'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Dienstag, 23. Januar 2024

2023: 1,2 Millionen Gäste im Landschaftspark Nord - Veranstaltungen 2024
  Ruhr Games 2023 (c) Thomas Berns


RECHTSEXTREMISMUS: Wie viele Menschen haben an Demos gegen Rechts teilgenommen?  Rund 1,4 Millionen Menschen in Deutschland haben laut Medienberichten am vergangenen Wochenende gegen Rechtsextremismus demonstriert. Teilweise war der Andrang so groß, dass Versammlungen aus Sicherheitsgründen vorzeitig beendet werden mussten. Die mit Abstand größten Demonstrationen fanden am Sonntag in Berlin und München statt. Selbst nach den meistens eher zurückhaltenden Einschätzungen der Polizei beteiligten sich in beiden Großstädten jeweils mindestens 100.000 Menschen.


Aber auch in anderen Städten protestierten Zehntausende gegen Rechtsextremismus, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Ursache für die rege Beteiligung ist eine Veröffentlichung des Recherchenetzwerks Correctiv. Der zufolge planen Neonazis und Politiker der AfD in Deutschland die „Ansiedlung von Ausländern rückabzuwickeln“. Konkret sind damit "Asylbewerber, Ausländer mit Bleiberecht – und 'nicht assimilierte Staatsbürger' gemeint. Mathias Brandt
Infografik: Wie viele Menschen haben an Demos gegen Rechts teilgenommen? | Statista


Duisburg: Hunde attackieren und verletzen Schwäne, ein Tier stirbt – PETA fordert Hundeführerschein in Nordrhein-Westfalen. Nachweis kann schwere Unfälle verhindern
Einem Medienbericht zufolge kam es in Duisburg zu zwei Hundeattacken auf Schwäne. Der erste Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag in Duisburg-Huckingen, als ein Hund sich laut Augenzeugenberichten gegen 15 Uhr am Sandmühlenteich von der Leine losriss und eine Schwanenfamilie angriff. Ein Alttier wurde dabei so schwer verletzt, dass es in der Tierklinik Kaiserberg notoperiert werden musste. Zwei Jungtiere wurden zur Behandlung direkt in die Tierrettung Schütz gebracht. Wenig später attackierte ein frei laufender Hund an der Sechs-Seen-Platte einen weiteren Schwan, der laut Bericht an den zugefügten Verletzungen starb.


Angesichts dieser Vorfälle fordert die Tierrechtsorganisation PETA die Landesregierung auf, den sogenannten Hundeführerschein in Nordrhein-Westfalen einzuführen. „Das Problem liegt meist nicht bei den Hunden selbst, sondern bei ihren Halterinnen und Haltern. Viele von ihnen haben Schwierigkeiten, das Verhalten, die Signale und die Körpersprache der Hunde richtig zu interpretieren und zu verstehen. Die eigentliche Ursache von Beißvorfällen ist daher in der Unwissenheit der Menschen zu suchen, nicht beim Vierbeiner“, so Annika Lewald, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA.


„Unabhängig davon, ob ein Hund einer ‚Rasse‘ angehört oder ein ‚Mix‘ ist – jeder Hund, der falsch gehalten oder schlecht behandelt wird, kann potenziell für Mensch und Tier gefährlich werden.“ Deutliche Mehrheit für Hundeführerschein Nach einer von PETA in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage von August 2023 sprechen sich 68 Prozent der in Deutschland lebenden Erwachsenen für einen verpflichtenden Hundeführerschein aus.


Der Hundeführerschein sieht vor, dass künftige Halter und Halterinnen bereits vor Aufnahme eines Hundes einen Theoriekurs absolvieren, in dem sie das notwendige Fachwissen über eine tiergerechte Haltung und Aspekte wie Kommunikation und Bedürfnisse von Hunden erwerben. Anschließend folgt für Halter und Hund ein gemeinsames obligatorisches Praxisseminar in einer Hundeschule. Ein solcher Nachweis kann sicherstellen, dass Menschen, die Hunde halten, fachkundig mit dem Tier umgehen und die Signale des Vierbeiners richtig deuten. Eine funktionierende Kommunikation zwischen Hund und Halter ist unerlässlich, um Beißvorfälle zu verhindern.


Niedersachsen geht mit gutem Beispiel voran
Als erstes deutsches Bundesland hat Niedersachsen einen Sachkundenachweis für Hundehalter beschlossen – seit Juli 2013 ist der allgemeine Hundeführerschein verpflichtend. [1] Dort ereigneten sich nach drei Jahren nachweislich weniger Vorfälle. [2] Wer in Berlin seit dem 1. Januar 2017 einen Hund neu aufgenommen hat, ist ebenfalls dazu aufgefordert, sich die notwendige Sachkunde anzueignen.


Einige Städte belohnen verantwortungsbewusste Halter: Wer in München nach dem 1. Mai 2014 einen Hundeführerschein absolviert hat, kann sich ein Jahr lang von der Hundesteuer befreien lassen. In Mannheim gilt eine zweijährige Steuerbefreiung für alle Hunde, deren Halter den Hundeführerschein nach dem 1. Januar 2016 erworben haben. Ein verpflichtender Hundeführerschein hat einen weiteren Vorteil: Er kann Menschen, die sich noch nicht ausführlich mit der Hundehaltung auseinandergesetzt haben, von einem eventuellen Impulskauf abhalten. Jedes Jahr landen 80.000 Hunde in deutschen Tierheimen, darunter sehr viele Tiere, die unüberlegt „angeschafft“ wurden.


Neues technisches Equipment für Duisburger Tierheim
Dank einer großzügigen Spende von 22.000 Euro der Sparkasse Duisburg verfügt das Duisburger Tierheim jetzt über ein Ultraschallgerät und ein Inhalationsgerät für die tiermedizinische Versorgung. Norma Puchstein, Vorsitzende des Tierschutzzentrums Duisburg e.V. nahm heute im Tierheim das neue Equipment von Dr. Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg, entgegen. Begleitet wurde er von der Beigeordneten Linda Wagner sowie Mitarbeitenden des Veterinäramtes. Letztere koordinierten den Erwerb der Geräte, um die medizinische Behandlung der Heimtiere deutlich zu verbessern.


„Der Schutz der Tiere ist uns wichtig. Erst die großzügige Spende der Sparkasse macht diese fortschrittliche Versorgung möglich und hebt die medizinische Behandlung der Tiere auf das Niveau einer modernen Tierarztpraxis“, so Oberbürgermeister Sören Link. „Tiere verdienen einen respektvollen Umgang, den sie leider nicht immer erfahren. Daher ist die Arbeit im Tierheim so wichtig, die wir mit unserer Spende gerne unterstützen,“ erläutert Dr. Joachim Bonn. Das Inhalationsnarkosegerät ermöglicht eine kontrollierte, sichere und für das Tier schonende Anästhesie, ideal auch für ältere oder vorerkrankte Tiere, aber auch bei der Kastration weiblicher Katzen und kleiner Heimtiere.


Das Ultraschallgerät ist ein unverzichtbares Diagnoseinstrument in der modernen Tiermedizin. Es ermöglicht die Untersuchung innerer Organe mittels Schallwellen, was besonders wichtig ist, um kleinste Organveränderungen und Flüssigkeitsansammlungen zu identifizieren. Bei trächtigen Tieren kann es zur Überwachung der Entwicklung der Föten und der Gesundheit des Muttertieres eingesetzt werden, ohne dass das Tier einer Strahlenbelastung ausgesetzt wird.


Die Geräte kosten in Summe 22.000 Euro, 15.000 Euro für das Ultraschallgerät und 7.000 Euro für das Inhalationsnarkosegerät. Beigeordnete Linda Wagner ergänzt: "Durch diese Spende können nun umfassendere Diagnosen gestellt und Behandlungen stressfreier sowie schonender für die Tiere durchgeführt werden. Zudem ermöglicht es eine Kostenersparnis, da nun eine breitere Palette an medizinischen Leistungen direkt vor Ort durchführt werden können.“

Das Duisburger Tierheim konnte von Spendengeldern der Sparkasse ein Ultraschallgerät (links) und ein Narkosegerät (rechts) für die Tierheimeigene Arztpraxis finanzieren. v.l.: Norma Puchstein, 1. Vorsitzende Tierschutzzentrum Duisburg e.V., Linda Wagner, Dezernat für Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur und Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Duisburg am Montag, 22.02.2024.. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg


LogistiKids: Kinder punkten mit Fahrrad-Rap - Preisträger kommen aus Duisburg und Kamp-Lintfort  
Was haben Fahrräder und Fischstäbchen gemeinsam? Sie müssen von der Produktionsstätte zu den Kunden kommen. Beim Ideenwettbewerb LogistiKids beschäftigten sich Kindergarten- und Grundschulkinder mit der Logistik rund um diese Produkte. Zwei Teilnehmer vom Niederrhein waren dabei besonders kreativ. Die Gemeinschaftsgrundschule Van-Gogh-Straße aus Duisburg überzeugte die Jury mit einem eigenen Fahrrad-Rap. Für die Kita Bunte Welt aus Kamp-Lintfort gab es den Sonderpreis der Firma Bargelink.  


„Die Werke aller Kinder sind einfach klasse“, betont Ocke Hamann, Fachpolitischer Sprecher Verkehr und Mobilität für IHK NRW. „Bei den beiden Preisträgern passt alles zusammen: Eine kreative Idee, die intensive Beschäftigung mit der jeweiligen Frage und die großartige Umsetzung.“   „Es ist nicht leicht, unter den vielen Einsendungen zu entscheiden, wer einen Preis bekommt. Was uns bei der Gemeinschaftsgrundschule Van-Gogh-Straße überzeugt hat, ist die vielfältige Herangehensweise. Neben dem Video wurde ein Plakat erstellt, das die Logistikwege aufzeigt, und in einer Mappe die verschiedenen Projektaktivitäten dokumentiert. Die Kinder haben sehr viel Zeit und Mühe in das Projekt gesteckt“, erläutert Peter Abelmann, Manager des Kompetenznetz Logistik.NRW.


Als besondere Ehrung für ihren Einsatz fand die Übergabe der Auszeichnung durch Landeswirtschaftsministerin Mona Neubauer in Münster statt. Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.logit-club.de/themen/logistik-fuer-kinder.  

Mona Neubaur überreicht den Sonderpreis an die Kita Bunte Welt.  Foto: Axel Götze-Rohen  


A42-Taskforce tagt im Zwei-Wochen-Rhythmus
Die Autobahn GmbH des Bundes hat eine "A42-Taskforce" eingerichtet, die sich künftig im Zwei-Wochen-Rhythmus trifft. Sie soll alle Maßnahmen erörtern, die mit der Sperrung der A42 zwischen Bottrop und Essen zusammenhängen, und die Lenkung des Umleitungsverkehrs so verträglich wie möglich gestalten.


Zur Taskforce gehören die Städte Essen, Bottrop, Gelsenkirchen, Oberhausen und Gladbeck sowie Straßen.NRW und die zuständigen Feuerwehren, Kreispolizeibehörden und Polizeipräsidien. Bei der heutigen Sitzung hat die Autobahn GmbH u. a. einen Flyer in acht Sprachen vorgestellt, der ausländische Fahrer auf die Sperrung der A 42 aufmerksam machen soll.


Familienführung „Reise von der Eiszeit bis in die Gegenwart“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz am Duisburger Innenhafen lädt am Sonntag, 28. Januar, um 15 Uhr zur Familienführung „Reise von der Eiszeit bis in die Gegenwart“ ein. Werner Pöhling führt durch die Stadtgeschichtsausstellung und bietet eine einzigartige Gelegenheit, die verschiedenen Epochen der Menschheitsgeschichte zu entdecken.


Von den ersten Spuren der Eiszeit bis zu den bedeutenden Ereignissen der Gegenwart lässt der Museumsführer die Geschichte mit anschaulichen Geschichten und Erklärungen lebendig werden. Die Führung ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Krischerfotografie, KSM Duisburg


Lehrkräfte werben gemeinsam mit dem Schulministerium für ihren Beruf
Kampagne führt mit wenigen Klicks zum Lehramtsstudium oder in den Seiteneinstieg

Louisa arbeitet als Musiklehrerin an einer Förderschule. Warum sie sich für diesen Beruf entschieden hat? Das erklärt die 26-Jährige in einem Video: „Als Lehrerin bin ich Musikerin, Pädagogin und Vertrauensperson zugleich.“ Vor der Klasse setzt Louisa voll auf ihre ‚LehrKRÄFTE‘: Empathie, Positivität und Flexibilität. Über eine besondere ‚LehrKRAFT‘ verfügt auch Volker: Als Seiteneinsteiger bringt der studierte Architekt jede Menge Berufserfahrung in seinen Bautechnik-Unterricht am Berufskolleg ein.

Wer sich wie er für den Seiteneinstieg in den Schuldienst entscheidet, wählt, so sagt er, „einen wunderbaren Beruf, der abwechslungsreiche Arbeiten bietet und auch tolle Rückmeldungen von den Schülerinnen und Schülern mit sich bringt.“ Die Videos von Volker und Louisa sind Teil einer Kampagne, in der Lehrkräfte gemeinsam mit dem Schulministerium für den Lehrerberuf werben. Mit dem Appell „Was ist deine LehrKRAFT? Find’s raus!“ setzt die Kampagne auf eine gezielte und direkte Ansprache in den Social-Media-Kanälen Facebook (@lehrkraftwerden.nrw) und Instagram (@lehrkraft_werden.nrw) sowie auf YouTube (@Lehrkraft_werden_nrw).


Die Website www.lehrkraft-werden.nrw lässt Interessierte ihre ‚LehrKRÄFTE‘ entdecken und führt sie über einen Chancen-Rechner mit wenigen Klicks zum Lehramtsstudium oder in den Seiteneinstieg. Schulministerin Dorothee Feller: „Um dem Lehrkräftemangel wirksam zu begegnen, brauchen wir Lehrkräfte mit besonderen LehrKRÄFTEN. Und um diese Lehrkräfte für unsere Schulen zu gewinnen, sprechen in unserer Kampagne Lehrkräfte über ihre LehrKRÄFTE.


Wenn Lehrer und Lehrerinnen wie Volker und Louisa beschreiben, warum sie allen Herausforderungen zum Trotz gerne mit ihren Schülerinnen und Schülern arbeiten, macht sie das zu den besten Botschafterinnen und Botschaftern, die wir uns für diesen so wichtigen Beruf nur wünschen können.“ Zu den Botschafterinnen und Botschaftern gehören neben Volker und Louisa auch Ahmad, Bruno und Cisem. Cisem ist 23 Jahre alt und studiert an der Universität Duisburg-Essen die Fächer Deutsch und Geschichte im Lehramt für die Sekundarstufe I. Als Lehrerin möchte sie die positiven Erfahrungen, die sie als Schülerin gemacht hat, an die nächsten Generationen weitergeben.


Bruno absolviert zurzeit in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sport seinen Vorbereitungsdienst an einer Grundschule. Um die Kinder fürs Lernen zu begeistern, greift er im Unterricht schon mal zu seiner Gitarre. Ahmad studierte nach seiner Flucht vor dem Bürgerkrieg in Syrien zunächst in Frankfurt und arbeitet inzwischen als Englisch- und Religionslehrer an einem Dortmunder Gymnasium. Er hat sich bewusst für die Arbeit mit jungen Menschen entschieden, um sich in den Dienst der Gesellschaft zu stellen.


Die Videos von Ahmad, Bruno, Cisem, Volker und Lousia stehen hier im Bildungsportal ebenso wie einige Bildmotive zum Download bereit. Die neue Kampagne ist Teil eines ersten Handlungskonzepts, mit dem Ministerin Feller die Personalsituation an den Schulen kurz-, mittel- und langfristig verbessern will. „Um die offenen Stellen zu besetzen, müssen wir wieder genug Lehrerinnen und Lehrer für alle Schulformen ausbilden. Zum laufenden Wintersemester haben wir daher gemeinsam mit den Hochschulen insgesamt 465 weitere neue Studienplätze für das Grundschullehramt und die Sonderpädagogik eingerichtet.


Angesichts des allgemeinen Fachkräftemangels werben wir gezielt um angehende Abiturientinnen und Abiturienten, die sich vorstellen können, ein Lehramtsstudium aufzunehmen. Darüber hinaus wollen wir weitere Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger dafür gewinnen, ihre LehrKRÄFTE zu entdecken und sich für den Lehrerberuf zu entscheiden“, so Ministerin Feller. Im Jahr 2023 waren insgesamt rund 800 Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger in den nordrhein-westfälischen Schuldienst eingestellt worden, gut 160 davon an Grundschulen, die ebenso wie die Förderschulen außerdem von der Unterstützung durch insgesamt bereits fast 1.200 Alltagshelferinnen und Alltagshelfer profitieren.


„Dass es uns nach und nach gelingt, die Schulen mit zusätzlichem Personal zu unterstützen, ist für uns ein Ansporn, die nächsten Schritte zu gehen. Einer dieser Schritte ist die Kampagne, weitere werden folgen, wenn wir unser Handlungskonzept fortschreiben. Dass am 1. Dezember 2023 landesweit rund 3.900 Lehrerstellen mehr besetzt waren als noch ein Jahr zuvor, zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg“, so Ministerin Feller abschließend.


Online-Infoveranstaltung live aus den FOM
TV-Studios - Das Campus-Studium der FOM Hochschule kennenlernen  

Mit einem Bachelor-Studium neben dem Beruf oder der Ausbildung neue Karrierechancen erschließen: Wer sich über seine Studienmöglichkeiten an der FOM Hochschule in Duisburg informieren möchte, hat am 29. Januar wieder die Gelegenheit dazu. In der Online-Infoveranstaltung, die um 18 Uhr live aus den FOM TV-Studios gesendet wird, erfahren Bachelor-Interessierte alles über das Campus-Studium an den bundesweit 34 FOM Hochschulzentren. Die Teilnahme ist kostenfrei.   


Wie funktioniert das berufs- bzw. ausbildungsbegleitende Campus-Studium der FOM Hochschule? Welche Bachelor-Studiengänge stehen zur Auswahl? Was sind die Zulassungsvoraussetzungen? In der Online-Infoveranstaltung stellt die FOM u. a. das Studienkonzept, die Studienzeitmodelle und optionale Auslandsprogramme vor. Individuelle Fragen beantwortet die Studienberatung direkt via Chat.    Kompakt Online-Infoveranstaltung: Das Bachelor-Studium am FOM Campus Montag, 29. Januar 2024, 18 Uhr Live gesendet aus den FOM TV-Studios Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Infos und Anmeldung: www.fom.de/veranstaltungen


MSV Duisburg – Hallescher FC: DVG setzt zusätzliche Busse ein  

Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den Hallescher FC am Dienstag, 23. Januar, um 19 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.  

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena  
- ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 17.06, 17.16, 17.26 Uhr
- ab „Bergstraße“ um 17.11, 17.21 und 17.31 Uhr
- ab „Meiderich Bahnhof“ ab 17.15 bis 17.40 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 17.50 und 18.05 Uhr
- ab „Betriebshof am Unkelstein“
- ab 16.58 bis 17.23 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Duisburg Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle)
- ab 17.15 bis 18.35 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 17.33 Uhr  

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.


Stadtbibliothek und VHS laden ein zum „Tag der Handschrift“
Stadtbibliothek und VHS Duisburg laden am Dienstag, 23. Januar, zum zweiten Mal Akteure der Handschriftpflege zu einem Aktionsnachmittag ins Stadtfenster, Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, ein. In der Zeit von 16 bis 18 Uhr kann im Stadtfenster an verschiedenen Stationen Handschrift erlebt und erprobt werden. In einer Welt, in der die Kommunikation immer mehr von Tastaturen, Voicemails und Emojis dominiert wird, scheint die alte Kulturtechnik des Handschreibens nicht mehr gebraucht zu werden. Studien zeigen jedoch, dass das Schreiben mit der Hand für das erfolgreiche Lernen von großer Bedeutung ist.


Es trainiert nicht nur die feinmotorischen Fähigkeiten, sondern fördert auch das Gedächtnis. Unterschiedlichste Institutionen bemühen sich inzwischen, diese alte Kulturtechnik ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Im Erdgeschoss des Stadtfensters wird das Goldene Buch der Stadt Duisburg vorgestellt und Fragen zu seiner Geschichte beantwortet. Stadtarchivar Dr. Andreas Pilger präsentiert an einem eigenen Stand historische Handschriften. Bei Bedarf unterstützt er Besucherinnen und Besucher dabei, eigene handschriftliche Dokumente zu entziffern, wenn diese in einer Schrift verfasst wurden, die man nicht mehr beherrscht.


Zudem werden im Erdgeschoss verschiedene Kurse zum Lesen alter Schriften, zum Handschreiben und zur Kalligrafie vorgestellt. Auf Wunsch gibt es individuelle kalligrafisch erstellte Lesezeichen. Im Eingangsbereich ist ein ganzer Medienschrank dem Thema Handschrift gewidmet. Neu in diesem Jahr sind Angebote für die Jüngsten in der Kinder- und Jugendbibliothek in der ersten Etage des Stadtfensters. Dort werden eine Schreib- und Malwerkstatt für Kinder angeboten. Außerdem gibt es im Bilderbuchkino „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“.


In der dritten Etage der Stadtbibliothek kann man um 16.15 und um 17.15 Uhr an Führungen durch die Sammlung „Historischer und Schöner Bücher“ teilnehmen. Wegen der begrenzten Gruppengröße wird für diese Führungen um vorherige Online-Anmeldung auf www.stadtbibliothek-duisburg.de in der Rubrik „Veranstaltungen“ gebeten. In einer Lernkabine in der dritten Etage kann man an einem Handlettering-Workshop teilnehmen und beispielsweise individuelle Glückwunschkarten gestalten und mitnehmen.


In einer weiteren Arbeitskabine wird Minzi Xie vom Konfuzius-Institut chinesische Kalligrafie zum Mitmachen anbieten. Ebenfalls in der dritten Etage der Stadtbibliothek wird eine von 5.000 Menschen mit der Hand geschriebene Luther-Bibel präsentiert. Dieses Projekt war vor sechs Jahren zum 500. Jahrestag der Reformation initiiert und erfolgreich umgesetzt worden.

Am Dienstag, dem 23. Januar 2024, kann in der Zeit von 16 bis 18 Uhr im Stadtfenster an verschiedenen Stationen Handschrift erlebt und erprobt werden. (C) Stadt Duisburg



Social-Media-Pastor liest in Ungelsheim aus seinen Romanen 
Jonas Goebel, Pastor der Evangelisch-Lutherischen Auferstehungsgemeinde Hamburg-Lohbrügge, geht gerne ungewöhnliche Wege. Er hat eine Website, auf der alle seine Predigten, Podcasts und Videos zu finden sind. Der 31jährige postet in sozialen Medien, hat Testhörer für seine Predigten und versteigert seine Predigten auf Ebay für soziale Zwecke. Interessierte können am 26. Januar 2024 in der Zeit von 19 bis 21 Uhr im Gemeindezentrum Duisburg Ungelsheim, Blankenburger Straße 103, hören, wie das geht, denn Jonas Goebel (Foto: www.juhopma.de) liest aus seinen Büchern „Jesus, die Milch ist alle" und „Jesus, Füße runter" vor.


Es handelt sich um zwei unterhaltsame Romane, in denen Pastor Goebel beschreibt, wie Jesus sein könnte, falls er noch einmal gemeinsam mit Martin Luther auf die Erde zurückkäme.  Im Anschluss an die Lesung möchte Jonas Goebel gerne mit Besucherinnen und Besucher ins  Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei, für Getränke ist gesorgt.  Infos zur Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd gibt es im Netz unter www.evgds.de; Infos zu Pastor Jonas Goebel unter www.juhopma.de.  

Diakoniewerk Duisburg: Einführung von Pfarrerin Barbara in das Amt der Geschäftsführerin
Mit einem feierlichen Gottesdienst wird Pfarrerin Barbara Montag am 31. Januar 2024 in das Amt der Geschäftsführerin im Diakoniewerk Duisburg eingeführt. Zum 1. November 2023 hatte sie die Nachfolge von Udo Horwat angetreten, der in den Ruhestand verabschiedet wurde. Pfarrer Ulrich Lilie (Präsident der Diakonie Deutschland von 2014-2023), ein langjähriger Wegbegleiter von Pfarrerin Montag, wird aus Berlin anreisen und die Predigt halten. Weitere Mitwirkende bei der Einführung sind Superintendent Dr. Christoph Urban und Geschäftsführerin Ruth Stratmann.  


Eingeladen zum Gottesdienst sind Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, der Kirchen, der Politik und des öffentlichen Lebens in Duisburg sowie alle Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner der Diakonie und die Mitarbeitenden. Über 200 Gäste haben sich bereits angemeldet unter ihnen NRW-Regierungspräsident Thomas Schürmann.




NRW-Tourismus: Zahl der Gästeankünfte im November 2023 um 7,5 Prozent gestiegen
In den nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetrieben ist die Zahl der Gästeankünfte im November 2023 mit rund 2,0 Millionen um 7,5 Prozent höher gewesen als im November 2022 (damals: 1,8 Millionen). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg die Gesamtzahl der Übernachtungen im November 2023 um 5,0 Prozent auf rund 4,3 Millionen (November 2022: 4,1 Millionen).


Die Zahl der Gäste aus dem Ausland war im November 2023 mit 421 744 um 10,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor (damals 382 262). Alle Angaben der Tourismusstatistik beziehen sich auf geöffnete Beherbergungsbetriebe, die im Berichtszeitraum mindestens zehn Gästebetten bzw. Stellplätze angeboten hatten.





Wie geht es dem Privatfernsehen in Deutschland - RTL UND CO.
Die fetten Jahre des Privatfernsehens sind vorbei! Zumindest legt der Blick auf die Marktanteile der Privatsender diese Schlussfolgerung nahe. RTL zum Beispiel erreichte 2003 rund 15 Prozent des Gesamtpublikums, wie von der AGF Videoforschung veröffentliche Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung zeigen. 2021 waren davon noch 7,2 Prozent übrig. Seitdem konnte sich der Sender immerhin wieder an die Acht-Prozent-Marke heranrobben.


Auch bei den meisten anderen relevanten Sendern hat die Reichweite des linearen Programms abgenommen, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Sat.1 etwa erreicht nur noch halb so viel Zuschauer:innen wie zur Jahrtausendwende. Bei ProSieben sind von einstmals acht Prozent Marktanteil noch drei Prozent geblieben. Lediglich bei VOX dürften die Sendeverantwortlichen die Zahlen einigermaßen entspannt zur Kenntnis nehmen.
Infografik: Wie geht es dem Privatfernsehen in Deutschland | Statista

Gen Z: Bildschirmzeit steigt am Wochenende
Wie viel Zeit verbringen die Deutschen täglich vor TV-, PC- oder Smartphone-Bildschirmen? Viele würden sagen; “fast den ganzen Tag”. Das zeigen auch die Daten der Statista Consumer Insights. Demnach gibt es allerdings zwischen den Generationen Unterschiede in der Bildschirmzeit. Etwa 32 bis 44 Prozent der Befragten haben angegeben wochentags mehr als die Hälfte des Tages vor einem Bildschirm zu verbringen. Bei Baby Boomern (32 Prozent) war der Anteil am geringsten, Millennials (44 Prozent) bestätigten dies am häufigsten, Zugehörige der Gen Z schauten mit 42 Prozent allerdings ähnlich oft den ganzen Tag auf digitale Anzeigen.


Wie die Infografik zeigt, nimmt die Screen Time in den meisten Kohorten am Wochenende ab. Ein Indiz dafür, dass viele Befragte beruflich an Monitoren oder Displays arbeiten. Einzig unter den Befragten der Generation Z ist der Anteil der Personen, die eine Bildschirmzeit von schätzungsweise mehr als einem halben Tag vorweisen, um rund 10 Prozentpunkte angestiegen. Vor allem bei jüngeren Einwohner:innen spielt sich ein großer Teil des Privatlebens im virtuellen Raum ab; sein es soziale Netzwerke, Streaming oder Videospiele. Renè Bocksch
Infografik: Gen Z: Bildschirmzeit steigt am Wochenende | Statista