'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    44.Kalenderwoche: 2. November
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Freitag, 3. November 2023

 44. Sportschau: Doppelsieg für den Club Raffelberg bei der Sportlerwahl 2023
MSV-Torhüterin Ena Mahmutovic Sportlerin des Jahres


  Zoo Duisburg – wie geht das? Lernbroschüre für Duisburger Grundschulkinder


Stellungnahme der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort Beeck: Gegen Antisemitismus und Solidarität mit der Familie Cyrus Overbeck
<<Aus der Zeitung haben wir erfahren, dass der in unserem Gemeindegebiet lebende Künstler Cyrus Overbeck Ziel einer antiisraelischen und antisemitischen Aktion geworden ist. Mit wachsender Sorge verfolgen wir schon seit langer Zeit, wie sich der Antisemitismus in unserer Gesellschaft in erschreckender Weise immer offener zeigt. 

Umso mehr sind wir bestürzt darüber, dass es nun auch auf dem Gebiet unserer Kirchengemeinde wiederholt zu offenen antiisraelischen und antisemitischen Anfeindungen gegenüber einer jüdischen Familie gekommen ist. Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck steht diesen Taten nicht gleichgültig gegenüber, sondern verurteilt sie auf das Schärfste und erklärt sich solidarisch mit Familie Overbeck.>>


EU begrüßt Öffnung des Grenzübergangs Rafah und sichere Ausreise von EU-Bürgern

Am Grenzübergang Rafah konnten gestern ausländische Bürgerinnen und Bürger, Verletzte, Mitarbeiter von internationalen Organisationen mit ihren Familien aus dem Gazastreifen nach Ägypten ausreisen. Die EU begrüßt diese Entwicklung.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen dankte den ägyptischen Behörden für ihre Bemühungen. „Wir müssen weiterhin zusammenarbeiten, um unsere Anstrengungen zur Bewältigung der humanitären Krise im Gazastreifen noch zu intensivieren und unsere EU-Bürger nach Hause zu bringen.“


EU-Statement zum Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten

Zum Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten betonen der Hohe Vertreter Josep Borrell und die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Věra Jourová,wie wichtig der Einsatz von Medienschaffenden für die Wahrheit ist. In diesen schwierigen Zeiten, erschüttert von Kriegen, Konflikten und Terroranschlägen, tragen Journalistinnen und Journalisten dazu bei, Desinformation und Hetze zu bekämpfen. Sie machen auf Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen aufmerksam, auch bisweilen unter Gefahr für ihr eigenes Leben.


In ihrer gemeinsamen Erklärung verurteilen Borrell und Jourová aufs Schärfste körperliche Angriffe bis hin zu Mord, willkürliche Inhaftierungen, Einschüchterungen, Schikanen und Überwachungen, denen Journalisten bei der Ausübung ihres Berufs ausgesetzt sind. Die EU unterstützt weiterhin entschlossen unabhängige Journalisten und Medienschaffende: „Die Europäische Union steht an der Seite der Journalisten auf der ganzen Welt, die jeden Tag ihr Recht auf freie Meinungsäußerung zum Wohle von uns allen ausüben.“


Druck über neue Gesetze und SLAPP-Klagen, Ruf nach nationalen Regeln für besseren Schutz
Jourová und Borrell schreiben weiter: „Medien weltweit werden nach wie vor Razzien oder Schließungen ausgesetzt. Journalisten werden zunehmend von Rechtsvorschriften, die das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränken, und von missbräuchlichen Gerichtsverfahren ins Visier genommen. Das schränkt den Pluralismus, die redaktionelle Unabhängigkeit und das Recht auf freie Meinungsäußerung ein.“ 


Straffreiheit für Menschenrechtsverletzungen und Misshandlungen von Journalistinnen und Journalisten darf es nicht geben. Daher rufen Borrell und Jourová die Mitgliedstaaten dazu auf, nationale Rahmenbedingungen für die Sicherheit von Journalisten zu schaffen, die Elemente der Sensibilisierung, der Prävention und des Schutzes umfassen. Kommissionsempfehlungen für einen besseren Schutz der Presseleute Der Hohe Vertreter und die Vizepräsidentin rufen die Mitgliedstaaten dazu auf, die Empfehlung der Kommission zur Sicherheit von Journalisten umzusetzen.


Der Vorschlag für ein Medienfreiheitsgesetz zielt darauf ab, ihre Unabhängigkeit und den Medienpluralismus zu schützen. Die Kommission hat auch Maßnahmen ergriffen, um strategische Klagen gegen die Beteiligung der Öffentlichkeit zu bekämpfen, die Druck auf Journalisten ausüben und sie zum Schweigen bringen wollen. Diese Legislativvorschläge sollten rasch angenommen werden, um das Umfeld für Journalisten und Medien zu verbessern und weltweite Standards zu setzen.


Straffreiheitsrate bei Morden an Journalistinnen/Journalisten
Unabhängige Nichtregierungs-Organisationen dokumentieren eine Straffreiheitsrate von 80 Prozent bei Morden an Journalistinnen und Journalisten in den letzten Jahren. Mit Stand vom Oktober 2023 dokumentiert die UNESCO-Beobachtungsstelle für getötete Journalisten 688 laufende und ungelöste Fälle von Journalistenmorden. Die von der UNESCO entwickelten Indikatoren für die Sicherheit von Journalisten sowie die Beobachtungsstelle sind wichtige Instrumente, um Einzelfälle sichtbar zu machen und der Straflosigkeit ein Ende zu setzen.


Schwache Konjunktur bremst den Arbeitsmarkt in der Metropole Ruhr weiterhin aus
Im Oktober 2023 waren in der Metropole Ruhr insgesamt 262.470 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat 9.327 Personen mehr ohne Arbeit (+ 3,7 Prozent). Im Vergleich zum September 2023 ist die Zahl der Arbeitslosen lediglich um 51 Personen zurückgegangen. Der sonst übliche Rückgang der Arbeitslosenzahlen im Oktober fiel in diesem Jahr schwächer aus als in den vergangenen Jahren.


Grund hierfür ist die nach wie vor schwierige gesamtwirtschaftliche Lage und die schwächelnde Konjunktur. Viele Betriebe sind dadurch sehr zurückhaltend in ihrem Einstellungsverhalten. Positiv wirkte sich hingegen der Ausbildungsstart auf die Jugendarbeitslosigkeit aus. Die Arbeitslosenquote bleibt im Vergleich zum Vormonat unverändert und liegt in der Metropole Ruhr weiterhin bei 9,7 Prozent. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen dabei die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (14,6 Prozent) und Duisburg (12,7 Prozent).


Mit 6,8 Prozent weist der Kreis Wesel ruhrgebietsweit die niedrigste Arbeitslosenquote auf. Unter den kreisfreien Städten sind es Bottrop (7,9 Prozent), Mülheim an der Ruhr (8,1 Prozent) und Hamm (8,6 Prozent). Auch in NRW ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 95 Personen gesunken.

Die Arbeitslosenquote in NRW liegt damit ebenfalls unverändert bei 7,2 Prozent. Hinweis für die Redaktion: Die in der Meldung genannten Arbeitslosenzahlen für das Ruhrgebiet wurden vom Statistikteam des Regionalverbandes Ruhr (RVR) errechnet. Sie weichen von den Daten der NRW-Arbeitsagentur ab, da auch die Zahlen für den Kreis Wesel eingebunden werden. idr


COVID-19: Dritter angepasster Impfstoff für Impfung in der EU zugelassen
Die Kommission hat mit dem von Novavax entwickelten Impfstoff Nuvaxovid, einen weiteren an Spikevax XBB.1.5 angepassten COVID-19-Impfstoff zugelassen. Es ist der erste angepasste Impfstoff auf Proteinbasis, der für diese Herbst- und Wintersaison zugelassen wurde. Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides rief vor der Wintersaison über 60-Jährige, Menschen mit geschwächtem Immunsystem und Grunderkrankungen sowie schwangere Frauen auf, sich mit den neuesten aktualisierten Impfstoffen gegen die sich derzeit ausbreitenden COVID-19-Varianten impfen zu lassen. 

„Impfungen sind nach wie vor unser wirksamstes Instrument gegen COVID-19. Und wir erweitern jetzt das Portfolio um eine eiweißbasierte angepasste Impfstoff-Option.“ Bewertung im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens Die Zulassung von  Nuvaxovid XBB.1.5 ist ein weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen die Seuche. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat den Impfstoff einer eingehenden Prüfung unterzogen.


Im Anschluss an diese Bewertung hat die Kommission den angepassten Impfstoff im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens zugelassen, damit die Mitgliedstaaten genügend Zeit haben, sich auf ihre Impfkampagnen im Herbst und Winter vorzubereiten. Im Einklang mit früheren Empfehlungen der EMA und des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) werden Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, die geimpft werden müssen, aufgefordert, sich unabhängig von ihrer COVID-19-Impfgeschichte eine Einzeldosis verabreichen zu lassen. Hintergrund

Mit der EU-Impfstoffstrategie stellt die Kommission weiterhin sicher, dass die Mitgliedstaaten Zugang zu den neuesten zugelassenen COVID-19-Impfstoffen haben. So können sie die gefährdeten Mitglieder ihrer Bevölkerung schützen und der epidemiologischen Entwicklung des Virus begegnen. Novavax hat seinen COVID-19-Impfstoff so angepasst, dass er gegen den SARS-CoV-2 Omicron-Stamm XBB.1.5 wirkt. Dies steht im Einklang mit der ECDC-EMA-Erklärung zur Aktualisierung der COVID-19-Impfstoffzusammensetzung für neue SARS-CoV-2-Varianten.

Es wird erwartet, dass der angepasste Impfstoff auch die Breite der Immunität gegen die derzeit dominanten und neu auftretenden Varianten erhöht. Genehmigung der Kommission
EMA-Empfehlung EU-Impfstoffstrategie Sichere COVID-19-Impfstoffe für Europäer

 

Garbe Industrial Real Estate startet mit Brownfield-Sanierung in Duisburg-Meiderich
Ehemaliges "Zeus-Areal" wird endlich entwickelt

Die Garbe Industrial Real Estate GmbH hat mit den Sanierungsarbeiten auf ihrem Grundstück im Duisburger Stadtteil Meiderich begonnen. Das 56.000 Quadratmeter große Brownfield, das der Hamburger Projektentwickler vor gut zwei Jahren erworben hatte, befindet sich auf dem sogenannten „Zeus-Gelände“, das bis Ende des 20. Jahrhunderts von der Stahlindustrie genutzt wurde. Entstehen soll dort ein Multi-User-Park mit insgesamt rund 29.000 Quadratmetern Fläche für eine kombinierte Gewerbeund Logistiknutzung.


Nachdem die Baugenehmigung für das Projekt zwischenzeitlich erteilt wurde, ist der Baustart nun für das erste Quartal 2024 vorgesehen. Insgesamt wird Garbe Industrial Real Estate rund 50 Millionen Euro in den MultiUser-Park investieren. Die jetzt eingeleitete Grundstückssanierung wird gemäß des von der Stadt Duisburg 2007 aufgestellten und verbindlich festgelegten Sanierungsplans für das Zeus-Areal durchgeführt. „Im Zuge unseres Bauvorhabens ist dieser Plan in enger Abstimmung mit der unteren Bodenschutzbehörde der Stadt für unser Vorhaben konkretisiert worden“, sagt Maik Zeranski, Mitglied der Geschäftsleitung von Garbe Industrial Real Estate.

„Bautechnisch müssen wir in den Geländebereichen, in denen in der vorindustriellen Nutzung Gichtschlammteiche angelegt wurden, zusätzlich Spezialgründungsmaßnahmen durchführen“, erläutert Maik Zeranski. „Diese Bereiche sind auf Grund ihrer Beschaffenheit mit einem hohen Wasseranteil ein ungünstiger Baugrund. Bis zu den darunterliegenden tragfähigen Schichten sind es teilweise 22 Meter.“ Für Garbe Industrial Real Estate aber keine neue Herausforderung, verfügt das Unternehmen doch über langjährige Erfahrung in der Revitalisierung und Bebauung von Industriebrachen.



Errichtet werden sollen auf dem Zeus-Gelände zwei Multi-User-Hallen mit insgesamt rund 13.500 Quadratmetern Hallen- und Mezzaninfläche. 570 Quadratmeter sind für Büros vorgesehen. Ebenso sind zwei Gewerbeparkriegel geplant, die insgesamt über knapp 14.500 Quadratmeter Hallen- und Mezzaninfläche sowie 1.500 Quadratmeter Bürofläche verfügen.


Wie bei allen Projektentwicklungen legt Garbe Industrial Real Estate einen besonderen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit. Zur Gewinnung regenerativer Energien wird auf der gesamten Dachfläche des Multi-User-Parks eine Photovoltaikanlage installiert. Ebenso soll der Neubau nach dem Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert werden. Die Fertigstellung des Parks ist für den Dezember 2024 geplant. Entwickelt wird das Projekt ohne feste Mietzusagen. Vor allem mittelständische Unternehmen aus verschiedenen Branchen sollen mit dem Multi-User-Park angesprochen werden.


„Freie Flächen im Ballungsraum westliches Ruhrgebiet sind äußerst knapp – entsprechend hoch ist der Bedarf an modernen Gewerbeimmobilien“, sagt Maik Zeranski. Weiteres Plus für den Standort ist die sehr gute Lage im Duisburger Norden. So beträgt die Entfernung zum Autobahnkreuz Duisburg-Nord, das die A 59 Dinslaken – Bonn mit der A 42 Moers – Dortmund verknüpft, nur wenige Hundert Meter. Über die A 42 und A 3 ist der Standort an die A 2 angeschlossen, eine der wichtigsten West-Ost-Verbindungen in Deutschland. In einer Entfernung von etwa drei Kilometern befindet sich mit dem Duisburger Hafen die Logistik-Drehscheibe für Europa.

Garbe Multi-User-Park Duisburg Real Estate. Das 56.000 Quadratmeter große Brownfield, das der Hamburger Projektentwickler vor gut zwei Jahren erworben hatte, befindet sich auf dem sogenannten „Zeus-Gelände“, das bis Ende des 20. Jahrhunderts von der Stahlindustrie genutzt wurde.
Foto © Garbe Industrial

Die Garbe Industrial Real Estate GmbH mit Hauptsitz in Hamburg ist einer der führenden Anbieter und Manager von Logistik-, Unternehmens- und Technologieimmobilien in Deutschland. Das Unternehmen zählt seit mehr als 30 Jahren zu den bedeutendsten unabhängigen Kooperationspartnern für Transportund Logistikdienstleister, Handel und produzierendes Gewerbe. Garbe entwickelt, kauft bzw. verkauft, akquiriert, vermietet, verwaltet und finanziert hochwertige Gewerbeimmobilien an attraktiven nationalen und internationalen Verkehrs- und Industriestandorten. Mit rund 6,1 Millionen Quadratmetern Mietfläche und einer Projektentwicklungs-Pipeline von rund 2,1 Millionen Quadratmetern in Deutschland und Europa betreut Garbe aktuell Immobilien und Fondsvermögen im Wert von rund 10,2 Milliarden Euro (Stand 30. Juni 2023).


Bruce Springsteen and The E Street Band am 5. Juli 2024 in Hannover
Einziges Deutschlandkonzert in der Heinz von Heiden Arena 22 europäische Stadion-Shows ergänzen die Welttournee 2024

Bruce Springsteen and The E Street Band at BST Hyde Park, London, U.K. on July 8, 2023 (ROB DEMARTIN)

Bruce Springsteen and The E Street Band kommen 2024 zu ihrem einzigen Deutschlandkonzert nach Hannover. Am 5. Juli tritt die gefeierte Formation in der Heinz von Heiden Arena auf.  Bruce Springsteen and The E Street Band haben im Sommer 2023 in Europa „die größte Show der Welt“ (Billboard) abgeliefert und werden 2024 mit einer Stadiontournee mit 22 Konzerten triumphal auf den Kontinent zurückkehren.


Die Welttournee 2024 beginnt am 5. Mai in Cardiff, Wales, und führt Springsteen and The E Street Band nach Nordirland, Irland, England, Frankreich, die Tschechische Republik, Italien, Spanien, die Niederlande, Belgien, Deutschland, Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen – ehe sie am 25. Juli im Londoner Wembley-Stadion endet. Die Europatournee 2023 von Springsteen and The E Street Band verkaufte über 1,6 Millionen Tickets und wurde von vielen als eine der besten Shows in der Karriere der Band gelobt.

Der Daily Telegraph rühmte sie gar als „eine der größten Shows aller Zeiten", zudem gab es Fünf-Sterne-Kritiken von The Times, The Independent, NME und vielen anderen Publikationen in den 14 Ländern. Zu den Höhepunkten gehörten der Auftakt in Barcelona, der zwei Nächte lang „Euphorie auslöste" (El Correo), sowie Auftritte vor über 130.000 Fans bei zwei Terminen im Londoner Hyde Park und die 4  Konzerte in Deutschland, wo sie über 300.000 Besucher begeisterten.


Als Springsteen and The E Street Band am Ende des Sommers nach Nordamerika zurückkehrten, wurde ihr erstes US-Stadionkonzert seit sieben Jahren – im Wrigley Field in Chicago – als „etwas, das seinesgleichen sucht" (Chicago Tribune) und als einer der „glanzvollsten Momente des Wrigley Field" (Chicago Sun-Times) gelobt. Ein dreitägiger Auftritt im MetLife Stadium in New Jersey am Labor Day-Wochenende wurde als „atemberaubend und zeitraubend" (Salon) und „eine fröhliche Angelegenheit, bei der niemand Abschied nehmen wollte" (Rolling Stone) gewürdigt. 


Live Nation & United Promoters Present BRUCE SPRINGSTEEN AND THE E STREET BAND 2024 World Tour 05.07.2024 Hannover Heinz von Heiden Arena. Einziges Konzert in Deutschland
Telekom Prio Tickets: Mo., 06.11.2023, 10:00 Uhr (Online-Presale, 48 Stunden) www.magentamusik.de/prio-tickets
Allgemeiner Vorverkaufsstart: Mi., 08.11.2023, 10:00 Uhr www.livenation.de/artist-bruce-springsteen-and-the-e-street-band-1975 www.ticketmaster.de www.eventim.de

HKD-Storchentreff – Infoabend für werdende Eltern
Am kommenden Montag, 6. November um 18 Uhr, bietet die Helios St. Johannes Klinik Duisburg wieder den Storchentreff an, einen Informationsabend für werdende Eltern. Das bewährte Konzept bleibt: An diesem Abend vermitteln Ärzt:innen aus Geburtshilfe und Neonatologie (Neugeborenenmedizin) sowie eine Hebamme wissenswerte Informationen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit von Mutter und Kind nach der Geburt.


Das Team geht aber auch auf die Abläufe der Schwangerschaft und der Entbindung im Klinikum ein. Außerdem stehen die Expert:innen für individuelle Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet an der Helios St. Johannes Klinik im Veranstaltungsraum neben der Cafeteria statt (Dieselstraße 185 in 47166 Duisburg). Da die Teilnahmeplätze begrenzt sind, ist eine kurze Anmeldung per Telefon unter (0203) 546-30701 oder per E-Mail: frauenklinik.hamborn@helios-gesundheit.de erforderlich.  

Bei weiteren Fragen zur Geburtshilfe oder für eine individuelle Geburtsplanung steht das Team der Helios St. Johannes Klinik Ihnen ebenfalls unter den oben genannten Kontaktdaten zur Verfügung.   




Ausbildung: Wunschberuf auf den zweiten Blick
Konsenspartner wollen Ausbildungsmarkt weiter stärken
 
Der Ausbildungsmarkt am Niederrhein erholt sich nach Corona spürbar, doch der Fachkräftemangel ist noch längst nicht überwunden. Jugendliche und Ausbildungsbetriebe finden oft schwer zueinander. Darüber diskutierten die Konsenspartner auf der Regionalen Ausbildungskonferenz am 2. November. Viele Jugendliche sind noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, während zahlreiche Betriebe offene Lehrstellen anbieten. Gezielte Angebote sollen helfen, die freien Plätze zu besetzen.  

 

Die duale Ausbildung bleibt für die Konferenz-Teilnehmer das wichtigste Werkzeug im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Programme wie die landesweite Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ erleichtern den Wechsel von Schule zu Beruf, indem die Jugendlichen schon früh Karriere-Chancen durch eine betriebliche Ausbildung kennenlernen. Der Übergang müsse aber weiter verbessert werden, indem insbesondere individuelle Schwierigkeiten beim Zusammenkommen von Betrieb und Auszubildenden ausgeräumt werden.  


Deshalb haben die Akteure des Ausbildungskonsens im Oktober eine Nachvermittlungs-Aktion gestartet. Sie ermöglicht den Teilnehmern die Chance auf eine passende Lehrstelle. Der Appell an die Unternehmen lautet: freie Ausbildungsplätze melden und Bewerbern eine Chance geben, eventuell fehlende Qualifikation durch Talent und Motivation wettzumachen. Auch während der Ausbildung unterstützen die Konsenspartner, beispielsweise mit „assistierter Ausbildung“.  


Ausbildungsstart noch nicht zu spät
Für Jugendliche gilt: Wer noch auf der Suche nach einer Ausbildung ist, sollte sich schnell an die Agenturen für Arbeit wenden. Sie beraten und helfen, gegebenenfalls Alternativen zum Wunschberuf zu finden. Dabei geht es nicht um „irgendeine“ Ausbildung: Im Fokus steht, Jugendliche und Betriebe bestmöglich zusammenzubringen, um die Stellen langfristig zu besetzen.  


Interessierte können hier noch offene Ausbildungsplätze finden: Agenturen für Arbeit www.arbeitsagentur.de, Jobcenter Kreis Kleve www.meinjob-kreis-kleve.de, Handwerkskammer Düsseldorf www.hwk-duesseldorf.de, Niederrheinischen IHK www.ihk-lehrstellenboerse.de  
oder sich direkt an folgende Adressen wenden: ausbildungsberatung@niederrhein.ihk.de, duisburg@arbeitsagentur.de, wesel@arbeitsagentur.de.    

Zahlen der Arbeitsagenturen Duisburg, Wesel und Kleve
Der Agenturbezirk Duisburg verzeichnet einen Rückgang der gemeldeten Ausbildungsstellen von 201 auf aktuell 2.819. Davon sind 2.742 betriebliche Ausbildungsstellen: 172 weniger (minus 5,9 Prozent) als im letzten Ausbildungsjahr. Die Zahl der Bewerber sank von 3.223 auf aktuell 3.057 (minus 5,2 Prozent). Ende Oktober waren 107 Bewerber noch ohne Ausbildung, 22 mehr (plus 25,9 Prozent) als im Vorjahr. 363 Ausbildungsplätze können noch besetzt werden, das sind 90,1 Prozent mehr als 2022.      


Im Bezirk der Agentur für Arbeit Wesel, der die Kreise Kleve und Wesel umfasst, gab es 4.347 gemeldete Ausbildungsstellen, 4.244 davon betrieblich. Das bedeutet einen leichten Rückgang in beiden Kreisen im Vergleich zum Vorjahr: 97 weniger (minus 2,2 Prozent) Ausbildungsplätze insgesamt und 131 weniger (minus 3,0 Prozent) betriebliche Ausbildungsstellen. Auch die Zahl der Bewerber ist gesunken auf 3.892 (minus 1,8 Prozent). Ende September hatten 271 Bewerber noch keine Ausbildungsstelle, 22 weniger (minus 7,5 Prozent) als im Vorjahr. Dem gegenüber standen noch 486 unbesetzte Ausbildungsstellen: 45,1 Prozent mehr als 2022.  

Der regionale Ausbildungskonsens tagte in der Niederrheinischen IHK, v.l.: Matthias Wulfert (Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung Niederrheinische IHK), Janine Peters (Leiterin Ausbildungsmarkt und Fachkräfte Niederrheinische IHK), Dr. Frank Bruxmeier (Geschäftsführer Bildungszentrum Handwerk Duisburg), Frank Böttcher (Geschäftsführer Jobcenter Duisburg), Marcus Zimmermann (Geschäftsführungs-Vorsitzender Agentur für Arbeit Duisburg), Dominik Blechschmidt (Operativ -Geschäftsführer Agentur für Arbeit Wesel), Günter Holzum (stellvertretender Geschäftsführer Jobcenter Kreis Wesel), Elisabeth Schulte (Geschäftsführerin Unternehmerverband Soziale Dienste und Bildung), Dr. Christian Henke (Geschäftsführer Handwerkskammer Düsseldorf), Angelika Wagner (Deutscher Gewerkschaftsbund, Regionsgeschäftsführerin Niederrhein), Axel Roghmanns (Leiter Kommunale Koordinierungsstelle Stadt Duisburg), Michaela Walde (Kommunale Koordinierungsstelle Kreis Wesel), Susanne Kirches (Leiterin Regionalagentur NiederRhein).  Foto: Niederrheinische IHK

•  Die Mitglieder der Regionalen Ausbildungskonferenz sind: Vertreter der Gebietskörperschaften Duisburg, Kleve, Wesel, der Agenturen für Arbeit Duisburg und Wesel, der Jobcenter Duisburg, Kreis Wesel und Kreis Kleve, der Berufskollegs, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Industriegewerkschaft Metall, des Unternehmerverbandes Ruhr-Niederrhein, der Apothekerkammer Nordrhein, der Regionalagentur NiederRhein, der Handwerkskammer Düsseldorf sowie der Kreishandwerkerschaften und der Niederrheinischen IHK.    


•  Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 70.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.


NGG: Allein 47.000 Gastro-Überstunden – auch wegen fehlender Fachkräfte

„Fleiß-Pegel“ des Jahres für Duisburg: 4,5 Mio. Überstunden – 2,5 Mio. für „umsonst“
Es ist der „Fleiß-Pegel“ von Duisburg: Rund 4,5 Millionen Überstunden haben die Menschen in Duisburg im vergangenen Jahr am Arbeitsplatz zusätzlich geleistet. Davon 2,46 Millionen Arbeitsstunden zum Nulltarif – ohne Bezahlung. Das geht aus dem „Überstunden-Monitor“ vom Pestel-Institut hervor. Die Wissenschaftler haben dabei die „Plus-Stunden im Job“ im Auftrag der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) untersucht.


Ein pikantes Ergebnis aus dem „Überstunden-Monitor“: „Alle Beschäftigten zusammengenommen haben den Unternehmen in Duisburg durch unbezahlte Mehrarbeit rund 35,38 Millionen Euro quasi ‚geschenkt‘. Und das ist schon äußerst sparsam – nämlich nur auf Mindestlohn-Basis – gerechnet“, sagt Karim Peters von der NGG Nordrhein. Außerdem sei der Überstunden-Berg auch ein Gradmesser für den „massiven Fachkräftemangel“. „Allein in Hotels, Restaurants und Gaststätten leisteten die Beschäftigten im vergangenen Jahr in Duisburg rund 47.000 Überstunden. 19.000 davon ohne Bezahlung – quasi für umsonst“, so das Pestel-Institut.


Die Wissenschaftler haben bei ihrer Untersuchung aktuelle Mikrozensusdaten ausgewertet. Basis der Überstunden-Berechnung ist die Übertragung von Branchen-Durchschnittswerten auf die Beschäftigungsstruktur von Duisburg. Mit Blick auf die Überstunden warnt die NGG Nordrhein: Hotellerie und Gastronomie könnten nicht dauerhaft auf die „Goodwill-Überstunden“ ihrer Beschäftigten bauen. „Es wird höchste Zeit, das Fachkräfte-Loch zu stopfen, das die Corona-Pandemie noch vergrößert hat. Das klappt allerdings nur, wenn Hotels und Restaurants bereit sind, attraktive Löhne zu bezahlen“, sagt Karim Peters.


Konkret peilt er dabei für die Zukunft einen „Gastro-Start-Lohn“ von 3.000 Euro brutto pro Monat für alle an, die in der Hotellerie und Gastronomie nach ihrer Ausbildung in einem Vollzeit-Job weiterarbeiten. Nur dann werde es gelingen, junge Menschen für eine Ausbildung im Hotel oder Restaurant zu gewinnen und Gastro-Beschäftigte nach ihrer Ausbildung in der Branche zu halten. Das Gastgewerbe erlebe gerade einen regelrechten „Fachkräfte-Schwund und Mini-Job-Schub“. Ob in der Küche, im Service, an der Hotelrezeption oder an der Bar: „Die Branche versucht, fehlende Fachkräfte immer häufiger durch angelernte Beschäftigte zu ersetzen“, berichtet der Geschäftsführer der NGG Nordrhein.


Mittlerweile seien 53 Prozent der Gastro-Beschäftigten in Duisburg Mini-Jobber. Der Fachkräfte-Mangel und eine faire Bezahlung in der Gastronomie, im Lebensmittelhandwerk und in der Ernährungsindustrie werden auch ein Schwerpunktthema auf dem Gewerkschaftstag der NGG Mitte November in Bremen sein, zu dem auch Bundeskanzler Olaf Scholz erwartet wird.


Fit in Finanzbuchhaltung Zertifikatslehrgang für Datev-Programm  
Jedes Unternehmen hat damit zu tun: Eine gute Finanzbuchhaltung ist essenziell für gutes Management im Betrieb. Viele nutzen dafür das Datev-Programm „Kanzlei-Rechnungswesen“. Von der Buchführung bis zum Jahresabschluss unterstützt das Tool die Anwender bei allen Arbeitsschritten. Für solch ein komplexes Programm benötigen Nutzer viel Fachwissen.


Dafür hält die Niederrheinische IHK den Zertifikatslehrgang „Finanzbuchhaltung mit Datev“ ab. Teilnehmer lernen, wie sie das Programm effektiv nutzen. So können sie erfolgreich mit dem Steuerberater zusammenarbeiten. Der Kurs richtet sich an Einsteiger und alle, die ihre Kenntnisse vertiefen möchten.  

Vom 3. bis 10. November findet der Kurs jeweils von 8:30 bis 16:30 Uhr in Duisburg statt. Ansprechpartnerin ist Sabrina Giersemehl, 0203 2821-382, giersemehl@niederrhein.ihk.de. Mehr zum Kurs gibt es auch auf der Website der Niederrheinischen IHK.

VHS: Microsoft Office-Intensivkurs für den Beruf
Die Volkshochschule bietet ab Freitag, 3. November, von 9 bis 16 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte an fünf Freitagen einen Office-Intensivkurs für Berufstätige, Berufseinsteiger und Wiedereinsteiger an. In diesem Kurs lernen Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Umgang mit Word, Excel, Outlook und PowerPoint, um effizient im Büro arbeiten zu können. Der Kurs ist besonders geeignet für Personen, die intensiv lernen möchten und Zeit haben, das Erlernte zwischen den Kursterminen auszuprobieren.



Der Kurs ist als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW anerkannt. Die Teilnahme kostet 210 Euro. Eine vorherige Anmeldung bis Dienstag, 2. November, online unter www.vhs-duisburg.de oder in den Geschäftsstellen der VHS ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Eva Fastabend unter 0203 283 4326 oder per E-Mail an e.fastabend@stadt-duisburg.de


VHS-Kurs: 3D-Druck – erste Schritte in der Praxis
Wer 3D-Druck kennenlernen möchte, hat bei einem Kurs der Volkshochschule an drei Freitagen Gelegenheit, erste kleine Objekte zu entwerfen und die Funktionsweise eines 3D-Druckers zu verstehen und auszuprobieren. Der Kurs findet ab 3. November von 18 bis 21.15 Uhr in der VHS im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, in der Duisburger Innenstadt statt.


Es sind keine Programmierkenntnisse oder 3D-Druck-Erfahrungen notwendig. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig. Man kann sich online über die Homepage der VHS Duisburg, www.vhs-duisburg.de, oder in den Geschäftsstellen der VHS anmelden. Weitere Informationen gibt es bei Eva Fastabend, entweder telefonisch unter 0203 283-4326 oder per E-Mail an e.fastabend@stadt-duisburg.de


Literaturbühne Konkret: Eine im Restaurant Lucy Abissinia in der Landeshauptstadt geplante Veranstaltung musste nach Ruhrort verlegt werden.  

Wegen einer eingestürzten Decke ist das internationale Restaurant in Düsseldorf derzeit leider geschlossen. Das Kreativquartier Ruhrort springt mit dem Das PLUS am Neumarkt kurzfristig ein. Geboten ein buntes Programm aus vier Lyriker:innen, die jeder ein ausgewähltes Repertoir an größtenteils selbst-geschriebenen Werken präsentieren. Diese vier Lyriker:innen sind: Wienke Treblin, Illustratorin und Autorin, aus Krefeld. Wienke blickt bereits auf eine Vielzahl an Publikationen, Lesungen und Workshops zurück.



Andreas Martin, Lyriker aus Duisburg. Andreas ist seit einigen Jahrzehnten ein reger Verfasser unterschiedlichster Textformen, die er meist zu Anlässen in und um Duisburg zum Besten gibt. Chris Reilly, Folk-Barde. Chris ist Musiker mit Leib und Seele mit dem Fokus auf folkloristischer Musik und historischer Dichtung aus dem Englisch-Sprachigen Raum.

Thomas Koch, der ratlose Poet. Thomas ist ein Lyriker aus Mönchengladbach und der Initiator der Literaturbühne Konkret. Von ihm stammt die Idee, Literat:innen eine gemeinsame Möglichkeit zu geben, ihre Werke vorzustellen.  


Literaturbühne Konkret Freitag, 3. November 2023, ab 19 Uhr Eintritt: frei(willig) – Hutveranstaltung.  Rudi Gall ohne Konsorten | Solo Seinen vorletzten musikalischen Abend im Das Plus am Neumarkt bestreitet der Duisburger Musiker Rudi Gall (Foto © Markus Malangeri) diesmal ohne Konsorten.  
Frei nach dem Motto, einmal muss es ja mal sein, wird er erstmalig einen Abend solo bestreiten und dabei eine Mischung aus eigenen Liedern und Liedern aus fremden Federn präsentieren. Samstag 4. November 2023, 19:00 Uhr Eintritt frei(willig) – Hutveranstaltung.


Umleitungen entlang der Linie RE 3 aufgrund von Baumaßnahmen - Haltausfälle und Umleitungen zwischen Duisburg Hbf und Gelsenkirchen Hbf vom 5. bis zum 8. November
Entlang des Streckenverlaufs der Linie RE 3 kommt es aufgrund von Baumaßnahmen durch die DB Netz zu Umleitungen und Haltausfällen. Von Sonntagnacht, 5. November bis Mittwochfrüh, 8. November werden die Züge der Linie RE 3 zwischen Duisburg Hbf und Gelsenkirchen Hbf mit Zusatzhalt Essen Hbf umgeleitet. Die Umleitungen und somit Haltausfälle sind jeweils in den Nachtstunden, von 23 Uhr bis 5:00 Uhr, gültig. Die eurobahn richtet für ihre Fahrgäste einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein.  


Die Haltestellen des Schienenersatzverkehres: Gelsenkirchen Hbf – Busbahnhof, Bussteig 11 Essen-Altenessen – Haltestelle Bahnhof (Bussteig 6) Oberhausen Hbf – Busbahnhof (ZOB), Bussteig 10 Essen Hbf – Kruppstraße, vor DB Schenker   Umleitungen und Haltausfälle Freitag, 10. November Am Freitagabend, 10. November kommt es von 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr zu Umleitungen und Haltausfällen zwischen Dortmund-Mengede und Dortmund-Kurl.  Auch hierfür richtet die eurobahn einen Schienenersatzverkehr mit Bussen für ihre Fahrgäste ein.    


Die Busse halten an den folgenden Haltestellen: Dortmund-Mengede - Haltestelle DO-Mengede Bf, Bussteig 3 Dortmund Hbf - Ersatzhaltestelle am Nordausgang Dortmund-Scharnhorst - Haltestelle Do-Scharnhorst Bf Dortmund-Kurl - Haltestelle Bahnhof (Passstraße 15)

 


Gemeinsam feiern, Gott nachspüren und vor allem singen
Zu einem Worship-Abend mit After Lounge in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39, laden Vikarin Annalena Prott und ein Vorbereitungsteam aus der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg für den 5. November 2023 um 18 Uhr ein. Das inzwischen gar nicht mehr so seltene Gottesdienstformat beschreibt Vikarin Prott so: „Worship, das ist für uns: Gemeinsam feiern, Gott nachspüren und vor allem singen, singen, singen“.


Der Begriff sei schillernd und meint neben „Anbetung“ auch eine mittlerweile eigene Musikrichtung, die vor allem beim jüngeren und mittlerem Publikum beliebt ist. Sie ist eine Verbindung aus Soft-Pop, Akustik- und Rockmusik, woraus sich ihre ganz eigene Klangfarbe ergibt. Gemeinsam mit ihren tiefgehenden, eindrücklichen Bildern und Inhalten ermöglicht sie Momente des Lobgesangs, des Gebets und der Begegnung und bringt damit „Worship“ (Anbetung) und „Praise“ (Lobgesang) zusammen. Der Worship-Abend endet mit einer „After Lounge“, d.h. gemeinsam snacken, sich austauschen und einfach eine gute Zeit miteinander haben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Pfarrerin Lahann in der Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 3. November 2023 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann  (Foto: Stephan Werner) Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de. 



 

NRW: Zahl der Empfänger/- innen von Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz um 24,4 Prozent gestiegen
Ende 2022 haben 106 950 Menschen Leistungen zur Deckung des täglichen Bedarfs (sog. Regelleistungen) nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) in Nordrhein-Westfalen bezogen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 20 970 Personen bzw. 24,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dieser Anstieg geht um mehr als die Hälfte auf die gestiegene Zahl der Schutzsuchenden mit ukrainischer Staatangehörigkeit (+11 340 Personen) zurück. Zwar haben Ukrainer/-innen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach §24 AufenthG seit dem 1. Juni 2022 grundsätzlich Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II (Bürgergeld) bzw. SGB XII (Sozialhilfe), jedoch erfolgt die Umstellung sukzessive.


Neu ankommende Ukrainer/-innen erhalten bis zur Erteilung der erforderlichen Aufenthaltserlaubnis und Klärung der Einordnung zum SGB II oder SGB XII zunächst Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Die fünf häufigsten Herkunftsländer der Empfängerinnen und Empfänger von Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz waren 2022 Syrien, Irak, Ukraine, Afghanistan und die Türkei. Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit verzeichneten nach den Ukrainerinnen und Ukrainern den zweitgrößten Zuwachs (+4 830 Personen) gegenüber dem Vorjahr.



Asylbewerberinnen und -bewerber erhalten nach Ankunft zunächst Grundleistungen nach §3 AsylbLG. Diese Leistungen werden zum Teil als Sachleistungen oder in Form von Wertgutscheinen erbracht. Nach einem Aufenthalt von 18 Monaten besteht nach §2 AsylbLG in der Regel Anspruch auf sog. Analogleistungen nach dem SGB XII; Leistungsberechtigte erhalten dann Regelleistungen in Form von Hilfe zum Lebensunterhalt. Ende 2022 erhielten 61 885 Asylbewerber/-innen Grundleistungen nach §3 AsylbLG, das waren fast doppelt so viel wie im Vorjahr (+96,9 Prozent).


Die Zahl der Empfänger/-innen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII (§2  AsylbLG) ist dagegen um 17,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken und lag Ende 2022 bei 45 065 Personen. Knapp zwei Drittel (64,5 Prozent) der Personen mit Regelleistungsbezug waren Ende 2022 im erwerbsfähigen Alter von 18 bis 64 Jahren. 2,0 Prozent waren 65 Jahre oder älter und rund ein Drittel (33,5 Prozent) waren Kinder und Jugendliche. Unbegleitet eingereiste Minderjährige aus dem Ausland zählen nicht zu den Empfängerinnen und Empfängern von Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. 60,1 Prozent der Personen, die Ende 2022 Regelleistungen bezogen, waren männlich.




Pflanzliche Produkte im Schnitt 25% teurer als tierische
Eine vegane Ernährungsweise ist in Deutschland teils mit einigen Mehrkosten verbunden. Das gilt jedenfalls beim Einkauf von pflanzlichen Alternativprodukten. Die NGO ProVeg Deutschland hat die Preise von pflanzlichen und tierischen Produkten im Sortiment deutscher Einzelhändler verglichen und dabei festgestellt, dass ein veganer Warenkorb im Schnitt 25 Prozent teurer ist als einer mit tierischen Produkten.

Untersucht wurden 12 verschiedene Produktkategorien und sechs der umsatzstärksten Lebensmitteleinzelhändler an 40 Standorten. Die größte Preisdifferenz hatte den Ergebnissen zufolge Lidl mit etwa 35 Prozent. Am geringsten war der Unterschied zwischen den tierischen und pflanzlichen Warenkörben bei Rewe (11 Prozent). Der günstigste pflanzliche Warenkorb lässt sich bei Kaufland finden (23,27 Euro), der teuerste bei Edeka (28,52 Euro).


Insgesamt sind vegane Ersatzprodukte weiterhin etwas teurer. Dennoch sind diese im Vergleich zum Vorjahr deutlich erschwinglicher geworden. 2022 hat die Preisdifferenz noch bei 53 Prozent gelegen. Während das Budget heute für zwölf vegane Produkte reicht, waren es bei der gleichen Geldmenge 2022 nur zehn Produkte. Der sechste in der Studie untersuchte Einzelhändler war Aldi Nord. Da dieser im Untersuchungszeitraum in nur acht von zwölf Standorten pflanzliche Alternativprodukte angeboten hat, wurde Aldi Nord aus der Wertung ausgeschlossen. Renè Bocksch
Infografik: Pflanzliche Produkte im Schnitt 25% teurer als tierische | Statista

Wer auf Fleisch verzichtet kauft seltener bei Aldi und Co.
Aldi plant, das eigene Sortiment an Frischfleisch sowie gekühlten Fleisch- und Wurstwaren bis 2030 vollständige auf Produkte aus den beiden höchsten Tierhaltungsstufen umzustellen. Konkurrent Lidl hat angekündigt, den Anteil tierischer Proteine im eigenen Sortiment zu reduzieren. Damit dürften die Discounter auch auf Zielgruppen zielen, die bislang nicht regelmäßig dort einkaufen. Daten der Statista Consumer Insights zeigen beispielsweise, dass nur etwa die Hälfte der befragten Vegetarier:innen regelmäßig bei Aldi und Co. und einkaufen, Veganer:innen sind dort noch weniger häufig anzutreffen. Dagegen kaufen Menschen, die ganz oder teilweise auf tierische Produkt verzichten, Produkte des täglichen Bedarfs deutlich häufiger in Bio-Läden oder im Online-Handel.
Infografik: Wer auf Fleisch verzichtet kauft seltener bei Aldi und Co. | Statista

Wo Fleischersatz Wurst ist
68 Prozent der für die Statista Consumer Insights befragten Verbraucher:innen in Deutschland konsumieren regelmäßig Milchprodukte, etwas niedriger ist der Anteil mit 61 Prozent bei Fleisch und Wurstwaren. Damit sind tierische Produkte immer noch fest in den hiesigen Ernährungsgewohnheiten verwurzelt. Aber auch Ersatzprodukte sind in den Kühl- und Vorratsschränken der Menschen angekommen. Dabei sind Milchersatzprodukte in Deutschland und den anderen großen Volkswirtschaften Europas populärer als Fleischersatz.


Aber immerhin 18 Prozent greifen gerne zu Tofuwürsten, Saitanschnitzeln und Hackklößen aus Erbsenprotein. Ähnlich aufgeschlossen sind Brit:innen. In anderen Märkten ist den Menschen Fleischersatz dagegen Wurst, wie der Blick auf die Grafik zeigt. Indes sagen Anteile nur wenig über Mengen aus. So klag der Fleischesser:innen-Anteil im vergangene Jahr hierzulande auf einem ähnlichen Niveau, gleichzeitig fiel aber der Pro-Kopf-Konsum um 4,2 Kilogramm, wie eine weitere Statista-Grafik zeigt. Mathias Brandt
Infografik: Wo Fleischersatz Wurst ist | Statista

Pflanzliche Ersatzprodukte boomen
Mit "Fake Meat sollte die Welt retten. Es wurde nur eine weitere Modeerscheinung" ist ein aktueller Bloomberg-Artikel von Deena Shanker überschrieben. Über eine Länge von 25.000 Zeichen legt die Journalistin dar, warum der Markt für Fleischersatz nicht die in ihn gesetzten hohen Erwartungen erfüllt hat. Dass hier auch eine andere Sichtweise möglich ist, zeigen Daten der Statista Consumer Market Insights. Denen zufolge wächst der weltweite Umsatz mit Fleischersatzprodukten auf Pflanzenbasis rasant.

Bis 2025 soll das Marktvolumen auf rund 22 Milliarden Euro steigen - das entspricht einem Plus von 276 Prozent gegenüber dem Jahr 2020. Nicht ganz so dynamisch, aber ebenfalls dreistellig, wächst der Markt für pflanzliche Milch und Milchmischgetränke. Zwar ist das noch sehr weit von den Dimensionen tierischer Produkte entfernt, aber es ist sicher zu früh pflanzliche Ersatzprodukte als Flop abzuschreiben.
Infografik: Pflanzliche Ersatzprodukte boomen | Statista



Die mit der Veggie-Mühle muss es sein

Der Umsatz mit Fleischersatzprodukten ist im Vergleich zu dem mit Fleisch- und Wurstwaren in Deutschland verschwindend gering. Dennoch bieten etablierte Marken auch immer mehr Ersatzprodukte an – ein Trend, der sich zu lohnen scheint. 2021 machte der Konzern Rügenwalder Mühle beispielsweise mehr Umsatz mit veganen und vegetarischen Alternativen als mit Fleischprodukten. Die Vorreiterrolle der Firma spiegelt sich auch in ihrer Beliebtheit wieder, wie unsere Grafik zeigt. 55 Prozent der Deutschen gaben im Rahmen einer Sonderumfrage unseres Statista Global Consumer Survey an, die Ersatzprodukte der Rügenwalder Mühle zu kennen und zu mögen, gefolgt von Iglo Green Cuisine mit 46 Prozent und Alnatura mit 43 Prozent.


Auffällig ist die große Beliebtheit von Produkten, die in klassischen Lebensmittelkonzernen produziert werden, welche ansonsten wenig mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht werden. Dazu zählen neben den bereits genannten auch Garden Gourmet, seit 2007 vollwertige Nestlé-Tochter, und die Marke The Vegetarian Butcher von Unilever.


Das vormalige Hype-Produkt Beyond Meat, das zur Markteinführung in Supermarktketten regelmäßig ausverkauft war und derzeit häufig Eigenmarkenkreationen Platz machen muss, begeistert immerhin noch 28 Prozent der Befragten. 2020 wurden geschätzte 357 Millionen Euro mit Fleisch- und Wurstersatz in Deutschland umgesetzt. Diese auf den ersten Blick beachtliche Zahl entspricht nur rund 0,9 Prozent des Gesamtumsatzes mit Fleisch und entsprechenden Ersatzprodukten. Trotzdem rechnen Statista-Analyst:innen zwischen 2022 und 2027 mit einer Umsatzwachstumsrate von etwa 15 Prozent pro Jahr. Florian Zandt
Infografik: Die mit der Veggie-Mühle muss es sein | Statista

Warum wollen Allesesser nicht auf Fleisch oder Fisch verzichten?
Nahezu die Hälfte aller von YouGov im Auftrag des Sinus Instituts befragten deutschen Allesesser geben den Geschmack als den wichtigsten Grund dafür an, warum sie immer noch Fleisch und Fisch essen. Weitere Gründe sind Gesundheit, Gewohnheit oder schlichtweg die fehlende Beschäftigung mit dem Thema, wie unsere Grafik zeigt. So wollen beispielsweise rund ein Drittel der Befragten aus Traditions- oder kulturellen Gründen nicht auf den Konsum tierischer Produkte verzichten. Angst vor potenziellen Mangelerscheinungen und den daraus resultierenden gesundheitlichen Problemen haben 25 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen, während 16 Prozent die Auswirkungen des Verzichts auf die Umwelt und Gesundheit für übertrieben halten.


Nicht in den Top 8 vertretene Gründe sind unter anderem mangelnde Sympathie für Vegetarier:innen (6 Prozent) und hohe Preise für Ersatzprodukte (7 Prozent). Der Markt mit pflanzlichen Ersatzprodukten in Deutschland boomt zwar, reicht jedoch hinsichtlich Volumen und Umsätzen noch lange nicht an Fleisch- und Milchprodukte heran. Laut Auswertung des Statistischen Bundesamts belief sich der Produktwert von Fleischersatzprodukten 2022 auf 537 Millionen Euro, über 100.000 Tonnen der entsprechenden Lebensmittel wurden im vergangenen Jahr hierzulande produziert.


Der Wert von deutschen Fleischerzeugnissen lag 2022 bei etwa 40 Milliarden Euro. Dennoch ist der Fleischkonsum in Deutschland rückläufig. Mit etwa 52 Kilogramm wies der jährliche Pro-Kopf-Konsum im vergangenen Jahr den niedrigsten Wert seit 1989 auf.
Infografik: Warum wollen Allesesser nicht auf Fleisch oder Fisch verzichten? | Statista