'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv23. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


24. Kalenderwoche: Montag, 8. - Sonntag, 14. Juni 2026

Wirtschaftsbetriebe Duisburg installieren Weigh-in-Motion-System auf der Brücke der Solidarität  
Die Brücke der Solidarität ist ein zentrales Bauwerk der Duisburger Infrastruktur und eine wichtige Verbindung zwischen Hochfeld und Rheinhausen. Um ihren Zustand auch künftig vorausschauend überwachen und die weitere Planung fundiert vorantreiben zu können, setzen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen weiteren wichtigen Schritt um.

Am Samstag, 13. Juni, und Sonntag, 14. Juni, wird auf der Rheinbrücke ein sogenanntes Weigh-in-Motion-System, kurz WIM, installiert. Für das Weigh-in-Motion-System werden Sensoren in die Fahrbahnen eingebaut, die künftig während des laufenden Verkehrs Fahrzeuggewichte, die Anzahl der Achsen sowie die Art der Fahrzeuge erfassen.

Ziel der Installation ist es, ein genaueres Bild der verkehrlichen Belastung der Brücke zu erhalten. Zwar liegt bereits eine verkehrsplanerische Auslegung vor, die auf Verkehrszählungen basiert, aber angesichts der besonderen Bedeutung der Brücke der Solidarität – auch als wichtige Ausweichstrecke bei Sperrungen anderer Rheinbrücken – möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg belastbare Daten zur tatsächlichen Nutzung und Beanspruchung gewinnen.

Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Instandhaltungsplanung ein und unterstützen dabei, die Brücke bis zu ihrem perspektivisch erforderlichen Neubau sicher und verlässlich in Betrieb zu halten. Aus einer reinen Gewichtserfassung wird damit ein Instrument, das wesentlich zur technischen Bewertung, zur Erhaltungsstrategie und zur Planung künftiger Infrastrukturmaßnahmen beiträgt.

Die Installation erfolgt an dem Wochenende ohne Sperrungen, jedoch kann es zu kurzen Einschränkungen während der Arbeiten kommen. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis.

Bilanz 2025: DVG fährt fast eine Million Kilometer mehr und baut Angebot deutlich aus

Das Geschäftsjahr 2025 bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) hat für den ÖPNV in der Stadt vor allem mehr Leistung und mehr Komfort gebracht. Mit 14,8 Millionen gefahrenen Kilometern mit Bus und Bahn hat die DVG fast eine Million mehr Kilometer auf Duisburgs Straßen und Schienen zurückgelegt als im Jahr 2024.

Dieser massive Ausbau des Fahrplanangebots ist vor allem auf die Umsetzung des Bezirkskonzeptes Mitte zurückzuführen, bei dem die DVG die Linienführung und -taktung im Bereich der Stadtmitte angepasst hat. Gleichzeitig haben das ausgebaute Angebot mehr Fahrgäste als noch im Jahr 2024 genutzt.


Mit 50 Millionen stieg ihre Zahl um rund 1,1 Millionen. „Der Ausbau des Angebots bedeutet mehr ÖPNV für Duisburg und das ist mit Blick auf die Ziele der Verkehrswende eine gute Nachricht. Klar ist aber auch, dass mehr Leistung mehr Kosten verursacht, und die können durch Ticketverkäufe allein nicht kompensiert werden“, erklärt Marcus Vunic, Vorstandsvorsitzender der DVG. Die Verkehrseinnahmen stiegen auf 52,8 Millionen Euro, dennoch schloss die DVG das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 86,1 Millionen Euro ab.

Neben dem Ausbau des Verkehrsangebots verbessert die DVG den Komfort für die Fahrgäste weiterhin enorm. Die Modernisierung der Straßenbahnflotte ist im Jahr 2025 weiter vorangeschritten. 42 neue Schienenfahrzeuge für die Linien 901 und 903 sind bereits in Duisburg eingetroffen, 12 davon im vergangenen Jahr.

„Die neuen Bahnen bieten den Fahrgästen wesentlich mehr Komfort durch neueste Technik und Ausstattung. Außerdem bedeuten sie mehr Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit, so dass wir das Angebot auf den Linien 901 und 903 deutlich stabilisieren konnten“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie bei der DVG.

Gleichzeitig läuft die Beschaffung neuer Stadtbahn-Fahrzeuge für die Linie U79 gemeinsam mit der Rheinbahn AG, so dass auch die Stadtbahn-Flotte der DVG in den kommenden Jahren komplett erneuert wird. Auch auf der Straße erneuert die DVG ihren Fuhrpark vollumfänglich und stellt die Busflotte sukzessive auf moderne, umweltverträgliche Antriebstechnologien um.

Bereits heute sind 25 Wasserstoffbusse im Duisburger Netz im Einsatz. Im Jahr 2025 hat die DVG gemeinsam mit der Stadt Duisburg die Beschaffung weiterer 55 Wasserstoffbusse auf den Weg gebracht. Geplant sind 26 Standardbusse und 29 Gelenkbusse. Die Auslieferung erfolgt in drei Etappen bis Ende 2028.

Insgesamt investiert die DVG rund 47 Millionen Euro in das Projekt und erhält dafür Fördermittel des Bundes in Höhe von rund 15 Millionen Euro. „Die Modernisierung der gesamten Flotte sichert einen modernen und komfortablen ÖPNV in Duisburg in der Zukunft. Gemeinsam mit der Stadt entwickelt die DVG tragfähige Konzepte, die den Ausbau des Angebots bei gleichzeitiger Emissionsreduzierung ermöglichen“, sagt Dieter Lieske, Aufsichtsratsvorsitzender der DVG.

Aufwendungen steigen um fast 20 Millionen Euro
Die Modernisierung der gesamten Fahrzeugflotte und der Ausbau des Angebots bedeuten einen sprunghaften Anstieg der Kosten. 165,6 Millionen Euro wurden im Jahr 2024 für den ÖPNV-Betrieb aufgewendet, im Jahr 2025 waren es bereits 183,8 Millionen Euro. Auch, weil ein Ausbau des Angebots mehr Personal benötigt: Die DVG beschäftigt 875 Menschen und damit 62 mehr als noch im Vorjahr.

„Die Verkehrswende gibt es nicht zum Nulltarif. Wir sehen deutliche Zuwächse beim Deutschlandticket. Unser Angebot ist also für immer mehr Menschen attraktiv. Für seine Finanzierung reicht das aber nicht aus. Wenn wir den eingeschlagenen Weg weiter gehen wollen, sind wir – genau wie alle anderen Verkehrsunternehmen – auf die Unterstützung von Bund und Land angewiesen. Und das nicht nur bei der Beschaffung neuer Fahrzeuge, die aufgrund neuer Antriebstechnologien erheblich teurer sind als Dieselbusse. Der ÖPNV muss auskömmlich finanziert werden, damit er dauerhaft realisierbar ist“, sagt Marcus Vunic.

Kennzahlen 2025 (Stand 31.12.2025)




NRW: Preise für Praxis-Fahrschulunterricht in den letzten 5 Jahren um fast 40 % gestiegen
* Höchster Preisanstieg von 12,6 % zwischen Mai 2021 und Mai 2022
* Zwischen Mai 2025 und Mai 2026 stiegen die Preise um 4,5 %

Die Preise für den praktischen Fahrschulunterricht für PKW sind im Mai 2026 um 38,2 % höher als fünf Jahre zuvor (Mai 2021). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise insgesamt im selben Zeitraum um 21,2 %. Die vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachte Reform der Fahrschulausbildung sieht u. a. eine Reduzierung der verpflichtenden Praxisfahrstunden vor, um den Führerschein bezahlbarer zu machen.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie sich die Kosten für praktische Fahrstunden in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Preise für Praxis-Fahrschulunterricht mit 4,5 % zuletzt wieder stärker gestiegen Im Zeitraum von Mai 2021 bis Mai 2022 stiegen die Preise für den praktischen Fahrschulunterricht für PKW zunächst deutlich um 12,6 %.

In den folgenden Jahren setzte sich der Preisanstieg durchweg fort, jedoch verringerte sich dieser bis Mai 2025 kontinuierlich: So stiegen die Preise zwischen Mai 2022 und Mai 2023 um 9,1 %, zwischen Mai 2023 und Mai 2024 um 5,9 % und zwischen Mai 2024 und Mai 2025 nur noch um 1,7 %. Zuletzt zogen die Preise für Praxis-Fahrschulunterricht für PKW dann wieder stärker an: Zwischen Mai 2025 und Mai 2026 war ein Preisanstieg von 4,5 % zu beobachten.




Inflationsrate geht leicht zurück, weiter hohe Energiepreise
Inflationsrate im Mai 2026 bei +2,6 %
Verbraucherpreisindex, Mai 2026:
+2,6 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
-0,2 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Mai 2026:
+2,7 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
-0,1 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Mai 2026 bei +2,6 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise insgesamt abgeschwächt, nachdem sie im April 2026 bei +2,9 % und im März 2026 bei +2,7 % gelegen hatte.



"Die Inflationsrate war im Mai 2026 etwas niedriger als in den Monaten davor. Die Energiepreise blieben infolge des Iran-Kriegs auf einem hohen Niveau, wenngleich der seit Anfang Mai geltende Tankrabatt die Teuerung abgemildert haben dürfte", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Gegenüber dem Vormonat April 2026 sanken die Verbraucherpreise im Mai 2026 um 0,2 %.

Energieprodukte verteuerten sich um 6,6 % gegenüber Mai 2025
Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im Mai 2026 um 6,6 % höher als im Mai 2025. Dieser Anstieg resultierte hauptsächlich aus der Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt infolge der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten. Allerdings war der Anstieg der Energiepreise im Vorjahresvergleich geringer als im April 2026 (+10,1 %).

Ein wesentlicher Grund für die geringere Preissteigerung dürfte die temporäre Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel gewesen sein, die am 1. Mai 2026 in Kraft trat. Kraftstoffe verteuerten sich im Mai 2026 binnen Jahresfrist zwar um 18,0 %, jedoch weniger stark als im April 2026 (+26,2 % gegenüber April 2025). Auch leichtes Heizöl, ein Teil der Haushaltsenergie, verteuerte sich im Mai 2026 binnen Jahresfrist infolge der Rohölmarktentwicklung deutlich (+47,9 %).

Trotz dieses Anstiegs war Haushaltsenergie insgesamt aufgrund des geringen Anteils von leichtem Heizöl an den Konsumausgaben der privaten Haushalte mit -0,8 % günstiger als im Vorjahresmonat. Strom (-5,0 %), Erdgas einschließlich Betriebskosten (-2,9 %) und Fernwärme (-0,9 %) blieben im Vorjahresvergleich weiterhin günstiger. Diese rückläufige Preisentwicklung ist unter anderem auf die bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen der Bundesregierung zurückzuführen.




Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +0,4 % unterdurchschnittlich
Die Preise für Nahrungsmittel waren im Mai 2026 um 0,4 % höher als im Vorjahresmonat. Besonders stiegen im Mai 2026 die Preise für Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+3,7 %) sowie für Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (+3,6 %). Auch Obst (+3,2 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+2,8 %) wurden binnen Jahresfrist teurer. Günstiger wurden hingegen Speisefette und Speiseöle (-15,3 %, darunter Butter: -29,1 %; Olivenöl: -6,5 %).

Zudem sanken im Vorjahresvergleich die Preise für Kartoffeln (-15,3 %) und Molkereiprodukte (-6,4 %), während Eier (+14,6 %) deutlich teurer wurden. Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,5 % Im Mai 2026 betrug die Inflationsrate ohne Energie +2,2 % und die Inflationsrate ohne Heizöl und Kraftstoffe +2,0 %.

Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im Mai 2026 bei +2,5 % und damit knapp unter der Gesamtteuerung. Waren verteuerten sich gegenüber Mai 2025 um 2,2 % Die Preise für Waren lagen im Mai 2026 insgesamt um 2,2 % über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Preise für Verbrauchsgüter stiegen dabei um 2,9 % und für Gebrauchsgüter um 1,0 %. Teurer wurden neben Energieprodukten (+6,6 %) und Nahrungsmitteln (+0,4 %) beispielsweise Informationsverarbeitungsgeräte (+6,3 %), Tabakwaren (+5,9 %) und alkoholfreie Getränke (+3,1 %). Preisrückgänge gab es hingegen unter anderem bei Haushaltsgroßgeräten (-2,3 %) und Geräten der Unterhaltungselektronik (-4,7 %).




Deutsche Häfen unterstreichen strategische Rolle für Resilienz, Energie und Sicherheit
- Allianz „Deutsche Häfen“ fordert Bund-Beteiligung und möchte Häfen zur nationalen Aufgabe machen
Mit einer hochkarätig besetzten Veranstaltung in der Landesvertretung Hamburg in Berlin hat die Allianz „Deutsche Häfen“ am 10. Juni ein deutliches Signal an die Bundespolitik gesendet. Unter dem Titel „Wo Resilienz beginnt: Zwischen Energiekrise und Verteidigungspolitik – Die Deutschen Häfen als tragende Säulen einer nachhaltigen Infrastruktur der Zukunft“ stand die zentrale Rolle der Hafeninfrastruktur für die wirtschaftliche Stärke, die Energieversorgung und die sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit Deutschlands im Fokus.

Rund 140 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft folgten der Einladung, um über die Herausforderungen und Perspektiven der deutschen Häfen im Spannungsfeld von Energiekrise, globalen Lieferketten und veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen zu diskutieren. Einigkeit bestand darüber, dass die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der Häfen nur mit klaren politischen Weichenstellungen und verlässlichen Finanzierungsstrukturen langfristig gesichert werden können.

Zum Einstieg machte Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg eines klar: „Die Aussage ‚No Shipping, no Shopping‘ bringt es auf den Punkt – Unsere Häfen sind Voraussetzung unserer strategischen Autonomie und ökonomischen Sicherheit und gehören ganz klar in den bundespolitischen Fokus.“

Die Paneldiskussionen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Bundeswehr und Energiewirtschaft machten deutlich, dass Häfen heute weit mehr sind als klassische Umschlagplätze. Sie sind zentrale Knotenpunkte der Energiewende und zugleich unverzichtbare logistische Drehkreuze für die Sicherheits- und Verteidigungsarchitektur Deutschlands.

Wie eng die Zukunft der Industrie an eine funktionierende Logistik gekoppelt ist, verdeutlichte Dr. Ing. Christian Bruch, Vorstandsvorsitzender Siemens Energy AG: „Wenn Unternehmen weiter in Deutschland investieren sollen, brauchen wir Investitionen in die Hafeninfrastruktur. Denn ohne Häfen exportieren wir nichts."

Für die „Deutschen Häfen“ unterstrich Lars Nennhaus, Vorstand Technik und Betrieb Duisburger Hafen AG, die partnerschaftliche Abhängigkeit zwischen Wirtschaft und Häfen: „Wir funktionieren nur gemeinsam. Stottert ein Hafen, stottert die Volkswirtschaft.“

Website: deutsche-haefen.de

Aus militärischer Sicht wurde die fundamentale Bedeutung der Häfen ebenfalls untermauert. Oberst i.G. Armin Schaus, Abteilungsleiter „Zivil-militärische Zusammenarbeit“ im operativen Führungskommando der Bundeswehr: „Wirtschaft muss auch in der Krise funktionieren. Die Häfen sind dabei zentral.“

Vor diesem Hintergrund bekräftigte die Allianz „Deutsche Häfen“ ihren Appell, die See- und Binnenhäfen als strategische Infrastruktur von nationaler Bedeutung anzuerkennen und entsprechend angemessen zu finanzieren. Unterstützung für diese Forderung kam aus den Reihen der Politik von Dr. Christoph Ploß, Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus: „Wir brauchen dringend mehr Investitionen in die deutschen Häfen, weil für uns als Exportnation viel davon abhängt. Dazu gehört auch eine Flexibilisierung beim Sondervermögen.“

Das Credo der Vertreterinnen und Vertreter der Allianz war eindeutig: „Die Bedeutung der Häfen für Deutschland steht in keinem Verhältnis zur bisherigen Beteiligung des Bundes an ihrer Finanzierung. Wer von leistungsfähigen Häfen profitiert, muss sich auch an ihrer Zukunftssicherung beteiligen.“  

Über die Deutschen Häfen
Ziel der Allianz ist es, die Hafeninfrastruktur als gesamtstaatliche Aufgabe weiterzuentwickeln und ihre Rolle für Wirtschaft, Energieversorgung und Sicherheitspolitik deutlich zu machen und zu stärken.

Hinter der Allianz Deutsche Häfen steht ein länderübergreifender Zusammenschluss führender Hafeninfrastrukturbetreiber: bremenports GmbH & Co. KG, Brunsbüttel Ports GmbH, Duisburger Hafen AG, Hamburg Port Authority AöR, SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG, Lübeck Port Authority, Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG und ROSTOCK PORT GmbH.   

Spatenstich zur Deichrückverlegung in Duisburg-Mündelheim    
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg beginnen diesen Monat mit weiteren Arbeiten zur Sanierung und Rückverlegung des Deichs in Mündelheim. Im Mittelpunkt des startenden Bauabschnitts steht die Rückverlegung des bestehenden Deichs um rund 500 Meter landeinwärts. Dadurch entstehen etwa 60 Hektar zusätzliche Überschwemmungsfläche, die dem Rhein bei Hochwasser künftig mehr Raum geben.

Der Spatenstich soll am Montag, 15. Juni gegen 9.30 Uhr an der  Baustelle am Deich Mündelheim mit NRW-Umweltminister Oliver Krischer, Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg sowie Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport der Stadt Duisburg, stattfinden.

Familienfest am Innenhafen zum zweiten Nationalen Veteranentag
Nach der Premiere im vergangenen Jahr veranstaltet die Stadt Duisburg diesen Samstag, 13. Juni, erneut ein Familienfest anlässlich des bundesweiten Nationalen Veteranentags (Motto: „Veterans, Family & Friends“).

Deutschlandweit werden Mitte Juni die Leistungen und der Einsatz aller aktiven und ehemaligen Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten gewürdigt. Der Veteranentag beruht auf einem Beschluss des Deutschen Bundestages und wird von der Bundesregierung ausgerichtet. Die zentrale Festveranstaltung findet am 21. Juni am Reichstag in Berlin statt.

Das Familienfest beginnt gegen Mittag mit der offiziellen Eröffnung durch Oberbürgermeister Sören Link. Auf der Bühne unterhält anschließend „JJ van D“ musikalisch. Darüber hinaus berichteten mehrere Autoren über ihre Veröffentlichungen und persönlichen Erfahrungen aus Auslandseinsätzen.

Im Umfeld des Johannes-Corputius-Platzes präsentieren sich zudem gut 25 Aussteller. Zu den Teilnehmern zählen unter anderem ISAR Germany, der Verein Fernspäher-Helfen, verschiedene Veteranenverbände sowie Vertreter der Duisburger Blaulichtfamilie und diverse Ehrenamtliche. Eine Fahrzeugausstellung der Bundeswehr gibt interessante Einblicke in die Ausstattung der Streitkräfte. Die Feuerwehr und die RAG Marine Rhein-Ruhr haben Mitmachaktionen vorbereitet.

Für Speis und Trank ist auch gesorgt. Das Fest endet gegen 16.30 Uhr. Den Auftakt des Duisburger Veteranentags bildet eine ökumenische Andacht in der Salvatorkirche – gestaltet von Pfarrer Martin Winterberg und Pastor Heribert Weinbrenner. Letzterer war unter anderem als Militärseelsorger in der Betreuung von Bundeswehrangehörigen bei verschiedenen Auslandseinsätzen tätig.

Im Anschluss startet gegen 9.30 Uhr am Burgplatz der sogenannte „Marsch der Wertschätzung“, organisiert von der Reservistenkameradschaft Duisburg. Rund 250 Veteraninnen und Veteranen – auch aus Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Großbritannien und den USA – nehmen an dem etwa zwölf Kilometer langen Marsch durch das Stadtgebiet teil.

Innenhafen-Führungen mit Blick von oben starten am 21. Juni
Der Blick ist atemberaubend: Die Aussichtsplattform auf dem Museum Küppersmühle bietet einen einzigartigen Blick über die Stadt. Ein Besuch hoch oben auf dem ehemaligen Getreidespeicher, der von den Star-Architekten Herzog & de Meuron für das Museum umgebaut wurde, krönt die Führung durch den Duisburger Innenhafen.

Mit Blick von oben: Führung durch den Innenhafen uns Besuch auf der Aussichtsplattform des MKM am 21. Juni - Foto-Credit: Duisburg Kontor GmbH

Die ehemalige „Kornkammer“ des Ruhrgebiets ist heute ein modernes Stadtviertel. Wo früher das Getreide für das gesamte Revier verladen wurde, entdecken Gäste heute eine besondere Mischung aus altem Hafenflair, Geschichte, Architektur und Gastronomie. Die erste Innenhafenführung dieser Saison mit dem Blick von oben startet am 21. Juni um 11 Uhr.

Für Erwachsene kostet die Teilnahme 16 Euro, für Kinder 10 Euro. Wer an diesem Tag nicht kann, der hat am 18. Juli oder am 22. August Gelegenheit, dabei zu sein. Tickets für die Führungen gibt es online unter www.duisburg-tourismus.de oder in der Tourist Information Duisburg auf der Königstraße in der Duisburger Innenstadt.  

Duisburgs Mega-Wochenende: Drei Großevents locken in City und Innenhafen
- 25. Drachenboot Funregatta,
- DU_Kultur|en Festival,
- Marina Markt zwischen dem 12. und dem 14. Juni.
Die Jubiläums-Regatta bringt erstmals „Little China Town“ in den Innenhafen. Das DU_Kultur|en Festival mit Zoe Wees auf dem König-Heinrich-Platz und der Marina- Markt komplettieren das Veranstaltungswochenende.

„Drei große Veranstaltungen an drei Tagen, verteilt auf Innenstadt und Innenhafen, machen dieses Wochenende zu einem starken Statement für Duisburg“, erklären die Duisburg Kontor-Geschäftsführer Uwe Kluge und Christoph Späh begeistert. Der Duisburger Innenhafen und die Innenstadt werden vom 12. bis 14. Juni zur Bühne für eines der größten Veranstaltungswochenenden des Jahres.

Fotos Ilja Höpping

Mit der 25. Drachenboot-Fun-Regatta im Innenhafen, dem DU_Kultur|en Festival auf dem König- Heinrich-Platz und dem Marina-Markt erwartet die Stadt ein buntes Programm aus Sport, Kultur, Musik und Genuss. Allein bei der Jubiläumsregatta gehen 133 Teams mit knapp 2.000 Paddlerinnen und Paddlern an den Start.

Besondere Akzente setzt die Drachenboot-Fun-Regatta in ihrem Jubiläumsjahr mit mehreren Neuerungen. Erstmals entsteht im Innenhafen ein „Little China Town“, das Besucherinnen und Besuchern die kulturellen Wurzeln des Drachenbootsports näherbringen soll. Chinesische Kampfsportvorführungen, traditionelle Papierfaltkunst, Teezeremonien und weitere kulturelle Angebote ergänzen das sportliche Programm und schaffen neue Erlebniswelten entlang der Promenade.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Samstag mit den traditionellen Promi-Rennen. Beim Fun Cup treten Teams aus Duisburger Unternehmen, Vereinen, Institutionen und der Kommunalpolitik gegeneinander an. Die Rennen gehören seit Jahren zu den beliebtesten Programmpunkten der Veranstaltung und sorgen regelmäßig für besondere Stimmung und zahlreiche Zuschauer entlang der Strecke.

Parallel dazu setzt das DU_Kultur|en Festival am Freitag und Samstag auf dem König-Heinrich-Platz ein Zeichen für kulturelle Vielfalt, gesellschaftlichen Zusammenhalt und interkulturelle Begegnung. Mit seiner zentralen Lage im Herzen der Duisburger Innenstadt wird der Platz erneut zum kulturellen Mittelpunkt.

Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit internationalen Musik-, Tanz- und Kulturbeiträgen, Mitmachangeboten und einem vielfältigen Bühnenprogramm. Besonderes Highlight des Festivals ist der Auftritt der international erfolgreichen Sängerin Zoe Wees am Samstagabend. Mit ihren weltweiten Charterfolgen zählt sie zu den bekanntesten deutschen Pop-Künstlerinnen ihrer Generation.

Den Abschluss des Veranstaltungswochenendes bildet am Sonntag der Marina- Markt im Innenhafen. Regionale Spezialitäten, Kunsthandwerk, Designprodukte und gastronomische Angebote laden in maritimer Atmosphäre zum Flanieren und Genießen ein.

„Gemeinsam zeigen die drei Veranstaltungen die ganze Bandbreite Duisburgs – von sportlichem Wettbewerb über internationale Kultur bis hin zu urbaner Lebensqualität am Wasser“ resümieren die beiden Duisburg Kontor-Chefs.

Fachtagung des Arbeitskreises Prävention Duisburg: SEXPEDITION – Sexualentwicklung im Kindes- und Jugendalter
Die psycho-, somato- und soziosexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen steht im Mittelpunkt der 22. Fachtagung des aus 16 Institutionen bestehenden Arbeitskreises Prävention Duisburg in der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV) Wuhanstraße 10 47051 Duisburg am Donnerstag, 18. Juni 2026.



Die Tagung richtet sich an alle Fachkräfte aus Duisburg, die im professionellen Setting mit Kindern und Jugendlichen ab dem Grundschulalter arbeiten (Schulen, Jugendzentren, Jugendamt, freie Träger und andere). Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, die Vielfältigkeit des Netzwerkes näher kennen zu lernen.



Behandelt werden Themen wie zum Beispiel Kriminalprävention, Opferschutz, Wahrnehmung von Grenzüberschreitungen, Sport als Schutz- und Entwicklungsraum für Kinder und Jugendliche sowie Sexualität im digitalen Raum. Vor den insgesamt sieben Workshop-Angeboten wird im Rahmen des Podiums die Influencerin Lena Schäfer einen Vortrag zum Thema „Humane Papillomviren“ (HPV) halten und einen beeindruckenden Einblick in ihre persönliche Geschichte geben.

Während des „Markt der Möglichkeiten“ stehen Ihnen als Ansprechpersonen die Tagungskoordinatorinnen Martina Jungeblodt und Miriam Schönborn- Kalberg vom Gesundheitsamt der Stadt Duisburg sowie Vertreterinnen und Vertreter der weiteren Institutionen (Frauenberatungsstelle, pro familia Beratungsstelle Duisburg, Mabilda e.V., Jungs e.V., Kinderschutzbund OV Dbg. e.V., Caritas, Justus von Liebig-Schule, Gesamtschule Duisburg-Süd, Lebenslust e.V., AWO, Suchthilfeverbund Duisburg e.V., AIDS-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel e.V., Stadtsportbund, Polizei sowie des Instituts für Jugendhilfe) zur Verfügung.

Insbesondere während dieses Informationsangebotes der verschiedenen Einrichtungen ergibt sich zwischen 8.45 und 9.30 Uhr die Möglichkeit zu Gesprächen mit den Tagungsteilnehmenden oder einem Foto mit den Arbeitskreisakteurinnen und -akteuren.

Fußballbilder-Tauschbörsen in der Bibliothek
Zur beginnenden Fußballweltmeisterschaft lädt die Duisburger Stadtbibliothek an verschiedenen Standorten zur Fußballbilder-Tauschbörse ein. Los geht es am Freitag, 12. Juni, jeweils von 14 bis 18 Uhr in Großenbaum (Großenbaumer Allee 168 bis 174) und in Vierlinden (Franz- Lenze-Platz 43).

Fußballfans aller Altersgruppen sind eingeladen, ihre Sticker zu tauschen und so ihre Sammlungen in geselliger Atmosphäre zu vervollständigen. Bis Mitte Juli gibt es insgesamt 16 Termine im ganzen Stadtgebiet. Die einzelnen Termine sind auf www.stadtbibliothek-duisburg.de unter „Veranstaltungen“ zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Sonntagskonzert der Musikvereinigung Duisburg-West DSB
Die beliebte Sonntagskonzertreihe setzt sich am kommenden Sonntag, 14. Juni, um 15 Uhr im Musikpavillon Volkspark Rheinhausen mit der Musikvereinigung Duisburg-West DSB fort. Das über die Stadtgrenze hinaus bekannte Orchester verspricht „Great Moments of Music“ – dazu zählen Schlager, Rock sowie bekannte Musical- und Filmmelodien.

Präsentiert wird ein Querschnitt durch viele Richtungen und Epochen. Das Motto dabei: „Blasmusik und Marschmusik haben Tradition, doch moderne Musik macht noch etwas mehr Spaß.“ Wer beim Sonntagskonzert verhindert ist, hat dennoch die Chance, die Musikvereinigung Duisburg-West DSB e.V. am 14. Juni vormittags zu erleben. An der Ziegelhorststraße in Hamborn treten die Musikerinnen und Musiker ab 11 Uhr bei den Parkkonzerten im Jubiläumshain auf. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei.

Noch bis zum 9. August spielen bei der Sonntagskonzertreihe wöchentlich immer um 15 Uhr wechselnde Musikerinnen und Musiker. Die Konzerte werden durch den Bauverein Rheinhausen und den Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens & Rumeln-Kaldenhausens unterstützt.

Terminübersicht
21.06.2026 – Bläsersymphonie Abtei Hamborn
28.06.2026 – 1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V.
05.07.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
12.07.2026 – Eddy & Friends
19.07.2026 – Shanty Chor Duisburg – WSP NRW
26.07.2026 – BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951
02.08.2026 – Duisburger Hafenchor
09.08.2026 – Die Bergsteirer

Weitere Termine im Volkspark Rheinhausen
20.06.2026 – Musical Kids (12-19 Uhr)
27.06.2026 – Institut für Popularmusik: Big Bands (16-18 Uhr)
11.07.2026 – Institut für Popularmusik:
Orchester und Ensemble (16-18 Uhr)
29.08.2026 – Westside im Park (15-22 Uhr)

Aktuelle Informationen gibt es online bei Facebook unter: https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/


11. Juni: Hitzeaktionstag 2026 – Krisenresilienz bei Extremhitze stärken
Zum Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026 unter dem Motto „Gemeinsam versorgen unter Extremhitze“ skizziert das Bündnis, dem auch der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) angehört, in einer Meldung ein verheerendes Szenario, das bereits in fünf Jahren Realität sein könnte: „August 2029, 14 Tage Hitze mit Höchsttemperaturen bis zu 44 Grad, Rettungsdienste sind überlastet, Notaufnahmen und Arztpraxen sind voll. Menschen sitzen in überhitzten Wohnungen, Aggressionen nehmen zu. Viele Krankenhauszimmer und Behandlungsräume sind wegen zu hoher Temperaturen gesperrt.“

Mit zunehmender globaler Erwärmung wächst die Gefahr für solche langanhaltenden, extremen Hitzeperioden, so die Einschätzung des Bündnisses. Dennoch ignoriert, wie aktuelle wissenschaftliche Studien und Bewertungen deutlich zeigen, die Bundesregierung mit ihrer gegenwärtigen Energiepolitik gesetzliche Regelungen zum Klimaschutz, indem dringend notwendige Maßnahmen nicht umgesetzt sowie beschlossene zeitliche Vorgaben nicht eingehalten werden.

Mit einem Positionspapier macht das Bündnis zum Hitzeaktionstag 2026 einmal mehr darauf aufmerksam, dass Deutschland auf Krisenlagen durch Extremhitze bislang nicht ausreichend vorbereitet ist. Es braucht klare Zuständigkeiten und die Integration von Extremhitze in Krisenvorsorge und Katastrophenschutz, effektive soziale Schutzstrukturen für Risikogruppen, ein vorbereitetes und gestärktes Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen sowie die Finanzierung von resilienten Prozessen, Belegschaften, Einrichtungen, Quartieren und Infrastrukturen.

Im Rahmen der Tagung zum 80. Verbandsjubiläum vom 05.-07.06.2026 im Haus der Psychologie in Berlin wurde das Thema von Expert*innen der Politikwerkstatt „Die doppelte Klimakrise - meteorologisch und gesellschaftlich“ unter Leitung von BDP-Vizepräsidentin Susanne Berwanger diskutiert.

Einige zentrale Zitate: „Wir leben in einer Kontinuitätsillusion: Trotz eskalierender sozial-ökologischer Krisen handeln Individuen, Organisationen und Institutionen vielfach so, als blieben die Grundbedingungen von Alltag, Versorgung, Mobilität, Arbeit und biografischer Planbarkeit im Wesentlichen erhalten“ (Dr. Felix Peter, Schulpsychologe, Psy4F).

„Nur wenn wir die Klimakrise hier und jetzt in all ihren katastrophalen Auswirkungen auf die Biosphäre und unser gesellschaftliches Miteinander ernst nehmen, kann es uns gelingen, die Gesellschaft wachzurütteln, zu befähigen und zum Handeln zu verleiten.“

 (Dr. Thomas Götz, Staatssekretär a.D., Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e. V.) „Die Klimakrise ist längst nicht mehr nur eine ökologische oder politische Herausforderung. Sie ist zu einer Umsetzungs-, Kooperations- und Vertrauenskrise geworden. (Janna Hoppmann, Geschäftsführerin ClimateMind) Als Berufsverband und Bündnispartner teilt der BDP die Einschätzungen. Es ist höchste Zeit zu handeln.

Mit einem erneuten Appell in Richtung Bundesregierung fordert der BDP am Hitzeaktionstag 2026 eine konsequente Umsetzung von Klimaschutzzielen. Die Psychologie als Profession kann bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels und beim Aufbau von Handlungsmotivation auf individueller und systemischer Ebene die notwendigen Veränderungsprozesse unterstützen.

Ältere Menschen vor Hitze schützen 
BAGSO ruft Bund, Länder und Kommunen zum Handeln auf Zum bundesweiten Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026 ruft die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen dazu auf, ältere Menschen besser vor Hitze und extremer Hitze zu schützen. Im Zuge des Klimawandels sind Hitzewellen in Deutschland schon jetzt häufiger geworden.

Hitze stellt ein Gesundheitsrisiko für alle dar. Zu den besonders Gefährdeten zählen vor allem ältere und pflegebedürftige Menschen. Die BAGSO fordert, sie in Hitzeaktions- und Katastrophenhilfeplänen besonders zu berücksichtigen, um hitzebedingten Gesundheitsgefahren entgegenzuwirken. Neben Hitzeschutzplänen für alle Kommunen fordert die BAGSO eigene Hitzeschutzpläne für Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste.

Sie unterstützen bei der zielgerichteten Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen im Vorfeld von Hitzeereignissen und während starker Wärmebelastung. Der Qualitätsausschuss Pflege hat dazu 2024 Empfehlungen vorgelegt.  Die BAGSO appelliert an die Politik, auch durch städtebauliche Maßnahmen zum Hitzeschutz beizutragen.

Studien zeigen, dass z. B. durch das Anpflanzen von Bäumen und die Schaffung von Wasser- und Grünflächen die Hitzebelastung reduziert und die Anzahl der hitzebedingten Todesfälle gesenkt werden kann. Bestehende Ungerechtigkeiten in der Verteilung von Umweltressourcen und -risiken müssen vorrangig abgebaut werden.
Kommunen benötigen bei dieser Aufgabe finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern.
Weiterführende Informationen: BAGSO-Positionspapier „Generationenaufgabe Klimaschutz – für die Welt von morgen (2021)   


Viele Wege führen nach Rom – doch zurück wird's manchmal kompliziert
EU will internationale Bahnreisen vereinfachen:

Europäische Verbraucherzentren werben für bessere Lösungen im Problemfall
Europäische Fahrgastrechte gibt es seit Jahren. Die Probe aufs Exempel liefern jedoch Reisende quer durch Europa. Läuft bei ihnen etwas schief, landen die Beschwerden häufig beim Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland: Mal endet die Heimreise ungewollt auf einem Bahnsteig in Rom.

Mal mit einer Rechnung über 550 Euro in Paris. Beides keine Einzelfälle. Und beides Beispiele dafür, warum internationale Bahnreisen aktuell wieder auf dem Prüfstand stehen. Denn was passiert eigentlich, wenn eine grenzüberschreitende Zugreise aus dem Takt gerät?

Auf dem Bildschirm eine Reise, im Kleingedruckten mehrere Verträge: Genau solche Fälle beschäftigen die Europäischen Verbraucherzentren regelmäßig. (Bild: KI-generiert)

Rom: Gestrandet trotz App-Warnung
Eine Familie aus Berlin wollte mit dem Nachtzug von Rom nach München zurückreisen. Schon Stunden vor Abfahrt zeigte die App den Zug als ausgefallen an. Für die Familie begann damit das, was niemand kurz vor einer Nachtzugreise braucht: Unsicherheit. Auf Nachfrage beim verantwortlichen Bahnunternehmen hieß es jedoch, die Verbindung verkehre planmäßig. Auch die Hotline bestätigte das. Am Bahnhof angekommen war nichts auffällig.

Die Anzeigetafel zeigte den Zug ohne besondere Hinweise an. Also ging die Familie zum Gleis – mit Gepäck, kleinen Kindern und der Hoffnung, bald wieder zu Hause zu sein. Dort angekommen stellte sich jedoch heraus: Der Zug fällt tatsächlich aus. Die App hatte also recht. Doch geholfen hat das der Familie trotz etlicher Klärungsversuche nicht.

Hilfe zur Selbsthilfe:
https://www.evz.de/themen/verkehr/bahn/fahrgastrechte/#Tool


Sofort begann die Suche nach einem ersatzweisen Heimweg. Die Familie berichtete, dass vor Ort keine konkrete Weiterreise angeboten wurde. Auch die Nachtzugverbindungen der folgenden Tage waren bereits ausgebucht. Vielleicht mit dem Bus? Weil sie keine Kindersitze dabeihatten, kam auch diese Option nicht infrage. Schließlich buchten die Eltern auf eigene Kosten einen Flug nach Berlin. Die Heimreise war damit zwar gerettet. Dafür begann die Diskussion darüber, wer die zusätzlichen Ausgaben übernehmen muss.

„Der Fall zeigt sehr gut, worum es in der Beratung häufig geht“, sagt Jurist André Schulze-Wethmar, der den Fall für das EVZ Deutschland bearbeitet hat. „Wenn im Ausland ein Zug ausfällt, brauchen Reisende nicht nur abstrakte Rechte, sondern vor allem verlässliche Informationen und konkrete Hilfe. Viele gehen davon aus, dass diese Unterstützung im Problemfall automatisch kommt. In der Praxis erleben wir jedoch immer wieder, dass Betroffene zunächst selbst herausfinden müssen, wer überhaupt zuständig ist.“

Paris: Eine Reise, zwei Fahrkarten, viele Fragen
Dass es dabei nicht nur um Nachtzüge geht, zeigt ein weiterer Fall des EVZ Deutschland. Eine Verbraucherin kaufte über DB International eine Reise von Marseille über Paris nach Stuttgart. Als ihr Zug verspätet in Paris ankam, verpassten sie und ihre Begleiterin den Anschluss.

Die Nutzung des nächsten Zuges wurde ihnen durch das Personal der französischen Bahngesellschaft (SNCF) verweigert. Die Mitarbeiter rieten ihnen stattdessen, für die Weiterreise neue Tickets für insgesamt 550 Euro zu kaufen. Sie gingen davon aus, dass ihnen das Geld später erstattet würde. Schließlich hatten sie die Verspätung nicht zu verantworten.

Das Problem: Obwohl die Frau die Reise von Marseille nach Stuttgart im Rahmen einer einzigen Bestellung gebucht hatte, erhielt sie für die Strecke zwei Fahrkarten. Für die Fahrt von Marseille nach Paris eine Fahrkarte der SNCF, für die Fahrt von Paris nach Stuttgart eine Fahrkarte der Deutschen Bahn (DB). „Auf dem Bildschirm wirkt es zunächst wie eine einzige Reise. Durch das Erstellen mehrerer Fahrkarten werden daraus jedoch mehrere Verträge. Genau dort beginnen viele Probleme, die Verbraucher erst bemerken, wenn etwas schiefläuft“, erklärt Schulze-Wethmar.

One journey, one ticket, full rights?
Genau dieser Punkt führt mitten hinein in das Problem, das die EU-Kommission nun angehen will: Unter dem Motto „One journey, one ticket, full rights“ will die Kommission internationale Bahnreisen einfacher und verlässlicher machen. Ziel ist, dass Reisende Verbindungen verschiedener Bahnunternehmen künftig leichter als durchgehende Reise buchen können und dann auch für die gesamte Strecke ein Einzelticket erhalten sollen. Die Buchung darf nicht mehr gestückelt werden.

 Helfen soll dabei unter anderem das sogenannte Open Sales and Distribution Model (OSDM). Dahinter steckt ein gemeinsamer technischer Standard, über den Bahnunternehmen ihre Angebote austauschen können. Vereinfacht gesagt: Die Systeme sollen besser miteinander sprechen, damit Reisende weniger suchen müssen und einfacher buchen können.

Die Europäischen Verbraucherzentren begrüßen diese Pläne. Ihre Fallarbeit zeigt jedoch, dass dadurch nicht alle Probleme gelöst werden. Denn auch wenn internationale Verbindungen künftig einfacher, rechtlich abgesicherter und als durchgehende Reisen gebucht werden können, bleiben vor allem im Störungsfall viele Fragen offen.
In ihrem Positionspapier werben die Zentren deshalb für klarere Zuständigkeiten und schnellere Unterstützung im Problemfall. Wer nachts im Ausland strandet oder die letzte Verbindung des Tages verpasst, sollte nicht erst zwischen Hotlines, Apps und verschiedenen Bahnunternehmen herausfinden müssen, wer überhaupt helfen kann. Außerdem spricht sich das Netzwerk für praxisnähere Regeln zur Selbstumbuchung aus.

So wäre es wünschenswert, wenn beim Ausfall langer grenzüberschreitender Verbindungen auch die Kosten eines selbst gebuchten Fluges erstattet würden, falls innerhalb eines realistischen Zeitrahmens keine sinnvolle Lösung angeboten werden kann. Das hätte nicht nur unseren Rom-Reisenden viel Ärger erspart. Bislang sind nur Kosten einer Busfahrt oder einer neuen Bahnfahrkarte erstattungsfähig.

Bis die europäischen Pläne umgesetzt sind, gelten die bestehenden Fahrgastrechte. Welche Ansprüche Reisende bei Zugausfällen, Verspätungen oder verpassten Anschlüssen bereits heute haben, erklärt das EVZ Deutschland auf seiner Homepage. Dort findet sich auch das kostenlose Zug-Tool. Die Online-Hilfe ordnet mögliche Ansprüche Schritt für Schritt anhand der individuellen Reisesituation ein. Im Idealfall zu Hause auf dem Sofa. Mit Internetverbindung aber natürlich auch auf einem Bahnsteig in Rom oder Paris.




NRW: Leichter Rückgang der Eheschließungen im Jahr 2025
* 76.900 Paare gaben sich 2025 das Ja-Wort – 0,4 % weniger als 2024
* Darunter waren 2.073 Paare gleichen Geschlechts
* Mai war der beliebteste Heiratsmonat

Im Jahr 2025 heirateten in Nordrhein-Westfalen 76.900 Paare. Dies entspricht einem Rückgang von 0,4 % im Vergleich zu 2024. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wurden 74.827 Ehen zwischen Männern und Frauen sowie 2.073 Ehen zwischen Personen gleichen Geschlechts geschlossen.

Dabei handelte es sich in 1.152 Fällen um weibliche und in 919 Fällen um männliche Paare. Bei den Eheschließungen von Paaren gleichen Geschlechts sind 151 Umwandlungen eingetragener Lebenspartnerschaften enthalten.



Während die Zahl der gleichgeschlechtlichen Eheschließungen in NRW etwa auf Vorjahres-Niveau blieb (+3 Eheschließungen in 2025), ging die Zahl der Eheschließungen zwischen Männern und Frauen um 0,5 % zurück (−350 Eheschließungen).

Männer waren bei Eheschließung im Durchschnitt älter als Frauen
Bei den gemischtgeschlechtlichen Eheschließungen waren zum Zeitpunkt der Heirat Männer mit durchschnittlich 34,1 Jahren zwei Jahre älter als die Frauen mit 32,0 Jahren. Bei den gleichgeschlechtlichen Eheschließungen lag das Durchschnittsalter der männlichen Ehepaare mit 44,5 Jahren ebenfalls höher als das der weiblichen Paare mit 39,6 Jahren.



Bei rund 85 % der Eheschließungen hatten beide Partnerinnen und Partner die deutsche Staatsbürgerschaft. Bei Eheschließungen zwischen Männern und Frauen war es für rund vier Fünftel die erste Ehe Bei Eheschließungen zwischen Männern und Frauen war es für 80 % der Heiratenden die erste Ehe.

Rund 19 % der Eheschließenden in NRW waren vor ihrer Heirat geschieden oder ihre Lebenspartnerschaft war aufgehoben. Etwa 1 % der Eheschließenden war vor der standesamtlichen Trauung verwitwet oder ihr vorheriger Lebenspartner bzw. die vorherige Lebenspartnerin war verstorben.

Mai war 2025 der beliebteste Heiratsmonat
Wie schon in den Vorjahren lagen die beliebtesten Heiratsmonate in der wärmeren Jahreszeit: Am häufigsten gaben sich die Paare 2025 im Mai das „Ja-Wort” (10.029 Eheschließungen), gefolgt von den Monaten August (9.749) und September (8.690).

Personal in Gesundheitsämtern wächst im Jahr 2025 um 2,1 %
• Personalzuwachs beim unbefristeten Personal schwächer als 2024
• 3,6 % mehr ärztliches und zahnärztliches Personal
• Starke regionale Unterschiede in der Altersverteilung
• Größter Arbeitsanteil entfällt auf Kinder- und Jugendgesundheit

Zum Jahresende 2025 arbeiteten in Deutschland 27 225 Personen in Gesundheitsämtern (einschließlich externe Mitarbeitende). Das waren 570 Personen oder 2,1 % mehr als im Vorjahr. Die Zahl der auf die volle tarifliche Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) lag Ende 2025 bei 22 110 und stieg gegenüber dem Vorjahr um 365 oder 1,7 %.

Damit ist die Zahl der in Gesundheitsämtern beschäftigten Personen und Vollzeitäquivalente im Jahr 2025 stärker gewachsen als im Jahr 2024 (+335 Personen oder +1,3 %, +275 Vollzeitäquivalente oder +1,3 %). Dies sind die Ergebnisse des regionalen Gesundheitspersonalmonitorings des Statistischen Bundesamtes (Destatis).



Personalzuwachs beim unbefristeten Personal schwächer als 2024 Im Jahr 2025 wuchs das unbefristete Personal in Gesundheitsämtern mit einem Anstieg von 385 Personen oder 1,5 % schwächer als im Jahr 2024 (+800 Personen oder +3,3 %). Anders war es beim Personal mit zeitlich befristeten Arbeitsverträgen: Hier erhöhte sich die Zahl im Jahr 2025 um 190 Personen oder 10,8 %, nachdem sie im Jahr 2024 deutlich zurückgegangen war (-465 Personen oder -21,1 %). 

Ende 2025 hatten in Gesundheitsämtern 25 305 Personen einen unbefristeten und 1 920 Personen einen befristeten Arbeitsvertrag. Unbefristete Tarifbeschäftigte bildeten mit 83 % die größte Personengruppe gefolgt von 10 % verbeamtetem und 7 % befristetem Personal.

3 % mehr hochqualifiziertes Personal
Gut die Hälfte des Personals in Gesundheitsämtern (52 %) waren zum Jahresende 2025 Hochqualifizierte. Hierbei handelt es sich um Personen mit Hochschul-, Meister-, Techniker- oder Fachschulabschluss. Zwischen den Regionen variierte dieser Anteil von 31 % bis 86 %. Im Laufe des Jahres 2025 stieg das Personal in Gesundheitsämtern mit einem hohen Bildungsabschluss um 410 Personen (+3,0 %).

3,6 % mehr ärztliches und zahnärztliches Personal
Insgesamt setzte sich das Personal der Gesundheitsämter Ende 2025 zu 20 % aus Ärztinnen und Ärzten einschließlich Zahnärztinnen und Zahnärzten, zu 55 % aus Fachpersonal und zu 25 % aus Verwaltungspersonal zusammen.

Während das ärztliche und zahnärztliche Personal im Vorjahresvergleich insgesamt um 195 Personen oder 3,6 % und das Fachpersonal um 400 Personen oder 2,8 % zunahm, ging das Verwaltungspersonal im gleichen Zeitraum um 20 Personen oder 0,3 % zurück.

Altersverteilung variiert stark zwischen den Regionen
Zum Jahresende 2025 war das Personal in Gesundheitsämtern im Bundesdurchschnitt 47,7 Jahre alt, wobei sich die Altersverteilung stark zwischen den Regionen unterschied: Der Anteil der unter 35-Jährigen variierte regional zwischen 6 % und 25 % und lag im Bundesdurchschnitt bei 14 %.

Der Anteil der ab 55-jährigen Beschäftigten lag Ende 2025 im Bundesdurchschnitt bei 34 %. Zwischen den Regionen variierte dieser Anteil zwischen 17 % und 47 %. Dabei wird die Altersverteilung in Gesundheitsämtern wenig vom Regionstyp (städtische Region, Region mit Verstädterungsansatz, ländliche Region) beeinflusst.

Deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern beim Beschäftigungsumfang
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 arbeiteten mit einem Anteil von 82 % besonders viele Frauen in Gesundheitsämtern. Sie waren mit anteilig 60 % auch deutlich häufiger teilzeitbeschäftigt als Männer (23 %). Insgesamt arbeiteten 46 % des Personals in Gesundheitsämtern in Vollzeit und 54 % in Teilzeit. Der Anteil der geringfügig Beschäftigten lag unter 1 %.

Beim Beschäftigungsumfang kamen im Bundesdurchschnitt 1,2 Personen auf eine Vollzeitstelle. Zwischen den Regionen variierte dieser Wert von 1,1 bis 1,5.

Schwerpunkt der Tätigkeitsbereiche bei Kinder- und Jugendgesundheit
Die Einsatzbereiche des Personals in Gesundheitsämtern sind breit gefächert. Tätigkeitsbereiche mit dem größten Arbeitsanteil waren Ende 2025 Kinder- und Jugendgesundheit mit 18 %, Verwaltung mit 14 % sowie Sozialpsychiatrie und psychische Gesundheit mit 12 %.

Bei Ärztinnen und Ärzten einschließlich Zahnärztinnen und Zahnärzten lag der größte Arbeitsanteil im Tätigkeitsbereich Kinder- und Jugendgesundheit (30 %), gefolgt vom Bereich Begutachtung von Erwachsenen (18 %).


„Ermittlungsbehörden gehen in koordinierter Aktion gegen internationales Rauschgiftnetzwerk vor
Sicherstellung von Beweismitteln in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bulgarien bei gemeinsamen Maßnahmen der Staatsanwaltschaft Duisburg mit Bundeskriminalamt, Polizei Nordrhein-Westfalen, Zoll und Steuerfahndung

In einer koordinierten Aktion sind Ermittlungsbehörden am Dienstag, 09.06.2026, gemeinsam gegen ein international agierendes Netzwerk des organisierten Rauschgifthandels vorgegangen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg vollstreckte gemeinsam mit dem BKA und mit Unterstützung der Polizei Nordrhein-Westfalen (NRW), der Steuerfahndung NRW sowie in enger Kooperation mit der Staatsanwaltschaft Varna (Bulgarien) an insgesamt 15 Objekten richterliche Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Duisburgs.

Die Maßnahmen fanden zeitgleich in NRW, Hessen und Bulgarien statt. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden umfangreiches Beweismaterial, darunter eine scharfe Schusswaffe, ca. 20.000,- Euro Bargeld und eine erhebliche Menge an Betäubungsmitteln aufgefunden und sichergestellt. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauert an.

Im Zuge der Maßnahmen wurde einer der Hauptbeschuldigten vorläufig festgenommen. Gegen ihn besteht der dringende Tatverdacht u.a. des bewaffneten Handeltreibens mit Cannabis und des gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Cannabis jeweils in nicht geringer Menge. Er wird heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dinslaken vorgeführt, der über die Anordnung der Untersuchungshaft entscheidet.

Die Ermittlungen richten sich gegen ein Netzwerk aus elf Beschuldigten verschiedener Nationalitäten im Alter zwischen 26 und 63 Jahren. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, ein Firmennetzwerk aufgebaut und betrieben zu haben, um darüber erhebliche Mengen an Rauschgift aus Südamerika und Thailand auf dem See- und Luftweg illegal nach Deutschland einzuführen. Im Zuge der bisherigen Ermittlungen konnte bereits eine Lieferung von 140 Kilogramm Marihuana sichergestellt werden.

Zudem steht das Netzwerk im Verdacht, mehrere Millionen Euro bislang ungeklärter Herkunft ins Ausland transferiert zu haben.

Die Ermittlungen werden wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Cannabis in nicht geringer Menge, der Geldwäsche und der Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall geführt.

Der Fall verdeutlicht exemplarisch die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit krimineller Gruppierungen im Bereich der Organisierten Rauschgiftkriminalität. Sie reagieren fortlaufend auf polizeiliche Maßnahmen. Dabei missbrauchen sie legale Strukturen und passen Einfuhrwege und Transportmodi an, um sich dem Zugriff nationaler Behörden zu entziehen.

Die Ermittlungen und der Einsatz erfolgten in enger Abstimmung mit der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Eingreifreserve–, der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main sowie dem Gemeinsamen Finanzermittlungszentrum von Justiz, Polizei und Finanzbehörden (Hessen), die in einem gesonderten Verfahren umfangreiche Ermittlungen gegen eine parallel agierende Tätergruppierung mit Schwerpunkt in Hessen führen.“

Dieter Nuhr und seine Seitenhiebe gegen Bärbel Bas – ein persönlicher oder politischer Feldzug?
Der inzwischen ins Rentenalter kommende Satiriker und Kabarettist aus dem Rheinland teilt in Berlin regelmäßig gegen die Duisburger Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas aus. Dass er Politikerinnen und Politiker aufs Korn nimmt, gehört zwar zum Grundrepertoire seines Berufs, auffällig ist jedoch, dass er Zitate und Auftritte der Duisburgerin zunehmend drastisch und derb verarbeitet – in einer Weise, die beim Publikum die Frage aufkommen lässt, ob Nuhr schlicht den guten Geschmack verloren hat oder ob eine persönliche Abneigung im Spiel ist.

Wer mehr als 50 Jahre deutsches Kabarett verfolgt hat, erinnert sich an Dieter Hildebrandt, Hanns-Dieter Hüsch, die Stachelschweine, die Wühlmäuse und viele andere. Auch sie waren bissig und griffen amtierende Politiker mit scharfen Sprüchen an. Doch sie wussten, wo die Grenze zwischen satirischer Zuspitzung und persönlicher Verletzung verläuft – eine Grenze, die spätestens seit Fällen wie dem um Jan Böhmermann sensibel geworden ist.

Satire – ja. Persönliche Herabwürdigung – nein. Genau deshalb wirkt Nuhrs Umgang mit Bas zunehmend fragwürdig. Denn es geht auch anders, wie er selbst es jahrelang schon umgesetzt hatte. Harald Jeschke

Bergmannsheil Bochum und BG Klinikum Duisburg sollen fusionieren
Das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil und das BG Klinikum Duisburg sollen unter das gemeinsame Dach einer gGmbH zusammengeführt werden. Das hat der Hauptausschuss der Kliniken der gesetzlichen Unfallversicherung (BG Kliniken) einstimmig beschlossen.

Mit dem Zusammenschluss sollen Synergien erzielt und beiden Standorten neue Entwicklungs­perspektiven eröffnet werden. Die BG Kliniken in Bochum und Duisburg sind besonders für die regionale Notfall- und Schwer­verletzten­versorgung wichtig. Als Teil der Ruhr-Universität Bochum übernimmt das Bergmannsheil zudem zentrale Aufgaben in der Forschung und Lehre.

Weiterhin kooperiert auch das BG Klinikum Duisburg mit der Universität Duisburg-Essen. Außerdem soll in Duisburg in den kommenden Jahren eine neue Reha-Klinik für unfall­versicherte Patienten aus ganz Deutschland errichtet werden. Informationen: https://www.bg-kliniken.de

WM-Prognose: Spanien hat statistisch die besten Titelchancen
Spanien wird wahrscheinlich Fußball-Weltmeister – zumindest aus statistischer Perspektive. Das sagt ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Technischen Universität Dortmund mithilfe von Maschinellem Lernen voraus. Demnach hat das spanische Team eine Wahrscheinlichkeit von 14,5 Prozent, die WM zu gewinnen.

Dicht dahinter liegen England und Frankreich mit einer Wahrscheinlichkeit von jeweils 12,4 Prozent, gefolgt von Deutschland mit einer 11,2-prozentigen Titelwahrscheinlichkeit. Die Prognose stützt sich auf zahlreiche Informationen wie Spielstärke, Buchmacherquoten, Spieler-Ratings sowie durchschnittlichem Marktwert der Kader.

Das deutsche Team erreicht laut Berechnung mit einer Wahrscheinlichkeit von 70,5 Prozent die Runde der besten 16 und mit 30 Prozent das Halbfinale. Neben der TU Dortmund sind die Universität Innsbruck, die TU München und die norwegische Hochschule Molde an dem Projekt beteiligt. idr - Informationen: https://www.zeileis.org/news/fifa2026/

Fußball-WM 2026: Apotheken in Duisburg informieren zu Gesundheitsrisiken durch lange Fußballnächte
Späte Anstoßzeiten in Nordamerika bringen Schlafrhythmus, Ernährung und Medikamenten- einnahme vieler Fans durcheinander. Die Apotheken beraten zu Risiken und Prävention. Duisburg, 10.06.2026 Wenn bei der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko der Ball rollt, beginnt für Millionen Fußballfans in Deutschland eine Ausnahmezeit.

Aufgrund der Zeit- verschiebung werden zahlreiche Spiele erst am späten Abend oder in der Nacht übertragen. Über mehrere Wochen hinweg geraten dadurch bei vielen Menschen Schlafrhythmus, Essge- wohnheiten und gewohnte Alltagsroutinen aus dem Takt. Was für viele Fans zum WM-Erlebnis dazugehört, kann insbesondere für Menschen mit chronischen Erkrankungen gesundheitliche Folgen haben.

Schlafmangel, Alkohol, unregelmäßige Mahlzeiten oder eine nachlässige Medikamenteneinnahme können den Organismus zusätzlich belasten und bestehende Beschwerden verstärken. Genau hier leisten Apotheken einen wichtigen Beitrag: Wir beraten individuell, erkennen Risiken frühzeitig und helfen dabei, gesundheitliche Probleme zu vermeiden“, sagt Christoph Herrmann, Pressesprecher der Apotheken in Duisburg.

Wenn Alkohol auf Medikamente trifft Für viele Fans gehören Bier und andere alkoholische Getränke zum Fußballabend dazu. Häufig wird jedoch unterschätzt, dass Alkohol die Wirkung zahlreicher Arzneimittel beeinflussen oder Nebenwirkungen verstärken kann. Besonders bei Medikamenten gegen Bluthochdruck, Schmerzen, Depressionen, Allergien oder Diabetes können Wechselwirkungen auftreten.

Diese reichen von verstärkter Müdigkeit und Kreislaufproblemen bis hin zu einer verminderten Wirksamkeit der Therapie. „Viele Menschen sind überrascht, welche Auswirkungen Alkohol auf die Sicherheit und Wirk- samkeit ihrer Arzneimittel haben kann. Die persönliche Beratung in der Apotheke schafft hier Klar- und Sicherheit“, erklärt Apotheker Herrmann.

Bestenfalls solle man jedoch komplett auf Alkohol verzichten und auf erfrischende antialkoholische Getränke zurückgreifen. Herz unter Hochspannung Elfmeterschießen, Verlängerungen oder Last-Minute-Tore treiben nicht nur die Emotionen, sondern auch Puls und Blutdruck in die Höhe. Wie stark Fußballfans körperlich auf wichtige Spiele reagieren können, zeigt eine aktuelle Studie der Universität Bielefeld.

In Auf einen Blick: Gesund durch die WM-Nächte
• Medikamente möglichst zur gewohnten Zeit einnehmen.
• Alkohol vermeiden: insbesondere bei Medikamenteneinnahme.
• Auf ausreichend Schlaf und Erholung achten.
• Wasser statt Bier: alkoholfreie Alternativen bevorzugen.
• Gemüse, Obst und Nüsse sind bessere Snacks als Chips & Co.
• Beschwerden wie Herzrasen, Schwindel oder Atemnot ernst nehmen.
• Die Apotheken vor Ort beraten zu Arzneimitteln und Gesundheitsrisiken.

Wenn die WM bis tief in die Nacht läuft, sorgen die Apotheken mit ihrem Nacht- und Notdienst für eine sichere Arzneimittelversorgung - Foto ABDA Mehr...

RAG-Stiftung hat bislang zwei Milliarden Euro für Ewigkeitsaufgaben aufgewendet
Mehr als zwei Milliarden Euro hat die RAG-Stiftung seit dem Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus 2018 für die Ewigkeitsaufgaben aufgewendet. Im ersten Quartal dieses Jahres wurde diese Marke überschritten. Das gab die Essener Stiftung heute beim Jahresgespräch bekannt.

2025 lagen die Ausgaben für die Ewigkeitsaufgaben bei 309 Millionen Euro (Vorjahr: 288 Millionen Euro). Der Jahreserfolg der Stiftung belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf rund 420 Millionen Euro (Vorjahr: 452 Millionen Euro, bereinigt um den Sondereffekt aus dem Verkauf eines Evonik-Aktienpakets). Das Vermögen der RAG-Stiftung belief sich auf 15,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 17 Milliarden Euro).

Das Fördervolumen wurde 2025 erstmals auf 35 Millionen Euro erhöht (Vorjahr: 32 Millionen Euro). Dabei flossen in Bildungsprojekte rund 17 Millionen Euro, in die Wissenschaftsförderung elf Millionen Euro und in den Bereich Kultur sieben Millionen Euro. Bis Ende des Jahres 2026 wird die RAG-Stiftung insgesamt rund 310 Millionen Euro in ihre Förderaktivitäten investiert haben.

Ein Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Bildungsförderung sozioökonomisch benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Die privatrechtliche RAG-Stiftung wurde 2007 gegründet. Seit Anfang 2019 übernimmt sie die Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben des deutschen Steinkohlenbergbaus an Ruhr, Saar und in Ibbenbüren. Außerdem fördert sie zahlreiche Projekte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur. Informationen: http://www.rag-stiftung.de

Manifesta 16 Ruhr feiert am 20. Juni Eröffnung auf dem Welterbe Zollverein Duisburg ist einer der Hauptstandorte der Biennale
Die Manifesta, die europäische nomadische Biennale für zeitgenössische Kunst, feiert mit einem großen Fest am Samstag, 20. Juni, in Essen die Eröffnung ihrer 16. Ausgabe. Das Hauptprogramm findet vom 21. Juni bis 4. Oktober unter dem Titel "This is not a church" in zwölf aufgegebenen oder umgewidmeten Nachkriegskirchengebäuden in Bochum, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen statt.

Die Manifesta 16 Ruhr startet am 20. Juni mit der Eröffnungsfeier auf dem Welterbe Zollverein in Essen © Manifesta

Mehr als 100 internationale Künstlerinnen und Künstler liefern Beiträge dazu. Sechs weitere Städte im Ruhrgebiet sind durch insgesamt 16 Sonderprojekte im Rahmen des Programmes Manifesta 16+ an der Biennale beteiligt. Die Duisburger Kulturkirche Liebfrauen ist der Ankerpunkt der Manifesta 16 Ruhr und lockt mit einer großen Bandbreite von Führungen, Workshops, künstlerischen Interventionen, Ausstellungen und Veranstaltungen.

Überdies wird im Rahmen des Manifesta+-Projektes "Ludgeriplatz 2.0" öffentlicher Raum aktiviert, um die Nachbarschaften in Entwicklungen vor Ort einzubinden. Die zentrale Eröffnungsfeier findet am 20. Juni von 18 bis 23 Uhr auf dem Welterbe Zollverein in Essen statt. Im dortigen Ehrenhof wird die Manifesta 16 Ruhr die kulturelle Strahlkraft des Ruhrgebietes zeigen und die Region mit einem weitverzweigten Netzwerk europäischer Kulturakteure in Verbindung bringen.

 Live und vor Ort zeigen die Manifesta 16-Teilnehmer Dúo Barber-Palacios ihre großangelegte Komposition für Kirchenglocken. Der Ruhrkohle-Chor sowie das Bochumer Kollektiv Cute Community Circuit, das die Diaspora-Künstlerinnen und -Künstler Başak Merev, Jamalsrevenge, Justice, Kioomars Musayyebi, Mohammad Tamim und Orli zusammenbringen wird, runden die Live-Darbietungen ebenso ab wie die DJs Oda Haliti und Kessler (live).

Kooperationspartner der Veranstaltung ist die Stiftung Zollverein. Die Manifesta 16 wurde von einer breiten Allianz um den Regionalverband Ruhr (RVR) und das NRW-Kulturministerium ins Ruhrgebiet eingeladen, um zu ergründen, wie aufgegebene Kirchengebäude in Orte für kulturellen Austausch, nachbarschaftliche Begegnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt verwandelt werden können.

Das Festival steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. idr - Informationen: https://manifesta16.org/programme/erffnung-der-manifesta-16-ruhr

Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten: EU-Kommission veröffentlicht Verhaltenskodex
Die Europäische Kommission hat den endgültigen Verhaltenskodex zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten veröffentlicht. Der Kodex ist freiwillig und enthält praktische Maßnahmen, die Anbietern und Nutzern generativer Systeme künstlicher Intelligenz (KI) dabei helfen sollen, die Transparenzpflichten des KI-Gesetzes zu erfüllen. Sie gelten ab dem 2. August 2026.

Klare Kennzeichnung von Deepfakes und KI-generierten Texten Ab diesem Zeitpunkt schreibt der KI-Gesetz in wichtigen Fällen eine eindeutige Kennzeichnung vor. Deepfakes und KI-generierte oder mithilfe von KI bearbeitete Texte, die zu Themen von öffentlichem Interesse veröffentlicht werden, müssen eindeutig gekennzeichnet werden. 

Informationspflicht bei Chatbot Nutzer müssen zudem darüber informiert werden, wenn sie mit einem interaktiven KI-System, wie beispielsweise einem Chatbot interagieren. Diese Transparenzanforderungen helfen den Menschen dabei, zu erkennen, wann Inhalte durch KI generiert oder verändert wurden. Das verringert das Risiko von Täuschung und Manipulation.

 Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie, sagte: „Die Europäerinnen und Europäer haben ein Recht darauf, zu erfahren, ob das, was sie sehen, hören oder lesen, von KI erstellt oder verändert wurde, insbesondere wenn solche Inhalte die öffentliche Debatte beeinflussen können. Durch Transparenz schaffen wir Vertrauen.

Dieser Verhaltenskodex bietet KI-Anbietern und -Anwendern eine klare und praktische Möglichkeit, KI-generierte Inhalte und Deepfakes im Einklang mit den Bestimmungen des KI-Gesetzes zu kennzeichnen, die ab dem 2. August gelten. Ich fordere sie auf, sich an den Kodex zu halten und bei der Entwicklung und dem Einsatz verantwortungsvoller und vertrauenswürdiger KI eine Vorreiterrolle zu übernehmen.“

Der Kodex steht nun zur Unterzeichnung bereit. Die Kommission lädt alle Anbieter und Betreiber zur Unterzeichnung ein. Der Kodex wird durch Leitlinien der Kommission ergänzt. 

KI-Assistenten bei WhatsApp: Kommission verhängt einstweilige Maßnahmen gegen Meta
Die Europäische Kommission hat angeordnet, dass Meta konkurrierenden allgemeinen KI-Assistenten wieder freien Zugang zu WhatsApp gewähren und diesen Zugang bis zum Ende des Kartellverfahrens der Kommission aufrechterhalten muss. Damit soll verhindert werden, dass das Verhalten von Meta, das dem ersten Anschein nach gegen die EU-Wettbewerbsvorschriften verstößt, einen schweren und nicht wiedergutzumachenden Schaden für den Wettbewerb auf diesem wachsenden Markt zur Folge hat.  

Wirtschaftsbetriebe Duisburg laden zu zwei Repair-Cafés im Juni ein
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg laden im Juni erneut zu zwei Repair-Cafés in den Recyclingzentren Nord und Mitte ein. Unter dem Motto „Gemeinsam reparieren statt entsorgen“ erhalten Bürgerinnen und Bürger Unterstützung dabei, defekte Alltags- und Gebrauchsgegenstände gemeinsam mit ehrenamtlichen Reparateurinnen und Reparateuren des Vereins DUISentrieb instand zu setzten. Ziel des kostenlosen Angebots ist es, Ressourcen zu schonen, Abfälle zu vermeiden und Wissen rund ums Reparieren weiterzugeben.

In den Repair-Cafés wird geschraubt, gelötet, geleimt und getüftelt. Unterstützt werden die Teilnehmenden von erfahrenen Reparateurinnen und Reparateuren, die ihr handwerkliches Know-how ehrenamtlich zur Verfügung stellen.

„Repair-Cafés verbinden praktischen Klima- und Umweltschutz mit Gemeinschaft. Viele Dinge lassen sich mit wenig Aufwand weiter nutzen – und genau dabei möchten wir die Menschen unterstützen“, sagt die Abfallberaterin Petra Hoffmann von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg. „Besonders schön ist, dass Wissen weitergegeben wird.“

Das Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte ist ein monatliches Angebot. Aufgrund einer Baustelle am bisherigen Veranstaltungsort im Citywohnpark findet es bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg statt.

Ein besonderes Zusatzangebot gibt es im Recyclingzentrum Nord
Im Recyclingzentrum Nord gibt es im Juni ein besonderes Zusatzangebot: Eine Näherin unterstützt bei der Reparatur defekter Kleidung. Für eine gemütliche Atmosphäre sorgt außerdem die Schülerfirma „Back4you“ der Herbert-Grillo-Gesamtschule mit selbst gebackenem Kuchen und Kaffee.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

Die Termine im Juni:
Repair-Café im Recyclingzentrum Nord
Datum: Mittwoch, 17. Juni 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Nord
Im Holtkamp 84, 47167 Duisburg

Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte
Datum: Freitag, 19. Juni 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte
Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt.

Und wer im Juni keine Zeit hat: Am Freitag, 17. Juli 2026, öffnet das Repair-Café erneut im Recyclingzentrum Mitte seine Türen.

Stadtmuseum: Führung „Cash! Eine Geschichte des Geldes“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am kommenden Sonntag, 14. Juni, um 15 Uhr am Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen zu einem Streifzug durch die Geschichte des Geldes in der Dauerausstellung „Cash!“. Ferdinand Leuxner nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise rund um die Welt zu verschiedenen Formen, Funktionen und Folgen des Geldes im Lauf von sechs Jahrtausenden.

Die Gäste erfahren, was Geld eigentlich ist, ob es sich lohnt, steinreich zu sein, wieso die Münze drei Mal erfunden wurde und wie das älteste Papiergeld der Welt aussieht. Ein kleines Tauschregal in der Ausstellung darf gern um ein Mitbringsel bereichert werden – dafür darf man sich dann natürlich auch etwas mitnehmen.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen zwei Euro. Das gesamte Programm ist unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.





NRW: Zahl der Sterbefälle ist 2025 zum dritten Mal in Folge gesunken
* 2025 sind in NRW rund 219.000 Personen verstorben
* Anstieg der Sterbefälle entgegen dem NRW-Trend in 21 von 53 Kreisen und kreisfreien Städten
* Die meisten Sterbefälle ereigneten sich im Januar

Im Jahr 2025 starben in NRW 218.721 Menschen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag die Zahl der Gestorbenen damit um 0,8 % unter dem Vorjahreswert von 220.432 Gestorbenen. Die Zahl der Sterbefälle ging somit das dritte Jahr in Folge zurück, nachdem 2022 mit 234.176 Gestorbenen ein bisheriger Höchstwert verzeichnet wurde.


Anstieg der Sterbefälle entgegen dem NRW-Trend in 21 von 53 Kreisen und kreisfreien Städten
In 30 Kreisen und kreisfreien Städten wurden weniger Sterbefälle als im Vorjahr erfasst. Die stärksten Rückgänge verzeichneten der Kreis Viersen mit 4,8 %, der Rheinisch-Bergische Kreis mit 4,5 % und Köln mit 4,2 %. Entgegen dem landesweiten Trend stieg in 21 Kreisen und kreisfreien Städten die Zahl der Sterbefälle im Vergleich zum Vorjahr.



Die höchsten Anstiege erfolgten im Kreis Warendorf mit 3,7 % und dem Oberbergischen Kreis sowie der Stadt Bottrop mit jeweils 3,5 %. Die meisten Sterbefälle ereigneten sich im Januar Im Januar starben rund 21.500 Menschen und damit mehr als in allen anderen Monaten des Jahres 2025. Von Juni bis September blieb die Sterbefallzahl weitgehend stabil, während sie zum Herbst hin wieder anstieg.

Gut 7 % der Steuerpflichtigen zahlten 2022 den Spitzensteuersatz
Auf die Steuerpflichtigen, die mit dem Spitzensteuersatz besteuert wurden, entfiel 2022 knapp die Hälfte (49 %) des gesamten Einkommensteueraufkommens

Im Jahr 2022 wurden in Deutschland rund 3,2 Millionen Steuerpflichtige mit dem Spitzensteuersatz von 42 % besteuert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entspricht dies einem Anteil von 7,4 % aller unbeschränkt Steuerpflichtigen mit einem zu versteuernden Einkommen.

Auf diese Steuerpflichtigen entfielen mit 621 Milliarden Euro knapp 30 % der Gesamteinkünfte und mit 186 Milliarden Euro knapp die Hälfte (49 %) des gesamten Einkommensteueraufkommens. Ihre durchschnittlich erzielten Jahreseinkünfte lagen bei 196 000 Euro.

In Deutschland wird ein progressiver Steuersatz angewendet, der mit steigendem Einkommen ansteigt. Dadurch werden die Steuerpflichtigen unterschiedlich stark belastet. Die Einkommensgrenze, ab der der Spitzensteuersatz galt, lag 2022 bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 58 597 Euro (beziehungsweise 117 194 Euro bei gemeinsam veranlagten Personen).

Zu beachten ist, dass der Spitzensteuersatz nicht für das gesamte Einkommen fällig wird, sondern für den Betrag über der Einkommensgrenze. Rund 141 000 der 3,2 Millionen Steuerpflichtigen mit Spitzensteuersatz verzeichneten ein Jahreseinkommen über 277 826 Euro (555 652 Euro für gemeinsam veranlagte Personen). Ab dieser Einkommensgrenze galt 2022 der Höchststeuersatz von 45 %, die sogenannte Reichensteuer.

Auf diese 0,3 % aller unbeschränkt Steuerpflichtigen entfielen rund 7,6 % aller Einkünfte und 15,3 % der Steuersumme. Steuerpflichtige mit Spitzensteuersatz: Deutliche Zunahme seit 2012 Im Vergleich zu 2012 ist der Anteil der Steuerpflichtigen mit Spitzensteuersatz von 5,4 % aller Steuerpflichtigen auf 7,4 % im Jahr 2022 gestiegen.

Basierend auf einem Progressionsbericht wird der Steuertarif im Einkommensteuergesetz seit 2016 regelmäßig an die Inflation angepasst. Damit wurden die Beträge, ab denen der Spitzensteuersatz greift, jährlich angehoben. Seitdem hat sich der Anstieg, zusätzlich bedingt durch einen Rückgang zu Beginn der Corona-Pandemie, verlangsamt.


Im Jahr 2022 entfiel auf die Steuerpflichtigen mit Spitzensteuersatz 49 % des gesamten Einkommensteueraufkommens; 2012 waren es noch 42 %.

Steuerpflichtige erzielten 2,1 Billionen Euro Gesamteinkünfte Insgesamt wurden 2022 von allen Steuerpflichtigen zusammen Einkünfte in Höhe von 2,1 Billionen Euro erzielt. Die Gesamteinkünfte lagen damit um 127 Milliarden Euro oder 6,5 % höher als im Vorjahr. Die von den Arbeitgebern einbehaltene Lohnsteuer zusammen mit der von den Finanzbehörden festgesetzten Einkommensteuer für 2022 betrug 376 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 19 Milliarden Euro (+5,2 %) gegenüber 2021 entspricht.

NRW: Unternehmensinsolvenzen im 1. Quartal 2026 auf dritthöchstem Stand der letzten 10 Jahre
* 9,4 % mehr Unternehmensinsolvenzen als im 1. Quartal 2025
* Insolvenzhäufigkeit pro 10.000 Unternehmen im Wirtschaftsabschnitt „Verkehr und Lagerei“ am höchsten
* Zahl der betroffenen Beschäftigten rückläufig – Anstieg um rund 31 % bei den voraussichtlichen Forderungen

Im 1. Quartal 2026 haben die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen 1.720 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 9,4 % mehr als im 1. Quartal 2025. Damals hatte es 1.572 gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erreichte im 1. Quartal 2026 den dritthöchsten Stand innerhalb der letzten 10 Jahre. Mehr Insolvenzen gab es nur im 2. Quartal 2016 und im 3. Quartal 2025.


Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei am höchsten
Im 1. Quartal 2026 wurden bezogen auf jeweils 10.000 Unternehmen durchschnittlich 23,2 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Die höchste Insolvenzhäufigkeit verzeichnete dabei der Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei” mit 47,9 gemeldeten Insolvenzverfahren je 10.000 Unternehmen in diesem Wirtschaftsbereich. Es folgten das „Gastgewerbe” mit 45,2 Verfahren und das „Baugewerbe” mit 44,1 Verfahren je 10.000 Unternehmen.

Rückgang bei den betroffenen Beschäftigten – Anstieg bei den voraussichtlichen Forderungen
Die Zahl der insgesamt von einer Unternehmensinsolvenz betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war im 1. Quartal 2026 mit 5.468 Beschäftigten um 46,9 % niedriger als im entsprechenden Vorjahresquartal. Damals hatte es 10.296 betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegeben.

Nach ersten Auswertungen lag im 1. Quartal 2026 der Großteil der betroffenen Beschäftigten im Wirtschaftsbereich „Verarbeitendes Gewerbe”. Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der Unternehmensinsolvenzen summierte sich im 1. Quartal 2026 auf 2,7 Milliarden Euro. Damit waren die Forderungen um 30,9 % höher als im Vorjahresquartal. Damals hatte die Höhe der summierten Forderungen bei rund 2 Milliarden Euro gelegen.

Gesamtzahl der Insolvenzen fast 16 % höher als im Vorjahresquartal
Die Gesamtzahl der gemeldeten Insolvenzverfahren in NRW (Unternehmens- und Privatinsolvenzen) war im 1. Quartal 2026 mit 8.604 Verfahren um 15,9 % höher als im entsprechenden Vorjahresquartal (1. Quartal 2025: 7.421 Verfahren).

Neben den Unternehmensinsolvenzen gab es unter anderem 5.347 Verbraucherinsolvenzen, deren Zahl um 22,1 % gestiegen ist (1. Quartal 2025: 4.378 Verfahren). Weitere Quartalsergebnisse finden sich auf unserer Statistikseite.

Rund drei Viertel der im Jahr 2025 errichteten Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen
• Anteil von Wärmepumpen als hauptsächliche Heizung binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt – von 31,4 % im Jahr 2015 auf zuletzt 73,6 %
• Baugenehmigungen: 83,0 % der 2025 genehmigten Wohngebäude sollen hauptsächlich mit Wärmepumpen heizen
• Gasheizungen haben einen Anteil von 10,5 % an den fertiggestellten und 2,2 % an den genehmigten Wohngebäuden

Ein immer größerer Teil neuer Wohngebäude wird mit Hilfe von Wärmepumpen beheizt. Knapp drei Viertel (73,6 %) der rund 58 900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der Heizenergie. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Gegenüber dem Jahr 2024 mit 69,4 % der rund 76 100 fertiggestellten Wohngebäude ist der Anteil weiter gestiegen.

Binnen zehn Jahren hat er sich mehr als verdoppelt: 2015 waren Wärmepumpen in 31,4 % der 105 600 fertiggestellten Wohngebäude die hauptsächliche Heiztechnik. Wärmepumpen nutzen zum Heizen Geo- und Umweltthermie, die zu den erneuerbaren Energiequellen zählen.



In vier von fünf neuen Wohngebäuden werden erneuerbare Energiequellen zum Heizen genutzt Inzwischen werden knapp vier von fünf neu errichteten Wohngebäuden hierzulande überwiegend mit erneuerbaren Energien beheizt: In 78,2 % der 2025 fertiggestellten Wohngebäude waren erneuerbare die hauptsächliche Energiequelle für das Heizen.

2015 hatte der Anteil noch bei 38,0 % gelegen. Zu den erneuerbaren Energien bei Heizungen zählen neben Erd- oder Luftwärmepumpen auch Holz, etwa in Pelletheizungen oder Kaminöfen (Anteil als hauptsächliche Heizenergiequelle 2025: 3,5 %), Solarthermie (0,6 %), Biogas/Biomethan (0,4 %) sowie sonstige Biomasse (0,2 %).

Erneuerbare Energien kommen aber auch als ergänzende Energiequelle zum Einsatz, beispielsweise durch einen Holzofen. Ob als hauptsächliche oder weitere Quelle – insgesamt werden erneuerbare Energien 2025 in vier von fünf neuen Wohngebäuden (85,2 %) zum Heizen genutzt. 2015 lag der Anteil noch bei 61,5 %.

Nur noch in jedem zehnten neuen Wohngebäude wird primär mit Gas geheizt Als zweitwichtigste Hauptenergiequelle wurde im Jahr 2025 Erdgas eingesetzt – in 10,5 % der fertiggestellten Wohngebäude. 2024 hatten Gasheizungen als hauptsächliche Energiequelle im Wohnungsneubau noch einen Anteil von 15,0 %.

2015 wurde noch mehr als die Hälfte (51,5 %) der damals fertiggestellten Wohngebäude hauptsächlich mit Erdgas beheizt. Nach Wärmepumpen und Gasheizungen ist Fernwärme die drittwichtigste Hauptenergiequelle, die zum Heizen neuer Wohngebäude eingesetzt wird (2025: 8,3 %). Ölheizungen wurden 2025 nur noch in 190 neuen Wohngebäuden als Hauptheizung eingesetzt, das waren 0,3 % aller Neubauten.

Gut vier von fünf genehmigten Wohnneubauten sollen hauptsächlich mit Wärmepumpen heizen
Der Trend zum Heizen mit erneuerbaren Energien zeigt sich auch beim Planen neuer Wohngebäude. 87,0 % der 62 100 im Jahr 2025 genehmigten Wohngebäude sollen hauptsächlich mit erneuerbarer Energie beheizt werden. In den allermeisten Fällen handelt es sich um Wärmepumpen: Sie sollen in 83,0 % der genehmigten Neubauten als Hauptheizung zum Einsatz kommen.
Erdgas als häufigster konventioneller Energieträger spielt mit einem Anteil von 2,2 % auch bei der Planung neuer Wohngebäude eine immer kleinere Rolle.

Bestehende Gebäude mit Wohnraum werden mehrheitlich mit Gas beheizt Bei den bestehenden Gebäuden mit Wohnraum dominiert dagegen Erdgas als primärer Energieträger: Nach Ergebnissen des Zensus 2022 wurden mehr als die Hälfte (53,9 %) der bestehenden Gebäude mit Wohnraum mit Erdgas beheizt.

Bei rund einem Viertel (24,7 %) der Gebäude mit Wohnraum kam Heizöl zum Einsatz. Erneuerbare Energiequellen zum Heizen spielten im Gesamtbestand 2022 mit einem Anteil von 10,2 % noch eine untergeordnete Rolle. Mit Solar- oder Geothermie, Umwelt- oder Abluftwärme (in der Regel mit Hilfe von Wärmepumpen) wurden 4,2 % der bestehenden Gebäude mit Wohnraum beheizt.

Bundesarbeitsministerin Bas setzt mit Berliner Schülerinnen und Schülern ein Zeichen gegen Kinderarbeit
Anlässlich des Welttages gegen Kinderarbeit (ab 2002 am 12. Juni) haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Panketal gemeinsam mit Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, eine kreative Mitmachaktion der Kindernothilfe unterstützt. Mit dem Aufdruck „Stopp die weltweite Ausbeutung von Kindern! Trage Verantwortung!“ gestalteten die Kinder Stofftaschen, die zusammen mit Bärbel Bas im Ministerium verteilt wurden, um auf das Thema Kinderarbeit hinzuweisen.

Action!Kidz des Gymnasiums Panketal überreichen Bärbel Bas Stofftaschen mit wichtiger Botschaft.

Weltweit sind über 138 Millionen Mädchen und Jungen von Kinderarbeit betroffen – mit gravierenden Folgen für ihre Bildung und Entwicklung. Die Aktion war Teil der bundesweiten Kindernothilfe-Schulkampagne „Action!Kidz“, für die die Ministerin die Schirmherrschaft übernommen hat. Im Ministerium bedruckten die Kinder der 6. Klasse des Gymnasiums Panketal Stofftaschen, die Bärbel Bas anschließend signierte und an die Mitarbeitenden des Ministeriums verteilte.

„Die Botschaften auf den Taschen sind mehr als nur Worte – sie sind ein Aufruf zum Handeln. Ich bin beeindruckt von dem kreativen Einsatz der Schülerinnen und Schüler und hoffe, dass wir so gemeinsam die Gesellschaft für dieses wichtige Thema sensibilisieren können“, betonte Bärbel Bas.

 Bei einer anschließenden Gesprächsrunde tauschte sich die Ministerin mit der Schulgruppe über Ursachen und Folgen von Kinderarbeit aus. „Alle Kinder sollten so wie wir ein Recht auf Bildung haben“, betonte dabei die elfjährige Marlena. Mit ihrer Aktion machten die Mädchen und Jungen deutlich, dass Kinderrechte weltweit geschützt werden müssen.

„Internationale Solidarität beginnt im Klassenzimmer. Kinder setzen sich für Gleichaltrige weltweit ein, bekämpfen somit wirtschaftliche Ausbeutung und üben gleichzeitig, wie lebendige Zivilgesellschaft funktioniert“, erklärte Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe. Weitere Informationen unter: www.actionkidz.de

Mit der Kampagne „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“ engagieren sich jedes Jahr Tausende Jungen und Mädchen bei der Kindernothilfe für Kinder, die weltweit unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten. Seit 2007 haben rund 75.000 Action!Kidz über 1.400.000 Euro an Spenden gesammelt. Als eine der größten Kinderhilfsorganisationen in Deutschland unterstützt die Kindernothilfe benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

Lebenszufriedenheit der Großstädter steigt, Erfurt neue Nummer 1.
Duisburg verdrängte Hamburg vom neunten Rang

Erfurt ist in diesem Jahr die glücklichste Großstadt Deutschlands, während Rostock mit großem Abstand das Schlusslicht bildet. Insgesamt nimmt die Lebenszufriedenheit in den deutschen Großstädten weiter zu, allerdings deutlich langsamer als in den Vorjahren. Einwohner westdeutscher Städte sind zufriedener als die ostdeutscher, während süddeutsche Großstädte trotz höheren Wohlstands schlechter abschneiden. Insgesamt nähert sich die Lebenszufriedenheit in den Großstädten einem stabilen Niveau an.

Im SKL Städteranking gibt es eine Überraschung: Erfurt ist 2026 die glücklichste Großstadt Deutschlands. Die Hauptstadt Thüringens schiebt sich von Platz 6 im Vorjahr an die Spitze: mit hervorragenden 7,74 Punkten, was einem Zuwachs von 0,47 Punkten entspricht. Der bisherige Spitzenreiter Kassel fällt auf Rang 13 zurück und verzeichnet einen Rückgang von 0,28 Punkten (siehe Tabelle 1).

Erfurt steht im SKL Städteranking auf Platz 1, weil die Stadt viele Vorteile ostdeutscher Großstädte vereint, ohne deren typische strukturelle Schwächen stark auszuprägen. Im Vergleich zu anderen Städten der Region ragt Erfurt durch günstige Mieten, hohe Umweltqualität und eine leicht überdurchschnittliche wirtschaftliche Lage hervor. Gleichzeitig hebt sich die Stadt vom Trend vieler ostdeutscher Städte ab, die häufig mit höherer Arbeitslosigkeit, geringeren Einkommen und demographischen Problemen kämpfen.

Erfurt steht deshalb nicht für einen generellen Aufholprozess ostdeutscher Städte. Im Gegenteil. Die ostdeutschen Städte haben insgesamt nur um 0,03 Punkte gegenüber dem Vorjahr zugelegt. Die deutlichsten Zugewinne verzeichnen nordwestdeutsche Städte wie Kiel, Lübeck, Braunschweig, Hannover mit 0,12 Punkten.

Westdeutsche Städte (wie Oberhausen, Duisburg, Mönchengladbach) verzeichnen lediglich ein Plus von 0,03 Punkten während süddeutsche (wie Augsburg, Mannheim) insgesamt um 0,05 Punkte zunahmen.
Copyright SKL Tabelle 1: Das Glücksstädteranking



„Zwischen Erfolg und Verfolgung“: Führung durch die Ausstellung
Das Zentrum für Erinnerungskultur lädt am Mittwoch, 10. Juni, um 17 Uhr zu einer kostenfreien Führung durch die Wanderausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung. Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ auf dem Duisburger Bahnhofsvorplatz ein.

Historikerin Clara Gold begleitet die Gruppe durch die aufgestellten großformatigen Porträts von jüdischen Athletinnen und Athleten, die zur Entwicklung des modernen Sports in Deutschland beigetragen haben. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wurden sie jedoch im NS-Staat ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gezwungen oder ermordet.

Ergänzt wurde die Wanderausstellung in Duisburg durch die Geschichte der Gebrüder Burg. Die Geschichte der Familie wird zentraler Bestandteil des Rundgangs sein. Sie lebte von 1908 bis zu ihrer Flucht nach Argentinien in den Jahren 1937/1939 in Hamborn. Die drei Brüder Arthur, Erich und Walter waren begeisterte Sportler.

Zu ihren Paradedisziplinen zählten Kugelstoßen und Diskuswurf. Treffpunkt für die Führung ist vor dem Slogan „DUISBURG IST ECHT“ auf dem Duisburger Bahnhofsvorplatz. Die Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung“ ist bis zum 27. Juni 2026 auf dem Bahnhofsvorplatz in Duisburg zu sehen.

Die Outdoor-Ausstellung ist jederzeit öffentlich zugänglich; der Besuch sowie die Führung sind kostenfrei. Weitere Termine sind auf der Internetseite des Zentrums für Erinnerungskultur unter https://www.erinnerungskultur- duisburg.de/aktuelles/veranstaltungen/ abrufbar.

Theatererlebnis „Der Wal und der Fluss“ im Museum
Das Kreativquartier Ruhrort und das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) laden am Sonntag, 14. Juni, um 11 Uhr zur Aufführung des multimedialen Theatererlebnisses „Der Wal und der Fluss“ in die Räumlichkeiten des Museums an der Apostelstraße 84 in Ruhrort ein. Die Veranstaltung richtet sich an Erwachsene sowie an Kinder ab zwölf Jahren.

Im Mittelpunkt steht die Geschichte des kleinen Gerd, der miterlebt, wie sich der berühmte Wal „Willy“ im Rhein verirrt und Duisburg kurzzeitig zum medialen Hotspot wird. Aus seiner kindlichen Perspektive entsteht ein poetisches Bild des Ruhrgebiets zwischen Erinnerung, Fantasie und historischen Ereignissen.

Die Erzählung stammt von Saskia Lippold und wird von poetischen Texten und Musik des Duisburger Singer-Songwriters Tom Liwa begleitet. Heiner Heseding vom Kreativquartier Ruhrort stellt heraus: „60 Jahre ‚Wal im Rhein‘ führen uns zu vielfältiger, künstlerischer Reflexion darüber, warum, wie und was diese Geschichte uns heute noch zu sagen hat. Wir freuen uns, diesen Beitrag mit dem Ruhrorter Herzensmuseum umsetzen zu können.“

Auch Museumsdirektor Dr. Dennis Niewerth und Susanne Schumacher aus dem Bereich Bildung und Vermittlung des MDB begrüßen die Veranstaltung: „Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Kreativquartier Ruhrort das Jubiläum der Sichtung von Willy zu begehen. Denn als Heimat unserer Walskulptur ‚Rhineheart‘ fühlen wir uns dieser besonderen Geschichte bis heute eng verbunden.“

Die Aufführung selbst erfolgt nach dem Prinzip der solidarischen Hutveranstaltung. Für den Museumsbesuch wird ein ermäßigter Eintritt erhoben, da die Damenschwimmhalle wegen der Veranstaltung nicht zugänglich ist. Weitere Informationen gibt es im Internet auf https://www.kreativquartier- ruhrort.de

Kindermusiktheater zum Thema Plastikmüll in der VHS
Das Kindermusiktheater „Motte will Meer!“ wird am Donnerstag, 18. Juni, von 14.30 bis 15.30 Uhr in der VHS an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt aufgeführt. Die kostenfreie Aufführung greift kindgerecht das Thema Plastik auf. Und darum geht es: Motte ist ratlos.

Ihr Papa hat keine Zeit mehr zum Spielen. Ständig ist der Fischer auf dem Meer und wirft seine Netze aus. Doch was er fängt, sind keine Fische. Vielmehr hängen Plastikflaschen, Mülltüten und Gummistiefel in seinem Netz - und jeden Tag werden es mehr.

Das Kindermusiktheater ist eine Kooperation der VHS, der Stadtbibliothek und des Umweltamtes. Eine Anmeldung ist möglich per E-Mail an n.huebner@stadt-duisburg.de. Fragen beantwortet Marissa Turac telefonisch unter 0203 283 -3220.

Neuer Meidericher Jugendlesekreis Lesen, reden, neue Geschichten entdecken
Die Bezirksbibliothek Meiderich, Von-der-Mark-Str. 71, lädt Jugendliche ab 13 Jahren am Freitag, 19. Juni, zum Meidericher Jugendlesekreis ein. Ab 14 Uhr dreht sich in lockerer und gemütlicher Runde alles um Lieblingsromane, spannende Leseerlebnisse und den Austausch mit anderen Buchfans. Ob Fantasy, Romance, Manga oder Klassiker – jedes Genre ist willkommen.

Der Jugendlesekreis bietet Raum für Gespräche, Empfehlungen und neue Impulse und möchte Lust darauf machen, den eigenen Horizont zu erweitern und neue Bücher kennenzulernen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

44. Sportaustausch Duisburg/Calais vom 12. bis 14. Juni mit Siegerehrung im Rathaus - Tauscht die Heimmannschaft den „Deckel“ gegen den „Pott“?
Der Deckel wartet auf seinen Pott. Von Freitag, 12. Juni, bis Sonntag, 14. Juni, messen sich die Sportjugend aus Calais und Duisburg im Wettstreit um den Freundschaftspokal.
Zum 44. Mal steht die Begegnung der beiden Mannschaften aus den Partnerstädten unter dem Leitgedanken „Sport verbindet – Freundschaft bleibt“. Gastgeber ist dieses Mal die Duisburger Sportjugend im SSB Duisburg.

Acht Wettbewerbe stehen auf dem Programm des Vergleichskampfs, an dem etwa 200 Jugendliche aus den beiden Partnerstädten teilnehmen. Die Siegerehrung nimmt am Sonntag Bürgermeisterin Edeltraut Klabuhn im Rathaus vor. Dann wollen die Gastgeber den Deckel gegen den Pott tauschen. Im Vorjahr nutzte die Equipe Calais den Heimvorteil und gewann klar.

Die Bürgermeisterin der Hafenstadt, Natacha Bouchara, überreichte den Deckel im Vorjahr als „Trostpreis“ an das Team Duisburg. Der begehrte „Pott“ befindet sich jetzt im Gepäck der Gäste.

Acht Sportarten auf dem Programm – Duisburg will den Heimsieg
Bei der 44. Auflage des Sportaustauschs können die Jugendlichen am Samstag in acht
Sportarten Punkte für ihre Mannschaft sammeln. Die Nachwuchskräfte messen sich im Fußball (weiblich), Handball, Hockey, Schießen, Schwimmen, Segeln und Tischtennis. In der Leichtathletik entscheidet ein Staffellauf über den Punkt im Städtekampf.

Die Duisburger Vereine stellen ihre Talente für den Vergleichskampf. Die Mädchen der TS Rahm schnüren die Fußballschuhe. Mit dabei ist auch der Wassersportklub Rumeln-Kaldenhausen (Segeln), die HSG Duisburg-Süd (Handball), Eintracht Duisburg (Leichtathletik), der PSV Duisburg (Schießen), der Club Raffelberg (Hockey) und ein Team aus gleich mehreren Vereinen im Tischtennis.

Das Motto: Sport verbindet – Freundschaft bleibt
Dass die Heimmannschaft nach der Niederlage im Vorjahr mit großem Ehrgeiz an den Start gehen wird, steht für Uwe Busch, den Vorsitzenden des Stadtsportbunds Duisburg, fest: „Heimsiege machen einfach Spaß!“  Bereits 26 Mal setzte sich „Deutschland“ durch. Der guten Ordnung halber: Zwölf Mal gewann Calais und sechs Mal gab es ein Remis.

Uwe Busch macht aber deutlich, dass wichtiger als Sieg oder Niederlage das Miteinander und die Begegnung der Jugendlichen aus den beiden Städten sind: „Unser Motto ist nicht aus der Luft gegriffen und die Trophäe heißt nicht umsonst Freundschaftspokal. Über die Jahre sind tatsächlich schöne Freundschaften durch den Sportaustausch entstanden. Das zählt für mich mehr als alles andere.“

Freundschaftsparty am Toeppersee
Denn auch das hat Tradition: Nach einem langen Wettkampftag feiern die Sportlerinnen und Sportler eine Party an der Wasserski- und Freizeitanlage Toeppersee. Uwe Busch, der Vorsitzende des Stadtsportbundes, sagt über die Vorfreude aufs Fest: „Bei der Party ist aller Konkurrenzkampf vergessen. Die jungen Menschen wollen vor allem eins: den gemeinsamen Abend genießen


Jubiläumshain Hamborn: Parkkonzert mit der Musikvereinigung Duisburg-West DSB e.V.
Die Musikvereinigung Duisburg-West DSB e.V. tritt am kommenden Sonntag, 14. Juni, ab 11 Uhr bei den Parkkonzerten im Jubiläumshain an der Ziegelhorststraße in Duisburg-Hamborn auf. Die Musikerinnen und Musiker sind durch zahlreiche Auftritte über die Stadtgrenzen Duisburgs hinaus bekannt.

Unter dem Motto „Blasmusik und Marschmusik haben Tradition, doch moderne Musik macht noch etwas mehr Spaß“ präsentiert das Orchester einen Querschnitt durch viele Musikrichtungen und Epochen. Gespielt werden Schlager, Märsche, Polkas und bekannte Musical- und Filmmelodien.

Der Eintritt ist frei. Noch bis zum 19. Juli finden die Konzerte wöchentlich mit anderen Musikerinnen und Musikern sonntags um 11 Uhr statt. Unterstützt werden die Konzerte vom Lions-Club Duisburg-Hamborn.

Die nächsten Termine:
21.06.2026 – Gitarrenduo Saitenweise
28.06.2025 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn
12.07.2026 – Blasorchester Lohmühle e.V. 1964
19.07.2026 – Die Bergsteirer
Aktuelle Informationen gibt es online bei Facebook unter:
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn

DVG wird festes Mitglied der Kooperation Metropole Ruhr  
Der öffentliche Nahverkehr im Ruhrgebiet rückt noch enger zusammen: Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ab sofort festes Mitglied der Kooperation Metropole Ruhr (KMR).

Gemeinsam mit weiteren Verkehrsunternehmen der Region setzt sich die Kooperation für einen modernen, vernetzten und kundenfreundlichen Nahverkehr in der Metropole Ruhr ein. Die DVG hatte zur Gründung der KMR im Jahr 2020 zunächst einen Gaststatus innerhalb der Kooperation.  

„Die Herausforderungen im Nahverkehr lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Deshalb freuen wir uns sehr, Teil der Kooperation Metropole Ruhr zu sein und die Mobilität der Zukunft noch intensiver aktiv mitzugestalten“, sagt DVG-Vorstand Andreas Gutschek.

„Gerade für unsere Fahrgäste ist ein starker regionaler Verbund ein wichtiger Schritt hin zu einem noch besseren, einfacheren und nachhaltigeren Nahverkehr.“  

Grundlage der Zusammenarbeit ist ein gemeinsamer 11-Punkte-Plan. Dieser umfasst unter anderem einen einfacheren Tarif, die stärkere Vernetzung von Bus und Bahn, den Ausbau alternativer Antriebe sowie digitale Mobilitätsangebote aus einer Hand. Auch neue Mobilitätsformen stehen im Fokus der Kooperation.  

Die Kooperation Metropole Ruhr verfolgt das Ziel, die Interessen der Region im Bereich Mobilität stärker zu bündeln und gemeinsam gegenüber Land und Bund aufzutreten. Gleichzeitig sollen Qualität, Service und Attraktivität des ÖPNV kontinuierlich verbessert werden. Mit dem Beitritt zur Kooperation unterstreicht die DVG ihr Engagement für eine zukunftsfähige und klimafreundliche Mobilität in der Metropole Ruhr.  


Die Kooperation Metropole Ruhr ist aus der bisherigen „Kooperation östliches Ruhrgebiet“ hervorgegangen und vereint inzwischen nahezu alle kommunalen Verkehrsunternehmen des Ruhrgebiets. Ziel ist es, den ÖPNV über Stadtgrenzen hinweg einfacher, attraktiver und klimafreundlicher zu gestalten.  
Weitere Informationen zur Kooperation gibt es im Internet unter kmr-info.de.

DeinFach erweitert Standortnetz
Neuer anbieteroffener Paketautomat in Duisburg ab sofort in Betrieb
Das Unternehmen DeinFach baut sein bundesweites Netz anbieteroffener Paketautomaten weiter aus. Auch in Duisburg können Kund:innen ab sofort einen neuen DeinFach Automaten für den Versand und Empfang ihrer Sendungen nutzen. Der Automat an der Augustastraße 64 in Duisburg-Mittelmeiderich verfügt über 48 Paketfächer.

„DeinFach ist der erste Paketautomat, den Verbraucher:innen für DHL-Pakete und die Sendungen weiterer Paketdienste und Händler nutzen können. Aktuell stehen mit DHL und UPS zwei führende Logistikdienstleister als integrierte Services zur Verfügung – weitere Partner werden kontinuierlich angebunden. Damit ermöglichen wir den Nutzer:innen rund um die Uhr einen besonders flexiblen, einfachen und komfortablen Empfang und Versand ihrer Pakete. Zudem leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Vereinfachung der Versandlogistik. Wir freuen uns, nun in Duisburg einen weiteren Automaten in Betrieb zu nehmen und unser Netz sukzessive auszubauen“, erklärt Lukas Beckedorff, Geschäftsführer von DeinFach.

DeinFach bietet allen Paketdienstleistern und Händlern ein offenes Automatennetzwerk. Die teilnehmenden Partner ermöglichen ihren Endkund:innen, ihre Sendungen bundesweit unkompliziert und öffnungszeitenunabhängig über die DeinFach Automaten zu versenden und abzuholen. Dabei können sie auf die bewährten und bekannten Bedienprozesse der jeweiligen Dienstleister zurückzugreifen.

Mit den neuen Automaten will DeinFach die Paketabwicklung sowohl für Nutzer:innen als auch für Zustelldienste und Händler vereinfachen und den steigenden Anforderungen moderner Logistik gerecht werden: So entlasten Paketautomaten zum Beispiel den innerstädtischen Verkehr, indem Paketdienstleister mit nur einem Stopp mehrere Sendungen gleichzeitig zustellen und entnehmen können. Offene Automatensysteme, die für Pakete verschiedener Dienstleister genutzt werden können, ersparen den Kund:innen zudem zusätzliche Wege.

"Aus bisherigen Gesprächen wissen wir, dass insbesondere Kommunen und Stadtverwaltungen großes Interesse an dienstleisterunabhängigen Lösungen haben. Für viele Bürger:innen ist es eine positive Entwicklung, wenn sie Automaten für den Versand und die Abholung ihrer Pakete auf meist gut erreichbarem öffentlichem Grund nutzen können. Wir freuen uns über neue Partnerschaften mit Kommunen, um auf weiteren Flächen Automaten aufzustellen", so Beckedorff weiter. Interessierte Standortgeber können sich über das DeinFach Kontaktformular direkt melden.

Kürzungsprogramm zulasten von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen  BAGSO kritisiert mangelnden Mut zu notwendigen Strukturreformen in der Pflege
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen kritisiert den Referentenentwurf zur Pflegereform als massives Kürzungsprogramm zulasten der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen.

Die BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner sagte nach Bekanntwerden der Pläne der Bundesregierung: „Der Referentenentwurf eines ‚Pflegeneuordnungsgesetzes‘ verdient nicht den Namen, den sich dieses Gesetz gibt. Der Bundesregierung fehlt erkennbar der Mut und die Kraft für die überfällige Neuordnung und den notwendigen strukturellen Umbau der sozialen Pflegeversicherung. Stattdessen drohen den Versicherten und ihren Angehörigen Leistungskürzungen in beträchtlichem Ausmaß, um die in Schieflage geratenen Finanzen der Pflegeversicherung ins Lot zu bringen.“

Die BAGSO kritisiert die in großem Umfang  geplanten Leistungskürzungen. Sie betreffen die ambulante und die stationäre Pflege und damit sowohl die Pflegebedürftigen selbst wie auch pflegende Angehörige und alle, die Personen im nahen persönlichen Umfeld pflegen. Geänderte Vorgaben bei der Begutachtung der Pflegebedürftigkeit werden zur Folge haben, dass weniger Menschen Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten.

Der Entlastungsbetrag bei Pflegegrad 1 soll gestrichen werden. Bei Pflegegrad 2 und 3 ist geplant, Pflegegeld erst nach drei Monaten in voller Höhe auszuzahlen. In der vollstationären Pflege sollen die gestaffelten Leistungszuschläge, mit denen die Pflegekassen einen Teil des pflegebedingten Eigenanteils im Heim übernehmen, zeitlich gestreckt werden. Die Möglichkeiten der bisherigen Verhinderungspflege werden auf Notfallsituationen beschränkt.

Die BAGSO hält es zudem für fatal, dass die Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige gekürzt werden sollen, wodurch ihr Armutsrisiko im Alter steigt. Die BAGSO begrüßt die Einführung einer Pflegebegleitung, die die Beratung zu Angeboten und Leistungen verbessern kann, soweit diese vorhanden sind. Ein Fallmanagement ist lediglich für Pflegebedürftige mit besonderem Unterstützungsbedarf vorgesehen. Ein Anspruch darauf besteht nicht.

Nach Ansicht der BAGSO wird der Entwurf der dringend notwendigen und von der Bundesregierung angekündigten Förderung von Prävention und Rehabilitation nicht gerecht. Die vorgesehenen Maßnahmen reichen bei Weitem nicht aus, um dem Ziel, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden und zu verzögern, näher zu kommen. Aus Sicht der BAGSO darf Prävention auch nicht erst bei Feststellung von Pflegebedürftigkeit ansetzen. Vielmehr sind Maßnahmen der Verhaltens- und Verhältnisprävention im Sozialraum dringend notwendig. Daher ist eine engere Verzahnung von Altenhilfe und Pflegestrukturen notwendig.

Die BAGSO appelliert an den Gesetzgeber, den Mut für eine wirkliche Strukturreform aufzubringen und dabei auch die Empfehlung der Siebten Altenberichtskommission zu berücksichtigen, die Pflegeverantwortung wieder stärker in die Hände der Kommune zu legen.

Die zur Stabilisierung des Systems kurzfristig notwendigen finanziellen Belastungen dürfen nicht in erster Linie auf den Schultern der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen abgeladen werden. Vielmehr sollte berücksichtigt werden, dass die Familien, zu denen neben Verwandten auch andere nahestehende Menschen gehören, als „größter Pflegedienst der Nation“ informelle Pflege im geschätzten Wert von über 200 Milliarden Euro jährlich erbringen.  




NRW: Geburtenrückgang setzt sich 2025 das vierte Jahr in Folge fort
* 2025 wurden in NRW rund 148.000 Kinder geboren
* Höchster Geburtenanstieg entgegen dem NRW-Trend in Gelsenkirchen, Bonn und im Kreis Olpe
* Gut 70 % der Mütter besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit

In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2025 mit 147.959 Kindern 3,1 % weniger Babys geboren als ein Jahr zuvor (2024: 152.688). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, setzt sich der Rückgang der Geburtenzahlen das vierte Jahr in Folge fort. Weniger Geburten gab es zuletzt im Jahr 2013, als 146.400 Kinder zur Welt kamen.



Geburtenanstieg entgegen dem NRW-Trend in 6 Kreisen bzw. kreisfreien Städten In 6 Kreisen und kreisfreien Städten kamen – entgegen dem Trend im Landesschnitt – im Jahr 2025 mehr Kinder zur Welt als ein Jahr davor. Die höchsten Anstiege der Geburtenzahl konnten in Gelsenkirchen mit 2,5 %, in Bonn mit 2,3 %, sowie im Kreis Olpe mit einem Plus von 1,6 % verzeichnet werden. 

Die größten Rückgänge gab es im Rheinisch-Bergischen Kreis (−10,5 %), in Bottrop (−9,4 %) sowie im Kreis Siegen-Wittgenstein (−8,9 %). Gut 70 % der Mütter besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit Bei 70,7 % der Neugeborenen besaß die Mutter die deutsche Staatsangehörigkeit.

Mütter mit ausländischer Staatsangehörigkeit waren am häufigsten Syrerinnen (4,5 %), Türkinnen (3,0 %) oder Rumäninnen (1,9 %). Insgesamt wurden 43.298 Kinder von ausländischen Müttern in NRW geboren.

8 900 Deutsche zogen 2025 in die Vereinigten Staaten
Die Vereinigten Staaten richten in diesem Jahr zusammen mit Kanada und Mexiko die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer aus. Als Auswanderungsziel haben die Vereinigten Staaten zuletzt an Beliebtheit eingebüßt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, zogen 2025 knapp 8 900 Deutsche in die USA.

Mit Ausnahme der infolge der Corona-Pandemie von Reisebeschränkungen geprägten Jahre 2020 und 2021 sank die Zahl der deutschen Auswanderinnen und Auswanderer in die Vereinigten Staaten damit auf den tiefsten Stand der vergangenen 20 Jahre. 2005 hatten noch knapp 13 600 Deutsche ihren Wohnsitz dorthin verlagert. Die Fortzüge in die USA lagen 2025 damit gut ein Drittel (-35 %) unter denen von 2005.



Immer weniger Deutsche ziehen nach Kanada, mehr nach Mexiko
Beim zweiten Gastgeberland Kanada zeigt sich ein ähnliches Bild: 2025 zogen gut 1 800 Deutsche in das Land – weniger waren es in den vergangenen 20 Jahren nur in den Pandemie-Jahren 2020 und 2021. Gegenüber 2005 ist die Zahl der deutschen Auswanderinnen und Auswanderer um 39 % gesunken.

Damals hatten gut 3 000 Deutsche ihren Wohnsitz nach Kanada verlagert. Das dritte Gastgeberland Mexiko wird bei deutschen Auswanderinnen und Auswanderern hingegen beliebter: Dorthin zogen 2025 rund 800 Deutsche, 20 Jahre zuvor waren es noch knapp 600 (+43 %).

 Mehr Deutsche ziehen in die USA, Kanada und Mexiko als umgekehrt
Im Jahr 2025 sind mehr Deutsche von Deutschland in eines der drei Gastgeberländer dieser Fußball-WM gezogen als umgekehrt. In die USA wanderten netto (Differenz aus Fortzügen von Deutschen aus Deutschland und Zuzügen von Deutschen nach Deutschland) knapp 1 400 Deutsche ab, nach Kanada waren es rund 400.

Die Fortzüge von Deutschen nach Mexiko übertrafen die Zuzüge von dort ebenfalls, wenn auch nur um wenige Fälle. Mehr als eine halbe Million Deutsche leben in den USA Insgesamt lebten 2024 nach Angaben des United States Census Bureau knapp 519 200 Deutsche in den Vereinigten Staaten. In Kanada gab es laut Zensus 2021 rund 126 500 Deutsche, in Mexiko waren es laut dortigem Zensus 2020 gut 7 600.

NRW: Außenhandel mit den arabischen Golfstaaten in den vergangenen 10 Jahren deutlich gestiegen
* Insgesamt wurden Waren im Wert von 2,9 Milliarden Euro exportiert – Exporte nahmen um mehr als 11 % zu - Importe um 104 %
* Mehr als die Hälfte der Exporte gingen in die Vereinigten Arabischen Emirate
* Wichtigste Handelsgüter waren Rohre und Aluminium

Der Warenhandel zwischen Nordrhein-Westfalen und den arabischen Golfstaaten ist in den letzten 10 Jahren gewachsen. Nach vorläufigen Daten wurden 2025 Waren im Wert von 2,9 Milliarden Euro aus Nordrhein-Westfalen in die arabischen Golfstaaten (Bahrain, Katar, Oman, Saudi-Arabien, Kuwait und Vereinigte Arabische Emirate) exportiert.

Das entspricht einem Zuwachs von 11,3 % gegenüber dem Jahr 2015 (damals: 2,61 Milliarden Euro). Die Importsumme zeigt mit 860 Millionen Euro sogar einen Zuwachs von 104 % (damals: 421 Millionen Euro). Insgesamt macht der Warenhandel mit den arabischen Golfstaaten ca. 1,3 % des Gesamthandels bei den Exporten und ca. 0,3 % bei den Importen aus.



Vereinigte Arabische Emirate wichtigster Handelspartner in der Golfregion Im Jahr 2025 gingen über 52 % der gesamten Exporte an die Golfstaaten in die Vereinigten Arabischen Emirate (ca. 1,5 Milliarden Euro). Darauf folgten mit ca. 1,0 Milliarden Euro die Warenexporte nach Saudi-Arabien. Mit 3,3 Millionen Euro und einem Anteil von 1,1 % wiesen die Exporte in den Oman die niedrigsten Exportwerte in die Golfstaatenregion aus.  

Bei den Importen belegten ebenfalls die Vereinigten Arabischen Emirate mit einer Importsumme von 334 Millionen Euro und einem Anteil von ca. 39 % den ersten Platz. Mit ca. 26 % und einer Importsumme von 221 Millionen Euro belegte Saudi-Arabien den zweiten Platz. Kuwait folgte mit einer Importsumme von 1,8 Millionen Euro und einem Anteil von 0,2 %.

Wichtigste Exportgüter waren Rohre mit kreisförmigem Querschnitt – Aluminium wurde am meisten importiert Ungefähr 16,9 % (490 Millionen Euro) der Gesamtexporte in die arabischen Golfstaaten waren im Jahr 2025 Rohre mit kreisförmigem Querschnitt. Darauf folgten Gaskompressoren, Ventilatoren und Luftabzugshauben mit einem Anteil von ca. 6,9 % und einer Exportsumme von rund 200 Millionen Euro.

Vor 10 Jahren waren es mit einem Anteil von 6,7 % (175 Millionen Euro) Bleche und Bänder aus Aluminium und mit knapp 5 % Armaturen, Ventile für Rohre und Schlauchleitungen (129 Millionen Euro).  Auf Seite der Importe wurden zu ca. 45 % Aluminium im Wert von 389 Millionen Euro importiert.

Mit 107 Millionen und einem Anteil von 12,5 % folgten Wasserstoff und Edelgase. Aluminium war auch 2015 mit 184 Millionen Euro und einem Anteil von 43,7 % das wichtigste Importgut. Rohöle folgten mit einem Anteil von 13,7 % im Gesamtwert von 57,7 Millionen Euro. 

Stromerzeugung im 1. Quartal 2026 mehrheitlich aus erneuerbaren Quellen
• Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien steigt um 13,9 %, konventionelle Stromerzeugung sinkt um 1,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal
• Insgesamt 6,0 % mehr Strom ins Netz eingespeist als im Vorjahresquartal • Stromexporte steigen um 20,4 %, Stromimporte sinken um 15,5 % – Deutschland damit erstmals seit dem 4. Quartal 2023 wieder Netto-Exporteur von Strom

Im 1. Quartal 2026 wurden in Deutschland 126,6 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert und in das Stromnetz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 6,0 % mehr Strom als im 1. Quartal 2025 (119,5 Milliarden Kilowattstunden).

Mehr als die Hälfte des inländisch erzeugten Stroms (53,3 %) stammte aus erneuerbaren Energieträgern. Insgesamt stieg die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen gegenüber dem Vorjahresquartal um 13,9 % auf 67,5 Milliarden Kilowattstunden.

Im 1. Quartal 2025 hatte der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen bei 49,6 % gelegen. Demgegenüber sank die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,8 % auf 59,1 Milliarden Kilowattstunden und einen Anteil von 46,7 % an der gesamten inländischen Stromproduktion (1. Quartal 2025: 50,4 %).



Mehr Strom aus Windkraft nach außergewöhnlich windarmem Vorjahresquartal
Der Anstieg der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im 1. Quartal 2026 lag vor allem an einer deutlichen Zunahme der Stromerzeugung aus Windkraft. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die Stromproduktion aus Windkraft um 28,8 % auf 42,8 Milliarden Kilowattstunden, wodurch ihr Anteil am gesamten inländisch produzierten und eingespeisten Strom auf 33,8 % stieg (1. Quartal 2025: 27,8 %).

Windkraft war damit im 1. Quartal 2026 weiterhin der wichtigste Energieträger in der Stromerzeugung. Im langfristigen Vergleich war die Stromerzeugung aus Windkraft im 1. Quartal 2026 allerdings durchschnittlich, die maßgebliche Ursache für den deutlichen Anstieg im Vorjahresvergleich war ein außergewöhnlich windarmes 1. Quartal 2025.

Im Gegensatz zur Windenergie sank die Stromerzeugung aus Photovoltaik im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,4 % auf 10,3 Milliarden Kilowattstunden. Damit sank ihr Anteil am gesamten Strommix auf 8,1 % (1. Quartal 2025: 9,3 %).

Weniger Strom aus Kohle, mehr aus Erdgas
Bei den konventionellen Energien sank die Stromerzeugung aus Kohle im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,1 % auf 30,5 Milliarden Kilowattstunden. Damit erreichte Strom aus Kohle einen Anteil von 24,1 % an der gesamten inländischen Stromerzeugung (1. Quartal 2025: 26,9 %) und blieb der zweitwichtigste Energieträger in der Stromerzeugung.

Die Stromproduktion aus Erdgas stieg im Vorjahresvergleich um 3,2 % auf 25,4 Milliarden Kilowattstunden. Aufgrund der insgesamt gestiegenen erzeugten und eingespeisten Strommenge sank der Anteil von Erdgas am Strommix dennoch leicht auf 20,0 % (1. Quartal 2025: 20,6 %).

Mehr Stromexporte als -importe
Im 1. Quartal 2026 verzeichnete Deutschland einen Rückgang der Stromimporte um 15,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Insgesamt wurden 16,4 Milliarden Kilowattstunden Strom importiert (1. Quartal 2025: 19,4 Milliarden Kilowattstunden).

Die Stromexporte stiegen dagegen deutlich, um 20,4 % auf 19,5 Milliarden Kilowattstunden (1. Quartal 2025: 16,2 Milliarden Kilowattstunden). Mit einem Exportüberschuss von 3,1 Milliarden Kilowattstunden war Deutschland erstmals seit dem 4. Quartal 2023 wieder Nettoexporteur von Strom über ein gesamtes Quartal.


Kindernothilfe warnt: GEAS-Reform gefährdet Kinderrechte von Geflüchteten
Am 12. Juni tritt das deutsche GEAS-Anpassungsgesetz in Kraft. Die Kindernothilfe kritisiert das beschleunigte Asylverfahren und die mögliche Inhaftierung von Familien scharf.

Bildrechte: Lars Heidrich/Kindernothilfe

Am 12. Juni 2026 tritt das deutsche Anpassungsgesetz an die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft. Die Kindernothilfe sieht dadurch grundlegende Kinderrechte gefährdet.

„Insbesondere die mögliche Inhaftierung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen bedeutet einen schweren Verstoß gegen die UN-Kinderrechtskonvention und muss umgehend revidiert werden“, so Kindernothilfe-Vorstand Carsten Montag. Beschleunigte Asylverfahren – ein Kernpunkt der GEAS-Reform – bergen zudem die Gefahr, dass kinderspezifische Fluchtgründe und Schutzbedarfe unberücksichtigt bleiben.

„Kinder und Jugendliche haben auf der Flucht häufig Schlimmes erlebt und brauchen vor allem Halt und die Aussicht auf eine sichere Zukunft“, betont Carsten Montag. Scharfe Kritik übt er an den geplanten „Sekundärmigrationszentren“, mit denen der deutsche Gesetzgeber sogar noch über die europäischen GEAS-Regelungen hinausgehe.

In diesen nicht kindgerechten Unterkünften sollen auch Familien festgehalten werden können – ein weiterer klarer Bruch der UN-Kinderrechtskonvention und des in ihr verankerten Vorrangs des Kindeswohls. Zu begrüßen sei dagegen der vom Gesetz vorgesehene verbesserte Zugang geflüchteter Kinder und Jugendlicher zu Gesundheitsleistungen und zur Regelschule.

Bereits im letzten Jahr hat die Kindernothilfe gemeinsam mit sechs weiteren Nichtregierungsorganisationen das juristische Gutachten „Kinderrechtliche Aspekte der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“ in Auftrag gegeben und daraus zehn Empfehlungen für die Umsetzung der GEAS-Reform in Deutschland abgeleitet, die nach wie vor Gültigkeit haben.

Spielenachmittag im Bezirksrathaus Walsum
Der nächste Spielenachmittag findet am Dienstag, 16. Juni, von 16 bis 18 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksrathauses Walsum an der Friedrich-Ebert-Straße 152 statt.

Mit klassischen Kartenspielen wie Skip-Bo, Uno, Phase 10 und Rummikub sowie einer breiten Auswahl klassischer Spiele bietet der Nachmittag Unterhaltung für Familien und Kinder ab fünf Jahren in Begleitung. Der Spielenachmittag ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erwünscht. Möglich ist das per E-Mail an kultur.walsum@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283-987894. Der nächste Spielenachmittag ist dann für den 11. August geplant.

Manga-Workshop in der Bibliothek
Zu einem Manga-Workshop lädt die Bibliothek an der Großenbaumer Allee 168 bis 174 am Samstag, 20. Juni, ein. Von 10.30 bis 14.30 Uhr gibt die Künstlerin Jen Satora wertvolle Tipps, wie man mit Manga-typischen Materialien arbeitet, Stilmittel richtig einsetzt und nach und nach eine Figur erstellt. Anfänger und Fortgeschrittene sind herzlich willkommen.

Die Veranstaltung gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“ und ist kostenfrei. Eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek-duisburg.de ist erforderlich. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr.

Erstes bundesweites Lagebild zur Altenhilfe veröffentlicht
Bundesweite Erhebung zeigt Unterschiede bei Angeboten der Altenhilfe für ältere Menschen und der Umsetzung von Altenhilfeplanung. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist Träger des vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) geförderten Projekts „Lagebild zur Umsetzung des § 71 SGB XII“.

Das „Lagebild zur Umsetzung des § 71 SGB XII“ liefert erstmals eine bundesweite Übersicht zu Angeboten und Strukturen der Altenhilfe sowie zur Altenhilfeplanung in Deutschland. Zugleich werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Bundesländern sichtbar – Länderprofile ermöglichen dabei vertiefende Einblicke in die jeweiligen regionalen Gegebenheiten.

Dr. Verena Staats, Vorständin des Deutschen Vereins, betont: „Der Bericht schafft eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung kommunaler Altenhilfe sowie für eine evidenzbasierte Politikgestaltung angesichts des demografischen Wandels.“  

Dr. Sven-Olaf Obst (Leiter Abteilung VI Generationengerechtigkeit, Jugend, Ältere Menschen, Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend) und Nora Schmidt (Geschäftsführerin, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.) bei der Vorstellung der Ergebnisse zum bundesweiten Lagebild zur Altenhilfe.
Copyright Deutscher Verein / Holger Gross

Grundlage des Lagebildes ist eine repräsentative Befragung von 280 Landkreisen, kreisfreien Städten und Bezirken. Damit beteiligten sich rund zwei Drittel aller Gebietskörperschaften dieser Art in Deutschland an der Erhebung.  

Die Ergebnisse zeigen, dass bundesweit ein breites Beratungs- und Angebotsspektrum gemäß § 71 Abs. 2 SGB XII besteht. Gleichzeitig werden deutliche regionale Unterschiede bei Angeboten und Strukturen der Altenhilfe sichtbar. Insbesondere Landkreise stehen häufiger vor Herausforderungen, eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen, als kreisfreie Städte.  

Zu den zentralen Ergebnissen des Lagebildes zählen: Angebote zur Beschaffung und zur Erhaltung einer Wohnung sind im Vergleich zu anderen Angeboten bundesweit seltener vorhanden. Auch Unterstützungsangebote zum Übergang in die nachberufliche Phase sind mit 32 Prozent weniger verbreitet. Präventive Hausbesuche oder vergleichbare Angebote sind mit 48 Prozent bundesweit die am seltensten verfügbaren Beratungsangebote.

Weniger als ein Drittel der befragten Gebietskörperschaften gewährt Geld- und Sachleistungen nach § 71 SGB XII (Leistungen im Einzelfall). Ein weiteres Drittel gab an, keine Kenntnisse darüber zu haben, ob Leistungen gewährt werden. Altenhilfeplanung ist vielerorts bereits etabliert: 58 Prozent der befragten Gebietskörperschaften geben an, eine Altenhilfe-/Seniorenplanung durchzuführen.  

Den vollständigen Abschlussbericht zum „Lagebild zur Umsetzung des § 71 SGB XII“ finden Sie hier: https://www.deutscher-verein.de/fileadmin/user_upload/dv/pdfs/
Startseite/Bericht_Lagebild_zur_Umsetzung_des_71_SGB_XII.pdf  

Das Projekt „Lagebild zur Umsetzung des § 71 SGB XII“ wird in Trägerschaft des Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. umgesetzt und durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.

DiscoverEU: Zum Start in den Sommer können 7000 junge Menschen aus Deutschland Europa per Bahn entdecken
Die Europäische Kommission hat die Ergebnisse der DiscoverEU-Runde vom März 2026 bekanntgegeben: 40.912 junge Menschen im Alter von 18 Jahren, 6.986 von ihnen aus Deutschland, erhalten ein DiscoverEU-Ticket. Beworben hatten sich europaweit über 220.000 junge Menschen, aus Deutschland gab fast 40.0000 Bewerbungen. 

 Glenn Micallef, Kommissar für Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur und Sport, sagte: „Ein DiscoverEU-Reiseticket ist nicht nur ein Ticket, sondern eine Einladung, den kulturellen Reichtum und die Schönheit Europas hautnah zu erleben. Den Tausenden von jungen Menschen, die heute ausgewählt wurden, möchte ich sagen: Europa wartet auf euch. Packt eure Neugier ein, bringt euren Ehrgeiz mit und macht diese Reise zu einer Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden.“   

DiscoverEU ist eine Initiative im Rahmen des Erasmus+-Programms. Die erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber werden zwischen Juli 2026 und September 2027 allein oder in einer Gruppe von bis zu fünf Personen reisen, hauptsächlich mit der Bahn.                                                      

Lernen durch Entdecken: mit DiscoverEU mehr Europa erleben
Diese Bewerbungsrunde stand jungen Menschen offen, die zwischen dem 1. Juli 2007 und dem 30. Juni 2008 geboren wurden und aus EU-Mitgliedstaaten sowie aus Erasmus+-Partnerländern stammen. DiscoverEU entält auch eine Lernkomponente mit Informationsveranstaltungen vor der Abreise und Treffen in ganz Europa. Die Teilnehmenden können der offiziellen #DiscoverEU-Facebook-Gruppe beitreten, um mit der DiscoverEU-Community in Kontakt zu treten. 

Seit dem Start im Jahr 2018 haben sich im Rahmen von vierzehn Bewerbungsrunden für DiscoverEU mehr als 2 Millionen junge Menschen um Reisetickets beworben. Das Jugendinformationsnetzwerk Eurodesk beantwortet in Deutschland alle Fragen zu DiscoverEU und informiert auch über Alternativen. Eurodesk-Telefon: 0228 9506 250. E-Mail: rausvonzuhaus@eurodesk.eu.

Vor 10 Jahren: 7. - 9. Juni 2016: Lage nach Unwetter über Duisburg
Ein Gewitter mit Starkregen tobte am 6. Juni 2016 über dem Duisburger Süden und der Stadtmitte. Zahlreiche Keller, Plätze und Unterführungen sind voll Wasser gelaufen. Die Feuerwehr Duisburg ist zu ca. 100 Einsatzstellen alarmiert. Personen sind nicht betroffen.

Für die Freiwillige Feuerwehr Duisburg wurde Vollalarm ausgelöst. 200 Einsatzkräfte aus 13 Löschzügen arbeiten die Einsätze gemeinsam mit Kräften der Berufsfeuerwehr ab. Das Technische Hilfswerk, Ortsverband Duisburg unterstützt mit 20 Einsatzkräften die Feuerwehr. Es ist eine Einsatzleitung im Stabsführungsraum an der Hauptfeuerwache eingerichtet worden. Die Abarbeitung der Einsätze wird nach Schadenumfang und Objekten priorisiert. Der Grundschutz ist sichergestellt.

In einem Kindergarten an der Kaufstraße in Wanheimerort ist ein Blitz eingeschlagen. Es ist nicht zu einem Brand gekommen, nur einige Steckdosen hatten geschmort, die Kinder waren nicht betroffen.

Hochwasserlage am Pootbach in Duisburg-Neudorf
Die zusätzliche Deichsicherung am Pootbach an der Steinbruchstraße verbleibt noch einige Tage vor Ort. Der Deich wird weiterhin regelmäßig kontrolliert. Zunächst muss der Deich abtrocknen, sodass die endgültige Entscheidung über den Rückbau Anfang der nächsten Woche getroffen werden kann. Der Rückbau erfolgt dann durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg, die die Sandsäcke auch befüllt einlagern werden.  


Umliegende Waldflächen wurden als Wasserspeicher genutzt und zum Teil geflutet. Auch die dafür errichteten Sandsacksperren bleiben vorerst bestehen und das zurückgehaltene Wasser wird sukzessive in die Gewässer eingeleitet.  
Eine beschädigte Stelle auf der Steinbruchstraße wird zunächst durch eine Stahlplatte abgedeckt. Die Reparatur erfolgt Anfang der nächsten Woche. Die Straßenreinigung wird voraussichtlich morgen, 9. Juni, beendet.

Oberürgermeister Sören Link und Rechtsdezernentin Daniela Lesmeister (4. von links) informierten sich bei den Anwohnern und bei Neudorfs Bürgervereinsvorsitzenden Ottmar Birke (ganz rechts) an der Steinbruchstraße

Hochwasserlage am Pootbach in Neudorf hat sich entspannt  
Die Hochwasserlage am Pootbach hat sich stabilisiert. Die Deiche sind gesichert. Die Pumpmaßnahmen werden noch einige Stunden andauern. Aus diesem Grund ist die Lotharstraße - Neudorfer sprechen von der "alten" Lotharstraße - derzeit in Höhe der Hausnummer 270 gesperrt. Die Straßen in dem betroffenen Bereich (Waldhorn- und Steinbruchstraße) werden heute im Laufe des Tages gereinigt.

Schlimm hatte es die Häuser in direkter Nachbarschaft zum Bach getroffen. 


Überflutungen entlang der Schallschutzmauer an der Waldhornstraße durch den kleinen Pootbach - Foto Thomas Arend

 

Für die Anwohner der Lotharstraße, deren Keller in der Nacht vollgelaufen sind, bieten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg kurzfristig einen Sperrguttermin an. Betroffenen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0203/283-5000 zu melden. Durch die massiven Regenfälle am gestrigen Nachmittag wurden zahlreiche Keller, Plätze und Unterführungen überschwemmt worden. In der Nacht waren insgesamt 500 Feuerwehrleute sowie das THW vor Ort, um die Lage zu sichern. 8.000 Sandsäcke wurden verbaut.



Vor 10 Jahren in der BZ: Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brückenzug wird zum Nadelöhr – Bahnen der DVG betroffen
Ab kommenden Freitag, 10. Juni, ist der Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brückenzug zwischen Ruhrort und Kaßlerfeld in beide Fahrtrichtungen nur noch einspurig befahrbar. Nicht nur eine Herausforderung für alle Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich, sondern auch für die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) – denn die Straßenbahnen der Linie 901 überqueren den Brückenzug ebenfalls.

Grund für die Maßnahme ist die Sicherstellung der Verkehrs- und Standsicherheit des Bauwerks bis zur Fertigstellung des Neubaus im Jahr 2020. Die DVG versucht die Verbindung der Linie 901 soweit wie möglich ohne Einschränkungen aufrecht zu erhalten. Das Verkehrsunternehmen wird die Situation intensiv beobachten und gemeinsam mit der Stadt Duisburg abstimmen, welche Maßnahmen zur Verminderung der Beeinträchtigungen im Straßenbahnverkehr getroffen werden können.

Das Verkehrslenkungskonzept der Stadt sieht eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer vor. Straßenbahn und PKW müssen sich je Fahrtrichtung jeweils eine Spur teilen. Da Bahnen, im Gegensatz zum Autoverkehr nicht ausweichen können, liegt die Hoffnung darauf, dass die anderen Verkehrsteilnehmer auf andere Strecken ausweichen.

Bei der Überprüfung des Brückenzugs wurden bei der Ruhrbrücke und der Hafenkanalbrücke Schäden festgestellt, die eine Reduzierung des Verkehrs erforderlich macht. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Brücken bis zum bereits geplanten Neubau im Jahr 2020 weiter genutzt werden können, um für den Kraftfahrzeugverkehr und den ÖPNV sowie insbesondere für das Transportgewerbe ein durchgehendes, leistungsfähiges Straßennetz aufrecht zu erhalten.

Die Brücke ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Hauptverbindung zwischen der Innenstadt und den Stadtteilen Ruhrort, Homberg, Laar und Beeck, sondern sie verbindet auch das Hafengebiet über die Straße Am Brink mit der A40.  

FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL Tour 2026/2027
27.11.-29.11.2026 DUISBURG, Theater am Marientor
Silvio Römer, Hannah Leser, Nini Stadlmann, Max Hellmich und Katharina Schmitz übernehmen die Kultrollen von Zeki, Lisi, Frau Gerster, Danger und Chantal

Das preisgekrönte Musical FACK JU GÖHTE kehrt zurück auf die Bühne! Ab September 2026 geht die preisgekrönte Musical-Adaption des erfolgreichen Kinohits auf große Tournee durch Deutschland und Österreich. Nun stehen die ersten Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller fest, die das Publikum mit Witz, Herz und jeder Menge Ohrwürmern begeistern werden.

Die Rolle des unkonventionellen Aushilfslehrers Zeki Müller übernimmt erneut Publikumsliebling Silvio Römer. Der Absolvent der Stage School Hamburg stand in zahlreichen erfolgreichen Musical- und Theaterproduktionen auf der Bühne, darunter „Ku'damm 56 + 59“, „Rocky – Das Musical“ sowie „Bibi & Tina“ und „Der Da Vinci Code – Sakrileg”.

Nachdem er zudem bereits erfolgreich als Zeki Müller in FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL auf der Bühne stand, kehrt Silvio Römer nun in seine Paraderolle zurück und bringt dabei die perfekte Mischung aus Witz, Charisma und Bühnenerfahrung mit.

Als Lisi Schnabelstedt wird Hannah Leser zu erleben sein. Die vielseitige Musicaldarstellerin begeisterte bereits als Mary Poppins, Velma Kelly in „Chicago“, Alex Owens in „Flashdance“ und zuletzt in „Die Cher Show“. Hannah Leser zählt zu den profiliertesten Musicaldarstellerinnen ihrer Generation und verleiht der engagierten Referendarin Lisi eine besondere Mischung aus Herz, Charme und Stärke.

Die Rolle der Schulleiterin Frau Gerster übernimmt Nini Stadlmann. Die in Wien und London ausgebildete Darstellerin überzeugte bereits in Produktionen wie „Crazy For You“, „Chicago“, „Showboat“ und „On The Town“. Mit ihrer Bühnenpräsenz und ihrem komödiantischen Talent wird sie die Direktorin der Goethe-Gesamtschule mit viel Esprit verkörpern.

Für die Rolle des chaotischen Danger konnte Max Hellmich gewonnen werden. Der junge Darsteller war unter anderem in „West Side Story“, „Die Weihnachtsbäckerei“ und „Cabaret“ zu sehen und bringt die perfekte Mischung aus Energie, Witz und Authentizität für den provokanten Schüler mit.

Komplettiert wird die erste Rollen-Bekanntgabe durch Katharina Schmitz als die kultige Chantal. Die Absolventin der Stage School Hamburg schloss ihre Ausbildung als Stipendiatin und Jahrgangsbeste ab und begeisterte bereits in Produktionen wie „Sister Act“ und „Eine Weihnachtsgeschichte“. Aktuell steht sie zudem als Chantal in „Fack Ju Göhte“ am Staatstheater Wiesbaden auf der Bühne. Heult leise – lacht laut!

Mit frechen Sprüchen, schrägen Charakteren und einem mitreißenden Pop-Soundtrack von Simon Triebel und Nico Rebscher begeistert FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL seit seiner Uraufführung Publikum und Presse gleichermaßen. Die Show wurde mit dem Deutschen Musical Theater Preis als „Bestes Musical“ ausgezeichnet und bringt den Humor und Charme des Kinohits nun erneut auf die Bühne.

Wenn Ex-Knacki Zeki Müller eigentlich nur an seine vergrabene Beute gelangen möchte, stattdessen aber als Lehrer vor der berüchtigten Chaosklasse 10b landet, ist das Chaos vorprogrammiert. Zwischen Nachsitzen, ersten Gefühlen, jeder Menge Missverständnissen und großen Lebensfragen entwickelt sich eine Geschichte voller Humor, Herz und überraschender Wendungen.

Pfarrerin Esther Immer am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Duisburger Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr.

Am Freitag, 12. Juni 2026 heißt Esther Immer, Pfarrerin bei den Evangelischen Diensten in Meiderich und in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen; am 19. Juni ist es Prädikant Jürgen Lagoda und am 26. Juni Pfarrer Jürgen Muthmann. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de. 



NRW: Preise für Bier um mehr als 20 % teurer als bei der letzten Fußball-Weltmeisterschaft der Männer
* Preise für Erfrischungsgetränke zwischen November 2022 und Mai 2026 um 22,8 % gestiegen
* Salzgebäck um 28 % teurer geworden
* Fußballschuhe und andere Spezialsportschuhe um 8,7 % günstiger

Die Preise für Bier (+20,8 %) und alkoholfreie Erfrischungsgetränke (+22,8 %) sind in Nordrhein-Westfalen zwischen November 2022 und Mai 2026 deutlich gestiegen. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Starts der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft der Männer mitteilt, mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im Mai 2026 für verschiedene Produkte rund ums gemeinsame Fußballschauen mehr Geld ausgeben als noch bei der letzten Weltmeisterschaft im November 2022. 

Salzgebäck verteuerte sich überdurchschnittlich
Wer beim Fußballschauen gerne salzige Knabbereien mag, musste im Mai 2026 tiefer in die Tasche greifen als noch im November 2022. Salzgebäck (+28,0 %) und Erdnüsse, Studentenfutter oder ähnliche Snacks (+18,8 %) verteuerten sich im genannten Zeitraum überdurchschnittlich. Auch für Fans von süßen Naschereien sieht es ähnlich aus. 

Süßwaren wurden um 27,9 % teurer angeboten. Die Verbraucherpreise insgesamt sind im selben Zeitraum um 9,3 % gestiegen. Fußballschuhe und andere Spezialsportschuhe wurden günstiger angeboten Die Preise für den Besuch einer Sportveranstaltung sind zwischen November 2022 und Mai 2026 um 8,9 % gestiegen.

Doch nicht nur Zuschauerinnen und Zuschauer spüren Preisentwicklungen seit der letzten Weltmeisterschaft. Für aktive Sportlerinnen und Sportler zeigt sich allerdings ein anderer Trend: Fußballschuhe und andere Spezialsportschuhe sind zwischen November 2022 und Mai 2026 günstiger geworden (–8,7 %).



Preissteigerungen bei Bratwurst und Brötchen seit der Europameisterschaft 2024 Wo zur Weltmeisterschaft 2022 noch Glühwein statt Grillkohle dominierte, verspricht die anstehende Weltmeisterschaft 2026 wieder eine sommerliche Atmosphäre – mit Public Viewing und Grillabenden. Verglichen mit dem letzten großen Sommerturnier – die UEFA-Europameisterschaft 2024 – zeigen sich bei der Preisentwicklung rund ums Thema Grillen unterschiedliche Preisentwicklungen.

So verteuerten sich zwischen Juni 2024 und Mai 2026 Bratwurst um 2,3 % und das frische Brötchen dazu um 7,2 %. Tomaten- oder Gewürzketchup (–11,9 %) und Kartoffeln (–31,8 %), für selbstgemachte Pommes oder als Beilage, wurden hingegen deutlich günstiger angeboten.

NRW-Industrie: Durchschnittlicher Absatzwert von Mineralölerzeugnissen seit 2022 um 43 % gesunken
* Produktion sank 2025 um fast 4 %
* Anteil am bundesweiten Absatzwert sank 2025 auf Zehnjahrestief
* Produktion im 1. Quartal 2026 zum Vorjahr gesunken

I
m Jahr 2025 sind 23,4 Millionen Tonnen Mineralölerzeugnisse im Wert von nominal (also nicht preisbereinigt) 8,2 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit weniger Mineralölerzeugnisse wie zum Beispiel Motorentreibstoffe, Heizöle, Kerosin oder gasförmige Kohlenwasserstoffe produziert als im Vorjahr.

Die Absatzmenge war um 951.000 Tonnen bzw. 3,9 % und der nominale Absatzwert um 2,7 Milliarden Euro bzw. 24,5 % niedriger als im Jahr 2024. Gegenüber dem Jahr 2022, dem Jahr des Beginns des Ukrainekrieges, sank die erzeugte Absatzmenge um 11,5 % und der nominale Absatzwert um 49,6 %.

Auf die letzten 10 Jahre bezogen sank die Absatzmenge um 9,3 %, während der Absatzwert dagegen um 5,2 % seit 2015 gestiegen ist. Bei den genannten Mengenangaben handelt es sich um die zum Absatz bestimmten Mengen. Im Jahr 2025 haben 28 der 9.625 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes in NRW Mineralölerzeugnisse hergestellt; der Schwerpunkt der Produktion lag in den Regierungsbezirken Köln und Münster.



Durchschnittlicher Absatzwert je Tonne seit 2022 um 43 % gesunken Der durchschnittliche Absatzwert der in NRW produzierten Mineralölerzeugnisse lag im vergangenen Jahr bei nominal 350 Euro je Tonne. E

r war damit um 96 Euro bzw. 21,4 % niedriger als im Jahr 2024 mit 446 Euro je Tonne. Seit dem, durch den Ukrainekrieg bedingten, Anstieg im Jahr 2022 auf damals 615 Euro je Tonne sank der durchschnittliche Absatzwert deutlich um 265 Euro bzw. 43,1 %.



NRW-Anteil am gesamtdeutschen Absatzwert von Mineralölerzeugnissen erneut gesunken
Bundesweit wurden 2025 Mineralölerzeugnisse im Wert von 27,5 Milliarden Euro zum Absatz produziert. Der Anteil nordrhein-westfälischer Betriebe am gesamtdeutschen Absatzwert betrug 29,8 % und lag damit auf einem Zehnjahrestief – 2015 hatte der NRW-Anteil noch bei 33,0 % gelegen.

Produktionsrückgang auch im 1. Quartal 2026
Im 1. Quartal 2026 produzierten nach vorläufigen Ergebnissen 24 nordrhein-westfälische Betriebe insgesamt 6,3 Millionen zum Absatz bestimmte Tonnen Mineralölerzeugnisse mit einem nominalen Absatzwert von 2,7 Milliarden Euro.

Damit sank die Menge zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,3 %, während der Wert um 2,7 % stieg. Der durchschnittliche Absatzwert erhöhte sich im Vergleich zum 1. Quartal 2025 um 3,0 % auf 436 Euro je Tonne.

Spezialmesse „Gesundheit und Soziales“: Info-Tag im BIZ

Die Spezialmesse „Gesundheit und Soziales – Info-Tag und Chancentreff“ findet am Donnerstag, 11. Juni, von 10 bis 14 Uhr im vernetzten Bildungsraum „Bildung Jetzt DU“ im BIZ, Wintgensstraße 29-33 in Duisburg- Duissern statt. Die Veranstaltung richtet sich umfassend über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie offene Stellen in einer der wichtigsten Zukunftsbranchen informieren möchten.

Im Mittelpunkt stehen Berufs- und Qualifizierungswege zur Erzieherin oder Erzieher, in Pflegeberufe, zur Kita-Assistenz, zur Physiotherapeutin oder Physiotherapeut, aber auch zu Kaufleuten im Gesundheitswesen und vieles mehr. Interessierte können sich direkt bei Bildungsträgern und Institutionen über Qualifizierungen in Voll- und Teilzeit informieren und individuelle Beratungsgespräche führen.

Ein besonderes Merkmal des Info-Tages ist der starke Praxisbezug: Besucherinnen und Besucher können direkt verschiedene Tätigkeiten wie beispielsweise Übungen auf der Balance-Matte oder ein Organ-Memory- Spiel ausprobieren, um einen Einblick in die Anforderungen und Inhalte der jeweiligen Berufe zu erhalten. Begleitend zu den Informationsständen werden in Kurzvorträgen Einblicke in konkrete Berufsbilder und Ausbildungswege gegeben.

Der Eintritt zum Info-Tag und Chancentreff „Gesundheit und Soziales“ ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung wird organisiert durch das Projekt „Lernen, Vernetzen, Weiterkommen – Bildungsberatung und Veranstaltungen im Vernetzten Bildungsraum Bildung jetzt DU!“ der Volkshochschule Duisburg sowie durch cimdata Bildungsakademie.

Das Projekt der Volkshochschule wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen. Weitere Informationen gibt es bei Franziska Russ-Yardimci telefonisch unter 0203 283-984613.


Rheinhausen mit "Dreck weg Aktion"

Der Verein „Du bist Rheinhausen“ startet am 13.06.2026 um 10.00 Uhr eine weitere Müllsammelaktion am sogenannten Dreiecksbeet an der Ecke Moerser Straße, Duisburger Straße in 47226 Duisburg-Rheinhausen und wird bis 12:00 Uhr das dortige Umfeld bis zur Brücke der Solidarität in Angriff nehmen. Alle Rheinhauser*innen sind eingeladen mitzumachen.

Wie gewohnt werden Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit allen Utensilien ausgestattet, die sie brauchen: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke und Eimer stehen bereit. Du bist Rheinhausen ist eine Anlaufstelle für Menschen in Rheinhausen, die die Ärmel hochkrempeln und ihre Heimat gestalten möchten, seien es bestehende Initiativen, Vereine oder Einzelne, die Ideen haben, die sich gemeinsam leichter umsetzen lassen.

Du bist Rheinhausen e.V. Otto- Schulenberg 38, 47228 Duisburg-Rheinhausen E-Mail: horst@du-bist-rheinhausen.de Motiv: eine frühere Sammelaktion in Rheinhausen, Bildrechte bei "Du bist Rheinhausen"

Frühere Sammelaktion in Rheinhausen, Fotorechte bei "Du bist Rheinhausen"

32. Walsumer Sommerfest rund um das Schul- und Sportzentrum „Am Driesenbusch“
Das traditionelle 32. Walsumer Sommerfest findet am Sonntag, 14. Juni, von 11 bis 18 Uhr rund um das Schul- und Sportzentrum „Am Driesenbusch“ an der Waldstraße 50 statt. Der Eintritt ist frei. Künstlerinnen und Künstler zeigen auf zwei Bühnen ihr Können und gestalten das bunte Bühnenprogramm.

Zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten fehlen ebenfalls nicht und lassen keine Wünsche offen. Bei einer „Kinderaktion“ können die kleinen Besucherinnen und Besucher tolle Preise gewinnen. Vereine, Institutionen und Hobbyisten ohne gewerblichen Hintergrund präsentieren vor Ort ein abwechslungsreiches Angebot und bieten teilweise ihre Waren an.

Das beliebte Sommerfest ist seit vielen Jahren nur dank der Unterstützung von Walsumer und Duisburger Unternehmen und Institutionen sowie den aktiven Mitgliedsvereine des Bezirkssportbundes, der Walsumer Kulturvereine, kirchlichen Gruppen und Einrichtungen, Schulen und Kindergärten, Jugendgruppen und Künstlern möglich.

Interessierte Standbetreiber oder Bühnenteilnehmer können sich noch kurzfristig bei der Bezirksverwaltung Walsum telefonisch unter (0203) 283- 5720 oder per E-Mail an veranstaltungen.walsum@stadt-duisburg.de anmelden, um am Sommerfest teilzunehmen.



Weltblutspendetag am 14. Juni: Blutversorgung über den Sommer sichern
Wenn immer weniger Menschen regelmäßig Blut spenden, ist das ein gefährliches Spiel auf Zeit. Eine stabile Blutversorgung darf nicht dauerhaft auf den Schultern einer kleiner werdenden Gruppe besonders engagierter Spenderinnen und Spender ruhen. Zwar konnten in den vergangenen Jahren saisonale Engpässe deutlich reduziert werden, doch was kurzfristig Stabilität schafft, macht das System langfristig anfälliger. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels bleibt es deshalb entscheidend, neue und insbesondere jüngere Menschen dauerhaft für die Blutspende zu gewinnen.

Rund um den Weltblutspendetag am 14. Juni rufen die DRK-Blutspendedienste bundesweit dazu auf, gerade in den Sommermonaten Blut zu spenden. Hohe Temperaturen, Ferienbeginn und Reisezeit sorgen erfahrungsgemäß dafür, dass weniger Menschen Blut spenden gehen. Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Blutpräparaten in den Kliniken unverändert hoch. Täglich werden Blutspenden für die Versorgung von Unfallopfern, Krebspatientinnen und -patienten, Menschen mit schweren Erkrankungen oder bei komplizierten Operationen benötigt.

Die Herausforderungen für die Blutversorgung werden durch den demografischen Wandel zusätzlich verschärft. Die deutsche Bevölkerung altert zunehmend, gleichzeitig werden die nachfolgenden Generationen kleiner. Zugleich erreichen die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer das Rentenalter. Damit wächst die Zahl älterer Menschen, die medizinisch versorgt werden müssen, während gleichzeitig weniger junge Menschen nachkommen, die potenziell Blut spenden können.

Diese Entwicklung verändert die Struktur der Blutspende bereits heute spürbar.
Der Weltblutspendetag ist jedoch nicht nur ein Tag des Appells, sondern auch des Dankes. Gewidmet ist er den Menschen, die sich regelmäßig und selbstlos mit ihrer Blutspende in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Ihr Engagement ist Ausdruck gelebter Solidarität, auf die sich tagtäglich tausende schwerkranke und verletzte Menschen jeden Alters verlassen müssen.

Die DRK-Blutspendedienste appellieren insbesondere an junge Erwachsene und Erstspenderinnen und Erstspender, sich mit dem Thema Blutspende auseinanderzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Jede einzelne Blutspende kann Leben retten. Infos und Termine: www.drk-blutspende.de

Blutspenden in NRW, RLP und dem Saarland
Aktuelle Termine und Informationen zur Blutspende im Westen finden sich unter:
www.blutspende.jetzt

Wer unsicher ist, ob eine Blutspende – zum Beispiel wegen der Einnahme bestimmter Medikamente – möglich ist, kann sich kostenfrei bei der Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11 949 11 beraten lassen. Alternativ steht unter www.blutspende.jetzt ein praktischer Online-Check zur Verfügung.

Warum ist die Blutspende beim DRK so wichtig?
Der DRK-Blutspendedienst West gewährleistet eine sichere medizinische Grundversorgung für mehr als 23 Millionen Menschen in seinem Einzugsgebiet. Insgesamt stellt das DRK 78 Prozent des gesamten Blutbedarfs bereit.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Zum Termin bitte den Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Die eigentliche Blutspende dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten – und kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten helfen.

Fußballbilder-Tauschbörsen in der Bibliothek
Zur beginnenden Fußballweltmeisterschaft lädt die Duisburger Stadtbibliothek an verschiedenen Standorten zur Fußballbilder-Tauschbörse ein. Los geht es am Freitag, 12. Juni, jeweils von 14 bis 18 Uhr in Großenbaum (Großenbaumer Allee 168 bis 174) und in Vierlinden (Franz- Lenze-Platz 43).

Fußballfans aller Altersgruppen sind eingeladen, ihre Sticker zu tauschen und so ihre Sammlungen in geselliger Atmosphäre zu vervollständigen. Bis Mitte Juli gibt es insgesamt 16 Termine im ganzen Stadtgebiet. Die einzelnen Termine sind auf www.stadtbibliothek-duisburg.de unter „Veranstaltungen“ zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Manga-Workshop in der Hamborner Bibliothek
Die Hamborner Bezirksbibliothek im Rathaus-Center an der Schreckerstraße 10 lädt am Samstag, 13. Juni, zu einem Manga-Zeichenworkshop ein. Kinder von acht bis zwölf Jahren können von 10 bis 12.30 Uhr mit der Künstlerin Jen Satora in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga- Heldinnen und -Helden eintauchen oder eigene Figuren erfinden.

Bei dem Workshop wird vermittelt, wie man Stilmittel richtig einsetzt und mit den typischen Materialien arbeitet. Anfängerinnen und Anfänger sind herzlich willkommen. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann seine Werke gerne mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen holen. Die Anmeldung ist online auf der Internetseite www.stadtbibliothek- duisburg.de unter „Veranstaltungen“ möglich.

Überarbeitung der Medizinprodukte-Verordnung: Angriff auf die Patientensicherheit
EU-Kommission plant erhebliche Einschränkung unangekündigter Audits, Reduzierung von Kontrollen und geringere Anforderungen für Hochrisiko-Produkte. Zwangsrabatte für KMU gefährden Wirtschaftlichkeit des Zulassungssystems. Rechtsgutachten sieht Verstöße gegen Europarecht. Sicherheitsvorgaben aus dem AI Act müssen auch für Medizinprodukte gelten.

TÜV-Verband / Toko

Der TÜV-Verband hat vor einer Schwächung der Patientensicherheit durch die geplante Überarbeitung der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und der Verordnung für In-vitro-Diagnostika (IVDR) gewarnt. Unter anderem sollen zentrale Überwachungs- und Sicherheitsmechanismen wie ungekündigte Audits bei den Herstellern von Medizinprodukten weitgehend abgebaut und die Anforderungen an Hochrisikoprodukte abgesenkt werden.

„Die neue Medizinprodukte-Verordnung ist ein Angriff auf die Patientensicherheit. Die vorgeschlagenen Änderungen würden das europäische Sicherheitssystem von einer präventiven Sicherheitsarchitektur zu einer reaktiven umbauen“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Das bedeutet: Sicherheitsmängel werden oftmals erst dann erkannt, wenn Patienten bereits zu Schaden gekommen sind – etwa durch Infektionen, Material- oder Produktionsfehler. Das ist mit dem Grundsatz der Vorsorge nicht vereinbar.“

Die MDR sei bewusst geschaffen worden, um Risiken früher zu erkennen und Patientinnen und Patienten besser zu schützen. Das damit erreichte Sicherheitsniveau müsse erhalten bleiben. Darüber hinaus sehe die MDR-Überarbeitung Maßnahmen vor, welche die wirtschaftliche Grundlage der im öffentlichen Auftrag agierenden Benannten Stellen massiv beschädigen. Positiv bewertet der TÜV-Verband die geplanten Ausnahmeregelungen für Produkte, die für die Behandlung seltener Erkrankungen notwendig sind oder für besonders innovative Medizinprodukte. Bühler: „Bürokratieabbau ist richtig und wichtig, darf aber kein Selbstzweck sein und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten gefährden.“

Der TÜV-Verband lehnt die folgenden geplanten Änderungen der MDR ab:
Verpflichtende regelmäßige Unangekündigte Audits bei den Herstellern von Medizinprodukten sollen abgeschafft und von den Benannten Stellen nur noch nur noch „for cause“, also bei konkretem Verdacht, durchgeführt werden. „Unangekündigte Audits haben sich als sehr wirksames Instrument erwiesen, um Sicherheitsmängel und Verstöße gegen die Anforderungen der MDR zu erkennen“, sagt Bühler. „Sie ermöglichen es den Benannten Stellen, die Umsetzung des Qualitätsmanagements und insbesondere die Produktion unter realen Bedingungen zu überprüfen.“

Kritisch sieht der TÜV-Verband auch, dass die Häufigkeit von Überwachungsaudits reduziert und die Prüfintervalle von 12 auf alle 24 Monate verlängert werden sollen. Bühler: „Wenn Überwachungsaudits nur noch alle zwei Jahre stattfinden, steigt das Risiko, dass Qualitätsmängel und Sicherheitsprobleme zu spät erkannt werden.“

Einen deutlichen Einschnitt und eine erhebliche Reduzierung der Patientensicherheit würde außerdem die Reduzierung des Umfangs der regelmäßigen Prüfung technischer Dokumentation von Medizinprodukten bedeuten. Technische Dokumentationen sind die zentralen Nachweisdokumente, um Sicherheit, Leistung und Konformität jedes einzelnen Medizinprodukts zu belegen.

Sie enthalten alle relevanten Informationen - von Entwicklungs- und Designangaben über klinische Daten bis hin zu sicherheitsrelevanten Daten und Erkenntnissen aus dem Markt, also wenn die Produkte Anwendung bei Patienten finden. Derzeit wird fortlaufend risikobasiert und stichprobenartig eine Mindestzahl an technischen Dokumentationen geprüft. Laut Kommissionsvorschlag sollen nach dieser Erstzertifizierung technische Dokumentationen nur noch dann geprüft werden, wenn es konkrete Hinweise auf Probleme gibt („for cause“).

Der TÜV-Verband warnt, dass viele Produkte dadurch möglicherweise nie von einer Benannten Stelle überprüft werden und unter einem bestehenden Zertifikat eines Herstellers eine Vielzahl neuer und ungeprüfter Produkte auf den Markt kommen kann. „Die technische Dokumentation ist der sicherheitsrelevante Kern eines Medizinprodukts“, sagt Bühler. „Wenn diese Unterlagen nur noch bei Verdachtsfällen geprüft werden, steigt das Risiko, dass Sicherheitsmängel unentdeckt bleiben.“

Auswertungen der Prüforganisationen zeigen, dass bei der Prüfung technischer Dokumentationen bei 86 Prozent der geprüften Produkte Sicherheitslücken festgestellt werden. In 36 Prozent der Fälle handelte es sich um kritische Schwachstellen.

Deutliche Kritik übt der TÜV-Verband auch an der Absenkung der Prüfanforderungen für Hochrisikoprodukte als Folge von unklaren Definitionen wie „Well Established Technologies“ (WET). Auch bestimmte Hochrisikoprodukte der Klasse III wie beispielsweise bestimmte Implantate könnten als WET betrachtet werden und müssten nur noch geringe Anforderungen erfüllen und würden weniger überwacht werden. „Gut etabliert bedeutet nicht automatisch risikolos“, sagt Bühler.

„Gerade bei Medizinprodukten, die am Gehirn, am Herzen oder an anderen besonders sensiblen Bereichen eingesetzt werden, dürfen bewährte Technologien kein Freifahrtschein für geringere Kontrollen sein. Für Patientinnen und Patienten zählt nicht, wie alt eine Technologie ist, sondern wie sicher sie heute nachweislich ist.“

Unzureichende Anforderungen bei Medizinprodukten mit Künstlicher Intelligenz
Kritik übt der TÜV-Verband auch an den Regelungen zu Künstlicher Intelligenz in der MDR-Überarbeitung. „KI ist schon heute ein integraler Bestandteil moderner Medizin, insbesondere in der bildgebenden Diagnostik zum Beispiel bei der Auswertung von CT-, MRT- oder Ultraschallbildern. Den denkbaren künftigen Anwendungsfällen sind kaum Grenzen gesetzt. Das bietet enorme Chancen für die Versorgung, es sind damit aber auch große und teils neue Risiken verbunden “, sagt Bühler.

Ein möglichst hohes Schutzniveau sei daher unerlässlich. „Die Sicherheitsregeln aus dem AI Act, die bisher nicht Bestandteil der MDR und IVDR sind, müssen auch für Medizinprodukte gelten.“ Das betreffe insbesondere die im AI Act verankerten Anforderungen an Datenqualität, Transparenz und Robustheit. Es dürfe keine komplette Herauslösung der Medizinprodukte aus dem AI Act geben.

Bühler: „Medizinprodukte dienen unter anderem der Erkennung, Verhütung, Überwachung und Behandlung teils schwerster und lebensbedrohlicher Krankheiten und Verletzungen. Die Qualität und Sicherheit dieser Produkte ist daher entscheidend und wir brauchen eine kontinuierliche und dem Risiko angemessene Kontrolle vor dem Markteintritt und anschließend eine dem Risiko angemessene und vorbeugende Überwachung. Vertrauen in die Hersteller ist gut und wichtig, der Schutz der Gesundheit von Patienten aber umso mehr.“

Massive Folgen für die Benannten Stellen
Neben den Risiken für die Patientensicherheit warnt der TÜV-Verband vor gravierenden Folgen für das Zulassungssystem für Medizinprodukte. Die EU-Kommission plant, die Benannte Stellen zu verpflichten, ihre Preise für kleine Unternehmen um bis zu 50 Prozent zu senken. Da etwa 80 Prozent der Kunden der Benannten Stellen KMU sind, würde das zu erheblichen Einnahmeausfällen führen. Darüber hinaus sollen die Benannten Stellen verpflichtet werden, Herstellern Zahlungsaufschub einzuräumen, in bestimmten Fällen Aufträge annehmen zu müssen und künftig möglicherweise staatlich festgelegte Gebühren zu akzeptieren.

„Benannte Stellen sind keine Behörden, sondern private Unternehmen mit hoher regulatorischer Verantwortung und Haftung. Staatlich verordnete Rabatte ohne finanzielle Kompensation gefährden ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit“, sagt Bühler. „Werden Benannte Stellen gezwungen, ihre Dienstleistungen für bestimmte Unternehmen unter Kosten zu erbringen, müssen sie entweder den Markt verlassen oder die Preise für die größeren Hersteller erhöhen. Beides wäre fatal: Im ersten Fall gäbe es bald viel zu wenig zertifizierende Stellen in Europa und im zweiten Fall würden große Hersteller die Kosten für KMU subventionieren – eine massive Wettbewerbsverzerrung.“

Rechtsgutachten: Geplante Regelungen verstoßen gegen Europarecht
Ein vom TÜV-Verband in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass die vorgesehenen Regelungen europarechtswidrig sind. Grundsätzlich sei das Ziel legitim, kleine und Kleinst-Unternehmen zu fördern. Die EU-Kommission dürfe die Kosten dieser Förderung aber nicht den privaten Benannten Stellen auferlegen.

Die vorgesehenen Pflichtrabatte, Zahlungsaufschübe und Annahmepflichten stellen nach Auffassung des Gutachters einen unverhältnismäßigen Eingriff in die unternehmerische Freiheit der Benannten Stellen dar. Darüber hinaus gebe es Alternativen wie staatliche Zuschüsse oder Erstattungen. Das Gutachten wurde von Prof. Ulrich Haltern verfasst, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Rechtsphilosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Wirtschafts- und gesundheitspolitisch fragwürdige Maßnahmen
Die Entwicklung und Herstellung von Medizinprodukten ist für ein leistungsfähiges und effizientes Gesundheitssystem unerlässlich. Die europäischen Produzenten sind dabei hoch innovativ und bedürfen daher einer besonderen politischen und gesellschaftlichen Aufmerksamkeit. Aus Sicht des TÜV-Verbands ist eine Förderung der stark durch KMU geprägten Branche nachvollziehbar und wünschenswert. Allerdings sind die in der MDR-Überarbeitung vorgeschlagenen Maßnahmen dafür ungeeignet.

„Sicherheit ist keine Bürokratie, sondern eine Notwendigkeit“, betont Bühler. Die Kosten der Prüfung und Überwachung von Medizinprodukten, die derzeit nur rund 7 Prozent der Marktzugangskosten ausmachen, seien verschwindend gering im Vergleich zu den potenziellen Folgekosten unsicherer Medizinprodukte. Bühler: „Hier soll an der falschen Stelle gespart werden. Bürokratie muss in völlig anderen Bereichen abgebaut werden.“

Weitere Informationen zur Neuregelung der MDR sind in einem Positionspapier des TÜV-Verbands abrufbar. Das Rechtsgutachten im Auftrag des TÜV-Verbands steht hier ebenfalls zum Download bereit.


Beliebt, gepflegt und gehegt: Oldtimer
Oldtimer werden immer beliebter. Ihre Anzahl stieg laut Kraftfahrt-Bundesamt im Januar 2026 auf über 822.500 Autos in Deutschland. Das ist eine Steigerung von mehr als 32.000 zum Vorjahr. Manche Fahrzeughalter sind sogar jünger als ihre Schätze auf vier Rädern. Bei der HUK-COBURG trifft das auf 13,8 Prozent der versicherten Oldtimer zu – Tendenz steigend.

Immer beliebter: Oldtimer erfreuen auch Jüngere. Bildrechte: HUK-COBURG

Was reizt die Oldtimerfans an ihrem Gefährt? „Mich entzückt das Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit, sobald ich den Motor anmache. Mein Bulli zaubert einfach jedem ein Lächeln ins Gesicht, wenn man ihn sieht. Jede Fahrt ist wie ein kleiner Urlaub und lässt mich den Alltag einfach mal vergessen“, sagt Heike Vetter, die 25 Jahre jünger ist als ihr VW-Bus T1.

„Damit eine solche Rarität nicht zu sehr ins Geld geht, sorgen wir für günstigen Versicherungsschutz – mit oder ohne H-Kennzeichen“, erläutert Michael Müller, Leiter Kraftfahrtabteilung bei der HUK-COBURG.

Besonders gut und günstig abgesichert
Young- und Oldtimer versichert der Marktführer genauso einfach wie jedes andere Alltagsauto. Bei diesem Angebot handelt es sich um kein Spezialprodukt. Von der Einteilung in Schadenfreiheitsklassen profitieren unfallfreie Fahrzeughalter genauso wie Kundinnen und Kunden der klassischen Autoversicherung der Coburger.
Hinzu kommen oftmals eine geringe Jahresfahrleistung und die Einstufung in niedrige Typklassen. Das macht sich im Geldbeutel bemerkbar. „Ein Beitragsvergleich lohnt sich also genauso für Classic-Cars“, rät Michael Müller. Auch ein Saisonkennzeichen kann beim Sparen helfen.

Alte Liebe rostet nicht
Autos mit einem Alter von mehr als 30 Jahren nach der Erstzulassung gelten als Oldtimer. Doch nicht jedes Fahrzeug erhält automatisch ein Oldtimer-Kennzeichen – ein sogenanntes H-Kennzeichen. Erst muss ein amtliches Gutachten die Anerkennung bestätigen. Das ist bei etwas mehr als der Hälfte so. Autos mit starken Nutzungsspuren oder umfassenden baulichen Veränderungen erhalten keinen Oldtimerstatus. Die „kraftfahrzeugtechnischen Kulturgüter“ müssen in einem guten Zustand sein und dürfen nur zeitgenössisch baulich verändert werden. Restaurationen sollten mit Originalteilen erfolgen.

Noch zu jung für Oldies
Youngtimer sind Fahrzeuge, die noch nicht die offizielle Altersgrenze für Oldtimer erreicht haben. Oft sind es Liebhabermodelle, die nur in geringen Stückzahlen produziert wurden. Die Halter hegen und pflegen ihre Autos und warten auf das Erreichen der Altersgrenze für Oldtimer. Manch einer nutzt seinen Klassiker auch als Geldanlage. Je älter, umso wertvoller ist hier die Devise – vor allem bei niedriger Laufleistung. Es gibt keine festgelegte Altersgrenze für Youngtimer – gemeint sind im allgemeinen Fahrzeuge zwischen 20 und 30 Jahren seit ihrer Erstzulassung.




Umsatz im Dienstleistungsbereich im März 2026 um 1,4 % niedriger als im Vormonat
Umsatz im Dienstleistungsbereich, März 2026 (vorläufig, kalender- und saisonbereinigt)
-1,4 % zum Vormonat (real)
-1,0 % zum Vormonat (nominal)
-0,3 % zum Vorjahresmonat (real)
+1,6 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im März 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 1,4 % und nominal (nicht preisbereinigt) 1,0 % weniger Umsatz erwirtschaftet als im Februar 2026. Verglichen mit dem Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete der reale Umsatz einen Rückgang von 0,3 % und der nominale Umsatz einen Anstieg von 1,6 %.



Den größten realen Umsatzrückgang im März 2026 gegenüber dem Vormonat verzeichneten die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit einem Minus von 4,8 %, gefolgt von den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel Vermietung von beweglichen Sachen und Vermittlung von Arbeitskräften) mit einem Minus von 2,6 %.

Im Grundstücks- und Wohnungswesen betrug der Rückgang gegenüber dem Vormonat -0,8 %. Im Gegensatz hierzu stiegen die Umsätze im Bereich Verkehr und Lagerei im März 2026 um 0,3 % und im Bereich Information und Kommunikation um 0,7 % gegenüber dem Vormonat.