'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    16.Kalenderwoche


Montag, 17. April 2023

Ruhr Games geben die musikalischen und sportlichen Highlights bekannt
Das Gesamtprogramm der Ruhr Games 23 ist komplett. Europas größtes Sport- und Kulturfestival für Jugendliche geht vom 8. bis 11. Juni in die fünfte Runde. In der Pressekonferenz am Dienstag, 18. April, 11 Uhr, im Gebläsehallenkomplex des Landschaftsparks Duisburg-Nord (Emscherstraße 71 in Duisburg) stellen die Veranstalter die Wettkampf- und Programmhighlights aus Sport, Kultur und internationaler Begegnung vor.

Gesprächspartner sind: Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW, Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverband Ruhr, Jürgen Dietz, Betriebsleiter DuisburgSport sowie Nachwuchsathletin Letizia Lardara (Urban Dance), Botschafterin derRur Games 23 im TalentTeamRuhr.

Nach 2019 finden die Ruhr Games zum zweiten Mal im Landschaftspark Duisburg-Nord statt. Der Regionalverband Ruhr (RVR) leistet als Veranstalter die gesamte Gestaltung, Planung und Durchführung des Groß-Events. Gefördert wird das Festival vom Land NRW, strategischer Partner ist der Landessportbund Nordrhein-Westfalen. idr

Neue CBRN-Erkundungswagen stärken den Zivil- und Katastrophenschutz
Das Beschaffungsamt des BMI hat im März 2023 die Lieferung von neuen CBRN-Erkundungswagen für den Zivil- und Katastrophenschutz beauftragt, um die vorhandene Flotte zu ergänzen und veraltete Fahrzeuge zu ersetzen. Für die Ausschreibung wurden Erfahrungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in ein neues Fahrzeugkonzept überführt. Bei Gefahrensituationen mit chemischen, biologischen, radioaktiven oder nuklearen Stoffen kommen die Spezialfahrzeuge zum Einsatz.

Mit verschiedenen Messgeräten werden gefährliche Substanzen detektiert und Notfallproben genommen. Die Fahrzeuge sind speziell ausgerüstet, um das Personal vor gefährlichen Stoffen zu schützen. Die Beschaffung der neuen Fahrzeuggeneration wurde in mehrere Fachlose aufgeteilt. Im Vorfeld wurden europaweite Ausschreibungen für Messgeräte und Spezialsoftware durchgeführt und Aufträge vergeben. Das nun vergebene Fachlos mit Fahrgestell und vollständigem Ausbau des Fahrzeuges führt alle anderen Fachlose zusammen und integriert diese zum mobilen Einsatzsystem. Der Auftrag hierfür wurde an die Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH (WAS) erteilt. Als Fahrgestell ist ein Mercedes-Benz Sprinter mit Allrad vorgesehen. In einem ersten Schritt wurden nun 397 Fahrzeuge bestellt.

Die CBRN-Erkundungswagen - Foto BBK - gehören zur sogenannten Ergänzenden Ausstattung. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat das Erkundungssystem über viele Jahre weiterentwickelt. Das Gesamtvolumen für die Beschaffung der kompletten Fahrzeuge beträgt voraussichtlich 167 Mio. Euro. Der Meilenstein wird einen wichtigen Beitrag zur weiteren Stärkung des Zivil- und Katastrophenschutzes leisten. Weitere Informationen zur Zukunft der CBRN-Erkundung finden Sie auf www.bbk.bund.de/cbrn-erkunder


Neue Küche für die NATO
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) realisiert derzeit eine neue Küche auf der Air-Base Geilenkirchen-Teveren. Finanziert wird das Projekt von der NATO. Anfang April fand das Richtfest für die neue Küche auf der NATO Air-Base Geilenkirchen-Teveren statt. Vertreter und Vertreterinnen der NATO, der Bundeswehr, der Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen, des BLB NRW und der Büros und Firmen lobten das tolle Zusammenwirken aller Beteiligten und den guten Fortschritt der Arbeiten.

Neubau wirtschaftlicher als Sanierung
Seit mehr als 40 Jahren verpflegt die alte Küche "Rotodome" die Soldatinnen und Soldaten sowie die zivilen Beschäftigten auf der Air-Base. Mehrfach wurde das Gebäude in dieser Zeit erweitert und umgebaut, um es den sich verändernden Bedarfen anzupassen. "Um auch künftig den Menschen auf dem Platz eine moderne und auf die heutigen Anforderungen abgestimmte Küche bieten zu können, schafft der BLB NRW mit einem neuen Gebäude die notwendige Infrastruktur", so BLB NRW-Niederlassungsleiterin Tina Daliri.

Eine Machbarkeitsstudie hatte ergeben, dass ein Neubau wirtschaftlicher als eine erneute Sanierung ist. Das Dach besteht aus einer Spannbetondecke mit einer Tragweite von elf Metern. Somit kann die Kantine stützenfrei bleiben und wird künftig auch für Veranstaltungen genutzt. "So eine Kaserne ist wie eine Stadt: Unsere Architekten und Architektinnen sind Stadtplaner und Konstrukteure im Detail zugleich.", betont Geschäftsbereichsleiter Lutz Grimsel des BLB NRW.

So freuen sich die militärischen Einheiten auf ihre neue Küche mit großen Fenstern, modernen Farbschemata und einer großartigen Landschaftsgestaltung entlang der Außenseite. Knapp 30 Angestellte werden künftig dafür sorgen, dass jedes Jahr etwa 18.000 Flugmahlzeiten, 120.000 Mittagessen und 15.000 Frühstücke von hoher Qualität ausgegeben werden. Baumaßnahme läuft planmäßig Finanzpräsident Helmut Heitkamp von der Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen: "Jeder, der schon mal mit leerem Bauch arbeiten musste, weiß: Das macht nicht nur keinen Spaß, sondern man ist auch deutlich weniger belastbar und aufmerksam. Deshalb freue ich mich, dass wir als fachaufsichtsführende Ebene den Bau dieses wertvollen und wichtigen Küchengebäudes begleiten dürfen."

Wenn alles nach Plan läuft, sollen Ende 2024 oder Anfang 2025 in den Töpfen die ersten Gerichte für die Beschäftigten und Flugbesatzungen köcheln. Über den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW): Der BLB NRW ist Eigentümer und Vermieter fast aller Immobilien des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit rund 4.100 Gebäuden, einer Mietfläche von etwa 10,3 Millionen Quadratmetern und jährlichen Mieterlösen von rund 1,5 Milliarden Euro verantwortet der BLB NRW eines der größten Immobilienportfolios Europas. Weitere Informationen unter www.blb.nrw.de


ClimaX – Literarische Schiffsfahrt zu den vergessenen Häfen Duisburgs
Gemeinsam mit dem Kreativquartier Ruhrort und der „MS Rheinfels“ lädt die Stadtbibliothek am Freitag, 5. Mai, ab 18 Uhr zu einer „Literarischen Schiffsfahrt zu den vergessenen Häfen Duisburgs“ ein. Die Bootstour ist Teil von „ClimaX – Literatouren zu Orten des Klimawandels“ des Netzwerks Literatur Rheinland. Autorinnen und Autoren erzählen bei der Schiffstour, was die Häfen für das Klima und die Lebensumstände im Rheinland bedeuten.

Neben dem bekannten Binnenhafen gibt es in Duisburg viele kleine Häfen zu entdecken, die eine entscheidende Rolle für den Wandel im Ruhrgebiet haben – auch den Wandel des Klimas. Für die wachsende Metallindustrie wurden Rohstoffe in immer größeren Mengen benötigt, darunter Eisenerz, Kohle, Kalk, Aluminium und weitere. Nicht ohne Grund lagen die größten deutschen Eisenhütten direkt am Rhein. Viele von ihnen haben oder hatten Häfen, die dem Umschlag der Rohstoffe dienten. Einige davon werden noch betrieben, andere wurden inzwischen aufgegeben.

Bei der literarischen Schiffsfahrt kommen Autorinnen und Autoren zu Wort, die diesen Wandel ihr ganzes Leben mitgemacht haben. Noor Roelofs aus Nijmegen greift in ihren Gedichten auf, an welchen Merkmalen in der Natur der Klimawandel abzulesen ist. Ob in lyrischen Überlegungen zur Meinungsbildung und Migration oder in einem Prosatext über einen unmöglich gewordenen Geburtstagsblumenstrauß, Ralf Koss findet im eigenen Erleben die Folgen des Klimawandels.


Thomas Frahm spürt dem Zusammenhang von Klima, Wirtschaft und dem widersprüchlichen Verhalten der Menschen nach, die dazu neigen, die Schuld bequem bei anderen zu suchen. Für die musikalischen Intermezzi sorgt die ukrainische Sängerin und Musikerin Marie Hellstein. Im Urlaub bei Verwandten in Duisburg wurde sie vor einem Jahr mit ihrer Tochter über Nacht zur Kriegsgeflüchteten. Neben dem Weiterführen ihrer Musikkarriere hilft sie Landsleuten im Jobcenter beim Überwinden von Sprachbarrieren.


Ab 17.30 Uhr wird am Steiger Schifferbörse in Ruhrort (Gustav-Sander-Platz) eingeschifft. Die Fahrt dauert ungefähr dreieinhalb Stunden. Im Fahrtpreis von 24 Euro (ermäßigt 12 Euro) sind das Programm und eine Klimaabgabe enthalten. Für Getränke und Verpflegung steht die Bordküche auf eigene Kosten zur Verfügung. Mehr Informationen zu „ClimaX“ und Literatur Rheinland gibt es im Internet unter www.literatur-rheinland.de. Tickets sind auf der Web-Seite https://www.eventbrite.de/e/608352608027 (Vorverkaufsgebühr) oder durch eine Bestellung über info@kreativquartier-ruhrort.de (ohne Vorverkaufsgebühr) erhältlich.

„MS Rheinfels“ (Foto: Peter Jaques), Flyer zur Veranstaltung (pdf-Datei)

„Talk im Schmidthorster Dom“: Wie Timo Schaffeld vom Fußballer zum Altersklassen-Weltmeister im Triathlon wurde  
Pater Tobias Breer empfing diesmal einen Ausdauersportler in der Herz-Jesu-Kirche. Timo Schaffeld aus Oberhausen erzählte dem Gastgeber von seinem Coup beim legendären Ironman Hawaii, sprach über sein hartes Trainingsprogramm und verriet, welches Ziel er sich für diese Saison gesteckt hat. Pater Tobias Breer konnte mal wieder einen Weltmeister zum „Talk im Schmidthorster Dom“ begrüßen.

Der Triathlet Timo Schaffeld war in der Herz-Jesu-Kirche zu Gast. 2018 feierte der Sportler seinen bislang größten Erfolg, als er beim Ironman Hawaii Altersklassen-Weltmeister wurde. Solch ein Coup war damals nicht zu erwarten: Bei einem Fahrradsturz in der Vorbereitung hatte sich Schaffeld das Hüftgelenk ausgekugelt. „Der Physiotherapeut hatte gesagt, dass ich zwar auf Hawaii starten kann, ich es aber ruhig angehen soll“, sagte der 27-Jährige. „Dass ich nachher ganz ohne Druck in den Wettkampf gehen sollte, war am Ende der Schlüssel zum Erfolg.“

Als Jugendlicher hatte Schaffeld an eine Karriere im Triathlon noch keinen Gedanken verschwendet.  Er spielte stattdessen Fußball. „Während meiner Oberstufenzeit hat sich unsere Mannschaft dann aufgelöst“, erzählt der Oberhausener. Schaffeld schloss sich dem neu gegründeten OTV Endurance Team an. Die Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen gefiel ihm auf Anhieb. „Und so wurde ich vom Fußballer zum Ausdauersportler“, erklärte Schaffeld, der mittlerweile für Rot-Weiß Oberhausen startet. Es war eine gute Entscheidung. Schaffeld sorgte als Triathlet bald für Furore. 2018 qualifizierte er sich für den legendären Ironman Hawaii. „

Dort starten nur die Besten der Besten“, betonte Schaffeld. Wer den Wettkampf erfolgreich absolvieren möchte, muss an seine Grenzen gehen. Die Temperatur beträgt schon mal 45 Grad Celsius. „Das waren damals ganz andere Bedingungen als bei der Qualifikation in Hamburg“, sagte Schaffeld. Es lief für ihn aber rund bei seiner Hawaii-Premiere. Nach dem Schwimmen folgte die Raddistanz, bei der er sich an die Spitze seiner Altersklasse setzte. Die Führung konnte Schaffeld beim abschließenden Marathonlauf verteidigen.

Den Weltmeistertitel gewann er damals noch als semiprofessioneller Sportler. Mittlerweile kann sich Schaffeld komplett auf den Triathlon konzentrieren. Der Oberleutnant der Luftwaffe wird als Sportsoldat gefördert. Sein wöchentliches Trainingsprogramm umfasst 80 bis 100 Laufkilometer. 500 bis 700 Kilometer pro Woche sitzt Schaffeld auf dem Rennrad. Und er schwimmt 20 bis 30 Kilometer. Athletik- und Krafteinheiten stehen außerdem auf dem Trainingsplan.

Schaffeld hat sich für die laufende Saison noch große Ziele gesetzt: In Hamburg findet in diesem Jahr die Triathlon-Europameisterschaft statt. „Wenn es gut läuft, kann ich mich da für die Weltmeisterschaft qualifizieren“, sagte Schaffeld. 2023 geht es nicht auf Hawaii, sondern in Nizza um die Titel. Schaffeld möchte beim Wettkampf in der französischen Mittelmeerstadt mit dabei sein.         
Das Video in voller Länge gibt es auf Youtube: https://youtu.be/wg10xR5WtVw

Foto: Daniel Elke /Projekt LebensWert


TERMINE und VERANSTALTUNGEN Bildung VHS 


„Extrawurst“ in der Glückauf-Halle in Duisburg-Homberg
Die erfolgreiche Dramödie „Extrawurst“, von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, ist am Montag, 17. April, um 20 Uhr in der Glückauf-Halle in Homberg zu sehen. Das bekannte Autoren-Duo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob hat mit „Extrawurst“ einen Boulevard-Hit geschrieben, in dem sich ein Tennisverein an einer vermeintlichen Bagatelle selbst zerlegt. Als Vereinsvorsitzender ist Gerd Silberbauer zu erleben, gemeinsam mit Daniel Pietzuch, Matthias Happach, Susanne Theil und Hans Machowiak als Vereinsmitgliedern.


Bei der Mitgliederversammlung im Tennisclub geht es um einen neuen Grill für die Vereinsfeier. Das finden alle gut und schnell kommt die Frage auf, ob für ihr einziges muslimisches Mitglied nicht ein eigener Grill angeschafft werden müsste. Das ist eine gut gemeinte Idee, die mit einer schlichten Abstimmung in klassischer Vereinsmanier entschieden werden könnte. Stattdessen entzündet sich aber eine hitzige Diskussion, die den eigentlich friedlichen Tennisclub vor eine Zerreißprobe stellt. Denn die Mitglieder haben alle sehr unterschiedliche Positionen, die nun ebenso respektlos wie komisch aufeinandertreffen – und die ganz schön ins Wanken geraten.


Hinter vordergründiger Toleranz kommen Vorurteile zum Vorschein und es zeigt sich, wie fließend die Grenzen zwischen „rechts und links“, zwischen moralisch und unmoralisch sind. Allen wird klar: Es geht um mehr als einen Grill. Es geht darum, wie wir zusammenleben. „Extrawurst“ ist eine schnelle, hochpointierte Komödie mit Aktualitätsbezug, bei der die Zuschauer*innen als Vereinsmitglieder Teil des Geschehens sind und über die Anschaffung eines Extragrills mitentscheiden dürfen.

2006 wurden Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die für ihre Pointenfeuerwerke bekannt sind, für „Stromberg“ mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Eintrittskarten sind für 16 bis 25 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr im Bürgerservice Homberg am Bismarckplatz 1 zu erwerben. Auch an der Abendkasse sind noch Tickets für den Preis von 19 bis 29 Euro erhältlich. Reservierungen für die Abendkasse sind auch telefonisch unter (02066) 21- 8832 möglich.

Extrawurst (Hans Machowiak, Gerd Silberbauer, Daniel Pietzuch, Matthias Happach, Susanne Theil) © Dietrich Dettmann


Pilgern auf dem niederrheinischen Teil des Jakobsweges

rische Luft genießen, die Natur bewundern, neue Wege entdecken und den eigenen Gedanken Raum geben. Das will eine Gruppe um Ines Auffermann aus der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-West, indem sie am Samstag, 22. April 2023 einen Abschnitt des niederrheinischen Jakobsweges geht und Interessierte herzlich dazu einlädt. Unerfahren sind die Wandersleute nicht, so waren sie 2019 auf dem Duisburger Teil des Jakobsweges an einem Tag 13 Kilometer und Anfang diesen Jahres on Kranenburg bis Kleve die gleiche Streckenlänge unterwegs.

Die aktuelle Etappe führt bis Kalkar. Details zu Startpunkt, Verpflegung u.Ä. sowie Anmeldungen sind bei Ines Auffermann möglich, die auch gerne Rückfragen beantwortet (ines.auffermann@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de
 
Schattenselfie von Stephanie Krüger, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West, die mit Ines Auffermann und anderen Engagierten aus der Gemeinde Neudorf-West Pilgerwege angeboten haben und auch zusammen gegangen sind (Pfarrerin Krüger übrigens auch vor Jahren den Jakobsweg in Frankreich und Spanien). Foto: Stephanie Krüger 


Zwei Singnachmittage im April mit Maria Hönes und Musiker Daniel Drückes 

Alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde haben, lädt Kantor Daniel Drückes zweimal im Monat ein. Die Sangesfreudigen treffen sich abwechselnd in der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort und in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, um gemeinsam alte und neue geistliche Lieder, Schlager und Evergreens zu singen. Vereinzelt können auch Liedwünsche erfüllt werden.

Das Angebot von Kantor Daniel Drückes und Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes startete im März und soll sich zu einem regelmäßigen Treffpunkt für Musikfreunde entwickeln. Weiter geht´s am 19. April um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1, der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 20. April um 15 im Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, um 15 Uhr. Maria Hönes und Daniel Drückes hatten gemeinsam die Idee, mit dem zusätzlichen Angebote ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen.

Singen verbindet Generationen. Zusammen mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sollen die Singnachmittage mit Kaffee und Keksen versüßt werden. Mitsingen darf jede und jeder. Infos zu beiden Gemeinden gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de bzw. www.wanheimerort.ekir.de

Maria Hönes und Daniel Drückes beim Einsingen - Foto Jannik Hoffmann


Der Kuckuck und die Nachtigall Frühlingskonzert mit Wegen zu Mozart in der Duisserner Lutherkirche
Im vierten Konzert der Reihe „Abendmusik um 6“ möchte der Förderverein für Kirchenmusik an der Lutherkirche in Duisburg Duissern am 21. April Februar 2023 um 18 Uhr den Frühling in dem Gotteshaus an der Martinstraße einziehen lassen: Das renommierte Marais-Consort mit Hans-Georg Kramer (Viola da gamba) und Ingelore Schubert (Cembalo) zeigt mit dem Titel-Stück „Der Kuckuck und die Nachtigall“ von G.F. Händel und Musik von Mozart, Carl Phillip Emanuel Bach, Joseph Haydn und François Couperin musikalische Wege zu Mozart auf.

Das Hamburger Ensemble für alte Musik hat sich durch ihre profunde Kenntnis historischer Instrumente durch Konzertreisen, Rundfunkaufnahmen und zahlreichen CD-Einspielungen international einen Namen gemacht (mehr Infos unter www.maraisconsort.de). Der Eintritt ist frei, eine Spende am Ausgang wäre gut. Der nächste Termin der „Abendmusik um 6“ steht schon fest: Am 16. Juni gibt es ein Orgelkonzert „plus” mit Kantor Andreas Lüken und einem Überraschungsgast. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.


Baustellen  Bahn - VRR  DVG  DVG-Umleitungen

STATISTIK

NRW: Anfang 2022 waren 35,4 Prozent mehr Lehrkräfte in Pension als 2013
Anfang 2022 gab es in Nordrhein-Westfalen 113 705 pensionierte Lehrkräfte, das waren 35,4 Prozent mehr als 2013 (damals:  83 955). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Anteil der pensionierten Lehrkräfte in den höheren Altersgruppen an. Waren 2013 rund die Hälfte der Lehrkräfte im Ruhestand (52,8 Prozent) 70 Jahre und älter gewesen, so waren es 2022 mehr als zwei Drittel (70,7 Prozent).

Die Daten beziehen sich auf diejenigen Lehrkräfte, die als ehemalige Beamte/-innen ein Ruhegehalt empfangen. 3 415 beamtete Lehrkräfte sind im Jahr 2021 neu in den Ruhestand gewechselt, das waren 43,4 Prozent weniger als 2012 (damals: 6 035). Beim Eintritt in die Pension waren die Lehrkräfte durchschnittlich 63,3 Jahre alt (2012: 63,4 Jahre). Knapp ein Viertel von ihnen (23,8 Prozent) war 2021 aufgrund der Regelaltersgrenze aus dem Dienst ausgeschieden; rund die Hälfte (49,5 Prozent) auf Antrag ab dem 63. Lebensjahr. Im Jahr 2012 waren diese Gründe des Ausscheidens mit 37,2 Prozent (Regelaltersgrenze) und 32,3 Prozent (auf Antrag ab 63) noch ähnlich stark besetzt gewesen.

Weitere 14,4 Prozent der neu Pensionierten waren 2021 auf Antrag ab dem 60. Lebensjahr (bei Schwerbehinderung) in Pension gegangen (2012: 14,7 Prozent). Der Anteil der beamteten Lehrkräfte, die wegen Dienstunfähigkeit aus dem Dienst ausgeschieden waren, lag 2021 bei 12,4 Prozent (2012: 15,7 Prozent). Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Regelaltersgrenze für Beamtinnen und Beamte seit dem Jahr 2012 stufenweise auf 67 Jahre angehoben wird und die Zahl der Pensionäre/-innen unter anderem mit dem unterschiedlichen Lehrkräftebedarf und den Einstellungen von Lehrkräften in den vergangenen Jahrzehnten zusammenhängt. (IT.NRW)


LEBENSZUFRIEDENHEIT: Glücklich verwitwet   

Verwitwete Menschen mit neuem Partner sind einer Umfrage zufolge am zufriedensten mit ihrem Leben. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis des SKL-Glücksatlas 2022. Wer das Glück hat, nach dem Tod des Partners eine neue Lebensbindung einzugehen, steige laut Quelle buchstäblich in den „Siebten Himmel“ auf (7,26 Punkte). Wer dieses Glück nicht hat, fällt im Lebensglück auf durchschnittlich 6,66 Punkte zurück. Am wenigsten zufrieden sind Geschiedene ohne Partner.

Mehrheitlich liegt die Zufriedenheit der Menschen mit Partner über der von Menschen ohne Partner. Eine Ausnahme bilden die Menschen „ledig ohne Partner“ (6,99) gegenüber „geschieden mit neuem Partner“ (nur 6,83 Punkten). Diese Ausnahme hat laut Quelle aber nichts mit Zweisamkeit zu tun, sondern mit dem Alter: Ledige ohne Partner seien im Durchschnitt 32 Jahre jung, Geschiedene mit neuem Partner aber erheblich älter, nämlich im Schnitt 54 Jahre. Bei dieser Altersgruppe könne die so genannte „Mid-Life Crisis“ die Zufriedenheit dämpfen.  Matthias Janson

Infografik: Glücklich verwitwet | StatistaInfografik: Macht Geld glücklich? | Statista


 

Infografik: Grenznahe Atomkraftwerke | StatistaInfografik: Europa nutzt deutlich weniger Kernenergie | Statista