'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    13.Kalenderwoche


Donnerstag, 30. März 2023

Richtfest für das Straßenverkehrsamt in Duisburg-Neumühl     
Fertigstellung Ende September geplant
Modernes Verwaltungsgebäude für Mitarbeitende sowie Bürgerinnen und Bürger

 Ein Meilenstein für den Bau des neuen Straßenverkehrsamts: Am heutigen Mittwoch wurde in Anwesenheit von Oberbürgermeister Sören Link, der Geschäftsführung der Duisburger Infrastrukturgesellschaft (dig) und Vertretern des Generalunternehmers Fenne Bau das Richtfest in Duisburg-Neumühl gefeiert.  

Ralf Mehring (Fenne Baugesellschaft MbH), Thomas Mahlbeck (CDU Kreisverband Duisburg), Bruno Sagurna (SPD-Ratsfraktion Duisburg/dig-Beiratsmitglied), Martina Herrmann (Bezirksbürgermeisterin Duisburg-Hamborn), Evelyn Buchner (Leiterin Straßenverkehrsamt Duisburg), Sören Link (Oberbürgermeister der Stadt Duisburg), Caroline von Möller (Geschäftsführer bei Fenne Baugesellschaft MbH), Martin Murrack (Stadtdirektor der Stadt Duisburg), Lars Nennhaus (Geschäftsführung dig), Sebastian Haak (SPD Ratsfraktion Duisburg). © duisport/krischerfotografie


Problemimmobilien: Zwei Häuser nach erfolgreicher Sanierung wieder freigegeben

Auf der Dieselstraße und Reinerstraße in Duisburg-Bruckhausen konnten gestern zwei von der Task Force Problemimmobilien geschlossene Mehrfamilienhäuser nach erfolgreicher Sanierung wieder freigegeben werden. Das Haus war im Januar 2019 nach einer Begehung wegen eklatanter brandschutztechnischer Mängel sowie Verstößen nach dem Wohnungsaufsichtsgesetz (WAG NRW) geschlossen worden.

Die zum Zeitpunkt der Schließung festgestellten Mängel wurden vom Eigentümer vollständig beseitigt und die Wohnungen wieder hergerichtet. So wurden unter anderem alle Wohnungstüren und Fenster erneuert, Rauchund Wärmeabzugsanlagen in den Treppenhäusern installiert und die Wände zu den Wohnungen sowie zu den Kellern und Dachböden brandschutztechnisch ertüchtigt.

Erfolgreiche Blutspendeaktion der Stadtverwaltung
Das Deutsche Rote Kreuz hat heute gemeinsam mit der Stadt Duisburg eine Blutspendeaktion für Beschäftigte der Stadtverwaltung durchgeführt. Insgesamt haben sich 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Verwaltungsvorstand daran beteiligt. „Die Aktion wurde sehr gut angenommen und alle verfügbaren Plätze waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Besonders freut es mich, dass von 200 buchbaren Plätzen, etwa 85 Prozent Erstspender motiviert werden konnten“, so Stadtdirektor Martin Murrack.

Derzeit besteht eine große Knappheit an Blutkonserven bzw. Blutprodukten. Die Kliniken werden in Zukunft noch gezielter mit dieser Ressource haushalten müssen. Um im Notfall handlungsfähig zu bleiben, müssen aktuell die Operationen potenziell transfusionspflichtiger Patienten sehr kritisch geplant werden. Die Notfallversorgung ist in jedem Fall gewährleistet. Es kann aufgrund des derzeitigen Mangels in Einzelfällen so weit gehen, dass bestimmte Eingriffe verschoben werden müssen. Der Mangel an Blutkonserven scheint jedoch nicht nur ein Duisburger Problem zu sein, sondern kann landesweit festgestellt werden.

Allein In Duisburger Kliniken werden nach Information des Blutspendedienstes des DRK 10.000 Blutkonserven pro Jahr benötigt. Das jährliche Spendenaufkommen in Duisburg liegt dagegen bei lediglich 3.000 Spenden. Hier sind Duisburger Kliniken also auch auf die Spendenbereitschaft außerhalb von Duisburg angewiesen. Aufgrund der großen Resonanz soll es pro Jahr nun zwei Termine für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie der Tochterkonzerne geben.

Der nächste Termin steht schon fest und soll am 30. November stattfinden. Darüber hinaus besteht aber natürlich auch weiterhin die Möglichkeit, öffentliche Termine zur Blutspende wahrzunehmen. Eine Übersicht von Terminen in der Umgebung findet sich online unter www.blutspendedienstwest.de/blutspende
Jede einzelne Blutspende hilft Leben zu retten und ist zudem auch für den eigenen Körper gesund. Vor jeder Blutspende wird in einem Arztgespräch dazu genau aufgeklärt.

OB Sören Link und Stadtdirektor Martin Murrack beteiligten sich auch an der Blutspendeaktion.

NRW-Preis Kulturelle Bildung geht nach Duisburg

 Die Internationale Jugendbühne Bahtalo hat gemeinsam mit der Musik- und Kunstschule Duisburg, der Green-Gesamtschule und dem KOM’MA Theater den NRW-Preis Kulturelle Bildung erhalten. Mit der Auszeichnung in der Kategorie „Jugendarbeit“ geht ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro einher.


Gemeinsam mit der Bahtalo-Leitung und Jugendlichen, die das Projekt musikalisch live präsentierten, nahmen Bildungsdezernentin Astrid Neese und die Schulleiterin der Musik- und Kunstschule Kerstin Weuthen die renommierte Auszeichnung am letzten Freitag im Jungen Schauspiel in Düsseldorf entgegen.

„Hier hat sich die lokale Kooperation einer ehrenamtlichen Initiative mit Bildungseinrichtungen als sehr erfolgreich bewiesen und überregionale Anerkennung erfahren. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für ihr Engagement, vor allem bei den Schülerinnen und Schülern. Dieses Projekt ist ein Beleg dafür, dass kulturelle Bildung die Integration und den Schulerfolg nachhaltig fördert“, so Bildungsdezernentin Astrid Neese.

Das Land NRW hatte insgesamt 80.000 Euro Preisgeld für Kulturelle Bildung ausgelobt. Neben Duisburg wurden auch Einrichtungen in Dortmund und Düsseldorf mit dem Landespreis für Kulturelle Bildung in den Hauptkategorien „Kultur“ und „Schule“ ausgezeichnet und bekamen ebenfalls jeweils 20.000 Euro Preisgeld. Vier Einrichtungen aus Bochum, Hagen und Gelsenkirchen gewannen zudem den mit jeweils 5.000 Euro dotierten Entwicklungspreis. Insgesamt begutachtete eine Fachjury rund 70 Bewerbungen. Ausgezeichnet wurden Initiativen, die Akteurinnen und Akteure der kulturellen Bildung vor Ort vernetzen.

Der Preis ist eine Initiative der drei Landesministerien für Kultur, Schule sowie Jugend und Familie. „Ich gratuliere der Internationalen Kinder- und Jugendbühne Bahtalo und all ihren Mitstreiterinnen in Duisburg herzlich zum Hauptpreis in der Kategorie ‚Jugendarbeit‘. Die Kooperation steht beispielhaft für eine jahrzehntelange, kontinuierliche Netzwerkarbeit, die zeigt, was mit Kreativität und Engagement vor Ort alles bewegt werden kann“, beglückwünschte Kinder- und Jugendministerin Josefine Paul die Preisträger bei der Überreichung der Urkunde.

Darbietung bei der Preisverleihung in Düsseldorf (Foto Rupert Oberhäuser/ MKJFGFI)

Seit ihrer Gründung 2013 in Duisburg-Rheinhausen lädt Bahtalo Kinder und Jugendliche vieler Nationen zu Musik-, Tanz-, Theater- und Kunstwerkstätten ein, die in Musical-Produktionen, Konzerten und Performances münden, aber auch zu Ferienaktionen und Exkursionen in der Region. Bahtalo arbeitet dabei in enger Kooperation mit der Green Gesamtschule, wo das Projekt eine Heimat fand. Derzeit zählt Bahtalo etwa 100 Kinder aus vier Kontinenten im Alter von sechs bis 18 Jahren.


Neuankömmlinge sind stets willkommen. Seit 2019 bietet Bahtalo mit Förderung von POP II GO/Kultur macht stark und in Kooperation mit der Musikschule Duisburg weiterführenden Instrumental- und Vokalunterricht, Musiktheorie und Gehörbildung für inzwischen rund 80 talentierte und ambitionierte Kinder und Jugendliche an.

Mitgliedern von Bahtalo, Bildungsdezernentin Astrid Neese, Musikschulleiterin Kerstin Weuthen und Ministerin Josefine Paul


Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link

Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 18. April, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Mittwoch, 5. April, angefragt werden. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 08.30 bis 16 Uhr unter 0203 283- 6111 ebenfalls möglich.


Pläne für Wasserstoffanlage im Freihafen Duisburg liegen aus  

Die Firma Plug Power Germany GmbH, Am Freihafen 6a, 47138 Duisburg, hat bei der Bezirksregierung Düsseldorf als zuständiger Genehmigungsbehörde gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz einen Antrag auf Erteilung einer Genehmigung für die beabsichtigte Errichtung und den Betrieb einer Anlage zur Erzeugung von Wasserstoff (Elektrolyseur) mit Wasserstofftankstelle auf dem Werksgelände Am Freihafen 8a in 47138 Duisburg gestellt.  

Der Antrag auf Genehmigung sowie die zugehörigen Unterlagen, die das Vorhaben, seinen Anlass, die von dem Vorhaben betroffenen Grundstücke und Anlagen sowie seine Auswirkungen erkennen lassen, liegen in der Zeit vom 31.03.2023 bis einschließlich 02.05.2023 (außer an Samstagen, Sonntagen und an Feiertagen) an folgenden Stellen und zu folgenden Zeiten zur Einsicht aus:  
Bezirksregierung Düsseldorf, Zimmer 240a, Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf montags bis donnerstags 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr, freitags 08.00 Uhr bis 14.00 Uhr.  

Stadtverwaltung Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Stadthaus Eingang Moselstraße, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, 47051 Duisburg montags bis freitags 08.00 bis 16:00 Uhr Eine Einsichtnahme außerhalb der oben genannten Zeiten ist nach Absprache möglich unter folgender Rufnummer bei der Bezirksregierung Düsseldorf unter 0211 475 9323.  

Etwaige Einwendungen gegen das Vorhaben können schriftlich oder elektronisch bei der Bezirksregierung Düsseldorf oder bei der Stadt Duisburg innerhalb der Einwendungsfrist vom 31.03.2023 bis einschließlich 02.06.2023 vorgebracht werden. Die Einwendungen müssen neben dem Namen auch die volle leserliche Anschrift der einwendenden Person enthalten.


Kunsthandwerker-Festival und verkaufsoffener Sonntag
Der arkt für Handwerk, Kreatives und feine Manufakturerzeugnisse startet am kommenden Wochenende. Mit dem Kunsthandwerker-Festival von Freitag bis Sonntag beginnt gleichzeitig die Veranstaltungssaison in der Duisburger Innenstadt. An 46 von insgesamt 120 Ständen wird altes Handwerk ebenso erlebbar wie traditionelle Herstellungsweisen von Lebensmitteln und präzise künstlerisches Arbeiten. Neben Korbflechtern, Schmieden und Holzhandwerkern spielen vor allem Spezialitäten aus eigener Herstellung wie historische Brotsorten über traditionell zubereiteter Flammlachs, selbst hergestellte Gewürzmischungen, Marmeladen, Öle oder Käse am Wochenende eine wichtige Rolle in der Innenstadt.

„Das Kunsthandwerker-Festival bietet ein enorm abwechslungsreiches Angebot für die Besucher. Wir freuen uns sehr darauf, mit diesem Highlight in die Veranstaltungssaison in der City zu starten“, erklärt Duisburg KontorGeschäftsführer Uwe Kluge begeistert. Sein Kollege Christoph Späh ergänzt: „Duisburg ist echt einen Besuch wert. Und das wissen die Menschen aus dem Umland. Schön, dass die Zeit der Events in der Innenstadt wieder beginnt“.

Handgemacht ist auch das Musikprogramm zum Kunsthandwerker-Festival: Am Freitag ab 17 Uhr spielt der bekannte Singer-Songwriter Eddie Arndt auf der Bühne an der Königstraße. Am Samstag ab 15 Uhr tritt das Jazz-Duo Andre Meisner und Matthias Dymke auf. Der Musik-Act für den Sonntag stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Neben den vielen unterschiedlichen künstlerischen und traditionellen kulinarischen Gewerken sollen Mitmach-Aktionen, ein Bungee-Trampolin und zwei Karussells Spaß für die Kinder garantieren.

Der Beginn der City-Veranstaltungen ist gleichzeitig der Start in die Frühjahrssaison für den Einzelhandel in der Innenstadt. Die farbenfroh dekorierten Schaufenster an der Königstraße zeigen bereits die wichtigen Trends und der Handel beginnt den Frühling mit dem verkaufsoffenen Sonntag am 2. April.

Foto Thomas Berns

Anmeldestart für den Tag der offenen Gärten
Die Stadt Duisburg lädt alle Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer ein, sich am Samstag, 17. Juni, am „Tag der offenen Gärten“ zu beteiligen und ihre Gärten der Öffentlichkeit zu präsentieren. Für die Teilnahme muss es nicht unbedingt der durchgestylte Garten sein, auch ein verborgener Hinterhof, ein bienenfreundlicher Wildgarten oder eine liebevoll gestaltete Kleingartenanlage kann beim „Tag der offenen Gärten“ vorgestellt werden.

Seit 2018 gibt es in Duisburg den „Tag der offenen Gärten“, an dem Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer ihre Pforten für Besucherinnen und Besucher öffnen. Grüne Oasen in der Großstadt werden ein Schwerpunkt der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 in Nordrhein-Westfalen sein. Sie findet in der gesamten Metropole Ruhr statt und ist damit die erste dezentrale Internationale Gartenausstellung.

Der Bereich „Mein Garten" soll das bürgerschaftliche Engagement und die Identifikation mit der Region fördern. Vereine und private Initiativen können hier ihre Gartenideen und Gemeinschaftsprojekte präsentieren. Interessierte können ihre Gärten für die Teilnahme bis Montag, 8. Mai, online unter www.duisburg.de/offenegaerten anmelden.


Bislicher Insel: Eröffnung der Sonderausstellung "Vögel" und Saisonstart des AuenCafés Xanten

Duisburg, Kreis Wesel, Xanten - In die faszinierende Welt der Vögel lässt das NaturForum Bislicher Insel in Xanten seine Besucherinnen und Besucher ab dem 2. April eintauchen. Das Besucherzentrum des Regionalverbandes Ruhr (RVR) zeigt ab dann detailreiche, oft intime Bilder des bekannten Naturfotografen Hans Glader, der viele Jahre an der Biologischen Station Wesel gearbeitet hat. Glader beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der heimischen Vogelwelt.
Vogel sitzt auf einer Wiese

Der Kiebitz aus der Familie der Regenpfeifer brütet auch auf der Bislicher Insel. © RVR Ruhr Grün

Für spektakuläre Aufnahmen scheut er keine Mühen und steigt zur Not auch ins kalte Wasser, um mit seinem schwimmenden Tarnzelt ganz nahe an Wasservögel heranzukommen. So entstehen Fotografien, die die Vögel auf Augenhöhe in ihrem natürlichen Verhalten zeigen. Die Ausstellung läuft bis zum 2. Juli. Sie ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr sowie an Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Bereits am 1. April öffnet das AuenCafé am NaturForum Bislicher Insel wieder für die Sommersaison. Seit vergangenem Jahr wird es von Sumedha Dharmasena geleitet, der bereits seit vielen Jahren das Bistro am RVR-Besucherzentrum Heidhof in Bottrop betreibt. Neben Kuchen und Eis gibt es auch herzhafte Speisen wie Bratwurst von Wild aus RVR-Wäldern und vegane Currywurst. Großen Wert legt Dharmasena auf Nachhaltigkeit und regionale Produkte. Das AuenCafe hat freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. idr - Infos: http://www.bislicher-insel.rvr.ruhr


STUDIO 47 gibt offiziellen Startschuss für sein KI-System „BotCast“
Erstes System für vollautomatische Newscast-Produktion ist ab April erhältlich    

Zwei Jahre lang wurde konzipiert, entwickelt und getestet – jetzt ist es soweit: Ab dem 1. April ist „BotCast“ für alle TV- und Online-Redaktionen erhältlich, das erste integrierte System zur vollautomatischen Newscast-Produktion.  

Zum offiziellen Launch seines cloudbasierten und KI-gestützten Tools hatte STUDIO 47 am vergangenen Donnerstag zahlreiche Vertreter von Fernsehsendern und Landesmedienanstalten zum exklusiven Kick-Off nach Duisburg eingeladen. Das Event wurde gleichzeitig als Livestream übertragen und von Medienschaffenden in Deutschland und Österreich verfolgt.  

Als Keynote-Speaker gab Kimon Kieslich von Goldmedia Strategy Consulting ein Update zu den aktuellen Trends beim Thema „KI im Journalismus“. Live zugeschaltet aus Dresden berichtete Phillip Heger, Leiter Digitales und Unternehmensentwicklung bei Sachsen Fernsehen, über die Erfahrungen, die seine Sendergruppe während der Vorlaufphase mit „BotCast“ gemacht hat. Wie das System funktioniert, erklärte Diplom-Mathematiker Peter Kläs vom Duisburger Softwareentwickler Feine Apps.

„BotCast“ ist eine cloudbasierte und KI-gestützte Plattform, mit der sich TV-Nachrichten und Video-Newscasts vollautomatisch produzieren lassen. Das System integriert sämtliche Arbeitsschritte, die bislang noch zeitintensiv von Hand umgesetzt werden mussten: Textgenerierung, Sprachsynthese, Video Editing und Distribution. Die Idee hierzu entstand in der Innovationsredaktion von STUDIO 47, welche das Projekt gemeinsam mit dem Softwareentwickler Feine Apps umgesetzt hat. Die Implementierung wurde vom NRW-Wirtschaftsministerium mit Geldern aus dem Programm „Mittelstand innovativ & digital“ gefördert.  

STUDIO 47 ist der regionale TV-Sender für das westliche Ruhrgebiet und den Niederrhein. Das Programm wurde mehrfach mit dem Deutschen Regionalfernsehpreis ausgezeichnet und zählt mit einer Reichweite von 650.000 Zuschauern zu den stärksten Medien der Region.   Weitere Infos zu „BotCast“ und die Aufzeichnung des Kick-Off-Livestreams gibt es unter www.studio47.de/botcast  

Live bei STUDIO 47 zum Kick-Off von „BotCast“: Sascha Devigne, Kimon Kieslich, Vanessa Wiebe, Jan Skrynecki und Peter Kläs (v.l.n.r.). (Foto: STUDIO 47)


Jour Fixe der VHS: Frau Reichardts musikalische Plaudereien

Die Volkshochschule lädt ein zu einem Jour Fixe „Musikgeschichte kreuz und quer“. Teilnehmende können am Donnerstag, 30. März, von 17 bis 18 Uhr ihr Wissen bei einem kleinen musikalischen Quiz von Marliese Reichardt im Stadtfenster auf der Steinsche Gasse 26 unter Beweis stellen. Dabei können Sie viel über Komponistinnen und Komponisten und ihre Werke lernen. Vorkenntnisse sind nicht von Nöten. Die Teilnahme ist kostenlos.


VHS-Vortrag: Isaac Bashevis Singer
Wolfgang Schwarzer führt im Rahmen der VHS-Reihe „Jüdisches Leben“ am Donnerstag, 30. März, von 18.30 bis 20 Uhr im Saal des Stadtfensters, Steinsche Gasse 26, in der Duisburger Stadtmitte in Leben und Werk von Isaac Bashevis Singer ein.
Das jüdische Schtetl des alten Europas und das Herz der neuen Welt in New York – dies sind die Lebenswelten der Menschen in Isaac Bashevis Singers Romanen und Erzählungen. Er zeigt dem Leser die Alltagsschicksale jener Gestalten, deren innere Wahrheit Marc Chagall in seinen Gemälden erlebbar machte. Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Letztes Politisches Nachgebet in Duisburg

Das politische Nachtgebet am 3. April 2023 um 18 Uhr in der Kreuzeskirche Duisburg Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 40,  wird das letzte sein. Der Trägerkreis - eine Kooperation von Kirche und Gewerkschaft - ist zusammengeschrumpft, nach Corona war der Neuanfang schwierig, und Pfarrer Hans-Peter Lauer, der das politische Nachtgebet in Duisburg maßgeblich mitorganisierte, geht in den Ruhestand. Seit 1987 fanden Gottesdienste im Zusammenhang mit Arbeitskämpfen bei Kohle und Stahl in der Region Duisburg/Niederrhein statt.

Daraus entstand der Gedanke, über solche konkreten Anlässe hinaus regelmäßige Gottesdienste zu veranstalten. Sie sollten der gemeinsamen Suche nach Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung dienen. 1996 wurde das erste Politische Nachtgebet in der Markuskirche (Duisburg-Ostacker) veranstaltet. Seit 2009 fand es – am ersten Montag jeden Monats - in der Marxloher Kreuzeskirche statt.

Das Politische Nachtgebet griff aktuelle gesellschaftspolitische Themen, meist mit lokalem Bezug, auf. Es verstand sich als ein Ort für Diskussion und Gebet, für das Hören auf die biblische Botschaft und die Ermutigung zum gemeinsamen Handeln. So soll es auch am 3. April noch sein, wenn in der Kreuzeskirche Marxloh mit alten „Weggefährten“ auf 27 Jahre politisches Nachtgebet zurückgeblickt wird und über die Zeit einer fruchtbaren Zusammenarbeit von Kirche und Gewerkschaft, Betrieben und Gemeinden gesprochen wird. Okko Herlyn und Rainer Spallek werden die Begegnung musikalisch gestalten. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Pfarrer Hans-Peter Lauer 1997 bei einem politischen Nachtgebet in der Duisburger Markuskirche am Ostacker zeigt (Foto: Hayrettin Özcan). 


Pfarrer Blank am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 31. März 2023 heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de. 


Baustellen
  DVG-Fahrpläne und mehr...  DVG-Umleitungen  Bahn - VRR 

MSV Duisburg – SV Elversberg: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den SV Elversberg am Samstag, 1. April, um 14 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.   Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena  
- ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 12.06, 12.16, 12.26 und 12.36 Uhr
- ab „Bergstraße“ um 12.11, 12.21 und 12.31 Uhr ab „Meiderich Bahnhof“
- ab 12.15, 12.20, 12.35 und 12.40 Uhr ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.50 und 13.05 Uhr
- ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 11.59 bis 12.19 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Duisburg Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 12.11 bis 13.35 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.33 Uhr.
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.  


Alt-Homberg: Verlängerung der Verkehrseinschränkungen auf der Augustastraße

Die Netze Duisburg GmbH führen seit Montag, 6. März, Leitungsarbeiten auf der Augustastraße in Duisburg-Alt-Homberg in Höhe des Krankenhauses durch. Die Arbeiten werden bis zum 31. März verlängert. Der Verkehr wird durch Ampeln geregelt.


Ruhrort: Verlängerung der Teilsperrung der Straße „Am Nordhafen“

Die städtische Infrastrukturgesellschaft (DIG) führt seit Montag, 16. Mai 2022, Arbeiten für die Umgehungsstraße Meiderich durch. Auf Grund von Materialproblemen muss die Baustelle verlängert werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich am 6. April abgeschlossen.

Busse der Linie 941 müssen in Duisburg-Mündelheim eine Umleitung fahren  
Von Mittwoch, 5. April, ab circa 7 Uhr, bis voraussichtlich Donnerstag, 6. April, müssen die Busse der Linie 941 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Duisburg-Mündelheim eine Umleitung fahren. Grund hierfür sind Straßenbauarbeiten auf der Mündelheimer Straße zwischen den Einmündungen Rembrandtstraße und Graf-Spree-Straße.  

Dies hat zur Folge, dass die Busse der Linie 941 in Fahrtrichtung Wolfssee ab der Haltestelle „Mannesmann Tor 2“ eine örtliche Umleitung über die Mündelheimer Straße, Ehinger Straße zur Ersatzhaltestelle „Rembrandtstraße“, Schulz-Knaudt-Straße und Mündelheimer Straße fahren. Ab da gilt der normale Linienweg. Die Haltestelle „Rembrandtstraße“ wir auf die Ehinger Straße vor die Einmündung Medefurthstraße verlegt. Die Gegenrichtung ist von der Maßnahme nicht betroffen.


STATISTIK


NRW-Binnenschifffahrt: Güterumschlag im Jahr 2022 auf neuem Tiefstand

In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen sind im Jahr 2022 insgesamt rund 104 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag der Güterumschlag der Binnenschiffe damit um 7,0 Prozent unter dem Ergebnis des Jahres 2021 und damit auf einem neuen Tiefstand.

73,3 Prozent der umgeschlagenen Güter stammten aus folgenden vier Güterabteilungen: 28,7 Millionen Tonnen waren Erze, Steine und Erden (−7,9 Prozent), 21,0 Millionen Tonnen Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (−5,5 Prozent), 15,7 Millionen Tonnen Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (+5,6 Prozent) und 11,0 Millionen Tonnen chemische Erzeugnisse (−14,6 Prozent). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, handelte es sich bei gut einem Viertel (26,8 Prozent) der insgesamt beförderten Tonnage um Gefahrgut (27,9 Millionen Tonnen).

Die bedeutendste Binnenwasserstraße in Nordrhein-Westfalen ist der Rhein. Drei Viertel (74,0 Prozent) der beförderten Güter wurden im vergangenen Jahr in den Häfen an dieser Wasserstraße umgeschlagen. Auf den Plätzen zwei und drei rangierten das Westdeutsche Kanalgebiet (24,0 Prozent) und der Mittellandkanal (1,8 Prozent). Das Schlusslicht bildet das Wesergebiet (0,2). Je nach Wasserstraße wurden schwerpunktmäßig unterschiedliche Güter umgeschlagen: Auf dem Rhein waren dies am häufigsten Erze, Steine und Erden (34,7 Prozent aller Güter dieser Wasserstraße).

Auf dem Westdeutschen Kanalgebiet wurden vor allem Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (36,7 Prozent) sowie Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (26,1 Prozent) verschifft. Auf dem Mittellandkanal wurden hauptsächlich Erze, Steine und Erden (22,6 Prozent) und Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (20,5 Prozent) umgeschlagen.
Auf der Weser überwogen mit 57,9 Prozent landwirtschaftiche Erzeugnisse. 10,0 Prozent der transportierten Güter wurden im Jahr 2022 in Containern verladen (etwa 1,0 Millionen TEU) und verschifft. Dabei wurden in den NRW-Häfen rund 479 100 TEU empfangen und etwa 539 500 TEU versendet. Die beförderte Menge in Containern wird in sog. TEU gemessen. Ein TEU entspricht einem ISO-Container, der 6,058 Meter lang, 2,438 Meter breit und 2,591 Meter hoch ist. (IT.NRW)




Frauen in der EU sind bei der Geburt ihres ersten Kindes im Schnitt fast 30 Jahre alt
Frauen bekommen ihr erstes Kind immer später – nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Staaten der Europäischen Union: Im Jahr 2021 waren Frauen in der EU im Schnitt 29,7 Jahre alt, wenn sie zum ersten Mal Mutter wurden.

Das Durchschnittsalter der Erstgebärenden ist nach vergleichbaren Ergebnissen, die seit 2013 vorliegen, kontinuierlich gestiegen; im Jahr 2013 betrug es noch 28,8 Jahre. Deutschland liegt mit einem Durchschnittsalter von 30,1 Jahren im oberen Drittel der EU-Staaten, wie das Statistische Bundesamt auf Basis von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat weiter mitteilt.


19 500 Tonnen Spargel wurden 2022 importiert – knapp 29 % weniger als im Vorjahr

110 300 Tonnen Spargel hierzulande geerntet – knapp 8 % weniger als im Jahr 2021 WIESBADEN – Ein nicht unerheblicher Teil des hierzulande zur Spargelsaison verzehrten Spargels kommt nicht von heimischen Feldern, sondern aus dem Ausland. 19 500 Tonnen des Stangengemüses wurden vergangenes Jahr nach Deutschland frisch oder gekühlt importiert – knapp 29 % weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Der überwiegende Teil (87 %) wurde von März bis Juni eingeführt, wenn auch hierzulande die Landwirtinnen und Landwirte ihren Spargel anbieten. Wichtigstes Herkunftsland war Spanien mit einem Anteil von 34 % an den Spargelimporten, gefolgt von Griechenland mit 24 % sowie Italien und Peru mit jeweils 12 %. Vergleichsweise wenig Spargel wird aus Deutschland exportiert: 2022 waren es 2 900 Tonnen.