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Wirtschaftsbetriebe Duisburg warnen
vor Blaualgenbefall im kleinen Toeppersee in Duisburg-Rheinhausen
Bei aktuellen Gewässerkontrollen haben Mitarbeitende der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg im kleinen Toeppersee, auch als Tegge
bekannt, in Rheinhausen einen Befall mit Blaualgen festgestellt. Die
sogenannten Cyanobakterien kommen in natürlichen Gewässern zwar
regelmäßig vor, können in höherer Konzentration jedoch
gesundheitliche Risiken für Menschen und Tiere bergen.
Typisch ist die blaugrüne Färbung des Wassers, von der die Algen
ihren Namen haben. Der Kontakt mit Blaualgen kann unterschiedliche
Symptome hervorrufen, etwa Übelkeit, Erbrechen, Durchfall,
Hautreizungen, gerötete Augen, Fieber oder Atembeschwerden. In
schweren Fällen sind auch neurologische Beeinträchtigungen und
Lähmungen der Atemmuskulatur möglich.
Für Hunde kann der
Kontakt sogar tödlich enden. Die Wirtschaftsbetriebe raten deshalb
dringend davon ab, Hunde dort schwimmen beziehungsweise trinken zu
lassen. Sobald die Konzentration der Blaualgen wieder unbedenklich
ist, wird die Öffentlichkeit umgehend informiert.

Copyright: WBD
Sondersitzung des Bundesrates am 24.
April 2026
Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte hat auf Bitten der
Bundesregierung eine Sondersitzung des Bundesrates für den 24. April
2026 um 12:00 Uhr einberufen. Einziger Tagesordnungspunkt ist das 2.
Energiesteuersenkungsgesetz. Das
Einspruchsgesetz sieht befristet Steuerreduzierungen für
Kraftstoffe vor.
Türkischer Botschafter zu Besuch in
Duisburg: Empfang im Rathaus und Eintrag ins Goldene Buch
Der Botschafter der Republik Türkei in Deutschland, S.E. Gökhan
Turan, war am Freitag, 17. April, zu Besuch in Duisburg.
Oberbürgermeister Sören Link empfing den Botschafter im
Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses. Dort trug sich der
Botschafter feierlich in das Goldene Buch der Stadt Duisburg ein und
schaute sich das historische Rathaus bei einer Führung an.
Der Besuch stand im Zeichen der deutsch-türkischen Beziehungen sowie
des Austauschs auf kommunaler und internationaler Ebene. Begleitet
wurde er dabei von Ali Ihsan Izbul, Generalkonsul der Republik
Türkei in Düsseldorf, sowie von Staatssekretär Christian Wiemer, der
den Besuch nach Nordrhein- Westfalen initiiert hatte.
Im
Anschluss an den Besuch im Rathaus besuchte die Delegation den
Löschzug 530 der Feuerwehr Duisburg im Stadtteil Homberg. Vor Ort
erhielten die Gäste Einblicke in die Arbeit der Einsatzkräfte. Zudem
stellte sich die Hilfsorganisation ISAR Germany vor und berichtete
über ihre internationalen Einsätze in der Katastrophenhilfe.
Gökhan Turan hat eine ganz persönliche Verbindung zu Duisburg –
die fünfte und sechste Klasse absolvierte er am Krupp-Gymnasium in
Rheinhausen. Bereits vor dem Besuch im Rathaus hatte der Botschafter
seine ehemalige Schule besucht, um sich mit Schülerinnen und
Schülern vor Ort auszutauschen.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, v.l.: OB Sören Link, Botschafter
Gökhan Turan und Ali Ihsan Izbul, Generalkonsul der Republik Türkei.
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
In Brandenburg
und Bayern tankt man aktuell am teuersten
ADAC Vergleich der Kraftstoffpreise in den Bundesländern: Bremen und
Nordrhein-Westfalen am günstigsten Die Autofahrerinnen und
Autofahrer in Brandenburg und Bayern müssen derzeit deutschlandweit
die höchsten Kraftstoffpreise bezahlen. Die monatliche ADAC
Auswertung der Tankstellenpreise in den 16 deutschen Bundesländern
zeigt, dass Super E10 in Brandenburg mit durchschnittlich 2,078 Euro
am meisten kostet. Teuerstes Tank-Land für Dieselfahrer ist Bayern:
Der Preis für einen Liter des Selbstzünderkraftstoffs liegt dort
aktuell bei 2,212 Euro.
Am günstigsten tanken die Autofahrer
aktuell in Bremen und Nordrhein-Westfalen. In der Hansestadt kostet
ein Liter Super E10 im Mittel 2,026 Euro und damit 5,2 Cent weniger
als in Brandenburg. Preiswertestes Bundesland für Dieselfahrer ist
Nordrhein-Westfalen mit einem Durchschnittspreis von 2,148 Euro je
Liter. Diesel ist damit im bevölkerungsreichsten Bundesland 6,4 Cent
billiger als im größten deutschen Flächenland Bayern. Tendenziell
sind dichter besiedelte Bundesländer, in denen es auch eine höhere
Anzahl an Tankstellen gibt, etwas günstiger, weil dort mehr
Konkurrenz besteht.
Insgesamt sind die Kraftstoffpreise laut
ADAC in etwa auf dem Niveau der Auswertung im März. Am 12. März
waren Hessen und ebenfalls Brandenburg die teuersten Bundesländer,
das Saarland und Rheinland-Pfalz waren am günstigsten. Die heutige
Auswertung zeigt außerdem, dass die Nähe zu günstigen Nachbarstaaten
kaum Einfluss auf die Höhe der Kraftstoffpreise in einzelnen
Bundesländern hat.
So kann weder die Nachbarschaft
Brandenburgs zum deutlich günstigeren Polen die Preise auf deutscher
Seite senken noch die Nachbarschaft Bayerns zu Österreich, wo Tanken
ebenfalls deutlich billiger ist als hierzulande.

Der ADAC empfiehlt, vor dem Tanken die Kraftstoffpreise zunächst
zu vergleichen und konsequent dort zu tanken, wo es am günstigsten
ist. Anders als bisher ist nicht mehr der Abend der günstigste
Zeitraum zum Tanken, sondern kurz vor 12 Uhr mittags. Die neue
Tankregelung seit 1. April 2026 schreibt vor, dass nur noch einmal
am Tag – um 12 Uhr am Mittag – die Kraftstoffpreise angehoben werden
dürfen und danach 24 Stunden lang nur noch gleich bleiben oder
gesenkt werden dürfen.
Für die heutige Untersuchung hat der
ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der
Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen
ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten
Preise stellen eine Momentaufnahme vom 16. April 2026 (11 Uhr) dar.
Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen blicken kritisch auf
Krisenbonus
Eine neue Umfrage der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen zeigt: Nur
drei Prozent der 420 Mitgliedsunternehmen können sich den steuer-
und abgabenfreien 1.000 Euro-Krisenbonus der Bundesregierung
leisten, den Unternehmen ihren Beschäftigten angesichts der
aktuellen Preissteigerungen zahlen können.
Knapp ein Drittel
der befragten Unternehmen prüft derzeit noch, ob eine Zahlung – auch
in Etappen – möglich ist. Der Arbeitgeberverband geht nach eigener
Aussage aber davon aus, dass die wirtschaftliche Situation und der
enorme Kostendruck in den meisten Unternehmen zu einem negativen
Ergebnis führen wird.
Die Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen
mit Sitz in Bochum vertreten rund 100.000 Beschäftigte im Mittleren
Ruhrgebiet, im Vest Recklinghausen und in Westfalen. Der
Gemeinschaft aus vier Verbänden gehören u. a. auch die MINT-Stiftung
Ruhr/Vest und die arbeitgeber ruhr GmbH an. idr
Wichtiger Meilenstein am
OB-Karl-Lehr-Brückenzug: Neue Ruhrbrücke wird verschoben
Am OB-Karl-Lehr-Brückenzug in Duisburg-Ruhrort wird am 24. April
2026 ab 10 Uhr die neue Ruhrbrücke in ihre endgültige Position
verschoben. Für eines der wichtigsten Verkehrsprojekte in Duisburg
ist das ein bedeutender Meilenstein. Denn der
OB-Karl-Lehr-Brückenzug ist eine zentrale Verbindung für den
innerstädtischen Nord-Süd-Verkehr und die Hafenanbindung. Die Brücke
wird im sogenannten Querverschubverfahren an die Stelle des
ursprünglichen Bauwerks bewegt.

Die Großbaustelle Karl-Lehr-Brücke ...Bild 2023 Ilja Höpping / Stadt
Duisburg

Bild: Ilja Höpping / Stadt Duisburg
E2023 hieß es: Die Baumaßnahme ist jedoch noch
nicht abgeschlossen. Im nächsten Jahr werden die alten Brücken
zurückgebaut. Dann müssen die endgültigen Pfeiler und Widerlager neu
hergestellt werden. Im Jahr 2025 können so die neuen Brücken an die
dafür vorgesehenen Positionen quer verschoben werden.
Nun ist es 2026 geworden...
Richtfest der neuen Feuer- und Rettungswache
1A in Duisburg-Mitte Mit dem Richtfest wird ein
wichtiger Meilenstein beim Neubau der Feuer- und Rettungswache 1A
erreicht. Der traditionelle Richtspruch und das Anbringen des
Richtkranzes markieren den Abschluss des Rohbaus erfolgt am Freitag,
24. April 2026 um 13 Uhr an der Mercatorstraße 175.
Der
Neubau an der Mercatorstraße ist ein zentrales Infrastrukturprojekt
für die Duisburger Feuerwehr. Er schafft moderne Rahmenbedingungen
für den Einsatzbetrieb in der Stadtmitte. Für den Neubau der Feuer-
und Rettungswache sowie die Anpassung des öffentlichen Straßenraums
ist derzeit ein Kostenrahmen von rund 31,77 Millionen Euro
vorgesehen. Die Fertigstellung ist nach aktuellem Stand für Anfang
2027 geplant.
Umbau Grüner Ring Mitte – Fokus
künftige Spiel- und Sportangebote Mit dem Grünen Ring
Mitte wird die zentrale Grünverbindung im Stadtteil Hochfeld
umfassend weiterentwickelt und aufgewertet. Im Zuge der
Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) entstehen hier
neue Angebote für Bewegung, Spiel und Begegnung sowie zusätzliche
klimaresiliente Grünflächen. Die Maßnahme wird im Rahmen der
Städtebauförderung durch Bund und Land unterstützt und erhält
ergänzend Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE).
Am Freitag, 24. April 2026 wirden Planungs-Details um 14.30
Uhr den Medien von Mona Neubaur,
Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des
Landes Nordrhein-Westfalen, Sebastian Beck, Vorstand der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Horst Fischer, Geschäftsführer der IGA
2027 Ruhrgebiet gGmbH, Laura Kuhl und Lukas Schregel, Projektleiter
„Grüner Ring“, IGA-Projektbüro Wirtschaftsbetriebe Duisburg
vorgestellt.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den neuen
Spiel- und Sportmöglichkeiten – darunter unter anderem ein
Pumptrack, neue Ballspielflächen sowie weitere Bewegungsangebote für
Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Vor
10 Jahren: Baumaßnahmen zur Neugestaltung
des Portsmouthplatzes beginnen
Die erste
Bauphase zur Neugestaltung des Portsmouthplatzes beginnt
am Montag, 18. April. Die beauftragte Baufirma wird
zunächst die Baustelle einrichten und dazu eine temporäre
Verkehrsführung markieren und beschildern. Die Arbeiten
werden im südlichen Bereich des Platzes starten. Die
Zufahrt zum Hauptbahnhof über die Mercatorstraße steht
ausschließlich Taxen zur Verfügung, der Individualverkehr
kann über die Zufahrt aus Richtung Saarstraße und über die
Straße Zum Portsmouthplatz fließen.
Die erste Bauphase
wird voraussichtlich bis zum Sommer andauern. Parallel
werden im Sommer die Arbeiten zur Abdichtung der Brücke
Königstraße über die A 59 erfolgen. Die Gesamtbauzeit ist
bis Herbst 2017 geplant.
Die Arbeiten zum Neubau der
Mercatorstraße sind bereits vergeben. In Abstimmung mit
der Baufirma werden die Arbeiten im Mai bzw. Anfang Juni
beginnen.
„Der Portsmouthplatz als Tor zur
Innenstadt wird endlich ein Aushängeschild für Duisburg.
Mit Beginn der Bauarbeiten werden nun weitere Aspekte des
Masterplans von Norman Foster und zugleich auch viele
Anregungen unserer Bürger umgesetzt – für mich ein
perfektes Zusammenspiel“, sagt Oberbürgermeister Sören
Link. „Auch ich bin froh, dass es hier endlich losgeht.
Die Planungsphase mit Bürgerinnen und Bürgern war
intensiv und sehr fruchtbar, die notwendigen Vorarbeiten
und die Leitungsverlegungen sehr langwierig“, ergänzt
Carsten Tum.
Die Planung des neuen Bahnhofsplatzes
wurde erstmalig in Duisburg im Rahmen eines einwöchigen
Charretteverfahrens mit Bürgerinnen und Bürgern und den
zuständigen Fachabteilungen der Verwaltung entwickelt.
Nach diesen Entwürfen wurde die Ausführungsplanung an
Ingenieurbüros vergeben. Der Ausbau des Bahnhofsplatzes
ist Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes
Innenstadt und wird zu 80 Prozent mit
Städtebauförderungsmitteln aus dem Programm „Aktive Stadt-
und Ortsteilzentren“ gefördert.
Der neue Platz
wird aus vier Bereichen bestehen:
·
Verkehrsbereich, südlich des Haupteinganges
·
Repräsentationsbereich, vor dem Haupteingang bis zur
Friedrich-Wilhelm-Straße
· Spielraum, große
Freifläche nördlich des Haupteingangs bis zur Königstraße
mit einer 90 Meter langen Bank, einem Linearbrunnen und
mobilen Mercatorstühlen · Verknüpfungsbereich auf
der Brücke in Verlängerung der Königstraße bis zum
Harry-Epstein-Platz.
Im jetzt beginnenden ersten
Bauabschnitt wird der Verkehrsbereich neu gestaltet:
· Kiss & Ride Plätze
· Eine einspurige
Verkehrsführung mit Einfahrt von der Mercatorstraße und
Ausfahrt über die Straße Zum Portsmouthplatz zur
Koloniestraße
· Eine überdachte
Fahrradabstellanlage mit 200 Stellplätzen
·
Begrünungen in Pflanzkübeln
·
Behindertenstellplätze
· Taxispeicher mit
Taxivorfahrt

V.l.n.r.: Reinhard Meyer,
Bezirksbürgermeister Mitte, Baudezernent Carsten Tum,
Oberbürgermeister Sören Link,
Gerrit Pannenborg, Amt für
Stadtentwicklung und Projektmanagement, Dipl.-Ing. Detmar
Jahn, Baufirma Benning und Thomas Pfeifer, Amt für
Stadtentwicklung und Projektmanagement.
7. Haniel Klassik
Open Air am 11. September 2026 auf
dem Opernplatz Am Freitag, 11. September
2026, trifft man sich auf dem Duisburger Opernplatz – vor der
imposanten Kulisse des Theaters – wieder zu einem der beliebtesten
Open Air-Events der Stadt: Das traditionsreiche Familienunternehmen
Haniel, die Deutsche Oper am Rhein, die Duisburger Philharmoniker
und die Duisburger Kulturbetriebe laden zum 7. Haniel Klassik Open
Air ein und feiern mit dem Duisburger Publikum umsonst und draußen
den Start in die neue Opern- und Konzertsaison.

Foto Sascha Kreklau
Um 19.30 Uhr geht es los: Erstklassige
Solist*innen und der Chor der Deutschen Oper am Rhein gestalten
zusammen mit den Duisburger Philharmonikern einen stimmungsvollen
Klassik-Abend und machen Lust auf das vielseitige Programm der
Spielzeit 2026/27.

Foto Volker Wiciok
Stefan Blunier übernimmt die musikalische
Leitung und stellt sich als neuer Generalmusikdirektor des
Orchesters vor. Als Special Guest schafft Koray Berat Sari mit
seiner Komposition für das Projekt Marxloh Music Circus einen
Konzertmoment, in dem die bunte und lebendige Vielseitigkeit der
Stadt und ihrer Musik aufscheint. Der Musiker und Entertainer Götz
Alsmann führt mit bewährter Nonchalance durch das Programm – der
Eintritt ist frei.

Foto Susanne Diesner
Oberbürgermeister Sören Link: „Das
Haniel Klassik Open Air ist ein Magnet für unsere Stadtgesellschaft:
Wenn viele Menschen an einem Spätsommerabend auf dem
König-Heinrich-Platz die brillanten Darbietungen der Deutsche Oper
am Rhein und der Duisburger Philharmoniker genießen, entsteht immer
eine besondere Atmosphäre. Mein Dank gilt allen Beteiligten und der
Firma Haniel für ihre Unterstützung.“
Julia Heitmann, Head
of Communications bei Haniel, sagt: „Wir freuen uns, mit dem
mittlerweile 7. Haniel Klassik Open Air den Duisburgerinnen und
Duisburgern auch in diesem Jahr wieder einen musikalischen Abend der
Extraklasse zu bescheren. Mit diesem Engagement wollen wir dazu
beitragen, dass Duisburg eine lebenswerte Stadt mit vielfältigen
kulturellen Angeboten bleibt – denn hier haben wir seit 270 Jahren
unsere Heimat.“
Marwin Wendt, der die Künstlerische Leitung
der Deutschen Oper am Rhein innehat, freut sich darauf, das Publikum
am 11. September zur neuen Musiktheater-Saison zu begrüßen: „Wir
werden mit dem großen Haniel Klassik Open Air die Spielzeit zum
70‑jährigen Jubiläum der Theaterehe der Deutschen Oper am Rhein
eröffnen. Mit Highlights aus dem Opernrepertoire wollen wir wieder
ein musikalisches Feuerwerk zünden, um die Duisburgerinnen und
Duisburger auf dem Opernplatz mit wunderbaren Melodien zu
verzaubern und zu begeistern.“
Duisburgs Kulturdezernentin
Linda Wagner sagt: „Mich freut besonders, dass mit der Deutschen
Oper am Rhein und den Duisburger Philharmonikern zwei zentrale
Akteure des Kulturlebens unserer Stadt an dieser prominenten Stelle
im Zusammenspiel zu erleben sind. Hier zeigt sich ein weiteres Mal
die Strahlkraft der Kulturstadt Duisburg.“
„Das Haniel
Klassik Open Air zeigt, wie lebendig und wandlungsfähig klassische
Musik heute ist. In der Zusammenarbeit der Deutschen Oper am Rhein
und der Duisburger Philharmoniker schafft es Raum für Begegnung, für
neue Perspektiven und für besondere künstlerische Momente“, ergänzt
Nils Szczepanski, Intendant der Duisburger Philharmoniker.
„Es wird das erste Konzert sein, das unser neuer
Generalmusikdirektor Stefan Blunier zu seinem Amtsantritt in
Duisburg dirigieren wird. Mit der Aufführung des neuen
Orchesterwerks von unserem community music artist Koray Berat Sari
mit der niederländisch-türkischen Sängerin Karsu Dönmez
unterstreichen wir unser Selbstverständnis als offenes, vielfältiges
Orchester.“
„Energie muss für alle günstiger werden“
IHK: Industriestrompreis richtig, aber nicht ausreichend
Deutschland darf seine Industrie mit einem vergünstigten Strompreis
unterstützen. Die EU-Kommission genehmigt die Maßnahme. Konkret
heißt das: Die deutschen Hilfen laufen vom 1. Januar 2026 bis zum
31. Dezember 2028. Mit ihnen können energieintensive Unternehmen den
Strom zum Preis von fünf Cent je Kilowattstunde erhalten. Für den
Niederrhein ist das besonders wichtig: Hiesige Betriebe benötigen
fast zehn Prozent der industriell verbrauchten Energie in
Deutschland.
Dazu sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger,
Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK: „Gut, dass unsere
energieintensiven Unternehmen nun endlich Klarheit haben. Besonders
Duisburg ist ein von Industrie geprägter Standort. Viele
Arbeitsplätze, aber auch andere Branchen in der Region hängen von
der Lage dieser Betriebe ab. Die auf drei Jahre begrenzte Entlastung
ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Aber: Nur
eine sehr begrenzte Anzahl von Firmen wird entlastet, und das auch
nur temporär. Der Mittelstand bleibt außen vor. Er steht genauso
unter Druck wie die Großen. Energie muss schnell für alle günstiger
werden, wenn wir Industriestandort bleiben wollen.“
Handwerk trifft internationale Spitzenküche: Frank Schwarz Gastro
Group stellt Führung neu auf Frank Schwarz Gastro Group
GmbH richtet sich strategisch für die Zukunft aus und erweitert ihre
Geschäftsführung um zwei prägende Persönlichkeiten der Branche: Mit
sofortiger Wirkung treten Sven Schwarz und Branislav Cucic als
Geschäftsführer an die Seite von Unternehmensgründer Frank Schwarz.
Die Neuausrichtung verbindet bewusst handwerkliche Tradition mit
kulinarischer Exzellenz auf internationalem Niveau– und setzt damit
ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung des Duisburger
Unternehmens.
Sven Schwarz, Bäckermeister und tief im
Handwerk verwurzelt, steht für Qualität, Bodenständigkeit und die
konsequente Weiterentwicklung klassischer Werte. Seine Erfahrung
bringt eine neue, authentische Perspektive in die
Unternehmensführung ein und stärkt insbesondere die handwerkliche
Kompetenz der Gruppe.
Mit Branislav (Branko) Cucic,
Küchenmeister sowie Geschäftsführer und Gesellschafter des
renommierten Verbundunternehmens Kofler & Kompanie, gewinnt die
Frank Schwarz Gastro Group gleichzeitig internationale kulinarische
Expertise auf höchstem Niveau. Cucic gilt als prägende Kraft hinter
der kulinarischen DNA von Kofler & Kompanie und bringt umfassende
Erfahrung aus der gehobenen Event- und Spitzengastronomie mit.
„Diese Kombination aus handwerklicher Herkunft, internationaler
Erfahrung und unternehmerischer Stärke ist für uns ein
entscheidender Schritt“, erklärt Frank Schwarz. „Wir entwickeln
unser Unternehmen gezielt weiter – fest verwurzelt in der
Rhein-Ruhr-Region und gleichzeitig offen für kulinarische Einflüsse
aus aller Welt.“
Die Frank Schwarz Gastro Group steht seit
Jahren für hochwertige Gastronomie- und Eventkonzepte und ist weit
über die Region hinaus aktiv. Gerade diese Verbindung aus regionaler
Verwurzelung und internationaler Ausrichtung prägt die strategische
Weiterentwicklung des Unternehmens.
Mit der erweiterten
Geschäftsführung setzt das Unternehmen auf nachhaltiges Wachstum,
Innovationskraft und die konsequente Stärkung seiner Position als
einer der führenden Anbieter in der Catering- und Eventgastronomie.
Die offizielle Vorstellung der neuen Geschäftsführung erfolgt in
Kürze im Rahmen einer internen Veranstaltung.
Die Frank
Schwarz Gastro Group steht für hochwertige Gastronomie, exzellentes
Catering und individuelle Eventkonzepte. Tief verwurzelt in der
Rhein-Ruhr-Region und eng verbunden mit internationalen
kulinarischen Einflüssen realisiert das Unternehmen maßgeschneiderte
Genusslösungen für Kunden aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
CLARK Europe setzt auf Duisburg!
Eröffnung der neuen Niederlassung West & Start der
Direktvertriebs-Offensive Das Gabelstapler-Unternehmen
mit historischen Hintergrund schlägt ein neues Kapitel an seinem
europäischen Stammsitz in Duisburg auf: CLARK Europe eröffnet
offiziell die Niederlassung West in Duisburg. Damit forciert das
Traditionsunternehmen strategisch den Direktvertrieb in einer der
dichtesten Industrieregionen Europas und bekennt sich weiterhin zum
Standort Duisburg.

Eröffnung der CLARK Niederlassung West: Wann: Freitag,
24.04.2026, ab 10.00 Uhr 10.15 Uhr (offizielle Eröffnung):
Rede Stefan Budweit, President & CEO CLARK Europe Führung durch
die Europazentrale CLARK Europe GmbH und Niederlassung West
Wo: CLARK Europe GmbH, Niederlassung West
Dr.-Alfred-Herrhausen-Allee 36 47228 Duisburg
- Bekenntnis
zum Standort: CLARK investiert massiv in Duisburg und schafft neue
Arbeitsplätze in den Bereichen Beratung und Technik. -
One-Stop-Shop im Hafen: Von der individuellen Einsatzanalyse über
Mietflotten für Bedarfsspitzen bis hin zur Premium-Aufarbeitung von
Gebrauchtgeräten – CLARK bietet im Herzen des größten Binnenhafens
der Welt alles aus einer Hand. - Nachhaltigkeit &
Wirtschaftlichkeit: Erfahren Sie, wie Gebrauchtstapler in der
eigenen Werkstatt mit Originalteilen auf Neugeräteniveau
instandgesetzt werden, um Start-ups und KMU kosteneffiziente
Lösungen zu bieten. - Innovations-Hub: Besichtigung des
integrierten R&D Entwicklungszentrums sowie der neuesten
Batterietechnologien („CLARK Fusion“). - Historie trifft Zukunft:
Besuch des CLARK Museums, das die über 100-jährige Geschichte des
Erfinders des Gabelstaplers dokumentiert.
Duisburger Umweltwochen 2026: Anmeldung ab sofort möglich
Anmeldescchluss 17. April
Die Duisburger Umweltwochen 2026 laden vom 15. Juni bis zum
10. Juli Vereine, Institutionen, Interessengemeinschaften,
Schulen und Unternehmen ein, sich mit einem vielfältigen Programm zu
Natur-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu beteiligen. Eine Anmeldung
ist ab sofort online möglich.
Das Schwerpunktthema der diesjährigen Umweltwochen lautet „Kreisläufe
schließen – Ressourcen neu denken“. Die Kreislaufwirtschaft ist ein
Wirtschaftsmodell, bei dem Produkte und Materialien durch
Wiederverwenden, Reparieren, Aufarbeiten oder Recyceln so lange wie
möglich im Wirtschaftskreislauf bleiben. Dies steht im Gegensatz zum
linearen „Nehmen-Herstellen-Wegwerfen“-Prinzip.
Kreislaufwirtschaft hilft dabei, klimaschädliche Treibhausgase zu
verringern, die Vermüllung der Umwelt zu begrenzen und natürliche
Ressourcen zu schonen. Für das Veranstaltungsprogramm können
unterschiedlichste Formate eingereicht werden. Dazu zählen unter anderem
Vorträge, Workshops, Exkursionen, Ausstellungen und Theaterstücke.
Das Duisburger Umweltamt organisiert die Umweltwochen und wird die
Angebote in einem digital abrufbaren Veranstaltungsprogramm
zusammenführen. Ein Höhepunkt sind der Umweltmarkt und der
Eine-Welt-Bazar auf der Königstraße in der Innenstadt, die am 20. Juni
starten. Geplant ist ein vielfältiger Markt mit Mitmachaktionen für
Umweltinteressierte und die ganze Familie.
Wer sich an den Umweltwochen beteiligen möchte, findet die digitalen
Anmeldeformulare auf der Internetseite der Stadt Duisburg auf
www.duisburg.de (Stichwort Umweltwochen). Anmeldeschluss für das
Veranstaltungsprogramm ist der 17. April. Für den Umweltmarkt
und den Eine-Welt-Bazar ist der Anmeldeschluss der 18. Mai.
„UmweltKids“ in der
Stadtteilbibliothek Wanheimerort
Das Programm „UmweltKids“ lädt mit drei spannenden
Veranstaltungen zum Thema Umwelt Kinder im Alter von sieben bis zehn
Jahren in die Stadtteilbibliothek Wanheimerort an der Düsseldorfer
Straße 544 ein.
Die Kinder werfen einen Blick darauf, wie
viel im Alltag verbraucht wird und wo die Dinge herkommen, die sie
täglich nutzen. Sie lernen, wie Materialien durch Upcycling länger
genutzt und sinnvoll umgestaltet werden können. Den Abschluss bildet
der Workshop „Volle Power“ am Samstag, 18. April, von 11 bis 12.30
Uhr.
Die jungen Teilnehmenden erfahren, was Energie eigentlich ist und
wie elektrischer Strom entsteht. Gemeinsam erkunden sie verschiedene
Wege der Stromerzeugung und erhalten einen altersgerechten Einblick
in erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine
Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen
erforderlich.
Fragen beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder
telefonisch unter 0203 773096. Die Servicezeiten sind dienstags und
donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14
bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
I Finton spielt Konzert im Bezirksrathaus Homberg
Der aus Simbabwe stammende Sänger und Songwriter I Finton
spielt am Samstag, 18. April, um 19 Uhr ein Konzert im
Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1. Der Einlass startet um
18.30 Uhr. Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf ein
besonderes Highlight freuen.
So ist der Abend als 360-Grad-Konzert geplant, bei dem das Publikum
den Künstler aus allen Perspektiven erleben kann. I Finton verbindet
klassischen Reggae mit modernen afrikanischen Rhythmen und schafft
so einen Sound, der sofort ins Ohr geht und mühelos zum Tanzen
einlädt. Seine Musik strahlt Lebensfreude, Wärme und positive
Energie aus – ein Markenzeichen, für das er weit über die Grenzen
seines Heimatlandes hinaus geschätzt wird.
Seit seiner Teilnahme an der TV-Show „The Voice of Germany“ im Jahr
2020 hat sich I Finton zu einem ausdrucksstarken Live-Künstler
entwickelt, der gemeinsam mit seiner Band umfangreiche
Bühnenerfahrung gesammelt hat.
Auftritte beim „Afrika-Karibik-Festival“ in Wassertrüdingen oder auf
der Olympia-Seebühne München zur UEFA Fan Zone der EM 2024 zeigen
eindrucksvoll, wie stark seine Musik auch große Open-Air-Bühnen
füllt. Das Konzert ist kostenfrei, eine Anmeldung aufgrund der
begrenzten Platzzahl ist erforderlich. Möglich ist das per E-Mail an
kultur.homberg@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203
283-8832.
Dinnerkrimi 2026: Neue Fälle. Neue Tatorte. Nervenkitzel garantiert.
Das beliebte Dinnerkrimi-Format geht 2026 in die nächste Runde – mit
brandneuen, fesselnden Fällen, die Spannung, Spaß und überraschende
Wendungen versprechen. In über 500 Spielstätten in Deutschland,
Österreich und der Schweiz wurde bereits erfolgreich ermittelt –
jetzt wird auch das Mercure Hotel Duisburg City in Duisburg zum
Schauplatz eines mysteriösen Verbrechens.

Am 18. April 2026 um 19:00 Uhr beginnt die Spurensuche: Ein
interaktiver Kriminalfall, professionell inszeniert von erfahrenen
Schauspielern, erwartet die Gäste. Kombiniert mit einem köstlichen
Dinner wird dieser Abend garantiert unvergesslich.
Tickets und Infos unter: www.dinnerkrimi.de

Mercure Hotel Duisburg CIty
Dinnerkrimi 2026 in Duisburg: Neue Fälle, neue Spannung – und ein
Mörder unter den Gästen. Willkommen beim Dinnerkrimi – der
raffinierten Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und
kulinarischem Genuss! Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs
entfaltet sich ein packender Kriminalfall direkt zwischen den
Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder sitzt vielleicht ganz in Ihrer
Nähe!
Gemeinsam mit einem professionellen Schauspielensemble werden die
Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür
für Verdächtige sind gefragt.
Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in Deutschland, Österreich
und der Schweiz verwandelt sich nun auch das Mercure Hotel Duisburg
City in einen Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall aufgeklärt
werden muss.
Termin: Samstag, 18. April 2026. Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30
Uhr)
Tickets ab 89,90 € – erhältlich an allen bekannten
Vorverkaufsstellen oder online unter www.dinnerkrimi.de
Fahrräder
reparieren an der VHS Duisburg-West
Die Volkshochschule Duisburg West bietet zum Beginn der Fahrradsaison
einen viertägigen Fahrradreparaturkurs an. Der Kurs läuft an den
Wochenenden 11. und 12. April sowie 18. und 19. April, jeweils von 10
bis 14 Uhr. Das Angebot richtet sich an Personen ohne oder mit geringen
Vorkenntnissen, die sich bislang noch nicht selbst an Fahrradreparaturen
gewagt haben.
Die Teilnehmenden lernen die technischen Bestandteile und
Funktionsweisen ihres Rades kennen, führen anhand einer Inspektionsliste
Verschleißkontrollen und Wartungsarbeiten durch, üben den Umgang mit
Werkzeug und erhalten Tipps zur richtigen Fahrradpflege. Die Reparaturen
werden am eigenen, funktionstüchtigen Fahrrad (kein E-Bike!)
durchgeführt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist
notwendig und ist über die Homepage der VHS www.vhs-duisburg.de oder die
Geschäftsstelle der VHS West (0203/283-984607, vhs-west@stadt-
duisburg.de) möglich.
Circus Verona gastiert
zum ersten Mal in Alt-Walsum
-
Artistik, Humor und besondere Erlebnisse
Der Circus Verona macht zum ersten Mal Halt in
Alt-Walsum und präsentiert dem Publikum ab dem 16. April eine
vollständig neu inszenierte Show. Mit einem vielseitigen
Programm aus moderner Artistik, klassischen Zirkuselementen und
liebevoll gestalteten Darbietungen verspricht das Ensemble
Unterhaltung für die ganze Familie.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Produktion stehen spektakuläre
artistische Leistungen in luftiger Höhe:
So dürfen sich die Besucher unter anderem auf beeindruckende
Darbietungen am Fischernetz sowie auf eine elegante und zugleich
waghalsige Performance am sogenannten „fliegenden Umbrella“
freuen. Präzision, Körperbeherrschung und künstlerischer
Ausdruck verschmelzen hier zu eindrucksvollen Momenten in der
Manege.

Doch auch am Boden bietet der Circus Verona ein
abwechslungsreiches Programm. Mitreißende Acts wechseln sich mit
humorvollen Einlagen ab, bei denen vor allem die Clowns für
zahlreiche Lacher sorgen. Sie führen mit Charme und Witz durch
das Programm und schaffen eine besondere Nähe zum Publikum.

Auch tierische Mitwirkende sind Teil der Show und sorgen für
lebendige, unterhaltsame Momente in der Manege – darunter
insbesondere die frechen Ziegen, die gerne einmal versuchen, den
Gästen in der ersten Reihe das Popcorn zu stibitzen. Der Circus
Verona legt dabei bewusst den Fokus auf kleinere Tiere und
Haustiere.

Der Circus Verona versteht es, Tradition und moderne
Showelemente miteinander zu verbinden und so ein Programm zu
schaffen, das sowohl langjährige Zirkusliebhaber als auch neue
Besucher anspricht.

Im Rahmen des Gastspiels wird zudem eine große Ticketverlosung
angeboten: Insgesamt werden 20 x 2 Freikarten vergeben.
Interessierte können per WhatsApp unter 0163 5106221 teilnehmen.
Der Circus Verona gastiert in Alt-Walsum, Festplatz hinterm
Wacholder-Claus / Kaiserstr. 57.
Vorstellungstermine:
Freitag, 17.04., 16:00 Uhr
Samstag, 18.04., 16:00 Uhr
Sonntag, 19.04., 16:00 Uhr
Montag, 20.04. – keine Vorstellung
Dienstag, 21.04. – keine Vorstellung
Mittwoch, 22.04. – keine Vorstellung
Donnerstag, 23.04., 16:00 Uhr
Freitag, 24.04., 16:00 Uhr
Samstag, 25.04., 16:00 Uhr
Sonntag, 26.04., 11:00 Uhr
Der Circus Verona lädt alle Bürgerinnen und Bürger aus
Alt-Walsum und Umgebung herzlich ein, diese besondere Premiere
zum ersten Mal vor Ort zu erleben. |
LYDIA BENECKE - am 01. Mai 2026 in der Rheinhausenhalle
Lydia Benecke - „Sadisten: BDSM vs. Verbrechen“ Dieser Vortrag
gibt einen Einblick in die unterschiedlichen psychologischen Profile
harmloser sowie gefährlicher sexuell sadistischer Menschen:
Einerseits wird das „ganz normale Leben“ jener Menschen erläutert,
die einvernehmlich ihren sexuellen Sadismus mit masochistischen
Menschen ausleben. Andererseits wird die Gedanken- und
Gefühlswelt der gefährlichen, kriminell sexuell sadistischen
Menschen dargestellt - zu deren bekanntesten Vertretern Jack the
Ripper und Ted Bundy gehören.'
Lydia Benecke hat das erste
umfassende, wissenschaftliche Erklärungsmodell zur psychologischen
Unterscheidung gefährlicher von ungefährlichen sexuellen Sadisten
entwickelt, das in Fachbüchern wie dem dritten Band der
"Schriftenreihe der Gesellschaft für Kriminologie, Polizei und
Recht“ sowie dem Sammelband „Destruktive Sexualität. Therapie und
Risk-Assessment in der Forensischen Psychiatrie“ veröffentlicht
wurde.
In ihrem bebilderten Vortrag geht sie Fragen nach wie:
- Was unterscheidet die einen von den anderen sexuell sadistischen
Menschen? - Welche Bedürfnisse treiben sie an? - Was macht
ihre Persönlichkeit aus? - Wie gestalten sie ihre
Partnerschaften?
Lydia Benecke erklärt auch, warum „Shades of
Grey“ keinen realistischen Einblick in die Beziehungsführung
zwischen Menschen, die BDSM praktizieren, gibt und warum Christian
Grey eher ein gefährlicher als ein einvernehmlicher sexueller Sadist
ist.
Tickets und Infos unter:
https://monochromat-booking.ticket.io/qqwapy92/?lang=de
Veranstaltungsort: Rheinhausenhalle, Beethovenstraße 20 - 47226
Duisburg Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Vortrag
Einladung zum Pflanzentausch beim Gartenflohmarkt in
Wanheimerort Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg
lädt zum nunmehr zwölften Gartenflohmarkt in das Gemeindehaus am
Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort ein. Dort gibt es am Samstag, 25.
April zwischen 11 und 16 Uhr jede Menge rund um den Garten: Stauden
aus heimischen Gärten, vorgezogene Pflanzen wie Tomaten und Gurken,
einjährige Sommerblumen sowie Ableger von Zimmerpflanzen.
Die Gewächse bekommt man durch Tausch; wer nichts einzutauschen hat,
kann Pflanzen gegen eine Spende mitnehmen. Wer seine Pflanzen zum
Tausch anbieten will, meldet sich bei Christine Muthmann an (0203 /
722383), die sich über die Beliebtheit des Gartenflohmarktes freut:
„Die Leute schätzen es sehr, dass es für die Menschen und Pflanzen
kurze Wege gibt und kein Gewächs verschwendet wird. Das ist
Nachhaltigkeit, die wir brauchen.“

Gartenflohmarkt 2023. (Foto: Evangelische Rheingemeinde Duisburg)
Motorradgottesdienst mit Rock-Klassikern in der Großenbaumer
Versöhnungskirche... und Ausfahrt danach In der
Versöhnungskirche Duisburg Großenbaum sitzt der Beamte im Rennkombi
neben der Harley-Fahrerin und dem Scooter-Fan und sie feiern
gemeinsam mit vielen anderen einen Gottesdienst. Dieses Bild kennt
Ernst Schmidt, Pfarrer der Evangelischen Versöhnungsgemeinde
Duisburg-Süd und selbst begeisterter Mopedfahrer, denn in dem
Gotteshaus wird regelmäßig Motorradgottesdienst gefeiert.
Der nächste, der inzwischen 9., steht in dem Gotteshaus an der
Lauenburger Allee 23 am 26. April 2026 um 11 Uhr an – es geht um das
Thema „Lebendiges Wasser…“. „Jeder und jede ist willkommen,
unabhängig von der Konfession“, sagt Pfarrer Schmidt. „Natürlich
sind auch die eingeladen, die kein Motorrad besitzen und einfach nur
mitfeiern wollen.“

Pfarrer Schmidt im Lederkombi in der Kirche... fertig zur
anschließenden Ausfahrt.
Er gestaltet mit einem Team
engagierter Ehrenamtlicher - darunter auch Bikerinnen und Biker -
den Gottesdienst und das Drumherum. Für rockige Gottesdienstmusik
sorgt Popkantor Daniel Drückes mit seiner Band (Christine Gladbach,
Lukas Heimann, Lukas Rissel, Tim Hofer). Neben modernen geistlichen
Songs erklingen mit „Life is a Highway“ von Tom Cochrane oder „Don’t
stop believing“ von Journey auch echte Rock-Klassiker.
Einen
Pott Kaffee gibt es schon vor dem Gottesdienst, danach ist auch Zeit
für Benzingespräche bei Imbiss, Softdrinks, Kaffee und Kuchen. Dort
finden sich dann vielleicht auch wieder Gruppen von sechs bis acht
Moped-Begeisterten zusammen, die bei gutem Wetter eine Ausfahrt -
wie zuletzt ins Bergische Land - gemeinsam unternehmen und
genießen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Parkplätze
vor der Kirche sind für Motorräder vorhanden. PKWs können auf dem
danebenliegenden Schulhof geparkt werden. Mehr Infos gibt es im Netz
unter www.evgds.de.
 Motoradgottesdienst
2025 in Großenbaum (Foto: www.mogo-Duisburg.de)
Lesung mit
Wirtshausgeschichten aus Meiderich Gemeinde lädt zum
Literaturabend in „Die Ecke“
Engagierte der Evangelischen
Kirchengemeinde Duisburg Meiderich servieren im Begegnungscafé „Die
Ecke“, Horststr. 44a, regelmäßig auch kulturelle Leckerbissen. Beim
nächsten literarischen Happen am 21. April um 19 Uhr ist Dieter
Lesemann von der Meidericher Geschichts- und Schreibwerkstatt
„Hahnenfeder“ zu Gast.
Er wird aus seinem neuen Buch
„Wirtshausgeschichten aus Meiderich“ lesen. Der Eintritt ist frei.
Mehr Infos hat Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des
Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-Mail:
detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.

Baugenehmigungen für Wohnungen im Februar 2026: +24,1 % zum
Vorjahresmonat Baugenehmigungen im Neubau von Januar
bis Februar 2026 zum Vorjahreszeitraum: +17,6 % bei Wohngebäuden
insgesamt +14,2 % bei Einfamilienhäusern +25,8 % bei
Zweifamilienhäusern +18,0 % bei Mehrfamilienhäusern
Im Februar 2026 wurde in Deutschland der Bau von 22 200
Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, waren das 24,1 % oder 4 300 Baugenehmigungen mehr als im
Februar 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im
Neubau um 30,6 % oder 4 500 auf 19 000. Die Zahl genehmigter
Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, ging
im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 % oder 100 auf 3
200 zurück.

Januar bis Februar 2026: Aufwärtstrend bei neuen
Wohngebäuden hält an Im Zeitraum von Januar bis Februar 2026 wurde
in Deutschland der Bau von 41 700 Wohnungen in neuen sowie bereits
bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 16,2 % oder
5 800 Wohnungen mehr als von Januar bis Februar 2025. In neu zu
errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Februar 2026
insgesamt 34 500 Wohnungen genehmigt, das waren 17,6 % oder
5 100 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum.
Dabei
stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 14,2 %
(+1 000) auf 7 800. Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl
genehmigter Wohnungen um 25,8 % (+500) auf 2 400 zu. In
Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart,
genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 21 900 Neubauwohnungen. Das war
ein Anstieg um 18,0 % (+3 300) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die
Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen stieg im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 16,8 % (+300) auf 2 400 Wohnungen.
In
neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Februar 2026 insgesamt
950 Wohnungen (+85,6 %; +450) genehmigt. Hierunter fallen zum
Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in
Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in
bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis
Februar 2026 insgesamt 6 300 Wohnungen genehmigt, das waren 3,9 %
oder 200 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.
NRW: Gesamtumsatz der Unternehmen sank 2024 um 1,6 %
* Gesamtumsatz verringerte sich auf 2 Billionen Euro laut Daten der
Umsatzsteuerstatistik-Voranmeldungen * Umsatzrückgänge in den
größten Wirtschaftszweigen „Handel“ und „Verarbeitendes Gewerbe“
* Zahl der Umsatzmilliardäre steigt auf 209
Im Jahr 2024 hat sich der Gesamtumsatz, der in Nordrhein-Westfalen
steuerpflichtigen Unternehmen, auf 2,00 Billionen Euro verringert.
Wie das Statistische Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse
der Umsatzsteuerstatistik-Voranmeldung mitteilt, waren das 1,6 %
bzw. 31,6 Milliarden Euro weniger als im Jahr zuvor. Die
Unternehmen konnten damit das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr
2023 von 2,03 Billionen Euro nicht erreichen. Zuvor waren die
Umsätze seit 2013 jährlich gestiegen, mit Ausnahme des ersten
Corona-Jahres 2020.

Insgesamt waren 635.353 Unternehmen im Jahr 2024 in NRW
steuerpflichtig, 0,3 % mehr als im Jahr 2023. Damals wurden 633.326
Unternehmen gezählt. Berücksichtigt wurden in der Statistik nur
Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 22.000 Euro.
Umsatzrückgänge in den größten Wirtschaftszweigen „Handel“ und
„Verarbeitendes Gewerbe“ Im Bereich „Handel sowie Instandhaltung und
Reparatur von Kraftfahrzeugen” erzielten die Unternehmen 2024 mit
einem Umsatzvolumen von 656 Milliarden Euro den höchsten Umsatz
aller Wirtschaftsbereiche.
Auf Platz 2 folgte das
„Verarbeitende Gewerbe” mit 462 Milliarden Euro. In beiden
Wirtschaftsbereichen gab es jedoch Umsatzrückgänge von 2,2 bzw.
5,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Mit einem Auslandsumsatz von
174 Milliarden Euro war das Verarbeitende Gewerbe der
exportintensivste Bereich: Die Exportquote lag hier bei 37,7 % und
war damit mehr als doppelt so hoch wie die durchschnittliche
Exportquote aller Wirtschaftsbereiche. Diese lag 2024 bei 13,9 %.
Zahl der Umsatzmilliardäre in NRW steigt auf 209 Die
Wirtschaftsentwicklung der größten Unternehmen mit einem Umsatz nach
Lieferungen und Leistungen von mehr als 1 Milliarde Euro war
rückläufig. Im Jahr 2024 hatten 209 Umsatzmilliardäre ihren Sitz in
NRW, das waren 8 mehr als im Jahr zuvor. Ihr Umsatz sank auf
768 Milliarden Euro und lag damit um 2,1 % niedriger als im Jahr
2023 mit 784 Milliarden Euro.
Stadt Duisburg plant neue
Verwaltungsstruktur der Dezernate Die Stadt Duisburg
stellt die Weichen für eine umfassende Neuordnung ihrer insgesamt
acht Dezernate. Der Rat der Stadt wird in seiner kommenden Sitzung
am 4. Mai über einen neuen Dezernatsverteilungsplan sowie die
Ausschreibung von zwei Beigeordnetenstellen beraten.
Im
Verwaltungsvorstand stehen personelle Veränderungen bevor: Die
Amtszeit von Paul Bischof, Beigeordneter für das Dezernat für
Kinder, Jugendliche, Familie und Recht, endet Mitte dieses Jahres.
Martin Linne, Beigeordneter für das Dezernat für Stadtentwicklung,
Mobilität und Sport, tritt zum Jahresende in den Ruhestand. Mit den
neuen Zuschnitten der Dezernate verfolgt die Stadt Duisburg das
Ziel, Aufgabenbereiche neu und sinnvoll zu bündeln, um
Zukunftsthemen noch effektiver begegnen zu können.
Der
Bereich Wirtschaft, Planung und Genehmigung soll im neuen Dezernat
für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt gestärkt
werden. So befinden sich jetzt auch im Dezernat für Kinder, Jugend,
Familie, Bildung und Wissenschaft alle Bildungsthemen für Kinder,
Jugendliche und Familien unter einem Dach. Zwei zentrale Bereiche
des gesellschaftlichen Lebens werden künftig im Dezernat für Sport
und Kultur zusammengefasst.
Auch der Bereich Sicherheit und
Ordnung wird neu aufgestellt. Im künftigen Dezernat für Sicherheit
und Ordnung, Integration, Recht und Feuerwehr werden bislang
verteilte Zuständigkeiten organisatorisch zusammengeführt. Die
Änderungen umfassen fast alle Geschäftsbereiche und sollen
vorbehaltlich der Zustimmung des Rates zum 1. Januar 2027 umgesetzt
werden.
Gleichzeitig sollen die Besetzungsverfahren für die
oben genannten Beigeordnetenstellen im kommenden Monat mit der
Einberufung der Findungskommissionen starten. Voraussichtlich im
September soll der Rat über die Stellenbesetzungen zum 1. Januar
2027 entscheiden. Die neuen Zuschnitte sollen wie folgt aussehen:
• Dezernat des Oberbürgermeisters (Oberbürgermeister Sören Link)
• Dezernat (I) für Finanzen, Beteiligungssteuerung und
Immobilien (Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack) •
Dezernat (II) für Kinder, Jugend, Familie, Bildung und Wissenschaft
(NN) • Dezernat (III) für Arbeit, Soziales und Gesundheit
(Beigeordnete Astrid Neese) • Dezernat (IV) für Personal,
Verwaltungsmanagement, Digitalisierung und Zentrale Services
(Beigeordnete Kerstin Wittmeier) • Dezernat (V) für Wirtschaft,
Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt (zukünftig Beigeordneter
Michael Rüscher) • Dezernat (VI) für Sport und Kultur
(Beigeordnete Linda Wagner) • Dezernat (VII) für Sicherheit und
Ordnung, Integration, Recht und Feuerwehr (NN)
Dezernatsverteilungsplan der Stadtverwaltung Duisburg

Amt für Personal- und Organisationsmanagement Stand:
01.01.2027
Nachhaltiger Pflanzentauschtag im
Recyclingzentrum Mitte Der Frühling ist die ideale
Zeit, um Garten, Balkon und Fensterbank neu zu begrünen, Pflanzen zu
tauschen und sich Anregungen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag zu
holen. Passend dazu lädt die Abfallberatung der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg alle Garten- und Pflanzenbegeisterten zu einem Pflanzen-
und Samentauschtag ein.
Am Samstag, 25. April 2026, findet
die Veranstaltung von 10 bis 13 Uhr auf dem Besucherparkplatz des
Recyclingzentrums Mitte, Vygenstraße 6 in 47053 Duisburg, statt. Im
Mittelpunkt steht der Tausch von Pflanzensamen, Zimmer- und
Gartenpflanzen. Der Tag bietet die Möglichkeit, Pflanzen
weiterzugeben, neue Sorten zu entdecken und mit anderen
Pflanzenfreunden und Nachbarn ins Gespräch zu kommen.
So
leistet die Aktion einen Beitrag zu mehr Biodiversität sowie zur
Vermeidung von Verpackungsmüll und CO₂-Emissionen. Ergänzt wird das
Programm durch Angebote des R(h)einladens. Das nachhaltige Kaufhaus
präsentiert sich zum Thema Garten und Pflanzen und lädt zum Stöbern
ein. Bei einer Upcycling-Aktion entstehen aus altem Geschirr
kreative Blumentöpfe.
 Fotos Copyright:
Neuartig Media, Matthias Heuser
Auch für Kinder gibt es ein
Mitmachangebot: Sie können Sonnenblumen in selbst gebastelte
Anzuchttöpfe aus Zeitungspapier pflanzen. Darüber hinaus informiert
die Regenagentur der Wirtschaftsbetriebe Duisburg über den
natürlichen Umgang mit Regenwasser. Auch der NABU Duisburg ist mit
einem Informationsstand vertreten. Unter dem Motto „gArtenvielfalt“
informiert der Verein über nachhaltige Garten- und
Balkonbewirtschaftung und gibt praktische Tipps für mehr
Artenvielfalt.
Für das leibliche Wohl sorgt die Schülerfirma
„back4you“ mit frischen Waffeln. Mit dem Pflanzentauschtag möchten
die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zeigen, wie einfach
gemeinschaftliches Handeln, Umweltbewusstsein und Nachbarschaft
zusammenfinden– durch Teilen, Weitergeben und gemeinsames Wachsen.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Frühlingsfest mit Liedersingen in der Kreuzeskirche
Marxloh Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh
Obermarxloh lädt wieder zum beliebten Frühlingslieder-Singen ein:
Die bekannten Songs, in denen sich alles um die blühende Jahreszeit
dreht, werden am 23. April ab 14.30 Uhr in der
Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, angestimmt.
Das
Singen ist diesmal Teil eines ganzen Frühlingsfestes des Begegnungs-
und Beratungszentrums für Seniorinnen und Senioren - mit Klönen,
Kaffee und Kuchen. Eine Anmeldung im BBZ (0203 404936) oder im
Gemeindebüro (0203 75969700) ist unbedingt erforderlich. Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter
www.bonhoeffer-gemeinde.org.
LKA-NRW: 20.000
Menschen aus NRW erhalten Post von der Polizei: Kein Fake, sondern
Aufruf zur Teilnahme an der deutschlandweiten Studie SKiD
Die Polizei NRW legt großen Wert darauf, die Sicherheit in
Nordrhein-Westfalen zu stärken. Um weitere Erkenntnisse zu gewinnen
und gezielt Maßnahmen erarbeiten zu können, werden im Auftrag des
Landeskriminalamtes NRW (LKA NRW) in diesen Tagen Briefe verschickt.
Empfänger sind 20.000 zufällig ausgewählte Menschen aus 94
Kommunen in NRW. Sie haben die Chance, an der neuen Erhebungswelle
der Dunkelfeldstudie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland"
(SKiD) teilzunehmen.
"Wir raten Ihnen stets dazu, immer
genau zu prüfen, ob Schreiben echt sind, um Betrugsversuche
auszuschließen. Das gilt genauso für unseren Fragebogen, auch wenn
es nicht um sensible Kontodaten oder Ähnliches geht. Daher bekommen
Sie mit dem ersten Anschreiben ein Informationsblatt zur Überprüfung
der Echtheit", sagt Ingo Wünsch, Direktor des Landeskriminalamtes
NRW.
"Sollten Sie also zu den 20.000 Menschen ab 16 Jahren
aus NRW zählen, die zu Forschungszwecken angeschrieben werden,
nehmen Sie sich bitte die Zeit, prüfen Sie das Schreiben kritisch
und helfen Sie, mit Ihren Angaben die polizeiliche Arbeit weiter
nach vorne zu bringen." Das dauert nicht länger als circa 30 bis 45
Minuten. "Die Informationen, um die wir Sie bitten, beziehen sich
auf persönliche Erfahrungen mit Kriminalität, das Anzeigeverhalten
und das Sicherheitsgefühl", informiert Dr. Maike Meyer, Leiterin des
Dezernats zur Kriminalprävention beim LKA NRW.
SKiD steht
für "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland". Es handelt sich um
eine bundesweite und repräsentative Bevölkerungsbefragung, die über
den europäischen Sicherheitsfond kofinanziert und federführend durch
das Bundeskriminalamt (BKA) durchgeführt wird. Das BKA hat den
Fragebogen in Zusammenarbeit mit den Ländern entwickelt. Mit der
praktischen Durchführung der Befragung ist das Umfrageinstitut
"Verian" beauftragt.
Die Auswertung der Bundesdaten erfolgt
durch das Bundeskriminalamt, die Landesdaten werden von den
jeweiligen Landeskriminalämtern oder Polizeihochschulen ausgewertet.
In Nordrhein-Westfalen erfolgt die Datenauswertung durch die
Kriminalistisch-kriminologische Forschungsstelle (KKF) des LKA NRW.
SKiD wurde 2017 durch die Innenministerkonferenz (IMK) beauftragt.
Bundesweit werden rund 200.000 Anschreiben verschickt, um Menschen
zur Beteiligung aufzurufen.
"Wir möchten das Dunkelfeld
aufhellen und noch besser verstehen, wo Menschen Unsicherheiten
verspüren - nicht nur zu Forschungszwecken, sondern auch, um
nachhaltige Präventionsstrategien zu entwickeln und das Vertrauen in
die Polizei zu stärken", sagt Dr. Maike Meyer.
In NRW werden in jeder Erhebungswelle
wechselnde Themen intensiver beleuchtet: Im ersten Durchlauf ging es
um das Sicherheitsempfinden im öffentlichen Raum. In der zweiten
Welle ging es um die Frage, in welchen Situationen Zivilcourage
gezeigt und wann Notrufe getätigt werden. "Und jetzt führen wir die
dritte Erhebungswelle durch und fragen gezielt nach der Wahrnehmung
von Bedrohungsszenarien und polarisierenden Einstellungen."
Wer ausgewählt wurde, erhält in diesen Tagen zunächst ein
offizielles Ankündigungsschreiben. Ende des Monats folgt der
Fragebogen. "Den können Sie entweder schriftlich ausfüllen und
kostenlos zurückschicken oder online per QR-Code beantworten",
informiert Dr. Maike Meyer. Die Befragten wurden per Zufallsprinzip
aus den Einwohnermelderegistern gezogen. Ein
Anonymisierungsverfahren schützt personenbezogene Daten. "Das
Institut Verian erfragt die Daten und am Ende erhalten wir
anonymisierte Ergebnisse, ohne Namen oder Adressen."
Die
Zufallsauswahl sorgt dafür, dass das Bild der Bevölkerung
aussagekräftig ist. Wer mehr erfahren möchte, findet auf der
Projektseite der KKF die wichtigsten Fakten sowie die Ergebnisse der
ersten Erhebungswellen:
https://lka.polizei.nrw/artikel/sicherheit-und-kriminalitaet-in-deutschland.
Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des
Bundeskriminalamtes.
Die Kriminalistisch-kriminologische
Forschungsstelle (KKF) des Landeskriminalamtes NRW führt
wissenschaftliche Studien durch - oft in Kooperation mit
Universitäten und weiteren Forschungseinrichtungen. Ziel ist jeweils
die Optimierung polizeilicher Ermittlungen, Gefahrenabwehr,
Kriminalprävention und Opferschutz.
„UmweltKids“ in der
Stadtteilbibliothek Wanheimerort Das Programm
„UmweltKids“ lädt mit drei spannenden Veranstaltungen zum Thema
Umwelt Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren in die
Stadtteilbibliothek Wanheimerort an der Düsseldorfer Straße 544 ein.
Die Kinder werfen einen Blick darauf, wie
viel im Alltag verbraucht wird und wo die Dinge herkommen, die sie
täglich nutzen. Sie lernen, wie Materialien durch Upcycling länger
genutzt und sinnvoll umgestaltet werden können. Den Abschluss bildet
der Workshop „Volle Power“ am Samstag, 18. April, von 11 bis 12.30
Uhr.
Die jungen Teilnehmenden erfahren, was Energie
eigentlich ist und wie elektrischer Strom entsteht. Gemeinsam
erkunden sie verschiedene Wege der Stromerzeugung und erhalten einen
altersgerechten Einblick in erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist
kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de
unter Veranstaltungen erforderlich.
Fragen beantwortet das
Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096.
Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr,
freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von
10 bis 13 Uhr.
„Platz gemacht!“: Außenführung auf
dem König-Heinrich-Platz Zu einer Außenführung am
König-Heinrich-Platz anlässlich der neuen Sonderausstellung „Platz
gemacht!“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum gemeinsam mit
dem Stadtarchiv am Dienstag, 21. April, um 16.30 Uhr ein. Die
Führung unter der Leitung der Kunsthistorikerin Annika Enßle startet
unter dem Titel „Platz gemacht!
Der König-Heinrich-Platz und
seine Kirche“ vor dem Stadttheater in der Innenstadt. Architektur,
Atmosphäre und Nutzungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit
erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer
Stadt im Wandel. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150
Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter
Geschichte.
In dieser Außenführung auf dem
König-Heinrich-Platz wird auf die Geschichte des
König-Heinrich-Platzes im Allgemeinen und der Liebfrauenkirche im
Besonderen eingegangen. Die Teilnahme an der Führung im öffentlichen
Straßenraum ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Gefahr. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Das gesamte Begleitprogramm zur
Ausstellung „Platz gemacht!“ ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de
abrufbar.
7. Walsumer Maifest
auf dem Kometenplatz
Auf dem Kometenplatz in Walsum steht das 7. Walsumer Maifest in den
Startlöchern. Los geht es am Samstag, 25. April, um 12 Uhr. Ende ist
um 18 Uhr. Moderatoren führen bei dem Familienevent durch ein
abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Alle Attraktionen vor Ort sind
für Kinder kostenfrei. Selbstverständlich ist auch für Speis und
Trank gesorgt.
Als besonderer Höhepunkt des Maibaumfestes
wird die „Walsumer Maikönigin“ gekürt. Alle volljährigen
Besucherinnen können sich im Laufe des Festes an einem Stand nahe
der Bühne dafür anmelden. Die Siegerin erhält das Geschenkpaket
„Wonnemonat Mai“ mit zahlreichen Überraschungen von Walsumer
Unternehmen. Außerdem versteigern Walsumer Kindergärten und
Grundschulen selbstgestalteten Holztulpen.
Die Erlöse kommen
der jeweiligen Einrichtung zugute. Die Veranstaltergemeinschaft
unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Georg Salomon
besteht aus dem Knappenverein Walsum, der Leistungsgemeinschaft
Walsum, Thomas Paschke und Alfred Walzer sowie der Bezirksverwaltung
Walsum.
Das Märchenzelt zu Gast in den
Bezirksbibliotheken Walsum und Hamborn
Das Märchenzelt lädt Kinder ab vier Jahren am Samstag, 25. April, um
11 Uhr in die Bezirksbibliothek Walsum am Kometenplatz 32, sowie am
Mittwoch, 29. April, um 16.30 Uhr in die Bezirksbibliothek Hamborn
auf der Schreckerstraße ein. Die Märchenerzählerin Sandra Zurawski
präsentiert Geschichten von Dummlingen, die klüger handeln als
erwartet, von mutigen Tieren und von besonderen Wesen aus der Welt
der Märchen.
Die Erzählstunde fördert Fantasie, Zuhörfreude
und den Zugang zu Geschichten in ruhiger, kindgerechter Atmosphäre.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Märchenzelt ist eine
Kooperation der Stadtbibliothek Duisburg mit dem Kommunalen
Integrationszentrum Duisburg und dem Amt für schulische Bildung der
Stadt Duisburg.
NGG Nordrhein: „Reformpaket darf
Menschen, die arbeiten, nicht noch weiter abhängen“
Duisburg und seine zwei Welten: Auf 3.100 Beschäftigte kommt 1
Einkommensmillionär. Vor der eigenen Haustür treffen Welten
aufeinander: Es gibt 58 Einkommensmillionäre in Duisburg.
Gleichzeitig haben 179.800 Menschen einen Job – sie arbeiten vor
allem im Handwerk, in der Industrie und in der Dienstleistung, um
ihr Geld zu verdienen.

Damit kommen in Duisburg 3.100 sozialversicherungspflichtig
Beschäftigte auf einen Menschen, der ein Einkommen von mindestens
einer Million Euro pro Jahr hat. Darauf hat die Gewerkschaft
Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Duisburg hingewiesen. Die NGG
Nordrhein beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Landesamtes
(IT.NRW) und der Arbeitsagentur.
„So sieht das Gefälle
zwischen Normal- und Spitzenverdienern in Duisburg aus. Die einen
krempeln die Ärmel hoch, um über die Runden zu kommen. Die anderen
verdienen ihr Geld überwiegend an der Börse und mit
Unternehmensgewinnen“, sagt Adnan Kandemir. Der Geschäftsführer der
NGG Nordrhein warnt dabei „vor einer zunehmenden sozialen Schieflage
in Duisburg“.
Die Gesellschaft gerate immer mehr aus den
Fugen. „Es geht nicht darum, dass die einen mehr Geld haben als die
anderen. Es geht darum, dass wenige im ‚Gold-Statuslevel‘ leben. Und
dass immer mehr trotz eines Vollzeitjobs darum kämpfen, genug Geld
für Miete, Sprit und Lebensmittel zusammenzubekommen. Von denen, die
keine Arbeit haben oder mit Armut im Alter klarkommen müssen, ganz
zu schweigen. Das gefährdet am Ende sogar die Demokratie“, sagt
Adnan Kandemir.
Der Gewerkschafter appelliert jetzt an die
Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD aus Duisburg und der Region,
beim anstehenden Reformpaket der Regierungskoalition „sozialen Kurs
zu halten“.
Adnan Kandemir: „Es geht darum, Menschen, die
Tag für Tag arbeiten, nicht noch weiter abzuhängen. Denn sie sind
die breite Mehrheit und tragen die Hauptlast: Lohn- und
Mehrwertsteuer drücken enorm.“
Erbschaften und Vermögen
würden dagegen nur 1,1 Prozent des gesamten Steueraufkommens
bringen. Auf keinen Fall dürfe Arbeit stärker besteuert werden als
Kapitaleinkommen – also Zinsen, Dividenden von Aktien oder
Kursgewinne beim Verkauf von Wertpapieren. Denn dafür falle meistens
pauschal nur eine Abgeltungsteuer von 25 Prozent an. Gerechte
Steuern und eine faire Vermögensverteilung seien das A und O der
Reformen, die der Bund jetzt anschieben müsse.
„Ein
Durchschnittspaar zahlt immerhin 43 Prozent Steuern und Abgaben“,
sagt Kandemir. Das müsse Schwarz-Rot jetzt ändern. Die heimischen
Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD müssten jetzt dafür sorgen,
dass „die anstehenden Reformen der Bundesregierung bei Steuern,
Rente, Gesundheit & Co. die Kluft zwischen Arm und Reich überwinden
und nicht noch größer machen“.
Dabei dürften eine
Vermögenssteuer und ein höherer Spitzensteuersatz keine Tabus sein.
Außerdem fordert die NGG Nordrhein Schwarz-Rot auf, „den Mut zu
haben, das Ehegattensplitting abzuschaffen“. Es mache Jobs für
Frauen oft unattraktiv und fördere damit überkommene Rollenbilder.
Der Widerrufsbutton kommt – Verträge künftig so einfach
widerrufen wie abschließen
Ab 19. Juni 2026 soll der Widerruf von Online-Verträgen deutlich
einfacher werden: Online-Händler müssen künftig einen gut sichtbaren
sogenannten „Widerrufsbutton“ auf ihrer Website bereitstellen. Wie
Verbraucherinnen und Verbraucher diese neue Funktion nutzen können
und was es für grenzüberschreitende Online-Käufe bedeutet, erklärt
das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland in einem neuen
Webartikel.
Durch die gesetzliche Einführung eines
Widerrufsbuttons soll der Widerruf für Verbraucherinnen und
Verbraucher ab 19. Juni 2026 einfacher werden.
Für welche
Verträge gilt der Widerrufsbutton? Die Neuregelung gilt für
Fernabsatzverträge, die über eine Online-Benutzeroberfläche wie eine
Webseite oder eine App geschlossen werden. Verträge, die
ausschließlich per Telefon oder E-Mail zustande kommen, sind nicht
erfasst.
Ob der Vertrag direkt bei einem Online-Shop oder
über eine Vermittlungsplattform geschlossen wird, spielt keine
Rolle. Entscheidend ist, dass tatsächlich ein gesetzliches
Widerrufsrecht besteht (mehr zum Widerrufsrecht bei Online-Käufen).
Grundlage ist die Richtlinie (EU) 2023/2673, die von den
Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden muss. Der
deutsche Gesetzgeber hat die Umsetzung bereits beschlossen. Die
Neuregelung tritt am 19. Juni 2026 in Kraft. Auch weitere
Mitgliedstaaten sind bereits tätig geworden. Nach der Umsetzung in
allen Mitgliedstaaten profitieren alle Verbraucherinnen und
Verbraucher in der EU von der Regelung.
Wann müssen auch
ausländische Online-Shops den Widerrufsbutton anbieten? Auch
ausländische Online-Shops können ab dem 19. Juni 2026 verpflichtet
sein, einen Widerrufsbutton bereitzustellen. Maßgeblich ist, ob die
Richtlinie im jeweiligen Staat dann bereits umgesetzt wurde oder ob
sich das Angebot gezielt an Verbraucherinnen und Verbraucher in
Deutschland richtet und daher deutsches Recht anwendbar ist.
Deutsches Recht ist regelmäßig bei einer .de-Domain,
deutschsprachigen Inhalten oder spezifischen Lieferangeboten nach
Deutschland anwendbar, sodass die Pflicht zur Bereitstellung eines
Widerrufsbuttons greift.
So funktioniert der Widerruf über
den „Button“ Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird der
Widerruf dadurch deutlich vereinfacht. In einem ersten Schritt
müssen sie den Widerrufsbutton betätigen. In der Regel wird es sich
um eine Schaltfläche (Button) handeln. Denkbar ist auch ein Link.
Erforderlich ist eine klare und eindeutige Beschriftung, z. B. mit
„Vertrag widerrufen“.
Anschließend sind in einer Eingabemaske
in der Regel folgende Angaben zu machen: Name Angaben zur
Identifizierung des Vertrags (z. B. Bestellnummer) ein
Kommunikationsmittel für die Eingangsbestätigung
In einem
zweiten Schritt ist dann ein weiterer Button zu aktivieren. Auch
dieser muss eine eindeutige Beschriftung tragen, wie z. B. „Widerruf
bestätigen“.
Erst mit der Aktivierung dieses zweiten Buttons
ist der Widerruf erklärt. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen
anschließend unmittelbar eine Eingangsbestätigung erhalten; der
Eingang dieser Bestätigung sollte unbedingt kontrolliert werden.
Die Zwei-Schritt-Lösung soll verhindern, dass der Widerruf
versehentlich ausgelöst wird. Wichtig: Der Button muss während
der gesamten Widerrufsfrist von 14 Tagen leicht auffindbar,
hervorgehoben platziert und eindeutig beschriftet sein. Er darf
nicht versteckt oder irreführend gestaltet sein.
Was tun,
wenn es keinen Widerrufsbutton gibt? Auch ohne Widerrufsbutton
können Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Widerruf weiterhin auf
anderem Weg erklären, z. B. per E-Mail.
Für Unternehmer kann
ein fehlender Widerrufsbutton ab dem 19. Juni 2026 jedoch rechtliche
Konsequenzen haben. Das Fehlen der gesetzlich vorgeschriebenen
Funktion kann Abmahnungen nach sich ziehen.
Kommt es bei
Online-Einkäufen im EU-Ausland zu Problemen mit dem Widerrufsrecht,
die nicht selbst gelöst werden können, steht das EVZ Deutschland
Verbraucherinnen und Verbrauchern kostenlos zur Seite.
Weitere Informationen zum Widerrufsbutton

Elterngeld 2025: Anteil der Eltern mit Elterngeld Plus
auf Höchststand • 1,19 Millionen Frauen und 417 000
Männer bezogen 2025 Elterngeld; Väteranteil mit 25,9 % nahezu
unverändert • Anteil der Beziehenden von Elterngeld Plus mit
40,3 % auf neuem Höchststand • Durchschnittliche Dauer des
geplanten Elterngeldbezugs 2025 bei Frauen mit 14,9 Monaten
weiterhin deutlich länger als bei Männern mit 3,8 Monaten
Rund 1,61 Millionen Frauen und Männer in Deutschland haben im Jahr
2025 Elterngeld erhalten. Das waren rund 62 000 oder 3,7 % weniger
als im Jahr 2024. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, ging die Zahl der Männer mit Elterngeldbezug im
Vorjahresvergleich um 15 000 oder 3,4 % auf 417 000 zurück, die Zahl
der leistungsbeziehenden Frauen um 47 000 oder 3,8 % auf 1,19
Millionen.
Damit sank die Zahl der Elterngeldbeziehenden im
vierten Jahr in Folge und lag 13,9 % niedriger als 2021. Diese
Entwicklung spiegelt auch den Rückgang der Geburten in den
vergangenen Jahren wider.
648 000 Bezieherinnen und Bezieher
von Elterngeld planten im Jahr 2025 die Inanspruchnahme von
Elterngeld Plus, und zwar 45,2 % der berechtigten Mütter und 26,1 %
der Väter. Insgesamt betrug der Anteil der Empfängerinnen und
Empfänger von Elterngeld, die bei ihrem Elterngeldbezug zumindest
anteilig auch Elterngeld Plus einplanten, 40,3 % (2024: 36,7 %).
Seit seiner Einführung wird das Elterngeld Plus somit immer
stärker nachgefragt. Zum Vergleich: 2016, im ersten Jahr nach seiner
Einführung, entschieden sich 20,1 % der Mütter und 8,2 % der Väter
für Elterngeld Plus. Das Elterngeld Plus fällt monatlich niedriger
aus als das sogenannte Basiselterngeld, wird dafür aber länger
gezahlt.
Arbeiten beide Elternteile parallel in Teilzeit,
können mit dem Partnerschaftsbonus bis zu vier zusätzliche Monate
Elterngeld Plus in Anspruch genommen werden. Von dieser Möglichkeit
machten allerdings nur 8,3 % der Beziehenden von Elterngeld Plus
Gebrauch.
Väteranteil in Sachsen am höchsten, im Saarland am
niedrigsten Der Väteranteil lag im Jahr 2025 mit 25,9 % nahezu
unverändert auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 25,8 %). 2024 war
der Väteranteil erstmals leicht rückläufig, nachdem er zuvor seit
2015 kontinuierlich gestiegen war – von damals 20,9 %. Der
Väteranteil gibt den Anteil der männlichen Bezieher an allen
Elterngeldbeziehenden an.
Spitzenreiter im
Bundesländervergleich mit einem Väteranteil von 30,0 % im Jahr 2025
war – wie im Vorjahr – Sachsen, gefolgt von Baden-Württemberg
(28,0 %) und Bayern (27,6 %). Am niedrigsten lag der Väteranteil
2025 – ebenfalls wie im Vorjahr – im Saarland (21,0 %).
Erhebliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei der
geplanten Bezugsdauer Die durchschnittliche Dauer des geplanten
Elterngeldbezugs lag bei den Frauen im Jahr 2025 unverändert bei
14,9 Monaten. Die von Männern angestrebte Bezugsdauer war mit
durchschnittlich 3,8 Monaten deutlich kürzer und im Vergleich der
vergangenen Jahre nahezu konstant (2024: 3,8 Monate;
2023: 3,7 Monate).
NRW: Mehr als die Hälfte der
Volljährigen war 2025 übergewichtig * Fast ein Fünftel
der Erwachsenen galt als adipös * Zahl der vollstationären
Behandlungsfälle von Adipositas im Krankenhaus mehr als
zweieinhalbmal so hoch wie zehn Jahre zuvor * Rückgang
stationärer Reha-Behandlungen um 19 % im Zehnjahresvergleich
Mehr als die Hälfte (54,9 %) der Erwachsenen in Nordrhein-Westfalen
(ab 18 Jahren) war im Jahr 2025 gemessen am Body-Mass-Index (BMI)
übergewichtig. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt auf Basis von Erstergebnissen des
Mikrozensus mitteilt, war knapp jede fünfte erwachsene Person
(19,2 %) adipös; 35,6 % der Erwachsenen waren präadipös.
Die
Einordnung erfolgt gemäß den Richtlinien der
Weltgesundheitsorganisation (WHO), die bei Erwachsenen ab einem BMI
von 25 von Übergewicht spricht. Dabei wird differenziert zwischen
einer Vorstufe (Präadipositas: BMI von 25 bis unter 30) und starkem
Übergewicht (Adipositas: BMI ab 30).

Den höchsten Anteil an Personen mit Übergewicht verzeichnete die
Altersgruppe der 45- bis 64-Jährigen mit insgesamt 61,4 %. In dieser
Altersgruppe waren knapp zwei Fünftel (38,1 %) präadipös und fast
ein Viertel (23,3 %) adipös. Bei den jungen Erwachsenen im Alter von
18 bis 29 Jahren zeigt sich hingegen ein anderes Bild: Mit 35,9 %
ist der Anteil übergewichtiger Personen hier am geringsten. Während
knapp ein Viertel (24,6 %) dieser Altersklasse einen BMI von 25 bist
unter 30 aufwies, lag der Anteil der Menschen mit Adipositas bei
11,3 %.
Anstieg der vollstationären Behandlungsfälle von
Adipositas in Krankenhäusern Im Jahr 2024 wurden gemäß
Diagnosestatistik der Krankenhäuser 11.065 Patientinnen und
Patienten aus Nordrhein-Westfalen aufgrund von Adipositas
vollstationär in Krankenhäusern behandelt. Das entspricht einem
Anstieg von 2,6 % gegenüber 2023. Damit lag die Zahl dieser
Behandlungsfälle mehr als zweieinhalbmal so hoch wie zehn Jahre
zuvor (2014).
Seitdem war die Fallzahl, mit Ausnahme eines
Rückgangs um 4,6 % im ersten Jahr der Coronapandemie, stetig
angestiegen. Gut 70 % der im Jahr 2024 wegen Adipositas
vollstationär behandelten Personen waren Frauen. Der Anstieg der
Fälle in 2024 ist ausschließlich auf die Zunahme der Behandlung von
Frauen zurückzuführen: Während sich die Zahl der Behandlungen von
Männern um 0,3 % verringerte, stieg sie bei Frauen um 3,8 %. Die
wegen Adipositas in Krankenhäusern behandelten Personen waren
größtenteils mittleren Alters: 70,7 % waren zwischen 30 und 59 Jahre
alt. Lediglich 1,7 % der Patientinnen und Patienten waren
minderjährig.

Anstieg stationärer Reha-Behandlungen von Adipositas –
Fallzahlen dennoch geringer als zehn Jahre zuvor Im Jahr 2024 wurden
in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen (ab 100 Betten) 3.145
Personen aus NRW mit der Diagnose Adipositas behandelt. Das waren
5,4 % mehr als im Vorjahr. Damit setzte sich der leichte Anstieg der
Fallzahlen seit dem Tiefststand in 2020, dem ersten Jahr der
Corona-Pandemie, fort.
Im Vergleich zu 2014 sind die
Fallzahlen um 19 % gesunken. Männer und Frauen nahmen
Reha-Behandlungen von Adipositas dabei nahezu gleich häufig in
Anspruch. Wie bei den Krankenhausbehandlungen stieg auch die Zahl
der Reha-Behandlungen bei Frauen mit 10,5 % stärker an als bei den
Männern mit 0,7 %. Gut ein Fünftel (22,3 %) der Patientinnen und
Patienten waren minderjährig.
Rotterdams
Bürgermeisterin Carola Schouten zu Besuch im Duisburger Rathaus Oberbürgermeister Sören Link hatam 15. April Carola Schouten, die
Bürgermeisterin der Stadt Rotterdam, im Duisburger Rathaus
empfangen. Der Besuch knüpft an eine langjährige Verbindung zwischen
beiden Städten an, die bis in die Nachkriegszeit zurückreicht. Ein
früher Meilenstein war der Besuch des damaligen Rotterdamer
Bürgermeisters Dr. Gerard Ewoud van Walsum im Jahr 1954.

Oberbürgermeister Sören Link (3. v. re.) begrüßt die Bürgermeisterin
von Rotterdam, Carola Schouten (2. v. l.) zu ihrem ersten Besuch in
Duisburg. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
„Duisburg und
Rotterdam verbindet bis heute sehr viel: unsere Häfen, unsere Rolle
als bedeutende Logistikstandorte und die Frage, wie wir industrielle
Stärke zukunftsfähig weiterentwickeln“, sagt Oberbürgermeister Sören
Link. „Gerade deshalb ist der Austausch zwischen unseren Städten
hilfreich und sinnvoll.“ Rotterdam und Duisburg sind in besonderer
Weise mit Themen wie Logistik, Handel, Industrie und Infrastruktur
verbunden.
Auch Fragen rund um nachhaltige Entwicklung,
Energietransformation und Wasserstoff spielen in beiden Städten eine
wichtige Rolle. Der Besuch von Bürgermeisterin Schouten knüpft an
die langjährigen Kontakte zwischen Rotterdam und Duisburg an und
setzt den persönlichen Austausch fort. Im Anschluss an den Termin im
Rathaus stand für die Delegation noch ein Besuch bei der Duisburger
Hafen AG auf dem Programm.
Freie Wohlfahrtspflege
begrüßt neue KiBiz-Vorschläg NRW-Familienministerin
Verena Schäffer (Bündnis 90/Die Grünen) hat am 15. April die
Vorschläge der Landesregierung von NRW zur Weiterentwicklung des
KiBiz-Gesetzentwurfs vorgestellt. Die Landesarbeitsgemeinschaft der
Freien Wohlfahrtspflege NRW (LAG FW NRW) bewertet diese Vorschläge
ausdrücklich positiv. Kirsten Schwenke, Vorsitzende der LAG FW NRW,
ordnet die Ergebnisse wie folgt ein:
Kirsten Schwenke: „Mit
den heute vorgestellten Vorschlägen ist die Landesregierung einigen
zentralen Forderungen der Freien Wohlfahrtspflege weit
entgegengekommen. Dies ist das Ergebnis eines intensiven,
gemeinsamen Gesprächsprozesses zwischen der Landesregierung, den
regierungstragenden Fraktionen und der Freien Wohlfahrtspflege.
Dieser Prozess war konstruktiv, offen und klar
lösungsorientiert. In den Gesprächen wurde deutlich, dass alle
Beteiligten das gemeinsame Ziel verfolgen, tragfähige und gute
Lösungen für Kinder, Eltern sowie die Mitarbeitenden in den
Kindertageseinrichtungen zu finden. Auf dieser Grundlage ist es
gelungen, wesentliche Knackpunkte des Gesetzentwurfs spürbar zu
entschärfen.
Besonders begrüßen wir die Neuregelung der Kern-
und Randzeiten. Die Ausweitung der Kernzeit auf 35 Wochenstunden ist
ein wichtiges Signal zur Sicherung und Weiterentwicklung der
pädagogischen Qualität in den Einrichtungen. Ebenso ist die
Zurücknahme der erweiterten Überbelegung von Gruppen ein klares
Bekenntnis zur Wahrung von Bildungs- und Betreuungsqualität und zu
verlässlichen Rahmenbedingungen für Kinder und Fachkräfte.
Auch bei den weiterhin kritisch gesehenen erweiterten Buchungszeiten
haben wir eine ernsthafte Bereitschaft der Landesregierung und der
regierungstragenden Fraktionen wahrgenommen, eine tragbare Lösung zu
finden. Wir setzen auf die gute Kommunikation mit Ministerin
Schäffer, die uns zuversichtlich stimmt, auch für diesen Punkt
gemeinsam eine gute Lösung zu erzielen.
Dieser Wille zum
Dialog und zur Weiterentwicklung ist ein wichtiges Zeichen für die
weitere parlamentarische Beratung. Familienministerin Schäffer hat
den Prozess mit Engagement und klarer Dialogbereitschaft begleitet
und damit entscheidend zu den erzielten Fortschritten beigetragen.“
Hintergrundinformationen Die Spitzenverbände der Freien
Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen (LAG FW NRW) sowie die
katholische und die evangelische Kirche vertreten aktuell 8.300 von
insgesamt 10.800 Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen.
Damit befinden sich drei Viertel aller Kitas in NRW in freier
Trägerschaft. In diesen Kitas bilden, erziehen und betreuen mehr als
100.000 Beschäftigte etwa 500.000 Kinder.
Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW in drei
Sätzen 750.000 Mitarbeitende der Freien Wohlfahrtspflege in
Nordrhein-Westfalen setzen sich täglich dafür ein, Menschen in allen
Lebenslagen zu unterstützen. Mit ihren Angeboten und
Dienstleistungen erreichen die Träger der Freien Wohlfahrtspflege in
NRW jährlich rund 6 Millionen Menschen. Neben den konkreten Aufgaben
der Wohlfahrts- und Sozialarbeit übernehmen die Verbände eine
wichtige Mittlerrolle zwischen Gesellschaft, Politik und Verwaltung:
Sie benennen soziale Schieflagen und setzen auf Dialog, um
gemeinsame Lösungen für alle beteiligten Akteurinnen und Akteure zu
erreichen.
Hausbesuche im Notdienst neu organisiert -
KV Nordrhein startete unter 116 117 neuen Fahrdienst
Mehr Digitalisierung, mehr Effizienz und mehr Zeit für den Patienten
Pilotphase im Raum Düsseldorf/Neuss erfolgreich Ein
Freitagnachmittag in Neuss. Duc Phu Dinh greift zu Arztkoffer und
Tablet, verlässt das Dienstzimmer der Kassenärztlichen Vereinigung
(KV) Nordrhein im Johanna-Etienne-Krankenhaus im Neusser Norden. Vor
der Tür wartet Fahrerin Alexandra Bindels, die ihn in den kommenden
Stunden zu den Erkrankten in der Region fahren und begleiten wird –
jederzeit digital koordiniert über die Servicenummer 116 117.
Der Ablauf zeigt, wie die KV Nordrhein die ambulante Versorgung
außerhalb der Sprechstundenzeiten jetzt im gesamten Rheinland neu
aufstellt: zentral gesteuert, elektronisch unterstützt und mit mehr
Zeit für die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten.
Duc
Phu Dinh ist Internist und Allgemeinmediziner aus Krefeld. Seit 2006
absolviert er im Rahmen des ambulanten Notdienstes Hausbesuche in
der Region. Seit Januar 2026 arbeitet er als Kooperationsarzt im
Pilotprojekt der KV Nordrhein für Düsseldorf und Neuss. Zum 1. April
2026 wurde dieses Modell auf ganz Nordrhein ausgeweitet. Ziel:
flächendeckend besser helfen, Versorgung verlässlich sichern und
Praxen entlasten.
Neu: Digitale Steuerung, kurze Wege und
mehr Fokus auf die Menschen Die Abläufe sind präzise und bleiben
für Erkrankte bewährt: Die für Patientinnen und Patienten kostenlose
Servicenummer 116 117 nimmt die Anrufe außerhalb der
Praxisöffnungszeiten (abends, nachts, am Wochenende oder feiertags)
entgegen, die Disposition der KV Nordrhein in Köln steuert und
bereitet alles für die Diensthabenden vor.
Sofort nach dem
Erfassen der Patientenbeschwerden sieht Phu Dinh auf seinem Tablet
die Einsatzdaten und wichtigen Informationen über den erkrankten
Patienten. So kann er direkt noch im Fahrzeug entscheiden: erst
telefonische Klärung oder sofortiger Hausbesuch. Fahrerin Bindels
bringt ihn direkt vor die Tür der Anrufenden. Das spart Zeit,
reduziert Wege, erhöht nachts die Sicherheit.
Der erste
Einsatz an diesem Tag: eine 86-Jährige mit Bauchschmerzen.
Treppenlift und Rollator weisen auf eingeschränkte Mobilität hin.
Die Messung zeigt eine deutlich zu niedrige Sauerstoffsättigung.
Mediziner Phu Dinh spricht mit der Patientin und den Angehörigen,
organisiert die Einweisung in eine Klinik. Wieder im Auto
dokumentiert er direkt digital, auch die Abrechnung läuft
automatisiert. Der nächste Auftrag erscheint: ein Altenheim, 2,5
Kilometer entfernt. Verdacht auf Blasenentzündung, Rücksprache mit
der Tochter, gemeinsam abwägen – Krankenhaus ja oder nein. So
funktioniert ambulante Versorgung am Menschen, klar strukturiert und
zügig.
Entlastung für Praxen in Nordrhein Die Reform
dahinter: Seit 1. Januar 2026 ruht die Verpflichtung der
niedergelassenen Haus- und Fachärztinnen und -ärzte, Fahrdienste im
Rahmen des ambulanten Notdienstes zu übernehmen. Die Hausbesuche
führen nun Ärztinnen und Ärzte aus, die sich bewusst dafür
entschieden und eine Kooperationsvereinbarung mit der KV Nordrhein
abgeschlossen haben.
Für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte
bedeutet das: keine verpflichtenden Fahrdienste mehr, planbare
Einsätze und deutlich weniger organisatorischer Aufwand. Und: Bisher
mussten viele Niedergelassene im Rheinland für Hausbesuche noch
ihren eigenen PKW nutzen. Auch dies gehört nun durch die
einheitliche Fahrdienststruktur über die KV Nordrhein der
Vergangenheit an – ebenso wie spontane Vertretungen oder nächtliche
Alleinfahrten für Ärztinnen.
Zudem wird für viele Ärztinnen
und Ärzte durch eine einheitliche Kostenstruktur der Fahrdienst
sogar günstiger – denn die ambulante Versorgung in den
Bereitschaftszeiten finanziert sich solidarisch selbst. Der
Fahrdienst wird damit zu einer eigenständigen, gut strukturierten
Tätigkeit – mit digitaler Unterstützung, klaren Abläufen und ohne
die bisherigen Belastungen.
Neue Bezirke, mehr Flexibilität
Auch strukturell wurde zum April gestrafft: Statt 54 sehr
unterschiedlicher Fahrdienstbezirke gibt es nun 20 neu
zugeschnittene Bereiche in Nordrhein. Die Basis dafür legte die
Analyse tausender Einsatzfahrten in den letzten Jahren. Die neuen
Bezirke ermöglichen eine flexible Steuerung – auch innerhalb einer
Schicht, etwa an Brücken- und Feiertagen mit hohem Bedarf. Die
Ärztinnen und Ärzte sind während des Dienstes permanent mit der 116
117-Disposition verbunden und erhalten alle relevanten Informationen
auf ihr „Dienst-Tablet" digital. Das beschleunigt Entscheidungen und
verkürzt Wege.
Worum es am Ende geht, erlebt Phu Dinh im
Einsatz: ankommen, einschätzen, handeln – und helfen. Für fast zehn
Millionen Menschen im Rheinland bedeutet das: verlässliche ärztliche
Hilfe außerhalb der Sprechstundenzeiten, jede Nacht, jedes
Wochenende.
Weitere Informationen zur neuen
Fahrdienststruktur in Nordrhein, ein aktuelles Fazit zur
funktionierenden Neustruktur über die Ostertage hier. Die KV
Nordrhein lädt ebenso interessierte Ärztinnen und Ärzte ein, Teil
des neuen Fahrdienstes zu werden – weitere Informationen finden Sie
hier. Bildinformation: Hausbesuche im ambulanten Notdienst in
Nordrhein. Quelle jeweils: „Anne Orthen/KVNO“
MSV
Duisburg – TSG Hoffenheim II: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen TSG Hoffenheim II am
Samstag, 18. April, um 14 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena,
setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie
945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena ·
ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 12.06, 12.16, 12.26 Uhr ·
ab „Bergstraße“ um 12.11, 12.21 und 12.31 Uhr · ab „Meiderich
Bahnhof“ ab 12.15 bis 12.40 Uhr alle fünf Minuten · ab
„Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.50 und 13.05 Uhr · ab „Betriebshof
am Unkelstein“ ab 11.58 bis 12.23 Uhr alle fünf Minuten · ab
„Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 12.15 bis 13.35 Uhr alle fünf
Minuten · ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.33 Uhr

DVG-Foto
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für
die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine
Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine
Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen
Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste,
die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die
Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Hinweis: Die
Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens
Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem
gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG
bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle
„Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus
Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und
„Meiderich Kirche“.
„Die Entscheidung war überfällig“
IHK lobt EU-Beschluss zu Stahl-Importen
Die Europäische Union hat am
14. April 2026 verschärfte Einfuhrregeln für Stahl beschlossen.
Dadurch halbiert sich der zollfreie Import. 18,3 Millionen Tonnen
sind künftig die Grenze. Für Lieferungen darüber hinaus gilt ein
Zoll von 50 Prozent. Das ist ein Lichtblick für die geschwächte
Stahlindustrie, kommentiert Dr. Stefan Dietzfelbinger,
Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK.
„Hier in
Duisburg, am größten Stahlstandort Europas, begrüßen wir diesen
Schritt der EU. Die Entscheidung war überfällig, um unsere heimische
Stahlindustrie vor Billigkonkurrenz aus Asien zu schützen. Dadurch
wird der Wettbewerb ein Stück fairer. Welthandel funktioniert nur,
wenn er frei und unter gleichen Bedingungen erfolgt. Jetzt ist die
Bundesregierung gefordert. Unsere Energiepreise müssen schnell und
dauerhaft sinken. Wir brauchen wettbewerbsfähige Preise, um am
internationalen Markt bestehen zu können.“
Garbe
vermietet 100.000 m² an Goodcang in Duisburg-Rheinhausen
In Duisburg wird Goodcang Logistics 30.500 m² auf dem Logport-Areal
im Stadtteil Rheinhausen nutzen. Hier beriet Realogis Immobilien
Düsseldorf. Die Kanzlei Taylor Wessing war beratend aktiv. Goodcang
ist spezialisiert auf die Lagerhaltung und Distribution von Waren im
Auftrag von Onlinehändlern.
Garbe
Industrial hat mit dem Logistikdienstleister Goodcang Logistics
Mietverträge über eine Gesamtfläche von knapp 100.000 Quadratmetern
abgeschlossen. Davon entfallen etwa 67.500 Quadratmeter auf den
Niedersachsenpark Rieste bei Osnabrück und 30.500 Quadratmeter auf
eine Logistikimmobilie im Duisburger Hafen.
Der Mieter
erweitert damit sein Standortnetzwerk in Deutschland und vergrößert
die Lagerkapazität für Onlinehändler, die ihre Waren auf E-
Commerce-Plattformen verkaufen. „Gerade in diesen wirtschaftlich
angespannten Zeiten freuen wir uns sehr über den Doppelerfolg. Der
besondere Einsatz unseres Asset Managements in den vergangenen
Wochen hat sich ausgezahlt“, betont Tom Herrschaft, Head of Real
Estate Management bei Garbe Industrial.
Sowohl die beiden
Standorte als auch die Qualität der Immobilien haben Goodcang
Logistics überzeugt. Das E-Commerce-Fulfilment-Unternehmen wurde
2020 gegründet und übernimmt im Auftrag von Onlinehändlern die
Lagerhaltung und Distribution von Waren. Im Niedersachsenpark
Rieste, etwa 30 Kilometer nördlich von Osnabrück direkt an der A 1
gelegen, bezieht der neue Mieter zwei Immobilien: Eine davon hat
eine Gesamtfläche von ca. 49.000 Quadratmetern, die andere ist rund
18.500 Quadratmeter groß.
Beide Objekte wurden 2022 nach
aktuellen Nachhaltigkeitskriterien errichtet und sind nach dem Gold-
Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
zertifiziert. Den Mietvertragsabschluss vermittelte BNP Paribas Real
Estate. Garbe Industrial managt im Niedersachsenpark Rieste noch
eine weitere, vollständig vermietete Immobilie mit einer
Gesamtfläche von rund 23.000 Quadratmetern. Zu den Mietern dort
zählen ein Logistikdienstleister sowie ein Hersteller von
Montagesystemen für Photovoltaikanlagen.

Logistikimmobilie im Duisburger Hafen - Quelle Garbe Industrial
Das Objekt, das Goodcang Logistics in Duisburg bezieht, wurde
2007 gebaut und befindet sich auf dem Logport-Areal im Stadtteil
Rheinhausen, einem der bedeutendsten Logistikstandorte in
Deutschland. Das Duisburg Intermodal Terminal, das die
Verkehrsträger Wasser, Straße und Schiene miteinander verknüpft,
liegt nur wenige Hundert Meter entfernt.
Goodcang
Logistics wird in Duisburg ca. 28.500 Quadratmeter Hallen-, 1.500
Quadratmeter Büro- und 500 Quadratmeter Mezzaninfläche nutzen. Bei
dem Mietvertragsabschluss war das Maklerunternehmen Realogis
Immobilien Düsseldorf beratend tätig. In beiden Fällen erfolgte die
rechtliche Beratung durch die Kanzlei Taylor Wessing.
Spieleabend in der Rheinhauser Bibliothek Die
Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am Freitag, 24. April, von 19 bis
22.30 Uhr in der Zweigstelle auf der Händelstraße 6 zum Spieleabend
ein. Spieleinteressierte kommen an diesem Abend zusammen, um
gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen und neue Titel
kennenzulernen. Die Spielesammlung der Bibliothek wurde weiter
ausgebaut und bietet eine abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten
Klassikern und aktuellen Neuanschaffungen.
Unterschiedliche
Spielarten sorgen dafür, dass sowohl erfahrene Spielerinnen und
Spieler als auch Neulinge passende Angebote finden. Getränke und
Knabbereien sind selbst mitzubringen. Der Eintritt ist frei, eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek
Rheinhausen freut sich auf einen lebendigen Abend und zahlreiche
Besucherinnen und Besucher.
Für Fragen steht das Team der
Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter (02065) 905-4235 zur
Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von
10.30 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis
13 Uhr geöffnet.
Pollensaison 2026: 7 Produkte, die
jetzt besonders gefragt sind Im Frühling erwachen nicht
nur Pflanzen und Insekten aus dem Winterschlaf. Sie werden von etwas
begleitet, das für viele Menschen die Zeit im Freien zum Kampf
macht: Pollen und Heuschnupfen-Symptome. Die gute Nachricht: Es gibt
Produkte, die das Leben im Frühling angenehmer machen. Vergleich.org
hat deshalb die Produkte zusammengetragen, die aktuell bei
Leser:innen unserer Vergleichsplattform sehr gefragt sind und
wirklich helfen können.

VGL / KI-generiert mit ChatGPT
So bleibt die Luft bei Ihnen
pollenfrei Jetzt im Frühling fliegen die Pollen der Bäume und
kribbeln in Schleimhäuten und Augen. Immerhin, die Belastung durch
die ersten Bäume wie die Hasel ist fast vorbei. Doch im April liegt
die Belastung durch Esche, Pappel, Weide, Ulme und Birke weiter sehr
hoch. Und spätestens ab Mai, wenn das Wetter frühlingshaft mild
wird, fliegen die Gräser. Wer unter Allergien leidet, kennt den
Pollenkalender vermutlich ähnlich gut wie die tägliche
Wettervorhersage.
Über 12 Millionen Menschen in Deutschland
stufen sich selbst als Allergiker:innen ein – das ist immerhin fast
jede:r Siebte (Quelle: RKI). Laut dem Allergieinformationsdienst
sind 15 Prozent aller Deutschen von Heuschnupfen betroffen.
Luftreiniger mit HEPA-Filter bringen spürbare Erleichterung
Spätestens, wenn die Symptome richtig schlimm werden und selbst im
heimischen Wohnzimmer die Nase verstopft und die Augen tränen, kann
ein Luftreiniger mit HEPA-Filter für wohltuende Entlastung sorgen.
Ein HEPA-Filter ist ein fein gefalteter, mechanischer
Partikelfilter, der 99,97 Prozent der Partikel mit 0,3 Mikrometern
Größe aus der Luft entfernen kann. Dazu zählen unter anderem Staub,
Pollen und andere feine Schwebstoffe. HEPA steht für „High
Efficiency Particulate Air“ (Quelle: EPA).
Solch ein
Luftreiniger saugt Raumluft an, führt sie durch den Filter und gibt
die gereinigte Luft wieder ab. Bei vielen Modellen sitzt vor dem
HEPA-Filter noch ein Vorfilter, der gröbere Partikel wie Tierhaare
oder sichtbaren Staub zurückhält. Teilweise ist zusätzlich ein
Aktivkohlefilter integriert, der Gerüche reduzieren kann. Der
eigentliche Pollenrückhalt passiert aber über den Partikelfilter.
Vergleich.org führt viele Vergleiche zu Luftreinigern, sowohl mit
als auch ohne HEPA-Filter.
Fensterschutzgitter halten die
Pollen draußen Pollenschutzgitter sind feinmaschige Gewebe, die
am Fensterrahmen befestigt werden. Sie funktionieren als Barriere in
einem offenen Fenster: Luft kann weiter in den Raum strömen, ein
großer Teil der Pollen wird aber schon am Gewebe hängen bleiben. Im
Schlafzimmer ist ein Pollenschutzgitter vor allem dann interessant,
wenn das Fenster nachts offen oder gekippt bleibt, um kühle
Nachtluft hereinzulassen.
Besonders praktisch sind
Fensterschutzgitter, die ohne Bohren montiert werden. Typisch sind
selbstklebende Klettbänder, Magnetlösungen oder Klemmbefestigungen.
Teilweise werben Hersteller damit, dass bis zu 98 % der Pollen
zurückgehalten werden können.
Gerade im Alltag ist allerdings
entscheidend: Ein Pollenschutzgitter bringt wenig, wenn es zwar gut
filtert, aber das Fenster kaum noch nutzbar ist. Denn dann könnte es
auch einfach geschlossen bleiben.
Sauberer Boden, saubere
Luft: Staubsauger mit geschlossenem HEPA-Filtersystem Ein
Staubsauger mit HEPA-Filter kann nicht nur den Boden von Schmutz und
Krümeln befreien, sondern die eingesaugte Luft auch so filtern, dass
selbst ganz feine Partikel möglichst im Gerät bleiben. Das ist der
Unterschied zu normalen Staubsaugern: Dort kann ein Teil des
Feinstaubs über die Abluft wieder in den Raum gelangen. Bei einem
geschlossenen Filtersystem arbeiten Beutel oder Staubbehälter,
Dichtungen und Endfilter so zusammen, dass die Abluft sauberer
wieder austritt, als sie eingesaugt wurde.
Relevant ist das
vor allem in Räumen mit Teppichen, Polstermöbeln oder vielen
textilen Oberflächen. Denn dort sammeln sich Pollen und Staub nicht
nur in der Luft, sondern auch auf Flächen. Geeignete Düsen bzw.
Aufsätze für Teppiche und Polster sind daher neben dem geschlossenen
Abluftsystem relevantes Zubehör. Das ist auch sehr interessant für
Tierhaar-Allergiker:innen.
Trotz Allergie sicher Auto fahren:
Pollenfilter in der Lüftung helfen Ein Niesanfall während der
Fahrt kann richtig gefährlich werden. Genauso wenn die Sicht durch
tränende Augen verschlechtert wird. Aktivkohle- oder spezielle
Pollenfilter machen einen spürbaren Unterschied, damit das Fahren in
der Heuschnupfenzeit sicher und angenehm ist. Der Innenraumfilter
sitzt nicht sichtbar im Fahrgastraum, sondern in der Luftführung des
Fahrzeugs, also im Bereich der Lüftungs- oder Klimaanlage. Praktisch
ist, dass er passiv arbeitet: Die Luft, die über Lüftung oder
Klimaanlage ins Auto strömt, läuft automatisch durch den Filter.
Wichtig ist hier vor allem, dass die Fahrzeugkompatibilität passt
und der Filter regelmäßig gewechselt wird.
Innenräume können
Orte der Erholung sein Moderne Technik, vor allem effektive
Filtergeräte sowie weitere Hilfsmittel wie Pollengitter, kann dafür
sorgen, dass die Belastung für die Atemwege und Schleimhäute in
Innenräumen deutlich reduziert wird. Betroffene Allergiker:innen
können damit, wortwörtlich, aufatmen. Verschiedene Produkte
unterschiedlicher Hersteller sowie Kaufkriterien und weitere
hilfreiche Informationen gibt es in den Produktvergleichen auf
Vergleich.org.
Drei Evangelischen Gemeinden im
Stadtbezirk Hamborn werden eine Nächste Runde im
Zusammenwachsen. Zum 1. Januar 2027 wollen die Bonhoeffer Gemeinde
Marxloh-Obermarxloh und die Gemeinden Hamborn und Neumühl eine große
Evangelische Kirchengemeinde im Stadtbezirk Hamborn bilden.
Das Zusammenwachsen läuft auf Hochtouren, der nächste Schritt ist
die gemeinsame Gemeindeversammlung am 19. April. Ihr geht an dem Tag
um 11 Uhr der Gottesdienst in der Gnadenkirche am Neumühler Markt
voraus, zu der alle drei Gemeinden herzlich einladen. Er wird
gestaltet vom Pfarrteam Sabine Schmitz, Anja Humbert, Hanno Nell und
Jens Storm. Direkt im Anschluss um 12 Uhr startet dort die erste
gemeinsame Gemeindeversammlung der zusammenwachsenden Gemeinden.
Dann gibt es aktuelle Informationen aus den sieben von einer
Steuerungsgruppe eingesetzten Arbeitsgruppen zum Stand der
Eingliederungs- und Fusionsgespräche, die mit der Bitte um
Anmerkungen und Anregungen der Versammlungsteilnehmer zur Diskussion
gestellt werden.
Für die Presbyterinnen und Presbyter der
drei Gemeinden ist der „Arbeitssonntag“ dann noch nicht zu Ende,
denn sie bleiben zusammen, um weitere Arbeitsschritte und Maßnahmen
auf den Weg zu bringen.

Christian Pollmann aus der Bonhoeffer Gemeinde, der Vorsitzender der
Steuerungsgruppe der drei zusammenwachsenden Gemeinden ist. Foto
Reiner Terhorst)
Chorkonzert mit modernen Klangfarben
in der Meidericher Kirche Anlässlich des 20jährigen
Bestehens von „pro doMMo e.V.“ lädt der Förderverein zu einer
weiteren kurzweiligen Veranstaltung in die Meidericher Kirche, Auf
dem Damm, deren Erhalt er mit seinem Engagement seit zwei
Jahrzehnten unterstützt: Am 25. April ist um 17 Uhr „STATUS IDEM“
mit einem Chorkonzert zu Gast.
Das Programm des Düsseldorfer
Chores, der ursprünglich aus dem Medizinerchor der Universität
entstanden ist, spannt unter dem Titel „Weitblick“ einen
musikalischen Bogen zwischen Nachdenklichkeit und Zuversicht. So
sind unter anderem Titel wie „Don’t Lose Sight“, der „Earth Song“
oder „Media Vita“ zu hören. Kurzum: Moderne Klangfarben treffen auf
spielerisch-düstere Klänge und kraftvolle Tiefen.
Der
Eintritt ist frei, eine Spende gerne gesehen. Die Kirche ist
barrierefrei zugänglich. Infos zur Veranstaltung und zum
Förderverein gibt es unter
www.prodommo.de

Chor "STATUS IDEM" (Foto: status idem).
Frühlingskonzert in der Salvatorkirche zum 75. Geburtstag der
Kantorei Die Salvatorkantorei wird 75 Jahre jung. Aus
diesem besonderen Anlass beginnt das Jubiläumsjahr mit einem
Frühlingskonzert am 25. April um 17 Uhr in der Salvatorkirche
Duisburg unter dem Motto „Es lacht der Mai“. Es sind genau die
Worte, mit denen Mendelssohns Ballade „Die erste Walpurgisnacht“
beginnt.
Ein unvergleichliches Meisterwerk mit Hexenspuk,
Eulengeheul und Druidenpathos. Mendelssohn bietet hier alles auf,
was Goethes Text zum Leuchten bringt. Außerdem wird der bekannte
Frühlingsstimmenwalzer von Strauß erklingen, ein Gute-Laune-Werk des
bekannten Walzerkönigs.

Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe "in Aktion" (Foto: Thomas
Berns).
Eröffnet wird das 75minütige Konzert mit dem
Frühlingsteil von Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“. Hier zeigt
der fast 80jährige Haydn nochmal seine ganze Kunst und verblüfft mit
rasanten Naturschilderungen Publikum und Ausführende. Alle Werke des
Programmes erklingen zum ersten Mal in der Salvatorkirche. Es singen
die Solisten Sibylla Elsing, Franziska Orendi, Matthias Koziorowski
und Thomas Bonni. Es spielen Mitglieder der Duisburger
Philharmoniker, die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe.
Am Ende des Programmes sind alle Zuhörer gefordert:
„Gemeinsam singen wir Mozarts ´Komm lieber Mai und mache´ - danach
gibt es einen Geburtstagssekt für alle. Karten von 15 bis 26 Euro
unter Westticket.de oder an der Abendkasse. Infos gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

Mitglieder der Kantorei der Salvatorkirche zeigt - aufgenommen 2015
(Foto: www.salvatorkirche.de).
Kaffee, Tee und
Gespräche am Lastenrad auf dem Hamborner Friedhof Wenn
Trauernde am 25. April die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen und
Freunde auf dem evangelischen Friedhof in Hamborn besuchen, können
sie sich vor Ort mit einem frischen, warmen Kaffee oder Tee
aufwärmen.
Dazu laden Tiina Henke, Heike Köller und Oliver
Miosczka herzlich ein, denn die drei haben ein Lastenrad mit einer
Kaffeemaschine ausgestattet worden, so dass sie dort unter freiem
Himmel Getränke frisch zubereiten. Sie schenken zwischen 13 und 15
Uhr die flüssige Wärme gerne aus und werden die Aktion, gerne
wiederholen.
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg
Hamborn freut sich über die tolle Idee der Gemeindemitglieder und
dankt den dreien für das Engagement sehr.

Kaffee-Lastenrad am Hamborner Friedhof (Foto: Ev. Kirchengemeinde
Duisburg Hamborn)
Meidericher Gemeinde lädt zur
Kirchenkneipe ein An einem der Freitage jeden Monats
öffnet im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg
Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe. So auch am 24. April
2026. Dort gibt es für Besucherinnen und Besucher nach dem
19-Uhr-Wochenabschlussandacht ab 19.30 Uhr wieder gute Getränke,
leckere Kleinigkeiten und eine gemütliche Atmosphäre erwarten
können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche
lässt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.
Pfarrerin Dörthe Lahann am Service-Telefon der
evangelischen Kirche „Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“
oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie
auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende
beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in
Duisburg.
Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch
immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen
und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und
haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das
Service-Telefon ist am Montag, 20. April 2026 von
Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann besetzt.

NRW: Demenz ist die häufigste Todesursache bei den über
80-Jährigen * Demenz war 2024 die Ursache für 6,3 %
aller Todesfälle * Zwei Drittel der an Demenz Gestorbenen waren
Frauen * Niedrigste demenzbedingte Sterberate in Gelsenkirchen,
höchste im Ennepe-Ruhr-Kreis
Im Jahr 2024
starben 13.982 Personen aus Nordrhein-Westfalen laut
Todesbescheinigung an einer Demenzerkrankung. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, lag das durchschnittliche Sterbealter der an
einer Demenz verstorbenen Person mit 88 Jahren rund 9 Jahre über dem
durchschnittlichen Sterbealter aller Verstorbenen (79 Jahre).
Unter den Menschen, die im
Alter von 80 oder mehr Jahren verstarben, war die nicht näher
bezeichnete Demenz die häufigste Todesursache mit einem Anteil von
9,6 % an allen Verstorbenen dieses Alters. Auf Platz zwei lag die
chronische ischämische Herzkrankheit mit 7,9 %.

Zwei Drittel der an Demenz Gestorbenen waren Frauen Mit 9.313
Fällen waren zwei Drittel der an Demenz Gestorbenen Frauen. Damit
ist Demenz seit Jahren eine der häufigsten Todesursachen bei Frauen:
Im Jahr 2024 starben 8,3 % der weiblichen Gestorbenen daran. Bei den
Männern waren es 4,3 %. Ein Grund für den hohen Frauenanteil könnte
unter anderem die höhere Lebenserwartung bei den Frauen sein.
Der Anteil der an Demenz Gestorbenen an allen Sterbefällen war
2024 bei Männern um das 3-fache und bei Frauen um das 2,5-fache
höher als 2014. Insgesamt war Demenz 2024 die Ursache für
6,3 % aller Todesfälle in Nordrhein-Westfalen. Zehn Jahre zuvor
hatte dieser Anteil bei 2,4 % gelegen und 2004 bei lediglich 0,4 %.
Niedrigste demenzbedingte Sterberate in Gelsenkirchen, die
höchste im Ennepe-Ruhr-Kreis Die geringste demenzbedingte Sterberate
hatte im Jahr 2024 Gelsenkirchen mit 53 Sterbefällen je 100.000
Einwohnerinnen und Einwohner. Die höchste Rate wurde mit 116
Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den
Ennepe-Ruhr-Kreis verzeichnet. Landesweit ergab sich eine
demenzbedingte Sterberate von 78 Personen je 100.000 Einwohnerinnen
und Einwohner. Im Jahr 2014 lag sie noch bei 27.
Unternehmensgruppen gewinnen in der Landwirtschaft weiter an
Bedeutung • 2 % aller Landwirtschaftsbetriebe waren 2024
Teil einer Unternehmensgruppe und bewirtschafteten 13 % der
landwirtschaftlich genutzten Fläche • In den westlichen
Bundesländern ist der Anteil der Betriebe, die Teil einer
Unternehmensgruppe sind, gegenüber 2020 um 10 Prozentpunkte
gestiegen • 73 % der Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlichen
Betrieben wurden 2024 von nicht-landwirtschaftlichen Unternehmen
geführt
Unternehmensgruppen nehmen eine zunehmend wichtige
Rolle in der deutschen Landwirtschaft ein. Wie neue Auswertungen des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, waren rund 5 150
landwirtschaftliche Betriebe, die in der Rechtsform juristische
Person oder Personenhandelsgesellschaft geführt wurden, im Jahr 2024
Teil einer Unternehmensgruppe.
Das entsprach 46 % der
insgesamt 11 100 Betriebe dieser Rechtsformen und 2 % aller 255 010
landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland. Seit dem Jahr 2020
stieg die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe, die Teil einer
Unternehmensgruppe sind, deutlich um 38 % oder 1 410 Betriebe.
Die in insgesamt 3 160 Unternehmensgruppen
organisierten Betriebe bewirtschafteten im Jahr 2024 eine
landwirtschaftlich genutzte Fläche von rund 2,22 Millionen Hektar.
Das waren 13 % der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche in
Deutschland. Im Jahr 2020 hatte dieser Anteil noch bei 11 % gelegen.
Zugleich hielten die in Unternehmensgruppen organisierten Betriebe
8 % des gesamten Rinder- und 14 % des gesamten Schweinebestands in
Deutschland.

Unterschiedliche Entwicklungen in Ost und West
Regional lassen sich weiterhin deutliche Unterschiede feststellen.
Während 2024 in den westlichen Bundesländern 36 % der als
juristische Personen oder Personenhandelsgesellschaften geführten
Landwirtschaftsbetriebe einer Unternehmensgruppe angehörten, waren
es in den östlichen Bundesländern 59 %. 2020 hatte der Anteil im
Westen noch bei 26 % und im Osten bei 48 % gelegen.
Der
Anteil dieser Betriebe an der gesamten landwirtschaftlich genutzten
Fläche in Deutschland lag im Jahr 2024 mit 1 % im Westen und 12 % im
Osten ähnlich ungleich verteilt. 2024 bewirtschafteten
landwirtschaftliche Betriebe in Unternehmensgruppen in Brandenburg
eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von rund 516 700 Hektar, in
Mecklenburg-Vorpommern 493 800 Hektar und in Sachsen-Anhalt 330 100
Hektar.
Dabei zeigten diese Bundesländer die größten
Flächenzuwächse gegenüber 2020, mit jeweils +21 % in Brandenburg und
Sachsen-Anhalt sowie +24 % in Mecklenburg-Vorpommern. Mit 2,05
Millionen Hektar lagen 92 % der durch Unternehmensgruppen
bewirtschafteten landwirtschaftlichen Fläche in den östlichen
Bundesländern.
In den westlichen Bundesländern hingegen ist
eine deutlich stärkere Dynamik zu beobachten. So hat sich die von
Unternehmensgruppen bewirtschaftete Fläche vor allem in
Nordrhein-Westfalen von rund 12 900 Hektar im Jahr 2020 auf 25 100
Hektar im Jahr 2024 nahezu verdoppelt (+94 %). In Schleswig-Holstein
stieg die Fläche von 12 800 auf 23 600 Hektar (+84 %) und in
Rheinland-Pfalz von 4 200 auf 7 700 Hektar (+82 %).
Da
familiengeführte Einzelunternehmen im Westen dominieren, war der
Anteil der von Unternehmensgruppen bewirtschafteten Flächen mit 1 %
noch immer gering. Nicht-landwirtschaftliche Gruppenoberhäupter
dominieren vor allem bei der Tierhaltung Fast drei Viertel (73 %)
der Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlichen Betrieben wurden im
Jahr 2024 von einem nicht-landwirtschaftlichen Gruppenoberhaupt mit
Sitz in Deutschland kontrolliert (2 320 Gruppen).
Diesen
Unternehmensgruppen gehörten 3 510 Betriebe und damit gut zwei
Drittel (68 %) aller in Unternehmensgruppen zusammengeschlossenen
Betriebe an. Demgegenüber standen landwirtschaftlich geprägte
Unternehmen 680 Gruppen mit 1 380 Betrieben vor. Weitere 160 Gruppen
mit 260 Betrieben wurden von Unternehmen mit Sitz im Ausland
kontrolliert.
Während Unternehmensgruppen mit
landwirtschaftlich geprägtem Gruppenoberhaupt mit rund 1,14
Millionen Hektar im Jahr 2024 etwas mehr als die Hälfte (51 %) der
von Unternehmensgruppen landwirtschaftlich genutzten Fläche
bewirtschafteten, konzentrierte sich bei den Tierbeständen vor allem
die Schweinehaltung etwas stärker bei Unternehmensgruppen mit
nicht-landwirtschaftlichen Gruppenoberhaupt. Diese hielten unter
anderem rund 1,70 Millionen Schweine und damit 56 % des
Schweinebestands von Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlichen
Betrieben.
Staatsanwaltschaft
Duisburg und der Polizei Duisburg: Minderjähriger mit Messer
verletzt – Zeugensuche Mitarbeitende eines
Krankenhauses nahmen am Montag (13. April) Kontakt zur Polizei auf,
weil eine schwerverletzte Person (17) mit Stichverletzungen
eingeliefert wurde. Erste Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben,
dass der 17-Jährige bereits am Sonntagabend (12. April, 22 Uhr) im
Bereich der Karl-Albert-Straße durch Personen verletzt worden sein
soll.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als
versuchtes Tötungsdelikt, woraufhin bei der Polizei Duisburg eine
Mordkommission eingerichtet wurde. Im Rahmen der Ermittlungen
ergaben sich Hinweise zu zwei Tatverdächtigen (17 und 43 Jahre). Auf
Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg durchsuchten die Beamten
mit Unterstützung von Spezialeinheiten in der Nacht zu Dienstag (14.
April) ein Objekt und stellten mögliche Tatmittel sicher.
Die Tatverdächtigen konnte nicht angetroffen werden. Die
Ermittlungen - insbesondere zu den Hintergründen - dauern derzeit
an. Die Mordkommission sucht nun weitere Zeuginnen und Zeugen, die
am Sonntagabend im Bereich der Karl-Albert-Straße verdächtige
Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der
Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Proband:innen für
Studie gesucht: Welche Symptome treten auf? Während
einer akuten Entzündung im Körper können bestimmte, vom Immunsystem
ausgelöste Beschwerden auftreten. Um sie zu analysieren, ist ein
Forschungsteam am Universitätsklinikum Essen auf der Suche nach
körperlich gesunden Proband:innen zwischen 18 und 45 Jahren.
Mediziner:innen des Instituts für Didaktik in der Medizin und der
Klinik für Infektiologie untersuchen die Studienteilnehmenden rund
acht Stunden am Universitätsklinikum Essen für das Forschungsprojekt
„Immun-vermittelte Symptome während einer akuten
Entzündungsreaktion“. Zusätzlich gibt es vier weitere kurze
Termine zur Vor- und Nachuntersuchung. Eine Aufwandsentschädigung
für die Teilnahme liegt bei 300 Euro. Anmelden kann man sich ab
sofort unter: entzuendung.studie@uk-essen.de. Wie wirken sich
Entzündungsprozesse im Körper aus?
Am Hauptuntersuchungstag
wird eine sehr niedrig dosierte Substanz (Lipopolysaccharid)
verabreicht, die das Immunsystem kurzzeitig aktiviert. Dadurch
möchten die Medziner:innen herausfinden, wie Entzündungsprozesse im
Körper die Psyche und das Verhalten beeinflussen.
Wer
teilnehmen möchte, sollte keine psychiatrische, neurologische
und/oder internistische Erkrankungen wie z.B. akute oder chronische
Magen-Darm-Erkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen,
Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes melltius sowie
Suchterkrankungen haben. Auch Übergewicht (BMI > 30 kg/m^2) oder
regelmäßige Medikamenteneinnahme (insbesondere Kardiologische
Medikamente, steroidhaltige Präparate, Schmerzmittel) machen eine
Teilnahme unmöglich.
Da im Laufe des Untersuchungstages das
Schmerzmittel Ibuprofen verabreicht wird, sollte hier keine
Überempfindlichkeit vorhanden sein. Auch Angststörungen,
insbesondere Klaustrophobie, eine Schwangerschaft sowie metallische
Implantate oder Tätowierungen sollten nicht vorliegen, da auch eine
Untersuchung im MRT vorgesehen ist. Im Verlauf des Tages wird
außerdem mehrmals über einen Zugang Blut abgenommen.
Kreislaufwirtschaft im Bau: Garant für bezahlbares,
ressourcenschonendes Bauen Sachverständigenrat für
Umweltfragen (SRU) übergibt Stellungnahme an Bundesumweltminister
Carsten Schneider und Bundesbauministerin Verena Hubertz
Der
Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat heute seine
Stellungnahme „Zirkulär bauen: Bestand erhalten, Kreisläufe
schließen“ an Bundesumweltminister Carsten Schneider und
Bundesbauministerin Verena Hubertz übergeben. Darin empfiehlt der
SRU Kriterien der Kreislaufwirtschaft auf Baumaßnahmen zu übertragen
und damit den Umweltschutz auch in der Bauindustrie zu stärken.
Denn Bauprodukte
wiederzuverwenden und den Bestand stärker zu erhalten spart nicht
nur Energie und Ressourcen, so die Umweltexpertinnen und -experten.
Es reduziert auch klimaschädliche Emissionen. Die Ausrichtung des
Bausektors auf Nachhaltigkeit und umweltfreundlichere Beschaffung
seien daher wichtige Elemente des Klimaschutzes.
Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Die Frage, wie wir bauen,
macht für die Umwelt einen großen Unterschied. Die Hälfte des
Abfalls entfällt in Deutschland auf Schutt und andere Bauabfälle.
Zugleich werden beim Bauen enorm viele Ressourcen verbraucht. Das
lässt sich mit guten Konzepten der Kreislaufwirtschaft ändern: Ziel
ist, dass ein Gebäude von heute nicht mehr der Abfall von morgen
ist, sondern eine Art Rohstofflager. Bestandserhalt ist meist besser
als Abriss. Und wiederverwendete Baustoffe können auf unseren
Baustellen zum neuen Standard werden. All das macht uns auch
unabhängiger von globalen Lieferketten und von Preisschwankungen bei
Baumaterialien.“
Bundesbauministerin Verena Hubertz:
„Zirkuläres Bauen ist einer der Schlüssel für bezahlbares und
ressourcenschonendes Wohnen. Wir wollen Gebäude von Anfang an so
planen, dass Materialien lange genutzt, wiederverwendet und am Ende
eines Gebäudelebens möglichst in den Kreislauf zurückgeführt werden
können. Deshalb treiben wir im Bauministerium die
Lebenszyklusbetrachtung in der Neubauförderung voran und fördern den
Umbau sowie die kreative Umnutzung bestehender Gebäude. Denn jedes
Haus, das wir weiterbauen statt abreißen, spart Ressourcen, Energie
und Kosten. Die Stellungnahme des SRU ist für uns Rückenwind, diesen
Weg entschlossen weiterzugehen.“
Vonovia setzt auf
serielle Gebäudemodernisierung Der Bochumer
Wohnungskonzern Vonovia und das Schweizer Bauunternehmen Nokera
haben eine erste strategische Kooperation zur seriellen
energetischen Modernisierung großer Wohnquartiere vereinbart. Ziel
ist es, den Gebäudebestand deutlich schneller und effizienter zu
sanieren und dabei gleichzeitig Kosten, Bauzeiten sowie Belastungen
für Mieter zu reduzieren.
Kern des Konzepts ist die
industrielle Vorfertigung vollständiger Fassadenelemente, die vor
Ort in kurzer Zeit montiert werden. Durch die enge Verzahnung von
Planung, Produktion und Montage können standardisierte
Fassadenlösungen entwickelt werden, die sich effizient auf große
Wohnungsbestände übertragen lassen. Damit wird energetische
Modernisierung erstmals skalierbar. Innerhalb weniger Tage können
ganze Häuser modernisiert werden. idr - Infos:
http://www.vonovia.de
60 Jahre Wal im Rhein Derzeit ist ja Wal
„Timmy“ in aller Munde und es droht eine tragische Geschichte zu
werden. Wir wollen eine Geschichte mit positivem Ausgang, die sich
2026 zum 60ten Male jährt, auf vielfältige Art und Weise erzählen:
Wir erinnern mit drei Projektteilen an die Reise von „Willi de
Waal“, wie der im Jahr 1966 im Rhein gesichtete weiße Wal bei
unseren Niederländischen Nachbarn genannt wurde. 
Stadtarchiv Duisburg
Der in Deutschland als „Moby Dick“ benannte Meeressäuger
versetzte die deutschen Medien und Rheinanwohner in eine
mehrwöchigen Rausch, der sogar in einer Waljagd durch den damaligen
Duisburger Zoodirektor Dr. Wolfgang Gewalt mündete.

Am Jahrestag der ersten Sichtung, dem 18. Mai entern wir gemeinsam
mit der Stadtbibliothek die MS Rheinfels und fahren an Orte, an
denen der Wal gesichtet wurde. Literarische und musikalische
Beiträgen zum Thema regen die Erinnerung an, oder regen zur
Neuentdeckung des vielfältigen Themas an.
 Der Wal und der
Fluss Pfingstsonntag,19 Uhr und Pfingstmontag, 16 Uhr wird das
Theater „Blaues Haus“ aus Krefeld im Lokal Harmonie beim
Puppentheaterstück „Der Wal im Rhein“ eine lange vergangene Zeit
lebendig erfahrbar machen. Das multimediale Stück „Der Wal und der
Fluss“ wird von Saskia Lippolt und Tom Liwa am Sonntag, 14. Juni um
11 Uhr auf der MS Herrmann im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
inszeniert.

Zu den schon festen Veranstaltungen gibt es bereits
Terminankündigungen. Der Kartenverkauf für die Bootstour startet am
18. April. Alle anderen Veranstaltungen sind solidarische
Hutveranstaltungen.

Kuratorenführung im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Zu einer Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Platz
gemacht!“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum zusammen mit
dem Stadtarchiv ein. Los geht es am Sonntag, 19. April, um 15 Uhr in
den Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen.
Geleitet wird die Führung von Dirk-Marko Hampel. „Platz
gemacht!“ erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes.
Architektur, Atmosphäre und Nutzungen für Kultur, Handel, Verwaltung
und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und
Widersprüche einer Stadt im Wandel.
Auf engem Raum
überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung,
politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte. Die Teilnahme
ist im Museumseintritt enthalten. Dieser beträgt für Erwachsene 4,50
Euro; für Kinder und ermäßigte Personen 2 Euro. Das gesamte Programm
ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Vor
10 Jahren in der BZ:
Steinbart-Gäste: Austauschschüler
aus den USA wieder da
Bürgermeister Manfred Osenger begrüßte im Mercatorzimmer
am heutigen Montag gleich zwölf Schülerinnen und Schüler
aus den USA sowie die Gastgeber ihres Schüleraustauschs
mit dem Steinbart-Gymnasium. Das Gymnasium legt
großen Wert darauf, die Selbstständigkeit seiner Schüler
zu fördern und somit zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit
beizutragen. Um sie zudem zu weltoffenen jungen Menschen
zu machen, bestehen (junge, wie auch langjährige)
Partnerschaften mit Schulen in Rochefort, Rouen, Japan,
St. Petersburg und den USA.

Die Schülerinnen und Schüler der High School in Old
Bridge, New Jersey, sind in der Zeit vom 9. bis zum 24.
April 2016 das dritte Mal in Duisburg zu Gast.
In diesem Jahr war das bis Ostern der Fall,
nachdem im letzten Jahr der Besuch der Steinbärte mit
Flugplanproblemen duch Trumps Personalspolitik bei den Fluglotsen.
erfolgt war.
Über 70 Prozent der
Menschen in NRW sorgen sich vor Hochwasser Extreme
Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwasser und Überschwemmungen
alarmieren viele Einwohnerinnen und Einwohner Nordrhein-Westfalens –
gleichzeitig fehlt oft der passende Versicherungsschutz. Das zeigt
eine aktuelle, repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag der DEVK
Versicherungen.

Wetterereignisse wie das Hochwasser an Ahr und Erft haben viele
Menschen sensibilisiert (Foto: Peter Joester)
Zum fünften
Jahrestag der Flut an Ahr und Erft, die 2021 große Schäden
hinterlassen und Menschen das Leben gekostet hat, rücken
Naturgefahren wieder stärker ins Bewusstsein. So hat das
Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der DEVK gefragt, von
welchen Naturereignissen sich die Bürgerinnen und Bürger bedroht
sehen.
Über 70 Prozent der Befragten aus Nordrhein-Westfalen
gehen davon aus, dass am ehesten Starkregen, Überschwemmung und
Hochwasser an ihrem Wohnort Schäden anrichten könnten – nach Bremen
der bundesweit höchste Wert. Weniger verbreitet sind mit rund 21
Prozent Sorgen vor Erdbeben bzw. Erdrutschen.
Große Lücke
beim Schutz vor Elementarschäden Eine übliche Wohngebäudepolice
zahlt zwar bei Schäden durch Wetterereignisse wie Sturm- und Hagel,
greift jedoch nicht bei Naturkatastrophen wie Überflutungen,
Erdbeben oder Lawinen. Dafür ist eine zusätzliche
Elementarschadendeckung nötig. Laut dem Gesamtverband der deutschen
Versicherungswirtschaft (GDV) waren 2024 nur 57 Prozent der
Gebäudepolicen entsprechend abgesichert. Knapp 42 Prozent der
befragten Menschen aus Nordrhein-Westfalen ohne
Elementarschadenschutz halten eine solche Absicherung in ihrer
Wohnlage für unnötig.
„Die Starkregenereignisse aus den
vergangenen Jahren haben gezeigt, dass es jeden treffen kann. Umso
wichtiger ist es, die eigenen Policen zu überprüfen“, sagt Steffen
Kaufmann, der den Innendienst der DEVK-Regionaldirektion in Essen
leitet. 60 Prozent befürworten Pflichtversicherung Eine
obligatorische Absicherung gegen Elementarschäden – vergleichbar mit
der vorgeschriebenen Kfz-Haftpflicht – könnte im Schadenfall
Existenzängste vermeiden. Dann wären alle Wohngebäude gegen die
Folgen von Naturgefahren abgesichert.
Ein solches
Gesetzesvorhaben hat die Regierung im Koalitionsvertrag vereinbart,
die Umsetzung lässt aber bislang auf sich warten. Knapp 60 Prozent
der Nordrhein-Westfalen befürworten eine Pflichtversicherung, rund
ein Viertel lehnt sie ab – das zeigt die aktuelle Civey-Umfrage.
Elementarschutz bewusst abwählen Die DEVK hat bereits vor
rund 15 Jahren das sogenannte Opt-out-Modell eingeführt: „Bei uns
müssen Kundinnen und Kunden seit 2011 die Elementardeckung aktiv
abwählen, wenn sie darauf verzichten möchten“, sagt Steffen
Kaufmann. „Damit stellen wir sicher, dass der Baustein standardmäßig
berücksichtigt wird.“
Die Folge: Bei der DEVK beinhalten in
der Wohngebäudeversicherung 67 Prozent der Verträge einen solchen
Zusatz – deutlich mehr als im Branchenschnitt. Persönliche Betreuung
vom Ruhrgebiet bis nach Westfalen Die DEVK-Regionaldirektion Essen
betreut rund 300.000 Versicherte mit 887.000 Verträgen in allen
Sparten.
„Wir erfahren immer wieder, wie wichtig den
Menschen eine persönliche und regionale Betreuung ist – vor allem,
wenn es im Schadenfall drauf ankommt“, sagt Steffen Kaufmann. Dafür
sind im Innen- und Außendienst über 340 Mitarbeitende rund um die
Uhr für die gesamte Region tätig. Das Meinungsforschungsunternehmen
Civey hat vom 22.01. bis 29.01.2026 im Auftrag der DEVK 5.000
Menschen ab 18 Jahren online befragt. Die Ergebnisse sind
repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. Der statistische Fehler der
Gesamtergebnisse liegt bei 2,5 %.
DMB kritisiert
Maßnahmen gegen hohe Energiepreise: „Viele Unternehmen können
Krisenbonus gar nicht zahlen“ Das vom
Koalitionsausschuss beschlossene Maßnahmenpaket schießt aus Sicht
des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB) am Ziel vorbei. Der Verband
zeigt sich enttäuscht von den Beschlüssen zur Senkung der
Energiepreise und erwartet kaum Entlastung für Unternehmen.
Dazu erklärt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB:
Wir kritisieren, dass die Bundesregierung bei ihren Maßnahmen die
Sorgen und Nöte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu wenig
berücksichtigt hat. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum ein
Krisenbonus von bis zu 1.000 Euro für Arbeitnehmer auf die
Unternehmen verlagert werden soll.
Schließlich stehen unsere
Unternehmen ohnehin unter einem hohen Kostendruck, verschieben
bereits Investitionen und sind zu personellen Anpassungen gezwungen.
Der Krisenbonus mag die Beschäftigten entlasten, nicht aber die
Betriebe selbst. Viele KMU sind derzeit gar nicht in der Lage, ihren
Mitarbeitern eine derartige Prämie zu zahlen.
Hier wird ein
Problem, das die Bundesregierung nicht lösen kann, einfach
ausgelagert. Senkung der Mineralölsteuer entlastet Mittelstand nicht
genug Auch die auf zwei Monate limitierte Senkung der
Mineralölsteuer entlastet den Mittelstand nicht wirksam genug. Wir
brauchen Planbarkeit und Verlässlichkeit bei den Entlastungen – und
zwar dauerhaft.
Außerdem ist noch nicht klar, ob die
Mineralölkonzerne diese Steuersenkung auch an die Endverbraucher und
Unternehmen weitergeben werden. Und selbst, wenn es so kommen
sollte, sind die 17 Cent pro Liter für viele Unternehmen, deren
Geschäftsmodell zwingend auf Mobilität angewiesen ist, nur ein
Tropfen auf den heißen Stein. Speditionen, Handwerksbetrieben oder
ambulanten Pflegediensten ist damit kaum geholfen. Weitere Signale
sind jetzt notwendig, eine Unterstützung per Gießkannen-Prinzip ist
nicht zielführend.
Rheingemeinde lädt zum
Spieleabend nach Wanheim Am 20. April 2026 ist wieder
Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von
Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich um 17 Uhr im
Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, um gemeinsam bei
Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln,
Kartenkloppen und Knobeln. Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“,
„Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen.

Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel
mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es
bei Ute Theisen, 0177/8066048,
ute.theisen.1@ekir.de

Spieleabend der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg (Fotos
Evangelische Rheingemeinde Duisburg)
NRW:
Steigende Preise für Energie und Kraftstoffe belasten Haushalte mit
niedrigen Einkommen besonders * Haushalte mit weniger
als 1.500 Euro monatlichem Nettoeinkommen gaben 2023 rund 14,3 %
ihres Budgets für Energie aus. * Zwischen 2003 und 2023 stieg
der Ausgabenanteil für Energie in allen Einkommensgruppen. *
Energiepreise im März 2026 um 8,3 % höher als im Vorjahresmonat.
Haushalte mit niedrigen Einkommen gaben 2023
anteilig deutlich mehr für Energie und Kraftstoffe aus als Haushalte
mit hohen Einkommen. Wie das Statistische Landesamt auf Basis der
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) mitteilt, wendeten
Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro
rund 14,3 % ihres Einkommens für Haushaltsenergie (u. a. Gas,
Heizöl, Fernwärme und Strom) sowie Kraftstoffe für Mobilität auf.

In der höchsten Einkommensklasse mit 6.000 Euro und mehr lag
dieser Anteil dagegen bei lediglich 4,9 %. Vor dem Hintergrund des
aktuellen Krieges im Nahen Osten sind die Preise im Bereich Energie
gestiegen. Laut Verbraucherpreisindex (VPI) zuletzt um 8,3 % im März
2026 gegenüber dem Vorjahresmonat.
Dies hat unterschiedliche
Auswirkungen auf die privaten Haushalte. Diejenigen mit niedrigen
Einkommen sind tendenziell stärker belastetet als solche mit hohen
Einkommen.
Höchster Anstieg der
Energieausgaben im Vergleich zu 2003 bei Haushalten mit niedrigen
Einkommen Die Entwicklung zeigt, dass der Anteil der Ausgaben für
Energie und Kraftstoffe am Haushaltsnettoeinkommen in allen
Einkommensgruppen gestiegen ist. Am stärksten fiel der relative
Anstieg bei NRW-Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von
unter 1.500 Euro aus: Hier erhöhte sich der Anteil von 10,2 % im
Jahr 2003 auf 14,3 % im Jahr 2023 (+4,1 Prozentpunkte).
Auch
bei Haushalten mit einem Einkommen von 1.500 bis unter 3.000 Euro
erhöhte sich der Anteil deutlich von 8,6 % auf 10,9 %
(+2,3 Prozentpunkte). Am geringsten fiel der Anstieg in der höchsten
Einkommensklasse aus: Bei Haushalten mit einem Einkommen von
6.000 Euro und mehr erhöhte sich der Anteil lediglich von 4,5 % im
Jahr 2003 auf 4,9 % im Jahr 2023 (+0,4 Prozentpunkte).
Mehr als die Hälfte der importierten seltenen Erden kam 2025 aus
China - Deutschland hat mengenmäßig 4,9 % mehr seltene
Erden importiert als im Vorjahr - Die EU-Staaten importierten
46,8 % der seltenen Erden aus China Seltene
Erden sind wichtige Rohstoffe für die Herstellung vieler
Hochtechnologieprodukte wie Akkus, Halbleiter oder Magnete für
Elektro-Motoren. Der Abbau der darunter gefassten Elemente erfolgt
allerdings kaum in Deutschland und der Europäischen Union (EU) –
entsprechend groß ist die Abhängigkeit vom Import.
Deutschland hat im Jahr 2025 mehr seltene Erden importiert als im
Jahr zuvor: Die eingeführte Menge der begehrten Metalle stieg um
4,9 % von 5 200 Tonnen (Wert: 64,5 Millionen Euro) im Jahr 2024 auf
5 500 Tonnen (Wert: 77,6 Millionen Euro) im Jahr 2025, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen
mitteilt. Damit liegt die Importmenge deutlich unter dem
mengenmäßigen Höchststand der vergangenen zehn Jahre aus dem
Jahr 2018.
Damals wurden 9 700 Tonnen
(Wert: 38,3 Millionen Euro) seltene Erden importiert. Im Jahr 2025
kamen 55,4 % der importierten Menge aus China (3 000 Tonnen). Der
Anteil ging damit zurück: 2024 waren noch 65,4 % der importierten
Menge aus China gekommen. Zweitwichtigstes Herkunftsland war 2025
Österreich mit einem mengenmäßigen Anteil an den Importen von 20,0 %
(1 100 Tonnen).
Darauf folgte Estland mit 10,9 %
(600 Tonnen). In diesen beiden Ländern werden seltene Erden
weiterverarbeitet, die ursprüngliche Herkunft ist statistisch nicht
nachweisbar. Die EU importiert 46,8 % der seltenen Erden aus China
Wie Deutschland importiert auch die EU seltene Erden zu einem großen
Teil aus China. Insgesamt wurden im Jahr 2025 nach Angaben der
europäischen Statistikbehörde Eurostat 15 100 Tonnen an seltenen
Erden im Wert von 124,9 Millionen Euro in die EU importiert.
46,8 % (7 100 Tonnen) dieser Importe entfielen auf China. Der
zweitwichtigste Partner war Russland mit einem Anteil von 25,9 %
(3 900 Tonnen), gefolgt von Malaysia mit 23,1 % (3 500 Tonnen). Bei
einzelnen seltenen Erden ist der Anteil Chinas an den Importen in
die EU sehr hoch. So kamen 3 700 Tonnen von insgesamt 3 800 Tonnen
der importierten Lanthanverbindungen (97,3 %) 2025 aus China.
Gefahr durch Zecken: 24 Menschen starben 2024 an FSME oder
Borreliose Knapp 850 stationäre Krankenhausbehandlungen aufgrund
einer FSME Mit höheren Temperaturen im Frühling steigt
die Aktivität von Zecken und damit auch die Infektionsgefahr, die
von Zecken ausgeht. Hierzulande sind Zecken vor allem Überträger der
Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME) und der Borreliose
(Lyme-Krankheit), die zu Krankenhausaufenthalten und in seltenen
Fällen auch zum Tod führen können.
24 Menschen starben in
Deutschland im Jahr 2024 an den Folgen eines Zeckenstiches, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. 15 Todesfälle waren auf
eine Borreliose zurückzuführen und 9 auf eine FSME. Im Jahr zuvor
waren es 10 Todesfälle aufgrund einer Borreliose und 9 aufgrund
einer FSME.
4 830 Krankenhausbehandlungen
wegen Borreliose im Jahr 2024 Aufgrund einer Borreliose gab es
im Jahr 2024 gut 4 830 Krankenhausbehandlungen. Das waren weniger
als im Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2024: In diesem Zeitraum
wurden im Jahr durchschnittlich knapp 6 270 Menschen stationär
aufgrund einer Borreliose behandelt.

Die Borreliose wird durch eine bakterielle Infektion
hervorgerufen. Schutz gegen die Krankheit bietet die Vermeidung
von Zeckenstichen, eine Impfung steht bisher nicht zur
Verfügung.
Zahl der FSME-Klinikbehandlungen
2024 deutlich höher als im Schnitt der Vorjahre Knapp
850 Patientinnen und Patienten wurden 2024 aufgrund einer FSME
stationär in einer Klinik behandelt. Das waren deutlich mehr als im
Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2024: Knapp 490 Menschen im Jahr
wurden in diesem Zeitraum durchschnittlich aufgrund einer FSME im
Krankenhaus behandelt.
Bei einer FSME wird eine Entzündung
des Gehirns und der Hirnhäute durch Viren hervorgerufen. Besonders
gefährdet sind Personen, die sich in einem FSME-Risikogebiet und
häufig in der freien Natur aufhalten. Schutz gegen eine
FSME-Erkrankung bietet laut
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) die Vermeidung
von Zeckenstichen sowie die Impfung gegen FSME.
IHK: Erste Entlastung für
Wirtschaft und Pendler Senkung der Energiesteuern auf Diesel und
Benzin Die Bundesregierung hat angekündigt, die
Energiesteuern auf Benzin und Diesel um 17 Cent pro Liter für zwei
Monate zu senken. „Das ist ein wichtiger erster Schritt, um
Unternehmen und Verbraucher kurzfristig zu entlasten“, lobt Fabian
Griewel, Teamleiter Verkehr bei der Niederrheinischen IHK. Die
wirtschaftliche Lage bleibt weiter angespannt.
„Energiesteuern zu senken ist ein richtiger und notwendiger Schritt.
Das verschafft insbesondere der Transport- und Logistikbranche
kurzfristig Luft. Sie leidet unter den massiv gestiegenen
Kraftstoffkosten besonders. Beim Diesel wird damit der Spielraum bei
der Energiesteuer vollständig ausgeschöpft“, erklärt Fabian Griewel,
Verkehrs- und Logistikexperte der Niederrheinischen IHK.
Zugleich hebt die IHK die gesamtwirtschaftliche Wirkung hervor: „Von
der Entlastung profitieren auch viele Pendler. Wenn der Weg zur
Arbeit wieder bezahlbarer wird, bleibt mehr Geld für andere Ausgaben
– etwa im Einzelhandel oder in der Gastronomie. Das wirkt sich
positiv auf unsere Wirtschaft aus.“
Prüfen, ob Verlängerung nötig
wird Mit Blick auf die zeitliche Befristung sieht die IHK weiteren
Handlungsbedarf.
„Die Maßnahme ist zunächst auf zwei Monate
angelegt. Mit Blick auf die internationalen Beziehungen und Krisen
ist entscheidend, dass die Bundesregierung prüft, ob eine
Verlängerung notwendig ist. Unsere Betriebe brauchen Verlässlichkeit
und Planungssicherheit.“
Für einen nachhaltigen
wirtschaftlichen Aufschwung braucht es aus Sicht der IHK zusätzlich
strukturelle Maßnahmen. „Neben wettbewerbsfähigen Energiepreisen
sind vor allem schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und
eine grundlegende Reform der Unternehmenssteuer entscheidend. Nur so
schafft die Politik ein Umfeld, in dem Betriebe wachsen und
investieren können“, so Griewel.
Breite
Unterstützung für Olympia an Rhein und Ruhr Noch bis
zum 19. April läuft der Bürgerentscheid zur Ausrichtung der
Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044
in der Region KölnRheinRuhr. Die wahlberechtigten Einwohnerinnen und
Einwohner der 17 geplanten Austragungsorte - im Ruhrgebiet sind das
Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Oberhausen
und Recklinghausen - können per Briefwahl darüber abstimmen, ob sie
die Bewerbung wünschen.
Bei Politik, Verbänden, Tourismus
und Wirtschaft gibt es breite Unterstützung. Leading City der
Bewerbung ist Köln. "Olympia hat das Potenzial, dem Strukturwandel
im Ruhrgebiet zusätzlichen Schub zu verleihen", hebt Garrelt Duin,
Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR), hervor. "Die
Spiele können wie ein Konjunkturprogramm wirken, zum Beispiel beim
Ausbau von Verkehrsinfrastruktur, bei der Modernisierung unserer
Sportstätten und der Ansiedlung neuer Arbeitsplätze."
Und er
meint weiter: "Ein entscheidender Olympia-Effekt beim Ausbau und der
Modernisierung von Infrastruktur liegt in der Beschleunigung: Durch
die Festlegung eines unverrückbaren Zieldatums wie der
Eröffnungsfeier entstehen Verbindlichkeiten, die zum Beispiel
Planungs- und Genehmigungsprozesse verkürzen und eine schnellere
Umsetzung ermöglichen. Auch die Zugänge zu Finanzierungs- und
Fördermöglichkeiten werden erleichtert."
Die Industrie- und
Handelskammern im Ruhrgebiet sprechen sich ebenso für eine
Olympiabewerbung der Region aus: "Wir gehen von nachhaltigen
positiven Effekten für unsere regionale Wirtschaft aus und sehen
große Chancen für wirtschaftliches Wachstum. Besonders stark
hervorzuheben ist der langfristige Imagegewinn der gesamten Region,
der sich auf die Tourismusbranche auswirken würde", so Roland Klein,
Präsident der derzeit federführenden IHK zu Dortmund.
Der
Präsident des Landessportbundes NRW, Stefan Klett, sieht in der
Bewerbung eine Lokomotive für die Sportentwicklung, die
substanzielle Verbesserungen für den gesamten Sport im Land
ermögliche. Auch auf Social Media ist die Unterstützung aus dem
Ruhrgebiet groß. Auf LinkedIn sieht der Initiativkreis Ruhr in
Olympia "ein starkes Signal für unsere Infrastruktur, unsere
Mobilität und unsere Fähigkeit zur Zusammenarbeit.
Über 90
Prozent der geplanten Wettkampfstätten sollen mit dem ÖPNV in
maximal 15 Gehminuten erreichbar sein für mehr Nachhaltigkeit und
Inklusion." Ebenfalls auf LinkedIn äußert sich Axel Biermann,
Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH (RTG).
Als Vorteile
der Bewerbung nennt er u. a. "viele schon vorhandene Sportstätten
mit teilweise langer Tradition für die jeweiligen Sportarten als
wesentlicher Punkt der Nachhaltigkeit, aufgrund unseres
Einzugsgebietes immer volle Ränge und Tribünen, durch den
Besuchstourismus entstehende wirtschaftliche Effekte in
Milliardenhöhe, positiver Imagegewinn, der unbezahlbar ist."
Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen freut sich auf Instagram:
"Olympia bringt Weltklasse nach Essen und stärkt unseren
Spitzensport nachhaltig!" Und Sören Link, Oberbürgermeister in
Duisburg, meint in einer Videobotschaft auf Instagram: "Ich sage ja,
weil wir die Infrastruktur haben, weil wir die Sportstätten haben,
weil wir eine sportbegeisterte Region sind und weil wir schon oft
gezeigt haben, dass wir es können." idr
Sauberes
Hochfeld: Aufräumaktion am 21. April Für ein sauberes
Hochfeld braucht es mehr als Frühlingssonne: Am Dienstag, 21. April,
rücken zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 10 und 18 Uhr
dem herumliegenden Müll mit Zangen, Handschuhen und einer guten
Portion Tatendrang zu Leibe.
Nach dem erfolgreichen Auftakt
im vergangenen Jahr wird damit pünktlich zum Start in die warme
Jahreszeit wieder gemeinsam angepackt. Denn viele Hochfelderinnen
und Hochfelder stört der Müll in Straßen und Grünanlagen – und genau
hier setzt die „Arbeitsgruppe Sauberes Hochfeld“ an, die den
Stadtteil zusammen mit den Menschen vor Ort Stück für Stück
aufräumen möchte.
Insgesamt 16 Einrichtungen und Gruppen
haben sich mit rund 450 Teilnehmenden angemeldet und werden an
verschiedenen Orten im Quartier Müll sammeln. Wer spontan mithelfen
möchte, kann sich an neun verschiedenen Stellen spontan anschließen.
Eine Übersicht findet sich hier: bit.ly/4tbg838.
Die
Arbeitsgruppe „Sauberes Hochfeld“ initiiert seit Anfang 2025
regelmäßig Aufräumaktionen im Quartier. Im Jahr 2025 fanden
insgesamt fünf Aktionen sowie die große stadtteilweite Aufräumaktion
statt. Dies soll 2026 fortgeführt werden.
Neben dem Aufräumen an sich geht
es bei diesen Aktionen vor allem darum, die Teilnehmenden für das
Thema Sauberkeit und Abfallvermeidung in ihrem Umfeld zu
sensibilisieren und damit langfristig zu einer reduzierten
Verschmutzung des öffentlichen Raumes beizutragen. Unterstützt
werden die Aktionen vom Verein „Offensive für ein Sauberes
Duisburg“.
Der Verein stellt das Material zum Sammeln der
Abfälle zur Verfügung und sorgt im Anschluss für die Abholung des
gesammelten Mülls.
Stadtranderholung 2026:
Anmeldestart am 20. April Die Anmeldung für die
beliebte „Stadtranderholung“ des Jugendamts der Stadt Duisburg
startet am Montag, 20. April, um 9 Uhr. Die Ferienfreizeit läuft in
der zweiten Hälfte der Sommerferien vom 10. bis zum 28. August.
Wie in den Vorjahren erfolgt die Anmeldung über eine
Online-Plattform: Auf der Internetseite
www.duisburg.de/stadtranderholung finden Interessierte sowohl die
Übersicht über alle Standorte als auch den direkten Link zur
Anmeldung. 1500 Betreuungsplätze an insgesamt 18 Standorten stehen
in diesem Jahr zur Verfügung.
Teilnehmen können Duisburger
Schulkinder ab der abgeschlossenen 1. Klasse bis zum vollendeten 13.
Lebensjahr. Die Anmeldung gilt jeweils für den gesamten dreiwöchigen
Zeitraum. Die tägliche Betreuungszeit ist montags bis freitags von 8
bis 16 Uhr. Das Anmeldeportal steht bis Freitag, 13. Juni, um 10 Uhr
zur Verfügung.
Repair-Café im Recyclingzentrum
Mitte: Nachhaltigkeit zum Mitmachen Defekte
Alltagsgegenstände müssen nicht gleich entsorgt werden. Am Freitag,
17. April 2026, findet das Repair-Café Hochfeld erneut im
Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg statt. Von
14.00 bis 17.00 Uhr unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen
und -experten Bürgerinnen und Bürger dabei, defekte Gegenstände
möglichst wieder instand zu setzen.
Repariert werden unter
anderem Elektrogeräte, kleinere Möbelstücke und weitere
Alltagsgegenstände. Ziel ist es, Ressourcen zu schonen, Abfälle zu
vermeiden und die Lebensdauer von Gebrauchsgegenständen zu
verlängern. Die Teilnahme ist kostenlos.
Ermöglicht wird das
Angebot von engagierten Freiwilligen gemeinsam mit den
Reparaturexperten des Vereins DUISentrieb, die ihr Fachwissen und
handwerkliches Können unentgeltlich einbringen.
Datum:
Freitag, 17. April 2026 Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr Ort:
Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg Das
Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist
vorhanden.
Ein weiterer Termin steht bereits fest: Das
nächste Repair-Café nach dem April-Termin findet am Freitag, 22. Mai
2026, ebenfalls von 14.00 bis 17.00 Uhr im Recyclingzentrum Mitte
statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der
Abfallberatung unter abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch
unter (0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
„Platz gemacht!“
– Pausenführung im Museum Das Kultur- und
Stadthistorische Museum Duisburg (KSM) am Johannes- Corputius-Platz
1 lädt am Donnerstag, 16. April, um 12 Uhr zu einer 30- minütigen
Mittagspausenführung ein. Es geht in die neue Sonderausstellung
„Platz gemacht!“. „Platz gemacht!“ erzählt die Geschichte des
König-Heinrich-Platzes.
Seine Architektur, seine Atmosphäre,
seine Einrichtungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit
erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer
Stadt im Wandel. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150
Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter
Geschichte.
Die Führung ist Auftakt eines neuen regelmäßigen
Formats, das sich vor allem an Berufstätige in der Umgebung richtet,
die ihre Mittagspause für einen kurzen Museumsbesuch nutzen möchten.
In kompakter Form werden ausgewählte Themen aus dem Museum
vorgestellt. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten.
Donnerstags gilt im Museum „Pay what you want“, sodass Besucherinnen
und Besucher den Eintrittspreis selbst festlegen können. Das gesamte
Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Matineekonzert im Centrum Westende: Junge Preisträger des
Clara-Schumann-Wettbewerbs Leipzig zu Gast Hochbegabte
junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 11 bis 15 Jahren
präsentieren am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr im Centrum Westende
auf der Westender Straße 32 in Duisburg-Meiderich ihr Können beim
Matineekonzert. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches
Repertoire und musikalische Virtuosität auf höchstem Niveau freuen.
Die jungen Talente begeisterten bereits beim Wettbewerb
durch ihr außergewöhnliches Können und ihre musikalische
Ausdruckskraft. Auf dem Programm des Vormittags stehen unter anderem
Werke von Fryderyk Chopin, Maurice Ravel, Emilie Mayer, Fanny Hensel
und Clara Schumann. Die jungen Künstlerinnen und Künstler stammen
aus ganz Deutschland und wurden beim Clara-Schumann-Wettbewerb
Leipzig, der von der Neuen Leipziger Chopin Gesellschaft ins Leben
gerufen wurde, als herausragende Talente ausgezeichnet.
„Dieser Konzertmorgen ist ein wunderbares Zeichen dafür, wie viel
musikalisches Talent in unserem Land heranwächst. Wir sind stolz
darauf, diese jungen Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland
in Meiderich/Beeck willkommen zu heißen und ihnen eine Bühne zu
bieten“, sagt Eren Yantaki, Bezirksbürgermeister von
Meiderich/Beeck.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Musikliebhaber aller Altersgruppen sind herzlich
willkommen, diesen musikalischen Vormittag im Centrum Westende zu
erleben und sich von der Leidenschaft und dem Können der nächsten
Generation klassischer Pianistinnen und Pianisten verzaubern zu
lassen.
Das Konzert ist nicht nur ein musikalisches
Highlight, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, Zeit mit der
Familie zu verbringen. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit dem
AKSUS e.V. und der Bezirksverwaltung Duisburg-Meiderich/Beeck ins
Leben gerufen und gefördert.
Für weitere Informationen steht
die Bezirksverwaltung unter kultur.meiderich@stadt-duisburg.de zur
Verfügung. Preisträger des 7. Clara Schumann-Wettbewerbs 2025
Quinglang Hua, Uhingen, 11 Jahre Ruoxi Huang, Magdeburg, 11
Jahre Xunliang Fan, Magdeburg, 12 Jahre Mirjam Scholl,
Biederitz, 15 Jahre
LKA-NRW: Neues Präventionsportal
der Polizei NRW geht an den Start "Mitdenken. Mitmachen.
Mit Sicherheit." - Das ist das Motto der brandneuen Online-Präsenz
der Polizeilichen Kriminalprävention in Nordrhein-Westfalen.
Moderner, intuitiver, informativer! Das ist der Anspruch an die neue
Seite, die ab sofort unter
https://praevention.polizei.nrw
Informationen zu
Kriminalitätsphänomenen, Tipps zum eigenen Schutz, Anlaufstellen für
Opfer von Straftaten und aktuelle Termine zu kriminalpräventiven
Veranstaltungen anbietet.

Schnell, direkt und alltagsnah. Innenminister Herbert Reul: "Das
neue Präventionsportal hilft dabei, mehr Menschen über
Kriminalprävention zu informieren: schnell, direkt und alltagsnah.
Gleichzeitig bleibt der persönliche Kontakt durch die Polizistinnen
und Polizisten auf der Straße und in den Dienststellen ein zentraler
Bestandteil der Präventionsarbeit."
Mit dem neuen
Online-Angebot hat die Polizei Nordrhein-Westfalen einen weiteren
konsequenten Schritt in Richtung Modernisierung ihres
kriminalpräventiven Auftrags gemacht. Sie leistet einen wichtigen
Beitrag für die Sicherheit und den Schutz vor Kriminalität für die
Menschen in Nordrhein-Westfalen. Erstmals sind alle wichtigen
Informationen der Kriminalprävention leicht verständlich und vor
allem gebündelt auf einer Seite zu finden.
Der Direktor des
Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen, Ingo Wünsch zum neuen
Präventions-Tool: "Wir sind stark bei der Bekämpfung von
Kriminalität. Und wir sind besonders stark in der vorbeugenden
Bekämpfung von Straftaten. Prävention ist unser Kerngeschäft. Es
geht darum, den Tätern die Tour zu vermasseln, indem wir ihre
potentiellen Opfer über die Maschen aufklären, sie warnen und ihnen
mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es darum geht, sich selber zu
schützen.
Es ist mir ein Herzensanliegen, dass die Menschen
in NRW von unseren kompetenten Tipps im Netz profitieren und
Betrüger und Diebe zukünftig immer öfter in die Röhre schauen. Liebe
NRW-Bürgerinnen und Bürger besuchen Sie das Präventionsportal der
Polizei für Ihre Sicherheit und die Ihrer Familie."
Aktuell,
gebündelt und barrierefrei. Orientiert an den Bedürfnissen einer
modernen Gesellschaft bündelt die Präventionsseite der Polizei
Nordrhein-Westfalen Informationen sowie Angebote zur vorbeugenden
Kriminalitätsbekämpfung barrierefrei und auch für die mobile Ansicht
optimiert. Dank der übersichtlichen Benutzeroberfläche finden
Nutzerinnen und Nutzer schnellen Zugang zu den aktuellen
Fokusthemen, wie zum Beispiel Einbruchschutz oder Cybercrime.
Auf der Internetseite ist auch ein direkter Link zum
Beteiligungsportal NRW, über welches die Teilnahme an
Veranstaltungen im Digitalen Beratungs- und Präventionszentrum
unmittelbar gebucht werden kann. Kontakte zu Anlaufstellen für Opfer
von Straftaten sowie zu Kooperationspartnern vervollständigen das
Angebot. Für das neue Präventionsportal der Polizei
Nordrhein-Westfalen gilt: Neugierde schützt. Klicken Sie sich durch
das Angebot.
https://praevention.polizei.nrw
Circus Verona
gastiert zum ersten Mal in Alt-Walsum – neue Show begeistert mit
Artistik, Humor und besonderen Erlebnissen Der Circus
Verona macht zum ersten Mal Halt in Alt-Walsum und präsentiert dem
Publikum ab dem 16. April eine vollständig neu inszenierte Show. Mit
einem vielseitigen Programm aus moderner Artistik, klassischen
Zirkuselementen und liebevoll gestalteten Darbietungen verspricht
das Ensemble Unterhaltung für die ganze Familie.
Im
Mittelpunkt der diesjährigen Produktion stehen spektakuläre
artistische Leistungen in luftiger Höhe: So dürfen sich die
Besucher unter anderem auf beeindruckende Darbietungen am
Fischernetz sowie auf eine elegante und zugleich waghalsige
Performance am sogenannten „fliegenden Umbrella“ freuen. Präzision,
Körperbeherrschung und künstlerischer Ausdruck verschmelzen hier zu
eindrucksvollen Momenten in der Manege.

Doch auch am Boden bietet der Circus Verona ein abwechslungsreiches
Programm. Mitreißende Acts wechseln sich mit humorvollen Einlagen
ab, bei denen vor allem die Clowns für zahlreiche Lacher sorgen. Sie
führen mit Charme und Witz durch das Programm und schaffen eine
besondere Nähe zum Publikum.

Auch tierische Mitwirkende sind Teil der Show und sorgen für
lebendige, unterhaltsame Momente in der Manege – darunter
insbesondere die frechen Ziegen, die gerne einmal versuchen, den
Gästen in der ersten Reihe das Popcorn zu stibitzen. Der Circus
Verona legt dabei bewusst den Fokus auf kleinere Tiere und
Haustiere.

Der Circus Verona versteht es, Tradition und moderne Showelemente
miteinander zu verbinden und so ein Programm zu schaffen, das sowohl
langjährige Zirkusliebhaber als auch neue Besucher anspricht.

Im Rahmen des Gastspiels wird zudem eine große Ticketverlosung
angeboten: Insgesamt werden 20 x 2 Freikarten vergeben.
Interessierte können per WhatsApp unter 0163 5106221 teilnehmen.
Der Circus Verona gastiert in Alt-Walsum, Festplatz hinterm
Wacholder-Claus / Kaiserstr. 57. Vorstellungstermine:
Donnerstag, 16.04., 16:00 Uhr Freitag, 17.04., 16:00 Uhr
Samstag, 18.04., 16:00 Uhr Sonntag, 19.04., 16:00 Uhr Montag,
20.04. – keine Vorstellung Dienstag, 21.04. – keine Vorstellung
Mittwoch, 22.04. – keine Vorstellung Donnerstag, 23.04., 16:00
Uhr Freitag, 24.04., 16:00 Uhr Samstag, 25.04., 16:00 Uhr
Sonntag, 26.04., 11:00 Uhr Der Circus Verona lädt alle
Bürgerinnen und Bürger aus Alt-Walsum und Umgebung herzlich ein,
diese besondere Premiere zum ersten Mal vor Ort zu erleben.
Neuer DHL-Paketshop in Duisburg Rumeln-Kaldenhausen eröffnet
Die DHL hat einen neuen Paketshop im Geschäft Glüxbox in der
Dorfstraße 63 in Duisburg Rumeln-Kaldenhausen in Betrieb genommen.
Die Öffnungszeiten des Paketshops sind: Montag und Samstag: 07:30
Uhr bis 13:00 Uhr, Dienstag bis Donnerstag: 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr
und 15:00 Uhr bis 18.00 Uhr. Freitag: 07:30 Uhr bis 18:00
Uhr.
Der neue Paketshop bietet die
Annahme von frankierten Päckchen, Paketen und Retouren. Für die
Kundinnen und Kunden werden neben den Postfilialen und Packstationen
so neue Standorte geschaffen, an denen sie ihre Pakete schnell und
problemlos einliefern können. Außerdem können Kundinnen und Kunden
dort auch den Service „Postfiliale Direkt“ nutzen und sich Sendungen
direkt an den Paketshop senden lassen, um sie später dort abzuholen.
Unter
deutschepost.de/standorte werden Kundinnen und Kunden alle
Standorte von Postfilialen und DHL Paketshops inklusive
Öffnungszeiten anhand einer Karte aufgezeigt. Standorte von
Briefkästen und deren Leerungszeiten sowie die Standorte der rund um
die Uhr verfügbaren Packstationen und Poststationen sind dort
ebenfalls zu ermitteln.
Schlemmen in netter
Gesellschaft beim Gemeindefrühstück in Wanheimerort In der
Evangelischen Rheingemeinde Duisburg gibt es im Gemeindehaus
Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort am 24. April 2026 um 9.30 Uhr das
nächste Schlemmen in netter Gesellschaft. Auch bei diesem
Frühstucks-Treffen gibt es am Büffet wieder alles, was neben Lachs,
Rührei, Marmeladen, Brötchen und Kaffee zu einem guten Frühstück
gehört. Kosten von zehn Euro sollten eingeplant werden. Maria
Hönes, Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde, beantwortet Fragen und
nimmt Anmeldungen zum Frühstück entgegen (Tel.: 0203 / 770134).
Singnachmittage mit Popkantor Daniel Drückes in
Wanheim und Wanheimerort Musiker und Popkantor Daniel
Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher
Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im
Monat zum Mitmachen ein.
Das nächste Singen in Gemeinschaft
gibt es am 22. April 2026 um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort,
Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet
am 23. April 2026 um 15 Uhr im Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof
45. Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und
Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse.
Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel
Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem
zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen
zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet
Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder.

NRW: Zahl der Ausländerinnen und Ausländer ging leicht auf 3,27
Mio zurück * Erstmals seit 15 Jahren rückläufige
Zahl der Ausländer/-innen in NRW * Türkinnen und Türken mit
Abstand größte Gruppe – ukrainische Staatsangehörige auf Platz 2
Wie das Statistische Landesamt basierend auf einer
Auswertung des Ausländerzentralregisters mitteilt, ist die Zahl der
Ausländerinnen und Ausländer um 7.840 Menschen bzw. 0,2 % gegenüber
dem Vorjahr zurückgegangen. Damit war die Ausländerzahl erstmals
seit 15 Jahren rückläufig.
Stärkste Zunahme der
Ausländerzahl in Bottrop, Leverkusen und Münster Regional betrachtet
war die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer in 24 der 53 Kreise
und kreisfreie Städte Ende 2025 gegenüber dem Vorjahr rückläufig.
Entgegen dem Landestrend war die Ausländerzahl in 29 Kreisen und
kreisfreien Städten angestiegen.
Am stärksten war die
Zunahme der Ausländerzahl in den kreisfreien Städten Bottrop (+3,7
%), Leverkusen (+3,0 %) und Münster (+3,0 %). Türkische
Staatsbürger/-innen weiterhin größte ausländische
Nationalitätengruppe in NRW Menschen mit türkischer
Staatsangehörigkeit (483.035) waren Ende 2025 – wie auch in den
Vorjahren – die größte Nationalitätengruppe unter den in
Nordrhein-Westfalen lebenden Ausländerinnen und Ausländern.
Auf Rang zwei folgten Ukrainerinnen und Ukrainer (288.310), die 2024
noch auf Rang drei standen. Dritthäufigste Ausländergruppe Ende 2025
waren Personen mit syrischem Pass (280.650). In den TOP 10 der
häufigsten Ausländergruppen gab es 2025 nur bei den ukrainischen
sowie bei den afghanischen Staatsangehörigen eine Zunahme der
Personenzahl gegenüber dem Vorjahr, alle übrigen Nationalitäten
waren geringer vertreten als noch 2024.

Autofahren: Preise im März 2026 um 6,7 % höher als ein Jahr
zuvor • Kraftstoffe um 20,0 % teurer als im
Vorjahresmonat, darunter Dieselkraftstoff +29,7 % und Superbenzin
+17,3 % • Preise fürs Autofahren seit 2020 deutlich gestiegen,
kombinierte Tickets für Bus und Bahn durch Deutschlandticket
mittelfristig günstiger • Haushalte geben 11,9 % ihrer
Lebenshaltungskosten für Verkehr aus
Autofahren ist zuletzt
im Schnitt deutlich teurer geworden, was vor allem auf die
gestiegenen Kraftstoffpreise zurückzuführen ist. Die Preise für
Waren und Dienstleistungen rund ums Autofahren, zusammengefasst im
Kraftfahrer-Preisindex, lagen im März 2026 um 6,7 % höher als im
Vorjahresmonat. Der Anstieg binnen Jahresfrist fiel somit
überdurchschnittlich groß aus: Die Verbraucherpreise insgesamt
nahmen im gleichen Zeitraum um 2,7 % zu.
Preise für Diesel und Benzin deutlich höher als ein Jahr zuvor An
der Zapfsäule spürten Verbraucherinnen und Verbraucher die Auswirkungen
des Krieges im Nahen Osten deutlich: Kraftstoffe verteuerten
sich im März 2026 um 20,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat, darunter
Dieselkraftstoff um 29,7 %, Superbenzin um 17,3 % und Autogas um
1,1 %.
Die Preise für Reparatur, Inspektion, Parkgebühr und
Ähnliches (+4,1 %), Gebrauchtwagen (+2,9 %) sowie Fahrschule und
Führerscheingebühr (+2,8 %) zogen ebenfalls gegenüber dem
Vorjahresmonat an. Neuwagen einschließlich Wohnmobile (+2,4 %),
Kraftfahrzeugversicherung (+1,4 %) und Miete für Garage und
Stellplatz (+1,4 %) verteuerten sich unterdurchschnittlich.
Günstiger als ein Jahr zuvor waren Ersatzteile, Zubehör und
Pflegemittel (-1,3 %).

Preise für ÖPNV-Tickets binnen Jahresfrist
überdurchschnittlich gestiegen Die Fahrkartenpreise für öffentliche
Verkehrsmittel sind im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat
gestiegen: Für kombinierte Tickets für Bus und Bahn mussten
Verbraucherinnen und Verbraucher 6,2 % mehr bezahlen, hier wirkt
sich vor allem die Preiserhöhung
beim Deutschlandticket im Januar 2026 aus.
Eine
Bahnfahrt im Nahverkehr verteuerte sich binnen Jahresfrist um 5,3 %,
eine Bahnfahrt im Fernverkehr um 1,4 %. Mittelfristiger Vergleich:
Preise rund ums Auto 2025 gegenüber 2020 deutlich gestiegen Im
mittelfristigen Vergleich zeigen sich bei der Mobilität mit Auto,
Bus und Bahn unterschiedliche Preisentwicklungen: Die Preise für
Waren und Dienstleistungen rund ums Auto, die der
Kraftfahrer-Preisindex zusammenfasst, lagen im Jahr 2025 um 31,2 %
höher als im Jahr 2020.
Der Preisanstieg fiel somit
überdurchschnittlich groß aus: Die Verbraucherpreise insgesamt
stiegen im selben Zeitraum um 21,9 %. Einzelne Bestandteile des
Kraftfahrer-Preisindex wurden deutlich teurer, wie
Kraftfahrzeugversicherungen (+63,0 %), Gebrauchtwagen (+45,3 %),
Fahrschule und Führerscheingebühr (+42,7 %).
Auch
Kraftstoffe verteuerten sich deutlich (+37,5 %), darunter Autogas um
76,2 %, Dieselkraftstoff um 44,2 % und Superbenzin um 34,9 %. Die
Preise für Reparatur, Inspektion, Parkgebühr und Ähnliches
(+34,5 %), Ersatzteile, Zubehör und Pflegemittel (+24,2 %) sowie
Neuwagen einschließlich Wohnmobile (+23,9 %) stiegen binnen fünf
Jahren ebenfalls überdurchschnittlich. Mieten für Garage und
Stellplatz (+7,2 %) und die Kraftfahrzeugsteuer (+2,3 %) nahmen
dagegen vergleichsweise gering zu.

Deutschlandticket sorgt mittelfristig für gesunkene
Preise bei ÖPNV-Kombitickets Ein differenziertes Bild zeigt sich
im Bus- und Bahnverkehr: Die Preise für Bahnfahrten im Nahverkehr
erhöhten sich zwischen 2020 und 2025 um 20,1 %. Die Preise für
Bahnfahrten im Fernverkehr lagen 2025 etwa auf dem Niveau von 2020
(+0,5 %). Dagegen sanken die Preise für kombinierte Tickets für
Bahn, Bus und Ähnliches (-18,0 %) – insbesondere durch die
Einführung des Deutschlandtickets im Mai 2023.
Haushalte
geben 11,9 % ihrer Konsumausgaben für Mobilität aus Mehr als
ein Zehntel ihrer monatlichen Konsumausgaben wenden Haushalte für
ihre Mobilität auf: 2023 gaben Haushalte im Schnitt 361 Euro pro
Monat für Verkehr aus, das waren 11,9 % ihrer gesamten
Konsumausgaben und nach Wohnen und Nahrungsmitteln der
drittgrößte Ausgabenblock. Gegenüber 2018 sind die monatlichen
Mobilitätsausgaben um 4,7 % gesunken – damals waren es mit 379 Euro
14,0 % aller monatlichen Konsumausgaben.
Unter die Ausgaben
für Verkehr fallen unter anderem die Ausgaben für Kauf, Leasing,
Wartung und Reparatur von Fahrzeugen sowie für Kraftstoffe und
Fahrkarten. Den größten Teil der Ausgaben für Verkehr machten 2023
die Anschaffungskosten einschließlich Leasingausgaben für Pkw
(104 Euro) sowie die Ausgaben für Kraftstoffe und Schmierstoffe
(100 Euro) aus. Die durchschnittlichen Ausgaben für
Personenbeförderungsleistungen lagen bei 47 Euro, darunter 31 Euro
für Bus, Bahn oder Taxi.
3.000 kostenlose
Obstbäume lassen Duisburg weiter aufblühen Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg setzen ihren erfolgreichen Einsatz für
mehr Grün konsequent fort. Mit der erfolgreichen Aktion zur
kostenlosen Ausgabe von Obstbäumen wird seit 2023 Jahr für Jahr ein
sichtbares Zeichen für mehr Lebensqualität, Klimaschutz und
Artenvielfalt gesetzt.
Bereits 16.000 Obstbäume haben auf
diese Weise ein neues Zuhause in Duisburg gefunden und leisten
seitdem einen wertvollen Beitrag, unsere Stadt grüner, lebendiger
und lebenswerter zu machen. Am 25. April 2026 kommen noch einmal
3.000 weitere Bäume hinzu.
Jeder einzelne Obstbaum ist dabei
weit mehr als nur ein schöner Blickfang. Er spendet Schatten an
warmen Tagen, schenkt Blütenpracht im Frühjahr und reiche Ernte in
den kommenden Jahren. Vor allem aber schafft er wertvollen
Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und viele weitere Tiere. So
wächst mit jedem gepflanzten Baum nicht nur ein Stück Natur, sondern
auch ein Stück Zukunft mitten in unserer Stadt.
Duisburgerinnen und Duisburger die einen kostenlosen Obstbaum
erhalten möchten, können dies bequem über das Kundenportal
„meineWBD“ im „meineWBD-Shop“ auf der Website der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg unter www.wb-duisburg.de bestellen. Die
Bestellung über den Web-Shop ist ab dem 14. April 2026 ab 10.00 Uhr
möglich. Eine Registrierung im Kundenportal ist dafür nicht
erforderlich.
Für die Bestellung muss lediglich der Name,
die E-Mail-Adresse sowie die gewünschte Anzahl an Bäumen angegeben
werden. Pro Haushalt können maximal drei Bäume bestellt und abgeholt
werden. Zur Auswahl stehen verschiedene Obstbaumarten: Apfel-,
Birnen-, Kirschen-, Quitten- und Pflaumenbäume. Darüber hinaus ist
bei der Bestellung der gewünschte Abholstandort anzugeben.
Die Ausgabe erfolgt bei den Wirtschaftsbetrieben entweder auf dem
Parkplatz Waldfriedhof an der Düsseldorfer Str. 601 in 47055
Duisburg oder am Betriebsgelände Walsum, Kerskensweg 27 in 47179
Duisburg.
Die Ausgabe der bestellten Obstbäume findet an
beiden Standorten am Samstag, 25. April 2026, von 9.00 bis 13.00 Uhr
statt. Zur Abholung ist die Bestellbestätigung erforderlich, die
selbstverständlich auch ganz unkompliziert digital auf dem
Mobiltelefon vorgezeigt werden kann.
Die Aktion lädt
Duisburgerinnen und Duisburger dazu ein, selbst Teil dieser
positiven Entwicklung zu werden. Denn mit einem Obstbaum im eigenen
Garten oder auf dem eigenen Grundstück lässt sich auf ganz einfache
Weise etwas Gutes bewirken: für das Klima, für die biologische
Vielfalt und für ein schönes, grünes Wohnumfeld. Gleichzeitig
bereichern Obstbäume das Zuhause auf ganz besondere Weise – mit
frischem Obst und dem guten Gefühl, selbst einen Beitrag für eine
nachhaltige und lebenswerte Stadt zu leisten.
Ein kleiner
Hinweis der sich lohnt Es gibt bereits zuvor einen schönen
Anlass, sich auf kostenlose Obstbäume ohne Vorabbestellung zu
freuen.
Am 23. April 2026 wird der „Tag der IGA“ gefeiert. Im
Zukunftsgarten RheinPark findet von 15.00 bis 19.00 Uhr ein
Baustellenfest statt. Nur für diese Aktion wird ein Teil des
Baugeländes geöffnet.
Genau ein Jahr vor Beginn der
Internationalen Gartenausstellung startet an diesem Tag außerdem der
Verkauf der Dauerkarten. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein
buntes Programm mit Mitmachaktionen, Live-Musik und weiteren
Angeboten. Zusätzlich bietet sich die Gelegenheit, einen von 50
kostenlosen Obstbäumen zu sichern.
Anmeldestart für
die Steuererklärung per App mit einem Klick In der
„MeinELSTER+“-App anmelden. 11,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger
deutschlandweit können von der neuen Funktion profitieren

FM NRW
Finanzen Die Länder vereinfachen die
Steuererklärung grundlegend. Millionen Bürgerinnen und Bürger
erhalten künftig eine bereits ausgefüllte Erklärung direkt auf ihr
Smartphone und können sie mit nur einem Klick abgeben – ohne
Formulare, ohne Aufwand. Ab Dienstag, 31. März 2026, ist die
Registrierung für den neuen Service auch in Nordrhein-Westfalen
möglich.
Dr. Marcus Optendrenk, Minister der Finanzen des
Landes Nordrhein-Westfalen, erklärt: „Steuererklärung war lange ein
Synonym für Papierstapel und Stress. Das gehört der Vergangenheit
an. Die Daten liegen bei den Finanzbehörden bereits vor, wir
bereiten die Erklärung auf und schicken sie direkt aufs Smartphone.
Wer einverstanden ist, sendet mit einem einzigen Klick ab. So soll
Staat funktionieren: einfach, unkompliziert, nah am Alltag der
Menschen. Mit ELSTER beweisen die Länder gemeinsam, dass digitale
Verwaltung in Deutschland funktioniert.“
„ELSTER ist das
erfolgreichste E-Government-Verfahren Deutschlands. Wir entwickeln
ELSTER ständig weiter, um die Kommunikation mit den Finanzbehörden
digitaler, leichter und noch schneller zu machen. Ab dem 1. Juli
starten wir unsere neue Funktion ‚Steuererklärung per App mit einem
Klick‘ – die Registrierung hierfür ist ab sofort möglich. Rund 11,5
Millionen Steuerpflichtige bundesweit können direkt von Beginn an
von der neuen Funktion profitieren.
Ab Juli erhalten
angemeldete Nutzer dann eine fertige Steuererklärung direkt auf ihr
Smartphone, die sie nur noch mit einem Klick absenden müssen. Damit
bringen wir die Steuererklärung dorthin, wo die Menschen sie
erledigen wollen: Einfach, sicher und vollständig digital über die
‚MeinELSTER+‘-App“, betont der Bayerische Finanz- und Heimatminister
Albert Füracker.
„Mit der ‚MeinELSTER+‘-App gehen wir einen
weiteren wichtigen Schritt bei der Digitalisierung der
Steuererklärung. Wir holen die Menschen direkt an ihren mobilen
Endgeräten ab und erleichtern ihnen so die Kommunikationen mit dem
Finanzamt in einer Umgebung, die ihnen vertraut ist“, so der
niedersächsische Finanzminister Gerald Heere.
„Die
Steuererklärung soll kein Stress mehr sein. Mit der neuen
‚Steuererklärung per App mit einem Klick‘ sind wir hier schon ein
gutes Stück weiter und machen Steuern für viele Menschen deutlich
unkomplizierter. Mit der neuen Ein-Klick-Funktion in der App bringen
wir die Steuererklärung endlich dahin, wo sie hingehört: direkt aufs
Smartphone. Genau so sollte digitale Verwaltung heute funktionieren:
schnell, verständlich und ohne Papier. Unser Anspruch ist, dass
Behördengänge so einfach werden wie Online-Banking oder
Online-Shopping. Daran arbeiten wir konsequent: weniger Aufwand für
die Menschen, mehr Tempo im System und ein Staat, der digital
wirklich funktioniert“, so Baden-Württembergs Finanzminister Dr.
Danyal Bayaz.
Ab dem 31. März 2026 können sich
deutschlandweit zunächst alle ledigen, kinderlosen Beschäftigten
sowie Rentnerinnen und Rentner, die darüber hinaus keine weiteren
Einkünfte (beispielsweise aus Vermietung) haben, für die
„Steuererklärung per App mit einem Klick“ anmelden. Nähere
Informationen hierzu finden Sie unter
https://steuererklaerung-mit-einem-klick.elster.de/.
Ab 1.
Juli 2026 steht die Funktion für diese Personen zur Verfügung: Die
Betreffenden erhalten dann von den Finanzämtern eine fertige
Steuererklärung mit allen vorhandenen individuellen Daten für das
Steuerjahr 2025 sowie eine Vorschau auf den Steuerbescheid. Wenn
alles passt, senden sie die Erklärung mit einem Klick ab –
Änderungen oder Anpassungen sind selbstverständlich vor Versand
jederzeit noch möglich. Die Anwendung wird schrittweise für andere
Gruppen erweitert.
Die im Auftrag von Bund und Ländern
entwickelte und programmierte Funktion „Steuererklärung per App mit
einem Klick“ steht deutschlandweit über ELSTER zur Verfügung. So
kann ein einheitliches Vorgehen garantiert werden, alle Länder
arbeiten mit derselben Lösung. Das kommt sowohl den Bürgerinnen und
Bürgern bei der Erklärung als auch den Finanzämtern bei der
Bearbeitung zugute. Die neue Funktion ist Teil von ELSTER, dem
erfolgreichsten E-Government-Verfahren Deutschlands.
Sprechstunde zum
Glasfaserausbau in der Bezirksverwaltung Süd Die Stadt
Duisburg bietet am Dienstag, 14. April, von 8 bis 16 Uhr, in der
Bezirksverwaltung Süd an der Sittardsberger Allee 14 in
Duisburg-Buchholz wieder eine Sprechstunde zum Glasfaserausbau an.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier rund um das
Thema Breitbandausbau informieren sowie beraten lassen.
Gigabitkoordinator Falko König von der Stabsstelle Digitalisierung,
gibt Auskünfte zu sämtlichen Fragen rund um die moderne
Breitbandversorgung. Zur besseren Planung und um Wartezeiten zu
vermeiden, wird um vorherige Anmeldung gebeten.
Die Buchung
kann ganz einfach über das Formular unter
https://breitband.duisburg.de vorgenommen werden oder alternativ per
E-Mail unter breitbandausbau@stadt-duisburg.de erfolgen. Zusätzlich
zu den vor Ort angebotenen Terminen können auch individuelle
Online-Sprechstunden via Microsoft Teams vereinbart werden. Eine
entsprechende Einladung zur persönlichen Sprechstunde wird den
Teilnehmenden dann per E-Mail zugestellt.
Medizin im
Revier: Patientenveranstaltung Polyneuropathie am 14. April
Neurologen-Team informiert über Ursachen, Symptome und
Behandlungsmöglichkeiten Kribbeln in den Füßen, taube Finger oder
Schmerzen in den Beinen können Anzeichen einer Polyneuropathie sein.
Über dieses Krankheitsbild informiert das Evangelische Klinikum
Niederrhein im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin im Revier“ am
Dienstag, dem 14. April 2026.
Die Erkrankung kann den Alltag
der Betroffenen spürbar einschränken, beispielsweise durch
Schmerzen, Unsicherheit beim Gehen oder anhaltende Missempfindungen.
Umso wichtiger ist es, die Beschwerden frühzeitig abklären zu lassen
und gezielt zu behandeln.
Bei der Patientenveranstaltung im
Evangelischen Klinikum Niederrhein geben die Oberärzte der Klinik
für Neurologie, Dr. Larissa Dams und Nicolay Sabev, einen
verständlichen Überblick über Ursachen, Diagnose und moderne
Therapiemöglichkeiten. Sie erklären, welche Untersuchungen sinnvoll
sind, wie sich Beschwerden lindern lassen und worauf Betroffene im
Alltag achten können. Die Veranstaltung wird von Dr. Corina
Kiesewalter, Chefärztin der Klinik für Neurologie, moderiert.
Im Anschluss an die Vorträge haben Besucherinnen und Besucher
die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Team der Neurologie
persönlich ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung beginnt
um 17 Uhr im Evangelischen Klinikum Niederrhein. Die Teilnahme ist
kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eckdaten
der Veranstaltung: Titel: Polyneuropathie Datum & Uhrzeit:
Dienstag, 14. April 2026, um 17.00 Uhr Ort: Evangelisches
Klinikum Niederrhein, Konferenzzentrum im Verwaltungsgebäude Raum
CE.01, Fahrner Str. 133, 47169 Duisburg Eintritt: Frei, eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bei der
Veranstaltungsreihe „Medizin im Revier“ des Klinikverbunds
Evangelisches Klinikum Niederrhein werden regelmäßig medizinische
Themen von hoher gesellschaftlicher Relevanz behandelt. Sie bietet
Patientinnen und Patienten sowie Interessierten praxisnahe Einblicke
in moderne Diagnose- und Therapiemethoden und die Gelegenheit, mit
Fachexperten ins Gespräch zu kommen.
„Blue Special
Edition“ spielt Konzert im Hamborner Ratskeller Die VHS
und die Bezirksverwaltung Hamborn präsentieren im Rahmen der
Hamborner Klangabende am Freitag, 17. April, um 19 Uhr im
Stadtteilkulturzentrum „… kulturiges …“ im Hamborner Ratskeller an
der Duisburger Straße 213 ein Rhythm-and-Blues-Konzert mit der Band
„Blue Special Edition“.
Die Band geht dabei auf die
Geschichte des Blues sowie seinen starken Einfluss auf den Rock ’n’
Roll ein. Diese kraftvolle Musik, entstanden durch afroamerikanische
Musiker in den USA, hat die populäre Musik des 20. Jahrhunderts
maßgeblich geprägt. Aus ihr entwickelte sich auch der frühe Rock ’n’
Roll und die daraus hervorgegangene Rockmusik. Im Repertoire finden
sich Bearbeitungen traditioneller Bluesstücke ebenso wie Titel aus
dem später entstandenen Bluesrock, dem souligen Rhythm & Blues bis
hin zu den treibenden Riffs der Funkmusik.
Auch die Spuren
der Bürgerrechtsbewegung und ihre Verbindung zu den Vorläufern des
Blues – Gospel und Work Songs – werden anklingen. Die Band
vermittelt mit ihrem Programm das weitreichende Spektrum des Blues
und seiner Weiterentwicklung in all seiner Lebendigkeit und
Vielgestaltigkeit sowohl musikalisch als auch inhaltlich. Der
Eintritt kostet 10 Euro. Eine Anmeldung über die VHS ist
erforderlich. Nähere Informationen gibt es telefonisch unter 0203
283-984623 oder per E- Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.
„SPACEBUZZ ONE“ macht
Station in Rheinhausen Der „SPACEBUZZ ONE“ der
Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und
Raumfahrt (DLR) macht am Sonntag, dem 26. April, von 10 bis 18 Uhr
Station vor dem Bezirksrathaus Rheinhausen am Körnerplatz 1. Kinder
und Jugendliche zwischen neun und 16 Jahren können einen
15-minütigen virtuellen Raumflug im begehbaren High-Tech-Lkw
erleben, der einer liegenden Rakete nachempfunden ist.

C Deutsche Raumfahrtagentur im DLR
Besucherinnen und Besucher
nehmen auf beweglichen Sitzen Platz, setzen eine VR-Brille auf und
starten zu einem Flug, der sie von der Erde in Richtung Weltall und
bis zum Mond führt. Dabei gibt es faszinierende Einblicke in die
Perspektive echter Astronautinnen und Astronauten.
Teilnehmende umkreisen virtuell die Erde, erleben ihren fragilen
blauen Planeten aus dem Weltall und erfahren gleichzeitig
Wissenswertes über den menschengemachten Klimawandel, Nachhaltigkeit
und den Schutz unseres Heimatplaneten. Als zusätzliche Attraktion
sind die Funkamateure des DARC e. V. (Ortsverein Rheinhausen) vor
Ort.
Der Verein bietet ein spannendes Informationsprogramm
rund um Funktechnik und Satellitenkommunikation und gibt Einblicke
in die Welt der Funkamateure. Die Teilnahme an allen Angeboten ist
kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es kann zu
Wartezeiten kommen. An diesem Tag steht der Körnerplatz nicht als
Parkfläche zur Verfügung. Für Rückfragen steht das Team der
Bezirksverwaltung Rheinhausen per E-Mail an
kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203
283- 8392 zur Verfügung.
Land investiert 2026
Rekordsumme in Ausbau und Sicherheit des Radverkehrs
Mehr als 172 Millionen Euro fließen in kommunale Infrastruktur,
Landesradwege und Bürgerradwege / Beispiel Düsseldorf zeigt Zunahme
des Alltagsverkehrs
Fahrradfahren in Nordrhein-Westfalen wird
immer attraktiver: Das Land treibt den Ausbau der Radwege mit
Rekord-Investitionen voran. 2026 stellt die Landesregierung
gemeinsam mit dem Bund mehr als 172 Millionen Euro für den Ausbau
moderner und sicherer Radinfrastruktur bereit.

„Das ist das bislang größte Finanzierungspaket zur Förderung des
Radverkehrs in der Geschichte des Landes“, erklärt Verkehrsminister
Oliver Krischer. Ein wichtiger Baustein der Förderung ist das
Nahmobilitätsprogramm, das jetzt dem Landtag vorgelegt wird. Es
enthält Projekte wie eine Veloroute in Dortmund (gefördert mit 2,4
Millionen Euro), die Radvorrangroute Gruga-Trasse in Essen (3,2
Millionen Euro) und die Emscherpromenade in Gelsenkirchen (1,7
Millionen Euro).
In den vergangenen zehn Jahren hat das Land
die Investitionen und Maßnahmen für den Radverkehr konsequent
ausgebaut. Lag die Förderung der Radwegeinfrastruktur aus den
Förderrichtlinien Nahmobilität und dem dazu nutzbaren Bundesprogramm
für die Kommunen 2017 noch bei 12,3 Millionen Euro, erfuhr sie mit
der Corona-Pandemie einen steilen Aufstieg. Im Jahr 2021 lag die
Förderung aus diesem Programm für die Kommunen bei 75,3 Millionen
Euro. In diesem Jahr werden den Kommunen 98,2 Millionen Euro zur
Verfügung gestellt. Die Mittel unterstützen vor allem den Neu- und
Ausbau von Radwegen, den Bau von Fahrradabstellanlagen und tragen zu
mehr Verkehrssicherheit an Knotenpunkten bei. Kommunen können damit
gezielt den Alltagsradverkehr stärken.

Die Wirkung zeigte Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller
bei einem gemeinsamen Termin an einer Zählstelle der neuen
Radleitroute 2 West-Ost. Diese wird nach ihrer Fertigstellung von
der Hansaallee in Heerdt an der westlichen Stadtgrenze zu Meerbusch
bis zum Neusser Tor in Gerresheim durch die Landeshauptstadt
verlaufen. Die Stadt kann an der Zählstelle Tageswerte ablesen.
Danach ist die Strecke im Vergleich zum Vorjahr deutlich attraktiver
geworden. Die Zählung erfasste 207.565 Radfahrende vom 1. Januar bis
31. März 2026. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 185.276.
Die geschätzten Projektkosten für den ersten Abschnitt der
Radleitroute 2 vom Areal Böhler bis zum Luegplatz belaufen sich
gegenwärtig auf rund 5,4 Millionen Euro. Dieser Abschnitt wird mit
rund 3,8 Millionen Euro aus dem Programm Nachhaltige Mobilität (NSM)
unter Beteiligung von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für
regionale Entwicklung (www.efre.nrw) gefördert, die von der
Europäischen Union und dem Land zur Verfügung gestellt werden. Die
Fertigstellung der Radleitrouten 1 und 2 bis 2027 bleibt Ziel der
Landeshauptstadt Düsseldorf.
Oberbürgermeister Stephan
Keller: „Die West-Ost-Route ist attraktiv – das zeichnet sich schon
jetzt ab. Sie wird Radfahrenden eine komfortable, schnelle und
sichere Verbindung quer durch die Stadt bieten – ein weiterer
Schritt für den Ausbau der sicheren und durchgängigen
Radinfrastruktur in Düsseldorf. Der Bau der Radleitroute ist ein
konsequenter Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlichen,
modernen und gleichberechtigten Mobilität.
Düsseldorf fährt
Rad – und das mit wachsendem Engagement. Bereits heute werden 76
Prozent aller Wege in unserer Stadt nachhaltig zu Fuß, per Rad oder
mit Bussen und Bahnen zurückgelegt. Darunter hat der Radverkehr
seinen Anteil in den letzten Jahren auf 21 Prozent ausbauen können.
Wir danken dem Land Nordrhein-Westfalen für die kontinuierliche
Förderung des Radwegebaus.“
Aktuelle Zählungen belegen den
Trend zum Rad in Düsseldorf eindrucksvoll: An allen Dauerzählstellen
wurden 2025 rund 6,6 Millionen Radfahrende erfasst – ein Plus von
sechs Prozentpunkten gegenüber 2025, als rund 6,2 Millionen
Radfahrende erfasst wurden.
Matthias Pesch vom ADFC
Düsseldorf und Mitglied der Kleinen Kommission Radverkehr in
Düsseldorf betont: „Am Beispiel der Radleitroute 2 sehen wir
deutlich, wie moderne Infrastruktur den Verkehrsraum für alle
ordnet: Sie schafft Sicherheit, entflechtet Konflikte und bietet so
einen messbaren Mehrwert nicht nur für Radfahrende, sondern auch für
den Fuß- und Kfz-Verkehr. Die neuesten Zahlen der Zählstelle
Oberkasseler Brücke belegen: Wer sichere Radwege baut, wird
Radverkehr ernten.
Sichere und gute Radwege entlasten hier
nachweislich den Verkehr auf unseren Straßen und sorgen so für
weniger Stau. Damit das Fahrrad landesweit eine Alternative ist,
brauchen wir diese Qualität nicht nur als Vorzeigeprojekt in der
Landeshauptstadt, sondern in ganz Nordrhein-Westfalen. Mit sicheren
und durchgehenden Radwegen wird aus den bereitgestellten
Investitionsmitteln ein echtes Mobilitätsangebot für alle Menschen
in NRW – in der Stadt und auf dem Land.“
Verkehrsminister
Oliver Krischer würdigte die Kommunen als wichtige Partner im
Infrastrukturausbau, weil dort die meisten Wege mit dem Fahrrad
zurückgelegt würden. Für Radwege in der Zuständigkeit des Landes
stellte er für 2026 weitere 52 Millionen Euro in Aussicht. Das Land
nutzt dafür auch Mittel aus dem Infrastruktur-Sondervermögen.
Gefördert werden Radwege an Bundes- und Landesstraßen sowie
Vorhaben, die den Radverkehr unabhängig vom motorisierten Verkehr
stärken. 4,5 Millionen Euro sind für Bürgerradwege vorgesehen. Sie
schaffen insbesondere in ländlichen Regionen neue Verbindungen.
Die Landesregierung hat sich in dieser Legislaturperiode 1.000
Kilometer neue Radwege als Ziel gesetzt. Zum 31. Dezember 2025 waren
bereits 661 Kilometer fertiggestellt. Viele weitere befinden sich in
Planung und Bau. Darüber hinaus unterstützt das Land den Ausbau
landwirtschaftlicher Wege. Sie werden damit für den Radverkehr
insbesondere im ländlichen Raum attraktiv. So konnten 180 Kilometer
seit 2022 für das landesweite Radverkehrsnetz zusätzlich aktiviert
werden.
Verkehrsminister Oliver Krischer: „Mit dieser
Vielfalt an Förder- und Bauprogrammen schaffen wir die Grundlage für
mehr sichere Radwege. 1.000 Kilometer neue Radwege sind ein
ambitioniertes Ziel innerhalb einer Legislatur, aber wir sind gut
unterwegs.“
Auch bei den Radschnellverbindungen treibt das
Land die Umsetzung voran. Im Jahr 2022 hat das Verkehrsministerium
alle Beteiligten an einen Tisch geholt, um gemeinsam die Planungen
zu analysieren, Prozesse zu optimieren und neuen Schwung zu nehmen.
Bei allen beteiligten Stellen wurden die Planungsressourcen
aktiviert. Das trägt Früchte: die Bündelung von Umwelt- und
Verkehrsressorts lässt anspruchsvolle Genehmigungsfragen pragmatisch
klären. Blaupausen für häufige Planungs- und Bauprobleme in
verschiedenen Regionen bieten Hilfestellungen in der Lösungsfindung.
Verfahren werden damit vereinfacht und Projekte schneller umsetzbar.
27. „DuisBuch“: Inspirierende Reise durch die
Bücherwelt Zur 27. „DuisBuch“ lädt die
Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am
Mittwoch, 15. April, um 20 Uhr ein. Der Einlass startet bereits um
19.30 Uhr. Die Duisburger Buchhändlerinnen Elisabeth Evertz, Gabi
Scheibe, Linda Broszeit (Buchhandlung Scheuermann), Kitty Görner
(Flummi – Die Buchhandlung) sowie Özlem Saghir von der Bibliothek
stellen als leidenschaftliche Leserinnen die schönsten
Neuerscheinungen des Frühjahrs, Wiederentdecktes sowie besondere
Fundstücke vor.
Lesebegeisterte erhalten
Literaturempfehlungen aus erster Hand und können die Titel auch
gleich vor Ort erwerben. Der Eintritt kostet fünf Euro zugunsten der
Duisburger Bibliotheksstiftung. Karten gibt es in den Buchhandlungen
Scheuermann und Flummi, online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de
sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Sammelkarten-Tauschbörse
im Bezirksrathaus Homberg
Die beliebte Sammelkarten-Tauschbörse „KartenKiez!“ findet wieder am
Mittwoch, 15. April, von 16 bis 19 Uhr im Bezirksrathaus Homberg am
Bismarckplatz 1 statt. Sie richtet sich an Menschen, die
Sammelkarten tauschen und neue Kontakte zwischen Sammlerinnen und
Sammlern herstellen wollen. Egal, ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh
oder Panini – alle Arten von Sammelkarten sind willkommen.
Der kommerzielle Handel mit den Karten ist nicht gestattet. Die
Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Termine folgen am 15. Juli sowie am 14. Oktober. Fragen
beantwortet das Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203
283- 8832 oder per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de.
Duisburger Umweltwochen 2026: Anmeldung ab sofort möglich
Anmeldescchluss 17. April
Die Duisburger Umweltwochen 2026 laden vom 15. Juni bis zum
10. Juli Vereine, Institutionen, Interessengemeinschaften,
Schulen und Unternehmen ein, sich mit einem vielfältigen Programm zu
Natur-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu beteiligen. Eine Anmeldung
ist ab sofort online möglich.
Das Schwerpunktthema der diesjährigen Umweltwochen lautet „Kreisläufe
schließen – Ressourcen neu denken“. Die Kreislaufwirtschaft ist ein
Wirtschaftsmodell, bei dem Produkte und Materialien durch
Wiederverwenden, Reparieren, Aufarbeiten oder Recyceln so lange wie
möglich im Wirtschaftskreislauf bleiben. Dies steht im Gegensatz zum
linearen „Nehmen-Herstellen-Wegwerfen“-Prinzip.
Kreislaufwirtschaft hilft dabei, klimaschädliche Treibhausgase zu
verringern, die Vermüllung der Umwelt zu begrenzen und natürliche
Ressourcen zu schonen. Für das Veranstaltungsprogramm können
unterschiedlichste Formate eingereicht werden. Dazu zählen unter anderem
Vorträge, Workshops, Exkursionen, Ausstellungen und Theaterstücke.
Das Duisburger Umweltamt organisiert die Umweltwochen und wird die
Angebote in einem digital abrufbaren Veranstaltungsprogramm
zusammenführen. Ein Höhepunkt sind der Umweltmarkt und der
Eine-Welt-Bazar auf der Königstraße in der Innenstadt, die am 20. Juni
starten. Geplant ist ein vielfältiger Markt mit Mitmachaktionen für
Umweltinteressierte und die ganze Familie.
Wer sich an den Umweltwochen beteiligen möchte, findet die digitalen
Anmeldeformulare auf der Internetseite der Stadt Duisburg auf
www.duisburg.de (Stichwort Umweltwochen). Anmeldeschluss für das
Veranstaltungsprogramm ist der 17. April. Für den Umweltmarkt
und den Eine-Welt-Bazar ist der Anmeldeschluss der 18. Mai
Fahrräder
reparieren an der VHS Duisburg-West
Die Volkshochschule Duisburg West bietet zum Beginn der Fahrradsaison
einen viertägigen Fahrradreparaturkurs an. Der Kurs läuft an den
Wochenenden 11. und 12. April sowie 18. und 19. April, jeweils von 10
bis 14 Uhr. Das Angebot richtet sich an Personen ohne oder mit geringen
Vorkenntnissen, die sich bislang noch nicht selbst an Fahrradreparaturen
gewagt haben.
Die Teilnehmenden lernen die technischen Bestandteile und
Funktionsweisen ihres Rades kennen, führen anhand einer Inspektionsliste
Verschleißkontrollen und Wartungsarbeiten durch, üben den Umgang mit
Werkzeug und erhalten Tipps zur richtigen Fahrradpflege. Die Reparaturen
werden am eigenen, funktionstüchtigen Fahrrad (kein E-Bike!)
durchgeführt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist
notwendig und ist über die Homepage der VHS www.vhs-duisburg.de oder die
Geschäftsstelle der VHS West (0203/283-984607, vhs-west@stadt-
duisburg.de) möglich.
Fast jeder zweite Erwerbstätige
nutzt Künstliche Intelligenz im Job Eine Umfrage des
TÜV-Verbands zeigt: Die berufliche Nutzung Künstlicher Intelligenz
gewinnt stark an Bedeutung. Vier von fünf suchen mit Hilfe von
KI nach Informationen, fast jeder zweite erstellt Texte und jeder
zehnte programmiert. Beschäftigte nutzen die Technologie häufig ohne
klare Vorgaben und ohne ausreichende Qualifikation.

© TÜV-Verband
Künstliche Intelligenz (KI) wird im
Arbeitsalltag zur neuen Normalität. Aktuell nutzt fast die Hälfte
der Erwerbstätigen (45 Prozent) Künstliche Intelligenz im Job. Das
zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands
unter 1.005 Personen ab 16 Jahren, darunter 587 Erwerbstätige.
Demnach erwarten 60 Prozent der Beschäftigten, dass KI in fünf
Jahren eine große oder sehr große Rolle für ihre berufliche
Tätigkeit spielen wird. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 53
Prozent – ein Plus von 7 Prozentpunkten. „Künstliche Intelligenz
wird zum festen Bestandteil der Arbeitswelt“, sagt Dr. Joachim
Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands.
„Der Wandel
betrifft nicht nur einzelne Aufgaben, sondern ganze Arbeitsprozesse.
Unternehmen müssen den Einsatz von KI deshalb aktiv steuern, klare
Regeln schaffen und ihre Beschäftigten auf die neuen Anforderungen
vorbereiten.“ Laut Umfrage nutzen fast vier von fünf Erwerbstätigen
(78 Prozent) KI, um nach Informationen zu suchen, 46 Prozent, um
Texte zu erstellen oder zu verbessern, 41 Prozent, um neue Ideen zu
entwickeln und 19 Prozent, um Bilder oder Videos zu erstellen.
Seltener sind komplexere Anwendungen wie die Durchführung von
Berechnungen (13 Prozent), die Erstellung von Code (11 Prozent) oder
die Analyse von Datensätzen mit Hilfe von KI (10 Prozent).
Ein Drittel sieht eigenen Job durch KI gefährdet Laut den
Ergebnissen der Umfrage geht mit der wachsenden Bedeutung von KI
auch Verunsicherung einher. Ein Drittel (33 Prozent) der
Erwerbstätigen geht davon aus, dass die eigene Tätigkeit vollständig
oder teilweise durch generative KI ersetzt werden kann. Die Mehrheit
(65 Prozent) rechnet jedoch nicht mit einem vollständigen Ersatz,
sondern vor allem mit Veränderungen im Arbeitsalltag. Aufgaben
werden zunehmend durch KI unterstützt, beschleunigt oder in Teilen
automatisiert.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die
Beschäftigten, beispielsweise bei der Formulierung von Eingaben
(„Prompting“), der Einordnung von Ergebnissen und der kritischen
Prüfung von Inhalten. Auffällig ist ein Unterschied zwischen den
Geschlechtern: Männer halten ihre Tätigkeit mit 36 Prozent häufiger
für ersetzbar als Frauen mit 29 Prozent. „Das zeigt, dass die
Auswirkungen von KI im Job sehr unterschiedlich wahrgenommen
werden“, sagt Bühler. „Wie stark sich Beschäftigte durch KI bedroht
sehen, hängt vom jeweiligen Tätigkeitsfeld, den konkreten Aufgaben
und dem beruflichen Umfeld ab.“
KI-Regeln und Qualifizierung
für Beschäftigte fehlen Generative KI ist in den meisten
Bereichen des Arbeitsalltags angekommen – oftmals schneller, als
Arbeitgeber dafür klare Strukturen schaffen. Nur knapp ein Drittel
(32 Prozent) der abhängig Beschäftigten gibt an, dass es bei ihnen
konkrete Vorgaben für den Einsatz von KI gibt. Ein explizites Verbot
ist mit lediglich 5 Prozent die Ausnahme. Auf der anderen Seite sagt
gut die Hälfte der Beschäftigten (54 Prozent), dass es weder Regeln
noch ein Verbot gibt. 8 Prozent können die Frage nicht beantworten.
„Vielen Beschäftigten fehlt es an einer verbindlichen
Orientierung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz“, sagt Bühler.
„Hier müssen Arbeitgeber mit klaren Vorgaben für den Einsatz von KI
nachlegen.“
Wo klare Regeln fehlen, bleibt häufig auch die
Qualifizierung auf der Strecke. Der Einsatz von KI erfolgt damit oft
ohne systematische Vorbereitung. Nur 38 Prozent derjenigen, die
beruflich KI nutzen, haben sich dafür weitergebildet. Davon greifen
30 Prozent auf kostenfreie Angebote oder selbstorganisiertes Lernen
zurück, beispielsweise über Tutorials, Videos oder Podcasts.
Nur 8 Prozent nutzen kostenpflichtige Weiterbildungsangebote wie
Seminare oder Workshops. Werden solche Angebote genutzt, übernimmt
in den meisten Fällen (82 Prozent) der Arbeitgeber die Kosten. Knapp
ein Fünftel der Beschäftigten (19 Prozent) trägt die
Weiterbildungskosten allerdings selbst.
„In Sachen
KI-Weiterbildung ist Deutschland immer noch ein Entwicklungsland“,
sagt Bühler. „Viele Arbeitgeber haben beim Einsatz von KI die
passenden Rahmenbedingungen noch nicht geschaffen. Es reicht nicht,
dass Mitarbeitende die Technologien nutzen, sie müssen auch wissen,
wie sie dies sicher und verantwortungsvoll tun. Arbeitgeber müssen
hier nachsteuern.“
Begrenztes Vertrauen in KI-Ergebnisse
Trotz wachsender Nutzung wird generativer KI im Arbeitsalltag nicht
blind vertraut. Die Qualität der Ergebnisse hängt aus Sicht der
Nutzer:innen stark davon ab, wie präzise die jeweilige Aufgabe
formuliert wird (88 Prozent). Gleichzeitig geben 69 Prozent an, dass
sie Ergebnisse überprüfen oder ergänzen müssen. Mehr als die Hälfte
bemängelt fehlende Quellen (56 Prozent) oder unzureichend konkrete
Ergebnisse, die nachbearbeitet werden müssen (55 Prozent). 31
Prozent berichten zudem von fehlerhaften, falschen oder veralteten
Inhalten.
„KI ist ein leistungsfähiges Werkzeug, das aber
richtig eingesetzt werden muss. Die Ergebnisse wirken oft plausibel,
sind aber nicht automatisch verlässlich“, sagt Bühler. „Mit der
Verbreitung von KI im Arbeitsalltag wächst die Verantwortung im
Umgang mit den Ergebnissen. Gerade im beruflichen Kontext müssen
Inhalte kritisch geprüft und eingeordnet werden.“
Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative
Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16
Jahren, darunter 587 Erwerbstätige . Die Befragung wurde vom 20. bis
26. Oktober 2025 durchgeführt. Die Fragen lauteten: „Welche Rolle
wird Künstliche Intelligenz Ihrer Einschätzung nach in fünf Jahren
für Ihre berufliche Tätigkeit spielen?“, „Ist Ihre berufliche
Tätigkeit durch generative KI vollständig oder teilweise
ersetzbar?“, „Gibt es bei Ihrem Arbeitgeber konkrete Vorgaben oder
ein Verbot für den Einsatz von generativer KI?“, „Nutzen Sie
generative KI für berufliche Zwecke?“, „Haben Sie sich für die
berufliche Nutzung von generativer KI weitergebildet?“, „Inwieweit
stimmen Sie Aussagen zur Qualität der Ergebnisse generativer KI
zu?“.
Dinnerkrimi im Mercure Hotel Duisburg: Neue Fälle. Neue
Tatorte Das beliebte
Dinnerkrimi-Format geht 2026 in die nächste Runde – mit brandneuen,
fesselnden Fällen, die Spannung, Spaß und überraschende Wendungen
versprechen. In über 500 Spielstätten in Deutschland, Österreich und
der Schweiz wurde bereits erfolgreich ermittelt – jetzt wird auch
das Mercure Hotel Duisburg City in Duisburg zum Schauplatz eines
mysteriösen Verbrechens.

Am 18. April 2026 um 19:00 Uhr beginnt die Spurensuche: Ein
interaktiver Kriminalfall, professionell inszeniert von erfahrenen
Schauspielern, erwartet die Gäste. Kombiniert mit einem köstlichen
Dinner wird dieser Abend garantiert unvergesslich. Tickets und
Infos unter: www.dinnerkrimi.de

Mercure Hotel Duisburg CIty
Dinnerkrimi 2026 in Duisburg:
Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den Gästen.
Willkommen beim Dinnerkrimi – der raffinierten Kombination aus
interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem Genuss! Während eines
exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich ein packender
Kriminalfall direkt zwischen den Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder
sitzt vielleicht ganz in Ihrer Nähe!
Gemeinsam mit einem
professionellen Schauspielensemble werden die Gäste Teil der
Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige
sind gefragt. Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in
Deutschland, Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun auch das
Mercure Hotel Duisburg City in einen Tatort, an dem ein rätselhafter
Mordfall aufgeklärt werden muss.
Termin: Samstag, 18. April
2026. Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) Tickets ab 89,90 €
– erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter
www.dinnerkrimi.de
Gospelchurch zum Mitsingen in
der Neudorfer Wildstraße Christinnen und
Christen feiern am am 19. April 2026 mit der
„Gospelchurch“ im Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstraße
31, einen besonderen Gottesdienst: Der Duisburger Chor
„Praise Together“ wird die Gemeinde durch Stimmung und
Gesang mitnehmen, denn es erklingen Gospels, die auch zum
Mitsingen einladen.
Die Seele aufbauen werden
bestimmt auch die Worte von Pfarrer Martin Hoffmann, die
von Zuversicht sprechen werden. Die Gospelchurch beginnt
um 11 Uhr. Infos zu der Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.

Chor Praise Together bei der Nacht der Chöre 2025
in Obermeiderich (Foto: Michael Rogalla).
Pianistische Virtuosität und gefühlvolle Klanglandschaften beim
Konzert in der Meidericher Kirche In der Evangelischen
Kirche Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 6, geben am 18. April um 18
Uhr Zara und Marius Furche ein ganz persönliches Konzert: Vater und
Tochter bezaubern mit ausdrucksstarken Piano-Solo-Stücken sowie
eindrucksvollen Momenten von Klavier und Gesang; zu hören sind
sorgfältig arrangierte bekannte Popsongs, Eigenkompositionen und
moderne Pianoklassiker.
Zu hören sind Werke und Songs von
Adele, Céline Dion, Ludovico Einaudi, Ólafur Arnalds sowie
Kompositionen von Marius Furche. Die Musik spannt einen weiten Bogen
von explosiver, pianistischer Virtuosität bis hin zu leisen,
gefühlvollen Klanglandschaften, die Raum für Innehalten und
emotionale Tiefe schaffen. Infos zur Veranstaltung und zum
Förderverein gibt es unter www.prodommo.de
Obermeiderich: „Best of Kindermusical“
Auch 22 ehemalige Chorkinder wirken zum Abschied von Gundula
Heller mit Gundula Heller hat seit 19 Jahren jedes Mal Kinder und
Jugendliche dafür begeistern können, Lieder und Szenen für ein
großes Musical zu proben und es in der Obermeidericher Kirche an der
Emilstraße aufzuführen. Vor ihrem Abschied in den Ruhestand
präsentiert die Kantorin der Evangelischen Gemeinde Obermeiderich
aber anstelle eines neuen Kindermusicals ein „Best of“ mit Songs aus
den letzten 19 Jahren.
Das Besondere dabei ist: es wirken
nicht nur der jetzige Kinderchor, sondern auch 22 ehemalige
„Chor-Kinder“ mit, die längst erwachsen sind, aber immer noch Freude
am Singen haben. Sie zeigen ihrer Chorleiterin auf diese Art auch
ihren Dank. Begleitet wird die Aufführung am 19. April 2026 um 17
Uhr natürlich von einer Band: Daniel Drückes (Keyboard), Manuel
Füsgen (Gitarre/E-Gitarre), Lukas Rissel (E-Bass), Lennart Bruchhaus
(Drums).
Der Eintritt ist frei, Gemeinde und
Kirchenmusikerin laden herzlich zu dem Musikevent und der Begegnung
ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
Krimiautor Uwe Rademacher liest
am Vogelsagplatz Duisburg, 11. April 2026 -
Uwe Rademacher stellt am 17. April um 18
Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1, „Das
Vermächtnis“, seinen 3. Regionalkrimi vor, der im Herbst 2025
erschien: Kommissar Dawson und sein Team müssen diesmal den Mord an
einem Priester aufklären; ebenso den Tod eines Friedhofsgärtners
sowie einen weiteren Mord.
Sie stehen vor mehreren Rätseln,
denn die Fälle könnten zusammenhängen. Uwe Rademacher stellte auch
schon seinen Erstlingsroman in der Evangelischen Rheingemeinde
Duisburg vor. Zu dieser Lesung sind alle Interessierten herzlich
eingeladen; der Eintritt ist frei.
Von Dowland bis
Schubert - Abendmusik in der Duisserner Lutherkirche Bei
der Abendmusik der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg sind
am 17. April um 19 Uhr in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr.
39, Marie Borger (Mezzosopran) und Thorsten Töpp (Konzertgitarre) zu
Gast. Beide sind seit gut 10 Jahren ein eingespieltes Duo, das
bereits in zahlreichen Zusammenhängen zu hören war, z. B. im Rahmen
der Duisburger Akzente und beim Platzhirsch-Festival.
In
ihrem neuen Programm spannen sie den Bogen von den lyrischen
Kleinoden John Dowlands über die einsamen Lieder Franz Schuberts bis
zu einer Neukomposition nach Texten von Mascha Kalèko. Trotz der
Zeitspanne von fast 450 Jahren haben alle Lieder ein gemeinsames
Thema: Der Wanderer.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, eine
Spende am Ausgang wäre gut, denn sie geht an den Förderverein für
Kirchenmusik an der Lutherkirche Duissern e.V. Infos zur
Gemeinde gibt es unter www.ekadu.de.
Die
Duisserner Lutherkirche z (Foto: Tanja Pickartz).
Kirche Obermeiderich lädt zu Skat
und Doppelkopf In der Evangelischen Kirchengemeinde
Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße
Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit
zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen
Karten dreschen.
Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger
aber auch bereits leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum
Mitmachen ein: an jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das
nächste Treffen ist am 14. April. Für Getränke und Knabbereien ist
gesorgt.
„Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und
ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider
und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich
willkommen. Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694
oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter www.obermeiderich.de.

NRW: Realer Umsatz im Einzelhandel steigt seit 2016 um
rund 13 % * Umsätze im Großhandel 2025 im Vergleich zu
2016 um 3,0 % rückläufig. * Handel mit Geräten der Informations-
und Kommunikationstechnik im Einzel- und Großhandel mit hohen
Umsatzzuwächsen. * Kfz-Handel mit stärkstem
Beschäftigungszuwachs.
Im Vergleich zu 2016 ist nach
vorläufigen Ergebnissen der reale Umsatz im NRW-Einzelhandel 2025 um
12,8 % gestiegen. Der Kfz-Handel konnte mit 0,8 % ebenfalls einen
realen Umsatzzuwachs verzeichnen. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, waren im Vergleich die realen Umsätze im Großhandel mit
einem Rückgang von 3,0 % hingegen unter dem Indexniveau von 2016.
Handel mit Geräten der Informations- und
Kommunikationstechnik im Einzel- und Großhandel mit hohen
Umsatzzuwächsen Im Einzelhandel mit Geräten der Informations-
und Kommunikationstechnik nahmen die realen Umsätze seit 2016 um
42,6 % zu. Auch die realen Umsätze der Tankstellen konnten ein Plus
von 41,2 % verzeichnen. Ebenso konnte der Versand- und
Internethandel in den vergangenen zehn Jahren um 61,3 % zulegen.

Die Umsätze in den Wirtschaftsabschnitten Einzelhandel mit
Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren (in
Verkaufsräumen) und Einzelhandel an Verkaufsständen und Märkten
entwickelten sich in den vergangenen zehn Jahren hingegen
rückläufig. Verglichen mit dem Jahr 2016 konstatierte der
Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln 2025 einen
Umsatzrückgang von 19,3 %.
Ebenso lag der reale Umsatzindex
des Einzelhandels an Verkaufsständen und Märkten 2025 um 18,3 %
unter dem Niveau von 2016. Entgegen der rückläufigen realen Umsätze
des Großhandels in NRW konnte der Großhandel mit Geräten der
Informations- und Kommunikationstechnik seit 2016 einen starken
Zuwachs von 34,0 % verzeichnen.
Beschäftigung im Kfz-Handel
legt um 13,9 % zu Die Beschäftigung nahm im Einzelhandel,
Großhandel und Kfz-Handel im Vergleich zu 2016 zu, wobei der
Kfz-Handel mit 13,9 % den stärksten Zuwachs aufwies. Insbesondere im
Handel mit Kraftwagen und im Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen
und –zubehör sowie der Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern
gab es deutliche Zuwächse der Beschäftigten.
Zwischen den
Jahren 2016 und 2025 stieg der Beschäftigungsindex beim Handel mit
Kraftwagen um 20,9 % und im Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen
und -zubehör um 30,0 %.
Auftragseingang im
Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2026: +0,9 % zum
Vormonat Auftragseingang ohne Großaufträge: +3,5 %
Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe Februar 2026 (real,
vorläufig): +0,9 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
+3,5 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt) Januar 2026
(real, revidiert): -11,1 % zum Vormonat (saison- und
kalenderbereinigt) +0,3 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden
Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 saison- und
kalenderbereinigt um 0,9 % gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von
Großaufträgen war der Auftragseingang um 3,5 % höher als im
Vormonat.
Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der
Auftragseingang von Dezember 2025 bis Februar 2026 um 2,0 % höher
als in den drei Monaten zuvor, ohne Großaufträge sank er im gleichen
Zeitraum um 0,8 %. Im Januar 2026 fiel der Auftragseingang nach
Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber Dezember 2025 um 11,1
%; damit wurde das vorläufige Ergebnis bestätigt.

Die positive Entwicklung des Auftragseingangs im Verarbeitenden
Gewerbe im Februar 2026 ist zu einem großen Teil auf den deutlichen
Anstieg in der Automobilindustrie (saison- und kalenderbereinigt
+3,8 % zum Vormonat) zurückzuführen. Auch die Zuwächse in der
Textilindustrie (+45,2 %) sowie in der Metallerzeugung und
-bearbeitung (+3,7 %) wirkten sich positiv auf das Gesamtergebnis
aus.
Negativ wirkte sich hingegen der Rückgang im Sonstigen
Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; -25,9 %)
aus. Bei den Investitionsgütern lag der Auftragseingang im
Februar 2026 um 0,2 % höher und bei den Vorleistungsgütern um 1,4 %
höher als im Vormonat. Bei den Konsumgütern stieg er um 4,5 %. Die
Auslandsaufträge stiegen im Februar 2026 um 4,7 %. Dabei stiegen die
Aufträge aus der Eurozone um 6,7 % und die Aufträge von außerhalb
der Eurozone um 3,5 %. Die Inlandsaufträge sanken dagegen um 4,4 %.

Umsatz im Februar 2026 um 0,5 % niedriger als im Vormonat
Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen
Angaben im Februar 2026 saison- und kalenderbereinigt 0,5 %
niedriger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat
Februar 2025 war der Umsatz kalenderbereinigt 0,4 % höher. Für
Januar 2026 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein
Anstieg von 0,7 % gegenüber Dezember 2025 (vorläufiges
Ergebnis: +1,5 %).
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