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Keine CO2 Pipeline durch den
Duisburger Wald - Bündnis ruft zum Waldspaziergang am 18.10. um 14
Uhr an der geplanten Trasse der CO2 Pipeline auf Eine
Sammeleinwendung des BUND Duisburg zum Raumordnungsverfahren kann
vor Ort unterschrieben werden. Die Demonstration am letzten Sonntag
gegen die CO2 Pipeline war laut und ein voller Erfolg. Die
Beteiligung hat sehr gut gezeigt, dass viele Menschen sich betroffen
fühlen, wenn in einer waldarmen Kommune die Vorzugstrassenplanung
der OGE rund 17 Hektar Wald zerstören will.
"Es gibt
unterschiedliche Ansichten darüber ob die Abscheidung und
Speicherung von CO2 und die Planung einer CO2 Pipeline durch OGE zur
Klimaneutralität führt. Der BUND lehnt die CO2 Pipeline ab und kann
dies auch ausführlich begründen. Doch es gibt mit einem Großteil der
Duisburger Bevölkerung einen gemeinsamen Aspekt, dass ist der Schutz
unseres Waldes und dafür setzen wir uns gerne in Bündnissen ein.",
teilte Kerstin Ciesla, Sprecherin des BUND Duisburg mit.
Der
BUND und monatliche Waldspaziergänge, immer wieder mit
unterschiedlichen Schwerpunkten, unterschiedlichen Akteur*innen und
entlang unterschiedlicher Stellen der geplanten Trasse der CO2
Pipeline durch den Wald. Eigentlich wollten der BUND ab
November mit regelmäßigen Sonntags-Spaziergängen an verschiedenen
Stellen der geplanten Trasse beginnen, doch nach der Demo gab es so
viele Anfragen wie man sich noch bei dem Raumordnungsverfahren
beteiligen kann, dass der BUND ganz spontan an eine
Sammeleinwendung gedacht hat, die am Sonntag vor Ort erstmalig
dabei sein wird, teilte der BUND mit.
Wie auch letzten
Sonntag, ruft daher erneut das Bündnis aus Waldjugend, fridays for
future und BUND auf sich gegen die CO2 Pipeline einzusetzen. Dieses
mal nicht als Demonstration, sondern mit einem Sonntagsspaziergang
und der Möglichkeit sich an einer Sammeleinwendung zu beteiligen.
Der Treffpunkt des Waldspaziergangs am 18.10. ist um 14:00
Uhr am Parkplatz "Monning / Zoo". Das Bündnis weist darauf hin,
dass der Treffpunkt auch per Straßenbahn mit der 901 vom Duisburger
Hauptbahnhof Richtung Mülheim erreichbar ist, da die Haltestelle
"Monning" unmittelbar auch an dem Treffpunkt hält.
Ensemble Companeras | Lessing - Der junge Gelehrte
Sonntag, 18. Oktober 2026/ Einlass: 16:30h
Eintritt an der Abendkasse: 12€
Das Lustspiel „Der junge Gelehrte“ (1747) zeigt in drei Akten,
eingebettet in eine typische Komödiensituation, in der es um
„Heiratssachen“ geht, wie Überheblichkeit, Selbstgefälligkeit und
Besserwisserei einen Menschen isolieren.
Der junge Gelehrte Damis hat eine Abhandlung über das anspruchsvolle
Thema „Monaden“ (Leibniz) an die Preußische Akademie geschickt und
wartet ungeduldig und sehnsuchtsvoll auf Post von Berlin, die ihm den
Preis der Akademie zuspricht. Ihn interessiert nichts anderes und er ist
überzeugt, dass niemand als er diesen Preis bekommen kann.
Soviel wird verraten: Was die „Heiratssachen“ angeht, geht alles gut
aus. Also: Es gibt ein Happy End.
Mercator Matinée: Stadtentwicklung im Wandel der Zeit
Die nächste Mercator Matinée startet mit dem Vortrag „Die Geschichte der
Stadt und ihres Wandels“ von Frank Scheidemann am Sonntag, 18. Oktober,
um 11.15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am
JohannesCorputius-Platz 1 am Innenhafen. Seit die Menschheit vor rund
11.000 Jahren sesshaft wurde, haben sich die Formen des Zusammenlebens
grundlegend verändert.
Mit dem Bevölkerungswachstum entstanden zunehmend komplexe
Gesellschaften und differenzierte Strukturen an festen Siedlungsorten.
Von Mesopotamien über Ägypten, Griechenland und Rom entwickelten sich
urbane Kulturen und Städte, die vieles von dem bereits in sich trugen,
was Städte bis heute ausmacht. Kunsthistoriker Frank Scheidemann nimmt
die Gäste mit auf eine rasante Tour durch die Geschichte der
Stadtentwicklung bis in unsere heutige Zeit. Scheidemann ist
Kunsthistoriker und seit vielen Jahren in der Erwachsenenbildung tätig.
Nach seinem Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik
arbeitete er unter anderem am Ikonen-Museum Recklinghausen und ist heute
für die VHS Dortmund tätig. Die Teilnahme kostet für Erwachsene sechs
Euro, ermäßigt vier Euro. Eine Kartenreservierung per E-Mail an
ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird
empfohlen. Das gesamte Programm ist unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.
Malteserstift St. Hedwig feiert 25-jähriges Jubiläum – Ein
Ort der Geborgenheit, Fürsorge und Gemeinschaft im Duisburger Süden
25 Jahre sind vergangen, seit das Malteserstift
St. Hedwig erstmals seine Türen öffnete. Seitdem bietet die
Einrichtung im Duisburger Stadtteil Huckingen älteren Menschen ein
Zuhause, in dem Pflege, Betreuung und Gemeinschaft im Mittelpunkt
stehen. Gemeinsam mit Bewohnenden, Mitarbeitenden, Angehörigen,
Ehrenamtlichen und Gästen blickte das Haus bei seiner Jubiläumsfeier
auf ein Vierteljahrhundert gelebter Fürsorge und Verbundenheit
zurück.
Gemeinsam mit zahlreichen Gästen feierte das
Malteserstift St. Hedwig am Donnerstag sein 25-jähriges Bestehen.
Seit der Eröffnung im Jahr 2001 hat sich die Einrichtung zu einem
festen Bestandteil des Duisburger Südens entwickelt und ist für
viele Menschen zu einem Ort der Begegnung, des Miteinanders und der
Geborgenheit geworden.
Die Jubiläumsfeier begann mit einer
Heiligen Messe, die von Pfarrer Jan Opiéla zelebriert wurde.
Anschließend begrüßte Christoph Rietzler, Geschäftsführer der
Malteser Wohnen & Pflegen gGmbH, die Gäste zur Feierstunde.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Harfenistin
Krystyna Dombik.
Es folgten Ansprachen von Lorraine Marie
Gräfin von Spee, Kuratoriumsvorsitzende des Malteserstifts St.
Hedwig, Sylvia Linn, Bürgermeisterin der Stadt Duisburg, sowie
Andrea Bierhoff, Hausleiterin der Malteserstifts St. Hedwig. Dabei
wurde deutlich, welche Bedeutung die Pflegeeinrichtung seit 25
Jahren für die Menschen vor Ort hat.
„Seit 25 Jahren steht
das Malteserstift St. Hedwig für ein lebendiges Miteinander,
fachliche Kompetenz und persönliche Zuwendung. Unser Haus ist ein
Ort, an dem Menschen nicht nur gepflegt werden, sondern
Gemeinschaft, Sicherheit und Lebensqualität erfahren“, betonte
Hausleiterin Andrea Bierhoff.
Heute umfasst das Angebot
des Malteserstifts St. Hedwig neben der vollstationären Pflege auch
Kurzzeitpflege, Tagespflege und Betreutes Wohnen. Christliche Werte,
individuelle Betreuung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit
Angehörigen, Ehrenamtlichen und Partnern prägen seit der Eröffnung
das tägliche Handeln der Einrichtung.
Im Anschluss an die
Feierstunde kamen die Gäste bei einem gemeinsamen Imbiss miteinander
ins Gespräch und ließen das Jubiläum in geselliger Runde
ausklingen.

Gemeinsam feiern sie 25 Jahre Malteserstift St. Hedwig (v. l. ):
Wohnbereichsleiter Christoph Baum, Regionalgeschäftsführer Marc
Strobel, Pfarrer Jan Opiéla, Hausleiterin Andrea Bierhoff,
Kuratoriumsvorsitzende Lorraine Marie Gräfin von Spee,
Bürgermeisterin Sylvia Linn und Geschäftsführer Christoph Rietzler.
Foto: Malteser. Foto: Malteser.
Sagen und Legenden: Lesung im Stadthistorischen Museum
Duisburg und vor allem der Duisburger Wald haben einige spannende Sagen
und Legenden zu bieten: Am Samstag, 17. Oktober, lädt Clara Gold vom
Kultur- und Stadthistorischen Museum um 11 Uhr zu einer kleinen Lesung
in der neuen Sonderausstellung „Geschichte(n) aus dem Duisburger Wald“
in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein.
Gemeinsam tauchen die Teilnehmenden in die geheimnisvolle Welt der
Geschichten aus dem Duisburger Wald und aus aller Welt ein. Auf ihrer
Reise begegnen sie Füchsen, Zwergen und anderen sagenhafte Gestalten.
Anschließend basteln sie in der Mercator Werkstatt ein eigenes
Märchenbuch, das mit nach Hause genommen werden darf. Die Veranstaltung
richtet sich an Interessierte aller Altersklassen.
Kinder unter sechs Jahren müssen von einer erwachsenen Person begleitet
werden. Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder
telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen. Die Teilnahme ist im
Museumseintritt enthalten und kostet regulär 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.
Das gesamte Programm ist unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/
einsehbar.
RUHR(W)ORT - Poetry Slam
Samstag, 17. Okt. 2026, 19:00 Uhr
Eintritt 5€ (zzgl. VVK-Gebühr) -
https://www.eventbrite.de/e/ruhrwort-poetry-slam-tickets-1982173410028
oder an der Abendkasse
RUHR(W)ORT Poetry Slam bietet eine Bühne für Poesie, Comedy und
Kurzgeschichten.
Im Herzen des Duisburger Hafenstadtteils ist der RUHR(W)ORT Poetry Slam
zu Hause und bietet eine Bühne für Poesie, Comedy und Kurzgeschichten.
Im Kreativquartier Ruhrort begeistern regelmäßig zahlreiche
Künstler*innen das Publikum.
Die Regeln sind simpel: 6 Minuten Bühnenzeit. die Texte müssen
selbstgeschrieben sein, keine Requisiten – das war’s! Ob lustig oder
traurig, Lyrik oder Prosa, weltbewegend oder schlicht unterhaltsam –
(fast) alles ist möglich. Das Publikum ist die Jury und kürt am Ende
den*die Sieger*in eines unvergesslichen Abends. Moderiert und
organisiert wird die literarische Wundertüte von den erfahrenen Poetry
Slammern Max Schmolke und Leon Hanke.
Auch Anfänger*innen und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich für
die jeweils zwei Plätze auf der offenen Liste pro Abend zu melden. Mehr
Infos gibt es auf Instagram unter: @ruhrwort_slam
World Restart A Heart Day: Deine
beiden Hände können ein Leben retten Um ein Leben
zu retten, braucht es nur zwei Hände: Anlässlich des World Restart A
Heart Day am Freitag, 16. Oktober 2026, macht der Kreis Wesel auf
die Wichtigkeit von Ersthelfern aufmerksam und weist auf sein
Defibrillator-Kataster hin. Ein plötzlicher
Herz-Kreislauf-Stillstand kann jederzeit und an jedem Ort passieren.
Dann zählt jede Minute, und wenn umgehend mit
Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen wird, erhöht sich die
Überlebenschance der Betroffenen um das Dreifache. Die
Herzdruckmassage muss in der Frequenz von 100-120 Schlägen pro
Minute ausgeführt werden, was dem Rhythmus des Bee Gees Klassikers
„Stayin‘ Alive“ oder auch „Pokerface“ von Lady Gaga entspricht.
Zur Unterstützung der Wiederbelebungsmaßnahmen kann ein
Defibrillator, ein sogenannter Automatischer externer Defibrillator
(AED), verwendet werden. Diese finden sich häufig in öffentlichen
Gebäuden wie Rathäusern, Banken etc. Durch Stromabgabe erhöht der
Einsatz eines AEDs die Überlebenschancen.
Oberbürgermeister Sören Link lädt zur nächsten Jugendsprechstunde
ein Was läuft gut in Duisburg? Was könnte besser
werden? Und welche Ideen haben junge Menschen für ihre Stadt?
Darüber möchte Oberbürgermeister Sören Link mit Duisburger
Jugendlichen ins Gespräch kommen.
Am Mittwoch, 2. Dezember, lädt er deshalb erneut
zur Jugendsprechstunde ins Rathaus ein. Von 15 bis 16.30 Uhr haben
Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren die Gelegenheit, sich
persönlich mit dem Oberbürgermeister auszutauschen.
In
lockerer Runde können sie Fragen stellen, Wünsche äußern und offen
ansprechen, was sie in ihrem Alltag beschäftigt. „Ich möchte wissen,
was junge Menschen in Duisburg bewegt. Was gefällt ihnen an unserer
Stadt, was ärgert sie und was würden sie gerne verändern? Bei der
Jugendsprechstunde können sie mir das direkt sagen. Ich freue mich
auf ihre Ideen, ihre Fragen und auch auf kritische Rückmeldungen“,
sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Interessierte Jugendliche zwischen 14 und 17
Jahren können bis zum 13. November anmelden. Das ist per E-Mail an
jugendsprechstunde@stadtduisburg.de oder telefonisch unter (0203)
283-6111 möglich.
Zwischen „Blumen & Beton“:
Salonkonzert mit Philipp Eisenblätter in der Bezirksverwaltung Süd
Pop, Singer-Songwriter und Rock’n’Roll: Philipp Eisenblätter
präsentiert beim Salonkonzert am Samstag, 24. Oktober, um 19 Uhr
(Einlass ab 18.30 Uhr) im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Süd auf
der Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Großenbaum Songs aus seinem
vierten Album „Blumen & Beton“.
Das Publikum erwartet ein
Konzert voller eingängiger Melodien, musikalischer Gegensätze und
persönlicher Texte. Dabei schlägt der Musiker eine deutlich
poppigere Richtung ein. Das von seinem jüngeren Bruder Davy (David
Eisenblätter) produzierte Album verbindet spielerisch
unterschiedliche musikalische Welten.
Pop trifft auf
Singer-Songwriter, Rock’n’Roll auf eingängige Beats und Melodien,
die im Ohr bleiben. Schon der Albumtitel deutet an, worum es
Eisenblätter dabei geht: um Gegensätze, die einander bedingen. Kein
Tod ohne Leben, kein Tag ohne Nacht, kein Schatten ohne Licht.
In seinen Texten und seiner Musik bringt er diese vermeintlichen
Widersprüche zusammen und erzählt davon, wie sich das Leben zwischen
ihnen immer wieder seinen Weg bahnt. „Salonkonzerte schaffen eine
besondere Nähe zwischen Künstlern und ihrem Publikum. Mit Philipp
Eisenblätter dürfen wir uns auf einen Musiker freuen, der
unterschiedliche musikalische Einflüsse verbindet und mit seinen
Texten zugleich sehr persönliche und universelle Themen aufgreift.
Ich lade alle Musikbegeisterten herzlich ein, diesen
besonderen Abend mit uns zu erleben“, sagt Bezirksbürgermeisterin
Beate Lieske über den besonderen Konzertabend. Die Teilnahme ist
kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung
ist barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des Aufzugs ist eine
Anmeldung unter kultur.sued@stadt-duisburg.de notwendig.
Literarischer Rundgang durch die Stadtbibliothek
Die Stadtbibliothek lädt am Freitag, 16.
Oktober, um 16.30 Uhr zu einer literarischen Entdeckungsreise ins
Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein. Bei einem
abwechslungsreichen Rundgang durch die Bibliothek, erhalten die
Teilnehmenden Einblicke in die vielfältige Welt des Erzählens.
Vorgestellt werden Romane, Hörbücher, Filme, Comics und Graphic Novels.
Dabei können neue Lieblingsgeschichten und bislang unbekannte Medien
entdeckt werden. Abgerundet wird das Programm durch eine spannende
Rätselrallye, bei der die Bibliothek auf unterhaltsame Weise erkundet
werden kann und die zugleich interessante Einblicke in das Angebot und
die Räumlichkeiten ermöglicht.
Treffpunkt ist die Information in der zweiten Etage der
Zentralbibliothek. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch
erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden
gibt es online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de.
Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte: Gemeinsam reparieren
statt wegwerfen
Wegwerfen muss nicht immer die erste Lösung sein. Beim nächsten
Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte unterstützen ehrenamtliche
Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins DUISentrieb Besucherinnen
und Besucher dabei, defekte Alltagsgegenstände wieder instand zu setzen.
Am Freitag, 16. Oktober 2026, können zwischen 14 und 17 Uhr
Elektrokleingeräte, kleinere Möbelstücke und weitere
Gebrauchsgegenstände gemeinsam repariert werden. Im Mittelpunkt steht
dabei das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Unter fachkundiger
Anleitung können die Teilnehmenden aktiv werden, Reparaturwissen
erwerben und Fähigkeiten für künftige Reparaturen erlernen.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg
einen Beitrag zur Abfallvermeidung und zum nachhaltigen Umgang mit
Ressourcen leisten. Denn jeder reparierte Gegenstand trägt dazu bei,
Müll zu vermeiden und wertvolle Rohstoffe länger im Kreislauf zu halten.
Gleichzeitig bietet das Repair-Café Raum für den Austausch mit
Gleichgesinnten und stärkt das Bewusstsein für einen
verantwortungsvollen Konsum. Die Teilnahme ist kostenlos.
Datum: Freitag, 16. Oktober 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist
vorhanden.
Die nächsten Repair-Cafés finden am Mittwoch, 18. November 2026, im
Recyclingzentrum Nord sowie am Freitag, 20. November 2026, im
Recyclingzentrum Mitte jeweils von 14 bis 17 Uhr statt. Weitere
Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung der WBD per
E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203)
283-3000

Baugenehmigungen für Wohnungen im August 2026: +6,8 % zum zum
Vorjahresmonat Baugenehmigungen im Neubau von Januar
bis August 2026 zum Vorjahreszeitraum: +12,7 % bei Wohnungen in
Wohngebäuden insgesamt +7,8 % bei Einfamilienhäusern +21,7 %
bei Zweifamilienhäusern +14,5 % bei Wohnungen in
Mehrfamilienhäusern
Im August 2026 wurde in Deutschland der Bau von 20 600 Wohnungen
genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren
das 6,8 % oder 1 300 Baugenehmigungen mehr als im August 2025. Dabei
stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 4,2 % oder 700
auf 16 500.
Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den
Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im August 2026 gegenüber
dem Vorjahresmonat um 18,2 % oder 600 auf 4 200. Bei den Ergebnissen
ist zu beachten, dass Baugenehmigungen häufig nicht in den
Berichtsmonat ihrer Erteilung, sondern durch Nachmeldungen der
Baubehörden erst später in die Statistik einfließen.

Januar bis August 2026: Aufwärtstrend bei neuen Wohngebäuden hält an
Von Januar bis August 2026 wurden in Deutschland Baugenehmigungen
für 169 400 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden
erteilt. Das waren 12,1 % oder 18 300 Wohnungen mehr als von Januar
bis August 2025.
In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden
von Januar bis August 2026 insgesamt 137 500 Wohnungen genehmigt,
das waren 12,7 % oder 15 400 Neubauwohnungen mehr als im
Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für
Einfamilienhäuser um 7,8 % (+2 300) auf 31 500. Bei den
Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 21,7 %
(+1 800) auf 10 000 zu.
In Mehrfamilienhäusern, der
zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die
Bauaufsichtsbehörden 90 600 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um
14,5 % (+11 500) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der
genehmigten Wohnungen in Wohnheimen sank dagegen um 2,0 % auf
5 300 Wohnungen (-100).
In neuen Nichtwohngebäuden wurden
von Januar bis August 2026 insgesamt 2 900 Wohnungen (+5,9 %; +200)
genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in
Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.
Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden
von Januar bis August 2026 insgesamt 29 100 Wohnungen genehmigt, das
waren 10,1 % oder 2 700 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des
Jahres 2025.
Duisburg als beste europäische Unternehmerregion ausgezeichnet
Die Stadt Duisburg hat vom Europäischen Ausschuss der Regionen
(AdR) den Titel "Europäische Unternehmerregion 2027" erhalten. Mit
der Auszeichnung würdigt der AdR besonders innovative und
zukunftsorientierte Strategien zur Förderung von Unternehmertum,
kleinen und mittleren Unternehmen sowie nachhaltigem Wachstum.
Duisburg überzeugte die Jury mit einer Strategie, die den
wirtschaftlichen Strukturwandel der Stadt in konkrete Maßnahmen für
Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz übersetzt. Ein
Schwerpunkt ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und
mittlerer Unternehmen durch Künstliche Intelligenz und
Digitalisierung. Mit dem Programm "KI für KMU" unterstützt Duisburg
Betriebe dabei, digitale Lösungen zu entwickeln und in ihre
Geschäftsprozesse zu integrieren.
Weitere Maßnahmen fördern
die Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Geschäftsmodelle und die
Entwicklung neuer Innovationsprojekte entlang industrieller
Wertschöpfungsketten. Neben Duisburg wurden auch die rumänische
Region Nordost und die italienische Region Umbrien als Europäische
Unternehmerregionen 2027 ausgezeichnet.
Für den Preis
"Europäische Unternehmerregion" werden alle zwei Jahre EU-Gebiete
identifiziert und ausgezeichnet, die eine innovative Strategie zur
Förderung des Unternehmertums verfolgen. Das Label wurde in
Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission ins Leben gerufen.
idr
Duisburg bekommt erstes Taubenhaus
Die Stadt Duisburg geht neue Wege, um die Taubenpopulation in der
Innenstadt tierschutzgerecht zu regulieren. Im Bereich „Zum
Portsmouthplatz/Koloniestraße“ an der A59 entsteht in Kürze das
erste Duisburger Taubenhaus. Die neue Anlage soll bis Mitte November
2026 bezugsfertig sein. Im Umfeld des geplanten Standorts leben
mehrere Taubenschwärme.
Ziel des Pilotprojekts ist es, die
Tiere durch kontrollierte Fütterung und artgerechte Unterbringung
dauerhaft an das Taubenhaus zu binden. Sobald sie die dortigen
Nistplätze annehmen, werden ihre Eier kontinuierlich gegen Attrappen
ausgetauscht. So lässt sich der Nachwuchs der standorttreuen Vögel
wirksam und tierschutzgerecht begrenzen. Andere Städte wie Augsburg,
Köln oder Würzburg haben mit so einem Taubenhaus bereits gute
Erfahrungen gemacht.
Bei der Anlage handelt es sich um ein
sogenanntes Taubenloft. Der dafür umgebaute Container bietet Platz
für rund 180 Vögel und misst sechs Meter in der Länge, zwei Meter in
der Breite und zwei Meter in der Höhe. Für den täglichen Betrieb,
die Reinigung und die Fütterung kooperiert die Stadt Duisburg mit
dem Verein Stadttauben Duisburg e.V..
Der Verein war auch
maßgeblich an der Standortwahl beteiligt. Da Tauben sehr
standorttreu sind, muss das Taubenhaus im unmittelbaren
Einzugsgebiet der Schwärme stehen. Gleichzeitig muss der Standort
gut erreichbar sein. Umweltdezernentin Linda Wagner betont: „Das
Taubenhaus ist ein wichtiger Baustein, um die Population in der
Innenstadt langfristig und spürbar zu regulieren. Parallel müssen
aber auch private und öffentliche Gebäude so gesichert werden, dass
Tauben dort möglichst keine Nischen und Brutplätze mehr finden.
Ebenso wichtig ist die Mithilfe der Bevölkerung: Tauben sollten
außerhalb des Taubenhauses nicht gefüttert werden.“
Niederrhein: Wirtschaft legt zu - IHK: Aufschwung braucht Reformen
Die deutsche Wirtschaft wächst nach langer Zeit wieder.
Das zeigt sich auch am Niederrhein. Mehr Aufträge und staatliche
Investitionen verbessern die Stimmung. Der Konjunkturklimaindex der
Niederrheinischen IHK steigt auf 97 Punkte: der höchste Wert seit
drei Jahren.
„Die Wirtschaft zeigt sich zuversichtlich,
bleibt aber vorsichtig“, sagt Werner Schaurte-Küppers, Präsident der
Niederrheinischen IHK. „Unsere Industrie profitiert von einer
steigenden Nachfrage aus dem Ausland. Die zusätzlichen Ausgaben für
Sicherheit, Verteidigung und Infrastruktur sorgen für einen Schub
auch bei uns. Dass unsere Wirtschaft insgesamt zulegt, zeigt: Unser
Mittelstand und große Unternehmen sind stark – trotz heftigem
Gegenwind.“
„Ohne Reformen kein weiterer Aufschwung“ Der
Druck auf die Wirtschaft bleibt bestehen. „Die lange Trockenheit und
das Niedrigwasser haben unsere Unternehmen Millionen gekostet.
Besonders die ohnehin gebeutelte Stahl- und Chemieindustrie leidet
stark darunter. Auch die hohen Energiepreise bleiben ein Problem.
Viele Betriebe investieren weiter sehr vorsichtig. Sie prüfen, ob
sich neue Projekte am Standort rechnen“, betont Dr. Stefan
Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK.

Grafik: Niederrheinische IHK/Weissheiten Design.
Drei von
vier Betrieben sehen die hohen Energie- und Rohstoffpreise als
Geschäftsrisiko. Fast 70 Prozent nennen als weiteres Risiko die
wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. „Die Konjunkturdaten
machen Mut, ersetzen aber keine Reformen. Der Druck, Bürokratie
abzubauen und Investitionen anzukurbeln, bleibt hoch. Berlin muss
liefern, damit unsere Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben und der
Standort attraktiv bleibt. Ohne Reformen stoppt der Aufschwung,
bevor er richtig Fahrt aufgenommen hat“, so Werner Schaurte-Küppers.
Hintergrund zum Konjunkturbericht Der
Konjunkturklimaindex fasst die Geschäftslage und die -erwartungen
zusammen. Das langjährige Mittel liegt bei 103 Punkten. An der
Umfrage haben sich 201 Unternehmen mit 34.000 Beschäftigten
beteiligt.
Handwerkerbonus im Bundesrat - Verband
Wohneigentum: Bonus erhalten und Sanieren bezahlbar gestalten
Am morgigen Freitag befasst sich der Bundesrat mit dem
Einkommensteuerreformgesetz 2027. Darin steckt auch die Kürzung des
Steuerbonus für Handwerkerleistungen. Der Wirtschaftsausschuss der
Länderkammer rät, diese Kürzung zu streichen. Der Verband
Wohneigentum appelliert an die Länder, in ihrer Stellungnahme zum
Gesetzentwurf dieser Empfehlung zu folgen.
Am Freitag,
16.10.2026, berät der Bundesrat über das Einkommensteuerreformgesetz
2027. Das Bundeskabinett hatte den Entwurf am 2. September
beschlossen. Er sieht vor, die Steuerermäßigung für
Handwerkerleistungen (§ 35a Abs. 3 EStG) ab 2027 von 20 auf 15
Prozent zu senken und den jährlichen Höchstbetrag von 1.200 auf 900
Euro zu reduzieren.
In seiner Empfehlung an das Plenum will
der Wirtschaftsausschuss die geplante Kürzung komplett streichen. Er
argumentiert, ein niedrigerer Fördersatz sende in einer Phase
schwacher privater Investitionen ein falsches Signal und treibe
Aufträge in die Schwarzarbeit. Der gemeinnützige Verband
Wohneigentum unterstützt diese Linie ausdrücklich. Verena Örenbas
spricht sich für Empfehlung des Wirtschaftsausschusses aus

Verena Örenbas, Bundesgeschäftsführerin des Verbands Wohneigentum
(Foto) Verband), appelliert an die Länder, dieser Empfehlung zu
folgen: "Im Juli wurde die BEG-Förderung in Teilen gekürzt, jetzt
soll der Steuerbonus folgen. Wer so vorgeht, darf sich nicht
wundern, wenn dringend notwendige Instandhaltungen und Sanierungen
liegen bleiben oder ohne Rechnung erledigt werden.” Zweite
Kürzung innerhalb weniger Wochen
Seit dem 21. Juli 2026
gelten bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude niedrigere
Fördersätze. Nur 6 Wochen später hat das Kabinett die Kürzung des
Handwerkerbonus beschlossen. Der Verband Wohneigentum sieht darin
ein Muster. In beiden Fällen betreffen die Kürzungen Instrumente,
die private Instandhaltung und energetische Sanierung für
selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer bezahlbar machen.
Diese bekommen weniger Zuschuss bei der Förderung und weniger
Erstattung bei der Steuer, obwohl die Handwerkerkosten nicht sinken.
Droht beim Handwerkerbonus eine Bagatellgrenze?
Der
Finanzausschuss des Bundesrates geht in die entgegengesetzte
Richtung. Er bittet die Bundesregierung zu prüfen, ob § 35a EStG
eine sogenannte Wesentlichkeitsschwelle bekommen soll. Unterhalb
dieser Grenze wäre keine Steuerermäßigung mehr möglich. Die Wartung
der Heizung, eine kleinere Dachreparatur oder der Austausch einer
Tür könnten damit steuerlich wertlos werden. Der Verband
Wohneigentum lehnt eine solche Untergrenze ab. Örenbas: "Damit würde
der Bonus bei den regelmäßigen, kleineren Arbeiten wegfallen, die
ein Haus lange Sicht in einem gutem Zustand halten." Forderungen
des Verbands Wohneigentum
• Die Kürzung des Steuerbonus
streichen, wie es der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates empfiehlt
• Keine Untergrenze einführen, die kleinere Handwerkerrechnungen von
der Steuerermäßigung ausschließt • Falls die Kürzung kommt:
energetisch und klimarelevante Handwerkerleistungen davon ausnehmen
• Verlässliche, langfristig planbare Rahmenbedingungen für private
Sanierungsentscheidungen schaffen Tipp für Eigentümerinnen und
Eigentümer
Für die Steuer zählt das Jahr der Zahlung. Wer
Arbeiten noch 2026 ausführen lässt und die Rechnung in diesem Jahr
überweist, kann nach heutigem Stand den vollen Satz von 20 Prozent
nutzen. Barzahlungen werden nicht anerkannt.
Novemberprogramm im Kulturtreff Heimat 053 in Duisburg-Hochfeld
Der Kulturtreff Heimat 053 in Duisburg-Hochfeld lädt im November zu
vier Veranstaltungen rund um Heimat, gemeinschaftliches Engagement,
Musik und Literatur ein. Alle Veranstaltungen sind öffentlich, der
Eintritt ist frei.

Das Programm im November 2026 Donnerstag, 05.11., 18 Uhr |
Diskussion Das große Gespräch: Reden über Heimat Was ist Heimat?
Was macht aus einem Land ein Zuhause? Darüber möchten wir mit den
Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen. Veranstalter:
INFOGES Duisburg
Mittwoch, 11.11., 18 Uhr | Förderung
Die Förderfabrik Wer eine eigene Veranstaltung in der Heimat 053
umsetzen möchte, kann dafür 350 Euro Förderung erhalten. An diesem
Abend gibt es alle Informationen dazu. Veranstalter: INFOGES
Duisburg
Samstag, 14.11., 18 Uhr | Musik Acustic Pup
Puster Eine Coverband in Vierer-Besetzung. Veranstalter: Alf
„IcyRoses“
Donnerstag, 26.11., 17 Uhr | Literatur
Warum dieses Buch? Persönliche Geschichten, neue Perspektiven und
gemeinsamer Austausch: Literatur verbindet. Die Veranstaltung
schafft einen Raum für Geschichten, Gedanken und Begegnung.
Veranstalterin: Maria Fisum Fekadu
Der Kulturtreff Heimat
053 ist ein Gemeinschaftsprojekt in Duisburg-Hochfeld. Träger ist
die Institut für offene Gesellschaftsstudien Duisburg (INFOGES)
gGmbH. Gefördert wird das Projekt von der Alfried Krupp von Bohlen
und Halbach-Stiftung. Veranstaltungsort: Gerokstraße 1, 47053
Duisburg Eintritt: frei
Beginn der Vortragsreihe
„Stadtgeschichte donnerstags“: Von der Spätantike zur Pfalzgründung
Das Stadtarchiv lädt in Kooperation mit der
Mercator-Gesellschaft von Oktober bis Februar an neun Donnerstagen
zu thematisch abwechslungsreichen Vorträgen über die Duisburger
Stadtgeschichte ein. Forschende präsentieren ihre neuesten
Ergebnisse und eröffnen spannende Perspektiven auf die Vergangenheit
unserer Stadt.
Das Spektrum reicht von der spätantiken
Siedlungslandschaft über die Tausendjahrfeier in Duisburg 1925 bis
zur beruflichen Situation der Stahlarbeiter in den 1980er-Jahren. Am
22. Oktober beginnt der Archäologe Johannes Reller um 18.15 Uhr mit
einem Blick auf die Entwicklung des heutigen Stadtgebiets von der
Spätantike über die Merowingerzeit bis hin zum Ende der
Karolingerzeit und der Pfalzgründung.
Anhand von knapp 300
ausgewählten archäologischen Maßnahmen der vergangenen 200 Jahre,
neuen naturwissenschaftlichen Datierungen sowie der Auswertung von
Funden und Befunden zeichnet der Vortrag ein Bild der
frühmittelalterlichen Siedlungsstruktur in Duisburg.

C Uwe Köppen / Stadt Duisburg
Im Fokus stehen dabei die
Frage nach der Entstehung von Zentralorten, die Rolle des Rheins als
Verkehrs- und Handelsweg sowie Spuren von Eliten, frühem Fernhandel
und der Veränderung von Bestattungssitten. Veranstaltungsort für
alle Vorträge der Reihe „Stadtgeschichte donnerstags“ ist die
„DenkStätte“ im Gebäude des Stadtarchivs am Karmelplatz 5 am
Innenhafen. Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist allerdings auf maximal 60
Personen beschränkt.
Maurice Nowaczyk ist neuer
Bezirksdienstmitarbeiter für Rheinhausen Maurice
Nowaczyk ist der Neue im Bezirksdienst-Team. Der 27-Jährige ist
ab sofort neben Thorsten Mieden für den Bezirk Rheinhausen
zuständig. In seinem Bezirk leben mehr als 78.000 Menschen (Stand
31.12.2025) auf zirka 39 Quadratkilometern.
„Ich freue mich
auf die neue Aufgabe, die für mich im Wesentlichen darin besteht,
vor Ort ein verlässlicher Ansprechpartner für die Bürgerinnen und
Bürger, Gewerbetreibenden, Vereine, Schulen, Kitas, die Polizei
sowie weitere Institutionen zu sein“, sagt Nowaczyk. An Duisburg, so
erklärt der neue Bezirksdienstmitarbeiter, schätze er besonders die
Vielfalt.
Die Stadt vereine Industrie, Kultur und zahlreiche
Naherholungsgebiete mit den vielfältigen Seenlandschaften und den
Rheinauen. Es sei die Offenheit der Menschen und die starke
Verbundenheit zum Stadtteil, die Rheinhausen zudem so besonders
mache. „Das motiviert mich und erleichtert es mir, den Austausch
zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und den Behörden zu fördern und
weiterzuentwickeln. Ich freue mich, vor Ort als Ansprechpartner für
die großen und kleinen Anliegen da zu sein.“

Maurice Nowaczyk ist für den Bezirk Rheinhausen zuständig. Foto:
Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Nowaczyk hat nach seinem
Abitur ein Studium aufgenommen und dieses mit dem Bachelor of Laws
abgeschlossen. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport, unter
anderem Fußball und Joggen. „Darüber hinaus engagiere ich mich
ehrenamtlich im Tierheim Mönchengladbach.“
Der städtische
Bezirksdienst Die Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich
weitestgehend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs,
um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und
Gewerbetreibende zuzugehen. Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken
je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein.
Im jeweiligen Stadtbezirk ist auch geplant,
regelmäßig Mobile Wachen, beispielsweise auf verschiedenen
Wochenmärkten, sowie Infostände auf Stadtfesten anzubieten.
Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen und Anregungen loswerden.
Außerdem soll die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame
Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.
Maurice Nowaczyk kann – genau wie seine Kolleginnen und Kollegen
vom Bezirksdienst – jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen
werden. Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an
sad@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die
Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes
möglich. Weitere Informationen gibt es online unter
https://www.duisburg.de/bezirksdienst.
Frühe Hilfen Duisburg: Nächstes
Informationscafé startet Um den beruflichen
Wiedereinstieg nach der Elternzeit geht es beim kommenden
Informationscafé der Frühen Hilfen Duisburg. Los geht es am Freitag,
30. Oktober, um 9.30 Uhr in den Räumlichkeiten an der Schwanenstraße
5-7 in der Innenstadt (Eingang über Steinsche Gasse 2).
Zu
Gast sind an diesem Vormittag Jasmin Borgstedt sowie Heike Bruckmann
und Silke Martmann-Sprenger, die Beauftragten für Chancengleichheit
am Arbeitsmarkt beim Jobcenter und der Agentur für Arbeit. Unter
anderem stehen die Themen Karrierechancen auf dem Duisburger
Arbeitsmarkt, Stellensuche und Bewerbung, Beratungs- und
Coaching-Angebote sowie Fördermöglichkeiten zur beruflichen
Weiterentwicklung im Fokus.
Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen Duisburg
sind kostenfrei. Interessierte können sich bei Fragen telefonisch
unter 0203 283-983014 an das Team wenden.
MSV
Duisburg – Viktoria Köln: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen Viktoria Köln am
Sonntag, 18. Oktober, um 16.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena,
setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie
945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
ab Salmstraße Meiderich Abfahrt um 14.36, 14.46 und 14.56 Uhr ab
Bergstraße Meiderich Abfahrt um 14.41, 14.51 und 15.01 Uhr ab
Meiderich Bf Abfahrt um 14.45 bis 15.10 Uhr alle 5 Minuten ab
Großenbaum Bf Ost um 15.20 und 15.35 Uhr ab Betriebshof
Unkelstein um 14.28 bis 14.53 Uhr alle 5 Minuten Duisburg Hbf.
Verknüpfungshalle um 14.40 bis 16.05 Uhr alle 5 Minuten Ab
Businesspark Nord um 15.03 Uhr
Nach Spielende stehen am
Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles,
die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine
Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen
Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste,
die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die
Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

DVG-Foto
Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens
Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem
gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG
bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle
„Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus
Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und
„Meiderich Kirche“ zu nutzen.
Barocke Musik... beim
Konzert in Neudorf Am 25. Oktober um 17 Uhr erlebt das
Publikum im Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstraße 31, bei dem
Konzert „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ virtuose
Improvisations- und Verzierungskunst aus dem 16. und 17.
Jahrhundert.
Die renommierte Schweizer Barockgeigerin Anaïs
Chen, Gambist Rüdiger Kurz und Ada Tanir (Orgel und Spinett)
präsentieren auf historischen Instrumenten virtuose Musik aus der
Renaissance und dem Frühbarock. Im Mittelpunkt des Konzerts steht
eine anonyme Komposition mit Variationen über den Choral „Wie schön
leuchtet der Morgenstern“ für Violine und Basso continuo.
Auch weitere Beispiele aus dieser Zeit werden zu hören sein: Werke,
die Vokalmusik als Vorlage nutzen und daraus virtuose
Instrumentalstücke entstehen lassen. Neben ihrer Barockgeige bringt
Anaïs Chen auch eine Viola tenore mit, eine tiefe Bratsche nach
historischem Modell.
Die Evangelische Kirchengemeinde
Duisburg Hochfeld Neudorf lädt ein zu einem stimmungsvollen
Nachmittag voller barocker Klänge! Der Eintritt ist frei, Spenden
sind willkommen. Infos zur Gemeinde:
www.hochfeld-neudorf.de.

Die Schweizer Barockgeigerin Anaïs Chen (Foto: www.anais-chen.com,
Matteo Marotta).

Niedrigere Ernte und deutliche Preisanstiege bei
Kartoffeln • Für Verbraucherinnen und Verbraucher
verteuerten sich Kartoffeln im September 2026 um 11,3 % •
Erzeugerpreise von Speisekartoffeln im August 2026 um 61,5 %
gestiegen • Kartoffelernte 2026 mit voraussichtlich 10,4
Millionen Tonnen um ein Viertel gegenüber 2025 gesunken
Die
Kartoffelernte fällt 2026 nach Schätzungen deutlich geringer als im
Vorjahr aus, was Folgen für die Preise von Kartoffeln auf den
verschiedenen Wirtschaftsstufen hat. Im September 2026 mussten
Verbraucherinnen und Verbraucher für Kartoffeln 11,3 % mehr als im
Vorjahresmonat bezahlen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt.
Für verarbeitete Kartoffelprodukte wie Pommes
frites oder Ähnliches (tiefgefroren) hingegen lagen die Preise um
4,7 % unter dem Vorjahresmonat. Die Verbraucherpreise insgesamt
stiegen im September 2026 um 3,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat,
darunter Nahrungsmittel insgesamt um 0,4 %.
Stärkster
Anstieg der Erzeugerpreise von Speisekartoffeln seit August 2023
Ein Grund für die Steigerung der Verbraucherpreise von Kartoffeln
sind die deutlichen Preissteigerungen auf der vorgelagerten Stufe:
Die Erzeugerpreise von Speisekartoffeln lagen im August 2026 um
61,5 % über dem Vorjahresmonat. Das war der stärkste Anstieg der
Erzeugerpreise von Kartoffeln im Vergleich mit dem Vorjahresmonat
seit drei Jahren (August 2023: +114,6 % gegenüber August 2022).
Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt
sanken im August 2026 um 7,0 % gegenüber dem August 2025, darunter
stiegen jedoch die Erzeugerpreise für pflanzliche Produkte um
12,3 %.

Ernte, Anbaufläche und Ertrag von Kartoffeln 2026 gesunken Die
Ernte von Kartoffeln wird im Jahr 2026 nach vorläufigen Ergebnissen
mit 10,4 Millionen Tonnen knapp ein Viertel (-24,8 %) unter der
Ernte des Vorjahres (13,9 Millionen Tonnen) liegen. Der Rückgang ist
nicht nur auf die um 11,1 % auf 268 300 Hektar verringerte
Anbaufläche zurückzuführen (2025: 301 800 Hektar).
Auch die
Erträge je Hektar fallen im Jahr 2026 voraussichtlich deutlich
geringer aus als im Vorjahr: Für 2026 wird mit 38,9 Tonnen je Hektar
gerechnet, 2025 waren es 46,0 Tonnen je Hektar. Das entspricht einem
Rückgang von 15,4 %. Grund dafür dürften vor allem die extreme Hitze
und Trockenheit des diesjährigen Sommers sein.
Deutschland
bei Kartoffeln Selbstversorger In Deutschland werden deutlich
mehr Kartoffeln erzeugt, als für den Bedarf im Land benötigt werden:
Der Selbstversorgungsgrad mit Kartoffeln lag nach vorläufigen
Angaben der Bundesanstalt
für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im
Wirtschaftsjahr 2024/25 bei 145 %. Ein großer Teil der Kartoffeln
und Kartoffelprodukte wird also nicht für den heimischen Markt
erzeugt, sondern exportiert.
ZEV mahnt
MietSofort.de ab – Irreführende Registrierung Das
Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV) hat das Unternehmen
Subscription Cancel LTD, Betreiber der Plattform MietSofort.de,
abgemahnt. Zahlreiche Verbraucherinnen und Verbraucher hatten sich
über Zahlungsaufforderungen in Höhe von 79 Euro beschwert. Die
Rechtsdurchsetzung des ZEV stellte bei der Prüfung des
Anmeldeprozesses mehrere Verstöße gegen
Verbraucherschutzvorschriften fest.
 Für
die Registrierung verlangt MietSofort 79 Euro. Foto: Mclittle /
Adobe Stock
79 Euro für die Registrierung MietSofort.de
bietet die Suche nach Zimmern, Wohnungen und Häusern zur Miete an.
Wer Kontakt zu einem Vermieter aufnehmen möchte, muss sich
registrieren. Dafür werden 79 Euro berechnet. Nach Auffassung des
ZEV ist die Kostenpflichtigkeit im Bestellprozess nicht hinreichend
erkennbar. So wird der Bestellbutton zunächst mit „Zugang
freischalten“ hervorgehoben.
Erst danach folgt die
gesetzlich vorgesehene Formulierung „zahlungspflichtig bestellen“.
Auch der Preis wird nicht deutlich genug angegeben. Nach Auffassung
des ZEV kommt daher kein wirksamer Vertrag zustande. Weitere
Beanstandungen betreffen Informationspflichten und Klauseln in den
Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Hier sehen Sie einen
Screenshot des Bestellvorgangs.
ZEV fordert Unterlassung
Das ZEV hat das in Bulgarien ansässige Unternehmen Subscription
Cancel LTD aufgefordert, die beanstandeten Geschäftspraktiken zu
unterlassen und eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben.
Gibt das Unternehmen keine ausreichende Erklärung ab, behält sich
das ZEV weitere rechtliche Schritte vor. Als qualifizierte
Einrichtung für die kollektive Rechtsdurchsetzung geht das ZEV gegen
systematische Verstöße gegen Verbraucherrechte in Europa vor.
Was Betroffene tun können Wer eine Zahlungsaufforderung von
MietSofort erhalten hat, sollte der Forderung gegenüber dem
Unternehmen schriftlich widersprechen. Erhält man anschließend einen
Inkassobrief, sollte man auch einmal gegenüber dem
Inkassounternehmen schriftlich widersprechen.
Weitere Informationen zum
Vorgehen für Betroffene gegen MietSofort. Neue Website der
Rechtsdurchsetzung Die Rechtsdurchsetzung des ZEV hat einen eigenen
Webauftritt. Unter
eu-sammelklagen.de finden sich die Verfahren des ZEV,
Informationen zu Abmahnungen und Klagen sowie Wissenswertes zur
kollektiven Rechtsdurchsetzung in Europa. Verbraucherrechtsverstöße
bei Unternehmen im EU-Ausland können über ein Kontaktformular
gemeldet werden.
https://www.eu-sammelklagen.de/themen/unsere-verfahren/mietsofort/
HANDVERLESEN | Vertragt euch! - Pierre Glendinning
Donnerstag, 15. Okt. 2026, 19:00 Uhr.
Eintritt: solidarische Hutsammlung
Das Programm der vielen Gesichter und Figuren. Alle Menschen werden
Brüder. Oder Schwestern. Ein uralter Menschheitstraum. Aber ist das
realistisch?
Pierre schlüpft in rasantem Wechsel in die verschiedensten Rollen.
Heraus kommt ein Panoptikum der anspruchsvollsten Trottel der
Gegenwart.
Wer mit dem Leben nicht immer so gut zurecht kommt, hier findet man
Verbündete. "Sein feiner Blick für Alltagsabsurditäten trifft mitten
ins Herz und
klingt noch lange über den Applaus hinaus nach." (Uta Bammel)
"Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll: den Schauspieler,
seine
intelligenten Texte – jedenfalls: große Komik vom Feinsten!"
(Johannes
Geffert)
360-Grad-Konzert im Homberger Rathaus
Die Reihe „Musik im Rathaus“ geht in die nächste Runde:
Am Samstag, 24. Oktober, lädt die Bezirksverwaltung Homberg um 19
Uhr zum Konzert des Indie-Pop-Duos „Parakeets“ in den Sitzungssaal
des Homberger Rathauses am Bismarckplatz 1 ein. Der Einlass startet
um 18.30 Uhr.
Parakeets, das sind die Geschwister Julius und
Merle Eckardt, die mit ihrem unverwechselbaren Mix aus akustischem
Indie-Pop, mehrstimmigem Gesang, Saxofon, Jazz-Einflüssen und
Live-Looping seit Jahren ihr Publikum begeistern. Nach mehr als 130
Konzerten im In- und Ausland und der Veröffentlichung ihres
Debütalbums „Better Late Than Never“ im Februar 2026 stehen die
beiden für authentische Musik, ehrliche Geschichten und eine
intensive Bühnenpräsenz.
Der Abend findet als
360-Grad-Konzert statt und verspricht damit ein außergewöhnliches
Klangerlebnis. Durch die besondere Anordnung im Sitzungssaal
entsteht eine unmittelbare Nähe zwischen den Künstlern und dem
Publikum, die den warmen, atmosphärischen Sound des Duos besonders
eindrucksvoll zur Geltung bringt. Der Eintritt zum Konzert ist frei.
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird jedoch um
vorherige Anmeldung gebeten. Interessierte können sich per EMail an
kultur.homberg@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-
987892 anmelden.
Workshop „Adventszauber im Rathaus –
Außergewöhnliche Adventskränze gestalten“ in Walsum Die
Bezirksverwaltung Walsum lädt am Dienstag, 17. November, von 17 bis
21 Uhr zu einem vierstündigen Workshop unter dem Motto
„Adventszauber im Rathaus – Außergewöhnliche Adventskränze
gestalten“ in den Sitzungssaal des Bezirksrathauses auf der
Friedrich-Ebert-Straße 152 ein. Natur- und Kreativbegeisterte haben
unter fachkundiger Anleitung die Gelegenheit, sich von zwei
Musterkränzen inspirieren zu lassen, eigene Ideen zu entwickeln und
ihren persönlichen Adventskranz anzufertigen.
Ob modern und
ausgefallen mit Kunstfell und Lichterketten oder klassisch und
traditionell mit Schleifen, Dekorationselementen und natürlichen
Materialien – die Teilnehmenden gestalten individuelle und
stimmungsvolle Adventskränze für die Vorweihnachtszeit. Der Workshop
bietet die Möglichkeit, die eigene Kreativität auszuleben,
handwerkliche Techniken kennenzulernen und die Vielfalt natürlicher
Materialien auf besondere Weise zu erleben. Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich.
Die Teilnehmenden werden gebeten, ihre Kerzen
für die Adventskränze selbst mitzubringen. Sämtliche weiteren
Materialien werden zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme ist
kostenlos. Die Zahl der Plätze ist auf 15 begrenzt. Eine Anmeldung
ist bis Freitag, 6. November, per E-Mail an
kultur.walsum@stadtduisburg.de oder telefonisch unter 0203
283-987894 erforderlich. Nach Ende der Anmeldefrist erhalten alle
angemeldeten Personen weitere Informationen zur Veranstaltung
Charlotte Brinkmann zu Gast
beim Literaturabend in Untermeiderich Die
Evangelische Kirchengemeinde Duisburg-Meiderich lädt zum
nächsten kulturellen Leckerbissen in das Begegnungscafé
„Die Ecke“, Horststr. 44a: Dort ist am 20. Oktober um 19
Uhr Charlotte Brinkmann zu Gast.
Sie liest aus
ihrem Buch „Trotz allem schöne Momente“, in dem es um
ihren Ehemann Rudi geht, der nach einem Fahrradunfall zum
Pflegefall wird... und wie auch sie diese schwere Zeit
übersteht. Interessierte sind herzlich zum Literaturabend
eingeladen, der Eintritt ist frei.
Mehr Infos hat
Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des
Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail:
detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter
www.kirche-meiderich.de.

Das Begegnungscafé „DIE ECKE“ Untermeiderich (Foto:
www.kirche-meiderich.de).

NRW: Private Haushalte gaben 2023 im Schnitt 11 Euro
mehr im Monat für Brot und Brötchen aus als 10 Jahre zuvor
* 32 Euro wurden monatlich für Brot und Brötchen aufgewendet
* Mehr als die Hälfte (54,8 %) dieser Ausgaben entfiel auf Brötchen,
Croissants und Frühstücksgebäck (2013: 45,7 %) * Die
durchschnittlich gekaufte Brotmenge lag 2023 mit 3.490 Gramm je
Haushalt und Monat um 18,5 % bzw. 790 Gramm niedriger als 2013
Die privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2023
durchschnittlich 32 Euro pro Monat für Brot und Brötchen ausgegeben.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt anlässlich des Internationalen Tages des Brotes am
16. Oktober mitteilt, entfiel mit 54,8 % mehr als die Hälfte dieser
Ausgaben auf Brötchen, Croissants und Frühstücksgebäck.
Weitere 17,8 % der Ausgaben entfielen auf Roggen-, Misch- und
Knäckebrot. Der Anteil von Weiß- und Toastbrot lag bei 12,2 %. Für
Schrot- und Vollkornbrot einschließlich Pumpernickel wurden 9,1 %
aufgewendet.

Anteil der Ausgaben für Brötchen, Croissants und
Frühstücksgebäck gestiegen Im Jahr 2013 hatten die privaten
Haushalte in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 21 Euro pro Monat
für Brot und Brötchen ausgegeben. 10 Jahre später waren es mit
durchschnittlich 32 Euro monatlich 11 Euro mehr. Der Anteil der
Ausgaben für Brot und Brötchen an den gesamten
Nahrungsmittelausgaben blieb dabei nahezu unverändert: Er lag 2023
bei 9,6 % gegenüber 9,2 % im Jahr 2013.

Auch die Verteilung der Ausgaben auf Brot und Brötchen
unterscheidet sich im Zehnjahresvergleich. Im Jahr 2013 entfielen
54,3 % der Ausgaben auf Brot und 45,7 % auf Brötchen und Ähnliches.
Im Jahr 2023 lag der Anteil von Brot bei 45,2 %, während die
Ausgaben für Brötchen stiegen und mit 54,8 % mehr als die Hälfte
ausmachten.
Gekaufte Brotmenge 2023 um 18,5 % niedriger als
2013 Im Jahr 2023 kauften die privaten Haushalte in
Nordrhein-Westfalen durchschnittlich circa 3.490 Gramm Brot pro
Monat. Im Jahr 2013 waren es rund 4.280 Gramm. Damit lag die
durchschnittlich gekaufte Brotmenge 2023 um 18,5 % niedriger als
10 Jahre zuvor.

Den größten Rückgang gab es bei Schrot- und Vollkornbrot
einschließlich Pumpernickel: Hier lag die durchschnittliche
monatliche Menge 2023 bei 610 Gramm gegenüber 990 Gramm im Jahr
2013.
DB Fahrplan 2027: stabile Preise, neue innerdeutsche und mehr
europäische Verbindungen • Vom
10. Juli bis 15. Oktober Strecke Duisburg–Essen–Bochum–Dortmund
wegen Bauarbeiten gesperrt
Bundesminister Alexander
Schweitzer für Bärbel Bas im Amt Im Anschluss an seine
Amtseinführung hat der neue Bundesminister für Arbeit und Soziales,
Alexander Schweitzer, heute die Parlamentarischen
Staatssekretärinnen Kerstin Griese und Katja Mast ernannt. Beide
hatten diese Funktion bereits unter Bundesministerin Bärbel Bas
inne. Auch Natalie Pawlik wurde in ihrer Funktion als Beauftragte
für Migration, Flüchtlinge und Integration erneut ernannt.
125 Jahre Stadtbibliothek
Duisburg: Großer Aktionstag im Stadtfenster
Stadtbibliothek öffnete am
14. Juli 2015 im Stadtfenster Wer erinnert sich
noch an die alte Stadtbibliothek im Kantpark? Dort wo es heute
Gastronomie gint. Das war praktisch auf den Weg zur Schule mitten
durch den Park, als das Lehmbruck Musueum noch nicht in der Planung
war.

BZ-Foto haje 2015
Nun
feiert die Stadtbibliothek Duisburg ihr 125-Jähriges mit einem
großen Aktionstag in der Zentralbibliothek im Stadtfenster,
Steinsche Gasse 26. Am Samstag, 24. Oktober, erwartet Besucherinnen
und Besucher von 11 bis 15 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit
Führungen, Mitmachaktionen, Musik, Kreativangeboten und Einblicken
hinter die Kulissen.

„Die Geschichte der Stadtbibliothek ist auch ein Stück Duisburger
Stadtgeschichte“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Seit 125
Jahren ist sie ein Garant für gesellschaftlichen Zusammenhalt und
eröffnet Generationen den Zugang zu Bildung, Wissen und Kultur.
Dabei ist sie stets mit der Zeit gegangen und hat auch für die
Zukunft am Stadtfenster einen hochattraktiven und modernen
Standort.“

Heike Leonhard ist Kursleiterin im "SchoKi-Programm" und ließt mit
"Schoßkindern" im Altern von 2-3 Jahren in der Stadtbibliothek. Die
Duisburger Stadtbibliothek feiert dieses Jahr ihr 125 jähriges
Bestehen. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Eröffnet wird
der Aktionstag mit Musik sowie Grußworten von Bürgermeisterin
Edeltraut Klabuhn und Astrid Neese, Beigeordnete für Bildung, Arbeit
und Soziales. Neese erklärt: „Die Stadtbibliothek begleitet Menschen
in Duisburg von den ersten Bilderbüchern bis zum lebenslangen
Lernen. Mit ihren Angeboten schafft sie Bildungschancen für alle
Generationen und ist ein wichtiger Partner für Schulen, Familien und
alle, die sich weiterentwickeln möchten.“

Das kleinste Buch der Stadtbibliothek.: „De consolatione
philosophiae“ von Anicius Manlius Severinus Boethius. Die
Besucherinnen und Besucher können bei Führungen Bereiche entdecken,
die sonst nicht öffentlich zugänglich sind, oder außergewöhnliche
Schätze der Sammlung „Historische und Schöne Bücher“ aus mehreren
Jahrhunderten Buchgeschichte erleben. Auch das Schulmedienzentrum,
das Schulen und Lehrkräfte in Duisburg unterstützt, öffnet seine
Türen.

Buchreparatur in der Stadtbibliothek, verschmutzte Softcover-Bücher
werden beschnitten.
Zahlreiche Mitmachangebote sorgen zudem
für Unterhaltung: unter anderem ein Roboterrennen, ein
Bibliotheks-Quiz, ein Schachturnier, Book-SpeedDating mit
Buchempfehlungen des Bibliotheksteams, eine GreenscreenFotoaktion
zur Geschichte der Bibliothek sowie Virtual-Reality-Angebote in der
„MachBar“. Kreative können in der Jubiläumsbastelwerkstatt aktiv
werden oder gemeinsam mit den „Flinken Nadeln“ Lesezeichen häkeln.

Buchreparatur in der Stadtbibliothek, kaputte Ringbücher werden mit
selbsthergestellten Ersatzteilen aus dem 3 D Drucker in Stand
gesetzt.
Auch die Kleinsten kommen auf ihre Kosten:
Bilderbuchkinos, mehrsprachige Vorleseangebote mit anschließendem
Basteln sowie zahlreiche weitere Aktionen laden Kinder zum Mitmachen
ein. Beim Blockflöten-Ad-hocOrchester können Interessierte mit ihrer
eigenen Blockflöte spontan Teil eines Jubiläumsorchesters werden
können.
Besonders attraktiv für Neu-Interessenten: Wer sich
am Aktionstag erstmalig für einen Bibliotheksausweis anmeldet,
erhält einen Schnupperausweis und kann die Stadtbibliothek sechs
Monate lang kostenfrei nutzen. Der Eintritt zu allen Angeboten ist
frei. Alle Informationen sind auf www.stadtbibliothek-duisburg.de zu
finden.
Internationale Gartenausstellung 2027:
Wirtschaftsbetriebe Duisburg suchen Volunteers für die IGA 2027
Neben den gärtnerischen Ausstellungsbereichen der IGA
2027 präsentieren die Wirtschaftsbetriebe Duisburg mehrere eigene
Themenflächen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem blau-grüne
Infrastruktur, zirkuläres Bauen und Kreislaufwirtschaft. Die
Ausstellungen sollen zeigen, wie nachhaltige Lösungen für die Stadt
von morgen konkret aussehen und welche Rolle die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg dabei übernehmen.
Für die Betreuung dieser
Flächen werden engagierte Volunteers gesucht. Zu ihren Aufgaben
gehört es, Besucherinnen und Besucher zu begrüßen, Informationen zu
den Ausstellungsinhalten zu geben, Fragen zu beantworten und das
Team vor Ort zu unterstützen. Gleichzeitig sollen sie dazu
beitragen, eine freundliche und einladende Atmosphäre auf den
Flächen zu schaffen.
Fachwissen ist keine Voraussetzung.
Die Volunteers werden vor ihrem Einsatz auf ihre Aufgaben
vorbereitet und mit den wichtigsten Informationen zu den jeweiligen
Themen vertraut gemacht. Wichtig sind vor allem Freude am Kontakt
mit Menschen, Offenheit und Interesse an den Themen der IGA und der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
„Die Ausstellungsflächen
sollen nicht nur informieren, sondern dazu einladen, sich mit den
Themen auseinanderzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Dafür sind engagierte Volunteers ein wichtiger Teil des Auftritts
der Wirtschaftsbetriebe Duisburg auf der IGA“, sagt Birgit Geith,
vom Projektbüro des IGA-Teams der Wirtschaftsbetrieben Duisburg.
Für die Volunteers bietet der Einsatz zugleich die
Möglichkeit, die IGA 2027 aus einer besonderen Perspektive
kennenzulernen und Teil eines außergewöhnlichen Ereignisses für
Duisburg zu sein. Weitere Informationen finden Sie auch auf der
Webseite
https://www.iga2027-duisburg.de.
Freie Wege
für die Wirtschaft - IHK und Euregio fordern: Grenzen überwinden
Der Niederrhein und die Niederlande sind wirtschaftlich eng
verbunden. Zum 55-jährigen Jubiläum der Euregio Rhein-Waal
diskutierten Vertreter aus Politik und Wirtschaft über die Zukunft
des Wirtschaftsraums. Die Niederrheinische IHK lud zur Veranstaltung
„Logistics Beyond Borders“ nach Duisburg ein. Mit dabei: Die
niederländische Generalkonsulin Hannah Tijmes und
NRW-Verkehrsstaatssekretär Viktor Haase.

Foto Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov
„Unsere
Unternehmen denken nicht in Staatsgrenzen. Sie planen in
Lieferketten, Märkten und Kundenbeziehungen. Damit das funktioniert,
brauchen sie Verkehrswege und Regeln, die so funktionieren.
Grenzkontrollen stehen für Abschottung und schränken Warentransporte
ein. Zudem behindern sie die Pendler von hier nach dort. Wir
brauchen einfache und verlässliche Abläufe innerhalb Europas“,
betont Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der
Niederrheinischen IHK, bei der Euregio Rhein-Waal Vorstandsmitglied
und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft.
Die
niederländische Generalkonsulin Hannah Tijmes betonte, wie wichtig
ein reibungsloser Warenfluss für die Wirtschaft ist. Dieser benötige
einen weitgehend ungehinderten grenzüberschreitenden Verkehr. „Ein
Vorgehen an den Grenzübergängen, das den unterschiedlichen
Anforderungen gerecht wird, die an den grenzüberschreitenden Verkehr
gestellt werden können, ist sehr willkommen.“
NRW-Verkehrsstaatssekretär Viktor Haase versicherte, dass sich das
Land für weniger Hürden einsetzt: „Eine starke Wirtschaftsregion
braucht Verkehrswege, auf die sich Unternehmen jeden Tag verlassen
können. Dafür arbeiten wir täglich an schnellerer Planung und
zügigem Bau. Gerade im deutsch-niederländischen Grenzraum ist das
entscheidend.“
Wasserstraßen müssen verlässlich bleiben
Für Industrie, Handel und Logistik am Niederrhein ist die
Wasserstraße ein zentraler Standortfaktor. Niedrigwasser-Perioden
zeigen deutlich: Wenn Schiffe weniger laden können oder Transporte
ausfallen, brauchen Unternehmen dringend belastbare Alternativen auf
Schiene und Straße. Andreas Kochs, Geschäftsführer der Euregio,
machte deutlich: „Seit 55 Jahren arbeitet die Euregio daran, Grenzen
im Alltag zu überwinden. Das gilt auch für die Wirtschaft. Der Rhein
muss als europäische Wasserstraße in Deutschland und den
Niederlanden leistungsfähig bleiben.“
Zur Euregio
Rhein-Waal: Die Euregio Rhein-Waal ist ein öffentlich-rechtlicher
deutsch-niederländischer Zweckverband mit 50
Mitgliedsorganisationen. Dazu zählen unter anderem Kommunen,
regionale Behörden und Handelskammern aus der Grenzregion.
Buchholzer Bücherzirkel
Die Bezirksbibliothek Buchholz an der
Sittardsberger Allee 14 lädt am Mittwoch, 14. Oktober, um 17 Uhr zum
Bücherzirkel ein. Die Duisburger Journalistin Sabine Justen freut
sich auf einen regen Austausch mit ihren Gästen. Alle, die gerne
lesen und immer auf der Suche nach aktuellen Titeln und gutem
Lesestoff sind, sind herzlich eingeladen.
Bei einer Tasse Kaffee sind alle Genres willkommen, ob anspruchsvoll
oder unterhaltsam, Sachbuch oder Roman, Liebesgeschichte, Krimi oder
Thriller. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist bequem
online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder
telefonisch unter 0203 283-7284. Die Öffnungszeiten sind dienstags
bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von
10 bis 13 Uhr.
Kreativ gestaltete Nistkästen bekommen ein neues Zuhause
Mit einem „bunten Vogelfest“ werden am
Mittwoch, 14. Oktober, die in einem Projekt von Kindern kreativ
gestalteten Nistkästen am Bezirksamt Süd an der Sittardsberger Allee
14 aufgehängt. Los geht es um 16 Uhr. Das rund 90- minütige Programm
steht unter dem Motto „Unsere Nistkästen ziehen ein!“.
Neben der gemeinsamen Einweihung erwartet die kleinen Besucher
Kinderschminken. An drei einfachen Mitmachstationen können sie einen
bunten Vogel auf Papier gestalten, versteckte Vögel auf einem
Suchbild entdecken und spielerisch lernen, was gut für die Natur
ist. „Die von den Kindern gestalteten Nistkästen verbinden auf
wunderbare Weise Kreativität und gelebten Naturschutz.
Die jungen Künstlerinnen und Künstler verschönern damit nicht nur
unseren Bezirk, sondern schaffen zugleich neue Nistmöglichkeiten für
heimische Vögel. Dieses Engagement verdient Anerkennung und zeigt,
wie bereits kleine Ideen einen sichtbaren Beitrag für unsere Umwelt
leisten können“, erklärt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske. Das
Projekt wurde mit Blick auf die Internationale Gartenausstellung
2027 entwickelt.
Ziel war es, durch individuell gestaltete Nistkästen auf die IGA
hinzuweisen und gleichzeitig Familien für Natur-, Vogel- und
Artenschutz zu sensibilisieren. Unter der Leitung der
freiberuflichen Künstlerin Lorena Barbian gestalteten zwölf Kinder
gemeinsam mit ihren Familien die Nistkästen. Die Veranstaltung
richtet sich an Familien mit Kindern.
Die Teilnahme und sämtliche Angebote sind kostenfrei; eine Anmeldung
ist nicht erforderlich. Rückfragen beantwortet Freia Kollar
telefonisch unter 0203 283-987819 sowie per E-Mail an
kultur.sued@stadt-duisburg.de
„KartenKiez“ lockt Sammelkarten-Fans nach Homberg
Zur letzten Sammelkarten-Tauschbörse in diesem Jahr öffnen sich die
Türen des Bezirksrathauses Homberg am Bismarckplatz 1 am Mittwoch,
14. Oktober, von 16 bis 19 Uhr. Beim „KartenKiez“ können
Interessierte sämtlicher Altersklassen ihre Sammelkarten tauschen
und neue Kontakte zu anderen Sammlern herstellen.
Ob Pokémon, Star Wars oder Panini: Alle Arten von Karten sind
willkommen. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Kaltgetränke und Süßigkeiten stehen bereit. Der
kommerzielle Handel mit Sammelkarten ist nicht gestattet. Für
Rückfragen steht das Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter
0203 283-987892 sowie per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de
zur Verfügung.
Klassik-Preis für Duisburger Philharmoniker und Konzerthaus
Dortmund Der Opus Klassik geht in diesem Jahr zweimal
ins Ruhrgebiet. Die Duisburger Philharmoniker wurden am Wochenende
in der Kategorie "Klassik ohne Grenzen live" ausgezeichnet, das
Konzerthaus Dortmund erhielt einen Preis für das "Innovative Konzert
des Jahres".
Beim "Marxloh Music Circus" machen die
Duisburger Philharmoniker seit 2023 gemeinsam mit Musikern und
Künstlern aus Marxloh die musikalische Vielfalt der Stadt hör- und
erlebbar.
Klassische Konzertmusik begegnet türkischen,
kurdischen, armenischen, indischen und arabischen musikalischen
Traditionen. In Workshops, Jam-Sessions und gemeinsamen Proben
erforschen die Beteiligten unterschiedliche Klangkulturen und
entwickeln daraus neue transkulturelle Arrangements und
Konzertformate. Das Konzerthaus Dortmund wurde für sein
Slow-Festival gewürdigt.
Das Festival setzte bewusst einen
Kontrapunkt zum schnelllebigen Alltag: 32 Stunden Musik,
einschließlich einer musikalischen Nachtwache, luden das Publikum
dazu ein, sich Zeit zu nehmen, zuzuhören und Musik auf besondere
Weise zu erleben. Der Opus Klassik zählt zu den bedeutenden
Auszeichnungen für klassische Musik in Deutschland. Ausrichter ist
die Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik gGmbH. idr
Informationen:
http://www.opusklassik.de
Bei Stromausfall im
Dunkeln sitzen? Jeder Zweite fühlt sich schlecht vorbereitet
Das Smartphone lädt über Nacht, Nachrichten sind jederzeit abrufbar
und ein Griff zum Lichtschalter genügt, um sich zu Hause
zurechtzufinden. Wie sehr das alles vom Strom abhängt, fällt im
Alltag kaum auf. Erst wenn er ausbleibt, werden Alternativen wichtig
– zunächst für Licht und Informationen, später auch für die nächste
Mahlzeit oder das Nachladen leerer Akkus.
Zum
Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober
richtet Vergleich.org den Blick deshalb auf die Vorbereitung zu
Hause. Der Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto
„Resilience Starts at Home“.
Die aktuelle Umfrage unter 518
Befragten zeigt: Gut die Hälfte fühlt sich auf einen länger
andauernden oder mehrtägigen Stromausfall eher schlecht oder
überhaupt nicht vorbereitet (51,5 Prozent). Dabei sind viele
hilfreiche Geräte bereits vorhanden, doch die Ausstattung allein
gibt noch keine Sicherheit. In der Themenwelt „Vorsorge
bei Stromausfall“ finden Sie Tipps für die passende Ausstattung
zu Hause.

VGL/KI-generiert
Lichtquellen und
Powerbanks sind weit verbreitet Fällt das Licht aus, haben viele
bereits eine Alternative zur Hand: 79 Prozent verfügen über eine
Taschenlampe,
Stirnlampe oder batteriebetriebene Leuchte. Die
Leuchte vom
Campingausflug kann den Küchentisch erhellen, während eine
Stirnlampe beim Suchen im Schrank beide Hände frei lässt. Fast
ebenso verbreitet sind Kerzen samt Streichhölzern oder Feuerzeug (77
Prozent).
Gut die Hälfte besitzt außerdem eine
Powerbank als
kleine Stromreserve (53 Prozent). Eine vorhandene Lichtquelle
bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sich Haushalte auf einen
längeren Stromausfall vorbereitet fühlen: Unter den Befragten mit
einer Taschenlampe, Stirnlampe oder batteriebetriebenen Leuchte
geben 53 Prozent an, eher schlecht oder überhaupt nicht gerüstet zu
sein.
Licht deckt zwar einen wichtigen Bedarf ab, doch zum
Alltag ohne Strom gehört mehr. Nur gut jeder Fünfte hat ein
netzunabhängiges Radio Neben Licht braucht es verlässliche
Informationen: Wie groß ist der betroffene Bereich und wann kommt
der Strom voraussichtlich zurück?
Solange Internet und
Mobilfunk verfügbar bleiben, liefert das Smartphone aktuelle
Nachrichten. Ohne Netzzugang fallen auch Radio-Apps aus, die ihre
Programme online übertragen. Ein eingebauter Radioempfänger
ermöglicht dagegen den Empfang unabhängig vom Internet. Ein Radio
mit Batteriefach oder ein
Kurbelradio
kann dann weiterhelfen.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz
und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt solche Geräte, um
Behördenmeldungen ohne Steckdose und Internet zu empfangen. Während
viele Haushalte bereits eine netzunabhängige Lichtquelle besitzen,
ist ein solches Radio deutlich seltener vorhanden (22 Prozent).
Zugleich wünschen sich 19 Prozent am ehesten mehr Orientierung dazu,
wie sie ohne Internet und Mobilfunk informiert bleiben können. Ein
erster Schritt ist, das vorhandene Radio auszuprobieren und zu
prüfen, ob der Empfang funktioniert und die Bedienung vertraut ist.
Für längere Stromausfälle fehlen häufiger Alternativen Bei
einem längeren Stromausfall braucht es auch Möglichkeiten, leere
Akkus nachzuladen und andere Geräte weiter zu nutzen. Eine tragbare
Powerstation,
die 13 Prozent der Befragten besitzen, kann auch Geräte mit
Netzstecker mit Strom versorgen. Die Leistung einer Powerstation
bestimmt, welche Geräte sie versorgen kann, während die gespeicherte
Energiemenge und der Verbrauch der angeschlossenen Geräte darüber
entscheiden, wie lange der Strom ausreicht.
Zwölf Prozent
besitzen außerdem ein
Solarladegerät
oder mobiles Solarpanel, dessen Energieertrag unter anderem von der
Sonneneinstrahlung abhängt. Spätestens zur nächsten Mahlzeit wird
auch eine Alternative zum elektrischen Herd wichtig. Einen Camping-
oder Gaskocher
samt Brennstoff haben 18 Prozent zu Hause – hier kann Ausrüstung aus
der Freizeit auch bei einem Stromausfall weiterhelfen.
Da
viele dieser Kocher ausschließlich für den Einsatz im Freien
vorgesehen sind, braucht es dafür einen geeigneten Platz, etwa auf
dem Balkon oder im Garten. Fehlt diese Möglichkeit, erleichtern
Lebensmittel, die auch kalt schmecken, die Versorgung ohne Herd.
Auch beim Warmhalten helfen einfache Alternativen: Fällt zusätzlich
die Heizung aus, tragen warme Kleidung, Decken oder
Schlafsäcke
zunächst dazu bei, die Körperwärme zu halten.
Fast jeder
Dritte sucht Orientierung bei der Grundausstattung Am häufigsten
wünschen sich die Befragten Orientierung dazu, welche
Grundausstattung für ihren Haushalt sinnvoll ist (31 Prozent). Ein
Blick auf die eigenen Gewohnheiten hilft einzuschätzen, was auch
ohne Strom gebraucht wird und welche Geräte dafür bereits zur
Verfügung stehen. Ergänzende Hinweise bieten die BBK-Ratgeber zu
Stromausfällen und
Informationen in der Krise.
Die Geräte gelegentlich
auszuprobieren, macht ihre Bedienung vertraut und hilft, mögliche
Probleme frühzeitig zu erkennen. Damit sie einsatzbereit bleiben,
sollten Akkus nach Gebrauch geladen werden. Ein fester Platz für die
Ausstattung samt passenden Ersatzbatterien und Zubehör erleichtert
zudem den Zugriff bei einem Stromausfall. Die Umfrage zeigt, dass
viele Haushalte bei der Vorbereitung auf einen Stromausfall nicht
bei null anfangen.
Entscheidend ist, die vorhandene
Ausstattung sinnvoll zu nutzen und zu wissen, welche Möglichkeiten
sie im Ernstfall bietet. So wird auch deutlich, was noch fehlt und
sinnvoll ergänzt werden kann. Quellenangabe Vergleich.org: Umfrage
zur Vorbereitung auf Stromausfälle vom 09.10.2026 (518 Befragte;
Mehrfachnennungen bei der Frage zur vorhandenen Ausstattung
möglich).
UNDRR: Internationaler Tag der
Katastrophenvorbeugung 2026 (13. Oktober; Jahresmotto „Resilience
Starts at Home“):
https://www.undrr.org/news/undrr-announces-resilience-starts-home-theme-2026-international-day-disaster-risk-reduction
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK):
Vorsorge und Handeln bei Stromausfall:
https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Stromausfall/stromausfall_node.html
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): In der
Krise informiert sein:
https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/In-der-Krise-informiert-sein/in-der-krise-informiert-sein_node.html
KI-Agenten: Unternehmen sehen erhebliche Sicherheitsrisiken
TÜV/BSI-Studie: 84 Prozent befürchten
Fehlentscheidungen auf Basis falscher Informationen. Vor dem AI
Summit in Dublin fordert der TÜV-Verband verpflichtende unabhängige
Prüfungen für leistungsfähige KI-Modelle vor der Markteinführung.
Einheitliche KI-Regeln in der EU statt regulatorischem
Flickenteppich.

© TÜV-Verband
B Eine große Mehrheit der Unternehmen in
Deutschland sieht erhebliche Risiken beim Einsatz von KI-Agenten: 84
Prozent befürchten, dass die Systeme auf Grundlage falscher oder
erfundener Informationen Fehlentscheidungen treffen. Jeweils 78
Prozent sehen die Gefahr, dass über Schnittstellen zu anderen
Systemen neue Sicherheitslücken entstehen, sensible Daten oder
Geschäftsgeheimnisse abfließen oder die KI ungewollte Aktionen
auslöst.
Das zeigt eine repräsentative Unternehmensbefragung
des TÜV-Verbands und des Bundesamts für Sicherheit in der
Informationstechnik (BSI) zu KI-Sicherheit. Drei von vier (74
Prozent) bewerten unklare Verantwortung und Haftung bei Fehlern als
hohes Risiko, 65 Prozent eine Manipulation von außen. KI-Agenten
bearbeiten Aufgaben über mehrere Schritte hinweg selbstständig und
greifen dabei auf andere Anwendungen und Systeme zu. In den
vergangenen Monaten sind KI-Agenten wiederholt unkontrolliert aus
ihren Testumgebungen ausgebrochen.
„Sicherheitsbedenken
bremsen den KI-Einsatz, solange Unternehmen nicht beurteilen können,
ob eine KI im Betrieb sicher und kontrollierbar arbeitet“, sagt Dr.
Joachim Bühler, Geschäftsführer TÜV-Verband. „Diese Bedenken lassen
sich jedoch nicht mit Versprechen der Hersteller ausräumen, sondern
nur mit verlässlichen Nachweisen. Unabhängige Prüfungen liefern
diese Nachweise und schaffen damit die Vertrauensgrundlage für
KI-Innovationen.“
Leistungsfähige KI-Modelle vor
Markteinführung prüfen Anlässlich des internationalen AI Summit
am 14. Oktober in Dublin spricht sich der TÜV-Verband für
unabhängige Prüfungen besonders leistungsfähiger KI-Modelle aus. Auf
dem Treffen der irischen EU-Ratspräsidentschaft diskutieren
Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung über den praktischen
KI-Einsatz und die Wettbewerbsfähigkeit Europas.
Der
TÜV-Verband fordert die EU-Kommission und Mitgliedstaaten auf, sich
international für verbindliche Sicherheitsvorgaben für
leistungsfähige KI-Modelle sogenannte Frontier-Modelle einzusetzen.
Dazu gehören verpflichtende Prüfungen vor der Markteinführung, die
herstellerunabhängig und im öffentlichen Auftrag durchgeführt
werden. „Frontier-Modelle sind die Basistechnologie für tausende
Anwendungen“, sagt Bühler. „Ein Sicherheitsmangel im Modell setzt
sich in jedem Produkt fort, das darauf aufbaut. Deshalb brauchen wir
international verbindliche Prüfungen vor der Markteinführung – nach
gemeinsamen Standards und durch unabhängige Stellen.“
Einheitliche europäische KI-Regeln erhalten Gleichzeitig warnt
der TÜV-Verband davor, den europäischen Rechtsrahmen für
Hochrisiko-KI zu zersplittern. Kaum ist im KI-Omnibus die
Entscheidung gefallen, Medizinprodukte im direkten Anwendungsbereich
des AI Acts zu belassen, droht bei der Überarbeitung der
Medizinprodukteverordnung, dass KI in Medizinprodukten doch noch
daraus herausgelöst wird. „Datenqualität, Robustheit,
Cybersicherheit und menschliche Aufsicht sind keine
branchenspezifischen Fragen“, sagt Bühler.
„Verteilt man die
KI-Anforderungen auf einzelne Sektoren, entsteht ein Flickenteppich.
Zudem fallen viele Produkte unter mehrere Regelwerke zugleich: Ein
OP-Roboter ist Medizinprodukt und Maschine.“ Auch die rasante
Entwicklung von KI spricht für eine zentrale Regelung. „Es ist
perspektivisch einfacher, an einer Stellschraube im AI Act zu
drehen, als ständig mehrere Einzelgesetze parallel anzupassen“, so
Bühler. Aus Sicht des TÜV-Verbands muss der AI Act deshalb
europaweit einheitlich angewandt und konsequent durchgesetzt werden.
Alle Ergebnisse der Unternehmensbefragung „KI-Sicherheitsstudie“
des BSI und TÜV-Verband sind abrufbar unter:
https://www.tuev-verband.de/studien/ki-sicherheitsstudie-2026
Methodik-Hinweis: Grundlage der Studienergebnisse ist eine
repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens forsa im
Auftrag des BSI und des TÜV-Verbands unter 505 Unternehmen ab 20
Mitarbeitenden in Deutschland. Befragt wurden Verantwortliche für
KI-Nutzung, Cybersecurity- und IT-Experten sowie Mitglieder der
Geschäfsleitung. Die Befragung fand im Zeitraum vom 22. Juni bis 31.
Juli 2026 statt.

Sterbefallzahlen im 3. Quartal 2026: Hitzewellen führen zu
vorübergehenden Anstiegen Historische Hitzewelle Ende Juni mit
Auswirkungen bis ins 3. Quartal
Im 3. Quartal 2026 sind in Deutschland nach vorläufigen
Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 230 428
Menschen gestorben. Bereits die letzte komplette Juniwoche zum Ende
des 2. Quartals war von einer starken Hitzewelle geprägt. In dieser
Woche lagen die Sterbefallzahlen um 36 % über den mittleren Werten
der vier Vorjahre.
Auch in der darauffolgenden Woche, zum
Monatswechsel Juni auf Juli, lagen die Sterbefallzahlen auf einem
deutlich erhöhten Niveau (+28 %). In den Kalenderwochen 31 und 32
(vom 27. Juli bis zum 9. August) während einer weiteren Hitzewelle
lagen die Sterbefallzahlen mit jeweils 4 % erneut über den
entsprechenden mittleren Werten der Vorjahre.
Dass im
Zusammenhang mit Hitze die gesundheitliche Belastung hoch ist und in
Folge auch die Sterbefallzahlen ansteigen, ist ein bekannter Effekt,
der in Sommermonaten bereits häufiger beobachtet wurde.

Sterbefallzahlen außerhalb der Hitzewellen zumeist
unter den Vergleichswerten Außerhalb der Hitzewellen lagen die
Sterbefallzahlen im 3. Quartal zumeist unter den Vergleichswerten
aus den Vorjahren – um bis zu 9 % in Kalenderwoche 36 vom 31. August
bis zum 6. September. Auf die einzelnen Monate bezogen betrug die
Differenz zum jeweiligen mittleren Wert der Jahre 2022 bis 2025 für
den Juli +4 %, für den August -2 % und für den September -5 %.
In Summe betrachtet lagen die Sterbefallzahlen des 3. Quartals
um etwa 3 000 Fälle unter den Vergleichswerten aus den Vorjahren.
Zum Vergleich: Allein im Juni lagen die Sterbefallzahlen um fast
8000 Fälle über dem mittleren Wert der vier Vorjahre.
Auswirkung der Hitzewelle zeigte sich auch in
anderen europäischen Ländern Das EuroMOMO-Netzwerk zur
Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen ordnet Befunde zur
Übersterblichkeit auf Basis einer eigenen Hochrechnung
unvollständiger Meldungen und eines eigenen
Übersterblichkeitskonzepts europaweit vergleichend ein. Die
deutlichsten Abweichungen im Zuge der sommerlichen Hitzewellen
zeigten sich hier noch im 2. Quartal Ende Juni, als zum Beispiel für
Frankreich und für Belgien eine sehr hohe Übersterblichkeit ("very
high excess") ausgewiesen wurde.
In Kalenderwoche 27 (vom
29. Juni bis zum 5. Juli) wurde die Übersterblichkeit auch in
Belgien als hoch ("high excess"), in Österreich und der Schweiz als
moderat ("moderate excess") eingeordnet. Auch andere Länder weisen
zumindest eine leichte Übersterblichkeit ("low excess") in dieser
Woche auf. In den folgenden Sommerwochen wurden europaweit nur
vereinzelt geringe Abweichungen von den erwartbaren Entwicklungen
festgestellt.
Inflationsrate im September 2026 bei
+3,3 %. Weiter steigende Energiepreise treiben die Inflationsrate
auf den Jahreshöchststand Verbraucherpreisindex,
September 2026: +3,3 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis
bestätigt) +0,6 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, September 2026: +3,3 %
zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,6 % zum
Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als
Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag
im September 2026 bei +3,3 %. Damit hat sich die Teuerung der
Verbraucherpreise erneut verstärkt, nachdem sie im August 2026 bei
+2,9 % und im Juli 2026 bei +2,8 % gelegen hatte.
"Die
Inflationsrate erreichte im September mit über drei Prozent einen
neuen Jahreshöchststand. Das war zugleich der höchste Wert seit
Dezember 2023", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen
Bundesamtes (Destatis). "Verantwortlich für den Anstieg der
Inflationsrate war erneut die Entwicklung der Energiepreise.
Besonders zeigte sich die Teuerung bei Mineralölprodukten an den
Tankstellen und beim Heizöl", so Brand. Im Vergleich zum Vormonat
August 2026 stiegen die Verbraucherpreise insgesamt im September
2026 um 0,6 %.

Energieprodukte verteuerten sich um 14,9 % gegenüber
September 2025 Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im September 2026 um 14,9 %
höher als im September 2025. Damit verstärkte sich die Teuerung für
Energie im September 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat den dritten
Monat infolge (August 2026: +10,5 %; Juli 2026: +8,3 %;
Juni 2026: +3,4 %). Dies war der höchste Anstieg der Energiepreise
seit Februar 2023 (+19,1 % gegenüber Februar 2022).
Der seit
dem Beginn des Iran-Kriegs auf dem Rohölmarkt beobachtete
Preisauftrieb spiegelte sich in der Energiepreisentwicklung bei Erzeugerpreisen und
Verbraucherpreisen wider. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher
erhöhten sich dadurch im September 2026 gegenüber September 2025 die
Preise für Kraftstoffe deutlich um 37,1 % (August 2026: +27,7 %) und
für leichtes Heizöl noch stärker um 74,9 % (August 2026: +49,6 %).
Auch Brennholz, Holzpellets und andere feste Brennstoffe
(+15,6 %) verteuerten sich im September 2026 gegenüber dem
Vorjahresmonat. Hingegen lagen die Preise für Strom (-5,5 %), Erdgas
ohne Betriebskosten (-2,8 %) und Fernwärme (-1,0 %) im September
2026 weiterhin unter denen des Vorjahresmonats. Die rückläufigen
Preisentwicklungen bei Strom, Erdgas und Fernwärme sind teilweise
auf die bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen
der Bundesregierung zurückzuführen.
Die
Entlastungsmaßnahme der erneuten Senkung der Energiesteuer
insbesondere auf Kraftstoffe (Tankrabatt)
wirkte sich noch nicht auf die Septemberergebnisse aus, da sie erst
zum 1. Oktober 2026 in Kraft trat. Preisindizes für Energieprodukte
Line chart with 5 lines. 2020 = 100 1 CO₂-Preis-Erhöhung. 2 Ende der
temporären Mehrwertsteuersenkung für Gas (einschließlich Flüssiggas)
und Fernwärme.
3 CO₂-Preis-Erhöhung, reduzierte
Übertragungsnetzentgelte für Strom und Abschaffung der
Gasspeicherumlage. 4 Beginn des Kriegs im Nahen Osten.

Waren verteuerten sich gegenüber September 2025 um
3,8 % Die Preise für Waren
insgesamt lagen im September 2026 um 3,8 % über dem Niveau des
Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 5,4 %,
insbesondere aufgrund der Energiepreisentwicklung (+14,9 %), während
sich die Preise für Gebrauchsgüter um 1,0 % erhöhten.
Besonders teuer waren binnen Jahresfrist neben den Energieprodukten
zum Beispiel Informationsverarbeitungsgeräte (+9,2 %) und Tabakwaren
(+5,6 %). Preisrückgänge verzeichneten hingegen unter anderem
Kaffee, Tee und Kakao (-3,3 %) und Haushaltsgeräte (-2,5 %).

Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,7 %
Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt stiegen im September 2026 um 2,7 % gegenüber dem
Vorjahresmonat. Die Teuerung für Dienstleistungen hat sich damit
erneut leicht abgeschwächt und lag unterhalb der Gesamtteuerung.
Besonders stark verteuerten sich im Vorjahresvergleich unter anderem
Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+6,3 %), die Wartung und
Reparatur von Fahrzeugen (+4,7 %) sowie Friseurleistungen und andere
Dienstleistungen für die Körperpflege (+4,3 %).
Auch
Pauschalreisen (+3,8 %) sowie die Wasserversorgung und andere
Dienstleistungen für die Wohnung (+3,7 %) waren im September 2026
deutlich teurer als ein Jahr zuvor. Bedeutsam für die
Preisentwicklung insgesamt blieben im September 2026 die Nettokaltmieten mit
+1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Andere Dienstleistungen, wie
die für die Telekommunikation (+0,2 %) verteuerten sich im
Vorjahresvergleich beispielsweise nur gering.
Preise
insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,6 %, Energie um 3,8 %
Gegenüber August 2026 stieg der Verbraucherpreisindex insgesamt im
September 2026 um 0,6 %. Die Energiepreise stiegen binnen
Monatsfrist um 3,8 %, wobei die Verbraucherinnen und Verbraucher vor
allem für leichtes Heizöl (+18,5 %) und für Kraftstoffe (+6,9 %,
darunter Diesel: +7,5 %; Superbenzin: +6,7 %) mehr ausgeben mussten.
Teurer binnen Monatsfrist wurden vor allem auch
saisonbedingt Bekleidungsartikel (+5,6 %). Die Preise für
Nahrungsmittel insgesamt zogen gegenüber dem Vormonat an (+0,4 %,
darunter Gemüse: +3,5 %, aber Fleisch und Fleischwaren: -0,5 %).
Deutlich günstiger binnen Monatsfrist wurden beispielsweise
internationale Flüge (-7,3 %) und Pauschalreisen ins Ausland
(-4,2 %).
Ausbildungsoffensive erstmals zu Gast an
der Gesamtschule Duisburg-Mitte Die Duisburg-Tour der
Ausbildungsoffensive erweitert ihren Radius: Erstmals machte das
Berufsorientierungsprojekt an der Gesamtschule Duisburg-Mitte
Station und brachte dort gut 130 Schüler der EF und Q1 mit jungen
Nachwuchskräften aus drei regionalen Arbeitgebern zusammen.

(v.l.): Die jungen Fachkräfte der DVV, der Evangelischen Kliniken
und der TARGOBANK im Bühnentalk mit Moderatorin Mona Belinskiy (WDR
/ 2. v.r.). (Foto: schüngelschwarz)
Im von Mona Belinskiy
vom WDR moderierten Azubi-Talk standen dabei nicht
Hochglanzbroschüren, sondern persönliche Erfahrungen im Mittelpunkt.
Azubis berichteten offen davon, wie sie ihren Weg nach der Schule
gefunden und wie sich ihre Vorstellungen vom Berufsleben verändert
haben. Mit der TARGOBANK, der Duisburger Versorgungs- und
Verkehrsgesellschaft (DVV) und den Evangelischen Kliniken
Niederrhein trafen Finanzwirtschaft, Mobilität und Versorgung sowie
Gesundheitswesen aufeinander.
Die Nachwuchskräfte
schilderten ihren Arbeitsalltag und gaben Einblicke in
kaufmännische, technische und pflegerische Tätigkeiten. Sie
erzählten von ihren ersten Wochen im Unternehmen, der Zusammenarbeit
mit Kollegen und der Verantwortung, die sie während ihrer Ausbildung
übernehmen. Die Erfahrungen zeigten den Schülern, dass sich hinter
den drei Arbeitgebern zahlreiche Karrierewege verbergen und der
Einstieg ins Berufsleben ganz unterschiedlich aussehen kann.
Bei der anschließenden Minibörse bestimmten die Schüler selbst,
worüber gesprochen wurde. Neben Fragen zu Bewerbungen und Praktika
interessierten sie sich dafür, wie viel Kundenkontakt zum Alltag in
einer Bank gehört, welche Arbeitszeiten Verkehrs- und
Versorgungsbetriebe mit sich bringen oder wie Azubis im Krankenhaus
mit Schichtdiensten und herausfordernden Situationen umgehen.
Auch Verdienstmöglichkeiten, Übernahmechancen und die Frage, wie
sicher man sich bei der Berufswahl überhaupt schon sein muss, kamen
zur Sprache. Gerade solche persönlichen Nachfragen machten den
Mehrwert des ersten Besuchs an der Gesamtschule Duisburg-Mitte
greifbar. Die Schüler konnten ihre Vorstellungen direkt mit den
Erfahrungen junger Menschen abgleichen, die den Übergang von Schule
in den Beruf selbst erst vor kurzer Zeit gemeistert haben, und
Impulse für ihre nächsten Schritte mitnehmen.
Marie Preuß,
Berufsorientierungslehrerin der Gesamtschule Duisburg-Mitte, blickt
zufrieden auf die Premiere: „Der Peer-to-Peer-Ansatz war genau das
Richtige für unsere Schüler. Wir freuen uns schon auf den Besuch der
Roadshow im nächsten Schuljahr.“ Die Ausbildungsoffensive tourt im
Schuljahr 2026/2027 mit weit über 80 Partnerunternehmen an allen
weiterführenden Schulformen zwischen Münster und Köln. Schulen und
Unternehmen, die dabei sein möchten, erreichen das Projektbüro unter
+49 201 749 23 24 oder per E-Mail an
info@ausbildungsoffensive.de.
Tag des
Elektroschrotts: Alte Elektrogeräte richtig entsorgen und Brände
vermeiden Ob ausgedientes Smartphone, kaputter Toaster,
defekte E-Zigaretten oder alte elektrische Zahnbürste:
Elektroaltgeräte enthalten wertvolle Rohstoffe, die recycelt und
wiederverwendet werden können. Anlässlich des Internationalen Tags
des Elektroschrotts am 14. Oktober weisen die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg auf die Bedeutung einer fachgerechten Entsorgung hin.
Elektroschrott zählt zu den am schnellsten wachsenden Abfallströmen
weltweit.
Besondere Sorgen bereiten den Wirtschaftsbetrieben
falsch entsorgte Lithium-Ionen-Akkus. Sie stecken unter anderem in
Smartphones, Werkzeugen, E-Bikes, E-Zigaretten oder Spielzeug und
können bei Beschädigung oder Kurzschluss Brände auslösen. Auch in
Duisburg kommt es regelmäßig zu Fahrzeug- oder Anlagenbränden, bei
denen falsch entsorgte Lithium-Ionen-Akkus als Ursache festgestellt
wurden oder als mögliche Brandursache in Betracht kommen.

Dadurch entstehen nicht nur hohe Sachschäden, sondern auch
gefährliche Situationen für die Mitarbeitenden der Abfallentsorgung.
„Viele Menschen sind sich nicht bewusst, welche Gefahr von falsch
entsorgten Akkus ausgehen kann. Bereits ein kleiner
Lithium-Ionen-Akku kann in einem Sammelfahrzeug oder einer
Entsorgungsanlage einen Brand verursachen. Deshalb ist die richtige
Entsorgung so wichtig“, betont Torsten Engelhardt, Bereichsleiter
Recyclinghöfe bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.
Um auf
die Gefahren aufmerksam zu machen, erhalten Besucherinnen und
Besucher der vier Duisburger Recyclinghöfe rund um den
Internationalen Tag des Elektroschrotts den Informationsflyer
„Achtung Brandgefahr“ von e-schrott-entsorgen.org. Die Aktion
informiert über den sicheren Umgang mit Akkus und Elektroaltgeräten
und soll dazu beitragen, die Zahl der durch Lithium-Ionen-Akkus
verursachten Brände zu reduzieren.
Die Bedeutung der
getrennten Sammlung zeigt auch ein Blick auf die aktuellen Zahlen:
Im Jahr 2025 sammelten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg insgesamt
3.842 Tonnen Elektroaltgeräte. Das entspricht 7,6 Kilogramm pro
Einwohnerin und Einwohner. Als öffentlich-rechtlicher
Entsorgungsträger leisten die Wirtschaftsbetriebe damit einen
wesentlichen Beitrag zur Erfassung und Verwertung von
Elektroaltgeräten in Duisburg. Dennoch besteht weiterhin
Handlungsbedarf.
Die gesetzlich angestrebte Sammelquote für
Elektroaltgeräte wird laut Umweltbundesamt in Deutschland seit
Jahren nicht erreicht. Umso wichtiger ist es, ausgediente Geräte
nicht in Schubladen aufzubewahren oder über den Hausmüll zu
entsorgen, sondern den offiziellen Sammel- und Rücknahmesystemen
zuzuführen. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg empfehlen, Batterien
und Akkus nach Möglichkeit vor der Entsorgung aus den Geräten zu
entnehmen und getrennt abzugeben.
Beschädigte Akkus sollten
besonders vorsichtig behandelt werden. Elektroaltgeräte, Batterien
und Akkus können kostenlos auf allen vier Recyclinghöfen der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg abgegeben werden. Darüber hinaus sind
viele Händler gesetzlich verpflichtet, Altgeräte und Batterien
zurückzunehmen. Jedes richtig entsorgte Elektrogerät trägt dazu bei,
wertvolle Rohstoffe zu sichern, die Umwelt zu schützen und Brände zu
vermeiden.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg rufen daher alle
Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die bestehenden Rückgabe- und
Sammelmöglichkeiten zu nutzen. Weitere Informationen zu den
Entsorgungsmöglichkeiten gibt es unter
www.wb-duisburg.de.
Erbschaftssteuer: Belastung für Rhein-Ruhr - IHK in Sorge
über Verschärfung für Betriebe Das
Bundesverfassungsgericht prüft die Erbschaftssteuer:
Schlimmstenfalls können bis zu 50 Prozent des Unternehmens-Wertes
als Steuer fällig werden. Dann bleibt vielen Erben nur, Teile oder
den ganzen Betrieb zu verkaufen, um die Steuer zahlen zu können.
Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der
Niederrheinischen IHK, äußert sich besorgt: „Unser
Wirtschaftsstandort an Rhein und Ruhr ist vom Mittelstand geprägt.
Viele Familienunternehmer bei uns machen sich Sorgen, dass ihr
Betrieb und damit Arbeitsplätze und Wertschöpfung gefährdet werden.
Gerade angesichts der wirtschaftlich angespannten Zeiten
erwarten unsere Firmen, dass nicht noch zusätzliche Hürden für die
Nachfolge aufgebaut werden. Das passt nicht in die Zeit. Unternehmen
an die nächste Generation zu übergeben, ist kein Selbstläufer.
Viele Nachfolger fragen sich sowieso, ob sie den Betrieb der Eltern
weiterführen sollen. Außerdem erleben wir schon jetzt, dass Firmen
aufgegeben oder Insolvenzen angemeldet werden.“
Website zur IGA 2027 in Duisburg im neuen
Design
Die
Vorbereitungen auf die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027
laufen auf Hochtouren. Passend dazu präsentiert sich die Website des
Zukunftsgartens Duisburg (www.iga2027-duisburg.de)
ab sofort in einem neuen Erscheinungsbild. Der
Internetauftritt wurde an das Design der IGA 2027 Ruhrgebiet
angepasst und bietet Interessierten einen zentralen Zugang zu
Informationen rund um die Projekte und Entwicklungen im Hochfelder
RheinPark als Duisburger IGA 2027-Standort.
Seit 2023
informiert die Website über die Planungen und Maßnahmen zur IGA 2027
in Duisburg. Mit dem Relaunch wurde der Auftritt modernisiert und
übersichtlicher gestaltet. Klare Strukturen, eine verbesserte
Nutzerführung und ein zeitgemäßes Design erleichtern den Zugang zu
den vielfältigen Informationen rund um den Zukunftsgarten. Im
Mittelpunkt stehen die Projekte, die im Rahmen der IGA 2027 im
RheinPark umgesetzt werden.
Die Website zeigt, wie sich der
Zukunftsgarten Schritt für Schritt entwickelt und welche neuen Orte
zum Erleben, Entdecken und Verweilen entstehen. Eine Übersichtskarte
vermittelt dabei einen Eindruck davon, welche Bereiche,
Ausstellungen und Angebote Besucherinnen und Besucher im RheinPark
erwarten werden.
Die Website wird in den kommenden Monaten
kontinuierlich inhaltlich ausgebaut. Neben aktuellen Informationen
zum Projektfortschritt werden künftig auch die Ausstellungsinhalte
der IGA 2027 stärker in den Fokus rücken. Vorgestellt werden unter
anderem verschiedene Ausstellungsflächen und Themenwelten, die sich
mit Fragen einer nachhaltigen Zukunft beschäftigen.
Dazu
zählen beispielsweise Kreislaufwirtschaft sowie nachhaltiges und
zirkuläres Bauen. Ergänzt werden die Inhalte durch
Hintergrundinformationen und Einblicke in die Entwicklung des
Zukunftsgartens bis zur Eröffnung der Internationalen
Gartenausstellung am 23. April 2027.
Beschäftigte qualifizieren und weiterbilden:
Online-Veranstaltung für Duisburger Unternehmen
Wie können kleine und mittlere Unternehmen ihre
Beschäftigten gezielt weiterbilden und dafür Fördermittel nutzen?
Antworten darauf gibt die kostenfreie Online-Veranstaltung
„Beschäftigte qualifizieren und weiterbilden – Chancen, Fördermittel
und Praxisbeispiele für KMU“ am Dienstag, 13. Oktober, von 14 bis
15.15 Uhr.
Der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des
Jobcenters Duisburg stellt aktuelle Fördermöglichkeiten vor und
erläutert, welche Voraussetzungen Unternehmen dafür erfüllen müssen.
Dabei geht es auch um die konkreten Vorteile, die
Weiterbildungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen bieten.
Ein Praxisbeispiel liefert die Den Hartogh Logistics GmbH. Das
Unternehmen berichtet aus erster Hand über seine Erfahrungen mit
einer betrieblichen Qualifizierungsmaßnahme am Standort Duisburg.
Neben den Fachinformationen bietet die Veranstaltung damit auch
Gelegenheit zum Austausch über praktische Erfahrungen. Die
Veranstaltung richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer,
Personalverantwortliche sowie weitere Interessierte aus kleinen und
mittleren Unternehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Organisiert
wird die Veranstaltung im Rahmen eines Projekts der Volkshochschule
Duisburg, das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen gefördert wird.
Das Projekt ist Teil des Duisburger vernetzten Bildungsraums
„Bildung Jetzt DU“. Dieser bringt Bildungsakteure vor Ort zusammen
und stärkt gemeinsame Bildungsangebote. Interessierte können sich
bis zum 9. Oktober bei Frau Franziska Russ- Yardimci,
f.russ-yardimci@stadt-duisburg.de, zu der Veranstaltung anmelden.
Comic-Lesung „Die Affengitterband“ in der Bezirksbibliothek Walsum
Die Bezirksbibliothek Walsum lädt am Dienstag,
13. Oktober, um 17.30 Uhr in der Zweigstelle am Kometenplatz 32 zu
einer besonderen Comic Lesung ein. Zu Gast sind Oliver Hinzmann,
Martin Hinzmann und Marcus Echtenbruck, die gemeinsam die
„Affengitter-Bande“ bilden. Während der Veranstaltung stellen die
Künstler ihren Fußball-Comic vor und berichten von ihrer Jugend in
einer von Arbeiterkultur geprägten Umgebung.
Die Lesung bietet persönliche Einblicke in das Aufwachsen im
Ruhrgebiet und verbindet Erzählungen aus dem Alltag mit humorvollen
und authentischen Comiczeichnungen. Die drei Autoren und Zeichner
sind in den 1990er Jahren im Duisburger Norden aufgewachsen. Wie
viele Kinder und Jugendliche ihrer Generation verbrachten sie ihre
Freizeit auf einem eingezäunten Bolzplatz, dem sogenannten
Affengitter.
Ihre Erinnerungen an diese Zeit haben sie in einem Comic
festgehalten, der die Lebenswelt junger Menschen zwischen
Fußballplatz, Zechen und Stahlwerken lebendig werden lässt. Die
Veranstaltung richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
BESUCH AUF DER STRAUSSENFARM in
Remagen und mehr . . . So beschreiben die Mitglieder
des „Freundeskreises lebendige Grafschaft e.V. Friemersheim“ ihren
außergewöhnlichen Ausflug: „Fotos sagen mehr als 1.000 Worte“.

Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator
Thomas de Maizière gibt Einblicke ins Regieren
Kanzleramtschef, Innenminister, Verteidigungsminister: Dr. Thomas de
Maizière verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in Regierungsarbeit
und politischer Führung auf Landes- und Bundesebene. Im
Wintersemester 2026 / 2027 lehrt der ehemalige Bundesminister an der
NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen – als
Gastprofessor für Politikmanagement der Stiftung Mercator.
In einem Seminar gibt er Masterstudierenden Einblicke in politische
Entscheidungsprozesse und die Praxis des Regierens. Eine öffentliche
Vorlesung ist geplant.

@ Deutsche Telekom Stiftung/Norbert Ittermann
Kaum ein
deutscher Politiker kennt Regierungsarbeit auf so vielen
unterschiedlichen Ebenen wie Dr. Thomas de Maizière (Jg. 1954). Der
promovierte Jurist begann seine politische Laufbahn in den
1980er-Jahren in Berlin und wirkte 1990 am Aufbau des Amtes des
Ministerpräsidenten der letzten DDR-Regierung sowie als Mitglied der
Verhandlungsdelegation am Einigungsvertrag mit. Es folgten
zahlreiche politische Ämter in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen,
unter anderem als Chef der jeweiligen Staatskanzleien sowie als
sächsischer Finanz-, Justiz- und Innenminister.
2005
wechselte de Maizière in die Bundesregierung und wurde
Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des
Bundeskanzleramtes unter Bundeskanzlerin Angela Merkel. Von 2009 bis
2011 und erneut von 2013 bis 2018 war er Bundesminister des Innern,
dazwischen Bundesminister der Verteidigung. Von 2009 bis 2021
gehörte er dem Deutschen Bundestag an.
Diese langjährige
Erfahrung bringt de Maizière nun in die Lehre an der NRW School of
Governance ein. In den Seminaren „Taskforce: Demokratie in Gefahr?“
und „Medien und Politik: Transparenz, Ethik und Öffentlichkeit in
der Demokratie“ geht es unter anderem um die Steuerung großer
Ministerien und Fragen der Staatsmodernisierung. Mit Letzterer
beschäftigte sich de Maizière zuletzt auch als Mitgründer der von
der Stiftung Mercator mitgeförderten Initiative für einen
handlungsfähigen Staat.
„Wir sind hocherfreut, mit Dr. Thomas
de Maiziére einen Gastprofessor zu haben, der über mehrere
Jahrzehnte hinweg politische Verantwortung in Spitzenämtern auf
Bundes- und Landesebene getragen hat und sich auch nach dem Amt bis
heute intellektuell einmischt“, sagt PD Dr. Julia Schwanholz, die
die Seminare leiten wird.
Thomas de Maizière ist ein
besonderes Anliegen der Austausch mit jungen Menschen: „Das
Vertrauen vieler junger Menschen in die Politik sinkt. Dabei sind
gerade sie ein Garant für den Weiterbestand unserer Demokratie. Es
muss gelingen, ihnen zu vermitteln, wie politische Prozesse ablaufen
und wie sie sie mitgestalten können. Dazu will ich im Rahmen der
Gastprofessur meine Erfahrungen gern teilen und freue mich darauf,
mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen."
Gastprofessur
mit Tradition: Seit 2006 unterstützt die Stiftung Mercator die
NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen mit
verschiedenen Veranstaltungsformaten und der Gastprofessur für
Politikmanagement, die seit vielen Jahren an namhafte
Persönlichkeiten aus der Politik vergeben wird. Bislang gaben unter
anderem Dr. Volker Wissing, Armin Laschet, Renate Künast, Annegret
Kramp-Karrenbauer, Dr. Gregor Gysi, Rita Süssmuth, Andrea Nahles und
Christian Wulff den Studierenden einen exklusiven Einblick in ihre
politische Arbeit.
Veränderung im Vorstand der
Duisburger Hafen AG Giordana Sperling-Doppstadt
verlässt duisport auf eigenen Wunsch. Ihre Vorstandsbereiche werden
zunächst von CEO Markus Bangen und COO/CTO Lars Nennhaus geführt.
Giordana Sperling-Doppstadt wird die
Duisburger Hafen AG zum 31.12.2026 verlassen. Der Aufsichtsrat der
Duisburger Hafen AG hat ihrem Wunsch einstimmig entsprochen, ihr
Mandat als Mitglied des Vorstands zum Jahresende niederzulegen, um
sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.
Staatssekretär Viktor Haase, Aufsichtsratsvorsitzender der
Duisburger Hafen AG: „Ich danke Frau Sperling-Doppstadt im Namen des
gesamten Aufsichtsrates für ihr großes Engagement und die wertvollen
Impulse, die sie bei der Duisburger Hafen AG gesetzt hat. Mit ihrer
Arbeit hat sie wichtige Beiträge zur Weiterentwicklung des
Unternehmens geleistet. Wir respektieren ihre Entscheidung, bedauern
ihr Ausscheiden und wünschen ihr für ihre berufliche und persönliche
Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute.“
Giordana
Sperling-Doppstadt wechselte zum 01.01.2025 von RWE Offshore Wind zu
duisport. Seitdem verantwortete sie die Bereiche Personal, Einkauf,
Recht, Rechnungswesen, operative IT, Marketing und
Prozessmanagement. Nach dem Ausscheiden von Frau Sperling werden
diese Bereiche bis auf Weiteres von CEO Markus Bangen und COO / CTO
Lars Nennhaus geführt. Über das weitere Vorgehen wird der
Aufsichtsrat der Duisburger Hafen AG zu gegebener Zeit entscheiden.
UDE-Professor finisht bei WM auf Hawaii Joachim, you are an
Ironman! Was für eine Leistung! 3,86 Kilometer
Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und ein Marathon bei Hitze und
starkem Wind: BWL-Professor Joachim Prinz von der Universität
Duisburg-Essen hat die Ironman-Weltmeisterschaft 2026 auf Hawaii in
10:41:05 Stunden gemeistert.
„Es ist unbeschreiblich, über
die Ziellinie zu laufen und zu hören: ‚Joachim, you are an
Ironman!“, ist der 55-Jährige noch immer geflasht. Joachim Prinz
(Mitte) beim Ironman auf Hawaii.

© Pascal Baldus
Mit seiner Zeit war Prinz der
viertschnellste Deutsche seiner Altersklasse. Mehr als 2.500
Triathlet:innen waren am Samstagmorgen (10. Oktober, Ortszeit) auf
Hawaii am Start.
„Ich bin superzufrieden. Verglichen mit
2018, als ich zum ersten Mal dabei war, war ich insgesamt nur 27
Minuten langsamer, und diesmal waren die Wetterbedingungen viel
schlechter.“ Dabei hatte Prinz schon vor dem Start mit einer
Knöchelverletzung und einem Quallenstich zu kämpfen. Auch am Renntag
lief zunächst nicht alles glatt. Heftiger Regen am Morgen sorgte für
hohe Wellen auf der Schwimmstrecke.
„Die mag ich“, sagt
Prinz. Weniger angenehm war das Gedränge beim Massenstart: Arme,
Beine und Körper überall – die berüchtigte „Waschmaschine“. Nach
1:23:50 Stunden hatte er die 3,86 Kilometer geschafft. Auf dem Rad
warteten die nächsten Herausforderungen. Starke Seitenwinde, Unfälle
und Reifenpannen bei anderen Athlet:innen sorgten für Anspannung.
Dazu kam die pralle Mittagshitze. Auch Prinz hatte zu
kämpfen: „Zum Glück konnte ich das Rad gut managen. Aber besonders
die letzten 20 Kilometer waren hart.“ Nach 5:27:26 Stunden im Sattel
ging es für ihn auf die Marathonstrecke. Dort brauchte er zunächst
14 Kilometer, um seinen Rhythmus zu finden. Doch bei Kilometer 23
wartete dann das berüchtigte „Tal der Tränen“: die Strecke rund um
die Forschungsstation Energy Lab.
In einem regelrechten
Hitzekessel mussten die Athlet:innen acht Kilometer mit Steigungen
bewältigen. „Leider ging es mir dort wie schon 2018 nicht besonders
gut. Zum Glück aber erwischte mich der gefürchtete Mann mit dem
Hammer nicht.“
Die letzten zwölf Kilometer brachte Prinz
ohne größere Probleme hinter sich. 3:29:29 Stunden brauchte er für
42,2 km. Und dann kam der Moment, für den sich all die Strapazen
gelohnt hatten: der Zieleinlauf. „Der war noch schöner als 2018 –
vielleicht, weil ich nicht gedacht hätte, mich jemals wieder dafür
zu qualifizieren.
Die Konkurrenz bei den Ironman-Rennen ist
inzwischen deutlich stärker geworden.“ Noch ist Prinz im
Hawaii-Modus: „Ich genieße noch ein wenig die Wahnsinnsatmosphäre
hier! Und dann freue ich mich auf meine Studierenden.“
Spaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch Serm:
Land und Leute im Duisburger Süden Historischer
Charme, Nähe zur Natur und Landwirtschaft: Das prägt Serm im Süden
Duisburgs seit Generationen. Davon konnten sich am vergangenen
Samstag zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bei einem gemeinsamen
Spaziergang überzeugen. Dabei kamen sie mit Oberbürgermeister Sören
Link sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtgesellschaft ins
Gespräch.

Stationen waren unter anderem der Holtumer Landhof, der Bengerhof,
Bienen Lindner und der Bürgershof Blomenkamp. Fotos Tanja Pickartz /
Stadt Duisburg

Im Mittelpunkt der rund drei Kilometer langen Tour standen die
landwirtschaftlichen Betriebe im Stadtteil. Stationen waren unter
anderem der Holtumer Landhof, der Bengerhof, Bienen Lindner und der
Bürgershof Blomenkamp. Die Betriebe stellten ihre Arbeit vor und
zeigten, welche Bedeutung die lokale Landwirtschaft für die
Identität und das besondere Erscheinungsbild Serms hat.
 Bienen
Lindner und der Bürgershof Blomenkamp.
Deutlich wurde dabei
auch, wie wichtig der Erhalt der dörflichen Strukturen für die
Lebensqualität die Menschen vor Ort ist. Gleichzeitig zeigte der
Rundgang einmal mehr die Vielfalt Duisburgs und die
unterschiedlichen Lebensräume innerhalb der Stadt.

Stationen waren unter anderem der Holtumer Landhof
Oberbürgermeister Sören Link schätzt den direkten Dialog: „Dieser
Raum für Begegnungen, das gemeinsame Erleben der Quartiere und der
Austausch darüber sind für mich immer wieder lehrreich und eine
echte Bereicherung.“ Bei frischer Kartoffelsuppe aus eigenem Anbau
ließ die Gruppe den Wandernachmittag auf dem Bürgershof Blomenkamp
ausklingen.

sowie der Holtumer Landhof (im Bild), der Bengerhof, Bienen Lindner
und der Bürgershof Blomenkamp.
Lesen verbindet: Duisburger Fachaustausch zeigt kreative Wege zur
Leseförderung Praxisnahe Ideen, kreative Methoden und
neue Impulse für die Leseförderung: Zum dritten Mal lädt das
Duisburger Handlungsforum „Die Verkehrs- und Bildungssprache Deutsch
stärken“ zum „Fachaustausch Lesen“ ein. Die Veranstaltung richtet
sich an alle ehrenamtlich und beruflich Tätigen, die Kinder im Alter
von fünf bis zwölf Jahren beim Lesen unterstützen und ihre
Lesefähigkeit stärken möchten.
Wann? Am
Montag, 12. Oktober, von 13 bis 16.30 Uhr. Wo? In der
Stadtbibliothek Duisburg, Steinsche Gasse 26. Lesen eröffnet Kindern
neue Welten: Im Kopf entstehen Bilder, Sprache entwickelt sich
weiter und Geschichten bieten Anlass für Gespräche über Gefühle,
Gedanken und eigene Ideen.
Wie sich
diese Potenziale im Alltag nutzen lassen, steht im Mittelpunkt der
Veranstaltung, die gemeinsam von freien Trägern und städtischen
Ämtern organisiert wird. Nach einem künstlerischen Einstieg in die
Welt des Lesens mit Lale Öztürk, Vorlesepatin und Gewinnerin des
Deutschen Lesepreises, geht es an neun Kreativstationen weiter. Das
Angebot reicht vom Bilderbuchkino über Lese- und Erzähltechniken bis
hin zum Lesen mit dem Hund.
Darüber hinaus haben die
Teilnehmenden die Gelegenheit, die Kinder- und Jugendbibliothek
sowie das Schulmedienzentrum zu erkunden. Anmeldung und Rückfragen
unter: Boyana Baeva (b.baeva@stadtduisburg.de, 0203/283-987422) und
Ulrike Färber (u.faerber@stadtduisburg.de, 0203/283-985304).
QR-Code zur Anmeldung

Kostenlose Vater-Kind-Exkursion im Biegerpark: Tiere
im Wald entdecken Das Projekt „Duisburger Schrittsteine
zum Klimaschutz“ lädt am Montag, 12. Oktober, von 15 bis 16.30 Uhr
Väter und ihre Kinder zu einer naturkundlichen Exkursion durch den
Biegerpark in Huckingen ein. Die Biologische Station Westliches
Ruhrgebiet vermittelt dabei Wissen über Winterschlaf, Winterruhe und
weitere Überlebensstrategien heimischer Tiere.
Die
Teilnehmenden suchen gemeinsam nach Spuren von Tieren und erfahren,
wie verschiedene Arten die kalte Jahreszeit überstehen. Dabei wird
erläutert, welche Tiere den Winter verschlafen, welche ihre
Aktivitäten reduzieren und welche auch bei niedrigen Temperaturen
aktiv bleiben. Das Projekt möchte Naturerfahrungen im unmittelbaren
Wohnumfeld ermöglichen und den Biegerpark als Lebensraum für Tiere
und Pflanzen erlebbar machen.
Die Teilnahme ist kostenfrei;
Treffpunkt ist der Biegerpark-Kiosk. Teilnehmende sollten
wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Um eine
Anmeldung per E-Mail an verena.niehuis@bswr.de wird gebeten. Die
Veranstaltung bildet den Abschluss der naturpädagogischen
Exkursionsreihe des Projekts „Duisburger Schrittsteine zum
Klimaschutz“.
Nach der erfolgreichen Durchführung im
vergangenen Jahr wurden auch in diesem Jahr mehrere
Entdeckungstouren durch den Biegerpark angeboten. Die Angebote
richten sich insbesondere an Kinder mit Begleitpersonen und
vermitteln Wissen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Weitere
Informationen zum Projekt gibt es unter
https://www.schrittsteineduisburg.de./
Beschäftigte qualifizieren und weiterbilden:
Online-Veranstaltung für Duisburger Unternehmen Wie
können kleine und mittlere Unternehmen ihre Beschäftigten gezielt
weiterbilden und dafür Fördermittel nutzen? Antworten darauf gibt
die kostenfreie Online-Veranstaltung „Beschäftigte qualifizieren und
weiterbilden – Chancen, Fördermittel und Praxisbeispiele für KMU“ am
Dienstag, 13. Oktober, von 14 bis 15.15 Uhr.
Der gemeinsame
Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters
Duisburg stellt aktuelle Fördermöglichkeiten vor und erläutert,
welche Voraussetzungen Unternehmen dafür erfüllen müssen. Dabei geht
es auch um die konkreten Vorteile, die Weiterbildungsangebote für
kleine und mittlere Unternehmen bieten. Ein Praxisbeispiel liefert
die Den Hartogh Logistics GmbH. Das Unternehmen berichtet aus erster
Hand über seine Erfahrungen mit einer betrieblichen
Qualifizierungsmaßnahme am Standort Duisburg.
Neben den
Fachinformationen bietet die Veranstaltung damit auch Gelegenheit
zum Austausch über praktische Erfahrungen. Die Veranstaltung richtet
sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Personalverantwortliche
sowie weitere Interessierte aus kleinen und mittleren Unternehmen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Organisiert wird die Veranstaltung im
Rahmen eines Projekts der Volkshochschule Duisburg, das vom
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen gefördert wird.
Das Projekt ist Teil des Duisburger vernetzten Bildungsraums
„Bildung Jetzt DU“. Dieser bringt Bildungsakteure vor Ort zusammen
und stärkt gemeinsame Bildungsangebote. Interessierte können sich
bis zum 9. Oktober bei Frau Franziska Russ- Yardimci,
f.russ-yardimci@stadt-duisburg.de, zu der Veranstaltung anmelden.
Comic-Lesung „Die Affengitterband“ in der Bezirksbibliothek
Walsum
Die Bezirksbibliothek Walsum lädt am Dienstag,
13. Oktober, um 17.30 Uhr in der Zweigstelle am Kometenplatz 32 zu
einer besonderen Comic Lesung ein. Zu Gast sind Oliver Hinzmann,
Martin Hinzmann und Marcus Echtenbruck, die gemeinsam die
„Affengitter-Bande“ bilden. Während der Veranstaltung stellen die
Künstler ihren Fußball-Comic vor und berichten von ihrer Jugend in
einer von Arbeiterkultur geprägten Umgebung.
Die Lesung
bietet persönliche Einblicke in das Aufwachsen im Ruhrgebiet und
verbindet Erzählungen aus dem Alltag mit humorvollen und
authentischen Comiczeichnungen. Die drei Autoren und Zeichner sind
in den 1990er Jahren im Duisburger Norden aufgewachsen. Wie viele
Kinder und Jugendliche ihrer Generation verbrachten sie ihre
Freizeit auf einem eingezäunten Bolzplatz, dem sogenannten
Affengitter.
Ihre Erinnerungen an diese Zeit haben sie in
einem Comic festgehalten, der die Lebenswelt junger Menschen
zwischen Fußballplatz, Zechen und Stahlwerken lebendig werden lässt.
Die Veranstaltung richtet sich an Kinder, Jugendliche und
Erwachsene. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Buchholzer Bücherzirkel
Die Bezirksbibliothek Buchholz an der
Sittardsberger Allee 14 lädt am Mittwoch, 14. Oktober, um 17 Uhr zum
Bücherzirkel ein. Die Duisburger Journalistin Sabine Justen freut
sich auf einen regen Austausch mit ihren Gästen. Alle, die gerne
lesen und immer auf der Suche nach aktuellen Titeln und gutem
Lesestoff sind, sind herzlich eingeladen.
Bei einer Tasse
Kaffee sind alle Genres willkommen, ob anspruchsvoll oder
unterhaltsam, Sachbuch oder Roman, Liebesgeschichte, Krimi oder
Thriller. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist bequem
online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder
telefonisch unter 0203 283-7284. Die Öffnungszeiten sind dienstags
bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von
10 bis 13 Uhr.
Kreativ gestaltete Nistkästen bekommen ein neues Zuhause
Mit einem „bunten Vogelfest“ werden am
Mittwoch, 14. Oktober, die in einem Projekt von Kindern kreativ
gestalteten Nistkästen am Bezirksamt Süd an der Sittardsberger Allee
14 aufgehängt. Los geht es um 16 Uhr. Das rund 90- minütige Programm
steht unter dem Motto „Unsere Nistkästen ziehen ein!“.
Neben
der gemeinsamen Einweihung erwartet die kleinen Besucher
Kinderschminken. An drei einfachen Mitmachstationen können sie einen
bunten Vogel auf Papier gestalten, versteckte Vögel auf einem
Suchbild entdecken und spielerisch lernen, was gut für die Natur
ist. „Die von den Kindern gestalteten Nistkästen verbinden auf
wunderbare Weise Kreativität und gelebten Naturschutz.
Die
jungen Künstlerinnen und Künstler verschönern damit nicht nur
unseren Bezirk, sondern schaffen zugleich neue Nistmöglichkeiten für
heimische Vögel. Dieses Engagement verdient Anerkennung und zeigt,
wie bereits kleine Ideen einen sichtbaren Beitrag für unsere Umwelt
leisten können“, erklärt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske. Das
Projekt wurde mit Blick auf die Internationale Gartenausstellung
2027 entwickelt.
Ziel war es, durch individuell gestaltete
Nistkästen auf die IGA hinzuweisen und gleichzeitig Familien für
Natur-, Vogel- und Artenschutz zu sensibilisieren. Unter der Leitung
der freiberuflichen Künstlerin Lorena Barbian gestalteten zwölf
Kinder gemeinsam mit ihren Familien die Nistkästen. Die
Veranstaltung richtet sich an Familien mit Kindern.
Die
Teilnahme und sämtliche Angebote sind kostenfrei; eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Rückfragen beantwortet Freia Kollar telefonisch
unter 0203 283-987819 sowie per E-Mail an
kultur.sued@stadt-duisburg.de
„KartenKiez“ lockt
Sammelkarten-Fans nach Homberg Zur letzten
Sammelkarten-Tauschbörse in diesem Jahr öffnen sich die Türen des
Bezirksrathauses Homberg am Bismarckplatz 1 am Mittwoch, 14.
Oktober, von 16 bis 19 Uhr. Beim „KartenKiez“ können Interessierte
sämtlicher Altersklassen ihre Sammelkarten tauschen und neue
Kontakte zu anderen Sammlern herstellen.
Ob Pokémon, Star
Wars oder Panini: Alle Arten von Karten sind willkommen. Der
Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kaltgetränke und Süßigkeiten stehen bereit. Der kommerzielle Handel
mit Sammelkarten ist nicht gestattet. Für Rückfragen steht das Team
der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203 283-987892 sowie per
E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de zur Verfügung.
HANDVERLESEN | Vertragt euch! - Pierre Glendinning
Donnerstag, 15. Okt. 2026, 19:00 Uhr Eintritt: solidarische
Hutsammlung
Das Programm der vielen Gesichter und Figuren.
Alle Menschen werden Brüder. Oder Schwestern. Ein uralter
Menschheitstraum. Aber ist das realistisch? Pierre schlüpft in
rasantem Wechsel in die verschiedensten Rollen. Heraus kommt ein
Panoptikum der anspruchsvollsten Trottel der Gegenwart.
Wer
mit dem Leben nicht immer so gut zurecht kommt, hier findet man
Verbündete. "Sein feiner Blick für Alltagsabsurditäten trifft mitten
ins Herz und klingt noch lange über den Applaus hinaus nach."
(Uta Bammel)
"Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll:
den Schauspieler, seine intelligenten Texte – jedenfalls: große
Komik vom Feinsten!" (Johannes Geffert)
RUHR(W)ORT - Poetry Slam Samstag, 17. Okt. 2026, 19:00
Uhr Eintritt 5€ (zzgl. VVK-Gebühr) -
https://www.eventbrite.de/e/ruhrwort-poetry-slam-tickets-1982173410028
oder an der Abendkasse RUHR(W)ORT Poetry Slam bietet eine Bühne
für Poesie, Comedy und Kurzgeschichten.
Im Herzen des
Duisburger Hafenstadtteils ist der RUHR(W)ORT Poetry Slam zu Hause
und bietet eine Bühne für Poesie, Comedy und Kurzgeschichten. Im
Kreativquartier Ruhrort begeistern regelmäßig zahlreiche
Künstler*innen das Publikum.
Die Regeln sind simpel: 6
Minuten Bühnenzeit. die Texte müssen selbstgeschrieben sein, keine
Requisiten – das war’s! Ob lustig oder traurig, Lyrik oder Prosa,
weltbewegend oder schlicht unterhaltsam – (fast) alles ist möglich.
Das Publikum ist die Jury und kürt am Ende den*die Sieger*in eines
unvergesslichen Abends. Moderiert und organisiert wird die
literarische Wundertüte von den erfahrenen Poetry Slammern Max
Schmolke und Leon Hanke.
Auch Anfänger*innen und
Interessierte sind herzlich eingeladen, sich für die jeweils zwei
Plätze auf der offenen Liste pro Abend zu melden. Mehr Infos gibt es
auf Instagram unter: @ruhrwort_slam
Ensemble
Companeras | Lessing - Der junge Gelehrte Sonntag ,18.
Oktober 2026/ Einlass: 16:30h Eintritt an der Abendkasse: 12€
Das Lustspiel „Der junge Gelehrte“ (1747) zeigt in drei Akten,
eingebettet in eine typische Komödiensituation, in der es um
„Heiratssachen“ geht, wie Überheblichkeit, Selbstgefälligkeit und
Besserwisserei einen Menschen isolieren.
Der junge Gelehrte
Damis hat eine Abhandlung über das anspruchsvolle Thema „Monaden“
(Leibniz) an die Preußische Akademie geschickt und wartet ungeduldig
und sehnsuchtsvoll auf Post von Berlin, die ihm den Preis der
Akademie zuspricht. Ihn interessiert nichts anderes und er ist
überzeugt, dass niemand als er diesen Preis bekommen kann.
Soviel wird verraten: Was die „Heiratssachen“ angeht, geht alles gut
aus. Also: Es gibt ein Happy End.
Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte: Gemeinsam reparieren
statt wegwerfen Wegwerfen muss nicht immer die erste
Lösung sein. Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte
unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des
Vereins DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, defekte
Alltagsgegenstände wieder instand zu setzen.
Am Freitag, 16.
Oktober 2026, können zwischen 14 und 17 Uhr Elektrokleingeräte,
kleinere Möbelstücke und weitere Gebrauchsgegenstände gemeinsam
repariert werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip der Hilfe
zur Selbsthilfe. Unter fachkundiger Anleitung können die
Teilnehmenden aktiv werden, Reparaturwissen erwerben und Fähigkeiten
für künftige Reparaturen erlernen.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg einen Beitrag zur Abfallvermeidung und zum nachhaltigen
Umgang mit Ressourcen leisten. Denn jeder reparierte Gegenstand
trägt dazu bei, Müll zu vermeiden und wertvolle Rohstoffe länger im
Kreislauf zu halten. Gleichzeitig bietet das Repair-Café Raum für
den Austausch mit Gleichgesinnten und stärkt das Bewusstsein für
einen verantwortungsvollen Konsum. Die Teilnahme ist kostenlos.
Datum: Freitag, 16. Oktober 2026 Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00
Uhr Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist
vorhanden. Die nächsten Repair-Cafés finden am Mittwoch, 18.
November 2026, im Recyclingzentrum Nord sowie am Freitag, 20.
November 2026, im Recyclingzentrum Mitte jeweils von 14 bis 17 Uhr
statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der
Abfallberatung der WBD per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de
oder telefonisch unter (0203) 283-3000
Sagen und
Legenden: Lesung im Stadthistorischen Museum Duisburg
und vor allem der Duisburger Wald haben einige spannende Sagen und
Legenden zu bieten: Am Samstag, 17. Oktober, lädt Clara Gold vom
Kultur- und Stadthistorischen Museum um 11 Uhr zu einer kleinen
Lesung in der neuen Sonderausstellung „Geschichte(n) aus dem
Duisburger Wald“ in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1
am Innenhafen ein.
Gemeinsam tauchen die Teilnehmenden in
die geheimnisvolle Welt der Geschichten aus dem Duisburger Wald und
aus aller Welt ein. Auf ihrer Reise begegnen sie Füchsen, Zwergen
und anderen sagenhafte Gestalten. Anschließend basteln sie in der
Mercator Werkstatt ein eigenes Märchenbuch, das mit nach Hause
genommen werden darf. Die Veranstaltung richtet sich an
Interessierte aller Altersklassen.
Kinder unter sechs
Jahren müssen von einer erwachsenen Person begleitet werden. Eine
Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder
telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen. Die Teilnahme ist im
Museumseintritt enthalten und kostet regulär 4,50 Euro, ermäßigt 2
Euro. Das gesamte Programm ist unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ einsehbar.
Mercator Matinée: Stadtentwicklung im Wandel der Zeit
Die nächste Mercator Matinée startet mit dem Vortrag „Die Geschichte
der Stadt und ihres Wandels“ von Frank Scheidemann am Sonntag, 18.
Oktober, um 11.15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am
JohannesCorputius-Platz 1 am Innenhafen. Seit die Menschheit vor
rund 11.000 Jahren sesshaft wurde, haben sich die Formen des
Zusammenlebens grundlegend verändert.
Mit dem
Bevölkerungswachstum entstanden zunehmend komplexe Gesellschaften
und differenzierte Strukturen an festen Siedlungsorten. Von
Mesopotamien über Ägypten, Griechenland und Rom entwickelten sich
urbane Kulturen und Städte, die vieles von dem bereits in sich
trugen, was Städte bis heute ausmacht. Kunsthistoriker Frank
Scheidemann nimmt die Gäste mit auf eine rasante Tour durch die
Geschichte der Stadtentwicklung bis in unsere heutige Zeit.
Scheidemann ist Kunsthistoriker und seit vielen Jahren in der
Erwachsenenbildung tätig.
Nach seinem Studium der
Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik arbeitete er unter
anderem am Ikonen-Museum Recklinghausen und ist heute für die VHS
Dortmund tätig. Die Teilnahme kostet für Erwachsene sechs Euro,
ermäßigt vier Euro. Eine Kartenreservierung per E-Mail an
ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640
wird empfohlen. Das gesamte Programm ist unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.
Literarischer Rundgang durch die Stadtbibliothek
Die Stadtbibliothek lädt am Freitag, 16.
Oktober, um 16.30 Uhr zu einer literarischen Entdeckungsreise ins
Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein. Bei
einem abwechslungsreichen Rundgang durch die Bibliothek, erhalten
die Teilnehmenden Einblicke in die vielfältige Welt des Erzählens.
Vorgestellt werden Romane, Hörbücher, Filme, Comics und
Graphic Novels. Dabei können neue Lieblingsgeschichten und bislang
unbekannte Medien entdeckt werden. Abgerundet wird das Programm
durch eine spannende Rätselrallye, bei der die Bibliothek auf
unterhaltsame Weise erkundet werden kann und die zugleich
interessante Einblicke in das Angebot und die Räumlichkeiten
ermöglicht.
Treffpunkt ist die Information in der zweiten
Etage der Zentralbibliothek. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine
Anmeldung jedoch erforderlich. Weitere Informationen und die
Möglichkeit sich anzumelden gibt es online unter
https://www.stadtbibliothek-duisburg.de.
Literarischer Rundgang durch die Stadtbibliothek
Die Stadtbibliothek lädt am Freitag, 16.
Oktober, um 16.30 Uhr zu einer literarischen Entdeckungsreise ins
Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein. Bei
einem abwechslungsreichen Rundgang durch die Bibliothek, erhalten
die Teilnehmenden Einblicke in die vielfältige Welt des Erzählens.
Vorgestellt werden Romane, Hörbücher, Filme, Comics und
Graphic Novels. Dabei können neue Lieblingsgeschichten und bislang
unbekannte Medien entdeckt werden. Abgerundet wird das Programm
durch eine spannende Rätselrallye, bei der die Bibliothek auf
unterhaltsame Weise erkundet werden kann und die zugleich
interessante Einblicke in das Angebot und die Räumlichkeiten
ermöglicht.
Treffpunkt ist die Information in der zweiten
Etage der Zentralbibliothek. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine
Anmeldung jedoch erforderlich. Weitere Informationen und die
Möglichkeit sich anzumelden gibt es online unter
https://www.stadtbibliothek-duisburg.de.
Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich Zu
Kaffee und lecker Frühstück mit Geselligkeit und Freundlichkeit lädt
die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mehrmals im Jahr samstags
zu den Marktzeiten in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, ein. Den
nächsten Termin zum Schlemmen und Klönen gibt es am 17. Oktober
2026.
Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde ab 9.30 Uhr
und somit zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am Meidericher
Wochenmarkt machen. Nach kurzem Fußweg lässt sich im Gemeindezentrum
bei Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst- und Käseaufschnitt und Marmeladen
der Einkaufsstress vergessen. Das Angebot bereiten Ehrenamtliche zu,
das Frühstück gibt´s zum Selbstkostenpreis. Infos zur Gemeinde gibt
es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter
0203-4519622.
Jetzt pflanzen für den Frühling:
Herbstzeit ist Wurzelzeit Gartenbauexperte erklärt,
worauf es bei Stauden, Gehölzen und Blumenzwiebeln ankommt

Wer im Frühjahr so eine Blütenpracht will, muss jetzt im Herbst
pflanzen. (Quelle: BLGL)
Der Herbst bietet für viele
Gartenpflanzen bessere Pflanzbedingungen als das Frühjahr: Der Boden
ist noch warm, die Verdunstung nimmt ab und die Feuchtigkeit
unterstützt die Wurzelbildung. Wer jetzt Stauden, Gehölze und
Blumenzwiebeln pflanzt, schafft damit gute Voraussetzungen für einen
kräftigen Austrieb im kommenden Frühjahr.
„Die richtige
Pflanze am passenden Standort ist viel wichtiger als später eine
besonders aufwändige Pflege“, weiß Dr. Lutz Popp vom Bayerischen
Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.
Stauden:
Vor dem Frost einwurzeln Stauden lassen sich gut im Herbst
pflanzen, solange bis zum Winter noch ausreichend Zeit zum
Einwurzeln bleibt. In den frühen Herbstwochen können sich die
Pflanzen am neuen Standort etablieren und im Frühjahr zügig
austreiben. Auch ältere Exemplare lassen sich jetzt noch teilen oder
umpflanzen.
Bei der Auswahl kommt es vor allem auf den
Standort an. Während Fetthennen sonnige, durchlässige und eher
trockene Böden bevorzugen, gedeihen Herbst-Anemonen besser an
halbschattigen Standorten mit humosem, ausreichend feuchtem Boden.
„Wer Licht, Boden und Feuchtigkeit berücksichtigt, schafft die
Grundlage für gesunde Pflanzen und einen vielfältigen Garten“,
ergänzt Dr. Popp.
Verblühte Stängel und Fruchtstände
standfester Stauden müssen im Herbst nicht entfernt werden. Sie
geben dem Beet Struktur und dienen Insekten als Rückzugsort.
Zurückgeschnitten werden sollte nur, was krank oder faul ist.
Gehölze: Warm, feucht und wurzelfreundlich Auch Bäume,
Sträucher und Hecken profitieren von einer Herbstpflanzung.
„Wurzelnackte und ballierte Gehölze sind im Herbst häufig eine
besonders gute Wahl“, sagt Dr. Popp. „Der noch warme Boden
unterstützt die Wurzelbildung, während die Pflanzen keine Blätter
mehr versorgen müssen. Nach dem Pflanzen kommt es vor allem auf
einen gründlichen Gießvorgang an.“
Vor der Pflanzung lohnt
sich eine genaue Planung: Wie groß wird das Gehölz? Wie viel Platz
braucht es? Bei freiwachsenden Hecken braucht es ausreichend Abstand
zwischen den einzelnen Sträuchern. So schaffen heimische Blüten- und
Wildgehölze wie Kornelkirsche, Felsenbirne, Weißdorn oder Hasel
Struktur und bieten Vögeln und Insekten Nahrung sowie Rückzugsorte.
Eine Ausnahme bilden frostempfindliche Gehölze. Wein, Kiwi,
Pfirsich und Aprikose sollten besser im Frühjahr gepflanzt werden.
Generell kann in höheren und rauen Lagen der Frühjahrstermin die
sicherere Wahl sein.
Blumenzwiebeln: Die Frühjahrsblüte
beginnt im Herbst Wer Krokusse, Narzissen, Tulpen,
Schneeglöckchen, Winterlinge oder Blausternchen im Frühjahr blühen
sehen möchte, sollte Blumenzwiebeln im Herbst setzen.
„Wer
verschiedene Arten kombiniert, verlängert die Blühsaison und schafft
frühe Nahrungsangebote für Wildbienen und andere Insekten“, so Dr.
Lutz Popp.
Es empfiehlt sich ab September zu pflanzen, der
Oktober ist häufig ideal. Je nach Witterung geht es auch noch
später, solange der Boden nicht gefroren ist. Als Faustregel gilt:
Die Zwiebel doppelt so tief pflanzen, wie sie hoch ist. Kleine Arten
kommen in größeren in Gruppen zur Geltung, größere in lockeren
Tuffs. Zwischen Stauden oder unter Gehölzen finden sie passende
Plätze, an denen sie im zeitigen Frühjahr ausreichend Licht
bekommen.
Richtig angießen und den Boden schützen Alle
frisch gesetzten Pflanzen müssen nach dem Pflanzen durchdringend
gegossen werden, auch bei feuchtem Boden. Eine dünne Mulchdecke aus
geeignetem organischem Material hält die Feuchtigkeit und schützt
den Boden vor Austrocknung. Bei Gehölzen erleichtert ein Gießrand
die Wasserversorgung. Mehr Informationen gibt es unter:
https://www.gartenbauvereine.org/

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