'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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42. Kalenderwoche
Montag, 12. - Sonntag, 18. Oktober 2026

Keine CO2 Pipeline durch den Duisburger Wald - Bündnis ruft zum Waldspaziergang am 18.10. um 14 Uhr an der geplanten Trasse der CO2 Pipeline auf
Eine
Sammeleinwendung des BUND Duisburg zum Raumordnungsverfahren kann vor Ort unterschrieben werden. Die Demonstration am letzten Sonntag gegen die CO2 Pipeline war laut und ein voller Erfolg. Die Beteiligung hat sehr gut gezeigt, dass viele Menschen sich betroffen fühlen, wenn in einer waldarmen Kommune die Vorzugstrassenplanung der OGE rund 17 Hektar Wald zerstören will.

"Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber ob die Abscheidung und Speicherung von CO2 und die Planung einer CO2 Pipeline durch OGE zur Klimaneutralität führt. Der BUND lehnt die CO2 Pipeline ab und kann dies auch ausführlich begründen. Doch es gibt mit einem Großteil der Duisburger Bevölkerung einen gemeinsamen Aspekt, dass ist der Schutz unseres Waldes und dafür setzen wir uns gerne in Bündnissen ein.", teilte Kerstin Ciesla, Sprecherin des BUND Duisburg mit.

Der BUND und monatliche Waldspaziergänge, immer wieder mit unterschiedlichen Schwerpunkten, unterschiedlichen Akteur*innen und entlang unterschiedlicher Stellen der geplanten Trasse der CO2 Pipeline durch den Wald. 
Eigentlich wollten der BUND ab November mit regelmäßigen Sonntags-Spaziergängen an verschiedenen Stellen der geplanten Trasse beginnen, doch nach der Demo gab es so viele Anfragen wie man sich noch bei dem Raumordnungsverfahren beteiligen kann, dass der BUND ganz spontan an eine Sammeleinwendung  gedacht hat, die am Sonntag vor Ort erstmalig dabei sein wird, teilte der BUND mit.

Wie auch letzten Sonntag, ruft daher erneut das Bündnis aus Waldjugend, fridays for future und BUND auf sich gegen die CO2 Pipeline einzusetzen. Dieses mal nicht als Demonstration, sondern mit einem Sonntagsspaziergang und der Möglichkeit sich an einer Sammeleinwendung zu beteiligen. 

Der Treffpunkt des Waldspaziergangs am 18.10. ist um 14:00 Uhr am Parkplatz "Monning / Zoo".  Das Bündnis weist darauf hin, dass der Treffpunkt auch per Straßenbahn mit der 901 vom Duisburger Hauptbahnhof Richtung Mülheim erreichbar ist, da die Haltestelle "Monning" unmittelbar auch an dem Treffpunkt hält.


Ensemble Companeras | Lessing - Der junge Gelehrte
Sonntag, 18. Oktober 2026/ Einlass: 16:30h
Eintritt an der Abendkasse: 12€
Das Lustspiel „Der junge Gelehrte“ (1747) zeigt in drei Akten, eingebettet in eine typische Komödiensituation, in der es um „Heiratssachen“ geht, wie Überheblichkeit, Selbstgefälligkeit und Besserwisserei einen Menschen isolieren.

Der junge Gelehrte Damis hat eine Abhandlung über das anspruchsvolle Thema „Monaden“ (Leibniz) an die Preußische Akademie geschickt und wartet ungeduldig und sehnsuchtsvoll auf Post von Berlin, die ihm den Preis der Akademie zuspricht. Ihn interessiert nichts anderes und er ist überzeugt, dass niemand als er diesen Preis bekommen kann.
Soviel wird verraten: Was die „Heiratssachen“ angeht, geht alles gut aus. Also: Es gibt ein Happy End.


Mercator Matinée: Stadtentwicklung im Wandel der Zeit
Die nächste Mercator Matinée startet mit dem Vortrag „Die Geschichte der Stadt und ihres Wandels“ von Frank Scheidemann am Sonntag, 18. Oktober, um 11.15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am JohannesCorputius-Platz 1 am Innenhafen. Seit die Menschheit vor rund 11.000 Jahren sesshaft wurde, haben sich die Formen des Zusammenlebens grundlegend verändert.

Mit dem Bevölkerungswachstum entstanden zunehmend komplexe Gesellschaften und differenzierte Strukturen an festen Siedlungsorten. Von Mesopotamien über Ägypten, Griechenland und Rom entwickelten sich urbane Kulturen und Städte, die vieles von dem bereits in sich trugen, was Städte bis heute ausmacht. Kunsthistoriker Frank Scheidemann nimmt die Gäste mit auf eine rasante Tour durch die Geschichte der Stadtentwicklung bis in unsere heutige Zeit. Scheidemann ist Kunsthistoriker und seit vielen Jahren in der Erwachsenenbildung tätig.

Nach seinem Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik arbeitete er unter anderem am Ikonen-Museum Recklinghausen und ist heute für die VHS Dortmund tätig. Die Teilnahme kostet für Erwachsene sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Eine Kartenreservierung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen. Das gesamte Programm ist unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.


Malteserstift St. Hedwig feiert 25-jähriges Jubiläum – Ein Ort der Geborgenheit, Fürsorge und Gemeinschaft im Duisburger Süden   
25 Jahre sind vergangen, seit das Malteserstift St. Hedwig erstmals seine Türen öffnete. Seitdem bietet die Einrichtung im Duisburger Stadtteil Huckingen älteren Menschen ein Zuhause, in dem Pflege, Betreuung und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Gemeinsam mit Bewohnenden, Mitarbeitenden, Angehörigen, Ehrenamtlichen und Gästen blickte das Haus bei seiner Jubiläumsfeier auf ein Vierteljahrhundert gelebter Fürsorge und Verbundenheit zurück.   
 

Gemeinsam mit zahlreichen Gästen feierte das Malteserstift St. Hedwig am Donnerstag sein 25-jähriges Bestehen. Seit der Eröffnung im Jahr 2001 hat sich die Einrichtung zu einem festen Bestandteil des Duisburger Südens entwickelt und ist für viele Menschen zu einem Ort der Begegnung, des Miteinanders und der Geborgenheit geworden.  

Die Jubiläumsfeier begann mit einer Heiligen Messe, die von Pfarrer Jan Opiéla zelebriert wurde. Anschließend begrüßte Christoph Rietzler, Geschäftsführer der Malteser Wohnen & Pflegen gGmbH, die Gäste zur Feierstunde. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Harfenistin Krystyna Dombik.   

Es folgten Ansprachen von Lorraine Marie Gräfin von Spee, Kuratoriumsvorsitzende des Malteserstifts St. Hedwig, Sylvia Linn, Bürgermeisterin der Stadt Duisburg, sowie Andrea Bierhoff, Hausleiterin der Malteserstifts St. Hedwig. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung die Pflegeeinrichtung seit 25 Jahren für die Menschen vor Ort hat. 

„Seit 25 Jahren steht das Malteserstift St. Hedwig für ein lebendiges Miteinander, fachliche Kompetenz und persönliche Zuwendung. Unser Haus ist ein Ort, an dem Menschen nicht nur gepflegt werden, sondern Gemeinschaft, Sicherheit und Lebensqualität erfahren“, betonte Hausleiterin Andrea Bierhoff.   

Heute umfasst das Angebot des Malteserstifts St. Hedwig neben der vollstationären Pflege auch Kurzzeitpflege, Tagespflege und Betreutes Wohnen. Christliche Werte, individuelle Betreuung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Angehörigen, Ehrenamtlichen und Partnern prägen seit der Eröffnung das tägliche Handeln der Einrichtung.  

Im Anschluss an die Feierstunde kamen die Gäste bei einem gemeinsamen Imbiss miteinander ins Gespräch und ließen das Jubiläum in geselliger Runde ausklingen.   

Gemeinsam feiern sie 25 Jahre Malteserstift St. Hedwig (v. l. ): Wohnbereichsleiter Christoph Baum, Regionalgeschäftsführer Marc Strobel, Pfarrer Jan Opiéla, Hausleiterin Andrea Bierhoff, Kuratoriumsvorsitzende Lorraine Marie Gräfin von Spee, Bürgermeisterin Sylvia Linn und Geschäftsführer Christoph Rietzler. Foto: Malteser. Foto: Malteser. 

Sagen und Legenden: Lesung im Stadthistorischen Museum
Duisburg und vor allem der Duisburger Wald haben einige spannende Sagen und Legenden zu bieten: Am Samstag, 17. Oktober, lädt Clara Gold vom Kultur- und Stadthistorischen Museum um 11 Uhr zu einer kleinen Lesung in der neuen Sonderausstellung „Geschichte(n) aus dem Duisburger Wald“ in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein.

Gemeinsam tauchen die Teilnehmenden in die geheimnisvolle Welt der Geschichten aus dem Duisburger Wald und aus aller Welt ein. Auf ihrer Reise begegnen sie Füchsen, Zwergen und anderen sagenhafte Gestalten. Anschließend basteln sie in der Mercator Werkstatt ein eigenes Märchenbuch, das mit nach Hause genommen werden darf. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aller Altersklassen.

 Kinder unter sechs Jahren müssen von einer erwachsenen Person begleitet werden. Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet regulär 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Das gesamte Programm ist unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ einsehbar.

RUHR(W)ORT - Poetry Slam
Samstag, 17. Okt. 2026, 19:00 Uhr
Eintritt 5€ (zzgl. VVK-Gebühr) - https://www.eventbrite.de/e/ruhrwort-poetry-slam-tickets-1982173410028 oder an der Abendkasse
RUHR(W)ORT Poetry Slam bietet eine Bühne für Poesie, Comedy und Kurzgeschichten.

Im Herzen des Duisburger Hafenstadtteils ist der RUHR(W)ORT Poetry Slam zu Hause und bietet eine Bühne für Poesie, Comedy und Kurzgeschichten. Im Kreativquartier Ruhrort begeistern regelmäßig zahlreiche Künstler*innen das Publikum.

Die Regeln sind simpel: 6 Minuten Bühnenzeit. die Texte müssen selbstgeschrieben sein, keine Requisiten – das war’s! Ob lustig oder traurig, Lyrik oder Prosa, weltbewegend oder schlicht unterhaltsam – (fast) alles ist möglich. Das Publikum ist die Jury und kürt am Ende den*die Sieger*in eines unvergesslichen Abends. Moderiert und organisiert wird die literarische Wundertüte von den erfahrenen Poetry Slammern Max Schmolke und Leon Hanke.

Auch Anfänger*innen und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich für die jeweils zwei Plätze auf der offenen Liste pro Abend zu melden. Mehr Infos gibt es auf Instagram unter: @ruhrwort_slam


World Restart A Heart Day: Deine beiden Hände können ein Leben retten
Um ein Leben zu retten, braucht es nur zwei Hände: Anlässlich des World Restart A Heart Day am Freitag, 16. Oktober 2026, macht der Kreis Wesel auf die Wichtigkeit von Ersthelfern aufmerksam und weist auf sein Defibrillator-Kataster hin. Ein plötzlicher Herz-Kreislauf-Stillstand kann jederzeit und an jedem Ort passieren.

Dann zählt jede Minute, und wenn umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen wird, erhöht sich die Überlebenschance der Betroffenen um das Dreifache. Die Herzdruckmassage muss in der Frequenz von 100-120 Schlägen pro Minute ausgeführt werden, was dem Rhythmus des Bee Gees Klassikers „Stayin‘ Alive“ oder auch „Pokerface“ von Lady Gaga entspricht. 

Zur Unterstützung der Wiederbelebungsmaßnahmen kann ein Defibrillator, ein sogenannter Automatischer externer Defibrillator (AED), verwendet werden. Diese finden sich häufig in öffentlichen Gebäuden wie Rathäusern, Banken etc. Durch Stromabgabe erhöht der Einsatz eines AEDs die Überlebenschancen.

Oberbürgermeister Sören Link lädt zur nächsten Jugendsprechstunde ein
Was läuft gut in Duisburg? Was könnte besser werden? Und welche Ideen haben junge Menschen für ihre Stadt? Darüber möchte Oberbürgermeister Sören Link mit Duisburger Jugendlichen ins Gespräch kommen.

Am Mittwoch, 2. Dezember, lädt er deshalb erneut zur Jugendsprechstunde ins Rathaus ein. Von 15 bis 16.30 Uhr haben Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren die Gelegenheit, sich persönlich mit dem Oberbürgermeister auszutauschen.

In lockerer Runde können sie Fragen stellen, Wünsche äußern und offen ansprechen, was sie in ihrem Alltag beschäftigt. „Ich möchte wissen, was junge Menschen in Duisburg bewegt. Was gefällt ihnen an unserer Stadt, was ärgert sie und was würden sie gerne verändern? Bei der Jugendsprechstunde können sie mir das direkt sagen. Ich freue mich auf ihre Ideen, ihre Fragen und auch auf kritische Rückmeldungen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Interessierte Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren können bis zum 13. November anmelden. Das ist per E-Mail an jugendsprechstunde@stadtduisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283-6111 möglich.

Zwischen „Blumen & Beton“: Salonkonzert mit Philipp Eisenblätter in der Bezirksverwaltung Süd
Pop, Singer-Songwriter und Rock’n’Roll: Philipp Eisenblätter präsentiert beim Salonkonzert am Samstag, 24. Oktober, um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Süd auf der Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Großenbaum Songs aus seinem vierten Album „Blumen & Beton“.

Das Publikum erwartet ein Konzert voller eingängiger Melodien, musikalischer Gegensätze und persönlicher Texte. Dabei schlägt der Musiker eine deutlich poppigere Richtung ein. Das von seinem jüngeren Bruder Davy (David Eisenblätter) produzierte Album verbindet spielerisch unterschiedliche musikalische Welten.

Pop trifft auf Singer-Songwriter, Rock’n’Roll auf eingängige Beats und Melodien, die im Ohr bleiben. Schon der Albumtitel deutet an, worum es Eisenblätter dabei geht: um Gegensätze, die einander bedingen. Kein Tod ohne Leben, kein Tag ohne Nacht, kein Schatten ohne Licht.

In seinen Texten und seiner Musik bringt er diese vermeintlichen Widersprüche zusammen und erzählt davon, wie sich das Leben zwischen ihnen immer wieder seinen Weg bahnt. „Salonkonzerte schaffen eine besondere Nähe zwischen Künstlern und ihrem Publikum. Mit Philipp Eisenblätter dürfen wir uns auf einen Musiker freuen, der unterschiedliche musikalische Einflüsse verbindet und mit seinen Texten zugleich sehr persönliche und universelle Themen aufgreift.

Ich lade alle Musikbegeisterten herzlich ein, diesen besonderen Abend mit uns zu erleben“, sagt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske über den besonderen Konzertabend. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des Aufzugs ist eine Anmeldung unter kultur.sued@stadt-duisburg.de notwendig.


Literarischer Rundgang durch die Stadtbibliothek
Die Stadtbibliothek lädt am Freitag, 16. Oktober, um 16.30 Uhr zu einer literarischen Entdeckungsreise ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein. Bei einem abwechslungsreichen Rundgang durch die Bibliothek, erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die vielfältige Welt des Erzählens.

Vorgestellt werden Romane, Hörbücher, Filme, Comics und Graphic Novels. Dabei können neue Lieblingsgeschichten und bislang unbekannte Medien entdeckt werden. Abgerundet wird das Programm durch eine spannende Rätselrallye, bei der die Bibliothek auf unterhaltsame Weise erkundet werden kann und die zugleich interessante Einblicke in das Angebot und die Räumlichkeiten ermöglicht.

Treffpunkt ist die Information in der zweiten Etage der Zentralbibliothek. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de.

Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte: Gemeinsam reparieren statt wegwerfen
Wegwerfen muss nicht immer die erste Lösung sein. Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, defekte Alltagsgegenstände wieder instand zu setzen.

Am Freitag, 16. Oktober 2026, können zwischen 14 und 17 Uhr Elektrokleingeräte, kleinere Möbelstücke und weitere Gebrauchsgegenstände gemeinsam repariert werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Unter fachkundiger Anleitung können die Teilnehmenden aktiv werden, Reparaturwissen erwerben und Fähigkeiten für künftige Reparaturen erlernen.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen Beitrag zur Abfallvermeidung und zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen leisten. Denn jeder reparierte Gegenstand trägt dazu bei, Müll zu vermeiden und wertvolle Rohstoffe länger im Kreislauf zu halten. Gleichzeitig bietet das Repair-Café Raum für den Austausch mit Gleichgesinnten und stärkt das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Konsum. Die Teilnahme ist kostenlos.

Datum: Freitag, 16. Oktober 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg

Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist vorhanden.
Die nächsten Repair-Cafés finden am Mittwoch, 18. November 2026, im Recyclingzentrum Nord sowie am Freitag, 20. November 2026, im Recyclingzentrum Mitte jeweils von 14 bis 17 Uhr statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung der WBD per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283-3000




Baugenehmigungen für Wohnungen im August 2026: +6,8 % zum  zum Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im Neubau von Januar bis August 2026 zum Vorjahreszeitraum:
+12,7 % bei Wohnungen in Wohngebäuden insgesamt
+7,8 % bei Einfamilienhäusern
+21,7 % bei Zweifamilienhäusern
+14,5 % bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

Im August 2026 wurde in Deutschland der Bau von 20 600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 6,8 % oder 1 300 Baugenehmigungen mehr als im August 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 4,2 % oder 700 auf 16 500.

Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im August 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 18,2 % oder 600 auf 4 200. Bei den Ergebnissen ist zu beachten, dass Baugenehmigungen häufig nicht in den Berichtsmonat ihrer Erteilung, sondern durch Nachmeldungen der Baubehörden erst später in die Statistik einfließen.



Januar bis August 2026: Aufwärtstrend bei neuen Wohngebäuden hält an Von Januar bis August 2026 wurden in Deutschland Baugenehmigungen für 169 400 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden erteilt. Das waren 12,1 % oder 18 300 Wohnungen mehr als von Januar bis August 2025.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis August 2026 insgesamt 137 500 Wohnungen genehmigt, das waren 12,7 % oder 15 400 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 7,8 % (+2 300) auf 31 500. Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 21,7 % (+1 800) auf 10 000 zu.

In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 90 600 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 14,5 % (+11 500) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen sank dagegen um 2,0 % auf 5 300 Wohnungen (-100).

In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis August 2026 insgesamt 2 900 Wohnungen (+5,9 %; +200) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis August 2026 insgesamt 29 100 Wohnungen genehmigt, das waren 10,1 % oder 2 700 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.

Duisburg als beste europäische Unternehmerregion ausgezeichnet

Die Stadt Duisburg hat vom Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) den Titel "Europäische Unternehmerregion 2027" erhalten. Mit der Auszeichnung würdigt der AdR besonders innovative und zukunftsorientierte Strategien zur Förderung von Unternehmertum, kleinen und mittleren Unternehmen sowie nachhaltigem Wachstum.

Duisburg überzeugte die Jury mit einer Strategie, die den wirtschaftlichen Strukturwandel der Stadt in konkrete Maßnahmen für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz übersetzt. Ein Schwerpunkt ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen durch Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Mit dem Programm "KI für KMU" unterstützt Duisburg Betriebe dabei, digitale Lösungen zu entwickeln und in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren.

Weitere Maßnahmen fördern die Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Geschäftsmodelle und die Entwicklung neuer Innovationsprojekte entlang industrieller Wertschöpfungsketten. Neben Duisburg wurden auch die rumänische Region Nordost und die italienische Region Umbrien als Europäische Unternehmerregionen 2027 ausgezeichnet.

Für den Preis "Europäische Unternehmerregion" werden alle zwei Jahre EU-Gebiete identifiziert und ausgezeichnet, die eine innovative Strategie zur Förderung des Unternehmertums verfolgen. Das Label wurde in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission ins Leben gerufen. idr

Duisburg bekommt erstes Taubenhaus
Die Stadt Duisburg geht neue Wege, um die Taubenpopulation in der Innenstadt tierschutzgerecht zu regulieren. Im Bereich „Zum Portsmouthplatz/Koloniestraße“ an der A59 entsteht in Kürze das erste Duisburger Taubenhaus. Die neue Anlage soll bis Mitte November 2026 bezugsfertig sein. Im Umfeld des geplanten Standorts leben mehrere Taubenschwärme.

Ziel des Pilotprojekts ist es, die Tiere durch kontrollierte Fütterung und artgerechte Unterbringung dauerhaft an das Taubenhaus zu binden. Sobald sie die dortigen Nistplätze annehmen, werden ihre Eier kontinuierlich gegen Attrappen ausgetauscht. So lässt sich der Nachwuchs der standorttreuen Vögel wirksam und tierschutzgerecht begrenzen. Andere Städte wie Augsburg, Köln oder Würzburg haben mit so einem Taubenhaus bereits gute Erfahrungen gemacht.

Bei der Anlage handelt es sich um ein sogenanntes Taubenloft. Der dafür umgebaute Container bietet Platz für rund 180 Vögel und misst sechs Meter in der Länge, zwei Meter in der Breite und zwei Meter in der Höhe. Für den täglichen Betrieb, die Reinigung und die Fütterung kooperiert die Stadt Duisburg mit dem Verein Stadttauben Duisburg e.V..

Der Verein war auch maßgeblich an der Standortwahl beteiligt. Da Tauben sehr standorttreu sind, muss das Taubenhaus im unmittelbaren Einzugsgebiet der Schwärme stehen. Gleichzeitig muss der Standort gut erreichbar sein. Umweltdezernentin Linda Wagner betont: „Das Taubenhaus ist ein wichtiger Baustein, um die Population in der Innenstadt langfristig und spürbar zu regulieren. Parallel müssen aber auch private und öffentliche Gebäude so gesichert werden, dass Tauben dort möglichst keine Nischen und Brutplätze mehr finden. Ebenso wichtig ist die Mithilfe der Bevölkerung: Tauben sollten außerhalb des Taubenhauses nicht gefüttert werden.“

Niederrhein: Wirtschaft legt zu - IHK: Aufschwung braucht Reformen
Die deutsche Wirtschaft wächst nach langer Zeit wieder. Das zeigt sich auch am Niederrhein. Mehr Aufträge und staatliche Investitionen verbessern die Stimmung. Der Konjunkturklimaindex der Niederrheinischen IHK steigt auf 97 Punkte: der höchste Wert seit drei Jahren.

„Die Wirtschaft zeigt sich zuversichtlich, bleibt aber vorsichtig“, sagt Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK. „Unsere Industrie profitiert von einer steigenden Nachfrage aus dem Ausland. Die zusätzlichen Ausgaben für Sicherheit, Verteidigung und Infrastruktur sorgen für einen Schub auch bei uns. Dass unsere Wirtschaft insgesamt zulegt, zeigt: Unser Mittelstand und große Unternehmen sind stark – trotz heftigem Gegenwind.“

„Ohne Reformen kein weiterer Aufschwung“
Der Druck auf die Wirtschaft bleibt bestehen. „Die lange Trockenheit und das Niedrigwasser haben unsere Unternehmen Millionen gekostet. Besonders die ohnehin gebeutelte Stahl- und Chemieindustrie leidet stark darunter. Auch die hohen Energiepreise bleiben ein Problem. Viele Betriebe investieren weiter sehr vorsichtig. Sie prüfen, ob sich neue Projekte am Standort rechnen“, betont Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK.


Grafik: Niederrheinische IHK/Weissheiten Design.

Drei von vier Betrieben sehen die hohen Energie- und Rohstoffpreise als Geschäftsrisiko. Fast 70 Prozent nennen als weiteres Risiko die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. „Die Konjunkturdaten machen Mut, ersetzen aber keine Reformen. Der Druck, Bürokratie abzubauen und Investitionen anzukurbeln, bleibt hoch. Berlin muss liefern, damit unsere Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben und der Standort attraktiv bleibt. Ohne Reformen stoppt der Aufschwung, bevor er richtig Fahrt aufgenommen hat“, so Werner Schaurte-Küppers.

Hintergrund zum Konjunkturbericht
Der Konjunkturklimaindex fasst die Geschäftslage und die -erwartungen zusammen. Das langjährige Mittel liegt bei 103 Punkten. An der Umfrage haben sich 201 Unternehmen mit 34.000 Beschäftigten beteiligt.


Handwerkerbonus im Bundesrat - Verband Wohneigentum: Bonus erhalten und Sanieren bezahlbar gestalten
Am morgigen Freitag befasst sich der Bundesrat mit dem Einkommensteuerreformgesetz 2027. Darin steckt auch die Kürzung des Steuerbonus für Handwerkerleistungen. Der Wirtschaftsausschuss der Länderkammer rät, diese Kürzung zu streichen. Der Verband Wohneigentum appelliert an die Länder, in ihrer Stellungnahme zum Gesetzentwurf dieser Empfehlung zu folgen.‌

Am Freitag, 16.10.2026, berät der Bundesrat über das Einkommensteuerreformgesetz 2027. Das Bundeskabinett hatte den Entwurf am 2. September beschlossen. Er sieht vor, die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen (§ 35a Abs. 3 EStG) ab 2027 von 20 auf 15 Prozent zu senken und den jährlichen Höchstbetrag von 1.200 auf 900 Euro zu reduzieren.

In seiner Empfehlung an das Plenum will der Wirtschaftsausschuss die geplante Kürzung komplett streichen. Er argumentiert, ein niedrigerer Fördersatz sende in einer Phase schwacher privater Investitionen ein falsches Signal und treibe Aufträge in die Schwarzarbeit. Der gemeinnützige Verband Wohneigentum unterstützt diese Linie ausdrücklich. Verena Örenbas spricht sich für Empfehlung des Wirtschaftsausschusses aus

Verena Örenbas, Bundesgeschäftsführerin des Verbands Wohneigentum (Foto) Verband), appelliert an die Länder, dieser Empfehlung zu folgen: "Im Juli wurde die BEG-Förderung in Teilen gekürzt, jetzt soll der Steuerbonus folgen. Wer so vorgeht, darf sich nicht wundern, wenn dringend notwendige Instandhaltungen und Sanierungen liegen bleiben oder ohne Rechnung erledigt werden.”
Zweite Kürzung innerhalb weniger Wochen

Seit dem 21. Juli 2026 gelten bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude niedrigere Fördersätze. Nur 6 Wochen später hat das Kabinett die Kürzung des Handwerkerbonus beschlossen. Der Verband Wohneigentum sieht darin ein Muster. In beiden Fällen betreffen die Kürzungen Instrumente, die private Instandhaltung und energetische Sanierung für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer bezahlbar machen. Diese bekommen weniger Zuschuss bei der Förderung und weniger Erstattung bei der Steuer, obwohl die Handwerkerkosten nicht sinken.
Droht beim Handwerkerbonus eine Bagatellgrenze?

Der Finanzausschuss des Bundesrates geht in die entgegengesetzte Richtung. Er bittet die Bundesregierung zu prüfen, ob § 35a EStG eine sogenannte Wesentlichkeitsschwelle bekommen soll. Unterhalb dieser Grenze wäre keine Steuerermäßigung mehr möglich. Die Wartung der Heizung, eine kleinere Dachreparatur oder der Austausch einer Tür könnten damit steuerlich wertlos werden. Der Verband Wohneigentum lehnt eine solche Untergrenze ab. Örenbas: "Damit würde der Bonus bei den regelmäßigen, kleineren Arbeiten wegfallen, die ein Haus lange Sicht in einem gutem Zustand halten."
Forderungen des Verbands Wohneigentum

• Die Kürzung des Steuerbonus streichen, wie es der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates empfiehlt
• Keine Untergrenze einführen, die kleinere Handwerkerrechnungen von der Steuerermäßigung ausschließt
• Falls die Kürzung kommt: energetisch und klimarelevante Handwerkerleistungen davon ausnehmen
• Verlässliche, langfristig planbare Rahmenbedingungen für private Sanierungsentscheidungen schaffen
Tipp für Eigentümerinnen und Eigentümer

Für die Steuer zählt das Jahr der Zahlung. Wer Arbeiten noch 2026 ausführen lässt und die Rechnung in diesem Jahr überweist, kann nach heutigem Stand den vollen Satz von 20 Prozent nutzen. Barzahlungen werden nicht anerkannt.

Novemberprogramm im Kulturtreff Heimat 053 in Duisburg-Hochfeld
Der Kulturtreff Heimat 053 in Duisburg-Hochfeld lädt im November zu vier Veranstaltungen rund um Heimat, gemeinschaftliches Engagement, Musik und Literatur ein. Alle Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt ist frei.  

Das Programm im November 2026  
Donnerstag, 05.11., 18 Uhr | Diskussion
Das große Gespräch: Reden über Heimat Was ist Heimat? Was macht aus einem Land ein Zuhause? Darüber möchten wir mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen. Veranstalter: INFOGES Duisburg  

Mittwoch, 11.11., 18 Uhr | Förderung
Die Förderfabrik Wer eine eigene Veranstaltung in der Heimat 053 umsetzen möchte, kann dafür 350 Euro Förderung erhalten. An diesem Abend gibt es alle Informationen dazu. Veranstalter: INFOGES Duisburg  

Samstag, 14.11., 18 Uhr | Musik Acustic Pup Puster
Eine Coverband in Vierer-Besetzung. Veranstalter: Alf „IcyRoses“  

Donnerstag, 26.11., 17 Uhr | Literatur
Warum dieses Buch? Persönliche Geschichten, neue Perspektiven und gemeinsamer Austausch: Literatur verbindet. Die Veranstaltung schafft einen Raum für Geschichten, Gedanken und Begegnung. Veranstalterin: Maria Fisum Fekadu  

Der Kulturtreff Heimat 053 ist ein Gemeinschaftsprojekt in Duisburg-Hochfeld. Träger ist die Institut für offene Gesellschaftsstudien Duisburg (INFOGES) gGmbH. Gefördert wird das Projekt von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.  Veranstaltungsort: Gerokstraße 1, 47053 Duisburg Eintritt: frei

Beginn der Vortragsreihe „Stadtgeschichte donnerstags“: Von der Spätantike zur Pfalzgründung
Das Stadtarchiv lädt in Kooperation mit der Mercator-Gesellschaft von Oktober bis Februar an neun Donnerstagen zu thematisch abwechslungsreichen Vorträgen über die Duisburger Stadtgeschichte ein. Forschende präsentieren ihre neuesten Ergebnisse und eröffnen spannende Perspektiven auf die Vergangenheit unserer Stadt.

Das Spektrum reicht von der spätantiken Siedlungslandschaft über die Tausendjahrfeier in Duisburg 1925 bis zur beruflichen Situation der Stahlarbeiter in den 1980er-Jahren. Am 22. Oktober beginnt der Archäologe Johannes Reller um 18.15 Uhr mit einem Blick auf die Entwicklung des heutigen Stadtgebiets von der Spätantike über die Merowingerzeit bis hin zum Ende der Karolingerzeit und der Pfalzgründung.

Anhand von knapp 300 ausgewählten archäologischen Maßnahmen der vergangenen 200 Jahre, neuen naturwissenschaftlichen Datierungen sowie der Auswertung von Funden und Befunden zeichnet der Vortrag ein Bild der frühmittelalterlichen Siedlungsstruktur in Duisburg.

C Uwe Köppen / Stadt Duisburg

Im Fokus stehen dabei die Frage nach der Entstehung von Zentralorten, die Rolle des Rheins als Verkehrs- und Handelsweg sowie Spuren von Eliten, frühem Fernhandel und der Veränderung von Bestattungssitten. Veranstaltungsort für alle Vorträge der Reihe „Stadtgeschichte donnerstags“ ist die „DenkStätte“ im Gebäude des Stadtarchivs am Karmelplatz 5 am Innenhafen. Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist allerdings auf maximal 60 Personen beschränkt.

Maurice Nowaczyk ist neuer Bezirksdienstmitarbeiter für Rheinhausen

Maurice Nowaczyk ist der Neue im Bezirksdienst-Team.
Der 27-Jährige ist ab sofort neben Thorsten Mieden für den Bezirk Rheinhausen zuständig. In seinem Bezirk leben mehr als 78.000 Menschen (Stand 31.12.2025) auf zirka 39 Quadratkilometern.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe, die für mich im Wesentlichen darin besteht, vor Ort ein verlässlicher Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibenden, Vereine, Schulen, Kitas, die Polizei sowie weitere Institutionen zu sein“, sagt Nowaczyk. An Duisburg, so erklärt der neue Bezirksdienstmitarbeiter, schätze er besonders die Vielfalt.

Die Stadt vereine Industrie, Kultur und zahlreiche Naherholungsgebiete mit den vielfältigen Seenlandschaften und den Rheinauen. Es sei die Offenheit der Menschen und die starke Verbundenheit zum Stadtteil, die Rheinhausen zudem so besonders mache. „Das motiviert mich und erleichtert es mir, den Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und den Behörden zu fördern und weiterzuentwickeln. Ich freue mich, vor Ort als Ansprechpartner für die großen und kleinen Anliegen da zu sein.“

Maurice Nowaczyk ist für den Bezirk Rheinhausen zuständig. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Nowaczyk hat nach seinem Abitur ein Studium aufgenommen und dieses mit dem Bachelor of Laws abgeschlossen. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport, unter anderem Fußball und Joggen. „Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich im Tierheim Mönchengladbach.“

Der städtische Bezirksdienst
Die Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich weitestgehend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende zuzugehen. Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein.

Im jeweiligen Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen, beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.

Maurice Nowaczyk kann – genau wie seine Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an sad@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich. Weitere Informationen gibt es online unter https://www.duisburg.de/bezirksdienst.


Frühe Hilfen Duisburg: Nächstes Informationscafé startet
Um den beruflichen Wiedereinstieg nach der Elternzeit geht es beim kommenden Informationscafé der Frühen Hilfen Duisburg. Los geht es am Freitag, 30. Oktober, um 9.30 Uhr in den Räumlichkeiten an der Schwanenstraße 5-7 in der Innenstadt (Eingang über Steinsche Gasse 2).

Zu Gast sind an diesem Vormittag Jasmin Borgstedt sowie Heike Bruckmann und Silke Martmann-Sprenger, die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt beim Jobcenter und der Agentur für Arbeit. Unter anderem stehen die Themen Karrierechancen auf dem Duisburger Arbeitsmarkt, Stellensuche und Bewerbung, Beratungs- und Coaching-Angebote sowie Fördermöglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung im Fokus.

Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen Duisburg sind kostenfrei. Interessierte können sich bei Fragen telefonisch unter 0203 283-983014 an das Team wenden.

MSV Duisburg – Viktoria Köln: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen Viktoria Köln am Sonntag, 18. Oktober, um 16.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
ab Salmstraße Meiderich Abfahrt um 14.36, 14.46 und 14.56 Uhr
ab Bergstraße Meiderich Abfahrt um 14.41, 14.51 und 15.01 Uhr
ab Meiderich Bf Abfahrt um 14.45 bis 15.10 Uhr alle 5 Minuten
ab Großenbaum Bf Ost um 15.20 und 15.35 Uhr
ab Betriebshof Unkelstein um 14.28 bis 14.53 Uhr alle 5 Minuten
Duisburg Hbf. Verknüpfungshalle um 14.40 bis 16.05 Uhr alle 5 Minuten
Ab Businesspark Nord um 15.03 Uhr

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

DVG-Foto

Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“ zu nutzen.

Barocke Musik... beim Konzert in Neudorf
Am 25. Oktober um 17 Uhr erlebt das Publikum im Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstraße 31, bei dem Konzert „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ virtuose Improvisations- und Verzierungskunst aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Die renommierte Schweizer Barockgeigerin Anaïs Chen, Gambist Rüdiger Kurz und Ada Tanir (Orgel und Spinett) präsentieren auf historischen Instrumenten virtuose Musik aus der Renaissance und dem Frühbarock. Im Mittelpunkt des Konzerts steht eine anonyme Komposition mit Variationen über den Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ für Violine und Basso continuo.

Auch weitere Beispiele aus dieser Zeit werden zu hören sein: Werke, die Vokalmusik als Vorlage nutzen und daraus virtuose Instrumentalstücke entstehen lassen. Neben ihrer Barockgeige bringt Anaïs Chen auch eine Viola tenore mit, eine tiefe Bratsche nach historischem Modell.

Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld Neudorf lädt ein zu einem stimmungsvollen Nachmittag voller barocker Klänge! Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Infos zur Gemeinde: www.hochfeld-neudorf.de.

Die Schweizer Barockgeigerin Anaïs Chen (Foto: www.anais-chen.com, Matteo Marotta).  




Niedrigere Ernte und deutliche Preisanstiege bei Kartoffeln
• Für Verbraucherinnen und Verbraucher verteuerten sich Kartoffeln im September 2026 um 11,3 %
• Erzeugerpreise von Speisekartoffeln im August 2026 um 61,5 % gestiegen
• Kartoffelernte 2026 mit voraussichtlich 10,4 Millionen Tonnen um ein Viertel gegenüber 2025 gesunken

Die Kartoffelernte fällt 2026 nach Schätzungen deutlich geringer als im Vorjahr aus, was Folgen für die Preise von Kartoffeln auf den verschiedenen Wirtschaftsstufen hat. Im September 2026 mussten Verbraucherinnen und Verbraucher für Kartoffeln 11,3 % mehr als im Vorjahresmonat bezahlen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Für verarbeitete Kartoffelprodukte wie Pommes frites oder Ähnliches (tiefgefroren) hingegen lagen die Preise um 4,7 % unter dem Vorjahresmonat. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im September 2026 um 3,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat, darunter Nahrungsmittel insgesamt um 0,4 %.

Stärkster Anstieg der Erzeugerpreise von Speisekartoffeln seit August 2023
Ein Grund für die Steigerung der Verbraucherpreise von Kartoffeln sind die deutlichen Preissteigerungen auf der vorgelagerten Stufe: Die Erzeugerpreise von Speisekartoffeln lagen im August 2026 um 61,5 % über dem Vorjahresmonat. Das war der stärkste Anstieg der Erzeugerpreise von Kartoffeln im Vergleich mit dem Vorjahresmonat seit drei Jahren (August 2023: +114,6 % gegenüber August 2022).

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt sanken im August 2026 um 7,0 % gegenüber dem August 2025, darunter stiegen jedoch die Erzeugerpreise für pflanzliche Produkte um 12,3 %.



Ernte, Anbaufläche und Ertrag von Kartoffeln 2026 gesunken
 Die Ernte von Kartoffeln wird im Jahr 2026 nach vorläufigen Ergebnissen mit 10,4 Millionen Tonnen knapp ein Viertel (-24,8 %) unter der Ernte des Vorjahres (13,9 Millionen Tonnen) liegen. Der Rückgang ist nicht nur auf die um 11,1 % auf 268 300 Hektar verringerte Anbaufläche zurückzuführen (2025: 301 800 Hektar).

Auch die Erträge je Hektar fallen im Jahr 2026 voraussichtlich deutlich geringer aus als im Vorjahr: Für 2026 wird mit 38,9 Tonnen je Hektar gerechnet, 2025 waren es 46,0 Tonnen je Hektar. Das entspricht einem Rückgang von 15,4 %. Grund dafür dürften vor allem die extreme Hitze und Trockenheit des diesjährigen Sommers sein.

Deutschland bei Kartoffeln Selbstversorger
In Deutschland werden deutlich mehr Kartoffeln erzeugt, als für den Bedarf im Land benötigt werden: Der Selbstversorgungsgrad mit Kartoffeln lag nach vorläufigen Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Wirtschaftsjahr 2024/25 bei 145 %. Ein großer Teil der Kartoffeln und Kartoffelprodukte wird also nicht für den heimischen Markt erzeugt, sondern exportiert.


ZEV mahnt MietSofort.de ab – Irreführende Registrierung

Das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV) hat das Unternehmen Subscription Cancel LTD, Betreiber der Plattform MietSofort.de, abgemahnt. Zahlreiche Verbraucherinnen und Verbraucher hatten sich über Zahlungsaufforderungen in Höhe von 79 Euro beschwert. Die Rechtsdurchsetzung des ZEV stellte bei der Prüfung des Anmeldeprozesses mehrere Verstöße gegen Verbraucherschutzvorschriften fest.

 Für die Registrierung verlangt MietSofort 79 Euro. Foto: Mclittle / Adobe Stock

79 Euro für die Registrierung
MietSofort.de bietet die Suche nach Zimmern, Wohnungen und Häusern zur Miete an. Wer Kontakt zu einem Vermieter aufnehmen möchte, muss sich registrieren. Dafür werden 79 Euro berechnet. Nach Auffassung des ZEV ist die Kostenpflichtigkeit im Bestellprozess nicht hinreichend erkennbar. So wird der Bestellbutton zunächst mit „Zugang freischalten“ hervorgehoben.

Erst danach folgt die gesetzlich vorgesehene Formulierung „zahlungspflichtig bestellen“. Auch der Preis wird nicht deutlich genug angegeben. Nach Auffassung des ZEV kommt daher kein wirksamer Vertrag zustande. Weitere Beanstandungen betreffen Informationspflichten und Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Hier sehen Sie einen Screenshot des Bestellvorgangs.

ZEV fordert Unterlassung
Das ZEV hat das in Bulgarien ansässige Unternehmen Subscription Cancel LTD aufgefordert, die beanstandeten Geschäftspraktiken zu unterlassen und eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Gibt das Unternehmen keine ausreichende Erklärung ab, behält sich das ZEV weitere rechtliche Schritte vor. Als qualifizierte Einrichtung für die kollektive Rechtsdurchsetzung geht das ZEV gegen systematische Verstöße gegen Verbraucherrechte in Europa vor.

Was Betroffene tun können Wer eine Zahlungsaufforderung von MietSofort erhalten hat, sollte der Forderung gegenüber dem Unternehmen schriftlich widersprechen. Erhält man anschließend einen Inkassobrief, sollte man auch einmal gegenüber dem Inkassounternehmen schriftlich widersprechen.

Weitere Informationen zum Vorgehen für Betroffene gegen MietSofort.
Neue Website der Rechtsdurchsetzung Die Rechtsdurchsetzung des ZEV hat einen eigenen Webauftritt. Unter eu-sammelklagen.de finden sich die Verfahren des ZEV, Informationen zu Abmahnungen und Klagen sowie Wissenswertes zur kollektiven Rechtsdurchsetzung in Europa. Verbraucherrechtsverstöße bei Unternehmen im EU-Ausland können über ein Kontaktformular gemeldet werden.
https://www.eu-sammelklagen.de/themen/unsere-verfahren/mietsofort/

HANDVERLESEN | Vertragt euch! - Pierre Glendinning
Donnerstag, 15. Okt. 2026, 19:00 Uhr. Eintritt: solidarische Hutsammlung
Das Programm der vielen Gesichter und Figuren. Alle Menschen werden Brüder. Oder Schwestern. Ein uralter Menschheitstraum. Aber ist das realistisch?
Pierre schlüpft in rasantem Wechsel in die verschiedensten Rollen. Heraus kommt ein Panoptikum der anspruchsvollsten Trottel der Gegenwart.

Wer mit dem Leben nicht immer so gut zurecht kommt, hier findet man
Verbündete. "Sein feiner Blick für Alltagsabsurditäten trifft mitten ins Herz und
klingt noch lange über den Applaus hinaus nach." (Uta Bammel)

"Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll: den Schauspieler, seine
intelligenten Texte – jedenfalls: große Komik vom Feinsten!" (Johannes
Geffert)

360-Grad-Konzert im Homberger Rathaus
Die Reihe „Musik im Rathaus“ geht in die nächste Runde: Am Samstag, 24. Oktober, lädt die Bezirksverwaltung Homberg um 19 Uhr zum Konzert des Indie-Pop-Duos „Parakeets“ in den Sitzungssaal des Homberger Rathauses am Bismarckplatz 1 ein. Der Einlass startet um 18.30 Uhr.

Parakeets, das sind die Geschwister Julius und Merle Eckardt, die mit ihrem unverwechselbaren Mix aus akustischem Indie-Pop, mehrstimmigem Gesang, Saxofon, Jazz-Einflüssen und Live-Looping seit Jahren ihr Publikum begeistern. Nach mehr als 130 Konzerten im In- und Ausland und der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Better Late Than Never“ im Februar 2026 stehen die beiden für authentische Musik, ehrliche Geschichten und eine intensive Bühnenpräsenz.

Der Abend findet als 360-Grad-Konzert statt und verspricht damit ein außergewöhnliches Klangerlebnis. Durch die besondere Anordnung im Sitzungssaal entsteht eine unmittelbare Nähe zwischen den Künstlern und dem Publikum, die den warmen, atmosphärischen Sound des Duos besonders eindrucksvoll zur Geltung bringt. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird jedoch um vorherige Anmeldung gebeten. Interessierte können sich per EMail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283- 987892 anmelden.


Workshop „Adventszauber im Rathaus – Außergewöhnliche Adventskränze gestalten“ in Walsum
Die Bezirksverwaltung Walsum lädt am Dienstag, 17. November, von 17 bis 21 Uhr zu einem vierstündigen Workshop unter dem Motto „Adventszauber im Rathaus – Außergewöhnliche Adventskränze gestalten“ in den Sitzungssaal des Bezirksrathauses auf der Friedrich-Ebert-Straße 152 ein. Natur- und Kreativbegeisterte haben unter fachkundiger Anleitung die Gelegenheit, sich von zwei Musterkränzen inspirieren zu lassen, eigene Ideen zu entwickeln und ihren persönlichen Adventskranz anzufertigen.

Ob modern und ausgefallen mit Kunstfell und Lichterketten oder klassisch und traditionell mit Schleifen, Dekorationselementen und natürlichen Materialien – die Teilnehmenden gestalten individuelle und stimmungsvolle Adventskränze für die Vorweihnachtszeit. Der Workshop bietet die Möglichkeit, die eigene Kreativität auszuleben, handwerkliche Techniken kennenzulernen und die Vielfalt natürlicher Materialien auf besondere Weise zu erleben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Teilnehmenden werden gebeten, ihre Kerzen für die Adventskränze selbst mitzubringen. Sämtliche weiteren Materialien werden zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Zahl der Plätze ist auf 15 begrenzt. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 6. November, per E-Mail an kultur.walsum@stadtduisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-987894 erforderlich. Nach Ende der Anmeldefrist erhalten alle angemeldeten Personen weitere Informationen zur Veranstaltung

Charlotte Brinkmann zu Gast beim Literaturabend in Untermeiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg-Meiderich lädt zum nächsten kulturellen Leckerbissen in das Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a: Dort ist am 20. Oktober um 19 Uhr Charlotte Brinkmann zu Gast.

Sie liest aus ihrem Buch „Trotz allem schöne Momente“, in dem es um ihren Ehemann Rudi geht, der nach einem Fahrradunfall zum Pflegefall wird... und wie auch sie diese schwere Zeit übersteht. Interessierte sind herzlich zum Literaturabend eingeladen, der Eintritt ist frei.

Mehr Infos hat Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.


Das Begegnungscafé „DIE ECKE“ Untermeiderich (Foto: www.kirche-meiderich.de).




NRW: Private Haushalte gaben 2023 im Schnitt 11 Euro mehr im Monat für Brot und Brötchen aus als 10 Jahre zuvor
* 32 Euro wurden monatlich für Brot und Brötchen aufgewendet
* Mehr als die Hälfte (54,8 %) dieser Ausgaben entfiel auf Brötchen, Croissants und Frühstücksgebäck (2013: 45,7 %)
* Die durchschnittlich gekaufte Brotmenge lag 2023 mit 3.490 Gramm je Haushalt und Monat um 18,5 % bzw. 790 Gramm niedriger als 2013

Die privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2023 durchschnittlich 32 Euro pro Monat für Brot und Brötchen ausgegeben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Internationalen Tages des Brotes am 16. Oktober mitteilt, entfiel mit 54,8 % mehr als die Hälfte dieser Ausgaben auf Brötchen, Croissants und Frühstücksgebäck.

Weitere 17,8 % der Ausgaben entfielen auf Roggen-, Misch- und Knäckebrot. Der Anteil von Weiß- und Toastbrot lag bei 12,2 %. Für Schrot- und Vollkornbrot einschließlich Pumpernickel wurden 9,1 % aufgewendet.



Anteil der Ausgaben für Brötchen, Croissants und Frühstücksgebäck gestiegen Im Jahr 2013 hatten die privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 21 Euro pro Monat für Brot und Brötchen ausgegeben. 10 Jahre später waren es mit durchschnittlich 32 Euro monatlich 11 Euro mehr. Der Anteil der Ausgaben für Brot und Brötchen an den gesamten Nahrungsmittelausgaben blieb dabei nahezu unverändert: Er lag 2023 bei 9,6 % gegenüber 9,2 % im Jahr 2013.



Auch die Verteilung der Ausgaben auf Brot und Brötchen unterscheidet sich im Zehnjahresvergleich. Im Jahr 2013 entfielen 54,3 % der Ausgaben auf Brot und 45,7 % auf Brötchen und Ähnliches. Im Jahr 2023 lag der Anteil von Brot bei 45,2 %, während die Ausgaben für Brötchen stiegen und mit 54,8 % mehr als die Hälfte ausmachten.

Gekaufte Brotmenge 2023 um 18,5 % niedriger als 2013
Im Jahr 2023 kauften die privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich circa 3.490 Gramm Brot pro Monat. Im Jahr 2013 waren es rund 4.280 Gramm. Damit lag die durchschnittlich gekaufte Brotmenge 2023 um 18,5 % niedriger als 10 Jahre zuvor.



Den größten Rückgang gab es bei Schrot- und Vollkornbrot einschließlich Pumpernickel: Hier lag die durchschnittliche monatliche Menge 2023 bei 610 Gramm gegenüber 990 Gramm im Jahr 2013.


DB Fahrplan 2027: stabile Preise, neue innerdeutsche und mehr europäische Verbindungen • Vom 10. Juli bis 15. Oktober Strecke Duisburg–Essen–Bochum–Dortmund wegen Bauarbeiten gesperrt

Bundesminister Alexander Schweitzer für Bärbel Bas im Amt
Im Anschluss an seine Amtseinführung hat der neue Bundesminister für Arbeit und Soziales, Alexander Schweitzer, heute die Parlamentarischen Staatssekretärinnen Kerstin Griese und Katja Mast ernannt. Beide hatten diese Funktion bereits unter Bundesministerin Bärbel Bas inne. Auch Natalie Pawlik wurde in ihrer Funktion als Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration erneut ernannt.

125 Jahre Stadtbibliothek Duisburg: Großer Aktionstag im Stadtfenster
Stadtbibliothek öffnete am 14. Juli 2015 im Stadtfenster
Wer erinnert sich noch an die alte Stadtbibliothek im Kantpark? Dort wo es heute Gastronomie gint. Das war praktisch auf den Weg zur Schule mitten durch den Park, als das Lehmbruck Musueum noch nicht in der Planung war.

BZ-Foto haje 2015

Nun feiert die Stadtbibliothek Duisburg ihr 125-Jähriges mit einem großen Aktionstag in der Zentralbibliothek im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26. Am Samstag, 24. Oktober, erwartet Besucherinnen und Besucher von 11 bis 15 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Mitmachaktionen, Musik, Kreativangeboten und Einblicken hinter die Kulissen.

„Die Geschichte der Stadtbibliothek ist auch ein Stück Duisburger Stadtgeschichte“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Seit 125 Jahren ist sie ein Garant für gesellschaftlichen Zusammenhalt und eröffnet Generationen den Zugang zu Bildung, Wissen und Kultur. Dabei ist sie stets mit der Zeit gegangen und hat auch für die Zukunft am Stadtfenster einen hochattraktiven und modernen Standort.“

Heike Leonhard ist Kursleiterin im "SchoKi-Programm" und ließt mit "Schoßkindern" im Altern von 2-3 Jahren in der Stadtbibliothek. Die Duisburger Stadtbibliothek feiert dieses Jahr ihr 125 jähriges Bestehen. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Eröffnet wird der Aktionstag mit Musik sowie Grußworten von Bürgermeisterin Edeltraut Klabuhn und Astrid Neese, Beigeordnete für Bildung, Arbeit und Soziales. Neese erklärt: „Die Stadtbibliothek begleitet Menschen in Duisburg von den ersten Bilderbüchern bis zum lebenslangen Lernen. Mit ihren Angeboten schafft sie Bildungschancen für alle Generationen und ist ein wichtiger Partner für Schulen, Familien und alle, die sich weiterentwickeln möchten.“

Das kleinste Buch der Stadtbibliothek.: „De consolatione philosophiae“ von Anicius Manlius Severinus Boethius. Die

Besucherinnen und Besucher können bei Führungen Bereiche entdecken, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind, oder außergewöhnliche Schätze der Sammlung „Historische und Schöne Bücher“ aus mehreren Jahrhunderten Buchgeschichte erleben. Auch das Schulmedienzentrum, das Schulen und Lehrkräfte in Duisburg unterstützt, öffnet seine Türen.

Buchreparatur in der Stadtbibliothek, verschmutzte Softcover-Bücher werden beschnitten.

Zahlreiche Mitmachangebote sorgen zudem für Unterhaltung: unter anderem ein Roboterrennen, ein Bibliotheks-Quiz, ein Schachturnier, Book-SpeedDating mit Buchempfehlungen des Bibliotheksteams, eine GreenscreenFotoaktion zur Geschichte der Bibliothek sowie Virtual-Reality-Angebote in der „MachBar“. Kreative können in der Jubiläumsbastelwerkstatt aktiv werden oder gemeinsam mit den „Flinken Nadeln“ Lesezeichen häkeln.

Buchreparatur in der Stadtbibliothek, kaputte Ringbücher werden mit selbsthergestellten Ersatzteilen aus dem 3 D Drucker in Stand gesetzt.

Auch die Kleinsten kommen auf ihre Kosten: Bilderbuchkinos, mehrsprachige Vorleseangebote mit anschließendem Basteln sowie zahlreiche weitere Aktionen laden Kinder zum Mitmachen ein. Beim Blockflöten-Ad-hocOrchester können Interessierte mit ihrer eigenen Blockflöte spontan Teil eines Jubiläumsorchesters werden können.

Besonders attraktiv für Neu-Interessenten: Wer sich am Aktionstag erstmalig für einen Bibliotheksausweis anmeldet, erhält einen Schnupperausweis und kann die Stadtbibliothek sechs Monate lang kostenfrei nutzen. Der Eintritt zu allen Angeboten ist frei. Alle Informationen sind auf www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden.

Internationale Gartenausstellung 2027: Wirtschaftsbetriebe Duisburg suchen Volunteers für die IGA 2027  
Neben den gärtnerischen Ausstellungsbereichen der IGA 2027 präsentieren die Wirtschaftsbetriebe Duisburg mehrere eigene Themenflächen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem blau-grüne Infrastruktur, zirkuläres Bauen und Kreislaufwirtschaft. Die Ausstellungen sollen zeigen, wie nachhaltige Lösungen für die Stadt von morgen konkret aussehen und welche Rolle die Wirtschaftsbetriebe Duisburg dabei übernehmen.  

Für die Betreuung dieser Flächen werden engagierte Volunteers gesucht. Zu ihren Aufgaben gehört es, Besucherinnen und Besucher zu begrüßen, Informationen zu den Ausstellungsinhalten zu geben, Fragen zu beantworten und das Team vor Ort zu unterstützen. Gleichzeitig sollen sie dazu beitragen, eine freundliche und einladende Atmosphäre auf den Flächen zu schaffen.  

Fachwissen ist keine Voraussetzung. Die Volunteers werden vor ihrem Einsatz auf ihre Aufgaben vorbereitet und mit den wichtigsten Informationen zu den jeweiligen Themen vertraut gemacht. Wichtig sind vor allem Freude am Kontakt mit Menschen, Offenheit und Interesse an den Themen der IGA und der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.  

„Die Ausstellungsflächen sollen nicht nur informieren, sondern dazu einladen, sich mit den Themen auseinanderzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dafür sind engagierte Volunteers ein wichtiger Teil des Auftritts der Wirtschaftsbetriebe Duisburg auf der IGA“, sagt Birgit Geith, vom Projektbüro des IGA-Teams der Wirtschaftsbetrieben Duisburg.  

Für die Volunteers bietet der Einsatz zugleich die Möglichkeit, die IGA 2027 aus einer besonderen Perspektive kennenzulernen und Teil eines außergewöhnlichen Ereignisses für Duisburg zu sein. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Webseite https://www.iga2027-duisburg.de.  

Freie Wege für die Wirtschaft - IHK und Euregio fordern: Grenzen überwinden
Der Niederrhein und die Niederlande sind wirtschaftlich eng verbunden. Zum 55-jährigen Jubiläum der Euregio Rhein-Waal diskutierten Vertreter aus Politik und Wirtschaft über die Zukunft des Wirtschaftsraums. Die Niederrheinische IHK lud zur Veranstaltung „Logistics Beyond Borders“ nach Duisburg ein. Mit dabei: Die niederländische Generalkonsulin Hannah Tijmes und NRW-Verkehrsstaatssekretär Viktor Haase.

Foto Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov

„Unsere Unternehmen denken nicht in Staatsgrenzen. Sie planen in Lieferketten, Märkten und Kundenbeziehungen. Damit das funktioniert, brauchen sie Verkehrswege und Regeln, die so funktionieren. Grenzkontrollen stehen für Abschottung und schränken Warentransporte ein. Zudem behindern sie die Pendler von hier nach dort. Wir brauchen einfache und verlässliche Abläufe innerhalb Europas“, betont Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK, bei der Euregio Rhein-Waal Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft.

Die niederländische Generalkonsulin Hannah Tijmes betonte, wie wichtig ein reibungsloser Warenfluss für die Wirtschaft ist. Dieser benötige einen weitgehend ungehinderten grenzüberschreitenden Verkehr. „Ein Vorgehen an den Grenzübergängen, das den unterschiedlichen Anforderungen gerecht wird, die an den grenzüberschreitenden Verkehr gestellt werden können, ist sehr willkommen.“

NRW-Verkehrsstaatssekretär Viktor Haase versicherte, dass sich das Land für weniger Hürden einsetzt: „Eine starke Wirtschaftsregion braucht Verkehrswege, auf die sich Unternehmen jeden Tag verlassen können. Dafür arbeiten wir täglich an schnellerer Planung und zügigem Bau. Gerade im deutsch-niederländischen Grenzraum ist das entscheidend.“

Wasserstraßen müssen verlässlich bleiben
Für Industrie, Handel und Logistik am Niederrhein ist die Wasserstraße ein zentraler Standortfaktor. Niedrigwasser-Perioden zeigen deutlich: Wenn Schiffe weniger laden können oder Transporte ausfallen, brauchen Unternehmen dringend belastbare Alternativen auf Schiene und Straße. Andreas Kochs, Geschäftsführer der Euregio, machte deutlich: „Seit 55 Jahren arbeitet die Euregio daran, Grenzen im Alltag zu überwinden. Das gilt auch für die Wirtschaft. Der Rhein muss als europäische Wasserstraße in Deutschland und den Niederlanden leistungsfähig bleiben.“

Zur Euregio Rhein-Waal:
Die Euregio Rhein-Waal ist ein öffentlich-rechtlicher deutsch-niederländischer Zweckverband mit 50 Mitgliedsorganisationen. Dazu zählen unter anderem Kommunen, regionale Behörden und Handelskammern aus der Grenzregion.

Buchholzer Bücherzirkel
Die Bezirksbibliothek Buchholz an der Sittardsberger Allee 14 lädt am Mittwoch, 14. Oktober, um 17 Uhr zum Bücherzirkel ein. Die Duisburger Journalistin Sabine Justen freut sich auf einen regen Austausch mit ihren Gästen. Alle, die gerne lesen und immer auf der Suche nach aktuellen Titeln und gutem Lesestoff sind, sind herzlich eingeladen.

Bei einer Tasse Kaffee sind alle Genres willkommen, ob anspruchsvoll oder unterhaltsam, Sachbuch oder Roman, Liebesgeschichte, Krimi oder Thriller. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist bequem online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.

Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr.

Kreativ gestaltete Nistkästen bekommen ein neues Zuhause
Mit einem „bunten Vogelfest“ werden am Mittwoch, 14. Oktober, die in einem Projekt von Kindern kreativ gestalteten Nistkästen am Bezirksamt Süd an der Sittardsberger Allee 14 aufgehängt. Los geht es um 16 Uhr. Das rund 90- minütige Programm steht unter dem Motto „Unsere Nistkästen ziehen ein!“.

Neben der gemeinsamen Einweihung erwartet die kleinen Besucher Kinderschminken. An drei einfachen Mitmachstationen können sie einen bunten Vogel auf Papier gestalten, versteckte Vögel auf einem Suchbild entdecken und spielerisch lernen, was gut für die Natur ist. „Die von den Kindern gestalteten Nistkästen verbinden auf wunderbare Weise Kreativität und gelebten Naturschutz.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler verschönern damit nicht nur unseren Bezirk, sondern schaffen zugleich neue Nistmöglichkeiten für heimische Vögel. Dieses Engagement verdient Anerkennung und zeigt, wie bereits kleine Ideen einen sichtbaren Beitrag für unsere Umwelt leisten können“, erklärt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske. Das Projekt wurde mit Blick auf die Internationale Gartenausstellung 2027 entwickelt.

Ziel war es, durch individuell gestaltete Nistkästen auf die IGA hinzuweisen und gleichzeitig Familien für Natur-, Vogel- und Artenschutz zu sensibilisieren. Unter der Leitung der freiberuflichen Künstlerin Lorena Barbian gestalteten zwölf Kinder gemeinsam mit ihren Familien die Nistkästen. Die Veranstaltung richtet sich an Familien mit Kindern.

Die Teilnahme und sämtliche Angebote sind kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen beantwortet Freia Kollar telefonisch unter 0203 283-987819 sowie per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de

„KartenKiez“ lockt Sammelkarten-Fans nach Homberg
Zur letzten Sammelkarten-Tauschbörse in diesem Jahr öffnen sich die Türen des Bezirksrathauses Homberg am Bismarckplatz 1 am Mittwoch, 14. Oktober, von 16 bis 19 Uhr. Beim „KartenKiez“ können Interessierte sämtlicher Altersklassen ihre Sammelkarten tauschen und neue Kontakte zu anderen Sammlern herstellen.

Ob Pokémon, Star Wars oder Panini: Alle Arten von Karten sind willkommen. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kaltgetränke und Süßigkeiten stehen bereit. Der kommerzielle Handel mit Sammelkarten ist nicht gestattet. Für Rückfragen steht das Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203 283-987892 sowie per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de zur Verfügung.



Klassik-Preis für Duisburger Philharmoniker und Konzerthaus Dortmund
Der Opus Klassik geht in diesem Jahr zweimal ins Ruhrgebiet. Die Duisburger Philharmoniker wurden am Wochenende in der Kategorie "Klassik ohne Grenzen live" ausgezeichnet, das Konzerthaus Dortmund erhielt einen Preis für das "Innovative Konzert des Jahres".

Beim "Marxloh Music Circus" machen die Duisburger Philharmoniker seit 2023 gemeinsam mit Musikern und Künstlern aus Marxloh die musikalische Vielfalt der Stadt hör- und erlebbar.

Klassische Konzertmusik begegnet türkischen, kurdischen, armenischen, indischen und arabischen musikalischen Traditionen. In Workshops, Jam-Sessions und gemeinsamen Proben erforschen die Beteiligten unterschiedliche Klangkulturen und entwickeln daraus neue transkulturelle Arrangements und Konzertformate. Das Konzerthaus Dortmund wurde für sein Slow-Festival gewürdigt.

Das Festival setzte bewusst einen Kontrapunkt zum schnelllebigen Alltag: 32 Stunden Musik, einschließlich einer musikalischen Nachtwache, luden das Publikum dazu ein, sich Zeit zu nehmen, zuzuhören und Musik auf besondere Weise zu erleben. Der Opus Klassik zählt zu den bedeutenden Auszeichnungen für klassische Musik in Deutschland. Ausrichter ist die Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik gGmbH. idr Informationen: http://www.opusklassik.de

Bei Stromausfall im Dunkeln sitzen? Jeder Zweite fühlt sich schlecht vorbereitet
Das Smartphone lädt über Nacht, Nachrichten sind jederzeit abrufbar und ein Griff zum Lichtschalter genügt, um sich zu Hause zurechtzufinden. Wie sehr das alles vom Strom abhängt, fällt im Alltag kaum auf. Erst wenn er ausbleibt, werden Alternativen wichtig – zunächst für Licht und Informationen, später auch für die nächste Mahlzeit oder das Nachladen leerer Akkus.

Zum Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober richtet Vergleich.org den Blick deshalb auf die Vorbereitung zu Hause. Der Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Resilience Starts at Home“.

Die aktuelle Umfrage unter 518 Befragten zeigt: Gut die Hälfte fühlt sich auf einen länger andauernden oder mehrtägigen Stromausfall eher schlecht oder überhaupt nicht vorbereitet (51,5 Prozent). Dabei sind viele hilfreiche Geräte bereits vorhanden, doch die Ausstattung allein gibt noch keine Sicherheit. In der Themenwelt „Vorsorge bei Stromausfall“ finden Sie Tipps für die passende Ausstattung zu Hause.


VGL/KI-generiert

Lichtquellen und Powerbanks sind weit verbreitet Fällt das Licht aus, haben viele bereits eine Alternative zur Hand: 79 Prozent verfügen über eine Taschenlampe, Stirnlampe oder batteriebetriebene Leuchte. Die Leuchte vom Campingausflug kann den Küchentisch erhellen, während eine Stirnlampe beim Suchen im Schrank beide Hände frei lässt. Fast ebenso verbreitet sind Kerzen samt Streichhölzern oder Feuerzeug (77 Prozent).

Gut die Hälfte besitzt außerdem eine Powerbank als kleine Stromreserve (53 Prozent). Eine vorhandene Lichtquelle bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sich Haushalte auf einen längeren Stromausfall vorbereitet fühlen: Unter den Befragten mit einer Taschenlampe, Stirnlampe oder batteriebetriebenen Leuchte geben 53 Prozent an, eher schlecht oder überhaupt nicht gerüstet zu sein.

Licht deckt zwar einen wichtigen Bedarf ab, doch zum Alltag ohne Strom gehört mehr. Nur gut jeder Fünfte hat ein netzunabhängiges Radio Neben Licht braucht es verlässliche Informationen: Wie groß ist der betroffene Bereich und wann kommt der Strom voraussichtlich zurück?

Solange Internet und Mobilfunk verfügbar bleiben, liefert das Smartphone aktuelle Nachrichten. Ohne Netzzugang fallen auch Radio-Apps aus, die ihre Programme online übertragen. Ein eingebauter Radioempfänger ermöglicht dagegen den Empfang unabhängig vom Internet. Ein Radio mit Batteriefach oder ein Kurbelradio kann dann weiterhelfen.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt solche Geräte, um Behördenmeldungen ohne Steckdose und Internet zu empfangen. Während viele Haushalte bereits eine netzunabhängige Lichtquelle besitzen, ist ein solches Radio deutlich seltener vorhanden (22 Prozent). Zugleich wünschen sich 19 Prozent am ehesten mehr Orientierung dazu, wie sie ohne Internet und Mobilfunk informiert bleiben können. Ein erster Schritt ist, das vorhandene Radio auszuprobieren und zu prüfen, ob der Empfang funktioniert und die Bedienung vertraut ist.

Für längere Stromausfälle fehlen häufiger Alternativen Bei einem längeren Stromausfall braucht es auch Möglichkeiten, leere Akkus nachzuladen und andere Geräte weiter zu nutzen. Eine tragbare Powerstation, die 13 Prozent der Befragten besitzen, kann auch Geräte mit Netzstecker mit Strom versorgen. Die Leistung einer Powerstation bestimmt, welche Geräte sie versorgen kann, während die gespeicherte Energiemenge und der Verbrauch der angeschlossenen Geräte darüber entscheiden, wie lange der Strom ausreicht.

Zwölf Prozent besitzen außerdem ein Solarladegerät oder mobiles Solarpanel, dessen Energieertrag unter anderem von der Sonneneinstrahlung abhängt. Spätestens zur nächsten Mahlzeit wird auch eine Alternative zum elektrischen Herd wichtig. Einen Camping- oder Gaskocher samt Brennstoff haben 18 Prozent zu Hause – hier kann Ausrüstung aus der Freizeit auch bei einem Stromausfall weiterhelfen.

Da viele dieser Kocher ausschließlich für den Einsatz im Freien vorgesehen sind, braucht es dafür einen geeigneten Platz, etwa auf dem Balkon oder im Garten. Fehlt diese Möglichkeit, erleichtern Lebensmittel, die auch kalt schmecken, die Versorgung ohne Herd. Auch beim Warmhalten helfen einfache Alternativen: Fällt zusätzlich die Heizung aus, tragen warme Kleidung, Decken oder Schlafsäcke zunächst dazu bei, die Körperwärme zu halten.

Fast jeder Dritte sucht Orientierung bei der Grundausstattung
Am häufigsten wünschen sich die Befragten Orientierung dazu, welche Grundausstattung für ihren Haushalt sinnvoll ist (31 Prozent). Ein Blick auf die eigenen Gewohnheiten hilft einzuschätzen, was auch ohne Strom gebraucht wird und welche Geräte dafür bereits zur Verfügung stehen. Ergänzende Hinweise bieten die BBK-Ratgeber zu Stromausfällen und Informationen in der Krise.

Die Geräte gelegentlich auszuprobieren, macht ihre Bedienung vertraut und hilft, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Damit sie einsatzbereit bleiben, sollten Akkus nach Gebrauch geladen werden. Ein fester Platz für die Ausstattung samt passenden Ersatzbatterien und Zubehör erleichtert zudem den Zugriff bei einem Stromausfall. Die Umfrage zeigt, dass viele Haushalte bei der Vorbereitung auf einen Stromausfall nicht bei null anfangen.

Entscheidend ist, die vorhandene Ausstattung sinnvoll zu nutzen und zu wissen, welche Möglichkeiten sie im Ernstfall bietet. So wird auch deutlich, was noch fehlt und sinnvoll ergänzt werden kann. Quellenangabe Vergleich.org: Umfrage zur Vorbereitung auf Stromausfälle vom 09.10.2026 (518 Befragte; Mehrfachnennungen bei der Frage zur vorhandenen Ausstattung möglich).

UNDRR: Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung 2026 (13. Oktober; Jahresmotto „Resilience Starts at Home“): https://www.undrr.org/news/undrr-announces-resilience-starts-home-theme-2026-international-day-disaster-risk-reduction Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): Vorsorge und Handeln bei Stromausfall:
https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Stromausfall/stromausfall_node.html Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): In der Krise informiert sein: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/In-der-Krise-informiert-sein/in-der-krise-informiert-sein_node.html

KI-Agenten: Unternehmen sehen erhebliche Sicherheitsrisiken
TÜV/BSI-Studie: 84 Prozent befürchten Fehlentscheidungen auf Basis falscher Informationen. Vor dem AI Summit in Dublin fordert der TÜV-Verband verpflichtende unabhängige Prüfungen für leistungsfähige KI-Modelle vor der Markteinführung. Einheitliche KI-Regeln in der EU statt regulatorischem Flickenteppich.

© TÜV-Verband

B Eine große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland sieht erhebliche Risiken beim Einsatz von KI-Agenten: 84 Prozent befürchten, dass die Systeme auf Grundlage falscher oder erfundener Informationen Fehlentscheidungen treffen. Jeweils 78 Prozent sehen die Gefahr, dass über Schnittstellen zu anderen Systemen neue Sicherheitslücken entstehen, sensible Daten oder Geschäftsgeheimnisse abfließen oder die KI ungewollte Aktionen auslöst.

Das zeigt eine repräsentative Unternehmensbefragung des TÜV-Verbands und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu KI-Sicherheit. Drei von vier (74 Prozent) bewerten unklare Verantwortung und Haftung bei Fehlern als hohes Risiko, 65 Prozent eine Manipulation von außen. KI-Agenten bearbeiten Aufgaben über mehrere Schritte hinweg selbstständig und greifen dabei auf andere Anwendungen und Systeme zu. In den vergangenen Monaten sind KI-Agenten wiederholt unkontrolliert aus ihren Testumgebungen ausgebrochen.

„Sicherheitsbedenken bremsen den KI-Einsatz, solange Unternehmen nicht beurteilen können, ob eine KI im Betrieb sicher und kontrollierbar arbeitet“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer TÜV-Verband. „Diese Bedenken lassen sich jedoch nicht mit Versprechen der Hersteller ausräumen, sondern nur mit verlässlichen Nachweisen. Unabhängige Prüfungen liefern diese Nachweise und schaffen damit die Vertrauensgrundlage für KI-Innovationen.“

Leistungsfähige KI-Modelle vor Markteinführung prüfen
Anlässlich des internationalen AI Summit am 14. Oktober in Dublin spricht sich der TÜV-Verband für unabhängige Prüfungen besonders leistungsfähiger KI-Modelle aus. Auf dem Treffen der irischen EU-Ratspräsidentschaft diskutieren Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung über den praktischen KI-Einsatz und die Wettbewerbsfähigkeit Europas.

Der TÜV-Verband fordert die EU-Kommission und Mitgliedstaaten auf, sich international für verbindliche Sicherheitsvorgaben für leistungsfähige KI-Modelle sogenannte Frontier-Modelle einzusetzen. Dazu gehören verpflichtende Prüfungen vor der Markteinführung, die herstellerunabhängig und im öffentlichen Auftrag durchgeführt werden. „Frontier-Modelle sind die Basistechnologie für tausende Anwendungen“, sagt Bühler. „Ein Sicherheitsmangel im Modell setzt sich in jedem Produkt fort, das darauf aufbaut. Deshalb brauchen wir international verbindliche Prüfungen vor der Markteinführung – nach gemeinsamen Standards und durch unabhängige Stellen.“

Einheitliche europäische KI-Regeln erhalten
Gleichzeitig warnt der TÜV-Verband davor, den europäischen Rechtsrahmen für Hochrisiko-KI zu zersplittern. Kaum ist im KI-Omnibus die Entscheidung gefallen, Medizinprodukte im direkten Anwendungsbereich des AI Acts zu belassen, droht bei der Überarbeitung der Medizinprodukteverordnung, dass KI in Medizinprodukten doch noch daraus herausgelöst wird. „Datenqualität, Robustheit, Cybersicherheit und menschliche Aufsicht sind keine branchenspezifischen Fragen“, sagt Bühler.

„Verteilt man die KI-Anforderungen auf einzelne Sektoren, entsteht ein Flickenteppich. Zudem fallen viele Produkte unter mehrere Regelwerke zugleich: Ein OP-Roboter ist Medizinprodukt und Maschine.“ Auch die rasante Entwicklung von KI spricht für eine zentrale Regelung. „Es ist perspektivisch einfacher, an einer Stellschraube im AI Act zu drehen, als ständig mehrere Einzelgesetze parallel anzupassen“, so Bühler. Aus Sicht des TÜV-Verbands muss der AI Act deshalb europaweit einheitlich angewandt und konsequent durchgesetzt werden.

Alle Ergebnisse der Unternehmensbefragung „KI-Sicherheitsstudie“ des BSI und TÜV-Verband sind abrufbar unter: https://www.tuev-verband.de/studien/ki-sicherheitsstudie-2026

Methodik-Hinweis: Grundlage der Studienergebnisse ist eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens forsa im Auftrag des BSI und des TÜV-Verbands unter 505 Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden in Deutschland. Befragt wurden Verantwortliche für KI-Nutzung, Cybersecurity- und IT-Experten sowie Mitglieder der Geschäfsleitung. Die Befragung fand im Zeitraum vom 22. Juni bis 31. Juli 2026 statt.



Sterbefallzahlen im 3. Quartal 2026: Hitzewellen führen zu vorübergehenden Anstiegen Historische Hitzewelle Ende Juni mit Auswirkungen bis ins 3. Quartal
Im 3. Quartal 2026 sind in Deutschland nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 230 428 Menschen gestorben. Bereits die letzte komplette Juniwoche zum Ende des 2. Quartals war von einer starken Hitzewelle geprägt. In dieser Woche lagen die Sterbefallzahlen um 36 % über den mittleren Werten der vier Vorjahre.

Auch in der darauffolgenden Woche, zum Monatswechsel Juni auf Juli, lagen die Sterbefallzahlen auf einem deutlich erhöhten Niveau (+28 %). In den Kalenderwochen 31 und 32 (vom 27. Juli bis zum 9. August) während einer weiteren Hitzewelle lagen die Sterbefallzahlen mit jeweils 4 % erneut über den entsprechenden mittleren Werten der Vorjahre.

Dass im Zusammenhang mit Hitze die gesundheitliche Belastung hoch ist und in Folge auch die Sterbefallzahlen ansteigen, ist ein bekannter Effekt, der in Sommermonaten bereits häufiger beobachtet wurde.



Sterbefallzahlen außerhalb der Hitzewellen zumeist unter den Vergleichswerten
Außerhalb der Hitzewellen lagen die Sterbefallzahlen im 3. Quartal zumeist unter den Vergleichswerten aus den Vorjahren – um bis zu 9 % in Kalenderwoche 36 vom 31. August bis zum 6. September. Auf die einzelnen Monate bezogen betrug die Differenz zum jeweiligen mittleren Wert der Jahre 2022 bis 2025 für den Juli +4 %, für den August -2 % und für den September -5 %.

In Summe betrachtet lagen die Sterbefallzahlen des 3. Quartals um etwa 3 000 Fälle unter den Vergleichswerten aus den Vorjahren. Zum Vergleich: Allein im Juni lagen die Sterbefallzahlen um fast 8000 Fälle über dem mittleren Wert der vier Vorjahre.

Auswirkung der Hitzewelle zeigte sich auch in anderen europäischen Ländern Das EuroMOMO-Netzwerk zur Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen ordnet Befunde zur Übersterblichkeit auf Basis einer eigenen Hochrechnung unvollständiger Meldungen und eines eigenen Übersterblichkeitskonzepts europaweit vergleichend ein. Die deutlichsten Abweichungen im Zuge der sommerlichen Hitzewellen zeigten sich hier noch im 2. Quartal Ende Juni, als zum Beispiel für Frankreich und für Belgien eine sehr hohe Übersterblichkeit ("very high excess") ausgewiesen wurde.

In Kalenderwoche 27 (vom 29. Juni bis zum 5. Juli) wurde die Übersterblichkeit auch in Belgien als hoch ("high excess"), in Österreich und der Schweiz als moderat ("moderate excess") eingeordnet. Auch andere Länder weisen zumindest eine leichte Übersterblichkeit ("low excess") in dieser Woche auf. In den folgenden Sommerwochen wurden europaweit nur vereinzelt geringe Abweichungen von den erwartbaren Entwicklungen festgestellt.

Inflationsrate im September 2026 bei +3,3 %. Weiter steigende Energiepreise treiben die Inflationsrate auf den Jahreshöchststand
Verbraucherpreisindex, September 2026:
+3,3 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,6 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, September 2026:
+3,3 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,6 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im September 2026 bei +3,3 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise erneut verstärkt, nachdem sie im August 2026 bei +2,9 % und im Juli 2026 bei +2,8 % gelegen hatte.

"Die Inflationsrate erreichte im September mit über drei Prozent einen neuen Jahreshöchststand. Das war zugleich der höchste Wert seit Dezember 2023", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). "Verantwortlich für den Anstieg der Inflationsrate war erneut die Entwicklung der Energiepreise. Besonders zeigte sich die Teuerung bei Mineralölprodukten an den Tankstellen und beim Heizöl", so Brand. Im Vergleich zum Vormonat August 2026 stiegen die Verbraucherpreise insgesamt im September 2026 um 0,6 %.



Energieprodukte verteuerten sich um 14,9 % gegenüber September 2025 Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im September 2026 um 14,9 % höher als im September 2025. Damit verstärkte sich die Teuerung für Energie im September 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat den dritten Monat infolge (August 2026: +10,5 %; Juli 2026: +8,3 %; Juni 2026: +3,4 %). Dies war der höchste Anstieg der Energiepreise seit Februar 2023 (+19,1 % gegenüber Februar 2022).

Der seit dem Beginn des Iran-Kriegs auf dem Rohölmarkt beobachtete Preisauftrieb spiegelte sich in der Energiepreisentwicklung bei Erzeugerpreisen und Verbraucherpreisen wider. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher erhöhten sich dadurch im September 2026 gegenüber September 2025 die Preise für Kraftstoffe deutlich um 37,1 % (August 2026: +27,7 %) und für leichtes Heizöl noch stärker um 74,9 % (August 2026: +49,6 %).

Auch Brennholz, Holzpellets und andere feste Brennstoffe (+15,6 %) verteuerten sich im September 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat. Hingegen lagen die Preise für Strom (-5,5 %), Erdgas ohne Betriebskosten (-2,8 %) und Fernwärme (-1,0 %) im September 2026 weiterhin unter denen des Vorjahresmonats. Die rückläufigen Preisentwicklungen bei Strom, Erdgas und Fernwärme sind teilweise auf die bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen der Bundesregierung zurückzuführen.

Die Entlastungsmaßnahme der erneuten Senkung der Energiesteuer insbesondere auf Kraftstoffe (Tankrabatt) wirkte sich noch nicht auf die Septemberergebnisse aus, da sie erst zum 1. Oktober 2026 in Kraft trat. Preisindizes für Energieprodukte Line chart with 5 lines. 2020 = 100 1 CO₂-Preis-Erhöhung. 2 Ende der temporären Mehrwertsteuersenkung für Gas (einschließlich Flüssiggas) und Fernwärme.

3 CO₂-Preis-Erhöhung, reduzierte Übertragungsnetzentgelte für Strom und Abschaffung der Gasspeicherumlage. 4 Beginn des Kriegs im Nahen Osten.



Waren verteuerten sich gegenüber September 2025 um 3,8 %
Die Preise für Waren insgesamt lagen im September 2026 um 3,8 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 5,4 %, insbesondere aufgrund der Energiepreisentwicklung (+14,9 %), während sich die Preise für Gebrauchsgüter um 1,0 % erhöhten.

Besonders teuer waren binnen Jahresfrist neben den Energieprodukten zum Beispiel Informationsverarbeitungsgeräte (+9,2 %) und Tabakwaren (+5,6 %). Preisrückgänge verzeichneten hingegen unter anderem Kaffee, Tee und Kakao (-3,3 %) und Haushaltsgeräte (-2,5 %).



Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,7 % Die Preise für Dienstleistungen insgesamt stiegen im September 2026 um 2,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Teuerung für Dienstleistungen hat sich damit erneut leicht abgeschwächt und lag unterhalb der Gesamtteuerung. Besonders stark verteuerten sich im Vorjahresvergleich unter anderem Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+6,3 %), die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,7 %) sowie Friseurleistungen und andere Dienstleistungen für die Körperpflege (+4,3 %).

Auch Pauschalreisen (+3,8 %) sowie die Wasserversorgung und andere Dienstleistungen für die Wohnung (+3,7 %) waren im September 2026 deutlich teurer als ein Jahr zuvor. Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben im September 2026 die Nettokaltmieten mit +1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Andere Dienstleistungen, wie die für die Telekommunikation (+0,2 %) verteuerten sich im Vorjahresvergleich beispielsweise nur gering.

Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,6 %, Energie um 3,8 % Gegenüber August 2026 stieg der Verbraucherpreisindex insgesamt im September 2026 um 0,6 %. Die Energiepreise stiegen binnen Monatsfrist um 3,8 %, wobei die Verbraucherinnen und Verbraucher vor allem für leichtes Heizöl (+18,5 %) und für Kraftstoffe (+6,9 %, darunter Diesel: +7,5 %; Superbenzin: +6,7 %) mehr ausgeben mussten.

Teurer binnen Monatsfrist wurden vor allem auch saisonbedingt Bekleidungsartikel (+5,6 %). Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt zogen gegenüber dem Vormonat an (+0,4 %, darunter Gemüse: +3,5 %, aber Fleisch und Fleischwaren: -0,5 %). Deutlich günstiger binnen Monatsfrist wurden beispielsweise internationale Flüge (-7,3 %) und Pauschalreisen ins Ausland (-4,2 %).

Ausbildungsoffensive erstmals zu Gast an der Gesamtschule Duisburg-Mitte
Die Duisburg-Tour der Ausbildungsoffensive erweitert ihren Radius: Erstmals machte das Berufsorientierungsprojekt an der Gesamtschule Duisburg-Mitte Station und brachte dort gut 130 Schüler der EF und Q1 mit jungen Nachwuchskräften aus drei regionalen Arbeitgebern zusammen.

(v.l.): Die jungen Fachkräfte der DVV, der Evangelischen Kliniken und der TARGOBANK im Bühnentalk mit Moderatorin Mona Belinskiy (WDR / 2. v.r.). (Foto: schüngelschwarz)

Im von Mona Belinskiy vom WDR moderierten Azubi-Talk standen dabei nicht Hochglanzbroschüren, sondern persönliche Erfahrungen im Mittelpunkt. Azubis berichteten offen davon, wie sie ihren Weg nach der Schule gefunden und wie sich ihre Vorstellungen vom Berufsleben verändert haben. Mit der TARGOBANK, der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) und den Evangelischen Kliniken Niederrhein trafen Finanzwirtschaft, Mobilität und Versorgung sowie Gesundheitswesen aufeinander.

Die Nachwuchskräfte schilderten ihren Arbeitsalltag und gaben Einblicke in kaufmännische, technische und pflegerische Tätigkeiten. Sie erzählten von ihren ersten Wochen im Unternehmen, der Zusammenarbeit mit Kollegen und der Verantwortung, die sie während ihrer Ausbildung übernehmen. Die Erfahrungen zeigten den Schülern, dass sich hinter den drei Arbeitgebern zahlreiche Karrierewege verbergen und der Einstieg ins Berufsleben ganz unterschiedlich aussehen kann.

Bei der anschließenden Minibörse bestimmten die Schüler selbst, worüber gesprochen wurde. Neben Fragen zu Bewerbungen und Praktika interessierten sie sich dafür, wie viel Kundenkontakt zum Alltag in einer Bank gehört, welche Arbeitszeiten Verkehrs- und Versorgungsbetriebe mit sich bringen oder wie Azubis im Krankenhaus mit Schichtdiensten und herausfordernden Situationen umgehen.

Auch Verdienstmöglichkeiten, Übernahmechancen und die Frage, wie sicher man sich bei der Berufswahl überhaupt schon sein muss, kamen zur Sprache. Gerade solche persönlichen Nachfragen machten den Mehrwert des ersten Besuchs an der Gesamtschule Duisburg-Mitte greifbar. Die Schüler konnten ihre Vorstellungen direkt mit den Erfahrungen junger Menschen abgleichen, die den Übergang von Schule in den Beruf selbst erst vor kurzer Zeit gemeistert haben, und Impulse für ihre nächsten Schritte mitnehmen.

Marie Preuß, Berufsorientierungslehrerin der Gesamtschule Duisburg-Mitte, blickt zufrieden auf die Premiere: „Der Peer-to-Peer-Ansatz war genau das Richtige für unsere Schüler. Wir freuen uns schon auf den Besuch der Roadshow im nächsten Schuljahr.“ Die Ausbildungsoffensive tourt im Schuljahr 2026/2027 mit weit über 80 Partnerunternehmen an allen weiterführenden Schulformen zwischen Münster und Köln. Schulen und Unternehmen, die dabei sein möchten, erreichen das Projektbüro unter +49 201 749 23 24 oder per E-Mail an info@ausbildungsoffensive.de.


Tag des Elektroschrotts: Alte Elektrogeräte richtig entsorgen und Brände vermeiden
Ob ausgedientes Smartphone, kaputter Toaster, defekte E-Zigaretten oder alte elektrische Zahnbürste: Elektroaltgeräte enthalten wertvolle Rohstoffe, die recycelt und wiederverwendet werden können. Anlässlich des Internationalen Tags des Elektroschrotts am 14. Oktober weisen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg auf die Bedeutung einer fachgerechten Entsorgung hin. Elektroschrott zählt zu den am schnellsten wachsenden Abfallströmen weltweit.

Besondere Sorgen bereiten den Wirtschaftsbetrieben falsch entsorgte Lithium-Ionen-Akkus. Sie stecken unter anderem in Smartphones, Werkzeugen, E-Bikes, E-Zigaretten oder Spielzeug und können bei Beschädigung oder Kurzschluss Brände auslösen. Auch in Duisburg kommt es regelmäßig zu Fahrzeug- oder Anlagenbränden, bei denen falsch entsorgte Lithium-Ionen-Akkus als Ursache festgestellt wurden oder als mögliche Brandursache in Betracht kommen.

Dadurch entstehen nicht nur hohe Sachschäden, sondern auch gefährliche Situationen für die Mitarbeitenden der Abfallentsorgung. „Viele Menschen sind sich nicht bewusst, welche Gefahr von falsch entsorgten Akkus ausgehen kann. Bereits ein kleiner Lithium-Ionen-Akku kann in einem Sammelfahrzeug oder einer Entsorgungsanlage einen Brand verursachen. Deshalb ist die richtige Entsorgung so wichtig“, betont Torsten Engelhardt, Bereichsleiter Recyclinghöfe bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.

Um auf die Gefahren aufmerksam zu machen, erhalten Besucherinnen und Besucher der vier Duisburger Recyclinghöfe rund um den Internationalen Tag des Elektroschrotts den Informationsflyer „Achtung Brandgefahr“ von e-schrott-entsorgen.org. Die Aktion informiert über den sicheren Umgang mit Akkus und Elektroaltgeräten und soll dazu beitragen, die Zahl der durch Lithium-Ionen-Akkus verursachten Brände zu reduzieren.

Die Bedeutung der getrennten Sammlung zeigt auch ein Blick auf die aktuellen Zahlen: Im Jahr 2025 sammelten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg insgesamt 3.842 Tonnen Elektroaltgeräte. Das entspricht 7,6 Kilogramm pro Einwohnerin und Einwohner. Als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger leisten die Wirtschaftsbetriebe damit einen wesentlichen Beitrag zur Erfassung und Verwertung von Elektroaltgeräten in Duisburg. Dennoch besteht weiterhin Handlungsbedarf.

Die gesetzlich angestrebte Sammelquote für Elektroaltgeräte wird laut Umweltbundesamt in Deutschland seit Jahren nicht erreicht. Umso wichtiger ist es, ausgediente Geräte nicht in Schubladen aufzubewahren oder über den Hausmüll zu entsorgen, sondern den offiziellen Sammel- und Rücknahmesystemen zuzuführen. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg empfehlen, Batterien und Akkus nach Möglichkeit vor der Entsorgung aus den Geräten zu entnehmen und getrennt abzugeben.

Beschädigte Akkus sollten besonders vorsichtig behandelt werden. Elektroaltgeräte, Batterien und Akkus können kostenlos auf allen vier Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg abgegeben werden. Darüber hinaus sind viele Händler gesetzlich verpflichtet, Altgeräte und Batterien zurückzunehmen. Jedes richtig entsorgte Elektrogerät trägt dazu bei, wertvolle Rohstoffe zu sichern, die Umwelt zu schützen und Brände zu vermeiden.

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg rufen daher alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die bestehenden Rückgabe- und Sammelmöglichkeiten zu nutzen. Weitere Informationen zu den Entsorgungsmöglichkeiten gibt es unter www.wb-duisburg.de.

Erbschaftssteuer: Belastung für Rhein-Ruhr - IHK in Sorge über Verschärfung für Betriebe  
Das Bundesverfassungsgericht prüft die Erbschaftssteuer: Schlimmstenfalls können bis zu 50 Prozent des Unternehmens-Wertes als Steuer fällig werden. Dann bleibt vielen Erben nur, Teile oder den ganzen Betrieb zu verkaufen, um die Steuer zahlen zu können.

Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK, äußert sich besorgt: „Unser Wirtschaftsstandort an Rhein und Ruhr ist vom Mittelstand geprägt. Viele Familienunternehmer bei uns machen sich Sorgen, dass ihr Betrieb und damit Arbeitsplätze und Wertschöpfung gefährdet werden.
Gerade angesichts der wirtschaftlich angespannten Zeiten erwarten unsere Firmen, dass nicht noch zusätzliche Hürden für die Nachfolge aufgebaut werden. Das passt nicht in die Zeit. Unternehmen an die nächste Generation zu übergeben, ist kein Selbstläufer.
Viele Nachfolger fragen sich sowieso, ob sie den Betrieb der Eltern weiterführen sollen. Außerdem erleben wir schon jetzt, dass Firmen aufgegeben oder Insolvenzen angemeldet werden.“  

Website zur IGA 2027 in Duisburg im neuen Design
Die Vorbereitungen auf die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 laufen auf Hochtouren. Passend dazu präsentiert sich die Website des Zukunftsgartens Duisburg (www.iga2027-duisburg.de) ab sofort in einem neuen Erscheinungsbild. Der Internetauftritt wurde an das Design der IGA 2027 Ruhrgebiet angepasst und bietet Interessierten einen zentralen Zugang zu Informationen rund um die Projekte und Entwicklungen im Hochfelder RheinPark als Duisburger IGA 2027-Standort.  

Seit 2023 informiert die Website über die Planungen und Maßnahmen zur IGA 2027 in Duisburg. Mit dem Relaunch wurde der Auftritt modernisiert und übersichtlicher gestaltet. Klare Strukturen, eine verbesserte Nutzerführung und ein zeitgemäßes Design erleichtern den Zugang zu den vielfältigen Informationen rund um den Zukunftsgarten. Im Mittelpunkt stehen die Projekte, die im Rahmen der IGA 2027 im RheinPark umgesetzt werden.

Die Website zeigt, wie sich der Zukunftsgarten Schritt für Schritt entwickelt und welche neuen Orte zum Erleben, Entdecken und Verweilen entstehen. Eine Übersichtskarte vermittelt dabei einen Eindruck davon, welche Bereiche, Ausstellungen und Angebote Besucherinnen und Besucher im RheinPark erwarten werden.  

Die Website wird in den kommenden Monaten kontinuierlich inhaltlich ausgebaut. Neben aktuellen Informationen zum Projektfortschritt werden künftig auch die Ausstellungsinhalte der IGA 2027 stärker in den Fokus rücken. Vorgestellt werden unter anderem verschiedene Ausstellungsflächen und Themenwelten, die sich mit Fragen einer nachhaltigen Zukunft beschäftigen.

Dazu zählen beispielsweise Kreislaufwirtschaft sowie nachhaltiges und zirkuläres Bauen. Ergänzt werden die Inhalte durch Hintergrundinformationen und Einblicke in die Entwicklung des Zukunftsgartens bis zur Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung am 23. April 2027.


Beschäftigte qualifizieren und weiterbilden: Online-Veranstaltung für Duisburger Unternehmen
Wie können kleine und mittlere Unternehmen ihre Beschäftigten gezielt weiterbilden und dafür Fördermittel nutzen? Antworten darauf gibt die kostenfreie Online-Veranstaltung „Beschäftigte qualifizieren und weiterbilden – Chancen, Fördermittel und Praxisbeispiele für KMU“ am Dienstag, 13. Oktober, von 14 bis 15.15 Uhr.

Der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Duisburg stellt aktuelle Fördermöglichkeiten vor und erläutert, welche Voraussetzungen Unternehmen dafür erfüllen müssen. Dabei geht es auch um die konkreten Vorteile, die Weiterbildungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen bieten. Ein Praxisbeispiel liefert die Den Hartogh Logistics GmbH. Das Unternehmen berichtet aus erster Hand über seine Erfahrungen mit einer betrieblichen Qualifizierungsmaßnahme am Standort Duisburg.

Neben den Fachinformationen bietet die Veranstaltung damit auch Gelegenheit zum Austausch über praktische Erfahrungen. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Personalverantwortliche sowie weitere Interessierte aus kleinen und mittleren Unternehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Organisiert wird die Veranstaltung im Rahmen eines Projekts der Volkshochschule Duisburg, das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

Das Projekt ist Teil des Duisburger vernetzten Bildungsraums „Bildung Jetzt DU“. Dieser bringt Bildungsakteure vor Ort zusammen und stärkt gemeinsame Bildungsangebote. Interessierte können sich bis zum 9. Oktober bei Frau Franziska Russ- Yardimci, f.russ-yardimci@stadt-duisburg.de, zu der Veranstaltung anmelden.

Comic-Lesung „Die Affengitterband“ in der Bezirksbibliothek Walsum
Die Bezirksbibliothek Walsum lädt am Dienstag, 13. Oktober, um 17.30 Uhr in der Zweigstelle am Kometenplatz 32 zu einer besonderen Comic Lesung ein. Zu Gast sind Oliver Hinzmann, Martin Hinzmann und Marcus Echtenbruck, die gemeinsam die „Affengitter-Bande“ bilden. Während der Veranstaltung stellen die Künstler ihren Fußball-Comic vor und berichten von ihrer Jugend in einer von Arbeiterkultur geprägten Umgebung.

Die Lesung bietet persönliche Einblicke in das Aufwachsen im Ruhrgebiet und verbindet Erzählungen aus dem Alltag mit humorvollen und authentischen Comiczeichnungen. Die drei Autoren und Zeichner sind in den 1990er Jahren im Duisburger Norden aufgewachsen. Wie viele Kinder und Jugendliche ihrer Generation verbrachten sie ihre Freizeit auf einem eingezäunten Bolzplatz, dem sogenannten Affengitter.

Ihre Erinnerungen an diese Zeit haben sie in einem Comic festgehalten, der die Lebenswelt junger Menschen zwischen Fußballplatz, Zechen und Stahlwerken lebendig werden lässt. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



BESUCH AUF DER STRAUSSENFARM in Remagen und mehr . . .
So beschreiben die Mitglieder des „Freundeskreises lebendige Grafschaft e.V. Friemersheim“ ihren außergewöhnlichen Ausflug: „Fotos sagen mehr als 1.000 Worte“.



Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator
Thomas de Maizière gibt Einblicke ins Regieren
Kanzleramtschef, Innenminister, Verteidigungsminister: Dr. Thomas de Maizière verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in Regierungsarbeit und politischer Führung auf Landes- und Bundesebene. Im Wintersemester 2026 / 2027 lehrt der ehemalige Bundesminister an der NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen – als Gastprofessor für Politikmanagement der Stiftung Mercator.

In einem Seminar gibt er Masterstudierenden Einblicke in politische Entscheidungsprozesse und die Praxis des Regierens. Eine öffentliche Vorlesung ist geplant.

@ Deutsche Telekom Stiftung/Norbert Ittermann

Kaum ein deutscher Politiker kennt Regierungsarbeit auf so vielen unterschiedlichen Ebenen wie Dr. Thomas de Maizière (Jg. 1954). Der promovierte Jurist begann seine politische Laufbahn in den 1980er-Jahren in Berlin und wirkte 1990 am Aufbau des Amtes des Ministerpräsidenten der letzten DDR-Regierung sowie als Mitglied der Verhandlungsdelegation am Einigungsvertrag mit. Es folgten zahlreiche politische Ämter in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen, unter anderem als Chef der jeweiligen Staatskanzleien sowie als sächsischer Finanz-, Justiz- und Innenminister.

2005 wechselte de Maizière in die Bundesregierung und wurde Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes unter Bundeskanzlerin Angela Merkel. Von 2009 bis 2011 und erneut von 2013 bis 2018 war er Bundesminister des Innern, dazwischen Bundesminister der Verteidigung. Von 2009 bis 2021 gehörte er dem Deutschen Bundestag an.

Diese langjährige Erfahrung bringt de Maizière nun in die Lehre an der NRW School of Governance ein. In den Seminaren „Taskforce: Demokratie in Gefahr?“ und „Medien und Politik: Transparenz, Ethik und Öffentlichkeit in der Demokratie“ geht es unter anderem um die Steuerung großer Ministerien und Fragen der Staatsmodernisierung. Mit Letzterer beschäftigte sich de Maizière zuletzt auch als Mitgründer der von der Stiftung Mercator mitgeförderten Initiative für einen handlungsfähigen Staat.

„Wir sind hocherfreut, mit Dr. Thomas de Maiziére einen Gastprofessor zu haben, der über mehrere Jahrzehnte hinweg politische Verantwortung in Spitzenämtern auf Bundes- und Landesebene getragen hat und sich auch nach dem Amt bis heute intellektuell einmischt“, sagt PD Dr. Julia Schwanholz, die die Seminare leiten wird.

Thomas de Maizière ist ein besonderes Anliegen der Austausch mit jungen Menschen: „Das Vertrauen vieler junger Menschen in die Politik sinkt. Dabei sind gerade sie ein Garant für den Weiterbestand unserer Demokratie. Es muss gelingen, ihnen zu vermitteln, wie politische Prozesse ablaufen und wie sie sie mitgestalten können. Dazu will ich im Rahmen der Gastprofessur meine Erfahrungen gern teilen und freue mich darauf, mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen."

Gastprofessur mit Tradition:
Seit 2006 unterstützt die Stiftung Mercator die NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen mit verschiedenen Veranstaltungsformaten und der Gastprofessur für Politikmanagement, die seit vielen Jahren an namhafte Persönlichkeiten aus der Politik vergeben wird. Bislang gaben unter anderem Dr. Volker Wissing, Armin Laschet, Renate Künast, Annegret Kramp-Karrenbauer, Dr. Gregor Gysi, Rita Süssmuth, Andrea Nahles und Christian Wulff den Studierenden einen exklusiven Einblick in ihre politische Arbeit.

Veränderung im Vorstand der Duisburger Hafen AG 

Giordana Sperling-Doppstadt verlässt duisport auf eigenen Wunsch. Ihre Vorstandsbereiche werden zunächst von CEO Markus Bangen und COO/CTO Lars Nennhaus geführt.

 Giordana Sperling-Doppstadt wird die Duisburger Hafen AG zum 31.12.2026 verlassen. Der Aufsichtsrat der Duisburger Hafen AG hat ihrem Wunsch einstimmig entsprochen, ihr Mandat als Mitglied des Vorstands zum Jahresende niederzulegen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.  

Staatssekretär Viktor Haase, Aufsichtsratsvorsitzender der Duisburger Hafen AG: „Ich danke Frau Sperling-Doppstadt im Namen des gesamten Aufsichtsrates für ihr großes Engagement und die wertvollen Impulse, die sie bei der Duisburger Hafen AG gesetzt hat. Mit ihrer Arbeit hat sie wichtige Beiträge zur Weiterentwicklung des Unternehmens geleistet. Wir respektieren ihre Entscheidung, bedauern ihr Ausscheiden und wünschen ihr für ihre berufliche und persönliche Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute.“  

Giordana Sperling-Doppstadt wechselte zum 01.01.2025 von RWE Offshore Wind zu duisport. Seitdem verantwortete sie die Bereiche Personal, Einkauf, Recht, Rechnungswesen, operative IT, Marketing und Prozessmanagement. Nach dem Ausscheiden von Frau Sperling werden diese Bereiche bis auf Weiteres von CEO Markus Bangen und COO / CTO Lars Nennhaus geführt. Über das weitere Vorgehen wird der Aufsichtsrat der Duisburger Hafen AG zu gegebener Zeit entscheiden.

UDE-Professor finisht bei WM auf Hawaii Joachim, you are an Ironman!
Was für eine Leistung! 3,86 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und ein Marathon bei Hitze und starkem Wind: BWL-Professor Joachim Prinz von der Universität Duisburg-Essen hat die Ironman-Weltmeisterschaft 2026 auf Hawaii in 10:41:05 Stunden gemeistert.

„Es ist unbeschreiblich, über die Ziellinie zu laufen und zu hören: ‚Joachim, you are an Ironman!“, ist der 55-Jährige noch immer geflasht. Joachim Prinz (Mitte) beim Ironman auf Hawaii.

© Pascal Baldus

Mit seiner Zeit war Prinz der viertschnellste Deutsche seiner Altersklasse. Mehr als 2.500 Triathlet:innen waren am Samstagmorgen (10. Oktober, Ortszeit) auf Hawaii am Start.

„Ich bin superzufrieden. Verglichen mit 2018, als ich zum ersten Mal dabei war, war ich insgesamt nur 27 Minuten langsamer, und diesmal waren die Wetterbedingungen viel schlechter.“ Dabei hatte Prinz schon vor dem Start mit einer Knöchelverletzung und einem Quallenstich zu kämpfen. Auch am Renntag lief zunächst nicht alles glatt. Heftiger Regen am Morgen sorgte für hohe Wellen auf der Schwimmstrecke.

„Die mag ich“, sagt Prinz. Weniger angenehm war das Gedränge beim Massenstart: Arme, Beine und Körper überall – die berüchtigte „Waschmaschine“. Nach 1:23:50 Stunden hatte er die 3,86 Kilometer geschafft. Auf dem Rad warteten die nächsten Herausforderungen. Starke Seitenwinde, Unfälle und Reifenpannen bei anderen Athlet:innen sorgten für Anspannung.

Dazu kam die pralle Mittagshitze. Auch Prinz hatte zu kämpfen: „Zum Glück konnte ich das Rad gut managen. Aber besonders die letzten 20 Kilometer waren hart.“ Nach 5:27:26 Stunden im Sattel ging es für ihn auf die Marathonstrecke. Dort brauchte er zunächst 14 Kilometer, um seinen Rhythmus zu finden. Doch bei Kilometer 23 wartete dann das berüchtigte „Tal der Tränen“: die Strecke rund um die Forschungsstation Energy Lab.

In einem regelrechten Hitzekessel mussten die Athlet:innen acht Kilometer mit Steigungen bewältigen. „Leider ging es mir dort wie schon 2018 nicht besonders gut. Zum Glück aber erwischte mich der gefürchtete Mann mit dem Hammer nicht.“

Die letzten zwölf Kilometer brachte Prinz ohne größere Probleme hinter sich. 3:29:29 Stunden brauchte er für 42,2 km. Und dann kam der Moment, für den sich all die Strapazen gelohnt hatten: der Zieleinlauf. „Der war noch schöner als 2018 – vielleicht, weil ich nicht gedacht hätte, mich jemals wieder dafür zu qualifizieren.

Die Konkurrenz bei den Ironman-Rennen ist inzwischen deutlich stärker geworden.“ Noch ist Prinz im Hawaii-Modus: „Ich genieße noch ein wenig die Wahnsinnsatmosphäre hier! Und dann freue ich mich auf meine Studierenden.“


Spaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch Serm: Land und Leute im Duisburger Süden
Historischer Charme, Nähe zur Natur und Landwirtschaft: Das prägt Serm im Süden Duisburgs seit Generationen. Davon konnten sich am vergangenen Samstag zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bei einem gemeinsamen Spaziergang überzeugen. Dabei kamen sie mit Oberbürgermeister Sören Link sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtgesellschaft ins Gespräch.

Stationen waren unter anderem der Holtumer Landhof, der Bengerhof, Bienen Lindner und der Bürgershof Blomenkamp. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Im Mittelpunkt der rund drei Kilometer langen Tour standen die landwirtschaftlichen Betriebe im Stadtteil. Stationen waren unter anderem der Holtumer Landhof, der Bengerhof, Bienen Lindner und der Bürgershof Blomenkamp. Die Betriebe stellten ihre Arbeit vor und zeigten, welche Bedeutung die lokale Landwirtschaft für die Identität und das besondere Erscheinungsbild Serms hat.

 Bienen Lindner und der Bürgershof Blomenkamp.

Deutlich wurde dabei auch, wie wichtig der Erhalt der dörflichen Strukturen für die Lebensqualität die Menschen vor Ort ist. Gleichzeitig zeigte der Rundgang einmal mehr die Vielfalt Duisburgs und die unterschiedlichen Lebensräume innerhalb der Stadt.

Stationen waren unter anderem der Holtumer Landhof

Oberbürgermeister Sören Link schätzt den direkten Dialog: „Dieser Raum für Begegnungen, das gemeinsame Erleben der Quartiere und der Austausch darüber sind für mich immer wieder lehrreich und eine echte Bereicherung.“ Bei frischer Kartoffelsuppe aus eigenem Anbau ließ die Gruppe den Wandernachmittag auf dem Bürgershof Blomenkamp ausklingen.

sowie der Holtumer Landhof (im Bild), der Bengerhof, Bienen Lindner und der Bürgershof Blomenkamp.


Lesen verbindet: Duisburger Fachaustausch zeigt kreative Wege zur Leseförderung

Praxisnahe Ideen, kreative Methoden und neue Impulse für die Leseförderung: Zum dritten Mal lädt das Duisburger Handlungsforum „Die Verkehrs- und Bildungssprache Deutsch stärken“ zum „Fachaustausch Lesen“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle ehrenamtlich und beruflich Tätigen, die Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren beim Lesen unterstützen und ihre Lesefähigkeit stärken möchten.

Wann? Am Montag, 12. Oktober, von 13 bis 16.30 Uhr. Wo? In der Stadtbibliothek Duisburg, Steinsche Gasse 26. Lesen eröffnet Kindern neue Welten: Im Kopf entstehen Bilder, Sprache entwickelt sich weiter und Geschichten bieten Anlass für Gespräche über Gefühle, Gedanken und eigene Ideen.

Wie sich diese Potenziale im Alltag nutzen lassen, steht im Mittelpunkt der Veranstaltung, die gemeinsam von freien Trägern und städtischen Ämtern organisiert wird. Nach einem künstlerischen Einstieg in die Welt des Lesens mit Lale Öztürk, Vorlesepatin und Gewinnerin des Deutschen Lesepreises, geht es an neun Kreativstationen weiter. Das Angebot reicht vom Bilderbuchkino über Lese- und Erzähltechniken bis hin zum Lesen mit dem Hund.

Darüber hinaus haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, die Kinder- und Jugendbibliothek sowie das Schulmedienzentrum zu erkunden. Anmeldung und Rückfragen unter: Boyana Baeva (b.baeva@stadtduisburg.de, 0203/283-987422) und Ulrike Färber (u.faerber@stadtduisburg.de, 0203/283-985304).
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Kostenlose Vater-Kind-Exkursion im Biegerpark: Tiere im Wald entdecken
Das Projekt „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ lädt am Montag, 12. Oktober, von 15 bis 16.30 Uhr Väter und ihre Kinder zu einer naturkundlichen Exkursion durch den Biegerpark in Huckingen ein. Die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet vermittelt dabei Wissen über Winterschlaf, Winterruhe und weitere Überlebensstrategien heimischer Tiere.

Die Teilnehmenden suchen gemeinsam nach Spuren von Tieren und erfahren, wie verschiedene Arten die kalte Jahreszeit überstehen. Dabei wird erläutert, welche Tiere den Winter verschlafen, welche ihre Aktivitäten reduzieren und welche auch bei niedrigen Temperaturen aktiv bleiben. Das Projekt möchte Naturerfahrungen im unmittelbaren Wohnumfeld ermöglichen und den Biegerpark als Lebensraum für Tiere und Pflanzen erlebbar machen.

Die Teilnahme ist kostenfrei; Treffpunkt ist der Biegerpark-Kiosk. Teilnehmende sollten wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Um eine Anmeldung per E-Mail an verena.niehuis@bswr.de wird gebeten. Die Veranstaltung bildet den Abschluss der naturpädagogischen Exkursionsreihe des Projekts „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“.

Nach der erfolgreichen Durchführung im vergangenen Jahr wurden auch in diesem Jahr mehrere Entdeckungstouren durch den Biegerpark angeboten. Die Angebote richten sich insbesondere an Kinder mit Begleitpersonen und vermitteln Wissen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter https://www.schrittsteineduisburg.de./


Beschäftigte qualifizieren und weiterbilden: Online-Veranstaltung für Duisburger Unternehmen
Wie können kleine und mittlere Unternehmen ihre Beschäftigten gezielt weiterbilden und dafür Fördermittel nutzen? Antworten darauf gibt die kostenfreie Online-Veranstaltung „Beschäftigte qualifizieren und weiterbilden – Chancen, Fördermittel und Praxisbeispiele für KMU“ am Dienstag, 13. Oktober, von 14 bis 15.15 Uhr.

Der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Duisburg stellt aktuelle Fördermöglichkeiten vor und erläutert, welche Voraussetzungen Unternehmen dafür erfüllen müssen. Dabei geht es auch um die konkreten Vorteile, die Weiterbildungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen bieten. Ein Praxisbeispiel liefert die Den Hartogh Logistics GmbH. Das Unternehmen berichtet aus erster Hand über seine Erfahrungen mit einer betrieblichen Qualifizierungsmaßnahme am Standort Duisburg.

Neben den Fachinformationen bietet die Veranstaltung damit auch Gelegenheit zum Austausch über praktische Erfahrungen. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Personalverantwortliche sowie weitere Interessierte aus kleinen und mittleren Unternehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Organisiert wird die Veranstaltung im Rahmen eines Projekts der Volkshochschule Duisburg, das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

Das Projekt ist Teil des Duisburger vernetzten Bildungsraums „Bildung Jetzt DU“. Dieser bringt Bildungsakteure vor Ort zusammen und stärkt gemeinsame Bildungsangebote. Interessierte können sich bis zum 9. Oktober bei Frau Franziska Russ- Yardimci, f.russ-yardimci@stadt-duisburg.de, zu der Veranstaltung anmelden.

Comic-Lesung „Die Affengitterband“ in der Bezirksbibliothek Walsum
Die Bezirksbibliothek Walsum lädt am Dienstag, 13. Oktober, um 17.30 Uhr in der Zweigstelle am Kometenplatz 32 zu einer besonderen Comic Lesung ein. Zu Gast sind Oliver Hinzmann, Martin Hinzmann und Marcus Echtenbruck, die gemeinsam die „Affengitter-Bande“ bilden. Während der Veranstaltung stellen die Künstler ihren Fußball-Comic vor und berichten von ihrer Jugend in einer von Arbeiterkultur geprägten Umgebung.

Die Lesung bietet persönliche Einblicke in das Aufwachsen im Ruhrgebiet und verbindet Erzählungen aus dem Alltag mit humorvollen und authentischen Comiczeichnungen. Die drei Autoren und Zeichner sind in den 1990er Jahren im Duisburger Norden aufgewachsen. Wie viele Kinder und Jugendliche ihrer Generation verbrachten sie ihre Freizeit auf einem eingezäunten Bolzplatz, dem sogenannten Affengitter.

Ihre Erinnerungen an diese Zeit haben sie in einem Comic festgehalten, der die Lebenswelt junger Menschen zwischen Fußballplatz, Zechen und Stahlwerken lebendig werden lässt. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 

Buchholzer Bücherzirkel
Die Bezirksbibliothek Buchholz an der Sittardsberger Allee 14 lädt am Mittwoch, 14. Oktober, um 17 Uhr zum Bücherzirkel ein. Die Duisburger Journalistin Sabine Justen freut sich auf einen regen Austausch mit ihren Gästen. Alle, die gerne lesen und immer auf der Suche nach aktuellen Titeln und gutem Lesestoff sind, sind herzlich eingeladen.

Bei einer Tasse Kaffee sind alle Genres willkommen, ob anspruchsvoll oder unterhaltsam, Sachbuch oder Roman, Liebesgeschichte, Krimi oder Thriller. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist bequem online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.

Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr.

Kreativ gestaltete Nistkästen bekommen ein neues Zuhause
Mit einem „bunten Vogelfest“ werden am Mittwoch, 14. Oktober, die in einem Projekt von Kindern kreativ gestalteten Nistkästen am Bezirksamt Süd an der Sittardsberger Allee 14 aufgehängt. Los geht es um 16 Uhr. Das rund 90- minütige Programm steht unter dem Motto „Unsere Nistkästen ziehen ein!“.

Neben der gemeinsamen Einweihung erwartet die kleinen Besucher Kinderschminken. An drei einfachen Mitmachstationen können sie einen bunten Vogel auf Papier gestalten, versteckte Vögel auf einem Suchbild entdecken und spielerisch lernen, was gut für die Natur ist. „Die von den Kindern gestalteten Nistkästen verbinden auf wunderbare Weise Kreativität und gelebten Naturschutz.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler verschönern damit nicht nur unseren Bezirk, sondern schaffen zugleich neue Nistmöglichkeiten für heimische Vögel. Dieses Engagement verdient Anerkennung und zeigt, wie bereits kleine Ideen einen sichtbaren Beitrag für unsere Umwelt leisten können“, erklärt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske. Das Projekt wurde mit Blick auf die Internationale Gartenausstellung 2027 entwickelt.

Ziel war es, durch individuell gestaltete Nistkästen auf die IGA hinzuweisen und gleichzeitig Familien für Natur-, Vogel- und Artenschutz zu sensibilisieren. Unter der Leitung der freiberuflichen Künstlerin Lorena Barbian gestalteten zwölf Kinder gemeinsam mit ihren Familien die Nistkästen. Die Veranstaltung richtet sich an Familien mit Kindern.

Die Teilnahme und sämtliche Angebote sind kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen beantwortet Freia Kollar telefonisch unter 0203 283-987819 sowie per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de

„KartenKiez“ lockt Sammelkarten-Fans nach Homberg
Zur letzten Sammelkarten-Tauschbörse in diesem Jahr öffnen sich die Türen des Bezirksrathauses Homberg am Bismarckplatz 1 am Mittwoch, 14. Oktober, von 16 bis 19 Uhr. Beim „KartenKiez“ können Interessierte sämtlicher Altersklassen ihre Sammelkarten tauschen und neue Kontakte zu anderen Sammlern herstellen.

Ob Pokémon, Star Wars oder Panini: Alle Arten von Karten sind willkommen. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kaltgetränke und Süßigkeiten stehen bereit. Der kommerzielle Handel mit Sammelkarten ist nicht gestattet. Für Rückfragen steht das Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203 283-987892 sowie per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de zur Verfügung.

HANDVERLESEN | Vertragt euch! - Pierre Glendinning
Donnerstag, 15. Okt. 2026, 19:00 Uhr
Eintritt: solidarische Hutsammlung

Das Programm der vielen Gesichter und Figuren. Alle Menschen werden Brüder. Oder Schwestern. Ein uralter Menschheitstraum. Aber ist das realistisch?
Pierre schlüpft in rasantem Wechsel in die verschiedensten Rollen. Heraus kommt ein Panoptikum der anspruchsvollsten Trottel der Gegenwart.

Wer mit dem Leben nicht immer so gut zurecht kommt, hier findet man
Verbündete. "Sein feiner Blick für Alltagsabsurditäten trifft mitten ins Herz und
klingt noch lange über den Applaus hinaus nach." (Uta Bammel)

"Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll: den Schauspieler, seine
intelligenten Texte – jedenfalls: große Komik vom Feinsten!" (Johannes
Geffert)

RUHR(W)ORT - Poetry Slam
Samstag, 17. Okt. 2026, 19:00 Uhr
Eintritt 5€ (zzgl. VVK-Gebühr) - https://www.eventbrite.de/e/ruhrwort-poetry-slam-tickets-1982173410028 oder an der Abendkasse
RUHR(W)ORT Poetry Slam bietet eine Bühne für Poesie, Comedy und Kurzgeschichten.

Im Herzen des Duisburger Hafenstadtteils ist der RUHR(W)ORT Poetry Slam zu Hause und bietet eine Bühne für Poesie, Comedy und Kurzgeschichten. Im Kreativquartier Ruhrort begeistern regelmäßig zahlreiche Künstler*innen das Publikum.

Die Regeln sind simpel: 6 Minuten Bühnenzeit. die Texte müssen selbstgeschrieben sein, keine Requisiten – das war’s! Ob lustig oder traurig, Lyrik oder Prosa, weltbewegend oder schlicht unterhaltsam – (fast) alles ist möglich. Das Publikum ist die Jury und kürt am Ende den*die Sieger*in eines unvergesslichen Abends. Moderiert und organisiert wird die literarische Wundertüte von den erfahrenen Poetry Slammern Max Schmolke und Leon Hanke.

Auch Anfänger*innen und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich für die jeweils zwei Plätze auf der offenen Liste pro Abend zu melden. Mehr Infos gibt es auf Instagram unter: @ruhrwort_slam

Ensemble Companeras | Lessing - Der junge Gelehrte
Sonntag ,18. Oktober 2026/ Einlass: 16:30h
Eintritt an der Abendkasse: 12€

Das Lustspiel „Der junge Gelehrte“ (1747) zeigt in drei Akten, eingebettet in eine typische Komödiensituation, in der es um „Heiratssachen“ geht, wie Überheblichkeit, Selbstgefälligkeit und Besserwisserei einen Menschen isolieren.

Der junge Gelehrte Damis hat eine Abhandlung über das anspruchsvolle Thema „Monaden“ (Leibniz) an die Preußische Akademie geschickt und wartet ungeduldig und sehnsuchtsvoll auf Post von Berlin, die ihm den Preis der Akademie zuspricht. Ihn interessiert nichts anderes und er ist überzeugt, dass niemand als er diesen Preis bekommen kann.

Soviel wird verraten: Was die „Heiratssachen“ angeht, geht alles gut aus. Also: Es gibt ein Happy End.

Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte: Gemeinsam reparieren statt wegwerfen
Wegwerfen muss nicht immer die erste Lösung sein. Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, defekte Alltagsgegenstände wieder instand zu setzen.

Am Freitag, 16. Oktober 2026, können zwischen 14 und 17 Uhr Elektrokleingeräte, kleinere Möbelstücke und weitere Gebrauchsgegenstände gemeinsam repariert werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Unter fachkundiger Anleitung können die Teilnehmenden aktiv werden, Reparaturwissen erwerben und Fähigkeiten für künftige Reparaturen erlernen.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen Beitrag zur Abfallvermeidung und zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen leisten. Denn jeder reparierte Gegenstand trägt dazu bei, Müll zu vermeiden und wertvolle Rohstoffe länger im Kreislauf zu halten. Gleichzeitig bietet das Repair-Café Raum für den Austausch mit Gleichgesinnten und stärkt das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Konsum. Die Teilnahme ist kostenlos.

Datum: Freitag, 16. Oktober 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg

Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist vorhanden.
Die nächsten Repair-Cafés finden am Mittwoch, 18. November 2026, im Recyclingzentrum Nord sowie am Freitag, 20. November 2026, im Recyclingzentrum Mitte jeweils von 14 bis 17 Uhr statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung der WBD per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283-3000

Sagen und Legenden: Lesung im Stadthistorischen Museum
Duisburg und vor allem der Duisburger Wald haben einige spannende Sagen und Legenden zu bieten: Am Samstag, 17. Oktober, lädt Clara Gold vom Kultur- und Stadthistorischen Museum um 11 Uhr zu einer kleinen Lesung in der neuen Sonderausstellung „Geschichte(n) aus dem Duisburger Wald“ in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein.

Gemeinsam tauchen die Teilnehmenden in die geheimnisvolle Welt der Geschichten aus dem Duisburger Wald und aus aller Welt ein. Auf ihrer Reise begegnen sie Füchsen, Zwergen und anderen sagenhafte Gestalten. Anschließend basteln sie in der Mercator Werkstatt ein eigenes Märchenbuch, das mit nach Hause genommen werden darf. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aller Altersklassen.

 Kinder unter sechs Jahren müssen von einer erwachsenen Person begleitet werden. Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet regulär 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Das gesamte Programm ist unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ einsehbar.

Mercator Matinée: Stadtentwicklung im Wandel der Zeit
Die nächste Mercator Matinée startet mit dem Vortrag „Die Geschichte der Stadt und ihres Wandels“ von Frank Scheidemann am Sonntag, 18. Oktober, um 11.15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am JohannesCorputius-Platz 1 am Innenhafen. Seit die Menschheit vor rund 11.000 Jahren sesshaft wurde, haben sich die Formen des Zusammenlebens grundlegend verändert.

Mit dem Bevölkerungswachstum entstanden zunehmend komplexe Gesellschaften und differenzierte Strukturen an festen Siedlungsorten. Von Mesopotamien über Ägypten, Griechenland und Rom entwickelten sich urbane Kulturen und Städte, die vieles von dem bereits in sich trugen, was Städte bis heute ausmacht. Kunsthistoriker Frank Scheidemann nimmt die Gäste mit auf eine rasante Tour durch die Geschichte der Stadtentwicklung bis in unsere heutige Zeit. Scheidemann ist Kunsthistoriker und seit vielen Jahren in der Erwachsenenbildung tätig.

Nach seinem Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik arbeitete er unter anderem am Ikonen-Museum Recklinghausen und ist heute für die VHS Dortmund tätig. Die Teilnahme kostet für Erwachsene sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Eine Kartenreservierung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen. Das gesamte Programm ist unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.

Literarischer Rundgang durch die Stadtbibliothek
Die Stadtbibliothek lädt am Freitag, 16. Oktober, um 16.30 Uhr zu einer literarischen Entdeckungsreise ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein. Bei einem abwechslungsreichen Rundgang durch die Bibliothek, erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die vielfältige Welt des Erzählens.

Vorgestellt werden Romane, Hörbücher, Filme, Comics und Graphic Novels. Dabei können neue Lieblingsgeschichten und bislang unbekannte Medien entdeckt werden. Abgerundet wird das Programm durch eine spannende Rätselrallye, bei der die Bibliothek auf unterhaltsame Weise erkundet werden kann und die zugleich interessante Einblicke in das Angebot und die Räumlichkeiten ermöglicht.

Treffpunkt ist die Information in der zweiten Etage der Zentralbibliothek. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de.

Literarischer Rundgang durch die Stadtbibliothek
Die Stadtbibliothek lädt am Freitag, 16. Oktober, um 16.30 Uhr zu einer literarischen Entdeckungsreise ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein. Bei einem abwechslungsreichen Rundgang durch die Bibliothek, erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die vielfältige Welt des Erzählens.

Vorgestellt werden Romane, Hörbücher, Filme, Comics und Graphic Novels. Dabei können neue Lieblingsgeschichten und bislang unbekannte Medien entdeckt werden. Abgerundet wird das Programm durch eine spannende Rätselrallye, bei der die Bibliothek auf unterhaltsame Weise erkundet werden kann und die zugleich interessante Einblicke in das Angebot und die Räumlichkeiten ermöglicht.

Treffpunkt ist die Information in der zweiten Etage der Zentralbibliothek. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de.


Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich
Zu Kaffee und lecker Frühstück mit Geselligkeit und Freundlichkeit lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mehrmals im Jahr samstags zu den Marktzeiten in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, ein. Den nächsten Termin zum Schlemmen und Klönen gibt es am 17. Oktober 2026.

Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde ab 9.30 Uhr und somit zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am Meidericher Wochenmarkt machen. Nach kurzem Fußweg lässt sich im Gemeindezentrum bei Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst- und Käseaufschnitt und Marmeladen der Einkaufsstress vergessen. Das Angebot bereiten Ehrenamtliche zu, das Frühstück gibt´s zum Selbstkostenpreis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.

Jetzt pflanzen für den Frühling: Herbstzeit ist Wurzelzeit
Gartenbauexperte erklärt, worauf es bei Stauden, Gehölzen und Blumenzwiebeln ankommt

Wer im Frühjahr so eine Blütenpracht will, muss jetzt im Herbst pflanzen. (Quelle: BLGL)

Der Herbst bietet für viele Gartenpflanzen bessere Pflanzbedingungen als das Frühjahr: Der Boden ist noch warm, die Verdunstung nimmt ab und die Feuchtigkeit unterstützt die Wurzelbildung. Wer jetzt Stauden, Gehölze und Blumenzwiebeln pflanzt, schafft damit gute Voraussetzungen für einen kräftigen Austrieb im kommenden Frühjahr.

„Die richtige Pflanze am passenden Standort ist viel wichtiger als später eine besonders aufwändige Pflege“, weiß Dr. Lutz Popp vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.

Stauden: Vor dem Frost einwurzeln
Stauden lassen sich gut im Herbst pflanzen, solange bis zum Winter noch ausreichend Zeit zum Einwurzeln bleibt. In den frühen Herbstwochen können sich die Pflanzen am neuen Standort etablieren und im Frühjahr zügig austreiben. Auch ältere Exemplare lassen sich jetzt noch teilen oder umpflanzen.

Bei der Auswahl kommt es vor allem auf den Standort an. Während Fetthennen sonnige, durchlässige und eher trockene Böden bevorzugen, gedeihen Herbst-Anemonen besser an halbschattigen Standorten mit humosem, ausreichend feuchtem Boden. „Wer Licht, Boden und Feuchtigkeit berücksichtigt, schafft die Grundlage für gesunde Pflanzen und einen vielfältigen Garten“, ergänzt Dr. Popp.

Verblühte Stängel und Fruchtstände standfester Stauden müssen im Herbst nicht entfernt werden. Sie geben dem Beet Struktur und dienen Insekten als Rückzugsort. Zurückgeschnitten werden sollte nur, was krank oder faul ist.

Gehölze: Warm, feucht und wurzelfreundlich
Auch Bäume, Sträucher und Hecken profitieren von einer Herbstpflanzung. „Wurzelnackte und ballierte Gehölze sind im Herbst häufig eine besonders gute Wahl“, sagt Dr. Popp. „Der noch warme Boden unterstützt die Wurzelbildung, während die Pflanzen keine Blätter mehr versorgen müssen. Nach dem Pflanzen kommt es vor allem auf einen gründlichen Gießvorgang an.“

Vor der Pflanzung lohnt sich eine genaue Planung: Wie groß wird das Gehölz? Wie viel Platz braucht es? Bei freiwachsenden Hecken braucht es ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Sträuchern. So schaffen heimische Blüten- und Wildgehölze wie Kornelkirsche, Felsenbirne, Weißdorn oder Hasel Struktur und bieten Vögeln und Insekten Nahrung sowie Rückzugsorte.

Eine Ausnahme bilden frostempfindliche Gehölze. Wein, Kiwi, Pfirsich und Aprikose sollten besser im Frühjahr gepflanzt werden. Generell kann in höheren und rauen Lagen der Frühjahrstermin die sicherere Wahl sein.

Blumenzwiebeln: Die Frühjahrsblüte beginnt im Herbst
Wer Krokusse, Narzissen, Tulpen, Schneeglöckchen, Winterlinge oder Blausternchen im Frühjahr blühen sehen möchte, sollte Blumenzwiebeln im Herbst setzen.

„Wer verschiedene Arten kombiniert, verlängert die Blühsaison und schafft frühe Nahrungsangebote für Wildbienen und andere Insekten“, so Dr. Lutz Popp.

Es empfiehlt sich ab September zu pflanzen, der Oktober ist häufig ideal. Je nach Witterung geht es auch noch später, solange der Boden nicht gefroren ist. Als Faustregel gilt: Die Zwiebel doppelt so tief pflanzen, wie sie hoch ist. Kleine Arten kommen in größeren in Gruppen zur Geltung, größere in lockeren Tuffs. Zwischen Stauden oder unter Gehölzen finden sie passende Plätze, an denen sie im zeitigen Frühjahr ausreichend Licht bekommen.

Richtig angießen und den Boden schützen
Alle frisch gesetzten Pflanzen müssen nach dem Pflanzen durchdringend gegossen werden, auch bei feuchtem Boden. Eine dünne Mulchdecke aus geeignetem organischem Material hält die Feuchtigkeit und schützt den Boden vor Austrocknung. Bei Gehölzen erleichtert ein Gießrand die Wasserversorgung.
Mehr Informationen gibt es unter: https://www.gartenbauvereine.org/