem danebenliegenden Schulhof geparkt werden. Mehr Infos gibt es im Netz unter www.evgds.de.       

Motoradgottesdienst 2025 in Großenbaum (Foto: www.mogo-Duisburg.de)

Lesung mit Wirtshausgeschichten aus Meiderich
Gemeinde lädt zum Literaturabend in „Die Ecke“
Engagierte der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich servieren im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, regelmäßig auch kulturelle Leckerbissen. Beim nächsten literarischen Happen am 21. April um 19 Uhr ist Dieter Lesemann von der Meidericher Geschichts- und Schreibwerkstatt „Hahnenfeder“ zu Gast.

Er wird aus seinem neuen Buch „Wirtshausgeschichten aus Meiderich“ lesen. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos hat Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-Mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.




Baugenehmigungen für Wohnungen im Februar 2026:
+24,1 % zum Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im Neubau von Januar bis Februar 2026 zum Vorjahreszeitraum:
+17,6 % bei Wohngebäuden insgesamt
+14,2 % bei Einfamilienhäusern
+25,8 % bei Zweifamilienhäusern
+18,0 % bei Mehrfamilienhäusern

Im Februar 2026 wurde in Deutschland der Bau von 22 200 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 24,1 % oder 4 300 Baugenehmigungen mehr als im Februar 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 30,6 % oder 4 500 auf 19 000. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, ging im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 % oder 100 auf 3 200 zurück.



Januar bis Februar 2026: Aufwärtstrend bei neuen Wohngebäuden hält an Im Zeitraum von Januar bis Februar 2026 wurde in Deutschland der Bau von 41 700 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 16,2 % oder 5 800 Wohnungen mehr als von Januar bis Februar 2025. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Februar 2026 insgesamt 34 500 Wohnungen genehmigt, das waren 17,6 % oder 5 100 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 14,2 % (+1 000) auf 7 800. Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 25,8 % (+500) auf 2 400 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 21 900 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 18,0 % (+3 300) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,8 % (+300) auf 2 400 Wohnungen.

In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Februar 2026 insgesamt 950 Wohnungen (+85,6 %; +450) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Februar 2026 insgesamt 6 300 Wohnungen genehmigt, das waren 3,9 % oder 200 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.

NRW: Gesamtumsatz der Unternehmen sank 2024 um 1,6 %
* Gesamtumsatz verringerte sich auf 2 Billionen Euro laut Daten der Umsatzsteuerstatistik-Voranmeldungen
* Umsatzrückgänge in den größten Wirtschaftszweigen „Handel“ und „Verarbeitendes Gewerbe“
* Zahl der Umsatzmilliardäre steigt auf 209

Im Jahr 2024 hat sich der Gesamtumsatz, der in Nordrhein-Westfalen steuerpflichtigen Unternehmen, auf 2,00 Billionen Euro verringert. Wie das Statistische Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Umsatzsteuerstatistik-Voranmeldung mitteilt, waren das 1,6 % bzw. 31,6 Milliarden Euro weniger als im Jahr zuvor.
Die Unternehmen konnten damit das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2023 von 2,03 Billionen Euro nicht erreichen. Zuvor waren die Umsätze seit 2013 jährlich gestiegen, mit Ausnahme des ersten Corona-Jahres 2020.



Insgesamt waren 635.353 Unternehmen im Jahr 2024 in NRW steuerpflichtig, 0,3 % mehr als im Jahr 2023. Damals wurden 633.326 Unternehmen gezählt. Berücksichtigt wurden in der Statistik nur Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 22.000 Euro. Umsatzrückgänge in den größten Wirtschaftszweigen „Handel“ und „Verarbeitendes Gewerbe“ Im Bereich „Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen” erzielten die Unternehmen 2024 mit einem Umsatzvolumen von 656 Milliarden Euro den höchsten Umsatz aller Wirtschaftsbereiche.

Auf Platz 2 folgte das „Verarbeitende Gewerbe” mit 462 Milliarden Euro. In beiden Wirtschaftsbereichen gab es jedoch Umsatzrückgänge von 2,2 bzw. 5,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Mit einem Auslandsumsatz von 174 Milliarden Euro war das Verarbeitende Gewerbe der exportintensivste Bereich: Die Exportquote lag hier bei 37,7 % und war damit mehr als doppelt so hoch wie die durchschnittliche Exportquote aller Wirtschaftsbereiche. Diese lag 2024 bei 13,9 %.

Zahl der Umsatzmilliardäre in NRW steigt auf 209
Die Wirtschaftsentwicklung der größten Unternehmen mit einem Umsatz nach Lieferungen und Leistungen von mehr als 1 Milliarde Euro war rückläufig. Im Jahr 2024 hatten 209 Umsatzmilliardäre ihren Sitz in NRW, das waren 8 mehr als im Jahr zuvor. Ihr Umsatz sank auf 768 Milliarden Euro und lag damit um 2,1 % niedriger als im Jahr 2023 mit 784 Milliarden Euro.

Stadt Duisburg plant neue Verwaltungsstruktur der Dezernate
Die Stadt Duisburg stellt die Weichen für eine umfassende Neuordnung ihrer insgesamt acht Dezernate. Der Rat der Stadt wird in seiner kommenden Sitzung am 4. Mai über einen neuen Dezernatsverteilungsplan sowie die Ausschreibung von zwei Beigeordnetenstellen beraten.

Im Verwaltungsvorstand stehen personelle Veränderungen bevor: Die Amtszeit von Paul Bischof, Beigeordneter für das Dezernat für Kinder, Jugendliche, Familie und Recht, endet Mitte dieses Jahres. Martin Linne, Beigeordneter für das Dezernat für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, tritt zum Jahresende in den Ruhestand. Mit den neuen Zuschnitten der Dezernate verfolgt die Stadt Duisburg das Ziel, Aufgabenbereiche neu und sinnvoll zu bündeln, um Zukunftsthemen noch effektiver begegnen zu können.

Der Bereich Wirtschaft, Planung und Genehmigung soll im neuen Dezernat für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt gestärkt werden. So befinden sich jetzt auch im Dezernat für Kinder, Jugend, Familie, Bildung und Wissenschaft alle Bildungsthemen für Kinder, Jugendliche und Familien unter einem Dach. Zwei zentrale Bereiche des gesellschaftlichen Lebens werden künftig im Dezernat für Sport und Kultur zusammengefasst.

Auch der Bereich Sicherheit und Ordnung wird neu aufgestellt. Im künftigen Dezernat für Sicherheit und Ordnung, Integration, Recht und Feuerwehr werden bislang verteilte Zuständigkeiten organisatorisch zusammengeführt. Die Änderungen umfassen fast alle Geschäftsbereiche und sollen vorbehaltlich der Zustimmung des Rates zum 1. Januar 2027 umgesetzt werden.

Gleichzeitig sollen die Besetzungsverfahren für die oben genannten Beigeordnetenstellen im kommenden Monat mit der Einberufung der Findungskommissionen starten. Voraussichtlich im September soll der Rat über die Stellenbesetzungen zum 1. Januar 2027 entscheiden. Die neuen Zuschnitte sollen wie folgt aussehen:
• Dezernat des Oberbürgermeisters (Oberbürgermeister Sören Link)
• Dezernat (I) für Finanzen, Beteiligungssteuerung und Immobilien (Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack)
• Dezernat (II) für Kinder, Jugend, Familie, Bildung und Wissenschaft (NN)
• Dezernat (III) für Arbeit, Soziales und Gesundheit (Beigeordnete Astrid Neese)
• Dezernat (IV) für Personal, Verwaltungsmanagement, Digitalisierung und Zentrale Services (Beigeordnete Kerstin Wittmeier)
• Dezernat (V) für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt (zukünftig Beigeordneter Michael Rüscher)
• Dezernat (VI) für Sport und Kultur (Beigeordnete Linda Wagner)
• Dezernat (VII) für Sicherheit und Ordnung, Integration, Recht und Feuerwehr (NN)

Dezernatsverteilungsplan der Stadtverwaltung Duisburg

Amt für Personal- und Organisationsmanagement Stand: 01.01.2027

Nachhaltiger Pflanzentauschtag im Recyclingzentrum Mitte
Der Frühling ist die ideale Zeit, um Garten, Balkon und Fensterbank neu zu begrünen, Pflanzen zu tauschen und sich Anregungen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag zu holen. Passend dazu lädt die Abfallberatung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg alle Garten- und Pflanzenbegeisterten zu einem Pflanzen- und Samentauschtag ein.

Am Samstag, 25. April 2026, findet die Veranstaltung von 10 bis 13 Uhr auf dem Besucherparkplatz des Recyclingzentrums Mitte, Vygenstraße 6 in 47053 Duisburg, statt. Im Mittelpunkt steht der Tausch von Pflanzensamen, Zimmer- und Gartenpflanzen. Der Tag bietet die Möglichkeit, Pflanzen weiterzugeben, neue Sorten zu entdecken und mit anderen Pflanzenfreunden und Nachbarn ins Gespräch zu kommen.

So leistet die Aktion einen Beitrag zu mehr Biodiversität sowie zur Vermeidung von Verpackungsmüll und CO₂-Emissionen. Ergänzt wird das Programm durch Angebote des R(h)einladens. Das nachhaltige Kaufhaus präsentiert sich zum Thema Garten und Pflanzen und lädt zum Stöbern ein. Bei einer Upcycling-Aktion entstehen aus altem Geschirr kreative Blumentöpfe.

Fotos Copyright: Neuartig Media, Matthias Heuser

Auch für Kinder gibt es ein Mitmachangebot: Sie können Sonnenblumen in selbst gebastelte Anzuchttöpfe aus Zeitungspapier pflanzen. Darüber hinaus informiert die Regenagentur der Wirtschaftsbetriebe Duisburg über den natürlichen Umgang mit Regenwasser. Auch der NABU Duisburg ist mit einem Informationsstand vertreten. Unter dem Motto „gArtenvielfalt“ informiert der Verein über nachhaltige Garten- und Balkonbewirtschaftung und gibt praktische Tipps für mehr Artenvielfalt.

Für das leibliche Wohl sorgt die Schülerfirma „back4you“ mit frischen Waffeln. Mit dem Pflanzentauschtag möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zeigen, wie einfach gemeinschaftliches Handeln, Umweltbewusstsein und Nachbarschaft zusammenfinden– durch Teilen, Weitergeben und gemeinsames Wachsen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.


Frühlingsfest mit Liedersingen in der Kreuzeskirche Marxloh
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt wieder zum beliebten Frühlingslieder-Singen ein: Die bekannten Songs, in denen sich alles um die blühende Jahreszeit dreht, werden am 23. April ab 14.30 Uhr in der Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, angestimmt.

Das Singen ist diesmal Teil eines ganzen Frühlingsfestes des Begegnungs- und Beratungszentrums für Seniorinnen und Senioren - mit Klönen, Kaffee und Kuchen. Eine Anmeldung im BBZ (0203 404936) oder im Gemeindebüro (0203 75969700) ist unbedingt erforderlich. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

LKA-NRW: 20.000 Menschen aus NRW erhalten Post von der Polizei: Kein Fake, sondern Aufruf zur Teilnahme an der deutschlandweiten Studie SKiD
Die Polizei NRW legt großen Wert darauf, die Sicherheit in Nordrhein-Westfalen zu stärken. Um weitere Erkenntnisse zu gewinnen und gezielt Maßnahmen erarbeiten zu können, werden im Auftrag des Landeskriminalamtes NRW (LKA NRW) in diesen Tagen Briefe verschickt.

Empfänger sind 20.000 zufällig ausgewählte Menschen aus 94 Kommunen in NRW. Sie haben die Chance, an der neuen Erhebungswelle der Dunkelfeldstudie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland" (SKiD) teilzunehmen.

"Wir raten Ihnen stets dazu, immer genau zu prüfen, ob Schreiben echt sind, um Betrugsversuche auszuschließen. Das gilt genauso für unseren Fragebogen, auch wenn es nicht um sensible Kontodaten oder Ähnliches geht. Daher bekommen Sie mit dem ersten Anschreiben ein Informationsblatt zur Überprüfung der Echtheit", sagt Ingo Wünsch, Direktor des Landeskriminalamtes NRW.

"Sollten Sie also zu den 20.000 Menschen ab 16 Jahren aus NRW zählen, die zu Forschungszwecken angeschrieben werden, nehmen Sie sich bitte die Zeit, prüfen Sie das Schreiben kritisch und helfen Sie, mit Ihren Angaben die polizeiliche Arbeit weiter nach vorne zu bringen." Das dauert nicht länger als circa 30 bis 45 Minuten. "Die Informationen, um die wir Sie bitten, beziehen sich auf persönliche Erfahrungen mit Kriminalität, das Anzeigeverhalten und das Sicherheitsgefühl", informiert Dr. Maike Meyer, Leiterin des Dezernats zur Kriminalprävention beim LKA NRW.

SKiD steht für "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland". Es handelt sich um eine bundesweite und repräsentative Bevölkerungsbefragung, die über den europäischen Sicherheitsfond kofinanziert und federführend durch das Bundeskriminalamt (BKA) durchgeführt wird. Das BKA hat den Fragebogen in Zusammenarbeit mit den Ländern entwickelt. Mit der praktischen Durchführung der Befragung ist das Umfrageinstitut "Verian" beauftragt.

Die Auswertung der Bundesdaten erfolgt durch das Bundeskriminalamt, die Landesdaten werden von den jeweiligen Landeskriminalämtern oder Polizeihochschulen ausgewertet. In Nordrhein-Westfalen erfolgt die Datenauswertung durch die Kriminalistisch-kriminologische Forschungsstelle (KKF) des LKA NRW. SKiD wurde 2017 durch die Innenministerkonferenz (IMK) beauftragt. Bundesweit werden rund 200.000 Anschreiben verschickt, um Menschen zur Beteiligung aufzurufen.

"Wir möchten das Dunkelfeld aufhellen und noch besser verstehen, wo Menschen Unsicherheiten verspüren - nicht nur zu Forschungszwecken, sondern auch, um nachhaltige Präventionsstrategien zu entwickeln und das Vertrauen in die Polizei zu stärken", sagt Dr. Maike Meyer.

In NRW werden in jeder Erhebungswelle wechselnde Themen intensiver beleuchtet: Im ersten Durchlauf ging es um das Sicherheitsempfinden im öffentlichen Raum. In der zweiten Welle ging es um die Frage, in welchen Situationen Zivilcourage gezeigt und wann Notrufe getätigt werden. "Und jetzt führen wir die dritte Erhebungswelle durch und fragen gezielt nach der Wahrnehmung von Bedrohungsszenarien und polarisierenden Einstellungen."

Wer ausgewählt wurde, erhält in diesen Tagen zunächst ein offizielles Ankündigungsschreiben. Ende des Monats folgt der Fragebogen. "Den können Sie entweder schriftlich ausfüllen und kostenlos zurückschicken oder online per QR-Code beantworten", informiert Dr. Maike Meyer. Die Befragten wurden per Zufallsprinzip aus den Einwohnermelderegistern gezogen. Ein Anonymisierungsverfahren schützt personenbezogene Daten. "Das Institut Verian erfragt die Daten und am Ende erhalten wir anonymisierte Ergebnisse, ohne Namen oder Adressen."

Die Zufallsauswahl sorgt dafür, dass das Bild der Bevölkerung aussagekräftig ist. Wer mehr erfahren möchte, findet auf der Projektseite der KKF die wichtigsten Fakten sowie die Ergebnisse der ersten Erhebungswellen: https://lka.polizei.nrw/artikel/sicherheit-und-kriminalitaet-in-deutschland. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Bundeskriminalamtes.

Die Kriminalistisch-kriminologische Forschungsstelle (KKF) des Landeskriminalamtes NRW führt wissenschaftliche Studien durch - oft in Kooperation mit Universitäten und weiteren Forschungseinrichtungen. Ziel ist jeweils die Optimierung polizeilicher Ermittlungen, Gefahrenabwehr, Kriminalprävention und Opferschutz.

„UmweltKids“ in der Stadtteilbibliothek Wanheimerort
Das Programm „UmweltKids“ lädt mit drei spannenden Veranstaltungen zum Thema Umwelt Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren in die Stadtteilbibliothek Wanheimerort an der Düsseldorfer Straße 544 ein.


Die Kinder werfen einen Blick darauf, wie viel im Alltag verbraucht wird und wo die Dinge herkommen, die sie täglich nutzen. Sie lernen, wie Materialien durch Upcycling länger genutzt und sinnvoll umgestaltet werden können. Den Abschluss bildet der Workshop „Volle Power“ am Samstag, 18. April, von 11 bis 12.30 Uhr.

Die jungen Teilnehmenden erfahren, was Energie eigentlich ist und wie elektrischer Strom entsteht. Gemeinsam erkunden sie verschiedene Wege der Stromerzeugung und erhalten einen altersgerechten Einblick in erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen erforderlich.

Fragen beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096. Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

„Platz gemacht!“: Außenführung auf dem König-Heinrich-Platz
Zu einer Außenführung am König-Heinrich-Platz anlässlich der neuen Sonderausstellung „Platz gemacht!“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum gemeinsam mit dem Stadtarchiv am Dienstag, 21. April, um 16.30 Uhr ein. Die Führung unter der Leitung der Kunsthistorikerin Annika Enßle startet unter dem Titel „Platz gemacht!

Der König-Heinrich-Platz und seine Kirche“ vor dem Stadttheater in der Innenstadt. Architektur, Atmosphäre und Nutzungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer Stadt im Wandel. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte.

In dieser Außenführung auf dem König-Heinrich-Platz wird auf die Geschichte des König-Heinrich-Platzes im Allgemeinen und der Liebfrauenkirche im Besonderen eingegangen. Die Teilnahme an der Führung im öffentlichen Straßenraum ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das gesamte Begleitprogramm zur Ausstellung „Platz gemacht!“ ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


7. Walsumer Maifest auf dem Kometenplatz
Auf dem Kometenplatz in Walsum steht das 7. Walsumer Maifest in den Startlöchern. Los geht es am Samstag, 25. April, um 12 Uhr. Ende ist um 18 Uhr. Moderatoren führen bei dem Familienevent durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Alle Attraktionen vor Ort sind für Kinder kostenfrei. Selbstverständlich ist auch für Speis und Trank gesorgt.

Als besonderer Höhepunkt des Maibaumfestes wird die „Walsumer Maikönigin“ gekürt. Alle volljährigen Besucherinnen können sich im Laufe des Festes an einem Stand nahe der Bühne dafür anmelden. Die Siegerin erhält das Geschenkpaket „Wonnemonat Mai“ mit zahlreichen Überraschungen von Walsumer Unternehmen. Außerdem versteigern Walsumer Kindergärten und Grundschulen selbstgestalteten Holztulpen.

Die Erlöse kommen der jeweiligen Einrichtung zugute. Die Veranstaltergemeinschaft unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Georg Salomon besteht aus dem Knappenverein Walsum, der Leistungsgemeinschaft Walsum, Thomas Paschke und Alfred Walzer sowie der Bezirksverwaltung Walsum.

Das Märchenzelt zu Gast in den Bezirksbibliotheken Walsum und Hamborn
Das Märchenzelt lädt Kinder ab vier Jahren am Samstag, 25. April, um 11 Uhr in die Bezirksbibliothek Walsum am Kometenplatz 32, sowie am Mittwoch, 29. April, um 16.30 Uhr in die Bezirksbibliothek Hamborn auf der Schreckerstraße ein. Die Märchenerzählerin Sandra Zurawski präsentiert Geschichten von Dummlingen, die klüger handeln als erwartet, von mutigen Tieren und von besonderen Wesen aus der Welt der Märchen.

Die Erzählstunde fördert Fantasie, Zuhörfreude und den Zugang zu Geschichten in ruhiger, kindgerechter Atmosphäre. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Märchenzelt ist eine Kooperation der Stadtbibliothek Duisburg mit dem Kommunalen Integrationszentrum Duisburg und dem Amt für schulische Bildung der Stadt Duisburg.

NGG Nordrhein: „Reformpaket darf Menschen, die arbeiten, nicht noch weiter abhängen“
Duisburg und seine zwei Welten: Auf 3.100 Beschäftigte kommt 1 Einkommensmillionär. Vor der eigenen Haustür treffen Welten aufeinander: Es gibt 58 Einkommensmillionäre in Duisburg. Gleichzeitig haben 179.800 Menschen einen Job – sie arbeiten vor allem im Handwerk, in der Industrie und in der Dienstleistung, um ihr Geld zu verdienen.

Damit kommen in Duisburg 3.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte auf einen Menschen, der ein Einkommen von mindestens einer Million Euro pro Jahr hat. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Duisburg hingewiesen. Die NGG Nordrhein beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Landesamtes (IT.NRW) und der Arbeitsagentur.

„So sieht das Gefälle zwischen Normal- und Spitzenverdienern in Duisburg aus. Die einen krempeln die Ärmel hoch, um über die Runden zu kommen. Die anderen verdienen ihr Geld überwiegend an der Börse und mit Unternehmensgewinnen“, sagt Adnan Kandemir. Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein warnt dabei „vor einer zunehmenden sozialen Schieflage in Duisburg“.

Die Gesellschaft gerate immer mehr aus den Fugen. „Es geht nicht darum, dass die einen mehr Geld haben als die anderen. Es geht darum, dass wenige im ‚Gold-Statuslevel‘ leben. Und dass immer mehr trotz eines Vollzeitjobs darum kämpfen, genug Geld für Miete, Sprit und Lebensmittel zusammenzubekommen. Von denen, die keine Arbeit haben oder mit Armut im Alter klarkommen müssen, ganz zu schweigen. Das gefährdet am Ende sogar die Demokratie“, sagt Adnan Kandemir.

Der Gewerkschafter appelliert jetzt an die Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD aus Duisburg und der Region, beim anstehenden Reformpaket der Regierungskoalition „sozialen Kurs zu halten“.

Adnan Kandemir: „Es geht darum, Menschen, die Tag für Tag arbeiten, nicht noch weiter abzuhängen. Denn sie sind die breite Mehrheit und tragen die Hauptlast: Lohn- und Mehrwertsteuer drücken enorm.“

Erbschaften und Vermögen würden dagegen nur 1,1 Prozent des gesamten Steueraufkommens bringen. Auf keinen Fall dürfe Arbeit stärker besteuert werden als Kapitaleinkommen – also Zinsen, Dividenden von Aktien oder Kursgewinne beim Verkauf von Wertpapieren. Denn dafür falle meistens pauschal nur eine Abgeltungsteuer von 25 Prozent an. Gerechte Steuern und eine faire Vermögensverteilung seien das A und O der Reformen, die der Bund jetzt anschieben müsse.

„Ein Durchschnittspaar zahlt immerhin 43 Prozent Steuern und Abgaben“, sagt Kandemir. Das müsse Schwarz-Rot jetzt ändern. Die heimischen Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD müssten jetzt dafür sorgen, dass „die anstehenden Reformen der Bundesregierung bei Steuern, Rente, Gesundheit & Co. die Kluft zwischen Arm und Reich überwinden und nicht noch größer machen“.

Dabei dürften eine Vermögenssteuer und ein höherer Spitzensteuersatz keine Tabus sein. Außerdem fordert die NGG Nordrhein Schwarz-Rot auf, „den Mut zu haben, das Ehegattensplitting abzuschaffen“. Es mache Jobs für Frauen oft unattraktiv und fördere damit überkommene Rollenbilder.

Der Widerrufsbutton kommt – Verträge künftig so einfach widerrufen wie abschließen
Ab 19. Juni 2026 soll der Widerruf von Online-Verträgen deutlich einfacher werden: Online-Händler müssen künftig einen gut sichtbaren sogenannten „Widerrufsbutton“ auf ihrer Website bereitstellen. Wie Verbraucherinnen und Verbraucher diese neue Funktion nutzen können und was es für grenzüberschreitende Online-Käufe bedeutet, erklärt das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland in einem neuen Webartikel.

Durch die gesetzliche Einführung eines Widerrufsbuttons soll der Widerruf für Verbraucherinnen und Verbraucher ab 19. Juni 2026 einfacher werden.

Für welche Verträge gilt der Widerrufsbutton?
Die Neuregelung gilt für Fernabsatzverträge, die über eine Online-Benutzeroberfläche wie eine Webseite oder eine App geschlossen werden. Verträge, die ausschließlich per Telefon oder E-Mail zustande kommen, sind nicht erfasst.

Ob der Vertrag direkt bei einem Online-Shop oder über eine Vermittlungsplattform geschlossen wird, spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass tatsächlich ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht (mehr zum Widerrufsrecht bei Online-Käufen).

Grundlage ist die Richtlinie (EU) 2023/2673, die von den Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden muss. Der deutsche Gesetzgeber hat die Umsetzung bereits beschlossen. Die Neuregelung tritt am 19. Juni 2026 in Kraft. Auch weitere Mitgliedstaaten sind bereits tätig geworden. Nach der Umsetzung in allen Mitgliedstaaten profitieren alle Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU von der Regelung.

Wann müssen auch ausländische Online-Shops den Widerrufsbutton anbieten?
Auch ausländische Online-Shops können ab dem 19. Juni 2026 verpflichtet sein, einen Widerrufsbutton bereitzustellen. Maßgeblich ist, ob die Richtlinie im jeweiligen Staat dann bereits umgesetzt wurde oder ob sich das Angebot gezielt an Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland richtet und daher deutsches Recht anwendbar ist.

Deutsches Recht ist regelmäßig bei einer .de-Domain, deutschsprachigen Inhalten oder spezifischen Lieferangeboten nach Deutschland anwendbar, sodass die Pflicht zur Bereitstellung eines Widerrufsbuttons greift.

So funktioniert der Widerruf über den „Button“
Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird der Widerruf dadurch deutlich vereinfacht.
In einem ersten Schritt müssen sie den Widerrufsbutton betätigen. In der Regel wird es sich um eine Schaltfläche (Button) handeln. Denkbar ist auch ein Link. Erforderlich ist eine klare und eindeutige Beschriftung, z. B. mit „Vertrag widerrufen“.

Anschließend sind in einer Eingabemaske in der Regel folgende Angaben zu machen:
Name
Angaben zur Identifizierung des Vertrags (z. B. Bestellnummer)
ein Kommunikationsmittel für die Eingangsbestätigung

In einem zweiten Schritt ist dann ein weiterer Button zu aktivieren. Auch dieser muss eine eindeutige Beschriftung tragen, wie z. B. „Widerruf bestätigen“.

Erst mit der Aktivierung dieses zweiten Buttons ist der Widerruf erklärt. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen anschließend unmittelbar eine Eingangsbestätigung erhalten; der Eingang dieser Bestätigung sollte unbedingt kontrolliert werden.

Die Zwei-Schritt-Lösung soll verhindern, dass der Widerruf versehentlich ausgelöst wird.
Wichtig: Der Button muss während der gesamten Widerrufsfrist von 14 Tagen leicht auffindbar, hervorgehoben platziert und eindeutig beschriftet sein. Er darf nicht versteckt oder irreführend gestaltet sein.

Was tun, wenn es keinen Widerrufsbutton gibt?
Auch ohne Widerrufsbutton können Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Widerruf weiterhin auf anderem Weg erklären, z. B. per E-Mail.

Für Unternehmer kann ein fehlender Widerrufsbutton ab dem 19. Juni 2026 jedoch rechtliche Konsequenzen haben. Das Fehlen der gesetzlich vorgeschriebenen Funktion kann Abmahnungen nach sich ziehen.

Kommt es bei Online-Einkäufen im EU-Ausland zu Problemen mit dem Widerrufsrecht, die nicht selbst gelöst werden können, steht das EVZ Deutschland Verbraucherinnen und Verbrauchern kostenlos zur Seite.
Weitere Informationen zum Widerrufsbutton



Elterngeld 2025: Anteil der Eltern mit Elterngeld Plus auf Höchststand
• 1,19 Millionen Frauen und 417 000 Männer bezogen 2025 Elterngeld; Väteranteil mit 25,9 % nahezu unverändert
• Anteil der Beziehenden von Elterngeld Plus mit 40,3 % auf neuem Höchststand
• Durchschnittliche Dauer des geplanten Elterngeldbezugs 2025 bei Frauen mit 14,9 Monaten weiterhin deutlich länger als bei Männern mit 3,8 Monaten

Rund 1,61 Millionen Frauen und Männer in Deutschland haben im Jahr 2025 Elterngeld erhalten. Das waren rund 62 000 oder 3,7 % weniger als im Jahr 2024. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging die Zahl der Männer mit Elterngeldbezug im Vorjahresvergleich um 15 000 oder 3,4 % auf 417 000 zurück, die Zahl der leistungsbeziehenden Frauen um 47 000 oder 3,8 % auf 1,19 Millionen.

Damit sank die Zahl der Elterngeldbeziehenden im vierten Jahr in Folge und lag 13,9 % niedriger als 2021. Diese Entwicklung spiegelt auch den Rückgang der Geburten in den vergangenen Jahren wider.

648 000 Bezieherinnen und Bezieher von Elterngeld planten im Jahr 2025 die Inanspruchnahme von Elterngeld Plus, und zwar 45,2 % der berechtigten Mütter und 26,1 % der Väter. Insgesamt betrug der Anteil der Empfängerinnen und Empfänger von Elterngeld, die bei ihrem Elterngeldbezug zumindest anteilig auch Elterngeld Plus einplanten, 40,3 % (2024: 36,7 %).

Seit seiner Einführung wird das Elterngeld Plus somit immer stärker nachgefragt. Zum Vergleich: 2016, im ersten Jahr nach seiner Einführung, entschieden sich 20,1 % der Mütter und 8,2 % der Väter für Elterngeld Plus. Das Elterngeld Plus fällt monatlich niedriger aus als das sogenannte Basiselterngeld, wird dafür aber länger gezahlt.

Arbeiten beide Elternteile parallel in Teilzeit, können mit dem Partnerschaftsbonus bis zu vier zusätzliche Monate Elterngeld Plus in Anspruch genommen werden. Von dieser Möglichkeit machten allerdings nur 8,3 % der Beziehenden von Elterngeld Plus Gebrauch.

Väteranteil in Sachsen am höchsten, im Saarland am niedrigsten
Der Väteranteil lag im Jahr 2025 mit 25,9 % nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 25,8 %). 2024 war der Väteranteil erstmals leicht rückläufig, nachdem er zuvor seit 2015 kontinuierlich gestiegen war – von damals 20,9 %. Der Väteranteil gibt den Anteil der männlichen Bezieher an allen Elterngeldbeziehenden an.

Spitzenreiter im Bundesländervergleich mit einem Väteranteil von 30,0 % im Jahr 2025 war – wie im Vorjahr – Sachsen, gefolgt von Baden-Württemberg (28,0 %) und Bayern (27,6 %). Am niedrigsten lag der Väteranteil 2025 – ebenfalls wie im Vorjahr – im Saarland (21,0 %).

Erhebliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei der geplanten Bezugsdauer Die durchschnittliche Dauer des geplanten Elterngeldbezugs lag bei den Frauen im Jahr 2025 unverändert bei 14,9 Monaten. Die von Männern angestrebte Bezugsdauer war mit durchschnittlich 3,8 Monaten deutlich kürzer und im Vergleich der vergangenen Jahre nahezu konstant (2024: 3,8 Monate; 2023: 3,7 Monate).

NRW: Mehr als die Hälfte der Volljährigen war 2025 übergewichtig
* Fast ein Fünftel der Erwachsenen galt als adipös
* Zahl der vollstationären Behandlungsfälle von Adipositas im Krankenhaus mehr als zweieinhalbmal so hoch wie zehn Jahre zuvor
* Rückgang stationärer Reha-Behandlungen um 19 % im Zehnjahresvergleich

Mehr als die Hälfte (54,9 %) der Erwachsenen in Nordrhein-Westfalen (ab 18 Jahren) war im Jahr 2025 gemessen am Body-Mass-Index (BMI) übergewichtig. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt, war knapp jede fünfte erwachsene Person (19,2 %) adipös; 35,6 % der Erwachsenen waren präadipös.

Die Einordnung erfolgt gemäß den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die bei Erwachsenen ab einem BMI von 25 von Übergewicht spricht. Dabei wird differenziert zwischen einer Vorstufe (Präadipositas: BMI von 25 bis unter 30) und starkem Übergewicht (Adipositas: BMI ab 30).



Den höchsten Anteil an Personen mit Übergewicht verzeichnete die Altersgruppe der 45- bis 64-Jährigen mit insgesamt 61,4 %. In dieser Altersgruppe waren knapp zwei Fünftel (38,1 %) präadipös und fast ein Viertel (23,3 %) adipös. Bei den jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 29 Jahren zeigt sich hingegen ein anderes Bild: Mit 35,9 % ist der Anteil übergewichtiger Personen hier am geringsten. Während knapp ein Viertel (24,6 %) dieser Altersklasse einen BMI von 25 bist unter 30 aufwies, lag der Anteil der Menschen mit Adipositas bei 11,3 %.

Anstieg der vollstationären Behandlungsfälle von Adipositas in Krankenhäusern
Im Jahr 2024 wurden gemäß Diagnosestatistik der Krankenhäuser 11.065 Patientinnen und Patienten aus Nordrhein-Westfalen aufgrund von Adipositas vollstationär in Krankenhäusern behandelt. Das entspricht einem Anstieg von 2,6 % gegenüber 2023. Damit lag die Zahl dieser Behandlungsfälle mehr als zweieinhalbmal so hoch wie zehn Jahre zuvor (2014).

Seitdem war die Fallzahl, mit Ausnahme eines Rückgangs um 4,6 % im ersten Jahr der Coronapandemie, stetig angestiegen. Gut 70 % der im Jahr 2024 wegen Adipositas vollstationär behandelten Personen waren Frauen. Der Anstieg der Fälle in 2024 ist ausschließlich auf die Zunahme der Behandlung von Frauen zurückzuführen: Während sich die Zahl der Behandlungen von Männern um 0,3 % verringerte, stieg sie bei Frauen um 3,8 %. Die wegen Adipositas in Krankenhäusern behandelten Personen waren größtenteils mittleren Alters: 70,7 % waren zwischen 30 und 59 Jahre alt. Lediglich 1,7 % der Patientinnen und Patienten waren minderjährig.



Anstieg stationärer Reha-Behandlungen von Adipositas – Fallzahlen dennoch geringer als zehn Jahre zuvor Im Jahr 2024 wurden in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen (ab 100 Betten) 3.145 Personen aus NRW mit der Diagnose Adipositas behandelt. Das waren 5,4 % mehr als im Vorjahr. Damit setzte sich der leichte Anstieg der Fallzahlen seit dem Tiefststand in 2020, dem ersten Jahr der Corona-Pandemie, fort.

Im Vergleich zu 2014 sind die Fallzahlen um 19 % gesunken. Männer und Frauen nahmen Reha-Behandlungen von Adipositas dabei nahezu gleich häufig in Anspruch. Wie bei den Krankenhausbehandlungen stieg auch die Zahl der Reha-Behandlungen bei Frauen mit 10,5 % stärker an als bei den Männern mit 0,7 %. Gut ein Fünftel (22,3 %) der Patientinnen und Patienten waren minderjährig.

Rotterdams Bürgermeisterin Carola Schouten zu Besuch im Duisburger Rathaus
Oberbürgermeister Sören Link hatam 15. April Carola Schouten, die Bürgermeisterin der Stadt Rotterdam, im Duisburger Rathaus empfangen. Der Besuch knüpft an eine langjährige Verbindung zwischen beiden Städten an, die bis in die Nachkriegszeit zurückreicht. Ein früher Meilenstein war der Besuch des damaligen Rotterdamer Bürgermeisters Dr. Gerard Ewoud van Walsum im Jahr 1954.

Oberbürgermeister Sören Link (3. v. re.) begrüßt die Bürgermeisterin von Rotterdam, Carola Schouten (2. v. l.) zu ihrem ersten Besuch in Duisburg. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„Duisburg und Rotterdam verbindet bis heute sehr viel: unsere Häfen, unsere Rolle als bedeutende Logistikstandorte und die Frage, wie wir industrielle Stärke zukunftsfähig weiterentwickeln“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Gerade deshalb ist der Austausch zwischen unseren Städten hilfreich und sinnvoll.“ Rotterdam und Duisburg sind in besonderer Weise mit Themen wie Logistik, Handel, Industrie und Infrastruktur verbunden.

Auch Fragen rund um nachhaltige Entwicklung, Energietransformation und Wasserstoff spielen in beiden Städten eine wichtige Rolle. Der Besuch von Bürgermeisterin Schouten knüpft an die langjährigen Kontakte zwischen Rotterdam und Duisburg an und setzt den persönlichen Austausch fort. Im Anschluss an den Termin im Rathaus stand für die Delegation noch ein Besuch bei der Duisburger Hafen AG auf dem Programm.

Freie Wohlfahrtspflege begrüßt neue KiBiz-Vorschläg
NRW-Familienministerin Verena Schäffer (Bündnis 90/Die Grünen) hat am 15. April die Vorschläge der Landesregierung von NRW zur Weiterentwicklung des KiBiz-Gesetzentwurfs vorgestellt. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW (LAG FW NRW) bewertet diese Vorschläge ausdrücklich positiv. Kirsten Schwenke, Vorsitzende der LAG FW NRW, ordnet die Ergebnisse wie folgt ein:

Kirsten Schwenke: „Mit den heute vorgestellten Vorschlägen ist die Landesregierung einigen zentralen Forderungen der Freien Wohlfahrtspflege weit entgegengekommen. Dies ist das Ergebnis eines intensiven, gemeinsamen Gesprächsprozesses zwischen der Landesregierung, den regierungstragenden Fraktionen und der Freien Wohlfahrtspflege.

Dieser Prozess war konstruktiv, offen und klar lösungsorientiert. In den Gesprächen wurde deutlich, dass alle Beteiligten das gemeinsame Ziel verfolgen, tragfähige und gute Lösungen für Kinder, Eltern sowie die Mitarbeitenden in den Kindertageseinrichtungen zu finden. Auf dieser Grundlage ist es gelungen, wesentliche Knackpunkte des Gesetzentwurfs spürbar zu entschärfen.

Besonders begrüßen wir die Neuregelung der Kern- und Randzeiten. Die Ausweitung der Kernzeit auf 35 Wochenstunden ist ein wichtiges Signal zur Sicherung und Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität in den Einrichtungen. Ebenso ist die Zurücknahme der erweiterten Überbelegung von Gruppen ein klares Bekenntnis zur Wahrung von Bildungs- und Betreuungsqualität und zu verlässlichen Rahmenbedingungen für Kinder und Fachkräfte.

Auch bei den weiterhin kritisch gesehenen erweiterten Buchungszeiten haben wir eine ernsthafte Bereitschaft der Landesregierung und der regierungstragenden Fraktionen wahrgenommen, eine tragbare Lösung zu finden. Wir setzen auf die gute Kommunikation mit Ministerin Schäffer, die uns zuversichtlich stimmt, auch für diesen Punkt gemeinsam eine gute Lösung zu erzielen.

Dieser Wille zum Dialog und zur Weiterentwicklung ist ein wichtiges Zeichen für die weitere parlamentarische Beratung. Familienministerin Schäffer hat den Prozess mit Engagement und klarer Dialogbereitschaft begleitet und damit entscheidend zu den erzielten Fortschritten beigetragen.“

Hintergrundinformationen
Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen (LAG FW NRW) sowie die katholische und die evangelische Kirche vertreten aktuell 8.300 von insgesamt 10.800 Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Damit befinden sich drei Viertel aller Kitas in NRW in freier Trägerschaft. In diesen Kitas bilden, erziehen und betreuen mehr als 100.000 Beschäftigte etwa 500.000 Kinder.

Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW in drei Sätzen
750.000 Mitarbeitende der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen setzen sich täglich dafür ein, Menschen in allen Lebenslagen zu unterstützen. Mit ihren Angeboten und Dienstleistungen erreichen die Träger der Freien Wohlfahrtspflege in NRW jährlich rund 6 Millionen Menschen. Neben den konkreten Aufgaben der Wohlfahrts- und Sozialarbeit übernehmen die Verbände eine wichtige Mittlerrolle zwischen Gesellschaft, Politik und Verwaltung: Sie benennen soziale Schieflagen und setzen auf Dialog, um gemeinsame Lösungen für alle beteiligten Akteurinnen und Akteure zu erreichen.

Hausbesuche im Notdienst neu organisiert - KV Nordrhein startete unter 116 117 neuen Fahrdienst
Mehr Digitalisierung, mehr Effizienz und mehr Zeit für den Patienten
Pilotphase im Raum Düsseldorf/Neuss erfolgreich
Ein Freitagnachmittag in Neuss. Duc Phu Dinh greift zu Arztkoffer und Tablet, verlässt das Dienstzimmer der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein im Johanna-Etienne-Krankenhaus im Neusser Norden. Vor der Tür wartet Fahrerin Alexandra Bindels, die ihn in den kommenden Stunden zu den Erkrankten in der Region fahren und begleiten wird – jederzeit digital koordiniert über die Servicenummer 116 117.

Der Ablauf zeigt, wie die KV Nordrhein die ambulante Versorgung außerhalb der Sprechstundenzeiten jetzt im gesamten Rheinland neu aufstellt: zentral gesteuert, elektronisch unterstützt und mit mehr Zeit für die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten.

Duc Phu Dinh ist Internist und Allgemeinmediziner aus Krefeld. Seit 2006 absolviert er im Rahmen des ambulanten Notdienstes Hausbesuche in der Region. Seit Januar 2026 arbeitet er als Kooperationsarzt im Pilotprojekt der KV Nordrhein für Düsseldorf und Neuss. Zum 1. April 2026 wurde dieses Modell auf ganz Nordrhein ausgeweitet. Ziel: flächendeckend besser helfen, Versorgung verlässlich sichern und Praxen entlasten.

Neu: Digitale Steuerung, kurze Wege und mehr Fokus auf die Menschen
Die Abläufe sind präzise und bleiben für Erkrankte bewährt: Die für Patientinnen und Patienten kostenlose Servicenummer 116 117 nimmt die Anrufe außerhalb der Praxisöffnungszeiten (abends, nachts, am Wochenende oder feiertags) entgegen, die Disposition der KV Nordrhein in Köln steuert und bereitet alles für die Diensthabenden vor.

Sofort nach dem Erfassen der Patientenbeschwerden sieht Phu Dinh auf seinem Tablet die Einsatzdaten und wichtigen Informationen über den erkrankten Patienten. So kann er direkt noch im Fahrzeug entscheiden: erst telefonische Klärung oder sofortiger Hausbesuch. Fahrerin Bindels bringt ihn direkt vor die Tür der Anrufenden. Das spart Zeit, reduziert Wege, erhöht nachts die Sicherheit.

Der erste Einsatz an diesem Tag: eine 86-Jährige mit Bauchschmerzen. Treppenlift und Rollator weisen auf eingeschränkte Mobilität hin. Die Messung zeigt eine deutlich zu niedrige Sauerstoffsättigung. Mediziner Phu Dinh spricht mit der Patientin und den Angehörigen, organisiert die Einweisung in eine Klinik. Wieder im Auto dokumentiert er direkt digital, auch die Abrechnung läuft automatisiert.
Der nächste Auftrag erscheint: ein Altenheim, 2,5 Kilometer entfernt. Verdacht auf Blasenentzündung, Rücksprache mit der Tochter, gemeinsam abwägen – Krankenhaus ja oder nein. So funktioniert ambulante Versorgung am Menschen, klar strukturiert und zügig.

Entlastung für Praxen in Nordrhein
Die Reform dahinter: Seit 1. Januar 2026 ruht die Verpflichtung der niedergelassenen Haus- und Fachärztinnen und -ärzte, Fahrdienste im Rahmen des ambulanten Notdienstes zu übernehmen. Die Hausbesuche führen nun Ärztinnen und Ärzte aus, die sich bewusst dafür entschieden und eine Kooperationsvereinbarung mit der KV Nordrhein abgeschlossen haben.

Für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte bedeutet das: keine verpflichtenden Fahrdienste mehr, planbare Einsätze und deutlich weniger organisatorischer Aufwand. Und: Bisher mussten viele Niedergelassene im Rheinland für Hausbesuche noch ihren eigenen PKW nutzen. Auch dies gehört nun durch die einheitliche Fahrdienststruktur über die KV Nordrhein der Vergangenheit an – ebenso wie spontane Vertretungen oder nächtliche Alleinfahrten für Ärztinnen.

Zudem wird für viele Ärztinnen und Ärzte durch eine einheitliche Kostenstruktur der Fahrdienst sogar günstiger – denn die ambulante Versorgung in den Bereitschaftszeiten finanziert sich solidarisch selbst. Der Fahrdienst wird damit zu einer eigenständigen, gut strukturierten Tätigkeit – mit digitaler Unterstützung, klaren Abläufen und ohne die bisherigen Belastungen.

Neue Bezirke, mehr Flexibilität
Auch strukturell wurde zum April gestrafft: Statt 54 sehr unterschiedlicher Fahrdienstbezirke gibt es nun 20 neu zugeschnittene Bereiche in Nordrhein. Die Basis dafür legte die Analyse tausender Einsatzfahrten in den letzten Jahren. Die neuen Bezirke ermöglichen eine flexible Steuerung – auch innerhalb einer Schicht, etwa an Brücken- und Feiertagen mit hohem Bedarf. Die Ärztinnen und Ärzte sind während des Dienstes permanent mit der 116 117-Disposition verbunden und erhalten alle relevanten Informationen auf ihr „Dienst-Tablet" digital. Das beschleunigt Entscheidungen und verkürzt Wege.

Worum es am Ende geht, erlebt Phu Dinh im Einsatz: ankommen, einschätzen, handeln – und helfen. Für fast zehn Millionen Menschen im Rheinland bedeutet das: verlässliche ärztliche Hilfe außerhalb der Sprechstundenzeiten, jede Nacht, jedes Wochenende.

Weitere Informationen zur neuen Fahrdienststruktur in Nordrhein, ein aktuelles Fazit zur funktionierenden Neustruktur über die Ostertage hier.
Die KV Nordrhein lädt ebenso interessierte Ärztinnen und Ärzte ein, Teil des neuen Fahrdienstes zu werden – weitere Informationen finden Sie hier.
Bildinformation: Hausbesuche im ambulanten Notdienst in Nordrhein. Quelle jeweils: „Anne Orthen/KVNO“

MSV Duisburg – TSG Hoffenheim II: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen TSG Hoffenheim II am Samstag, 18. April, um 14 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena
· ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 12.06, 12.16, 12.26 Uhr
· ab „Bergstraße“ um 12.11, 12.21 und 12.31 Uhr
· ab „Meiderich Bahnhof“ ab 12.15 bis 12.40 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.50 und 13.05 Uhr
· ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 11.58 bis 12.23 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 12.15 bis 13.35 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.33 Uhr

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Hinweis:
Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“.

„Die Entscheidung war überfällig“ IHK lobt EU-Beschluss zu Stahl-Importen  
Die Europäische Union hat am 14. April 2026 verschärfte Einfuhrregeln für Stahl beschlossen. Dadurch halbiert sich der zollfreie Import. 18,3 Millionen Tonnen sind künftig die Grenze. Für Lieferungen darüber hinaus gilt ein Zoll von 50 Prozent. Das ist ein Lichtblick für die geschwächte Stahlindustrie, kommentiert Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK.

„Hier in Duisburg, am größten Stahlstandort Europas, begrüßen wir diesen Schritt der EU. Die Entscheidung war überfällig, um unsere heimische Stahlindustrie vor Billigkonkurrenz aus Asien zu schützen. Dadurch wird der Wettbewerb ein Stück fairer. Welthandel funktioniert nur, wenn er frei und unter gleichen Bedingungen erfolgt. Jetzt ist die Bundesregierung gefordert. Unsere Energiepreise müssen schnell und dauerhaft sinken. Wir brauchen wettbewerbsfähige Preise, um am internationalen Markt bestehen zu können.“

Garbe vermietet 100.000 m² an Goodcang in Duisburg-Rheinhausen
In Duisburg wird Goodcang Logistics 30.500 m² auf dem Logport-Areal im Stadtteil Rheinhausen nutzen. Hier beriet Realogis Immobilien Düsseldorf. Die Kanzlei Taylor Wessing war beratend aktiv. Goodcang ist spezialisiert auf die Lagerhaltung und Distribution von Waren im Auftrag von Onlinehändlern.

Garbe Industrial hat mit dem Logistikdienstleister Goodcang Logistics Mietverträge über eine Gesamtfläche von knapp 100.000 Quadratmetern abgeschlossen. Davon entfallen etwa 67.500 Quadratmeter auf den Niedersachsenpark Rieste bei Osnabrück und 30.500 Quadratmeter auf eine Logistikimmobilie im Duisburger Hafen.

Der Mieter erweitert damit sein Standortnetzwerk in Deutschland und vergrößert die Lagerkapazität für Onlinehändler, die ihre Waren auf E- Commerce-Plattformen verkaufen. „Gerade in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten freuen wir uns sehr über den Doppelerfolg. Der besondere Einsatz unseres Asset Managements in den vergangenen Wochen hat sich ausgezahlt“, betont Tom Herrschaft, Head of Real Estate Management bei Garbe Industrial.

Sowohl die beiden Standorte als auch die Qualität der Immobilien haben Goodcang Logistics überzeugt. Das E-Commerce-Fulfilment-Unternehmen wurde 2020 gegründet und übernimmt im Auftrag von Onlinehändlern die Lagerhaltung und Distribution von Waren. Im Niedersachsenpark Rieste, etwa 30 Kilometer nördlich von Osnabrück direkt an der A 1 gelegen, bezieht der neue Mieter zwei Immobilien: Eine davon hat eine Gesamtfläche von ca. 49.000 Quadratmetern, die andere ist rund 18.500 Quadratmeter groß.

Beide Objekte wurden 2022 nach aktuellen Nachhaltigkeitskriterien errichtet und sind nach dem Gold- Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zertifiziert. Den Mietvertragsabschluss vermittelte BNP Paribas Real Estate. Garbe Industrial managt im Niedersachsenpark Rieste noch eine weitere, vollständig vermietete Immobilie mit einer Gesamtfläche von rund 23.000 Quadratmetern. Zu den Mietern dort zählen ein Logistikdienstleister sowie ein Hersteller von Montagesystemen für Photovoltaikanlagen.

Logistikimmobilie im Duisburger Hafen - Quelle Garbe Industrial

Das Objekt, das Goodcang Logistics in Duisburg bezieht, wurde 2007 gebaut und befindet sich auf dem Logport-Areal im Stadtteil Rheinhausen, einem der bedeutendsten Logistikstandorte in Deutschland. Das Duisburg Intermodal Terminal, das die Verkehrsträger Wasser, Straße und Schiene miteinander verknüpft, liegt nur wenige Hundert Meter entfernt.

 Goodcang Logistics wird in Duisburg ca. 28.500 Quadratmeter Hallen-, 1.500 Quadratmeter Büro- und 500 Quadratmeter Mezzaninfläche nutzen. Bei dem Mietvertragsabschluss war das Maklerunternehmen Realogis Immobilien Düsseldorf beratend tätig. In beiden Fällen erfolgte die rechtliche Beratung durch die Kanzlei Taylor Wessing.

Spieleabend in der Rheinhauser Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am Freitag, 24. April, von 19 bis 22.30 Uhr in der Zweigstelle auf der Händelstraße 6 zum Spieleabend ein. Spieleinteressierte kommen an diesem Abend zusammen, um gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen und neue Titel kennenzulernen. Die Spielesammlung der Bibliothek wurde weiter ausgebaut und bietet eine abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten Klassikern und aktuellen Neuanschaffungen.

Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür, dass sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge passende Angebote finden. Getränke und Knabbereien sind selbst mitzubringen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek Rheinhausen freut sich auf einen lebendigen Abend und zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter (02065) 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Pollensaison 2026: 7 Produkte, die jetzt besonders gefragt sind
Im Frühling erwachen nicht nur Pflanzen und Insekten aus dem Winterschlaf. Sie werden von etwas begleitet, das für viele Menschen die Zeit im Freien zum Kampf macht: Pollen und Heuschnupfen-Symptome. Die gute Nachricht: Es gibt Produkte, die das Leben im Frühling angenehmer machen. Vergleich.org hat deshalb die Produkte zusammengetragen, die aktuell bei Leser:innen unserer Vergleichsplattform sehr gefragt sind und wirklich helfen können.

VGL / KI-generiert mit ChatGPT

So bleibt die Luft bei Ihnen pollenfrei
Jetzt im Frühling fliegen die Pollen der Bäume und kribbeln in Schleimhäuten und Augen. Immerhin, die Belastung durch die ersten Bäume wie die Hasel ist fast vorbei. Doch im April liegt die Belastung durch Esche, Pappel, Weide, Ulme und Birke weiter sehr hoch. Und spätestens ab Mai, wenn das Wetter frühlingshaft mild wird, fliegen die Gräser. Wer unter Allergien leidet, kennt den Pollenkalender vermutlich ähnlich gut wie die tägliche Wettervorhersage.

Über 12 Millionen Menschen in Deutschland stufen sich selbst als Allergiker:innen ein – das ist immerhin fast jede:r Siebte (Quelle: RKI). Laut dem Allergieinformationsdienst sind 15 Prozent aller Deutschen von Heuschnupfen betroffen.

Luftreiniger mit HEPA-Filter bringen spürbare Erleichterung
Spätestens, wenn die Symptome richtig schlimm werden und selbst im heimischen Wohnzimmer die Nase verstopft und die Augen tränen, kann ein Luftreiniger mit HEPA-Filter für wohltuende Entlastung sorgen. Ein HEPA-Filter ist ein fein gefalteter, mechanischer Partikelfilter, der 99,97 Prozent der Partikel mit 0,3 Mikrometern Größe aus der Luft entfernen kann. Dazu zählen unter anderem Staub, Pollen und andere feine Schwebstoffe. HEPA steht für „High Efficiency Particulate Air“ (Quelle: EPA).

Solch ein Luftreiniger saugt Raumluft an, führt sie durch den Filter und gibt die gereinigte Luft wieder ab. Bei vielen Modellen sitzt vor dem HEPA-Filter noch ein Vorfilter, der gröbere Partikel wie Tierhaare oder sichtbaren Staub zurückhält. Teilweise ist zusätzlich ein Aktivkohlefilter integriert, der Gerüche reduzieren kann. Der eigentliche Pollenrückhalt passiert aber über den Partikelfilter. Vergleich.org führt viele Vergleiche zu Luftreinigern, sowohl mit als auch ohne HEPA-Filter.

Fensterschutzgitter halten die Pollen draußen
Pollenschutzgitter sind feinmaschige Gewebe, die am Fensterrahmen befestigt werden. Sie funktionieren als Barriere in einem offenen Fenster: Luft kann weiter in den Raum strömen, ein großer Teil der Pollen wird aber schon am Gewebe hängen bleiben. Im Schlafzimmer ist ein Pollenschutzgitter vor allem dann interessant, wenn das Fenster nachts offen oder gekippt bleibt, um kühle Nachtluft hereinzulassen.

Besonders praktisch sind Fensterschutzgitter, die ohne Bohren montiert werden. Typisch sind selbstklebende Klettbänder, Magnetlösungen oder Klemmbefestigungen. Teilweise werben Hersteller damit, dass bis zu 98 % der Pollen zurückgehalten werden können.

Gerade im Alltag ist allerdings entscheidend: Ein Pollenschutzgitter bringt wenig, wenn es zwar gut filtert, aber das Fenster kaum noch nutzbar ist. Denn dann könnte es auch einfach geschlossen bleiben.

Sauberer Boden, saubere Luft: Staubsauger mit geschlossenem HEPA-Filtersystem
Ein Staubsauger mit HEPA-Filter kann nicht nur den Boden von Schmutz und Krümeln befreien, sondern die eingesaugte Luft auch so filtern, dass selbst ganz feine Partikel möglichst im Gerät bleiben. Das ist der Unterschied zu normalen Staubsaugern: Dort kann ein Teil des Feinstaubs über die Abluft wieder in den Raum gelangen. Bei einem geschlossenen Filtersystem arbeiten Beutel oder Staubbehälter, Dichtungen und Endfilter so zusammen, dass die Abluft sauberer wieder austritt, als sie eingesaugt wurde.

Relevant ist das vor allem in Räumen mit Teppichen, Polstermöbeln oder vielen textilen Oberflächen. Denn dort sammeln sich Pollen und Staub nicht nur in der Luft, sondern auch auf Flächen. Geeignete Düsen bzw. Aufsätze für Teppiche und Polster sind daher neben dem geschlossenen Abluftsystem relevantes Zubehör. Das ist auch sehr interessant für Tierhaar-Allergiker:innen.

Trotz Allergie sicher Auto fahren: Pollenfilter in der Lüftung helfen
Ein Niesanfall während der Fahrt kann richtig gefährlich werden. Genauso wenn die Sicht durch tränende Augen verschlechtert wird. Aktivkohle- oder spezielle Pollenfilter machen einen spürbaren Unterschied, damit das Fahren in der Heuschnupfenzeit sicher und angenehm ist. Der Innenraumfilter sitzt nicht sichtbar im Fahrgastraum, sondern in der Luftführung des Fahrzeugs, also im Bereich der Lüftungs- oder Klimaanlage. Praktisch ist, dass er passiv arbeitet: Die Luft, die über Lüftung oder Klimaanlage ins Auto strömt, läuft automatisch durch den Filter. Wichtig ist hier vor allem, dass die Fahrzeugkompatibilität passt und der Filter regelmäßig gewechselt wird.

Innenräume können Orte der Erholung sein
Moderne Technik, vor allem effektive Filtergeräte sowie weitere Hilfsmittel wie Pollengitter, kann dafür sorgen, dass die Belastung für die Atemwege und Schleimhäute in Innenräumen deutlich reduziert wird. Betroffene Allergiker:innen können damit, wortwörtlich, aufatmen. Verschiedene Produkte unterschiedlicher Hersteller sowie Kaufkriterien und weitere hilfreiche Informationen gibt es in den Produktvergleichen auf Vergleich.org.

Drei Evangelischen Gemeinden im Stadtbezirk Hamborn werden eine
Nächste Runde im Zusammenwachsen. Zum 1. Januar 2027 wollen die Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und die Gemeinden Hamborn und Neumühl eine große Evangelische Kirchengemeinde im Stadtbezirk Hamborn bilden.

Das Zusammenwachsen läuft auf Hochtouren, der nächste Schritt ist die gemeinsame Gemeindeversammlung am 19. April. Ihr geht an dem Tag um 11 Uhr der Gottesdienst in der Gnadenkirche am Neumühler Markt voraus, zu der alle drei Gemeinden herzlich einladen. Er wird gestaltet vom Pfarrteam Sabine Schmitz, Anja Humbert, Hanno Nell und Jens Storm. Direkt im Anschluss um 12 Uhr startet dort die erste gemeinsame Gemeindeversammlung der zusammenwachsenden Gemeinden.

Dann gibt es aktuelle Informationen aus den sieben von einer Steuerungsgruppe eingesetzten Arbeitsgruppen zum Stand der Eingliederungs- und Fusionsgespräche, die mit der Bitte um Anmerkungen und Anregungen der Versammlungsteilnehmer zur Diskussion gestellt werden.

Für die Presbyterinnen und Presbyter der drei Gemeinden ist der „Arbeitssonntag“ dann noch nicht zu Ende, denn sie bleiben zusammen, um weitere Arbeitsschritte und Maßnahmen auf den Weg zu bringen.  

Christian Pollmann aus der Bonhoeffer Gemeinde, der Vorsitzender der Steuerungsgruppe der drei zusammenwachsenden Gemeinden ist. Foto Reiner Terhorst)

Chorkonzert mit modernen Klangfarben in der Meidericher Kirche
Anlässlich des 20jährigen Bestehens von „pro doMMo e.V.“ lädt der Förderverein zu einer weiteren kurzweiligen Veranstaltung in die Meidericher Kirche, Auf dem Damm, deren Erhalt er mit seinem Engagement seit zwei Jahrzehnten unterstützt: Am 25. April ist um 17 Uhr „STATUS IDEM“ mit einem Chorkonzert zu Gast.

Das Programm des Düsseldorfer Chores, der ursprünglich aus dem Medizinerchor der Universität entstanden ist, spannt unter dem Titel „Weitblick“ einen musikalischen Bogen zwischen Nachdenklichkeit und Zuversicht. So sind unter anderem Titel wie „Don’t Lose Sight“, der „Earth Song“ oder „Media Vita“ zu hören. Kurzum: Moderne Klangfarben treffen auf spielerisch-düstere Klänge und kraftvolle Tiefen.

Der Eintritt ist frei, eine Spende gerne gesehen. Die Kirche ist barrierefrei zugänglich. Infos zur Veranstaltung und zum Förderverein gibt es unter www.prodommo.de  

Chor "STATUS IDEM" (Foto: status idem).

Frühlingskonzert in der Salvatorkirche zum 75. Geburtstag der Kantorei
Die Salvatorkantorei wird 75 Jahre jung. Aus diesem besonderen Anlass beginnt das Jubiläumsjahr mit einem Frühlingskonzert am 25. April um 17 Uhr in der Salvatorkirche Duisburg unter dem Motto „Es lacht der Mai“. Es sind genau die Worte, mit denen Mendelssohns Ballade „Die erste Walpurgisnacht“ beginnt.

Ein unvergleichliches Meisterwerk mit Hexenspuk, Eulengeheul und Druidenpathos. Mendelssohn bietet hier alles auf, was Goethes Text zum Leuchten bringt. Außerdem wird der bekannte Frühlingsstimmenwalzer von Strauß erklingen, ein Gute-Laune-Werk des bekannten Walzerkönigs.

Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe "in Aktion" (Foto: Thomas Berns).

Eröffnet wird das 75minütige Konzert mit dem Frühlingsteil von Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“. Hier zeigt der fast 80jährige Haydn nochmal seine ganze Kunst und verblüfft mit rasanten Naturschilderungen Publikum und Ausführende. Alle Werke des Programmes erklingen zum ersten Mal in der Salvatorkirche. Es singen die Solisten Sibylla Elsing, Franziska Orendi, Matthias Koziorowski und Thomas Bonni. Es spielen Mitglieder der Duisburger Philharmoniker, die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe.

Am Ende des Programmes sind alle Zuhörer gefordert: „Gemeinsam singen wir Mozarts ´Komm lieber Mai und mache´ - danach gibt es einen Geburtstagssekt für alle. Karten von 15 bis 26 Euro unter Westticket.de oder an der Abendkasse. Infos gibt es unter www.salvatorkirche.de.  

Mitglieder der Kantorei der Salvatorkirche zeigt - aufgenommen 2015  (Foto: www.salvatorkirche.de).

Kaffee, Tee und Gespräche am Lastenrad auf dem Hamborner Friedhof 
Wenn Trauernde am 25. April die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde auf dem evangelischen Friedhof in Hamborn besuchen, können sie sich vor Ort mit einem frischen, warmen Kaffee oder Tee aufwärmen.

Dazu laden Tiina Henke, Heike Köller und Oliver Miosczka herzlich ein, denn die drei haben ein Lastenrad mit einer Kaffeemaschine ausgestattet worden, so dass sie dort unter freiem Himmel Getränke frisch zubereiten. Sie schenken zwischen 13 und 15 Uhr die flüssige Wärme gerne aus und werden die Aktion, gerne wiederholen.

Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn freut sich über die tolle Idee der Gemeindemitglieder und dankt den dreien für das Engagement sehr.  

Kaffee-Lastenrad am Hamborner Friedhof (Foto: Ev. Kirchengemeinde Duisburg Hamborn)

Meidericher Gemeinde lädt zur Kirchenkneipe ein 
An einem der Freitage jeden Monats öffnet im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe. So auch am 24. April 2026.
Dort gibt es für Besucherinnen und Besucher nach dem 19-Uhr-Wochenabschlussandacht ab 19.30 Uhr wieder gute Getränke, leckere Kleinigkeiten und eine gemütliche Atmosphäre erwarten können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche lässt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.


Pfarrerin Dörthe Lahann am Service-Telefon der evangelischen Kirche
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 20. April 2026 von Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann besetzt. 



NRW: Demenz ist die häufigste Todesursache bei den über 80-Jährigen
* Demenz war 2024 die Ursache für 6,3 % aller Todesfälle
* Zwei Drittel der an Demenz Gestorbenen waren Frauen
* Niedrigste demenzbedingte Sterberate in Gelsenkirchen, höchste im Ennepe-Ruhr-Kreis

Im Jahr 2024 starben 13.982 Personen aus Nordrhein-Westfalen laut Todesbescheinigung an einer Demenzerkrankung. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag das durchschnittliche Sterbealter der an einer Demenz verstorbenen Person mit 88 Jahren rund 9 Jahre über dem durchschnittlichen Sterbealter aller Verstorbenen (79 Jahre).

 Unter den Menschen, die im Alter von 80 oder mehr Jahren verstarben, war die nicht näher bezeichnete Demenz die häufigste Todesursache mit einem Anteil von 9,6 % an allen Verstorbenen dieses Alters. Auf Platz zwei lag die chronische ischämische Herzkrankheit mit 7,9 %.


Zwei Drittel der an Demenz Gestorbenen waren Frauen
Mit 9.313 Fällen waren zwei Drittel der an Demenz Gestorbenen Frauen. Damit ist Demenz seit Jahren eine der häufigsten Todesursachen bei Frauen: Im Jahr 2024 starben 8,3 % der weiblichen Gestorbenen daran. Bei den Männern waren es 4,3 %. Ein Grund für den hohen Frauenanteil könnte unter anderem die höhere Lebenserwartung bei den Frauen sein.

Der Anteil der an Demenz Gestorbenen an allen Sterbefällen war 2024 bei Männern um das 3-fache und bei Frauen um das 2,5-fache höher als 2014. Insgesamt war Demenz 2024 die Ursache für 6,3 % aller Todesfälle in Nordrhein-Westfalen. Zehn Jahre zuvor hatte dieser Anteil bei 2,4 % gelegen und 2004 bei lediglich 0,4 %.

Niedrigste demenzbedingte Sterberate in Gelsenkirchen, die höchste im Ennepe-Ruhr-Kreis Die geringste demenzbedingte Sterberate hatte im Jahr 2024 Gelsenkirchen mit 53 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die höchste Rate wurde mit 116 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Ennepe-Ruhr-Kreis verzeichnet. Landesweit ergab sich eine demenzbedingte Sterberate von 78 Personen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Im Jahr 2014 lag sie noch bei 27.

Unternehmensgruppen gewinnen in der Landwirtschaft weiter an Bedeutung
• 2 % aller Landwirtschaftsbetriebe waren 2024 Teil einer Unternehmensgruppe und bewirtschafteten 13 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche
• In den westlichen Bundesländern ist der Anteil der Betriebe, die Teil einer Unternehmensgruppe sind, gegenüber 2020 um 10 Prozentpunkte gestiegen • 73 % der Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlichen Betrieben wurden 2024 von nicht-landwirtschaftlichen Unternehmen geführt

Unternehmensgruppen nehmen eine zunehmend wichtige Rolle in der deutschen Landwirtschaft ein. Wie neue Auswertungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, waren rund 5 150 landwirtschaftliche Betriebe, die in der Rechtsform juristische Person oder Personenhandelsgesellschaft geführt wurden, im Jahr 2024 Teil einer Unternehmensgruppe.

Das entsprach 46 % der insgesamt 11 100 Betriebe dieser Rechtsformen und 2 % aller 255 010 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland. Seit dem Jahr 2020 stieg die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe, die Teil einer Unternehmensgruppe sind, deutlich um 38 % oder 1 410 Betriebe.

Die in insgesamt 3 160 Unternehmensgruppen organisierten Betriebe bewirtschafteten im Jahr 2024 eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von rund 2,22 Millionen Hektar. Das waren 13 % der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland. Im Jahr 2020 hatte dieser Anteil noch bei 11 % gelegen. Zugleich hielten die in Unternehmensgruppen organisierten Betriebe 8 % des gesamten Rinder- und 14 % des gesamten Schweinebestands in Deutschland.



Unterschiedliche Entwicklungen in Ost und West
Regional lassen sich weiterhin deutliche Unterschiede feststellen. Während 2024 in den westlichen Bundesländern 36 % der als juristische Personen oder Personenhandelsgesellschaften geführten Landwirtschaftsbetriebe einer Unternehmensgruppe angehörten, waren es in den östlichen Bundesländern 59 %. 2020 hatte der Anteil im Westen noch bei 26 % und im Osten bei 48 % gelegen.

Der Anteil dieser Betriebe an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland lag im Jahr 2024 mit 1 % im Westen und 12 % im Osten ähnlich ungleich verteilt. 2024 bewirtschafteten landwirtschaftliche Betriebe in Unternehmensgruppen in Brandenburg eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von rund 516 700 Hektar, in Mecklenburg-Vorpommern 493 800 Hektar und in Sachsen-Anhalt 330 100 Hektar.

Dabei zeigten diese Bundesländer die größten Flächenzuwächse gegenüber 2020, mit jeweils +21 % in Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie +24 % in Mecklenburg-Vorpommern. Mit 2,05 Millionen Hektar lagen 92 % der durch Unternehmensgruppen bewirtschafteten landwirtschaftlichen Fläche in den östlichen Bundesländern.

In den westlichen Bundesländern hingegen ist eine deutlich stärkere Dynamik zu beobachten. So hat sich die von Unternehmensgruppen bewirtschaftete Fläche vor allem in Nordrhein-Westfalen von rund 12 900 Hektar im Jahr 2020 auf 25 100 Hektar im Jahr 2024 nahezu verdoppelt (+94 %). In Schleswig-Holstein stieg die Fläche von 12 800 auf 23 600 Hektar (+84 %) und in Rheinland-Pfalz von 4 200 auf 7 700 Hektar (+82 %).

Da familiengeführte Einzelunternehmen im Westen dominieren, war der Anteil der von Unternehmensgruppen bewirtschafteten Flächen mit 1 % noch immer gering. Nicht-landwirtschaftliche Gruppenoberhäupter dominieren vor allem bei der Tierhaltung Fast drei Viertel (73 %) der Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlichen Betrieben wurden im Jahr 2024 von einem nicht-landwirtschaftlichen Gruppenoberhaupt mit Sitz in Deutschland kontrolliert (2 320 Gruppen).

Diesen Unternehmensgruppen gehörten 3 510 Betriebe und damit gut zwei Drittel (68 %) aller in Unternehmensgruppen zusammengeschlossenen Betriebe an. Demgegenüber standen landwirtschaftlich geprägte Unternehmen 680 Gruppen mit 1 380 Betrieben vor. Weitere 160 Gruppen mit 260 Betrieben wurden von Unternehmen mit Sitz im Ausland kontrolliert.

Während Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlich geprägtem Gruppenoberhaupt mit rund 1,14 Millionen Hektar im Jahr 2024 etwas mehr als die Hälfte (51 %) der von Unternehmensgruppen landwirtschaftlich genutzten Fläche bewirtschafteten, konzentrierte sich bei den Tierbeständen vor allem die Schweinehaltung etwas stärker bei Unternehmensgruppen mit nicht-landwirtschaftlichen Gruppenoberhaupt. Diese hielten unter anderem rund 1,70 Millionen Schweine und damit 56 % des Schweinebestands von Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlichen Betrieben.


Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg: Minderjähriger mit Messer verletzt – Zeugensuche
Mitarbeitende eines Krankenhauses nahmen am Montag (13. April) Kontakt zur Polizei auf, weil eine schwerverletzte Person (17) mit Stichverletzungen eingeliefert wurde. Erste Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass der 17-Jährige bereits am Sonntagabend (12. April, 22 Uhr) im Bereich der Karl-Albert-Straße durch Personen verletzt worden sein soll.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt, woraufhin bei der Polizei Duisburg eine Mordkommission eingerichtet wurde. Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise zu zwei Tatverdächtigen (17 und 43 Jahre). Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg durchsuchten die Beamten mit Unterstützung von Spezialeinheiten in der Nacht zu Dienstag (14. April) ein Objekt und stellten mögliche Tatmittel sicher.

Die Tatverdächtigen konnte nicht angetroffen werden. Die Ermittlungen - insbesondere zu den Hintergründen - dauern derzeit an. Die Mordkommission sucht nun weitere Zeuginnen und Zeugen, die am Sonntagabend im Bereich der Karl-Albert-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.

Proband:innen für Studie gesucht: Welche Symptome treten auf?
Während einer akuten Entzündung im Körper können bestimmte, vom Immunsystem ausgelöste Beschwerden auftreten. Um sie zu analysieren, ist ein Forschungsteam am Universitätsklinikum Essen auf der Suche nach körperlich gesunden Proband:innen zwischen 18 und 45 Jahren.

Mediziner:innen des Instituts für Didaktik in der Medizin und der Klinik für Infektiologie untersuchen die Studienteilnehmenden rund acht Stunden am Universitätsklinikum Essen für das Forschungsprojekt „Immun-vermittelte Symptome während einer akuten Entzündungsreaktion“.
Zusätzlich gibt es vier weitere kurze Termine zur Vor- und Nachuntersuchung. Eine Aufwandsentschädigung für die Teilnahme liegt bei 300 Euro. Anmelden kann man sich ab sofort unter: entzuendung.studie@uk-essen.de.
Wie wirken sich Entzündungsprozesse im Körper aus?

Am Hauptuntersuchungstag wird eine sehr niedrig dosierte Substanz (Lipopolysaccharid) verabreicht, die das Immunsystem kurzzeitig aktiviert. Dadurch möchten die Medziner:innen herausfinden, wie Entzündungsprozesse im Körper die Psyche und das Verhalten beeinflussen.

Wer teilnehmen möchte, sollte keine psychiatrische, neurologische und/oder internistische Erkrankungen wie z.B. akute oder chronische Magen-Darm-Erkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes melltius sowie Suchterkrankungen haben. Auch Übergewicht (BMI > 30 kg/m^2) oder regelmäßige Medikamenteneinnahme (insbesondere Kardiologische Medikamente, steroidhaltige Präparate, Schmerzmittel) machen eine Teilnahme unmöglich.

Da im Laufe des Untersuchungstages das Schmerzmittel Ibuprofen verabreicht wird, sollte hier keine Überempfindlichkeit vorhanden sein. Auch Angststörungen, insbesondere Klaustrophobie, eine Schwangerschaft sowie metallische Implantate oder Tätowierungen sollten nicht vorliegen, da auch eine Untersuchung im MRT vorgesehen ist. Im Verlauf des Tages wird außerdem mehrmals über einen Zugang Blut abgenommen.


Kreislaufwirtschaft im Bau: Garant für bezahlbares, ressourcenschonendes Bauen
Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) übergibt Stellungnahme an Bundesumweltminister Carsten Schneider und Bundesbauministerin Verena Hubertz

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat heute seine Stellungnahme „Zirkulär bauen: Bestand erhalten, Kreisläufe schließen“ an Bundesumweltminister Carsten Schneider und Bundesbauministerin Verena Hubertz übergeben. Darin empfiehlt der SRU Kriterien der Kreislaufwirtschaft auf Baumaßnahmen zu übertragen und damit den Umweltschutz auch in der Bauindustrie zu stärken.

Denn Bauprodukte wiederzuverwenden und den Bestand stärker zu erhalten spart nicht nur Energie und Ressourcen, so die Umweltexpertinnen und -experten. Es reduziert auch klimaschädliche Emissionen. Die Ausrichtung des Bausektors auf Nachhaltigkeit und umweltfreundlichere Beschaffung seien daher wichtige Elemente des Klimaschutzes.

Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Die Frage, wie wir bauen, macht für die Umwelt einen großen Unterschied. Die Hälfte des Abfalls entfällt in Deutschland auf Schutt und andere Bauabfälle. Zugleich werden beim Bauen enorm viele Ressourcen verbraucht. Das lässt sich mit guten Konzepten der Kreislaufwirtschaft ändern: Ziel ist, dass ein Gebäude von heute nicht mehr der Abfall von morgen ist, sondern eine Art Rohstofflager. Bestandserhalt ist meist besser als Abriss. Und wiederverwendete Baustoffe können auf unseren Baustellen zum neuen Standard werden. All das macht uns auch unabhängiger von globalen Lieferketten und von Preisschwankungen bei Baumaterialien.“

Bundesbauministerin Verena Hubertz: „Zirkuläres Bauen ist einer der Schlüssel für bezahlbares und ressourcenschonendes Wohnen. Wir wollen Gebäude von Anfang an so planen, dass Materialien lange genutzt, wiederverwendet und am Ende eines Gebäudelebens möglichst in den Kreislauf zurückgeführt werden können. Deshalb treiben wir im Bauministerium die Lebenszyklusbetrachtung in der Neubauförderung voran und fördern den Umbau sowie die kreative Umnutzung bestehender Gebäude. Denn jedes Haus, das wir weiterbauen statt abreißen, spart Ressourcen, Energie und Kosten. Die Stellungnahme des SRU ist für uns Rückenwind, diesen Weg entschlossen weiterzugehen.“

Vonovia setzt auf serielle Gebäudemodernisierung
Der Bochumer Wohnungskonzern Vonovia und das Schweizer Bauunternehmen Nokera haben eine erste strategische Kooperation zur seriellen energetischen Modernisierung großer Wohnquartiere vereinbart. Ziel ist es, den Gebäudebestand deutlich schneller und effizienter zu sanieren und dabei gleichzeitig Kosten, Bauzeiten sowie Belastungen für Mieter zu reduzieren.

Kern des Konzepts ist die industrielle Vorfertigung vollständiger Fassadenelemente, die vor Ort in kurzer Zeit montiert werden. Durch die enge Verzahnung von Planung, Produktion und Montage können standardisierte Fassadenlösungen entwickelt werden, die sich effizient auf große Wohnungsbestände übertragen lassen. Damit wird energetische Modernisierung erstmals skalierbar. Innerhalb weniger Tage können ganze Häuser modernisiert werden. idr - Infos: http://www.vonovia.de

60 Jahre Wal im Rhein
Derzeit ist ja Wal „Timmy“ in aller Munde und es droht eine tragische Geschichte zu werden. Wir wollen eine Geschichte mit positivem Ausgang, die sich 2026 zum 60ten Male jährt, auf vielfältige Art und Weise erzählen:  Wir erinnern mit drei  Projektteilen an die Reise von „Willi de Waal“, wie der im Jahr 1966 im Rhein gesichtete weiße Wal bei unseren Niederländischen Nachbarn genannt wurde.
 
Stadtarchiv Duisburg

Der in Deutschland als „Moby Dick“ benannte Meeressäuger versetzte die deutschen Medien und Rheinanwohner in eine mehrwöchigen Rausch, der sogar in einer Waljagd durch den damaligen Duisburger Zoodirektor Dr. Wolfgang Gewalt mündete.  

Am Jahrestag der ersten Sichtung, dem 18. Mai entern wir gemeinsam mit der Stadtbibliothek die MS Rheinfels und fahren an Orte, an denen der Wal gesichtet wurde. Literarische und musikalische Beiträgen zum Thema regen die Erinnerung an, oder regen zur Neuentdeckung des vielfältigen Themas an.

Der Wal und der Fluss
Pfingstsonntag,19 Uhr und Pfingstmontag, 16 Uhr wird das Theater „Blaues Haus“ aus Krefeld im Lokal Harmonie beim Puppentheaterstück „Der Wal im Rhein“ eine lange vergangene Zeit lebendig erfahrbar machen. Das multimediale Stück „Der Wal und der Fluss“ wird von Saskia Lippolt und Tom Liwa am Sonntag, 14. Juni um 11 Uhr auf der MS Herrmann im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt inszeniert.  

Zu den schon festen Veranstaltungen gibt es bereits Terminankündigungen. Der Kartenverkauf für die Bootstour startet am 18. April. Alle anderen Veranstaltungen sind solidarische Hutveranstaltungen.


Kuratorenführung im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Zu einer Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Platz gemacht!“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum zusammen mit dem Stadtarchiv ein. Los geht es am Sonntag, 19. April, um 15 Uhr in den Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen.

Geleitet wird die Führung von Dirk-Marko Hampel. „Platz gemacht!“ erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes. Architektur, Atmosphäre und Nutzungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer Stadt im Wandel.

Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Dieser beträgt für Erwachsene 4,50 Euro; für Kinder und ermäßigte Personen 2 Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Vor 10 Jahren in der BZ:

Steinbart-Gäste: Austauschschüler aus den USA wieder da
Bürgermeister Manfred Osenger begrüßte im Mercatorzimmer am heutigen Montag gleich zwölf Schülerinnen und Schüler aus den USA sowie die Gastgeber ihres Schüleraustauschs mit dem Steinbart-Gymnasium.
 
Das Gymnasium legt großen Wert darauf, die Selbstständigkeit seiner Schüler zu fördern und somit zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit beizutragen. Um sie zudem zu weltoffenen jungen Menschen zu machen, bestehen (junge, wie auch langjährige) Partnerschaften mit Schulen in Rochefort, Rouen, Japan, St. Petersburg und den USA.   

Die Schülerinnen und Schüler der High School in Old Bridge, New Jersey, sind in der Zeit vom 9. bis zum 24. April 2016 das dritte Mal in Duisburg zu Gast.

In diesem Jahr war das bis Ostern der Fall, nachdem im letzten Jahr der Besuch der Steinbärte mit Flugplanproblemen duch Trumps Personalspolitik bei den Fluglotsen.

erfolgt war.

Über 70 Prozent der Menschen in NRW sorgen sich vor Hochwasser
Extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwasser und Überschwemmungen alarmieren viele Einwohnerinnen und Einwohner Nordrhein-Westfalens – gleichzeitig fehlt oft der passende Versicherungsschutz. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen.

Wetterereignisse wie das Hochwasser an Ahr und Erft haben viele Menschen sensibilisiert (Foto: Peter Joester)

Zum fünften Jahrestag der Flut an Ahr und Erft, die 2021 große Schäden hinterlassen und Menschen das Leben gekostet hat, rücken Naturgefahren wieder stärker ins Bewusstsein. So hat das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der DEVK gefragt, von welchen Naturereignissen sich die Bürgerinnen und Bürger bedroht sehen.

Über 70 Prozent der Befragten aus Nordrhein-Westfalen gehen davon aus, dass am ehesten Starkregen, Überschwemmung und Hochwasser an ihrem Wohnort Schäden anrichten könnten – nach Bremen der bundesweit höchste Wert. Weniger verbreitet sind mit rund 21 Prozent Sorgen vor Erdbeben bzw. Erdrutschen.

Große Lücke beim Schutz vor Elementarschäden
Eine übliche Wohngebäudepolice zahlt zwar bei Schäden durch Wetterereignisse wie Sturm- und Hagel, greift jedoch nicht bei Naturkatastrophen wie Überflutungen, Erdbeben oder Lawinen. Dafür ist eine zusätzliche Elementarschadendeckung nötig. Laut dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) waren 2024 nur 57 Prozent der Gebäudepolicen entsprechend abgesichert. Knapp 42 Prozent der befragten Menschen aus Nordrhein-Westfalen ohne Elementarschadenschutz halten eine solche Absicherung in ihrer Wohnlage für unnötig.

„Die Starkregenereignisse aus den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass es jeden treffen kann. Umso wichtiger ist es, die eigenen Policen zu überprüfen“, sagt Steffen Kaufmann, der den Innendienst der DEVK-Regionaldirektion in Essen leitet. 60 Prozent befürworten Pflichtversicherung Eine obligatorische Absicherung gegen Elementarschäden – vergleichbar mit der vorgeschriebenen Kfz-Haftpflicht – könnte im Schadenfall Existenzängste vermeiden. Dann wären alle Wohngebäude gegen die Folgen von Naturgefahren abgesichert.

Ein solches Gesetzesvorhaben hat die Regierung im Koalitionsvertrag vereinbart, die Umsetzung lässt aber bislang auf sich warten. Knapp 60 Prozent der Nordrhein-Westfalen befürworten eine Pflichtversicherung, rund ein Viertel lehnt sie ab – das zeigt die aktuelle Civey-Umfrage.

Elementarschutz bewusst abwählen
Die DEVK hat bereits vor rund 15 Jahren das sogenannte Opt-out-Modell eingeführt: „Bei uns müssen Kundinnen und Kunden seit 2011 die Elementardeckung aktiv abwählen, wenn sie darauf verzichten möchten“, sagt Steffen Kaufmann. „Damit stellen wir sicher, dass der Baustein standardmäßig berücksichtigt wird.“

Die Folge: Bei der DEVK beinhalten in der Wohngebäudeversicherung 67 Prozent der Verträge einen solchen Zusatz – deutlich mehr als im Branchenschnitt. Persönliche Betreuung vom Ruhrgebiet bis nach Westfalen Die DEVK-Regionaldirektion Essen betreut rund 300.000 Versicherte mit 887.000 Verträgen in allen Sparten.

„Wir erfahren immer wieder, wie wichtig den Menschen eine persönliche und regionale Betreuung ist – vor allem, wenn es im Schadenfall drauf ankommt“, sagt Steffen Kaufmann. Dafür sind im Innen- und Außendienst über 340 Mitarbeitende rund um die Uhr für die gesamte Region tätig. Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat vom 22.01. bis 29.01.2026 im Auftrag der DEVK 5.000 Menschen ab 18 Jahren online befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse liegt bei 2,5 %.

DMB kritisiert Maßnahmen gegen hohe Energiepreise: „Viele Unternehmen können Krisenbonus gar nicht zahlen“   
Das vom Koalitionsausschuss beschlossene Maßnahmenpaket schießt aus Sicht des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB) am Ziel vorbei. Der Verband zeigt sich enttäuscht von den Beschlüssen zur Senkung der Energiepreise und erwartet kaum Entlastung für Unternehmen.

Dazu erklärt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB:  Wir kritisieren, dass die Bundesregierung bei ihren Maßnahmen die Sorgen und Nöte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu wenig berücksichtigt hat. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum ein Krisenbonus von bis zu 1.000 Euro für Arbeitnehmer auf die Unternehmen verlagert werden soll.

Schließlich stehen unsere Unternehmen ohnehin unter einem hohen Kostendruck, verschieben bereits Investitionen und sind zu personellen Anpassungen gezwungen. Der Krisenbonus mag die Beschäftigten entlasten, nicht aber die Betriebe selbst. Viele KMU sind derzeit gar nicht in der Lage, ihren Mitarbeitern eine derartige Prämie zu zahlen.

Hier wird ein Problem, das die Bundesregierung nicht lösen kann, einfach ausgelagert. Senkung der Mineralölsteuer entlastet Mittelstand nicht genug Auch die auf zwei Monate limitierte Senkung der Mineralölsteuer entlastet den Mittelstand nicht wirksam genug. Wir brauchen Planbarkeit und Verlässlichkeit bei den Entlastungen – und zwar dauerhaft.

Außerdem ist noch nicht klar, ob die Mineralölkonzerne diese Steuersenkung auch an die Endverbraucher und Unternehmen weitergeben werden. Und selbst, wenn es so kommen sollte, sind die 17 Cent pro Liter für viele Unternehmen, deren Geschäftsmodell zwingend auf Mobilität angewiesen ist, nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Speditionen, Handwerksbetrieben oder ambulanten Pflegediensten ist damit kaum geholfen. Weitere Signale sind jetzt notwendig, eine Unterstützung per Gießkannen-Prinzip ist nicht zielführend.


Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
Am 20. April 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich um 17 Uhr im Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln. Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen.

Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de

Spieleabend der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg (Fotos Evangelische Rheingemeinde Duisburg)


NRW: Steigende Preise für Energie und Kraftstoffe belasten Haushalte mit niedrigen Einkommen besonders
* Haushalte mit weniger als 1.500 Euro monatlichem Nettoeinkommen gaben 2023 rund 14,3 % ihres Budgets für Energie aus.
* Zwischen 2003 und 2023 stieg der Ausgabenanteil für Energie in allen Einkommensgruppen.
* Energiepreise im März 2026 um 8,3 % höher als im Vorjahresmonat.

Haushalte mit niedrigen Einkommen gaben 2023 anteilig deutlich mehr für Energie und Kraftstoffe aus als Haushalte mit hohen Einkommen. Wie das Statistische Landesamt auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) mitteilt, wendeten Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro rund 14,3 % ihres Einkommens für Haushaltsenergie (u. a. Gas, Heizöl, Fernwärme und Strom) sowie Kraftstoffe für Mobilität auf.



In der höchsten Einkommensklasse mit 6.000 Euro und mehr lag dieser Anteil dagegen bei lediglich 4,9 %. Vor dem Hintergrund des aktuellen Krieges im Nahen Osten sind die Preise im Bereich Energie gestiegen. Laut Verbraucherpreisindex (VPI) zuletzt um 8,3 % im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat.

Dies hat unterschiedliche Auswirkungen auf die privaten Haushalte. Diejenigen mit niedrigen Einkommen sind tendenziell stärker belastetet als solche mit hohen Einkommen.

Höchster Anstieg der Energieausgaben im Vergleich zu 2003 bei Haushalten mit niedrigen Einkommen Die Entwicklung zeigt, dass der Anteil der Ausgaben für Energie und Kraftstoffe am Haushaltsnettoeinkommen in allen Einkommensgruppen gestiegen ist. Am stärksten fiel der relative Anstieg bei NRW-Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro aus: Hier erhöhte sich der Anteil von 10,2 % im Jahr 2003 auf 14,3 % im Jahr 2023 (+4,1 Prozentpunkte).

Auch bei Haushalten mit einem Einkommen von 1.500 bis unter 3.000 Euro erhöhte sich der Anteil deutlich von 8,6 % auf 10,9 % (+2,3 Prozentpunkte). Am geringsten fiel der Anstieg in der höchsten Einkommensklasse aus: Bei Haushalten mit einem Einkommen von 6.000 Euro und mehr erhöhte sich der Anteil lediglich von 4,5 % im Jahr 2003 auf 4,9 % im Jahr 2023 (+0,4 Prozentpunkte).

Mehr als die Hälfte der importierten seltenen Erden kam 2025 aus China
- Deutschland hat mengenmäßig 4,9 % mehr seltene Erden importiert als im Vorjahr
- Die EU-Staaten importierten 46,8 % der seltenen Erden aus China
Seltene Erden sind wichtige Rohstoffe für die Herstellung vieler Hochtechnologieprodukte wie Akkus, Halbleiter oder Magnete für Elektro-Motoren. Der Abbau der darunter gefassten Elemente erfolgt allerdings kaum in Deutschland und der Europäischen Union (EU) – entsprechend groß ist die Abhängigkeit vom Import.

Deutschland hat im Jahr 2025 mehr seltene Erden importiert als im Jahr zuvor: Die eingeführte Menge der begehrten Metalle stieg um 4,9 % von 5 200 Tonnen (Wert: 64,5 Millionen Euro) im Jahr 2024 auf 5 500 Tonnen (Wert: 77,6 Millionen Euro) im Jahr 2025, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt. Damit liegt die Importmenge deutlich unter dem mengenmäßigen Höchststand der vergangenen zehn Jahre aus dem Jahr 2018.

Damals wurden 9 700 Tonnen (Wert: 38,3 Millionen Euro) seltene Erden importiert. Im Jahr 2025 kamen 55,4 % der importierten Menge aus China (3 000 Tonnen). Der Anteil ging damit zurück: 2024 waren noch 65,4 % der importierten Menge aus China gekommen. Zweitwichtigstes Herkunftsland war 2025 Österreich mit einem mengenmäßigen Anteil an den Importen von 20,0 % (1 100 Tonnen).

Darauf folgte Estland mit 10,9 % (600 Tonnen). In diesen beiden Ländern werden seltene Erden weiterverarbeitet, die ursprüngliche Herkunft ist statistisch nicht nachweisbar. Die EU importiert 46,8 % der seltenen Erden aus China Wie Deutschland importiert auch die EU seltene Erden zu einem großen Teil aus China. Insgesamt wurden im Jahr 2025 nach Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat 15 100 Tonnen an seltenen Erden im Wert von 124,9 Millionen Euro in die EU importiert.

46,8 % (7 100 Tonnen) dieser Importe entfielen auf China. Der zweitwichtigste Partner war Russland mit einem Anteil von 25,9 % (3 900 Tonnen), gefolgt von Malaysia mit 23,1 % (3 500 Tonnen). Bei einzelnen seltenen Erden ist der Anteil Chinas an den Importen in die EU sehr hoch. So kamen 3 700 Tonnen von insgesamt 3 800 Tonnen der importierten Lanthanverbindungen (97,3 %) 2025 aus China.

Gefahr durch Zecken: 24 Menschen starben 2024 an FSME oder Borreliose Knapp 850 stationäre Krankenhausbehandlungen aufgrund einer FSME
Mit höheren Temperaturen im Frühling steigt die Aktivität von Zecken und damit auch die Infektionsgefahr, die von Zecken ausgeht. Hierzulande sind Zecken vor allem Überträger der Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME) und der Borreliose (Lyme-Krankheit), die zu Krankenhausaufenthalten und in seltenen Fällen auch zum Tod führen können.

24 Menschen starben in Deutschland im Jahr 2024 an den Folgen eines Zeckenstiches, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. 15 Todesfälle waren auf eine Borreliose zurückzuführen und 9 auf eine FSME. Im Jahr zuvor waren es 10 Todesfälle aufgrund einer Borreliose und 9 aufgrund einer FSME.

4 830 Krankenhausbehandlungen wegen Borreliose im Jahr 2024
Aufgrund einer Borreliose gab es im Jahr 2024 gut 4 830 Krankenhausbehandlungen. Das waren weniger als im Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2024: In diesem Zeitraum wurden im Jahr durchschnittlich knapp 6 270 Menschen stationär aufgrund einer Borreliose behandelt.



Die Borreliose wird durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen. Schutz gegen die Krankheit bietet die Vermeidung von Zeckenstichen, eine Impfung steht bisher nicht zur Verfügung.

Zahl der FSME-Klinikbehandlungen 2024 deutlich höher als im Schnitt der Vorjahre
Knapp 850 Patientinnen und Patienten wurden 2024 aufgrund einer FSME stationär in einer Klinik behandelt. Das waren deutlich mehr als im Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2024: Knapp 490 Menschen im Jahr wurden in diesem Zeitraum durchschnittlich aufgrund einer FSME im Krankenhaus behandelt.

Bei einer FSME wird eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute durch Viren hervorgerufen. Besonders gefährdet sind Personen, die sich in einem FSME-Risikogebiet und häufig in der freien Natur aufhalten. Schutz gegen eine FSME-Erkrankung bietet laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) die Vermeidung von Zeckenstichen sowie die Impfung gegen FSME.


IHK: Erste Entlastung für Wirtschaft und Pendler
Senkung der Energiesteuern auf Diesel und Benzin  
Die Bundesregierung hat angekündigt, die Energiesteuern auf Benzin und Diesel um 17 Cent pro Liter für zwei Monate zu senken. „Das ist ein wichtiger erster Schritt, um Unternehmen und Verbraucher kurzfristig zu entlasten“, lobt Fabian Griewel, Teamleiter Verkehr bei der Niederrheinischen IHK. Die wirtschaftliche Lage bleibt weiter angespannt.  

„Energiesteuern zu senken ist ein richtiger und notwendiger Schritt. Das verschafft insbesondere der Transport- und Logistikbranche kurzfristig Luft. Sie leidet unter den massiv gestiegenen Kraftstoffkosten besonders. Beim Diesel wird damit der Spielraum bei der Energiesteuer vollständig ausgeschöpft“, erklärt Fabian Griewel, Verkehrs- und Logistikexperte der Niederrheinischen IHK.  

Zugleich hebt die IHK die gesamtwirtschaftliche Wirkung hervor: „Von der Entlastung profitieren auch viele Pendler. Wenn der Weg zur Arbeit wieder bezahlbarer wird, bleibt mehr Geld für andere Ausgaben – etwa im Einzelhandel oder in der Gastronomie. Das wirkt sich positiv auf unsere Wirtschaft aus.“    

Prüfen, ob Verlängerung nötig wird Mit Blick auf die zeitliche Befristung sieht die IHK weiteren Handlungsbedarf.

„Die Maßnahme ist zunächst auf zwei Monate angelegt. Mit Blick auf die internationalen Beziehungen und Krisen ist entscheidend, dass die Bundesregierung prüft, ob eine Verlängerung notwendig ist. Unsere Betriebe brauchen Verlässlichkeit und Planungssicherheit.“  

Für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung braucht es aus Sicht der IHK zusätzlich strukturelle Maßnahmen. „Neben wettbewerbsfähigen Energiepreisen sind vor allem schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und eine grundlegende Reform der Unternehmenssteuer entscheidend. Nur so schafft die Politik ein Umfeld, in dem Betriebe wachsen und investieren können“, so Griewel.  

Breite Unterstützung für Olympia an Rhein und Ruhr
Noch bis zum 19. April läuft der Bürgerentscheid zur Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 in der Region KölnRheinRuhr. Die wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner der 17 geplanten Austragungsorte - im Ruhrgebiet sind das Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Oberhausen und Recklinghausen - können per Briefwahl darüber abstimmen, ob sie die Bewerbung wünschen.

Bei Politik, Verbänden, Tourismus und Wirtschaft gibt es breite Unterstützung. Leading City der Bewerbung ist Köln. "Olympia hat das Potenzial, dem Strukturwandel im Ruhrgebiet zusätzlichen Schub zu verleihen", hebt Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR), hervor. "Die Spiele können wie ein Konjunkturprogramm wirken, zum Beispiel beim Ausbau von Verkehrsinfrastruktur, bei der Modernisierung unserer Sportstätten und der Ansiedlung neuer Arbeitsplätze."

Und er meint weiter: "Ein entscheidender Olympia-Effekt beim Ausbau und der Modernisierung von Infrastruktur liegt in der Beschleunigung: Durch die Festlegung eines unverrückbaren Zieldatums wie der Eröffnungsfeier entstehen Verbindlichkeiten, die zum Beispiel Planungs- und Genehmigungsprozesse verkürzen und eine schnellere Umsetzung ermöglichen. Auch die Zugänge zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten werden erleichtert."

Die Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet sprechen sich ebenso für eine Olympiabewerbung der Region aus: "Wir gehen von nachhaltigen positiven Effekten für unsere regionale Wirtschaft aus und sehen große Chancen für wirtschaftliches Wachstum. Besonders stark hervorzuheben ist der langfristige Imagegewinn der gesamten Region, der sich auf die Tourismusbranche auswirken würde", so Roland Klein, Präsident der derzeit federführenden IHK zu Dortmund.

Der Präsident des Landessportbundes NRW, Stefan Klett, sieht in der Bewerbung eine Lokomotive für die Sportentwicklung, die substanzielle Verbesserungen für den gesamten Sport im Land ermögliche. Auch auf Social Media ist die Unterstützung aus dem Ruhrgebiet groß. Auf LinkedIn sieht der Initiativkreis Ruhr in Olympia "ein starkes Signal für unsere Infrastruktur, unsere Mobilität und unsere Fähigkeit zur Zusammenarbeit.

Über 90 Prozent der geplanten Wettkampfstätten sollen mit dem ÖPNV in maximal 15 Gehminuten erreichbar sein für mehr Nachhaltigkeit und Inklusion." Ebenfalls auf LinkedIn äußert sich Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH (RTG).

Als Vorteile der Bewerbung nennt er u. a. "viele schon vorhandene Sportstätten mit teilweise langer Tradition für die jeweiligen Sportarten als wesentlicher Punkt der Nachhaltigkeit, aufgrund unseres Einzugsgebietes immer volle Ränge und Tribünen, durch den Besuchstourismus entstehende wirtschaftliche Effekte in Milliardenhöhe, positiver Imagegewinn, der unbezahlbar ist."

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen freut sich auf Instagram: "Olympia bringt Weltklasse nach Essen und stärkt unseren Spitzensport nachhaltig!" Und Sören Link, Oberbürgermeister in Duisburg, meint in einer Videobotschaft auf Instagram: "Ich sage ja, weil wir die Infrastruktur haben, weil wir die Sportstätten haben, weil wir eine sportbegeisterte Region sind und weil wir schon oft gezeigt haben, dass wir es können." idr

Sauberes Hochfeld: Aufräumaktion am 21. April
Für ein sauberes Hochfeld braucht es mehr als Frühlingssonne: Am Dienstag, 21. April, rücken zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 10 und 18 Uhr dem herumliegenden Müll mit Zangen, Handschuhen und einer guten Portion Tatendrang zu Leibe.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr wird damit pünktlich zum Start in die warme Jahreszeit wieder gemeinsam angepackt. Denn viele Hochfelderinnen und Hochfelder stört der Müll in Straßen und Grünanlagen – und genau hier setzt die „Arbeitsgruppe Sauberes Hochfeld“ an, die den Stadtteil zusammen mit den Menschen vor Ort Stück für Stück aufräumen möchte.

Insgesamt 16 Einrichtungen und Gruppen haben sich mit rund 450 Teilnehmenden angemeldet und werden an verschiedenen Orten im Quartier Müll sammeln. Wer spontan mithelfen möchte, kann sich an neun verschiedenen Stellen spontan anschließen. Eine Übersicht findet sich hier: bit.ly/4tbg838.

Die Arbeitsgruppe „Sauberes Hochfeld“ initiiert seit Anfang 2025 regelmäßig Aufräumaktionen im Quartier. Im Jahr 2025 fanden insgesamt fünf Aktionen sowie die große stadtteilweite Aufräumaktion statt. Dies soll 2026 fortgeführt werden.

Neben dem Aufräumen an sich geht es bei diesen Aktionen vor allem darum, die Teilnehmenden für das Thema Sauberkeit und Abfallvermeidung in ihrem Umfeld zu sensibilisieren und damit langfristig zu einer reduzierten Verschmutzung des öffentlichen Raumes beizutragen. Unterstützt werden die Aktionen vom Verein „Offensive für ein Sauberes Duisburg“.

Der Verein stellt das Material zum Sammeln der Abfälle zur Verfügung und sorgt im Anschluss für die Abholung des gesammelten Mülls.

Stadtranderholung 2026: Anmeldestart am 20. April
Die Anmeldung für die beliebte „Stadtranderholung“ des Jugendamts der Stadt Duisburg startet am Montag, 20. April, um 9 Uhr. Die Ferienfreizeit läuft in der zweiten Hälfte der Sommerferien vom 10. bis zum 28. August.

Wie in den Vorjahren erfolgt die Anmeldung über eine Online-Plattform: Auf der Internetseite www.duisburg.de/stadtranderholung finden Interessierte sowohl die Übersicht über alle Standorte als auch den direkten Link zur Anmeldung. 1500 Betreuungsplätze an insgesamt 18 Standorten stehen in diesem Jahr zur Verfügung.

Teilnehmen können Duisburger Schulkinder ab der abgeschlossenen 1. Klasse bis zum vollendeten 13. Lebensjahr. Die Anmeldung gilt jeweils für den gesamten dreiwöchigen Zeitraum. Die tägliche Betreuungszeit ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Das Anmeldeportal steht bis Freitag, 13. Juni, um 10 Uhr zur Verfügung.

Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte: Nachhaltigkeit zum Mitmachen
Defekte Alltagsgegenstände müssen nicht gleich entsorgt werden. Am Freitag, 17. April 2026, findet das Repair-Café Hochfeld erneut im Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg statt. Von 14.00 bis 17.00 Uhr unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten Bürgerinnen und Bürger dabei, defekte Gegenstände möglichst wieder instand zu setzen.

Repariert werden unter anderem Elektrogeräte, kleinere Möbelstücke und weitere Alltagsgegenstände. Ziel ist es, Ressourcen zu schonen, Abfälle zu vermeiden und die Lebensdauer von Gebrauchsgegenständen zu verlängern. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ermöglicht wird das Angebot von engagierten Freiwilligen gemeinsam mit den Reparaturexperten des Vereins DUISentrieb, die ihr Fachwissen und handwerkliches Können unentgeltlich einbringen.

Datum: Freitag, 17. April 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist vorhanden.

Ein weiterer Termin steht bereits fest: Das nächste Repair-Café nach dem April-Termin findet am Freitag, 22. Mai 2026, ebenfalls von 14.00 bis 17.00 Uhr im Recyclingzentrum Mitte statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung unter abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

„Platz gemacht!“ – Pausenführung im Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg (KSM) am Johannes- Corputius-Platz 1 lädt am Donnerstag, 16. April, um 12 Uhr zu einer 30- minütigen Mittagspausenführung ein. Es geht in die neue Sonderausstellung „Platz gemacht!“. „Platz gemacht!“ erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes.

Seine Architektur, seine Atmosphäre, seine Einrichtungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer Stadt im Wandel. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte.

Die Führung ist Auftakt eines neuen regelmäßigen Formats, das sich vor allem an Berufstätige in der Umgebung richtet, die ihre Mittagspause für einen kurzen Museumsbesuch nutzen möchten. In kompakter Form werden ausgewählte Themen aus dem Museum vorgestellt.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Donnerstags gilt im Museum „Pay what you want“, sodass Besucherinnen und Besucher den Eintrittspreis selbst festlegen können. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Matineekonzert im Centrum Westende: Junge Preisträger des Clara-Schumann-Wettbewerbs Leipzig zu Gast
Hochbegabte junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 11 bis 15 Jahren präsentieren am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr im Centrum Westende auf der Westender Straße 32 in Duisburg-Meiderich ihr Können beim Matineekonzert. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Repertoire und musikalische Virtuosität auf höchstem Niveau freuen.

Die jungen Talente begeisterten bereits beim Wettbewerb durch ihr außergewöhnliches Können und ihre musikalische Ausdruckskraft. Auf dem Programm des Vormittags stehen unter anderem Werke von Fryderyk Chopin, Maurice Ravel, Emilie Mayer, Fanny Hensel und Clara Schumann. Die jungen Künstlerinnen und Künstler stammen aus ganz Deutschland und wurden beim Clara-Schumann-Wettbewerb Leipzig, der von der Neuen Leipziger Chopin Gesellschaft ins Leben gerufen wurde, als herausragende Talente ausgezeichnet.

„Dieser Konzertmorgen ist ein wunderbares Zeichen dafür, wie viel musikalisches Talent in unserem Land heranwächst. Wir sind stolz darauf, diese jungen Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland in Meiderich/Beeck willkommen zu heißen und ihnen eine Bühne zu bieten“, sagt Eren Yantaki, Bezirksbürgermeister von Meiderich/Beeck.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Musikliebhaber aller Altersgruppen sind herzlich willkommen, diesen musikalischen Vormittag im Centrum Westende zu erleben und sich von der Leidenschaft und dem Können der nächsten Generation klassischer Pianistinnen und Pianisten verzaubern zu lassen.

Das Konzert ist nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit dem AKSUS e.V. und der Bezirksverwaltung Duisburg-Meiderich/Beeck ins Leben gerufen und gefördert.

Für weitere Informationen steht die Bezirksverwaltung unter kultur.meiderich@stadt-duisburg.de zur Verfügung.
Preisträger des 7. Clara Schumann-Wettbewerbs 2025
Quinglang Hua, Uhingen, 11 Jahre
Ruoxi Huang, Magdeburg, 11 Jahre
Xunliang Fan, Magdeburg, 12 Jahre
Mirjam Scholl, Biederitz, 15 Jahre

LKA-NRW: Neues Präventionsportal der Polizei NRW geht an den Start
"Mitdenken. Mitmachen. Mit Sicherheit." - Das ist das Motto der brandneuen Online-Präsenz der Polizeilichen Kriminalprävention in Nordrhein-Westfalen. Moderner, intuitiver, informativer! Das ist der Anspruch an die neue Seite, die ab sofort unter https://praevention.polizei.nrw

Informationen zu Kriminalitätsphänomenen, Tipps zum eigenen Schutz, Anlaufstellen für Opfer von Straftaten und aktuelle Termine zu kriminalpräventiven Veranstaltungen anbietet.

Schnell, direkt und alltagsnah. Innenminister Herbert Reul: "Das neue Präventionsportal hilft dabei, mehr Menschen über Kriminalprävention zu informieren: schnell, direkt und alltagsnah. Gleichzeitig bleibt der persönliche Kontakt durch die Polizistinnen und Polizisten auf der Straße und in den Dienststellen ein zentraler Bestandteil der Präventionsarbeit."

Mit dem neuen Online-Angebot hat die Polizei Nordrhein-Westfalen einen weiteren konsequenten Schritt in Richtung Modernisierung ihres kriminalpräventiven Auftrags gemacht. Sie leistet einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit und den Schutz vor Kriminalität für die Menschen in Nordrhein-Westfalen. Erstmals sind alle wichtigen Informationen der Kriminalprävention leicht verständlich und vor allem gebündelt auf einer Seite zu finden.

Der Direktor des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen, Ingo Wünsch zum neuen Präventions-Tool: "Wir sind stark bei der Bekämpfung von Kriminalität. Und wir sind besonders stark in der vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten. Prävention ist unser Kerngeschäft. Es geht darum, den Tätern die Tour zu vermasseln, indem wir ihre potentiellen Opfer über die Maschen aufklären, sie warnen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es darum geht, sich selber zu schützen.

Es ist mir ein Herzensanliegen, dass die Menschen in NRW von unseren kompetenten Tipps im Netz profitieren und Betrüger und Diebe zukünftig immer öfter in die Röhre schauen. Liebe NRW-Bürgerinnen und Bürger besuchen Sie das Präventionsportal der Polizei für Ihre Sicherheit und die Ihrer Familie."

Aktuell, gebündelt und barrierefrei. Orientiert an den Bedürfnissen einer modernen Gesellschaft bündelt die Präventionsseite der Polizei Nordrhein-Westfalen Informationen sowie Angebote zur vorbeugenden Kriminalitätsbekämpfung barrierefrei und auch für die mobile Ansicht optimiert. Dank der übersichtlichen Benutzeroberfläche finden Nutzerinnen und Nutzer schnellen Zugang zu den aktuellen Fokusthemen, wie zum Beispiel Einbruchschutz oder Cybercrime.

Auf der Internetseite ist auch ein direkter Link zum Beteiligungsportal NRW, über welches die Teilnahme an Veranstaltungen im Digitalen Beratungs- und Präventionszentrum unmittelbar gebucht werden kann. Kontakte zu Anlaufstellen für Opfer von Straftaten sowie zu Kooperationspartnern vervollständigen das Angebot. Für das neue Präventionsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen gilt: Neugierde schützt. Klicken Sie sich durch das Angebot.
https://praevention.polizei.nrw

Circus Verona gastiert zum ersten Mal in Alt-Walsum – neue Show begeistert mit Artistik, Humor und besonderen Erlebnissen
Der Circus Verona macht zum ersten Mal Halt in Alt-Walsum und präsentiert dem Publikum ab dem 16. April eine vollständig neu inszenierte Show. Mit einem vielseitigen Programm aus moderner Artistik, klassischen Zirkuselementen und liebevoll gestalteten Darbietungen verspricht das Ensemble Unterhaltung für die ganze Familie.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Produktion stehen spektakuläre artistische Leistungen in luftiger Höhe:
So dürfen sich die Besucher unter anderem auf beeindruckende Darbietungen am Fischernetz sowie auf eine elegante und zugleich waghalsige Performance am sogenannten „fliegenden Umbrella“ freuen. Präzision, Körperbeherrschung und künstlerischer Ausdruck verschmelzen hier zu eindrucksvollen Momenten in der Manege.

Doch auch am Boden bietet der Circus Verona ein abwechslungsreiches Programm. Mitreißende Acts wechseln sich mit humorvollen Einlagen ab, bei denen vor allem die Clowns für zahlreiche Lacher sorgen. Sie führen mit Charme und Witz durch das Programm und schaffen eine besondere Nähe zum Publikum.

Auch tierische Mitwirkende sind Teil der Show und sorgen für lebendige, unterhaltsame Momente in der Manege – darunter insbesondere die frechen Ziegen, die gerne einmal versuchen, den Gästen in der ersten Reihe das Popcorn zu stibitzen. Der Circus Verona legt dabei bewusst den Fokus auf kleinere Tiere und Haustiere.

Der Circus Verona versteht es, Tradition und moderne Showelemente miteinander zu verbinden und so ein Programm zu schaffen, das sowohl langjährige Zirkusliebhaber als auch neue Besucher anspricht.

Im Rahmen des Gastspiels wird zudem eine große Ticketverlosung angeboten: Insgesamt werden 20 x 2 Freikarten vergeben. Interessierte können per WhatsApp unter 0163 5106221 teilnehmen.

Der Circus Verona gastiert in Alt-Walsum, Festplatz hinterm Wacholder-Claus / Kaiserstr. 57.
Vorstellungstermine:
Donnerstag, 16.04., 16:00 Uhr
Freitag, 17.04., 16:00 Uhr
Samstag, 18.04., 16:00 Uhr
Sonntag, 19.04., 16:00 Uhr
Montag, 20.04. – keine Vorstellung
Dienstag, 21.04. – keine Vorstellung
Mittwoch, 22.04. – keine Vorstellung
Donnerstag, 23.04., 16:00 Uhr
Freitag, 24.04., 16:00 Uhr
Samstag, 25.04., 16:00 Uhr
Sonntag, 26.04., 11:00 Uhr
Der Circus Verona lädt alle Bürgerinnen und Bürger aus Alt-Walsum und Umgebung herzlich ein, diese besondere Premiere zum ersten Mal vor Ort zu erleben.

Neuer DHL-Paketshop in Duisburg Rumeln-Kaldenhausen eröffnet
Die DHL hat einen neuen Paketshop im Geschäft Glüxbox in der Dorfstraße 63 in Duisburg Rumeln-Kaldenhausen in Betrieb genommen. Die Öffnungszeiten des Paketshops sind: Montag und Samstag: 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr, Dienstag bis Donnerstag: 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr und 15:00 Uhr bis 18.00 Uhr.  Freitag: 07:30 Uhr bis 18:00 Uhr. 

Der neue Paketshop bietet die Annahme von frankierten Päckchen, Paketen und Retouren. Für die Kundinnen und Kunden werden neben den Postfilialen und Packstationen so neue Standorte geschaffen, an denen sie ihre Pakete schnell und problemlos einliefern können. Außerdem können Kundinnen und Kunden dort auch den Service „Postfiliale Direkt“ nutzen und sich Sendungen direkt an den Paketshop senden lassen, um sie später dort abzuholen.  

Unter deutschepost.de/standorte werden Kundinnen und Kunden alle Standorte von Postfilialen und DHL Paketshops inklusive Öffnungszeiten anhand einer Karte aufgezeigt. Standorte von Briefkästen und deren Leerungszeiten sowie die Standorte der rund um die Uhr verfügbaren Packstationen und Poststationen sind dort ebenfalls zu ermitteln.  

Schlemmen in netter Gesellschaft beim Gemeindefrühstück in Wanheimerort
In der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg gibt es im Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort am 24. April 2026 um 9.30 Uhr das nächste Schlemmen in netter Gesellschaft. Auch bei diesem Frühstucks-Treffen gibt es am Büffet wieder alles, was neben Lachs, Rührei, Marmeladen, Brötchen und Kaffee zu einem guten Frühstück gehört.
Kosten von zehn Euro sollten eingeplant werden. Maria Hönes, Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde, beantwortet Fragen und nimmt Anmeldungen zum Frühstück entgegen (Tel.: 0203 / 770134).  

Singnachmittage mit Popkantor Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum Mitmachen ein.

Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 22. April 2026 um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 23. April 2026 um 15 Uhr im Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45. Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse.

Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder. 



NRW: Zahl der Ausländerinnen und Ausländer ging leicht auf 3,27 Mio  zurück
* Erstmals seit 15 Jahren rückläufige Zahl der Ausländer/-innen in NRW
* Türkinnen und Türken mit Abstand größte Gruppe – ukrainische Staatsangehörige auf Platz 2  

Wie das Statistische Landesamt basierend auf einer Auswertung des Ausländerzentralregisters mitteilt, ist die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer um 7.840 Menschen bzw. 0,2 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Damit war die Ausländerzahl erstmals seit 15 Jahren rückläufig.

Stärkste Zunahme der Ausländerzahl in Bottrop, Leverkusen und Münster Regional betrachtet war die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer in 24 der 53 Kreise und kreisfreie Städte Ende 2025 gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Entgegen dem Landestrend war die Ausländerzahl in 29 Kreisen und kreisfreien Städten angestiegen.

Am stärksten war die Zunahme der Ausländerzahl in den kreisfreien Städten Bottrop (+3,7 %), Leverkusen (+3,0 %) und Münster (+3,0 %). Türkische Staatsbürger/-innen weiterhin größte ausländische Nationalitätengruppe in NRW Menschen mit türkischer Staatsangehörigkeit (483.035) waren Ende 2025 – wie auch in den Vorjahren – die größte Nationalitätengruppe unter den in Nordrhein-Westfalen lebenden Ausländerinnen und Ausländern.

Auf Rang zwei folgten Ukrainerinnen und Ukrainer (288.310), die 2024 noch auf Rang drei standen. Dritthäufigste Ausländergruppe Ende 2025 waren Personen mit syrischem Pass (280.650). In den TOP 10 der häufigsten Ausländergruppen gab es 2025 nur bei den ukrainischen sowie bei den afghanischen Staatsangehörigen eine Zunahme der Personenzahl gegenüber dem Vorjahr, alle übrigen Nationalitäten waren geringer vertreten als noch 2024.



Autofahren: Preise im März 2026 um 6,7 % höher als ein Jahr zuvor

• Kraftstoffe um 20,0 % teurer als im Vorjahresmonat, darunter Dieselkraftstoff +29,7 % und Superbenzin +17,3 %
• Preise fürs Autofahren seit 2020 deutlich gestiegen, kombinierte Tickets für Bus und Bahn durch Deutschlandticket mittelfristig günstiger
• Haushalte geben 11,9 % ihrer Lebenshaltungskosten für Verkehr aus

Autofahren ist zuletzt im Schnitt deutlich teurer geworden, was vor allem auf die gestiegenen Kraftstoffpreise zurückzuführen ist. Die Preise für Waren und Dienstleistungen rund ums Autofahren, zusammengefasst im Kraftfahrer-Preisindex, lagen im März 2026 um 6,7 % höher als im Vorjahresmonat. Der Anstieg binnen Jahresfrist fiel somit überdurchschnittlich groß aus: Die Verbraucherpreise insgesamt nahmen im gleichen Zeitraum um 2,7 % zu.

Preise für Diesel und Benzin deutlich höher als ein Jahr zuvor An der Zapfsäule spürten Verbraucherinnen und Verbraucher die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten deutlich: Kraftstoffe verteuerten sich im März 2026 um 20,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat, darunter Dieselkraftstoff um 29,7 %, Superbenzin um 17,3 % und Autogas um 1,1 %.

Die Preise für Reparatur, Inspektion, Parkgebühr und Ähnliches (+4,1 %), Gebrauchtwagen (+2,9 %) sowie Fahrschule und Führerscheingebühr (+2,8 %) zogen ebenfalls gegenüber dem Vorjahresmonat an. Neuwagen einschließlich Wohnmobile (+2,4 %), Kraftfahrzeugversicherung (+1,4 %) und Miete für Garage und Stellplatz (+1,4 %) verteuerten sich unterdurchschnittlich. Günstiger als ein Jahr zuvor waren Ersatzteile, Zubehör und Pflegemittel (-1,3 %).



Preise für ÖPNV-Tickets binnen Jahresfrist überdurchschnittlich gestiegen Die Fahrkartenpreise für öffentliche Verkehrsmittel sind im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen: Für kombinierte Tickets für Bus und Bahn mussten Verbraucherinnen und Verbraucher 6,2 % mehr bezahlen, hier wirkt sich vor allem die Preiserhöhung beim Deutschlandticket im Januar 2026 aus.

Eine Bahnfahrt im Nahverkehr verteuerte sich binnen Jahresfrist um 5,3 %, eine Bahnfahrt im Fernverkehr um 1,4 %. Mittelfristiger Vergleich: Preise rund ums Auto 2025 gegenüber 2020 deutlich gestiegen Im mittelfristigen Vergleich zeigen sich bei der Mobilität mit Auto, Bus und Bahn unterschiedliche Preisentwicklungen: Die Preise für Waren und Dienstleistungen rund ums Auto, die der Kraftfahrer-Preisindex zusammenfasst, lagen im Jahr 2025 um 31,2 % höher als im Jahr 2020.

Der Preisanstieg fiel somit überdurchschnittlich groß aus: Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 21,9 %. Einzelne Bestandteile des Kraftfahrer-Preisindex wurden deutlich teurer, wie Kraftfahrzeugversicherungen (+63,0 %), Gebrauchtwagen (+45,3 %), Fahrschule und Führerscheingebühr (+42,7 %).

Auch Kraftstoffe verteuerten sich deutlich (+37,5 %), darunter Autogas um 76,2 %, Dieselkraftstoff um 44,2 % und Superbenzin um 34,9 %. Die Preise für Reparatur, Inspektion, Parkgebühr und Ähnliches (+34,5 %), Ersatzteile, Zubehör und Pflegemittel (+24,2 %) sowie Neuwagen einschließlich Wohnmobile (+23,9 %) stiegen binnen fünf Jahren ebenfalls überdurchschnittlich. Mieten für Garage und Stellplatz (+7,2 %) und die Kraftfahrzeugsteuer (+2,3 %) nahmen dagegen vergleichsweise gering zu.



Deutschlandticket sorgt mittelfristig für gesunkene Preise bei ÖPNV-Kombitickets
Ein differenziertes Bild zeigt sich im Bus- und Bahnverkehr: Die Preise für Bahnfahrten im Nahverkehr erhöhten sich zwischen 2020 und 2025 um 20,1 %. Die Preise für Bahnfahrten im Fernverkehr lagen 2025 etwa auf dem Niveau von 2020 (+0,5 %). Dagegen sanken die Preise für kombinierte Tickets für Bahn, Bus und Ähnliches (-18,0 %) – insbesondere durch die Einführung des Deutschlandtickets im Mai 2023.

Haushalte geben 11,9 % ihrer Konsumausgaben für Mobilität aus
Mehr als ein Zehntel ihrer monatlichen Konsumausgaben wenden Haushalte für ihre Mobilität auf: 2023 gaben Haushalte im Schnitt 361 Euro pro Monat für Verkehr aus, das waren 11,9 % ihrer gesamten Konsumausgaben und nach Wohnen und Nahrungsmitteln der drittgrößte Ausgabenblock. Gegenüber 2018 sind die monatlichen Mobilitätsausgaben um 4,7 % gesunken – damals waren es mit 379 Euro 14,0 % aller monatlichen Konsumausgaben.

Unter die Ausgaben für Verkehr fallen unter anderem die Ausgaben für Kauf, Leasing, Wartung und Reparatur von Fahrzeugen sowie für Kraftstoffe und Fahrkarten. Den größten Teil der Ausgaben für Verkehr machten 2023 die Anschaffungskosten einschließlich Leasingausgaben für Pkw (104 Euro) sowie die Ausgaben für Kraftstoffe und Schmierstoffe (100 Euro) aus. Die durchschnittlichen Ausgaben für Personenbeförderungsleistungen lagen bei 47 Euro, darunter 31 Euro für Bus, Bahn oder Taxi.

3.000 kostenlose Obstbäume lassen Duisburg weiter aufblühen
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg setzen ihren erfolgreichen Einsatz für mehr Grün konsequent fort. Mit der erfolgreichen Aktion zur kostenlosen Ausgabe von Obstbäumen wird seit 2023 Jahr für Jahr ein sichtbares Zeichen für mehr Lebensqualität, Klimaschutz und Artenvielfalt gesetzt.

Bereits 16.000 Obstbäume haben auf diese Weise ein neues Zuhause in Duisburg gefunden und leisten seitdem einen wertvollen Beitrag, unsere Stadt grüner, lebendiger und lebenswerter zu machen. Am 25. April 2026 kommen noch einmal 3.000 weitere Bäume hinzu.

Jeder einzelne Obstbaum ist dabei weit mehr als nur ein schöner Blickfang. Er spendet Schatten an warmen Tagen, schenkt Blütenpracht im Frühjahr und reiche Ernte in den kommenden Jahren. Vor allem aber schafft er wertvollen Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und viele weitere Tiere. So wächst mit jedem gepflanzten Baum nicht nur ein Stück Natur, sondern auch ein Stück Zukunft mitten in unserer Stadt.

Duisburgerinnen und Duisburger die einen kostenlosen Obstbaum erhalten möchten, können dies bequem über das Kundenportal „meineWBD“ im „meineWBD-Shop“ auf der Website der Wirtschaftsbetriebe Duisburg unter www.wb-duisburg.de bestellen. Die Bestellung über den Web-Shop ist ab dem 14. April 2026 ab 10.00 Uhr möglich. Eine Registrierung im Kundenportal ist dafür nicht erforderlich.

Für die Bestellung muss lediglich der Name, die E-Mail-Adresse sowie die gewünschte Anzahl an Bäumen angegeben werden. Pro Haushalt können maximal drei Bäume bestellt und abgeholt werden. Zur Auswahl stehen verschiedene Obstbaumarten: Apfel-, Birnen-, Kirschen-, Quitten- und Pflaumenbäume. Darüber hinaus ist bei der Bestellung der gewünschte Abholstandort anzugeben.

Die Ausgabe erfolgt bei den Wirtschaftsbetrieben entweder auf dem Parkplatz Waldfriedhof an der Düsseldorfer Str. 601 in 47055 Duisburg oder am Betriebsgelände Walsum, Kerskensweg 27 in 47179 Duisburg.

Die Ausgabe der bestellten Obstbäume findet an beiden Standorten am Samstag, 25. April 2026, von 9.00 bis 13.00 Uhr statt. Zur Abholung ist die Bestellbestätigung erforderlich, die selbstverständlich auch ganz unkompliziert digital auf dem Mobiltelefon vorgezeigt werden kann.

Die Aktion lädt Duisburgerinnen und Duisburger dazu ein, selbst Teil dieser positiven Entwicklung zu werden. Denn mit einem Obstbaum im eigenen Garten oder auf dem eigenen Grundstück lässt sich auf ganz einfache Weise etwas Gutes bewirken: für das Klima, für die biologische Vielfalt und für ein schönes, grünes Wohnumfeld. Gleichzeitig bereichern Obstbäume das Zuhause auf ganz besondere Weise – mit frischem Obst und dem guten Gefühl, selbst einen Beitrag für eine nachhaltige und lebenswerte Stadt zu leisten.

Ein kleiner Hinweis der sich lohnt
Es gibt bereits zuvor einen schönen Anlass, sich auf kostenlose Obstbäume ohne Vorabbestellung zu freuen.

Am 23. April 2026 wird der „Tag der IGA“ gefeiert. Im Zukunftsgarten RheinPark findet von 15.00 bis 19.00 Uhr ein Baustellenfest statt. Nur für diese Aktion wird ein Teil des Baugeländes geöffnet.

Genau ein Jahr vor Beginn der Internationalen Gartenausstellung startet an diesem Tag außerdem der Verkauf der Dauerkarten. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein buntes Programm mit Mitmachaktionen, Live-Musik und weiteren Angeboten. Zusätzlich bietet sich die Gelegenheit, einen von 50 kostenlosen Obstbäumen zu sichern.

Anmeldestart für die Steuererklärung per App mit einem Klick
In der „MeinELSTER+“-App anmelden. 11,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger deutschlandweit können von der neuen Funktion profitieren

FM NRW

Finanzen
Die Länder vereinfachen die Steuererklärung grundlegend. Millionen Bürgerinnen und Bürger erhalten künftig eine bereits ausgefüllte Erklärung direkt auf ihr Smartphone und können sie mit nur einem Klick abgeben – ohne Formulare, ohne Aufwand. Ab Dienstag, 31. März 2026, ist die Registrierung für den neuen Service auch in Nordrhein-Westfalen möglich.

Dr. Marcus Optendrenk, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, erklärt: „Steuererklärung war lange ein Synonym für Papierstapel und Stress. Das gehört der Vergangenheit an. Die Daten liegen bei den Finanzbehörden bereits vor, wir bereiten die Erklärung auf und schicken sie direkt aufs Smartphone. Wer einverstanden ist, sendet mit einem einzigen Klick ab. So soll Staat funktionieren: einfach, unkompliziert, nah am Alltag der Menschen. Mit ELSTER beweisen die Länder gemeinsam, dass digitale Verwaltung in Deutschland funktioniert.“

„ELSTER ist das erfolgreichste E-Government-Verfahren Deutschlands. Wir entwickeln ELSTER ständig weiter, um die Kommunikation mit den Finanzbehörden digitaler, leichter und noch schneller zu machen. Ab dem 1. Juli starten wir unsere neue Funktion ‚Steuererklärung per App mit einem Klick‘ – die Registrierung hierfür ist ab sofort möglich. Rund 11,5 Millionen Steuerpflichtige bundesweit können direkt von Beginn an von der neuen Funktion profitieren.

Ab Juli erhalten angemeldete Nutzer dann eine fertige Steuererklärung direkt auf ihr Smartphone, die sie nur noch mit einem Klick absenden müssen. Damit bringen wir die Steuererklärung dorthin, wo die Menschen sie erledigen wollen: Einfach, sicher und vollständig digital über die ‚MeinELSTER+‘-App“, betont der Bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

„Mit der ‚MeinELSTER+‘-App gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt bei der Digitalisierung der Steuererklärung. Wir holen die Menschen direkt an ihren mobilen Endgeräten ab und erleichtern ihnen so die Kommunikationen mit dem Finanzamt in einer Umgebung, die ihnen vertraut ist“, so der niedersächsische Finanzminister Gerald Heere.

„Die Steuererklärung soll kein Stress mehr sein. Mit der neuen ‚Steuererklärung per App mit einem Klick‘ sind wir hier schon ein gutes Stück weiter und machen Steuern für viele Menschen deutlich unkomplizierter. Mit der neuen Ein-Klick-Funktion in der App bringen wir die Steuererklärung endlich dahin, wo sie hingehört: direkt aufs Smartphone. Genau so sollte digitale Verwaltung heute funktionieren: schnell, verständlich und ohne Papier. Unser Anspruch ist, dass Behördengänge so einfach werden wie Online-Banking oder Online-Shopping. Daran arbeiten wir konsequent: weniger Aufwand für die Menschen, mehr Tempo im System und ein Staat, der digital wirklich funktioniert“, so Baden-Württembergs Finanzminister Dr. Danyal Bayaz.

Ab dem 31. März 2026 können sich deutschlandweit zunächst alle ledigen, kinderlosen Beschäftigten sowie Rentnerinnen und Rentner, die darüber hinaus keine weiteren Einkünfte (beispielsweise aus Vermietung) haben, für die „Steuererklärung per App mit einem Klick“ anmelden. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter https://steuererklaerung-mit-einem-klick.elster.de/.

Ab 1. Juli 2026 steht die Funktion für diese Personen zur Verfügung: Die Betreffenden erhalten dann von den Finanzämtern eine fertige Steuererklärung mit allen vorhandenen individuellen Daten für das Steuerjahr 2025 sowie eine Vorschau auf den Steuerbescheid. Wenn alles passt, senden sie die Erklärung mit einem Klick ab – Änderungen oder Anpassungen sind selbstverständlich vor Versand jederzeit noch möglich. Die Anwendung wird schrittweise für andere Gruppen erweitert.

Die im Auftrag von Bund und Ländern entwickelte und programmierte Funktion „Steuererklärung per App mit einem Klick“ steht deutschlandweit über ELSTER zur Verfügung. So kann ein einheitliches Vorgehen garantiert werden, alle Länder arbeiten mit derselben Lösung. Das kommt sowohl den Bürgerinnen und Bürgern bei der Erklärung als auch den Finanzämtern bei der Bearbeitung zugute. Die neue Funktion ist Teil von ELSTER, dem erfolgreichsten E-Government-Verfahren Deutschlands.

Sprechstunde zum Glasfaserausbau in der Bezirksverwaltung Süd
Die Stadt Duisburg bietet am Dienstag, 14. April, von 8 bis 16 Uhr, in der Bezirksverwaltung Süd an der Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Buchholz wieder eine Sprechstunde zum Glasfaserausbau an. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier rund um das Thema Breitbandausbau informieren sowie beraten lassen.

Gigabitkoordinator Falko König von der Stabsstelle Digitalisierung, gibt Auskünfte zu sämtlichen Fragen rund um die moderne Breitbandversorgung. Zur besseren Planung und um Wartezeiten zu vermeiden, wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Die Buchung kann ganz einfach über das Formular unter https://breitband.duisburg.de vorgenommen werden oder alternativ per E-Mail unter breitbandausbau@stadt-duisburg.de erfolgen. Zusätzlich zu den vor Ort angebotenen Terminen können auch individuelle Online-Sprechstunden via Microsoft Teams vereinbart werden. Eine entsprechende Einladung zur persönlichen Sprechstunde wird den Teilnehmenden dann per E-Mail zugestellt.

Medizin im Revier: Patientenveranstaltung Polyneuropathie am 14. April
Neurologen-Team informiert über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten
Kribbeln in den Füßen, taube Finger oder Schmerzen in den Beinen können Anzeichen einer Polyneuropathie sein. Über dieses Krankheitsbild informiert das Evangelische Klinikum Niederrhein im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin im Revier“ am Dienstag, dem 14. April 2026.

Die Erkrankung kann den Alltag der Betroffenen spürbar einschränken, beispielsweise durch Schmerzen, Unsicherheit beim Gehen oder anhaltende Missempfindungen. Umso wichtiger ist es, die Beschwerden frühzeitig abklären zu lassen und gezielt zu behandeln.

Bei der Patientenveranstaltung im Evangelischen Klinikum Niederrhein geben die Oberärzte der Klinik für Neurologie, Dr. Larissa Dams und Nicolay Sabev, einen verständlichen Überblick über Ursachen, Diagnose und moderne Therapiemöglichkeiten. Sie erklären, welche Untersuchungen sinnvoll sind, wie sich Beschwerden lindern lassen und worauf Betroffene im Alltag achten können. Die Veranstaltung wird von Dr. Corina Kiesewalter, Chefärztin der Klinik für Neurologie, moderiert.

Im Anschluss an die Vorträge haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Team der Neurologie persönlich ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Evangelischen Klinikum Niederrhein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eckdaten der Veranstaltung:
Titel: Polyneuropathie
Datum & Uhrzeit: Dienstag, 14. April 2026, um 17.00 Uhr
Ort: Evangelisches Klinikum Niederrhein, Konferenzzentrum im Verwaltungsgebäude Raum CE.01, Fahrner Str. 133, 47169 Duisburg
Eintritt: Frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei der Veranstaltungsreihe „Medizin im Revier“ des Klinikverbunds Evangelisches Klinikum Niederrhein werden regelmäßig medizinische Themen von hoher gesellschaftlicher Relevanz behandelt. Sie bietet Patientinnen und Patienten sowie Interessierten praxisnahe Einblicke in moderne Diagnose- und Therapiemethoden und die Gelegenheit, mit Fachexperten ins Gespräch zu kommen.

„Blue Special Edition“ spielt Konzert im Hamborner Ratskeller
Die VHS und die Bezirksverwaltung Hamborn präsentieren im Rahmen der Hamborner Klangabende am Freitag, 17. April, um 19 Uhr im Stadtteilkulturzentrum „… kulturiges …“ im Hamborner Ratskeller an der Duisburger Straße 213 ein Rhythm-and-Blues-Konzert mit der Band „Blue Special Edition“.

Die Band geht dabei auf die Geschichte des Blues sowie seinen starken Einfluss auf den Rock ’n’ Roll ein. Diese kraftvolle Musik, entstanden durch afroamerikanische Musiker in den USA, hat die populäre Musik des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt. Aus ihr entwickelte sich auch der frühe Rock ’n’ Roll und die daraus hervorgegangene Rockmusik. Im Repertoire finden sich Bearbeitungen traditioneller Bluesstücke ebenso wie Titel aus dem später entstandenen Bluesrock, dem souligen Rhythm & Blues bis hin zu den treibenden Riffs der Funkmusik.

Auch die Spuren der Bürgerrechtsbewegung und ihre Verbindung zu den Vorläufern des Blues – Gospel und Work Songs – werden anklingen. Die Band vermittelt mit ihrem Programm das weitreichende Spektrum des Blues und seiner Weiterentwicklung in all seiner Lebendigkeit und Vielgestaltigkeit sowohl musikalisch als auch inhaltlich. Der Eintritt kostet 10 Euro.
Eine Anmeldung über die VHS ist erforderlich. Nähere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E- Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.

„SPACEBUZZ ONE“ macht Station in Rheinhausen
Der „SPACEBUZZ ONE“ der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) macht am Sonntag, dem 26. April, von 10 bis 18 Uhr Station vor dem Bezirksrathaus Rheinhausen am Körnerplatz 1. Kinder und Jugendliche zwischen neun und 16 Jahren können einen 15-minütigen virtuellen Raumflug im begehbaren High-Tech-Lkw erleben, der einer liegenden Rakete nachempfunden ist.

C Deutsche Raumfahrtagentur im DLR

Besucherinnen und Besucher nehmen auf beweglichen Sitzen Platz, setzen eine VR-Brille auf und starten zu einem Flug, der sie von der Erde in Richtung Weltall und bis zum Mond führt. Dabei gibt es faszinierende Einblicke in die Perspektive echter Astronautinnen und Astronauten.

Teilnehmende umkreisen virtuell die Erde, erleben ihren fragilen blauen Planeten aus dem Weltall und erfahren gleichzeitig Wissenswertes über den menschengemachten Klimawandel, Nachhaltigkeit und den Schutz unseres Heimatplaneten. Als zusätzliche Attraktion sind die Funkamateure des DARC e. V. (Ortsverein Rheinhausen) vor Ort.

Der Verein bietet ein spannendes Informationsprogramm rund um Funktechnik und Satellitenkommunikation und gibt Einblicke in die Welt der Funkamateure. Die Teilnahme an allen Angeboten ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es kann zu Wartezeiten kommen. An diesem Tag steht der Körnerplatz nicht als Parkfläche zur Verfügung.
Für Rückfragen steht das Team der Bezirksverwaltung Rheinhausen per E-Mail an kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283- 8392 zur Verfügung.


Land investiert 2026 Rekordsumme in Ausbau und Sicherheit des Radverkehrs
Mehr als 172 Millionen Euro fließen in kommunale Infrastruktur, Landesradwege und Bürgerradwege / Beispiel Düsseldorf zeigt Zunahme des Alltagsverkehrs

Fahrradfahren in Nordrhein-Westfalen wird immer attraktiver: Das Land treibt den Ausbau der Radwege mit Rekord-Investitionen voran. 2026 stellt die Landesregierung gemeinsam mit dem Bund mehr als 172 Millionen Euro für den Ausbau moderner und sicherer Radinfrastruktur bereit.

„Das ist das bislang größte Finanzierungspaket zur Förderung des Radverkehrs in der Geschichte des Landes“, erklärt Verkehrsminister Oliver Krischer. Ein wichtiger Baustein der Förderung ist das Nahmobilitätsprogramm, das jetzt dem Landtag vorgelegt wird. Es enthält Projekte wie eine Veloroute in Dortmund (gefördert mit 2,4 Millionen Euro), die Radvorrangroute Gruga-Trasse in Essen (3,2 Millionen Euro) und die Emscherpromenade in Gelsenkirchen (1,7 Millionen Euro).

In den vergangenen zehn Jahren hat das Land die Investitionen und Maßnahmen für den Radverkehr konsequent ausgebaut. Lag die Förderung der Radwegeinfrastruktur aus den Förderrichtlinien Nahmobilität und dem dazu nutzbaren Bundesprogramm für die Kommunen 2017 noch bei 12,3 Millionen Euro, erfuhr sie mit der Corona-Pandemie einen steilen Aufstieg.
Im Jahr 2021 lag die Förderung aus diesem Programm für die Kommunen bei 75,3 Millionen Euro. In diesem Jahr werden den Kommunen 98,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Mittel unterstützen vor allem den Neu- und Ausbau von Radwegen, den Bau von Fahrradabstellanlagen und tragen zu mehr Verkehrssicherheit an Knotenpunkten bei. Kommunen können damit gezielt den Alltagsradverkehr stärken.



Die Wirkung zeigte Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller bei einem gemeinsamen Termin an einer Zählstelle der neuen Radleitroute 2 West-Ost. Diese wird nach ihrer Fertigstellung von der Hansaallee in Heerdt an der westlichen Stadtgrenze zu Meerbusch bis zum Neusser Tor in Gerresheim durch die Landeshauptstadt verlaufen.
Die Stadt kann an der Zählstelle Tageswerte ablesen. Danach ist die Strecke im Vergleich zum Vorjahr deutlich attraktiver geworden. Die Zählung erfasste 207.565 Radfahrende vom 1. Januar bis 31. März 2026. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 185.276.

Die geschätzten Projektkosten für den ersten Abschnitt der Radleitroute 2 vom Areal Böhler bis zum Luegplatz belaufen sich gegenwärtig auf rund 5,4 Millionen Euro. Dieser Abschnitt wird mit rund 3,8 Millionen Euro aus dem Programm Nachhaltige Mobilität (NSM) unter Beteiligung von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (www.efre.nrw) gefördert, die von der Europäischen Union und dem Land zur Verfügung gestellt werden. Die Fertigstellung der Radleitrouten 1 und 2 bis 2027 bleibt Ziel der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Oberbürgermeister Stephan Keller: „Die West-Ost-Route ist attraktiv – das zeichnet sich schon jetzt ab. Sie wird Radfahrenden eine komfortable, schnelle und sichere Verbindung quer durch die Stadt bieten – ein weiterer Schritt für den Ausbau der sicheren und durchgängigen Radinfrastruktur in Düsseldorf. Der Bau der Radleitroute ist ein konsequenter Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlichen, modernen und gleichberechtigten Mobilität.

Düsseldorf fährt Rad – und das mit wachsendem Engagement. Bereits heute werden 76 Prozent aller Wege in unserer Stadt nachhaltig zu Fuß, per Rad oder mit Bussen und Bahnen zurückgelegt. Darunter hat der Radverkehr seinen Anteil in den letzten Jahren auf 21 Prozent ausbauen können. Wir danken dem Land Nordrhein-Westfalen für die kontinuierliche Förderung des Radwegebaus.“

Aktuelle Zählungen belegen den Trend zum Rad in Düsseldorf eindrucksvoll: An allen Dauerzählstellen wurden 2025 rund 6,6 Millionen Radfahrende erfasst – ein Plus von sechs Prozentpunkten gegenüber 2025, als rund 6,2 Millionen Radfahrende erfasst wurden.

Matthias Pesch vom ADFC Düsseldorf und Mitglied der Kleinen Kommission Radverkehr in Düsseldorf betont: „Am Beispiel der Radleitroute 2 sehen wir deutlich, wie moderne Infrastruktur den Verkehrsraum für alle ordnet: Sie schafft Sicherheit, entflechtet Konflikte und bietet so einen messbaren Mehrwert nicht nur für Radfahrende, sondern auch für den Fuß- und Kfz-Verkehr. Die neuesten Zahlen der Zählstelle Oberkasseler Brücke belegen: Wer sichere Radwege baut, wird Radverkehr ernten.

Sichere und gute Radwege entlasten hier nachweislich den Verkehr auf unseren Straßen und sorgen so für weniger Stau. Damit das Fahrrad landesweit eine Alternative ist, brauchen wir diese Qualität nicht nur als Vorzeigeprojekt in der Landeshauptstadt, sondern in ganz Nordrhein-Westfalen. Mit sicheren und durchgehenden Radwegen wird aus den bereitgestellten Investitionsmitteln ein echtes Mobilitätsangebot für alle Menschen in NRW – in der Stadt und auf dem Land.“

Verkehrsminister Oliver Krischer würdigte die Kommunen als wichtige Partner im Infrastrukturausbau, weil dort die meisten Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt würden. Für Radwege in der Zuständigkeit des Landes stellte er für 2026 weitere 52 Millionen Euro in Aussicht. Das Land nutzt dafür auch Mittel aus dem Infrastruktur-Sondervermögen. Gefördert werden Radwege an Bundes- und Landesstraßen sowie Vorhaben, die den Radverkehr unabhängig vom motorisierten Verkehr stärken. 4,5 Millionen Euro sind für Bürgerradwege vorgesehen. Sie schaffen insbesondere in ländlichen Regionen neue Verbindungen.

Die Landesregierung hat sich in dieser Legislaturperiode 1.000 Kilometer neue Radwege als Ziel gesetzt. Zum 31. Dezember 2025 waren bereits 661 Kilometer fertiggestellt. Viele weitere befinden sich in Planung und Bau. Darüber hinaus unterstützt das Land den Ausbau landwirtschaftlicher Wege. Sie werden damit für den Radverkehr insbesondere im ländlichen Raum attraktiv. So konnten 180 Kilometer seit 2022 für das landesweite Radverkehrsnetz zusätzlich aktiviert werden.

Verkehrsminister Oliver Krischer: „Mit dieser Vielfalt an Förder- und Bauprogrammen schaffen wir die Grundlage für mehr sichere Radwege. 1.000 Kilometer neue Radwege sind ein ambitioniertes Ziel innerhalb einer Legislatur, aber wir sind gut unterwegs.“

Auch bei den Radschnellverbindungen treibt das Land die Umsetzung voran. Im Jahr 2022 hat das Verkehrsministerium alle Beteiligten an einen Tisch geholt, um gemeinsam die Planungen zu analysieren, Prozesse zu optimieren und neuen Schwung zu nehmen.
Bei allen beteiligten Stellen wurden die Planungsressourcen aktiviert. Das trägt Früchte: die Bündelung von Umwelt- und Verkehrsressorts lässt anspruchsvolle Genehmigungsfragen pragmatisch klären. Blaupausen für häufige Planungs- und Bauprobleme in verschiedenen Regionen bieten Hilfestellungen in der Lösungsfindung. Verfahren werden damit vereinfacht und Projekte schneller umsetzbar.

27. „DuisBuch“: Inspirierende Reise durch die Bücherwelt
Zur 27. „DuisBuch“ lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am Mittwoch, 15. April, um 20 Uhr ein. Der Einlass startet bereits um 19.30 Uhr. Die Duisburger Buchhändlerinnen Elisabeth Evertz, Gabi Scheibe, Linda Broszeit (Buchhandlung Scheuermann), Kitty Görner (Flummi – Die Buchhandlung) sowie Özlem Saghir von der Bibliothek stellen als leidenschaftliche Leserinnen die schönsten Neuerscheinungen des Frühjahrs, Wiederentdecktes sowie besondere Fundstücke vor.

Lesebegeisterte erhalten Literaturempfehlungen aus erster Hand und können die Titel auch gleich vor Ort erwerben. Der Eintritt kostet fünf Euro zugunsten der Duisburger Bibliotheksstiftung. Karten gibt es in den Buchhandlungen Scheuermann und Flummi, online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Sammelkarten-Tauschbörse im Bezirksrathaus Homberg
Die beliebte Sammelkarten-Tauschbörse „KartenKiez!“ findet wieder am Mittwoch, 15. April, von 16 bis 19 Uhr im Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1 statt. Sie richtet sich an Menschen, die Sammelkarten tauschen und neue Kontakte zwischen Sammlerinnen und Sammlern herstellen wollen. Egal, ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh oder Panini – alle Arten von Sammelkarten sind willkommen.

Der kommerzielle Handel mit den Karten ist nicht gestattet. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine folgen am 15. Juli sowie am 14. Oktober. Fragen beantwortet das Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203 283- 8832 oder per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de.


Duisburger Umweltwochen 2026: Anmeldung ab sofort möglich
Anmeldescchluss 17. April
Die Duisburger Umweltwochen 2026 laden vom 15. Juni bis zum 10. Juli Vereine, Institutionen, Interessengemeinschaften, Schulen und Unternehmen ein, sich mit einem vielfältigen Programm zu Natur-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu beteiligen. Eine Anmeldung ist ab sofort online möglich.

Das Schwerpunktthema der diesjährigen Umweltwochen lautet „Kreisläufe schließen – Ressourcen neu denken“. Die Kreislaufwirtschaft ist ein Wirtschaftsmodell, bei dem Produkte und Materialien durch Wiederverwenden, Reparieren, Aufarbeiten oder Recyceln so lange wie möglich im Wirtschaftskreislauf bleiben. Dies steht im Gegensatz zum linearen „Nehmen-Herstellen-Wegwerfen“-Prinzip.

Kreislaufwirtschaft hilft dabei, klimaschädliche Treibhausgase zu verringern, die Vermüllung der Umwelt zu begrenzen und natürliche Ressourcen zu schonen. Für das Veranstaltungsprogramm können unterschiedlichste Formate eingereicht werden. Dazu zählen unter anderem Vorträge, Workshops, Exkursionen, Ausstellungen und Theaterstücke.

Das Duisburger Umweltamt organisiert die Umweltwochen und wird die Angebote in einem digital abrufbaren Veranstaltungsprogramm zusammenführen. Ein Höhepunkt sind der Umweltmarkt und der Eine-Welt-Bazar auf der Königstraße in der Innenstadt, die am 20. Juni starten. Geplant ist ein vielfältiger Markt mit Mitmachaktionen für Umweltinteressierte und die ganze Familie.

Wer sich an den Umweltwochen beteiligen möchte, findet die digitalen Anmeldeformulare auf der Internetseite der Stadt Duisburg auf www.duisburg.de (Stichwort Umweltwochen). Anmeldeschluss für das Veranstaltungsprogramm ist der 17. April. Für den Umweltmarkt und den Eine-Welt-Bazar ist der Anmeldeschluss der 18. Mai

Fahrräder reparieren an der VHS Duisburg-West
Die Volkshochschule Duisburg West bietet zum Beginn der Fahrradsaison einen viertägigen Fahrradreparaturkurs an. Der Kurs läuft an den Wochenenden 11. und 12. April sowie 18. und 19. April, jeweils von 10 bis 14 Uhr. Das Angebot richtet sich an Personen ohne oder mit geringen Vorkenntnissen, die sich bislang noch nicht selbst an Fahrradreparaturen gewagt haben.

Die Teilnehmenden lernen die technischen Bestandteile und Funktionsweisen ihres Rades kennen, führen anhand einer Inspektionsliste Verschleißkontrollen und Wartungsarbeiten durch, üben den Umgang mit Werkzeug und erhalten Tipps zur richtigen Fahrradpflege. Die Reparaturen werden am eigenen, funktionstüchtigen Fahrrad (kein E-Bike!) durchgeführt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und ist über die Homepage der VHS www.vhs-duisburg.de oder die Geschäftsstelle der VHS West (0203/283-984607, vhs-west@stadt- duisburg.de) möglich.

Fast jeder zweite Erwerbstätige nutzt Künstliche Intelligenz im Job
Eine Umfrage des TÜV-Verbands zeigt: Die berufliche Nutzung Künstlicher Intelligenz gewinnt stark an Bedeutung.
Vier von fünf suchen mit Hilfe von KI nach Informationen, fast jeder zweite erstellt Texte und jeder zehnte programmiert. Beschäftigte nutzen die Technologie häufig ohne klare Vorgaben und ohne ausreichende Qualifikation.

© TÜV-Verband

Künstliche Intelligenz (KI) wird im Arbeitsalltag zur neuen Normalität. Aktuell nutzt fast die Hälfte der Erwerbstätigen (45 Prozent) Künstliche Intelligenz im Job. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren, darunter 587 Erwerbstätige.
Demnach erwarten 60 Prozent der Beschäftigten, dass KI in fünf Jahren eine große oder sehr große Rolle für ihre berufliche Tätigkeit spielen wird. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 53 Prozent – ein Plus von 7 Prozentpunkten. „Künstliche Intelligenz wird zum festen Bestandteil der Arbeitswelt“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands.

„Der Wandel betrifft nicht nur einzelne Aufgaben, sondern ganze Arbeitsprozesse. Unternehmen müssen den Einsatz von KI deshalb aktiv steuern, klare Regeln schaffen und ihre Beschäftigten auf die neuen Anforderungen vorbereiten.“ Laut Umfrage nutzen fast vier von fünf Erwerbstätigen (78 Prozent) KI, um nach Informationen zu suchen, 46 Prozent, um Texte zu erstellen oder zu verbessern, 41 Prozent, um neue Ideen zu entwickeln und 19 Prozent, um Bilder oder Videos zu erstellen. Seltener sind komplexere Anwendungen wie die Durchführung von Berechnungen (13 Prozent), die Erstellung von Code (11 Prozent) oder die Analyse von Datensätzen mit Hilfe von KI (10 Prozent).

Ein Drittel sieht eigenen Job durch KI gefährdet
Laut den Ergebnissen der Umfrage geht mit der wachsenden Bedeutung von KI auch Verunsicherung einher. Ein Drittel (33 Prozent) der Erwerbstätigen geht davon aus, dass die eigene Tätigkeit vollständig oder teilweise durch generative KI ersetzt werden kann. Die Mehrheit (65 Prozent) rechnet jedoch nicht mit einem vollständigen Ersatz, sondern vor allem mit Veränderungen im Arbeitsalltag. Aufgaben werden zunehmend durch KI unterstützt, beschleunigt oder in Teilen automatisiert.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Beschäftigten, beispielsweise bei der Formulierung von Eingaben („Prompting“), der Einordnung von Ergebnissen und der kritischen Prüfung von Inhalten. Auffällig ist ein Unterschied zwischen den Geschlechtern: Männer halten ihre Tätigkeit mit 36 Prozent häufiger für ersetzbar als Frauen mit 29 Prozent. „Das zeigt, dass die Auswirkungen von KI im Job sehr unterschiedlich wahrgenommen werden“, sagt Bühler. „Wie stark sich Beschäftigte durch KI bedroht sehen, hängt vom jeweiligen Tätigkeitsfeld, den konkreten Aufgaben und dem beruflichen Umfeld ab.“

KI-Regeln und Qualifizierung für Beschäftigte fehlen
Generative KI ist in den meisten Bereichen des Arbeitsalltags angekommen – oftmals schneller, als Arbeitgeber dafür klare Strukturen schaffen. Nur knapp ein Drittel (32 Prozent) der abhängig Beschäftigten gibt an, dass es bei ihnen konkrete Vorgaben für den Einsatz von KI gibt. Ein explizites Verbot ist mit lediglich 5 Prozent die Ausnahme. Auf der anderen Seite sagt gut die Hälfte der Beschäftigten (54 Prozent), dass es weder Regeln noch ein Verbot gibt. 8 Prozent können die Frage nicht beantworten.

„Vielen Beschäftigten fehlt es an einer verbindlichen Orientierung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz“, sagt Bühler. „Hier müssen Arbeitgeber mit klaren Vorgaben für den Einsatz von KI nachlegen.“

Wo klare Regeln fehlen, bleibt häufig auch die Qualifizierung auf der Strecke. Der Einsatz von KI erfolgt damit oft ohne systematische Vorbereitung. Nur 38 Prozent derjenigen, die beruflich KI nutzen, haben sich dafür weitergebildet. Davon greifen 30 Prozent auf kostenfreie Angebote oder selbstorganisiertes Lernen zurück, beispielsweise über Tutorials, Videos oder Podcasts.

Nur 8 Prozent nutzen kostenpflichtige Weiterbildungsangebote wie Seminare oder Workshops. Werden solche Angebote genutzt, übernimmt in den meisten Fällen (82 Prozent) der Arbeitgeber die Kosten. Knapp ein Fünftel der Beschäftigten (19 Prozent) trägt die Weiterbildungskosten allerdings selbst.

„In Sachen KI-Weiterbildung ist Deutschland immer noch ein Entwicklungsland“, sagt Bühler. „Viele Arbeitgeber haben beim Einsatz von KI die passenden Rahmenbedingungen noch nicht geschaffen. Es reicht nicht, dass Mitarbeitende die Technologien nutzen, sie müssen auch wissen, wie sie dies sicher und verantwortungsvoll tun. Arbeitgeber müssen hier nachsteuern.“

Begrenztes Vertrauen in KI-Ergebnisse
Trotz wachsender Nutzung wird generativer KI im Arbeitsalltag nicht blind vertraut. Die Qualität der Ergebnisse hängt aus Sicht der Nutzer:innen stark davon ab, wie präzise die jeweilige Aufgabe formuliert wird (88 Prozent). Gleichzeitig geben 69 Prozent an, dass sie Ergebnisse überprüfen oder ergänzen müssen. Mehr als die Hälfte bemängelt fehlende Quellen (56 Prozent) oder unzureichend konkrete Ergebnisse, die nachbearbeitet werden müssen (55 Prozent). 31 Prozent berichten zudem von fehlerhaften, falschen oder veralteten Inhalten.

„KI ist ein leistungsfähiges Werkzeug, das aber richtig eingesetzt werden muss. Die Ergebnisse wirken oft plausibel, sind aber nicht automatisch verlässlich“, sagt Bühler. „Mit der Verbreitung von KI im Arbeitsalltag wächst die Verantwortung im Umgang mit den Ergebnissen. Gerade im beruflichen Kontext müssen Inhalte kritisch geprüft und eingeordnet werden.“

Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren, darunter 587 Erwerbstätige . Die Befragung wurde vom 20. bis 26. Oktober 2025 durchgeführt. Die Fragen lauteten: „Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz Ihrer Einschätzung nach in fünf Jahren für Ihre berufliche Tätigkeit spielen?“, „Ist Ihre berufliche Tätigkeit durch generative KI vollständig oder teilweise ersetzbar?“, „Gibt es bei Ihrem Arbeitgeber konkrete Vorgaben oder ein Verbot für den Einsatz von generativer KI?“, „Nutzen Sie generative KI für berufliche Zwecke?“, „Haben Sie sich für die berufliche Nutzung von generativer KI weitergebildet?“, „Inwieweit stimmen Sie Aussagen zur Qualität der Ergebnisse generativer KI zu?“.

Dinnerkrimi im Mercure Hotel Duisburg: Neue Fälle. Neue Tatorte
Das beliebte Dinnerkrimi-Format geht 2026 in die nächste Runde – mit brandneuen, fesselnden Fällen, die Spannung, Spaß und überraschende Wendungen versprechen. In über 500 Spielstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde bereits erfolgreich ermittelt – jetzt wird auch das Mercure Hotel Duisburg City in Duisburg zum Schauplatz eines mysteriösen Verbrechens.

Am 18. April 2026 um 19:00 Uhr beginnt die Spurensuche: Ein interaktiver Kriminalfall, professionell inszeniert von erfahrenen Schauspielern, erwartet die Gäste. Kombiniert mit einem köstlichen Dinner wird dieser Abend garantiert unvergesslich.
Tickets und Infos unter: www.dinnerkrimi.de

Mercure Hotel Duisburg CIty

Dinnerkrimi 2026 in Duisburg: Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den Gästen. Willkommen beim Dinnerkrimi – der raffinierten Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem Genuss! Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich ein packender Kriminalfall direkt zwischen den Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder sitzt vielleicht ganz in Ihrer Nähe!

Gemeinsam mit einem professionellen Schauspielensemble werden die Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige sind gefragt.
Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun auch das Mercure Hotel Duisburg City in einen Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss.

Termin: Samstag, 18. April 2026. Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Tickets ab 89,90 € – erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.dinnerkrimi.de

Gospelchurch zum Mitsingen in der Neudorfer Wildstraße
Christinnen und Christen feiern am am 19. April 2026 mit der „Gospelchurch“ im Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstraße 31, einen besonderen Gottesdienst: Der Duisburger Chor „Praise Together“ wird die Gemeinde durch Stimmung und Gesang mitnehmen, denn es erklingen Gospels, die auch zum Mitsingen einladen.

Die Seele aufbauen werden bestimmt auch die Worte von Pfarrer Martin Hoffmann, die von Zuversicht sprechen werden. Die Gospelchurch beginnt um 11 Uhr. Infos zu der Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.  

Chor Praise Together bei der Nacht der Chöre 2025 in Obermeiderich (Foto: Michael Rogalla).

Pianistische Virtuosität und gefühlvolle Klanglandschaften beim Konzert in der Meidericher Kirche
In der Evangelischen Kirche Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 6, geben am 18. April um 18 Uhr Zara und Marius Furche ein ganz persönliches Konzert: Vater und Tochter bezaubern mit ausdrucksstarken Piano-Solo-Stücken sowie eindrucksvollen Momenten von Klavier und Gesang; zu hören sind sorgfältig arrangierte bekannte Popsongs, Eigenkompositionen und moderne Pianoklassiker.

Zu hören sind Werke und Songs von Adele, Céline Dion, Ludovico Einaudi, Ólafur Arnalds sowie Kompositionen von Marius Furche. Die Musik spannt einen weiten Bogen von explosiver, pianistischer Virtuosität bis hin zu leisen, gefühlvollen Klanglandschaften, die Raum für Innehalten und emotionale Tiefe schaffen. Infos zur Veranstaltung und zum Förderverein gibt es unter www.prodommo.de

Obermeiderich: „Best of Kindermusical“
Auch 22 ehemalige Chorkinder wirken zum Abschied von Gundula Heller mit Gundula Heller hat seit 19 Jahren jedes Mal Kinder und Jugendliche dafür begeistern können, Lieder und Szenen für ein großes Musical zu proben und es in der Obermeidericher Kirche an der Emilstraße aufzuführen. Vor ihrem Abschied in den Ruhestand präsentiert die Kantorin der Evangelischen Gemeinde Obermeiderich aber anstelle eines neuen Kindermusicals ein „Best of“ mit Songs aus den letzten 19 Jahren.

Das Besondere dabei ist: es wirken nicht nur der jetzige Kinderchor, sondern auch 22 ehemalige „Chor-Kinder“ mit, die längst erwachsen sind, aber immer noch Freude am Singen haben.  Sie zeigen ihrer Chorleiterin auf diese Art auch ihren Dank. Begleitet wird die Aufführung am 19. April 2026 um 17 Uhr natürlich von einer Band: Daniel Drückes (Keyboard), Manuel Füsgen (Gitarre/E-Gitarre), Lukas Rissel (E-Bass), Lennart Bruchhaus (Drums).

Der Eintritt ist frei, Gemeinde und Kirchenmusikerin laden herzlich zu dem Musikevent und der Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.


Krimiautor Uwe Rademacher liest am Vogelsagplatz
Duisburg, 11. April 2026 - Uwe Rademacher stellt am 17. April um 18 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1, „Das Vermächtnis“, seinen 3. Regionalkrimi vor, der im Herbst 2025 erschien: Kommissar Dawson und sein Team müssen diesmal den Mord an einem Priester aufklären; ebenso den Tod eines Friedhofsgärtners sowie einen weiteren Mord.

Sie stehen vor mehreren Rätseln, denn die Fälle könnten zusammenhängen. Uwe Rademacher stellte auch schon seinen Erstlingsroman in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg vor. Zu dieser Lesung sind alle Interessierten herzlich eingeladen; der Eintritt ist frei.

Von Dowland bis Schubert - Abendmusik in der Duisserner Lutherkirche  Bei der Abendmusik der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg sind am 17. April um 19 Uhr in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39, Marie Borger (Mezzosopran) und Thorsten Töpp (Konzertgitarre) zu Gast. Beide sind seit gut 10 Jahren ein eingespieltes Duo, das bereits in zahlreichen Zusammenhängen zu hören war, z. B. im Rahmen der Duisburger Akzente und beim Platzhirsch-Festival.

In ihrem neuen Programm spannen sie den Bogen von den lyrischen Kleinoden John Dowlands über die einsamen Lieder Franz Schuberts bis zu einer Neukomposition nach Texten von Mascha Kalèko. Trotz der Zeitspanne von fast 450 Jahren haben alle Lieder ein gemeinsames Thema: Der Wanderer.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, eine Spende am Ausgang wäre gut, denn sie geht an den Förderverein für Kirchenmusik an der Lutherkirche Duissern e.V. 
Infos zur Gemeinde gibt es unter www.ekadu.de.
 
Die Duisserner Lutherkirche z (Foto: Tanja Pickartz). 


Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.

Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am 14. April. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

„Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen. Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.




NRW: Realer Umsatz im Einzelhandel steigt seit 2016 um rund 13 %
* Umsätze im Großhandel 2025 im Vergleich zu 2016 um 3,0 % rückläufig.
* Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik im Einzel- und Großhandel mit hohen Umsatzzuwächsen.
* Kfz-Handel mit stärkstem Beschäftigungszuwachs.

Im Vergleich zu 2016 ist nach vorläufigen Ergebnissen der reale Umsatz im NRW-Einzelhandel 2025 um 12,8 % gestiegen. Der Kfz-Handel konnte mit 0,8 % ebenfalls einen realen Umsatzzuwachs verzeichnen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren im Vergleich die realen Umsätze im Großhandel mit einem Rückgang von 3,0 % hingegen unter dem Indexniveau von 2016.

Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik im Einzel- und Großhandel mit hohen Umsatzzuwächsen
Im Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik nahmen die realen Umsätze seit 2016 um 42,6 % zu. Auch die realen Umsätze der Tankstellen konnten ein Plus von 41,2 % verzeichnen. Ebenso konnte der Versand- und Internethandel in den vergangenen zehn Jahren um 61,3 % zulegen.



Die Umsätze in den Wirtschaftsabschnitten Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren (in Verkaufsräumen) und Einzelhandel an Verkaufsständen und Märkten entwickelten sich in den vergangenen zehn Jahren hingegen rückläufig. Verglichen mit dem Jahr 2016 konstatierte der Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln 2025 einen Umsatzrückgang von 19,3 %.

Ebenso lag der reale Umsatzindex des Einzelhandels an Verkaufsständen und Märkten 2025 um 18,3 % unter dem Niveau von 2016. Entgegen der rückläufigen realen Umsätze des Großhandels in NRW konnte der Großhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik seit 2016 einen starken Zuwachs von 34,0 % verzeichnen.

Beschäftigung im Kfz-Handel legt um 13,9 % zu
Die Beschäftigung nahm im Einzelhandel, Großhandel und Kfz-Handel im Vergleich zu 2016 zu, wobei der Kfz-Handel mit 13,9 % den stärksten Zuwachs aufwies. Insbesondere im Handel mit Kraftwagen und im Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und –zubehör sowie der Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern gab es deutliche Zuwächse der Beschäftigten.

Zwischen den Jahren 2016 und 2025 stieg der Beschäftigungsindex beim Handel mit Kraftwagen um 20,9 % und im Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör um 30,0 %.

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2026:
+0,9 % zum Vormonat Auftragseingang ohne Großaufträge:
+3,5 % Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe
Februar 2026 (real, vorläufig):
+0,9 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
+3,5 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
Januar 2026 (real, revidiert):
-11,1 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
+0,3 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,9 % gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 3,5 % höher als im Vormonat.

Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von Dezember 2025 bis Februar 2026 um 2,0 % höher als in den drei Monaten zuvor, ohne Großaufträge sank er im gleichen Zeitraum um 0,8 %. Im Januar 2026 fiel der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber Dezember 2025 um 11,1 %; damit wurde das vorläufige Ergebnis bestätigt.



Die positive Entwicklung des Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2026 ist zu einem großen Teil auf den deutlichen Anstieg in der Automobilindustrie (saison- und kalenderbereinigt +3,8 % zum Vormonat) zurückzuführen. Auch die Zuwächse in der Textilindustrie (+45,2 %) sowie in der Metallerzeugung und -bearbeitung (+3,7 %) wirkten sich positiv auf das Gesamtergebnis aus.

Negativ wirkte sich hingegen der Rückgang im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; -25,9 %) aus. Bei den Investitionsgütern lag der Auftragseingang im Februar 2026 um 0,2 % höher und bei den Vorleistungsgütern um 1,4 % höher als im Vormonat. Bei den Konsumgütern stieg er um 4,5 %. Die Auslandsaufträge stiegen im Februar 2026 um 4,7 %. Dabei stiegen die Aufträge aus der Eurozone um 6,7 % und die Aufträge von außerhalb der Eurozone um 3,5 %. Die Inlandsaufträge sanken dagegen um 4,4 %.



Umsatz im Februar 2026 um 0,5 % niedriger als im Vormonat
Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Februar 2026 saison- und kalenderbereinigt 0,5 % niedriger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 war der Umsatz kalenderbereinigt 0,4 % höher. Für Januar 2026 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 0,7 % gegenüber Dezember 2025 (vorläufiges Ergebnis: +1,5 %).