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Kader Bundesliga 2016/17
 
 
Play-offs 2017

Saisonende für Rote Teufel
RESG Walsum gelang Revanche gegen Iserlohn nicht

Viertelfinale
Datum Zeit Heim Gast Ergebnis
06.05.2017 15:30 RHC Recklinghausen RESG Walsum   4:11
06.05.2017 15:30 RSC Cronenberg IG Remscheid  6:6
06.05.2017 15:30 TuS Düsseldorf-Nord SK Germania Herringen   2:3
06.05.2017 15:30 RSC Darmstadt ERG Iserlohn  4:4
Datum Zeit Heim Gast Ergebnis
07.05.2017 15:30 RESG Walsum RHC Recklinghausen 7:3
07.05.2017 15:30 SK Germania Herringen TuS Düsseldorf-Nord 8:3
07.05.2017 15:30 IGR Remscheid RSC Cronenberg 14:6
07.05.2017 15:30 ERG Iserlohn RSC Darmstadt 5:1
Halbfinale
Datum Zeit Heim Gast Ergebnis
13.05.2017 15:30 ERG Iserlohn RESG Walsum 3:2 (1:1)
13.05.2017 15:30 SK Germania Herringen IG Remscheid 7:4 (2:2)
Datum Zeit Heim Gast Ergebnis
14.05.2017 15:30 RESG Walsum ERG Iserlohn 3:3 (1:2)
14.05.2017 15:30 IG Remscheid SK Germania Herringen 6:2 (3:0)
Finale
Datum Zeit Heim Gast Ergebnis
20.05.2017 15:30 ERG Iserlohn IG Remscheid  
21.05.2017 15:30 IG Remscheid ERG Iserlohn  

Aus für den Rekordmeister gegen Iserlohn
Ein Tor Unterschied sollte den Iserlohnern reichen um das Finale gegen Remscheid zu erreichen. Die IGR setzte sich im zweiten Spiel überraschend gegen Germania Herringen durch. Die Chancen waren im zweiten Spiel durchaus vorhanden für die Roten Teufel, konnten aber keine für sich nutzen
Um die knappe Niederlage vom Samstag ausgleichen zu können brauchte die RESG zwei Tor Vorsprung. Beide Spiele waren hochklassig und boten die Dramatik eines Endspiels. Bis zur 23. Minute dauerte es, bis in Iserlohn der erste Treffer gefallen ist. In beiden Spielen ging es hin und her, wobei die Walsumer am Sonntag die Gäste förmlich in ihrer eigenen Hälfte festhielten. Allerdings stand es am Ende des Spiels 3:3 und wie beim verlorenen Halbfinale gegen Düsseldorf durften wieder die Gäste in der Halle Beckersloh feiern.
Nach dem Abpfiff kam es noch zu einer unschönen Szene zwischen dem Iserlohner Trainer Jens Behrendt und RESG-Routinier Nuno Rilhas. Nach einer verbalen Auseinandersetzung wäre es auch noch fast körperlich geworden, beide Mannschaften versuchten mit aller Kraft die beiden Streithähne voneinander zu trennen. Behrendt provozierte nach dem Schlusspfiff und erwies sich in der Situation alles andere als ein fairer Sportsmann. Beide bekamen dafür die Rote Karte, Iserlohn muss im Finale also ohne seinen Trainer hinter der Bande auskommen

ERG Iserlohn – RESG Walsum 3:2 (1:1)
Tore: 0:1 (23.) Sturla, 1:1 (25.) Costa, 2:1 (29.) Pereira, 3:1 (39.) Costa, 3:2 (42.) Queiros

Von Beginn an versuchten beide Mannschaften sich gegenseitig zu überlisten, beide Defensiven waren aber unüberwindbar und sowohl Glowka im Iserlohner als auch Tobias Wahlen im Walsumer Tor verhinderten durch zahlreiche Paraden einen Rückstand. Es dauerte bis zur 23. Minute ehe Felipe Sturla das 1:0 für die RESG erzielen konnte. Nach einem Fehler im Iserlohner Aufbauspiel nutzte Sturla die Chance und schob den Ball an Glowka vorbei.
Die Freude währte nur kurz. Andre Costa konnte noch vor dem Pausenpfiff ausgleichen. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel jetzt offener geführt, beide Teams gingen jetzt mehr Risiko ein und es entwickelten sich die nötigen Freiräume für Torchancen. Mit einem Kunstschuss gelang Sergio Pereira die Führung für seine Iserlohner. Sein Ball setzte zuerst an den Innenpfosten und landete dann im Tor. Die RESG rannte weiter an, fand aber keine Ideen um den Ball im Tor unter zu bringen. In der 36. Minute sah Pereira die blaue Karte.
 Xavier Berruezo probierte es vom Punkt aus, schoss den Ball aber über das Tor. Im Überzahlspiel tat sich aber keine Lücke auf, sodass der Vorteil nicht genutzt werden konnte. Nachdem Iserlohn wieder komplett war, wurde von Defensive auf Offensive umgeschaltet, Andreas Münger und Andre Costa schlossen einen Konter in der 39. Minute per Doppelpass ab, Costa gelang sein zweiter Treffer und Iserlohn erhöhte auf 3:1.
Walsum gab sich aber nicht geschlagen, Nuno Rilhas probierte es aus der Distanz, Pedro Queiros gab dem Ball in der 42. Minute die richtige Wendung zum 2:3-Anschlusstreffer. Die Hoffnung bei den vielen mitgereisten Walsumer Fans war jetzt wieder da und der Wunsch zumindest noch den Ausgleich erzielen zu können. Die Uhr lief aber erbarmungslos runter und der amtierende Meister verteidigte clever. Mit einer knappen Niederlage sollte es in das zweite Spiel gehen, die Hoffnung bei den Fans auf eine Wendung des Spiels am Sonntag war nach wie vor vorhanden.

RESG Walsum – ERG Iserlohn 3:3 (1:2)
Tore: 0:1 (5.) Hilbertz, 0:2 (11./Direkter) Costa, 1:2 (18.) Berg, 2:2 (32./Direkter), 3:2 (42.) Haas, 3:3 (44./Direkter) Pereira

Die Stimmung am Beckersloh war an diesem Sonntag schon finalwürdig. Die Walsumer und Iserlohner Fans unterstützen ihre Mannschaften nach Leibeskräften, die Halle war sehr gut gefüllt und der Traum vom Finale für die RESG-Anhänger noch nicht ausgeträumt. Leider reichte es am Ende wieder nicht, wobei die Roten Teufel Chancen zuhauf hatten
Nils Hilbertz schockte aber zunächst die Anhänger der RESG, seinen Konter konnte er für die 1:0 Führung für die Gäste nutzen. Pedro Queiros und Miguel Vila gingen in der Folge etwas zu hart in die Zweikämpfe, was mit einer doppelten Zeitstrafe geahndet worden ist.
Günther Szalek hatte vor den Spielen noch gewarnt, dass die Disziplin das Zünglein an der Waage sein kann. Seine Worte kamen bei den beiden Heißspornen allerdings nicht so genau an. Andre Costa ließ sich nicht lange bitten und verwandelte den fälligen Penalty zum 2:0.
Um für mehr Ruhe im Spiel zu sorgen nahm Günther Szalek eine Auszeit um die richtigen Worte an seine Mannschaft zu richten. Der Druck auf das Tor von Patrick Glowka war permanent hoch, allerdings mangelte es am richtigen Abschluss, zu oft wurde es hinter dem Tor probiert oder man versuchte Glowka mit einem Bauerntrick zu überwinden.
Der Nationaltorwart war aber stets zur Stelle und beendete die Angriffsversuche der RESG. Christopher Berg gelang in der 18. Minute aber der Anschlusstreffer, ein wichtiges Tor so kurz vor der Halbzeit, was für weiteren Auftrieb sorgen sollte. Xavier Berruezo gelang in der 31. Minute der vielumjubelte Ausgleich, Sebastian Haas gelang in der 42. Minute sogar die Führung. Das Spiel wurde gedreht und zu diesem Zeitpunkt sah es nach Verlängerung aus. In der 44. Minute hatten die Walsumer die 15 an Teamfouls voll gehabt, Sergio Pereira nutze die Chance und konnte wieder ausgleichen.
Mit Unterstützung der Walsumer Fans warf Walsum jetzt nochmal alles nach vorne und die Iserlohner kamen gar nicht mehr aus ihrer Hälfte raus. Eine Minute vor Schluss bekam Andre Costa die blaue Karte und die RESG hatte die Gelegenheit um nochmal davon zu ziehen. Miguel Vila legte sich die Kugel zurecht, scheiterte aber an Glowka. Szalek nahm Wahlen aus dem Tor und ersetze ihn durch einen fünften Feldspieler. Iserlohn konnte das Unentschieden aber über die Zeit retten.
Der Traum vom Finale und vom Meistertitel war wieder ausgeträumt. Iserlohn konnte sich erneut durchsetzen. Statt das Resultat zu feiern provozierte Jens Behrendt sowas von unnötig. Er jubelte vor Xavier Berruezo und Nuno Rilhas und provozierte so beide Spieler, diese gingen auf die Provokation ein. Behrendt konnte es nicht lassen und provozierte weiter. Die rote Karte war mehr als verdient, Trainer Szalek konnte nur ungläubig den Kopf schütteln. Das Verhalten von Behrendt war zu diesem Zeitpunkt nicht nachvollziehbar und einfach nur beschämend. Die Fans in der Halle sahen das genauso und verabschiedeten den Iserlohner Trainer mit lauten Pfiffen aus der Halle.

ERG Iserlohn - RESG Walsum
ERG Iserlohn: Patrick Glowka, Lukas Kost; Carlos Nunez, Nils Hilbertz, Kai Milewski, Christopher Hegener, Andreas Münger, Sergio Pereira, Timo Henke, Andre Costa

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Rainer Lorz; Miguel Vila-Gallaguet, Christopher Berg, Christopher Nusch, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Nuno Rilhas, Pedro Queiros, Felipe Sturla
Schiedsrichter: Niestroy / Ehlert

Torfolge: 0:1 (23.) Sturla, 1:1 (25.) Costa, 2:1 (29.) Pereira, 3:1 (39.) Costa, 3:2 (42.) Queiros

Zeitstrafen: ERG 2 Min (S. Pereira/36.) – RESG 0
Teamfouls: ERG 9 – RESG 9.
Statistik Spiel 2

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Rainer Lorz; Miguel Vila-Gallaguet, Christopher Berg, Christopher Nusch, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Nuno Rilhas, Pedro Queiros, Felipe Sturla

ERG Iserlohn: Patrick Glowka, Lukas Kost; Carlos Nunez, Nils Hilbertz, Kai Milewski, Christopher Hegener, Andreas Münger, Sergio Pereira, Timo Henke, Andre Costa
Schiedsrichter: Ullrich /. Nawratil
Torfolge: 0:1 (5.) Hilbertz, 0:2 (11./Direkter) Costa, 1:2 (18.) Berg, 2:2 (32./Direkter), 3:2 (42.) Haas, 3:3 (44./Direkter) Pereira

Zeitstrafen: RESG 4 Min (M. Vila-Gallaguet/11. - Queiros/11.) – ERG 4 Min ( Hilbertz/32. – A. Costa/49.)
Rote Karte: N. Rilhas (RESG/50+) – Behrendt (ERG/50+)
Teamfouls: RESG 17 – ERG 9
Zuschauer: 400

Halbfinal-Spiel ERGI - RESG3:2 Tore RESG - ERGI 3:3 Tore Blau/Zeitstr. Rote Karte
Berg 1   1 2    
Berruezo  1   1      
Haas 1   1 1    
Lorz 1   1      
Nusch 1          
Paß            
Queiros 1 1 1   2  
Rilhas 1   1     1
Schmidt            
Sturla 1 1 1      
Vila 1   1   2  
Wahlen 1   1      
Teamfouls = Minuten 9   17      
  Spiele Tore Spiele Tore Blau/Zeitstr. Rote Karte

Play-off- Halbfinale: Walsum sinnt auf Revanche

Hinspiel Samstag, 13.05.2017 – 15:30 Uhr Hemberg-Halle Iserlohn
Rückspiel Sonntag, 14.05.2017 – 15:30 Sporthalle Beckersloh
ERG Iserlohn – RESG Walsum 3:2 (1:1)
RESG Walsum – ERG Iserlohn (Sonntag)


Duisburg-Walsum, 11. Mai 2017 - Nach dem erfolgreichen Weiterkommen gegen den RHC Recklinghausen im Viertelfinale der Play-offs geht es jetzt gegen den amtierenden Deutschen Meister weiter. Die gleiche Paarung gab es auch im vergangenen Jahr, damals mit dem schlechteren Ausgang für den Rekordmeister.

In der Liga ist die Bilanz sehr ausgeglichen, wobei beide Duelle erst in der Verlängerung entschieden worden sind. Das Hinspiel in Iserlohn konnte Walsum mit 5:3 gewinnen, Anfang März hatten die Iserlohner den längeren Atem und haben bei der RESG mit 7:5 gewonnen. Die Hinrunde hat für beide Mannschaften natürlich nichts mehr zu sagen, beide wollen unbedingt ins Finale und die Zuschauer dürfen sich auf zwei packende Spiele freuen. Beide Mannschaften kennen sich sehr gut und werden bis an ihr äußerstes gehen um am Sonntagnachmittag als Finalteilnehmer festzustehen.
Beide Torhüter werden von Anfang an wieder im Fokus stehen, auf Iserlohner Seite Nationaltorwart Patrick Glowka, auf der anderen Seite Tobias Wahlen. Sergio Pereira, Andre Costa oder Carlos Nunez bilden seit vielen Jahren die gemeinsame Offensivabteilung der ERG und keinen von denen darf man aus den Augen verlieren. In der Regel nutzen die jeden Fehler eiskalt aus um Ihre Tore zu erzielen. Die Defensive der RESG ist an dieser Stelle gefragt, die Konzentration muss in beiden Spielen auf dem höchsten Level sein.
Iserlohn möchte sein Heimspiel sicher dafür nutzen um am Sonntag in Walsum mit breiter Brust anzutreten. Personell stehen Trainer Günther Szalek alle Spieler zur Verfügung, die Trainingswoche war intensiv und jeder Akteur brennt auf seinen Einsatz am Samstag.

Szalek muss den einen oder anderen aber zügeln, schließlich kann ein Faktor am Wochenende eine besondere Rolle spielen: „Der Schlüssel zum Erfolg wird über die Disziplin laufen. Wir müssen diszipliniert auftreten und dürfen uns nicht unnötig provozieren lassen. Das Ziel ist klar: wir wollen ins Finale kommen mit zwei erfolgreichen Spielen. Das wäre maßgeblich der nächste Schritt wofür wir hart gearbeitet haben. Ich vermute Iserlohn wird mit einem offenen Visier spielen um uns von Anfang an unter Druck zu setzen.“

Sonntag fällt die Entscheidung dann in der Halle Beckersloh, ein Heimvorteil könnte die Mannschaft noch zusätzlich motivieren einen möglichen Rückstand aus dem Spiel am Samstag zu drehen. Samstag ist ein Unentschieden möglich, Sonntag muss dann die Entscheidung entweder in der Verlängerung oder im Sechsmeterschießen fallen.

Kapitän Tobias Wahlen fiebert dem Duell entgegen und baut auf die Unterstützung der Fans am Samstag und am Sonntag: "Es werden zwei ganz heiße Spiele gegen den Titelverteidiger. Wir benötigen jeden einzelnen Fan im Rücken, um wie gegen Turquel die Halle zum Kochen zu bringen. Um zu bestehen benötigen wir den viel Zitierten "Sechsten Mann"." Die Motivation bei den Roten Teufeln dürfte immens sein, allein schon um sich für das Ausscheiden im vergangenen Jahr zu revanchieren.

Die RESG setzt am Samstag nach Iserlohn einen Fan-Bus ein. Abfahrt von der Halle Beckersloh ist 13:45, die Fahrt kostet pro Person 15 Euro.

 

Mit zwei Siegen ins Halbfinale gegen Iserlohn

Hinspiel Samstag, 06.05.2017 – 15:30 Uhr Heinrich-Auge Sporthalle
RHC Recklinghausen – RESG Walsum  4:11  (2:6)

Im Spiel am Samstag wurde mit einer couragierten Leistung schon alles fix gemacht. Miguel Vila schloss in der ersten Minute direkt den ersten Angriff zum 1:0 für die RESG ab.
RESG Walsum: Tobias Wahlen, Rainer Lorz; Miguel Vila-Gallaguet, Christopher Berg, Christopher Nusch, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Nuno Rilhas, Pedro Queiros, Felipe Sturla
Schiedsrichter: Feiteira / Häger

Torfolge: 0:1 (1.) Vila-Gallaguet, 1:1 (10.)  Rindfleisch, 1:2 (13.) Vila-Gallaguet, 1:3 (16.) Berg, 2:3 (17.) Rindfleisch, 2:4 (18.) Sturla, 2:5 (18.) Sturla, 2:6 (24.)  Berg, 3:6 (26.) Niklas Nohlen, 3:7 (36.) Sturla, 4:7 (44.) Rindfleisch, 4:8 (44.)  Rilhas, 4:9 (45.) Berruezo, 4:10 (46.) Berg, 4:11 (50.) Sturla.
Zeitstrafen:  keine. Teamfouls: RHC 7 – RESG 10


Rückspiel Sonntag, 07.05.2017 – 15:30 Sporthalle Beckersloh
RESG Walsum – RHC Recklinghausen 7:3 (3:2)

Trotz der klaren Niederlage waren viele Fans aus Recklinghausen nach Walsum gereist um ihr Team lauthals zu unterstützen, sie gaben die Hoffnungen auf ein erfolgreiches Rückspiel noch nicht auf. Wie tags zuvor sorgten die Roten Teufel schnell für die frühe Führung, Felipe Sturla trug sich abermals in die Torjägerliste ein.
Trainer Günther Szalek gönnte Miguel Vila und Pedro Queiros einen freien Tag. Rückkehrer Jan Dobbratz und Fabian Schmidt füllten die Plätze auf der Bank auf. Nach der frühen Führung konnten Niklas Nohlen und Christopher Rindfleisch das Spiel aber drehen (5. und 9. Spielminute).

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Rainer Lorz; Christopher Berg, Christopher Nusch, Jan Dobbratz, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Nuno Rilhas, Fabian Schmidt, Felipe Sturla
RHC Recklinghausen: Dennis Jakubiak (ab 26. Lukas Andrioff); Marlon Angenendt, Philipp Wagner, Christopher Rindfleisch, Niklas Nohlen, Marius Schürmann, Dennis Cholewinski, Niko Nohlen, Frank Teelen
Schiedsrichter: Niestroy /  Andres

Torfolge: 1:0 (1.) Sturla, 1:1 (5.) Niklas Nohlen, 1:2 (9.) Rindfleisch, 2:2 (9.)  Haas, 3:2 (18.) Berg, 4:2 (27.) Berruezo, 5:2 (27.) Berruezo, 6:2 (31./Penalty)  Berruezo, 7:2 (43.) Dobbratz, 7:3 (49.) Rindfleisch
Teamfouls: RESG 10 – RHC 10. Zeitstrafen: keine. Zuschauer: 250

Fan-Bus-Aktion
Zum Play-off-Halbfinale am 13. Mai 2017, in Iserlohn, setzt die RESG Walsum einen Fan-Bus ein. Der Kostenbeitrag für die Hin- und Rückreise beträgt 15€ pro Person. Verpflegung kann im Bus erworben werden.
Abfahrt: ca. 13:45 Uhr von der Halle Beckersloh.

 

 

Play-off-Zeit für Rote Teufel! Erste Hürde muss in Recklinghausen genommen werden - Tabellenachte fordert den Spitzenreiter heraus
Duisburg-Walsum, 05. Mai 2017 - Am letzten Spieltag zogen die Roten Teufel am bisherigen Tabellenführer Germania Herringen vorbei, die Germanen verloren ihr Spiel überraschend in Remscheid.
Damit möchte sich in Walsum aber niemand mehr beschäftigen, jetzt geht es in die entscheidende Phase der Saison im Kampf um den Meistertitel. Recklinghausen spielte eine starke Saison und darf sich über die erste Play-off Teilnahme nach Ewigkeiten freuen. Vom Tabellenstand ist die Sache klar, der Leader aus Walsum spielt gegen den achten. Allerdings darf man die Vester nicht unterschätzen.
Am 1. April standen sich beide Mannschaften zuletzt gegenüber, damals konnten sich die Roten Teufel knapp mit 7:6 durchsetzen. Bei diesem Spiel fehlte allerdings Tobias Wahlen im Tor und Pedro Queiros stand ebenfalls nicht zur Verfügung. So spannend soll es dieses Mal nicht zugehen, da das Team von Trainer Günther Szalek schon im ersten Spiel für klare Verhältnisse sorgen möchte. Einen Tag später steht schon das Heimspiel auf dem Programm.

Der Play-off-Modus wurde dahingehend geändert, dass es kein drittes Entscheidungsspiel mehr geben wird sondern der Sieger nach zwei Spielen ermittelt wird. Die Woche Pause zwischen den Spielen fällt dadurch auch weg und zwischen beiden Spielen liegen nur 24 Stunden Pause. Es wird sich zeigen, wie die Mannschaften damit zurechtkommen. Ab der kommenden Saison kehrt die Liga aber wieder zum alten Modus zurück, die Doppelbelastung gilt also nur für eine Saison.
Die jungen Wilden aus Recklinghausen werden an ihre starke Leistung aus den letzten Spielen anknüpfen wollen. Aber dem Rekordmeister auch ein Bein stellen? Personell kann die RESG im ersten Spiel alles aufbieten, Pedro Queiros wird allerdings am Sonntag aber nicht zur Verfügung stehen.

Günther Szalek erwartet von Recklinghausen, dass sie: „frisch, frei, fröhlich und fromm aufspielen werden. Bei ihrer ersten Play-off-Teilnahme können sie sich nicht blamieren.“ Walsum ist der klare Favorit in beiden Spielen, deswegen sieht die Ausgangslage bei den Roten Teufeln etwas anders aus: „Wir wissen worum es geht und werden hochkonzentriert zu Werke gehen. Der mahnende Finger ist dabei immer oben, jetzt dürfen uns keine Fehler mehr passieren. Wir wollen uns natürlich ein gutes Ergebnis erspielen, damit wir am Sonntag direkt nachlegen können. Die Freude ist natürlich groß, dass es jetzt endlich in die entscheidende Phase der Saison geht.“
 

 
Rote Teufel eroberten mit eigenem Sieg und Schlappe Herringens die Spitze

Samstag, 29.04.2017 – 15:30 Uhr Sporthalle Am Kothen:
Moskitos Wuppertal - RESG Walsum 3:16 (2:7)

Duisburg, 29. April 2017  Aus dem Wndschatten heraus überholten die Roten Teufel den bisherigen Tabellenführer SK Germanis Herringen und gehen als Ligenprimus in die Play-offs. Hamm-Herringen unterlag in Remscheid mit 7:9.

22. Spiel Ende HR
W`tal - RESG 3:16
Hauptrunde Tore Blau/Zeitstr. Rote Karte
HR RR G HR RR Ges HR RR Ges HR RR Ges
Berg 9 5 14 8 3 11            
Berruezo  10 11 21 13 11 24 2   2      
Haas 10 11 21 10 19 29            
Lorz 10 10 20                  
Nusch 9 11 20 2   2            
Paß 4 2 6                  
Queiros 11 8 19 13 9 22 10 8 18      
Rilhas 11 10 21 7 4 11   4 4      
Schmidt 3 5 8                  
Sturla 10 11 21 20 20 40            
Vila 11 9 20 15 16 31 8 9 17      
Wahlen 8 11 19                  
Teamfouls = Minuten 91 130 221                  
                         
  Spiele Tore  Minuten Rote Karte

 

Die Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten Moskitos Wuppertal erfüllten die Roten Teufel souverän, auch wenn es bis zur 5. Minute dauerte, ehe Miguel Vila das 1:0 erzielen konnte.
Nach dem ersten Tor war Walsum schon an der Tabellenspitze und die mitgereisten Walsumer Fans skandierten lautstark „Spitzenreiter Spitzenreiter“. Als das Ergebnis dann aus Remscheid bekannt wurde war die Freude bei allen Beteiligten groß. Die Remscheider schlugen den bisherigen Spitzenreiter Germania Herringen etwas überraschend mit 9:7. Die Roten Teufel zogen so an den Germanen vorbei und gehen als Tabellenführer mit zwei Punkten Vorsprung in die Play-offs.
Eine Situation die es schon lange nicht mehr am Beckersloh gab, auch wenn Trainer Günther Szalek hinterher etwas auf die Euphoriebremse trat: „Natürlich ist es erstmal eine schöne Momentaufnahme für mich und meine Mannschaft. In  22 Spielen nur eine Niederlage nach regulärer Spielzeit kassiert zu haben spricht natürlich für die Leistung meiner Jungs. Allerdings haben wir noch nichts erreicht, aber Platz eins gibt uns zusätzliche Motivation für die Play-offs.“
In der ersten Halbzeit gelang nur Marcel Mirscheid zum 1:5 und Julian Peinke zum 2:6 etwas Ergebniskosmetik. Nnach dem Führungstreffer durch Miguel Vila trafen bis zum Ende der ersten Halbzeit noch zweimal Sturla, Queiros Haas, Rilhas und Berg zur 7:2-Halbzeitführung für die RESG.

Im zweiten Durchgang nahmen die Roten Teufel das Tempo nicht raus. Sturla, Berruezo, Haas und ein weiterer Doppelpack von Sturla schraubten das Ergebnis auf 12:2 nach oben.  Zwischen der 41. Minute und dem Ende des Spiels trafen noch Nuno Rilhas doppelt, Sebastian Haas und Christopher Berg sorgte mit seinem Tor in der letzten Spielminute für den Schlusspunkt in einem einseitig geführten Spiel.
Nicht nur der Tabellenstand und der souverän heraus gespielte Sieg waren für Günther Szalek wichtig, er legte den Fokus vor allem auch auf Rotation um allen Spielern noch Spielpraxis zu verschaffen: „Für mich war es auch wichtig, dass alle acht Spieler gleichmäßig gespielt haben. Ich bin mit dem Verlauf des Spiels mehr als zufrieden, weil wir den Druck konstant hochgehalten haben. Die Moskitos haben versucht sich zu wehren, hatten aber im Endeffekt keine Chance. Die Mannschaft hat auch eine gute Reaktion auf die Niederlage im Pokal vergangene Woche gezeigt.“

Die Wuppertaler können den Abstieg noch durch ein Relegationsturnier vermeiden. Vorletzter sind die Bisons aus Calenberg, die bei dem Turnier auch mitwirken müssen, um die Klasse halten zu können.
Am nächsten Samstag starten die Play-offs für die RESG Walsum beim Achten RHC Recklinghausen. Nach dem Spiel wurde im Vereinsheim der RESG noch ein wenig die Platzierung gefeiert, Fans und Mannschaft stimmten sich auf die Play-offs ab und freuen sich über weitere schöne Spiele am Beckersloh.

Moskitos Wuppertal: Roman Prange, Dennis Banckloh, Tobias Lucht, Dennis Mener, Robin Hanck, Julian Peinke, Philipp Kirtyan ©, Tobias Lückenhaus, Marcel Mirscheid, Jan Henckels
RESG Walsum: Tobias Wahlen ("C"), Rainer Lorz - Miguel Vila, Christopher Berg, Christopher Nusch, Sebastian Haas, Nuno Rilhas, Pedro Queiros, Felipe Sturla, Xavier Berruezo

Torfolge: 0:1 Vila (5.), 0:2 Sturla (11.), 0:3 Queiros (13.), 0:4 Haas (14.), 0:5 Sturla (14.), 1:5 Mirscheid (17.), 1:6 Rilhas (21.), 2:6 Peinke (22.), 2:7 Berg (22.), 2:8 Sturla (27.), 2:9 Berruezo (30.), 2:10 Haas (34.), 2:11 Sturla (34.), 2:12 Sturla (35.), 3:12 Henckels (38.), 3:13 Rilhas (41.), 3:14 Haas (46.), 3:15  Rilhas (50.), 3:16 Berg (50.)

Schiedsrichter: Peter Thissen/ Michael Wittig. Zeitstrafen: Moskitos 4 Min (20. Hanck, 23. Lucht) – RESG 2 Min (Queiros/22.)
Teamfouls: Moskitos: 6, RESG 11

 

Play-offs 2017

Viertelfinale
Datum Zeit Heim Gast Ergebnis
06.05.2017 15:30 RHC Recklinghausen RESG Walsum  
06.05.2017 15:30 RSC Cronenberg SK Germania Herringen  
06.05.2017 15:30 TuS Düsseldorf-Nord IGR Remscheid  
06.05.2017 15:30 RSC Darmstadt ERG Iserlohn  
Datum Zeit Heim Gast Ergebnis
07.05.2017 15:30 RESG Walsum RHC Recklinghausen  
07.05.2017 15:30 SK Germania Herringen RSC Cronenberg  
07.05.2017 15:30 IGR Remscheid TuS Düsseldorf-Nord  
07.05.2017 15:30 ERG Iserlohn RSC Darmstadt  
Halbfinale
Datum Zeit Heim Gast Ergebnis
13.05.2017 15:30      
13.05.2017 15:30      
Datum Zeit Heim Gast Ergebnis
14.05.2017 15:30      
14.05.2017 15:30      
Finale
Datum Zeit Heim Gast Ergebnis
20.05.2017 15:30      
21.05.2017 15:30      

 

  Rollhockey 2016/2017
Abschluss Hauptrunde
Sp Sieg
3Pkt
SnV 2Pkt N
NnV 1Pkt T GT +/- Pte  
1. RESG Walsum 22 16 2 1 3 170 86 84 55  
2. SK Germania Herringen 22 17 1 4 0 220 78 142 53  
3. IGR Remscheid 22 17 0 3 2 177 107 70 53  
4. ERG Iserlohn 22 14 1 6 1 125 79 46 45  
5. RSC Darmstadt 22 14 1 6 1 124 93 31 45  
6. TuS Düsseldorf-Nord 22 12 0 10 0 109 71 38 36  
7. RSC Cronenberg 22 11 1 10 0 105 98 7 35  
8. RHC Recklinghausen 22 9 0 13 0 131 159 -28 27  
9. HSV Krefeld 22 4 0 16 2 78 155 -77 14  
10. Valkenswaardse RC 22 4 1 17 0 56 133 -77 14  
11. SC Bison Calenberg 22 3 2 17 0 109 194 -85 13  
12. SC Moskitos Wuppertal 22 2 0 20 0 73 224 -151 6  
                       

 

Letzter Hauptrunden-Spieltag mit Fernduell der RESG um Platz eins

Duisburg, 28. April 2017 - Der letzte Hauptrunden-Spieltag führt die Roten Teufel zum Schlusslicht Moskitos Wuppertal. Nach dem Halbfinalaus am vergangenen Samstag gegen Düsseldorf geht es für die RESG jetzt in der Liga gegen die Moskitos aus Wuppertal weiter.
Der Aufsteiger hatte in der etablierten Liga keine Chance und konnte sich vom Tabellenende nicht lösen. Spielertrainer Julian Peinke hat mit seinem Team alles versucht aber nach 21 Spieltagen stehen nur zwei Siege und 19 Niederlagen zu Buche. Die RESG wird am Samstag sicherlich für die zwanzigste sorgen. Der Frust saß tief nachdem das Finale nicht erreicht werden konnte, gegen die Moskitos kann man sich davon lösen und noch was für das Torverhältnis tun oder auf den ersten Platz stürmen.
Walsum braucht aber die Schützenhilfe aus Remscheid, um an den Germanen noch vorbeiziehen zu können. Im Pokal standen sich beide Mannschaften erst letzte Woche gegenüber, da konnten sich die Herringer mit 8:4 durchsetzen.
Für Remscheid geht es um eine weitere Verbesserung in der Tabelle und für Herringen um den Platz an der Sonne. Walsum wird in Wuppertal sicher seine Hausaufgaben machen und mit einem Auge nach Remscheid schielen, Platz zwei haben die Roten Teufel ohnehin schon sicher, also können Sie das letzte Ligaspiel ganz entspannt angehen.
Nach aktueller Tabelle wäre der RSC Cronenberg der Gegner im Play-off Viertelfinale, der RSC könnte aber noch an Düsseldorf vorbeiziehen, wenn der TuS sein Gastspiel in Calenberg verlieren sollte und Cronenberg sein Heimspiel gegen Valkenswaard gewinnt. Die Cronenberger waren auch im vergangenen Jahr der erste Gegner in den Play-offs und die Spiele gingen vor einem Jahr deutlich an die RESG.
Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht, in der nächsten Woche starten die Walsumer mit einem Auswärtsspiel in den Kampf um die deutsche Meisterschaft. Aufgrund des neuen Modus, werden beide Spiele direkt hintereinander ausgetragen. In der Vergangenheit war immer eine Woche Pause dazwischen und wenn nötig wurde ein drittes Spiel am Sonntag gespielt. Ein mögliches drittes Spiel fällt nun weg. Ohne die Woche Pause dazwischen ist das Pensum für alle beteiligten Akteure immens hoch und es bleibt keine Zeit eine Verletzung auszukurieren.

In der kommenden Saison gilt dann wieder der alte Modus, die Bundesligatagung hat die Entscheidung schon wieder rückgängig gemacht, ohne dass der neue einmal ausgespielt worden ist. Das Spiel in Wuppertal ist das erste für die Roten Teufel und es wartet nach Ewigkeiten mal wieder eine neue Halle.
Personell kann Trainer Günther Szalek auf alle Spieler zurückgreifen, Rotationen wird es dieses Mal nicht so viele geben. Trotz des Gegners wird Stammtorwart Tobias Wahlen zwischen den Pfosten sitzen. Trainer Szalek kann ganz entspannt das Spiel hinter der Bande beobachten: „Für uns wird das ein Trainingsspiel unter verschärften Bedingungen sein. Für uns geht es darum einen Rhythmus aufzubauen und weiter Selbstbewusstsein zu tanken. Bei dem einen oder anderen ist die Düsseldorf Niederlage noch im Kopf aber wir müssen jetzt weiter nach vorne schauen.“
Wie über die ganze Saison hinweg werden auch am Samstag wieder zahlreiche Fans mitreisen. Der Fanclub organisiert einen Auto Corso von der Halle Beckersloh aus. Fahrer und Mitfahrer treffen sich um 13:15 Uhr an der Halle um dann um 13:30 Uhr gemeinsam nach Wuppertal zu fahren. Jeder der mitfahren möchte ist dazu herzlich eingeladen.
Im Anschluss treffen sich Fans und Mannschaft noch im Vereinsheim um die erfolgreiche Bundesliga-Hinrunde etwas zu feiern.

 

Aus und vorbei! Rote Teufel können sich auf die Play-offs konzentrieren

DRIV–Pokal-Halbfinale,Samstag, 22. April 2017 - 15:30 Uhr in der Sporthalle Beckersloh: RESG Walsum – TuS Düsseldorf Nord 2:5 (0:2)

Datum Zeit DRIV-Pokal-Halbfinale  Ergebnis
22.04.2017 15:30 RESG Walsum TuS Düsseldorf-Nord I 2:5 (0:2
22.04.2017 15:30 IG Remscheid SG Germania Herringen 4:8 (3:5)
 
Datum Zeit DRIV-Pokal-Finale  Ergebnis
03.06.2017 15:30 TuS Düsseldorf-Nord SG Germania Herringen  
04.06.2017 15:30 SG Germania Herringen TuS Düsseldorf-Nord  
 

Duisburg, 20. April 2017 - Aus und vorbei! Mit der 2:5-Heimschlappe sind die Roten Teufel raus aus dem Pokalgeschehen und können sich voll auf die Play-offs konzentrieren.

Nach der Heimniederlage am Anfang der Saison setzt es für die RESG nun die nächste Niederlage gegen die Nachbarn aus Düsseldorf. Jan Kutscha machte im Tor der Unterrather ein großartiges Spiel und ließ in der ersten Halbzeit keinen Gegentreffer zu.
Viermal Eisen rettet ihn ebenfalls, im Minutentakt erspielten sich die Walsumer Chancen aber der Ball wollte einfach nicht über die Linie, Günther Szalek analysierte nach dem Spiel ein gewisses „Schusspech“ bei seinem Team. Die Voraussetzungen vor dem Spiel waren optimal, die Blöcke in der Halle Beckersloh waren sehr gut gefüllt und auch die Gäste hatten einige Schlachtenbummler mitgebracht. Das diese am Ende jubeln durften war für alle Spieler, Fans und Verantwortlichen dann doppelt bitter. Der TuS Nord steht nach 50 Jahren wieder im Pokalfinale und trifft dort auf Germania Herringen, die sich gegen Remscheid mit 8:4 durchsetzen konnten.

Düsseldorf erwischte durch Ex-Teufel Daniel Kutscha einen Traumstart, er erzielte in der 2. Minute die Führung. Der Schreck war bei Walsum aber schnell überwunden, mit viel Ballbesitz und hohem Tempo wurde das Tor von Kutscha förmlich belagert.
Nach einer blauen Karte an Jonas Pink spielte Walsum ab Minute 11 in Überzahl und bekam noch einen Penalty, allerdings konnte daraus nichts gewonnen werden. Tarek Abdalla schlug in der 21. Minute nochmal zu und erhöhte auf 2:0. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeit, die Zuschauer sahen ein sehr ansehnliches Derby, was nur fehlte waren Tore auf Walsumer Seite.

Die Angriffsbemühungen der RESG setzten sich in der zweiten Halbzeit fort, es wurde aber keine Lücke gefunden in der sehr kompakt stehenden Unterrather Hintermannschaft. In der 40. Minute kam es dann zu einem Zweikampf zwischen Miguel Vila und Daniel Kutscha, die Schiedsrichter bewerteten den Vorfall mit einer roten Karte für Vila, er musste in die Kabine und Walsum musste vier Minuten in Unterzahl spielen.

In der 46. Spielminute konnte Pedro Queiros Kutscha endlich überwinden und traf zum 1:3 Anschluss. Jetzt erhöhten beide Mannschaften weiter das Tempo, die Walsumer Fans hofften darauf das noch was gehen könnte in der Schlussphase. Allerdings konnte Andre Beckmann in derselben Minute noch auf 1:4 erhöhen. Eine Minute vor dem Ende traf Xavier Berruezo noch zum 2:4, Beckmann erwies sich aber abermals als Spielverderber und netzte nochmal zum 2:5 Endstand ein.
Trainer Günther Szalek war natürlich ebenfalls enttäuscht, für ihn war klar woran es gelegen hat: „Wenn man so oft frei vor dem Tor zum Schuss kommt und jedes Mal drüber geschossen wird dann kann man so kein Spiel gewinnen. Ich möchte der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Wir hatten mit den Pfostentreffern kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.“
Mit Blick auf die Play–offs sieht Szalek aber kein Problem: „Ich denke nicht, dass das ein Knacks sein kann für den Rest der Saison. Pokal und Play-offs sind zwei verschiedene Wettbewerbe. Wenn wir unsere Möglichkeiten genutzt hätten dann wäre das hier ganz anders ausgegangen.“

Am nächsten Wochenende beendet die Liga die Hinrunde mit dem letzten Spieltag, die RESG muss zu den Moskitos aus Wuppertal, die sportlich schon abgestiegen sind und als letzter die Liga beenden werden. Eine Möglichkeit für die Truppe von Szalek sich für die beginnenden Play-offs im Mai warm zu schießen oder die eine oder andere taktische Variation nochmal auszuprobieren. Die rote Karte spielt in der Liga keine Rolle und Miguel Vila kann dann auch wieder mitwirken

RESG Walsum: Wahlen, Lorz - Vila-Gallaguet, Berg, Nusch,  Berruezo, Haas, N. Rilhas, Queiros, Sturla.
TuS Düsseldorf-Nord: Kutscha, Brandt -. Pink, Scheulen, Beckmann, Paczia, D. Kutscha, Paczia, Gatermann, Abdalla. Schiedsrichter:  Niestroy / Nawratil.

Torfolge: 0:1 (2.) Kutscha, 0:2 (21.) Abdalla, 0:3 (43.) Abdalla, 1:3 (46.)  Queiros, 1:4 (47.) Beckmann, 2:4 (48.) Berruezo, 2:5 (49.) Beckmann.

Zeitstrafen: RESG 0 min – TuS 2 min (Pink/11.) – Rote Karte: Vila-Gallaguet (40./RESG)
Teamfouls: RESG 15 – TuS 13. Zuschauer: 350

 

Kampf um den Einzug ins Pokalfinale
Duisburg, 20. April 2017 - Die Roten Teufel wollen das Tor zum Glück aufstoßen und mit einem Sieg über Düsseldorf das Finale erreichen. Nach der Osterpause wartet für die Fans beider Mannschaften ein besonderer Leckerbissen um den Einzug ins Pokalfinale. 
Die Roten Teufel erreichten zuletzt 2010 das Finale um den DRIV–Pokal. Damals ging der Titel nach Cronenberg. Mit Düsseldorf kommt ein Team, was sicherlich bis in die Haarspitzen motiviert ist und die letzte Niederlage gegen Walsum vergessen machen möchte. Zuletzt begegnete man sich am 2. März an einem Donnerstagabend. Die RESG konnte ohne Probleme mit 6:1 gewinnen und hatte keine Mühen die drei Punkte mit nach Walsum zu nehmen. Am ersten Spieltag setzte es die einzige Heimniederlage gegen die RESG und das gegen Düsseldorf.
RESG-Trainer Szalek beschäftigt das aber nicht mehr: „Die Niederlage spielt definitiv keine Rolle mehr, wir haben über das ganze Jahr gezeigt, wer die stärkere Truppe ist“. Das verrät auch ein Blick auf die aktuelle Tabelle, Dort trennen beide Mannschaften 19 Punkte. Walsum hat den zweiten Platz vor dem letzten Spieltag nächste Woche so gut wie sicher, Düsseldorf ist momentan auf Platz sechs und könnte sowohl nach oben als auch noch nach unten in der Tabelle abrutschen.
Im Pokal haben solche Statistiken aber ohnehin keinen Wert und alles steht bei null. Für die RESG wäre ein möglicher Finaleinzug eine weitere Krönung einer großartigen Saison. Düsseldorfs Trainer Dirk Barnekow wird da sicher was dagegen haben und versuchen die Roten Teufel mehr zu fordern als noch vor ein paar Wochen. Die Ex–RESG Spieler Jan und Daniel Kutscha werden alles dafür geben, damit eine mögliche Überraschung gelingen kann. Personell hat Javier Berruezo mit leichten Schulter-  und Nackenschmerzen zu kämpfen, Sebastian Haas konnte nur eingeschränkt trainieren. Pedro Queiros ist in der Woche beruflich in Spanien unterwegs, alle drei sollten aber am Samstag aber zur Verfügung stehen.
Die Motivation ist hoch in Walsum und jeder Beteiligte weiß worum es geht, dass brauch Trainer Günther Szalek auch nicht zusätzlich erwähnen: „Uns erwartet ein richtiger Kracher und wir wollen ins Finale. Ein Sieg wäre eine weitere Bestätigung unserer Entwicklung, wir sind gut vorbereitet und wollen uns den Vorab Erfolg sichern.“
Die Zuschauer nimmt Szalek aber auch in die Pflicht, vor allem den Fanclub der in den letzten Spielen doch etwas nachgelassen hat mit der Unterstützung der Mannschaft: „Es ist ein besonderes Erlebnis ein Halbfinale in eigener Halle zu spielen. Wir brauchen die Unterstützung unserer Fans, für meine Spieler ist eine gute Stimmung auch ein weiterer Motivationsfaktor.“ Ein Halbfinale am Beckersloh liegt schon lange zurück und die Mannschaft hat den Zuspruch der Fans in jedem Fall verdient.

 

Das Fernduell mit Ligenprimus Herringen geht bis zum letzten Spieltag

Samstag, 08.04.2017 – 15:30 Uhr Sporthalle Beckersloh
Bundesliga 21. Spieltag: RESG Walsum – SC Bison Calenberg 20:3 (11:1)

 

Rote Teufel schickten überforderte Bisons Calenberg mit derber

Schlappe nach Hause
Wie beim Pokalspiel vor zwei Wochen hatten die Gäste aus Niedersachen am Beckersloh nichts zu melden. Im Vergleich zum letzten Spiel hatten die Bisons aber mehr Spieler dabe.
Ex–Bison Milan Brandt war ebenfalls in der Halle und schaute sich die Niederlage seines Ex–Vereins an. Rund 100 Zuschauer in der spärlich besetzten Halle hatten sichtlich ihren Spaß beim Spiel und den vielen Toren.  Christopher Berg hatte mit seinen fünf Treffern deutlichen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft, Rainer Lorz machte einen soliden Job im Tor und konnte einige Angriffsversuche erfolgreich abwehren.
Fünf Minuten mussten die Zuschauer auf das erste Tor von Xavier Berruezo warten. Bis zur 14. Minute erhöhten Sturla und zweimal Berg auf 5:0. In der 15. Minute durften die Gäste das erste Mal jubeln. Marvin Stoffle traf zum 1:5-Anschlusstreffer. Danach ging es weiter mit der schonungslosen RESG- Offensive. Bis zur Halbzeit schraubten Berg, Queiros, Nusch und zweimal Nuno Rilhas das Ergebnis auf 11:1 nach oben. Gäste-Torhüter Roman Kaas war dementsprechend bedient.
Kurz vor der 20 nahmen die Roten Teufel das Tempo raus und ließen es ruhiger angehen. Sekunden vor dem Ende und unter lautem Jubel gelang Rilhas der Endstand zum 20:2. In einem sehr fairen Spiel mit insgesamt 3 Teamfouls hatten die Roten Teufel sich für die kommenden Aufgaben warm geschossen, dementsprechend zufrieden war Trainer Günther Szalek nach dem Schlusspfiff. „In der ersten Halbzeit waren wir konzentrierter als in der zweiten. Wir haben den Schwerpunkt auf Ballkontrolle gelegt und haben viele Pässe gespielt und die Konzentration hochgehalten.“ Ein rund um zufriedener Tag für alle Beteiligten.
Tabellenführer Herringen gab sich gegen Cronenberg keine Blöße. Das Spiel Remscheid gegen Darmstadt musste abgesagt werden, nachdem der Spielerbus der Darmstädter auf der Autobahn liegen geblieben war. Platz zwei ist definitiv drin, wenn Herringen am letzten Spieltag in Remscheid patzt winkt sogar noch der Platz an der Sonne. Ostern ruht der Ball. Am 22. April geht es mit dem Pokal-Heimspiel gegen Düsseldorf weiter. Das Halbfinal–Derby wird alle Beteiligte fordern.

RESG Walsum: Wahlen, Lorz - Vila Gallaguet, Berg, Nusch, Haas, Rilhas,  Queiros, Berruezo, Sturla.
SC Bison Calenberg: Kaas, Kuley, Leitmann, Kirnig, Kuczynski, Johansson, Bässler, Philipp, Stoffle, Fragapane.
Schiedsrichter: Sörensen/ Wittig

Torfolge: 1:0 Berruezo (5.), 2:0 Berruezo (6.), 3:0 Sturla (7.), 4:0 Berg (12.), 5:0 Berg (14.), 5:1 Stoffle, 6:1 Berg (16.), 7:1 Berg (16.), 8:1 Queiros (19.), 9:1  Nusch (19.), 10:1 Rilhas (22.), 11:1 Queiros (23.), 12:1 Sturla (28.), 12:2  Bässler (31.), 13:2 Sturla (31.), 14:2 Rilhas (34.), 15:2 Sturla (37.), 16:2 Haas (37.), 17:2 Haas (38.), 18:2 Berg (41.), 19:2 Queiros (43.), 20:2 Rilhas (50.)

Zeitstrafen: RESG 0 - SCB 0. Teamfouls: RESG 2 SCB 1. Zuschauer: 100

 

Letztes Hauptrunden-Heimspiel
Duisburg, 07. April 2017 - Exakt zwei Wochen ist es her, als sich beide Mannschaften im DRIV–Pokal Viertelfinale begegneten. Die RESG ließ den Gästen aus Niedersachsen dabei keine Chance und gewann mit 19:2.
Seit dem Weggang von Leistungsträger Milan Brandt nach Herringen befinden sich die Bisons mitten im Abstiegskampf und brauchen jeden Punkt um einer Relegation aus dem Weg zu gehen.
Nach dem knappen Auswärtssieg in Recklinghausen möchte die RESG an die Leistung vom Pokalspiel anknüpfen und dem Gegner keiner Chance lassen. Bei einem Sieg würde Walsum zwischenzeitlich auf Platz eins landen, da Herringen sein Heimspiel erst um 18 Uhr gegen den RSC Cronenberg bestreiten muss.
Trainer Günther Szalek gibt sich bei dem Restprogramm optimistisch das es mit Platz 1 klappen könnte: „Wir werden die Gegner natürlich nicht unterschätzen aber ich gehe davon aus, dass wir erster werden.“ Die Germanen müssen am letzten Spieltag noch nach Remscheid und könnten dort ebenfalls noch Federn lassen, die Remscheider auch noch Punkte sammeln müssen für eine bessere Platzierung.
Nach aktuellem Tabellenstand wäre der Gegner in den Play-offs der TuS Düsseldorf-Nord. Allerdings kann sich vom ersten bis zum achten Platz noch einiges tun. Personell wird der RESG-Coach die restlichen Spiele nutzen um zu rotieren um dem einen oder anderem Spieler etwas mehr Spielzeit zu verschaffen. Das könnte vor allem auch für die beiden Reserve-Keeper Rainer Lorz und Christopher Paß von Vorteil sein.


Zum Auswärtsspiel nach Wuppertal geht es erst am 29. April. Am 22. April kommen die Düsseldorfer an den Beckerlsoh um das Pokalhalbfinale gegen die Roten Teufel zu spielen. Ein Derby zum Pokalhalbfinale ist in diesem Monat noch ein ganz besonderer Leckerbissen für die Fans, bevor es im
Play–off-Modus ernst wird und der Meister der Saison 2016/2017 ausgespielt wird.
Der Modus hat sich dahingehend geändert das Hin– und Rückspiel an einem Wochenende ausgetragen werden, statt einer Woche Pause dazwischen. Die Regelung wurde aber wieder geändert und in der kommenden Saison wird wieder nach dem alten Modus gespielt, sehr zur Freude der Spieler und Verantwortlichen, die dann wieder eine Woche Luft zwischen den Spielen haben werden.

 

Im Fernduell mit Remscheid Platz zwei verteidigt - Rote Teufel weiter im Windschatten des Tabellenführers

Samstag, 01.04.2017 – 18 Uhr Heinrich–Auge-Sporthalle Recklinghausen:
RHC Recklinghausen – RESG Walsum 6:7 (3:2)

 

Wie zu erwarten haben sich die Gastgeber ordentlich rein gehangen und das Team der RESG gefordert. Mit 3:2 ging es für Recklinghausen sogar in die Halbzeit und der eine oder andere Zuschauer in der Heinrich–Auge-Halle träumte schon von einem Sieg gegen den deutschen Rekordmeister. In einer spannenden Schlussphase hatte Walsum schließlich die Nase vorn.

Rainer Lorz saß für den verhinderten Tobias Wahlen zwischen den Pfosten. Xavier Berruezo gelang in der dritten Spielminute schon der Führungstreffer, Niklas Nohlen konnte diesen in der 10. Minute aber wieder egalisieren. Nohlen erwies sich in dem Spiel besonders treffsicher, immerhin gelangen ihm vier Treffer. Eine Minute nach seinem Ausgleichstor war Pedro Queiros zur Stelle und traf für die erneute Führung für die Gäste.
 Niklas Nohlen war aber erneut zur Stelle und glich in der 12. Minute wieder aus. Die Zuschauer sahen ein spannendes Spiel, indem sich beide Teams nichts schenkten. Philipp Wagner markierte in der 17. Minute die 3:2 Halbzeitführung für die Vester. Walsum ließ die letzte Konsequenz vor dem Tor vermissen, sodass die Führung für die Gastgeber in Ordnung ging.

Christoph Rindfleisch brachte sein Team mit 4:2 in Front (29.). Xavier Berruezo konnte zwei Minuten später aber wieder auf 4:3 verkürzen. Pedro Queiros musste in der 33. Minute mit „blau“ vom Feld. Ein Umstand den besonders Szalek wieder ärgerte, da Queiros nach wie vor mit den Schiedsrichtern diskutiert und diese nur darauf warten ihn zu verwarnen. Recklinghausen konnte aus der Überzahlsituation und dem Penalty allerdings nichts Zählbares rausholen, stattdessen schlug Felipe Sturla in der 34. Minute zu und glich zum 4:4 aus.
Sebastian Haas drehte die Partie mit seinem Treffer in der 36. Minute zum 4:5. Ein schönes Tor von ihm, bitterer Beigeschmack kam von der Tribüne mit dem Zwischenruf: „Deutschland hat ein Tor geschossen“.

Gespielt wurde natürlich auch weiterhin noch. Miguel Vila musste in der 46 Minute mit „blau“ vom Platz. Den fälligen Penalty konnte Nohlen zum 5:5 verwandeln. Die letzten Minuten wurde es nochmal richtig spannend und beide Mannschaften drehten in der Schlussphase des Spiels nochmal auf. Sebastian Haas gelang in der 47. Minute die erneute Führung. Zunächst gelang Nohlen in der 48. Minute wieder das Tor zum Ausgleich, Sebastian Haas machte in derselben Minute dann aber den Sack zu und traf zum 6:7- Endstand. Eine verrückte Schlussphase ging so zu Ende und drei weitere Punkte wandern auf das prall gefüllte RESG Konto.

Trainer Szalek war zufrieden über den Sieg, an der einen oder anderen Stelle sieht er allerdings noch Verbesserungspotential, auch bei seinem Ersatztorwart: „Auch, wenn Rainer durchgespielt hat, sieht man an der einen oder anderen Stelle noch, dass ihm etwas Spielpraxis fehlt.“
Die letzte Konsequenz ließen seine Vorderleute aber im Angriff vermissen, auch hier ist im Hinblick auf die Play–offs noch Potenzial nach oben: „Die Präsenz war das ganze Spiel über da, haben auch gut in der Defensive gearbeitet. Die Jungs haben bis zum Tor sehr konzentriert gespielt, allerdings hat dann im Abschluss die letzte Konsequenz gefehlt. Die Disziplin muss stimmen im Hinblick auf die Play–offs.“
Zwei Spieltage sind bis zum Start noch zu absolvieren. Durch die Niederlage von Herringen in Iserlohn hat der Spitzenreiter nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Roten Teufel. Zum letzten Heimspiel in der Hinrunde sind die Bisons aus Calenberg nochmal zu Gast am Beckerlsoh. Zum letzten Auswärtsspiel geht es dann zu den Moskitos aus Wuppertal.

Statistik
RHC Recklinghausen: Jakubiak, Andrioff, Wagner,  Rindfleisch, Schürmann,  Nohlen, Niko Nohlen, Angenendt,  Cholewinski, Teelen

RESG Walsum: Lorz,  Paß - Vila Gallaguet, Nusch, Berruezo, Schmidt, Rilhas, Queiros, Sturla.

Torfolge: 0:1 Berruezo (3.), 1:1 Nohlen (10.), 1:2 Queiros (11.), 2:2 Nohlen (12.), 3:2 Wagner (17.), 4:2 Rindfleisch (29.), 4:3 Berruezo (31.), 4:4 Sturla (34.), 4:5 Haas (36.), 5:5 Nohlen (46.), 5:6 Haas (47.), 6:6 Nohlen (48.), Haas (48.)
Schiedsrichter: Thissen/Wittig
Zeitstrafen: RHC:0 - RESG 4 Minuten (Queiros/33. /Vila/46.)
Teamfouls: RHC 3 - RESG 9

Kampf um Platz zwei spitzt sich zu

Duisburg, 31. März 2017 - Drei Spieltage vor Schluss steht die RESG mit einem Polster mit zwei Punkten Vorsprung vor Remscheid auf Platz zwei, jeder Ausrutscher könnte den Verlust bedeuten. Remscheid ist in Lauerstellung und würde mit einem Heimsieg gegen Düsseldorf kurzzeitig an Walsum vorbeiziehen, da Remscheid früher spielt.

Für die Roten Teufel wird das Spiel in Recklinghausen auch alles andere als leicht werden. Die Vester haben sich mittlerweile in der Bundesliga stabilisiert und könnten diese Saison in den Playoffs starten. Zuhause ist Recklinghausen eine Macht, von den insgesamt acht Saisonsiegen haben sie sechs zuhause geholt. Die niedrige Bande stellt die Gastmannschaften immer vor eine besondere Herausforderung. Tobias Wahlen wird Samstag nicht dabei sein, für ihn rückt Christopher Paß als zweiter Torwart auf die Bank.

Wahlen wird Samstagabend auf dem Eis aktiv sein, für seinen Krefelder Eishockeyverein bestreitet er um 20 Uhr ein Auswärtsspiel in Dinslaken. Trainer Szalek betont, dass es ihm wichtig ist, dass sowohl Rainer Lorz als auch Christopher Paß in den nächsten Begegnungen Spielzeit bekommen, damit sie vorbereitet in die Playoffs gehen. Christopher Berg muss berufsbedingt passen, ansonsten ist der Kader komplett.

Für Paß ist die Rückkehr nach Recklinghausen immer etwas Besonderes, schließlich spielte er hier sechs Jahre lang und kennt dieSpieler und den Verein noch sehr gut. Die Punkte sollen aber mit nach Walsum genommen werden, damit der Vorsprung vor Remscheid gehalten werden kann. Das Team des RHC besteht hauptsächlich aus eigenen Jugendspielern und brennen darauf den Rekordmeister in eigener Halle schlagen zu können.

Für Trainer Günther Szalek besteht kein Zweifel daran, dass sie die Gastgeber schwer ins Zeug legen werden: „Der RHC wird Spaß haben gegen uns zu spielen und werden sich gegen uns richtig reinhängen. Gegen Walsum zu spielen ist immer eine besondere Motivation. Wir fahren gut vorbereitet und als klarer Favorit dahin.“ Im Hinspiel hat der RHC die RESG ganz schön gefordert und nur knapp 4:6 verloren.
Nach dem Pokalschützenfest vergangene Woche gegen Calenberg wollen die Roten Teufel weiter nachlegen und Platz zwei behaupten.

 

 

Rote Teufel locker ins Pokal-Halbfinale - Heimspiel gegen den TuS Nord

Samstag, 25.03.2017 – 15:30 Uhr Sporthalle Beckersloh:
DRIV-Pokal-Viertelfinale: RESG Walsum – SC Bison Calenberg 17:2 (9:1)


Datum Zeit DRIV-Pokal-Viertelfinale  Ergebnis
25.03.2017 15:30 ERG Iserlohn SG Germania Herringen 2:7
25.03.2017 15:30 RSC Darmstadt IG Remscheid 4:5
25.03.2017 15:30 RESG Walsum SC Bison Calenberg    17:2 (9:1) 
25.03.2017 18:00 TuS Düsseldorf-Nord I RSC Cronenberg I 6:1
 
Datum Zeit DRIV-Pokal-Halbfinale  Ergebnis
22.04.2017 15:30 RESG Walsum TuS Düsseldorf-Nord I  
22.04.2017 15:30 IG Remscheid SG Germania Herringen  

 

 Mit 9:1 ging es in die Halbzeit, auch wenn im zweiten Durchgang etwas nachgelassen wurde sahen die Zuschauer in der Halle Beckersloh noch einige sehr schön herausgespielte Tore.
Leistungssträger Felipe Sturla wurde vor dem Spiel auf der Bank und auf dem Feld vermisst, er musste sich am Spieltag krankheitsbedingt mit abmelden. Die Bisons hatten von der ersten Minute an Probleme mit dem hohen Tempo mitzuhalten, auch wenn Milan Brandt die Gallionsfigur der Calenberger war, ist es schwer nachzuvollziehen wie das Leistungsgefälle nach seinem Weggang so nach unten rauschen konnte.
Miguel Vila hatte sich für das Spiel einiges vorgenommen, schließlich war ein Großteil seiner Familie in der Halle um sich das Spiel anzuschauen. Vila legte in der sechsten Minute auf Haas auf, der das 1:0 erzielte. Mateus Luther bestrafte einen Fehler im Walsumer Aufbauspiel eiskalt und traf zum 1:1 in der 9. Minute. Vila und Haas korrigierten den Fehler mit einem Doppelpack in der 10. Minute und erhöhten auf 3:1. Xavier Berruezo versuchte sein Glück in der 13. Minute mit einem Penalty, den ersten Versuch konnte Roman Kaas entschärfen, der Nachschuss war dann
aber drin.
Der Calenberger Torhüter hatte das ganze Spiel über zu tun und sein Team kann sich bei ihm bedanken, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel. Das portugiesische Duo sorgte für den nächsten Treffer, indem Pedro Queiros den Ball im richtigen Moment auf Nuno Rilhas auflegte, der in der 19. Minute das 5:1 erzielte.
Pedro Queiros avancierte in dem Spiel als Torvorbereiter. Zwei Minuten nach dem 5:1  legte er für Xavier Berruezo auf, der zum 6:1 traf. In der 22. Minute belohnte sich Queiros dann selber mit seinem ersten Treffer zum 7:1, eine Minute später erhöhte er zum 8:1. Auf die Sekunde genau konnte Christopher Nusch noch einen Konter der RESG abschließen und markierte somit das 9:1-Halbzeitergebnis in der 25. Minute.
Günther Szalek gönnte Torwart Tobias Wahlen eine Pause und brachte zur Halbzeit Rainer Lorz. In der 29. Minute machte Sebastian Haas das Ergebnis zweistellig. Daraufhin fing sich die Abwehr von Calenberg und es dauerte 10 Minuten bis zum nächsten Treffer.
Christopher Berg setzte in der 39. Minute zum Alleingang an und konnte diesen mit einem Tor zum 11:1 abschließen. In der 40. Minute gelang Sven Kirnig noch ein Treffer für die Calenberger, somit mussten beide Keeper auf Seiten der RESG einmal hinter sich greifen. Bis zur 44. Minute schraubten Pedro Queiros (zweimal) und Christopher Berg das Ergebnis auf 14:2 hoch. Zwei Minuten vor Schluss war es erneut Pedro Queiros der den Ball aus der Distanz im Tor zum 15:2 versenkte. In der Schlussphase wurde es nochmal etwas kurios. Calenberg spielte die letzten zwei Minuten nur noch zu Zweit. Christopher Berg belohnte sich mit einem Doppelpack in der 49. Minute für seine Spielzeit und stellte den Endstand zum 17:2 her.

Die Roten Teufel haben locker das Halbfinale erreicht, ein Testspiel unter verschärften Bedingungen sahen die Zuschauer in der Halle Beckersloh. Trainer Günther Szalek ist natürlich zufrieden, auch wenn bei dem einen oder anderen Spielzug etwas die Konzentration fehlte: „Es war schwer die Konzentration bis zum Ende hoch zu halten, weil wir keine Gegenwehr hatten. Es ist ein geiles Gefühl ein Halbfinale in eigener Halle zu haben.“

Am 22. April ist es dann soweit und für die Fans kommt es zu einem richtigen Leckerbissen, wenn der TuS Düsseldorf–Nord zum Niederrheinderby in die Halle kommt. Am kommenden Wochenende geht es in der Liga mit dem Auswärtsspiel beim RHC Recklinghausen weiter.
Die Weichen für die neue Spielzeit werden bei der RESG schon früh gestellt, mit Jan–Erik Dobbratz kehrt ein Walsumer Eigengewächs wieder zu seinem Stammverein zurück. Dobbratz wäre schon eine Option für die Play–offs und eine weitere Alternative auf der Spielerbank.

RESG Walsum: T. Wahlen ©, R. Lorz, M. Vila Gallaguet, C. Berg, C. Nusch, S. Haas, N. Rilhas, P. Queiros, X. Berruezo.


SC Bison Calenberg: R. Kaas, S. Kirnig, L. Johansson ©, H. Philipp, M. Bässler, M. Stoffler, M. Luther, D. Kuczynski.
Schiedsrichter: D. Loewe/ S. Häger

Torfolge: 1:0 Haas (6.), 1:1 Luther (9.), 2:1 Vila (10.), 3:1 Queiros (10.), 4:1  Berruezo (13.), 5:1 Rilhas (19.), 6:1 Berruezo (21.), 7:1 Queiros (22.), 8:1  Queiros (23.), 9:1 Nusch (25.), 10:1 Haas (29.), 11:1 Berg (39.), 11:2 Kirnig (40.), 12:2 Queiros (42.), 13:2 Queiros (44.), 14:2 Berg (44.), 15:2 Queiros (48.), 16:2 Berg (49.), 17:2 Berg (49.)

Zeitstrafen: RESG 0 - SCB 2 Minuten (Luther/48.)
Teamfouls: RESG 8 - SCB 5. Zuschauer: 150

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Kampf um den Halbfinaleinzug

Duisburg, 24. März 2017 - Nach der Extraschicht und dem Sieg gegen Remscheid im Penaltyschießen hoffen die Spieler und die Fans der RESG, dass das Spiel an diesem Samstag weniger Spannung verspricht. Nach dem Achtelfinalsieg gegen Marl, warten im Viertelfinale die Gäste aus Niedersachsen auf die Roten Teufel.
Für die Bisons hat der Abgang von Toptorjäger Milan Brandt einen großen personellen Einschnitt zur Folge. Milan war nicht nur der Kapitän, sondern auch die Leitfigur des ganzen Vereins, mit seinem Wechsel zu seinem
Ex–Verein Germania Herringen fällt die wichtigste Personalie weg. Die Bisons gerieten gegen Remscheid mit 1:19 schon ordentlich unter die Räder und sollten bei der bisherigen Form der RESG keine allzu große Gefahr darstellen.

Calenberg muss in der Liga noch aufpassen, dass sie nicht noch in den Abstiegskampf geraten, ein Playoff Platz in den letzten drei ausstehenden Spielen zu erreichen dürfte unrealistisch sein. Trotz allem will das Team von Günther Szalek die Aufgabe seriös angehen und sich auf keine Spielchen einlassen. Der Einzug in das Halbfinale des DRIV–Pokals wäre ein weiterer großartiger Schritt um den bisherigen Saisonverlauf weiter zu krönen, zumal im Halbfinale die RESG wieder Heimrecht hätte.

Die Motivation ist also hoch genug. Sebastian Haas avancierte nach seinen Penaltytoren in der letzten Woche zum absoluten Matchwinner, Torhüter Tobias Wahlen und Miguel Vila erlebten letzte Woche keinen guten Tag. Beide brennen sich darauf wieder 100% zu geben und den Calenbergern keine Chance zu lassen.

Bis auf Fabian Schmidt ist der Kader komplett und das Team ist topmotiviert, genauso wie Trainer Günther Szalek auch: „Wir freuen uns darauf aus eigener Kraft das Halbfinale zu erreichen. Die Favoritenrolle liegt ohne Wenn und Aber bei uns und die wollen wir nutzen um ein mögliches Halbfinale vor eigener Kulisse zu erreichen.“
Möglicher Gegner wäre der Nachbar aus Düsseldorf oder der RSC Cronenberg. Iserlohn empfängt zuhause Germania Herringen, somit stehen sich die beiden Top–Teams schon sehr früh im Wettbewerb gegenüber. Der RSC Darmstadt muss zuhause gegen die IGR Remscheid ran.

 

Rote Teufel sicherten sich mit Zwei-Punkte-Sieg Platz zwei

Bundesliga 19. Spieltag, Samstag, 18.03.2017 – 15:30 Sporthalle Beckersloh:
RESG Walsum – IGR Remscheid 10:9 (2:3/6:6/7:7) n. P.

 

Walsum gegen Remscheid sind stets Spiele, die an Spannung kaum zu überbieten sind, in diesem Fall konnte der Sieger erst durch Penaltys ermittelt werden. Sebastian Haas sorgte mit seinem Penalty–Toren für die Entscheidung und ließ die Roten Teufel jubeln.
Personell hatte sich die Situation deutlich zu Gunsten der RESG entspannt, Pedro Queiros war rechtzeitig von seinem Job zurückgekehrt, Christopher Berg und Sebastian Haas meldeten sich fit zurück.
Felipe Sturla sorgte mit seinem Treffer in der zweiten Minute für die frühe Führung. Daniel Strieder konnte eine Minute später sofort wieder ausgleichen. Es ging hin und her. Nach einem Penalty gegen Walsum legte sich Remscheids Kapitän Yannik Peinke den Ball zurecht, sein erster Versuch konnte von Wahlen entschärft werden, beim Nachschuss war er aber ohne Chance. Maximilian Richter gelang in der 16. Minute das 3:1 für die Gäste. Direkt im Anschluss gelang Felipe der Anschlusstreffer zum 2:3. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Die 182 Zuschauer sahen ein temporeiches Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Felipe Sturla gelang in der 26. Minute sofort das Tor zum 3:3-Ausgleich. Die Freude darüber hielt aber nicht lange, da Richter eine Minute später sofort wieder die Führung für die Bergischen erzielen konnte. Nach der blauen Karte an Miguel Vila in der 27. Minute hatte Strieder die Chance am Schläger die Führung auszubauen, scheitere aber. Richter und Strieder nutzten das Unterzahlspiel mit ihren Treffern zum 3:5 aus Walsumer Sicht.

Ein Doppelschlag von Sebastian Haas bescherte den Roten Teufel den Ausgleich zum 5:5. Xavier Berruezo sorgte mit seinem Distanzschuss in der 32. Minute für die erneute Führung. Maximilian Richter sorgte in der 43. Minute mit seinem weiteren Treffer dafür, dass die Bergischen erneut ausgleichen konnte und es in die Verlängerung ging. Die Spannung war kaum auszuhalten. Xavier Berruezo traf in der 52. Minute zum 7:6, Alexander Ober konnte in der zweiten Verlängerungshälfte wieder den 7:7-Ausgleich markieren.
Die Entscheidung wer den zweiten Punkt bekommt musste im Penaltyschießen ermittelt werden. Bei den Gästen waren Fabian Selbach und Yannik Lukassen erfolgreich, Sebastian Haas erwies sich als absoluter Vollstrecker und traf dreimal.
Walsum schickte nur noch Haas ins Rennen. Dieser erwies sich bei seinen Versuchen als eiskalter Vollstrecker. Obwohl Miguel Vila als auch Keeper Tobias Wahlen nicht ihre besten Tage erwischten, reichte es mit der Leistung für einen Sieg.
Trainer Günther Szalek konnte mit dem Ergebnis und die Leistung seiner Jungs gut leben: „Wir haben unser Ziel erreichet und können aus eigener Kraft den zweiten Platz halten. Diese Leistung muss man erstmal bringen. Obwohl die Leistung heute nicht bei dem einen oder anderen Spieler bei 100% lag, konnten wir uns trotzdem behaupten.“
Nächste Woche geht es im Pokalviertelfinale gegen Bison Calenberg weiter.

Statistiken zum Spiel
RESG Walsum: Wahlen, Lorz - Vila-Gallaguet, Berg, Nusch, Berruezo, Haas, Rilhas, Queiros, Sturla.
IGR Remscheid: Kreidewolf, Langenohl -  Dutt, Selbach, Kuhn, Peinke, Richter, Lukassen, Strieder,  Ober.
Schiedsrichter:  Niestroy/Brosien

Torfolge: 1:0 (2.) Sturla, 1:1 (3.) Strieder, 1:2 (11.) Peinke, 1:3 (16.) Richter, 2:3 (17.) Sturla, 3:3 (26.) Sturla, 3:4 (27./Direkter) Richter, 3:5 (28.) Strieder, 4:5 (29./Direkter) Haas, 5:5 (32.) Berruezo, 6:5 (32.) Haas, 6:6 (43.) Richter, 7:6 (52.) Berruezo, 7:7 (56.) Ober.
– Penaltyschießen: Haas (3) –  Selbach, Lukassen.

– Zeitstrafen: RESG 2 Min. (Vila-Gallaguet/27.) – IGR 4 Min. (Strieder/29. - M. Richter/48.) – Teamfouls: RESG 9 – IGR 11. Zuschauer: 182

 

Spitzenspiel um Platz zwei
Bundesliga 19. Spieltag, Samstag, 18.03.2017 – 15:30 Sporthalle Beckersloh:
RESG Walsum – IGR Remscheid

Duisburg, 17. März 2017 - Keinen Monat ist es her als sich beide Team zuletzt in der Bundesliga begegneten. An den Tabellensituationen hat sich nichts geändert, die RESG nimmt weiter den zweiten Platz ein, drei Punkte hinter Herringen.
Die Bergischen schielen weiter auf den zweiten Platz, müssen aber in Walsum eine bessere Leistung zeigen als bei der 4:8-Niederlage. Vier Punkte Vorsprung haben die Walsumer vor den Remscheidern, mit einer Niederlage wäre der zweite Platz allerdings ernsthaft in Gefahr und könnte sogar verloren gehen.
Remscheid muss am Sonntag noch zum Nachholspiel nach Valkenswaard und könnte mit zwei Siegen den zweiten Platz einnehmen. Damit beschäftigt sich in Walsum allerdings niemand, schließlich soll an das erfolgreiche Spiel in Cronenberg angeknüpft werden. Miguel Vila schoss seine Mannschaft mit drei Toren auf die Siegesstraße. Im Hinspiel sorgten Strieder, Peinke und Ex–RESG Spieler Lukassen für die Treffer auf Remscheider Seite.

Personell ist die Lage bei den Roten Teufel weiter angespannt. Christopher Berg hat eine  grippalen Infekt zwar überstanden, konnte die Woche aber nur eingeschränkt trainieren. Pedro Queiros fehlt berufsbedingt und hinter dem Einsatz von Sebastian Haas steht noch ein Fragezeichen.
Remscheid steht in diesem Spiel mehr unter Druck als die RESG. Die Verfolger aus Darmstadt und Iserlohn sind in Lauerstellung und spekulieren auf mögliche Fehltritte.
Als letzter möglicher Härtetest vor den Play-offs sind die Remscheider einzuschätzen, wenn man sich das Restprogramm mit Calenberg, Recklinghausen und Moskitos Wuppertal anschaut. Rechenspiele so kurz vor den Playoffs gehören dazu und in der Tabelle wird sich auf mögliche Gegner im Viertelfinale vermutlich nicht mehr tun.

Trainer Szalek ist froh, dass der Blick auf die Tabelle momentan so entspannt ausfällt: „Wir sind in einer sehr guten Position und haben es uns sehr hart erarbeitet. Wir können von oben auf die anderen Mannschaften gucken.“

Schleifen lassen möchte er die Einstellung natürlich nicht: „Die Weichen sind natürlich auf Sieg gestellt.“ Vier Spieltage vor dem Ende haben die Roten Teufel alles selber in der Hand und müssen nicht auf andere Plätze schauen.

Am kommenden Wochenende legt die Rollhockey–Bundesliga eine Pause ein und Walsum muss zuhause im DRIV–Pokal gegen Bison Calenberg antreten. Bei einem Sieg wäre das Halbfinalspiel wieder in der Beckersloh Halle. Die Wochen vor Play-off– Start möchten die Roten Teufel dafür nutzen, mit einer weiteren Siegesserie die Saison zu beenden.

 

Klassiker ging an die Roten Teufel

Samstag, 11.03.2017 – 18:00 Uhr, Alfred Henkels Halle:
Cronenberg RSC Cronenberg – RESG Walsum
3:5 (2:2)

 

Auch in dieser Begegnung hatten die Roten Teufel wieder die Nase vorn und konnten den ewigen Rivalen wieder hinter sich lassen. Obwohl Trainer Günther Szalek nur sechs Feldspieler zur Verfügung standen, machten diese ihre Sache gut und fuhren einen verdienten Sieg ein.
Nach seiner Sperre avancierte Miguel Vila zum Mann des Spiels und brachte die RESG mit seinen Treffern auf die Siegesstraße. In einer Anfangsphase des gegenseitigen Abtastens sorgte Xavier Berruezo in der 10. Minute für den ersten Treffer des Spiels. Cronenberg brauchte bis zur 20. Minute um sich davon zu erholen. Max Thiel fand schließlich eine Lücke in der RESG–Hintermannschaft und glich für die Gastgeber zum 1:1 aus.
Spielertrainer Jordi Molet gelang in der 24. Minute die 2:1-Führung und drehte das Spiel. Miguel Vila sorgte in der letzten Spielminute der ersten Halbzeit aber dafür, dass die Roten Teufel nicht mit einem Rückstand in die Kabine mussten und traf zum 2:2.
Die Zuschauer in der Cronenberger Alfred–Henckels Halle sahen ein ansehnliches Spiel, in der beide Mannschaften sich nichts schenkten und auf Sieg spielten.

Jordi Molet gelang in der 33. Minute sein zweiter Treffer und er brachte seine Mannschaft mit dem 3:2 wieder in Front. Miguel Vila erwies sich aus Sicht der Gastgeber aber als Spielverderber und konnte eine Minute später wieder ausgleichen zum 3:3. Ab diesem Zeitpunkt waren die Walsumer mehr am Drücker und setzten die Löwen jetzt mehr unter Druck.
Miguel Vila traf in der 39. Minute zum 3:4. Ein fulminantes Comeback nach seiner Sperre und sein dritter Treffer im Spiel. Routinier Nuno Rilhas gelang der Schlusspunkt in der 42. Minute.
Ein eindrucksvoller Sieg, der für die RESG von großer Bedeutung sein kann, falls man in den Play-offs oder möglicherweise im Pokalhalbfinale auf die Cronenberger treffen sollte. Der Abstand auf Herringen beträgt immer noch drei Punkte, vor Remscheid hat man noch vier Punkte Vorsprung.

Ausschlaggebend wird das Spiel am kommenden Samstag sein, wenn die Remscheider in der Halle Beckersloh zu Gast sein werden. Mit einem weiteren Sieg und dem machbaren Restprogramm nach dem Remscheid Spiel (Recklinghausen, Calenberg, Moskitos Wuppertal) wäre der zweite Platz den Roten Teufel wohl nicht mehr zu nehmen. Bei einem Ausrutscher von Herringen wäre sogar noch Platz eins möglich.

Statistiken zum Spiel
RSC Cronenberg: Soriano, Mourzewski - Bernadowitz, Molet, Vester, Nusch, Ruth, Riedel, Thiel, Börkei
RESG Walsum: Wahlen (C), Paß - Vila, Nusch, Berruezo, Haas, Rilhas, Sturla

Torfolge: 0:1 Berruezo (10.), 1:1 Thiel (20.), 2:1 Molet (24.), 2:2 Vila (25.), 3:2 Molet (33.), 3:3 Vila (34.), 3:4 Vila (39.), 3:5 Rilhas (42.)
Schiedsrichter: Ehlert/Ullrich
Zeitstrafen: RSC zweimal Blau (8. Vester/35. Molet) - RESG einmal Blau (47. Rilhas)
Teamfouls: RSC 14 – RESG 8

 

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Rote Teufel gegen bergische Löwen in Cronenberg

Für die Roten Teufel geht es am Samstagabend bei den Cronenberger Löwen weiter. Der personelle Umbruch bei den Gastgebern ist noch voll im Gange und Spielertrainer und Routinier Jordi Molet versucht zusammen mit den erfahrenen Spielern Benjamin Nusch und Marco Bernadowitz die jungen Wilden weiter zu formen, wobei hinter dem Einsatz von Nusch noch ein Fragezeichen steht, da er Grippe geschwächt ist. Ex–RESG Spieler Kay Hövelmann plagt sich schon seit längerem mit einer Knieverletzung rum und wird den Löwen ebenfalls nicht zur Verfügung stehen.

Die Gastgeber konnten vor dem Klassiker allerdings Selbstvertrauen tanken und gehen mit zwei Siegen in Serie in die Partie. Für Trainer Günther Szalek stellt sich am Samstag nicht die Frage wer spielen wird, mit sechs verfügbaren Feldspielern stellt sich das Team von selbst auf. Christopher Paß wird als zweiter Torwart auf der Bank sitzen und ersetzt Rainer Lorz.

Für Cronenberg gilt es darum, mit einem Sieg die Play-off-Plätze nicht aus den Augen zu verlieren. Die RESG möchte mit einem Sieg weiter den Druck auf Herringen erhöhen. Cronenberg kann sowohl in den Play-offs als auch im Pokal Halbfinale ein möglicher Gegner der RESG sein.

Für Trainer Szalek zählen nur die eigenen Resultate: „Wir haben die Möglichkeit aus eigener Kraft zweiter bleiben. Für mich liegt der Fokus auf den kommenden drei Spielen. Jeder liest die Tabelle und jeder kalkuliert mit. Wir sind in Cronenberg der Favorit, die Spieler die dabei spielen können sind fit und gut vorbereitet.“

Nachdem die Iserlohner auf dem Transfermarkt schon zugeschlagen haben und sich für die entscheidende Saisonphase verstärkt haben, sind die Herringer ebenfalls tätig geworden. Milan Brandt wechselt von Calenberg nach Herringen und wird sich seinem alten Verein wieder anschließen. Brandt spielt ab sofort nicht mehr für Calenberg, das heißt das Pokal- und Ligaspiel gegen Walsum müssen die Bisons schon ohne ihren Toptorjäger bestreiten.

 

Der Meister entführte die Punkte in der Verlängerung

Samstag, 04.03.2017 – 15:30 Sporthalle Beckersloh:
RESG Walsum – ERG Iserlohn
5:7 (2:2/3:5) n.V.
Wie im Hinspiel auch musste der Sieger in der Verlängerung ermittelt werden, damals mit dem glücklicheren Ausgang für die Roten Teufel.
Sergio Pereira machte mit seinen Toren den Unterschied aus. Der Stürmer nutzte seine Chancen und traf viermal, davon dreimal in der Verlängerung.

Die RESG hielt trotzdem den zweiten Tabellenplatz. Die 200 Zuschauer in der Halle Beckersloh sahen ein rassiges Spiel, indem ordentlich Tempo geboten wurde. Die insgesamt 6 blauen Karten und die 25:7 Teamfouls entsprachen allerdings nicht dem Spielgeschehen, da beide Mannschaften sich fair gegenüberstanden. Vor allem in der regulären Spielzeit hätten sowohl die Walsumer als auch die Gäste aus Iserlohn den Sack zumachen können, aber sowohl Tobias Wahlen als auch sein gegenüber Patrick Glowka hielten ihre Teams mit zahlreichen Paraden im Spiel. Günther Szalek musste auf den gesperrten Miguel Vila verzichten, Iserlohns Andre Costa war ebenfalls gesperrt.
Bis zur 17. Minute mussten die Fans auf den ersten Treffer des Spiels warten, Jens Behrendt brachte die Iserlohner mit 1:0 in Front. In der
19. Minute konnte Pedro Queiros nach einer Unaufmerksamkeit der Iserlohner Abwehr den Ball hinter die Linie zum 1:1 bugsieren.
Jens Behrendt musste nach einem Foul an Felipe Sturla mit „blau“ vom Feld. Sebastian Haas machte es wie gegen Düsseldorf kurz und schmerzlos und schob den Ball an Glowka ins Tor vorbei zur umjubelten 2:1- Halbzeitführung.

Nach den blauen Karten an Timon Henke und Nils Hilbertz in der 28. und 31. Spielminute war die Chance für Walsum da, dass Ergebnis zu erhöhen und für mehr Sicherheit zu sorgen. Sebastian Haas und Pedro Queiros konnten ihre Versuche aber nicht nutzen und auch die Überzahlsituationen brachten keine weiteren Tore. Ein Umstand den Trainer Szalek nach Spielende sehr geärgert hat: „Irgendwie haben die nach dem 2:1 geglaubt das Spiel wird jetzt ein Selbstläufer. Wir hätten das 3:1 machen müssen, stattdessen kam durch Schiedsrichterdiskussionen Hektik auf, anstatt das Spiel ruhig zu Ende zu spielen.“
In der 46. Minute probierte es Sergio Pereira aus der Distanz und hämmerte den Ball unhaltbar für Wahlen zum 2:2 ins Tor.

Es ging in die Verlängerung, die es wirklich in sich hatte, da beide Mannschaften sich einen intensiven Schlagabtausch lieferten. Jens Behrendt drehte in der 52. Minute das Spiel zum 3:2, Nils Hilbertz erhöhte in der 55. zum 4:2. Die RESG gab sich aber nicht geschlagen.
Sturla traf quais im Gegenzug zum 3:4-Anschlusstreffer. Die Spannung blieb konstant hoch und auch in der zweiten Hälfte der Verlängerung gaben beide Mannschaften nochmal alles. Die Iserlohner Lebensversicherung Sergio Pereira stellte mit seinem Doppelpack die Weichen auf Sieg. Zunächst verwandelte er in der 56. Minute einen Penalty, zwei Minuten später traf er zum 6:3. Eine Minute vor dem Ende verkürzte Sturla noch zum 4:6.

In der letzten Minute bekam Walsum noch einen Penalty zugesprochen Xavier Berruezo setzte die Kugel zunächst an den Pfosten, der Zweitversuch war aber drin. 5:6!
Szalek warf jetzt alles nach vorne und nahm Wahlen aus dem Tor - und beging damit einen Wechselfehler, da in der Verlängerung der Torwart nicht herausgenomment werden. „Den Fehler nehme ich auf meine Kappe, die Regel war mir nicht bekannt.“ Eine blaue Karte war die Konsequenz, die an Nuno Rilhas ging ,damit Wahlen im Tor bleiben konnte. Den Schlusspunkt setzte Pereira mit seinem Penalty kurz vor Schluss zum 5:7-Endstand aus Walsumer Sicht.

In einem emotionalen Spiel hatten die Iserlohner den längeren Atem und mit Pereira den Stürmer, den man für solche Momente braucht. Günther Szalek sah die Niederlage allerdings nicht so eng: „Unser Entwicklungsprozess geht weiter und aus solchen Spielen lernen die Jungs. Die Kraft hat uns nicht gefehlt, die Niederlage war eher eine Kopfsache. Wir führen 2:1, wir hätten stabil und konzentriert zu Ende spielen müssen. Für mich gibt es keinen Grund Trübsal zu blasen.“
Am kommenden Samstag um 18 Uhr geht beim RSC Cronenberg weiter.

Statistiken zum Spiel
ERG Iserlohn: P.Glowka, Kost - Nunez, Hilbertz, Milewski, Hegener, Pereira,  Henke, Behrendt, S. Glowka.
RESG Walsum: Wahlen, Lorz - Berg, Nusch, Haas, Rilhas, Queiros, Sturla, Berruezo, Schmidt.
Schiedsrichter: Thissen/Loewe
Torfolge: 0:1 Behrendt (17.), 1:1 Queiros (19.), 2:1 Haas, 2:2 Pereira (46.), 2:3 Behrendt (52.), 2:4  Hilbert (55.), 3:4 Sturla (55.), 3:5 Pereira (56.), 3:6 Pereira (58.), 4:6 Sturla (59.), 5:6 Berruezo (60.), 5:7 Pereira (60.).

Zeitstrafen: RESG je 2 Min Queiros/33. und Rilhas/60.) – ERGI
vier 2 Min. (K. Milewski/22 – J. Behrendt/25 – T. Henke/28. – N. Hilbertz/31
Teamfouls: RESG 25 - ERG 7. Zuschauer: 200

 

Beeindruckender Derbysieg in Düsseldorf

Donnerstag, 02.03.2017 20:00 Uhr, Rollsporthalle Eckenerstr.:
TuS Düsseldorf Nord – RESG Walsum 1:6 (0:2)
 


1:6 hieß es am Ende aus Sicht der Landeshauptstädter, die RESG setzte sich souverän durch und rückt bis auf einen Punkt an Tabellenführer Herringen heran. Einziger Wehrmutstropfen ist die siebte blaue Karte gegen Vila, er wird am Samstag gegen Iserlohn aussetzen müssen.
Im fünften Auswärtsspiel hintereinander gaben sich die Roten Teufel erneut keine Blöße und sicherten sich die drei Punkte beim Nachbarn aus Düsseldorf. Garant für den Sieg war Tobias Wahlen, der die Bälle auch aus den unmöglichsten Lagen raus fischen konnte und sein Team so auf die Siegerstraße brachte.
Die Unterrather verteidigten zunächst das Tor von Ex–RESG Keeper Jan Kutscha. In der achten Spielminute schoss Miguel Vila aus der Distanz und erzielte das 1:0 für die Roten Teufel. Bis zur 20. Minute mussten die zahlreichen mitgereisten Walsumer Fans warten, ehe das erlösende 0:2 fiel.

Sebastian Haas baute die Führung mit seinem Doppelpack aus. Zunächst traf er nach einem Solo und seinem Schuss aus der Distanz zum 0:3 (34.), dann verwandelte er einen Penalty zum 4:0 (36.). Abdalla gelang in derselben Minute der Anschlusstreffer zum 1:4, mehr war für die Gastgeber auch nicht drin. Vila schlenzte den Ball in der 38. Minute an Kutscha im Tor vorbei zum 5:1. Exakt 51 Sekunden vor Schluss setzte Berruezo nach klasse Vorarbeit von Sturla den Schlusspunkt zum 6:1-Auswärtserfolg. Die Walsumer eilen weiter von Sieg zu Sieg und sitzen den Germanen jetzt im Nacken. Am Samstag gegen Iserlohn sollen die nächsten drei Punkte wieder eingefahren werden, endlich wieder ein Spiel vor heimischen Publikum.

Statistiken zum Spiel
TuS Düsseldorf-Nord: Jan Kutscha, Brandt -  Scheuren, Beckmann, Paczia, Fichtner, Gatermann,  Abdalla, D. Kutscha. –

RESG Walsum: Wahlen (C), C. Paß - Nusch,  Berruezo, Vila, Sturla, Rilhas,  Haas, Schmidt
Schiedsrichter:  Loewe/ Ehlert
Torfolge: 0:1 Vila (8.), 0:2 Sturla (20.), 0:3 Haas (34.), 0:4 Haas (36.), 1:4  Abdalla (36.), 1:5 Vila (38.), 1:6 Berruezo (50.)
Zeitstrafen: TuS 2 Min – RESG 2 Min (31. Vila)
Teamfouls: TuS 15 – RESG 12

Spieler  
TuS Nord RESG 1:6
Spiele Tore Blau/Zeitstr. Rote Karte
HR RR G HR RR Ges HR RR Ges HR RR Ges
Berg 7 3 10 3 1 4            
Berruezo  8 7 15 9 6 15 2   2      
Haas 8 7 15 5 10 15            
Lorz 8 7 15                  
Nusch 7 7 14 1   1            
Paß 3 1 4                  
Queiros 9 5 14 9 7 16 8 4 12      
Rilhas 9 6 15 4   4            
Schmidt 2 4 6                  
Sturla 8 7 15 15 10 25            
Vila 9 6 15 15 12 27 6 7 13      
Wahlen 7 7 14                  
Teamfouls = Minuten 80 77 157                  
                         
  Spiele Tore  Minuten Rote Karte

 

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Zwei Prestigeduelle zum Ausklang der Nachholspiele
Nachdem die letzten Doppelspieltage jeweils am Samstag und am Sonntag stattfinden mussten, ließ der Kalender dieses Mal kein anderes Datum zu als das Derby Düsseldorf gegen Walsum an einem Donnerstag um 20 Uhr stattfinden zu lassen. Für die Fans beider Vereine ist die Anstoßzeit doppelt bitter, da diesen Schlager vermutlich nicht so viele Fans verfolgen werden.
Für Trainer Szalek stellt die späte Uhrzeit kein Problem dar: „Wir trainieren auch zu dieser Uhrzeit, von daher befindet sich bei meinen Spielern der Organismus auf Hochtouren und wir sind zu 100% belastbar.“

Nach der Karnevalspause wartet die direkte Konkurrenz auf die RESG, mit den Spielen gegen Düsseldorf und Iserlohn am Samstag würde man mit zwei Siegen den zweiten Tabellenplatz halten können und noch enger an Herringen herankommen. Das Derby gegen die Unterrather gehört traditionell zu einen der besseren Spiele im Ligavergleich.
Walsum geht mit reichlich Selbstvertrauen in die Partie, nach den Siegen in Krefeld und Remscheid setze man weitere Ausrufezeichen. Gerade der Sieg gegen die Remscheider war eindrucksvoll. Trotz eines frühen 2:0 Rückstandes nach drei Minuten agierten die Spieler von Trainer Szalek nicht kopflos, drehten das Spiel und erspielten sich einen 8:4-Erfolg.

Pedro Queiros muss nach seiner siebten blauen Karte gesperrt zusehen, Christopher Berg kann berufsbedingt nicht spielen, somit stellt sich das Team wieder von selbst auf. Trainer Szalek geht davon aus, dass die Heimmannschaft defensiv zu Werke geht, wie auch beim Heimspiel gegen Herringen: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die offen spielen werden. Bei uns wird die Disziplin wichtig sein, wir müssen Ruhe bewahren und dürfen uns nicht unnötig provozieren lassen.“
Düsseldorf ist zum Siegen verdammt um nicht den Anschluss an die Spitzenplätze der Liga zu verlieren. Die RESG will natürlich auch die drei Punkte mit nach Walsum nehmen, um die Serie von fünf Auswärtsspielen hintereinander erfolgreich zu beenden.

Samstag, 04.03.2017 – 15:30 Sporthalle Beckersloh:
Der Meister aus Iserlohn kommt

RESG Walsum – ERG Iserlohn

Auch wenn die Iserlohner aktuell der amtierende Meister in der Rollhockey–Bundesliga sind, allerdings sind sie doch weit entfernt von ihren eigenen Ansprüchen. Mit fünf Niederlagen in der laufenden Saison und zehn Punkten Rückstand auf Leader Herringen läuft die bisherige Saison für die Sauerländer nicht zufriedenstellend.
Iserlohn und Walsum haben eine der kleinsten Kader in der Liga und wenn da mal Spieler ausfallen, kann es schon mal eng werden. Nach dem Spiel gegen Düsseldorf sind die Roten Teufel definitiv auf Betriebstemperatur und wollen gegen die Iserlohner die nächsten Punkte zu Hause holen, schließlich ist das letzte Heimspiel schon einen ganzen Monat her, gegen Valkenswaard wurden die letzten Punkte zuhause geholt.

Für Walsum sind es noch genau sieben Saisonspiele bevor die Play-offs starten. Für Trainer Günther Szalek und sein Team zählen nur weitere Siege um die komfortable Position auf Platz zwei halten zu können: „Wir möchten unsere Tabellenposition halten und werden alles dafür geben, schließlich haben wir es am Ende selbst in der Hand mit einer guten Platzierung in die Playoffs zu starten.“
Die Iserlohner werden in der entscheidenden Phase mit einem breiteren Kader starten, Andreas Münger kommt aus der Schweiz und Adrian Börkei aus Cronenberg und werden das Team verstärken. Nachdem gegen Düsseldorf Pedro Queiros gesperrt fehlte darf er gegen Iserlohn wieder ran, auch Christopher Berg wird zur Verfügung stehen, der Kader ist damit breiter aufgestellt als am Donnerstag.

DRIV-Pokal-Viertelfinale: Heimlos für Rote Teufel

Duisburg, 26. Februar 2017: Die Losfee bescherte der RESG für das Pokalviertelfinale am 25. März endlich wieder ein Heimspiel und zwar gegen die Bisons aus Calenberg. Nach einer ewig langen Wartezeit von gut sieben Jahren bekommen die Fans der RESG endlich wieder ein Pokalheimspiel. Falls sich die RESG durchsetzen sollte dann würde das Halbfinale ebenfalls zuhause stattfinden. Mögliche Gegner wären dann Düsseldorf oder Cronenberg.

Datum

Zeit

DRIV-Pokal-Viertelfinale 

25.03.2017

15:30

ERG Iserlohn

SG Germania Herringen

25.03.2017

15:30

RSC Darmstadt

IG Remscheid

25.03.2017

15:30

TuS Düsseldorf-Nord I

RSC Cronenberg I

25.03.2017

15:30

RESG Walsum

SC Bison Calenberg


Zwei Siege beim doppelten Einsatz: Rote Teufel erobern Platz zwei

Nachholspiel vom 6. Spieltag: Sonntag, 19.02.2017 um 16:00 Uhr, Sporthalle Hackenberg: IGR Remscheid – RESG Walsum 4:8 (2:4)

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Das Spiel wurde nicht hart geführt, trotz allem standen am Ende 22 Teamfouls auf der RESG–Anzeige. Nach 15. Sekunden wurde das Gespann Niestroy/ Ehlert das erste Mal tätig und zeigte einen Penalty für Remscheid an. Daniel Strieder ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte sicher zur 1:0 Führung. In der dritten Minute war es erneut Strieder der auf 2:0 erhöhte.
Die Roten Teufel mussten früh einen Rückstand aufholen. Trotz des Sonntags Termin waren wieder zahlreiche Fans der RESG in der Sporthalle am Hackenberg anwesend und machten sich aufgrund des frühen Rückstandes schon sorgen. Trotz allem zogen die Walsumer ihr Spiel weiter auf und Miguel Vila verkürzte in der siebten Minute auf 2:1. In der 11. Minute hatte Xavier Berruezo die Chance auf den Ausgleich durch einen Penalty, scheiterte aber an Kreidewolf.
Pedro Queiros machte es in der 14. Minute besser, indem er einen Ball direkt annahm und aus der Drehung heraus das 2:2 erzielte. Vila drehte das Spiel in der 14. Minute mit seinem Treffer zum 3:2. Eine Minute später war es erneut Vila der auf 2:4 erhöhte.
Bis zur Halbzeitpause wurden insgesamt noch 4 Penaltys verschossen. Daniel Strieder scheiterte zweimal, Alexander Ober einmal. Ärgerlich für die RESG, dass Pedro Queiros in der 23. Minute seine siebte blaue Karte gesehen hat und nun gegen Düsseldorf fehlen wird. Walsum hat Moral gezeigt in der ersten Hälfte und verdient das Spiel gedreht.

Ex–RESG-Eigengewächs Yannick Lukassen gelang in der 27. Minute der Anschlusstreffer zum 3:4. In der 33. Minute sah Fabian Selbach die blaue Karte. Miguel Vila legte sich den Ball für den Penalty zurecht und nutzte die Chance um auf 5:3 zu erhöhen. Ebenfalls in derselben Minute hatte die RESG das 15. Teamfoul erreicht. Kapitän Yannik Peinke machte es besser als seine Teamkollegen davor und verkürzte erneut auf 4:5.
In der 42. Minute gelang Christopher Berg das Tor zum 6:4. Xavier Berruezo erhöhte eine Minute späterauf 7:4. Aber: In derselben Minute kassierte Miguel Vila den blauen Karton. Sebastian Haas gelang dann, genau wie in Krefeld, der Schlusspunkt in der 48. Minute zum 8:4-Entstand.

Walsum holte wieder das Maximum an Punkten heraus an diesem Wochenende und darf zurecht über die Karnevalspause auf Platz 2 bleiben, mit drei Punkten Vorsprung vor Remscheid und sechs Punkten auf den dritten Iserlohn. Kein Wunder also das Trainer Szalek hochzufrieden war: „Haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, allerdings mit Erfolg etwas das System umgestellt. Der Sieg heute war kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Allerdings müssen meine Spieler merken wie die Schiris pfeifen und dementsprechend cleverer agieren.“

IGR Remscheid: Kreidewolf, Langenohl - Selbach, Kuhn, Peinke, Lukassen,  Strieder, Dutt, Ober
RESG Walsum: Wahlen (C), Lorz - Berg, Nusch, Berruezo, Vila, Sturla, Rilhas,  Queiros, Haas
Schiedsrichter: Niestroy/ Ehlert
Torfolge: 1:0 Strieder (1.), 2:0 trieder (3.), 2:1 Vila (7.), 2:2 Queiros (14.), 2:3 Vila (15.), 2:4 Vila (16.), 3:4 Lukassen (27.), 3:5 Vila (33.), 4:5 Peinke (33.), 4:6 Berg (42.), 4:7 Buerezzo (43.), 4:8 Haas (48.)
Zeitstrafen: IGR 2 Min (Selbach/33.) – RESG 4 Min (Queiros, 23. /Vila 44.). Teamfouls: IGR 13 – RESG 22

Spieler  
IGR RESG 4:8
Spiele Tore Blau/Zeitstr. Rote Karte
HR RR G HR RR Ges HR RR Ges HR RR Ges
Berg 7 3 10 3 1 4            
Berruezo  8 6 14 9 5 14 2   2      
Haas 8 6 14 5 8 13            
Lorz 8 6 14                  
Nusch 7 6 13 1   1            
Paß 3   3                  
Queiros 9 5 14 9 7 16 8 4 12      
Rilhas 9 6 15 4   4            
Schmidt 2 3 5                  
Sturla 8 6 14 15 9 24            
Vila 9 5 14 15 10 25 6 5 11      
Wahlen 7 6 13                  
Teamfouls = Minuten 80 65 145                  
                         
  Spiele Tore  Minuten Rote Karte

Samstag, 18.02.2017 – 18:00 Bonhoeffer–Halle in Krefeld-Hüls:
HSV Krefeld – RESG Walsum 3:6 (0:3)


Die ersten drei Punkte des Wochenendes wanderten verdient auf das Konto der RESG. Die Gäste hatten von Anfang an das Spiel unter Kontrolle, auch wenn im Abschluss manchmal die letzte Konsequenz fehlte. Der Gastgeber hielt aber sehr gut dagegen und forderte Wahlen im Tor immer wieder heraus. In der 16. Minute musste Pedro Queiros mit blau Karte vom Feld, den Penalty konnte Wahlen entschärfen und auch das Überzahlspiel wurde ohne Gegentor überstanden. Pedro Queiros handelte sich mit diesem unnötigen Foul seine sechste blaue Karte ein, eine weitere und er wird ein Spiel aussetzen müssen.
Die Karte war auch das einzige was Trainer Günther Szalek in diesem Spiel genervt hat: „Das Foul von Pedro konnte ich nicht begreifen. Vom Gegenspieler ging überhaupt keine Gefahr aus und links unten in der Ecke wäre ohnehin nichts passiert.“ Queiros sah sein Fehlverhalten ein und entschuldigte sich später noch bei seinen Mannschaftskollegen. In der 19. Minute erhöhte die RESG durch einen Doppelschlag von Haas und Sturla auf 0:3 und sorgten mit ihren Treffern für klarere Verhältnisse.
Das machte sich dann kurz nach Wiederanpfiff auch bezahlt, der HSV kam besser aus der Kabine und Max Hendricks gelang in der 27. Minute der 1:3 Anschlusstreffer. Die Freude darüber hielt aber nur 5 Minuten, dann war Haas erneut zur Stelle, nutze einen Penalty nach dem 10 Krefelder Teamfoul und erhöhte auf 4:1 (32.).
Nach einem schönen Zuspiel von Xavier Berruezo auf Felipe Sturla markierte dieser das 5:1 in der 40. Minute. Krefeld gab sich aber noch nicht auf, spielte die Abwehr der RESG clever aus und Celin Jachtmann stand völlig frei am zweiten Pfosten und brauchte den Ball zum 2:5 nur einschieben.
In der 47. Minute bekam Thomas Siempelkamp die blaue Karte, Routinier Nuno Rilhas legte sich den Ball zum Penalty zurecht, der Schuss ging aber deutlich am Tor vorbei. Eine Minute vor dem Ende konnte Hendricks noch auf 3:5 verkürzen. 16 Sekunden vor dem Ende netzte Haas den Ball im leeren Tor erneut ein. Mit 3:6 setzte sich die RESG gegen tapfer kämpfende Krefelder durch.
Trainer Szalek ging im Vorfeld der Partie schon davon aus: „Ich habe vom Auftritt der Krefelder nichts Anderes erwartet. Die erste Halbzeit haben wir seriös runter gespielt und wir hatten das ganze Spiel unter Kontrolle. Das zweite Gegentor hätte nicht passieren dürfen. Celin Jachtmann stand eine gefühlte Ewigkeit ganz frei und alleine vor unserem Tor. Das Spiel lief so wie ich mir das vorgestellt habe. Ich konnte viel durchwechseln und alle sind gesund aus dem Spiel rausgekommen.“

HSV Krefeld: Heulmanns, Hilbertz - Hendricks, Quabeck, Greiffenstein (C),  Hausch, C. Siempelkamp, T. Siempelkamp, Jachtmann,  Emmrich.
RESG Walsum: Wahlen (C), Lorz - Berg, Nusch, Berruezo, Vila, Sturla, Rilhas,  Queiros, Haas.
Torfolge: 0:1 Vila (7.), 0:2 Sturla (19.), 0:3 Sturla (19.), 1:3 Hendricks (27.), 1:4 Haas (32.), 1:5 Sturla (40.), 2:5 C. Jachtmann, 3:5  Hendricks (49.), 3:6  Haas (50.)
Schiedsrichter: Häger/ Ullrich
Zeitstrafen: HSV einmal Blau (47. T. Siempelkamp) RESG einmal Blau (16.  Queiros). Teamfouls: HSV 12 – RESG 2  

Spieler   Spiele Tore Blau/Zeitstr. Rote Karte
HR RR G HR RR Ges HR RR Ges HR RR Ges
Berg 7 2 9 3   3            
Berruezo  8 5 13 9 4 13 2   2      
Haas 8 5 13 5 7 12            
Lorz 8 5 13                  
Nusch 7 5 12 1   1            
Paß 3   3                  
Queiros 9 4 13 9 6 15 8 3 11      
Rilhas 9 5 14 4   4            
Schmidt 2 3 5                  
Sturla 8 5 13 15 9 24            
Vila 9 4 13 15 6 21 6 4 10      
Wahlen 7 5 12                  
Teamfouls = Minuten 80 43 123                  
                         
  Spiele Tore  Minuten Rote Karte


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Erneuter Doppelspieltag für die Roten Teufel
Duisburg, 17. Februar 2017 -
Zwei Wochen nach dem ersten Doppelspieltag–Wochenende stehen wieder zwei Partien in Folge auf dem Programm für das Team von Trainer Günther Szalek.
Motivation hat sich die RESG mit dem deutlichen 17:3-Erfolg in Marl geholt. Ähnlich wie vor zwei Wochen sollen auch dieses Mal wieder sechs Punkte aus beiden Spielen rausgeholt werden. Ärgerlich für die Fans, dass es zwei Auswärtsspiele sind. Nach den Spielen in Calenberg und Marl geht es nun nach Krefeld und Remscheid.
Mit zwei Siegen würde man den zweiten Platz verteidigen und könnte sich einen Vorsprung aufbauen auf Remscheid und Iserlohn. Für Torhüter Tobias Wahlen ist das Spiel in Krefeld allerdings jedes Mal wieder ein Heimspiel und eine schöne Gelegenheit in seiner alten Heimspielstätte zwischen den Pfosten zu sitzen.
Der Tabellenzweite spielt gegen den elften der Tabelle, auf dem Papier her eine klare Sache. Trotz allem hat die Bonhoeffer–Halle seine Tücken und das nutzen die Gastgeber so gut es geht aus. Die niedrige Bande und der unterschiedliche Grip am Boden bilden immer wieder eine neue Herausforderung für die Gastmannschaften. Über die Außenseite  wird selten gespielt, da die niedrige Bande ein intensives Spiel unmöglich macht.

 

 

Nachholspiel vom 6. Spieltag: Sonntag, 19.02.2017 um 16:00 Uhr, Sporthalle Hackenberg:
IGR Remscheid – RESG Walsum
Beide Mannschaften spielen auf konstant hohen Niveau, Ex–RESG-Spieler Yannik Lukassen ist unverzichtbar geworden und spielt eine entscheidende Rolle im Kader der Bergischen. Das Duell Zweiter gegen Dritter wird definitiv ein Duell sein was auf Augenhöhe geführt werden.
Obwohl dieses Mal kein Bus ins Bergische rollen wird, werden wieder einige RESG–Anhänger ihr Team begleiten. Trainer Szalek sieht sein Team gut gerüstet für die beiden Aufgaben: „Die Krefelder werden sich reinhängen und sich stärker präsentieren als sie eigentlich sind. In Remscheid erwarte ich ein interessantes Spiel, wenn wir unsere Leitung bringen wird es schwer für die Gastgeber.“
Verzichten muss Günther Szalek auf Fabian Schmidt und Christopher Paß, ansonsten sind alle Spieler fit.

 
DRIV-Pokal-Achtelfinale

Samstag, 11.02.2017 – 15:30 Uhr Rundsporthalle Marl:
VfL Marl Hüls - RESG Walsum

Duisburg, 9. Februar 2017 - Über Marl soll es ins Viertelfinale des Wettbewerbs gehen Zum DRIV–Pokal Achtelfinale müssen die Roten Teufel an diesem Samstag nach Marl–Hüls reisen um das Ticket für das Viertelfinale klar zu machen. Das Duell Rekordmeister gegen Zweitligist verspricht jetzt keine allzu große Spannung, zumal die RESG auf jeder Position bestens besetzt ist und die Marler nur durch Kampf und einem unbändigen Willen eine Gefahr darstellen könnten.
Natürlich hat der Pokal nach wie vor seine eigenen Gesetze aber jeder neutrale Beobachter erwartet in der Rundsporthalle keine großen Überraschungen. Die RESG holte am vergangenen Wochenende sechs Punkte und erzielte in beiden Spielen jeweils neun Tore. Die Marler sind seit Jahren in der zweiten Bundesliga vertreten und träumen schon seit langen von einer Rückkehr in die erste Liga. Aktuell sind die Hülser auf Platz fünf zu finden, bei fünf gespielten Spielen konnte erst einmal gewonnen werden, viermal wurden gar keine Punkte geholt.
Zuletzt begegneten sich beide Mannschaften 2005, nach dem Abstieg von Marl aus der ersten Liga waren die Spiele in dieser Saison auch die letzten gewesen. Am vergangenen Wochenende verlor Hüls knapp zu Hause gegen den Aufstiegsfavoriten von der Spielergemeinschaft SG Blue Lions mit 4:5. Mit einem ähnlichen Ergebnis wird Samstag nicht zu rechnen sein, dafür ist die Dominanz der RESG einfach zu groß.
Trotz dieser klaren Vorzeichen macht sich ein ganzer Bus von treuen RESG–Anhänger auf den Weg nach Marl, um ihr Team zu unterstützen. Für viele der Zuschauer ist es der erste Besuch in der Marler Rundsporthalle und bietet eine willkommene Abwechslung zu den Hallen die man sonst schon so kennt in Deutschland.
Nicht wenige behaupten, dass Marl eine der schönsten Hallen überhaupt hat. Passend zur fünften Jahreszeit reist der Fanclub in Kostümen zum Spiel an und wird sicher wieder für eine grandiose Stimmung sorgen.

 

Der erste Teil klappte gut - Sieg beim zweiten Teil in Calenberg brachte Platz zwei für die Roten Teufel Platz

Nachholspiel vom 10. Spieltag - Sonntag, 05.02.2017 15:00 Uhr, Sporthalle Eldagsen: SC Bison Calenberg – RESG Walsum 5:9 (1:4)

 

Duisburg, 5. Februar 2017 - Ein sehr erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Jungs von Trainer Günther Szalek, aus beiden Spielen wurde die Maximalausbeute von sechs Punkten geholt. Insgesamt wurden in beiden Spielen 18 Tore erzielt, auch wenn das Auswärtsspiel in Calenberg aufgrund der vielen blauen Karten etwas chaotisch war, obwohl das Spiel zu keinem Zeitpunkt unfair geführt worden ist.

Trainer Szalek ist froh darüber, dass alle Spieler gesund vom Platz gegangen sind: „Mir war es wichtig, dass alle meine Spieler ohne Verletzungen aus dieser Doppelbelastung rausgekommen sind.“
Pedro Queiros sorgte mit seinem 1:0 in der ersten Minute wieder für einen Blitzstart. Die RESG verpasste es in den folgenden Minuten das Ergebnis weiter nach oben zu schrauben. Leif Johannson konnte in der 12. Minute für die Gastgeber ausgleichen. Pedro Queiros (21.) und Miguel Vila (24. und 25.) sorgten mit ihren Treffern für eine entspannte Halbzeitpause.

Leif Johannson trug sich in der 30. Minute nochmal in die Torschützenliste ein und brachte sein Team nochmal auf 2:4 heran, Sturla legte eine Minute später nach und erhöhte auf 5:2. Dann machten es die Roten Teufel etwas zu spannend und ließen die Bisons kommen. Luther und Milan Brandt brachten ihr Team nochmal auf 4:5 heran (32./ 34.).
Bei den mitgereisten Walsumer Fans brach kurz etwas Panik aus aber Ex–Bison Spieler Sebastian Haas räumte mit seinem Doppelschlag in der 35. Minute alle Zweifel aus dem Weg. Felipe Sturla traf in der 40. Minute zum 9:4. Wie im Spiel am Samstag gegen Valkenswaard sorgte der Gegner für das letzte Tor im Spiel, in diesem Fall war Milan Brandt in der 42. Minute zur Stelle und schoss das 5:9 aus Calenberger Sicht.
Die Schlussphase wurde noch etwas hektisch, da die Calenberger über Emotionen versuchten bei ihren Zuschauern zu punkten. Die Schiedsrichter zeigten zwischen der 46. und 50. Spielminute viermal die blaue Karte. In der 46. Minute erwischte es Brandt und Queiros, in der 49. Minute musste Vila runter und in der 50. nochmal Matheus Luther.

Trainer Szalek und sein Team können zufrieden sein, allerdings hätte Szalek auf die zusätzliche Spannung verzichten können: „Vor dem 4:5 hat uns die letzte Konsequenz gefehlt und wir haben es uns unnötig schwergemacht. Allerdings haben wir dann genau zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht.“
Tabellenplatz zwei wurde erobert und der Sieg von Iserlohn in Recklinghausen wird wahrscheinlich mit 10:0 für Recklinghausen gewertet. Sergio Pereira war für das Spiel gesperrt gewesen, trotz allem hielt er sich vor dem Spiel in der Kabine auf und saß auch auf der Auswechselbank, gemäß §25 (2) der Sportordnung ist das untersagt und als Konsequenz wird das Spiel mit 10:0 gewertet.
Iserlohn kann natürlich noch Einspruch einlegen, Remscheid wäre dann punktgleich mit Walsum und Iserlohn würde mit drei Punkten weniger auf Platz vier stehen.

Bison Calenberg: Fragapane, Schadinsky - Johansson,  Kuczynski,  Johansson, Philipp, Brandt, Stoffle, Luther.
RESG Walsum: Wahlen, Lorz - Schmidt, Berruezo, Haas, Rilhas, Queiros,  Sturla, Berg, Nusch.
Schiedsrichter: Ullrich/ Thissen.
Torfolge: 0:1 Queiros (1.), 1:1 Johannson (12.), 1:2 Queiros (21.), 1:3 Vila (24.), 1:4 Vila (25.), 2:4 Johannson (30.), 2:5 Sturla (31.), 3:5 Luther (32.), 4:5  Brandt (34.), 4:6 Sturla (34.), 4:7 Haas (35.), 4:8 Haas (35.), 4:9 Sturla (40.), 5:9 Brandt (42.)
Zeitstrafen: SCB 4 mal 2 Minuten Luther (25./ 50),  Johannson (30.),  Brandt (46.) RESG 3 mal 2 Minuten Vila (29./49.), Queiros (46.)
Teamfouls: SCB 10 RESG 15  

 

Bundesliga 15. Spieltag, Samstag, 04.02.2017 – 15:30 Beckersloh:
RESG Walsum - Valkenswaard RC 9:3 (5:0)
Die Walsumer Karnevalisten sorgten vor dem Anpfiff wieder für gute Stimmung und sahen auch einen tollen Auftritt der Roten Teufel.  Zunächst einmal bot sich den Zuschauern in der Halle ein ungewöhnliches Bild, Schiedsrichter Bernd Ullrich musste die Begegnung alleine leiten und hatte krankheitsbedingt dieses Mal keinen zweiten Schiedsrichter an seiner Seite. Trotz der Tatsache wurde das Spiel sehr fair geführt und Ullrich hatte alles unter Kontrolle.
Für die Ex–RESG Spieler Roobie van Dooren und Alexander Nottebohm war der Ausflug nach Walsum einen, den man schnell abhacken sollte. Die RESG hat die ganze Zeit über dominiert und ihr Spiel durchgezogen. Trainer Szalek war selbst etwas überrascht vom Auftritt der Gäste aus Holland: „Wir haben unsere Pflichtaufgabe erfüllt, allerdings war ich doch erstaunt über so wenig Gegenwehr.“
Das erste Tor des Tages erzielte Sturla bereits in der vierten Minute. Sebastian Haas erhöhte in der 11. Minute auf 2:0. Dann war Pedro Queiros zur Stelle und erzielte zwischen der 14. und 21. Minute einen lupenreinen Hattrick. Mit einem 5:0 ging es in die Halbzeit und den Zuschauern in der Halle Beckersloh war da schon klar, hier würde heute nicht mehr viel passieren, dass sah Szalek natürlich genau so: „Zur Halbzeit war der Drops schon gelutscht.“
Szalek rotierte in der ersten Hälfte schon ordentlich durch, Christopher Berg und Fabian Schmidt bekamen reichlich Spielzeit, Vila wurde wegen seiner Fußverletzung geschont, Rainer Lorz saß als zweiter Torhüter auf der Bank. Auch hier wollte Szalek wegen seiner Handgelenksverletzung kein unnötiges Risiko mit einem Einsatz eingehen.
Valkenswaard gelang kurz nach dem Wiederanpfiff das erste Tor durch van Willigen (26.). In der 30. erzielte Haas sein zweites Tor, Dave Holtzner traf zum zwischenzeitlichen 6:2 (31.). Felipe Sturla traf in der 44. Minute zweimal und Pedro Queiros erhöhte in der 45. auf 9:2. Den Schlusspunkt setze Guimares für die Gäste zum 9:3 Endergebnis.
Die Zuschauer erlebten einen entspannten Rollhockey-Nachmittag mit einigen schönen Treffern. Trainer Szalek war zufrieden, auch wenn er eingestehen musste, dass in der zweiten Hälfte etwas die Luft raus war: „Es war schwer in der zweiten Halbzeit sich noch zu 100% zu konzentrieren. Haben unsere Sache gut gemacht und wollen mit einem Sieg in Calenberg den zweiten Tabellenplatz.“
Vila wird in Calenberg wohl wieder spielen können und mit der Leistung aus den vergangenen Spielen sollte ein Erfolg in Calenberg durch aus möglich sein. Zwei Wochen würde die RESG dann auf Platz zwei stehen. Am kommenden Wochenende ruht die Bundesliga wegen dem DRIV–Pokal Achtelfinale.

RESG Walsum: Wahlen, Lorz -  Schmidt, Berruezo, Haas, Rilhas, Queiros, Sturla, Berg, Nusch
VRC Valkenswaard: Santos, Nottebohm, Real,  van den Dungen, Holtzner,  Holtzner, van Willigen, Guimares

Schiedsrichter: Ullrich
Torfolge: 1:0 Sturla (4.), 2:0 Haas (11.), 3:0, 4:0, 5:0, 9:2 Queiros (14. 17. 21, 45), 5:1 van Willigen (26.), 6:1 Haas (30.), 6:2 Holtzner, 7:2, 8:2 Sturla (44.), 9:3  Guimares.
Zeitstrafen: RESG keine – VRC keine
Teamfouls: RESG 5 – VRC 8. Zuschauer: 150  

 

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Duisburg, 3. Februar 2017 - An diesem Wochenende steht ein Doppelspieltag für die Roten Teufel auf dem Programm. Bedingt durch Spielabsagen und Verschiebungen durch die Teilnahme am CERS–Cup werden noch weitere Doppelbelastungen folgen. Die RESG empfängt die holländischen Nachbarn aus Valkenswaard, am Sonntag geht’s dann zum Auswärtsspiel nach Niedersachsen zu den Bisons aus Calenberg. Die Favoritenrolle liegt klar bei der RESG, da möchte Trainer Günther Szalek auch nicht um den heißen Brei herumreden. Mit zwei Siegen und mit Schützenhilfe der Konkurrenz ist Platz zwei möglich.
Beim Heimspiel gegen Valkenswaard sind die Walsumer Karnevalisten von Rot–Weiß, Grün–Weiß und der KKG Wehofen wieder zu Gast um dem Team Glück zu wünschen und die närrische Zeit auch am Beckersloh einzuleiten. Routinier Roobie van Dooren schnürt immer noch seine Rollschuhe und freut sich sicherlich auf das Gastspiel in Walsum. Valkenswaard steht mit aktuell 14 Punkten auf Platz 9 und auf Play-off–Kurs.
 Die Chance auf einen Sieg in Walsum dürfte trotz allem gering sein, die Form der Roten Teufel ist einfach zu beeindruckend dafür. Die Leistung im Spiel gegen Herringen zeigte deutlich, dass Walsum in der Lage ist die Konkurrenz unter
Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen. Personell geht Szalek allerdings etwas auf dem Zahnfleisch. Die Spiele wollte er eigentlich nutzen um im Tor etwas zu rotieren, Rainer Lorz plagt sich aber mit einer Verletzung am Handgelenk rum, Christopher Paß liegt mit Grippe flach. Hinter dem Einsatz von Miguel Vila steht noch ein Fragezeichen, eine Fußverletzung am Spann könnte für einen Ausfall sorgen.
Günther Szalek möchte da auch kein unnötiges Risiko eingehen, mit den ganzen Nachholspielen und dem Pokalspiel in Marl in der kommenden Woche stehen 7 Spiele in vier Wochen an. Fabian Schmidt ist wieder dabei, Christopher Berg fehlte die Woche berufsbedingt, soll am Sonntag aber in Calenberg zum Einsatz kommen.
Sowohl Valkenswaard als auch Calenberg werden bis an ihre Grenzen gehen um Walsum ein Bein zu stellen. Günther Szalek kennt die Motivation der anderen Teams, wenn es gegen die RESG geht, trotz allem muss sein Team mit der Favoritenrolle im Rücken beide Spiele gewinnen: „Ich möchte die Gegner jetzt auch nicht zu groß reden. Wir müssen natürlich unsere Leistungen bringen und unsere Spiele gewinnen.“
Mit den Karnevalsvereinen im Rücken und einer gut besuchten Halle Beckersloh sollte da eigentlich nichts schiefgehen.

Nachholspiel vom 10. Spieltag - Sonntag, 05.02.2017 15:00 Uhr, Sporthalle Eldagsen
SC Bison Calenberg – RESG Walsum
Wenn man sich mit Calenberg auseinander setzt dann fällt immer ein Name: Milan Brandt. Der Torgefährlichste Stürmer der Liga sorgte in den letzten Jahren für einen unglaublichen Hype rund um Eldagsen, bis in den CER-Cup ging es. Durch viele Abgänge ist der Wirbel rund um die Bisons etwas zurückgegangen.
Ein enttäuschender Platz 10 nach 11 Spieltagen dürfte nicht der Anspruch vom Kapitän sein. Natürlich werden die Walsumer die Calenberger nicht unterschätzen, dass möchte Trainer Szalek auch nochmal deutlich betonen: „Natürlich wissen wir um die Torgefahr von Milan. Allerdings sind wir vom Mannschaftsgefüge her stärker besetzt.“ Wenn die Konkurrenz mitspielen sollte dann grüßt die RESG am Sonntagnachmittag von Platz zwei der Tabelle. Eine weitere Belohnung für die tollen Leistungen aus den vergangenen Wochen.

Fan–Bus
Zum Pokalspiel in Marl am kommenden Samstag möchte die RESG in Zusammenarbeit mit dem Fanclub wieder einen Bus einsetzen.
Es wird eine Motto-Tour werden, passend zur fünften Jahreszeit. Wer will darf sich gerne verkleiden, ist allerdings kein Muss.
Abfahrt von der Halle Beckersloh ist 13:30
Der Fahrpreis beträgt 12,50 pro Person
Anmeldungen möglich über die Facebook Seiten der RESG und des Fanclubs oder direkt beim Matze unter der Nummer: 0151 – 70035878

 

Einen Punkt beim Ligenprimus ergattert

Samstag, 28.01.2017 – 18 Uhr Glück Auf Halle Hamm - Herringen
SK Germania Herringen – RESG Walsum 4:3 (1:0/3:3) nach Penaltyschießen


Duisburg, 29. Januar 2017 - Die rund 250 Zuschauer, unter ihnen viele Fans der RESG, sahen Walsum auf Augenhöhe. Günther Szalek war sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs: „Penaltyschießen ist immer eine Art russisches Roulette. Da muss einfach alles zusammen passen. Beide Torhüter haben alles raus geholt, am Ende ist da immer ein wenig Glück im Spiel. Ich habe einen klasse Auftritt meiner Mannschaft gesehen.“

Beide Teams agierten hochkonzentriert, es war von der ersten Minute an viel Tempo drin und Timo Tegethoff bei den Germanen und Tobias Wahlen im Tor der RESG waren von Anfang an gefordert. Nach einem kurzen gegenseitigen herantasten erzielte Stefan Gürtler in der siebten Minute die 1:0 Führung für die Gastgeber. Walsum verdaute den Rückstand sehr schnell und erspielte sich in der Folge zahlreiche Chancen aber sowohl Tegethoff als auch Wahlen ließen durch zahlreiche hochklassige Paraden keinen Treffer in der ersten Halbzeit mehr zu.
Zeit zum Luft holen brauchten beide Mannschaften, da von Anfang an ein hohes Tempo im Spiel war. Die Zuschauer sahen ein grandioses Rollhockey Match und die zweite Halbzeit sollte noch mehr Spannung versprechen. Der Rekordmeister kam sehr gut aus der Kabine raus und Berruezo erzielte das 1:1 in der 28. Minute.
Jetzt wurde mit einem noch offeneren Visier gespielt als in der ersten Hälfte und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach einer blauen Karte gegen die Germanen, konnte weder der Penalty noch das Überzahlspiel von der RESG genutzt werden. Luis Hages brauchte sein Team in der 39. Minute wieder in Front (2:1). In der 40. Minute trat Berruezo einen fälligen Penalty, nutze die Chance und erzielte das 2:2.
Herringen antwortete in derselben Spielminute durch Lucas Karschau und schoss sein Team mit dem 3:2 wieder in Front. Eine Minute später musste Berruezo mit „blau“ vom Feld, Jetzt hatten die Herringer die große Chance durch einen weiteren Treffer davon zu ziehen. Robin Schulz trat gegen Wahlen an, der erste Versuch wurde gehalten. Der Penalty musste aber wiederholt werden, da die Walsumer vorzeitig gestartet waren. Der zweite Versuch wurde aber an den Pfosten gesetzt. Die Walsumer Fans auf der Tribüne waren erleichtert und unterstützen die Roten Teufel nochmal nach Leibeskräften. In der 45. Minute war Sebastian Haas zur Stelle und schoss den Ausgleich.
Nach dem 10. Herringer Teamfoul kurz vor Abpfiff hätte Sturla das Spiel nochmal drehen können, er konnte den Ball aber nicht im Tor versenken. So blieb es nach der regulären Spielzeit beim 3:3 und es folgten zweimal fünf Minuten Verlängerung.
Anders als im gesamten Spielverlauf zuvor wollte keine der beiden Mannschaften ein zu hohes Risiko eingehen. So blieb es auch in der Verlängerung beim 3:3 und ein Sieger musste im Penaltyschießen ermittelt werden.
 Tobias Wahlen und Timo Tegethoff hielten auch im Penaltyschießen nach allen Regeln der Kunst, beide Keeper erwiesen sich in diesem Spiel als richtige Hexer. Bei den Walsumern konnte leider kein Penalty verwandelt werden, bei den Herringern traf nur ihr Toptorschütze Lucas Karschau. So endete ein klasse Rollhockey Spiel mit 4:3 nach Penaltyschießen.

Günther Szalek sah die Niederlage jetzt nicht so eng, schließlich konnte man dem Tabellenführer einen Punkt wegnehmen und Walsum hat erneut bewiesen, dass mit ihnen im laufenden Wettbewerb zu rechnen ist: „Wir können sehr stolz auf unsere Leistung sein, Herringen hat wegen uns den ersten Punktverlust zu Hause gehabt. Beide Teams sind an ihre Leistungsgrenzen gegangen. Die Zuschauer haben erneut gesehen, dass wir nicht ohne Grund da oben stehen. Meine Mannschaft hat zu 80 % das umgesetzt was ich von ihnen erwartet habe.“
Iserlohn hat in Remscheid verloren und hat nur noch drei Punkte Vorsprung auf die RESG. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, da stehen einige Doppelspieltage an, um die Spielausfälle aus dem letzten Jahr zu kompensieren. Am nächsten Wochenende steht das Heimspiel gegen Valkenswaard an, direkt am Sonntag darauf geht die Reise nach Niedersachsen an zu den Bisons aus Calenberg. Eine Woche darauf steht das Pokal Achtelfinale beim VfL Hüls an. Die nächsten Wochen werden sehr intensiv, sowohl für Spieler als auch für die Fans der RESG.

SK Germania Herringen: Tegethoff, Schartner; K. Karschau,  Hages, Gürtler, Michler, Schulz,. –
RESG Walsum: Wahlen, Lorz - Vila-Gallaguet, Nusch, Berruezo,  Haas,, Rilhas,  Sturla, Queiros
Schiedsrichter: Loewe/  Dahlbock
Torfolge: 1:0 Gürtler (7.), 1:1 Berruezo (28,), 2:1 L. Hages (39.), 2:2 Berruezo(40.), 3:2 Karschau (40.), 3:3 Haas (45.)
Im Penaltyschießen traf  Karschau zum 4:3
Teamfouls: 12:13


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Duisburg, 27. Januar 2017 - Auf dem Papier sieht die Ausgangslage sehr deutlich aus. Die Hammer stehen mit 36 Punkten an der Tabellenspitze, Walsum auf Platz 3 hat ganze 12 Punkte weniger, allerdings haben die Germanen drei Spiele mehr auf dem Konto. Die Hoffnung bei Fans und Verantwortlichen ist jedenfalls groß, dass man Punkte mit aus Herringen nehmen kann.
Die einzige Niederlage gab es für den Tabellenführer gegen den deutschen Rekordmeister. 7:6 lautete vor knapp einem halben Jahr das Ergebnis für die Roten Teufel. Auf einen ähnlichen Schlagabtausch dürfen sich die Fans auch im Rückspiel freuen. Beide Teams werden an ihre Grenzen gehen um einen Konkurrenten auf Distanz zu halten oder den Druck auf Iserlohn und Herringen weiter zu erhöhen.
Beide Teams sind für ihre schnelle Spielweise bekannt, der Fokus wird auch auf den beiden Torhütern Tobias Wahlen und Timo Tegethoff liegen. Die Karschau Brüder sorgen nach wie vor für die größte Gefahr für die gegnerischen Torhüter. Das Team spielt schon seit Jahren zusammen und sind Niederlagen nicht gewöhnt. Mit dem Heimvorteil im Rücken soll die Revanche gelingen.
Die Roten Teufel haben sich intensiv auf das Duell vorbereitet und werden mit einer breiten Brust nach Westfalen reisen. Mit dem 5:1 Sieg über Darmstadt letzte Woche gelang dem Team von Trainer Günther Szalek der achte Sieg in Serie. Personell können Christopher Berg und Fabian Schmidt in Herringen nicht dabei sein, beide konnten die Woche aus zeitlichen Gründen nicht mittrainieren.
Pedro Queiros ist wieder dabei, so dass sieben Feldspieler zur Verfügung stehen werden. Das Team ist heiß auf das Duell, was sicher auf Augenhöhe geführt wird. Trainer Günther Szalek ist zuversichtlich: „Herringen ist sicherlich vorgewarnt und wird uns nicht unterschätzen. Es treffen zwei sehr gute Truppen aufeinander, die beide im Rhythmus sind. Die zwei stärksten Mannschaften in der Liga treffen aufeinander.“
Das Duell wird sicherlich wieder fair geführt werden, beim letzten Spiel in Hamm vor knapp einem Jahr ging das Spiel 3:3 aus. Mit der aktuellen Regelung wird es in diesem Spiel definitiv einen Sieger geben, wobei die Fan Lager auf ein Ergebnis in der regulären Spielzeit hoffen. Aus Walsumer Sicht ist die Unterstützung in Hamm wieder riesig, der Fan – Bus ist ausverkauft und die Fans freuen sich auf das Spiel, was sicher auf höchstem Niveau gespielt wird.

 

Guter Einstieg in den Bundesliga-Alltag

Bundesliga – 13. Spieltag, Samstag, 21.01.2017 – 15:30 Uhr Sporthalle Beckersloh: RESG Walsum – RSC Darmstadt 5:1 (2:1)

Die Roten Teufel bleiben auch im achten Ligaspiel ungeschlagen und stehen weiterhin mit 24 Punkten auf den dritten Tabellenplatz. Allerdings hat die RESG im Vergleich zu Tabellenführer Herringen und dem zweiten Iserlohn drei Spiele weniger absolviert.
Trainer Szalek musste auf Berg und Queiros verzichten, dafür meldeten sich Xevi Berruezo und Fabian Schmidt rechtzeitig für das Spiel wieder fit, Gegen die Gäste aus Hessen legten die Teufel wieder fulminant los, Felipe Sturla erzielte bereits in der zweiten Minute das 1:0.
Nach dem Treffer stabilisierte sich die Darmstädter Abwehrreihe und beide Teams erspielten sich im weiteren Spielverlauf einige Torchancen. Etwas überraschend fiel in der 17. Minute das 1:1 für die Hessen, Maximilian Becker ließ bei den Gästen kurzzeitig die Hoffnung aufkommen, dass hier vielleicht doch noch was gehen könnte.
Der Ausgleich und die damit verbundene Hoffnung für die Gäste hielt aber nicht lange, Miguel Vila erzielte vor der Halbzeit das 2:1. Beide Teams lieferten sich ein intensives Spiel, die Zuschauer in der Halle Beckersloh waren mit der ersten Hälfte sehr zufrieden. Beide Torhüter verhinderten allerdings weitere Tore.

Kurz nach Wiederanpfiff hatte Darmstadt 10 Teamfouls erreicht und Felipe Sturla konnte die Führung ausbauen, verpasste allerdings die Gelegenheit. Es ging ausgeglichen weiter, die besseren Chancen hatte aber die RESG. Xevi Berruezo netze in der 36. Minute zur 3:1 Führung ein. Während des ganzen Spiels ließ die RESG nichts anbrennen und zog ihr Spiel konsequent durch. Durch zwei weitere Treffer von Miguel Vila wurde das Ergebnis auf 5:1 nach oben geschraubt.
Die Därmstädter kämpften aufopferungsvoll weiter, mussten die Überlegenheit der Hausherren aber anerkennen und konnten dem auch nichts mehr entgegensetzen. So verabschiedete sich das Team mit einem weiteren Heimsieg von ihren Fans.
Trainer Günther Szalek war zufrieden mit dem Spielverlauf, wobei die erste Hälfte nicht ganz so nach seinem Geschmack war: „In der ersten Halbzeit waren wir vom Kopf her etwas zu langsam, trotz vielen Freiräumen wurde nicht geschossen. Es war ein intensiver und unterhaltsames Spiel, ein souveräner Sieg der zu keinem Zeitpunkt gefährdet war.“

Das dürften die Zuschauer ähnlich gesehen haben, die RESG hatte das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute unter Kontrolle und hat in den richtigen Momenten die Tore geschossen. Der Fokus liegt jetzt auf das kommende Spitzenspiel in Herringen am nächsten Samstag, Walsum fordert den Tabellenführer heraus. Mit den Leistungen aus den vergangenen Spielen, dürfen sich die Gastgeber auf was gefasst machen.
Auf die nötige Unterstützung seiner Fans, kann sich die RESG auch in Herringen verlassen – der Fan Bus ist ausverkauft.

RESG Walsum: Wahlen, Lorz; Vila-Gallaguet, Nusch, Berruezo, Haas,  Schmidt, Rilhas, Sturla.

Spieler   Spiele Tore Blau/Zeitstr. Rote Karte
HR RR G HR RR Ges HR RR Ges HR RR Ges
Berg 7   7 3   3            
Berruezo  8 1 9 9 1 10 2   2      
Haas 8 1 9 5   5            
Lorz 8 1 9                  
Nusch 7 1 8 1   1            
Paß 3   3                  
Queiros 9   9 9   9 8   8      
Rilhas 9 1 10 4   4            
Schmidt 2 1 3                  
Sturla 8 1 9 15 1 16            
Vila 9 1 10 15 3 18 6   6      
Wahlen 7 1 8                  
Teamfouls = Minuten 80 8 88                  
                         
  Spiele Tore  Minuten Rote Karte

RSC Darmstadt: Warmbier, Mensah; Cepa, Bender, Koch, Wagner, Becker,  Cuntz, Behnke, Andrade.
Schiedsrichter:  Sörensen / Niestroy.
Torfolge: 1:0 (2.) Sturla, 1:1 (17.) Becker, 2:1 (21.) Vila-Gallaguet, 3:1 (36.)  Berruezo, 4:1 (38.) Vila-Gallaguet, 5:1 (38.) Vila-Gallaguet.
Zeitstrafen: RESG 0 Min – RSC 0 Min
Teamfouls: RESG 8 – RSC 13. Zuschauer: 180

 

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Duisburg, 20. Januar 2017 - Erster Gegner zum Rückrundenauftakt kommt aus Darmstadt Nach dem Sieg gegen die Portugiesen aus Turquel im CERS–Cup vergangene Woche geht an diesem Samstag die Rückrunde für die RESG los. Das Auswärtsspiel in Düsseldorf musste durch den CERS–Cup Einsatz auf den 2. März verschoben werden.
Zum ersten Heimspiel sind die Krokodile aus Darmstadt zu Gast. Beim Hinspiel musste nach Penaltyschießen ein Sieger ermittelt werden, damals konnten sich die Darmstädter knapp durchsetzen. Trainer Günther Szalek will das Ergebnis auch nicht überbewerten: „Die Ausganglage war damals anders. Wir waren die klar bessere Mannschaft, konnten unsere Überlegenheit aber nicht nutzen, da uns auch einige Spieler gefehlt haben.“

Die Trainingswoche lief für die RESG allerdings auch nicht optimal. Gegen Darmstadt stellt sich die Mannschaft praktisch selbst auf, da Pedro Queiros und Christopher Berg beruflich verhindert sind, hinter dem Einsatz von Xevi steht noch ein Fragezeichen. Die Darmstädter wollen den Anschluss an die oberen Tabellenplätze halten und das Team von Günther Szalek ordentlich fordern. Szalek selber weiß natürlich, dass der Sieg gegen Turquel keine Selbstverständlichkeit war und dass sein Team im Entwicklungsprozess einen weiteren Schritt nach vorne gemacht hat.
Allzu große Euphorie wollte er aber nicht aufkommen lassen, mit Beginn der Trainingswoche am Montag war der Fokus auch sofort wieder auf die Liga gerichtet: „Klar den Erfolg nehmen wir gerne mit in die restlichen Rückrundenspiele. Die Konzentration auf die Liga war aber ab Montag wieder da. Wir wollen unseren guten Tabellenplatz halten.“
Die Hoffnung bei den Verantwortlichen ist natürlich groß, dass die Leute, die am vergangenen Samstag dabei waren auch wieder zur RESG kommen. Die Siegesserie aus dem letzen Jahr soll möglichst auch in 2017 weiter gehen, mit dem achten Sieg in Serie würde man ein weiteres Ausrufezeichen setzen in Richtung Herringen. Am nächsten Samstag kommt es zum großen Kräfte messen in der Glück-Auf-Halle.

Fan–Bus Info
Zum Auswärtsspiel nach Herringen möchte die RESG einen Bus einsetzen. Abfahrt von der Halle Beckersloh soll um 16 Uhr sein, der Fahrpreis pro Person soll 10 Euro betragen. Anmeldungen sind am Samstag beim Spiel gegen Darmstadt möglich, entweder beim Verein selber oder über den Fanclub.

 

Schade RESG! Da hat nicht viel gefehlt

CERS–Cup: Achtelfinale-Rückspiel (Hinspielergebnis 0:4)
Samstag, 14.01.2017 – 20:00 Uhr: RESG Walsum – Turquel 5:2 (2:1)

Vor Spielbeginn war klar: Ein 4:0 aus dem Hinspiel aufzuholen gegen eine portugiesische Erstliga Mannschaft ist eine hohe Bürde. Trotz allem war die Halle Beckersloh an diesem Samstag Abend bestens gefüllt und die Silver Stars Cheerleader heizten den Zuschauern schon vor dem Anpfiff mächtig ein.
Abteilungsleiter Peter Stier und Präsident Peter Hüsken gratulierten vor Spielbeginn noch Cheftrainer Günther Szalek und Hauptgeschäftsführer Hermann Lemkamp zu ihren Geburtstagen, beide hätten sich ein besseres Spiel nicht wünschen können. Es waren genau 14 Sekunden gespielt, da netzte Felipe Sturla das erste Mal ein. Sturla setze zum Alleingang an und spielte Barros im Tor der Gäste eiskalt aus. In der vierten Minute legte Vila nach und markierte das 2:0.
Die Portugiesen wurden mit diesem frühen Rückstand eiskalt erwischt und Trainer Szalek war froh, dass sein Konzept so früh aufging: „Die Freiräume haben wir bestens genutzt und haben von Anfang an Druck gemacht.“ Turquel drängte jetzt auf den Anschlusstreffer aber ein bärenstarker Tobias Wahlen hielt den Angriffen stand.
In der 10. Minute konnte er den Schuss von Duarte aber nicht verhindern und Turquel kam wieder auf einen Treffer an Walsum heran. In der 15. Minute musste Vila mit einer blauen Karte vom Feld, Silva trat gegen Wahlen an, konnte die Chance zum Ausgleich aber nicht nutzen da Wahlen großartig parieren konnte.
Direkt im Anschluss gab es das nächste Foul im Strafraum der RESG und die spanischen Schiedsrichter entschieden auf direkten Penalty. Vasco Luis probierte es diesmal aber auch diesen Versuch konnte Wahlen halten. Das folgende Unterzahlspiel überstand die RESG auch ohne einen weiteren Gegentreffer. Keine Selbstverständlichkeit gegen so eine Mannschaft. Allerdings passte alles perfekt zusammen. Wahlen war der starke Rückhalt im Tor und konnte sich stets auf seine Vorderleute verlassen.

Turquels Trainer Joao Simones nutze jede Auszeit um seinem Team ordentlich Druck zu machen. Er konnte mit dem Auftritt seines Teams überhaupt nicht zufrieden sein zu diesem Zeitpunkt. Walsum versuchte es vor der Halbzeit noch mit einigen Schüssen aus der Distanz, diese blieben allerdings immer in der Verteidigung hängen. Mit einem knappen 2:1 ging es dann in die Halbzeit. Die Zuschauer in der Halle sahen eine packende erste Halbzeit und konnten den Anpfiff zur zweiten kaum erwarten. Es waren 48 Sekunden auf der Uhr runter gespielt als Vila zum 3:1 traf. Walsum meldete sich fulminant aus der Halbzeit zurück und jeder Walsumer wusste, da geht noch viel mehr.
Felipe Sturla machte den Fans durch sein 4:1 in der 31. Minute noch mehr Hoffnung , dass Spiel noch zu Gunsten von Walsum noch drehen zu können. Jetzt war auch das Publikum voll präsent und unterstützte die Mannschaft lautstark. In der 33. Minute war die Teamfoul Anzeige bei Turquel voll und Vila hatte die große Chance das Ergebnis auf Verlängerung zu drehen. Leider verpasste er die Möglichkeit und Barros konnte den Ball halten. In der 44. Minute hatte Walsum das zehnte Teamfoul erreicht, Luis nutze die Chance und brachte sein Team nochmal auf. 4:2 heran. Beide Mannschaften lieferten sich in den letzten Minuten einen intensiven Schlagabtausch, beide Torhüter verhinderten weitere Tore.
Die Spannung war kaum auszuhalten. Felipe Sturla sorgte mit seinem dritten Treffer in der 49. Minute für den absoluten Nervenkitzel, nachdem 15. Teamfoul von Turquel nutze der den Penalty. Walsum brauchte in den letzten zwei Minuten nur noch ein Tor um in die Verlängerung zu kommen. Szalek warf jetzt alles nach vorne und holte zwischendurch immer wieder Wahlen aus dem Tor raus.
Zahlreiche Chancen wurden sich noch erspielt aber der Ball wollte einfach nicht mehr hinter die Linie. So blieb es bei einem eindrucksvollen 5:2-Sieg gegen die Portugiesen aus Turquel, die sich die Reise nach Walsum sicher leichter vorgestellt haben. Unter großem Jubel der Fans verabschiedeten sich beide Mannschaften vom Parkett.
Die Zuschauer haben einen denkwürdigen Abend erlebt, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Gäste aus Turquel wirkten nach dem Spiel niedergeschlagen und auch der Trainer sah nicht besonders glücklich aus, mit welcher Art und Weise man die nächste Runde erreicht hat.

Günther Szalek war hochzufrieden mit seinen Jungs und dem ganzen Abend, dem einen fehlenden Treffer wollte er jetzt auch nicht hinterher trauen, er war über den Spielverlauf zufrieden: „Dieses Spiel war beste Werbung für unseren Rollhockey Sport. Wir konnten spielerisch jederzeit dagegen halten. Wir haben unser Ziel erreicht und das Spiel gewonnen. Wir können mit erhobenen Haupt aus diesem Wettbewerb ausscheiden. Ich persönlich kann mich in meiner Laufbahn auch nicht an einen Sieg über eine portugiesische Mannschaft erinnern. Wir wollen Walsum wieder zum Aushängeschild machen und das ist uns mit dieser Vorstellung bestens gelungen.“

Das Handy vom Sportlichen Leiter Volkmar Berg stand an diesem Abend auch nicht mehr still. Zahlreiche Glückwünsche von anderen Bundesliga Vereinen erreichten ihn und gratulierten der RESG zu dieser Vorstellung und zu diesem Sieg. Diesen Erfolg wird die Mannschaft auch sicher mit in die Bundesliga Rückrunde nehmen.
Am kommenden Samstag ist der RSC Darmstadt zu Gast am Beckersloh. Eine Woche später geht es zum Spitzenspiel nach Herringen. Die Fans der Roten Teufel dürfen sich auf weitere klasse Spiele freuen, direkt zum Auftakt.
Zum Auswärtsspiel nach Herringen wird möglicherweise ein Fan–Bus eingesetzt, weitere Infos folgen noch.

RESG Walsum: Wahlen, Lorz - Berg, Nusch, Rilhas, Queiros, Sturla, Haas,  Berruezo, Vila
Hockey Club Turquel: Santos, Matias, Luis, Silva, Pimenta, Vaz, J. Silva,  Mateus, Duarte, Barros
Schiedsrichter: Angel Tavera/ Daniel Ramos/ Assistent: Peter Thissen

Torfolge: 1:0 Sturla (1.), 2:0 Vila (4.), 2:1 Duarte (10.), 3:1 Vila (26.), 4:1 Sturla (31.), 4:2 Luis (44.), 5:2 Sturla (49.)
Zeitstrafen: RESG 2 Min (Vila/15. Min) – HCT 0 Min
Teamfouls: RESG 14 – HCT 15. Zuschauer: 350

POKAL
Spieler   Spiele Tore Blau/Zeitstr. Rote Karte
Berg 1      
Berruezo  1      
Haas 1      
Lorz 1      
Nusch        
Paß        
Queiros 1 1 2  
Rilhas 1   2  
Schmidt        
Sturla 1      
Vila 1 1    
Wahlen 1      
Teamfouls = Minuten 15      
  Spiele Tore Blau/Zeitstr. Rote Karte

 

Bundesliga-Ergebnisse vom 14. Januar

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Duisburg, 13. Januar 2017 - Das erste Spiel des Jahres beschert den Fans der RESG Walsum direkt ein Highlight. Zum CERS–Cup Rückspiel ist am Samstagabend der portugiesische Verein HC Turquel zu Gast in der Halle Beckersloh. Jeder Fan der Roten Teufel sollte sich am Weg in die Halle machen um das Team zu unterstützen.
Die Ausgangslage ist klar: das Team von Trainer Günther Szalek muss von Anfang an hochkonzentriert sein und den Druck nach vorne suchen. Das Hinspielergebnis ging mit 4:0 an Turquel, die RESG hatte sich in Portugal einiges vorgenommen, am Ende scheiterte es aber an der Konzentriertheit. Einzig Torhüter Wahlen verhinderte mit zahlreichen Paraden eine höhere Niederlage.
Das Spiel ist abgehackt und ein vier Tore Rückstand, auch gegen eine portugiesische Mannschaft, ist aufzuholen. Trainer Szalek kann auf alle seine Schützlinge zurück greifen, am Anfang herrschte noch Verwirrung um Vila, da er in Turquel bereits seine dritte blaue Karte bekommen hat im laufenden Wettbewerb und jetzt niemand so richtig wusste ob er gesperrt wird oder nicht. Ende letzter Woche kam dann die beruhigende Nachricht vom Verband: blaue Karten werden im laufenden Wettbewerb nicht weiter sanktioniert, außer man bekommt in ein und demselben Spiel drei davon.

Zur Vorbereitung auf das Spiel wurde sechsmal trainiert und am vergangenen Donnerstag war der HSV Krefeld zu einem Testspiel zu Gast. Günther Szalek sieht sich und sein Team bestes vorbereitet: „Alles was wir zur Vorbereitung auf das Spiel tun konnten haben wir getan. Turquel war beim Hinspiel bestens auf uns vorbereitet. Ich vermute das Turquel versuchen wird uns in den ersten Minuten schon den Schneid abzukaufen. Wir müssen von Anfang an hochkonzentriert bleiben.“
Beim Hinspiel sah Szalek schon früh im Spiel, warum sein Team nicht so aufgetreten ist, wie sie es sonst in der Liga tun: „Wir müssen lockerer vom Kopf her auftreten. Achtelfinale im CERS–Cup ist für die meisten Spieler eine neue Situation. Wir müssen cooler agieren und uns selber nicht so unter Druck setzen.“

Die Roten Teufel wollen das Spiel unbedingt gewinnen. Beim Rollhockey gibt es keine Auswärtstore Regel, mit einem 5:0-Sieg wäre man in der nächsten Runde. Große Rechenspiele sind am Samstag also nicht nötig, ein klarer Sieg der RESG und die nächste Reise durch Europa könnte gebucht werden. Turquel wird das sicher zu verhindern wissen und ähnlich wie im Hinspiel auftreten, mutig nach vorne und die Sturmreihen werden wieder aus jeder Lage schießen und den Druck auf Wahlen im Tor und seine Vorderleute hoch halten.
Der Verein hofft zu diesem besonderen Spiel auf eine große Kulisse, der Fanclub wird sicher alles dafür geben um die Jungs so gut es geht zu unterstützen. Neben zahlreichen Ehrengästen hat der Verein auch die Silver Stars Cheerleader zur weiteren Unterstützung eingeladen. Ein großer Europapokal–Abend zum Jahresbeginn, besser kann das Rollhockey–Jahr 2017 aus Walsumer Sicht nicht starten.