'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv16. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


17. Kalenderwoche: Montag, 20. - Sonntag, 26. April 2026

Wichtiger Meilenstein am OB-Karl-Lehr-Brückenzug: Neue Ruhrbrücke wird verschoben
Am OB-Karl-Lehr-Brückenzug in Duisburg-Ruhrort hat heute ein zentraler Bauabschnitt begonnen. Die neue Ruhrbrücke wird in ihre endgültige Position verschoben. Für eines der wichtigsten Verkehrsprojekte in Duisburg ist das ein bedeutender Meilenstein. Denn der OB-Karl-Lehr-Brückenzug ist eine zentrale Verbindung für den innerstädtischen Nord-Süd-Verkehr und die Hafenanbindung. Die Brücke wird im sogenannten Querverschubverfahren an die Stelle des ursprünglichen Bauwerks bewegt.

Fotos Copyright: neuartig/ Matthias Heuser

Verschub der OB-Karl-Lehr-Brücke: neue Ruhrbrücke wird verschoben

Die neue Ruhrbrücke wurde parallel zur bisherigen Trasse gebaut und wird nun seitlich um exakt 34,373 Meter von West nach Ost in ihre Endlage versetzt. Dazu wird das rund 6.200 Tonnen schwere Bauwerk mit einer Stützweite von 182,20 Metern mittels Hydraulikpressen und Verschubschlitten auf Verschubbahnen Schritt für Schritt verschoben.

„In einer Stunde soll die Brücke rund 4 Meter verschoben werden“, sagt Arthur Brakowski, Projektleiter bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg. „Am Ende muss das Bauwerk millimetergenau auf seiner Unterkonstruktion aufliegen.“ Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, ergänzt: „Der Querverschub zeigt, mit welcher Präzision und Sorgfalt dieses Projekt umgesetzt wird. Für Duisburg ist der neue Brückenzug von großer verkehrlicher und wirtschaftlicher Bedeutung.“

Sebastian Beck (Vorstand WBD), Arthur Brakowski (Projektleiter WBD), Peter Hanf (Aufsichtsrat Max Bög - Foto Matthias Heuser / neuartig

Der Verschub der neuen Hafenkanalbrücke ist für das Wochenende ab dem 1. Mai 2026 geplant. Sie wiegt rund 4.250 Tonnen und hat eine Stützweite von 125 Metern.

Für die Arbeiten ist der OB-Karl-Lehr-Brückenzug seit dem 17. April 2026 für den Individualverkehr für insgesamt sieben Wochen voll gesperrt. Die Straßenbahnlinie 901 wird für ca. zwölf Wochen unterbrochen. Neben dem eigentlichen Verschub sind dafür umfangreiche Vor- und Nacharbeiten erforderlich, etwa der Rückbau von Fahrleitungen, Schienenkonstruktionen und Übergangskonstruktionen, die Land und Brücken verbinden.

Nach aktueller Planung sollen die Arbeiten am Brückenzug bis Oktober 2026 abgeschlossen sein. Anschließend folgt der Umbau des Kaßlerfelder Kreisverkehrs zu einer Kreuzung, voraussichtlich bis Ende 2028.

„SPACEBUZZ ONE“ macht Station in Rheinhausen
Der „SPACEBUZZ ONE“ der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) macht am Sonntag, dem 26. April, von 10 bis 18 Uhr Station vor dem Bezirksrathaus Rheinhausen am Körnerplatz 1. Kinder und Jugendliche zwischen neun und 16 Jahren können einen 15-minütigen virtuellen Raumflug im begehbaren High-Tech-Lkw erleben, der einer liegenden Rakete nachempfunden ist.

C Deutsche Raumfahrtagentur im DLR

Besucherinnen und Besucher nehmen auf beweglichen Sitzen Platz, setzen eine VR-Brille auf und starten zu einem Flug, der sie von der Erde in Richtung Weltall und bis zum Mond führt. Dabei gibt es faszinierende Einblicke in die Perspektive echter Astronautinnen und Astronauten.

Teilnehmende umkreisen virtuell die Erde, erleben ihren fragilen blauen Planeten aus dem Weltall und erfahren gleichzeitig Wissenswertes über den menschengemachten Klimawandel, Nachhaltigkeit und den Schutz unseres Heimatplaneten. Als zusätzliche Attraktion sind die Funkamateure des DARC e. V. (Ortsverein Rheinhausen) vor Ort.

Der Verein bietet ein spannendes Informationsprogramm rund um Funktechnik und Satellitenkommunikation und gibt Einblicke in die Welt der Funkamateure. Die Teilnahme an allen Angeboten ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es kann zu Wartezeiten kommen. An diesem Tag steht der Körnerplatz nicht als Parkfläche zur Verfügung.


Vortrag im Stadthistorischen Museum über „Uruk – die erste Stadt“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am kommenden Sonntag, 26. April, um 11.15 Uhr zur Mercator Matinée. Der Privatdozent Dr. Ingo Schrakamp hält einen Vortrag mit dem Titel „Uruk – die erste Stadt“. Darin beleuchtet er anhand archäologischer und keilschriftlicher Befunde die Entstehung der ersten Stadt der Menschheitsgeschichte und ihrer Bedeutung für die weitere Entwicklung der Kulturen Mesopotamiens.

Bereits um 3000 v. Chr. umfasste Uruk ein Siedlungsgebiet von rund 500 Hektar und zählte schätzungsweise zwischen 25.000 und 50.000 Einwohner. In Uruk – gelegen im heutigen Irak – wurde ein frühes Staatswesen sichtbar, das von einer urbanen Kultur geprägt war, die auf Bewässerungsfeldbau basierte. Zugleich entstanden bedeutende kulturelle Neuerungen wie monumentale Architektur, darstellende Kunst in Rund- und Flachbild, Rollsiegel sowie die Keilschrift.

Ingo Schrakamp ist Altorientalist und derzeit an der Julius-Maximilians- Universität Würzburg tätig. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar. Es wird empfohlen, vorab Karten zu reservieren. Das geht unter Tel: 0203/283-2640 oder per Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de.

Matineekonzert im Centrum Westende: Junge Preisträger des Clara-Schumann-Wettbewerbs Leipzig zu Gast
Hochbegabte junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 11 bis 15 Jahren präsentieren am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr im Centrum Westende auf der Westender Straße 32 in Duisburg-Meiderich ihr Können beim Matineekonzert. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Repertoire und musikalische Virtuosität auf höchstem Niveau freuen.

Die jungen Talente begeisterten bereits beim Wettbewerb durch ihr außergewöhnliches Können und ihre musikalische Ausdruckskraft. Auf dem Programm des Vormittags stehen unter anderem Werke von Fryderyk Chopin, Maurice Ravel, Emilie Mayer, Fanny Hensel und Clara Schumann. Die jungen Künstlerinnen und Künstler stammen aus ganz Deutschland und wurden beim Clara-Schumann-Wettbewerb Leipzig, der von der Neuen Leipziger Chopin Gesellschaft ins Leben gerufen wurde, als herausragende Talente ausgezeichnet.

„Dieser Konzertmorgen ist ein wunderbares Zeichen dafür, wie viel musikalisches Talent in unserem Land heranwächst. Wir sind stolz darauf, diese jungen Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland in Meiderich/Beeck willkommen zu heißen und ihnen eine Bühne zu bieten“, sagt Eren Yantaki, Bezirksbürgermeister von Meiderich/Beeck.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Musikliebhaber aller Altersgruppen sind herzlich willkommen, diesen musikalischen Vormittag im Centrum Westende zu erleben und sich von der Leidenschaft und dem Können der nächsten Generation klassischer Pianistinnen und Pianisten verzaubern zu lassen.

Das Konzert ist nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit dem AKSUS e.V. und der Bezirksverwaltung Duisburg-Meiderich/Beeck ins Leben gerufen und gefördert.

Für weitere Informationen steht die Bezirksverwaltung unter kultur.meiderich@stadt-duisburg.de zur Verfügung.
Preisträger des 7. Clara Schumann-Wettbewerbs 2025
Quinglang Hua, Uhingen, 11 Jahre
Ruoxi Huang, Magdeburg, 11 Jahre
Xunliang Fan, Magdeburg, 12 Jahre
Mirjam Scholl, Biederitz, 15 Jahre

Stadtmitte am 26.04.2026: Frühlingsfest


US-Zoll-Chaos verunsichert Unternehmen IHK: EU muss geschlossen auftreten  
Die USA müssen rechtswidrige Zölle zurückzahlen. Das hatte der Oberste Gerichtshof im Februar beschlossen. Seit dieser Woche können Unternehmen Anträge auf Rückerstattung stellen. Allerdings nur auf ausgewählte Waren – und neue Zölle sind bereits angekündigt. Für Unternehmen bedeutet das Unsicherheit, fehlende Planbarkeit und zusätzliche Belastung, sagt Jürgen Kaiser, Geschäftsführer der Niederrheinischen IHK.

„Die USA sind weiterhin ein wichtiger Handelspartner für unsere Wirtschaft, aber ein unberechenbarer. Dass nun Zölle zurückerstattet werden sollen, ist die richtige Botschaft. Unternehmen sollten prüfen, ob sie Anspruch auf eine Rückzahlung haben. Doch der Prozess ist kompliziert und bürokratisch“, betont Kaiser.
 
Foto: Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski

Produktspezifische Zölle auf Stahl, Aluminium oder Kupfer sowie Autoteile oder Pharmazeutika bleiben bestehen. Gleichzeitig hat US-Präsident Trump neue Zölle angekündigt. „Ein Ende des Zollkonfliktes mit den USA ist leider nicht in Sicht. 85 Prozent der Unternehmen in NRW beklagen Belastungen durch die US-Zollpolitik. Eine so unsichere Lage schwächt die Wirtschaft. Die EU muss geschlossen dagegen auftreten,“ so Kaiser.  

IGA-Countdown gestartet: Ruhrgebiet feiert "Tag der IGA" mit Baustellenfest und Führungen an fünf Standorten Ruhrgebiet
In einem Jahr wird die Internationale Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet (IGA2027) eröffnet. Dieser Meilenstein wurde am 23. April mit dem Tag der IGA gefeiert - mit einem großen Baustellenfest samt Führungen im Duisburger Zukunftsgarten RheinPark sowie weiteren Baustellenführungen in Gelsenkirchen, Dortmund, Lünen und im Emscherland.

Foto © IGA 2027 | Kreklau

Für Duisburg unterstrich Oberbürgermeister Sören Link die städtebauliche und gesellschaftliche Bedeutung des Projekts: „Die Internationale Gartenausstellung 2027 ist für Duisburg eine großartige Chance, unsere Stadt noch lebenswerter und zukunftsfähiger zu gestalten. Denn die IGA ist nicht nur ein temporäres Event – sie setzt Impulse für nachhaltige Stadtentwicklung und hinterlässt mit dem neugestalteten RheinPark eine grüne Oase, die unseren Bürgerinnen und Bürgern weit über 2027 hinaus zugutekommt.“

Gleichzeitig fiel auch der Startschuss für den Verkauf der rabattierten Dauerkarten. Die vergünstigten Tickets sind ab sofort online und an mehreren stationären Verkaufsstellen erhältlich. Im Duisburger Zukunftsgarten RheinPark wurde der Auftakt zum Tag der IGA gefeiert. Im Mittelpunkt des Bühnenprogramms standen die Bedeutung der IGA 2027 für die Stadtentwicklung in den beteiligten Kommunen und die langfristigen Impulse, die das Großereignis für die Menschen im Ruhrgebiet setzen wird.

Bei anschließenden Rundgängen über das Gelände konnten sich zahlreiche Gäste ein Bild vom Stand der Vorbereitungen machen. Musik, Familienprogramm und Mitmach-Angebote rundeten den Tag ab. Im Rahmen des Programms erhielt NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen symbolisch die erste Dauerkarte für die IGA 2027.

Damit wurde der Start in das letzte Jahr vor der Eröffnung auch offiziell markiert. "Die Internationale Gartenausstellung 2027 wird wichtige Impulse für die Zukunft des Ruhrgebiets setzen. Hier werden viele Menschen erleben können, welche Gestaltungskraft im Gartenbau steckt. Mit der IGA 2027 holen wir mehr Grün, Pflanzen und Blumen in die Stadt – all das verbessert auch die Lebensqualität", sagte Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr und Aufsichtsratsvorsitzender der IGA 2027 Ruhrgebiet, betonte die besondere Aufbruchsstimmung in der Region: "Wo heute gebaut wird, wächst schon morgen Zukunft. Und das große Interesse im Ruhrgebiet zeigt: Hier entsteht etwas, das begeistert, verbindet und bleibt." Die Internationale Gartenausstellung Ruhrgebiet findet vom 23. April bis 17. Oktober 2027 erstmals nicht in einer einzelnen Stadt, sondern in einer ganzen Region statt.

Im Mittelpunkt stehen die fünf Zukunftsgärten in Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund, Lünen und im Emscherland. Darüber hinaus gliedert sich die IGA 2027 in die weiteren Ausstellungsebenen "Unsere Gärten" und "Mein Garten": Während "Unsere Gärten" die grünen Schätze, Parks und Projekte der Kommunen im Ruhrgebiet sichtbar macht, schafft "Mein Garten" Raum für Beteiligung und macht Initiativen, Kooperationen und bürgerschaftliches Engagement in der ganzen Region zum Teil der IGA. idr - Ticketbestellung unter: https://www.tickets.iga2027.ruhr/

Girls‘Day und Boys‘Day: Jugendliche erkunden Jobs der Stadtverwaltung
Die Stadt Duisburg hat auch in diesem Jahr Jugendlichen wieder die Möglichkeit geboten, in verschiedene Berufe innerhalb der Stadtverwaltung hineinzuschnuppern. Ziel dieses bundesweiten Aktionstags ist es, Schülerinnen und Schüler in ihrer beruflichen Orientierung frei von Klischees zu unterstützen und sie in ihrer Lebensplanung zu stärken.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Schüler und Schülerinnen zum Boys and Girls Day im Rathaus. Foto:sTanja Pickartz Stadt Duisburg

„Junge Menschen sollten frei über ihre Berufswahl entscheiden können, losgelöst von veralteten Vorstellungen und orientiert an Interessen und Fähigkeiten. Die Zukunftstage sind deshalb so wertvoll, weil sie Mädchen und Jungen genau das ermöglichen – vorurteilsfrei wichtige Einblicke in unterschiedliche Jobs zu gewinnen“, betont Oberbürgermeister Sören Link.

Mehr als 150 Schülerinnen und Schüler nutzten am 23. April die Gelegenheit, verschiedene Berufsfelder der Stadtverwaltung kennen zu lernen: handwerklich-technische Berufen wie bei der Feuerwehr, der Forstverwaltung oder bei DuisburgSport, aber auch den Arbeitsalltag in Jugendzentren, Kindertageseinrichtungen oder einer Bezirksbibliothek.

„Die Aufgaben der Stadtverwaltung Duisburg sind bunt und abwechslungsreich. Dieser Aktionstag ist eine gute Möglichkeit für Jugendliche gerade geschlechtsuntypische Berufsfelder kennenzulernen und ihre Stärken auszuprobieren. Nur so kann es gelingen Geschlechterstereotypen abzubauen“, sagt die stellvertretende Gleichstellungsbeauftrage Rachida Brigui.

Auch Einblicke hinter die Kulissen wurden geboten: So konnten die Jugendlichen unter anderem die Musik- und Kunstschule, das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sowie die Duisburger Philharmoniker erleben. Darüber hinaus hatten einige Teilnehmende die Möglichkeit, Oberbürgermeister Sören Link und Mitglieder des Verwaltungsvorstands in ihrem Berufsalltag zu begleiten.

Die Ausbildungsabteilung der Stadt Duisburg stellte – unterstützt von aktuellen Azubis – die verschiedenen Ausbildungswege innerhalb der Stadtverwaltung vor, informierte über Anforderungen und Voraussetzungen und stand für Fragen zur Verfügung. Weitere Informationen zum Zukunftstag für Mädchen und Jungen gibt es online unter www.girls-day.de und www.boys-day.de.

Weltweit erste globale Karte für landwirtschaftliche Flächen basierend auf Satellitendaten veröffentlicht
Gemeinsam mit Taylor Geospatial hat Microsoft die weltweit erste globale Karte für Feldflächen auf Basis von Satellitenbildern realisiert. Die Anwendung macht landwirtschaftliche Flächen präziser sichtbar und schafft damit eine neue Datengrundlage für Anwendungsfelder von Agrarkarten und Ernährungssicherheit bis hin zu Umweltschutz und Analysen der Wasserqualität.

Wie groß der konkrete Mehrwert ist, zeigt sich in der Ukraine besonders deutlich: Seit der russischen Invasion 2022 sind Erhebungen in vielen Regionen nur eingeschränkt möglich oder zu gefährlich. Satellitengestützte Analysen können diese Lücke schließen. So lassen sich Anbauflächen und Veränderungen der Fruchtfolge verlässlich erfassen – und so eine Datengrundlage für fundiertere Entscheidungen in Landwirtschaft, Behörden und Hilfsorganisationen schaffen.   

Weitere Informationen und die interaktive Anwendung finden Sie hier: Studie: https://arxiv.org/abs/2603.27101
Anwendung: https://fieldsofthe.world/ftw-inference-app/dev/ Beitrag auf Microsoft Source: https://news.microsoft.com/source/emea/2026/04/wie-satellitenbilder-und-ki-landwirtschaftliche-flaechen-praezise-vermessen-und-bei-der-bewirtschaftung-von-feldern-in-der-ukraine-helfen-denn-seit-der-russischen-invasion-2022-sind-viele-e/?lang=de

ADAC Pannenstatistik 2026
Havarierte Fahrzeuge im Schnitt immer älter / Elektroautos weiterhin zuverlässiger als Verbrenner
Welche Autos sind besonders zuverlässig oder fehleranfällig? Um diese Frage beantworten zu können, hat der ADAC in seiner Pannenstatistik 2026 die Pannendaten der zulassungsstärksten Fahrzeuge in Deutschland untersucht, und analysiert, welche Modelle wie oft liegen blieben und warum.

©ADAC/Martin Hangen

Generell gilt, dass die Pannenwahrscheinlichkeit höher wird, je älter das Fahrzeug ist. Dieser Trend hat sich in den vergangenen Jahren jedoch abgeschwächt: Ein zehn Jahre altes Fahrzeug hatte im Jahr 2015 noch eine Pannenwahrscheinlichkeit von 6,5 Prozent – 2025 waren es nur noch 3,1 Prozent. Gleichzeitig lag das Durchschnittsalter der im vergangenen Jahr von Pannen betroffenen Fahrzeuge im Schnitt bei knapp 14 Jahren.

Der Umstand, dass die zugelassenen Fahrzeuge in Deutschland immer älter werden, sorgt dennoch dafür, dass die reine Zahl der Pannenhilfeeinsätze des ADAC im vergangenen Jahr gestiegen ist: Die Gelben Engel waren fast 3,7 Millionen Mal im Einsatz, was eine Steigerung um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.



Elektroautos sind über alle Altersklassen hinweg erheblich zuverlässiger als Verbrenner. Besonders gut lässt sich das an der sogenannten Pannenkennziffer (PKZ) erkennen. Diese sagt aus, wie viele Pannenfälle pro 1000 Fahrzeuge auftreten. Ein vier Jahre altes Elektroauto wies 2025 eine PKZ von 6,5 auf, gleich alte Verbrenner lagen schon bei 12,5. Der Grund dafür ist, dass in einem Elektroauto deutlich weniger verschleißanfällige Teile verbaut sind. Typische Fehlerquellen beim Verbrenner sind etwa Elemente des Antriebsstrangs oder das Kraftstoffsystem.



Die mit Abstand häufigste Ursache für Einsätze der Pannenhilfe ist antriebsunabhängig ein Defekt der 12V-Batterie. Fast die Hälfte aller Fälle geht darauf zurück. Bei Elektroautos gibt es darüber hinaus einen auffälligen Anteil der Pannenfälle in Bezug auf das Bordnetz. Hier ist die Pannenkennziffer sogar höher als bei Verbrennern, was ADAC Experten auf die kompliziertere Bordelektronik bei E-Autos zurückführen.

Einige Fahrzeugmodelle sind unabhängig von ihrem Zulassungsjahr besonders zuverlässig. Bei den dreijährigen Autos sind der BMW i3 (PKZ 0,4) und das Tesla Model 3 (0,7) die zuverlässigsten Vertreter – betrachtet man nur die Verbrenner, sind abermals der Mini und der BMW X2 (beide 0,8) als sehr pannenarm zu vermerken. Die Pannenstatistik zeigt aber auch, dass einige Fahrzeuge auffällig häufig liegenbleiben.

Dazu gehört nach wie vor der Toyota C-HR, der in zahlreichen Jahrgängen zu den unzuverlässigsten Fahrzeugen seiner Klasse zählt. Gleiches gilt für die Modelle „RAV4“, „Yaris (Cross)“ und „Corolla“ des japanischen Herstellers. Bei den Elektroautos fallen die vergleichsweise hohen Pannenzahlen des Hyundai IONIQ 5 auf, bei dem es ein offenkundiges Problem mit einem Bauteil der Stromversorgung gibt.

In der ADAC Pannenstatistik werden die Pannen von 158 Fahrzeugmodellen von 27 Herstellern erfasst. Es werden nur Baureihen berücksichtigt, die in mindestens zwei Jahren zwischen dem ersten und zehnten Jahr mehr als 7.000 zugelassene Fahrzeuge im Bestand laut Kraftfahrtbundesamt aufweisen.

Lernnächte starten in der Zentralbibliothek
Zu Lernnächten lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt an den Freitagen 24. April sowie am 8. und 22. Mai ein. Dann bleibt die Bibliothek jeweils bis 21.30 Uhr geöffnet und steht Schülerinnen und Schülern in der Prüfungsvorbereitung zur Verfügung.

Das Team der Bibliothek unterstützt mit Rat und Tat bei der Recherche im Medienbestand vor Ort und im digitalen Angebot der Bibliothek. Außerdem stehen Lernhelfer für die Unterstützung in konkreten Fächern zur Verfügung. In den Lernpausen können sich Teilnehmende mit kleinen Snacks versorgen. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Spieleabend in der Rheinhauser Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am Freitag, 24. April, von 19 bis 22.30 Uhr in der Zweigstelle auf der Händelstraße 6 zum Spieleabend ein. Spieleinteressierte kommen an diesem Abend zusammen, um gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen und neue Titel kennenzulernen. Die Spielesammlung der Bibliothek wurde weiter ausgebaut und bietet eine abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten Klassikern und aktuellen Neuanschaffungen.

Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür, dass sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge passende Angebote finden. Getränke und Knabbereien sind selbst mitzubringen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek Rheinhausen freut sich auf einen lebendigen Abend und zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter (02065) 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.


Kreativworkshop im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Zu einem Kreativworkshop lädt der Künstler Jörg Mazur am Samstag, 25. April, von 14 bis 16 Uhr ins Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. Teilnehmende können hier Raupen und Puppen mit Buntstiften und Wasserfarben malen, aus denen Schmetterlinge auf Klappbildern entstehen.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag eines jeden Monats startet. Mitmachen können sowohl Erwachsene als auch Kinder; Teilnehmende unter sechs Jahren müssen von einer Begleitperson betreut werden. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro.

Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Jörg Mazur @joergmazur

7. Walsumer Maifest auf dem Kometenplatz
Auf dem Kometenplatz in Walsum steht das 7. Walsumer Maifest in den Startlöchern. Los geht es am Samstag, 25. April, um 12 Uhr. Ende ist um 18 Uhr. Moderatoren führen bei dem Familienevent durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Alle Attraktionen vor Ort sind für Kinder kostenfrei. Selbstverständlich ist auch für Speis und Trank gesorgt.

Als besonderer Höhepunkt des Maibaumfestes wird die „Walsumer Maikönigin“ gekürt. Alle volljährigen Besucherinnen können sich im Laufe des Festes an einem Stand nahe der Bühne dafür anmelden. Die Siegerin erhält das Geschenkpaket „Wonnemonat Mai“ mit zahlreichen Überraschungen von Walsumer Unternehmen. Außerdem versteigern Walsumer Kindergärten und Grundschulen selbstgestalteten Holztulpen.

Die Erlöse kommen der jeweiligen Einrichtung zugute. Die Veranstaltergemeinschaft unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Georg Salomon besteht aus dem Knappenverein Walsum, der Leistungsgemeinschaft Walsum, Thomas Paschke und Alfred Walzer sowie der Bezirksverwaltung Walsum.

Chili und Tomaten müssen noch warten - Gartenbauexperte erklärt warum wärmere Frühjahre das Gärtnern nicht einfacher machen

„Pflanze nie vor der Kalten Sophie" – was wie eine überlieferte Gartenweisheit klingt, hat einen handfesten meteorologischen Kern. Und durch den Klimawandel, so paradox das klingt, ist diese alte Bauernregel nicht obsolet geworden, sondern aktueller denn je.

Wer einen so reichen Fruchtansatz möchte, sollte wärmebedürftige Arten wie Chili, Tomaten und Paprika nicht vor den Eisheiligen auspflanzen. (Quelle: BLGL)

Wer Mitte April bereits Tomaten, Paprika oder Basilikum ins Beet setzt, geht ein unnötiges Risiko ein. Bis Mitte Mai sind in vielen Regionen Deutschlands Nachtfröste möglich, die frostempfindliche Jungpflanzen innerhalb weniger Stunden dauerhaft schädigen können. Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege (BLGL) empfiehlt deshalb, die Eisheiligen weiterhin als Orientierung für den Pflanztermin zu nutzen, auch wenn frühsommerliche Temperaturen das Gegenteil nahelegen.

Die Eisheiligen: ein stabiler Gartenkalender
Die Eisheiligen zählen zu den bekanntesten Bauernregeln im deutschsprachigen Raum. Benannt sind sie nach Heiligentagen im katholischen Kalender: Mamertus (11. Mai), Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und die „Kalte Sophie" (15. Mai). In dieser Zeit treten statistisch häufiger Kaltlufteinbrüche auf. Bei klaren Nächten kann die Temperatur in Bodennähe deutlich absinken. Für empfindliche Pflanzen kann das fatale Folgen haben.

Für diese Pflanzen gilt besondere Vorsicht
Besonders gefährdet sind wärmeliebende Kulturen: Tomaten, Gurken, Paprika, Chili, Zucchini und Basilikum. Auch Balkonpflanzen wie Geranien oder Petunien vertragen keine Temperaturen um den Gefrierpunkt und sollten erst nach Mitte Mai dauerhaft ins Freie.

„Gerade bei Tomaten zeigt sich jedes Jahr, wie schnell ein früher Pflanztermin zum Problem werden kann", weiß Dr. Popp und ergänzt: „Wer nach den Eisheiligen pflanzt, hat meist keinen Nachteil, im Gegenteil: Die Pflanzen entwickeln sich bei stabileren Temperaturen oft schneller und gleichen einen vermeintlichen Vorsprung eher erfolgter Pflanzungen rasch wieder aus."

Klimatische Veränderungen im Frühjahr
Wärmere Frühjahre führen dazu, dass viele Pflanzen früher austreiben und Hobbygärtner:innen früher pflanzen möchten. Das Risiko für späte Kälteeinbrüche verschwindet dadurch jedoch nicht. Wie eine Auswertung des Deutschen Wetterdienstes aus dem Jahr 2023 zeigt, ist die Wahrscheinlichkeit für Spätfrostschäden in den vergangenen Jahrzehnten sogar gestiegen: Weil Pflanzen früher in empfindliche Wachstumsphasen eintreten, treffen Kaltlufteinbrüche sie zur Unzeit, auch wenn Frost insgesamt seltener vorkommt.

„Der Klimawandel verschiebt die Vegetationsphase nach vorne, macht das Frühjahr aber nicht automatisch frostfrei. Wer sich allein von warmen Apriltagen leiten lässt, muss im Mai unter Umständen mit Schäden rechnen,“ warnt der Experte.

Wer früher pflanzt, muss schützen
Wer dennoch bereits vor Mitte Mai pflanzen möchte, sollte geeignete Schutzmaßnahmen einplanen. Gartenvlies, Folienhauben oder ein kleiner Folientunnel können empfindliche Pflanzen über Nacht vor Kälte schützen. Balkonpflanzen lassen sich bei Frostwarnung kurzfristig an einen geschützten Ort stellen oder ins Haus holen.

Ab dem 16. Mai können empfindliche Pflanzen in vielen Gärten dauerhaft ins Freie im Beet ebenso wie auf Balkon und Terrasse.

Das Märchenzelt zu Gast in den Bezirksbibliotheken Walsum und Hamborn
Das Märchenzelt lädt Kinder ab vier Jahren am Samstag, 25. April, um 11 Uhr in die Bezirksbibliothek Walsum am Kometenplatz 32, sowie am Mittwoch, 29. April, um 16.30 Uhr in die Bezirksbibliothek Hamborn auf der Schreckerstraße ein. Die Märchenerzählerin Sandra Zurawski präsentiert Geschichten von Dummlingen, die klüger handeln als erwartet, von mutigen Tieren und von besonderen Wesen aus der Welt der Märchen.

Die Erzählstunde fördert Fantasie, Zuhörfreude und den Zugang zu Geschichten in ruhiger, kindgerechter Atmosphäre. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Märchenzelt ist eine Kooperation der Stadtbibliothek Duisburg mit dem Kommunalen Integrationszentrum Duisburg und dem Amt für schulische Bildung der Stadt Duisburg.


DARGEBOTEN | Die Dotty - CoR|CerEbruM – Ausstellungseröffnung  
In CoR||CerEbruM setzt sich DieDotty mit anatomischen Formen als bildnerischem Ausgangspunkt auseinander.  Herz und Gehirn erscheinen als konkrete, körperliche Strukturen – untersucht, vergrößert, materialisiert und in unterschiedliche Medien übersetzt. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei und Objekt.

AUSGERUFEN | My Sister Grenadine  
My Sister Grenadine spielt minimalistischen Folk mit Liebe zum Detail. Ihre Musik ist eine Begegnung mit Klang und Sprache, Nah und Fern, Offenheit und Reduktion. Free Folk, John Cage Pop, radikale Softness.  

My Sister Grenadine lebt an verschiedenen Orten. In Gegenden die eigentlich Songs sind. Sie bewegt sich zwischen Stille und Vielfalt, Fläche und Struktur, Geräusch und Melodie. Sie erzählt von schüchternen Vulkanen und heimatlosen Städten, von Neugier und Solidarität, von gekämmten Zähnen und kollidierenden Landschaften.  

Foto: © Barbara Dietl

My Sister Grenadine ist Vince Kokot: Ukulele, Gitarre, Text, Gesang   https://www.youtube.com/@obstboy https://mysistergrenadine.com  
Freitag, 1. Mai 2026, 18 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) - solidarische Hutveranstaltung

Großes Miteinander beim Open-Air-Gottesdienst zum Neumühl-Tag am 1. Mai
Wenn am 1. Mai in Duisburg Neumühl der Vereins- und Bürgerbaum auf dem Marktplatz aufgestellt wird, gibt es seit einigen Jahren stets zu Beginn einen Ökumenischen Gottesdienst, der bei gutem Wetter von mehreren hundert Menschen auf dem Hohenzollernplatz besucht wird. Der Neumühler Markt ist dann eine große „Open-Air-Kirche“. 

Auch in diesem Jahr beginnt er wieder um 11 Uhr und bietet reichlich Gelegenheit zum Innenhalten, Denken, Nachdenken, Beten und Singen. Unter der Leitung der evangelischen Pfarrerin Sabine Schmitz, der katholischen Pastoralreferentin Schwester Mariotte Hillebrand und der Pastoralen Mitarbeiterin Schwester Ursula Preusser mit musikalischer Begleitung von Christian Woiczinski aus der Neumühler Herz-Jesu-Gemeinde geht es daher auch los mit dem Lied „Kommt, sagt es allen weiter“.

Genau das wünscht sich das Gottesdienst-Team aus der katholischen Kirchengemeinde Herz-Jesu und der evangelischen Kirchengemeinde Neumühl. Jedes Mal gab es bisher ein Leitthema und etwas ganz Besonderes. Diesmal stehen Heimat, Glaube, Arbeit, Geschichte und vor allen die Gemeinschaft und das Miteinander in Neumühl im Vordergrund. So lautet das diesjährige Motto auch „Vielfalt statt Einfalt.“

Es gibt Texte, Gebete, Fürbitten und viele weitere mit- und einnehmende Lieder. Die beim Gottesdienst gesammelte Kollekte ist für die anstehenden Ferienausflüge in der Senioren- und Frauenarbeit in beiden Gemeinden bestimmt. Der 1.-Mai-Gottesdienst auf dem Marktplatz hat eine eigene Geschickte: Seit 2004 stellen die Neumühler unter der Regie der Aktionsgemeinschaft Neumühler Kaufleute (AGNK) jedes Jahr am 1. Mai ihren stets imposanten Vereins- und Bürgerbaum am Marktplatz auf.

Ein Jahr zuvor, an Christi Himmelfahrt 2003, gab es zum 650. Geburtstag des Stadtteils einen großen Ökumenischen Gottesdienst auf dem Marktplatz. Und daran wurde 2014 auf Anregung der AGNK wieder angeknüpft. Der vor nunmehr zwölf Jahren mit über 600 Teilnehmern bestens besuchte Gottesdienst unter freiem Himmel war ein mitnehmender Einstieg in den Neumühl-Tag und setzte Zeichen für ein friedliches Miteinander voller Achtung und Nächstenliebe. Reiner Terhorst  

"Wie im vergangenen Jahr (Foto) und vielen Jahren zuvor gibt es auch diesmal am 1. Mai wieder einen Ökumenischen Gottesdienst auf dem Neumühler Marktplatz, der den Zusammenhalt im Stadtteil unterstreicht. Ehrenamtliche Teams aus der Evangelischen Kirchengemeinde und der Katholischen Gemeinde Herz-Jesu haben ihn wieder intensiv vorbereitet." Foto: Georg Meschkan

Licht des Frühlings beim Konzert in der Pauluskirche 
Am 2. Mai ist um 18 Uhr füllen luftige, warme Klänge die Pauluskirche Duisburg-Hochfeld, Wanheimer Straße 80: Die hochemotionale und mitreißende Spielweise des New Yorker Flötisten Howard Cohen trifft auf die weiten Klangräume, die Martin Brödemann dem Klavier und der Orgel entlockt.

Unter dem Titel „Licht des Frühlings“ ist ein spannendes Konzert zwischen lyrischer Zartheit und musikalischer Kraft zu erwarten - mit einem Programm, das den Bogen vom Barock in die Moderne spannt. Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Die Pauluskirche in Duisburg Hochfeld (Foto: Tanja Pickartz)

Rheingemeinde lädt Seniorinnen und Senioren zum Computerkurs ein
In der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg hilft ein neuer Computerkurs im BBZ Begegnungs- und Beratungszentrum Wanheimerort an der Paul-Gerhardt-Str. 1 im Umgang mit Rechner und Notebook.

Immer dienstags um 19 Uhr erklärt Jörg Pfefferle im neuen Computerraum mit großer Geduld und viel Einfühlungsvermögen die Grundlagen des Betriebssystems Windows. Los geht´s ab dem 5. Mai. Maria Hönes, Ehrenamtskoordinatorin der Rheingemeinde, lädt Interessierte herzlich zum Einstieg in die Computerwelt ein. Anmeldungen sind noch bis zum 4. Mai bei ihr möglich (Tel.: 0203 / 770134).  
 
Maria Hönes im Computerraum an der Paul-Gerhardt-Str. Foto: Ev. Rheingemeinde Duisburg



NRW: Bezug von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung 2025 um 1,6 % gestiegen
* Anstieg der Empfängerzahlen fiel geringer aus als im Vorjahr
* Zuwachs erneut nur bei Grundsicherung im Alter
* Anstieg bei Ukrainerinnen und Ukrainern schwächt sich ab

Ende 2025 wurden 326.285 Menschen mit Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem zwölften Sozialgesetzbuch (SGB XII) gezählt – das waren 1,6 % mehr als zum Jahresende 2024. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, fiel der Anstieg damit geringer aus als im Vorjahr (damals +3,7 %).



2024 dürfte eine Anhebung der Regelsätze zu dem vergleichsweise hohen Anstieg beigetragen haben. Im Jahr 2025 wurden die Regelsätze nicht erhöht. Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung haben Erwachsene, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen sicherstellen können und entweder dauerhaft voll erwerbsgemindert sind oder das Renteneintrittsalter erreicht haben. Dieses lag im Dezember 2025 bei 66 Jahren und 2 Monaten.

Anstieg der Zahl der Leistungsbeziehenden nur bei Grundsicherung im Alter Wie schon in den Vorjahren ist 2025 ausschließlich die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter gestiegen und zwar um 3,0 % auf 201.940. Die Zahl der Personen mit Bezug von Grundsicherung bei Erwerbsminderung ist dagegen erneut leicht gesunken, um 0,6 % auf 124.345.



Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter stieg seit 2020 kontinuierlich an. Dies ist nicht nur auf die in der ersten Hälfte des Jahrzehnts wachsende Zahl der Menschen, die das Renteneintrittsalter erreicht haben, zurückzuführen, sondern auch darauf, dass seit 2020 der Anteil der Personen mit Bezug von Grundsicherungsleistungen an den älteren Menschen zugenommen hat

 Anstieg der Zahl der Ukrainerinnen und Ukrainer mit Bezug von Grundsicherung im Alter setzt sich abgeschwächt fort Einen Anstieg der Zahl der Personen mit Bezug von Grundsicherung im Alter gab es 2025 sowohl bei den Frauen (+1,0 %) und Männern (+1,8 %) mit deutscher Staatsangehörigkeit als auch bei den nicht-deutschen Frauen (+6,1 %) und Männern (+6,3 %).

Bei den Nichtdeutschen fiel der Anstieg wie schon in den Vorjahren höher aus. Dies ist unter anderem auf den Zuwachs bei den Ukrainerinnen und Ukrainern zurückzuführen: Ende 2025 bezogen 23.720 Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit Grundsicherung im Alter, das waren 9,8 % mehr als Ende 2024. Der Anstieg fiel damit aber auch hier geringer aus als im Vorjahr (damals +14,5 %).

Mehr Frauen als Männer erhalten Grundsicherung im Alter
Grundsicherung im Alter erhalten mehr Frauen als Männer: Der Frauenanteil lag Ende 2025 bei 58,1 %. Bei den Personen mit Bezug von Grundsicherung bei Erwerbsminderung sind dagegen die Männer mit 56,3 % in der Mehrheit.

Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft im Jahr 2024 um 5 % gestiegen
• 426 Milliarden Euro aus öffentlicher und privater Hand für Bildung, Forschung und Wissenschaft
• Anteil der Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt bei 9,8 %

Die öffentlichen Haushalte und der private Bereich haben im Jahr 2024 nach vorläufigen Berechnungen 426 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft in Deutschland ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das nominal (nicht preisbereinigt) 21 Milliarden Euro beziehungsweise 5 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil der Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg 2024 gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 9,8 %.

Bildungsbudget 2024 bei 305 Milliarden Euro
Das Bildungsbudget der öffentlichen Haushalte und des privaten Bereichs belief sich 2024 insgesamt auf 305 Milliarden Euro (Anteil am BIP: 7,0 %), das waren 6 % mehr als im Vorjahr. Mit 250 Milliarden Euro entfiel der größte Teil der Ausgaben auf Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft.

Dazu gehören Ausgaben für Schulen und den schulnahen Bereich (zum Beispiel Schülerbeförderung) in Höhe von 141 Milliarden Euro, 55 Milliarden Euro für tertiäre Bildungseinrichtungen wie etwa Hochschulen (einschließlich Forschung und Entwicklung) und 50 Milliarden Euro für Kindertageseinrichtungen.

Für die Bildungsförderung (zum Beispiel BAföG) wurden weitere 15 Milliarden Euro aufgewendet. Auf zusätzliche bildungsrelevante Bereiche wie die betriebliche Weiterbildung, Horte, Einrichtungen der Jugendarbeit und Volkshochschulen entfielen insgesamt 30 Milliarden Euro. Die Ausgaben von Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen für Forschung und Entwicklung lagen 2024 bei 113 Milliarden Euro und damit 4 % höher als im Vorjahr.

Für die sonstige Bildungs- und Wissenschaftsinfrastruktur (zum Beispiel Bibliotheken oder Museen) wurden insgesamt 8 Milliarden Euro aufgewendet (+5 %). Knapp zwei Drittel der Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft 2023 öffentlich finanziert Angaben über die Finanzierungsstruktur nach Trägern liegen bislang nur für das Jahr 2023 vor.

In diesem Jahr finanzierten die öffentlichen Haushalte 64 % der Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft (Bund: 13 %, Länder: 38 %, Gemeinden: 13 %). Ein Drittel (33 %) wurden vom privaten Bereich (Unternehmen, Organisationen ohne Erwerbszweck und private Haushalte) und 2 % vom Ausland übernommen.

Netzwerk IGA 2027: Wirtschaft will profitieren - „Alles so schön grün hier!“
Das hören die Menschen an Rhein und Ruhr oft von Besuchern. 2027 kommt die Internationale Gartenausstellung (IGA) in die Region und wird diesen Wow-Effekt verstärken. Diese Frische-Kur für das Image tut der grünen Metropole gut. In Duisburg bündeln die Niederrheinische IHK, die IGA gGmbH, die Stadt Duisburg und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg ihre Kräfte in einem neu gegründeten Partnernetzwerk.

Unter dem Motto „Gemeinsam bringen wir Duisburg zum Blühen“ fand der Auftakt statt. Unternehmen, Organisationen und Politikvertreter vereinbarten ihre Zusammenarbeit. Blühende Parks, saftige Wiesen, Radwege oder Bienenhotels im öffentlichen Raum – eine grüne Region hat viele Facetten. Das Ruhrgebiet mit seiner industriellen Prägung ist das ideale Experimentierfeld. Die IGA bringt neue Impulse in die Städte – für Bürger, Unternehmen und Investoren.  

Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, betont die Bedeutung der Ausstellung für die Wirtschaft: „Dass die IGA in Duisburg und im Ruhrgebiet stattfindet, freut mich sehr. Sie kann uns über Stadt- und Landesgrenzen als innovativen, grünen Wirtschaftsstandort bekannt machen. Für Handel, Gastronomie und Hotellerie ist das eine Chance, die wir nutzen wollen. Mit unserem Netzwerk setzen wir ein Zeichen: für eine moderne und klimafreundliche Region und Wirtschaft“.  

Engagierte Partner setzen starkes Signal Mit ihrer Absichtserklärung zeigen die Akteure: Duisburg und der Niederrhein gehen die IGA 2027 engagiert an. Oberbürgermeister Sören Link macht deutlich: „Die Internationale Gartenbauausstellung 2027 ist für Duisburg eine großartige Chance, unsere Stadt noch lebenswerter und zukunftsfähiger zu gestalten. Denn die IGA ist nicht nur ein temporäres Event – sie setzt Impulse für nachhaltige Stadtentwicklung und hinterlässt mit dem neugestalteten Rheinpark eine grüne Oase, die unseren Bürgerinnen und Bürgern weit über 2027 hinaus zugutekommt.“  

Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet, ist sich sicher: „Die IGA 2027 ist weit mehr als eine Gartenausstellung – sie ist ein Zukunftsprojekt und ein wichtiger Standortfaktor für die ganze Region. Sie schafft Aufmerksamkeit weit über das Ruhrgebiet hinaus und bietet die Chance, die wirtschaftlichen Stärken der Region mit Themen wie Nachhaltigkeit, Innovation und Lebensqualität zu verbinden. Dass sich in Duisburg und am Niederrhein Wirtschaft, Stadt und starke Partner so früh und so entschlossen vernetzen, zeigt, welches Potenzial in dieser Zusammenarbeit steckt. Gemeinsam machen wir sichtbar, wie aus Ideen echte Impulse für Lebensqualität, Standortattraktivität und wirtschaftliche Entwicklung entstehen.“  

Die Auftaktveranstaltung des Partnernetzwerks fiel mit dem Verkaufs-Start der Dauerkarten der IGA 2027 zusammen. Dieser wurde im Anschluss im Rheinpark Duisburg im Rahmen eines Baustellenfestes gefeiert.   BU: Die Mitglieder des neu gegründeten IGA-Partnernetzwerks Duisburg-Niederrhein freuen sich auf die Zusammenarbeit.  

Vordere Reihe, von links: Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers, Unternehmerin Susanne Schmitz, Sebastian Beck (Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg) und Hanspeter Faas (Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet). Foto: Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov  

Mit Bus und Bahn auf Entdeckungstour – Kindergartenkinder zu Besuch bei der DVG
Einen spannenden Blick hinter die Kulissen des öffentlichen Nahverkehrs erhielten am vergangenen Mittwoch, 22. April, elf Kinder im Vorschulalter bei einem Besuch auf dem Betriebshof der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) am Grunewald. Im Rahmen einer fast dreistündigen Führung lernten die jungen Gäste spielerisch, wie Bus und Bahn funktionieren und worauf es bei der sicheren Nutzung des ÖPNV ankommt.

Eine Kindergartengruppe aus Neudorf besuchte die DVG und lernte spielerisch und mit großem Interesse sowie sichtbarer Freude, wie Bus und Bahn funktionieren. Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

Der DVG ist es ein großes Anliegen, schon die Jüngsten frühzeitig an den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Bus und Bahn heranzuführen. Gleichzeitig will das Unternehmen zeigen, wie vielfältig und spannend das Arbeitsumfeld ist. Mit diesem Pilotprojekt möchte die DVG auch zukünftig einen Beitrag zur Verkehrserziehung leisten und Kindern frühzeitig Sicherheit im Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln vermitteln.

Auf dem Programm standen unter anderem das Erkunden eines Busses und einer Bahn sowie kindgerechte Erklärungen zum richtigen Verhalten an Haltestellen und während der Fahrt. Dabei wurde den Kindern erklärt, wie wichtig Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und Sicherheit im öffentlichen Verkehr sind. Die Begeisterung bei den Kindern war deutlich spürbar: Mit vielen Fragen, großem Interesse und sichtbarer Freude nahmen sie an der Veranstaltung teil. Für viele war es das erste Mal, einen so direkten Einblick in den Arbeitsalltag eines Verkehrsunternehmens zu erhalten.

Weitere Aktionen zum Thema Verkehrserziehung sind unter anderem mit weiteren Kindergartengruppen, Schulklassen und Seniorinnen und Senioren geplant, um die Sensibilität aller Verkehrsteilnehmer zu schärfen.


Lernnächte starten in der Zentralbibliothek
Zu Lernnächten lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt an den Freitagen 24. April sowie am 8. und 22. Mai ein. Dann bleibt die Bibliothek jeweils bis 21.30 Uhr geöffnet und steht Schülerinnen und Schülern in der Prüfungsvorbereitung zur Verfügung.

Das Team der Bibliothek unterstützt mit Rat und Tat bei der Recherche im Medienbestand vor Ort und im digitalen Angebot der Bibliothek. Außerdem stehen Lernhelfer für die Unterstützung in konkreten Fächern zur Verfügung. In den Lernpausen können sich Teilnehmende mit kleinen Snacks versorgen. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Spieleabend in der Rheinhauser Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am Freitag, 24. April, von 19 bis 22.30 Uhr in der Zweigstelle auf der Händelstraße 6 zum Spieleabend ein. Spieleinteressierte kommen an diesem Abend zusammen, um gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen und neue Titel kennenzulernen. Die Spielesammlung der Bibliothek wurde weiter ausgebaut und bietet eine abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten Klassikern und aktuellen Neuanschaffungen.

Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür, dass sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge passende Angebote finden. Getränke und Knabbereien sind selbst mitzubringen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek Rheinhausen freut sich auf einen lebendigen Abend und zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter (02065) 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 12. Mai, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 30. April, angefragt werden.

Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter (0203) 283- 6111 ebenfalls möglich.


Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr 2026 setzt wichtiges Signal für Wachstum
„Wir müssen raus aus der Flächenfalle!” Gewerbeflächennot gefährdet wirtschaftliche Zukunft des Ruhrgebiets
Die Gewerbeflächennot wird zunehmend zum Bremsschuh der wirtschaftlichen Entwicklung im Ruhrgebiet, warnen die zentralen Wirtschaftsverbände der Region. Gemeinsam fordern sie auf dem erstmals ausgerichteten Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr konkrete Maßnahmen zur Förderung und zur Entbürokratisierung. Die Versorgung des Ruhrgebiets mit entwicklungsfähigen Wirtschaftsflächen ist eine der entscheidenden Zukunftsfragen für Industrie, Mittelstand und Handwerk in der Region, betonten Kammern und Wirtschaftsförderungen auf dem Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr 2026 am 22. April in Dortmund.

Zitat Dr. Stefan Dietzfelbinger: „Bei uns in Duisburg haben wir kaum sofort verfügbare Gewerbeflächen – vor allem nicht in größerem Umfang. Investitionen von außen sind so nicht möglich. In den Kreisen Wesel und Kleve sieht es etwas besser aus, aber auch dort kann die Nachfrage kaum bedient werden. Wer Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand fördern will, muss Gewerbeflächen bereitstellen. Und zwar so, dass sich Unternehmen von einem Tag auf den anderen hier ansiedeln können. Das ist gerade angesichts der schwierigen Wirtschaftslage wichtiger denn je“.

„Wir müssen raus aus der Flächenfälle. Wir brauchen unbedingt eine vorausschauende Flächenpolitik, damit sich Betriebe ansiedeln und wachsen können”, betonte Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der aktuell im Ruhrgebiet federführenden IHK zu Dortmund. „Gewerbeflächen sind seit Jahren die Jobmotoren im Ruhrgebiet, hier entsteht ein Großteil der neuen Arbeitsplätze. Umso dramatischer ist es, dass wir aktuell nur noch 468 Hektar restriktionsfrei vermarkten können. Das ist der Flächenverbrauch für gerade mal zweieinhalb Jahre“, sagte Jörg Kemna, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr GmbH. „Allen muss klar sein: Flächenentwicklung passiert nicht von heute auf morgen. Wenn wir heute die Weichen stellen, haben wir erst in einigen Jahren neue Flächenangebote für Unternehmen.“

Die Wirtschaftsförderungen, die Ruhr-IHKs sowie die Handwerkskammern und Kreishandwerkerschaften an der Ruhr hatten mehr als 140 hochkarätige Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft zum Gipfel auf dem Wilopark, Hauptsitz des weltweit tätigen Wassertechnologiekonzerns Wilo, eingeladen, darunter die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti und RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.

In ihrem Impulsvortrag betonte Ministerin Neubaur: „Im Ruhrgebiet nehmen die Menschen ihre Zukunft in die Hand – pragmatisch, bodenständig und mit echtem Gestaltungsanspruch. Um industrielle Stärke zu sichern und technologischen Vorsprung zu ermöglichen, brauchen Unternehmen Platz – Platz, um zu investieren, zu produzieren und Innovationen umzusetzen.

Gemeinsam schaffen wir passende Wirtschaftsflächen. Als Land fördern wir die Instandsetzung von Brachflächen – so entsteht wichtiger Raum für nachhaltige Ansiedlungen, gute Arbeitsplätze und neue Chancen.“ Das geschehe im Zuge der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Mehr...

Solardachpflicht – Stadtwerke begleiten Eigentümer beim Umstieg auf Eigenstrom
Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Nordrhein-Westfalen eine neue gesetzliche Vorgabe: Bei umfassenden Dachsanierungen von Wohngebäuden müssen Photovoltaikanlagen installiert werden. Damit wird die bereits für Neubauten eingeführte Solardachpflicht konsequent auf den Gebäudebestand ausgeweitet. Ziel ist es, die Nutzung von Solarenergie flächendeckend auszubauen und die Energiewende direkt auf den Dächern voranzutreiben.

Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzerinnen und -besitzer beim Einstieg in die Eigenstromproduktion. Von der Planung der Anlage bis zur Nutzung der ersten selbst produzierten Kilowattstunde (kWh).

Die gesetzliche Regelung greift immer dann, wenn die Dachhaut eines Gebäudes vollständig erneuert wird. In diesem Fall sind Eigentümer verpflichtet, geeignete Dachflächen für die Stromerzeugung mit Photovoltaik zu nutzen. Mit der neuen Vorgabe wird die Nutzung von Solarenergie bei Sanierungsmaßnahmen zum Regelfall. Für Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet dies, dass energetische Modernisierung und Stromerzeugung künftig gemeinsam geplant werden sollten.

Die Solardachpflicht bringt dabei eine Reihe Vorteile für Eigentümerinnen und Eigentümer mit sich. Durch die Installation einer PV-Anlage verringert sich die Abhängigkeit von schwankenden Energiepreisen, denn durch den Eigenverbrauch des auf dem Dach erzeugten Stroms sinken die Stromkosten nachhaltig. Die Investition in eine PV-Anlage rechnet sich zumeist schon nach wenigen Jahren.

Gleichzeitig steigert eine PV-Anlage den Wert der Immobilie und Eigentümerinnen und Eigentümer leisten einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele. Zugleich bleibt die Regelung praxisnah: Die Pflicht gilt nur bei vollständiger Dachsanierung – kleinere Reparaturen sind ausgenommen. Auch technische oder wirtschaftliche Gründe können im Einzelfall zu Ausnahmen führen.

Bundesregierung erwägt Ende der Einspeisevergütung
Zusätzliche Dynamik erhält das Thema durch die aktuelle energiepolitische Diskussion auf Bundesebene. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat angekündigt, die Einspeisevergütung für Solarstrom perspektivisch auf den Prüfstand zu stellen. Für Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet dies: Wer heute in eine Photovoltaikanlage investiert, kann sich noch die aktuell gültigen Vergütungssätze für eingespeisten Strom sichern.

Künftige Änderungen könnten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich verändern. Vor diesem Hintergrund gewinnt eine zeitnahe Umsetzung von Dachsanierungen und Photovoltaik-Projekten zusätzlich an Bedeutung – insbesondere für diejenigen, die langfristig von stabilen Erlösen durch eine Einspeisevergütung profitieren möchten.

Stadtwerke haben PV-Aktion weiter verlängert
Die Solardachpflicht macht Photovoltaik zunehmend zum festen Bestandteil moderner Gebäude. Wer frühzeitig plant, kann nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllen, sondern auch langfristig von sinkenden Energiekosten und höherer Unabhängigkeit profitieren. Neben der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben unterstützen die Stadtwerke Duisburg alle Bürgerinnen und Bürger umfassend beim Einstieg in die Eigenstromerzeugung – unabhängig davon, ob eine Verpflichtung besteht oder nicht.

Weiterhin gilt daher die PV-Aktion der Stadtwerke Duisburg, bei der es jedes 5. Modul einer neuen Anlage bis 24,99 kWp geschenkt gibt. Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden übersichtlich und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke Standardpakete geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit einer Leistung von 10,25 kWp gibt es inklusive Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage und elektronischer Inbetriebnahme bereits für unter 13.000 Euro.

Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite www.swdu.de/pv-aktion zusammengestellt. Eine erste Kalkulation ist live auf der Website oder per Telefon (0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei bis drei Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung und Terminabstimmung vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten nutzbaren Kilowattstunde.

Zentrum für Erinnerungskultur: „Hans war dabei“ – Filmvorführung und Gespräch
Das Zentrum für Erinnerungskultur lädt am Donnerstag, 30. April, um 18 Uhr in die DenkStätte am Karmelplatz 5 in der Altstadt zur Filmvorführung des Kurzfilms „Hans war dabei“ mit anschließendem Gespräch ein. In ihrem Kurzfilm setzt sich Ronja Erhardt vom LWL-Museum für Industriekultur mit der NS-Vergangenheit ihres Urgroßvaters auseinander – eines Duisburger Lehrers und Wehrmachtsangehörigen.

Der Film verbindet familiäre Überlieferungen mit Archivfunden und stellt die Frage nach individueller Verantwortung im Nationalsozialismus. Im Anschluss an die Vorführung spricht Ronja Erhardt mit dem Historiker Robin Richterich vom Zentrum für Erinnerungskultur über ihre Recherchen, den Umgang mit familiärer Erinnerung und die Bedeutung der eigenen Familiengeschichte im historischen Kontext.

Vor dem Hintergrund zunehmend zugänglicher Quellen – etwa digitalisierter NSDAP- Mitgliederkarteien – gewinnt diese Auseinandersetzung aktuell an neuer Relevanz. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen sind online auf der Website unter www.erinnerungskultur-duisburg.de abrufbar.

Ronja Erhardt (re) vom LWL-Museum für Industriekultur

Hamborn: Genehmigung für eine Waffen- und Messerverbotszone auf dem Hamborner Altmarkt liegt vor
Die Polizei Duisburg hat seit dem 22. April 2026 die Genehmigung für die Einrichtung einer Waffen- und Messerverbotszone für den Bereich des Hamborner Altmarktes erhalten. Dies ist die erste und bislang einzige Waffen- und Messerverbotszone im Stadtgebiet.


Polizei-Grafik

Ziel ist es, die Gewaltkriminalität nachhaltig zu reduzieren und das Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen im öffentlichen Raum wirksam einzudämmen. „Ob bei Gewalt- oder Eigentumsdelikten oder bei Personenkontrollen am Hamborner Altmarkt – häufig stellten die Einsatzkräfte Waffen, darunter auch Messer, fest.

Neben der verstärkten Bestreifung des Bereiches, den Schwerpunktkontrollen, der strategischen Fahndung und auch der mobilen Videobeobachtung aus der Vergangenheit setzen wir nun ein weiteres Zeichen zur Bekämpfung der dortigen Strukturen“, so Polizeipräsident Alexander Dierselhuis. 

Künftig ist es rund um die Uhr verboten, im definierten Bereich Waffen oder gefährliche Gegenstände mitzuführen. Dazu zählen unter anderem Schusswaffen, Messer, Schlagstöcke, Elektroschocker oder Pfefferspray und viele Weitere. Verstöße werden konsequent geahndet: Neben der Sicherstellung der Gegenstände droht ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro. 

Als nächster Schritt folgte die Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt NRW. https://recht.nrw.de/gvnrw/2026-s223/ Im Anschluss wird die Waffen- und Messerverbotszone im Bereich des Hamborner Altsmarktes durch eine entsprechende Beschilderung kenntlich gemacht und tritt voraussichtlich in der 18. Kalenderwoche in Kraft. Hierzu wird in Kürze eine Folgemeldung veröffentlicht.

Besondere Aktionen zum Welttag des Buches
Zum Welttag des Buches am Donnerstag, 23. April, lädt die Stadtbibliothek Duisburg zu einem vielfältigen Programm ein, das in der Zentralbibliothek sowie in den Bezirksbibliotheken Rheinhausen und Meiderich stattfindet. Die Veranstaltungen richten sich an Menschen jeden Alters und bieten zahlreiche Gelegenheiten zum Lesen, Basteln, Entdecken und Mitmachen.

In der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 startet das Programm um 11 Uhr. Besucherinnen und Besucher können sich auf ein Speed-Dating mit Büchern sowie verschiedene kreative Angebote freuen, die ohne Anmeldung besucht werden können. Für die Präsentationen der Historischen Sammlung, die Führung durch die Romanabteilung und den Workshop zum kreativen Schreiben ist eine Anmeldung erforderlich.

Eine Ausstellung mit den persönlichen Lieblingstiteln der Mitarbeitenden begleitet den Tag. Im Kantpark ist das „BibBike“ zu sehen, das von Mitarbeitenden genutzt wird, um über die Aktionen des Tages zu informieren. Die Bezirksbibliothek Rheinhausen an der Händelstraße 6 veranstaltet ab Donnerstag einen dreitägigen Medientrödel. Am selben Tag findet ein Booktasting für Jugendliche und Erwachsene statt, das ohne vorherige Anmeldung besucht werden kann.

Am Freitag können Besucherinnen und Besucher eigene Book-Faces erstellen, indem sie Buchcover in ihre Porträtfotos einbeziehen. Am Samstag gestalten Kinder zwischen acht und zehn Jahren im Rahmen eines Workshops Tiere aus alten Büchern.

Für dieses Bastelangebot ist eine Anmeldung erforderlich. In der Bezirksbibliothek Meiderich an der Von-der-Mark-Straße 71 erwartet Kinder am Donnerstag eine Lesung des Bilderbuchs „Der Lesewolf“ von Bénédicte Carboneill mit anschließendem Basteln. Das vollständige Programm zum Welttag des Buches sowie die Anmeldemöglichkeiten sind online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden.

Kuratorenführung im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Zu einer Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Platz gemacht!“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum zusammen mit dem Stadtarchiv ein. Los geht es am Sonntag, 19. April, um 15 Uhr in den Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen.

Geleitet wird die Führung von Dirk-Marko Hampel. „Platz gemacht!“ erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes. Architektur, Atmosphäre und Nutzungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer Stadt im Wandel.

Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Dieser beträgt für Erwachsene 4,50 Euro; für Kinder und ermäßigte Personen 2 Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


Stiftung Lesen: Sonderausgabe zum Welttag des Buches
Zahlreiche Familien besitzen kaum und vor allem zu wenig unterschiedlichen Lesestoff. Doch gerade eine Vielfalt an Geschichten holt Kinder mit ihren Interessen ab und macht Lesen für sie als mögliche Freizeitbeschäftigung überhaupt erst sichtbar. Genau darauf machen wir zum Welttag des Buches am 23. April aufmerksam – ein Aktionstag, der jedes Jahr daran erinnert, welche Bedeutung Lesen für Kinder, Familien und unsere Gesellschaft hat.

Die bundesweite Buch-Gutschein-Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ von Stiftung Lesen, Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, cbj Verlag, Deutsche Post und DHL sowie dem ZDF schenkt vielen Kindern ihr allererstes Buch – und das in der vierten Klasse. 

Dieser Fakt zeigt, wie wichtig Buchgeschenke sind. In diesem Jahr verschenken die teilnehmenden Buchhandlungen den Comicroman „Der fliegende Klassenscooter“ vom Autorenduo Andreas Hüging und Angelika Niestrath sowie Illustrator Timo Grubing an über 1,1 Millionen Schulkinder der 4. und 5. Klassen sowie aus Förder- und Willkommensklassen – ein spannendes Zeitreise-Abenteuer, das Lust aufs Weiterlesen macht.

Unterrichtsmaterial zum Welttagsbuch

© Stiftung Lesen 

Ergänzt wird der Welttag des Buches durch zahlreiche weitere Aktionen rund ums Lesen, die wir in diesem Newsletter sowie auf unseren Social-Media-Kanälen vorstellen. Die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ steht unter der Schirmherrschaft der Kultusminister*innen der Länder. Jedes Jahr wird eigens für den Welttag des Buches ein neues Buch geschrieben, um Kinder für das Lesen zu begeistern.

Mithelfen und selbst aktiv werden Nehmen Sie den Welttag des Buches zum Anlass, um selbst aktiv zu werden. Gehen Sie in die Buchhandlung und beschenken Sie sich selbst und zum Beispiel ein Kind aus der Familie oder dem näheren Umfeld mit einem Buch – am besten die Kinder mitnehmen und selbst aussuchen lassen. Sie wollen mehr machen? Dann spenden Sie eine unserer Bücherboxen an eine Kita oder Schule in Ihrer Nähe – die Fachkräfte und Kinder werden es Ihnen danken.

Für eine zukunftsfeste gesetzliche Rente - BAGSO fordert Versachlichung der aktuellen Rentendiskussion
Die gesetzliche Rente ist und bleibt für die meisten Menschen in Deutschland die zentrale Säule der Alterssicherung. Sie muss deshalb weiterhin zum Ziel haben, den Lebensstandard im Alter zu sichern. Das fordert die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen in ihrer Stellungnahme „Für eine zukunftsfeste gesetzliche Rente – Impulse zur Versachlichung der aktuellen Rentendiskussion“.

Die BAGSO warnt vor einer Rhetorik, die Ängste und Unsicherheiten schürt. Die jüngste Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz, dass die gesetzliche Rentenversicherung künftig „allenfalls noch die Basisabsicherung“ für das Alter sein werde, ist nach Ansicht der BAGSO insoweit wenig hilfreich. „Wer ein ganzes Arbeitsleben in die Rentenkasse einzahlt, ob heute jung oder alt, muss sich darauf verlassen können, morgen eine auskömmliche Rente zu bekommen“, sagte BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner.

„Wir fordern die Bundesregierung auf, eine nachhaltige Rentenreform vorzulegen, die sozial gerecht ist und dazu beiträgt, Altersarmut zu verhindern.“ Die BAGSO fordert, die demografischen Effekte in den kommenden 15 bis 20 Jahren durch Maßnahmen auszugleichen, die das solidarische Rentensystem stabilisieren. Sie verweist darauf, dass die gesetzliche Rentenversicherung auch in der Vergangenheit besondere Lasten schultern musste.

In der Nachkriegszeit wurden aus der Rentenkasse soziale Kriegslasten mitfinanziert. Die heutige Rentnergeneration hat in der Zeit ihrer Erwerbstätigkeit die Kosten der deutschen Einheit mitgetragen. Die verzerrte öffentliche Debatte über die Rentenfinanzierung führt dazu, dass vor allem junge Menschen das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung verlieren.

Die BAGSO ruft deshalb dazu auf, zu einer sachlichen Debatte zurückzukehren. Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission kann dazu einen maßgeblichen Beitrag leisten. Zur Stellungnahme "Für eine zukunftsfeste gesetzliche Rente"

Von Umweltzonen bis City-Maut
Warum Europas Innenstädte für Autofahrer ungewollt teuer werden können
Keine Schranke, kein Poller – und trotzdem gelten in Europas Innenstädten zum Teil strenge Zufahrtsregeln. Ab dem 1. Mai 2026 schafft auch Österreich die rechtliche Grundlage für automatisierte Einfahrtskontrollen. Was in vielen europäischen Städten längst Alltag ist, wird damit auch für Reisende in unser Nachbarland relevant.

Doch zwischen Registrierung, Maut, Plakette und Zufahrtsverbot sowie den entsprechenden Abkürzungen wie ZTL, LEZ oder EPASS24 können nicht nur Globetrotter leicht den Überblick verlieren. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland ordnet die wichtigsten Modelle ein – und zeigt anhand aktueller Fälle aus der Beratung, wie aus kleinen Fehlern schnell hohe Zusatzkosten werden.

Ob Umweltzone, City-Maut oder ZTL: Europas Innenstädte setzen auf sehr unterschiedliche Zufahrtsregeln – oft ohne sichtbare Sperre, aber mit teuren Folgen bei Verstößen. Bild: KI-generiert

Das Ziel von Zufahrtsbeschränkungen ist überall in Europa gleich: weniger Verkehr, weniger Lärm und Abgase – und damit mehr Lebensqualität in Innenstädten. Sehr unterschiedlich ist dagegen die Umsetzung. Wer mit dem Auto europäische Reiseziele ansteuert, sollte vorab prüfen, welche Zufahrtsregeln gelten und wie sie kontrolliert werden. Denn viele Städte kochen hier ihr eigenes Süppchen – und wer die Zutaten nicht kennt, riskiert schnell hohe Strafen.

Registrierung statt Schranke
Ein noch recht junges Beispiel ist Dubrovnik. Rund um die UNESCO-geschützte Altstadt ist seit Juni 2025 – jeweils zwischen dem 1. März und 30. November – eine verkehrsberuhigte Zone aktiv. Wer in diesem Zeitraum etwa zu seinem Hotel oder auf einen reservierten Parkplatz in die Zone fahren will, muss dies vorab nachweisen und kann dann sein Kennzeichen kostenlos registrieren. Ohne diese Anmeldung erfassen Kameras jede Einfahrt – und schon ein einzelner Verstoß kann mehrere Hundert Euro kosten.

Dubrovnik: 1.600 statt 260 Euro
Ein Verbraucher war in Dubrovnik mit einem Mietwagen unterwegs und erhielt später eine Forderung von mehr als 1.600 Euro. Der Grund: Das Bußgeld ging zunächst an das Mietwagenunternehmen als Fahrzeughalter. Für Unternehmen fällt die Strafe in Kroatien deutlich höher aus als für Privatpersonen. Während für eine natürliche Person 260 Euro fällig wären, wird bei Vermietern häufig der deutlich höhere Unternehmenssatz gefordert.

Wichtig für Mietwagennutzer: Mieter sollten der Vermietung mitteilen, dass sie nur den für Privatpersonen vorgesehenen Betrag zahlen und das Unternehmen bitten, dem Bescheid zu widersprechen und auf den Fahrer zu verweisen. In der Praxis belasten Vermieter jedoch oft direkt die Kreditkarte. Dann kann ein Chargeback helfen.

Auch in Belgien müssen Fahrzeuge für Umweltzonen in Brüssel, Antwerpen oder Gent – die sogenannten LEZ (Low Emission Zones) – vorab kostenlos online angemeldet werden. Für besonders umweltschädliche Fahrzeuge ist die Einfahrt verboten. Entscheidend ist vor allem die Euro-Norm des Fahrzeugs.

Tückisch an der belgischen Umsetzung: Während Antwerpen und Gent ihre Registrierung gegenseitig anerkennen, gelten in Brüssel eigene, teils strengere Regeln mit separater Anmeldung und höheren Bußgeldern. Wer sich für ganz Belgien registriert fühlt, tappt hier schnell in die Falle.

Die kleine Maut, die später viel Geld sparen kann
Andere Städte steuern die Zufahrt über Mautgebühren. In Mailand, Palermo und Bologna wird für bestimmte Innenstadtbereiche eine City-Maut fällig – meist als Tagesticket. In Mailands „Area C“ kostet die Zufahrt aktuell zum Beispiel 7,50 Euro.
Neben solchen City-Maut-Systemen arbeiten viele italienische Städte mit klassischen ZTL-Zonen („Zona a Traffico Limitato“), die nur für Anwohner, Lieferdienste oder registrierte Hotelgäste offen sind. Gerade mit Mietwagen können sich Verstöße hier schnell summieren.

Pesaro: 660 Euro vor dem Bußgeld
In einem EVZ-Fall aus Pesaro fuhr eine Urlauberin mit einem Mietwagen insgesamt elfmal unwissentlich in dieselbe ZTL-Zone. Jede Kameraerfassung löste eine eigene Behördenanfrage aus, für deren Beantwortung die Autovermietung jeweils eine Bearbeitungsgebühr berechnete. Noch bevor die eigentlichen Bußgelder zugestellt waren, summierten sich allein diese Zusatzkosten auf 660 Euro.

Wichtig für Mietwagennutzer: Solche Bearbeitungsforderungen der Vermieter sind nach EVZ-Erfahrung nicht immer zulässig. Wer nur für die Weitergabe von Fahrerdaten hohe Zusatzkosten zahlen soll, sollte die Forderung prüfen und gegebenenfalls widersprechen.

Ein weiteres Modell sind klassische Umweltplaketten – etwa die französische Crit’Air-Vignette. Ohne sie dürfen zahlreiche Innenstädte und Umweltzonen gar nicht erst befahren werden. Anders als in Belgien reicht hier keine reine Online-Registrierung: Die Plakette muss vorab in Frankreich bestellt und – ähnlich wie die deutsche Umweltplakette oder die Schweizer Autobahnvignette – nach Erhalt gut sichtbar auf die Innenseite der Windschutzscheibe geklebt werden.

Noch einmal anders funktioniert das System in Schweden. In Stockholm und Göteborg wird die City-Maut ebenfalls kamerabasiert erhoben – allerdings ohne vorheriges Ticket. Wer die Zone zu bestimmten Zeiten durchfährt, wird automatisch erfasst. Die Rechnung kommt oft erst Wochen nach der Reise per Post über EPASS24.

Stockholm: Aus 3,90 werden 44,37 Euro
Ein Verbraucher erhielt nach einer Fahrt durch die mautpflichtige Zone in Stockholm erst Wochen später eine Rechnung von EPASS24 über 3,90 Euro. Weil die Zahlungsfrist während seines Sommeraufenthalts in Schweden ablief, beglich er die Forderung erst nach seiner Rückkehr. Die Folge: Statt weniger Euro wurden am Ende 44,37 Euro fällig.

Was in Dubrovnik, Belgien, Italien oder Schweden längst digital kontrolliert und abgerechnet wird, könnte künftig auch in österreichischen Innenstädten schrittweise Realität werden. Ab dem 1. Mai 2026 gilt dort zwar die bundesgesetzliche Grundlage für automationsunterstützte Zufahrtskontrollen.

Ob und wann solche Systeme tatsächlich eingesetzt werden, entscheiden aber Städte und Gemeinden jeweils selbst – per Verordnung, mit klar definierter Zone, technischem Kontrollsystem und datenschutzrechtlicher Prüfung. Für Reisende heißt das: Künftig wird es noch wichtiger, sich nicht nur allgemein über das Land, sondern ganz konkret über die Regeln der jeweiligen Kommune zu informieren. Denn auch ohne sichtbare Hürde gelten in Europas Innenstädten häufig lokale Regeln – und wer sie kennt, spart sich später teure Überraschungen.

23. April 2016: Tourist Information Duisburg vor Einzug in den Pavillon an der Königstraße 86.
In Sichtweite von Bahnhof und Königstraße, sozusagen am Puls der Stadt, werden hier dann nicht nur die auswärtigen Besucherinnen und Besucher freundlich und fachkundig empfangen. Auch Duisburgerinnen und Duisburger informieren sich gerne über touristische Highlights und anstehende Events in der Stadt.

Extra für die Eröffnung wurden neue Duisburg-Fanartikel entworfen. Witzig und schick. Vor allem aber individuell und typisch Duisburg! Gut unterrichtete Kreise sprechen sogar von einer stählernen Pommesgabel. Die kann man dann vor Ort gleich ausprobieren, denn es gibt auch Currywurst und Pommes zur Eröffnung der Tourist Information Duisburg am Samstag, 23. April 2016.

Foto 2016 Duisburg Kontor GmbH

Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich
Zu Kaffee und lecker Frühstück mit Geselligkeit und Freundlichkeit lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mehrmals im Jahr samstags zu den Marktzeiten in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, ein. Den nächsten Termin zum Schlemmen und Klönen gibt es am 2. Mai 2026.

Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde ab 9.30 Uhr und somit zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am Meidericher Wochenmarkt machen. Nach kurzem Fußweg lässt sich im Gemeindezentrum bei Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst- und Käseaufschnitt und Marmeladen der Einkaufsstress vergessen.

Das Angebot bereiten Ehrenamtliche zu, das Frühstück gibt´s zum Selbstkostenpreis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622

Licht des Frühlings beim Konzert in der Pauluskirche 
Am 2. Mai ist um 18 Uhr füllen luftige, warme Klänge die Pauluskirche Duisburg-Hochfeld, Wanheimer Straße 80: Die hochemotionale und mitreißende Spielweise des New Yorker Flötisten Howard Cohen trifft auf die weiten Klangräume, die Martin Brödemann dem Klavier und der Orgel entlockt.

Unter dem Titel „Licht des Frühlings“ ist ein spannendes Konzert zwischen lyrischer Zartheit und musikalischer Kraft zu erwarten - mit einem Programm, das den Bogen vom Barock in die Moderne spannt. Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Die Citykirche kennenlernen - Kostenfreie Führung durch Salvator
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem Rathaus.

Am Sonntag, 3. Mai 2026 um 15 Uhr macht Henning Hoppe mit Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.  

Das Gedenkfenster in der Salvatorkirche Duisburg Foto: Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg).


Musikalischer Gottesdienst in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche
Vier Wochen nach Ostern widmen die christlichen Kirchen den Sonntag „Kantate“ dem Gesang und der Kirchenmusik. Darum feiert die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis am Sonntag, 3. Mai 2026 um 10.30 Uhr einen musikalischen Gottesdienst in der Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Str. in Duisburg Buchholz.

Im Mittelpunkt steht der Psalm 98 mit seinem bekannten Vers „Singet dem Herrn ein neues Lied“. Darüber spricht Pfarrer Armin Schneider, der frühere Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in seiner Predigt. Popkantor Daniel Drückes nimmt den Ausspruch zusammen mit seinem Chor „Die Band“ wörtlich und stimmt moderne Lieder u.a. von Timo Böcking und Martin Pepper an.

Aber auch die traditionellen Choräle, wie z.B. „Du meine Seele singe“ von Textdichter Paul Gerhardt erklingen, denn auch die Gemeinde ist natürlich zum Gesang eingeladen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.




23. April: Tag des Deutschen Bieres - NRW-Industrie: Brauereien produzierten 2025 zum dritten Mal in Folge weniger Bier
* Insgesamt wurden 15 Millionen Hektoliter alkoholhaltiges Bier gebraut
* Produktion von alkoholfreiem Bier auf Rekordhoch
* Großteil des produzierten Bieres stammte aus dem Regierungsbezirk Arnsberg

In den 31 Brauereien mit mindestens 20 Beschäftigten wurden im Jahr 2025 insgesamt 15,0 Millionen zum Absatz bestimmte Hektoliter alkoholhaltiges Bier aus Malz (ohne Biermischgetränke) in Nordrhein-Westfalen gebraut. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages des Deutschen Bieres am 23. April 2026 mitteilt, waren das 4,1 % bzw. 636.000 Hektoliter alkoholhaltiges Bier weniger als 2024.

Der Absatzwert des im Jahr 2025 gebrauten alkoholhaltigen Bieres sank zum Vorjahr nominal, also nicht preisbereinigt, um 82,1 Millionen Euro bzw. 5,0 % auf 1,56 Milliarden Euro. Gegenüber dem Jahr 2015 sank die Menge um 16,0 %, während der Absatzwert um 9,9 % stieg.



Brauleistung von alkoholfreiem Bier 2025 auf Höchststand
Die Absatzproduktion von alkoholfreiem Bier und alkoholfreien Biermischgetränken ist im Jahr 2025 hingegen erneut gestiegen und hat den höchsten Stand der letzten zehn Jahre erreicht.

In 22 Brauereien in NRW wurden mit 1,32 Millionen Hektoliter rund 123.000 Hektoliter bzw. 10,2 % mehr alkoholfreies Bier gebraut als im Jahr zuvor. Der Absatzwert stieg nominal um 18,6 Millionen Euro bzw. +12,8 % auf 164,4 Millionen Euro. Gegenüber dem Jahr 2015 stieg die Menge um 31,3 % und der Absatzwert um 91,4 %.



Rein rechnerisch entfielen damit im Jahr 2025 auf jede volljährige Person Nordrhein-Westfalens 100 Liter alkoholhaltiges und fast neun Liter alkoholfreies Bier. NRW-Anteil an der gesamtdeutschen Bierproduktion leicht gestiegen Auch deutschlandweit sank 2025 die zum Absatz bestimmte Produktion von alkoholhaltigem Bier aus Malz.

Nach vorläufigen Ergebnissen wurden in Deutschland insgesamt 68,1 Millionen Hektoliter mit einem nominalen Absatzwert von 6,4 Milliarden Euro hergestellt. Damit sank die Produktionsmenge um 5,9 % und der nominale Absatzwert um 3,3 %. Die zum Absatz bestimmte Menge von alkoholfreiem Bier und alkoholfreien Biermischgetränken stieg dagegen um 6,9 % auf 6,2 Millionen Hektoliter mit einem nominalen Absatzwert von 695,5 Millionen Euro (+14,7 %).

Der Anteil von NRW an der bundesdeutschen Produktion von gebrautem alkoholhaltigem und alkoholfreiem Bier ist mit 22,0 % bzw. 21,4 % leicht gestiegen; 2024 lagen diese Anteile noch bei 21,6 % bzw. 20,8 %.

Regierungsbezirk Arnsberg mit größtem Anteil an der NRW-Bierproduktion
Mit 60,9 % wurde auch 2025 mehr als die Hälfte des in NRW produzierten alkoholhaltigen und 89,3 % des alkoholfreien Bieres und der alkoholfreien Biermischgetränke in Betrieben des Regierungsbezirks Arnsberg zum Absatz gebraut, gefolgt von Betrieben aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf mit 20,4 % und 6,2 %.

NRW-Handwerkszählung: 15 % aller Unternehmen waren 2024 im Handwerk tätig
* 109.000 Handwerksunternehmen beschäftigten rund 1,28 Millionen Personen
* Kreis Borken mit 835 Handwerksunternehmen je 100.000 Einwohner/-innen Spitzenreiter in NRW
* Jedes zweite Handwerksunternehmen war im Baugewerbe tätig 

Im nordrhein-westfälischen Handwerk waren im Jahr 2024 bei den 109.000 Handwerksunternehmen rund 1,28 Millionen Personen tätig. Der nominale Umsatz belief sich auf 161,5 Milliarden Euro. Wie das Statistische Landesamt anhand von Ergebnissen der jüngsten Handwerkszählung mitteilt, waren damit 15 % aller Unternehmen in NRW im Handwerk tätig.

Anteil der Handwerksunternehmen in NRW-Kreisen höher als in kreisfreien Städten Die meisten Handwerksunternehmen befanden sich in Köln (5.545) und Düsseldorf (3.905) sowie im Rhein-Sieg-Kreis (4.035). In Relation zur Bevölkerungszahl, ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Hier hatten die ländlich geprägten Kreise gegenüber den kreisfreien Städten die Nase vorne.

Im Kreis Borken gab es mit 835 Handwerksunternehmen mehr als doppelt so viele Handwerksunternehmen je 100.000 Einwohner/-innen wie in Dortmund (412). Auch in den Kreisen Viersen (822) und Euskirchen (804) gab es noch eine vergleichsweise hohe Dichte an Handwerksunternehmen.

Duisburg (425), Bonn und Hamm (je 435) gehörten zu den Städten mit der geringsten Dichte an Handwerksunternehmen in NRW. Im Durchschnitt kamen in ganz Nordrhein-Westfalen 605 Handwerksunternehmen auf 100.000 Einwohner/-innen. Damit lag NRW leicht unter dem Bundeswert von 675.



Jedes zweite Handwerksunternehmen in NRW im Baugewerbe tätig Das Ausbaugewerbe und das Bauhauptgewerbe waren die dominierenden Gewerbegruppen im Handwerk: Mit einem Anteil von 51 % an allen Handwerksunternehmen war jedes zweite Handwerksunternehmen in NRW im Baugewerbe tätig. 

Die meisten Beschäftigten arbeiteten dagegen in Unternehmen des Handwerks für den gewerblichen Bedarf. Mit 31 % war fast jede dritte im Handwerk beschäftigte Person in dieser Gewerbegruppe tätig. Rund ein Viertel des Gesamtumsatzes im Handwerk entfiel auf das Kfz-Gewerbe; hier fließen neben den klassischen Werkstätten auch die Umsätze der Händler und Hersteller mit ein.


Viele Beschäftigte arbeiteten im Zweit- bzw. Nebenjob in der Gebäudereinigung Die Beschäftigtenzahlen der Handwerkszählung folgen, beginnend mit dem Berichtsjahr 2024, dem sogenannten Jobkonzept. Dies bedeutet, dass Beschäftigte mit mehr als einem Beschäftigungsverhältnis mit jedem Beschäftigungsverhältnis nachgewiesen werden und erscheinen demnach mehrfach in der Statistik.

Das bis einschließlich Berichtsjahr 2023 geltende Personenkonzept berücksichtigte jede abhängig beschäftigte Person nur einmal (in ihrer Haupttätigkeit). Zudem sind in den Zahlen der geringfügig Beschäftigten ab dem Berichtsjahr 2024 auch die kurzfristig beschäftigten Personen enthalten sowie geringfügig entlohnt Beschäftigte im Nebenjob (neben einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung).



Im Ergebnis zeigen die Beschäftigtenzahlen im Vergleich zum Vorjahr z. T. deutliche Zuwächse und sind daher nicht unmittelbar miteinander vergleichbar. I.d.R. dürfte dies in den Gewerbegruppen der Fall sein, in denen viele Beschäftigte im Zweit- bzw. im Nebenjob tätig sind, wie bspw. im zulassungsfreien Handwerk der Gebäudereinigung.

0,6 % weniger Umsatz im Handwerk im Jahr 2024
• Umsatz von großen Handwerksunternehmen steigt, kleine Unternehmen verzeichnen dagegen einen Umsatzrückgang
• Gesundheits- und Kfz-Gewerbe mit Umsatzsteigerungen, Rückgänge im Ausbau- und Bauhauptgewerbe sowie in Handwerken für den gewerblichen Bedarf
• Anteil des Handwerks am Umsatz der Gesamtwirtschaft bei 7,8 %

Die rund 564 000 Handwerksunternehmen in Deutschland haben im Jahr 2024 einen Umsatz von 762 Milliarden Euro erwirtschaftet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank der Umsatz damit um 0,6 % und die Zahl der Handwerksunternehmen um 0,7 % gegenüber dem Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt 2024 waren rund 6,0 Millionen Personen im Handwerk tätig. Darunter waren 4,1 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 1,3 Millionen geringfügig Beschäftigte.

Nach der Unternehmensgröße betrachtet erzielten große Handwerksunternehmen ab 50 Beschäftigten im Jahr 2024 einen Umsatzanstieg von 3,4 % gegenüber dem Vorjahr, während kleine Handwerksunternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten einen deutlichen Umsatzrückgang von 15,1 % verzeichneten. A

usbaugewerbe die mit Abstand größte Gewerbegruppe im Handwerk Besondere Bedeutung hat das Handwerk im Baugewerbe: Im Jahr 2024 waren knapp zwei Drittel (65,2 %) aller Unternehmen in diesem Wirtschaftszweig Handwerksunternehmen.

Die weitaus größte Gewerbegruppe innerhalb des Baugewerbes und des Handwerks insgesamt – sowohl bezogen auf die Zahl der Unternehmen als auch die tätigen Personen sowie den Umsatz – ist das Ausbaugewerbe. Im Jahr 2024 erwirtschafteten die 213 000 Handwerksunternehmen dort mit 1,6 Millionen tätigen Personen einen Umsatz von 213 Milliarden Euro.

Damit sank die Zahl der Handwerksunternehmen im Ausbaugewerbe gegenüber dem Vorjahr um 2,1 % und der Umsatz um 3,2 %. Bei der Zahl der tätigen Personen ist ein Vergleich aufgrund eines Methodenwechsels nicht möglich.
 


Unterschiedliche Umsatzentwicklung nach Gewerbegruppen Bei der Umsatzentwicklung unterschieden sich die Gewerbegruppen im Jahr 2024 zum Teil deutlich. Das größte Umsatzplus verzeichnete das Gesundheitsgewerbe mit einem Anstieg von 4,1 % im Vergleich zum Vorjahr.

Zu dieser Gewerbegruppe gehören unter anderem Augenoptiker/-innen, Hörakustiker/-innen und Zahntechniker/-innen. Einen kräftigen Umsatzanstieg verzeichnete auch das Kraftfahrzeuggewerbe (+3,3 % zum Vorjahr), während der Umsatz im Lebensmittelgewerbe nur leicht stieg (+0,6 %). Umsatzrückgänge wiesen dagegen neben dem Ausbaugewerbe (-3,2 %) auch das Handwerk für den gewerblichen Bedarf (-2,0 %) und das Bauhauptgewerbe (-1,2 %) auf.

Handwerk erwirtschaftet 7,8 % des Umsatzes der Gesamtwirtschaft
Der Anteil des Handwerks am Umsatz der Gesamtwirtschaft lag im Jahr 2024 bei 7,8 %, das waren 0,2 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Insgesamt waren im Handwerk 12,7 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland tätig. Der Anteil der Handwerksunternehmen an allen Unternehmen betrug 15,9 %.


22. April 2016: 200 Jahre Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen

Zum 200-jährigen Bestehen der Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen Freitags von 8.00 - 14.30 Uhr hat in der Bezirksregierung Düsseldorf die Auftaktveranstaltung des Jubiläums der Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen stattgefunden. Rund 200 Gäste nahmen an der Feierstunde teil. Die Begrüßungsrede hielt Regierungspräsidentin Anne Lütkes: „Die Bezirksregierungen haben eine lange Historie. Heute sind sie demokratische, rechtstaatliche und moderne Verwaltungen. Es gibt gute Gründe unser Jubiläum zu feiern.“

Festrednerin war Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. In ihrer Rede überbrachte sie die Glückwünsche der Landesregierung: „Die Bezirksregierungen haben sich als starke, leistungsfähige Mittelbehörden in jeder Hinsicht bewährt. 200 Jahre Bezirksregierungen heißt ja vor allem: 200 Jahre Dienst für die Menschen in unserem Land. Und ich bin überzeugt, dass sie auch die Herausforderungen der Zukunft meistern werden. Deshalb wird die Landesregierung auch weiterhin auf die gute Arbeit der Bezirksregierungen bauen.

Das ist im Interesse unseres Landes und seiner Bürgerinnen und Bürger.“

Bereits Weihnachten 1808 verkündete der preußische König die umfassende Umgestaltung der staatlichen Behördenlandschaft sowie die Trennung von 25. April 2016 Seite 2/2 öffentlicher Verwaltung und Justiz. Freiherr vom und zum Stein brach das bis dahin existierende System der nebeneinander stehenden, zum Teil auch ge- geneinander arbeitenden Sonderverwaltungen auf und schuf die "bündeln- Pressestelle der Bezirksregierung Düsseldorf den" Regierungspräsidien.

Er forderte die Selbstverwaltung für Provinzen, Kreise und Gemeinden und schlug damit ein Gegenmodel zu einem zentralisierten und bürokratischen Staates vor.
So wurde durch die Funktion der Bezirksregierung eine Zersplitterung der staatlichen Verwaltung verhindert.

Am 22. April 1816 wurden in der preußischen Provinz am Rhein die ersten Amtsgeschäfte übernommen. Dies war die Geburtsstunde der Mittelbehörden und damit der Bezirksregierungen. 200 Jahre Bezirksregierung heißt auch 200 Jahre Wandel. Die preußische Behörde hat sich zu einer demokratischen, rechtstaatlichen und modernen Verwaltung entwickelt.

Auch heute sind die Bezirksregierungen als Bündelungsbehörden für eine große Palette an unterschiedlichen, sich ständig fortentwickelnden Themen zuständig. Beispielsweise wurden erst vor einigen Monaten in allen Bezirksregierungen neue Dezernate geschaffen, welche die große Verantwortung für die Unterbringung von Flüchtlingen tragen. Die Aufgaben der Bezirksregierung können unter folgendem Link eingesehen werden: http://www.brd.nrw.de/wirueberuns/Jahresrueckblicke/rueckblick2015/index.jsp 

 



Bärbel Bas: Acht Millionen Euro vom Bund für neue Sporthalle an der Krefelder Straße
Der Bund investiert kräftig in die Sportinfrastruktur in Duisburg: Für den Ersatzneubau der Sporthalle an der Krefelder Straße stellt er rund acht Millionen Euro aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" zur Verfügung.

"Die Sporthalle an der Krefelder Straße ist ein wichtiger Ort für Schul- und Vereinssport in Rheinhausen und darüber hinaus. Dass der Bund den Ersatzneubau mit acht Millionen Euro unterstützt, ist ein wichtiger Erfolg für den Sport in Duisburg", erklärt die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas.

© Foto F. Pinjo / BMAS


Die bestehende Sporthalle aus dem Jahr 1971 weist einen erheblichen baulichen und technischen Sanierungsbedarf auf. Weder die energetische Qualität noch die haustechnischen Anlagen entsprechen heutigen Anforderungen. Eine umfassende Sanierung wurde geprüft, ist jedoch nicht wirtschaftlich umsetzbar.

Der Neubau umfasst eine barrierearme und energieeffiziente Sporthalle mit Tribüne für rund 1.200 Zuschauerinnen und Zuschauer sowie zeitgemäße Umkleide-, Funktions- und Technikräume. Die Halle wird künftig von Schulen und Vereinen genutzt und stärkt damit die Sportinfrastruktur in Duisburg langfristig. "Mit dem Ersatzneubau schaffen wir eine moderne Sportstätte, die den heutigen Anforderungen gerecht wird und die Bedingungen für Schulen und Vereine spürbar verbessert.

Gleichzeitig entsteht ein Ort für Begegnung und Teilhabe, der Menschen unterschiedlicher Altersgruppen zusammenbringt und auch Raum für größere Sportveranstaltungen bietet. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, diese wichtigen Fördermittel nach Duisburg zu holen", so Bas.

Aus dem Bundeshaushalt 2025 stehen für das Programm "Sanierung kommunaler Sportstätten" insgesamt 333 Millionen Euro zur Verfügung. "Damit unterstützen wir Städte und Gemeinden gezielt bei wichtigen Investitionen und stärken die Sportinfrastruktur vor Ort. Das sind die ersten Mittel, die im Rahmen der sogenannten ,Sportmilliarde' eingesetzt werden können", erklärt Bas abschließend.

Neuer Betriebsleiter übernimmt bei DuisburgSport
Der diplomierte Sportwissenschaftler Johannes Michels übernimmt ab 11. Mai die Leitung von DuisburgSport. Vorbehaltlich der Zustimmung des Rates der Stadt Duisburg, der am 4. Mai tagt, folgt der 45-Jährige auf Jürgen Dietz, welcher in den Ruhestand getreten ist.

„Mit Johannes Michels übernimmt ein ausgewiesener Sportfachmann die Leitung von DuisburgSport. Mit seiner Erfahrung und fachlichen Kompetenz wird Johannes Michels, zusammen mit dem Team von DuisburgSport, wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Duisburger Sportlandschaft setzen. Ich danke Jürgen Dietz für seine langjährige, erfolgreiche Arbeit bei der Etablierung der Sportstadt Duisburg sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene“, so Sportdezernent Martin Linne.

Sein Studium mit dem Schwerpunkt Ökonomie und Management absolvierte
der gebürtige Duisburger an der Deutschen Sporthochschule Köln im Jahr 2007. Bis 2011 war er als Projektleiter beim Mülheimer Stadtsportbund tätig und anschließend 15 Jahre bei der Stadt Mülheim in den Koordinierungsstellen Trendsport und Sportentwicklungsplanung tätig.

Seit Mitte 2024 ist Johannes Michels als Leiter des Bereichs für Sportförderung, Sportstätten und Schulsportreferat bei DuisburgSport tätig. In dieser Funktion trägt er nicht nur die operative Verantwortung für die städtischen Sportstätten, sondern gestaltet darüber hinaus die strategische Ausrichtung Duisburgs als Sportstadt mit.

Lage in Nahost trifft Niederrhein besonders hart - Unternehmen geben Kosten weiter  
Der Nahost-Konflikt trifft fast alle Betriebe am Niederrhein. Größtes Problem bleiben die hohen Sprit- und Energiepreise. Der Inflationsdruck wächst. Immer mehr Firmen müssen die gestiegenen Kosten weitergeben. Das zeigt eine Umfrage der Niederrheinischen IHK.  

94 Prozent der Unternehmen am Niederrhein geben an, die Folgen der Krise zu spüren. Bundesweit sind es nur rund 80 Prozent „Der Nahost-Konflikt schlägt voll durch. Er hat sich zu einem Risiko für die gesamte Wirtschaft am Niederrhein entwickelt“, ordnet IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger (Foto IHK) die Ergebnisse der Umfrage ein.  

Energiekosten treiben Inflation Größtes Problem sind die hohen Energiepreise: 84 Prozent der befragten Betriebe leiden darunter. „Immer mehr Unternehmen müssen die zusätzlichen Kosten weitergeben. Anders geht es nicht mehr. Das treibt die Inflation an. Und führt möglicherweise zu steigenden Zinsen. Kredite für Investitionen werden dann teurer.

Das ist Gift für unsere Wirtschaft“, befürchtet der Hauptgeschäftsführer der IHK.   Positiv ist aus seiner Sicht, dass die Bundesregierung die Steuern auf Kraftstoffe senkt. Das reiche aber noch nicht: „Die Mineralölsteuer für Benzin und Diesel sollte auf das europäische Minimum sinken“, so Dietzfelbinger.

Schwierig bleibt es für Unternehmen zudem beim Thema Strom. Auch hier steigen die Kosten. „Die Senkung der Stromsteuer hilft nur wenigen Betrieben. Sie sollte dauerhaft für alle Betriebe auf das EU-Minimum gesenkt werden“, fordert der IHK-Chef.  Die Sorgen um gestörte Lieferketten nehmen leicht ab. Sie bleiben aber für ein Drittel der Betriebe ein Problem.

Jeder Liter zählt: Wirtschaftsbetriebe starten Gießplattform „DU gießt“ für Straßenbäume

Zum Tag des Baumes am 25. April rufen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Bewässerung von Straßenbäumen zu beteiligen. Dafür haben sie die neue Onlineplattform „DU gießt“ gestartet. Unter www.du-giesst.de können Nutzerinnen und Nutzer Straßenbäume im Stadtgebiet finden, Informationen zu Standort, Baumart und Wasserbedarf abrufen sowie eigene Gießaktionen dokumentieren.

Auf der Gießplattform sind rund 50.000 Straßenbäume in Duisburg erfasst. Bürgerinnen und Bürger können einzelne Bäume als Favoriten markieren, eine Patenschaft übernehmen und eintragen, wie viel Wasser sie bereits gegossen haben. So wird sichtbar, an welchen Standorten bereits gegossen wurde und wo weiterer Bedarf besteht. Hintergrund der Aktion sind die zunehmenden Belastungen durch heiße und trockene Sommer. Straßenbäume leisten einen wichtigen Beitrag für das Stadtklima: Sie spenden Schatten, filtern Schadstoffe aus der Luft und bieten Lebensraum für Tiere.

"DU gießt" - Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

„Mit ,DU gießt‘ möchten wir die Duisburgerinnen und Duisburger dabei unterstützen, sich direkt vor der eigenen Haustür für den Erhalt von Straßenbäumen einzusetzen. Schon einzelne Gießaktionen können helfen, insbesondere in trockenen Phasen“, sagt Meryem Schöck, aus den Bereich Urbane Innovationen bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.

Neben der Kartenfunktion bietet die Plattform auch Informationen und Statistiken, etwa zur Artenvielfalt, zur Zahl der Straßenbäume und zur bisherigen Gießbilanz. Perspektivisch sollen zudem Standorte von Wasserkanistern ergänzt werden, die im Laufe des Jahres im Stadtgebiet aufgestellt werden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort unter www.du-giesst.de über Straßenbäume in ihrer Nachbarschaft informieren, Gießaktionen eintragen und so aktiv zum Erhalt des Duisburger Stadtgrüns beitragen.

Malwettbewerb zum Weltkindertag 2026
Das beliebte Familienfest zum Weltkindertag findet in diesem Jahr am Sonntag, 20. September, im Innenhafen statt. Es steht unter dem Motto „30 Jahre Weltkindertag Duisburg - Bleibt frech, wild und wunderbar!“ Dafür geht der große Malwettbewerb in den Endspurt: Noch bis Donnerstag, 30. April, können Kinder ihre selbstgemachten Bilder beim Jugendamt der Stadt Duisburg einreichen.

Die Bilder sollten Bezug auf das Motto nehmen. Dabei sind alle Stilmittel erwünscht, ob Bunt- oder Filzstifte, Wasser- oder Fingerfarben. Auch Collagen können erstellt werden. Die eingereichten Bilder sollten das gesamte Blatt erfassen und mindestens im Format A4, idealerweise in A3, gestaltet werden. Auf der Rückseite sollte der Name des Kindes, das Alter, die Wohnanschrift, die Telefonnummer und die Schule angegeben sein.

Das Gewinnerbild wird nicht nur die offiziellen Flyer und Plakate des Familienfests zieren, sondern auch im gesamten Stadtgebiet zu sehen sein. Eingesandt werden können die Bilder an: Jugendamt der Stadt Duisburg, 51-41 - Jugendförderung z.H. Herrn Jan Wirtgen Steinsche Gasse 31 47051 Duisburg. Der Einsendeschluss ist der 30. April 2026.

Das diesjährige Motto greift das Recht des Kindes auf Entfaltung seiner Persönlichkeit (Art. 29 der UN-Kinderrechtskonvention) auf. Es betont das Recht von Kindern, ihre Individualität, Kreativität und Stärken frei zu entwickeln – ohne Anpassungsdruck oder starre Erwartungen. „Frech, wild und wunderbar“ steht dabei für Neugier, Ausdruckskraft und Selbstwirksamkeit.


Copyright Stadt Duisburg

KinderKulturFestival ab 16. Mai im Duisburger Innenhafen
Das traditionelle KinderKulturFestival verwandelt vom 16. bis 24. Mai den Duisburger Innenhafen in eine große Bühne für Fantasie, Kreativität und Entdeckergeist. Besucherinnen und Besucher erwartet ein umfangreiches und in Teilen kostenloses Angebot: Neben Theater, Mitmachaktionen und interaktiven Installationen bietet das von den Kulturbetrieben Duisburg organisierte Event Magie, Comedy, Tanz und Live-Musik sowie Workshops zum Rätseln, Staunen und Tüfteln.

Internationale Künstler – das Programm im Detail
Im Mittelpunkt steht die Erlebnisausstellung „Tüfteln & Knobeln“. Hier können kleine und große Besucherinnen und Besucher Codes knacken, verrückte Puzzle lösen und ihre Geschicklichkeit testen: „Das KinderKulturFestival steht seit vielen Jahren für Neugier, besondere Begegnungen und kulturelle Teilhabe“, berichtet Festivalleiter Clemens Richert.

© Karl Uhlenbrock

„Wir möchten Kinder ermutigen, Neues auszuprobieren, ihre Kreativität zu entdecken, einfach mitzumachen. Das unterstreicht ebenfalls das Plakatmotiv von Illustrator Karl Uhlenbrock.“
Daher wird der Innenhafen zu einem Ort voller Überraschungen: Die katalanische Compagnie „Toc de Fusta“ präsentiert mit ihrer neuesten Produktion „Arrels“ 20 großformatige Spiele aus aller Welt, während die Schweizer „Compagnie Banjocircus“ zu einem Straßenspektakel einlädt. Gemeinsam wird der „Twist“ getanzt.

Arrels ©Toc de Fusta

Beim „Circus Barbar“ aus Tschechien wartet ein hölzerner Elefantenverleih auf neugierige Gäste und bei Martine Dufresne aus Belgien lernen kleine Künstlerinnen und Künstler, lustige Papierhüte zu basteln, mit denen man im Anschluss übers Festivalgelände flanieren kann.

Circus Barbar © Waxwing Theatre

Traditionell spielt auch das Theater beim KinderKulturFestival eine zentrale Rolle: „Los Hobos – Vagabunden“ zeigen als Auftakt eine nonverbale Zirkusshow mit Live-Musik zum Thema Migration und Zusammenhalt.

Das Theater „Zitadelle“ bringt erneut sein preisgekröntes Figurentheater auf die Bühne und das wohl liebenswerteste Geschöpf der deutschen Kinderliteratur, das Urmel, wird sich ebenfalls in einem Musical blicken lassen: „Es ist immer wieder ein Highlight, dass wir so viele internationale Künstlerinnen und Künstler hier in Duisburg begrüßen. Gemeinsam machen wir Kinderkultur erlebbar“, sagt Clemens Richert.

Fuchs du hast die Angst gestohlen  - ©Theater Zitadelle

Ein besonderer Dank gilt der langjährigen Partnerschaft der Sparkasse Duisburg sowie der Firma Rheinfels, ohne deren Unterstützung das Festival in dieser Form nicht möglich wäre. Ein Besuch in der Ausstellung „Tüfteln & Knobeln“ oder einer Theatervorstellung kostet drei Euro pro Person. Das Festivalbüro nimmt Kartenvorbestellungen (bis einen Tag vor der Veranstaltung) telefonisch unter (0203) 283-62314 oder per E-Mail an c.richert@stadt-duisburg.de entgegen.

Einen Verkaufsstand für noch freies Kartenkontingent gibt es zudem auf dem Festivalgelände vor Ort. Alle weiteren Veranstaltungen des KinderKulturFestivals sind kostenlos. Weitere Informationen zum KinderKulturFestival sowie das Programmheft sind online abrufbar unter www.kinderkulturfestival.de.

Philipp Pimpl ist neuer Bezirksdienstmitarbeiter für Duisburg-Mitte
Der Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes hat weitere Verstärkung bekommen. Philipp Pimpl ist ab sofort im Bezirk Duisburg-Mitte für die Stadtteile Hochfeld, Kaßlerfeld, Neuenkamp, Neudorf, Duissern, Altstadt und Wanheimerort zuständig. Der 37-Jährige freut sich darauf, mit Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden, Vereinen und anderen lokalen Einrichtungen in engen Kontakt zu treten.

Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

 „Mein Ziel ist es, als verlässlicher Ansprechpartner wahrgenommen zu werden und das Vertrauen in das Bürger- und Ordnungsamt weiter zu stärken. Ich möchte Probleme direkt vor Ort angehen und gemeinsam mit den Menschen nach Lösungen suchen.“ Im seinem Bezirk leben mehr als 110.000 Menschen (Stand: 31.12.2025) auf circa 35 Quadratkilometern. Pimpl schätzt an seinem Einsatzgebiet die „besondere Mischung aus urbaner Lebendigkeit, historischen Spuren und Naherholungsgebieten. Der Kontrast aus Industrie, Grünflächen und kultureller Vielfalt macht sie authentisch ruhrgebiets-typisch. Auch die gute Nahversorgung, vielseitigen Freizeitangebote und kulturellen Möglichkeiten tragen zur Lebensqualität bei.“

Überhaupt mag der neue Bezirksdienstler „die ehrliche und offene Art der Duisburgerinnen und Duisburger“ sowie „den spannenden Kontrast zwischen Industrie und Natur – mit den vielen Seen, dem Rhein und der Ruhr“. Philipp Pimpl begann seine Laufbahn mit einer Ausbildung zum Tierpfleger, schulte dann zum Verwaltungsfachangestellten für den kommunalen Ordnungsdienst um.

 Von 2020 bis 2026 war er beim Städtischen Außendienst beim Bürger- und Ordnungsamt tätig. In seiner Freizeit ist er am liebsten mit seiner Familie und seinen Hunden unterwegs. Der städtische Bezirksdienst Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich weitestgehend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende zuzugehen.

Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein. Im jeweiligen Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen, beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.

Philipp Pimpl kann – genau wie seine Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an sad@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich Weitere Informationen online unter www.duisburg.de/bezirksdienst.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Ruhrorter Filmnacht zeigt neue Filme über den Stadtteil
Die Ruhrorter Filmnacht kehrt zurück: Am Samstag, 25. April, von 18 bis 22 Uhr knüpft das beliebte Format im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt an seine Erfolgsgeschichte an, die pandemiebedingt seit 2020 pausierte. Dazu verwandelt sich erstmalig die Damenschwimmhalle des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) in ein Kino mit großformatiger Leinwand.

Es laufen neue Filme und Geschichten aus und über Ruhrort. Außerdem sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, persönliche Erinnerungen und Erlebnisse aus dem Stadtteil einzubringen. Museumsdirektor Dr. Dennis Niewerth freut sich auf das Event in seiner elften Auflage: „Dass die Ruhrorter Filmnacht ab diesem Jahr endlich wieder bei uns im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt stattfinden kann, ist eine tolle Sache und zeigt, wie eng wir als Haus mit unserem Stadtteil und seinen engagierten Bürgerinnen und Bürgern verbunden sind.“

Auch Dirk Grotstollen, Vorsitzender des Ruhrorter Bürgervereins und Vorstandsmitglied der Fördergesellschaft für das Museum, blickt erwartungsvoll auf den Neustart: „Nachdem das Museum nun über einen leistungsstarken Beamer und eine sehr große Projektionsfläche verfügt, freuen wir uns als Veranstalter, dass dieses besondere Event im Museum selbst stattfinden kann. Das war früher nicht möglich. Zum Neustart haben wir sogar einen lustigen Film über die Schifffahrt als Überraschung mit im Programm.“

Die Ruhrorter Filmnacht ist ein Gemeinschaftsprojekt der Fördergesellschaft Museum der Deutschen Binnenschifffahrt e. V. und des Ruhrorter Bürgervereins 1910 e. V. Eintrittskarten sind ausschließlich im Vorverkauf für 18,50 Euro bis zum 24. April im Binnenschifffahrtsmuseum an der Apostelstraße 84, bei „Liebe Blume Floristik“ (Harmoniestraße 15) sowie im „Café Kurz“ (Fabrikstraße 50) erhältlich.

Im Eintrittspreis ist eine kulinarische Verpflegung (ohne warme Speisen) enthalten. Getränke können vor Ort erworben werden. Eine Abendkasse wird es nicht geben. Bereits erworbene Tickets für die ursprünglich geplante 10. Ruhrorter Filmnacht behalten ihre Gültigkeit und können für die aktuelle Veranstaltung eingelöst werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Öffentliche Investitionen: Weiterhin breite Mehrheit der Bevölkerung für massive Erhöhung
Die Bevölkerung ist sich weitgehend einig darin, dass der Staat mehr Geld in die Infrastruktur stecken muss – auch wenn dafür neue Kredite nötig sind. Das ergibt eine neue Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung auf Basis repräsentativer Umfragedaten.*

Foto Hans-Böckler-Stiftung

Der Investitionsstau in Deutschland ist unübersehbar: Züge fallen regelmäßig aus, Schulunterricht auch, Krankenhäuser und Brücken sind marode, die gesetzlichen Klimaziele wurden zuletzt nur knapp erreicht. Um gegenzusteuern, hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr das „Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität“ in Höhe von 500 Milliarden Euro auf den Weg gebracht.

Damit hat sie einem weit verbreiteten Bedürfnis Rechnung getragen: Schon 2021 sprach sich eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung für zusätzliche öffentliche Investitionen aus. Laut der neuen Untersuchung des IMK hat diese Zustimmung nicht nachgelassen – im Gegenteil: Trotz des Sondervermögens hat der Anteil derjenigen, die noch mehr staatliche Ausgaben befürworten, mit Blick auf die meisten Bereiche der öffentlichen Infrastruktur und unabhängig von der Parteipräferenz zugenommen. Kredite zur Finanzierung dieser Ausgaben befürworten 59 Prozent, weitere 20 Prozent sind in dieser Frage unentschieden. Bevorzugt werden allerdings Umschichtungen in staatlichen Haushalten.



Für ihre Analyse haben IMK-Forscher Dr. Jan Behringer und IMK-Direktor Prof. Dr. Sebastian Dullien Angaben von rund 2.700 Personen zwischen 18 und 75 Jahren ausgewertet. Diese haben im Oktober und November 2025 an einer repräsentativen Befragung teilgenommen, die im Auftrag des IMK durchgeführt wurde.

„Die Umfrageergebnisse verdeutlichen, dass die Menschen in Deutschland in praktisch allen zentralen Bereichen eine Ausweitung öffentlicher Investitionen wünschen, wenn auch mit unterschiedlich großen Mehrheiten“, erklären die Wissenschaftler.

Am deutlichsten ausgeprägt ist dieser Wunsch mit Blick auf Gesundheitswesen und Pflege, hier sprechen sich 91 Prozent der Befragten für eine Erhöhung der Ausgaben aus. Mehr Geld für die Bildung befürworten 87 Prozent, für Straßen, Brücken und Autobahnen 82 Prozent, für öffentliche Sicherheit 80 Prozent, für Bahnverbindungen und öffentlichen Nahverkehr 78 Prozent. Auf geringere, aber immer noch mehrheitliche Zustimmung treffen Mehrausgaben für Mobilnetz und Internet mit 56 Prozent, für Klima- und Umweltschutz mit 53 Prozent sowie für Fußgänger- und Fahrradwege mit 51 Prozent.

Im Vergleich zur Vorläuferumfrage des IMK von 2021 hat der Anteil derjenigen, die sich für zusätzliche Investitionen aussprechen, mit 23 Prozentpunkten am stärksten bei Straßen, Brücken und Autobahnen zugelegt. Bei der öffentlichen Sicherheit sowie bei Bahnverbindungen und öffentlichem Nahverkehr beträgt das Plus jeweils 11 Prozentpunkte.

Rückläufig ist die Tendenz nur in drei Bereichen: Die Zustimmung für mehr Investitionen ist mit Blick auf Klima- und Umweltschutz um 20 Prozentpunkte gesunken, hinsichtlich Mobilnetz und Internet um 12 Prozentpunkte, bei Fußgänger- und Fahrradwegen um 4 Prozentpunkte.




„Analysiert man die Investitionswünsche nach der Parteipräferenz, so lässt sich festhalten, dass bei den meisten abgefragten Kategorien die Anhängerinnen und Anhänger aller Parteien mehrheitlich eine Ausweitung der Investitionen wünschen“, schreiben Behringer und Dullien. Das gilt für sechs der acht abgefragten Bereiche. Allerdings fallen hier die Mehrheiten zum Teil je nach Parteipräferenz deutlich unterschiedlich groß aus, zeigen die Forscher.



Bei den Investitionen in Fußgänger- und Radwege wünscht sich von den Befragten, die mit der AfD sympathisieren, nur eine Minderheit mehr Geld. Am stärksten polarisiert sind die Einstellungen laut der Befragung mit Bezug auf Klima- und Umweltschutz: Bei der Anhängerschaft der Grünen ist die Zustimmung für mehr staatliche Ausgaben in diesem Bereich mit 91 Prozent am größten, gefolgt von Befragten, die der Linken (82%) oder der SPD (72%) zuneigen.

Unter Anhänger*innen der Union wollen zwar nur 46 Prozent mehr Investitionen für Klima und Umwelt. Das ist aber immerhin doppelt so hoch wie der Anteil, der für eine Reduzierung ist. Dagegen würden Menschen mit Sympathien für die AfD zu 58 Prozent eine Senkung der Ausgaben begrüßen, lediglich 19 Prozent sind für mehr Investitionen.

In Sachen Finanzierung zeige sich, dass „eine große Mehrheit der Bevölkerung einer Kreditaufnahme für öffentliche Investitionen grundsätzlich zustimmt“, heißt es in der Studie. 59 Prozent der Befragten äußern sich entsprechend, 20 Prozent sind in dieser Frage neutral, lediglich 21 Prozent stimmen eher oder überhaupt nicht zu.



Die Parteipräferenz scheint dabei meist eine untergeordnete Rolle zu spielen: Anhänger*innen von Grünen, SPD, FDP, Union und Linken befürworten zu jeweils rund zwei Dritteln kreditfinanzierte Investitionen. Lediglich die AfD-Anhängerschaft ist deutlich skeptischer, aber selbst sie weist eine Zustimmungsrate von 42 Prozent auf.



Ungeachtet der grundsätzlichen Offenheit für kreditfinanzierte Infrastrukturausgaben treffen Umschichtungen in den öffentlichen Haushalten auf die größte Zustimmung in der Bevölkerung. Bei der Frage nach der primär gewünschten Finanzierungsoption nennen 66 Prozent Ausgabenkürzungen in anderen Bereichen, 19 Prozent Kredite.



„Insgesamt lassen sich die Ergebnisse dahingehend interpretieren, dass die Bevölkerung in Deutschland die Finanzierung öffentlicher Investitionen über Kredite in gewissem Umfang akzeptiert – wie es etwa durch das im Rahmen der Schuldenbremsenreform 2025 beschlossene Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität ermöglicht wird.

Zugleich wird eine kritische Überprüfung bestehender Staatsausgaben gewünscht, sodass ineffiziente Ausgaben zugunsten öffentlicher Investitionen gekürzt werden“, so Behringer und Dullien. Sie empfehlen, die verfügbaren Mittel aus dem Sondervermögen konsequent für zusätzliche Investitionen einzusetzen, um die öffentliche Infrastruktur und Wirtschaft zukunftsfähig zu machen.

Allerdings dürften diese Mittel den Investitionsbedarf, der sich nach Berechnungen des IMK im Jahr 2024 auf mindestens 600 Milliarden Euro belief, selbst bei strikt investiver Verwendung bestenfalls zu zwei Dritteln decken, erklären die Forscher. Daraus ergebe sich weiterer Anpassungsbedarf bei der aktuellen Schuldenregel. „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass eine Weiterentwicklung der Schuldenregel, die Raum zur Finanzierung öffentlicher Investitionen schafft, in der Bevölkerung auf breite Zustimmung stoßen dürfte.“



NRW: Verunglückte Personen bei Straßenverkehrsunfällen- höchstem Stand seit 2018
* Anzahl der Straßenverkehrsunfälle 2025 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % angestiegen
* Weniger schwerverletzte und getötete Personen
* Städte Köln und Düsseldorf mit den meisten Unfällen und verunglückten Personen

Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen 81.687 Straßenverkehrsunfälle polizeilich erfasst. Wie das Statistische Landesamt anhand der endgültigen Zahlen der Straßenverkehrsunfallstatistik mitteilt, stieg die Anzahl der Unfälle im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 %. Auch die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden erhöhte sich: Waren es 2024 noch 62.741 Unfälle im Straßenverkehr, nahm die Zahl im Jahr 2025 um 4,0 % auf 65.232 Unfälle zu.

Dabei sind insgesamt 81.378 Personen verunglückt. Somit hat die Anzahl der verunglückten Personen zum Vorjahr um 3,2 % zugenommen und erreichte den höchsten Wert seit 2018. Weniger schwerverletzte und getötete Personen aber mehr Leichtverletzte als im Vorjahr Die Anzahl an getöteten Personen im Straßenverkehr sankt gegenüber 2024 um 6 Personen auf 479 Menschen. Dies entspricht einem Rückgang von 1,2 %.

Im Vergleich zum Jahr 2015 ist die Anzahl der Getöteten um 8,2 % zurückgegangen. Auch die Anzahl der schwerverletzten Personen war leicht rückläufig. 2025 lag dieser Wert bei 10.193 Schwerverletzten und sank damit um 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Gegenüber 2015 ist hier sogar ein Rückgang von 22,6 % zu verzeichnen. Die Anzahl der leichtverletzten Personen hingegen erhöhte sich im Vergleich zum Jahr 2024 um 3,8 % auf 70.706 Personen. Im Vergleich zu 2015 stieg deren Anzahl um 12,1 %.


Köln und Düsseldorf mit den meisten Unfällen und verunglückten Personen Die meisten Straßenverkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen ereigneten sich 2025 in der Stadt Köln. Dort kam es zu 5.221 Unfällen mit Personenschaden. Dabei wurden 5.702 Personen leicht und 646 Personen schwer verletzt. 16 Menschen starben.

Die Stadt Düsseldorf lag mit 2.572 Unfällen mit Personenschaden an zweiter Stelle. Von den insgesamt 3.179 verunglückten Personen wurden 307 schwer verletzt und 9 Menschen starben. Die Städteregion Aachen verzeichnete mit einer Anzahl von 2.200 die drittgrößte Menge an Unfällen mit Personenschaden, wobei 2.681 Personen verunglückten. Im Rhein-Sieg-Kreis wurden 2.170 Unfälle mit Personenschaden polizeilich erfasst, bei denen 2.764 Menschen verunglückten.

Frühjahrsputz in NRW: Preise für Reinigungs- und Pflegemittel innerhalb eines Jahres um 2,3 % gestiegen
* Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen wurden hingegen günstiger
* Steigende Preise für Autowäsche * Dienstleistungen für Gartenpflege teurer als ein Jahr zuvor

Der Frühjahrsputz gehört für viele Haushalte zur festen Routine – wer vergangener Tage ausgemistet, gewaschen und aufgeräumt hat, war mit unterschiedlichen Preisentwicklungen konfrontiert. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sind die Preise für Reinigungs- und Pflegemittel im März 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 % gestiegen (Basis 2020 = 100).

Insgesamt stiegen die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 2,7 %. Preise für Wasch- und Geschirrspülmaschinen gesunken – die für Autowäsche gestiegen Bettwäsche, Handtücher und volle Wäschekörbe – beim Frühjahrsputz läuft die Waschmaschine in einigen Haushalten etwas häufiger als sonst. Dabei konnten Verbraucherinnen und Verbraucher im Vergleich zum Vorjahresmonat bei der Anschaffung einer neuen Waschmaschine sparen (−4,9 %).

Auch die Preise für Wäschekörbe, Klappboxen oder Wannen sind gesunken (−0,8 %). Bei Heimtextilien waren unterschiedliche Preisentwicklungen zu beobachten: Während sich die Preise für Handtücher (+4,9 %) und die für Gardinen, Vorhänge, Rollos o. Ä. (+3,2 %) verteuerten, sanken die Preise für Bettwaren und Bettwäsche um 4,0 %.

Ebenfalls sinkende Preise waren bei weiteren elektrischen Haushaltsgeräten zu beobachten: So sanken die Preise für Geschirrspülmaschinen zwischen März 2025 und März 2026 um 5,8 % und die für Staubsauger um 0,3 %. Wer neben Wohnung oder Haus auch das Auto in den Frühjahrsputz einbezog, musste im März 2026 für eine Autowäsche 4,6 % mehr ausgeben als im Vorjahresmonat.


Steigende Preise bei Erzeugnissen für den Garten – Dünger und Düngemittel um 2,3 % teurer Wer im vergangenen Monat bereits seinen Garten oder Balkon für die ersten Frühlingstage hergerichtet hat, musste größtenteils mehr Geld ausgeben als im Jahr zuvor. Die Preise für Blumendünger, Rasendünger o. a. Düngemittel sind zwischen März 2025 und März 2026 um 2,3 % gestiegen. 

Garten- und Blumenerde, Torf o. Ä. verteuerten sich derweil um 1,9 %, Beetpflanzen, Gehölz, Freilandstauden o. Ä. um 0,7 %. Auch Dienstleistungen für Gartenpflege (+3,3 %) verteuerten sich gegenüber März 2025. Die Preise für Blumentöpfe, Blumenkästen oder Rankhilfen sind im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu konstant geblieben (−0,1 %).

Verbraucherzentrale Duisburg feiert runden Geburtstag

V.l: Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn, Beratungsstellenleiterin Paulina Wleklinski, Ministerin Silke Gorißen, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW Wolfgang Schuldzinski

3.000 neue Obstbäume für Duisburg – Erfolgsprojekt geht in die nächste Runde
Mit der kostenlosen Obstbaumaktion setzen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg seit 2023 ein sichtbares Zeichen für mehr Biodiversität, ein besseres Stadtklima und eine lebenswerte grüne Zukunft. Bereits 16.000 Obstbäume konnten in den vergangenen Jahren an Duisburgerinnen und Duisburger ausgegeben werden. Auch in diesem Jahr ist das Interesse wieder sehr groß.

Passend zum Tag des Baumes, der in Deutschland seit 1952 am 25. April begangen wird und auf die Bedeutung der Bäume für Mensch und Umwelt aufmerksam macht sowie zum Pflanzen neuer Bäume anregen soll, werden am kommenden Samstag erneut 3.000 Obstbäume an interessierte Duisburgerinnen und Duisburger ausgegeben.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link wird damit ein wichtiger Beitrag für mehr Grün in der Stadt geleistet. So haben dann insgesamt 19.000 Obstbäume im Duisburger Stadtgebiet einen neuen Platz gefunden.

Startschuss für den IGA-Countdown: Ticketstruktur und erste Programmhighlights stehen fest

Die Vorbereitungen für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet gehen in die entscheidende Phase. Heute, rund ein Jahr vor dem Start der IGA, wurden die Ticketstruktur sowie erste Programminhalte bekannt gegeben. Der Verkauf der Dauerkarten beginnt am Donnerstag, 23. April. Die Dauerkarte, die täglichen Zutritt für einen Standort gewährt, kostet für Erwachsene 155 Euro; 213 Euro müssen für den täglichen Zutritt zu allen Standorten gezahlt werden.

Bis zum 17. April 2027 gilt ein Vorverkaufsrabatt von bis zu 15 Euro. "Jeden Tag wächst das Ruhrgebiet mehr und mehr zu einem erstmals regional ausgerichteten Gartenfestival zusammen. Der Erwerb der Dauerkarte macht das internationale Ereignis jetzt greifbar", so Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und Aufsichtsratsvorsitzender der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH.

Tageskarten für die kostenpflichtigen Zukunftsgärten Duisburg, Dortmund und Gelsenkirchen sind ab Herbst 2026 erhältlich. Ein Eintritt zu allen IGA-Standorten an einem Tag kostet 29,50 Euro. Für alle Kartentypen gibt es ermäßigte Varianten für verschiedene Zielgruppen. Kinder bis 14 Jahre könnten die IGA kostenfrei besuchen. Im Tagesticket enthalten ist die kostenlose Nutzung des Nahverkehrs.

Zu den Veranstaltungshöhepunkten in den ersten Wochen der IGA gehört u. a. ein Lichtfestival vom 23. April bis 2. Mai 2027 im Duisburger Zukunftsgarten mit abendlichen Licht- und Medienkunstinstallationen sowie Musik. Vom 15. bis 17. Mai 2027 bringt das Straßenkunstfestival an allen Standorten Artistik, Performances und kreative Darbietungen in die Zukunftsgärten. Und die Neue Philharmonie Westfalen startet am 16. Mai 2027 eine Konzertreihe.

Ein weiteres Highlight ist die Woche des Ruhrgebiets vom 24. bis 30. Mai 2027 mit facettenreichen Kulturformaten. Pflanzenfreunde können sich auf die Blumenhallenschauen in Dortmund und Duisburg freuen. Jede Schau hat eine Laufzeit von vier bis 23 Tagen. Danach werden die Hallen neu gestaltet und mit einem völlig neuen floralen Konzept bespielt. Der stetige Wechsel verwandelt die Hallen immer wieder in neue Erlebnisräume.

Der Startschuss für den einjährigen Countdown zur Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung fällt am Donnerstag, 23. April, mit dem "Tag der IGA 2027". Alle Interessierten sind zum Baustellenfest im Duisburger Rheinpark eingeladen - mit Musik, Familienprogramm und Baustellenführungen. Parallel finden Baustellenführungen auch in den Zukunftsgärten in Gelsenkirchen, Dortmund und Lünen statt. idr


Neuer Mathe-Treff in der Zentralbibliothek
Zu einem neuen Mathe-Treff lädt die Kinder- und Jugendbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am Mittwoch, 22. April, von 16 bis 18 Uhr ein.

Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse bekommen hier Unterstützung bei den Hausaufgaben, bei schwierigen Themen sowie beim Lernen für Klassenarbeiten.
Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Mathe- Treff findet bis zu den Sommerferien an jedem Mittwoch statt.


1.926 getötete Radfahrer in der EU: DVR fordert 1,1-Promillegrenze für mehr Sicherheit
Während die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Pkw-Fahrenden in Europa deutlich sinkt, bleibt der Radverkehr das Sorgenkind der Verkehrssicherheit. Ein heute veröffentlichter Bericht des Europäischen Verkehrssicherheitsrates (ETSC) zeigt eine alarmierende Entwicklung:
Zwischen 2014 und 2024 sank die Zahl der getöteten Radfahrenden in der EU um lediglich acht Prozent – von 2.096 auf 1.926.
Zum Vergleich: Bei den Pkw-Fahrenden lag der Rückgang im selben Zeitraum bei 19 Prozent. Besonders kritisch ist die Lage in Deutschland: Entgegen dem EU-Trend stieg die Zahl der getöteten Radfahrenden laut Statistischem Bundesamt (Destatis) sogar von 396 (2014) auf 441 (2024) an.

© Daniela Stanek, DVR

Handlungsbedarf bei Alkohol im Radverkehr
Vor diesem Hintergrund sieht der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) politischen Handlungsbedarf. In Deutschland gilt für Radfahrende derzeit ein Blutalkohol-Grenzwert von 1,6 Promille, ab dem eine Straftat vorliegt. Unterhalb dieser Grenze bleibt Alkoholkonsum juristisch meist folgenlos, solange keine Fahrunsicherheit erkennbar ist oder kein Unfall passiert.
Der DVR fordert daher die Einführung eines zusätzlichen Ordnungswidrigkeitentatbestands ab 1,1 Promille. Damit würde Deutschland zu Ländern wie Österreich, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien oder der Schweiz aufschließen, die bereits deutlich strengere Regeln anwenden.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass Radfahren nach erheblichem Alkoholkonsum weiterhin ohne Konsequenzen möglich ist“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Schon deutlich unter 1,6 Promille sind Reaktionsfähigkeit, Gleichgewicht und Wahrnehmung stark eingeschränkt. Lenken und Bremsen sind kaum noch sicher möglich. Wer so fährt, befindet sich auf einem Blindflug auf zwei Rädern. Bund und Länder müssen jetzt handeln.“

Politische Unterstützung und gesellschaftlicher Rückhalt
Die Forderung nach einer Herabsetzung der Promillegrenze stützt sich auf einen breiten Konsens. Der DVR setzt sich bereits seit 2014 für diesen Schritt ein und erhielt dabei wiederholt Rückendeckung durch den Deutschen Verkehrsgerichtstag, zuletzt im Januar 2026.
Auch der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Bundesregierung Ende März 2026 dazu aufgefordert, die Herabsetzung der Promillegrenze für Radfahrende und die Einführung eines Bußgeldtatbestands mit einer angemessenen Sanktionshöhe zu prüfen. Flankiert wird diese politische Dynamik durch einen gesellschaftlichen Rückhalt: Eine repräsentative forsa-Befragung im Auftrag des DVR belegt, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung entweder ein vollständiges Alkoholverbot oder deutliche niedrigere Promillegrenzen für Radfahrende befürwortet.

„Wissenschaft und Gesellschaft sind sich einig, dass die Politik jetzt die Sicherheit von Radfahrenden verbessern sollte“, sagt Manfred Wirsch. „Nun gilt es, diese Einigkeit auch politisch in konkrete Ergebnisse zu überführen.“

Alkoholgrenze nur ein Baustein für mehr Sicherheit
Der DVR betont jedoch, dass eine niedrigere Promillegrenze lediglich ein Baustein für mehr Sicherheit im Radverkehr sein kann. Für nachhaltige Verbesserungen ist zudem eine konsequente Überwachung bestehender Verbote durch Länder und Kommunen sowie eine massive Aufwertung der Radinfrastruktur erforderlich.

Dazu gehören baulich getrennte Wege für Rad- und Pkw-Verkehr, eine verständliche und sichere Führung des Radverkehrs an Kreuzungen sowie eine bauliche Umgestaltung oder Anpassung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an unfallauffälligen Stellen. Darüber hinaus müssen Radwege ausreichend breit sein, eine gut gepflegte Oberfläche ohne Schlaglöcher oder Wurzelschäden aufweisen und frei von Hindernissen sein.
Zudem sollten verstärkt Verkehrsschauen durchgeführt und die Empfehlungen der Unfallkommissionen konsequent umgesetzt werden, um Gefahrenstellen systematisch zu beseitigen. Auch die digitale Vernetzung mittels Vehicle-to-X-Technologie kann dazu beitragen, die Sichtbarkeit von Radfahrenden zu erhöhen.

„Risiken für Radfahrende müssen weiter reduziert werden“, sagt Manfred Wirsch. „Sicherheit im Straßenverkehr ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die ein koordiniertes Vorgehen von Bund, Ländern und Kommunen zwingend erforderlich macht. Nur durch Übernahme von Verantwortung auf allen Ebenen lässt sich das Ziel erreichen, dass niemand mehr auf dem Rad sein Leben verliert. Während die Politik den Rechtsrahmen und die Infrastruktur sichern muss, können auch Radfahrende selbst aktiv ihre Sicherheit erhöhen: Setzen Sie einen Helm auf, fahren Sie immer vorsichtig und verzichten Sie bestmöglich vollständig auf Alkohol beim Radfahren.“

"Gepflegten Abend!" Donnerstag, 28.05.2026 um 18.00 Uhr im Dietrich-Krins-Weber Zentrum
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amilien müssen die Pflege immer häufiger selbst übernehmen, obwohl sie bereits mit Job, Kindern und Haushalt mehr als ausgelastet sind. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen stehen oft unter hohem zeitlichem und finanziellem Druck, während Pflegekräfte mit immer mehr Organisation und Belastung konfrontiert sind.

Landtagsabgeordneter Franbk Börnber (SPD): "Pflege wird zunehmend zum Armutsrisiko. Vor diesem Hintergrund möchten wir mit Thorsten Klute als Experte und Sprecher der Fraktion für Pflege und Gesundheit, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen. Wir wollen darüber sprechen, welche politischen Schritte jetzt notwendig sind, um die Pflege zukunftsfest aufzustellen. Denn wir möchten dafür sorgen, dass in der Pflege wieder mehr Zeit für den Menschen statt in Verwaltung und Bürokratie investiert wird. "
 
Der „Gepflegte Abend“ findet am 28.05.2026 um 18.00 Uhr im Dietrich-Krins-Weber Zentrum, Mevissenstr. 16 in 47059 Duisburg statt.

Deine Ideen für Duisburg – Jugendsprechstunde mit dem Oberbürgermeister
Was nervt in Duisburg? Was läuft schon gut? Und was sollte sich aus Sicht junger Menschen verändern? Darüber möchte Oberbürgermeister Sören Link mit Jugendlichen direkt sprechen. Deshalb lädt er Duisburgerinnen und Duisburger im Alter von 14 bis 17 Jahren zu einer weiteren Jugendsprechstunde ins Rathaus ein.

Am Dienstag, 2. Juni, von 15 bis 16.30 Uhr haben Jugendliche die Möglichkeit, in lockerer Runde mit dem Oberbürgermeister ins Gespräch zu kommen. Sie können Fragen stellen, Kritik äußern und eigene Vorschläge machen – zu allem, was ihren Alltag in Duisburg betrifft. Die Jugendsprechstunde soll jungen Menschen eine direkte Stimme geben.

Ihre Erfahrungen, Ideen und Erwartungen sind wichtig, wenn es darum geht, Duisburg weiterzuentwickeln. Jugendliche, die teilnehmen möchten, können sich bis 13. Mai anmelden – per E-Mail an jugendsprechstunde@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283-6111.

VHS: Kompakter und praxisorientierter Englisch-Intensivkurs
Ein kompakter und praxisorientierter Englisch-Intensivkurs findet von Montag, 24. August, bis Freitag, 28. August, jeweils von 9 bis 15.30 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte statt. Das Wochenseminar richtet sich an Erwachsene mit soliden Grundkenntnissen, die ihre Englischkenntnisse gezielt auffrischen, vertiefen und sicher anwenden möchten.

Eine Woche lang tauchen die Teilnehmenden intensiv in die englische Sprache ein. Der Fokus liegt auf dem Ausbau des Wortschatzes sowie dem freien Sprechen, Argumentieren und Anwenden im beruflichen und privaten Kontext. Ziel des Kurses ist es, vorhandene Sprechhemmungen abzubauen und die Motivation zu stärken, Englisch im Alltag selbstbewusster einzusetzen.

Der Unterricht erfolgt in kleinen Lerngruppen von maximal zwölf Personen, die nach individuellen Vorkenntnissen zusammengestellt werden. Voraussetzung für die Teilnahme sind Englischkenntnisse mindestens auf Niveau A2; für absolute Anfängerinnen und Anfänger ist der Kurs nicht geeignet. Durch die Kleingruppen wird ein effektives und lernförderliches Arbeiten ermöglicht.

Am Ende des Kurses erhalten alle Teilnehmenden eine aussagekräftige Teilnahmebescheinigung. Die Teilnahme kostet 175 Euro. Anmelden können sich Interessierte unter www.vhs-duisburg.de (Kursnummer 261MZ7110). Der Kurs ist auch als Bildungsfreistellung anerkannt. Nähere Informationen gibt es bei Franziska Russ-Yardimci von der VHS unter 0203 283-984613.

Vortrag im Stadthistorischen Museum über „Uruk – die erste Stadt“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am kommenden Sonntag, 26. April, um 11.15 Uhr zur Mercator Matinée. Der Privatdozent Dr. Ingo Schrakamp hält einen Vortrag mit dem Titel „Uruk – die erste Stadt“. Darin beleuchtet er anhand archäologischer und keilschriftlicher Befunde die Entstehung der ersten Stadt der Menschheitsgeschichte und ihrer Bedeutung für die weitere Entwicklung der Kulturen Mesopotamiens.

Bereits um 3000 v. Chr. umfasste Uruk ein Siedlungsgebiet von rund 500 Hektar und zählte schätzungsweise zwischen 25.000 und 50.000 Einwohner. In Uruk – gelegen im heutigen Irak – wurde ein frühes Staatswesen sichtbar, das von einer urbanen Kultur geprägt war, die auf Bewässerungsfeldbau basierte. Zugleich entstanden bedeutende kulturelle Neuerungen wie monumentale Architektur, darstellende Kunst in Rund- und Flachbild, Rollsiegel sowie die Keilschrift.

Ingo Schrakamp ist Altorientalist und derzeit an der Julius-Maximilians- Universität Würzburg tätig. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar. Es wird empfohlen, vorab Karten zu reservieren. Das geht unter Tel: 0203/283-2640 oder per Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de.

Sauberes Hochfeld: Aufräumaktion am 21. April
Für ein sauberes Hochfeld braucht es mehr als Frühlingssonne: Am Dienstag, 21. April, rücken zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 10 und 18 Uhr dem herumliegenden Müll mit Zangen, Handschuhen und einer guten Portion Tatendrang zu Leibe.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr wird damit pünktlich zum Start in die warme Jahreszeit wieder gemeinsam angepackt. Denn viele Hochfelderinnen und Hochfelder stört der Müll in Straßen und Grünanlagen – und genau hier setzt die „Arbeitsgruppe Sauberes Hochfeld“ an, die den Stadtteil zusammen mit den Menschen vor Ort Stück für Stück aufräumen möchte.

Insgesamt 16 Einrichtungen und Gruppen haben sich mit rund 450 Teilnehmenden angemeldet und werden an verschiedenen Orten im Quartier Müll sammeln. Wer spontan mithelfen möchte, kann sich an neun verschiedenen Stellen spontan anschließen. Eine Übersicht findet sich hier: bit.ly/4tbg838.

Die Arbeitsgruppe „Sauberes Hochfeld“ initiiert seit Anfang 2025 regelmäßig Aufräumaktionen im Quartier. Im Jahr 2025 fanden insgesamt fünf Aktionen sowie die große stadtteilweite Aufräumaktion statt. Dies soll 2026 fortgeführt werden.

Neben dem Aufräumen an sich geht es bei diesen Aktionen vor allem darum, die Teilnehmenden für das Thema Sauberkeit und Abfallvermeidung in ihrem Umfeld zu sensibilisieren und damit langfristig zu einer reduzierten Verschmutzung des öffentlichen Raumes beizutragen. Unterstützt werden die Aktionen vom Verein „Offensive für ein Sauberes Duisburg“.

Der Verein stellt das Material zum Sammeln der Abfälle zur Verfügung und sorgt im Anschluss für die Abholung des gesammelten Mülls.


„Platz gemacht!“: Außenführung auf dem König-Heinrich-Platz
Zu einer Außenführung am König-Heinrich-Platz anlässlich der neuen Sonderausstellung „Platz gemacht!“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum gemeinsam mit dem Stadtarchiv am Dienstag, 21. April, um 16.30 Uhr ein. Die Führung unter der Leitung der Kunsthistorikerin Annika Enßle startet unter dem Titel „Platz gemacht!

Der König-Heinrich-Platz und seine Kirche“ vor dem Stadttheater in der Innenstadt. Architektur, Atmosphäre und Nutzungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer Stadt im Wandel. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte.

In dieser Außenführung auf dem König-Heinrich-Platz wird auf die Geschichte des König-Heinrich-Platzes im Allgemeinen und der Liebfrauenkirche im Besonderen eingegangen. Die Teilnahme an der Führung im öffentlichen Straßenraum ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das gesamte Begleitprogramm zur Ausstellung „Platz gemacht!“ ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.



Drei evangelische Gemeinden laden zum gemeinsamen Open-Air Picknick-Tauffest beim Kanu Club - Anmeldungen bis zum Infoabend am 28.4. 
Die evangelischen Gemeinden in Duisburg Meiderich, Obermeiderich und Ruhrort-Beeck feiern am 14. Mai, an Christi Himmelfahrt, um 11 Uhr ein „Open-Air Picknick-Tauffest“ auf dem Gelände des 1. Meidericher Kanu Clubs und laden herzlich zum Mitfeiern ein.

Wer nicht nur Gottesdienst feiern möchte, sondern sich oder die Kinder taufen lassen möchte, sollte zum Infoabend am 28. April um 18.30 Uhr im Meidericher Gemeindezentrum, Auf dem Damm, kommen. Anmeldungen sind im Gemeindebüro bei Katja Hüther (0203/4519622) möglich. Beim Open-Air Picknick-Tauffest - es steht unter dem Motto „Segen ahoi“ - sind Taufen an diesem besonderen Ort ganz individuell möglich: auf dem Wasser, unten am Kanal, im Planschbecken oder ganz klassisch am Taufbecken.

Das Tauf-Team (von links nach rechts): Prädikant André Welters, Pfarrerin Sarah Süselbeck, Pastor Dirk Strerath, Pfarrerin Esther Immer und Pfarrer i.R. Hans Bernd Preuß.

Die drei Gemeinden laden zum Chillen nach dem Taufgottesdienst ein: Ob entspannt auf der Picknickdecke oder aktiv auf der Hüpfburg – für jede und jeden ist etwas dabei. Kleine Snacks und Getränke stehen vor Ort bereit. Gerne können auch eigene Speisen, Getränke oder Picknickdecken für den Sonnenschein mitgebracht werden.

Für Kinder gibt es ein buntes Programm. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und www.ruhrort-beeck.de.

Open-Air-Tauffest 2022 der Evangelischen Gemeinden Duisburg Meiderich und Obermeiderich Foto: www.obermeiderich.de)

Aus fremd wird Freund: Gemeinde lädt zum TACHELES-Streitgespräch
Mit dem Format TACHELES lädt die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis zu einem offenen Dialog über gesellschaftlich relevante Themen ein und macht eine politisch engagierte Kirche erlebbar. In wertschätzender Atmosphäre werden unterschiedliche Perspektiven zusammengebracht, kontrovers diskutiert und gemeinsam reflektiert.

Bei der neuen Ausgabe von TACHELES am 29. April um 19 Uhr in der Kirche Duisburg Wedau, Am See 8, stehen zwei Biografien im Mittelpunkt, die beispielhaft für gelebte europäische Verständigung sind: Roland Fedorczyk, Geschäftsführungsmitglied der Deutsch-Polnischen Außenhandelskammer, und Dr. Sebastian Schulze, technischer Leiter eines mittelständischen Unternehmens, sind vor Ort und berichten von ihrem Aufwachsen im wiedervereinigten Deutschland – und von den Erfahrungen, die sie bis heute prägen.

Ausgangspunkt des Gesprächs ist das Jahr 1987: die Ankunft als polnisches Kind in einem damals noch geteilten Deutschland. Was bedeutet es, in einem neuen Land Fuß zu fassen? Wie entwickeln sich Freundschaft und gegenseitiges Verständnis über kulturelle Grenzen hinweg? Und welche Rolle spielt das gemeinsame Älterwerden in einem Europa, das sich stetig verändert?

Im Zentrum des Abends stehen Fragen, die weit über persönliche Geschichten hinausweisen: Kann Frieden innerhalb Europas auch im Kleinen entstehen und gefestigt werden? Welche Verantwortung tragen die Menschen im Alltag für ein respektvolles Miteinander? Und welchen Beitrag kann ein christlich geprägtes Wertegerüst dabei leisten?

Die Veranstaltung lädt dazu ein, zuzuhören, mitzudenken und mitzudiskutieren – offen, ehrlich und auf Augenhöhe. Für anregende Unterbrechungen am Klavier sorgt Hyunsuk Hong. Der Eintritt ist frei.  Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de. 



Sterbefallzahlen 1. Quartal 2026 im Bereich der mittleren Werte der Vorjahre Einfluss der Grippewelle im 1. Quartal 2026 vergleichsweise gering 
Im 1. Quartal 2026 sind in Deutschland nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 270 000 Menschen gestorben. Der für Wintermonate typische Einfluss von Atemwegserkrankungen ("Grippewellen") auf die Sterbefallzahlen war in dieser Zeit vergleichsweise gering.

Sie bewegten sich zumeist im Bereich der mittleren Werte der vier Vorjahre oder merklich darunter. Deutlichste Ausnahme waren erhöhte Sterbefallzahlen Mitte Januar (+7 % und +8 % in den Kalenderwochen 2 und 3).


Auf die einzelnen Monate bezogen betrug die Differenz zum jeweiligen mittleren Wert der Jahre 2022 bis 2025 für den Januar +3 %, für den Februar +1 % und für den März -11 %. Auch weitere Indikatoren, die das Robert Koch-Institut (RKI) zur Einordnung der diesjährigen Grippewelle veröffentlicht, liegen auf dem Niveau der Vorsaisons oder darunter.



Auswirkung der Grippewelle zeigte sich in anderen europäischen Ländern deutlicher
Das EuroMOMO-Netzwerk zur Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen ordnet Befunde zur Übersterblichkeit auf Basis einer eigenen Hochrechnung unvollständiger Meldungen und eines eigenen Übersterblichkeitskonzepts europaweit vergleichend ein. Im 1. Quartal 2026 wurden in den meisten europäischen Ländern dort insbesondere zu Jahresbeginn größere Abweichungen von den erwartbaren Entwicklungen festgestellt.

So wurde beispielsweise für Frankreich und für Spanien im Januar zeitweise eine "hohe" ("high excess mortality"), in Portugal sogar eine "sehr hohe" ("very high excess mortality") Übersterblichkeit verzeichnet. Auch in vielen anderen Ländern gab es bis in den März 2026 hinein moderate Abweichungen ("moderate excess") von den üblichen Verlaufsmustern.

NRW: Import von Düngemittel stieg 2025 um 3,6 % gegenüber dem Vorjahr
* NRW importierte rund 1,1 Millionen Tonnen Düngemittel im Warenwert von rund 345,5 Millionen Euro
* Wichtigste Importländer waren die Niederlande, Belgien und die Tschechische Republik
* Vier Fünftel der Düngemittelimporte sind mineralische oder chemische Stickstoffdüngemittel

Nach vorläufigem Ergebnis hat die nordrhein-westfälische Wirtschaft rund 1,1 Millionen Tonnen Düngemittel im Wert von rund 345,5 Millionen Euro im Jahr 2025 importiert. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 38.227 Tonnen bzw. 3,6 % mehr als ein Jahr zuvor.
Fast die Hälfte der importierten Düngemittel kam aus den Niederlanden Zu den drei Hauptlieferländern zählten die Niederlande mit 545.900 Tonnen (130,9 Millionen Euro), gefolgt von Belgien mit 323.000 Tonnen (124,1 Millionen Euro). Platz 3 belegte die Tschechische Republik mit 79.000 Tonnen (25,6 Millionen Euro).



Vier Fünftel der Düngemittelimporte sind mineralische oder chemische Stickstoffdüngemittel
Mit einem Anteil von über 80 % der importierten Düngemittel hatten mineralische oder chemische Düngemittel aus Stickstoff den größten Anteil an der Importmenge. Tierische oder pflanzliche Düngemittel, mineralische oder chemische Kalidüngemittel sowie mineralische oder chemische Phosphatdüngemittel machten insgesamt mit rund 10 % einen geringen Anteil an den Düngemittelimporten aus.

Belgien war wichtigstes Exportland gefolgt von den Niederlanden und Mexiko Im Jahr 2025 wurden 397.000 Tonnen Düngemittel aus NRW mit einem Gesamtwert von 257,5 Millionen Euro exportiert, das waren 31.826 Tonnen bzw. 9 % mehr als ein Jahr zuvor. Hauptabnehmerländer waren Belgien mit 84.500 Tonnen (35 Millionen Euro), die Niederlande mit 51.000 Tonnen (14,9 Millionen Euro) und Mexiko mit 50.800 Tonnen (31 Millionen Euro).



NRW-Wirtschaft exportierte zu einem Großteil mineralische oder chemische Düngemittel Mit einem Anteil von über 60 % an den Düngemittelexporten hat NRW im Jahr 2025 mineralische oder chemische Düngemittel exportiert, gefolgt von mineralischen oder chemischen Stickstoffdüngemittel mit einem Anteil von über 20 %. Mineralische oder chemische Kalidüngemittel sowie tierische oder pflanzliche Düngemittel machten jeweils rund 6 % der Exportmenge aus. Die Exportmenge von mineralischen oder chemischen Phosphatdüngemitteln betrug 602 Tonnen.

Nachfolge gesucht: Schauspiel-Intendant Michael Steindl verlässt Theater Duisburg
Er hat das Theater Duisburg maßgeblich geprägt: Zum Ende der Spielzeit 2026/27 wird Schauspiel-Intendant Michael Steindl auf eigenen Wunsch nach mehr als zwei Jahrzehnten seine Tätigkeit beenden. Die Suche nach einer Nachfolge läuft.

Steindl ist seit 2004 für das Sprechtheater-Angebot am Haus verantwortlich und hat dieses mit seiner starken Expertise inhaltlich sowie strukturell erfolgreich zu dem gemacht, was es ist. Ausschlaggebend war hierbei die frühe Gründung von „Spieltrieb – Jugendclub im Theater Duisburg“: Mit diesem Angebot setzte er schon Anfang der Jahrtausendwende einen wichtigen Impuls für die kulturelle Teilhabe junger Menschen und für die nachhaltige Nachwuchsarbeit im Stadttheater.

„Mir ist es gelungen, den bis dahin bestehenden Gastspielbetrieb zu einer echten Sparte mit einem eigenen Programm und Profil zu entwickeln“, ordnet Steindl ein.
Der Erfolg fußt maßgeblich auf hohem persönlichem Engagement: „Das hat Spuren hinterlassen. In der gegenwärtigen Form ist meine Geschichte am Theater Duisburg auserzählt“, erklärt er. „Deshalb habe ich beschlossen, mein Amt als Schauspiel-Intendant im Juli 2027 niederzulegen.“

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chauspiel-Intendant Michael Steindl verlässt zum Ende der Spielzeit 2026/2027 das Theater Duisburg


Kulturdezernentin Linda Wagner bedauert die Entscheidung und würdigt Steindls langjähriges Engagement: „Michael Steindl hat das Schauspiel im Theater Duisburg mit großer Leidenschaft, viel Ausdauer und künstlerischer Überzeugungskraft geprägt. Für diese herausragende Arbeit und seinen unermüdlichen Einsatz gilt ihm unser großer Dank.“

Um einen möglichst reibungslosen Übergang zu gewährleisten, wird die Position der Schauspiel-Intendanz bereits jetzt ausgeschrieben. „Ziel ist es, ausreichend Zeit für eine sorgfältige Auswahl der Nachfolge und eine geordnete Übergabe der Aufgaben zu schaffen“, berichtet Theater- Verwaltungsleiterin Antonina Silberkuhl:

„Mit der frühzeitigen Ausschreibung wollen wir den kontinuierlichen Erfolg unseres Hauses sichern. Wir sind offen für neue Impulse und Wege. Gleichzeitig eröffnet eine zügige Einstellung die Chance einer intensiven Einarbeitung durch Michael Steindl.“

Steindl wird seine Tätigkeit bis zum Ende der Spielzeit 2026/2027 weiterhin in vollem Umfang wahrnehmen und die laufenden künstlerischen Projekte verantworten. Bis dahin bleibt er eine zentrale prägende Stimme am Theater Duisburg.

Bibliothek in Buchholz schließt vorübergehend
Die Bezirksbibliothek auf der Sittardsberger Allee 14 bleibt aufgrund umfangreicher Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen von Dienstag, 5. Mai, bis voraussichtlich Montag, 27. Juli, geschlossen. In diesem Zeitraum wird unter anderem der Bodenbelag erneuert und die Beleuchtung auf LED umgestellt. Der Lesesaal erhält eine Klimaanlage.

Alle Arbeitsplätze werden mit Steckdosen versehen. Die Leihfristen für in Buchholz entliehene Medien werden entsprechend angepasst. Kundinnen und Kunden können während der Schließung auf die Bibliothek an der Großenbaumer Allee 168-174 ausweichen (Öffnungszeiten dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr).

Selbstverständlich können auch alle anderen Zweigstellen der Stadtbibliothek genutzt werden. Der Medienbote bringt Bücher und anderes auf Wunsch kostenlos bis an die Wohnungstür und holt die Medien auch wieder ab. Alle Informationen finden sich im Internet auf www.stadtbibliothek- duisburg.de.

Bis zur Schließung steht das Team in Buchholz gerne persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284 für Auskünfte zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, außerdem samstags von 10 bis 13 Uhr.

Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg gaben 2025 rund 2,5 Millionen Kilowattstunden ab
Rund 2,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) Ladestrom haben die Ladepunkte der Stadtwerke Duisburg im vergangenen Jahr bei mehr als 130.000 Ladevorgängen in die Elektroautos geladen. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 670 Haushalten. Die Abgabe von Ladestrom hat sich damit im Vergleich zu 2024 mehr als verdoppelt.

Besonders stark frequentiert waren die Ladepunkte an den Standorten Memelstraße in Duisburg-Neudorf, am Portsmouthplatz am Hauptbahnhof sowie die Ladepunkte an der Hagelstraße im Dellviertel. Die beliebtesten Normalladepunkte stehen am Rathaus sowie im Duisburg Süden am Standort Zur Sandmühle.

Außerdem betreiben die Stadtwerke Duisburg im Stadtgebiet bereits 60 Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung ab 49 kW. Für das Jahr 2026 sind weitere 24 dieser Schnellladepunkte geplant. Das schnelle Laden von Elektroautos wird immer gefragter. Verzeichneten die Stadtwerke Duisburg im Jahr 2024 noch knapp mehr als 9.000 Ladevorgänge an Schnellladestationen, waren es 2025 schon fast 25.000. Ein Plus von 164 Prozent.

70 neue Ladepunkte im Jahr 2026 geplant
Der Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur wird auch im Jahr 2026 konsequent fortgesetzt. Insgesamt wird der lokale Energiedienstleister in diesem Jahr rund 70 neue Ladepunkte in Betrieb nehmen und dafür etwa 840.000 Euro investieren. Die Stadtwerke Duisburg sind der erste Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Elektromobilität in der Stadt. Der lokale Energiedienstleister betreibt aktuell insgesamt 444 Ladepunkte an 180 Standorten im Stadtgebiet.

 
Quelle Stadtwerek Duisburg

21.700 Ladepunkte im Verbund
Die Stadtwerke treiben den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur kontinuierlich voran. Das Ziel ist, einen Bestand von 500 Ladepunkten aufzubauen. Die neu installierten Ladesäulen entsprechen dem neuesten Stand der Technik und den aktuellen Anforderungen des Mess- und Eichrechts.

Die Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg sind an den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 270 Anbieter von Ladeinfrastruktur gehören. Insgesamt stehen über 21.700 Ladepunkte in ganz Deutschland zur Verfügung. Durch Kooperationen auf internationaler Ebene kommen europaweit rund 445.000 Ladepunkte hinzu.

Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg können mit einer entsprechenden Stadtwerke-Ladekarte an diesen Säulen ihr Elektroauto laden. Das Laden ist neben der Ladekarte auch durch das Scannen des angebrachten QR-Codes oder der „ladeapp“ an allen Ladestationen der Stadtwerke Duisburg möglich. Somit gibt es auch die Möglichkeit, den Ladevorgang ganz bequem spontan zu starten.

Eine Ladekarte der Stadtwerke Duisburg können Interessierte über das Online-Formular unter swdu.de/ladekarte bestellen. Kundinnen und Kunden profitieren dabei von einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro im Jahr.

Die Energieberaterinnen und -berater der Stadtwerke Duisburg stehen Interessierten bei allen Fragen rund um die Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur heimischen Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif telefonisch unter 0203-604 1111. Weitere Informationen gibt es auch im Internet auf https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p.

Wallbox im MSV-Design für alle Zebra-Fans

Ab sofort können die Zebra-Fans unter den Elektroauto-Fahrerinnen und -Fahrern von den Stadtwerken Duisburg auch eine Wallbox im exklusiven Design ihres MSV bekommen. Alle Infos gibt es online unter www.swdu.de/wallbox.

LKA-NRW: Polizei NRW setzt auf neue Impulse - Beteiligung an der Initiative K Einbruch
"Präventionsarbeit muss sich ständig weiterentwickeln. Sie muss Menschen erreichen und manchmal sogar wachrütteln", erklärt NRWs Innenminister Herbert Reul.

"Nachdem wir in Nordrhein-Westfalen über ein Jahrzehnt lang mit der Kampagne 'Riegel vor!' viel erreicht und Einbrechern den sprichwörtlichen Riegel vorgeschoben haben, gehen wir nun den nächsten Schritt und schließen uns der Initiative K Einbruch an. K Einbruch ist eine bundesweite Öffentlichkeitskampagne gegen Einbruchsdiebstahl, die unsere bisherigen Maßnahmen aufgreift und sinnvoll ergänzt - denn Einbrecher machen nicht an Ländergrenzen halt."

Positive Bilanz als Triebfeder konsequenter Weiterentwicklung Seit 2011 stand "Riegel vor!" in Nordrhein-Westfalen für insbesondere die technische Einbruchsprävention und die qualifizierte Beratung durch die Polizei. So gelang es, zahlreiche Menschen für das Thema "Schutz der eigenen vier Wände" zu sensibilisieren.

Der bereits länger anhaltende Trend, dass knapp die Hälfte aller angezeigten Wohnungseinbrüche im Versuch stecken bleibt, ist nicht unwesentlich auf die stetig besser gewordene einbruchshemmende Ausrüstung von Häusern und Wohnungen zurückzuführen. Einen Großteil dieses Erfolgs können die Kampagne "Riegel vor!" und die vielen engagierten Experten der polizeilichen Präventionsdienststellen für sich verbuchen.

Moderne Wege in der Prävention: Digitales Beratungszentrum und K Einbruch Die Polizei NRW baut ihre Präventionsangebote kontinuierlich aus und modernisiert sie. Mit dem Digitalen Beratungs- und Präventionszentrum hat sie bereits ein starkes Zeichen gesetzt. (https://lka.polizei.nrw/artikel/polizei-nr w-stellt-sich-staerker-und-moderner-in-der-kriminalpraevention-auf) Mit der Beteiligung an der Initiative K Einbruch wird dieses Angebot nun konsequent ergänzt.

 K Einbruch bündelt bundesweit Informationen rund um das Thema Einbruchschutz. Auf der Homepage www.k-einbruch.de [k-einbruch.de] finden Interessierte unter anderem produktneutrale Informationen der Polizei zum technischen Einbruchschutz, ein "interaktives Haus" mit konkreten Tipps zur Sicherung des eigenen Zuhauses sowie Hinweise zu staatlichen Fördermöglichkeiten.

Unter der Rubrik "Partner" ist das stetig wachsende Netzwerk von Kooperationspartnern aufgeführt. Polizei NRW - Hier finden Sie die Experten und Ihre Ansprechpartner für Einbruchschutz Die Polizei NRW bleibt unermüdlich bei der Bekämpfung von Einbruchsdelikten. Sie berät und sensibilisiert Wohnungsinhaber zur Sicherung ihrer Immobilie und ruft Nachbarn dazu auf, aufmerksam zu sein sowie verdächtige Wahrnehmungen umgehend der Polizei zu melden.

"Bei der Verhinderung von Wohnungseinbrüchen lassen wir als Polizei NRW nicht locker. Auch zukünftig stehen den Menschen in NRW in allen Kreispolizeibehörden Expertinnen und Experten zum Thema Sicherheit in den eigenen vier Wänden mit Rat und Tat zur Seite. Nutzen Sie dieses Angebot - es geht um Ihre Sicherheit", sagt der Direktor des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen, Ingo Wünsch.

Die lokalen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der einzelnen Kreispolizeibehörden in NRW finden Sie hier: https://lka.polizei.nrw/sites/defau lt/files/2025-06/beratungsstellen-polizei-nrw.pdf [lka.polizei.nrw]

Manege frei für die Roncalli-Briefmarken
Deutsche Post würdigt 50-jähriges Jubiläum des legendären Circus-Theaters mit limitierter Briefmarken-Sonderedition
Deutsche Post-Vorständin Nikola Hagleitner: „Mit unseren neuen, fröhlichen Briefmarken tragen wir die besondere Roncalli-Magie weiter in die Welt“
Bernhard Paul, Gründer und Direktor von Roncalli: „Die Widmung der Briefmarken zeigt, dass wir angekommen sind.“

Sonderedition ab sofort online erhältlich

Bonn/Köln, 20. April 2026: Die Deutsche Post ehrt das Circus-Theater Roncalli mit einer limitierten Briefmarken-Sonderedition zum 50-jährigen Jubiläum. Die „50 Jahre Circus Roncalli“-Edition umfasst mehrere Motive, die das Lebenswerk des Gründers und Direktors Bernhard Paul, die Artisten und die gesamte Roncalli-Familie würdigen.

Die farbenfrohen Marken zeigen auf unterschiedlichen Bögen ikonische Tournee-Plakate, den berühmten Heißluftballon und natürlich das Zirkuszelt. Zusätzlich gibt es zwei auf je 2.500 Stück limitierte Bögen mit Clown Zippo im Andy Warhol-Stil und Lieblingszitaten von Bernhard Paul im Blumen-Design. Die Marken sind ebenso bunt und fantasievoll wie die Shows des berühmten Zirkus und ab sofort erhältlich.

Nikola Hagleitner, Vorständin Post & Paket Deutschland der DHL Group, sagt: „Der Circus Roncalli begeistert seit fünf Jahrzehnten Millionen von Menschen, verzaubert Jung und Alt, mit Kreativität, Präzision und einer einzigartigen Mischung aus Emotion, Staunen und Humor.

Hinter dieser Magie stehen harte Arbeit, gelebtes Teamwork und der Mut, sich immer wieder neu zu erfinden. Genau diese Fähigkeiten prägen auch die Deutsche Post seit Jahrhunderten. Mit unseren neuen, fröhlichen Briefmarken tragen wir die besondere Roncalli-Magie nun weiter in die Welt – als kleines Stück Freude im Alltag.“

Bernhard Paul, Gründer und Direktor des Circus Roncalli: „Ich freue mich sehr über diese besondere Geste der Wertschätzung. Wir haben in den vergangenen Jahren viel Post aufgegeben, aber nicht unsere Emotionen. Die Widmung der Briefmarken zeigt, dass wir angekommen sind. Besonders berührt mich, dass mit diesen Marken nun nicht nur Gedanken, die mich über 50 Jahre begleitet haben, sondern auch Erinnerungen an liebgewonnene Roncalli-Momente in die Welt getragen werden.“

Die limitierte Sonderedition ist seit heute online unter deutschepost.de/roncalli oder telefonisch unter 0961 – 3818 3818 erhältlich. Auch eine exklusive „50 Jahre Circus Theater GOLD Edition“ kann vorbestellt werden. Zusätzlich richtet die Deutsche Post am 20. April von 10:00 bis 15:00 Uhr eine Roncalli-Sonderpostfiliale vor dem Circus in Köln ein. Besonders interessant für Fans der Philatelie: In der Sonderpostfiliale gibt es den Erstverwendungs- und einen Sonderstempel zur Jubiläumstournee.

50 Jahre Circus-Theater Roncalli
Im Jahr 1975 kündigt der Art Director Bernhard Paul in Wien seinen gut bezahlten Job beim Nachrichtenmagazin „Profil“ und wird Circusdirektor. Er besinnt sich auf seinen Jugendtraum und gründet in Wien den Circus Roncalli. Ein ausrangierter alter Circus-Wohnwagen bildet den Grundstock.

Am 18. Mai 1976 feiert Roncalli mit dem Programm „Die größte Poesie des Universums“ seine Welturaufführung beim „Bonner Sommer“. 1977 vorerst das Ende, der Circus muss aufgeben. Paul hält sich und seinen Traum vom Circus mit Auftritten als Clown in Kaufhäusern, Ausstellungen und auf Festivals über Wasser. Im folgenden Jahr siedelt er mit den Resten von Roncalli nach Köln über und baut ein historisches Panoptikum. Damit reist er über die Jahrmärkte. Mit einer Handvoll Idealisten beginnt er alte Circuswagen herzurichten für den „schönsten Circus der Welt“.

1979 wird zu einem der aufregendsten Jahre im Leben des Bernhard Paul. Ohne Geld und Reputation entsteht Roncalli aufs Neue. Dann aber geht es richtig los! Am 4. Juni 1980 heißt es Manege frei für „Die Reise zum Regenbogen“ auf dem Kölner Neumarkt. Sie begründet den legendären Erfolg von Roncalli. In den Folgejahren expandiert Roncalli, kann sich vor Besuchern kaum retten. Damit beginnt die eigentliche Erfolgsgeschichte.

Heute ist Roncalli für Zirkusunterhaltung der Spitzenklasse bekannt. Seit 1976 brachte das Circus-Theater mehr als 45 Millionen Zuschauer zum Staunen. Jetzt startet der Kultcirkus seine zweijährige Jubiläumstournee unter dem Motto “50 Jahre Circus-Theater Roncalli” mit über 300 Aufführungen allein in diesem Jahr - und feiert sein Jubiläum dort, wo vieles begann: in Köln.

Neuer Mathe-Treff in der Zentralbibliothek
Zu einem neuen Mathe-Treff lädt die Kinder- und Jugendbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am Mittwoch, 22. April, von 16 bis 18 Uhr ein.

Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse bekommen hier Unterstützung bei den Hausaufgaben, bei schwierigen Themen sowie beim Lernen für Klassenarbeiten.
Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Mathe- Treff findet bis zu den Sommerferien an jedem Mittwoch statt.

Lernnächte starten in der Zentralbibliothek
Zu Lernnächten lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt an den Freitagen 24. April sowie am 8. und 22. Mai ein. Dann bleibt die Bibliothek jeweils bis 21.30 Uhr geöffnet und steht Schülerinnen und Schülern in der Prüfungsvorbereitung zur Verfügung.

Das Team der Bibliothek unterstützt mit Rat und Tat bei der Recherche im Medienbestand vor Ort und im digitalen Angebot der Bibliothek. Außerdem stehen Lernhelfer für die Unterstützung in konkreten Fächern zur Verfügung. In den Lernpausen können sich Teilnehmende mit kleinen Snacks versorgen. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Pfarrerin Süselbeck und Thomas Kretschmer laden zum Spaziergang durch Obermeiderich 
Das schöne Obermeiderich beim gemeinsamen Spaziergang kennenlernen. Dazu laden Pfarrerin Sarah Süselbeck und Thomas Kretschmer herzlich ein. Als Seelsorgerin der evangelischen Gemeinde vor Ort kennt sie den Stadtteil ebenso gut wie Thomas Kretschmer, Meidericher mit Herz und aus Überzeugung, der sich stark für den Stadtteil engagiert und die Gemeinde auch durch das Meidericher Hilfswerk unterstützt.

Wer mit beiden den 90minütigen Spaziergang am 25. April unternimmt erfährt viel über Obermeiderich und kommt mit beiden ins Gespräch. Startpunkt ist um 13 Uhr das Gemeindezentrum an der Emilstr. 27. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, Rückfragen vorab beantwortet Pfarrerin Süselbeck (Tel.: 0203 / 422001); beide freuen sich über eine rege Teilnahme. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.obermeiderich.de.   

Rheingemeinde lädt zum Wanheimer Kneipenquiz 
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz ins Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45. Am 29. Januar 2026 gilt es, dort ab 20 Uhr bei gemütlicher Atmosphäre, Getränken und fairen Knabbereien Wissen zu zeigen und beim Raten Glück zu haben. 

Die 24 Quizfragen kommen aus allen möglichen Kategorien, etwa Lokales, Religion, Fernsehen, Sport oder Wissenschaft. Die Quizgruppen können sich nach Belieben zusammensetzen. Nach Auflösung aller Fragen erhält die Gruppe mit den meisten Punkten einen Siegerpokal. Das Wanheimer Kneipenquiz gibt es schon lange, es ist ein Dauerbrenner und Erfolgsmodell

Eine Anmeldung ist nicht nötig, doch wer einen Tisch für eine eigene Quizgruppe haben möchte, sollte reservieren. Das geht unter anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977, dort gibt es auch mehr Infos zum Kneipenquiz.  

Pfarrer Blank am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Foto: Rolf Schotsch

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 24. April heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.   



Exporte in den Iran in 2025 um 24,5 % gegenüber dem Vorjahr gesunken
• Im Jahr 2025 lag der Iran exportseitig auf Platz 72 der wichtigsten Handelspartner Deutschlands
• Exportüberschuss im Handel mit dem Iran – Maschinen wichtigste Exportgüter
• Immer weniger Unternehmen am Handel mit dem Iran beteiligt

Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert von 961,6 Millionen Euro von Deutschland in den Iran exportiert. Damit sanken die Exporte dorthin gegenüber dem Vorjahr um 24,5 %. Aus dem Iran nach Deutschland importiert wurden im Jahr 2025 Waren im Wert von 234,5 Millionen Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen die Importe im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % zu.

Gegenüber dem Jahr 2018 sanken die Exporte im Jahr 2025 um 64,3 % und die Importe um 46,8 %. Im Jahr 2018 hatten die deutschen Exporte in den Iran noch 2,7 Milliarden Euro und die Importe von dort 440,8 Millionen Euro betragen. Ende 2018 hatten die Vereinigten Staaten umfassende Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft gesetzt, was sich auf den weltweiten Handel mit dem Iran auswirkte.


Iran exportseitig auf Rang 72 der Handelspartner Deutschlands
In der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner belegte der Iran im Jahr 2025 exportseitig Rang 72 hinter Zypern und vor dem Oman. Im Vorjahr hatte der Iran auf Rang 68 gelegen. Im Jahr 2018, dem Jahr vor dem Inkrafttreten der US-Sanktionen, hatte der Iran noch auf Rang 51 der wichtigsten Exportländer Deutschlands gelegen. Importseitig belegte der Iran im Jahr 2025 den 99. Platz in der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner Deutschlands (Jahr 2024: Rang 97).

Im Jahr 2018 hatte der Iran noch Rang 80 belegt. Maschinen wichtigstes Exportgut, importiert werden hauptsächlich Nahrungsmittel Wichtigstes Exportgut aus Deutschland in den Iran waren im Jahr 2025 Maschinen mit einem Wert von 248,4 Millionen Euro. Die Exporte dieser Warengruppe waren um 33,6 % niedriger als im Vorjahr.

Weitere wichtige Exportgüter waren Pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Wert von 228,7 Millionen Euro (-8,9 %) und Chemische Erzeugnisse mit 141,8 Millionen Euro (-22,8 %). Aus dem Iran nach Deutschland importiert wurden im Jahr 2025 hauptsächlich Nahrungsmittel. Mit einem Wert von 153,9 Millionen Euro machten diese fast zwei Drittel (65,6 %) der iranischen Importe aus, darunter als wichtigster Posten Pistazien ohne Schale mit einem Wert von 78,0 Millionen Euro.

Danach folgten pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Wert von 23,8 Millionen Euro und Textilien mit 17,4 Millionen Euro, wie zum Beispiel geknüpfte Teppiche aus Wolle oder feinen Tierhaaren mit 12,6 Millionen Euro. Exporte übersteigen Importe im Jahr 2025 Deutschland verzeichnete im Jahr 2025 im Handel mit dem Iran einen Exportüberschuss. Es wurden für 727,1 Millionen Euro mehr Waren von Deutschland in den Iran exportiert als von dort importiert.

Im Jahr 2024 hatte der Exportüberschuss im Handel mit dem Iran 1,0 Milliarden Euro betragen, im Jahr 2018 hatte 2,3 Milliarden Euro. Exporte in den ersten zwei Monaten 2026 um 48,5 % gesunken Im Zeitraum Januar bis Februar 2026 wurden Waren im Wert von 102,3 Millionen Euro in den Iran exportiert. Damit nahmen die Exporte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 48,5 % ab. Importiert aus dem Iran wurden in den ersten zwei Monaten 2026 Waren im Wert von 37,0 Millionen Euro (+1,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum).

Immer weniger Unternehmen am Handel mit dem Iran beteiligt
Im Jahr 2024 waren 2 556 Unternehmen in den Handel zwischen Deutschland und dem Iran involviert. Das waren 61,4 % weniger Unternehmen als im Jahr 2018, als noch 6 630 Unternehmen am Handel mit dem Iran beteiligt waren.

Während bei den Importen die Anzahl der Unternehmen, die Waren nach Deutschland aus dem Iran einführten, um rund ein Drittel von 1 719 Unternehmen im Jahr 2018 auf 1 152 Unternehmen in 2024 zurückging, sank die Zahl der in den Iran exportierenden Unternehmen von 5 352 im Jahr 2018 auf 1 504 im Jahr 2024.

Erzeugerpreise im März 2026: -0,2 % gegenüber März 2025
Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), März 2026
-0,2 % zum Vorjahresmonat
+2,5 % zum Vormonat

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im März 2026 um 0,2 % niedriger als im März 2025. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im März 2026 gegenüber dem Vormonat um 2,5 %, das war der höchste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit August 2022 (+5,4 %).
Sowohl der Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat als auch der starke Anstieg gegenüber dem Vormonat ist hauptsächlich auf die Entwicklung der Energiepreise zurückzuführen.

Die Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten waren dabei insbesondere in deutlichen Preisanstiegen bei Mineralölerzeugnissen im Vorjahresvergleich und starken Preisanstiegen bei fast allen Energieprodukten im Vormonatsvergleich sichtbar. Durch Preisrückgänge bei Erdgas und Strom im Vorjahresvergleich ergab sich insgesamt ein Rückgang der Energiepreise gegenüber März 2025.



Günstiger als vor einem Jahr waren Verbrauchsgüter. Hingegen waren Investitionsgüter, Gebrauchsgüter sowie Vorleistungsgüter teurer als im Vorjahresmonat. Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat im März 2026 um 1,3 %, gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 0,4 %.

Starker Anstieg der Energiepreise gegenüber dem Vormonat, geteiltes Bild im Vorjahresvergleich
Energie war im März 2026 um 3,2 % billiger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Februar 2026 stiegen die Energiepreise allerdings um 7,5 %, das war der stärkste Anstieg der Energiepreise gegenüber dem Vormonat seit August 2022 (+14,3 %).

Insbesondere die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen durch die Kriegshandlungen im Iran und Nahen Osten im März 2026 besonders stark an, während es bei anderen Energieträgern wie Erdgas und elektrischen Strom vor allem durch längerfristige Verträge und Preisbildungsmechanismen vergleichsweise geringe Preissteigerungen gab.

Bedingt durch das seit Beginn des Kriegs in der Ukraineimmer noch hohe Preisniveau bei Erdgas und elektrischem Strom gab es hier im März 2025 sogar Preisrückgänge im Vorjahresvergleich. Die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen gegenüber März 2025 um 18,3 %, gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 22,9 %.

Leichtes Heizöl kostete 55,2 % mehr als im März 2025 und 53,4 % mehr als im Februar 2026. Kraftstoffe kosteten 29,5 % mehr als im März 2025 und 22,3 % mehr als im Februar 2026. Erdgas in der Verteilung kostete über alle Abnehmergruppen hinweg betrachtet 8,0 % weniger als im Vorjahresmonat, aber 5,7 % mehr als im Februar 2026.

Bei den im Erzeugerpreisindex enthaltenen Börsenpreisen für Erdgas wurden allerdings die Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten  auch schon im März 2026 deutlich sichtbar, die Börsenpreise für Erdgas stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 22,1 % und gegenüber Februar 2026 um 57,3 %.

Aufgrund des niedrigen Gewichts am Gesamtindex wirkte sich diese Preissteigerung allerdings nur geringfügig auf die Gesamtentwicklung aus. Die Preise für Strom fielen gegenüber März 2025 um 5,8 %, gegenüber dem Vormonat stiegen sie um 3,1 %, Fernwärme war 0,6 % günstiger als im Vorjahresmonat.

Preisanstiege bei Investitionsgütern und Gebrauchsgütern, Preisrückgänge bei Verbrauchsgütern
Die Preise für Investitionsgüter waren im März 2026 um 1,9 % höher als im Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber Februar 2026). Maschinen kosteten 1,7 % mehr, die Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen um 1,2 % gegenüber März 2025. Gebrauchsgüter waren im März 2026 um 1,9 % teurer als im Vorjahresmonat (+0,1 % gegenüber Februar 2026).

Die in Deutschland produzierten und verkauften Verbrauchsgüter kosteten dagegen 0,3 % weniger als im Vorjahresmonat, aber 0,6 % mehr als im Februar 2026. Unter den Verbrauchsgütern fielen die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 1,4 %, gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 0,8 %. Deutlich billiger als im März 2025 waren Butter (-39,8 %) und Schweinefleisch (-5,8 %).

Die Preise für Schweinefleisch stiegen gegenüber Februar 2026 um 7,7 %. Teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat waren dagegen Rindfleisch (+14,9 %) und Kaffee (+4,7 %). Preisanstiege auch bei Vorleistungsgütern Die Preise für Vorleistungsgüter waren im März 2026 um 1,5 % höher als im Vorjahresmonat (+0,7 % gegenüber Februar 2026).

Für den Preisanstieg gegenüber März 2025 sorgten vor allem die höheren Preise von Metallen (+8,2 %). Insbesondere die Preise für Edelmetalle (+72,8 %) stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich an, gegenüber Februar 2026 lagen die Edelmetallpreise 3,2 % höher. Auch für Kupfer und Halbzeug daraus (+17,6 %) musste mehr bezahlt werden als im Vorjahr.

Billiger als im Vorjahr waren dagegen Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (-0,8 %), darunter kostete Betonstahl allerdings 0,5 % mehr. Holz sowie Holz- und Korkwaren (+6,0 %) waren ebenfalls teurer als im Vorjahresmonat, darunter Nadelschnittholz mit +11,2 % und Laubschnittholz mit +2,7 %.

Erhebliche Preisanstiege gab es bei Pellets, Briketts und Scheiten mit +26,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Preise für Glas und Glaswaren stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,8 %. Darunter war veredeltes und bearbeitetes Flachglas 6,8 % teurer, wohingegen die Preise für Hohlglas (-2,2 %) gegenüber März 2025 sanken.

Preisrückgänge gegenüber März 2025 gab es ebenfalls bei chemischen Grundstoffen (-2,4 %), darunter stiegen allerdings die Preise für Düngemittel um 3,3 % (+2,3 % gegenüber Februar 2026). Papier, Pappe und Waren daraus kosteten 2,3 % weniger als im Vorjahresmonat.

Futtermittel für Nutztiere (-7,4 %) und Getreidemehl (-4,3 %) kosteten ebenfalls deutlich weniger als im März 2025, allerdings stiegen die Futtermittelpreise um 1,1 % und die Getreidemehlpreise um 0,9 % gegenüber dem Vormonat.

NRW-Industrieproduktion: Absatzwert 2025 zum dritten Mal in Folge rückläufig
* Absatzwert um fast 7 Milliarden Euro gesunken
* Nahrungs- und Futtermittel im Plus, alle anderen Top-Branchen rückläufig
* Betriebe im Kreis Gütersloh mit höchstem Anteil am NRW-Absatzwert

Im Jahr 2025 sind in den 9.753 produzierenden Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden zum Absatz bestimmte Waren im Wert von 310 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war der NRW-Absatzwert damit nominal (also nicht preisbereinigt) um 6,9 Milliarden Euro bzw. 2,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2020 stieg der Absatzwert nominal um 43,5 Milliarden Euro bzw. 16,3 % und gegenüber 2015 um 27,1 Milliarden Euro bzw. 9,6 %.



Top-Branchen überwiegend mit rückläufigen Absatzwerten, nur Nahrungs- Futtermittel im Plus Innerhalb der sechs produktionsstärksten Güterabteilungen war 2025 nur in der Herstellung von „Nahrungs- und Futtermitteln” eine nominale Steigerung des Absatzwertes von 4,2 % auf 40,7 Milliarden Euro zu verzeichnen.

Rückläufig waren hingegen der Absatzwert in der „Chemischen Industrie” mit einem Minus von 5,9 % auf 38,1 Milliarden Euro sowie der Absatzwert in der „Metallerzeugung und -bearbeitung”, welcher um 5,1 % auf 36,5 Milliarden Euro sank.

Weiterhin gab es Rückgänge im Bereich „Kraftwagen und Kraftwagenteile” – hier sank der Absatzwert um 3,9 % auf 16,7 Milliarden Euro – und bei den „Metallerzeugnissen”, die mit 29,5 Milliarden Euro um 2,5 % unter dem Vorjahresergebnis lagen. Auch die wertmäßig größte Güterabteilung in NRW – der „Maschinenbau” – vermeldete einen Rückgang von 1,0 % auf 42,8 Milliarden Euro.

Höchster Absatzwert im Kreis Gütersloh – niedrigster in der kreisfreien Stadt Bottrop
Die Verteilung der Industrieproduktion war 2025 in den kreisfreien Städten und Kreisen unterschiedlich. Den höchsten Anteil am NRW-Absatzwert ermittelte das Statistische Landesamt mit 6,1 % für die Betriebe im Kreis Gütersloh; 18,9 Milliarden Euro wurden dort erzielt. Es folgten die Betriebe in der kreisfreien Stadt Köln (4,5 %; 14,0 Milliarden Euro) und im Märkischen Kreis (4,3 %; 13,3 Milliarden Euro).

Die geringsten Anteile erzielten mit jeweils 0,3 % die Betriebe in den kreisfreien Städten Herne (1,1 Milliarden Euro), Bonn (0,9 Milliarden Euro) und Bottrop (0,8 Milliarden Euro). Hinweise zur Statistik Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten.

Der Wert der zum Absatz bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises (ohne Umsatz- und Verbrauchsteuer) ab Werk berechnet. Es handelt sich um nominale (also nicht preisbereinigte) Absatzwerte. Die Differenzierung nach Branchen erfolgt anhand der 29 Güterabteilungen des Güterverzeichnis für Produktionsstatistiken

Ergebnis Ratsbürgerentscheid 19. April 2026 - Stadt Duisburg

„KölnRheinRuhr“ ist Duisburg mit weiteren 16 Städten Teil der gemeinsamen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.
Ja 71,467 (72,85%) - Nein 26.504 (27,05%)
Gültig 97,71 (99,36%) - ungültig 630 (0,64%)



Duisburger Ratsbürgerentscheid: Mehrheit stimmt für Beteiligung an Olympia-Bewerbung
Beim Ratsbürgerentscheid über eine Beteiligung der Stadt Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung „KölnRheinRuhr“ der Region um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 haben die Abstimmungsberechtigten mehrheitlich mit Ja gestimmt. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis entfallen auf „Ja“ 71.467 Stimmen (72,95 %) und auf „Nein“ 26.504 Stimmen (27,05%). 630 Stimmen waren ungültig.

Insgesamt haben sich 98.601 Duisburgerinnen und Duisburger an der Abstimmung beteiligt. Das entspricht einer Quote von 28,12 Prozent. Abstimmungsberechtigt waren am heutigen Stichtag 350.626 Bürgerinnen und Bürger. Die für einen bindenden Bürgerentscheid in Städten dieser Größenordnung erforderliche Zustimmung von mindestens zehn Prozent der Abstimmungsberechtigten wurde damit erreicht.

Mit dem Ja beim Ratsbürgerentscheid ist für Duisburg die Grundlage geschaffen, sich weiter an der gemeinsamen Bewerbung von KölnRheinRuhr zu beteiligen. Der nationale Auswahlprozess geht damit in die nächste Phase. Die Entscheidung, mit welcher Stadt oder Region Deutschland sich um die Olympischen und Paralympischen Spiele bewirbt, trifft der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) voraussichtlich im September dieses Jahres.

Für Duisburg bedeutet das Ja zur Bewerbung, die Planungen weiter zu vertiefen, offene Fragen zu klären und die eigene Rolle im Gesamtkonzept weiter auszuarbeiten. Die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele der Region KölnRheinRuhr setzt auf eine breite demokratische Legitimation durch die Bevölkerung.

Als einzige Bewerberregion führt KölnRheinRuhr daher Ratsbürgerentscheide in allen 17 am Konzept beteiligten Kommunen durch. Mehr als vier Millionen Bürgerinnen und Bürger waren aufgefordert bis zum 19.04.2026 ihre Stimme für Olympische und Paralympische Spiele abzugeben. Informationen zu den Ergebnissen der anderen Städte sind unter www.olympiabewerbung.nrw abrufbar.

Die Verkündung des vorläufigen Ergebnisses der Bewerbung KölnRheinRuhr wird dort voraussichtlich ab ca. 21:00 Uhr als Livestream zu verfolgen sein. Das endgültige amtliche Ergebnis des Ratsbürgerentscheids wird nach Abschluss aller vorgeschriebenen Prüfungen festgestellt.

OlympiJa: Bürger votieren mehrheitlich für Olympische und Paralympische Spiele in der Region KölnRheinRuhr

Die Menschen in der Rhein-Ruhr-Region haben Ja zu Olympia gesagt. Bei den Ratsbürgerentscheiden über die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 in der Region KölnRheinRuhr stimmte eine breite Mehrheit dafür.

Die wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner der 17 geplanten Austragungsstädten - im Ruhrgebiet sind das Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Oberhausen und Recklinghausen - konnten per Briefwahl darüber abstimmen, ob sie die Bewerbung wünschen.

Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR), freut das Ergebnis: "Die starken Ergebnisse der Ratsbürgerentscheide geben der gemeinsamen Bewerbung von KölnRheinRuhr einen kräftigen Schub. Das Ruhrgebiet wird seine Sportbegeisterung, die vorhandene Sport-Infrastruktur und seine Erfahrungen bei der Durchführung von Großereignissen jetzt auf bundesweiter Ebene in die Waagschale werfen. Wir sind bereit für olympische und paralympische Spiele in den Städten an Rhein und Ruhr, an Emscher und Lippe, und scheuen keinen Vergleich mit den verbliebenen Konkurrenten."

In 16 der 17 Städte fiel das Bürgervotum klar für das Sportgroßereignis aus: In den beiden größten Städten des Ruhrgebiets, Dortmund und Essen, stimmten 68,3 bzw. 64,3 Prozent für eine Olympia-Bewerbung. Besonders hoch war die Zustimmungen im Ruhrgebiet in Gelsenkirchen (74,2 Prozent), Duisburg (73 Prozent) und Recklinghausen (72,9 Prozent).

In Herten gab es ebenfalls eine Mehrheit, das notwendige Quorum der Bürgerbeteiligung wurde jedoch verfehlt. Herten ist damit nicht mehr Teil der Bewerbung.
Die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für eine deutsche Bewerberstadt fällt Ende September. Zu den innerdeutschen Konkurrenten von KölnRheinRuhr gehören die Städte Berlin, Hamburg und München. idr


Preisschock beim Öl treibt vor allem die Inflationsraten von Familien hoch
Der Iran-Krieg hat die Inflationsrate in Deutschland im März auf 2,7 Prozent hochgetrieben – 0,8 Prozentpunkte mehr als im Februar. Der gesamte Anstieg ist dabei noch auf den Preisschock bei Kraftstoffen und Heizöl zurückzuführen. Das gilt größtenteils auch für die haushaltsspezifischen Inflationsraten: Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen sind derzeit von der neuen Teuerungswelle besonders stark getroffen, weil in ihren Warenkörben Ausgaben für Auto-Kraftstoffe ein relativ hohes Gewicht haben.

Quelle Hans-Böckler-Stiftung

So stieg die haushaltsspezifische Inflationsrate von Paarfamilien mit geringen Einkommen und von Alleinerziehenden mit mittleren Einkommen um je 1,2 Prozentpunkte, bei Paarfamilien mit mittleren Einkommen um 1,1 Prozentpunkte (alle Daten in den Abbildungen in der pdf-Version dieser PM; Link unten).

Am niedrigsten fiel der Anstieg im März bei Alleinlebenden mit niedrigen Einkommen (+0,6 Prozentpunkte) und bei Alleinlebenden mit sehr hohen Einkommen (+0,8 Prozentpunkte) aus. Das hat unterschiedliche Gründe: Während einkommensstarke Singles viele verschiedene Güter und Dienstleistungen konsumieren, deren Preise aktuell weniger stark angezogen haben, besitzen ärmere Alleinlebende oft kein Auto. Zu diesem Ergebnis kommt der neue IMK Inflationsmonitor.*

Ärmere Alleinlebende hatten daher im März mit 2,1 Prozent auch die niedrigste haushaltsspezifische Inflationsrate, während sie bei allen anderen betrachteten Haushaltstypen mit 2,6 bis 2,8 Prozent nahe beieinander lag. Das IMK berechnet monatlich spezifische Teuerungsraten für neun repräsentative Haushaltstypen, die sich nach Zahl und Alter der Mitglieder sowie nach dem Einkommen unterscheiden (mehr zu den Typen und zur Methode unten).

Bislang hat sich der Ölpreisschock noch nicht auf die gemessenen Preise für andere Güter übertragen. Das wird aber wahrscheinlich in allernächster Zeit passieren, weil beispielsweise die Kosten für Transporte sowie der Erdgaspreis für Endverbraucher anziehen. Wie groß dieser Effekt ist, hängt entscheidend von der Dauer des Krieges ab.

„Ein anhaltender Krieg zwischen den USA und dem Iran würde sich in den Preisen für Nahrungsmittel und Haushaltsenergie niederschlagen und nicht nur deutlich höhere Inflationsraten bewirken, sondern auch die soziale Kluft erneut erhöhen“, schreibt Dr. Silke Tober, Inflationsexpertin des IMK und Autorin des Inflationsmonitors.

Haushalte mit niedrigen bis mittleren Einkommen geben einen vergleichsweise großen Anteil ihres Konsumbudgets für solche Güter des Grundbedarfs aus. Sind das die zentralen Preistreiber, wie schon in der Teuerungswelle nach dem russischen Überfall auf die Ukraine, müssen insbesondere ärmere Haushalte – Alleinstehende wie Familien – deutlich höhere Inflationsbelastungen schultern als Haushalte mit hohen Einkommen.

Auch wenn Hoffnung bestehe, dass der Krieg und der dadurch verursachte Höhenflug der Energiepreise bis zum Sommer enden, dürfte bereits der aktuelle Preisschub deutliche negative Wirkungen auf Inflation und Konjunktur im Gesamtjahr 2026 haben, analysiert Ökonomin Tober.

„Vor diesem Hintergrund ist es folgerichtig, dass die Bundesregierung zügig Entlastungsmaßnahmen auf den Weg bringt.“ Der „Tankrabatt“, der sich schon im parlamentarischen Verfahren befindet, sei grundsätzlich geeignet, den Inflationsschub kurzfristig zu mindern und die privaten Haushalte zu entlasten.

Das gilt insbesondere für Paarfamilien und Alleinerziehende mit niedrigen bis mittleren Einkommen, deren haushaltsspezifische Inflationsrate dadurch laut Tobers Berechnung um rund einen halben Prozentpunkt gesenkt wird. Falls sich Krieg und Preisschock noch länger als bis zum Sommer fortsetzen, sollten darüber hinaus weitere Entlastungsmaßnahmen ins Auge gefasst werden, die etwa bei den Kosten für Nahrungsmittel und Haushaltsenergie ansetzen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte die Leitzinsen wegen des Energiepreisschubs vorerst nicht erhöhen, zumal die hohen Energiepreise ohnehin die europäische Wirtschaft und insbesondere die angeschlagene Industrie belasten und eine Zinserhöhung die Konjunktur noch einmal zusätzlich bremsen würde, so die Ökonomin.

Gelinge es, den Anstieg der Verbraucherpreise durch staatliche Maßnahmen zu bremsen, werde es für die Zentralbank leichter, vorerst abzuwarten. Allerdings sei eine Gegenfinanzierung des Tankrabatts durch eine Erhöhung der Tabaksteuer „aus der Inflationsperspektive kontraproduktiv, weil diese den Preisdruck an anderer Stelle schafft“.

Internationaler Tag des Glücks am 20. März 2026
Mit der Aktion Mensch mehr Glück für alle
Deutschlands größte Soziallotterie Aktion Mensch sorgt dafür, dass sich Glück vervielfältigt
Jedes Los der Aktion Mensch verbindet die persönliche Gewinnchance mit dem Engagement für eine bessere, glücklichere Gesellschaft
Hohe Gewinnchancen, ein einzigartiger gesellschaftlicher Auftrag und über 5 Milliarden Euro Fördermittel seit 1964

Jeder Mensch definiert Glück anders – für den einen bedeutet es materielle Unabhängigkeit und Freiheit, für andere, viel Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, sich einen besonderen Traum zu erfüllen oder auch einfach, am Leben teilhaben zu können und nicht einsam zu sein.

Glück ist für alle Menschen von Bedeutung: Der Internationale Tag des Glücks, der am 20. März begangen wird, soll daran erinnern und das Bewusstsein für Glück, Lebensqualität und Wohlbefinden stärken.

Glück ist auch das zentrale Thema der Aktion Mensch. Sie ist die größte Soziallotterie Deutschlands. Sie schüttet allein in diesem Jahr 160 Millionen Euro an Gewinnen aus. Mit ihrer Förderung setzt sie sich seit mehr als 60 Jahren für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen ein.
Das bedeutet: mehr Glück für die Menschen in den Projekten, aber auch für alle Lotterie-Gewinner*innen.

Das WIR gewinnt. Was bedeutet das konkret?
Das Prinzip ist ganz einfach: Jedes Los der Aktion Mensch leistet einen Beitrag für über 10.000 jährlich geförderte Projekte in Deutschland – und unterstützt damit mehr Teilhabe und Inklusion. „Jede*r Lotterieteilnehmer*in setzt sich so für die vielen Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendlichen in den Projekten ein und fördert damit eine gerechtere, inklusivere und glücklichere Gesellschaft sowie ein besseres Miteinander“, betont Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch.

Gleichzeitig hat jede*r die Chance auf Gewinne von bis zu 2 Millionen Euro wöchentlich. Im vergangenen Jahr machte die Aktion Mensch 37 Mitspieler*innen zu Millionär*innen. Insgesamt konnten sich im Jahr 2025 2,7 Millionen Menschen über einen Gewinn freuen. Mehr als 5,4 Milliarden Euro hat die Aktion Mensch seit ihrer Gründung im Jahr 1964 bereits in soziale Projekte gegeben. Möglich machen das rund vier Millionen Menschen, die jeden Monat bei der Lotterie mitspielen.

Persönliches Glück und das Glück vieler Menschen finden so eine perfekte Verbindung: Das WIR gewinnt.
Glückliche Gewinner*innen kennenlernen
Was ist das für ein Gefühl, plötzlich eine Gewinnbenachrichtigung der Aktion Mensch zu erhalten?

„Das war so ein Glücksgefühl“, erzählt Claudia, nachdem sie über ihre App von der guten Nachricht überrascht wurde. Ihren Gewinn von 5.000 Euro konnte sie in eine neue Heizung investieren. „Mit diesem Gewinn gönne ich mir einfach mal was“, sagt Daniel, der sich über 12.500 Euro freute. Sein Traum: eine Reise auf die Malediven, die er mit dem gewonnenen Betrag realisieren konnte. Einen Teil davon spendete er an eine gemeinnützige Organisation.

Glück in den Projekten
Die Lotterieerlöse sorgen gleichzeitig dafür, dass die Umsetzung von mehr als 10.000 Projekten im Jahr möglich wird. Der Verein „Open Ocean“ zum Beispiel sorgt für Glücksgefühle bei den jungen Teilnehmenden, die bei den „Wavepool Days“ einen barrierefreien Zugang zum Wellenreiten in einem Surfpark bei München erhalten.
Ob mit oder ohne Vorerfahrung, im Rollstuhl oder zu Fuß, sehend oder sehbehindert – hier sind alle herzlich willkommen.

Speziell ausgebildete Coaches und freiwillige Helfer*innen unterstützen alle Surfbegeisterten im Wasser und beim Umgang mit dem Surfboard. Unter dem Motto „Ride together“ erleben die Teilnehmenden unabhängig von persönlichen Beeinträchtigungen das unvergleichliche Gefühl, auf der Welle zu reiten. Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt mit 80.000 Euro.

Engagement für junge Menschen
Seit über 20 Jahren fördert die Aktion Mensch speziell auch Projekte für Kinder und Jugendliche. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen als selbstbestimmte, engagierte und resiliente Mitglieder der Gesellschaft aufwachsen können. Damit ist die Sozialorganisation der größte nichtstaatliche Förderer im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland.

Wer sich für mehr Glück in der Gesellschaft einsetzen und die hohen Chancen auf einen Gewinn nutzen möchte, findet alle Informationen auf www.aktion-mensch.de. Wichtig zu wissen: Die Chance auf einen Hauptgewinn beim Glücks-Los ist 13-mal höher als bei Lotto 6 aus 49.

Stadtranderholung 2026: Anmeldestart am 20. April
Die Anmeldung für die beliebte „Stadtranderholung“ des Jugendamts der Stadt Duisburg startet am Montag, 20. April, um 9 Uhr. Die Ferienfreizeit läuft in der zweiten Hälfte der Sommerferien vom 10. bis zum 28. August.

Wie in den Vorjahren erfolgt die Anmeldung über eine Online-Plattform: Auf der Internetseite www.duisburg.de/stadtranderholung finden Interessierte sowohl die Übersicht über alle Standorte als auch den direkten Link zur Anmeldung. 1500 Betreuungsplätze an insgesamt 18 Standorten stehen in diesem Jahr zur Verfügung.

Teilnehmen können Duisburger Schulkinder ab der abgeschlossenen 1. Klasse bis zum vollendeten 13. Lebensjahr. Die Anmeldung gilt jeweils für den gesamten dreiwöchigen Zeitraum. Die tägliche Betreuungszeit ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Das Anmeldeportal steht bis Freitag, 13. Juni, um 10 Uhr zur Verfügung.

„Platz gemacht!“: Außenführung auf dem König-Heinrich-Platz
Zu einer Außenführung am König-Heinrich-Platz anlässlich der neuen Sonderausstellung „Platz gemacht!“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum gemeinsam mit dem Stadtarchiv am Dienstag, 21. April, um 16.30 Uhr ein. Die Führung unter der Leitung der Kunsthistorikerin Annika Enßle startet unter dem Titel „Platz gemacht!

Der König-Heinrich-Platz und seine Kirche“ vor dem Stadttheater in der Innenstadt. Architektur, Atmosphäre und Nutzungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer Stadt im Wandel. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte.

In dieser Außenführung auf dem König-Heinrich-Platz wird auf die Geschichte des König-Heinrich-Platzes im Allgemeinen und der Liebfrauenkirche im Besonderen eingegangen. Die Teilnahme an der Führung im öffentlichen Straßenraum ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das gesamte Begleitprogramm zur Ausstellung „Platz gemacht!“ ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


Sauberes Hochfeld: Aufräumaktion am 21. April
Für ein sauberes Hochfeld braucht es mehr als Frühlingssonne: Am Dienstag, 21. April, rücken zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 10 und 18 Uhr dem herumliegenden Müll mit Zangen, Handschuhen und einer guten Portion Tatendrang zu Leibe.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr wird damit pünktlich zum Start in die warme Jahreszeit wieder gemeinsam angepackt. Denn viele Hochfelderinnen und Hochfelder stört der Müll in Straßen und Grünanlagen – und genau hier setzt die „Arbeitsgruppe Sauberes Hochfeld“ an, die den Stadtteil zusammen mit den Menschen vor Ort Stück für Stück aufräumen möchte.

Insgesamt 16 Einrichtungen und Gruppen haben sich mit rund 450 Teilnehmenden angemeldet und werden an verschiedenen Orten im Quartier Müll sammeln. Wer spontan mithelfen möchte, kann sich an neun verschiedenen Stellen spontan anschließen. Eine Übersicht findet sich hier: bit.ly/4tbg838.

Die Arbeitsgruppe „Sauberes Hochfeld“ initiiert seit Anfang 2025 regelmäßig Aufräumaktionen im Quartier. Im Jahr 2025 fanden insgesamt fünf Aktionen sowie die große stadtteilweite Aufräumaktion statt. Dies soll 2026 fortgeführt werden.

Neben dem Aufräumen an sich geht es bei diesen Aktionen vor allem darum, die Teilnehmenden für das Thema Sauberkeit und Abfallvermeidung in ihrem Umfeld zu sensibilisieren und damit langfristig zu einer reduzierten Verschmutzung des öffentlichen Raumes beizutragen. Unterstützt werden die Aktionen vom Verein „Offensive für ein Sauberes Duisburg“.

Der Verein stellt das Material zum Sammeln der Abfälle zur Verfügung und sorgt im Anschluss für die Abholung des gesammelten Mülls.

"El Hotzo" Hotz - "Sidekick" am 22. April im Bora
Sebastian Hotz, geboren 1996, aufgewachsen in Franken, absolvierte ein duales Studium in Wirtschaftswissenschaften in Erlangen/Nürnberg, bevor ihn die Windungen des Internets erst nach Bielefeld und schließlich nach Berlin führten. Seine gesellschaftskritischen und treffsicheren Postings auf Instagram und Twitter werden täglich von 1,5 Millionen Menschen gelesen.

Sein Debütroman MINDSET war ein Bestseller. Im April erscheint sein neuer Roman SIDEKICK. SIDEKICK ist ein gekonntes Spiel mit »kultigen« TV-Figuren und den Kulturkämpfen unserer Gegenwart – eine Mediensatire als Roadmovie, in der Ähnlichkeiten mit realen Personen selbstverständlich rein zufällig sind. 

22.04.2026 | Bora, Duisburg| Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Show & Lesung Sebastian "El Hotzo" Hotz - "Sidekick"
Tickets und Infos unter: https://loveyourartist.com/de/events/sidekick-sebastian-el-duisburg-BZYJQ0


7. Walsumer Maifest auf dem Kometenplatz
Auf dem Kometenplatz in Walsum steht das 7. Walsumer Maifest in den Startlöchern. Los geht es am Samstag, 25. April, um 12 Uhr. Ende ist um 18 Uhr. Moderatoren führen bei dem Familienevent durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Alle Attraktionen vor Ort sind für Kinder kostenfrei. Selbstverständlich ist auch für Speis und Trank gesorgt.

Als besonderer Höhepunkt des Maibaumfestes wird die „Walsumer Maikönigin“ gekürt. Alle volljährigen Besucherinnen können sich im Laufe des Festes an einem Stand nahe der Bühne dafür anmelden. Die Siegerin erhält das Geschenkpaket „Wonnemonat Mai“ mit zahlreichen Überraschungen von Walsumer Unternehmen. Außerdem versteigern Walsumer Kindergärten und Grundschulen selbstgestalteten Holztulpen.

Die Erlöse kommen der jeweiligen Einrichtung zugute. Die Veranstaltergemeinschaft unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Georg Salomon besteht aus dem Knappenverein Walsum, der Leistungsgemeinschaft Walsum, Thomas Paschke und Alfred Walzer sowie der Bezirksverwaltung Walsum.


Besondere Aktionen zum Welttag des Buches
Zum Welttag des Buches am Donnerstag, 23. April, lädt die Stadtbibliothek Duisburg zu einem vielfältigen Programm ein, das in der Zentralbibliothek sowie in den Bezirksbibliotheken Rheinhausen und Meiderich stattfindet. Die Veranstaltungen richten sich an Menschen jeden Alters und bieten zahlreiche Gelegenheiten zum Lesen, Basteln, Entdecken und Mitmachen.

In der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 startet das Programm um 11 Uhr. Besucherinnen und Besucher können sich auf ein Speed-Dating mit Büchern sowie verschiedene kreative Angebote freuen, die ohne Anmeldung besucht werden können. Für die Präsentationen der Historischen Sammlung, die Führung durch die Romanabteilung und den Workshop zum kreativen Schreiben ist eine Anmeldung erforderlich.

Eine Ausstellung mit den persönlichen Lieblingstiteln der Mitarbeitenden begleitet den Tag. Im Kantpark ist das „BibBike“ zu sehen, das von Mitarbeitenden genutzt wird, um über die Aktionen des Tages zu informieren. Die Bezirksbibliothek Rheinhausen an der Händelstraße 6 veranstaltet ab Donnerstag einen dreitägigen Medientrödel. Am selben Tag findet ein Booktasting für Jugendliche und Erwachsene statt, das ohne vorherige Anmeldung besucht werden kann.

Am Freitag können Besucherinnen und Besucher eigene Book-Faces erstellen, indem sie Buchcover in ihre Porträtfotos einbeziehen. Am Samstag gestalten Kinder zwischen acht und zehn Jahren im Rahmen eines Workshops Tiere aus alten Büchern.

Für dieses Bastelangebot ist eine Anmeldung erforderlich. In der Bezirksbibliothek Meiderich an der Von-der-Mark-Straße 71 erwartet Kinder am Donnerstag eine Lesung des Bilderbuchs „Der Lesewolf“ von Bénédicte Carboneill mit anschließendem Basteln. Das vollständige Programm zum Welttag des Buches sowie die Anmeldemöglichkeiten sind online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden.

Spieleabend in der Rheinhauser Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am Freitag, 24. April, von 19 bis 22.30 Uhr in der Zweigstelle auf der Händelstraße 6 zum Spieleabend ein. Spieleinteressierte kommen an diesem Abend zusammen, um gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen und neue Titel kennenzulernen. Die Spielesammlung der Bibliothek wurde weiter ausgebaut und bietet eine abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten Klassikern und aktuellen Neuanschaffungen.

Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür, dass sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge passende Angebote finden. Getränke und Knabbereien sind selbst mitzubringen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek Rheinhausen freut sich auf einen lebendigen Abend und zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter (02065) 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.


Bürgerspaziergang mit OB Sören Link durch Beeckerwerth
Oberbürgermeister Sören Link lädt interessierte Duisburgerinnen und
Duisburger zum nächsten Bürgerspaziergang ein. Am Samstag, 25. April,
geht es von 13 bis 16 Uhr durch den Stadtteil Beeckerwerth.
Anmeldungen waren bis einschließlich Mittwoch, 8. April, per E-Mail
zu tätigen.

Kreativworkshop im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Zu einem Kreativworkshop lädt der Künstler Jörg Mazur am Samstag, 25. April, von 14 bis 16 Uhr ins Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. Teilnehmende können hier Raupen und Puppen mit Buntstiften und Wasserfarben malen, aus denen Schmetterlinge auf Klappbildern entstehen.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag eines jeden Monats startet. Mitmachen können sowohl Erwachsene als auch Kinder; Teilnehmende unter sechs Jahren müssen von einer Begleitperson betreut werden. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro.

Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Jörg Mazur @joergmazur


DARGEBOTEN | Die Dotty - CoR|CerEbruM – Ausstellungseröffnung  
In CoR||CerEbruM setzt sich DieDotty mit anatomischen Formen als bildnerischem Ausgangspunkt auseinander. Herz und Gehirn erscheinen als konkrete, körperliche Strukturen – untersucht, vergrößert, materialisiert und in unterschiedliche Medien übersetzt. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei und Objekt.

Organische Details wie Gefäßverläufe, Oberflächenstrukturen und Volumen werden betont, verfremdet oder plastisch übersteigert. Die Ausstellung zeigt Anatomie nicht als medizinische Illustration, sondern als künstlerisches Untersuchungsfeld zwischen Präzision, Überzeichnung und räumlicher Inszenierung.  

Stefanie Wenders (Jahrgang 1985) ist unter dem Pseudonym "Die Dotty" vielen in der Ruhrorter Kunstszene, insbesondere als Street-Art-Künstlerin bekannt. Ihr Repertoire reicht von Stencil-Art über Aquarell- und Acrylmalerei bis zu ausgefallenen Collagen und Karikaturen. Die Fry-Hafen-Band spielt zur Vernissage am Samstag, 25. April 2026 ab 19 Uhr aus ihrem Repertoire mit Hafen-Pop und Rock.    

DARGEBOTEN | Die Dotty - CoR||CerEbruM - Ausstellungseröffnung Samstag, 25. April 2026, 19 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort.
Eintritt frei(willig) – Hutveranstaltung.
Die Ausstellung ist vom 25.4. - 21.6.2026 zu den Öffnungszeiten des Projektladens zu besuchen: Di, Mi + Do 10:00-13:00 Uhr.

Ungelsheim vor 10 Jahren: Umbau- und Sanierungsarbeiten des Karl-Harzig-Parks gehen voran
 

Bei der Finanzierung in Höhe von 225.000 Euro gab es einen Spende des Bürgervereins Ungelsheim, in Höhe von 25.000 Euro die wiederum einen Beitrag der Firma Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) in Höhe von 3.110 Euro enthält.

Über den Arbeitskreis Stadtteilentwicklung des Bürgervereins Ungelsheim wurde zusammen mit der Kommunalpolitik Mitte 2011 das Projekt ‚Karl-Harzig-Park/Marktplatz‘ ins Leben gerufen. Im November 2011 wurde ein im Arbeitskreis erarbeiteter Antrag der Bezirksvertretung Süd vorgelegt und einstimmig angenommen.

BZ-Fotos Harald Jeschke

 

Das Amt für Umwelt und Grün wurde mit der Erarbeitung eines Entwurfes zur Neugestaltung des Karl-Harzig-Parks beauftragt. Konzept, Entwurfsbeschreibung Im Jahre 2012 wurde der Grundstein zur Umgestaltung des Karl-Harzig-Parks gelegt. Nach einer Anfrage aus der Politik und dem Bürgerverein Ungelsheim kam es zu ersten Gesprächen mit dem Amt für Umwelt und Grün. Da der Park ein hohes Interesse in der Bürgerschaft genießt, entschied man sich für eine offene Infoveranstaltung mit Bürgerbeteiligung (Workshop) für alle interessierten Bürger/innen am 22.03.2012.

Der anschließend erstellte Entwurfsplan beinhaltet die Wünsche und Anregungen der Bürger/innen aus Ungelsheim, die aus diesem Workshop hervorgegangen sind. Der Karl-Harzig-Park ist ein ca. 7.500 m² großer Park mitten in Duisburg-Ungelsheim. Durch seine Größe und den Baumbestand leistet er einen wichtigen Beitrag zur innerstädtischen Naherholung und zum Klimaschutz (Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, Schattenwurf, Filtern von Luftschadstoffen, Produktion von Sauerstoff). Zentral gelegen, befindet er sich in direktem Umfeld der örtlichen Infrastruktur (Bäcker, Apotheke, Kirche, etc.).


Wöchentlich findet auf der westlich angrenzenden Parkplatzfläche der beliebte Wochenmarkt statt, der viele Anwohner anlockt. Der Zustand des Parks ist sichtlich in die Jahre gekommen. Wegeflächen sind sanierungsbedürftig, Stolperfallen, in Form von Wurzeln und angehobenen Rand- und Pflastersteinen, gefährden ältere und geheingeschränkte Menschen. Spielgeräte gibt es seit einigen Jahren keine mehr, lediglich eine kleine Sandfläche für Kleinkinder ist übrig geblieben. Der Park ist von allen Seiten schlecht einsehbar. Hecken verschließen die Sicht. In einem ersten Schritt wurde Anfang des Jahres eine Auslichtung des Gehölz- und Strauchbestandes durchgeführt.

Ein paar alte Bänke bieten die Möglichkeit, sich in dem zurzeit wenig attraktiven Park auszuruhen. Drei Denkmäler erinnern an verstorbene Bürger oder einen Bürgerprotest aus dem Jahre 2007. Sie werden im Rahmen der Umgestaltung an alter Stelle verbleiben, jedoch in das neue Gesamtkonzept integriert. Der Park wird barrierefrei umgebaut, d.h. alle Wegeflächen sowie Ein- und Ausgänge sind mit dem Rollstuhl/Rollator erreichbar und durch taktile Elemente erfassbar.

Die Ausstattungselemente (Bänke, Spielgeräte, etc.) werden ebenfalls unter Berücksichtigung der barrierefreien Standards eingebaut. Neue Wegebeziehungen erleichtern und verbessern die Nutzung des Parks.  

Moderne und zeitgemäße Außenmöblierungen runden das Bild des neuen Karl-Harzig-Parks ab. Die Marktfläche tritt in direkten Kontakt mit der Grünanlage. Die Sträucher dazwischen werden entfernt. Die Rasenflächen werden verstärkt (Schotterrasen), sodass man auch bei Regen oder Großveranstaltungen die Flächen nutzen kann. Der gesamte Park erhält einen neuen Charakter unter Berücksichtigung der alten Strukturen. Die neue Aufenthaltsqualität schafft einen neuen Treffpunkt mitten in Ungelsheim.

Bald nutzbares Spielgerät

Eine Auslichtung der Sträucher in den Randbereichen schafft eine hohe Transparenz sowie die Möglichkeit der sozialen Kontrolle. Für Kinder- und Jugendliche wird es einen Sandspielbereich mit Kletter- und Balancierstangen geben. Das Element Wasser wird mittels eines Trinkwasserbrunnens im Haupteingangsbereich der Grünanlage, vor allem im Sommer, Menschen jeden Alters anlocken.

Stadtmitte am 26.04.2026: Frühlingsfest



Matineekonzert im Centrum Westende: Junge Preisträger des Clara-Schumann-Wettbewerbs Leipzig zu Gast
Hochbegabte junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 11 bis 15 Jahren präsentieren am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr im Centrum Westende auf der Westender Straße 32 in Duisburg-Meiderich ihr Können beim Matineekonzert. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Repertoire und musikalische Virtuosität auf höchstem Niveau freuen.

Die jungen Talente begeisterten bereits beim Wettbewerb durch ihr außergewöhnliches Können und ihre musikalische Ausdruckskraft. Auf dem Programm des Vormittags stehen unter anderem Werke von Fryderyk Chopin, Maurice Ravel, Emilie Mayer, Fanny Hensel und Clara Schumann. Die jungen Künstlerinnen und Künstler stammen aus ganz Deutschland und wurden beim Clara-Schumann-Wettbewerb Leipzig, der von der Neuen Leipziger Chopin Gesellschaft ins Leben gerufen wurde, als herausragende Talente ausgezeichnet.

„Dieser Konzertmorgen ist ein wunderbares Zeichen dafür, wie viel musikalisches Talent in unserem Land heranwächst. Wir sind stolz darauf, diese jungen Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland in Meiderich/Beeck willkommen zu heißen und ihnen eine Bühne zu bieten“, sagt Eren Yantaki, Bezirksbürgermeister von Meiderich/Beeck.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Musikliebhaber aller Altersgruppen sind herzlich willkommen, diesen musikalischen Vormittag im Centrum Westende zu erleben und sich von der Leidenschaft und dem Können der nächsten Generation klassischer Pianistinnen und Pianisten verzaubern zu lassen.

Das Konzert ist nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit dem AKSUS e.V. und der Bezirksverwaltung Duisburg-Meiderich/Beeck ins Leben gerufen und gefördert.

Für weitere Informationen steht die Bezirksverwaltung unter kultur.meiderich@stadt-duisburg.de zur Verfügung.
Preisträger des 7. Clara Schumann-Wettbewerbs 2025
Quinglang Hua, Uhingen, 11 Jahre
Ruoxi Huang, Magdeburg, 11 Jahre
Xunliang Fan, Magdeburg, 12 Jahre
Mirjam Scholl, Biederitz, 15 Jahre

Von Toccata und Fuge, Kuckuck und Nachtigall bis zum Ragtime 
Die Rheingemeinde feiert Orgelsanierung in Wanheim mit Konzertgastspiel von Marcus Strümpe. Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg feiert den Abschluss der aufwändigen Sanierungsarbeiten an der Orgel der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, mit einem großen Konzert, bei dem der wunderbare Klang des Instruments wieder komplett neu zur Geltung kommt.

Orgelsanierung in der Wanheimer Kirche (Foto: Werner Prost)

Dafür sorgt Kirchenmusikdirektor und Salvatorkantor Marcus Strümpe, der als Kreiskantor die Sanierungsarbeiten begleitet hat und als erfahrener Musiker die Bandbreite des Könnens der Orgel aufzeigen wird. Das macht er am 26. April um 17 Uhr unter dem Motto „Vom Kuckuck zum Ragtime“ und spielt Orgelmusik aus vier Jahrhunderten: von Mendelssohn-Bartholdys „Hochzeitsmarsch“ aus „Sommernachtstraum“, Händels Orgelkonzert „Kuckuck und Nachtigall“ bis hin zu den bekannten Bach-Werken Toccata und Fuge d-moll und „Air“ aus der 3. Orchestersuite. Der Eintritt ist frei; am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe studierte in Essen und Trossingen, absolvierte u.a. Dirigierkurse bei Sergiu Celibidache und wurde als Organist von Gerd Zacher und Christoph Bossert ausgebildet.

Strümpe ist seit 2007 Kantor der Duisburger Salvatorkirche mit ihrer Kuhn-Orgel, und arbeitet darüber hinaus als Leiter des Philharmonischen Chores mit den Duisburger Philharmonikern sowie Gastdirigenten (Lorin Maazel, Axel Kober, John Fiore u.a.) zusammen und ist dem Orchester ebenfalls als Organist verbunden. Marcus Strümpe ist einer der Kuratoren der neuen Konzertsaalorgel in der Duisburger Mercatorhalle, deren Planung und Bau er begleitet hat.   

Marcus Strümpe (Foto: Misch Blank).

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 28. April, wenn sie um 12.30 Uhr leckeren Auflauf servieren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.




Elterngeld 2025: Anteil der Eltern mit Elterngeld Plus auf Höchststand
• 1,19 Millionen Frauen und 417 000 Männer bezogen 2025 Elterngeld; Väteranteil mit 25,9 % nahezu unverändert
• Anteil der Beziehenden von Elterngeld Plus mit 40,3 % auf neuem Höchststand
• Durchschnittliche Dauer des geplanten Elterngeldbezugs 2025 bei Frauen mit 14,9 Monaten weiterhin deutlich länger als bei Männern mit 3,8 Monaten

Rund 1,61 Millionen Frauen und Männer in Deutschland haben im Jahr 2025 Elterngeld erhalten. Das waren rund 62 000 oder 3,7 % weniger als im Jahr 2024. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging die Zahl der Männer mit Elterngeldbezug im Vorjahresvergleich um 15 000 oder 3,4 % auf 417 000 zurück, die Zahl der leistungsbeziehenden Frauen um 47 000 oder 3,8 % auf 1,19 Millionen.

Damit sank die Zahl der Elterngeldbeziehenden im vierten Jahr in Folge und lag 13,9 % niedriger als 2021. Diese Entwicklung spiegelt auch den Rückgang der Geburten in den vergangenen Jahren wider.

648 000 Bezieherinnen und Bezieher von Elterngeld planten im Jahr 2025 die Inanspruchnahme von Elterngeld Plus, und zwar 45,2 % der berechtigten Mütter und 26,1 % der Väter. Insgesamt betrug der Anteil der Empfängerinnen und Empfänger von Elterngeld, die bei ihrem Elterngeldbezug zumindest anteilig auch Elterngeld Plus einplanten, 40,3 % (2024: 36,7 %).

Seit seiner Einführung wird das Elterngeld Plus somit immer stärker nachgefragt. Zum Vergleich: 2016, im ersten Jahr nach seiner Einführung, entschieden sich 20,1 % der Mütter und 8,2 % der Väter für Elterngeld Plus. Das Elterngeld Plus fällt monatlich niedriger aus als das sogenannte Basiselterngeld, wird dafür aber länger gezahlt.

Arbeiten beide Elternteile parallel in Teilzeit, können mit dem Partnerschaftsbonus bis zu vier zusätzliche Monate Elterngeld Plus in Anspruch genommen werden. Von dieser Möglichkeit machten allerdings nur 8,3 % der Beziehenden von Elterngeld Plus Gebrauch.

Väteranteil in Sachsen am höchsten, im Saarland am niedrigsten
Der Väteranteil lag im Jahr 2025 mit 25,9 % nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 25,8 %). 2024 war der Väteranteil erstmals leicht rückläufig, nachdem er zuvor seit 2015 kontinuierlich gestiegen war – von damals 20,9 %. Der Väteranteil gibt den Anteil der männlichen Bezieher an allen Elterngeldbeziehenden an.

Spitzenreiter im Bundesländervergleich mit einem Väteranteil von 30,0 % im Jahr 2025 war – wie im Vorjahr – Sachsen, gefolgt von Baden-Württemberg (28,0 %) und Bayern (27,6 %). Am niedrigsten lag der Väteranteil 2025 – ebenfalls wie im Vorjahr – im Saarland (21,0 %).

Erhebliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei der geplanten Bezugsdauer Die durchschnittliche Dauer des geplanten Elterngeldbezugs lag bei den Frauen im Jahr 2025 unverändert bei 14,9 Monaten. Die von Männern angestrebte Bezugsdauer war mit durchschnittlich 3,8 Monaten deutlich kürzer und im Vergleich der vergangenen Jahre nahezu konstant (2024: 3,8 Monate; 2023: 3,7 Monate).

NRW: Beherbergungen und Gastgewerbe mit Umsatzeinbußen seit 2016
* Reale Umsätze von Beherbergungen um 13,0 % und der Gastronomie um 17,5 % gesunken
* Beschäftigungsindex der Gastronomie nur noch 0,5 % unter dem Niveau von 2016
* Keine Erholung nach Corona-Pandemie im Bereich Getränkeausschank

Die realen Umsätze im NRW-Gastgewerbe sind 2025 nach vorläufigen Ergebnissen 16,9 % niedriger als im Jahr 2016, jedoch um 37,6 % höher als während der Corona-Pandemie. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren die realen Umsätze von Beherbergungen (−13,0 %) und Gastronomie (−17,5 %) ebenfalls unter dem Indexniveau von 2016



Die Umsätze in den Bereichen Beherbergungen und Gastronomie hatten mit Indexwerten von 49,4 bzw. 65,2 während der Corona-Pandemie jeweils ihren niedrigsten Wert. Bis zum Ende des Jahres 2025 stieg der Index wieder auf 89,7 bei den Beherbergungen und auf 82,5 in der Gastronomie. Damit erholte sich der reale Umsatzindex um 81,6 % bei den Beherbergungen und um 25,0 % in der Gastronomie verglichen mit dem Corona-Tiefpunkt.

Die Werte konnten aber noch nicht an das Vor-Corona-Niveau anschließen. Beschäftigung der Gastronomie nur noch 0,5 % unter 2016 Der Beschäftigungsindex sank bei Beherbergungen um 6,0 % verglichen mit dem Jahr 2016. Im Bereich der Gastronomie lag der Indexwert mit 97,9 nur noch 0,5 % unter dem Niveau des Jahres 2016. Auch die Beschäftigung im Gastgewerbe liegt mit 1,6 % unter dem Indexwert von 2016.

Keine Erholung nach Corona-Pandemie im Bereich Getränkeausschank
Die Umsatzentwicklung der Ferienunterkünfte u. Ä. zeigte zur Corona-Pandemie einen Einbruch von 43,2 % für das Jahr 2019 im Vergleich zum Jahr 2020. Im Jahr 2022 stieg der Umsatzindex wieder auf das Vor-Corona-Niveau und ist seitdem leicht rückläufig.

Die Umsätze der Campingplätze wurden vergleichsweise wenig von der Pandemie beeinflusst und hatten einen moderaten Rückgang von 5,8 % zwischen den Jahren 2019 und 2020. In den folgenden Jahren unterlagen die Umsätze leichten Schwankungen und näherten sich im Jahr 2025 dem Vor-Corona-Niveau an.

Der Ausschank von Getränken wies auch 2025 niedrige Umsätze aus und setzte damit seine Negativentwicklung seit der Pandemie fort. Mit einem Indexwert von 63,3 lag dieser 2025 weiterhin deutlich unter dem Wert von 94,1 aus dem Jahr 2019.