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Wichtiger Meilenstein am
OB-Karl-Lehr-Brückenzug: Neue Ruhrbrücke wird verschoben
Am OB-Karl-Lehr-Brückenzug in Duisburg-Ruhrort hat heute ein
zentraler Bauabschnitt begonnen. Die neue Ruhrbrücke wird in
ihre endgültige Position verschoben. Für eines der
wichtigsten Verkehrsprojekte in Duisburg ist das ein
bedeutender Meilenstein. Denn der OB-Karl-Lehr-Brückenzug
ist eine zentrale Verbindung für den innerstädtischen
Nord-Süd-Verkehr und die Hafenanbindung. Die Brücke wird im
sogenannten Querverschubverfahren an die Stelle des
ursprünglichen Bauwerks bewegt.

Fotos Copyright: neuartig/ Matthias Heuser
Verschub
der OB-Karl-Lehr-Brücke: neue Ruhrbrücke wird verschoben

Die neue Ruhrbrücke wurde parallel zur bisherigen Trasse
gebaut und wird nun seitlich um exakt 34,373 Meter von West
nach Ost in ihre Endlage versetzt. Dazu wird das rund 6.200
Tonnen schwere Bauwerk mit einer Stützweite von 182,20
Metern mittels Hydraulikpressen und Verschubschlitten auf
Verschubbahnen Schritt für Schritt verschoben.

„In einer Stunde soll die Brücke rund 4 Meter verschoben
werden“, sagt Arthur Brakowski, Projektleiter bei den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg. „Am Ende muss das Bauwerk
millimetergenau auf seiner Unterkonstruktion aufliegen.“
Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg,
ergänzt: „Der Querverschub zeigt, mit welcher Präzision und
Sorgfalt dieses Projekt umgesetzt wird. Für Duisburg ist der
neue Brückenzug von großer verkehrlicher und
wirtschaftlicher Bedeutung.“

Sebastian Beck (Vorstand WBD), Arthur Brakowski
(Projektleiter WBD), Peter Hanf (Aufsichtsrat Max Bög - Foto
Matthias Heuser / neuartig
Der Verschub der neuen
Hafenkanalbrücke ist für das Wochenende ab dem 1. Mai 2026
geplant. Sie wiegt rund 4.250 Tonnen und hat eine Stützweite
von 125 Metern.
Für die Arbeiten ist der
OB-Karl-Lehr-Brückenzug seit dem 17. April 2026 für den
Individualverkehr für insgesamt sieben Wochen voll gesperrt.
Die Straßenbahnlinie 901 wird für ca. zwölf Wochen
unterbrochen. Neben dem eigentlichen Verschub sind dafür
umfangreiche Vor- und Nacharbeiten erforderlich, etwa der
Rückbau von Fahrleitungen, Schienenkonstruktionen und
Übergangskonstruktionen, die Land und Brücken verbinden.
Nach aktueller Planung sollen die Arbeiten am Brückenzug
bis Oktober 2026 abgeschlossen sein. Anschließend folgt der
Umbau des Kaßlerfelder Kreisverkehrs zu einer Kreuzung,
voraussichtlich bis Ende 2028.
„SPACEBUZZ ONE“ macht Station in
Rheinhausen
Der „SPACEBUZZ ONE“ der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum
für Luft- und Raumfahrt (DLR) macht am Sonntag, dem 26. April, von 10
bis 18 Uhr Station vor dem Bezirksrathaus Rheinhausen am Körnerplatz 1.
Kinder und Jugendliche zwischen neun und 16 Jahren können einen
15-minütigen virtuellen Raumflug im begehbaren High-Tech-Lkw erleben,
der einer liegenden Rakete nachempfunden ist.

C Deutsche Raumfahrtagentur im DLR
Besucherinnen und Besucher nehmen auf beweglichen Sitzen Platz, setzen
eine VR-Brille auf und starten zu einem Flug, der sie von der Erde in
Richtung Weltall und bis zum Mond führt. Dabei gibt es faszinierende
Einblicke in die Perspektive echter Astronautinnen und Astronauten.
Teilnehmende umkreisen virtuell die Erde, erleben ihren fragilen blauen
Planeten aus dem Weltall und erfahren gleichzeitig Wissenswertes über
den menschengemachten Klimawandel, Nachhaltigkeit und den Schutz unseres
Heimatplaneten. Als zusätzliche Attraktion sind die Funkamateure des
DARC e. V. (Ortsverein Rheinhausen) vor Ort.
Der Verein bietet ein spannendes Informationsprogramm rund um
Funktechnik und Satellitenkommunikation und gibt Einblicke in die Welt
der Funkamateure. Die Teilnahme an allen Angeboten ist kostenfrei. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Es kann zu Wartezeiten kommen. An
diesem Tag steht der Körnerplatz nicht als Parkfläche zur Verfügung.
Vortrag im Stadthistorischen Museum über „Uruk – die erste Stadt“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am
kommenden Sonntag, 26. April, um 11.15 Uhr zur Mercator Matinée. Der
Privatdozent Dr. Ingo Schrakamp hält einen Vortrag mit dem Titel „Uruk –
die erste Stadt“. Darin beleuchtet er anhand archäologischer und
keilschriftlicher Befunde die Entstehung der ersten Stadt der
Menschheitsgeschichte und ihrer Bedeutung für die weitere Entwicklung
der Kulturen Mesopotamiens.
Bereits um 3000 v. Chr. umfasste Uruk ein Siedlungsgebiet von rund 500
Hektar und zählte schätzungsweise zwischen 25.000 und 50.000 Einwohner.
In Uruk – gelegen im heutigen Irak – wurde ein frühes Staatswesen
sichtbar, das von einer urbanen Kultur geprägt war, die auf
Bewässerungsfeldbau basierte. Zugleich entstanden bedeutende kulturelle
Neuerungen wie monumentale Architektur, darstellende Kunst in Rund- und
Flachbild, Rollsiegel sowie die Keilschrift.
Ingo Schrakamp ist Altorientalist und derzeit an der Julius-Maximilians-
Universität Würzburg tätig. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 6 Euro,
ermäßigt 4 Euro. Das gesamte Programm ist unter
www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar. Es wird empfohlen, vorab Karten zu
reservieren. Das geht unter Tel: 0203/283-2640 oder per Mail an
ksm-service@stadt-duisburg.de.
Matineekonzert im Centrum Westende: Junge Preisträger des
Clara-Schumann-Wettbewerbs Leipzig zu Gast
Hochbegabte junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 11 bis
15 Jahren präsentieren am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr im Centrum
Westende auf der Westender Straße 32 in Duisburg-Meiderich ihr Können
beim Matineekonzert. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches
Repertoire und musikalische Virtuosität auf höchstem Niveau freuen.
Die jungen Talente begeisterten bereits beim Wettbewerb durch ihr
außergewöhnliches Können und ihre musikalische Ausdruckskraft. Auf dem
Programm des Vormittags stehen unter anderem Werke von Fryderyk Chopin,
Maurice Ravel, Emilie Mayer, Fanny Hensel und Clara Schumann. Die jungen
Künstlerinnen und Künstler stammen aus ganz Deutschland und wurden beim
Clara-Schumann-Wettbewerb Leipzig, der von der Neuen Leipziger Chopin
Gesellschaft ins Leben gerufen wurde, als herausragende Talente
ausgezeichnet.
„Dieser Konzertmorgen ist ein wunderbares Zeichen dafür, wie viel
musikalisches Talent in unserem Land heranwächst. Wir sind stolz darauf,
diese jungen Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland in
Meiderich/Beeck willkommen zu heißen und ihnen eine Bühne zu bieten“,
sagt Eren Yantaki, Bezirksbürgermeister von Meiderich/Beeck.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Musikliebhaber aller Altersgruppen sind herzlich willkommen, diesen
musikalischen Vormittag im Centrum Westende zu erleben und sich von der
Leidenschaft und dem Können der nächsten Generation klassischer
Pianistinnen und Pianisten verzaubern zu lassen.
Das Konzert ist nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch eine
wunderbare Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen. Das Konzert
wird in Zusammenarbeit mit dem AKSUS e.V. und der Bezirksverwaltung
Duisburg-Meiderich/Beeck ins Leben gerufen und gefördert.
Für weitere Informationen steht die Bezirksverwaltung unter
kultur.meiderich@stadt-duisburg.de zur Verfügung.
Preisträger des 7. Clara Schumann-Wettbewerbs 2025
Quinglang Hua, Uhingen, 11 Jahre
Ruoxi Huang, Magdeburg, 11 Jahre
Xunliang Fan, Magdeburg, 12 Jahre
Mirjam Scholl, Biederitz, 15 Jahre
Stadtmitte
am 26.04.2026: Frühlingsfest
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US-Zoll-Chaos verunsichert Unternehmen IHK: EU muss
geschlossen auftreten Die USA müssen
rechtswidrige Zölle zurückzahlen. Das hatte der Oberste
Gerichtshof im Februar beschlossen. Seit dieser Woche können
Unternehmen Anträge auf Rückerstattung stellen. Allerdings
nur auf ausgewählte Waren – und neue Zölle sind bereits
angekündigt. Für Unternehmen bedeutet das Unsicherheit,
fehlende Planbarkeit und zusätzliche Belastung, sagt Jürgen
Kaiser, Geschäftsführer der Niederrheinischen IHK.
„Die USA sind weiterhin ein wichtiger Handelspartner für
unsere Wirtschaft, aber ein unberechenbarer. Dass nun Zölle
zurückerstattet werden sollen, ist die richtige Botschaft.
Unternehmen sollten prüfen, ob sie Anspruch auf eine
Rückzahlung haben. Doch der Prozess ist kompliziert und
bürokratisch“, betont Kaiser.
Foto: Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski
Produktspezifische
Zölle auf Stahl, Aluminium oder Kupfer sowie Autoteile oder
Pharmazeutika bleiben bestehen. Gleichzeitig hat
US-Präsident Trump neue Zölle angekündigt. „Ein Ende des
Zollkonfliktes mit den USA ist leider nicht in Sicht. 85
Prozent der Unternehmen in NRW beklagen Belastungen durch
die US-Zollpolitik. Eine so unsichere Lage schwächt die
Wirtschaft. Die EU muss geschlossen dagegen auftreten,“ so
Kaiser.
IGA-Countdown gestartet:
Ruhrgebiet feiert "Tag der IGA" mit Baustellenfest und
Führungen an fünf Standorten Ruhrgebiet In einem
Jahr wird die Internationale Gartenausstellung 2027 im
Ruhrgebiet (IGA2027) eröffnet. Dieser Meilenstein wurde am
23. April mit dem Tag der IGA gefeiert - mit einem großen
Baustellenfest samt Führungen im Duisburger Zukunftsgarten
RheinPark sowie weiteren Baustellenführungen in
Gelsenkirchen, Dortmund, Lünen und im Emscherland.

Foto © IGA 2027 | Kreklau
Für Duisburg
unterstrich Oberbürgermeister Sören Link die städtebauliche
und gesellschaftliche Bedeutung des Projekts: „Die
Internationale Gartenausstellung 2027 ist für Duisburg eine
großartige Chance, unsere Stadt noch lebenswerter und
zukunftsfähiger zu gestalten. Denn die IGA ist nicht nur ein
temporäres Event – sie setzt Impulse für nachhaltige
Stadtentwicklung und hinterlässt mit dem neugestalteten
RheinPark eine grüne Oase, die unseren Bürgerinnen und
Bürgern weit über 2027 hinaus zugutekommt.“
Gleichzeitig fiel auch der Startschuss für den Verkauf der
rabattierten Dauerkarten. Die vergünstigten Tickets sind ab
sofort online und an mehreren stationären Verkaufsstellen
erhältlich. Im Duisburger Zukunftsgarten RheinPark wurde der
Auftakt zum Tag der IGA gefeiert. Im Mittelpunkt des
Bühnenprogramms standen die Bedeutung der IGA 2027 für die
Stadtentwicklung in den beteiligten Kommunen und die
langfristigen Impulse, die das Großereignis für die Menschen
im Ruhrgebiet setzen wird.
Bei anschließenden
Rundgängen über das Gelände konnten sich zahlreiche Gäste
ein Bild vom Stand der Vorbereitungen machen. Musik,
Familienprogramm und Mitmach-Angebote rundeten den Tag ab.
Im Rahmen des Programms erhielt
NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen symbolisch die
erste Dauerkarte für die IGA 2027.
Damit wurde der
Start in das letzte Jahr vor der Eröffnung auch offiziell
markiert. "Die Internationale Gartenausstellung 2027 wird
wichtige Impulse für die Zukunft des Ruhrgebiets setzen.
Hier werden viele Menschen erleben können, welche
Gestaltungskraft im Gartenbau steckt. Mit der IGA 2027 holen
wir mehr Grün, Pflanzen und Blumen in die Stadt – all das
verbessert auch die Lebensqualität", sagte Silke Gorißen,
Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des
Landes Nordrhein-Westfalen.
Garrelt Duin,
Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr und
Aufsichtsratsvorsitzender der IGA 2027 Ruhrgebiet, betonte
die besondere Aufbruchsstimmung in der Region: "Wo heute
gebaut wird, wächst schon morgen Zukunft. Und das große
Interesse im Ruhrgebiet zeigt: Hier entsteht etwas, das
begeistert, verbindet und bleibt." Die Internationale
Gartenausstellung Ruhrgebiet findet vom 23. April bis 17.
Oktober 2027 erstmals nicht in einer einzelnen Stadt,
sondern in einer ganzen Region statt.
Im Mittelpunkt
stehen die fünf Zukunftsgärten in Duisburg, Gelsenkirchen,
Dortmund, Lünen und im Emscherland. Darüber hinaus gliedert
sich die IGA 2027 in die weiteren Ausstellungsebenen "Unsere
Gärten" und "Mein Garten": Während "Unsere Gärten" die
grünen Schätze, Parks und Projekte der Kommunen im
Ruhrgebiet sichtbar macht, schafft "Mein Garten" Raum für
Beteiligung und macht Initiativen, Kooperationen und
bürgerschaftliches Engagement in der ganzen Region zum Teil
der IGA. idr - Ticketbestellung unter:
https://www.tickets.iga2027.ruhr/
Girls‘Day und Boys‘Day: Jugendliche erkunden Jobs der
Stadtverwaltung Die Stadt Duisburg hat auch in
diesem Jahr Jugendlichen wieder die Möglichkeit geboten, in
verschiedene Berufe innerhalb der Stadtverwaltung
hineinzuschnuppern. Ziel dieses bundesweiten Aktionstags ist
es, Schülerinnen und Schüler in ihrer beruflichen
Orientierung frei von Klischees zu unterstützen und sie in
ihrer Lebensplanung zu stärken.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Schüler und
Schülerinnen zum Boys and Girls Day im Rathaus. Foto:sTanja
Pickartz Stadt Duisburg
„Junge Menschen sollten frei
über ihre Berufswahl entscheiden können, losgelöst von
veralteten Vorstellungen und orientiert an Interessen und
Fähigkeiten. Die Zukunftstage sind deshalb so wertvoll, weil
sie Mädchen und Jungen genau das ermöglichen –
vorurteilsfrei wichtige Einblicke in unterschiedliche Jobs
zu gewinnen“, betont Oberbürgermeister Sören Link.

Mehr als 150 Schülerinnen und Schüler nutzten am 23. April
die Gelegenheit, verschiedene Berufsfelder der
Stadtverwaltung kennen zu lernen: handwerklich-technische
Berufen wie bei der Feuerwehr, der Forstverwaltung oder bei
DuisburgSport, aber auch den Arbeitsalltag in Jugendzentren,
Kindertageseinrichtungen oder einer Bezirksbibliothek.
„Die Aufgaben der Stadtverwaltung Duisburg sind bunt und
abwechslungsreich. Dieser Aktionstag ist eine gute
Möglichkeit für Jugendliche gerade geschlechtsuntypische
Berufsfelder kennenzulernen und ihre Stärken auszuprobieren.
Nur so kann es gelingen Geschlechterstereotypen abzubauen“,
sagt die stellvertretende Gleichstellungsbeauftrage Rachida
Brigui.
Auch Einblicke hinter die Kulissen wurden
geboten: So konnten die Jugendlichen unter anderem die
Musik- und Kunstschule, das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt sowie die Duisburger Philharmoniker
erleben. Darüber hinaus hatten einige Teilnehmende die
Möglichkeit, Oberbürgermeister Sören Link und Mitglieder des
Verwaltungsvorstands in ihrem Berufsalltag zu begleiten.
Die Ausbildungsabteilung der Stadt Duisburg stellte –
unterstützt von aktuellen Azubis – die verschiedenen
Ausbildungswege innerhalb der Stadtverwaltung vor,
informierte über Anforderungen und Voraussetzungen und stand
für Fragen zur Verfügung. Weitere Informationen zum
Zukunftstag für Mädchen und Jungen gibt es online unter
www.girls-day.de und
www.boys-day.de.
Weltweit erste globale
Karte für landwirtschaftliche Flächen basierend auf
Satellitendaten veröffentlicht Gemeinsam mit
Taylor Geospatial hat Microsoft die weltweit erste globale
Karte für Feldflächen auf Basis von Satellitenbildern
realisiert. Die Anwendung macht landwirtschaftliche Flächen
präziser sichtbar und schafft damit eine neue Datengrundlage
für Anwendungsfelder von Agrarkarten und
Ernährungssicherheit bis hin zu Umweltschutz und Analysen
der Wasserqualität.
Wie groß der konkrete Mehrwert
ist, zeigt sich in der Ukraine besonders deutlich: Seit der
russischen Invasion 2022 sind Erhebungen in vielen Regionen
nur eingeschränkt möglich oder zu gefährlich.
Satellitengestützte Analysen können diese Lücke
schließen. So lassen sich Anbauflächen und Veränderungen der
Fruchtfolge verlässlich erfassen – und so eine
Datengrundlage für fundiertere Entscheidungen in
Landwirtschaft, Behörden und Hilfsorganisationen schaffen.
Weitere Informationen und die interaktive
Anwendung finden Sie hier: Studie:
https://arxiv.org/abs/2603.27101 Anwendung:
https://fieldsofthe.world/ftw-inference-app/dev/ Beitrag
auf Microsoft Source:
https://news.microsoft.com/source/emea/2026/04/wie-satellitenbilder-und-ki-landwirtschaftliche-flaechen-praezise-vermessen-und-bei-der-bewirtschaftung-von-feldern-in-der-ukraine-helfen-denn-seit-der-russischen-invasion-2022-sind-viele-e/?lang=de
ADAC Pannenstatistik 2026 Havarierte
Fahrzeuge im Schnitt immer älter / Elektroautos weiterhin
zuverlässiger als Verbrenner Welche Autos sind besonders
zuverlässig oder fehleranfällig? Um diese Frage beantworten
zu können, hat der ADAC in seiner Pannenstatistik 2026 die
Pannendaten der zulassungsstärksten Fahrzeuge in Deutschland
untersucht, und analysiert, welche Modelle wie oft liegen
blieben und warum.

©ADAC/Martin Hangen
Generell gilt, dass die
Pannenwahrscheinlichkeit höher wird, je älter das Fahrzeug
ist. Dieser Trend hat sich in den vergangenen Jahren jedoch
abgeschwächt: Ein zehn Jahre altes Fahrzeug hatte im Jahr
2015 noch eine Pannenwahrscheinlichkeit von 6,5 Prozent –
2025 waren es nur noch 3,1 Prozent. Gleichzeitig lag das
Durchschnittsalter der im vergangenen Jahr von Pannen
betroffenen Fahrzeuge im Schnitt bei knapp 14 Jahren.
Der Umstand, dass die zugelassenen Fahrzeuge in
Deutschland immer älter werden, sorgt dennoch dafür, dass
die reine Zahl der Pannenhilfeeinsätze des ADAC im
vergangenen Jahr gestiegen ist: Die Gelben Engel waren fast
3,7 Millionen Mal im Einsatz, was eine Steigerung um 1,6
Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Elektroautos sind über alle Altersklassen hinweg
erheblich zuverlässiger als Verbrenner. Besonders gut lässt
sich das an der sogenannten Pannenkennziffer (PKZ) erkennen.
Diese sagt aus, wie viele Pannenfälle pro 1000 Fahrzeuge
auftreten. Ein vier Jahre altes Elektroauto wies 2025 eine
PKZ von 6,5 auf, gleich alte Verbrenner lagen schon bei
12,5. Der Grund dafür ist, dass in einem Elektroauto
deutlich weniger verschleißanfällige Teile verbaut sind.
Typische Fehlerquellen beim Verbrenner sind etwa Elemente
des Antriebsstrangs oder das Kraftstoffsystem.

Die mit Abstand häufigste Ursache für Einsätze der
Pannenhilfe ist antriebsunabhängig ein Defekt der
12V-Batterie. Fast die Hälfte aller Fälle geht darauf
zurück. Bei Elektroautos gibt es darüber hinaus einen
auffälligen Anteil der Pannenfälle in Bezug auf das
Bordnetz. Hier ist die Pannenkennziffer sogar höher als bei
Verbrennern, was ADAC Experten auf die kompliziertere
Bordelektronik bei E-Autos zurückführen.
Einige
Fahrzeugmodelle sind unabhängig von ihrem Zulassungsjahr
besonders zuverlässig. Bei den dreijährigen Autos sind der
BMW i3 (PKZ 0,4) und das Tesla Model 3 (0,7) die
zuverlässigsten Vertreter – betrachtet man nur die
Verbrenner, sind abermals der Mini und der BMW X2 (beide
0,8) als sehr pannenarm zu vermerken. Die Pannenstatistik
zeigt aber auch, dass einige Fahrzeuge auffällig häufig
liegenbleiben.
Dazu gehört nach wie vor der Toyota
C-HR, der in zahlreichen Jahrgängen zu den unzuverlässigsten
Fahrzeugen seiner Klasse zählt. Gleiches gilt für die
Modelle „RAV4“, „Yaris (Cross)“ und „Corolla“ des
japanischen Herstellers. Bei den Elektroautos fallen die
vergleichsweise hohen Pannenzahlen des Hyundai IONIQ 5 auf,
bei dem es ein offenkundiges Problem mit einem Bauteil der
Stromversorgung gibt.
In der ADAC Pannenstatistik
werden die Pannen von 158 Fahrzeugmodellen von 27
Herstellern erfasst. Es werden nur Baureihen berücksichtigt,
die in mindestens zwei Jahren zwischen dem ersten und
zehnten Jahr mehr als 7.000 zugelassene Fahrzeuge im Bestand
laut Kraftfahrtbundesamt aufweisen.
Lernnächte starten in der Zentralbibliothek
Zu Lernnächten lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen
Gasse 26 in der Innenstadt an den Freitagen 24. April sowie am 8. und
22. Mai ein. Dann bleibt die Bibliothek jeweils bis 21.30 Uhr geöffnet
und steht Schülerinnen und Schülern in der Prüfungsvorbereitung zur
Verfügung.
Das Team der Bibliothek unterstützt mit Rat und Tat bei der Recherche im
Medienbestand vor Ort und im digitalen Angebot der Bibliothek. Außerdem
stehen Lernhelfer für die Unterstützung in konkreten Fächern zur
Verfügung. In den Lernpausen können sich Teilnehmende mit kleinen Snacks
versorgen. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Spieleabend in der Rheinhauser Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen
lädt am Freitag, 24. April, von 19 bis 22.30 Uhr in der Zweigstelle auf
der Händelstraße 6 zum Spieleabend ein. Spieleinteressierte kommen an
diesem Abend zusammen, um gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen
und neue Titel kennenzulernen. Die Spielesammlung der Bibliothek wurde
weiter ausgebaut und bietet eine abwechslungsreiche Auswahl aus
bekannten Klassikern und aktuellen Neuanschaffungen.
Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür, dass sowohl erfahrene
Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge passende Angebote finden.
Getränke und Knabbereien sind selbst mitzubringen. Der Eintritt ist
frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Team der
Bezirksbibliothek Rheinhausen freut sich auf einen lebendigen Abend und
zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter
(02065) 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis
freitags von 10.30 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags
von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Kreativworkshop im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Zu einem Kreativworkshop lädt der Künstler Jörg Mazur am
Samstag, 25. April, von 14 bis 16 Uhr ins Kultur- und Stadthistorische
Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. Teilnehmende
können hier Raupen und Puppen mit Buntstiften und Wasserfarben malen,
aus denen Schmetterlinge auf Klappbildern entstehen.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig
am vierten Samstag eines jeden Monats startet. Mitmachen können sowohl
Erwachsene als auch Kinder; Teilnehmende unter sechs Jahren müssen von
einer Begleitperson betreut werden. Die Teilnahme ist im Museumseintritt
enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2
Euro.
Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder
telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt
sind. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum-
duisburg.de abrufbar.

Jörg Mazur @joergmazur
7. Walsumer Maifest auf
dem Kometenplatz
Auf dem Kometenplatz in Walsum steht das 7. Walsumer Maifest in den
Startlöchern. Los geht es am Samstag, 25. April, um 12 Uhr. Ende ist um
18 Uhr. Moderatoren führen bei dem Familienevent durch ein
abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Alle Attraktionen vor Ort sind für
Kinder kostenfrei. Selbstverständlich ist auch für Speis und Trank
gesorgt.
Als besonderer Höhepunkt des Maibaumfestes wird die „Walsumer
Maikönigin“ gekürt. Alle volljährigen Besucherinnen können sich im Laufe
des Festes an einem Stand nahe der Bühne dafür anmelden. Die Siegerin
erhält das Geschenkpaket „Wonnemonat Mai“ mit zahlreichen Überraschungen
von Walsumer Unternehmen. Außerdem versteigern Walsumer Kindergärten und
Grundschulen selbstgestalteten Holztulpen.
Die Erlöse kommen der jeweiligen Einrichtung zugute. Die
Veranstaltergemeinschaft unter der Schirmherrschaft von
Bezirksbürgermeister Georg Salomon besteht aus dem Knappenverein Walsum,
der Leistungsgemeinschaft Walsum, Thomas Paschke und Alfred Walzer sowie
der Bezirksverwaltung Walsum.
Chili und Tomaten müssen
noch warten - Gartenbauexperte erklärt warum wärmere
Frühjahre das Gärtnern nicht einfacher machen
„Pflanze nie vor der Kalten Sophie" – was wie eine
überlieferte Gartenweisheit klingt, hat einen handfesten
meteorologischen Kern. Und durch den Klimawandel, so paradox
das klingt, ist diese alte Bauernregel nicht obsolet
geworden, sondern aktueller denn je.

Wer einen so reichen Fruchtansatz möchte, sollte
wärmebedürftige Arten wie Chili, Tomaten und Paprika nicht
vor den Eisheiligen auspflanzen. (Quelle: BLGL)
Wer
Mitte April bereits Tomaten, Paprika oder Basilikum ins Beet
setzt, geht ein unnötiges Risiko ein. Bis Mitte Mai sind in
vielen Regionen Deutschlands Nachtfröste möglich, die
frostempfindliche Jungpflanzen innerhalb weniger Stunden
dauerhaft schädigen können. Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte
vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege
(BLGL) empfiehlt deshalb, die Eisheiligen weiterhin als
Orientierung für den Pflanztermin zu nutzen, auch wenn
frühsommerliche Temperaturen das Gegenteil nahelegen.
Die Eisheiligen: ein stabiler Gartenkalender Die
Eisheiligen zählen zu den bekanntesten Bauernregeln im
deutschsprachigen Raum. Benannt sind sie nach Heiligentagen
im katholischen Kalender: Mamertus (11. Mai), Pankratius
(12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und die
„Kalte Sophie" (15. Mai). In dieser Zeit treten statistisch
häufiger Kaltlufteinbrüche auf. Bei klaren Nächten kann die
Temperatur in Bodennähe deutlich absinken. Für empfindliche
Pflanzen kann das fatale Folgen haben.
Für diese
Pflanzen gilt besondere Vorsicht Besonders gefährdet sind
wärmeliebende Kulturen: Tomaten, Gurken, Paprika, Chili,
Zucchini und Basilikum. Auch Balkonpflanzen wie Geranien
oder Petunien vertragen keine Temperaturen um den
Gefrierpunkt und sollten erst nach Mitte Mai dauerhaft ins
Freie.
„Gerade bei Tomaten zeigt sich jedes Jahr, wie
schnell ein früher Pflanztermin zum Problem werden kann",
weiß Dr. Popp und ergänzt: „Wer nach den Eisheiligen
pflanzt, hat meist keinen Nachteil, im Gegenteil: Die
Pflanzen entwickeln sich bei stabileren Temperaturen oft
schneller und gleichen einen vermeintlichen Vorsprung eher
erfolgter Pflanzungen rasch wieder aus."
Klimatische
Veränderungen im Frühjahr Wärmere Frühjahre führen dazu,
dass viele Pflanzen früher austreiben und Hobbygärtner:innen
früher pflanzen möchten. Das Risiko für späte Kälteeinbrüche
verschwindet dadurch jedoch nicht. Wie eine Auswertung des
Deutschen Wetterdienstes aus dem Jahr 2023 zeigt, ist die
Wahrscheinlichkeit für Spätfrostschäden in den vergangenen
Jahrzehnten sogar gestiegen: Weil Pflanzen früher in
empfindliche Wachstumsphasen eintreten, treffen
Kaltlufteinbrüche sie zur Unzeit, auch wenn Frost insgesamt
seltener vorkommt.
„Der Klimawandel verschiebt die
Vegetationsphase nach vorne, macht das Frühjahr aber nicht
automatisch frostfrei. Wer sich allein von warmen Apriltagen
leiten lässt, muss im Mai unter Umständen mit Schäden
rechnen,“ warnt der Experte.
Wer früher pflanzt, muss
schützen Wer dennoch bereits vor Mitte Mai pflanzen
möchte, sollte geeignete Schutzmaßnahmen einplanen.
Gartenvlies, Folienhauben oder ein kleiner Folientunnel
können empfindliche Pflanzen über Nacht vor Kälte schützen.
Balkonpflanzen lassen sich bei Frostwarnung kurzfristig an
einen geschützten Ort stellen oder ins Haus holen.
Ab
dem 16. Mai können empfindliche Pflanzen in vielen Gärten
dauerhaft ins Freie im Beet ebenso wie auf Balkon und
Terrasse.
Das Märchenzelt zu Gast in den Bezirksbibliotheken Walsum und
Hamborn
Das Märchenzelt lädt Kinder ab vier Jahren am Samstag, 25. April, um 11
Uhr in die Bezirksbibliothek Walsum am Kometenplatz 32, sowie am
Mittwoch, 29. April, um 16.30 Uhr in die Bezirksbibliothek
Hamborn auf der Schreckerstraße ein. Die Märchenerzählerin Sandra
Zurawski präsentiert Geschichten von Dummlingen, die klüger handeln als
erwartet, von mutigen Tieren und von besonderen Wesen aus der Welt der
Märchen.
Die Erzählstunde fördert Fantasie, Zuhörfreude und den Zugang zu
Geschichten in ruhiger, kindgerechter Atmosphäre. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Das Märchenzelt ist eine Kooperation der
Stadtbibliothek Duisburg mit dem Kommunalen Integrationszentrum Duisburg
und dem Amt für schulische Bildung der Stadt Duisburg.
DARGEBOTEN | Die Dotty - CoR|CerEbruM – Ausstellungseröffnung
In CoR||CerEbruM setzt sich DieDotty mit anatomischen Formen als
bildnerischem Ausgangspunkt auseinander. Herz und Gehirn erscheinen als
konkrete, körperliche Strukturen – untersucht, vergrößert,
materialisiert und in unterschiedliche Medien übersetzt. Die Arbeiten
bewegen sich zwischen Malerei und Objekt.
AUSGERUFEN | My Sister Grenadine
My Sister Grenadine spielt minimalistischen Folk mit Liebe
zum Detail. Ihre Musik ist eine Begegnung mit Klang und
Sprache, Nah und Fern, Offenheit und Reduktion. Free Folk,
John Cage Pop, radikale Softness.
My Sister
Grenadine lebt an verschiedenen Orten. In Gegenden die
eigentlich Songs sind. Sie bewegt sich zwischen Stille und
Vielfalt, Fläche und Struktur, Geräusch und Melodie. Sie
erzählt von schüchternen Vulkanen und heimatlosen Städten,
von Neugier und Solidarität, von gekämmten Zähnen und
kollidierenden Landschaften.

Foto: © Barbara Dietl
My Sister Grenadine
ist Vince Kokot: Ukulele, Gitarre, Text, Gesang
https://www.youtube.com/@obstboy
https://mysistergrenadine.com Freitag,
1. Mai 2026, 18 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119
Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) - solidarische
Hutveranstaltung
Großes Miteinander beim
Open-Air-Gottesdienst zum Neumühl-Tag am 1. Mai
Wenn am 1. Mai in Duisburg Neumühl der Vereins- und
Bürgerbaum auf dem Marktplatz aufgestellt wird, gibt es seit
einigen Jahren stets zu Beginn einen Ökumenischen
Gottesdienst, der bei gutem Wetter von mehreren hundert
Menschen auf dem Hohenzollernplatz besucht wird. Der
Neumühler Markt ist dann eine große „Open-Air-Kirche“.
Auch in diesem Jahr beginnt er wieder um 11 Uhr und
bietet reichlich Gelegenheit zum Innenhalten, Denken,
Nachdenken, Beten und Singen. Unter der Leitung der
evangelischen Pfarrerin Sabine Schmitz, der katholischen
Pastoralreferentin Schwester Mariotte Hillebrand und der
Pastoralen Mitarbeiterin Schwester Ursula Preusser mit
musikalischer Begleitung von Christian Woiczinski aus der
Neumühler Herz-Jesu-Gemeinde geht es daher auch los mit dem
Lied „Kommt, sagt es allen weiter“.
Genau das
wünscht sich das Gottesdienst-Team aus der katholischen
Kirchengemeinde Herz-Jesu und der evangelischen
Kirchengemeinde Neumühl. Jedes Mal gab es bisher ein
Leitthema und etwas ganz Besonderes. Diesmal stehen Heimat,
Glaube, Arbeit, Geschichte und vor allen die Gemeinschaft
und das Miteinander in Neumühl im Vordergrund. So lautet das
diesjährige Motto auch „Vielfalt statt Einfalt.“
Es
gibt Texte, Gebete, Fürbitten und viele weitere mit- und
einnehmende Lieder. Die beim Gottesdienst gesammelte
Kollekte ist für die anstehenden Ferienausflüge in der
Senioren- und Frauenarbeit in beiden Gemeinden bestimmt. Der
1.-Mai-Gottesdienst auf dem Marktplatz hat eine eigene
Geschickte: Seit 2004 stellen die Neumühler unter der Regie
der Aktionsgemeinschaft Neumühler Kaufleute (AGNK) jedes
Jahr am 1. Mai ihren stets imposanten Vereins- und
Bürgerbaum am Marktplatz auf.
Ein Jahr zuvor, an
Christi Himmelfahrt 2003, gab es zum 650. Geburtstag des
Stadtteils einen großen Ökumenischen Gottesdienst auf dem
Marktplatz. Und daran wurde 2014 auf Anregung der AGNK
wieder angeknüpft. Der vor nunmehr zwölf Jahren mit über 600
Teilnehmern bestens besuchte Gottesdienst unter freiem
Himmel war ein mitnehmender Einstieg in den Neumühl-Tag und
setzte Zeichen für ein friedliches Miteinander voller
Achtung und Nächstenliebe. Reiner Terhorst

"Wie im vergangenen Jahr (Foto) und vielen Jahren zuvor gibt
es auch diesmal am 1. Mai wieder einen Ökumenischen
Gottesdienst auf dem Neumühler Marktplatz, der den
Zusammenhalt im Stadtteil unterstreicht. Ehrenamtliche Teams
aus der Evangelischen Kirchengemeinde und der Katholischen
Gemeinde Herz-Jesu haben ihn wieder intensiv
vorbereitet." Foto: Georg Meschkan
Licht des
Frühlings beim Konzert in der Pauluskirche Am
2. Mai ist um 18 Uhr füllen luftige, warme Klänge die
Pauluskirche Duisburg-Hochfeld, Wanheimer Straße 80: Die
hochemotionale und mitreißende Spielweise des New Yorker
Flötisten Howard Cohen trifft auf die weiten Klangräume, die
Martin Brödemann dem Klavier und der Orgel entlockt.
Unter dem Titel „Licht des Frühlings“ ist ein spannendes
Konzert zwischen lyrischer Zartheit und musikalischer Kraft
zu erwarten - mit einem Programm, das den Bogen vom Barock
in die Moderne spannt. Der Eintritt ist frei. Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.

Die Pauluskirche in Duisburg Hochfeld (Foto: Tanja Pickartz)
Rheingemeinde lädt Seniorinnen und Senioren zum
Computerkurs ein In der Evangelischen
Rheingemeinde Duisburg hilft ein neuer Computerkurs im BBZ
Begegnungs- und Beratungszentrum Wanheimerort an der
Paul-Gerhardt-Str. 1 im Umgang mit Rechner und Notebook.
Immer dienstags um 19 Uhr erklärt Jörg Pfefferle im neuen
Computerraum mit großer Geduld und viel Einfühlungsvermögen
die Grundlagen des Betriebssystems Windows. Los geht´s ab
dem 5. Mai. Maria Hönes, Ehrenamtskoordinatorin der
Rheingemeinde, lädt Interessierte herzlich zum Einstieg in
die Computerwelt ein. Anmeldungen sind noch bis zum 4. Mai
bei ihr möglich (Tel.: 0203 / 770134). 
Maria Hönes im Computerraum an der Paul-Gerhardt-Str. Foto:
Ev. Rheingemeinde Duisburg

NRW: Bezug von Grundsicherung im Alter und bei
Erwerbsminderung 2025 um 1,6 % gestiegen *
Anstieg der Empfängerzahlen fiel geringer aus als im Vorjahr
* Zuwachs erneut nur bei Grundsicherung im Alter *
Anstieg bei Ukrainerinnen und Ukrainern schwächt sich ab
Ende 2025 wurden 326.285 Menschen mit
Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei
Erwerbsminderung nach dem zwölften Sozialgesetzbuch (SGB
XII) gezählt – das waren 1,6 % mehr als zum Jahresende 2024.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, fiel der Anstieg damit
geringer aus als im Vorjahr (damals +3,7 %).

2024
dürfte eine Anhebung der Regelsätze zu dem vergleichsweise
hohen Anstieg beigetragen haben. Im Jahr 2025 wurden die
Regelsätze nicht erhöht. Anspruch auf Grundsicherung im
Alter und bei Erwerbsminderung haben Erwachsene, die ihren
Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen
sicherstellen können und entweder dauerhaft voll
erwerbsgemindert sind oder das Renteneintrittsalter erreicht
haben. Dieses lag im Dezember 2025 bei 66 Jahren und
2 Monaten.
Anstieg der Zahl der Leistungsbeziehenden
nur bei Grundsicherung im Alter Wie schon in den Vorjahren
ist 2025 ausschließlich die Zahl der Empfängerinnen und
Empfänger von Grundsicherung im Alter gestiegen und zwar um
3,0 % auf 201.940. Die Zahl der Personen mit Bezug
von Grundsicherung bei Erwerbsminderung ist dagegen erneut
leicht gesunken, um 0,6 % auf 124.345.

Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von
Grundsicherung im Alter stieg seit 2020 kontinuierlich an.
Dies ist nicht nur auf die in der ersten Hälfte des
Jahrzehnts wachsende Zahl der Menschen, die das
Renteneintrittsalter erreicht haben, zurückzuführen, sondern
auch darauf, dass seit 2020 der Anteil der Personen mit
Bezug von Grundsicherungsleistungen an den älteren Menschen
zugenommen hat
Anstieg der Zahl der
Ukrainerinnen und Ukrainer mit Bezug von Grundsicherung im
Alter setzt sich abgeschwächt fort Einen Anstieg der Zahl
der Personen mit Bezug von Grundsicherung im Alter gab es
2025 sowohl bei den Frauen (+1,0 %) und Männern (+1,8 %) mit
deutscher Staatsangehörigkeit als auch bei
den nicht-deutschen Frauen (+6,1 %) und Männern (+6,3 %).
Bei den Nichtdeutschen fiel der Anstieg wie schon in den
Vorjahren höher aus. Dies ist unter anderem auf den Zuwachs
bei den Ukrainerinnen und Ukrainern zurückzuführen: Ende
2025 bezogen 23.720 Personen mit ukrainischer
Staatsangehörigkeit Grundsicherung im Alter, das waren 9,8 %
mehr als Ende 2024. Der Anstieg fiel damit aber auch hier
geringer aus als im Vorjahr (damals +14,5 %).
Mehr Frauen als Männer erhalten Grundsicherung
im Alter Grundsicherung im Alter erhalten mehr Frauen
als Männer: Der Frauenanteil lag Ende 2025 bei 58,1 %. Bei
den Personen mit Bezug von Grundsicherung bei
Erwerbsminderung sind dagegen die Männer mit 56,3 % in der
Mehrheit.
Ausgaben für Bildung, Forschung
und Wissenschaft im Jahr 2024 um 5 % gestiegen
• 426 Milliarden Euro aus öffentlicher und privater Hand für
Bildung, Forschung und Wissenschaft • Anteil der
Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt bei 9,8 %
Die
öffentlichen Haushalte und der private Bereich haben im Jahr
2024 nach vorläufigen Berechnungen 426 Milliarden Euro für
Bildung, Forschung und Wissenschaft in Deutschland
ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, waren das nominal (nicht preisbereinigt) 21
Milliarden Euro beziehungsweise 5 % mehr als im Vorjahr. Der
Anteil der Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg 2024
gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 9,8 %.
Bildungsbudget 2024 bei 305 Milliarden Euro Das
Bildungsbudget der öffentlichen Haushalte und des privaten
Bereichs belief sich 2024 insgesamt auf 305 Milliarden Euro
(Anteil am BIP: 7,0 %), das waren 6 % mehr als im Vorjahr.
Mit 250 Milliarden Euro entfiel der größte Teil der Ausgaben
auf Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater
Trägerschaft.
Dazu gehören Ausgaben für Schulen und
den schulnahen Bereich (zum Beispiel Schülerbeförderung) in
Höhe von 141 Milliarden Euro, 55 Milliarden Euro für
tertiäre Bildungseinrichtungen wie etwa Hochschulen
(einschließlich Forschung und Entwicklung) und 50 Milliarden
Euro für Kindertageseinrichtungen.
Für die
Bildungsförderung (zum Beispiel BAföG) wurden weitere
15 Milliarden Euro aufgewendet. Auf zusätzliche
bildungsrelevante Bereiche wie die betriebliche
Weiterbildung, Horte, Einrichtungen der Jugendarbeit und
Volkshochschulen entfielen insgesamt 30 Milliarden Euro. Die
Ausgaben von Unternehmen und außeruniversitären
Forschungseinrichtungen für Forschung und Entwicklung lagen
2024 bei 113 Milliarden Euro und damit 4 % höher als im
Vorjahr.
Für die sonstige Bildungs- und
Wissenschaftsinfrastruktur (zum Beispiel Bibliotheken oder
Museen) wurden insgesamt 8 Milliarden Euro aufgewendet
(+5 %). Knapp zwei Drittel der Ausgaben für Bildung,
Forschung und Wissenschaft 2023 öffentlich finanziert
Angaben über die Finanzierungsstruktur nach Trägern liegen
bislang nur für das Jahr 2023 vor.
In diesem Jahr
finanzierten die öffentlichen Haushalte 64 % der Ausgaben
für Bildung, Forschung und Wissenschaft (Bund: 13 %, Länder:
38 %, Gemeinden: 13 %). Ein Drittel (33 %) wurden vom
privaten Bereich (Unternehmen, Organisationen ohne
Erwerbszweck und private Haushalte) und 2 % vom Ausland
übernommen.
Netzwerk IGA 2027: Wirtschaft will profitieren -
„Alles so schön grün hier!“ Das hören die
Menschen an Rhein und Ruhr oft von Besuchern. 2027 kommt die
Internationale Gartenausstellung (IGA) in die Region und
wird diesen Wow-Effekt verstärken. Diese Frische-Kur für das
Image tut der grünen Metropole gut. In Duisburg bündeln die
Niederrheinische IHK, die IGA gGmbH, die Stadt Duisburg und
die Wirtschaftsbetriebe Duisburg ihre Kräfte in einem neu
gegründeten Partnernetzwerk.
Unter dem Motto
„Gemeinsam bringen wir Duisburg zum Blühen“ fand der Auftakt
statt. Unternehmen, Organisationen und Politikvertreter
vereinbarten ihre Zusammenarbeit. Blühende Parks, saftige
Wiesen, Radwege oder Bienenhotels im öffentlichen Raum –
eine grüne Region hat viele Facetten. Das Ruhrgebiet mit
seiner industriellen Prägung ist das ideale
Experimentierfeld. Die IGA bringt neue Impulse in die Städte
– für Bürger, Unternehmen und Investoren.
Werner
Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK,
betont die Bedeutung der Ausstellung für die Wirtschaft:
„Dass die IGA in Duisburg und im Ruhrgebiet stattfindet,
freut mich sehr. Sie kann uns über Stadt- und Landesgrenzen
als innovativen, grünen Wirtschaftsstandort bekannt machen.
Für Handel, Gastronomie und Hotellerie ist das eine Chance,
die wir nutzen wollen. Mit unserem Netzwerk setzen wir ein
Zeichen: für eine moderne und klimafreundliche Region und
Wirtschaft“.
Engagierte Partner setzen starkes
Signal Mit ihrer Absichtserklärung zeigen die Akteure:
Duisburg und der Niederrhein gehen die IGA 2027 engagiert
an. Oberbürgermeister Sören Link macht deutlich: „Die
Internationale Gartenbauausstellung 2027 ist für Duisburg
eine großartige Chance, unsere Stadt noch lebenswerter und
zukunftsfähiger zu gestalten. Denn die IGA ist nicht nur ein
temporäres Event – sie setzt Impulse für nachhaltige
Stadtentwicklung und hinterlässt mit dem neugestalteten
Rheinpark eine grüne Oase, die unseren Bürgerinnen und
Bürgern weit über 2027 hinaus zugutekommt.“
Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027
Ruhrgebiet, ist sich sicher: „Die IGA 2027 ist weit mehr als
eine Gartenausstellung – sie ist ein Zukunftsprojekt und ein
wichtiger Standortfaktor für die ganze Region. Sie schafft
Aufmerksamkeit weit über das Ruhrgebiet hinaus und bietet
die Chance, die wirtschaftlichen Stärken der Region mit
Themen wie Nachhaltigkeit, Innovation und Lebensqualität zu
verbinden. Dass sich in Duisburg und am Niederrhein
Wirtschaft, Stadt und starke Partner so früh und so
entschlossen vernetzen, zeigt, welches Potenzial in dieser
Zusammenarbeit steckt. Gemeinsam machen wir sichtbar, wie
aus Ideen echte Impulse für Lebensqualität,
Standortattraktivität und wirtschaftliche Entwicklung
entstehen.“
Die Auftaktveranstaltung des
Partnernetzwerks fiel mit dem Verkaufs-Start der Dauerkarten
der IGA 2027 zusammen. Dieser wurde im Anschluss im
Rheinpark Duisburg im Rahmen eines Baustellenfestes
gefeiert. BU: Die Mitglieder des neu gegründeten
IGA-Partnernetzwerks Duisburg-Niederrhein freuen sich auf
die Zusammenarbeit.

Vordere Reihe, von links: Duisburgs Oberbürgermeister Sören
Link, IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers, Unternehmerin
Susanne Schmitz, Sebastian Beck (Vorstand der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg) und Hanspeter Faas (Sprecher
der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet). Foto:
Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov
Mit Bus und Bahn auf Entdeckungstour
– Kindergartenkinder zu Besuch bei der DVG
Einen spannenden Blick hinter die Kulissen des öffentlichen
Nahverkehrs erhielten am vergangenen Mittwoch, 22. April,
elf Kinder im Vorschulalter bei einem Besuch auf dem
Betriebshof der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) am
Grunewald. Im Rahmen einer fast dreistündigen Führung
lernten die jungen Gäste spielerisch, wie Bus und Bahn
funktionieren und worauf es bei der sicheren Nutzung des
ÖPNV ankommt.

Eine Kindergartengruppe aus Neudorf besuchte die DVG und
lernte spielerisch und mit großem Interesse sowie sichtbarer
Freude, wie Bus und Bahn funktionieren. Fotos Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG
Der DVG ist es ein großes
Anliegen, schon die Jüngsten frühzeitig an den sicheren und
verantwortungsvollen Umgang mit Bus und Bahn heranzuführen.
Gleichzeitig will das Unternehmen zeigen, wie vielfältig und
spannend das Arbeitsumfeld ist. Mit diesem Pilotprojekt
möchte die DVG auch zukünftig einen Beitrag zur
Verkehrserziehung leisten und Kindern frühzeitig Sicherheit
im Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln vermitteln.
Auf dem Programm standen unter anderem das Erkunden
eines Busses und einer Bahn sowie kindgerechte Erklärungen
zum richtigen Verhalten an Haltestellen und während der
Fahrt. Dabei wurde den Kindern erklärt, wie wichtig
Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und Sicherheit im
öffentlichen Verkehr sind. Die Begeisterung bei den Kindern
war deutlich spürbar: Mit vielen Fragen, großem Interesse
und sichtbarer Freude nahmen sie an der Veranstaltung teil.
Für viele war es das erste Mal, einen so direkten Einblick
in den Arbeitsalltag eines Verkehrsunternehmens zu erhalten.
Weitere Aktionen zum Thema Verkehrserziehung sind
unter anderem mit weiteren Kindergartengruppen, Schulklassen
und Seniorinnen und Senioren geplant, um die Sensibilität
aller Verkehrsteilnehmer zu schärfen.

Lernnächte starten in der Zentralbibliothek
Zu Lernnächten lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen
Gasse 26 in der Innenstadt an den Freitagen 24. April sowie am 8. und
22. Mai ein. Dann bleibt die Bibliothek jeweils bis 21.30 Uhr geöffnet
und steht Schülerinnen und Schülern in der Prüfungsvorbereitung zur
Verfügung.
Das Team der Bibliothek unterstützt mit Rat und Tat bei der Recherche im
Medienbestand vor Ort und im digitalen Angebot der Bibliothek. Außerdem
stehen Lernhelfer für die Unterstützung in konkreten Fächern zur
Verfügung. In den Lernpausen können sich Teilnehmende mit kleinen Snacks
versorgen. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Spieleabend in der Rheinhauser Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen
lädt am Freitag, 24. April, von 19 bis 22.30 Uhr in der Zweigstelle auf
der Händelstraße 6 zum Spieleabend ein. Spieleinteressierte kommen an
diesem Abend zusammen, um gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen
und neue Titel kennenzulernen. Die Spielesammlung der Bibliothek wurde
weiter ausgebaut und bietet eine abwechslungsreiche Auswahl aus
bekannten Klassikern und aktuellen Neuanschaffungen.
Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür, dass sowohl erfahrene
Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge passende Angebote finden.
Getränke und Knabbereien sind selbst mitzubringen. Der Eintritt ist
frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Team der
Bezirksbibliothek Rheinhausen freut sich auf einen lebendigen Abend und
zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter
(02065) 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis
freitags von 10.30 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags
von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Bürgergespräch mit
Oberbürgermeister Sören Link Oberbürgermeister
Sören Link möchte am Dienstag, 12. Mai, mit den
Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine
können am Donnerstag, 30. April, angefragt werden.
Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an
diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter
www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische
Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter (0203) 283-
6111 ebenfalls möglich.
Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr
2026 setzt wichtiges Signal für Wachstum „Wir müssen raus aus der
Flächenfalle!” Gewerbeflächennot gefährdet
wirtschaftliche Zukunft des Ruhrgebiets
Die Gewerbeflächennot wird zunehmend zum
Bremsschuh der wirtschaftlichen Entwicklung im
Ruhrgebiet, warnen die zentralen Wirtschaftsverbände der
Region. Gemeinsam fordern sie auf dem erstmals
ausgerichteten Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr konkrete
Maßnahmen zur Förderung und zur Entbürokratisierung. Die
Versorgung des Ruhrgebiets mit entwicklungsfähigen
Wirtschaftsflächen ist eine der entscheidenden
Zukunftsfragen für Industrie, Mittelstand und Handwerk in
der Region, betonten Kammern und Wirtschaftsförderungen
auf dem Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr 2026 am 22. April
in Dortmund.
Zitat Dr. Stefan Dietzfelbinger: „Bei uns in Duisburg
haben wir kaum sofort verfügbare Gewerbeflächen – vor
allem nicht in größerem Umfang. Investitionen von außen
sind so nicht möglich. In den Kreisen Wesel und Kleve
sieht es etwas besser aus, aber auch dort kann die
Nachfrage kaum bedient werden. Wer Wachstum,
Beschäftigung und Wohlstand fördern will, muss
Gewerbeflächen bereitstellen. Und zwar so, dass sich
Unternehmen von einem Tag auf den anderen hier ansiedeln
können. Das ist gerade angesichts der schwierigen
Wirtschaftslage wichtiger denn je“.
„Wir müssen raus aus der Flächenfälle. Wir brauchen
unbedingt eine vorausschauende Flächenpolitik, damit sich
Betriebe ansiedeln und wachsen können”, betonte Stefan
Schreiber, Hauptgeschäftsführer der aktuell im Ruhrgebiet
federführenden IHK zu Dortmund. „Gewerbeflächen sind seit
Jahren die Jobmotoren im Ruhrgebiet, hier entsteht ein
Großteil der neuen Arbeitsplätze. Umso dramatischer ist
es, dass wir aktuell nur noch 468 Hektar restriktionsfrei
vermarkten können. Das ist der Flächenverbrauch für
gerade mal zweieinhalb Jahre“, sagte Jörg Kemna,
Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr GmbH. „Allen
muss klar sein: Flächenentwicklung passiert nicht von
heute auf morgen. Wenn wir heute die Weichen stellen,
haben wir erst in einigen Jahren neue Flächenangebote für
Unternehmen.“
Die Wirtschaftsförderungen, die Ruhr-IHKs sowie die
Handwerkskammern und Kreishandwerkerschaften an der Ruhr
hatten mehr als 140 hochkarätige Gäste aus Politik,
Verwaltung und Wirtschaft zum Gipfel auf dem Wilopark,
Hauptsitz des weltweit tätigen Wassertechnologiekonzerns
Wilo, eingeladen, darunter die stellvertretende
NRW-Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin Mona
Neubaur, Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti
und RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.
In ihrem Impulsvortrag betonte Ministerin Neubaur: „Im
Ruhrgebiet nehmen die Menschen ihre Zukunft in die Hand –
pragmatisch, bodenständig und mit echtem
Gestaltungsanspruch. Um industrielle Stärke zu sichern
und technologischen Vorsprung zu ermöglichen, brauchen
Unternehmen Platz – Platz, um zu investieren, zu
produzieren und Innovationen umzusetzen.
Gemeinsam
schaffen wir passende Wirtschaftsflächen. Als Land
fördern wir die Instandsetzung von Brachflächen – so
entsteht wichtiger Raum für nachhaltige Ansiedlungen,
gute Arbeitsplätze und neue Chancen.“ Das geschehe im
Zuge der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der
regionalen Wirtschaftsstruktur“.
Mehr...
Solardachpflicht – Stadtwerke begleiten
Eigentümer beim Umstieg auf Eigenstrom Seit dem
1. Januar 2026 gilt in Nordrhein-Westfalen eine neue
gesetzliche Vorgabe: Bei umfassenden Dachsanierungen von
Wohngebäuden müssen Photovoltaikanlagen installiert werden.
Damit wird die bereits für Neubauten eingeführte
Solardachpflicht konsequent auf den Gebäudebestand
ausgeweitet. Ziel ist es, die Nutzung von Solarenergie
flächendeckend auszubauen und die Energiewende direkt auf
den Dächern voranzutreiben.
Die Stadtwerke Duisburg
unterstützen Immobilienbesitzerinnen und -besitzer beim
Einstieg in die Eigenstromproduktion. Von der Planung der
Anlage bis zur Nutzung der ersten selbst produzierten
Kilowattstunde (kWh).
Die gesetzliche Regelung
greift immer dann, wenn die Dachhaut eines Gebäudes
vollständig erneuert wird. In diesem Fall sind Eigentümer
verpflichtet, geeignete Dachflächen für die Stromerzeugung
mit Photovoltaik zu nutzen. Mit der neuen Vorgabe wird die
Nutzung von Solarenergie bei Sanierungsmaßnahmen zum
Regelfall. Für Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet dies,
dass energetische Modernisierung und Stromerzeugung künftig
gemeinsam geplant werden sollten.
Die
Solardachpflicht bringt dabei eine Reihe Vorteile für
Eigentümerinnen und Eigentümer mit sich. Durch die
Installation einer PV-Anlage verringert sich die
Abhängigkeit von schwankenden Energiepreisen, denn durch den
Eigenverbrauch des auf dem Dach erzeugten Stroms sinken die
Stromkosten nachhaltig. Die Investition in eine PV-Anlage
rechnet sich zumeist schon nach wenigen Jahren.
Gleichzeitig steigert eine PV-Anlage den Wert der Immobilie
und Eigentümerinnen und Eigentümer leisten einen wichtigen
Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele. Zugleich bleibt
die Regelung praxisnah: Die Pflicht gilt nur bei
vollständiger Dachsanierung – kleinere Reparaturen sind
ausgenommen. Auch technische oder wirtschaftliche Gründe
können im Einzelfall zu Ausnahmen führen.
Bundesregierung erwägt Ende der Einspeisevergütung
Zusätzliche Dynamik erhält das Thema durch die aktuelle
energiepolitische Diskussion auf Bundesebene.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat
angekündigt, die Einspeisevergütung für Solarstrom
perspektivisch auf den Prüfstand zu stellen. Für
Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet dies: Wer heute in
eine Photovoltaikanlage investiert, kann sich noch die
aktuell gültigen Vergütungssätze für eingespeisten Strom
sichern.
Künftige Änderungen könnten die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen deutlich verändern. Vor diesem Hintergrund
gewinnt eine zeitnahe Umsetzung von Dachsanierungen und
Photovoltaik-Projekten zusätzlich an Bedeutung –
insbesondere für diejenigen, die langfristig von stabilen
Erlösen durch eine Einspeisevergütung profitieren möchten.
Stadtwerke haben PV-Aktion weiter verlängert Die
Solardachpflicht macht Photovoltaik zunehmend zum festen
Bestandteil moderner Gebäude. Wer frühzeitig plant, kann
nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllen, sondern auch
langfristig von sinkenden Energiekosten und höherer
Unabhängigkeit profitieren. Neben der Umsetzung der
gesetzlichen Vorgaben unterstützen die Stadtwerke Duisburg
alle Bürgerinnen und Bürger umfassend beim Einstieg in die
Eigenstromerzeugung – unabhängig davon, ob eine
Verpflichtung besteht oder nicht.
Weiterhin gilt
daher die PV-Aktion der Stadtwerke Duisburg, bei der es
jedes 5. Modul einer neuen Anlage bis 24,99 kWp geschenkt
gibt. Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden
übersichtlich und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke
Standardpakete geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit einer
Leistung von 10,25 kWp gibt es inklusive Wechselrichter,
Unterkonstruktion, Montage und elektronischer Inbetriebnahme
bereits für unter 13.000 Euro.
Alle Infos zum Thema
Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite
www.swdu.de/pv-aktion zusammengestellt. Eine erste
Kalkulation ist live auf der Website oder per Telefon
(0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei bis drei Tagen
findet ein erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung und
Terminabstimmung vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis
zur ersten nutzbaren Kilowattstunde.
Zentrum
für Erinnerungskultur: „Hans war dabei“ – Filmvorführung und
Gespräch Das Zentrum für Erinnerungskultur lädt
am Donnerstag, 30. April, um 18 Uhr in die DenkStätte am
Karmelplatz 5 in der Altstadt zur Filmvorführung des
Kurzfilms „Hans war dabei“ mit anschließendem Gespräch ein.
In ihrem Kurzfilm setzt sich Ronja Erhardt vom LWL-Museum
für Industriekultur mit der NS-Vergangenheit ihres
Urgroßvaters auseinander – eines Duisburger Lehrers und
Wehrmachtsangehörigen.
Der Film verbindet familiäre
Überlieferungen mit Archivfunden und stellt die Frage nach
individueller Verantwortung im Nationalsozialismus. Im
Anschluss an die Vorführung spricht Ronja Erhardt mit dem
Historiker Robin Richterich vom Zentrum für
Erinnerungskultur über ihre Recherchen, den Umgang mit
familiärer Erinnerung und die Bedeutung der eigenen
Familiengeschichte im historischen Kontext.
Vor dem
Hintergrund zunehmend zugänglicher Quellen – etwa
digitalisierter NSDAP- Mitgliederkarteien – gewinnt diese
Auseinandersetzung aktuell an neuer Relevanz. Der Eintritt
ist frei. Weitere Informationen sind online auf der Website
unter www.erinnerungskultur-duisburg.de abrufbar.

Ronja Erhardt (re) vom LWL-Museum für Industriekultur
Hamborn: Genehmigung für eine Waffen- und
Messerverbotszone auf dem Hamborner Altmarkt liegt vor
Die Polizei Duisburg hat seit dem 22. April 2026 die
Genehmigung für die Einrichtung einer Waffen- und
Messerverbotszone für den Bereich des Hamborner Altmarktes
erhalten. Dies ist die erste und bislang einzige Waffen- und
Messerverbotszone im Stadtgebiet.

Polizei-Grafik
Ziel ist es, die Gewaltkriminalität
nachhaltig zu reduzieren und das Mitführen von Waffen und
gefährlichen Gegenständen im öffentlichen Raum wirksam
einzudämmen. „Ob bei Gewalt- oder Eigentumsdelikten oder bei
Personenkontrollen am Hamborner Altmarkt – häufig stellten
die Einsatzkräfte Waffen, darunter auch Messer, fest.
Neben der verstärkten Bestreifung des Bereiches, den
Schwerpunktkontrollen, der strategischen Fahndung und auch
der mobilen Videobeobachtung aus der Vergangenheit setzen
wir nun ein weiteres Zeichen zur Bekämpfung der dortigen
Strukturen“, so Polizeipräsident Alexander Dierselhuis.
Künftig ist es rund um die Uhr verboten, im definierten
Bereich Waffen oder gefährliche Gegenstände mitzuführen.
Dazu zählen unter anderem Schusswaffen, Messer,
Schlagstöcke, Elektroschocker oder Pfefferspray und viele
Weitere. Verstöße werden konsequent geahndet: Neben der
Sicherstellung der Gegenstände droht ein Bußgeld von bis zu
10.000 Euro.
Als nächster Schritt folgte die
Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt NRW. https://recht.nrw.de/gvnrw/2026-s223/
Im Anschluss wird die Waffen- und Messerverbotszone im
Bereich des Hamborner Altsmarktes durch eine entsprechende
Beschilderung kenntlich gemacht und tritt voraussichtlich in
der 18. Kalenderwoche in Kraft. Hierzu wird in Kürze eine
Folgemeldung veröffentlicht.
Besondere Aktionen zum Welttag des Buches
Zum Welttag des Buches am Donnerstag, 23. April, lädt die
Stadtbibliothek Duisburg zu einem vielfältigen Programm ein, das in der
Zentralbibliothek sowie in den Bezirksbibliotheken Rheinhausen und
Meiderich stattfindet. Die Veranstaltungen richten sich an Menschen
jeden Alters und bieten zahlreiche Gelegenheiten zum Lesen, Basteln,
Entdecken und Mitmachen.
In der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 startet das Programm
um 11 Uhr. Besucherinnen und Besucher können sich auf ein Speed-Dating
mit Büchern sowie verschiedene kreative Angebote freuen, die ohne
Anmeldung besucht werden können. Für die Präsentationen der Historischen
Sammlung, die Führung durch die Romanabteilung und den Workshop zum
kreativen Schreiben ist eine Anmeldung erforderlich.
Eine Ausstellung mit den persönlichen Lieblingstiteln der Mitarbeitenden
begleitet den Tag. Im Kantpark ist das „BibBike“ zu sehen, das von
Mitarbeitenden genutzt wird, um über die Aktionen des Tages zu
informieren. Die Bezirksbibliothek Rheinhausen an der Händelstraße 6
veranstaltet ab Donnerstag einen dreitägigen Medientrödel. Am selben Tag
findet ein Booktasting für Jugendliche und Erwachsene statt, das ohne
vorherige Anmeldung besucht werden kann.
Am Freitag können Besucherinnen und Besucher eigene Book-Faces
erstellen, indem sie Buchcover in ihre Porträtfotos einbeziehen. Am
Samstag gestalten Kinder zwischen acht und zehn Jahren im Rahmen eines
Workshops Tiere aus alten Büchern.
Für dieses Bastelangebot ist eine Anmeldung erforderlich. In der
Bezirksbibliothek Meiderich an der Von-der-Mark-Straße 71 erwartet
Kinder am Donnerstag eine Lesung des Bilderbuchs „Der Lesewolf“ von
Bénédicte Carboneill mit anschließendem Basteln. Das vollständige
Programm zum Welttag des Buches sowie die Anmeldemöglichkeiten sind
online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden.
Kuratorenführung im
Kultur- und Stadthistorischen Museum
Zu einer Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung
„Platz gemacht!“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum zusammen
mit dem Stadtarchiv ein. Los geht es am Sonntag, 19. April, um 15 Uhr in
den Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen.
Geleitet wird die Führung von Dirk-Marko Hampel. „Platz gemacht!“
erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes. Architektur,
Atmosphäre und Nutzungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit
erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer
Stadt im Wandel.
Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer
Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte. Die
Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Dieser beträgt für
Erwachsene 4,50 Euro; für Kinder und ermäßigte Personen 2 Euro. Das
gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Stiftung Lesen: Sonderausgabe zum Welttag des Buches
Zahlreiche Familien besitzen kaum und vor allem zu wenig
unterschiedlichen Lesestoff. Doch gerade eine Vielfalt an
Geschichten holt Kinder mit ihren Interessen ab und macht
Lesen für sie als mögliche Freizeitbeschäftigung überhaupt
erst sichtbar. Genau darauf machen wir zum
Welttag des Buches am 23. April aufmerksam – ein
Aktionstag, der jedes Jahr daran erinnert, welche Bedeutung
Lesen für Kinder, Familien und unsere Gesellschaft hat.
Die bundesweite Buch-Gutschein-Aktion
„Ich schenk dir eine Geschichte“ von Stiftung Lesen,
Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des
Deutschen Buchhandels, cbj Verlag, Deutsche Post und DHL
sowie dem ZDF schenkt vielen Kindern ihr allererstes Buch –
und das in der vierten Klasse.
Dieser Fakt zeigt,
wie wichtig Buchgeschenke sind. In diesem Jahr verschenken
die teilnehmenden Buchhandlungen den Comicroman „Der
fliegende Klassenscooter“ vom Autorenduo Andreas Hüging und
Angelika Niestrath sowie Illustrator Timo Grubing an über
1,1 Millionen Schulkinder der 4. und 5. Klassen sowie aus
Förder- und Willkommensklassen – ein spannendes
Zeitreise-Abenteuer, das Lust aufs Weiterlesen macht.
Unterrichtsmaterial zum Welttagsbuch

© Stiftung Lesen
Ergänzt wird der Welttag des
Buches durch zahlreiche
weitere Aktionen rund ums Lesen, die wir in diesem
Newsletter sowie auf unseren
Social-Media-Kanälen vorstellen. Die Aktion „Ich schenk
dir eine Geschichte“ steht unter der Schirmherrschaft der
Kultusminister*innen der Länder. Jedes Jahr wird eigens für
den Welttag des Buches ein neues Buch geschrieben, um Kinder
für das Lesen zu begeistern.
Mithelfen und selbst
aktiv werden Nehmen Sie den Welttag des Buches zum Anlass,
um selbst aktiv zu werden. Gehen Sie in die Buchhandlung und
beschenken Sie sich selbst und zum Beispiel ein Kind aus der
Familie oder dem näheren Umfeld mit einem Buch – am besten
die Kinder mitnehmen und selbst aussuchen lassen. Sie wollen
mehr machen? Dann spenden Sie eine unserer
Bücherboxen an eine Kita oder Schule in Ihrer Nähe – die
Fachkräfte und Kinder werden es Ihnen danken.
Für eine zukunftsfeste gesetzliche Rente - BAGSO
fordert Versachlichung der aktuellen Rentendiskussion
Die gesetzliche Rente ist und bleibt für die
meisten Menschen in Deutschland die zentrale Säule der
Alterssicherung. Sie muss deshalb weiterhin zum Ziel haben,
den Lebensstandard im Alter zu sichern. Das fordert die
BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen
in ihrer Stellungnahme „Für eine zukunftsfeste gesetzliche
Rente – Impulse zur Versachlichung der aktuellen
Rentendiskussion“.
Die BAGSO warnt vor einer
Rhetorik, die Ängste und Unsicherheiten schürt. Die jüngste
Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz, dass die
gesetzliche Rentenversicherung künftig „allenfalls noch die
Basisabsicherung“ für das Alter sein werde, ist nach Ansicht
der BAGSO insoweit wenig hilfreich. „Wer ein ganzes
Arbeitsleben in die Rentenkasse einzahlt, ob heute jung oder
alt, muss sich darauf verlassen können, morgen eine
auskömmliche Rente zu bekommen“, sagte BAGSO-Vorsitzende Dr.
Regina Görner.
„Wir fordern die Bundesregierung auf,
eine nachhaltige Rentenreform vorzulegen, die sozial gerecht
ist und dazu beiträgt, Altersarmut zu verhindern.“ Die BAGSO
fordert, die demografischen Effekte in den kommenden 15 bis
20 Jahren durch Maßnahmen auszugleichen, die das
solidarische Rentensystem stabilisieren. Sie verweist
darauf, dass die gesetzliche Rentenversicherung auch in der
Vergangenheit besondere Lasten schultern musste.
In
der Nachkriegszeit wurden aus der Rentenkasse soziale
Kriegslasten mitfinanziert. Die heutige Rentnergeneration
hat in der Zeit ihrer Erwerbstätigkeit die Kosten der
deutschen Einheit mitgetragen. Die verzerrte öffentliche
Debatte über die Rentenfinanzierung führt dazu, dass vor
allem junge Menschen das Vertrauen in die gesetzliche
Rentenversicherung verlieren.
Die BAGSO ruft deshalb
dazu auf, zu einer sachlichen Debatte zurückzukehren. Die
von der Bundesregierung eingesetzte Kommission kann dazu
einen maßgeblichen Beitrag leisten.
Zur Stellungnahme "Für eine zukunftsfeste gesetzliche Rente"
Von Umweltzonen bis City-Maut Warum Europas
Innenstädte für Autofahrer ungewollt teuer werden können
Keine Schranke, kein Poller – und trotzdem gelten in Europas
Innenstädten zum Teil strenge Zufahrtsregeln. Ab dem 1. Mai
2026 schafft auch Österreich die rechtliche Grundlage für
automatisierte Einfahrtskontrollen. Was in vielen
europäischen Städten längst Alltag ist, wird damit auch für
Reisende in unser Nachbarland relevant.
Doch zwischen Registrierung, Maut, Plakette und
Zufahrtsverbot sowie den entsprechenden Abkürzungen wie ZTL,
LEZ oder EPASS24 können nicht nur Globetrotter leicht den
Überblick verlieren. Das Europäische Verbraucherzentrum
(EVZ) Deutschland ordnet die wichtigsten Modelle ein – und
zeigt anhand aktueller Fälle aus der Beratung, wie aus
kleinen Fehlern schnell hohe Zusatzkosten werden.

Ob Umweltzone, City-Maut oder ZTL: Europas Innenstädte
setzen auf sehr unterschiedliche Zufahrtsregeln – oft ohne
sichtbare Sperre, aber mit teuren Folgen bei Verstößen.
Bild: KI-generiert
Das Ziel von
Zufahrtsbeschränkungen ist überall in Europa gleich: weniger
Verkehr, weniger Lärm und Abgase – und damit mehr
Lebensqualität in Innenstädten. Sehr unterschiedlich ist
dagegen die Umsetzung. Wer mit dem Auto europäische
Reiseziele ansteuert, sollte vorab prüfen, welche
Zufahrtsregeln gelten und wie sie kontrolliert werden. Denn
viele Städte kochen hier ihr eigenes Süppchen – und wer die
Zutaten nicht kennt, riskiert schnell hohe Strafen.
Registrierung statt Schranke Ein noch recht junges
Beispiel ist Dubrovnik. Rund um die UNESCO-geschützte
Altstadt ist seit Juni 2025 – jeweils zwischen dem 1. März
und 30. November – eine verkehrsberuhigte Zone aktiv. Wer in
diesem Zeitraum etwa zu seinem Hotel oder auf einen
reservierten Parkplatz in die Zone fahren will, muss dies
vorab nachweisen und kann dann sein Kennzeichen kostenlos
registrieren. Ohne diese Anmeldung erfassen Kameras jede
Einfahrt – und schon ein einzelner Verstoß kann mehrere
Hundert Euro kosten.
Dubrovnik: 1.600 statt 260 Euro
Ein Verbraucher war in Dubrovnik mit einem Mietwagen
unterwegs und erhielt später eine Forderung von mehr als
1.600 Euro. Der Grund: Das Bußgeld ging zunächst an das
Mietwagenunternehmen als Fahrzeughalter. Für Unternehmen
fällt die Strafe in Kroatien deutlich höher aus als für
Privatpersonen. Während für eine natürliche Person 260 Euro
fällig wären, wird bei Vermietern häufig der deutlich höhere
Unternehmenssatz gefordert.
Wichtig für
Mietwagennutzer: Mieter sollten der Vermietung mitteilen,
dass sie nur den für Privatpersonen vorgesehenen Betrag
zahlen und das Unternehmen bitten, dem Bescheid zu
widersprechen und auf den Fahrer zu verweisen. In der Praxis
belasten Vermieter jedoch oft direkt die Kreditkarte. Dann
kann ein Chargeback helfen.
Auch in Belgien müssen
Fahrzeuge für Umweltzonen in Brüssel, Antwerpen oder Gent –
die sogenannten LEZ (Low Emission Zones) – vorab kostenlos
online angemeldet werden. Für besonders umweltschädliche
Fahrzeuge ist die Einfahrt verboten. Entscheidend ist vor
allem die Euro-Norm des Fahrzeugs.
Tückisch an der
belgischen Umsetzung: Während Antwerpen und Gent ihre
Registrierung gegenseitig anerkennen, gelten in Brüssel
eigene, teils strengere Regeln mit separater Anmeldung und
höheren Bußgeldern. Wer sich für ganz Belgien registriert
fühlt, tappt hier schnell in die Falle.
Die kleine
Maut, die später viel Geld sparen kann Andere Städte
steuern die Zufahrt über Mautgebühren. In Mailand, Palermo
und Bologna wird für bestimmte Innenstadtbereiche eine
City-Maut fällig – meist als Tagesticket. In Mailands „Area
C“ kostet die Zufahrt aktuell zum Beispiel 7,50 Euro.
Neben solchen City-Maut-Systemen arbeiten viele italienische
Städte mit klassischen ZTL-Zonen („Zona a Traffico
Limitato“), die nur für Anwohner, Lieferdienste oder
registrierte Hotelgäste offen sind. Gerade mit Mietwagen
können sich Verstöße hier schnell summieren.
Pesaro:
660 Euro vor dem Bußgeld In einem EVZ-Fall aus Pesaro
fuhr eine Urlauberin mit einem Mietwagen insgesamt elfmal
unwissentlich in dieselbe ZTL-Zone. Jede Kameraerfassung
löste eine eigene Behördenanfrage aus, für deren
Beantwortung die Autovermietung jeweils eine
Bearbeitungsgebühr berechnete. Noch bevor die eigentlichen
Bußgelder zugestellt waren, summierten sich allein diese
Zusatzkosten auf 660 Euro.
Wichtig für
Mietwagennutzer: Solche Bearbeitungsforderungen der
Vermieter sind nach EVZ-Erfahrung nicht immer zulässig. Wer
nur für die Weitergabe von Fahrerdaten hohe Zusatzkosten
zahlen soll, sollte die Forderung prüfen und gegebenenfalls
widersprechen.
Ein weiteres Modell sind klassische
Umweltplaketten – etwa die französische Crit’Air-Vignette.
Ohne sie dürfen zahlreiche Innenstädte und Umweltzonen gar
nicht erst befahren werden. Anders als in Belgien reicht
hier keine reine Online-Registrierung: Die Plakette muss
vorab in Frankreich bestellt und – ähnlich wie die deutsche
Umweltplakette oder die Schweizer Autobahnvignette – nach
Erhalt gut sichtbar auf die Innenseite der Windschutzscheibe
geklebt werden.
Noch einmal anders funktioniert das
System in Schweden. In Stockholm und Göteborg wird die
City-Maut ebenfalls kamerabasiert erhoben – allerdings ohne
vorheriges Ticket. Wer die Zone zu bestimmten Zeiten
durchfährt, wird automatisch erfasst. Die Rechnung kommt oft
erst Wochen nach der Reise per Post über EPASS24.
Stockholm: Aus 3,90 werden 44,37 Euro Ein Verbraucher
erhielt nach einer Fahrt durch die mautpflichtige Zone in
Stockholm erst Wochen später eine Rechnung von EPASS24 über
3,90 Euro. Weil die Zahlungsfrist während seines
Sommeraufenthalts in Schweden ablief, beglich er die
Forderung erst nach seiner Rückkehr. Die Folge: Statt
weniger Euro wurden am Ende 44,37 Euro fällig.
Was in
Dubrovnik, Belgien, Italien oder Schweden längst digital
kontrolliert und abgerechnet wird, könnte künftig auch in
österreichischen Innenstädten schrittweise Realität werden.
Ab dem 1. Mai 2026 gilt dort zwar die bundesgesetzliche
Grundlage für automationsunterstützte Zufahrtskontrollen.
Ob und wann solche Systeme tatsächlich eingesetzt
werden, entscheiden aber Städte und Gemeinden jeweils selbst
– per Verordnung, mit klar definierter Zone, technischem
Kontrollsystem und datenschutzrechtlicher Prüfung. Für
Reisende heißt das: Künftig wird es noch wichtiger, sich
nicht nur allgemein über das Land, sondern ganz konkret über
die Regeln der jeweiligen Kommune zu informieren. Denn auch
ohne sichtbare Hürde gelten in Europas Innenstädten häufig
lokale Regeln – und wer sie kennt, spart sich später teure
Überraschungen.
23.
April 2016: Tourist Information Duisburg
vor Einzug in den Pavillon an der Königstraße 86.
In Sichtweite von Bahnhof und Königstraße, sozusagen
am Puls der Stadt, werden hier dann nicht nur die
auswärtigen Besucherinnen und Besucher freundlich und
fachkundig empfangen. Auch Duisburgerinnen und Duisburger
informieren sich gerne über touristische Highlights und
anstehende Events in der Stadt.
Extra für die
Eröffnung wurden neue Duisburg-Fanartikel entworfen.
Witzig und schick. Vor allem aber individuell und typisch
Duisburg! Gut unterrichtete Kreise sprechen sogar von
einer stählernen Pommesgabel. Die kann man dann vor Ort
gleich ausprobieren, denn es gibt auch Currywurst und
Pommes zur Eröffnung der Tourist Information Duisburg am
Samstag, 23. April 2016.

Foto 2016 Duisburg Kontor GmbH
Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich
Zu Kaffee und lecker Frühstück mit Geselligkeit und
Freundlichkeit lädt die Evangelische Kirchengemeinde
Meiderich mehrmals im Jahr samstags zu den Marktzeiten in
das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, ein. Den nächsten
Termin zum Schlemmen und Klönen gibt es am 2. Mai 2026.
Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde ab 9.30
Uhr und somit zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am
Meidericher Wochenmarkt machen. Nach kurzem Fußweg lässt
sich im Gemeindezentrum bei Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst-
und Käseaufschnitt und Marmeladen der Einkaufsstress
vergessen.
Das Angebot bereiten Ehrenamtliche zu,
das Frühstück gibt´s zum Selbstkostenpreis. Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de
oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622
Licht des Frühlings beim Konzert in der Pauluskirche
Am 2. Mai ist um 18 Uhr füllen luftige, warme
Klänge die Pauluskirche Duisburg-Hochfeld, Wanheimer
Straße 80: Die hochemotionale und mitreißende Spielweise
des New Yorker Flötisten Howard Cohen trifft auf die
weiten Klangräume, die Martin Brödemann dem Klavier und
der Orgel entlockt.
Unter dem Titel „Licht des
Frühlings“ ist ein spannendes Konzert zwischen lyrischer
Zartheit und musikalischer Kraft zu erwarten - mit einem
Programm, das den Bogen vom Barock in die Moderne spannt.
Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter
www.hochfeld-neudorf.de.
Die
Citykirche kennenlernen - Kostenfreie Führung durch
Salvator Die Salvatorkirche am Burgplatz
gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten
Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat
informieren geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche,
über die Geschichte, den Baustil und die besonderen
Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem
Rathaus.
Am Sonntag, 3. Mai 2026 um 15 Uhr macht
Henning Hoppe mit Interessierten an verschiedensten
Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes
und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle
Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei.
Infos zum Gotteshaus gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

Das Gedenkfenster in der Salvatorkirche Duisburg Foto:
Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg).
Musikalischer Gottesdienst in der Buchholzer
Jesus-Christus-Kirche Vier Wochen nach Ostern
widmen die christlichen Kirchen den Sonntag „Kantate“ dem
Gesang und der Kirchenmusik. Darum feiert die Evangelische
Kirchengemeinde Trinitatis am Sonntag, 3. Mai 2026 um
10.30 Uhr einen musikalischen Gottesdienst in der
Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Str. in Duisburg
Buchholz.
Im Mittelpunkt steht der Psalm 98 mit
seinem bekannten Vers „Singet dem Herrn ein neues Lied“.
Darüber spricht Pfarrer Armin Schneider, der frühere
Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg,
in seiner Predigt. Popkantor Daniel Drückes nimmt den
Ausspruch zusammen mit seinem Chor „Die Band“ wörtlich und
stimmt moderne Lieder u.a. von Timo Böcking und Martin
Pepper an.
Aber auch die traditionellen Choräle,
wie z.B. „Du meine Seele singe“ von Textdichter Paul
Gerhardt erklingen, denn auch die Gemeinde ist natürlich
zum Gesang eingeladen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter www.trinitatis-duisburg.de.

23. April: Tag des Deutschen Bieres - NRW-Industrie: Brauereien produzierten 2025 zum
dritten Mal in Folge weniger Bier
* Insgesamt wurden 15 Millionen Hektoliter alkoholhaltiges
Bier gebraut
* Produktion von alkoholfreiem Bier auf Rekordhoch
* Großteil des produzierten Bieres stammte aus dem
Regierungsbezirk Arnsberg
In den 31 Brauereien mit mindestens 20 Beschäftigten wurden
im Jahr 2025 insgesamt 15,0 Millionen zum Absatz bestimmte
Hektoliter alkoholhaltiges Bier aus Malz (ohne
Biermischgetränke) in Nordrhein-Westfalen gebraut. Wie das
Statistische Landesamt anlässlich des Tages des Deutschen
Bieres am 23. April 2026 mitteilt, waren das 4,1 % bzw.
636.000 Hektoliter alkoholhaltiges Bier weniger als 2024.
Der Absatzwert des im Jahr 2025 gebrauten alkoholhaltigen
Bieres sank zum Vorjahr nominal, also nicht preisbereinigt,
um 82,1 Millionen Euro bzw. 5,0 % auf 1,56 Milliarden Euro.
Gegenüber dem Jahr 2015 sank die Menge um 16,0 %, während
der Absatzwert um 9,9 % stieg.

Brauleistung von alkoholfreiem Bier 2025 auf Höchststand
Die Absatzproduktion von alkoholfreiem Bier und
alkoholfreien Biermischgetränken ist im Jahr 2025 hingegen
erneut gestiegen und hat den höchsten Stand der letzten zehn
Jahre erreicht.
In 22 Brauereien in NRW wurden mit 1,32 Millionen Hektoliter
rund 123.000 Hektoliter bzw. 10,2 % mehr alkoholfreies Bier
gebraut als im Jahr zuvor. Der Absatzwert stieg nominal um
18,6 Millionen Euro bzw. +12,8 % auf 164,4 Millionen Euro.
Gegenüber dem Jahr 2015 stieg die Menge um 31,3 % und der
Absatzwert um 91,4 %.

Rein rechnerisch entfielen damit im Jahr 2025 auf jede
volljährige Person Nordrhein-Westfalens 100 Liter
alkoholhaltiges und fast neun Liter alkoholfreies Bier.
NRW-Anteil an der gesamtdeutschen Bierproduktion leicht
gestiegen Auch deutschlandweit sank 2025 die zum Absatz
bestimmte Produktion von alkoholhaltigem Bier aus Malz.
Nach vorläufigen Ergebnissen wurden in Deutschland insgesamt
68,1 Millionen Hektoliter mit einem nominalen Absatzwert von
6,4 Milliarden Euro hergestellt. Damit sank die
Produktionsmenge um 5,9 % und der nominale Absatzwert um
3,3 %. Die zum Absatz bestimmte Menge von alkoholfreiem Bier
und alkoholfreien Biermischgetränken stieg dagegen um 6,9 %
auf 6,2 Millionen Hektoliter mit einem nominalen Absatzwert
von 695,5 Millionen Euro (+14,7 %).
Der Anteil von NRW an der bundesdeutschen Produktion von
gebrautem alkoholhaltigem und alkoholfreiem Bier ist mit
22,0 % bzw. 21,4 % leicht gestiegen; 2024 lagen diese
Anteile noch bei 21,6 % bzw. 20,8 %.
Regierungsbezirk Arnsberg mit größtem Anteil an der
NRW-Bierproduktion
Mit 60,9 % wurde auch 2025 mehr als die Hälfte des in NRW
produzierten alkoholhaltigen und 89,3 % des alkoholfreien
Bieres und der alkoholfreien Biermischgetränke in Betrieben
des Regierungsbezirks Arnsberg zum Absatz gebraut, gefolgt
von Betrieben aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf mit 20,4 %
und 6,2 %.
NRW-Handwerkszählung: 15 % aller Unternehmen waren
2024 im Handwerk tätig
* 109.000 Handwerksunternehmen beschäftigten rund 1,28
Millionen Personen * Kreis Borken mit 835
Handwerksunternehmen je 100.000 Einwohner/-innen
Spitzenreiter in NRW * Jedes zweite
Handwerksunternehmen war im Baugewerbe tätig
Im nordrhein-westfälischen Handwerk waren im Jahr 2024 bei
den 109.000 Handwerksunternehmen rund 1,28 Millionen
Personen tätig. Der nominale Umsatz belief sich auf 161,5
Milliarden Euro. Wie das Statistische Landesamt anhand von
Ergebnissen der jüngsten Handwerkszählung mitteilt, waren
damit 15 % aller Unternehmen in NRW im Handwerk tätig.
Anteil der Handwerksunternehmen in NRW-Kreisen höher
als in kreisfreien Städten Die meisten
Handwerksunternehmen befanden sich in Köln (5.545)
und Düsseldorf (3.905) sowie im Rhein-Sieg-Kreis (4.035).
In Relation zur Bevölkerungszahl, ergibt sich jedoch ein
anderes Bild. Hier hatten die ländlich geprägten Kreise
gegenüber den kreisfreien Städten die Nase vorne.
Im Kreis Borken gab es mit 835 Handwerksunternehmen mehr
als doppelt so viele Handwerksunternehmen je 100.000
Einwohner/-innen wie in Dortmund (412). Auch in den
Kreisen Viersen (822) und Euskirchen (804) gab es noch
eine vergleichsweise hohe Dichte an Handwerksunternehmen.
Duisburg (425), Bonn und Hamm (je 435) gehörten zu
den Städten mit der geringsten Dichte an
Handwerksunternehmen in NRW. Im Durchschnitt kamen in ganz
Nordrhein-Westfalen 605 Handwerksunternehmen auf 100.000
Einwohner/-innen. Damit lag NRW leicht unter dem
Bundeswert von 675.

Jedes zweite Handwerksunternehmen in NRW im Baugewerbe
tätig Das Ausbaugewerbe und das Bauhauptgewerbe waren die
dominierenden Gewerbegruppen im Handwerk: Mit einem Anteil
von 51 % an allen Handwerksunternehmen war jedes zweite
Handwerksunternehmen in NRW im Baugewerbe tätig.
Die meisten Beschäftigten arbeiteten dagegen in
Unternehmen des Handwerks für den gewerblichen Bedarf. Mit
31 % war fast jede dritte im Handwerk beschäftigte Person
in dieser Gewerbegruppe tätig. Rund ein Viertel des
Gesamtumsatzes im Handwerk entfiel auf das Kfz-Gewerbe;
hier fließen neben den klassischen Werkstätten auch die
Umsätze der Händler und Hersteller mit ein.

Viele Beschäftigte arbeiteten im Zweit- bzw. Nebenjob in
der Gebäudereinigung Die Beschäftigtenzahlen der
Handwerkszählung folgen, beginnend mit dem Berichtsjahr
2024, dem sogenannten Jobkonzept. Dies bedeutet, dass
Beschäftigte mit mehr als einem Beschäftigungsverhältnis
mit jedem Beschäftigungsverhältnis nachgewiesen werden und
erscheinen demnach mehrfach in der Statistik.
Das
bis einschließlich Berichtsjahr 2023 geltende
Personenkonzept berücksichtigte jede abhängig beschäftigte
Person nur einmal (in ihrer Haupttätigkeit). Zudem sind in
den Zahlen der geringfügig Beschäftigten ab dem
Berichtsjahr 2024 auch die kurzfristig beschäftigten
Personen enthalten sowie geringfügig entlohnt Beschäftigte
im Nebenjob (neben einer sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigung).

Im Ergebnis zeigen die Beschäftigtenzahlen im
Vergleich zum Vorjahr z. T. deutliche Zuwächse und sind
daher nicht unmittelbar miteinander vergleichbar. I.d.R.
dürfte dies in den Gewerbegruppen der Fall sein, in denen
viele Beschäftigte im Zweit- bzw. im Nebenjob tätig sind,
wie bspw. im zulassungsfreien Handwerk der
Gebäudereinigung.
0,6 % weniger Umsatz im Handwerk
im Jahr 2024 • Umsatz von großen
Handwerksunternehmen steigt, kleine Unternehmen verzeichnen
dagegen einen Umsatzrückgang • Gesundheits- und
Kfz-Gewerbe mit Umsatzsteigerungen, Rückgänge im Ausbau- und
Bauhauptgewerbe sowie in Handwerken für den gewerblichen
Bedarf • Anteil des Handwerks am Umsatz der
Gesamtwirtschaft bei 7,8 %
Die rund 564 000
Handwerksunternehmen in Deutschland haben im Jahr 2024 einen
Umsatz von 762 Milliarden Euro erwirtschaftet. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank der Umsatz
damit um 0,6 % und die Zahl der Handwerksunternehmen um 0,7
% gegenüber dem Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt 2024 waren
rund 6,0 Millionen Personen im Handwerk tätig. Darunter
waren 4,1 Millionen sozialversicherungspflichtig
Beschäftigte und 1,3 Millionen geringfügig Beschäftigte.
Nach der Unternehmensgröße betrachtet
erzielten große Handwerksunternehmen ab 50 Beschäftigten im
Jahr 2024 einen Umsatzanstieg von 3,4 % gegenüber dem
Vorjahr, während kleine Handwerksunternehmen mit weniger als
fünf Beschäftigten einen deutlichen Umsatzrückgang von
15,1 % verzeichneten. A
usbaugewerbe die mit Abstand
größte Gewerbegruppe im
Handwerk Besondere Bedeutung hat das Handwerk im Baugewerbe:
Im Jahr 2024 waren knapp zwei Drittel (65,2 %) aller
Unternehmen in diesem Wirtschaftszweig Handwerksunternehmen.
Die weitaus größte Gewerbegruppe innerhalb des
Baugewerbes und des Handwerks insgesamt – sowohl bezogen auf
die Zahl der Unternehmen als auch die tätigen Personen sowie
den Umsatz – ist das Ausbaugewerbe. Im Jahr 2024
erwirtschafteten die 213 000 Handwerksunternehmen dort mit
1,6 Millionen tätigen Personen einen Umsatz von 213
Milliarden Euro.
Damit sank die Zahl der
Handwerksunternehmen im Ausbaugewerbe gegenüber dem Vorjahr
um 2,1 % und der Umsatz um 3,2 %. Bei der Zahl der tätigen
Personen ist ein Vergleich aufgrund eines Methodenwechsels
nicht möglich. 
Unterschiedliche
Umsatzentwicklung nach Gewerbegruppen Bei der
Umsatzentwicklung unterschieden sich die Gewerbegruppen im
Jahr 2024 zum Teil deutlich. Das größte Umsatzplus
verzeichnete das Gesundheitsgewerbe mit einem Anstieg von
4,1 % im Vergleich zum Vorjahr.
Zu dieser
Gewerbegruppe gehören unter anderem Augenoptiker/-innen,
Hörakustiker/-innen und Zahntechniker/-innen. Einen
kräftigen Umsatzanstieg verzeichnete auch das
Kraftfahrzeuggewerbe (+3,3 % zum Vorjahr), während der
Umsatz im Lebensmittelgewerbe nur leicht stieg (+0,6 %).
Umsatzrückgänge wiesen dagegen neben dem Ausbaugewerbe
(-3,2 %) auch das Handwerk für den gewerblichen Bedarf
(-2,0 %) und das Bauhauptgewerbe (-1,2 %) auf.
Handwerk erwirtschaftet 7,8 % des Umsatzes der
Gesamtwirtschaft Der Anteil des Handwerks am Umsatz der Gesamtwirtschaft lag
im Jahr 2024 bei 7,8 %, das waren 0,2 Prozentpunkte mehr als
im Vorjahr. Insgesamt waren im Handwerk 12,7 % aller
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland
tätig. Der Anteil der Handwerksunternehmen an allen
Unternehmen betrug 15,9 %.
22. April 2016: 200 Jahre Bezirksregierungen in
Nordrhein-Westfalen
Zum 200-jährigen Bestehen der Bezirksregierungen in
Nordrhein-Westfalen Freitags von 8.00 - 14.30 Uhr hat in
der Bezirksregierung Düsseldorf die Auftaktveranstaltung
des Jubiläums der Bezirksregierungen in
Nordrhein-Westfalen stattgefunden. Rund 200 Gäste nahmen
an der Feierstunde teil. Die Begrüßungsrede hielt
Regierungspräsidentin Anne Lütkes: „Die Bezirksregierungen
haben eine lange Historie. Heute sind sie demokratische,
rechtstaatliche und moderne Verwaltungen. Es gibt gute
Gründe unser Jubiläum zu feiern.“
Festrednerin war
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. In ihrer Rede
überbrachte sie die Glückwünsche der Landesregierung: „Die
Bezirksregierungen haben sich als starke, leistungsfähige
Mittelbehörden in jeder Hinsicht bewährt. 200 Jahre
Bezirksregierungen heißt ja vor allem: 200 Jahre Dienst
für die Menschen in unserem Land. Und ich bin überzeugt,
dass sie auch die Herausforderungen der Zukunft meistern
werden. Deshalb wird die Landesregierung auch weiterhin
auf die gute Arbeit der Bezirksregierungen bauen.
Das ist
im Interesse unseres Landes und seiner Bürgerinnen und
Bürger.“
Bereits Weihnachten 1808 verkündete der preußische König
die umfassende Umgestaltung der staatlichen
Behördenlandschaft sowie die Trennung von 25. April 2016
Seite 2/2 öffentlicher Verwaltung und Justiz. Freiherr vom
und zum Stein brach das bis dahin existierende System der
nebeneinander stehenden, zum Teil auch ge- geneinander
arbeitenden Sonderverwaltungen auf und schuf die "bündeln-
Pressestelle der Bezirksregierung Düsseldorf den"
Regierungspräsidien. Er forderte die Selbstverwaltung
für Provinzen, Kreise und Gemeinden und schlug damit ein
Gegenmodel zu einem zentralisierten und bürokratischen
Staates vor. So wurde durch die Funktion der
Bezirksregierung eine Zersplitterung der staatlichen
Verwaltung verhindert. Am 22. April 1816 wurden in der
preußischen Provinz am Rhein die ersten Amtsgeschäfte
übernommen. Dies war die Geburtsstunde der Mittelbehörden
und damit der Bezirksregierungen. 200 Jahre
Bezirksregierung heißt auch 200 Jahre Wandel. Die
preußische Behörde hat sich zu einer demokratischen,
rechtstaatlichen und modernen Verwaltung entwickelt.
Auch heute sind die Bezirksregierungen als
Bündelungsbehörden für eine große Palette an
unterschiedlichen, sich ständig fortentwickelnden Themen
zuständig. Beispielsweise wurden erst vor einigen Monaten
in allen Bezirksregierungen neue Dezernate geschaffen,
welche die große Verantwortung für die Unterbringung von
Flüchtlingen tragen. Die Aufgaben der Bezirksregierung
können unter folgendem Link eingesehen werden:
http://www.brd.nrw.de/wirueberuns/Jahresrueckblicke/rueckblick2015/index.jsp
Bärbel Bas: Acht Millionen Euro vom Bund für neue
Sporthalle an der Krefelder Straße
Der Bund investiert kräftig in die Sportinfrastruktur in
Duisburg: Für den Ersatzneubau der Sporthalle an der
Krefelder Straße stellt er rund acht Millionen Euro aus
dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" zur
Verfügung.
"Die Sporthalle an der Krefelder Straße
ist ein wichtiger Ort für Schul- und Vereinssport in
Rheinhausen und darüber hinaus. Dass der Bund den
Ersatzneubau mit acht Millionen Euro unterstützt, ist ein
wichtiger Erfolg für den Sport in Duisburg", erklärt die
Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas.

© Foto F. Pinjo / BMAS
Die bestehende Sporthalle aus dem Jahr 1971 weist
einen erheblichen baulichen und technischen
Sanierungsbedarf auf. Weder die energetische Qualität noch
die haustechnischen Anlagen entsprechen heutigen
Anforderungen. Eine umfassende Sanierung wurde geprüft,
ist jedoch nicht wirtschaftlich umsetzbar.
Der
Neubau umfasst eine barrierearme und energieeffiziente
Sporthalle mit Tribüne für rund 1.200 Zuschauerinnen und
Zuschauer sowie zeitgemäße Umkleide-, Funktions- und
Technikräume. Die Halle wird künftig von Schulen und
Vereinen genutzt und stärkt damit die Sportinfrastruktur
in Duisburg langfristig. "Mit dem Ersatzneubau schaffen
wir eine moderne Sportstätte, die den heutigen
Anforderungen gerecht wird und die Bedingungen für Schulen
und Vereine spürbar verbessert.
Gleichzeitig
entsteht ein Ort für Begegnung und Teilhabe, der Menschen
unterschiedlicher Altersgruppen zusammenbringt und auch
Raum für größere Sportveranstaltungen bietet. Ich freue
mich sehr, dass es gelungen ist, diese wichtigen
Fördermittel nach Duisburg zu holen", so Bas.
Aus
dem Bundeshaushalt 2025 stehen für das Programm "Sanierung
kommunaler Sportstätten" insgesamt 333 Millionen Euro zur
Verfügung. "Damit unterstützen wir Städte und Gemeinden
gezielt bei wichtigen Investitionen und stärken die
Sportinfrastruktur vor Ort. Das sind die ersten Mittel,
die im Rahmen der sogenannten ,Sportmilliarde' eingesetzt
werden können", erklärt Bas abschließend.
Neuer Betriebsleiter übernimmt bei DuisburgSport
Der diplomierte Sportwissenschaftler Johannes
Michels übernimmt ab 11. Mai die Leitung von
DuisburgSport. Vorbehaltlich der Zustimmung des Rates der
Stadt Duisburg, der am 4. Mai tagt, folgt der 45-Jährige
auf Jürgen Dietz, welcher in den Ruhestand getreten ist.

„Mit Johannes Michels übernimmt ein ausgewiesener
Sportfachmann die Leitung von DuisburgSport. Mit seiner
Erfahrung und fachlichen Kompetenz wird Johannes Michels,
zusammen mit dem Team von DuisburgSport, wertvolle Impulse
für die Weiterentwicklung der Duisburger Sportlandschaft
setzen. Ich danke Jürgen Dietz für seine langjährige,
erfolgreiche Arbeit bei der Etablierung der Sportstadt
Duisburg sowohl auf nationaler als auch internationaler
Ebene“, so Sportdezernent Martin Linne.
Sein
Studium mit dem Schwerpunkt Ökonomie und Management
absolvierte der gebürtige Duisburger an der Deutschen
Sporthochschule Köln im Jahr 2007. Bis 2011 war er als
Projektleiter beim Mülheimer Stadtsportbund tätig und
anschließend 15 Jahre bei der Stadt Mülheim in den
Koordinierungsstellen Trendsport und
Sportentwicklungsplanung tätig.
Seit Mitte 2024 ist
Johannes Michels als Leiter des Bereichs für
Sportförderung, Sportstätten und Schulsportreferat bei
DuisburgSport tätig. In dieser Funktion trägt er nicht nur
die operative Verantwortung für die städtischen
Sportstätten, sondern gestaltet darüber hinaus die
strategische Ausrichtung Duisburgs als Sportstadt mit.
Lage in Nahost trifft Niederrhein besonders hart -
Unternehmen geben Kosten weiter Der
Nahost-Konflikt trifft fast alle Betriebe am Niederrhein.
Größtes Problem bleiben die hohen Sprit- und
Energiepreise. Der Inflationsdruck wächst. Immer mehr
Firmen müssen die gestiegenen Kosten weitergeben. Das
zeigt eine Umfrage der Niederrheinischen IHK.
94 Prozent der Unternehmen am Niederrhein geben an, die
Folgen der Krise zu spüren. Bundesweit sind es nur rund
80 Prozent „Der Nahost-Konflikt schlägt voll durch. Er hat
sich zu einem Risiko für die gesamte Wirtschaft am
Niederrhein entwickelt“, ordnet IHK-Hauptgeschäftsführer
Dr. Stefan Dietzfelbinger (Foto IHK) die Ergebnisse der
Umfrage ein.

Energiekosten treiben Inflation Größtes Problem sind die
hohen Energiepreise: 84 Prozent der befragten Betriebe
leiden darunter. „Immer mehr Unternehmen müssen die
zusätzlichen Kosten weitergeben. Anders geht es nicht
mehr. Das treibt die Inflation an. Und führt
möglicherweise zu steigenden Zinsen. Kredite für
Investitionen werden dann teurer.
Das ist Gift für
unsere Wirtschaft“, befürchtet der Hauptgeschäftsführer
der IHK. Positiv ist aus seiner Sicht, dass die
Bundesregierung die Steuern auf Kraftstoffe senkt. Das
reiche aber noch nicht: „Die Mineralölsteuer für Benzin
und Diesel sollte auf das europäische Minimum sinken“, so
Dietzfelbinger.
Schwierig bleibt es für
Unternehmen zudem beim Thema Strom. Auch hier steigen die
Kosten. „Die Senkung der Stromsteuer hilft nur wenigen
Betrieben. Sie sollte dauerhaft für alle Betriebe auf das
EU-Minimum gesenkt werden“, fordert der IHK-Chef. Die
Sorgen um gestörte Lieferketten nehmen leicht ab. Sie
bleiben aber für ein Drittel der Betriebe ein Problem.
Jeder Liter zählt: Wirtschaftsbetriebe
starten Gießplattform „DU gießt“ für Straßenbäume
Zum Tag des Baumes am 25. April rufen die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg die Bürgerinnen und Bürger
dazu auf, sich an der Bewässerung von Straßenbäumen zu
beteiligen. Dafür haben sie die neue Onlineplattform „DU
gießt“ gestartet. Unter www.du-giesst.de können
Nutzerinnen und Nutzer Straßenbäume im Stadtgebiet finden,
Informationen zu Standort, Baumart und Wasserbedarf
abrufen sowie eigene Gießaktionen dokumentieren.
Auf der Gießplattform sind rund 50.000 Straßenbäume in
Duisburg erfasst. Bürgerinnen und Bürger können einzelne
Bäume als Favoriten markieren, eine Patenschaft übernehmen
und eintragen, wie viel Wasser sie bereits gegossen haben.
So wird sichtbar, an welchen Standorten bereits gegossen
wurde und wo weiterer Bedarf besteht. Hintergrund der
Aktion sind die zunehmenden Belastungen durch heiße und
trockene Sommer. Straßenbäume leisten einen wichtigen
Beitrag für das Stadtklima: Sie spenden Schatten, filtern
Schadstoffe aus der Luft und bieten Lebensraum für Tiere.

"DU gießt" - Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
„Mit ,DU gießt‘ möchten wir die Duisburgerinnen und
Duisburger dabei unterstützen, sich direkt vor der eigenen
Haustür für den Erhalt von Straßenbäumen einzusetzen.
Schon einzelne Gießaktionen können helfen, insbesondere in
trockenen Phasen“, sagt Meryem Schöck, aus den Bereich
Urbane Innovationen bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.
Neben der Kartenfunktion bietet die Plattform auch
Informationen und Statistiken, etwa zur Artenvielfalt, zur
Zahl der Straßenbäume und zur bisherigen Gießbilanz.
Perspektivisch sollen zudem Standorte von Wasserkanistern
ergänzt werden, die im Laufe des Jahres im Stadtgebiet
aufgestellt werden.
Interessierte Bürgerinnen und
Bürger können sich ab sofort unter www.du-giesst.de über
Straßenbäume in ihrer Nachbarschaft informieren,
Gießaktionen eintragen und so aktiv zum Erhalt des
Duisburger Stadtgrüns beitragen.
Malwettbewerb zum Weltkindertag 2026 Das
beliebte Familienfest zum Weltkindertag findet in diesem
Jahr am Sonntag, 20. September, im Innenhafen statt. Es
steht unter dem Motto „30 Jahre Weltkindertag Duisburg -
Bleibt frech, wild und wunderbar!“ Dafür geht der große
Malwettbewerb in den Endspurt: Noch bis Donnerstag, 30.
April, können Kinder ihre selbstgemachten Bilder beim
Jugendamt der Stadt Duisburg einreichen.
Die
Bilder sollten Bezug auf das Motto nehmen. Dabei sind alle
Stilmittel erwünscht, ob Bunt- oder Filzstifte, Wasser-
oder Fingerfarben. Auch Collagen können erstellt werden.
Die eingereichten Bilder sollten das gesamte Blatt
erfassen und mindestens im Format A4, idealerweise in A3,
gestaltet werden. Auf der Rückseite sollte der Name des
Kindes, das Alter, die Wohnanschrift, die Telefonnummer
und die Schule angegeben sein.
Das Gewinnerbild
wird nicht nur die offiziellen Flyer und Plakate des
Familienfests zieren, sondern auch im gesamten Stadtgebiet
zu sehen sein. Eingesandt werden können die Bilder an:
Jugendamt der Stadt Duisburg, 51-41 - Jugendförderung z.H.
Herrn Jan Wirtgen Steinsche Gasse 31 47051 Duisburg. Der
Einsendeschluss ist der 30. April 2026.
Das
diesjährige Motto greift das Recht des Kindes auf
Entfaltung seiner Persönlichkeit (Art. 29 der
UN-Kinderrechtskonvention) auf. Es betont das Recht von
Kindern, ihre Individualität, Kreativität und Stärken frei
zu entwickeln – ohne Anpassungsdruck oder starre
Erwartungen. „Frech, wild und wunderbar“ steht dabei für
Neugier, Ausdruckskraft und Selbstwirksamkeit.

Copyright Stadt Duisburg
KinderKulturFestival ab 16. Mai im Duisburger Innenhafen
Das traditionelle KinderKulturFestival
verwandelt vom 16. bis 24. Mai den Duisburger Innenhafen
in eine große Bühne für Fantasie, Kreativität und
Entdeckergeist. Besucherinnen und Besucher erwartet ein
umfangreiches und in Teilen kostenloses Angebot: Neben
Theater, Mitmachaktionen und interaktiven Installationen
bietet das von den Kulturbetrieben Duisburg organisierte
Event Magie, Comedy, Tanz und Live-Musik sowie Workshops
zum Rätseln, Staunen und Tüfteln.
Internationale
Künstler – das Programm im Detail Im Mittelpunkt steht
die Erlebnisausstellung „Tüfteln & Knobeln“. Hier können
kleine und große Besucherinnen und Besucher Codes knacken,
verrückte Puzzle lösen und ihre Geschicklichkeit testen:
„Das KinderKulturFestival steht seit vielen Jahren für
Neugier, besondere Begegnungen und kulturelle Teilhabe“,
berichtet Festivalleiter Clemens Richert.

© Karl Uhlenbrock
„Wir möchten Kinder ermutigen,
Neues auszuprobieren, ihre Kreativität zu entdecken,
einfach mitzumachen. Das unterstreicht ebenfalls das
Plakatmotiv von Illustrator Karl Uhlenbrock.“ Daher
wird der Innenhafen zu einem Ort voller Überraschungen:
Die katalanische Compagnie „Toc de Fusta“ präsentiert mit
ihrer neuesten Produktion „Arrels“ 20 großformatige Spiele
aus aller Welt, während die Schweizer „Compagnie
Banjocircus“ zu einem Straßenspektakel einlädt. Gemeinsam
wird der „Twist“ getanzt.

Arrels ©Toc de Fusta
Beim „Circus Barbar“ aus
Tschechien wartet ein hölzerner Elefantenverleih auf
neugierige Gäste und bei Martine Dufresne aus Belgien
lernen kleine Künstlerinnen und Künstler, lustige
Papierhüte zu basteln, mit denen man im Anschluss übers
Festivalgelände flanieren kann.

Circus Barbar © Waxwing Theatre
Traditionell spielt
auch das Theater beim KinderKulturFestival eine zentrale
Rolle: „Los Hobos – Vagabunden“ zeigen als Auftakt eine
nonverbale Zirkusshow mit Live-Musik zum Thema Migration
und Zusammenhalt.
Das Theater „Zitadelle“ bringt
erneut sein preisgekröntes Figurentheater auf die Bühne
und das wohl liebenswerteste Geschöpf der deutschen
Kinderliteratur, das Urmel, wird sich ebenfalls in einem
Musical blicken lassen: „Es ist immer wieder ein
Highlight, dass wir so viele internationale Künstlerinnen
und Künstler hier in Duisburg begrüßen. Gemeinsam machen
wir Kinderkultur erlebbar“, sagt Clemens Richert.

Fuchs du hast die Angst gestohlen - ©Theater
Zitadelle
Ein besonderer Dank gilt der langjährigen
Partnerschaft der Sparkasse Duisburg sowie der Firma
Rheinfels, ohne deren Unterstützung das Festival in dieser
Form nicht möglich wäre. Ein Besuch in der Ausstellung
„Tüfteln & Knobeln“ oder einer Theatervorstellung kostet
drei Euro pro Person. Das Festivalbüro nimmt
Kartenvorbestellungen (bis einen Tag vor der
Veranstaltung) telefonisch unter (0203) 283-62314 oder per
E-Mail an c.richert@stadt-duisburg.de entgegen.
Einen Verkaufsstand für noch freies Kartenkontingent gibt
es zudem auf dem Festivalgelände vor Ort. Alle weiteren
Veranstaltungen des KinderKulturFestivals sind kostenlos.
Weitere Informationen zum KinderKulturFestival sowie das
Programmheft sind online abrufbar unter
www.kinderkulturfestival.de.
Philipp Pimpl
ist neuer Bezirksdienstmitarbeiter für Duisburg-Mitte
Der Bezirksdienst beim Städtischen
Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes hat weitere
Verstärkung bekommen. Philipp Pimpl ist ab sofort im
Bezirk Duisburg-Mitte für die Stadtteile Hochfeld,
Kaßlerfeld, Neuenkamp, Neudorf, Duissern, Altstadt und
Wanheimerort zuständig. Der 37-Jährige freut sich darauf,
mit Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden, Vereinen
und anderen lokalen Einrichtungen in engen Kontakt zu
treten.

Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
„Mein
Ziel ist es, als verlässlicher Ansprechpartner
wahrgenommen zu werden und das Vertrauen in das Bürger-
und Ordnungsamt weiter zu stärken. Ich möchte Probleme
direkt vor Ort angehen und gemeinsam mit den Menschen nach
Lösungen suchen.“ Im seinem Bezirk leben mehr als 110.000
Menschen (Stand: 31.12.2025) auf circa 35
Quadratkilometern. Pimpl schätzt an seinem Einsatzgebiet
die „besondere Mischung aus urbaner Lebendigkeit,
historischen Spuren und Naherholungsgebieten. Der Kontrast
aus Industrie, Grünflächen und kultureller Vielfalt macht
sie authentisch ruhrgebiets-typisch. Auch die gute
Nahversorgung, vielseitigen Freizeitangebote und
kulturellen Möglichkeiten tragen zur Lebensqualität bei.“
Überhaupt mag der neue Bezirksdienstler „die
ehrliche und offene Art der Duisburgerinnen und
Duisburger“ sowie „den spannenden Kontrast zwischen
Industrie und Natur – mit den vielen Seen, dem Rhein und
der Ruhr“. Philipp Pimpl begann seine Laufbahn mit einer
Ausbildung zum Tierpfleger, schulte dann zum
Verwaltungsfachangestellten für den kommunalen
Ordnungsdienst um.
Von 2020 bis 2026 war er
beim Städtischen Außendienst beim Bürger- und Ordnungsamt
tätig. In seiner Freizeit ist er am liebsten mit seiner
Familie und seinen Hunden unterwegs. Der städtische
Bezirksdienst Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind
täglich weitestgehend zu Fuß und uniformiert in den
Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger
sowie Vereine und Gewerbetreibende zuzugehen.
Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei
Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein. Im jeweiligen
Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen,
beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie
Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und
Bürger können dort Fragen und Anregungen loswerden.
Außerdem soll die bestehende Ordnungspartnerschaft durch
gemeinsame Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei
ausgebaut werden.
Philipp Pimpl kann – genau wie
seine Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst –
jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden.
Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an
sad@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900
über die Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger-
und Ordnungsamtes möglich Weitere Informationen online
unter
www.duisburg.de/bezirksdienst.
Museum
der Deutschen Binnenschifffahrt: Ruhrorter Filmnacht zeigt
neue Filme über den Stadtteil Die Ruhrorter
Filmnacht kehrt zurück: Am Samstag, 25. April, von 18 bis
22 Uhr knüpft das beliebte Format im Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt an seine Erfolgsgeschichte an, die
pandemiebedingt seit 2020 pausierte. Dazu verwandelt sich
erstmalig die Damenschwimmhalle des Museums der Deutschen
Binnenschifffahrt (MDB) in ein Kino mit großformatiger
Leinwand.
Es laufen neue Filme und Geschichten aus
und über Ruhrort. Außerdem sind Besucherinnen und Besucher
eingeladen, persönliche Erinnerungen und Erlebnisse aus
dem Stadtteil einzubringen. Museumsdirektor Dr. Dennis
Niewerth freut sich auf das Event in seiner elften
Auflage: „Dass die Ruhrorter Filmnacht ab diesem Jahr
endlich wieder bei uns im Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt stattfinden kann, ist eine tolle Sache
und zeigt, wie eng wir als Haus mit unserem Stadtteil und
seinen engagierten Bürgerinnen und Bürgern verbunden
sind.“
Auch Dirk Grotstollen, Vorsitzender des
Ruhrorter Bürgervereins und Vorstandsmitglied der
Fördergesellschaft für das Museum, blickt erwartungsvoll
auf den Neustart: „Nachdem das Museum nun über einen
leistungsstarken Beamer und eine sehr große
Projektionsfläche verfügt, freuen wir uns als
Veranstalter, dass dieses besondere Event im Museum selbst
stattfinden kann. Das war früher nicht möglich. Zum
Neustart haben wir sogar einen lustigen Film über die
Schifffahrt als Überraschung mit im Programm.“
Die
Ruhrorter Filmnacht ist ein Gemeinschaftsprojekt der
Fördergesellschaft Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
e. V. und des Ruhrorter Bürgervereins 1910 e. V.
Eintrittskarten sind ausschließlich im Vorverkauf für
18,50 Euro bis zum 24. April im Binnenschifffahrtsmuseum
an der Apostelstraße 84, bei „Liebe Blume Floristik“
(Harmoniestraße 15) sowie im „Café Kurz“ (Fabrikstraße 50)
erhältlich.
Im Eintrittspreis ist eine
kulinarische Verpflegung (ohne warme Speisen) enthalten.
Getränke können vor Ort erworben werden. Eine Abendkasse
wird es nicht geben. Bereits erworbene Tickets für die
ursprünglich geplante 10. Ruhrorter Filmnacht behalten
ihre Gültigkeit und können für die aktuelle Veranstaltung
eingelöst werden. Weitere Informationen gibt es im
Internet unter www.binnenschifffahrtsmuseum.de.
Öffentliche Investitionen: Weiterhin breite
Mehrheit der Bevölkerung für massive Erhöhung
Die Bevölkerung ist sich weitgehend einig darin, dass der
Staat mehr Geld in die Infrastruktur stecken muss – auch
wenn dafür neue Kredite nötig sind. Das ergibt eine neue
Studie des Instituts für Makroökonomie und
Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung auf
Basis repräsentativer Umfragedaten.*

Foto Hans-Böckler-Stiftung
Der Investitionsstau in
Deutschland ist unübersehbar: Züge fallen regelmäßig aus,
Schulunterricht auch, Krankenhäuser und Brücken sind
marode, die gesetzlichen Klimaziele wurden zuletzt nur
knapp erreicht. Um gegenzusteuern, hat die Bundesregierung
im vergangenen Jahr das „Sondervermögen für Infrastruktur
und Klimaneutralität“ in Höhe von 500 Milliarden Euro auf
den Weg gebracht.
Damit hat sie einem weit
verbreiteten Bedürfnis Rechnung getragen: Schon 2021
sprach sich eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung für
zusätzliche öffentliche Investitionen aus. Laut der neuen
Untersuchung des IMK hat diese Zustimmung nicht
nachgelassen – im Gegenteil: Trotz des Sondervermögens hat
der Anteil derjenigen, die noch mehr staatliche Ausgaben
befürworten, mit Blick auf die meisten Bereiche der
öffentlichen Infrastruktur und unabhängig von der
Parteipräferenz zugenommen. Kredite zur Finanzierung
dieser Ausgaben befürworten 59 Prozent, weitere 20 Prozent
sind in dieser Frage unentschieden. Bevorzugt werden
allerdings Umschichtungen in staatlichen Haushalten.

Für ihre Analyse haben IMK-Forscher Dr. Jan Behringer
und IMK-Direktor Prof. Dr. Sebastian Dullien Angaben von
rund 2.700 Personen zwischen 18 und 75 Jahren ausgewertet.
Diese haben im Oktober und November 2025 an einer
repräsentativen Befragung teilgenommen, die im Auftrag des
IMK durchgeführt wurde.
„Die Umfrageergebnisse verdeutlichen, dass die
Menschen in Deutschland in praktisch allen zentralen Bereichen eine
Ausweitung öffentlicher Investitionen wünschen, wenn auch mit
unterschiedlich großen Mehrheiten“, erklären die Wissenschaftler.
Am deutlichsten ausgeprägt ist dieser Wunsch mit Blick auf
Gesundheitswesen und Pflege, hier sprechen sich 91 Prozent der
Befragten für eine Erhöhung der Ausgaben aus. Mehr Geld für die
Bildung befürworten 87 Prozent, für Straßen, Brücken und Autobahnen
82 Prozent, für öffentliche Sicherheit 80 Prozent, für
Bahnverbindungen und öffentlichen Nahverkehr 78 Prozent. Auf
geringere, aber immer noch mehrheitliche Zustimmung treffen
Mehrausgaben für Mobilnetz und Internet mit 56 Prozent, für Klima-
und Umweltschutz mit 53 Prozent sowie für Fußgänger- und Fahrradwege
mit 51 Prozent.
Im Vergleich zur Vorläuferumfrage des IMK von
2021 hat der Anteil derjenigen, die sich für zusätzliche
Investitionen aussprechen, mit 23 Prozentpunkten am stärksten bei
Straßen, Brücken und Autobahnen zugelegt. Bei der öffentlichen
Sicherheit sowie bei Bahnverbindungen und öffentlichem Nahverkehr
beträgt das Plus jeweils 11 Prozentpunkte.
Rückläufig ist
die Tendenz nur in drei Bereichen: Die Zustimmung für mehr
Investitionen ist mit Blick auf Klima- und Umweltschutz um 20
Prozentpunkte gesunken, hinsichtlich Mobilnetz und Internet um 12
Prozentpunkte, bei Fußgänger- und Fahrradwegen um 4 Prozentpunkte.


„Analysiert man die Investitionswünsche nach der
Parteipräferenz, so lässt sich festhalten, dass bei den meisten
abgefragten Kategorien die Anhängerinnen und Anhänger aller Parteien
mehrheitlich eine Ausweitung der Investitionen wünschen“, schreiben
Behringer und Dullien. Das gilt für sechs der acht abgefragten
Bereiche. Allerdings fallen hier die Mehrheiten zum Teil je nach
Parteipräferenz deutlich unterschiedlich groß aus, zeigen die
Forscher.

Bei den Investitionen in Fußgänger- und Radwege wünscht sich von
den Befragten, die mit der AfD sympathisieren, nur eine Minderheit
mehr Geld. Am stärksten polarisiert sind die Einstellungen laut der
Befragung mit Bezug auf Klima- und Umweltschutz: Bei der
Anhängerschaft der Grünen ist die Zustimmung für mehr staatliche
Ausgaben in diesem Bereich mit 91 Prozent am größten, gefolgt von
Befragten, die der Linken (82%) oder der SPD (72%) zuneigen.
Unter Anhänger*innen der Union wollen zwar nur 46 Prozent mehr
Investitionen für Klima und Umwelt. Das ist aber immerhin doppelt so
hoch wie der Anteil, der für eine Reduzierung ist. Dagegen würden
Menschen mit Sympathien für die AfD zu 58 Prozent eine Senkung der
Ausgaben begrüßen, lediglich 19 Prozent sind für mehr Investitionen.
In Sachen Finanzierung zeige sich, dass „eine große Mehrheit der
Bevölkerung einer Kreditaufnahme für öffentliche Investitionen
grundsätzlich zustimmt“, heißt es in der Studie. 59 Prozent der
Befragten äußern sich entsprechend, 20 Prozent sind in dieser Frage
neutral, lediglich 21 Prozent stimmen eher oder überhaupt nicht zu.

Die Parteipräferenz scheint dabei meist eine untergeordnete
Rolle zu spielen: Anhänger*innen von Grünen, SPD, FDP, Union und
Linken befürworten zu jeweils rund zwei Dritteln kreditfinanzierte
Investitionen. Lediglich die AfD-Anhängerschaft ist deutlich
skeptischer, aber selbst sie weist eine Zustimmungsrate von 42
Prozent auf.

Ungeachtet der grundsätzlichen Offenheit für kreditfinanzierte
Infrastrukturausgaben treffen Umschichtungen in den öffentlichen
Haushalten auf die größte Zustimmung in der Bevölkerung. Bei der
Frage nach der primär gewünschten Finanzierungsoption nennen 66
Prozent Ausgabenkürzungen in anderen Bereichen, 19 Prozent Kredite.

„Insgesamt lassen sich die Ergebnisse dahingehend
interpretieren, dass die Bevölkerung in Deutschland die Finanzierung
öffentlicher Investitionen über Kredite in gewissem Umfang
akzeptiert – wie es etwa durch das im Rahmen der
Schuldenbremsenreform 2025 beschlossene Sondervermögen für
Infrastruktur und Klimaneutralität ermöglicht wird.
Zugleich
wird eine kritische Überprüfung bestehender Staatsausgaben
gewünscht, sodass ineffiziente Ausgaben zugunsten öffentlicher
Investitionen gekürzt werden“, so Behringer und Dullien. Sie
empfehlen, die verfügbaren Mittel aus dem Sondervermögen konsequent
für zusätzliche Investitionen einzusetzen, um die öffentliche
Infrastruktur und Wirtschaft zukunftsfähig zu machen.
Allerdings dürften diese Mittel den Investitionsbedarf, der sich
nach Berechnungen des IMK im Jahr 2024 auf mindestens 600 Milliarden
Euro belief, selbst bei strikt investiver Verwendung bestenfalls zu
zwei Dritteln decken, erklären die Forscher. Daraus ergebe sich
weiterer Anpassungsbedarf bei der aktuellen Schuldenregel. „Unsere
Ergebnisse legen nahe, dass eine Weiterentwicklung der
Schuldenregel, die Raum zur Finanzierung öffentlicher Investitionen
schafft, in der Bevölkerung auf breite Zustimmung stoßen dürfte.“

NRW: Verunglückte Personen bei Straßenverkehrsunfällen-
höchstem Stand seit 2018 * Anzahl der
Straßenverkehrsunfälle 2025 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 %
angestiegen * Weniger schwerverletzte und getötete Personen
* Städte Köln und Düsseldorf mit den meisten Unfällen und
verunglückten Personen
Im Jahr 2025 wurden in
Nordrhein-Westfalen 81.687 Straßenverkehrsunfälle polizeilich
erfasst. Wie das Statistische Landesamt anhand der endgültigen
Zahlen der Straßenverkehrsunfallstatistik mitteilt, stieg die Anzahl
der Unfälle im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 %. Auch die Anzahl der
Unfälle mit Personenschaden erhöhte sich: Waren es 2024 noch 62.741
Unfälle im Straßenverkehr, nahm die Zahl im Jahr 2025 um 4,0 % auf
65.232 Unfälle zu.
Dabei sind insgesamt 81.378 Personen
verunglückt. Somit hat die Anzahl der verunglückten Personen zum
Vorjahr um 3,2 % zugenommen und erreichte den höchsten Wert seit
2018. Weniger schwerverletzte und getötete Personen aber mehr
Leichtverletzte als im Vorjahr Die Anzahl an getöteten Personen im
Straßenverkehr sankt gegenüber 2024 um 6 Personen auf 479 Menschen.
Dies entspricht einem Rückgang von 1,2 %.
Im Vergleich zum
Jahr 2015 ist die Anzahl der Getöteten um 8,2 % zurückgegangen. Auch
die Anzahl der schwerverletzten Personen war leicht rückläufig. 2025
lag dieser Wert bei 10.193 Schwerverletzten und sank damit um 1,1 %
im Vergleich zum Vorjahr. Gegenüber 2015 ist hier sogar ein Rückgang
von 22,6 % zu verzeichnen. Die Anzahl der leichtverletzten
Personen hingegen erhöhte sich im Vergleich zum Jahr 2024 um 3,8 %
auf 70.706 Personen. Im Vergleich zu 2015 stieg deren Anzahl um
12,1 %.

Köln und Düsseldorf mit den meisten Unfällen und verunglückten
Personen Die meisten Straßenverkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen
ereigneten sich 2025 in der Stadt Köln. Dort kam es zu 5.221
Unfällen mit Personenschaden. Dabei wurden 5.702 Personen leicht und
646 Personen schwer verletzt. 16 Menschen starben.
Die Stadt
Düsseldorf lag mit 2.572 Unfällen mit Personenschaden an zweiter
Stelle. Von den insgesamt 3.179 verunglückten Personen wurden 307
schwer verletzt und 9 Menschen starben. Die Städteregion
Aachen verzeichnete mit einer Anzahl von 2.200 die drittgrößte Menge
an Unfällen mit Personenschaden, wobei 2.681 Personen verunglückten.
Im Rhein-Sieg-Kreis wurden 2.170 Unfälle mit Personenschaden
polizeilich erfasst, bei denen 2.764 Menschen verunglückten.
Frühjahrsputz in NRW: Preise für Reinigungs- und
Pflegemittel innerhalb eines Jahres um 2,3 % gestiegen *
Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen wurden hingegen günstiger
* Steigende Preise für Autowäsche * Dienstleistungen für
Gartenpflege teurer als ein Jahr zuvor
Der Frühjahrsputz
gehört für viele Haushalte zur festen Routine – wer vergangener Tage
ausgemistet, gewaschen und aufgeräumt hat, war mit unterschiedlichen
Preisentwicklungen konfrontiert. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, sind die Preise für Reinigungs- und Pflegemittel im März
2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 % gestiegen (Basis
2020 = 100).
Insgesamt stiegen die Verbraucherpreise im
selben Zeitraum um 2,7 %. Preise für Wasch- und
Geschirrspülmaschinen gesunken – die für Autowäsche gestiegen
Bettwäsche, Handtücher und volle Wäschekörbe – beim Frühjahrsputz
läuft die Waschmaschine in einigen Haushalten etwas häufiger als
sonst. Dabei konnten Verbraucherinnen und Verbraucher im Vergleich
zum Vorjahresmonat bei der Anschaffung einer
neuen Waschmaschine sparen (−4,9 %).
Auch die Preise
für Wäschekörbe, Klappboxen oder Wannen sind gesunken (−0,8 %). Bei
Heimtextilien waren unterschiedliche Preisentwicklungen zu
beobachten: Während sich die Preise für Handtücher (+4,9 %) und die
für Gardinen, Vorhänge, Rollos o. Ä. (+3,2 %) verteuerten, sanken
die Preise für Bettwaren und Bettwäsche um 4,0 %.
Ebenfalls
sinkende Preise waren bei weiteren elektrischen Haushaltsgeräten zu
beobachten: So sanken die Preise für Geschirrspülmaschinen zwischen
März 2025 und März 2026 um 5,8 % und die für Staubsauger um 0,3 %.
Wer neben Wohnung oder Haus auch das Auto in den Frühjahrsputz
einbezog, musste im März 2026 für eine Autowäsche 4,6 % mehr
ausgeben als im Vorjahresmonat.

Steigende Preise bei Erzeugnissen für den Garten – Dünger und
Düngemittel um 2,3 % teurer Wer im vergangenen Monat bereits seinen
Garten oder Balkon für die ersten Frühlingstage hergerichtet hat,
musste größtenteils mehr Geld ausgeben als im Jahr zuvor. Die Preise
für Blumendünger, Rasendünger o. a. Düngemittel sind zwischen März
2025 und März 2026 um 2,3 % gestiegen.
Garten- und
Blumenerde, Torf o. Ä. verteuerten sich derweil um
1,9 %, Beetpflanzen, Gehölz, Freilandstauden o. Ä. um 0,7 %.
Auch Dienstleistungen für Gartenpflege (+3,3 %) verteuerten sich
gegenüber März 2025. Die Preise für Blumentöpfe, Blumenkästen oder
Rankhilfen sind im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu konstant
geblieben (−0,1 %).
Verbraucherzentrale Duisburg
feiert runden Geburtstag

V.l: Bürgermeisterin
Edeltraud Klabuhn, Beratungsstellenleiterin Paulina Wleklinski,
Ministerin Silke Gorißen, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW
Wolfgang Schuldzinski
3.000 neue Obstbäume für
Duisburg – Erfolgsprojekt geht in die nächste Runde
Mit der kostenlosen Obstbaumaktion setzen die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg seit 2023 ein sichtbares Zeichen für
mehr Biodiversität, ein besseres Stadtklima und eine lebenswerte
grüne Zukunft. Bereits 16.000 Obstbäume konnten in den vergangenen
Jahren an Duisburgerinnen und Duisburger ausgegeben werden. Auch in
diesem Jahr ist das Interesse wieder sehr groß.
Passend zum
Tag des Baumes, der in Deutschland seit 1952 am 25. April begangen
wird und auf die Bedeutung der Bäume für Mensch und Umwelt
aufmerksam macht sowie zum Pflanzen neuer Bäume anregen soll, werden
am kommenden Samstag erneut 3.000 Obstbäume an interessierte
Duisburgerinnen und Duisburger ausgegeben.
Gemeinsam mit
Oberbürgermeister Sören Link wird damit ein wichtiger Beitrag für
mehr Grün in der Stadt geleistet. So haben dann insgesamt 19.000
Obstbäume im Duisburger Stadtgebiet einen neuen Platz gefunden.
Startschuss für den IGA-Countdown: Ticketstruktur und erste
Programmhighlights stehen fest
Die Vorbereitungen für die Internationale
Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet gehen in die entscheidende
Phase. Heute, rund ein Jahr vor dem Start der IGA, wurden die
Ticketstruktur sowie erste Programminhalte bekannt gegeben. Der
Verkauf der Dauerkarten beginnt am Donnerstag, 23. April. Die
Dauerkarte, die täglichen Zutritt für einen Standort gewährt, kostet
für Erwachsene 155 Euro; 213 Euro müssen für den täglichen Zutritt
zu allen Standorten gezahlt werden.
Bis zum 17. April 2027
gilt ein Vorverkaufsrabatt von bis zu 15 Euro. "Jeden Tag wächst das
Ruhrgebiet mehr und mehr zu einem erstmals regional ausgerichteten
Gartenfestival zusammen. Der Erwerb der Dauerkarte macht das
internationale Ereignis jetzt greifbar", so Garrelt Duin,
Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und
Aufsichtsratsvorsitzender der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH.
Tageskarten für die kostenpflichtigen Zukunftsgärten Duisburg,
Dortmund und Gelsenkirchen sind ab Herbst 2026 erhältlich. Ein
Eintritt zu allen IGA-Standorten an einem Tag kostet 29,50 Euro. Für
alle Kartentypen gibt es ermäßigte Varianten für verschiedene
Zielgruppen. Kinder bis 14 Jahre könnten die IGA kostenfrei
besuchen. Im Tagesticket enthalten ist die kostenlose Nutzung des
Nahverkehrs.
Zu den Veranstaltungshöhepunkten in den ersten
Wochen der IGA gehört u. a. ein Lichtfestival vom 23. April bis 2.
Mai 2027 im Duisburger Zukunftsgarten mit abendlichen Licht- und
Medienkunstinstallationen sowie Musik. Vom 15. bis 17. Mai 2027
bringt das Straßenkunstfestival an allen Standorten Artistik,
Performances und kreative Darbietungen in die Zukunftsgärten. Und
die Neue Philharmonie Westfalen startet am 16. Mai 2027 eine
Konzertreihe.
Ein weiteres Highlight ist die Woche des
Ruhrgebiets vom 24. bis 30. Mai 2027 mit facettenreichen
Kulturformaten. Pflanzenfreunde können sich auf die
Blumenhallenschauen in Dortmund und Duisburg freuen. Jede Schau hat
eine Laufzeit von vier bis 23 Tagen. Danach werden die Hallen neu
gestaltet und mit einem völlig neuen floralen Konzept bespielt. Der
stetige Wechsel verwandelt die Hallen immer wieder in neue
Erlebnisräume.
Der Startschuss für den einjährigen Countdown zur Eröffnung der
Internationalen Gartenausstellung fällt am Donnerstag, 23. April,
mit dem "Tag der IGA 2027". Alle Interessierten sind zum
Baustellenfest im Duisburger Rheinpark eingeladen - mit Musik,
Familienprogramm und Baustellenführungen. Parallel finden
Baustellenführungen auch in den Zukunftsgärten in Gelsenkirchen,
Dortmund und Lünen statt. idr
Neuer Mathe-Treff in der Zentralbibliothek
Zu einem neuen Mathe-Treff lädt die Kinder- und
Jugendbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am
Mittwoch, 22. April, von 16 bis 18 Uhr ein.
Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse bekommen
hier Unterstützung bei den Hausaufgaben, bei schwierigen Themen sowie
beim Lernen für Klassenarbeiten.
Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der
Mathe- Treff findet bis zu den Sommerferien an jedem Mittwoch statt.
1.926 getötete
Radfahrer in der EU: DVR fordert 1,1-Promillegrenze für mehr
Sicherheit
Während die Zahl der im Straßenverkehr getöteten
Pkw-Fahrenden in Europa deutlich sinkt, bleibt der Radverkehr das
Sorgenkind der Verkehrssicherheit. Ein heute veröffentlichter
Bericht des Europäischen Verkehrssicherheitsrates (ETSC) zeigt eine
alarmierende Entwicklung: Zwischen 2014 und 2024 sank die Zahl
der getöteten Radfahrenden in der EU um lediglich acht Prozent – von
2.096 auf 1.926. Zum Vergleich: Bei den Pkw-Fahrenden lag der
Rückgang im selben Zeitraum bei 19 Prozent. Besonders kritisch ist
die Lage in Deutschland: Entgegen dem EU-Trend stieg die Zahl der
getöteten Radfahrenden laut Statistischem Bundesamt (Destatis) sogar
von 396 (2014) auf 441 (2024) an.

© Daniela Stanek, DVR
Handlungsbedarf bei Alkohol im
Radverkehr Vor diesem Hintergrund sieht der Deutsche
Verkehrssicherheitsrat (DVR) politischen Handlungsbedarf. In
Deutschland gilt für Radfahrende derzeit ein Blutalkohol-Grenzwert
von 1,6 Promille, ab dem eine Straftat vorliegt. Unterhalb dieser
Grenze bleibt Alkoholkonsum juristisch meist folgenlos, solange
keine Fahrunsicherheit erkennbar ist oder kein Unfall passiert.
Der DVR fordert daher die Einführung eines zusätzlichen
Ordnungswidrigkeitentatbestands ab 1,1 Promille. Damit würde
Deutschland zu Ländern wie Österreich, Frankreich, Italien,
Portugal, Spanien oder der Schweiz aufschließen, die bereits
deutlich strengere Regeln anwenden.
„Es ist nicht hinnehmbar,
dass Radfahren nach erheblichem Alkoholkonsum weiterhin ohne
Konsequenzen möglich ist“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des DVR.
„Schon deutlich unter 1,6 Promille sind Reaktionsfähigkeit,
Gleichgewicht und Wahrnehmung stark eingeschränkt. Lenken und
Bremsen sind kaum noch sicher möglich. Wer so fährt, befindet sich
auf einem Blindflug auf zwei Rädern. Bund und Länder müssen jetzt
handeln.“
Politische Unterstützung und gesellschaftlicher
Rückhalt Die Forderung nach einer Herabsetzung der Promillegrenze
stützt sich auf einen breiten Konsens. Der DVR setzt sich bereits
seit 2014 für diesen Schritt ein und erhielt dabei wiederholt
Rückendeckung durch den Deutschen Verkehrsgerichtstag, zuletzt im
Januar 2026. Auch der Verkehrsausschuss des Deutschen
Bundestages hat die Bundesregierung Ende März 2026 dazu
aufgefordert, die Herabsetzung der Promillegrenze für Radfahrende
und die Einführung eines Bußgeldtatbestands mit einer angemessenen
Sanktionshöhe zu prüfen. Flankiert wird diese politische Dynamik
durch einen gesellschaftlichen Rückhalt: Eine repräsentative
forsa-Befragung im Auftrag des DVR belegt, dass ein erheblicher Teil
der Bevölkerung entweder ein vollständiges Alkoholverbot oder
deutliche niedrigere Promillegrenzen für Radfahrende befürwortet.
„Wissenschaft und Gesellschaft sind sich einig, dass die Politik
jetzt die Sicherheit von Radfahrenden verbessern sollte“, sagt
Manfred Wirsch. „Nun gilt es, diese Einigkeit auch politisch in
konkrete Ergebnisse zu überführen.“
Alkoholgrenze nur ein
Baustein für mehr Sicherheit Der DVR betont jedoch, dass eine
niedrigere Promillegrenze lediglich ein Baustein für mehr Sicherheit
im Radverkehr sein kann. Für nachhaltige Verbesserungen ist zudem
eine konsequente Überwachung bestehender Verbote durch Länder und
Kommunen sowie eine massive Aufwertung der Radinfrastruktur
erforderlich.
Dazu gehören baulich getrennte Wege für Rad-
und Pkw-Verkehr, eine verständliche und sichere Führung des
Radverkehrs an Kreuzungen sowie eine bauliche Umgestaltung oder
Anpassung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an unfallauffälligen
Stellen. Darüber hinaus müssen Radwege ausreichend breit sein, eine
gut gepflegte Oberfläche ohne Schlaglöcher oder Wurzelschäden
aufweisen und frei von Hindernissen sein. Zudem sollten
verstärkt Verkehrsschauen durchgeführt und die Empfehlungen der
Unfallkommissionen konsequent umgesetzt werden, um Gefahrenstellen
systematisch zu beseitigen. Auch die digitale Vernetzung mittels
Vehicle-to-X-Technologie kann dazu beitragen, die Sichtbarkeit von
Radfahrenden zu erhöhen.
„Risiken für Radfahrende müssen
weiter reduziert werden“, sagt Manfred Wirsch. „Sicherheit im
Straßenverkehr ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die ein koordiniertes
Vorgehen von Bund, Ländern und Kommunen zwingend erforderlich macht.
Nur durch Übernahme von Verantwortung auf allen Ebenen lässt sich
das Ziel erreichen, dass niemand mehr auf dem Rad sein Leben
verliert. Während die Politik den Rechtsrahmen und die Infrastruktur
sichern muss, können auch Radfahrende selbst aktiv ihre Sicherheit
erhöhen: Setzen Sie einen Helm auf, fahren Sie immer vorsichtig und
verzichten Sie bestmöglich vollständig auf Alkohol beim Radfahren.“
"Gepflegten Abend!" Donnerstag, 28.05.2026 um 18.00 Uhr im
Dietrich-Krins-Weber Zentrum Familien müssen die Pflege
immer häufiger selbst übernehmen, obwohl sie bereits mit Job,
Kindern und Haushalt mehr als ausgelastet sind. Pflegebedürftige und
ihre Angehörigen stehen oft unter hohem zeitlichem und finanziellem
Druck, während Pflegekräfte mit immer mehr Organisation und
Belastung konfrontiert sind.
Landtagsabgeordneter Franbk
Börnber (SPD): "Pflege wird zunehmend zum Armutsrisiko. Vor diesem
Hintergrund möchten wir mit Thorsten Klute als Experte und Sprecher
der Fraktion für Pflege und Gesundheit, mit den Menschen vor Ort ins
Gespräch kommen. Wir wollen darüber sprechen, welche politischen
Schritte jetzt notwendig sind, um die Pflege zukunftsfest
aufzustellen. Denn wir möchten dafür sorgen, dass in der Pflege
wieder mehr Zeit für den Menschen statt in Verwaltung und Bürokratie
investiert wird. " Der „Gepflegte Abend“ findet am
28.05.2026 um 18.00 Uhr im Dietrich-Krins-Weber Zentrum,
Mevissenstr. 16 in 47059 Duisburg statt.
Deine Ideen für Duisburg –
Jugendsprechstunde mit dem Oberbürgermeister
Was nervt in Duisburg? Was läuft schon gut? Und was sollte
sich aus Sicht junger Menschen verändern? Darüber möchte
Oberbürgermeister Sören Link mit Jugendlichen direkt sprechen.
Deshalb lädt er Duisburgerinnen und Duisburger im Alter von 14 bis
17 Jahren zu einer weiteren Jugendsprechstunde ins Rathaus ein.
Am Dienstag, 2. Juni, von 15 bis 16.30 Uhr haben Jugendliche die
Möglichkeit, in lockerer Runde mit dem Oberbürgermeister ins
Gespräch zu kommen. Sie können Fragen stellen, Kritik äußern und
eigene Vorschläge machen – zu allem, was ihren Alltag in Duisburg
betrifft. Die Jugendsprechstunde soll jungen Menschen eine direkte
Stimme geben.
Ihre Erfahrungen, Ideen und Erwartungen sind
wichtig, wenn es darum geht, Duisburg weiterzuentwickeln.
Jugendliche, die teilnehmen möchten, können sich bis 13. Mai
anmelden – per E-Mail an jugendsprechstunde@stadt-duisburg.de oder
telefonisch unter (0203) 283-6111.
VHS: Kompakter
und praxisorientierter Englisch-Intensivkurs
Ein kompakter und praxisorientierter Englisch-Intensivkurs
findet von Montag, 24. August, bis Freitag, 28. August, jeweils von
9 bis 15.30 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse
26 in der Stadtmitte statt. Das Wochenseminar richtet sich an
Erwachsene mit soliden Grundkenntnissen, die ihre Englischkenntnisse
gezielt auffrischen, vertiefen und sicher anwenden möchten.
Eine Woche lang tauchen die Teilnehmenden intensiv in die englische
Sprache ein. Der Fokus liegt auf dem Ausbau des Wortschatzes sowie
dem freien Sprechen, Argumentieren und Anwenden im beruflichen und
privaten Kontext. Ziel des Kurses ist es, vorhandene Sprechhemmungen
abzubauen und die Motivation zu stärken, Englisch im Alltag
selbstbewusster einzusetzen.
Der Unterricht erfolgt in
kleinen Lerngruppen von maximal zwölf Personen, die nach
individuellen Vorkenntnissen zusammengestellt werden. Voraussetzung
für die Teilnahme sind Englischkenntnisse mindestens auf Niveau A2;
für absolute Anfängerinnen und Anfänger ist der Kurs nicht geeignet.
Durch die Kleingruppen wird ein effektives und lernförderliches
Arbeiten ermöglicht.
Am Ende des Kurses erhalten alle
Teilnehmenden eine aussagekräftige Teilnahmebescheinigung. Die
Teilnahme kostet 175 Euro. Anmelden können sich Interessierte unter
www.vhs-duisburg.de (Kursnummer 261MZ7110). Der Kurs ist auch als
Bildungsfreistellung anerkannt. Nähere Informationen gibt es bei
Franziska Russ-Yardimci von der VHS unter 0203 283-984613.
Vortrag im Stadthistorischen Museum über „Uruk – die erste
Stadt“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am
kommenden Sonntag, 26. April, um 11.15 Uhr zur Mercator Matinée. Der
Privatdozent Dr. Ingo Schrakamp hält einen Vortrag mit dem Titel
„Uruk – die erste Stadt“. Darin beleuchtet er anhand archäologischer
und keilschriftlicher Befunde die Entstehung der ersten Stadt der
Menschheitsgeschichte und ihrer Bedeutung für die weitere
Entwicklung der Kulturen Mesopotamiens.
Bereits um 3000 v.
Chr. umfasste Uruk ein Siedlungsgebiet von rund 500 Hektar und
zählte schätzungsweise zwischen 25.000 und 50.000 Einwohner. In Uruk
– gelegen im heutigen Irak – wurde ein frühes Staatswesen sichtbar,
das von einer urbanen Kultur geprägt war, die auf
Bewässerungsfeldbau basierte. Zugleich entstanden bedeutende
kulturelle Neuerungen wie monumentale Architektur, darstellende
Kunst in Rund- und Flachbild, Rollsiegel sowie die Keilschrift.
Ingo Schrakamp ist Altorientalist und derzeit an der
Julius-Maximilians- Universität Würzburg tätig. Die Teilnahme kostet
für Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Das gesamte Programm ist
unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar. Es wird empfohlen, vorab
Karten zu reservieren. Das geht unter Tel: 0203/283-2640 oder per
Mail an
ksm-service@stadt-duisburg.de.
Sauberes Hochfeld: Aufräumaktion
am 21. April
Für ein sauberes Hochfeld braucht es mehr als
Frühlingssonne: Am Dienstag, 21. April, rücken zahlreiche
Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 10 und 18 Uhr dem herumliegenden
Müll mit Zangen, Handschuhen und einer guten Portion Tatendrang zu
Leibe.
Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr wird damit
pünktlich zum Start in die warme Jahreszeit wieder gemeinsam
angepackt. Denn viele Hochfelderinnen und Hochfelder stört der Müll
in Straßen und Grünanlagen – und genau hier setzt die „Arbeitsgruppe
Sauberes Hochfeld“ an, die den Stadtteil zusammen mit den Menschen
vor Ort Stück für Stück aufräumen möchte.
Insgesamt 16 Einrichtungen und Gruppen haben sich mit rund 450
Teilnehmenden angemeldet und werden an verschiedenen Orten im
Quartier Müll sammeln. Wer spontan mithelfen möchte, kann sich an
neun verschiedenen Stellen spontan anschließen. Eine Übersicht
findet sich hier: bit.ly/4tbg838.
Die Arbeitsgruppe „Sauberes Hochfeld“ initiiert seit Anfang 2025
regelmäßig Aufräumaktionen im Quartier. Im Jahr 2025 fanden
insgesamt fünf Aktionen sowie die große stadtteilweite Aufräumaktion
statt. Dies soll 2026 fortgeführt werden.
Neben dem Aufräumen an sich geht es bei
diesen Aktionen vor allem darum, die Teilnehmenden für das Thema
Sauberkeit und Abfallvermeidung in ihrem Umfeld zu sensibilisieren
und damit langfristig zu einer reduzierten Verschmutzung des
öffentlichen Raumes beizutragen. Unterstützt werden die Aktionen vom
Verein „Offensive für ein Sauberes Duisburg“.
Der Verein stellt das Material zum Sammeln der Abfälle zur Verfügung
und sorgt im Anschluss für die Abholung des gesammelten Mülls.
„Platz gemacht!“: Außenführung auf
dem König-Heinrich-Platz
Zu einer Außenführung am König-Heinrich-Platz anlässlich der neuen
Sonderausstellung „Platz gemacht!“ lädt das Kultur- und
Stadthistorische Museum gemeinsam mit dem Stadtarchiv am Dienstag,
21. April, um 16.30 Uhr ein. Die Führung unter der Leitung der
Kunsthistorikerin Annika Enßle startet unter dem Titel „Platz
gemacht!
Der König-Heinrich-Platz und seine Kirche“ vor dem Stadttheater in
der Innenstadt. Architektur, Atmosphäre und Nutzungen für Kultur,
Handel, Verwaltung und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder,
Wünsche und Widersprüche einer Stadt im Wandel. Auf engem Raum
überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung,
politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte.
In dieser Außenführung auf dem König-Heinrich-Platz wird auf die
Geschichte des König-Heinrich-Platzes im Allgemeinen und der
Liebfrauenkirche im Besonderen eingegangen. Die Teilnahme an der
Führung im öffentlichen Straßenraum ist kostenfrei und erfolgt auf
eigene Gefahr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das gesamte
Begleitprogramm zur Ausstellung „Platz gemacht!“ ist unter
www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Drei evangelische
Gemeinden laden zum gemeinsamen Open-Air Picknick-Tauffest beim Kanu
Club - Anmeldungen bis zum Infoabend am 28.4.
Die evangelischen Gemeinden in Duisburg Meiderich,
Obermeiderich und Ruhrort-Beeck feiern am 14. Mai, an Christi
Himmelfahrt, um 11 Uhr ein „Open-Air Picknick-Tauffest“ auf dem
Gelände des 1. Meidericher Kanu Clubs und laden herzlich zum
Mitfeiern ein.
Wer nicht nur Gottesdienst feiern möchte,
sondern sich oder die Kinder taufen lassen möchte, sollte zum
Infoabend am 28. April um 18.30 Uhr im Meidericher Gemeindezentrum,
Auf dem Damm, kommen. Anmeldungen sind im Gemeindebüro bei Katja
Hüther (0203/4519622) möglich. Beim Open-Air Picknick-Tauffest - es
steht unter dem Motto „Segen ahoi“ - sind Taufen an diesem
besonderen Ort ganz individuell möglich: auf dem Wasser, unten am
Kanal, im Planschbecken oder ganz klassisch am Taufbecken.

Das Tauf-Team (von links nach rechts): Prädikant André Welters,
Pfarrerin Sarah Süselbeck, Pastor Dirk Strerath, Pfarrerin Esther
Immer und Pfarrer i.R. Hans Bernd Preuß.
Die drei Gemeinden
laden zum Chillen nach dem Taufgottesdienst ein: Ob entspannt auf
der Picknickdecke oder aktiv auf der Hüpfburg – für jede und jeden
ist etwas dabei. Kleine Snacks und Getränke stehen vor Ort bereit.
Gerne können auch eigene Speisen, Getränke oder Picknickdecken für
den Sonnenschein mitgebracht werden.
Für Kinder gibt es ein
buntes Programm. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und
www.ruhrort-beeck.de.

Open-Air-Tauffest 2022 der Evangelischen
Gemeinden Duisburg Meiderich und Obermeiderich Foto:
www.obermeiderich.de)
Aus fremd wird Freund:
Gemeinde lädt zum TACHELES-Streitgespräch
Mit dem Format TACHELES lädt die Evangelische
Kirchengemeinde Trinitatis zu einem offenen Dialog über
gesellschaftlich relevante Themen ein und macht eine politisch
engagierte Kirche erlebbar. In wertschätzender Atmosphäre werden
unterschiedliche Perspektiven zusammengebracht, kontrovers
diskutiert und gemeinsam reflektiert.
Bei der neuen Ausgabe
von TACHELES am 29. April um 19 Uhr in der Kirche Duisburg Wedau, Am
See 8, stehen zwei Biografien im Mittelpunkt, die beispielhaft für
gelebte europäische Verständigung sind: Roland Fedorczyk,
Geschäftsführungsmitglied der Deutsch-Polnischen Außenhandelskammer,
und Dr. Sebastian Schulze, technischer Leiter eines
mittelständischen Unternehmens, sind vor Ort und berichten von ihrem
Aufwachsen im wiedervereinigten Deutschland – und von den
Erfahrungen, die sie bis heute prägen.
Ausgangspunkt des
Gesprächs ist das Jahr 1987: die Ankunft als polnisches Kind in
einem damals noch geteilten Deutschland. Was bedeutet es, in einem
neuen Land Fuß zu fassen? Wie entwickeln sich Freundschaft und
gegenseitiges Verständnis über kulturelle Grenzen hinweg? Und welche
Rolle spielt das gemeinsame Älterwerden in einem Europa, das sich
stetig verändert?
Im Zentrum des Abends stehen Fragen, die
weit über persönliche Geschichten hinausweisen: Kann Frieden
innerhalb Europas auch im Kleinen entstehen und gefestigt werden?
Welche Verantwortung tragen die Menschen im Alltag für ein
respektvolles Miteinander? Und welchen Beitrag kann ein christlich
geprägtes Wertegerüst dabei leisten?
Die Veranstaltung lädt dazu ein, zuzuhören,
mitzudenken und mitzudiskutieren – offen, ehrlich und auf Augenhöhe.
Für anregende Unterbrechungen am Klavier sorgt Hyunsuk Hong. Der
Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de.

Sterbefallzahlen 1. Quartal 2026 im Bereich der mittleren Werte
der Vorjahre Einfluss der Grippewelle im 1. Quartal 2026
vergleichsweise gering
Im 1. Quartal 2026 sind in Deutschland nach vorläufigen
Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 270 000
Menschen gestorben. Der für Wintermonate typische Einfluss von
Atemwegserkrankungen ("Grippewellen") auf die Sterbefallzahlen war
in dieser Zeit vergleichsweise gering.
Sie bewegten sich
zumeist im Bereich der mittleren Werte der vier Vorjahre oder
merklich darunter. Deutlichste Ausnahme waren erhöhte
Sterbefallzahlen Mitte Januar (+7 % und +8 % in den Kalenderwochen 2
und 3).

Auf die einzelnen Monate bezogen betrug die
Differenz zum jeweiligen mittleren Wert der Jahre 2022 bis 2025 für
den Januar +3 %, für den Februar +1 % und für den März -11 %. Auch
weitere Indikatoren, die das Robert Koch-Institut (RKI) zur
Einordnung der diesjährigen Grippewelle veröffentlicht, liegen auf
dem Niveau der Vorsaisons oder darunter.

Auswirkung der Grippewelle zeigte sich in anderen
europäischen Ländern deutlicher Das EuroMOMO-Netzwerk zur
Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen ordnet Befunde zur
Übersterblichkeit auf Basis einer eigenen Hochrechnung
unvollständiger Meldungen und eines eigenen
Übersterblichkeitskonzepts europaweit vergleichend ein. Im
1. Quartal 2026 wurden in den meisten europäischen Ländern dort
insbesondere zu Jahresbeginn größere Abweichungen von den
erwartbaren Entwicklungen festgestellt.
So wurde
beispielsweise für Frankreich und für Spanien im Januar zeitweise
eine "hohe" ("high excess mortality"), in Portugal sogar eine "sehr
hohe" ("very high excess mortality") Übersterblichkeit verzeichnet.
Auch in vielen anderen Ländern gab es bis in den März 2026 hinein
moderate Abweichungen ("moderate excess") von den üblichen
Verlaufsmustern.
NRW: Import von Düngemittel stieg
2025 um 3,6 % gegenüber dem Vorjahr
* NRW importierte rund 1,1 Millionen Tonnen Düngemittel im
Warenwert von rund 345,5 Millionen Euro * Wichtigste
Importländer waren die Niederlande, Belgien und die Tschechische
Republik * Vier Fünftel der Düngemittelimporte sind mineralische
oder chemische Stickstoffdüngemittel
Nach vorläufigem Ergebnis hat die nordrhein-westfälische
Wirtschaft rund 1,1 Millionen Tonnen Düngemittel im Wert von rund
345,5 Millionen Euro im Jahr 2025 importiert. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, waren das 38.227 Tonnen bzw. 3,6 % mehr als ein
Jahr zuvor. Fast die Hälfte der importierten Düngemittel kam aus
den Niederlanden Zu den drei Hauptlieferländern zählten
die Niederlande mit 545.900 Tonnen (130,9 Millionen Euro), gefolgt
von Belgien mit 323.000 Tonnen (124,1 Millionen Euro). Platz 3
belegte die Tschechische Republik mit 79.000 Tonnen (25,6 Millionen
Euro).

Vier Fünftel der Düngemittelimporte sind mineralische oder
chemische Stickstoffdüngemittel
Mit einem Anteil von über 80 % der importierten Düngemittel
hatten mineralische oder chemische Düngemittel aus Stickstoff den
größten Anteil an der Importmenge. Tierische oder pflanzliche
Düngemittel, mineralische oder chemische Kalidüngemittel sowie
mineralische oder chemische Phosphatdüngemittel machten insgesamt
mit rund 10 % einen geringen Anteil an den Düngemittelimporten aus.
Belgien war wichtigstes Exportland gefolgt von den
Niederlanden und Mexiko Im Jahr 2025 wurden 397.000 Tonnen
Düngemittel aus NRW mit einem Gesamtwert von 257,5 Millionen Euro
exportiert, das waren 31.826 Tonnen bzw. 9 % mehr als ein Jahr
zuvor. Hauptabnehmerländer waren Belgien mit 84.500 Tonnen
(35 Millionen Euro), die Niederlande mit 51.000 Tonnen
(14,9 Millionen Euro) und Mexiko mit 50.800 Tonnen (31 Millionen
Euro).

NRW-Wirtschaft exportierte zu einem Großteil mineralische
oder chemische Düngemittel Mit einem Anteil von über 60 % an den
Düngemittelexporten hat NRW im Jahr 2025 mineralische oder chemische
Düngemittel exportiert, gefolgt von mineralischen oder chemischen
Stickstoffdüngemittel mit einem Anteil von über 20 %. Mineralische
oder chemische Kalidüngemittel sowie tierische oder pflanzliche
Düngemittel machten jeweils rund 6 % der Exportmenge aus. Die
Exportmenge von mineralischen oder chemischen Phosphatdüngemitteln
betrug 602 Tonnen.
Nachfolge gesucht: Schauspiel-Intendant
Michael Steindl verlässt Theater Duisburg
Er hat das Theater Duisburg maßgeblich geprägt: Zum Ende
der Spielzeit 2026/27 wird Schauspiel-Intendant Michael Steindl auf
eigenen Wunsch nach mehr als zwei Jahrzehnten seine Tätigkeit
beenden. Die Suche nach einer Nachfolge läuft.
Steindl ist
seit 2004 für das Sprechtheater-Angebot am Haus verantwortlich und
hat dieses mit seiner starken Expertise inhaltlich sowie strukturell
erfolgreich zu dem gemacht, was es ist. Ausschlaggebend war hierbei
die frühe Gründung von „Spieltrieb – Jugendclub im Theater
Duisburg“: Mit diesem Angebot setzte er schon Anfang der
Jahrtausendwende einen wichtigen Impuls für die kulturelle Teilhabe
junger Menschen und für die nachhaltige Nachwuchsarbeit im
Stadttheater.
„Mir ist es gelungen, den bis dahin
bestehenden Gastspielbetrieb zu einer echten Sparte mit einem
eigenen Programm und Profil zu entwickeln“, ordnet Steindl ein.
Der Erfolg fußt maßgeblich auf hohem persönlichem Engagement: „Das
hat Spuren hinterlassen. In der gegenwärtigen Form ist meine
Geschichte am Theater Duisburg auserzählt“, erklärt er. „Deshalb
habe ich beschlossen, mein Amt als Schauspiel-Intendant im Juli 2027
niederzulegen.“

Schauspiel-Intendant Michael Steindl verlässt zum Ende der
Spielzeit 2026/2027 das Theater Duisburg
Kulturdezernentin Linda Wagner bedauert die
Entscheidung und würdigt Steindls langjähriges Engagement: „Michael
Steindl hat das Schauspiel im Theater Duisburg mit großer
Leidenschaft, viel Ausdauer und künstlerischer Überzeugungskraft
geprägt. Für diese herausragende Arbeit und seinen unermüdlichen
Einsatz gilt ihm unser großer Dank.“
Um einen möglichst
reibungslosen Übergang zu gewährleisten, wird die Position der
Schauspiel-Intendanz bereits jetzt ausgeschrieben. „Ziel ist es,
ausreichend Zeit für eine sorgfältige Auswahl der Nachfolge und eine
geordnete Übergabe der Aufgaben zu schaffen“, berichtet Theater-
Verwaltungsleiterin Antonina Silberkuhl:
„Mit der
frühzeitigen Ausschreibung wollen wir den kontinuierlichen Erfolg
unseres Hauses sichern. Wir sind offen für neue Impulse und Wege.
Gleichzeitig eröffnet eine zügige Einstellung die Chance einer
intensiven Einarbeitung durch Michael Steindl.“
Steindl wird seine Tätigkeit bis zum Ende der
Spielzeit 2026/2027 weiterhin in vollem Umfang wahrnehmen und die
laufenden künstlerischen Projekte verantworten. Bis dahin bleibt er
eine zentrale prägende Stimme am Theater Duisburg.
Bibliothek in Buchholz schließt vorübergehend
Die Bezirksbibliothek auf der Sittardsberger Allee 14
bleibt aufgrund umfangreicher Sanierungs- und
Modernisierungsmaßnahmen von Dienstag, 5. Mai, bis voraussichtlich
Montag, 27. Juli, geschlossen. In diesem Zeitraum wird unter anderem
der Bodenbelag erneuert und die Beleuchtung auf LED umgestellt. Der
Lesesaal erhält eine Klimaanlage.
Alle Arbeitsplätze werden
mit Steckdosen versehen. Die Leihfristen für in Buchholz entliehene
Medien werden entsprechend angepasst. Kundinnen und Kunden können
während der Schließung auf die Bibliothek an der Großenbaumer Allee
168-174 ausweichen (Öffnungszeiten dienstags bis freitags von 10.30
bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr).
Selbstverständlich können auch alle anderen Zweigstellen der
Stadtbibliothek genutzt werden. Der Medienbote bringt Bücher und
anderes auf Wunsch kostenlos bis an die Wohnungstür und holt die
Medien auch wieder ab. Alle Informationen finden sich im Internet
auf www.stadtbibliothek- duisburg.de.
Bis zur Schließung
steht das Team in Buchholz gerne persönlich oder telefonisch unter
0203 283-7284 für Auskünfte zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind
dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr,
außerdem samstags von 10 bis 13 Uhr.
Ladesäulen der
Stadtwerke Duisburg gaben 2025 rund 2,5 Millionen Kilowattstunden ab
Rund 2,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) Ladestrom haben
die Ladepunkte der Stadtwerke Duisburg im vergangenen Jahr bei mehr
als 130.000 Ladevorgängen in die Elektroautos geladen. Das
entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 670
Haushalten. Die Abgabe von Ladestrom hat sich damit im Vergleich zu
2024 mehr als verdoppelt.
Besonders stark frequentiert waren
die Ladepunkte an den Standorten Memelstraße in Duisburg-Neudorf, am
Portsmouthplatz am Hauptbahnhof sowie die Ladepunkte an der
Hagelstraße im Dellviertel. Die beliebtesten Normalladepunkte stehen
am Rathaus sowie im Duisburg Süden am Standort Zur Sandmühle.
Außerdem betreiben die Stadtwerke Duisburg im Stadtgebiet
bereits 60 Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung ab 49 kW. Für
das Jahr 2026 sind weitere 24 dieser Schnellladepunkte geplant. Das
schnelle Laden von Elektroautos wird immer gefragter. Verzeichneten
die Stadtwerke Duisburg im Jahr 2024 noch knapp mehr als 9.000
Ladevorgänge an Schnellladestationen, waren es 2025 schon fast
25.000. Ein Plus von 164 Prozent.
70 neue Ladepunkte im Jahr
2026 geplant Der Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur wird auch
im Jahr 2026 konsequent fortgesetzt. Insgesamt wird der lokale
Energiedienstleister in diesem Jahr rund 70 neue Ladepunkte in
Betrieb nehmen und dafür etwa 840.000 Euro investieren. Die
Stadtwerke Duisburg sind der erste Ansprechpartner zu allen Fragen
rund um die Elektromobilität in der Stadt. Der lokale
Energiedienstleister betreibt aktuell insgesamt 444 Ladepunkte an
180 Standorten im Stadtgebiet.

Quelle Stadtwerek Duisburg
21.700 Ladepunkte im Verbund
Die Stadtwerke treiben den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur
kontinuierlich voran. Das Ziel ist, einen Bestand von 500
Ladepunkten aufzubauen. Die neu installierten Ladesäulen entsprechen
dem neuesten Stand der Technik und den aktuellen Anforderungen des
Mess- und Eichrechts.
Die Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg
sind an den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 270
Anbieter von Ladeinfrastruktur gehören. Insgesamt stehen über 21.700
Ladepunkte in ganz Deutschland zur Verfügung. Durch Kooperationen
auf internationaler Ebene kommen europaweit rund 445.000 Ladepunkte
hinzu.
Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg können
mit einer entsprechenden Stadtwerke-Ladekarte an diesen Säulen ihr
Elektroauto laden. Das Laden ist neben der Ladekarte auch durch das
Scannen des angebrachten QR-Codes oder der „ladeapp“ an allen
Ladestationen der Stadtwerke Duisburg möglich. Somit gibt es auch
die Möglichkeit, den Ladevorgang ganz bequem spontan zu starten.
Eine Ladekarte der Stadtwerke Duisburg können Interessierte über
das Online-Formular unter swdu.de/ladekarte bestellen. Kundinnen und
Kunden profitieren dabei von einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro
im Jahr.
Die Energieberaterinnen und -berater der Stadtwerke
Duisburg stehen Interessierten bei allen Fragen rund um die
Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur heimischen
Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif telefonisch unter 0203-604
1111. Weitere Informationen gibt es auch im Internet auf
https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p.

Wallbox im MSV-Design für alle Zebra-Fans
Ab sofort können
die Zebra-Fans unter den Elektroauto-Fahrerinnen und -Fahrern von
den Stadtwerken Duisburg auch eine Wallbox im exklusiven Design
ihres MSV bekommen. Alle Infos gibt es online unter
www.swdu.de/wallbox.
LKA-NRW: Polizei NRW setzt auf
neue Impulse - Beteiligung an der Initiative K Einbruch
"Präventionsarbeit muss sich ständig weiterentwickeln. Sie
muss Menschen erreichen und manchmal sogar wachrütteln", erklärt
NRWs Innenminister Herbert Reul.
"Nachdem wir in Nordrhein-Westfalen über ein
Jahrzehnt lang mit der Kampagne 'Riegel vor!' viel erreicht und
Einbrechern den sprichwörtlichen Riegel vorgeschoben haben, gehen
wir nun den nächsten Schritt und schließen uns der Initiative K
Einbruch an. K Einbruch ist eine bundesweite Öffentlichkeitskampagne
gegen Einbruchsdiebstahl, die unsere bisherigen Maßnahmen aufgreift
und sinnvoll ergänzt - denn Einbrecher machen nicht an Ländergrenzen
halt."
Positive Bilanz als Triebfeder konsequenter
Weiterentwicklung Seit 2011 stand "Riegel vor!" in
Nordrhein-Westfalen für insbesondere die technische
Einbruchsprävention und die qualifizierte Beratung durch die
Polizei. So gelang es, zahlreiche Menschen für das Thema "Schutz der
eigenen vier Wände" zu sensibilisieren.
Der bereits länger
anhaltende Trend, dass knapp die Hälfte aller angezeigten
Wohnungseinbrüche im Versuch stecken bleibt, ist nicht unwesentlich
auf die stetig besser gewordene einbruchshemmende Ausrüstung von
Häusern und Wohnungen zurückzuführen. Einen Großteil dieses Erfolgs
können die Kampagne "Riegel vor!" und die vielen engagierten
Experten der polizeilichen Präventionsdienststellen für sich
verbuchen.
Moderne Wege in der Prävention: Digitales
Beratungszentrum und K Einbruch Die Polizei NRW baut ihre
Präventionsangebote kontinuierlich aus und modernisiert sie. Mit dem
Digitalen Beratungs- und Präventionszentrum hat sie bereits ein
starkes Zeichen gesetzt. (https://lka.polizei.nrw/artikel/polizei-nr
w-stellt-sich-staerker-und-moderner-in-der-kriminalpraevention-auf)
Mit der Beteiligung an der Initiative K Einbruch wird dieses Angebot
nun konsequent ergänzt.
K Einbruch bündelt bundesweit
Informationen rund um das Thema Einbruchschutz. Auf der Homepage
www.k-einbruch.de [k-einbruch.de] finden Interessierte unter anderem
produktneutrale Informationen der Polizei zum technischen
Einbruchschutz, ein "interaktives Haus" mit konkreten Tipps zur
Sicherung des eigenen Zuhauses sowie Hinweise zu staatlichen
Fördermöglichkeiten.
Unter der Rubrik "Partner" ist das
stetig wachsende Netzwerk von Kooperationspartnern aufgeführt.
Polizei NRW - Hier finden Sie die Experten und Ihre Ansprechpartner
für Einbruchschutz Die Polizei NRW bleibt unermüdlich bei der
Bekämpfung von Einbruchsdelikten. Sie berät und sensibilisiert
Wohnungsinhaber zur Sicherung ihrer Immobilie und ruft Nachbarn dazu
auf, aufmerksam zu sein sowie verdächtige Wahrnehmungen umgehend der
Polizei zu melden.
"Bei der Verhinderung von
Wohnungseinbrüchen lassen wir als Polizei NRW nicht locker. Auch
zukünftig stehen den Menschen in NRW in allen Kreispolizeibehörden
Expertinnen und Experten zum Thema Sicherheit in den eigenen vier
Wänden mit Rat und Tat zur Seite. Nutzen Sie dieses Angebot - es
geht um Ihre Sicherheit", sagt der Direktor des Landeskriminalamtes
Nordrhein-Westfalen, Ingo Wünsch.
Die lokalen Ansprechpartnerinnen und
Ansprechpartner der einzelnen Kreispolizeibehörden in NRW finden Sie
hier: https://lka.polizei.nrw/sites/defau
lt/files/2025-06/beratungsstellen-polizei-nrw.pdf [lka.polizei.nrw]
Manege frei für die Roncalli-Briefmarken
Deutsche Post würdigt 50-jähriges Jubiläum des legendären
Circus-Theaters mit limitierter Briefmarken-Sonderedition
Deutsche Post-Vorständin Nikola Hagleitner: „Mit unseren neuen,
fröhlichen Briefmarken tragen wir die besondere Roncalli-Magie
weiter in die Welt“ Bernhard Paul, Gründer und Direktor von
Roncalli: „Die Widmung der Briefmarken zeigt, dass wir angekommen
sind.“

Sonderedition ab sofort online erhältlich
Bonn/Köln, 20.
April 2026: Die Deutsche Post ehrt das Circus-Theater Roncalli mit
einer limitierten Briefmarken-Sonderedition zum 50-jährigen
Jubiläum. Die „50 Jahre Circus Roncalli“-Edition umfasst mehrere
Motive, die das Lebenswerk des Gründers und Direktors Bernhard Paul,
die Artisten und die gesamte Roncalli-Familie würdigen.
Die farbenfrohen Marken zeigen auf
unterschiedlichen Bögen ikonische Tournee-Plakate, den berühmten
Heißluftballon und natürlich das Zirkuszelt. Zusätzlich gibt es zwei
auf je 2.500 Stück limitierte Bögen mit Clown Zippo im Andy
Warhol-Stil und Lieblingszitaten von Bernhard Paul im Blumen-Design.
Die Marken sind ebenso bunt und fantasievoll wie die Shows des
berühmten Zirkus und ab sofort erhältlich.
Nikola Hagleitner,
Vorständin Post & Paket Deutschland der DHL Group, sagt: „Der Circus
Roncalli begeistert seit fünf Jahrzehnten Millionen von Menschen,
verzaubert Jung und Alt, mit Kreativität, Präzision und einer
einzigartigen Mischung aus Emotion, Staunen und Humor.
Hinter dieser Magie stehen harte Arbeit, gelebtes Teamwork und der
Mut, sich immer wieder neu zu erfinden. Genau diese Fähigkeiten
prägen auch die Deutsche Post seit Jahrhunderten. Mit unseren neuen,
fröhlichen Briefmarken tragen wir die besondere Roncalli-Magie nun
weiter in die Welt – als kleines Stück Freude im Alltag.“
Bernhard Paul, Gründer und Direktor des Circus Roncalli: „Ich freue
mich sehr über diese besondere Geste der Wertschätzung. Wir haben in
den vergangenen Jahren viel Post aufgegeben, aber nicht unsere
Emotionen. Die Widmung der Briefmarken zeigt, dass wir angekommen
sind. Besonders berührt mich, dass mit diesen Marken nun nicht nur
Gedanken, die mich über 50 Jahre begleitet haben, sondern auch
Erinnerungen an liebgewonnene Roncalli-Momente in die Welt getragen
werden.“
Die limitierte Sonderedition ist seit heute online
unter deutschepost.de/roncalli oder telefonisch unter 0961 – 3818
3818 erhältlich. Auch eine exklusive „50 Jahre Circus Theater GOLD
Edition“ kann vorbestellt werden. Zusätzlich richtet die Deutsche
Post am 20. April von 10:00 bis 15:00 Uhr eine
Roncalli-Sonderpostfiliale vor dem Circus in Köln ein. Besonders
interessant für Fans der Philatelie: In der Sonderpostfiliale gibt
es den Erstverwendungs- und einen Sonderstempel zur
Jubiläumstournee.
50 Jahre Circus-Theater Roncalli Im Jahr
1975 kündigt der Art Director Bernhard Paul in Wien seinen gut
bezahlten Job beim Nachrichtenmagazin „Profil“ und wird
Circusdirektor. Er besinnt sich auf seinen Jugendtraum und gründet
in Wien den Circus Roncalli. Ein ausrangierter alter
Circus-Wohnwagen bildet den Grundstock.
Am 18. Mai 1976
feiert Roncalli mit dem Programm „Die größte Poesie des Universums“
seine Welturaufführung beim „Bonner Sommer“. 1977 vorerst das Ende,
der Circus muss aufgeben. Paul hält sich und seinen Traum vom Circus
mit Auftritten als Clown in Kaufhäusern, Ausstellungen und auf
Festivals über Wasser. Im folgenden Jahr siedelt er mit den Resten
von Roncalli nach Köln über und baut ein historisches Panoptikum.
Damit reist er über die Jahrmärkte. Mit einer Handvoll Idealisten
beginnt er alte Circuswagen herzurichten für den „schönsten Circus
der Welt“.
1979 wird zu einem der aufregendsten Jahre im
Leben des Bernhard Paul. Ohne Geld und Reputation entsteht Roncalli
aufs Neue. Dann aber geht es richtig los! Am 4. Juni 1980 heißt es
Manege frei für „Die Reise zum Regenbogen“ auf dem Kölner Neumarkt.
Sie begründet den legendären Erfolg von Roncalli. In den Folgejahren
expandiert Roncalli, kann sich vor Besuchern kaum retten. Damit
beginnt die eigentliche Erfolgsgeschichte.
Heute ist Roncalli
für Zirkusunterhaltung der Spitzenklasse bekannt. Seit 1976 brachte
das Circus-Theater mehr als 45 Millionen Zuschauer zum Staunen.
Jetzt startet der Kultcirkus seine zweijährige Jubiläumstournee
unter dem Motto “50 Jahre Circus-Theater Roncalli” mit über 300
Aufführungen allein in diesem Jahr - und feiert sein Jubiläum dort,
wo vieles begann: in Köln.
Neuer Mathe-Treff in der
Zentralbibliothek
Zu einem neuen Mathe-Treff lädt die Kinder- und
Jugendbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am
Mittwoch, 22. April, von 16 bis 18 Uhr ein.
Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse
bekommen hier Unterstützung bei den Hausaufgaben, bei schwierigen
Themen sowie beim Lernen für Klassenarbeiten. Das Angebot ist
kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Mathe- Treff
findet bis zu den Sommerferien an jedem Mittwoch statt.
Lernnächte starten in der Zentralbibliothek
Zu Lernnächten lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen
Gasse 26 in der Innenstadt an den Freitagen 24. April sowie am 8.
und 22. Mai ein. Dann bleibt die Bibliothek jeweils bis 21.30 Uhr
geöffnet und steht Schülerinnen und Schülern in der
Prüfungsvorbereitung zur Verfügung.
Das Team der Bibliothek
unterstützt mit Rat und Tat bei der Recherche im Medienbestand vor
Ort und im digitalen Angebot der Bibliothek. Außerdem stehen
Lernhelfer für die Unterstützung in konkreten Fächern zur Verfügung.
In den Lernpausen können sich Teilnehmende mit kleinen Snacks
versorgen. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Pfarrerin Süselbeck und Thomas
Kretschmer laden zum Spaziergang durch Obermeiderich
Das schöne Obermeiderich beim gemeinsamen Spaziergang
kennenlernen. Dazu laden Pfarrerin Sarah Süselbeck und Thomas
Kretschmer herzlich ein. Als Seelsorgerin der evangelischen Gemeinde
vor Ort kennt sie den Stadtteil ebenso gut wie Thomas Kretschmer,
Meidericher mit Herz und aus Überzeugung, der sich stark für den
Stadtteil engagiert und die Gemeinde auch durch das Meidericher
Hilfswerk unterstützt.
Wer mit beiden den 90minütigen
Spaziergang am 25. April unternimmt erfährt viel über Obermeiderich
und kommt mit beiden ins Gespräch. Startpunkt ist um 13 Uhr das
Gemeindezentrum an der Emilstr. 27. Eine Anmeldung ist nicht
notwendig, Rückfragen vorab beantwortet Pfarrerin Süselbeck (Tel.:
0203 / 422001); beide freuen sich über eine rege Teilnahme. Infos
zur Gemeinde gibt es unter
www.obermeiderich.de.
Rheingemeinde lädt zum
Wanheimer Kneipenquiz
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum
Kneipenquiz ins Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45. Am 29.
Januar 2026 gilt es, dort ab 20 Uhr bei gemütlicher Atmosphäre,
Getränken und fairen Knabbereien Wissen zu zeigen und beim Raten
Glück zu haben.
Die 24 Quizfragen kommen aus allen möglichen
Kategorien, etwa Lokales, Religion, Fernsehen, Sport oder
Wissenschaft. Die Quizgruppen können sich nach Belieben
zusammensetzen. Nach Auflösung aller Fragen erhält die Gruppe mit
den meisten Punkten einen Siegerpokal. Das Wanheimer Kneipenquiz
gibt es schon lange, es ist ein Dauerbrenner und Erfolgsmodell
Eine Anmeldung ist nicht nötig, doch wer einen Tisch für eine
eigene Quizgruppe haben möchte, sollte reservieren. Das geht unter
anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977, dort gibt es auch mehr
Infos zum Kneipenquiz.
Pfarrer Blank am nächsten
Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle Immer
freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden
möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit
Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über
die Kirchenaufnahme reden.

Foto: Rolf
Schotsch
Motive für den Kircheneintritt gibt es viele:
Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der
Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.
Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an
der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 24.
April heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des
Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur
Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

Exporte in den Iran in 2025 um 24,5 % gegenüber dem Vorjahr
gesunken
• Im Jahr 2025 lag der Iran
exportseitig auf Platz 72 der wichtigsten Handelspartner
Deutschlands • Exportüberschuss im Handel mit dem Iran –
Maschinen wichtigste Exportgüter • Immer weniger Unternehmen am
Handel mit dem Iran beteiligt
Im Jahr 2025 wurden Waren im
Wert von 961,6 Millionen Euro von Deutschland in den Iran
exportiert. Damit sanken die Exporte dorthin gegenüber dem Vorjahr
um 24,5 %. Aus dem Iran nach Deutschland importiert wurden im Jahr
2025 Waren im Wert von 234,5 Millionen Euro. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen die Importe im
Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % zu.
Gegenüber dem Jahr 2018
sanken die Exporte im Jahr 2025 um 64,3 % und die Importe um 46,8 %.
Im Jahr 2018 hatten die deutschen Exporte in den Iran noch 2,7
Milliarden Euro und die Importe von dort 440,8 Millionen Euro
betragen. Ende 2018 hatten die Vereinigten Staaten umfassende
Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft gesetzt, was sich auf den
weltweiten Handel mit dem Iran auswirkte.
Iran exportseitig auf Rang 72 der Handelspartner
Deutschlands In der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner
belegte der Iran im Jahr 2025 exportseitig Rang 72 hinter Zypern und
vor dem Oman. Im Vorjahr hatte der Iran auf Rang 68 gelegen. Im
Jahr 2018, dem Jahr vor dem Inkrafttreten der US-Sanktionen, hatte
der Iran noch auf Rang 51 der wichtigsten Exportländer Deutschlands
gelegen. Importseitig belegte der Iran im Jahr 2025 den 99. Platz in
der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner Deutschlands
(Jahr 2024: Rang 97).
Im Jahr 2018 hatte der Iran noch
Rang 80 belegt. Maschinen wichtigstes Exportgut, importiert werden
hauptsächlich Nahrungsmittel Wichtigstes Exportgut aus Deutschland
in den Iran waren im Jahr 2025 Maschinen mit einem Wert von
248,4 Millionen Euro. Die Exporte dieser Warengruppe waren um 33,6 %
niedriger als im Vorjahr.
Weitere wichtige Exportgüter waren
Pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Wert von 228,7 Millionen Euro
(-8,9 %) und Chemische Erzeugnisse mit 141,8 Millionen Euro
(-22,8 %). Aus dem Iran nach Deutschland importiert wurden im
Jahr 2025 hauptsächlich Nahrungsmittel. Mit einem Wert von
153,9 Millionen Euro machten diese fast zwei Drittel (65,6 %) der
iranischen Importe aus, darunter als wichtigster Posten Pistazien
ohne Schale mit einem Wert von 78,0 Millionen Euro.
Danach
folgten pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Wert von
23,8 Millionen Euro und Textilien mit 17,4 Millionen Euro, wie zum
Beispiel geknüpfte Teppiche aus Wolle oder feinen Tierhaaren mit
12,6 Millionen Euro. Exporte übersteigen Importe im Jahr 2025
Deutschland verzeichnete im Jahr 2025 im Handel mit dem Iran einen
Exportüberschuss. Es wurden für 727,1 Millionen Euro mehr Waren von
Deutschland in den Iran exportiert als von dort importiert.
Im Jahr 2024 hatte der Exportüberschuss im Handel mit dem Iran
1,0 Milliarden Euro betragen, im Jahr 2018 hatte
2,3 Milliarden Euro. Exporte in den ersten zwei Monaten 2026 um
48,5 % gesunken Im Zeitraum Januar bis Februar 2026 wurden Waren im
Wert von 102,3 Millionen Euro in den Iran exportiert. Damit nahmen
die Exporte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 48,5 % ab. Importiert
aus dem Iran wurden in den ersten zwei Monaten 2026 Waren im Wert
von 37,0 Millionen Euro (+1,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum).
Immer weniger Unternehmen am Handel mit dem Iran beteiligt
Im Jahr 2024 waren 2 556 Unternehmen in den Handel zwischen
Deutschland und dem Iran involviert. Das waren 61,4 % weniger
Unternehmen als im Jahr 2018, als noch 6 630 Unternehmen am Handel
mit dem Iran beteiligt waren.
Während bei den Importen die Anzahl der
Unternehmen, die Waren nach Deutschland aus dem Iran einführten, um
rund ein Drittel von 1 719 Unternehmen im Jahr 2018 auf
1 152 Unternehmen in 2024 zurückging, sank die Zahl der in den Iran
exportierenden Unternehmen von 5 352 im Jahr 2018 auf 1 504 im
Jahr 2024.
Erzeugerpreise im März 2026: -0,2 %
gegenüber März 2025
Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), März
2026 -0,2 % zum Vorjahresmonat +2,5 % zum Vormonat
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im März 2026 um 0,2 %
niedriger als im März 2025. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im März 2026
gegenüber dem Vormonat um 2,5 %, das war der höchste Anstieg
gegenüber dem Vormonat seit August 2022 (+5,4 %). Sowohl der
Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat als auch
der starke Anstieg gegenüber dem Vormonat ist hauptsächlich auf die
Entwicklung der Energiepreise zurückzuführen.
Die
Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten waren
dabei insbesondere in deutlichen Preisanstiegen bei
Mineralölerzeugnissen im Vorjahresvergleich und starken
Preisanstiegen bei fast allen Energieprodukten im Vormonatsvergleich
sichtbar. Durch Preisrückgänge bei Erdgas und Strom im
Vorjahresvergleich ergab sich insgesamt ein Rückgang der
Energiepreise gegenüber März 2025.

Günstiger als vor einem Jahr waren Verbrauchsgüter. Hingegen
waren Investitionsgüter, Gebrauchsgüter sowie Vorleistungsgüter
teurer als im Vorjahresmonat. Ohne Berücksichtigung von Energie
stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat im
März 2026 um 1,3 %, gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 0,4 %.
Starker Anstieg der Energiepreise gegenüber dem Vormonat,
geteiltes Bild im Vorjahresvergleich Energie war im März 2026 um
3,2 % billiger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Februar 2026 stiegen
die Energiepreise allerdings um 7,5 %, das war der stärkste Anstieg
der Energiepreise gegenüber dem Vormonat seit August 2022 (+14,3 %).
Insbesondere die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen
durch die Kriegshandlungen im Iran und Nahen Osten im März 2026
besonders stark an, während es bei anderen Energieträgern wie Erdgas
und elektrischen Strom vor allem durch längerfristige Verträge und
Preisbildungsmechanismen vergleichsweise geringe Preissteigerungen
gab.
Bedingt durch das seit Beginn des Kriegs in der
Ukraineimmer noch hohe Preisniveau bei Erdgas und elektrischem Strom
gab es hier im März 2025 sogar Preisrückgänge im Vorjahresvergleich.
Die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen gegenüber März 2025 um
18,3 %, gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 22,9 %.
Leichtes Heizöl kostete 55,2 % mehr als im März 2025 und 53,4 % mehr
als im Februar 2026. Kraftstoffe kosteten 29,5 % mehr als im
März 2025 und 22,3 % mehr als im Februar 2026. Erdgas in der
Verteilung kostete über alle Abnehmergruppen hinweg betrachtet 8,0 %
weniger als im Vorjahresmonat, aber 5,7 % mehr als im Februar 2026.
Bei den im Erzeugerpreisindex enthaltenen Börsenpreisen für
Erdgas wurden allerdings die Auswirkungen der Kriegshandlungen im
Iran und im Nahen Osten auch schon im März 2026 deutlich sichtbar,
die Börsenpreise für Erdgas stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um
22,1 % und gegenüber Februar 2026 um 57,3 %.
Aufgrund des
niedrigen Gewichts am Gesamtindex wirkte sich diese Preissteigerung
allerdings nur geringfügig auf die Gesamtentwicklung aus. Die Preise
für Strom fielen gegenüber März 2025 um 5,8 %, gegenüber dem
Vormonat stiegen sie um 3,1 %, Fernwärme war 0,6 % günstiger als im
Vorjahresmonat.
Preisanstiege bei Investitionsgütern und
Gebrauchsgütern, Preisrückgänge bei Verbrauchsgütern Die Preise
für Investitionsgüter waren im März 2026 um 1,9 % höher als im
Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber Februar 2026). Maschinen kosteten
1,7 % mehr, die Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen um
1,2 % gegenüber März 2025. Gebrauchsgüter waren im März 2026 um
1,9 % teurer als im Vorjahresmonat (+0,1 % gegenüber Februar 2026).
Die in Deutschland produzierten und verkauften
Verbrauchsgüter kosteten dagegen 0,3 % weniger als im
Vorjahresmonat, aber 0,6 % mehr als im Februar 2026. Unter den
Verbrauchsgütern fielen die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 1,4 %,
gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 0,8 %. Deutlich billiger als
im März 2025 waren Butter (-39,8 %) und Schweinefleisch (-5,8 %).
Die Preise für Schweinefleisch stiegen gegenüber Februar
2026 um 7,7 %. Teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat waren dagegen
Rindfleisch (+14,9 %) und Kaffee (+4,7 %). Preisanstiege auch bei
Vorleistungsgütern Die Preise für Vorleistungsgüter waren im
März 2026 um 1,5 % höher als im Vorjahresmonat (+0,7 % gegenüber
Februar 2026).
Für den Preisanstieg gegenüber März 2025
sorgten vor allem die höheren Preise von Metallen (+8,2 %).
Insbesondere die Preise für Edelmetalle (+72,8 %) stiegen gegenüber
dem Vorjahresmonat deutlich an, gegenüber Februar 2026 lagen die
Edelmetallpreise 3,2 % höher. Auch für Kupfer und Halbzeug daraus
(+17,6 %) musste mehr bezahlt werden als im Vorjahr.
Billiger als im Vorjahr waren dagegen Roheisen, Stahl und
Ferrolegierungen (-0,8 %), darunter kostete Betonstahl allerdings
0,5 % mehr. Holz sowie Holz- und Korkwaren (+6,0 %) waren ebenfalls
teurer als im Vorjahresmonat, darunter Nadelschnittholz mit +11,2 %
und Laubschnittholz mit +2,7 %.
Erhebliche Preisanstiege gab
es bei Pellets, Briketts und Scheiten mit +26,8 % gegenüber dem
Vorjahresmonat. Die Preise für Glas und Glaswaren stiegen gegenüber
dem Vorjahresmonat um 3,8 %. Darunter war veredeltes und
bearbeitetes Flachglas 6,8 % teurer, wohingegen die Preise für
Hohlglas (-2,2 %) gegenüber März 2025 sanken.
Preisrückgänge
gegenüber März 2025 gab es ebenfalls bei chemischen Grundstoffen
(-2,4 %), darunter stiegen allerdings die Preise für Düngemittel um
3,3 % (+2,3 % gegenüber Februar 2026). Papier, Pappe und Waren
daraus kosteten 2,3 % weniger als im Vorjahresmonat.
Futtermittel für Nutztiere (-7,4 %) und Getreidemehl (-4,3 %)
kosteten ebenfalls deutlich weniger als im März 2025, allerdings
stiegen die Futtermittelpreise um 1,1 % und die Getreidemehlpreise
um 0,9 % gegenüber dem Vormonat.
NRW-Industrieproduktion: Absatzwert 2025 zum dritten Mal in Folge
rückläufig
* Absatzwert um fast 7 Milliarden Euro gesunken *
Nahrungs- und Futtermittel im Plus, alle anderen Top-Branchen
rückläufig * Betriebe im Kreis Gütersloh mit höchstem Anteil am
NRW-Absatzwert
Im Jahr 2025 sind in den 9.753 produzierenden
Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der
Gewinnung von Steinen und Erden zum Absatz bestimmte Waren im Wert
von 310 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, war der NRW-Absatzwert damit nominal (also nicht
preisbereinigt) um 6,9 Milliarden Euro bzw. 2,2 % niedriger als ein
Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2020 stieg der Absatzwert nominal um
43,5 Milliarden Euro bzw. 16,3 % und gegenüber 2015 um
27,1 Milliarden Euro bzw. 9,6 %.

Top-Branchen überwiegend mit rückläufigen Absatzwerten, nur
Nahrungs- Futtermittel im Plus Innerhalb der sechs
produktionsstärksten Güterabteilungen war 2025 nur in der
Herstellung von „Nahrungs- und Futtermitteln” eine nominale
Steigerung des Absatzwertes von 4,2 % auf 40,7 Milliarden Euro zu
verzeichnen.
Rückläufig waren hingegen der Absatzwert in der
„Chemischen Industrie” mit einem Minus von 5,9 % auf 38,1 Milliarden
Euro sowie der Absatzwert in der „Metallerzeugung und -bearbeitung”,
welcher um 5,1 % auf 36,5 Milliarden Euro sank.
Weiterhin
gab es Rückgänge im Bereich „Kraftwagen und Kraftwagenteile” – hier
sank der Absatzwert um 3,9 % auf 16,7 Milliarden Euro – und bei den
„Metallerzeugnissen”, die mit 29,5 Milliarden Euro um 2,5 % unter
dem Vorjahresergebnis lagen. Auch die wertmäßig größte
Güterabteilung in NRW – der „Maschinenbau” – vermeldete einen
Rückgang von 1,0 % auf 42,8 Milliarden Euro.
Höchster
Absatzwert im Kreis Gütersloh – niedrigster in der kreisfreien Stadt
Bottrop Die Verteilung der Industrieproduktion war 2025 in den
kreisfreien Städten und Kreisen unterschiedlich. Den höchsten Anteil
am NRW-Absatzwert ermittelte das Statistische Landesamt mit 6,1 %
für die Betriebe im Kreis Gütersloh; 18,9 Milliarden Euro wurden
dort erzielt. Es folgten die Betriebe in der kreisfreien Stadt
Köln (4,5 %; 14,0 Milliarden Euro) und im Märkischen Kreis (4,3 %;
13,3 Milliarden Euro).
Die geringsten Anteile erzielten mit
jeweils 0,3 % die Betriebe in den kreisfreien
Städten Herne (1,1 Milliarden Euro), Bonn (0,9 Milliarden Euro)
und Bottrop (0,8 Milliarden Euro). Hinweise zur Statistik Die
genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des
Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von
Steinen und Erden mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten.
Der Wert der zum Absatz bestimmten Produktion wird unter
Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt
des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises (ohne Umsatz- und
Verbrauchsteuer) ab Werk berechnet. Es handelt sich
um nominale (also nicht preisbereinigte) Absatzwerte. Die
Differenzierung nach Branchen erfolgt anhand der 29 Güterabteilungen
des Güterverzeichnis
für Produktionsstatistiken
Ergebnis Ratsbürgerentscheid 19. April 2026 - Stadt Duisburg
„KölnRheinRuhr“ ist Duisburg mit weiteren 16 Städten
Teil der gemeinsamen Bewerbung um Olympische und
Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.
Ja 71,467 (72,85%) - Nein 26.504 (27,05%)
Gültig 97,71 (99,36%) - ungültig 630 (0,64%)

Duisburger Ratsbürgerentscheid:
Mehrheit stimmt für Beteiligung an Olympia-Bewerbung
Beim Ratsbürgerentscheid über eine Beteiligung der Stadt
Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung „KölnRheinRuhr“ der Region um
Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 haben die
Abstimmungsberechtigten mehrheitlich mit Ja gestimmt. Nach dem
vorläufigen amtlichen Endergebnis entfallen auf „Ja“ 71.467 Stimmen
(72,95 %) und auf „Nein“ 26.504 Stimmen (27,05%). 630 Stimmen waren
ungültig.
Insgesamt haben sich 98.601 Duisburgerinnen und
Duisburger an der Abstimmung beteiligt. Das entspricht einer Quote
von 28,12 Prozent. Abstimmungsberechtigt waren am heutigen Stichtag
350.626 Bürgerinnen und Bürger. Die für einen bindenden
Bürgerentscheid in Städten dieser Größenordnung erforderliche
Zustimmung von mindestens zehn Prozent der Abstimmungsberechtigten
wurde damit erreicht.
Mit dem Ja beim Ratsbürgerentscheid
ist für Duisburg die Grundlage geschaffen, sich weiter an der
gemeinsamen Bewerbung von KölnRheinRuhr zu beteiligen. Der nationale
Auswahlprozess geht damit in die nächste Phase. Die Entscheidung,
mit welcher Stadt oder Region Deutschland sich um die Olympischen
und Paralympischen Spiele bewirbt, trifft der Deutsche Olympische
Sportbund (DOSB) voraussichtlich im September dieses Jahres.
Für Duisburg bedeutet das Ja zur Bewerbung, die Planungen weiter
zu vertiefen, offene Fragen zu klären und die eigene Rolle im
Gesamtkonzept weiter auszuarbeiten. Die Bewerbung um Olympische und
Paralympische Spiele der Region KölnRheinRuhr setzt auf eine breite
demokratische Legitimation durch die Bevölkerung.
Als
einzige Bewerberregion führt KölnRheinRuhr daher
Ratsbürgerentscheide in allen 17 am Konzept beteiligten Kommunen
durch. Mehr als vier Millionen Bürgerinnen und Bürger waren
aufgefordert bis zum 19.04.2026 ihre Stimme für Olympische und
Paralympische Spiele abzugeben. Informationen zu den Ergebnissen der
anderen Städte sind unter www.olympiabewerbung.nrw abrufbar.
Die Verkündung des vorläufigen Ergebnisses der Bewerbung
KölnRheinRuhr wird dort voraussichtlich ab ca. 21:00 Uhr als
Livestream zu verfolgen sein. Das endgültige amtliche Ergebnis des
Ratsbürgerentscheids wird nach Abschluss aller vorgeschriebenen
Prüfungen festgestellt.
OlympiJa: Bürger votieren
mehrheitlich für Olympische und Paralympische Spiele in der Region
KölnRheinRuhr Die Menschen in der Rhein-Ruhr-Region
haben Ja zu Olympia gesagt. Bei den Ratsbürgerentscheiden über die
Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036,
2040 oder 2044 in der Region KölnRheinRuhr stimmte eine breite
Mehrheit dafür.
Die wahlberechtigten Einwohnerinnen und
Einwohner der 17 geplanten Austragungsstädten - im Ruhrgebiet sind
das Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herten,
Oberhausen und Recklinghausen - konnten per Briefwahl darüber
abstimmen, ob sie die Bewerbung wünschen.
Garrelt Duin,
Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR), freut das
Ergebnis: "Die starken Ergebnisse der Ratsbürgerentscheide geben der
gemeinsamen Bewerbung von KölnRheinRuhr einen kräftigen Schub. Das
Ruhrgebiet wird seine Sportbegeisterung, die vorhandene
Sport-Infrastruktur und seine Erfahrungen bei der Durchführung von
Großereignissen jetzt auf bundesweiter Ebene in die Waagschale
werfen. Wir sind bereit für olympische und paralympische Spiele in
den Städten an Rhein und Ruhr, an Emscher und Lippe, und scheuen
keinen Vergleich mit den verbliebenen Konkurrenten."
In 16
der 17 Städte fiel das Bürgervotum klar für das Sportgroßereignis
aus: In den beiden größten Städten des Ruhrgebiets, Dortmund und
Essen, stimmten 68,3 bzw. 64,3 Prozent für eine Olympia-Bewerbung.
Besonders hoch war die Zustimmungen im Ruhrgebiet in Gelsenkirchen
(74,2 Prozent), Duisburg (73 Prozent) und Recklinghausen (72,9
Prozent).
In Herten gab es ebenfalls eine Mehrheit, das
notwendige Quorum der Bürgerbeteiligung wurde jedoch verfehlt.
Herten ist damit nicht mehr Teil der Bewerbung. Die Entscheidung
des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für eine deutsche
Bewerberstadt fällt Ende September. Zu den innerdeutschen
Konkurrenten von KölnRheinRuhr gehören die Städte Berlin, Hamburg
und München. idr
Preisschock beim Öl treibt vor allem die
Inflationsraten von Familien hoch
Der Iran-Krieg hat die Inflationsrate in
Deutschland im März auf 2,7 Prozent hochgetrieben – 0,8
Prozentpunkte mehr als im Februar. Der gesamte Anstieg ist dabei
noch auf den Preisschock bei Kraftstoffen und Heizöl zurückzuführen.
Das gilt größtenteils auch für die haushaltsspezifischen
Inflationsraten: Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen sind
derzeit von der neuen Teuerungswelle besonders stark getroffen, weil
in ihren Warenkörben Ausgaben für Auto-Kraftstoffe ein relativ hohes
Gewicht haben.

Quelle Hans-Böckler-Stiftung
So stieg die haushaltsspezifische
Inflationsrate von Paarfamilien mit geringen Einkommen und von
Alleinerziehenden mit mittleren Einkommen um je 1,2 Prozentpunkte,
bei Paarfamilien mit mittleren Einkommen um 1,1 Prozentpunkte (alle
Daten in den Abbildungen in der pdf-Version dieser PM; Link unten).
Am niedrigsten fiel der Anstieg im März bei Alleinlebenden
mit niedrigen Einkommen (+0,6 Prozentpunkte) und bei Alleinlebenden
mit sehr hohen Einkommen (+0,8 Prozentpunkte) aus. Das hat
unterschiedliche Gründe: Während einkommensstarke Singles viele
verschiedene Güter und Dienstleistungen konsumieren, deren Preise
aktuell weniger stark angezogen haben, besitzen ärmere Alleinlebende
oft kein Auto. Zu diesem Ergebnis kommt der neue IMK
Inflationsmonitor.*
Ärmere Alleinlebende hatten daher im
März mit 2,1 Prozent auch die niedrigste haushaltsspezifische
Inflationsrate, während sie bei allen anderen betrachteten
Haushaltstypen mit 2,6 bis 2,8 Prozent nahe beieinander lag. Das IMK
berechnet monatlich spezifische Teuerungsraten für neun
repräsentative Haushaltstypen, die sich nach Zahl und Alter der
Mitglieder sowie nach dem Einkommen unterscheiden (mehr zu den Typen
und zur Methode unten).
Bislang hat sich der Ölpreisschock
noch nicht auf die gemessenen Preise für andere Güter übertragen.
Das wird aber wahrscheinlich in allernächster Zeit passieren, weil
beispielsweise die Kosten für Transporte sowie der Erdgaspreis für
Endverbraucher anziehen. Wie groß dieser Effekt ist, hängt
entscheidend von der Dauer des Krieges ab.
„Ein anhaltender
Krieg zwischen den USA und dem Iran würde sich in den Preisen für
Nahrungsmittel und Haushaltsenergie niederschlagen und nicht nur
deutlich höhere Inflationsraten bewirken, sondern auch die soziale
Kluft erneut erhöhen“, schreibt Dr. Silke Tober, Inflationsexpertin
des IMK und Autorin des Inflationsmonitors.
Haushalte mit
niedrigen bis mittleren Einkommen geben einen vergleichsweise großen
Anteil ihres Konsumbudgets für solche Güter des Grundbedarfs aus.
Sind das die zentralen Preistreiber, wie schon in der Teuerungswelle
nach dem russischen Überfall auf die Ukraine, müssen insbesondere
ärmere Haushalte – Alleinstehende wie Familien – deutlich höhere
Inflationsbelastungen schultern als Haushalte mit hohen Einkommen.
Auch wenn Hoffnung bestehe, dass der Krieg und der dadurch
verursachte Höhenflug der Energiepreise bis zum Sommer enden, dürfte
bereits der aktuelle Preisschub deutliche negative Wirkungen auf
Inflation und Konjunktur im Gesamtjahr 2026 haben, analysiert
Ökonomin Tober.
„Vor diesem Hintergrund ist es folgerichtig,
dass die Bundesregierung zügig Entlastungsmaßnahmen auf den Weg
bringt.“ Der „Tankrabatt“, der sich schon im parlamentarischen
Verfahren befindet, sei grundsätzlich geeignet, den Inflationsschub
kurzfristig zu mindern und die privaten Haushalte zu entlasten.
Das gilt insbesondere für Paarfamilien und Alleinerziehende mit
niedrigen bis mittleren Einkommen, deren haushaltsspezifische
Inflationsrate dadurch laut Tobers Berechnung um rund einen halben
Prozentpunkt gesenkt wird. Falls sich Krieg und Preisschock noch
länger als bis zum Sommer fortsetzen, sollten darüber hinaus weitere
Entlastungsmaßnahmen ins Auge gefasst werden, die etwa bei den
Kosten für Nahrungsmittel und Haushaltsenergie ansetzen.
Die
Europäische Zentralbank (EZB) sollte die Leitzinsen wegen des
Energiepreisschubs vorerst nicht erhöhen, zumal die hohen
Energiepreise ohnehin die europäische Wirtschaft und insbesondere
die angeschlagene Industrie belasten und eine Zinserhöhung die
Konjunktur noch einmal zusätzlich bremsen würde, so die Ökonomin.
Gelinge es, den Anstieg der Verbraucherpreise durch
staatliche Maßnahmen zu bremsen, werde es für die Zentralbank
leichter, vorerst abzuwarten. Allerdings sei eine Gegenfinanzierung
des Tankrabatts durch eine Erhöhung der Tabaksteuer „aus der
Inflationsperspektive kontraproduktiv, weil diese den Preisdruck an
anderer Stelle schafft“.
Internationaler Tag des Glücks am 20. März 2026
Mit der Aktion Mensch mehr Glück für alle Deutschlands größte
Soziallotterie Aktion Mensch sorgt dafür, dass sich Glück
vervielfältigt Jedes Los der Aktion Mensch verbindet die
persönliche Gewinnchance mit dem Engagement für eine bessere,
glücklichere Gesellschaft Hohe Gewinnchancen, ein einzigartiger
gesellschaftlicher Auftrag und über 5 Milliarden Euro Fördermittel
seit 1964
Jeder Mensch definiert Glück anders – für den einen
bedeutet es materielle Unabhängigkeit und Freiheit, für andere, viel
Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, sich einen besonderen
Traum zu erfüllen oder auch einfach, am Leben teilhaben zu können
und nicht einsam zu sein.
Glück ist für alle Menschen von
Bedeutung: Der Internationale Tag des Glücks, der am 20. März
begangen wird, soll daran erinnern und das Bewusstsein für Glück,
Lebensqualität und Wohlbefinden stärken.
Glück ist auch das
zentrale Thema der Aktion Mensch. Sie ist die größte Soziallotterie
Deutschlands. Sie schüttet allein in diesem Jahr 160 Millionen Euro
an Gewinnen aus. Mit ihrer Förderung setzt sie sich seit mehr als 60
Jahren für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit
Behinderung, Kindern und Jugendlichen ein. Das bedeutet: mehr
Glück für die Menschen in den Projekten, aber auch für alle
Lotterie-Gewinner*innen.
Das WIR gewinnt. Was bedeutet das
konkret? Das Prinzip ist ganz einfach: Jedes Los der Aktion
Mensch leistet einen Beitrag für über 10.000 jährlich geförderte
Projekte in Deutschland – und unterstützt damit mehr Teilhabe und
Inklusion. „Jede*r Lotterieteilnehmer*in setzt sich so für die
vielen Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendlichen in den
Projekten ein und fördert damit eine gerechtere, inklusivere und
glücklichere Gesellschaft sowie ein besseres Miteinander“, betont
Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch.
Gleichzeitig
hat jede*r die Chance auf Gewinne von bis zu 2 Millionen Euro
wöchentlich. Im vergangenen Jahr machte die Aktion Mensch 37
Mitspieler*innen zu Millionär*innen. Insgesamt konnten sich im Jahr
2025 2,7 Millionen Menschen über einen Gewinn freuen. Mehr als 5,4
Milliarden Euro hat die Aktion Mensch seit ihrer Gründung im Jahr
1964 bereits in soziale Projekte gegeben. Möglich machen das rund
vier Millionen Menschen, die jeden Monat bei der Lotterie
mitspielen.
Persönliches Glück und das Glück vieler Menschen
finden so eine perfekte Verbindung: Das WIR gewinnt. Glückliche
Gewinner*innen kennenlernen Was ist das für ein Gefühl,
plötzlich eine Gewinnbenachrichtigung der Aktion Mensch zu erhalten?
„Das war so ein Glücksgefühl“, erzählt Claudia, nachdem sie
über ihre App von der guten Nachricht überrascht wurde. Ihren Gewinn
von 5.000 Euro konnte sie in eine neue Heizung investieren. „Mit
diesem Gewinn gönne ich mir einfach mal was“, sagt Daniel, der sich
über 12.500 Euro freute. Sein Traum: eine Reise auf die Malediven,
die er mit dem gewonnenen Betrag realisieren konnte. Einen Teil
davon spendete er an eine gemeinnützige Organisation.
Glück
in den Projekten Die Lotterieerlöse sorgen gleichzeitig dafür,
dass die Umsetzung von mehr als 10.000 Projekten im Jahr möglich
wird. Der Verein „Open Ocean“ zum Beispiel sorgt für Glücksgefühle
bei den jungen Teilnehmenden, die bei den „Wavepool Days“ einen
barrierefreien Zugang zum Wellenreiten in einem Surfpark bei München
erhalten. Ob mit oder ohne Vorerfahrung, im Rollstuhl oder zu
Fuß, sehend oder sehbehindert – hier sind alle herzlich willkommen.
Speziell ausgebildete Coaches und freiwillige Helfer*innen
unterstützen alle Surfbegeisterten im Wasser und beim Umgang mit dem
Surfboard. Unter dem Motto „Ride together“ erleben die Teilnehmenden
unabhängig von persönlichen Beeinträchtigungen das unvergleichliche
Gefühl, auf der Welle zu reiten. Die Aktion Mensch unterstützt das
Projekt mit 80.000 Euro.
Engagement für junge Menschen
Seit über 20 Jahren fördert die Aktion Mensch speziell auch Projekte
für Kinder und Jugendliche. Sie setzt sich dafür ein, dass junge
Menschen als selbstbestimmte, engagierte und resiliente Mitglieder
der Gesellschaft aufwachsen können. Damit ist die Sozialorganisation
der größte nichtstaatliche Förderer im Bereich der Kinder- und
Jugendhilfe in Deutschland.
Wer sich für mehr Glück in der
Gesellschaft einsetzen und die hohen Chancen auf einen Gewinn nutzen
möchte, findet alle Informationen auf www.aktion-mensch.de. Wichtig
zu wissen: Die Chance auf einen Hauptgewinn beim Glücks-Los ist
13-mal höher als bei Lotto 6 aus 49.
Stadtranderholung 2026:
Anmeldestart am 20. April
Die Anmeldung für die beliebte
„Stadtranderholung“ des Jugendamts der Stadt Duisburg startet am
Montag, 20. April, um 9 Uhr. Die Ferienfreizeit läuft in der zweiten
Hälfte der Sommerferien vom 10. bis zum 28. August.
Wie in
den Vorjahren erfolgt die Anmeldung über eine Online-Plattform: Auf
der Internetseite www.duisburg.de/stadtranderholung finden
Interessierte sowohl die Übersicht über alle Standorte als auch den
direkten Link zur Anmeldung. 1500 Betreuungsplätze an insgesamt 18
Standorten stehen in diesem Jahr zur Verfügung.
Teilnehmen
können Duisburger Schulkinder ab der abgeschlossenen 1. Klasse bis
zum vollendeten 13. Lebensjahr. Die Anmeldung gilt jeweils für den
gesamten dreiwöchigen Zeitraum. Die tägliche Betreuungszeit ist
montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Das Anmeldeportal steht bis
Freitag, 13. Juni, um 10 Uhr zur Verfügung.
„Platz gemacht!“: Außenführung auf
dem König-Heinrich-Platz Zu einer Außenführung am
König-Heinrich-Platz anlässlich der neuen Sonderausstellung „Platz
gemacht!“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum gemeinsam mit
dem Stadtarchiv am Dienstag, 21. April, um 16.30 Uhr ein. Die
Führung unter der Leitung der Kunsthistorikerin Annika Enßle startet
unter dem Titel „Platz gemacht!
Der König-Heinrich-Platz und
seine Kirche“ vor dem Stadttheater in der Innenstadt. Architektur,
Atmosphäre und Nutzungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit
erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer
Stadt im Wandel. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150
Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter
Geschichte.
In dieser Außenführung auf dem
König-Heinrich-Platz wird auf die Geschichte des
König-Heinrich-Platzes im Allgemeinen und der Liebfrauenkirche im
Besonderen eingegangen. Die Teilnahme an der Führung im öffentlichen
Straßenraum ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Gefahr. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Das gesamte Begleitprogramm zur
Ausstellung „Platz gemacht!“ ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de
abrufbar.
Sauberes Hochfeld:
Aufräumaktion am 21. April Für ein sauberes Hochfeld
braucht es mehr als Frühlingssonne: Am Dienstag, 21. April, rücken
zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 10 und 18 Uhr dem
herumliegenden Müll mit Zangen, Handschuhen und einer guten Portion
Tatendrang zu Leibe.
Nach dem erfolgreichen Auftakt im
vergangenen Jahr wird damit pünktlich zum Start in die warme
Jahreszeit wieder gemeinsam angepackt. Denn viele Hochfelderinnen
und Hochfelder stört der Müll in Straßen und Grünanlagen – und genau
hier setzt die „Arbeitsgruppe Sauberes Hochfeld“ an, die den
Stadtteil zusammen mit den Menschen vor Ort Stück für Stück
aufräumen möchte.
Insgesamt 16 Einrichtungen und Gruppen
haben sich mit rund 450 Teilnehmenden angemeldet und werden an
verschiedenen Orten im Quartier Müll sammeln. Wer spontan mithelfen
möchte, kann sich an neun verschiedenen Stellen spontan anschließen.
Eine Übersicht findet sich hier: bit.ly/4tbg838.
Die
Arbeitsgruppe „Sauberes Hochfeld“ initiiert seit Anfang 2025
regelmäßig Aufräumaktionen im Quartier. Im Jahr 2025 fanden
insgesamt fünf Aktionen sowie die große stadtteilweite Aufräumaktion
statt. Dies soll 2026 fortgeführt werden.
Neben dem Aufräumen an sich geht
es bei diesen Aktionen vor allem darum, die Teilnehmenden für das
Thema Sauberkeit und Abfallvermeidung in ihrem Umfeld zu
sensibilisieren und damit langfristig zu einer reduzierten
Verschmutzung des öffentlichen Raumes beizutragen. Unterstützt
werden die Aktionen vom Verein „Offensive für ein Sauberes
Duisburg“.
Der Verein stellt das Material zum Sammeln der
Abfälle zur Verfügung und sorgt im Anschluss für die Abholung des
gesammelten Mülls.
"El Hotzo" Hotz - "Sidekick" am 22. April im Bora
Sebastian Hotz, geboren 1996, aufgewachsen in Franken,
absolvierte ein duales Studium in Wirtschaftswissenschaften in
Erlangen/Nürnberg, bevor ihn die Windungen des Internets erst nach
Bielefeld und schließlich nach Berlin führten. Seine
gesellschaftskritischen und treffsicheren Postings auf Instagram und
Twitter werden täglich von 1,5 Millionen Menschen gelesen.

Sein Debütroman MINDSET war ein Bestseller. Im April erscheint sein
neuer Roman SIDEKICK. SIDEKICK ist ein gekonntes Spiel mit »kultigen«
TV-Figuren und den Kulturkämpfen unserer Gegenwart – eine Mediensatire
als Roadmovie, in der Ähnlichkeiten mit realen Personen
selbstverständlich rein zufällig sind.
22.04.2026 | Bora, Duisburg| Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Show &
Lesung Sebastian "El Hotzo" Hotz - "Sidekick"
Tickets und Infos unter:
https://loveyourartist.com/de/events/sidekick-sebastian-el-duisburg-BZYJQ0
7. Walsumer Maifest auf
dem Kometenplatz Auf dem Kometenplatz in Walsum steht
das 7. Walsumer Maifest in den Startlöchern. Los geht es am Samstag,
25. April, um 12 Uhr. Ende ist um 18 Uhr. Moderatoren führen bei dem
Familienevent durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Alle
Attraktionen vor Ort sind für Kinder kostenfrei. Selbstverständlich
ist auch für Speis und Trank gesorgt.
Als besonderer
Höhepunkt des Maibaumfestes wird die „Walsumer Maikönigin“ gekürt.
Alle volljährigen Besucherinnen können sich im Laufe des Festes an
einem Stand nahe der Bühne dafür anmelden. Die Siegerin erhält das
Geschenkpaket „Wonnemonat Mai“ mit zahlreichen Überraschungen von
Walsumer Unternehmen. Außerdem versteigern Walsumer Kindergärten und
Grundschulen selbstgestalteten Holztulpen.
Die Erlöse kommen
der jeweiligen Einrichtung zugute. Die Veranstaltergemeinschaft
unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Georg Salomon
besteht aus dem Knappenverein Walsum, der Leistungsgemeinschaft
Walsum, Thomas Paschke und Alfred Walzer sowie der Bezirksverwaltung
Walsum.
Besondere
Aktionen zum Welttag des Buches
Zum Welttag des Buches am Donnerstag, 23. April, lädt die
Stadtbibliothek Duisburg zu einem vielfältigen Programm ein, das in
der Zentralbibliothek sowie in den Bezirksbibliotheken Rheinhausen
und Meiderich stattfindet. Die Veranstaltungen richten sich an
Menschen jeden Alters und bieten zahlreiche Gelegenheiten zum Lesen,
Basteln, Entdecken und Mitmachen.
In der Zentralbibliothek
an der Steinschen Gasse 26 startet das Programm um 11 Uhr.
Besucherinnen und Besucher können sich auf ein Speed-Dating mit
Büchern sowie verschiedene kreative Angebote freuen, die ohne
Anmeldung besucht werden können. Für die Präsentationen der
Historischen Sammlung, die Führung durch die Romanabteilung und den
Workshop zum kreativen Schreiben ist eine Anmeldung erforderlich.
Eine Ausstellung mit den persönlichen Lieblingstiteln der
Mitarbeitenden begleitet den Tag. Im Kantpark ist das „BibBike“ zu
sehen, das von Mitarbeitenden genutzt wird, um über die Aktionen des
Tages zu informieren. Die Bezirksbibliothek Rheinhausen an der
Händelstraße 6 veranstaltet ab Donnerstag einen dreitägigen
Medientrödel. Am selben Tag findet ein Booktasting für Jugendliche
und Erwachsene statt, das ohne vorherige Anmeldung besucht werden
kann.
Am Freitag können Besucherinnen und Besucher eigene
Book-Faces erstellen, indem sie Buchcover in ihre Porträtfotos
einbeziehen. Am Samstag gestalten Kinder zwischen acht und zehn
Jahren im Rahmen eines Workshops Tiere aus alten Büchern.
Für dieses Bastelangebot ist eine Anmeldung erforderlich. In der
Bezirksbibliothek Meiderich an der Von-der-Mark-Straße 71 erwartet
Kinder am Donnerstag eine Lesung des Bilderbuchs „Der Lesewolf“ von
Bénédicte Carboneill mit anschließendem Basteln. Das vollständige
Programm zum Welttag des Buches sowie die Anmeldemöglichkeiten sind
online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden.
Spieleabend in der Rheinhauser
Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen
lädt am Freitag, 24. April, von 19 bis 22.30 Uhr in der Zweigstelle
auf der Händelstraße 6 zum Spieleabend ein. Spieleinteressierte
kommen an diesem Abend zusammen, um gemeinsam Brett- und
Kartenspiele zu spielen und neue Titel kennenzulernen. Die
Spielesammlung der Bibliothek wurde weiter ausgebaut und bietet eine
abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten Klassikern und aktuellen
Neuanschaffungen.
Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür,
dass sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge
passende Angebote finden. Getränke und Knabbereien sind selbst
mitzubringen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek Rheinhausen freut sich
auf einen lebendigen Abend und zahlreiche Besucherinnen und
Besucher.
Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort
oder telefonisch unter (02065) 905-4235 zur Verfügung. Die
Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr
sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Bürgerspaziergang mit OB Sören Link durch Beeckerwerth
Oberbürgermeister Sören Link lädt interessierte Duisburgerinnen und
Duisburger zum nächsten Bürgerspaziergang ein. Am Samstag, 25.
April, geht es von 13 bis 16 Uhr durch den Stadtteil
Beeckerwerth. Anmeldungen waren bis einschließlich Mittwoch, 8.
April, per E-Mail zu tätigen.
Kreativworkshop
im Kultur- und Stadthistorischen Museum Zu einem
Kreativworkshop lädt der Künstler Jörg Mazur am Samstag, 25. April,
von 14 bis 16 Uhr ins Kultur- und Stadthistorische Museum am
Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. Teilnehmende können
hier Raupen und Puppen mit Buntstiften und Wasserfarben malen, aus
denen Schmetterlinge auf Klappbildern entstehen.
Die
Veranstaltung ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig
am vierten Samstag eines jeden Monats startet. Mitmachen können
sowohl Erwachsene als auch Kinder; Teilnehmende unter sechs Jahren
müssen von einer Begleitperson betreut werden. Die Teilnahme ist im
Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für
Kinder und ermäßigt 2 Euro.
Eine Anmeldung per E-Mail an
ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640
wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige
Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum- duisburg.de
abrufbar.

Jörg Mazur @joergmazur
DARGEBOTEN | Die Dotty - CoR|CerEbruM – Ausstellungseröffnung
In CoR||CerEbruM setzt sich DieDotty mit anatomischen Formen als
bildnerischem Ausgangspunkt auseinander. Herz und Gehirn erscheinen
als konkrete, körperliche Strukturen – untersucht, vergrößert,
materialisiert und in unterschiedliche Medien übersetzt. Die
Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei und Objekt.

Organische Details wie Gefäßverläufe, Oberflächenstrukturen und
Volumen werden betont, verfremdet oder plastisch übersteigert. Die
Ausstellung zeigt Anatomie nicht als medizinische Illustration,
sondern als künstlerisches Untersuchungsfeld zwischen Präzision,
Überzeichnung und räumlicher Inszenierung.

Stefanie Wenders (Jahrgang 1985) ist unter dem Pseudonym "Die Dotty"
vielen in der Ruhrorter Kunstszene, insbesondere als
Street-Art-Künstlerin bekannt. Ihr Repertoire reicht von Stencil-Art
über Aquarell- und Acrylmalerei bis zu ausgefallenen Collagen und
Karikaturen. Die Fry-Hafen-Band spielt zur Vernissage am Samstag,
25. April 2026 ab 19 Uhr aus ihrem Repertoire mit Hafen-Pop und
Rock.
DARGEBOTEN | Die Dotty - CoR||CerEbruM -
Ausstellungseröffnung Samstag, 25. April 2026, 19 Uhr Das PLUS am
Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort. Eintritt
frei(willig) – Hutveranstaltung. Die Ausstellung ist vom 25.4. -
21.6.2026 zu den Öffnungszeiten des Projektladens zu besuchen: Di,
Mi + Do 10:00-13:00 Uhr.
Ungelsheim vor 10 Jahren: Umbau- und
Sanierungsarbeiten des Karl-Harzig-Parks gehen voran
Bei der Finanzierung in Höhe von
225.000 Euro gab es einen Spende des Bürgervereins
Ungelsheim, in Höhe von 25.000 Euro die wiederum einen
Beitrag der Firma Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM)
in Höhe von 3.110 Euro enthält.

Über den Arbeitskreis
Stadtteilentwicklung des Bürgervereins Ungelsheim wurde
zusammen mit der Kommunalpolitik Mitte 2011 das Projekt
‚Karl-Harzig-Park/Marktplatz‘ ins Leben gerufen. Im
November 2011 wurde ein im Arbeitskreis erarbeiteter
Antrag der Bezirksvertretung Süd vorgelegt und einstimmig
angenommen.

BZ-Fotos Harald Jeschke
Das Amt für Umwelt und Grün wurde mit
der Erarbeitung eines Entwurfes zur Neugestaltung des
Karl-Harzig-Parks beauftragt. Konzept,
Entwurfsbeschreibung Im Jahre 2012 wurde der Grundstein
zur Umgestaltung des Karl-Harzig-Parks gelegt. Nach einer
Anfrage aus der Politik und dem Bürgerverein Ungelsheim
kam es zu ersten Gesprächen mit dem Amt für Umwelt und
Grün. Da der Park ein hohes Interesse in der Bürgerschaft
genießt, entschied man sich für eine offene
Infoveranstaltung mit Bürgerbeteiligung (Workshop) für
alle interessierten Bürger/innen am 22.03.2012.

Der anschließend erstellte Entwurfsplan
beinhaltet die Wünsche und Anregungen der Bürger/innen aus
Ungelsheim, die aus diesem Workshop hervorgegangen sind.
Der Karl-Harzig-Park ist ein ca. 7.500 m² großer Park
mitten in Duisburg-Ungelsheim. Durch seine Größe und den
Baumbestand leistet er einen wichtigen Beitrag zur
innerstädtischen Naherholung und zum Klimaschutz (Erhöhung
der Luftfeuchtigkeit, Schattenwurf, Filtern von
Luftschadstoffen, Produktion von Sauerstoff). Zentral
gelegen, befindet er sich in direktem Umfeld der örtlichen
Infrastruktur (Bäcker, Apotheke, Kirche, etc.).

Wöchentlich findet auf der westlich angrenzenden
Parkplatzfläche der beliebte Wochenmarkt statt, der viele
Anwohner anlockt. Der Zustand des Parks ist sichtlich in
die Jahre gekommen. Wegeflächen sind sanierungsbedürftig,
Stolperfallen, in Form von Wurzeln und angehobenen Rand-
und Pflastersteinen, gefährden ältere und
geheingeschränkte Menschen. Spielgeräte gibt es seit
einigen Jahren keine mehr, lediglich eine kleine
Sandfläche für Kleinkinder ist übrig geblieben. Der Park
ist von allen Seiten schlecht einsehbar. Hecken
verschließen die Sicht. In einem ersten Schritt wurde
Anfang des Jahres eine Auslichtung des Gehölz- und
Strauchbestandes durchgeführt.

Ein paar alte Bänke bieten die
Möglichkeit, sich in dem zurzeit wenig attraktiven Park
auszuruhen. Drei Denkmäler erinnern an verstorbene Bürger
oder einen Bürgerprotest aus dem Jahre 2007. Sie werden im
Rahmen der Umgestaltung an alter Stelle verbleiben, jedoch
in das neue Gesamtkonzept integriert. Der Park wird
barrierefrei umgebaut, d.h. alle Wegeflächen sowie Ein-
und Ausgänge sind mit dem Rollstuhl/Rollator erreichbar
und durch taktile Elemente erfassbar.
Die
Ausstattungselemente (Bänke, Spielgeräte, etc.) werden
ebenfalls unter Berücksichtigung der barrierefreien
Standards eingebaut. Neue Wegebeziehungen erleichtern und
verbessern die Nutzung des Parks.

Moderne und zeitgemäße
Außenmöblierungen runden das Bild des neuen
Karl-Harzig-Parks ab. Die Marktfläche tritt in direkten
Kontakt mit der Grünanlage. Die Sträucher dazwischen
werden entfernt. Die Rasenflächen werden verstärkt
(Schotterrasen), sodass man auch bei Regen oder
Großveranstaltungen die Flächen nutzen kann. Der gesamte
Park erhält einen neuen Charakter unter Berücksichtigung
der alten Strukturen. Die neue Aufenthaltsqualität schafft
einen neuen Treffpunkt mitten in Ungelsheim.

Bald nutzbares Spielgerät
Eine Auslichtung der Sträucher in den
Randbereichen schafft eine hohe Transparenz sowie die
Möglichkeit der sozialen Kontrolle. Für Kinder- und
Jugendliche wird es einen Sandspielbereich mit Kletter-
und Balancierstangen geben. Das Element Wasser wird
mittels eines Trinkwasserbrunnens im Haupteingangsbereich
der Grünanlage, vor allem im Sommer, Menschen jeden Alters
anlocken.
Stadtmitte am 26.04.2026: Frühlingsfest

Matineekonzert im
Centrum Westende: Junge Preisträger des Clara-Schumann-Wettbewerbs
Leipzig zu Gast Hochbegabte junge Musikerinnen und
Musiker im Alter von 11 bis 15 Jahren präsentieren am Sonntag, 26.
April, um 11 Uhr im Centrum Westende auf der Westender Straße 32 in
Duisburg-Meiderich ihr Können beim Matineekonzert. Das Publikum darf
sich auf ein abwechslungsreiches Repertoire und musikalische
Virtuosität auf höchstem Niveau freuen.
Die jungen Talente
begeisterten bereits beim Wettbewerb durch ihr außergewöhnliches
Können und ihre musikalische Ausdruckskraft. Auf dem Programm des
Vormittags stehen unter anderem Werke von Fryderyk Chopin, Maurice
Ravel, Emilie Mayer, Fanny Hensel und Clara Schumann. Die jungen
Künstlerinnen und Künstler stammen aus ganz Deutschland und wurden
beim Clara-Schumann-Wettbewerb Leipzig, der von der Neuen Leipziger
Chopin Gesellschaft ins Leben gerufen wurde, als herausragende
Talente ausgezeichnet.
„Dieser Konzertmorgen ist ein
wunderbares Zeichen dafür, wie viel musikalisches Talent in unserem
Land heranwächst. Wir sind stolz darauf, diese jungen Künstlerinnen
und Künstler aus ganz Deutschland in Meiderich/Beeck willkommen zu
heißen und ihnen eine Bühne zu bieten“, sagt Eren Yantaki,
Bezirksbürgermeister von Meiderich/Beeck.
Der Eintritt ist
frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Musikliebhaber aller
Altersgruppen sind herzlich willkommen, diesen musikalischen
Vormittag im Centrum Westende zu erleben und sich von der
Leidenschaft und dem Können der nächsten Generation klassischer
Pianistinnen und Pianisten verzaubern zu lassen.
Das Konzert
ist nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch eine
wunderbare Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen. Das
Konzert wird in Zusammenarbeit mit dem AKSUS e.V. und der
Bezirksverwaltung Duisburg-Meiderich/Beeck ins Leben gerufen und
gefördert.
Für weitere Informationen steht die
Bezirksverwaltung unter kultur.meiderich@stadt-duisburg.de zur
Verfügung. Preisträger des 7. Clara Schumann-Wettbewerbs 2025
Quinglang Hua, Uhingen, 11 Jahre Ruoxi Huang, Magdeburg, 11
Jahre Xunliang Fan, Magdeburg, 12 Jahre Mirjam Scholl,
Biederitz, 15 Jahre
Von Toccata und Fuge, Kuckuck
und Nachtigall bis zum Ragtime Die Rheingemeinde
feiert Orgelsanierung in Wanheim mit Konzertgastspiel von Marcus
Strümpe. Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg
feiert den Abschluss der aufwändigen Sanierungsarbeiten an der Orgel
der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, mit
einem großen Konzert, bei dem der wunderbare Klang des Instruments
wieder komplett neu zur Geltung kommt.

Orgelsanierung in der Wanheimer Kirche (Foto: Werner Prost)
Dafür sorgt Kirchenmusikdirektor und Salvatorkantor Marcus Strümpe,
der als Kreiskantor die Sanierungsarbeiten begleitet hat und als
erfahrener Musiker die Bandbreite des Könnens der Orgel aufzeigen
wird. Das macht er am 26. April um 17 Uhr unter dem Motto „Vom
Kuckuck zum Ragtime“ und spielt Orgelmusik aus vier Jahrhunderten:
von Mendelssohn-Bartholdys „Hochzeitsmarsch“ aus
„Sommernachtstraum“, Händels Orgelkonzert „Kuckuck und Nachtigall“
bis hin zu den bekannten Bach-Werken Toccata und Fuge d-moll und
„Air“ aus der 3. Orchestersuite. Der Eintritt ist frei; am Ausgang
wird um eine Spende gebeten.
Kirchenmusikdirektor Marcus
Strümpe studierte in Essen und Trossingen, absolvierte u.a.
Dirigierkurse bei Sergiu Celibidache und wurde als Organist von Gerd
Zacher und Christoph Bossert ausgebildet.
Strümpe ist seit 2007
Kantor der Duisburger Salvatorkirche mit ihrer Kuhn-Orgel, und
arbeitet darüber hinaus als Leiter des Philharmonischen Chores mit
den Duisburger Philharmonikern sowie Gastdirigenten (Lorin Maazel,
Axel Kober, John Fiore u.a.) zusammen und ist dem Orchester
ebenfalls als Organist verbunden. Marcus Strümpe ist einer der
Kuratoren der neuen Konzertsaalorgel in der Duisburger
Mercatorhalle, deren Planung und Bau er begleitet hat.

Marcus Strümpe (Foto: Misch Blank).
Kirche kocht und
lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt
es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé
„Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an
den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 28.
April, wenn sie um 12.30 Uhr leckeren Auflauf servieren.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot
ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne
Momente schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt Yvonne
de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés
(Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail:
detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten
Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter www.kirche-meiderich.de.

Elterngeld 2025: Anteil der Eltern mit
Elterngeld Plus auf Höchststand • 1,19
Millionen Frauen und 417 000 Männer bezogen 2025
Elterngeld; Väteranteil mit 25,9 % nahezu unverändert
• Anteil der Beziehenden von Elterngeld Plus mit 40,3 %
auf neuem Höchststand • Durchschnittliche Dauer des
geplanten Elterngeldbezugs 2025 bei Frauen mit 14,9
Monaten weiterhin deutlich länger als bei Männern mit 3,8
Monaten
Rund 1,61 Millionen Frauen und Männer in
Deutschland haben im Jahr 2025 Elterngeld erhalten. Das
waren rund 62 000 oder 3,7 % weniger als im Jahr 2024. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging die
Zahl der Männer mit Elterngeldbezug im Vorjahresvergleich
um 15 000 oder 3,4 % auf 417 000 zurück, die Zahl der
leistungsbeziehenden Frauen um 47 000 oder 3,8 % auf 1,19
Millionen.
Damit sank die Zahl der
Elterngeldbeziehenden im vierten Jahr in Folge und lag
13,9 % niedriger als 2021. Diese Entwicklung spiegelt auch
den Rückgang der Geburten in den vergangenen Jahren wider.
648 000 Bezieherinnen und Bezieher von Elterngeld
planten im Jahr 2025 die Inanspruchnahme von Elterngeld
Plus, und zwar 45,2 % der berechtigten Mütter und 26,1 %
der Väter. Insgesamt betrug der Anteil der Empfängerinnen
und Empfänger von Elterngeld, die bei ihrem
Elterngeldbezug zumindest anteilig auch Elterngeld Plus
einplanten, 40,3 % (2024: 36,7 %).
Seit seiner
Einführung wird das Elterngeld Plus somit immer stärker
nachgefragt. Zum Vergleich: 2016, im ersten Jahr nach
seiner Einführung, entschieden sich 20,1 % der Mütter und
8,2 % der Väter für Elterngeld Plus. Das Elterngeld Plus
fällt monatlich niedriger aus als das sogenannte
Basiselterngeld, wird dafür aber länger gezahlt.
Arbeiten beide Elternteile parallel in Teilzeit, können
mit dem Partnerschaftsbonus bis zu vier zusätzliche Monate
Elterngeld Plus in Anspruch genommen werden. Von dieser
Möglichkeit machten allerdings nur 8,3 % der Beziehenden
von Elterngeld Plus Gebrauch.
Väteranteil in
Sachsen am höchsten, im Saarland am niedrigsten Der
Väteranteil lag im Jahr 2025 mit 25,9 % nahezu unverändert
auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 25,8 %). 2024 war der
Väteranteil erstmals leicht rückläufig, nachdem er zuvor
seit 2015 kontinuierlich gestiegen war – von damals
20,9 %. Der Väteranteil gibt den Anteil der männlichen
Bezieher an allen Elterngeldbeziehenden an.
Spitzenreiter im Bundesländervergleich mit einem
Väteranteil von 30,0 % im Jahr 2025 war – wie im Vorjahr –
Sachsen, gefolgt von Baden-Württemberg (28,0 %) und Bayern
(27,6 %). Am niedrigsten lag der Väteranteil 2025 –
ebenfalls wie im Vorjahr – im Saarland (21,0 %).
Erhebliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei
der geplanten Bezugsdauer Die durchschnittliche Dauer des
geplanten Elterngeldbezugs lag bei den Frauen im Jahr 2025
unverändert bei 14,9 Monaten. Die von Männern angestrebte
Bezugsdauer war mit durchschnittlich 3,8 Monaten deutlich
kürzer und im Vergleich der vergangenen Jahre nahezu
konstant (2024: 3,8 Monate; 2023: 3,7 Monate).
NRW: Beherbergungen und Gastgewerbe mit Umsatzeinbußen
seit 2016 * Reale Umsätze von Beherbergungen
um 13,0 % und der Gastronomie um 17,5 % gesunken *
Beschäftigungsindex der Gastronomie nur noch 0,5 % unter
dem Niveau von 2016 * Keine Erholung nach
Corona-Pandemie im Bereich Getränkeausschank
Die realen Umsätze im NRW-Gastgewerbe sind
2025 nach vorläufigen Ergebnissen 16,9 % niedriger als im
Jahr 2016, jedoch um 37,6 % höher als während der
Corona-Pandemie. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
waren die realen Umsätze von Beherbergungen (−13,0 %) und
Gastronomie (−17,5 %) ebenfalls unter dem Indexniveau von
2016

Die Umsätze in den Bereichen Beherbergungen und
Gastronomie hatten mit Indexwerten von 49,4 bzw. 65,2
während der Corona-Pandemie jeweils ihren niedrigsten
Wert. Bis zum Ende des Jahres 2025 stieg der Index wieder
auf 89,7 bei den Beherbergungen und auf 82,5 in der
Gastronomie. Damit erholte sich der reale Umsatzindex um
81,6 % bei den Beherbergungen und um 25,0 % in der
Gastronomie verglichen mit dem Corona-Tiefpunkt.
Die Werte konnten aber noch nicht an das Vor-Corona-Niveau
anschließen. Beschäftigung der Gastronomie nur noch 0,5 %
unter 2016 Der Beschäftigungsindex sank bei Beherbergungen
um 6,0 % verglichen mit dem Jahr 2016. Im Bereich der
Gastronomie lag der Indexwert mit 97,9 nur noch 0,5 %
unter dem Niveau des Jahres 2016. Auch die Beschäftigung
im Gastgewerbe liegt mit 1,6 % unter dem Indexwert von
2016.
Keine Erholung nach Corona-Pandemie im
Bereich Getränkeausschank Die Umsatzentwicklung der
Ferienunterkünfte u. Ä. zeigte zur Corona-Pandemie einen
Einbruch von 43,2 % für das Jahr 2019 im Vergleich zum
Jahr 2020. Im Jahr 2022 stieg der Umsatzindex wieder auf
das Vor-Corona-Niveau und ist seitdem leicht rückläufig.
Die Umsätze der Campingplätze wurden
vergleichsweise wenig von der Pandemie beeinflusst und
hatten einen moderaten Rückgang von 5,8 % zwischen den
Jahren 2019 und 2020. In den folgenden Jahren unterlagen
die Umsätze leichten Schwankungen und näherten sich im
Jahr 2025 dem Vor-Corona-Niveau an.
Der Ausschank von Getränken wies auch 2025
niedrige Umsätze aus und setzte damit seine Negativentwicklung seit
der Pandemie fort. Mit einem Indexwert von 63,3 lag dieser 2025
weiterhin deutlich unter dem Wert von 94,1 aus dem Jahr 2019.
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