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Wirtschaftsbetriebe Duisburg
installieren Weigh-in-Motion-System auf der Brücke der
Solidarität
Die Brücke der Solidarität ist ein zentrales Bauwerk der
Duisburger Infrastruktur und eine wichtige Verbindung
zwischen Hochfeld und Rheinhausen. Um ihren Zustand auch
künftig vorausschauend überwachen und die weitere Planung
fundiert vorantreiben zu können, setzen die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen weiteren wichtigen
Schritt um.
Am Samstag, 13. Juni, und Sonntag, 14.
Juni, wird auf der Rheinbrücke ein sogenanntes
Weigh-in-Motion-System, kurz WIM, installiert. Für das
Weigh-in-Motion-System werden Sensoren in die Fahrbahnen
eingebaut, die künftig während des laufenden Verkehrs
Fahrzeuggewichte, die Anzahl der Achsen sowie die Art der
Fahrzeuge erfassen.
Ziel der Installation ist es,
ein genaueres Bild der verkehrlichen Belastung der Brücke zu
erhalten. Zwar liegt bereits eine verkehrsplanerische
Auslegung vor, die auf Verkehrszählungen basiert, aber
angesichts der besonderen Bedeutung der Brücke der
Solidarität – auch als wichtige Ausweichstrecke bei
Sperrungen anderer Rheinbrücken – möchten die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg belastbare Daten zur
tatsächlichen Nutzung und Beanspruchung gewinnen.
Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die
Instandhaltungsplanung ein und unterstützen dabei, die
Brücke bis zu ihrem perspektivisch erforderlichen Neubau
sicher und verlässlich in Betrieb zu halten. Aus einer
reinen Gewichtserfassung wird damit ein Instrument, das
wesentlich zur technischen Bewertung, zur
Erhaltungsstrategie und zur Planung künftiger
Infrastrukturmaßnahmen beiträgt.
Die Installation
erfolgt an dem Wochenende ohne Sperrungen, jedoch kann es zu
kurzen Einschränkungen während der Arbeiten kommen. Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten alle
Verkehrsteilnehmenden um Verständnis.
Bilanz
2025: DVG fährt fast eine Million Kilometer mehr und baut
Angebot deutlich aus
Das Geschäftsjahr
2025 bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) hat
für den ÖPNV in der Stadt vor allem mehr Leistung und mehr
Komfort gebracht. Mit 14,8 Millionen gefahrenen Kilometern
mit Bus und Bahn hat die DVG fast eine Million mehr
Kilometer auf Duisburgs Straßen und Schienen zurückgelegt
als im Jahr 2024.
Dieser massive Ausbau des
Fahrplanangebots ist vor allem auf die Umsetzung des
Bezirkskonzeptes Mitte zurückzuführen, bei dem die DVG die
Linienführung und -taktung im Bereich der Stadtmitte
angepasst hat. Gleichzeitig haben das ausgebaute Angebot
mehr Fahrgäste als noch im Jahr 2024 genutzt.
Mit 50 Millionen stieg ihre Zahl um rund 1,1 Millionen.
„Der Ausbau des Angebots bedeutet mehr ÖPNV für Duisburg und
das ist mit Blick auf die Ziele der Verkehrswende eine gute
Nachricht. Klar ist aber auch, dass mehr Leistung mehr
Kosten verursacht, und die können durch Ticketverkäufe
allein nicht kompensiert werden“, erklärt Marcus Vunic,
Vorstandsvorsitzender der DVG. Die Verkehrseinnahmen stiegen
auf 52,8 Millionen Euro, dennoch schloss die DVG das
Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von
86,1 Millionen Euro ab.
Neben dem Ausbau des
Verkehrsangebots verbessert die DVG den Komfort für die
Fahrgäste weiterhin enorm. Die Modernisierung der
Straßenbahnflotte ist im Jahr 2025 weiter vorangeschritten.
42 neue Schienenfahrzeuge für die Linien 901 und 903 sind
bereits in Duisburg eingetroffen, 12 davon im vergangenen
Jahr.
„Die neuen Bahnen bieten den Fahrgästen
wesentlich mehr Komfort durch neueste Technik und
Ausstattung. Außerdem bedeuten sie mehr Verfügbarkeit und
Zuverlässigkeit, so dass wir das Angebot auf den Linien 901
und 903 deutlich stabilisieren konnten“, sagt Andreas
Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie bei der DVG.
Gleichzeitig läuft die Beschaffung neuer
Stadtbahn-Fahrzeuge für die Linie U79 gemeinsam mit der
Rheinbahn AG, so dass auch die Stadtbahn-Flotte der DVG in
den kommenden Jahren komplett erneuert wird. Auch auf der
Straße erneuert die DVG ihren Fuhrpark vollumfänglich und
stellt die Busflotte sukzessive auf moderne,
umweltverträgliche Antriebstechnologien um.
Bereits heute sind 25 Wasserstoffbusse im
Duisburger Netz im Einsatz. Im Jahr 2025 hat die DVG
gemeinsam mit der Stadt Duisburg die Beschaffung weiterer 55
Wasserstoffbusse auf den Weg gebracht. Geplant sind 26
Standardbusse und 29 Gelenkbusse. Die Auslieferung erfolgt
in drei Etappen bis Ende 2028.
Insgesamt investiert
die DVG rund 47 Millionen Euro in das Projekt und erhält
dafür Fördermittel des Bundes in Höhe von rund 15 Millionen
Euro. „Die Modernisierung der gesamten Flotte sichert einen
modernen und komfortablen ÖPNV in Duisburg in der Zukunft.
Gemeinsam mit der Stadt entwickelt die DVG tragfähige
Konzepte, die den Ausbau des Angebots bei gleichzeitiger
Emissionsreduzierung ermöglichen“, sagt Dieter Lieske,
Aufsichtsratsvorsitzender der DVG.
Aufwendungen
steigen um fast 20 Millionen Euro Die Modernisierung der
gesamten Fahrzeugflotte und der Ausbau des Angebots bedeuten
einen sprunghaften Anstieg der Kosten. 165,6 Millionen Euro
wurden im Jahr 2024 für den ÖPNV-Betrieb aufgewendet, im
Jahr 2025 waren es bereits 183,8 Millionen Euro. Auch, weil
ein Ausbau des Angebots mehr Personal benötigt: Die DVG
beschäftigt 875 Menschen und damit 62 mehr als noch im
Vorjahr.
„Die Verkehrswende gibt es nicht zum
Nulltarif. Wir sehen deutliche Zuwächse beim
Deutschlandticket. Unser Angebot ist also für immer mehr
Menschen attraktiv. Für seine Finanzierung reicht das aber
nicht aus. Wenn wir den eingeschlagenen Weg weiter gehen
wollen, sind wir – genau wie alle anderen
Verkehrsunternehmen – auf die Unterstützung von Bund und
Land angewiesen. Und das nicht nur bei der Beschaffung neuer
Fahrzeuge, die aufgrund neuer Antriebstechnologien erheblich
teurer sind als Dieselbusse. Der ÖPNV muss auskömmlich
finanziert werden, damit er dauerhaft realisierbar ist“,
sagt Marcus Vunic.
Kennzahlen 2025 (Stand 31.12.2025)


NRW: Preise für Praxis-Fahrschulunterricht in den
letzten 5 Jahren um fast 40 % gestiegen
* Höchster Preisanstieg von 12,6 % zwischen Mai 2021 und Mai
2022 * Zwischen Mai 2025 und Mai 2026 stiegen die Preise
um 4,5 %
Die Preise für den praktischen
Fahrschulunterricht für PKW sind im Mai 2026 um 38,2 % höher
als fünf Jahre zuvor (Mai 2021). Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise insgesamt
im selben Zeitraum um 21,2 %. Die vom Bundeskabinett auf den
Weg gebrachte Reform der Fahrschulausbildung sieht u. a.
eine Reduzierung der verpflichtenden Praxisfahrstunden vor,
um den Führerschein bezahlbarer zu machen.
In diesem
Zusammenhang stellt sich die Frage, wie sich die Kosten für
praktische Fahrstunden in den vergangenen Jahren entwickelt
haben. Preise für Praxis-Fahrschulunterricht mit 4,5 %
zuletzt wieder stärker gestiegen Im Zeitraum von Mai 2021
bis Mai 2022 stiegen die Preise für den praktischen
Fahrschulunterricht für PKW zunächst deutlich um 12,6 %.
In den folgenden Jahren setzte sich der Preisanstieg
durchweg fort, jedoch verringerte sich dieser bis Mai 2025
kontinuierlich: So stiegen die Preise zwischen Mai 2022 und
Mai 2023 um 9,1 %, zwischen Mai 2023 und Mai 2024 um 5,9 %
und zwischen Mai 2024 und Mai 2025 nur noch um 1,7 %.
Zuletzt zogen die Preise für Praxis-Fahrschulunterricht für
PKW dann wieder stärker an: Zwischen Mai 2025 und Mai 2026
war ein Preisanstieg von 4,5 % zu beobachten.

Inflationsrate geht leicht zurück, weiter hohe
Energiepreise
Inflationsrate im Mai 2026 bei +2,6 %
Verbraucherpreisindex, Mai 2026: +2,6 % zum
Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) -0,2 %
zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Mai 2026: +2,7 %
zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) -0,1
% zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Die
Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des
Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Mai
2026 bei +2,6 %. Damit hat sich die Teuerung der
Verbraucherpreise insgesamt abgeschwächt, nachdem sie im
April 2026 bei +2,9 % und im März 2026 bei +2,7 % gelegen
hatte.

"Die Inflationsrate war im Mai 2026 etwas niedriger als
in den Monaten davor. Die Energiepreise blieben infolge des
Iran-Kriegs auf einem hohen Niveau, wenngleich der seit
Anfang Mai geltende Tankrabatt die Teuerung abgemildert
haben dürfte", sagt Ruth Brand, Präsidentin des
Statistischen Bundesamtes (Destatis). Gegenüber dem Vormonat
April 2026 sanken die Verbraucherpreise im Mai 2026 um 0,2
%.
Energieprodukte verteuerten sich um 6,6 %
gegenüber Mai 2025 Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im Mai 2026 um 6,6 %
höher als im Mai 2025. Dieser Anstieg resultierte
hauptsächlich aus der Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt infolge
der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten. Allerdings
war der Anstieg der Energiepreise im Vorjahresvergleich
geringer als im April 2026 (+10,1 %).
Ein
wesentlicher Grund für die geringere Preissteigerung dürfte
die temporäre Senkung der Energiesteuer auf Benzin und
Diesel gewesen sein, die am 1. Mai 2026 in Kraft trat.
Kraftstoffe verteuerten sich im Mai 2026 binnen Jahresfrist
zwar um 18,0 %, jedoch weniger stark als im April 2026
(+26,2 % gegenüber April 2025). Auch leichtes Heizöl, ein
Teil der Haushaltsenergie, verteuerte sich im Mai 2026
binnen Jahresfrist infolge der Rohölmarktentwicklung
deutlich (+47,9 %).
Trotz dieses Anstiegs war
Haushaltsenergie insgesamt aufgrund des geringen Anteils von
leichtem Heizöl an den Konsumausgaben der privaten Haushalte
mit -0,8 % günstiger als im Vorjahresmonat. Strom (-5,0 %),
Erdgas einschließlich Betriebskosten (-2,9 %) und Fernwärme
(-0,9 %) blieben im Vorjahresvergleich weiterhin günstiger.
Diese rückläufige Preisentwicklung ist unter anderem auf die
bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen
der Bundesregierung zurückzuführen.

Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit
+0,4 % unterdurchschnittlich Die Preise für
Nahrungsmittel waren im Mai 2026 um 0,4 % höher als im
Vorjahresmonat. Besonders stiegen im Mai 2026 die Preise für
Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+3,7 %) sowie für
Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (+3,6 %). Auch
Obst (+3,2 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+2,8 %) wurden
binnen Jahresfrist teurer. Günstiger wurden hingegen
Speisefette und Speiseöle (-15,3 %, darunter Butter:
-29,1 %; Olivenöl: -6,5 %).
Zudem sanken im
Vorjahresvergleich die Preise für Kartoffeln (-15,3 %) und
Molkereiprodukte (-6,4 %), während Eier (+14,6 %) deutlich
teurer wurden. Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und
Energie bei +2,5 % Im Mai 2026 betrug die Inflationsrate
ohne Energie +2,2 % und die Inflationsrate ohne Heizöl
und Kraftstoffe +2,0 %.
Die Inflationsrate ohne
Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig
auch als Kerninflation bezeichnet, lag im Mai 2026 bei
+2,5 % und damit knapp unter der Gesamtteuerung. Waren
verteuerten sich gegenüber Mai 2025 um 2,2 % Die Preise für
Waren lagen im Mai 2026 insgesamt um 2,2 % über dem Niveau
des Vorjahresmonats.
Die Preise für Verbrauchsgüter
stiegen dabei um 2,9 % und für Gebrauchsgüter um 1,0 %.
Teurer wurden neben Energieprodukten (+6,6 %) und
Nahrungsmitteln (+0,4 %) beispielsweise
Informationsverarbeitungsgeräte (+6,3 %), Tabakwaren
(+5,9 %) und alkoholfreie Getränke (+3,1 %). Preisrückgänge
gab es hingegen unter anderem bei Haushaltsgroßgeräten
(-2,3 %) und Geräten der Unterhaltungselektronik (-4,7 %).

Deutsche Häfen unterstreichen
strategische Rolle für Resilienz, Energie und Sicherheit
- Allianz „Deutsche Häfen“ fordert Bund-Beteiligung und
möchte Häfen zur nationalen Aufgabe machen Mit einer
hochkarätig besetzten Veranstaltung in der Landesvertretung
Hamburg in Berlin hat die Allianz „Deutsche Häfen“ am 10.
Juni ein deutliches Signal an die Bundespolitik gesendet.
Unter dem Titel „Wo Resilienz beginnt: Zwischen Energiekrise
und Verteidigungspolitik – Die Deutschen Häfen als tragende
Säulen einer nachhaltigen Infrastruktur der Zukunft“ stand
die zentrale Rolle der Hafeninfrastruktur für die
wirtschaftliche Stärke, die Energieversorgung und die
sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit Deutschlands im
Fokus.

Rund 140 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und
Wissenschaft folgten der Einladung, um über die
Herausforderungen und Perspektiven der deutschen Häfen im
Spannungsfeld von Energiekrise, globalen Lieferketten und
veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen zu
diskutieren. Einigkeit bestand darüber, dass die
Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der Häfen nur mit klaren
politischen Weichenstellungen und verlässlichen
Finanzierungsstrukturen langfristig gesichert werden können.
Zum Einstieg machte Dr. Melanie Leonhard, Senatorin
für Wirtschaft, Arbeit und Innovation der Freien und
Hansestadt Hamburg eines klar: „Die Aussage ‚No Shipping, no
Shopping‘ bringt es auf den Punkt – Unsere Häfen sind
Voraussetzung unserer strategischen Autonomie und
ökonomischen Sicherheit und gehören ganz klar in den
bundespolitischen Fokus.“

Die Paneldiskussionen mit Vertreterinnen und Vertretern aus
Politik, Wirtschaft, Bundeswehr und Energiewirtschaft
machten deutlich, dass Häfen heute weit mehr sind als
klassische Umschlagplätze. Sie sind zentrale Knotenpunkte
der Energiewende und zugleich unverzichtbare logistische
Drehkreuze für die Sicherheits- und Verteidigungsarchitektur
Deutschlands.
Wie eng die Zukunft der Industrie an
eine funktionierende Logistik gekoppelt ist, verdeutlichte
Dr. Ing. Christian Bruch, Vorstandsvorsitzender Siemens
Energy AG: „Wenn Unternehmen weiter in Deutschland
investieren sollen, brauchen wir Investitionen in die
Hafeninfrastruktur. Denn ohne Häfen exportieren wir nichts."
Für die „Deutschen Häfen“ unterstrich Lars Nennhaus,
Vorstand Technik und Betrieb Duisburger Hafen AG, die
partnerschaftliche Abhängigkeit zwischen Wirtschaft und
Häfen: „Wir funktionieren nur gemeinsam. Stottert ein Hafen,
stottert die Volkswirtschaft.“

Website: deutsche-haefen.de
Aus militärischer Sicht wurde die fundamentale
Bedeutung der Häfen ebenfalls untermauert. Oberst i.G. Armin
Schaus, Abteilungsleiter „Zivil-militärische Zusammenarbeit“
im operativen Führungskommando der Bundeswehr: „Wirtschaft
muss auch in der Krise funktionieren. Die Häfen sind dabei
zentral.“
Vor diesem Hintergrund bekräftigte die
Allianz „Deutsche Häfen“ ihren Appell, die See- und
Binnenhäfen als strategische Infrastruktur von nationaler
Bedeutung anzuerkennen und entsprechend angemessen zu
finanzieren. Unterstützung für diese Forderung kam aus den
Reihen der Politik von Dr. Christoph Ploß, Koordinator der
Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus: „Wir
brauchen dringend mehr Investitionen in die deutschen Häfen,
weil für uns als Exportnation viel davon abhängt. Dazu
gehört auch eine Flexibilisierung beim Sondervermögen.“
Das Credo der Vertreterinnen und Vertreter der Allianz
war eindeutig: „Die Bedeutung der Häfen für Deutschland
steht in keinem Verhältnis zur bisherigen Beteiligung des
Bundes an ihrer Finanzierung. Wer von leistungsfähigen Häfen
profitiert, muss sich auch an ihrer Zukunftssicherung
beteiligen.“
Über die Deutschen Häfen Ziel der
Allianz ist es, die Hafeninfrastruktur als gesamtstaatliche
Aufgabe weiterzuentwickeln und ihre Rolle für Wirtschaft,
Energieversorgung und Sicherheitspolitik deutlich zu machen
und zu stärken.
Hinter der Allianz Deutsche Häfen
steht ein länderübergreifender Zusammenschluss führender
Hafeninfrastrukturbetreiber: bremenports GmbH & Co. KG,
Brunsbüttel Ports GmbH, Duisburger Hafen AG, Hamburg Port
Authority AöR, SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG, Lübeck Port
Authority, Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG und ROSTOCK
PORT GmbH.
Spatenstich zur Deichrückverlegung in
Duisburg-Mündelheim
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg beginnen diesen Monat mit
weiteren Arbeiten zur Sanierung und Rückverlegung des Deichs
in Mündelheim. Im Mittelpunkt des startenden Bauabschnitts
steht die Rückverlegung des bestehenden Deichs um rund 500
Meter landeinwärts. Dadurch entstehen etwa 60 Hektar
zusätzliche Überschwemmungsfläche, die dem Rhein bei
Hochwasser künftig mehr Raum geben.
Der Spatenstich
soll am Montag, 15. Juni gegen 9.30 Uhr an der Baustelle am
Deich Mündelheim mit NRW-Umweltminister Oliver Krischer,
Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg
sowie Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung,
Mobilität und Sport der Stadt Duisburg, stattfinden.
Familienfest am Innenhafen zum zweiten
Nationalen Veteranentag
Nach der Premiere im vergangenen Jahr veranstaltet die
Stadt Duisburg diesen Samstag, 13. Juni, erneut ein
Familienfest anlässlich des bundesweiten Nationalen
Veteranentags (Motto: „Veterans, Family & Friends“).
Deutschlandweit werden Mitte Juni die Leistungen und der
Einsatz aller aktiven und ehemaligen Bundeswehrsoldatinnen
und -soldaten gewürdigt. Der Veteranentag beruht auf einem
Beschluss des Deutschen Bundestages und wird von der
Bundesregierung ausgerichtet. Die zentrale Festveranstaltung
findet am 21. Juni am Reichstag in Berlin statt.
Das
Familienfest beginnt gegen Mittag mit der offiziellen
Eröffnung durch Oberbürgermeister Sören Link. Auf der Bühne
unterhält anschließend „JJ van D“ musikalisch. Darüber
hinaus berichteten mehrere Autoren über ihre
Veröffentlichungen und persönlichen Erfahrungen aus
Auslandseinsätzen.
Im Umfeld des
Johannes-Corputius-Platzes präsentieren sich zudem gut 25
Aussteller. Zu den Teilnehmern zählen unter anderem ISAR
Germany, der Verein Fernspäher-Helfen, verschiedene
Veteranenverbände sowie Vertreter der Duisburger
Blaulichtfamilie und diverse Ehrenamtliche. Eine
Fahrzeugausstellung der Bundeswehr gibt interessante
Einblicke in die Ausstattung der Streitkräfte. Die Feuerwehr
und die RAG Marine Rhein-Ruhr haben Mitmachaktionen
vorbereitet.
Für Speis und Trank ist auch gesorgt.
Das Fest endet gegen 16.30 Uhr. Den Auftakt des Duisburger
Veteranentags bildet eine ökumenische Andacht in der
Salvatorkirche – gestaltet von Pfarrer Martin Winterberg und
Pastor Heribert Weinbrenner. Letzterer war unter anderem als
Militärseelsorger in der Betreuung von Bundeswehrangehörigen
bei verschiedenen Auslandseinsätzen tätig.
Im
Anschluss startet gegen 9.30 Uhr am Burgplatz der sogenannte
„Marsch der Wertschätzung“, organisiert von der
Reservistenkameradschaft Duisburg. Rund 250 Veteraninnen und
Veteranen – auch aus Frankreich, Luxemburg, den
Niederlanden, Großbritannien und den USA – nehmen an dem
etwa zwölf Kilometer langen Marsch durch das Stadtgebiet
teil.
Innenhafen-Führungen mit Blick von
oben starten am 21. Juni
Der Blick ist atemberaubend: Die
Aussichtsplattform auf dem Museum Küppersmühle bietet einen
einzigartigen Blick über die Stadt. Ein Besuch hoch oben auf
dem ehemaligen Getreidespeicher, der von den
Star-Architekten Herzog & de Meuron für das Museum umgebaut
wurde, krönt die Führung durch den Duisburger Innenhafen.

Mit Blick von oben: Führung durch den Innenhafen uns Besuch
auf der Aussichtsplattform des MKM am 21. Juni -
Foto-Credit: Duisburg Kontor GmbH
Die ehemalige
„Kornkammer“ des Ruhrgebiets ist heute ein modernes
Stadtviertel. Wo früher das Getreide für das gesamte Revier
verladen wurde, entdecken Gäste heute eine besondere
Mischung aus altem Hafenflair, Geschichte, Architektur und
Gastronomie. Die erste Innenhafenführung dieser Saison mit
dem Blick von oben startet am 21. Juni um 11 Uhr.
Für Erwachsene kostet die Teilnahme 16 Euro, für Kinder 10
Euro. Wer an diesem Tag nicht kann, der hat am 18. Juli oder
am 22. August Gelegenheit, dabei zu sein. Tickets für die
Führungen gibt es online unter www.duisburg-tourismus.de
oder in der Tourist Information Duisburg auf der Königstraße
in der Duisburger Innenstadt.
Duisburgs Mega-Wochenende: Drei Großevents locken in City und Innenhafen
- 25. Drachenboot Funregatta,
- DU_Kultur|en Festival,
- Marina Markt zwischen dem 12. und dem 14. Juni.
Die Jubiläums-Regatta bringt erstmals „Little China Town“ in den
Innenhafen. Das DU_Kultur|en Festival mit Zoe Wees auf dem
König-Heinrich-Platz und der Marina- Markt komplettieren das
Veranstaltungswochenende.
„Drei große Veranstaltungen an drei Tagen, verteilt auf Innenstadt und
Innenhafen, machen dieses Wochenende zu einem starken Statement für
Duisburg“, erklären die Duisburg Kontor-Geschäftsführer Uwe Kluge und
Christoph Späh begeistert. Der Duisburger Innenhafen und die Innenstadt
werden vom 12. bis 14. Juni zur Bühne für eines der größten
Veranstaltungswochenenden des Jahres.

Fotos Ilja Höpping
Mit der 25. Drachenboot-Fun-Regatta im Innenhafen, dem DU_Kultur|en
Festival auf dem König- Heinrich-Platz und dem Marina-Markt erwartet die
Stadt ein buntes Programm aus Sport, Kultur, Musik und Genuss. Allein
bei der Jubiläumsregatta gehen 133 Teams mit knapp 2.000 Paddlerinnen
und Paddlern an den Start.
Besondere Akzente setzt die Drachenboot-Fun-Regatta in ihrem
Jubiläumsjahr mit mehreren Neuerungen. Erstmals entsteht im Innenhafen
ein „Little China Town“, das Besucherinnen und Besuchern die kulturellen
Wurzeln des Drachenbootsports näherbringen soll. Chinesische
Kampfsportvorführungen, traditionelle Papierfaltkunst, Teezeremonien und
weitere kulturelle Angebote ergänzen das sportliche Programm und
schaffen neue Erlebniswelten entlang der Promenade.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Samstag mit den traditionellen
Promi-Rennen. Beim Fun Cup treten Teams aus Duisburger Unternehmen,
Vereinen, Institutionen und der Kommunalpolitik gegeneinander an. Die
Rennen gehören seit Jahren zu den beliebtesten Programmpunkten der
Veranstaltung und sorgen regelmäßig für besondere Stimmung und
zahlreiche Zuschauer entlang der Strecke.
Parallel dazu setzt das DU_Kultur|en Festival am Freitag und Samstag auf
dem König-Heinrich-Platz ein Zeichen für kulturelle Vielfalt,
gesellschaftlichen Zusammenhalt und interkulturelle Begegnung. Mit
seiner zentralen Lage im Herzen der Duisburger Innenstadt wird der Platz
erneut zum kulturellen Mittelpunkt.
Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit internationalen
Musik-, Tanz- und Kulturbeiträgen, Mitmachangeboten und einem
vielfältigen Bühnenprogramm. Besonderes Highlight des Festivals ist der
Auftritt der international erfolgreichen Sängerin Zoe Wees am
Samstagabend. Mit ihren weltweiten Charterfolgen zählt sie zu den
bekanntesten deutschen Pop-Künstlerinnen ihrer Generation.
Den Abschluss des Veranstaltungswochenendes bildet am Sonntag der
Marina- Markt im Innenhafen. Regionale Spezialitäten, Kunsthandwerk,
Designprodukte und gastronomische Angebote laden in maritimer Atmosphäre
zum Flanieren und Genießen ein.

„Gemeinsam zeigen die drei Veranstaltungen die ganze Bandbreite
Duisburgs – von sportlichem Wettbewerb über internationale Kultur bis
hin zu urbaner Lebensqualität am Wasser“ resümieren die beiden Duisburg
Kontor-Chefs.
Fachtagung des Arbeitskreises Prävention
Duisburg: SEXPEDITION – Sexualentwicklung im Kindes- und
Jugendalter Die psycho-, somato- und
soziosexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen steht
im Mittelpunkt der 22. Fachtagung des aus 16 Institutionen
bestehenden Arbeitskreises Prävention Duisburg in der
Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV)
Wuhanstraße 10 47051 Duisburg am Donnerstag, 18. Juni 2026.

Die Tagung richtet sich an alle Fachkräfte aus Duisburg,
die im professionellen Setting mit Kindern und Jugendlichen
ab dem Grundschulalter arbeiten (Schulen, Jugendzentren,
Jugendamt, freie Träger und andere). Die Veranstaltung
bietet die Möglichkeit, die Vielfältigkeit des Netzwerkes
näher kennen zu lernen.

Behandelt werden Themen wie zum Beispiel
Kriminalprävention, Opferschutz, Wahrnehmung von
Grenzüberschreitungen, Sport als Schutz- und
Entwicklungsraum für Kinder und Jugendliche sowie Sexualität
im digitalen Raum. Vor den insgesamt sieben
Workshop-Angeboten wird im Rahmen des Podiums die
Influencerin Lena Schäfer einen Vortrag zum Thema „Humane
Papillomviren“ (HPV) halten und einen beeindruckenden
Einblick in ihre persönliche Geschichte geben.
Während des „Markt der Möglichkeiten“ stehen Ihnen als
Ansprechpersonen die Tagungskoordinatorinnen Martina
Jungeblodt und Miriam Schönborn- Kalberg vom Gesundheitsamt
der Stadt Duisburg sowie Vertreterinnen und Vertreter der
weiteren Institutionen (Frauenberatungsstelle, pro familia
Beratungsstelle Duisburg, Mabilda e.V., Jungs e.V.,
Kinderschutzbund OV Dbg. e.V., Caritas, Justus von
Liebig-Schule, Gesamtschule Duisburg-Süd, Lebenslust e.V.,
AWO, Suchthilfeverbund Duisburg e.V., AIDS-Hilfe
Duisburg/Kreis Wesel e.V., Stadtsportbund, Polizei sowie des
Instituts für Jugendhilfe) zur Verfügung.
Insbesondere während dieses Informationsangebotes der
verschiedenen Einrichtungen ergibt sich zwischen 8.45 und
9.30 Uhr die Möglichkeit zu Gesprächen mit den
Tagungsteilnehmenden oder einem Foto mit den
Arbeitskreisakteurinnen und -akteuren.
Fußballbilder-Tauschbörsen in der Bibliothek
Zur
beginnenden Fußballweltmeisterschaft lädt die Duisburger Stadtbibliothek
an verschiedenen Standorten zur Fußballbilder-Tauschbörse ein. Los geht
es am Freitag, 12. Juni, jeweils von 14 bis 18 Uhr in Großenbaum
(Großenbaumer Allee 168 bis 174) und in Vierlinden (Franz- Lenze-Platz
43).
Fußballfans aller Altersgruppen sind eingeladen, ihre Sticker zu
tauschen und so ihre Sammlungen in geselliger Atmosphäre zu
vervollständigen. Bis Mitte Juli gibt es insgesamt 16 Termine im ganzen
Stadtgebiet. Die einzelnen Termine sind auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de unter „Veranstaltungen“ zu finden. Die
Teilnahme ist kostenfrei.
Sonntagskonzert der
Musikvereinigung Duisburg-West DSB Die beliebte
Sonntagskonzertreihe setzt sich am kommenden Sonntag, 14.
Juni, um 15 Uhr im Musikpavillon Volkspark Rheinhausen mit
der Musikvereinigung Duisburg-West DSB fort. Das über die
Stadtgrenze hinaus bekannte Orchester verspricht „Great
Moments of Music“ – dazu zählen Schlager, Rock sowie
bekannte Musical- und Filmmelodien.
Präsentiert wird
ein Querschnitt durch viele Richtungen und Epochen. Das
Motto dabei: „Blasmusik und Marschmusik haben Tradition,
doch moderne Musik macht noch etwas mehr Spaß.“ Wer beim
Sonntagskonzert verhindert ist, hat dennoch die Chance, die
Musikvereinigung Duisburg-West DSB e.V. am 14. Juni
vormittags zu erleben. An der Ziegelhorststraße in Hamborn
treten die Musikerinnen und Musiker ab 11 Uhr bei den
Parkkonzerten im Jubiläumshain auf. Der Eintritt zu den
Konzerten ist frei.
Noch bis zum 9. August spielen
bei der Sonntagskonzertreihe wöchentlich immer um 15 Uhr
wechselnde Musikerinnen und Musiker. Die Konzerte werden
durch den Bauverein Rheinhausen und den Förderverein für
Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens &
Rumeln-Kaldenhausens unterstützt.
Terminübersicht
21.06.2026 – Bläsersymphonie Abtei Hamborn 28.06.2026 –
1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V. 05.07.2026 –
Musikgruppe „Wahre Freunde“ 12.07.2026 – Eddy & Friends
19.07.2026 – Shanty Chor Duisburg – WSP NRW 26.07.2026 –
BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951 02.08.2026 –
Duisburger Hafenchor 09.08.2026 – Die Bergsteirer
Weitere Termine im Volkspark Rheinhausen 20.06.2026 –
Musical Kids (12-19 Uhr) 27.06.2026 – Institut für
Popularmusik: Big Bands (16-18 Uhr) 11.07.2026 – Institut
für Popularmusik: Orchester und Ensemble (16-18 Uhr)
29.08.2026 – Westside im Park (15-22 Uhr)
Aktuelle Informationen gibt es online bei Facebook unter:
https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/
11. Juni: Hitzeaktionstag 2026 – Krisenresilienz
bei Extremhitze stärken
Zum Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026 unter dem Motto
„Gemeinsam versorgen unter Extremhitze“ skizziert das
Bündnis, dem auch der Berufsverband Deutscher Psychologinnen
und Psychologen (BDP) angehört, in einer Meldung ein
verheerendes Szenario, das bereits in fünf Jahren Realität
sein könnte: „August 2029, 14 Tage Hitze mit
Höchsttemperaturen bis zu 44 Grad, Rettungsdienste sind
überlastet, Notaufnahmen und Arztpraxen sind voll. Menschen
sitzen in überhitzten Wohnungen, Aggressionen nehmen zu.
Viele Krankenhauszimmer und Behandlungsräume sind wegen zu
hoher Temperaturen gesperrt.“

Mit zunehmender globaler Erwärmung wächst die Gefahr für
solche langanhaltenden, extremen Hitzeperioden, so die
Einschätzung des Bündnisses. Dennoch ignoriert, wie aktuelle
wissenschaftliche Studien und Bewertungen deutlich zeigen,
die Bundesregierung mit ihrer gegenwärtigen Energiepolitik
gesetzliche Regelungen zum Klimaschutz, indem dringend
notwendige Maßnahmen nicht umgesetzt sowie beschlossene
zeitliche Vorgaben nicht eingehalten werden.
Mit
einem Positionspapier macht das Bündnis zum Hitzeaktionstag
2026 einmal mehr darauf aufmerksam, dass Deutschland auf
Krisenlagen durch Extremhitze bislang nicht ausreichend
vorbereitet ist. Es braucht klare Zuständigkeiten und die
Integration von Extremhitze in Krisenvorsorge und
Katastrophenschutz, effektive soziale Schutzstrukturen für
Risikogruppen, ein vorbereitetes und gestärktes
Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen sowie die Finanzierung
von resilienten Prozessen, Belegschaften, Einrichtungen,
Quartieren und Infrastrukturen.
Im Rahmen der Tagung
zum 80. Verbandsjubiläum vom 05.-07.06.2026 im Haus der
Psychologie in Berlin wurde das Thema von Expert*innen der
Politikwerkstatt „Die doppelte Klimakrise - meteorologisch
und gesellschaftlich“ unter Leitung von BDP-Vizepräsidentin
Susanne Berwanger diskutiert.
Einige zentrale
Zitate: „Wir leben in einer Kontinuitätsillusion: Trotz
eskalierender sozial-ökologischer Krisen handeln Individuen,
Organisationen und Institutionen vielfach so, als blieben
die Grundbedingungen von Alltag, Versorgung, Mobilität,
Arbeit und biografischer Planbarkeit im Wesentlichen
erhalten“ (Dr. Felix Peter, Schulpsychologe, Psy4F).
„Nur wenn wir die Klimakrise hier und jetzt in all ihren
katastrophalen Auswirkungen auf die Biosphäre und unser
gesellschaftliches Miteinander ernst nehmen, kann es uns
gelingen, die Gesellschaft wachzurütteln, zu befähigen und
zum Handeln zu verleiten.“
(Dr. Thomas Götz, Staatssekretär a.D., Deutsche
Allianz Klimawandel und Gesundheit e. V.) „Die Klimakrise
ist längst nicht mehr nur eine ökologische oder politische
Herausforderung. Sie ist zu einer Umsetzungs-, Kooperations-
und Vertrauenskrise geworden. (Janna Hoppmann,
Geschäftsführerin ClimateMind) Als Berufsverband und
Bündnispartner teilt der BDP die Einschätzungen. Es ist
höchste Zeit zu handeln.
Mit einem erneuten Appell
in Richtung Bundesregierung fordert der BDP am
Hitzeaktionstag 2026 eine konsequente Umsetzung von
Klimaschutzzielen. Die Psychologie als Profession kann bei
der Bewältigung der Folgen des Klimawandels und beim Aufbau
von Handlungsmotivation auf individueller und systemischer
Ebene die notwendigen Veränderungsprozesse unterstützen.
Ältere Menschen vor Hitze schützen
BAGSO ruft Bund, Länder und Kommunen zum Handeln
auf Zum bundesweiten Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026 ruft
die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen dazu auf, ältere Menschen besser vor
Hitze und extremer Hitze zu schützen. Im Zuge des
Klimawandels sind Hitzewellen in Deutschland schon jetzt
häufiger geworden.
Hitze stellt ein
Gesundheitsrisiko für alle dar. Zu den besonders Gefährdeten
zählen vor allem ältere und pflegebedürftige Menschen. Die
BAGSO fordert, sie in Hitzeaktions- und
Katastrophenhilfeplänen besonders zu berücksichtigen, um
hitzebedingten Gesundheitsgefahren entgegenzuwirken. Neben
Hitzeschutzplänen für alle Kommunen fordert die BAGSO eigene
Hitzeschutzpläne für Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste.
Sie unterstützen bei der zielgerichteten Umsetzung
der erforderlichen Maßnahmen im Vorfeld von Hitzeereignissen
und während starker Wärmebelastung. Der Qualitätsausschuss
Pflege hat dazu 2024 Empfehlungen vorgelegt. Die BAGSO
appelliert an die Politik, auch durch städtebauliche
Maßnahmen zum Hitzeschutz beizutragen.
Studien
zeigen, dass z. B. durch das Anpflanzen von Bäumen und die
Schaffung von Wasser- und Grünflächen die Hitzebelastung
reduziert und die Anzahl der hitzebedingten Todesfälle
gesenkt werden kann. Bestehende Ungerechtigkeiten in der
Verteilung von Umweltressourcen und -risiken müssen
vorrangig abgebaut werden. Kommunen benötigen bei dieser
Aufgabe finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern.
Weiterführende Informationen:
BAGSO-Positionspapier „Generationenaufgabe Klimaschutz – für
die Welt von morgen (2021)
Viele
Wege führen nach Rom – doch zurück wird's manchmal
kompliziert EU will internationale Bahnreisen
vereinfachen: Europäische Verbraucherzentren
werben für bessere Lösungen im Problemfall Europäische
Fahrgastrechte gibt es seit Jahren. Die Probe aufs Exempel
liefern jedoch Reisende quer durch Europa. Läuft bei ihnen
etwas schief, landen die Beschwerden häufig beim
Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland: Mal endet
die Heimreise ungewollt auf einem Bahnsteig in Rom.
Mal mit einer Rechnung über 550 Euro in Paris. Beides keine
Einzelfälle. Und beides Beispiele dafür, warum
internationale Bahnreisen aktuell wieder auf dem Prüfstand
stehen. Denn was passiert eigentlich, wenn eine
grenzüberschreitende Zugreise aus dem Takt gerät?

Auf dem Bildschirm eine Reise, im Kleingedruckten mehrere
Verträge: Genau solche Fälle beschäftigen die Europäischen
Verbraucherzentren regelmäßig. (Bild: KI-generiert)
Rom: Gestrandet trotz App-Warnung Eine Familie aus Berlin
wollte mit dem Nachtzug von Rom nach München zurückreisen.
Schon Stunden vor Abfahrt zeigte die App den Zug als
ausgefallen an. Für die Familie begann damit das, was
niemand kurz vor einer Nachtzugreise braucht: Unsicherheit.
Auf Nachfrage beim verantwortlichen Bahnunternehmen hieß es
jedoch, die Verbindung verkehre planmäßig. Auch die Hotline
bestätigte das. Am Bahnhof angekommen war nichts auffällig.
Die Anzeigetafel zeigte den Zug ohne besondere
Hinweise an. Also ging die Familie zum Gleis – mit Gepäck,
kleinen Kindern und der Hoffnung, bald wieder zu Hause zu
sein. Dort angekommen stellte sich jedoch heraus: Der Zug
fällt tatsächlich aus. Die App hatte also recht. Doch
geholfen hat das der Familie trotz etlicher Klärungsversuche
nicht.
Hilfe zur Selbsthilfe:
https://www.evz.de/themen/verkehr/bahn/fahrgastrechte/#Tool
Sofort begann die Suche nach einem ersatzweisen Heimweg.
Die Familie berichtete, dass vor Ort keine konkrete
Weiterreise angeboten wurde. Auch die Nachtzugverbindungen
der folgenden Tage waren bereits ausgebucht. Vielleicht mit
dem Bus? Weil sie keine Kindersitze dabeihatten, kam auch
diese Option nicht infrage. Schließlich buchten die Eltern
auf eigene Kosten einen Flug nach Berlin. Die Heimreise war
damit zwar gerettet. Dafür begann die Diskussion darüber,
wer die zusätzlichen Ausgaben übernehmen muss.
„Der
Fall zeigt sehr gut, worum es in der Beratung häufig geht“,
sagt Jurist André Schulze-Wethmar, der den Fall für das EVZ
Deutschland bearbeitet hat. „Wenn im Ausland ein Zug
ausfällt, brauchen Reisende nicht nur abstrakte Rechte,
sondern vor allem verlässliche Informationen und konkrete
Hilfe. Viele gehen davon aus, dass diese Unterstützung im
Problemfall automatisch kommt. In der Praxis erleben wir
jedoch immer wieder, dass Betroffene zunächst selbst
herausfinden müssen, wer überhaupt zuständig ist.“
Paris: Eine Reise, zwei Fahrkarten, viele Fragen Dass es
dabei nicht nur um Nachtzüge geht, zeigt ein weiterer Fall
des EVZ Deutschland. Eine Verbraucherin kaufte über DB
International eine Reise von Marseille über Paris nach
Stuttgart. Als ihr Zug verspätet in Paris ankam, verpassten
sie und ihre Begleiterin den Anschluss.
Die Nutzung des nächsten Zuges wurde ihnen durch das
Personal der französischen Bahngesellschaft (SNCF)
verweigert. Die Mitarbeiter rieten ihnen stattdessen, für
die Weiterreise neue Tickets für insgesamt 550 Euro zu
kaufen. Sie gingen davon aus, dass ihnen das Geld später
erstattet würde. Schließlich hatten sie die Verspätung nicht
zu verantworten.
Das Problem: Obwohl die Frau die
Reise von Marseille nach Stuttgart im Rahmen einer einzigen
Bestellung gebucht hatte, erhielt sie für die Strecke zwei
Fahrkarten. Für die Fahrt von Marseille nach Paris eine
Fahrkarte der SNCF, für die Fahrt von Paris nach Stuttgart
eine Fahrkarte der Deutschen Bahn (DB). „Auf dem Bildschirm
wirkt es zunächst wie eine einzige Reise. Durch das
Erstellen mehrerer Fahrkarten werden daraus jedoch mehrere
Verträge. Genau dort beginnen viele Probleme, die
Verbraucher erst bemerken, wenn etwas schiefläuft“, erklärt
Schulze-Wethmar.
One journey, one ticket, full
rights? Genau dieser Punkt führt mitten hinein in das
Problem, das die EU-Kommission nun angehen will: Unter dem
Motto „One journey, one ticket, full rights“ will die
Kommission internationale Bahnreisen einfacher und
verlässlicher machen. Ziel ist, dass Reisende Verbindungen
verschiedener Bahnunternehmen künftig leichter als
durchgehende Reise buchen können und dann auch für die
gesamte Strecke ein Einzelticket erhalten sollen. Die
Buchung darf nicht mehr gestückelt werden.
Helfen
soll dabei unter anderem das sogenannte Open Sales and
Distribution Model (OSDM). Dahinter steckt ein gemeinsamer
technischer Standard, über den Bahnunternehmen ihre Angebote
austauschen können. Vereinfacht gesagt: Die Systeme sollen
besser miteinander sprechen, damit Reisende weniger suchen
müssen und einfacher buchen können.
Die Europäischen
Verbraucherzentren begrüßen diese Pläne. Ihre Fallarbeit
zeigt jedoch, dass dadurch nicht alle Probleme gelöst
werden. Denn auch wenn internationale Verbindungen künftig
einfacher, rechtlich abgesicherter und als durchgehende
Reisen gebucht werden können, bleiben vor allem im
Störungsfall viele Fragen offen. In ihrem
Positionspapier werben die Zentren deshalb für klarere
Zuständigkeiten und schnellere Unterstützung im Problemfall.
Wer nachts im Ausland strandet oder die letzte Verbindung
des Tages verpasst, sollte nicht erst zwischen Hotlines,
Apps und verschiedenen Bahnunternehmen herausfinden müssen,
wer überhaupt helfen kann. Außerdem spricht sich das
Netzwerk für praxisnähere Regeln zur Selbstumbuchung aus.
So wäre es wünschenswert, wenn beim Ausfall langer
grenzüberschreitender Verbindungen auch die Kosten eines
selbst gebuchten Fluges erstattet würden, falls innerhalb
eines realistischen Zeitrahmens keine sinnvolle Lösung
angeboten werden kann. Das hätte nicht nur unseren
Rom-Reisenden viel Ärger erspart. Bislang sind nur Kosten
einer Busfahrt oder einer neuen Bahnfahrkarte
erstattungsfähig.
Bis die europäischen Pläne
umgesetzt sind, gelten die bestehenden Fahrgastrechte.
Welche Ansprüche Reisende bei Zugausfällen, Verspätungen
oder verpassten Anschlüssen bereits heute haben, erklärt das
EVZ Deutschland auf seiner Homepage. Dort findet sich auch
das kostenlose Zug-Tool. Die Online-Hilfe ordnet mögliche
Ansprüche Schritt für Schritt anhand der individuellen
Reisesituation ein. Im Idealfall zu Hause auf dem Sofa. Mit
Internetverbindung aber natürlich auch auf einem Bahnsteig
in Rom oder Paris.

NRW: Leichter Rückgang der Eheschließungen im Jahr 2025
* 76.900 Paare gaben sich 2025 das Ja-Wort – 0,4 %
weniger als 2024 * Darunter waren 2.073 Paare gleichen
Geschlechts * Mai war der beliebteste Heiratsmonat
Im Jahr 2025 heirateten in Nordrhein-Westfalen
76.900 Paare. Dies entspricht einem Rückgang von 0,4 % im
Vergleich zu 2024. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
wurden 74.827 Ehen zwischen Männern und Frauen sowie 2.073
Ehen zwischen Personen gleichen Geschlechts geschlossen.
Dabei handelte es sich in 1.152 Fällen um weibliche und in
919 Fällen um männliche Paare. Bei den Eheschließungen von
Paaren gleichen Geschlechts sind 151 Umwandlungen
eingetragener Lebenspartnerschaften enthalten.

Während die Zahl der gleichgeschlechtlichen
Eheschließungen in NRW etwa auf Vorjahres-Niveau blieb (+3
Eheschließungen in 2025), ging die Zahl der Eheschließungen
zwischen Männern und Frauen um 0,5 % zurück (−350
Eheschließungen).
Männer waren bei Eheschließung im
Durchschnitt älter als Frauen Bei
den gemischtgeschlechtlichen Eheschließungen waren zum
Zeitpunkt der Heirat Männer mit durchschnittlich 34,1 Jahren
zwei Jahre älter als die Frauen mit 32,0 Jahren. Bei
den gleichgeschlechtlichen Eheschließungen lag das
Durchschnittsalter der männlichen Ehepaare mit 44,5 Jahren
ebenfalls höher als das der weiblichen Paare mit
39,6 Jahren.

Bei rund 85 % der Eheschließungen hatten beide
Partnerinnen und Partner die deutsche Staatsbürgerschaft.
Bei Eheschließungen zwischen Männern und Frauen war es für
rund vier Fünftel die erste Ehe Bei Eheschließungen zwischen
Männern und Frauen war es für 80 % der Heiratenden die erste
Ehe.
Rund 19 % der Eheschließenden in NRW waren vor
ihrer Heirat geschieden oder ihre Lebenspartnerschaft war
aufgehoben. Etwa 1 % der Eheschließenden war vor der
standesamtlichen Trauung verwitwet oder ihr vorheriger
Lebenspartner bzw. die vorherige Lebenspartnerin war
verstorben.
Mai war 2025 der beliebteste
Heiratsmonat Wie schon in den Vorjahren lagen die
beliebtesten Heiratsmonate in der wärmeren Jahreszeit: Am
häufigsten gaben sich die Paare 2025 im Mai das „Ja-Wort”
(10.029 Eheschließungen), gefolgt von den Monaten August
(9.749) und September (8.690).
Personal in Gesundheitsämtern wächst im Jahr 2025 um
2,1 %
• Personalzuwachs beim unbefristeten Personal
schwächer als 2024 • 3,6 % mehr ärztliches und
zahnärztliches Personal • Starke regionale Unterschiede
in der Altersverteilung • Größter Arbeitsanteil entfällt
auf Kinder- und Jugendgesundheit
Zum Jahresende 2025 arbeiteten in Deutschland 27
225 Personen in Gesundheitsämtern (einschließlich externe
Mitarbeitende). Das waren 570 Personen oder 2,1 % mehr als
im Vorjahr. Die Zahl der auf die volle tarifliche
Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten
(Vollzeitäquivalente) lag Ende 2025 bei 22 110 und stieg
gegenüber dem Vorjahr um 365 oder 1,7 %.
Damit ist
die Zahl der in Gesundheitsämtern beschäftigten Personen und
Vollzeitäquivalente im Jahr 2025 stärker gewachsen als im
Jahr 2024 (+335 Personen oder +1,3 %, +275
Vollzeitäquivalente oder +1,3 %). Dies sind die Ergebnisse
des regionalen Gesundheitspersonalmonitorings des
Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Personalzuwachs beim unbefristeten Personal
schwächer als 2024 Im Jahr 2025 wuchs das unbefristete
Personal in Gesundheitsämtern mit einem Anstieg von
385 Personen oder 1,5 % schwächer als im Jahr 2024
(+800 Personen oder +3,3 %). Anders war es beim Personal mit
zeitlich befristeten Arbeitsverträgen: Hier erhöhte sich die
Zahl im Jahr 2025 um 190 Personen oder 10,8 %, nachdem sie
im Jahr 2024 deutlich zurückgegangen war (-465 Personen oder
-21,1 %).
Ende 2025 hatten in Gesundheitsämtern
25 305 Personen einen unbefristeten und 1 920 Personen einen
befristeten Arbeitsvertrag. Unbefristete Tarifbeschäftigte
bildeten mit 83 % die größte Personengruppe gefolgt von 10 %
verbeamtetem und 7 % befristetem Personal.
3 % mehr
hochqualifiziertes Personal Gut die Hälfte des Personals
in Gesundheitsämtern (52 %) waren zum Jahresende 2025
Hochqualifizierte. Hierbei handelt es sich um Personen mit
Hochschul-, Meister-, Techniker- oder Fachschulabschluss.
Zwischen den Regionen variierte dieser Anteil von 31 % bis
86 %. Im Laufe des Jahres 2025 stieg das Personal in
Gesundheitsämtern mit einem hohen Bildungsabschluss um
410 Personen (+3,0 %).
3,6 % mehr ärztliches und
zahnärztliches Personal Insgesamt setzte sich das
Personal der Gesundheitsämter Ende 2025 zu 20 % aus
Ärztinnen und Ärzten einschließlich Zahnärztinnen und
Zahnärzten, zu 55 % aus Fachpersonal und zu 25 % aus
Verwaltungspersonal zusammen.
Während das ärztliche
und zahnärztliche Personal im Vorjahresvergleich insgesamt
um 195 Personen oder 3,6 % und das Fachpersonal um
400 Personen oder 2,8 % zunahm, ging das Verwaltungspersonal
im gleichen Zeitraum um 20 Personen oder 0,3 % zurück.
Altersverteilung variiert stark zwischen den Regionen
Zum Jahresende 2025 war das Personal in
Gesundheitsämtern im Bundesdurchschnitt 47,7 Jahre alt,
wobei sich die Altersverteilung stark zwischen den Regionen
unterschied: Der Anteil der unter 35-Jährigen variierte
regional zwischen 6 % und 25 % und lag im Bundesdurchschnitt
bei 14 %.
Der Anteil der ab 55-jährigen
Beschäftigten lag Ende 2025 im Bundesdurchschnitt bei 34 %.
Zwischen den Regionen variierte dieser Anteil zwischen 17 %
und 47 %. Dabei wird die Altersverteilung in
Gesundheitsämtern wenig vom Regionstyp (städtische Region,
Region mit Verstädterungsansatz, ländliche Region)
beeinflusst.
Deutliche Unterschiede zwischen den
Geschlechtern beim Beschäftigungsumfang Zum Stichtag
31. Dezember 2025 arbeiteten mit einem Anteil von 82 %
besonders viele Frauen in Gesundheitsämtern. Sie waren mit
anteilig 60 % auch deutlich häufiger teilzeitbeschäftigt als
Männer (23 %). Insgesamt arbeiteten 46 % des Personals in
Gesundheitsämtern in Vollzeit und 54 % in Teilzeit. Der
Anteil der geringfügig Beschäftigten lag unter 1 %.
Beim Beschäftigungsumfang kamen im Bundesdurchschnitt
1,2 Personen auf eine Vollzeitstelle. Zwischen den Regionen
variierte dieser Wert von 1,1 bis 1,5.
Schwerpunkt
der Tätigkeitsbereiche bei Kinder- und Jugendgesundheit
Die Einsatzbereiche des Personals in Gesundheitsämtern sind
breit gefächert. Tätigkeitsbereiche mit dem größten
Arbeitsanteil waren Ende 2025 Kinder- und Jugendgesundheit
mit 18 %, Verwaltung mit 14 % sowie Sozialpsychiatrie und
psychische Gesundheit mit 12 %.
Bei Ärztinnen und
Ärzten einschließlich Zahnärztinnen und Zahnärzten lag der
größte Arbeitsanteil im Tätigkeitsbereich Kinder- und
Jugendgesundheit (30 %), gefolgt vom Bereich Begutachtung
von Erwachsenen (18 %).
„Ermittlungsbehörden gehen in koordinierter Aktion gegen
internationales Rauschgiftnetzwerk vor
Sicherstellung von Beweismitteln in Nordrhein-Westfalen,
Hessen und Bulgarien bei gemeinsamen Maßnahmen der
Staatsanwaltschaft Duisburg mit Bundeskriminalamt, Polizei
Nordrhein-Westfalen, Zoll und Steuerfahndung
In
einer koordinierten Aktion sind Ermittlungsbehörden am
Dienstag, 09.06.2026, gemeinsam gegen ein international
agierendes Netzwerk des organisierten Rauschgifthandels
vorgegangen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg vollstreckte
gemeinsam mit dem BKA und mit Unterstützung der Polizei
Nordrhein-Westfalen (NRW), der Steuerfahndung NRW sowie in
enger Kooperation mit der Staatsanwaltschaft Varna
(Bulgarien) an insgesamt 15 Objekten richterliche
Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Duisburgs.
Die
Maßnahmen fanden zeitgleich in NRW, Hessen und Bulgarien
statt. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden
umfangreiches Beweismaterial, darunter eine scharfe
Schusswaffe, ca. 20.000,- Euro Bargeld und eine erhebliche
Menge an Betäubungsmitteln aufgefunden und sichergestellt.
Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauert an.
Im Zuge der Maßnahmen wurde einer der
Hauptbeschuldigten vorläufig festgenommen. Gegen ihn besteht
der dringende Tatverdacht u.a. des bewaffneten
Handeltreibens mit Cannabis und des gewerbsmäßigen
Handeltreibens mit Cannabis jeweils in nicht geringer Menge.
Er wird heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg dem
Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dinslaken vorgeführt,
der über die Anordnung der Untersuchungshaft entscheidet.
Die Ermittlungen richten sich gegen ein Netzwerk aus elf
Beschuldigten verschiedener Nationalitäten im Alter zwischen
26 und 63 Jahren. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, ein
Firmennetzwerk aufgebaut und betrieben zu haben, um darüber
erhebliche Mengen an Rauschgift aus Südamerika und Thailand
auf dem See- und Luftweg illegal nach Deutschland
einzuführen. Im Zuge der bisherigen Ermittlungen konnte
bereits eine Lieferung von 140 Kilogramm Marihuana
sichergestellt werden.
Zudem steht das Netzwerk im
Verdacht, mehrere Millionen Euro bislang ungeklärter
Herkunft ins Ausland transferiert zu haben.
Die
Ermittlungen werden wegen des Verdachts des bandenmäßigen
Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Cannabis in nicht
geringer Menge, der Geldwäsche und der Steuerhinterziehung
im besonders schweren Fall geführt.
Der Fall
verdeutlicht exemplarisch die Flexibilität und
Anpassungsfähigkeit krimineller Gruppierungen im Bereich der
Organisierten Rauschgiftkriminalität. Sie reagieren
fortlaufend auf polizeiliche Maßnahmen. Dabei missbrauchen
sie legale Strukturen und passen Einfuhrwege und
Transportmodi an, um sich dem Zugriff nationaler Behörden zu
entziehen.
Die Ermittlungen und der Einsatz
erfolgten in enger Abstimmung mit der
Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main –
Eingreifreserve–, der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe
Rauschgift des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und des
Polizeipräsidiums Frankfurt am Main sowie dem Gemeinsamen
Finanzermittlungszentrum von Justiz, Polizei und
Finanzbehörden (Hessen), die in einem gesonderten Verfahren
umfangreiche Ermittlungen gegen eine parallel agierende
Tätergruppierung mit Schwerpunkt in Hessen führen.“
Dieter Nuhr und seine Seitenhiebe gegen Bärbel Bas –
ein persönlicher oder politischer Feldzug? Der
inzwischen ins Rentenalter kommende Satiriker und
Kabarettist aus dem Rheinland teilt in Berlin regelmäßig
gegen die Duisburger Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas aus.
Dass er Politikerinnen und Politiker aufs Korn nimmt, gehört
zwar zum Grundrepertoire seines Berufs, auffällig ist
jedoch, dass er Zitate und Auftritte der Duisburgerin
zunehmend drastisch und derb verarbeitet – in einer Weise,
die beim Publikum die Frage aufkommen lässt, ob Nuhr
schlicht den guten Geschmack verloren hat oder ob eine
persönliche Abneigung im Spiel ist.
Wer mehr als 50
Jahre deutsches Kabarett verfolgt hat, erinnert sich an
Dieter Hildebrandt, Hanns-Dieter Hüsch, die Stachelschweine,
die Wühlmäuse und viele andere. Auch sie waren bissig und
griffen amtierende Politiker mit scharfen Sprüchen an. Doch
sie wussten, wo die Grenze zwischen satirischer Zuspitzung
und persönlicher Verletzung verläuft – eine Grenze, die
spätestens seit Fällen wie dem um Jan Böhmermann sensibel
geworden ist.
Satire – ja. Persönliche Herabwürdigung
– nein. Genau deshalb wirkt Nuhrs Umgang mit Bas zunehmend
fragwürdig. Denn es geht auch anders, wie er selbst es
jahrelang schon umgesetzt hatte. Harald Jeschke
Bergmannsheil Bochum und BG Klinikum Duisburg sollen
fusionieren Das Berufsgenossenschaftliche
Universitätsklinikum Bergmannsheil und das BG Klinikum
Duisburg sollen unter das gemeinsame Dach einer gGmbH
zusammengeführt werden. Das hat der Hauptausschuss der
Kliniken der gesetzlichen Unfallversicherung (BG Kliniken)
einstimmig beschlossen.
Mit dem Zusammenschluss
sollen Synergien erzielt und beiden Standorten neue
Entwicklungsperspektiven eröffnet werden. Die BG Kliniken
in Bochum und Duisburg sind besonders für die regionale
Notfall- und Schwerverletztenversorgung wichtig. Als Teil
der Ruhr-Universität Bochum übernimmt das Bergmannsheil
zudem zentrale Aufgaben in der Forschung und Lehre.
Weiterhin kooperiert auch das BG Klinikum Duisburg mit der
Universität Duisburg-Essen. Außerdem soll in Duisburg in den
kommenden Jahren eine neue Reha-Klinik für
unfallversicherte Patienten aus ganz Deutschland errichtet
werden. Informationen:
https://www.bg-kliniken.de
WM-Prognose:
Spanien hat statistisch die besten Titelchancen
Spanien wird wahrscheinlich
Fußball-Weltmeister – zumindest aus statistischer
Perspektive. Das sagt ein internationales Forschungsteam
unter Beteiligung der Technischen Universität Dortmund
mithilfe von Maschinellem Lernen voraus. Demnach hat das
spanische Team eine Wahrscheinlichkeit von 14,5 Prozent, die
WM zu gewinnen.
Dicht dahinter liegen England und
Frankreich mit einer Wahrscheinlichkeit von jeweils 12,4
Prozent, gefolgt von Deutschland mit einer 11,2-prozentigen
Titelwahrscheinlichkeit. Die Prognose stützt sich auf
zahlreiche Informationen wie Spielstärke, Buchmacherquoten,
Spieler-Ratings sowie durchschnittlichem Marktwert der
Kader.
Das
deutsche Team erreicht laut Berechnung mit einer
Wahrscheinlichkeit von 70,5 Prozent die Runde der besten 16
und mit 30 Prozent das Halbfinale. Neben der TU Dortmund
sind die Universität Innsbruck, die TU München und die
norwegische Hochschule Molde an dem Projekt beteiligt. idr -
Informationen:
https://www.zeileis.org/news/fifa2026/
Fußball-WM 2026: Apotheken in Duisburg informieren zu
Gesundheitsrisiken durch lange Fußballnächte
Späte Anstoßzeiten in Nordamerika bringen
Schlafrhythmus, Ernährung und Medikamenten- einnahme vieler
Fans durcheinander. Die Apotheken beraten zu Risiken und
Prävention. Duisburg, 10.06.2026 Wenn bei der
FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und
Mexiko der Ball rollt, beginnt für Millionen Fußballfans in
Deutschland eine Ausnahmezeit.
Aufgrund der Zeit-
verschiebung werden zahlreiche Spiele erst am späten Abend
oder in der Nacht übertragen. Über mehrere Wochen hinweg
geraten dadurch bei vielen Menschen Schlafrhythmus, Essge-
wohnheiten und gewohnte Alltagsroutinen aus dem Takt. Was
für viele Fans zum WM-Erlebnis dazugehört, kann insbesondere
für Menschen mit chronischen Erkrankungen gesundheitliche
Folgen haben.
Schlafmangel, Alkohol, unregelmäßige
Mahlzeiten oder eine nachlässige Medikamenteneinnahme können
den Organismus zusätzlich belasten und bestehende
Beschwerden verstärken. Genau hier leisten Apotheken einen
wichtigen Beitrag: Wir beraten individuell, erkennen Risiken
frühzeitig und helfen dabei, gesundheitliche Probleme zu
vermeiden“, sagt Christoph Herrmann, Pressesprecher der
Apotheken in Duisburg.
Wenn Alkohol auf Medikamente
trifft Für viele Fans gehören Bier und andere alkoholische
Getränke zum Fußballabend dazu. Häufig wird jedoch
unterschätzt, dass Alkohol die Wirkung zahlreicher
Arzneimittel beeinflussen oder Nebenwirkungen verstärken
kann. Besonders bei Medikamenten gegen Bluthochdruck,
Schmerzen, Depressionen, Allergien oder Diabetes können
Wechselwirkungen auftreten.
Diese reichen von
verstärkter Müdigkeit und Kreislaufproblemen bis hin zu
einer verminderten Wirksamkeit der Therapie. „Viele Menschen
sind überrascht, welche Auswirkungen Alkohol auf die
Sicherheit und Wirk- samkeit ihrer Arzneimittel haben kann.
Die persönliche Beratung in der Apotheke schafft hier Klar-
und Sicherheit“, erklärt Apotheker Herrmann.
Bestenfalls solle man jedoch komplett auf Alkohol verzichten
und auf erfrischende antialkoholische Getränke
zurückgreifen. Herz unter Hochspannung Elfmeterschießen,
Verlängerungen oder Last-Minute-Tore treiben nicht nur die
Emotionen, sondern auch Puls und Blutdruck in die Höhe. Wie
stark Fußballfans körperlich auf wichtige Spiele reagieren
können, zeigt eine aktuelle Studie der Universität
Bielefeld.
In Auf einen Blick: Gesund durch die WM-Nächte •
Medikamente möglichst zur gewohnten Zeit einnehmen. •
Alkohol vermeiden: insbesondere bei Medikamenteneinnahme.
• Auf ausreichend Schlaf und Erholung achten. • Wasser
statt Bier: alkoholfreie Alternativen bevorzugen. •
Gemüse, Obst und Nüsse sind bessere Snacks als Chips & Co.
• Beschwerden wie Herzrasen, Schwindel oder Atemnot ernst
nehmen. • Die Apotheken vor Ort beraten zu Arzneimitteln
und Gesundheitsrisiken.

Wenn die WM bis tief in die Nacht läuft, sorgen die
Apotheken mit ihrem Nacht- und Notdienst für eine sichere
Arzneimittelversorgung - Foto ABDA
Mehr...
RAG-Stiftung hat bislang zwei Milliarden Euro für
Ewigkeitsaufgaben aufgewendet
Mehr als zwei Milliarden Euro hat die RAG-Stiftung
seit dem Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus 2018 für die
Ewigkeitsaufgaben aufgewendet. Im ersten Quartal dieses
Jahres wurde diese Marke überschritten. Das gab die Essener
Stiftung heute beim Jahresgespräch bekannt.
2025
lagen die Ausgaben für die Ewigkeitsaufgaben bei 309
Millionen Euro (Vorjahr: 288 Millionen Euro). Der
Jahreserfolg der Stiftung belief sich im abgelaufenen
Geschäftsjahr auf rund 420 Millionen Euro (Vorjahr: 452
Millionen Euro, bereinigt um den Sondereffekt aus dem
Verkauf eines Evonik-Aktienpakets). Das Vermögen der
RAG-Stiftung belief sich auf 15,9 Milliarden Euro (Vorjahr:
17 Milliarden Euro).
Das Fördervolumen wurde 2025
erstmals auf 35 Millionen Euro erhöht (Vorjahr: 32 Millionen
Euro). Dabei flossen in Bildungsprojekte rund 17 Millionen
Euro, in die Wissenschaftsförderung elf Millionen Euro und
in den Bereich Kultur sieben Millionen Euro. Bis Ende des
Jahres 2026 wird die RAG-Stiftung insgesamt rund 310
Millionen Euro in ihre Förderaktivitäten investiert haben.
Ein Schwerpunkt liegt weiterhin auf der
Bildungsförderung sozioökonomisch benachteiligter Kinder und
Jugendlicher. Die privatrechtliche RAG-Stiftung wurde 2007
gegründet. Seit Anfang 2019 übernimmt sie die Finanzierung
der Ewigkeitsaufgaben des deutschen Steinkohlenbergbaus an
Ruhr, Saar und in Ibbenbüren. Außerdem fördert sie
zahlreiche Projekte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft
und Kultur. Informationen:
http://www.rag-stiftung.de
Manifesta 16 Ruhr feiert am 20. Juni Eröffnung auf
dem Welterbe Zollverein Duisburg ist einer der
Hauptstandorte der Biennale
Die Manifesta, die europäische nomadische Biennale
für zeitgenössische Kunst, feiert mit einem großen Fest am
Samstag, 20. Juni, in Essen die Eröffnung ihrer 16. Ausgabe.
Das Hauptprogramm findet vom 21. Juni bis 4. Oktober unter
dem Titel "This is not a church" in zwölf aufgegebenen oder
umgewidmeten Nachkriegskirchengebäuden in Bochum, Duisburg,
Essen und Gelsenkirchen statt.

Die Manifesta 16 Ruhr startet am 20. Juni mit der
Eröffnungsfeier auf dem Welterbe Zollverein in Essen ©
Manifesta
Mehr als 100 internationale Künstlerinnen
und Künstler liefern Beiträge dazu. Sechs weitere Städte im
Ruhrgebiet sind durch insgesamt 16 Sonderprojekte im Rahmen
des Programmes Manifesta 16+ an der Biennale beteiligt. Die
Duisburger Kulturkirche Liebfrauen ist der Ankerpunkt der
Manifesta 16 Ruhr und lockt mit einer großen Bandbreite von
Führungen, Workshops, künstlerischen Interventionen,
Ausstellungen und Veranstaltungen.
Überdies wird im
Rahmen des Manifesta+-Projektes "Ludgeriplatz 2.0"
öffentlicher Raum aktiviert, um die Nachbarschaften in
Entwicklungen vor Ort einzubinden. Die zentrale
Eröffnungsfeier findet am 20. Juni von 18 bis 23 Uhr auf dem
Welterbe Zollverein in Essen statt. Im dortigen Ehrenhof
wird die Manifesta 16 Ruhr die kulturelle Strahlkraft des
Ruhrgebietes zeigen und die Region mit einem weitverzweigten
Netzwerk europäischer Kulturakteure in Verbindung bringen.
Live und vor Ort zeigen die Manifesta
16-Teilnehmer Dúo Barber-Palacios ihre großangelegte
Komposition für Kirchenglocken. Der Ruhrkohle-Chor sowie das
Bochumer Kollektiv Cute Community Circuit, das die
Diaspora-Künstlerinnen und -Künstler Başak Merev,
Jamalsrevenge, Justice, Kioomars Musayyebi, Mohammad Tamim
und Orli zusammenbringen wird, runden die Live-Darbietungen
ebenso ab wie die DJs Oda Haliti und Kessler (live).
Kooperationspartner der Veranstaltung ist die Stiftung
Zollverein. Die Manifesta 16 wurde von einer breiten Allianz
um den Regionalverband Ruhr (RVR) und das
NRW-Kulturministerium ins Ruhrgebiet eingeladen, um zu
ergründen, wie aufgegebene Kirchengebäude in Orte für
kulturellen Austausch, nachbarschaftliche Begegnung und
gesellschaftlichen Zusammenhalt verwandelt werden können.
Das Festival steht unter der
Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter
Steinmeier. idr - Informationen:
https://manifesta16.org/programme/erffnung-der-manifesta-16-ruhr
Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten:
EU-Kommission veröffentlicht Verhaltenskodex
Die Europäische Kommission hat den endgültigen
Verhaltenskodex zur Kennzeichnung von KI-generierten
Inhalten veröffentlicht. Der Kodex ist freiwillig und
enthält praktische Maßnahmen, die Anbietern und Nutzern
generativer Systeme künstlicher Intelligenz (KI) dabei
helfen sollen, die Transparenzpflichten des KI-Gesetzes zu
erfüllen. Sie gelten ab dem 2. August 2026.
Klare
Kennzeichnung von Deepfakes und KI-generierten Texten Ab
diesem Zeitpunkt schreibt der KI-Gesetz in wichtigen Fällen
eine eindeutige Kennzeichnung vor. Deepfakes und
KI-generierte oder mithilfe von KI bearbeitete Texte, die zu
Themen von öffentlichem Interesse veröffentlicht werden,
müssen eindeutig gekennzeichnet werden.
Informationspflicht bei Chatbot Nutzer müssen zudem darüber
informiert werden, wenn sie mit einem interaktiven
KI-System, wie beispielsweise einem Chatbot interagieren.
Diese Transparenzanforderungen helfen den Menschen dabei, zu
erkennen, wann Inhalte durch KI generiert oder verändert
wurden. Das verringert das Risiko von Täuschung und
Manipulation.
Henna Virkkunen,
Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität,
Sicherheit und Demokratie, sagte: „Die Europäerinnen und
Europäer haben ein Recht darauf, zu erfahren, ob das, was
sie sehen, hören oder lesen, von KI erstellt oder verändert
wurde, insbesondere wenn solche Inhalte die öffentliche
Debatte beeinflussen können. Durch Transparenz schaffen wir
Vertrauen.
Dieser Verhaltenskodex bietet
KI-Anbietern und -Anwendern eine klare und praktische
Möglichkeit, KI-generierte Inhalte und Deepfakes im Einklang
mit den Bestimmungen des KI-Gesetzes zu kennzeichnen, die ab
dem 2. August gelten. Ich fordere sie auf, sich an den Kodex
zu halten und bei der Entwicklung und dem Einsatz
verantwortungsvoller und vertrauenswürdiger KI eine
Vorreiterrolle zu übernehmen.“
Der Kodex steht nun
zur Unterzeichnung bereit. Die Kommission lädt alle Anbieter
und Betreiber zur Unterzeichnung ein. Der Kodex wird durch
Leitlinien der Kommission ergänzt.
KI-Assistenten bei WhatsApp: Kommission verhängt
einstweilige Maßnahmen gegen Meta Die
Europäische Kommission hat angeordnet, dass Meta
konkurrierenden allgemeinen KI-Assistenten wieder freien
Zugang zu WhatsApp gewähren und diesen Zugang bis zum Ende
des Kartellverfahrens der Kommission aufrechterhalten muss.
Damit soll verhindert werden, dass das Verhalten von Meta,
das dem ersten Anschein nach gegen die
EU-Wettbewerbsvorschriften verstößt, einen schweren und
nicht wiedergutzumachenden Schaden für den Wettbewerb auf
diesem wachsenden Markt zur Folge hat.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg laden zu zwei Repair-Cafés im
Juni ein
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg laden im Juni
erneut zu zwei Repair-Cafés in den Recyclingzentren Nord und
Mitte ein. Unter dem Motto „Gemeinsam reparieren statt
entsorgen“ erhalten Bürgerinnen und Bürger Unterstützung
dabei, defekte Alltags- und Gebrauchsgegenstände gemeinsam
mit ehrenamtlichen Reparateurinnen und Reparateuren des
Vereins DUISentrieb instand zu setzten. Ziel des kostenlosen
Angebots ist es, Ressourcen zu schonen, Abfälle zu vermeiden
und Wissen rund ums Reparieren weiterzugeben.
In den
Repair-Cafés wird geschraubt, gelötet, geleimt und
getüftelt. Unterstützt werden die Teilnehmenden von
erfahrenen Reparateurinnen und Reparateuren, die ihr
handwerkliches Know-how ehrenamtlich zur Verfügung stellen.
„Repair-Cafés verbinden praktischen Klima- und
Umweltschutz mit Gemeinschaft. Viele Dinge lassen sich mit
wenig Aufwand weiter nutzen – und genau dabei möchten wir
die Menschen unterstützen“, sagt die Abfallberaterin Petra
Hoffmann von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg. „Besonders
schön ist, dass Wissen weitergegeben wird.“
Das
Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte ist ein monatliches
Angebot. Aufgrund einer Baustelle am bisherigen
Veranstaltungsort im Citywohnpark findet es bei den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg statt.
Ein besonderes
Zusatzangebot gibt es im Recyclingzentrum Nord Im
Recyclingzentrum Nord gibt es im Juni ein besonderes
Zusatzangebot: Eine Näherin unterstützt bei der Reparatur
defekter Kleidung. Für eine gemütliche Atmosphäre sorgt
außerdem die Schülerfirma „Back4you“ der
Herbert-Grillo-Gesamtschule mit selbst gebackenem Kuchen und
Kaffee.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Die Termine im
Juni: Repair-Café im Recyclingzentrum Nord Datum:
Mittwoch, 17. Juni 2026 Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Nord Im Holtkamp 84, 47167 Duisburg
Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte Datum:
Freitag, 19. Juni 2026 Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt.
Und
wer im Juni keine Zeit hat: Am Freitag, 17. Juli 2026,
öffnet das Repair-Café erneut im Recyclingzentrum Mitte
seine Türen.
Stadtmuseum: Führung „Cash! Eine
Geschichte des Geldes“ Das Kultur- und
Stadthistorische Museum lädt am kommenden Sonntag, 14. Juni,
um 15 Uhr am Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen zu einem
Streifzug durch die Geschichte des Geldes in der
Dauerausstellung „Cash!“. Ferdinand Leuxner nimmt die
Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise rund um die
Welt zu verschiedenen Formen, Funktionen und Folgen des
Geldes im Lauf von sechs Jahrtausenden.
Die Gäste
erfahren, was Geld eigentlich ist, ob es sich lohnt,
steinreich zu sein, wieso die Münze drei Mal erfunden wurde
und wie das älteste Papiergeld der Welt aussieht. Ein
kleines Tauschregal in der Ausstellung darf gern um ein
Mitbringsel bereichert werden – dafür darf man sich dann
natürlich auch etwas mitnehmen.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt
enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder
und ermäßigte Personen zwei Euro. Das gesamte Programm ist
unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

NRW: Zahl der Sterbefälle ist 2025 zum dritten Mal in
Folge gesunken
* 2025 sind in NRW rund 219.000 Personen verstorben *
Anstieg der Sterbefälle entgegen dem NRW-Trend in 21 von 53
Kreisen und kreisfreien Städten * Die meisten
Sterbefälle ereigneten sich im Januar
Im Jahr 2025 starben in NRW 218.721 Menschen. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, lag die Zahl der
Gestorbenen damit um 0,8 % unter dem Vorjahreswert von
220.432 Gestorbenen. Die Zahl der Sterbefälle ging somit das
dritte Jahr in Folge zurück, nachdem 2022 mit 234.176
Gestorbenen ein bisheriger Höchstwert verzeichnet wurde.

Anstieg der Sterbefälle entgegen dem NRW-Trend in 21 von 53
Kreisen und kreisfreien Städten In 30 Kreisen und
kreisfreien Städten wurden weniger Sterbefälle als im
Vorjahr erfasst. Die stärksten Rückgänge verzeichneten
der Kreis Viersen mit 4,8 %, der Rheinisch-Bergische
Kreis mit 4,5 % und Köln mit 4,2 %. Entgegen dem
landesweiten Trend stieg in 21 Kreisen und kreisfreien
Städten die Zahl der Sterbefälle im Vergleich zum Vorjahr.

Die höchsten Anstiege erfolgten im Kreis Warendorf mit
3,7 % und dem Oberbergischen Kreis sowie der Stadt
Bottrop mit jeweils 3,5 %. Die meisten Sterbefälle
ereigneten sich im Januar Im Januar starben rund 21.500
Menschen und damit mehr als in allen anderen Monaten des
Jahres 2025. Von Juni bis September blieb die Sterbefallzahl
weitgehend stabil, während sie zum Herbst hin wieder
anstieg.
Gut 7 % der Steuerpflichtigen zahlten 2022 den
Spitzensteuersatz
Auf die Steuerpflichtigen, die mit dem Spitzensteuersatz
besteuert wurden, entfiel 2022 knapp die Hälfte (49 %) des
gesamten Einkommensteueraufkommens
Im Jahr 2022 wurden in Deutschland rund 3,2 Millionen
Steuerpflichtige mit dem Spitzensteuersatz von 42 %
besteuert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, entspricht dies einem Anteil von 7,4 % aller
unbeschränkt Steuerpflichtigen mit einem zu versteuernden
Einkommen.
Auf diese Steuerpflichtigen entfielen mit
621 Milliarden Euro knapp 30 % der Gesamteinkünfte und mit
186 Milliarden Euro knapp die Hälfte (49 %) des gesamten
Einkommensteueraufkommens. Ihre durchschnittlich erzielten
Jahreseinkünfte lagen bei 196 000 Euro.
In Deutschland wird ein progressiver Steuersatz angewendet,
der mit steigendem Einkommen ansteigt. Dadurch werden die
Steuerpflichtigen unterschiedlich stark belastet. Die
Einkommensgrenze, ab der der Spitzensteuersatz galt, lag
2022 bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen von
58 597 Euro (beziehungsweise 117 194 Euro bei gemeinsam
veranlagten Personen).
Zu beachten ist, dass der
Spitzensteuersatz nicht für das gesamte Einkommen fällig
wird, sondern für den Betrag über der Einkommensgrenze. Rund
141 000 der 3,2 Millionen Steuerpflichtigen mit
Spitzensteuersatz verzeichneten ein Jahreseinkommen über
277 826 Euro (555 652 Euro für gemeinsam veranlagte
Personen). Ab dieser Einkommensgrenze galt 2022 der
Höchststeuersatz von 45 %, die sogenannte Reichensteuer.
Auf diese 0,3 % aller unbeschränkt Steuerpflichtigen
entfielen rund 7,6 % aller Einkünfte und 15,3 % der
Steuersumme. Steuerpflichtige mit Spitzensteuersatz:
Deutliche Zunahme seit 2012 Im Vergleich zu 2012 ist der
Anteil der Steuerpflichtigen mit Spitzensteuersatz von 5,4 %
aller Steuerpflichtigen auf 7,4 % im Jahr 2022 gestiegen.
Basierend auf einem Progressionsbericht wird der
Steuertarif im Einkommensteuergesetz seit 2016 regelmäßig an
die Inflation angepasst. Damit wurden die Beträge, ab denen
der Spitzensteuersatz greift, jährlich angehoben. Seitdem
hat sich der Anstieg, zusätzlich bedingt durch einen
Rückgang zu Beginn der Corona-Pandemie, verlangsamt.

Im Jahr 2022 entfiel auf die Steuerpflichtigen mit
Spitzensteuersatz 49 % des gesamten
Einkommensteueraufkommens; 2012 waren es noch 42 %.
Steuerpflichtige erzielten 2,1 Billionen Euro
Gesamteinkünfte Insgesamt wurden 2022 von allen
Steuerpflichtigen zusammen Einkünfte in Höhe von
2,1 Billionen Euro erzielt. Die Gesamteinkünfte lagen damit
um 127 Milliarden Euro oder 6,5 % höher als im Vorjahr. Die
von den Arbeitgebern einbehaltene Lohnsteuer zusammen mit
der von den Finanzbehörden festgesetzten Einkommensteuer für
2022 betrug 376 Milliarden Euro, was einer Steigerung von
19 Milliarden Euro (+5,2 %) gegenüber 2021 entspricht.
NRW: Unternehmensinsolvenzen im 1. Quartal 2026 auf
dritthöchstem Stand der letzten 10 Jahre
* 9,4 % mehr Unternehmensinsolvenzen als im 1. Quartal 2025
* Insolvenzhäufigkeit pro 10.000 Unternehmen im
Wirtschaftsabschnitt „Verkehr und Lagerei“ am höchsten *
Zahl der betroffenen Beschäftigten rückläufig – Anstieg um
rund 31 % bei den voraussichtlichen Forderungen
Im 1. Quartal 2026 haben die Amtsgerichte in
Nordrhein-Westfalen 1.720 beantragte Unternehmensinsolvenzen
gemeldet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das
9,4 % mehr als im 1. Quartal 2025. Damals hatte es 1.572
gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben. Die Zahl der
Unternehmensinsolvenzen erreichte im 1. Quartal 2026 den
dritthöchsten Stand innerhalb der letzten 10 Jahre. Mehr
Insolvenzen gab es nur im 2. Quartal 2016 und im 3. Quartal
2025.

Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und
Lagerei am höchsten Im 1. Quartal 2026 wurden bezogen
auf jeweils 10.000 Unternehmen durchschnittlich 23,2
Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Die höchste
Insolvenzhäufigkeit verzeichnete dabei
der Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei” mit 47,9
gemeldeten Insolvenzverfahren je 10.000 Unternehmen in
diesem Wirtschaftsbereich. Es folgten das „Gastgewerbe” mit
45,2 Verfahren und das „Baugewerbe” mit 44,1 Verfahren je
10.000 Unternehmen.
Rückgang bei den betroffenen
Beschäftigten – Anstieg bei den voraussichtlichen
Forderungen Die Zahl der insgesamt von einer
Unternehmensinsolvenz betroffenen Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer war im 1. Quartal 2026 mit 5.468 Beschäftigten
um 46,9 % niedriger als im entsprechenden Vorjahresquartal.
Damals hatte es 10.296 betroffene Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer gegeben.
Nach ersten Auswertungen lag
im 1. Quartal 2026 der Großteil der betroffenen
Beschäftigten im Wirtschaftsbereich „Verarbeitendes
Gewerbe”. Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der
Unternehmensinsolvenzen summierte sich im 1. Quartal 2026
auf 2,7 Milliarden Euro. Damit waren die Forderungen um
30,9 % höher als im Vorjahresquartal. Damals hatte die Höhe
der summierten Forderungen bei rund 2 Milliarden Euro
gelegen.
Gesamtzahl der Insolvenzen fast 16 % höher
als im Vorjahresquartal Die Gesamtzahl der gemeldeten
Insolvenzverfahren in NRW (Unternehmens- und
Privatinsolvenzen) war im 1. Quartal 2026 mit 8.604
Verfahren um 15,9 % höher als im entsprechenden
Vorjahresquartal (1. Quartal 2025: 7.421 Verfahren).
Neben den Unternehmensinsolvenzen gab es unter anderem
5.347 Verbraucherinsolvenzen, deren Zahl um 22,1 % gestiegen
ist (1. Quartal 2025: 4.378 Verfahren). Weitere
Quartalsergebnisse finden sich auf unserer Statistikseite.
Rund drei Viertel der im Jahr 2025 errichteten
Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen
• Anteil von Wärmepumpen als hauptsächliche Heizung binnen
zehn Jahren mehr als verdoppelt – von 31,4 % im Jahr 2015
auf zuletzt 73,6 % • Baugenehmigungen: 83,0 % der 2025
genehmigten Wohngebäude sollen hauptsächlich mit Wärmepumpen
heizen • Gasheizungen haben einen Anteil von 10,5 % an
den fertiggestellten und 2,2 % an den genehmigten
Wohngebäuden
Ein immer größerer Teil neuer Wohngebäude wird mit Hilfe von
Wärmepumpen beheizt. Knapp drei Viertel (73,6 %) der rund 58
900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland
nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der
Heizenergie. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis)
mit. Gegenüber dem Jahr 2024 mit 69,4 % der rund 76 100
fertiggestellten Wohngebäude ist der Anteil weiter
gestiegen.
Binnen zehn Jahren hat er sich mehr als
verdoppelt: 2015 waren Wärmepumpen in 31,4 % der 105 600
fertiggestellten Wohngebäude die hauptsächliche Heiztechnik.
Wärmepumpen nutzen zum Heizen Geo- und Umweltthermie, die zu
den erneuerbaren Energiequellen zählen.

In vier von fünf neuen Wohngebäuden werden
erneuerbare Energiequellen zum Heizen genutzt Inzwischen
werden knapp vier von fünf neu errichteten Wohngebäuden
hierzulande überwiegend mit erneuerbaren Energien beheizt:
In 78,2 % der 2025 fertiggestellten Wohngebäude waren
erneuerbare die hauptsächliche Energiequelle für das Heizen.
2015 hatte der Anteil noch bei 38,0 % gelegen. Zu
den erneuerbaren Energien bei Heizungen zählen neben Erd-
oder Luftwärmepumpen auch Holz, etwa in Pelletheizungen oder
Kaminöfen (Anteil als hauptsächliche Heizenergiequelle 2025:
3,5 %), Solarthermie (0,6 %), Biogas/Biomethan (0,4 %) sowie
sonstige Biomasse (0,2 %).
Erneuerbare Energien
kommen aber auch als ergänzende Energiequelle zum Einsatz,
beispielsweise durch einen Holzofen. Ob als hauptsächliche
oder weitere Quelle – insgesamt werden erneuerbare Energien
2025 in vier von fünf neuen Wohngebäuden (85,2 %) zum Heizen
genutzt. 2015 lag der Anteil noch bei 61,5 %.
Nur
noch in jedem zehnten neuen Wohngebäude wird primär mit Gas
geheizt Als zweitwichtigste Hauptenergiequelle wurde im
Jahr 2025 Erdgas eingesetzt – in 10,5 % der fertiggestellten
Wohngebäude. 2024 hatten Gasheizungen als hauptsächliche
Energiequelle im Wohnungsneubau noch einen Anteil von
15,0 %.
2015 wurde noch mehr als die Hälfte (51,5 %)
der damals fertiggestellten Wohngebäude hauptsächlich mit
Erdgas beheizt. Nach Wärmepumpen und Gasheizungen ist
Fernwärme die drittwichtigste Hauptenergiequelle, die zum
Heizen neuer Wohngebäude eingesetzt wird (2025: 8,3 %).
Ölheizungen wurden 2025 nur noch in 190 neuen Wohngebäuden
als Hauptheizung eingesetzt, das waren 0,3 % aller
Neubauten.
Gut vier von fünf genehmigten
Wohnneubauten sollen hauptsächlich mit Wärmepumpen heizen
Der Trend zum Heizen mit erneuerbaren Energien zeigt
sich auch beim Planen neuer Wohngebäude. 87,0 % der 62 100
im Jahr 2025 genehmigten Wohngebäude sollen hauptsächlich
mit erneuerbarer Energie beheizt werden. In den allermeisten
Fällen handelt es sich um Wärmepumpen: Sie sollen in 83,0 %
der genehmigten Neubauten als Hauptheizung zum Einsatz
kommen. Erdgas als häufigster konventioneller
Energieträger spielt mit einem Anteil von 2,2 % auch bei der
Planung neuer Wohngebäude eine immer kleinere Rolle.
Bestehende Gebäude mit Wohnraum werden mehrheitlich mit Gas
beheizt Bei den bestehenden Gebäuden mit Wohnraum dominiert
dagegen Erdgas als primärer Energieträger: Nach Ergebnissen
des Zensus 2022 wurden mehr als die Hälfte (53,9 %) der
bestehenden Gebäude mit Wohnraum mit Erdgas beheizt.
Bei rund einem Viertel (24,7 %) der Gebäude mit Wohnraum
kam Heizöl zum Einsatz. Erneuerbare Energiequellen zum
Heizen spielten im Gesamtbestand 2022 mit einem Anteil von
10,2 % noch eine untergeordnete Rolle. Mit Solar- oder
Geothermie, Umwelt- oder Abluftwärme (in der Regel mit Hilfe
von Wärmepumpen) wurden 4,2 % der bestehenden Gebäude mit
Wohnraum beheizt.
Bundesarbeitsministerin Bas setzt mit Berliner Schülerinnen
und Schülern ein Zeichen gegen Kinderarbeit
Anlässlich des Welttages gegen Kinderarbeit (ab 2002 am 12.
Juni) haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Panketal
gemeinsam mit Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und
Soziales, eine kreative Mitmachaktion der Kindernothilfe
unterstützt. Mit dem Aufdruck „Stopp die weltweite Ausbeutung
von Kindern! Trage Verantwortung!“ gestalteten die Kinder
Stofftaschen, die zusammen mit Bärbel Bas im Ministerium
verteilt wurden, um auf das Thema Kinderarbeit hinzuweisen.

Action!Kidz des Gymnasiums Panketal überreichen Bärbel Bas
Stofftaschen mit wichtiger Botschaft.
Weltweit sind
über 138 Millionen Mädchen und Jungen von Kinderarbeit
betroffen – mit gravierenden Folgen für ihre Bildung und
Entwicklung. Die Aktion war Teil der bundesweiten
Kindernothilfe-Schulkampagne „Action!Kidz“, für die die
Ministerin die Schirmherrschaft übernommen hat. Im
Ministerium bedruckten die Kinder der 6. Klasse des
Gymnasiums Panketal Stofftaschen, die Bärbel Bas anschließend
signierte und an die Mitarbeitenden des Ministeriums
verteilte.
„Die Botschaften auf den Taschen sind mehr
als nur Worte – sie sind ein Aufruf zum Handeln. Ich bin
beeindruckt von dem kreativen Einsatz der Schülerinnen und
Schüler und hoffe, dass wir so gemeinsam die Gesellschaft für
dieses wichtige Thema sensibilisieren können“, betonte Bärbel
Bas.
Bei einer anschließenden Gesprächsrunde
tauschte sich die Ministerin mit der Schulgruppe über
Ursachen und Folgen von Kinderarbeit aus. „Alle Kinder
sollten so wie wir ein Recht auf Bildung haben“, betonte
dabei die elfjährige Marlena. Mit ihrer Aktion machten die
Mädchen und Jungen deutlich, dass Kinderrechte weltweit
geschützt werden müssen.
„Internationale Solidarität
beginnt im Klassenzimmer. Kinder setzen sich für
Gleichaltrige weltweit ein, bekämpfen somit wirtschaftliche
Ausbeutung und üben gleichzeitig, wie lebendige
Zivilgesellschaft funktioniert“, erklärte Katrin Weidemann,
Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe. Weitere
Informationen unter:
www.actionkidz.de
Mit der Kampagne „Action!Kidz –
Kinder gegen Kinderarbeit“ engagieren sich jedes Jahr
Tausende Jungen und Mädchen bei der Kindernothilfe für
Kinder, die weltweit unter ausbeuterischen Bedingungen
arbeiten. Seit 2007 haben rund 75.000 Action!Kidz über
1.400.000 Euro an Spenden gesammelt. Als eine der größten
Kinderhilfsorganisationen in Deutschland unterstützt die
Kindernothilfe benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem
Weg in ein selbstbestimmtes Leben.
Lebenszufriedenheit der Großstädter steigt, Erfurt
neue Nummer 1. Duisburg verdrängte Hamburg vom neunten
Rang
Erfurt ist in diesem Jahr die glücklichste
Großstadt Deutschlands, während Rostock mit großem Abstand
das Schlusslicht bildet. Insgesamt nimmt die
Lebenszufriedenheit in den deutschen Großstädten weiter zu,
allerdings deutlich langsamer als in den Vorjahren. Einwohner
westdeutscher Städte sind zufriedener als die ostdeutscher,
während süddeutsche Großstädte trotz höheren Wohlstands
schlechter abschneiden. Insgesamt nähert sich die
Lebenszufriedenheit in den Großstädten einem stabilen Niveau
an.
Im SKL Städteranking gibt es eine Überraschung:
Erfurt ist 2026 die glücklichste Großstadt Deutschlands. Die
Hauptstadt Thüringens schiebt sich von Platz 6 im Vorjahr an
die Spitze: mit hervorragenden 7,74 Punkten, was einem
Zuwachs von 0,47 Punkten entspricht. Der bisherige
Spitzenreiter Kassel fällt auf Rang 13 zurück und verzeichnet
einen Rückgang von 0,28 Punkten (siehe Tabelle 1).
Erfurt steht im SKL Städteranking auf Platz 1, weil die Stadt
viele Vorteile ostdeutscher Großstädte vereint, ohne deren
typische strukturelle Schwächen stark auszuprägen. Im
Vergleich zu anderen Städten der Region ragt Erfurt durch
günstige Mieten, hohe Umweltqualität und eine leicht
überdurchschnittliche wirtschaftliche Lage hervor.
Gleichzeitig hebt sich die Stadt vom Trend vieler
ostdeutscher Städte ab, die häufig mit höherer
Arbeitslosigkeit, geringeren Einkommen und demographischen
Problemen kämpfen.
Erfurt steht deshalb nicht für
einen generellen Aufholprozess ostdeutscher Städte. Im
Gegenteil. Die ostdeutschen Städte haben insgesamt nur um
0,03 Punkte gegenüber dem Vorjahr zugelegt. Die deutlichsten
Zugewinne verzeichnen nordwestdeutsche Städte wie Kiel,
Lübeck, Braunschweig, Hannover mit 0,12 Punkten.
Westdeutsche Städte (wie Oberhausen, Duisburg,
Mönchengladbach) verzeichnen lediglich ein Plus von 0,03
Punkten während süddeutsche (wie Augsburg, Mannheim)
insgesamt um 0,05 Punkte zunahmen. Copyright SKL Tabelle
1: Das Glücksstädteranking


„Zwischen Erfolg und Verfolgung“: Führung durch die
Ausstellung
Das Zentrum für Erinnerungskultur lädt am Mittwoch,
10. Juni, um 17 Uhr zu einer kostenfreien Führung durch die
Wanderausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung. Jüdische
Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ auf dem
Duisburger Bahnhofsvorplatz ein.
Historikerin Clara
Gold begleitet die Gruppe durch die aufgestellten
großformatigen Porträts von jüdischen Athletinnen und
Athleten, die zur Entwicklung des modernen Sports in
Deutschland beigetragen haben. Aufgrund ihrer jüdischen
Herkunft wurden sie jedoch im NS-Staat ausgegrenzt,
entrechtet, zur Flucht gezwungen oder ermordet.
Ergänzt wurde die Wanderausstellung in Duisburg durch die
Geschichte der Gebrüder Burg. Die Geschichte der Familie wird
zentraler Bestandteil des Rundgangs sein. Sie lebte von 1908
bis zu ihrer Flucht nach Argentinien in den Jahren 1937/1939
in Hamborn. Die drei Brüder Arthur, Erich und Walter waren
begeisterte Sportler.
Zu ihren Paradedisziplinen
zählten Kugelstoßen und Diskuswurf. Treffpunkt für die
Führung ist vor dem Slogan „DUISBURG IST ECHT“ auf dem
Duisburger Bahnhofsvorplatz. Die Ausstellung „Zwischen Erfolg
und Verfolgung“ ist bis zum 27. Juni 2026 auf dem
Bahnhofsvorplatz in Duisburg zu sehen.
Die
Outdoor-Ausstellung ist jederzeit öffentlich zugänglich; der
Besuch sowie die Führung sind kostenfrei. Weitere Termine
sind auf der Internetseite des Zentrums für Erinnerungskultur
unter https://www.erinnerungskultur-
duisburg.de/aktuelles/veranstaltungen/ abrufbar.
Theatererlebnis „Der Wal und der Fluss“ im Museum
Das Kreativquartier Ruhrort und das Museum der
Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) laden am Sonntag, 14. Juni,
um 11 Uhr zur Aufführung des multimedialen Theatererlebnisses
„Der Wal und der Fluss“ in die Räumlichkeiten des Museums an
der Apostelstraße 84 in Ruhrort ein. Die Veranstaltung
richtet sich an Erwachsene sowie an Kinder ab zwölf Jahren.
Im Mittelpunkt steht die Geschichte des kleinen Gerd,
der miterlebt, wie sich der berühmte Wal „Willy“ im Rhein
verirrt und Duisburg kurzzeitig zum medialen Hotspot wird.
Aus seiner kindlichen Perspektive entsteht ein poetisches
Bild des Ruhrgebiets zwischen Erinnerung, Fantasie und
historischen Ereignissen.
Die Erzählung stammt von
Saskia Lippold und wird von poetischen Texten und Musik des
Duisburger Singer-Songwriters Tom Liwa begleitet. Heiner
Heseding vom Kreativquartier Ruhrort stellt heraus: „60 Jahre
‚Wal im Rhein‘ führen uns zu vielfältiger, künstlerischer
Reflexion darüber, warum, wie und was diese Geschichte uns
heute noch zu sagen hat. Wir freuen uns, diesen Beitrag mit
dem Ruhrorter Herzensmuseum umsetzen zu können.“
Auch
Museumsdirektor Dr. Dennis Niewerth und Susanne Schumacher
aus dem Bereich Bildung und Vermittlung des MDB begrüßen die
Veranstaltung: „Wir freuen uns, gemeinsam mit dem
Kreativquartier Ruhrort das Jubiläum der Sichtung von Willy
zu begehen. Denn als Heimat unserer Walskulptur ‚Rhineheart‘
fühlen wir uns dieser besonderen Geschichte bis heute eng
verbunden.“
Die Aufführung selbst erfolgt nach dem
Prinzip der solidarischen Hutveranstaltung. Für den
Museumsbesuch wird ein ermäßigter Eintritt erhoben, da die
Damenschwimmhalle wegen der Veranstaltung nicht zugänglich
ist. Weitere Informationen gibt es im Internet auf
https://www.kreativquartier- ruhrort.de
Kindermusiktheater zum Thema Plastikmüll in der VHS
Das Kindermusiktheater „Motte will Meer!“ wird am
Donnerstag, 18. Juni, von 14.30 bis 15.30 Uhr in der VHS an
der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt aufgeführt. Die
kostenfreie Aufführung greift kindgerecht das Thema Plastik
auf. Und darum geht es: Motte ist ratlos.
Ihr Papa
hat keine Zeit mehr zum Spielen. Ständig ist der Fischer auf
dem Meer und wirft seine Netze aus. Doch was er fängt, sind
keine Fische. Vielmehr hängen Plastikflaschen, Mülltüten und
Gummistiefel in seinem Netz - und jeden Tag werden es mehr.
Das Kindermusiktheater ist eine Kooperation der VHS,
der Stadtbibliothek und des Umweltamtes. Eine Anmeldung ist
möglich per E-Mail an n.huebner@stadt-duisburg.de. Fragen
beantwortet Marissa Turac telefonisch unter 0203 283 -3220.
Neuer Meidericher Jugendlesekreis Lesen, reden, neue
Geschichten entdecken
Die Bezirksbibliothek Meiderich, Von-der-Mark-Str.
71, lädt Jugendliche ab 13 Jahren am Freitag, 19. Juni, zum
Meidericher Jugendlesekreis ein. Ab 14 Uhr dreht sich in
lockerer und gemütlicher Runde alles um Lieblingsromane,
spannende Leseerlebnisse und den Austausch mit anderen
Buchfans. Ob Fantasy, Romance, Manga oder Klassiker – jedes
Genre ist willkommen.
Der Jugendlesekreis bietet Raum
für Gespräche, Empfehlungen und neue Impulse und möchte Lust
darauf machen, den eigenen Horizont zu erweitern und neue
Bücher kennenzulernen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.
44. Sportaustausch Duisburg/Calais vom 12. bis 14.
Juni mit Siegerehrung im Rathaus - Tauscht die Heimmannschaft
den „Deckel“ gegen den „Pott“?
Der Deckel wartet auf seinen Pott. Von Freitag, 12.
Juni, bis Sonntag, 14. Juni, messen sich die Sportjugend aus
Calais und Duisburg im Wettstreit um den Freundschaftspokal.
Zum 44. Mal steht die Begegnung der beiden Mannschaften
aus den Partnerstädten unter dem Leitgedanken „Sport
verbindet – Freundschaft bleibt“. Gastgeber ist dieses Mal
die Duisburger Sportjugend im SSB Duisburg.
Acht
Wettbewerbe stehen auf dem Programm des Vergleichskampfs, an
dem etwa 200 Jugendliche aus den beiden Partnerstädten
teilnehmen. Die Siegerehrung nimmt am Sonntag Bürgermeisterin
Edeltraut Klabuhn im Rathaus vor. Dann wollen die Gastgeber
den Deckel gegen den Pott tauschen. Im Vorjahr nutzte die
Equipe Calais den Heimvorteil und gewann klar.
Die
Bürgermeisterin der Hafenstadt, Natacha Bouchara, überreichte
den Deckel im Vorjahr als „Trostpreis“ an das Team Duisburg.
Der begehrte „Pott“ befindet sich jetzt im Gepäck der Gäste.
Acht Sportarten auf dem Programm – Duisburg will den
Heimsieg Bei der 44. Auflage des Sportaustauschs können
die Jugendlichen am Samstag in acht Sportarten Punkte für
ihre Mannschaft sammeln. Die Nachwuchskräfte messen sich im
Fußball (weiblich), Handball, Hockey, Schießen, Schwimmen,
Segeln und Tischtennis. In der Leichtathletik entscheidet ein
Staffellauf über den Punkt im Städtekampf.
Die
Duisburger Vereine stellen ihre Talente für den
Vergleichskampf. Die Mädchen der TS Rahm schnüren die
Fußballschuhe. Mit dabei ist auch der Wassersportklub
Rumeln-Kaldenhausen (Segeln), die HSG Duisburg-Süd
(Handball), Eintracht Duisburg (Leichtathletik), der PSV
Duisburg (Schießen), der Club Raffelberg (Hockey) und ein
Team aus gleich mehreren Vereinen im Tischtennis.
Das
Motto: Sport verbindet – Freundschaft bleibt Dass die
Heimmannschaft nach der Niederlage im Vorjahr mit großem
Ehrgeiz an den Start gehen wird, steht für Uwe Busch, den
Vorsitzenden des Stadtsportbunds Duisburg, fest: „Heimsiege
machen einfach Spaß!“ Bereits 26 Mal setzte sich
„Deutschland“ durch. Der guten Ordnung halber: Zwölf Mal
gewann Calais und sechs Mal gab es ein Remis.
Uwe
Busch macht aber deutlich, dass wichtiger als Sieg oder
Niederlage das Miteinander und die Begegnung der Jugendlichen
aus den beiden Städten sind: „Unser Motto ist nicht aus der
Luft gegriffen und die Trophäe heißt nicht umsonst
Freundschaftspokal. Über die Jahre sind tatsächlich schöne
Freundschaften durch den Sportaustausch entstanden. Das zählt
für mich mehr als alles andere.“
Freundschaftsparty am
Toeppersee Denn auch das hat Tradition: Nach einem langen
Wettkampftag feiern die Sportlerinnen und Sportler eine Party
an der Wasserski- und Freizeitanlage Toeppersee. Uwe Busch,
der Vorsitzende des Stadtsportbundes, sagt über die Vorfreude
aufs Fest: „Bei der Party ist aller Konkurrenzkampf
vergessen. Die jungen Menschen wollen vor allem eins: den
gemeinsamen Abend genießen
Jubiläumshain Hamborn: Parkkonzert mit der
Musikvereinigung Duisburg-West DSB e.V.
Die Musikvereinigung Duisburg-West DSB e.V. tritt
am kommenden Sonntag, 14. Juni, ab 11 Uhr bei den
Parkkonzerten im Jubiläumshain an der Ziegelhorststraße in
Duisburg-Hamborn auf. Die Musikerinnen und Musiker sind durch
zahlreiche Auftritte über die Stadtgrenzen Duisburgs hinaus
bekannt.
Unter dem Motto „Blasmusik und Marschmusik
haben Tradition, doch moderne Musik macht noch etwas mehr
Spaß“ präsentiert das Orchester einen Querschnitt durch viele
Musikrichtungen und Epochen. Gespielt werden Schlager,
Märsche, Polkas und bekannte Musical- und Filmmelodien.
Der Eintritt ist frei. Noch bis zum 19. Juli finden die
Konzerte wöchentlich mit anderen Musikerinnen und Musikern
sonntags um 11 Uhr statt. Unterstützt werden die Konzerte
vom Lions-Club Duisburg-Hamborn.

Die nächsten Termine: 21.06.2026 – Gitarrenduo
Saitenweise 28.06.2025 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn 12.07.2026
– Blasorchester Lohmühle e.V. 1964 19.07.2026 – Die
Bergsteirer Aktuelle Informationen gibt es online bei
Facebook unter:
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn
DVG wird festes Mitglied der Kooperation Metropole Ruhr
Der öffentliche Nahverkehr im Ruhrgebiet rückt noch
enger zusammen: Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)
ist ab sofort festes Mitglied der Kooperation Metropole Ruhr
(KMR).
Gemeinsam mit weiteren Verkehrsunternehmen
der Region setzt sich die Kooperation für einen modernen,
vernetzten und kundenfreundlichen Nahverkehr in der
Metropole Ruhr ein. Die DVG hatte zur Gründung der KMR im
Jahr 2020 zunächst einen Gaststatus innerhalb der
Kooperation.
„Die Herausforderungen im Nahverkehr
lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Deshalb freuen wir uns
sehr, Teil der Kooperation Metropole Ruhr zu sein und die
Mobilität der Zukunft noch intensiver aktiv mitzugestalten“,
sagt DVG-Vorstand Andreas Gutschek.
„Gerade für
unsere Fahrgäste ist ein starker regionaler Verbund ein
wichtiger Schritt hin zu einem noch besseren, einfacheren
und nachhaltigeren Nahverkehr.“
Grundlage der Zusammenarbeit ist ein gemeinsamer
11-Punkte-Plan. Dieser umfasst unter anderem einen
einfacheren Tarif, die stärkere Vernetzung von Bus und Bahn,
den Ausbau alternativer Antriebe sowie digitale
Mobilitätsangebote aus einer Hand. Auch neue
Mobilitätsformen stehen im Fokus der Kooperation.
Die Kooperation Metropole Ruhr verfolgt das Ziel, die
Interessen der Region im Bereich Mobilität stärker zu
bündeln und gemeinsam gegenüber Land und Bund aufzutreten.
Gleichzeitig sollen Qualität, Service und Attraktivität des
ÖPNV kontinuierlich verbessert werden. Mit dem Beitritt zur
Kooperation unterstreicht die DVG ihr Engagement für eine
zukunftsfähige und klimafreundliche Mobilität in der
Metropole Ruhr.
Die Kooperation Metropole Ruhr ist aus der bisherigen
„Kooperation östliches Ruhrgebiet“ hervorgegangen und
vereint inzwischen nahezu alle kommunalen
Verkehrsunternehmen des Ruhrgebiets. Ziel ist es, den ÖPNV
über Stadtgrenzen hinweg einfacher, attraktiver und
klimafreundlicher zu gestalten. Weitere Informationen
zur Kooperation gibt es im Internet unter kmr-info.de.
DeinFach erweitert Standortnetz Neuer
anbieteroffener Paketautomat in Duisburg ab sofort in
Betrieb Das Unternehmen DeinFach baut sein
bundesweites Netz anbieteroffener Paketautomaten weiter aus.
Auch in Duisburg können Kund:innen ab sofort einen neuen
DeinFach Automaten für den Versand und Empfang ihrer
Sendungen nutzen. Der Automat an der Augustastraße 64 in
Duisburg-Mittelmeiderich verfügt über 48 Paketfächer.
„DeinFach ist der erste Paketautomat, den
Verbraucher:innen für DHL-Pakete und die Sendungen weiterer
Paketdienste und Händler nutzen können. Aktuell stehen mit
DHL und UPS zwei führende Logistikdienstleister als
integrierte Services zur Verfügung – weitere Partner werden
kontinuierlich angebunden. Damit ermöglichen wir den
Nutzer:innen rund um die Uhr einen besonders flexiblen,
einfachen und komfortablen Empfang und Versand ihrer Pakete.
Zudem leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Vereinfachung
der Versandlogistik. Wir freuen uns, nun in Duisburg einen
weiteren Automaten in Betrieb zu nehmen und unser Netz
sukzessive auszubauen“, erklärt Lukas Beckedorff,
Geschäftsführer von DeinFach.
DeinFach bietet allen
Paketdienstleistern und Händlern ein offenes
Automatennetzwerk. Die teilnehmenden Partner ermöglichen
ihren Endkund:innen, ihre Sendungen bundesweit unkompliziert
und öffnungszeitenunabhängig über die DeinFach Automaten zu
versenden und abzuholen. Dabei können sie auf die bewährten
und bekannten Bedienprozesse der jeweiligen Dienstleister
zurückzugreifen.

Mit den neuen Automaten will DeinFach die Paketabwicklung
sowohl für Nutzer:innen als auch für Zustelldienste und
Händler vereinfachen und den steigenden Anforderungen
moderner Logistik gerecht werden: So entlasten
Paketautomaten zum Beispiel den innerstädtischen Verkehr,
indem Paketdienstleister mit nur einem Stopp mehrere
Sendungen gleichzeitig zustellen und entnehmen können.
Offene Automatensysteme, die für Pakete verschiedener
Dienstleister genutzt werden können, ersparen den Kund:innen
zudem zusätzliche Wege.
"Aus bisherigen Gesprächen
wissen wir, dass insbesondere Kommunen und Stadtverwaltungen
großes Interesse an dienstleisterunabhängigen Lösungen
haben. Für viele Bürger:innen ist es eine positive
Entwicklung, wenn sie Automaten für den Versand und die
Abholung ihrer Pakete auf meist gut erreichbarem
öffentlichem Grund nutzen können. Wir freuen uns über neue
Partnerschaften mit Kommunen, um auf weiteren Flächen
Automaten aufzustellen", so Beckedorff weiter. Interessierte
Standortgeber können sich über das DeinFach Kontaktformular
direkt melden.
Kürzungsprogramm zulasten von
Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen
BAGSO kritisiert mangelnden Mut zu
notwendigen Strukturreformen in der Pflege Die BAGSO –
Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen
kritisiert den Referentenentwurf zur Pflegereform als
massives Kürzungsprogramm zulasten der Pflegebedürftigen und
ihrer Angehörigen.
Die BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina
Görner sagte nach Bekanntwerden der Pläne der
Bundesregierung: „Der Referentenentwurf eines
‚Pflegeneuordnungsgesetzes‘ verdient nicht den Namen, den
sich dieses Gesetz gibt. Der Bundesregierung fehlt erkennbar
der Mut und die Kraft für die überfällige Neuordnung und den
notwendigen strukturellen Umbau der sozialen
Pflegeversicherung. Stattdessen drohen den Versicherten und
ihren Angehörigen Leistungskürzungen in beträchtlichem
Ausmaß, um die in Schieflage geratenen Finanzen der
Pflegeversicherung ins Lot zu bringen.“
Die BAGSO
kritisiert die in großem Umfang geplanten
Leistungskürzungen. Sie betreffen die ambulante und die
stationäre Pflege und damit sowohl die Pflegebedürftigen
selbst wie auch pflegende Angehörige und alle, die Personen
im nahen persönlichen Umfeld pflegen. Geänderte Vorgaben bei
der Begutachtung der Pflegebedürftigkeit werden zur Folge
haben, dass weniger Menschen Leistungen aus der
Pflegeversicherung erhalten.
Der Entlastungsbetrag bei Pflegegrad 1
soll gestrichen werden. Bei Pflegegrad 2 und 3 ist geplant,
Pflegegeld erst nach drei Monaten in voller Höhe
auszuzahlen. In der vollstationären Pflege sollen die
gestaffelten Leistungszuschläge, mit denen die Pflegekassen
einen Teil des pflegebedingten Eigenanteils im Heim
übernehmen, zeitlich gestreckt werden. Die Möglichkeiten der
bisherigen Verhinderungspflege werden auf Notfallsituationen
beschränkt.
Die BAGSO hält es zudem für fatal, dass
die Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige
gekürzt werden sollen, wodurch ihr Armutsrisiko im Alter
steigt. Die BAGSO begrüßt die Einführung einer
Pflegebegleitung, die die Beratung zu Angeboten und
Leistungen verbessern kann, soweit diese vorhanden sind. Ein
Fallmanagement ist lediglich für Pflegebedürftige mit
besonderem Unterstützungsbedarf vorgesehen. Ein Anspruch
darauf besteht nicht.
Nach Ansicht der BAGSO wird
der Entwurf der dringend notwendigen und von der
Bundesregierung angekündigten Förderung von Prävention und
Rehabilitation nicht gerecht. Die vorgesehenen Maßnahmen
reichen bei Weitem nicht aus, um dem Ziel,
Pflegebedürftigkeit zu vermeiden und zu verzögern, näher zu
kommen. Aus Sicht der BAGSO darf Prävention auch nicht erst
bei Feststellung von Pflegebedürftigkeit ansetzen. Vielmehr
sind Maßnahmen der Verhaltens- und Verhältnisprävention im
Sozialraum dringend notwendig. Daher ist eine engere
Verzahnung von Altenhilfe und Pflegestrukturen notwendig.
Die BAGSO appelliert an den Gesetzgeber, den Mut für
eine wirkliche Strukturreform aufzubringen und dabei auch
die Empfehlung der Siebten Altenberichtskommission zu
berücksichtigen, die Pflegeverantwortung wieder stärker in
die Hände der Kommune zu legen.
Die zur
Stabilisierung des Systems kurzfristig notwendigen
finanziellen Belastungen dürfen nicht in erster Linie auf
den Schultern der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen
abgeladen werden. Vielmehr sollte berücksichtigt werden,
dass die Familien, zu denen neben Verwandten auch andere
nahestehende Menschen gehören, als „größter Pflegedienst der
Nation“ informelle Pflege im geschätzten Wert von über 200
Milliarden Euro jährlich erbringen.

NRW: Geburtenrückgang setzt sich 2025 das vierte Jahr in
Folge fort
* 2025 wurden in NRW rund 148.000 Kinder geboren *
Höchster Geburtenanstieg entgegen dem NRW-Trend in
Gelsenkirchen, Bonn und im Kreis Olpe * Gut 70 % der
Mütter besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit
In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2025 mit 147.959
Kindern 3,1 % weniger Babys geboren als ein Jahr zuvor
(2024: 152.688). Wie das Statistische Landesamt mitteilt,
setzt sich der Rückgang der Geburtenzahlen das vierte Jahr
in Folge fort. Weniger Geburten gab es zuletzt im Jahr 2013,
als 146.400 Kinder zur Welt kamen.

Geburtenanstieg entgegen dem NRW-Trend in 6 Kreisen
bzw. kreisfreien Städten In 6 Kreisen und kreisfreien
Städten kamen – entgegen dem Trend im Landesschnitt – im
Jahr 2025 mehr Kinder zur Welt als ein Jahr davor. Die
höchsten Anstiege der Geburtenzahl konnten in Gelsenkirchen
mit 2,5 %, in Bonn mit 2,3 %, sowie im Kreis Olpe mit einem
Plus von 1,6 % verzeichnet werden.
Die größten Rückgänge gab es im Rheinisch-Bergischen Kreis
(−10,5 %), in Bottrop (−9,4 %) sowie im Kreis
Siegen-Wittgenstein (−8,9 %). Gut 70 % der Mütter besaßen
die deutsche Staatsangehörigkeit Bei 70,7 % der Neugeborenen
besaß die Mutter die deutsche Staatsangehörigkeit.
Mütter mit ausländischer Staatsangehörigkeit waren am
häufigsten Syrerinnen (4,5 %), Türkinnen (3,0 %) oder
Rumäninnen (1,9 %). Insgesamt wurden 43.298 Kinder von
ausländischen Müttern in NRW geboren.
8 900 Deutsche zogen 2025 in die Vereinigten Staaten
Die Vereinigten Staaten richten in diesem Jahr zusammen mit
Kanada und Mexiko die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer
aus. Als Auswanderungsziel haben die Vereinigten Staaten
zuletzt an Beliebtheit eingebüßt. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt, zogen 2025 knapp 8 900
Deutsche in die USA.
Mit Ausnahme der infolge der
Corona-Pandemie von Reisebeschränkungen geprägten Jahre 2020
und 2021 sank die Zahl der deutschen Auswanderinnen und
Auswanderer in die Vereinigten Staaten damit auf den
tiefsten Stand der vergangenen 20 Jahre. 2005 hatten noch
knapp 13 600 Deutsche ihren Wohnsitz dorthin verlagert. Die
Fortzüge in die USA lagen 2025 damit gut ein Drittel (-35 %)
unter denen von 2005.

Immer weniger Deutsche ziehen nach Kanada, mehr nach Mexiko
Beim zweiten Gastgeberland Kanada zeigt sich ein
ähnliches Bild: 2025 zogen gut 1 800 Deutsche in das Land –
weniger waren es in den vergangenen 20 Jahren nur in den
Pandemie-Jahren 2020 und 2021. Gegenüber 2005 ist die Zahl
der deutschen Auswanderinnen und Auswanderer um 39 %
gesunken.
Damals hatten gut 3 000 Deutsche ihren
Wohnsitz nach Kanada verlagert. Das dritte Gastgeberland
Mexiko wird bei deutschen Auswanderinnen und Auswanderern
hingegen beliebter: Dorthin zogen 2025 rund 800 Deutsche,
20 Jahre zuvor waren es noch knapp 600 (+43 %).
Mehr
Deutsche ziehen in die USA, Kanada und Mexiko als umgekehrt
Im Jahr 2025 sind mehr Deutsche von Deutschland in eines
der drei Gastgeberländer dieser Fußball-WM gezogen als
umgekehrt. In die USA wanderten netto (Differenz aus
Fortzügen von Deutschen aus Deutschland und Zuzügen von
Deutschen nach Deutschland) knapp 1 400 Deutsche ab, nach
Kanada waren es rund 400.
Die Fortzüge von Deutschen
nach Mexiko übertrafen die Zuzüge von dort ebenfalls, wenn
auch nur um wenige Fälle. Mehr als eine halbe Million
Deutsche leben in den USA Insgesamt lebten 2024 nach Angaben
des United States Census Bureau knapp 519 200 Deutsche in
den Vereinigten Staaten. In Kanada gab es laut Zensus
2021 rund 126 500 Deutsche, in Mexiko waren es laut dortigem
Zensus 2020 gut 7 600.
NRW: Außenhandel mit den arabischen Golfstaaten in
den vergangenen 10 Jahren deutlich gestiegen
* Insgesamt wurden Waren im Wert von 2,9 Milliarden Euro
exportiert – Exporte nahmen um mehr als 11 % zu - Importe um
104 % * Mehr als die Hälfte der Exporte gingen in die
Vereinigten Arabischen Emirate * Wichtigste Handelsgüter
waren Rohre und Aluminium
Der Warenhandel zwischen Nordrhein-Westfalen und den
arabischen Golfstaaten ist in den letzten 10 Jahren
gewachsen. Nach vorläufigen Daten wurden 2025 Waren im Wert
von 2,9 Milliarden Euro aus Nordrhein-Westfalen in die
arabischen Golfstaaten (Bahrain, Katar, Oman, Saudi-Arabien,
Kuwait und Vereinigte Arabische Emirate) exportiert.
Das entspricht einem Zuwachs von 11,3 % gegenüber dem
Jahr 2015 (damals: 2,61 Milliarden Euro). Die Importsumme
zeigt mit 860 Millionen Euro sogar einen Zuwachs von 104 %
(damals: 421 Millionen Euro). Insgesamt macht der
Warenhandel mit den arabischen Golfstaaten ca. 1,3 % des
Gesamthandels bei den Exporten und ca. 0,3 % bei den
Importen aus.

Vereinigte Arabische Emirate wichtigster
Handelspartner in der Golfregion Im Jahr 2025 gingen über 52
% der gesamten Exporte an die Golfstaaten in die Vereinigten
Arabischen Emirate (ca. 1,5 Milliarden Euro). Darauf folgten
mit ca. 1,0 Milliarden Euro die Warenexporte nach
Saudi-Arabien. Mit 3,3 Millionen Euro und einem Anteil von
1,1 % wiesen die Exporte in den Oman die niedrigsten
Exportwerte in die Golfstaatenregion aus.
Bei
den Importen belegten ebenfalls die Vereinigten Arabischen
Emirate mit einer Importsumme von 334 Millionen Euro und
einem Anteil von ca. 39 % den ersten Platz. Mit ca. 26 % und
einer Importsumme von 221 Millionen Euro belegte
Saudi-Arabien den zweiten Platz. Kuwait folgte mit einer
Importsumme von 1,8 Millionen Euro und einem Anteil von 0,2
%.
Wichtigste Exportgüter waren Rohre mit
kreisförmigem Querschnitt – Aluminium wurde am meisten
importiert Ungefähr 16,9 % (490 Millionen Euro) der
Gesamtexporte in die arabischen Golfstaaten waren im Jahr
2025 Rohre mit kreisförmigem Querschnitt. Darauf
folgten Gaskompressoren, Ventilatoren und Luftabzugshauben mit
einem Anteil von ca. 6,9 % und einer Exportsumme von rund
200 Millionen Euro.
Vor 10 Jahren waren es mit einem
Anteil von 6,7 % (175 Millionen Euro) Bleche und Bänder aus
Aluminium und mit knapp 5 % Armaturen, Ventile für Rohre und
Schlauchleitungen (129 Millionen Euro). Auf Seite der
Importe wurden zu ca. 45 % Aluminium im Wert von 389
Millionen Euro importiert.
Mit 107 Millionen und
einem Anteil von 12,5 % folgten Wasserstoff und Edelgase.
Aluminium war auch 2015 mit 184 Millionen Euro und einem
Anteil von 43,7 % das wichtigste Importgut. Rohöle folgten
mit einem Anteil von 13,7 % im Gesamtwert von 57,7 Millionen
Euro.
Stromerzeugung im 1. Quartal 2026 mehrheitlich aus
erneuerbaren Quellen
• Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien steigt
um 13,9 %, konventionelle Stromerzeugung sinkt um 1,8 %
gegenüber dem Vorjahresquartal • Insgesamt 6,0 % mehr
Strom ins Netz eingespeist als im Vorjahresquartal •
Stromexporte steigen um 20,4 %, Stromimporte sinken um 15,5
% – Deutschland damit erstmals seit dem 4. Quartal 2023
wieder Netto-Exporteur von Strom
Im 1. Quartal 2026 wurden in Deutschland 126,6 Milliarden
Kilowattstunden Strom produziert und in das Stromnetz
eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach
vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 6,0 % mehr Strom
als im 1. Quartal 2025 (119,5 Milliarden Kilowattstunden).
Mehr als die Hälfte des inländisch erzeugten Stroms
(53,3 %) stammte aus erneuerbaren Energieträgern. Insgesamt
stieg die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen gegenüber
dem Vorjahresquartal um 13,9 % auf 67,5 Milliarden
Kilowattstunden.
Im 1. Quartal 2025 hatte der Anteil
der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen bei 49,6 %
gelegen. Demgegenüber sank die Stromerzeugung aus
konventionellen Energieträgern im 1. Quartal 2026 im
Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,8 % auf 59,1 Milliarden
Kilowattstunden und einen Anteil von 46,7 % an der gesamten
inländischen Stromproduktion (1. Quartal 2025: 50,4 %).

Mehr Strom aus Windkraft nach außergewöhnlich windarmem
Vorjahresquartal Der Anstieg der Stromerzeugung aus
erneuerbaren Energien im 1. Quartal 2026 lag vor allem an
einer deutlichen Zunahme der Stromerzeugung aus Windkraft.
Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die Stromproduktion
aus Windkraft um 28,8 % auf 42,8 Milliarden Kilowattstunden,
wodurch ihr Anteil am gesamten inländisch produzierten und
eingespeisten Strom auf 33,8 % stieg (1. Quartal 2025:
27,8 %).
Windkraft war damit im 1. Quartal 2026
weiterhin der wichtigste Energieträger in der
Stromerzeugung. Im langfristigen Vergleich war die
Stromerzeugung aus Windkraft im 1. Quartal 2026 allerdings
durchschnittlich, die maßgebliche Ursache für den deutlichen
Anstieg im Vorjahresvergleich war ein außergewöhnlich
windarmes 1. Quartal 2025.
Im Gegensatz zur
Windenergie sank die Stromerzeugung aus Photovoltaik im
Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,4 % auf 10,3 Milliarden
Kilowattstunden. Damit sank ihr Anteil am gesamten Strommix
auf 8,1 % (1. Quartal 2025: 9,3 %).
Weniger Strom
aus Kohle, mehr aus Erdgas Bei den konventionellen
Energien sank die Stromerzeugung aus Kohle im 1. Quartal
2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,1 % auf
30,5 Milliarden Kilowattstunden. Damit erreichte Strom aus
Kohle einen Anteil von 24,1 % an der gesamten inländischen
Stromerzeugung (1. Quartal 2025: 26,9 %) und blieb der
zweitwichtigste Energieträger in der Stromerzeugung.
Die Stromproduktion aus Erdgas stieg im
Vorjahresvergleich um 3,2 % auf 25,4 Milliarden
Kilowattstunden. Aufgrund der insgesamt gestiegenen
erzeugten und eingespeisten Strommenge sank der Anteil von
Erdgas am Strommix dennoch leicht auf 20,0 % (1. Quartal
2025: 20,6 %).
Mehr Stromexporte als -importe Im
1. Quartal 2026 verzeichnete Deutschland einen Rückgang der
Stromimporte um 15,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal.
Insgesamt wurden 16,4 Milliarden Kilowattstunden Strom
importiert (1. Quartal 2025: 19,4 Milliarden
Kilowattstunden).
Die Stromexporte stiegen dagegen
deutlich, um 20,4 % auf 19,5 Milliarden Kilowattstunden
(1. Quartal 2025: 16,2 Milliarden Kilowattstunden). Mit
einem Exportüberschuss von 3,1 Milliarden Kilowattstunden
war Deutschland erstmals seit dem 4. Quartal 2023 wieder
Nettoexporteur von Strom über ein gesamtes Quartal.
Kindernothilfe warnt: GEAS-Reform gefährdet Kinderrechte von
Geflüchteten
Am 12. Juni tritt das deutsche GEAS-Anpassungsgesetz in
Kraft. Die Kindernothilfe kritisiert das beschleunigte
Asylverfahren und die mögliche Inhaftierung von Familien
scharf.

Bildrechte: Lars Heidrich/Kindernothilfe
Am 12. Juni
2026 tritt das deutsche Anpassungsgesetz an die Reform des
Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft. Die
Kindernothilfe sieht dadurch grundlegende Kinderrechte
gefährdet.
„Insbesondere die mögliche Inhaftierung
von geflüchteten Kindern und Jugendlichen bedeutet einen
schweren Verstoß gegen die UN-Kinderrechtskonvention und muss
umgehend revidiert werden“, so Kindernothilfe-Vorstand
Carsten Montag. Beschleunigte Asylverfahren – ein Kernpunkt
der GEAS-Reform – bergen zudem die Gefahr, dass
kinderspezifische Fluchtgründe und Schutzbedarfe
unberücksichtigt bleiben.
„Kinder und Jugendliche
haben auf der Flucht häufig Schlimmes erlebt und brauchen vor
allem Halt und die Aussicht auf eine sichere Zukunft“, betont
Carsten Montag. Scharfe Kritik übt er an den geplanten
„Sekundärmigrationszentren“, mit denen der deutsche
Gesetzgeber sogar noch über die europäischen GEAS-Regelungen
hinausgehe.
In diesen nicht kindgerechten Unterkünften sollen auch
Familien festgehalten werden können – ein weiterer klarer
Bruch der UN-Kinderrechtskonvention und des in ihr
verankerten Vorrangs des Kindeswohls. Zu begrüßen sei dagegen
der vom Gesetz vorgesehene verbesserte Zugang geflüchteter
Kinder und Jugendlicher zu Gesundheitsleistungen und zur
Regelschule.
Bereits im letzten Jahr hat die
Kindernothilfe gemeinsam mit sechs weiteren
Nichtregierungsorganisationen das juristische Gutachten
„Kinderrechtliche Aspekte der Reform des Gemeinsamen
Europäischen Asylsystems“ in Auftrag gegeben und daraus zehn
Empfehlungen für die Umsetzung der GEAS-Reform in Deutschland
abgeleitet, die nach wie vor Gültigkeit haben.
Spielenachmittag im Bezirksrathaus Walsum
Der nächste Spielenachmittag findet am Dienstag, 16. Juni,
von 16 bis 18 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksrathauses Walsum
an der Friedrich-Ebert-Straße 152 statt.
Mit
klassischen Kartenspielen wie Skip-Bo, Uno, Phase 10 und
Rummikub sowie einer breiten Auswahl klassischer Spiele
bietet der Nachmittag Unterhaltung für Familien und Kinder ab
fünf Jahren in Begleitung. Der Spielenachmittag ist
kostenfrei, eine Anmeldung ist erwünscht. Möglich ist das per
E-Mail an kultur.walsum@stadt-duisburg.de sowie telefonisch
unter 0203 283-987894. Der nächste Spielenachmittag ist dann
für den 11. August geplant.
Manga-Workshop in der Bibliothek
Zu einem Manga-Workshop lädt die Bibliothek an der
Großenbaumer Allee 168 bis 174 am Samstag, 20. Juni, ein. Von
10.30 bis 14.30 Uhr gibt die Künstlerin Jen Satora wertvolle
Tipps, wie man mit Manga-typischen Materialien arbeitet,
Stilmittel richtig einsetzt und nach und nach eine Figur
erstellt. Anfänger und Fortgeschrittene sind herzlich
willkommen.
Die Veranstaltung gehört zum Programm
„Kulturrucksack NRW“ und ist kostenfrei. Eine Anmeldung auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de ist erforderlich. Fragen
beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder
telefonisch unter 0203 283-7284. Die Öffnungszeiten sind
dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30
Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr.
Erstes
bundesweites Lagebild zur Altenhilfe veröffentlicht
Bundesweite Erhebung zeigt Unterschiede bei Angeboten der
Altenhilfe für ältere Menschen und der Umsetzung von
Altenhilfeplanung.
Der Deutsche Verein für öffentliche und
private Fürsorge e.V. ist Träger des vom Bundesministerium
für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)
geförderten Projekts „Lagebild zur Umsetzung des § 71 SGB
XII“.
Das „Lagebild zur Umsetzung des § 71 SGB XII“
liefert erstmals eine bundesweite Übersicht zu Angeboten und
Strukturen der Altenhilfe sowie zur Altenhilfeplanung in
Deutschland. Zugleich werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede
zwischen den Bundesländern sichtbar – Länderprofile
ermöglichen dabei vertiefende Einblicke in die jeweiligen
regionalen Gegebenheiten.
Dr. Verena Staats,
Vorständin des Deutschen Vereins, betont: „Der Bericht
schafft eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung
kommunaler Altenhilfe sowie für eine evidenzbasierte
Politikgestaltung angesichts des demografischen Wandels.“

Dr. Sven-Olaf Obst
(Leiter Abteilung VI Generationengerechtigkeit, Jugend,
Ältere Menschen, Bundesministerium für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend) und Nora Schmidt
(Geschäftsführerin, Deutscher Verein für öffentliche und
private Fürsorge e.V.) bei der Vorstellung der Ergebnisse zum
bundesweiten Lagebild zur Altenhilfe. Copyright Deutscher
Verein / Holger Gross
Grundlage des Lagebildes ist eine
repräsentative Befragung von 280 Landkreisen, kreisfreien
Städten und Bezirken. Damit beteiligten sich rund zwei
Drittel aller Gebietskörperschaften dieser Art in Deutschland
an der Erhebung.
Die Ergebnisse zeigen, dass
bundesweit ein breites Beratungs- und Angebotsspektrum gemäß
§ 71 Abs. 2 SGB XII besteht. Gleichzeitig werden deutliche
regionale Unterschiede bei Angeboten und Strukturen der
Altenhilfe sichtbar. Insbesondere Landkreise stehen häufiger
vor Herausforderungen, eine flächendeckende Versorgung
sicherzustellen, als kreisfreie Städte.
Zu den
zentralen Ergebnissen des Lagebildes zählen: Angebote zur
Beschaffung und zur Erhaltung einer Wohnung sind im Vergleich
zu anderen Angeboten bundesweit seltener vorhanden. Auch
Unterstützungsangebote zum Übergang in die nachberufliche
Phase sind mit 32 Prozent weniger verbreitet. Präventive
Hausbesuche oder vergleichbare Angebote sind mit 48 Prozent
bundesweit die am seltensten verfügbaren Beratungsangebote.
Weniger als ein Drittel der befragten
Gebietskörperschaften gewährt Geld- und Sachleistungen nach §
71 SGB XII (Leistungen im Einzelfall). Ein weiteres Drittel
gab an, keine Kenntnisse darüber zu haben, ob Leistungen
gewährt werden. Altenhilfeplanung ist vielerorts bereits
etabliert: 58 Prozent der befragten Gebietskörperschaften
geben an, eine Altenhilfe-/Seniorenplanung durchzuführen.
Den vollständigen Abschlussbericht zum „Lagebild zur
Umsetzung des § 71 SGB XII“ finden Sie hier:
https://www.deutscher-verein.de/fileadmin/user_upload/dv/pdfs/
Startseite/Bericht_Lagebild_zur_Umsetzung_des_71_SGB_XII.pdf
Das Projekt „Lagebild zur Umsetzung des § 71 SGB
XII“ wird in Trägerschaft des Deutschen Verein für
öffentliche und private Fürsorge e. V. umgesetzt und durch
das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen
und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.
DiscoverEU:
Zum Start in den Sommer können 7000 junge Menschen aus
Deutschland Europa per Bahn entdecken
Die Europäische Kommission hat die Ergebnisse der
DiscoverEU-Runde vom März 2026 bekanntgegeben: 40.912 junge
Menschen im Alter von 18 Jahren, 6.986 von ihnen aus
Deutschland, erhalten ein DiscoverEU-Ticket. Beworben hatten
sich europaweit über 220.000 junge Menschen, aus Deutschland
gab fast 40.0000 Bewerbungen.
Glenn Micallef, Kommissar für
Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur und Sport,
sagte: „Ein DiscoverEU-Reiseticket ist nicht nur ein Ticket,
sondern eine Einladung, den kulturellen Reichtum und die
Schönheit Europas hautnah zu erleben. Den Tausenden von
jungen Menschen, die heute ausgewählt wurden, möchte ich
sagen: Europa wartet auf euch. Packt eure Neugier ein, bringt
euren Ehrgeiz mit und macht diese Reise zu einer Geschichte,
die es wert ist, erzählt zu werden.“
DiscoverEU ist
eine Initiative im Rahmen des Erasmus+-Programms.
Die erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber werden zwischen
Juli 2026 und September 2027 allein oder in einer Gruppe von
bis zu fünf Personen reisen, hauptsächlich mit der
Bahn.
Lernen durch Entdecken: mit DiscoverEU mehr Europa
erleben Diese Bewerbungsrunde stand jungen Menschen
offen, die zwischen dem 1. Juli 2007 und dem 30. Juni 2008
geboren wurden und aus EU-Mitgliedstaaten sowie aus Erasmus+-Partnerländern stammen.
DiscoverEU entält auch eine Lernkomponente mit Informationsveranstaltungen vor
der Abreise und Treffen in ganz Europa. Die Teilnehmenden
können der offiziellen #DiscoverEU-Facebook-Gruppe beitreten,
um mit der DiscoverEU-Community in Kontakt zu treten.
Seit dem Start im Jahr 2018 haben sich
im Rahmen von vierzehn Bewerbungsrunden für DiscoverEU mehr
als 2 Millionen junge Menschen um Reisetickets beworben. Das Jugendinformationsnetzwerk
Eurodesk beantwortet in Deutschland alle Fragen zu
DiscoverEU und informiert auch über Alternativen.
Eurodesk-Telefon: 0228 9506 250. E-Mail: rausvonzuhaus@eurodesk.eu.
Vor 10 Jahren: 7. - 9. Juni 2016: Lage nach Unwetter über Duisburg
Ein Gewitter mit Starkregen tobte am 6. Juni 2016 über dem
Duisburger Süden und der Stadtmitte. Zahlreiche Keller,
Plätze und Unterführungen sind voll Wasser gelaufen. Die
Feuerwehr Duisburg ist zu ca. 100 Einsatzstellen alarmiert. Personen sind nicht betroffen.
Für die Freiwillige
Feuerwehr Duisburg wurde Vollalarm ausgelöst. 200
Einsatzkräfte aus 13 Löschzügen arbeiten die Einsätze
gemeinsam mit Kräften der Berufsfeuerwehr ab. Das Technische
Hilfswerk, Ortsverband Duisburg unterstützt mit 20
Einsatzkräften die Feuerwehr. Es ist eine Einsatzleitung im
Stabsführungsraum an der Hauptfeuerwache eingerichtet worden.
Die Abarbeitung der Einsätze wird nach Schadenumfang und
Objekten priorisiert. Der Grundschutz ist sichergestellt.
In einem Kindergarten an der Kaufstraße in Wanheimerort ist
ein Blitz eingeschlagen. Es ist nicht zu einem Brand
gekommen, nur einige Steckdosen hatten geschmort, die Kinder
waren nicht betroffen.
Hochwasserlage am Pootbach
in Duisburg-Neudorf
Die zusätzliche
Deichsicherung am Pootbach an der Steinbruchstraße verbleibt
noch einige Tage vor Ort. Der Deich wird weiterhin regelmäßig
kontrolliert. Zunächst muss der Deich abtrocknen, sodass die
endgültige Entscheidung über den Rückbau Anfang der nächsten
Woche getroffen werden kann. Der Rückbau erfolgt dann durch
die Wirtschaftsbetriebe Duisburg, die die Sandsäcke auch
befüllt einlagern werden.

Umliegende Waldflächen wurden als Wasserspeicher genutzt und
zum Teil geflutet. Auch die dafür errichteten Sandsacksperren
bleiben vorerst bestehen und das zurückgehaltene Wasser wird
sukzessive in die Gewässer eingeleitet. Eine beschädigte
Stelle auf der Steinbruchstraße wird zunächst durch eine
Stahlplatte abgedeckt. Die Reparatur erfolgt Anfang der
nächsten Woche. Die Straßenreinigung wird voraussichtlich
morgen, 9. Juni, beendet.

Oberürgermeister Sören Link und Rechtsdezernentin Daniela
Lesmeister (4. von links) informierten sich bei den Anwohnern
und bei Neudorfs Bürgervereinsvorsitzenden Ottmar Birke (ganz
rechts) an der Steinbruchstraße
Hochwasserlage am Pootbach in Neudorf hat sich entspannt
Die Hochwasserlage am Pootbach hat sich stabilisiert. Die
Deiche sind gesichert. Die Pumpmaßnahmen werden noch einige
Stunden andauern. Aus diesem Grund ist die Lotharstraße -
Neudorfer sprechen von der "alten" Lotharstraße - derzeit in
Höhe der Hausnummer 270 gesperrt. Die Straßen in dem
betroffenen Bereich (Waldhorn- und Steinbruchstraße) werden
heute im Laufe des Tages gereinigt.
Schlimm hatte es die Häuser in direkter Nachbarschaft zum
Bach getroffen.

Überflutungen entlang der Schallschutzmauer an der
Waldhornstraße durch den kleinen Pootbach - Foto Thomas Arend
Für die Anwohner der Lotharstraße, deren Keller in der Nacht
vollgelaufen sind, bieten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg
kurzfristig einen Sperrguttermin an. Betroffenen werden
gebeten, sich unter der Rufnummer 0203/283-5000 zu melden.
Durch die massiven Regenfälle am gestrigen Nachmittag wurden
zahlreiche Keller, Plätze und Unterführungen überschwemmt
worden. In der Nacht waren insgesamt 500 Feuerwehrleute sowie
das THW vor Ort, um die Lage zu sichern. 8.000 Sandsäcke
wurden verbaut.
Vor 10 Jahren in der BZ:
Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brückenzug wird zum Nadelöhr –
Bahnen der DVG betroffen
Ab kommenden Freitag, 10. Juni, ist der
Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brückenzug zwischen Ruhrort und
Kaßlerfeld in beide Fahrtrichtungen nur noch einspurig
befahrbar. Nicht nur eine Herausforderung für alle
Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich, sondern auch für die
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) – denn die
Straßenbahnen der Linie 901 überqueren den Brückenzug
ebenfalls.
Grund für die Maßnahme ist die
Sicherstellung der Verkehrs- und Standsicherheit des
Bauwerks bis zur Fertigstellung des Neubaus im Jahr
2020. Die DVG versucht die Verbindung der Linie 901
soweit wie möglich ohne Einschränkungen aufrecht zu
erhalten. Das Verkehrsunternehmen wird die Situation
intensiv beobachten und gemeinsam mit der Stadt Duisburg
abstimmen, welche Maßnahmen zur Verminderung der
Beeinträchtigungen im Straßenbahnverkehr getroffen werden
können.
Das Verkehrslenkungskonzept der Stadt sieht
eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer vor.
Straßenbahn und PKW müssen sich je Fahrtrichtung jeweils
eine Spur teilen. Da Bahnen, im Gegensatz zum Autoverkehr
nicht ausweichen können, liegt die Hoffnung darauf, dass die
anderen Verkehrsteilnehmer auf andere Strecken ausweichen.
Bei der Überprüfung des Brückenzugs wurden bei der
Ruhrbrücke und der Hafenkanalbrücke Schäden festgestellt,
die eine Reduzierung des Verkehrs erforderlich macht. Nur so
kann sichergestellt werden, dass die Brücken bis zum bereits
geplanten Neubau im Jahr 2020 weiter genutzt werden können,
um für den Kraftfahrzeugverkehr und den ÖPNV sowie
insbesondere für das Transportgewerbe ein durchgehendes,
leistungsfähiges Straßennetz aufrecht zu erhalten.
Die Brücke ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der
Hauptverbindung zwischen der Innenstadt und den Stadtteilen
Ruhrort, Homberg, Laar und Beeck, sondern sie verbindet auch
das Hafengebiet über die Straße Am Brink mit der A40.
FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL Tour 2026/2027
27.11.-29.11.2026 DUISBURG, Theater am Marientor Silvio
Römer, Hannah Leser, Nini Stadlmann, Max Hellmich und
Katharina Schmitz übernehmen die Kultrollen von Zeki, Lisi,
Frau Gerster, Danger und Chantal

Das preisgekrönte Musical FACK JU GÖHTE kehrt zurück auf die
Bühne! Ab September 2026 geht die preisgekrönte
Musical-Adaption des erfolgreichen Kinohits auf große
Tournee durch Deutschland und Österreich. Nun stehen die
ersten Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller fest, die
das Publikum mit Witz, Herz und jeder Menge Ohrwürmern
begeistern werden.
Die Rolle des unkonventionellen
Aushilfslehrers Zeki Müller übernimmt erneut
Publikumsliebling Silvio Römer. Der Absolvent der Stage
School Hamburg stand in zahlreichen erfolgreichen Musical-
und Theaterproduktionen auf der Bühne, darunter „Ku'damm 56
+ 59“, „Rocky – Das Musical“ sowie „Bibi & Tina“ und „Der Da
Vinci Code – Sakrileg”.
Nachdem er zudem bereits
erfolgreich als Zeki Müller in FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL
auf der Bühne stand, kehrt Silvio Römer nun in seine
Paraderolle zurück und bringt dabei die perfekte Mischung
aus Witz, Charisma und Bühnenerfahrung mit.
Als Lisi
Schnabelstedt wird Hannah Leser zu erleben sein. Die
vielseitige Musicaldarstellerin begeisterte bereits als Mary
Poppins, Velma Kelly in „Chicago“, Alex Owens in
„Flashdance“ und zuletzt in „Die Cher Show“. Hannah Leser
zählt zu den profiliertesten Musicaldarstellerinnen ihrer
Generation und verleiht der engagierten Referendarin Lisi
eine besondere Mischung aus Herz, Charme und Stärke.
Die Rolle der Schulleiterin Frau Gerster übernimmt Nini
Stadlmann. Die in Wien und London ausgebildete Darstellerin
überzeugte bereits in Produktionen wie „Crazy For You“,
„Chicago“, „Showboat“ und „On The Town“. Mit ihrer
Bühnenpräsenz und ihrem komödiantischen Talent wird sie die
Direktorin der Goethe-Gesamtschule mit viel Esprit
verkörpern.
Für die Rolle des chaotischen Danger
konnte Max Hellmich gewonnen werden. Der junge Darsteller
war unter anderem in „West Side Story“, „Die
Weihnachtsbäckerei“ und „Cabaret“ zu sehen und bringt die
perfekte Mischung aus Energie, Witz und Authentizität für
den provokanten Schüler mit.
Komplettiert wird die
erste Rollen-Bekanntgabe durch Katharina Schmitz als die
kultige Chantal. Die Absolventin der Stage School Hamburg
schloss ihre Ausbildung als Stipendiatin und Jahrgangsbeste
ab und begeisterte bereits in Produktionen wie „Sister Act“
und „Eine Weihnachtsgeschichte“. Aktuell steht sie zudem als
Chantal in „Fack Ju Göhte“ am Staatstheater Wiesbaden auf
der Bühne. Heult leise – lacht laut!
Mit frechen
Sprüchen, schrägen Charakteren und einem mitreißenden
Pop-Soundtrack von Simon Triebel und Nico Rebscher
begeistert FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL seit seiner
Uraufführung Publikum und Presse gleichermaßen. Die Show
wurde mit dem Deutschen Musical Theater Preis als „Bestes
Musical“ ausgezeichnet und bringt den Humor und Charme des
Kinohits nun erneut auf die Bühne.
Wenn Ex-Knacki
Zeki Müller eigentlich nur an seine vergrabene Beute
gelangen möchte, stattdessen aber als Lehrer vor der
berüchtigten Chaosklasse 10b landet, ist das Chaos
vorprogrammiert. Zwischen Nachsitzen, ersten Gefühlen, jeder
Menge Missverständnissen und großen Lebensfragen entwickelt
sich eine Geschichte voller Humor, Herz und überraschender
Wendungen.
Pfarrerin Esther Immer am nächsten
Freitag in der Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche,
die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der
Duisburger Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und
Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme
reden.
Motive für den Kircheneintritt gibt es viele:
Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder
der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu
gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der
Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14
bis 17 Uhr.
Am Freitag, 12. Juni 2026 heißt Esther
Immer, Pfarrerin bei den Evangelischen Diensten in Meiderich
und in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich,
Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem
Rathaus herzlich willkommen; am 19. Juni ist es Prädikant
Jürgen Lagoda und am 26. Juni Pfarrer Jürgen Muthmann. Infos
zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

NRW: Preise für Bier um mehr als 20 % teurer als bei der
letzten Fußball-Weltmeisterschaft der Männer
* Preise für Erfrischungsgetränke zwischen November 2022 und
Mai 2026 um 22,8 % gestiegen * Salzgebäck um 28 % teurer
geworden * Fußballschuhe und andere Spezialsportschuhe
um 8,7 % günstiger
Die Preise für Bier (+20,8 %) und
alkoholfreie Erfrischungsgetränke (+22,8 %) sind in
Nordrhein-Westfalen zwischen November 2022 und Mai 2026
deutlich gestiegen. Wie das Statistische Landesamt
anlässlich des Starts der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft der
Männer mitteilt, mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im
Mai 2026 für verschiedene Produkte rund ums gemeinsame
Fußballschauen mehr Geld ausgeben als noch bei der letzten
Weltmeisterschaft im November 2022.
Salzgebäck
verteuerte sich überdurchschnittlich Wer beim
Fußballschauen gerne salzige Knabbereien mag, musste im Mai
2026 tiefer in die Tasche greifen als noch im November
2022. Salzgebäck (+28,0 %) und Erdnüsse, Studentenfutter
oder ähnliche Snacks (+18,8 %) verteuerten sich im genannten
Zeitraum überdurchschnittlich. Auch für Fans von süßen
Naschereien sieht es ähnlich aus.
Süßwaren wurden um
27,9 % teurer angeboten. Die Verbraucherpreise insgesamt
sind im selben Zeitraum um 9,3 % gestiegen. Fußballschuhe
und andere Spezialsportschuhe wurden günstiger angeboten Die
Preise für den Besuch einer Sportveranstaltung sind zwischen
November 2022 und Mai 2026 um 8,9 % gestiegen.
Doch
nicht nur Zuschauerinnen und Zuschauer spüren
Preisentwicklungen seit der letzten Weltmeisterschaft. Für
aktive Sportlerinnen und Sportler zeigt sich allerdings ein
anderer Trend: Fußballschuhe und andere
Spezialsportschuhe sind zwischen November 2022 und Mai 2026
günstiger geworden (–8,7 %).

Preissteigerungen bei Bratwurst und Brötchen seit der
Europameisterschaft 2024 Wo zur Weltmeisterschaft 2022 noch
Glühwein statt Grillkohle dominierte, verspricht die
anstehende Weltmeisterschaft 2026 wieder eine sommerliche
Atmosphäre – mit Public Viewing und Grillabenden. Verglichen
mit dem letzten großen Sommerturnier – die
UEFA-Europameisterschaft 2024 – zeigen sich bei der
Preisentwicklung rund ums Thema Grillen unterschiedliche
Preisentwicklungen.
So verteuerten sich zwischen
Juni 2024 und Mai 2026 Bratwurst um 2,3 % und das frische
Brötchen dazu um 7,2 %. Tomaten- oder
Gewürzketchup (–11,9 %) und Kartoffeln (–31,8 %), für
selbstgemachte Pommes oder als Beilage, wurden hingegen
deutlich günstiger angeboten.
NRW-Industrie: Durchschnittlicher Absatzwert von
Mineralölerzeugnissen seit 2022 um 43 % gesunken
* Produktion sank 2025 um fast 4 % * Anteil am
bundesweiten Absatzwert sank 2025 auf Zehnjahrestief *
Produktion im 1. Quartal 2026 zum Vorjahr gesunken
Im Jahr 2025 sind 23,4 Millionen Tonnen
Mineralölerzeugnisse im Wert von nominal (also nicht
preisbereinigt) 8,2 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit weniger
Mineralölerzeugnisse wie zum Beispiel Motorentreibstoffe,
Heizöle, Kerosin oder gasförmige Kohlenwasserstoffe
produziert als im Vorjahr.
Die Absatzmenge war um
951.000 Tonnen bzw. 3,9 % und der nominale Absatzwert um 2,7
Milliarden Euro bzw. 24,5 % niedriger als im Jahr 2024.
Gegenüber dem Jahr 2022, dem Jahr des Beginns des
Ukrainekrieges, sank die erzeugte Absatzmenge um 11,5 % und
der nominale Absatzwert um 49,6 %.
Auf die letzten
10 Jahre bezogen sank die Absatzmenge um 9,3 %, während der
Absatzwert dagegen um 5,2 % seit 2015 gestiegen ist. Bei den
genannten Mengenangaben handelt es sich um die zum Absatz
bestimmten Mengen. Im Jahr 2025 haben 28 der 9.625 Betriebe
des verarbeitenden Gewerbes in NRW Mineralölerzeugnisse
hergestellt; der Schwerpunkt der Produktion lag in den
Regierungsbezirken Köln und Münster.

Durchschnittlicher Absatzwert je Tonne seit 2022 um 43 %
gesunken Der durchschnittliche Absatzwert der in NRW
produzierten Mineralölerzeugnisse lag im vergangenen Jahr
bei nominal 350 Euro je Tonne. E
r war damit um 96
Euro bzw. 21,4 % niedriger als im Jahr 2024 mit 446 Euro je
Tonne. Seit dem, durch den Ukrainekrieg bedingten, Anstieg
im Jahr 2022 auf damals 615 Euro je Tonne sank der
durchschnittliche Absatzwert deutlich um 265 Euro bzw. 43,1
%.

NRW-Anteil am gesamtdeutschen Absatzwert von
Mineralölerzeugnissen erneut gesunken Bundesweit wurden
2025 Mineralölerzeugnisse im Wert von 27,5 Milliarden Euro
zum Absatz produziert. Der Anteil nordrhein-westfälischer
Betriebe am gesamtdeutschen Absatzwert betrug 29,8 % und lag
damit auf einem Zehnjahrestief – 2015 hatte der NRW-Anteil
noch bei 33,0 % gelegen.
Produktionsrückgang auch im
1. Quartal 2026 Im 1. Quartal 2026 produzierten nach
vorläufigen Ergebnissen 24 nordrhein-westfälische Betriebe
insgesamt 6,3 Millionen zum Absatz bestimmte Tonnen
Mineralölerzeugnisse mit einem nominalen Absatzwert von 2,7
Milliarden Euro.
Damit sank die Menge zum
entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,3 %, während der Wert
um 2,7 % stieg. Der durchschnittliche Absatzwert erhöhte
sich im Vergleich zum 1. Quartal 2025 um 3,0 % auf 436 Euro
je Tonne.
Spezialmesse „Gesundheit und Soziales“: Info-Tag im BIZ
Die Spezialmesse „Gesundheit und Soziales – Info-Tag und
Chancentreff“ findet am Donnerstag, 11. Juni, von 10 bis 14 Uhr im
vernetzten Bildungsraum „Bildung Jetzt DU“ im BIZ, Wintgensstraße
29-33 in Duisburg- Duissern statt. Die Veranstaltung richtet sich
umfassend über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie offene
Stellen in einer der wichtigsten Zukunftsbranchen informieren
möchten.
Im Mittelpunkt stehen Berufs- und
Qualifizierungswege zur Erzieherin oder Erzieher, in Pflegeberufe,
zur Kita-Assistenz, zur Physiotherapeutin oder Physiotherapeut, aber
auch zu Kaufleuten im Gesundheitswesen und vieles mehr.
Interessierte können sich direkt bei Bildungsträgern und
Institutionen über Qualifizierungen in Voll- und Teilzeit
informieren und individuelle Beratungsgespräche führen.
Ein
besonderes Merkmal des Info-Tages ist der starke Praxisbezug:
Besucherinnen und Besucher können direkt verschiedene Tätigkeiten
wie beispielsweise Übungen auf der Balance-Matte oder ein
Organ-Memory- Spiel ausprobieren, um einen Einblick in die
Anforderungen und Inhalte der jeweiligen Berufe zu erhalten.
Begleitend zu den Informationsständen werden in Kurzvorträgen
Einblicke in konkrete Berufsbilder und Ausbildungswege gegeben.
Der Eintritt zum Info-Tag und Chancentreff „Gesundheit und
Soziales“ ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die
Veranstaltung wird organisiert durch das Projekt „Lernen, Vernetzen,
Weiterkommen – Bildungsberatung und Veranstaltungen im Vernetzten
Bildungsraum Bildung jetzt DU!“ der Volkshochschule Duisburg sowie
durch cimdata Bildungsakademie.
Das Projekt der
Volkshochschule wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und
Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen. Weitere Informationen
gibt es bei Franziska Russ-Yardimci telefonisch unter 0203
283-984613.
Rheinhausen mit "Dreck weg Aktion"
Der Verein „Du bist Rheinhausen“ startet am 13.06.2026
um 10.00 Uhr eine weitere Müllsammelaktion am sogenannten
Dreiecksbeet an der Ecke Moerser Straße, Duisburger Straße in 47226
Duisburg-Rheinhausen und wird bis 12:00 Uhr das dortige Umfeld bis
zur Brücke der Solidarität in Angriff nehmen. Alle Rheinhauser*innen
sind eingeladen mitzumachen.
Wie gewohnt werden
Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit allen Utensilien ausgestattet,
die sie brauchen: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke und Eimer
stehen bereit. Du bist Rheinhausen ist eine Anlaufstelle für
Menschen in Rheinhausen, die die Ärmel hochkrempeln und ihre Heimat
gestalten möchten, seien es bestehende Initiativen, Vereine oder
Einzelne, die Ideen haben, die sich gemeinsam leichter umsetzen
lassen.
Du bist Rheinhausen e.V. Otto- Schulenberg 38, 47228
Duisburg-Rheinhausen E-Mail:
horst@du-bist-rheinhausen.de Motiv: eine frühere Sammelaktion in
Rheinhausen, Bildrechte bei "Du bist Rheinhausen"

Frühere Sammelaktion in Rheinhausen, Fotorechte bei "Du bist
Rheinhausen"
32.
Walsumer Sommerfest rund um das Schul- und Sportzentrum „Am
Driesenbusch“ Das traditionelle 32. Walsumer Sommerfest
findet am Sonntag, 14. Juni, von 11 bis 18 Uhr rund um das Schul-
und Sportzentrum „Am Driesenbusch“ an der Waldstraße 50 statt. Der
Eintritt ist frei. Künstlerinnen und Künstler zeigen auf zwei Bühnen
ihr Können und gestalten das bunte Bühnenprogramm.
Zahlreiche
kulinarische Köstlichkeiten fehlen ebenfalls nicht und lassen keine
Wünsche offen. Bei einer „Kinderaktion“ können die kleinen
Besucherinnen und Besucher tolle Preise gewinnen. Vereine,
Institutionen und Hobbyisten ohne gewerblichen Hintergrund
präsentieren vor Ort ein abwechslungsreiches Angebot und bieten
teilweise ihre Waren an.
Das beliebte Sommerfest ist seit
vielen Jahren nur dank der Unterstützung von Walsumer und Duisburger
Unternehmen und Institutionen sowie den aktiven Mitgliedsvereine des
Bezirkssportbundes, der Walsumer Kulturvereine, kirchlichen Gruppen
und Einrichtungen, Schulen und Kindergärten, Jugendgruppen und
Künstlern möglich.
Interessierte Standbetreiber oder
Bühnenteilnehmer können sich noch kurzfristig bei der
Bezirksverwaltung Walsum telefonisch unter (0203) 283- 5720 oder per
E-Mail an veranstaltungen.walsum@stadt-duisburg.de anmelden, um am
Sommerfest teilzunehmen.
Weltblutspendetag am 14. Juni:
Blutversorgung über den Sommer sichern Wenn immer
weniger Menschen regelmäßig Blut spenden, ist das ein gefährliches
Spiel auf Zeit. Eine stabile Blutversorgung darf nicht dauerhaft auf
den Schultern einer kleiner werdenden Gruppe besonders engagierter
Spenderinnen und Spender ruhen. Zwar konnten in den vergangenen
Jahren saisonale Engpässe deutlich reduziert werden, doch was
kurzfristig Stabilität schafft, macht das System langfristig
anfälliger. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels bleibt es
deshalb entscheidend, neue und insbesondere jüngere Menschen
dauerhaft für die Blutspende zu gewinnen.

Rund um den Weltblutspendetag am 14. Juni rufen die
DRK-Blutspendedienste bundesweit dazu auf, gerade in den
Sommermonaten Blut zu spenden. Hohe Temperaturen, Ferienbeginn und
Reisezeit sorgen erfahrungsgemäß dafür, dass weniger Menschen Blut
spenden gehen. Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Blutpräparaten in
den Kliniken unverändert hoch. Täglich werden Blutspenden für die
Versorgung von Unfallopfern, Krebspatientinnen und -patienten,
Menschen mit schweren Erkrankungen oder bei komplizierten
Operationen benötigt.
Die Herausforderungen für die
Blutversorgung werden durch den demografischen Wandel zusätzlich
verschärft. Die deutsche Bevölkerung altert zunehmend, gleichzeitig
werden die nachfolgenden Generationen kleiner. Zugleich erreichen
die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer das
Rentenalter. Damit wächst die Zahl älterer Menschen, die medizinisch
versorgt werden müssen, während gleichzeitig weniger junge Menschen
nachkommen, die potenziell Blut spenden können.
Diese
Entwicklung verändert die Struktur der Blutspende bereits heute
spürbar. Der Weltblutspendetag ist jedoch nicht nur ein Tag des
Appells, sondern auch des Dankes. Gewidmet ist er den Menschen, die
sich regelmäßig und selbstlos mit ihrer Blutspende in den Dienst der
Gemeinschaft stellen. Ihr Engagement ist Ausdruck gelebter
Solidarität, auf die sich tagtäglich tausende schwerkranke und
verletzte Menschen jeden Alters verlassen müssen.

Die DRK-Blutspendedienste appellieren insbesondere an junge
Erwachsene und Erstspenderinnen und Erstspender, sich mit dem Thema
Blutspende auseinanderzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Jede
einzelne Blutspende kann Leben retten. Infos und Termine:
www.drk-blutspende.de
Blutspenden in NRW, RLP und dem
Saarland Aktuelle Termine und Informationen zur Blutspende im
Westen finden sich unter: www.blutspende.jetzt
Wer
unsicher ist, ob eine Blutspende – zum Beispiel wegen der Einnahme
bestimmter Medikamente – möglich ist, kann sich kostenfrei bei der
Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11 949 11 beraten
lassen. Alternativ steht unter www.blutspende.jetzt ein praktischer
Online-Check zur Verfügung.
Warum ist die Blutspende beim DRK
so wichtig? Der DRK-Blutspendedienst West gewährleistet eine
sichere medizinische Grundversorgung für mehr als 23 Millionen
Menschen in seinem Einzugsgebiet. Insgesamt stellt das DRK 78
Prozent des gesamten Blutbedarfs bereit.
Blut spenden kann
jeder ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Eine obere Altersgrenze
gibt es nicht mehr. Zum Termin bitte den Personalausweis oder
Führerschein mitbringen. Die eigentliche Blutspende dauert nur etwa
fünf bis zehn Minuten – und kann bis zu drei Schwerkranken oder
Verletzten helfen.
Fußballbilder-Tauschbörsen in der Bibliothek
Zur beginnenden Fußballweltmeisterschaft lädt die Duisburger
Stadtbibliothek an verschiedenen Standorten zur
Fußballbilder-Tauschbörse ein. Los geht es am Freitag, 12. Juni,
jeweils von 14 bis 18 Uhr in Großenbaum (Großenbaumer Allee 168 bis
174) und in Vierlinden (Franz- Lenze-Platz 43).
Fußballfans
aller Altersgruppen sind eingeladen, ihre Sticker zu tauschen und so
ihre Sammlungen in geselliger Atmosphäre zu vervollständigen. Bis
Mitte Juli gibt es insgesamt 16 Termine im ganzen Stadtgebiet. Die
einzelnen Termine sind auf www.stadtbibliothek-duisburg.de unter
„Veranstaltungen“ zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Manga-Workshop in der Hamborner Bibliothek
Die Hamborner Bezirksbibliothek im Rathaus-Center an der
Schreckerstraße 10 lädt am Samstag, 13. Juni, zu einem
Manga-Zeichenworkshop ein. Kinder von acht bis zwölf Jahren können
von 10 bis 12.30 Uhr mit der Künstlerin Jen Satora in die Welt von
Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga- Heldinnen und
-Helden eintauchen oder eigene Figuren erfinden.
Bei dem
Workshop wird vermittelt, wie man Stilmittel richtig einsetzt und
mit den typischen Materialien arbeitet. Anfängerinnen und Anfänger
sind herzlich willkommen. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann
seine Werke gerne mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen
holen. Die Anmeldung ist online auf der Internetseite
www.stadtbibliothek- duisburg.de unter „Veranstaltungen“ möglich.
Überarbeitung der Medizinprodukte-Verordnung:
Angriff auf die Patientensicherheit EU-Kommission plant
erhebliche Einschränkung unangekündigter Audits, Reduzierung von
Kontrollen und geringere Anforderungen für Hochrisiko-Produkte.
Zwangsrabatte für KMU gefährden Wirtschaftlichkeit des
Zulassungssystems. Rechtsgutachten sieht Verstöße gegen Europarecht.
Sicherheitsvorgaben aus dem AI Act müssen auch für Medizinprodukte
gelten.

TÜV-Verband / Toko
Der TÜV-Verband hat vor einer Schwächung
der Patientensicherheit durch die geplante Überarbeitung der
europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und der Verordnung für
In-vitro-Diagnostika (IVDR) gewarnt. Unter anderem sollen zentrale
Überwachungs- und Sicherheitsmechanismen wie ungekündigte Audits bei
den Herstellern von Medizinprodukten weitgehend abgebaut und die
Anforderungen an Hochrisikoprodukte abgesenkt werden.
„Die
neue Medizinprodukte-Verordnung ist ein Angriff auf die
Patientensicherheit. Die vorgeschlagenen Änderungen würden das
europäische Sicherheitssystem von einer präventiven
Sicherheitsarchitektur zu einer reaktiven umbauen“, sagt Dr. Joachim
Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Das bedeutet:
Sicherheitsmängel werden oftmals erst dann erkannt, wenn Patienten
bereits zu Schaden gekommen sind – etwa durch Infektionen, Material-
oder Produktionsfehler. Das ist mit dem Grundsatz der Vorsorge nicht
vereinbar.“
Die MDR sei bewusst geschaffen worden, um
Risiken früher zu erkennen und Patientinnen und Patienten besser zu
schützen. Das damit erreichte Sicherheitsniveau müsse erhalten
bleiben. Darüber hinaus sehe die MDR-Überarbeitung Maßnahmen vor,
welche die wirtschaftliche Grundlage der im öffentlichen Auftrag
agierenden Benannten Stellen massiv beschädigen. Positiv bewertet
der TÜV-Verband die geplanten Ausnahmeregelungen für Produkte, die
für die Behandlung seltener Erkrankungen notwendig sind oder für
besonders innovative Medizinprodukte. Bühler: „Bürokratieabbau ist
richtig und wichtig, darf aber kein Selbstzweck sein und die
Sicherheit der Patientinnen und Patienten gefährden.“
Der
TÜV-Verband lehnt die folgenden geplanten Änderungen der MDR ab:
Verpflichtende regelmäßige Unangekündigte Audits bei den Herstellern
von Medizinprodukten sollen abgeschafft und von den Benannten
Stellen nur noch nur noch „for cause“, also bei konkretem Verdacht,
durchgeführt werden. „Unangekündigte Audits haben sich als sehr
wirksames Instrument erwiesen, um Sicherheitsmängel und Verstöße
gegen die Anforderungen der MDR zu erkennen“, sagt Bühler. „Sie
ermöglichen es den Benannten Stellen, die Umsetzung des
Qualitätsmanagements und insbesondere die Produktion unter realen
Bedingungen zu überprüfen.“
Kritisch sieht der TÜV-Verband
auch, dass die Häufigkeit von Überwachungsaudits reduziert und die
Prüfintervalle von 12 auf alle 24 Monate verlängert werden sollen.
Bühler: „Wenn Überwachungsaudits nur noch alle zwei Jahre
stattfinden, steigt das Risiko, dass Qualitätsmängel und
Sicherheitsprobleme zu spät erkannt werden.“
Einen deutlichen
Einschnitt und eine erhebliche Reduzierung der Patientensicherheit
würde außerdem die Reduzierung des Umfangs der regelmäßigen Prüfung
technischer Dokumentation von Medizinprodukten bedeuten. Technische
Dokumentationen sind die zentralen Nachweisdokumente, um Sicherheit,
Leistung und Konformität jedes einzelnen Medizinprodukts zu belegen.
Sie enthalten alle relevanten Informationen - von
Entwicklungs- und Designangaben über klinische Daten bis hin zu
sicherheitsrelevanten Daten und Erkenntnissen aus dem Markt, also
wenn die Produkte Anwendung bei Patienten finden. Derzeit wird
fortlaufend risikobasiert und stichprobenartig eine Mindestzahl an
technischen Dokumentationen geprüft. Laut Kommissionsvorschlag
sollen nach dieser Erstzertifizierung technische Dokumentationen nur
noch dann geprüft werden, wenn es konkrete Hinweise auf Probleme
gibt („for cause“).
Der TÜV-Verband warnt, dass viele
Produkte dadurch möglicherweise nie von einer Benannten Stelle
überprüft werden und unter einem bestehenden Zertifikat eines
Herstellers eine Vielzahl neuer und ungeprüfter Produkte auf den
Markt kommen kann. „Die technische Dokumentation ist der
sicherheitsrelevante Kern eines Medizinprodukts“, sagt Bühler. „Wenn
diese Unterlagen nur noch bei Verdachtsfällen geprüft werden, steigt
das Risiko, dass Sicherheitsmängel unentdeckt bleiben.“
Auswertungen der Prüforganisationen zeigen, dass bei der Prüfung
technischer Dokumentationen bei 86 Prozent der geprüften Produkte
Sicherheitslücken festgestellt werden. In 36 Prozent der Fälle
handelte es sich um kritische Schwachstellen.
Deutliche
Kritik übt der TÜV-Verband auch an der Absenkung der
Prüfanforderungen für Hochrisikoprodukte als Folge von unklaren
Definitionen wie „Well Established Technologies“ (WET). Auch
bestimmte Hochrisikoprodukte der Klasse III wie beispielsweise
bestimmte Implantate könnten als WET betrachtet werden und müssten
nur noch geringe Anforderungen erfüllen und würden weniger überwacht
werden. „Gut etabliert bedeutet nicht automatisch risikolos“, sagt
Bühler.
„Gerade bei Medizinprodukten, die am Gehirn, am
Herzen oder an anderen besonders sensiblen Bereichen eingesetzt
werden, dürfen bewährte Technologien kein Freifahrtschein für
geringere Kontrollen sein. Für Patientinnen und Patienten zählt
nicht, wie alt eine Technologie ist, sondern wie sicher sie heute
nachweislich ist.“
Unzureichende Anforderungen bei
Medizinprodukten mit Künstlicher Intelligenz Kritik übt der
TÜV-Verband auch an den Regelungen zu Künstlicher Intelligenz in der
MDR-Überarbeitung. „KI ist schon heute ein integraler Bestandteil
moderner Medizin, insbesondere in der bildgebenden Diagnostik zum
Beispiel bei der Auswertung von CT-, MRT- oder Ultraschallbildern.
Den denkbaren künftigen Anwendungsfällen sind kaum Grenzen gesetzt.
Das bietet enorme Chancen für die Versorgung, es sind damit aber
auch große und teils neue Risiken verbunden “, sagt Bühler.
Ein möglichst hohes Schutzniveau sei daher unerlässlich. „Die
Sicherheitsregeln aus dem AI Act, die bisher nicht Bestandteil der
MDR und IVDR sind, müssen auch für Medizinprodukte gelten.“ Das
betreffe insbesondere die im AI Act verankerten Anforderungen an
Datenqualität, Transparenz und Robustheit. Es dürfe keine komplette
Herauslösung der Medizinprodukte aus dem AI Act geben.
Bühler: „Medizinprodukte dienen unter anderem der Erkennung,
Verhütung, Überwachung und Behandlung teils schwerster und
lebensbedrohlicher Krankheiten und Verletzungen. Die Qualität und
Sicherheit dieser Produkte ist daher entscheidend und wir brauchen
eine kontinuierliche und dem Risiko angemessene Kontrolle vor dem
Markteintritt und anschließend eine dem Risiko angemessene und
vorbeugende Überwachung. Vertrauen in die Hersteller ist gut und
wichtig, der Schutz der Gesundheit von Patienten aber umso mehr.“
Massive Folgen für die Benannten Stellen Neben den Risiken
für die Patientensicherheit warnt der TÜV-Verband vor gravierenden
Folgen für das Zulassungssystem für Medizinprodukte. Die
EU-Kommission plant, die Benannte Stellen zu verpflichten, ihre
Preise für kleine Unternehmen um bis zu 50 Prozent zu senken. Da
etwa 80 Prozent der Kunden der Benannten Stellen KMU sind, würde das
zu erheblichen Einnahmeausfällen führen. Darüber hinaus sollen die
Benannten Stellen verpflichtet werden, Herstellern Zahlungsaufschub
einzuräumen, in bestimmten Fällen Aufträge annehmen zu müssen und
künftig möglicherweise staatlich festgelegte Gebühren zu
akzeptieren.
„Benannte Stellen sind keine Behörden, sondern
private Unternehmen mit hoher regulatorischer Verantwortung und
Haftung. Staatlich verordnete Rabatte ohne finanzielle Kompensation
gefährden ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit“, sagt Bühler. „Werden
Benannte Stellen gezwungen, ihre Dienstleistungen für bestimmte
Unternehmen unter Kosten zu erbringen, müssen sie entweder den Markt
verlassen oder die Preise für die größeren Hersteller erhöhen.
Beides wäre fatal: Im ersten Fall gäbe es bald viel zu wenig
zertifizierende Stellen in Europa und im zweiten Fall würden große
Hersteller die Kosten für KMU subventionieren – eine massive
Wettbewerbsverzerrung.“
Rechtsgutachten: Geplante Regelungen
verstoßen gegen Europarecht Ein vom TÜV-Verband in Auftrag
gegebenes Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass die
vorgesehenen Regelungen europarechtswidrig sind. Grundsätzlich sei
das Ziel legitim, kleine und Kleinst-Unternehmen zu fördern. Die
EU-Kommission dürfe die Kosten dieser Förderung aber nicht den
privaten Benannten Stellen auferlegen.
Die vorgesehenen
Pflichtrabatte, Zahlungsaufschübe und Annahmepflichten stellen nach
Auffassung des Gutachters einen unverhältnismäßigen Eingriff in die
unternehmerische Freiheit der Benannten Stellen dar. Darüber hinaus
gebe es Alternativen wie staatliche Zuschüsse oder Erstattungen. Das
Gutachten wurde von Prof. Ulrich Haltern verfasst, Lehrstuhl für
Öffentliches Recht, Europarecht und Rechtsphilosophie an der
Ludwig-Maximilians-Universität München.
Wirtschafts- und
gesundheitspolitisch fragwürdige Maßnahmen Die Entwicklung und
Herstellung von Medizinprodukten ist für ein leistungsfähiges und
effizientes Gesundheitssystem unerlässlich. Die europäischen
Produzenten sind dabei hoch innovativ und bedürfen daher einer
besonderen politischen und gesellschaftlichen Aufmerksamkeit. Aus
Sicht des TÜV-Verbands ist eine Förderung der stark durch KMU
geprägten Branche nachvollziehbar und wünschenswert. Allerdings sind
die in der MDR-Überarbeitung vorgeschlagenen Maßnahmen dafür
ungeeignet.
„Sicherheit ist keine Bürokratie, sondern eine
Notwendigkeit“, betont Bühler. Die Kosten der Prüfung und
Überwachung von Medizinprodukten, die derzeit nur rund 7 Prozent der
Marktzugangskosten ausmachen, seien verschwindend gering im
Vergleich zu den potenziellen Folgekosten unsicherer
Medizinprodukte. Bühler: „Hier soll an der falschen Stelle gespart
werden. Bürokratie muss in völlig anderen Bereichen abgebaut
werden.“
Weitere Informationen zur Neuregelung der MDR sind
in einem Positionspapier des TÜV-Verbands abrufbar. Das
Rechtsgutachten im Auftrag des TÜV-Verbands steht hier ebenfalls zum
Download bereit.
Beliebt, gepflegt und gehegt:
Oldtimer Oldtimer werden immer beliebter. Ihre Anzahl
stieg laut Kraftfahrt-Bundesamt im Januar 2026 auf über 822.500
Autos in Deutschland. Das ist eine Steigerung von mehr als 32.000
zum Vorjahr. Manche Fahrzeughalter sind sogar jünger als ihre
Schätze auf vier Rädern. Bei der HUK-COBURG trifft das auf 13,8
Prozent der versicherten Oldtimer zu – Tendenz steigend.

Immer beliebter: Oldtimer erfreuen auch Jüngere. Bildrechte:
HUK-COBURG
Was reizt die Oldtimerfans an ihrem Gefährt?
„Mich entzückt das Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit, sobald ich
den Motor anmache. Mein Bulli zaubert einfach jedem ein Lächeln ins
Gesicht, wenn man ihn sieht. Jede Fahrt ist wie ein kleiner Urlaub
und lässt mich den Alltag einfach mal vergessen“, sagt Heike Vetter,
die 25 Jahre jünger ist als ihr VW-Bus T1.
„Damit eine solche
Rarität nicht zu sehr ins Geld geht, sorgen wir für günstigen
Versicherungsschutz – mit oder ohne H-Kennzeichen“, erläutert
Michael Müller, Leiter Kraftfahrtabteilung bei der HUK-COBURG.
Besonders gut und günstig abgesichert Young- und Oldtimer
versichert der Marktführer genauso einfach wie jedes andere
Alltagsauto. Bei diesem Angebot handelt es sich um kein
Spezialprodukt. Von der Einteilung in Schadenfreiheitsklassen
profitieren unfallfreie Fahrzeughalter genauso wie Kundinnen und
Kunden der klassischen Autoversicherung der Coburger. Hinzu
kommen oftmals eine geringe Jahresfahrleistung und die Einstufung in
niedrige Typklassen. Das macht sich im Geldbeutel bemerkbar. „Ein
Beitragsvergleich lohnt sich also genauso für Classic-Cars“, rät
Michael Müller. Auch ein Saisonkennzeichen kann beim Sparen helfen.
Alte Liebe rostet nicht Autos mit einem Alter von mehr als 30
Jahren nach der Erstzulassung gelten als Oldtimer. Doch nicht jedes
Fahrzeug erhält automatisch ein Oldtimer-Kennzeichen – ein
sogenanntes H-Kennzeichen. Erst muss ein amtliches Gutachten die
Anerkennung bestätigen. Das ist bei etwas mehr als der Hälfte so.
Autos mit starken Nutzungsspuren oder umfassenden baulichen
Veränderungen erhalten keinen Oldtimerstatus. Die
„kraftfahrzeugtechnischen Kulturgüter“ müssen in einem guten Zustand
sein und dürfen nur zeitgenössisch baulich verändert werden.
Restaurationen sollten mit Originalteilen erfolgen.
Noch zu
jung für Oldies Youngtimer sind Fahrzeuge, die noch nicht die
offizielle Altersgrenze für Oldtimer erreicht haben. Oft sind es
Liebhabermodelle, die nur in geringen Stückzahlen produziert wurden.
Die Halter hegen und pflegen ihre Autos und warten auf das Erreichen
der Altersgrenze für Oldtimer. Manch einer nutzt seinen Klassiker
auch als Geldanlage. Je älter, umso wertvoller ist hier die Devise –
vor allem bei niedriger Laufleistung. Es gibt keine festgelegte
Altersgrenze für Youngtimer – gemeint sind im allgemeinen Fahrzeuge
zwischen 20 und 30 Jahren seit ihrer Erstzulassung.

Umsatz im Dienstleistungsbereich im
März 2026 um 1,4 % niedriger als im Vormonat Umsatz im
Dienstleistungsbereich, März 2026 (vorläufig, kalender- und
saisonbereinigt) -1,4 % zum Vormonat (real) -1,0 % zum
Vormonat (nominal) -0,3 % zum Vorjahresmonat (real) +1,6 % zum
Vorjahresmonat (nominal)
Der Dienstleistungssektor in
Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im
März 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 1,4 %
und nominal (nicht preisbereinigt) 1,0 % weniger Umsatz
erwirtschaftet als im Februar 2026. Verglichen mit dem
Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete der reale Umsatz einen
Rückgang von 0,3 % und der nominale Umsatz einen Anstieg von 1,6 %.

Den größten realen Umsatzrückgang im März 2026 gegenüber dem
Vormonat verzeichneten die freiberuflichen, wissenschaftlichen und
technischen Dienstleistungen mit einem Minus von 4,8 %, gefolgt von
den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel
Vermietung von beweglichen Sachen und Vermittlung von
Arbeitskräften) mit einem Minus von 2,6 %.
Im Grundstücks- und Wohnungswesen betrug der
Rückgang gegenüber dem Vormonat -0,8 %. Im Gegensatz hierzu stiegen
die Umsätze im Bereich Verkehr und Lagerei im März 2026 um 0,3 % und
im Bereich Information und Kommunikation um 0,7 % gegenüber dem
Vormonat.
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