BZ-Home        Stadtentwicklung Chronik Duisburgs



BZ-Sitemap

Projekte

Chronik 
Stadtfenster

Ausbau  A 59
BEST
Berufskolleg Mitte
Casino
Citypalais
Hbf-Sanierung
Duisburger Freiheit

Hauptbahnhof
KÖNIGSGALERIE
Landesarchiv
Mercatorhalle

"Opernplatz"
 
Parallelkanal

RheinPark
Sportpark
Sportpark-Chronik

Die ideale Stadt

Einwohner bis 2030

Wohnen in Zukunft Waterfront Ruhrort  
Duisburg 2027

Geschäftsbericht 2005  











 

Stadtbibliothek und VHS: Umzugstermine ins "Schuckkästchen" Stadtfenster stehen - von Harald Jeschke (Text und Fotos)

Duisburg, 09. Dezember 2014 - "Nein, das war keine leichte Baugeschichte",  stellte Kulturdezernent Thomas Krützberg auf der eigens angesetzten Pressekonferenz zum Stadtfenster klar heraus.

Nachdem es 2013 die Turbulenzen um den Investor Multi Development gab, mussten diverse Probleme gelöst werden. "Wir haben es aber geschafft. Ich bin glücklich. Zu betonen ist, dass es seitens des Investors keinerlei Druck gab", atmete der Dezernent durch. "Es wird ein sehr schönes Haus, von innen und von außen. Seit 2008 gab es die Planungen zu diesem Haus und seitdem mussten wir enorme zusätzliche Leistungen erbringen."

Und: "Wir legen Wert auf die Feststellung , dass hier Seriosität vor Geschwindigkeit geht und dass es keinerlei Druck seitens des Investors gab."

Die Miete kostet 1,2 Millionen Euro für beide Institute. Vom Rat der Stadt wurden - mit Absegnung der Bezirksregierung Düsseldorf - 4,5 Millionen Euro für die Innenausstattung beschlossen und abgesegnet. "Dies ist in den Haushalten der Jahre 2013 bis 2016 sowie im Vermögenshaushalt abgesichert", ergänzte der Kulturdezernent.

V.l.n.r.: Dr. Gerd Jahn, Volkshochschuldirektor, Kulturdezernent Thomas Krützberg und Dr. Jan-Pieter Barbian als neuer Stadtfenster-Direktor erklärten den Medienvertretern den Umzug. Im Bild rechts Stadtpressesprecherin Anja Kopka.

 

Stadtfenster-Chef Dr. Jan-Pieter Barbian: "Der Medienkosmos muss umziehen. Deshalb sind wir seit 2005 mit großem Team bei der Sache, ab 2008 lief die heiße Phase an. Ich möchte erwähnen, dass die Stadtbibliothek nach ihrer Gründung 1901 wieder in Blicknähe des Rathauses rückt. 1901 war sie am Burgplatz, dann an der Oberstraße, es folgte der Knüppelmarkt, der Kantpark und ab 1955 der Einzug ins DeFaKa-Haus, also einem als Kaufhaus geplantes Gebäude, das zudem verwinkelt und für unsere Zwecke nicht optimal war. Nun rücken wir wieder in unmittelbare Nähe des Rathauses.

Die Stadtbibliothek (ehemals DeFaKa-Haus - Deutsches Familien Kaufhaus) im Winter 2013

Dr. Barbian und die Fakten: "Im alten Haus hatten wir 8500 qm zur Verfügung, wobei das Gebäude sanierungsbedürftig und verwinkelt ist. Im neuen Gebäude verfügen wir über 7500 qm Fläche, haben aber zum Beispiel nun auch einen klimatisierten Raum für den historischen Bestand mit 3500 Exemplaren aus dem 14. bis zum 19. Jahrhundert, darunter sogar den Sachsenspiegel, alles zusammen mit einem Wert von 1,6 Millionen. Der Gesamtbestand ist 615000 Medien inklusive der der Zweigstellen stark. Wir ziehen nun mit einem Medienkosmos von 320000 Exemplaren um, darunter ist auch ein Sondersammelangebot für NRW mit einer Aufbewahrungsfrist von 5 Jahren, den wir nun erstmals reduzieren können. Wir haben auch eine Kinder- und Jungendbiliothek von 0 bis 18 Jahren mit 250000 Euro Landesmittel. Diese Jugendbiliothek war schon ab 1955 Unesco-Modellcharakter. Der Umzug findet vom 19. Januar bis zum 06. Februar 2015 mit einem professionellen Unternehmen statt. Die Zentralbibliothek zieht früher aus dem alten Gebäude, da ab Ende März dort der Abriss beginnen soll. Am 7. Februar 2015 (ein Samstag) ist von 11 bis 18 Uhr der letzte Tag. Leihen Sie uns leer! Es bleibt aufgrund des Umzugs eine einmalig lange Leihzeit."

 

Das Stadtfenster heute

Der Eingang Steinsche Gasse. Links ist die Kasse, daneben die Abgabefenster

Der Blick aus dem Stadfenster von der Universitätsstraße in den Einmündungsbereich Steinsche Gasse.

Der Blick von innen auf die Königsgalerie

Die erste Etage linker Hand mit Multikunktionsbereich. Mit Wlan kann da auch per Smartphone oder Tablet das Angebot genutzt werden.


Auf der rechten Seite der 1. Etage die Jugendbibliothek (Schülercenter mit Freizeitaktivitäten) und sogenantem "Lerncafe" auf rund 1100 Quadratmetern nutzbarer Fläche

Die "Schöngeistetage" mit interkulturellem Angebot. Hier ist ein Arbeiten in Gruppen möglich

Dr. Jan-Pieter Barbian und Dr. Gerd Jahn in der dritten Etage

Der Raum für den historischen Bestand

Der Eingang zum VHS-Bereich und der vierten Etage, dem Arbeitsbereich der 70 Bibliotheks-Mitarbeiter. Die VHS verfügt über 50 Mitarbeiter, kommt aber auf bis zu 560 Kursleiter.

 

Informationen zur Stadtbibliothek im Stadtfenster  


-  Gesamtfläche: 7.500 Quadratmeter (bisherige Zentralbibliothek: 12.000 Quadratmeter). Präsentation des Medienbestands auf einer Fläche von 3.840 Quadratmeter in der 1., 2. und 3. Etage. Die Büros der Mitarbeiter/innen befinden sich auf der 4. Etage (1.200 Quadratmeter).

Das Schulmedienzentrum (mit einer Fläche von 280 Quadratmeter) erhält einen eigenen Zugang im Erdgeschoss. Gemeinsame Flächen mit der VHS befinden sich im Foyer Erdgeschoss (mit 300 Quadratmeter) und im Foyer 1. Obergeschoss (mit 300 Quadratmeter).  

-  Durch das räumliche und inhaltliche Zusammenspiel von Medienbereichen, Internet-, Lern- und PC-Arbeitsbereichen, Veranstaltungsbereich und Literaturbistro wird die Bibliothek zu einem offenen Treffpunkt, der Informationen, selbstorganisiertes Lernen, Kommunikation, kulturelle Begegnung und Unterhaltung ermöglicht und fördert.  

-  Es wird eine deutliche Verbesserung in den informationstechnischen Arbeitsmöglichkeiten geboten, beispielsweise in der Ausstattung der Arbeits- und Recherche-PC-Plätze.  

-  Die Verbuchung erfolgt über hochmoderne Selbstverbuchungs- und Rückgabestationen (RFID-Technologie), Kassengeschäfte können problemlos über einen Kassenautomaten abgewickelt werden. Zur Hilfestellung bei Fragen zur Handhabung der Technik steht Personal an der Infotheke zur Verfügung.  

-  W-LAN im gesamten Haus sowie vor Ort ausleihbare Endgeräte (Notebooks, Tablets) ermöglichen ein mobiles Arbeiten und Lernen in allen Publikumsbereichen der Bibliothek.  

-  Lernoptimiertes und -motivierendes Arbeitsplatzangebot: Die räumliche Trennung der Einzelarbeitsplätze von den Gruppenarbeitsplätzen lässt kommunikative, gruppenfördernde „Lerninseln“ sowie Ruhe-, Arbeits- und Lesezonen entstehen.  
- Die Medienaufstellung, die neuen variablen Regalsysteme und die atmosphärisch passende Raumausstattung schaffen einen „Erlebnisraum Bibliothek“.  

-  Auffällige Präsentation und die Zusammenführung unterschiedlicher Medienarten – vom Buch bis zur Blue-Ray – in themen- und sachbezogener Aufstellung bieten eine Orientierung in der Medien- und Informationsvielfalt.  

-  Die bewährten und erfolgreichen Themenmediatheken, die eine auf bestimmte Lebenssituationen wie beispielsweise „Eltern“, „Verbraucherfragen“, „Ausbildung und Beruf“, „Umwelt“, „Mehr vom Leben“, „Festgestaltung“ abgestimmte Medienauswahl anbieten, werden in räumlicher Nähe zu verwandten Sachgebieten platziert, um so eine fachspezifische Vertiefung in die jeweilige Thematik zu ermöglichen.  

-  In der ersten Etage wird eine zeitgemäße, an den Bedürfnissen der unterschiedlichen Altersgruppen orientierte Kinderbibliothek (0-3 Jahre, 3-6 Jahre, 6-9 Jahre, 9-11 Jahre) sowie die Jugendmediathek „Teen Point“ (11-18 Jahre) zu finden sein. Für die Realisierung dieses Konzepts erhält die Stadt Duisburg einen Zuschuss des Landes NRW in Höhe von 250.000 €.
Erstmals wird in der Zentralbibliothek auch ein SchülerCenter angeboten. Das SchülerCenter erhält auch einen PC-Pool für Schulungen zum Thema „Recherche- und Informationskompetenz“.  

-  Das Schulmedienzentrum wird sich mit einem neuen  Raumkonzept und einem eigenen Schulungsraum im Erdgeschoss für alle Erzieherinnen und Erzieher und Lehrerinnen und Lehrer in Duisburg präsentieren.  

-  Die Sammlung „Historische und Schöne Bücher“ wird in der 3. Etage in einem repräsentativen, für die Bibliothekskunden einsehbaren Raum präsentiert.  

-  Die beliebten Literaturveranstaltungen (Lesungen, Vorträge) finden zukünftig in der 1. Etage des Foyers im Ambiente des Literaturbistros statt.

Informationen zur Volkshochschule im Stadtfenster  

-  Die VHS belegt rund 3.500 Quadratmeter der insgesamt gut 11.000 Quadratmeter Nutzfläche im Stadtfenster.  

-  Die VHS-Räume befinden sich im hinteren Gebäudeteil südlich der Universitätsstraße, was einen Seminarbetrieb bei wenig bis gar keiner Lärmbelästigung garantiert.  

-  Neben den Büro- und weiteren Funktionsräumen verfügt die VHS über 18 Seminarräume (davon ein EDV-Raum, ein Gymnastikraum und ein Musikraum) und einen Multifunktionsraum im Erdgeschoss. Das Foyer im Erdgeschoss des Gebäudes sowie jenes im 1. Obergeschoss werden von beiden Instituten genutzt. Auch die Gastronomie sowie die Veranstaltungsfläche im 1. Obergeschoss steht beiden Instituten zur Verfügung. In diesem Bereich sind Selbstlernmöglichkeiten seitens der VHS geplant.  

-  Alle Seminarräume der VHS werden mit neuesten interaktiven Whiteboards ausgestattet.  

-  Im gesamten Gebäude ist ein W-LAN-Netz für die Kunden geplant.  

-  Bei der Innengestaltung wurden Farbgebung und Materialität der hochwertigen Gebäudearchitektur aufgenommen und fortgeschrieben.  

-  Die Seminarräume sind dank der großzügigen Fensterflächen hell und freundlich.  - So entsteht ein modernes und freundliches Ambiente, das eine zeitgemäße Erwachsenenbildung braucht.  

-  Das Gebäude ist durchgängig barrierefrei und als Neubau gemäß der neuesten Energieverordnung ausgestattet, was niedrige Betriebskosten garantiert.  

-  Die im Kellergeschoss befindliche archäologische Zone macht nicht nur Stadtgeschichte sinnlich erlebbar, sondern eröffnet ein außergewöhnliches Ambiente für besondere Veranstaltungen in kleinem Rahmen.  

-  Die VHS wird der Universität Duisburg-Essen Räume für Beratungen zur Verfügung stellen.

 


Stadtfenster - Fakten zum Umzug der Volkshochschule

Übergabe/Abnahmetermin: 12.12.2014
Nach Übergabe und Abnahme wird DU IT die technischen Voraussetzungen für Telekommunikation und Datennetz schaffen
• Sind diese Voraussetzungen geschaffen, wird die VHS abteilungsweise den Umzug ab Anfang Februar 2015 organisieren.
Der Zeitplan sieht folgende Abläufe vor:
• Umzug der Abteilungen aus der Steinschen Gasse ab Februar 2015.
• Die Abteilung Sprachen und die Geschäftsstelle Mitte/Süd können dann umziehen, wenn die Kursräume im Stadtfenster eingerichtet sind, da hier eine enge Verzahnung und Bindung an die Kurse notwendig ist. Dies wir ab ca. April 2015 der Fall sein.
• Die VHS wird den Kursbetrieb nach völliger Einrichtung der Kursräume aufnehmen.
Aufgrund von Ausschreibungsfristen kann das betreffende Mobiliar und die
Unterrichtsmedien ab April 2015 aufgebaut werden. Das bedeutet, dass der
Unterrichtsbetrieb im Stadtfenster mit dem Herbstsemester 2015 beginnt.
• Für das alte VHS-Gebäude ist eine stadtinterne Lösung geplant. Die Kunstkurse werden weiterhin in den Räumen des alten VHS-Gebäudes stattfinden, da es unwirtschaftlich gewesen wäre,  diese gut eingerichteten Spezialräume nicht zu nutzen.
• Die VHS wird weiterhin in der Stadtmitte in folgenden Gebäuden ihr Programm anbieten
• Im Gebäude Nahestr. (Landfermanngymnasium) finden in der 4. Etage die
Integrationskurse sowie Deutschkurse für Asylbewerber tagsüber statt. Ab 17 Uhr wird das gesamte Gebäude mit Kursen der VHS belegt.
• Im Gebäude Gustav-Heinemann-Realschule finden weiterhin die Abendkurse statt.

• Sämtliche Kurse (außer Kunstkurse, die weiterhin im Gebäude Königstraße stattfinden werden), finden auch im Stadtfenster statt.
• Das Gebäude Steinsche Gasse 31 wird weiterhin durch den 2. Bildungsweg
genutzt.
• Im Stadtfenster stehen der VHS insgesamt 17 Seminarräume, ein großer
Gymnastikraum und ein Veranstaltungsraum (Multifunktions-
Raum) zur Verfügung. (Dagegen: Altes VHS Gebäude 13 Seminarräume, 1
Gymnastikraum und ein Veranstaltungsraum).
 

Motto des Flyers: Leihen Sie uns leer!"

Die Zweigstellen, die durch die Aufgabe der alten Bibliothek Mobiliar erhalten

Bauarbeiten am Stadtfenster gehen voran

OB Link informierte sich über neuen Standort der VHS und Zentralbibliothek


Duisburg, 14. Mai 2014 - „Es ist gut, dass die Bauarbeiten am Stadtfenster endlich und verlässlich vorangehen“, freute sich Oberbürgermeister Sören Link bei der Besichtigung der Baustelle. Noch in diesem Jahr, Ende August 2014 soll die Übergabe an die Stadt erfolgen und der Innenausbau für die Volkshochschule und die Stadtbibliothek beginnen. Die Eröffnung ist spätestens Mitte 2015 geplant.  
„Das Stadtfenster und die Königsgalerie setzen gemeinsam einen wichtigen Akzent für die Stadtentwicklung und den Bildungsstandort Duisburg“, ist Sören Link überzeugt. Beide würden voneinander profitieren: „Die Besucher der Bibliothek und der Volkshochschule sind auch Frequenzbringer für die Geschäfte in der Königsgalerie, der Münzstraße und der näheren Umgebung. Wir kommen damit dem Ziel näher, die Altstadt und ihre Einkaufsstraßen zu revitalisieren.“  
Der VHS und Stadtbibliothek stehen rund 11.000 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung, die nach den Vorgaben der VHS und Stadtbibliothek ausgestattet und eingerichtet werden. Hier entstehen moderne und durch die großzügigen Fensterflächen helle und freundliche Lern- und Fortbildungsräume. Außerdem wird im ganzen Haus für Kunden das Internet über ein W-LAN-Netz erreichbar sein.   Das Gebäude ist nach neuesten Gesichtspunkten konzipiert. Es ist durchgängig barrierefrei gestaltet und als Greenbuilding besonders energieeffizient eingerichtet. Dadurch optimieren sich die Betriebskosten.  
Oberbürgermeister Sören Link: „Ich bin sicher, dass sich die Mitarbeiter und Besucher der VHS und Bibliothek im Stadtfenster wohlfühlen werden.“  

 

Bauzaungestaltung des „Stadtfensters“

Duisburg, 26. April 2013 - Doppeltes Glück hatte die Schülerin Aylin Arici. Sie gehörte Sie zu der Gruppe Schülerinnen, die sich an der Aktion beteiligt hatte. Ihr Bild schmückt den Bauzaun an der Steinschen Gasse. Sie hatte sich, wie Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, beteiligt. Die Gruppe junger Menschen hatte sich mit Mercator beschäftigt. Es sollten Augenblicke aus dem Leben des großen Duisburgers auf Bilder gebracht werden.


Foto de Jong

 

Aylin hatte sich “Die Flucht” ausgesucht. Ein etwas Dunkles Kapitel aus dem Leben Mercators. Er musste die Stadt, in der er lebte, aus Glaubensgründen verlassen. Das hatte die junge Schülerin so sehr beschäftigt, dass Sie dies auf die Leinwand brachte. Stolz postiert  Sie vor dem Werk, Ihrem Werk, dass nun den Bauzaun schmücken wird. Dazu kommt, dass Ihr eine Praktikanten Stelle angeboten wurde. Wenn das mal kein Glück ist, in der heutigen Zeit.   deJo

 

Baustellenführung durch Entwickler Multi Development
Der junge technische Projektleiter Axel Möser hatte mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführer Axel Funke zu einer ersten Baustellen Begehung geladen. Was gab es zu sehen? Einen fein herausgeputzten Rohbau, der sich im Bau – Endstadium befindet. An die 40 Arbeiter sind z. Zt. dort beschäftigt. Sie alle gehören zu dem Generalunternehmen “bam”. Dieser wird den Rohbau noch im Monat Mai, so der Projektleiter, übergeben.  


Stadtfenster Ecke Münzstraße am 23. April 2013 - haje


Die Grundstruktur des “Stadtfenster” lässt sich erahnen. Die Bau – Fachleute wissen natürlich genau was wann wohin kommt. Der Laie muss das alles staunend  glauben. Das gesamt Areal, auf dem das Stadtfenster entsteht, gehört zu dem Masterplan von Sir Normann Foster. Die Planung übernimmt Forsters Idee zur Gestaltung im Bereich Münz - und Königstrasse auf. Insbesondere die Münzstraße wird durch die beiden Immobilien Königsallee und Stadtfenster  eine deutliche Aufwertung erfahren. Dazu wird auch der zwischen der Königstrasse  und dem Stadtfenster ist auf der Fahrbahnfäche analog zum Opernplatz auch ein Shared Space-Bereich “ (ein verkehrsberuhigter, gemeinsam genutzter Straßenraum) geplant.

Der "Shared Space-Bereich" - haje


Ab Mai haben die Inneneinrichter das Sagen. Es geht dann um 11.200 m ² für Bibliothek und Volkshochschule, Im Erdgeschoss wird es 1.200 m ² Fläche für Einzelhandel und Gastronomie geben. Diese Mammut Aufgabe werden an die 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stemmen haben. Eine Übergabe an die Bürger unserer Stadt ist für das Frühjahr 2014 geplant. Die gezielte Frage nach der Sicherheit, dem Brandschutz und all diesen Dingen, die z.Zt. in der Mercator Halle anliegen, berührt den jungen Bauleiter wenig. Das wird alles im Sinne des Bauträgers und Auftrag Gebers erledigt. Er ist sich seiner Sache so sicher, dass er heute seinen, bestimmt wohlverdienten, Urlaub antritt. deJo

 

Schüler der Fritjof-Nansen-Realschule gestalten den Bauzaun des „Stadtfensters“

Duisburg, 25. April 2013 - Zwei Schulklassen der Duisburger Fritjof-Nansen-Realschule haben unter der Leitung der Kunst- und Geschichtslehrerin Maria Sievers Bilder angefertigt, die heute an den Bauzaun des Stadtfensters gehängt werden. Aufgabe der Schülerinnen und Schüler zweier zehnter Klassen war es, Ausschnitte aus dem Leben des Kartographen Gerhard Mercator bildlich darzustellen.

Acht Bilder, die Titel wie „Der Globus“, „Das Gefängnis“ oder „Bürgerrechte in Duisburg“ tragen, werden heute in Großformat (1Meter x 1Meter) am Bauzaun des Stadtfensters entlang der Münzstraße montiert. „Die Idee zu dieser Aktion ist im Mercator-Jahr 2012 entstanden“, erklärt Axel Funke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Multi Development. „Gerhard Mercator war ein sehr gebildeter Mann, der in Duisburg gelebt und gewirkt hat. Aus diesem Grund erschien es uns passend, an diesen bedeutenden Bürger der Stadt auf dem Bauzaun der neuen Duisburger Bildungseinrichtung zu erinnern.“
Die neue Bibliothek, das „Stadtfenster“, entsteht an der Steinschen Gasse gegenüber der Königsgalerie und wird auf einer Fläche von ca. 11.200 m² die Stadtbibliothek und die Volkshochschule beherbergen. Ergänzend wird das 5-geschossige Gebäude im Erdgeschoss eine Fläche von etwa 1.200 m² für Einzelhandelsnutzung haben. Derzeit laufen auf der Baustelle die Arbeiten für den Rohbau, die im Mai abgeschlossen sein werden. Die Übergabe des Gebäudes an die Stadt ist für dieses Jahr anvisiert.

Foto de Jong


Die Eröffnung des Stadtfensters wird voraussichtlich im Frühjahr 2014 erfolgen. Das Areal, auf dem das Stadtfenster entsteht, ist Bestandteil des Masterplans von Sir Norman Foster für die Duisburger Innenstadt. Die Planung des Gebäudes nimmt Fosters Idee zur Gestaltung des öffentlichen Raumes im Bereich Münz- und Königstraße auf. Insbesondere die Münzstraße wird durch die beiden Immobilien Königsgalerie und Stadtfenster eine deutliche Aufwertung und Belebung erfahren.
Dazu beitragen wird ebenfalls der auf der Fahrbahn zwischen der Königsgalerie und dem Stadtfenster geplante Shared Space – ein verkehrsberuhigter, gemeinsam genutzter Straßenraum wie er bereits zwischen dem Theater und dem König-Heinrich-Platz existiert – in dem alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind.

Fritjof-Nansen-Realschule und Multi Development Multi Development unterstützt im Rahmen eines Kooperationsvertrages die Duisburger Fritjof-Nansen-Realschule. Neben einem finanziellen Engagement stellt Multi für Absolventen der Realschule Ausbildungsplätze im kaufmännischen Bereich sowie auch regelmäßig Praktikumsplätze für ein 2-wöchiges Schülerpraktikum und für Ferien-Praktika.

Mit der Raumknappheit leben müssen - Von Harald Jeschke

Duisburg, 26. April 2012 - Sie war auch für seltene Besucher deutlich spürbar, die bedrückende Atmosphäre in der Sitzung des Kulturausschusses. Ohne irgendein mythologisches Relikt zitieren zu müssen war klar, dass es im Bereich der Kultur zu weitreichenden und absolut negativen Auswirkungen kommen kann und wird. Der Nothaushalt der Stadt schlägt in den sozialen Bereichen, ab er ganz sicher auch im kulturellen Sektor voll durch.  

Die direkten Auswirkungen der Finanznot sind auch beim Bau sowie der Ausstattung des neuen Domizils der Stadtbibliothek deutlich erkennbar. Das seit Jahren konzipierte "Sparmodell" des neuen Domizils an der Universitätsstraße ist aufgrund des Spardiktats nicht mehr als eine Kompromisslösung. Diese abgespeckte Lösung hat keine Aussicht auf Entwicklung.

Der Verlust der Gesamtfläche gegenüber dem bisherigen Standort an der Düsseldorfer Straße beträgt sicher 1500 Quadratmeter, da nicht wie im Jahre 2005 ursprünglich mit fünf sondern nur noch die abgespeckte Form mit vier Stockwerken zur Verfügung steht, kann sich aber auf insgesamt 1900 Quadratmeter erhöhen. Das Sparmodell bringt es auch mit sich, dass in der oberen vierten Etage die Büros der 70 Mitarbeiter auch kein Tageslicht zur Verfügung stehen wird.

 

Dr. Jan-Pieter Barbian, Chef der Stadtbibliothek, machte es anhand nüchterner Zahlen überdeutlich: "Am alten Standort haben wir 8537 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, im Stadtfenster sind es nur noch 7041 Quadratmeter. Zum Vergleich; Dortmund und Essen verfügen über 17 000 Quadratmeter. Dabei stehen auch immer noch 400 Quadratmeter für die Planungen zum NS-Dokumentationscenter im Raum, sofern dieses Center aber überhaupt verwirklicht werden kann. Diese Einschränkungen verursachen natürlich enorme Probleme bei den Abläufen."  
Auch bei der Ausstattung gab es durch die finanziellen Engpässe erhebliche Einschränkungen. Von den eigentlich geplanten 10 Millionen Euro für die Gesamtausstattung des neuen Domizils sollen im Endeffekt nur noch 7,8 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Abrufen konnte der Hüter der Lese- und Informationsstruktur aus dem Budget der Jahre 2008 und 2009 lediglich 4,9 Millionen Euro. Ob und wann die schon nur als Minimalsumme angedachten 7,8 Millionen Euro fließen werden verursacht nur fatalistisches Achselzucken.

 

Dr. Barbian stellte dann die einzelnen Etagen vor und wies darauf hin, dass der zentrale Eingang an der in diesem Bereich überbauten Universitätsstraße liegt, nicht an der Münzstraße. Zu den Engpässen räumlicher Art zählt in Zukunft auch, dass es keinen größeren Veranstaltungsraum mehr geben wird. Im Brückenteil der Bibliothek an der Universitätsstraße wird es aber eine Multifunktionsfläche geben, wo auch am Abend Lesungen mit Imbiss- und Getränkeangebot stattfinden können. Dies ist für maximal für 170 bis 180 Personen ausgelegt.
Konzipiert wurde auch ein Selbstlernzentrum, was mit einer Reihe von Computern ausgestattet sein wird. Im Bereich der Verbindungsbrücke über der Universitätsstraße in der ersten Etage soll die Kinder- und Jugendbibliothek angesiedelt werden. Für unterschiedliche Altersgruppen bis zu 12 Jahren wird ein Erlebnisraum sowie ein Schülerzentrum mit Freizeitcharakter eingerichtet.
In der zweiten Etage wird das "Schöngeistige" angesiedelt. Dort wird es aber auch einen Fantasie-, Thriller, Sprach- und Zeitschriftenlesebereich geben.

Wichtig wird das neue Buchungssystem sein, dass alles viel schneller abwicklen soll. So kann ein einzelnes Buchungsgerät eine Vielzahl von Leihgaben auf einmal buchen, was auch für die Rückgabe mit Selbstverbuchung der Fall sein soll. Keine Chance wird es aber in Hinsicht auf eine in der Zukunft vielleicht nötig werdende Erweiterung geben.
 

Die Eckpfeiler der Kosten erklärte Uwe Rohde, Chef der städtischen Tochter Immobilien-Management-Duisburg (IMD) und Bauherr. Das ursprünglich von Multi Development als Entwickler und der Sparkasse Duisburg als Investor geplante Projekt wird nach dem Rückzug des Geldinstituts nun auch vom Entwickler Multi Development finanziert.

Die Laufzeit des Mietvertrages mit der Stadt beträgt zunächst 20 Jahre, wobei es gleich zwei je fünfjährige Optionen zur Verlängerung für eine 30-jährige Gesamtlaufzeit geben könnte. "Danach müsste man schauen, was angesagt ist", erklärte Uwe Rohde. Und: "Die Kaltmiete beträgt hier jährlich 1,6 Millionen Euro, wobei der Anteil der Bibliothek 1,1 Millionen Euro, der der VHS 500 00 Euro beträgt. Bei den Betriebskoten haben wir insgesamt 330 00 Euro kalkuliert, wobei der Anteil der Bibliothek mit 227 000 Euro veranschlagt wurde."

 

Beim Abriss des alten Boeckerhauses bzw. dem jetzt anstehenden Neubau gab es wie vermutet archäologische Funde. Axel Funke, Geschäftsführer vom Entwickler und Investor Multi Development berichtete ausführlich über die Freilegung eines Kellers, der der alten Universität zugeordnet werden konnte.

 

Das alles hat mit der Freilegung und Sicherung natürlich mehr Zeit in Anspruch genommen und zudem war es nicht so einfach, so Axel Funke, den feuchten Keller, die Treppe dorthin sowie Gänges zu sichern und in die Gesamtstatik einzubeziehen. Es handelte sich um den Keller des Ordenshauses, das neben der Unikirche gelegen als Auditorium genutzt wurde und auch über den Keller mit einem schmalen Zugang verfügte.

 

Planungsdezernentenstelle soll Ende Januar besetzt werden

Duisburg, 13. Januar 2012 - Der Fraktionsvorstand der LINKEN gibt Folgendes bekannt: Am 16.01. haben drei von 56 Bewerbern für die offene Planungsdezernentenstelle Gelegenheit, sich dem Ältestenrat vorzustellen. Die Kooperation aus SPD, LINKEN und Grünen im Duisburger Rat strebt an, die offene Stelle auf der nächsten Ratssitzung am 30.01. zu besetzen.
Der Stellenausschreibung vorausgegangen waren Meinungsverschiedenheiten, ob zunächst die ebenfalls vakante Planungsamtsleiterstelle besetzt werden solle, nachdem die Kommunalaufsicht die Ausschreibung für beide Stellen abgelehnt hatte. In Nothaushaltskommunen wie Duisburg gilt grundsätzlich eine einjährige Wiederbesetzungssperre.
Nachdem die Kommunalaufsicht schließlich die Besetzung einer der beiden Stellen genehmigt und anheimgestellt hatte, zu entscheiden, welche, beschloss eine Ratsmehrheit im Oktober die Ausschreibung der Dezernentenstelle. Diese ist eine sog. politische Beamtenstelle und wird für 8 Jahre besetzt. Wiederwahl ist möglich.

Der Bewerber Carsten Tum hat sich gestern der Gesamtfraktion der LINKEN vorgestellt und ist in Kürze bei den Fraktionen der SPD und der Grünen zu Gast. Die Fraktionen der Kooperation werden sich aller Voraussicht nach für seine Bestellung einsetzen. C. Tum (48) ist seit 4 Jahren Planungsdezernent in Gladbeck. Er verfügt als ausgebildeter Diplom-Ingenieur und Raumplaner sowie nach seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit über eine hervorragende fachliche Eignung und Erfahrung. In seinem beruflichen Werdegang war Tum bereits beim Regionalverband RVR, im Planungsamt Oberhausen und als IBA-Beauftragter tätig. Der gebürtige Hamburger wohnt seit 20 Jahren mit seiner Familie in Röttgersbach und ist mit den Problemen und Herausforderungen unserer Stadt und der Region vertraut.

Bau des Stadtfensters: Abriss des alten Boeker-Hauses noch in diesem Jahr, Baubeginn des Stadtfensters im Frühjahr 2012 Gesundheitszentrum am Marientor

Planungssicherheit und Handlungsbedarf - Tum für Dressler Duisburg, Dezember 2011 - In den letzten Wochen des Jahres wurde der Name des Gladbecker Stadtbaurates Carsten Tum bei den aktuellen Kooperationspartnern, die die Mehrheit im Rat stellen, heiß gehandelt.  Die Duisburger Linke war nach einigen Diskussionen von ihre ziemlich ultimative Forderung nach einer Frau mit dem Parteibuch der Linken abgerückt. Diese Forderung hatte lange Zeit für Stillstand gesorgt, auch dazu geführt, dass kompetente Stadtplaner und Amtsleiter wie Christoph Hölters und Martin Linne höherwertige Positionen in den Nachbarstädten anstrebten und auch erhielten.

Dann gab es die Mehrheits-Entscheidung des Rates, nicht das Ersetzen der Amtsleiterpositionen sondern zuerst den Planungsdezernenten neu auszuschreiben - was auch die Regierungspräsidentin abnickte.

Nun sorgte also das Vorschlagsrecht der Linke in der Rot-Grün-Roten Koalition dafür, dass man von gewissen Maximalforderungen abrückte und ein Insider aus dem Revier der zudem Duisburger ist, favorisiert wurde. Die "Brautschau" ist also sozusagen abgehalten, was folgt ist die "Vorstellungsrunde" und dann die mit entsprechender Mehrheit notwendige Bestätigung im Amt durch den Rat, wohl im März 20112.

Das ist auch der letzte Termin, da die Doppelbelastung bei Stadtdirektor Dr. Peter Greulich beendet werden muss und dringend stadtplanerische Großprojekte in das zentrale Amt gelegt werden. Die Planungen um das Areal der Duisburger Freiheit, dem 5 ha großen Aurelis-"Rest"-Gelände am Hauptbahnhof, das Factory Outlet Center, die Ostermann-Ansiedlung in Meiderich, die Areale Hamborner Holtkamp, Ausbesserungswerk Wedau (Neudorf Süd) bzw. das riesige Bahnareal in Wedau entlang der Masurenallee bis zum ETuS Wedau, Ringlokschuppen Hochfeld sowie diverse Brachen in Bahnhofsnähe und das integrierte Handlungskonzept Innenstadt erfordern kontinuierlicher Bearbeitung um Investoren nach Duisburg zu locken, Arbeitsplätze zu schaffen und mehr Steuereinnahmen zu erzielen. Harald Jeschke

 

Parkplätze Steinsche Gasse/Beekstraße werden gesperrt - Foto: Gegenwart/Zukunft

Duisburg, 2. September 2011 - Vor fast genau einem Jahr - siehe unter stehenden Bericht - wurde auf der Expo-Real in München das Projekt Stadtfenster von Multi Development vorgestellt.

Nun soll laut dem im Neudorfer Tectrum angesiedelten Unternehmen Multi Development der für den Bau des neuen Standortes  der
Duisburger Stadtbibliothek und der Volkshochschule notwendendige Abriss des alten Boeker-Hauses bis zum Jahresende 2011 erfolgen. Baubeginn des Stadtfensters soll dann im Frühjahr 2012 sein. Bild „Multi Development“

 

DUISBURG – STADTFENSTER: Vorstellung des Projekts auf der
Expo Real in München sowie Mietvertragsunterzeichnung

Duisburg, 29. September 2010 - Axel Funke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Multi Development Germany GmbH, wird am Dienstag, den 5. Oktober 2010 um 14 Uhr auf dem Stand von Multi Development, Halle B2 Stand 311das Modell der neuen Duisburger Stadtbibliothek, die auch die Volkshochschule beherbergen wird, auf der Expo Real in München vorstellen.
Darüber hinaus wird  der Mietvertrag für die ca. 11.000 m² große Mietfläche der beiden Bildungseinrichtungen unterzeichnet.

 
Berliner Architekten siegten beim Wettbewerb um das Mercator Quartier mehr...

Duisburg, 4. März 2011 - Am Montag, 7. September 2011 werden die Pforten des neuen Berufskolleg Mitte in Neudorf geöffnet. In diesem Sommer findet also der Umzug des dort bislang beheimateten kaufmännischen Berufkollegs und des Weiterbildungskollegs statt, mit umziehen wird noch das Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg. Also wird noch in diesem Jahr der Abriss der bisherigen Schulen möglich. Das Problem ist die Grundschule an der Gutenbergstraße. Soll diese mit abgerissen werden oder - aufgrund der Planungen zum Mercator Quartier und der gewollten Ansiedlung von Familien - doch erhalten oder gar neu gebaut werden?

Beim städtebaulichen Wettbewerb für das rund Mercator Quartier im Herzen der Duisburger Innenstadt hat das Berliner Architekturbüro Gewers und Pudewill den ersten Preis errungen. Das war das Ergebnis der ganztägigen Preisgerichtssitzung am 2. März 2011.

Fünf Planungsbüros und ein Studententeam der Rhein-Main Universität Wiesbaden, dass außer Konkurrenz am Wettbewerb teilnahm, haben städtebauliche Konzepte für eine Neunutzung des Berufskollegstandortes zwischen Oberstraße, Gutenbergstraße und Obermauerstraße unter dem Titel „Mercator Quartier Duisburg“ erarbeitet. Den Teams wurde als Aufgabenstellung eine Nutzungsmischung aus Wohnen, Dienstleistung/Büro und Hotel/Gastronomie vorgegeben. Unter Berücksichtigung des Masterplans Innenstadt bestand die Aufgabe darin, ein attraktives urbanes Quartier mit einem unverwechselbaren Charakter unter Berücksichtigung der geschichtlichen Bedeutung des Ortes zu entwickeln.

Vom 18. bis zum 20. Januar 2011 fanden in Duisburg Kolloquien für die teilnehmenden Büros statt, um Planungsziele und Vorstellungen der beteiligten Fachverwaltung und der Bürgerinnen und Bürger, die am 19. Januar zu einer Abendveranstaltung eingeladen waren, kennen zu lernen. Mitte Februar wurden die Arbeiten eingereicht. Neben Plänen und Beschreibungen hatte jedes Team auch ein Modell zu erstellen. In einer ausführlichen Vorprüfung durch die Fachverwaltung wurden die Arbeiten nach folgenden Kriterien geprüft: städtebauliche Gesamtlösung, Bautypologien, städtebauliche und architektonische Beziehungen, Verkehrskonzept und Erschließung, ruhender Verkehr, Grün und Freiraum, Anforderungen der Denkmalpflege, Nutzungsmischung, Nachhaltigkeit und Ökologie und Bildung von Bauabschnitten und Realisierbarkeit. Die Vorprüfergebnisse flossen in die Bewertung durch die Preisrichter mit ein.

In einer ganztägigen Preisgerichtssitzung haben am Mittwoch, 2. März 2011, neun Sach- und Fachpreisrichter sich intensiv mit den eingereichten städtebaulichen Konzepten auseinandergesetzt und in einem mehrstufigen Beratungsverfahren einen Favoriten ausgewählt. Im ersten Schritt stellten die Teams ihre Arbeiten und Pläne dem Gremium vor. Jedes Team hatte dazu etwa 30 Minuten Zeit. Gemeinsam ist allen Entwürfen die Integration eines Hotels, eine Realisierung in mindestens vier Bauabschnitten, eine verdichtete urbane Wohnbebauung, Nutzungsmischungen für unterschiedliche Lebens- und Wohnformen sowie eine Berücksichtigung der historischen Bezüge dieser Fläche auf dem Boden der mittelalterlichen Stadt. In einem mehrstufigen Beratungsverfahren wurden dann die Arbeiten anhand der oben skizzierten Kriterien eingehend analysiert, diskutiert und beurteilt. Dabei spielten auch immobilienwirtschaftliche Aspekte eine wichtige Rolle. Nach der ersten Begutachtungsrunde kamen drei Entwürfe in die engere Wahl.

Im dritten Durchgang fiel dann schließlich nach intensiver und schwieriger Abwägung aller Kriterien mit großer Mehrheit die Entscheidung: Das Planungsteam Gewers & Pudewill GPAI GmbH, Berlin, erhielt den mit 6.000 Euro dotierten ersten Preis. Wick + Partner Architekten Stadtplaner aus Stuttgart wurde zweiter und Niemann + Steege mit Eller + Eller GmbH erhielten den dritten Preis.
In der Bewertung der Preisrichter heißt es zum Siegerentwurf: „Der Entwurf besticht durch ein sehr klares städtebauliches Konzept, das einerseits einen Blockrand formuliert und anderseits in der inneren Struktur die historischen Wegeverbindungen konsequent aufnimmt. Folgerichtig gibt es zwei sehr unterschiedliche Quartiersbilder: Eine sehr urban geprägte Außensicht und eine kleinteilige Struktur entlang der historischen Wege. Diese Atmosphären werden auch durch die bauliche Ausprägung gelungen akzentuiert.“
Die Empfehlung der Fachpreisrichter an die Stadt Duisburg beinhaltet, diesen Entwurf mit leichten Modifikationen für die weitere Entwicklung der Fläche zu Grunde zu legen: Die Dimensionierung der Grünverbindung im Bereich der Stadtmauer sollte noch einmal untersucht werden, die notwendigen Eingriffe in die Bodendenkmalbereiche sind zu überprüfen und gegebenenfalls zu minimieren und die Verschwenkung der Oberstraße im nordwestlichen Bereich ist zu überarbeiten. „In der Höhenentwicklung fügt sich das Quartier hervorragend in die umgebende städtebauliche Struktur ein. Es entstehen insgesamt vier klar strukturierte Baufelder, die jeweils durch einen grünen Innenhof geprägt sind und so eine angenehme Wohnqualität erwarten lassen.“
Die Modelle und Entwürfe sind vom 3. bis zum 8. März im Kultur- und Stadthistorisch Museum, Johannes-Corputius-Platz1, ausgestellt.

Die Zusammensetzung des Preisgerichts:
Prof. Heinz Nagler, Architekt/Stadtplaner, Cottbus
Prof. Irene Lohaus, Architektin, Hannover
Prof. Andreas Fritzen, Architekt/Stadtplaner, Köln
Peter A. Poelzig, Architekt, Duisburg
Adolf Sauerland, Oberbürgermeister
Uwe Rohde, Geschäftsführer, Immobilien-Management Duisburg
Marianne Wolf-Kröger, GEBAG, Duisburg
Martin Linne, Amtsleiter, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement
Ansgar Bensch, Immobilien-Management Duisburg

"Altmarkt-Center" für Hamborn: Düsseldorfer Unternehmen ITG plant 12.000 Quadratmeter großes Einkaufszentrum

Duisburg, 20. Dezember 2010 - Die Düsseldorfer ITG Immobilien-Treuhand plant Wirtschaftsmedienberichten zufolge in Duisburg-Hamborn ein Shoppingcenter mit circa 12.000 m² Verkaufsfläche mit Namen "Altmarkt-Center". Die Investitionssumme soll bei 30 Millionen Euro liegen. Geplant ist ein zweigeschossiger Neubau sowie eine Tiefgarage für 360 Pkw-Stellplätze. Für das Projekt in der "Parallelstraße" will die ITG Grundstücke von der Stadt und Privateigentümern erwerben. Die Eröffnung des Centers soll nach derzeitigem Stand zum Weihnachtsgeschäft 2013 erfolgen.

 

Sparkasse saniert für 24 Millionen Euro das Gebäude am Kuhlenwall

Duisburg, 20. August 2009 -Neuer Mieter für das Sparkassen-Kuhlenwall-Karree
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „Moore Stephens Rhein-Emscher GmbH“ zieht im kommenden Jahr in das Kuhlenwall-Karree. Der Gebäudekomplex bietet insgesamt 11.100 qm nutzbare Bürofläche. Davon wird die Sparkasse Duisburg 8.300 qm belegen. 2.800 qm waren als vermietbare Bürofläche geplant. Hiervon sind nun 1.600 qm per Mietvertrag zwischen der Sparkasse Duisburg und der „Moore Stephens Rhein-Emscher GmbH“ belegt worden, so dass nun noch 1.200 qm Bürofläche vermietet werden können.
„Moore Stephens Rhein-Emscher GmbH“ legt ihren Schwerpunkt gemeinsam mit der ihr verbundenen Partnergesellschaft „Müller – Gick - Krieger und Partner“ an den Standorten Duisburg und Potsdam auf die Bereiche Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung. Insgesamt sind über 70 Mitarbeiter für nationale und internationale Mandanten tätig, davon alleine 55 in Duisburg. Der Umzug war erforderlich geworden, um ein weiteres, kontinuierliches Wachstum des Unternehmensverbundes zu gewährleisten.
Ergänzend zu den anmietbaren Büroflächen stellen die Veranstaltungs-, Tagungs- und Schulungsräume, die nicht nur von den Mietern des Kuhlenwall-Karrees genutzt werden können, einen weiteren Standortvorteil dar. Zur Verfügung stehen zwei Säle mit jeweils 125 qm, die miteinander verbunden werden können und sowohl für kleinere Gruppen als auch für größere Veranstaltungen mit bis zu 200 Menschen Platz bieten. Ebenso kann ein PC-Schulungsraum für 16 Teilnehmer angemietet werden.

Mieter und Vermieter bei der Vertragsunterzeichnung:
sitzend von links: Joachim Krieger, geschäftsführender Gesellschafter und Partner der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft "Moore Stephens Rhein-Emscher GmbH" und Hans-Werner Tomalak, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg,
dahinter stehend von links: Hubert Storms, geschäftsführender Gesellschafter und Partner der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft "Moore Stephens Rhein-Emscher GmbH" und Uwe Haddenhorst, Vorstandsmitglied der Sparkasse Duisburg

Duisburg, 20. August 2009 - Es ist etwas in die Jahre gekommen und der Zahn der Zeit nagte optisch am so genannten Kuhlenwall-Karree, das so etwas wie den "Charme" der 70er Jahre versprüht. Das Verwaltungsgebäude der Duisburger Sparkasse zwischen den Straßen Kuhlenwall, Köhnenstraße, Am Mühlenberg und Am Burgacker, stammt aus dem Jahre 1976. Sowohl die Fassade als auch die technische Ausstattung entsprechen nicht mehr dem aktuelle Stand der Technik. Der Verwaltungsrat hat am 23. Januar 2009 dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt und die Kernsanierung des Gebäudekomplexes für rund 24 Millionen Euro beschlossen.

Das Sparkassengebäude am Kuhlenwall
Mit dem Innenhafen hat die Modernisierung der Duisburger Innenstadt begonnen. In jüngster Vergangenheit sind an der Königstraße mit dem CityPalais und dem Forum zwei weitere Publikumsmagnete hinzugekommen. Mit dieser Entwicklung einhergehend hat die Sparkasse Duisburg ihre Kundenhalle in der Hauptstelle modern und attraktiv umgestaltet. Nun folgt ein weiterer städtebaulicher Glanzpunkt. Der Gebäudekomplex Kuhlenwall-Karree wird revitalisiert und damit ein weiteres Kapitel in Sir Norman Fosters Masterplan aufgeschlagen. "Bis Anfang 2011 wird ein umweltschonender und klimaverträglicher Gebäudekomplex entstehen, der eine angenehme Arbeitsatmosphäre schafft und sich nahtlos ins moderne Stadtbild einfügt," erläutert Hans-Werner Tomalak (Foto), Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg.
Der Vorsitzende des Aufsichtsgremiums der Sparkasse Duisburg, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, begrüßt die umfangreiche Modernisierung des Gebäudes am Kuhlenwall: "Es handelt sich bei der vorgesehenen Maßnahme praktisch um einen Neubau, der nicht nur eine Aufwertung der baulichen Infrastruktur bedeutet, sondern den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sparkasse Duisburg sowie den Kundinnen und Kunden ein attraktives Arbeits- und Serviceumfeld bietet."
Die Investition der Sparkasse Duisburg ins Kuhlenwall-Karree gibt einen weiteren Impuls für die Innenstadtentwicklung und darf als Signal an die Wirtschaft gesehen werden, weiter in den Standort Duisburg zu investieren. Zudem profitiert die lokale Wirtschaft von diesem Investment, da die Aufträge soweit wie möglich an Duisburger und Kamp-Lintforter Unternehmen vergeben werden.
Die SGE Stüdemann - Grundbesitz - Entwicklung GmbH aus Ruhrort hat von der Sparkasse Duisburg den Auftrag erhalten, diesen Gebäudekomplex sowohl unter optischen und funktionellen als auch unter energetischen Gesichtspunkten neu zu konzipieren. Insgesamt werden nach der Fertigstellung der Revitalisierung 10.600 qm Büro- und Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Ca. 8.100 qm nutzt die Sparkasse Duisburg, 2.500 qm können gemietet werden. Bereits im Februar beginnen die ersten Maßnahmen. Die Fertigstellung ist bis März 2011 geplant.

 

Ausbau der Köhnenstraße/Gutenbergstraße beginnt

Duisburg, 19. November 2010 - Der nächste Ausbauabschnitt der innerstädtischen
 Ost-West Verbindung zwischen Theater und Rathaus beginnt in der nächsten Woche (47. Kalenderwoche) . Bereits im letzten Jahr sollte der Ausbau der  Köhnenstraße und Gutenbergstraße ausgeführt werden, die Neugestaltung des Kuhlenwall-Karees und die damit verbundenen Neuplanungen im Kreuzungsbereich Kuhlenwall/Köhnenstraße führten noch einmal zu einer Verschiebung des Baubeginns. „Ich freue mich, dass es jetzt endlich losgeht und Duisburg damit auch die lang ersehnte schnelle Ost-West Radverbindung durch die Innenstadt erhält“, sagt Martin Linne, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement. Bisher gibt es für diese wichtige Verbindung keine Radverkehrsanlagen an der Köhnenstraße und Gutenbergstraße. 

 

Bereits im Zusammenhang mit dem Bau des CityPalais wurde die ehemals vierspurige innerstädtische Köhnenstraße um jeweils eine Fahrspur reduziert. Jetzt wird die 2008 beschlossene Umbaumaßnahme zwischen Erftstraße und Poststraße durchgeführt. „Die Neugestaltung des Kuhlenwall-Karrees ermöglicht hier einen weiteren städtebaulichen Akzent. Es entsteht ein neuer Platz unter Einbeziehung des gerade renovierten Schäferturms, der eine interessante Verbindung zum Innenhafen herstellt“, beurteilt Linne das Engagement der Sparkasse, die den Gebäudekomplex vollständig saniert und die Platzgestaltung ermöglicht. 

 

Im Straßenbereich werden folgende Maßnahmen umgesetzt: Auf beiden Seiten der Fahrbahn wird es einen Radfahrstreifen geben, wie er bereits vor der Liebfrauenkirche erstellt ist. Alle Ampeln werden zurückgebaut. Wo der Straßenquerschnitt es erlaubt, werden Längsparkstreifen und Grünstreifen in der Mitte der Fahrbahn angelegt. Für Linksabbieger entstehen separate Abbiegespuren. Im Kreuzungsbereich Poststraße/Oberstraße/Gutenbergstraße werden die Radverkehrsanlagen überarbeitet. Zebrastreifen mit Mittelinseln ermöglichen Fußgängern zukünftig das sichere Queren. Dem barrierefreien Standard entsprechend werden die Fußgängerüberwege mit taktilen Leitelementen ausgerüstet, die auch Sehbehinderten eine sichere Führung ermöglichen. Damit erhält der Fahrradverkehr durchgehende Radverkehrsanlagen von der Mülheimer Straße bis zur Poststraße und den Radrouten, die jetzt noch über die fußläufige Königstraße geführt werden, eine neue, komfortable Ost-Westquerung der Innenstadt.   

Der Umbau des Straßenzuges wird etwa halbe Million Euro kosten. Die Arbeiten werden etwa vier Monate dauern, sind allerdings von der Witterung abhängig.  

 

Mercatorinsel

Anlass und Zweck des Wettbewerbs
Die Stadt Duisburg beabsichtigt. am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr, auf
der Spitze der Mercatorinsel in Duisburg-Ruhrort eine öffentliche Parkranlage
inklusive eines Veranstaltungsbereiches zu errichten. Darüber soll eine flächenmäßig untergeordnete, qualitativ hochwertige Bebauung für Dienstleistungsnutzungen ermöglicht werden. Zu diesem Zweck hat die Stadt Duisburg 2009 einen landschaftsplanerischen Architektenwettbewerb ausgelobt. Ziel des Wettbewerbes war es.
landschaftsplanerische und erste grundlegende städtebauliche Lösungsvorschläge für die Gestaltung und Erschließung der Inselspitze zu  erhalten.


Die nördliche Spitze der Mercatorinsel ist im Flächennutzungsplan der Stadt Duisburg dargestellt. Die angrenzenden Flächen sind als SO-Gebiet mit der Sondernutzung Logistik dargestellt.

Sparkasse saniert für 24 Millionen Euro das Gebäude am Kuhlenwall


Neuer Mieter für das Sparkassen-Kuhlenwall-Karree
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „Moore Stephens Rhein-Emscher GmbH“ zieht im kommenden Jahr in das Kuhlenwall-Karree. Der Gebäudekomplex bietet insgesamt 11.100 qm nutzbare Bürofläche. Davon wird die Sparkasse Duisburg 8.300 qm belegen. 2.800 qm waren als vermietbare Bürofläche geplant. Hiervon sind nun 1.600 qm per Mietvertrag zwischen der Sparkasse Duisburg und der „Moore Stephens Rhein-Emscher GmbH“ belegt worden, so dass nun noch 1.200 qm Bürofläche vermietet werden können.
„Moore Stephens Rhein-Emscher GmbH“ legt ihren Schwerpunkt gemeinsam mit der ihr verbundenen Partnergesellschaft „Müller – Gick - Krieger und Partner“ an den Standorten Duisburg und Potsdam auf die Bereiche Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung. Insgesamt sind über 70 Mitarbeiter für nationale und internationale Mandanten tätig, davon alleine 55 in Duisburg. Der Umzug war erforderlich geworden, um ein weiteres, kontinuierliches Wachstum des Unternehmensverbundes zu gewährleisten.
Ergänzend zu den anmietbaren Büroflächen stellen die Veranstaltungs-, Tagungs- und Schulungsräume, die nicht nur von den Mietern des Kuhlenwall-Karrees genutzt werden können, einen weiteren Standortvorteil dar. Zur Verfügung stehen zwei Säle mit jeweils 125 qm, die miteinander verbunden werden können und sowohl für kleinere Gruppen als auch für größere Veranstaltungen mit bis zu 200 Menschen Platz bieten. Ebenso kann ein PC-Schulungsraum für 16 Teilnehmer angemietet werden.

Duisburg, 20. August 2009 - Es ist etwas in die Jahre gekommen und der Zahn der Zeit nagte optisch am so genannten Kuhlenwall-Karree, das so etwas wie den "Charme" der 70er Jahre versprüht. Das Verwaltungsgebäude der Duisburger Sparkasse zwischen den Straßen Kuhlenwall, Köhnenstraße, Am Mühlenberg und Am Burgacker, stammt aus dem Jahre 1976. Sowohl die Fassade als auch die technische Ausstattung entsprechen nicht mehr dem aktuelle Stand der Technik. Der Verwaltungsrat hat am 23. Januar 2009 dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt und die Kernsanierung des Gebäudekomplexes für rund 24 Millionen Euro beschlossen.

Das Sparkassengebäude am Kuhlenwall
Mit dem Innenhafen hat die Modernisierung der Duisburger Innenstadt begonnen. In jüngster Vergangenheit sind an der Königstraße mit dem CityPalais und dem Forum zwei weitere Publikumsmagnete hinzugekommen. Mit dieser Entwicklung einhergehend hat die Sparkasse Duisburg ihre Kundenhalle in der Hauptstelle modern und attraktiv umgestaltet. Nun folgt ein weiterer städtebaulicher Glanzpunkt. Der Gebäudekomplex Kuhlenwall-Karree wird revitalisiert und damit ein weiteres Kapitel in Sir Norman Fosters Masterplan aufgeschlagen. "Bis Anfang 2011 wird ein umweltschonender und klimaverträglicher Gebäudekomplex entstehen, der eine angenehme Arbeitsatmosphäre schafft und sich nahtlos ins moderne Stadtbild einfügt," erläutert Hans-Werner Tomalak (Foto), Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg.
Der Vorsitzende des Aufsichtsgremiums der Sparkasse Duisburg, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, begrüßt die umfangreiche Modernisierung des Gebäudes am Kuhlenwall: "Es handelt sich bei der vorgesehenen Maßnahme praktisch um einen Neubau, der nicht nur eine Aufwertung der baulichen Infrastruktur bedeutet, sondern den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sparkasse Duisburg sowie den Kundinnen und Kunden ein attraktives Arbeits- und Serviceumfeld bietet."
Die Investition der Sparkasse Duisburg ins Kuhlenwall-Karree gibt einen weiteren Impuls für die Innenstadtentwicklung und darf als Signal an die Wirtschaft gesehen werden, weiter in den Standort Duisburg zu investieren. Zudem profitiert die lokale Wirtschaft von diesem Investment, da die Aufträge soweit wie möglich an Duisburger und Kamp-Lintforter Unternehmen vergeben werden.
Die SGE Stüdemann - Grundbesitz - Entwicklung GmbH aus Ruhrort hat von der Sparkasse Duisburg den Auftrag erhalten, diesen Gebäudekomplex sowohl unter optischen und funktionellen als auch unter energetischen Gesichtspunkten neu zu konzipieren. Insgesamt werden nach der Fertigstellung der Revitalisierung 10.600 qm Büro- und Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Ca. 8.100 qm nutzt die Sparkasse Duisburg, 2.500 qm können gemietet werden. Bereits im Februar beginnen die ersten Maßnahmen. Die Fertigstellung ist bis März 2011 geplant.

 

Neuer Kreisel am Duissernplatz

Duisburg, 7. Mai 2010 - Der Zahn der Zeit hat stark an ihm genagt, dem Kreuzungsbereich Kardinal-Galen-Straße/Aakerfährstraße/Hansastraße/Oranienstraße in Duisburg-Duissern. Das hohe Verkehrsaufkommen hat dazu geführt, dass die gesamte Fahrbahn erhebliche Schäden aufweist. Darüber hinaus gilt diese Kreuzung als Unfallbrennpunkt. Damit ist dank Konjunkturpaket II jetzt Schluss. Am Montag, 10. Mai, beginnt die Stadt damit, den Knotenpunkt zu einem Kreisverkehr umzubauen. Dies erhöht nachhaltig die Verkehrssicherheit und hat weitere positive Aspekte.

Die vorhandene Ampelanlage wird abgebaut, so dass hier zukünftig die Betriebskosten entfallen. Gleichzeitig wird das Geräuschniveau reduziert, da ein gleichmäßiger Verkehrsfluss ohne starke Brems- und Anfahrgeräusche möglich ist. Autofahrern, die von der Kardinal-Galen-Straße in die Oranienstraße abbiegen möchten, steht ein „Bypass“ zur Verfügung. Das heißt, sie müssen nicht in den Kreisel einfahren, sonder werden über eine separate Spur an ihm vorbeigeleitet. Die Übergänge für Fußgänger in den vier Einmündungen erhalten Mittelinseln sowie Zebrastreifen. Selbstverständlich werden diese barrierefrei gestaltet und mit taktilen Elementen ausgestattet. Das sind noppenartige Erhöhungen auf dem Pflaster, welche Menschen mit Sehbehinderung eine Orientierung ermöglichen. Zusätzlich werden im Umfeld Begrünungsmaßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes beitragen.
Voraussichtlich Mitte September 2010 wird der neue Kreisel fertiggestellt. Während der Bauzeit ergeben sich folgende Änderungen für den Verkehr: Der Einmündungsbereich der Hansastraße wird zwischen Duissernstraße und Oranienestraße/Aakerfährstraße vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Hier wird eine Umleitungsempfehlung ausgeschildert. Der übrige Verkehr wird mit einer Baustellenampel geregelt. In Teilbereichen sind auch Fußgänger betroffen. Dort werden entsprechende Hinweisschilder aufgestellt
Da der Verkehrsdurchlauf im Kreuzungsbereich durch die Ampel reduziert wird, kann es zu Behinderungen kommen. Ortskundige werden deshalb gebeten, den Bereich zu umfahren.

Neuer Kreisel für Röttgersbach dank Konjunkturpaket II
Im Kreuzungsbereich Kaiser-Friedrich-Straße/Holtener Straße/Adamstraße in Duisburg-Röttgersbach wird gebaut. Mit Geld aus dem Konjunkturpaket II entsteht hier ein neuer Kreisverkehr. Derzeit laufen die vorbereitenden Maßnahmen. Mit dem eigentlichen Ausbau wird im Juni begonnen.
Voraussichtlich Ende August 2010 wird der neue Kreisel fertiggestellt. Während der Bauzeit ergeben sich folgende verkehrliche Änderungen: Der Einmündungsbereich Adamstraße wird vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt, eine Umleitung wird ausgeschildert. Der übrige Verkehr wird mit einer Baustellenampel geregelt.
Da die Ampelanlage immer nur eine Fahrtrichtung freigibt, kann es zu Behinderungen kommen. Ortskundige werden deshalb gebeten, den Bereich zu umfahren. Die Stadt Duisburg bittet alle Betroffenen um Verständnis.

Bauarbeiten zur Neugestaltung des Dorfplatzes Bissingheim haben begonnen

Duisburg, 16. April - Pünktlich nach den Osterfeiertagen hat die Baufirma mit den Arbeiten zur Umgestaltung des Dorfplatzes Bissingheim begonnen. Damit wird auch auf der letzte der fünf Plätze, die im Rahmen des Konjunkturpaketes II barrierefrei umgestaltet werden können, realisiert.

Der Dorfplatz liegt im Zentrum der Gartensiedlung Bissingheim, ein zentraler Platz mit attraktiven Baumbestand. Die anliegenden Geschäfte bieten Angebote für den täglichen Bedarf, ein kleiner Wochenmarkt ergänzt die Angebotspalette. Jährlich locken der Weihnachtsmarkt und das Maibaumfest viele Besucher auf den Platz. Die Grundschule grenzt direkt an den Platz. Die Platzaufteilung folgte bisher in erster Linie verkehrlichen Anforderungen.
Die Erschließungsstraße zerschneidet den Platz. Die Bushaltestellen behindern die Querung der Platzfläche. Der Platzcharakter wird durch den ruhenden Verkehr geprägt. Die um die alten Linden angeordneten Pflanzbeete sind unübersichtlich und laden nicht zum Verweilen ein. Diese Situation wird grundlegend geändert, der Dorfplatz erhält nun ein neues Gesicht. Ausruhen, Treffen, barrierefreie Bewegung oder einfach nur Verweilen, mit den vorgesehenen Umbaumaßnahmen werden gute Bedingungen für die Neuentstehung eines belebten Quertiersplatz für Jung und Alt geschaffen, der dann seinem Namen „Dorfplatz“ wieder alle Ehre machen wird. Seinen vielfältigen Funktionen wird er auch in Zukunft zum Beispiel durch den Erhalt von Stellplätzen gerecht werden. Die Planer haben gemeinsam mit dem Bürgerverein Bissingheim die wesentlichen Grundzüge der Umgestaltung erarbeitet:
• Der gesamte Bereich, einschließlich eines Abschnitts der Hermann-Grothe-Straße, wird verkehrsberuhigter Bereich.
• Es entstehen niveaugleiche Übergänge im Einmündungsbereich zur Hermann-Grothe-Straße und im Querungsbereich an der westlichen Bebauung.
• Es werden zwei rechteckige Felder als Aufenthaltsbereiche um die vorhandenen Linden geschaffen.
• Das Parkraumangebot wird innerhalb der neuen Platzfläche neu angeordnet.
• Die zwei Bushaltestellen werden mit neuem Witterungsschutz und attraktiven Sitzgelegenheiten ausgestattet.
• Die Oberflächenbeläge werden erneuert.
• Unübersichtliche Bepflanzungen werden entfernt.
• Es werden neue Sitzmöglichkeiten und sichere Fahrradabstellmöglichkeiten geschaffen.

In der südlichen Platzfläche ist eine wassergebundene Wegedecke vorgesehen. Dieses Feld kann beispielsweise als Bouleplatz genutzt werden. Unter den Bäumen entsteht ausreichend Platz für neue Außengastronomie. Der nördliche Bereich des Platzes wird als multifunktionale Fläche gestaltet. Damit bleibt ausreichend Raum für den Wochenmarkt und andere Veranstaltungen.
Etwa 660.000 Euro wird die Gesamtmaßnahme kosten, die aus dem Konjunkturpaket II finanziert wird. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Oktober 2010 dauern.

Christoph Hölters, stellvertretender Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement erläutert den gerade begonnenen Umbau des Dorfplatzes

Forum Versammlungsort für Duisbürgerideen
„Wie wollen wir in Zukunft in Duisburg wohnen und arbeiten?“
Ausstellungseröffnung im Forum Duisburg
 
Mehr als 250 Teilnehmer haben seit Herbst 2008 in selbstorganisierten Foren und Arbeitsgruppen ihre Zukunftsideen für die strategische Ausrichtung Duisburgs für die nächsten 20 Jahre zusammengetragen. Unter der Fragestellung „Wie wollen wir in Zukunft in Duisburg wohnen und arbeiten?“ wurden praktische Vorschläge und Visionen zu Themenbereichen wie Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Erholung, Verkehr, Bildung, Kultur und Sport sowie Zusammenleben in der Stadt thematisiert. In Workshops in jedem Bezirk haben zusätzlich mehr als 130 Jugendliche Ideen für ein attraktives Duisburg zusammengestellt.
In großformatigen Plakaten werden die Beiträge präsentiert, Filme, Interviews und Powerpoint Präsentationen werden zusätzlich an Monitoren gezeigt. Ein Programm mit Führungen und Diskussionen ergänzt die Ausstellung, die vom 19. bis zum 30. April im Forum zu besichtigen ist. Alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Ausstellungseröffnung eingeladen.

Wetterumschwung in Duisburg - neues Klima in der Innenstadt

Duisburg, 7. November 2009 - Stadtentwicklung im Dialog diskutiert am Dienstag, 10. November 2009 über den Verkehrsraum zwischen Innenstadt und Innenhafen - Vom Verkehrsraum zum Lebensraum. Der Siegerentwurf des internationalen studentischen Planungswettbewerbs "Temporäre Stadt an besonderen Orten" wird vorgestellt.

Unter dem Titel "Wetterumschwung in Duisburg - neues Klima in der Innenstadt" haben zwei Studentinnen der Technischen Universität Dortmund den Wettbewerb gewonnen. In ihrer Arbeit haben sie ein Konzept entwickelt, Innenstadt und Innenhafen besser miteinander zu verbinden. Zur Attraktivierung der Verknüpfung Innenstadt und Altstadt wird die Verkehrsschneise Steinsche Gasse/Poststraße temporär als potentieller Shared-Space-Bereich geprüft. Für Besucher der Innenstadt bietet sich damit eine attraktive Querung zum Burgplatz und weiter zum Innenhafen. Die bisher als vierspurige Verkehrsstraße genutzte Fläche, die als Barriere die beiden Stadträume trennt, wird so für das Stadtleben zurück gewonnen. Gleichzeitig wird durch die gestalterischen Veränderungen des Verkehrsraumes der Blick auf den Burgplatz, als zentraler und wichtiger zu entwickelnder Bereich inmitten des Zentrums geschärft. Eine zeitliche befristete Umsetzung des Entwurfs ist im Kulturhaupstadtjahr Ruhr 2010 geplant.
Ein hochrangig besetztes Podium wird sich mit dem "Wetterumschwung in Duisburg" auseinandersetzen: Prof. Andreas Kaiser wird die Möglichkeiten von temporären Installationen in der Innenstadt beleuchten, Franz Linder, Verkehrs- und Stadtplaner wird Konzepte für eine neue Stadtmobilität präsentieren.
Prof. Karl-Heinz Petzinka, Künstlerischer Direktor von Ruhr 2010, Prof. Christa Reicher, Stadtplanerin an der TU Dortmund, Ulrike Rose, Landesinitiative StadtBauKultur NRW und Stadtbaurat Jürgen Dressler stehen als Gesprächspartner zur Verfügung und werden über die Möglichkeiten der Neugestaltung von Verkehrsräumen in der Stadt diskutieren. Die Veranstaltung wird von Willi Mohrs, Journalist der WAZ, moderiert.
Die Veranstaltung wird durchgeführt vom Stadtentwicklungsdezernat unter Beteilung der Technischen Universität Dortmund, der Landesinitiative StadtBauKultur NRW und Ruhr 2010.
Im Anschluss an die Diskussion findet die Preisverleihung an die Gewinner des studentischen Wettbewerbs "Temporäre Stadt an besonderen Orten" statt. Die Wettbewerbsbeiträge werden ab Dienstag, 10. November, für zwei Wochen in den Schaufenstern der Galeria Duisburg, Kuhstraße, ausgestellt.

Umbau zur Königsgalerie hat begonnen!

Es geht los - Umbau zur Königsgalerie hat begonnen!
Multi Development investiert mit 70-Millionen Euro mehr als die Bundesregierung mit dem Konjunktur II-Paket für Duisburg von 67,8 Millionen Euro

Duisburg, 14. August 2009 - Mit den ersten sichtbaren Abrissarbeiten hat am 14. August 2009 im Beisein und mit tatkräftiger Unterstützung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland der Umbau der Galeria Duisburg zur Königsgalerie begonnen. Das Stadtoberhaupt hat eigenhändig mit einem Kran einen Teil des Glasdaches in der Untermauerstraße, welches der Galeria vorgelagert ist, entfernt. Mit der Königsgalerie erfährt die Haupteinkaufsstraße Duisburgs, die Königstraße, sowie der Sonnenwall einen weiteren wichtigen Impuls. Die um- und ausgebaute Einkaufsgalerie wird mit ihrem hochwertigen Handels- und Gastronomiekonzept eine Marktlücke in Duisburgs Einzelhandelslandschaft schließen und markiert an der Königstraße den Auftakt zum Einkaufserlebnis in der Duisburger Innenstadt.
Die Königsgalerie bietet 16.500 Quadratmeter Einzelhandelsfläche sowie 3.500 Quadratmeter Fläche für Büros und Dienstleistungen in 1A-Innenstadtlage – zwischen Königstraße, Sonnenwall und Steinscher Gasse. Sie wird über 50 Mieteinheiten
und ca. 320 Parkplätze verfügen. Das “Parkhaus Königsgalerie” bleibt während der gesamten Umbaumaßnahmen geöffnet. Das Investitionsvolumen für die Königsgalerie liegt bei 80 Mio. Euro. Die Eröffnung ist für Ende 2010 geplant. Tag der offenen Tür Projektentwickler und Investor der Königsgalerie Multi Development wird am Donnerstag, den 27. August 2009 einen “Tag der offenen Tür” veranstalten. Von 15.00 bis 18.00 Uhr wird das Multi-Team vor Ort in der Königsgalerie sein und Anwohner, Nachbarn sowie Interessierte über die geplanten Baumaßnahmen informieren.

"Dieses Projekt ist für uns ein Erstlingswerk, da wir bisher bisher nur neu gebaut und noch nicht umgestaltet haben. Wir investieren in dieses Projekt mehr als die Bundesregierung mit dem Konjunkturpaket II für Duisburg, wobei wie auch keinen hauptausführenden Baukonzern damit beauftragt haben, es wird alles mit Duisburger Unternehmen umgebaut", erklärte MD-Geschäftsführer Axel Funke (Foto rechts). Und: "Es sind exakt 70 Millionen Euro an Investitionen", bestätigte der technische MD-Vorstand Peter Knopf. Harald Jeschke

Freitag, 7. August 2009 - Historischer Kalender

Stadtfenster wird bald gebaut
Nach dem offiziellen Startschuss am heutigen Freitag, kann im Frühjahr 2010 mit dem Bau des Stadtfensters, an der Ecke Steinsche Gasse/Münzstraße, begonnen werden. Dies gaben Oberbürgermeister Adolf Sauerland und der Geschäftführer der Multi Development Germany GmbH, Axel Funke, bekannt. Nach dem Abriss des Gebäudes ab Jahresende, in sich der beliebte Knüllermarkt befindet (damit die Duisburger Frauen dort noch in Ruhe ihre Weihnachtseinkäufe tätigen können, so der OB), entsteht auf einer Fläche von 11.000 m² eine multifunktionelle Immobilie, die neben der neuen Bibliothek und der Volkshochschule auch ein NS-Dokumentationszentrum beherbergen wird. Zusätzlich werden ca. 1.200 m² für gewerbliche Zwecke bereitgestellt. Wo der besonders bei Frauen beliebte Knüllermarkt sein Domizil aufschlagen wird, ist bis noch nicht geklärt. Der OB und auch die Inhaberin des Marktes, Petra Manoah hoffen, bald entsprechende Räumlichkeiten in der Duisburger City zu finden. Manfred Schneider – Text und Fotos


Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes Großenbaum – Einladung zu einer Bürgerinformationsveranstaltung
Am Donnerstag, 13. August 2009, wird um 19 Uhr im Gemeindesaal St. Franziskus, Am Glockenturm 1, in Großenbaum Oberbürgermeister Adolf Sauerland mit Vertretern des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement die Pläne zur Neugestaltung des Großenbaumer Bahnhofsvorplatzes vorstellen und erläutern. Mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wird der Platz barrierefrei ausgebaut. Die Platzflächen und Gehwege werden niveaugleich hergestellt, störende Hindernisse und Einbauten werden entfernt.
Die Einmündung Saarner Straße in die Großenbaumer Allee wird zu einem Kreisverkehr umgestaltet. Für Großenbaum bedeutet die Umgestaltung und Verkehrsberuhigung eine deutliche städtebauliche Aufwertung. Die Planungen sind weitgehend abgeschlossen und die Vorbereitung der Ausschreibungen an Fachfirmen werden jetzt auf den Weg gebracht, um so auch Arbeitsplätze in der Region zu sichern. In der Bürgerinformation werden die planerischen Grundzüge präsentiert und die Bauabläufe erläutert. Alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.

Vergabeverfahren Eurogate steht kurz vor erfolgreichem Abschluss
Kölbl Kruse mit Entwurf von Foster + Partners als bevorzugter Bieter ausgewählt

Auf der Immobilienmesse MIPIM im französischen Cannes wurde am 11. März 2009 das Modell für das Eurogate am Innenhafen vorgestellt. „Ich freue mich, dass eine vor vielen Jahren als Vision vorgestellte Idee jetzt in die Realisierungsphase tritt“, so sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei der Präsentation des Modells. Der Solitär Eurogate ist eines der letzten noch ausstehenden Gebäude im Innenhafen Duisburg. Der neue Entwurf aus dem Hause Foster + Partners interpretiert das einzigartige sichelförmige Grundstück im so genannten Holzhafen im Grundriss und in der Höhenentwicklung des Gebäudes. Dies führt zu einer optimalen Ausnutzung des Grundstücks. „Das modular gestaltete Gebäude entspricht modernsten energetischen Standards und steht mit seiner herausragenden Architektur für den hohen Qualitätsstandard des Innenhafens“, so Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH. Die Planungen sehen maximal 60.000 Quadratmeter Nutzfläche vor, die sich auf Gebäudeteile mit fünf bis 14 Geschossen verteilen.

Das Becken des Innenhafens bleibt somit weiterhin Mittelpunkt des gesamten Innenhafens und kann als Wendepunkt für Schiffe genutzt werden. Schwimmende Inseln vor dem Gebäude könnten für verschiedene Aktivitäten wie beispielsweise ein Open Air Kino oder Konzerte genutzt werden. Die treppenförmige Promenade, die vom Gebäude weg zum Wasser hin führt, bietet sich für die Nutzung als Tribüne an.
Vom neu entstehenden Gebäude öffnet sich der Blick über die große Wasserfläche des Holzhafens hinweg auf die andere Uferseite bis zur Innenstadt Duisburg, dessen Silhouette durch die Türme der Salvatorkirche und des Rathauses geprägt sind.
Auf dieser Planungsgrundlage wird Kölbl Kruse in enger Zusammenarbeit mit der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft und dem Architekturbüro Foster + Partners in den nächsten Jahren eine aus städtebaulicher Sicht zentrale Landmarke für die Region entwickeln.
„Das Eurogate ist das siebte Projekt, das wir am Innenhafen in Angriff nehmen“, so Dr. Marcus Kruse, der geschäftsführende Gesellschafter der Kölbl Kruse GmbH. „Da man es als Krönung des gesamten Innenhafens betrachtet; ist es für uns eine besondere Verpflichtung“, ergänzte Stephan Kölbl, der zweite geschäftsführende Gesellschafter der Kölbl Kruse GmbH.

 

1. März 2007 - Citypalais: Einkaufsmeile öffnete Pforten

Citypalais und das Eröffnungsprogramm  - Stars in Concert Sonntag, 22. April: "Tag der offenen Tür" für die Bürger

Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), WestSpiel und Stadt Duisburg präsentieren das Eröffnungsprogramm für den 21. April 2007 

 

„Ich bin froh, erleichtert und stolz zugleich: Wir haben es geschafft!“, freut sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Fast exakt vor zwei Jahren - am 13. Januar 2005 - wurde mit dem Abriss der Mercatorhalle begonnen und damit gleichzeitig der Startschuss für das CityPalais mit der neuen Mercatorhalle gegeben. „Zwei Jahre und drei Monate später weihen wir nun das neue Herz unserer Stadt ein.“ Mit dem „Grand Opening“ am 21. April 2007 geben WestSpiel Casinos, die LEG und die Stadt den Startschuss für die gemeinsame Eröffnungsgala und ein zehntägiges Musik- und Unterhaltungsprogramm im CityPalais. 

 

Die Diskussionen, Auseinandersetzungen und Kraftanstrengungen der vergangenen Jahre hätten sich gelohnt, so Sauerland: Das Ergebnis ist ein neues, lebendiges Zentrum in der City.  „Das CityPalais ist in dieser Kombination einmalig in der Region – es wird ein neuer Magnet für die gesamte Stadt sein. Und noch mehr: Ich sehe das CityPalais als beispielhafte Initialzündung für die weitere Entwicklung der Innenstadt.“ Unverkennbar entstehe gleich gegenüber das Forum und im Februar wird Lord Norman Foster den neuen Masterplan für die Innenstadt vorstellen. „Duisburg setzt starke Akzente!“

 

Auch für die LEG stellt das CityPalais eines der wichtigsten Projekte dar, das Maßstäbe gesetzt hat. So werden Deutschland modernstes Casino zusammen mit der Mercatorhalle Duisburg, ein wiederum für sich multifunktionaler Bereich aus Konzertsaal und Kongresszentrum, gemeinsam mit dem Gastronomiebereich und der Shoppingmall für Partner, Kunden und Gäste neue Synergien schaffen.

 

LEG-Geschäftsführer Ulrich Tappe: „Ein großes Lob ist in Richtung Planungs- und Architektur-Team als auch an alle am Bau beteiligten Unternehmen zu geben. Nur mit einer gut koordinierten Logistik, gut ausgebildetem Personal und einem immer präsenten Teamgeist kann in weniger als zwei Jahren nach Grundsteinlegung die Eröffnung erfolgen.“

 

„Die Kooperation der drei Partner stützt sich auf eine Zusammenarbeit, die bereits vor der Grundsteinlegung begonnen hatte“, betont der städtische Projektverantwortliche Dr. Peter Langner. Denn auch zu den unterschiedlichsten Fragestellungen hinsichtlich des wichtigen Projektes hätten sich LEG, WestSpiel Casinos und Stadt oft auf kurzem und unbürokratischem Weg verständigt. „Nur so konnte in Rekordzeit eine gestalterisch innovative und zugleich multifunktionale Immobilie entstehen, auf die wir alle stolz sind.“  

Obwohl momentan noch Innenausbauarbeiten erfolgen und jeder Tag wichtig sei, werde die Mercatorhalle Duisburg am 21. April in vollem Glanz erscheinen. Besonders der Große Saal, der für die Duisburger Philharmoniker das neue zu Hause sein wird und gleichzeitig moderner Kongresssaal ist, werde in seiner Ausstattung und mit seiner Akustik beeindrucken.  

Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal des CityPalais sei die räumliche Nähe der Mercatorhalle zum Casino. Dr. Langner: „Diese Nähe unterstützt die Akquisition von Veranstaltungen in positiver Sicht und fruchtet nicht zuletzt für beide Partner in wirtschaftlicher Hinsicht.“ 

Terminlich vor der großen Eröffnung des Gesamtprojektes wird am 23. Februar 2007 bereits der Teilbereich des Casinos Duisburg mit einem eigenen Showprogramm eröffnet. Das „Spiel der Elemente“ wird mit spektakulären Kostümen und einer atemberaubenden Akrobatik jeden in den Bann ziehen. 

 

Auf mehr als 8.000 m2 Fläche und einer Investition von rund 35 Millionen Euro wurde das modernste Casino Deutschlands erbaut. Mit einem topmodernen Spielangebot im Automaten- und Klassischen Spiel sowie einer einzigartigen Architektur wird es zu einem absoluten Highlight. Gleichermaßen wird auch der Bezug zu Duisburg und den Duisburgern gehalten. So wird beispielsweise die erste Kugel nicht von einem prominenten Ehrengast sondern von einem Duisburger Bürger oder einer Bürgerin ins Spiel gebracht.  

Nachdem am Freitag, den 23. Februar 2007, das Casino Duisburg im CityPalais von der WestSpiel im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung feierlich eröffnet wird, hat die LEG gemeinsam mit den künftigen Mietern der Einzelhandels-, Delikatessa und Gastronomieflächen den Eröffnungstag für den Mall-Bereich auf Donnerstag, den

1. März 2007, gelegt. Die offizielle Eröffnung wird gemeinsam mit Oberbürgermeister Adolf Sauerland im Bereich des Haupteingangs des CityPalais an der Königstraße stattfinden. Zur Mall-Eröffnung sind alle Duisbuger Bürgerinnen und Bürger eingeladen. 

V.L.: Pressesprecher der Stadt Frank Kopatschek und Kolegin, Stadtkämmerer Dr. Peter Langner, Ulrich Tappe (Geschäftsführer LEG), Reinhold Mestwerdt, Lutz Wieding Geschäftsführer WestSpiel Casinos), OB Adolf Sauerland, Karl JHanssen (Kulturdezernet), Jonathan Darlington (Gneralmusikdirektor Philharmoniker Duisburg) und Uwe Gerste (Geschäftsführer Duisburg ;arketing). - Foto Manfred Schneider
 

Die gleiche Verbundenheit zu den Duisburger Bürgerinnen und Bürgern gilt für das Wochenende des Grand Opening des CityPalais, das gleichzeitig die Eröffnung der Mercatorhalle Duisburg darstellt. Für die Planung und Organisation haben LEG, WestSpiel und die Stadt eine Arbeitsgruppe unter Federführung der Duisburg Marketing GmbH (DMG) gegründet. Nach der offiziellen Gala am 21. April folgt am Sonntag, 22. April ein Tag der Duisburger. Oberbürgermeister Adolf Sauerland: „Symbolisch soll die ’gute Stube Duisburgs’ wieder an die Bürgerinnen und Bürger übergeben werden.“ 

Neben Führungen rund durch die Mercatorhalle – auch in Bereiche, die normalerweise für den Gast nicht zu erreichen sind – gibt es im Kleinen Saal über den Tag verteilt Auftritte von Duisburger Künstlern. Für das Abendprogramm wurde  die Show „Stars in Concert“, die große Erfolge im Estrel Hotel Berlin feiert, engagiert.„Als Dankeschön an alle Duisburger sind die Führungen und das bunte Tagesprogramm natürlich kostenlos.“   

Für die Show „Stars in Concert“ wird ein Einheitspreis von 15 Euro pro Karte angeboten, welcher im Vergleich zu den herkömmlichen Eintrittspreisen um die Hälfte günstiger ist. Eintrittskarten können ab dem 15. Februar über die bekannten Vorverkaufsstellen in Duisburg erworben werden.  

Auch die Duisburger Philharmoniker (Foto) nehmen im Rahmen der Gesamteröffnung einen besonderen Platz ein. „Die Professionalität und gute Zusammenarbeit mit unserem Generalmusikdirektor Jonathan Darlington und dem Intendanten Dr. Alfred Wendel sowie dem gesamten Team ermöglicht uns, am 25. April, im Rahmen der offiziellen Eröffnung der Philharmonie, ein ganz besonderes Konzert anzubieten“, freut sich Kulturdezernent und DMG-Geschäftsführer Karl Janssen. „Wir werden u. a. eine einzigartig klangvolle Darbietung von Tan Duns ’Symphony 1997 Heaven – Earth – Mankind’, für die das original Glockenspiel aus Wuhan nach Duisburg transportiert wird, erleben.“  

„Dieses Ereignis wird dem neuen Konzertsaal der Mercatorhalle gerecht“, ist sich Generalmusikdirektor Darlington sicher. Dank einer akribisch genauen Planung und Umsetzung der Akustikbauten wird der  Große Saal der Mercatorhalle in einen eigenen Klangkörper verwandelt. „Das Orchester freut sich sehr, in einem Konzertsaal spielen zu können, der einem Vergleich mit den bekannten Häusern in Deutschland ohne weiteres bestehen wird.“

Für die offizielle Eröffnung des Gesamtprojektes am 21.April werden die Duisburger Philharmoniker eine weitere Seite ihres Könnens unter Beweis stellen. Mit verschiedenen Ensembles werden sie ihren Beitrag zur Eröffnungsgala leisten. 

Mit den Philharmonikern und Vertretern der LEG, WestSpiel und der Stadt Duisburg wird der NRW-Staatssekretär für Kultur, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff mit einem Grußwort für die Landesregierung das CityPalais offiziell eröffnen. Durch die Eröffnungsgala führt die Duisburgerin Asli Sevindim, die nicht nur als WDR-Moderatorin und Buchautorin sondern auch als künstlerische Direktorin für die Ausrichtung der Kulturhauptstadt 2010 Erfolge feiert.  

Nach dem offiziellen Teil mit Beteiligung der Philharmoniker erhalten die geladenen Gäste die Möglichkeit, die übrigen Räume der Mercatorhalle Duisburg zu erkunden. Die Pause von 90 Minuten wird dafür genutzt, die konzertante Bestuhlung, die im Parkettbereich in verschiedenen Ebenen gefahren wurde, in einen Saal mit ebenerdigem Parkett umzuwandeln. „Show und Entertainment werden in der Mercatorhalle ebenso ihren festen Platz haben wie die klassische Musik“, erklärt DMG-Geschäftsführer Uwe Gerste. „Mit Howard Carpendale steht ein internationaler Star auf der Bühne, der mit seinen Hits das Publikum begeistern wird.“ Der Solo-Show folgt ein Auftritt der

Formation „Voices All Stars“, deren international bekannte Mitglieder in den 80er Jahren in den Top-Charts vertreten waren. Die Amerikanerin Katrina Leskanich, die mit ihrer Band „Katrina and the Waves“ erfolgreich war und 1997 den Grand Prix Eurovision mit dem Lied „Love Shine a Light“ für Großbritannien gewann, wird gemeinsam mit Tony Headly und Johnny Logan auftreten. Headly, der Leadsänger von „Spandau Ballet“, wird mit seiner unverkennbaren Stimme Hits wie „Gold“ oder „True“ zum Besten geben. Und Johnny Logan, zweimaliger Gewinner des Grand Prix Eurovision und Ausnahmekünstler, rundet mit seinen Hits „What´s Another Day“ und „Hold Me Now“ den Abend ab. 

Anschließend zum Eröffnungswochenende wird die Mercatorhalle Duisburg täglich bis zum 30. April neuen Anforderungen gerecht werden. Mit diesem vielfältigen Programm, das eine große Herausforderung an die Halle selbst und an das Team stellt, das sich mit ganz neuen Begebenheiten, logistischen Anforderungen und technischen Machbarkeiten auseinandersetzen muss, soll die Multifunktionalität der Mercatorhalle einem breiten Publikum präsentiert werden.  

 

Das Eröffnungsprogramm im April: 

Ø                   Am Montag, den 23. April,  und Dienstag, den 24. April,  werden die Duisburger Philharmoniker den Konzertsaal für Proben nutzen, um für die Konzerte am 25. und 26. April bestens vorbereitet zu sein. Am Dienstagnachmittag werden die Proben öffentlich sein. 

Ø                   Parallel wird am 25. April eine Tagung zum Thema „Immobilien Standort Duisburg“ des Heuer Dialoges aus Düsseldorf in Kooperation mit der GFW Duisburg im Tagungsbereich der Mercatorhalle durchgeführt, an dem u. a. auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland teilnehmen wird. 

Ø                   Am 27. April werden als Reminiszenz an die Duisburger Künstler- und Kulturszene „The Pops“ und Kai Magnus Sting das Abendprogramm bestreiten. Der Kartenvorverkauf hierfür startet ebenfalls am 15. Februar.  

Ø                   Die Stadt Duisburg wird am 28. April mit der Fachtagung Baustelle Zukunft“ den ersten Kongress zum Thema Sprachförderung und Integration in Duisburg mit über 500 Teilnehmern in der Mercatorhalle durchführen. 

Ø                   Der 29. April wird ganz im Zeichen der Klassik stehen. Das WDR Sinfonieorchester wird in Kooperation mit den Duisburger Philharmonikern ein Gastkonzert in der Mercatorhalle Duisburg geben. 

Ø                   Der 30. April wird die Eröffnungstage mit einer Party zum „Tanz in den Mai“ abschließen. Hier werden Junggebliebene ab 30 Jahren angesprochen, die in einem exklusiven Rahmen mit hochwertiger Gastronomie in den neuen Monat tanzen möchten.

  • Konzerthalle der Duisburger Philharmoniker mit 1.750 Sitzplätzen und modernster Klang-Architektur

  • Kongress- und Tagungszentrum Mercatorhalle mit einem großen und einem kleinen Saal

  • Casino Duisburg - modernstes Spielcasino Deutschlands mit 19 American-Roulette-Tischen, 8 Black-Jack-Tischen und 24 Multi-Roulette-Clients im Klassischen Spiel und 325 Spielautomaten (später bis zu 400 Automaten)

  • Shopping-Mall (Einzelhandel) auf 2.900 m²

  • Delikatessa-Markt auf 1.250 m²

  • Internationale Gastronomie auf 700 m²

  • WestSpiel Casinos Hauptverwaltung; alle 50 Arbeitsplätze werden von Münster nach Duisburg verlegt

  • Duisburg Marketing GmbH (DMG), Schaltstelle für Stadttourismus und Großveranstaltungen, 35 Arbeitsplätze

  • Weitere Büroflächen auf 4.400 m²

  • Tiefgarage für 670 Autos

  • Gesamtkosten: 150 Mio. Euro

  • Mietfläche: 21.000 qm²

  • Bauzeit: 20 Monate

  • Eröffnung: Jahreswechsel  2007

  •  

1,82 Milliarden Euro für Projekte am Wasser

Duisburg, 25. Oktober 2006 - Duisburg ist ein aufstrebender Wirtschaftsstandort am Wasser. Die einmalige Lage am Kreuzungspunkt von Rhein und Ruhr spielt immobilienwirtschaftlich eine große Rolle. So wird seit einigen Jahren in Duisburg in große Immobilienprojekte am Wasser investiert, darunter Logistikareale und neue Stadtquartiere. Dass es sich bei den Projekten Innenhafen, Rheinpark, Logport, Duisburg Waterfront sowie RIW-PortTower nicht nur flächenmäßig um Großprojekte handelt, hat Adolf Sauerland, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, auf der EXPO REAL 2006 in München betont: "Die aktuellen Duisburger Projekte am Wasser machen ein Investitionsvolumen von 1,82 Milliarden Euro aus." Auf der Immobilienmesse hat Duisburg daher auch "Wasser-Zeichen" als Motto gewählt.

Der RIW-PortTower soll in Ruhrort entstehen
Die wachsende immobilienwirtschaftliche Bedeutung von Duisburg belegen auch die Büromarktzahlen: "In Duisburg ist in den ersten drei Quartalen insgesamt 60.700 Quadratmeter Bürofläche vermietet worden, Eigennutzer eingeschlossen. Damit haben wir Duisburgs Büroflächenumsatz des gesamten letzten Jahres (61.300 qm) bereits nach neun Monaten fast erreicht", freut sich Ralf Meurer, Chef der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg.

Der Innenhafen bekleidet noch immer einen Spitzenplatz auf dem lokalen und regionalen Büromarkt. Vorausschauend wird in Duisburg schon heute an alternativen Bürostandorten am Wasser gearbeitet: Zum Beispiel ist bei den Projekten "Rheinpark" und "Duisburg Waterfront" Büronutzung vorgesehen. Eine konkrete Planung gibt es bereits für den RIW-PortTower im Stadtteil Ruhrort, den das Architekturbüro Kohl und Fromme am Duisburg-Stand präsentiert. Die Architekten haben im Auftrag der Rheinischen Industrie Werke Holding AG (RIW) einen 17 Stockwerke hohen Büroturm mit großzügigem Auditorium in der vierzehnten Etage entworfen. Der so genannte RIW-PortTower mit 13.000 Quadratmeter Mietfläche und zwei Tiefgaragen-Ebenen soll am Hafen entstehen und komplett fremd vermietet werden.

Standorte am Wasser wie der Innenhafen seien beliebt, aber auch innenstadtferne Lagen wie der Gewerbepark Keniastraße und der Businesspark Niederrhein haben, so das Ergebnis des Marktberichts von Axel Quester Immobilien, fast 25 Prozent Anteil am Gesamtumsatz. "Die aktuelle Nachfragesituation führt dazu, dass über Neubauten in bestehenden Parks nachgedacht wird", berichtet Immobilienmakler Axel Quester.

Laut Stefan Orts, Vorstand der Cubion Immobilien AG, steht der Büromarkt Duisburg auch in der Metropole Ruhr gut da: Nach den Quartals-ergebnissen rangiert Duisburg auf Platz zwei direkt hinter Essen (Gesamtabsatz: 69.600 qm); der Leerstand ist in Duisburg mit 2,9 Prozent der niedrigste im Ruhrgebiet. Der Büromarkt der Metropole Ruhr kann sich auch im bundesweiten Ranking gut sehen lassen: "Die Vermietungs-leistung war im Jahre 2005 in der Metropole Ruhr höher als in Köln und Düsseldorf", so Stefan Orts. Quelle: Stadt Duisburg

Eine neue "Waterfront" für Duisburg

Eine neue "Waterfront" für Duisburg
23. Oktober 2006 - Wasser ist das prägende Element für die Rhein-Ruhr-Region im Großen und das Ruhrgebiet im Kleineren; das spiegelt sich schon in der Namensgebung der beiden Landstriche wider. Daher überrascht es nicht, dass Wasser während der EXPO REAL vom 23. bis 25. Oktober das zentrale Element am Stand von "Duisburg plus Niederrhein" ist. Projektentwicklungen am Wasser stehen im Mittelpunkt auf der Immobilienmesse in München. Die Region geht mit dem Slogan "Hier können Sie anlegen" an den Start. In Duisburg stehen dahinter die Projekte "Rheinpark", "Innenhafen" und "Waterfront".  

Neues Projekt auf der Duisburger Standfläche

So stellt sich der Investor die Zukunft des Ruhrorter Eisenbahnhafens vor

"Duisburg Waterfront - Marina & Life" ist ein völlig neues "Wasser-Zeichen", das Duisburg in München setzt und den Standbesuchern mit einem Modell visualisiert. Auf dem gut 99.000 Quadratmeter großen Grundstück des Eisenbahnhafens (inklusive Wasserfläche) im Stadtteil Ruhrort sollen nach der Planung der Repro Revitalisierungs- und Projektentwicklungs GmbH aus Bruchköbel die Bereiche Hotel, Wohnen, Handel, Büros sowie eine Marina entstehen. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Röhm & Cie. aus Münster. "Auf der EXPO REAL präsentieren wir unser Projekt erstmals dem Fachpublikum und suchen Partner wie z.B. einen Hotelbetreiber", erklärt Repro-Geschäftsführer Klaus Herrmann.

 

"Duisburg Waterfront" - die Eckdaten

Modellansicht des "Waterfront"-Projekts

Für 55 bis 60 Millionen Euro will Repro ein kompaktes an den Rhein angrenzendes Stadtquartier realisieren: Entlang des Nordufers des historischen Eisenbahnhafens sind fünfgeschossige Wohngebäude mit ergänzendem Einzelhandel im Erdgeschoss geplant. Davor soll eine Marina mit rund 120 Liegeplätzen entstehen. Vis-a-vis der Rheinseite wird nach den Plänen des Projektentwicklers eine Markthalle der zentrale Blickfang - flankiert von einem Wohngebäude für Senioren und einem Bürogebäude mit Ladenzeile.


Vor der Markthalle ist eine treppenförmige Terrasse geplant, von der Besucher Veranstaltungen auf der im Wasser schwimmenden Eventplattform genießen können. Auf der Südseite, gegenüber der Marina, werden Flächen für Sport und Freizeit reserviert. Außerdem sollen hier ein Bürobau und ein 3-Sterne-Plus Hotel mit gehobener Gastronomie verwirklicht werden. "Während der Projektentwickler mit duisport als Eigentümer derzeit die Grundstückskaufverträge verhandelt, arbeiten wir am Planungsrecht für das Projekt", so Duisburgs Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler.

CityPalais gehört jetzt Hannover Leasing 

Am 21. und 22. April 2007 öffnet das CityPalais seine Pforten
Mit der Eröffnung der neuen Mercatorhalle Duisburg am 21. April 2007 steigt auch die Eröffnung für das gesamte CityPalais mit dem modernstem Spielcasino, einer Shopping-Mall, einem Delikatessa-Markt, Gastronomie und Büros. Die Landesentwicklungsgesellschaft LEG, WestSpiel Casinos und Duisburg Marketing bereiten gemeinsam ein Programm für einen feierlichen Eröffnungsakt mit namhaften internationalen Künstlern vor.
An den Eröffnungstagen (Samstag, 21. April 2007, und Sonntag, 22. April 2007) soll es ein buntes Programm geben. Ab dem 23. Februar 2007 wird das Casino Duisburg im CityPalais geöffnet sein. Die täglich von 15 bis 3 Uhr, freitags und samstags sogar bis 4 Uhr.

Die Eröffnung der rund 35.400 Quadratmeter (Mietfläche) großen Multifunktionsimmobilie CityPalais Duisburg steht noch bevor - ein Käufer ist jedoch schon gefunden. Die Unternehmensgruppe Hannover Leasing übernimmt das zum Jahresende bezugsfertige Projekt in ihr Immobilienportfolio und bringt das CityPalais in einen ihrer geschlossenen Immobilienfonds ein, der noch 2006 aufgelegt werden soll. Das Transaktionsvolumen liegt bei rund 100 Millionen Euro.
Das CityPalais vereint Spielcasino, Veranstaltungs-, Konzert- und Kongresszentrum, Delikatessa-Marktplatz, Läden, Gastronomie und Büros unter einem Dach. Der Entwurf für die Immobilie stammt von der Düsseldorfer Dependance des Londoner Architekturbüros Chapman Taylor. Die derzeitige Vorvermietungsquote beträgt bereits nahezu 85 Prozent. Aktuell befinden sich noch 3.700 Quadratmeter Bürofläche, 950 Quadratmeter Einzelhandelsfläche sowie rund 1.200 Quadratmeter im Bereich Gastronomie und Delikatessa-Markt in der Vermarktung.

Zusammen mit dem ebenfalls in der Realisierung befindlichen Shoppingcenter "Forum" - dieses wird von Multi Development gebaut - sowie dem bis zur Eröffnung neu gestalteten König-Heinrich-Platz entsteht das neue Zentrum der Stadt. Dabei wird die Königstraße als zentrale Einkaufsmeile deutlich gestärkt.
Daten und Fakten zum CityPalais:
Baubeginn: Januar 2005
Übergabe an Mieter zum Endausbau: ab Juni 2006
Fertigstellung: Anfang 2007
"Grand Opening': Festakt, Samstag, 21. April 2007
Eröffnung Spielcasino: Freitag, 23. Februar 2007
BGF: rund 77.000 Quadratmeter
Mietfläche insgesamt: rund 35.400 Quadratmeter
Vermietet:

15.000 Quadratmeter - Veranstaltungs-, Konzert- und Kongresszentrum der Stadt Duisburg, inklusive der Philharmonie mit Sky-Lobby und VIP-Lounge
7.500 Quadratmeter - Casino Duisburg

1.800 Quadratmeter - Hauptverwaltung der WestSpiel Casinos

1.000 Quadratmeter - Büroflächen für Duisburg Marketing

1.050 Quadratmeter - im Bereich Gastronomie und Delikatessa-Markt

1.500 Quadratmeter - im Bereich Einzelhandel

Tiefgarage mit rund 670 Stellplätzen
In der Vermarktung:

3.700 Quadratmeter Bürofläche in den Obergeschossen der Ellipse

950 Quadratmeter für Einzelhandel

1.200 Quadratmeter im Bereich Gastronomie und Delikatessa-Markt

CityPalais

Ein multifunktionales Zentrum entsteht in Duisburgs Innenstadt. Am König-Heinrich-Platz, im Herzen der City, baut die LEG-NRW eine neue Immobilie für eine vielfältige Nutzung. Für dieses neue Zentrum wurde der Name "CityPalais" ausgewählt.  77.000 m² Bruttogeschossfläche bietet das neue Gebäude für Veranstaltungen, Spielcasino, Büros, Einzelhandel und Gastronomie.
Auf 15.000 m² entsteht das neue Veranstaltungs- Kultur- und Kongresszentrum, das den Namen „Mercatorhalle“ tragen wird und den Duisburger Philharmonikern eine neue Heimat bietet. Das Spielcasino umfasst 8.100 m² und wird das klassische Spiel am Roulettetisch und einen großen Automatensaal bieten. Zudem wird die Hauptverwaltung der WestSpiel mit 1.800 m² von Münster nach Duisburg ins "CtiyPalais" ziehen. Als weiterer Mieter für Büroflächen wird die Duisburg Marketing GmbH in das neue Gebäude einziehen. Im Erdgeschoss stehen 4.800 m² für Einzelhandel und Gastronomie zur Verfügung. Weitere Büroflächen stehen im gläsernen Obergeschoss der Ellipse zur Verfügung.
Das "CityPalais" Duisburg wird eine neue Qualität in die Innenstadt bringen: Ambitionierte Kultur- und Kongressveranstaltungen, niveauvolles Entertainement, Einzelhandel, Delikatessen und anspruchsvolle Gastronomie werden ein reichhaltiges neues Angebot in der Innenstadt bieten. Der Baubeginn erfolgte im Januar 2005. Die Eröffnung ist für Ende 2006 geplant. Damit wurde ein erster wichtiger Schritt zur Erneuerung der Innenstadt getan. Bild: Presseamt Stadt Duisburg
Name gefunden: Philharmonie und Casino künftig im "CityPalais Duisburg"
Duisburg 08. Februar 2005 - "CityPalais Duisburg": So heißt das neue Zentrum, das derzeit im Herzen der Duisburger Innenstadt am König-Heinrich-Platz entsteht. Für diesen Namen entschied sich am Dienstag, 8. Februar 2005, eine fraktionsübergreifende Runde von Entscheidungsträgern, die auf Einladung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland zusammengekommen war. Die Entscheidung fiel im Konsens. Beteiligt waren auch Vertreter der LEG und der WestSpiel Casinos.
Der Name "CityPalais Duisburg" signalisiert Niveau und steht für eine "erste Adresse". Darüber hinaus ist er verständlich, einprägsam und für eine internationale Vermarktung geeignet. Unter dem Dach des "CityPalais Duisburg" finden sich künftig das Veranstaltungs-, Kultur- und Kongresszentrum der Stadt, das den Namen "Mercatorhalle" tragen wird, das Casino der WestSpiel, sowie ein Delikatessa-Markt und hochwertige Einzelhandels- und Büroflächen.

Forum Duisburg

Am 7. September 2005  erfolgt um 17:00 Uhr der Baubeginn  mit den ersten Abbrucharbeiten im Beisein des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen Herrn Jürgen Rüttgers, dem Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Herrn Adolf Sauerland, dem Vorstandsmitglied der Karstadt Warenhaus AG, Herrn Jan-Christoph Maiwaldt und dem Vors. der Geschäftsführung AM Development, Herrn Axel Funke auf dem Gelände der Firma Spaeter.





Präsentation der Forum Fassade durch Duisburgs Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler und AMD-Geschäftsführer Axel Funke  Foto: Stadt

 

RheinPark

Seit ca. 2001 wird das Projekt „Duisburg an den Rhein“ im Konsens mit der Landesregierung, vertreten durch die folgenden drei Ministerien entwickelt:
- Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV)
- Ministerium für Bauen und Verkehr (MBV) Ministerium für   Wirtschaft, Mittelstand und Energie (MWME)
Als erster Baustein dieses Projektes wird der „RheinPark“ entwickelt. Bis 2008 wird der erste Abschnitt, die Parkanlage mit Uferpromenade ausgebaut. Der Ausbau dieser öffentlichen Grünfläche ist Initialzündung für den weiteren Ausbau des „RheinParks“ als Dienstleistungs-, Technologie- und Wohnstandort. Das Gesamtprojekt ist Bestandteil des Masterplans „Emscher Landschaftspark 2010“ und bildet ein wichtiges Verbindungsglied vom Rhein zum Emscherraum zur weiteren Förderung des Strukturwandels und zur Flächenaufbereitung für Dienstleistung, Gewerbe und Wohnen.

Die Kosten des ersten Bauabschnitts betragen ca. 36 Mio. Euro. Dazu hat das Land über verschiedene Förderprogramme bisher ca. 4,5 Mio. Euro bewilligt. Das MUNLV stellt jetzt in einem weiteren Förderabschnitt über das „Ökologie-Programm Emscher-Lippe“ 13 Mio. Euro zur Verfügung.

Die Wettbewerbsaufgabe beinhaltete die Planung der Frei- und Grünflächen und die Planung des anschließenden Stadtquartiers mit der Zielsetzung, ein urbanes Stadtgefüge mit einem breiten Angebot an modernen Arbeitsplätzen, Wohnraum, Kultur- und Freizeiteinrichtungen zu entwickeln. Aufgrund der vorhandenen Flächenpotentiale und der geplanten Gesamtstruktur können hier bis zu 4.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Die exponierte Lage und die hochwertige Entwicklung mit dem großzügigen Freiraumkonzept bietet beste Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen aus den Bereichen Technologie und Logistik. Der anliegende Kultushafen bietet ideale Voraussetzungen für eine freizeit-, sport- und tourismusorientierte Nutzung.
Auf die europaweite Auslobung des nach dem Regelwerk der Architektenkammer NW begrenzten, einstufigen Wettbewerbs, meldeten 190 Büros ihr Interesse an einer Teilnahme an. Die Bildung von Arbeitsgemeinschaften aus Landschaftsarchitekten und Städteplanern war verpflichtend. 11 Arbeitsgemeinschaften wurden vorab ausgewählt, 30 weitere wurden aus den übrigen Bewerbern ausgelost und zum Wettbewerb zugelassen.
Das Preisgericht, zusammengesetzt aus renommierten Landschafts- und Städteplanern sowie Sach- und Fachpreisrichtern des Verwaltungsvorstandes und der Fachverwaltung der Stadt sowie aus den das Projekt fördernden Ministerien, wählte aus den 37 eingereichten Arbeiten vier Preisträger aus und sprach vier weiteren Arbeiten Anerkennungen aus. Insgesamt wurden 145.500 Euro an Preisgeldern vergeben. 
Am 13. Dezember 2004 beschloss der Rat, Aufträge für weitere Planungsschritte zu vergeben. Mit der weiteren Umsetzung des Projektes ist die Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH betraut.

Bebauung der Gleisanlagen in Wedau und Neudorf-Süd

Bebauung der Gleisanlagen in Wedau und Neudorf-Süd
Der Wettbewerb aurelis award wurde von der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, dem Immobilienunternehmen, das Bahnflächen entwickelt und veräußert, und agenda4 e.V. initiiert. Er folgt der Idee, auf einem alternativen Weg wirtschaftlich und gesellschaftlich tragfähige Machbarkeitsstudien für ehemals bahngenutzte Flächen zu entwickeln. Diese Konzepte werden im Rahmen eines studentischen Ideenwettbewerbes erarbeitet und orientieren sich an den Kriterien der Nachhaltigkeit, also an der Berücksichtigung sowohl wirtschaftlicher als auch sozialer, gesellschaftlicher und ökologischer Gesichtspunkte. Erfolgs entscheidend wird dabei auch ihre praktische Umsetzbarkeit sein. Das Wettbewerbsverfahren beginnt offiziell mit der Ausschreibung im April 2005 und endet mit der Preisverleihung im November 2005.
In Duisburg wird das Bahngelände (Bebauungspläne 1060 und 1061)in Wedau im Zuge des Wettbewerbsverfahrens bearbeitet. Es handelt sich um eine überwiegend bahnspezifische Nutzung (z.B. Gleisanlagen, Verschub-Bahnhof, Ausbesserungswerk). Im benachbarten Umfeld befinden sich das Naherholungsgebiet „Sechs-Seen-Platte“, der Sportpark Wedau, die Siedlung Bissingheim und Wedau sowie der Stadtwald.

Standorte in Darmstadt, Hamburg und Nürnberg werden ebenfalls im Wettbewerb bearbeitet. Studierende sollen ausgewogene Lösungsansätze erarbeiten, die nachweisbar städteplanerisch, architektonisch und technisch, ökologisch, wirtschaftlich, öffentlich- und zivilrechtlich sowie stadtsoziologisch vernetzt sind. Eine frühzeitige Einbeziehung der Interessen von Investoren und Nutzern, Verwaltung und Eigentümern wird vorausgesetzt. Sie muss sicherstellen, dass die Anforderungen aller Prozessbeteiligten von Beginn an berücksichtigt werden. Der Wettbewerb aurelis award wurde von der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, dem Immobilienunternehmen, das Bahnflächen entwickelt und veräußert, und agenda4 e.V. initiiert. Er folgt der Idee, auf einem alternativen Weg wirtschaftlich und gesellschaftlich tragfähige Machbarkeitsstudien für ehemals bahngenutzte Flächen zu entwickeln. Diese Konzepte werden im Rahmen eines studentischen Ideenwettbewerbes erarbeitet und orientieren sich an den Kriterien der Nachhaltigkeit, also an der Berücksichtigung sowohl wirtschaftlicher als auch sozialer, gesellschaftlicher und ökologischer Gesichtspunkte. Erfolgs entscheidend wird dabei auch ihre praktische Umsetzbarkeit sein. Das Wettbewerbsverfahren beginnt offiziell mit der Ausschreibung im April 2005 und endet mit der Preisverleihung im November 2005.
Luftbild: Stadtpresseamt
In Duisburg wird das Bahngelände (Bebaungspläne 1060 und 1061)in Wedau im Zuge des Wettbewerbsverfahrens bearbeitet. Es handelt sich um eine überwiegend bahnspezifische Nutzung (z.B. Gleisanlagen, Verschub-Bahnhof, Ausbesserungswerk). Im benachbarten Umfeld befinden sich das Naherholungsgebiet „Sechs-Seen-Platte“, der Sportpark Wedau, die Siedlung Bissingheim und Wedau sowie der Stadtwald.
Standorte in Darmstadt, Hamburg und Nürnberg werden ebenfalls im Wettbewerb bearbeitet. Studierende sollen ausgewogene Lösungsansätze erarbeiten, die nachweisbar städteplanerisch, architektonisch und technisch, ökologisch, wirtschaftlich, öffentlich- und zivilrechtlich sowie stadtsoziologisch vernetzt sind. Eine frühzeitige Einbeziehung der Interessen von Investoren und Nutzern, Verwaltung und Eigentümern wird vorausgesetzt. Sie muss sicherstellen, dass die Anforderungen aller Prozessbeteiligten von Beginn an berücksichtigt werden.