'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv31. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


32. Kalenderwoche
Montag, 3. - Sonntag, 9. August 2026

Lieblingsorte der Duisburgerinnen und Duisburger gesucht
Wohin gehen Menschen aus Duisburg, wenn sie eine kleine Auszeit brauchen – sei es zum Durchatmen, für etwas Bewegung oder für den kurzen Austausch mit Freunden? Genau das möchte die Stadt Duisburg herausbekommen und sucht dafür Bürgerinnen und Bürger, die ihren Lieblingsort innerhalb der Stadt zeigen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erzählen dabei unter anderem, warum sie sich an ihrem Lieblingsort besonders gerne aufhalten, welche persönliche Geschichte sie mit diesem Ort verbinden und weshalb er für sie eine besondere Bedeutung hat.

Den Anfang macht Melih Öztürk: Er zeigt uns die „Grüne Lena“, eine Aussichtsplattform direkt am IGA-Gelände. Was diesen Ort besonders macht? „Die Aussicht, und dass hier alles vereint wird, was Duisburg für mich ausmacht: Rhein, Natur und Industrie“.

Die Grüne Lena, eine Aussichtplattform mit Blick auf den Rhein, Rheinpark und Hochfelder Eisenbahnbrücke. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die ausgewählten Orte werden fotografisch und filmisch porträtiert und als Teil einer digitalen Content-Reihe auf der zentralen Projektseite unter www.duisburg.de/lieblingsorte sowie auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Duisburg gezeigt.

Zusätzlich sollen die vorgestellten Lieblingsorte dauerhaft im Online-Stadtplan, dem städtischen Geoportal, veröffentlicht werden und so auch anderen Duisburgerinnen und Duisburgern als Ausflugstipps dienen. Menschen, die Teil des Projekts werden möchten und ihren Lieblingsort vorstellen wollen, können sich ab sofort per E-Mail an socialmedia@stadt- duisburg.de melden. Name, Kontaktdaten und der Lieblingsort sollten angegeben werden.

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg: Versuchter Mord – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Am Donnerstagabend (6. August, 19:25 Uhr) wurde die Polizei zu einem Lokal auf der Weseler Straße gerufen, weil ein Mann (53) syrischer Nationalität seiner in Trennung lebenden Ehefrau (47), die sich in Begleitung der gemeinsamen Tochter (19) befand, zuvor in das Geschäft gefolgt war.

Dort zog der 53-Jährige ein Messer und versuchte, auf die 47-Jährige einzuwirken. Die Frau setzte sich zur Wehr. Daraufhin eilte die 19- Jährige ihrer Mutter zu Hilfe. Der Tatverdächtige entfernte sich von der Örtlichkeit, noch bevor die Polizei eintraf. Die beiden Frauen blieben unverletzt. Der Tatverdächtige stellte sich kurze Zeit später auf der Polizeiwache Hamborn, wo ihn Beamte vorläufig festnahmen.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als versuchten Mord. Unter ihrer Sachleitung richtete das Kriminalkommissariat 11 der Duisburger Polizei noch am Donnerstagabend eine Mordkommission ein.

Am Freitagmittag (7. August) erließ ein Haftrichter des AG Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 53-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Die Ermittlungen der Mordkommission, insbesondere zu den Hintergründen der Tat und dem Verbleib der Tatwaffe, dauern derzeit noch an.

Trockener Juli an der Ruhr: 77 Prozent weniger Niederschlag als üblich
Talsperren sichern Pegelstand der Ruhr: Nach vorläufigen Auswertungen des Ruhrverbands gab es im Juli 2026 im Einzugsgebiet der Ruhr nur 22 Millimeter Niederschlag, 77 Prozent weniger als üblich. Seit Beginn des Abflussjahres im November 2025 fehlen somit bislang rund 30 Prozent des üblichen Niederschlags.

Um die gesetzliche Mindestwasserführung am Pegel Villigst an der Ruhrbrücke in Schwerte zu sichern, mussten die Talsperren im Juli an allen 31 Tagen Wasser zugeben – an 18 Tagen wäre die Ruhr dort ohne diese Maßnahmen streckenweise trocken gefallen.

Trotz der extremen Lage mit kaum Niederschlag liegt der Füllstand des Talsperrensystems aktuell bei rund 80 Prozent. Um die Reserven zu schützen, unterstützt der Ruhrverband das von der Bezirksregierung Arnsberg verhängte Verbot der Wasserentnahme aus Ruhr und Lenne. idr - Infos: http://www.ruhrverband.de


MSV Duisburg – SV Meppen: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen SV Meppen am Samstag, 8. August, um 14 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
· ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 12.06, 12.16, 12.26 Uhr
· ab „Bergstraße“ um 12.11, 12.21 und 12.31 Uhr
· ab „Meiderich Bahnhof“ ab 12.15 bis 12.40 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.50 und 13.05 Uhr
· ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 11.58 bis 12.23 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 12.15 bis 13.35 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.33 Uhr

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“.

Zudem fahren die Busse aufgrund der Sperrung der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich der A59 nach Spielende eine örtliche Umleitung in Meiderich. Die Haltestelle „Salmstraße“ wird auf die Straße Unter den Ulmen verlegt. Die Haltestelle „Meiderich Stadtpark“ wird zur Haltestelle „Tunnelstraße“ verlegt.

Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte: Gemeinsam reparieren und Ressourcen schonen
Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg erhalten defekte Alltagsgegenstände eine zweite Chance. Am Freitag, 14. August 2026, unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, kaputte Elektrokleingeräte, wackelige Kleinmöbel und weitere Gegenstände wieder gebrauchsfähig zu machen.

Dabei steht nicht nur die Reparatur selbst im Mittelpunkt. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe können die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung selbst Hand anlegen, Reparaturwissen erwerben und praktische Fähigkeiten für zukünftige Reparaturen entwickeln. So stärkt das Repair-Café den selbstständigen und bewussten Umgang mit Alltagsgegenständen.

Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen praktischen Beitrag zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung leisten. Denn Gegenstände, die repariert und weiterverwendet werden, müssen nicht entsorgt und ersetzt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Datum: Freitag, 14. August 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist vorhanden.

Der darauffolgende Termin findet am Freitag, 18.September 2026, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

DVG modernisiert drei Bahnhaltestellen im Duisburger Süden
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) modernisiert ab Mitte August sukzessive die Straßenbahnhaltestellen „Ehinger Straße“, „Rheinstahl“ und „Mannesmann Tor 1“ der Linie 903 im Duisburger Süden. Die DVG investiert damit weiter in einen modernen und zukunftsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt.

Im Zuge der Modernisierung werden neue Wartehallen errichtet und die technische Ausrüstung der Haltestellen komplett erneuert. Dazu zählen unter anderem die Fahrgastinformationssysteme an den einzelnen Haltestellen. Zudem wird das taktile Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderung erneuert. Auch Pflasterflächen rund um die Haltestellen tauscht die DVG gegen neue aus.

Die neuen Haltestellen bieten den Fahrgästen wesentlich mehr Komfort. Die DVG beginnt mit ihren Arbeiten ab Mitte August zunächst an der Haltestelle „Ehinger Straße“ und arbeitet sich dann über die Haltestelle „Rheinstahl“ weiter zur Haltestelle „Mannesmann Tor 1“ vor.

 Ende Oktober soll die Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein. Die DVG investiert 1,6 Millionen Euro in die Maßnahme. Das Projekt wird vom Land NRW und vom Bund gefördert. Die DVG arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der Modernisierung der Infrastruktur für einen zukunftsfähigen ÖPNV.

In den vergangenen Jahren haben DVG und Stadt durch den Ausbau barrierefreier Haltestellen, die Modernisierung von Gleisen, Fahrtreppen und Fahrleitungen sowie den Neubau von Haltestellen bereits viel erreicht. Zudem wird das ÖPNV-Angebot für die Fahrgäste stetig verbessert.


Offene Schreibwerkstatt vermittelt neue Schreibtechniken
Zu einer offenen Schreibwerkstatt lädt die Bibliothek in Wanheimerort am Samstag, 15. August, von 11 bis 13 Uhr in die Räumlichkeiten an der Düsseldorfer Straße 544 ein. Unter der Leitung der Duisburger Autorin Birgit Stieler erhalten Interessierte die Gelegenheit, neue Schreibtechniken kennenzulernen und eigene Ideen zu entfalten, um ihre Gedanken zu Papier zu bringen.

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an erfahrene Schreibende als auch an Menschen, die erste Schritte im kreativen Schreiben wagen möchten. In einer inspirierenden und unterstützenden Atmosphäre können Teilnehmende unterschiedliche Ausdrucksformen ausprobieren, Impulse erhalten und ihre Kreativität weiterentwickeln.

Teilnehmende sollten ihr eigenes Schreibmaterial mitbringen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096. Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.



Ferien in NRW: Eintrittpreise für Schwimmbäder steigen um 1,7 %
* Campingplatzgebühren zwischen Juli 2025 und Juli 2026 um 4,6 % gestiegen
* Fahrräder wurden um 3,2 % günstiger angeboten
* Ausrüstung für Camping und Erholung im Freien um 2,1 % gesunken

Die Eintrittspreise für Schwimmbäder sind in Nordrhein-Westfalen zwischen Juli 2025 und Juli 2026 um 1,7 % gestiegen. Wie das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen mitteilt, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher für etliche Ferienaktivitäten in diesem Sommer (Juli 2026) mehr ausgeben als im letzten Jahr (Juli 2025).

Eintrittspreise für Museums- und Zoobesuche gestiegen
Besonders deutlich fällt der Preisansteig bei beliebten Ausflugszielen aus. So verteuerten sich Besuche in Vergnügungsparks um 3,5 %. Noch höher waren die Preisanstiege für Kino-, Theater-, Konzert- und Zirkusbesuche (+5,1 %) und für Museums- und Zoobesuche (+5,5 %). Auch Campingplatzgebühren lagen mit einem Plus von 4,6 % über dem Vorjahresniveau.



Outdoorausrüstung günstiger als im Juli 2025
Die gute Nachricht: Outdoorfans können sich über Preisrückgänge einzelner Güter freuen. Fahrräder (inkl. E-Bikes und Pedelecs) verzeichneten zwischen Juli 2025 und Juli 2026 Preisrückgänge von durchschnittlich 3,2 %. Die Ausrüstung für Camping und Erholung im Freien war im Juli 2026 um 2,1 % günstiger als noch vor einem Jahr. Auch Sonnenschirme (−3,6 %) sowie Garten- und Campingmöbel (−8,6 %) verzeichneten Preisrückgänge.

Tag der offenen Tür bei der Feuer- und Rettungswache Walsum
Die Feuer- und Rettungswache 4 sowie der Löschzug 410 Walsum laden am Sonntag, 23. August, von 11 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür in die Räumlichkeiten an der Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße 200 bis 202 in Walsum ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Informationen, Einsatzübungen, Führungen und der Möglichkeit, selbst aktiv zu werden.

Neben dem Löschzug und dem Rettungsdienst stellen sich die Sondereinheiten der Feuerwehr, darunter die ABC-Gefahrenabwehr sowie die Rüst- und Dekontaminationseinheiten, vor. In verschiedenen Vorführungen zeigen die Spezialkräfte ihr Können. Auch der Grundausbildungslehrgang der Berufsfeuerwehr demonstriert die technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall mithilfe eines hydraulischen Rettungsgeräts.

Darüber hinaus werden eine Einsatzübung zur Brandbekämpfung sowie eine Fettexplosion vorgeführt. Die kleinsten Besucherinnen und Besucher können sich auf einer Hüpfburg austoben oder an der Spritzenwand spielerisch ein Feuer löschen. Exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Löschzuges 410 der Freiwilligen Feuerwehr bieten Führungen durch das neue Gerätehaus. Die Kameradinnen und Kameraden geben dabei Einblicke in den Dienstalltag der Freiwilligen Feuerwehr.

Zudem können die Räumlichkeiten sowie die auf der Wache stationierten Fahrzeuge besichtigt werden. Auch historische Löschfahrzeuge der Feuerwehr Duisburg können besichtigt werden. Darunter befindet sich der ehemalige Feuerwehrkran aus dem Jahr 1963. Ein besonderer Programmpunkt ist die geplante Landung des Rettungshubschraubers „Christoph 9“ (vorbehaltlich der Einsatzlage).

Die Besatzung gibt Einblicke in ihre Einsätze sowie die Ausstattung und Technik des Hubschraubers. Diverse Informationsstände runden das Programm ab. Interessierte können sich unter anderem beim Förderverein Christoph 9, der Polizei NRW und der Modellbaugruppe informieren. Speisen und Getränke können vor Ort erworben werden.

Der Tag der offenen Tür findet anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Feuer- und Rettungswache 4 sowie der Inbetriebnahme des neuen Gerätehauses des Löschzuges 410 Walsum statt. Das neue Gerätehaus zählt zu den modernsten Feuerwehrstandorten in Duisburg und wird wenige Tage zuvor offiziell an die Feuerwehr übergeben.

LEA Leseklub® fördert Teilhabe und Lesefreude in Duisburg
Die Duisburger Stadtbibliothek bietet Treffen zum LEA Leseklub® abwechselnd in der Zentralbibliothek, der Stadtteilbibliothek Wanheimerort und der Stadtteilbibliothek Vierlinden an. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Alle Termine finden sich im Online- Veranstaltungskalender der Bibliothek auf https://www.stadtbibliothek- duisburg.de unter der Rubrik „Veranstaltungen“.

LEA steht für „Lesen Einmal Anders“. Im LEA Leseklub® treffen sich Menschen mit und ohne Behinderung in gemütlicher Runde und lesen gemeinsam Bücher, Geschichten und Gedichte in einfacher Sprache. Dabei kommt es nicht darauf an, wie gut oder ob jemand überhaupt lesen kann. Wichtig sind die Freude an Büchern, Texten und Bildern sowie der Austausch mit anderen Teilnehmenden.

Alle Interessierten sind willkommen. Lesebegleiter unterstützen bei Bedarf beim Lesen und Verstehen der Texte. Das Konzept des LEA Leseklubs® wurde vom KUBUS e. V. entwickelt. Ziel ist es unter anderem, kulturelle Teilhabe durch Literaturerfahrungen zu fördern und Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu ermöglichen.
Für Fragen steht das Team der Bibliothek telefonisch unter 0203 283-986456 zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Michaela Gehrke.


Gesundheitsamt informiert über Reisen mit wichtigen Medikamenten
Reisende, die auf betäubungsmittelhaltige Arzneimittel (wie beispielsweise Oxycodon, Methylphenidat oder Lisdexamfetamin) angewiesen sind, dürfen diese grundsätzlich auch auf Reisen ins Ausland mitnehmen, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Für die Mitnahme ins Ausland wird eine beglaubigte Bescheinigung der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes sowie zusätzlich eine Beglaubigung durch die Amtsapothekerin des Gesundheitsamtes benötigt. Dabei sind folgende Regelungen zu beachten: Betäubungsmittel können für die Dauer der Reise in entsprechender Menge als persönlicher Reisebedarf mitgeführt werden.

Die Medikamente sollten im Handgepäck aufbewahrt werden. Bei Reisen von bis zu 30 Tagen in beliebte Urlaubsländer des Schengener Abkommens wie Dänemark, die Niederlande, Österreich oder Spanien dürfen ärztlich verschriebene Betäubungsmittel mitgeführt werden, sofern eine vom behandelnden Arzt ausgefüllte Bescheinigung mitgeführt wird.

Die Bescheinigung ist höchstens 30 Tage gültig. Bei Reisen in andere Länder wie beispielsweise in die Türkei oder die USA ist eine mehrsprachige Bescheinigung des behandelnden Arztes notwendig. Diese muss Angaben zu Einzel- und Tagesdosierungen, zur Wirkstoffbezeichnung, zur Wirkstoffmenge sowie der Dauer der Reise enthalten.

Die ärztlichen Bescheinigungen sind zusätzlich vor Reiseantritt durch die Amtsapothekerin des Gesundheitsamtes zu beglaubigen. Dazu ist ein Termin notwendig, der rechtzeitig vorher per E-Mail an amtsapothekerin@stadt- duisburg.de angefragt werden muss. Für die Beglaubigung wird eine Gebühr in Höhe von fünf Euro pro Bescheinigung erhoben. Weitere Informationen online unter http://www.duisburg.de/betaeubungsmittel_reiseverkehr.

Unterrichtsstart im neuen „VHS Pavillon West“ auf der Friedrich- Ebert-Straße in Rheinhausen
Mit dem ausgebuchten Bildungsurlaub Fahrradreparatur ist am vergangenen Montag, 3. August, der erste Kurs der Volkshochschule im neuen „VHS Pavillon West“ auf der Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg-Rheinhausen gestartet.

Die Räume des Pavillons auf dem ehemaligen Schulgelände sind besonders für die beliebten Motorrad- und Fahrradreparaturkurse sehr geeignet, da sowohl Zweiräder als auch Werkzeug innen sowie draußen auf dem Schulhof genügend Platz haben.

Ab September finden im Pavillon dann auch Kunstkurse, Sprachkurse, Gitarrenkurse und weitere Angebote statt. Weitere Informationen zu den Kursangeboten in Rheinhausen sind online unter http://www.vhs-duisburg.de abrufbar. Eine persönliche Beratung ist auch über die Geschäftsstelle der VHS West telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs- west@stadt-duisburg.de möglich.

Gewerkschaft NGG rät: Duisburg bietet 733 freie Ausbildungsplätze – auch Hotels und Restaurants suchen noch 34 Auszubildende  
Gestern Schule, heute Ausbildung: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres registriert die Arbeitsagentur noch 733 offene Ausbildungsplätze in Duisburg. Darunter sind 34 freie Ausbildungsplätze in Hotels, Restaurants und Gaststätten. Die Lebensmittelindustrie in Duisburg sucht 14 Auszubildende. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen.

„Wer noch keine Ausbildung hat, sollte die nächsten Wochen als Startphase ins Berufsleben nutzen. Die meisten Betriebe sind da flexibel: Die Ausbildung muss nicht pünktlich am 1. August anfangen. Auch im September und selbst im Oktober geht da oft noch was“, sagt Adnan Kandemir.

Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein rät Jugendlichen, nicht auf Gelegenheitsjobs zu setzen, sondern auf einen Ausbildungsvertrag: „Wer sich in Betrieben später weiterentwickeln will, der braucht eine solide Ausbildung als Fundament. Die 3 Jahre Ausbildung sind gut investiert“, so Kandemir.

Entscheidend sei allerdings, beim Ausbildungsbetrieb genau hinzugucken: „Das Geld, das ein Auszubildender verdient, muss passen. Dabei ist es wichtig, sich für einen Betrieb zu entscheiden, der Tariflöhne zahlt“, so Adnan Kandemir. Außerdem sollten Auszubildende darauf achten, dass es eine Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) gebe.

„Das ist eine Art ‚Jugend-Betriebsrat‘, der sich für die Interessen der jungen Belegschaft stark macht und zum Beispiel darauf achtet, dass der Rahmenplan für die Ausbildung auch eingehalten wird. Der ist wichtig, damit Auszubildende nicht ausgenutzt werden. Denn was bringt es, wenn man mit Arbeiten zugeschüttet wird, die mit der Ausbildung selbst wenig oder nichts zu tun haben?“, so Adnan Kandemir.

So sollten angehende Bäckereifachverkäuferinnen darauf achten, nicht nur „zum Brötchenschmieren im Hinterzimmer“ abgestellt zu werden. „Sie müssen vor allem in den Verkauf und an die Kasse. Denn zur Ausbildung für eine Bäckereifachverkäuferin gehört auch der kaufmännische Teil“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Nordrhein.


Neumühler Gemeinde lädt zu Ferienkirche unterwegs 
Die Ferienkirchen unterwegs der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl haben eine jahrzehntelange Tradition, die auch in diesem Jahr fortgesetzt wird. Diesmal geht es nach Mettmann, wo es ein fröhliches Wiedersehen mit der langjährigen Neumühler Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand gibt, die dort ihren neuen Wirkungskreis gefunden hat.

Am Sonntag, 30. August, startet der Bus um 9 Uhr von der Neumühler Gnadenkirche am Hohenzollernplatz/Obermarxloher Straße nach Mettmann. Ziel ist die dortige evangelische Kirche an der Freiheitsstraße. Aufgrund der regen Nachfrage hat die Gemeinde jetzt einen größeren Bus geordert, so dass jetzt noch Plätze frei sind. Die letzten Details hat das Neumühler Ferienkirchenteam jetzt vor Ort in Mettmann mit Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und Küster Clemens Welle abgesprochen.

Die Teilnehmer werden am 30. August nach der Ankunft in Mettmann zunächst eine Tasse Kaffee trinken und Kekse knabbern, ehe es in den Gottesdienst geht, den Anja Buchmüller-Brand hält. Anschließend gibt es eine Führung durch die historische Kirche, die zwischen 1774 und 1780 erbaut wurde und eine bewegte und bewegende Geschichte hat. Im Laufe der Zeit gab es verschiedene Veränderungen und Modernisierungen. 

Um 13 Uhr gibt es „was auf die Gabel“, wie es im Ruhrgebiet so schön heißt. Schließlich lautet das „Geschmacksmotto“ diesmal „Der Pott bittet zu Tisch“. Eingeladen dazu ist auch die Mettmanner Gemeinde. Das Küchen- und Ferienkirchenteam um Gisela Usche, Ursel Schulz, Nadine Wallasch, Christoph Schultz und Reiner Terhorst serviert ein vor Ort im Mettmanner Gemeindehaus frisch zubereitetes reichhaltiges „Ruhrpott-Büffet“ an Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Es wird vielfältig und lecker. 

Und eine musikalische Begleitung durch den Neumühler Gemeinde-Organisten Silvester Pece sorgt für zusätzliche Unterhaltung. Mit von der Partie ist auch Pfarrer Jens Storm, der seit gut einem Jahr engagiert in der Neumühler Gemeinde wirkt. Nach dem Essen und einer kleinen Erkundung der Umgebung steht für die Nemühler und ihre „Mitfahrenden“ noch das Kaffeetrinken bei selbst gebackenem Kuchen an, ehe der Bus um 17 Uhr zurück nach Neumühl fährt.

Die Kosten für Fahrt und volle Verpflegung betragen 27,50 Euro pro Person. Anmeldungen im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Neumühl, Telefon 0203 / 580448. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 20. August. Die begrenzte Platzzahl wird in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.  

Das Neumühler Ferienkirchenteam beim Vorgespräch mit Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand (rechts im Bild) und dem Mettmanner Küster Clemens Welle (im Hintergrund) vor der Kirche an der Freiheitsstraße. (Foto: Susann Bürger)

Musikalischer Blumenstrauß beim Sommerlichen Orgelkonzert in Hamborn
Beim nächsten Konzert der Reihe „Sommerliche Konzerte“, in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, geht es am 12. August um 19.30 Uhr ist Ute Gremmel-Geuchen aus Kempen (Foto: Foto: Kurt Lübke)) zu Gast. Die Cembalistin und Organistin konzertiert seit vielen Jahren mit einem umfangreichen, vielseitigen Repertoire, das von frühester Musik über Werke des Barock und der Romantik bis hin zu zeitgenössischen Werken reicht.

Ihre Konzerte führten sie an bedeutende historische Orgeln in ganz Europa und in die USA. In der Hamborner Friedenskirche reicht sie dem Publikum einen musikalischen Blumenstrauß, so der Titel des Konzertes: Sie spielt Werke von Dietrich Buxtehude, Michel Corrette, Felix Mendelssohn Bartholdy, Zsolt Gardony und Johann Sebastian Bach. Der Eintritt kostet zehn Euro; ermäßigt fünf Euro.

Für jedes Konzert der Reihe gilt ebenso: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Bei Rückfragen können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden.       




Duale Berufsausbildung 2025: Top-Beruf bei Männern erneut Kfz-Mechatroniker, bei Frauen medizinische Fachangestellte
• Ausbildung zum Fachinformatiker nur noch auf Platz 4 der Top- Ausbildungsberufe bei den Männern (2024: Platz 2)
• Insgesamt 2,8 % weniger Neuverträge für duale Berufsausbildungen als im Vorjahr
• 18 % mehr Neuverträge von ausländischen Auszubildenden

Im Jahr 2025 haben 461 900 Menschen eine duale Berufsausbildung begonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach endgültigen Ergebnissen weiter mitteilt, lag bei Männern die Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker auf Platz 1 der häufigsten Ausbildungsberufe mit 8 % der Neuverträge (22 300 Personen).

Bei den weiblichen Auszubildenden findet sich dieser Beruf auf Platz 27; etwa 1 500 Frauen begannen 2025 eine Ausbildung zur Kraftfahrzeugmechatronikerin. Frauen wählten hingegen am häufigsten die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten (10 % oder 16 100 Personen), am zweithäufigsten die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement (9 % oder 14 900). Auf Platz 3 lag die Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten mit 8 % oder 13 400 Auszubildenden.

Auf Platz 2 und 3 bei den Männern lagen die Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik mit 13 900 beziehungsweise 5 % der Neuverträge, dicht gefolgt von der Ausbildung zum Elektroniker mit 13 800 (5 %) Neuverträgen. Bei Männern findet sich der bei Frauen beliebteste Ausbildungsberuf zum beziehungsweise zur medizinischen Fachangestellten nicht unter den 50 häufigsten Berufen.

Die Reihenfolge der drei häufigsten Ausbildungsberufe blieb bei den Frauen unverändert gegenüber dem Vorjahr. Auffällig bei den Männern ist, dass die Ausbildung zum Fachinformatiker 2025 nur noch auf Platz 4 liegt (-2 300 Verträge; 2024: Platz 2). Dadurch stieg die Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik auf Platz 2 (+100 Verträge).

Insgesamt 2,8 % weniger Neuverträge als im Vorjahr – Anstieg bei den ausländischen Auszubildenden
Insgesamt ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 2,8 % oder 13 100 gesunken. Bereits im Jahr 2024 war die Zahl um 1,0 % zurückgegangen. Auffällig ist, dass die Zahl der deutschen Auszubildenden um 6 % oder 25 600 sank, während die der Auszubildenden ohne deutsche Staatsangehörigkeit um 18 % oder 12 400 Personen stieg. Insgesamt befanden sich zum 31. Dezember 2025 deutschlandweit 1 211 800 Personen in einer dualen Berufsausbildung. Das waren 6 100 Personen beziehungsweise 0,5 % weniger als 2024.

Zum 31. Dezember 2025 befanden sich die meisten Auszubildenden in einer Ausbildung im Bereich Industrie und Handel (676 600 oder 56 %), gefolgt vom Handwerk mit 345 700 (29 %). Darauf folgten die freien Berufe mit 112 900 oder 9 % der Auszubildenden sowie der öffentliche Dienst mit 42 100 (3 %), Landwirtschaft mit 31 400 (2,6 %) und der Bereich Hauswirtschaft mit 0,3 % oder 3 200 Auszubildenden.

Erneuter Anstieg bei Neuverträgen von Auszubildenden mit ukrainischer Staatsangehörigkeit
Die Zahl ausländischer Personen, die eine duale Berufsausbildung begannen, lag 2025 um 18 % höher als 2024. Wie schon im Vorjahr lässt sich hierbei ein Anstieg bei Personen mit ukrainischer (+64 % auf 9 500), und vietnamesischer (+36 % auf 9 600) Staatsangehörigkeit feststellen. Zuwächse gab es auch bei Personen mit türkischer oder afghanischer Staatsangehörigkeit mit +48 % beziehungsweise +47 %.

Auch langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg bei den Neuverträgen von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Insgesamt hat sich hier die Zahl der Neuverträge in zehn Jahren mehr als verdoppelt. 2015 wurden knapp 38 800 Neuverträge von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit gemeldet, im Jahr 2025 waren es 82 400. Eher selten finden sich Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit in den Bereichen öffentlicher Dienst, Landwirtschaft oder Hauswirtschaft.

Anteilig an allen ausländischen Auszubildenden mit Neuvertrag umfassen diese drei Bereiche nur 1,5 % (1 200) der Auszubildenden, unter den deutschen Auszubildenden etwa 7 % (27 000). Ein deutlich größerer Anteil der ausländischen Auszubildenden findet sich im Bereich der freien Berufe mit 17 % (14 300), bei den deutschen Auszubildenden liegt der Anteil bei 8 % (30 500).

Frauen ohne deutsche Staatsangehörigkeit wählen häufiger medizinische Berufe
Die Berufswahl von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit unterscheidet sich teilweise von denen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Während bei den Männern bei beiden Gruppen der Kfz-Mechatroniker an erster Stelle lag, wählten Frauen ohne deutsche Staatsangehörigkeit mit Abstand am häufigsten medizinische Ausbildungsberufe (zahnmedizinische Fachangestellte: 23 %, medizinische Fachangestellte: 11 %).

Erst als dritthäufigste Wahl findet sich die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement (6 %), die bei den deutschen Frauen mit 10 % auf Platz 1 lag. Der Beruf der medizinischen Fachangestellten lag bei ihnen wiederum auf Platz 2 mit 9 %, der der Verkäuferin auf Platz 3 mit 6 %.

NRW: Produktion von Katzenfutter hat sich seit 2005 mehr als verdreifacht
* 110.200 Tonnen Katzenfutter wurden 2025 industriell hergestellt
* Mehr als die Hälfte der NRW-Produktion erzeugten Betriebe aus dem Regierungsbezirk Detmold
* NRW-Anteil mit 17,9 % an der Deutschlandproduktion auf höchstem Stand der letzten 20 Jahre

Im Jahr 2025 sind in 15 produzierenden Betrieben des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes 110.200 Tonnen Katzenfutter industriell hergestellt worden. Wie da Statistische Landesamt anlässlich des „Internationalen Katzentages” (8. August 2026) mitteilt, waren das 6,5 % mehr als im Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2015 hat sich – einhergehend mit dem Anstieg der meldenden Betriebe – die Menge nahezu verdoppelt (+95,0 %) und gegenüber dem Jahr 2005 mehr als verdreifacht (+214,3).

Auch die vorläufigen Ergebnisse für das 1. Quartal 2026 zeigen mit einer Steigerung von 1,6 % einen leichten Anstieg der Produktion von Katzenfutter gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der nominale (also nicht preisbereinigte) Absatzwert war mit 244,3 Millionen Euro um 8,7 % niedriger als im Jahr 2024. Gegenüber dem Jahr 2015 hat sich der Absatzwert mit einem nominalen Anstieg von 194,7 % fast verdreifacht und mit einem Anstieg von 518,1 % seit 2005 versechsfacht.



Betriebe im Regierungsbezirk Detmold mit dem größten NRW-Anteil Mehr als die Hälfte (54,9 %) der nordrhein-westfälischen Absatzmenge wurde in Betrieben des Regierungsbezirks Detmold produziert, gefolgt von Betrieben im Regierungsbezirk Düsseldorf mit 32,1 %.

Anteil der NRW-Betriebe an der gesamtdeutschen Produktion auf 20-Jahreshoch Deutschlandweit wurden im letzten Jahr 617.000 Tonnen (−0,9 % gegenüber 2024) Katzenfutter mit einem nominalen Absatzwert von 1,4 Milliarden Euro (−2,3 %) produziert.
Der Anteil des in NRW hergestellten Katzenfutters an der bundesweit produzierten Futtermenge stieg 2025 auf 17,9 % (2024: 16,6 %) und damit auf den Höchststand der letzten 20 Jahre.

Leseabend für Kinder in der Rheinhauser Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am Freitag, 7. August, von 18.30 bis 20 Uhr in der Zweigstelle auf der Händelstraße 6 zu einem Leseabend für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren ein. Nach Ende des regulären Betriebs können die jungen Besucherinnen und Besucher die Bibliothek in einer ganz besonderen Atmosphäre kennenlernen, durch die Regale stöbern und neue Lieblingsbücher entdecken.

Das Besondere: Der Leseabend findet ohne Begleitung der Eltern statt und bietet den Kindern die Möglichkeit, die Bibliothek gemeinsam mit Gleichaltrigen zu erkunden. Das Bibliotheksteam freut sich auf einen lebendigen Abend. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter 02065 905-8467 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Bodyshaping-Kurs in der Volkshochschule Rheinhausen
Die VHS Duisburg West bietet ab dem 8. September immer dienstags von 16 bis 17 Uhr den Sportkurs „Bodyshaping“ in der Turnhalle Borgschenhof in Duisburg-Rheinhausen an. Es sind noch Plätze frei. Im Kurs erfahren Interessierte, wie sie ihren Körper gelenkschonend und dynamisierend in Form bringen können.

Die Teilnehmenden starten mit Schrittfolgen, kräftigen ihre Muskulatur und gewinnen Ausdauer. Der Kurs ist auch für sportungewohnte Personen geeignet. Die Kosten für den 13-wöchigen Kurs belaufen sich auf 49 Euro. Auch in vielen weiteren Bewegungskursen der Volkshochschule über das gesamte Stadtgebiet sind noch Plätze frei.

Eine vorherige Anmeldung für den Kurs ist notwendig und kann über die Homepage der VHS unter http://www.vhs- duisburg.de oder die Geschäftsstelle der VHS West telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de erfolgen.

Spitzengespräch Niedrigwasser in Berlin am 6. August 2026
Die anhaltende außergewöhnliche Niedrigwasserphase auf dem Rhein, aber auch auf vielen weiteren Wasserstraßen, stellt das Binnenschifffahrtsgewerbe und die verladenden Industrieunternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Die deutlichen Einschränkungen bei den Transportkapazitäten wirken sich unmittelbar auf die Lieferketten und Produktionsprozesse aus.  

Vor dem Hintergrund der akuten Niedrigwassersituation hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger zu einem Spitzengespräch Niedrigwasser eingeladen. Es geht darum über die Herausforderungen der aktuellen Lage zu sprechen, die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen zu erörtern und zusätzliche Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren.  

Duisburg am 5. August 2016: Mercartorquartier mit freier Sicht auf`s Rathaus, Salvatorkirche und Landesarchiv

Neben vor dem Anne Frank Mahnmal gibt es den freien Blick auf drei hohe Altstadt- bzw Innenhafentürme

Auch vom Schäferturm und der Werthmannkugel gibt es jetzt den freien Blick.

Die Frage steht jetzt an, was mit dem ehemaligen Schulkomplex überangsweise bis zu endgültigen Nutzung geschehen soll. Von Parkplatznutzung bis urban gardening gibt es Ideen, deren Umsetzung  der Brache an der Steinschen Gasse versagt blieb.

 

Werkeln an der Bahnhofsplatte

Umwandlung der Verkehrsführung an der Mercatorstraße im Bahnhofsbereich, dort, wo es früher Bäume gab.

Plattenarbeiten

 mit Blick auf das neue Hotel

Der "Kiss and ride Bereich" (abholen und bringen) und das Taxi-Areal - BZ-Fotos haje

Events bewegen die Region Großveranstaltungen setzen wirtschaftliche Impulse  
Konzerte, Festivals und Sportevents bringen viele Menschen an den Niederrhein. Davon profitieren nicht nur die Veranstalter. Auch Hotels, Gastronomie, Einzelhandel und zahlreiche Dienstleister verzeichnen zusätzliche Nachfrage. Besonders im Sommer zeigt sich, welche wirtschaftliche Bedeutung Großveranstaltungen für die Region haben.  

Der Niederrhein verbindet wie kaum eine andere Region Industriekulisse mit lebendigen Städten und vielfältigen Freizeitangeboten. Veranstaltungen machen diese Mischung für Gäste erlebbar. Sie sind Motoren für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Image.  

„Ob Gartenschau, Musikfestivals, Kulturformate oder Spitzensport: Events prägen den Niederrhein. Sie füllen Hotels und Restaurants, beleben unsere Innenstädte und stärken den lokalen Handel. Damit tragen sie unmittelbar zur Wertschöpfung am Niederrhein bei“, sagt Jürgen Kaiser, IHK-Geschäftsführer Unternehmens-Service und International bei der Niederrheinischen IHK /Foto: © Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski).  

Die Wirkung reiche dabei über den Veranstaltungstag hinaus. Wer für ein Event nach Duisburg oder an den Niederrhein reist, der entdecke oft weitere Angebote der Region. „Das ist ein klarer Gewinn für die Tourismusbranche, weil Gäste länger bleiben oder wiederkommen“, so Kaiser.  

Chancen für den Standort nutzen
Großevents können zudem neue Kooperationen fördern und Anreize für Investitionen schaffen. „Unsere Region verfügt über beste Voraussetzungen, um sich als attraktiver Wirtschafts- und Erlebnisraum zu präsentieren. Diese Potenziale sollten Unternehmen, Kommunen und Veranstalter gemeinsam nutzen“, so IHK-Geschäftsführer Kaiser.  

Mehr als eine Blumenschau
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg setzen in der Stadt die Bauprojekte für die IGA 2027 um. Zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 blickt die Welt auch nach Duisburg. Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, betont: die IGA ist weit mehr ist als eine Blumenschau.

Herr Beck, die IGA 2027 wird oft als Jahrhundertprojekt bezeichnet. Was bedeutet das für Duisburg?
Sebastian Beck (Foto wbd): Eine Gartenausstellung ist immer ein besonderes Ereignis – und in dieser Dimension für Duisburg sogar eine Premiere. Wir rechnen mit rund einer Million Besuchern. Das allein zeigt schon die Größenordnung. Gleichzeitig werden mehr als 100 Millionen Euro in Infrastruktur und Grünflächen investiert. Es entsteht ein Schaufenster für die Region. Das ist aber nicht nur ein Impuls für das Jahr 2027.

Wir sprechen von einer dynamischen Entwicklung, die Duisburg langfristig stärken soll. Welche Rolle spielen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg dabei? Wir sind von der Stadt mit der Umsetzung der Bauprojekte beauftragt worden – etwa mit der Gestaltung des Rheinparks. Als Wirtschaftsbetriebe setzen wir bei der IGA auch eigene Akzente. Bei unseren Veranstaltungen blicken wir auf Zukunftsthemen wie Klimaanpassung, Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Bauen.

Ein zentrales Projekt ist der Kultushafen. Was entsteht dort konkret?
Der Kultushafen steht exemplarisch für den Wandel Duisburgs. Historisch war der Zugang zum Rhein oft durch industrielle Nutzung eingeschränkt. Jetzt schaffen wir neue Zugänge. Es entsteht eine Promenade mit Aussichtsterrasse, Gastronomie und direktem Blick aufs Wasser. Das ist ein echter Mehrwert – nicht nur während der IGA, sondern dauerhaft für die Menschen in Duisburg. Und auch die Wirtschaft vor Ort soll von diesem Großereignis profitieren.

Auch am sogenannten Grünen Ring laufen Arbeiten. Was passiert dort?
Der Grüne Ring im Stadtteil Hochfeld ist eine wichtige Verbindung zwischen Innenstadt und Rheinpark. Dort entsteht ein Grünzug mit Fuß- und Radwegen, neuen Spielplätzen sowie Sport- und Freizeitangeboten. Das Projekt wird mit rund 20 Millionen Euro gefördert. Es ist ein neuer Lebensraum, der zusätzliche Aufenthaltsqualität schafft.

Der Rheinpark ist das Herzstück der IGA. Was erwartet die Besucher? Natürlich wird es klassische gärtnerische Höhepunkte geben – darunter die große Blumenhalle, den Rosengarten und die Pflanzenschauen. Gleichzeitig schaffen wir Erlebnisräume für alle Generationen, beispielsweise durch verschiedene Spielplätze und einen Skywalk. Die Aussichtsplattform ermöglicht ganz neue Perspektiven auf den Rheinpark.

Welche wirtschaftlichen Effekte erwarten Sie für die Region?
Die Erfahrungen anderer Gartenschauen zeigen: Wer einmal kommt, kommt wieder. Eine Million Besucher bedeutet Nachfrage für Hotellerie, Gastronomie und Handel. Gleichzeitig entstehen neue touristische Angebote. So gibt es im Rheinpark bereits einen neuen Schiffsanleger. Die IGA kann langfristig ein echter Motor für Duisburg und die Region sein.

Großprojekte stehen oft in der Kritik. Wie begegnen Sie Fragen zur Nachhaltigkeit?
Unser Ansatz ist klar: Wir bauen so, dass möglichst viel dauerhaft erhalten bleibt. Projekte wie der Kultushafen, der Skywalk oder die neuen Spielplätze sind langfristig angelegt. Natürlich gibt es einzelne temporäre Elemente, aber der Kern der Investitionen ist nachhaltig und wird Duisburg über die IGA hinaus prägen.

Wann ist die IGA für Sie persönlich ein Erfolg?
Die Besucherzahl ist ein wichtiger Faktor – aber nicht der einzige. Entscheidend ist, welches Bild Duisburg vermittelt. Wenn Menschen sagen „Das hat sich gelohnt, Duisburg hat sich großartig präsentiert“, dann ist das ein Erfolg. Noch wichtiger ist die langfristige Wirkung: steigende Besucherzahlen, mehr Tourismus und ein spürbarer Impuls für die Stadtentwicklung. Wenn wir diesen Wandel anstoßen, hat die IGA ihr Ziel erreicht.

Duisburg in Bewegung
Die Stadt hat sich als Standort für sportliche Großveranstaltungen etabliert. Die Tribünen an der Regattabahn sind voll. Fernsehteams aus aller Welt stehen am Ufer. Internationale Teams paddeln in Richtung Ziel. Bei Großveranstaltungen wie den Kanu-Weltmeisterschaften in Duisburg wird die Wirkung von Sportevents schnell deutlich. Für die Athleten geht es um Medaillen und Rekorde. Die Ausrichter sehen die Titelkämpfe auch als Standortmarketing.

„Große Sportveranstaltungen sind für Duisburg ein wichtiger Baustein, um die Stadt national und international sichtbar zu machen“, sagt Uwe Kluge, Geschäftsführer der Duisburg Kontor GmbH. Die fürs Standortmarketing zuständige Stadttochter hat zu diesem Thema mit Partnern mehrere Studien in Auftrag gegeben – auch zur Kanu-WM 2023. Sport als Wirtschaftsfaktor

Foto: © Duisburg Kontor

Das Ergebnis: Die Veranstaltung generierte einen regionalökonomischen Gesamteffekt von rund 6,3 Millionen Euro. Laut Analyse ist solch ein Ereignis ein „nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor in und für die Stadt Duisburg“. Die Mehreinnahmen in der Gastronomie lagen bei 1,2 Millionen Euro. Den Hotellerie-Effekt beziffert die Studie mit einer Million Euro. Für Kluge ist die Sportstadt Duisburg als Ausrichter internationaler Wettkämpfe sehr gut geeignet.

„Wir haben hier eine Infrastruktur, die in dieser Form nicht alltäglich ist“, sagt der Kontor-Geschäftsführer. Im 200 Hektar großen Sportpark Duisburg liegen Fußballarena, Schwimmstadion, Regattabahn und vieles mehr dicht beieinander. Vereine und Verbände haben auf diesem Areal ihren Sitz. Duisburg sportlich gefragt „Duisburg hat in den vergangenen Jahrzehnten außerdem bewiesen, dass die Stadt ein guter Gastgeber ist“, betont Kluge.

Die Universiade 1989, die World Games 2005 und zuletzt die FISU World University Games 2025 hätten dies unter anderem gezeigt. Die Kanu-Weltmeisterschaften waren bereits sechs Mal zu Gast an der Regattabahn. Und auch 2026 steht wieder im Zeichen des Spitzensports: Vom 22. bis zum 26. Juli haben sich bei den U23-Weltmeisterschaften im Rudern internationale Toptalente gemessen.

Vom 15. bis zum 20. September richtet Duisburg die KanupoloWeltmeisterschaft aus. Auch im Alltag ist die Stadt sportlich geprägt. „Eigentlich haben wir hier alle zwei Wochen ein Großereignis – wenn der MSV Duisburg ein Heimspiel austrägt“, sagt Kluge. Auch dieser Effekt lässt sich messen. Eine weitere Studie beschäftigte sich mit dem Fußballklub aus Meiderich. Demnach bringt eine Saison in der Dritten Liga der regionalen Wirtschaft Umsätze in Höhe von 55 Millionen Euro. Besonders profitiert die Stadt in den Bereichen Gastronomie.

Der sportliche Erfolg zahlt aber auch aufs Image ein. Laufkultur fest etabliert Duisburg hat sich zudem als Laufsportstadt einen Namen gemacht. Der Rhein- Ruhr-Marathon ist deutschlandweit bekannt. Karsten Kruck beschreibt ihn als „klassische, von Läufern für Läufer organisierte Veranstaltung“, bei der der ehrenamtliche Charakter besonders prägend sei. Er ist Inhaber des Fachgeschäfts Laufsport Bunert.

„Der Marathon gehört zu den festen Größen in der Region“, sagt Kruck. Jahr für Jahr stiegen zuletzt die Teilnehmerzahlen. 2026 gab es mal wieder einen neuen Rekord: rund 9.000 gingen auf die Strecke. „Solche Veranstaltungen haben eine enorme Strahlkraft – sie bringen Menschen in die Stadt und zeigen, dass Duisburg im Laufsport fest verankert ist“, erklärt Kruck.

Neben dem Marathon trügen auch die Winterlaufserie und der Lichterlauf zur starken Laufkultur in der Stadt bei. Nächstes Ziel: Olympia Aktuell rückt die Perspektive Olympische und Paralympische Spiele in der Rhein- Ruhr-Region auch Duisburg in den Fokus. In der Bevölkerung fanden sich viele Befürworter. In einer Abstimmung sprachen sich kürzlich 73 Prozent der Teilnehmer für eine Bewerbung aus. Sollte die Region für 2036, 2040 oder 2044 tatsächlich den Zuschlag bekommen, wäre Duisburg dabei.

Rudern und Kanu auf der Regattabahn sowie Klettern im Stadion gehören zum Konzept. Für Uwe Kluge wäre Olympia an Rhein und Ruhr folgerichtig. „Duisburg und die gesamte Region haben in den vergangenen Jahrzehnten bewiesen, dass sie große Sportveranstaltungen zuverlässig und professionell umsetzen können“, sagt er. „Die Infrastruktur ist vorhanden, die Erfahrung ist da – und die Begeisterung in der Bevölkerung ist deutlich spürbar.“ 

„Die IGA stärkt den Standort“ - Gartenschau-Geschäftsführer Hanspeter Faas erwartet für Duisburg wirtschaftlichen Aufschwung
Die Internationale Gartenausstellung (IGA) Ruhrgebiet soll Duisburg als Wirtschafts- und Tourismusstandort stärken. Hanspeter Faas, Sprecher der IGA-Geschäftsführung, erwartet neue Chancen für Mittelstand, Gastronomie und Tourismus in der gesamten Region.

Herr Faas, Sie haben viele große Gartenschauen begleitet. Was hat Sie an der Aufgabe besonders gereizt, die IGA 2027 umzusetzen?
Hanspeter Faas (Foto Dbg): Für mich war das Ruhrgebiet zunächst weitgehend unbekannt. Umso spannender war es, die Vielfalt der Region kennenzulernen: eine sehr grüne Umgebung mit einem enormen Freizeit- und Kulturangebot.

Hier leben sehr offene, engagierte Menschen. Besonders interessant ist die Dimension der IGA 2027: Anders als klassische Gartenschauen richtet sie sich nicht auf eine einzelne Stadt, sondern auf eine ganze Region mit mehreren Zukunftsgärten. Das ist in dieser Form einmalig und eröffnet große Chancen für den gesamten Niederrhein und das Ruhrgebiet.

Welche Rolle wird die IGA 2027 für die Zukunft dieser Region spielen?
Die Gartenschau ist weit mehr als eine Ausstellung mit Blumen und Gärten. Sie stößt Entwicklungen an, die Städte langfristig prägen. Es geht um die Frage, wie die Menschen hier künftig leben möchten. Gerade dicht besiedelte Räume müssen neue Antworten auf Themen wie Hitze, Starkregen oder Flächennutzung finden.

Die IGA schafft dafür konkrete Projekte, die dauerhaft bleiben. Gleichzeitig stärkt sie die Lebensqualität – auch das ist ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen und Fachkräfte.

Gibt es Beispiele aus anderen Städten, die zeigen, welche Wirkung eine Gartenschau entfalten kann?
Ein sehr gutes Beispiel ist Heilbronn. Die Bundesgartenschau 2019 hat dort enorm viel bewegt. Heilbronn liegt am Neckar, hatte den Fluss aber über Jahrzehnte kaum in das Stadtleben eingebunden. Durch die Gartenschau entstand ein völlig neues Verhältnis der Stadt zu ihrem Wasserraum. Gleichzeitig wurden neue Quartiere entwickelt und öffentliche Räume aufgewertet. Heute wirkt Heilbronn deutlich moderner und attraktiver. In Duisburg spielt der Rhein eine zentrale Rolle.

 Welche Chancen sehen Sie dort?
Duisburg entdeckt den Rhein gerade neu. Lange wurde der Fluss vor allem als Verkehrsweg wahrgenommen. Mit dem Rheinpark und dem Ausbau des Kultushafens entsteht jetzt eine deutlich stärkere Verbindung zwischen Stadt, Menschen und Wasser.

Genau darin liegt eine große Qualität. Wasserflächen gewinnen für Städte immer mehr an Bedeutung – sowohl für die Freizeit als auch für das Stadtklima. Besonders spannend finde ich, dass Duisburg dabei auch innovative Lösungen zeigt: Künftig soll aufbereitetes Wasser aus der benachbarten Kläranlage genutzt werden, um die Grünflächen im Rheinpark zu bewässern. Das zeigt sehr praktisch, wie moderne Stadtentwicklung aussehen kann.

Viele Unternehmen fragen nach konkreten wirtschaftlichen Effekten. Was bringt die IGA 2027 dem Mittelstand?
Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind erheblich. Insgesamt sprechen wir von Investitionen von rund 300 Millionen Euro im Ruhrgebiet. Ein großer Teil der Aufträge bleibt in der Region. Das Baugewerbe, der Garten- und Landschaftsbau oder technische Dienstleister werden profitieren.

Hinzu kommen die Besuchereffekte: Wir rechnen mit rund 3,1 Millionen Gästen, davon werden eine Million nach Duisburg kommen. Hotels, Gastronomie, Einzelhandel und touristische Anbieter werden profitieren. Gerade Duisburg nutzt die IGA jetzt bereits aktiv, um sich touristisch stärker aufzustellen. Es entstehen neue Angebote rund um Hafen, Rhein und zusätzliche Stadtführungen.

Was stimmt Sie so optimistisch, dass die IGA gerade auf den Tourismus so positive Auswirkungen hat?
Im Vertrieb merken wir, dass Angebote wie „IGA und Industriekultur“ oder „IGA und Radfahren“ sehr gut angenommen werden. Viele Menschen kennen die Region bislang gar nicht als Reiseziel. Wer dann hier ist, entdeckt spannende Kulturangebote und Ausflugsorte. Genau darin liegt eine große Chance. Duisburg kann dabei mit dem Landschaftspark Nord, dem Hafen und der Lage am Rhein punkten.

Wenn wir einige Jahre weiterdenken: Woran sollte man erkennen, dass die IGA 2027 erfolgreich war?
 Erfolgreich wäre die IGA dann, wenn die Menschen noch häufiger sagen: Das Ruhrgebiet ist lebenswert und spannend. Projekte wie die IGA wirken langfristig. Man sieht das an der Internationalen Bauausstellung Emscher Park von 1989 bis 1999 oder am Kulturhauptstadtjahr 2010. Beide Großveranstaltungen prägen das Bild der Region bis heute. Wenn die IGA 2027 ebenfalls dauerhaft in den Köpfen bleibt und dazu beiträgt, Städte lebenswerter zu machen und den Blick auf das Ruhrgebiet positiv zu verändern, dann hat sie sehr viel erreicht.

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) hat die Zuverlässigkeit im Bus- und Bahnbereich wie auch im vergangenen Jahr weiter verbessert.

Diese positive Entwicklung zeigt, dass sich insbesondere in den Bereichen Personal und Fahrzeugverfügbarkeit die Lage stetig verbessert hat.


Die genauen Zahlen und weitere Informationen zu Themen aus den Bereichen Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Kundeninformation und Service, Sicherheit, Fahrzeuge sowie Infrastruktur, hat die DVG nun in ihrem Qualitätsbericht für das Jahr 2025 auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

Die DVG arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der Modernisierung der Infrastruktur für einen zukunftsfähigen ÖPNV. In den vergangenen Jahren haben DVG und Stadt durch den Ausbau barrierefreier Haltestellen, die Modernisierung von Gleisen, Fahrtreppen und Fahrleitungen sowie den Neubau von Haltestellen bereits viel erreicht. Zudem wird das ÖPNV-Angebot für die Fahrgäste stetig verbessert.

Auch im Jahr 2025 setzten DVG und Stadt den Weg weiter fort. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DVG haben fokussiert daran gearbeitet, die Menschen in Duisburg jeden Tag pünktlich und sicher von A nach B zu bringen.

Zuverlässigkeit
Die DVG konnte die durchschnittliche Zuverlässigkeit im Busbereich im Jahr 2025 um 3,5 Prozentpunkte auf 97,1 Prozent verbessern. Ein wichtiger Faktor für diese Verbesserung war dabei der zum Jahresbeginn vollzogene Wechsel eines Subunternehmers.

Foto DVG

Auch im Schienenbereich gab es wie bereits von 2023 auf 2024 eine deutliche Verbesserung. Die Zuverlässigkeit konnte im Jahr 2025 um weitere 4,8 Prozentpunkte auf nun 91,1 Prozent verbessert werden. Diese sehr positive Entwicklung seit dem Jahr 2023 zeigt, dass sich insbesondere in den Bereichen Personal und Fahrzeugverfügbarkeit die Lage weiter verbessert hat. Als zuverlässig gilt eine Fahrt, wenn sie vollständig gemäß Fahrplan von der Anfangs- bis zur Endhaltestelle erfolgt ist.  mehr...

Unternehmen klimaneutral gestalten
Mit dem IHK-Zertifikat fit für nachhaltiges Wirtschaften  
Immer mehr Unternehmen wollen ihre Emissionen senken und klimaneutral handeln. Dafür brauchen sie Mitarbeiter, die Klimadaten bewerten und eine passende Strategie entwickeln. Die Niederrheinische IHK bietet dazu vom 15. September bis 17. Dezember einen Zertifikatslehrgang an.  

Der Lehrgang vermittelt Fach- und Führungskräften das notwendige Wissen für ein wirksames Klimamanagement. Die Teilnehmer lernen, wie sich betriebliche Emissionen auswirken. Darauf aufbauend erstellen sie eine CO2-Bilanz und entwickeln Maßnahmen für das eigene Unternehmen. Außerdem erfahren sie, wie sie ihren Betrieb bei Fragen zum Klimaschutz unterstützen können und Chancen sowie Risiken einer Strategie gut bewerten.

Die Weiterbildung findet dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr im Online-Format statt. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter: https://www.ihk.de/niederrhein/system/veranstaltungssuche/vstdetails-tmg/6962298/2919736885?terminId=10766

Fitness-Yoga-Kurse starten in Rumeln
Für zwei Fitness-Yoga-Kurse der Volkshochschule Duisburg in Rumeln sind noch Plätze frei. Beide Kurse starten im September und laufen wöchentlich bis Dezember dienstags bzw. donnerstags von 19.45 bis 21.15 Uhr im Gemeindehaus Ulmenhof an der Ulmenstraße 31. Teilnehmende zahlen 72,50 Euro.

Der Kurs richtet sich an Personen, die Yoga und Fitnesstraining verbinden möchten. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Auch Personen mit Yogaerfahrungen sind willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und über die Webseite unter www.vhs-duisburg.de sowie über die Geschäftsstelle der VHS West, telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt- duisburg.de möglich.

Noch freie Plätze im Kunstkurs in Rheinhausen
Der Kurs „Aquarell- und Ölmalerei“ der Volkshochschule Duisburg startet am Donnerstag, 3. September, im Unterrichtsgebäude Pavillon der VHS Duisburg West an der Friedrich-Ebert-Straße 106 in Rheinhausen. Bis zum 10. Dezember läuft der Kurs wöchentlich von 9.30 bis 12 Uhr.

Teilnehmende zahlen 109 Euro. In dem Kurs können Personen ohne künstlerische Erfahrungen die Techniken des Aquarellierens sowie der Ölmalerei erlernen und gemeinsam üben. Auch erfahrene Kreative sind in der gemischten Gruppe willkommen. Die Auswahl der Motive erfolgt in Rücksprache mit dem Dozenten und Künstler Franz Schwarz.

Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann über die Homepage der VHS unter www.vhs-duisburg.de oder über die Geschäftsstelle der VHS West, telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs- west@stadt-duisburg.de erfolgen. Ergebnisse aus vergangenen Kunstkursen sind aktuell und noch bis 28. August zu den Öffnungszeiten in der Bezirksbibliothek Rheinhausen, Händelstraße 6, zu sehen.


Stadtranderholung 2026
Die 74. Ausgabe der „Stadtranderholung“ startet am 10. August. Die beliebte Ferienfreizeit des Jugendamts bietet an 18 Standorten 1360 Kindern für drei Wochen lang ein buntes Ferienprogramm.

Oberbürgermeister Sören Link, Jo Jonas, Abteilungsleiter des Fachbereichs Kinder- und Jugendförderung beim Jugendamt, sowie Mustafa Erkan, Projektleiter der Stadtranderholung, stellen das diesjährige Konzept sowie das Programm am Mittwoch, 12. August 2026, um 13 Uhr im Städtischen Kinder- und Jugendzentrum „Robinson Abenteuerfarm“, Saarstraße 9, 47229 Duisburg-Rheinhausen vor.

Anzahl der MPU-Begutachtungen sinkt weiter
Die Anzahl der Begutachtungen ist weiter rückläufig. Alkoholauffälligkeit ist weiterhin der Hauptgrund für eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU). Dies berichtet die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt), die die bundesweite Statistik jährlich fortschreibt.


Verteilung der Untersuchungsanlässe von MPU im Jahr 2025; Prozentzahlen gerundet (Quelle: BASt)

Insgesamt 70.135 MPU gab es im Jahr 2025 – dies sind fast 7 Prozent weniger als im Vorjahr. Dabei betrafen die MPU-Gutachten der 15 aktiven amtlich anerkannten Träger von Begutachtungsstellen für Fahreignung (BfF) mit rund 40 Prozent am häufigsten Alkohol-Fragestellungen.

Es folgen Gutachten zu den Fragestellungen betreffend „Drogen und Medikamente“ mit etwa 21 Prozent (2024: 25 Prozent). Bei den Ergebnissen der MPU gab es gegenüber dem Vorjahr keine relevanten Veränderungen. Die Quoten blieben unverändert: Von den 70.135 begutachteten Personen waren knapp 58 Prozent „geeignet“ und rund 38 Prozent ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr.

Etwa 4 Prozent erhielten die Empfehlung zur Teilnahme an einem Kurs zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung. Das MPU-Gutachten ist die Entscheidungsgrundlage für die Straßenverkehrsbehörden, ob eine Person zum aktuellen Zeitpunkt zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet ist und somit eine Fahrerlaubnis erhalten oder neu erteilt bekommen kann beziehungsweise die Fahrerlaubnis behalten kann.

Bei spezifischen Anlassgruppen ist aufgrund des MPU-Gutachtens auch die Empfehlung einer Teilnahme an einem Kurs zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung möglich. Dann kann die Fahrerlaubnis, wenn die zuständige Behörde der Teilnahme an dem Kurs zugestimmt hatte, nach der erfolgreichen Absolvierung neu erteilt werden.

Stillstand auf der Autobahn: Das gilt bei einer Vollsperrung
Was dürfen Autofahrer bei einer Vollsperrung, wie die Rettungsgasse richtig gebildet wird und welche Ausstattung bei langen Wartezeiten hilft

Mitten in der Sommerferienzeit sind viele Autobahnen besonders stark belastet. Hohes Verkehrsaufkommen, Baustellen und Unfälle können lange Staus verursachen. Muss eine Strecke nach einem schweren Unfall oder wegen aufwendiger Bergungsarbeiten vollständig gesperrt werden, kommt der Verkehr mitunter für mehrere Stunden zum Erliegen. Für Autofahrer beginnt dann eine Geduldsprobe, zumal zunächst häufig ungewiss ist, wann es weitergeht. Der ACV Automobil-Club Verkehr erklärt, wie sich Autofahrer bei einer Vollsperrung richtig verhalten, was im Stau erlaubt ist und welche Dinge im Auto nicht fehlen sollten.

Warum werden Autobahnen plötzlich voll gesperrt?
Nicht jede Vollsperrung entsteht überraschend. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Vollsperrungen: geplante und spontane Sperrungen.
Geplante Vollsperrungen gibt es zum Beispiel bei großen Baustellen, Brückenarbeiten oder wenn eine Fahrbahn erneuert wird. Sie werden meist frühzeitig angekündigt, etwa über Verkehrsmeldungen, Umleitungsschilder oder elektronische Anzeigetafeln.

Anders ist es, wenn eine Autobahn ungeplant komplett gesperrt werden muss. Dahinter stecken meist ganz unterschiedliche Ursachen.
Typische Gründe sind:
schwere Verkehrsunfälle
Gefahrgutunfälle oder ausgelaufene Stoffe
aufwendige Bergungsarbeiten mit Kränen
beschädigte Fahrbahnen oder Brücken
extreme Wetterlagen wie Eisregen oder starke Stürme

Wie lange eine Vollsperrung dauert, lässt sich pauschal nicht vorhersagen. Kleinere Unfälle sind oft innerhalb kurzer Zeit geräumt. Nach schweren Unfällen, Gefahrgutunfällen oder aufwendigen Bergungsarbeiten kann eine Sperrung jedoch mehrere Stunden dauern.

Was viele Autofahrer nicht wissen: Nach schweren Unfällen bleibt eine Autobahn häufig auch deshalb lange gesperrt, weil die Polizei den Unfall dokumentieren, Spuren sichern und den Unfallhergang möglichst genau klären muss. Bei besonders schweren oder komplexen Unfällen können zusätzlich Sachverständige hinzugezogen werden. Diese wichtige Unfallaufnahme kann die Wartezeit für Autofahrer zusätzlich verlängern.

Wie verhalten sich Autofahrer bei einer Vollsperrung richtig?
Wenn der Verkehr plötzlich zum Stillstand kommt, ist zunächst Geduld gefragt. Über die Dauer einer Vollsperrung gibt es anfangs oft noch keine verlässlichen Informationen. Verkehrsfunk oder Navigations-Apps informieren jedoch regelmäßig über die aktuelle Verkehrslage und neue Entwicklungen.

Ganz entscheidend: Die Rettungsgasse muss sofort gebildet werden, sobald der Verkehr stockt oder nur noch mit Schrittgeschwindigkeit rollt. Sie entsteht zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts danebenliegenden Fahrstreifen. Wer also auf dem linken Fahrstreifen unterwegs ist, weicht nach links aus. Wer auf einem der übrigen Fahrstreifen unterwegs ist, fährt nach rechts.

Ebenso wichtig ist es, auch bei stockendem Verkehr ausreichend Abstand zum Vordermann einzuhalten. Selbst im Stillstand sollten Autofahrer nicht zu dicht auffahren, damit Rettungsfahrzeuge notfalls rangieren können.

Gerade am Stauende besteht ein hohes Risiko durch auffahrende Fahrzeuge. Wenn Autofahrer bemerken, dass sich der Verkehr abrupt verlangsamt oder sie sich einem Stauende nähern, sollten sie kurzzeitig den Warnblinker einschalten. So werden nachfolgende Fahrer frühzeitig gewarnt.

Und noch ein Punkt, den viele unterschätzen: Auch wenn sich eine Vollsperrung über Stunden hinziehen kann, sollten Autofahrer im Fahrzeug aufmerksam bleiben. Der Verkehr kann sich jederzeit wieder in Bewegung setzen. Fahrer sollten deshalb nicht einschlafen, sondern jederzeit reagieren können.

Wie lässt sich die Wartezeit bei einer Vollsperrung vorbereiten?
Auf eine Vollsperrung selbst können sich Autofahrer kaum vorbereiten. Ob schwerer Unfall oder Bergungsarbeiten: Solche Ereignisse entstehen meist unerwartet und lassen sich weder vorhersagen noch vermeiden. Autofahrer können jedoch dafür sorgen, dass sie auch bei einer mehrstündigen Wartezeit gut versorgt sind.

Schon mit wenigen Dingen, die dauerhaft im Auto liegen, lassen sich mehrere Stunden Stillstand deutlich angenehmer überbrücken. Ausreichend Getränke, haltbare Snacks oder eine Decke können dabei genauso hilfreich sein wie ein geladenes Smartphone oder wichtige Medikamente.

Besonders wenn Kinder mitfahren, lohnt es sich, eine kleine Notfallausstattung im Auto zu haben. Viele der Dinge helfen übrigens nicht nur bei einer Vollsperrung, sondern auch bei einer Panne oder einem längeren Stau.

Das sollte im Auto dabei sein:
Ausreichend Trinkwasser oder andere alkoholfreie Getränke
Haltbare, energiereiche Snacks, zum Beispiel Müsliriegel oder Nüsse
Ladekabel oder Powerbank für das Smartphone
Regelmäßig benötigte Medikamente
Warme Decke oder Jacke, auch im Sommer
Beschäftigung für Kinder, zum Beispiel Bücher, Hörspiele oder kleine Spiele
Feuchttücher, Taschentücher und Müllbeutel
Gegebenenfalls eine kompakte Notfalltoilette, zum Beispiel Urinbeutel

Ist Aussteigen bei einer Vollsperrung erlaubt?
Wenn eine Vollsperrung mehrere Stunden dauert, möchten viele Autofahrer zumindest kurz aussteigen, sich die Beine vertreten oder auf die Toilette gehen. Grundsätzlich gilt jedoch: Das Betreten der Autobahn ist für Fußgänger verboten. Zulässig ist das Aussteigen jedoch, wenn eine Unfallstelle abgesichert werden muss. In einer akuten gesundheitlichen Notlage kann es ebenfalls gerechtfertigt sein, das Fahrzeug zu verlassen.

Bei langen Vollsperrungen wird kurzes Aussteigen in der Praxis mitunter zwar geduldet. Eine grundsätzliche Erlaubnis besteht jedoch nicht. Wer das Fahrzeug aufgrund einer besonderen Situation dennoch kurz verlassen muss, sollte in unmittelbarer Nähe bleiben, die Rettungsgasse jederzeit freihalten und die Autobahn nicht zum Aufenthaltsort machen, etwa für Spaziergänge, das Gassigehen mit dem Hund oder das Aufstellen von Campingstühlen.

Toilette im Wohnmobil: Was gilt bei einer Vollsperrung?
Für Mitfahrer bietet ein Wohnmobil mit einer vom Innenraum zugänglichen Toilette bei einer Vollsperrung einen praktischen Vorteil: Bei längerem vollständigem Stillstand kann die Toilette genutzt werden, ohne das Fahrzeug zu verlassen und die Autobahn zu betreten. Ein Fahrer sollte währenddessen aber am Steuer bleiben und jederzeit bereit sein, wieder anzufahren.

Sobald sich der Verkehr bewegt, müssen alle Insassen auf den dafür vorgesehenen Sitzplätzen sitzen und angeschnallt sein. Der Gang zur Toilette ist während der Fahrt nicht erlaubt.

Bei einem Wohnwagen ist die Situation anders. Um dessen Toilette zu erreichen, müssten die Insassen das Zugfahrzeug verlassen und die Autobahn betreten. Das ist grundsätzlich verboten. Die Toilette im Wohnwagen sollte während einer Vollsperrung deshalb nicht genutzt werden.

Darf der Standstreifen bei einer Vollsperrung genutzt werden?
Grundsätzlich nein. Der Standstreifen ist für Pannenfahrzeuge und Rettungskräfte freizuhalten und darf nicht zum Umfahren des Staus genutzt werden. Ausnahmen gelten, wenn Verkehrszeichen die Nutzung erlauben, die Polizei ausdrücklich dazu auffordert oder ein Ausweichen auf den Standstreifen erforderlich ist, um eine Rettungsgasse zu bilden.

Eigenmächtiges Wenden und Rückwärtsfahren sind ebenfalls verboten. Nur wenn die Polizei die Fahrzeuge bei einer länger andauernden Vollsperrung kontrolliert zurückführt, darf ihren ausdrücklichen Anweisungen gefolgt werden.

Wer den Standstreifen als schnellen Ausweg missbraucht, riskiert empfindliche Bußgelder. Außerdem können lebensrettende Minuten für schwer verletzte Personen verloren gehen, wenn Autofahrer diese wichtige Rettungsstraße blockieren.

Darf der Motor bei einer Vollsperrung laufen?
Ist absehbar, dass es bei einer Vollsperrung längere Zeit nicht weitergeht, sollten Autofahrer den Motor ausschalten. Fahrzeugmotoren dürfen im Stand nicht unnötig laufen, um vermeidbare Abgase und unnötigen Lärm zu vermeiden. Außerdem lässt sich so Kraftstoff sparen.

Bei extremer Hitze oder Kälte kann der Betrieb von Klimaanlage oder Heizung jedoch erforderlich sein, um gesundheitliche Gefahren zu vermeiden. Der Motor sollte dann nur so lange wie unbedingt nötig laufen.

Wichtig zu wissen: Wer ein Smartphone, Tablet oder ein anderes elektronisches Gerät in die Hand nehmen möchte, darf dies nur tun, wenn das Fahrzeug steht und der Motor vollständig ausgeschaltet ist. Das automatische Abschalten durch eine Start-Stopp-Automatik genügt ebenso wenig wie das bloße Ruhen des elektrischen Antriebs eines E-Autos.

Heizungsförderung nach Reform: Stadtwerke beraten zum Umstieg auf die Wärmepumpe
der Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) und der Anpassung der Bundesförderung für klimafreundliche Heizungen haben sich die Rahmenbedingungen für Eigentümerinnen und Eigentümer verändert. Wer jetzt auf eine Wärmepumpe umsteigt, kann – abhängig von der persönlichen Situation – weiterhin von einer Förderung von bis zu 80 Prozent beziehungsweise maximal 22.400 Euro profitieren.

Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Hauseigentümer mit einer umfassenden Beratung und begleiten sie von der ersten Einschätzung bis zur erfolgreichen Förderantragstellung.

Die gesetzlichen Vorgaben zur Förderung von Wärmepumpen haben sich geändert. Die Stadtwerke Duisburg beraten Kundinnen und Kunden beim Umstieg auf eine neue Heizungsanlage. Quelle: Stadtwerke Duisburg

„Die gesetzlichen Änderungen werfen bei vielen Menschen Fragen auf. Unser Ziel ist es, Orientierung zu geben und gemeinsam die wirtschaftlich sinnvollste Lösung für jedes Zuhause zu finden“, erklärt Manuel Braun, Energieberater bei den Stadtwerken Duisburg. Die staatliche Förderung setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Alle Eigentümer erhalten eine Grundförderung von 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Hinzu kommen – je nach individueller Situation – weitere Zuschläge.

Selbstnutzende Eigentümer können beim Austausch einer funktionstüchtigen Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung beziehungsweise einer mindestens 20 Jahre alten Gas- oder Biomasseheizung einen Klimageschwindigkeitsbonus von derzeit 16 Prozent erhalten. Zusätzlich gibt es einen Einkommensbonus, der sich nach dem zu versteuernden Haushaltseinkommen richtet. Er beträgt:
bis 30.000 Euro: 40 Prozent,
bis 40.000 Euro: 30 Prozent,
bis 50.000 Euro: 10 Prozent.

Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind profitieren zudem von einer einmaligen Anhebung der maßgeblichen Einkommensgrenze um 10.000 Euro.

Änderungen machen frühe Entscheidungen attraktiv
Mit der Reform wurden jedoch auch Förderbestandteile reduziert oder gestrichen. So sinken die maximal förderfähigen Investitionskosten von bisher 30.000 Euro auf 28.000 Euro. Ab dem 1. Februar 2027 reduziert sich dieser Betrag halbjährlich um weitere 750 Euro. Auch der Klimageschwindigkeitsbonus wird schrittweise abgesenkt: Er beträgt derzeit 16 Prozent, verringert sich ab Februar 2027 alle sechs Monate um vier Prozentpunkte und entfällt ab August 2028 vollständig.

Nicht mehr verfügbar sind der bisherige Effizienzbonus für bestimmte Wärmepumpen, der Emissionsminderungszuschlag für Biomasseheizungen sowie der iSFP-Bonus für Heizungsmaßnahmen. „Wer ohnehin einen Heizungstausch plant, sollte sich frühzeitig beraten lassen. So lassen sich die aktuell noch hohen Fördermöglichkeiten optimal nutzen“, sagt Manuel Braun.

Die Heizungsförderung richtet sich ausschließlich an Eigentümerinnen und Eigentümer. Mieter, Pächter oder Inhaber eines Dauerwohnrechts können den Zuschuss nicht selbst beantragen.

Beratung und Unterstützung aus einer Hand
Die Stadtwerke Duisburg begleiten ihre Kundinnen und Kunden während des gesamten Projekts – von der ersten technischen und wirtschaftlichen Bewertung über die Auswahl einer geeigneten Wärmepumpe bis hin zur Beantragung der Förderung. Für den Förderantrag bei der KfW helfen die Stadtwerke dabei, die erforderliche Bestätigung zum Antrag (BzA) einschließlich der notwendigen BzA-ID bereitzustellen.

Für Anträge, die bis zum 20. Juli 2026 mit gültiger BzA eingereicht oder bewilligt wurden, gelten im Rahmen des Vertrauensschutzes weiterhin die bisherigen Förderbedingungen. Für alle neuen Vorhaben empfiehlt sich eine zeitnahe Entscheidung, bevor die schrittweise Absenkung der Förderungen Anfang 2027 beginnt.

Ab dem ersten Quartal 2027 wird die Förderung um einen neuen Wertschöpfungsbonus ergänzt. Für Wärmepumpen, die außerhalb der Europäischen Union produziert werden, reduziert sich dann die Grundförderung auf 15 Prozent. Geräte aus europäischer Produktion behalten die volle Grundförderung von 30 Prozent. Der Herstellungsort gewinnt damit künftig zusätzlich an Bedeutung.

Kombination mit einer PV-Anlage besonders wirtschaftlich
Besonders wirtschaftlich wird der Umstieg auf eine Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage, einem Batteriespeicher und einer Wallbox. So kann ein großer Teil des benötigten Stroms selbst erzeugt und direkt genutzt werden – für mehr Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen und einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz.

Weitere Informationen und individuelle Beratung erhalten Interessierte bei den Stadtwerken Duisburg im Internet unter www.swdu.de/waermepumpe oder telefonisch bei den Energieberatern der Stadtwerke Duisburg unter 0203 – 604 1111 (montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr).


Wirtschaft unterstützt Idee einer Niedrigwasser-Taskforce - IHKs veröffentlichen Umfrage zu Niedrigwasser-Auswirkungen
149 Zentimeter zeigt der Pegel in Duisburg-Ruhrort an. So wenig Wasser führte der Rhein noch nie. Bundesweit zeigen die Pegel historische Tiefstände an. Die Wirtschaft meldet Notstand, zeigt eine Umfrage der IHKs entlang des Rheins. Drei Viertel der Unternehmen sind vom Niedrigwasser betroffen, Tendenz steigend. Die IHKs fordern 2,5 Milliarden Euro jährlich für die Wasserstraße. Sie unterstützen die Idee von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer für eine Niedrigwasser-Taskforce.

Historisches Niedrigwasser: 149 Zentimeter in Duisburg-Ruhrort. Foto: Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov

„Was noch vor Wochen auf ein Binnenschiff passte, muss heute aufgeteilt werden. Lieferketten geraten unter Druck, Transporte werden teurer. Unternehmen weichen vermehrt auf Straße und Schiene aus. Aber dafür sind die Gütermengen zu groß“, sagt Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK. Und weiter: „Diese Situation kam mit Ansage. Seit dem letzten Extrem-Niedrigwasser 2018 ist zu wenig passiert.

Wirtschaft und Verbraucher zahlen jetzt die Rechnung. Kurzfristig hoffen wir auf Niederschlag. Langfristig braucht der Wirtschaftsstandort eine krisenfeste Wasserstraße. Dafür werden Milliarden benötigt und der notwendige politische Willen. Wir unterstützen den Vorschlag von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer einer Niedrigwasser-Taskforce. Bund, Länder, Wirtschaft und Häfen müssen gemeinsam handeln. Erreichbar zu sein, ist das A und O für unsere Wirtschaft.“

„Niedrigwasser ist kein regionales Problem“
„Niedrigwasser ist kein regionales Problem. Es ist ein Risiko für industrielle Lieferketten und die wirtschaftliche Entwicklung in ganz Deutschland und darüber hinaus“, verdeutlicht Davor Sertic, Präsident der Union Europäischer Industrie- und Handelskammern für Verkehr und Mobilität (UECC).

Er erklärt: „Gerade für den Rhein sind schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren nötig, um die Fahrrinne zu optimieren. Auch weitere Maßnahmen aus dem Aktionsplan Niedrigwasser Rhein muss der Bund konsequent umsetzen – wie die Förderung von Schiffen mit geringem Tiefgang.“

Drei Viertel der Unternehmen betroffen
Die IHK-Umfrage zeigt das Ausmaß des Rhein-Rekordtiefs:
78 Prozent der Unternehmen melden höhere Kosten. 72 Prozent müssen ihre Logistikprozesse umstellen. Fast jedes dritte Unternehmen schränkt bereits die Produktion ein, sechs Prozent haben Produktionsprozesse gestoppt. 13 Prozent sehen die Existenz ihres Standortes gefährdet.

Besonders deutlich zeigt sich die Belastung bei den Logistikkosten: Gut die Hälfte der Unternehmen verzeichnet einen Anstieg um mindestens 25 Prozent. Bei knapp einem Drittel sind die Logistikkosten um 50 Prozent oder mehr gestiegen. Besonders anfällig für Einschränkungen auf dem Rhein sind rohstoff- und transportintensive Branchen. Entlang des Flusses befinden sich bedeutende Standorte der Stahl-, Chemie-, Mineralöl-, Maschinenbau- sowie Getreide- und Futtermittelwirtschaft. Diese Unternehmen sind auf den zuverlässigen Transport großer Gütermengen angewiesen.

Das Niedrigwasser könnte auch künftige Logistik- und Investitionsentscheidungen beeinflussen. Rund ein Drittel will künftig weniger Güter mit dem Schiff transportieren lassen. Rund ein Viertel plant, die Lagerhaltung anzupassen.

IHKs fordern 2,5 Milliarden für Wasserstraße
Die IHKs fordern höhere Investitionen des Bundes in die Wasserstraßen. „Es sind jährlich 2,5 Milliarden Euro nötig, also mehr als eine Milliarde mehr als aktuell. Ziel ist es, damit die Wasserstraße zu modernisieren, die Fahrrinne des Rhein zu optimieren und Forschung voranzutreiben. Das ist gut angelegtes Geld.

2018 dämpfte das Niedrigwasser die deutsche Industrieproduktion zeitweise um rund 1,5 Prozent“, so Fabian Griewel, Verkehrsexperte der Niederrheinischen IHK. Nach Berechnungen des Kiel Instituts für Weltwirtschaft kostete es Deutschland rund 0,4 Prozentpunkte Wirtschaftsleistung. Auch dieses Jahr drohen erneut erhebliche gesamtwirtschaftliche Schäden, so die IHKs am Rhein.

Hintergrundinformationen zur Umfrage
Die Unternehmensbefragung der IHKs entlang des Rheins wurde vom 29. Juli bis zum 4. August durchgeführt. Beteiligt haben sich deutlich über 150 Unternehmen aus allen Rheinabschnitten und sämtlichen Größenklassen. Mehr als drei Viertel der teilnehmenden Betriebe stammen aus den Bereichen Logistik sowie Industrie.



14 % der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren sind erwerbstätig
• Rentner (16 %) sind häufiger erwerbstätig als Rentnerinnen (11 %)
• Knapp zwei Drittel (65 %) der abhängig beschäftigten Rentnerinnen und Rentner sind geringfügig beschäftigt
• Knapp zwei Drittel (65 %) der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner arbeiten weniger als 20 Stunden in der Woche

Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten, obwohl sie bereits eine Altersrente beziehen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilt, waren 14 % der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren hierzulande erwerbstätig. Ein Jahr zuvor hatte ihr Anteil noch bei 13 % gelegen. Rentner (16 %) gingen zuletzt häufiger einer Arbeit nach als Rentnerinnen (11 %).

Anteil der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner sinkt mit dem Alter und steigt mit dem Bildungsniveau Der Anteil der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner nimmt mit zunehmendem Alter kontinuierlich ab. So arbeitete von den 65- und 66-jährigen Rentenbeziehenden knapp ein Fünftel (19 %), von den 73- und 74-jährigen Rentnerinnen und Rentnern gingen noch 8 % einer Arbeit nach.



Auch zwischen dem Bildungsniveau und der Erwerbstätigkeit im höheren Alter gibt es einen Zusammenhang: Während 18 % der Rentenbeziehenden mit höherem Bildungsniveau erwerbstätig waren, lag der Anteil unter Rentnerinnen und Rentnern mit mittlerem oder niedrigerem Bildungsniveau bei 12 % beziehungsweise 10 %. Ein Grund dafür könnte sein, dass Rentnerinnen und Rentner mit höherem Bildungsniveau häufiger aufgrund der Freude an der Tätigkeit weiterarbeiten.

Gut ein Viertel (27 %) der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner ist selbständig tätig Insgesamt arbeiteten 73 % der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner als abhängig Beschäftigte, 27 % waren selbstständig tätig. Knapp zwei Drittel (65 %) der abhängig beschäftigten Rentnerinnen und Rentner gaben an, geringfügig beschäftigt zu sein.

Als geringfügig beschäftigt galten im Jahr 2025 Personen, die im Monat maximal 556 Euro verdienten (Minijob, "Ein-Euro-Job“) oder höchstens drei Monate beziehungsweise maximal 70 Arbeitstage im Jahr einer Beschäftigung nachgingen.

13 % der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner arbeiten mehr als 40 Wochenstunden
In der Regel arbeiten Rentnerinnen und Rentner mit reduziertem Stundenumfang: 40 % gingen normalerweise weniger als 10 Stunden in der Woche einer Erwerbstätigkeit nach. Ein Viertel (25 %) arbeitete 10 bis unter 20 Wochenarbeitsstunden. 12 % der Rentenbeziehenden mit einer Arbeit übten diese 20 bis unter 30 Stunden in der Woche aus. Bei 9 % waren es 30 bis unter 40 Stunden.

13 % der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner hatten eine Arbeitswoche mit mehr als 40 Stunden. Selbstständige Rentnerinnen und Rentner (28 %) arbeiteten dabei häufiger mehr als 40 Stunden in der Woche als abhängig beschäftigte Rentenbeziehende (8 %).



NRW-Industrie: Produktion im Juni 2026 um 2,4 % gesunken
* Energieintensive um –3,7 % und übrige Industrie um –1,6 % gegenüber Mai 2026 gesunken
* Energieintensive Branchen ausnahmslos rückläufig
* Pharmazie mit 8,8 % im Plus – Maschinenbau mit 7,0 % im Minus

Die Produktion der NRW-Industrie ist im Juni 2026 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 2,4 % gegenüber Mai 2026 gesunken. Wie das StatistischesLandesamt mitteilt, sank die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 3,7 %. Die Produktion in der übrigen Industrie war gegenüber dem entsprechenden Vormonat mit −1,6 % ebenfalls rückläufig.



Energieintensive Branchen ausnahmslos rückläufig
Im Vergleich zu Mai 2026 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im Juni 2026 ausnahmslos rückläufige Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsrückgang von 3,9 % ermittelt.

Die chemische Industrie vermeldete ein Produktionsminus von 3,8 %. In der Kokerei- und Mineralölverarbeitung belief sich der Rückgang auf 3,4 %. Pharmazie mit Produktionsanstieg – Maschinenbau mit Rückgang In den Branchen der übrigen Industrie zeigten sich hingegen unterschiedliche Entwicklungen: Im Bereich Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen wurde im Vergleich zum Vormonat ein Produktionsplus von 8,8 % erzielt.

Die Produktionsleistung im sonstigen Fahrzeugbau stieg um 4,7 % und die in der Herstellung von Bekleidung um 4,0 %. Der Maschinenbau verzeichnete hingegen einen Produktionsrückgang von 7,0 %. Die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen musste Produktionseinbußen in Höhe von 3,9 % hinnehmen und die Herstellung von Metallerzeugnissen konstatierte einen Rückgang von 2,7 %.

Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion im Juni 2026 insgesamt um 16,3 % (−18,2 % in der energieintensiven Industrie; −15,2 % in der übrigen Industrie). Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag der revidierte kalender- und saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat Mai 2026 um 0,6 % unter dem Vormonatswert.


26 Talente sind bei den Wirtschaftsbetrieben ins Berufsleben gestartet
Zum Start des neuen Ausbildungsjahres am 3. August 2026 wurden bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg insgesamt 26 neue Auszubildende begrüßt. In insgesamt acht verschiedenen Berufsbildern – von der Ausbildung zur Bautechnischen Konstrukteurin beziehungsweise zum Bautechnischen Konstrukteur in der Fachrichtung Tief-, Verkehrswege- und Landschaftsbau bis hin zu den Ausbildungen zur Umwelttechnologin beziehungsweise zum Umwelttechnologen für Kreislauf- und Abfallwirtschaft sowie für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen haben die Nachwuchskräfte ihre berufliche Laufbahn begonnen.

In den kommenden Jahren begleitet das Unternehmen die jungen Talente praxisnah, engagiert und mit vielfältigen Zukunftsperspektiven auf ihrem Weg zu einem erfolgreichen Berufsabschluss.

„Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr wieder zahlreiche motivierte Nachwuchskräfte bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg willkommen zu heißen“, erklärt Catharina Schäfer, Arbeitsgruppenleiterin Aus- und Weiterbildung/Personalentwicklung. „Mit unserem vielseitigen Ausbildungsangebot ermöglichen wir engagierten Menschen einen qualifizierten Einstieg ins Berufsleben und gewinnen zugleich Fachkräfte, die die Zukunft unseres Unternehmens mit neuen Ideen tatkräftig mitgestalten werden.“

Copyright: WBD / Nikolay Dimitrov

Im Rahmen einer zweitägigen Willkommensveranstaltung begrüßt das Ausbildungsteam die neuen Kolleginnen und Kollegen im WBD-Team. Dabei erhalten die Auszubildenden einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und lernen die Unternehmenswerte sowie wichtige Ansprechpersonen kennen. Zugleich bietet die Veranstaltung zahlreiche Gelegenheiten, sich mit den Ausbilderinnen und Ausbildern und dem Ausbildungsteam auszutauschen und erste Kontakte zu knüpfen.

„Uns ist wichtig, dass sich unsere neuen Auszubildenden von Beginn an gut aufgehoben fühlen und schnell im Unternehmen ankommen“, ergänzt Catharina Schäfer. „Die gemeinsamen Willkommenstage schaffen dafür eine gute Grundlage und stärken frühzeitig den Austausch sowie das Zusammengehörigkeitsgefühl.“

Für den Ausbildungsstart 2027 suchen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg erneut engagierte Talente für zahlreiche Ausbildungsberufe. Über die Karriereseite www.wir-und-du.de finden Interessierte weitere Informationen zu den angebotenen Ausbildungsberufen und zu den Wirtschaftsbetrieben Duisburg als Arbeitgeberin.


ADAC Stauprognose: 7. bis 9. August - Rückreisewelle gewinnt an Fahrt / Volle Autobahnen in alle Richtungen
m zweiten Augustwochenende müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer auf ein sehr hohes Verkehrsaufkommen einstellen. In Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland enden die Sommerferien, während sie in zahlreichen weiteren Bundesländern und vielen europäischen Nachbarstaaten noch andauern. Dadurch überlagern sich Hin- und Rückreiseverkehr. Dadurch sind gleichzeitig zahlreiche Urlauber auf der Hin- und Rückreise unterwegs. Staus auf den wichtigsten Fernstraßen sind nahezu unvermeidlich.

Besonders dicht wird der Verkehr am Freitagnachmittag und -abend auf den Strecken in Richtung Süden, Alpen sowie Nord- und Ostsee. Der Rückreiseverkehr erreicht seinen Höhepunkt am Sonntagnachmittag und -abend, vor allem aus dem Süden, von den Küsten und aus den Nachbarländern.

Bei schönem Wetter sorgen zudem zahlreiche Tagesausflügler in Richtung Alpen, Mittelgebirge, Küsten und Seen sowie viele Sommerfeste und Großveranstaltungen – darunter der Hamburger Sommerdom – für zusätzliche Belastungen. Hinzu kommen rund 1.000 Autobahnbaustellen, die den Verkehrsfluss weiter erschweren.

Die staureichsten Fernstrecken in Deutschland:
A1 zwischen Lübeck, Hamburg, Bremen, Dortmund und Köln
A2 Dortmund – Hannover – Magdeburg
A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
A5 Kassel – Frankfurt sowie Heidelberg – Karlsruhe – Basel
A6 Mannheim – Heilbronn
A7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
A10 Berliner Ring
A11, A12 und A13 vom Berliner Ring in Richtung Polen und Dresden
A17 Dresden – Prag
A20 Lübeck – Rostock
A81 Singen – Stuttgart
A95 München – Garmisch-Partenkirchen
A96 Lindau – München
A99 Autobahnring München

Auch auf den wichtigsten Reiserouten in Österreich, der Schweiz und Italien ist die Staugefahr hoch. In Österreich sind besonders die West Autobahn (A1), die Tauern Autobahn (A10), die Inntal Autobahn (A12) und die Brenner Autobahn (A13) sowie die Fernpassroute (B179) betroffen. Auf der A13 sorgen die Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke weiterhin für Behinderungen.

In der Schweiz sind vor allem die Gotthard-Route (A2) und die San-Bernardino-Route (A13) sowie die Autobahnen A1 und A3 stark belastet. In Italien bleiben die Brennerroute (A22) und die Verbindung Mailand – Genua (A9/A7) staugefährdet.

Um den Ausweichverkehr durch Ortschaften zu verhindern, gelten bei Stau auf mehreren Strecken Abfahrtssperren. In Deutschland betrifft dies unter anderem die A7 im Landkreis Ostallgäu, die A8 in den Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach, die A93 Inntalautobahn sowie die B2 und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Auch in Österreich sind an Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen zahlreiche Ausweichstrecken in Tirol für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Für Lkw über 7,5 Tonnen gelten bis zum 31. August auf vielen Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen zusätzliche Ferienfahrverbote an Samstagen von 7 bis 20 Uhr. Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund der Grenzkontrollen ebenfalls zu Wartezeiten kommen. Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.


Kraftstoffpreise im Juli: Diesel verteuert sich um fast 28 Cent
ADAC Auswertung: Super E10-Preis steigt innerhalb von drei Wochen um mehr als 15 Cent / ADAC kritisiert Preispolitik der Mineralölkonzerne
Die Kraftstoffpreise sind im Juli drastisch gestiegen. Die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise im vergangenen Monat verdeutlicht, dass insbesondere der Preis für Dieselkraftstoff im Monatsverlauf massiv zugelegt hat. Kostete ein Liter Diesel am 5. Juli im Tagesmittel noch 1,946 Euro, mussten die Autofahrerinnen und Autofahrer am 31. Juli im Schnitt 2,225 Euro bezahlen und damit 27,9 Cent mehr.

Der Preis für Super E10 hat sich im Vergleich zu den ersten Tagen des Monats ebenfalls stark erhöht: Am 1. Juli, dem günstigsten Tag des Monats, lag der Preis bei 2,016 Euro. Am 23. Juli, dem teuersten Tag, kostete der Liter Super E10 mit 2,168 Euro immerhin 15,2 Cent mehr.

Kraftstoffpreise im Juli 2026:


Im Monatsmittel musste man für einen Liter Super E10 2,099 Euro bezahlen. Damit lag der Preis nur noch einen Cent unter dem monatlichen Allzeithoch vom April 2026 mit 2,109 Euro. Für Diesel waren im Schnitt im Juli 2,097 Euro fällig und damit aber noch ein gutes Stück weniger als im Rekordmonat April, als ein Liter 2,263 Euro kostete.

Der ADAC kritisiert den Preisanstieg in den vergangenen Wochen deutlich. Laut Mobilitätsclub stieg zwar der Rohölpreis zum 23. Juli kurzzeitig wieder auf über 100 US-Dollar je Barrel, doch obwohl er zum Monatsende auf deutlich unter 90 US-Dollar gesunken ist, gaben die Spritpreise nicht entsprechend nach oder stiegen sogar weiter. Dieser Sachverhalt muss aus Sicht des ADAC vom Bundeskartellamt untersucht und dabei insbesondere die Raffinerie- und Großhandelspreise kritisch überprüft werden.

Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.

VHS-Sommerkurs „Boule“ in Kooperation mit dem Homberger Turnverein
Die Volkshochschule Duisburg bietet im August einen Boule- bzw. Pétanquekurs für Neulinge an. Der Kurs findet dreimal mittwochs am 12., 19. sowie am 26. August, jeweils von 17.30 bis 19 Uhr auf dem schattigen Sportgelände am Friesenplatz 1 in Duisburg-Homberg statt.

In dem dreiteiligen Kurs auf den Ligabahnen des Homberger Turnvereins stehen Regelkunde, Wurftechnik und Spieltaktik auf dem Programm. Das Präzisionsspiel erfordert Konzentration und strategische Entscheidungen. In jedem Spiel kommt es zu Situationen, in denen eine gute Regelkunde notwendig ist.

Teilnehmende lernen auch, Spielsituationen besser zu erkennen und regelgerecht zu entscheiden. Fairplay und die Fähigkeit, im Team aufmerksam zu beobachten und konstruktiv miteinander Spielstrategien zu entwickeln, sind feste Bestandteile der Veranstaltung. Dozent des Kurses ist Michael von Parzotka, Abteilungsleiter Boule beim Homberger Turnverein.

Der Kurs findet in einer Gruppe von maximal zwölf Personen statt. Sofern vorhanden können eigene Boulekugeln mitgebracht werden. Es stehen aber auch Leihkugeln zur Verfügung. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Kursgebühr beträgt 58 Euro.
Eine vorherige Anmeldung unter http://www.vhs-duisburg.de ist notwendig. Weitere Informationen zur Anmeldung gibt es telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de.


KI-Erfolgsgeschichte aus der Logistik in Duisburg: Wahl & Co. und 5U AI
startport begleitet erfolgreiche KI-Kooperation zwischen 5U AI und Wahl & Co. Eine durch startport vermittelte Zusammenarbeit zwischen der HERO GROUP, Wahl & Co. und 5U AI zeigt, wie Künstliche Intelligenz (KI) in der Logistik konkrete Entlastung schaffen kann.

Der eingesetzte sogenannte „AI Worker“ (KIMitarbeitende) automatisiert wiederkehrende Kommunikationsprozesse mit Geschäftspartnern und beantwortet viele Anfragen direkt aus dem Transport Management System. Bereits in der ersten Live-Woche bearbeitete die Lösung 182 Tickets und steigerte die eigenständige System-Bearbeitung innerhalb weniger Tage deutlich.

Künstliche Intelligenz entfaltet ihren größten Wert dort, wo sie reale operative Herausforderungen löst. Genau das zeigt die Zusammenarbeit zwischen 5U AI, Wahl & Co. und startport: In nur einer Woche Live-Betrieb bearbeitete ein selbstlernender AI Worker von 5U AI bereits 182 Anfragen im Tagesgeschäft von Wahl & Co. und entwickelte sich dabei kontinuierlich weiter.

Die Herausforderung: Hohes Anfragevolumen unter Zeitdruck Bei Wahl & Co. gehen regelmäßig Anfragen von Geschäftspartnern ein. Da die bestehenden Systeme weder über eine moderne API noch über automatische Benachrichtigungen verfügen, mussten Anfragen bislang manuell geöffnet, im Transport Management System (TMS) recherchiert und anschließend beantwortet werden. Hinzu kommt ein enges Service-Level-Agreement mit einer Antwortzeit von zwei Stunden.

Für das Customer-Service-Team bedeutete dies einen hohen operativen Druck, repetitive Bildschirmarbeit und einen Prozess, der bislang vor allem über zusätzliche personelle Kapazitäten skalierbar war. Die Lösung: Ein digitaler Mitarbeiter für bestehende Systeme 5U AI setzte dafür einen AI Worker in der bestehenden Systemund Kommunikationsumgebung von Wahl & Co. ein.

Der digitale Mitarbeitende liest eingehende Anfragen, gleicht relevante Informationen mit dem TMS ab, fügt bei Bedarf notwendige Dokumente hinzu und beantwortet die Anfragen automatisiert.

Auch ohne technische Schnittstelle kann der AI Worker über einen sicheren Browserzugang auf die erforderlichen Systeme zugreifen und die Arbeitsschritte wie ein Mensch ausführen. Gleichzeitig bleiben die Kolleg:innen in den Prozess als Kontrollinstanz eingebunden: Die Lösung funktioniert mit menschlicher Aufsicht, erkennt neue Anfragetypen und überführt wiederkehrende Muster in skalierbare Regeln.

v. L. n. R. Fehmi Şener (Co-Founder/ CTO 5U AI), Jonas Poorthuis (Assistent der Geschäftsführung Wahl & Co.), Yagiz Agit (Co-Founder/ CEO 5U AI).  mehr...

Blick über den Zaun
RWE und Google vereinbaren Solarstrom-Abnahmevertrag in Oklahoma
RWE und Google haben einen 15-jährigen Stromabnahmevertrag für das Solarprojekt Crooked Creek im McCurtain County in Oklahoma abgeschlossen. Das Projekt mit einer Kapazität von 155 Megawatt ist das erste RWE-Solarprojekt in diesem US-Bundesstaat.

Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen; für 2028 ist die Inbetriebnahme geplant. Der Solarpark wird künftig die Google-Standorte im Netzgebiet mit Strom versorgen und zugleich zur wirtschaftlichen Entwicklung von McCurtain County und der umliegenden Gemeinden beitragen. idr

Zwölf Löwen im Zoo Dortmund geboren
Nachwuchs bei den Löwen im Zoo Dortmund: Gleich zwölf Jungtiere haben die beiden fünfjährigen Löwinnen Zuri und Saba Ende Juli zur Welt gebracht. Vater aller Tiere ist der sechsjährige Boeti. Jede Löwin lebt mit ihren Jungtieren in einer eigenen Wurfbox hinter den Kulissen des Löwenhauses.

Das Zoo-Team beobachtet die Tiere und greift nur dann ein, wenn es nötig wird. So können die Mütter eine enge Bindung zu ihren Jungen aufbauen. Da die jungen Familien weiterhin viel Ruhe brauchen, bleibt das Löwenhaus vorerst geschlossen. Auch vor der Außenanlage sollen sich keine größeren Gruppen sammeln, damit laute Geräusche die Tiere nicht beunruhigen.

Die Internationale Union zur Bewahrung der Natur stuft Löwen als gefährdet ein. In einigen afrikanischen Ländern sind sie bereits ausgestorben. Der Löwennachwuchs ist daher ein Beitrag zum internationalen Artenschutz. idr - Infos: http://www.dortmund.de/zoo

Ressourcen-(V)acation für Eltern - Beratungsstelle lädt zum kostenfreien Kurs nach Hamborn 
Duisburg, 4. August 2026 - Die Anforderungen des Alltags führen oft zu Stress. Für Eltern mit Kindern ist diese Belastung oft besonders groß. Das weiß auch Dipl.- Sozialpädagogin Julia Tacir von der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg / Moers und lädt deshalb Eltern aus Duisburg zu einer stärkenden Auszeit mit den eigenen Ressourcen ein.

In dem kostenfreien Kurs „Ressourcen-(V)acation“ hilft die systemische Familientherapeutin den Teilnehmenden dabei, wie sie eigene Bedürfnisse gut erkennen und eigene Kompetenzen besser entdecken und einsetzen können. Zudem gilt es, aus positiven Lebenserfahrungen Kraft für den Alltag zu schöpfen, zu lernen, den achtsamen Umgang mit sich zuzulassen und emotionale Regulierung einzuüben.

Interessierte sollten wissen: Der vierteilige, aufeinander aufbauende Kurs startet am 5.10.; weitere Termine sind am 2.11., 7.12.2026 und am 11.01.2027; immer am Standort in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 172, von 17.30 bis 19 Uhr. Anmeldungen sind ab jetzt bei Julia Tacir möglich (Tel.: 0203 / 990690 oder per Mail an: j.tacir@ev-beratung.de). Die Teilnehmendenzahl ist auf sechs Plätze begrenzt.   

Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum Mitmachen ein. Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 12. August um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 13. August um 15 Uhr in der  Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer.

Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder. 

Daniel Drückes links stehend im Hintergrund  (Foto: Maria Hönes).




NRW: Durchschnittliche Rente ab 65 Jahren lag 2025 bei 1.640 Euro monatlich
* Knapp 4 Millionen Rentnerinnen und Rentner ab 65 Jahre mit Rentenbezugsmitteilungen
* Frauen bezogen 17.300 Euro Rente im Jahr, Männer 22.800 Euro
* Höchste Durchschnittsrenten in Odenthal – niedrigste in Selfkant

Im Jahr 2025 haben 3,93 Millionen Bürgerinnen und Bürger aus Nordrhein-Westfalen Renten bezogen. Betrachtet werden hier Personen ab 65 Jahren, die Leistungen aus gesetzlichen, privaten oder betrieblichen Rentenversicherungen erhielten. Wie das StatistischesLandesamt durch Auswertungen der Statistik der Rentenbezugsmitteilungen mitteilt, erhielt diese Personengruppe im Durchschnitt 19.700 Euro an jährlichen Rentenleistungen. Dies bedeutet ein monatlicher Betrag in Höhe von 1.640 Euro.

Frauen erhielten weniger Rentenleistungen als Männer
Die jährliche Durchschnittsrente für Männer über 65 Jahren betrug 22.800 Euro, während sie für Frauen über 65 Jahren bei 17.300 Euro lag. Der größte Teil, 96,7 % der Männer und 98,6 % der Frauen, bezog Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Die durchschnittliche Höhe der ausgezahlten Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung betrug pro Person 17.800 Euro, wobei sich dieser Wert bei den Männern auf 20.500 Euro und bei den Frauen auf 15.700 Euro belief.

Somit erhielten Männer durchschnittlich 1.710 Euro pro Monat an Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, während dieser Betrag für Frauen 1.310 Euro betrug. Eine Person kann Leistungen aus mehreren Rentenarten erhalten. Relativ zur gesetzlichen Rentenversorgung bezogen 2025 jedoch wenige Personen Renten aus einem zertifizierten Basisrentenvertrag: Diese Zahl belief sich auf 35.000, Renten aus einer berufsständischen Versorgungseinrichtung erhielten 73.000 Personen.


Die höchsten Renten gibt es in Odenthal, die niedrigsten in Selfkant Unter den 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden hatte Odenthal im Rheinisch-Bergischen Kreis die höchste jährliche Pro-Kopf-Rente mit 23.800 Euro, gefolgt von Leverkusen mit 22.900 Euro und Dormagen im Rhein-Kreis Neuss mit 22.700 Euro pro Kopf.
Die niedrigsten Renten erhielten die Menschen im Alter von 65 Jahren und älter in Selfkant im Kreis Heinsberg (16.100 Euro), Kranenburg im Kreis Kleve (17.500 Euro) und Geilenkirchen im Kreis Heinsberg (17.600 Euro).




NRW-Landesjubiläum: Preisbereinigtes BIP seit 1991 um 28,5 % gestiegen
* Jährliches Wirtschaftswachstum zwischen 1992 bis 2025 bei durchschnittlich 0,8 %
* Rund 1,8 Millionen mehr Erwerbstätige seit 1991
* Bruttowertschöpfung: Anteil des Produzierenden Gewerbes an der Gesamtwirtschaft ist über die Jahre auf 24,8 % gesunken

80 Jahre NRW
Im August 2026 feiern wir 80 Jahre Nordrhein-Westfalen. Die Britische Militärregierung gründete das Bundesland im August 1946. Aus dem nördlichen Teil der preußischen Rheinprovinz mit den Regierungsbezirken Aachen, Düsseldorf und Köln sowie der preußischen Provinz Westfalen wurde das Land Nordrhein-Westfalen gebildet.

1947/1948 wurde zusätzlich das Land Lippe in das Bundesland NRW integriert. Aus diesem Anlass wirft IT.NRW als Statistisches Landesamt einen Blick zurück: Wie sah NRW vor 80 Jahren aus? Was hat sich im Land verändert? In Pressemitteilungen und auf einer Themenseite zeigt das Statistische Landesamt spannende Daten von damals und heute.

Im Jahr 2025 lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in NRW bei 909,4 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Jahr 1991 ist das BIP damit um 527,8 Milliarden Euro bzw. in jeweiligen Preisen um 138,3 % gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg das preisbereinigte BIP in NRW im gleichen Zeitraum um 28,5 %. Das BIP in Deutschland stieg um 180,8 % in jeweiligen Preisen und preisbereinigt um 48,3 %.

Wie ist NRW durch die letzten Jahrzehnte gekommen? Anlässlich des Landesjubiläums am 23. August 2026 wirft IT.NRW einen Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung der letzten 35 Jahre, da eine konsistente und vergleichbare Datenbasis auf Landesebene erst ab 1991 vorliegt.

Seit 1991 zeigte sich die reale Entwicklung des BIP in den einzelnen Jahren in NRW tendenziell positiv, aber zumeist etwas schwächer als im gesamten Bundesgebiet. Das jährliche Wirtschaftswachstum lag in den Jahren 1992 bis 2025 bei durchschnittlich 0,8 %, in Deutschland bei 1,2 %.



Die Finanzkrise 2009 und die Corona-Krise 2020 zeigten deutliche Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung: 2009 sank das preisbereinigte BIP in NRW um 5,3 % gegenüber dem Vorjahr; 2020 verringerte es sich um 3,6 %. In Deutschland war die Entwicklung ähnlich, allerdings erholte sich die gesamtdeutsche Wirtschaft schneller von den beiden Krisen.

Erwerbstätigenzahl seit 1991 um 1,8 Millionen gestiegen
Die Zahl der Erwerbstätigen stieg zwischen 1991 und 2025 von 8,07 Millionen auf 9,84 Millionen. Der Anstieg von 21,9 % fiel somit höher aus als im Bundesdurchschnitt (+18,3 %). Das durchschnittliche jährliche Wachstum betrug 0,6 %. Allein anhand der Erwerbstätigenzahl kann jedoch keine Aussage über den Umfang der geleisteten Arbeitszeit getroffen werden.

Hierzu ist das Arbeitsvolumen zu betrachten, also die Zahl der gesamten geleisteten Arbeitsstunden der Erwerbstätigen. Für die Beurteilung der Beschäftigungslage spielt das Arbeitsvolumen aufgrund der zunehmenden Flexibilisierung der Arbeitszeit und der steigenden Bedeutung von Teilzeitarbeit eine immer wichtigere Rolle. Daten hierfür liegen ab 2000 vor.

Zwischen 2000 und 2025 betrug das durchschnittliche Wachstum des Arbeitsvolumens in NRW 0,3 %. In den Krisenjahren 2009 und 2020 sank es durch arbeitsmarktpolitische Mittel (z. B. Kurzarbeit) deutlich stärker als die Erwerbstätigenzahl. Die Arbeitsproduktivität, das preisbereinigte BIP je erwerbstätige Person bzw. je geleistete Arbeitsstunde, ist in NRW gestiegen, jedoch weniger stark als im Bund: Sowohl die Erwerbstätigen als auch deren Arbeitsvolumen sind zwischen 2000 und 2025 in NRW gestiegen, das preisbereinigte BIP nahm jedoch stärker zu.

Entsprechend erhöhte sich die Arbeitsproduktivität sowohl je Erwerbstätigen als auch je geleisteter Arbeitsstunde. Aus der Tatsache, dass die Zahl der Erwerbstätigen stärker stieg als die der Arbeitsstunden, resultierte ein Anstieg der Arbeitsproduktivität bezogen auf die Erwerbstätigen um 2,9 % (Bund +11,0 %). Die Arbeitsproduktivität bezogen auf die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden stieg hingegen um 10 % (Bund +22,1 %).



Fast drei Viertel der Bruttowertschöpfung entstehen im Dienstleistungssektor Die Wirtschaft in NRW wird weiterhin maßgeblich von Dienstleistungen geprägt. 2025 entfielen mit 74,5 % nahezu drei Viertel der Bruttowertschöpfung (BWS) auf diesen Sektor, während das Produzierende Gewerbe 24,8 %, die Land- und Forstwirtschaft und die Fischerei 0,7 % beitrugen.

Der Anteil des Produzierenden Gewerbes an der Gesamtwirtschaft hat sich von 38,3 % im Jahr 1991 auf 24,8 % im Jahr 2025 verringert. Bei den Erwerbstätigen zeigen sich ähnliche Veränderungen: Der Anteil der Erwerbstätigen im Produzierenden Gewerbe sank von 36,9 % im Jahr 1991 auf 21,1 % im Jahr 2025. Gleichzeitig stieg der Anteil im Dienstleistungssektor von 61,7 % auf 78,1 %.



Neues Südbad öffnet am 10. August
Oberbürgermeister Sören Link eröffnet am Montag, 10. August, um 13.15 Uhr das neue Südbad an der Großenbaumer Allee. Im Anschluss öffnet das Hallenbad erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit: Die ersten Badegäste können das neue Bad erkunden und ihre Bahnen ziehen. Eintrittskarten sind am Eröffnungstag an der Tageskasse erhältlich.

Im Bürgerbereich erwartet die Gäste ein 25-Meter-Becken mit einer Sprunganlage (1-Meter-Brett und 3-Meter-Plattform) sowie einer fünf Meter hohen Kletterwand direkt über dem Wasser. Ein Kinderplanschbecken und eine 385 Quadratmeter große Dachterrasse zum Sonnen und Entspannen ergänzen das Angebot.

Gleichzeitig können Schulen und Sportvereine unabhängig vom öffentlichen Badebetrieb ein weiteres 25-Meter-Sportbecken mit verstellbarem Hubboden (zur Verringerung der Wassertiefe auf bis zu 60 Zentimeter) sowie ein Lehrschwimmbecken nutzen. Separate Eingänge, Duschen und Umkleidebereiche ermöglichen den parallelen und voneinander unabhängigen Betrieb beider Bereiche.

Besucherinnen und Besucher haben am Eröffnungstag auch die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Neubaus zu werfen: Kostenlosen Führungen zu den technischen Anlagen und Besonderheiten des Bades finden jeweils um 14.30 Uhr, 15.30 Uhr und um 17 Uhr statt. Anmeldung sind direkt nach der Baderöffnung an der Kasse möglich.

Auf der neuen Dachterrasse werden außerdem Schnupperkurse des Sportbildungswerks für jeweils 9 Euro inklusive Badeintritt angeboten. Am Eröffnungstag (10. August) sowie am Montag, 17. August, finden dort von 16 bis 17 Uhr die Kurse „Allover Workout“ (Kurs-Nr. 2085/2087) und von 17 bis 18 Uhr „Yoga & Stretch“ (Kurs-Nr. 2086/2088) statt. Diese Veranstaltungen sind über die Website des Sportbildungswerks buchbar (https://www.sportbildungswerk-nrw.de/duisburg).

Neue Betreuungszeiten in Kindertageseinrichtungen ab dem 1. August 2027
Mit Inkrafttreten der Änderungen des Kinderbildungsgesetzes Nordrhein- Westfalen (KiBiz) zum 1. August 2027 werden die wählbaren Betreuungszeiten in Kindertageseinrichtungen erweitert.
Ziel der gesetzlichen Neuregelung ist die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsangebote sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Neben den bislang verfügbaren Betreuungsumfängen von 25, 35 und 45 Stunden pro Woche können Eltern künftig auch Betreuungszeiten von 30 beziehungsweise 40 Stunden pro Woche wählen. Damit stehen für Kinder mit einem Betreuungsbeginn ab dem 1. August 2027 insgesamt fünf Betreuungsmodelle zur Verfügung.

Bereits bestehende Vormerkungen mit einem Aufnahmedatum vor dem 1. August 2027 bleiben unverändert bestehen. Für diese Vormerkungen gelten weiterhin die bisherigen Betreuungsumfänge von 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche. Ein Handlungsbedarf für Eltern besteht in diesen Fällen nicht.

Eltern, die bereits eine Vormerkung für einen Betreuungsplatz mit einem Aufnahmedatum ab dem 1. August 2027 vorgenommen haben und einen anderen Betreuungsumfang wünschen, können innerhalb ihrer bestehenden Vormerkung die neu eingeführten Betreuungszeiten von 30 oder 40 Stunden pro Woche auswählen.

Mit der Erweiterung der Betreuungszeiten setzt die Stadt Duisburg die gesetzlichen Vorgaben der KiBiz-Novellierung um und entwickelt ihr Angebot in der Kindertagesbetreuung konsequent weiter. Das zusätzliche Angebot soll den vielfältigen Lebenssituationen und Betreuungsbedarfen von Familien noch besser gerecht werden und eine passgenauere Auswahl von Betreuungszeiten ermöglichen.

Weitere Informationen zu den neuen Betreuungszeiten und zum Vormerkverfahren erhalten Eltern über das Online-Portal Kita-Place unter https://kitaplatz.duisburg.de/de.

Hohe Brandgefahr: Stadt Duisburg appelliert an Bevölkerung und weist auf geltende Verbote hin
Die Stadt Duisburg appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, in den kommenden Tagen besonders umsichtig zu handeln und offenes Feuer sowie alle Handlungen zu vermeiden, von denen eine Brandgefahr ausgehen kann. Der Graslandfeuerindex liegt heute sowie voraussichtlich auch in den nächsten Tagen bei Stufe 4 – der zweithöchsten Stufe.

Der aktuelle Graslandfeuerindex ist online auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes unter www.dwd.de abrufbar. Die anhaltend hohen Temperaturen und die geringen Niederschläge der vergangenen Wochen haben dazu geführt, dass Böden, Wiesen und Vegetation im gesamten Stadtgebiet stark ausgetrocknet sind. Bereits ein einzelner Funke kann ausreichen, um einen Flächen- oder Waldbrand auszulösen – mit möglichen dramatischen Folgen für Natur, Tiere und Menschen.

Das Grillen sowie das Rauchen von kohlebefeuerten Shishas beziehungsweise Wasserpfeifen ist bei einem Graslandfeuerindex ab Stufe 4 aus Brandschutzgründen generell im öffentlichen Raum, also auch auf ausgewiesenen Grillflächen, untersagt. Außerhalb dieser Flächen ist Grillen ohnehin ganzjährig verboten.

Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße bis zu 1.000 Euro, verbotenes Grillen und Rauchen in Grünanlagen und im Wald mit bis zu 5.000 Euro geahndet werden. Schwerwiegende Verstöße können im Einzelfall mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Unabhängig davon weist die Stadt Duisburg ausdrücklich auf das gesetzliche Rauchverbot im Wald in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Oktober hin.

Ganzjährig gilt zudem ein absolutes Grill- und Feuerverbot im Wald sowie in Waldnähe. Auch außerhalb dieser Bereiche sollten Zigarettenkippen keinesfalls achtlos weggeworfen werden. Bereits eine glimmende Zigarette kann trockenes Gras oder Laub entzünden und einen Brand verursachen. Das Wegwerfen von Zigarettenkippen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro geahndet werden.

Die Stadt Duisburg wird die Einhaltung der geltenden Vorschriften weiterhin verstärkt an Seen, in Grünanlagen und an weiteren besonders gefährdeten Bereichen kontrollieren und Verstöße konsequent ahnden. Wer im Stadtgebiet Feuer oder Rauchentwicklung bemerkt, sollte unverzüglich den Notruf 112 wählen und die Feuerwehr alarmieren.

Anwendung von EU-Gesetzen: Zehn Meilensteine bis Mitte September
Die EU-Kommission hat eine Übersicht zu EU-Gesetzen veröffentlicht, die in den kommenden Wochen (1.8. bis 15.9.2026) in Kraft treten beziehungsweise angewendet werden müssen.
Es geht unter anderem um:
strengere Regeln beim Einsatz von künstlicher Intelligenz, 
den Einsatz von Antibiotika bei Tieren, 
Vorschriften, wie Verstöße gegen das KI-Gesetz geahndet werden, 
neue Anforderungen an Verpackungen und Verpackungsabfälle,  
den schnelleren Zugang zu elektronischen Beweismitteln bei der Strafverfolgung,  Standards für die Interoperabilität im Schienenverkehr, 
Anforderungen an die Cybersicherheit für bestimmte Produkte sowie Vorschriften über den fairen Zugang zu Daten und deren Nutzung. 


Gesundheitsgefahr in der Kita: Erzieher fordert Hitzeschutz für Kinder als gesetzliche Pflicht
Erschöpfung, Kreislaufbeschwerden, Dehydrierung: An heißen Sommertagen werden nordrhein-westfälische Kitas für Kinder und Fachkräfte zum Gesundheitsrisiko. In vielen Einrichtungen erreichen Schlaf- und Ruheräume der Kinder Temperaturen von bis zu 30 Grad. Der Erzieher Admir Kadric aus Lippstadt erlebt das seit Jahren im Berufsalltag und hat deshalb eine Petition gestartet: Sie fordert Familienministerin Verena Schäffer auf, Hitzeschutz für Kita-Kinder als verbindliche Kinderschutzpflicht gesetzlich zu verankern.

Bereits über 6399 Menschen haben unterschrieben. Petitionsstarter: „Körperverletzung durch Untätigkeit“ „30 Grad im Schlafraum von Kleinkindern ist keine Petitionsforderung, das ist Körperverletzung durch Untätigkeit. Und die Landesregierung hat es letzte Woche schwarz auf weiß beschlossen: Kinderschutz vor Hitze war der Kita-Reform keine einzige Zeile wert.
Ich habe an Ministerpräsident Hendrik Wüst und an Familienministerin Verena Schäffer geschrieben - passiert ist nichts. Wie viele hitzekranke Kinder braucht es noch, bis gehandelt wird?“ Admir Kadric, Erzieher und Petitionsstarter Besondere Brisanz erhält die Petition durch den Zeitpunkt: Am 16. Juli 2026 hat der nordrhein-westfälische Landtag die Kita-Reform (KiBiz) endgültig beschlossen - im selben Plenum wurde in einer „Aktuellen Stunde“ auch über Hitzeschutz debattiert. Ein verbindlicher Schutzparagraf für Kinder schaffte es dennoch nicht in das neue Kita-Gesetz.

Nach Angaben der Petition gab es in Nordrhein-Westfalen bis Ende Juni 2026 bereits rund 1.230 hitzebedingte Todesfälle - mehr als im gesamten Vorjahr. Die Petition fordert u. A. einen gesetzlich verankerten Gesundheits- und Kinderschutz: Verbindliche Temperaturgrenzen, ab denen Schutzmaßnahmen für Kinder verpflichtend greifen Verpflichtende Temperaturkontrollen und Höchstgrenzen in Schlaf- und Ruheräumen Rechtssicherheit für pädagogische Fachkräfte, um im Sinne des Kindeswohls handeln zu können Gesundheits- und Arbeitsschutz für Erzieherinnen und Erzieher Kindeswohl sei „keine freiwillige Entscheidung, sondern eine gesetzliche Pflicht“, so die Petition.

Sie ist Teil der wachsenden Change.org-Bewegung „Hitzefreie Kitas! die sich bundesweit für Gesundheits- und Kinderschutz in Kindertageseinrichtungen einsetzt.

Stadtmuseum: Workshop zur Gestaltung von Buttons gestalten“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt anlässlich des Marina-Markts am Sonntag, 9. August, von 13 bis 17 Uhr zum Workshop „Ansteckend kreativ: Buttons gestalten“ ein. Hier können unter der Anleitung von Patrick Hayes eigene Buttons entworfen werden. Ob passend zum Sommer, abstrakte Designs oder persönlichen Botschaften – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Ergebnisse dürfen natürlich nach Hause mitgenommen werden. Die Veranstaltung richtet sich an Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen. Die Teilnahme am Workshop sowie der Besuch der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung sind kostenfrei. Das Mercator-Café ist an diesem Tag mit heißen und kalten Getränken sowie leckerem Kuchen geöffnet. Das gesamte Programm des Museums ist im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Bürgeramt-Ranking: Essen gehört zur digitalen Spitzengruppe
Essen liegt im bundesweiten Digitalisierungsvergleich der Bürgerämter der 20 größten deutschen Städte auf Platz drei, wie eine Untersuchung der Gisma University of Applied Sciences zeigt. Die Stadt erreicht im Ranking 2026 einen Digitalisierungsscore von 84,1 und teilt sich den Rang mit Berlin.
Besser schneiden nur München und Frankfurt (jeweils 84,8 Punkte) und der Sieger Düsseldorf (86,4 Punkte) ab. Dortmund liegt mit einem Digitalisierungsscore von 80,3 im oberen Mittelfeld, Bochum folgt mit einem Score von 78.

Für die Analyse wurden elf typische Bürgeramtsleistungen untersucht, darunter Wohnsitzan- und -ummeldungen, Urkundenbestellungen und Passangelegenheiten. Bewertet wurde nicht nur, ob Informationen oder Formulare online verfügbar sind, sondern auch, wie vollständig der jeweilige Prozess digital abläuft. Dafür wurde ein digitaler Reifegrad von 0 bis 4 vergeben. Besonders weit digitalisiert sind vor allem standardisierte Bürgeramtsleistungen. idr

Informationen: https://www.gisma.com/de/blog/wie-digital-sind-deutschlands-buergeraemter-duesseldorf-fuehrt-ranking-im-bundesweiten-vergleich-an

Kreativworkshop im Stadtmuseum: „Trauminseln – Wo Tiere so leben, wie sie es sich wünschen würden“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Samstag, 22. August, von 14 bis 16 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen in einem Kreativworkshop der Reihe WerkStadtMuseum dazu ein, die Welt aus der Sicht der Tiere zu betrachten. Mithilfe der Künstlerin Eden Lumaja und dem Zauber von Wasserfarben erhält jedes Tier eine eigene Trauminsel – einen Ort mit genügend Platz, Sicherheit und der Möglichkeit, seinen natürlichen Bedürfnissen nachzugehen.

Illustration und (C) Eden Lumaja

Es entstehen liebevoll gestaltete Illustrationen, die verdeutlichen, wie groß der Unterschied zwischen dem natürlichen Lebensraum und der Realität vieler Tiere ist – sei es im Tierheim, im Zoo oder in der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Ziel des Projekts ist es, zum Nachdenken anzuregen und das Bewusstsein dafür zu stärken, wie wichtig es ist, Tieren ein Leben zu ermöglichen, das ihren Bedürfnissen gerecht wird.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe WerkStadtMuseum, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat stattfindet. Interessierte jeden Alters sind willkommen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen zwei Euro. Es können auch Familienkarten erworben werden.
Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige Programm des Stadtmuseums ist im Internet unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Alternative Hafenrundfahrt voll auf Kurs
Nach großem Zuspruch in den letzten zehn Jahren gibt es auch jetzt wieder die Gelegenheit, die unterschiedlichen Seiten des Duisburger Hafens auf kritisch-informative Weise kurzweilig und begleitet von passender Akkordeonmusik kennen zu lernen. Die beliebte „Alternative Hafenrundfahrt“ startet diesmal am 27. August um 18 Uhr am Anleger Schifferbörse in Duisburg Ruhrort.

Der Duisburger Hafen stellt insbesondere für den Industriestandort Duisburg einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung des Strukturwandels in der Region. Gleichzeitig verpflichtet die Auszeichnung Duisburgs als „Fairtrade-Town“ dazu, auch die Schattenseiten zu benennen und für ein verstärktes Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie für soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen zu werben.

Die „Alternative Hafenrundfahrt“ bietet die Gelegenheit, das Spannungsfeld der vielfältigen Aktivitäten im größten Binnenhafen Europas aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben. Die Mitfahrenden dürfen sich auf einen inhaltlich breit gefächerten Abend an Bord der Rheinfels freuen, begleitet und akzentuiert durch themenbezogene Musik mit Silvester Pece (Akkordeon) und Gesang.

Zur Veranstaltergemeinschaft gehören: Bürgerinitiative Saubere Luft/Umweltgruppe West, Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales, Exile Kulturkoordination e.V., FairNetz Duisburg e.V., Oikocredit Regionalgruppe Duisburg.

Karten für die 2,5-stündige „Alternative Hafenrundfahrt“ können nur über die Internetseite www.exile-ev.de/Veranstaltungen/ gebucht werden. Das Ticket kostet 21 Euro. Am Schiff gibt es keinen Kartenverkauf!

Ein Bild zur Erinnerung: Hafenrundfahrt 2019. In der Mitte Martin Schaper, der viel zu berichten hatte (Foto: Sabine Merkelt-Rahm).

Team des Quartiersbüros  Hochheide macht Sommerurlaub
Das Team des Quartiersbüros Hochheide macht vom 10. bis 28. August Urlaub. Das Büro ist in dieser Zeit nicht besetzt. Bei dringenden Fragen sind das Quartiersmanagement, das Zentrenmanagement und die Quartiersarchitekten telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Ab Montag, 31. August, sind dann alle Teams wieder zu den gewohnten Zeiten vor Ort und stehen als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Stadtteilentwicklung Hochheide zur Verfügung.

Kontakt: Quartiersbüro Hochheide, Glückaufstraße 8, 47198 Duisburg Tel.: 02066 / 9937660 (Quartiersmanagement), -61 (Zentrenmanagement), 0157/30033965 (Quartiersarchitekt). Mail: qm@du-hochheide.de (Quartiersmanagement), zm@du-hochheide.de (Zentrenmanagement), qa@du-hochheide.de (Quartiersarchitekt) Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: jeweils 9 bis 16 Uhr

„Die Bergsteirer“ beschließen die Sonntagskonzerte
Mit einem musikalischen Ausflug in die Alpenregion endet die diesjährige Sonntagskonzertreihe vom Kulturbüro der Stadt Duisburg: Am Sonntag, 9. August, sind „Die Bergsteirer“ ab 15 Uhr auf der Freilichtbühne im Volkspark Rheinhausen zu erleben. Das Duo präsentiert neben Stimmungsschlagern traditionelle Volksmusik auf der steirischen Harmonika und nimmt sein Publikum mit auf eine musikalische Reise vom Ruhrgebiet über Tirol und die Steiermark bis nach Oberkrain.

(C) Kulturbüro Stadt Duisburg

Seit Ende Mai läuft die beliebte Sonntagskonzertreihe bei der wöchentlich wechselnde Musikerinnen und Musiker bei freiem Eintritt auftreten und den Musikpavillon mit guter Stimmung fluten: Die Bandbreite war umfassend – von Rock ’n‘ Roll, über Schlager und Popmusik, zeitlose Evergreens und traditionelle Volksmusik bis hin zu maritimen Chören.

Die Konzerte wurden auch in diesem Jahr durch den Bauverein Rheinhausen und den Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens & Rumeln-Kaldenhausens e.V. zuverlässig unterstützt. Weiterer Termin im Volkspark Rheinhausen: 29.08.2026 – Westside im Park (15 bis 22 Uhr).  Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter: https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/


Tarifvertragliche Ausbildungsvergütungen steigen um 3,9 Prozent – Kaum mehr Vergütungen unter 1.000 Euro im ersten Ausbildungsjahr
Im Ausbildungsjahr 2025/26 sind die tarifvertraglichen Ausbildungsvergütungen im Schnitt um 3,9 Prozent gestiegen (ungewichteter Durchschnitt der hier berücksichtigten Tarifbereiche; mehr siehe unten).

Mittlerweile gibt es nur noch sehr wenige Branchen, in denen Auszubildende im ersten Jahr laut Tarifvertrag weniger als 1.000 Euro im Monat erhalten. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung über 20 ausgewählte Tarifbranchen, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung heute vorlegt.

„Mit den Tarifverträgen zur Ausbildungsvergütung versuchen die Gewerkschaften, dem Anspruch vieler Auszubildender nach einer von den Eltern unabhängigen Existenzsicherung Rechnung zu tragen“, sagt der Autor der Studie und Leiter des WSI-Tarifarchivs, Prof. Dr. Thorsten Schulten. „In den meisten Tarifbranchen liegen die Ausbildungsvergütungen heute auch im 1. Ausbildungsjahr über 1.000 Euro im Monat und übertreffen damit den Bafög-Höchstsatz für Studierende.“

Schwierig ist die Situation hingegen für die etwa 45 Prozent der Auszubildenden, die ihre Ausbildung in Betrieben ohne Tarifvertrag absolvieren. „Ohne Tarifvertrag erhalten Auszubildende oft deutlich niedrigere Vergütungen und müssen mitunter sogar mit der völlig unzureichenden Mindestausbildungsvergütung von derzeit 724 Euro im Monat auskommen“, so Schulten. Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert deshalb, dass die Mindestausbildungsvergütung mindestens auf 80 Prozent der durchschnittlichen tarifvertraglichen Vergütungen angehoben werden soll, was derzeit im ersten Ausbildungsjahr 894 Euro im Monat entsprechend würde.

Große Niveauunterschiede bei den Ausbildungsvergütungen nach Branche, Region und Ausbildungsjahr
Die Ausbildungsvergütungen werden normalerweise im Rahmen der regulären Tarifverhandlungen zusammen mit den Entgelten der Beschäftigten verhandelt. Je nach Branche, Region und Ausbildungsjahr zeigen sich bei den tarifvertraglichen Ausbildungsvergütungen große Niveauunterschiede. Insgesamt reicht die Spannbreite in den hier untersuchten Tarifbranchen von 785 Euro monatlich im ersten Ausbildungsjahr im Friseurhandwerk in Nordrhein-Westfalen bis zu 1.714 Euro im Monat im vierten Ausbildungsjahr für gewerbliche Auszubildende im Bauhauptgewerbe.

Unterschiede bei den tarifvertraglichen Ausbildungsvergütungen zeigen sich bereits im ersten Ausbildungsjahr (siehe Abbildung 1 in der pdf-Version dieser PM; Link unten). In der Mehrzahl der hier untersuchten Tarifbranchen liegen die Vergütungen mittlerweile (deutlich) über 1.000 Euro pro Monat. Lediglich in drei Tarifbranchen werden im ersten Ausbildungsjahr noch Vergütungen unterhalb von 1.000 Euro gezahlt. Diese sind die Landwirtschaft, Bezirk Nordrhein (890 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (930 Euro), die Floristik in Westdeutschland (900 Euro) und das Friseurhandwerk in Nordrhein-Westfalen (785 Euro).

Die höchsten monatlichen Ausbildungsvergütungen mit Beträgen oberhalb von 1.200 Euro werden im ersten Ausbildungsjahr in folgenden Branchen gezahlt:
- Pflegeberufe im Tarifbereich des Öffentlichen Dienstes bei Bund und Gemeinden mit bundeseinheitlich 1.491 Euro und bei den Ländern mit 1.441 Euro
- Versicherungsgewerbe mit bundeseinheitlich 1.455 Euro
- Privates Bankgewerbe mit bundeseinheitlich 1.400 Euro
- Öffentlicher Dienst bei Bund und Gemeinden mit bundeseinheitlich 1.368 Euro und bei den Ländern mit 1.297 Euro
- Deutsche Bahn AG mit bundeseinheitlich 1.325 Euro
- Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg mit 1.304 Euro und in Sachsen mit 1.272 Euro
- Süßwarenindustrie in Ostdeutschland mit 1.277 Euro und in Nordrhein-Westfalen mit 1.201 Euro
- Textilindustrie in Baden-Württemberg mit 1.270 Euro
- Kfz-Handwerk in Baden-Württemberg mit 1.218 Euro
- Chemische Industrie im Tarifbezirk Nordrhein mit 1.204 Euro

In etwa der Hälfte der hier untersuchten Tarifbranchen liegt die Ausbildungsvergütung zwischen 1.000 und 1.200 Euro pro Monat. Hierzu gehören das Backhandwerk, das Bauhauptgewerbe, die Druckindustrie, der Einzelhandel, das Gastgewerbe, die Gebäudereinigung, die Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie und das Private Verkehrsgewerbe. Hinzu kommen die ostdeutschen Tarifgebiete der Chemischen Industrie, der Textilindustrie und des Kfz-Handwerks.

Die erheblichen Unterschiede zwischen den Branchen setzen sich auch im zweiten und dritten Ausbildungsjahr fort. So variieren die Ausbildungsvergütungen im zweiten Ausbildungsjahr zwischen 910 Euro, die im Friseurhandwerk in Nordrhein-Westfalen gezahlt werden, und 1.552 Euro für die Auszubildenden in der Pflege bei Bund und Gemeinden (Tabelle 1 in der pdf-Version).

Im dritten Ausbildungsjahr liegen mittlerweile in allen der untersuchten Tarifbranchen die Ausbildungsvergütungen oberhalb von 1.000 Euro. Die Spannbereite bewegt sich dabei zwischen 1.065 Euro im Friseurhandwerk in Nordrhein-Westfalen und 1.653 Euro für die Auszubildenden in der Pflege bei Bund und Gemeinden.

In elf der hier ausgewerteten Branchen existiert darüber hinaus auch eine Vergütung für ein viertes Ausbildungsjahr. Die höchste Ausbildungsvergütung wird mit 1.714 Euro im Monat im westdeutschen Bauhauptgewerbe für gewerbliche Auszubildende gezahlt. Der niedrigste Wert für das vierte Ausbildungsjahr findet sich mit 1.224 Euro im Kfz-Gewerbe von Thüringen.

Ausbildungsvergütungen steigen in vielen Tarifbranchen überdurchschnittlich
Im Laufe des Ausbildungsjahres 2025/26 (zwischen dem 1. September 2025 und dem 1. September 2026) sind die tarifvertraglichen Ausbildungsvergütungen in den hier berücksichtigten Tarifbranchen im ungewichteten Durchschnitt, d.h. ohne Berücksichtigung der unterschiedlichen Ausbildungszahlen in den einzelnen Tarifbranchen, im ersten Ausbildungsjahr um 3,9 Prozent gestiegen.

 Gegenüber dem Ausbildungsjahr 2024/25, sind die Zuwächse in diesem Jahr wieder geringer ausgefallen. Die Ausbildungsvergütungen steigen aber weiterhin schneller als die regulären Tarifvergütungen der Beschäftigten, die im Jahr 2025 um 2,6 Prozent zugenommen haben und dessen Zuwachs nach aktuell vorliegenden Daten für 2026 vom WSI-Tarifarchiv auf 3,1 Prozent geschätzt wird.

Insgesamt gibt es bei den Zuwächsen der Ausbildungsvergütungen im Ausbildungsjahr 2025/26 zwischen den Tarifbereichen eine große Spannbreite.


Die höchsten Zuwächse mit Werten von 7,0 und mehr Prozent gab es in der
ostdeutschen Textilindustrie (7,6 Prozent); dem Versicherungsgewerbe (7,4 Prozent) und dem Privaten Transport- und Verkehrsgewerbe in Nordrhein-Westfalen (7,0 Prozent). Vergleichsweise hohe Steigerungsraten zwischen 5,0 und 7,0 Prozent konnten außerdem der Öffentliche Dienst (Bund und Gemeinden), die Pflege beim Öffentliche Dienst (Bund und Gemeinden) sowie die Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie in Sachsen verzeichnen. Auch die Mindestausbildungsvergütung fällt mit einem Zuwachs von 6,2 Prozent in diese Gruppe. Sie orientiert sich an der durchschnittlichen Erhöhung der Ausbildungsvergütungen des vorherigen Ausbildungsjahres.



In zehn Tarifbereichen wurden die Ausbildungsvergütungen zwischen 4,0 und 5,0 Prozent und in weiteren sieben Bereichen zwischen 2,0 und 4,0 Prozent angehoben. In neun Bereichen wurden die Ausbildungsvergütungen im Ausbildungsjahr 2025/26 bislang noch nicht angehoben.



Dies liegt teilweise daran, dass die Tarifverhandlungen aktuell noch nicht abgeschlossen (Einzelhandel Brandenburg und Nordrhein-Westfalen, Druckindustrie) oder noch nicht begonnen wurden (Floristik, Gastgewerbe Bayern, Gebäudereinigung). In der Textilindustrie (Baden-Württemberg) sowie der Chemischen Industrie (Nordrhein und Ost) sind bereits Erhöhungen der Ausbildungsvergütungen beschlossen worden, die jedoch erst zum 01.10.2026 bzw. zum 01.01.2027 in Kraft treten.

Überdurchschnittliche Erhöhungen der Ausbildungsvergütungen
In den letzten 10 Jahren sind die tariflichen Ausbildungsvergütungen in der Regel deutlich schneller gestiegen als die Tariflöhne (Abbildung 3). Während die Tarifföhne zwischen 2015 und 2025 um 35 Prozent zunahmen, erhöhten sich die durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütungen im gleichen Zeitraum um 47 Prozent.
Im Jahr 2025 war die Diskrepanz besonders groß: Mit 6,7 Prozent verzeichneten die Ausbildungsvergütungen den stärksten Zuwachs der letzten 10 Jahre. Die Steigerung der Tariflöhne fiel demgegenüber 2025 mit 2,6 Prozent deutlich geringer aus.

„Die Dynamik bei den Ausbildungsvergütungen wurde in den letzten Jahren vor allem von Dienstleistungsbranchen geprägt, die traditionell über ein eher niedrigeres Vergütungsniveau verfügen. In den letzten Jahren haben diese Branchen mit überdurchschnittlichen Steigerungsraten auf den zunehmenden Fachkräftemangel reagiert“, resümiert WSI-Tarifexperte Schulten.




NRW-Private-Haushalte:  Im Schnitt 20 Euro im Monat für frisches Obst
* Für Nahrungsmittel insgesamt gaben die Haushalte im Monat durchschnittlich 339 Euro aus
* 40 % der Obstausgaben entfielen auf Äpfel, Bananen und Erdbeeren
* Nächste Erhebung zu Ausgaben privater Haushalte läuft – Teilnehmende für 2026 gesucht: 90 Euro Prämie

Die 8,7 Millionen privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen gaben 2023 durchschnittlich rund 20 Euro pro Monat für frisches Obst aus. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, entsprach das 6 % der monatlichen Ausgaben für Nahrungsmittel. Diese beliefen sich 2023 im Durchschnitt auf 339 Euro je Haushalt.

Die Daten stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS). Äpfel, Bananen und Erdbeeren machten fast 40 % der Obstausgaben aus Von den monatlichen Ausgaben für frisches Obst entfielen 16,0 % auf Äpfel. Es folgten mit 11,6 % Bananen und Erdbeeren mit 11,4 %.
Zusammen standen diese drei Obstsorten für nahezu 40 % der gesamten Ausgaben für frisches Obst. Dahinter folgten Orangen, Mandarinen und Clementinen sowie Stein- und Kernobst wie Pfirsiche mit je knapp 11 %. Laut EVS 2023 hatten 83 % der privaten Haushalte Ausgaben für frisches Obst.


Nächste Erhebung zu Ausgaben privater Haushalte läuft – Teilnehmende für 2026 gesucht: 90 Euro Prämie Für das Jahr 2026 werden bundesweit freiwillige Haushalte für die Teilnahme an den „Laufenden Wirtschaftsrechnungen” (LWR) gesucht. Die Teilnahme kann vollständig digital über eine App erfolgen.

 Einen Monat lang erfassen die Haushalte ihre Einnahmen und Ausgaben – optional unterstützt durch den neuen Kassenzettel-Scan. Ergänzend werden Angaben zur Haushaltsausstattung, zur Wohnsituation sowie zu Vermögens- und Schuldverhältnissen erhoben. Weitere Informationen und die Online-Anmeldung zur LWR finden Sie auf unserer Statistikseite.

NRW: Gut ein Fünftel der privaten Haushalte besaß 2023 Aktien
* Deutlich weniger Haushalte mit Spar- und Bausparguthaben als 10 Jahre zuvor
* Aktienbesitz und Investmentfonds waren stärker verbreitet als 2013
* 5 % der Haushalte besaßen Kryptowährungen als digitale Vermögenswerte


Die Zusammensetzung der Geldanlagen privater Haushalte in Nordrhein-Westfalen hat sich zwischen 2013 und 2023 deutlich verändert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als Statistisches Landesamt im neuen Artikel „Konsumieren, anlegen oder investieren?” auf Basis der Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) zeigt, verloren klassische Sparformen an Bedeutung, während Wertpapieranlagen häufiger genutzt und durch digitale Anlageformen ergänzt wurden.

Deutlich weniger Haushalte mit Spar- und Bausparguthaben Der Anteil der Haushalte mit Sparguthaben sank von 61 % im Jahr 2013 auf 42 % im Jahr 2023. Auch Bausparguthaben verloren kontinuierlich an Bedeutung: Ihr Anteil ging von 34 % im Jahr 2013 auf 24 % in 2023 zurück. Tagesgeldkonten wurden dagegen häufiger genutzt. Mit 44 % verfügten 2023 mehr Haushalte über Tagesgeldguthaben als bei ihrer erstmaligen Erfassung in der EVS 2018 mit 39 %.



Aktienbesitz und Investmentfonds nahmen in den vergangenen 10 Jahren deutlich zu Wertpapieranlagen als mögliche Anlageform, haben in den vergangenen 10 Jahren deutlich zugenommen. Der Anteil der Haushalte mit Aktienbesitz stieg von 14 % im Jahr 2013 auf 21 % im Jahr 2023.

Auch Investmentfonds verbreiteten sich stärker: Fast ein Viertel bzw. 24 % der Haushalte hielten 2023 entsprechende Anlagen, 2013 hatte ihr Anteil noch bei 18 % gelegen. Andere Wertpapierformen, insbesondere festverzinsliche Wertpapiere (z. B. Staats- und Unternehmensanleihen) und Zertifikate (an die Wertentwicklung eines Basiswerts gekoppelte Wertpapiere), spielten auch 2023 weiterhin eine vergleichsweise geringe Rolle.

Festverzinsliche Wertpapiere hielten lediglich 3 % der Haushalte, Zertifikate nur 2 %. Erstmals in der EVS 2023 wurden Kryptowährungen als separate Anlageform erhoben: 5 % der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen verfügten über entsprechende digitale Vermögenswerte.

Fehlende Techniken als Risiko im Straßenverkehr: Vier von zehn Kindern können nicht sicher Rad fahren

Fahrrad fahren ist für Kinder ein wichtiges Stück Selbstständigkeit. Doch vielen fehlt es an Fähigkeiten, sich auf dem Rad sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Nur knapp 60 Prozent der 7- bis 9-Jährigen beherrschen Schulterblick, Handzeichen und einhändiges Fahren. Statt deshalb die Kinder im Elterntaxi zur Schule zu chauffieren, empfiehlt die ADAC Stiftung, die Sommerferien zum gemeinsamen Üben zu nutzen - rechtzeitig vor dem Schulstart.

Gemeinsam für sicheres Fahrradfahren: Eltern und Kinder
Fahrrad fahren gemeinsam genießen - aber sicher!

96 Prozent der Kinder in Deutschland zwischen 4 und 12 Jahren können Fahrrad fahren. Das ist das Ergebnis einer Elternumfrage der ADAC Stiftung. Erhebliche Defizite sehen Eltern jedoch bei den Fähigkeiten, die für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr unerlässlich sind. 38 Prozent der 7- bis 9-Jährigen beherrschen keinen Schulterblick, können nicht sicher einhändig fahren und somit auch keine eindeutigen Handzeichen geben. Selbst bei den 10- bis 12-Jährigen, die üblicherweise die schulische Radfahrausbildung bereits absolviert haben, liegt dieser Anteil bei über 20 Prozent.

Damit fehlt es vielen Kindern an Techniken, die als Kernkompetenz für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr gelten. Beim Anfahren, Abbiegen oder an Kreuzungen müssen Kinder mehrere Dinge gleichzeitig leisten: das Gleichgewicht halten, den Verkehr beobachten, Handzeichen geben und Regeln beachten. Nach Auffassung der Eltern müssten Kinder diese Fertigkeiten spätestens am Ende der dritten Klasse erlernt haben.

„Radfahren ist für Kinder mehr als Fortbewegung. Es ist ein Stück Selbstständigkeit und eine wichtige Etappe auf dem Weg, sich sicher in der eigenen Umgebung zu bewegen. Dafür brauchen Kinder Übung und Vorbilder, und die finden sie zuerst bei den eigenen Eltern“, sagt Christina Tillmann, Vorständin der ADAC Stiftung. „Die Sommerferien sind eine gute Gelegenheit, gemeinsam als Familie zu üben. Wer jetzt Zeit auf dem Rad verbringt, macht sein Kind fit für den Schulweg und für alle weiteren Strecken.“

Die Verantwortung dafür sehen die Eltern klar bei sich: 52 Prozent sehen sich zuerst selbst in der Pflicht, Kindern sicheres Verhalten im Verkehr beizubringen. Weitere 36 Prozent verorten die Aufgabe gleichermaßen bei sich und der Schule. Nur rund 10 Prozent ordnen sie primär der Schule zu. Die schulische Radfahrausbildung bekommt von den Eltern überwiegend gute Noten: 83 Prozent finden, dass sie wesentliche Kompetenzen für den Straßenverkehr vermittelt.

Die Ergebnisse der aktuellen Elternumfrage fügen sich in ein Bild ein, das Lehrkräfte bereits im Mai in einer Umfrage der ADAC Stiftung gezeichnet hatten: 47 Prozent der Kinder leiden nach ihrer Einschätzung unter erheblichen Aufmerksamkeitsdefiziten im Straßenverkehr, 36 Prozent haben Schwierigkeiten, in entscheidenden Momenten richtig zu reagieren.

Wie relevant der Übungsbedarf ist, zeigt der Blick auf die aktuelle Unfallstatistik: 2025 starben in Deutschland 74 Kinder unter 15 Jahren bei einem Verkehrsunfall, 13 davon waren mit dem Fahrrad unterwegs. Rund 29.200 Kinder wurden verletzt, im Schnitt kam damit alle 18 Minuten ein Kind zu Schaden. Ältere Kinder verunglücken nach Auswertung des Statistischen Bundesamts besonders häufig werktags zwischen 7 und 8 Uhr, zur typischen Schulwegzeit.

Den Schulweg sicherer zu machen, ist das Ziel einer bundesweiten Schulstartkampagne der ADAC Stiftung. Sie richtet sich zu Beginn des neuen Schuljahres an Eltern und Kinder, Pädagoginnen und Pädagogen sowie alle Verkehrsteilnehmenden im Umfeld von Schulen. Auf stiftung.adac.de/schulstart stellt die ADAC Stiftung umfangreiche Informationsmaterialien und Lösungsvorschläge kostenlos zur Verfügung.

Die ADAC Stiftung
Die ADAC Stiftung konzentriert sich in ihrer Arbeit auf zwei Themen: Mobilität und Lebensrettung. Sie setzt sich dafür ein, dass alle Menschen in Deutschland ihrem Bedürfnis nach Mobilität sicher und nachhaltig nachkommen können. Und dass Menschen mit akuten Verletzungen oder in lebensbedrohlichen Situationen im ganzen Land schnelle und wirksame Hilfe erhalten. Zudem fördert sie mit der Einzelfallhilfe gezielt die soziale Teilhabe von Unfallopfern und ihren Familien.

Die Stiftung ist 2016 gegründet worden. Seit Anfang 2017 ist sie alleinige Gesellschafterin der gemeinnützigen ADAC Luftrettung und fördert interdisziplinäre Projekte im Rettungswesen.

Die ADAC Stiftung unterstützt Schulen mit Expertise und den kostenlosen Programmen „Aufgepasst mit ADACUS“, „Roller Fit“ und „Achtung Auto 2.0“. Damit werden Kinder frühzeitig befähigt, sich sicher, umweltbewusst und rücksichtsvoll im Straßenverkehr zu bewegen. 2025 erreichte die ADAC Stiftung mit ihren Programmen über 590.000 Kinder und Jugendliche, was sie zum führenden zivilgesellschaftlichen Mobilitätsbildungsanbieter an Kitas und Schulen in Deutschland macht.

Über die Befragung:
Grundlage der Ergebnisse ist eine Onlinebefragung von 1.010 Eltern in Deutschland, deren Kinder im Alter zwischen 4 und 12 Jahren sind. Die Fehlermarge beträgt ±3 Prozent bei einem Konfidenzniveau von 95 Prozent. Die Befragung wurde von We are Family Research im Mai 2026 durchgeführt.

Boule für Einsteiger: VHS-Sommerkurs in Kooperation mit dem Homberger Turnverein
Wer Boule oder Pétanque kennenlernen möchte, hat im August bei der Volkshochschule Gelegenheit dazu. In einem dreiteiligen Einsteigerkurs auf den Ligabahnen des Homberger Turnvereins stehen Regelkunde, Wurftechnik und Spieltaktik im Mittelpunkt. Das Präzisionsspiel verbindet Konzentration, Geschick und strategisches Denken.

Die Teilnehmenden lernen, Spielsituationen einzuschätzen, regelkonform zu handeln und ihre Wurftechnik gezielt zu verbessern. Auch Fairplay, Teamspiel sowie das gemeinsame Entwickeln von Spielstrategien gehören zu den Inhalten des Kurses. Geleitet wird der Kurs von Michael von Parzotka, Abteilungsleiter Boule beim Homberger Turnverein.

Die drei Kurstermine finden jeweils mittwochs am 12., 19. und 26. August von 17.30 bis 19 Uhr auf dem schattigen Sportgelände des Turnvereins, Friesenplatz 1, statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Personen begrenzt. Die Kursgebühr beträgt 58 Euro. Eigene Boulekugeln können mitgebracht werden, sofern vorhanden. Alternativ stehen Leihkugeln zur Verfügung. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Weitere Informationen zur Anmeldung gibt es unter Tel. 0203/283-984607 oder per Mail vhs-west@stadt-duisburg.de

Film- und Fotogeschichte im Fokus: Volkshochschule Duisburg lädt zu einer spannenden Zeitreise durch die Kulturgeschichte der Bilder ein
Die Volkshochschule Duisburg widmet sich im Herbstsemester 2026 erneut der Geschichte des Films und der Fotografie. In einer Reihe fundierter Vorträge stehen bedeutende Regisseure, Schauspieler und Fotografen im Mittelpunkt, deren Werke die visuelle Kultur des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt haben.

Den Auftakt bildet eine kostenlose Veranstaltung am Donnerstag, 3. September, um 17 Uhr zum expressionistischen deutschen Stummfilm, der mit seinen markanten Bildwelten, ungewöhnlichen Perspektiven und starken Hell-Dunkel-Kontrasten Filmgeschichte schrieb.

Die Teilnehmenden lernen die ästhetischen Merkmale dieser einflussreichen Epoche kennen und erfahren, wie sie das internationale Kino bis heute beeinflusst. Ein weiterer Vortrag im Anschluss am Donnerstag, 3. September, um 18.30 Uhr, widmet sich Billy Wilder, dessen außergewöhnliches Gespür für Dialoge, Figuren und menschliche Schwächen ihn zu einem der erfolgreichsten Regisseure Hollywoods machte.

Zwischen Komödie und Drama schuf Wilder zeitlose Klassiker, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Mit Fritz Lang rückt am Donnerstag, 17. September, um 18.30 Uhr einer der bedeutendsten Regisseure der Filmgeschichte in den Fokus. Seine Werke, darunter Klassiker wie „Metropolis“ oder „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“, stehen beispielhaft für die Verbindung von filmischer Innovation und gesellschaftlicher Analyse.

Spannende Einblicke verspricht auch die Veranstaltung am Mittwoch, 23. September, um 18 Uhr über die Edgar-Wallace-Filme, die insbesondere in den 1960er-Jahren das deutsche Kinopublikum begeisterten. Die Vortragsreihe beleuchtet den unverwechselbaren Stil der Kriminalfilme, ihre Entstehungsgeschichte sowie ihren bis heute anhaltenden Kultstatus. Mit Paul Newman steht am Mittwoch, 11. November, um 18 Uhr zudem einer der charismatischsten Schauspieler des amerikanischen Kinos auf dem Programm.

Neben seiner beeindruckenden Filmkarriere werden auch seine Vielseitigkeit als Regisseur, Rennfahrer und gesellschaftlich engagierte Persönlichkeit thematisiert. Ergänzt wird das filmhistorische Angebot durch eine Veranstaltung am Mittwoch, 9. Dezember, um 18 Uhr zur Geschichte der Fotografie. Im Mittelpunkt stehen die Arbeiten von Irving Penn und Richard Avedon, die die Porträtfotografie revolutionierten und mit ihren Modeaufnahmen die Bildsprache ganzer Generationen prägten.

Das Herbstsemester der Volkshochschule Duisburg beginnt bereits Ende August. Informationen zu allen Veranstaltungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte auf der Homepage www.vhs-duisburg.de und im aktuellen VHS-Programmbuch. Weitere Informationen gibt es bei Dr. Claudia Kleinert von der VHS telefonisch unter 0203 283-984596.

Erwerbspersonenbefragung: Homeoffice: Wunsch und Wirklichkeit klaffen häufiger auseinander
Beschäftigte, die mal im Homeoffice und mal im Betrieb arbeiten, sind häufig recht zufrieden. Doch wenn die Homeoffice-Realität stark von den eigenen Bedürfnissen abweicht, treten häufig Stress und gesundheitliche Probleme auf. Das ergibt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.*

Die Coronakrise hat der Arbeit in den eigenen vier Wänden zu einem nachhaltigen Durchbruch verholfen: Mittlerweile sei offensichtlich, dass sich die Entwicklung nicht rückgängig machen lässt, erklärt Dr. Helge Emmler. Der WSI-Forscher hat die aktuelle Situation in Sachen mobile Arbeit untersucht und dafür Daten des WSI-Erwerbspersonenpanels ausgewertet.

Seinen Ergebnissen zufolge hat sich an der Verbreitung zuletzt wenig geändert, wobei es deutliche Unterschiede vor allem zwischen Beschäftigten mit und ohne Hochschulabschluss gibt. Hybride Modelle, bei denen sich Homeoffice und Arbeit im Betrieb abwechseln, entsprechen am besten den Bedürfnissen der meisten Beschäftigten, die zu rund zwei Dritteln mit den bestehenden Regelungen zufrieden sind oder allenfalls ein wenig öfter zu Hause arbeiten möchten.



Diejenigen, deren Bedürfnisse klar von der betrieblichen Realität abweichen, sind deutlich öfter von starker beruflicher Belastung und gesundheitlichen Problemen betroffen.

Für das WSI-Erwerbspersonenpanel wurden in 15 Erhebungsrunden seit dem Frühjahr 2020 zunächst knapp 7700, zuletzt rund 6200 Personen befragt. Emmlers Auswertung zufolge hat der erste Corona-Lockdown im März 2020 eine „schlagartige und in dieser Größenordnung auch seither nicht wieder beobachtete Ausbreitung von mobiler Arbeit“ verursacht.

Der Anteil derjenigen, die ausschließlich im Betrieb arbeiten, war von 83 Prozent im Januar 2020 auf 53 Prozent im April 2020 eingebrochen. Seit etwa Mitte 2021 sind, von geringen Schwankungen abgesehen, etwa zwei von drei Erwerbstätigen nur im Betrieb tätig, jede und jeder Vierte an wechselnden Orten. Es sei anzunehmen, dass hinter diesem Trend für rund ein Viertel der Beschäftigten eine neue Normalität von etwa zwei bis drei Tagen Homeoffice pro Woche steckt, heißt es in der Studie.

Um den aktuellen Stand zu erfassen, hat der WSI-Experte Ergebnisse der Befragungswellen im November 2024 und 2025 analysiert, in denen die Teilnehmenden ausführliche Angaben zu mobiler Arbeit gemacht haben. Dabei hat er sich auf abhängig Beschäftigte konzentriert. Von denen haben zuletzt 64,5 Prozent ihre Arbeitszeit ausschließlich im Betrieb oder maximal zu einem Zehntel zu Hause verbracht. Bei Akademikerinnen und Akademikern ist die Quote mit 36,6 Prozent deutlich geringer als bei Beschäftigten mit Berufsausbildung mit 69 Prozent – wobei sich der Abstand im Vergleich zu 2024 ein wenig verringert hat.

In Ostdeutschland ist der Anteil mit 71,2 Prozent höher als im Westen mit 63,3 Prozent (siehe auch die Abbildung in der pdf-Version dieser PM; Link unten). Auch diese Differenz ist rückläufig. Die Branchen Energieversorgung, Medien, Finanzen und öffentliche Verwaltung stechen durch einen hohen Anteil hervor. In den Bereichen Bau, Erziehung, Gastgewerbe, Gesundheit, Handel, Verkehr und Logistik ist Homeoffice dagegen weniger verbreitet.

Ein Großteil dieser Unterschiede hängt laut der Analyse mit der Natur der jeweiligen Tätigkeiten zusammen: Dass sie ihre Aufgaben uneingeschränkt oder zu einem Großteil zu Hause erfüllen könnten, sagen 38 Prozent der Beschäftigten. Von den geeigneten Tätigkeiten werden 65 Prozent zumindest zu einem Viertel im Homeoffice erledigt, 46 Prozent sogar überwiegend.

Bei den Beschäftigten mit akademischen Abschlüssen und geeigneten Jobs ist die Quote derjenigen, die mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit zu Hause ableisten, gegenüber 2024 von 57 auf 52 Prozent zurückgegangen. Das deute darauf hin, dass sich in dieser Gruppe zunehmend zwei statt drei Tage Homeoffice durchsetzen, schreibt Emmler.

Unzufriedenheit ist ungesund
Der Auswertung zufolge entsprechen die betrieblichen Regelungen nicht immer den Wünschen der Beschäftigten: Diejenigen, deren Aufgaben sich dafür eignen, würden im Schnitt gern gut die Hälfte ihrer Arbeitszeit zu Hause verbringen, tatsächlich ist es etwas mehr als ein Drittel. Insgesamt möchte ein Viertel den Anteil der Zeit im Homeoffice um 30 Prozentpunkte oder mehr erhöhen, ein Zehntel möchte weniger dort arbeiten.

Rund zwei Drittel sind zufrieden oder wünschen sich allenfalls geringfügige Änderungen. Besonders groß ist der Anteil der Unzufriedenen, deren Wünsche stark von der tatsächlichen Situation abweichen, mit 29,4 Prozent bei Beschäftigten, die von Return-to-Office-Initiativen betroffen sind. Bei Beschäftigten mit Kindern ist die Quote mit 28,3 Prozent ebenfalls hoch.

Diese Unzufriedenheit gehe mit gravierenden Belastungen einher, erklärt der Forscher. Von den Beschäftigten, deren Homeoffice-Präferenzen um 20 Stunden oder mehr von der tatsächlichen Regelung abweichen, klagen 18 Prozent über eine hohe Arbeitsbelastung und 28 Prozent über einen schlechten Gesundheitszustand. Bei denjenigen, die keinen Änderungsbedarf in Sachen Homeoffice haben, sind es nur 6 beziehungsweise 14 Prozent. Auch bei der Zufriedenheit mit dem Familienleben, der Freizeitgestaltung oder sozialen Kontakten schneiden Beschäftigte schlechter ab, die gern deutlich länger zu Hause arbeiten würden.

Dass die Homeoffice-Quoten sich nach Ende der Corona-Pandemie stabilisiert haben, sei grundsätzlich eine gute Nachricht, so Emmlers Fazit. „Denn mobile Arbeit hat sich nicht nur als probate Maßnahme des Infektionsschutzes, sondern als arbeitnehmerfreundliche Unterstützung der Work-Life-Balance und arbeitgeberseitiges Instrument zur Fachkräftesuche erwiesen.“ Er empfiehlt Unternehmen, den Wünschen der Beschäftigten entgegenzukommen, solange keine zwingenden betrieblichen Gründe dagegensprechen. Schließlich würde oft schon ein zusätzlicher Tag Homeoffice-Tag reichen, um diese Wünsche zu erfüllen.

„Die neue Studie unterstreicht: Das Potenzial, im Homeoffice zu arbeiten, ist noch nicht ausgeschöpft“, sagt Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, die wissenschaftliche Direktorin des WSI. „Gerade für Frauen, die im Durchschnitt immer noch den ganz überwiegenden Teil der Sorgearbeit erledigen, also etwa Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder Arbeit im Haushalt, ermöglicht das Homeoffice Flexibilität bei der Vereinbarkeit, weil beispielsweise Zeit für Pendelwege gespart wird.“

Das Homeoffice sei jedoch kein Ersatz für ausreichende Kinderbetreuungsangebote, betont die Soziologin zugleich. Insbesondere in Zeiten hoher Spritpreise ermögliche mobile Arbeit generell auch eine finanzielle Entlastung.

Wonzimmer-Konzert im ruhrKUNSTort
Am Freitag, 7. August 2026, findet um 20:00 Uhr wieder eines der sogenannten Wohnzimmer-Konzerte im ruhrKUNSTort stattt.  
Diesmal zu Gast ist die Gruppe "Bunkerbedarfslager", und mit Gesang, Saxophon, Keyboards, Gitarre, Bass und Drums wird es „musikalisch bunt“, so irgendwo zwischen Pop, Krautrock, Polka, Techno, Country, New Age und Free Jazz.


Strick- und Häkelspaß beim „Maschengedöns“ in der Zentralbibliothek
Wer immer schon wissen wollte, wie man strickt oder häkelt, oder mit einem angefangenen Projekt nicht weiterkommt, ist herzlich zum „Maschengedöns“ eingeladen. Die Expertinnen der Flinken Nadeln geben in der Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte Tipps zum Umgang mit Nadeln und Wolle, erklären, wie man Maschen anschlägt und abnimmt und stehen mit Rat und Tat zur Seite.
Das Angebot richtet sich an alle Interessierten ab 14 Jahren und findet monatlich im Café im Stadtfenster statt.

Die Termine sind am 12. August und 9. September. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nadeln und Wolle müssen mitgebracht werden. Die Flinken Nadeln unterstützen mit ihrer Handarbeit den Bunten Kreis Duisburg e.V. bei seinem Einsatz für Familien mit zu früh geborenen und schwer kranken Kindern. Woll-Spenden werden bei den Workshops gerne angenommen.


Deutschlands Handwerker-Hochburgen: Wo besonders viele und wenige Betriebe ansässig sind

- Accountable analysiert die Handwerksdichte in 68 deutschen Großstädten
- In Wolfsburg und Salzgitter gibt es die niedrigste Dichte an Handwerksunternehmen je Einwohner
- In Solingen gibt es die höchste Betriebsdichte, aber auch die kleinsten Betriebe

In Duisburg gibt es wenige Handwerksbetriebe. Das zeigt eine neue Analyse der Steuer-App Accountable auf Basis der amtlichen Handwerkszählung, die die Unterschiede zwischen 68 deutschen Großstädten untersucht hat.

Demnach kommen in Duisburg nur 42,5 Handwerksunternehmen auf 10.000 Einwohner. Damit liegt die Stadt deutlich unter dem Städteschnitt von 50,5 Betrieben in den Flop 10. Zum Vergleich: Solingen ist mit 75,1 Handwerksbetrieben je 10.000 Einwohner Spitzenreiter.

In Duisburg arbeiten pro Handwerksunternehmen rund 10,4 Personen, während es im Durchschnitt der untersuchten Städte 12,8 sind.

Vom Heizungsbauer über den Friseur und den Bäcker bis zum Elektriker: Das Handwerk prägt den Alltag der Menschen in Deutschland wie kaum eine andere Branche. Doch vielerorts wird es zunehmend schwieriger, kurzfristig einen Termin für bestimmte Handwerksleistungen zu bekommen.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks warnt seit Jahren vor fehlenden Nachfolgern und unbesetzten Ausbildungsplätzen. Eine Analyse der Steuer-App für Selbstständige Accountable zeigt nun auf Basis der amtlichen Handwerkszählung, wie groß die regionalen Unterschiede tatsächlich sind. Dafür wurde ausgewertet, wie viele Handwerksbetriebe in 68 der größten deutschen Städte auf 10.000 Einwohner kommen und wie groß diese Unternehmen im Schnitt sind.

In Wolfsburg gibt es die wenigsten Handwerksbetriebe pro Einwohner
Insgesamt gibt es in den analysierten Städten 50,5 Handwerksbetriebe pro 10.000 Einwohner. Wolfsburg (30,9) weist die bundesweit niedrigste Betriebsdichte auf. Es folgen das benachbarte Salzgitter mit 37,4 und Jena mit 37,5. Komplettiert werden die zehn Städte mit den wenigsten Handwerksbetrieben durch Dortmund (41,2), Darmstadt (41,3), Kiel (41,6), Erlangen (42,2), Duisburg (42,5), Mainz (42,5) und Bremerhaven (42,9).

Am anderen Ende des Rankings steht Solingen. Hier kommen 75 Handwerksbetriebe auf 10.000 Einwohner und damit rund 2,4-mal so viele wie in Wolfsburg. Dahinter folgen Offenbach (72,7), Mönchengladbach (67,2), Remscheid (63,8), Wiesbaden und Chemnitz (jeweils 63,3). Ebenfalls hohe Werte erreichen Düsseldorf (63,1), Heilbronn (62,5), Wuppertal (62,2) und Krefeld (60,5).

Auffällig ist dabei die regionale Verteilung: Sechs der zehn Spitzenreiter liegen in Nordrhein-Westfalen, davon mit Solingen, Remscheid und Wuppertal gleich drei Städte des Bergischen Städtedreiecks. Diese Region ist – von der Solinger Klingen- bis zur Remscheider Werkzeugindustrie – traditionell eng mit dem Handwerk verbunden.

Kleinstbetriebe prägen Solingen, Großbetriebe Regensburg
Allerdings geht eine lange Handwerkstradition nicht zwangsläufig mit besonders großen Unternehmen einher. So zeigt die Analyse, dass Solingen mit durchschnittlich 6,1 tätigen Personen je Betrieb die mit Abstand kleinsten Handwerksbetriebe aller untersuchten Städte hat. Aber auch in Offenbach (7,8), Leverkusen (8), Potsdam (8,1), Erfurt (8,4), Fürth und Krefeld (jeweils 9), Remscheid (9,2), Rostock (9,3) sowie Mönchengladbach (9,4) gibt es vergleichsweise kleine Unternehmen.

Die größten Handwerksbetriebe stehen hingegen in Regensburg: Mit durchschnittlich 25,8 tätigen Personen je Betrieb sind sie mehr als viermal so groß wie in Solingen. Dahinter folgen Osnabrück (25,1) und Wolfsburg (23,8). Komplettiert wird die Top Ten durch Lübeck (19,3), Kaiserslautern (18,0), Mannheim (17,9), Erlangen (17,5), Münster (17,4), Ludwigshafen am Rhein (16,8) und Ulm (16,5). Zum Vergleich: Im Schnitt der untersuchten Städte arbeiten 12,8 Personen in einem Handwerksbetrieb.

Accountable-Gründer: Das Handwerk braucht mutige Gründer und Nachfolger
„Unsere Analyse zeigt, dass das Handwerk in Deutschland ganz unterschiedlich geprägt ist: Während in Städten wie Solingen und Offenbach viele kleine Betriebe existieren, konzentriert sich das Handwerk in Wolfsburg stärker auf wenige, dafür größere Unternehmen.

Mit Blick auf den Fachkräftemangel, der viele Bereiche des Handwerks bereits heute betrifft, bringen beide Strukturen Vor- und Nachteile mit sich. So sind kleinere Betriebe häufig besonders flexibel und können oft auch kurzfristig auf Aufträge reagieren, was die Versorgung vor Ort verbessern kann. Allerdings könnte sich hier die Nachfolgeproblematik künftig stärker bemerkbar machen, da eine große Zahl an Betrieben fortgeführt werden muss.

Wie man es dreht und wendet: Um den Bedarf im Handwerk langfristig zu decken, braucht es mehr mutige Menschen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen oder bestehende Betriebe übernehmen. Damit das gelingt, müssen vor Ort die richtigen Anreize geschaffen und Hürden abgebaut werden. Accountable begleitet jeden Tag tausende Selbstständige und erleben dabei, welche Herausforderungen sie im Alltag beschäftigen.

Dazu gehören finanzielle Fragen ebenso wie bürokratische Hürden und neue gesetzliche Anforderungen wie die schrittweise Einführung der E-Rechnung. Digitale Lösungen können dabei helfen, solche Veränderungen im Arbeitsalltag einfacher zu bewältigen. Denn wer einen Handwerksbetrieb führt, sollte sich nicht vor allem mit neuen Vorschriften beschäftigen müssen, sondern sich auf das konzentrieren können, worauf es wirklich ankommt: gute Arbeit für die Kunden.”

Gemeinde lädt zum Sommerausflug mit Bergischer Kaffeetafel
Der nächste Sommerausflug der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh führt ins Bergische Land nach Solingen, und Organisatorin Marlene Bschorr lädt herzlich zum Mitreisen ein. Denn am 19. August erwartet die Tagesausflügler um 15.30 Uhr auf Schloss Burg eine Bergische Kaffeetafel mit grandiosem Ausblick.

Danach stehen Schlossmuseum und Park für einen Besuch offen. Es gibt noch Restplätze. Anmeldungen sind bei Marlene Bschorr bis zum 12. August möglich (Mobil: 0172-2698574). Sie hat auch genau Infos zu den Abfahrtzeiten. Der Ausflug kostet inkl. Fahrt und Bergischer Kaffeetafel 40 Euro. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.